31.07.2025 Aufrufe

Umwelt-Journal 2/2025, E-Paper

Fachmagazin UMWELT JOURNAL 2/2025, Special: AUSBILDUNG ist erschienen mit den Themen: News, Bildungsministerin, betriebliche Weiterbildung, nach der Schule, Kosten & Nutzen von Weiterbilödung, Personalia, Ausbildungen, Seminare, Bibliothek: Führer Fachhochschulen in Österreich.

Fachmagazin UMWELT JOURNAL 2/2025, Special: AUSBILDUNG ist erschienen mit den Themen: News, Bildungsministerin, betriebliche Weiterbildung, nach der Schule, Kosten & Nutzen von Weiterbilödung, Personalia, Ausbildungen, Seminare, Bibliothek: Führer Fachhochschulen in Österreich.

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ABS.: UMWELT JOURNAL | RUDOLF-KASSNER-GASSE 3 | 1190 WIEN | AUSTRIA

EINZELAUSGABE: 8,00 €

Heft 2/2025

Special

Betriebliche

Weiterbildung

Neue Wissenschaftsministerin

Ausbildung: Kosten und Nutzen

Nach der Schule

Wegweiser Fachhochschule


UMWELTjournal 2/2025 | S2

INHALT

2/2025

02 Inhalte

03 Editorial, Stories

04 Aktuelles

04 Personalia

08 Neue Wissenschaftsministerin

10 COVER

10 Betriebliche Weiterbildung zu Umweltthemen

18 Kosten und Nutzen von Weiterbildung

18 Bildungswege

20 Nach der Schule

Aus- und Weiterbildung

22 Seminare, Partner

Bibliothek

23 Wegweiser Fachhochschul-Studium

10

WEITERBILDUNG

Betriebe sollten ihre

Mitarbeiter weiterbilden

Foto © C. Stadler / Bwag

08

MINISTERIN

Österreich hat eine

neue Bundesministerin

für Wissenschaft

und Forschung. Eva-

Maria Holzleitner wurde

am 3. März 2025

als Bundesministerin

für Frauen, Wissenschaft

und Forschung

in der neuen Bundesregierung

vereidigt.


Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Werte Kunden!

Bildung ist zweifellos eines jener Instrumente,

das zu Erfolg verhelfen kann. Berufliche

Weiterbildung ist dabei heute wichtiger denn je, da

die Arbeitswelt ständig im Wandel ist. Ein einmal

erworbener Abschluss reicht oft nicht mehr aus, da

Wissen schnell veraltet und neue Technologien sowie

Methoden Branchen verändern.

18

KOSTEN & NUTZEN

Was ist der konkrete Nutzen einer

Weiterbildung im Bereich Nachhaltigkeit

bzw. Umwelt? Mit welchen

Kosten ist zu rechnen? Wir haben

eine Bestandsaufnahme erstellt.

20

NACH DER SCHULE

Wer bereits zu Ende der Schulausbildung

weiß, dass die weitere

Ausbildung in Richtung Nachhaltigkeit

/ Umwelt gehen soll, findet

in Österreich zahlreiche Möglichkeiten

zur Aus- und Weiterbildung.

Regelmäßige Weiterbildung sichert die

Beschäftigungsfähigkeit, denn digitale Kompetenzen

und Anpassungsfähigkeit sind entscheidend.

Flexibles Lernen – etwa online und neben dem

Beruf – ermöglicht es, Weiterbildung besser in den

Alltag zu integrieren. Zudem fördert sie persönliche

Entwicklung, Selbstbewusstsein und Motivation.

Auch für soziale Chancengleichheit ist Weiterbildung

wichtig, da sie bessere Aufstiegschancen unabhängig

vom Alter ermöglicht. Unternehmen profitieren

durch qualifizierte Mitarbeitende, die innovativer

und produktiver arbeiten. Insgesamt ist berufliche

Weiterbildung heute keine freiwillige Zusatzleistung

mehr, sondern eine Notwendigkeit für den beruflichen

Erfolg und die Zukunftsfähigkeit.

Das UMWELT JOURNAL ist seit vielen Jahren ein

Wegbegleiter der Nachhaltigkeit – auch beim Thema

Energie. Wir zeigen regelmäßig auf, wer nachhaltig

arbeitet, welche Modelle angewendet werden und

welche Arbeitsweisen langfristig sinnvoll sind.

Viel Lesevergnügen,

Ihr Peter R. Nestler

Herausgeber


UMWELTjournal 2/2025 | S4

PERSONALIA

Carsten Q. Schneider Präsident und Rektor an der CEU

Bild: © CEU

Der Aufsichtsrat der Central European University (CEU) hat die

Ernennung von Professor Carsten Q. Schneider zum Interimspräsidenten

und Rektor der CEU bekanntgegeben. Professor

Schneider wird diese Position von 1. August 2025 bis 31. Juli

2026 bekleiden.

Carsten Schneider ist derzeit Pro-Rektor für Außenbeziehungen

und Professor für Politikwissenschaft an der CEU. Er ist seit

2004 an der Universität tätig. Seine Forschungs- und Lehrtätigkeit

konzentriert sich auf politische Regimewechselprozesse in

verschiedenen Weltregionen und auf vergleichende sozialwissenschaftliche

Methodologie. Er hat drei Bücher über mengentheoretische

Methoden und Qualitative Comparative Analysis

(QCA) verfasst, die bei Cambridge University Press erschienen

sind. Seine Arbeiten werden in allen Disziplinen häufig zitiert.

Schneider war gewähltes Mitglied der Jungen Akademie

Deutschland (2009-2014) und hat verschiedene internationale

Auszeichnungen für seine Arbeit erhalten.

Als er das Amt des Interimspräsidenten und Rektors annahm,

sagte Schneider: „Ich fühle mich geehrt von dem Vertrauen,

das man in mich setzt. Ich freue mich darauf, diese Aufgabe

zu übernehmen und die Zukunft der CEU mitzugestalten, einer

Gemeinschaft, der ich seit mehr als zwei Jahrzehnten angehöre.

Ich bin mir der immensen Verantwortung bewusst, die mit

dieser Aufgabe verbunden ist, und ich werde sie mit Integrität,

Offenheit und dem Fokus auf unsere gemeinsame Mission

ausüben. Unsere CEU ist auf einem starken Fundament von

akademischer Exzellenz und Gemeinschaftssinn aufgebaut. Als

Interimsrektor und Präsident werde ich daran arbeiten, diese

Säulen weiter zu stärken. Wir werden auch weiterhin geschlossen,

zielgerichtet und visionär die Zukunft dieser einzigartigen

Institution gestalten.“

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Carol Christ, begrüßte die

Ernennung mit den Worten: „Wir sind sehr dankbar, dass Carsten

Schneider das Amt übernommen hat. Seine tiefe Kenntnis der

CEU, in Verbindung mit seiner Führungsrolle in den Außenbeziehungen

und seinem Engagement für unsere Mission, zeichnen

ihn aus, um uns durch diese Übergangsphase zu führen.“

Die derzeitige Präsidentin und Rektorin der CEU, Shalini Randeria,

wird ihre Forschung zu demografischer Panik und der Demontage

liberaler Demokratien fortsetzen. Ihre Arbeit befasst

sich mit der Frage, wie sanfter Autoritarismus und Ethno-Nationalismus

in verschiedenen Regionen der Welt mit dem Rückschlag

gegen die (reproduktiven) Rechte von Frauen sowie die

Rechte von Minderheiten und Migrant:innen verbunden sind.

