07.07.2025 Aufrufe

Ausgabe 214 - Pfarrblatt der Pfarre Pfandl bei Bad Ischl

Die Ausgabe 214 der Pfandler Pfarrzeitung befasst sich mit dem Thema "Glücksmomente" - vielfältig können die Momente des Glücks sein, die uns jeden Tag begegnen. Sogenannte "Glücksperlen" werden uns jeden Tag geschenkt, wir müssen Sie nur entdecken und wahrnehmen und genauso verteilen wir selbst, z.B. mit einem Lächeln, mit einem Händedruck, einem tröstenden Wort u.v.m. "Glücksperlen" ...

Die Ausgabe 214 der Pfandler Pfarrzeitung befasst sich mit dem Thema "Glücksmomente" - vielfältig können die Momente des Glücks sein, die uns jeden Tag begegnen. Sogenannte "Glücksperlen" werden uns jeden Tag geschenkt, wir müssen Sie nur entdecken und wahrnehmen und genauso verteilen wir selbst, z.B. mit einem Lächeln, mit einem Händedruck, einem tröstenden Wort u.v.m. "Glücksperlen" ...

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Titelbild – © Natalija Grigel - iStockFotos

www.pfarre-pfandl.at . E-Mail: pfarre.pfandl@dioezese-linz.at . Telefon: 0 6132-23404 Folge 214 – Juli 2025


Es mag seltsam klingen, in einer Zeit von negativen Schlagzeilen dieses Thema

aufzugreifen. Wenn ich die Welt jedoch unaufgeregt betrachte, geschieht so

viel Gutes und Schönes. Es geschieht nur leise und scheinbar selbstverständlich

und oft unbemerkt und ist doch so wichtig und nachhaltig!

Es fordert von uns eine starke innere Haltung, eine Ausrichtung auf eine

Mitte (Gott, Schöpfung, das große Geheimnis...) und den Raum zu schaffen

und zu halten, in dem dies gelebt werden kann.

Bald treten wir in eine Sommer-Urlaubs-

und Ferienzeit, und damit endet

auch das Arbeitsjahr. Wir haben viele

Glücksmomente erlebt, z. B. die Karwoche

und Osterzeit, die traditionellen

Feste der Erstkommunion, Maiandacht

und das Pfarrfest am Pfingstmontag.

Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich

für Ihr Engagement und die gute

Zusammenarbeit bedanken. Die Vorbereitung

auf die Erstkommunion und auf

die Firmung hat dank des persönliches

Einsatzes von Frau Christine Leitner,

zusammen mit den Tischmüttern gut

funktioniert. Ich sage ein herzliches

Vergelt‘s Gott für die Vorbereitung

dieser Feiern.

Herzlichen Dank auch dem Diakon

Alois Wiesauer, Pfarrsekretärin Christine

Wieder, Pfarrgemeinderat und Leitungsteam.

Ein Dank gilt auch allen,

die von nah und fern zur Lebendigkeit

unseres Pfarrlebens beitragen.

Nun kommt die Zeit der Erholung, und

wir können innerlich zur Ruhe kommen.

Manche machen sich auf den Weg

alleine, mit Familie oder Freunden. Ich

wünsche euch allen im Namen aller

MitarbeiterInnen erholsame Ferien mit

Gott, der alle Wege mit uns geht.


Jesus und seine Jünger waren unterwegs nach Jerusalem … In einem

Dorf begegneten ihnen zehn Aussätzige. In der vorgeschriebenen

Entfernung blieben sie stehen und riefen: „Jesus, Meister!

Hab Erbarmen mit uns!“ Er schaute sie an und sagte: „Geht zu

den Priestern und zeigt ihnen, dass ihr geheilt seid!“ Auf dem Weg

dorthin wurden sie gesund.

Foto Bibel: Karoline Schodterer – mit freundlicher Genehmigung des Hundertwasser-Archivs / Klee: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos

Einer von ihnen lief zu Jesus zurück, als er merkte, dass er geheilt

war. Laut lobte er Gott. Er warf sich vor Jesus nieder und dankte

ihm. Es war ein Mann aus Samarien. Jesus fragte: „Habe ich nicht

zehn Männer geheilt? Die anderen neun – wo sind sie? Weshalb

kommt nur einer zurück, um sich bei Gott zu bedanken – noch

dazu ein Fremder?“ Zu dem Samariter aber sagte er: „Steh wieder

auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet.“

Lukas 17, 11-19

Mit freundlicher Genehmigung von Bruder David Steindl-Rast, 98,

Benediktinermönch aus dem Europakloster Gut Aich in St. Gilgen

P F A R R E P F A N D L

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Agustin Alvarez in: „Abba, lieber Vater!“

aus dem Pauluskalender 2025 © Herder Verlag Herder

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Breisgau

Wandern in der freien Natur.

Essen, wenn man Hunger hat.

Schlafen, wenn man müde ist.

Radfahren und im Garten arbeiten.

Sprechen mit den Pflanzen.

Pfeifen mit den Vögeln.

Du bekommst neue Augen

für die Wunder um dich herum.

Du wirst weniger verbrauchen,

aber mehr und bewusster genießen.

Ein Butterbrot schmeckt wunderbar.

Ein Glas frisches Wasser kann ein Fest sein.

Mit weniger zufrieden sein und viel genießen

ist die Kunst und das Glück

von freien Menschen.

Phil Bosmans

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Breisgau

gefunden von Angelika Wiesauer

Bild links außen: © Boonyachoat – iStock-fotos / Blüten links & rechts: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos


Ufficiale-Papa-Leone XIV © VATICAN MEDIA

P F A R R E P F A N D L 4


Wie ist es angesichts des Priestermangels

möglich, dass die Kirche in

den einzelnen Pfarrgemeinden weiter

bestehen bleibt?

Um dieser Herausforderung zu begegnen,

hat sich die Diözese Linz

für den Weg geteilter Leitungsverantwortung

in den Pfarrgemeinden

entschieden. Dabei übernehmen

Seelsorgeteams die Verantwortung

für die Pfarrgemeinde mit Rückendeckung

des Pfarrgemeinderates.

