Schwachhauser I Magazin für Bremen I Ausgabe 104
Liebe Leserin, lieber Leser, es startet bald wieder das Bremer Musikfest mit der großen Nachtmusik am 16.August! Haben Sie schon Tickets? Bei mir steigt wie jedes Jahr die Vorfreude auf eine schöne Zeit voller Geigen! Gerade im August und September findet in Bremen so viel Schönes statt. Shakespeare im Park und am Holler See immer am ersten Sonntag im September Musik und Licht mit schönem Feuerwerk. Wunderbar! Jede Fackel an diesem Abend eine Spende für unseren schönen Bürgerpark. Diese Ausgabe ist wie jedes Jahr sehr musikalisch, denn auch um Bremen herum ist viel los, und natürlich sind die Museen geöffnet. Toll ist immer auch ein Ausflug nach Worpswede, vier schöne Museen warten dort auf Ihren Besuch. Das Titelbild stammt aus der aktuellen Ausstellung in der Villa Sponte, ein zu wenig gesehener Ort, meine ich, der von sehr engagierten Menschen, die die lokale Kultur stärken, getragen wird. In diesem Magazin ist noch viel mehr Lesenswertes, viel Freude dabei, ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit, und bleiben Sie zuversichtlich! Herzlichst, Susanne Lolk
Liebe Leserin, lieber Leser,
es startet bald wieder das Bremer Musikfest mit der großen Nachtmusik am 16.August! Haben Sie schon Tickets? Bei mir steigt wie jedes Jahr die Vorfreude auf eine schöne Zeit voller Geigen!
Gerade im August und September findet in Bremen so viel Schönes statt. Shakespeare im Park und am Holler See immer am ersten Sonntag im September Musik und Licht mit schönem Feuerwerk. Wunderbar!
Jede Fackel an diesem Abend eine Spende für unseren schönen Bürgerpark.
Diese Ausgabe ist wie jedes Jahr sehr musikalisch, denn auch um Bremen herum ist viel los, und natürlich sind die Museen geöffnet. Toll ist immer auch ein Ausflug nach Worpswede, vier schöne Museen warten dort auf Ihren Besuch. Das Titelbild stammt aus der aktuellen Ausstellung in der Villa Sponte, ein zu wenig gesehener Ort, meine ich, der von sehr engagierten Menschen, die die lokale Kultur stärken, getragen wird.
In diesem Magazin ist noch viel mehr Lesenswertes, viel Freude dabei, ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit, und bleiben Sie zuversichtlich!
Herzlichst, Susanne Lolk
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KULTUR
Theater
Kino
Konzerte
Ausstellungen
KUNST
KULTUR_HAPPEN
PLAUDEREI
Marena Grotheer
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gesund Bremen
August / September 2025
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Editorial
Liebe Leserin,
lieber Leser,
es startet bald wieder das Bremer
Musikfest mit der großen Nachtmusik
am 16.August! Haben Sie schon Tickets? Bei
mir steigt wie jedes Jahr die Vorfreude auf eine
schöne Zeit voller Geigen!
Gerade im August und September findet in Bremen
so viel Schönes statt. Shakespeare im Park
und am Holler See immer am ersten Sonntag im
September Musik und Licht mit schönem Feuerwerk.
Wunderbar!
Jede Fackel an diesem Abend eine Spende für
unseren schönen Bürgerpark.
Diese Ausgabe ist wie jedes Jahr sehr musikalisch,
denn auch um Bremen herum ist viel los,
und natürlich sind die Museen geöffnet. Toll ist
immer auch ein Ausflug nach Worpswede, vier
schöne Museen warten dort auf Ihren Besuch.
Das Titelbild stammt aus der aktuellen Ausstellung
in der Villa Sponte, ein zu wenig gesehener
Ort, meine ich, der von sehr engagierten Menschen,
die die lokale Kultur stärken, getragen
wird.
In diesem Magazin ist noch viel mehr Lesenswertes,
viel Freude dabei, ich wünsche Ihnen
eine schöne Zeit, und bleiben Sie zuversichtlich!
Herzlichst,
Susanne Lolk
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3
Inhalt
104
06
PLAUDEREI
Marena Grotheer
34
MUSIK
GartenKultur
BQB
Singende Balkone
Musik und Licht
44
BÜHNE
Theater Bremen
Stadttheater BRV
shakespeare Company
Kleinkunstbühne
52
AUSSTELLUNGEN
Bremen
und umzu
4
Immobilienverkauf?
Dafür hab ich
jemanden!
20
KUNST
KULTUR_HAPPEN
22
MUSIK
Musikfest
Bremer Philharmoniker
Sendesaal
Seebühne
59
SONDERTEIL
gesund Bremen
70
UNTERHALTUNG
Buchbesprechungen
Cartoon
Kreuzworträtsel
Melanie Kritzer,
Haus & Grund-Mitglied seit 2013
· Verkauf
· Vermietung
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28203 Bremen
0421 - 3 68 04-0
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5
Im Gespräch mit einer Bremerin
6
Marena Grotheer: Gesprächsbereit sein, Geheimnisse austauschen, aufeinander einlassen, Liebe hat viele Facetten, Fotos: Konstantin Zigmann
Das Universum von Marena Grotheer
Von Lena Häfermann
Von der Touristikerin zur Stimme eines der außergewöhnlichsten Museen der Stadt:
Seit fast 25 Jahren prägt Marena Grotheer das Universum ® Bremen. Ein Gespräch
über Neugier, Lieblingsmomente – und Kinder, die auf Brücken rennen müssen.
Am bislang heißesten Tag des Jahres treffe ich Marena
Grotheer zum Plaudern im Universum ® . Wir
öffnen das Fenster für ein wenig Durchzug und die
fröhlichen Kinderstimmen unten auf dem Open-Air-
Ausstellungsgelände schallen zu uns nach oben und
vermitteln ein Gefühl von Freibad. Da wären wir jetzt
gern, erklären wir uns verschmitzt. Aber auf unser Gespräch
freuen wir uns natürlich auch. Mit dabei: Grotheers
Kollege Bastian Bullwinkel, Referent für Öffentlichkeitsarbeit.
„Wir ergänzen uns gut. Wenn ich etwas
vergesse, fällt es Bastian bestimmt ein“, erklärt die Leiterin
der Unternehmenskommunikation und vermit-
telt damit gleich einen ersten Eindruck ihrer Werte: sie
muss nicht unbedingt alleine im Mittelpunkt stehen
(auch wenn sie es ist, die dem Universum ® seit knapp
25 Jahren Gesicht, Herz und Stimme verleiht); Teamarbeit
und ein vertrauensvolles Miteinander genießen
bei ihr allerhöchste Priorität. Das behaupten mitunter
viele, doch ich bin sicher: bei Marena Grotheer stimmt
es. Das verrät mir auch das zufriedene Lächeln ihres
Mitarbeiters. Außerdem schenkt Frau Grotheer mir
ein Lebkuchenherz der aktuellen Sonderausstellung
LIEBE. Wissenschaft trifft Herzklopfen“, und mit Süßigkeiten
lasse ich mich immer ködern.
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7
Blick in die neue Sonderausstellung „Liebe“, Foto: Universum ® Bremen
Nun aber zu Marena Grotheer: Wenn die Kommunikationsexpertin
über „ihr“ Universum ® Bremen spricht,
leuchten ihre Augen. Sie liebt ihre Arbeit, das gesamte
Drumherum und scheint sich mit dem Museum auf
eine Art verbunden zu fühlen, die über einen klassischen
9-to-5-Job hinausgeht. Seit Beginn des Jahres
2001 ist sie Teil des Teams, das das Science Center,
den silbern glänzenden Wal, dessen Silhouette weit
über Bremens Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, mit Leben
füllt. Zunächst als Vertriebsleiterin, später als Assistentin
des Gesellschafters. Inzwischen ist sie Prokuristin
und Bereichsleiterin der Kommunikationsabteilung.
„Total verrückt: Wissen zum Anfassen!“
Und wie kam es dazu? „Manchmal sollen Dinge einfach
passieren “, findet Grotheer und erzählt. Mit dem
Museum verbindet sie schon vor der Eröffnung eine
eigene Geschichte, denn sie war als Vertriebsleiterin
bei einer Tochtergesellschaft der damaligen Bremer
Touristik-Zentrale in die Vorab-Maßnahmen involviert
und im Anschluss als Projektmanagerin für jene Werbeagentur
tätig, die unter anderem das Logo für das
Universum ® entwarf. Die Architektur des Gebäudes
faszinierte sie, ebenso das Konzept eines Mitmach-
Museums: „Das war ja total verrückt damals. Wissen
zum Anfassen! Dass wir das hier ins Leben rufen und
die Stadt den Mut hatte, das auf den Weg zu bringen,
hat mich stolz gemacht – auch als Bremerin.“
Eines Tages klingelte dann das Telefon. Am anderen
Ende: der damalige Direktor des Universum ® . „Er fragte,
ob ich nicht Lust hätte, auf einen Kaffee vorbeizukommen“,
erinnert sie sich. Beim Kaffeesieren erhielt
sie ein „wunderbares Jobangebot“, auf das sie richtig
Lust hatte und das sich so bunt und vielfältig entwickelte,
dass in knapp 25 Jahren (und mit 7,2 Millionen
Gästen!) niemals Langeweile aufkam.
8
Lena Häfermann im Gespräch mit Marena Grotheer
Foto: Konstantin Zigmann
Hinterher ist man immer schlauer
Heute verantwortet Marena Grotheer mit viel Liebe,
Einsatz und Verstand den gesamten Bereich der Unternehmenskommunikation
– von klassischer Pressearbeit
über digitale Kanäle bis hin zur Eventabteilung.
Doch Grotheers Einfluss reicht noch weiter: Als
Prokuristin wirkt sie an der strategischen Ausrichtung
des Hauses mit. Zudem ist sie bei der Entwicklung
neuer Ideen und Projekte an vorderster Front mit dabei.
Ihr Antrieb? „Es ist ein ganz großes Geschenk, an
einem Ort arbeiten zu dürfen, der Wissen vermehrt.
Ohne erhobenen Zeigefinger, sondern einfach mit
einem guten Gefühl.“ Wenn sie das sagt, scheint das
aus tiefstem Herzen zu kommen. Ich nehme es ihr sofort
ab.
Der erste Eindruck, dass sie sich nicht in den Vordergrund
drängt, bestätigt sich. Stattdessen hebt sie das
Team hervor, mit dem sie auf Augenhöhe und voller
Wertschätzung zusammenarbeitet. „Ich bin besonders
stolz auf den Umgang, den wir miteinander pflegen.
Ein Museum ist immer nur so gut wie die Menschen
dahinter“, ist sie sich sicher.
Dabei ist sie nicht nur auf Messen und Kongressen
unterwegs oder entwickelt gemeinsam mit dem Team
Geheimnisse austauschen, dem eigenen Freundeskreis öffnen, sich
aufeinander einlassen: An einer Spielstation erfahren die Gäste, wie sich
Liebessituationen in verschiedenen Taten und Worten manifestieren,
Foto: Universum ® Bremen
neue Formate wie das erste Bremer Podcast-Festival.
Sie gestaltet auch aktiv Ausstellungen mit – zuletzt die
Sonderausstellung „LIEBE. Wissenschaft trifft Herzklopfen“,
die sie zusammen mit der wissenschaftlichen
Leiterin initiierte. „Es war etwas ganz Besonderes,
die Ideen dann raumfüllend präsentiert zu sehen“,
sagt sie und strahlt.
In einer Zeit, in der digitale Medien überwiegen, bleibt
das Universum ® ein Ort der echten, haptischen Erfah-
Erleben, entdecken, genießen:
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9
Das Bremer Science Center Universum ® lockt mit spannenden Mitmachstationen in den drei Themenbereichen Technik, Mensch, Natur.
Foto: Universum ® Bremen
rung. Anfassen, Mitmachen, Staunen – das Prinzip ist
einfach, aber wirkungsvoll. „Ich glaube, das Berühren,
das Spüren, das wird immer eine besondere Bedeutung
behalten“, sagt Grotheer über die Zukunft von
Mitmach-Museen. Und gleichzeitig entwickelt sich das
Konzept weiter: mit immersiven Formaten, Kooperationen
mit Unternehmen und starken Bildungsangeboten.
„Wir machen uns immer bewusst, dass wir uns
bewegen müssen. Andere, neue Themen werden gesellschaftsrelevant.
In der Wissenschaft passiert natürlich
auch immer unglaublich viel. Da sind wir agil.“
Besonders ans Herz gewachsen ist ihr der „Wissenskiosk“.
Ein kunterbunt gestalteter Transporter voller
Experimente, der Schulen, Feste – und manchmal sogar
Pflegeeinrichtungen oder Kinderkliniken besucht.
„Das war in der Corona-Zeit unsere Antwort auf die
Frage: Was können wir tun, wenn Menschen nicht zu
uns kommen können?“ Der Wissenskiosk ist inzwischen
fester Bestandteil der Außendarstellung – und
ein Symbol für das, was Grotheer antreibt: Zugänglichkeit,
Teilhabe, Begeisterung.
Kinder, die rennen
Kinder sind eine wichtige Zielgruppe des Universum ® ,
aber auch eine tägliche Inspirationsquelle für Marena
Grotheer. Was sie von ihren kleinen Besuchern und
Besucherinnen gelernt hat, möchte ich nun von ihr
wissen. „Dass jede Frage erlaubt ist. Und dass man
nicht müde werden sollte, begeistert zu sein“, antwortet
Grotheer. Besonders rührend war es, als ein kleiner
Junge aus dem Museum stürmte, in die Arme seines
Vaters sprang und dabei rief: „Papa, das ist hier so
schön, ich möchte am liebsten hier wohnen.“ Für Grotheer
ein Gänsehautmoment: „Ich darf dafür arbeiten.
Was für ein schönes Kompliment.“
Auch außerhalb des Museums ist sie unternehmenslustig,
neugierig, aktiv, gern unter Menschen. Sie
kocht, reist, liebt Kultur und macht regelmäßig Sport.
Stadt oder Land, frage ich, weil ich schon weiß, dass
sie gebürtig aus Worpswede stammt. „Ich bin ein
Stadtei“, erklärt Grotheer diplomatisch und lacht. „Ich
war schon als Kind immer neugierig“, meint sie dann.
„Draußen unterwegs sein, mit Freunden und Freundinnen
„butschern gehen“, wie es in Bremen und
Umzu so schön heißt, und Fragen wie „Warum gibt es
Regenbögen“ und „Wieso funkeln Sterne so schön“
auf den Grund gehen – das war meine Welt.“ Sie wäre
auf jeden Fall eine Kandidatin für den Universum ® -
eigenen Podcast „Wunder dich schlau“ gewesen – die
Audio-Wissenschaftssendung, in der Kinder die Themen
vorgeben, indem sie ihre Fragen rund um unser
Universum einsenden. Wenn sie jungen Menschen
einen Rat mitgeben könnte, dann wäre es der: „Fragen
stellen. Wer verstehen will, wie die Welt funktioniert,
braucht Neugier und Lust an Naturwissenschaft.
Und die steckt in uns allen.“ Aber auch: „Alles daran
setzen, einen Job zu finden, der sich nicht nur wie Arbeit
anfühlt, sondern der einen insgesamt erfüllt.“
Darf man denn als Leiterin der Kommunikation ein
Lieblingsexponat haben oder muss man alle gleich
10
gern haben? „Trotz der langen Zeit, die ich schon hier
bin, habe ich immer wieder neue Lieblinge. Meist sind
dies Exponate, die Aha-Momente mit sich bringen
und die überraschen. Ich beobachte immer wieder
gerne, wie sich die Kugeln in unserer riesigen Kugelbahn
im Themenbereich Technik ihren Weg bahnen.
Im Bereich Mensch wird mir immer in Erinnerung bleiben,
wie ich mich das erste Mal durch das stockdunkle
Tastlabyrinth bewegt habe. Und im Themenbereich
Natur fasziniert mich die Seifenblasenwand mit ihrer
Ästhetik schon sehr.“ Im Großen und Ganzen sind
es viele, total unterschiedliche Exponate, die Marena
Grotheer im Universum ® begeistern. Nicht immer nur
die großen, sondern manchmal auch kleine. „Oft, weil
sie mich an etwas erinnern. Zum Beispiel an meine
Schulzeit oder an Erlebnisse aus dem Alltag“, sagt sie.
Das Universum ® Bremen feiert in diesem Jahr sein
25-jähriges Bestehen. Grotheer ist fast von Anfang
an mit dabei – und steckt trotzdem noch voller Ideen.
„Das fühlt sich nicht wie 25 Jahre an“, meint sie.
„Mit jeder neuen Sonderausstellung, jedem neuen
Kooperationsprojekt und jedem neuen Format erfindet
sich das Haus ein Stück weit neu.“ Wie geht es mit
dem Universum ® weiter, frage ich zum Schluss. „Mein
Wunsch ist es, dass wir noch mehr Tinkering-Momente
und -Möglichkeiten für unsere Gäste schaffen
Mit jeder Sonderausstellung erfindet sich das Museum neu, Marena
Grotheer in der Sonderausstellung LIEBE, Foto: Konstantin Zigmann
– Ecken, in denen sie tüfteln, bauen und experimentieren
können. Und immer wieder neue emotionale
Zugänge zu wissenschaftlichen Themen entwickeln!“
Dabei lächelt sie, als ob ihr gerade ein ziemlich guter
Einfall gekommen ist.
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11
Sieben Künstlerinnen
für Kooperation und Vielfalt
von Karla Wagner
12
v.o.l. nach u.r.:
Beate C: Koehler, Katharina Melissa Chelmis, Anke Bär, Anna Lott, Sabine Chelmis,
Svenja Sisypha Wetzenstein, Raphaëlle Mellet
Was passiert, wenn sich sieben Künstlerinnen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen
zusammentun? Es entsteht ein kreativer Raum voller Neugier, Resonanz
und Gemeinschaft. Seit 2022 bereichert die interdisziplinäre Künstlerinnengruppe
KULTUR_HAPPEN die Bremer Kulturlandschaft – mit spartenübergreifenden Projekten,
literarischen Formaten, performativen Installationen, Ausstellungen und
einer klaren Mission: Kunst als Ort lebendiger Begegnung zu verstehen.
Kunst als Ort lebendiger Begegnung zu verstehen
Dabei stehen der Mensch und seine Beziehungen
im Zentrum – mit all den Facetten des Lebens: Vergänglichkeit,
Sehnsucht, Rollenbilder, Zugehörigkeit,
Scheitern und Wandlung. In Wort und Bild, Ton und
Bewegung finden diese Themen ihren Ausdruck – mal
poetisch, mal kritisch, mal humorvoll – aber immer unerwartet.
„Der Reiz liegt in der Unterschiedlichkeit“
Die sieben Künstlerinnen von KULTUR_HAPPEN kommen
aus verschiedenen künstlerischen Bereichen: Literatur,
Illustration, Theater, Fotografie, Soziologie,
Musik, Malerei. Ihre Positionen sind nicht nur individuell,
sondern manchmal konträr. „Genau darin besteht
der Reiz der Kooperation“, sagen die Gründerinnen.
Ihr Miteinander funktioniert nicht über Konsens, sondern
über Resonanz - jede bringt sich mit ihrem Medium,
ihrer Sichtweise, ihrer Handschrift ein. So ist ein
Netzwerk entstanden, das nicht nur Werke hervorbringt,
sondern auch Austausch, Weiterbildung und
gesellschaftliche Resonanz ermöglicht.
stützen Kinder in den Klassen, helfen ihnen aktiv dabei,
selbstständige Leser:innen zu werden, ermutigen, motivieren
und Lesen als etwas Lustvolles zu entdecken.
2023 erhält Anke Bär ein Autorenstipendium – für sie
ein Geschenk. „Es eröffnet mir die Freiheit jenseits des
ökonomischen Drucks literarisch zu agieren.“ Sie untersucht,
wie sie im Interview sagt, mögliche Verhältnisse
über Menschen und Tiere, widmet sich dieses
Themas betreffend philosophischen Gedanken und
entwickelt ein literarisch-künstlerisches „Alltagebuch“,
das Anfang 2026 erscheint.
