Thermenland_08-2025
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AUSGABE 166 AUG.2025
Thermenland
MAGAZIN
Interview: Rieder Messe verbindet drent & herent
Freibad-Guide: Wo das Thermenland baden geht
Apotheker-Tipp: Medizin bei Hitze richtig lagern
Die Thermen
der Zweckverbände in den drei Kurorten kommen
trotz erheblicher Anstrengungen nicht
aus den roten Zahlen. In den aktuellen Sitzungen
der kommunalen Zweckverbände, die
Heilthermen betreiben, konnte der Geschäftsführerder
Thermengemeinschaft Niederbayern,
Franz Altmannsperger, durch komplizierte
Tabellenberechnungen nachweisen,
dass es durch den Zusammenschluss der
Thermenverwaltung gelungen ist, so wenig
Verlust pro Behandlung zu machen, wie noch
nie zuvor. Trotz aller Bemühungen der Verwaltung
und dem besonders gelobten Engagement
der Mitarbeitenden in den Thermen
scheint es nicht zu gelingen, auf eine
betriebswirtschaftliche schwarze Null zu
kommen. Die Corona-Pandemie hat die Thermen,
die vorher durchaus auf Erfolgskurs
waren, in ein tiefes Loch fallen lassen. Aus
dem haben sie sich zwar wieder herausgearbeitet,
doch den Anschluss an die generelle
Tendenz v .C. (vor Corona) konnten sie noch
nicht wieder finden. Lediglich die Europa
Therme in Bad Füssing, die schon v. C. als
einzige öffentliche Therme gute Gewinne verzeichnen
konnte, kann eine minimal steigende
Tendenz auch n. C. (nach Corona)
nachweisen.
„Wenn ich die Erlöse ansehe und dem gegenüberstelle,
was wir in die Wohlfühl-Therme
investieren wollen, dann komme ich schon
sehr ins Nachdenken, denn, wenn ich heute in
der freien Wirtschaft 3 Millionen Miese im
Jahr mache, dann muss ich zusperren“, gab
Kreisrat Fritz Pflugbeil zu bedenken. Die
AKTUELL
Wohlfühl-Therme in Bad Griesbach leidet
besonders unter dem Kostendruck durch die
gestiegenen Energie und Personalkosten. Das
Aushängeschild der Therme als exklusive
Wellness-Oase, das Hamam, ist bei Einzelbetrachtung
seit jeher ein Draufzahlgeschäft
und soll nun verpachtet werden, um es als
Einrichtung überhaupt erhalten zu können.
„Wir haben noch 15 Millionen Euro Rücklagen,
da können wir noch 5 Jahre zehren davon,
dann sind sie aufgebraucht“, rechnete Pflugbeil
weiter.
Auch der Zweckverbandsvorsitzende, Bezirkstagspräsident
Dr. Olaf Heinrich, betonte
ausdrücklich, dass die Misere an den Rahmenbedingungen
liege, die man nun einmal
nicht ändern könne. Trotzdem liege in einem
5 Bausteine umfassenden Zukunftskonzept
die derzeit einzige greifbare Chance, die
Angebote der Wohlfühl-Therme den geänderten
Zeiten anzupassen und so die Attraktivität
zu verbessern. „Es ist unsere Aufgabe für
unsere Therme, von der ja ein jeder jetzt
schon begeistert ist, wenn man mit den Leuten
spricht, eine Nische finden, damit wir wieder
mehr Besucher bekommen“, so Pflugbeil.
Dazu sollen in den nächsten Jahren nach und
nach als „Bausteine“ ein Gradierwerk, Saunen
im Hang, ein Ruhehaus, ein Saunadeck mit
Badeteich und ein neues Gesundheitsstudio
mit Ruhebereich und eine teilüberdachte
Event-Terrasse errichtet bzw. eingerichtet
sowie – als 5. Baustein – das Angebot im
Bereich Spa & Wellness ausgebaut werden.
Um dieses Zukunftskonzept umzusetzen, sollen
weitere 6,5 Millionen Euro in die Wohlfühl-Therme
investiert werden.
Martin Semmler M. A., Chefredakteur
„Wo sind in diesem Konzept die Hotels, für
die das Ganze hier schließlich auch errichtet
wurde“, gab Renate Wasmeier zu bedenken.
„Die bauen sich teilweise ihre Wellness-Abteilungen
selber und ihre Gäste besuchen
die Therme nicht mehr.“ Damit sprach die
Bezirksrätin ein Problem an, mit dem alle
Thermen-Standorte zu kämpfen haben. Überall
bauen größere Gastgeber ihre Betriebe zu
Resorts aus, um die Gäste im Haus zu behalten.
Doch die Tourismusorte haben ihre
Anziehungskraft nicht wegen ihrer All-inklusive-Resorts,
sondern durch die Vielfalt an
kleinen Geschäften und Restaurants, die einfach
zum Urlaubsgefühl dazugehören. Durch
die Resort-Tendenz aber kommt es zu einer
Selbstkannibalisierung, denn, verschwindet
diese besondere Infrastruktur, werden auch
die Resorts am Ende für die Gäste nicht mehr
interessant sein.Darum sollten sich auch die
Gastgeber intensiver daran beteiligen, auch
die Thermen als touristische Leuchttürme
unserer Region zu
erhalten!
DO SCHAU HER...
Eine „selbstgebaute
Kapelle im mittelalterlichen
Stil, für diverse
Nutzungen geeignet,
ob als kunstvolles
Gartenhaus oder Spielmöglichkeit
für Kinder“
gab es nach den Ortenburger
Ritterspielen
auf eBay-Kleinanzeigen
von der Schlosswiese
weg zu verschenken.
Ein richtiges handwerkliches
Kleinod laut
Beschreibung des
Anbieters: „Die Kapelle
ist 8 x 4 m groß und
geschmückt mit 8 großen
Kirchenfenstern
und einer 2 m Giebelrosette
(kein Glas).
Sie hat ein Türmchen
mit 5 m Höhe (nicht
begehbar), besteht aus
Multiplexplatten, doppelschichtig
mit Styroporisolierung
und ist
mit einer Planeneindeckung ausgestattet, die sie vor Regen schützt. Die Wandhöhe innen beträgt 2,70 m und die Giebelhöhe 4,70 m.“ Nur einen kleinen Fehler hat das Schmuckstück:
„Der Boden im Inneren muss erneuert werden.“ Im Laufe des Juli hat sie wohl einen neuen Besitzer gefunden. Welcher Nutzung sie dieser wohl zugeführt haben mag?
Vielleicht wurde in einem verwunschenen Garten in ihr von einem Ritter und seiner Maid die Treue fürs Leben geschworen?
sam
AKTUELL
Editorial: Keine weitere Selbstkannibalisierung! 3
Doschauher: Mittelalter-Kapelle zu verschenken 3
Senioren-Union: Konkrete Ideen zum Büroktratieabbau 5
SPD: Margrét Rún Kraus Vorsitzende im Passauer Land 6
ILE-Förderung: Confido für gesunde Kinder & Umwelt 7
Interview: Rieder Messe kann Region verbinden 8
Weitblick: Griesbacher Kirchturm zugänglich machen 10
Johannesbad: Familienfreundlichkeit als Erfolgsfaktor 15
Zahl des Monats: Was uns invasive Arten kosten 29
INHALT
7
GENIESSEN & ERLEBEN
Europa Therme: Sommer-Party vereint Generationen 10
Innviertel: Sommergenuss & Rieder Herbstmesse 11
Abkühlung: Großer Freibad-Guide durchs Thermenland 12
Bad Füssing: Perfektes Ausflugsziel für die ganze Familie 13
Hochadelige Rezepte: Einen „Faulen Heinz“ backen 14
Johannesbad: Sommer-Momente zum Genießen 15
10
FIT & GESUND
Naturapotheke: Frauenmantel hilft nicht nur Frauent 16
Apotheker: Medikamente richtig aufbewahren 18
KULTUR & FREIZEIT
Kulturpreise 2025: Alle kommen aus dem Thermenland 20
Goldhauben: Glänzende Frauen-Power mit Tradition 21
5. Bremswongziang in Wies: Wer hat den Stärksten? 21
VerbINNdungen: Meister-Dialog im Daringer-Museum 22
Kino im Schloss: Film-Erlebnis für ganze Familie 22
Bücherei-Kabaret: Tom Quijote & die Mühlen des Lebens 22
Kartenverlosung: Tanzen mit G.G.Anderson & Sunrise 23
Kulturfestival Bad Füssing: Vorverkauf läuft bereits 23
18
UNTERWEGS MIT DEGENHART
„Träume Zeit“ – Kultur-Picknick am Dorf 24
Sommer in der Stadt: Konzerte umsonst & draußen 25
RAT & TAT
VerkehrsTipp: Mit Sicherheit gesund ans Ziel kommen 26
Permakultur: Im Frieden miteinander und der Natur 27
Maria Himmelfahrt: Gemeinsam Kräuterbuschen binden 27
26
SERVICE
Thermenland Horoskop 28
Wetterprophet, Zahl des Monats 29
Impressum 29
Notrufnummern 30
Apotheken-Notdienst 30
www.thermenland-magazin.de
4
AKTUELL
Senioren-Union übergibt Vorschlagspaket zum Bürokratierückbau in Bayern
Mit konkreten Maßnahmen Bürokratie rückbauen
Gerade bei den für die Senioren-Union wichtigen Themen der Gesundheitsversorgung,
Pflege und Rente, aber auch im kommunalen Bereich
stöhnt ganz Bayern über eine überbordende Bürokratie. Vorschriften
vermehren sich, an deren Sinn man schnell zweifeln kann. Der Landesvorstand
der Senioren-Union hat aus seinen Gliederungen 15 Vorschläge
zusammengetragen, wie ein Bürokratierückbau in Bayern
gefördert werden kann.
„Viele jammern über zu viel Bürokratie in Europa, in Deutschland und in
Bayern. Die Senioren-Union der CSU will konkret den Bürokratierückbau
voranbringen. Dazu haben wir 15 konkrete Vorschläge zusammengestellt“
erklärt Franz Meyer, Landesvorsitzender der Senioren-Union der CSU (SEN).
Das große Vorschlagspaket wurde jetzt dem Beauftragten für Bürokratieabbau
der Bayerischen Staatsregierung, MdL Walter Nussel, übergeben.
Probleme im Gesundheitswesen
Damit konkrete Vorschläge beim Bürokratierückbau in Bayern helfen, hat
der Landesvorstand der Senioren Union schwäbischen Bezirksvorsitzenden
Gottfried Hänsel mit der Zusammenfassung von Vorschlägen beauftragt.
Hänsel hat aus allen Teilen Bayerns Ideen und Vorschläge eingesammelt.
Dabei wurde ein breites Themenspektrum abgedeckt. Von ganz einfachen,
konkreten Vorschlägen bis zu komplexen Betrachtungen der unterschiedlichen
Handlungsbedarfe wurden Empfehlungen ausgearbeitet.
„Es gibt kaum eine Branche, die nicht von überbordender Bürokratie betroffen
ist. Es trifft auch solche besonders hart, die ohnehin mit Problemen, etwa
eklatanter Personalnot zu kämpfen haben, beispielsweise die Pflege,“ schreibt
Gottfried Hänsel in seinem Vorwort zu den 15 Vorschlägen der Senioren-
Union. „Die Bürokratie frisst, das belegt das Beispiel Pflege, nicht nur Zeit, sie
verschärft auch noch das Versorgungsproblem im Gesundheitswesen.“
Konkrete Maßnahmen gefordert
Am Münchner Marienplatz trafen sich die Vertreter der Senioren-Union mit
dem Beauftragten für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung,
Walter Nussel. Der langjährige Landtagsabgeordnete nahm die Sammlung
der Vorschläge entgegen und versprach die konkreten Anregungen in seine
Arbeit aufzunehmen. Zu den 15 Vorschlägen gehören ganz konkrete
Maßnahmen, wie die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs mit Schülerausweis.
Die Nutzung der digitalen Prozesse, die Anhebung von EU-
Schwellenwerten, die Überprüfung von Behördenstrukturen und die Überregulierung
sind weitere Maßnahmen-Vorschläge. Am weitestgehenden ist
Ein Maßnahmenpaket aus 15 Vorschlägen zum Bürokratierückbau in Bayern wurde
Walter Nussel, MdL, dem Beauftragten für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung
(2.v.l.) auf dem Münchner Marienplatz übergeben. Für die Senioren-Union
haben (von links) Gottfried Hänsel (Bezirksvorsitzender der Senioren-Union Schwaben),
Franz Meyer (Landesvorsitzender der Senioren-Union der CSU) und Karin Eiden
(Landesgeschäftsführerin der Senioren-Union) an der Unterlage für die Bayerische
Staatsregierung gearbeitet.
Foto: Peter Kellner/ Senioren-Union der CSU
die Idee, mit einem zweijährigen Moratorium auf weitere gesetzliche Regeln
zu verzichten, um den gesamten öffentlichen Bereich zu entlasten.
„Weniger Bürokratie wagen“
„Wirkungsvoll können ganz einfache Vorschläge sein. Beispielsweise geht
es mir beim Essen in Heimen darum, abzuschaffen, dass die Ausschreibung
bei einem bestimmten Auftragsvolumen europaweit erfolgen muss. Diese
Dienstleistung kann nur lokal erbracht werden. Die heutige Vorgabe ist
kompletter Unfug und sollte gestrichen werden“, betont SEN-Landesvorsitzender
Franz Meyer.
Gottfried Hänsel wird weiter als Beauftragter für Bürokratieabbau der
Senioren-Union arbeiten und hält das zusammengetragene Maßnahmenpaket
mit 15 Vorschlägen nur für einen ersten Schritt. Sein Motto: „Weniger
Bürokratie wagen – dafür wäre es jetzt endlich an der Zeit!“
Peter Kellner
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AKTUELL
SPD-Frauen im Unterbezirk Passau wählen Margrét Rún
Kraus zur neuen Vorsitzenden – Inspiration aus Island:
Von den “Roten Strümpfen” lernen
Bei der Neuwahl der SPD Frauen im Unterbezirk Passau blickte zunächst Katja Reitmaier, Passauer Stadträtin und Bezirksvorsitzende
der SPD Frauen Niederbayern, zurück und dankte der früheren Vorsitzenden Vera Spörl. Zur neuen 1. Vorsitzenden
wurde einstimmig Margrét Rún Kraus aus Windorf gewählt, die mit ihrer frauenpolitischen Erfahrung aus Island und
Deutschland neue Impulse in die Arbeit einbringen möchte.
Neue Führung mit internationaler Erfahrung
Margrét Rún Kraus, die durch die Ampelregierung neben der isländischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt,
bringt eine außergewöhnliche Biographie mit. In den 1970er Jahren war sie aktiv in der legendären isländischen “Roten
Strümpfe”-Bewegung, später Wahlkampfleiterin der isländischen Frauenpartei und Mitgründerin von Pro Quote Regie und
Pro Quote Film in Deutschland. In ihrer Antrittsrede betonte die neue Vorsitzende: “Frauenpolitik ist meine Leidenschaft.
In diesen Zeiten, wo toxische Männer Frauenrechte zurückdrängen, war es noch nie so wichtig, für Frauenrechte zu kämpfen.
Unsere Zeit ist wieder gekommen!”
Neuer Schwung für Stadt und Landkreis Passau
Diese Erfahrung und den Schwung wird Kraus in ihre frauenpolitische Arbeit in Stadt und Landkreis Passau einbringen. Die neue
Vorsitzende wird durch einen starken neuen Vorstand unterstützt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Hannah Mezöföldi
(Passau, Juso-Co-Vorsitzende und Politikwissenschaftsstudentin) und Eveline Kretschmer (ehemalige Pockinger Stadträtin) gewählt.
Sechs Beisitzerinnen aus dem gesamten Landkreis komplettieren den Vorstand, darunter Ursula Baniak (Neukirchen vorm Wald),
Gerlinde Saller (Pleinting), Erika Graml (Ruhstorf), Margitta Kepler (Pocking), Maria Zander (Ruderting) und Ursula Fischer (Pocking).
Die Bezirksvorsitzende der SPD Frauen Niederbayern,
Katja Reitmaier (1.v.l.) gratuliert Margrét Rún Kraus (5.vl.)
zur Wahl als Vorsitzende der SPD Frauen im Unterbezirk
Passau. Zum neuen Vorstand gehören u.a. Eveline Kretschmer
(2.v.l.), Erika Graml (3.v.l.), Maria Zander (4. v.l.) Margitta
Kepler (1.v.r.) und Ursula Fischer (2.v.r.). Entschuldigt
waren Hannah Mezöföldi und Ursula Baniak. Vera Spörl
(3.v.r.) freut sich über den neuen Vorstand.
Katja Reitmaier, die die Versammlung leitete, zeigte sich
optimistisch: “Das wird den Frauen in der SPD in Stadt und
Landkreis Passau einen Auftrieb geben und andere Unterbezirke
ermuntern, SPD-Frauengruppen aufzubauen.”