Professor Randeria wird im Juli 2025 als Präsidentin und Rektorin

zurücktreten. Sie sagte: „Es war eine bemerkenswerte

und lohnende Erfahrung, mit dem Auf sichts rat der CEU, ihren

Professor:innen, Mitarbeiter:innen, Studierenden und dem weltweiten

Alumni-Netzwerk zusammenzuarbeiten, um die Mission

der CEU zu fördern und der CEU in Wien ein neues Zuhause zu

geben. Wir haben uns gemeinsam den Herausforderungen gestellt,

Erfolge gefeiert und unermüdlich daran gearbeitet, dass

CEU ein Ort akademischer Exzellenz, des gemeinsamen Engagements

und der Solidarität bleibt. Nichts von alledem wäre

ohne das Engagement und den Einsatz unserer Gemeinschaft

für CEUs Mission möglich gewesen.“

Sylvia Geyer als Rektorin der FH Technikum Wien wiederbestellt

Sylvia Geyer, seit 2021 Rektorin der FH Technikum Wien, wurde

vom FH-Kollegium für eine weitere vierjährige Amtszeit ab

September 2025 wiederbestellt - gemeinsam mit dem bisherigen

Vizerektor Stefan Sauermann. „Ich freue mich, dass ich gemeinsam

mit Stefan Sauermann das Vertrauen ausgesprochen

bekommen habe, eine weitere Amtszeit im Rektorat unserer

Hochschule tätig zu sein“, sagt Sylvia Geyer. Die FH-Geschäftsführung

bestehend aus Barbara Czak-Pobeheim und Florian

Eckkrammer begrüßte die Wiederbestellung bereits in einer

Nachricht an alle Mitarbeitenden: „Wir gratulieren beiden zu

diesem Vertrauensbeweis durch das Kollegium und freuen uns

auf vier weitere Jahre guter Zusammenarbeit!“

FH-Prof. Dr. Sylvia Geyer ist promovierte Wirtschaftsinformatikerin

und agiert neben ihrer Funktion als Rektorin als Departmentleiterin

Computer Science. FH-Prof. DI Dr. Stefan Sauermann, Experte

im Bereich eHealth und Telemonitoring mit Fokus auf IT-Interoperabilität

und Standards, ist neben dem Amt als Vizerektor Leiter

des Master-Studiengangs Medical Engineering & eHealth.


Doris Erhard neu beim

ScienceCenter-Netzwerk

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Mit 1. Mai 2025 übernimmt Mag.a Doris Erhard die Geschäftsführung

des Vereins ScienceCenter-Netzwerk. Die

Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin löst damit Vereinsgründerin

Dr.in Barbara Streicher ab, die den Aufbau, die

Vernetzung und Professionalisierung der Science Engagement

Community 20 Jahre lang tatkräftig und erfolgreich

vorangetrieben hat.

Bild © APA Science Netzwerk

Um eine nahtlose Übergabe aller Agenden und Prozesse

der Vereinsarbeit an die neue Geschäftsführung zu ermöglichen,

wird im April der Verein in Doppelspitze geführt.

Im Bewerbungsprozess überzeugte Doris Erhard den Vorstand

durch ihre fachliche Expertise, beruflichen Erfahrungen

als Kulturmanagerin und -vermittlerin sowie durch ihre

soziale Kompetenz. Zuletzt war die in Wien lebende Tirolerin

im Technischen Museum Wien als Teamkoordinatorin,

Co-Autorin für ein Sparkling Science Projekt sowie Stellvertretung

der Abteilungsleiterin für Wissensvermittlung tätig

und direkte Ansprechperson für ca. 25 Kolleg:innen.

Doris Erhard: „Interessiert haben mich stets die Schnittstellen

zwischen gesellschaftspolitischen Anliegen und Bildung, was

ich auch in den zentralen Anliegen des Vereins finde: Vermittlung

von Wissenschaft und Innovationskultur zusammengedacht

mit Bildungsgerechtigkeit. Ich freue mich sehr darauf den

Verein mit seinen zwei wichtigen Standbeinen begleiten und

weiter entwickeln zu dürfen: Einerseits wirksame und niederschwellige

Wissenschafts-Vermittlung mit innovativen handson

Formaten zu gestalten. Und andererseits als wichtige Drehscheibe

in der österreichischen Wissenschaftskommunikation

relevante Entwicklungen aufzuspüren, den Austausch im Netzwerk

zu gestalten und Professionalisierung voranzutreiben.“


UMWELTjournal 2/2025 | S6

PERSONALIA

Austrian Standards stellt sich weiter Richtung Zukunft auf

Die österreichische Organisation für Standardisierung und Innovation

besetzt Schlüsselpositionen mit internen Experten:

Karl Grün (59, Bild rechts), bereits seit November 2023 Deputy

Managing Director Austrian Standards International, übernimmt

mehr Verantwortung und die neugegründete Stabsstelle Standards

Affairs.

Florian Wollner (40), zuvor Head of Sales, wird Leiter des neugegründeten

Gesamtbereichs Standards, der Standards Development

sowie Production umfasst.

Bild: © Philipp Lipiarski

Durch die Besetzung dieser Schlüsselpositionen mit anerkannten

und erfahrenen Experten aus den eigenen Reihen

setzt Austrian Standards konsequent seinen Weg fort, sich

zukunftsstark zu positionieren. Ziel ist, sich als kunden- und

serviceorientierter Komplettanbieter rund um Standards zu

etablieren. Dazu zählen innovative Produkte und klare Ausrichtung

auf die Kundenbedürfnisse. Um das Portfolio in Entwicklung

und Vertrieb auf ein zukunftsfähiges Level zu heben,

hat Austrian Standards eine strategische Transformation der

Gesamtorganisation begonnen. Mit der Weiterentwicklung

der Organisationsstruktur passt sich Austrian Standards an

die sich wandelnden Marktbedingungen und die veränderten

Kund:innenbedürfnisse an.

„Entsprechend der europaweit sich in Veränderung befindlichen

Standardisierungslandschaft richtet sich Austrian Standards

weiterhin in Richtung Zukunft aus. Wir wollen als dynamische

Organisation der zunehmenden Bedeutung von Standards

für den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer

Unternehmen Rechnung tragen. Umso mehr freut es mich, dass

wir diese beiden wichtigen Positionen mit topqualifizierten Kollegen,

die aufgrund ihrer Kompetenz auch auf internationaler

und europäischer Ebene in der Standardisierung geschätzt

werden, intern besetzen konnten“, so Austrian Standards CEO

Valerie Höllinger.

Karl Grün ist bereits seit November 2023 als Deputy Managing

Director für Austrian Standards International tätig und

wird nun in erweiterter Funktion CEO und Managing Director

Valerie Höllinger verstärkt unterstützen, um ihr mehr

Freiraum für die Umsetzung der Transformationsagenda zu

schaffen. Karl Grün vertritt Austrian Standards mit umfassender

Kompetenz und hat die Standardisierung nicht nur in Österreich

kraft seiner Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu

erkennen und entsprechend darauf zu reagieren, geprägt.

Daher wird er zusätzlich seine langjährige Erfahrung auch als

Leiter der Stabsstelle Standards Affairs einbringen, um die

Vernetzung von Austrian Standards in Österreich und über

dessen Grenzen hinweg weiter voranzutreiben. Der promovierte

Physiker ist seit 30 Jahren für Austrian Standards im

Einsatz und davon seit 21 Jahren als Director Standards Development.

„In meiner neuen Rolle werde ich den Austausch auf nationaler,

europäischer und internationaler Ebene weiter stärken und

Austrian Standards als Brückenbauerin zwischen Wirtschaft,

Wissenschaft und Gesellschaft stärker positionieren. So schaffen

wir gemeinsam mit Partner:innen die Grundlage für Innovation

und nachhaltige Wertschöpfung.“

Florian Wollner übernimmt die Leitung des neu geschaffenen

Bereichs Standards mit den Abteilungen Standards Development

und Production. In diesem Bereich werden die

Abteilungen der Normenschaffung und -erstellung näher zusammengeführt,

um wirtschaftliche Synergien zu schaffen, Entscheidungsfindungen

zu beschleunigen und einen reibungslosen

Standardisierungsprozess zu sichern. Wollner verstärkt seit

sechs Jahren das Management-Team von Austrian Standards

und verantwortete seit 2019 die Leitung des Bereichs Sales. Zuvor

war er erfolgreich als Geschäftsführer und Industriemanager

tätig. Zukünftig will Wollner den Fokus auf Normenanwender:innen

legen und die Ausschöpfung aller Potentiale entlang

der Wertschöpfungskette von Austrian Standards vorantreiben.

