JZ_2025
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27. Jahrgang
Ausgabe 29
August 2025
2024/2025
Kaufmännische Schulen Marburg
Leopold-Lucas-Straße 20
35037 Marburg
Tel. 06421 201-1710
E-Mail: ksm@marburg-schulen.de
www.ksm-mr.de
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Inhalt dieser Ausgabe
Sport & Kultur Seite Aus dem Schulleben Seite
Inszenierung von Goethes Faust 12 Ausstellung an den KSM 3
Woyzeck-Inszenierung an den KSM 13 Inhouse-Messe an den KSM 4
Von der Probe zur Premiere 14 Ein e-Twinning-Projekt mit der 11 BF 01 5
Fairtrade-Projekttage 2025 6
Wettbewerbe & Zertifikate
Service-Learning-Projekte:
… wieder erfolgreich durchgeführt
10
BG-Team holt den Titel 18 #Everynamecounts 11
Abi-Cup 2025 19 Besuch im Bundessozialgericht 16
4. Merck-Landesschulmeisterschaften 20 Hallo lieber Stadionbesucher … 17
Auch im Jahre 2025 heißt es wieder:
„Foreign-Trade-Manager“ an den KSM
21 Gremien im Schuljahr 2024/25 27
KMK-Fremdsprachenzertifikate 22
Überreichung der Europässe von
Erasmus +
Die KSM ermitteln ihre Schulsieger/-innen
am PC
Die KSM stellen wieder eine
Landessiegerin
24 Verabschiedungen, Personelles
25
Kerstin Büchsenschütz:
Ein Jahr an den KSM
26 Verabschiedungen von Klassen 28
2
Kommen & Gehen 41
Internationales Dies & Das 43
Deutsche und polnische Schüler/-innen
treffen sich
7 Sigi Groß 40 Jahre an den KSM 44
Europatag an den KSM 9
Impressum
Herausgeber:
Schulleiterin der KSM
Leopold-Lucas-Straße 20 | 35037 Marburg
06421 201-1710 | 06421 201-1427
ksm@marburg-schulen.de | www.ksm-mr.de
Redaktion:
Siegfried Groß | Cornelia Herr | Sonja Mahr
Simone Reinarz
Kontakt: redaktion-jahreszeitung@ksm-mr.de
Titelbild: Mimi Rojas de Metz | Siegfried Groß
Fotos: © i. d. R. KSM
Auflage: 1 000 Stück
Druck: Druckerei der Universitätsstadt Marburg
Wir danken den Inserenten
für ihre großzügige Unterstützung!
1
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Kerstin Büchsenschütz:
Ein Jahr an den KSM
Ein Jahr ist vergangen, seit ich mit der Leitung der Kaufmännischen Schulen
Marburg beauftragt wurde – ein Jahr voller neuer Herausforderungen, intensiver
Begegnungen und wertvoller Erfahrungen.
Als ich im Sommer 2024 mit der Schulleitung der Kaufmännischen Schulen Marburg
beauftragt wurde, war mir bewusst, dass diese Aufgabe viel mehr ist als
eine organisatorische Verantwortung. Es geht darum, die Entwicklung unserer
Schule aktiv zu gestalten, gemeinsam mit Kollegium, Schülerinnen und Schülern
sowie den externen Partnerinnen und Partnern, den Ausbildungsbetrieben
im Bereich der Wirtschaft und Verwaltung und des Gesundheitswesens neue
Wege zu beschreiten – und dabei das Bewährte zu bewahren.
Gemeinsam gestalten – Schule im Wandel
Die berufliche Bildung steht vor vielfältigen Veränderungen:
Digitalisierung, veränderte Anforderungen
in der Arbeitswelt und ein gestiegenes
Bedürfnis nach individueller Förderung und Begleitung.
Ebenso stehen wir als berufliche Schule
vor der Herausforderung das HMKB-Projekt „Zukunftsfähige
Berufsschule“ umzusetzen. Des
Weiteren soll eine neue Schulform, „BÜA“ (Berufsfachschule
im Übergang in Ausbildung) eingeführt
werden, die die beiden Schulformen
„BzB“ (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung)
und die „BFS“ (Zweijährige Berufsfachschule) zusammenführen
und auf die duale Ausbildung vorbereiten
soll.
Die Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung
und die Zweijährige Höhere Berufsfachschule für
Bürowirtschaft und Fremdsprachensekretariat
begeben sich konzeptionell auf einen spannenden
Weg und denken Unterricht anders, um
junge Menschen auf ihrem zukünftigen Bildungsund
Berufsweg bestmöglich vorzubereiten.
Ein besonderes Anliegen war mir dabei stets der
Dialog – mit dem Kollegium, mit der Schülerschaft,
den Betrieben, den dazugehörigen Kammern
und allen schulischen Partnerinnen und
Partnern.
Herausforderungen annehmen
Natürlich war nicht alles einfach, zumal ich Schulleiterin
zweier großer Berufsschulsysteme war.
Die Vereinbarkeit von Verwaltungsaufgaben,
Personalverantwortung und pädagogischer Führung
verlangt klare Strukturen und manchmal
auch schnelle Entscheidungen.
Gleichzeitig ist es mir wichtig, transparent zu
kommunizieren und tragfähige Lösungen für alle
am Schulentwicklungs- und Lösungsprozess Beteiligten
zu entwickeln. Dies gilt auch für die zukünftigen
baulichen Projekte des Trägers, die die
Kaufmännischen Schulen Marburg betreffen.
Hinzu kam für mich die Auseinandersetzung mit
einer für mich neuen Schulform, dem Beruflichen
Gymnasium mit seinen drei Schwerpunkten: Wirtschaft
und Verwaltung, Gesundheit und Erziehungswissenschaften
und den damit verbundenen
Besonderheiten.
Besonders herausfordernd war der Umgang mit
der Individualisierung von Lehren und Lernen,
der Inklusion von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen,
der Digitalisierung von Unterricht und
Schulorganisation. Hinzu kommen die Notwendigkeiten,
mehr Chancengleichheit für Jugendliche
aus benachteiligten sozialen Lagen herzustellen
und ebenso junge Menschen mit unterschiedlichen
Zuwanderungsgeschichten und
Herkunftssprachen besser im Bildungssystem zu
integrieren und zu einer tragfähigen Beruflichkeit
zu befähigen.
Ich blicke mit Dankbarkeit auf dieses vergangene
Jahr an den KSM zurück. Mein besonderer Dank
gilt all den Menschen, die mit ihren Ideen, ihrer
konstruktiven Kritik und Unterstützung zum Gelingen
unseres gemeinsamen Arbeitens im
Dienst der KSM beigetragen haben. Ebenso
danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
der Verwaltung, der Mediathek, der Hausmeisterei
und allen externen Partnerinnen und Partnern
für ihr Vertrauen und die stets konstruktive Zusammenarbeit.
Ihre
2
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Ausstellung an den KSM
Amazonien – der größte Regenwald der Erde und wir
A
uch in diesem Schuljahr ist es gelungen,
eine interessante Ausstellung an die Kaufmännischen
Schulen Marburg (KSM) zu
holen. Sie stand, so der Projektleiter, Oberstudienrat
Björn Trexler, unter der Überschrift „Amazonien
– der größte Regenwald der Erde und
wir“.
Die Ausstellung, die bis zum 4. November 2024
im Foyer der KSM zu sehen war, sollte das Bewusstsein
dafür stärken, wie wichtig der Amazonasregenwald
für das weltweite Klima ist und einen
Blick auf aktuelle Bedrohungen und zukunftsweisende
Projekte werfen. Dabei wurden besonders
die Situation indigener Bevölkerungsgruppen
und die Verbindungen zwischen der Weltgemeinschaft
und Amazonien thematisiert.
Konkret befasste sich die Ausstellung mit folgenden
Themen rund um die Amazonasregion:
• Der Amazonasregenwald: Der größte Regenwald der Erde
• Der Amazonasregenwald und das globale Klima
• Indigene Bevölkerungsgruppen in der Amazonasregion
• Leben in der Stadt im Amazonasgebiet
• Vom Papier zur Umsetzung – Rechte indigener Bevölkerungsgruppen
• Abholzung für Rinderzucht, Soja, Palmöl und Holz
• Spekulation und Privatisierung von Land am Amazonas
• Energie aus dem Regenwald: Wasserkraft und ihre Folgen
• Roter Schlamm: Bauxit und Aluminium aus dem Regenwald
• Goldabbau in Amazonien
• Female leadership: Frauen kämpfen für Menschenrechte und Landtitel
• Selbstorganisierte Überwachung: Die Verteidiger/-innen des Waldes von Sinangoe
• Agroforstsysteme als nachhaltige Form der Landwirtschaft in Amazonien
Impressionen von der Ausstellung im Foyer der KSM
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Inhouse-Messe an den KSM
Schule stellt duale Ausbildungsberufe vor
A
m 13. Februar fand bereits zum dritten Mal die Inhouse-Messe an den Kaufmännischen Schulen
Marburg (KSM) statt, eine Messe von Schülern für Schüler. Dabei stellten Auszubildende der kaufmännischen
Ausbildungsberufe
• Bankkauffrau/-mann,
• Kauffrau/-mann im Außen- und Großhandelsmanagement,
• Kauffrau/-mann im Büromanagement,
• Kauffrau/-mann im Einzelhandel bzw.
Verkäufer/-in,
• Kauffrau/-mann im Gesundheitsmanagement,
• Fachkraft für Lagerlogistik bzw. Fachlagerist/-in,
• Rechtsanwalts- (und Notar)fachangestellte(r),
• Steuerfachangestellte(r) und
• Verwaltungsfachgestellte(r)
sowie der medizinischen Ausbildungsberufe
• Medizinische(r) Fachangestellte(r) und
• Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r)
Kernpunkte ihrer jeweiligen Ausbildungsberufe (Eingangsvoraussetzungen,
Ausbildungsdauer und -vergütung, Berufsschulunterricht,
Prüfungswesen und Fortbildungsmöglichkeiten)
an Stellwänden und auf Informationstafeln vor.
Schüler-/innen der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule
informierten über ihre vollschulische Assistentenausbildung.
Auszubildende Medizinische Fachangestellte
stellen ihren Ausbildungsberuf vor
Zielgruppe waren die Vollzeitklassen der KSM
aus den Schulformen Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung,
Zweijährige Berufsfachschule,
Zweijährige Höhere Berufsfachschule, Fachoberschule
und Berufliches Gymnasium.
Mit weiteren Messeständen nahmen Vertreter/
-innen der Philipps-Universität Marburg, der
Technischen Hochschule Mittelhessen (THM),
der Berufsberatung der Arbeitsagentur Marburg
sowie von Culture Care („Aupair in the USA“) an
der Inhouse-Messe teil und informierten die
Schüler/-innen über Bildungs- und Studienangebote
nach Abschluss der schulischen Ausbildung.
Antje Henschel und ihr Team, das die Inhouse-
Messe organisiert hatte, zeigte sich hocherfreut
über den Zuspruch bei der Messe, bei der die
KSM die gesamte Bandbreite der Ausbildungsberufe
im dualen Bereich vorstellen konnte.
Impressionen von der Inhouse-Messe 2025
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Ein e-Twinning-Projekt mit der 11 BF 01
Internationale Zusammenarbeit zum Thema „Künstliche Intelligenz“
S
chüler/-innen der Klasse 11 BF 01 haben im Schuljahr 2024/25 im Rahmen eines e-Twinning-Projekts
zusammen mit Schülern/-innen aus Griechenland und Frankreich zum Thema „Künstliche Intelligenz“
gearbeitet.
Meetings von Lehrkräften und Lernenden
Die Lernenden haben im Informatik-Unterricht KI-Anwendungen kennengelernt und sich mit dem Prompting
sowie mit einem kritischen Blick auf die Ergebnisse auseinandergesetzt. Dabei wurde auch das Risiko von
„Vorurteilen (Bias) der KI“ eingehend diskutiert und die Grundzüge des maschinellen Lernens wurden thematisiert.
Im Englischunterricht haben sich die Schüler/-innen darauf vorbereitet in internationalen Gruppen
über das Thema KI auf Englisch zu kommunizieren.
