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Baublatt Magazin Juni 2024

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www.baublatt.at

NR. 6 | 2024

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

9-Tonnen-Bagger PC88MR-11

Hohe Hubkräfte und niedriger Geräuschpegel

für städtische und beengte Baustellen

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12 | Graz

Spektakulärer Brückenhub für die

Erneuerung der Tegetthoffbrücke

24 | Lowatschek & Regner

Erste Ditch Witch AT120 wurde

an die Firma RBS übergeben

60 | IFAT

Neuheiten der Weltleitmesse

für Umwelttechnik in München

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 11,00 € | Juni 2024 | www.baublatt.at


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EDITORIAL

Große Herausforderungen

Neben der Schaffung von Wohnraum

zählt der Erhalt und die Weiterentwicklung

unserer Infrastrukturen zu

den wichtigsten Aufgaben der Bauwirtschaft.

Eine Mammutaufgabe im Bereich der

Infrastruktur-Projekte ist der Ausbau der

E-Ladeinfrastruktur. Auch wenn das

Verbrenner-Aus mit 2035 aktuell wieder

diskutiert wird, die Zahl der

E-Autos wird in den nächsten

Jahren weiter steigen. Mit Mai

2024 sind laut Statistik Austria

alleine in Österreich 170.000

E-Autos zugelassen. Neben

Schnellladestationen wird das

Laden am eigenen Stellplatz zu

Hause oder während der Arbeit

immer gefragter. Es gibt aber

natürlich auch rechtliche

Vorgaben: So muss laut Wiener

Baurechtsnovelle 2023 bis zum

Jahr 2030 für bestehende

Nicht-Wohngebäude mit über

20 Stellplätzen für jeden

zehnten Stellplatz ein Ladepunkt errichtet

werden. Weiters wird sich ab 2026 die

EU-Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung

auf zahlreiche Unternehmen

auswirken. Im Mittelpunkt stehen die

Auswirkungen der eigenen Tätigkeiten auf

den Klimawandel. Ein wesentlicher Bestandteil

wird das Flottenmanagement und die

Umstellung auf einen E-Fuhrpark sein.

Unterm Strich zeichnet sich hier für den

Leitungsbau ein enormes Potenzial ab, das

sich in unserer aktuellen Ausgabe bereits

widerspiegelt: Die Firma RBS Rohrbau-

Schweißtechnik investierte in drei Ditch

Witch Bohranlagen. Darunter die erste Ditch

Witch AT120 Österreichs, die auch beim

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Mega-Infrastrukturprojekt „SuedOstLink“ in

Deutschland zum Einsatz kommt. Dabei

handelt es sich um eine Gleichstrom-Erdkabelleitung,

die Strom aus erneuerbaren

Energien von Nord- und Ostdeutschland

nach Bayern transportieren wird.

Aber auch abseits der E-Mobilität tut sich

etwas. Immer mehr Betriebe steigen auf den

synthetischen Diesel-Ersatz

HVO 100 um, der bis zu 90%

weniger CO2-Emissionen

verursacht. Wir berichteten in

unserer letzten Ausgabe über

die Maßnahmen der Firma

Swietelsky in diese Richtung.

Vor kurzem forderte Davor

Sertic, Spartenobmann der

Wirtschaftskammer Wien, dass

die Verwendung von HVO 100

auch Unterstützung durch die

Politik erfährt: „HVO 100 ist

zumindest eine Brückentechnologie,

die uns ohne große

Investitionskosten sofort und

massiv bei Emissionsreduzierungen hilft.

Um HVO 100 flächendeckend in Österreich

attraktiv zu machen, braucht es politische

Unterstützung und optimale Rahmenbedingungen.

Beispielsweise indem der aktuell

etwas höhere Literpreis von HVO 100 als

Klimamaßnahme gestützt und an den

herkömmlichen Dieselpreis angeglichen

wird.“ Eine Maßnahme, von der auch die

Bauwirtschaft und unsere Umwelt enorm

profitieren würden. Bleibt mir nur noch,

Ihnen eine interessante Lektüre mit unserer

neuen Ausgabe und einen erholsamen

Sommer zu wünschen!

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

Komatsu PC88MR-11:

stark auf engen Baustellen

Der 9 t Bagger PC88MR-11 zeichnet

sich durch hohe Hubkräfte und einen

niedrigen Geräuschpegel aus. Gleichzeitig

bietet er eine hervorragende

Mobilität bei optimaler Leistung und

ist damit der perfekte Partner für

städtische und beengte Baustellen. Ob

auf Straßen, in Innenhöfen oder im

Einsatz an der Kanalisation – der

PC88MR-11 kann dank seines engen

Heckschwenkbereichs auch dort

­effizient arbeiten, wo man mit

anderen Baggern nicht einmal

auf die Idee käme.

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Juni 2024, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 12,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 72,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann

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freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

4 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



INHALT

INHALT

56 GeoLanes: Durch den Einsatz von Drohnen

ist es der Firma Gebrüder Rüf nun möglich,

Baustellen effizienter zu vermessen.

58 Topcon: Mit Topcon Smooth Ride, vertrieben

von Kuhn, gibt es komplett neue Ansätze für

das rasche und exakte Asphaltfräsen.

59 TWF: Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft

wurde an die Firma Keller ein Bauer

BG 28 H Großdrehbohrgerät übergeben.

59 Wacker Neuson hat Anfang Juni 2024 das

neue Ersatzteillogistikzentrum in Mülheim-

Kärlich in Betrieb genommen.

RÜCKBLICK AUF DIE IFAT

Ab Seite 60 finden Sie unseren

Nachbericht zur IFAT Munich 2024.

Daimler Truck – S.62

Frutiger – S.65

HKM – S.71

Kaeser – S.67

Kaiser – S.63

Kiesel – S.61

Kobelco – S.69

Komatsu – S.68

Liebherr – S.66

Rehau – S.60

Rockster – S.71

Sennebogen – S.64

Zeppelin – S.70

Zwei Mobilkrane hoben Mitte Juni in Graz

das erste von zwei neuen Tragwerken der 14Tegetthoffbrücke in die zukünftige Endlage.

Foto: Daniel Reicher Reicher Media

ELEKTROWERKZEUGE SPEZIAL

72 Elektrowerkzeuge sind auf den Baustellen

nicht mehr wegzudenken. Wir haben uns am

Markt umgesehen und für Sie eine Auswahl

aktueller Neuheiten zusammengestellt.

MERLO ROTO

FUHRPARK

78 Daimler Truck führt in Europa die neue

Marke TruckCharge ein.

MENSCHEN + SZENE

8 Aktuelles bei Ringer, Zeppelin, Messe

GaLaBau, AM Baugeräte, Boels,

Palfinger und MAWEV.

PROJEKTE + PLANUNG

12 Graz: Für eine neue Straßenbahnstrecke

muss die 1975 errichtete Tegetthoffbrücke

von der Firma Granit statisch ertüchtigt

werden. Mitte Juni wurde das erste von

zwei neuen Teiltragwerken eingehoben.

MASCHINEN + TECHNIK

18 Zeppelin: Die Firma Zellinger in Walding

verstärkte ihre Erdbau-Kompetenzen mit

einem neuen Cat 320, der von Sitech Austria

mit einer 3D-Maschinensteuerung von

Trimble ausgerüstet wurde.

22 AM Baugeräte: Ein autonom fliegender

Laserscanner von Leica Geosystems

wurde an die Firma BDS übergeben.

24 Lowatschek & Regner: Die Firma RBS

Rohrbau-Schweißtechnik investierte in drei

neue Ditch Witch Geräte, darunter die erste

AT120 Horizontalbohranlage Österreichs.

28 Baumaschinentechnik: Im Forstwegebau

bewähren sich bei den Österreichischen

Bundesforsten die vollhydraulischen Schnellwechselsysteme

und Anbaugeräte der Firma

Baumaschinentechnik GmbH in Villach.

30 Kuhn: Das Hartsteinwerk Pronat-Preg

erneuerte in den letzten Jahren ihre drei

Starrrahmen-Muldenkipper von Komatsu.

Anfang Mai erfolgte die offizielle Übergabe

des dritten neuen HD605-8.

32 China: Im Mai 2025 findet in Changsha die

nächste Baumaschinenmesse CICEE statt.

34 MWT: Heck- und Seitenladerwaagen von

Mobile Wiege Systeme ermöglichen eine

präzise Gewichtsermittlung.

36 Liebherr: Die steirischen Feuerwehren

schätzen Liebherr Teleskoplader als vielseitige

Kraftpakete. 17 baugleiche T33-10 s,

die in den letzten Jahren übergeben wurden,

unterstützen bereits die Einsätze.

39 Stadt Wien: Das neue Gebäude der MA 48

ist das erste öffentliche Bauwerk der Stadt

Wien aus Recyclingbeton.

40 AAB Eisterer: Vibrationsbären sorgen dafür,

dass Rammgut effektiv gesetzt werden kann.

45 Ascendum wird Ammann Händler in den

Sparten Boden- und Asphaltverdichter sowie

Straßenfertiger in Österreich.

46 Avesco: Schärdinger Granit verstärkt im

Steinbruch Hoheneich den Abbau mit einem

Sandvik Reihenbohrgerät DQ240R, das von

Avesco Österreich übergeben wurde.

50 TWF: In Lübeck-Travemünde erfolgt die

Erweiterung des Skandinavienkais mit

TWF-Gleitschienenverbau.

24

52 Rockster: Ein Rockster R700 bewährt sich

beim Unternehmen UAB Trantera in Litauen

bei der Aufbereitung von Flusskies.

54 Digando: Um die Effizienz bei tausenden

Mietvorgängen zu erhöhen, digitalisiert

die Firma Goldbeck sie in Zusammenarbeit

mit Digando.

78 Tschann: Das Bauunternehmen Porr setzt

bei einer deutschen Großbaustelle auf eine

Tatra Phoenix 8x8 Flotte.

79 Daimler Truck: Mit dem neuen Fuso eCanter

will man in Österreich auch im Bau und

Baunebengewerbe verstärkt Akzente setzen.

80 Baublatt.Österreich Test:

Ford Mustang Mach-E AWD

Toyota C-HR 2.0 HEV AWD Lounge

KIA EV9 GT-Line

04 Editorial

82 Service

Literatur

STANDARDS

DER DREHBARE

WOLKEN

KRATZER

BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at

6 JUNI 2024

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 7



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

RINGER

Ringer feiert 80 Jahre

Am 24. und 25. Mai 2024 feierte der Regauer Produzent für

moderne Gerüst- und Schalungssysteme sein 80-jähriges Bestehen

mit einer spektakulären zweitägigen Veranstaltung. Was

einst als kleine Werkzeugschmiede in Vöcklabruck begann, ist

heute ein internationales Familienunternehmen mit über 300

Mitarbeitern. Am Freitag feierten 650 nationale und internationale

Kunden und Geschäftspartner das Jubiläum. Zahlreiche

hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sprachen

ihre Glückwünsche aus. Am zweiten Tag öffnete Ringer

seine Tore für rund 1.500 Besucher. Eine enge Zusammenarbeit

und offene Kommunikation bilden das Fundament des Unternehmens,

das sich auch in internationalen Märkten in Europa

und Übersee etabliert hat. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit

mit der Region setzte Ringer durch die Spende der

Gesamteinnahmen aus der Veranstaltung an die Freiwillige

Feuerwehr Regau sowie die Lebenshilfe Regau. www.ringer.at

ZEPPELIN

Gold und Bronze beim Landeswettbewerb

Am 02. Mai 2024 fand der Lehrlingswettbewerb

für Land- und Baumaschinentechniker

in Mistelbach statt. Stefan

Kicker, Lehrling der Niederlassung Graz,

ist der Top-Performer und errang den 1.

Platz bei dieser anspruchsvollen Meisterschaft.

Auch Lukas Gatterer, Lehrling im

Bereich Power Systems, brillierte mit

einer außerordentlichen Leistung und

sicherte damit den 3. Platz im Wettbewerb.

Das gleich zwei von drei Medaillen

an Lehrlinge von Zeppelin Österreich

gehen, zeigt wie stark das Ausbildungsprogramm

unter den erfahrenen Händen

der Lehrmeister beim Unternehmen

Zeppelin ist. Die Berufsschule Mistelbach

organisierte den Landeswettbewerb

gemeinsam mit der Wirtschaftskammer

NÖ und den Innungen für die Lehrlinge.

Unter 100 Nachwuchstalenten wurden

12 Kandidaten vorqualifiziert. Landtagspräsident

Karl Wilfing gratulierte

persönlich und zeigte sich stolz auf die

außerordentliche Leistung der Lehrlinge.

Die Gewinner des Landeswettbewerbes

gehen nun für den Bundeswettbewerb

ins Rennen.

www.zeppelin-cat.at

LEICA GEOSYSTEMS

AM Baugeräte ist autorisierte

Werkstatt und Partner

Die in Raasdorf ansässige Firma

AM Baugeräte ist einer der

größten Leica Vertriebspartner im

Bereich Bauvermessung für

Österreich und war lange Zeit

auch der erste und einzige

offizielle Leica Servicepartner in

Österreich. Regelmäßig wird die

Serviceorganisation von AM

Baugeräte durch Leica Geosystems

geprüft. Ziel eines Leica

Service Audits ist es sicherzustellen,

dass ein Leica Händler nach

Leica Werksstandard die Geräte

repariert und somit weltweit

derselbe Hersteller-Qualitätsanspruch

bei allen Leica geprüften

Werkstätten erfüllt ist. Geprüft

wurden die ganze Organisation,

Abläufe, Kontrollmechanismen,

Serviceeinrichtungen, Messwerkzeuge

und Ausbildung der

Techniker.

Dazu Heinz Brunner, europaweit

tätiger Service-Auditor von Leica

Geosystems: „Die Werkstatt der

AM Baugeräte ist außerordentlich

gut organisiert und entspricht

allen Anforderungen des Audits,

Servicearbeiten auf höchstem

Niveau auszuführen. Besonders

ist der hohe Standard der

Servicedokumentation hervorzuheben.

Wir möchten der ganzen

Belegschaft zum erfolgreich

bestandenen Audit gratulieren.“

AM Baugeräte ist damit dazu

ermächtigt, ein Leica Service-

Certificate für Instrumente der

Leica Geosystems abzugeben.

Leica Geosystems Geschäftsführer

Andre Fischer: „Die Partnerschaft

mit AM Baugeräte besteht

bereits seit über 15 Jahren.

Aufgrund des wiederholt erfolgreichen

Audits werden wir in

Zukunft noch enger zusammen

arbeiten.“

www.am-laser.at

www.leica-geosystems.com

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MAWEV

Von links: Lukas Gebhart (Lagerhaus Hollabrunn-Horn), Stefan Kicker (Zeppelin

Österreich) und Lukas Gatterer/Zeppelin Österreich – Power Systems).

Verband begrüßt Firma Sigo als neues Mitglied

Der Österreichische Baumaschinenverband MAWEV freut sich, mit der in Mutters

ansässigen Sigo GmbH ein neues Mitglied begrüßen zu können. Das Team der Firma Sigo

rund um Geschäftsführer Stefan Pfeifer ist spezialisiert auf Baumaschinen- und Staplerersatzteile.

www.sigo.tirol | www.itraustria.at | www.mawev.at

8 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Von links: Channel Manager Jan Hoppe (Leica Geosystems Austria)

gratuliert Geschäftsführer Johannes Gruber (AM Baugeräte) zur

Auszeichnung als autorisierter Partner. Rechts Geschäftsführer

Andre Fischer (Leica Geosystems Austria).

MESSE GALABAU

GaLaBau bleibt krisenfest

Die GaLaBau, internationale Leitmesse für Urbanes Grün und

Freiräume in Nürnberg, trotzt den aktuellen Herausforderungen in

der Baukonjunktur. Das spiegelt auch der Anmeldestand wider:

­Wenige Monate vor Messebeginn sind die Standflächen fast ausgebucht.

Zum 25. Jubiläum der Fachmesse in diesem Jahr präsentieren

diverse Aussteller in 14 Hallen sowie auf den Außenflächen ihr

vielfältiges Fachangebot.

www.galabau-messe.com

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MENSCHEN + SZENE

PALFINGER

Servicepräsenz in Österreich vergrößert

Mit der Eröffnung des neuen Standorts

Himberg baut Palfinger die Verfügbarkeit

von Serviceleistungen weiter aus. Seit

Dezember 2023 werden in Himberg bei

Wien Hubarbeitsbühnen und Ladebordwände

überprüft, gewartet und repariert.

Jetzt wurde die neue Niederlassung offiziell

eröffnet. Rund 100 Kunden und

Partner waren vor Ort dabei und konnten

sieben verschiedene Modelle von Hubarbeitsbühnen

selbst ausprobieren. „Mit

dem Standort Himberg kommen wir der

optimalen Verfügbarkeit unserer Serviceleistungen

ein bedeutendes Stück näher!

In Zusammenarbeit mit dem Vertrieb

sind wir damit bestmöglich aufgestellt,

den Markt in Österreich zu bedienen“, so

Gerhard Sturm, SVP Global Sales &

Service bei Palfinger. Im Bild (von links):

Anja Kaindl (Servicetechnikerin Standort

Am 6. Juni 2024 wurde der neue Standort Himberg feierlich eröffnet.

Himberg), Richard Payer (Vizebürgermeister

von Himberg), Robert Roider

(Manager Services Locations), Christian

Staller (Niederlassungsleitung Himberg),

Norbert Karrer (VP Sales & Service

EMEA Distribution), Robert Laimer

(Geschäftsführer Palfinger GmbH) und

Nicole Prandl (Customer Service

Himberg).

www.palfinger.com

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TERMINE

Bewertung kontaminierter

Liegenschaften

07.08.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Crashkurs Energiezukunft:

Gemeinnütziger Wohnbau

20.08.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Preisumrechnung in der Bauwirtschaft:

Festpreise vs. veränderliche Preise

28.08.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

57. Internationale Holzmesse

28.-31.08.2024, Klagenfurt

www.kaerntnermessen.at

Thementag Beweissicherung und

Dokumentation am Bau

29.08.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

GaLaBau

11.-14.09.2024, Nürnberg

www.galabau-messe.com

EFFC CO2 Calculator

13.09.2024, Zierl www.voebu.at

Spritzbeton-Düsenführerkurs

16.-20.09.2024, ZaB-Eisenerz

www.voebu.at

Thementage Beurteilung

von Bauschäden

18.09.-19.09.2024, Wien www.ars.at

BOELS

Übernahme von Riwal abgeschlossen

Wie Boels Rental bekannt gab, haben die Wettbewerbsbehörden

ihre Genehmigung zur Übernahme

von Riwal erteilt. Die Akquisition öffnet Boels die

Türen zu neuen europäischen Märkten, wie Spanien

und Frankreich. Das Know-how von Riwal im Bereich

Arbeitsbühnen erweitert das Produkt- und Dienstleistungsangebot

von Boels um eine neue Dimension.

Da mehr als 60% der Flotte elektrifiziert sind, trägt

NACHRUF

Komm. Rat Erwin A. Pendl verstorben

Der Österreichische Baumaschinenverband

MAWEV gibt tief betroffen bekannt, dass

Komm. Rat Erwin A. Pendl, langjähriger

Präsident und Ehrenmitglied, am 17. Mai

2024 im 93. Lebensjahr verstorben ist.

Komm. Rat Pendl war von 1957 bis 2003 in

der Baumaschinenbranche tätig. Zunächst

als Kaufmännischer Direktor der Firma

Schlamadinger und von 1982 bis 1992 als

General Manager der Firma Eisner (Generalvertretung

von Caterpillar). Von 1988 bis 2003 war er 15 Jahre

lang Präsident des MAWEV, dem er unter anderem ein

neues Leitbild vermittelte. In diese Zeit fällt auch der

Beitritt des MAWEV zum internationalen Verband

die Übernahme auch zu den Nachhaltigkeitszielen

von Boels bei. Die gesamte Flotte umfasst nun

55.000 Hubarbeitsbühnen. Mit 65 Niederlassungen

und fast 1.200 fachkundigen Mitarbeitern trägt

Riwal rund 310 Mio. Euro zum Umsatz der Boels-

Gruppe bei. Mit fast 830 Filialen in 27 Ländern

schafft die Übernahme zudem eine solide Grundlage

für weiteres Wachstum.

www.boels.com

ECED, der Auf- und Ausbau der Marktstatistiken,

die Gründung der MAWEV-Show

(1991), die Einführung des MAWEV-Kataloges

und der Start der Digitalisierung. Mit

dem Goldenen und Großen Ehrenzeichen

für Verdienste um die Republik Österreich

erhielt Komm. Rat Pendl zwei staatliche

Auszeichnungen durch den österreichischen

Bundespräsidenten verliehen. „Ein

´Sir` hat die Bühne verlassen! In großer Dankbarkeit

werden wir stets seiner außergewöhnlichen Leistungen

gedenken und ein bleibend ehrendes Andenken

bewahren“, würdigt MAWEV Präsident Ing. Otto Singer

den Verstorbenen.

10

JUNI 2024

BAUBLATT.ÖSTERREICH



PROJEKTE + PLANUNG

TEGETTHOFFBRÜCKE

Spektakulärer Brückenhub in Graz

Einhub des 320 t schweren Tandem-Süd:

Die Bilder zeigen die Anlieferung der

Stahlträger zum Montageplatz in der

Belgiergasse. Von dort wurde das 320 t

schwere Tragwerk mit einem Spezialtransport

auf das alte Tragwerk-Nord gefahren

und am 19. April 2024 durch zwei Mobilkrane

mit jeweils 650 t Hubkraft exakt in

die künftige Endlage eingehoben. Der gleiche

Ablauf folgt nun für das Tandem-Nord.

Im Rahmen des Projekts

Innenstadtentlastung wird

durch den Bau der neuen

Straßenbahnstrecke Neutorlinie

die Grazer Innenstadt

verkehrstechnisch entlastet

und die Kapazität im öffentlichen

Verkehr erhöht. Die

Trasse verläuft auch über die

1975 errichtete Tegetthoffbrücke,

die für die neuen

Belastungen von der Firma

Granit statisch ertüchtigt

werden muss. Mitte Juni

wurde das erste von zwei

neuen Teiltragwerken

eingehoben.

T

ag für Tag transportieren die Graz

Linien mehr als 300.000 Fahrgäste.

Aufgrund des Bevölkerungswachstums in

der Mur-Metropole wird sich diese Zahl in

den nächsten Jahren weiter erhöhen.

Derzeit fahren alle Straßenbahnlinien über

den Hauptplatz, durch die

Herrengasse zum Jakominiplatz

und umgekehrt.

Da es kaum

mehr möglich ist,

zusätzliche

Straßenbahnen

über das

Nadelöhr am

Eisernen Tor zu

führen, ist eine

Intervallverdichtung

ausgeschlossen.

In der Innenstadt

wird daher nun

für Entlastung gesorgt und

die geplante Kapazitätserhöhung

ermöglicht. Die Grazer Innenstadt – im

Speziellen die Herrengasse, der Hauptplatz

und der Südtirolerplatz – kann so

verkehrstechnisch entlastet werden.

Damit die Tegetthoffbrücke in Zukunft

durch die rund 40 t schweren Straßenbahn-Garnituren

der Neutorlinie genutzt

werden kann, wird sie statisch ertüchtigt

und um 1,25 m verbreitert. Dadurch

werden die Geh- und Radwege auf der

Strecke verbessert und Verweil- und

Interaktionszonen geschaffen. Das Projekt

Innenstadtentlastung startete 2023 auf der

Ostseite der Stadt Graz. 2024 stehen die

Tegetthoffbrücke und Arbeiten im Westbereich

auf dem Programm. 2025 werden die

Arbeiten im Westbereich der Stadt und die

Komplettierungsarbeiten mit dem Gleiszu­

Fotos: Holding Graz/Foto Fischer; Daniel Reicher Reicher Media

12 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 13



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Beachtliche Dimensionen: Bei einer Trägerhöhe

von 2,35 m weist der Unterflansch des

Stahl-Trägers eine Breite von 1,30 m auf.

sammenschluss in der Annenstarße

abgeschlossen.

Im Vorfeld der Tragwerkserneuerung

wurden die auf Schlitzwänden gegründeten

Fundierungen untersucht. Sie präsentieren

sich in einem sehr guten Zustand,

sodass in diesem Bereich lediglich Anpassungen

an die neue Geometrie notwendig

sind. Wie bei der alten Tegetthoffbrücke

besteht die neue Tragkonstruktion aus

einem Stahlbeton-Verbundtragwerk. Der

Aufbau sieht über den drei Hohlkästen der

beiden Stahl-Tragwerke Tandem-Süd und

Tandem-Nord eine 25 cm starke Beton-

Fahrbahnplatte vor, die abgedichtet wird

und auf der die beiden Gleiskörper

montiert werden. Die Oberfläche bilden

drei Lagen Asphalt. Im Zuge der Erneuerung

müssen die in den Hohlräumen des

alten Tragwerks verlaufenden Leitungen

für Strom, Wasser, Telekommunikation,

Internet und Fernwärme umgelegt werden,

ebenso die außerhalb des Tragwerks

verlaufende Gasleitung.

Geleitet wird der Neubau der Tegetthoffbrücke

durch Projektleiter DI Dr.

Philipp Hadl von der Firma Granit. Er

betreute davor im Auftrag der ÖBB das

Projekt Unterflurtrasse Feldkirchen als

Teil der Koralmbahn – eine der größten

Betonbaustellen in Österreich, bei der in

zweieinhalb Jahren mehr als 260.000 m3

Beton verbaut wurden. Neben der Tegetthoffbrücke

betreut er mit seiner Abteilung

noch weitere Baustellen, darunter auch

das Projekt Murbrücke G46 im Auftrag der

Asfinag.

Projektleiter DI Dr. Hadl: „Die ARGE

Straßenbahn Innenstadtentlastung

(Granit/Klöcher) wurde von der Holding

Graz Ende 2022 mit der Ertüchtigung der

Tegetthoffbrücke beauftragt. Die Herausforderung

besteht darin, die Brücke

angesichts der beengten Platzverhältnisse

der Grazer Innenstadt in elf Monaten

abzutragen und neu zu errichten. Wenn

man aber als Grazer Bauunternehmung

die Möglichkeit hat, im Herzen von Graz

eine neue Brücke zu bauen, dann ist das

eine Aufgabe, die man zu 100% perfekt

abwickeln möchte. Dank der ausgezeichneten

Zusammenarbeit aller beteiligten

Firmen und Behörden ist der Neubau der

Tegetthoffbrücke in jeder Hinsicht voll im

Plan.“

Nach Abschluss der 2023 durchgeführten

Vorbereitungsmaßnahmen starteten

die Bauarbeiten im Jänner 2024 mit dem

Abfräsen des Asphalts. Spektakulär wurde

es erstmals am 22. Jänner: Die beiden

Das 64 m lange, 3 m hohe und 6 m breite Brückenteil mit einem Gesamtgewicht

von 320 t wurde in knapp zwei Stunden in der zukünftigen Endlage positioniert.

Freuen sich dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen und

Behörden über den planmäßigen Baufortschritt (von rechts): Projektleiter DI Dr. Philipp Hadl

(Firma Granit), Sabine Kreuter (Holding Graz, Projektleiterin Innenstadtentlastung) und

Andreas Lainer (Bauleiter Tegetthoffbrücke, Firma Granit).

ZUM GREIFEN STARK.

HITACHI ZX225USLC-7

südlichen Hauptträger wurden durch zwei

Mobilkrane mit 350 t Hubkraft auf den

vorerst verbleibenden nördlichen Brückenteil

gehoben, wo sie zerteilt und abtransportiert

wurden.

Anfang April 2024 starteten die

Vorbereitungsarbeiten für das Tandem-Süd

der neuen Tegetthoffbrücke, das aus zwei

Stahlträgern mit 64 m Länge besteht.

Dazu wurde in der Belgiergasse zwischen

Feuerbachgasse und Defreggergasse ein

Montageplatz eingerichtet. Das Niveau der

Straße wurde zwischen den Gehsteigen

ausgeglichen und auf temporären Fundamenten

ruhen ca. 1,5 m hohe Tragkonstruktionen

für das neue Stahltragwerk. Ab

8. April wurden die 3 m hohen und 36 bzw.

28 m langen Stahl träger von der mit den

Stahlbauarbeiten beauftragten Firma

Urbas in vier Nächten angeliefert und auf

die Tragkonstruktionen gehoben. Ab Mitte

April wurden jeweils zwei Stahlträger für

die erforderliche Länge von 64 m verschweißt.

Das passierte unter einer

Einhausung, um die Schweißnaht vor der

Witterung zu schützen. Um die Belastung

für die Anrainer möglichst gering zu

halten, fanden die Schweißarbeiten

zwischen 7 und 22 Uhr statt. Anschließend

www.kiesel.net

14 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 15



PROJEKTE + PLANUNG

DATEN & FAKTEN

Auftraggeber:

Örtliche Bauaufsicht:

Bauausführendes

Unternehmen

Projektleiter:

Bauleiter:

Bauleiter-Stv.:

Planung:

Holding Graz Kommunale Dienstleistungen GmbH

Projektleiterin Holding Graz: Ing. Sabine Kreuter

Stadt Graz Stadtbaudirektion

Projektleiter Stadt Graz: DI Klaus Masetti

ARGE ÖBA Innenstadtentlastung Graz (Tecton – IKK)

ÖBA Leiter Manfred Stelzer

Bauunternehmung Granit GmbH (Tegetthoffbrücke)

ARGE Straßenbahn Innenstadtentlastung (Granit/Klöcher)

DI Dr. Philipp Hadl

DI Andreas Lainer

Patrick Kresche

Tappauf ZT GmbH

Kratzer und Partner ZT GmbH

Pulse Engineering GmbH

Nach der Fertigstellung

bietet die

verbreiterte Tegetthoffbrücke

auch

Fußgängern und

Radfahrern wesentlich

mehr

Platz. Projektleiter

DI Dr. Philipp Hadl

(Firma Granit)

bedankte sich nach

dem erfolgreichen

Einhub des

Tandem-Süd bei

allen Beteiligten.

wurden die beiden parallel liegenden

Stahlträger mittels Querstreben verschraubt.

Auch diese Arbeiten fanden in

der Zeit von 7 bis 22 Uhr statt, wobei die

lärmintensiveren Arbeiten auf den

Zeitraum von 8 bis 20 Uhr beschränkt

wurden.

Am 17. April kam planmäßig ein

Selbstfahrer-Transport zum Einsatz: Ein

mehrachsiges Fahrzeug transportierte das

Tandem-Süd von der Belgiergasse in

mehreren Stunden auf den alten nördlichen

Brückenteil. Projektleiter DI Dr.

Hadl: „Es war natürlich ein ganz besonderer

Moment, als das neue Tragwerk auf die

alte Brücke raufgefahren worden ist. Der

Prozess wurde sehr genau überwacht und

die Durchbiegung im Abstand von wenigen

Metern immer wieder gemessen. Die Werte

entsprachen mit minimaler Abweichung

der von den Statikern des Ziviltechnikerbüros

Tappauf errechneten Durchbiegung.