Dazu wird er die Reorganisation, die unter Karl Grün begonnen

hat, erfolgreich fortsetzen:

„Mein Ziel ist es, die Teilnahme in der Standardisierung attraktiver

zu gestalten sowie eine kunden- und anwender:innenzentrierte

Sicht auf unsere Prozesse einzunehmen, die eine niederschwellige

Anwendung von Normen und Begleitservices

ermöglichen. Mit der Zusammenführung der Bereiche Standards

Development und Production setzen wir hier ein klares

Signal Richtung Effizienzsteigerung und Kundenfokus.“


Vorsitz des MCI Hochschulkollegiums (wieder-)bestellt

Zu den Hauptaufgaben des Hochschulkollegiums am MCI zählen

beispielsweise die Qualitätssicherung von Lehre und Forschung,

die Setzung hochschulübergreifender akademischer Standards

und Prozesse, die Wahrnehmung des hochschulinternen Instanzenzugs

und die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung.

Bild: © MCI

Das MCI Hochschulkollegium besteht - abgesehen vom Vorsitzteam

- aus sechs Studiengangsleiter:innen und sechs Vertreter:innen

des Lehr- und Forschungspersonals, die jeweils von

ihren jeweiligen Kurien gewählt werden. Außerdem werden vier

Studierende von der gewählten Studierendenvertretung ÖH

MCI in das Hochschulkollegium entsandt.

Nachdem die Wahl der Mitglieder der beiden Kurien im MCI

Hochschulkollegium (Studiengangsleitungen, Forschungs- &

Lehrpersonal) erfolgt ist und die vier Studierendenvertreter:innen

entsandt wurden, ist das mit Beginn des Kalenderjahres 2025

neu besetzte MCI Hochschulkollegium rechtswirksam bestellt.

Über Vorschlag von MCI Rektor Andreas Altmann (diesem steht

das gesetzliche Recht eines Dreiervorschlags zu, aus dem das

Hochschulkollegium wählen kann; alternativ kann im Falle einer

Wiederbestellung und mit Zustimmung des Hochschulkollegiums

ein vereinfachtes Verfahren zur Anwendung gebracht werden)

wurde nun das Vorsitzteam (wieder-)bestellt.

Vorsitz Prof. Dr. Franz Pegger ist Jurist und Betriebswirt und

seit frühesten Anfängen des MCI Mitwirkender in Entwicklungsteams

und Lehrbeauftragter in zahlreichen Studien- und Weiterbildungslehrgängen.

Er ist Rechtsanwalt und Partner einer renommierten

Wirtschaftskanzlei in Innsbruck und leitet das MCI

Hochschulkollegium seit 2012.

Stv. Vorsitz Prof. Dr. Claudia Mössenlechner ist promovierte

Anglistin und Leiterin des Departments Learning Solutions. Sie

ist für das MCI seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Funktionen

tätig (z.B. Qualitätssicherung, Akkreditierungen, Rankings...)

und hat die stellvertretende Leitung des Hochschulkollegiums

seit 2017 inne.

IT:U - großer Erfolg im Ausschreibungsverfahrenum Professuren

Die IT:U Interdisciplinary Transformation University Austria besetzt

weitere Professuren in den Bereichen Industrial Innovation,

Data Science, Art & Technology, Economics und Cyber Security.

Damit setzt die neue Technische Universität für Digitale

Transformation in Linz einen weiteren Entwicklungsschritt - mit

großem Erfolg: mehr als 670 Bewerbungen aus 70 verschiedenen

Ländern gingen ein.

Die IT:U Interdisciplinary Transformation University Austria verzeichnet

einen großen Erfolg im Ausschreibungsprozess zur

Erweiterung ihrer Professuren in fünf neuen Forschungsbereichen.

Insgesamt gingen 671 Bewerbungen aus der ganzen Welt

ein - von Österreich und Deutschland, bis hin zu Japan, China,

Hongkong, den USA und UK.

Mit der Ausschreibung dieser neuen zehn Professuren werden

weitere Weichen für interdisziplinäre Forschung und Lehre an

der IT:U und damit für ein Studium an der Schnittstelle zwischen

einzelnen Fachdisziplinen und den Computerwissenschaften

gelegt. Die neuen Professuren ergänzen die bestehenden elf

Forschungsgruppen, die bereits im Herbst 2024 mit den ersten

elf Gründungsprofessor:innen besetzt wurden.

„„Der überwältigend positive Response auf die Ausschreibung

neuer Professuren zeigt, dass wir mit unserem Modell der interdisziplinären

Forschung und Lehre auf dem richtigen Weg

sind. Wir konnten damit den Erfolg unserer Ausschreibung der

Gründungsprofessuren vom Vorjahr nochmals um 67,5 Prozent

überbieten. Wir sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

aus aller Welt mit unserem Fokus auf Digitale Transformation

an“„, freut sich Stefanie Lindstaedt, IT:U Gründungspräsidentin.

In zehn neuen Forschungsgruppen werden die neuen Professor:innen

in Themenfeldern arbeiten, die zentral für die Kernfragen

der Zukunft sind - von der digitalen Transformation in der

Industrie über Datenmacht und ihre gesellschaftlichen Implikationen

bis hin zu Cybersecurity und Quantentechnologien.


UMWELTjournal 2/2025 | S8

PERSONALIA

Eva-Maria

Holzleitner neue

Bundesministerin

für Wissenschaft

Österreich hat eine neue Bundesministerin für Wissenschaft

und Forschung. Eva-Maria Holzleitner wurde

am 3. März 2025 als Bundesministerin für Frauen,

Wissenschaft und Forschung in der neuen Bundesregierung

vereidigt. Dabei bekräftigte sie ihr Engagement

für die Gleichstellung der Geschlechter, die Stärkung

von Frauen in allen Lebensbereichen sowie die

Förderung des Hochschul- und Forschungsstandorts.

Ava-Maria Holzleitner wurde am 5. Mai 1993

in Wels/OÖ geboren und maturierte 2011

am Brucknergymnasium in Wels, wo sie im

Schuljahr 2009/2010 stellvertretende Schulsprecherin

war. Anschließend begann sie ein Studium der

Sozialwirtschaft an der Johannes-Kepler-Universität

Linz (JKU). 2016 erwarb sie den Grad Bachelor

of Science und begann ein Masterstudium. Neben

dem Studium war sie bis Februar 2016 an der JKU

Studienassistentin, ab September 2015 arbeitete sie

an der Fachhochschule Hagenberg als Assistentin in

der Forschungsgruppe HEAL (Heuristic and Evolutionary

Algorithms Laboratory).

Bereits während ihrer Schulzeit wurde Eva-Maria

Holzleitner Mitglied der Aktion kritischer Schüler_innen

(AKS), seit 2012 ist sie Mitglied im Stadtparteivorstand

der SPÖ Wels. Von 2016 bis 2021 war sie

Landesvorsitzende der Jungen Generation der SPÖ

Oberösterreich, und seit 2016 ist sie Mitglied im Landesparteivorstand

der SPÖ Oberösterreich.

Bei der Nationalratswahl 2017 kandidierte Holzleitner

auf der SPÖ-Landesliste auf dem zweiten Listenplatz.

