05.08.2025 Aufrufe

Umwelt-Journal 3/2025, E-Paper

Fachmagazin UMWELT JOURNAL 3/2025 ist erschienen mit den Themen: News, Personalia, Akku-Technologie, Digitalisierung, ESG, Flurfördertechnik, Kreislaufwirtschaft, Polyolefin-Aufbereitung, Recycling, Terminalautomatisierung, LogiMAT, E-world, EPCON, Smart Automation Austria, Veranstaltungen, Personalia, Ausbildungen, Seminare, Bibliothek.

Fachmagazin UMWELT JOURNAL 3/2025 ist erschienen mit den Themen: News, Personalia, Akku-Technologie, Digitalisierung, ESG, Flurfördertechnik, Kreislaufwirtschaft, Polyolefin-Aufbereitung, Recycling, Terminalautomatisierung, LogiMAT, E-world, EPCON, Smart Automation Austria, Veranstaltungen, Personalia, Ausbildungen, Seminare, Bibliothek.

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ABS.: UMWELT JOURNAL | RUDOLF-KASSNER-GASSE 3 | 1190 WIEN | AUSTRIA

EINZELAUSGABE: 8,00 €

Heft 3/2025

Chance ESG

Durchbruch bei Akkus

Toyota investiert in Österreich

Nachhaltige Terminallösungen

LogiMAT 2025

Smart Automation Austria


UMWELTjournal 3/2025 | S2

INHALT

3/2025

02 Inhalte

03 Editorial, Stories

04 Aktuelles

06 Green Logistics

06 Durchbruch in der Akku-Technologie

08 Neues HQ für Toyota Material Handling Austria

10 COVER

10 ESG als Chance

14 Green Logistics

14 Elektromobilität in der Flurfördertechnik

16 PTV OptiFlow

18 Nachhaltige Terminalautomatisierung

20 LogiMAT 2025: Rückblick

26 Kreislaufwirtschaft

22 Polyolefin-Aufbereitungsanlage in Österreich

26 Veranstaltungen

24 E-World 2025: Rückblick

26 EPCON 2025: Rückblick

28 Smart Automation Austria 2025

32 Ausbildungen, Seminare, Partner

Bibliothek

31 Buch: Trilogie der induktiven Bauelemente

10

ESG ALS CHANCE

Mit höherem Frauenanteil

besseres Ranking

Foto © ACCUPOWER

06

DURCHBRUCH

BEI AKKUS

Mit NATEC, einer

technologischen Innovation

des Grazer

High-Tech-Spezialisten

ACCUPOWER,

ergeben sich für

nachhaltige Natrium-

Ionen-Akkus erstmals

serienreife Einsatzmöglichkeiten

für die

Industrie.


Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Werte Kunden!

Das Kürzel ESG – das steht für Umwelt

(Environment), Soziales (Social) und

verantwortungsvolle Unternehmensführung

(Governance) – ist längst mehr als ein Trend.

Foto © Toyota Material Handling

14

FLURFÖRDERTECHNIK

Auch in der Flurfördertechnik ist

Elektromobilität ein zentrales Thema.

Immer mehr Unternehmen

setzen auf Elektrostapler und ersetzen

damit verbrennungsmotorische

Modelle. Die Vorteile der

elektrischen Alternativen sind

dabei vielfältig.

Für moderne Unternehmen im Bereich Umwelttechnik

ist ESG zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor

geworden. Kund:innen, Investierende und

Geschäftspartner:innen erwarten nachvollziehbare

Nachhaltigkeitsstrategien, transparente Prozesse und

ethische Verantwortung. Nur wer glaubwürdig seine

ökologische und soziale Performance verbessert,

sichert sich Vertrauen, Absatzmärkte und die nötige

Kapitalkraft für Innovationen. Zusätzlich fördern

regulatorische Anforderungen wie die EU-Taxonomie

und Berichtspflichten ein rasches Umdenken.

ESG liefert damit nicht nur Antworten auf globale

Herausforderungen, sondern eröffnet Chancen

für zukunftsfähiges Wachstum – und positioniert

Unternehmen als Gestalter einer nachhaltigeren

Wirtschaft. Moderne Umwelttechnik kann so Vorreiter

und Impulsgeber zugleich sein.

Foto © AMAGO

22

KREISLAUFWIRTSCHAFT

Am 13. März 2025 eröffneten die

Altstoff Recycling Austria AG (ARA)

und die SRP Sekundär Rohstoff

Produktion GmbH Österreichs

erste Polyolefin-Aufbereitungsanlage

im niederösterreichischen

Pöchlarn. Ein wichtiger Beitrag zur

Kreislaufwirtschaft in Österreich.

Das UMWELT JOURNAL ist seit vielen Jahren ein

Wegbegleiter der Nachhaltigkeit – auch beim Thema

ESG. Wir zeigen regelmäßig auf, wer nachhaltig arbeitet,

welche Modelle angewendet werden und welche

Arbeitsweisen langfristig sinnvoll sind.

Viel Lesevergnügen,

Ihr Peter R. Nestler

Herausgeber


UMWELTjournal 3/2025 | S4

PERSONALIA

Sebastian Wolf wird neuer CFO von TGW Logistics

Der Vorstand der TGW Future Privatstiftung, Eigentümerin von

TGW Logistics, und Henry Puhl, CEO von TGW Logistics, haben

Sebastian Wolf als neuen Chief Financial Officer (CFO) von

TGW Logistics bestellt. Er wird seine Position mit 5. Mai 2025

antreten und folgt auf Clemens Bauernfeind, der die Funktion

seit Mai 2024 interimistisch ausübt und TGW Logistics noch bis

Ende Juni für eine reibungslose Übergabe begleitet.

Der 42-jährige Oberösterreicher

Sebastian Wolf studierte

Wirtschaftswissenschaften an

der JKU in Linz und ist seit

2008 beim börsenotierten

oberösterreichischen Feuerwehrausrüster

Rosenbauer

tätig. Dort übernahm er unterschiedliche

Führungsrollen,

2017 wurde er zum CFO und

2022 zum Vorstandsvorsitzenden

(CEO) bestellt.

Umfassende Erfahrung gepaart

mit exzellentem Netzwerk

In dieser Zeit verantwortete

er unter anderem die Neuausrichtung

der Finanzierung, die

Einführung eines konzernweiten

SAP-Systems sowie eine

signifikante Erhöhung der Liquidität.

Als CEO gelang ihm

darüber hinaus der erfolgreiche

Turnaround: Das operative

Ergebnis entwickelte sich von

-1 Prozent (2022) auf +5 Prozent

(2024), bei gleichzeitigem

Rekord-Auftragseingang trotz

starker Preisanpassungen.

Bild: © Eric Krügl

Sebastian Wolf bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen

Finance, Controlling, Treasury, IT-Security, SAP, Transformation,

M&A (Mergers & Acquisitions) sowie Strategie und Performance

Management mit. Seine breite Expertise, gepaart mit

digitalem Know-how und einem exzellenten Netzwerk in der

österreichischen Industrieund Bankenlandschaft, machen ihn

zu einem wichtigen Impulsgeber für TGW Logistics.

Die Auswahl von Sebastian

Wolf erfolgte durch den Stiftungsvorstand

in enger Abstimmung

mit der Geschäftsführung

von TGW Logistics.

Neben der fachlichen Qualifikation

überzeugte Sebastian

Wolf durch seine Werteorientierung

und seine Begeisterung

für die „Idee TGW“, die

auf nachhaltiges Wachstum,

unternehmerische Verantwortung

und die Verbindung

von ökonomischem Erfolg

und gesellschaftlichem

Mehrwert setzt.

Der bisherige Interim-CFO

Clemens Bauernfeind, der die

Funktion seit Mai 2024 innehat,

wird TGW Logistics noch

bis Ende Juni 2025 begleiten,

um einen geordneten Übergang

sicherzustellen. Stiftungsvorstand

und Geschäftsführung

danken ihm für seinen

engagierten Einsatz in einer

entscheidenden Phase der

Unternehmensentwicklung.

Doris Gstatter neuer ESG Officer bei Kapsch TrafficCom

Doris Gstatter ist seit 1. April als ESG Officer für die Kapsch

TrafficCom AG tätig. In dieser Funktion übernimmt sie die Verantwortung

für die Weiterentwicklung des ESG-Bereichs und

der entsprechenden Berichterstattung. Sie bringt umfassendes

Wissen und Erfahrung in ihre neue Rolle mit: Die Entwicklung

von Nachhaltigkeitskommunikation und -reporting zählte

seit den frühen 2000er Jahren zu ihren Themen. Seit dem

Jahr 2014 führt Doris Gstatter ihr eigenes Büro für Finanz- und

ESG-Kommunikation. Zuvor war sie für die Finanzmarktagentur

Scholdan & Company tätig, mit Fokus auf Kapitalmarkttransaktionen

und Investor Relations. Darüber hinaus ist sie

Lektorin an der Fachhochschule

des BFI

Wien und der Fachhochschule

St. Pölten.

Als ESG Officer bei

Kapsch TrafficCom

wird Doris Gstatter

auch weiterhin in Themen

zu Investor Relations

eingebunden

sein.


Katerina Vollmann neue

Partnerin bei Ward Howell

bezahlte Anzeige

Katerina Vollmann verstärkt als neue Partnerin die renommierte,

internationale Unternehmensberatung mit Schwerpunkt auf

Executive Search und Leadership Consulting. Mit mehr als 15

Jahren Erfahrung in den Bereichen Executive Search, Management

Diagnostik und als selbstständige Beraterin bringt Katerina

Vollmann fundierte Expertise und umfangreiches Praxiswissen

in die Beratungspraxis ein.

Bild © Ward Howell

Als systemischer Leadership Coach verbindet sie analytische

Tiefe in der diagnostischen Evaluierung mit Empathie und begleitet

Führungskräfte vor allem in Transformationsprozessen

sowie im internationalen Kontext, insbesondere im DACH, CEE

Raum. Ihr Branchenfokus beinhaltet Industrie, Supply Chain,

FMCG/Retail, Hidden Champions, Infrastruktur, Technologie/Digital

und der öffentliche Sektor.