Es ist eine beeindruckende Ingenieurleistung,

ein 50 Jahre altes Tragwerk mit

einer Belastung von fast 400 t so exakt

nachzurechnen.“

Am 18. April erfolgte der Antransport

und Aufbau der beiden Mobilkrane der

Firma Felbermayr am Marburger Kai und

am Grieskai. Schließlich war es soweit: Am

Morgen des Pfingstsonntags hoben die

beiden Liebherr Mobilkrane mit einer

Hubkraft von jeweils 650 t das 64 m lange,

3 m hohe und 6 m breite Brückenteil mit

einem Gesamtgewicht von 320 t in knapp

zwei Stunden in die zukünftige Endlage.

Wie geht es nun weiter? Dazu Bauleiter

Andreas Lainer, der das Projekt für die

Firma Granit vor Ort betreut: „Der gleiche

Ablauf wie beim Tandem-Süd folgt nun für

das Tandem-Nord. Inzwischen ist auch das

alte nördliche Tragwerk ausgehoben und

die Vorarbeiten für das neue Tandem-Nord

laufen in der Belgiergasse auf vollen

Touren. Das ausgehobene südliche

Tragwerk konnten wir noch auf der

Bestandsbrücke zerkleinern. Da auf dem

neuen Tandem-Süd aber noch keine

Fahrbahnplatte vorhanden ist, wurde das

alte nördliche Tragwerk nur kurz auf dem

neuen Tandem-Süd abgelegt, in Teile

zerschnitten und im Uferbereich weiter

zerkleinert. Das neue Tandem-Nord wird

gemäß derzeitigem Bauzeitplan am 14. Juli

2024 eingehoben. In weiterer Folge wird im

Sommer das Mittelfeld zwischen dem

Tandem-Nord und Tandem-Süd mit den

nötigen Aussteifungen fertiggestellt. Ab

September werden die Fahrbahnplatte und

die Gleiskörper hergestellt. Danach folgen

Asphaltierungsarbeiten sowie die Montage

von Geländer, Leuchten und Oberleitung

für die Straßenbahn. Die Freigabe der

Brücke für den gesamten Verkehr ist für

Ende November 2024 geplant.“

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16 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

Von rechts: Geschäftsführer Jürgen Humer-

Zellinger (Firma Zellinger) bedankt sich bei

Christoph Ohnmacht (Zeppelin Österreich;

Leiter der Niederlassung Linz/St.Florian) für

die rasche und professionelle Unterstützung

beim Einstieg in die 3D-Maschinensteuerung.

ZELLINGER / ZEPPELIN / SITECH

Neue Erdbau-Kompetenzen: Zellinger

investiert in Cat 320 mit Trimble 3D System

Kunden aus ganz Oberösterreich schätzen die Firma Zellinger aus Walding für ihre Dienstleistungen

in den Bereichen Abfallwirtschaft, Transporte und Baggerungen. Ein Schlüssel

für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens ist die Offenheit für neue technische

Lösungen. So auch im Erdbau, wo sich Geschäftsführer Jürgen Humer-Zellinger für ein

aktuelles Wohnbauprojekt dazu entschlossen hat, einen neuen Cat 320 mit der 3D-Maschinensteuerung

von Trimble auszurüsten. Durch die enge Zusammenarbeit von Zeppelin

Österreich und Sitech Austria konnte dieser Schritt in kürzester Zeit realisiert werden.

S

eit mittlerweile vier Generationen ist

das Familienunternehmen, das rund

130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

beschäftigt, in den genannten Bereichen

tätig. Wichtigstes Standbein der Firma

Zellinger ist die Abfallentsorgung für

Privat-Haushalte, Kommunen, Gewerbe

und Industrie. Als Komplettanbieter

betreut man Kunden in ganz Oberösterreich

und über die Grenzen hinaus. Im

Sinne einer nachhaltigen Entsorgungsstrategie

hat das Unternehmen immer

wieder technische Pionierleistungen

gesetzt. So ist die Biogasanlage in den

Jahren, seit ihrer Inbetriebnahme vor

rund 20 Jahren, stetig optimiert und

Der neue Cat 320 der Firma Zellinger bei den Aushubarbeiten für das Wohnbauprojekt

in Walding. Der erfahrene Maschinist war bereits nach kurzer Zeit mit

der selbsterklärenden 3D-Maschinensteuerung von Trimble System vertraut.

erweitert worden. Sie stellt das Herzstück

des Öko-Parks Zellinger dar, welcher

verschiedenartige Energieerzeugungsanlagen

enthält. So werden mittlerweile durch

die Blockheizkraftwerke sowie den, auf

den Hallendächern montierten, Photovoltaikanlagen

über mehrere tausend

Haushalte mit Öko-Strom versorgt. Auch

die erzeugte Wärmeenergie wird zur

industriellen Trocknung von Schlämmen

genutzt und widerspiegelt die Nachhaltigkeit-DNA

des Unternehmens Zellinger.

Die ständige Weiterentwicklung der

Geschäftsbereiche ist aber auch im Erdbau

ein großes Thema. Eine wichtige Rolle in

der Firmengeschichte kam dabei Senior-

Chef Peter Zellinger zu, der als Tiefbau-

Ingenieur den Erdbau im Unternehmen

fest verankerte. Die letzten Jahre entwickelt

Firmenchef Jürgen Humer-Zellinger

in diesem Sinne die Erdbausparte stetig

weiter. Um einerseits dem Anspruch nach

höchstmöglicher Qualität statt Quantität

zu trachten und andererseits der hemdsärmeligen

Branche mit Handschlagqualität

zu entsprechen. Im Mittelpunkt stand hier

zuletzt der Aufbau eines Telematik

Systems. Eine Technik, die im Fuhrpark für

die Kreislaufwirtschaft schon länger

genutzt und weiterentwickelt wird. In den

letzten Jahren wurde daher gemeinsam mit

der Linzer Niederlassung von Zeppelin

Österreich das VisionLink Flottenmanagement

von Caterpillar auch im Erdbau

verankert. Aufgrund des wachsenden

Aufgabenfeldes wurde mit Günter Rauch

ein engagierter Fuhrparkleiter eingesetzt,

der sich auf die zukunftsorientierte

Optimierung konzentriert. Mit der Investition

in die 3D-Technik wurde nun ein

weiterer wichtiger Entwicklungsschritt

gesetzt.

Dazu Firmenchef Jürgen Humer-Zellinger:

„Das Thema Maschinensteuerung

interessiert mich schon lange. Bei einem

Besuch im Caterpillar Testzentrum in

Malaga hat mir Christoph Ohnmacht

gemeinsam mit den Produktverantwortlichen

die Vorteile dieser Technik anhand

praktischer Vorführungen demonstriert. Ich

war schon damals überzeugt: Wenn sich

mir das passende Projekt für den Einstieg

in die 3D-Steuerung anbietet, dann muss es

schnell gehen. Das Wohnbauprojekt hier in

Walding war für mich dann der Anlass,

sehr kurzfristig in die 3D-Technik zu

investieren. Nach entsprechenden Beratungsgesprächen

habe ich mich gemeinsam

mit Fuhrparkleiter Günter Rauch dazu

entschieden, 2D zu überspringen und sofort

auf 3D zu gehen. Bei diesem Projekt

werden Eigentums- und Mietwohnungen

errichtet. Unter anderem war der Einsatz

der neuen 3D-Technologie mitentscheidend

zum Auftragserhalt. Möglich war das nur

aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit

mit den Profis von Zeppelin Österreich

und Sitech Austria. Innerhalb

weniger Tage nach dem Erstgespräch war

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das Gerät einsatzbereit. Im Gegensatz zur

früheren Arbeitsweise kommt unser

erfahrener Maschinist nun auch ohne die

ständige Unterstützung eines Vermessungstechnikers

zügig voran.“

Neuer Cat 320 Next Generation

Im Erdbau stehen Baumaschinen in den

Gewichtsklassen von 3,5 t bis zum 25 t

Bagger im Einsatz, wobei sich die Firma

Zellinger in den letzten Jahren verstärkt

für Cat Geräte entschieden hat. So

umfasst die Baggerflotte heute auch einen

Cat 315 und den neuen Cat 320. Im

Recycling-Bereich bewähren sich mehrere

Cat Radlader – in den Ausführungen Cat

938 M und Cat 920.

Christoph Ohnmacht, Leiter der

Niederlassung Linz/St. Florian der

Zeppelin Österreich GesmbH: „Wir freuen

uns, dass uns die Firma Zellinger auch bei

der jüngsten Investition wieder ihr

Vertrauen geschenkt hat. Der kurzfristige

Einstieg in die 3D-Maschinensteuerung

war nur durch die optimale Zusammenarbeit

aller Beteiligten möglich. Für die

Erdbau-Einsätze der Firma Zellinger

verfügt der neue Cat 320 mit Stufe V Motor

und einem Einsatzgewicht von 22 t in jeder

Hinsicht über die optimale Größe. Als Next

Generation Gerät ist der Cat 320 ab Werk

nicht nur mit 2D-Technik ausgerüstet,

sondern verfügt auch über mehrere

Assistenzsysteme. Dazu zählt beispielsweise

die Abziehautomatik, die Hub- und

Schwenkbegrenzung oder das Wiegesystem

Payload, mit dem die Überladung der Lkw

verhindert wird.“

Ausgerüstet ist der Cat 320 mit einer

Zentralschmierung und einem Löffelpaket

der Firma Winkelbauer, bestehend aus

einem Böschungslöffel und zwei Tieflöffeln.

Der Cat 320 ist auch der erste Bagger der

Firma Zellinger, der mit einem Schnellwechselsystem

von OilQuick ausgerüstet

ist. Für die exakten Erdarbeiten mit der

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18 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 19



Johann Bosch

(Geschäftsführer

der Firma Sitech

Austria; links)

rüstete mit seinem

Team den neuen Cat

320 in kürzester

Zeit mit dem 3D-

System Trimble

Earthworks aus und

freut sich mit

Geschäftsführer

Jürgen Humer-

Zellinger einen

zufriedenen Neukunden

begrüßen

zu können.

3D-Maschinensteuerung wird der auf dem

Böschungslöffel montierte Schwenklöffelsensor

über die Elektrokupplung des OQ

70/55 automatisch mitgekuppelt, ohne dass

der Maschinist die Kabine verlassen muss.

Wie bei allen neuen Geräten der letzten

Jahre, wurde von der Firma Zellinger auch

für den Cat 320 ein umfassender Servicevertrag

abgeschlossen.

3D-System Trimble Earthworks

Die Maschinensteuerungsplattform

Trimble Earthworks für Bagger ist eine

wichtige Hilfe bei der exakten Umsetzung

der geplanten Geländeform und ermöglicht

ein größeres Arbeitspensum in

kürzerer Zeit. Dazu müssen verschiedene

Hardware-Komponenten verbaut werden,

wie die Recheneinheit, Sensoren, Display

oder die GNSS-Maschinenempfänger. Die

Software basiert auf dem Betriebssystem

Android und ist intuitiv und leicht zu

erlernen. Das 10-Zoll Display bietet dem

3D-Modell der

Aushubarbeiten

für das Wohnbauprojekt

in

Walding.

Das 10-Zoll

Display bietet

dem Maschinisten

eine

anwenderoptimierte

Benutzeroberfläche,

die ihn

bei der Arbeit

optimal

unterstützt.

Maschinisten eine anwenderoptimierte

Benutzeroberfläche, die ihn bei der Arbeit

optimal unterstützt. Wie Johann Bosch,

Geschäftsführer der Firma Sitech Austria,

betont, lassen sich Erdarbeiten mit der

Earthworks App leicht im laufenden

Betrieb erlernen. Die App bietet farbige

3D-Grafiken, natürliche Interaktionen und

intuitiv erlernbare Funktionen. Mit frei

wählbaren und konfigurierbaren Ansichten

kann die Oberfläche an die Anforderungen

des Fahrers optimal angepasst

werden.

Johann Bosch: „Da der neue Cat 320 als

Next Generation Gerät bereits über die

2D-Technik verfügt, mussten wir im

Wesentlichen nur den Schwenklöffelsensor

für den Böschungslöffel integrieren. Der

Rest der 3D-Maschinensteuerung nutzt die

bereits verbauten Komponenten. Die

Ersteinweisung dauert nur wenige

Stunden, da das System in hohem Maße

selbsterklärend ist. Viele Fragen, die in den

folgenden Wochen im Zuge der praktischen

Arbeit auftauchen, können telefonisch

geklärt werden, bei Bedarf sind wir aber

auch beratend vor Ort. Damit der Maschinist

die 3D-Technik aber auch tatsächlich

nutzen kann, müssen die 2D-Pläne der

Planungsphase von einer Fachkraft in

maschinentaugliche 3D-Pläne umgewandelt

werden. Diese Daten können online

über den Trimble Worksmanager oder über

einen USB-Stick auf die Maschine aufgespielt

werden. Über den Worksmanager

können wir uns auch beim Gerät einloggen,

falls der Maschinist Probleme hat. Wichtig

ist auch die Vor-Ort-Kalibrierung durch

einen Vermessungstechniker. Allerdings:

Ohne exakte Positionsdaten kann das

Maschinensteuerungssystem nicht genutzt

werden. Die Firma Zellinger hat sich daher

dazu entschieden unseren Korrekturdatendienst

Site VRS zu verwenden. Die damit

zur Verfügung gestellten Korrekturdaten

sind notwendig, um Fehler bei der GNSS-

Positionierung zu eliminieren und eine

hohe Messgenauigkeit zu gewährleisten.“

Firmenchef Jürgen Humer-Zellinger

blickt zuversichtlich in die Zukunft und

trotz der Konjunkturflaute: „Die Investition

in die 3D-Maschinensteuerung ist für mich

die richtige Entscheidung, denn diese

Technik ist sicher die Zukunft. Sie wird uns

nicht nur im klassischen Aushub Vorteile

bringen, sondern auch bei Einsätzen im

Kanal- und Wegebau. Angesichts des

Facharbeitermangels kommt der modernen

Technik und den Assistenzsystemen eine

immer größere Bedeutung zu, denn die

Mitarbeiter sollten von Routine-Arbeiten

möglichst entlastet werden. Abschließend

möchte ich mich bei den Teams von

Zeppelin Österreich und Sitech Austria für

die tatkräftige Unterstützung bedanken.

Zu guter Letzt gilt unseren motivierten und

bestens ausgebildeten Mitarbeitern großer

Dank und Anerkennung, wodurch uns der

rasche Schritt in die 3D-Maschinensteuerung

erst möglich wurde.“

www.zellinger.co.at | www.zeppelin-cat.at

20 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Mounty ®

Einfaches Bohren

Lumesa AG wurde 1980 in Lumino (CH) gegründet und ist seit über 40 Jahren ein zuverlässiger Partner bei

der Herstellung von Bohrlafetten und Hydraulikaggregaten für den Spezialtiefbau. Neben hydraulischen Bohrsystemen

werden auch Luftlafetten für Dämme, Wehren, Tunnel, Brücken und historische Gebäude gebaut.

Mit der Gründung von Lumesa GmbH (AT) 2022 wird das Produktportfolio um die Bagger-Anbau lafetten erweitert.

Bohrgeräte von Lumesa arbeiten auf nahezu allen Kontinenten zur vollen Zufriedenheit unserer Kunden.

Leistungsangebot

Hydraulikaggregate Diesel und Elektro

Entwicklung, Herstellung, Verkauf sowie Handel mit

Anbaulafetten (auswechselbare Ausrüstung für Bagger,

Maschinen, auswechselbarer Ausrüstung, Bohrwerkzeug Schreitbagger, Teleskoplader, LWK-Kran)

und Zubehör

Injektionstechnik

Vermietung von Maschinen und auswechselbarer Ausrüstung

Injektionspumpen und Zubehör

Service- und Reparaturarbeiten, Ersatzteilversorgung,

Sonderlösungen und Modifikationen

Bohrwerkzeug und Ankertechnik

Tubex / Lumetrix (verrohrtes Bohren)

Produktgruppen

Lumesa DTH (Imlochhammer)

Bohrtechnik (Spezialtiefbau)

KSB

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Direktbohrendes System (Selbstbohranker)

Tragbare Bohrlafetten Zubehör

Lumesa GmbH

Werk-VI-Straße 57 | 8605 Kapfenberg

www.lumesa.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

AM BAUGERÄTE / LEICA GEOSYSTEMS

Erster autonom fliegender Laserscanner

in Ostösterreich an BDS übergeben

BDS Geschäftsführer Jürgen Schmid

bei den ersten Flugversuchen mit dem

neuen BLK2FLY in Raasdorf.

Von links: Geschäftsführer Andre

Fischer (Leica Geosystems Austria),

Projektmanager Mahir Sabackic (BDS),

Architekt Herbert Heidler (Selbstständig),

Bauleiter Andreas Bederka

(BDS), Geschäftsführer Jürgen Schmid

(BDS), Geschäftsführer Johannes

Gruber (AM Baugeräte), Thomas

Hohäuser (AM Baugeräte, Ingenieurvermessung),

Bernhard Buzzi (Verkauf,

AM Baugeräte) und Bauleiter Gerald

Steinberger (BDS).

Die Firma AM Baugeräte ist einer der größten Leica Vertriebspartner im Bereich Bauvermessung

für Österreich. Vor kurzem wurde in der Firmenzentrale in Raasdorf ein Leica

BLK2FLY an die Sanierungsspezialisten der Firma BDS übergeben. Der autonom fliegende

Laserscanner ist für das Unternehmen ein echter Technologiesprung, denn er ermöglicht das

rasche Scannen von schwer zugänglichen Bereichen wie Gebäudefassaden und Dächern.

V

on der Wohnungsinstandsetzung über

die Behebung eines Wasserrohrbruchs

bis zur Fassadensanierung genießt die

Firma BDS Baudienstleister Schmid bei

Hausverwaltungen und Genossenschaften

einen ausgezeichneten Ruf. BDS

Geschäftsführer Jürgen Schmid über die

jüngste Investition: „Wir haben sehr viele

Leica-Geräte im Einsatz. Vom Laserentfernungsmesser

Disto über das Leitungssuchgerät

bis zum Laserscanner BLK360,

der uns 3D Aufnahmen bei Wohnungssanierungen

ermöglicht. Durch den ständigen

Austausch mit der Firma AM Baugeräte

wurden wir auf den Leica BLK2FLY

aufmerksam. Das Gerät erleichtert unsere

Arbeit enorm und bedeutet aus technischer

Sicht den Einstieg in die Meisterklasse.

Wenn beim klassischen Ausmessen

etwas vergessen wurde, dann muss ein

Mitarbeiter nochmals auf die Baustelle.

Das kostet Zeit und Geld. Durch den

dreidimensionalen Scan habe ich in

Zukunft aber alle Daten zur Verfügung.

Der erste Einsatz für den BLK2FLY ist die

Erfassung einer Fassade mit 36.000 m² für

die thermische Sanierung. Durch die

Vorgärten und andere Hindernisse ist das

teilweise sehr schwierig. Dank des

BLK2FLY können wir das Gebäude nun

rasch und lückenlos und in einer noch

nicht gekannten Exaktheit erfassen. Der

BLK2FLY kann in 10 min. über 4.000 m 2

erfassen, das ist mit herkömmlichen

Methoden nicht machbar. Dazu kommt,

dass die Auswertung über die Software

nur noch wenige Minuten dauert und wir

dadurch viel Zeit sparen. Ein weiterer

wichtiger Punkt ist die Beweissicherung,

22 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

- LEISTUNGSSTARK

- 400 MM FRÄSBREITE

- FÜR GROSSE FLÄCHEN

Vorher

etwa von einem Rohbau, wenn es später

zu einem Streit kommt.“

Architekt Herbert Heidler ergänzt: „Ich

arbeite schon viele Jahre mit Jürgen

Schmid zusammen und schätze seine

Offenheit für neue technische Anwendungen

in der Hard- und Software. Der

BLK360 liefert mir alle Daten der Innenräume,

die ich für eine dreidimensionale

Planung benötige. In Zukunft kann ich

durch den Einsatz des BLK2FLY den

Innenbauteil mit dem Außenbauteil

verknüpfen und erhalte ein komplettes

3D-Modell vom ganzen Gebäude, inklusive

der komplexen Dachgeometrie. Ich freue

mich darauf, dass wir mit diesem Technologiesprung

ein neues Zeitalter in der

Bautechnik in Österreich einläuten

werden!“

Modernste Leica-Technik

Der Leica BLK2FLY ist ein autonom

fliegender Laserscanner mit fortschrittlicher

Hindernisvermeidung zur unkomplizierten

Umgebungserfassung aus der Luft.

Er erfasst Außenflächen von Gebäuden,

Strukturen und Umgebungen, um im Flug

3D-Punktwolken zu erstellen. Der

BLK2FLY ist einfach zu bedienen: mit ein

paar einfachen Touch-Befehlen auf einem

Tablet können die Benutzer den BLK2FLY

in die Luft schicken, damit er selbstständig

Außenflächen und Merkmale von

Gebäuden scannt, z. B. schwer zugängliche

Bereiche wie Dächer und Fassaden. Der

Einsatz des Geräts ist sehr einfach:

Aufklappen, mit einem Tastendruck

einschalten, auf dem Boden platzieren und

schon ist es abflugbereit.

Die Benutzer steuern den BLK2FLY über

Der eingekapselte, Full-Dome Laserscanner

an Bord des BLK2FLY erfasst 3D-Punktwolken

in alle Richtungen. Hier bei der

Live-Demo im Werkstattbereich der

Firma AM Baugeräte.

die BLK2FLY Live App auf einem Tablet.

Das App-basierte Fliegen ist unkompliziert.

Dies ermöglicht eine einfache,

intuitive Steuerung des BLK2FLY,

einschließlich der Live-Kameraübertragung.

Der Anwender kann einen Bereich

auf der Karte des Tablets auswählen und

der BLK2FLY erstellt seine eigene

Flugroute, um ihn schnell und sicher zu

scannen. Mit der BLK2FLY Live App kann

man den BLK2FLY auch manuell mit

virtuellen Joysticks auf dem Tablet

steuern. Mit dieser wichtigen Sicherheitsfunktion

behält man immer die Kontrolle.

In Sachen Konnektivität verfügt der

BLK2FLY über WLAN- und LTE-Kommunikationskanäle

zum Tablet für eine

nahezu unbegrenzte Kommunikationsreichweite

während des Fluges. Der

Nachher

BEF 400RC

So einfach werden gepflasterte Wege, Straßen und Plätze barrierefrei

Herstellung einer barrierefreien Oberflächenbeschaffenheit von Bewegungs- und

Begegnungsflächen nach DIN 18040-3:

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Trennscheiben-Rotor zum Einsatz

- Die Fugen werden um den Pflasterstein

ausgespült/ausgeräumt und

danach mit einem speziellen Fugenmaterial

verfüllt (als Option möglich)

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zur BEF 400RC

BLK2FLY bezieht die Umgebung auf

intelligente Weise in seine Flugpläne mit

ein. Er hält den richtigen Abstand für

einen optimalen Scanvorgang und

berechnet optimierte Flugrouten für die

Rückkehr zum Ausgangspunkt.

Auch ist es leicht, mit dem BLK2FLY

die Daten in die bevorzugte Software zu

übertragen und die Scans mit anderen

gemeinsam zu nutzen. Der BLK2FLY

führt die GrandSLAM-Technologie noch

weiter. LiDAR SLAM, Visual SLAM, Radar

und GNSS machen den BLK2FLY zu

einem völlig autonomen, einfach zu

bedienenden Gerät, das in der Lage ist,

selbstständig sicher und präzise zu fliegen.

Der BLK2FLY nutzt omnidirektionales

Radar und LiDAR, um Hindernisse zu

umgehen und so ein genaues, unterbrechungsfreies

und sicheres Scannen zu

ermöglichen. Der BLK2FLY kehrt während

dem Scannen für frische Batterien

zum Ausgangspunkt zurück und setzt

dann seine Mission fort. Der BLK2FLY ist

ein Leichtgewicht (2,6 kg) und lässt sich

zusammengelegt mit sämtlichem Zubehör

in einer Transporttasche verstauen.

„Wir versprechen uns von diesen

modernen Messmethoden nicht nur einen

Zeitgewinn, sondern auch einen neuen

Geschäftszweig. Der Sanierungsbedarf ist

bei den Auftraggebern groß, allerdings

fehlen bei vielen Objekten entweder die

Bestandspläne oder sie sind vorhanden,

aber falsch. Hier ist dank des BLK2FLY

ein große Potenzial erkennbar, das bis zur

Erfassung historischer Bauwerke reicht“,

blickt BDS Geschäftsführer Jürgen

Schmid zuversichtlich in die Zukunft.

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Bohrmannschaften und

Geschäftsführung der

Firma RBS sowie die

Teams der Firmen

Lowatschek & Regner und

KFZ Achleitner vor der

neuen Ditch Witch AT120

bei der Übergabe der drei

neuen Bohranlagen in

Enzenkirchen.

Drei neue Ditch Witch

Bohranlagen im Paket: Zu

sehen ist von links die

AT32, die AT40 und die

AT120, die erste Felsbohranlage

von Ditch Witch in

der 60 t Zug- und Schubkraft

Klasse.

Enge Partnerschaft seit rund 30 Jahren (von rechts): Johann König (Kaufmännischer

Geschäftsführer, RBS), Ing. Andreas Pfleger (Technischer Geschäftsführer, RBS) und

Peter Lowatschek (Geschäftsführer Lowatschek & Regner).

unserem Fuhrpark verfügen wir mittlerweile

über 20 Ditch Witch Geräte. Inklusive

der Neu-Geräte befinden sich derzeit

18 Bohranlagen aktiv im Einsatz, zusätzlich

dienen die älteren Modelle als

Reserve. Angesichts der Ersteinführung

der neuen Ditch Witch AT120 bei der

Bauma in München war für uns klar, dass

wir die größte Felsbohrmaschine mit

Doppelbohrgestänge von Ditch Witch in

unserem Fuhrpark brauchen. Wir haben

bereits eine 80t Horizontalbohranlage im

Einsatz. Da es sich bei dieser Anlage aber

um eine Normalspülbohrmaschine

handelt, ist bei diesem Gerät unter

anderem ein getrennter Mud-Motor

notwendig. Dieser macht den Arbeitsablauf

wesentlich komplizierter und verursacht

auch höhere Kosten. Daher ist die

neue AT120, die mit ihren 60 t für Normalund

Felsbohrungen tauglich ist und über

wesentliche Features wie einer ausfahrbarer

Kabine mit sehr hohem Bedienerkomfort

verfügt, für uns eine große technologische

Ergänzung.“

Das ausgelieferte Geräte-Paket umfasst

zwei weitere All Terrain (kurz „AT“)

Anlagen: eine AT32 und eine AT40, mit

denen Bohrlängen bis 300 m und Durch-

LOWATSCHEK & REGNER

Großinvestition der Firma RBS durch Neuanschaffung

von drei Ditch Witch Bohranlagen

Großes Fest zur Markteinführung der Ditch Witch AT120 Horizontalbohranlage in

Österreich: Anfang Juni erfolgte die Übergabe von drei neuen Ditch Witch Horizontalbohranlagen

an die Firma RBS Rohrbau-Schweißtechnik durch die Firma Lowatschek

& Regner. Das Highlight des Geräte-Pakets ist die Ditch Witch AT120, die einzige Felsbohrmaschine

in der 60 t Zug- und Schubkraft Klasse. Zum Einsatz kommt die AT120

unter anderem beim Bau des großen Infrastrukturprojekts „SuedOstLink“ in Bayern.

D

ie RBS Rohrbau-Schweißtechnik

GmbH in Marchtrenk ist seit 1993 Teil

des Strabag-Konzerns und verfügt über

umfangreiches Know-how im Bereich der

Horizontalbohrtechnik. Als Marktführer

genießt die RBS den Ruf eines verlässlichen

Partners, der mit erfahrenem

Personal und moderner Technik auch

anspruchsvolle Projekte professionell

umsetzt.

Ing. Andreas Pfleger, Technischer

Geschäftsführer der RBS, erklärt: „Der

Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in

den Bereichen Spülbohren, Pressbohren

sowie Leitungs- und Grabenbau. Unser

Team umfasst rund 150 Mitarbeiter und

wir arbeiten in der Horizontalbohrtechnik

nur mit Ditch Witch Maschinen. In

24 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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Für alle Bohr- und Rammgeräte geeignet.

Kontaktieren Sie uns noch heute.

Mit großem Interesse wurden die neuen Ditch Witch Bohranlagen

vom RBS-Team unter die Lupe genommen.

messer bis 300 mm gebohrt werden

können. Der Vorteil bei den Ditch Witch

All Terrain Anlagen ist unter anderem,

dass mit Felsbohrstangen ausgestattet,

sowohl mit Normalbohrwerkzeug als auch

mit Felsbohrwerkzeug gearbeitet werden

kann. „Das heißt, wir können mit diesen

Maschinen alle Bodenklassen bohren,

ohne dass wir einen Maschinenwechsel

durchführen müssen“, so Ing. Pfleger

weiter.

Johann König, Kaufmännischer

Geschäftsführer der RBS, ergänzt: „Wir

sind stolz darauf, dass wir mit der neuen

AT120 nun auch Bohrungen bis 600 m

Länge und einem Durchmesser von DA

600 anbieten können. Verantwortlich

dafür ist auch die Investitionsfreudigkeit

der Strabag, die uns bei der Optimierung

unseres technischen Equipments immer

unterstützt.“

Die Leistungsfähigkeit der neuen Ditch

Witch AT120 ist bei den ersten Einsätzen

bereits gefragt, denn sie wird unter

anderem in der Nähe von Linz oder für

Arbeiten beim Mega-Infrastrukturprojekt

„SuedOstLink“ in Deutschland eingesetzt.

Der „SuedOstLink“ ist eine geplante

Gleichstrom-Erdkabelleitung, die in erster

Linie Strom aus Erneuerbaren Energien

von Nord- und Ostdeutschland nach

Bayern transportieren soll. Dies ist

einerseits nötig, weil im Süden Schritt für

Schritt große konventionelle Kraftwerke

vom Netz gehen. Andererseits soll

Deutschland im Zuge der Energiewende

bis 2050 überwiegend mit Strom aus

regenerativen Quellen versorgt werden. In

Bayern plant und baut der Übertragungsnetzbetreiber

TenneT die Erdkabelleitung

von Münchenreuth im Landkreis Hof bis

zum Netzverknüpfungspunkt ISAR im

Landkreis Landshut. Hier wird auch die

Ditch Witch AT120 zum Einsatz kommen.

Als erste Maschine der neuen Generation

von Ditch Witch Horizontalbohranlagen

wurde zunächst die AT40 präsentiert.