Twin Space – Unpacking IA: A critical look at its benefits, risks and ethics
Nach einem Kickoff mit den Projektpartnern wurden acht Themen-Gruppen gebildet. Jede Gruppe war
jeweils mit Schülern/-innen aus vier Schulen der drei Nationen besetzt:
• AI in Education
• AI in Social Life
• AI for Personal Use
• AI in Military
• AI in Workplaces
• AI and Informatics
• AI in Healthcare
• AI in Politics
https://l.fobizz.com/eTwinningPartnerKSM
https://l.fobizz.com/EUProjektErgebnisse
Die Lernenden haben sich mit den Chancen, Risiken und Zukunftsszenarien ihres jeweiligen Themas auseinandergesetzt
und diese in Themen-Foren diskutiert. Am Ende wurden die Ergebnisse in einem Poster-
Wettbewerb gesichert. Die Ergebnisse können über die QR-Codes bzw. Links eingesehen werden.
Jutta Aeckersberg (Informatik) und Anna Gewiese (Englisch)
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Fairtrade-Projekttage 2025
Über 200 Schüler/-innen nahmen teil
A
uch in diesem Jahr fanden vom 2. bis
6. Juni die jährlich stattfindenden und beliebten
Fairtrade-Projekttage der Kaufmännischen
Schulen Marburg (KSM) statt. Insgesamt
13 Klassen mit über 200 Schülern/-innen
nahmen daran teil und gaben ein sehr positives
Feedback ab.
Die Klassen 10 HL 01/02 (Frau Herr), 10 MF 02
(Frau Kettner), 11 BG 06 (Herr Dr. Zucchi), 11
BG 02 (Herr Eberling) und 11 BG 05 (Herr van
Stiphout) entschieden sich für einen Besuch des
Globalen Schulkinos.
Dort wurde neben dem Klassiker „Death by Design“
auch erstmals „Plastic Fantastic“ präsentiert
und in einem anschließenden Workshop behandelt.
Der Film von Isa Willinger thematisiert Umweltprobleme
durch Kunststoffe und zeigt eindrucksvolle
Aufnahmen von Mülldeponien, Meeresverschmutzung
und Produktionsanlagen.
Die Klassen 11 FO 02 (Frau Schulz-Conrad) und
11 FO 03 (Frau Henschel) nahmen an der Schokoladenwerkstatt
in der Grünen Schule teil, die
Klassen 11 HL 01 (Herr Godzina), 11 BG 04
(Frau Schautes), 11 FO 01 (Herr Martin) und 11
VW 01 (Frau Grebe) entschieden sich für das Geländespiel
„Klimasiedler“ im Alten botanischen
Garten.
Alle hier genannten Angebote wurden vom Marburger
Weltladen organisiert. Herr Mengel begrüßte
mit seiner 11 VW 02 die Vertreter/-innen
des Weltladens im Klassenraum und führte den
Workshop „Weltreise einer Jeans“ durch.
Der hauptverantwortliche Organisator Björn Trexler
bedankt sich bei Doreen Thieke vom Marburger
Weltladen und Maren Voigt vom Globalen
Schulkino für ihre interessanten Angebote. Die
KSM sind sehr froh darüber, eine so enge Partnerschaft
mit diesen so wichtigen Institutionen zu
pflegen. Man freue sich, auch im nächsten Jahr
wieder Fairtrade-Projekttage anzubieten.
Impressionen von einem früheren Fairtrade-Projekttag
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Deutsche und polnische Schüler/-innen treffen sich
Austausch zwischen den KSM und der Bezirksschule Nr. 1 in Koscierzyna
V
om 9. bis 14. März trafen sich 27 Schüler/
-innen sowie sieben Betreuer/-innen aus
Marburg und Koscierzyna in Frankfurt am
Main, um sich noch besser kennen zu lernen und
die besondere Großstadtkultur Frankfurts zu entdecken.
Das Haus der Jugend in Frankfurt bot
den perfekten Ort, um zentral zu übernachten
und zu Exkursionen aufzubrechen, sowie einen
Workshop, einen Spieleabend und die Evaluation
durchzuführen.
Zur Vorbereitung des Einführungsworkshops erarbeiteten
die deutschen und polnischen Schüler/-innen
in kleinen Gruppen Präsentationen.
Diese wurden dann bei einem Vorbereitungstreffen
geprobt und Handouts in deutscher und polnischer
Sprache angefertigt.
Während des Workshops am Montagvormittag
wurden die wesentlichen Aspekte deutscher und
polnischer Kultur präsentiert und Fragen zur jeweiligen
Kultur beantwortet. Den Schwerpunkt
der Präsentationen bildeten historisch bedeutsame
Ereignisse (zum Beispiel die zweimalige
Teilung Polens oder der Mauerfall), berühmte
Persönlichkeiten (zum Beispiel Chopin oder
Beethoven) und kulturelle Eigenheiten (zum Beispiel
deutsche Pünktlichkeit).
Die Austauschgruppe vor dem Haupteingang der KSM
Den Montagnachmittag nutzten die Schüler/-innen,
um polnische und deutsche Spezialitäten zu
verkosten und sprachliche Gemeinsamkeiten bei
einem Gruppenmemory zu entdecken. Der Besuch
des beeindruckenden Maintowers mit Blick
über die Skyline war ein Highlight für alle Beteiligten.
Der Spieleabend regte zur interkulturellen Kommunikation
an, da die deutschen Schüler/-innen
ihre Lieblingsspiele mitgebracht hatten und die
Spielregeln den polnischen Mitspielern/-innen auf
Englisch (und non-verbal) erklären mussten. Die
polnischen Schüler/-innen mussten wiederum
Fragen zum Spiel auf Englisch (oder non-verbal)
stellen.
Die Stadtrallye am Dienstagvormittag war von
den deutschen Schülern/-innen in kleinen Gruppen
vorbereitet worden.
Hierbei fokussierte sich die Aufmerksamkeit auf
die Entstehungsgeschichte und Besonderheiten
der Skyline, der Paulskirche, des Römers, der
neuen Altstadt und der Kleinmarkthalle. Besonders
der Innenraum der Paulskirche und die
schmucke neue Altstadt luden zum Staunen ein.
Der Glanz des städtischen Frankfurts wurde am
Nachmittag durch einen Besuch des Flughafen-
Besucherzentrums ergänzt. Dort konnten die
Schüler/-innen auf spielerische Weise mithilfe
von VR-Brillen und iPads die Komplexität des
Flughafengeschehens erkunden.
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Impressionen vom Schüleraustausch
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Ausflugs
nach Marburg. Hier wurde die Austauschgruppe
mit einer musikalischen Einlage der
Schulband und warmen Worten von Kerstin
Büchsenschütz, der Schulleiterin der Kaufmännischen
Schulen Marburg (KSM), begrüßt.
Die deutschen Schüler/-innen nahmen dann jeweils
eine(n) polnische(n) Schüler/-in mit in ihren
Unterricht und konnten so einen Einblick in das
Unterrichtsgeschehen an den KSM ermöglichen.
Im Anschluss erkundete die Gruppe die Elisabethkirche,
das Marburger Schloss und den
Marktplatz mit Altstadt unserer schönen Heimatstadt.
Ein kulinarisch-kulturelles Erlebnis bot der abendliche
Dönergenuss bei Süleyman Usta in Marburg.
Hier wurde Deutschland als Ort der kulturellen
Diversität geschmacklich erlebbar.
Unser Programm startete am Donnerstag mit der
Evaluation des Austausches, bei dem sehr viel
Positives und auch manches Verbesserungswürdiges
offen kommuniziert wurde.
Bildquelle: https://dpjw.org
Alles in allem sind sich die beiden Gruppen nähergekommen
und konnten bei zahlreichen Gelegenheiten
in einen interkulturellen Dialog treten.
Dieser Dialog wurde beim abendlichen Lasertag-
Spiel intensiv fortgesetzt, denn hier galt es Teamstrategien
zu besprechen um den Gegner erfolgreich
zu „taggen“. Diese Veranstaltung bot Spannung,
körperlichen Einsatz und Erfolgserlebnisse
im Team.
Der Schüleraustausch war ein Erfolg und hat
deutschen und polnischen Schülern/-innen einen
Rahmen geboten, im dem sie sich besser verstehen
lernen konnten.
Dr. Brigitte Seefeldt-Schmidt | Klaus-Peter Profus
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Europatag an den KSM
14 Klassen und Kurse beteiligten sich an umfangreichem Programm
E
in Jahr nach den Europawahlen haben die Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) am 20. Mai
wieder einen Europatag durchgeführt. „Wir müssen die Schüler/-innen für das Thema sensibilisieren“,
sagte die Schulleiterin der KSM, Kerstin Büchsenschütz. „Europa ist keine Selbstverständlichkeit.
Wir müssen uns als Gesellschaft immer wieder darum bemühen“, so die Schulleiterin weiter.
Und so war es für das Vorbereitungsteam klar, wieder einen
Europatag an den KSM zu veranstalten. Insgesamt 14
Klassen und Kurse konnten an dem umfangreichen Programm
aus Filmen, Spielen, Quizzes und Diskussionen
rund um das Thema Europa teilnehmen. Die Politikklassen
12 der Fachoberschule hatten sich im Unterricht intensiv
mit dem Thema beschäftigt und die besten Ergebnisse wurden
im Foyer der KSM ausgestellt. Die Klasse 12 des Beruflichen
Gymnasiums sorgte mit ihrem internationalen kulinarischen
Angebot für das leibliche Wohl.
Für die zentrale Diskussionsrunden in der Aula konnte die
heimische Landtagsabgeordnete Angela Dorn gewonnen
werden.
Landtags-Vizepräsidentin Angela Dorn (Foto oben) …
und mit Schülern/-innen und Lehrkräften der KSM
(Foto unten)
Die ehemalige Staatsministerin und jetzige Landtags-Vizepräsidentin
– zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes
hat Frau Dorn ihren Rücktritt für Sommer 2025 angekündigt
– stellte sich jeweils nach einem kurzen Eingangsstatement
in insgesamt drei Diskussionsrunden den ganz unterschiedlichen
Fragen der Schüler/-innen aus den Klassen
der Bankkaufleute (Klasse 10 BA 01), den Medizinischen
Fachangestellten, den Schülern/-innen der Zweijährigen
Höheren Berufsfachschule (11 HB) sowie den PoWi-Kursen
aus dem Beruflichen Gymnasium und der Fachoberschule.
Dabei stand das Thema „Europa“ im Mittelpunkt.
Aber schnell wurde klar,
dass insbesondere die aktuellen
Kriege in der Ukraine
und in Gaza für die
Schüler/-innen ebenso
wichtige Themen sind.
Dabei gelang es Frau
Dorn, die Vorzüge von
Europa als Friedensprojekt
darzustellen ohne auf
eigene Selbstzweifel zu
verzichten. Natürlich sei
die Frage von Waffenlieferungen
in einer Demokratie
immer wieder zu
hinterfragen. Am Ende
gab es viel positive Rückmeldungen
zum Europatag
und alle waren sich einig,
diesen Tag auch im
kommenden Jahr wieder
durchzuführen.
Johannes Wick
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Service-Learning-Projekte:
… wieder erfolgreich durchgeführt
W
ie jedes Jahr organisierte unsere Schulsozialarbeiterin Birgit Struppek Service-Learning-Projekte
mit der Oberstufe der Zweijährigen Berufsfachschule. Service Learning heißt, dass Menschen
oder Organisationen mit einem ehrenamtlichen Engagement zeitweise unterstützt werden. Den
Schülern/-innen soll vermittelt werden, wie leicht es ist für andere etwas Gutes zu tun. Es steht dabei auch
der Gedanke im Hintergrund zu verdeutlichen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft
ist.
Die aktuelle Klasse 11 BF 01 hat sich im ersten Schulhalbjahr die
Zeit genommen sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, sich
Projekte zu überlegen und dann zu planen.
So kam die Klasse dieses Mal zu dem Ergebnis, dass sie sich in
Kleingruppen für verschiedene Einrichtungen engagieren wollen.
Im Januar und Februar dieses Jahres wurden die Kleinprojekte
durchgeführt.
Bildquelle:
https://nextsteptransition.weebly.com/service-learning.html
Eine Gruppe besuchte zweimal die Bewohner/
-innen der Seniorenresidenz „Ars Vivendi“ in
Ockershausen. Nach einer kurzen Einführung in
deren Lebenswelt beschäftigten sich die Schüler/
-innen mit den alten Menschen. Es wurden gute
Gespräche geführt und Gesellschaftsspiele gespielt.
Alle hatten viel Spaß miteinander.
Eine andere Gruppe wollte mit Kindergartenkindern
Aktionen durchführen. Die städtische Kindertageseinrichtung
Eisenacher Weg am Richtsberg
erklärte sich bereit mitzuhelfen.