Mit ihrer umfassenden Fachkenntnis und praxisorientierten Beratungskompetenz

wird sie die Beratungsleistungen von Ward

Howell International im Bereich Executive Search und People &

Culture Advisory nachhaltig stärken.

„Mit Katerina Vollmann gewinnen wir eine sehr erfahrene und

hervorragend vernetzte Beraterin für unser Team. Ihre Expertise

und ihr Engagement werden unsere Position als strategischer

Partner für Executive Search, Leadership Consulting und

Managementberatung stärken. Wir freuen uns darauf, gemeinsam

neue Impulse zu setzen und die Zukunft erfolgreich zu gestalten“,

so Managing Partner Natalie Bairaktaridis.


UMWELTjournal 3/2025 | S6

GREEN LOGISTICS

Durchbruch in der

Akku-Technologie

Dem österreichischen Unternehmen ACCUPOWER mit

Sitz in Graz ist ein aufsehenerregender Durchbruch für

die internationale Akku-Technologie gelungen: Erstmals

können die umweltfreundlicheren Natrium-Ionen-Akkus

für industrielle Anwendungen in Serie produziert werden.

Die neue technologische Innovation bekommt den

Markennamen NATEC, das abgekürzt für „Natrium Technologies“

steht. Weltweit gelten Natrium-Ionen-Akkus als

die Zukunft zur Nutzung elektrischer Energie.

Die entscheidende Innovation, die ACCU-

POWER nach mehr als einem Jahr intensiver

Forschung mit NATEC jetzt gelungen

ist, steckt – neben mehreren wesentlichen Faktoren

– maßgeblich auch im sogenannten Battery

Management System (BMS), das zur dauerhaften

Überwachung, Regelung und zum Schutz von

Akkus dient. Dabei handelt es sich beispielsweise

um Ladezustandserkennung, Tiefentladeschutz,

Überladeschutz oder auch um komplexe Systeme

mit Datenschnittstellen.

„Unsere High-Tech-Akkuentwicklungen sind bereits

jetzt weltweit in einer Vielzahl an industriellen

Anwendungen im Einsatz. Dass wir nun in

der Lage sind, mit NATEC auch Natrium-Ionen-

Akkus in der Serienreife ins Rennen zu schicken,

ist ein riesiger Meilenstein in der nachhaltigen

Entwicklung der Industrie“, sagt Moritz Minarik,

CEO der ACCUPOWER, die seit 25 Jahren als Innovationsführer

für High-Tech-Akkulösungen in

aller Welt gilt und in dieser Zeit mehr als 90.000

Sonderanfertigungen in 52 Länder exportiert

hat. Ein jahrzehntelanger Knowhow-Vorsprung,

der schließlich nun

auch die neue Natrium-Ionen-Akku-

Technologie ermöglichte.

Erste Aufträge für die serienreife

Nutzung der nachhaltigen NATEC

Natrium-Ionen-Akkus werden bei

ACCUPOWER bereits umgesetzt.

Durch den Technologievorsprung

ergeben sich für das seit 2022 zur

MOONS GROUP zählende Unternehmen

(ebenfalls mit Sitz in Graz) nun

zahlreiche weitere Aufträge, um die

zukunftsweisende Natrium-Ionen-

Technologie für die internationale Industrie

einzusetzen. Dazu zählt zum

Beispiel die Automobilbranche. Hier

beliefert ACCUPOWER die weltweit

führenden Automarken bereits jetzt

mit einer ihrer bis dato erfolgreichs-


Bilder (2): © ACCUPOWER

V.l.n.r.:

CEO Moritz Minarik,

COO Bettina Haberler

CSO Manfred Zettl

ACCUPOWER

ten Entwicklungen, den sogenannten Accumotion

Extender (AMEX). Eine Speziallösung, die zum

einen extrem leistungsstark ist und zum anderen

unterbrechungsfreie Messungen – wie zum Beispiel

bei Abgasmessungen – garantieren kann.

„Nachhaltigkeit beginnt in der Entwicklung und

dem stetigen Willen Lösungen zu finden. Dass

wir mit NATEC nun in der Lage sind, Natrium-

Ionen-Akkus in den serienreifen Einsatz zu bringen,

reduziert die Abhängigkeit von seltenen

und konfliktträchtigen Rohstoffen maßgeblich.

Wir freuen uns, hier einen entscheidenden Beitrag

zu einer besseren Umweltbilanz leisten zu

können“, erklärt Bettina Haberler, COO der AC-

CUPOWER. Für das Grazer Unternehmen steht

neben der Innovationskraft stets die Nachhaltigkeit

im Fokus. So werden am Standort in Graz

Akkus von Kunden aus aller Welt repariert, um

damit den Produktlebenszyklus deutlich zu erhöhen.

Das gilt selbstverständlich auch für die

Natrium-Ionen-Akkus.

Ideal für Europas Industrie

Der Einsatz von Natrium-Ionen-Akkus kann auch

hinsichtlich des jüngst von der EU präsentierten

„Clean Industrial Deal“ von Vorteil sein. Dieser

regelt die Förderung einer grüneren und wettbewerbsfähigeren

europäischen Industrie durch

Maßnahmen zur Dekarbonisierung, Investitionen

in saubere Technologien und einer Stärkung der

Kreislaufwirtschaft. Im Vergleich benötigt eine

Tonne Lithium beim Abbau bis zu 15 Tonnen

CO2, 1 Tonne Natriumchlorid hingegen nur 60 Kilogramm.

Zudem ist Natrium als Rohstoff auch in

Europa ausreichend verfügbar, was zukünftig die

Abhängigkeit von anderen Ländern vermindert.

Ein weiterer besonderer Vorteil ergibt sich auch

in der Brandsicherheit der Natrium-Ionen-Akkus,

was sie nicht nur für den Einsatz in fahrerlosen

Transportsystemen besonders attraktiv macht,

sondern auch in der Logistik und Medizintechnik.

Durchbruch nach 50 Jahren Forschung

Die Forschung an Natrium-Ionen-Batterien hat

ihren Ursprung bereits in den 1970er Jahren,

erlebte aber erst in den letzten Jahren ihren

Aufschwung durch Fortschritte in der Materialforschung.

Um die gleiche Kapazität wie Lithium-

Ionen-Akkus zur Verfügung zu stellen, muss eine

Natriumzelle größer und schwerer sein. Genau

dabei liegt auch eine der größten Herausforderungen

für die serienreife Entwicklung und Umsetzung

für industrielle Produkte.

ACCUPOWER-CEO Moritz Minarik: „Wir freuen

uns sehr, mit unserem Know-how in der Akku-

Technologie einen wichtigen Fortschritt zum

Klima- und Umweltschutz beizutragen und der

internationalen Industrie neue Möglichkeiten

des Einsatzes der nachhaltigen Natrium-Ionen-

Akkus zu bieten. Technologie-Innovationen und

Nachhaltigkeit – das sind die Eckpfeiler unseres

Unternehmens.“


UMWELTjournal 3/2025 | S8

GREEN LOGISTICS

Neues Headquarter

für Toyota Material

Handling Austria

Toyota Material Handling setzt einen weiteren wichtigen

Schritt zur Stärkung seiner Marktposition in Österreich.

Bis Mitte 2025 wird im Süden von Wien eine neue, nachhaltige

Firmenzentrale entstehen, die moderne Büros, eine

Werkstätte und großzügige Lagerflächen umfasst. Der

neue Standort wird das bisher genutzte Objekt in Wiener

Neudorf flächenmäßig deutlich übertreffen und schafft

optimale Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

Der Weltkonzern Toyota setzt mit der neuen

Firmenzentrale vor den Toren Wiens

ein klares Zeichen für Stabilität und das

Wachstum der heimischen Wirtschaft. Mag. Oskar

Zettl, Geschäftsführer der österreichischen Landesgesellschaft

und ein überzeugter Befürworter des

Standorts Österreich, hat sich auf internationaler

Ebene mit Nachdruck dafür eingesetzt, der strategischen

Bedeutung des Landes gerecht zu werden,

was schlussendlich auch zum Erfolg und zur Umsetzung

des Projektes führte.

„Mit der neuen Firmenzentrale unserer Landesgesellschaft

hier in Österreich investieren wir in Expansion

und Zukunftssicherheit. Wir sind fest davon

überzeugt, dass der Standort – trotz der aktuell

herausfordernden makroökonomischen Situation

in Österreich – ein enormes Potenzial bietet. Damit

werden wir nicht nur eine moderne Arbeitsumgebung

schaffen, sondern auch unseren Kundenservice

und unsere interne Logistik weiter optimieren,“

erklärt Geschäftsführer Toyota Material Handling

Austria, Mag. Oskar Zettl.

Nachhaltigkeit im Fokus

Das neue Gebäude entsteht inmitten von Österreichs

größtem Gewerbegebiet im VGP Park Laxenburg

und konnte dank Unterstützung von Otto

Immobilien gefunden werden. Es liegt direkt an der

Autobahn A2 und zeichnet sich durch eine sehr

gute Anbindung an die Hauptverkehrswege sowie

eine gute Erreichbarkeit des weniger als 20km

entfernten Stadtzentrums und des Flughafens

Wien Schwechat aus. Die Anlage wird nach den

strengen Standards der Österreichischen Gesellschaft

für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI)

zertifiziert und soll die Auszeichnung „Gold/Exzellent“

erhalten und steht so für eine umweltfreundliche

und nachhaltige Bauweise.

Wärmeversorgung und Energieeffizienz

Ein zentraler Bestandteil am neuen Standort ist die

umweltfreundliche Energieversorgung. Während

bisher zwei Standorte mit Erdgas beheizt werden,

erfolgt die Beheizung des neuen Gebäudes, die

Nutzwassererwärmung sowie die Beheizung der

Lackierkabine über Fernwärme – eine umweltfreundliche

Alternative, die den CO2-Ausstoß signifikant

reduziert.