Am 9. November 2017 wurde sie als Abgeordnete

zum österreichischen Nationalrat angelobt. Dort ist sie

Bereichssprecherin für Frauen, Kinder und Jugend.

Am 26. Juni 2021 wurde sie zur stellvertretenden

SPÖ-Bundesparteivorsitzenden gewählt.

Einen Tag zuvor, am 25. Juni 2021, übernahm Eva-

Maria Holzleitner in einer historisch bedeutsamen

Bundesfrauenkonferenz den Bundesvorsitz der

SPÖ-Frauen von Gabriele Heinisch-Hosek. Zum ersten

Mal in der Geschichte der SPÖ-Frauen hatten

sich unter dem Motto „Kraftfrauen – selbstbestimmt

und unbeugsam“ drei Kandidatinnen um den Vorsitz

beworben. Neben Eva-Maria Holzleitner stellten

sich Mireille Ngosso und Elvira Schmidt den rund

400 Delegierten zur Wahl. In den Bewerbungsreden

der Kandidatinnen waren klare Unterschiede in den

Sichtweisen ihrer Arbeitsschwerpunkte erkennbar.

Gleichzeitig arbeiteten sie eine gemeinsame frauenpolitische

Vision heraus: eine feministisch geprägte

Zukunft, in der das Selbstbestimmungsrecht

der Frauen ausgebaut wird, der Zusammenhalt und

Austausch der Generationen gut funktioniert und ein

feministisches Zusammenwirken über Parteigrenzen

hinweg für die SPÖ zentral ist.

Sie betonte besonders, dass es die Selbstbestimmung

ist, die sie frauenpolitisch antreibt, und dass

große frauenpolitische Errungenschaften nur mit solidarischem

Zusammenwirken möglich sind.

Künftig wird Eva-Maria Holzleitner also als Wissenschaftsministerinagieren.

Das gesamte Team des

Fachmagazins UMWELT JOURNAL gratuliert und

wünscht viel Erfolg für diese Regierungsperiode!


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plastik.greenpeace.at


UMWELTjournal 2/2025 | S10

Betriebliche Weiterbildung

Ein Schlüssel für den nachhaltigen

Erfolg in jedem Unternehmen

In Zeiten des Klimawandels und wachsender Umweltprobleme wird es für Unternehmen

immer wichtiger, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch nachhaltig zu handeln. Eine der

effektivsten Maßnahmen, um Umweltschutz und Ressourcenschonung im Arbeitsalltag

zu verankern, ist die betriebliche Weiterbildung zu Umweltthemen. Diese bietet nicht nur

Vorteile für den Planeten, sondern auch für das Unternehmen selbst.

Seit vielen Jahren sind die Problemfelder zu

Umweltthemen bekannt. Dass diese auch

Implikationen auf Unternehmen haben, muss

ebenfalls klar sein. Daher ist es für moderne Unternehmen

unabdingbar, dass sie Weiterbildung zum

Themenkomplex Umwelt für ihre Mitarbeiter ermöglichen.

Es geht dabei nicht nur um den Ruf des

eigenen Unternehmens, sondern auch um die Entwicklung

der Mitarbeiter sowie um die Bewältigung

all jener Aufgaben, die der Klimawandel und andere

Umweltprobleme aufwerfen. Betriebliche Weiterbildung

ist für nachhaltige Unternehmen unverzichtbar!

Warum betriebliche Weiterbildung

zu Umweltthemen?

1. Steigerung der Effizienz: Durch fundierte

Schulungen können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

gezielt lernen, wie sie Ressourcen effizienter

nutzen. Dies führt nicht nur zu einer

Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks,

sondern auch zu einer Senkung der Betriebskosten

– beispielsweise durch Energieeinsparungen

oder optimierte Materialnutzung.

2. Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft:

Unternehmen, die in die Weiterbildung ihrer Mit-


arbeiter investieren, fördern deren Innovationskraft.

Insbesondere im Bereich Umwelttechnik

und nachhaltige Prozesse entstehen ständig

neue Lösungen, die Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil

verschaffen können.

3. Erfüllung gesetzlicher Anforderungen: Der

Gesetzgeber fordert zunehmend, dass Unternehmen

ihre Umweltpraktiken verbessern.

Schulungen helfen dabei, rechtliche Anforderungen

zu verstehen und umzusetzen, um Bußgelder

zu vermeiden und den gesetzlichen Verpflichtungen

nachzukommen.

4. Mitarbeiterbindung und -motivation: Umweltbewusstsein

ist in der modernen Arbeitswelt ein zunehmend

wichtiges Thema. Durch Weiterbildung

zu Umweltthemen zeigt ein Unternehmen nicht

nur Verantwortung gegenüber der Gesellschaft,

sondern steigert auch die Zufriedenheit und Identifikation

der Mitarbeiter mit dem Unternehmen.

Welche Themen sollten behandelt werden?

Um eine ganzheitliche betriebliche Weiterbildung

gewährleisten zu können, sollten verschiedene

Aspekte des Umweltschutzes berücksichtigt

werden:

• Energieeffizienz und Ressourcenschonung:

Schulungen zur Reduzierung des Energieverbrauchs,

zur Nutzung erneuerbarer Energien

und zu effektiven Recyclingmethoden.

• Nachhaltige Mobilität: Weiterbildung zu umweltfreundlichen

Transportlösungen, wie Elektromobilität

und Carsharing, sowie zur Förderung

von Fahrrad- und Fußverkehr.

• Green Finance: Das Thema nachhaltige Finanzierung

und Investitionen wird immer wichtiger.

Mitarbeiter sollten lernen, wie Unternehmen in

grüne Technologien investieren können und welche

finanziellen Vorteile sich daraus ergeben.

• Umwelttechnik: Innovationsfelder wie Kreislaufwirtschaft

und Green Tech bieten Unternehmen

die Möglichkeit, durch den Einsatz neuer

Technologien ihre Umweltbilanz zu verbessern.

Wie kann die Weiterbildung gestaltet werden?

Die Gestaltung einer betrieblichen Weiterbildung

zu Umweltthemen sollte praxisorientiert


UMWELTjournal 2/2025 | S12

und interaktiv sein, um die Mitarbeiter aktiv einzubinden.

Folgende Ansätze können helfen:

• Workshops und Seminare: Fachliche Schulungen

zu spezifischen Umweltthemen, oft auch

unter Einbindung externer Experten.

• E-Learning und Online-Kurse: Diese bieten eine

flexible Möglichkeit, sich über Umweltthemen zu

informieren und bieten den Vorteil, dass sie jederzeit

verfügbar sind.

• Praxisprojekte: Mitarbeitende können an konkreten

Projekten zur Verbesserung der Umweltbilanz

ihres Unternehmens mitwirken. Dies

fördert nicht nur das Lernen, sondern auch die

Identifikation mit den Zielen des Unternehmens.

• Zertifizierungen und Partnerschaften: Durch Zertifikate

und Partnerschaften mit Umweltorganisationen

oder -instituten wird die Nachhaltigkeit der

Weiterbildungsmaßnahmen unterstrichen.

Ein Gewinn für alle Beteiligten

Die betriebliche Weiterbildung zu Umweltthemen

ist ein entscheidender Baustein für eine nachhaltige

Unternehmensstrategie. Sie fördert nicht nur

die ökologische Verantwortung, sondern trägt

auch zur Effizienzsteigerung und Innovationskraft

eines Unternehmens bei. Angesichts der sich ständig

verändernden Herausforderungen im Bereich

Umwelt- und Klimaschutz wird eine kontinuierliche

Weiterbildung in diesem Bereich für die langfristige

Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sein.

Wer bildet in Ötserreich aus?

1. Energieeffizienz und Ressourcenschonung

• Österreichische Energieagentur (AEA): Die

AEA ist eine der wichtigsten Institutionen in

Österreich, die Unternehmen bei der Verbesserung

der Energieeffizienz unterstützt. Sie bietet

spezifische Weiterbildungsangebote, Workshops

und Beratungen zu Themen wie Energieeinsparung,

erneuerbare Energien und nachhaltige

Ressourcennutzung an.