”Wunsch für die Zukunft“
Studien haben erwiesen: Umso mehr Rechte Frauen haben,
umso glücklicher ist die Gesellschaft”, betonte Margrét
Kraus die Bedeutung des frauenpolitischen Engagements
und verwies auf Olaf Scholz’ Worte: “Lasst uns zusammen
glücklich werden.” Es gehe um Glück und um die Rettung
der Erde durch Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit
aller. Das sei ihr Ziel und Wunsch. Mit ihrer internationalen
Erfahrung und dem Mut zu neuen Wegen will die
neue Vorsitzende die SPD Frauen im Unterbezirk Passau
zu neuer Aktivität führen.
www.thermenland-magazin.de
6
AKTUELL
Confido-Initiativen bekommen Rückenwind durch ILE-Förderung
Miteinander für gesunde Kinder und Umwelt
Die Zwetschgen lachen lila von den Bäumen,
die Kriacherl lassen sich nicht lumpen, und
die Gurken erst recht nicht: Bei den Confido-
Initiativen aus Bad Griesbach und der angeschlossenen
Bio-Landwirtschaft Con-Öko
hat die Erntezeit begonnen. Con-Öko wurde
2024 von der Öko-Modellregion der ILE an
Rott & Inn mit einem Zuschuss für einen kombinierten
Obst- und Gemüse-Trockner bzw.
-Dämpfer und einen Kühlcontainer gefördert.
2025 gewährte die ILE einen Zuschuss für die
Anschaffung von Spielgeräten. Die geförderten
Projekte sorgen nun bei Personal und Kindern
für große Freude.
Eine Kindheit ohne Eltern
Die 2005 gegründeten Confido-Initiativen sind
eine Einrichtung der stationären Kinder- und Jugendhilfe
für Kinder, die aus unterschiedlichen
Gründen nicht bei ihren Familien leben können.
Umgeben von Wiesen und Feldern wachsen die
rund 30 Mädchen und Buben naturnah auf. Bei
kleineren Angeboten, sich in der Bio-Landwirtschaft
Con-Öko einzubringen, erleben sie das
Sähen, Wachsen, Reifen und Ernten hautnah mit
Confido-Koch Christian Sonnleitner mit selbst getrockneten
Apfelringen als gesunde Knabberei. Den dazu
nötigen Obst-Trockner hat die ILE als Kleinprojekt gefördert.
Foto: Kuhnt
und haben dort Erfolgserlebnisse, die sie stärken.
Über die Jahre wuchs die gemeinnützige
Confido-GmbH um weitere Anwesen und Wohngruppen
an. Alle Anwesen zusammen verfügen
über 24 Hektar Grund. Ziel ist es, diese Flächen
sinnvoll zu nutzen.
Con-Öko-Ernte am Flohmarkt
Auf dem Anwesen „Würm“ bauen Landwirtschaftsmeisterin
Martina Gebhardt und ihr
Team in Gewächshäusern Salat und Gemüse an.
Auf den Hängen wachsen 3000 Obstbäume und
2000 Sträucher. Confido-Koch Christian Sonnleitner
verwendet die Bio-Erzeugnisse zur Verpflegung
der Kinder. Da die jungen Schützlinge
nicht die ganze Ernte verbrauchen, wird ein
Teil davon unter dem Label Con-Öko vermarktet.
Ziel der gemeinnützigen Einrichtung ist eine
schwarze Null.
Beatrice Braunwarth, die sich um die Vermarktung
der Erzeugnisse kümmert, hat aktuell verschiedenste
Sorten Obst im Angebot, z.B. rote
und gelbe Kriacherl (Mirabellen) und Zwetschgen,
in ein paar Wochen dann Äpfel und Birnen.
Auch an Salat und Gemüse mangelt es nicht. „Die
Gurkenernte ist dieses Jahr super“, stellt Beatrice
Braunwarth fest. Jeden zweiten Samstag sind die
Produkte auf dem Flohmarkt in Karpfham erhältlich.
Außerdem kann man sie über den Online-Shop
www.con-oeko.de oder die Regiothek
beziehen. Es gibt auch Veredeltes – das sind
Kreationen von Christian Sonnleitner und seinem
Team: Kräutersalze, Säfte, Aufstriche, Essigsorten
und gesunde Snacks wie etwa Apfelchips.
Confido-Ferien unterstützen
Mit dem geförderten kombinierten Obst- und
Gemüse-Trockner bzw. -Dämpfer und dem Kühlcontainer
werden die Produkte für die Direktvermarktung
professionell haltbar gemacht. Auch
ein Verkaufsstand und eine Sitzgarnitur wurden
angeschafft. „Sie dienen als Treffpunkt, wenn
Gruppen wie Gartenbauvereine zu Besuch sind,
wenn Kunden sich ihre wöchentliche Bio-Kiste
holen oder zum Beerenpflücken kommen“,
Confido-Koch Christian Sonnleitner, Landwirtin Martina
Gebhardt (hinten) und Verkaufsleiterin Beatrice
Braunwarth mit Tochter Charlotte (vorn) zeigen eine
Con-Öko-Kiste mit ihren selbstproduzierten Köstlichkeiten.
Foto: Kuhnt
erklärt Beatrice Braunwart. Jeden Montag informiert
sie per E-Mail und auf der Internetseite
www.con-oeko.de über das aktuelle Angebot.
Con-Öko nimmt auch am Genuss-Herbst der ILE
teil, der am 20. September mit dem Mostfest in
Bad Griesbach beginnt.
Beim Confido-Sommerfest wurde der ILE-geförderte
Spielplatz eingeweiht und für die Kinder
ist noch ein weiteres Zuckerl geplant: Confido
möchte ihnen eine unbeschwerte Ferienwoche
im Bayerischen Wald ermöglichen. Über ein
Crowdfunding werden aktuell dafür 9.000 Euro
gesammelt. Die VR-Bank Vilshofen-Pocking eG
unterstützt das Crowdfunding,
in dem sie jede Spende
bis 50 Euro verdoppelt. Die
Aktion läuft bis 25. September.
Wer hilft? Hier der Internet-Link
zur Aktions-Seite:
https://tinyurl.com/TLM-Confido-Aktion
Simone Kuhnt
... die Druckerei dahoam.
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7 www.thermenland-magazin.de
AKTUELL
Rieder Messe-Präsident, Wirtschaftkammer-Obmann und Abgeordneter Alfred Frauscher, zieht sich nach über 30 Jahren zurück:
„Die Rieder Messe kann am unteren Inn als Verbi
Nach insgesamt neun Jahren im Amt zieht
sich Messepräsident Alfred Frauscher aus seiner
Funktion zurück. Mit einer Gesamtfläche
von 149.000 m², bestehend aus 119.000 m²
Freifläche und 30.000 m² Hallen, gehört das
Gelände der Messe Ried zu den größten in
Österreich. Auch zuvor war Frauscher über
viele Jahre hinweg bereits Mitglied des Aufsichtsrates
der Messegesellschaft und des
Technologiezentrums Ried. Seit 1999 war er
Messe-Vizepräsident, dazu 15 Jahre lang
Obmann der Wirtschaftskammer Ried. Der
Familie Frauscher gehörte lange Zeit eine
mittelständische Transport-, Erdbau- und
Abfallentsorgungsfirma, die mangels Nachfolger
jedoch verkauft wurde. Alfred Frauscher
war nicht nur 30 Jahre im Rieder
Gemeinderat aktiv, sondern auch 18 Jahre
lang Abgeordneter zum Oberösterreichischen
Landtag. Das Thermenland Magazin hat die
Gelegenheit genutzt, um von diesem engagierten
Unternehmer Genaueres über die
Situation der Wirtschaft im Innviertel zu
erfahren.
Bei der Eröffnung des Messefrühlings 2022 (von rechts): Messepräsident Alfred Frauscher mit Franz Dim (damals
Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Ried), Michaela Langer-Weninger (Landesrätin für Land- und Forstwirtschaft)
und Bernhard Zwielehner (Bürgermeister Ried i.Ikr.).
Foto: Messe Ried GmbH
Wer kritisiert, muss auch was beitragen: Der Rieder
Transportunternehmer Alfred Frauscher hat sich über
Jahrzehnte in der regionalen Politik und Vernetzung
der Wirtschaft engagiert. Foto: Erwin Berghammer
„Wer Politik kritisiert, muss
sich auch politisch einbringen“
Thermenland Magazin: Herr Frauscher, wenn
man die Liste Ihrer Aktivitäten liest, hat man
den Eindruck, Sie haben Ihren eigenen Betrieb
nur so ganz nebenbei geführt. Andere, vor allem
mittelständische Unternehmer, fühlen sich mit
der Leitung ihrer Firma völlig ausgelastet. Was
hat Ihnen Antrieb und Kraft gegeben, sich über
so lange Jahre in diesem Umfang auch gesellschaftlich
zu engagieren?
Alfred Frauscher: Die Führung meines Betriebes
und das gesellschaftliche Engagement unter
einen Hut zu bringen, war nicht immer einfach,
www.thermenland-magazin.de
und mit einem hohen zeitlichen Arbeitsaufwand
verbunden. Wenn man als Unternehmer auch
mit Problemen und Missständen, die, nicht nur,
aber auch, durch die Politik mitverschuldet werden,
muss man dies durchaus auch kritisch
anmerken und argumentieren. Dass man dann
aber auch aufgefordert wird, selbst etwas beizutragen,
ist eine Folge dieser Kritik. Deshalb
habe ich mich entschlossen, mich politisch einzubringen,
und die Rahmenbedingungen für die
Wirtschaft positiv zu beeinflussen. Außerdem ist
es wichtig, dass auch Unternehmer in den
gesetzgebenden Körperschaften vertreten sind,
wobei sie ohnehin dort in der Minderzahl sind.
Antrieb und Kraft haben mir diese Motive gegeben.
Hilfreich dabei waren ein gutes Zeitmanagement,
sehr viel Disziplin, und die Freude
am Gestalten.
Neben Ihrem politischen Engagement lag der
Schwerpunkt Ihrer ehrenamtlichen Arbeit im
Bereich der Vernetzung der regionalen Wirtschaft.
Normalerweise denkt man doch, Wirtschaft
ist vor allem geprägt von Konkurrenz, also
einem Gegeneinander. Wirtschaftsbund, Messe,
TechnoZ - warum lag Ihnen vor allem das Miteinander
der Wirtschaft so am Herzen?
8
Alfred Frauscher: Die Vernetzung der regionalen
Wirtschaft ist ein Megathema. Konkurrenzdenken
gibt es natürlich, aber als Wirtschaftskammerobmann
konnte ich die Unternehmen des
Bezirkes davon überzeugen, dass ein Miteinander
die besseren Ergebnisse liefert. Einzelne
Branchen und Fachgruppen können so das Optimale
für ihre Mitglieder erreichen. Außerdem ergeben
sich durch diese Netzwerke auch immer
Geschäfts-Anbahnungen, wo der Einzelne dann
profitiert. Größere Gruppen, viele Betriebe, welche
vernetzt sind, finden auch in der Politik
mehr Gehör, und werden ernster genommen.
„Die Stärke des Innviertels
ist Folge der breiten
Aufstellung seiner Wirtschaft“
Wenn man versucht, regionale Unternehmer zu
vernetzen, bekommt man ja auch Einblicke in
unterschiedlichste Betriebe einer Region. Das
Innviertel hat sich nach außen immer als eine
der wirtschaftlich solidesten, dynamischsten
und innovativsten Regionen Österreichs dargestellt.
Wie geht’s dem Innviertel heute?
Alfred Frauscher: Das Innviertel ist mit die am
schnellsten wachsende Region Österreichs.
Unsere Stärke ergibt sich durch die breite Aufstellung,
von erfolgreichen kleinen Betrieben,
über viele großartige Mittelbetriebe, bis hin zu
exzellenten Industriebetrieben, von denen viele
Flaggschiffe und Weltmarktführer sind. Im Prinzip
geht es der Innviertler Wirtschaft gut, aber
durch die Jahre der Rezession, welche besonders
die Industrie schwächt, spüren wir schon eine
Delle, und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit.
AKTUELL
nder agieren und Kooperationen anschieben“
Woran liegt das Ihrer Meinung nach?
Alfred Frauscher: Das fehlende Wirtschaftswachstum,
die immer auch heruntergestuften
Prognosen, gehen natürlich an die Substanz.
Dazu kommen eine zu hohe Bürokratie, zu hohe
Lohnnebenkosten, und teure Energie.
„Ein grenzüberschreitender
Arbeitsmarkt wäre schon attraktiv“
Was sollte Ihrer Ansicht nach geschehen?
Alfred Frauscher: Es braucht jetzt eine radikale
Entbürokratisierung, einen Energiepreisdeckel,
und eine Mäßigung bei den Lohnverhandlungen,
die in den letzten beiden Jahren in nicht mehr
verkraftbarer Höhe abgeschlossen wurden. Auch
steuerliche Änderungen sind notwendig, denn
Österreich ist ein Land mit exorbitant hohen
Steuerquoten.
Wie wichtig ist für die Innviertler Wirtschaft die
Nachbarschaft zu Bayern?
Alfred Frauscher: Die Nachbarschaft zu Bayern
ist außergewöhnlich wichtig. Deutschland und
speziell Bayern sind unsere größten Absatzmärkte.
Wie sinnvoll wäre ein grenzübergreifend verwalteter
Arbeitsmarkt für die Region beiderseits
des Unteren Inns?
Alfred Frauscher: Ein grenzüberschreitend verwalteter
Arbeitsmarkt wäre nicht unattraktiv,
ist aber nicht sehr wahrscheinlich, weil jede
Region ohnehin mit großem Personalmangel
belastet ist, und hier eher Kirchturm-Denken
vorherrscht.
Mag's gern, wenn was schnell vorwärts geht: Energiebündel
Alfred Frauscher beim Testen eines neuen
Modells auf der Automesse. Foto: Messe Ried GmbH
„Die Vernetzung der Innviertler
mit der niederbayerischen
Wirtschaft ist sehr positiv“
Wie würden Sie die wirtschaftliche Vernetzung
der Innviertler mit der niederbayerischen Wirtschaft
beschreiben?
Alfred Frauscher: Prinzipiell ist die wirtschaftliche
Vernetzung der Innviertler mit der niederbayerischen
Wirtschaft sehr positiv. Auch in
meiner Zeit als Wirtschaftskammer-Obmann gab
es mit der Handwerkskammer Niederbayern-
Oberpfalz eine hervorragende Zusammenarbeit.
Derzeit gibt es eine Kooperation der Wirtschaftskammer
Ried mit der Universität Passau.
Welche Rolle spielt oder könnte die Messe Ried
hier spielen?
Alfred Frauscher: Die Messe Ried ist natürlich ein
Marktplatz, auf dem sich die verschiedensten
Akteure treffen, und auch messen. Natürlich
könnte die Messe hier als Verbinder agieren und
Kooperationen anschieben.
„Die Anziehungskraft
unserer Messen über
den Inn hinaus ist groß“
Die Messe Ried mit ihren Publikumsmessen wie
Music Austria, Haus & Bau, Sport & Fun oder
Modellbau- und Automesse gehört zu den größten
Messen Österreichs. Wie groß ist die Anziehungskraft
dieser Messen über den Inn hinüber?
Alfred Frauscher: Die Anziehungskraft unserer
Messen über den Inn hinaus ist groß, was wir an
der Anzahl der bayerischen Besucher wertfrei
feststellen können. Wir führen hier eine Erfassung
der Kennzeichen durch, sowie natürlich
Publikumsbefragungen. Unsere Spitzenmessen
sind die große Landwirtschaftsmesse, die heuer
wieder im September stattfindet, sowie die Messe
Haus + Bau.
Wie zufrieden sind Sie damit?
Alfred Frauscher: Wir sind mit dieser Anziehungskraft
sehr zufrieden, aber es gibt sicherlich
noch Luft nach oben.
Ganz aktuell: Die deutsche Politik, insbesondere
die bayerische, setzt im Kampf gegen globale
Wanderungsbewegungen verstärkt auf innereuropäische
Grenzkontrollen. Auf der A3 wird
der aus Österreich kommende Verkehr bereits
seit 10 Jahren kontrolliert. Welche Auswirkungen
hat das auf die Innviertler Wirtschaft?
Alfred Frauscher: Die Grenzkontrollen haben
natürlich Auswirkungen auf die Innviertler Wirtschaft,
was Zeitverluste der Frächter und damit
erhöhte Kosen betrifft. Man muss aber sagen,
dass die bayerische Staatsregierung hier auch
schaut, dass das Ganze in einem erträglichen
Maße abläuft.
Wer sich mit der Geschichte befasst, versteht besser die
Entwicklungen der Gegenwart, ist Alfred Frauscher
überzeugt.
Foto: Andreas W. Dick
„Drent und herent verbindet schon
längst mehr, als dass es trennt“
Nachdem Sie sich nun aus ihren politischen
und meisten gesellschaftlichen Ämtern zurückgezogen
haben, haben Sie nochmal ein Studium
angefangen. Warum ausgerechnet Geschichte?
Alfred Frauscher: Ich habe von 2018 bis 2024 die
akademischen Titel Bachelor und den Master in
Historischer Wissenschaft an der Universität
Passau erworben. Geschichte lernen, Geschichte
kennen und zu verstehen, ist überaus wichtig.
Nur wenn man sich mit ihr befasst, werden auch
Entwicklungen der Gegenwart besser verständlich,
und man kann die Zukunft positiv gestalten,
ohne die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.
