Baublatt Magazin Juni 2024
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NR. 6 | 2024
ein magazin der
specialmediacom
DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK
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Hohe Hubkräfte und niedriger Geräuschpegel
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12 | Graz
Spektakulärer Brückenhub für die
Erneuerung der Tegetthoffbrücke
24 | Lowatschek & Regner
Erste Ditch Witch AT120 wurde
an die Firma RBS übergeben
60 | IFAT
Neuheiten der Weltleitmesse
für Umwelttechnik in München
Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 11,00 € | Juni 2024 | www.baublatt.at
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EDITORIAL
Große Herausforderungen
Neben der Schaffung von Wohnraum
zählt der Erhalt und die Weiterentwicklung
unserer Infrastrukturen zu
den wichtigsten Aufgaben der Bauwirtschaft.
Eine Mammutaufgabe im Bereich der
Infrastruktur-Projekte ist der Ausbau der
E-Ladeinfrastruktur. Auch wenn das
Verbrenner-Aus mit 2035 aktuell wieder
diskutiert wird, die Zahl der
E-Autos wird in den nächsten
Jahren weiter steigen. Mit Mai
2024 sind laut Statistik Austria
alleine in Österreich 170.000
E-Autos zugelassen. Neben
Schnellladestationen wird das
Laden am eigenen Stellplatz zu
Hause oder während der Arbeit
immer gefragter. Es gibt aber
natürlich auch rechtliche
Vorgaben: So muss laut Wiener
Baurechtsnovelle 2023 bis zum
Jahr 2030 für bestehende
Nicht-Wohngebäude mit über
20 Stellplätzen für jeden
zehnten Stellplatz ein Ladepunkt errichtet
werden. Weiters wird sich ab 2026 die
EU-Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung
auf zahlreiche Unternehmen
auswirken. Im Mittelpunkt stehen die
Auswirkungen der eigenen Tätigkeiten auf
den Klimawandel. Ein wesentlicher Bestandteil
wird das Flottenmanagement und die
Umstellung auf einen E-Fuhrpark sein.
Unterm Strich zeichnet sich hier für den
Leitungsbau ein enormes Potenzial ab, das
sich in unserer aktuellen Ausgabe bereits
widerspiegelt: Die Firma RBS Rohrbau-
Schweißtechnik investierte in drei Ditch
Witch Bohranlagen. Darunter die erste Ditch
Witch AT120 Österreichs, die auch beim
Karl Englert
Verlagsleiter und Herausgeber
BAUBLATT.ÖSTERREICH
Mega-Infrastrukturprojekt „SuedOstLink“ in
Deutschland zum Einsatz kommt. Dabei
handelt es sich um eine Gleichstrom-Erdkabelleitung,
die Strom aus erneuerbaren
Energien von Nord- und Ostdeutschland
nach Bayern transportieren wird.
Aber auch abseits der E-Mobilität tut sich
etwas. Immer mehr Betriebe steigen auf den
synthetischen Diesel-Ersatz
HVO 100 um, der bis zu 90%
weniger CO2-Emissionen
verursacht. Wir berichteten in
unserer letzten Ausgabe über
die Maßnahmen der Firma
Swietelsky in diese Richtung.
Vor kurzem forderte Davor
Sertic, Spartenobmann der
Wirtschaftskammer Wien, dass
die Verwendung von HVO 100
auch Unterstützung durch die
Politik erfährt: „HVO 100 ist
zumindest eine Brückentechnologie,
die uns ohne große
Investitionskosten sofort und
massiv bei Emissionsreduzierungen hilft.
Um HVO 100 flächendeckend in Österreich
attraktiv zu machen, braucht es politische
Unterstützung und optimale Rahmenbedingungen.
Beispielsweise indem der aktuell
etwas höhere Literpreis von HVO 100 als
Klimamaßnahme gestützt und an den
herkömmlichen Dieselpreis angeglichen
wird.“ Eine Maßnahme, von der auch die
Bauwirtschaft und unsere Umwelt enorm
profitieren würden. Bleibt mir nur noch,
Ihnen eine interessante Lektüre mit unserer
neuen Ausgabe und einen erholsamen
Sommer zu wünschen!
Meint herzlichst
Ihr Karl Englert
Komatsu PC88MR-11:
stark auf engen Baustellen
Der 9 t Bagger PC88MR-11 zeichnet
sich durch hohe Hubkräfte und einen
niedrigen Geräuschpegel aus. Gleichzeitig
bietet er eine hervorragende
Mobilität bei optimaler Leistung und
ist damit der perfekte Partner für
städtische und beengte Baustellen. Ob
auf Straßen, in Innenhöfen oder im
Einsatz an der Kanalisation – der
PC88MR-11 kann dank seines engen
Heckschwenkbereichs auch dort
effizient arbeiten, wo man mit
anderen Baggern nicht einmal
auf die Idee käme.
IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Juni 2024, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,
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Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst
Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung
über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.
BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 12,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 72,–
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4 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
INHALT
INHALT
56 GeoLanes: Durch den Einsatz von Drohnen
ist es der Firma Gebrüder Rüf nun möglich,
Baustellen effizienter zu vermessen.
58 Topcon: Mit Topcon Smooth Ride, vertrieben
von Kuhn, gibt es komplett neue Ansätze für
das rasche und exakte Asphaltfräsen.
59 TWF: Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft
wurde an die Firma Keller ein Bauer
BG 28 H Großdrehbohrgerät übergeben.
59 Wacker Neuson hat Anfang Juni 2024 das
neue Ersatzteillogistikzentrum in Mülheim-
Kärlich in Betrieb genommen.
RÜCKBLICK AUF DIE IFAT
Ab Seite 60 finden Sie unseren
Nachbericht zur IFAT Munich 2024.
Daimler Truck – S.62
Frutiger – S.65
HKM – S.71
Kaeser – S.67
Kaiser – S.63
Kiesel – S.61
Kobelco – S.69
Komatsu – S.68
Liebherr – S.66
Rehau – S.60
Rockster – S.71
Sennebogen – S.64
Zeppelin – S.70
Zwei Mobilkrane hoben Mitte Juni in Graz
das erste von zwei neuen Tragwerken der 14Tegetthoffbrücke in die zukünftige Endlage.
Foto: Daniel Reicher Reicher Media
ELEKTROWERKZEUGE SPEZIAL
72 Elektrowerkzeuge sind auf den Baustellen
nicht mehr wegzudenken. Wir haben uns am
Markt umgesehen und für Sie eine Auswahl
aktueller Neuheiten zusammengestellt.
MERLO ROTO
FUHRPARK
78 Daimler Truck führt in Europa die neue
Marke TruckCharge ein.
MENSCHEN + SZENE
8 Aktuelles bei Ringer, Zeppelin, Messe
GaLaBau, AM Baugeräte, Boels,
Palfinger und MAWEV.
PROJEKTE + PLANUNG
12 Graz: Für eine neue Straßenbahnstrecke
muss die 1975 errichtete Tegetthoffbrücke
von der Firma Granit statisch ertüchtigt
werden. Mitte Juni wurde das erste von
zwei neuen Teiltragwerken eingehoben.
MASCHINEN + TECHNIK
18 Zeppelin: Die Firma Zellinger in Walding
verstärkte ihre Erdbau-Kompetenzen mit
einem neuen Cat 320, der von Sitech Austria
mit einer 3D-Maschinensteuerung von
Trimble ausgerüstet wurde.
22 AM Baugeräte: Ein autonom fliegender
Laserscanner von Leica Geosystems
wurde an die Firma BDS übergeben.
24 Lowatschek & Regner: Die Firma RBS
Rohrbau-Schweißtechnik investierte in drei
neue Ditch Witch Geräte, darunter die erste
AT120 Horizontalbohranlage Österreichs.
28 Baumaschinentechnik: Im Forstwegebau
bewähren sich bei den Österreichischen
Bundesforsten die vollhydraulischen Schnellwechselsysteme
und Anbaugeräte der Firma
Baumaschinentechnik GmbH in Villach.
30 Kuhn: Das Hartsteinwerk Pronat-Preg
erneuerte in den letzten Jahren ihre drei
Starrrahmen-Muldenkipper von Komatsu.
Anfang Mai erfolgte die offizielle Übergabe
des dritten neuen HD605-8.
32 China: Im Mai 2025 findet in Changsha die
nächste Baumaschinenmesse CICEE statt.
34 MWT: Heck- und Seitenladerwaagen von
Mobile Wiege Systeme ermöglichen eine
präzise Gewichtsermittlung.
36 Liebherr: Die steirischen Feuerwehren
schätzen Liebherr Teleskoplader als vielseitige
Kraftpakete. 17 baugleiche T33-10 s,
die in den letzten Jahren übergeben wurden,
unterstützen bereits die Einsätze.
39 Stadt Wien: Das neue Gebäude der MA 48
ist das erste öffentliche Bauwerk der Stadt
Wien aus Recyclingbeton.
40 AAB Eisterer: Vibrationsbären sorgen dafür,
dass Rammgut effektiv gesetzt werden kann.
45 Ascendum wird Ammann Händler in den
Sparten Boden- und Asphaltverdichter sowie
Straßenfertiger in Österreich.
46 Avesco: Schärdinger Granit verstärkt im
Steinbruch Hoheneich den Abbau mit einem
Sandvik Reihenbohrgerät DQ240R, das von
Avesco Österreich übergeben wurde.
50 TWF: In Lübeck-Travemünde erfolgt die
Erweiterung des Skandinavienkais mit
TWF-Gleitschienenverbau.
24
52 Rockster: Ein Rockster R700 bewährt sich
beim Unternehmen UAB Trantera in Litauen
bei der Aufbereitung von Flusskies.
54 Digando: Um die Effizienz bei tausenden
Mietvorgängen zu erhöhen, digitalisiert
die Firma Goldbeck sie in Zusammenarbeit
mit Digando.
78 Tschann: Das Bauunternehmen Porr setzt
bei einer deutschen Großbaustelle auf eine
Tatra Phoenix 8x8 Flotte.
79 Daimler Truck: Mit dem neuen Fuso eCanter
will man in Österreich auch im Bau und
Baunebengewerbe verstärkt Akzente setzen.