Webseite: www.energyagency.at

• Wirtschaftsagentur Wien (Wiener Umweltberatung):

Diese Institution bietet regelmäßig

Schulungen und Workshops zu Themen wie

Energieeffizienz, Abfallvermeidung und Ressourcenschonung

an. Sie unterstützt Unternehmen

auch bei der Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien.

Webseite: www.umweltberatung.at

• Österreichische Unternehmen im Bereich Energieeffizienz:

Viele österreichische Unternehmen

wie die Austrian Energy Agency oder Verbund

bieten Weiterbildungsprogramme zur Nutzung

erneuerbarer Energien und zur Senkung des

Energieverbrauchs an. Besonders in der Industrie

werden fortlaufend innovative Methoden zur

Energieeinsparung und Ressourcenschonung ent-


wickelt.

2. Nachhaltige Mobilität

• Klima- und Energiefonds: Der Klima- und Energiefonds

fördert nicht nur Projekte im Bereich

der nachhaltigen Energie, sondern bietet auch

Schulungen und Programme zur nachhaltigen

Mobilität für Unternehmen an. Diese Programme

helfen Unternehmen, ihre Mobilitätsstrategien

zu überdenken und auf nachhaltigere Optionen

umzusteigen.

Webseite: www.klimafonds.gv.at

• Green Mobility Austria: Diese Initiative bietet

Beratungen und Weiterbildungen zu nachhaltiger

Mobilität und alternativen Verkehrslösungen.

Unternehmen können sich zu Elektromobilität,

Carsharing-Modellen und umweltfreundlichen

Transportstrategien weiterbilden.

Webseite: www.greenmobility.at

• Die „Nachhaltige Mobilität in Unternehmen“-Initiative:

In Österreich wird die Förderung nachhaltiger

Mobilität im Arbeitsalltag durch verschiedene

Programme unterstützt. Die Klima- und Energiefonds

bieten Förderungen für Unternehmen an,

die auf Elektromobilität oder den Einsatz von Carsharing-Lösungen

setzen. Das Unternehmen Siemens

Österreich hat zum Beispiel erfolgreich ein

Mobilitätsmanagement-Programm implementiert,

das auf Elektromobilität setzt.

(Keine Website vorhanden.)

• Unternehmen mit nachhaltigem Mobilitätsmanagement:

Die Wiener Linien bieten etwa

ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht

nur den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln,

sondern auch spezielle Programme, wie

das Jobticket, das den öffentlichen Verkehr subventioniert

und so zur Reduzierung des Pendelverkehrs

beiträgt.

3. Green Finance

• Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien): Die WU

Wien bietet mehrere Programme und Zertifikatslehrgänge

im Bereich Green Finance, nachhaltige

Investments und ESG (Environmental, Social,

Governance) an. Diese Kurse richten sich sowohl

an Einzelpersonen als auch an Unternehmen, die

ihre Mitarbeiter im Bereich nachhaltiger Finanzstrategien

weiterbilden möchten.

Webseite: www.wu.ac.at

• Österreichische Kontrollbank (OeKB): OeKB

bietet Informations- und Schulungsangebote zu

Green Bonds und nachhaltigen Finanzierungsmöglichkeiten.

Unternehmen können sich hier

über neue Finanzierungsinstrumente für grüne

Projekte und Investitionen informieren.

Webseite: www.oekb.at

• Erste Group und Nachhaltige Investitionen: Die


UMWELTjournal 2/2025 | S14

Erste Group hat sich stark auf nachhaltige Finanzprodukte

fokussiert, beispielsweise grüne Anleihen

und nachhaltige Investitionsfonds. Durch

spezielle Weiterbildungsmaßnahmen werden ihre

Mitarbeiter in den Bereichen Green Finance und

nachhaltige Investments geschult, um deren Einführung

und Management in Unternehmen zu

unterstützen.

• Grüne Bonds und Finanzprodukte: Österreich

ist bekannt für die Emission von grünen Anleihen.

Die Republik Österreich hat 2020 ihre erste

grüne Staatsanleihe aufgelegt, die Investitionen

in nachhaltige Projekte ermöglicht. Auch Banken

wie Raiffeisen und UniCredit Bank Austria bieten

spezielle Trainings für ihre Kunden zu nachhaltigen

Finanzmöglichkeiten.

4. Umwelttechnik

• Austrian Institute of Technology (AIT): Das AIT

ist führend in der Forschung und Entwicklung

von Umwelttechnologien. Es bietet nicht nur Forschungsdienstleistungen,

sondern auch Weiterbildungsprogramme

und Fachseminare in Bereichen

wie Kreislaufwirtschaft, Abfallmanagement und

nachhaltige Bauweise.

Webseite: www.ait.ac.at

• Fachhochschule Kärnten (FH Kärnten): Die FH

Kärnten bietet spezielle Masterprogramme und

Weiterbildungslehrgänge im Bereich Umwelttechnik

und nachhaltige Entwicklung an. Sie bieten

praxisorientierte Schulungen und Seminare, um

Unternehmen zu unterstützen, umwelttechnologische

Innovationen zu verstehen und zu implementieren.

Webseite: www.fh-kaernten.at

• Green Tech Cluster Austria: Das Green Tech

Cluster ist eine Plattform für Unternehmen und

Forschungseinrichtungen im Bereich der grünen

Technologien. Sie bieten sowohl Weiterbildungsmöglichkeiten

als auch ein Netzwerk für den Austausch

von Wissen und Innovationen im Bereich

Umwelttechnik.

Webseite: www.greentech.at

• Unternehmen wie FENSTERBAU LINDNER: Der

österreichische Fensterbauer hat in den letzten

Jahren neue Technologien zur Reduktion von Energieverlusten

durch Fenster entwickelt. Diese Technologien

und ihre Anwendung werden in regelmäßigen

Schulungen für das Personal vermittelt.

• Kreislaufwirtschaft bei voestalpine: Das Unternehmen

voestalpine setzt auf innovative Kreislaufwirtschaftslösungen,

bei denen Abfallprodukte

wiederverwertet werden. Mitarbeiter werden

in Schulungen regelmäßig über die neuesten

Technologien zur Abfallverwertung und Ressour-


censchonung informiert.

5. Zertifikatslehrgänge und spezielle Schulungen

• Umweltakademie Österreich: Diese Akademie

bietet zahlreiche Zertifikatslehrgänge und Seminare

zu verschiedenen Umweltthemen wie Nachhaltigkeit,

Abfallwirtschaft, Energieeffizienz und

Kreislaufwirtschaft. Sie richtet sich an Unternehmen

und Fachkräfte, die ihre Kenntnisse im Bereich

Umweltschutz vertiefen möchten.

Webseite: www.umweltakademie.at

• Österreichischer Verband für Umweltmanagement

und Nachhaltigkeit (ÖVUN): Der ÖVUN

bietet Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte

im Bereich Umweltmanagement und Nachhaltigkeit.

Zu den Themen gehören beispielsweise ISO

14001 und Umweltmanagementsysteme, Nachhaltigkeitsstrategien

sowie die Umsetzung von

Klimaschutzmaßnahmen.

Webseite: www.oevun.at

Sie sehen also: In Österreich gibt es zahlreiche

Programme und Initiativen, die Unternehmen bei

der betriebsinternen Weiterbildung zu Umweltthemen

unterstützen. Dadurch können Unternehmen

nicht nur ihre Umweltbilanz verbessern, sondern

sich auch als Vorreiter in einer zunehmend

umweltbewussten Wirtschaft positionieren.