Ereignisse aus der Vergangenheit dienen
uns auch als Mahnung für die Zukunft. Dies ist
natürlich die Idealvorstellung. Die Wahrheit
sieht leider oft anders aus. Wie die österreichische
Schriftstellerin Ingeborg Bachmann es ausgedrückt
hat: „Die Geschichte lehrt dauernd, aber
sie findet keine Schüler“.
Das Innviertel gehört erst seit dem Frieden von
Teschen 1779 staatlich zu Österreich. Vorher war
Ried im baierischen Innviertel ein wichtiger
Markt und Grenzort vom Rottal nach Linz und
Wels. Warum lässt sich die heutige Landesgrenze
am Inn so schwer aus den Köpfen der Einheimischen
drent & herent entfernen?
Alfred Frauscher: Ich glaube, dass drent und
herent schon sehr zusammengewachsen sind.
Bayern und Innviertler sind der gleiche Menschenschlag,
erfolgreich und traditionsbewusst.
Der fast gleiche Dialekt. Ich glaube, dass uns
schon längst mehr verbindet als trennt.
Martin Semmler
9 www.thermenland-magazin.de
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Splash & Beats Summer Party“ begeistert rund 2000 Gäste
Generationen-Event in der Europa Therme
Die Bad Füssinger Europa Therme als sommerliche Eventbühne: Mit
der ersten „Splash & Beats Summer Party“ gelang der Therme kürzlich
ein echtes Highlight. Rund 2000 Besucher und Besucherinnen feierten
bis in die Abendstunden – mit Cocktails, Beats, Lichtshow und viel
guter Laune.
Ein voller Erfolg
„Die positive Rückmeldung unserer Gäste ist für uns die größte Anerkennung“,
sagt Barbara Hasenberger, operative Werkleiterin der Europa Therme.
„Der Abend war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg – geprägt von guter Stimmung,
reibungsloser Organisation und einem begeisterten Publikum“,
lautete ihre Bilanz. „Mein besonderer Dank gilt unserem engagierten Team,
das diesen Abend möglich gemacht hat“, betont die Werkleiterin.
Auch Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz, selbst Gast des besonderen
Sommerabends, betonte: „Dieses Event hat gezeigt, wie sehr die Verbindung
aus Gesundheit und Spaß unsere Gäste begeistert. Gesundheit kann auch
Freude machen – und darf Erlebnis sein.“ Es sei wichtig, diesen Weg in Bad
Füssing weiter zu verfolgen und neue, innovative Formate zu entwickeln.
„Mein Dank gilt allen, die diese Idee mit Leben gefüllt haben“, so der Rathauschef.
Neugierig auf Sauna
Das Publikum war so bunt wie das Programm: Familien, junge Erwachsene,
langjährige Stammgäste – ein Querschnitt aller Altersgruppen. Besonders
erfreulich aus Sicht der Europa Therme: der Zustrom vieler neuer, auch
jüngerer Gäste, die teils von weiter her angereist waren.
Für sommerliches Feeling war bestens gesorgt: Cocktails, Bier und Erfrischungen
wurden direkt am Beckenrand serviert, dazu Grill-Snacks und
DJ-Musik. Ein echter Publikumsmagnet war das kostenlose Textilsauna-
Angebot ab 19 Uhr – viele nutzten die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre
erste Saunaerfahrungen zu machen.
Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz (links) ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam
mit der operativen Werkleiterin Barbara Hasenberger im Strömungskanal auf das
gelungene Event mit einem Cocktail anzustoßen.
Foto: Andreas Koser / One Way Media
Fest für die Sinne
Ein weiteres Highlight war die Illumination des 120 Meter langen
Strömungskanals bei Einbruch der Dämmerung. Die neu installierte LED-
Beleuchtung mit bewegten, farbwechselnden Effekten tauchte das Wasser
in ein faszinierendes Farbenmeer. Das gesamte Thermenareal wurde zur
sommerlichen Partyoase. Ein besonderer Gänsehautmoment entstand, als
zum Kultsong „99 Luftballons“ hunderte bunte Ballons aus umweltfreundlichem
Material in den Himmel stiegen – ein emotionaler Höhepunkt, der
vielen lange in Erinnerung bleiben dürfte.
eB
MdL Meyer und stv. Bürgermeister Gruber am Turm der Stadtpfarrkirche
Staunend über den Dächern von Bad Griesbach
Stufe um Stufe hat sich MdL Stefan Meyer auf
Einladung von Bad Griesbachs drittem Bürgermeister
Bernhard Gruber die Treppe auf den
Turm der Stadtpfarrkirche hochgeschraubt.
„Ja, es scheint, man muss teils unzählige Stufen
steigen, teils über freischwebende Holzstufen –
schwindelfrei zu sein, schadet hier wirklich
nicht“, schmunzelt Gruber als er den Turm vorweg
emporsteigt. Über 56 Meter hoch ragt der
Turm im den Himmel über der Kurstadt, das
Läuthaus ausgestattet mit insgesamt fünf
Glocken. „Die große Glocke ist die 2,5 Tonnen
schwere Sturmglocke – eine der größten hier im
Umkreis“, erklärt Gruber und gibt weitere Einblicke
in den Bau und Sanierungsmaßnahmen
an Kirche und Turm.
„Grandioser Ausblick“
www.thermenland-magazin.de
Sein ganz persönlicher Wunsch in diesem Zusammenhang:
Den Turm für die Öffentlichkeit
begehbar machen. „Das wäre solch ein Mehrwert
für die Region“, ist Gruber überzeugt. „Unsere
Kirche samt Turm hier am Stadtplatz sind weithin
sichtbar für die gesamte Region – das verspricht
eine wunderbare Aussicht“, ermuntert
Gruber den CSU-Landtagsabgeordneten auf dem
Weg nach oben zur lohnenden Ausdauer. Dabei
hat er nicht zu viel versprochen: „Dieser rundum
Ausblick ist grandios“, lässt Meyer den Blick in
die Ferne schweifen. Auf dem Weg zurück nach
unten legen die Mandatsträger einen Stopp Höhe
der Gewölbedecke ein. „Das Deckengewölbe
ist hauchdünn und keinesfalls begehbar. Man
würde hindurchbrechen“, erklärt Bernhard Gruber
seinem Gast. „Auch deswegen wurde diese
Stegkonstruktion installiert.“
Die Stadtpfarrkirchen Heilige Familie in Bad
Griesbach wurde zwischen 1911 und 1913 in
Bauform einer neubarocken Basilika nach den
Plänen des Münchner Baumeisters Franz Rank
erbaut und zuletzt in den Jahren 1993/94 saniert.
Die kleine Glocke wurde 1912 von Karl Hamm in
Regensburg gegossen, die vier anderen stammen
aus der Werkstatt der Firma Perner in Passau aus
dem Jahr 1949.
Stefanie Starke/sam
10
Würden den Turm der Stadtpfarrkirche gern begehbar
machen: MdL Stefan Meyer und Bad Griesbachs dritter
Bürgermeister Bernhard Gruber im Läuthaus der Heiligen
Familie.
Foto: Stefanie Starke
GENIESSEN & ERLEBEN
Innviertel: Sommergenuss & Rieder Herbstmesse
Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst: Dieses viel
gebrauchte Zitat könnte im Innviertel geboren worden sein.
Auf dem Innviertler Speisezettel stehen die legendären Knödel,
klein, saftig und immer zu wenig. Den Geschmack des Innviertels
kann man auf Märkten und Messen genießen und
auch mit nach Hause nehmen. Mittlerweile bieten viele
Direktvermarkter in Hofläden und auf Märkten ihre guten
Sachen an wie zum Beispiel im Hofladen beim BIOhof Geinberg.
Bier ist eine weitere Kernkompetenz des Innviertels, ein gutes
Dutzend privat geführter Brauereien liefern besten Schaumstoff.
Also, worauf warten? Der Tisch ist gedeckt.
RIEDER MESSE 2025: Landwirtschaft trifft Vielfalt
Von 4. bis 7. September 2025 öffnet die RIEDER MESSE ihre Tore.
Mit ihrer einzigartigen Kombination aus Landwirtschaft, Austro Tier,
Herbstmesse und Volksfest ist sie das Messehighlight in Österreich. Auch
heuer gibt es wieder großartige Themen: Bedeutende Tierschauen, Smart
Farming, Innovation Farm, Kleintiere, Forstarena mit Wärmeenergie-Vorführung
und Sonderausstellungen im FACC Sky Dome. Das Bundesheer
sorgt wieder für actionreiche Vorführungen, das RIEDER VOLKSFEST
vom 28. bis 31. August und vom 4. bis 7. September für beste Stimmung.
Familien kommen voll auf ihre Kosten und dürfen sich auf spannende
Stationen, tierische Erlebnisse, Ponyreiten, Mitmachzirkus und vieles mehr
freuen. Mehr unter www.riedermesse.at
Klugsberger / Innviertel Tourismus
Gaumen-Schmaus-Tage auf Schloss Katzenberg in
Kirchdorf am Inn
Donnerstag, 14.08.2025 /
Freitag, 15.08.2025 /
Samstag, 16.08.2025 –
ab 16 Uhr
Das Schlossgelände
verwandelt sich zur
Genussmeile: verschiedene
Foodtrucks
und regionale Köstlichkeiten
zum Durchkosten,
Cocktails und
regionaler Wein sowie
Livemusik sind die Hauptdarsteller
des kulinarischen
Wochenendes in Kirchdorf am
Inn. Fürs musikalische Rahmenprogramm
ist gesorgt.
Klugsberger / Innviertel Tourismus
Messe Ried GmbH
Messe Ried GmbH
Neugierig geworden?
Noch mehr Veranstaltungen und Ausflugstipps
im Innviertel gibt es hier:
innviertel-tourismus.at
Ganz neue
Aussichten
Obernberg ist einen Ausflug wert
11 www.thermenland-magazin.de
GENIESSEN & ERLEBEN
Großer Freibad-Guide durchs Thermenland
Geothermisches Freibad Altheim
Badstraße 10, 4950 Altheim
+43-7723-42515
Öffnungszeiten: 9-19 Uhr, Juni-Aug. bis 20 Uhr
Preise: Tageskarte 4,80 EUR
Tageskarte ermäßigt 2,80 EUR
Kurzbaden für 3 Stunden 3,30 EUR
Kinder bis 6 Jahre frei
div. Familientarife
Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, Kinderbecken,
Breitwasserrutsche, Schwimmschule, Liegewiesen,
Umkleide und Sanitär, Kiosk
Freibad Amsham
Badstraße 1, 84385 Egglham/Amsham
+49-8543-1240
Öffnungszeiten: 10-13, 14-20 Uhr
SA, SO und Ferien durchgängig
Preise: Erwachsene 3,00 EUR
Kinder 1,50 EUR
Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, Kinderplanschbecken,
Große Liegewiese, Spielplatz, behindertengerechte
Warm-Dusche und Umkleidebereich,
Behindertengerechte Zugänge zu Bad und Becken,
Schwimmbadlifter für Menschen, die nicht selbst ins
Wasser steigen können, Kiosk
Badesee Bad Birnbach
84364 Bad Birnbach/Gries an der B388
+49-8563-963046
Öffnungszeiten: 9-22 Uhr
Preise: Eintritt frei
Große Liegewiese, 20-Meter-Steg, Baumbestand um den
See, Umkleide, sanitäre Container, Kinderspielplatz,
Einkehrmöglichkeit „Oase im Gries“
Natur-Badesee Vital Camping Bayerbach
Huckenham 11, 94137 Bayerbach
Tel: +49-8532-9278070
Öffnungszeiten ab 8 Uhr
Preise: 2,50 EUR
Wasserfläche: 6000 qm
Kinderzone mit geringer Wassertiefe, Holzstege, Einstiegsleitern,
herrliche Wasserqualität durch ständige
Frischwassereinspeisung, natürliche Reinigung durch
geeignete Bepflanzung, Umkleiden, Duschen, Kiosk,
Gasthaus
Foto: Kur-&GästeService Bad Füssing
www.thermenland-magazin.de
Freibad Bad Füssing
Gartenstr. 25, 94072 Bad Füssing
+49-8531-3101725
Öffnungszeiten: 9-20 Uhr
Preise: ab 18 Jahre 5,00 EUR
6 bis 17 Jahre 3,50 EUR
Kinder bis 5 Jahre frei
Familien-Tageskarte: 15 EUR
Wasserfläche: 2600 qm
Temperiertes Wasser durch Beheizungsanlage (24° C),
50m Schwimmbecken mit Wärmehalle, 1-Meter- und
3-Meter-Brett am Springerbecken, großer Kinder-Erlebnis-Planschbereich,
großes Spaßbecken mit 83-Meter-
Rutschbahn u. Breitwellenrutsche, Strömungskanal und
Bodensprudel, Kinderspielplatz mit Tischtennisplatte,
Volleyballplatz, parkartige Liegewiese mit ausreichend
Schattenplätzen, Kiosk mit Sonnenterrasse
Inntalbad Ering
St.-Anna-Straße 19, 94140 Ering
+49-8573-464
Öffnungszeiten: 9-20 Uhr
Preise: Eintritt frei
Beheiztes Schwimmerbecken (25°C), Kinderbecken,
weitläufige Liegewiese an idyllischen Bachlauf gelegen,
alter Baumbestand, Beachvolleyball-Platz, großer Kinderspielplatz,
Kiosk, Sprungtürme 1 und 3 Meter (nur
stundenweise geöffnet)
Baggersee Gundholling
4962 Mining
An der Bahnstrecke zw. Mining und Mühlheim am Inn
Öffnungszeiten: 9-21 Uhr
Preise: Erwachsene (ab 15) 3,00 EUR
Kinder (ab 8) 1,50 EUR
Kinder bis 7 Jahre frei
Wasserfläche: 40.000 qm
große Liegewiese, Umkleidekabinen, Kiosk, 2 Beach-Volleyball-Plätze,
Tischtennis, Kinderspielplatz
Badesee Hartkirchen
94060 Pocking-Hartkirchen
An der Staatsstraße nach Mittich (500m nordwestlich v.
Hartkirchen)
Preise: Eintritt frei
Wasserfläche: ca. 170.000 qm
Bereiche für Schwimmer und Nichtschwimmer, Bereiche
für Tauchsport, Kinderspielplatz, große Liegewiese,
Beachvolleyball, Sanitär- und Umkleidehaus, Kiosk
Badesee Mühlheim
Mininger Straße 11, 4961 Mühlheim am Inn
+43-7723-42955
Öffnungszeiten: 8-21 Uhr
Preise: Eintritt frei
Wasserfläche: 25.000 qm
Liegewiese, Spiel- und Kletteranlage, Sportplatz, Beach-
Volleyballplatz, Kiosk, WC- u. Duschanlagen
Freibad Obernberg
wg. Bauarbeiten geschlossen
Badesee am Römerturm
Füssinger Straße 18, 94060 Pocking
Öffnungszeiten: bis Ende September 8-20 Uhr
Preise: Eintritt frei
Parkplatz gebührenpflichtig!