Die Aufgabe dieses Teams ist es,

künftig die jeweilige Pfarrgemeinde

kollegial zu leiten und sich darum zu

bemühen, dass die verschiedenen

Aufgaben (Grundfunktion der Kirche)

abgedeckt werden. Darunter fallen

die Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen

genauso wie Taufen, Hochzeiten,

Begräbnisse, Erstkommunion,

Firmung und sonstige Andachten im

Jahreslauf (Liturgie, Verkündigung).

Auch der caritative Auftrag ist wichtig,

wo es darum geht, für andere

da zu sein, denen es – aus welchen

Gründen immer – nicht so gut geht

(Caritas).

Aber natürlich auch die Förderung

einer guten Gemeinschaft zählt zur

Aufgabe der künftigen Leitung der

Pfarrgemeinde (Gemeinschaftsdienst).

Unterstützt werden diese

Funktionen noch durch Koordinatoren

für PGR-Organisation und Finanzverantwortung.

Die Bezeichnung Seelsorgeteam ist

für viele Menschen irreführend. Kann

man doch mit dieser Bezeichnung sehr

leicht den Schluss ziehen, dass alle

Mitglieder dieses Teams Seelsorger

sind – was natürlich nicht der Fall ist.

Mit dem gesamten Aufgabenspektrum

des Teams möchte man sicherstellen,

dass die Aufgaben einer

Pfarre, nämlich in allen Lebenslagen

für die Pfarrangehörigen da zu sein,

erfüllt werden können. Somit sorgt

dieses Team für die Sicherstellung

der Seelsorge für jene Menschen,

welche sich vom christlichen Glauben

ansprechen lassen.

Ein Team für die Sicherstellung der

Seelsorge = Seelsorgeteam.

Gust Lemmerer

Fünf Personen unserer Pfarre haben sich bereit erklärt, im Seelsorgeteam mitzuarbeiten und haben in den letzten

Monaten die entsprechende Ausbildung absolviert. Sie sind für folgende Bereiche zuständig:

Christine Leitner

Maria Hödl

Martin Kienberger

Johann Eisl

August Lemmerer

Im Rahmen des heurigen Erntedankfestes am 28.September 2025 werden sie von Mag. Christoph Lauermann in

Vertretung des Bischofs offiziell beauftragt.

Fotos: © Pfarre Pfandl / Blüten: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos


Die Einführung zum Seelsorgeteam, mit grober Hintergrundinformation über die

Notwendigkeit, die Ziele und die einzelnen Elemente, haben wir am 18. Oktober

2024 in einem intensiven Abendprogramm erfahren. Im künftigen Leitungsmodell

ist festgelegt, dass sich die Mitglieder des Seelsorgeteams die Fachbereiche

Liturgie, Verkündigung, Caritas, Gemeinschaftsdienst, Finanzen und PGR-Organisation

aufteilen.

Glücklicherweise sind in Pfandl derzeit alle Fachbereiche gut abgedeckt. In

jedem Fachbereich gibt es feste Helferinnen und Helfer sowie Pfarrmitglieder,

die immer wieder kurzfristig mithelfen und es durch ihr Engagement

ermöglichen, dass der kirchliche und festliche Ablauf während des

gesamten Pfarrjahres reibungslos gestaltet werden kann.

Am 7. Dezember 2024 ging es in erster Linie darum, als Team zusammenzuwachsen.

Aber auch das Arbeiten mit Personen aus anderen Pfarren war

für mich sehr interessant, oft sogar überraschend, aber auf jeden Fall informativ.

Ich habe es wie miteinander und voneinander Lernen empfunden. Ich habe

mir bereits da einige Ideen aus anderen Pfarren notiert. Generell war der Tag sehr

harmonisch, und zum Lachen gab es auch genug.

Beim Fachbereichstreffen am 11. Jänner 2025 waren auch zusätzliche Interessierte eingeladen. Dankenswerterweise

haben fünf Personen aus der Pfarre uns zu diesem Ganztagsseminar begleitet. Vielen Dank an dieser Stelle

an Vroni Lemmerer im Bereich Liturgie, Eva Erhart und Hildegard Forsthuber im Team Caritas, Michael Unterberger

im Team Verkündigung und Maria Müllegger mit mir im Team Gemeinschaft.

Im Team Gemeinschaftsdienst haben wir an diesem Tag mit der „Sinus-Milieustudie“ gearbeitet und

gelernt, wie sich diese zusammensetzt, verändert und was dies letztlich mit der Pfarre zu tun hat und

wie man als Pfarre damit arbeiten kann.

Am 4. Schulungstag im Februar haben wir mit einem Bibliolog begonnen. Der Austausch innerhalb

der großen Gruppe, über die Auslegung einer Bibelstelle, war nicht nur sehr unterhaltsam, sondern

vor allem so interessant und spannend wie die Teilnehmer verschieden. Am Nachmittag

ging es dann richtig zur Sache. Konkrete Konfliktfälle wurden erörtert und in bunt gemischten

Teams aufbereitet, um zuletzt mit allen Seminarteilnehmern diskutiert zu werden.

Der 5. Schulungstag war wieder eine Fachtagung

in den jeweiligen Schwerpunktgruppen.

Im Bereich des Gemeinschaftsteams haben wir

viel über die Präsentation in der Öffentlichkeit,

z. B. bei Festen, bei Gottesdiensten, in den diversen

Medien und vielem mehr, gesprochen.

Am letzten Seminartag am 5. April 2025 wurde

viel über die Aufnahme der Arbeit der Seelsorgeteams

gesprochen. Es war eine schöne

Erfahrung, mit so vielen Gleichgesinnten zusammen

zu arbeiten, sich auszutauschen und

einfach sich besser kennen zu lernen.

Die Seminartage waren nach meinem Empfinden

so aufgebaut, dass man stets einen informativen

und lehrreichen Tag verbracht hat und

mit dem Gefühl einer echten Bereicherung

nach Hause gehen konnte.