Nach dem sehr erfolgreichen Release des

AT32 Modells, ist nun die AT120 die

neueste Ergänzung der neuen Generation.

Pia Lowatschek ergänzt: „Es ist ein

großer Vorteil der Ditch Witch Bohranlagen,

dass die neuen Maschinen unabhängig

von ihrer Größe über dieselben

Funktionsweisen verfügen. Das bedeutet

in der Praxis, dass der Fahrer, der auf

einer AT32 eingeschult ist, ohne Probleme

auch eine AT40 oder AT120 bedienen

kann. Die Kabine und das Stangeneingabesystem

sind bei allen neuen Ditch

Witch Geräten ident.“

Die neue Generation der Horizontalbohranlagen

bietet nicht nur hohe

Produktivität und Wirtschaftlichkeit,

durch eine effiziente Bohrautomatik,

sondern gewährleistet auch einen hohen

Komfort für den Bediener. Bei der Gestaltung

der Kabine wurde großer Wert auf

die Klimatisierung und Heizung gelegt.

Des Weiteren hat der Bediener dank der

großflächig verglasten Teleskopkabine

nicht nur eine gute Sicht auf den Arbeitsbereich,

sondern erhält auf dem neuen

IFM Display auch wertvolle Einblicke in

die Betriebsparameter der Maschine. Der

Standort der Maschine und über 150

Betriebsparameter können online in dem

neuen Orange Intel Programm live

eingesehen werden. Der Zugriff auf die

online gespeicherten Daten erleichtert den

Kalkulatoren, die anschließende Abwicklung

der einzelnen Projekte.

Geschäftsführer Peter Lowatschek: „Die

Partnerschaft zwischen den Firmen RBS

und Lowatschek & Regner begann vor

rund 35 Jahren mit der ersten Horizontalbohranlage,

einer Ditch Witch JT 4/40. Wir

freuen uns, dass wir die erfolgreiche

Entwicklung der Firma RBS mit den Ditch

Witch Bohranlagen und unserem Serviceteam

über drei Jahrzehnte tatkräftig

unterstützen durften und auch die

nächsten Jahre unsere vertrauensvolle

Partnerschaft fortführen können.“

Die Firma Lowatschek & Regner

unterstützt ihre Kunden mit hochwertigen

Horizontalbohrgeräten und anderen

Baumaschinen von den Firmen Ditch

Witch, Subsite, Hammerhead, American

Auger, Hydrawheel, Radius sowie Trencor

Fräsen und vielen anderen Produkten bei

der Lösung von bautechnischen Herausforderungen.

www.rbs.at

www.lowatschek-regner.at

26 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

SITECH AUSTRIA GMBH

Infangstraße 2, 4407 Steyr-Gleink

Tel: +43 7252 84433

office@sitech-austria.at

www.sitech-austria.at

GROUNDWORKS

GROUNDWORKS



MASCHINEN + TECHNIK

Anspruchsvoller Forstwegebau

im Bezirk Reutte: Neben

der Arbeit mit der Anbau-

Bohrlafette und dem Felstieflöffel

bewährt sich das vollhydraulische

Schnellwechselsystem

SW3-Q der Firma BMT

auch im Einsatz mit dem

Hydraulikhammer.

So wie die Anbau-Bohrlafette ist

auch der Hydraulikhammer mit

einer Anbauplatte der Firma

BMT ausgerüstet und kann durch

das vollhydraulische Schnellwechselsystem

SW3-Q der Firma

BMT rasch aufgenommen oder

abgelegt werden ohne die

Kabine verlassen zu müssen.

Der Doosan DX255LC-7 bei Grabarbeiten

mit dem Felstieflöffel der

Firma BMT, der mit Steinverlegenasen

ausgerüstet ist. Zum

Einsatz kommt auch ein

schwenkbarer Böschungslöffel

der Firma BMT.

Von rechts: Ing. Marcel

Denda (Firma BMT) und

Maschinist Bernhard

Riedmann (Österreichische

Bundesforste),

der die robuste Qualität

der vollhydraulischen

Schnellwechselsysteme

samt Anbaugeräte der

Firma BMT seit vielen

Jahren schätzt.

Condecta Schnelleinsatzkrane

sind zu 100 % feuerverzinkt.

Ausladung von 24 m bis 45 m,

Hakenhöhe bis 30 m.

BAUMASCHINENTECHNIK

Österreichische Bundesforste setzen auf

Baumaschinentechnik im Forstwegebau

Die Forsttechnik der Österreichischen Bundesforste ist der größte forstliche Wegebauer

des Landes. Ein aktuelles Projekt wird derzeit im Bezirk Reutte in Tirol realisiert, wo man

im Auftrag der Agrargemeinschaft Ehrwald einen rund 3 km langen Forstweg errichtet.

Im steilen und felsigen Gelände, wo der ständige Wechsel zwischen Felstieflöffel, Böschungslöffel,

Bohrlafette und Hydraulikhammer notwendig ist, bewähren sich einmal mehr die

vollhydraulischen Schnellwechselsysteme und Anbaugeräte der Firma

Baumaschinentechnik GmbH (BMT) in Villach.

A

ls vor rund 50 Jahren die Erschließung

vieler Waldflächen vorangetrieben

wurde, zählten die Bundesforste zu

den Pionieren in Sachen Forststraßenbau

und konnten mit den Jahren wertvolles

Know-how ausbauen und perfektionieren.

Mittlerweile sind die Bundesforste der

größte forstliche Wegebauer und setzen

jährlich mehr als 60 Projekte in teils

schwierigstem Gelände um. Die Forsttechnik

arbeitet österreichweit sowohl auf

Flächen der Bundesforste als auch an

zahlreichen Straßenbau-Projekten im

Privatbereich. Im Sinne der Nachhaltigkeit

wird auf eine naturverträgliche

Bauweise größter Wert gelegt.

Die Arbeiten für das Projekt im Bezirk

Reutte starteten im September 2023. Zum

Einsatz kommt aus dem Fuhrpark der

Bundesforste ein DX255LC-7 der Marke

Doosan (heute Develon), der sich bereits

seit vielen Betriebsstunden im Forstwegebau

bewährt. Ausgerüstet ist er mit einem

vollhydraulischen Schnellwechselsystem

SW3-Q der Firma BMT mit Oil-Quickfunktion,

bei dem auch die E-Quickfunktion

für automatisches Ankuppeln an

hydraulisch und elektrisch gesteuerte

Arbeitsgeräte vorbereitet ist. Am Steuer

sitzt der erfahrene Maschinist Bernhard

Riedmann, der seit Jahrzehnten für die

Bundesforste tätig ist und für einen

raschen Baufortschritt sorgt.

Um den schweren Fels aus dem Weg zu

räumen, sind immer wieder auch Sprengarbeiten

notwendig. Dazu steht eine

28 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Anbau-Bohrlafette zur Verfügung, die mit

einer vollhydraulischen Anbauplatte der

Firma BMT ausgerüstet ist. Zum Einsatz

kommt beim Felsabtrag auch ein Montabert

V1800, ein schwerer Hydraulikhammer mit

einem Einsatzgewicht von ca. 2,2 t, der

ebenfalls mit einer vollhydraulischen Anbauplatte

der Firma BMT ausgerüstet ist. Dazu

Bernhard Riedmann: „Ich arbeite seit 30

Jahren mit der Ausrüstung von BMT. Sie ist

auch im harten Einsatz immer verlässlich und

erleichtert mir jeden Tag die Arbeit. Wenn ich

den Fels mit dem Hydraulikhammer aufgelockert

habe, wechsle ich zum Felstieflöffel und

beginne das Wegeprofil herzustellen oder das

Material auf die Lkw zu verladen. Bei den

verschiedenen Arbeiten kann ich dank des

vollhydraulischen Schnellwechselsystems der

Firma BMT rasch zwischen der Anbau-Bohrlafette,

dem Hydraulikhammer und dem

Felstieflöffel wechseln, ohne dass ich die

Kabine verlassen muss. Das gilt auch für den

Böschungslöffel, mit dem ich das Wegeprofil

fertigstelle.“

Ing. Marcel Denda von der Firma BMT

ergänzt: „Bei diesem Einsatz unter härtesten

Bedingungen zeigt sich die hohe Qualität der

technischen Lösungen von BMT, die selbstverständlich

der Maschinen-Sicherheitsverordnung

entsprechen. Ausgerüstet ist der hier

eingesetzte Doosan DX255LC-7 mit unserem

SW3-Q, ein vollhydraulisches Schnellwechselsystem

mit fünf automatisch kuppelbaren

Hydraulikanschlüssen mit einer Öldurchflußmenge

bis zu 380 Liter/min, das für Bagger

von 23 bis 40 t zum Einsatz kommt. Die

einfach und robust aufgebauten Schnellwechselsysteme

verfügen über eine Konstantdruckversorgung

sowie eine konische Verriegelung.

Dadurch ist das System ständig spielfrei, was

in der Praxis kaum Verschleiß bedeutet. Eine

besondere Stärke ist die Möglichkeit, mit der

vorbereiteten E-Quickfunktion ein Trägergerät

mit Maschinensteuerung bzw. GPS-Technik

bei Bedarf auch mit einem Böschungslöffel mit

Neigungssensor zu nutzen. Dadurch lassen

sich rasch und effizient exakte Erdbauprofile

herstellen. Auch der hier eingesetzte Felstieflöffel

und Böschungslöffel, welche selbstverständlich

komplett aus HARDOX gefertigt

sind, stammen von der Firma Baumaschinentechnik.

Sie sind Teil der hochwertigen

Produktpalette, die für die verschiedensten

Anwendungen angeboten werden. Wir freuen

uns, dass auch die Bundesforste bei der

Ausrüstung der Geräte immer wieder auch auf

Technik von BMT setzen.“

www.bmt.at | www.bundesforste.at

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Thermo-Container,

beheizt und isoliert für 2,5–20 t Asphalt

Zahnstangenaufzüge

für Personen- und Materialtransporte

Dreger &

Thurner GmbH

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A-8141 Premstätten

Tel: 0316/718505-0

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MASCHINEN + TECHNIK

KUHN

Steinbruch Pronat Preg: neuer HD605-8

Muldenkipper setzt Komatsu Tradition fort

Das Hartsteinwerk Pronat-Preg zählt zu den bedeutendsten Erzeugern von Hartgestein

in Österreich. Im weitläufigen Abbaubetrieb, der durch lange Steigungen und enge

Kurven geprägt ist, bewähren sich seit Jahrzehnten Starrrahmen-Muldenkipper von

Komatsu. Nachdem in den Jahren 2022 und 2023 bereits zwei der drei Muldenkipper

durch die neueste Generation HD605-8 ersetzt wurden, erfolgte Anfang Mai die

offizielle Übergabe des dritten HD605-8.

D

ie Schotter- und Betonwerk Karl

Schwarzl Betriebsgesellschaft m.b.H.

ist ein Tochterunternehmen der PORR AG

und zählt in der Steiermark zu den

Marktführern in den Bereichen Sand,

Kies, Schotter, Edelsplitt, Bruchschotter

und Transportbeton. Die Schwarzl-Gruppe

umfasst zahlreiche Unternehmen und

Beteiligungen, darunter auch die Pronat

Steinbruch Preg GmbH. Diese betreibt

zwischen Kraubath und St. Lorenzen die

Tagbaue Preg und Gulsen, wo bereits seit

Anfang des 19. Jahrhunderts mehr oder

weniger stark serpentinisierte Dunite und

Peridotite sowie Bronzite abgebaut

werden.

Heute zählt der Steinbruch Pronat

Preg in Österreich zu den bedeutendsten

Anfang Mai erfolgte die offizielle Übergabe des dritten HD605-8 Muldenkippers (von rechts): Gottfried Mooswalder

(Betriebsleiter Bergbau; Pronat Steinbruch Preg GmbH), Franz Feichtner (in den Ruhestand gewechselter Betreuer;

Kuhn Baumaschinen), Verkaufsleiter Christian Moser (Kuhn Baumaschinen), Prokurist Josef Plank (Pronat Steinbruch

Preg GmbH) und Florian Handel (Verkauf; Nachfolger von Franz Feichtner; Kuhn Baumaschinen).

Erzeugern von hochqualitativen Produkten

wie Edelsplitten, Oberbauschotter und

Rohstoffen für die Feuerfestindustrie –

welche weiterveredelt z.B. in der Auto-,

Pharma- und Kosmetikindustrie Anwendung

finden. Das Preger-Gestein mit

seinem speziellen Chemismus ist besonders

hart, zäh, griffig und abriebfest.

Deshalb findet es unter anderem Verwendung

als Zuschlagstoff für Asphalt, Beton

und als Gleisschotter im Eisenbahnbau.

Neben Wasserbausteinen und Produkten

für den Hoch- und Tiefbau liefert man

auch Dekorsteine für die Garten- und

Landschaftsgestaltung.

Dazu Prokurist Josef Plank: „Die

besondere Qualität des Gesteins, die

ausgezeichnete Verkehrsanbindung mit

Bahnanschluss und nahegelegener

Autobahn, die hohen Produktions- und

Verladekapazitäten, eine optimierte

Aufbereitungstechnologie und kompetente

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind

unsere wesentlichen Erfolgsfaktoren.“

Der historisch gewachsene Abbaubetrieb

ist geprägt durch lange Wegstrecken

und teilweise enge Kurvenradien. Nach

den Bohr- und Sprengarbeiten wird das

Hauwerk mit zwei 70 t Baggern, die für

den Hartgesteinsbetrieb entsprechend

ausgerüstet sind, auf die drei Muldenkipper

HD605-8 für den Transport zur

Aufbereitungsanlage verladen. Die Anzahl

der eingesetzten Geräte hängt von der

Abbaustelle und der damit verbundenen

Wegstrecke zum Vorbrecher ab. Zusätzlich

transportiert ein älterer Komatsu

Muldenkipper HD405 das aufbereitete

Material zum Lagerplatz.

Die stationäre Aufbereitungsanlage

besteht aus einem leistungsfähigen

Backenbrecher, der durch die HD605-8

Muldenkipper versorgt wird. Im

Anschluss an den Vorbrecher erfolgt eine

Zwischenabsiebung. Hier wird das

Feinmaterial abgeschieden, verhaldet

und für diverse Aufgabenstellungen

zur Verfügung gestellt. Die größeren

Fraktionen werden über Förderbänder

in die Hauptanlage transportiert, wo

Bahnschotter hergestellt wird. In der

dritten Aufbereitungsstufe werden

in der Splitt-Anlage die Edelbrechkörnungen

hergestellt.

Christian Moser, Verkaufsleiter Kuhn

Mit ihrer starken Bremsleistung

und dem kleinen Wenderadius

überzeugen die drei HD605-8

Muldenkipper auch bei voller

Beladung auf den langen

Bergabfahrten.

Baumaschinen, über die Stärken des

HD605-8: „Die langgezogenen Bergabfahrten

und die engen Kurven stellen bei

voller Beladung große Herausforderungen

an die Geräte. Die drei Komatsu Muldenkipper

HD605-8 sind dafür aber bestens

gerüstet, denn sie verfügen über den

kleinsten Wenderadius in dieser Klasse.

Dazu kommt die integrierte und hochleistungsfähige

Retarderbremse, die sich hier

bestens bewährt. Zusätzlich setzt das

Zugkraftkontrollsystem die Bremsen

automatisch unabhängig voneinander ein

und sorgt so für optimale Traktion auf

unterschiedlichen Oberflächen. Da das

System ohne Differentialsperre arbeitet,

beeinträchtigt es das Lenkverhalten nicht.

Die Überwachung aller wichtigen Einsatzparameter

der Maschinen erfolgt über das

Maschinenerfassungssystem Komtrax von

Komatsu. Auf Kundenwunsch und in

Abstimmung mit den Maschinisten

wurden durch die Firma Kuhn kleine

Anpassungen an den Muldenkippern

durchgeführt. So wurden unter anderem

Zusatzkameras montiert, um diverse

Arbeiten zu erleichtern.“

Die Übergabe des neuen HD605-8 ließ

sich auch Baumaschinen-Profi Franz

Feichtner nicht entgehen. Er hat die

Pronat Steinbruch Preg GmbH über viele

Jahre als Verkaufsberater von Kuhn

Baumaschinen betreut und mittlerweile

den wohlverdienten Ruhestand angetreten.

Mit Florian Handel wurde ein ebenso

engagierter wie kompetenter Nachfolger

gefunden. Im Rahmen der Übergabe

betonte Franz Feichtner nicht ohne Stolz,

dass im Steinbruch Pronat Preg im Laufe

der Jahre rund 30 Großgeräte von

Komatsu übergeben werden konnten.

Prokurist Josef Plank betont: „Langfristige

Partnerschaften und die stetige

Weiterentwicklung unserer Fachkräfte

sichern auf Dauer unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Zu den langfristigen Partnerschaften

zählt auch die Firma Kuhn, die

uns über all die Jahre immer ausgezeichnet

betreut hat. Mit der Übergabe des

dritten, neuen HD605-8 Anfang Mai ist

der Erneuerungsprozess unserer Muldenkipper-Flotte

abgeschlossen. Die Komatsu

Geräte stehen für verlässliche Technik

und hohe Verfügbarkeit. Darüber hinaus

schätzen unsere Maschinisten das Fahrund

Schaltverhalten der HD605-8. Alle

drei Komatsu Muldenkipper sind mit

einem Full-Service-Vertrag ausgestattet,

der alle anfallenden Wartungs- und

Reparaturarbeiten umfasst. Wir haben in

dieser Hinsicht mit der Firma Kuhn

ausgezeichnete Erfahrungen gemacht

und freuen uns auf die weitere

Zusammenarbeit.“

www.kuhn.at | www.schwarzl-gruppe.at

30 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 31



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

CHINA

CICEE 2025 wird wieder zum Treffpunkt

der internationalen Baumaschinenbranche

Vom 15. bis 18. Mai 2025 findet die 4. Changsha International Construction Equipment

Exhibition (CICEE) statt. Im Rahmen einer Promotiontour durch mehrere europäische

Länder informierte das Organisationskomitee über die CICEE 2025 und richtete eine

Einladung an die Unternehmen der Baumaschinenindustrie, Einkäufer und Branchenorganisationen,

die CICEE zu besuchen und China kennenzulernen.

C

hangsha ist in China nicht nur eine

Stadt von historischer und kultureller

Bedeutung, sondern nimmt auch eine

bedeutende Position in der globalen

Baumaschinenindustrie ein.

Der Gesamtproduktionswert von

Baumaschinen in Changsha macht etwa

33% des Gesamtwerts Chinas und 8,5%

des weltweiten Gesamtwerts aus. Changsha

gilt neben Illinois in den Vereinigten

Staaten und Tokio in Japan als eines der

drei wichtigsten Zentren der Baumaschinenindustrie

weltweit.

Vor diesem Hintergrund legt die CICEE

seit jeher den Schwerpunkt auf die

Auf einer Ausstellungsfläche von

rund 300.000 m 2 werden ca. 1.800

Aussteller erwartet.

Themen „intelligent, hochwertig und

umweltfreundlich“. Die geplante Ausstellungsfläche

beträgt 300.000 m 2 . Es

werden 1.800 Aussteller erwartet – darunter

35 der 50 weltweit führenden Baumaschinenmarken

– sowie über 300.000

Fachbesucher. Im Rahmen der CICEE

finden mehr als 30 internationale Foren

und über 100 Wirtschaftsgipfel statt.

Im Zuge der Promotion-Tour für die

CICEE sind Ausschussmitglieder des

Organisationskomitees der Changsha

International Construction Equipment

Exhibition nach Deutschland, Frankreich

und Österreich gereist. Die Präsentation

zur CICEE in Paris wurde von Zhou

Xianbiao, Generalsekretär der China

Construction Machinery Society, geleitet.

Chen Jialiang, Direktor der Ausstellungsabteilung

der China Machinery Industry

Federation, hielt die Begrüßungsansprache.

Li Shun, stellvertretende Vorsitzende

des Changsha-Komitees der politischen

Beratungskonferenz des chinesischen

Volkes und Vorsitzende des städtischen

Kongress- und Ausstellungsbüros,

informierte über die Stadt Changsha und

ihre Baumaschinenindustrie. Im Rahmen

der Präsentation wurden auch mehrere

Kooperationsverträge abgeschlossen,

darunter mit dem spanischen Herstellerverband

für Bau- und Bergbauausrüstung.

Das CICEE-Organisationskomitee

informierte auch über die fünf Schwerpunkte

der CICEE 2025:

- Förderung der technologischen Innovationen

in der Branche unter dem Motto

„Neue Qualitätsproduktivität“. Auf der

CICEE 2025 wird es eine konzentrierte

Reihe neuer Technologien, Produkte,

Methoden und integrierter Servicelösungen

für die globale Maschinenbauindustrie

geben.

- Vertiefen der „Belt and Road“-Initiative

im Sinne eines globalen Maschinenbaumarkts.

Auf den letzten drei Messen hat

sich CICEE intensiv in den „Belt and

Road“-Markt engagiert und über 60

international renommierte Wirtschaftsverbände

sowie mehr als 100 chinesische

Wirtschaftsverbände eingeladen.

- CICEE widmet sich der Schaffung einer

internationalen Austausch- und Handelsplattform

für die Baumaschinenindustrie

durch die Planung verschiedener Formen

von Konferenzen zur Abstimmung von

Ausrüstungsangebot und -nachfrage.

- Neue Dienstleistungen für Besucher:

CICEE 2025 wird eine Reihe von

Mehrwertdiensten anbieten, darunter

5G-Live-Streaming rund um die Ausstellung,

Online-Messehallen, praktische

Zollabfertigungsdienste und mehrsprachige

Dienste, um den Bedürfnissen von

Teilnehmern mit unterschiedlichem

Sprachhintergrund gerecht zu werden.

- Starker Verbund zwischen CICEE und

der Stadt Changsha: Besondere Aktivitäten

wie Feuerwerksshows, Lichtshows

sowie urbane Food-Festivals werden mit

Wettbewerben im Maschinenbau und

Bedienerwettbewerben verbunden und

zeigen Changshas kulturellen Charme,

sein industrielles Erbe und seine

lebendige Atmosphäre.

Abschließend gab Li Shun ihrer Zuversicht

Ausdruck, dass die CICEE als Plattform

dienen wird, um China zu besuchen,

Changsha zu erkunden, zu investieren

und so die chinesisch-europäische Zusammenarbeit

auf ein neues Niveau zu heben.

https://en.chinacicee.com

Li Shun, Mitglied des Organisationskomitees,

informierte in Paris über

die Stadt Changsha und die dort ansässige

Baumaschinenindustrie.

Wien, LAMARR Department Store

32 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Moderne Wiegetechnologie von MWT

für effiziente Entsorgungslösungen

Innovative Heck- und Seitenladerwaagen von Mobile Wiege Systeme (MWT) in

Pichl bei Wels ermöglichen eine präzise Gewichtsermittlung und eine nahtlose

Integration in moderne Entsorgungskonzepte.

M

oderne Entsorgungskonzepte

verlangen nach ausgefeilten technischen

Lösungen und Anpassungen der

Fahrzeuge. Durchdachte Wiegetechnologie

für Heck- und Seitenladerfahrzeuge bildet

dabei eine solide Arbeits- und Kalkulationsbasis.

Die speziell konstruierte

Mechanik der Heck- und Seitenladerwaagen

ist so ausgelegt, dass die ablaufbedingten

Kräfte ohne Überlast in die Messelemente

eingeleitet werden. Dies ermöglicht

die Entleerung von Behältern, die beim

Kippen enorme Hebelwirkungen auf die

Mechanik ausüben, ohne zusätzliche

Belastung der Wiegeelemente. Die

robusten und präzisen Heck- und Seitenladerwaagen

bieten eine zuverlässige und

effiziente Lösung für moderne Entsorgungskonzepte.

Mit innovativer Technologie

und nahtloser Integration setzt das

Unternehmen Maßstäbe in der Gewichtsermittlung

und Datenverwaltung.

Nahtlose Gewichtsermittlung

beim Entleerungsvorgang

Die Verwiegung findet während des

normalen Entleerungsvorgangs statt und

beeinflusst den Arbeitsablauf nicht. Das

Gewicht wird dynamisch und vollautomatisch

im Hintergrund bestimmt. Ein

Neigungssensor sorgt dafür, dass die

Anzeige bei zu großer Schrägstellung

abschaltet und somit Gewichtsabweichungen

verhindert werden. Das Wiegesystem

ist auf eine Hubkraft von 5 t ausgelegt und

besitzt einen Ziffernschritt von 5 kg mit der

Genauigkeit der Handelsklasse III. Sobald

der Container frei hängt, wird sein Gewicht

in der Anzeige dargestellt. Optional kann

ein Lesegerät in der Schüttung integriert

werden, um das verwogene Gewicht dem

gelisteten Eigentümer der Mülltonne

zuzuordnen. Die Daten können via GPRS

oder über einen bereits bestehenden

Fahrzeugrechner zur Verrechnung ins Büro

gesandt werden.

„Die Gewichtsermittlung vor Ort erfolgt

bei gleichzeitigem Ausdruck des Wiegescheins,

was zu einer raschen Amortisation

der Investition bei der Müllentsorgung

führt. Dies ermöglicht eine schnellere

und präzisere Abrechnung“, bestätigt

Günter Schmalnauer, Geschäftsführer von

MWT. Die Montage der Systeme ist

einfach und schnell, während die hohe

Verarbeitungsqualität für eine lange

Lebensdauer sorgt.

Seitenladerwaagen: Innovative

Mechanik für präzise Verwiegung

Die eigens konstruierte Mechanik der

Seitenladerwaagen ist so ausgelegt, dass

die ablaufbedingten Kräfte ohne Überlast

in die Messelemente eingeleitet werden.

Dies ermöglicht die Entleerung von

Behältern, die beim Kippen enorme

Hebelwirkungen auf die Mechanik

ausüben, ohne zusätzliche Belastung der

Wiegeelemente. Die Verwiegung findet

während des normalen Entleerungsvorgangs

statt und beeinflusst den Arbeitsablauf

nicht. Ein Neigungssensor schaltet die

Anzeige bei zu großer Schrägstellung ab,

wodurch Gewichtsabweichungen verhindert

werden.

KEINEN CAT KÖNNEN

WIR UNS NICHT LEISTEN.

„Als Spezialisten für Transporte, Erdarbeiten, Sand- und Schottergewinnung, Abbrüche, Container- sowie Kommunaldienste

sind wir sehr breit aufgestellt. Ein zuverlässiger Maschinenpark in Spitzenqualität, konsequentes Qualitätsmanagement und

ein hoher Anspruch an das Umweltmanagement sind die Grundlagen für nachhaltigen Geschäftserfolg und die Zufriedenheit

unserer Kunden. Cat und Zeppelin zählen zu unseren langjährigen Geschäftspartnern, auf die wir nicht verzichten können.“

Regina und Leopold Poyss

Geschäftsführer Poyss GesmbH, Poysdorf

zeppelin-cat.at

Die Verwiegung findet

bei Heck- und Seitenladerwaagen

während des

normalen Entleerungsvorgangs

statt und beeinflusst

den Arbeitsablauf

nicht. Das Gewicht wird

dynamisch und vollautomatisch

im Hintergrund

bestimmt.

Heckladerwaagen: Robuste

Bauweise und hohe Genauigkeit

Die Heckladerwaagen zeichnen sich durch

hohe Genauigkeit, leichte Bedienbarkeit

und robuste Bauweise aus. Die Brutto-/

Nettoverwiegung vor Ort ermöglicht einen

schnellen und präzisen Wiegevorgang. Alle

Messelemente sind mechanisch gegen

Querkräfte und Überlast gesichert und

besitzen eine automatische Kompensation

von Schrägstellungen bis 10% in zwei

Achsen. Optional sind auch ein Drucker

und EDV-Anschluss für den Datenaustausch

verfügbar.

www.mwt-systeme.at

34 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

Sicheres Verfahren mit dem

Arbeitskorb: Die Teleskoplader leisten

mit ihrer Ausrüstung einen wichtigen

Beitrag zur Bewältigung anspruchsvoller

Einsätze.

MASCHINEN + TECHNIK

AKTION

Stromerzeuger &

Gabelstapler

Stromerzeuger

PRAMAC GPW 60 I Stage V

Ein starkes Team: Ein Liebherr-Feuerwehrteleskoplader

unterstützt die Einsatztruppe.

€ 24.900,--

exkl. Mwst.

3-Rad Elektrostapler

LIEBHERR

Liebherr Teleskoplader: vielseitige Kraftpakete

unterstützen die steirischen Feuerwehren

Im Jahr 2019 wurde bei den steirischen Feuerwehren ein neues Konzept geschnürt: Ziel

war es, für die zunehmenden Katastropheneinsätze ein neues Maschinenkonzept zu

entwickeln. Den Zuschlag bei den 17 baugleichen Teleskopladern im Rahmen der

Ausschreibung erhielt das Modell T33-10 s von Liebherr. Die Maschinen wurden

in den letzten Jahren sukzessive an den Feuerwehrverband übergeben und

unterstützen seither bei unzähligen Einsätzen.

F

ür die zahlreichen Feuerwehr-Einsätze

bei Schneekatastrophen, Unwetter,

Sturm und Hochwasser wurde vom

Feuerwehrverband ein Sonderbudget von

10 Mio. Euro geplant, das von der steirischen

Landesregierung genehmigt wurde.

Das Projekt wurde 2019 gestartet und die

Zusammenarbeit mit Liebherr verlief laut

steirischem Landesfeuerwehrverband

(LFV Steiermark) äußerst produktiv und

zufriedenstellend. Mittlerweile gibt es

umfassende Erfahrungen in unterschiedlichen

Einsatzszenarien und Überlegungen,

wieder in neue Maschinen zu investieren.

Es war eine sehr kooperative Projektierung

vom Anfang bis zum jetzigen

Zeitpunkt, heißt es aus dem Landesfeuerwehrverband.

In Bezug auf die Konfiguration waren

laut Feuerwehrverband vor allem die

Traglast in Verbindung mit einer hohen

Hubhöhe und die einfache Bedienbarkeit

wichtig, weil sehr viele unterschiedliche

Fahrer mit den Maschinen arbeiten. In

Katastrophenfällen ist der wichtigste Faktor

Zeit und es sitzen nicht immer Berufskraftfahrer

in der Kabine. Auch die anderen

bewertungsrelevanten Eigenschaften wie

z.B. Lenkungsarten, Funktionalität und

Zusatzsteuerkreise wurden von den Liebherr-Maschinen

am besten erfüllt. Um eine

hohe Flexibilität in allen Einsatzlagen zu

gewährleisten, erfolgte eine intensive

Abstimmung der Konfiguration und Auswahl

der mitgelieferten Anbauwerkzeuge.

Wie die Abteilung Technik im LFV

Steiermark erläutert, werden die Teleskoplader

nicht nur zur Bewältigung von Unwettereinsätzen

genutzt, sondern kommen bei einer

Vielzahl weiterer Szenarien zum Einsatz.