Anke Bär
Zwischen Buchseiten und Leser:innenförderung
Anke Bär lebt und arbeitet als freiberufliche Autorin,
Illustratorin und Dozentin für Kulturwissenschaften.
Sie ist von ihrer Neugier geleitet, fasziniert von historischen
Universalgelehrten und der Vielfalt menschlicher
Themen. Besonders interessiert sie sich für intergenerationellen
Austausch und neue Kooperationen.
Als Mitglied der Weserautor:innen, engagiert sie sich
für mehr Sichtbarkeit regionaler Literatur, in ihrem Fokus
steht sich zu vernetzen, zu stärken, auszutauschen
und gegenseitig zu inspirieren.
Anke Bär ist als freiberufliche Kulturwissenschaftlerin
Schirmherrin der „Lesezeit“, ein Angebot der Bremer
„Freiwilligenagentur“, über die Lesehelfer und
Lesehelferinnen akquiriert und geschult werden. Sie
arbeiten ehrenamtlich in Bremer Grundschulen, unter-
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Melissa Chelmis, My Body is my House
Rauminstallation KNOCHENGEFLÜSTER, 2025
Katharina Melissa Chelmis
Raum für Bühne und Bühnen für Raum
Katharina Melissa Chelmis ist studierte Theatermacherin,
Performancekünstlerin, Malerin und Kostümbildnerin,
beschäftigt sich intensiv mit Fragen menschlicher
Existenz zwischen Leben und Tod und schafft Räume,
die das Unsichtbare spürbar machen.
„Egal, ob in der Fläche, im Raum oder direkt am Menschen,
mich interessiert das pure“ Sein, ich möchte der
jeweiligen Wahrhaftigkeit ins Gesicht schauen, dem
Dahinter begegnen!“, sagt die Künstlerin im Interview.
Katharina Melissa Chelmis konzipiert immer wieder
interdisziplinäre Theaterprojekte. So realisiert sie das
spartenübergreifende Schulprojekt „Elephantastisch
lernen!“, ermöglicht in diesem Rahmen Grundschulkindern
den Besuch außerschulischer Lernorte, lädt sie
dazu ein Forscher:innen und Expert:innen zu werden,
Tiere zu beobachten, sich in deren Verhalten und Bewegungsmuster
einzufühlen, eigene Tiermasken zu
bauen, die Tiere lebendig werden zu lassen und das
Gelernte performativ umzusetzen. Dabei werden nicht
nur künstlerische Kompetenzen gefördert, sondern
auch Empathie, Naturwahrnehmung und Ausdruck.
Die Gruppe ist dabei das wichtigste Werkzeug. 2021
gewinnt das Projekt den Stiftungspreis der Stiftung
„Gib Bildung eine Chance“.
Zusammen mit Beate C. Koehler gründet Katharina
Melissa Chelmis 2020 das Kunstkollektiv METE CHEER,
aus dem sich der KULTUR_HAPPEN hervorgeht.
Sabine Chelmis
Die Kunst als Hommage an das Leben
Sabine Chelmis ist Texterin, Soziologin und Theaterwissenschaftlerin.
Bis heute ist die Künstlerin in ihrem
Leben in vielen beruflichen Rollen unterwegs, ist in
zwei deutschen Kulturen aufgewachsen. Sabine Chelmis
versteht sich als inspirierendes „Bindeglied“ innerhalb
des KULTUR_HAPPENS. Ihre Arbeit ist von kritischer
Reflexion und tiefem Lebensbezug geprägt, mit
dem Fokus auf Selbstwirksamkeit, Reife und kreativem
Dialog künstlerische Arbeiten unter gesellschaftlich relevanten
Bedeutsamkeiten zu beleuchten
Ihr Blick richtet sich auf die inneren Spannungen zwischen
individueller Erfahrung und gesellschaftlicher
Realität. Ihre Beiträge in der Gruppe KULTUR_HAP-
PEN definiert sie als Hommage an das Leben und sagt
dazu: „Die innere Präsenz der spannungsvollen Erfahrung
von Welt und individueller Selbstwirksamkeit
nimmt mehr Raum, wenn du älter wirst. Sie gewinnt an
Vielfalt und Leuchtkraft.“
Sabine Chelmis nutzt ihren erfahrungsgesättigten
Hintergrund, um Raum für konstruktive Diskussionen,
Unterhaltungen auf produzierender Ebene, fruchtbare
Dialoge und zukunftsgerichtete Inhalte der künstlerischen
Projekte zu verwirklichen. Ihre Perspektive ist
tiefgründig und trägt wesentlich zur inhaltlichen Ausrichtung
des Kollektivs bei.
14
HINFALLEN,
AUFSTEHEN,
Silikone richten
WEITERGEHEN
Zwiegespräch, Beate C. Koehler
Beate C. Koehler
Wasserportraits in Bild und Klang
Beate C. Koehler arbeitet als Fotografin und Medienkünstlerin.
Ihren Arbeitsschwerpunkt legt sie auf Fragen
der Identität und untersucht die Beziehung zwischen
Mensch und Umwelt. Immer wieder konzentriert
sich die Künstlerin auf das Element Wasser in all seinen
Erscheinungsformen und entwickelt Wasserportraits
aus Foto-, Film- wie auch Soundmaterial. Dabei realisiert
sie gern spartenübergreifende Konstellationen.
Beate C. Koehler ist Reisende und sammelt visuelle
und akustische Eindrücke an Flüssen, Seen und Meeren,
intensiv an den Bremer Seen und der Weser. Aber
auch an der Pazifikküste um San Francisco erfährt die
die Künstlerin zahlreiche Anregungen für ihr kreatives
Schaffen.
In Longyearbyen, größte Siedlung und Hauptstadt des
Archipels Svalbard in Norwegen, findet die Künstlerin
eine geradezu atemlose Schönheit, reiche Kultur und
arktische Oase vor, die sie für ihre auditiven Erlebnisse
in vielfältiger Weise nutzen kann. Vielschichtig sind
die Arbeiten der Künstlerin. Es gelingt ihr, verschiedene
Komponenten zu verschmelzen und für interessierte
Zuschauende und Hörende ein breites Spektrum an
Zugängen zu ihrem künstlerischen Wirken zu offerieren.
Vom 06.06.2025 bis zum 05.10.2025 ist Beate C.
Koehler gemeinsam mit Anke Bär auf der diesjährigen
NordArt in Büdelsdorf vertreten.
Anna Lott
Lyrik mit Humor und Tiefe
Anna Lott entwickelt mit großer Leidenschaft Geschichten
für Kinder und Erwachsene und gehört ebenso
wie Anke Bär zu den „Weserautor:innen“. Sie studiert
Theater-, Literatur – und Erziehungswissenschaften,
legt bereits früh den Schwerpunkt auf Kindermedien
und Geschlechterforschung, absolviert eine Ausbildung
als Drehbuchautorin, ist Fachfrau für Animationsfilme,
ist Clownin, spielt Improvisationstheater und
hat viele Jahre als Redakteurin bei Radio Bremen gearbeitet.
In diesem Kontext hat sie regelmäßig Bücher
für Kinder vorgestellt und den jungen Zuhörer:innen
dieses Medium, das unbegrenzte Phantasie anbietet
wie auch die Möglichkeit Realität weiterzuspinnen, nahegebracht.
Sie entwickelt ihre Texte nicht ausschließlich am
Schreibtisch, lässt sich gerne vor Ort inspirieren und
hält die Eindrücke auf ihrem Smartphone fest. Anna
Lott experimentiert mit Worten, tüftelt und reimt. Ganze
Serien von Kinderbüchern entstehen auf diese Weise
– so zum Beispiel kuriose Gedichte und Wortspielereien,
wie „Moppi und Möhre“.
Sie tritt regelmäßig bei Literaturveranstaltungen auf, so
etwa bei „Bremen liest“ am 05.09.2025 um 15:30 Uhr
im Wallsaal der Bremer Zentralbibliothek. Gemeinsam
mit den Bremer Philharmoniker:innen stellt sie das
Buch „Esel, Hund, Katze, Hahn – Geschichten, Gedichte
und Lieder von den Bremer Stadtmusikanten“ vor.
15
Raphaëlle Mellet, Performance
Svenja Sisypha Wetzenstein, neu1, 2014, oil on wood, 20x30cm
Raphaëlle Mellet
Stimme als sinnliches Portal zum Sein
Raphaëlle Mellet ist studierte Theaterpädagogin, absolviert
das Studium gemeinsam mit Melissa Katharina
Chelmis in Ottersberg. Als Chansonniere singt, erzählt,
spielt sie mit Hingabe an alle Facetten des Menschlichen.
Ihre Kunst ist ein Wechselspiel aus Humor, Melancholie
und Sinnlichkeit. Die Künstlerin begeistert sich
für Umwege, experimentiert mit ihrer Stimme, mal süß,
mal bitter, widmet sich den großen und kleinen Gefühlen
des Seins.
Raphaëlle Mellets künstlerisches Tun steht für subversiv
transformatorische Kraft, ansteckende Präsenz und
Lebensfreude – sehnen, suchen, scheitern, mal morbide,
mal humorvoll oder auch liebevoll und tiefgründig.
Mit ihrer Stimme möchte die Künstlerin in Präsenzräume
eintauchen, dabei Sinnlichkeit und Zwischenräume
in Klang bringen, jedem und jeder die Chance anbieten
die eigene Stimme erlebbar zu machen.
Dank eines Stipendiums beginnt sie 2022 sich ganz der
Ansteckungskraft von Präsenz zu widmen. „Ich öffne
klingende Präsenzräume, die das, was der normalen
Wahrnehmung verborgen bleibt, erfahrbar, fühlbar
und sichtbar macht. Jeder Mensch, der daran teilhat,
kann sich darin entspannen und selbst neu begegnen“,
erklärt die Künstlerin. Dabei sieht sie Kunst als Form der
Alchemie. Ihre Haltung ist klar. „Solange wir an Identitäten
festhalten, in die wir auch Meinungen und Bewertungen
gebastelt haben, gibt es keine echte Präsenz
und Lebensfreude, bleibt das Leuchten, das wir alle in
uns tragen, eine versteckte Funzel.“
Svenja Sisypha Wetzenstein
Malerei zwischen Licht und Leerstelle
Svenja Sisyphea Wetzenstein ist Malerin, lernt Melissa
Katharina Chelmis und Beate C. Koehler beim Aktzeichnen
kennen, ein erster Funke, der zu weiterer
Zusammenarbeitet führt. Svenja Sisypha Wetzenstein
arbeitet nach eigenen und fremden Fotos, projiziert
diese mittels Beamer auf Holzplatte. Sie überträgt die
Fotografien teilweise mit Ölfarbe auf den Untergrund
– detailreich, lichtdurchflutet und zersplittert. Matte
Farbsprengsel entstehen so, der Hintergrund wird
weggelassen, die Künstlerin konzentriert sich auf das
Wesentliche. Scharfe, detailreiche Bilder, aber auch
unscharfe Bruchstücke, Schleier, Lichter, Staubkörner,
Leerstellen entstehen auf die Weise, ein dynamisches
Gefüge verschiedener Ebenen von Realität, entwickelt
aus Handyfotos. Die Themen der Künstlerin sind Verwundbarkeit,
Vergänglichkeit, Schwellenzustände und
intime kleine Formate auf Holz, eingepasst in die Maserung.
Die Künstlerin ist zweite Vorsitzende des „Künstlerinnenverbandes
Bremen GEDOK“, gemeinnütziger
Verein für professionelle Künstlerinnen aus den Bereichen
Bildende Kunst, Multimedia, Musik, Performance
sowie Kunstwissenschaftlerinnen und Kunstfördende
aus Bremen und Umgebung – die GEDOK als Format
ein aktives Netzwerk zu ermöglichen wie auch die Arbeits-
und Lebensbedingungen von Künstlerinnen zu
verbessern, da Frauen im Kunstbetrieb im Vergleich zu
ihren männlichen Kollegen nach wie vor strukturell benachteiligt
und unterpräsentiert sind.
16
Echo, KULTUR_HAPPEN e.V.
Gemeinsame Projekte – Vielfalt und Austausch
Was den KULTUR_HAPPEN auszeichnet, ist das gemeinsame,
von gegenseitiger Empathie geprägte Arbeiten
– mit Neugier und Respekt vor den unterschiedlichen
künstlerischen Stimmen. Die sieben Frauen bereichern
sich gegenseitig, können Scheitern und Erfolg
mitfühlen, vor dem Hintergrund der jeweiligen eigenen
Biografien nachempfinden. Ihre Kunst: ein Füllhorn
an Aspekten und Herangehensweisen, spielerisch,
nachdenklich, ein Ausschöpfen künstlerischer Techniken,
alle Sinne ansprechend, immer wieder unter das
Brennglas der Transparenz und Wirksamkeit in Richtung
der an künstlerischem Schaffen interessierten
Zuschauenden und Hörenden gehalten.
Bei allen Projekten, die die sieben Künstlerinnen gemeinsam
planen und umsetzen, stehen der Mensch
und seine Beziehungen im Mittelpunkt ihres Interesses.
Themen wie Vergänglichkeit, Rollenbilder, Zugehörigkeit,
Sehnsüchte und das Schicksal begegnen
sich in ihren Arbeiten und werden auf unterschiedlichsten
Ebenen realisiert.
Sie arbeiten Hand in Hand, entwickeln im Rahmen
der „Miniaturfestivals im Theaterkontor Bremen“ im
Januar 2025 ein Gemeinschaftswerk im „Schneeballprinzip“.
Eine Künstlerin gibt einen Impuls weiter, die
nächste antwortet in ihrer eigenen Sprache. Die Performance,
Installation und Raumgestaltung wachsen
über acht Monate, erst am Ende sehen alle das fertige
Resultat. So entstehen temporäre, tiefgreifende Werke,
die sich nie wieder genauso wiederholen lassen. Auch
die Förderung jüngerer Künstlerinnen liegt dem Verein
am Herzen. Kooperationen mit Nachwuchskünstlerinnen
sind fester Bestandteil der Projektarbeit. Ziel ist es,
neue Perspektiven sichtbar zu machen und künstlerisches
Schaffen generationenübergreifend zu stärken.
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17
Beate Köhler, Le Rhône, 2022, Film Still
Ausblick: Kunst.Hafen.Walle im November
Aktuell bereiten die sieben Künstlerinnen ihre nächste
große gemeinsame Ausstellung – erweitert durch
Gastküntler:innen – vor, dieses Mal im Rahmen des
„Kunst.Hafen.Walle“ in Kooperation mit dem Theater
im Volkshaus/ Opus Einhundert. Am 22. und 23. November
2025 werden dort neue Arbeiten präsentiert,
wieder spartenübergreifend, wieder experimentierfreudig,
wieder mitten im Dialog mit dem Publikum.
Fotografie, Film, Malerei, Gesang, Wortkunst, Tuschezeichnung,
Fischdruck, Workshops und mehr erwarten
Besucher:innen im „Theater im Volkshaus (TiV)“ wie
auch in den nebenan liegenden Räumen des Amts für
Soziale Dienste – der neu entstehenden „Volksgalerie“.
Unter anderem wird die Rauminstallation ECHOS gezeigt.
Eine erste künstlerische Arbeit gab den Impuls
für eine weitere, die wiederum den Auftakt für die
nächste darstellte. Die sieben entstandenen Arbeiten
eröffnen für das Publikum verschiedene Facetten des
Erlebens. Daneben gibt es ein Bühnen- und Mitmachprogramm.
Details werden vorab auf Instagram unter
@kultur_happen gepostet.
Mehr erfahren und in Kontakt kommen
Mehr über die Künstlerinnen, ihre Arbeiten und aktuellen
Projekte findet sich auf ihren Websites und Social-
Media-Kanälen:
Anke Bär
ankebaer.de | Instagram: @abaerillustriert
Anna Lott
annalott.com | Instagram: @autorin_anna_lott
Beate C. Koehler
beate-koehler.name | Instagram: @p.h.o.t.o.art
Katharina Melissa Chelmis
chelmis.de | Instagram: @meli908sa
Svenja Sisypha Wetzenstein
svenja-wetzenstein.de
Instagram: @svenjawetzenstein
Raphaëlle Mellet
raphaelle-mellet.de
Instagram: @Raphaëlle G.Mellet
18
Katherina Gröschel und ihre Zauberliege
ZAUBERHAFT
Willkommen bei Zauberhaft Kosmetik – Ihrem Ort für
Schönheit, Entspannung und individueller Hautpflege.
Meine Leidenschaft für die Welt der Schönheit begann
schon früh – mit einer Ausbildung zur Friseurin, in der
ich erste wertvolle Erfahrungen im Bereich Hautpflege
und Kosmetik sammelte. Doch mein Weg führte mich
weiter: Nach einem Studium in Finanz- und Rechnungswesen
kehrte ich zurück zu dem, was mein Herz
wirklich erfüllt – der professionellen Kosmetik.
Heute bin ich ausgebildete Fachkosmetikerin mit besonderer
Hingabe für Kobido Massagen und Microneedling
– zwei Behandlungen, die nicht nur die Haut,
sondern auch die Seele berühren. Um Ihnen stets die
bestmögliche Behandlung zu bieten, bilde ich mich
kontinuierlich weiter und setze auf moderne Methoden
sowie hochwertige Produkte.
Ein perfekter Tag ist für mich dann gelungen, wenn
meine Kundinnen mit einem Lächeln im Gesicht, tiefenentspannt
und mit strahlender Haut nach Hause
gehen. Ob klassische Gesichtsbehandlungen, apparative
Methoden wie Microneedling, wohltuende Kobido
Massagen oder kleine Beauty-Extras wie Wimpernfärben
– bei mir stehen Sie und Ihre Haut im Mittelpunkt.
Ich arbeite mit den exklusiven Produkten von Beauty-
Med Cosmetic und kombiniere moderne Technik mit
bewährter Entspannung.
Herzlichkeit, die man spürt
Freundlichkeit und eine warme Atmosphäre der Wertschätzung
sind mir besonders wichtig. Mein Kosmetikstudio
soll ein Ort sein, an dem Sie sich rundum wohlfühlen
– fast wie zu Hause.
Moderne Kosmetik mit Wirkung
Ich arbeite mit innovativen Methoden und hochwertigen
Produkten, um Ihnen effektive Gesichtsbehandlungen
zu bieten, die Ihre Haut strahlen lassen. Ihre
Schönheit verdient das Beste – abgestimmt auf Ihre
individuellen Bedürfnisse.
Entspannung im stilvollen Ambiente
Gönnen Sie sich eine Auszeit in meinem stilvoll eingerichteten
Kosmetikstudio, das Ruhe, Entspannung und
Eleganz vereint. Hier können Sie durchatmen und dem
Alltag für einen Moment entfliehen.
Exklusive Wellnessliege für Ihre Auszeit
Meine hochwertige Wellnessliege steht für Komfort
pur. Lehnen Sie sich zurück, schließen Sie die Augen
und genießen Sie eine Behandlung, die Körper und
Seele gut tut.
Bei Zauberhaft Kosmetik stehen Ihre Schönheit und Ihr
Wohlbefinden im Mittelpunkt. Jede Kundin ist einzigartig
– deshalb nehme ich mir Zeit für Sie und sorge dafür,
dass Sie sich in meinem Studio nicht nur gepflegt,
sondern auch willkommen und wertgeschätzt fühlen.
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19
Aber schön war es doch...
30 Jahre DIE SCHMIDT
Gabriele Schmidt, Foto: Kerstin Rolfes
Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für die
vielen Jahre und das entgegengebrachte Vertrauen
in meine Kochkünste bedanken.
Es gab schöne und manchmal auch traurige Anlässe
– immer mit sehr intensiven persönlichen
Momenten und Gesprächen. Mein Berufsleben
war sehr abwechslungsreich und erfüllend. Bei
mir war sozusagen die Pralinenschachtel des
menschlichen Lebens zu Gast.