Maria Hödl

P F A R R E P F A N D L

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Der kann jederzeit und überall passieren. Auch oft in ganz verzwickten Lagen

sind solche Augenblicke da, machen uns glücklich und stärken uns. Ich war

sehr traurig, wie kann ich bei meinem Problem etwas ändern? In diesem

Moment flog ein Vögelchen an mein Fenster.

Gott sei Dank gibt es in unserem Leben viele Glücksmomente, die dann das

große Glück bedeuten: Familie, Heimat, Natur, vor allem unser kostbares

Leben. Ich glaube, bescheidene, demütige Menschen verspüren Glücksmomente

viel intensiver als manch oberflächliche, abgehobene Menschen.

Eva Maria Laimer

Ich gehe die Götzstraße entlang, bin noch „neu“ in Bad Ischl, da kommt mir

ein Mann entgegen: „Griaß di, Gertrude!“ Es ist ein Nachbar, mit dem ich

noch kein Wort gesprochen hatte. Er hat mich wahrgenommen, er nennt

mich beim Namen! Da kann ich mir vorstellen, auch dazuzugehören...

Fünfzig Jahre später, in der gleichen Straße, kreuzt ein junger Mann meinen

Weg. „Hallo, Attila!“ Und ich glaube, ein Aufleuchten in seinen Augen zu

sehen. Ich bin erstaunt, dass mir sein Name prompt eingefallen ist, wo ich

doch Dutzende Flüchtlinge kennengelernt habe, die in der Sarsteinerstiftung

untergebracht waren, damals im Jahr 2016.

Wer weiß, wie aufbauend es für Attila war, in der Öffentlichkeit erkannt und

von einer „Einheimischen“ beim Namen gerufen worden zu sein? Wahrscheinlich

ahnen wir gar nicht, wie viele Glücksperlen wir im Laufe unseres

Lebens losschicken und auffangen dürfen…

Gertrude Maschek

Glücksmomente gibt es im Laufe des Lebens zur Genüge! Nur waren wir uns

dessen nicht gleich bewusst, sondern erst dann, wenn wir auf besondere Ereignisse

im Leben zurückblicken. Dazu gehören ein positiver Schulabschluss,

erfolgreich bestandene Prüfungen für Aufstiege im Berufsleben, und natürlich

ist es auch ein Glücksmoment, den richtigen Lebenspartner gefunden

zu haben!

Auf all diese Momente können wir zurückblicken. Es gibt aber noch andere

Erlebnisse dieser Art: Wir machen gerne Ausflüge und Reisen, nicht nur

im eigenen Bundesland, sondern auch außerhalb. Und wenn wir von einem

dieser Ausflüge zurückkommen und dann entweder über den St. Gilgenberg

herunterfahren und den Wolfgangsee sehen, oder in Gmunden Richtung Altmünster

fahren und den Traunsee mit dem Traunstein sehen, dann gibt es

die Glücksmomente: Wir sind wieder zu Hause – auch wenn wir noch ein

paar Kilometer von unserem Domizil entfernt sind!

Margarete und Josef

Rotkehlchen: © fotoblend – pixabay.com / Glücksperlen: © Inga Klas – pixabay.com


Glücksmomente sind ein „gefährliches“

Thema für mich, da ich gerne

erzähle. Denn je mehr ich über

diese Momente nachdenke, umso

größer wird die Ernte auf diesem

Erfahrungsfeld. Ich entdecke darin

auch das Reich Gottes, das uns Jesus

zusagt, dass es schon mitten unter

uns ist. Lk 17,21 Also werde ich mich

beim Schreiben beschränken.

Auf einer Reise konnte ich nur einen

Augenblick lang eine Szene

beobachten. Ein Kind weinte, ein

Mann nahm es so liebevoll in den

Arm, dass diese Liebe bis zu mir ausstrahlte.

Ich denke noch immer an

diese Situation und wünsche diesem

Mann und dem Kind und damit allen

Menschen auf dieser Erde die Wärme

und Geborgenheit in der Größe

dieser Liebe.

Eine andere Erfahrung habe ich auf

dieser Reise und auch sonst schon

öfter gemacht: Wenn ich andere

Menschen um Hilfe bitte, kann die-

ser alte Stammbuchspruch mit seiner

großen Weisheit für die Helfer

wahr werden:

Glücksmomente empfinde ich auch,

wenn meine große Enkelin zu mir

sagt: „Oma, ich hab dich lieb!“

...wenn mein achtjähriger Enkel

seiner kleineren Schwester hoch

oben auf dem Klettergerüst fürsorglich

behilflich ist. Anschließend

heißt es: „Oma, es ist so heiß!“ und

wir schlecken genüsslich Eis. Hand

in Hand spazieren wir drei zufrieden

nach Hause.

...wenn mein eineinhalb Jahre alter

Enkel von seiner großen Kusine mit

der Scheibtruhe zu seiner großen

Freude bis zu den Nachbar-Schafen

kutschiert wird. Wenn dann die

Scheibtruhe in die „Garage“ gefahren

wird, verabschiedet er sich mit Winken

und vielfachem „Baba!“ von ihr.

Die Kostbarkeit dieser Augenblicke,

in denen viel Liebe und Verbundenheit

steckt, berührt mich sehr!

Trotz der vielen Glücksmomente

denke ich auch an die Menschen,

die unter Kriegen, Katastrophen,

Krankheit, Schicksalsschlägen und

menschlicher Dumm- und Bosheit

leiden und bitte Gott für sie.

Dennoch wünsche ich euch und mir

immer wieder Glücksmomente und

die Fähigkeit, sie wahrzunehmen

und auszukosten! Mögen wir auch

nie den Dank dafür vergessen – wir

denken an die Geschichte von den

zehn Aussätzigen, wie sie auf der Bibelseite

erzählt wird.