Auch im Bereich Stromversorgung geht Toyota

Material Handling Austria neue Wege: Der gesamte

Standort wird mit 100 Prozent Grünstrom

versorgt, der aus Wind- und Solarenergie im Burgenland

erzeugt und über die Ökostrom AG bereitgestellt

wird. Dank eines umfassenden Energiemanagementsystems

nach ISO 50001 können

alle wesentlichen Verbraucher überwacht und die

Energieeffizienz kontinuierlich verbessert werden.

Dieses System ermöglicht es, den Energieverbrauch

in 15-Minuten-Intervallen zu erfassen und

darauf basierend Optimierungsprogramme zu

entwickeln, um den Verbrauch jährlich weiter zu

senken. Damit setzt die österreichische Zentrale

freiwillig auf eine CO2-Reduktion im Rahmen des

Net Zero Programms der Toyota Material Handling

Europe, wobei Österreich als Pilotland fungiert.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, auf dem Dach

des neuen Gebäudes eine Photovoltaik-Anlage zu

installieren, um selbst Strom zu erzeugen. Zudem

werden zwanzig Elektroladestationen für E-Dienstwagen

und die EServicebus-Flotte bereitgestellt,

um die Elektromobilität weiter voranzutreiben.

Wachstum und Innovation im Fokus

Toyota Material Handling Austria ist die österreichische

Landesgesellschaft der Toyota Material

Handling Group, einem Unternehmen der Toyota

Industries Corporation (TICO), dem weltgrößten

Hersteller von Flurförderzeugen und Lagertechnik.

Als Spezialist für Intralogistik bietet TMH

Austria ein umfassendes Portfolio an Produkten

und Lösungen, das die Anforderungen moderner

Logistik erfüllt.


PLAS

TIK

TAK

TIK

TAK

Höchste Zeit für deine Stimme

gegen Wegwerf-PLASTIK.

* Mit Ihrer kostenlosen SMS erklären Sie sich einverstanden, dass Greenpeace Ihre Telefonnummer

zum Zweck der Kampagnenkommunikation erheben, speichern und verarbeiten

darf. Diese Einwilligung kann jederzeit per Nachricht an service@greenpeace.at oder

Greenpeace, Wiedner Hauptstraße 120, 1050 Wien widerrufen werden.

Greenpeace dankt für die kostenlose Schaltung dieses Inserats.

SMS * mit

PLASTIK an

0800 540 540

plastik.greenpeace.at


UMWELTjournal 3/2025 | S10

Business

Bessere ESG-Ergebnisse mit

mehr Frauen im Vorstand

Die Unternehmensberater bei PwC Österreich haben die Nachhaltigkeitsberichte der 140 umsatzstärksten

Unternehmen des Landes analysiert. Die Ergebnisse: Ein höherer Frauenanteil in der

Geschäftsführung oder im Vorstand wirkt sich positiv auf die ESG-Performance aus. Nur 14 % der

analysierten Unternehmen konnten eine Verbesserung der CO2-Emissionen nachweisen. Die ESG-

Performance börsennotierter Unternehmen war doppelt so hoch wie die der nicht-börsennotierten.

Aufholbedarf gibt es bei „ESG-Kriterien in der Management-Vergütung“.

Iim Rahmen des ESG-Performance-Rankings

2024 analysierte die Wirtschaftsprüfungs- und

Beratungsgesellschaft PwC Österreich die

Nachhaltigkeitsleistung der 140 umsatzstärksten

Unternehmen des Landes. Augenmerk der Methodik

lag dabei nicht nur auf der Transparenz

der Nachhaltigkeitsberichterstattung, sondern

vor allem auf einer messbaren Verbesserung in

den Bewertungskriterien gegenüber den letzten

Jahren. Die Kriterien der Untersuchung basieren

unter Berücksichtigung der European Sustainability

Reporting Standards (ESRS). Die Studie

beruht auf öffentlichen Informationen, wie etwa

Nachhaltigkeits- und Lageberichten der jeweiligen

Unternehmen.

Ein Blick auf die Ergebnisse zeigt eine positive

Tendenz: Die durchschnittliche ESG-Performance

der analysierten 140 Unternehmen stieg im Vergleich

zum Vorjahr auf 32 % (2023: 26 %). Trotz

dieses Fortschritts erreichte auch in diesem Jahr

kein Unternehmen die volle Punktzahl, die für

messbare ESG-Ziele und Verbesserungen in allen

Bewertungskriterien erforderlich wäre.

„In unserer Studie haben wir den Blick eines externen

Kunden oder Investoren eingenommen,

der nicht auf eine Vielzahl von guten Taten blickt,

sondern darauf, wie sich die ESG-Performance eines

Unternehmens messbar in den letzten Jahren

verbessert hat“, so Agatha Kalandra, Vorstandsmitglied

und ESG-Lead bei PwC Österreich, über

das Erkenntnisinteresse der Studie.

Stärken und Schwächen in der

ESG-Berichterstattung

Die analysierten Unternehmen erzielten ihre

höchsten Werte in den Kategorien „Messung

der Scope 1, 2 und 3 Emissionen“, „Qualität der

Ziele zur Emissionsreduktion“ sowie „Unfallrate“.

Deutliches Verbesserungspotenzial zeigt

sich hingegen bei den Kriterien „ESG-Kriterien

in der Management-Vergütung“, „Frauenanteil

in Vorstand und Geschäftsführung“ sowie

„relative und absolute Emissionsreduktion der

letzten drei Jahre“. Ein Branchenvergleich offenbart

ebenfalls klare Unterschiede: Die Sektoren

„Telekommunikation, Medien & Technologie“

(durchschnittliche Performance: 47 %), „Finanzdienstleister“

(39 %) sowie „Pharma und Chemie“

(36 %) gelten 2024 als führend. Nachholbedarf

besteht insbesondere in den Branchen

„Nahrungs- und Genussmittel, Getränke“ (16 %)

sowie „Sonstige“ (21 %).

Vielfalt und Anreizstrukturen

als Erfolgsfaktoren

Ein höherer Frauenanteil in der Geschäftsführung

oder im Vorstand wirkt sich positiv auf die

ESG-Performance aus: Die 19 Unternehmen mit

mindestens 30 % Frauenanteil in Spitzenpositionen

schnitten in der Gesamtbewertung um 50 %

besser ab als der Durchschnitt der analysierten

140 Unternehmen. Die Ergebnisse deuten auf

eine enge Korrelation zwischen ESG-Performance

und Frauenanteil hin, ohne jedoch kausale

Zusammenhänge abschließend zu analysieren.

„ESG-Management ist ein interdisziplinäres


Themenfeld. Es muss aus einer ganzheitlichen

Perspektive betrachtet werden. Vielfalt – nicht

nur im Geschlechterverhältnis, sondern auch

im Hinblick auf Ausbildung und Themenexpertise

– ist sicherlich förderlich für ein gutes Verständnis

der ESG-Risiken und Chancen. Vielfalt

ist kein Add-on, sondern ein Must-have, um auf

das komplexe Thema Nachhaltigkeit gut vorbereitet

zu sein“, betont Philipp Gaggl, Director

ESG-Consulting bei PwC Österreich.

Eine ähnliche Korrelation zeigt sich bei der Integration

von ESG-Kriterien in die Management-

Vergütung. Unternehmen, die hier hohe Punkte

erreichten, erzielten auch in der ESG-Gesamtbewertung

überdurchschnittliche Ergebnisse. Dies

verdeutlicht, dass eine klare Anreizstruktur für

ESG-Ziele nicht nur die Prioritätensetzung, sondern

auch die Performance signifikant stärkt.

Verbesserungsbedarf bei der CO₂-Reduktion

Trotz der wachsenden Bedeutung des Klimawandels

zeigen die Ergebnisse deutlichen

Handlungsbedarf in diesem Bereich. Zwar haben

40 % der analysierten Unternehmen ihre

Scope 1-, 2- und 3-Emissionen gemessen,

doch lediglich 22 % erzielten eine positive Bewertung

bei der „Qualität der Ziele zur Emissionsreduktion“.

Kritisch ist die tatsächliche

Umsetzung von Klimazielen: Nur 14 % der Unternehmen

konnten in den letzten drei Jahren

eine absolute und relative Reduktion ihrer CO₂-

Emissionen in den Kategorien „Scope 1“ und

„Scope 2“ nachweisen.

Konkrete Ziele als Schlüssel zu

besserer Performance

Unternehmen, die klare und messbare Science

Based Targets (SBTi) verfolgen, erzielen deutlich

bessere Ergebnisse: Die 31 analysierten Unternehmen

mit SBTi schneiden bei der tatsächlichen

Emissionsreduktion in den letzten drei Jahren im

Durchschnitt doppelt so gut ab wie ihre Mitbewerber.

Eine solide Datengrundlage, die alle Emissionskategorien

(Scope 1, 2 und 3) abdeckt, ist dabei unverzichtbar.

Ohne diese Basis können realistische

und wirksame Dekarbonisierungspläne – wie sie

etwa durch die Science Based Targets gefordert

werden – kaum entwickelt und umgesetzt werden.


UMWELTjournal 3/2025 | S12

„Die Mechanismen sind im Kern nicht neu: Daten

bilden die Grundlage für Ziele, und Ziele treiben

die Performance. Das kennen Unternehmen bereits

aus anderen Managementbereichen. Neu ist

lediglich, dass nun der Klima- und Umweltschutz

sowie die soziale Nachhaltigkeit im Fokus stehen“,

kommentiert Philipp Gaggl, Director ESG-

Consulting bei PwC Österreich die vorliegenden

Ergebnisse.

Börsennotierte Unternehmen als Vorreiter

Börsennotierte Unternehmen nehmen eine Vorreiterrolle

in der ESG-Transformation ein: Mit

einer durchschnittlichen ESG-Performance von

50 Prozent schneiden sie doppelt so gut ab wie

nicht-börsennotierte Unternehmen, deren Durchschnittsleistung

bei 25 Prozent liegt. Dieser

Vorsprung lässt sich unter anderem durch den

stärkeren Druck von Finanzmärkten und Stakeholdern

erklären, dem börsennotierte Unternehmen

ausgesetzt sind. Hinzu kommt die frühzeitige

regulatorische Verpflichtung durch das Nachhaltigkeits-

und Diversitätsverbesserungsgesetz

(NaDiVeG), welches größere Unternehmen bereits

in der Vergangenheit zur Berichterstattung

und Integration von Nachhaltigkeitsaspekten verpflichtet

hat.