80 Baublatt.Österreich Test:
Ford Mustang Mach-E AWD
Toyota C-HR 2.0 HEV AWD Lounge
KIA EV9 GT-Line
04 Editorial
82 Service
Literatur
STANDARDS
DER DREHBARE
WOLKEN
KRATZER
BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at
6 JUNI 2024
BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 7
MENSCHEN + SZENE
MENSCHEN + SZENE
RINGER
Ringer feiert 80 Jahre
Am 24. und 25. Mai 2024 feierte der Regauer Produzent für
moderne Gerüst- und Schalungssysteme sein 80-jähriges Bestehen
mit einer spektakulären zweitägigen Veranstaltung. Was
einst als kleine Werkzeugschmiede in Vöcklabruck begann, ist
heute ein internationales Familienunternehmen mit über 300
Mitarbeitern. Am Freitag feierten 650 nationale und internationale
Kunden und Geschäftspartner das Jubiläum. Zahlreiche
hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sprachen
ihre Glückwünsche aus. Am zweiten Tag öffnete Ringer
seine Tore für rund 1.500 Besucher. Eine enge Zusammenarbeit
und offene Kommunikation bilden das Fundament des Unternehmens,
das sich auch in internationalen Märkten in Europa
und Übersee etabliert hat. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit
mit der Region setzte Ringer durch die Spende der
Gesamteinnahmen aus der Veranstaltung an die Freiwillige
Feuerwehr Regau sowie die Lebenshilfe Regau. www.ringer.at
ZEPPELIN
Gold und Bronze beim Landeswettbewerb
Am 02. Mai 2024 fand der Lehrlingswettbewerb
für Land- und Baumaschinentechniker
in Mistelbach statt. Stefan
Kicker, Lehrling der Niederlassung Graz,
ist der Top-Performer und errang den 1.
Platz bei dieser anspruchsvollen Meisterschaft.
Auch Lukas Gatterer, Lehrling im
Bereich Power Systems, brillierte mit
einer außerordentlichen Leistung und
sicherte damit den 3. Platz im Wettbewerb.
Das gleich zwei von drei Medaillen
an Lehrlinge von Zeppelin Österreich
gehen, zeigt wie stark das Ausbildungsprogramm
unter den erfahrenen Händen
der Lehrmeister beim Unternehmen
Zeppelin ist. Die Berufsschule Mistelbach
organisierte den Landeswettbewerb
gemeinsam mit der Wirtschaftskammer
NÖ und den Innungen für die Lehrlinge.
Unter 100 Nachwuchstalenten wurden
12 Kandidaten vorqualifiziert. Landtagspräsident
Karl Wilfing gratulierte
persönlich und zeigte sich stolz auf die
außerordentliche Leistung der Lehrlinge.
Die Gewinner des Landeswettbewerbes
gehen nun für den Bundeswettbewerb
ins Rennen.
www.zeppelin-cat.at
LEICA GEOSYSTEMS
AM Baugeräte ist autorisierte
Werkstatt und Partner
Die in Raasdorf ansässige Firma
AM Baugeräte ist einer der
größten Leica Vertriebspartner im
Bereich Bauvermessung für
Österreich und war lange Zeit
auch der erste und einzige
offizielle Leica Servicepartner in
Österreich. Regelmäßig wird die
Serviceorganisation von AM
Baugeräte durch Leica Geosystems
geprüft. Ziel eines Leica
Service Audits ist es sicherzustellen,
dass ein Leica Händler nach
Leica Werksstandard die Geräte
repariert und somit weltweit
derselbe Hersteller-Qualitätsanspruch
bei allen Leica geprüften
Werkstätten erfüllt ist. Geprüft
wurden die ganze Organisation,
Abläufe, Kontrollmechanismen,
Serviceeinrichtungen, Messwerkzeuge
und Ausbildung der
Techniker.
Dazu Heinz Brunner, europaweit
tätiger Service-Auditor von Leica
Geosystems: „Die Werkstatt der
AM Baugeräte ist außerordentlich
gut organisiert und entspricht
allen Anforderungen des Audits,
Servicearbeiten auf höchstem
Niveau auszuführen. Besonders
ist der hohe Standard der
Servicedokumentation hervorzuheben.
Wir möchten der ganzen
Belegschaft zum erfolgreich
bestandenen Audit gratulieren.“
AM Baugeräte ist damit dazu
ermächtigt, ein Leica Service-
Certificate für Instrumente der
Leica Geosystems abzugeben.
Leica Geosystems Geschäftsführer
Andre Fischer: „Die Partnerschaft
mit AM Baugeräte besteht
bereits seit über 15 Jahren.
Aufgrund des wiederholt erfolgreichen
Audits werden wir in
Zukunft noch enger zusammen
arbeiten.“
www.am-laser.at
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MAWEV
Von links: Lukas Gebhart (Lagerhaus Hollabrunn-Horn), Stefan Kicker (Zeppelin
Österreich) und Lukas Gatterer/Zeppelin Österreich – Power Systems).
Verband begrüßt Firma Sigo als neues Mitglied
Der Österreichische Baumaschinenverband MAWEV freut sich, mit der in Mutters
ansässigen Sigo GmbH ein neues Mitglied begrüßen zu können. Das Team der Firma Sigo
rund um Geschäftsführer Stefan Pfeifer ist spezialisiert auf Baumaschinen- und Staplerersatzteile.
www.sigo.tirol | www.itraustria.at | www.mawev.at
8 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Von links: Channel Manager Jan Hoppe (Leica Geosystems Austria)
gratuliert Geschäftsführer Johannes Gruber (AM Baugeräte) zur
Auszeichnung als autorisierter Partner. Rechts Geschäftsführer
Andre Fischer (Leica Geosystems Austria).
MESSE GALABAU
GaLaBau bleibt krisenfest
Die GaLaBau, internationale Leitmesse für Urbanes Grün und
Freiräume in Nürnberg, trotzt den aktuellen Herausforderungen in
der Baukonjunktur. Das spiegelt auch der Anmeldestand wider:
Wenige Monate vor Messebeginn sind die Standflächen fast ausgebucht.
Zum 25. Jubiläum der Fachmesse in diesem Jahr präsentieren
diverse Aussteller in 14 Hallen sowie auf den Außenflächen ihr
vielfältiges Fachangebot.
www.galabau-messe.com
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MENSCHEN + SZENE
PALFINGER
Servicepräsenz in Österreich vergrößert
Mit der Eröffnung des neuen Standorts
Himberg baut Palfinger die Verfügbarkeit
von Serviceleistungen weiter aus. Seit
Dezember 2023 werden in Himberg bei
Wien Hubarbeitsbühnen und Ladebordwände
überprüft, gewartet und repariert.
Jetzt wurde die neue Niederlassung offiziell
eröffnet. Rund 100 Kunden und
Partner waren vor Ort dabei und konnten
sieben verschiedene Modelle von Hubarbeitsbühnen
selbst ausprobieren. „Mit
dem Standort Himberg kommen wir der
optimalen Verfügbarkeit unserer Serviceleistungen
ein bedeutendes Stück näher!
In Zusammenarbeit mit dem Vertrieb
sind wir damit bestmöglich aufgestellt,
den Markt in Österreich zu bedienen“, so
Gerhard Sturm, SVP Global Sales &
Service bei Palfinger. Im Bild (von links):
Anja Kaindl (Servicetechnikerin Standort
Am 6. Juni 2024 wurde der neue Standort Himberg feierlich eröffnet.
Himberg), Richard Payer (Vizebürgermeister
von Himberg), Robert Roider
(Manager Services Locations), Christian
Staller (Niederlassungsleitung Himberg),
Norbert Karrer (VP Sales & Service
EMEA Distribution), Robert Laimer
(Geschäftsführer Palfinger GmbH) und
Nicole Prandl (Customer Service
Himberg).
www.palfinger.com
Online-Rabatt
TERMINE
Bewertung kontaminierter
Liegenschaften
07.08.2024, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
Crashkurs Energiezukunft:
Gemeinnütziger Wohnbau
20.08.2024, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
Preisumrechnung in der Bauwirtschaft:
Festpreise vs. veränderliche Preise
28.08.2024, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
57. Internationale Holzmesse
28.-31.08.2024, Klagenfurt
www.kaerntnermessen.at
Thementag Beweissicherung und
Dokumentation am Bau
29.08.2024, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
GaLaBau
11.-14.09.2024, Nürnberg
www.galabau-messe.com
EFFC CO2 Calculator
13.09.2024, Zierl www.voebu.at
Spritzbeton-Düsenführerkurs
16.-20.09.2024, ZaB-Eisenerz
www.voebu.at
Thementage Beurteilung
von Bauschäden
18.09.-19.09.2024, Wien www.ars.at
BOELS
Übernahme von Riwal abgeschlossen
Wie Boels Rental bekannt gab, haben die Wettbewerbsbehörden
ihre Genehmigung zur Übernahme
von Riwal erteilt. Die Akquisition öffnet Boels die
Türen zu neuen europäischen Märkten, wie Spanien
und Frankreich. Das Know-how von Riwal im Bereich
Arbeitsbühnen erweitert das Produkt- und Dienstleistungsangebot
von Boels um eine neue Dimension.
Da mehr als 60% der Flotte elektrifiziert sind, trägt
NACHRUF
Komm. Rat Erwin A. Pendl verstorben
Der Österreichische Baumaschinenverband
MAWEV gibt tief betroffen bekannt, dass
Komm. Rat Erwin A. Pendl, langjähriger
Präsident und Ehrenmitglied, am 17. Mai
2024 im 93. Lebensjahr verstorben ist.
Komm. Rat Pendl war von 1957 bis 2003 in
der Baumaschinenbranche tätig. Zunächst
als Kaufmännischer Direktor der Firma
Schlamadinger und von 1982 bis 1992 als
General Manager der Firma Eisner (Generalvertretung
von Caterpillar). Von 1988 bis 2003 war er 15 Jahre
lang Präsident des MAWEV, dem er unter anderem ein
neues Leitbild vermittelte. In diese Zeit fällt auch der
Beitritt des MAWEV zum internationalen Verband
die Übernahme auch zu den Nachhaltigkeitszielen
von Boels bei. Die gesamte Flotte umfasst nun
55.000 Hubarbeitsbühnen. Mit 65 Niederlassungen
und fast 1.200 fachkundigen Mitarbeitern trägt
Riwal rund 310 Mio. Euro zum Umsatz der Boels-
Gruppe bei. Mit fast 830 Filialen in 27 Ländern
schafft die Übernahme zudem eine solide Grundlage
für weiteres Wachstum.
www.boels.com
ECED, der Auf- und Ausbau der Marktstatistiken,
die Gründung der MAWEV-Show
(1991), die Einführung des MAWEV-Kataloges
und der Start der Digitalisierung. Mit
dem Goldenen und Großen Ehrenzeichen
für Verdienste um die Republik Österreich
erhielt Komm. Rat Pendl zwei staatliche
Auszeichnungen durch den österreichischen
Bundespräsidenten verliehen. „Ein
´Sir` hat die Bühne verlassen! In großer Dankbarkeit
werden wir stets seiner außergewöhnlichen Leistungen
gedenken und ein bleibend ehrendes Andenken
bewahren“, würdigt MAWEV Präsident Ing. Otto Singer
den Verstorbenen.