Dazu gehören beispielsweise Tierrettungen,

Fahrzeugbergungen oder auch die Unterstützung

bei der Brandbekämpfung. Dies zeigt,

dass die Teleskoplader mit ihrer Ausrüstung

einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung

verschiedenster anspruchsvoller Einsätze

Liebherr-Teleskoplader helfen auch bei der Logistik

von dringend benötigten Sandsäcken.

leisten. Ein besonderer Vorteil ist, dass die

Geräte alle baugleich sind, das heißt die

Anbauwerkzeuge können untereinander

ausgetauscht werden, denn sie sind mit jeder

Maschine kompatibel. Dies erhöht die

Flexibilität massiv.

Neue Einsatzfelder für

bewährte Maschinen

„Auch für Liebherr war es eine neue Erfahrung,

denn wir haben zuvor noch nie

feuerwehrspezifische Maschinen mit

Zusatzoptionen wie Folgetonhorn oder

Blaulicht geliefert. Die Anbauteile wurden so

ineinander verschachtelt, dass so viele

Anbaugeräte wie möglich auf einem Anhänger

transportiert werden können“, erläutert

Hansjörg Nocker vom Liebherr-Werk Telfs.

In dem Katastrophenhilfsdienst-Konzept

wurden auch logistische Aspekte berücksichtigt.

Es wurden hier auch Zugfahrzeuge und

Anhänger eingeplant, mit denen die Maschi-

mit

Lithiumtechnik

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www.erich-hartner.at

seit 1988

office@erich-hartner.at - 0720 779500

36 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 37



MASCHINEN + TECHNIK

Sichere Bergung auch in unwegsamem

Gelände: Die Teleskoplader kommen auch

bei Tierrettungen und Fahrzeugbergungen

zum Einsatz.

nen platz- und gewichtsoptimiert an die

jeweiligen Einsatzorte gebracht werden

können, führt der Landesfeuerwehrverband

weiter aus.

Der Teleskoplader kann nicht nur gemäß den gesetzlichen Vorschriften auf den Anhänger

geladen werden, er kann den Anhänger auch selber ziehen.

Übergabe von einem der 17 baugleichen Teleskoplader für

den Feuerwehrverband in der Steiermark.

Eine besondere Herausforderung war,

dass der Teleskoplader gemäß den

gesetzlichen Vorschriften auf den Anhänger

geladen werden kann. Zudem ist es bei

dieser Variante möglich, dass der Tele s-

koplader den Anhänger auch selber zieht.

Bei der letzten Unwetterkatastrophe im

Südosten der Steiermark war man mit

15 Teleskopladern flächendeckend über

mehrere Tage hinweg im Einsatz. Auch

beim Hagelunwetter in Knittelfeld

unterstützten die Teleskoplader mit

Arbeitskorb. Das Konzept in der Südoststeiermark

hat sich in der Praxis

bewährt, beispielsweise hat man bei

einem Einsatz in kürzester Zeit 20.000

Sandsäcke mit Hilfe der Teleskoplader

befüllt, auf Paletten verladen und an die

jeweiligen Verwendungsorte gebracht,

erklärt der Landesfeuerwehrverband.

„Nach einer Ersteinweisung bei der

Maschinenübergabe durch Liebherr wurde

ein Pilotlehrgang an der Landesfeuerwehrschule

für den Teleskoplader gestartet,

damit die Einschulung möglichst

vieler Personen erfolgen kann. Eine

einfache Bedienung der Maschinen ist in

diesem Zusammenhang unbedingt

notwendig, da sehr viele unterschiedliche

Feuerwehrhelfer mit den Geräten fahren“,

fügt Franz Pabst, zuständiger Verkaufsrepräsentant

von Liebherr für die Steiermark,

hinzu.

Schnelle Hilfe im Katastrophenfall

Auch mit dem Serviceteam von Liebherr

ist der Feuerwehrverband Steiermark sehr

zufrieden, denn gerade in Katastrophenfällen

sind eine kurze Reaktionszeit sowie

schnelle Reparaturen unumgänglich.

Rund-um-die-Uhr-Service, Ersatzteilversorgung

und Ersatzteilverfügbarkeit

wurden im Rahmen der Ausschreibung

mitbewertet und haben sich in der Praxis

nun bewährt.

„Für die wichtigsten ET-Teile wurde ein

eigenes Feuerwehrlager eingerichtet, das

auch einen Teileaustausch innerhalb der

einzelnen Ortsfeuerwehren ermöglicht. Es

erfolgte auch eine Anbindung an das

MyLiebherr-Kundenportal, das umfangreiche

Leistungen, digitale Services und

Anwendungs-Software sowie die Möglichkeit

zur Bestellung von Ersatzteilen

bietet“, ergänzt Josef Pichler, Liebherr-

Kundendienstleiter in der Steiermark.

Durch den intensiven Austausch von

Ideen sowie neuen, kreativen Ansätzen der

Feuerwehrleute erfährt auch das Liebherr-

Team laufend, für welche Situationen die

Maschinen noch adaptiert und verwendet

werden könnten, damit möglichst viele

Einsätze schnell und fachgerecht abgewickelt

werden.

www.liebherr.com

Foto: Stefan Seelig

KREISLAUFWIRTSCHAFT

Stadt Wien: erstes Gebäude aus Recyclingbeton

Die Anfang Mai eröffnete klimafitte Unterkunft für die Mannschaft der orangen „48er“

nimmt eine Vorreiterrolle in Sachen Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz ein. Einen

wesentlichen Beitrag dazu leistet auch der kreislauffähige Baustoff Beton.

I

Das neue Gebäude der MA 48 ist das erste

Bauwerk der Stadt Wien aus Recyclingbeton.

n Wien-Simmering wurde Anfang Mai

ein modernes Gebäude für 250

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der MA 48 – Abfallwirtschaft,

Straßenreinigung und Fuhrpark

– feierlich eröffnet. Das

Besondere daran: Der

zweigeschossige Bau gilt ab

sofort als erstes öffentliches

Bauwerk der Stadt Wien,

das aus Recyclingbeton

errichtet wurde.

Insgesamt wurden im

Gebäude rund 1.500 m 3

Beton verarbeitet, die

durchschnittliche Recyclingquote

betrug je nach

Betongüte zwischen 15 und 20%.

Damit wurden insgesamt ca. 450 t

Recyclingmaterial als Ersatz für den

Primärrohstoff wiederverwertet und im

Kreislauf geführt. Auch bei der Betonlieferung

setzte man auf Nachhaltigkeit: Diese

erfolgte auf kurzen Transportwegen von

den lokalen Betonherstellern Transportbeton

GmbH (Hauptlieferant) und Wopfinger

Transportbeton GmbH. Da der Einsatz

von Recyclingbeton in diesem Bauwerk

eine Premiere feierte, wurde er durch die

MA 39 – Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle

– einem strengen Monitoring

unterzogen. Die Betongüte wurde sowohl

beim Einbau als auch am fertigen Bauwerk

geprüft. Dafür wurden u. a. Proben

Harter Kern sucht starke SCHALUNG!

Schalungstechnik für jedes Bauteil und jedes Bauvorhaben. Mit höchstem Qualitätsanspruch

gefertigt und damit bestens für den harten Alltag auf den Baustellen geeignet.

entnommen und im Labor untersucht. Die

Dokumentation der begleitenden

Betonprüfungen dient als Grundlage

für zukünftige Einsatzmöglichkeiten

von Recyclingbeton bei den

Gebäuden der Stadt Wien.

Das ressourcenschonende

Gebäude der 48er punktet

nicht nur durch den durchgehenden

Einsatz von

Recyclingbeton: Die ökologische

Warmwasserversorgung

erfolgt durch die

thermische Grundwassernutzung

als Wärmequelle in

Kombination mit einer

Wärmepumpe. Die Lüftungsanlage

im Haus ist außerdem

mit einer Wärmerückgewinnung

ausgestattet. Das Haus wird u. a.

durch eine PV-Anlage am Flachdach

mit einer Leistung von 15 kWp mit Strom

versorgt. Zwölf E-Ladestationen mit

jeweils 22 kW für Dienstfahrzeuge sowie

eine großflächige Grün fassade an der

Ost- und Südseite des Objekts runden

den nachhaltigen Charakter des neuen

Aufenthaltsraums der MA 48 in

Wien-Simmering ab.

www.abfall.wien.at | www.betondialog.at

Schalung

Gerüst

Engineering

38 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

PERI. Schalungs- und Gerüsttechnik[er] aus Leidenschaft.

www.peri.at



MASCHINEN + TECHNIK

AAB EISTERER

Pfahlsetzen schnell und präzise:

der Vibrationsbär von AAB Eisterer

Mittels schwingender Rammtechnik, wie Vibrationsbären von AAB Eisterer, wird

das Erdreich in einen flüssigkeitsähnlichen Zustand versetzt, sodass Rammgut

punktgenau und effektiv gesetzt werden kann.

D

er Vibrationsbär von AAB Eisterer

versetzt den Boden durch Schwingungen

in einen besonderen Zustand, sodass

Pfähle, Spundwände, I-Träger und

Ähnliches sanft und präzise „einschwimmen“.

Er ermöglicht bis zu dreimal

schnellere Rammzeiten im Vergleich zu

herkömmlichen Verfahren, was nicht nur

Zeit und Geld spart, sondern auch für

einen zügigen Baufortschritt sorgt. Dank

der präzisen Steuerung der Vibrationen

werden Pfähle millimetergenau eingetrieben,

was höchste Qualität und Sicherheit

garantiert. Dabei erzeugt das vibrationsbasierte

Verfahren im Gegensatz zu

traditionellen Rammtechniken wesentlich

weniger Lärm und Emissionen und

reduziert so die Belastung von Menschen

und Natur.

Höchste Sicherheit

und Kompatibilität

Die besondere Technologie des Vibrationsbärs

minimiert Erschütterungen und

verhindert Beschädigungen in der

Umgebung, was ein Höchstmaß an

Sicherheit für Bauprojekte garantiert. Ob

sandiger oder lehmiger Boden – der

Vibrationsbär von AAB Eisterer meistert

jede Herausforderung. Seine Leistungsfähigkeit

und Vielseitigkeit machen ihn

zur idealen Lösung für diverse Anwendungen

im Tiefbau, Fundamentbau, der

Sanierung von Bestandsbauten, der

Errichtung von Lärmschutzwänden und

der Rammung von Rohren.

Wie bei allen hydraulischen Anbauteilen

hängt die Leistungsfähigkeit stark vom

verwendeten Trägergerät ab. Dabei

kommen naturgemäß dem Hydraulik-

Druck und der Tragfähigkeit besondere

Bedeutung zu. Da die Vibrationsbären über

relativ geringe Abmessungen, Bauhöhen

und Hydraulik-Anschlusswerte verfügen,

ist der Anbau auch an kleinere Bagger

möglich. AAB bietet derzeit Vibrationsbären

in mehreren verschiedenen Größen mit

einem statischen Moment von 20 Nm bis

100 Nm an. Als Trägergeräte sind Bagger

zwischen 8 t und 60 t geeignet.

Breites Einsatzspektrum

Die Einsatzbereiche für Vibrationsbären

sind sehr vielfältig, da in modernen

Fundamenten Pfähle immer wieder zum

Einsatz kommen. „Im Tiefbau für Gebäude

und Brücken kommen diese Hydraulikgeräte

oft zum Einsatz, da hier oft stabile

Gründungen auf engem Raum geschaffen

werden sollen. Im kleineren Rahmen

werden sie im Fundamentbau für Häuser,

Carports oder Terrassen genützt“, erzählt

Herbert Eisterer. Durch die schonende

Arbeitsweise leisten Vibrationsbären aber

auch bei der Sanierung von Bestandsbauten

wertvolle Dienste. Besonders häufig

sieht man sie jedoch bei der Errichtung

von Lärmschutzwänden oder beim

Schienenbau. Außerdem lässt sich das

Rammgut mit dem Vibrationsbär auch

beschädigungsfrei wieder entfernen.

www.aab-eisterer.at

AAB Eisterer in Pichl bei Wels bietet den

Vibrationsbären sowohl zum Verkauf als auch

in einer Mietlösung an. So wird diese Spezialmaschine

auch für viele Unternehmen mit

sporadischen Einsatzszenarien nutzbar.

Selbstverständlich bietet AAB Eisterer auch

die Servicierung der Geräte an.

DAS GRANIT HÄNDLERMAGAZIN

JETZT NEU: HDYDRAULIKPRÜFSTAND FÜR BOSCH REXROTH

BUCHEN SIE IHRE HYDRAULIK-REPARATUR VON JETSCHKE HYDRAULIK JETZT BEI GRANIT

Das GRANIT Service-Center bietet Ihnen umfangreiche Service- und Werkstattleistungen

von Experten ihres Fachs. Sie unterstützen GRANIT Kunden bei aufwendigen oder

komplizierten Reparaturen. Im Fall von Hydraulik-Reparaturen an hydrostatischen

Antrieben kommt Jetschke Hydraulik für Sie zum Einsatz. Die Hydraulik-Experten erweitern

mit einem neuen Hydraulikprüfstand für Bosch Rexroth jetzt unser Serviceangebot für Sie.

Hydraulik-Expertise aus Hamburg – Jetschke Hydraulik

Mit der jahrelangen Erfahrung in Bezug auf Service und Reparatur von Hydraulikanlagen

bietet Ihnen die Jetschke Hydraulik GmbH schnelle Hilfe. Jetschke repariert für Sie Hydraulikeinheiten

namhafter Hersteller, wie Bosch Rexroth, Brueninghaus Hydromatik, Linde,

Parker, Sauer Danfoss, Bondioli & Pavesi, Kawasaki, Eaton oder Vickers ausschließlich

mit Original-Ersatzteilen. Die Spezialisten von Jetschke unterstützen und beraten Sie

darüber hinaus auch bei der Projektierung, Konstruktion, Montage und Instandsetzung

Ihrer hydraulischen Antriebs- und Steuersysteme. Regelmäßige Schulungen, der Einsatz

modernster Technik und die Spezialisierung auf die renommiertesten Hersteller zeichnet

die Fachleuchte von Jetschke aus. So sind Wartung, Reparatur und abschließende Prüfung,

inklusive Prüfbericht, von Hydraulikpumpen und -Motoren wie auch Kompakt-Hydrostaten

problemlos möglich. Höchste Qualität und die schnellstmögliche Bereitstellung

Ihrer Reparaturteile sind hierbei selbstverständlich.

REPARATUR

RÜCKSENDUNG

AUFTRAGSERTEILUNG

ANMELDUNG

UNSER REPARATUR-

DURCHLAUF

ABHOLUNG

KOSTENVORANSCHLAG

ÜBERPRÜFUNG

JUNI 2024

Modernste Prüfung mittels Hydraulik- & Getriebeprüfstand

Mit dem neuen Rexroth Hydraulikprüfstand erweitert Jetschke jetzt seine Dienstleistungen.

Mit dem Prüfstand können Pumpen und Motoren bis zu 135 kW Leistung bei

einem Druck von 500 bar und einem Volumenstrom bis zu 300 l/min im offenen und

geschlossenen Kreislauf geprüft werden. So ist die Reparatur von diversen Hydraulikeinheiten

aus der Land- und Baumaschinentechnik problemlos möglich.

Jetschke Hydraulik verfügt darüber hinaus noch über einen Hydraulikprüfstand PTL mit

dem die Prüfung von Pumpen und Motoren bis zu einer Leistung von 165 kW, einer

Drehzahl von 3000 l/min und bei einem Druck von 450 bar und einem Volumenstrom

von bis zu 450 l/min im offenen sowie geschlossenen Kreislauf möglich ist.

Der Universal-Getriebeprüfstand rundet das Angebot von Jetschke ab. Dieser wurde von

Jetschke eigens für die Überprüfung dieser Aggregate entwickelt und gebaut. Mit ihm können

Kompaktaggregate nicht nur geprüft, sondern nach erfolgter Reparatur auch justiert werden.

Diese und weitere Leistungen können GRANIT Kunden jetzt jederzeit im

GRANIT Service-Center buchen. Weitere Informationen finden Sie im GRANIT Webshop

unter „Service | Service-Center“.

• Instandsetzung von Hydraulikeinheiten aller namhaften Hersteller, wie Bosch Rexroth, Brueninghaus Hydromatik,

Linde, Poclain, Danfoss, Kawasaki, Komatsu, Parker und Eaton, aus mobilen Anwedungen, wie

zum Beispiel Baumaschinen, Agrarmaschinen, Flurförderzeugen sowie aus stationären Anwendungen.

• Professionelle Aufarbeitung und Reinigung von Einzelteilen, zum Beispiel durch die Läppmaschine

• Prüfung jeder reparierten Einheit auf einem unserer Prüfstände zur Sicherstellung der Funktionalität und

Einhaltung der Herstellervorgaben.

ANMELDUNG ZUR ABHOLUNG BIS 12 UHR IM GRANIT WEBSHOP » SERVICE » SERVICE

CENTER » ONLINE ABHOLAUFTRAG - ABHOLUNG ERFOLGT AM SELBEN TAG

40 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

WILHELM FRICKE SE, DE-27404 Heeslingen, Tel. +49 4281 712-712, Fax -700, bestellung@granit-parts.com

www.granit-parts.com



NEU BEI GRANIT: SIBO REPARATURBUCHSEN JOLLY

SCHNELLE UND EINFACHE REPARATUR DANK INNOVATIVER LÖSUNG

Das GRANIT Sortiment für Baumaschinen und Teleskoplader wächst weiter.

Aktuellster Neuzugang sind die Jolly Reparaturbuchsen von SIBO. Der italienische

Hersteller hat mit seinen Jolly Buchsen eine innovative Lösung für eine schnellere

und deutlich vereinfachte Reparatur von Buchsen an Land- und Baumaschinen

sowie Bergbau-Maschinen entwickelt. Mit ihnen sind aufwendige Fertigungs- und

Schweißarbeiten für die neue Einpassung einer Ersatz-Buchse Geschichte.

Einfache Reparatur mit Jolly

Durch jahrelange Erfahrung sowie kontinuierliche Forschung und Investitionen ist

es SIBO gelungen, im Bereich Buchsen für Konstruktions-, Land- und Baumaschinen

heute zu einem wichtigen Erstausrüster zu zählen. Mit der Jolly Reparaturbuchse

revolutioniert der italienische Produzent nun den Reparaturprozess.

Buchsen an Baumaschinen wie Baggern sind an Gelenksystemen angebracht und essentiell

für das richtige Funktionieren der Maschine. Ist eine Buchse verschlissen und muss ersetzt

werden, ist die Reparatur mit einer Standard-Buchse ein aufwendiger und langwieriger Prozess.

Denn zuerst muss die Aufnahme der Buchse aufgebohrt werden, um die alte Buchse

herauszulösen. Hierdurch ist der Sitz deutlich vergrößert und Standard-Buchsen können

» SIBO

Buchse

• Innen-Ø (mm): 25

• Außen-Ø (mm): 40

• Länge (mm): 30

• für Bau- und Landmaschinen

Best-Nr.: 12554213

» SIBO

Buchse

• Innen-Ø (mm): 50

• Außen-Ø (mm): 70

• Länge (mm): 60

• für Bau- und Landmaschinen

Best-Nr.: 12534756

nur durch eine zusätzliche Buchsenhalterung, die individuell für die jeweilige Maschine

angefertigt werden muss, überhaupt eingepasst werden. Zusätzlich erschweren die

notwendigen Schweißarbeiten, um die Buchsenhalterung in der Buchsenaufnahme zu

befestigen, die Reparaturarbeiten.

Die Jolly Reparaturbuchse von SIBO zeichnet im Gegensatz zur Standard-Buchse eine

deutlich dickere Wandung aus. Diese kann auf den gewünschten Außendurchmesser

abgedreht werden, sodass der aufgebohrte Sitz problemlos weiter genutzt und ohne

Schweißarbeiten in die Buchsenhalterung eingesetzt werden kann. Auf diese Weise ist

ein ideales Zusammenspiel zwischen Sitz und Buchse deutlich einfacher wiederhergestellt

und die Maschine kommt schnell wieder zum Einsatz.

Im GRANIT Webshop bieten wir Ihnen im Sortimentsbereich Baumaschinen & Teleskoplader

ein umfassendes Angebot an Jolly Reparaturbuchsen in verschiedenen Größen unter

„Verschleißteile & Anbaugeräte | Buchsen | Reparaturbuchsen“ an. Mit unseren Filterfunktionen

finden Sie ganz schnell die benötigte Reparaturbuchse. Besuchen Sie uns jetzt unter

www.granit-parts.com.

» SIBO

Buchse

• Innen-Ø (mm): 80

• Außen-Ø (mm): 100

• Länge (mm): 90

• für Bau- und Landmaschinen

Best-Nr.: 12011883

» SIBO

Buchse

• Innen-Ø (mm): 120

• Außen-Ø (mm): 140

• Länge (mm): 100

• für Bau- und Landmaschinen

Best-Nr.: 18425057

UNSER SORTIMENTSÜBERBLICK:

ZENTRALSCHMIERTECHNIK KOMPAKT

DIE GRANIT BROSCHÜRE AB APRIL VERFÜGBAR

Zentralschmiertechnik gehört in Baumaschinen mittlerweile zur Standardausstattung.

Diese Systeme versorgen die Maschinen und Anbaugeräte während des

Betriebs mit der exakt benötigten Schmierstoffmenge an den zu versorgenden

Gleit- und Lagerstellen. Zentralschmieranlagen sind abgestimmt auf die jeweilige

Maschine, die Anzahl der Schmierstellen und die Schmiermitteldosierung. Dank

der elektronischen Steuerung werden Wartezeiten für die manuelle Gerätepflege

ebenso wie zusätzliche Stillstandzeiten vermieden.

Neben dem führenden Hersteller GROENEVELD BEKA bieten wir Ihnen auch mit

unserer Eigenmarke GRANIT PARTS ein großes Produktportfolio rund um Zentralschmieranlagen.

In der neuen GRANIT Broschüre Zentralschmiertechnik Kompakt

finden Sie neben verschiedenen Pumpenmodellen in unterschiedlichen Ausführungen

auch die passenden Ersatz- und Zubehörteilen sowie Schmiermittel und Befüllungsequipment

entweder vom Original-Hersteller oder in der Ausführung unserer Eigenmarke.

Schmierleitungen von GRANIT und GROENEVELD BEKA gibt es als nicht befüllte oder

bereist befüllte Varianten in den unterschiedlichsten Längen.

Für den täglichen Bedarf bieten wir von GRANIT PARTS ebenfalls komplett zusammengestellte

Sortimentskoffer in unterschiedlichen Bestückungsgrößen mit und ohne

Schlauchware an. So können Sie immer schnell mit den passenden Ersatzteilen im

Bedarfsfall die Maschinen wieder zum Laufen bringen.

Die GRANIT Reparaturteile passend für unterschiedliche Hersteller von Zentralschmieranlagen

sorgen für Zuverlässigkeit auf der Baustelle. Zur Sicherung unserer bewährten

GRANIT Qualität führen unser hauseigenes Qualitätslabor sowie externe Prüfinstitute

regelmäßige Kontrollen an unserer Eigenmarke durch.

Entdecken Sie jetzt die Vielfallt unseres Zentralschmiersortiments in der

neuen GRANIT Broschüre Zentralschmiertechnik Kompakt oder im

GRANIT Webshop im Sortimentsbereich „Baumaschinen & Teleskoplader | Hydraulik

– Zentralschmierung – Drucklufttechnik“.

GRANIT GROENEVELD-BEKA GRANIT GRANIT

Elektropumpe

mit 12V-Steuerung und Fettbehälter

• Spannung (V): 12

• Steuerung: mit integriertem AK06

Steuergerät

• Füllmenge (kg): 2

Best-Nr.: 11092131

Sortimentskoffer

Behelfsbox, klein

• Bestückung: Kunststoffrohr,

Hochdruckschlauch, Schraubhülsen,

Rohrstutzen, Überwurfschrauben,

verschiedene Verschraubungen und

Verlängerungen

Best-Nr.: 11012078

Fettschmierpumpe ZEPTO

• Mit Aufnahmeadapter für Kartusche

Typ S „Lube-Shuttle ® “

• Betriebsdruck max. (bar): 290

• Material: hochfester Kunststoff

• Korrosionsschutzkategorie Stahl:

C4 entsprechend ISO 12944-2

• Passend für: Typ S(„Lube-Shuttle ® “)

Typ L(„Ritter Fettkartusche“ 400 ml)

Typ F („System Reiner“)

Best-Nr.: 11933991

Befüllpresse

• Ausführung: für 400g Pull-Off

Kartuschen oder 500g loses Fett

• Füllmenge (kg): max. 500cm³

• Gewicht: 834 g

Best-Nr.: 11053313

WILHELM FRICKE SE, DE-27404 Heeslingen, Tel. +49 4281-712-712, Fax -700, bestellung@granit-parts.com

www.granit-parts.com

WILHELM FRICKE SE, DE-27404 Heeslingen, Tel. +49 4281 712-712, Fax -700, bestellung@granit-parts.com

www.granit-parts.com



MASCHINEN + TECHNIK

HOCHWERTIGE GUMMIKETTEN IM

GRANIT DESIGN - AB JUNI VERFÜGBAR!

QUALITÄT, AUF DIE SIE SICH VERLASSEN KÖNNEN

Gummiketten gehören zur Standardausrüstung von Baumaschinen. Bei GRANIT

bieten wir Ihnen auch im Bereich Baumaschinen und Teleskoplader neben zahlreichen

renommierten Herstellern hochwertige Alternativen unserer Eigenmarke

GRANIT PARTS. Ab Juni für Sie ganz neu erhältlich: Gummiketten von GRANIT!

Auf dem Qualitätsniveau der Erstausrüster überzeugen unsere neuen Gummiketten

vor allem mit einer großen Marktabdeckung. Passend für über 3.000 Maschinentypen,

darunter Minibagger, Dumper, Skid-Steer-Loader und Hebebühnen, haben

wir garantiert die richtige Gummikette für Ihre Maschine!

Die Identifikation der passenden GRANIT Gummikette gestaltet sich in unserem

Webshop einfach und unkompliziert. Sie können ganz bequem über das Suchfeld

mithilfe der Original-Teilenummer oder über die Hersteller-Typ-Suche die perfekte

Gummikette für Ihre Maschine finden. Mit unserem Gummiketten-Filter identifizieren

Sie im Sortimentsbereich Baumaschinen & Teleskoplader unter „Fahrwerksteile Mobil

– Kette | Fahrwerksteile für Kettenfahrwerke | Gummiketten für Baumaschinen“ die

passende Gummikette auch nach dem erforderlichen Maß.

Bei unserer Eigenmarke GRANIT PARTS ist uns eine hohe Qualität besonders

wichtig, damit Sie Ihre Maschinen lange und stressfrei nutzen können. So sind

auch unsere neuen GRANIT Gummiketten ausgesprochen langlebig, strapazierfähig,

robust und zuverlässig. Mit unserem hauseigenen Qualitätsmanagement

sorgen wir für die gleichbleibend hohe Qualität unserer Produkte.

Unter www.granit-parts.com finden Sie ab sofort unser neues Sortiment an

GRANIT Gummiketten. Durch die hohe Verfügbarkeit können wir eine schnellstmögliche

Lieferung gewährleisten. Ziehen Sie unsere Eigenmarke GRANIT PARTS

bei Ihrem nächsten Ersatzteilkauf also unbedingt in Betracht!

ASCENDUM

Ascendum wird Ammann Händler

Ascendum hat mit Juni 2024 den Vertrieb, den Service und die

Ersatzteilversorgung für Ammann in den Sparten Boden- und

Asphaltverdichter und Straßenfertiger in Österreich übernommen.

D

iese Kooperation folgt auf eine

bedeutende Akquisition der

Schweizer Ammann Group im

Dezember 2023, bei der das Unternehmen

das ABG Asphaltfertiger

Werk in Hameln sowie deren

Produktion von Volvo CE erworben

hat. Ammann erweitert damit sein

Produktportfolio und die Produktionskapazitäten.

Die Herstellung der

ABG Asphaltfertiger der Titan-Serie

werden nun in bewährter Qualität

als Titan ABG Produkte unter

Ammann weitergeführt.

Ammann ist ein weltweit

führender Hersteller von Baumaschinen

und bekannt für seine

Innovationen und die hohe Qualität

seiner Produkte. Mit der Übernahme

des Werks in Hameln und

den ABG Asphalt-Fertiger setzt

Ammann ein starkes Zeichen und

stärkt seine Marktposition im

Bereich der Straßenbaumaschinen.

Zeitgleich nutzt Ascendum zusammen

mit Ammann die Chance, um

das globale Vertriebsnetz zu

stärken.

„Diese Partnerschaft ermöglicht

es uns, unseren Kunden in Österreich

erstklassige Asphaltfertiger,

Tandemwalzen, Kombiwalzen sowie

Erdbauwalzen der Firma Ammann

anzubieten und somit zukünftig ein

weitaus größeres Sortiment für den

Straßenbau in unserem Portfolio zu

haben“, erklärt Dr. Thomas Schmitz,

Geschäftsführer der Ascendum

Baumaschinen Österreich GmbH.

www.ascendum.at

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Schon auf der

MAWEV-Show 2024

wurde die Ammann ARP 75

präsentiert, um den Auftakt

der Partnerschaft zwischen

Ascendum und Ammann

zu zeigen.

www.mineraltech.at

» GRANIT

Gummikette

• Breite (mm): 180

• Führungsbreite (mm): 24

• Gewicht ca. (kg): 26

• Gliederanzahl: 37

• Teilung (mm): 72

• passend für: Hitachi EX8,

Kobelco SK009, Kom PC03,

Kubota KX008, Takeuchi TB007

& TB108, Yanmar B07 & SV08

Best-Nr.: 12487302

» GRANIT

Gummikette

• Breite (mm): 230

• Führungsbreite (mm): 24

• Gewicht ca. (kg): 68

• Gliederanzahl: 70

• Teilung (mm): 48K

• passend für: CNH E16 & E18;

Kobelco SK15 MSR; Kubota

KX018-4, KX019-4 & U17, New

Holland EH16, O&K RH1.18

Best-Nr.: 12524903

» GRANIT

Gummikette

• Breite (mm): 300

• Führungsbreite (mm): 30

• Gewicht ca. (kg): 129

• Gliederanzahl: 80

• Teilung (mm): 52,5N

• passend für: Bobcat E34, Hitachi

ZX27-3 & ZX29U-3, Kobelco

25 SR, Kom, PC25-R & PC27-R,

Kubota KX91-2, Sany SY26-U

Best-Nr.: 12524804

» GRANIT

Gummikette

• Breite (mm): 400

• Führungsbreite (mm): 51

• Gewicht ca. (kg): 238

• Gliederanzahl: 74

• Teilung (mm): 72,5W

• passend für: Bobcat 337 & E45,

Ihi IS55, Doosan DX55, Hitachi

ZX60 USB-3, JCB 8055-Z,

Takeuchi TB250-2 (>1251),

Volvo EC55

Nr.: 12509369

WILHELM FRICKE SE, DE-27404 Heeslingen, Tel. +49 4281-712-712, Fax -700, bestellung@granit-parts.com

www.granit-parts.com

Gruppe

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Seit über einem Jahr bewährt sich das

Sandvik Reihenbohrgerät DQ240R im

Steinbruch Hoheneich. Die Funkfernsteuerung

und die fortschrittliche Bohrautomatik

ermöglichen eine ergonomische Arbeitsweise.