Branchensieger:

Die Top-Performer nach Industrien

Energie- und Versorgungsunternehmen:

Verbund AG

Finanzdienstleister:

Oberbank AG

Infrastruktur und Bauwesen:

Wienerberger AG

Metallverarbeitung, Maschinenbau und KFZ:

AMAG Austria Metall AG

Telekommunikation, Medien und Technologie:

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG

Nahrungs- und Genussmittel, Getränke:

AGRANA Beteiligungs-AG

Papier und Holz:

Heinzel Holding GmbH

Pharma und Chemie:

Greiner AG

Transport und Logistik:

Österreichische Post AG

Sonstige Branchen:

SWARCO AG und

Constantia Flexibles Holding (ex aequo).

Status quo der Berichtspflichten

Konkret müssen knapp über hundert Unternehmen,

die bisher bereits unter dem Nach-


haltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz

(NaDiVeG) berichten mussten, im Jahr 2025 für

das Geschäftsjahr 2024 erstmals nach der neuen

Corporate Sustainability Reporting Directive

(CSRD) berichten. Im Jahr 2026 folgen ca. weitere

1.400 Unternehmen, später auch börsennotierte

KMU. Vor allem die erste Berichtsgruppe

muss die Anforderungen der EU-Taxonomie und

der European Sustainability Reporting Standards

(ESRS), die sich durch die CSRD-Pflicht ergeben,

kennen und umsetzen.

ESG als Chance für jedes Unternehmen

„Ab dem Jahr 2025 werden ESG-Informationen

zunehmend in den Markt integriert. Strengere

externe Prüfungen werden die Datenqualität

weiter verbessern. Unternehmen, die

die Berichterstattung heute als Bürde sehen,

werden bald den strategischen Mehrwert von

ESG-Daten erkennen – sowohl intern für Risikomanagement,

Kostenreduktion, Steuerung

und Planung als auch extern für die Stakeholderkommunikation,

Ratings und Finanzierung.

Der Schlüssel liegt darin, ESG-Transparenz und

-Performance als Chance zu begreifen, nicht

nur als Verpflichtung,“ schließt PwC-Vorstandsmitglied

Kalandra.

Über die Studie

PwC Österreich untersuchte die ESG-Performance

der 140 umsatzstärksten Unternehmen des

Landes. Die Analyse basiert auf öffentlich verfügbaren

Informationen, wie etwa Nachhaltigkeitsund

Lageberichten der jeweiligen Unternehmen.

Publikationen, die vor dem 1. August 2024 veröffentlicht

wurden, wurden berücksichtigt. Die Kategorisierung

der Unternehmen nach Branchen

basiert auf dem Trend TOP 500 Ranking.

In den zehn ESG-Bewertungskriterien wurde

auf einer Skala von 0 bis 2 Punkte je Kriterium

Punkte vergeben. Bei keiner bewertbaren Information

über alle Kriterien gab es somit 0 Punkte

in Summe. Bei vollständigen Informationen und

klaren messbaren Zielen sowie messbarer Verbesserung

der Performance-Kennzahlen konnten

somit maximal 20 Punkte je Unternehmen

erreicht werden. Diese Punktebewertung wurde

in %-Werte zwischen 0 % und 100 % überführt.

Die Punkte wurden wie folgt vergeben: 0 Punkte:

keine Information, 1 Punkt: qualitative Information

bzw. geringe Abdeckung zum jeweiligen

Kriterium, 2 Punkte: messbare Ziele bzw. quantitative

Information und Verbesserung in den letzten

drei Jahren.


UMWELTjournal 3/2025 | S14

GREEN LOGISTICS

Elektromobilität in

der Flurfördertechnik

Auch in der Flurfördertechnik ist Elektromobilität ein zentrales

Thema. Immer mehr Unternehmen setzen auf Elektrostapler und

ersetzen damit verbrennungsmotorische Modelle. Die Vorteile der

elektrischen Alternative sind vielfältig: Sie reichen von Umweltfreundlichkeit

über geringere Betriebskosten bis hin zu einem breiten

Einsatzspektrum. Doch bei der Anschaffung eines Elektrostaplers

gibt es zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen, um die optimale

Wahl für die eigenen Anforderungen zu treffen. Toyota Material

Handling, Anbieter von Intralogistik-Gesamtlösungen, gibt wertvolle

Einblicke und Tipps, worauf Unternehmen beim Kauf achten sollten.

D

e Der Trend hin zu Elektrostaplern

ist unverkennbar. Bei Toyota Material

Handling liegt der Anteil der Gegengewichtsstapler

bereits bei 78 Prozent, bei den

Lagertechnikgeräten sind es 100 Prozent - die

Gründe für diese Entwicklung sind klar. Elektrostapler

stoßen keine Emissionen aus und leisten

so einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des

CO₂-Fußabdrucks, besonders bei der Nutzung

erneuerbarer Energien. Selbst am Ende ihres

Lebenszyklus überzeugen Elektrostapler durch

Nachhaltigkeit: Blei-Säure-Batterien enthalten

recycelbare Metalle, während Lithium-Ionen-Batterien

durch Energieeffizienz und ihre Langlebigkeit

punkten.

keinen Kraftstoff benötigen und weniger wartungsintensiv

sind. Zudem entfallen Kosten für

Kühlflüssigkeiten und Motoröle, was die Instandhaltung

vereinfacht.

Lithium-Ionen-Batterien bieten darüber hinaus

erhebliche Vorteile für den täglichen Betrieb.

Sie ermöglichen Zwischenladungen während

kurzer Pausen, was insbesondere für Unternehmen

mit Mehrschichtbetrieb eine hohe Flexibilität

schafft. Elektrostapler, die an das I_Site-Flot-

Ein weiterer Vorteil liegt in der deutlich geringeren

Lärmbelastung im Vergleich zu Verbrennungsmotoren.

Dies verbessert nicht nur die

Arbeitsatmosphäre, sondern auch die Sicherheit

und Kommunikation in Lagerhallen. Lärmbedingte

Stresssymptome und gesundheitliche Belastungen,

wie Hörschäden, können so reduziert

werden. Elektrostapler schaffen damit eine produktive

und gleichzeitig gesundheitsfördernde

Umgebung.

Langfristige Wirtschaftlichkeit

Obwohl die Anschaffungskosten für Elektrostapler

– insbesondere solche mit Lithium-Ionen-Batterien

– zunächst höher erscheinen, überzeugen

sie langfristig durch ihre Wirtschaftlichkeit. Die

Betriebskosten sind geringer, da Elektrostapler


tenmanagementsystem von Toyota angebunden

sind, bieten zusätzliche Einsparpotenziale: Echtzeitdaten

ermöglichen die Analyse und Optimierung

der Flottennutzung, wodurch sowohl die

Produktivität gesteigert, als auch die Rentabilität

erhöht wird.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl

Die Wahl des richtigen Elektrostaplers sollte immer

auf die spezifischen Einsatzbedingungen

und Anforderungen abgestimmt sein. Ein zentraler

Aspekt ist die Einsatzumgebung. In engen

Lagerbereichen sind kompakte 3-Rad-Modelle

ideal, während 4-Rad-Stapler auf unebenem

Gelände Stabilität bieten. Unternehmen sollten

außerdem prüfen, ob der Stapler sowohl im Innen-

als auch im Außeneinsatz genutzt werden

soll. Und gerade hier können Elektrostapler besonders

punkten: Denn sie können in allen Umgebungen

genutzt werden – sowohl innen wie

auch außen.

Auch die Anforderungen der Unternehmen an

Hubkapazität und Hubhöhe spielen eine entscheidende

Rolle. Unternehmen sollten vor

dem Kauf genau analysieren, welche Lasten in

welcher Höhe gehoben werden müssen. Zudem

beeinflusst die Wahl von Anbaugeräten

die Tragfähigkeit des Fahrzeugs. Die Einsatzintensität

ist ein weiterer wichtiger Faktor: Für

den Mehrschichtbetrieb sind Elektrostapler mit

Lithium-Ionen-Batterien besonders geeignet, da

diese durch ihre vergleichsweise kurze Ladezeit

nahezu durchgehend einsatzbereit sind.

Nicht zu unterschätzen ist der Komfort für die

Fahrer. Ergonomische Bedienmöglichkeiten

erhöhen nicht nur die Produktivität, sondern

auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.

Schließlich sollten Unternehmen eine ganzheitliche

Kostenbetrachtung anstellen, die Anschaffungskosten,

Betriebskosten, Wartung und

Energieverbrauch einbezieht. Alternativ können

Mietmodelle – ob kurz- oder langfristig – eine

wirtschaftlich attraktive Option sein.

Ing. Wolfgang König, Product Manager und verantwortlich

für Nachhaltigkeit sowie Gesundheit

und Sicherheit bei Toyota Material Handling

Austria, bringt es auf den Punkt: „Elektrostapler

bieten eine Vielzahl an Vorteilen und sind ideal

für Unternehmen, die eine umweltfreundliche,

kosteneffiziente und flexible Lösung suchen. Mit

den genannten Überlegungen fällt die Wahl des

richtigen Modells aus unserer umfangreichen

Palette leichter.“

Mit der Entscheidung für Elektrostapler investieren

Unternehmen nicht nur in eine nachhaltige

Zukunft, sondern profitieren auch von langfristigen

Einsparungen, höherer Effizienz und einer

verbesserten Arbeitsumgebung Elektrostapler

sind damit eine ideale Lösung für moderne Intralogistik.

Bild: © Toyota Material Handling


UMWELTjournal 3/2025 | S16

GREEN LOGISTICS

Mehr Effizienz

und Nachhaltigkeit

PTV Logistics verkündet die Einführung der PTV

Developer OptiFlow API. Diese API steht ab sofort

zur Verfügung und bietet Unternehmen einen

leistungsstarken Algorithmus zur Optimierung von

Routen mit bis zu 100.000 Standorten. Mit dieser

neuen Lösung können Unternehmen ihre Effizienz

steigern und Transportprozesse effektiv straffen.