10
JUNI 2024
BAUBLATT.ÖSTERREICH
PROJEKTE + PLANUNG
TEGETTHOFFBRÜCKE
Spektakulärer Brückenhub in Graz
Einhub des 320 t schweren Tandem-Süd:
Die Bilder zeigen die Anlieferung der
Stahlträger zum Montageplatz in der
Belgiergasse. Von dort wurde das 320 t
schwere Tragwerk mit einem Spezialtransport
auf das alte Tragwerk-Nord gefahren
und am 19. April 2024 durch zwei Mobilkrane
mit jeweils 650 t Hubkraft exakt in
die künftige Endlage eingehoben. Der gleiche
Ablauf folgt nun für das Tandem-Nord.
Im Rahmen des Projekts
Innenstadtentlastung wird
durch den Bau der neuen
Straßenbahnstrecke Neutorlinie
die Grazer Innenstadt
verkehrstechnisch entlastet
und die Kapazität im öffentlichen
Verkehr erhöht. Die
Trasse verläuft auch über die
1975 errichtete Tegetthoffbrücke,
die für die neuen
Belastungen von der Firma
Granit statisch ertüchtigt
werden muss. Mitte Juni
wurde das erste von zwei
neuen Teiltragwerken
eingehoben.
T
ag für Tag transportieren die Graz
Linien mehr als 300.000 Fahrgäste.
Aufgrund des Bevölkerungswachstums in
der Mur-Metropole wird sich diese Zahl in
den nächsten Jahren weiter erhöhen.
Derzeit fahren alle Straßenbahnlinien über
den Hauptplatz, durch die
Herrengasse zum Jakominiplatz
und umgekehrt.
Da es kaum
mehr möglich ist,
zusätzliche
Straßenbahnen
über das
Nadelöhr am
Eisernen Tor zu
führen, ist eine
Intervallverdichtung
ausgeschlossen.
In der Innenstadt
wird daher nun
für Entlastung gesorgt und
die geplante Kapazitätserhöhung
ermöglicht. Die Grazer Innenstadt – im
Speziellen die Herrengasse, der Hauptplatz
und der Südtirolerplatz – kann so
verkehrstechnisch entlastet werden.
Damit die Tegetthoffbrücke in Zukunft
durch die rund 40 t schweren Straßenbahn-Garnituren
der Neutorlinie genutzt
werden kann, wird sie statisch ertüchtigt
und um 1,25 m verbreitert. Dadurch
werden die Geh- und Radwege auf der
Strecke verbessert und Verweil- und
Interaktionszonen geschaffen. Das Projekt
Innenstadtentlastung startete 2023 auf der
Ostseite der Stadt Graz. 2024 stehen die
Tegetthoffbrücke und Arbeiten im Westbereich
auf dem Programm. 2025 werden die
Arbeiten im Westbereich der Stadt und die
Komplettierungsarbeiten mit dem Gleiszu
Fotos: Holding Graz/Foto Fischer; Daniel Reicher Reicher Media
12 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 13
PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
Beachtliche Dimensionen: Bei einer Trägerhöhe
von 2,35 m weist der Unterflansch des
Stahl-Trägers eine Breite von 1,30 m auf.
sammenschluss in der Annenstarße
abgeschlossen.
Im Vorfeld der Tragwerkserneuerung
wurden die auf Schlitzwänden gegründeten
Fundierungen untersucht. Sie präsentieren
sich in einem sehr guten Zustand,
sodass in diesem Bereich lediglich Anpassungen
an die neue Geometrie notwendig
sind. Wie bei der alten Tegetthoffbrücke
besteht die neue Tragkonstruktion aus
einem Stahlbeton-Verbundtragwerk. Der
Aufbau sieht über den drei Hohlkästen der
beiden Stahl-Tragwerke Tandem-Süd und
Tandem-Nord eine 25 cm starke Beton-
Fahrbahnplatte vor, die abgedichtet wird
und auf der die beiden Gleiskörper
montiert werden. Die Oberfläche bilden
drei Lagen Asphalt. Im Zuge der Erneuerung
müssen die in den Hohlräumen des
alten Tragwerks verlaufenden Leitungen
für Strom, Wasser, Telekommunikation,
Internet und Fernwärme umgelegt werden,
ebenso die außerhalb des Tragwerks
verlaufende Gasleitung.
Geleitet wird der Neubau der Tegetthoffbrücke
durch Projektleiter DI Dr.
Philipp Hadl von der Firma Granit. Er
betreute davor im Auftrag der ÖBB das
Projekt Unterflurtrasse Feldkirchen als
Teil der Koralmbahn – eine der größten
Betonbaustellen in Österreich, bei der in
zweieinhalb Jahren mehr als 260.000 m3
Beton verbaut wurden. Neben der Tegetthoffbrücke
betreut er mit seiner Abteilung
noch weitere Baustellen, darunter auch
das Projekt Murbrücke G46 im Auftrag der
Asfinag.
Projektleiter DI Dr. Hadl: „Die ARGE
Straßenbahn Innenstadtentlastung
(Granit/Klöcher) wurde von der Holding
Graz Ende 2022 mit der Ertüchtigung der
Tegetthoffbrücke beauftragt. Die Herausforderung
besteht darin, die Brücke
angesichts der beengten Platzverhältnisse
der Grazer Innenstadt in elf Monaten
abzutragen und neu zu errichten. Wenn
man aber als Grazer Bauunternehmung
die Möglichkeit hat, im Herzen von Graz
eine neue Brücke zu bauen, dann ist das
eine Aufgabe, die man zu 100% perfekt
abwickeln möchte. Dank der ausgezeichneten
Zusammenarbeit aller beteiligten
Firmen und Behörden ist der Neubau der
Tegetthoffbrücke in jeder Hinsicht voll im
Plan.“
Nach Abschluss der 2023 durchgeführten
Vorbereitungsmaßnahmen starteten
die Bauarbeiten im Jänner 2024 mit dem
Abfräsen des Asphalts. Spektakulär wurde
es erstmals am 22. Jänner: Die beiden
Das 64 m lange, 3 m hohe und 6 m breite Brückenteil mit einem Gesamtgewicht
von 320 t wurde in knapp zwei Stunden in der zukünftigen Endlage positioniert.
Freuen sich dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen und
Behörden über den planmäßigen Baufortschritt (von rechts): Projektleiter DI Dr. Philipp Hadl
(Firma Granit), Sabine Kreuter (Holding Graz, Projektleiterin Innenstadtentlastung) und
Andreas Lainer (Bauleiter Tegetthoffbrücke, Firma Granit).
ZUM GREIFEN STARK.
HITACHI ZX225USLC-7
südlichen Hauptträger wurden durch zwei
Mobilkrane mit 350 t Hubkraft auf den
vorerst verbleibenden nördlichen Brückenteil
gehoben, wo sie zerteilt und abtransportiert
wurden.
Anfang April 2024 starteten die
Vorbereitungsarbeiten für das Tandem-Süd
der neuen Tegetthoffbrücke, das aus zwei
Stahlträgern mit 64 m Länge besteht.
Dazu wurde in der Belgiergasse zwischen
Feuerbachgasse und Defreggergasse ein
Montageplatz eingerichtet. Das Niveau der
Straße wurde zwischen den Gehsteigen
ausgeglichen und auf temporären Fundamenten
ruhen ca. 1,5 m hohe Tragkonstruktionen
für das neue Stahltragwerk. Ab
8. April wurden die 3 m hohen und 36 bzw.
28 m langen Stahl träger von der mit den
Stahlbauarbeiten beauftragten Firma
Urbas in vier Nächten angeliefert und auf
die Tragkonstruktionen gehoben. Ab Mitte
April wurden jeweils zwei Stahlträger für
die erforderliche Länge von 64 m verschweißt.
Das passierte unter einer
Einhausung, um die Schweißnaht vor der
Witterung zu schützen. Um die Belastung
für die Anrainer möglichst gering zu
halten, fanden die Schweißarbeiten
zwischen 7 und 22 Uhr statt. Anschließend
www.kiesel.net
14 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 15
PROJEKTE + PLANUNG
DATEN & FAKTEN
Auftraggeber:
Örtliche Bauaufsicht:
Bauausführendes
Unternehmen
Projektleiter:
Bauleiter:
Bauleiter-Stv.:
Planung:
Holding Graz Kommunale Dienstleistungen GmbH
Projektleiterin Holding Graz: Ing. Sabine Kreuter
Stadt Graz Stadtbaudirektion
Projektleiter Stadt Graz: DI Klaus Masetti
ARGE ÖBA Innenstadtentlastung Graz (Tecton – IKK)
ÖBA Leiter Manfred Stelzer
Bauunternehmung Granit GmbH (Tegetthoffbrücke)
ARGE Straßenbahn Innenstadtentlastung (Granit/Klöcher)
DI Dr. Philipp Hadl
DI Andreas Lainer
Patrick Kresche
Tappauf ZT GmbH
Kratzer und Partner ZT GmbH
Pulse Engineering GmbH
Nach der Fertigstellung
bietet die
verbreiterte Tegetthoffbrücke
auch
Fußgängern und
Radfahrern wesentlich
mehr
Platz. Projektleiter
DI Dr. Philipp Hadl
(Firma Granit)
bedankte sich nach
dem erfolgreichen
Einhub des
Tandem-Süd bei
allen Beteiligten.
wurden die beiden parallel liegenden
Stahlträger mittels Querstreben verschraubt.
Auch diese Arbeiten fanden in
der Zeit von 7 bis 22 Uhr statt, wobei die
lärmintensiveren Arbeiten auf den
Zeitraum von 8 bis 20 Uhr beschränkt
wurden.
Am 17. April kam planmäßig ein
Selbstfahrer-Transport zum Einsatz: Ein
mehrachsiges Fahrzeug transportierte das
Tandem-Süd von der Belgiergasse in
mehreren Stunden auf den alten nördlichen
Brückenteil. Projektleiter DI Dr.
Hadl: „Es war natürlich ein ganz besonderer
Moment, als das neue Tragwerk auf die
alte Brücke raufgefahren worden ist. Der
Prozess wurde sehr genau überwacht und
die Durchbiegung im Abstand von wenigen
Metern immer wieder gemessen. Die Werte
entsprachen mit minimaler Abweichung
der von den Statikern des Ziviltechnikerbüros
Tappauf errechneten Durchbiegung.
Es ist eine beeindruckende Ingenieurleistung,
ein 50 Jahre altes Tragwerk mit
einer Belastung von fast 400 t so exakt
nachzurechnen.“
Am 18. April erfolgte der Antransport
und Aufbau der beiden Mobilkrane der
Firma Felbermayr am Marburger Kai und
am Grieskai. Schließlich war es soweit: Am
Morgen des Pfingstsonntags hoben die
beiden Liebherr Mobilkrane mit einer
Hubkraft von jeweils 650 t das 64 m lange,
3 m hohe und 6 m breite Brückenteil mit
einem Gesamtgewicht von 320 t in knapp
zwei Stunden in die zukünftige Endlage.