Sandvik in Betrieb genommen. Es ergänzt

das vorhandene Reihenbohrgerät und

ermöglicht die Verdopplung des Abbauvolumens

beim Herschenberger Granit. Im

Steinbruch Hoheneich sind fünf Personen

beschäftigt, darunter zwei Bohristen für

die beiden Reihenbohrgeräte, die an einem

CAT 325 und einem CAT329 Kettenbagger

angebaut sind.

Die DQ-Serie von Sandvik ist für das

schnelle, sichere, effiziente und wirtschaftliche

Bohren gerader, präzise platzierter

Löcher konzipiert. Das Modell DQ240R ist

ein hydraulisches, am Bagger montiertes

Reihenbohrgerät für Steinbrüche. Es ist

mit leistungsstarken, energieeffizienten

hydraulischen Gesteinsbohrhämmern,

ergonomischen Bedienelementen und

effizienten Staubabscheidern ausgestattet.

Alle Bohrfunktionen können über

eine Fernbedienung ausgeführt werden.

Dank der Elektronik gibt es weniger

Hebel, um die Bedienung zu vereinfachen.

Die Funkfernsteuerung und die fortschrittliche

Bohrautomatisierung sorgen

für eine ergonomische Arbeitsweise des

Bedieners. Das robuste und bewährte

Rahmendesign gewährleistet die

Parallelität der Bohrlöcher.

Von rechts: Betriebsleiter Toni Kronawitter (Schärdinger Granit) ist mit der

Betreuung durch Manuel Glanzer (Verkaufsberater für Sandvik Produkte der Avesco AG

Zweigniederlassung Österreich) sehr zufrieden. Damit der laufende Betrieb durch

die Ersatzteilversorgung nicht gefährdet ist, wurde von der Firma Avesco ein

Konsignationslager eingerichtet.

AVESCO

Schärdinger Granit verstärkt den Abbau mit

Österreichs erstem Sandvik Reihenbohrgerät

KOMPETENZ. FORTSCHRITT. PARTNERSCHAFT.

Raupenmobiler Prallbrecher inkl. Windsichter

Die Kompetenzen der Schärdinger Granit Industrie GmbH sind über Generationen

gewachsen. So wie der Granit, der in den vier Abbaubetrieben gewonnen wird, genießt auch

das Unternehmen den Ruf verlässlich, stabil und regional verankert zu sein. Aufgrund der

großen Nachfrage nach dem in Farbe und Beschaffenheit einzigartigen Herschenberger

Granit wurde im Steinbruch Hoheneich das erste Sandvik Reihenbohrgerät Österreichs in

Betrieb genommen, das von Avesco Österreich übergeben wurde.

D

ie Schärdinger Granit Industrie GmbH

verfügt über umfangreiches Know-how

in der Steingewinnung und in der Steinverarbeitung.

Die Produktpalette umfasst

Schotter und Splitte für den Straßen- und

Bahnbau, Wasserbausteine, Steinmetzprodukte,

Pflastermaterial sowie Produkte für

den Garten- und Landschaftsbau.

Zwei der Abbaubetriebe befinden sich

in St. Florian am Inn: der Werksteinbetrieb

in Gopperding und das Schotterwerk

in Allerding. Einen weiteren Standort

betreibt das Unternehmen in Schrems in

Niederösterreich, wo ebenfalls Werksteine

produziert werden. Versorgt wird das

Werk in Schrems durch zwei Abbaubetriebe

mit dem sehr feinkörnigen Schremser

Granit und dem mittelkörnigen

Herschenberger Granit. Dadurch ist das

Unternehmen in der Lage, den Kunden

drei eigene Gesteinssorten für den

Werkstein zur Verfügung zu stellen. Rund

70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

beschäftigt die Schärdinger Granit

Industrie GmbH an den verschiedenen

Standorten.

Sandvik DQ240R: leistungsfähiges

Reihenbohrgerät für Naturwerkstein

Aufgrund der großen Nachfrage nach dem

Herschenberger Granit wurde im Steinbruch

Hoheneich im Februar 2023 ein

neues Reihenbohrgerät DQ240R von

46 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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www.rockster.at

Rockster Austria International GmbH / 4212-Neumarkt i.M. / office@rockster.at / +43 720 701212

JAHRE



MASCHINEN + TECHNIK

Über die Funkfernbedienung können

das Reihenbohrgerät DQ240R und der Bagger

bedient werden. Im Powerpack am Heck des Baggers

ist die Hydraulikanlage für das DQ240R

untergebracht.

-Baumaschinen

Ein Blick auf den Ablauf im Steinbruch

Hoheneich: Zunächst wird der Block mit

den beiden Bohrhämmern der DQ240R

freigebohrt. Die besondere Stärke der

Bohrhämmer ist die Perkussionsrate von

82 Hz und das maximale Drehmoment

von 100 Nm bei 120 bar. Gebohrt wird ein

Lochdurchmesser von ca. 32 mm bei einer

Bohrlochlänge von rund 2 m. Nach jedem

Bohrvorgang werden die beiden Bohrhämmer

durch den Schlitten seitlich versetzt,

sodass eine Bohrloch-Reihe mit einem

Abstand von ca. 15 cm entsteht. Nachdem

die Bohrlöcher mit Druckluft ausgeblasen

und mit Sprengstoff gefüllt wurden,

erfolgt die Sprengung, die den Block von

der Wand löst. Danach zieht ein neuer

Hyundai HX380AL mit einem Felslöffel

und einem Reißzahn die Blöcke von der

Wand.

Betriebsleiter Toni Kronawitter:

„Größere Blöcke werden mit weiteren

Bohrungen und Spaltarbeiten in quaderförmige

Werksteine bis ca. 15 t zerkleinert,

damit unser Liebherr L 580 Radlader

sie mit der Steingabel transportieren

kann. Ein Teil davon wird im Werk in

Schrems mit unserer neuen Seilsäge

DATEN & FAKTEN DQ240R

aufgeschnitten. Blöcke mit besonders

guter Qualität werden auch ohne

Zuschnitt in transportiert. Grundsätzlich

wird jeder Block aus Hoheneich, der nicht

in den Verkauf geht, nach Gopperding

transportiert, wo wir den Herschenberger

Granit mit unseren Blocksägen weiterverarbeiten.

Im Werk Gopperding wird der

Herschenberger Granit größtenteils zu

Tiefbauprodukten weiterverarbeitet.

Durch die neue Seilsäge am Standort

Schrems können wir bei den Materialtransporten

rund 20% unnötiges

Transportgewicht einsparen, weil die

Blöcke bereits zugeschnitten nach

Gopperding geliefert werden.“

Manuel Glanzer, Verkaufsberater für

Sandvik Produkte bei Avesco Österreich,

ergänzt: „Wir freuen uns, dass sich die

Schärdinger Granit für das erste Sandvik

Reihenbohrgerät Österreichs entschieden

hat. Das DQ240R ist ein klassisches

Außenhammergerät, das zum Bohren von

Werksteinen entwickelt wurde. Es bohrt

Lochdurchmesser von 22 bis 45 mm und

ist dank der hohen Eindringrate sehr

effizient. Alle Funktionen können mittels

der Funkfernbedienung gesteuert werden.

Lochdurchmesser 22-45 mm

Felswerkzeuge 19 oder 22 mm

Breite (m) 3,47 m

Transporthöhe/Trammhöhe 3.680 mm

Felswerkzeuge Sechskant 19 x 108 mm, Sechskant 22 x 108 mm

Perkussionsrate 82 Hz

Ausgangsleistung der Perkussion 5,5 kW

Maximales Drehmoment 100 Nm/120 bar

Kapazität/Vakuum 17 m³/min bei 1.000 mm Vakuum H2O

Gesamtfilterfläche 9,6 m²

Typ SPS-gesteuerte elektroproportionale Hydraulik

Benutzeroberfläche Funkfernbedienung und Manometer

Die Funkfernbedienung kann aber auch

den Bagger steuern, beispielsweise wenn

der Bagger versetzt werden muss. Neben

der Lafette ist auch das am Heck des

Baggers montierte Powerpack ein

wichtiger Bestandteil, denn es enthält die

gesamte Hydraulikanlage für das

Be treiben des Reihenbohrgeräts. Die beim

Bohrvorgang entstehenden Feinteile

werden bei den Bohrhämmern abgesaugt,

über die Staubabscheider gefiltert und am

Heck zu Boden gelassen.“

In Gopperding wurde 2022 bereits ein

Sandvik Übertagebohrgerät in Betrieb

genommen. Der Ranger DX800 ist ein

hydraulisches, dieselbetriebenes Außenhammerbohrgerät

mit Selbstantrieb und

einem Stangenwechselsystem. Der Ranger

DX800 bohrt Lochdurchmesser mit 89 mm

bis in Tiefen von über 10 m und wurde

ebenfalls von Avesco Österreich

übergeben.

Betriebsleiter Toni Kronawitter über

die Zusammenarbeit mit der Avesco:

„Granit bedeutet für den Bohrstahl einen

hohen Verschleiß. Wir schätzen es daher

sehr, dass die Firma Avesco für uns ein

Konsignationslager eingerichtet hat, wo

alle Komponenten für das Reihenbohrgerät

DQ240R vorrätig sind und in kürzester

Zeit geliefert werden können. Denn wenn

ein Abbaubetrieb wochenlang auf ein

wichtiges Ersatzteil warten muss, dann

hat er ein Problem. Die engagierte und

professionelle Betreuung durch das Avesco

Team beim Ranger DX800 war für uns

einer der Gründe für die Entscheidung

zugunsten des Reihenbohrgeräts DQ240R.

Das Gerät läuft problemlos und wir

konnten damit unsere Produktivität im

Steinbruch Hoheneich verdoppeln. Im

Rückblick kann ich sagen, dass wir die

richtige Entscheidung getroffen haben.“

www.avesco.at

www.schaerdingergranit.at

48 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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TWF-Gleitschienenverbau

im Einsatz am KLV-Terminal

des Skandinavienkais in

Travemünde.

Einbau Doppelstrang-Kanäle DN 1000 mit TWF-Gleitschienenverbau.

TWF TIEFBAUTECHNIK

Terminal-Erweiterung in Travemünde

mit TWF-Gleitschienenverbau

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) plant eine umfassende Erweiterung

des Skandinavienkais in Lübeck-Travemünde, um den steigenden Anforderungen

des Hafenbetriebs gerecht zu werden. Im Zuge der Arbeiten waren Gräben von bis

zu 5 m Breite, 5 m Tiefe und Längen von mindestens 12 m erforderlich, bei denen

der TWF-Gleitschienenverbau seine Stärken zeigte.

D

ie Investitionssumme beträgt 266 Mio.

Euro bis zum Jahr 2030 und umfasst

die Verlängerung der Gleis- und Kranbahnanlagen

einschließlich Tiefgründung

sowie bauliche Maßnahmen wie Abbrüche

und die Errichtung eines Ersatzgebäudes.

Ziel ist es, den wachsenden Verkehr von

Mega-Schiffen zu bewältigen, maximale

Güterzuglängen von 740 m abfertigen zu

können und die Infrastruktur des Terminals

insgesamt zu verbessern. Dies

beinhaltet auch die Optimierung der

Verkehrsanbindung und die Implementierung

spezieller Entwässerungssysteme zur

Bewältigung der Oberflächenversiegelung.

Eine Erweiterung des Hafengeländes war

nur nach Süden hin möglich, wodurch

viele Maßnahmen „im Bestand“ notwendig

wurden, u.a. Abbrüche, Anpassungen der

Terminalfläche sowie insbesondere die

Verlegung bzw. Stilllegung vorhandener

Leitungen, was größere Rohre und

Schächte erforderte.

Beidseits der vorhandenen Kranbahn

waren je 130 m Staukanäle neu anzulegen.

Aufgrund von Zwängen in der

möglichen Tiefenlage der Leitungen sowie

die nicht mögliche Überquerung der

Bestandsleitung DN 1000 (Vorflut) war

eine Aufteilung des Entwässerungssystems

in vier Teileinzugsgebiete mit jeweils

82,3 m³ Speichervolumen erforderlich, das

über Staukanäle sichergestellt werden

musste. Aufgrund der erforderlichen Lage

oberhalb des Mittelwasserstandes der

Trave und der notwendigen Überdeckung

waren nur Staukanäle mit einem Fassungsvermögen

von 0,78 m³/m DN 1000

aus Stahlbeton einbaubar, wodurch

Doppelstränge angeordnet werden

mussten. Dafür waren Gräben von bis zu

5 m Breite, 5 m Tiefe und Längen von

mindestens 12 m erforderlich, was mit

dem TWF-Gleitschienenverbau in einem

Vorgang erfolgen konnte.

Unter dem Gleisbereich verläuft eine

bestehende Entwässerungsleitung, die

nicht verlegt werden kann. Daher musste

das neue Entwässerungssystem zweigeteilt

werden – je ca. 130 m auf beiden

Platzieren des flexiblen

TWF-Gleitschienenverbaus:

Die persönliche Einweisung

durch TWF-Berater vermeidet

Fehler beim Einbau.

50 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos/Grafiken: TWF Tiefbautechnik GmbH

WERKZEUG&MEHR

TOOLS&MORE

Seiten der Kranbahn. Jeweils am Anfang

der Verlängerung und am Gleisende sowie

jeweils vor und hinter dem querenden

Kanal wurden Kontrollschächte DN 1000

angeordnet. Die Sickerstränge verlaufen

von hier aus zu zwei Querungen, in denen

das Niederschlagswasser gesammelt und

an die Entwässerung der Gesamtanlage

übergeben wird.

„Mit dem TWF-Gleitschienenverbau

waren wir für die Anforderung dieser

Baustelle optimal aufgestellt. Insbesondere

im Grundwasserbereich ist die

Gleitschiene optimal gegenüber einem

festen Verbaukasten. So waren wir sehr

flexibel. TWF ist zwar etwas teurer als

andere Systeme, was aber durch die

Flexibilität mehr als ausgeglichen wird.

Zudem wurde das Material sauber

angeliefert, alles war gängig, das haben

wir schon anders erlebt. Und Michael Bär

(Bemerkung: TWF-Berater) hat sich

richtig reingehängt, unsere Leute intensiv

eingewiesen. Das ist gerade beim Gleitschienenverbau

wichtig, damit keine

Fehler passieren“, berichtet Matthäi-Polier

Klaus Norden begeistert, der schon bei

früheren Bauvorhaben mit TWF-Verbau

gearbeitet hatte.

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Verlegung Doppelstrang-Kanal

DN 1000 (Systemzeichnung; zur

Veranschaulichung wurde der

vordere Verbau nicht dargestellt).

TWF-Berater Michael Bär ergänzt:

„Unser Gleitschienenverbau lässt sich

sehr flexibel auf die Baustellengegebenheiten

anpassen. Am KLV-Terminal zum

Beispiel durch eine Eck- und Doppelgleitschiene

mit Rollenschlitten für eine

Grabenbreite von über 5 m. Dadurch

konnte die Mannschaft von Klaus Norden

(Bemerkung: Polier bei Matthäi) zwei

MASCHINEN + TECHNIK

Systemzeichnung Eck- und Doppelgleitschienenverbau

mit Rollenschlitten:

3 Schächte in einem Verbau – Drosselbauwerk,

Sedimentationseinrichtung,

Probeentnahmeschacht.

Staukanäle nebeneinander in einem

Bauabschnitt verlegen und viel Zeit

sparen. Unser technisches Büro hat mit

der statischen Berechnung eine tolle

Grundlage erarbeitet, die Besonderheiten

auf der Baustelle lösen wir ‚auf Zuruf‘

ganz pragmatisch.“

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

ROCKSTER

Der raupenmobile Prallbrecher R700 von

Rockster bereitet mit dem Siebsystem in Vilnius

in Litauen ca. 1.000 t/Tag Flusskies auf.

Rockster R700 beeindruckt in Litauen

Das Unternehmen UAB Trantera ist in Litauens Hauptstadt Vilnius ansässig und stellt der

Bauwirtschaft des Baltikums eine breite Palette an Mietgeräten zur Verfügung. Eine Lücke

im Mietangebot waren bis vor kurzem jedoch mobile Brecher. Diese wurde Anfang 2024 von

Inhaber Aleksandr Lavrinovic durch die Zusammenarbeit mit Rockster geschlossen.

S

eit seiner Gründung im Jahr 2008 hat

Trantera ein beeindruckendes Wachstum

auf etwa 50 Mitarbeiter und 20

externe Geschäftspartner verzeichnet. Das

Unternehmen bietet eine breite Palette an

Baugeräten zur Miete an, darunter Lader,

Bagger, Asphaltfräser, Lastwagen sowie

Transportdienste und Aufbereitungsanlagen.

Der R700 raupenmobile Prallbrecher

wurde im März nach Vilnius geliefert und

sofort eingesetzt. Durch die Partnerschaft

mit Rockster erweitert Trantera sein

Dienstleistungsspektrum im Baugewerbe

nun erheblich.

Als der kompakteste, raupenmobile

Prallbrecher von Rockster wurde der R700

von Trantera hauptsächlich erworben, um

das Vermietungsgeschäft in den baltischen

Staaten auszubauen. Darüber hinaus wird

er auch im eigenen Steinbruch eingesetzt,

um Flussgestein aufzubereiten. Der R700

ist darauf ausgelegt, eine leistungsstarke

Brechleistung bei einer Vielzahl von

Materialien zu gewährleisten. Ob Beton,

Asphalt oder Naturstein, der R700

verarbeitet sie alle effizient und sorgt für

hochwertige Ergebnisse und gleichbleibende

Qualität. Seine Vielseitigkeit

erstreckt sich über verschiedene Anwendungen

und macht ihn sowohl für Recycling-

als auch für Bau- und Abbruchprojekte

einsetzbar. Diese Anpassungsfähigkeit

erhöht nicht nur die betriebliche

Flexibilität, sondern maximiert auch die

Rendite für Unternehmen.

Auf die Frage, warum sie sich für den

R700 entschieden haben, betont Herr

Lavrinovic: „Unsere Hauptanforderung

war, dass der Brecher kompakt ist, damit

wir ihn leicht transportieren können.

Zweitens muss er einfach zu bedienen sein

und genügend Durchsatz liefern. Der R700

erfüllt all diese Kriterien und ist die

perfekte Maschine für uns.“

Er wiegt nur 22,8 t inklusive dem

Siebsystem. Die Transportabmessungen

dieser Maschine betragen 14,10 m in der

Länge, 2,52 m in der Breite und 3,10 m in

der Höhe. Somit lässt sich der R700

unkompliziert und kostengünstig von

Baustelle zu Baustelle transportieren.

Maximale Mobilität mit

hoher Durchsatzleistung

Eines der herausragenden Merkmale des

Rockster R700 ist seine kompakte Größe.

In einer Branche, in der Platzbeschränkungen

oft erhebliche Herausforderungen

darstellen können, sorgt das Design des

R700 dafür, dass er leicht transportiert

Hier geht’s

zum Video:

Große und zugängliche

Öffnungen machen den

R700 sehr wartungs- und

servicefreundlich, was zu

weniger Ausfallzeiten

und einem effizienteren

Arbeitsablauf beiträgt.

und in engen Räumen manövriert werden

kann. Dies macht ihn zur idealen Wahl für

städtische Bauprojekte und abgelegene

Standorte, an denen Platz und Zugänglichkeit

begrenzt sind. Obwohl der R700 sehr

kompakt ist, lässt er in puncto Leistung

keine Wünsche offen und zeigt damit, dass

Leistungsstärke auch in kleinen Anlagen

stecken kann.

Hohe Effizienz

In Zeiten, in denen Betriebseffizienz und

Kostenmanagement entscheidend sind,

glänzt der Rockster R700. Die robuste

Konstruktion des Brechers sorgt für

langfristige Haltbarkeit und minimiert

den Bedarf an häufigen Reparaturen und

Ersatzteilen. Diese Eigenschaften tragen

zusammen mit niedrigeren Betriebskosten

zur Effizienz bei und machen den R700 zu

einer kosteneffektiven Lösung für Unternehmen,

die ihre Zerkleinerungsprozesse

optimieren oder das Geschäft auf Vertragszerkleinerung

ausweiten möchten.

Wartung ist ein entscheidender Aspekt

des Betriebs jeder Maschine, und der R700

ist darauf ausgelegt, diesen Prozess zu

vereinfachen. Neben dem einfachen

Zugang zum Motorraum, der sicherstellt,

dass Wartungsarbeiten schnell und

unkompliziert durchgeführt werden

können, um Ausfallzeiten zu minimieren,

ist das diesel-hydraulische Konzept von

Rockster den meisten Maschinenbedienern

vertraut. Dieser Schwerpunkt auf

Wartungsfreundlichkeit stellt sicher, dass

der R700 in optimalem Betriebszustand

bleibt und während seines gesamten

Lebenszyklus eine zuverlässige Leistung

bietet.

„Standardausstattung“ auf

einem anderen Niveau

Der R700 verfügt über eine Vielzahl von

Funktionen, die für Rockster-Brecher

Standard sind. Der hydrostatische Antrieb

ist das Herzstück des Zerkleinerungskonzepts

von Rockster. Er ermöglicht es dem

Motor, im optimalen Bereich zu laufen,

während die Drehzahl des Rotors individuell

an die Zerkleinerungsaufgabe angepasst

wird (0-850 U/min). Der Überlastschutz

ist ein automatisches System, das

eine Überlastung am Einlass des Prallbrechers

erkennt und somit mögliche

Schäden verhindert.

Das doppelfunktionale Rückführungsoder

Stapelband bringt das Überkorn

zurück in den Trichter oder stapelt es als

zweites Endprodukt. Die zentrale Steuer-

Trantera‘s Flusssteinbruch in der Nähe von Vilnius, Litauen.

einheit mit einer Funkfernsteuerung

macht die Bedienung des Brechers einfach

und den Anforderungen entsprechend.

„Neben dem Brecher selbst sind wir

sehr zufrieden mit dem gesamten

Rockster-Team. Florian Klenk, der

Vertriebsleiter, und Stefan Haag, Rockster

After Sales, haben uns während des ersten

Betriebs des R700 besucht. Ihre Hilfe bei

der Schulung unseres Maschinisten wird

sehr geschätzt und wir freuen uns auf eine

langfristige Partnerschaft mit Rockster“,

betont Aleksandr Lavrinovic.

www.rockster.at

Der R700 erzeugt zwei End-Fraktionen in einem Durchgang.

52 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 53



MASCHINEN + TECHNIK

DIGANDO

Goldbeck digitalisiert Mietprozess

von Baumaschinen mit Digando

Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck realisiert jedes Jahr über 500 Projekte.

Dazu werden Baumaschinen extern angemietet. Um die Effizienz bei tausenden Mietvorgängen

zu erhöhen, digitalisiert Goldbeck sie in Zusammenarbeit mit Digando, einem der

technisch führenden Marktplatzanbieter für den Baumaschinen-Mietservice.

B

eide Unternehmen sind seit April 2024

eine strategische Partnerschaft

eingegangen. Auf Basis der bewährten

Softwaretechnologie von Digando entwickeln

sie einen Goldbeck-internen Marktplatz.

Mit diesem Innovationsprozess

werden zahlreiche Mietvorgänge strukturiert

und standardisiert. Goldbeck

realisierte im Geschäftsjahr 2022/23 573

Projekte bei einer Gesamtleistung von 6,7

Mrd. Euro. Aktuell beschäftigt Goldbeck

mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter an über 100 Standorten in

ganz Europa.

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Reifenwaschanlage

Effizienz durch eigene

Miet-Plattform steigern

Die Anbindung der Lieferanten-Mietparks

an den Goldbeck-internen Marktplatz

erfolgt über intelligente Schnittstellen.

Diese liefern alle relevanten Informationen

zu den Mietobjekten – und das in

Echtzeit. Damit geschieht die Suche nach

geeigneten Mietobjekten, wie Hebebühnen

oder Baustellencontainern, in nur wenigen

Sekunden. Für Vermieter und Mieter

entfallen die Anfragen per E-Mail oder

Telefon zu Verfügbarkeiten oder Preisen.

Die Standardisierung garantiert, dass

stets alle Buchungsinformationen übermittelt

werden. Alle Informationen stehen

Bauleitern und Vermietern rund um die

Uhr zur Verfügung. Die hauseigene

Digitalplattform entlastet so die Projektverantwortlichen

bei der Beschaffung und

steigert die Effizienz am Bau.

Für Goldbeck garantiert die Abwicklung

über die eigene Plattform die

Anmietung zu bestmöglichen Konditionen,

da Vereinbarungen mit den Lieferanten

entsprechend berücksichtigt werden. Die

einzelnen Projektverantwortlichen sparen

Zeit und haben permanent volle Kostentransparenz

über die Anmietungen. Als

Partner stellt Digando die kontinuierliche

Weiterentwicklung und den Betrieb der

Plattform sicher.

„Die Partnerschaft von Goldbeck und

Digando wird die Effizienz und Planbarkeit

in der Beschaffung von Baumaschinen

bei Goldbeck erheblich steigern. Mit dieser

innovativen Softwarelösung schaffen wir

einheitliche Prozesse und entlasten unsere

Bauleiterinnen und Bauleiter sowie die

Lieferanten. Das spart Zeit und Geld“,

freut sich Henrik Jablonowski, Projektverantwortlicher

aus dem strategischen

Einkauf von Goldbeck.

Auch Digando profitiert von der

Zusammenarbeit, wie Geschäftsführer

Staubbindung

Alexander Höss betont: „Wir freuen uns

sehr über das Vertrauen und die strategische

Partnerschaft mit Goldbeck. Gemeinsam

mit unserem Partner und dessen

Anforderungen an den internen Marktplatz

werden wir neue leistungsfähige

Features für Goldbeck entwickeln und so

unsere Marktplatzsoftware weiter

ausbauen.“ Die neue Plattform soll bereits

Mitte dieses Jahres für eine Pilotphase zur

Verfügung stehen. Der Roll-Out der

Plattform soll vor Jahresende in Deutschland

starten.

Digando entwickelt und betreibt den

technisch führenden B2B-Marktplatz

Digando.com und macht die Beschaffung

von Bautechnik so einfach wie die

Buchung eines Hotelzimmers. Durch

intelligente Schnittstellen zwischen den

ERP-Systemen der Vermieter und dem

Marktplatz wird die Verfügbarkeit in

Echtzeit abgebildet und so eine echte

Online-Buchung ermöglicht. Der Marktplatz

wird in Deutschland und Österreich

betrieben und die Softwarekomponenten

auch für kundenspezifische Projekte bei

großen Bautechnik-Vermietern und

Bauunternehmen als Software-as-a-Service

Lösung in Einsatz gebracht.

www.digando.com | www.goldbeck.de

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Von links: Henrik Jablonowski (Strategischer Einkäufer, Goldbeck

GmbH) und Alexander Höss (Geschäftsführer, Digando GmbH).

Foto: Goldbeck GmbH; Johanna Kappius

54 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

*Angebot freibleibend. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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MASCHINEN + TECHNIK

Als Vorreiter beim Einsatz

von GPS-gesteuerten

Baumaschinen machte

sich das Bregenzerwälder

Bau- und Transportunternehmen

Gebrüder Rüf

bereits früh mit innovativer

Vermessungstechnik

vertraut. Durch den

Einsatz von Drohnen ist

es Rüf nun möglich, Baustellen

effizienter und

präziser zu vermessen,

wodurch die Qualität der

Planung und Arbeitsvorbereitung,

die Ausführungsgenauigkeit

sowie

die Abrechnung deutlich

verbessert wird.

GEOLANES

Gebrüder Rüf nutzt innovative Vermessungstechnik

mit Drohnen der Firma GeoLanes

D

as Bau- und Transportunternehmen

Gebrüder Rüf aus Au im Bregenzerwald

blickt auf eine lange und erfolgreiche

Firmengeschichte zurück. 1948 von Josef

Rüf sen. mit einem Pferdefuhrwerk

gegründet, hat sich das Unternehmen im

Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich

weiterentwickelt. Mit der Anschaffung des

ersten Lkw im Jahr 1956 begann der

Ausbau des Fuhrparks. Bald darauf wurde

das Leistungsportfolio um Raupen, Bagger

und ein eigenes Kieswerk erweitert. Heute

„Durch den Einsatz von Drohnen bei der Geländeaufnahme sparen wir uns viel Zeit

gegenüber den konventionellen Vermessungsmethoden ein, bei welchen wir z. B.

das ganze Baufeld ablaufen müssen“, betont Anton Hager, Bautechniker und

Drohnen-Beauftragter bei Gebrüder Rüf.

verfügt das Bregenzerwälder Bau- und

Transportunternehmen zusätzlich über

eine Niederlassung in Hirschegg (Kleinwalsertal),

ein Büro in Dornbirn und einen

Steinbruch in Schnepfau. Mit seinen rund

130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

50 Baggern und 40 Lkw bietet das

Bregenzerwälder Traditionsunternehmen

seit 2014 auch Spezialtiefbauarbeiten an

und ist über die Landesgrenzen hinweg als

verlässlicher Partner bekannt.

Pionier beim Einsatz von

GPS-gesteuerten Baumaschinen

Gebrüder Rüf war im Land Vorarlberg

Vorreiter beim Einsatz von GPS-gesteuerten

Baumaschinen. So wurde bereits früh

auf innovative Vermessungstechnik und

die damit verbundenen Vorteile gesetzt.

Die kontinuierliche Fokussierung auf

innovative Lösungen und die Anpassung

an spezifische Kundenanforderungen

haben das Unternehmen zu einem

führenden Anbieter im Bau- und Transportsektor

gemacht.

„Die Baubranche befindet sich im

Wandel. Neue Technologien und die

zunehmende Digitalisierung bieten uns

56 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Dank der fortschrittlichen LIDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) kann die

Firma Gebrüder Rüf auch dicht bewaldetes Gelände präzise erfassen. Im Bild von links:

Anton Hager (Vermessungstechniker), Daniel Rüf (Geschäftsführung), Bruno Rüf

(Geschäftsführung), Ing. Maximilian Rusch (GeoLanes) und Stefan Rüf (Kalkulant).

Die Firma Gebrüder Rüf setzt auch

kleinere DJI-Kameradrohnen ein, die durch

ihre gute Handhabung überzeugen.

Chancen unsere Prozesse zu optimieren.