Die Schüler/-innen teilten sich in zwei Teams auf
und nahmen an zwei Terminen der Vorschulförderung
teil. Beim ersten Termin ging es eher um
das gegenseitige Kennenlernen, was durch Spiel
und Spaß im Sportraum umgesetzt wurde. Beim
zweiten Treffen wurden für die Faschingszeit
Masken gebastelt. Auch dieses Projekt verlief positiv
und alle Beteiligten waren danach sehr zufrieden.
Ein drittes Service-Learning-Projekt fand in der
weiterführenden Schule von Niederwalgern statt.
Bildquellen:
https://www.wohnen-im-alter.de/einrichtung/pflegeheim/marburg/ars-vivendi-seniorenresidenz-marburg-6619
https://portal.little-bird.de/Marburg/Kindertagesstaette-Eisenacher-Weg | https://www.niederwalgern-unser-dorf.de/%C3%B6ffentliche-einrichtungen/schulen/
Eine Gruppe von Schülern/-innen aus der Klasse
wollte gerne ein Sportprojekt mit der genannten
Schule durchführen. Ein Lehrer einer 6. Klasse
erklärte sich bereit, unsere Schüler/-innen in seinen
Sportunterricht für eine Doppelstunde mit zu
integrieren. Das Thema war „Bewegung auf Rollen“.
Eine weitere Gruppe überlegte sich dazu ein paar
Aktivitäten. Vorteilhaft war dabei sicherlich, dass
ein paar Schüler/-innen die Schule vor ihrer Zeit
an den KSM selbst besucht hatten und somit mit
den zur Verfügung stehenden Sportutensilien
vertraut waren.
Die Sportstunde selbst verlief dann sehr aktiv mit
Ballspielen und diversen Rollspielen. Die Schülergruppe
stellte dabei fest, dass es gar nicht einfach
ist, eine Klasse von lebhaften 11- bis 12-Jährigen
im Zaum zu halten.
Dass die Service-Learning-Projekte wieder einmal
erfolgreich umgesetzt werden konnten, lag
neben dem Engagement der Klasse 11 BF 01 natürlich
an den Menschen, die sich in ihren jeweiligen
Einrichtungen auf die Projekte eingelassen
haben.
Vielen Dank dafür!
10
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
#Everynamecounts
Archivarbeit im Klassenzimmer
F
ür die Kurse 13 BG 01, 13 BG 02, 13 BG 04 und 13 BG 06 des Beruflichen Gymnasiums stand am
Ende ihrer Schullaufbahn an den Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) im März noch etwas auf
dem Programm, das sich zunächst – zumindest für den nicht studierten und begeisterten Historiker
– vielleicht etwas langweilig anhört: Archivarbeit!
Entgegen einiger Befürchtungen der Schüler/-innen
musste dafür keine weitere Strecke zurückgelegt
und kein muffiger Archivkeller mit Aktenordnern
und verstaubten Kisten durchwühlt werden.
Sie konnten bequem aus dem Klassenraum
heraus mit ihrem iPad oder Smartphone loslegen,
denn das Projekt #everynamecounts des Archivs
aus Bad Arolsen ist für jede(n) mit Internetzugang
leicht und einfach erreichbar.
Es handelt sich hierbei um eine Crowdsourcing-
Initiative: Mit unzähligen Freiwilligen weltweit wird
den Verfolgten des Nationalsozialismus ein digitales
Denkmal gesetzt, indem die Namen und
verfügbaren Daten der Opfer des NS-Regimes digitalisiert
werden. Dadurch entsteht derzeit das
weltweit größte Online-Archiv über die Opfer der
NS-Verfolgung, sodass zum Beispiel Angehörige
online nach ihren Verwandten suchen können.
Seit Beginn der Initiative wurden über 6 Millionen
Dokumente bearbeitet, nun auch durch unsere
13er, die sich – nach kurzer Erklärung durch die
Lehrkräfte Herr Schäfer und Frau Lauer – schnell
an die Arbeit setzen konnten. Zunächst musste
man sich entscheiden, ob man die zentrale Namenskartei
oder die Kartei der Gestapo bearbeiten
möchte (ein nachträglicher Wechsel ist jederzeit
möglich gewesen).
Entsprechend der Wahl gelangten die Schüler/
-innen dann zu eingescannten Originaldokumenten,
die sie – entsprechend der Anleitung – in
eine vorgegebene Maske übertrugen. Binnen 2
bis 5 Minuten, je nachdem, wie viele Informationen
verfügbar waren, hatte man ein Dokument
bearbeitet. Dieses geht allerdings erst in das Archiv
über, wenn zwei anderen Bearbeiter/-innen
exakt dasselbe eingetippt haben. So vermeidet
das Archiv Fehleingaben.
Da die Akten weitestgehend handschriftlich geführt
wurden, beklagte der eine oder die andere
Schüler/-in die mangelnde Lesbarkeit einiger Dokumente
(Anmerkung der Lehrkraft: nolite iudicare,
et non iudicabimini = Richtet nicht, damit ihr
nicht gerichtet werdet).
Die Bearbeitung der Gestapo-Akten veranlasste
viele Schüler/-innen, selbstständig eine weiterführende
Recherche zu betreiben, zum Beispiel
über dort genannte Geheimorganisationen oder
Vorfälle.
Auch haben die individuellen Schicksale die
Schüler/-innen berührt, man habe sich oft gefragt,
warum sie gefasst bzw. registriert wurden, was
dann aus ihnen geworden sei und ob sie überlebt
haben.
Dokumente von Säuglingen und Kleinkindern führten
ebenfalls zu reger Anteilnahme und spontanen
Gesprächsrunden, sodass die Opfer des NS-Regimes
für die Nachwuchsarchivare individuell greifbar
und regelrecht präsent wurden.
Insgesamt waren die Kursteilnehmenden von der
Durchführung dieser Art von Archivarbeit überzeugt
und bekräftigten, dass man auch künftig eine Doppelstunde
damit verbringen sollte, weil es ihnen das
Schicksal der jeweiligen Individuen näher gebracht
habe, man sich aktive Gedanken um jede einzelne
Person machte, die man bearbeitet habe, und man
wirksamer Teil der Entstehung des Archivs sei, was
dazu beiträgt, dass Menschen auf der ganzen Welt
das Schicksal ihrer Angehörigen und Freunde recherchieren
können. Dementsprechend möchten
wir alle, die diesen Bericht gelesen haben, gerne
einladen und auffordern, es den 13ern gleichzutun:
#everynamecounts!
11
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Inszenierung von Goethes Faust
THEATERmobileSPIELE an den KSM
A
m 7. Oktober 2024 war das THEATERmobileSPIELE an den Kaufmännischen Schulen Marburg
(KSM) zu Gast und hatte für die gesamte Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums Goethes
„Faust“ inszeniert.
Impressionen von der Theateraufführung
Das THEATERmobileSPIELE ist ein freies, in Karlsruhe ansässiges und in ganz Baden-Württemberg agierendes Profi-
Theater, das sich ausschließlich mobilen Theaterproduktionen widmet. Ein künstlerisches Aufgabenfeld ist dabei das
Klassenzimmertheater.
Klassenzimmertheater meint, dass die Zuschauer – in diesem Fall Schüler – nicht zum Theater kommen, sondern
umgekehrt das Theater in die Schule, das Klassenzimmer kommt.
Dabei sucht das Theater immer die intime, weil den Schülern sehr nahe Spielsituation.
Und nahe ist es sowohl physisch als auch psychisch, da es im gewohnten Umfeld der Schüler auftritt. Diese besondere
Spielsituation ist im Sinne von ästhetischer Bildung bestens dafür geeignet, einen ge- und bewohnten funktionalen
Alltagsraum mit neuen Blickwinkeln auf Welt aufzuladen, mit Phantasie in einen fiktionalen Raum zu verwandeln,
als einen möglichen Ort für Geschichte(n) „erscheinen“ zu lassen.
Quelle:
https://www.buehnenspiele.de/das-theater/
12
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Woyzeck-Inszenierung an den KSM
„Ich bin eine Geschichte.“ – Der Schauspieler Reimund Groß
begleitet sich auf der E-Gitarre in seiner Inszenierung von Georg Büchners „Woyzeck“
E
s war eine sowohl mental als auch körperlich sehr fordernde Leistung, mit wenig Inventar und Requisiten
fünf Personen des Dramas „Woyzeck“ zu verkörpern und Szenenwechsel durch die Gitarre
mit lyrisch-poetischen Elementen überzuleiten. Diesen intensiven Einsatz zu erleben, den ein Schauspieler
bei seiner Arbeit leisten muss, war für die Schüler/-innen der Q2-Phase des Beruflichen Gymnasiums
und der 12. Klassen der Fachoberschule der Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) am 20. Februar
in der Aula der KSM sehr eindrücklich zu erleben.
Impressionen von der Inszenierung
„Ein guter Mord, ein echter Mord, ein schöner
Mord. So schön, als man ihn nur verlangen kann.
Wir haben schon lange so keinen gehabt.“, sagt
am Schluss des Fragment gebliebenen Stückes
ein Polizist befriedigt. Das ist es also was von dieser
Geschichte am Ende bleibt. Für Reimund
Groß das zentrale Kernthema des Woyzeck: Die
Vereinzelung in der Masse. Jeder ist nur mit sich
beschäftigt und der soziale Zusammenhalt nur
ein Deckmäntelchen, ein Mord eher eine Schlagzeile
zur Ablenkung, als ein tragisches Ereignis.
Ob Hauptmann, Doktor, Tambourmajor oder Marie,
alle kreisen nur um sich selbst und dazwischen
geistert Woyzeck wie ein Flummi hin und
her, er hört das Gras wachsen. Am Ende vollkommen
verwirrt, ausgenutzt von allen, tötet er die
Frau, die er über alles liebt.
„Die Literaturbrauerei“ hat es sich zur Aufgabe
gemacht, literarische Texte aus vergangenen
Zeiten jungen Menschen, hier und jetzt erfahrbar
zu machen. Um diese Texte nicht nur intellektuell,
sondern auch sinnlich erlebbar zu machen, legt
„Die Literaturbrauerei“ ihr Hauptaugenmerk auf
➔ Fortsetzung auf Seite 15
die emotionalen, zeitlosen Vorgänge in den Texten.
Wir wollen die Schüler/-innen auf eine innere
Zeitreise, in die Welt hinter den Worten mitnehmen
und ihnen so ein Gefühl für die Schönheit
der Sprache vermitteln, wenn „Deutsch nicht nur
gespuckt“ wird (frei nach Karl Kraus). Und weil
jede Figur, bis auf Woyzeck, in dem Stück nur um
sich allein kreist, es kein wirkliches Miteinander
gibt, sondern autistische Ich-Bezogenheit, spielt
Groß das Stück allein, versucht die Figuren
schauspielerisch deutlich voneinander abzuheben,
zu individualisieren, verbunden durch Woyzeck,
der als Einziger nach Zusammenhängen
sucht und sie allein nur in der Katastrophe findet.
Reimund Groß lebt und arbeitet mittlerweile als
Schauspieler und Autor auf einem Hof im Havelland
nahe Potsdam. Dort arbeitet er neben der
künstlerischen Haupttätigkeit und als gelernter
Landwirt seit elf Jahren auf einem Biobauernhof
mit, erarbeitete mit einem Kollegen eine szenische
Führung durch Ribbeck im Havelland und
aktuell ein Knigge-Programm und andere Volkstheaterstücke,
die sie mit großem Erfolg aufführen.
13
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Von der Probe zur Premiere
Fußballliebe bricht Tabu
A
m 21. März fand erneut eine Theateraufführung des 13-BG-Kurses „Darstellendes Spiel“ an den
Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) statt. Die Schüler/-innen berichten von der Genese des
Stücks wie folgt:
Wir haben uns in den vergangenen Monaten mit dem
Stück „Zwei Herren von Real Madrid“ von Leo Meier beschäftigt.
Nach vielen Ideen und zahlreichen Entwürfen haben
wir unser eigenes Theaterstück in Anlehnung an Leo
Meiers Werk entworfen.
Die ersten Wochen haben wir mit der Erarbeitung von
Grundlagen verbracht. Es gab verschiedene Sprachübungen,
„bla bli blub“ oder so ähnlich – zumindest hat es sich
für uns so angefühlt. Die verschiedenen Sprachübungen
waren ungewohnt, aber auch lustig.
Außerdem haben wir unterschiedliche Ebenen im Schauspiel
kennengelernt – hoch, Mitte und tief. Für uns hieß das
also, sich auf einen Stuhl zu stellen, in die Hocke zu gehen
oder sich auf den Boden zu legen.