Wie geht es nun weiter? Dazu Bauleiter
Andreas Lainer, der das Projekt für die
Firma Granit vor Ort betreut: „Der gleiche
Ablauf wie beim Tandem-Süd folgt nun für
das Tandem-Nord. Inzwischen ist auch das
alte nördliche Tragwerk ausgehoben und
die Vorarbeiten für das neue Tandem-Nord
laufen in der Belgiergasse auf vollen
Touren. Das ausgehobene südliche
Tragwerk konnten wir noch auf der
Bestandsbrücke zerkleinern. Da auf dem
neuen Tandem-Süd aber noch keine
Fahrbahnplatte vorhanden ist, wurde das
alte nördliche Tragwerk nur kurz auf dem
neuen Tandem-Süd abgelegt, in Teile
zerschnitten und im Uferbereich weiter
zerkleinert. Das neue Tandem-Nord wird
gemäß derzeitigem Bauzeitplan am 14. Juli
2024 eingehoben. In weiterer Folge wird im
Sommer das Mittelfeld zwischen dem
Tandem-Nord und Tandem-Süd mit den
nötigen Aussteifungen fertiggestellt. Ab
September werden die Fahrbahnplatte und
die Gleiskörper hergestellt. Danach folgen
Asphaltierungsarbeiten sowie die Montage
von Geländer, Leuchten und Oberleitung
für die Straßenbahn. Die Freigabe der
Brücke für den gesamten Verkehr ist für
Ende November 2024 geplant.“
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16 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
Von rechts: Geschäftsführer Jürgen Humer-
Zellinger (Firma Zellinger) bedankt sich bei
Christoph Ohnmacht (Zeppelin Österreich;
Leiter der Niederlassung Linz/St.Florian) für
die rasche und professionelle Unterstützung
beim Einstieg in die 3D-Maschinensteuerung.
ZELLINGER / ZEPPELIN / SITECH
Neue Erdbau-Kompetenzen: Zellinger
investiert in Cat 320 mit Trimble 3D System
Kunden aus ganz Oberösterreich schätzen die Firma Zellinger aus Walding für ihre Dienstleistungen
in den Bereichen Abfallwirtschaft, Transporte und Baggerungen. Ein Schlüssel
für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens ist die Offenheit für neue technische
Lösungen. So auch im Erdbau, wo sich Geschäftsführer Jürgen Humer-Zellinger für ein
aktuelles Wohnbauprojekt dazu entschlossen hat, einen neuen Cat 320 mit der 3D-Maschinensteuerung
von Trimble auszurüsten. Durch die enge Zusammenarbeit von Zeppelin
Österreich und Sitech Austria konnte dieser Schritt in kürzester Zeit realisiert werden.
S
eit mittlerweile vier Generationen ist
das Familienunternehmen, das rund
130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beschäftigt, in den genannten Bereichen
tätig. Wichtigstes Standbein der Firma
Zellinger ist die Abfallentsorgung für
Privat-Haushalte, Kommunen, Gewerbe
und Industrie. Als Komplettanbieter
betreut man Kunden in ganz Oberösterreich
und über die Grenzen hinaus. Im
Sinne einer nachhaltigen Entsorgungsstrategie
hat das Unternehmen immer
wieder technische Pionierleistungen
gesetzt. So ist die Biogasanlage in den
Jahren, seit ihrer Inbetriebnahme vor
rund 20 Jahren, stetig optimiert und
Der neue Cat 320 der Firma Zellinger bei den Aushubarbeiten für das Wohnbauprojekt
in Walding. Der erfahrene Maschinist war bereits nach kurzer Zeit mit
der selbsterklärenden 3D-Maschinensteuerung von Trimble System vertraut.
erweitert worden. Sie stellt das Herzstück
des Öko-Parks Zellinger dar, welcher
verschiedenartige Energieerzeugungsanlagen
enthält. So werden mittlerweile durch
die Blockheizkraftwerke sowie den, auf
den Hallendächern montierten, Photovoltaikanlagen
über mehrere tausend
Haushalte mit Öko-Strom versorgt. Auch
die erzeugte Wärmeenergie wird zur
industriellen Trocknung von Schlämmen
genutzt und widerspiegelt die Nachhaltigkeit-DNA
des Unternehmens Zellinger.
Die ständige Weiterentwicklung der
Geschäftsbereiche ist aber auch im Erdbau
ein großes Thema. Eine wichtige Rolle in
der Firmengeschichte kam dabei Senior-
Chef Peter Zellinger zu, der als Tiefbau-
Ingenieur den Erdbau im Unternehmen
fest verankerte. Die letzten Jahre entwickelt
Firmenchef Jürgen Humer-Zellinger
in diesem Sinne die Erdbausparte stetig
weiter. Um einerseits dem Anspruch nach
höchstmöglicher Qualität statt Quantität
zu trachten und andererseits der hemdsärmeligen
Branche mit Handschlagqualität
zu entsprechen. Im Mittelpunkt stand hier
zuletzt der Aufbau eines Telematik
Systems. Eine Technik, die im Fuhrpark für
die Kreislaufwirtschaft schon länger
genutzt und weiterentwickelt wird. In den
letzten Jahren wurde daher gemeinsam mit
der Linzer Niederlassung von Zeppelin
Österreich das VisionLink Flottenmanagement
von Caterpillar auch im Erdbau
verankert. Aufgrund des wachsenden
Aufgabenfeldes wurde mit Günter Rauch
ein engagierter Fuhrparkleiter eingesetzt,
der sich auf die zukunftsorientierte
Optimierung konzentriert. Mit der Investition
in die 3D-Technik wurde nun ein
weiterer wichtiger Entwicklungsschritt
gesetzt.
Dazu Firmenchef Jürgen Humer-Zellinger:
„Das Thema Maschinensteuerung
interessiert mich schon lange. Bei einem
Besuch im Caterpillar Testzentrum in
Malaga hat mir Christoph Ohnmacht
gemeinsam mit den Produktverantwortlichen
die Vorteile dieser Technik anhand
praktischer Vorführungen demonstriert. Ich
war schon damals überzeugt: Wenn sich
mir das passende Projekt für den Einstieg
in die 3D-Steuerung anbietet, dann muss es
schnell gehen. Das Wohnbauprojekt hier in
Walding war für mich dann der Anlass,
sehr kurzfristig in die 3D-Technik zu
investieren. Nach entsprechenden Beratungsgesprächen
habe ich mich gemeinsam
mit Fuhrparkleiter Günter Rauch dazu
entschieden, 2D zu überspringen und sofort
auf 3D zu gehen. Bei diesem Projekt
werden Eigentums- und Mietwohnungen
errichtet. Unter anderem war der Einsatz
der neuen 3D-Technologie mitentscheidend
zum Auftragserhalt. Möglich war das nur
aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit
mit den Profis von Zeppelin Österreich
und Sitech Austria. Innerhalb
weniger Tage nach dem Erstgespräch war
Made in Germany
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das Gerät einsatzbereit. Im Gegensatz zur
früheren Arbeitsweise kommt unser
erfahrener Maschinist nun auch ohne die
ständige Unterstützung eines Vermessungstechnikers
zügig voran.“
Neuer Cat 320 Next Generation
Im Erdbau stehen Baumaschinen in den
Gewichtsklassen von 3,5 t bis zum 25 t
Bagger im Einsatz, wobei sich die Firma
Zellinger in den letzten Jahren verstärkt
für Cat Geräte entschieden hat. So
umfasst die Baggerflotte heute auch einen
Cat 315 und den neuen Cat 320. Im
Recycling-Bereich bewähren sich mehrere
Cat Radlader – in den Ausführungen Cat
938 M und Cat 920.
Christoph Ohnmacht, Leiter der
Niederlassung Linz/St. Florian der
Zeppelin Österreich GesmbH: „Wir freuen
uns, dass uns die Firma Zellinger auch bei
der jüngsten Investition wieder ihr
Vertrauen geschenkt hat. Der kurzfristige
Einstieg in die 3D-Maschinensteuerung
war nur durch die optimale Zusammenarbeit
aller Beteiligten möglich. Für die
Erdbau-Einsätze der Firma Zellinger
verfügt der neue Cat 320 mit Stufe V Motor
und einem Einsatzgewicht von 22 t in jeder
Hinsicht über die optimale Größe. Als Next
Generation Gerät ist der Cat 320 ab Werk
nicht nur mit 2D-Technik ausgerüstet,
sondern verfügt auch über mehrere
Assistenzsysteme. Dazu zählt beispielsweise
die Abziehautomatik, die Hub- und
Schwenkbegrenzung oder das Wiegesystem
Payload, mit dem die Überladung der Lkw
verhindert wird.“
Ausgerüstet ist der Cat 320 mit einer
Zentralschmierung und einem Löffelpaket
der Firma Winkelbauer, bestehend aus
einem Böschungslöffel und zwei Tieflöffeln.
Der Cat 320 ist auch der erste Bagger der
Firma Zellinger, der mit einem Schnellwechselsystem
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ist. Für die exakten Erdarbeiten mit der
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18 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 19
Johann Bosch
(Geschäftsführer
der Firma Sitech
Austria; links)
rüstete mit seinem
Team den neuen Cat
320 in kürzester
Zeit mit dem 3D-
System Trimble
Earthworks aus und
freut sich mit
Geschäftsführer
Jürgen Humer-
Zellinger einen
zufriedenen Neukunden
begrüßen
zu können.
3D-Maschinensteuerung wird der auf dem
Böschungslöffel montierte Schwenklöffelsensor
über die Elektrokupplung des OQ
70/55 automatisch mitgekuppelt, ohne dass
der Maschinist die Kabine verlassen muss.
Wie bei allen neuen Geräten der letzten
Jahre, wurde von der Firma Zellinger auch
für den Cat 320 ein umfassender Servicevertrag
abgeschlossen.
3D-System Trimble Earthworks
Die Maschinensteuerungsplattform
Trimble Earthworks für Bagger ist eine
wichtige Hilfe bei der exakten Umsetzung
der geplanten Geländeform und ermöglicht
ein größeres Arbeitspensum in
kürzerer Zeit. Dazu müssen verschiedene
Hardware-Komponenten verbaut werden,
wie die Recheneinheit, Sensoren, Display
oder die GNSS-Maschinenempfänger. Die
Software basiert auf dem Betriebssystem
Android und ist intuitiv und leicht zu
erlernen. Das 10-Zoll Display bietet dem
3D-Modell der
Aushubarbeiten
für das Wohnbauprojekt
in
Walding.