Als innovatives Bauunternehmen war

für uns klar, dass wir die Drohnentechnologie

nicht ignorieren und diese in

unser Portfolio aufnehmen werden“,

erläutert die Geschäftsführung der

Gebrüder Rüf Bau und Transport GmbH

& Co KG.

Die Integration der Drohnentechnologie

von GeoLanes und die Anschaffung

von einer LIDAR-Drohne ist ein weiterer

Schritt in diese Richtung und stellt eine

bedeutende Bereicherung für das

Unternehmen und dessen Arbeitsprozesse

dar. Durch diese Innovationen

bleibt das Unternehmen bestens

gerüstet, um auch in Zukunft erfolgreich

und wettbewerbsfähig zu sein.

Effiziente Vermessung

und Datenaufbereitung

Der Prozess des Laserscannings mit

Drohnen beginnt beim Befliegen des zu

vermessenden Gebietes. Dabei erfasst

die Drohne mithilfe von LIDAR-Systemen

(Light Detection and Ranging)

Millionen von Laserpunkten, die ein

hochpräzises 3D-Modell des Geländes

erstellen. Diese Rohdaten werden

anschließend mittels spezieller Software

aufbereitet, um sie für die Erstellung

von 3D-Geländemodellen nutzbar zu

machen. Die detaillierten 3D-Modelle

ermöglichen es, exakte Geländeanalysen

durchzuführen und die Planung und

Abrechnung von Baugruben zu

optimieren.

Höhere Sicherheit und Präzision

Besonders nützlich ist die LIDAR-

Drohne, die dank ihrer fortschrittlichen

LIDAR-Technologie auch dicht bewaldetes

Gelände präzise erfassen kann.

Durch die nachträgliche Auswertung der

Daten mit spezieller Software können

Bäume und andere Objekte entfernt

werden, sodass ausschließlich das

Gelände detailliert dargestellt wird. Die

genauen Geländeinformationen sind bei

der anschließenden Erstellung von

3D-Modellen von großem Vorteil. Neben

der großen LIDAR-Drohne setzt das

Unternehmen auch kleinere DJI-

Kameradrohnen ein. Diese kommen z. B.

bei Fotodokumentationen im Rahmen

von Begehungen zum Einsatz und

überzeugen durch ihre gute Handhabung.

„Mit Ing. Maximilian Rusch der

Firma GeoLanes haben wir hier bereits

mehrere Jahre einen verlässlichen

Partner und Lieferanten bei Vermessungsdrohnen.

Von der Beratung über

die Einschulung bis hin zum Support

gibt es da alles aus einer Hand“, betont

Anton Hager, Bautechniker und Drohnen-Beauftragter

bei Gebrüder Rüf.

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KUHN

Exakte Straßensanierung der A2

in Kärnten mit Topcon Smooth Ride

Digitale Lösungen revolutionieren die Baubranche. Mit Topcon Smooth Ride, vertrieben

von Kuhn, gibt es komplett neue Ansätze für das Asphaltfräsen. Fahrbahndecken können

rascher, mit optimierter Materialverwaltung und vor allem ganz genau verwirklicht werden.

D

er Baumaschinenhändler Kuhn bietet

mit Topcon fortschrittliche Geodatenlösungen,

die Bauprojekte wesentlich

vereinfachen können. In Kärnten wird

noch bis Mitte November ein sechs

Kilometer langes Teilstück der A2 im

Bereich Wolfsberg-Nord bis zum Gräberntunnel

saniert. Die Fahrbahn sowie

insgesamt 15 Brücken werden auf beiden

Richtungsfahrbahnen erneuert. Am

Großprojekt beteiligt ist unter anderem

die ABF Straßensanierungs-GmbH aus

Salzburg, die auf Dienstleistungen im

Bereich Asphalt-, Betonfräsen und

Straßensanierung spezialisiert ist. Das

Unternehmen setzt bei diesen Fräsarbeiten

auf Topcon Smooth Ride von Kuhn.

„Die Software bietet über den gesamten

Projektverlauf beim Fräsen und Fertigen

ein umfassendes Bild“, erklärt Michael

Demmelmayr, Geschäftsführer und

Betriebsleiter bei ABF.

In einem ersten Arbeitsschritt erhielt

ABF die Daten zur zuvor existierenden

Fahrbahn von einer staatlich zertifizierten,

externen Firma. In einem weiteren

Schritt wurden die exakten Plandaten

dann auf die Fräse des Unternehmens

ABF übertragen. Die Fräse trägt folglich

millimetergenau so viel Asphalt ab, dass

im Anschluss lediglich noch die Asphaltschichten

aufgetragen werden müssen.

„Bildet eine Straße eine Mulde ist der

Mit Topcon Smooth Ride können jede Menge

digitale Daten gesammelt werden, die rasches

und exaktes Arbeiten ermöglichen.

In Kärnten wird im Bereich

Wolfsberg-Nord bis zum Gräberntunnel

ein sechs Kilometer langes Teilstück

der A2 saniert. Die Salzburger Firma ABF setzt

dazu das Topcon Smooth Ride System ein,

welches sie beim Baumaschinenhändler

Kuhn erworben hat.

Längenausgleich mit herkömmlichen

Methoden nicht so leicht zu erreichen. Mit

Topcon Smooth Ride allerdings und der

3D-Technik ist es kein Problem, exakt zu

fräsen und für eine besonders gerade

Fahrbahn zu sorgen, die einer Landebahn

für Flugzeuge gleichkommt“, erklärt

Michael Demmelmayr. Kurzum: Mit

Topcon Smooth Ride wird ein viel genaueres

Arbeiten möglich.

„Indem per Scan alle Daten gesammelt

wurden, verfügen wir über verlässliches

Material und können stets transparent

arbeiten. Ein zu tiefes Fräsen gibt es nicht

mehr, da man sich auf die Daten laut

Computer verlassen kann“, so

Demmelmayr.

Jürgen Mandl ist Vermessungsfachtechniker

und Topcon-Produktmanager

beim Baumaschinenhändler Kuhn. Er

sagt: „Mit der Topcon RD-MC Maschinensteuerung

kann die Firma ABF die

vorhandene Fahrbahn exakt abfräsen.

Nach dem Einbau der neuen Asphaltschichten,

ebenfalls unter Verwendung der

RD-MC Maschinensteuerung, kann man

dann abschließend die neu hergestellte

Ober fläche noch einmal scannen, um die

geleistete Arbeit zu dokumentieren und so

den gesamten Arbeitsprozess digital zu

erfassen.“ Mandl weist noch darauf hin,

dass Smooth Ride vor allem auch gut für

die Sanierung von Flugzeug-Landebahnen,

Autobahnen und Rennstrecken angewendet

werden kann.

www.kuhn.at

TWF

Bauer Großdrehbohrgerät an

Keller in Tschechien übergeben

Die langjährige Partnerschaft der Firmen Keller und

TWF wurde vor kurzem mit der Übergabe eines

Großgeräts weiter gestärkt.

D

rehbohrgeräte der Marke Bauer

zählen im Fuhrpark der Firma Keller

zu den wichtigsten Leistungsträgern. Seit

vielen Jahren wird die Firma Keller dabei

verlässlich und professionell durch die

Firma TWF betreut. Aufgrund der guten

Zusammenarbeit hat sich das Unternehmen

im Rahmen einer anspruchsvollen

Infrastruktur-Baustelle in Tschechien

erneut für ein leistungsstarkes Großdrehbohrgerät

der Marke Bauer entschieden.

Mit der nun übergebenen Bauer BG 28 H

werden Bohrpfähle im Kellybohrverfahren

für die Autobahn D 49 in der Nähe von

Prerov erstellt. Die Maschinisten sind von

der umfangreichen Ausstattung des

Geräts begeistert und wissen die Bauer

Bohrassistenten sehr zu schätzen, die von

WACKER NEUSON

Neues Logistikzentrum eröffnet

der Firma Bauer seit Jahren

sehr erfolgreich für jede

Bohranwendung entwickelt

werden. Das Bauvorhaben

wird in mehreren Etappen

abgearbeitet, wobei die Bohrpfähle

Durchmesser von

1.180 mm und 880 mm bis

ca. 24 m Tiefe aufweisen.

Der erfolgreiche Start auf

dieser Baustelle veranlasste

TWF, weitere 5 Bauer Geräte

der Größe BG 23 H für den Mietpark zu

bestellen, welche im 2. Halbjahr dann

bereits zur Verfügung stehen werden. Die

Firma TWF ist nicht nur in Deutschland

und Österreich, sondern auch in vielen

weiteren Ländern ein wichtiger Partner

Die Wacker Neuson Group hat Anfang Juni 2024 ihr neues Ersatzteillogistikzentrum

in Mülheim-Kärlich nach 1,5 Jahren Bauzeit in

Betrieb genommen.

Der hochmoderne Standort liegt strategisch gut zwischen den

Flughäfen Frankfurt a.M. und Köln/Bonn und ist somit optimal an

die internationalen Transportnetzwerke angebunden. Im Distributionslager

werden auf einer Fläche von 55.000 m 2 rund 100.000

unterschiedliche Ersatzteile für Baugeräte und Kompaktmaschinen

vorgehalten. „Durch die zentrale Lage und hochmoderne Lagertechnik

profitieren die Kunden von einem deutlich verbesserten

Service, mehr Flexibilität bei den Bestellzeiten und einem optimierten

Transportnetzwerk“, erläutert Steffen Streubel, Head of

Parts Operations der Wacker Neuson Aftermarket & Services GmbH.

Das Lager in

Mülheim-Kärlich

ist zukünftig das

Drehkreuz der

weltweiten Ersatzteilversorgung

für

die drei Kernmarken

Wacker

Neuson, Kramer

und Weidemann.

Übergabe des neuen Bauer Großdrehbohrgeräts BG 28 H

an das Team der Firma Keller durch TWF.

für die Bauwirtschaft. TWF hat sich in

den Bereichen Ramm- und Bohrtechnik,

Grabenverbausysteme und Kanaldielen

einen Ruf als kompetenter und verlässlicher

Partner erarbeitet.

www.twf.at

Das Gebäude wurde nach den höchsten Nachhaltigkeitsstandards

der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) errichtet

und die entsprechende Platin-Zertifizierung beantragt. Den operativen

Betrieb vor Ort übernehmen die Logistikexperten von

Kühne+Nagel.

Im Bild von links: Christoph Holzberger (Contract Logistics Site

Manager, Kühne+Nagel), Axel Krichel (Mitglied der Geschäftsleitung,

Kühne+Nagel), Gianfranco Sgro (Executive Vice President Contract

Logistics Management Board, Kühne+Nagel), Alexander Greschner

(Vertriebsvorstand, Wacker Neuson Group), Andrew Voigt (Geschäftsführer

Corporate Aftermarket, Wacker Neuson Aftermarket &

Services GmbH), Steffen Streubel (Head of Parts Operations, Wacker

Neuson Aftermarket & Services GmbH). www.wackerneuson.com

58 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

59



IFAT

IFAT

Foto: Rehau/KonzeptsAF

IFAT MUNICH

Treffpunkt der internationalen Kreislaufwirtschaft

Angesichts der zentralen Themen Klimawandel und aktiver

Umweltschutz nimmt die Kreislaufwirtschaft eine Schlüsselfunktion

ein, da durch sie effektiv weniger Primär-Rohstoffe eingesetzt

werden müssen. Einen ausgezeichneten Überblick über die

neuesten Technologien bot die IFAT Munich 2024, die vom 13. bis

17. Mai auf dem Münchner Messegelände stattfand. Rund

REHAU

Lösungen für den klimaneutralen Tiefbau

Rehau präsentierte die Neuentwicklung

nevoPP, das erste 100% klimaneutrale

Kunststoff-Abwassersystem*. Bei der

Herstellung wird ausschließlich Strom aus

erneuerbaren Energien eingesetzt und bis

142.000 Besucher aus nahezu 170 Ländern und Regionen kamen

zur Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.

Von den 3.211 Ausstellern kamen 55% aus dem

Ausland. Mit 300.000 m 2 Fläche war die diesjährige IFAT Munich

zudem die größte aller Zeiten. Die nächste IFAT Munich findet

vom 4. bis 8. Mai 2026 auf dem Messegelände in München statt.

zu 80% des verwendeten Polypropylens

kommen aus Industrierezyklaten. Mit

dieser Entwicklung kommen Tiefbauprojekte

einen entscheidenden Schritt in

Richtung Nachhaltigkeit voran. Beispielsweise

erhalten Kommunen einen wirksamen

Hebel um ihren CO2-Fußabdruck im

Tiefbau entscheidend zu reduzieren und

einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft

zu leisten.

Zuwachs erhielt das Komplettprogramm

für Regenwassermanagement Rausikko.

Rehau ergänzte das flexible Speichersystem

zum Sammeln, Reinigen, Versickern

und Ableiten von Regenwasser um die

Variante der Rausikko Box LT – ein

Leichtgewicht, das insbesondere für den

Einsatz unter Grünflächen und in Mulden-

Rigolen-Anlagen konzipiert ist. Zur noch

besseren Reinigung bei geringerem

Flächenbedarf präsentierte Rehau den

Sedi-Shark.

Auf großes Interesse stieß die Schacht-in-

Schacht Modernisierung. Bei dem Verfahren

lässt sich in kürzester Zeit ein

Altschacht sanieren und durch einen

Awaschacht der nächstkleineren Nennweite

ersetzen. Möglich macht dies ein auf

Basis von 3D Laserscandaten gefertigter

digitaler Zwilling.

www.tiefbau.rehau.de

Vorstellung des Sedi-Shark für eine noch

bessere Reinigungsleistung.

KIESEL

Innovative Systemlösungen

Zu den Messehighlights von Kiesel zählten die KTEG P-Line, die 30 t Elektromaschine

MHL840 Battery+ von Fuchs und die Kramer Industrieradlader.

A

ls neuen Standard präsentierte

Kiesel die KTEG P-Line auch für die

Umschlag- und Recyclingbranche. Sie

bietet eine bessere Performance, 30%

Prozessoptimierung, bis zu 100% mehr

Produktivität und deutlich mehr Profit.

Die KTEG P-Line ist das erste Produktsystem,

das Kundenanforderungen

ganzheitlich erfasst und konsequent auf

die Bedürfnisse aller Kundengruppen in

allen Branchen ausrichtet: für den Fahrer

genauso wie den Werkstattmitarbeiter,

Bauleiter und Prozessverantwortliche,

Einkäufer und Geschäftsführer. Der

Schlüssel dazu ist die optimale Integration

und Abstimmung aller vier Hauptkomponenten:

Trägergerät, Fahrerassistenzsysteme,

vollhydraulischer Rotationsschnellwechsler

und Anbaugeräte.

Die MHL840F Battery+ ermöglicht

mit ihrem modularen Batteriesystem

eine stufenweise Erweiterung, sodass

Kunden nur die benötigte Batteriekapazität

bezahlen. Weiters ermöglicht die

MHL840F Battery+ maximale Flexibilität,

denn sie kann im sogenannten

Netzparallelbetrieb vollwertig arbeiten,

während gleichzeitig die Batterien

geladen werden. Selbst in der Grundkonfiguration

liefern die installierten

Lithium-Ionen-Batterien genug Energie

für bis zu drei Stunden autarken Betrieb

ohne Leistungsverlust. Sobald sie an die

lokale Stromversorgung angeschlossen

ist, laden sich die Batterien automatisch

nach Bedarf auf, was die Notwendigkeit

eines separaten Ladegeräts überflüssig

macht und jahrelangen zuverlässigen

Betrieb gewährleistet. Die MHL840F

Battery+ verfügt optional außerdem über

automatische Lastspitzenkappung in

Kombination mit einem standardmäßigen

Softstarter, was die Belastung des

lokalen Stromnetzes reduziert und die

Betriebskosten senkt. Darüber hinaus

bietet die Kompatibilität mit weniger

leistungsstarken Stromanschlüssen

zusätzliche Flexibilität. Mit einer fein

abgestimmten 2-Kreis-Hydraulik sorgt

sie für schnelle und präzise Arbeitszyklen

mit maximaler Nutzleistung.

Giant Skidsteer bewähren sich als

Allrounder im Tagesgeschäft. Ausgestattet

mit einem 25-PS-Motor ist der GS900

der stärkste Kompaktlader von Tobroco-

Giant. Vierradantrieb, eine Hubhöhe von

2,1 m, eine Hubkraft von 576 kg und eine

Maschinenbreite von 75 bis 110 cm

machen den Kompaktlader sehr vielseitig.

Die Maschine kann sowohl in kleinen

Innenräumen als auch auf schwerem

Außengelände eingesetzt werden.

Kramer Industrieradlader: Seit diesem

Auch mit über

90 Jahren bleibt

Firmengründer

Helmut Kiesel

auf der IFAT

am Puls der

Branche. Im

Bild mit Franz

Nagl, Material­

umschlag­

Spezialist von

Kiesel Austria.

Jahr vertreibt Kiesel exklusiv die blaue

Industrielinie von Kramer für die

Umschlagindustrie. Zu sehen waren der

Teleskoplader ITL55-7 und der Teleskopradlader

IRL12-55T.

www.kiesel.net

* Abwassersystem ohne Formteile. Klimaneutralität extern zertifiziert durch TÜV Rheinland, einschließlich Kompensation

60 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 61



IFAT

IFAT

DAIMLER TRUCK

Neues Bediensystem Uni-Touch

Markus Kaiser

(CEO Kaiser Group)

vor dem Kaiser

AquaStar EV.

Mercedes-Benz Special Trucks zeigte

erstmalig einen Unimog Geräteträger, der

die Vorgaben der ab Juli 2024 in Kraft

tretenden EU-Gesetzgebung zur Fahrzeugsicherheit

(EU-Verordnung 2019/2144

General Safety Regulation II, kurz: GSR)

erfüllt und dadurch mehr Unterstützung

für den Fahrer und mehr Sicherheit für

alle Verkehrsteilnehmer schaffen kann. Im

Rahmen der neuen GSR sind jetzt unter

anderem der Sideguard Assist, ein

Frontguard Assist, ein Verkehrszeichen-

Assistent, eine Rückfahrkamera und ein

Warnsystem bei Reifendruckverlust

serienmäßig verbaut.

Fast alle der für den Unimog verfügbaren

Anbaugeräte lassen sich künftig über das

neue Bediensystem Uni-Touch steuern.

Das neue Bediensystem kann geräteeigene

Bedienpulte ersetzen und die Bedienung

ergonomischer und intuitiver machen. Die

Mittelkonsole ist umfassend überarbeitet,

schlanker konzipiert und quer und längs

verschiebbar. Die Anzahl der Bedienelemente

konnte durch die Möglichkeit,

Tasten individuell zu belegen und Anwendungsprofile

sowie wiederkehrende

Abläufe zu speichern, platzsparend

reduziert werden. Über einen 10,5 Zoll (26

cm) großen Touchscreen kann der Anwender

die passenden Einstellungen für den

jeweiligen Arbeitseinsatz vornehmen.

Der optionale Multifunktions-Joystick

verfügt über frei belegbare Bedienelemente

und kann wahlweise in die Vorbereitung

am Fahrersitz oder am Beifahrersitz

eingesteckt werden. So kann der

Anwender den Joystick immer mit der

rechten Hand bedienen und seinen Arm

dabei auf der Armlehne abstützen.

Gleichzeitig bewegt sich der Joystick

durch die Verbindung mit dem Schwingsitz

automatisch mit, sodass der Fahrer

Unimog Geräteträger mit GSR, Uni-Touch und drei Anbaugeräten.

ergonomisch arbeiten kann. Weitere

Elemente des neuen Bediensystems sind

die Start-/Stopp-Taste, die den klassischen

Zündschlüssel des Geräteträgers ersetzt

und die neuen Türbedienfelder an der

Fahrer-, Beifahrer- und der optionalen

Mähtür.

www.daimlertruck.com

KAISER

AquaStar EV: Maximale Nachhaltigkeit

Emissionsfrei, elektrisch und gleichzeitig

leistungsstark: Der Kaiser AquaStar EV

ist das weltweit erste elektrische Kanalreinigungsfahrzeug

mit Wasserrecycling.

Kaiser hat in einer exklusiven Partnerschaft

gemeinsam mit der E-Lkw Manufaktur

Designwerk die technischen

Herausforderungen gelöst. Wer den

AquaStar EV einsetzt, kann sich auf die

Kaiser-übliche hohe Spül- und Saugleistung

in Kombination mit Wasserrecycling

verlassen.

Nach dem ersten Betriebsjahr ist die CO2

Bilanz bereits positiv. Jährlich können bis

zu 21.000 l Diesel eingespart werden.

Abhängig vom Strom-Mix reduziert er die

CO2-Emissionen, betrachtet über den

gesamten Lebenszyklus, um bis zu 80%.

Mit 508 kWh Batteriekapazität ist ein

voller Tageseinsatz möglich. Geladen wird

mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW.

Der Akku erreicht in ca. 1 h 20 min seinen

vollen Ladestand. Elektrische Hochleistungsnebenantriebe

sorgen für eine

maximale Spülleistung bis 300 l pro

Minute und eine Saugleistung bis

3.100 m 3 /h.

Das seit Jahren wegweisende Kaiser

Wasserrückgewinnungssystem schließt

den Kreis für das innovative und umweltschonende

Fahrzeugkonzept. Damit ist der

Elektro-Kanalreiniger für Privatkunden

sowie Kommunen interessant, die besonders

zukunftsorientiert arbeiten möchten

oder in Ballungszentren mit CO2-Limits

im Einsatz sind. Denn dank Wasser -

r ecycling und Elektroantrieb arbeitet

der Kaiser AquaStar EV annähernd

ressourcenfrei.

„Mit der internationalen Fokussierung auf

moderne Umwelttechnologien gewinnen

leistungsstarke und effiziente Fahrzeuge

für die Kanalreinigung und industrielle

Entsorgung zunehmend an Bedeutung.

Die Kaiser Gruppe ist das weltweit

führende Unternehmen dieser Branche“,

betont Markus Kaiser, CEO Kaiser Group.

www.kaiser.li

AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien

Tel. (+43 2249) 28495 ■ office@am-laser.at ■ www.am-laser.at

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IFAT

IFAT

Der neue 826 G

punktet mit 13 m

Reichweite sowohl

im Schrottumschlag

als auch im

Abfallrecycling.

Der 825 E

Electro Battery

mit Powerhand

und Vario Tool

im Holzrecycling.

Auch der 340 G und der

830 Demolition waren im

Einsatz auf der Demo-

Fläche zu sehen.

FRUTIGER

Reifenwaschanlagen und Dust Control

Moderne MobyDick Reifenwaschanlagen

können die Reifen und Chassis von Baufahrzeugen

schnell, kostengünstig und umweltfreundlich

reinigen. Während der langsamen

Durchfahrt werden Reifen und Chassis

durch Wasser, welches aus vielen Düsen

spritzt, gereinigt. Das Waschwasser fließt

während des Reinigungsvorgangs selbstständig

wieder zurück in die Anlage. Dort

findet die automatische Wiederaufbereitung

für den nächsten Waschvorgang statt. Der

dabei anfallende Schlamm wird durch einen

integrierten Kratzförderer oder mittels

Bagger ausgetragen und kann mühelos

entsorgt werden.

Im Gegensatz zu den Reifenwaschanlagen

geht es beim Demucking nicht um die

saubere Straße, sondern um das saubere

Fahrzeug. Moderne MobyDick Demuckinganlagen

automatisieren die mühsame

Handreinigung von Chassis, Unterboden

sowie der Räder oder Kettenlaufwerke von

Baufahrzeugen. In wenigen Minuten lassen

sich mit der bewährten MobyDick Niederdrucktechnologie

selbst hartnäckigste

Verschmutzungen aufweichen und abspülen.

Nicht zuletzt steht MobyDick auch für

moderne Staubbindesysteme. Sie arbeiten

nach dem Prinzip der Staubbindung durch

feinste Wassertropfen und bieten einen

hervorragenden Wirkungsgrad bei minimalen

Geräuschemissionen. Wurfweite,

Sprühmuster sowie Wasser- und Strombedarf

lassen sich bei New Generation

Modellen jederzeit frei wählen, um flexibel

auf wechselnde Einsatzbedingungen

reagieren zu können.

www.mobydick.com

Unter dem Markennamen MobyDick bietet die Frutiger Company AG Problemlöser

in den Bereichen Wheel Washing, Dust Control und Demucking.

120 YEARS EXPERIENCE

SENNEBOGEN

Weltpremiere für den 826 G

Neben dem 4 t Teleskoplader 340 G wurden der Umschlagbagger 824 G der

neuen G-Serie, der 825 Electro Battery sowie der brandneue 826 G gezeigt.

D

er 826 G-Serie, der auf der IFAT seine

Weltpremiere feierte, bietet eine

Reichweite von 13 m und ein Einsatzgewicht

von 26 bis 28 t. Je nach Ausrüstungsvariante,

stellt die Maschine die

optimale Lösung für Einsätze im Abfallrecycling,

Schrott und Holz dar. Eine große

Systemleistung gepaart mit einer weiter

optimierten Hydraulik sorgt außerdem für

einen herausragenden Wirkungsgrad.

Messepremiere feierte der kürzlich in den

Markt eingeführte 824 G. Der Recyclingbagger

ist mit einer Reichweite von 12 m

und einem Einsatzgewicht von 26,3 t ein

echtes Multitalent auf dem Recycling- und

Schrottplatz. Neben den beeindruckenden

Leistungsdaten überzeugt die Maschine

auch durch die um 2,8 m hochfahrbare

Komfortkabine MaxCab, die für einen

angenehmen Arbeitsplatz mit bester

Rundumsicht im Recyclingbetrieb sorgt.

Mit dem 340 G-Serie präsentierte Sennebogen

ein weiteres Modell der neuen

Maschinengeneration. Der Teleskoplader

der Multiline mit einer Traglast bis 4 t

und einer Reichhöhe von 7,70 m vereint

die Vorteile aus der Telehandler- und

Radladertechnik. Die Multicab Kabine

lässt sich stufenlos auf eine Augenhöhe

von 4,10 m hochfahren und bietet große

Glasflächen inklusive 360° Rundumblick.

Auf großes Interesse stieß auch der 825

Electro Battery mit Powerhand und Vario

Tool. Der mit dieser Ausrüstung erstmals

auf einer Messe ausgestellte akkugestützte

Elektro-Umschlagbagger ist mit dem

vollhydraulischen und multifunktionellen

Schnellwechselsystem ein Meister in

Sachen Flexibilität. Der moderne 825 E mit

einer Reichweite von 14 m und einem

Einsatzgewicht von 30,4 t arbeitet dank des

Dual Power Managements sowohl im

Akkubetrieb als auch mit kabelgeführter

Stromzufuhr uneingeschränkt und ist somit

höchst praxistauglich für die Recyclingbranche,

mit der ausgestellten Powerhand

insbesondere für das Autorecycling.

www.sennebogen.com

64 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN

wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

Gruppe

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

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IFAT

1

IFAT

1 Vielseitiger Einsatz: Der Liebherr-Teleskoplader

T 60-9s optimiert Arbeitsprozesse. 2 Die Elektro-

Umschlagmaschine LH 40 M Port E ist prädestiniert

für den Umschlag von Schütt- und Stückgütern im

Hafenumschlag. 3 Das digitale Kamera-Monitor-

System LiXplore ermöglicht eine detaillierte

Arbeitsbereichsüberwachung sowie

komfortable 360°-Rundumsicht.

2

KAESER

Kompakter Helfer

bei der Rohrsanierung

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

3

Schraubenpower für Gebläse von Kaeser: Die Serie liefert Niederdruck

für jeden Bedarf, ist leistungsstark, leise und spart Energiekosten.

LIEBHERR

Großer Auftritt für den LH 40 M Port Elektro

Das Highlight bei Liebherr war die neue Elektroumschlagmaschine LH 40 M Port Elektro.

Weiters zu sehen waren der neue Mehrschalengreifer GMM 35-5, die Radlader L 507 E

und L 566 XPower sowie die Teleskoplader T 60-9s, T 41-7s und T 33-10s. Im Themenfeld

Digitalisierung stieß das Kamera-Monitor-System LiXplore auf großes Interesse.

L

iebherr präsentierte auf der IFAT den

LH 40 M Port Elektro erstmals auf

einer Messe in Deutschland. Die neue

Umschlagmaschine mit einem Einsatzgewicht

von rund 45 t ist speziell für den

Umschlag von Schütt- und Stückgütern im

Hafenumschlag konzipiert und zeichnet

sich durch sehr hohe Traglasten bei

gleichzeitig großen Reichweiten aus.

Durch das elektrische Antriebskonzept

und den leistungsstarken Elektromotor

arbeitet die Maschine emissionsfrei sowie

besonders geräuscharm und überzeugt

durch niedrige Betriebs- und Wartungskosten.

Das Herzstück der Umschlagmaschine

ist ein 145 kW starker Liebherr-

Elektromotor, der kraftvolle und dynamische

Arbeitsbewegungen gewährleistet.

Darüber hinaus umfasst das innovative

Antriebskonzept einen zusätzlichen

Elektromotor für Nebenverbraucher, der

eine bewusste Energieverteilung sowie

maximale Energieeffizienz gewährleistet.

Auf der IFAT war der LH 40 M Port E mit

einem Schleppkabel zu sehen, alternativ

ist auch eine Ausstattung mit Wickelsystem

möglich.

Weiters präsentierte Liebherr den

neuen Mehrschalengreifer GMM 35-5. Er

ist für Umschlagmaschinen mit einem

Einsatzgewicht von 22 bis 35 t verfügbar.

Der GMM 35-5 ist speziell für bestmögliches

Greifen von Misch- und Schredderschrott

sowie Spänen mit Inhalten von bis

zu 0,6 m³ konzipiert.

Mit dem L 507 E präsentierte Liebherr

den ersten elektrifizierten Radlader der

Firmengruppe. Er verbindet die bewährten

Vorteile eines Liebherr-Stereoladers mit

einem von Liebherr entwickelten batterieelektrischen

Antriebskonzept. Die Leistungsfähigkeit

des L 507 E ist identisch

mit herkömmlich angetriebenen Liebherr-

Radladern derselben Größenklasse.

Bei den Liebherr-Teleskopladern

ermöglichen der stufenlose hydrostatische

Fahrantrieb, der robuste Gesamtaufbau

und die hervorragenden Sichtverhältnisse

eine sichere und komfortable Bedienung.

Durch die Verwendbarkeit von HVO

(hydriertem Pflanzenöl) werden beim

Einsatz weniger Emissionen freigesetzt

als bei einer mit fossilem Diesel-Kraftstoff

betriebenen Maschine. Ein besonderes

Highlight sind die neuen Assistenzfunktionen:

„EcoMotion“ ermöglicht ein lastfreies

Senken des Teleskoparms, ohne dass die

Drehzahl des Dieselmotors erhöht werden

muss. Bei der „MultiMotion“-Funktion

wird der Teleskoparm beim Absenken

vollautomatisch proportional zur Arbeitsbewegung

eingefahren, ohne dass diese

Funktion manuell nachgeregelt werden

muss. Gleichzeitig steht weiterhin die

direkte lastunabhängige Steuerbarkeit

aller Funktionen mit dem Multifunktions-

Joystick zur Verfügung.

Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt

und produziert Liebherr am Standort

Lindau Digitalkameras für mobile

Arbeitsmaschinen. Die digitalen Kamerasysteme

eignen sich auch ideal für

Fahrzeuge und Maschinen in den Bereichen

Abfallwirtschaft, Winterdienst,

Kanal- und Straßenreinigung, da sie

perfekt auf deren anspruchsvolle Arbeitsbedingungen

abgestimmt sind. Je nach

Anforderung des Arbeitsprozesses stehen

verschiedene Varianten der Kamerasysteme

zur Verfügung.

www.liebherr.com

Leistungsstark, leicht, geräuscharm,

vielseitig einsetzbar und einfach zu

transportieren: Das sind die wesentlichen

Merkmale der kleinsten Modelle des

Baukompressorenprogramms Mobilair,

die es jetzt auch als Elektro-Version gibt.

Mit dem Tragegestell inklusive Druckluftnachkühler

und Filterkombination für

die 1 m³ Klasse kann sogar technisch

ölfreie Druckluft zur Verfügung gestellt

werden. Der M13E ist ein kompakter Helfer

bei der Rohrsanierung und so flexibel

wie ein Schweizer Taschenmesser

einsetzbar.

Wer für die Aufbereitung von Abwasser in

kommunalen oder industriellen Kläranlagen,

Bioreaktoren, Flotationsanlagen

etc. Druckluft mit Differenzdrücken bis

1.100 mbar und einem Volumenstrom von

5 bis 160 m³/min benötigt, für den bieten

die Schraubengebläse der Serie CBS bis

HBS mit einer Leistung von 7,5 bis

250 kW – je nach Bedarf – die perfekte

Lösung. Sie sind im Vergleich zu herkömmlichen

Drehkolbengebläsen um bis

Der neue Mobilair M13E liefert

auch elektrisch höchste

Leistung und sorgt dank

Tragegestell mit Druckluftnachkühler

und Mikrofilterkombination

für technisch

ölfreie Druckluft.

zu 35% effizienter und bieten auch

gegenüber vielen in diesem Leistungsbereich

angebotenen Gebläsen deutliche

Vorteile in puncto Energieeffizienz und

Verfügbarkeit. Neueste Highlights der

Serie sind die Baugrößen GBS und FBS

mit einem Volumenstrom von 18 bis 72

m³/min und Druckdifferenzen von 0,3 bis

1,1 bar sowie Motorisierungen von 45 bis

110 kW und CBS im Leistungsbereich 75

bis 160 kW mit einem Volumenstrom von

22 bis 104 m³/min und Differenzdrücken

bis zu 1.100 mbar.

Die jüngste Generation der drehzahlvariablen

Schraubengebläse ist mit Synchron-Reluktanz-Motoren

ausgestattet.

Die neuesten hocheffizienten Motoren

sorgen dafür, dass bei Anlagen mit

Frequenzumrichter deren Wirkungsgrad

nochmals gesteigert werden konnte. Für

noch mehr Druck sorgen die Turbo-

Gebläse PillAerator. Sie eignen sich für

Volumenströme von 50 bis 267 m³/min

und Differenzdrücke bis 1,3 bar.

www.kaeser.com

Nr. 0124850

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26 21

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7

6

5

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66 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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IFAT

IFAT

KOMATSU

Mobilbagger-Messepremiere und

Sonderlösungen für Recycling & Entsorgung

Bei seiner deutschen Messepremiere war der neue Komatsu Mobilbagger PW198-11

live im Einsatz zu sehen. In der Halle informierte Komatsu anhand eines WA270-8

über die Waste- & Recycling-Spezifikation für Radlader.

D

urch seinen minimalen Heckschwenkradius

und das kompakte Heckgewicht,

eignet sich der PW198-11 hervorragend

für Einsätze auch in dicht bebauten

Der neue Komatsu Mobilbagger

PW198-11 feierte seine deutsche

Messepremiere. Er war im Einsatz

auf einer Musterbaustelle zu sehen.

Gebieten. Die Hubkräfte der Maschine mit

einem Betriebsgewicht von 17,3-19,8 t

liegen dabei auf Augenhöhe mit Maschinen,

die schwerer sind und mit einem

langen Heck einen größeren Schwenkradius

brauchen. Das vergleichsweise

geringere Gewicht, die kompakten

Abmaße und die niedrige Höhe des

Mobilbaggers, vereinfachen zusätzlich den

Transport.

In diesem Jahr bildete ein WA270-8

Radlader mit Separatorschaufel einen

weiteren Schwerpunkt im Messeauftritt

des japanischen Baumaschinenherstellers.

Der WA270-8 stand stellvertretend für die

umfangreichen Lösungen von einzelnen,

gezielt ausgewählten (Ausstattungs-)

Optionen bis hin zur „Full-Waste-Spezifikation“,

die Komatsu anbietet, um beste

Ergebnisse und maximale Sicherheit bei

Einsätzen im Müll- und Recycling sicherzustellen.

Die Waste- & Recycling-Spezifikation

gibt es für Radlader des Typs

WA200 bis WA475. Kunden können ihre

passende Maschine aus dem breiten

Komatsu Radlader-Programm, mit einem

Betriebsgewicht von 12 t bis 26,85 t und

Schaufelvolumen von 1,9 m³ bis 13 m³ –

bei Nutzung einer Leichtgutschaufel –

wählen. Diese besondere Spezifikation

beinhaltet unter anderem Optionen wie

Schaufelzylinderschutz, Schutzgitter und

durchstichfeste Bereifung mit Ventilschutz.

Doch auch individuelle Sonderlösungen

sind in enger Zusammenarbeit

zwischen Kunde, Vertriebspartner und

Komatsu möglich. Zur Entwicklung

werden modernste Technologien, wie der

Virtual-Reality Raum im Komatsu Werk

in Hannover genutzt, um Anbauten und

Modifikationen zu entwickeln und vor dem

ersten physischen Einbau zu testen und

zu begutachten.

www.kuhn.at | www.komatsu.eu

Auf dem Messestand in

der Halle zeigte Komatsu

den WA270-8 Radlader

mit Separatorschaufel.

Die Waste- & Recycling-

Spezifikation gibt es für

Radlader des Typs WA200

bis WA475.

KOBELCO

Spezialist für Altfahrzeuge

Präsentiert wurden von Kobelco Trägergeräte zwischen 3.400 kg und 37.500 kg,

zwei davon in Zusammenarbeit mit dem Anbaugeräte-Hersteller Mantovanibenne

und seinem vielseitigen MBI-Programm an Abbruch- und Schrottscheren,

Pulverisierern und Abbruch- und Sortiergreifern.

Z

u sehen war der Kettenbagger Kobelco

SK350NLC-11E mit der direkt am

Ausleger montierten Schrottschere MBI

SH600R. Mit rund 37.500 kg Betriebsgewicht

der Grundmaschine und transportfreundlichem

2.990 mm NLC-Fahrwerk

eignet sich der Bagger im aktuellen

Performance-X-Design für kurzfristige

Baustellen-Einsätze ebenso wie für den

Dauerbetrieb auf Recyclinghöfen oder im

Stahlwerk.

Mit der 6 t Schere lassen sich durch

eine einzelne Maschine Stahlkonstruktionen,

Maschinenbauteile, Waggons,

Lokomotiven etc. bedarfsgerecht zerkleinern

und vorsortieren. Mit über 9.000 kN

Schneidkraft trennt die MBI-Schere auch

schwere Stahlträger (Ø HEA: 700 mm/

HEB: 360 mm) und -rohre (Ø: ca. 500 mm),

was insbesondere das Chargieren von

sortenreinen und maßgerechten Recycling-

Stählen bereits vor der Anlieferung oder

direkt im Stahlwerk erleichtert. Im

direkten Vergleich zur manuellen Schneidbrenner-Zerkleinerung

ist das wesentlich

produktivere Bagger-Schere-Verfahren um

bis zu 60% wirtschaftlicher – und dies bei

ungleich besseren Voraussetzungen für

Personal und Umwelt.

Eine höhere Produktivität bei gleichzeitig

steigender Wertschöpfung versprechen

auch die Multi-Demontagebagger, die

Kobelco insbesondere auch für Fahrzeugverwerter

anbietet. Eine Klemmzange am

Unterwagen fixiert das Altfahrzeug und

bietet diverse Werkzeuge zum einfachen

Lösen und Schneiden von Einzelkomponenten

(z.B. Kabelbäume). Die spezielle

Demontageschere ermöglicht ein schnelles

Zerlegen der Karosserien mit fachgerechter

Trennung der enthaltenen Wert- und

Reststoffe. Auf der IFAT präsentierte

Als Spezialisten

in der Altfahrzeug-Verwertung

bieten die

Multi-Demontagebagger

von

Kobelco kurze

Prozesszeiten

mit nur einer

Maschine und

eine hohe

Wertschöpfung

durch sortenreine

Wertstoffe.

Kobelco den SK210-11E MD mit der 2 t

Schere Kobelco KVE720PR. Gegenüber

der Grundmaschine besitzt das Modell ein

höheres Gegengewicht und ein spezielles

Schutzpaket (Kabinengitter, Zylinderabdeckungen,

Karosserieverstärkungen, etc.).

Als wendigere Kurzheck-Option bietet der

Hersteller auch den Kobelco SK140SRD-7,

ebenso in der aktuellen ergonomisch

optimierten Performance-X-Generation.

www.kobelco-europe.com

www.mantovanibenne.com

Von links: Dominik

Erath (Export

Manager, Mantovanibenne),

Paolo

Mantovani (CEO,

Mantovanibenne)

und Hanns Markus

Renz (Vertriebsleiter

D-A-CH, Kobelco)

vor dem Kobelco

SK350NLC-11E mit

der direkt am Ausleger

montierten

Schrottschere MBI

SH600R.

68 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 69



IFAT

IFAT

ZEPPELIN

Zwei Produktneuheiten für die

Recycling- und Entsorgungsbranche

Einen repräsentativen Querschnitt des umfangreichen Cat Leistungsspektrums

in Sachen Umschlagtechnik zeigte die Zeppelin Baumaschinen GmbH. Mit dem

Cat MH3050 Umschlagbagger und dem Kettenbagger 330MHD wurden auch

zwei Produktneuheiten für die Recycling- und Entsorgungsbranche vorgestellt.

D

ieser reichte von kleiner und großer

Radladertechnik über den neuen

Telelader ZL60T sowie den kompakten

Cat Umschlagbagger M314MH bis hin

zum 50 t schweren Cat Umschlagbagger

MH3050. Im wahrsten Sinne raumgreifend

präsentierte sich dabei der MH3050,

der größte radbasierte Cat Umschlagbagger,

mit einer Reichweite von 18 m. Der

Auf dem Demo-Gelände

überzeugte der neue Cat

330 Medium High Demolition-Kettenbagger

mit

der Abbruchschere

MP324 im Bereich der

Mineralzerkleinerung.

Die hydraulisch hochfahrbare

und bis zu 30°

kippbare Kabine war

ein echter Hingucker.

Innovative Assistenzsysteme, wie

Cat E-Fence, Cat Payload und VisionLink,

machen auch in der Umschlagtechnik die

Arbeit deutlich effizienter und sicherer.

MH3026 mit 28 t sowie der M314MH mit

19 t rundeten das Portfolio ab und

demonstrierten somit, dass Zeppelin für

jede Anwendung das passende Angebot

bereithält.

Mit dem kabelelektrischen MH3022

Elektro, einem vollelektrisch angetriebenen

22 t Umschlagbagger, setzte Zeppelin

auch deutliche Akzente in puncto alternative

Antriebe. Flankiert wurde das

Angebot von einem Radlader-Trio, dem

Cat 950 GC, dem Cat 908 in Highlift-Ausführung

sowie dem neuen ZL60T, der mit

einer beeindruckenden Auskipphöhe

punktet. Mit einer Schaufel lässt sich der

Teleskoparm bis auf 4,8 m ausfahren.

Darüber hinaus konnten sich die

Besucher über das neue Cat VisionLink 3.0

und die weiteren innovativen Cat Assistenzsysteme

informieren, die auch in der

Umschlagtechnik die Arbeit deutlich

effizienter und sicherer machen. Sicherheitsfeatures,

Spezialausrüstungen,

digitale Assistenzsysteme und Flottenmanagementlösungen

von Caterpillar wurden

auch bei den Live-Demos im Rahmen der

VDMA-Praxistage deutlich herausgestellt.

Ein Cat Kettenbagger 330 MHD (Medium

High Demolition) wurde hier erstmals der

Öffentlichkeit präsentiert und demonstrierte

eindrucksvoll seine Fähigkeiten. So

ist er prädestiniert für innerstädtische

Abbrucharbeiten an mittelgroßen, bis zu

fünfstöckigen Gebäuden unter beengten

Platzverhältnissen. Seine eigens dafür

entwickelte Arbeitsausrüstung sowie viele

weitere spezielle Merkmale, wie zum

Beispiel die hydraulisch hochfahrbare und

um bis zu 30° kippbare Abbruchkabine, der

hydraulisch verstellbare Unterwagen und

das teilabsetzbare Kontergewicht, machen

die Maschine produktiv, sicher und einfach

zu transportieren. Die spezielle Abbruchkabine

mit Steinschlagschutz- und

Frontgitter sowie P5A Verbundglas in

Front- und Dachscheibe inklusive Parallelscheibenwischern

bietet dem Fahrer beste

Sicht und maximalen Schutz.

Bei den Praxistagen für die Holz- und

Biomasse zeigte neben dem Cat Umschlagbagger

MH3024 der neuen Maschinengeneration

auch der Cat Radlader 938 mit

der neuen Joystick-Lenkung, was in ihm

steckt. Angetrieben mittels feinfühligem

und gleichzeitig kraftvollem hydrostatischen

Antrieb mit Load-Sensing Hydraulik

überzeugte der 16 t Radlader durch

Kraftstoffeffizienz und niedrige Betriebskosten.

www.zeppelin-cat.at

ROCKSTER

Aufbereitungskette im Einsatz

Rockster war auf der Demo-Fläche mit einer

Aufbereitungskette präsent, bestehend aus

einem raupenmobilen Prallbrecher R1000S und

einer Siebanlage RSS410. Kombiniert waren die

beiden Rockster-Anlagen mit einem Waschsystem

der Firma WIMA mit Sitz in Wilsdruff.

Ursprünglich spezialisiert auf Siebmaschinen,

umfasst das Portfolio des Unternehmens heute

eine breite Palette innovativer Produkte, von

Hydrodichtetrennern über Sandfänge bis hin zu

Doppelwellenschwertwäschen. WIMA ist

Teil der LIG-Unternehmensgruppe zu der

seit kurzem auch Rockster gehört. Die LIG

GmbH mit Hauptsitz in Velbert ist eine

international agierende Unternehmensgruppe,

die in den Geschäftsfeldern

Re cycling, Mineral & Rohstoffe,

Bioenergie, Metall, Wasser, Dienstleistungen

und digitale Lösungen tätig ist.

www.rockster.at

HKM

Für jeden Behälter den richtigen Anhänger

HKM zeigte unter

anderem die Familie der

Behälter-Transport-

Anhänger BTA.

Mit seinen Behälter-Transport-Anhängern

BTA ist HKM ein wesentlicher Teil in

einer leistungsstarken Logistikkette von

Absetzmulden und Abroller für Recycling

und Entsorgung. Damit Anwender die

Transporte effizienter gestalten können,

hat HKM für die Baureihe der Absetzmulden

umfassende Möglichkeiten für die

Ladungssicherung im Programm. Dabei

kann HKM für jede Anforderung eine

durchdachte und zertifizierte Ladungssicherung

anbieten. Diese reichen in der

Bandbreite von Kettenspanner, über der

pneumatischen Ladungssicherung und

werden mit der neuen Variante, dem HKM

Hebelfix, ergänzt. Eingebaut können diese

Ladungssicherungssysteme in alle

Baureihen werden: sowohl in Tandemanhänger

als auch in den 2- und 3-achsigen

Drehschemelanhänger. Damit können die

Absetzmulden nach DIN 30720 für einen

einfachen und kostengünstigen Transport

schnell und umfassend gesichert werden.

Besonderes Augenmerk wurde von HKM

auf die Weiterentwicklung der Baureihe

der Tandemanhänger gelegt. Die Messepremiere

erlebte die kürzlich in den Markt

eingeführte Baureihe A14 K Kombi. So

kann die Baureihe A14 K sowohl die

üblichen Absetzmulden als auch durch

seine ebene Plattform Absetz-Müllpressen

bedarfsgerecht aufnehmen. Diese komplette

Neuentwicklung ist auch durch

seine vorbildlichen integrierten Anschläge

überzeugend in seinen flexiblen Einsatzmöglichkeiten.

Rockster Geschäftsführer Norbert

Feichtinger vor dem R1000S und der

Siebanlage RSS410. Den Abschluss der

Aufbereitungskette bildete eine Waschanlage

der Firma WIMA.

Die Drehschemel-Baureihe A18 ist mit der

bewährten HKM absenkbaren Zugdeichsel

ein Multitalent. Damit können zwei

Absetzmulde oder eine übergroße Absetzmulde

optimal im Lastschwerpunkt

platziert und umgeschlagen werden. Der

Fahrer hat durch die durchdachte

Ladungssicherung einen praktischen

Arbeitsplatz mit bester Umsicht im

Recyclingalltag.

Darüber hinaus stellte HKM ein weiteres

Modell aus der neuen Anhängergeneration

aus: den G18 S. Der Abrollanhänger mit

einem längsverschiebbaren Schlitten

vereint die Vorteile aus gewichtsoptimierter

Bauart und überarbeiteten Schlittenrahmen.

www.zandt-cargo.de

70 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 71



SONDERTHEMA WERKZEUGE

SONDERTHEMA WERKZEUGE

UNTER STROM

Elektrowerkzeuge auf dem Vormarsch

Moderne Elektrowerkzeuge sind auf den Baustellen nicht wegzudenken, der Trend hin

zum kabellosen akkubetriebenen Werkzeug ist unübersehbar. Was nicht groß verwundert,

braucht die aktuelle Akku-Technologie vor allem auch hinsichtlich der nötigen

Power selbst den Vergleich mit benzinbetriebenen Geräten nicht mehr zu scheuen. Die

zunehmende Verbreitung von hochwertigen und leistungsstarken E-Werkzeugen wirkt

sich positiv auf unsere Umwelt aus, ist hoch effizient und, ausgestattet mit den entsprechenden

Features, tragen sie auch zur Erhöhung der Arbeitssicherheit für die

Anwender auf der Baustelle bei. Wir haben uns am Markt umgesehen und für

Sie eine Auswahl interessanter, aktueller Neuheiten zusammengestellt.

T

raditionell wurden Baustellen von schweren,

benzinbetriebenen Maschinen dominiert.

Obwohl diese Geräte leistungsstark sind,

sind sie auch laut, erzeugen Emissionen und

erfordern regelmäßige Wartung. Elektrische

Werkzeuge bieten eine attraktive Alternative,

um die täglichen Herausforderungen zu

bewältigen. Der Trend in diese Richtung hält

ungebrochen an, schließlich bieten sie nicht nur

die erforderliche Kraft, sondern auch eine

präzisere Steuerung, was zu effizienteren und

hochwertigeren Ergebnissen führt. Außerdem

erfordern elektrische Werkzeuge in der Regel

weniger Wartung, weil sie weniger bewegliche

Teile haben und keine regelmäßigen Öl- und

Filterwechsel benötigen. Dies reduziert nicht

nur die Betriebskosten, sondern auch die

Ausfallzeiten aufgrund von Wartungsarbeiten.

Kosten und Ressourcen können auch durch das

Angebot von Akku-Allianzen wie AmpShare

oder CAS gespart werden, indem sie die Kompatibilität

von Akkus und Ladegeräten zwischen

verschiedenen Werkzeugmarken erhöhen und

den Nutzern damit den Zugang zu einem

breiteren Spektrum an Werkzeugen erleichtern.

Eine weitere Möglichkeit, Kosten zu sparen, ist

die Miete von E-Werkzeugen, die den Zugang zu

den modernsten spezialisierten Geräten

ermöglicht und Wartung und Lagerung vereinfacht.

Zeitgemäße E-Werkzeuge bieten auch zahlreiche

Aussstattungen zum Schutz der Anwender, wie

beispielsweise elektronischer Überlastschutz,

Schnellstopp-Funktion, Sicherheitskupplung

oder Softstart. Viele derartige Sicherheitsfeatures

sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben,

andere werden von den Herstellern integriert,

weil sie von den Anwendern bereits standardmäßig

erwartet werden.

Und schließlich leistet der Übergang zu elektrischen

Werkzeugen auf der Baustelle auch einen

wichtigen Beitrag zum Umweltschutz: Sie

produzieren während ihres Betriebs keine

direkten Emissionen, wodurch sie die CO2-

Bilanz der Baustelle verbessern und die

Umweltbelastung verringern.

Foto: Makita

Hammerstark: Abbruchhammer mit 2 x 40V-Akkus

Mit einer Einzelschlagstärke von 72,8 Joule steht der HM004G seinen kabelgebundenen

Pendants um nichts nach. Die nötige Energie dafür liefern zwei 40 V max Akkus der

XGT-Serie, die in seitlichen Einschüben untergebracht sind und dadurch für eine

aus gezeichnete Balance sorgen. Die integrierte aktive Vibrationsunterdrückung

erhöht den Anwenderkomfort und beugt Ermüdung vor. Der HM004G ist

voraussichtlich ab Juli verfügbar.

www.makita.at

Foto: Dewalt

Das Powershift Akku-System mit der beeindruckenden

Kapazität von 554 Wattstunden ermöglicht lange Einsatzzeiten

der Werkzeuge.

Akku statt Benzin für den Betonbau

Mit der neuen Produktlinie Powershift, einem kabellosen Sortiment

bestehend aus Rüttelplatte, Stampfer, Rucksack-Flaschenrüttler,

Powerpack-Flaschenrüttler, Glättbohle und Kernbohrer, bietet Dewalt

hochprofessionelle Werkzeuge für die Elektrifizierung von Betonbaustellen

und ganzheitliche Lösungen für den gesamten Arbeitsprozess.

Die Produktlinie wurde speziell entwickelt, um den hohen Anforderungen

von Betonfachleuten an Leistung, Laufzeit und Ergonomie

gerecht zu werden. Dewalt Powershift ermöglicht den Anwendern auf

Akku-Werkzeuge umzusteigen, ohne die gewohnte Effizienz und

Leistung ihrer benzinbetriebenen Geräte einzubüßen. Das benutzerfreundliche

System besteht aktuell aus sechs Betonwerkzeugen, die

alle mit demselben Dewalt Powershift 554 Wh Akku und einem

passenden Hochgeschwindigkeits-Ladegerät betrieben werden

können. Zusätzlich wird das System von umfangreichen Dewalt

Portfolios an passenden Werkzeugen, Zubehör und Technologien

unterstützt.

www.dewalt.at

Die neue

Rüttelplatte MXF

PC50 ist Teil der

Milwaukee Akku-

Plattform MX FUEL.

Foto: Milwaukee

Hart im Nehmen

Das Herzstück des neuen 18 Volt Akku-Kombihammers ist ein

bürstenloser EC-TEC Motor, der in Kombination mit einem pneumatischen

Schlagwerk für schnellen Arbeitsfortschritt beim Bohren und

Meißeln in Beton, Stein und Mauerwerk sorgt. Der Motor arbeitet

verschleißfrei und setzt die Energie des Akkus praktisch verlustfrei in

optimale Leistung um. Die Kombination aus 2,6 Joule Schlagenergie,

Schwingungsdämpfer und ergonomischem Handgriff ist ideal bei

anspruchsvollen Anwendungen.

Der KHC 18 ist nicht nur kraftvoll, sondern auch extrem belastbar und

überaus vielseitig, auch dank des werkzeuglosen Bohrfutterwechsels.

So werden Hammerbohrer, Bohrkronen und Meißel mit dem SDS-

Plus-Bohrfutter blitzschnell aufgenommen. Das Schnellspannbohrfutter

erweitert das Spektrum an möglichen Einsatzwerkzeugen

zusätzlich um beispielsweise Bohrer mit zylindrischem Schaft oder

Bohrer, Bits und Bithalter mit Sechskantschaft. www.festool.at

In der Praxis erweist sich der KHC 18 als vielseitiges

Kraftpaket: Egal ob Hammerbohren, Bohren und

Schrauben ohne Schlag oder Meißeln.

Milwaukee: Erste reversierbare

Akku-Rüttelplatte in ihrer Gewichtsklasse

Die neue Rüttelplatte MXF PC50 ist mit einer maximalen Arbeitsgeschwindigkeit

von 27 m/min nicht nur eine der schnellsten

50 cm-Rüttelplatten auf dem Markt, sondern auch die erste

reversierbare Akku-Rüttelplatte in ihrer Gewichtsklasse. Für den

Richtungswechsel wird einfach der Klappgriff umgelegt.

Als Akkugerät kann die neue Rüttelplatte auch dort eingesetzt

werden, wo das bisher nur eingeschränkt oder unter großem

Aufwand möglich war, etwa auf Tunnelbaustellen oder in

Schächten und Gräben. Denn die Belastung durch Lärm und

Vibrationen wird erheblich reduziert und Abgase werden am

Einsatzort vollständig eliminiert. Dies schützt die Gesundheit

des Anwenders und sorgt für Sicherheit auf der

Baustelle.

www.milwaukeetool.de

Foto: Festool

72 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 73



SONDERTHEMA WERKZEUGE

SONDERTHEMA WERKZEUGE

Zuwachs im „Professional 18V System“

Bosch baut mit vier Akku-Naglern und einem Akku-Klammergerät das

Portfolio an 18-Volt-Werkzeugen für präzise und einfache Befestigungen

aus. Die Nagler unterscheiden sich in Bezug auf die

ver wendbaren Nägel – mit Stärken zwischen 1,2 und 1,8 mm und

Längen zwischen 16 und 64 mm. Das Klammergerät setzt 1,2 mm

starke Klammern mit einer Rückenbreite von 5,8 mm und einer Länge

von 9,5 bis 38 mm. Alle fünf Akku-Geräte arbeiten mit einem bürstenlosen,

langlebigen Motor. Für bequemes und gleichzeitig effizientes

Arbeiten empfiehlt Bosch einen ProCore18V-Akku mit 4,0 Ah

Kapazität. Der Akku-Betrieb bietet mehr Flexibilität bei vergleichbarer

Leistung herkömmlicher pneumatischer Geräte oder von

Gaskartusche-Naglern. Durch den speziellen Auslöse-Mechanismus

per Schwungradantrieb haben die Geräte darüber hinaus einen

deutlich geringeren Rückschlag als Geräte, die mit komprimierter

Luft arbeiten.

www.bosch-professional.com

Foto: Fein

Der Fein Akku-Bohrschrauber ASCM 18-4 QM(P) AS ermöglicht

multifunktionellen Einsatz für die Anwendungen Bohren,

Kernbohren, Gewindebohren, Schrauben und Senken.

Foto: Bosch

Für präzise und einfache

Befestigungen: Bosch

Akku-Nagler und Akku-

Klammergerät.

Der Alleskönner: so vielseitig wie 8 Spezialmaschinen

Der 4-Gang Akku-Bohrschrauber Fein ASCM 18-4 QM(P) AS vereint in Kombination

mit Fein QuickIN Zubehören bis zu 8 Spezialmaschinen, wie etwa Gewindebohrer,

Winkelbohrmaschinen und Metallschrauber für Selbstbohrschrauben, in einer

Maschine. Ein breites Sortiment, bestehend aus 13 unterschiedlichen QuickIN

Schnellwechselaufsätzen, bietet eine große Anwendungsvielfalt für die Metallund

Holzbearbeitung. Bis zu 11 unterschiedliche Anwendungen rund um den

Einsatz beim Bohren, Kernbohren, Gewindebohren, Schrauben und Senken,

werden abgedeckt und das selbst an beengten und schwer zugänglichen

Arbeitsstellen.

Ein Vollmetall 4-Gang-Getriebe mit Drehzahlen von bis zu 4.000 1/min

ermöglicht einen doppelt so hohen Arbeitsfortschritt im Vergleich zu marktgängigen

2-Gang-Bohrschraubern. Auch ergonomisch besticht der ASCM 18-4

QM(P) AS durch einen optimal ausbalancierten Schwerpunkt direkt am Mittelhandgriff.

Durch den bis zu 40 cm langen Teleskop-Zusatzhandgriff behält man

auch bei hohen Drehmomenten die Kontrolle.

www.fein.de

Hytorc verstärkt seinen erfolgreichen Lion Gun

Sie funktionieren tadellos und kabellos: Die Akku-Drehmomentschrauber der Lion Gun Serie

gehören zu den nachgefragtesten Werkzeugen bei Hytorc. Als mobiles, geräuscharmes und

schlagfreies Montagewerkzeuge mit Drehwinkelfunktion und mit einem kontrastreichen

Display und integrierter Datenerfassung liefert der Lion Gun präzise,

wiederholgenaue Drehmomente. In Europa ist der Lion Gun in vier Varianten

erhältlich.

Angetrieben von einem verbesserten 36-Volt-Akku bringt der Lion Gun X 1000

präzise und dokumentierbar bis zu 1.356 Nm an Drehmoment auf – beginnend

bei 271 Nm. Dabei liegt er aufgrund seiner kompakten Bauweise, dem ergonomischen

Pistolengriff und einem Gewicht von gerade einmal 4,3 kg sehr gut in der

Hand. Damit ist er ein universell einsetzbares Montagewerkzeug, das sich

ortsungebunden, schnell und einfach einsetzen lässt.

https://hytorc.com

Foto: Rothenberger

Das kabellose Zweiwege-Gelenk-Videoboreskop

BR450W-A2.

Starker Akku-Drehmomentschrauber

mit

integrierter Datenaufzeichnung

und Bluetooth-

Übertragung.