Christa Falkensteiner

Bilder links & rechts unten: © Karoline Schodterer / Blüten: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos

Er ist ein Jahrzehnte altes Stück, hat dunkelbraune Rostlöcher in seinem roten Gehäuse. Aber er läuft – sofern ich

ihn starten kann. Schließlich bin ich noch um einige Jahrzehnte älter als er und nicht mehr so gut bei Kräften. Zu

Beginn der Mähsaison begann ich mit großem Eifer, aber das gute Stück wollte nicht anspringen. Ein Stoßgebet um

Jesu Hilfe entstand in meinen Gedanken, und siehe, zwei Züge später schnurrte er los. Ich musste lächeln. Auch beim

nächsten Mähen half mir Jesus. Und als ich mich heute schon fast nicht mehr traute, Jesus um Hilfe zu bitten, weil es

ja so „weltlich“ ist, war er da. Ich lachte in mich hinein und dachte an sein Wort: Bittet, und ihr werdet empfangen.

Danke, Jesus! Welch ein Glücksmoment ob dieser Hilfe! S. N.

Ich durfte mit 15 Jahren das erste Mal eine Bergtour machen. Nachbarn nahmen

mich zur Bergmesse auf die Bleckwand mit. Ich hatte keine Kondition

und wollte beim ersten Drittel des Berges schon aufgeben. Durch die Geduld,

die mir meine Begleiter entgegen brachten, und das liebevolle „Das

schaffst du schon!“ plagte ich mich weiter. Es hat sich ausgezahlt!! Das erste

Gipfelerlebnis und die herrliche Aussicht beschenkten mich mit einem

Glücksgefühl, das nicht zu beschreiben ist. Meine Schwäche hat sich in Stärke

verwandelt, und so konnten meine Nachbarn mit mir noch über die Postalm

und durch das Weißenbachtal zur Autobushaltestelle gehen.

Als Jugendliche erklärte mir ein Arzt bei einer Untersuchung, ich werde nie

ein Kind normal zur Welt bringen. Ich habe drei Kinder normal zur Welt gebracht.

Vor allem bei der ersten Entbindung überfiel mich ein Glücksgefühl

so intensiv, dass ich 24 Stunden nicht schlafen konnte.

Helga Schüller

P F A R R E P F A N D L

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Das Ehrenamt hat in unserer Pfarre einen sehr hohen Stellenwert.

Dass dem so ist, daran ist eine Frau aus unserer Mitte ganz erheblich

beteiligt:

Sie ist Obfrau der Pfandler Goldhauben- und Kopftuchfrauen, Pfarrgemeinderatsmitglied,

Mitarbeiterin im Fachausschuss Caritas, bei den

Blumenfrauen maßgeblich beteiligt und sowieso unsere Nothelferin in

vielen unzähligen weiteren Fällen. Immer, wenn Not an der Frau ist.

Liebe Hildegard, auf diesem Weg wünschen wir dir alles Gute zu

deinem runden Geburtstag. Wir bedanken uns sehr herzlich für dein

großes Engagement und wünschen dir viel Gesundheit und Freude und

allzeit Gottes Segen für deine Zukunft!

Seit dem Frühjahr nimmt die Umsetzung zur Errichtung der Gedenkstätte für die Sternenkinder Gestalt an.

Marode Bäume wurden beseitigt, das Areal eingeebnet und der Untergrund verdichtet. Die metallenen

Halterungen und Begrenzungsringe wurden eingesetzt und zuletzt hat das Ganze mit dem Setzen der Hainbuchen

schon eine schöne Form bekommen. Viele Arbeitsschritte stehen zwar noch an, aber wir sind guter

Dinge, unser Vorhaben zur Fertigstellung bis zum Herbst realisieren zu können.

Ein großes Dankeschön allen Firmen,

Vereinen und Privatpersonen, die

uns mit einer Spende bereits unterstützt

haben. Ebenso finden die

„Bau-Sterne“, welche von

der Lebenshilfe Pfandl

mit viel Liebe gefertigt

wurden, großen Anklang.

Wir bitten auch weiterhin um

eure finanzielle Unterstützung des

Projektes: Entweder mit dem Kauf

der „Bau-Sterne“ zum Preis von € 50,-

oder mit einer Spende auf das Konto:

AT87 3454 5000 0011 0049

Kennwort: Sternenkinder

Für das Sternenkinderteam: Maria Hödl und Christine

Leitner

Menschen in Not ein Lächeln schenken, hinhören und Freude bereiten!


Bei einer würdevollen Feier am 16. Mai 2025 wurde der Bilderzyklus „Gott Vertrauen“

von Dechant Johann Hammerl und dem evangelischen Pfarrer Dankfried Kirsch gesegnet.

Diese und viele mehr Gedanken werden angeregt beim Betrachten diese

Bilder. Gegensätze sind es, die einem dabei in den Sinn kommen. Gegensätze

– Kontraste begleiten unser Leben in vielfältiger Weise – vielfach bereichernd,

oftmals aber auch herausfordernd.

Die Gegensätze stoßen zusammen und bilden eine Grenzlinie, wie auf dem Mittelbild

zu sehen ist. Dort scheinen sie sich aufzulösen.

Bild rechts & links: © Pfarre Pfandl & Privat / Blüten: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos

Wenn sich die Bilder nun in unserer Friedhofskapelle befinden, wird dort eine ganz entscheidende

Grenzlinie unseres Lebens offensichtlich, nämlich die zwischen Leben und Tod.

Eine Grenzlinie, an der jeder von uns einmal stehen wird.

Unser Glaube sagt und zeigt uns, wie es an dieser Grenzlinie weitergeht, nämlich hin zu

einem ewigen Leben.

So wie Jesus Christus

es uns versichert

hat mit den Worten „Im

Hause meines Vaters gibt

es viele Wohnungen“. Ja,

wir dürfen Gott-Vertrauen

haben, wie dieser Bilderzyklus

heißt und es ausdrücken möchte.

Jeder, der einen lieben Menschen

verloren hat, ist durch den

Verlust schwer getroffen und ringt

nach Antworten auf viele Fragen,

die durch den Tod aufgebrochen

sind. Vielleicht kann das Betrachten

der Bilder einzelnen helfen, Gott-Vertrauen, welches

die Künstlerin Karoline Schodterer ausdrücken wollte,

zu stärken, zu gewinnen, oder es nicht zu verlieren, angesichts aktueller Schicksalsschläge.