Gleichzeitig möchte
ich den Anlass nutzen
um meinen Abschied
vom Herd am 1.6.2026
zu verkünden. Somit
bleibt Ihnen noch Zeit
für ein „Letztes Mal“
bei mir Gast zu sein.
Es wird im November & Januar einen Abend mit
Menü & begleitenden Weinen geben. Referent
ist Herr Dr. Giuseppe Sciurba mein langjähriger
Weinlieferant.
Weinseminar: Freitag 19:00 - 23:00 Uhr
21.11.2025
Von Verona nach Palermo 145,00 €
30.01.2026
Toscana und Piemont –
Bäuerlich bis Königlich 145,00 €
Voranmeldung erbeten
DIE SCHMIDT
Wernerstraße 38
28203 Bremen
T 0421 / 74 72 0
dieschmidt.de
20
Ende August verwandelt sich Bremens gute Stube
in ein Paradies für Genießer: Vom 28. bis 31. August
2025 lädt das Bremer Weinfest zu vier Tagen voller
Genuss, Kultur und Lebensfreude ein. Zwischen
Roland, Rathaus und Domshof erwarten Sie edle
Tropfen, kulinarische Köstlichkeiten und ein stimmungsvolles
Rahmenprogramm – eingebettet in die
einzigartige historische Kulisse der Hansestadt.
Bremer Weinfest
28. bis 31. August 2025
Marktplatz & Domshof
bremen-weinfest.de
WEINMOMENTE, DIE BLEIBEN.
DORT, WO DAS HERZ DER STADT SCHLÄGT.
BREMEN-WEINFEST.DE
Do, 28.08., 16:00-22:00 Uhr
Fr, 29.08., 13:00- 23:00 Uhr
Sa, 30.08., 13:00-23:00 Uhr
So, 31.08., 11:00-20:00 Uhr
In stilvollen Pagoden präsentieren 25 Winzer und Bremer
Weinhändler erlesene Weine, feine Brände und
regionale Spezialitäten. Ob spritziger Weißwein, vollmundiger
Rotwein, Secco oder alkoholfreier Traubensaft
– hier finden alle ihr Lieblingsgetränk. Dazu gibt es
Live-Musik und spannende Einblicke in die Welt des
Weinbaus.
Das Weinfest knüpft an Bremens jahrhundertealte
Weinhandelstradition an – ein Erbe, das in den historischen
Kellern des Bremer Ratskellers bis heute lebendig
ist. Für ein Wochenende verschmelzen Geschichte,
Kultur und Genuss zu einem besonderen Erlebnis, das
die Sinne verführt und den Alltag vergessen lässt.
Das Weinfest ist eine Veranstaltung der CityInitiative
Bremen Werbung e. V. zur Belebung der Innenstadt,
zur Förderung des Tourismus und zur Sichtbarmachung
Bremens als Stadt mit Genuss- und Handelstradition.
Gefördert wird die Veranstaltung durch die
Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation
und außerdem unterstützt durch die WFB Wirtschaftsförderung
Bremen GmbH.
VOM 28. BIS 31.
AUGUST 2025
GENIESSEN
IN
BREMEN
CITY
21
Aug/Sep
Camille Delaforge, Foto: Emilie Brouchon
2025
22
36. Musikfest Bremen
16. August bis 6. September 2025
Drei Wochen voll magischer Klänge!
Das Festival startet am 16. August rund um den illuminierten Marktplatz
Der Spätsommer ist im jährlichen kulturellen Kalender der Hansestadt für eines der Großereignisse
reserviert: das Musikfest Bremen. Die Zutaten: Musik von der Renaissance bis zur
Gegenwart mit Opern, Klassikern der Orchesterliteratur, Kammermusik, Jazz und Crossover
– interpretiert von vielversprechenden jungen Talenten und gefeierten Stars.
Musikfest Eröffnung auf dem Marktplatz
Foto: fotoetage
23
Eröffnung in der Glocke, Foto: fotoetage
Dementsprechend verspricht auch das 36. Musikfest
wieder hochkarätige Darbietungen in exquisiter
Qualität von populären Meisterwerken wie erlesenen
Raritäten aus verschiedenen Epochen, Gattungen und
Kulturkreisen. In 51 Veranstaltungen in 38 Spielstätten
in Bremen, Bremerhaven sowie ausgewählten
Spielorten im gesamten Nordwesten steht vom 16.
August bis zum 6. September wieder alles im Zeichen
von verführerischen Klangwelten – live, authentisch
und hautnah!
Glanzvoller Auftakt ist traditionell die Eröffnung „Eine
große Nachtmusik“ rund um den stimmungsvoll illuminierten
Bremer Marktplatz. 18 Konzerte in drei
Zeitschienen an neun Spielstätten locken mit einem
breitgefächerten Spektrum von Repertoires und
Künstler*innen wie z.B. Marc Minkowski & Les Musi-
ciens du Louvre, der Estnische Philharmonische Kammerchor,
die Cappella Mariana, das Alfredo Rodriguez
Quintet oder Ida Nielsen & The Funkbots.
Der kontinuierlichen Philosophie des Musikfest Bremen
folgend, sind in den folgenden drei Wochen
auch wieder zahlreiche Klangkörper zu erleben, die zu
den wegweisenden „Independents“ zählen. Teodor
Currentzis stellt sich erstmals in Bremen mit seinem
Utopia Orchestra vor (20. August/Glocke), Nicholas
Collon reist mit dem Aurora Orchestra an (30. August/
Glocke), Robin Ticciati steht am Pult des Chamber
Orchestra of Europe (31. August/Glocke) und Maxim
Emelyanychev gestaltet mit dem Mahler Chamber
Orchestra das Schlusskonzert in der Glocke (5. September/Glocke).
Tarmo Peltokoski, der Principal Guest
Conductor der Deutschen Kammerphilharmonie Bre-
Alena Baeva, Foto: Marco Borggreve
Dhafer Youssef, Foto: Bechir Zayene
24
Boston Early Music Festival Ensemble: The Dragon of Wantley, Foto: Kathy Fay
men, versammelt für die gemeinsame Aufführung
von Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ zudem eine fulminante
junge Gesangsbesetzung, angeführt von Elsa
Dreisig, Mauro Peter und Kathryn Lewek (27. August/
Glocke). Die Liste renommierter Gesangsstars lässt
sich problemlos fortführen: Der österreichische Bariton
Georg Nigl wandelt in seinen Musikalischen Salons
auf den Spuren von Shakespeare und Schubert
(21. August/Rathaus), die finnische Sopranistin Camilla
Nylund feiert das 200-jährige Jubiläum der Bremer
Philharmoniker mit den Schlussgesängen von Brünnhilde
und Salome (28. August/Glocke), wohingegen
die südafrikanische Sopranistin Golda Schultz Songs
von Kurt Weill, Leonard Bernstein, George Gershwin
& Co. im Gepäck hat (31. August/Glocke). Während
sich die französisch-italienische Mezzosopranistin
Lea Desandre mit dem Ensemble Jupiter auf Händels
englische Oratorien und Semioperas konzentriert (3.
September/Glocke), gibt der aus Samoa stammende
Tenor Pene Pati sein Musikfest-Debüt mit neapolitanischen
Canzoni (4. September/Glocke).
Der aufgebotene Reigen an Klavier-Stars reicht von
Khatia Buniatishvili (17. August/Glocke) über Alexander
Melnikov (20. August/Glocke) und Francesco Tristano
(22. August/Glocke) bis zum jungen Shooting-
Star Lukas Sternath (29. August/Mercedes-Benz Kundencenter
Bremen). Violinistin Alena Baeva setzt mit
Beethovens Violinkonzert (30. August/Glocke) ebenso
auf einen Repertoire-Klassiker wie Cellistin Anastasia
25
Bühne im Landgericht, Foto: fotoetage
Konzertkarten
Nordwest-Ticket und Vorverkaufsstellen
T 0421 36 36 36 · nordwest-ticket.de
Ticket-Service in der Glocke,
T 0421 33 66 99
Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr
Bus-Shuttle
Das Musikfest bietet zu den Konzerten außerhalb
Bremens einen Bus-Shuttle ab Glocke an,
Buchung möglich beim Ticket-Service in der
Glocke, T 0421 33 66 99.
Für junge Menschen
Bis 18-Ticket (nach Verfügbarkeit):
Kinder und Jugendliche bis einschließlich
18 Jahre zahlen für jede Veranstaltung 6 Euro.
Last Minute (nach Verfügbarkeit)
Schüler, Studierende, Freiwilligendienstleistende
und Auszubildende bis 30 Jahre erhalten
ab 30 Minuten vor Konzertbeginn an
der Abendkasse Tickets zum Preis von 12 Euro.
Veranstaltungsplan und Informationen
musikfest-bremen.de
Kobekina mit Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 (5.
September/Glocke), wohingegen Hervé Niquet und
Le Concert Spirituel einen pompösen Festgottesdienst
aus der prunkliebenden Zeit der Medici in Florenz rekonstruieren
(2. September/St. Petri Dom).
„Wege zu Bach“ ist der verbindende Leitfaden für das
diesjährige Arp-Schnitger-Festival (19.-24. August),
mit dem das Schaffen des Thomaskantors und seines
Umfelds sowie die prächtige Orgellandschaft rund um
Bremen gewürdigt wird. Neben einem Musikfest-Atelier,
das den Abschluss des Arp-Schnitger-Festivals
gestaltet, finden darüber hinaus zwei weitere Musikfest-Ateliers
als einwöchige Werkstätten für junge
Musiker*innen aus aller Welt unter der Leitung angesehener
Dozent*innen statt (17. August/Jever und 30.
August/Burg zu Hagen).
Daneben bleibt noch genügend Platz für Pfade abseits
rein klassischer Klänge mit Dhafer Youssef &
Band (21. August/Glocke), Kandace Springs & WDR
Big Band (23. August/Glocke) und Somi & Band (31.
August/Hapag-Hallen, Cuxhaven), bevor die Techno-
Marching-Band MEUTE zum großen, kostenlosen
Open Air-Finale lädt (6. September/Marktplatz).
Neben dem Arp-Schnitger-Festival im Orgelparadies
rund um Bremen gastiert das Musikfest mit weiteren
Konzerten im gesamten Nordwesten, so etwa in Apen,
Barßel, Lilienthal, Löningen, Meppen, Oldenburg, Papenburg,
Verden, Wilhelmshaven und Worpswede.
Meute, Foto: Wozniak
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Die Bremer
Philharmoniker
August / September 2025
Die Bremer Philharmoniker, Foto: Caspar Sessler
Stimmen des Aufbruchs
1. Philharmonisches Konzert
Die Glocke
So 21.9.2025
11 Uhr
Mo 22.9.2025 19:30 Uhr
Die neue Saison startet mit einem Paukenschlag: zwei
romantische Titanen und eine elektrisierende Uraufführung.
Die Bremer Philharmoniker setzen damit auf
einen Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne.
Für frischen Wind sorgt die mexikanische Komponistin
Diana Syrse. Von der Presse als Shootingstar gefeiert,
bringt sie eine unverwechselbare Handschrift in die
zeitgenössische Musikszene. Und da sie auch eine ausgezeichnete
Sängerin ist, übernimmt sie den Solopart
in ihrem neuen Werk gleich selbst. Hochromantisch
geht es in Schumanns Klavierkonzert zu. Der Weg zu
seiner Entstehung war alles andere als geradlinig, doch
das Ergebnis ist ein Meisterwerk bis zur letzten Note.
Und Brahms? Mit seiner bahnbrechenden ersten Symphonie
beginnt in dieser Spielzeit ein Zyklus mit allen
seinen Symphonien. Die Zeichen stehen auf Aufbruch
– in eine Saison voller Entdeckungen, voller Energie,
voller Überraschungen.
Diana Syrse (*1984)
Uraufführung
Robert Schumann (1810-1856)
Klavierkonzert a-Moll op. 54
Johannes Brahms (1833-1897)
Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Marko Letonja, Dirigat
Diana Syrse, Gesang
Rafał Blechacz, Klavier
Meine Playlist
Halle 1 im Tabakquartier
Fr. 5.9.2025 19 Uhr Til Mette, Cartoonist und Maler
So, 28.9.2025 19 Uhr Thomas Schaaf, Fußballtrainer
Thomas Schaaf, Foto: Privat
Ein großes Orchester, zwei Sessel, ein Gast und ein
Moderator! Das Gesprächskonzert „Meine Playlist“
stellt prominente Talkgäste, die Bremen geprägt haben
oder von Bremen geprägt wurden, anhand ihrer
Lieblingsmusik vor. Egal ob Klassik, Jazz, Rock oder
Pop – die Bremer Philharmoniker spielen die Lieblingslieder
der Talkgäste in großer Besetzung unter
dem Dirigat von Generalmusikdirektor Marko Letonja.
Im Gespräch mit Moderator Axel Brüggemann erzählen
die Talkgäste ihre Geschichten dazu.
„Meine Playlist“ – ein Gesprächskonzert mit spannenden
Menschen, bewegenden Biografien und einer
ganz persönlichen Playlist.
28
Von Heldinnen und Helden
Musikfestkonzert
Die Glocke
Do 28.8.25 19:30 Uhr
Camilla Nylund, Foto: Shirley Suarez Photography
Generalmusikdirektor Marko Letonja und die Bremer
Philharmoniker stellen beim diesjährigen Musikfestkonzert
mit Werken von Johannes Brahms, Richard
Wagner und Richard Strauss drei Helden ihres Repertoires
vor. Die international gefeierte Sopranistin
Camilla Nylund erweckt dabei zwei ihrer Heldinnen –
Brünnhilde und Salome – zum Leben.
Musikalischer Spaziergang
Bürgerpark Bremen
So 24.8.2025 14-16 Uhr
Musik im Laubengang des Bürgerparks, Foto: Frenz Jordt
Familienkonzerte
Konzertinchen
Hallo 1 im Tabakquartier
Jeweils 10 und 11 Uhr
So 31.8.2025 Louise Şen: „Harfentöne“
So 21.9.2025 Lynda Cortis: „Guten Morgen, Cello!“
Konzertinchen bietet Kindern zwischen 3 und 6 Jahren
mit einer fröhlichen Klanggeschichte Spaß und
Freude mit klassischer Musik.
PHIL BENEFIT
Die Bremer Philharmoniker erfüllen zum Saisonstart
2025/2026 den Bremer Bürgerpark mit klassischer
Musik. An verschiedenen idyllischen Plätzen verteilen
sich Kammerensembles sowie Solistinnen und Solisten
über den Park und laden zum Entdecken und Verweilen
ein. Mit dabei ist auch die Musikwerkstatt mit einem
interaktiven Familienkonzert. An allen Stationen spielen
die Musikerinnen und Musiker mit kleinen Pausen zwischen
den Werken durchgängig. Die Route durch den
Park kann somit individuell zusammengestellt werden.
Wirbelbruch und Seitenstechen
Halle 1 im Tabakquartier
Sa 27.9.2025 15 Uhr
Was ist bloß mit dem Orchester los? Die Piccoloflöte
will nicht wachsen, die Trompete ist verschnupft und
der Kontrabass hat einen Frosch im Bauch … da ist eine
gründliche Untersuchung aller Klänge von Streichern,
Bläsern und Schlagwerkern notwendig
Familienkonzert für Kinder ab 6 Jahren.
Zusätzlich zur ABO-Reihe mit Preisvorteilen bis zu 35%, Stammplatz und weiteren Extras bieten die Bremer Philharmoniker
ab der Spielzeit 25/26 Einzelticketkäufer:innen mit PHIL BENEFIT ein attraktives neues Angebot:
Der Kauf einer Eintrittskarte für ein Philharmonisches Konzert oder für ein Afterwork-Konzert aus der Reihe
5nachsechs gewährt einen Rabatt von 20% auf Eintrittskarten für weitere Konzerte. So lassen sich persönliche
Highlights zu einer individuellen Konzertreihe zusammenzustellen! Ob Brahms-Zyklus, Uraufführungen, internationale
Rising Stars oder renommierte Künstler:innen - Klassik-Fans haben die Wahl zwischen zwölf Philharmonischen
Konzerten und sechs Afterwork-Konzerten 5nachsechs, die frei kombinierbar sind.
Nähere Details und Karten unter:
bremerphilharmoniker.de
Ticket-Service in der Glocke
Domsheide 6-8 I 28195 Bremen
T 0421 33 66 99
Nordwest-Ticket in allen angeschlossenen
Vorverkaufsstellen
T 0421 36 36 36
29
sendesaal
bremen
August / September 2025
Shai Maestro, Foto: Jarasum Jazz Festival
Der Sendesaal startet mit einem Feuerwerk von acht hochkarätigen Konzerten in die Saison
2025-2026, die an musikalischen Highlights reich ist. Ab sofort ist der Ticketkauf für unsere
Konzerte noch kundenfreundlicher, denn neben dem Ticketshop des Sendesaals sind Konzertkarten
auch über alle Vorverkaufsstellen von NORDWEST Ticket (z.B. in der Glocke und
im Pressehaus oder über das NORDWEST Ticket-Callcenter unter 0421 – 36 36 36) erhältlich.
Als weitere Neuerung verändern wir unsere Anfangszeiten: Konzerte beginnen um 19:30 Uhr
und an Sonn- und Feiertagen um 18:00 Uhr. Dann also TÜREN AUF!
So, 14.09.25 // 18:00 Uhr
TÜREN AUF! SHAI MAESTRO
Der israelische Pianist Shai Maestro gilt nicht wenigen
Jazz-Fans als legitimer Erbe Keith Jarretts und seine
Weltkarriere führt in derzeit zu den renommiertesten
Festivals und zu den angesagtesten Jazz-Venues. Shai
war bereits mehrere Male zu Gast im Sendesaal und hat
mit seiner Improvisationskunst, die in ihrer Vielfarbigkeit
und Kreativität keine Grenzen zu kennen scheint, das
Publikum fasziniert und begeistert. Er präsentiert ein Solo-Programm,
das sicher ein Highlight im Kulturkalender
Bremens setzen wird.
Tickets 10 € (erm.) bis 40 €
Sa, 13.09.25 // 19:30 Uhr
NDR BIGBAND & TOY TOY
Eine der führenden deutschen Bigbands gastiert im
Sendesaal. Das Preopening der Spielzeit verspricht ein
wahrer Konzertknaller zu werden, denn die NDR Bigband
bringt mit dem Hamburger Jazz-Quartett TOY
TOY alte Freunde mit zu diesem besonderen Event.
Da sind hammermäßige Grooves vom ersten bis zum
letzten Ton, großartige Soli und viel gute Laune vorprogrammiert.
Die Arrangements von Geir Lysne und Marc
Doffey fügen beide Bands perfekt zusammen, ohne sie
in ihrer Eigenständigkeit zu beschneiden.
Tickets von 10 € (erm.) bis 40 €
Fr, 19.09.25 // 18:00 Uhr und 20:00 Uhr
CANDLELIGHT-KONZERT
Der Sendesaal getaucht in das Licht tausender Kerzen.
Bei stimmungsvoller Beleuchtung spielt ein Streichquartett
zunächst um 18:00 Uhr ein Konzert unter dem
Titel „Tribut an Adele“ mit großen Hits der britischen
Soul- und R&B-Diva Adele, bevor im zweiten Konzert
des Abends um 20:00 Uhr Filmmusik unter dem Titel
„Tribut an Hans Zimmer“ erklingen wird.
Tickets unter: feverup.com/de/bremen/candlelight
Candlelight Concert, Foto: feverup
30
Uli Beckerhoff, Foto: Frank Pusch
Sa, 20.09.25 // 19:30 Uhr
DAISY CHAPMAN TRIO
FEATURING CHOR „RHYTHM & JOY“
Die Sängerin, Songwriterin, Pianistin und Arrangeurin
Daisy Chapman ist eine weit gereiste Musikerin, die
ihre Einflüsse sowohl aus der Anti-Folk- als auch aus
der klassischen Musik bezieht. Jeder Song basiert auf
einer dunklen Geschichte von Liebe, Lust und Verlust,
die durch die Stimme von Daisy und Sue Lord an der
Violine facettenreich auserzählt wird.