Das 10-Zoll
Display bietet
dem Maschinisten
eine
anwenderoptimierte
Benutzeroberfläche,
die ihn
bei der Arbeit
optimal
unterstützt.
Maschinisten eine anwenderoptimierte
Benutzeroberfläche, die ihn bei der Arbeit
optimal unterstützt. Wie Johann Bosch,
Geschäftsführer der Firma Sitech Austria,
betont, lassen sich Erdarbeiten mit der
Earthworks App leicht im laufenden
Betrieb erlernen. Die App bietet farbige
3D-Grafiken, natürliche Interaktionen und
intuitiv erlernbare Funktionen. Mit frei
wählbaren und konfigurierbaren Ansichten
kann die Oberfläche an die Anforderungen
des Fahrers optimal angepasst
werden.
Johann Bosch: „Da der neue Cat 320 als
Next Generation Gerät bereits über die
2D-Technik verfügt, mussten wir im
Wesentlichen nur den Schwenklöffelsensor
für den Böschungslöffel integrieren. Der
Rest der 3D-Maschinensteuerung nutzt die
bereits verbauten Komponenten. Die
Ersteinweisung dauert nur wenige
Stunden, da das System in hohem Maße
selbsterklärend ist. Viele Fragen, die in den
folgenden Wochen im Zuge der praktischen
Arbeit auftauchen, können telefonisch
geklärt werden, bei Bedarf sind wir aber
auch beratend vor Ort. Damit der Maschinist
die 3D-Technik aber auch tatsächlich
nutzen kann, müssen die 2D-Pläne der
Planungsphase von einer Fachkraft in
maschinentaugliche 3D-Pläne umgewandelt
werden. Diese Daten können online
über den Trimble Worksmanager oder über
einen USB-Stick auf die Maschine aufgespielt
werden. Über den Worksmanager
können wir uns auch beim Gerät einloggen,
falls der Maschinist Probleme hat. Wichtig
ist auch die Vor-Ort-Kalibrierung durch
einen Vermessungstechniker. Allerdings:
Ohne exakte Positionsdaten kann das
Maschinensteuerungssystem nicht genutzt
werden. Die Firma Zellinger hat sich daher
dazu entschieden unseren Korrekturdatendienst
Site VRS zu verwenden. Die damit
zur Verfügung gestellten Korrekturdaten
sind notwendig, um Fehler bei der GNSS-
Positionierung zu eliminieren und eine
hohe Messgenauigkeit zu gewährleisten.“
Firmenchef Jürgen Humer-Zellinger
blickt zuversichtlich in die Zukunft und
trotz der Konjunkturflaute: „Die Investition
in die 3D-Maschinensteuerung ist für mich
die richtige Entscheidung, denn diese
Technik ist sicher die Zukunft. Sie wird uns
nicht nur im klassischen Aushub Vorteile
bringen, sondern auch bei Einsätzen im
Kanal- und Wegebau. Angesichts des
Facharbeitermangels kommt der modernen
Technik und den Assistenzsystemen eine
immer größere Bedeutung zu, denn die
Mitarbeiter sollten von Routine-Arbeiten
möglichst entlastet werden. Abschließend
möchte ich mich bei den Teams von
Zeppelin Österreich und Sitech Austria für
die tatkräftige Unterstützung bedanken.
Zu guter Letzt gilt unseren motivierten und
bestens ausgebildeten Mitarbeitern großer
Dank und Anerkennung, wodurch uns der
rasche Schritt in die 3D-Maschinensteuerung
erst möglich wurde.“
www.zellinger.co.at | www.zeppelin-cat.at
20 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Mounty ®
Einfaches Bohren
Lumesa AG wurde 1980 in Lumino (CH) gegründet und ist seit über 40 Jahren ein zuverlässiger Partner bei
der Herstellung von Bohrlafetten und Hydraulikaggregaten für den Spezialtiefbau. Neben hydraulischen Bohrsystemen
werden auch Luftlafetten für Dämme, Wehren, Tunnel, Brücken und historische Gebäude gebaut.
Mit der Gründung von Lumesa GmbH (AT) 2022 wird das Produktportfolio um die Bagger-Anbau lafetten erweitert.
Bohrgeräte von Lumesa arbeiten auf nahezu allen Kontinenten zur vollen Zufriedenheit unserer Kunden.
Leistungsangebot
Hydraulikaggregate Diesel und Elektro
Entwicklung, Herstellung, Verkauf sowie Handel mit
Anbaulafetten (auswechselbare Ausrüstung für Bagger,
Maschinen, auswechselbarer Ausrüstung, Bohrwerkzeug Schreitbagger, Teleskoplader, LWK-Kran)
und Zubehör
Injektionstechnik
Vermietung von Maschinen und auswechselbarer Ausrüstung
Injektionspumpen und Zubehör
Service- und Reparaturarbeiten, Ersatzteilversorgung,
Sonderlösungen und Modifikationen
Bohrwerkzeug und Ankertechnik
Tubex / Lumetrix (verrohrtes Bohren)
Produktgruppen
Lumesa DTH (Imlochhammer)
Bohrtechnik (Spezialtiefbau)
KSB
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Direktbohrendes System (Selbstbohranker)
Tragbare Bohrlafetten Zubehör
Lumesa GmbH
Werk-VI-Straße 57 | 8605 Kapfenberg
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
AM BAUGERÄTE / LEICA GEOSYSTEMS
Erster autonom fliegender Laserscanner
in Ostösterreich an BDS übergeben
BDS Geschäftsführer Jürgen Schmid
bei den ersten Flugversuchen mit dem
neuen BLK2FLY in Raasdorf.
Von links: Geschäftsführer Andre
Fischer (Leica Geosystems Austria),
Projektmanager Mahir Sabackic (BDS),
Architekt Herbert Heidler (Selbstständig),
Bauleiter Andreas Bederka
(BDS), Geschäftsführer Jürgen Schmid
(BDS), Geschäftsführer Johannes
Gruber (AM Baugeräte), Thomas
Hohäuser (AM Baugeräte, Ingenieurvermessung),
Bernhard Buzzi (Verkauf,
AM Baugeräte) und Bauleiter Gerald
Steinberger (BDS).
Die Firma AM Baugeräte ist einer der größten Leica Vertriebspartner im Bereich Bauvermessung
für Österreich. Vor kurzem wurde in der Firmenzentrale in Raasdorf ein Leica
BLK2FLY an die Sanierungsspezialisten der Firma BDS übergeben. Der autonom fliegende
Laserscanner ist für das Unternehmen ein echter Technologiesprung, denn er ermöglicht das
rasche Scannen von schwer zugänglichen Bereichen wie Gebäudefassaden und Dächern.
V
on der Wohnungsinstandsetzung über
die Behebung eines Wasserrohrbruchs
bis zur Fassadensanierung genießt die
Firma BDS Baudienstleister Schmid bei
Hausverwaltungen und Genossenschaften
einen ausgezeichneten Ruf. BDS
Geschäftsführer Jürgen Schmid über die
jüngste Investition: „Wir haben sehr viele
Leica-Geräte im Einsatz. Vom Laserentfernungsmesser
Disto über das Leitungssuchgerät
bis zum Laserscanner BLK360,
der uns 3D Aufnahmen bei Wohnungssanierungen
ermöglicht. Durch den ständigen
Austausch mit der Firma AM Baugeräte
wurden wir auf den Leica BLK2FLY
aufmerksam. Das Gerät erleichtert unsere
Arbeit enorm und bedeutet aus technischer
Sicht den Einstieg in die Meisterklasse.
Wenn beim klassischen Ausmessen
etwas vergessen wurde, dann muss ein
Mitarbeiter nochmals auf die Baustelle.
Das kostet Zeit und Geld. Durch den
dreidimensionalen Scan habe ich in
Zukunft aber alle Daten zur Verfügung.
Der erste Einsatz für den BLK2FLY ist die
Erfassung einer Fassade mit 36.000 m² für
die thermische Sanierung. Durch die
Vorgärten und andere Hindernisse ist das
teilweise sehr schwierig. Dank des
BLK2FLY können wir das Gebäude nun
rasch und lückenlos und in einer noch
nicht gekannten Exaktheit erfassen. Der
BLK2FLY kann in 10 min. über 4.000 m 2
erfassen, das ist mit herkömmlichen
Methoden nicht machbar. Dazu kommt,
dass die Auswertung über die Software
nur noch wenige Minuten dauert und wir
dadurch viel Zeit sparen. Ein weiterer
wichtiger Punkt ist die Beweissicherung,
22 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
- LEISTUNGSSTARK
- 400 MM FRÄSBREITE
- FÜR GROSSE FLÄCHEN
Vorher
etwa von einem Rohbau, wenn es später
zu einem Streit kommt.“
Architekt Herbert Heidler ergänzt: „Ich
arbeite schon viele Jahre mit Jürgen
Schmid zusammen und schätze seine
Offenheit für neue technische Anwendungen
in der Hard- und Software. Der
BLK360 liefert mir alle Daten der Innenräume,
die ich für eine dreidimensionale
Planung benötige. In Zukunft kann ich
durch den Einsatz des BLK2FLY den
Innenbauteil mit dem Außenbauteil
verknüpfen und erhalte ein komplettes
3D-Modell vom ganzen Gebäude, inklusive
der komplexen Dachgeometrie. Ich freue
mich darauf, dass wir mit diesem Technologiesprung
ein neues Zeitalter in der
Bautechnik in Österreich einläuten
werden!“
Modernste Leica-Technik
Der Leica BLK2FLY ist ein autonom
fliegender Laserscanner mit fortschrittlicher
Hindernisvermeidung zur unkomplizierten
Umgebungserfassung aus der Luft.
Er erfasst Außenflächen von Gebäuden,
Strukturen und Umgebungen, um im Flug
3D-Punktwolken zu erstellen. Der
BLK2FLY ist einfach zu bedienen: mit ein
paar einfachen Touch-Befehlen auf einem
Tablet können die Benutzer den BLK2FLY
in die Luft schicken, damit er selbstständig
Außenflächen und Merkmale von
Gebäuden scannt, z. B. schwer zugängliche
Bereiche wie Dächer und Fassaden. Der
Einsatz des Geräts ist sehr einfach:
Aufklappen, mit einem Tastendruck
einschalten, auf dem Boden platzieren und
schon ist es abflugbereit.
Die Benutzer steuern den BLK2FLY über
Der eingekapselte, Full-Dome Laserscanner
an Bord des BLK2FLY erfasst 3D-Punktwolken
in alle Richtungen. Hier bei der
Live-Demo im Werkstattbereich der
Firma AM Baugeräte.
die BLK2FLY Live App auf einem Tablet.
Das App-basierte Fliegen ist unkompliziert.
Dies ermöglicht eine einfache,
intuitive Steuerung des BLK2FLY,
einschließlich der Live-Kameraübertragung.