Wie immer man diese Bilder sieht, ob als Schmuckstück, um ein schönes Ganzes zu erzeugen, oder als Inspirationsquelle

für die Gedanken der Menschen in schweren Stunden. In jedem Fall stellen sie eine große Aufwertung und Bereicherung

für unsere Friedhofshalle dar.

Wir vom Pfarrgemeinderat sind froh, glücklich und dankbar, dass dieser Bilderzyklus nun hier in Pfandl seinen Platz

gefunden hat.

Gust Lemmerer

P F A R R E P F A N D L

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Am 18. Mai feierten 28 Schülerinnen und Schüler der Volksschule Pfandl das Fest der Erstkommunion. Die Kinder zeigten

beim Singen, Lesen und Tragen ihr Können, ihre Freude und ihre Begeisterung.

Höhepunkt des Festes war der würdevolle Empfang des Heiligen Brotes und die Überreichung der geweihten Kreuze. Im

Anschluss an die Feier gab es noch zur Überraschung der Kinder am Marienplatz einen gemeinsamen Luftballonstart.

Gruppenfotos: Die 2a und die 2b

Klasse mit Pfarrer Michael Mlundi,

Diakon Alois Wiesauer, Religionslehrerin

Christine Leitner, Direktorin

Katharina Moser, sowie den Klassenlehrerinnen

Birgit Kieneswenger

und Alexandra Glaßer

Vorbereitungsstunde / Brotbacken

mit selbst genähten Kochschürzen der

Tischmutter Astrid / Kreuzerl töpfern

bei der Lebenshilfe

Gruppenfotos Erstkommunion: © FotoZauber – Andrea Laimer / Private Fotos der Tischmütter


Bei herrlichem Wetter konnten am darauf folgenden Tag die Erstkommunionkinder mit Diakon

Alois Wiesauer, einigen Tischmüttern und der Religionslehrerin Christine Leitner einen schönen

und erlebnisreichen Nachmittag verbringen.

Nach dem leckeren Mittagessen (Schnitzel mit Pommes) im Gasthaus Pfandl marschierten

wir über den Elisabeth-Waldweg zum Kalvarienberg. Nach einer kurzen Rast beim Friedensplatz

und Innehalten in der Kalvarienbergkirche ging es zum Bauerpark, wo die Hälfte

der Kinder sich mit Diakon Alois beim Fußballspielen profilierte und die anderen sich am

Spielplatz vergnügten.

Weiter führte unsere Tour hinunter in die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, wo wir von Frau

Desiree Bauer und zwei Schülerinnen eine kindgerechte und interessante Kirchenführung bekamen.

Sehr stimmig war der gemeinsame Gottesdienst im Altarraum,

bei dem die Kinder mit ihrem Gesang, dem Vortragen einiger

Texte und den Gebeten sogar einige fremde Gäste zum Verweilen anlockten

und erfreuten. Stolz und beeindruckt empfingen die Kinder das zweite

Mal das Heilige Brot. Zum Abschluss des Ausfluges gab es noch ein Eis, bevor wir

mit dem Bus nach Pfandl zurückfuhren.

Einstimmiger Tenor: „Es war ein wunderschöner Ausflug!

Fotos © Pfarre Pfandl & Privat / Klee: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos

P F A R R E P F A N D L

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„Am Weg zur Firmung“, so könnte man die Firmvorbereitung auch umschreiben. Seit Jänner bereiten sich unsere neunzehn

Firmlinge auf ihre Firmung am Samstag, 14. Juni 2025 mit Dr. Martin Füreder vor.

Mit Firmstartmesse, Fastensuppe verteilen, Palmbüscherl binden, der

Fahrt zur SpiriNight in Laakirchen, Firmstunden und einem sozialen

Projekt mit ihrem Firmpaten, tauchten die Jugendlichen in verschiedenste

Bereiche des Glaubens und der Kirche ein.

Als Abschluss machten sich

die Firmlinge mit ihren

Firmbegleitern zu einer

kleinen Wanderung von

Pfandl zum Friedensplatz

am Kalvarienberg in Ischl

auf. Durch das unbeständige

Wetter musste die geplante

Grillerei dort kurzfristig zum

Pfarrheim in Pfandl verlegt werden.

Trotz Nieselregens wurden Folienkartoffel,

Stockbrot und Würstel

im Feuerkorb zubereitet und in

der Gemeinschaft genossen.

Es war ein gemütlicher und

kurzweiliger Abend, der hoffentlich

lange in Erinnerung bleiben

wird.

Fotos: © Pfarre Pfandl & Privat / Blüten: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos


Eure Kinder sagen Dinge, die wir Erwachsene nicht zusammenbringen. Öffnet eure Antennen für das Originelle und schreibt es auf.

Später werdet ihr damit viel Freude haben. Und wenn ihr es mit den Pfarrblatt-Lesern teilt, haben Andere auch Freude daran!

Jakob wächst in einer

Familie auf, in der Wert

auf gesundes Essen gelegt

wird. Er hofft auf eine

bejahende Antwort und

fragt: „Gelt, Oma, Schokobananen

sind auch Obst?“

Mathilda, vier Jahre alt, wird

von ihrem Opapa um etwas

gefragt. Ihre Antwort:

„Das weiß ich nicht. Aber

wenn ich nicht mehr weiß,

dass ich es nicht weiß, dann

sage ich es dir!“

Mein Kind meinte kürzlich

erstaunt im Schwimmbad:

„Mama, hast du einen neuen

Zucchini?

Der ist aber schön!“

Maus: © OpenClipart / Lachende Damen: © Arek Socha – qimono – pixabay.com / Blüten: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos

Lieber Gott

Bis jetzt geht’s mir gut heute.

Ich habe noch nicht getratscht,

die Beherrschung verloren,

war noch nicht muffelig,

gehässig, egoistisch oder zügellos.

Ich habe noch nicht gejammert,

geklagt, geflucht

oder Schokolade gegessen,

und die Kreditkarte ...

... habe ich auch noch nicht belastet.