Tickets von 10 € (erm.) bis 36 €
Do, 25.09.25 // 19:30 Uhr
KLAVIERRECITAL OLGA ZADO
„BIRD OF THE BLUE NIGHT“
Olga Zado ist zum ersten Mal zu Gast im Sendesaal, um
Ihr Album „Bird of the Blue Night“ aufzunehmen. Der Titel
spielt auf ein Werk an, das der ukainische Komponist
Maxim Kolomiiets 2025 für die aus Odessa stammende
Pianistin geschrieben hat. Mit ihrem Programm möchte
die Musikerin Brücken schlagen – zwischen Welten,
Zeiten und inneren Landschaften, denn die Werke dieses
Programms eint eine stille Tiefe, ein Sinn für das Unsagbare,
das durch Klang seinen Ausdruck findet.
Tickets von 10 € (erm.) bis 36 €
Fr, 26.09.25 // 19:30 Uhr
TORUN ERIKSEN QUARTETT
„FASTLANDET“
Torun präsentiert ihr neues Album „Fastlandet“ (=Festland)
im Sendesaal. Mit ihrer siebten Solo-Veröffentlichung
auf Jazzland Recordings wagt sich die bekannte
norwegische Sängerin auf neues Terrain: Die Texte sind
norwegisch, das Format ist triobasiert, die Klanglandschaft
elektroakustisch, und die Musik ist sowohl improvisiert
als auch sorgfältig durchkomponiert.
Tickets von 10 € (erm.) bis 36 €
Sa, 27.09.25 // 19:30 Uhr
ROLANDO LUNA
„KLAVIERZAUBER AUS KUBA“
Rolando Luna, Jazzpianist aus Havanna, steht für energiegeladenes,
improvisationsfreudiges Spiel zwischen
Rhythmus, Poesie und Virtuosität. Jahrelang an der
Seite der legendären Omara Portuondo und des Buena
Vista Social Clubs, kommt er im Rahmen der Reihe „Latin
Masters“ mit einem Solo-Programm zu uns.
Tickets von 10 € (erm.) bis 36 €
So, 28.09.25 // 18:00 Uhr
KONZERT IM DUNKELN
ULI BECKERHOFF UND GLAUCO VENIER
Klänge, gespielt und gehört in absoluter Dunkelheit,
entfalten ihre Magie umso intensiver, da sich die
Konzertbesucher:innen absolut auf den Hörsinn konzentrieren.
Die Konzerte im Dunkeln sind Kult, nun schon
seit 15 Jahren. So lang ist es her, dass der renommierte
Jazz-Trompeter Uli Beckerhoff und sein Klavierpartner
Glauco Venier sich auf das Wagnis eingelassen haben.
Anlässlich dieses Jubliläums kehren die beiden in den
Sendesaal für ein Revival zurück.
Tickets von 10 € (erm.) bis 36 €
Sendesaal Bremen
Bürgermeister-Spitta-Allee 45
28329 Bremen
Ticket Vorverkauf und Infos
sendesaal-bremen.de
oder an den Sendesaal-Abendkassen
ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn
31
SEEBÜHNE BREMEN
Das METROPOL THEATER, Foto: Christian Balle
Die Seebühne Bremen begeistert mit 5½ Wochen
gefeierten Top-Acts – so hochkarätig und international
wie nie zuvor.
Die Seebühne Bremen ist in die neue Spielzeit
gestartet – und wie! Gleich zum Auftakt entführte
SCHILLER mit einem exklusiven XXL-Konzert das
Publikum in seine sphärische Klangwelt. Nur wenige
Tage später folgte ein weiterer Höhepunkt: Weltstar-
Tenor PLÁCIDO DOMINGO stand gemeinsam mit den
BREMER PHILHARMONIKERN auf der Bühne und
begeisterte mit einem unvergesslichen Abend voller
musikalischer Brillanz.
Auch in den weiteren Wochen der Spielzeit folgte ein
Höhepunkt dem nächsten: Internationale Gäste wie
unter anderem Melissa Etheridge und Katie Melua
sorgten für emotionale Gänsehautmomente unter
freiem Himmel. Parov Stelar brachte mit seinem
einzigartigen Electro-Swing-Sound das Publikum
zum Tanzen, während die „Highland Saga“ mit ihrer
Celtic Night für magisch-mystische Atmosphäre
sorgte. Bei „Seebühne rockt“ kamen Rockfans mit
mehreren Stunden Live-Musik voll auf ihre Kosten.
Ob Pop, Rock, Swing, Folk, Klassik oder Schlager – die
Vielfalt der Genres traf den Geschmack aller Besucher.
Das Wetter zeigte sich dabei fast durchgehend von
seiner besten Seite – begleitet von malerischen
Sonnenuntergängen, wie man sie nur auf der
Seebühne erleben kann.
Und auch für 2026 gibt es schon Grund zur
Vorfreude: Erste Konzerte sind im Vorverkauf – mit
NENA, THE DARK TENOR und SCHILLER kehren
echte Publikumslieblinge zurück auf die Seebühne.
32
Das war 2025 auf der Seebühne: u.a. mit Schiller, Placido Domingo, ABBA GOLD, Fury In The Slaughter House, KatieMelua, Fotos: Sascha Schroeder
SAVE THE DATE 2026
GREGORY PORTER
21.07.2026, 20:00 Uhr
Der gefeierte Sänger und Songwriter Gregory Porter
begann seine Karriere in kleinen Jazzclubs in San Diego.
In New York gelang. ihm mit den beiden Alben „Water“
und „Be Good“ der Druchbruch Porters Musik kennt
keine stilistisch oder emotionale Grenzen. Sein jüngstes
Werk spiegelt die kontinuierliche künstlerische und persönliche
Weiterentwicklung eines Musikers wider, der
das Publikum weltweit berührt.
BETH HART
29. 07.2026, 20:00 Uhr
Die US-amerikanische Künstlerin BETH HART hat nicht
erst mit ihrem neuen Studioalbum „You Still Got Me“
bewiesen, dass sie die gesamte emotionale Palette ihres
Seins in ihre Musik einbringt. Besonders auf der Bühne
lässt Beth Hart ihren Gefühlen freien Lauf, konfrontiert
ihr Publikum mit der gesamten Bandbreite ihrer Emotionen
ALPHAVILLE
31.07.2026, 20:00 Uhr
Mit ihrem Album „Eternally Yours“ sorgen Alphaville
2024 für ein großes Comeback. Vor damals genaus 40
Jahren erschien das Alphaville Debüt „Forever Young“!
Neben dem titelgebenden Track beinhaltet es mit „Big
In Japan“ und „Sounds Like A Melody“ zwei weitere
Welthits.. Alphaville feiern dieses Jubiläum auch 2026
noch gebührend mit einer großformatigen Live-Produktion
gemeinsam mit ihren Fans!
THE DARK TENOR
16.08.2026, 20:00 Uhr
Nach dem überwältigenden Erfolg des vergangenen
Jahres bringt der Rock meets Klassik Künstler, Billy Andrews,
jetzt eine neue Show mit frischen, innovativen
Konzepten und neuen Songs auf die Bühne. Die Show
kreiert eine elektrisierende Mischung aus klassischer
Musik und Rock, wobei sie Meisterwerke von Beethoven,
Mozart und Bach – die rebellischen Musikikonen
ihrer Zeit – in einem neuen Licht präsentiert.
NENA
23.08.2026, 19:30 Uhr
NENA muss man einfach live erlebt haben! Ihre energiegeladene
Bühnenpräsenz ist ebenso unverwechselbar
und mitreißend wie ihre Stimme. Jedes Live-
Konzert: ein einzigartiges Rock n` Roll-Erlebnis mit viel
Gefühl und Herz. Und ein Tourtitel, der mehr ist als nur
Motto. WIR GEHÖREN ZUSAMMEN beschreibt das tief
empfundene und gelebte Gefühl der Verbundenheit,
das jedes der Konzerte für Nena zu einer Herzensangelegenheit
macht.
Seebühne Bremen
AG-Weser-Straße
28237 Bremen
Das komplette Programm und
Tickets versandkostenfrei unter:
seebühne-bremen.de
33
Eröffnungskonzert 2024
Fotos: Roland Furtwängler
22.
Von Freitag, 1. August, bis einschließlich Sonnabend,
30. August, veranstaltet der Kommunalverbund
Niedersachsen/Bremen e.V. das 22. GartenKultur-
Musikfestival. Von Großenkneten im Westen bis Ottersberg
im Osten und von Hagen im Bremischen im
Norden bis Asendorf im Süden finden in 23 Städten
und Gemeinden insgesamt 40 Konzerte in privaten
sowie öffentlichen Gärten und Parks statt, darunter 5
Konzerte in Bremen.
Eröffnung des 21. GartenKultur-Musikfestivals
Von Pop und Swing über Rock, Skiffle und Jazz bis zu
klassischer Musik, von Blues und Tango über internationale
Folkmusik und Samba bis zu Klezmer und
Bossanova: Auch in diesem Jahr bietet das Garten-
Kultur-Musikfestival wieder eine große Bandbreite an
Musikrichtungen für jeden Geschmack. Parks, Burgen,
Mühlen, Museen, Höfe, Privatgärten, Schlösser und
Stadtgärten öffnen ihre Pforten und bieten dem Publikum
vielfältige Musik regionaler und überregionaler
Künstler:innen im Grünen. Unter dem Motto „Mit
dem Rad zum Konzert“ wird in diesem Jahr eine vom
ADFC geführte Radtour vom Bahnhof Bremen-Burg
zum Konzert der „Mojo Men“ im Haus am Walde und
zurück angeboten.
Das Eröffnungskonzert findet am Freitag, 1. August,
um 19 Uhr in der Museumsanlage Ströhe-Spreddig
in Hambergen statt. Das Bremer Trio Sax & Schmalz,
das aus Jan Fritsch, Penny Penski und David Jehn
besteht, läutet dort das GartenKultur-Musikfestival
34
ist auch digital auf gartenkultur-musikfestival.de verfügbar.
Entspannte Atmosphäre
2025 mit seinem Repertoire aus Tango, Rock ´n´ Roll,
Swing und Bossanova ein. Zur Einstimmung auf das
Eröffnungskonzert wird auch in diesem Jahr ein Kulturspaziergang
angeboten, für den Tickets bei Nordwest
Ticket erworben werden können. Auf der Museumsanlage
beginnt eine geführte Entdeckungsreise
ins Niedersandhausener Moor. Alle Veranstaltungen
hat der Kommunalverbund wieder in einem übersichtlichen
Programmheft zusammengefasst, in dem die
teilnehmenden Künstler:innen und Gärten sowie das
Begleitprogramm und die Fahrradtour vorgestellt werden.
Das Programmheft liegt ab sofort in den Rathäusern
der Mitgliedskommunen des Kommunalverbunds
sowie an vielen weiteren öffentlichen Stellen aus und
Gut die Hälfte der Konzerte ist kostenlos, Karten für
kostenpflichtige Konzerte können bei den jeweiligen
Veranstaltenden und teilweise bei Nordwest Ticket
erworben werden. Das GartenKultur-Musikfestival ist
ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Kulturschaffender
aus Städten und Gemeinden unter dem Dach
des Kommunalverbunds. Zudem wirken auch private
Gartenbesitzende und Vereine sowie Fördernde
und Sponsernde am Festival mit. Bereits seit 2003
organisiert der Kommunalverbund das GartenKultur-
Musikfestival. Dank der Kombination aus vielfältigen
Musikrichtungen sowie unterschiedlichen Parks und
Gärten ist der vierwöchige Event immer wieder ein
großer Erfolg.
TERMIN
22. GartenKultur-Musikfestival
40 Konzerte
01. August bis 30. August 2024
23 Städten und Gemeinden
in der Region Bremen und umzu
gartenkultur-musikfestival.de
Sommerzeit
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BQB, Foto: Christian Palm
Boreas Quartett Bremen:
Elisabeth Champollion, Jin-Ju Baek, Julia Fritz, Luise Manske
Boreas – der Gott des Nordwindes – gab dem Boreas Quartett Bremen seinen Namen.
Wind, Luft, Atemluft bringt die Instrumente zum Klingen, auf denen die vier jungen
Musikerinnen Originalmusik für Blockflöte aus Renaissance und Moderne spielen. In
der Presse werden die vier Musikerinnen gelobt für ihre „klangsinnliche Meisterschaft“,
ihre „lebendige, große Ausdruckskraft, überragende Technik, perfekte Intonation und
unglaubliche Präzision im Zusammenspiel“.
„In diesem Stück Holz steckt so viel Leben!“ antwortet
die Bremer Musikerin Elisabeth Champollion, wenn
sie gefragt wird, was sie an der Blockflöte liebt. „Das
Instrument birgt so viel warmen Klang, wenn man ihn
nur richtig zu erzeugen weiß. Und mit meinen drei
Kolleginnen spreche ich die gleiche Klangsprache. Wir
können zu viert wie ein Körper, ein Gehirn, ein Herz
spielen, ohne dass wir uns groß absprechen müssen.“
36
Das Boreas Quartett Bremen existiert in gleicher Besetzung
seit 2009. Die vier Musikerinnen haben sich
als Studentinnen an der Hochschule für Künste Bremen
zusammengefunden: alle vier kamen nach Bremen,
um Blockflöte zu studieren. Warum Blockflöte?
Ein wundervolles Instrument, um menschliche Emotionen
auszudrücken, meint Elisabeth Champollion,
da das Instrument in Bau- und Spielweise so schlicht
sei, dass man die gesamte Bandbreite an Expressivität
selber erzeugen müsse - und dürfe.
Was das Boreas Quartett Bremen für sie als Musikerin
bedeutet und was es besonders Bremisch macht, darüber
gibt Elisabeth Champollion weiter Auskunft: „Wir
sind in über 15 gemeinsamen Jahren sehr zusammengewachsen
und verstehen uns wie Schwestern.
So eine starke musikalische Heimat zu haben, gibt mir
viel Sicherheit. Diesen Sommer waren wir zum zwei-
BQB in der Philharmonie Luxembourg, Foto: Privat
ten Mal in New York und Boston zum Konzertieren
und Unterrichten. Eine intensive und beglückende
Reise! Fürs kommende Jahr planen wir Konzerte mit
unserem Familienprogramm Die Bremer Stadtmusikanten
aus der Feder des Komponisten Mark Scheibe
und wollen damit unsere Heimatstadt durchs ganze
Land klingen lassen. Wir hoffen, dass wir es auch
noch einmal in Bremen spielen können.“
Das BQB spielt über 40 Blockflöten unterschiedlichster
Bauart und Größe: vom kleinen Sopranino bis
zur 1,80m großen Subbassblockflöte. Das Quartett
gewann ein Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb,
erhielt den Förderpreis Alte Musik des Saarländischen
Rundfunks und wurde 2021 mit dem International
Classical Music Award (ICMA) in der Kategorie
Early Music (Alte Musik) ausgezeichnet.
Das BQB konzertiert in Deutschland und international:
Letztes Jahr gastierten sie bei Festivals in Belgien und
Italien, dieses Frühjahr reisten sie ins Baltikum, und
gerade kommen sie von einer Konzertreise an die US-
Ostküste zurück.
BQB in New York, Foto: Privat
Familie Tielitz
und Mitarbeiter
in 5. Generation
Laura und Henrick Tielitz
Friedhofstraße 19
28213 Bremen
www.tielitz.de
Tag & Nacht
0421 - 20 22 30
37
Die Singenden Balkone, Fotos: Jörg Sarbach
Die Singenden Balkone
Weil uns alle mehr verbindet als uns trennt
Von Mark Scheibe
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Mark Scheibe mit Kammerensemble Konsonanz und vorne (v.l.n.r.)
Atilla Koçaş, Mervan Koçaş, Yilmaz Kamacı, Martin Elfert
Kristina Quater und Ilenia Marstaller
Osterholz-Tenever? Als Kind las ich „Asterix – die Trabantenstadt“: der römische Architekt
Quadratus lässt eine brutalistische Hochhaussiedlung bauen. Wenn ich mit meiner Mama
auf der Autobahn an Tenever vorbeikam, waren wir uns einig: bei der gespentisch wirkenden
Hochhaus-Silhouette kann es sich nur um jene Trabantenstadt handeln – das war 1974.
Jahrzehnte später erlebe ich die Trabantenstadt als Ort
der Begegnung. Seit 2015 geben Bewohner der Hochhäuser
um den Platz am OTe-Zentrum ihre Balkone
frei: An jedem ersten Donnerstag im September werden
ihre drei Quadratmeter Urlaubsraum zu Bühnen
im Licht der untergehenden Sonne. Ein junger Syrer
rappt von der Sehnsucht zu romantischen Geigen,
eine Buchhalterin mit Soul in der Kehle lässt die Luft
zwischen den Fassaden vibrieren, die Ukrainerin mit
der Gänsehautstimme lässt beim Odessa-Lied Tränen
fließen, der Singer-Songwriter aus der Nachbarschaft
erzählt vom Traum der Freiheit.
Was dem Balkonkonzert vorausgeht: Regelmäßig
treffe ich die Hobbybarden und Freizeitsänger, um mit
ihnen an ihren Songs zu arbeiten. Präsenz aufbauen,
an der Präzision feilen, um Poesie zu schaffen. In der
Hoffnung, den Akteuren auf dem Weg zur Bühne ein
stärkender, bereichernder Begleiter zu sein, lerne ich
selbst: Besonderheiten orientalischer Melodik und die
klanglichen Eigenheiten sehr fremder Sprachen blieben
mir ohne die Singenden Balkone verborgen.
Wenn ich in den Tagen vor dem Konzert die Musikarrangements
für die Streicher des Kammerensembles
Konsonanz komponiere, lächle ich – und weiß:
Die Welt ist viel größer als sie scheint, wenn man aus
dem fahrenden Auto auf die vermeintliche Trabantenstadt
blickt.
Musik ist die Sprache der Leidenschaft – und sie lügt
nicht. Beim weltumarmenden Konzert der 10. Singenden
Balkone feiert ein Stadtteil die Begegnung:
mit orientalischen Liebesliedern und Opernarien, mit
Volkslied, Soul und Chanson. 15 Sängerinnen und
Sänger, zwei Chöre. Mit Mark Scheibe und Streichern
des Kammerensemble Konsonanz – zwei Stunden
Urlaub vom Wahnsinn dieser Welt.
Singende Balkone der GEWOBA
04.09.2025, 19:15 bis 21:00 Uhr
Platz vor dem OTe Bad zwischen
Ludwigshafener und Koblenzer Straße,
Haltestelle: Tenever-Zentrum, Eintritt frei
Authentisch bleiben –
bis zuletzt.
Bestattungsvorsorge
Alles geregelt.
Familienbetrieb seit 1903
Tel. 0421 45 14 53
Bremen-Hemelingen
Bremen-Osterholz
www.ahrens-bestattungen.de
Beeindruckendes Feuerwerk zur „Feuerwerksmusik“
Fotos: Konstantin Zigmann
und
am Hollersee
Sonntag, 07.09.2025
20 Uhr
Für viele Bremerinnen und Bremer stellt das Open Air
Konzert „Musik und Licht am Hollersee“ bereits eine
liebgewonnene Tradition dar. Mit Picknickdecken
und Campingstühlen strömen schon am Nachmittag
Zuschauer an den See, um die besten Plätze zu ergattern.
Die gesamte Belegschaft des Bürgerparks
hat in liebevoller Detailarbeit die Umgebung perfekt
vorbereitet, so dass jeder aus dem Publikum zufrieden
seinen Lieblingsplatz einnehmen kann.
Auch für das Jugendsinfonieorchester Bremen (JSO)
ist es immer wieder ein ganz besonderer Moment,
nach vielen Proben endlich die wunderbar beleuchtete
Bühne zu betreten und auf die zauberhafte Abendstimmung
des Hollersees zu schauen. Die Jugendlichen
legen alle diese Emotionen schon in die Anfangstakte
der Eröffnungsmusik, im vollen Bewusstsein
des ganz besonderen Privilegs, dieses Konzert
mitgestalten zu dürfen. Denn jeder dieser Abende am
40
„Der Mond ist aufgegangen“ wird gemeinsam gesungen.