Die PTV Developer OptiFlow API lässt sich

problemlos in Logistikoperationen integrieren

und bietet sowohl Kunden als

auch Partnern unbegrenzte, flexible Möglichkeiten

zur Entwicklung von Lösungen zur Routenoptimierung

individuell auf die Anforderungen der

jeweiligen Organisation zugeschnitten.

Die API basiert auf dem Algorithmus des SaaS-Produkts

OptiFlow, das für seine leistungsstarke, cloudbasierte

Routenoptimierung bekannt ist. Dieser Optimierungsalgorithmus

bewältigt komplexe logistische

Herausforderungen effizient und löst Probleme ohne

qualitative Abstriche. Der Algorithmus basiert auf

dem Prinzip, dass die Optimierung des gesamten

Plans auf einmal effektiver ist als die manuelle Aufteilung

des Problems. Dadurch werden gründliche

und praktische Lösungen gewährleistet.

„Diese API stellt einen bedeutenden Fortschritt in

der Routenoptimierungs-Technologie dar“, sagt Dr.

An de Wispelaere, Chief Product Officer bei PTV

Logistics. „Mit der neuen Lösung können unsere

Kunden zweistellige Einsparungen bei ihren Transportkosten

erwarten, selbst wenn sie bereits ein

Planungssystem nutzen. Sie wird ihnen nicht nur

helfen, effizienter zu arbeiten, ihre Umwelteinflüsse

zu verringern und die Kundenzufriedenheit zu

steigern. Die API trägt außerdem zu einer spürbaren

Reduzierung der CO2-Emissionen bei. Dieser

Erfolg unterstreicht unser Engagement für unsere

Kunden und unsere Rolle bei der Förderung nachhaltiger

Lösungen für die Zukunft.“

„Der Übergang zu OptiFlow hat es uns ermöglicht,

leistungsstarke Algorithmen zu nutzen, die nicht nur

Transportkosten minimieren, sondern auch unsere

Initiativen zur Förderung der grünen Logistik zu unterstützen.

ID Logistics ist voll und ganz der Nachhaltigkeit

in Logistikbetrieben verpflichtet – und die

signifikante Reduzierung der Kilometer dank OptiFlow

trägt zu unseren CSR-Zielen bei“, sagt Armand

Schuffelers, Director Operations bei ID Logistics.

„Die Entwicklung wiederverwendbarer und leicht

integrierbarer digitaler Komponenten ist ein integraler

Bestandteil unserer IT-Strategie“, sagt Jan

Rick, Senior Vice President Global IT-Governance

(L.LCG) bei der Schenker AG. „In Zusammenarbeit

mit PTV Logistics konnten wir unserem Katalog mit

der PTV Developer OptiFlow eine Schlüsselkomponente

hinzufügen. Wir freuen uns auf weitere zukünftige

Entwicklungen und die Zusammenarbeit

mit PTV Logistics. Heute und in Zukunft.“



UMWELTjournal 3/2025 | S18

GREEN LOGISTICS

Nachhaltige Terminalautomatisierung

VAHLE zeigt auf der TOC Europe 2025 in Rotterdam

einige Weiterentwicklungen für zukunftsweisende

Lösungen für nachhaltige Terminalautomatisierung:

Intelligente Systeme für Kommunikation,

Energieübertragung und Automatisierung sowie

Batteriespeicher auf RTG-Kranen.

Auf der diesjährigen TOC Europe – der Terminal

Operators Conference – in Rotterdam, Niederlande,

vom 17. bis 19. Juni 2025 sind zahlreiche innovative

Weiterentwicklungen für eine nachhaltige maritime

Logistikkette zu sehen.

Die Paul Vahle GmbH & Co. KG stellt auf

der diesjährigen TOC Europe in Rotterdam,

Niederlande, vom 17. bis 19. Juni

fortschrittliche Lösungen für eine effiziente und

nachhaltige Energieübertragung sowie Automatisierung

im Terminalbetrieb vor. Der Systemanbieter

für mobile Industrieanwendungen

präsentiert technologische Konzepte, die darauf

ausgerichtet sind, die Energieeffizienz in Hafenterminals

zu erhöhen und CO 2 -Emissionen langfristig

zu reduzieren.

Energie und Automatisierung

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Systeme

für Kommunikation, Energieversorgung und

Automatisierung, wie die Trimotion Compact-Lösung

für Rubber Tyred Gantry Krane (RTGs), Konzepte

zur Umsetzung von Net-Zero-Zielen sowie

Technologien für das automatisierte Laden elektrischer

Lkw-Flotten im Terminal.

„Hafenterminals entwickeln sich heutzutage vermehrt

von den reinen Umschlagplätzen, die sie

früher waren, hin zu digitalen Hightech-Zentren.

Mit den von uns entwickelten Lösungen ebnen

wir den Weg für einen emissionsfreien, vernetzten

und effizienten Terminalbetrieb“, sagt Jaroslaw

Warzecha, Direktor Business Unit Ports bei

der VAHLE Group.

Das Kamener Unternehmen nimmt bei der Entwicklung

nachhaltiger Technologien in der maritimen

Branche eine Vorreiterrolle ein.

Automatisierte Portalkräne

Ein Highlight seitens VAHLE am diesjährigen

Messestand auf der TOC Europe ist das System

Trimotion Compact für vollelektrische, automatisierte

und ferngesteuerte gummibereifte

Portalkräne, kurz RTG (Rubber Tyred Gantry

Cranes). Dank Leichtbauweise und Plug-and-

Play-Installation ermöglicht es eine schnelle

Integration in bestehende und neue Terminalanlagen.

„Durch die Verwendung weniger standardisierter

Komponenten werden sowohl die Lieferkette

als auch die Lieferzeiten optimiert. Zudem

erhöht Trimotion Compact die Betriebssicherheit“,

so Warzecha. Positionierungs- und Kommunikationsmodule

lassen sich darüber hinaus

unkompliziert nachrüsten. Ist das VAHLE System

mit Positionierungs- und Kommunikationsmodulen

ausgestattet, erfolgt die Steuerung

über den Operator-Desk. Auch die Stromnetz-

Anbindung erfolgt vollautomatisch.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Green

Port Solutions von VAHLE. Diese umfassen


Bild: © VAHLE

diverse Technologien zur Erreichung klimaneutraler

Hafeninfrastrukturen. Dazu zählen

beispielsweise fortschrittliche elektrische

Energieübertragungssysteme und hochpräzise

Automatisierungslösungen, die eine völlig

sichere Datenübertragung garantieren. Besonders

hervorzuheben sind hier die Batteriespeicherlösungen

von VAHLE für RTGs, die einen

emissionsfreien Kranbetrieb ermöglichen.

CO 2 -neutrale Häfen als Ziel

„Ein zentraler Schritt hin zu CO 2 -neutralen Häfen“,

wie Warzecha betont. Der Systemanbieter

unterstützt Kunden dabei aber nicht nur technisch,

sondern auch bei der Planung und Entwicklung

von Hafenprojekten. Ergänzend dazu

gewährt VAHLE Einblicke in zukünftige Konzepte

für das eTruck Charging, einschließlich

intelligenter Ladeinfrastruktur für ganze Fahrzeugflotten.

Besucherinnen und Besucher der TOC Europe

2025, einer der weltweit führenden Messen

für Hafen-, Schiffs- und Terminaltechnik, finden

VAHLE am Stand C56. „Unsere Vision ist die

Schaffung eines vollständig automatisierten

und nachhaltigen Hafens. Wir laden alle ein,

sich vor Ort von unseren Lösungen zu überzeugen“,

so Warzecha.

Der Systemanbieter VAHLE ist vom 17. bis 19.

Juni auf der TOC Europe in Rotterdam, einer der

weltweit größten Fachausstellungen für Hafen-,

Schiffs- und Terminaltechnik, an Stand E20 vertreten

und zeigt dort intelligente Systeme für

Kommunikation, Energieübertragung und Automatisierung.

Am Stand C56 zeigt das Kamener

Unternehmen auch Batteriespeicher auf RTG-

Kranen, die einen vollständig emissionsfreien

Betrieb ermöglichen.. Das oben abgebildete

System Trimotion Compact von VAHLE ist ein

Highlight am diesjährigen Messestand von VAH-

LE auf der TOC Europe und unter anderem im

Khalifa Port in Abu Dhabi im Einsatz.

Über die Paul Vahle GmbH & Co . KG

VAHLE ist ein weltweit tätiger Systemanbieter

für mobile Industrieanwendungen. Unser branchenübergreifendes

Portfolio umfasst smarte

Lösungen für flexible Energie- und Datenübertragung,

Positionierung und Steuerung.

Über die TOC Europe

Die TOC Europe – der Terminal Operators Conference

– ist d e r Treffpunkt für Fachleute

aus den Bereichen Hafen und Fracht. Knüpfen

Sie Kontakte zu Entscheidungsträgern auf Führungsebene,

Ingenieuren, Automatisierungsexperten

und Digitalisierungsspezialisten.


UMWELTjournal 3/2025 | S20

GREEN LOGISTICS

LogiMAT 2025

Branchentreff

der Superlative

Die LogiMAT 2025 endet nach drei spannenden

und erfolgreichen Messetagen mit konstant hohem

Publikumszuspruch und weiteren Zuwächsen

bei Ausstellerpräsenz und Ausstellungsfläche. Das

hervorragende Gesamtergebnis der diesjährigen

Ausgabe festigt die Position der Marke LogiMAT

als weltweit führende Fachmesse für Intralogistik

und Prozessmanagement.

Unter dem Motto „Passion for Solutions“

traf sich vom 11. bis 13. März in Stuttgart

die internationale Intralogistikwelt auf

der LogiMAT 2025, Internationale Fachmesse für

Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement.

Nach drei Tagen Präsentation, Information und

Trendchecks ziehen Fachpublikum, Aussteller

und Messeleitung eine positive Bilanz.