Der Anwender kann einen Bereich
auf der Karte des Tablets auswählen und
der BLK2FLY erstellt seine eigene
Flugroute, um ihn schnell und sicher zu
scannen. Mit der BLK2FLY Live App kann
man den BLK2FLY auch manuell mit
virtuellen Joysticks auf dem Tablet
steuern. Mit dieser wichtigen Sicherheitsfunktion
behält man immer die Kontrolle.
In Sachen Konnektivität verfügt der
BLK2FLY über WLAN- und LTE-Kommunikationskanäle
zum Tablet für eine
nahezu unbegrenzte Kommunikationsreichweite
während des Fluges. Der
Nachher
BEF 400RC
So einfach werden gepflasterte Wege, Straßen und Plätze barrierefrei
Herstellung einer barrierefreien Oberflächenbeschaffenheit von Bewegungs- und
Begegnungsflächen nach DIN 18040-3:
- Zum Ebnen der Oberfläche kommt
die Schwamborn BEF 400RC mit dem
Trennscheiben-Rotor zum Einsatz
- Die Fugen werden um den Pflasterstein
ausgespült/ausgeräumt und
danach mit einem speziellen Fugenmaterial
verfüllt (als Option möglich)
Mehr Informationen
zur BEF 400RC
BLK2FLY bezieht die Umgebung auf
intelligente Weise in seine Flugpläne mit
ein. Er hält den richtigen Abstand für
einen optimalen Scanvorgang und
berechnet optimierte Flugrouten für die
Rückkehr zum Ausgangspunkt.
Auch ist es leicht, mit dem BLK2FLY
die Daten in die bevorzugte Software zu
übertragen und die Scans mit anderen
gemeinsam zu nutzen. Der BLK2FLY
führt die GrandSLAM-Technologie noch
weiter. LiDAR SLAM, Visual SLAM, Radar
und GNSS machen den BLK2FLY zu
einem völlig autonomen, einfach zu
bedienenden Gerät, das in der Lage ist,
selbstständig sicher und präzise zu fliegen.
Der BLK2FLY nutzt omnidirektionales
Radar und LiDAR, um Hindernisse zu
umgehen und so ein genaues, unterbrechungsfreies
und sicheres Scannen zu
ermöglichen. Der BLK2FLY kehrt während
dem Scannen für frische Batterien
zum Ausgangspunkt zurück und setzt
dann seine Mission fort. Der BLK2FLY ist
ein Leichtgewicht (2,6 kg) und lässt sich
zusammengelegt mit sämtlichem Zubehör
in einer Transporttasche verstauen.
„Wir versprechen uns von diesen
modernen Messmethoden nicht nur einen
Zeitgewinn, sondern auch einen neuen
Geschäftszweig. Der Sanierungsbedarf ist
bei den Auftraggebern groß, allerdings
fehlen bei vielen Objekten entweder die
Bestandspläne oder sie sind vorhanden,
aber falsch. Hier ist dank des BLK2FLY
ein große Potenzial erkennbar, das bis zur
Erfassung historischer Bauwerke reicht“,
blickt BDS Geschäftsführer Jürgen
Schmid zuversichtlich in die Zukunft.
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MASCHINEN + TECHNIK
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Bohrmannschaften und
Geschäftsführung der
Firma RBS sowie die
Teams der Firmen
Lowatschek & Regner und
KFZ Achleitner vor der
neuen Ditch Witch AT120
bei der Übergabe der drei
neuen Bohranlagen in
Enzenkirchen.
Drei neue Ditch Witch
Bohranlagen im Paket: Zu
sehen ist von links die
AT32, die AT40 und die
AT120, die erste Felsbohranlage
von Ditch Witch in
der 60 t Zug- und Schubkraft
Klasse.
Enge Partnerschaft seit rund 30 Jahren (von rechts): Johann König (Kaufmännischer
Geschäftsführer, RBS), Ing. Andreas Pfleger (Technischer Geschäftsführer, RBS) und
Peter Lowatschek (Geschäftsführer Lowatschek & Regner).
unserem Fuhrpark verfügen wir mittlerweile
über 20 Ditch Witch Geräte. Inklusive
der Neu-Geräte befinden sich derzeit
18 Bohranlagen aktiv im Einsatz, zusätzlich
dienen die älteren Modelle als
Reserve. Angesichts der Ersteinführung
der neuen Ditch Witch AT120 bei der
Bauma in München war für uns klar, dass
wir die größte Felsbohrmaschine mit
Doppelbohrgestänge von Ditch Witch in
unserem Fuhrpark brauchen. Wir haben
bereits eine 80t Horizontalbohranlage im
Einsatz. Da es sich bei dieser Anlage aber
um eine Normalspülbohrmaschine
handelt, ist bei diesem Gerät unter
anderem ein getrennter Mud-Motor
notwendig. Dieser macht den Arbeitsablauf
wesentlich komplizierter und verursacht
auch höhere Kosten. Daher ist die
neue AT120, die mit ihren 60 t für Normalund
Felsbohrungen tauglich ist und über
wesentliche Features wie einer ausfahrbarer
Kabine mit sehr hohem Bedienerkomfort
verfügt, für uns eine große technologische
Ergänzung.“
Das ausgelieferte Geräte-Paket umfasst
zwei weitere All Terrain (kurz „AT“)
Anlagen: eine AT32 und eine AT40, mit
denen Bohrlängen bis 300 m und Durch-
LOWATSCHEK & REGNER
Großinvestition der Firma RBS durch Neuanschaffung
von drei Ditch Witch Bohranlagen
Großes Fest zur Markteinführung der Ditch Witch AT120 Horizontalbohranlage in
Österreich: Anfang Juni erfolgte die Übergabe von drei neuen Ditch Witch Horizontalbohranlagen
an die Firma RBS Rohrbau-Schweißtechnik durch die Firma Lowatschek
& Regner. Das Highlight des Geräte-Pakets ist die Ditch Witch AT120, die einzige Felsbohrmaschine
in der 60 t Zug- und Schubkraft Klasse. Zum Einsatz kommt die AT120
unter anderem beim Bau des großen Infrastrukturprojekts „SuedOstLink“ in Bayern.
D
ie RBS Rohrbau-Schweißtechnik
GmbH in Marchtrenk ist seit 1993 Teil
des Strabag-Konzerns und verfügt über
umfangreiches Know-how im Bereich der
Horizontalbohrtechnik. Als Marktführer
genießt die RBS den Ruf eines verlässlichen
Partners, der mit erfahrenem
Personal und moderner Technik auch
anspruchsvolle Projekte professionell
umsetzt.
Ing. Andreas Pfleger, Technischer
Geschäftsführer der RBS, erklärt: „Der
Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in
den Bereichen Spülbohren, Pressbohren
sowie Leitungs- und Grabenbau. Unser
Team umfasst rund 150 Mitarbeiter und
wir arbeiten in der Horizontalbohrtechnik
nur mit Ditch Witch Maschinen. In
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Für alle Bohr- und Rammgeräte geeignet.
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Mit großem Interesse wurden die neuen Ditch Witch Bohranlagen
vom RBS-Team unter die Lupe genommen.
messer bis 300 mm gebohrt werden
können. Der Vorteil bei den Ditch Witch
All Terrain Anlagen ist unter anderem,
dass mit Felsbohrstangen ausgestattet,
sowohl mit Normalbohrwerkzeug als auch
mit Felsbohrwerkzeug gearbeitet werden
kann. „Das heißt, wir können mit diesen
Maschinen alle Bodenklassen bohren,
ohne dass wir einen Maschinenwechsel
durchführen müssen“, so Ing. Pfleger
weiter.
Johann König, Kaufmännischer
Geschäftsführer der RBS, ergänzt: „Wir
sind stolz darauf, dass wir mit der neuen
AT120 nun auch Bohrungen bis 600 m
Länge und einem Durchmesser von DA
600 anbieten können. Verantwortlich
dafür ist auch die Investitionsfreudigkeit
der Strabag, die uns bei der Optimierung
unseres technischen Equipments immer
unterstützt.“
Die Leistungsfähigkeit der neuen Ditch
Witch AT120 ist bei den ersten Einsätzen
bereits gefragt, denn sie wird unter
anderem in der Nähe von Linz oder für
Arbeiten beim Mega-Infrastrukturprojekt
„SuedOstLink“ in Deutschland eingesetzt.
Der „SuedOstLink“ ist eine geplante
Gleichstrom-Erdkabelleitung, die in erster
Linie Strom aus Erneuerbaren Energien
von Nord- und Ostdeutschland nach
Bayern transportieren soll. Dies ist
einerseits nötig, weil im Süden Schritt für
Schritt große konventionelle Kraftwerke
vom Netz gehen. Andererseits soll
Deutschland im Zuge der Energiewende
bis 2050 überwiegend mit Strom aus
regenerativen Quellen versorgt werden. In
Bayern plant und baut der Übertragungsnetzbetreiber
TenneT die Erdkabelleitung
von Münchenreuth im Landkreis Hof bis
zum Netzverknüpfungspunkt ISAR im
Landkreis Landshut. Hier wird auch die
Ditch Witch AT120 zum Einsatz kommen.
Als erste Maschine der neuen Generation
von Ditch Witch Horizontalbohranlagen
wurde zunächst die AT40 präsentiert.
Nach dem sehr erfolgreichen Release des
AT32 Modells, ist nun die AT120 die
neueste Ergänzung der neuen Generation.
Pia Lowatschek ergänzt: „Es ist ein
großer Vorteil der Ditch Witch Bohranlagen,
dass die neuen Maschinen unabhängig
von ihrer Größe über dieselben
Funktionsweisen verfügen. Das bedeutet
in der Praxis, dass der Fahrer, der auf
einer AT32 eingeschult ist, ohne Probleme
auch eine AT40 oder AT120 bedienen
kann. Die Kabine und das Stangeneingabesystem
sind bei allen neuen Ditch
Witch Geräten ident.“
Die neue Generation der Horizontalbohranlagen
bietet nicht nur hohe
Produktivität und Wirtschaftlichkeit,
durch eine effiziente Bohrautomatik,
sondern gewährleistet auch einen hohen
Komfort für den Bediener. Bei der Gestaltung
der Kabine wurde großer Wert auf
die Klimatisierung und Heizung gelegt.
Des Weiteren hat der Bediener dank der
großflächig verglasten Teleskopkabine
nicht nur eine gute Sicht auf den Arbeitsbereich,
sondern erhält auf dem neuen
IFM Display auch wertvolle Einblicke in
die Betriebsparameter der Maschine. Der
Standort der Maschine und über 150
Betriebsparameter können online in dem
neuen Orange Intel Programm live
eingesehen werden. Der Zugriff auf die
online gespeicherten Daten erleichtert den
Kalkulatoren, die anschließende Abwicklung
der einzelnen Projekte.