Hollersee trägt auch eine große Bedeutung im Leben
der Orchestermitglieder. Nicht wenige haben einmal
mit dem Erlernen eines Instruments begonnen, weil
sie als Kind diesem Konzert beigewohnt haben und
sich dadurch motiviert fühlten. Das große Ziel, hier
einmal mit auf der Bühne dabei zu sein, begleitet die
jungen Musikerinnen und Musiker dann oft über Jahre.
Wenn der Weg bis ins JSO geschafft ist, spannt
sich der Bogen der gesamten Orchestermitgliedschaft
um dieses Konzert.
1989! Das Konzert wird unterstützt und ermöglicht
durch viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer,
das Parkhotel, viele Sponsoren und durch den Fackelverkauf.
Der Verkauf vor Ort erzeugt nicht nur
ein wunderschönes Lichtermeer, sondern ist eine
unverzichtbare finanzielle Voraussetzung für das
Stattfinden dieses Konzerts.
Informationen und Programm: musikundlicht.org
Neben Klassikern wie dem Strauß’schen „Kaiserwalzer“
oder dem „Walzer Nr. 2“ aus der Jazz-Suite von
Schostakowitsch stellt besonders Händels „Feuerwerksmusik“
einen Höhepunkt des Abends dar. Denn
diese Musik untermalt alljährlich ein vom Publikum mit
großer Spannung erwartetes wundervolles Barock-
Feuerwerk, das nicht nur den Himmel, sondern auch
das Publikum stets aufs Neue vollständig verzaubert.
Alle gemeinsam beenden den Abend traditionell mit
dem Singen und Spielen von „Der Mond ist aufgegangen“.
Das Verklingen der letzten Strophe ist ein
krönender Abschluss des Orchesterjahres.
Veranstaltet wird dieses größte Open-Air Klassik-
Konzert Bremens vom Bürgerparkverein Bremen in
Zusammenarbeit mit dem Jugendsinfonieorchester
Bremen-Mitte der Musikschule Bremen – und das seit
· ·
·
Viele ehrenamtliche Helfer verkaufen den gesamten Abend Fackeln
41
Jugendliches Feuer und
ausgereifte Musikalität
Das Jugend Sinfonieorchester Zürich und das
Percussion Ensemble TrioColores gastieren am
12. Oktober in der Bremer Glocke.
de Konzerte begeistert das Orchester sein Publikum
und leistet einen wertvollen Beitrag zur klassischen
Musikkultur.
42
Das Jugend Sinfonieorchester Zürich
(JSOZ), 1987 vom renommierten
britischen Dirigenten Howard
Griffiths gegründet, gehört
heute zu den führenden Jugendorchestern
der Schweiz
und Europas. Die rund 90
jungen Musikerinnen und
Musikern im Alter von 14
bis 24 Jahren befinden sich
im Begabtenförderungsprogramm,
im Pre-College oder
bereits im Musikstudium. Unter
der Leitung von David Bruchez-
Lalli ist das Orchester regelmäßig
international auf Tournee.
Als offizieller Junior Music Partner des Tonhalle-
Orchesters Zürich arbeitet das JSOZ eng mit professionellen
Musikerinnen und Musikern zusammen und
stellt sich regelmäßig herausfordernden sinfonischen
Werken. Durch intensive Probenarbeit und mitreißen-
Percussion Ensemble TrioColores, Matthias Kessler, Luca
Staffelbach und Fabian Ziegler, Foto: ClaraEvens
Energiegeladen, facettenreich, innovativ
– so präsentiert sich das Percussion
Ensemble TrioColores. Die drei
Musiker aus der Schweiz und
Österreich pflegen ein breites
Spektrum perkussiver Literatur.
Neben klassischen und
zeitgenössischen Werken
hat das Trio sein Repertoire
um eigene Bearbeitungen
klassischer Musik erweitert –
mittlerweile sein Spezialgebiet.
Eigens für TrioColores hat Avner
Dorman „In Flux – Konzert für
Schlagzeugtrio und Orchester“ komponiert.
Außerdem auf dem Programm
stehen W.A. Mozarts Ouvertüre zu Die Zauberflöte
und J. Brahms’ Sinfonie Nr. 1.
JSOZ mit TrioColores
12 Oktober, 20:00 Uhr
Karten: 15€ / 10€ / 5€
DIE GLOCKE
Domsheide 6-8
linktr.ee/jsoz25
Die Kammervokalisten Bremen, Foto: Julia Baier
Solistenchor Konzert
Dieses Konzert nimmt uns mit auf eine klangliche
Reise zwischen existenzieller Bedrohung und hoffnungsvollem
Licht. Die Werke spiegeln die Extreme
unserer Erde wider – vom eisigen Schweigen der Polarregionen
bis zur Weite der Wüsten und tosendem
Meer. Im Zentrum steht ein dramatisches Chorstück
über den Untergang der Ostseefähre Estonia. Ergänzt
wird das Programm durch Werke von Mendelssohn,
Plakidis und einen von Jan Sandström vertonten Jojk
– ein psalmartiger Ruf der Sámi.
Gemeinsam erzählen die Stücke von den Urkräften
der Natur und den Stimmen des Menschen, die zwischen
Hoffnung und Licht ihren Platz suchen.
Solistenchor Bremen
Der Solistenchor Bremen wurde 2023 als Kammervokalisten
gegründet und besteht aus 14 professionellen
Sängern. Trotz seines jungen Alters erfreut er sich bereits
großer Wertschätzung in der Bremer Kulturszene.
Der Fokus liegt auf anspruchsvoller Vokalmusik des
20.- 21. Jahrhunderts und auf der Alten Musik. Ausdrucksstärke,
klangliche Differenzierung und stimmliche
Virtuosität prägen den Chor. Alle Mitglieder sind
ausgebildete Sänger, die solistisch und in renommierten
internationalen Ensembles tätig sind.
Künstlerischer Leiter ist Johannes Liedbergius, ein
gefragter Dirigent, der seit über zehn Jahren in
Schwachhausen ansässig ist. Mit der Gründung dieses
Ensembles strebt er an, die Klangvielfalt in Bremen zu
erweitern. Die Mitglieder des Solistenchors Bremen
erfüllen sich so den Wunsch nach einer musikalischen
Heimat – nach einer neuen Stimme Bremens.
Dirigent Johannes Liedbergius, Foto: Vladyslav Snadchuk
Solistenchor Konzert
8. August, 19:30 Uhr
Karten: 25€ / 10€ / 0€
Propstei St. Johann
Klosterkirchenstraße, Schnoor
Insta: @kammervokalisten
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MADAMA BUTTERFLY, Foto: Jörg Landsberg
AUGUST / SEPTEMBER 2025
MUSIKTHEATER
MADAMA BUTTERFLY
von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschem Übertext
Cio-Cio San wartet und hofft, jahrelang. Sie wartet darauf, den Mann wiederzusehen, der ihr ein Leben in Liebe
und Sicherheit versprach. US-Leutnant Pinkerton hingegen kaufte sich seine Braut und damit ihre Träume, gefesselt
von einem für ihn fremden Land, „in dem die Häuser so flexibel sind wie die Verträge“. Fasziniert warf Puccini
einen westlichen Blick auf die „japanische Tragödie“ und betrachtete sein Werk als sein liebstes und bestes. Mit
schönen Tönen und dramatischen Farben zeichnete er das Porträt einer Frau, die mehr Projektion denn Person
werden durfte. Diesem Abziehbild eines Menschen zwischen Hingabe und Hoffnung im Spannungsfeld verpasster
Lebens- und Liebeschancen widmet sich Regisseurin Ulrike Schwab, die für ihre dritte Arbeit ans Theater
Bremen kommt. Am Ende bleibt die Hoffnung, nicht auf Pinkertons Rückkehr, sondern auf Selbstermächtigung.
Und der Blick auf das Wesentliche: sich selbst.
Musikalische Leitung: Sasha Yankevych // Regie: Ulrike Schwab
Premiere: So 14. September um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz
Weitere Termine: So 21. September um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz
44
Tag der offenen Tür
Offene Proben, offene Türen, Kostümverkauf, Kinderprogramm, Konzerte und vieles mehr:
Am Samstag, 6. September ist Tag der offenen Tür!
11.00 Uhr: Bremen Zwei Sommergäste
(Anmeldung und Informationen unter:
bremenzwei.de), noon / Foyer Kleines Haus
ab 14 Uhr: Musikalische Beiträge
Konzerte, Kinderprogramm, Tanzbattle
und vieles mehr
15 und 16:15 Uhr: Öffentliche Probe
„Madama Butterfly“, Theater am Goetheplatz
15 Uhr: Balletttraining „Sissy“
Ballettsaal
18 Uhr: Saisonpräsentation Musiktheater
Theater am Goetheplatz
15:30 und 16:30 Uhr: Probeneinblick
„Buddeln“ / 8+ im Brauhaus
ab 19 Uhr: Abschlussparty
auf dem Goetheplatz
Für einzelne Veranstaltungen werden kostenlose
Zählkarten vergeben, die am Tag der offenen Tür
ab 11 Uhr erhältlich sind (für Abonnent:innen und
TheaterCard-Inhaber:innen ab dem 18. August).
SCHAUSPIEL
FRAU YAMAMOTO IST NOCH DA
von Dea Loher
YAMAMOTO, Foto: J. Landsberg
Menschen kreuzen einander. Ihre Begegnungen sind zufällig
und doch bedeutungsvoll. Zwischen ihnen entspinnen sich
feine fragmentarische Szenen, kleine Dramen und humorvoll
abgründige Momentaufnahmen. Im Zentrum stehen zwei
Männer, ein Paar, und ihre junge Nichte, die mehr sieht, als
sie sagen kann. Und dann ist da noch Frau Yamamoto, die alte
Nachbarin, deren Anwesenheit sich wie eine leise Mahnung
durch ihren Alltag zieht. Dea Loher erzählt vom Leben und
vom nicht gelebten Leben, von der Sehnsucht nach Nähe bei
der gleichzeitigen Angst davor.
Regie: Alize Zandwijk // Musik: Matti Weber // Premiere: So 28. September um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz
SCHAUSPIEL
THE BEAT GOES ON
Musiktheatrale und begehbare Jubiläumsgala mit den Bremer Philharmonikern
THE BEAT GOES ON, Foto: J. Landsberg
Zum 75. Jubiläum des Theater am Goetheplatz versammelt
sich die Stadtgesellschaft zur Parade. Sänger und Regisseur
Schorsch Kamerun und sein Team bejubeln mit Schauspiel,
Musiktheater, jungen Akteur:innen und vielen weiteren Profis
die bewegte Theater- und Stadtgeschichte. Wer war und wer
ist, wofür steht diese Stadt? Mit der Philharmonie im Ohr und
dem Focke-Museum als Partner streifen wir durch die einzigartigen
Bremer Storys, dann alle zusammen in den Beatclub!
Am laufenden Band tauchen manch Leichen aus Theaterfundus
und (Rats-)Keller auf. Happy Birthday!
Regie, Songs, Texte: Schorsch Kamerun // Komposition, Live-Elektronik, Klavier: PC Nackt
Musikalische Leitung: Yu Sugimoto // Premiere: So 24. August um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz
Weitere Termine: Sa 30. August um 19 Uhr sowie So 31. August und So 7. September jeweils um 18 Uhr
Theater Bremen
Goetheplatz 1-3
28203 Bremen
Theaterkasse
Goetheplatz 1-3
Mo-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr
Termine und Karten unter
theaterbremen.de
T 0421 3653333
45
DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN, Foto: Anni Strauss
SPIELPLAN AUGUST / SEPTEMBER 2025
DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN
Oper von Sergei Prokofjew / Libretto vom Komponisten und Vera Janacópulos nach Wsewolod Meyerholds
Adaption eines Stückes von Carlo Gozzi / deutsche Textfassung von Werner Hintze / reduzierte Orchestrierung
von Philipp Haag / in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Der König ist verzweifelt, denn sein Sohn hat eine unheilbare
Krankheit: Er kann nicht lachen. Alles wird versucht, um
wieder Freude in sein Leben zu bringen. Ausgerechnet ein
Missgeschick der bösen Zauberin Fata Morgana lässt den
Prinzen schließlich aus vollem Herzen lachen – und bringt
Sa, 13.09., 19:30 Uhr, Großes Haus (Premiere)
So, 21.09., 18:00 Uhr, Großes Haus
Sa, 04.10., 19:30 Uhr, Großes Haus
weitere Termine: stadttheaterbremerhaven.de
ihm einen Fluch ein. Er soll sich in drei Orangen verlieben, in denen jeweils eine Prinzessin steckt. Auf seiner Reise
erwartet den Prinzen allerhand Kurioses, Magisches, Absurdes – und natürlich Komisches. Sergei Prokofjews
brillante und spritzige Musik entfaltet ein farbenfrohes Unterhaltungsspektakel, das Märchenhaftes mit Satire und
feinsinnigem Humor vereint.
Musikalische Leitung: Marc Niemann // Regie & Bühne: Julius Theodor Semmelmann //
Kostüme: Devin McDonough
46
DIE BAGAGE
von Monika Helfer / Erstaufführung der Fassung
von Coco Plümer
Fr, 12.09., 19:30 Uhr, Kleines Haus (Premiere)
So, 21.09., 15:00 Uhr, Kleines Haus
Sa, 27.09., 19:30 Uhr, Kleines Haus
weitere Termine: stadttheaterbremerhaven.de
Am Rand der bewohnten Welt, ganz hinten im Tal, oben am Berg lebt die Bagage: Maria und Josef mit ihren vier
Kindern. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, muss Josef einrücken und bittet den Bürgermeister, auf seine schöne
Frau aufzupassen, denn er kennt die Männer im Dorf. Bald darauf ist Maria schwanger. Josef könnte der Vater
sein, aber daran glaubt keiner. Georg aus Hannover kommt ebenso in Frage wie der Bürgermeister. Als das Kind
gesund auf die Welt kommt, könnte alles wieder gut werden. Doch Josef weigert sich, Grete auch nur zur Kenntnis
zu nehmen. Die Enkeltochter der beiden und Tochter von Grete erzählt in Monika Helfers SPIEGEL-Bestseller
von 2020 die Geschichte der Bagage, wie die Familie verächtlich genannt wird. Ohne jede Wehleidigkeit macht
Helfers klare und poetische Sprache greifbar, wie jeder von uns die Geschichte der eigenen Vorfahren als «Bagage»
mit sich herumträgt.
Regie: Ingrid Gündisch // Bühne & Kostüme: Ilka Meier
1. SINFONIEKONZERT «LIEBESZAUBER»
RICHARD WAGNER Vorspiel zu Tristan und Isolde WWV 90
RUDI STEPHAN Liebeszauber für Bariton und Orchester
RICHARD WAGNER Liebestod aus Tristan und Isolde
ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB107
Mo, 25.08., 20:00 Uhr, Großes Haus // Di, 26.08., 19:30 Uhr, Großes Haus
Liebe in ihrer reinsten, unbedingten Form ist das Thema in Richard Wagners Tristan und Isolde. Seine Musik
zeichnet dies in bis heute kaum erreichter Intensität nach, wenn der berühmte «Tristan-Akkord» harmonische
Türen in alle Richtungen aufstößt. Auch der allzu früh verstorbene Rudi Stephan ist durch diese Türen gegangen,
dessen Liebende sich jedoch in seinem hochexpressiven Liebeszauber glücklich finden dürfen. Diese Ballade, frei
nach Friedrich Hebbel, reizte den Bariton Dietrich Henschel so sehr, dass der für seine außergewöhnliche Darstellungskraft
geschätzte Gast international renommierter Opern- und Konzerthäuser für unser Eröffnungskonzert
nach Bremerhaven kommt.
Mit seiner Siebten Sinfonie gelang Bruckner der internationale Durchbruch, 33 Aufführungen lassen sich zu seinen
Lebzeiten verzeichnen. Ihre dramaturgische Geschlossenheit macht sie bis heute zu einer seiner zugänglichsten
Sinfonien. Und Richard Wagner ist auch nicht weit, wenn Bruckner mit weihevollen Wagnertuben in der
Coda des langsamen Satzes den Trauergesang auf den Tod des von ihm Verehrten anstimmt.
Dirigent: Marc Niemann // Bariton: Dietrich Henschel // Philharmonisches Orchester Bremerhaven
SEIN ODER NICHTSEIN
Komödie von Nick Whitby / nach dem Film To Be or Not
To Be von Ernst Lubitsch, Drehbuch von Edwin Justus
Mayer und Melchior Lengyel
Sa, 20.09., 19:30 Uhr, Großes Haus (Premiere)
So, 28.09., 18:00 Uhr, Großes Haus
So, 05.10., 15:00 Uhr, Großes Haus
weitere Termine: stadttheaterbremerhaven.de
Das Ensemble des Polski Theaters in Warschau probt 1939 eine antifaschistische Komödie. Die Aufführung wird
jedoch von der polnischen Regierung aus Angst vor einem Konflikt mit dem Hitlerregime verboten. Stattdessen
kommt eine Hamlet-Inszenierung aus dem Repertoire auf den Spielplan. Das hält die Truppe aber nicht davon
ab, unter Einsatz ihrer schauspielerischen Stärken Widerstand zu leisten, indem sie die Pläne der Nazis sabotiert.
Eine politische Satire, die mit schwarzem Humor ein totalitäres System vorführt und künstlerische Mittel wie Persiflage,
Ironie, Spott und Sarkasmus als legitime Mittel zur Benennung von gesellschaftlichen Missständen in den
Fokus rückt. Eine Komödie, die aktuell mehr denn je ihren Platz auf der Bühne verdient.
Regie: Johanna Schall // Bühne: Sven Hansen // Kostüme: Jenny Schall
Stadttheater Bremerhaven
Theodor-Heuss-Platz
27568 Bremerhaven
Öffnungszeiten Theaterkasse
Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr
T 0471 49001
Spielplan
und Online-Kartenverkauf
stadttheaterbremerhaven.de
47
Ensemble vor der Melchersbrücke, Foto: Marianne Menke
bremer shakespeare company
Juni / Juli 2025
ALLES OPEN AIR
30. SHAKESPEARE IM PARK
Theater unter freiem Himmel – wenn es das nicht schon
gäbe, müsste man es erfinden! Für Bremen hat es die
bremer shakespeare company vor 30 Jahren erfunden.
Damit hat sie – unterstützt von der Begeisterung des
damaligen Bürgerparkdirektors Werner Damke und
seit vielen Jahren auch von dessen Nachfolger im Amt,
Tim Großmann - eine wahre Sommer-Kultur-Institution
geschaffen, die jedes Jahr immer wieder Tausende in
das einmalige Ambiente von »Shakespeare im Park«
lockt. Die Kombination von mitreißendem Schauspiel
und entspannter Outdoor-Atmosphäre ist einfach unschlagbar
– kein Wunder, dass »Shakespeare im Park«
jetzt auch „Ableger“ bekommen hat…
TERMINE / TICKETS / INFOS:
shakespeare-company.com
THEATER IM GUT HODENBERG
ORLANDO
ORLANDO, Foto: Marianne Menke
Jung, schön, adlig: Orlando wird als Zeitgenosse William
Shakespeares geboren und reüssiert als Günstling
Elizabeths I., bis ihm eine mysteriöse russische Prinzessin
das Herz bricht. Gut 100 Jahre später hat er Karriere
als Gesandter in Konstantinopel gemacht, da geschieht
das Unvorhergesehene: über Nacht verwandelt er sich
in eine Frau! Mit Verwunderung und Amüsement begegnet
sie in den folgenden zwei Jahrhunderten den
Herausforderungen ihrer neuen Rolle - ein Abenteuer,
das die Chance auf eine neue Liebe birgt.
TERMIN: 7.9. um 17.00 Uhr
Park des Guts Hodenberg, Oberneuland.
48
THEATER IM SHAKESBIERGARTEN
Gemütliches Outdoor-Ambiente im Falstaff-Biergarten. Bei schlechtem Wetter im Falstaff.