Auf mehr als 125.000 Quadratmetern Bruttoausstellungsfläche

konzentrierte der Veranstalter

in den komplett ausgebuchten zehn Hallen des

Stuttgarter Messegeländes in diesem Jahr 1.625

Aussteller aus 40 Ländern – davon mehr als 300

Erstaussteller. „Durch effizientere Gestaltung

konnten noch einmal zusätzliche 1.000 Quadratmeter

für insgesamt 68.192 Quadratmeter Nettoausstellungsfläche

und weitere Aussteller hinzugewonnen

werden“, erklärt LogiMAT-Messeleiter

Michael Ruchty vom Veranstalter EUROEXPO

Messe- und Kongress-GmbH. Mehr als jeder dritte

Aussteller (35,9 %) kam in diesem Jahr aus

dem Ausland nach Stuttgart – davon ein Viertel

aus Übersee und Asien.

Sie präsentierten an den drei Messetagen ihre

jüngsten Produktentwicklungen für Effizienz und

Nachhaltigkeit in der Intralogistik – darunter allein

rund 140 Welt- und Europapremieren. Zahlreiche

Aussteller wie etwa die Schweizer Brabender

Group meldeten überdies markante

Vertragsabschlüsse, Projektanbahnungen und,

wie etwa der Supply-Chain-Lösungsanbieter

Ecovium, Batterieanbieter Wiferion, Softwareunternehmen

TUP oder KI-Robotik-Unternehmen

Sereact, die Unterzeichnung strategischer

Partnerschaften und Kooperationen.

Insgesamt erteilten 22,1 Prozent der Fachbesucher

auf der Messe einen Zuschlag oder werden

Aufträge unmittelbar nach der Messe vergeben.

„Die zahlreichen Auftragsabschlüsse

unterstreichen den Charakter der LogiMAT als

Arbeitsmesse“, urteilt Messeleiter Ruchty.

Guter Zuspruch bei Besuchern

Mit 65.719 Fachbesuchern (2024: 67.420) an

den drei Messetagen weist die Intralogistikmesse

einen Besucherzuspruch auf konstant hohem

Niveau auf. „Trotz der Streiks im Messeumfeld an

Flughäfen und im ÖPNV hat die LogiMAT 2025

bei den Besucherzahlen nahezu das Rekordergebnis

des Vorjahres erzielt“, zeigt sich Messeleiter

Ruchty zufrieden. Den Auswertungen

des unabhängigen Baseler Marktforschungsinstituts

Wissler & Partner zufolge war die Hälfte

der Fachbesucher (49,9 %) als Entscheider vor

Ort. 36,4 Prozent des Fachpublikums informier-


Bild: © EuroExpo GmbH

ten sich auf der LogiMAT vor dem Hintergrund

konkreter Investitionsvorhaben.

Überwiegend aus der Industrie

Nach Branchen aufgeschlüsselt sind 55 Prozent

der Messebesucher der Industrie zuzuordnen,

11,2 Prozent dem Groß- und Einzelhandel.

Mehr als 40 Prozent der Fachbesucher hatten

einen Anreiseweg von über 300 Kilometer. 23,1

Prozent der Gäste kamen über die deutschen

Außengrenzen nach Stuttgart – davon fast die

Hälfte (9,4 %) aus Asien, Afrika und Amerika.

Die weiteste Anreise hatten die australischen

Unternehmen.

Informationsaustausch an erster Stelle

„Neben der reinen Leistungsschau charakterisieren

elementare Soft Skills im Konzept der

LogiMAT den Erfolg der Messe“, resümiert Logi-

MAT-Messeleiter Michael Ruchty. „Unter anderem

der Informationsaustausch in einem Rahmenprogramm

auf Kongressniveau, spannende

Live-Events sowie das Anwenderforum Mobile

Robotik prägen den Mehrwert der LogiMAT.“

Bewährt hat sich am letzten Messetag zudem

das gegenüber dem Vorjahr weiter optimierte

Konzept des Karriere- und Networking-Events

LogiMAT Campus. „Dieser wurde im vergange-

nen Jahr aus der Taufe gehoben, um die Recruiting-Instrumente

der Aussteller zu erweitern.

Die Plattform soll kompetenten Job-Kandidaten

eine Tür in die Logistik öffnen“, konkretisiert

Messeleiter Ruchty. „Am neuen Standort im Foyer

ICS verzeichneten die Aussteller deutlich

mehr Interessenten als im vergangenen Jahr.“

16 exponierte Aussteller informierten vor Ort

Fach- und Nachwuchskräfte über die Karrierechancen

in ihren Unternehmen.

„Mit dem insgesamt erfreulichen Zuspruch von

Fachpublikum und Ausstellern hat die LogiMAT

sich als Trendbarometer, Networking-Plattform

und Arbeitsmesse im internationalen Umfeld

fest etabliert“, resümiert Messeleiter Ruchty.

„Sie ist für die Intralogistikbranche der Branchentreff

der Superlative.“

Weitere Termins sind fixiert

Die nächste Ausgabe aus der Serien an Fachmessen

der LogiMAT ist die „LogiMAT China“,

die bereits vom 24. bis 26. April 2025 in Shenzhen

veranstaltet wird. Vom 15. bis 17. Oktober

2025 öffnet die „LogiMAT Southeast Asia“ in

Bangkok ihre Tore und vom 5. bis 7. Februar

2026 wird die LogiMAT India in Mumbai veranstaltet.

Die kommende LogiMAT in Stuttgart

findet vom 24. bis 26. März 2026 statt.


UMWELTjournal 3/2025 | S22

KREISLAUFWIRTSCHAFT

Österreichs erste

Polyolefin-Aufbereitungsanlage

Am 13. März 2025 eröffneten die Altstoff Recycling

Austria AG (ARA) und die SRP Sekundär Rohstoff

Produktion GmbH Österreichs erste Polyolefin-Aufbereitungsanlage

im niederösterreichischen Pöchlarn.

Im Beisein hochrangiger Politik- und Wirtschaftsvertreter:innen

wurde das innovative Projekt vorgestellt.

Nach zweijähriger Verfahrensentwicklung und einem

eigens von der ARA patentierten Prozess, ist die

hochmoderne Anlage seit 1. März 2025 im Vollbetrieb

und verarbeitet zusätzlich bis zu 30.000 Tonnen Recyclingmaterial

pro Jahr.

In der Vergangenheit wurden getrennt gesammelte

Kunststoffverpackungen, die nicht recyclingfähig

sind, weil sie zu stark verschmutzt,

zu klein, aus unterschiedlichen chemischen Stoffen

oder Beschichtungen bestehen, aussortiert

und anschließend nur mehr als Ersatzbrennstoff

eingesetzt. Mit UPCYCLE hat die ARA ein Verfahren

entwickelt, um diese Sortierreste als wertvolle

Sekundärrohstoffe im Kreislauf zu führen. Umgesetzt

wird der Prozess von der SRP Rohstoff

Produktion.

Der Großteil, der bei UPCYCLE verarbeiteten

Kunststoffreste kommt von TriPlast: Die Hightech

Kunststoffsortieranlage der ARA und ihrer Partner

Bernegger und Der Grüne Punkt ging im Juni im

oberösterreichischen Ennshafen in Betrieb und

erreicht eine in Österreich einzigartige Sortiertiefe

von 80 Prozent. Aus den restlichen 20 Prozent

der Kunststoffverpackungen, die nicht verarbeitet

werden können, gewinnt UPCYCLE Dank

des innovativen Verfahrens bis zu 50 Prozent der

Wertstoffe zurück, mit dem Ergebnis hochwertiger

Polyolefin-Rezyklate in einer Reinheit von zumindest

90 Prozent. Diese werden im Anschluss

von der Industrie als Sekundärrohstoff mechanisch

oder chemisch weiterverarbeitet.

„Mit dem Projekt UPCYCLE werden jährlich

30.000 Tonnen Recyclingmaterial verarbeitet.

Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft

und stärkt Niederösterreichs Ruf als grüne

und smarte Wirtschaftsregion im Herzen Europas“,

betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

im Rahmen einer Videogrußbotschaft.

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf

bekräftigte in seiner Rede den Stellenwert

der Anlage: „Mit dieser Anlage unterstreicht

Niederösterreich seine Vorreiterrolle im Bereich

der Kreislaufwirtschaft und Innovation. Sie ist ein

weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen

Zukunft und zeigt, wie wir Ressourcen

effizient im Kreislauf halten können.“

In einer Talkrunde mit Vertretern der ARA und

SRP wurde Österreichs erste Polyolefin-Anlage

aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Die SRP Sekundär Rohstoff Produktion steht zu

jeweils 50 Prozent im Eigentum der Kirchdorfer

Gruppe und der TOP Umweltservice.

„Es ist von zentraler Bedeutung, Rohstoffe so

lange wie möglich im Kreislauf zu halten und damit

gleichzeitig die ambitionierten EU-Recyclingziele

bei Kunststoffverpackungen zu erreichen.

UPCYCLE leistet dazu mit neuer Technologie einen

wichtigen Beitrag. Dabei ergänzen sich mechanische

und chemische Recyclingverfahren


Bild: © AMAGO

für einen geschlossenen Kreislauf und liefern so

zusätzliche Rezyklate, die sonst verloren gehen

würden“, so ARA Vorstand Thomas Eck.

Standort ermöglicht volle Kreislaufwirtschaft

Der Standort in Pöchlarn wurde bewusst gewählt,

um eine 360-Grad-Kreislaufwirtschaft zu

ermöglichen. Durch die enge Zusammenarbeit

zwischen der Kommune, Entsorgern und der Zementindustrie

wurde eine einzigartige Kooperation

geschaffen. Die nicht weiter recycelbaren

Restfraktionen werden in einer CO2-optimierten

thermischen Verwertung durch Kirchdorfer Zement,

einem Spezialisten für umweltschonende

Zementproduktion, genutzt.

„Unser Projekt mit ARA ist ein Paradebeispiel

für eine Win-Win-Situation. Wir priorisieren die

stoffliche Verwertung, aber nicht alles lässt sich

stofflich verwerten. Diese Materialien setzen wir

im Kirchdorfer Zementwerk sinnvoll als Ersatzbrennstoff

ein. Dies schont wertvolle Ressourcen

und reduziert gleichzeitig CO2-Emissionen.