Natürlich haben wir auch versucht, Emotionen durch Mimik,
Gesten und Stimmlage möglichst deutlich auszudrücken.
Dabei war es manchmal unangenehm – und gleichzeitig
auch ziemlich lustig – sich in einer eigentlich nicht so
ernsten Situation wütend anzuschauen. Nicht loszulachen
war gar nicht so einfach, zumindest für uns. Dennoch hat
sich die Übung gelohnt: Wir konnten Gefühle dadurch viel
lebendiger und authentischer vermitteln.
Impressionen von der Theateraufführung
Dann wurde es langsam Zeit die Rollen zu verteilen. Wir
hatten einige Charaktere zu besetzen, zum Beispiel die
zwei Fußballspieler, Engelchen und Teufelchen oder einen
Drachen. Da wir aber einfach zu viele Begeisterte in unserem
DS-Kurs waren, mussten wir für die übrigen Personen
anderen Beschäftigungen passend zum Stück finden. Daraus
entstanden unsere Technik-Gruppe und das Kreativ-
Team.
Die Technik-Gruppe hat sich um Scheinwerfer, unterschiedliche
Lichteinstellungen und Farben gekümmert.
Trotz einiger Schwierigkeiten, zum Beispiel die falsche
Verknüpfung von Kabeln oder fehlende Farbfilter, war bis
zum Tag der Aufführung alles vorbereitet. Das Kreativ-
Team hat den Prozess des Stücks in Bildern festgehalten
und sich um ein passendes Bühnenbild und Musik gekümmert.
„Zwei Spieler im Bann der Leidenschaft“, „Fußball vs.
Liebe“ oder doch lieber „Drama in Madrid?“ – nach langem
Überlegen haben wir auch endlich einen passenden Titel
für unsere Aufführung gefunden: „Die zwei Spieler von
Madrid“.
14
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Nachdem die Szenen immer wieder überarbeitet
wurden, hatten wir unseren ersten ganztägigen
Probentag. Einen Samstag in der Schule zu verbringen
– zwar nicht die Traumvorstellung von einem
Wochenende, aber dennoch hat es uns einen
großen Schritt Richtung Aufführung gebracht.
Wir hatten an dem Tag genug Zeit, um die
einzelnen Szenen durchzugehen und Feedback
zu geben und zu bekommen. In der Mittagspause
haben wir uns gemeinsam Pizza bestellt und
nach der Stärkung fand noch einmal ein Probelauf
statt. Wir haben nicht nur die Szenen geprobt,
sondern uns auch Kostüme überlegt, zum
Beispiel ein Umhang für die Paterin oder Flügel
für unseren Engel. Obwohl wir am Ende des Tages
erschöpft waren, haben wir den Samstag als
erfolgreich empfunden und die Vorfreude auf die
richtige Aufführung wurde immer größer.
In den nächsten Wochen haben wir in den Stunden
fleißig weiter geprobt und sind die Szenen
immer und immer wieder durchgegangen, damit
für den Tag der Aufführung alles passt.
Nach und nach konnten alle Rollen ihre Texte
und waren im Notfall auch zur Improvisation bereit.
Das Kreativ-Team hat währenddessen noch
mehr passende Sounds gefunden und die Techniker
haben sich mehr Effekte überlegt, wie zum
Beispiel ein Verfolger-Licht für Monolog-Szenen.
Dann war es endlich soweit und der Tag der Aufführung
stand vor der Tür. Wir waren alle sehr
aufgeregt und haben gehofft, dass alles gut läuft
und es nicht plötzlich zu einem Stromausfall
kommt.
Die Plätze im Publikum haben sich langsam gefüllt
und unsere Nervosität stieg immer weiter an.
Kurz bevor es losging, haben uns unsere Lehrerinnen,
Frau Mahr, Frau Petzoldt und Frau Lauer
nochmal einen Motivationsschub gegeben und
uns versichert, dass wir alles schaffen!
Nach einer Begrüßungsrede ging es endlich los:
Das Publikum hat viel gelacht und wir waren am
Ende sehr zufrieden mit unserer Leistung.
Sie möchten die Kaufmännischen Schulen finanziell unterstützen?
Dafür gibt es den
„Verein der Freunde und Förderer der
Kaufmännischen Schulen Marburg e. V.“
Sie möchten dem KSM-Förderverein als Mitglied beitreten?
Wenden Sie sich bitte an den
Verein der Freunde und Förderer
der Kaufmännischen Schulen Marburg e. V.
Ansprechpartner: Herr Widdrus | Frau Henschel
Leopold-Lucas-Straße 20 | 35037 Marburg
06421 201-1710 | ksm@marburg-schulen.de
Fortsetzung von Seite 13
Daneben inszeniert Reimund Groß Theaterstücke mit Profis und Laien. Nach der Schauspielschule am
Theater „Der Keller“ in Köln, führten ihn Engagements an etliche renommierte Theater quer durch die Republik,
bevor er 2007 mit der Regisseurin Annette von Klier „Die Literaturbrauerei“ gründete, in der sich
nun seine Neigung zur Literatur mit der Leidenschaft zum Spielen verbinden lassen.
Für die Schüler/-innen war diese Aufführung ein lohnender Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit
dem Dramenfragment und für Theaterfragen in Bezug auf werktreue Inszenierung gegenüber Regietheatern.
Jeannette Jockenhövel
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Besuch im Bundessozialgericht
Rechtsanwalts- (und Notar)fachangestellte in Kassel
S
chüler/-innen des zweiten Ausbildungsjahres der Rechtsanwalts- (und Notar)fachangestellten der
Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) besuchten am 6. Dezember 2024 mit ihrem Klassenlehrer,
Herrn Groß, das Bundessozialgericht in Kassel, einer der fünf höchsten Gerichtshöfe in Deutschland.
Die Klasse 11 RA 01 im Eingangsbereich des
Bundessozialgerichts in Kassel …
… und in einem der Sitzungssäle.
Christoph Luckert berichtete zunächst über die
Vergangenheit des Gebäudes in der Nähe der
Wilhelmshöher Allee, das zwischen 1935 und
1938 in nationalsozialistischem Baustil als Militärgebäude
für das Generalkommando der 9. Armee
der Wehrmacht errichtet wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zunächst
von der US-Militärregierung genutzt, danach
diente es als Stadtkrankenhaus und war – falls
Kassel 1949 Bundeshauptstadt geworden wäre –
als Bundeskanzleramt vorgesehen.
Als Bonn Bundeshauptstadt wurde, war übergangsweise
der damalige Bundesgrenzschutz in
dem Gebäude untergebracht, bis 1954 das Bundessozial-
und Bundesarbeitsgericht einzog. Das
Bundesarbeitsgericht wurde 1999 nach Erfurt
verlegt.
Die Sozialgerichtsbarkeit besteht in Deutschland
aus 68 Sozialgerichten, 14 Landessozialgerichten
und dem Bundessozialgericht mit 210 Mitarbeitenden,
darunter 42 Berufsrichtern/-innen –
geschlechtsparitätisch besetzt.
Die Senate des BSG – besetzt jeweils mit drei
Berufs- und zwei ehrenamtlichen Richtern/-innen
– entscheiden letztinstanzlich über Rechtsfragen
unter anderem im Bereich der Renten-, Krankenund
Unfallversicherung. Das BSG ist auch Ausbildungsbetrieb
für Justizfachangestellte.
Das Bundessozialgericht
Bildquelle:
https://www.bsg.bund.de/DE/Gericht/Aufgaben-und-Zustaendigkeit/aufgabenund-zustaendigkeit_node.html
Die Klasse traf bei einem Rundgang auch die derzeitige
Präsidentin des BSG, Frau Dr. Fuchsloch,
und nahm auch den größten Verhandlungssaal,
den „Elisabeth-Selbert-Saal“, in Augenschein.
Die Namensgeberin, die aus Kassel stammte,
war eine von vier „Müttern des Grundgesetzes“,
die die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland
im Parlamentarischen Rat erarbeiteten. Sie
setzte sich nachdrücklich für die Formulierung
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in Artikel
3 Absatz 2 des Grundgesetzes ein.
Den Abschluss des Besuches bildete ein kurzer
Rundgang durch die mit mehr als 200 000 Bänden
sehr umfangreiche Bibliothek des Bundessozialgerichtes
sowie ein Kurzbesuch auf dem Kasseler
Weihnachtsmarkt.
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
„Hallo lieber Stadionbesucher,
Du hältst ein Ticket für die Nordwestkurve in der Hand.“
D
ie Nordwestkurve ist etwas ganz Besonderes, denn hier schlägt das Herz von Eintracht Frankfurt.
Es gibt dort keine Sitzplätze, nur Stehplätze, was die Kurve zur Zweitgrößten ihrer Art in Deutschland
macht. In der Nordwestkurve wird es laut und lebendig! Hier wird die Mannschaft 90 Minuten
lang unterstützt, es werden Fahnen geschwenkt, und manchmal gibt es aufwendige Choreografien. Durch
die Fahnen kann es sein, dass Du nicht immer alles siehst. Hab hier einfach ein bisschen Geduld, die
Fahnen werden nicht die ganze Zeit geschwenkt und irgendwann ist die Sicht aufs Spielfeld wieder frei.
Alle Fans, die in der Kurve stehen, haben eine besondere
Aufgabe: Sie feuern die Eintracht an. Dabei
ist es egal, ob die Eintracht gewinnt oder verliert.
Alle sind für eine gute Stimmung verantwortlich!
Die Handys bleiben während des gesamten Spiels
in der Tasche und alle Fans gehen respektvoll miteinander
um. Es werden keine Fotos und Videos für
Instagram, Tik Tok oder andere Social-Media-Kanäle
gemacht. Zu einem respektvollen Umgang gehört
auch, dass Du in der Nordwestkurve keine Trikots
oder Farben von anderen Vereinen trägst,
denn hier zählt nur Eintracht Frankfurt und die Unterstützung
der Mannschaft.“
Es folgten noch Infos zur Sicherheitskontrolle und
zur Stadionordnung. Und ein letzter Hinweis: „Wenn
Du das alles im Hinterkopf behältst, wird Dein Stadionbesuch
für Dich ein unvergessliches Erlebnis.“
Mit all diesen Infos im Kopf, großer Neugier und
Respekt, vor dem was uns erwartet, fuhren wir am
Sonntag, 2. Februar, Richtung Frankfurt, wo um
15:30 Uhr im Deutsche-Bank-Park das Spiel gegen
VfL Wolfsburg beginnen sollte. Wie kam es dazu?
Die Antwort ist fast eine Geschichte für sich …
Ich war noch nie bei einem Spiel der Eintracht gewesen
und hatte zufällig erfahren, dass sich in diesem
Schuljahr Gruppen auf Stehplatztickets der
Heimspiele der Eintracht bewerben konnten. Da war
ich selbstverständlich dabei und habe meinen Schülern/-innen
schon siegessicher angekündigt: „Wir
fahren diese Saison ins Stadion der Eintracht!“
Nach mehreren erfolglosen Versuchen haben wir
tatsächlich gewonnen: 26 Stehplatzkarten im Fanblock
43! Die Freude war groß in meiner Klasse 12
FO 04.
Die Arena und die Schülergruppe mit Klassenlehrerin Katja Weiß
Leider mussten die Karten in einem sehr schmalen
Zeitfenster direkt in Frankfurt abgeholt werden. Zum
Glück erledigte dies eine Freundin für uns, sonst
wäre unser Vorhaben noch im letzten Moment gescheitert.
Zu den Tickets gab es ein beachtenswertes
Infoschreiben der Fanbetreuung, welches uns
überwiegende Laien in die Stadionwelt des Fußballs
einführte und oben bereits zu lesen war …
Nach Rücksprache mit der Schulleiterin, Frau Büchsenschütz,
erfolgten Anreise und Aufenthalt im Stadion
als Privatvergnügen, da ich verständlicherweise
die Aufsicht im Stadion NICHT sicherstellen
konnte. Erschwert wurde die Anreise leider vom
RMV, der an diesem Wochenende zwischen Gießen
und Marburg einen Schienenersatzverkehr eingerichtet
hatte, was die Reisezeit deutlich verzögerte.
Glücklicherweise kamen fast alle rechtzeitig
im Stadion an und konnten die besondere Atmosphäre
im Fanblock 43 von Beginn an erleben und
genießen. Dort entstand auch dieses Foto mit einem
Teil der Klasse 12 FO 04.