Wasserfläche: 300.000 qm
22.000 qm große, parkähnliche Liegewiese, Kiosk, Sanitär-
und Umkleidehaus, 2 künstliche Inseln, 2 Beachvolleyballplätze,
Spielplatz, Umkleiden, WC/Dusche
Badesee Pramet
Windischhub 30, 4925 Pramet
+43-7754-8030
Öffnungszeiten: immer
Preise: Tageskarte 3,80 EUR
Kinder 6-15 Jahre: 1,80 EUR
div. Familientickets
Aufgestauter Naturwassersee mit Schwimmer- und
Nichtschwimmerbereich, Schwimminsel, Beachvolleyball-Platz,
Tennisplätze, Kinderspielplatz, große
Liegewiesen, Kiosk, Umkleiden, WC/Dusche, Angelmöglichkeit
12
Badeweiher Rotthalmünster
Badstraße / An der Leithen
94094 Rotthalmünster
+49-8533-9600-35
Öffnungszeiten: 8-20 Uhr
Preise: Eintritt frei
Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, flacher Bereich
für Kinder, Wasser ohne Chemikalien, Liegewiese,
Beachvolleyballfeld, Fußballtor, Kinderspielplatz
Freibad Ruhstorf
Direkt neben der Niederbayernhalle
Tel: +49-8531-32627
Öffnungszeiten: 9-20 Uhr,
Sept. 12-19 Uhr
Preise über 18: 3,00 EUR, ab 17 Uhr 2,00 EUR
unter 18: 2,00 EUR
Familien-Tageskarte 7,50 EUR
Schwimmerbecken mit 3- u. 1-Meter-Sprungbrett, Erlebnisbecken
mit Breitrutsche, Kinderbecken, große Liegefläche,
Volleyball-Spielfeld, Kicker, Tischtennisplatte,
Freischachspiel, großer Sandspielplatz mit Geräten für
Kinder, Schwimm- und Tauchkurse, Kiosk mit Frei -
terrasse
Schifferer See
Neuhaus am Inn/Ortsteil Weihmörting
Öffnungszeiten: immer
Preise: Eintritt frei
Bereiche für Schwimmer und Nichtschwimmer, Liegewiese,
Umkleiden, Duschen und WC, See-Café
Stadtbad Schärding
Kenzianweg 6, 4780 Schärding
+43-7712-3154-730
Öffnungszeiten: bis 17. Aug. 10-20 Uhr,
bis 7. Sept. bis 19 Uhr
Preise: Tageskarte 3,90 EUR
Tageskarte ermäßigt 2,80 EUR
Kurzbaden für 2 Stunden 1,90 EUR
Kinder bis 15 Jahre, Studenten: 3,00 EUR
Kinder 7-14 Jahre: 2,00 EUR
Kinder bis 6 Jahre frei
Familien-Tageskarte: 8,20 EUR
Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, Planschbecken,
3-Meter-Sprungturm, 2 Beachvolleyball-Plätze,
Trampolin, Trendsportbereich, große Liegewiesen,
Kiosk
Naturfreibad Tettenweis
Badstraße, 94167 Tettenweis
Öffnungszeiten bei guter Witterung:
13-20 Uhr, SA-SO ab 11 Uhr
Preise: Eintritt frei
Wasserfläche: ca. 500 qm
Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, separates
Kinderplanschbecken, Wasser ohne Chemikalien, Sandstrand,
Kinderspielplatz, Umkleide und Sanitär mit Wickelraum,
Kiosk
Freizeitanlage Unteriglbach
Unteröd 10, 94496 Ortenburg
+49-8542-7205
Öffnungszeiten: 9-20 Uhr
Preise: Erwachsene (über 18):
4,50 EUR (MO-SA ab 17 Uhr 3,00 EUR)
Kinder und Jugendliche (bis 18): 2,00 EUR
Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken mit Rutsche
(50 m), Kinderplanschbecken mit Breitrutsche und Wasserpilz,
Großwasserrutsche, Sprungtürme (5 m, 3 m)
mit extra Springerbecken, Schwimmbad-Lifter, große
Liegewiese, Spielplatz, Babywickelraum, Kiosk mit
åRestaurant und Sonnenterrasse, Beachvolleyball, Freischachspiel
Badesee Wildenau
5252 Aspach/Wildenau
Öffnungszeiten: immer
Preise: Eintritt frei
Parkgebühren bis 15.09.: 10-18 Uhr: 5,00 EUR
Bereiche für Schwimmer und Nichtschwimmer, Wasserrutsche,
Kleinkinderbereich, Liegewiese, Umkleide und
Sanitär, 2 Kioske, Kinderspielplatz, Motorikpark
FIT & GESUND
GENIESSEN & ERLEBEN
Bad Füssing hält viele Angebote für einen erlebnisreichen Besuch bereit
Perfektes Ausflugsziel für die ganze Familie
Berühmt ist Bad Füssing für seine Thermen, aber auf der Liste
der Sommeraktivitäten steht das Freibad der Kurgemeinde bei
Groß und Klein seit über einem halben Jahrhundert ganz oben:
Seit 2016 bringt die Gemeinde ihr Freizeitbad auf den neuesten
Stand. Während wo anders das Gemeindesäckl fürs Freibad
zugeknotet wird, sorgt Bad Füssing im Familienbad nun auch
für eine sichere Zukunft der Wasserqualität: Nach Abschluss
der aktuellen Badesaison wird die Technik mit einem Finanzaufwand
von 2,7 Millionen Euro erneuert.
Überhaupt präsentiert sich das Kurbad zunehmend als familienfreundliches
Ausflugsziel. Neben der ungewöhnlich großen Auswahl an kinderfreundlicher
Gastronomie vom Italiener über Griechen, Inder und Chinesen
bis zum Mexikaner, vom Landgasthaus mit Spielplatz und Holzkegelbahn
am Biergarten bis zu den zahlreichen Verkaufsstellen von leckeren Eiskugeln
bietet der Kurort einige Attraktionen für Familien: Minigolf und Reiten,
E-Bikes ab 24 Zoll, Radlanhänger für Kleinkinder und Kutschfahrten durchs
Inntal, Boccia-Spielen im Kurpark und Toben im Freizeitpark, wo es inzwischen
auch eine fahrende Eisdiele gibt. Bei schlechtem Wetter geht’s einfach
zum Kinder- und Familienprogramm ins Kino oder ins Bernstein-Museum.
Naturerlebnis für jedes Alter
Investition in Spaß & Wellness
In den letzten Jahren wurden bereits rund 3,5 Millionen Euro in die Modernisierung
von Sanitär- und Eingangsbereich, Kiosk und Wärmehalle investiert
und damit ein Vorzeigebad für die ganze Familie geschaffen: moderne,
geräumige Umkleiden mit großen Schränken und ein Eingangsbereich, der
mit seinem weiten Blick in die Anlage schon beim Vorbeigehen Lust auf ein
Sonnenbad macht. Zum Beginn der neuen Badesaison ist das Bad Füssinger
Freibad mit seinem modernen 50-Meter-Schwimmerbecken mit Wärmehalle,
seinem großen Spaßbereich mit je einem Nichtschwimmer- und
Kindererlebnisbecken, dem Strömungskanal und der 83 Meter langen
Erlebnisrutsche damit „jung“ wie nie zuvor.
Ideal für Familienausflüge
Bei schönem Wetter ist der Bärenpark bei Aigen ein spannendes Ausflugsziel,
wo Kinder die Möglichkeit haben, Braunbären in einer naturnahen
Umgebung zu beobachten. Schautafeln und Führungen im Park vermitteln
kindgerecht Wissen über die Bären und ihre Lebensweise, was diesen
Ausflug besonders lehrreich und unvergesslich macht. Damwild und Mufflons
gibt es im Wildgehege in Wies zu sehen und am Fischlehrpfad erfährt
man Interressantes über das Leben im Inn. Ein besonderes Event im August
ist das traditionelle Bremswongziang, eine Art Traktoren-Rodeo, das am 9.
und 10. August zusammen mit einem Oldtimertreffen und eigenen Kinderaktionen
ebenfalls in Wies stattfindet.
sam
Über alle Angebote zur Tagesplanung für einen erlebnisreichen Ausflug
nach Bad Füssing informiert gerne ausführlich der Kur- & GästeService
unter Tel. +49-8531-975-580 und
www.badfuessing.com
13 www.thermenland-magazin.de
KULTUR FIT AKTUELL & GESUND & FREIZEIT
Der Förderkreis Bereich Schloss Ortenburg konnte vor einiger Zeit Überreste der Bibliothek des letzten Schlossverwalters
Hans Schellnhuber (1887–1968) erwerben. In diesem Konvolut fand sich auch ein Kochbuch aus dem
Jahr 1649. Elmar Grimbs transkribierte die Handschrift und wählte wieder ein zur Jahreszeit des Heumachens
passendes Rezept aus:
Ein Faulen Hainzen1) Zubachen. / (Seite) 255
Nembt umb 3. Kp.2) schenen weißen Mel:Taig, vndt
den besten Sießen Milch raumb ain halbe, nimb
4 oder 5 Eyr dotter, darnach sie groß sein, Spritls3)
wol durcheinand(er), aber Thue ein 2 Lefel vol frische
germb4) die gewaschen ist, darein, und nit zu wenig
frischen butter, gieß alles an den Semel Taig5),
Rier es wol ab, Wan es Zu ding ist, so rihr
mehr mal darein, Laß auf den offen aufgehen
alßdan wirckh den Taig noch ein mal wol ab, d(as)
er fest sey, und forme in hoch wie ein Zukher=
huedt, schieß in mit Fleiß6) in ein offen, auf ein
Papier, Laßts khiel7) bachen, wen es ungefehr
halb gebachen ist, d(as) man es Schneiten Kan,
so nimb ein Scharfes Meßer, Vnd schneit an den
underen orthen am bodten, Eines finges dikh
herab, Vnd d(as) and(er) alles Zeschneiten, dickher
alß ein Meßer Ruckhen, allein der ober
(Seite) 256 /
Kopf mueß auch so dickh sein, als der and(ere), nimb ein
frischen Butter, vermisch in mit Zukher, bestreich
ein Jede Schniten zu beden Seiten mit butter, so
dickh du wildt, leg die schniten gleich wid(er) auf ein
ander, und thues wid(er) in den Bachoffen, Laß also
gar auß bachen, Eß bedarff einen Fleiß, Vnd ist
eine herliche Speiß, ist meines Bärbl8) Speiß aine
geweßen, wie herzog ferdinant9) meines hern
gast geweßen.
Anmerkungen:
1) Faulen Hainzen = ein „fauler Heinz" ist ein Pflock mit Querhölzern, um daran Heu zu trocknen, sieht dann
kegelförmig aus; Trockengestell für Heu; faul, weil das Heu von selbst trocknete und nicht mehr von Hand
umgewendet werden musste.
2) Kp.= Köpfl, Volumenmaß, etwas weniger als 1 Liter
3) Spritls = schlage, rühre; 4) germb = Hefe;
5) Semel Taig = Semmelteig
6) schieß in mit Fleiß = schiebe ihn schnell
7) khiel = kühl, nicht zu heiß
8) Bärbl ist vermutlich die Frau des Schreibers
9) Herzog Ferdinand war der Bruder von Bayernherzog Wilhelm V. und saß auf der eher liberalen Reichsgrafschaft
Haag. Er hatte wegen seiner Heirat mit einer Bürgerlichen aus Haag auf die Thronfolge verzichtet.
Nach dem Tode von Reichsgraf Joachim, der die Reformation in Ortenburg etabliert hatte, hatte
sein Nachfolger mit ruinösen Erbstreitigkeiten zu kämpfen. Herzog Ferdinand vermittelte dem fast
gleichaltrigen Reichsgrafen Heinrich VII.offenbar die Unterstützung seines Neffen Herzog Maximilian I.
zur Konsolidierung der Ortenburger Nachbarn.
Heu-Hainzen
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14
GENIESSEN & ERLEBEN
Bad Füssinger Johannesbad Kliniken unter Bayerns Top 20 Arbeitgebern
Familienfreundlichkeit als Erfolgsfaktor
Mit großer Freude begleitete der Landtagsabgeordnete
Stefan Meyer die Ehrung der Johannesbad
Reha-Kliniken aus Bad Füssing im Kaisersaal
der Münchner Residenz. Die Kliniken wurden
im Rahmen des Unternehmenswettbewerbs
„Erfolgreich.Familienfreundlich“ des Familienpakts
Bayern ausgezeichnet - gemeinsam getragen
von den Staatsministerien für Wirtschaft
sowie Familie, Arbeit und Soziales. „Es ist sensationell,
dass die Johannesbad Kliniken zu den 20
familienfreundlichsten Betrieben Bayerns zählen“,
freute sich Meyer, der als Stimmkreisabgeordneter
sichtlich stolz auf die Ehrung ist. „Das
zeigt: Familienfreundlichkeit ist nicht nur ein
nettes Extra, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor
- auch im Gesundheitswesen.“
Attraktiver Arbeitgeber
Bei der Ehrung waren neben Staatsministerin
Ulrike Scharf und Staatsminister Hubert Aiwanger,
die den Preis überreichten, auch die Landtagsabgeordneten
aus den Sieger-Stimmkreisen
geladen.
Der Wettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich“
würdigt insbesondere Unternehmen, die
über flexible Arbeitszeiten, Betreuungsangebote,
Sonderurlaub für Pflegeverpflichtungen oder
weitere familienorientierte Maßnahmen verfügen.
Ziel ist, eine familienbewusste Unternehmenskultur
in Betrieben im ganzen Freistaat zu
verankern – vom kleinen Handwerksbetrieb bis
zum großen Mittelständler.
„Die Johannesbad Kliniken stärken nicht nur die
Gesundheitsversorgung im Landkreis Passau,
sondern sind auch ein attraktiver Arbeitgeber
für Familien in unserer Region“, bemerkte Meyer
zur weiteren Auswirkung der Auszeichnung.
„Das hilft uns im Kampf gegen Fachkräftemangel:
Sie sichern Arbeitsplätze, die gleichzeitig
familiennahe Perspektiven bieten.“
Nachahmer gesucht
Ehrten das Engagement des Bad Füssinger Familienunternehmens:
Sozial-Staatsministerin Ulrike Scharf,
MdL Stefan Meyer, Maria Erhard (Leitung Personal &
Bildung Johannesbad Gruppe), Christa Steinleitner
(Personalreferentin Standort Bad Füssing), Pia Wiesenbauer
(Personalsachbearbeiterin Johannesbad Fachklinik
und Therme), Karsten Fuchs (Klinikleiter
Johannesbad Fachklinik) und Wirtschaftsminister
Hubert Aiwanger.
Foto: Thomas Hansbauer
MdL Stefan Meyer sieht in der Auszeichnung als
Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bayerischen
Landtags zudem ein politisches Signal:
„Wir müssen als Politik Rahmenbedingungen
schaffen, damit Unternehmen der Gesundheitswirtschaft
solche Modelle anbieten können – von
Finanzierungshilfen bis zu Rechtsrahmen für
mobile und flexible Arbeitsformen.“
„Das Engagement der Johannesbad Kliniken verdient
Nachahmer“, appelliert der Heimatabgeordnete
an die Betriebe. „Ziel muss es sein, solche
familienfreundlichen Modelle weiter herauszuheben
- für die Landkreisbürger, unsere starke
Gesundheitswirtschaft im Bäderdreieck und für
ein Aushängeschild unserer Heimat.“ eB
Sommermomente zum genießen
Den Sommer so richtig spüren: heiße Temperaturen,
warmes Thermalwasser und leckere Erfrischungen an der
Poolbar. Unser neues Spezialticket für Therme und Sauna
(Di.-Sa. ab 15:00 Uhr, So. ab 13:00 Uhr) ist ab sofort für nur
23,- € erhältlich — perfekt für einen Thermen-Nachmittag.
Johannesbad Therme Bad Füssing
Johannesstr. 2 | 94072 Bad Füssing
servicecenter@johannesbad.com
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15 www.thermenland-magazin.de
Einst sagte der bekannte Kräuterpfarrer
Künzle: „Die Alten kannten die Heilkraft der
Pflanze ganz wohl und gaben ihr den Namen
Alchymilla (Zauberkraut)“.
FIT & GESUND
HEILKRÄFTE DER NATUR
Der Frauenmantel –
nicht nur ein Kraut für die Frau
Er sprach von dem wundervollen Frauenmantel.
Für diese Pflanze gibt es sehr viele verschiedene
Namen wie z.B.: Mantelkraut, Frauentrost,
Marienkraut oder Taufänger. Es gibt natürlich
noch viele weitere Bezeichnungen, die hier gar
nicht alle aufgezählt werden können. Der Beiname
„O(h)mkraut“ verweist auf die wundheilenden
und entzündungshemmenden Eigenschaften
(früher nannte man entzündete Hautstellen
oder auch eine Geschwulst als „O(h)m“).
Wenn man den Frauenmantel persönlich begegnen
möchte, muss man Ausschau nach Plätzen
halten, die eine wohlige Wärme und Seelenfrieden
ausstrahlen. Er liebt fruchtbare Kalkböden
und fühlt sich neben Gänseblümchen und Schafgarbe
sehr wohl, die auch der Göttin Venus
zugeordnet sind. Auch an Plätzen an denen die
Bachnelkenwurz anzutreffen ist, ist die Alchemilla
meist nicht weit entfernt. Eine andere sehr
gute Freundin des Frauenmantels ist die Lärche.
Die lichten Lärchenwälder besiedelt der Frauenmantel
auch sehr gerne. Denn die Nadeln dieser
Bäume sind im Herbst ein willkommener Dünger
für die Alchemilla, den Waldboden und überhaupt
für eine artenreiche Flora.
In Form von Tee oder als Tinktur ist der etwas
herb-sauer schmeckende Frauenmantel am
einfachsten einzunehmen. Anwendungen, bei
denen die entzündungshemmende bzw. zusammenziehende
Wirkung im Vordergrund steht
sind Sitzbäder, Spülungen, Zäpfchen oder auch
Kompressen.
Die Heilpflanze wird in der Volksheilkunde nicht
nur für Frauen verwendet, sondern auch für
Männer. Die Unterleibsorgane von Frau und
Mann werden durch das Leibeskraut gestärkt.
Beim Mann kann das Kraut als Tee getrunken
sogar potenzsteigernd wirken. Dass die Pflanze
auch eine stärkende Wirkung auf das Gewebe
besitzt, zeigt sich, wenn man ein Blatt zerrupft.
Da die Blätter sehr zähfaserig sind und starke
Blattadern aufweisen.
Schon die Alchemisten waren von den Tautropfen
ganz angetan, die sich im Blatttrichter des
Blattes ansammeln. Heute weiß man, dass es
sich hierbei um Guttationstropfen handelt, bei
denen das Wasser auf Grund des Wurzeldrucks
aus den Spaltöffnungen am Blattrand gepresst
werden. Auf diese Weise kann der Frauenmantel
seinen Flüssigkeitshaushalt hervorragend selbst
regulieren. Auch hier kann der Bezug zum Menschen
hergestellt werden. Wasserstauungen,
Schweißausbrüche, Schwellungen in Brüsten
oder Beinen können mit Hilfe von Frauenmantelzubereitungen
gelindert werden.
Schade ist, dass diese durchaus sehr wertvolle
Heilpflanze von der deutschen Kommission E
nur eine Wirkung bei unkomplizierten Durchfallerkrankungen
zugesprochen wird, weil
angeblich keine anderen Wirkungsweisen nachweisbar
sind. Aber wie so oft im Leben, muss
man seine eigenen Erfahrungen machen und
vieles ausprobieren. Dies gilt auch im Hinblick
auf die Heilwirkungen unserer Heilpflanzen.