Aber in etwa einer Minute

werde ich aus dem Bett steigen,

und dann brauche ich wirklich deine Hilfe …

Verfaser unbekannt

P F A R R E P F A N D L

14


Dank des ausgezeichneten Wetters und der vielen gut gelaunten Besucher war es ein großartiges und sehr gelungenes

Fest. Wie man beobachten konnte, hatten die Besucherinnen und Besucher bei bester Unterhaltung und Verpflegung

eine gute Zeit. Wir danken allen herzlich fürs Kommen.

Bei diesem Fest sind so viele Menschen aus der Pfarre

ehrenamtlich aktiv. Die Zusammenarbeit mit

den Vereinen, Feuerwehren und der Kinderbetreuungsgruppe

war ausgezeichnet.

Wir als Pfarre haben Kritik bzw. Anregungen

aus dem Vorjahr sehr ernst genommen

und im direkten Gespräch mit den

Vertretern der einzelnen Arbeitsbereiche

Lösungen gesucht und gefunden.

Die konstruktiven Nachbesprechungen vom letzten Fest

konnten heuer mit zahlreichen Änderungen und Verbesserungen

umgesetzt werden und haben sehr gute Früchte

getragen.

Allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Festes beigetragen

haben, können wir nur ein aufrichtiges DANKE sagen.

Es war eine Freude zu sehen, wie alle so ausdauernd und

engagiert tätig waren, obwohl die Stoßzeiten wirklich herausfordernd

sind. Langjährig erfahrene und junge, neue Mitarbeiter haben quer durch

die ganze Pfarre eng, gut und harmonisch miteinander gearbeitet - auf jeden

Fall EINZIGARTIG.

Fotos © DSG Union Raiba Pfandl & Private Fotos


Der Dammlauf der DSG Pfandl begeisterte Jung und Alt.

Im Rahmen des traditionellen Pfarrfests der Pfarre Pfandl ging am Pfingstwochenende

der 33. Dammlauf der DSG Union Raiba Pfandl bei strahlendem

Kaiserwetter über die Bühne. Der Dammlauf ist ein sportliches Highlight in unserer

Region, das heuer an die 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 2 bis 92 Jahren in Bewegung brachte.

Ältester Teilnehmer war Josy Simon (Jahrgang 1933) von der LG St. Wolfgang. Die Stimmung entlang der Strecke und

auf dem Festgelände vor der Kirche und dem Pfarrheim war bestens. Für kulinarische

Genüsse war ebenso gesorgt wie für musikalische Unterhaltung und

sportliche Motivation.

Besonders herzerwärmend: Die Kleinsten liefen, teils noch mit Schnuller

und Windeln, eifrig Richtung Ziel – ein Anblick, der nicht nur Eltern,

sondern auch das Publikum begeisterte. Bei den größeren Kindern

war der sportliche Ehrgeiz bereits deutlich spürbar, die längeren

Distanzen (550 / 900 / 1.100 / 1.950 m) wurden mit sichtbarem Einsatz

und Stolz gemeistert.

Im Hauptlauf über 7,4 km

setzte sich einmal mehr Andreas Englbrecht durch – mit einer

beeindruckenden Zeit von 24:28 Minuten. Schnellste Dame

des Tages war Daniela Karigl, die das Ziel in starken 29:55

Minuten erreichte.

Der Dammlauf der DSG Union Raiba Pfandl bleibt ein

echtes Fest des Sports und der Gemeinschaft – ein

Beweis dafür, wie Generationen übergreifend Bewegung

Freude bereiten kann. Wir bedanken uns bei der

Gemeinde Bad Ischl für die Unterstützung bei der Infrastruktur

sowie allen Sponsoren, die zum Gelingen des Fests

einen sehr wesentlichen Beitrag geleistet haben.

Ein großes Dankeschön geht auch an die Pfarre Pfandl

für die wie immer reibungslose Zusammenarbeit im

Rahmen des Pfarrfests, das von vielen Vereinen

mitgestaltet wird. Allen voran die Feuerwehr, die

Goldhaubenfrauen, der Trachtenverein uvm.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die

Sun Flowers, die Musikkapelle Jainzen und die

Baier Buam.

Blüten: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos

P F A R R E P F A N D L 16


Geschichten, die oft im Verborgenen geschehen und zum Staunen bringen, in den Blick gerückt von Maria Hödl

Vor einiger Zeit hat mir Julia Bruckenberger die Freude erwiesen und mir bei einem Besuch über ihre ehrenamtliche

Arbeit mit den Ministranten erzählt. Eines kann ich gleich vorab sagen: Ich habe bei dem Gespräch viel gelernt. Mir

wurde dabei so richtig bewusst, wie viele Dinge von den Kindern zum reibungslosen Ablauf eines Gottesdienstes gelernt

und beachtet werden müssen.

Julia beginnt die Einschulung der neuen Ministranten nach der Erstkommunion mit einer Schnupperstunde. Wenn der

Schnuppertag positiv verläuft, werden die Kinder bis zum Christkönigsfest, an etwa zehn Freitagen, jeweils für eine

Stunde, in allen Bereichen eingeschult. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an Christine Leitner, die in den Schulklassen

kräftig Werbung für den Ministrantendienst macht und mit ihrer Gestaltung zur Erstkommunion allen Kindern die

Möglichkeit bietet, auszuprobieren, wie es ist, im Altarraum zu stehen und dort vielleicht sogar etwas zu sagen oder

zu singen.

Die Kinder lernen von Julia unter anderem folgende Dinge: Das Gewand richtig anzuziehen, das Zingulum korrekt

zu binden, den Ablauf des Einzuges, wohin sie wann gehen müssen, wann gekniet wird, wann die Glocken geläutet

werden müssen, wann die Gaben und welche Gaben überhaupt gereicht werden. Wann müssen Weihrauchfass und

Schiffchen geholt werden und wie läuft der Auszug ab?

Dann müssen die Kinder lernen, was sich ändert, wenn sie allein ministrieren oder zu mehreren. Gar nicht unerheblich

sind die wechselnden Priester. Jeder Priester hat seine Vorstellungen und will diese von den Ministranten umgesetzt

haben. Oft bleiben da nur Minuten vor der Messe, um Neues zu besprechen.