Geschäftsführer Peter Lowatschek: „Die
Partnerschaft zwischen den Firmen RBS
und Lowatschek & Regner begann vor
rund 35 Jahren mit der ersten Horizontalbohranlage,
einer Ditch Witch JT 4/40. Wir
freuen uns, dass wir die erfolgreiche
Entwicklung der Firma RBS mit den Ditch
Witch Bohranlagen und unserem Serviceteam
über drei Jahrzehnte tatkräftig
unterstützen durften und auch die
nächsten Jahre unsere vertrauensvolle
Partnerschaft fortführen können.“
Die Firma Lowatschek & Regner
unterstützt ihre Kunden mit hochwertigen
Horizontalbohrgeräten und anderen
Baumaschinen von den Firmen Ditch
Witch, Subsite, Hammerhead, American
Auger, Hydrawheel, Radius sowie Trencor
Fräsen und vielen anderen Produkten bei
der Lösung von bautechnischen Herausforderungen.
www.rbs.at
www.lowatschek-regner.at
26 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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GROUNDWORKS
GROUNDWORKS
MASCHINEN + TECHNIK
Anspruchsvoller Forstwegebau
im Bezirk Reutte: Neben
der Arbeit mit der Anbau-
Bohrlafette und dem Felstieflöffel
bewährt sich das vollhydraulische
Schnellwechselsystem
SW3-Q der Firma BMT
auch im Einsatz mit dem
Hydraulikhammer.
So wie die Anbau-Bohrlafette ist
auch der Hydraulikhammer mit
einer Anbauplatte der Firma
BMT ausgerüstet und kann durch
das vollhydraulische Schnellwechselsystem
SW3-Q der Firma
BMT rasch aufgenommen oder
abgelegt werden ohne die
Kabine verlassen zu müssen.
Der Doosan DX255LC-7 bei Grabarbeiten
mit dem Felstieflöffel der
Firma BMT, der mit Steinverlegenasen
ausgerüstet ist. Zum
Einsatz kommt auch ein
schwenkbarer Böschungslöffel
der Firma BMT.
Von rechts: Ing. Marcel
Denda (Firma BMT) und
Maschinist Bernhard
Riedmann (Österreichische
Bundesforste),
der die robuste Qualität
der vollhydraulischen
Schnellwechselsysteme
samt Anbaugeräte der
Firma BMT seit vielen
Jahren schätzt.
Condecta Schnelleinsatzkrane
sind zu 100 % feuerverzinkt.
Ausladung von 24 m bis 45 m,
Hakenhöhe bis 30 m.
BAUMASCHINENTECHNIK
Österreichische Bundesforste setzen auf
Baumaschinentechnik im Forstwegebau
Die Forsttechnik der Österreichischen Bundesforste ist der größte forstliche Wegebauer
des Landes. Ein aktuelles Projekt wird derzeit im Bezirk Reutte in Tirol realisiert, wo man
im Auftrag der Agrargemeinschaft Ehrwald einen rund 3 km langen Forstweg errichtet.
Im steilen und felsigen Gelände, wo der ständige Wechsel zwischen Felstieflöffel, Böschungslöffel,
Bohrlafette und Hydraulikhammer notwendig ist, bewähren sich einmal mehr die
vollhydraulischen Schnellwechselsysteme und Anbaugeräte der Firma
Baumaschinentechnik GmbH (BMT) in Villach.
A
ls vor rund 50 Jahren die Erschließung
vieler Waldflächen vorangetrieben
wurde, zählten die Bundesforste zu
den Pionieren in Sachen Forststraßenbau
und konnten mit den Jahren wertvolles
Know-how ausbauen und perfektionieren.
Mittlerweile sind die Bundesforste der
größte forstliche Wegebauer und setzen
jährlich mehr als 60 Projekte in teils
schwierigstem Gelände um. Die Forsttechnik
arbeitet österreichweit sowohl auf
Flächen der Bundesforste als auch an
zahlreichen Straßenbau-Projekten im
Privatbereich. Im Sinne der Nachhaltigkeit
wird auf eine naturverträgliche
Bauweise größter Wert gelegt.
Die Arbeiten für das Projekt im Bezirk
Reutte starteten im September 2023. Zum
Einsatz kommt aus dem Fuhrpark der
Bundesforste ein DX255LC-7 der Marke
Doosan (heute Develon), der sich bereits
seit vielen Betriebsstunden im Forstwegebau
bewährt. Ausgerüstet ist er mit einem
vollhydraulischen Schnellwechselsystem
SW3-Q der Firma BMT mit Oil-Quickfunktion,
bei dem auch die E-Quickfunktion
für automatisches Ankuppeln an
hydraulisch und elektrisch gesteuerte
Arbeitsgeräte vorbereitet ist. Am Steuer
sitzt der erfahrene Maschinist Bernhard
Riedmann, der seit Jahrzehnten für die
Bundesforste tätig ist und für einen
raschen Baufortschritt sorgt.
Um den schweren Fels aus dem Weg zu
räumen, sind immer wieder auch Sprengarbeiten
notwendig. Dazu steht eine
28 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Anbau-Bohrlafette zur Verfügung, die mit
einer vollhydraulischen Anbauplatte der
Firma BMT ausgerüstet ist. Zum Einsatz
kommt beim Felsabtrag auch ein Montabert
V1800, ein schwerer Hydraulikhammer mit
einem Einsatzgewicht von ca. 2,2 t, der
ebenfalls mit einer vollhydraulischen Anbauplatte
der Firma BMT ausgerüstet ist. Dazu
Bernhard Riedmann: „Ich arbeite seit 30
Jahren mit der Ausrüstung von BMT. Sie ist
auch im harten Einsatz immer verlässlich und
erleichtert mir jeden Tag die Arbeit. Wenn ich
den Fels mit dem Hydraulikhammer aufgelockert
habe, wechsle ich zum Felstieflöffel und
beginne das Wegeprofil herzustellen oder das
Material auf die Lkw zu verladen. Bei den
verschiedenen Arbeiten kann ich dank des
vollhydraulischen Schnellwechselsystems der
Firma BMT rasch zwischen der Anbau-Bohrlafette,
dem Hydraulikhammer und dem
Felstieflöffel wechseln, ohne dass ich die
Kabine verlassen muss. Das gilt auch für den
Böschungslöffel, mit dem ich das Wegeprofil
fertigstelle.“
Ing. Marcel Denda von der Firma BMT
ergänzt: „Bei diesem Einsatz unter härtesten
Bedingungen zeigt sich die hohe Qualität der
technischen Lösungen von BMT, die selbstverständlich
der Maschinen-Sicherheitsverordnung
entsprechen. Ausgerüstet ist der hier
eingesetzte Doosan DX255LC-7 mit unserem
SW3-Q, ein vollhydraulisches Schnellwechselsystem
mit fünf automatisch kuppelbaren
Hydraulikanschlüssen mit einer Öldurchflußmenge
bis zu 380 Liter/min, das für Bagger
von 23 bis 40 t zum Einsatz kommt. Die
einfach und robust aufgebauten Schnellwechselsysteme
verfügen über eine Konstantdruckversorgung
sowie eine konische Verriegelung.
Dadurch ist das System ständig spielfrei, was
in der Praxis kaum Verschleiß bedeutet. Eine
besondere Stärke ist die Möglichkeit, mit der
vorbereiteten E-Quickfunktion ein Trägergerät
mit Maschinensteuerung bzw. GPS-Technik
bei Bedarf auch mit einem Böschungslöffel mit
Neigungssensor zu nutzen. Dadurch lassen
sich rasch und effizient exakte Erdbauprofile
herstellen. Auch der hier eingesetzte Felstieflöffel
und Böschungslöffel, welche selbstverständlich
komplett aus HARDOX gefertigt
sind, stammen von der Firma Baumaschinentechnik.
Sie sind Teil der hochwertigen
Produktpalette, die für die verschiedensten
Anwendungen angeboten werden. Wir freuen
uns, dass auch die Bundesforste bei der
Ausrüstung der Geräte immer wieder auch auf
Technik von BMT setzen.“
www.bmt.at | www.bundesforste.at
ATC Asphalt-
Thermo-Container,
beheizt und isoliert für 2,5–20 t Asphalt
Zahnstangenaufzüge
für Personen- und Materialtransporte
Dreger &
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MASCHINEN + TECHNIK
KUHN
Steinbruch Pronat Preg: neuer HD605-8
Muldenkipper setzt Komatsu Tradition fort
Das Hartsteinwerk Pronat-Preg zählt zu den bedeutendsten Erzeugern von Hartgestein
in Österreich. Im weitläufigen Abbaubetrieb, der durch lange Steigungen und enge
Kurven geprägt ist, bewähren sich seit Jahrzehnten Starrrahmen-Muldenkipper von
Komatsu. Nachdem in den Jahren 2022 und 2023 bereits zwei der drei Muldenkipper
durch die neueste Generation HD605-8 ersetzt wurden, erfolgte Anfang Mai die
offizielle Übergabe des dritten HD605-8.
D
ie Schotter- und Betonwerk Karl
Schwarzl Betriebsgesellschaft m.b.H.
ist ein Tochterunternehmen der PORR AG
und zählt in der Steiermark zu den
Marktführern in den Bereichen Sand,
Kies, Schotter, Edelsplitt, Bruchschotter
und Transportbeton. Die Schwarzl-Gruppe
umfasst zahlreiche Unternehmen und
Beteiligungen, darunter auch die Pronat
Steinbruch Preg GmbH. Diese betreibt
zwischen Kraubath und St. Lorenzen die
Tagbaue Preg und Gulsen, wo bereits seit
Anfang des 19. Jahrhunderts mehr oder
weniger stark serpentinisierte Dunite und
Peridotite sowie Bronzite abgebaut
werden.
Heute zählt der Steinbruch Pronat
Preg in Österreich zu den bedeutendsten
Anfang Mai erfolgte die offizielle Übergabe des dritten HD605-8 Muldenkippers (von rechts): Gottfried Mooswalder
(Betriebsleiter Bergbau; Pronat Steinbruch Preg GmbH), Franz Feichtner (in den Ruhestand gewechselter Betreuer;
Kuhn Baumaschinen), Verkaufsleiter Christian Moser (Kuhn Baumaschinen), Prokurist Josef Plank (Pronat Steinbruch
Preg GmbH) und Florian Handel (Verkauf; Nachfolger von Franz Feichtner; Kuhn Baumaschinen).
Erzeugern von hochqualitativen Produkten
wie Edelsplitten, Oberbauschotter und
Rohstoffen für die Feuerfestindustrie –
welche weiterveredelt z.B. in der Auto-,
Pharma- und Kosmetikindustrie Anwendung
finden. Das Preger-Gestein mit
seinem speziellen Chemismus ist besonders
hart, zäh, griffig und abriebfest.