Wenn eine bestehende Stuhlverstopfung vorliegt,
kann eine hoch dosierte Einnahme des
Frauenmantels verstärkt werden. Diese Anwendungen
sind nur Ratschläge für Therapiemöglichkeiten
und sollen den Besuch eines Arztes /
Ärztin oder Heilpraktiker/-in nicht ersetzen.
Wenn Sie neugierig auf die Natur und Ihre Wunder
sind, können Sie sich gerne zu einer Kräuterwanderung
oder einem Workshop bei Holler und
Co anmelden:
Handy: 0151/64000020
E-Mail: hollerundco@gmx.de
Instagram: www.instagram.com/hollerundco/
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GENIESSEN & ERLEBEN
Pockings Marienapotheker Gerald Kunz gibt Tipps rund um die Hausapotheke:
Wie man Medikamente zuhause richtig lagert
Viele haben eine kleine Hausapotheke
zuhause. Sie besteht sinnvollerweise
aus einem breiten Sortiment
von Medikamenten gegen Kopfweh,
Fieber, Schmerzen, Übelkeit und
Durchfall, Husten, Allergien etc.,
die man für Notfälle immer zuhause
haben sollte. Dazu Salben und
Cremes zur Wundheilung, gegen
rissige Haut, Sonnenbrand und
Mückenstichen sowie bei kleineren
Verbrennungen. Ein Desinfektionsmittel,
Wund- und Blasenpflaster
sowie ein Fieberthermometer runden
das Angebot ab.
Den richtigen Ort wählen
Die Lagerung sollte in einem eher kühleren und
vor starker Sonneneinstrahlung geschützten
Raum bei Zimmertemperatur erfolgen. Tabletten,
Salben und viele andere Darreichungsformen
können Schaden nehmen, wenn sie bei
hohen Temperaturen unachtsam auf der Fensterbank,
dem Gartentisch oder im Handschuhfach
liegen. Badezimmer und Küche sind für die
Aufbewahrung auch denkbar ungeeignet, da die
hohe Luftfeuchtigkeit den Medikamenten nicht
guttut. Am besten nutzen Sie einen kleinen absperrbaren
Metallschrank, der so hoch hängt,
dass er für Kinder unerreichbar ist. Kühlpflichtige
Medikamente müssen im Kühlschrank aufbewahrt
werden. Verschreibungspflichtige
Arzneien, wie zum Beispiel Blutdruckmittel oder
Opiate, gehören nicht in die Hausapotheke. Diese
darf ausschließlich der Patient einnehmen, dem
der Arzt sie verschrieben hat, und die Hausapotheke
wird in der Regel von mehreren Personen
genutzt. Eine Verwechslung könnte hier dramatische
Folgen haben.
Beipackzettel griffbereit
Ebenfalls wichtig ist ein griffbereiter Beipackzettel
zu den Medikamenten in der Hausapotheke,
damit jederzeit die richtige Dosierung
nachgelesen werden kann. Das korrekte Einnehmen
ist für die Sicherheit sowie Wirksamkeit
eines Medikamentes von größter Wichtigkeit –
und doch bei vielen nicht selbstverständlich:
Eine aktuelle repräsentative Befragung im Auftrag
der AOK Hessen hat ergeben, dass fast jeder
Zweite (47%) Arzneimittel nicht korrekt einnimmt.
Falls Ihnen also doch einmal eine
Packungsbeilage abhandengekommen sein
sollte, können Sie im Internet auf der Webseite
www.Apotheken-Umschau.de unter „Beipackzettel-Suche“
Informationen zu den gängigsten
Medikamente immer gut verschlossen, schattig und vor allem außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
Foto: gesund.bund.de
Medikamenten finden oder in Ihrer Apotheke
nachfragen.
Haltbarkeitsdatum prüfen
Die Hausapotheke muss regelmäßig, mindestens
jedoch einmal jährlich, sorgfältig durchgegangen
und die Haltbarkeit der gelagerten Medikamente,
Salben etc. überprüft werden. Eine
Verwendung über das angegebene Haltbarkeitsdatum
hinaus kann nicht nur die Wirksamkeit
beeinträchtigen, sondern im schlimmsten Fall
auch gefährliche Nebenwirkungen nach sich ziehen.
Nach Ende einer verschreibungspflichtigen
Therapie sollten rezeptpflichtige Medikamente
entsorgt und nicht weiter aufbewahrt werden.
Zu lange angebrochene oder abgelaufene Medikamente
sind zu entsorgen. Auch vor dem angegebenen
Verfallsdatum deuten Verfärbungen,
Verklumpungen, zerbröselte Tabletten oder ungewöhnliche
Gerüche darauf hin, dass das Medikament
schlecht geworden ist und nicht mehr
verwendet werden darf. Grundsätzlich gilt das
Verfallsdatum auch nur für ungeöffnete Arzneimittel
– nicht etwa für Tabletten, die bereits aus
ihrer Umhüllung genommen wurden.
Extra-Tipp: ANO-Tropfen
Tropfen für Augen, Nase und Ohren sind meist
nur eine sehr begrenzte Zeit haltbar. Deshalb
notieren Sie sich am besten auf der Packung
das Anbruchsdatum. Auch sollten angebrochene
Tropfen für Augen und Nase gar nicht erst in die
Hausapotheke geräumt werden.
Medizin sicher entsorgen
● Abgelaufene Arzneimittel nicht in der Toilette
oder im Waschbecken hinunterspülen! Die chemischen
Rückstände belasten die Umwelt und
können die Abwasserklärung nachhaltig vergiften.
● Die Entsorgung ist kommunal unterschiedlich
geregelt, am besten auf dem Rathaus nachfragen.
Dürfen die Medikamente in den Restmüll,
gehören sie in eine verknotete Tüte. So verhindert
man, dass Kinder oder Tiere die Arzneimittel
herausfischen.
● Alte und abgelaufene Arzneien können auch in
der Apotheke abgegeben werden.
Der richtige Transport
Der sichere Umgang mit Medikamenten beginnt
bereits beim Transport, gerade in den Sommermonaten
und während des Urlaubs: Im Auto
herrschen oft sehr hohe Temperaturen, welche
die Medikamente schon in kurzer Zeit schädigen
können. Für den Transport sensibler Mittel kann
man daher in der Apotheke Thermotaschen oder
Kühlaggregate bekommen.
Vor allem auf Reisen sollte man unbedingt
darauf achten, dass die mitgenommene Medizin
nicht in der prallen Sonne liegt oder bei längeren
Pausen im heißen Auto verbleibt.
Aufbewahrung bei Hitze
Am besten bewahrt man seine Arzneien im Sommer
nur in der klimatisierten Unterkunft auf.
In die Minibar gehören immer nur Arzneimittel,
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18
GENIESSEN & ERLEBEN
die auch kühlpflichtig sind, beispielsweise Insulinreserven.
Achten Sie in diesem Fall darauf,
dass der Kühlschrank nicht zu kalt eingestellt ist
– und dass das Mittel nicht mit der Kühlschlange
in Kontakt kommt und einfriert!
An einem Strandtag sollten Sie nur so viele Arzneien
mitnehmen, wie auch benötigt werden –
und am besten in einer Thermotasche aufbewahren.
Wichtig: Kühlakkus stets mit einem Tuch
umwickeln, damit die Medikamente nicht zu
sehr frieren und Schaden nehmen.
Folgende Medikamente sind besonders hitzeempfindlich:
● Insulin: Als hitzeempfindliches Eiweiß beginnt
Insulin bei rund 40 Grad Celsius zu gerinnen
– und wird unwirksam!
● Wirkstoffpflaster: Der Arzneistoff ist in eine
spezielle Trägermasse eingearbeitet, die ihn
langsam und konstant über die Haut in den
Körper abgibt. Bei Hitze verändert sich die
Konsistenz dieser Trägermasse, eine konstante
Wirkstoffabgabe ist nicht mehr sichergestellt,
und es kann zu einer gefährlichen Überdosierung
kommen.
● Dosierungsaerosole: Inhaliersprays gegen
Asthma enthalten meist ein Arzneipulver, welches
bei der Anwendung fein zerstäubt und in
einer exakten Dosis in die Atemwege abgegeben
wird. Bei höheren Temperaturen und
hoher Luftfeuchtigkeit verklumpt das Pulver
und verklebt die feinen Düsen, was zur Folge
haben kann, dass das Medikament im Notfall
nicht mehr wirkt!
● Salben und Cremes bestehen meist aus zwei
Phasen, einer wässrigen und einer öligen, die
mithilfe eines Emulgators eine gleichmäßige
cremige Konsistenz ergeben. Bei Hitze kann
diese Verbindung aufbrechen. Als erstes Anzeichen
tritt beim Öffnen oft eine dünnflüssige
Brühe aus. Als Folge ist der Wirkstoff nicht
mehr gleichmäßig verteilt, und die Salbe verliert
ihre Wirksamkeit und manchmal auch
ihre Hautverträglichkeit.
● Zäpfchen:. Bei Hitze schmilzt das Zäpfchen,
und beim Wiedererhärten kann die Struktur
zerstört sein und das Zäpfchen leicht brechen.
Zudem ist der Wirkstoff nicht mehr gleichmäßig
verteilt.
● Tabletten: Normalerweise sind feste Arzneistoffe
in Tabletten bis 50 Grad Celsius stabil.
Ich wünsche Ihnen eine schöne und entspannte
Ferienzeit – genießen Sie sonnige
und unbeschwerte Tage!
Ihr Marien-Apotheker Gerald Kunz
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KULTUR & FREIZEIT
KULTUR & FREIZEIT
Alle vier Kulturpreisträger des Passauer Landes kommen heuer aus der Thermenland-Region
„Auch sensible Künstler brauchen ein dickes Fell“
Am 3.Juli wurden auf Schloss Neuburg am Inn
der Kulturpreis 2025 vergeben, die jeweils
mit 2500 Euro dotiert sind. Zudem wurde der
Kabarettist Martin Frank zum „Heimatbotschafter
des Landkreises Passau“ gekürt. „I
schau, dass i uns ned blamier“, kommentierte
Martin Frank seine Ernennung. „Künstler
müssen sensible Menschen sein, aber ein dickes
Fell haben“, beschrieb er seinen Werdegang
vom Hutthurmer Standesbeamten und
Kirchenorganisten bis zum anerkannten und
mehrfach ausgezeichneten Kabarettisten aus
dem Passauer Land. „Wenn einer schwer in
Ordnung ist, erhält er einen schweren Preis“,
sagte Landrat Kneidinger und überreichte
ihm zur Ernennung einen bunten Glasblock,
den Barbara Zehner aus Fürstenzell gestaltet
hatte. Sie war dieses Jahr selbst eine der vier
Ausgezeichneten.
Barbara Zehner
erhielt den Kreiskulturpreis in der Kategorie „Bildende
Kunst“. Die leidenschaftliche Glaskünstlerin
hat eine Glasgravurlehre abgeschlossen
bevor sie sich auf Studienreisen nach Chile, Peru
und Argentinien begeben hat. Studiert hat sie anschließend
bei Prof. Kopecky in Prag.
Seit 1996 betreibt die frische Preisträgerin ein
Glasatelier in Fürstenzell. Ihre Arbeiten umfassen
Skulpturen, Installationen und Objekte. Arbeiten
finden sich in der Sparkasse Vilshofen und
Passau sowie in der Handwerkskammer und dem
Klinikum Passau. Stipendien führten die Künstlerin
u.a. nach Dänemark. Sieben Künstler wurden
dieses Jahr in die Innviertler Künstlergilde
aufgenommen, unter ihnen Barbara Zehner.
Die Jury des Kreistages möchte neben dem jahrzehntelangen
künstlerischen Wirken auch würdigen,
dass Barbara Zehner stets aktuelle
Themen wie Freiheit oder Naturschutz berücksichtigt.
Eingeschlossen wird zudem ihr jahrelanges
Engagement im Bereich „Kunst und
Schule“, das sie bisher in über 100 Projekten an
Schulen im Landkreis Passau durchgeführt hat.
Mehr Infos unter
https://barbara-zehner.jimdosite.com
(Foto: Simone Kuhnt/LRA Passau)
Die Ritterspiele Ortenburg
bieten seit über 40 Jahren ein Erlebnis für Jung
und Alt. Jedes Jahr ab Fronleichnam treffen sich
Rittergemeinschaften, aktive Teilnehmer, Kunsthandwerker,
Artisten, Lagergruppen und ausgebildete
Feuerkünstler für 4 Tage auf einem
über 40.000 m² großen Areal unterhalb des
Ortenburger Schlosses.
„Der Kulturbeirat ist überzeugt, dass mit dieser
Kunstform, verbunden mit einem außerordentlichen
Engagement der Organisatoren und
Freunde der Ritterspiele, drei Ziele verwirklicht
werden: Stärkung des Geschichtsbewusstseins,
lebendige Darstellung der Geschichte Ortenburgs
und der Zugang zur europäischen Ära des
Mittelalters für eine breite Bevölkerung. Der Ausschuss
für Wirtschaft, Kultur und Tourismus
möchte mit dieser Auszeichnung das jahrelange
Wirken der Verantwortlichen würdigen, die mit
ihrem großartigen Engagement zudem einen
wertvollen touristischen Beitrag für den Landkreis
Passau leisten“, erklärte Landrat Raimund
Kneidinger die Vergabe des Kulturpreises in der
Kategorie „Allgemeine Kulturpflege“ an die
Organisatoren der Ritterspiele, Manuela Brandl
und Alexander Lehder.
Mehr Infos unter
www.ortenburger-ritterspiele.de
(Foto: Robert Geisler/LRA Passau)
Annika Pilstl
hat ihr Studium als
diplomierte Puppenspielerin
abgeschlossen.
Bis 2014
war sie festes Ensemblemitglied
am
Theater Waidspeicher
in Erfurt. Im
Jahre 2006 gründete
sie das freie Ensemble
„die exen“. Seit
2013 lebt die gebürtige
Passauerin nun
in Neuhaus am Inn und arbeitet als freischaffende
Puppenspielerin. Seit 2014/15 betreibt
Annika Pilstl die feste Spielstätte „Die Scheune“
in Passau. 13 Stücke hat sie im Repertoire. Die
in der Kategorie „Künstlerische Leistung“ Ausgezeichnete
bietet nicht nur Unterhaltung für
Kinder ab 12 Jahre, sondern vermittelt auch tiefgehende
Inhalte für Erwachsene. Mit ihren sehr
erfolgreichen Auftritten im In- und Ausland ist
sie zudem eine wertvolle Botschafterin für die
Kultur im Landkreis Passau.
Annika Pilstl konnte den Kulturpreis nicht persönlich
entgegennehmen, weil kurz zuvor ihr Lebenspartner
und Vater der beiden gemeinsamen
Söhne, der langjährige grüne Kreisvorsitzende
Dirk Wildt, völlig überraschend einem Herzinfarkt
erlegen war. Wer der gesellschaftlich so
aktiven Familie in dieser schweren Zeit helfen
möchte, dem bieten die Landkreis-Grünen eine
Spendenmöglichkeit an:
IBAN: DE55 1001 0178 9643 9658 76
Kontoinhaber: Maik Hieronymus
(Geschäftsführung Grüne Passau-Land)
Verwendungszweck:
Spende für Familie Pilstl-Wildt
Nähere Infos über die Künstlerin unter
https://die-exen.de (Foto: Toni Scholz/LRA Passau)
Johanna Keilhofer
aus Neuburg am Inn schließlich erhielt den
Nachwuchsförderpreis aus den Händen des
Landrats. „Der musikalische Werdegang und die
bereits erzielten Erfolge von Johanna Keilhofer
sind beeindruckend“, so Kneidinger. Nach der
musikalischen Früherziehung begann die Preisträgerin
im Jahre 2012 mit dem Gitarrenunterricht.
Von 2018 bis 2024 war sie zudem Mitglied
der Förderklasse an Kreismusikschule. 2024
machte Sie das Abitur am Auersberg Gymnasium,
wo sie im Schulorchester auch Violine
spielte. Erfolge stellten sich schon früh ein, etwa
2018 mit dem 2. Landespreis Bayern im Wettbewerb
Jugend musiziert. 2021 und 2024 jeweils
ein 2. Bundespreis ebenfalls bei Jugend musiziert.
2021 erhielt sie zudem den Jugendmusik-
Förderpreis der Sparkassenstiftung Passau. Die
Nachricht von ihrer Auszeichnung erreichte die
18jährige übrigens in Irland, wo sie gerade ein
Freiwilliges Soziales Jahr ableistet.
(Foto: Sandra Matthes/LRA Passau)
sam
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20
KULTUR & FREIZEIT
Goldhaubentreffen bringt 170 Goldhaubenfrauen grenzüberschreitend zusammen
Frauen-Power Tradition glänzt in Kirchham
Eine prächtige Tradition wird in die Zukunft
geführt: Am 6. Juli kamen rund 170 Goldhaubenfrauen
von drent und herent zum 45. niederbayerisch-oberösterreichischen
Goldhaubentreffen
in Kirchham zusammen. Bereits 1977
hatte diese Begegnung erstmals stattgefunden.
Nachdem im Vorjahr die Zukunft des Treffens
unklar war, machte sich Cornelia Wasner
Sommer, stellvertretende Passauer Landrätin,
Bezirksrätin und selbst Goldhaubenfrau,
gemeinsam mit einigen Mitstreiterinnen und
Mitstreitern für den Fortbestand der Veranstaltung
stark.