Zur Halbzeit gab es eine Stärkung mit Stadionwurst
am Imbissstand des Blocks 43. Trotz lautstarker Gesänge
und Anfeuerungsrufe ging das Spiel gegen
Wolfsburg nur 1 : 1 aus. Böse Zungen behaupten,
es sei kein schönes Spiel gewesen. Aber für uns
war es ein außergewöhnlich schönes Erlebnis und
ein toller Gewinn!
Katja Weiß (Klassenlehrerin 12 FO 04)
17
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
BG-Team holt den Titel
Die KSM dominieren Hallenfußballturnier 2025
A
m 19. Februar war es wieder so weit: Die Marburger Berufsschulen trafen sich zum Hallenfußballturnier
in der Temmlerhalle. Eingeladen waren alle beruflichen Schulen der Stadt Marburg, und das
Teilnehmerfeld konnte sich sehen lassen:
Neben der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) und der
Adolf-Reichwein-Schule (ARS), die mit vier
Teams antrat, stellten die Kaufmännischen Schulen
Marburg (KSM) gleich drei Mannschaften –
das Team-KSM-BG (Berufliches Gymnasium),
Team-KSM-FO (Fachoberschule) und Team-
KSM-InteA.
Gespielt wurde in zwei Vierergruppen, die besten
Teams qualifizierten sich für das Halbfinale. Besonders
spannend: Beide Finalplätze wurden
durch die KSM-Teams errungen, was zu einem
reinen schulinternen Duell um den Turniersieg
führte. Im Endspiel setzte sich schließlich das
Team-KSM-BG in einem packenden Spiel mit
4 : 1 gegen das Team-KSM-FO durch und sicherte
sich verdient den Turniersieg.
Auch das dritte Team der KSM, das Team-KSM-
InteA, zeigte eine starke Leistung und erreichte
nach einem intensiven Halbfinale und einem
spannenden Spiel um Platz 3 am Ende den vierten
Platz.
Ein besonderes Highlight des Tages war das
hohe sportliche Niveau sowie der faire und respektvolle
Umgang aller Spieler/-innen. Das Turnier
wurde nicht nur zu einem sportlichen, sondern
auch zu einem schulübergreifenden Gemeinschaftserlebnis.
Bereits im vergangenen Jahr hatte ein starkes
KSM-Team das Turnier gewonnen und den
Stadtmeistertitel errungen. Der diesjährige Erfolg
knüpft somit an die starke Tradition der Kaufmännischen
Schulen im Hallenfußball an.
Team KSM-BG
Team KSM-FO
Team KSM-InteA
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Abi-Cup 2025
Fußballfest mit Herz – und 300 Euro Preisgeld
S
echs Schulen, Hunderte Zuschauer/-innen
und ein gemeinsames Ziel: den Abi-
Cup 2025 gewinnen. Was vor rund drei
Monaten als spontane Idee begann, entwickelte
sich am 12. Juni im Marburger Sportpark zu einem
sportlichen Highlight für die Abiturjahrgänge
der Region – mit rund 400 Gästen, jeder Menge
Emotionen und einem Preisgeld von 300 Euro für
das Siegerteam.
Die Idee wird Realität
Da es in Marburg bisher kein Fußballturnier in
diesem Ausmaß für Abiturienten/-innen gab, kam
mir die Idee, den Abi-Cup ins Leben zu rufen.
Dank tatkräftiger Unterstützung von Sponsoren
und engagierten Schülern/-innen konnte ich
diese Vision verwirklichen – und das mit großem
Erfolg.
Sechs Schulen, ein Sieger
Mit dabei waren die Steinmühle, die Martin-Luther-Schule
(MLS), die Kaufmännischen Schulen
Marburg (KSM), die Alfred-Wegener-Schule
(AWS) aus Kirchhain, die Elisabethschule sowie
das Philippinum. Gespielt wurde in der Vorrunde
im Modus „Jeder gegen jeden“. Die vier besten
Teams – Steinmühle, MLS, KSM und AWS – zogen
ins Halbfinale ein.
Dort bezwang die Steinmühle die AWS mit 2 : 1,
während sich die MLS mit 3 : 1 gegen die KSM
durchsetzte. Im packenden Finale sicherte sich
die Steinmühle mit einem knappen 1 : 0-Erfolg
gegen die MLS den Turniersieg und das Preisgeld
von 300 Euro.
Die Mannschaft der KSM
Die Schiedsrichter
Mehr als nur Fußball
Begleitet wurde das Event von einer Tombola,
Boxautomat, Imbiss und Einlaufkindern aus
dem Ursula-Mutters-Internat, vielen helfenden
Händen und einer besonderen Atmosphäre.
Höhepunkt war das Einlaufen der Finalisten zur
Champions-League-Hymne – ein Gänsehautmoment.
Unsere Mannschaft mit den Einlaufkindern
vom Ursula-Mutters-Internat (Umi)
Einige persönliche Worte zum Schluss: Der
Abi-Cup war für mich ein Herzensprojekt – nicht
nur als Sportturnier, sondern auch als Abschiedsgeschenk
an meine Schule. Da ich die KSM nach
der 12. Klasse verlasse, war mir wichtig, noch etwas
Bleibendes zu schaffen. Etwas, das zeigt,
was möglich ist, wenn man eine Idee hat und daran
glaubt.
Die Lehrer Volkan Sarica und Marius Mengel
(beide KSM) leiteten die Spiele als Schiedsrichter
mit großem Einsatz und Fairness.
Ich möchte mich von Herzen bedanken – bei allen,
die dabei waren, mitgeholfen oder unterstützt
haben. Ohne euch wäre dieses Ereignis nicht
möglich gewesen. Ich hoffe sehr, dass der Abi-
Cup auch in den kommenden Jahren weiterlebt.
Denn dieser Tag hat gezeigt: Schule kann mehr
sein als Unterricht – sie kann verbinden, bewegen
und begeistern.
Kerem Kaya (Klasse 12 BG 02)
19
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
4. Merck-Landesschulmeisterschaften
Hervorragende Platzierungen beim Mountainbiken
A
m 22. Mai fanden auf dem Gelände der
Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in
Ober-Ramstadt zum vierten Mal die Merck
MTB-Landesschulmeisterschaften statt. Wie bereits
im vergangenen Jahr war auch diesmal wieder
ein Team der Kaufmännischen Schulen Marburg
(KSM) in der Wettkampfgruppe I (männlich)
am Start.
Der Wettbewerb gliederte sich in zwei Teile: einen
Technik-Parcours und ein Cross-Country-
Rennen. Im technischen Teil mussten die Fahrer
einen Hindernisparcours möglichst fehlerfrei und
auf Zeit bewältigen. Die dabei erzielten Zeiten bestimmten
die Startreihenfolge für das anschließende
Cross-Country-Rennen, das als Staffel mit
drei Fahrern ausgetragen wurde.
Die Rundstrecke war etwa 2,5 km lang und wies
pro Runde circa 75 Höhenmeter auf. Insgesamt
wurden fünf Runden gefahren, aufgeteilt auf die
drei Teammitglieder.
Die Strecke führte über Feld- und Wiesenwege
sowie technisch anspruchsvolle Trails mit Anstiegen
und Abfahrten. Besonders herausfordernd
waren Passagen mit Wurzeln und Steinen, die
den Fahrern neben Ausdauer auch ein hohes
Maß an fahrerischem Können abverlangten.
Das KSM-Team – bestehend aus Gero Drusel,
Jonas Henz und Moritz Klingelhöfer aus dem Abiturjahrgang
(13 BG) – startete von Platz fünf ins
Rennen und konnte sich im Verlauf bis auf den
vierten Rang von neun teilnehmenden Mannschaften
vorarbeiten. Damit verteidigten sie erfolgreich
die Platzierung des Vorjahres – eine
starke Leistung, besonders angesichts der laufenden
Abiturvorbereitungen.
Vielen Dank Euch Dreien für einen spannenden
und gelungenen Tag! Es hat wieder großen
Spaß gemacht – und ihr habt die KSM als Bike-
School mit viel Einsatz und Teamgeist hervorragend
vertreten.
Moritz Rommelspacher | Wilko Klein
Impressionen vom Wettbewerb
Bildquelle:
https://www.merckgroup.com/de/company/merck-in-germany/nachbarschaft/news/merck-landesschulwettbewerb-mtb-2025-22-05-2025.html
20
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Auch im Jahre 2025 heißt es wieder:
„Foreign-Trade-Manager“ an den KSM
A
m 12. Juni erhielten 14 Teilnehmer/-innen
des Zertifikatslehrgangs „Foreign Trade
Manager“ ihre Abschlusszertifikate, die die
Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) in Zusammenarbeit
mit der IHK Kassel-Marburg vergeben.
Anlässlich der mündlichen Abschlussprüfung beglückwünschten
Joachim Striepecke, Koordinator
für den Beruf „Kaufmann/Kauffrau im Großund
Außenhandelsmanagement, Fachrichtung
Außenhandel“ und Sören Widdrus, Koordinator
für den Bereich der IHK-Zusatzqualifizierungen,
die frisch gebackenen Prüflinge zu ihren guten
Ergebnissen.
Dabei unterstrich Sören Widdrus den wachsenden
Bedarf an Fachkräften im Bereich Zoll, Export,
Außenhandel und Logistik, die exzellente
Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Auch die
Unternehmen erkennen den Mehrwert und empfehlen
ihren Mitarbeitern/-innen und Auszubildenden
die Teilnahme an dieser Weiterbildungsmöglichkeit.
Stellvertretend für alle teilnehmenden Schüler/-innen der Klasse 12 AG 01:
Max Schäfer, Sukshi Juneja, Nele Sophie Paar und Sören Meier (v. l. n. r.) – Fotos: Joachim Striepecke
Der IHK-Kurs „Foreign Trade Manager“ findet
nunmehr schon zum fünften Mal statt und wendet
sich auch zukünftig an interessierte Auszubildende
und Mitarbeiter/-innen von Unternehmen.
Die Branchen Handel, Industrie und Logistik, deren
Mitarbeiter/-innen ihre Kenntnisse in außenhandelsrelevanten
Bereichen wie Zollabwicklung,
Luft- und Seefracht, Außenhandelsmarketing
oder der Finanzierung und Absicherung von
Außenhandelsgeschäften erweitern wollen, profitieren
dabei von einem erfahrenen Team aus
Lehrkräften, die durch langjährige Unterrichtserfahrung
und auch durch Mitarbeit in den Prüfungsausschüssen
der IHK sowohl theoretische
als auch praktische Kenntnisse vermitteln können.
Der nächste Kurs beginnt im Herbst 2025 und endet
im Frühjahr 2026. Weitergehende Informationen
sind auf der Internetseite der KSM zu finden.
Sören Widdrus
Bildquelle:
https://www.ihk.de/kassel-marburg/
Weitere Infos:
https://www.ksm-mr.de/was-wir-anbieten/bildungsangebote/schulformen-und-abschluesse/zusatzqualifikationen/
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
KMK-Fremdsprachenzertifikate
29 Schüler/-innen waren bei der Englisch-Prüfung erfolgreich
Finn Grosch (Klasse 10 EH 01), Anna Gewiese, Annalena Siebert (10 EH 02), Lisa Rößer,
Nela Freund (10 VW 01), Marcus Ghiai, Tim Fahrenbach (10 VW 01), Leon Königs (10 AG 01),
Jack Siegel (10 AG 01), Carla Petri (10 VW 01), Elias Schütz (10 AG 01), Dina Waßmuth (10 VW 01),
Lillemor Galba (10 VW 01), Lara Inacker (10 BM 01), Toryalai Rasuli (10 BM 01), Antonia Pauly (10 AG 01),
Gideon Speich (11 EH 01), Jennifer Martjan (10 EH 01), Johannes Wick (v. l. n. r.)
Auf dem Foto fehlen Harmeet Kaur (10 AG 01) und Ronja-Angelique Hessler (11 EH 01)
Herzlichen Glückwunsch!
Marion Pöltl, Nele Paar, Giovanna Puddu
(beide 11 AG 01, v. l. n. r.)
Johannes Wick, Amina El Janati (11 ZA 02),
Nadja Trenker (11 GK 01), Marcus Ghiai (v. l. n. r.)
22
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Johannes Wick, Nicole Vielwock (11 BM 02),
Maximilian Orth (11 MF 01), Oliver Gottschilch,
Marcus Ghiai (v. l. n. r.)
Stefan Denic (10 VW 01), Maja Greulich,
Vivian Clasani, Fatemeh Omidi Katigari (alle 12 HB 01)
(v. l. n. r.)
Bildquelle: https://kmk.org
29 Schüler/-innen der Kaufmännischen Schulen
Marburg (KSM) erwarben im Schuljahr 2024/25
das KMK-Fremdsprachenzertifikat.