DOKTOR FAUSTUS FÜR ZWEI
Er hat fast alles studiert und ist Magister aller bekannten
Wissenschaften, doch was liegt hinter deren engen
Grenzen? Die Magie soll Doktor Faustus endlich zu Erkenntnis,
Macht, Ruhm und Reichtum verhelfen, dafür
verpfändet er Mephisto seine Seele, an deren Existenz
eh‘ nicht glaubt. Der teuflische Pakt beschert ihm alles,
was er sich wünscht, viele Jahre lang, doch dann…?
DOKTOR FAUSTUS FÜR ZWEI, Foto: Marianne Menke
TERMIN: 12.9. um 19.00 Uhr
Falstaff Biergarten.
IN ALLER KÜRZE:
EIN SOMMERNACHTSHAMLET
Kurz und bündig und schlüssig – ob hochfliegende
Emotionen junger Liebender im Athener Wald oder
tiefschürfende Gedanken über den Sinn von Leben
und Tod in einem verfaulten Staatswesen. Die szenischen
Schlüssel-Highlight aus Shakespeares beliebtesten
Stücken, „Ein Sommernachtstraum“ und „Hamlet“,
erleben Sie halb gespielt und halb erzählt bei einem
gepflegten Getränk.
IN ALLER KÜRZE: EIN SOMMERNACHTSHAMLET
Foto: Marianne Menke
TERMIN: 13.9. um 19.00 Uhr
Falstaff Biergarten.
ANNE-MARIE DIE SCHÖNHEIT
Anne-Marie war nie eine Diva. Keine, die immer nur
die größten Rollen bekam und der die Männer zu Füßen
lagen. Sie hatte Träume und auch wenn sie sich
für sie nicht erfüllt haben – ihr Blick zurück ist ohne
Bitterkeit. Teil der Theaterwelt zu sein und ihr Leben
mit der Kunst zu verweben, war ihr größtes Glück. Mit
schonungsloser Offenheit, aber auch mit viel Humor
und Selbstbewusstsein erzählt Anne-Marie ihr Leben.
ANNE-MARIE DIE SCHÖNHEIT, Foto: Marianne Menke
TERMIN: 14.9. um 19.00 Uhr
Falstaff Biergarten.
bremer shakespeare company
Theater am Leibnizplatz
Schulstr. 26
28199 Bremen
Tickets
Vorverkauf: Stadtbibliothek am Wall
Di-Fr 15-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr
T 0421 500 333 | Mo-Fr 15-18 Uhr
Spielplan
und Online-Kartenverkauf
shakespeare-company.com
49
3nach9 , Foto: Radio Bremen - Hendrik Lüders
JUBILÄUM
Seit 50 Jahren gibt es 3nach9 im Deutschen Fernsehen.
Damit ist sie die am längsten laufende Talk-Sendung
Deutschlands und deshalb gilt sie auch als die
Mutter aller Talkshows. Die Moderatorinnen Judith
Rakers und Giovanni di Lorenzo feiern ein halbes Jahrhundert
deutsche Fernsehgeschichte!
Am 19. November 1974 wurde 3nach9 erstmals bei
Radio Bremen ausgestrahlt. Damals schrieb „Der Spiegel“:
„Der Fernseher muss kein toter Briefkasten sein.
Denn wenn Talk-Show, dann so oder ähnlich: Kein feines
Posieren auf teuren Gestühlen, sondern Leben in
der Bude.“
Seit nunmehr fünf Jahrzehnten herrscht „Leben in der
Bude“ im Studio an der Weser. Denn noch immer präsentiert
Deutschlands dienstälteste Talkshow sehr erfolgreich
einmal im Monat Mit Menschen, die hier aus
ihrem Leben erzählen: Persönliches, Streitbares, Lustiges.
In der 120-minütigen Sendung, kommen erinnerungswürdige
und unvergessene Momente zum Vorschein
– einige davon haben sogar Fernsehgeschichte
geschrieben: Ex-Kommunarde Fritz Teufel, der auf einen
leibhaftigen Bundesminister mit einer Wasserpistole
schießt, eine Prostituierte, die sich handgreiflich
mit einer Feministin anlegt oder die britische Soul- und
Jazz-Sängerin Amy Winehouse, die bei 3nach9 ihren
ersten Auftritt in einer deutschen Fernsehsendung hatte.
Ein Blick in die Archive verrät: Kaum jemand, der nicht
bei 3nach9 zu Gast war von Angela Merkel bis Sting.
Und es gibt wohl kaum eine Sendung, die seit 1989
durchgehend einen Moderator als Gastgeber hat: Giovanni
di Lorenzo. Der profilierte Journalist hat bisher
keine einzige Sendung verpasst. Judith Rakers komplettiert
seit 2010 das beliebte Moderations-Duo.
Bisher verzeichnet 3nach9 fast 50 Moderierende: Die
allererste war Marianne Koch, die sich in dem Film
ebenso ausführlich an die Anfänge aus Bremen erinnert
wie die spätere Moderatorin Amelie Fried. Das
Publikum lernt außerdem Bendix Böttger kennen, den
Sohn des legendären 3nach9-Pianisten Gottfried Böttger.
Zahlreiche Prominente gratulieren der Freitagabendtalkshow
sehr persönlich und es gibt einen Ausblick
mit der Unterstützung künstlicher Intelligenz, wie
3nach9 in den nächsten 50 Jahren Fernsehgeschichte
schreiben wird.
„50 Jahre 3nach9 – Die Mutter aller Talkshows feiert
Geburtstag“ ist eine Produktion von Dokness im
Auftrag von Radio Bremen (Redaktion Andrea Kinne)
2025. Basis dieser 120-minütigen Dokumentation ist
eine 90-minütige Dokumentation, die anlässlich des
50. Geburtstags am 15. November 2024 erstausgestrahlt
wurde.
NDR/Radio Bremen Fernsehen
Freitag, 22. August 2025, 22 bis 0 Uhr
50 Jahre 3nach9 – Die Mutter aller Talkshows
feiert Geburtstag
50
SPIEGELBILD
SPIEGELBILD
Tanztheater für Menschen ab 12 Jahre
Was spiegelt und vermittelt den Menschen ihr Spiegelbild?
Welche Einflüsse übt die Gesellschaft auf
jede(n) einzelne(n) aus und welche Rolle spielen Mythen
in der heutigen Zeit?
Choreografin Natalie Baron und Regisseurin Varvara
Kuporova, die bereits erfolgreich die Produktion „Lebenslinien“
am Theater 11 entwickelten, zeigen mit
„Spiegelbild“ eine choreografische Inszenierung über
das eigene Ich. Die Jugendgruppe und das Team des
Theater 11 haben „Spiegelbild“ gemeinsam mit persönlicher
Auseinandersetzung, Kreativität und Mut zur
Selbsterforschung entwickelt. Entstanden ist ein Tanztheaterstück
für Menschen ab 12 Jahren.
TERMIN
„Spiegelbild“
Tanztheater für Menschen ab 12 Jahre
Premiere
Freitag, 23. August 2025, 18 Uhr
Theater 11
Faulenstraße 44-46 I 28195 Bremen
Karten: theater11.de
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51
Sibylle Springer, Madonna, 2025, Acryl, Aquarell, Tempera und Tusche auf Leinwand, 70 x 60 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Frank Scheffka
Sibylle Springer
Ferne Spiegel
„Ferne Spiegel“ ist die erste Einzelausstellung der Malerin Sibylle Springer (*1975) in der Kunsthalle Bremen
und präsentiert überwiegend neue Arbeiten. In der Ausstellung richtet Springer den Blick auf Frauen der Gegenwart
und Vergangenheit. Ihre Gemälde und Textilarbeiten machen zum einen fast vergessene oder weitgehend
unbekannte Künstlerinnen sichtbar. Gleichzeitig reflektieren sie die Selbstdarstellung von Künstlerinnen
und Popikonen wie Madonna und Mariah Carey in den öffentlichen Medien und auf den Sozialen Medien.
52
Die Malerei von Sibylle Springer macht neugierig –
und verunsichert zugleich. Unter den vermeintlich klar
erkennbaren Bildmotiven verbirgt sich oft eine zweite
Bedeutungsebene, die sich erst durch genaueres
Hinsehen erschließt. Springer bringt Verborgenes ans
Licht und thematisiert Unbequemes, wobei sie häufig
die westliche Kunstgeschichte zitiert.
Im Zentrum von „Ferne Spiegel“ steht die Wahrnehmung
und Inszenierung von Frauen in unserer Gesellschaft.
Daraus ergeben sich Fragen nach Sichtbarkeit
und Repräsentation, nach Rollenzuschreibungen, Vergänglichkeit
und Identität. Dabei bezieht sich Springer
sowohl auf historische als auch auf zeitgenössische
Künstlerinnen.
Ihre Werke spannen einen Bogen von den Selbstinszenierungen
aktueller Künstlerinnen auf Plattformen
wie Instagram bis hin zu heute weitgehend unbekannten
Malerinnen vergangener Jahrhunderte.
Sibylle Springer, Thistle (Red), 2024, Öl auf Leinwand, 40 x 29 cm
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Sibylle Springer, The very long story, 2025, Baumwolle, Leinen,
Mohair, Merino, Nylon, Polyacryl, Schurwolle, Seide, Draht, Holz,
Kupfer, Papier und Styropor, ca. 800 x 600 x 100 cm
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Tobias Hübel
WIR HABEN EINEN PLAN:
NEUES NETZ,
NEUE WEGE.
Indem Springer ihre Bildmotive in neue Kontexte überträgt,
macht sie blinde Flecken der Kunstgeschichte
sichtbar und verweist auf deren Nachwirkungen bis
heute. Ihre Arbeiten werfen dabei grundlegende Fragen
auf: Wen hat die Kunstgeschichtsschreibung vergessen
– und warum? Welche Erzählungen wurden
verdrängt? Und wie prägen diese Auslassungen noch
immer unseren Blick?
TERMIN
Ferne Spiegel
Sibylle Springer
30. August 2025 bis 11. Januar 202
Kunsthalle Bremen
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53
Paula Modersohn-Becker
und ihre Weggefährtinnen
Der unteilbare Himmel
Vier Museen würdigen Paula Modersohn-Becker
zum 150. Geburtstag mit einer Ausstellung über
künstlerische Selbstbestimmung von Frauen damals
und heute. Und zwar dort, wo alles begann:
im Künstlerdorf Worpswede im Kreis ihrer Weggefährtinnen.
Die Museen Barkenhoff, Große Kunstschau,
Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle
beleuchten die Lebenssituationen von Paula
Modersohn-Becker und anderer Künstlerinnen wie
Clara Rilke-Westhoff, Ottilie Reylaender oder Martha
Vogeler, denen sie in Worpswede begegnet.
Paula Modersohn-Beckers Ziel, Künstlerin zu werden,
teilt sie mit zahlreichen Frauen ihrer Generation.
In ganz Deutschland machen sich ab Mitte des 19.
Jahrhunderts Frauen auf den Weg und folgen ihrem
künstlerischen Ruf, darunter Käthe Kollwitz, Anna
Gerresheim, Julie Wolfthorn, Käte Lassen, Marie Bock
und andere.
»Ich bin Ich, und hoffe, es immer mehr
zu werden. Das ist wohl das Endziel
von allem unserem Ringen.«
Paula Modersohn-Becker in einem Brief
an Rainer Maria Rilke, 17. Februar 1906
Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis als stehender Akt, 1906
Leihgabe aus Privatbesitz im Albertinum
Foto: © Albertinum/Staatliche Kunstsammlungen Dresden,
Elke Estel/Hans-Peter Klut
Die Ausstellung bleibt nicht bei Paula Modersohn-
Becker und ihrer Zeit stehen. Sie schlägt den Bogen in
die Gegenwart. Werke von Annemirl Baur, Ellen Korth,
Wiebke Mertens, Cor-nelia Schleime und Ngozi Ajah
Schommers beleuchten die Lebenswirklichkeit von
Frauen heute: Was hat sich verändert? Wo stehen wir
in punkto Gleichberechtigung wirklich? Die Außenrauminstallation
NEUN WORTE/ هن NINE/هژاو WORDS
der deutsch-iranischen Künstlerin Anahita Razmi und
ihre Videoarbeit in der Großen Kunstschau zeigen die
Brisanz des Themas Selbstbestimmung in einer maßgeblich
von männlichen Wertevorstellungen geprägten
Gesellschaft heute.
54
Käte Lassen, Selbstbildnis, um 1912, Öl auf Leinwand, Privatbesitz
Foto: © Rechtsnachfolge Käte Lassen
Große Kunstschau Worpswede
Zukünftiges schaffen –
Zeitgenossinnen damals und heute
Die Ausstellung verfolgt verschiedene Lebenswege
von Künstlerinnen um 1900 und heute. Sie beleuchtet
das Spannungsverhältnis zwischen gesellschaftlichen
Rollenzuweisungen und individueller Selbstermächtigung.
Zeitgenössische Positionen reflektieren die
aktuelle Brisanz dieser Themen, darunter Anahita
Razmi, die Bezüge zum heutigen Kampf der Frauen
um Selbstbestimmung im Iran herstellt.
Lindenallee 5 · T 0 47 92 / 13 02
Täglich 10-18 Uhr, auch montags und feiertags!
Barkenhoff
Verwandte Seelen – Paula Becker und Clara Westhoff
1898 lernen sie sich als junge Malschülerinnen in der
Künstlerkolonie Worpswede kennen. Beide suchen
nach künstlerischer Selbstbestimmung und einer
eigenen Ausdrucksform – mutig, unabhängig und
experimentierfreudig. Paula Modersohn-Becker entwickelt
eine Malerei, die radikal mit Traditionen bricht.
Ihre Werke sind Meilensteine des frühen Expressionismus.
Clara Rilke-Westhoff findet ihren Ausdruck in
der Plastik.
Ostendorfer Straße 10 · T 0 47 92 / 39 68
Täglich 10-18 Uhr, auch montags und feiertags!
Ottilie Reylaender, Selbstbildnis in weißer Bluse, um 1930
Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel
Foto: © Worpsweder Museumsverbund/Rüdiger Lubricht
Worpsweder Kunsthalle
Frei und unabhängig – Ottilie Reylaender
Ottilie Reylaender kommt wie Paula 1898 als Malschülerin
nach Worpswede. Beide verbindet der Ruf nach
Paris, ins Zentrum der Avantgarde. Anders als Paula
gelingt es ihr, mit ihrer Kunst ihren Lebensunterhalt zu
bestreiten. Getrieben von der Sehnsucht in die Ferne
zieht es sie bis nach Mexiko. Ihre Worpsweder Meisterwerke
und ihre Ausdrucksvielfalt sind eine Entdeckung.
Bergstraße 17 · T 0 47 92 / 12 77
Di -So 10-18 Uhr, montags geschlossen!
Haus im Schluh
Befreite Muse – Martha Vogeler
Martha Vogeler ist eine außergewöhnliche Frau, die
bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein selbstbestimmtes
Leben zwischen Kunst, Handwerk und Unternehmertum
verwirklicht. Die Verbindung zu Paula
Modersohn-Becker hilft ihr, eigene Wege zu gehen
– als Künstlerin, Unternehmerin und Mutter. Mit der
Gründung des Haus im Schluh in den 1920er-Jahren
erfüllt sich Martha ihren Traum von Freiheit und wirtschaftlicher
Eigenständigkeit.
Im Schluh 35-37 · Tel. 0 47 92 / 522
Di -Fr 14-18 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr
worpswede-museen.de
55
KUNST IN DER
KAMMER
Sibylle und Fritz Haase zeigen im Rahmen der Ausstellungsreihe der
Arbeitnehmerkammer Bremen eine Auswahl ihrer Arbeiten auf einer
Ebene der Hauptgeschäftstelle. Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich.
Reiseeindrücke von Sibylle Haase, Fotos: Fritz Haase
Kunst auf allen Ebenen! das gibt es in der Arbeitnehmerkammer
seit 2022: 14 wechselnde Künstler*innnen
präsentieren ihre Arbeiten im Foyer und den Fluren
der Hautgeschäftsstelle an der Bürgerstraße 1. Auf
vier Etagen verteilen sich Werke aus den Bereichen
Malerei, Fotografie, Mixed Media und Grafik. Beim
Kuratieren der Ausstellung steht die Vielfalt im Vordergrund.
Die ausgestellten Künstler*innen sind mit Bremen
verbunden - sie leben zum Beispiel in der Stadt,
haben hier studiert, oder auch beides. Die Auswahl der
Werke trifft eine interne Jury. Danach mietet die Arbeitnehmerkammer
die Arbeiten für ein Jahr von den
Künstler*innen.
Aktuell zu sehen sind Kunstwerke von Judith Lene Bartels,
Sarah Fischer, Elke Graalfs, Sibylle und Fritz Haase,
Leonie Nowotsch, Mi-el Kwak, Kay Michalak, Sabine
Schellhorn, Marina Schulze, Kate Schlüter-Read,
Marion Elsa Weigeldt sowie Helga Wiese. SIBYLLE
HAASE-KNELS, die wir in dieser Ausgabe zusammen
mit FRITZ HAASE, ihrem Mann, in diesem Magazin als
Künstlerpaar vorstellen möchten, verstarb im September
2024. Von Sibylle Haase-Knels werden Arbeiten
gezeigt, die überwiegend auf Reisen entstanden sind,
aber auch einige Blumenstillleben.
Der Querschnitt aus den Werken, die zu sehen sind,
führt weit zurück in das Jahr 1962. Damals noch
Studentin an der Staatlichen Kunstschule Bremen.
Gemeinsam mit dem Mitstudenten Fritz Haase bereisten
sie die Griechischen Inseln. In mehreren Wochen
auf Santorini entstanden Federzeichnungen, die auch
heute noch Gültigkeit haben. „Ich liebe das unterwegs
sein“, schreibt sie in ihrem Buch „Sibylles Reisen“. In
fremden Ländern, oder auch ganz in der Nähe verspüre
ich das Gefühl, einfach die Umgebung, in der
ich mich gerade befinde, zeichnerisch zu ergründen.
Es sind oft ganz einfache Situationen. Ein Stuhl im
Raum. Blicke aus dem Fenster. Gegenstände auf dem
Tisch. In unserem Zuhause steht immer eine Tasche
neben mir, in der sich alle Utensilien befinden, die ich
brauche. Mehrformatige Papierblöcke, Skizzenbücher
in verschiedenen Größen, Farbstifte, Zeichenfedern,
Aquarellfarben. Diese Tasche begleitet mich auch
ständig auf Reisen. Hotels mit möglichst langer Geschichte
und exotischem Flair sind absolute Lieblings-
56
plätze. Die Zimmer sind mein Atelier. Ich arbeite zum
Beispiel auf der Bettkante und die mit dem ornamentalen
Fliesenboden korrespondierende Überwurfdecke
wird zum Sujet. Arbeitsplätze sind auch der Stadtraum,
Balkons, Gärten oder die freie Landschaft. Natürlich
gibt es Länder, die mich mehr reizen als andere. Besonders
liebe ich die südlichen Länder bis hin nach
Südostasien wie Indien – ich war zehnmal dort – Nepal,
Sri Lanka, Bali eingeschlossen...“ Außer einigen
Fotos, die auf gemeinsamen Reisen mit Sibylle Haase
entstanden, führen die Arbeiten von Fritz Haase in
ganz andere Raumdimensionen.
ins Bild. Nicht als Illustration, sondern wesentlich abstrakter.
Aufbrechen von Bildmassen und Bildpartikeln
durchsetzt mit technischen Strukturen. Die Bremer
Kunsthalle ordnete die Arbeiten in der Sammlung des
Kupferstichkabinetts unter ‚informel‘ ein.
Durch die sich überschlagenden Ereignisse in den Pioniertagen
der Raumfahrt und deren mediale Begleitung
begann für mich eine künstlerische Neuorientierung.
Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln stieß ich
auf die Fotografie. Außer Pressebildern nutzte ich zum
Beispiel die erste Satelitenübertragung zwischen den
USA und Europa 1965. Diese Übertragung im Fernsehen
zeigte den ersten Ausflug des amerikanischen
Astronauten Edward H. White ins All. White blieb bei
Dunkelkammercollagen von Fritz Haase
THE RACE TO THE MOON – AUFBRUCH INS ALL,
Themen, die aktuell gerade wieder von großem Interesse
sind, waren Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung.
Die Arbeiten entstanden zwar in den 60er
und 70er Jahren, aber der Blick darauf lohnt sich.
Fritz Haase zu seinen Arbeiten: „In meinen früheren
Arbeiten, meistens Radierungen, beschäftigte mich der
Wunsch des Menschen, in den Himmel vorzustoßen.
Zuerst waren es Türme, später kamen Flugobjekte
Ausstellungswände auf 3 Etagen
dieser ‚Gemini 4 Mission‘ 23 Minuten außerhalb des
Raumschiffs. Die vielen Fotos, die ich vom Bildschirm
machte, waren Grundlagenmaterial für eine Reihe von
Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sind.
Ich entwickelte einen neue Technik der Dunkelkammercollage
mit einem selbstgebauten Linsensystem
und einer partiellen Entwicklungstechnik. Das Bild entstand
oft in mehrstündiger Dunkelkammerarbeit unter
Verwendung vieler Einzelnegative. Das belichtete, total
matte Fotopapier – aus Vorkriegsbeständen – war
hervorragend geeignet als Untergrund für eine spätere
zeichnerische Bearbeitung. Die einzelnen Fotofragmente
wurden zeichnerisch zusammengeführt und
erweitert“.
Kunstinteressierte können die Kunst in der Arbeitnehmerkammer,
Bürgerstraße 1, zu folgenden Öffnungszeiten
anschauen:
Montag bis Donnerstag
8 bis 18:00 Uhr
Freitag
8 bis 13.00 Uhr
arbeitnehmerkammer.de/kammerkunst.html
57
Friederike K. Nicoloaides, Nest
GROSS |ART|IGE FRAUEN
Vom 31. August bis 5. Oktober 2025 feiert die Villa Sponte erneut Frauen,
Kunst und gesellschaftlichen Wandel. „GROSS |ART|IGE FRAUEN“ präsentiert
ein vielfältiges Programm aus Musik, Bildender Kunst, Tanz, Text und
Diskurs – mit Fokus auf weibliche Perspektiven und zentrale Themen wie
Gesundheit, Klima und Nachhaltigkeit.
Isabel Lange, Grandes Dames
seit 1888
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Schleusenstraße 1 · 27568 Bremerhaven
Tel. 0471 44012
Heizoel
Service-Ruf 0800 5667626 / 0-24 Uhr
Die Ausstellung mit Friederike Kahle-Nicolaides, Beate Kupka und Isabel
Lange widmet sich Natur, Klima und nachhaltigem Leben. Ergänzt wird sie
durch Workshops und Gespräche. Musikerinnen wie Lola Atkinson, Lynda
Cortis oder Mariska Nijhof begleiten Konzerte, Lesungen, Performances
und Talks – rund um Frauenrechte, Klima und Gemeinschaft. Upcycling-
Kostüme aus dem Sommer Salon 2024 treffen auf regionale Bio-Küche
– ein kreatives Statement für Ressourcenschonung.
Das Festival richtet sich an Frauen jeden Alters – und lädt alle ein, die sich
für Kunst, Gesellschaft und Zukunft interessieren. Hinter dem Festival stehen
vier Frauen mit einer klaren Vision: Ida Büssing (Initiatorin und Kuratorin),
Karin Mauelshagen (Programmentwicklung),
Corinna Reynolds
(musikalische Leitung) und Ilona
Tessmer (Redaktion & Gestaltung).
Sie bündeln ihre Expertisen, Erfahrungen
und Begeisterung, um einen
Raum zu schaffen, in dem weibliche
Perspektiven sichtbar, hörbar und
spürbar werden – künstlerisch, gesellschaftlich,
persönlich.
Beate Kupka, Der gedeckte Tisch
GROSS |ART|IGE FRAUEN 2025
Ein Festival von Frauen, für alle.
Kraftvoll, klug, kreativ.
31. August bis 5. Oktober 2025
Villa Sponte Zeitkultur e.V.
Osterdeich 59B I 28203 Bremen
T 0421 79 47 84 97
villa-sponte.de
58
gesund
Bremen
DIE GESUNDHEITSSEITEN
IM SCHWACHHAUSER
59
Entspannt und erfrischt aufwachen, das Ziel eines gesunden Schalfs
GESUND SCHLAFEN
Vertiefende Perspektiven
zur Therapie des OSAS
Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) ist
eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der nächtliche
Atemstillstände auftreten. Im Gesundheits-Artikel in
der Ausgabe Februar/März sind wir bereits auf die
grundsätzlichen Aspekte des OSAS eingegangen. In
diesem Artikel möchten wir nun den Fokus auf differenzierte
medizinische und chirurgische Therapieansätze
legen.
Ursachen – Zentrales vs. Peripheres OSAS
Das OSAS kann zentral oder peripher bedingt sein. Im
peripheren OSAS, der häufigeren Form, erschlafft die
Zungengrundmuskulatur im Schlaf und verengt die
Atemwege (posterior airway space). Ursachen dafür
sind oft Übergewicht oder anatomische Besonderheiten.
Dazu gehört insbesondere ein zurückliegender
Unter- und Oberkiefer, was oft auch mit einem zu
schmalen Oberkiefer verbunden ist. Mögliche Folgen
sind eine ebenfalls zurückliegende Zunge, was durch
einen schmalen Oberkiefer mit Einengung des Platzes
für die Zunge noch verstärkt wird. Gleichzeitig vermindert
diese Oberkieferanatomie den Luftstrom durch die
Nase.
Symptome und Diagnostik
Wer tagsüber häufig abgespannt ist, unter starker
Müdigkeit leidet oder gar zu Sekundenschlaf neigt,
sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Spezialisierte
Schlafmediziner nutzen Fragebögen und tragbare
Geräte für eine erste ambulante Diagnostik. Bei
Auffälligkeiten erfolgt eine detaillierte Untersuchung
im Schlaflabor. Der Schweregrad wird anhand des Apnoe/Hypopnoe-Index
(AHI) bestimmt und reicht von
leicht über mittel bis schwer.
60
Therapie – Von Schienen bis Chirurgie
Leichte bis mittelschwere OSAS-Fälle werden häufig
zunächst mit Unterkieferprotrusionsschienen behandelt,
welche den Unterkiefer im Schlaf „vorn halten“.
Langfristig kann diese Therapie jedoch eine Belastung
für die Kiefergelenke darstellen. Die bisherige Standardtherapie
für mittelschwere bis schwere Fälle, die
CPAP-Maske, sorgt zwar effektiv für freie Atemwege,
wird aber aufgrund von geringem Tragekomfort, gelegentlich
auftretenden Hautirritationen und folgender
„Maskenintoleranz“ häufig schlecht angenommen.
Hier bietet sich die ursächliche chirurgische Therapie,
das maxillo-mandibuläre Advancement (Rotation-Advancement),
an. Dabei werden Ober- und Unterkiefer
gemeinsam nach vorne verlagert und so rotiert, dass
die die Atemwege effektiv und dauerhaft erweitert
werden. Gleichzeitig können mögliche Fehlbisse mit
korrigiert werden. Zusätzlich verbessert sich oft auch
die ästhetische Gesichtskontur. Wichtig ist hierbei
immer die perioperative Zusammenarbeit mit einem
Kieferorthopäden.
Limitationen und Alternativen
Nicht alle Patienten profitieren gleichermaßen vom
Rotation-Advancement. Anatomische Voraussetzungen
müssen eine effektive Vorverlagerung der Kiefer
zulassen. Zahnlosigkeit oder andere medizinische
Kontraindikationen können die Therapie ausschließen.
In Fällen von leichtem bis mittelschwerem OSAS oder
wenn ein Rotation-Advancement nicht möglich ist,
stellt die Zungennervstimulation (Nervus hypoglossus)
eine innovative Alternative dar. Ähnlich wie ein Herzschrittmacher
sorgt sie für eine automatische Vorverlagerung
der Zunge im Schlaf.
Freie Atmung ist die Grundlage eines guten Schlafs
Fazit
OSAS sollte nicht ignoriert werden. Eine frühzeitige
fachliche Abklärung und individuelle Therapieplanung,
idealerweise in Kooperation von Schlafmedizinern,
erfahrenen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen sowie Kieferorthopäden
erhöhen die Lebensqualität und reduzieren
langfristige Gesundheitsrisiken erheblich.
Besser Atmen.
Besser schlafen.
Nächtliche Atemaussetzer (auch obstruktives
Schlafapnoe-Syndrom, kurz OSAS genannt)
beeinträchtigen nicht nur Ihren Schlaf, sondern
langfristig auch Ihre Gesundheit. In unseren
MKG-Fachpraxen behandeln wir die Ursachen von
OSAS gezielt und nachhaltig – unter anderem
durch wirksame chirurgische Therapien, um die
Atemwege dauerhaft zu erweitern und Ihnen
erholsame Nächte zurückzugeben.
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61
Früherkennung
Früherkennung, Foto: David Todd Mccarty, unsplash
Die Früherkennung von Brustkrebs spielt eine entscheidende
Rolle, um die Heilungschancen deutlich
zu verbessern und die Behandlungsmöglichkeiten zu
erweitern. Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen
bei Frauen, und obwohl die meisten Fälle
im höheren Alter auftreten, kann die Krankheit auch
schon in jüngeren Jahren entstehen. Deshalb ist es
wichtig, dass Frauen sich frühzeitig mit ihrer Brustgesundheit
beschäftigen und regelmäßig Vorsorgemaßnahmen
ergreifen.
Ein wichtiger Aspekt der Früherkennung ist die Selbstuntersuchung
der Brust. Frauen sollten lernen, ihre
Brüste regelmäßig selbst zu untersuchen, um Veränderungen
wie Knoten, Verhärtungen, Veränderungen
der Haut oder ungewöhnliche Einziehungen frühzeitig
zu bemerken. Diese Selbstuntersuchungen sollten
idealerweise einmal im Monat nach der Menstruation
erfolgen, da die Brüste in dieser Zeit weniger geschwollen
sind und Veränderungen leichter erkannt
werden können. Neben der Selbstuntersuchung ist die
62
ärztliche Untersuchung ein wichtiger Baustein. Frauen
sollten regelmäßig einen Termin bei ihrem Frauenarzt
wahrnehmen, um die Brust untersuchen zu lassen.
Besonders bei familiärer Vorbelastung, bekannten
Risikofaktoren oder bei auffälligen Veränderungen ist
eine frühzeitige Abklärung durch den Arzt unerlässlich.
Das Mammographiescreening, das in Deutschland ab
dem Alter von 50 Jahren alle zwei Jahre angeboten
wird, ist eine bewährte Methode zur Früherkennung.
Doch immer mehr Experten betonen, dass Frauen
auch schon vor dem 50. Lebensjahr auf ihre Brust
achten sollten. Bei bestimmten Risikogruppen, wie
Erst abtasten, dann screenen, Zeichnung: Konstantin Zigmann / KI
Frauen mit einer familiären Vorgeschichte von Brustkrebs
oder genetischer Veranlagung, kann eine frühere
Untersuchung sinnvoll sein. In solchen Fällen kann
eine individuelle Risikoabschätzung durch den Arzt
erfolgen, um die geeigneten Vorsorgemaßnahmen
festzulegen.
Wegschauen ist
keine Lösung
Die Bedeutung, bereits in jüngeren Jahren aktiv zu
werden, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Früherkennung bedeutet nicht nur, Knoten oder Veränderungen
frühzeitig zu entdecken, sondern auch,
das Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu stärken.
Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto größer sind
die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung und
eine bessere Lebensqualität nach der Therapie.
Risikofaktoren und genetische Veranlagung
Ein wichtiger Aspekt bei der Früherkennung ist die
Kenntnis der eigenen Risikofaktoren. Dazu gehören
familiäre Vorbelastungen (z.B. Brustkrebs bei Mutter
oder Schwester), genetische
Mutationen (z.B. BRCA1 oder
BRCA2), frühe Menarche, späte
Menopause, Übergewicht,
Bewegungsmangel, Alkohol-
und Tabakkonsum sowie
hormonelle Einflüsse durch die
Einnahme von Hormonersatzpräparaten.
Frauen mit erhöhtem
Risiko sollten mit ihrem
Arzt über individuelle Vorsorgestrategien
sprechen, die
möglicherweise eine frühere
oder intensivere Überwachung
beinhalten.
Prävention und gesunder Lebensstil
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frauen
nicht erst ab 50 Jahren auf ihre Brustgesundheit
achten sollten. Präventive Maßnahmen, regelmäßige
Selbstuntersuchungen und ärztliche Kontrollen sind
essenziell, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen und
Leben zu retten. Es lohnt sich, aktiv zu sein und auf
die eigene Gesundheit zu achten – denn Vorsorge ist
der beste Schutz!
Alle Frauen von 50 bis 75 Jahren können
kostenfrei am Mammographie Screening
teilnehmen. Nach der Statistik ist Brustkrebs
die häufigste Krebserkrankung in
dieser Altersgruppe. – Also nutzen Sie
die Chance, denn die Früherkennung von
Brustkrebs kann Leben retten.
Unsere Website informiert Sie über alles Wichtige
zum Thema Früherkennung von Brustkrebs und zur
Teilnahme am Screening sowie der Terminvergabe:
www.mammascreening-bremen.de
63
Ein starkes Team seit 30 Jahren, Fotos: Kay-Rafael Stemmer
30 Jahre vacances
Hauswirtschaft und Pflege in Bremen
Frau Hansen trägt Lippenstift und Ohrringe, seit sie
denken kann. Sie besucht gern die Bremer Kunsthalle
oder bummelt über die Obernstraße. Inzwischen allerdings
etwas seltener als früher. Ihr Alltag ist kleiner
geworden – ihre Ansprüche nicht. Sie legt Wert auf
Verlässlichkeit, einen gepflegten Umgangston, frische
Blumen auf dem Tisch. „Ich habe mein Leben lang gut
für mich und andere gesorgt“, erzählt sie. „Jetzt bin
ich es, die manchmal ein wenig Hilfe braucht.“
Seit sie mit dem Pflegedienst vacances zusammenarbeitet,
fühlt sie sich wieder freier. Sicherer. Die Pflegefachkraft
kennt ihre Lieblingsbluse, der Sozialdienst organisiert
Termine, die Haushaltshilfe bringt manchmal
ihr Lieblingsgebäck, Bremer Kaffeebrot, mit oder trägt
die Einkäufe nach dem Besuch beim Wochenmarkt
nach Hause. „Das ist nicht bloß eine Dienstleistung,
sondern echte Fürsorge“, findet Frau Hansen.
C
M
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CM
MY
CY
CMY
K
So fing es an:
Studierende mit Herz und Unternehmergeist
vacances steht seit 30 Jahren für Unterstützung von
Bremer:innen für Bremer:innen. Neben dem Studium
beschlossen die Gründer:innen, hilfsbedürftigen Mitmenschen
unter die Arme zu greifen. Bald wurden
Ganz persönliche Unterstützung im Alltag
64
Mitarbeitende eingestellt, das Unternehmen wuchs
und wurde größer, doch der Grundgedanke ist derselbe
geblieben: „vacances“ bedeutet Ferien. Eine Auszeit
vom Alltag für die Kund:innen genauso wie für Angehörige.
„Menschlichkeit und Respekt stehen für uns an
erster Stelle“, erklärt Geschäftsführerin Anja Grebhan.
„Daran hat sich in 30 Jahren nichts geändert. Und das
wird es auch in den nächsten 30 Jahren nicht.“
C
M
Y
CM
MY
CY
CMY
K
Ob häusliche Versorgung, Tagespflege, Sozialberatung,
Alltagsbegleitung oder einfach ein gemütlicher
Schnack – das Team von vacances hört zu, erkennt
Bedarfe und findet individuelle Lösungen. Immer auf
Augenhöhe. Immer mit Blick auf den Menschen und
die Lebensumstände.
Vital und gut versorgt
vacances ist in Bremen verwurzelt und hat inzwischen
Standorte in der ganzen Stadt. Der mobile Pflege- und
Sozialdienst arbeitet mit modernen, gut organisierten
Strukturen, erreicht die Kund:innen beispielsweise
rasch mit dem E-Bike, und setzt auf ein interdisziplinäres
Team aus Pflege, Hauswirtschaft, Betreuung, Reinigung
und Sozialdienst. Neu ist das Vitalcoach-Angebot
zur Stärkung von Selbstständigkeit und Wohlbefinden.
Im Mai 2025 eröffnete die dritte Tagespflege
mit 20 Anzeige-Schwachhauser.pdf Plätzen in Bremen-Vegesack.
2 18.07.25 11:06
Anzeige-Schwachhauser.pdf 2 18.07.25 15:35
Lebenskunst
kennt kein Alter.
Lebenskunst
kennt kein Alter.
Der vacances Vital-Coach, für ein bewegtes Altern
Den Blick nach vorn und zu den Kund:innen gerichtet
Zum 30-jährigen Jubiläum blickt das Team nicht nur
zurück, sondern vor allem nach vorn. „Wir schauen
immer, welche Angebote wir sinnvoll entwickeln können
– ob medizinische Versorgung, besondere Unternehmungen
in den Einrichtungen oder digitale Tools
für die Verwaltung. Wir möchten unseren Kund:innen
nicht nur Pflege, sondern Wohlgefühl und Geborgenheit
bieten“, sagt die Firmengründerin.
vacances
Mobiler Sozial- und Pflegedienst
Hollerallee 13 · 28209 Bremen
T 04 21 / 70 60 77
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Pflegedienst und Vital Coach
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65
Neues minimalinvasives
Verfahren bei Hallux Valgus
Fuß-Röntgenaufnahme, Foto: Tima Miroshnichenko, pexels
Die MICA-Methode im Rotes Kreuz Krankenhaus verspricht
eine schonende Behandlung und schnellere
Genesung für Betroffene.
66
Hallux valgus ist eine Fehlstellung der Großzehe. Wenn
das Gelenk des großen Zehs nach außen drängt, der
Zeh bzw. Mittelfußknochen selbst sich gleichzeitig
nach innen schiebt, entsteht das typische Bild der häufigsten
Zehenfehlstellung bei Erwachsenen. Rund 10
Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen, die
Minimalinvasive Schnittführung bei Hallux Valgus,
Grafik: Konstantin Zigmann / KI
Das Rotes Kreuz Krankenhaus an der Kleinen Weser in der Bremer Neustadt, Foto: Achim Keiper Airvision
Mehrheit davon Frauen. Die genetische Veranlagung
und ein schwaches Bindegewebe sind Gründe für die
Entstehung. Andere Faktoren, die den so genannten
Ballenzeh begünstigen, sind Arthrose, falsches Schuhwerk,
jahrelange Überbelastung und Adipositas. Die
Fehlstellung entwickelt sich häufig aus einem Spreizfuß:
Das Fußgewölbe sinkt ein und das Grundgelenk
des großen Zehs schiebt sich aus seiner geraden Achse
nach außen.
Viele Menschen leben mit einem Hallux valgus (Hallux
im Lateinischen Großzehe, valgus krumm), ohne dass
sie Beschwerden haben. Je weiter die Fehlstellung unbehandelt
voranschreitet, desto unangenehmer kann
sie jedoch werden: Irgendwann scheuert der Großzehenballen
am Schuh, er wird gereizt und schmerzt. Die
benachbarten Zehen werden gestört und es entstehen
weitere Fehlstellungen. „Deshalb sollte man nicht zu
lange mit einer Operation warten“, sagt Dr. Ingo Arnold,
Orthopädie-Chefarzt im RKK.
Es gibt unterschiedliche OP-Methoden zur Behandlung
der dreidimensionalen Fehlstellung Hallux valgus - von
der Entfernung des Knochenvorsprungs über eine
Umstellung des Mittelfußknochens hin zu einer Versteifungsoperation.