Diese externen Anbieter bieten eine breite

Palette an Programmen und Lehrgängen, die

Unternehmen dabei unterstützen können, ihre

Mitarbeiter in wichtigen Umweltthemen weiterzubilden.

Vom Bereich der Energieeffizienz bis

hin zu nachhaltiger Mobilität und Green Finance

– die Weiterbildungsmöglichkeiten in Österreich

sind vielfältig und bieten den Unternehmen

wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer

Nachhaltigkeitsziele.

Weitere Anbieter in Österreich

Hier sind noch weitere Anbiete, die Schulungen,

Ausbildungen und Zertifizierungen im Bereich betriebliche

Weiterbildung zu Umweltthemen anbieten:

1. WIFI (Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer

Österreich): Das WIFI bietet zahlreiche

Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich

Umweltmanagement, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz

und Green Finance. Sie bieten spezifische

Kurse, wie etwa den „Lehrgang zum/zur Umweltmanager/in“,

der speziell auf die Umsetzung von

Umweltmanagementsystemen und nachhaltigen

Unternehmensstrategien fokussiert ist.

Auch in Bereichen wie Energie- und Ressourcenmanagement

sowie Klimaschutz bietet das WIFI

praxisorientierte Schulungen an.

Webseite: www.wifi.at

2. Bfi (Berufsförderungsinstitut)

Das Bfi Österreich ist ein weiterer großer Anbieter


UMWELTjournal 2/2025 | S16

von beruflicher Weiterbildung und bietet eine Vielzahl

von Kursen und Zertifikatslehrgängen zu Themen

der Nachhaltigkeit, wie etwa Energieeffizienz,

Umweltmanagement und Abfallwirtschaft.

Besonders beliebt sind auch die Programme zur

Energieberatung und Klimaschutz für Unternehmen,

die ihren Energieverbrauch optimieren wollen.

Webseite: www.bfi.at

3. Austrian Standards

Austrian Standards ist die österreichische Normungsorganisation,

die auch zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten

zu Umweltmanagementsystemen,

Nachhaltigkeit und Umweltzertifizierungen

anbietet. Besonders bekannt sind ihre Seminare

zu ISO 14001 (Umweltmanagementsysteme) und

zur EMAS-Zertifizierung.

Webseite: www.austrian-standards.at

4. Fachverband für Abfallwirtschaft und

Ressourcenmanagement

Der Fachverband für Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement

bietet regelmäßig Schulungen zu

Abfallmanagement, Recycling und Kreislaufwirtschaft

an. Diese Zertifikate und Weiterbildungen

sind speziell für Fachkräfte aus der Entsorgungsund

Recyclingbranche von Interesse.

Webseite: www.abfallwirtschaft.at

5. Österreichischer Bundesverband für das Umweltmanagement

(ÖBUM)

Der ÖBUM bietet einige umfassende Schulungen

und Zertifikate in den Bereichen Umweltmanagement,

ISO 14001, und nachhaltige Unternehmensführung.

Sie bieten auch speziell auf Unternehmen

zugeschnittene Workshops und Beratungen

zur Einführung von Umweltmanagementsystemen

an.

Der Verband ist auch in die Aus- und Weiterbildung

von Nachhaltigkeitsmanagern involviert und

bietet dazu spezielle Programme.

Webseite: www.oebum.at

6. Energie-Akademie

Die Energie-Akademie bietet zahlreiche praxisorientierte

Aus- und Weiterbildungen zu Themen

wie Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und

Klimaschutz. Sie bieten unter anderem den „Energieberater“

als zertifizierte Ausbildung an, die Unternehmen

hilft, ihre Energieeffizienz zu steigern.

Ihre Programme richten sich an Fachleute, die im

Bereich der Energieberatung und -optimierung tätig

werden wollen.

Webseite: www.energieakademie.at

7. Institut für Umweltmanagement (IUM)

Das Institut für Umweltmanagement bietet speziell

auf Unternehmen zugeschnittene Lehrgänge

und Zertifikate im Bereich Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement

an. Dazu gehören Programme

wie der Umweltbeauftragte oder der Nachhaltigkeitsmanager.

Besonders hervorzuheben sind auch die spezialisierten

Zertifikatslehrgänge zur Umsetzung von

EMAS und ISO 14001.

Webseite: www.umweltinstitut.at

8. Green Building Council Austria (GBCA)

Das Green Building Council Austria bietet eine

Ausbildung zum/zur Green Building Expert an,

die sich mit nachhaltigem Bauen, energieeffizienten

Gebäudetechnologien und den Anforderungen

der grünen Gebäudestandards befasst.

Webseite: www.gbca.at

9. Die Akademie für Umwelt und Energie (AKU)

Die AKU bietet eine Vielzahl von praxisorientierten

Weiterbildungen zu Themen wie Energieeffizienz,

Klimaschutz und Umwelttechnik. Sie fokussieren

sich auf die praxisnahe Umsetzung von

Nachhaltigkeitsstrategien und bieten zertifizierte

Lehrgänge und Workshops für Unternehmen und

Einzelpersonen an.

Webseite: www.aku.at

10. Stadt Wien – Umwelt- und Energieberatung

Für Unternehmen in Wien bietet die Stadt Wien

über die Umwelt- und Energieberatung spezifische

Weiterbildungsangebote zu Themen wie

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Diese Programme

richten sich an Unternehmen, die ihre

Energiekosten senken und ihren ökologischen

Fußabdruck minimieren möchten.

Webseite: www.umwelt.wien.at

Die Liste an Weiterbildungsanbietern in Österreich

für Umweltthemen ist recht lang und bietet sowohl

spezialisierte Kurse zu Umweltthemen als auch

umfassende Zertifikatslehrgänge. Ob durch etablierte

Institutionen wie WIFI und Bfi, spezifische

Anbieter wie Austrian Standards oder branchenfokussierte

Schulen wie das Institut für Umweltmanagement,

Unternehmen haben eine breite

Auswahl, um ihre Mitarbeiter in den Bereichen

Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umwelttechnik

weiterzubilden. Man muss sie nur nutzen. Denn

wer seine Mitarbeiter weiterbildet, verschafft sich

einen Wettbewerbsvorsprung!



UMWELTjournal 2/2025 | S18

AUSBILDUNG

Weiterbildung

Kosten?

Nutzen?

Dass die betriebliche Weiterbildung wichtig für

eine nachhaltige Zukunft von uns allen sowie für

das Bestehen von Unternehmen im regionalen,

nationalen und internationalen Wettbewerb sind,

haben wir vorhin erörtert und zahlreiche Hinweisen

zu Schulungsanbietern gegeben. Was ist aber

der konkrete Nutzen einer solchen Weiterbildung

und mit welchen Kosten ist zu rechnen? Wir haben

eine Bestandsaufnahme zusammengestellt.

Die betriebliche Weiterbildung in Umwelt-,

Energie- und Nachhaltigkeitsthemen

bringt vielschichtigen Nutzen für Unternehmen

– ökologisch, ökonomisch und strategisch.

Letzten Endes kann sogar der Weiterbestand

des Unternehmens als wichtiger Grund für

die betriebliche Weiterbildung genannt werden,

ganz zu schweigen von einem möglichen Wettbewerbsvorteil

gegenüber den Mitbewerbern im

Markt. Zunächst geben wir eine Auflistung der

unterschiedlichen Nutzen:

Ökologischer Nutzen

• Reduktion von Emissionen und Umweltbelastungen

durch bewussteren Ressourceneinsatz.

• Förderung einer nachhaltigen Unternehmenskultur,

in der Umweltschutz aktiv mitgestaltet wird.

• Beitrag zu nationalen und internationalen Klimazielen,

etwa im Rahmen der SDGs oder ESG-Berichtspflichten.

Wirtschaftlicher Nutzen

• Kosteneinsparungen durch Energieeffizienz, optimierte

Prozesse, Abfallvermeidung und geringeren

Ressourcenverbrauch.