Ronja-Angelique Heßler (11 EH 01),
Maryam Saltymuratova (11 ZA 01),
Gideon Speich (11 EH 01),
Julia Wittich, Lava Abdalla (beide 11 ZA 01)
(v. l. n. r.) – Auf dem Foto fehlt Ella Völksch
(10 RA 01)
Von den 29 Englischprüfungen wurden 22 auf dem
Niveau B2 und sieben auf dem Niveau B1 abgelegt.
23 Teilnehmende kommen aus dem allgemein
kaufmännisch-verwaltenden Bereich, fünf
aus den Gesundheits- und ein Prüfling aus den
Rechtsberufen.
Die Kultusministerkonferenz bezeichnet das
Fremdsprachenzertifikat als ein bundesweit einheitlich
geregeltes Zertifikat zum Nachweis berufsbezogener
Fremdsprachenkompetenzen.
Schüler/-innen berufsbildender Schulen können es nach erfolgreichem Ablegen einer speziellen Fremdsprachenprüfung
erwerben und damit eine für den beruflichen Werdegang bedeutsame Zusatzqualifikation
vorweisen.
23
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Überreichung der Europässe von Erasmus+
HBFS-Absolventen/-innen erhalten Zertifikate
D
ie Absolventen/-innen der Zweijährigen
Höheren Berufsfachschule für Fremdsprachensekretariat
konnten im Rahmen
ihrer Verabschiedung ihre Europässe entgegennehmen.
Sie hatten während ihrer Ausbildung
erfolgreich ein vierwöchiges Praktikum in
Cuenca (Spanien) absolviert, das von Mitteln
des Erasmus+-Programms der Europäischen
Union bezuschusst wurde.
Bildquelle: https://de.images.search.yahoo.com/
Lorine Elen, Fatemeh Katigari, Antonia Moos, Vivian Clasani, Emilio Santos und Frau Dr. Yárnoz (v. l. n. r.)
Text und Foto: Jeannette Jockenhövel
Herzlichen Glückwunsch!
Bildquelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cuenca_%28Spanien%29#/media/Datei:Cuenca_-_Centro_Hist%C3%B3rico_de_Cuenca_-_Panorama_2015-11-17.jpg
24
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Die KSM ermitteln ihre Schulsieger/-innen am PC
Bestleistung lag bei fast 300 Anschlägen pro Minute
A
uch in diesem Jahr ermittelten die Kaufmännischen
Schulen Marburg (KSM)
ihre Schulsieger/-innen am PC. Bereits
zum 30. Mal wurde der Wettbewerb durchgeführt,
bei dem fast 200 Arbeiten abgegeben
wurden.
Wie Wettschreiborganisator Sigi Groß, Koordinator
für Fachpraxis an den KSM, ausführt, fanden
die Schulmeisterschaften wie immer in Kooperation
mit dem „Bundesjugendschreiben“
statt. Das „BJS“ ist ein Wettbewerb, den die
Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und
Medien“ seit 1974 veranstaltet und an dem sich
Schulen, Stenografenvereine und andere Bildungseinrichtungen
beteiligen.
Schulleiterin Kerstin Büchsenschütz lobte das
Engagement der Fachpraxis-Lehrkräfte und die
Bereitschaft der Schüler/-innen zur Teilnahme
am Bundeswettbewerb. Von dem Schulsiegerinnen
Marie Engel und Sude Karaman ließ sie
sich über die Anforderungen bei den Wettbewerben
informieren.
Ermittelt wurden die Schulsieger/-innen im 10-
Finger-Tastschreiben sowie in der Autorenkorrektur
in zwei Altersklassen. Die Höchstleistungen
lagen diesmal bei 294 Minutenanschlägen
und 81 Korrekturen. Alle erfolgreichen Teilnehmer/-innen
erhielten Urkunden über ihre Leistungen.
„Die machen sich immer gut bei Bewerbungen,
weil solche Nachweise seit langem
nicht mehr aus den Schulzeugnissen hervorgehen“,
sagt Groß.
„Auch im Zeitalter von PCs und Tablets hat das
10-Finger-Tastschreiben nicht an Bedeutung
verloren. Es ist neben der Spracherkennung immer
noch das rationellste Eingabemittel für die
digitale Dateneingabe und -verarbeitung“.
Die Siegerehrung fand am 11. Juni statt. Dabei
überreichte Sören Widdrus, Vorsitzender des
KSM-Fördervereins, „Marburg-Gutscheine“ und
Schreibsets an die Schulbesten.
Siegerehrung der Schulmeisterschaften am PC:
Sigi Groß, Marie Engel, Sören Widdrus, Sude Karaman,
Schulleiterin Kerstin Büchsenschütz (v. l. n. r.).
Auf dem Foto fehlen Paula Schäfer und Magnus Zoch
Bildquelle:
https://www.bjckm.de/
Schulsieger/-innen 2025 wurden:
… im 10-Finger-Tastschreiben:
Altersklasse A (über 20 Jahre alt)
Magnus Zoch (Klasse 12 RA 01)
294 Minuten-Anschläge, 2636 Punkte
Altersklasse B (16 bis 20 Jahre alt)
Sude Karaman (Klasse 10 MF 02)
221 Minuten-Anschläge, 2006 Punkte
… in der Autorenkorrektur:
Altersklasse A (über 20 Jahre alt)
Paula Schäfer (Klasse 12 RA 01)
81 Korrekturen, 7600 Punkte
Altersklasse B (bis 20 Jahre alt)
Marie Engel (Klasse 11 RA 01)
56 Korrekturen, 5350 Punkte
Die nächsten Schulmeisterschaften
finden vom 2. Februar bis 27. März 2026 statt.
25
Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Die KSM stellen wieder eine Landessiegerin
Ergebnisse vom Bundesjugendschreiben
Die schulbesten Teilnehmer/-innen waren beim Bundesjugendschreiben 2025 wie in den Vorjahren sehr
erfolgreich:
Tastschreiben – Altersgruppe A (21 bis 26 Jahre)
Magnus Zoch (12 RA 01) Platz 4 der hessischen Siegerliste
Yasemin Paklaci (11 ZA 02) Platz 6 der hessischen Siegerliste
Vanessa Weigel (12 RA 01) Platz 9 der hessischen Siegerliste
Alexander Völkner (10 ZA 01) Platz 10 der hessischen Siegerliste
Thai Ha Chau Hoang (10 ZA 01) Platz 12 der hessischen Siegerliste
Tastschreiben – Altersgruppe B (19 bis 20 Jahre)
Sude Karaman (10 MF 02) Platz 4 der hessischen Siegerliste
Autorenkorrektur – Altersgruppe A (21 bis 26 Jahre)
Paula Schäfer (12 RA 01)
Magnus Zoch (12 RA 01)
Celin Joedt (12 RA 01)
Jan Lang (12 RA 01)
Zoe Böhme (12 RA 01)
hessische Landessiegerin
Platz 2 der Bundessiegerliste
Platz 2 der hessischen Siegerliste
Platz 3 der Bundessiegerliste
Platz 3 der hessischen Siegerliste
Platz 6 der Bundessiegerliste
Platz 4 der hessischen Siegerliste
Platz 9 der Bundessiegerliste
Platz 5 der hessischen Siegerliste
Platz 11 der Bundessiegerliste
Autorenkorrektur – Altersgruppe B (19 bis 20 Jahre)
Marie Engel (11 RA 01) Platz 4 der hessischen Siegerliste
Weitere Ergebnisse: https://www.bundesjugendschreiben.de
Herzlichen Glückwunsch!
Bildquelle:
https://www.bjckm.de/index.php?id=8
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Gremien im Schuljahr 2024/25
Schülervertretung
Schulsprecher: Elias Topal (Klasse 11 FO 02) – Vertreter: Milan Tabis (12 BG 02)
Weitere Mitglieder:
Lukas Kranz (12 BG 01), Wadee Lutfalla (11 FO 01), Tia Steinlandt (11 BG 05),
Talia Karaköse (12 BG 03), Lilly Pajnik (13 BG 06), Henk Völsch (11 BG 01),
Belkisa Seferovic (11 BG 06), Theo Kolckmann (11 BG 02), Daniel Krivko (11 VW 02)
Schulpersonalrat
Björn Trexler
(stellv. Vorsitzender)
Christina Voßmann
(Vorsitzende)
Sina Kuhnle
(Nachrückerin im April 2025:
Kerstin Mottner)
Antje Henschel
Sandra Sczepan
(v. l. n. r.)
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Verabschiedung von Klassen
Berufliches Gymnasium – Absolventen/-innen 2024/25
Berufliches Gymnasium Wirtschaft
Klasse 13 BG 01
Tutor: Herr Burger
Mayleen Beck
Rune Melchert Eichler
Marie Geißler
Jonas Henz
Katja Kuhl
Julia Reese
Elias Leon Sauer
Justus Weber
Berufliches Gymnasium Wirtschaft
Klasse 13 BG 02
Tutor: Herr Hesselbein
Elanur Eris
Florian Findt
Moritz Klingelhöfer
Chiara-Lidija Miechowicz
Tyler Noel Müller
Eliah Finn Raab
Til Schreiner
Jorin Jan Malte Visser
Dominik Vogel
Lena Medina Wiederhold
Stella Wöflein
Berufliches Gymnasium Gesundheit
Klasse 13 BG 03
Tutorin: Frau Dr. Hammer
Alma Mathilda Brandt
Damla Degirmenci
Lena Ficht
Fabian Leroy Martin Fritsch
Friedrich Glaser
Frederic Ian Gnau
Lina Hildebrandt
Kinga Lebiedziejewska
Lisa Molodych
Amina Muuse Cali
Ida Pfaff
Melissa Schmidt-Sommer
Amelia Zuzanna Tomczyk
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Berufliches Gymnasium Gesundheit
Klasse 13 BG 04
Tutorin: Frau Pinternagel
Naima Mohamed Aden
Taylan Osman Celik
Sophia Katja Dörr
Gero Drusel
Celina Zoe Findt
Sophie Gliemann
Charlotte Gröning
Ruxandra-Stefania Jipa
Yu Fen Lin
Alina Meier
Sophia Mittmann
Tom Linus Schuppert
Anne Wagner
Berufliches Gymnasium
Erziehungswissenschaft
Klasse 13 BG 05
Tutor: Herr Dettmer
Shimaa Alahrchi
Samuel Boland
Noel Dahl
Felix Germerott
Alba Guidotti
Violetta Hein
Johanna Herzog
Anna Huber
Tuba Kececi
Lilly Marie Kwiecinski
Amelie Jasmin Lotz
Emily-Sharleen Müller
Sophia Peter
Xenia Reinspieß
Patricia Schneider
Emily Luise Wulff
Ceyda Yildiran
Berufliches Gymnasium
Erziehungswissenschaft
Klasse 13 BG 06
Tutorin: Frau Knobloch
Hanna Aßmann
Annika Dietz
Sudenaz Kahya
Emilia Markmann
Lea Mertke
Lilly Pajnik
Melina Luisa Rückert
Lena Carina Schudy
Ann-Sophie Studenroth
Katharina Weitzel
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Gesamter BG-Jahrgang 2024/25
Fachoberschule – Absolventen/-innen 2024/25
Fachoberschule
Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung
Klasse 12 F0 01
Klassenlehrerin: Frau Mahr
Sara Abo Zamel
Amelie Marlen Bergener
Berfin Bilgic
André Hong Zhu Chen
Lina-Marie Iwich
Elis Emine Kurtulmus
Keanu Lohmann
Veit Müller
Ann-Sophie Otto
Mia Sophie Pitzer
Robin Prochazka
Jannis Ried
Aurelia Schmidt
Noah Joel Spies
Cem Yildirim
Fachoberschule
Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung
Klasse 12 F0 03
Klassenlehrerin: Frau Pöltl
Rama Ahmad, Selin Basoral
Hanna Baumgardt, Julius Bicker
Erik Bossert, Hannah Dersch
Sevil Hristov, Alexander Kallioras
Mila Kampmann, Süeda Kaplan
Denis Kasza, Keanu Kreider
Lena Leijstra, Hallah Naveed
Julie Ofodile, Vicky Schulz
Anmol Singh, Celine Thurau
Leo Tzschentke
Sophia Marie Weidemann
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Fachoberschule
Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung
Klasse 12 F0 04
Klassenlehrerin: Frau Weiß
Shaam Abozarad, Khaled Alnizamy
Kilian Bartosch
Lina Sophie Esteves Pereira
Carla Fuchs, Serciwan Genc
Shirley Gethings, David Samuel Heck
Edib Kukuljac, Miriam Lemke
Rauend Said, Roman Shcherbatiuk
Amarjeet Singh, Milena Urbanski
Emilio Valente, Lorena Weber
Angelina Zippel
Fachoberschule
Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung
Klasse 12 F0 05
Klassenlehrer: Herr Schäfer
Ebru Akbulut, Vivian Bauerbach
Robin Horatio Berger
Maria Christina Buka
Ewald Engelmann, Nijat Huseynov
Rayan Iqbal, Timon Jung
Catleya Junk, Alper Karakullukcu
Maryam Kouki (Jahrgangsbeste)
Miray Malakcioglu, Shervin Mollaakbari
Ellie Pirzas, Lucy Sauerwald
Jule Louise Schmack, Luan Shala
Valeriy Stavytskyy
Gesamter FOS-Jahrgang 2024/25
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Zweijährige Höhere Berufsfachschule (HBFS) – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 12 HB 01 – Klassenlehrerin: Frau Reinarz
Simone Reinarz (Klassenlehrerin), Emilio Santos, Lara Luft, Isaiah Iyob, Charity Lyles,
Fatemeh Omidi, Vivian Clasani, Antonia Moos, Lorine Elen, Maja Greulich, Anna-Maria Ehlert,
Dr. Brigitte Seefeldt-Schmidt (Abteilungsleiterin) – Auf dem Foto fehlt Elvis Berbati
Zweijährige Berufsfachschule (BFS) – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 11 BF 01 – Klassenlehrerin: Frau Gücker
Abdul Rahman Bazer Bashi, Joél Findt, Nina Pfaff, Anamta Naz Syed,
Yeganeh Sajadian, Vanessa Rinke, Josefine Stobrawe, Mia Eidam,
Mia-Sophie Greven, Vincent Müller, Nils Lennard Großhaus,
Nevio Trösken, Amina Shams
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (BzB) – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 10 BZ 02 – Klassenlehrerin: Frau Schwarzmeier
Ermira Ferizi, Huda Nasrah, Yasmin Butun, Faina Khadaeva, Ahmed Syed,
Abdullah Rasho, Parwez Husseinkhel (v. l. n. r.)