Am RKK - als erste Klinik in Bremen
– haben die beiden zertifizierten Fußchirurgen Dr. Ingo
Arnold, Chefarzt, und Dr. Jakob Mann, Oberarzt in der
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, jetzt eine ganz
neue, minimal-invasive Methode eingeführt (MICA Minimalinvasive
Chevron-/Akin-Osteotomie). Dr. Arnold
erklärt: „Mithilfe filigraner Werkzeuge, die wir durch
vier millimeterkleine „Schnitte“ einführen, durchtrennen
wir den Mittelfußknochen unterhalb des Großzehengelenks.
Wir verschieben das Köpfchen zur Mitte und
fixieren es mit zwei speziell für diese Verfahren hergestellten,
abgeschrägten Schrauben. Der überstehende
Knochen außen wird zum Schluss entfernt.“ All dies
geschieht unter Röntgensicht. Die Vorteile: „Man muss
das Gelenk nicht öffnen, benötigt keine größeren Hautschnitte
und die Rehabilitationszeit ist viel geringer als
mit einer herkömmlichen OP. Gleichzeitig gibt es weniger
Schmerzen, Narben und Wundheilungsprobleme“,
sagt der Fußexperte. Nach der OP tragen die Betroffenen
einen Spezialschuh - der Fuß muss nicht komplett
ruhiggestellt werden. Nach ca. sechs Wochen ist das
Laufen im eigenen Schuh in der Regel wieder möglich.
Termine in der orthopädischen Sprechstunde fragen
Sie bitte online an: www.roteskreuzkrankenhaus.de/
termine/ oder telefonisch in der Terminambulanz unter
0421/ 5599 -550. Bitte bringen Sie aktuelle Röntgenbilder
und eine Überweisung Ihres Orthopäden / Ihrer
Orthopädin mit zum Termin.
Rotes Kreuz Krankenhaus
St.-Pauli-Deich 24 I 28199 Bremen
roteskreuzkrankenhaus.de
Dr. Arnold (Chefarzt) Klinik für Orthopädie, RKK, Foto: Fotoetage
67
Dr. hc. Volker Diehl, Leiter Radiologische Bildgebung, Werder: Felix Agu, Foto: Werder Bremen
Neuer Spezialist für Hüftund
Kniegelenkersatz an der
Paracelsus Klinik Bremen
- Neuer Departmentleiter für Endoprothetik:
Mohammed Sulaiman verstärkt als erfahrener Facharzt
mit Schwerpunkt Endoprothetik das Team der
Paracelsus Klinik Bremen.
- Fokus auf moderne Operationsverfahren:
Sulaiman bringt Expertise in schonenden, minimalinvasiven
OP-Techniken sowie roboterassistierten
Verfahren mit.
- Stärkung des orthopädischen Angebots:
Mit seiner Berufung setzt die Klinik ihren Kurs der
medizinischen Weiterentwicklung und Spezialisierung
konsequent fort.
Die Paracelsus Klinik Bremen freut sich, Herrn Mohammed
Sulaiman als neuen Departmentleiter für
Endoprothetik in der Abteilung für Orthopädie willkommen
zu heißen. Mit seiner ausgewiesenen Expertise,
insbesondere auf dem Gebiet der Endoprothetik,
bereichert Herr Sulaiman das medizinische Kompetenzspektrum
der Klinik maßgeblich und setzt neue
Impulse für die Weiterentwicklung hochspezialisierter
Versorgungsangebote.
68
Herr Sulaiman war zuletzt am Nordwest-Krankenhaus
Sanderbusch tätig und verfügt über eine langjährige,
fundierte klinische Erfahrung in der Diagnostik und
Therapie komplexer Gelenkerkrankungen sowie in der
endoprothetischen Versorgung von Hüft- und Kniegelenken.
Besonderes Augenmerk seiner ärztlichen
Tätigkeit gilt dabei minimalinvasiven, gewebeschonenden
Operationsverfahren, die
eine rasche postoperative Mobilisation
und eine frühzeitige
Reintegration der Patienten
in ihren Alltag
ermöglichen.
„Wir freuen uns,
mit Herrn Sulaiman
einen
engagierten
und kompetenten
Kollegen im
Team begrüßen
zu
dürfen“, sagt
Chefarzt Dr.
Adrianus den
Hertog. „Mit seinem
Fachwissen
insbesondere in der
Endoprothetik können
wir unsere Patientenversorgung
weiter stärken und
das bestehende Leistungsspektrum
und vor allem die robotergestützte
Endoprothetik gezielt ergänzen.“
Die orthopädische Fachabteilung der Paracelsus Klinik
Bremen befindet sich seit Jahren in einem stetigen
Wachstums- und Innovationsprozess. Neben der
konservativen und operativen Therapie muskuloskelettaler
Erkrankungen liegt ein besonderer Schwerpunkt
auf der Endoprothetik großer Gelenke. Hier
wurden in den vergangenen Jahren nicht nur hochentwickelte
Implantatsysteme etabliert, sondern auch
innovative OP-Techniken und strukturierte Rehabilitationskonzepte
implementiert. Besonders hervorzuheben
ist der zunehmende Einsatz roboterassistierter
Operationsverfahren, deren Anwendung künftig unter
der fachlichen Leitung von Herrn Sulaiman weiter
ausgebaut werden soll.
Bild Mitte
Departmentleiter Mohammed Sulaiman
Facharzt mit Schwerpunkt Endoprothetik
Foto: Maike Grunenberg
Als langjähriger offizieller Medical Partner von Werder
Bremen hat das Paracelsus MVZ Sportmedizin und
Prävention eine eigene Praxis im Weserstadion mit
einem hochmodernen 3-Tesla-MRT. Durch die eigene
hochmoderne Bildgebung vor Ort ist eine schnelle
und präzise Diagnostik sichergestellt. So können wir
unseren Patienten eine ganzheitliche Versorgung
aus einer Hand, von der ersten
Untersuchung bis zur individuell
abgestimmten Therapie
gewährleisten
„Die Paracelsus Klinik
Bremen bietet
ein exzellent
organisiertes
und patientenzentriertes
Arbeitsumfeld“,
so Herr
Sulaiman.
„Ich sehe mit
großer Vorfreude
meiner
neuen Aufgabe
entgegen
und bin überzeugt,
gemeinsam
mit dem Team die orthopädische
Versorgung
weiter auf höchstem Niveau
mitgestalten zu können.“
Mit dem personellen Wechsel setzt die Paracelsus
Klinik Bremen ihren Weg der kontinuierlichen fachlichen
Weiterentwicklung fort – mit einem klaren Ziel:
beste orthopädische Versorgung für die Menschen in
der Region.
Termine können ab sofort bei Herrn Sulaiman unter
0421 / 4683 570 oder online unter: doctolib.de/
medizinisches-versorgungszentrum-mvz/bremen/
paracelsus-mvz-orthopaedie gebucht werden.
OFFIZIELLER MEDICAL-PARTNER
69
Eine Buchempfehlung
von Gretel Sattler
Wir sehen uns
wieder am Meer
Foto: Hamid Tajik, pexels.com
Trude Teige gelingt mit „Wir sehen uns wieder am
Meer“ ein bewegender Roman über Freundschaft,
Mut und die Schatten der Vergangenheit. Die norwegische
Erfolgsautorin verwebt meisterhaft historische
Fakten mit einer fesselnden Erzählung über drei Frauen,
deren Schicksale im Zweiten Weltkrieg untrennbar
miteinander verbunden werden.
Im Zentrum stehen Birgit, die norwegische Krankenschwester
und Widerstandskämpferin, Nadia, die
junge Ukrainerin, die zur Zwangsarbeit nach Norwegen
verschleppt wurde, und Tekla, die sich in einen
deutschen Soldaten verliebt, das sogenannte „Deutschenmädchen“.
Jede von ihnen bringt ihre eigene
Geschichte, ihre Ängste und Hoffnungen mit.
Besonders eindrucksvoll ist, wie Teige
die unterschiedlichen Lebenswelten und
Herausforderungen der Frauen beleuchtet
und dabei zeigt, wie Freundschaft und
Solidarität selbst in den dunkelsten Zeiten
Kraft geben können.Sie versteht es, die
Schrecken der deutschen Besatzung Norwegens
und das Leid der Zwangsarbeiterinnen
eindringlich darzustellen und setzt
dabei auf leise Töne und auf die kleinen
Gesten der Menschlichkeit, die inmitten von
Krieg und Verrat Hoffnung schenken.
Im Epilog betont die Autorin die Bedeutung des Erzählens
und Erinnerns, besonders aus weiblicher
Perspektive. Sie gibt den Frauen eine Stimme, die in
der Geschichtsschreibung oft übergangen wurden.
Das macht den Roman literarisch und gesellschaftlich
besonders.
„Wir sehen uns wieder am Meer“ ist ein eindrucksvoller,
feinfühliger Roman, der historische Fakten
mit emotionaler Tiefe verbindet. Die Geschichte der
drei Frauen bleibt lange im Gedächtnis und regt zum
Nachdenken an – über Freundschaft, Schuld, Vergebung
und die Kraft, gemeinsam für eine bessere
Zukunft zu kämpfen.
Wenn Sie historische Romane mögen,
empfehle ich Ihnen außerdem Trude Teiges
beiden Romane „Als Großmutter im
Regen tanzte“ und „Und Großvater atmete
mit den Wellen“. Die ganze Geschichte
von Tekla und ihrem Mann.
Trude Teige
Wir sehen uns wieder am Meer
S. Fischer Verlag
24,00 €
buchhandlungsattler.de
70
Cartoon von Til Mette
71
Ortsamt Schwachhausen/Vahr
Wilhelm-Leuschner-Str. 27 A, Block D, 28329 Bremen
(Straßenbahn Linie 1 Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Str.)
T 0421 361-3063 oder -3064 oder -18039
office@oaschwachhausen.bremen.de
ORTSAMTSLEITER: Ralf Möller
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mo-Do von 09:00 – 15:00 Uhr, Fr. von 09:00 - 13:30 Uhr
nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter Tel. 361-3063
Für Pass-,Ausweis-, Meldeangelegenheiten u. ä. wenden Sie sich bitte an das Bürger-
ServiceCenter, Stresemannstr. 48, oder an das BürgerServiceCenter Mitte, Pelzerstr. 40
MITGLIEDER DES BEIRATES SCHWACHHAUSEN:
Beiratssprecherin: Gudrun Eickelberg, GRÜNE
Stellv. Beiratssprecher: Jörn H. Linnertz (CDU)
Dr. Christine Börner, CDU
Lukas Dietzel, CDU
Jörg Findeisen, CDU
Yvonne Funke, CDU
Jörn H. Linnertz; Fraktionssprecher, CDU
Robert Lippardt, CDU
Gudrun Eickelberg, Grüne
York Golinski , Grüne
Marek Helsner; Fraktionssprecher, Grüne
Antje Hoffmann-Land, Grüne
Klaus-Peter Land, Grüne
Jan Brockmann, SPD
Dr. Dagmar Burgdorf, SPD
Jörg Henschen; Fraktionssprecher, SPD
Ingeborg Mehser, SPD
Malte Lier, DIE LINKE
Tim Ruland; Fraktionssprecher, DIE LINKE
Jan Hannemann; Fraktionssprecher, FDP
Frank Köhler; Fraktionssprecher, BD
Beirat Schwachhausen - öffentliche Hybrid-Sitzung (Zoom)
Wann: 28.08.2025 und 25.09.2025 um jeweils 19:30 Uhr
Wo: Focke Museum, Schwachhauser Heerstraße 240, Vortragssaal
Impressum 104
Herausgeberin und Chefredakteurin
Verlag Susanne Lolk I T 0421 257 57 47
Schwachhauser Heerstraße 47
28211 Bremen
Online
schwachhauser.de
facebook.com/schwachhauser.de/
instagram.com/schwachhauser/
Redaktionelle Mitarbeiter
Lena Häfermann
Susanne Lolk
Mark Scheibe
Karla Wagner
Layout /Art Direction
Konstantin Zigmann
PR- und Anzeigenberatung
Susanne Lolk I T 0421 2575747
lolk@schwachhauser.de
Erscheinungsweise
Zweimonatlich
Ausgabe 105
Oktober / November 2025
Anzeigenschluss: 10. September 2025
Erhältlich und zu lesen
Erhältlich im Zeitschriftenhandel sowie
bei Anzeigenkunden und zu lesen an
über 1000 Auslegestellen in Arztpraxen,
bei Friseuren, in der Gastronomie und
in Vereinen und Institutionen.
Vertrieb
Lesezirkel Leserkreis Daheim,
Haferwende 29/a1, 28357 Bremen
Titelbild
Isabel Lange
Grandes Dames
72
Gipfel
des Kilimandscharo
Heldengedicht
franz.:
Gott
philipp.
Hafenstadt
(... City)
Bergstock
d.
Albula-
Alpen
greisenhaft
Altwarenhändler
antike
Stadt
auf
Sizilien
Versmaß
EDV:
Netzwerkrechner
(engl.)
männl.
Vorname
Ruf;
Gerücht
(lat.)
veraltet:
untätig,
schlaff,
träge
engl.
Adelstitel
Schabeisen
des
Kammmachers
29
35
Stadt
am
Neckar
6
15
Vorn. der
Künstl.
de Saint
Phalle †
Stadt östl.
von Gdansk
Kursunterschied
ausgestorb.
neuseel.
Vogel
27
Stadt
in Rumänien
23
weibl.
Vorname
männl.
Vorname
16
engl.
Schauspieler
(Roger) †
lat.:
siehe
da!
portug.
Weinbaugebiet
28
25
31
18
19
österr.:
Tabakladen
Impfstoffe
(lat.)
pfiffig
(engl.)
gummiartige
Kunststoffe
lebhaft,
beweglich
14
lateinisch:
vor
früherer
Flughafen
in Berlin
Wanderung
(engl.)
Epidemie
im 14. Jh.
Stadt
und Provinz
in
Spanien
13
Med.:
Veitstanz
21
36
34
eine der
Gesellschaftsinseln
Inseleuropäerin
unanständiger
Witz
kurze
Rockmode
(Kurzw.)
20
Stadt in
Mittelengland
ugs.:
Alte
arabisch:
Sohn
engl.:
Tränen
Gewürz
32
Erfinder
des
Telefons
† 1874
Buckelsteinmauer
8
israel.
Recht:
Scheidebrief
Schlaffheit
der
Muskeln
(Med.)
39
24
5
26
Name der
brit. Konservativen
(ugs.)
Kräuselgarn
(frz.)
dt. Name
der poln.
Stadt
Olawa
frz.: Bürgermeister
Abk.: Riesentorlauf
lat.:
zwischen
Zeitbegriff
französisch:
rot
Teil des
Herzens
alkal.
Bad
(Gerberei)
Bosheit,
Gehässigkeit
Kosten
anteilsmäßig
verteilen
niederl.
Flugzeugkonstrukteur
†
Staatsvermögen
Adlerstein
30
mex.
breitkrempiger
Hut
1
38
altes
Holzraummaß
Operettenkomponist
† 1948
2
tschech.
Name der
Stadt
Eger
früherer
Fracht-,
Küstensegler
Fluss in
Niederösterreich
37
Saale-
Zufluss
22
Strom
zum Balchaschsee
17
schweiz.,
westösterr.:
Felswand
7
ugs.: wissenschaftliche
Hilfskraft
(Kf.)
10
griech.
Vorsilbe
(Herz...)
11
tschechischer
Sänger
(Karel) †
9
südamerik.
Aufgussgetränk
4
12
Dichter
(Hartmann
von ...) †
33
deutsche
Schauspielerin
† 2002
früherer
Name
von Cheb
schweiz.
Rhein-
Zufluss
®
3
svd1719-32
Foto: Cottonbro von pexels.com
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10 11 12 13 14 15
16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31
32 33
34 35 36 37 38 39
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73
KOLUMNE
Ehrenrettung der
Langeweile
Langeweile? Seit ich mein „Warum“ kenne, bin ich
ständig in Bewegung und habe keine Langeweile mehr
– mein Leben gleicht einer Dauerbaustelle, gegen die
die Sanierung der Weserbrücke ein Kindergartenprojekt
ist. Eigentlich ein erstrebenswerter Zustand für ein
produktives, selbstbestimmtes Leben, oder?
Vor ein paar Wochen aber war ich in Venedig. Auf
einer Piazza ließ ich mich nieder, bestellte einen Caffè
Lungo und wollte gerade mein Handy zücken, um
nachzuschauen, ob es in dem diabolischen Rechteck
irgendetwas Interessanteres zu erleben gibt als unter
den byzantinischen Rundbögen mit Blick auf den
Canale. Ich hatte es im Hotel vergessen, also: kein
Bildschirm, kein Plan. Nur ein Kaffee, ein Stuhl
am Straßenrand, ein paar Möwen. Erst fühlte
sich der Verzicht verboten an, dann nahm ich die
Symphonie der Stimmen wahr: Rufende Gondoliere,
tratschende Signoras, herumalbernde Bambini auf
dem Nachhauseweg, eingerahmt von Himmel und
Renaissance. Nachdem mich die Atmosphäre eine
Weile umarmt hat, spürte ich, wer ich eigentlich bin,
wenn ich gerade niemand sein muss.
In einer Zeit, in der selbst der Schlaf durch Trackingsensoren
optimiert wird, ist Müßiggang natürlich eine
Provokation. Wer sich heute einfach so auf eine Bank
setzt, ohne Schrittzählerziel, ohne Achtsamkeitsapp, ist
entweder obdachlos, betrunken – oder Philosoph.
Denn Passivität ist ineffizient. Dabei ist Langeweile das
Vorzimmer der Inspiration: nur wer nicht im Dienst ist,
erlebt, dass einem andere Dinge einfallen, wenn man
niemandem gefallen muss – man sollte eine offizielle
Stunde der gepflegten Untätigkeit einführen. So wie
früher die Teestunde in besseren Häusern oder die
Siesta in wärmeren Zonen. Heute aber gönnt man sich
höchstens bildschirmfreie Augenblicke, natürlich mit
Hashtag und Timer.
Die alten Griechen hatten ein Wort für das Nichtstun.
Es war dasselbe wie das für Bildung: „Schole“, der
Zustand der freien geistigen Entfaltung. Wie wenig
aber unsere Schulen mit dieser Idee zu tun haben, weiß
jeder, der sich erinnert – oder schulpflichtige Kinder hat.
Wie wäre es, wenn wir der freien geistigen Entfaltung
wieder einen Platz im Alltag gäben? Zeit für Wesentliches,
so selbstverständlich wie Abendessen. Wir
halten aus, dass wir ihre Relevanz nicht sofort nachmessen
können, denn: Sind es nicht oft die Momente
der scheinbaren Bedeutungslosigkeit, in denen die
bedeutsamsten Dinge geschehen? Wer ziellos durch
die Straßen geht, wird vom Leben geküsst. Wer in die
Luft schaut, erlebt mehr als der, der immer nur auf
seinem Bildschirm nach oben wischt.
Die Langeweile hebt uns raus aus dem Getriebe.
Sie schenkt uns Sicht auf das Ganze. Und wenn wir
wieder lernen, ihr einen Platz zu lassen, dann wird aus
der Pause eine Kunstform. Und aus dem Leerlauf ein
Aufbruch.
74
NEU
WEIL
GEWINNER
ALLES
KÖNNEN!
VIGOUR WATERCHAMPION:
Kochendes, sprudelndes
und gefiltertes Wasser.
DIE GANZE WELT DES WASSERS IN EINER ARMATUR
Ihre Küche kann mehr! Genießen Sie morgens mit einem Knopfdruck Ihren
Lieblingstee, zapfen Sie mittags ein Glas sprudelnde Frische und werfen
Sie abends Pasta direkt ins kochende Wasser. Der WATERCHAMPION von
VIGOUR macht Schluss mit dem Warten auf kochendes Wasser, dem
Schleppen von Wasserkisten und der Unordnung auf der Küchenplatte.
FREUEN SIE SICH AUF
5-in-1-Komfort:Sprudelndes,stilles,kochendes,kaltesundgefiltertes
Wasser aus einer Armatur
Per App steuerbar: Komfort auf dem nächsten Level
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