Drent & herent vereint
Mit Erfolg: Von bayrischer Seite beteiligten sich
die Goldhaubengruppen Bad Füssing, Bad Griesbach,
Fürstenzell, Grafenau, Hauzenberg, Kirchham,
Neuhaus und Neuburg am Inn, Pocking,
Ruhstorf, Sonnen, Vornbach, Wegscheid sowie
die Gruppe aus der Stadt Passau. Aus dem Innviertel
waren die Goldhaubengruppen Braunau,
Kirchdorf am Inn, Lamprechten, Mattighofen,
Mettmach, Neuhofen im Innkreis, Obernberg, Ort
im Innkreis, Ried, Rohrbach, Schärding und
Waldzell nach Kirchham gekommen.
Brauchtum stiftet Identität
Der Festtag begann mit einem Kirchenzug zur
Pfarrkirche. Im Rahmen des Festgottesdienstes
betonte Cornelia Wasner-Sommer, dass Tradition
und Brauchtum an diesem besonderen Tag auf
Völkerverständigung und Zukunft treffen würden.
Denn die Goldhaubentradition des Passauer
Landes hat eine lange Geschichte. Die Goldhaube
entstand Ende des 18. Jahrhunderts in Linz und
kam von dort nach Passau. Hier entwickelte sie
sich in den darauffolgenden Jahrzehnten weiter
und wurde als „Passauer Goldhaube“ auch überregional
bekannt. „Wie hoch der Wert dieses
Brauchtums einzuschätzen ist, beweist die
Tatsache, dass die Goldhaubentradition des
Passauer Landes in das bayerische Landesverzeichnis
des immateriellen Kulturerbes aufgenommen
wurde“, betonte Wasner-Sommer.
Nicht viele Brauchtümer würden auf dieser Liste
stehen, doch die Goldhaube sei dabei. „Ich denke,
ein wichtiger Grund dafür ist die Verbindung
von Handwerk und Individualität. Zwar eint alle
Goldhauben ihr Dasein als prachtvolle Kopfbedeckung
– gleichzeitig ist aber jede Goldhaube ein
echtes Unikat, das in aufwändiger Arbeit hergestellt
wurde.“
Völkerverständigung aktiv leben
In der Folge führte Wasner-Sommer aus, dass in
einer Zeit, in der Krisen nahezu allgegenwärtig
seien, Brauchtum und Tradition einen besonderen
Stellenwert einnähmen. Es sei unsere beständige
Aufgabe, das Brauchtum der Goldhaube nicht
Rund 170 Goldhaubenfrauen von drent & herent sowie
zahlreiche Ehrengäste darunter Stiftsprobst Markus
Grasl aus Reicherberg, Altlandrat Franz Meyer und
Kreisheimatpfleger Dr. Wilfried Hartleb nahmen an
dem Goldhaubentreffen in Kirchham teil. Es stand
unter dem Motto „Im Glanz der Tradition“. Foto: privat
in Vergessenheit geraten zu lassen. „Schließlich
steht es für unsere Wurzeln. Die Goldhauben
einen und verbinden uns – über Grenzen hinweg.
Wir zeigen, wie Völkerverständigung aktiv gelebt
wird und setzen uns mit unserem Tun so ein
Stück weit auch für Frieden ein – eine unglaublich
wichtige Aufgabe in der heutigen Zeit!“ Zugleich
bereichere die Goldhaubentradition das kulturelle
Leben. Schließlich rief Cornelia Wasner-
Sommer die Goldhaubenfrauen dazu auf, das
Wissen um dieses besondere Brauchtum auch an
die nachfolgenden Generationen weiterzugeben.
„Werden Sie nicht müde, von Ihrer eigenen
Begeisterung zu erzählen – das steckt an!“ sam
Foto: Bremswagen-Team/Facebook
5. Bremswongziang in Wies
Wer hat den
Stärksten?
Wenn die Haupternte eingebracht ist, die wollen
Bauern mit ihren Traktoren neben der Arbeit auch
noch etwas Spaß haben und so lädt das Bremswongteam
Wies heuer am 9. und 10. August zum
5. Mal nach Bad Füssing zum niederbayerischen
Traktor-Rodeo ein. Bremswongziang ist ein Geschicklichkeitssport,
zu dem nur Serientraktoren
zugelassen sind. Ein spezieller Bremswagen muss
dabei 100 Meter weit gezogen werden. Dabei wird
eine mit Gewichten beladene Plattform immer
weiter nach vorne geschoben und bringt die Traktoren
so an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Da
das Bremswongziang in Wies weitum die einzige
solche Veranstaltung ist, sind letztes Jahr auch aus
dem Innviertel und sogar über den Hausruck
einige Traktoren, um beim Wettbewerb dabei
zu sein. Das Spektakel geht jeweils ab 10 Uhr los.
Am Samstag messen sich die großen Maschinen
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Donnerstag Ruhetag
KULTUR & FREIZEIT
Grenzübergreifende Sonderausstellung im Daringer Kunstmuseum Aspach (OÖ)
Zwei Meister-Bildhauer im Dialog ihrer Kunst
Die Innviertler Gemeinde Aspach ist geprägt
durch das schöpferische Wirken der Künstlerfamilie
Daringer. Ihren Werken begegnet man
im ganzen Ort auf Schritt und Tritt. Derzeit findet
im mehrfach ausgezeichneten Daringer
Kunstmuseum eine Sonderausstellung im Rahmen
der von der EU geförderten grenzübergreifenden
Kunstreihe „VerbINNdungen“ statt. Die
20 Ausstellungen umfassende Ausstellungsreihe
wurde von Dr. Ludger Drost, Kulturreferent Rottal-Inn
organisiert. „Es geht um den Inn, es geht
um Verbindungen am Inn entlang und über
den Inn hinweg, zwischen Ländern, Regionen,
zwischen Kulturarbeitenden und Kulturschaffenden,
zwischen Künstlern, zwischen Ausstellungshäusern,
zwischen Museen“, erklärte
Drost bei der Eröffnung. „Die Idee dazu war, dass
wir Verbindungen zwischen den Menschen
schaffen, vor allen Dingen zwischen denen, die
die Kunst rezipieren in dieser Region.“
Der Mensch im Zentrum
So stehen nun in Aspach Skulpturen und Zeichnungen
des Künstlers Bernd Stöcker aus Triftern
im Dialog mit Werken des 2009 verstorbenen
Innviertler Bildhauers Manfred Daringer. Bernd
Stöcker ist ein Schüler von Alfred Hrdlicka, Manfred
Daringer kommt aus der Schule von Fritz
Wotruba, wobei Hrdlicka und Wotruba zu den
bedeutendsten Künstlern Österreichs zählen.
Ihre beiden Meisterschüler gehören heute zu den
bedeutendsten figürlich arbeitenden Bildhauern
ihrer Heimatländer. In der Art und Weise, wie
Stöcker und Daringer den Themen des Lebens
begegnen, zeigen sich zwar unterschiedliche
Zugänge, aber auch Gleichklang im Ausdruck.
Bei beiden steht die menschliche Figur im
Zentrum des Schaffens.
Der Unterschied verbindet
Während jedoch Manfred Daringer aus einem
kompakten Werkstoff die menschlichen Körper
herausarbeitet, konstruiert Bernd Stöcker seine
Figuren, baut sie auf über ein Skelett zu einem
tönernen Körper. „Ich gebe dem Skelett Fleisch“,
erklärte Stöcker in seiner Einführung zur Ausstellung,
„denn ich liebe das Fleisch, die Natur,
die Ohrwaschl, die Brust oder den Hintern, die
Beine und Arme, denn sie sind für mich ein
Zeichen für die Endlichkeit des Lebens, für die
Vergänglichkeit, die wir haben, mit der wir auskommen
müssen, mit der wir leben müssen.“
Durch Befassen Kunst begreife
Beim Betrachten und Begreifen der Kunstwerke
kann man den vielfältigen Geheimnissen
Kinoabend im Schloss Ortenburg
Filmabend im einzigartigen Ambiente
Jedes Jahr im Sommer verwandelt sich das historische
Schloss Ortenburg in ein gemütliches
Kino – perfekt für einen gemütliche Ferienabend
für die ganze Familie. Dieses Jahr findet das Kino
im Schloss am Donnerstag, 7. August statt. Auch
für die Betreuung von Kindern ohne Begleitung
ist während des Kinoabends durch Mitglieder
des Förderkreises Schloss Ortenburg gesorgt.
Dieses Jahr stehen folgende Filme zur Auswahl:
Hände weg von Mississippi Begleitet Emma
und ihre Freunde bei einem aufregenden Abenteuer
rund um das liebe Pferd Mississippi. Ein
Film voller Freundschaft, Mut und tierischer
Überraschungen – für alle kleinen und großen
Tierfreunde!
Räuber Hotzenplotz Taucht ein in die lustige
und spannende Welt von Kasperl und Seppel, die
dem gefürchteten Räuber Hotzenplotz das Handwerk
legen wollen. Ein Klassiker für die ganze
Familie, voller Spaß und Abenteuer!
Selbes Thema – völlig unterschiedliches Ergebnis: Die
beiden Köpfe von Daringer (links) und Stöcker (rechts)
zeigen beispielhaft, wie die Ausstellung die Werke beider
Meister-Bildhauer präsentiert. Gestalteten die Vernissage:
Franz Daringer (Daringer Kunst- und
Museumsverein), Engelbert Fellner (Manfred Daringer
Privatstiftung), Kurator und Bildhauer Bernd Stöcker,
Dr. Ludger Drost (Kulturreferent Rottal-Inn), Musiker
Josef Kili und Georg Gattringer, Bürgermeister von
Aspach.
Foto: Semmler
des Lebens und letztlich sich selbst begegnen.
Die Sonderausstellung im Daringer Kunstmuseum
Aspach kann bis 2. November Freitag,
Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr besichtigt
werden.
sam
Nähere Informationen unter www.daringer.at
Findet Dorie Schwimmt mit Dorie und ihren
Freunden durch die bunte Unterwasserwelt und
erlebt, wie sie sich auf die Suche nach ihrer
Familie macht. Ein lustiger, herzerwärmender
Film, den kleine und große Meeresfreunde lieben
werden!
Es wird ein Unkostenbeitrag von 3 Euro erhoben.
Dafür bekommt aber jedes Kind im Anschluss an
den Film vom Förderkreis ein kostenloses Eintrittsticket
für den Wildpark Ortenburg spendiert.
Die Anmeldung für das Kinoerlebnis im Schloss
Ortenburg erfolgt online über das Ferienprogramm
des Marktes Ortenburg unter
www.unser-ferienprogramm.de/ortenburg
Egal ob mit der Familie oder Freunden – dieses
Erlebnis solltet ihr nicht verpassen!
Beginn ist um 19 Uhr. Nähere Infos bei Monika
Deger, Tel. +49-8542-164-30
sam
Foto: Förderkreis Schloss Ortenburg
Boarisch MusiKabarett in der Bücherei Bad Füssing
Tom Quijote und die Mühlen des Lebens
Jeder einzelne von uns muss sich jeden Tag den
Mühlen des Leben stellen. Was liegt näher, als
sich einmal genauer damit zu beschäftigen, was
uns das Leben so erschwert? Am nesten mit
einem Kabarettprogramm! Am Donnerstag, 7. August,
erzählt Tom Brückner in seinem Kabarett
von G’scheidhaferln, über Sport im fortgeschrittenen
Alter, von Besserwissern, Abschiedssorgen
und Heimwerker-Projekten, aber auch von den
kleinen Freuden des Lebens, die man schon gar
nicht mehr richtig realisiert. Er widmet sich mit
seinem ganz eigenen, trockenen Humor und ironisch-
zwinkerndem Auge den alltäglichen Begebenheiten,
die jedem passieren könnten. Sein
Gesellschaftskabarett ist unpolitisch, aber hintergründig,
krachert, aber nicht ordinär, frech, aber
nicht unverschämt. Ohne erhobenen Zeigefinger,
mehr wie ein Spiegel, aus dem man sich selbst
entgenengrinst. Alles musikalisch verpackt und
einfach zum Lachen! Beginn ist um 19 Uhr in der
Bücherei Bad Füssing am Kurpark. Eintritt frei,
Spenden willkommen! Übrigens: Am 17. August ist
wieder Bücherflohmarkt von 11-16 Uhr – mit Spielmöglichkeit
am Französisch-Roulette-Tisch sam
www.thermenland-magazin.de
22
KULTUR & FREIZEIT
Thermenland Magazin verlost Karten für Tanzabend mit G.G. Anderson & Sunrise
Schlager-Stars lassen nach Hits tanzen
Am Samstag, 30. August, steigt im Großen
Kurhaus Bad Füssing ein großer Tanzabend
mit G.G. Anderson und der Tiroler Senkrechtstarter-Band
„Sunrise“. Dieser neueste Schlager-Export
aus Südtirol um Arno und Flo ist
nach einem jahrelangen Tingeln als Unterhaltungsband
durch Deutschland, Österreich
und die Schweiz mittlerweile auf den großen
Bühnen der Schlager-Szene angekommen
und wird dem Meister G.G.Anderson als Vorgruppe
den Tanzboden bereiten.
Foto: Kerstin Joenssen
Schlager-Hits zum Mittanzen
Über 1000 Song-Titel hat der Schlager-Komponist
für Stars wie Roland Kaiser, Heino, Rex Gildo, Mireille
Mathieu und viele mehr geschrieben, bevor
G.G. Anderson 1981 beschloss, selbst die Bühne
zu betreten. Als Sänger war er mit einigen Titeln
sehr erfolgreich: Vierter beim Vorentscheid zum
Eurovision Song Contest, sowie die Auszeichnungen
„Sänger des Jahres 1986“, „Die Goldene
Stimmgabel“ im Jahr 1991 und weitere Preise
waren der Beweis, dass ein G.G. Anderson nun
nicht mehr aus dem Schlagergeschäft wegzudenken
ist. Zahlreiche Veröffentlichungen von Alben
und Singles, sowie die Zusammenarbeit mit
Komponisten wie Engelbert Simons oder Ekki
Stein prägen seine musikalische Vergangenheit
und Gegenwart.
Kartenverlosung
Der Tanzabend beginnt um 19:30 Uhr. Infos &
Tickets gibt es beim TicketService Bad Füssing im
Bgm.-Frankenberger-Haus, Kurallee 15, telefonisch
unter 08531-975-522, per Mail unter
ticket@badfuessing.de oder online unter
www.badfuessing.com
Das Thermenland Magazin und der VeranstaltungsService
Bad Füssing 2 mal 2 Karten für die
ausgelassene Tanz-Party im Großen Kurhaus
Bad Füssing unter allen, die bis zum 24. August
eine E-Mail mit ihrer Adresse schreiben an:
Mein-Thermenland-Magazin@gmx.de sam
BAD FÜSSING VeranstaltungsHighlights
Kulturfestival 2025
AugustVorschau
15.08.
18.08.
23.08.
30.08.
Sigrid & Marina
Alfons Hasenknopf & Band
Rudy Giovannini
G.G. Anderson & Sunrise
04.09. Best of Classic Musicals
Fr
12.09.
Sa
13.09.
So
14.09.
Fr
19.09.
Sa
20.09.
So
21.09.
Fr
03.10.
Fr
05.10.
Sa
11.10.
Neue Philharmonie Frankfurt
Aquamania in Concert„Klassik meets Rock“
Maddin Schneider
Schöne Sonndaach! – Comedy
Pink Floyd performed by echoes
Christine Eixenberger
Die schönsten Schlager aller Zeiten
Du gehörst zu mir!
NDW-Abend mit Markus Mörl
Die Ich will Spaß! Show
Hausmeister Krause
Schürzenjäger LIVE!
Best of Filmmusik
Bad Füssinger Kurorchester
Karten / Infos unter www.events-badfuessing.de
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KULTUR & FREIZEIT
Unterwegs mit Degenhart
“Träume Zeit”
Zu einer „Träume Zeit“ in das kleine Dorf Eggersham bei Pocking lädt
der Fernsehjournalist Helmut Degenhart am Feiertag Mariä Himmelfahrt,
den 15. August, ein. Nach Ausstellungen, Künstler- und Hobbymarkt,
nach Weihnachtsmarkt und Diskussionsabenden findet in
Eggersham nun eine „Träume Zeit“ statt.
Das Programm beginnt an diesem Feiertag um 16 Uhr mit der Picknickzeit.
Alle Besucher bringen mit was sie haben und alle essen gemeinsam.
Getränke werden in Eggersham angeboten.
Für die Kinder gibt es von 16 bis 17 Uhr ein Puppenspiel mit dem Titel
"Der Räuber von Pocking". Ein Stück, das auf einer alten, aus Südtirol
stammenden, antiquarischen Kunst- und Kleinstbühne aufgeführt
wird. Die Erwachsenen können sich in dieser Stunde von 16 bis 17 Uhr
mit dem Raten von Holzarten und mit Dartspiel unterhalten.
Von 17 bis 18 Uhr gehört die Stunde den in Pocking und Umgebung
weithin bekannten Martinsblasern. Auf ihren alten Fanfaren-Instrumenten
spielen sie flotte und alte Märsche.