Integration durch Anschluss und Abschluss (InteA) – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 09 NT 02 – Klassenlehrerin: Frau Baier
Berfin Adsan, Ivan Aleksieienkov, Khrystyna Barysheva, Dmytro Bazan, Ahmad Beidar,
Yelyzaveta Bohacheva, Valerii Hryhorenko, Mohammad Kayed, Daria Kostynska,
Oleksandr Lytvynenko, Yamen Mohammad, Ali Mosavi, Nangyalay Omarzadeh,
Nicoleta Popovici, Suliman Redwanzaie, Sanaullah Sabir, Mykola Semenchuk,
Arina Semeniuk, Illia Shcherbak, Samet Yagbasan, Coskun Yilmaz, Ismail Zadun
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement
Fachrichtung Außenhandel – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 12 AG 01 – Klassenlehrer: Herr Striepecke
1. Reihe: Jean Michel Nguyen, Max Schäfer, Julian Hog, Dilara Gervais
2. Reihe: Zahra Famarini, Sören Meier, Jan Lukas Freund, Nele Sophie Paar
3. Reihe: Jana Jelinek, Johannes Höhl, Giovanna Puddu
4. Reihe: Loris Deiana, Roman Buchsteiner, Sukshi Juneja
(jeweils v. l. n. r. – Fotos und Collage: Joachim Striepecke)
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Kaufleute für Büromanagement – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 12 BM 01
Klassenlehrer: Herr Elbert
Jeff Czaja
Jan Mehlinger
Elisa Rütten
Cassandra Guckes
Bahar Ramezani
Lisa Krebs
Jasmin Matysza
Aygün Matar
Nelly Keberlein
Amela Adrovic
Zahra Rezaei
Szofia Balint
Auf dem Foto fehlt Jessica Peter
Klasse 12 BM 02
Klassenlehrer: Herr Sarica
Sima Adigüzel
Michelle Bayer
Luis Nils Dörr
Colin René Graf
Asli Beyza Güngör
Liane Helwich
Beyza-Nur Imamoglu
Florian Janta
Janina Jeude
Ahmed Erkam Karabulut
Colin Kühl
Xenia Kusmin
Sabine Nagel-Horn
Sonja Rahmatika
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Verkäufer/-innen – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 11 EH 02
Klassenlehrer: Herr Sarica
Denis-Vincent Anthony
Shanel Feimov
Yasin Gervais
Dari Haji Moslem
Franz Hein
René Keim
Chantal-Azemina Lehr
Kubilay Uyan
Sofiane Elian Zerrouki
MFAs bestehen Prüfung im Winter 2024/25
Freisprechungsfeier mit Übergabe der Zeugnisse
S
echs Medizinische Fachangestellte haben
ihre Prüfung erfolgreich bestanden
und sind aus ihren Ausbildungsverhältnissen
entlassen worden. Nun fand die feierliche
Übergabe der Prüfungszeugnisse statt. An
der Abschlussfeier nahmen vier der Absolventinnen
der Abschlussprüfung teil.
Freisprechungsfeier mit Übergabe einer Rose
Dr. Nowak verlas das „Feierliche Versprechen“
aus der Berufsordnung der Medizinischen
Fachangestellten und gratulierte ihnen. Dann
überreichte er die Zeugnisse und je eine Rose
an die Fachangestellten.
Hinter den nun staatlich geprüften Medizinischen
Fachangestellten liegt eine dreijährige
Ausbildung im dualen Ausbildungssystem. Dr.
Paul-Otto Nowak, Vorsitzender der Bezirksärztekammer
Marburg, begrüßte zu Beginn seiner
Eröffnungsrede die Medizinischen Fachangestellten
mit ihren Angehörigen und Freunden.
Weiterhin freute er sich, die neue Schulleiterin
der Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM),
Oberstudiendirektorin Kerstin Büchsenschütz,
und die Abteilungsleiterin, Studiendirektorin
Dr. Brigitte Seefeldt-Schmidt, sowie Vertreter
der Lehrerschaft und Mitglieder des Prüfungsausschusses
der Bezirksärztekammer Marburg
begrüßen zu können.
Danach richtete Dr. Brigitte Seefeldt-Schmidt
ein Grußwort an die Medizinischen Fachangestellten.
Dr. Nowak nahm anschließend die
„Freisprechung“ der neuen Medizinischen
Fachangestellten vor.
Vorn: Charline Kirchner, Mayla Schlidt und Ksenia Kauz.
Es fehlt Eva-Maria Raman. In der zweiten Reihe:
Schulleiterin Kerstin Büchsenschütz, Abteilungsleiterin
Dr. Brigitte Seefeldt-Schmidt, Bezirksärztekammervorsitzender
Dr. Paul-Otto Nowak und die Ausbildungsbeauftragte
Dr. Elke Neuwohner.
Quelle: Oberhessische Presse (red) vom 08.03.2025
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Medizinische Fachangestellte – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 12 MF 01 – Klassenlehrerin: Frau Schneider
Eyleen Bäthge, Berivan Cengiz, Michelle Döring, Silvia Ermagan, Aideen Fuchs, Celine Hepting,
Seval Kaya, Maryam Keykhosravi, Klara Krones, Sofiya Mast, Sibel Onayli, Paula Schirg,
Luna Schmid, Lena Schweinsberger, Katharina Secer-Neuberger, Leonie Sika, Maryam Thaljeh,
Jana Vey, Christiane Volnhals-Spiller
Klasse 12 MF 02 – Klassenlehrerin: Frau Sczepan
Celina Bilgard, Alina Cernov, Johanna Damm, Zelda Diekmann, Melissa Friebertshäuser,
Souzda Khalil, Alexandra Kovalenko, Annalena Markgraf, Mariella Nau, Anjusha Röhr,
Inka Ruhwedel, Lea Schmidt, Nadine Weber, Nur Zisan Yesiltepe
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Rechtsanwalts- (und Notar-)fachangestellte – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 12 RA 01 – Klassenlehrerin: Frau Kaufmann
Anna Gewiese (Abteilungsleiterin der KSM), Melanie Lange-Wege (Rechtsanwältin und Notarin sowie Lehrkraft,
an den KSM), Sophie Hain, Inessa Chibac, Anke Helm (Lehrkraft), Celin Joedt, Lisa Rößer (Lehrkraft), Jan Lang,
Daniel Dittmann, Magnus Zoch, Stefanie Kaufmann (Koordinatorin der Rechtsberufe), Vanessa Veigel,
Gina Blöcher, Dilara Baran, Madina Sahab, Jasmina Lounissi, Thomas Kelz (Rechtsanwalt und Ausbildungsberater
der Rechtsanwaltskammer Kassel), Zoe Böhme, Diana Cosic (Rechtsanwältin und Vorsitzende des
Marburger Anwaltvereines e. V.), Kim Dittmar (Jahrgangs- und Prüfungsbeste)
Auf dem Foto fehlen Sophie Nelich und Paula Schäfer
Steuerfachangestellte – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 12 ST 01 – Klassenlehrerin: Frau Stehl-Jarosch
Leonard Althaus, Lisa Debelius, Nadine Farger, Noah Michael Junker, Alena Kehm, Cora Rautenberg,
Nasiba Senin, Samira Stuhlträger, Gevriye Uras, Lukas von Schulz, Berfin Yildiz, Jan Arnold, Hendrik Debus,
Alexander Weinand (Jahrgangsbester, Winterprüfung 2024/25)
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Verwaltungsfachangestellte – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 12 VW 01 – Klassenlehrerin: Frau Grebe
Anastassia Beidek, Kenan Bozdogan, Gölbahar Chaker, Luca Pascal Deuker, Maya Leoni Hujo,
Lara Humburg, Alena Kuhl, Leon Löffler, Sebastian Martin Müller, Eleena Nickel, Adrian Schaub,
Stella Chiara Theis, Tim Weigand, Anna Josephine Weimar, Sümeyye Yalcin
Klasse 12 VW 02 – Klassenlehrer: Herr Mengel
Sven Danzeisen, Andre Duarte, Julian Dülfer, Friederike Kersting, Nele Leimbach, Lea Münn-Loskand,
Jasmin Pta, Lara Schnare, Emily Schülke, Laetitia Stoly, Ljubow Tarkhova, Laura Tschetter
Informieren Sie sich zwischen
zwei Ausgaben der Jahreszeitung
auf unserer Website oder auf Instagram
www.ksm-mr.de | ksm_marburg
Bildquelle:
www.bundesrechnungshof.de/de/presse-service/bilder/symbolfoto-pressemitteilung-1
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Zahnmedizinische Fachangestellte – Absolventen/-innen 2024/25
Klasse 12 ZA 01
Klassenlehrerin:
Frau Dr. Stoll
Luisa Mankowski (Note 1,3), Lara Wetzlar (Note 1,4),
Emma Lamp und Irina Müller (beide Note 1,5) erhielten
Fortbildungsgutscheine der Landeszahnärztekammer Hessen
Amina Alisultanova
Hermela Mulugeta Andermaryam
Liridona Berisha
Laura Freidline
Ikra Gülcan
Halima Khalil
Linda Khalil
Emma Lamp
Luisa Mankowski
Violetta Pavljuk
Emely Schäfer
Jana Schoppert
Manal Simoqy
Selen Varlibas
Lara Wetzlar
Klara Woronow
Klasse 12 ZA 02
Klassenlehrer:
Herr Dr. Lehmann
Sema Nur Ayal
Khaola Alkhalaaf
Sara Cetin
Annalisa Hallenberger
Kornelia Kasper
Alina Lakin
Lorena Mora
Irina Müller
Maja Rüppel
Aylin Saglam
Kristina Sljatina
Josephina Wedekind
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Michaela Ganß
Kommen & Gehen
Neue Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst
Hallo zusammen,
mein Name ist Michaela Ganß und ich bin seit November 2024 Referendarin
an den Kaufmännischen Schulen Marburg in der Fachrichtung Gesundheit
und im Unterrichtsfach Deutsch. Hierbei begleiten und unterstützen mich
meine Mentorinnen Frau Noack und Frau Baier.
Ich freue mich riesig, nun endlich im Schulalltag angekommen zu sein und
das, was ich in den letzten Jahren gelernt habe, in der Praxis umzusetzen.