Bei der ganzen Vielfalt müssen die Kinder dann auch noch auf Stichwörter aufpassen, welche ihnen anzeigen, was sie

als nächstes tun müssen. Das ist nicht immer leicht, besonders wenn die Gottesdienste lange dauern. Da könnte es

dann schon passieren, dass die Gedanken irgendwo spazierengehen. Oder vielleicht überlegt einer der Ministranten

gerade, wie die Hostie über der Kerze geröstet schmeckt? Speziell, wenn man gerade einen Kerzenhalter in der Hand

hat. Wussten Sie, dass geweihte Hostien viel besser schmecken als nicht geweihte? Die Ministranten können das Julia

mit schöner Regelmäßigkeit bestätigen.

Die Übungsnachmittage mit Julia sind aber trotz des enormen Lernpensums außergewöhnlich beliebt. Julia versteht

es bestens, Zeit für spannende und lehrreiche Spiele einzuplanen. Einmal hat sie ein Quiz mit drei möglichen Antworten

entworfen. Hier nur eine Frage: Warum tauchen wir beim Eintreten in eine Kirche die Finger in das Becken mit

Weihwasser und machen das Kreuzzeichen auf der Stirn? Ist es wirklich, weil sich die Menschen früher nicht gewaschen

haben und recht dreckig waren, oder hat das doch einen anderen Grund? Oder, wer weiß, was ein Aspergill ist?

Die unerschöpfliche, kreative Art von Julia zeigt sich auch in der Kirchen-Rätsel-Rallye, welche sie beim Pfarrfest

organisiert und betreut. Es gibt hier sogar ein Quiz für Kinder, die

noch nicht lesen können. Und noch etwas Bemerkenswertes: Julia

macht die Betreuung der Ministranten bereits seit 2013, in den

ersten Jahren gemeinsam mit Katharina Kneefel, seit deren Karenz

alleine!

Besondere Attraktionen wie die Besteigung des Kirchenturms oder

der Besuch bei Christine Wieder an der Orgel sind die Höhepunkte

des Jahres. Ganz besonders, wenn dann noch jeder kurz die Tasten

dieses fantastischen Instrumentes drücken darf. Als Dankeschön an

die Ministranten wird zum Ferienbeginn ein Ausflug gemacht oder

ein Spielenachmittag mit Grillen organisiert.

Derzeit haben wir in Pfandl dreizehn Ministranten. Zum Glück gibt

es immer wieder Kinder, welche den Mut haben, sich in den Altarraum

zu stellen, um den Ministrantendienst durchzuführen. Dies ist heutzutage gar nicht selbstverständlich und umso

lobenswerter.

Liebe Kinder, euch allen gilt unser herzlicher Dank, unser Respekt, dass ihr euch das traut. Seid gewiss, dass wir uns

immer sehr freuen, wenn wir euch sehen. Ein herzliches Vergelt‘s Gott und Dankeschön, liebe Julia, auch dir für deinen

unschätzbaren Einsatz in unserer Pfarre, deine Ausdauer und deine liebevolle Arbeit mit den Kindern!


Am Karfreitag waren insgesamt siebzehn aktive und ehemalige

Minis mit ihren Ratschen unterwegs. Leider hat

das Wetter nicht mitgespielt, aber unsere Minis sind

„wetterfest“! Ein Danke

an alle, die die Minis

herzlich empfangen

haben und auch

mit kleinen Stärkungen

bei Laune hielten,

und auch ein großes

Dankeschön an jene

Eltern, die die Kinder

begleitet haben!

Bei den Ostermessen

sind unsere Minis gefordert,

aber sie haben

die schwierigen

Abläufe mit Bravour gemeistert - ein Danke an euch Alle,

dass ihr so pünktlich und diszipliniert mitgeholfen habt!

Es freut mich auch besonders, dass sich einige ehemalige

Ministrantinnen und Ministranten bereiterklärt haben,

bei diesen wichtigen Gottesdiensten mitzuhelfen.

Julia Bruckenberger

Fotos © Pfarre Pfandl und Privat / Blüten: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos

Papierfliegerwettbewerb 2024

Ministrantenausflug 2024

nach Linz mit Eisjause

P F A R R E P F A N D L 18


Ausmalbild: © pixabay.com / Blüten: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos


Chorleitung: Christine Wieder

Kontakt über Pfarrbüro Pfandl oder +43 699 81916143

Probe: Montags von 19.00 bis 20.30 Uhr

im Pfarrheim Pfandl

der Pfarre Pfandl

Romantische und moderne Musik für Chor und Orgel

Sonntag, 27. Juli, 9.30 Uhr

Mag. Jakob Stichlberger

Musikalische Gestaltung: Damenchor der Pfarre Pfandl

und Männergesangverein 1845 Bad Ischl

Hintergrund: © proksima – iStock.com / Singvögel: Tigatelu & Dreamcreation – i-Stock-Fotos / private Fotos

Sonntag, 2. November, 9.30 Uhr

Musikalische Gestaltung

Damenchor der Pfarre Pfandl

Johann Gottfried Seume (1763 - 1810), deutscher Schriftsteller

Quelle: Seume, J. G., Gedichte. Aus: Die Gesänge, Erstdruck 1801

P F A R R E P F A N D L 20


Bücherei pfandl | Wolfganger str. 4 | 4820 Bad ischl | 06132/21902 | buecherei.pfandl@aon.at | buecherei-pfandl.at

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eine Zeile eines vergessenen Gedichts,

die dir wieder einfällt,

ein paar Takte aus einem Musikstück,

das du nicht mehr gespielt hast,

ich sage dir,

von derlei Dingen hängt unser Leben ab.

- Oscar Wilde

Wir wünschen Euch allen einen sommer voller

Glücksmomente! Dass auch Lesen glücklich

macht ist allgemein bekannt, darum besucht

uns fleißig in den Ferien und holt euch aktuelle

Lektüre für lange Nachmittage am see, an der

ischl, oder an verregneten tagen gemütlich

daheim am sofa. Kinder und Jugendliche lesen

in den Ferien natürlich wieder gratis, und auch

die Lesepass-Aktion ist wie jedes Jahr am start.