Von 18 bis 19 Uhr sorgt die Pockinger Band „Jazz and more“ für Bluesstimmung
rund um die Eggershamer Schlosskirche. Die Band mit Bandleader
Peter Köhler bereichert mit ihren Blues und internationalen
Musikstücken den Übergang vom Tag in den Abend.
Das abwechslungsreiche Programm an diesem „Träume Zeit“-Abend setzt der Sänger „Mr Jones“ mit Gitarre und seiner kräftigen Stimme und
Folk Musik aus Amerika fort. Seit 30 Jahren tourt der aus Rottal Inn stammende Sänger durch renommierte Clubs in Europa und den USA.
Zu einem einfühlsamen Künstler wird er, wenn er die Erlebnisse aus all diesen Jahren zwischen den Songs zum Besten gibt, mal nachdenklich,
mal lustig. Seine Musik und seine fesselnden Geschichten schenken den Zuhörern „Urlaub vom Alltag“.
Von 19 Uhr bis 20 Uhr ist der Opernsänger Peter Tilch vom Niederbayrischen
Landestheaters zu Gast. Er ist im letzten Jahr bereits erfolgreich
in Eggersham mit seinen Geschichten und Liedern mit dem Titel
„Von Träumen und Geldbauchunken“ aufgetreten und hat dabei viele
Freunde gewonnen. Mit Gitarre, Klavier und Gesang, Chancones und Geschichten
wird er dieses Mal den Abend dieser „Träume Zeit“ bereichern.
Zum Abschluss der „Träume Zeit“ gibt es von 21 bis 22 Uhr noch eine
besondere Aufführung, wie sie besser nicht vor die Eggershamer
Schlosskirche passen könnte. Alber Eder aus Bad Füssing führt das
berühmte Schauspiel „Jedermann“ auf. Und zwar als Einmannstück mit
Masken und Rollentausch. Eine Premiere, die man sich nicht entgehen
lassen sollte, so wie den gesamten „Träume Zeit“ Tag in Pocking Eggersham
am 15. August 2021.
Der Eintritt zu dieser „Träume Zeit“ ist frei. Wer will, kann an die Künstler
einen Obolus abgeben und sich eine Margareta Rose als Spende für die
Renovierung der Eggershamer Margareta Dorfkirche erwerben.
www.thermenland-magazin.de
24
S mmer
in der
Stadt
jeden Sonntag
vom 03.
bis
0.September
Stadtplatz Pocking
um 17 Uhr
Jazz
Rock
Volksmusik
Blasmusik
Pop
Folk
RAT & TAT
Die GTÜ gibt Tipps zur Gefahrenvorbeuge auf der Fahrt in den Urlaub
Mit Sicherheit gesund ans Ziel kommen
Europa bietet eine große Vielfalt an Urlaubsländern. Viele davon lassen
sich problemlos mit dem Auto erreichen. Da Sichtbarkeit generell
ein Sicherheitskriterium ist, stellt sich die Frage: Worauf sollte man
bei der Urlaubsfahrt achten? Wo und wann ist zum Beispiel eine Warntafel
am Heck Pflicht?
„Gute Vorbereitung lohnt sich, denn zu Hause kann eine Lücke in Ruhe
und zu relativ geringen Kosten geschlossen werden“, meint die Gesellschaft
für Technische Überwachung mbH (GTÜ). „Teurer ist es meist,
wenn man die fehlenden Ausrüstungsgegenstände erst an der Grenze
kauft. Noch viel kostspieliger und vor allem ärgerlicher ist ein Bußgeld
– zum Beispiel, wenn Rettungswesten bei Polizeikontrollen, einer
Panne oder einem Unfall fehlen.“
Warnwesten fast überall Pflicht
Das Mitführen mindestens einer Sicherheitsweste im Fahrzeug ist in den
meisten Ländern Pflicht. Unterschiede gibt es in der Anwendung: Während
es in Deutschland bisher keine Tragepflicht gibt, wird diese im Ausland
streng kontrolliert: Wer dort beispielsweise bei einer Panne keine Warnweste
angelegt hat, muss je nach Land mit einem bis zu vierstelligen Bußgeld
rechnen.
Billiger und im Sinne der Sicherheit ohnehin in jedem Fall besser ist es, für
alle Familienmitglieder an Bord Warnwesten nach der aktuellen Norm EN
ISO 20471:2013 griffbereit zu haben. Diese sind auch in Kindergrößen erhältlich.
Ein entsprechendes Familienset (zum Beispiel zwei Westen für Erwachsene
und zwei für Kinder) kostet in den üblichen Webshops wenig
mehr als eine einzige Warnweste an mancher Autobahntankstelle. Weiterer
Vorteil vieler dieser Sets: Alle Westen sind griffbereit in einer Tasche verpackt,
die in der Fahrertür oder dem Handschuhfach verstaut werden kann.
Warntafel sichert Ladung
Wie sieht es mit der Warntafel aus? In Italien und Spanien muss Ladung,
die am Heck über die im Fahrzeugschein eingetragene Gesamtlänge hinausragt,
damit versehen sein. Beispielsweise ein Fahrradträger. Beide Länder
verlangen Tafeln im Format 50 mal 50 Zentimeter. Die Tücke steckt im
Detail: Der spanische „Panello“ trägt drei schräge rote Streifen, während die
italienische Warntafel fünf Streifen hat. Tipp: Der Fachhandel bietet beidseitig
bedruckte Wendetafeln, so dass sich für das jeweilige Urlaubsland die
richtige Seite wählen lässt.
Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für weitere Mitführpflichten
von sicherheitsrelevanter Ausstattung. Etwa für Ersatzlampen, Feuerlöscher
und Reserverad. Oder fürs Warndreieck: Wer beispielsweise mit dem
Wohnwagen nach Kroatien, Slowenien oder in die Türkei fährt, muss zwei
Warndreiecke mitführen. Da sich diese Vorschriften immer wieder mal
ändern: Aktuelle Übersichten bieten unter anderem Automobilclubs auf
ihren Webseiten an.
Erste-Hilfe-Set als Reisebegleiter
Gerade auf der Fahrt in die Erholung: Wer auf alle (Un)Fälle vorbereitet ist, kommt
besser ans Urlaubsziel.
Foto: SWR.de
Um den Verbandkasten im Wagen machen sich nur wenige Autofahrer
Gedanken – Hauptsache, er ist an Bord. Doch das Erste-Hilfe-Set ist im Notfall
wichtig, bei Unfällen wie auch anderen Verletzungen. Gerade auf der
Fahrt in den Urlaub ist er oft ein verlässlicher Helfer – auch am Ferienort.
Die GTÜ rät dazu, sich mit dem eigenen Kfz-Verbandkasten vertraut zu
machen: Befindet er sich an einer gut zugänglichen Stelle im Fahrzeug? Welches
Material ist darin enthalten und wie wird es aufbewahrt? Sind noch
keine Haltbarkeitsdaten überschritten? Und vor allem: Wie leistet man mit
dem Verbandkasten im Notfall Erste Hilfe? Manchmal ist es empfehlenswert,
einen Auffrischkurs zu machen. Wichtig nach der Nutzung: Das Material
umgehend auffüllen, damit das Erste-Hilfe-Set wieder vollständig ist
und für mögliche Einsätze bereitsteht.
Bei Stau Rettungsgasse bilden
Ferienreisezeit ist leider oft auch die Zeit mit besonders vielen Staus auf
den Fernstraßen. Auslöser sind häufig Unfälle. Deshalb ist es so wichtig,
schon bei einem sich abzeichnenden Stau eine korrekte Rettungsgasse zu
bilden. Sie ermöglicht Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und anderen
Helfern eine zügige Fahrt zum Unfallort. Und damit indirekt auch, dass sich
der Stau nach der Hilfeleistung schnellstmöglich wieder auflöst.
Wie genau die Rettungsgasse gebildet wird, diese Frage stellen sich viele
Autofahrer erst, wenn der Verkehr schon zum Erliegen kommt. Die GTÜ hat
dafür eine Daumenregel im besten Wortsinn parat: Einfach von oben auf
die rechte Hand mit gespreizten Fingern schauen – dann zeigen der
Daumen nach links und die Finger nach rechts. Nach diesem Muster wird
auch die Rettungsgasse gebildet: Die Fahrzeuge auf der äußerst linken Spur
fahren an den linken Rand der Fahrbahn, und alle Spuren rechts davon
weichen nach rechts aus. Doch Vorsicht: Nicht zu weit dorthin fahren. Denn
der Standstreifen muss ebenfalls freigehalten werden.
Empfindliche Bußen drohen
Wer die Rettungsgasse verstopft, dem drohen empfindliche Bußen. Je nach
Art und Schwere des Verstoßes können nach Angaben des Bundesministeriums
für Digitales und Verkehr (BMDV) „Bußgelder zwischen 200 und 320
Euro“ verhängt werden, zudem sei „die Eintragung von zwei Punkten im
Fahreignungsregister“ vorgesehen. Und die Polizei erklärt: „Alle Bußgelder
in diesem Bereich sind automatisch mit einem Fahrverbot von einem Monat
verbunden.“
Die GTÜ unterstützt das Wissen um das richtige Bilden der Rettungsgasse
seit 2020 mit einer pfiffigen Lösung: Die Rückseite der von den GTÜ-Partnern
auf der Windschutzscheibe angebrachten grünen Umweltplaketten
zeigt eine klar aufgebaute Grafik, wie man sich im Stau richtig verhält. Das
ist ein wirkungsvoller Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr – nicht nur
in der Ferienreisezeit.
GTÜ
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RAT & TAT RAT & TAT
ILE fördert einen Garten für neue Kultur in Neuhaus a. Inn
In Frieden miteinander und der Natur
Wie wollen wir leben? Wie wollen wir diese Welt für unsere Nachkommen
hinterlassen? Sandra Habermann von der „Schänke zum schwarzen
Schaf“ und ihr Lebensgefährte, der Rhythmuspädagoge Stefan
Spatz, öffnen sich immer wieder diesen Fragen. In der Stille der Corona-Zeit
wurde ihre Vision eines öffentlich zugänglichen Permakultur-Gartens
auf Sandras Sacherl in Höchfelden bei Neuhaus am Inn
geboren. Mit einem Trupp aus Helfern haben im Frühling die Erd- und
Pflanzarbeiten begonnen. Die ILE an Rott & Inn bläst dem Projekt mit
Geldern aus dem Regionalbudget Wind unter die Flügel, etwa für Materialkosten
und Baggerarbeiten.
Kultur der Achtsamkeit
Doch Sandra, vielen bekannt als Kuchenbäckerin vom Passauer Wochenmarkt,
und Stefan, dem Initiator vom „Passauer Trommelzirkus“, geht es
nicht nur um die Schaffung eines Gartens. „Das Konzept der Permakultur
reicht viel weiter“, erklärt Sandra. „Es geht um eine neue Kultur. Eine Kultur,
die neben dem ökologischen Anbau ein friedliches Miteinander fördert
und ein ressourcenschonendes Leben in Gemeinschaft und im Einklang
mit der Natur.“
Auf monatlichen Infoveranstaltungen erklärt Sandra Habermann das Konzept
der Permakultur und die Möglichkeiten, mitzumachen. Termine findet
Gemeinsam im Einklang mit der Natur Gartenbau betreiben: Sandra Habermann
(Mitte) und Mitgärtner beim anlegen eines Permakulturbereichs. Foto: Kuhnt
man unter www.schafschaenke.de bzw. www.innskulturfenster.de,
Infos auch unter +49-160-6365330 oder +49-179-2436222.
Simone Kuhnt
Farbe, Duft und Würze beim Spaziergang erleben
Ein duftender Kräuterbuschen
zum Schutz
Zum 15. August werden nach alter und neuer Tradition bunte Heilkräuterbuschen
gebunden. Der Legende nach kamen die Apostel drei Tage nach
Marias Tod an ihr Grab, doch es war leer. Maria war mit Seele und Leib in
den Himmel aufgenommen worden. Doch aus dem Grab strömten die Düfte
von Rosen und Lilien, vermischt mit dem Duft von Heilkräutern. Gerade
Sommerkräuter sind voller Würze, ätherischer Öle und Sonnenenergie.
Daher werden Schafgarbe, Dost, Minze, Rainfarn und viele weitere zu bunten
Sträußen gebunden und gesegnet. Sie bringen Harmonie und Gesundheit
ins Haus und werden auch in Tinkturen, Ölen und Tees verwendet. Bei
Unwettern und Stürmen werden heute noch einige dieser getrockneten
Pflanzenteile im Feuer verbrannt, das soll nach altem Volksglauben vor
Blitz und Unglück schützen.
Kräuterpädagogin Brigitte Gaisböck bietet am 9. August auf Schloss Katzenberg
einen wissenswerten und vergnüglichen Gang rund um Schloss mit
anschließendem Buschenbinden an. Beginn um 13.30 Uhr, Anmeldung
erforderlich: Tel. +43-664-3413094 (begrenzte Teilnehmerzahl). sam
Foto: Brigitte Gaisböck
27 www.thermenland-magazin.de
SERVICE
Thermenland-Horoskop für den Hochsommer
NUR IM THERMENLAND-MAGAZIN · EXKLUSIV VON SIEGI LILITH
Widder:
Liebe: Der Energiepegel beim Feuerzeichen
Widder ist voll aufgeladen. Ihr
Partner kann sich auch über viel positive
Ausstrahlung freuen. Und vielleicht
können Sie sich endlich zu dem langersehnten
„Ja“ hinreißen lassen, auf das
er/sie schon so lange wartet.
Körper: Ihrem Freiheits- und Bewegungsdrang
werden Sie mit Fahrradund
Wandertouren gerecht. Doch Sie
sind anfällig für Verletzungen im Bereich
von Hüfte und Oberschenkel. Es
wäre schade, wenn Sie jetzt vom Arzt
Bettruhe verordnet bekommen würden.
Beruf: So oft, wie Sie derzeit in Fettnäpfchen
richtiggehend reinfallen,
müssten Sie sie schon blind erkennen.
Lassen Sie sich endlich helfen und
hören auf die Ratschläge guter
Freunde. Wenn Sie Ihre Vorhaben realisierbar
übermitteln, werden sie auch
durchführbar.
Stier (21.4.-20.5.)
Liebe: Stellen Sie sich vor, Sie wollen
Ihren Partner ganz neu erobern. Lassen
Sie sich etwas einfallen und überraschen
Sie mit neuen Ideen. Sie
werden sehen, wie so mancher Herzenswunsch
nun erfüllt wird, für den
früher weder Zeit noch Geld übrig war.
Körper: Für Diät ist jetzt die falsche
Zeit. Um mit dem Stress fertig zu
werden, benötigt Ihr Körper auch ein
bisschen „Nervennahrung“. Bei Diät
würden Sie nur heimlich die doppelte
Ration essen. Naschen Sie einfach mal
Obst und Rohkost, statt Schokolade
und Sahnetorte.
Beruf: Sie haben viel zu lange gewartet
Ihren Kollegen zu stecken, dass Sie
keine Lust mehr haben, für zehn zu arbeiten.
während die sich einen schönen
Tag machen. Wählen Sie die Worte sorgsam,
wenn Sie die neuen Richtlinien
festlegen, damit es auch alle kapieren.
Zwillinge (21.5.-21.6.)
Liebe: Entweder sprechen Sie jetzt alle
Probleme an, geben auch mal Fehler zu
und werden so mit Ihrem Partner wieder
zu einer Einheit – oder der geplante
Liebesurlaub wird nicht so
traumhaft, wie Sie ihn sich vorgestellt
haben. Überzeugen Sie den Partner
von Ihrer Liebe.
Körper: Ihre Ausstrahlung täuscht oft
nicht nur Ihre Familie, sondern auch
die Ärzte. Lachen als Medizin wirkt
wirklich, führt aber schnell zu Fehldiagnosen.
Zeigen Sie offen, wo der
Schuh drückt, nur so kann ein Erfolg
versprechender Therapieplan aufgestellt
werden.
Beruf: Wo ist Ihr Organisationstalent?
Damit Sie die Kontrolle nicht verlieren,
müssen Sie sich entscheiden. Eine Person,
der Sie großes Vertrauen entgegenbringen,
versucht Sie zu
hintergehen. Entweder Sie distanzieren
sich von dieser Person, oder Sie
werden alles verlieren.
Krebs (22.6.-22.7.)
Liebe: Da Sie zu oft auf Ihre Hormone
hören, fällt es Ihnen ab und zu schwer,
eindeutige Angebote auszuschlagen.
Doch Vorsicht, Ihr Partner hat nur zwei
Augen, die er/sie davor verschließen
kann. Auch die Unpässlichkeit des
Partners entschuldigt Ihr Verhalten
nicht.
Körper: Der Wohlfühlfaktor spielt bei
Ihren Unternehmungen eine wichtige
Rolle. Keine Therapie oder Diät ist bei
Ihnen wirklich von Erfolg gekrönt,
wenn Sie dabei unter Stress oder
Zwang stehen. Sorgen Sie für ausreichend
Schlaf und Zeit für aufmunternde
Gespräche.
Beruf: Immer einen guten Rat parat
und die Ruhe in Person, so kennen die
Kollegen den Krebs. Doch Ausnutzen
lassen Sie sich dann doch nicht. Setzen
Sie Grenzen, bevor es zu spät ist und
die Nerven mit Ihnen durchgehen oder
gar ein Zusammenbruch droht.