Nach dem Abitur habe ich mich zunächst für ein Studium des Medizinischen
Managements an der THM Gießen entschieden. Dort habe ich nicht nur viel
über das Gesundheitssystem gelernt, sondern auch praktische Erfahrungen
gesammelt – unter anderem als Werkstudentin in der Transfusionsmedizin,
im Personalmanagement der Uniklinik Gießen und im Medizincontrolling des
Kreiskrankenhauses Alsfeld.
Nach dem Bachelorabschluss 2021 hat es mich zurück aufs Land und in die Heimat gezogen – das Antrifttal, wo
ich bis heute lebe. Nachdem ich festgestellt habe, dass ich meine beiden Interessen und Leidenschaften, das
Lehren und die Arbeit im Gesundheitswesen, vereinen möchte, hatte ich das klare Ziel vor Augen, Lehrerin zu
werden. Also wurde ich Quereinsteigerin ins Lehramt und begann mein Studium der Berufspädagogik für Gesundheit
und Deutsch an der Universität Kassel und der Hochschule Fulda, welches ich 2024 mit dem Master of
Education abgeschlossen habe.
Bereits 2023 durfte ich mein Praktikum an den Kaufmännischen Schulen Marburg absolvieren – ein Einblick, der
mir nicht nur fachlich, sondern auch menschlich sehr gefallen hat. Umso schöner ist es, jetzt als Referendarin
zurückzukommen. Ich freue mich auf viele neue Gesichter, spannende Erfahrungen und darauf, gemeinsam mit
den Schülerinnen und Schülern den Schulalltag zu gestalten.
Sophie Kläs
Liebe Leserinnen und Leser,
mein Name ist Sophie Kläs. Ich bin seit dem 1. November 2023 als Lehrkraft
im Vorbereitungsdienst an dieser Schule. Meine Fächer sind Gesundheit und
Englisch.
Nach meinem Abitur habe ich zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr in Togo
gemacht. Während dieser Zeit habe ich für mich entdeckt, dass ich sehr
gerne unterrichte und es mir Freude macht mit meinen Schülerinnen und
Schülern zu interagieren.
Da ich schon immer ein großes Interesse an Medizin hatte, habe ich mich für
die berufliche Fachrichtung Gesundheit entschieden. Mein Zweitfach Englisch
entstand aus meiner Leidenschaft für englischsprachige Literatur.
Mein Studium habe ich an der Universität Osnabrück gemacht. Da ich vorher keine Ausbildung gemacht habe,
durfte ich durch viele Praktika Erfahrungen sammeln und so in viele verschiedene gesundheitsbezogene Berufe
hineinschnuppern. Besonders begeistert hat mich dabei die Altenpflege, sodass ich während des Studiums insgesamt
drei Jahre als Altenpflegehelferin gearbeitet habe.
Da meine Familie aus dem schönen Siegerland kommt, wollte ich nach meinem Master gerne wieder näher an
meiner Heimat sein. Marburg hat sich als sehr schöner Kompromiss angeboten und ich habe meine Zeit in der
Stadt und an den KSM bisher sehr genossen. Da ich mein Referendariat in Teilzeit absolviere, habe ich nun
noch ein Schuljahr vor mir und freue mich auf viele weitere schöne Erfahrungen!
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Neu an den KSM sind …
• Herr Gerald Funk (Abrechnungswesen bei den Medizinischen Fachangestellten)
• Frau Svenja Glindmeier (Gesundheitsberufe)
• Herr Patrick Gomell (abgeordnet von der Willy-Brandt-Schule in Gießen zur Unterstützung des
Schulleitungsteams bei der Schulverwaltung sowie beim Stunden- und Vertretungsplan)
• Frau Mathea Michel (Wirtschaft und Mathematik)
• Frau Gabriele Spaan (Rechtsberufe)
Bereits im Laufe des Schuljahres 2024/25
wurde neu eingestellt bzw. in das Beamtenverhältnis übernommen:
• Herr Matthias Braun (Wirtschaft und Politik/Wirtschaft)
Über das Schuljahr 2024/25 hinaus sind an den KSM tätig:
• Frau Jeannette Biba (Deutsch, DaZ und Französisch)
• Frau Dr. Sihem Hamlaoui (Englisch, Französisch und Arabisch)
• Herr Jonas Jäckel (Deutsch und Politik/Wirtschaft)
• Frau Larissa Knebel (Fachpraxis Wirtschaft & Verwaltung)
• Frau Lisa Kreutziger (Geschichte und Deutsch)
• Frau Lisa Rößer (Deutsch, DaZ und Politik/Wirtschaft)
• Frau Sandra Sczepan (Fachpraxis Gesundheit)
Carsten Erbes
Carsten Erbes wurde am 7. August 2000 im Landkreis Marburg-Biedenkopf
für die Kaufmännischen Schulen Marburg als Beamter auf Probe
mit den Fächern Wirtschaft und Informatik eingestellt. Zum 29. April 2002
erfolgte dann die Berufung zum Studienrat auf Lebenszeit und im Frühjahr
2007 die Ernennung zum Oberstudienrat.
Herr Erbes war seit 2009 lange Zeit Kommissionsmitglied für das Landesabitur
im Fach Datenverarbeitung/Wirtschaft. Er wurde zum 1. Oktober
2010 zum Studiendirektor als ständiger Vertreter des Leiters einer beruflichen
Schule mit mehr als 360 Schülern/-innen ernannt.
Herr Erbes war 23 Jahre lang Kollege an den Kaufmännischen Schulen
Marburg und übernahm vor 15 Jahren die Aufgaben des stellvertretenden
Schulleiters, begleitete die Digitalisierung der KSM, kümmerte sich um die
Belange der EDV, erstellte jährlich Stunden- und Vertretungspläne, die
Jahresstatistiken, managte Raumvergabe und -vermietung und vieles
mehr.
Seine Leidenschaft galt der Durchführung der jährlichen Schneesportkurse an den KSM.
Zum 1. April 2025 wurde Herr Erbes auf eigenen Wunsch als Studiendirektor zur Wahrnehmung von Schulleitungsaufgaben
an die Carl-Strehl-Schule Marburg versetzt.
Die KSM verlassen zum Schuljahresende 2024/25 Herr Thomas Hirsch, Frau Melanie Lange-Wege und
Frau Maike Schneider. Wir danken diesen Lehrkräften für ihren Einsatz an den KSM. – Nach vier Jahren
endet die Tätigkeit von Frau Ingrid Kaczmarek-Reitze als Pädagogische Servicekraft in der Mediathek.
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Dies & Das
Anstellung als Studienrat
Herr Maximilian Walz wurde am 23. August
2024 als Beamter auf Probe zum Studienrat ernannt.
Lebenszeitverbeamtung
Frau Studienrätin Betul Bastug wurde am 21.
Oktober 2024, Herr Studienrat Michael Till am
30. Oktober 2024 und Frau Studienrätin Franziska
Eims am 1. Januar 2025 in das Beamtenverhältnis
auf Lebenszeit übernommen.
25-jähriges Dienstjubiläum / Beförderungen
Katja Weiß Johannes Wick Kathrin Born Verena Bretschneider
Frau Oberstudienrätin Katja Weiß (Bild 1, zusammen
mit der beauftragten Schulleiterin Kerstin
Büchsenschütz) konnten am 1. Mai 2005 und
Herr Studiendirektor Johannes Wick (Bild 2) am
8. April 2025 rückwirkend zum 1. März 2021 das
25-jähriges Dienstjubiläum feiern.
Zweites Staatsexamen
Am 14. Januar 2025 konnte Herr Oberstudienrat
Sören Widdrus die Urkunde zum 25-jährigen
Dienstjubiläum rückwirkend zum 1. Januar 2022
in Empfang nehmen.
Frau Studienrätin Kathrin Born (Bild 3) und Frau
Studienrätin Verena Bretschneider (Bild 4) wurden
am 28. April 2025 zu Oberstudienrätinnen ernannt.
Am 17. Oktober 2024 erfolgte die kommissarische
Beauftragung von Herrn Studienrat Dr.
Matthias Zucchi als Oberstudienrat.
Frau Mathea Michel legte am 29. April 2025 ihr
Zweites Staatsexamen ab.
Gratulation!
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Kaufmännische Schulen Marburg 27. Jahrgang | Ausgabe 29 | August 2025
Sigi Groß seit 40 Jahren an den KSM
Auf ein Jubiläum der besonderen Art konnte Sigi Groß am 1. August 2025 zurückblicken:
Zum Schuljahresbeginn 2025/26 ist er 40 Jahre ununterbrochen an den
Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) tätig.
Nach einer kaufmännischen Ausbildung und seiner Wehrdienstzeit legte er die
Staatlichen Prüfungen als Lehrer der Kurzschrift, des Maschinenschreibens und der
Bürotechnik ab. Seine berufliche Laufbahn an den KSM begann am 1. August 1985
mit der berufspädagogischen Ausbildung als Fachlehreranwärter. Zwei Jahre später
wurde er als Fachlehrer für arbeitstechnische Fächer an den Kaufmännischen
Schulen übernommen. Seit 1. April 2006 ist er als Koordinator für Fachpraxis Mitglied
der erweiterten Schulleitung.
In vier Jahrzehnten an den Kaufmännischen
Schulen hat er viele Umbrüche erlebt und begleitet.
In den ersten Jahren seiner Tätigkeit unterrichteten
er und seine damaligen Fachkolleginnen
und -kollegen noch Kurzschrift in verschiedenen
Schulformen und dualen Ausbildungsberufen.
Der Unterricht im Maschinenschreiben wurde in
vier großen Räumen, die heute PC-Räume sind,
an elektrischen Schreibmaschinen erteilt. Besonders
in den Bereichen Text- und Informationsverarbeitung
sowie Bürowirtschaft musste immer mit
der technischen Entwicklung Schritt gehalten
werden, was entsprechenden Fortbildungsbedarf
zur Folge hatte. Der rein fachpraktische Unterricht
wandelte sich zu lernfeld- und handlungsorientierten
Lernarrangements.
Viele Projekte hat Sigi Groß (mit)initiiert: Die Einrichtung
eines ersten Lernbüros mit Lehrertandems
aus Wirtschafts- und Fachpraxis-Lehrkräften,
die Implementierung der Schulzeitung „KiK –
Kaufmännische Schulen in Kontakt“ (jetzt: Jahreszeitung),
der KSM-Mediengruppe, die er seit
vielen Jahren leitet, die Weiterentwicklung der
schulischen Website, die Anschaffung und Betreuung
einer Ausstellungsschrankwand für die
Büromaschinensammlung der Schule.
Die Einführung des Fonotypie-Unterrichts und
der Umgang mit der Anwaltssoftware „RA-Micro“
gehen ebenso auf ihn zurück wie die Beteiligung
der Schule am „Bundesjugendschreiben“ (zunächst
auch in Kurzschrift, bis heute im Tastschreiben
und in der Autorenkorrektur).
Seit 30 Jahren wird das BJS an den KSM als
„Schulmeisterschaft am PC“ durchgeführt. Durch
die Teilnahme an dem Wettbewerb wurden Schüler-/innen
der KSM 50-mal hessische Landessieger/-in
und ein Dutzend Mal Bundessieger/-in.
Zweieinhalb Jahre – bis zur Berufung in die erweiterte
Schulleitung – war er Mitglied des Schulpersonalrates,
seit vielen Jahren ist er Schulobmann
des glb. Fast dreißig Jahre gehörte er dem
Aufgabenerstellungsausschuss der Rechtsanwaltskammer
Kassel an und vertritt ebenso lange
die Interessen der Fachpraxis in der landesweiten
AG der Rechtsberufe. Fast alle Schulformen
und zahlreiche dualen Ausbildungsberufe in den
Berufsfeldern Wirtschaft und Verwaltung sowie
Gesundheit kennt er aus eigenem Erleben.
Ein besonderes Anliegen war und ist ihm die Vernetzung
„der Fachpraxis“. Als Mitbegründer des
Vorläufers der landesweiten AG „Fachpraxis
Hessen“ – zunächst auf die mittelhessische Region
und auf Koordinatoren/-innen für Fachpraxis
begrenzt – hat sich die Arbeitsgemeinschaft hessenweit
als partei- und gewerkschaftspolitisch
neutrales Sprachrohr für alle Fachpraxislehrkräfte
etabliert. Im AG-Verteiler sind inzwischen
rund 500 Lehrkräften erfasst – das sind 50 % aller
Fachpraxislehrkräfte an beruflichen Schulen in
Hessen.
Jede berufliche Laufbahn endet irgendwann. Vor
Beginn seines letzten Schuljahres hat er den Antrag
auf vorzeitige Pensionierung zum 1. August
2026 gestellt. Dann enden für Sigi Groß 41 Jahre
an den KSM.
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