• Wettbewerbsvorteile durch Innovation, z. B. bei

der Entwicklung umweltfreundlicher Produkte

oder effizienter Verfahren.

• Erfüllung gesetzlicher Auflagen (z. B. EU-Taxonomie,

Lieferkettengesetz, Kreislaufwirtschaftsgesetz)

durch internes Know-how.

Mitarbeiterbezogener Nutzen

• Höhere Motivation und Identifikation mit dem

Unternehmen durch sinnstiftende Weiterbildung.

• Kompetenzaufbau in Zukunftsthemen wie Green

Finance, CSR oder Umweltrecht.

• Förderung interdisziplinären Denkens – z. B.

durch das Zusammenspiel von Technik, Wirtschaft

und Umweltaspekten.

Reputationsgewinn

• Unternehmen, die in Umweltthemen investieren,

positionieren sich glaubwürdig als verantwortungsbewusst.

• Verbesserte Arbeitgeberattraktivität, besonders

bei jüngeren Generationen, die Nachhaltigkeit

aktiv einfordern.

Welche Kosten entstehen für das Unternehmen

und wie lassen sich diese refinanzieren oder

steuerlich geltend machen?

Kostenstruktur: Die Kosten betrieblicher Weiter-


bildungen in Umweltthemen variieren je nach

Anbieter, Umfang und Zertifizierungsgrad:

Tagesseminare / Workshops: ca. 300 bis 700 Euro

pro Teilnehmer.

Zertifikatslehrgänge (z. B. Umweltmanager, Energieberater):

ca. 1.000 bis 3.000 Euro.

Fachhochschulprogramme (z. B. MBA Sustainability):

ab 5.000 Euro aufwärts.

Inhouse-Schulungen für Teams: je nach Anbieter

pauschal ab 1.500 Euro pro Tag.

Refinanzierungsmöglichkeiten

Folgende Förderungen und Zuschüsse können

geltend gemacht werden (alle Beispiele für Österreich):

• Qualifizierungsförderung für Beschäftigte

(AMS): bis zu 50 % der Kurskosten förderbar.

• ÖkoBusiness Wien / klimaaktiv (BMK): Projektförderungen

für betriebliche Umweltmaßnahmen

inkl. Schulungen.

• Landesförderungen (z. B. SFG Steiermark, Wirtschaftsagentur

Wien): für Weiterbildung zu Energieeffizienz,

Kreislaufwirtschaft etc.

Steuerliche Absetzbarkeit

Kurskosten gelten in Österreich als Betriebsausgaben

(§ 4 EStG) und mindern die Steuerlast.

Reiisekosten, Verpflegung, Nächtigungskosten

im Zusammenhang mit Weiterbildungen sind

ebenfalls abzugsfähig.

Investitionen in Umweltzertifizierungen (z. B. ISO

14001) können zusätzlich zur Weiterbildung ebenfalls

geltend gemacht werden.

Langfristiger Return on Investment (ROI)

Energieeinsparungen und effizientere Abläufe

amortisieren Schulungskosten oft binnen weniger

Jahre. Unternehmen mit dokumentierter Umweltkompetenz

sind bei öffentlichen Ausschreibungen

oder ESG-Ratings besser aufgestellt

– ein direkter Wettbewerbsvorteil.

Mehr Nutzen als Kosten

Die Weiterbildung der eigenen Mitarbeitenden

in Umweltthemen ist für ein Unternehmen keine

Kostenstelle, sondern eine strategische Investition

in eine nachhaltige Zukunft. Sie stärkt die ökologische

und wirtschaftliche Resilienz des Unternehmens,

schafft Innovationspotenzial – und ist

zudem steuerlich begünstigt und vielfach förderbar.

Der Nutzen übersteigt somit die Aufwendungen

in den meisten Fällen bei weitem.

Sie sehen also: Die betriebliche Weiterbildung

nutzt nicht nur der Umwelt sondern ganz besonders

auch dem eigenen Unternehmen!


UMWELTjournal 2/2025 | S20

AUSBILDUNG

Nach der Schule

Wer bereits zu Ende der Schulausbildung weiß,

dass die weitere Ausbildung in Richtung Nachhaltigkeit

/ Umwelt gehen soll, findet in Österreich

zahlreiche Möglichkeiten. Wir geben einen Überblick

zur Orientierung.

Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

– Klimawandel, Ressourcenknappheit

und Umweltverschmutzung – stellen

die Gesellschaft vor neue Aufgaben. In Österreich

wächst das Interesse an Ausbildungen, die sich

mit Umweltthemen beschäftigen, kontinuierlich.

Welche Ausbildungswege gibt es nach der Schule,

die sich auf Umwelttechnik und verwandte Bereiche

konzentrieren?

Bedeutung und Vielfalt der Umweltausbildungen

Umweltthemen sind heute integraler Bestandteil

vieler Berufsfelder. Die Umwelttechnik als Schnittstelle

zwischen Technik, Naturwissenschaften

und Wirtschaft spielt eine Schlüsselrolle bei der

Entwicklung nachhaltiger Lösungen. Ausbildungswege

reichen von klassischen Lehrberufen über

berufsbildende mittlere und höhere Schulen bis

hin zu spezialisierten Studiengängen an Fachhochschulen

und Universitäten. Die Bandbreite

spiegelt die Vielschichtigkeit der Aufgaben: von

Abfallwirtschaft über erneuerbare Energien bis

hin zu nachhaltigem Bauen und Umweltmanagement

reicht die Palette.

Ausbildungswege nach der Schule

A) Schulische Ausbildungen

Höhere Lehranstalten für Umwelt und Wirtschaft

(HLUW)

Schwerpunkt: Verbindung von Wirtschaft und

Ökologie, nachhaltiges Wirtschaften

Abschluss: Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Beispiel: HLUW Yspertal1

Höhere Technische Lehranstalten (HTL) mit

Schwerpunkt Umwelttechnik

Inhalte: Umwelttechnologie, Energie- und Facility

Management, Abfallwirtschaft, Labor- und Messtechnik

Abschluss: Matura

Beispiel: HTL Mödling1

B) Lehrausbildungen und Fachhelfer:innenausbildungen

Lehrberufe und außerordentliche Lehrabschlüsse

Beispiele: Entsorgungs- und Recyclingfachkraft,

Labortechniker:in, Klärwart:in, Abfallberater:in,

Umweltmanagementbeauftragte:r

Praxisorientierte Ausbildung, oft mit Spezialisierungsmöglichkeiten

C) Fachspezifische Weiterbildungen und Höherqualifizierungen

Zertifikatslehrgänge und Kurse

Angebote z.B. durch die TÜV SÜD Akademie

Österreich: Trinkwasserinstallation, Abscheideranlagen,

Abfall- und Ressourcenmanagement,

erneuerbare Energien

Zielgruppe: Berufstätige, die sich spezialisieren

oder weiterqualifizieren möchten

D) Tertiäre Ausbildungen (Fachhochschulen

und Universitäten)

Bachelorstudiengänge

Beispiel: Bachelor „Umwelt und Technik“ an der

FH Vorarlberg

Inhalte: Naturwissenschaften, Umwelttechnik,

Ressourcenmanagement, Umweltinformationssysteme,

Praxisprojekte, Berufspraktikum

Ziel: Qualifikation für betriebliche Umwelttechnik,

Ressourceneffizienz und nachhaltige

Produktentwicklung3

Masterstudiengänge

„Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie“

(Fachhochschule Technikum Wien)

„Master of Science (Renewable Energy in Central

and Eastern Europe)“ (TU Wien, grenzüberschreitend)

„Environmental Technology & International Affairs“

(TU Wien in Kooperation mit der Diplomatischen

Akademie)

„Nachhaltiges Bauen“ (TU Wien, TU Graz)