Wir freuen uns auf Euren Besuch

in der Bücherei!

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PFARRE PFANDL

Die Gottesdienste werden je nach Verfügbarkeit

vom Priester od. Wortgottesdienstleiter

gehalten – kurzfristige Änderungen möglich!

SONN- UND FEIERTAGS

9.30 Uhr – Hl. Messe oder

Wortgottesdienst

JEDEN DONNERSTAG

8.00 Uhr – Rosenkranz

anschließend Frauenmesse

HERZ-JESU-FREITAG

4. Juli, 1. Aug., 5. Sept., 3. Okt.,

17.00 bis 18.00 Uhr Hausbesuch mit

Krankenkommunion (nach Voranmeldung

im Pfarrbüro)

18.30 Uhr – Aussetzung des

Allerheiligsten, anschließend Rosenkranz

& um 19.00 Uhr Hl. Messe

JUNI 2025

Freitag, 27. Juni 10.00 bis 18.00 Uhr

FLOHMARKT

der Pfarre und DSG Pfandl

Samstag, 28. Juni 8.00 bis 9.00 Uhr

Schnäppchenaktion

Montag, Donnerstag und Freitag

von 9.00 bis 11.00 Uhr

Telefon: +43 6132 23404

E-Mail: pfarre.pfandl@dioezese-linz.at

www.dioezese-linz.at/pfandl

JULI 2025

Montag, 4. Juli

Schulschlussgottesdienst der Volksschule

Pfandl

Sonntag, 27. Juli

9.30 Uhr – NACHPRIMIZ

Mag. Jakob Stichlberger

Musikalische Gestaltung: Damenchor

der Pfarre Pfandl und Männergesangverein

1845 Bad Ischl

AUGUST 2025

Freitag, 15. August

Mariä Himmelfahrt

9.30 Uhr – Gottesdienst mit Kräuterweihe

– Kräuterbüscherl, von den

Frauen der Goldhauben- und Kopftuchgruppe

Pfandl gebunden, werden

angeboten

SEPTEMBER 2025

Montag, 8. September

8.00 Uhr – Schulanfangsgottesdienst

der Volksschule Pfandl

Sonntag, 28. September

9.30 Uhr – ERNTEDANK

Feierliche Beauftragung des Seelsorgeteams

der Pfarre Pfandl im Rahmen

des Erntedankgottesdienstes

OKTOBER 2025

Freitag, 10. Oktober

18.00 Uhr – SEGNUNGSFEIER für

die Sternenkindergedenkstätte am

Waldfriedhof

Sonntag, 12. Oktober

9.30 Uhr – Festgottesdienst

für unsere EHEJUBILARE

Musik. Gest.: „Ensemble Bad Ischl“

Ltg. Raminta Skurulskaite

NOVEMBER 2025

Samstag, 1. November

9.30 Uhr – Gottesdienst

13.00 Uhr – Totengedenken und Gräbersegnung

am Waldfriedhof

Sonntag, 2. November

9.30 Uhr – Allerseelenmesse

Gedenken an die Verstorbenen der

Pfarrgemeinde / Musik. Gest.:

Damenchor der Pfarre Pfandl

Sonntag, 9. November

9.30 Uhr – Hubertusmesse

Musikalische Gestaltung: Bad Ischler

Jagdhornbläser

Sonntag, 16. November

9.30 Uhr – Ministrantenaufnahmemesse

Hl. Kommunion jeden 1. Freitag im

Monat (Herz Jesu Freitag) zwischen

17.00 und 18.00 Uhr

Für Kranke, für alte Menschen und für

alle, die nicht selber an der Hl. Messe

in der Kirche teilnehmen können.

Bitte melden Sie sich im Pfarramt an,

wenn Sie den Besuch unseres Priesters

Michael Mlundi mit der Krankenkommunion

wünschen.

ANMELDUNG: Tel: +43 6132 23404

(zu den Bürozeiten) oder per Mail:

pfarre.pfandl@dioezese-linz.at

oder Nachricht per Post / Postkasten

Das Sakrament der Taufe empfingen

Johanna Elsa Eisl am 29. März 2025

Lea Kienesberger am 12. April 2025

Tobias Sams am 1. Juni 2025

Maria Wanda Egger am 15. Juni 2025

Karla Novakovic am 15. Juni 2025

Mara Novakovic am 15. Juni 2025

Den Bund der Ehe schlossen

Michaela Rainer & Markus Sams

am 7.6.2025

Zu Gott heimberufen wurden

Anita Loidhammer (81.) am 7.4.2025

Karl Stummer (78.) am 30.4.2025

Johann Stadlmann (77.) am 10.5.2025

Alfred Lindenthaler (58.) am 28.5.2025

Im Pfarrblatt-Team haben wir wegen der besseren

Lesbarkeit beschlossen, auf Genderformen

zu verzichten. Es mögen sich Frauen und Männer

in gleicher Weise mitgemeint wissen. Danke!

Alle Termine ohne Gewähr!

Aktuelle Informationen in den

Pfarrnachrichten, in der IW und

auf unserer Website.

IMPRESSUM:

Medieninhaber, Redaktion und Verlagsanschrift: Pfarre

Pfandl, Wolfganger Str. 4, 4820 Bad Ischl, +43 6132 23404

Hersteller: Salzkammergut Media Ges.m.b.H. Gmunden

Redaktion: Michaela Juric Layout/Gestaltung: Karoline

Schodterer Lektorat: Christa Falkensteiner Fotos/Grafiken,

sofern nicht direkt vermerkt: Pfarre Pfandl, jeweilige

Vereine, pexels.com, pixabay.com und private Fotos

Das Pfarrblatt wird nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.

Falls sich doch einmal Fehler einschleichen, tut es uns sehr leid.

UNTERSTÜTZT WIRD DAS DRUCKWERK DURCH DIE PRESSVEREIN SALZKAMMERGUT STIFTUNG

Foto Mosaik: © Michaela Juric / Blüten: © Modesta Gasiniauskiene – iStock-fotos

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