Kabellose Videoendoskope

Die beiden kabellosen Modelle, das Dualkamera-HD-Modell BR450W-D und

das Zweiwege-Gelenk-Modell BR450W-A2, bieten Fernsteuerung und -anzeige,

Dokumentations- und Freigabeoptionen sowie eine intuitive Benutzeroberfläche,

die die Fehlersuche an schwer zugänglichen Stellen vereinfacht. Bei

einer Verbindung per WLAN und per App lässt sich das Bild mit einer

Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln auch von der Ferne betrachten, Bilder,

Videos und Audioaufnahmen können mit Kunden und Kollegen geteilt und die

Informationen zur Identifizierung und Dokumentation von Problemen

während einer Inspektion verwendet werden.

www.flir.de

Foto: Hytorc

2 in 1 Akku-Kanten- und Oberfräse

Die Flex-Elektrowerkzeuge GmbH hat ihr umfangreiches

Akku-Sortiment um die leistungsstarke

Akku-Kombi-Oberfräse CER 18.0-EC erweitert. Die

2 in 1 Kombi-Kanten- und Oberfräse ist durch eine

Quick-Lock Spindel und die werkzeuglose Motor-

Fixierung in wenigen Sekunden für den passenden

Einsatz gerüstet. Die mit 1,6 kg Gewicht leichteste

Kombi-Fräse am Markt lässt sich komfortabel für

verschiedene Einsatzbereiche nutzen und bietet

durch das kompakte Design und den kabellosen

Betrieb maximale Flexibilität beim Fräsen. Der

kräftige 18V-Antrieb der CER 18.0-EC ist mit einem

bürstenlosen Motor inklusive Überlastungsschutz,

Temperaturüberwachung und Konstant-Elektronik

ausgestattet.

www.flex-tools.com

ÖKONOMISCH MIETEN.

ÖKOLOGISCH ARBEITEN.

Mietlösungen von Zeppelin Rental Österreich

für umweltgerechtes Bauen und Arbeiten.

Die 2 in 1 Kombi-Kanten- und Oberfräse

CER 18.0-EC ist durch eine Quick-Lock Spindel und

die werkzeuglose Motor-Fixierung in wenigen

Sekunden für den passenden Einsatz gerüstet.

74 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

0800 -1805 8888 oder zeppelin-rental.at



SONDERTHEMA WERKZEUGE

SONDERTHEMA WERKZEUGE

Foto: Riexinger

Neuer Akku-Drehmomentschlüssel der BTW-Serie

Der neue Akku-Drehmomentschlüssel der BTW-Serie von Enerpac liefert

beeindruckende Drehmomente in einem autonomen, handlichen und

mobilen Gesamtpaket. Komplett ausgestattet mit einem integrierten

digitalen Motor-Vectoring-System, das ein genaues und reproduzierbares

Drehmoment von bis zu 8.130 Nm garantiert, ist der BTW-Akku-Drehmomentschlüssel

überaus einfach zu bedienen. Mit Modellen für Vierkantgrößen

von 3/4“-1“-1 1/2“ Zoll kann der Drehmomentschlüssel für die

meisten Verschraubungsszenarien eingesetzt werden und bietet somit eine

vielseitige Lösung.

Die punktgenaue Präzision wird durch das umfassendste Vorprogrammierungs-

und Kalibrierungsverfahren für Akku-Drehmomentschlüssel erreicht.

Durch die sorgfältige Kalibrierung an 60 verschiedenen Punkten – weit

mehr als die üblichen 7 Punkte – erreichen die Drehmomentschlüssel der

BTW-Serie eine beeindruckende Genauigkeit von +/- 5% über ihren

gesamten Betriebsbereich.

www.enerpac.com

Die neue Riexinger Akku-Range:

HGV 100 A, HG 90 A und MSG 40 A.

Dank des intuitiven LCD-Displays kann

das Drehmomentziel schnell eingestellt und

problemlos angezogen werden.

Handschweißgeräte zum Fügen von Kunststoffen

Auf der Weltmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft,

der IFAT 2024, präsentierte Riexinger vor kurzem die ersten

patentierten Akku-Stumpf- und Muffenschweißgeräte, die als bahnbrechende

Entwicklung in der Kunststoffbearbeitung gelten. Kunststoffschweißen

ist als Verfahren nicht nur umweltverträglicher als das Kleben

von Kunststoffen, sondern auch wirtschaftlicher und beständiger. Treten

mechanische und thermische Belastungen an oder bei Bauteilen auf, ist

Kunststoffschweißen die sicherste oder manchmal gar die einzige

Möglichkeit, Teile zusammen zu fügen.

Die neuen Handschweißgeräte zum Stumpfschweißen und/oder Muffenschweißen

sind vielfältig und universell für verschiedenste Materialien

und Anwendungen einsetzbar. Die Temperaturregelung erfolgt über einen

Thermostat oder eine Elektronik. Heizplatten zur direkten Materialverarbeitung

sind entsprechend antihaft beschichtet. Wahlweise gibt es

umfangreiches Zubehör, für Muffenschweißgeräte Heizdorn und –muffen

mit Antihaftbeschichtung in verschiedenen Größen sowie Tragekästen aus

Stahlblech für die Geräte nebst Zubehör. Die Geräte können einfach mit

universellen Aufnahmen am Handgriff für maschinelle Anwendungen

eingesetzt werden.

www.riex.de

Foto: Enerpac

Foto: Rothenberger

Für jede Anwendung den richtigen Geradschleifer

Für die Metallbearbeitung an schwer zugänglichen Stellen ist ein Geradschleifer

unverzichtbar. Metabo brachte Ende des Vorjahres vier neue

18-Volt Akku-Geradschleifer mit verschiedenen Ausstattungen auf den

Markt. Die neuen Modelle sind besonders ergonomisch und liegen durch

ihren schmalen Griffumfang von 153 mm perfekt in der Hand.

Die Drehzahlen von 8.000 bis 28.000 Umdrehungen pro Minute können in

elf Geschwindigkeits-Stufen exakt an das Einsatzfeld und an das zu

be arbeitende Material angepasst werden. Damit sind die vier Modelle echte

Allrounder bei der Verwendung von Fräsern, Schleifstiften und kleinen

Lamellenschleifrädern. Der GVB LTX BL 11-7 HT eignet sich vor allem für

Anwendungen mit großen Lamellenschleifrädern, das Compact-Modell ist

besonders leicht und mit seinem verkürzten Spannhals ideal für enge

Bereiche oder Überkopfarbeiten.

Die neue Geradschleifer-Reihe ist mit der leistungsstarken 18-Volt-Akkutechnologie

von Metabo ausgestattet. Innerhalb der markenübergreifenden

Akku-Allianz CAS sind derzeit mehr als 300 Maschinen von

mehr als 35 unterschiedlichen Herstellern mit einem Akku kompatibel

und beliebig kombinierbar.

www.metabo.com

Immer das passende Zubehör:

Metabo hat ein umfangreiches

Sortiment an verschiedenen

Fräsern, Schleifstiften und

Lamellenschleifrädern.

Mit High Speed präzise durch jede Wand

Dank ihrer speziellen 3D-Diamatrix nehmen es die DX High

Speed Dry Trockenbohrkronen von Rothenberger höchst

präzise und effizient mit Mauerwerk, Kalksandstein und

auch Stahlbeton auf.

Denn durch die dreidimensionale Positionierung der

Diamanten erfolgt die Abnutzung der Segmente kontinuierlich

und gleichmäßig, was das Bohren wesentlich leichter

macht und zudem die Lebensdauer der Bohrkronen

verlängert.

rothenberger.com

3D-Diamatrix: Dreidimensionale Positionierung der

Diamanten für schnittfreudiges Bohren, wenig

Kraftaufwand und lange Lebensdauer.

Fotos: Metabo

Neues fischer Setzgerät FXC 85

Das neue fischer Setzgerät FXC 85 für die Direktmontage

beschleunigt und vereinfacht das Befestigen in Beton, Stahl

und weiteren Verankerungsgründen. Als erstes rein batteriebetriebenes

fischer Setzgerät ergänzt es das bisherige Spektrum der

Tools mit Gas kartusche. Mit seiner Setzenergie von ca. 85 Joule

arbeitet das Tool kraftvoll und präzise, und mit 15.000

Be festigungen pro Servic eintervall ist es zudem besonders

langlebig. Der leistungsstarke 18V Akku ist innerhalb

von 65 min wieder vollständig aufgeladen und ermöglicht,

500 Nägel pro Akkuladung zu setzen.

Praktische Eigenschaften vereinfachen und beschleunigen die

Anwendung: Per User Interface am FXC 85 lässt sich das Tool intuitiv

ein- und ausschalten, der Status von Akku und Setzgerät ablesen

sowie ein Geräte-Reset durchführen. Mit dem Setztiefenverstellhebel

kann die Nagelsetztiefe schnell und einfach angepasst

werden. Der Stützfuß des FXC 85 gibt Halt, lässt sich aber in schwer

zugänglichen und engen Bereichen auch entfernen. Und das Arbeitslicht

leuchtet den Arbeitsbereich perfekt aus. www.fischer.group

Foto: Fischer

Das neue, batteriebetriebene

fischer Setzgerät FXC 85

sorgt für mehr Effizienz,

Geschwindigkeit und

Flexibilität beim

Befestigen in Stahl,

Beton und vielen

weiteren

Verankerungsgründen.

Tyrolit: Neue Generation

von Kernbohrmotoren

Gleich drei neue luftgekühlte Bohrmotoren runden

ab sofort das Tyrolit-Kernbohrsortiment ab: die Bohrmotoren

DME20, DME26 und DME32 bieten ein kompaktes,

ergonomisches Design in den Leistungsklassen von 2,0 und

2,6 sowie 3,2 kW und sind in verschiedenen

Ausführungen erhältlich.

Bei der Entwicklung der neuen Kernbohrmotoren

lag der Fokus neben der

Anwenderfreundlichkeit besonders auf

Zuverlässigkeit: Die neuen Bohrmotoren

verfügen deshalb über ein sehr robustes

Vollmetallgehäuse, ein 3-Gang-Ölbadgetriebe

sowie über elektronische und mechanische Überlastsicherungen.

Zudem sind sie mit einer Nivellierhilfe

und einer praktischen Leistungs- und Serviceanzeige

ausgestattet.

www.tyrolit.com

Die Bohrmotoren DME26

bzw. DME32 sind wahlweise

mit dem ModulDrill Schnellspannsystem

oder mit

Universalplatte erhältlich.

Foto: Tyrolit

76 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 77



FUHRPARK

FUHRPARK

DAIMLER TRUCK AG

Neue Marke TruckCharge

Daimler Truck führt in Europa die neue Marke TruckCharge ein. Unter

dem Namen fasst das Unternehmen alle seine bestehenden und

zukünftigen Angebote rund um E-Infrastruktur und das Laden von

Elektro-Lkw zusammen, d.h. Beratung, Hardware und digitale Dienste.

Daimler Truck will Kunden damit von der Energiegewinnung bis hin

zum Fahrzeugbetrieb ein wirtschaftliches Gesamtpaket anbieten,

damit diese das volle Potenzial der Elektrifizierung ausschöpfen

können. TruckCharge richtet sich sowohl an Lkw-Flottenbetreiber als

auch an Unternehmen aus der Industrie mit eigenem oder fremdbetriebenem

Lkw-Fuhrpark. Da in der Regel Fahrzeuge unterschiedlicher

Hersteller eingesetzt werden, ist TruckCharge unabhängig von der

Lkw-Marke verfügbar. Daimler Truck wird TruckCharge offiziell im

Rahmen der IAA Transportation im September in Hannover lancieren.

Dazu Karin Rådström, CEO Mercedes-Benz Trucks: „Wir wollen E-Mobilität

für unsere Kunden einfach und profitabel machen – auch über

TSCHANN

Porr setzt bei deutscher Großbaustelle

auf eine Tatra Phoenix 8x8 Flotte

Das internationale Bauunternehmen Porr wurde von einem deutschen Energieversorger mit

dem Bau eines Pumpspeicherkraftwerks in Forbach (Baden-Württemberg) beauftragt. Für den

Transport des Ausbruchmaterials sorgen mehrere Tatra Phoenix 8x8 Schwerlastkipper.

D

ie Arbeiten umfassen unter anderem

den Hohlraumbau von Kavernen,

Wasserspeicher und Stollen im bergmännischen

Vortrieb, den Rohbau der Kraftwerkskaverne,

die Herstellung zweier

Druckschächte sowie Spezialtiefbauarbeiten.

Dabei muss das Team der Porr

gewaltige Hohlräume und Stollen in das

Gestein sprengen und ausbrechen.

Geschätzt wird, dass 450.000 m 3 Felsausbruchsmaterial

anfallen.

Für den Transport des Ausbruchmaterials

hat man sich für eine Flotte von Tatra

Phoenix 8x8 Schwerlastkippern mit einer

18 m 3 Mulde und 28 t Nutzlast bei einem

Fahrzeug-Gesamtgewicht vom 44 t

den Kauf von Elektro-Lkw hinaus. Mit TruckCharge bündeln wir nun

unser Angebot an Lösungen unter einer Marke und wir planen, das

Portfolio kontinuierlich auszubauen.“ www.daimlertruck.com

Übergabe von 4 der 6 Tatra Phoenix

8x8 an die Porr AG (von links):

DI Robert Kerschl (Vertriebsleiter

Tatra, Tschann Nutzfahrzeuge GmbH)

und Ing. Andres Zraunig (Technischer

Leiter, Porr Equipment Services

GmbH).

Die Tatra Phoenix 8x8 Schwerlastkipper

werden bei dem Einsatz in

einem 24 Std. Dreischichtbetrieb

7 Tage/Woche im Einsatz sein.

entschieden. Die sechs Fahrzeuge werden

in einem 24 Std. Dreischichtbetrieb 7 Tage/

Woche im Einsatz sein. Porr baut dabei

auf die guten Erfahrungen mit Tatra

Schwerlastkippern beim Bau des Brenner-

Basistunnels, wo unter ähnlich harten

Bedingungen die Erwartungen voll erfüllt

wurden.

Für die Porr hat sich der Tatra mit

dieser und weiteren Referenzen auf

Porr-Baustellen empfohlen. „Für den

störungsfreien Materialtransport sind die

Traktionseigenschaften auf den schlechten,

bis 15% geneigten Fahrbahnen in der

Tunnelbaustelle entscheidend. Dazu

kommt, dass wir ein Stück öffentliche

Straße benützen müssen, was dank der

Straßenzulassungsfähigkeit des Tatra

ebenfalls möglich ist“, heißt es von Seiten

des Bauunternehmens.

Dieser Tage wurden die Fahrzeuge am

Tschann Hauptsitz in Salzburg von DI

Robert Kerschl an die Porr AG übergeben.

Kerschl dazu: „Der neuerliche Auftrag der

Porr AG zeigt, dass sich die Fahrzeuge im

härtesten Einsatz bewährt haben. Als

österreichischer Importeur der Marke

Tatra freuen wir uns natürlich sehr über

den Vertrauensbeweis, auch der deutschen

Kollegen, und wünschen ein herzliches

,Glück Auf‘ für das zukunftsweisende

Projekt.“

www.tschann.biz

Fotos: Tschann

DAIMLER TRUCK AG

Fit für den Baustellenalltag

Große Pläne hat man bei Daimler Truck mit dem Fuso eCanter. Nicht umsonst

zeigt sich die zweite Generation des im portugiesischen Tramal produzierten,

vollelektrischen Nutzfahrzeuges, vielseitiger denn je.

M

it insgesamt 46 Varianten, die auf

sechs verschiedenen Radständen

basieren, soll dabei auch das Bau- und

Baunebengewerbe verstärkt in den Fokus

rücken. „Fuso hat beim Next Generation

eCanter gleich an mehreren Stellschrauben

gedreht, um das vielseitige Nutzfahrzeug

mit Gesamtgewichten von 4,25 bis

8,55 t noch kompromissloser für die breit

gestreuten Einsatzmöglichkeiten zu

optimieren“, erklärt Daimler Truck-Pressesprecherin

Ulrike Kobler anlässlich der

Anfang Juni über die Bühne gegangenen

Fuso Next Generation eCanter Driving

Experience. Mit seinem kompakten

Wendekreis und der hohen Nutzlast soll

der ganz ohne fossile Energieträger

auskommende Lastenesel das Beste aus

zwei Welten vereinen. „Wir haben einen

robusten Klein-Lkw, der sich handlich wie

ein Transporter auch zu Baustellen in

engen Innenstadtgassen chauffieren lässt“,

unterstreicht die Pressesprecherin.

Drei verschiedene Batteriepakete

Ganz ohne Kompromisse wird der neue

eCanter auch in Sachen Reichweite

unterwegs sein. Mit Batteriekapazitäten

von 41, 83 und 124 kWh soll das Elektrofahrzeug

bis zu 200 km vollkommen

CO2-neutral unterwegs sein. „Das Spektrum

unserer Canter-Kunden ist breit

gestreut“, weiß Ulrike Kobler. Die einen

sind gerade einmal eine zweistellige

Kilometeranzahl pro Tag unterwegs, die

anderen legen im urbanen, aber auch im

ländlichen Raum 150 km und mehr

zurück. Sie alle können ihren neuen

Canter mit dem richtigen Mix aus

Batteriekapazität und Nutzlast maßgeschneidert

vom Band rollen lassen.

Geladen wird sowohl mit Wechsel- als

auch mit Gleichstrom mit bis zu 104 kW

Leistung. Eine Wechselstrom-Schnellladung

von 20 auf 80% ist je nach Batteriepaket

in rund 24 bis 39 min möglich.

Sechs verschiedene Radstände

Einen sehr großen Sprung hat der eCanter

bei den möglichen Fahrwerkskonfigurationen

gemacht. Statt wie bisher nur einen

Radstand mit 3,40 m, stehen jetzt gleich

sechs mögliche Radstände von 2,5 bis

4,75 m zur Verfügung. Die abgedeckten

Gesamtgewichte reichen von 4,25 bis

8,55 t. Damit ist der eCanter jetzt erstmals

auch B-Führerschein-tauglich, was das

Feld der möglichen eCanter-Nutzer

drastisch erhöht.

Im Innenraum erzeugt das Kabinendesign

einen modernen Look, in dessen Mittelpunkt

das 6,95 Zoll große Touchscreen

Radio, steht. Ein Multifunktionslenkrad

ermöglicht die einfache Steuerung der

Startklar – mit dem

neuen Fuso eCanter will

Daimler Truck in

Österreich auch im Bauund

Baunebengewerbe

verstärkt Akzente

setzen.

Kompakt – trotz echten

Nutzfahrzeug-Tugenden

ist der Next Generation

eCanter angenehm

handlich zu fahren.

digitalen LCD-Instrumentenanzeigetafel.

Die bewährte Geräuschdämmung sorgt für

ein angenehmes Innengeräuschniveau.

Die unterschiedlichsten elektronischen

Assistenzsysteme, wie z. B. der Active

Brake Assist sorgen für eine größtmögliche

Fahrsicherheit.

www.daimlertruck.com

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BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024

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FUHRPARK

FACTS

Motor: Elektro, 124 kW (169 PS)

Eigengewicht: 2.204 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.500 kg

Reichweite: rund 420 km

Listenpreis: 64.900,– Euro

(inkl. MwSt.)

+ vielseitiges Elektromobil

+ vernünftige Reichweite

+ aufgeräumtes Cockpit

- wenig Kopffreiheit im Fonds

- straffes Fahrwerk

- verspielte Türschnallen

E

in Ford Mustang als Firmenauto?

Warum denn nicht! Mit dem vollelektrischen

Ford Mustang Mach-E AWD hat Ford

ein stattliches SUV mit (relativ) viel Platz

im Programm, das ganz ohne fossile

Kraftstoffe auf Touren kommt. Mit einer im

echten Leben ermittelten Reichweite von

mindestens 420 km lassen sich mit dem

durchaus auf sportlich getrimmten Allradler

auch berufliche Termine ohne ständige

TOYOTA C-HR 2.0 HEV AWD LOUNGE

Extravaganz inklusive

R

eden wir doch einfach über Türschnallen.

Die sind bei der zweiten Generation

des Toyota C-HR nämlich überall dort,

wo sie sein sollten. Die um einen Halbstock

nach oben versetzte Variante bei den Türen

im Fonds der ersten C-HR-Modellreihe ist

(endlich) Geschichte. Abgesehen davon will

der neue Hybrid-Allradler der Japaner

vieles, nur nicht brav sein. Sein Design:

mutig, ohne zu übertreiben. Die Perfor-

Trendsetter – der Toyota C-HR bleibt auch in der

zweiten Generation auf deutlichem Abstand

zum Mainstream auf der Straße.

Alltagstauglich – mit

gut 420 km Reichweite

ist der Ford Mustang

Mach-E AWD auch als

Firmenauto eine

Überlegung wert.

FORD MUSTANG MACH-E AWD

Für den Cowboy in Dir

bange Blicke auf die Reichweitenanzeige

erledigen. Seinem Namen macht der

Elektro-Ford dabei auf jeden Fall alle Ehre,

daran ändern auch die immerhin 2,2 t (!)

Eigengewicht nichts. Einzig der Tempomat

gibt sich bei hügeligen Passagen deutlich zu

impulsiv und befördert den Mustang

Mach-E AWD doch öfter als notwendig über

die gesetzte Geschwindigkeit. Das je nach

Ladeinfrastruktur oft täglich gebrauchte

mance: überzeugend. Wenn man den

Antriebsstrang mit stufenlosem Getriebe

auch verstehen muss, um ihn sympathisch

zu finden. Die (üppige) Antriebskraft steht

ganz ohne Kraftunterbrechung (Stichwort:

Gangwechsel) von 0 weg zur Verfügung. Bei

flotterer Fahrweise und ebensolchen

Beschleunigungswünschen wandern die

Drehzahlen des 2,0 l-Motors mit 152 PS

jedoch in Sphären, die akustisch mehr an

Werkzeug der Elektromobilitätsnutzer, die

Ladekabel, sind im Stauraum unter der

„Motorhaube“ schnell zur Hand. Den

„Tankdeckel“ samt der Ladebuchse auf

Höhe des linken vorderen Kotflügels zu

platzieren, ist speziell bei Längsparkplätzen

mit Ladesäulen oft hinderlich.

Fazit: Vom entspannten Schritt bis zum

gestreckten Galopp, der Ford Mustang

Mach-E AWD ist überall in seinem Element.

FACTS

Motor: 2,0 l Benzin, 112 kW (152 PS)

Eigengewicht: 1.565 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 725 kg/725 kg

Testverbrauch: 5,1 l/100 km

Listenpreis: 47.490,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ sparsames Hybridfahrzeug

+ sportliches Handling

+ wertiger Innenraum

- stolzer Preis

- blechernes Türgeräusch

- wenig Platz im Fonds

eine emsige Biene, als an einen souveränen

Benziner erinnern. Der durchschnittliche

Kraftstoffverbrauch bleibt dafür mit

5,1 l/100 km in Bodennähe. Beim Platzangebot

für Fahrer und Beifahrer darf man

dem Compact High Rider (so die Langform

von C-HR) durchaus Blumen streuen. Da

sind wir schon weitaus größere Autos mit

weitaus weniger Platz in den vorderen

Reihen gefahren.

Fazit: Auch in der zweiten Generation

auffallend anders.

Wiederverwertet – bei den verwendeten Materialien

im Innenraum dominiert der Recyclinggedanke.

KIA EV9 GT-LINE

Zum Hauptdarsteller geboren

L

esen Sie beim ersten Satz dieser

Geschichte ruhig auch zwischen den

Zeilen. Denn der Kia EV9 fährt nicht, er

rollt auch nicht, er erscheint. Egal in

welchen Situationen ist ihm ein Übermaß

an Aufmerksamkeit sicher, das dort

und da ganz ungeniert sogar in Begeisterung

oder gar Ehrfurcht umschlagen

kann. Kein Wunder, wenn etwas mehr

als 2,6 t Lebendgewicht auf vier 285/45

R21-Pneus durchs Land rollen, ist das

vieles, aber sicher kein Business as

usual. In trockene Zahlen und Fakten

gehüllt, ist der Kia EV9 ein vollelektrischer,

allradgetriebener 6-Sitzer. Im

täglichen Leben wickelt Dich der

mächtige Kia vom Fleck weg mit Pflicht

wie Kür um den Finger. Das bei vielen

Elektromobilen unverändert leidige

Reichweitenthema erledigt er im

Vorbeigehen. Nach zwei Stunden

Durchdacht – die Ladekabel werden

unter der „Motorhaube“ verstaut.

Überlandfahrt immer noch Energie für

weitere 340 km „im Tank“ zu haben, gibt

das erste dicke Plus bei der Mitarbeit.

99,8 kWh Netto-Akkukapazität hinterlassen

einfach ihre Spuren. Das zweite

große Plus holt er sich volley bei der

Ladegeschwindigkeit.

Geladen wird nebenbei

249 km in nur 15 min oder von 10 auf

80% in 24 min, da wird die gemütliche

Kaffeepause zwischendurch in praktikable

Zeitschranken verwiesen. Dass ein

Auto vom Format des Kia EV9 Platz bis

zum Abwinken hat, ist keine große

Überraschung. Umso erwähnenswerter,

dass das üppige Platzangebot bis in den

letzten Winkel des Innenraums durchdacht

ist. Quasi eine platzmäßige

Symbiose aus Quantität und Qualität,

bei der einfach alles stimmt. Bis hin zur

FACTS

FUHRPARK

Unübersehbar – der Kia EV9

GT-Line ist nicht nur wegen

der 2,6 t Eigengewicht eine

stattliche Erscheinung im

Straßenverkehr.

Motor: Elektro, 113 kW (154 PS)

Eigengewicht: 2.622 kg

Sitzplätze: 5+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/2.500 kg

Reichweite: rund 450 km

Listenpreis: 85.590,– Euro

(inkl. MwSt.)

+ ganz schön viel Elektroauto

+ top verarbeitet

+ rundum durchdachtes Ego

- nervige Assistenzsysteme

- stattlicher Wendekreis

- preisliche Positionierung

akkurat den räumlichen Gegebenheiten

angepassten Form der Fußmatten. Über

den aus unserer Sicht optisch leicht

entgleisten Dachhimmel im Cockpit (der

irgendwie an einen Plüschteppich

erinnert) sind wir auf ein anderes

interessantes und noch dazu nachhaltiges

Thema rund um den Kia EV9

gekommen: die im Innenraum verwendeten

Materialien. „Hochwertiger Eindruck,

haptisch ansprechend“ steht dazu in

unseren Testnotizen. Als Ausgangsmaterialien

finden recycelte Fischernetze für

die Teppichböden sowie recycelte PET-

Flaschen für Verkleidungen, Sitze und

Innenraumstoffe Verwendung. Dazu sind

die Ledersitze aus, man glaubt es kaum,

veganem Leder. Alle Achtung!

Fazit: Man möge uns die Floskel im

Abgang verzeihen, aber der Kia EV9 ist

wirklich nur eines: mächtig und prächtig.

80 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024

81



SERVICE

BÜCHER

STAHLBAU: TEIL 1: GRUNDLAGEN

6., erweiterte Auflage - Juni 2024; 688 Seiten

ISBN: 978-3-433-03437-8; 89,00 Euro

Das Buch vermittelt mit zahlreichen Beispielen das

Grundwissen für die Bemessung und Konstruktion im

Stahlbau und enthält Sonderkapitel zu Stabilität, neuen

Nachweismethoden und Kranbahnträgern. Das Buch wurde

für die 6. Auflage wesentlich erweitert und ist als Paket aus

Print-Buch und E-PDF erhältlich. Zentrale Themen des

Buches sind die Grundlagen zur Bemessung und Konstruktion

im Stahlbau. Für die vorliegende 6. Auflage wurden die

europäische Normung, neue Nachweismethoden und der

aktuelle Stand der Technik berücksichtigt. Darüber hinaus

gibt es gegenüber der 5. Auflage wesentliche Erweiterungen

zu den Themen Stabilität und zu Tragsicherheitsnachweisen

für Kranbahnträger. Das Buch enthält zahlreiche Berechnungsbeispiele

mit Nachweisen nach DIN EN 1993-1-1 und DIN EN 1993-1-8, die die

Anwendung der Bemessungs- und Konstruktionsregeln sowie die Durchführung

der Tragfähigkeitsnachweise in allen Einzelheiten zeigen. Neben vielen

Beispielen zu den Schwerpunktthemen werden auch statische Berechnungen

für zwei Hallenkonstruktionen im Gesamtzusammenhang behandelt.

Das vorliegende Lehrbuch ist für Studierende an Technischen Hochschulen,

Universitäten und Fachhochschulen sowie für in der Baupraxis

tätige Ingenieure konzipiert.

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MILLIARDENGRAB TECHNISCHER VERTRIEB?

Gabal Verlag, April 2024; 224 Seiten

ISBN: 978-3-96739-183-1; 32,90 Euro

NEUE EU-MASCHINENVERORDNUNG

1. Auflage 2024; 302 Seiten; Buch, E-Book

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Die EU-Maschinenverordnung

gilt als die „Bibel des Maschinenbaus“.

Mit ihr werden

grundlegende Sicherheitsund

Gesundheitsschutzanforderungen

festgelegt, die

Hersteller beim Inverkehrbringen

einer Maschine im

Europäischen Wirtschaftsraum

einhalten müssen. In

2023 löste die neue

EU-Maschinenverordnung

die bisherige EG-Maschinenrichtlinie

2006/42/EG

nach mehr als 15 Jahren

ab. Das Buch vermittelt

einen schnellen Überblick über die

Neuerungen in der EU-Maschinenverordnung und weist

auf wichtige Änderungen bei der praktischen Anwendung

des Regelwerks hin. Dazu werden die EG-Maschinenrichtlinie

und EU-Maschinenverordnung einander gegenübergestellt

und bilanziert. Die Autoren kommentieren die neue

Rechtsgrundlage ausführlich und zeigen notwendige

innerbetriebliche Anpassungen in der Konstruktion und

Dokumentation auf.

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neugierig macht, denn es steckt weit mehr dahinter als bloße Kritik.

Das Buch ist weit mehr als ein Ratgeber: Es ist eine Leitlinie für alle,

die im Vertrieb tätig sind und die Ambition haben, ihre Vertriebserfolge

nicht im Kontext unsicherer Konjunkturprognosen zu bewerten,

sondern systematisch und planbar zu gestalten. Autor Ulrich Dietze

ist Kopf und Geschäftsführer der Deutschen Vertriebsberatung GmbH.

Er ist einer der renommiertesten Experten für die Optimierung des Vertriebs. Dietze lädt ein, sich

mit den drei entscheidenden Faktoren – Prozesse, Tools und Fähigkeiten – intensiv auseinanderzusetzen,

um das Vertriebsteam, wie eine Profimannschaft im Sport, zu einem Spitzenreiter zu

machen. Gerade heute lässt sich mit den Möglichkeiten von Digitalisierung und KI der Aufbau

einer zukunftsorientierten, ressourcenschonenden und skalierbaren Vertriebskultur planen und

systematisch umsetzen. Wie das geht, weiß Ulrich Dietze wie kein Zweiter. Seit Gründung seiner

Vertriebsberatung im Jahr 1992 hat er gemeinsam mit seinem Team maßgeblich zur Effizienzund

Erfolgssteigerung von über 3.000 Unternehmen beigetragen. Dieses Know-how, die erfolgserprobten

Strategien und die bestechende Systematik bei Themen wie Akquisition, Anfragemanagement,

Angebotsgestaltung und -verfolgung gibt Dietze in diesem Praxisbuch weiter. Er deckt

die größten Fehler auf und liefert im Gegenzug den Schlüssel zu genau jenen Quellen, in denen

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82 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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