„MBA Environmental Management“ (Umwelt

Management Austria, Kooperation mit BOKU)1

Spezialisierungen

Nachhaltiges Ressourcenmanagement, Umweltpädagogik,

Green Care, Energie- und Umweltmanagement,

Umweltinformatik

Inhalte und Kompetenzen

Die Ausbildungen vermitteln ein breites Spektrum

an Kompetenzen:

• Technische Verfahren: Abfallwirtschaft, Abwasserreinigung,

Bodenschutz, Luftreinhaltung,

erneuerbare Energien, Gebäudetechnik

• Management und Recht: Umweltmanagementsysteme,

Nachhaltigkeitsmanagement, Umweltrecht,

betrieblicher Umweltschutz

• Naturwissenschaftliche Grundlagen: Ökologie,

Chemie, Physik, Biologie

• Digitale Kompetenzen: Umweltinformationssysteme,

Datenanalyse, Digitalisierung zur CO₂-

Reduktion

• Praxisorientierung: Berufspraktika, Laborarbeit,

Projektarbeiten, Exkursionen

Berufsperspektiven

Absolvent:innen dieser Ausbildungen haben vielfältige

Berufsaussichten:

• Umwelttechniker:in in Industrie und Verwaltung

• Abfall- und Ressourcenmanager:in

• Energieberater:in, Facility Manager:in

• Umweltpädagog:in, Nachhaltigkeitsmanager:in

• Forschung, Entwicklung und Consulting

Die Nachfrage nach Fachkräften mit Umweltkompetenz

steigt sowohl im öffentlichen als auch im

privaten Sektor kontinuierlich.

Institutionen für Umweltausbildungen

Schulen und Lehranstalten:

• HLUW Yspertal

• HTL Mödling (Umwelttechnik)

Weitere HTLs mit Umwelttechnik-Schwerpunkt

Fachhochschulen:

• FH Vorarlberg (Umwelt und Technik)

• Fachhochschule Technikum Wien (Technisches

Umweltmanagement, Ökotoxikologie)

• FH Krems, FH Wiener Neustadt, FH Burgenland

(verschiedene Umweltstudiengänge)

Universitäten:

• Technische Universität Wien (TU Wien)

• Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)

• Technische Universität Graz (TU Graz)

Weiterbildungsanbieter:

• TÜV SÜD Akademie Österreich

• Umwelt Management Austria

Weitere Institutionen:

• Energiepark Bruck/Leitha (Kooperation für erneuerbare

Energien)

• Österreichische Gesellschaft für nachhaltige

Immobilienwirtschaft

Fazit

Die österreichische Bildungslandschaft bietet

ein breites Spektrum an Ausbildungen im Umweltbereich.

Es stehen zahlreiche Wege offen.

Die enge Verzahnung von Technik, Ökologie und

Management garantiert, dass Absolvent:innen

bestens auf die Herausforderungen der modernen

Umwelttechnik vorbereitet sind.


UMWELTjournal 2/2025 | S22

AUSBILDUNG

SEMINARE, PRÜFUNGEN & AUSBILDUNGEN

2024 / 2025 TITEL ORT* ANBIETER

Anmeldungen

möglich

Fachhochschul-Bachelorstudiengang

Energie- und Umweltmanagement

Pinkafeld

FH Burgenland

Anmeldung

möglich

Fachhochschul-Bachelorstudiengang

Gebäudetechnik und Gebäudeautomation

Pinkafeld

FH Burgenland

mehrere

Termine

Ausbildung zum Umweltmanagementbeauftragten

nach ISO 14001 und EMAS

online

WIFI Wien

mehrere

Termine

Lehrgang Abfallbeauftragte:r

Linz, Steyr,

Gmunden

WIFI Oberösterreich

25.02. – 26.02.2025 Forum Verkehr: Schieneninfrastruktur Wien imh

25.02. – 26.02.2025 Forum Verkehr: Fuhrpark- & Mobilitätsmanagement Wien imh

25.02. – 26.02.2025 Forum Verkehr: ÖPNV der Zukunft Wien imh

25.02. – 26.02.2025 Forum Verkehr: KI & Digitalisierung im Verkehr Wien imh

20. – 21.04.2025 Energiekongress EPCON Wien imh

08. – 09.10.2025 ESG in der Bauwirtschaft online imh

* andere Termine und/oder Orte verfügbar. Im E-Paper/PDF klicken Sie für weitere Informationen einfach auf die Ausbildung oder den Veranstalter.

Anbieterverzeichnis

Ausbildung

Kongresse, Seminare

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Ausbildung


Fachhochschul-Studium

Wegweiser - Jobchancen Studium

Das Arbeitsmarktservice in Österreich (AMS) hat einen

Wegweiser zusammengestellt, der für Interessierte einen

guten Überblick über die Welt der Fachhochschulen in

Österreich gibt. Fachhochschulen (FH) ermöglichen eine

wissenschaftlich fundierte Berufsausbildung in Form von

Bachelor- und Masterstudien mit starkem Praxisbezug.

FACTBOX

Fachhochschul-Studium

Wegweiser

Jobchancen Studium

Ausgabe 2024 / 2025

Stand: April 2024

Herausgeber: Arbeitsmarktservice Österreich

Format: PDF

-> Download

gratis

Fachhochschulen (FH) ermöglichen eine wissenschaftlich

fundierte Berufsausbildung in Form von

Bachelor- und Masterstudien mit starkem Praxisbezug.

Fachhochschulstudien werden vor allem

in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gesundheit

und Soziales angeboten.

Das Arbeitsmarktservice in Österreich (AMS) hat

einen Wegweiser zusammengestellt, der für Interessierte

einen guten Überblick über die Welt der

Fachhochschulen in Österreich gibt.

Ein Studium an einer Fachhochschule bietet eine

akademische Ausbildung, die eine Voraussetzung

für viele Berufe darstellt. Charakteristisch

an einem Fachhochschulstudium sind der starke

Praxisbezug und die schulähnliche Organisationsform

(Anwesenheitspflicht), die es u. a. ermöglicht,

dass die vorgesehene Studiendauer eingehalten

wird. Mindestens ein Praxissemester ist fixer Bestandteil

der Ausbildung.

IMPRESSUM

Medieninhaber: Peter Nestler, Markus Jaklitsch

Herausgeber: Peter Nestler

Redaktion: Peter Nestler, Mag. Manfred Kainz

Grafik: nes2web

Rudolf-Kassner-Gasse 3, 1190 Wien, Austria

E-Mail: redaktion@umwelt-journal.at

https://umwelt-journal.at

Das UMWELT JOURNAL erscheint 6 x jährlich.

Zusätzlich: E-Paper, Website, Newsletter, Sonderpublikationen

Unsere aktuellen Mediadaten finden Sie hier.

Studienangebot:

Fachhochschulen bieten Ausbildungen in den Bereichen

Wirtschaft, Technik, Naturwissenschaften,

Gesundheit und Soziales, Gestaltung - Kunst, Militär/Sicherheit

an. Der Abschluss eines Diplomoder

Masterstudiums an einer Fachhochschule berechtigt

zum Doktoratsstudium an einer Universität.

Voraussetzungen:

* allgemeine Hochschulreife (Matura bzw. Berufsreifeprüfung)

oder

* Studienberechtigungsprüfung oder

* erweiterte Zugangsmöglichkeit für Personen,

die aufgrund beruflicher Praxis (Lehrausbildung,

berufsbildende mittlere Schule mit Berufspraxis)

studienrelevante Qualifikation mitbringen + Ablegung

von Einstiegsprüfungen.


Bildung ist die

Fähigkeit, Wesentliches

von Unwesentlichem

zu unterscheiden, und

jenes ernst zu nehmen.

Paul de Lagarde

Philosoph, Deutschland

NÄCHSTE AUSGABE: APRIL 2025

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