Durch den Einsatz von Ersatzbrennstoffen können

wir fossile Brennstoffe wie Gas oder Kohle

nahezu vollständig ersetzen, was zu einer der

höchsten Substitutionsraten in der Branche

führt“, erklärt Erich Frommwald, CEO der Kirchdorfer

Gruppe.

Vorteile für Kommunen

Doch auch auf kommunaler Ebene bietet die

neue Anlage erhebliche Vorteile. Das Projekt ist

nicht nur eine Bereicherung für die Wirtschaft,

sondern auch ein wichtiger Schritt für die nachhaltige

Entwicklung von Kommunen. „Der GVU

hat sich schon immer für innovative Lösungen für

die Gemeinden und die Menschen im Bezirk eingesetzt.

Mit der ARA und dem UPCYCLE-Projekt

wurde ein kompetenter und ebenso innovativer

Partner gefunden, um gemeinsam mit unserer

Tochterfirma, der SRP GmbH, die Region als Wirtschaftsstandort

zu stärken“, so Martin Leonhardsberger,

Obmann des GVU Melk, der gemeinsam

mit Kerschner Umweltservice und Logistik Eigentümer

des TOP Umweltservice ist.

„Wir blicken auf 95 Jahre Erfahrung in der Abfallwirtschaft

zurück, in denen wir uns von

einem Müllentsorger zu einem Recyclingunternehmen

entwickelt haben. Wir wollen die Kreislaufwirtschaft

weiter voranbringen, UPCYCLE

leistet hier einen wichtigen Beitrag. Das Verfahren

ist weltweit einzigartig und wir können

gemeinsam wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft

gewinnen“, erklärt Reinhard Kerschner,

Geschäftsführer TOP Umweltservice GmbH

und Geschäftsführer Kerschner Umweltservice

und Logistik GmbH.


UMWELTjournal 3/2025 | S24

VERANSTALTUNGEN

E-world 2025

mit Bestmarken

Mehr Aussteller, mehr Besucher und beste Stimmung:

Eindrucksvoll hat die E-world energy & water

ihre Position als Europas Leitmesse der Energiewirtschaft

unter Beweis gestellt. Mit dem Rekordwert

von 980 Ausstellern aus 34 Nationen wurde

die bisher größte Messefläche belegt.

Insgesamt 33.000 Fachbesucher – ein Plus

von zehn Prozent – aus über 70 Nationen

sorgten in der Messe Essen vom 11. bis 13.

Februar 2025 für eine positive und dynamische

Atmosphäre. Besonders am zweiten Messetag

herrschte Hochbetrieb: Entscheider, Fachbesucher

und Branchenexperten nutzten die Gelegenheit

für intensiven Austausch zu aktuellen

Entwicklungen, Innovationen und Herausforderungen

rund um die Energiewende.

„Schon jetzt steht fest: Die E-world 2026 wird wachsen!

Das Interesse – insbesondere aus dem Ausland

– sich hier zu präsentieren, ist enorm. Dem kommen

wir nach und erweitern die Messe im nächsten Jahr

um noch eine Halle“, so Stefanie Hamm, Geschäftsführerin

der E-world GmbH. Sabina Großkreuz, ebenfalls

Geschäftsführerin der E-world GmbH, ergänzt:

„Es ist uns erneut gelungen, das Who-is-Who der

Energiewirtschaft in Essen zusammenzubringen. Die

Energiewirtschaft steht vor großen Herausforderungen,

die auf den Messeständen und Fachforen intensiv

diskutiert wurden.“

Einmal mehr zeigte sich, dass die E-world die Messe

der Entscheider ist. Über 80 Prozent der Fachbesucher

sind an Einkäufen in ihren Unternehmen

beteiligt. Die stärksten Besuchergruppen stellten

Energieversorger, Stadtwerke, Kommunen und

Dienstleister. Sie waren vor allem an den Bereichen

Energiehandel, Energieerzeugung, Speicher

und Energiedienstleistungen interessiert. Erneut

steigerte die E-world zudem ihre Internationalität.

Rund 30 Prozent des Fachpublikums reisten aus

dem Ausland nach Essen – besonders viele Besucher

kamen aus Großbritannien, den Niederlanden

und der Schweiz.

Carsten Poppinga, Chief Commercial Officer

von Uniper: „E-world bedeutet vor allem eines:

Dialog. Die E-world ist für uns eine einzigartige

Plattform für den direkten Austausch mit unseren

Kunden und Partnern. Deren klare Botschaft in

den vergangenen drei Tagen: Es braucht sichere

und bezahlbare Energie. Wir haben jahrzehntelange

Erfahrung im Betrieb kritischer Infrastruktur.

Wir haben globale Marktexpertise und ein breit

aufgestelltes Strom- und Gasportfolio. Und aus

diesen Gründen bieten wir unseren Kunden die

besten Lösungen und gestalten auch damit eine

klimaneutrale Energiewelt.“

Zahlreiche Innovationen für die Energiewende

Das Spannungsfeld zwischen Klimaneutralität und

Wettbewerbsfähigkeit war ein zentrales Thema auf

der E-world. Sie bildete als Leitmesse die gesamte

Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft ab

– von der Energieerzeugung, ihrem Transport und

der Speicherung über Energiehandel und -Dienstleistungen

bis hin zu nachhaltiger Mobilität.

Aussteller zeigten vielfältige Innovationen im

Energiemarkt wie zum Beispiel digitale Zwillinge

für die effizientere Nutzung von Wärmenetzen,

Solar Carports, Systeme für die Photovoltaik-

Stromvermarktung von Unternehmen, automatisierte

Wärmepumpenplanung oder Smart Meter

für energiesparenden Stromverbrauch. Vor


Bild: Christian Deutscher / © E-world energy & water GmbH

allem die Digitalisierung dient Unternehmen als

wichtiger Hebel zur Erreichung ihrer Klimaziele

und zur Reduzierung der Kosten für Endverbraucher.

Eine wichtige Rolle kommt dabei auch

Flexibilitätsmanagement-Systemen und Energie-Speichern

zu, die ebenfalls auf der Messe

präsentiert wurden.

Viele führende Unternehmen der Energiewirtschaft

haben in Essen und Nordrhein-Westfalen

ihren Sitz. NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin

Mona Neubaur: „Die E-world zeigt,

wie Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen den

Wandel aktiv gestalten und welche Lösungen es

braucht, um unser Energiesystem fit für die Zukunft

zu machen. Hier zeigt sich, wie viel energiewirtschaftliche

Expertise bei uns zu Hause ist.“

Wichtige Impulse für die Energiewirtschaft

Die Finanzierung der Energie- und Wärmewende

war auch Thema in vielen Veranstaltungen

der E-world. Beim Führungstreffen Energie am

Vortag der Messe diskutierten die Hauptakteure

der Branche unter anderem über die Frage „Klimaneutralität

und Wettbewerbsfähigkeit für die

Industrie – ein Widerspruch?“. Kerstin Andreae,

Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

e.V., und auch Dr. Christoph Müller,

CEO des Übertragungsnetzbetreibers Amprion,

wiesen in der Eröffnungspressekonferenz am

ersten Messetag darauf hin, dass Energie- und

Netzkosten sinken und bezahlbarer werden

müssten.

Fachforen gut besucht

Ebenfalls Raum für intensiven Austausch und

tolle Information aus erster Hand boten die vier

gut besuchten Fachforen direkt in den Messehallen.

Auf besonders starkes Interesse stießen

die Vorträge auf dem New Energy Systems Forum,

hier stand die Gestaltung der Transformation

der europäischen Energiesysteme hin zu

Erneuerbaren Energien im Mittelpunkt.

Auch für den Branchennachwuchs ist die E-world

attraktiv. Über 1.300 Anmeldungen gab es für den

Career Day. Am letzten Messetag nutzten Studierende

und Young Professionals die Gelegenheit

zum Networking mit Unternehmen, um hier mehr

über Karrierewege zu erfahren und wichtige Kontakte

zu knüpfen.

Starkes Interesse an der E-world 2026

Aussteller und Besucher waren mit ihrer Teilnahme

an der E-world 2025 sehr zufrieden. 94

Prozent der Fachbesucher empfehlen die Messe

weiter und planen einen erneuten Besuch. Ausstellerseitig

jetzt gibt es ebenfalls starkes Interesse

an der nächsten E-world, die vom 10. bis 12.

Februar 2026 in der Messe Essen stattfindet. 97

Prozent gaben an, wieder an der E-world teilnehmen

zu wollen.

Zahlreiche Aussteller haben bereits jetzt ihre Buchung

für das kommende Jahr bestätigt. Auch

neue Unternehmen haben bereits Interesse angemeldet

und wollen 2026 dabei sein. UMWELT

JOURNAL wird wieder ausführlich berichten.


UMWELTjournal 3/2025 | S26

VERANSTALTUNGEN

Energiekongress

EPCON 2025

Rückblick

Am 23. und 24. April 2025 fand der 30. Energiekongress

EPCON von Veranstalter imh in Wien

statt – und feierte damit nicht nur ein beeindruckendes

Jubiläum, sondern bestätigte einmal

mehr seine Rolle als zentrale Plattform für den

Austausch im österreichischen Energiesektor.

Der Energiekongress EPCON von Veranstalter

Institut Manfred Hämmerle (imh)

vereinte in der Jubiläumsausgabe des

Jahres 2025 insgesamt vier zentrale Themenschwerpunkte:

* Energierecht

* Digitalisierung in EVUs

* Energieinfrastruktur

* Geschäftsmodelle der Energiewende

Und natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder

Awards für spannende Projekte sowie einen

Sondergast zum Abschluss.

THEMEN der EPCON 2025

EPCON: Digitalisierung in EVUs

• Künstliche Intelligenz: Echte Use Cases zur

Effizienzsteigerung

• Digitale Netze: Smart Grids und Digital Twins

in der intelligenten Netzsteuerung

• Datenmanagement: Fundament für die erfolgreiche

digitale Transformation

EPCON: Geschäftsmodelle der Energiewende

• Internationale Keynote Schweden: von Vorreitern

lernen!