Löwe (23.7.-23.8.)
Liebe: Sie wissen doch, dass Sie von
Ihrem Partner geliebt werden. Verlangen
Sie nicht andauernd, dass der andere
dies bezeugen muss. Beobachten
Sie stattdessen mal Ihr eigenes Verhalten.
Eine Beziehung besteht auch aus
Geben, nicht nur aus Nehmen.
Körper: Hoffentlich haben Sie keinen
Urlaub mit viel Action und Lärm gebucht.
Ein Wellness-Urlaub oder sogar
der Aufenthalt in einem Kloster, ohne
Handy, Laptop und Termindruck, weit
weg von jedem Trubel, ist genau das,
was Ihr Körper jetzt braucht.
Beruf: Vergessen Sie die Pausen nicht.
Sie liegen gut in der Zeit und werden
das gesetzte Ziel ohne große Schwierigkeiten
punktgenau erreichen. Halten
Sie sich mit schadenfrohem Benehmen
aber zurück, denn das nächste Mal sind
Sie vielleicht zu langsam.
Jungfrau (24.8.-23.9.)
Liebe: Im Job werden Sie extrem gefordert.
Es sieht aus, als würden Sie alles
mit links erledigen. Doch denken Sie
an Ihre Lieben zuhause. Der Partner
übernimmt gern mal den aktiven Teil,
doch nicht auf Dauer. Besprechen Sie
das, damit der andere nicht meint, es
wird ein Dauerzustand.
Körper: Der Mondkalender ist nicht
nur gut, wenn es um Pflanzzeiten oder
Rasenmähen geht. Auch Diäten und
Essgewohnheiten können Sie nach
ihm planen. Bei den warmen Temperaturen
können Sie sogar täglich ein
paar Runden im Schwimmbad drehen.
Nur kein Stress!
Beruf: Wenn Sie vom finanziellen
Aufschwung profitieren wollen, dürfen
Sie die wichtigen Aufgaben nicht
abgeben. Nur Sie wissen, wie die Lösung
aussehen muss, damit das Ergebnis
Gewinn bringt. Diesen Geldsegen
können Sie gerade jetzt gut gebrauchen.
Waage (24.9.-23.10.)
Liebe: In der Beziehung kann alles
rund laufen, wenn Sie endlich einsehen,
dass auch Sie mal jemanden
brauchen, an dem Sie sich anlehnen
können. Entwickelt sich die Beziehung
für beide positiv, können sogar Sie sich
eine feste Bindung vorstellen.
Körper: Um den täglichen Stress abzubauen,
gönnen Sie sich nach der
Arbeit ein duftendes Lavendelbad.
Nehmen Sie sich ein paar Tage frei
oder nutzen Sie die Wochenenden für
Wander- oder Fahrradtouren. Es gibt
eine Person, die gerne die Freizeit mit
Ihnen gestalten würde.
Beruf: Mit dieser Arbeitsmoral machen
Sie sich bestimmt nicht beliebt.
Ihr Vorgesetzter ist nicht taub oder
blind. Wenn Sie es vermeiden wollen,
die Missbilligung des Vorgesetzten und
Ihrer Kollegen zu erfahren, sollten Sie
ganz schnell ein bisschen mehr Einsatz
zeigen.
Skorpion (24.10.-22.11.)
Liebe: Die Wogen, die sich noch bis vor
Kurzem als riesiges Mauerwerk darstellten,
glätten sich und Sie können
den August genießen. Die Zeit, in der
die Wärmflasche die zweite Betthälfte
einnimmt, ist bald vorbei. Wichtige
Angelegenheiten nicht aufschieben.
Körper: Sie sind erholungsbedürftig
und Sie sollten sich viel Zeit für Streicheleinheiten
für die Seele nehmen.
Fahren Sie mit dem Rad und tanken in
der Natur Energie auf. Wenn Sie Ihre
Stimmungen in den Griff bekommen,
lässt auch das Verlangen nach (Frust-)
Essen nach.
Beruf: Hoffentlich haben Sie Ihren
Urlaub rechtzeitig eingetragen. Das
Betriebsklima wirkt sich nicht nur auf
Sie negativ aus. Schnell beschuldigt
man den Kollegen, Fehler gemacht zu
haben. Schaffen Sie im Urlaub Abstand,
um dann erholt und motiviert
zurückzukehren.
Schütze (23.11.-21.12.)
Liebe: Mehr als ein bisschen Flirten und
heiße Nächte ohne Liebesschwüre sind
im August für Sie nicht drin. Der Stress
der letzten Wochen hat seine Spuren
hinterlassen. Sogar angesagte Familientreffen
sollten Sie meiden, da Sie dort
keine positiven Spuren hinterlassen.
Körper: Hoffentlich haben Sie einen
starken Partner, der hin und wieder
ein Machtwort spricht, damit Sie Ihren
Tages- und Ernährungsplan auch einhalten.
Sonst kommt jede Woche ein
neues Wehwehchen zum Vorschein.
Ihre Abwehrkräfte können Sie mit Homöopathie
stärken.
Beruf: Sie neigen dazu, schnell die Beherrschung
zu verlieren und gedankenlos
die Arbeit der anderen in Frage
zu stellen. Damit motivieren Sie Ihre
Kollegen, mit zweifelhaften Mitteln um
ihr Recht zu kämpfen. Also: Erst denken,
dann reden!
Steinbock (22.12.-20.1.)
Liebe: Für Sie wird es im August bestimmt
nicht langweilig. Immer bereit,
drauf los zu flirten, könnte aber bei
Ihrem Partner den Anlass zu heißen
Diskussionen wecken. Geben Sie öfter
nach und beharren Sie nicht auf Ihrem
Standpunkt, wenn Ihnen die Beziehung
wichtig ist.
Körper: Gehen Sie shoppen und gönnen
Sie sich ein neues sportliches Outfit.
Trauen Sie sich ruhig, mal was
Neues auszuprobieren. Ein paar Tennisstunden
im neuen Gewand, promenieren
im Tangini im Schwimmbad
oder im luftigen Kleidchen auf dem Minigolfplatz.
Beruf: Der widerwillige Gang in die
Arbeit oder sich nicht anerkannt fühlen,
veranlasst Sie, sich anderweitig
ein wenig umzusehen. Da Sie nicht
unter Zeitdruck stehen, können Sie in
Ruhe abwägen, ob Sie nicht einfach zu
schwarz sehen. Meistens kommt nichts
Besseres nach!
Wassermann (21.1.-19.2.)
Liebe: In der ersten Augusthälfte können
Sie sich Gedanken machen, was Sie
in den romantischen Stunden mit
Ihrem Partner schon immer ausprobieren
wollten, um dann in der zweiten
Hälfte Taten folgen zu lassen. Sie werden
es nicht bereuen.
Körper: Weder Abenteuerurlaub noch
faules Herumliegen am Strand sind
das, was Sie brauchen. Stärken Sie
Ihren Kreislauf, Herz und Lunge mithilfe
klarer Bergluft. Den Abend in der
hoteleigenen Sauna ausklingen lassen,
danach werden Sie sich selbst nicht
wieder erkennen.
Beruf: Irgendwie scheinen Sie ein Problem
damit zu haben, Ihre Idee gewinnbringend
zu verkaufen. Warten
Sie lieber, bis Ihre Mitstreiter aus dem
Urlaub zurück sind und Ihnen helfend
zur Seite stehen können. Feiern Sie
Ihren Erfolg in geselliger Runde, denn
geteilte Freude ist doppelte Freude.
Fische (20.2.-20.3.)
Liebe: Das Liebes-Sommerloch macht
sich bemerkbar. Lassen Sie sich davon
nicht runterziehen, steigern Sie Ihr
Selbstwertgefühl beim Flirten im Café
oder im Schwimmbad. Beziehungs-Fische
sollten Ihr Verhalten korrigieren
und mit sachlichen Argumenten überzeugen.
Körper: Leider neigen Sie dazu, die
Warnsignale Ihres Körpers zu missachten.
Vor allem, wenn es sich um Symptome,
wie Kreislaufschwäche handelt.
Dies kann zu einem plötzlichen Zusammenbruch
führen. Nehmen Sie es nicht
auf die leichte Schulter.
Beruf: Eine Karriereleiter kann ganz
schön steil sein. Bevor Sie sich Ihren
Kollegen gegenüber so benehmen, als
wären Sie schon oben, prüfen Sie lieber,
ob am erträumten Chefstuhl nicht
schon kräftig gesägt wird. Sie wollen
doch nicht wirklich wieder von ganz
unten anfangen?
Genießen Sie jeden Augenblick des Sommers und trinken Sie viel – Wasser! Ihre Siegi Lilith
Die 100-jährige Wettervorhersage für den August
SERVICE
Zur Monatsmitte kommt der Sommer zurück
Na, da hat Abt Mauritius Knauer vor über 350 Jahren unser Wetter wiedermal
ganz gut hingerechnet. War das erste Halbjahr das trockenste seit
Beginn der Wetteraufzeichnungen, so schickte uns der Himmel im Juli endlich
den ersehnten Regen. Ob es insgesamt genug war, um die Reserven im
Boden zu füllen oder ob die Menge auf Ort und Zeit bemessen nicht für manches
Feld zu heftig war, soll einmal dahingestellt bleiben. Da das Wetter in
den einzelnen Landstrichen sehr unterschiedlich war, gibt es sogar örtlich
erhebliche Ertragsspannen. Deutschlandweit jedoch liegt das Ertragsniveau
trotz des trocken-heißen Frühjahrs laut Deutschem Bauern-Verband über
dem des letzten Jahres.
Mit dem Ferienbeginn kamen nun leider nicht die erhofften schönen Freibadtage
und auch im August bleibt es zunächst regnerisch. Das ist ein
schlechtes Omen für die großen Open-Air-Konzerte in Bad Füssing und
Fürstenzell, denn nach Knauers Berechnungen regnet es noch bis zum 13.
August. Nur am 8. August ist „ein schönes Wetter“. Ab 14. August aber kommt
nach seinen Aufzeichnungen der Sommer zurück und bringt uns „schönes
warmes Wetter für die Erntezeit“. Vor allem der 30. August, ein Samstag, wird
„wieder ein besonders schöner Tag“ – vielleicht aber auch nur, weil am Abend
im Großen Kursaal von Bad Füssing G.G. Anderson & Sunrise bei ihrer
Schlager-Party aufs Tanzparkett locken …
sam
Diese Wettervorhersage basiert auf der Langzeitstudie von Mauritius
Knauer, 1649 bis 1664 Abt des fränkischen Zisterzienser-Klosters Langheim,
bekannt als „100jähriger Kalender“.
ZAHL
DES
MONATS
Mit mehr
als 2,2
Billiarden
...
Mit mehr als 2,2 Billiarden Dollar
sind die gesellschaftlichen Kosten invasiver Arten weitaus höher, als bisher
angenommen wurde. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende aus Tschechien
in einer Studie im Fachmagazin „Nature Ecology and Evolution“. Demnach
haben nicht-heimische Pflanzen und Tiere, die in neue Gebiete vordringen,
seit den 1960er Jahren weltweit diese enorme Summe an direkten Kosten insgesamt
verursacht. Das ist bis zu 16mal höher als in früheren Schätzungen.
Schädlinge & Krankheitserreger
Zu den direkten Kosten invasiver Arten gehören Ernteverluste durch neue
Schädlinge oder Gesundheitskosten im Zusammenhang mit der Ausbreitung
von Krankheitserregern. Diese könnten zum Beispiel von Mücken übertragen
werden, die in neue Regionen vordringen. Asiatische Tigermücke hat sich in
Niederbayern ausgebreitet und wurde bereits in mehreren Landkreisen nachgewiesen.
Diese invasive Mückenart ist bekannt für ihre aggressive Stechweise
und kann potenziell auch Krankheiten wie Dengue- und Zika-Fieber übertragen.
Das Team hat Daten zu mehr als 160 invasiven Arten aus einer handvoll
Länder zusammengetragen und erfasst, welche Schäden deren Vorrücken dort
Bekannte Funde Asiatischer Tigermücken 2024 im Freistaat Bayern, nach Landkreis.
Grafik: LGL Bayern
ausgelöst hat. Anschließend modellierte es entsprechende Kosten für weitere
78 Länder, für die bis dahin keine Datenvorlagen.
Götterbaum, Minx & Ochsenfrosch
Invasive Arten in Niederbayern umfassen sowohl Pflanzen (Neophyten) als
auch Tiere (Neozoen), die nicht heimisch sind und sich hier ausbreiten, oft zum
Nachteil heimischer Arten. Beispiele für invasive Pflanzen sind das Drüsige
Springkraut (wuchert Bachläufe zu), der Götterbaum (kann Mauern und
Fassaden schädigen) und die Kanadische Goldrute. Zu den invasiven Tieren
zählen Bisam, Nutria und Nordamerikanischer Ochsenfrosch. Auch der Minx
(amerikanischer Nerz) erobert sich immer mehr Raum. Waschbären sind in
Niederbayern aber noch nicht unterwegs.
sam
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Frau für Frau (A): +43-7722-64650
Erste Hilfe in seelischer Not (BY): 0800-655-3000
APOTHEKENNOTDIENST August 2025
Die Apotheken aus Pocking und Umgebung wechseln sich ab. Der Notdienst wird von 8.30 8.00 Uhr morgens des
angegebenen Tages bis um 8.00 8.30 Uhr morgens des folgenden Tages von der Apotheke versehen.
Apotheke Telefon Telefon Adresse Adresse August 2025
Marien-Apotheke 08531-4801 Kirchplatz , 94060 Pocking 12.
Apotheke St. Georg 8531-249020 Passauer Str. 23, 94060 Pocking 01./10./28.
St. Ulrich-Apotheke 08531-7602 Simbacher Str. 6, 94060 Pocking 18./23.
Alte Apotheke 08531-4982 Simbacher Str.12, 94060 Pocking 08.
Marien-Apotheke 08503-922025 Passauer-Str.10, 94152 Neuhaus 27.
Marien-Apotheke 08531-31210 Hauptstr. 30, 94099 Ruhstorf 11./15./31.
Thermen-Apotheke 08531-21203 Sonnenstr. 4, 94072 Bad Füssing 22.
Löwen-Apotheke 08531-29279 Thermalbadstr. 9, 94072 Bad Füssing 03./26.
Kurpark-Apotheke 08531-2022 Kurallee 18, 94072 Bad Füssing 09./25.
Rottal-Apotheke 08533-7221 Marktplatz 23, 94094 Rotthalmünster 06.
Neue Markt-Apotheke 08536-9192330 Marktplatz 18, 94149 Kößlarn 05./30.
Landgerichts-Apotheke 08532-1334 Stadtplatz 7, 94086 Bad Griesbach 20./28.
St.-Konrad-Apotheke 08531-8866 Hauptstr. 16, 94086 Bad Griesbach 21.
Kur-Apotheke 08563-91140 Neuer Markt 2, 84364 Bad Birnbach 08./16.
Hofmark-Apotheke 08563-3935 Hofmark 20, 84364 Bad Birnbach 16./27.
Apotheke am Rathaus 08542-8982131 Marktplatz 7, 94496 Ortenburg 10./12.
Schloss-Apotheke 08542-91116 Marktplatz 25, 94496 Ortenburg 25./31.
Engel-Apotheke 08562-1201 Oberer Markt 5, 84371 Triftern 07.
Markt-Apotheke 08562-2687 Unterer Markt 11, 84371 Triftern 03./13.
Markt-Apotheke Greiff 08573-969910 Am Gasteig 4, 94094 Malching 17./19.
BERATUNG
ANKAUF
Kompetenz rund um Schmuck und Juwelen
Einwertung für Gericht, Versicherung und Erben
Ankauf Ihrer Schätze
Anfertigung und Verkauf unverwechselbarer Schmuckstücke
INDIVIDUELLE ANFERTIGUNG
vom
GoldKunstSchmiedeMeister KONRAD H. BEER
Thermalbadstraße 8-gleich neben Café Elisabeth -
94072 Bad Füssing
ÖFFNUNGSZEITEN
Di, Mi, Do 10:00 -12:00 / 14:00 -17:00 Uhr Fr 10:00 - 12:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
0171 4010705 info@gold-wert.com
3x im Bäderdreieck:
Mode Kotter Pocking, Die ModeGalerie, Lifestyle
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600qm
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Verkaufsfläche
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Damengröße 36 - 54
Herrengröße 48 - 64 erhältlich.
www.mode-kotter.de Zufahrt: Füssingerstr. 4b DIREKT HINTER KRAWATTEN- &TÜCHERFABRIKATION
HINTER EXPERT-THEINER POCKING • MO.9-13 UHR GEÖFFNET • Di.-Fr. 9 -17 Uhr / Sa.: 9.30 -14 Uhr •Tel. 08531-4963
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Zentrum von BAD FÜSSING Thermalbadstr. 15 direkt im Hotel “Reindl“ Tel. 0 85 31-29 260
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Hallo liebe Kunden, Gäste und Freunde.
Geh shoppen, geh essen, geh radeln, geh in unsere schönen Thermen.
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Alles Liebe aus der Thermalbadstrasse!
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am Kreisverkehr mit dem Springbrunnen, neben Café Elisabeth
Thermalbadstr. 8 • Bad Füssing • Tel. 0 85 31-29 260