• Innovationen und Best Practices: Energiewende

umgesetzt

• PV, Wind und Speicher – erneuerbaren Energien

im Fokus

EPCON: Energieinfrastruktur

• Netztarife: Gerechte und stabile Lösungen

für die Energiezukunft

• Innovation: Grüner Wasserstoff, PV und

Speicher als Schlüsseltechnologien

• Versorgungssicherheit: Nachhaltige Finanzierung

für ein stabiles Energiesystem

Das gemeinsame Plenum der vier Fachzweige

wurde charmant von Diana Weidlinger (ORF) moderiert

und bot dabei zahlreiche Highlights, unter

anderem ein Interview mit der ehemaligen Klimaschutzministerin

Leonore Gewessler gemeinsam

mit Gerhard Christiner (Vorstandssprecher, APG).

Den Abschluss bildete ein ganz besonderer Moment:

Die Keynote des ehem. österreichischen

Tennisprofis Dominic Thiem, die für einen emotionalen

und prickelnden Ausklang des ersten

Konferenztages sorgte. Mit persönlichen Einblicken

in seine Sportkarriere und seinem neuen

Engagement für Nachhaltigkeit schlug er eine

inspirierende Brücke zwischen Leidenschaft,

Verantwortung und Veränderung – Werte, die

auch die Energiebranche bewegen.

imh bedankt sich bei allen Teilnehmenden,

Speakern und Partnern für die zwei inspirierenden

Kongresstage. Man freue sich sehr auf ein

Wiedersehen auf der EPCON 2026!

Save the Date

Die nächste Ausgabe findet am 20. und 21. April

2026 im DoubleTree by Hilton Vienna Schönbrunn

in Wien statt!


Bilder (3): © Studio NEXT


UMWELTjournal 3/2025 | S28

VERANSTALTUNGEN

Smart Automation

Austria 2025

Vom 20. bis 22. Mai 2025 öffnet die SMART

Automation Austria ihre Tore im Design Center

in Linz. Sie bietet der industriellen Automatisierungsbranche

eine einzigartige Plattform in

Österreich für Innovationewn und Networking.

Unter dem Motto „Innovation trifft Automatisierung“

präsentieren führende Unternehmen der

Branche ihre neuesten Produkte, spannende

Vorträge und digitale Lösungen.

Die SMART ist Österreichs zentrale Fachmesse

für industrielle Automatisierung.

Alle zwei Jahre versammelt sie Tausende

von Fachbesuchern, die hier alles rund um

Fabrik- und Prozessautomatisierung entdecken

können. Die Messe deckt sämtliche Aspekte der

Automatisierung ab – von einzelnen Komponenten

bis hin zu kompletten Systemen und integrierten

Lösungen.

Die Zukunft der Automatisierung

Die SMART Automation Austria ist ein zentraler

Treffpunkt für Unternehmen, Ingenieure und Experten

aus der Automatisierungsbranche. Hier

kommen die entscheidenden Player zusammen,

um ihre neuesten Entwicklungen und Visionen

für die Zukunft der Industrie vorzustellen. Das

Event bietet nicht nur eine hervorragende Gelegenheit,

sich über Innovationen zu informieren,

sondern auch, um wertvolle Kontakte zu knüpfen

und bestehende Netzwerke zu erweitern.

Highlights der SMART Automation Austria

2025

Größte Branchenplattform Österreichs: Die

SMART ist die führende Messe für industrielle

Automatisierung in Österreich.

Innovative Produkte und Lösungen: Erleben Sie

bahnbrechende Technologien und Lösungen,

die die Automatisierung der Zukunft prägen.

Spannendes Vortragsprogramm: Besuchen Sie

interessante Vorträge und erfahren Sie alles

über aktuelle Trends und Herausforderungen in

der Automatisierungsbranche.

Digitale Lösungen: Lassen Sie sich von den neuesten

digitalen Innovationen und Lösungen begeistern,

die die Automatisierung revolutionieren.

Themengebiete

Die SMART Automation Austria bietet ihren Besuchern

ein breites Spektrum an Lösungen und

Technologien aus allen Bereichen der Automatisierung,

darunter:

* Antriebstechnik (elektrisch, mechanisch, hydraulisch,

pneumatisch)

* Automatisiertes Handling

* Bedienen & Beobachten

* Bussysteme & Industrielle Kommunikation

* Dienstleistungen und Engineering für die Automatisierungstechnik

* Industrieelektronik

* Niederspannungstechnik

* Pneumatik für die Automation

* Prozess-Leittechnik

* Sensorik & Industrielle Bildverarbeitung

* Mess- und Regeltechnik

* Steuerungstechnik / SPS

Die nächste SMART AUTOMATION AUSTRIA findet

vom 11. bis 13. Mai 2027 in Linz statt.


Bilder (2): © FRB Media, Felix R. Braune


UMWELTjournal 3/2025 | S30

AUSBILDUNG

SEMINARE, PRÜFUNGEN & AUSBILDUNGEN

2024 / 2025 TITEL ORT* ANBIETER

Anmeldungen

möglich

Fachhochschul-Bachelorstudiengang

Energie- und Umweltmanagement

Pinkafeld

FH Burgenland

Anmeldung

möglich

Fachhochschul-Bachelorstudiengang

Gebäudetechnik und Gebäudeautomation

Pinkafeld

FH Burgenland

mehrere

Termine

Ausbildung zum Umweltmanagementbeauftragten

nach ISO 14001 und EMAS

online

WIFI Wien

mehrere

Termine

Lehrgang Abfallbeauftragte:r

Linz, Steyr,

Gmunden

WIFI Oberösterreich

23.04. – 24.04.2025 Energiekongress EPCON Wien imh

29.08.2025 -

29.05.2026

Recht für die Energiewirtschaft Wien imh

04.09.2025 Spezialtag ElWG-Umsetzung online imh

11.09.2025 Spezialtag Ladeinfrastruktur Wien imh

29.09. – 30.09.2025 Crashkurs Energiewirtschaft Wien imh

10.11. – 11.11.2025 ENERGIETAGE Wien imh

* andere Termine und/oder Orte verfügbar. Im E-Paper/PDF klicken Sie für weitere Informationen einfach auf die Ausbildung oder den Veranstalter.

Anbieterverzeichnis

Ausbildung

Kongresse, Seminare

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Ihnen den idealen Ort, um auf

Ihr Unternehmen, Ihre Organisation

aufmerksam zu machen.

Im Anbieterverzeichnis

können Sie Ihr Logo präsentieren.

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Ausbildung


Trilogie der induktiven

Bauelemente

Applikationshandbuch

Induktive Bauelemente den Kunden und Anwendern

mit Ihren Eigenschaften und Applikationen praxisnah

und ohne Ballast näher zu bringen – das ist und bleibt

der Anspruch des Fachbuches „Trilogie der induktiven

Bauelemente“.

FACTBOX

Trilogie der induktiven Bauelemente

2024, 5. Auflage

Herausgeber: Würth Elektronik

Verlag: Swiridoff

ISBN Taschenbuch: 978-3-89929-151-3

Sprachen: deutsch, englisch

696 Seiten, 4-farbig

Taschenbuch: ab € 50,40 (A)

eBook: € 44,99 (D)

Induktive Bauelemente den Kunden und Anwendern

mit Ihren Eigenschaften und Applikationen praxisnah

und ohne Ballast näher zu bringen – das ist und

bleibt der Anspruch des Fachbuches „Trilogie der induktiven

Bauelemente“. Das erstmals im Jahr 2000

erschienene Buch ist mittlerweile ein Standardwerk

in vielen Entwicklungsabteilungen und Universitäten

und wurde über 30.000-mal verkauft.

Das Applikationshandbuch wurde inhaltlich neu

strukturiert und bleibt in der 5. Auflage dabei trotzdem

seiner gewohnten Struktur mit den drei Abschnitten

Grundlagen, Bauelemente und Anwendungen

treu. Ein Fach- und Stichwortlexikon sowie

eine Formelsammlung runden das Buch ab.

Verschiedene Kapitel wurden erweitert oder neue

hinzugefügt, um Themen wie Energy Harvesting,

drahtlose Energieübertragung und den zunehmend

an Bedeutung gewinnenden SiC (Siliziumkarbid)-

und GaN (Galiumnitrid)-Schalttransistoren Raum zu

geben. Selbstredend immer mit einem kritischen

EMV-Blick unserer Experten.

IMPRESSUM

Medieninhaber: Peter Nestler, Markus Jaklitsch

Herausgeber: Peter Nestler

Redaktion: Peter Nestler, Mag. Manfred Kainz

Grafik: nes2web

Rudolf-Kassner-Gasse 3, 1190 Wien, Austria

E-Mail: redaktion@umwelt-journal.at

https://umwelt-journal.at

Das UMWELT JOURNAL erscheint 6 x jährlich.

Zusätzlich: E-Paper, Website, Newsletter, Sonderpublikationen

Unsere aktuellen Mediadaten finden Sie hier.

Des Weiteren beinhaltet die überarbeitete 5. Auflage

folgende Schwerpunktthemen: Filtergrundlagen im

höheren Frequenzbereich, Transformatorenschaltkreise,

Aktualisierte Ethernet- und Power-over-Ethernet-

Applikationen (PoE), Wireless Power Transfer (WPT),

RF-Basics, Skin-, Proximity-Effekt und AC-Verluste, Online

Design-Plattform REDEXPERT, Simulation.

Der Komponentenbereich listet alle Würth Elektronik

Komponentenfamilien übersichtlich in einem

Kompaktformat auf, immer gefolgt von einer Seite

mit ihren wichtigsten Merkmalen und Eigenschaften.

So können schnell die gesamte Palette verfügbarer

Komponenten und deren allgemeine Spezifikation

durchsucht werden.


Nachhaltigkeit ist kein

Kostenfaktor, sondern

ein Erfolgsfaktor. Der

ökologische Fußabdruck

eines Unternehmens

ist genauso

wichtig wie sein

finanzieller Erfolg.“

Paul Polman

Ex-CEO, Unilever

NÄCHSTE AUSGABE: JUNI 2025

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