Deshalb findet es unter anderem Verwendung
als Zuschlagstoff für Asphalt, Beton
und als Gleisschotter im Eisenbahnbau.
Neben Wasserbausteinen und Produkten
für den Hoch- und Tiefbau liefert man
auch Dekorsteine für die Garten- und
Landschaftsgestaltung.
Dazu Prokurist Josef Plank: „Die
besondere Qualität des Gesteins, die
ausgezeichnete Verkehrsanbindung mit
Bahnanschluss und nahegelegener
Autobahn, die hohen Produktions- und
Verladekapazitäten, eine optimierte
Aufbereitungstechnologie und kompetente
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind
unsere wesentlichen Erfolgsfaktoren.“
Der historisch gewachsene Abbaubetrieb
ist geprägt durch lange Wegstrecken
und teilweise enge Kurvenradien. Nach
den Bohr- und Sprengarbeiten wird das
Hauwerk mit zwei 70 t Baggern, die für
den Hartgesteinsbetrieb entsprechend
ausgerüstet sind, auf die drei Muldenkipper
HD605-8 für den Transport zur
Aufbereitungsanlage verladen. Die Anzahl
der eingesetzten Geräte hängt von der
Abbaustelle und der damit verbundenen
Wegstrecke zum Vorbrecher ab. Zusätzlich
transportiert ein älterer Komatsu
Muldenkipper HD405 das aufbereitete
Material zum Lagerplatz.
Die stationäre Aufbereitungsanlage
besteht aus einem leistungsfähigen
Backenbrecher, der durch die HD605-8
Muldenkipper versorgt wird. Im
Anschluss an den Vorbrecher erfolgt eine
Zwischenabsiebung. Hier wird das
Feinmaterial abgeschieden, verhaldet
und für diverse Aufgabenstellungen
zur Verfügung gestellt. Die größeren
Fraktionen werden über Förderbänder
in die Hauptanlage transportiert, wo
Bahnschotter hergestellt wird. In der
dritten Aufbereitungsstufe werden
in der Splitt-Anlage die Edelbrechkörnungen
hergestellt.
Christian Moser, Verkaufsleiter Kuhn
Mit ihrer starken Bremsleistung
und dem kleinen Wenderadius
überzeugen die drei HD605-8
Muldenkipper auch bei voller
Beladung auf den langen
Bergabfahrten.
Baumaschinen, über die Stärken des
HD605-8: „Die langgezogenen Bergabfahrten
und die engen Kurven stellen bei
voller Beladung große Herausforderungen
an die Geräte. Die drei Komatsu Muldenkipper
HD605-8 sind dafür aber bestens
gerüstet, denn sie verfügen über den
kleinsten Wenderadius in dieser Klasse.
Dazu kommt die integrierte und hochleistungsfähige
Retarderbremse, die sich hier
bestens bewährt. Zusätzlich setzt das
Zugkraftkontrollsystem die Bremsen
automatisch unabhängig voneinander ein
und sorgt so für optimale Traktion auf
unterschiedlichen Oberflächen. Da das
System ohne Differentialsperre arbeitet,
beeinträchtigt es das Lenkverhalten nicht.
Die Überwachung aller wichtigen Einsatzparameter
der Maschinen erfolgt über das
Maschinenerfassungssystem Komtrax von
Komatsu. Auf Kundenwunsch und in
Abstimmung mit den Maschinisten
wurden durch die Firma Kuhn kleine
Anpassungen an den Muldenkippern
durchgeführt. So wurden unter anderem
Zusatzkameras montiert, um diverse
Arbeiten zu erleichtern.“
Die Übergabe des neuen HD605-8 ließ
sich auch Baumaschinen-Profi Franz
Feichtner nicht entgehen. Er hat die
Pronat Steinbruch Preg GmbH über viele
Jahre als Verkaufsberater von Kuhn
Baumaschinen betreut und mittlerweile
den wohlverdienten Ruhestand angetreten.
Mit Florian Handel wurde ein ebenso
engagierter wie kompetenter Nachfolger
gefunden. Im Rahmen der Übergabe
betonte Franz Feichtner nicht ohne Stolz,
dass im Steinbruch Pronat Preg im Laufe
der Jahre rund 30 Großgeräte von
Komatsu übergeben werden konnten.
Prokurist Josef Plank betont: „Langfristige
Partnerschaften und die stetige
Weiterentwicklung unserer Fachkräfte
sichern auf Dauer unsere Wettbewerbsfähigkeit.
Zu den langfristigen Partnerschaften
zählt auch die Firma Kuhn, die
uns über all die Jahre immer ausgezeichnet
betreut hat. Mit der Übergabe des
dritten, neuen HD605-8 Anfang Mai ist
der Erneuerungsprozess unserer Muldenkipper-Flotte
abgeschlossen. Die Komatsu
Geräte stehen für verlässliche Technik
und hohe Verfügbarkeit. Darüber hinaus
schätzen unsere Maschinisten das Fahrund
Schaltverhalten der HD605-8. Alle
drei Komatsu Muldenkipper sind mit
einem Full-Service-Vertrag ausgestattet,
der alle anfallenden Wartungs- und
Reparaturarbeiten umfasst. Wir haben in
dieser Hinsicht mit der Firma Kuhn
ausgezeichnete Erfahrungen gemacht
und freuen uns auf die weitere
Zusammenarbeit.“
www.kuhn.at | www.schwarzl-gruppe.at
30 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 31
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
CHINA
CICEE 2025 wird wieder zum Treffpunkt
der internationalen Baumaschinenbranche
Vom 15. bis 18. Mai 2025 findet die 4. Changsha International Construction Equipment
Exhibition (CICEE) statt. Im Rahmen einer Promotiontour durch mehrere europäische
Länder informierte das Organisationskomitee über die CICEE 2025 und richtete eine
Einladung an die Unternehmen der Baumaschinenindustrie, Einkäufer und Branchenorganisationen,
die CICEE zu besuchen und China kennenzulernen.
C
hangsha ist in China nicht nur eine
Stadt von historischer und kultureller
Bedeutung, sondern nimmt auch eine
bedeutende Position in der globalen
Baumaschinenindustrie ein.
Der Gesamtproduktionswert von
Baumaschinen in Changsha macht etwa
33% des Gesamtwerts Chinas und 8,5%
des weltweiten Gesamtwerts aus. Changsha
gilt neben Illinois in den Vereinigten
Staaten und Tokio in Japan als eines der
drei wichtigsten Zentren der Baumaschinenindustrie
weltweit.
Vor diesem Hintergrund legt die CICEE
seit jeher den Schwerpunkt auf die
Auf einer Ausstellungsfläche von
rund 300.000 m 2 werden ca. 1.800
Aussteller erwartet.
Themen „intelligent, hochwertig und
umweltfreundlich“. Die geplante Ausstellungsfläche
beträgt 300.000 m 2 . Es
werden 1.800 Aussteller erwartet – darunter
35 der 50 weltweit führenden Baumaschinenmarken
– sowie über 300.000
Fachbesucher. Im Rahmen der CICEE
finden mehr als 30 internationale Foren
und über 100 Wirtschaftsgipfel statt.
Im Zuge der Promotion-Tour für die
CICEE sind Ausschussmitglieder des
Organisationskomitees der Changsha
International Construction Equipment
Exhibition nach Deutschland, Frankreich
und Österreich gereist. Die Präsentation
zur CICEE in Paris wurde von Zhou
Xianbiao, Generalsekretär der China
Construction Machinery Society, geleitet.
Chen Jialiang, Direktor der Ausstellungsabteilung
der China Machinery Industry
Federation, hielt die Begrüßungsansprache.
Li Shun, stellvertretende Vorsitzende
des Changsha-Komitees der politischen
Beratungskonferenz des chinesischen
Volkes und Vorsitzende des städtischen
Kongress- und Ausstellungsbüros,
informierte über die Stadt Changsha und
ihre Baumaschinenindustrie. Im Rahmen
der Präsentation wurden auch mehrere
Kooperationsverträge abgeschlossen,
darunter mit dem spanischen Herstellerverband
für Bau- und Bergbauausrüstung.
Das CICEE-Organisationskomitee
informierte auch über die fünf Schwerpunkte
der CICEE 2025:
- Förderung der technologischen Innovationen
in der Branche unter dem Motto
„Neue Qualitätsproduktivität“. Auf der
CICEE 2025 wird es eine konzentrierte
Reihe neuer Technologien, Produkte,
Methoden und integrierter Servicelösungen
für die globale Maschinenbauindustrie
geben.
- Vertiefen der „Belt and Road“-Initiative
im Sinne eines globalen Maschinenbaumarkts.
Auf den letzten drei Messen hat
sich CICEE intensiv in den „Belt and
Road“-Markt engagiert und über 60
international renommierte Wirtschaftsverbände
sowie mehr als 100 chinesische
Wirtschaftsverbände eingeladen.
- CICEE widmet sich der Schaffung einer
internationalen Austausch- und Handelsplattform
für die Baumaschinenindustrie
durch die Planung verschiedener Formen
von Konferenzen zur Abstimmung von
Ausrüstungsangebot und -nachfrage.
- Neue Dienstleistungen für Besucher:
CICEE 2025 wird eine Reihe von
Mehrwertdiensten anbieten, darunter
5G-Live-Streaming rund um die Ausstellung,
Online-Messehallen, praktische
Zollabfertigungsdienste und mehrsprachige
Dienste, um den Bedürfnissen von
Teilnehmern mit unterschiedlichem
Sprachhintergrund gerecht zu werden.
- Starker Verbund zwischen CICEE und
der Stadt Changsha: Besondere Aktivitäten
wie Feuerwerksshows, Lichtshows
sowie urbane Food-Festivals werden mit
Wettbewerben im Maschinenbau und
Bedienerwettbewerben verbunden und
zeigen Changshas kulturellen Charme,
sein industrielles Erbe und seine
lebendige Atmosphäre.
Abschließend gab Li Shun ihrer Zuversicht
Ausdruck, dass die CICEE als Plattform
dienen wird, um China zu besuchen,
Changsha zu erkunden, zu investieren
und so die chinesisch-europäische Zusammenarbeit
auf ein neues Niveau zu heben.
https://en.chinacicee.com
Li Shun, Mitglied des Organisationskomitees,
informierte in Paris über
die Stadt Changsha und die dort ansässige
Baumaschinenindustrie.
Wien, LAMARR Department Store
32 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
MWT
Moderne Wiegetechnologie von MWT
für effiziente Entsorgungslösungen
Innovative Heck- und Seitenladerwaagen von Mobile Wiege Systeme (MWT) in
Pichl bei Wels ermöglichen eine präzise Gewichtsermittlung und eine nahtlose
Integration in moderne Entsorgungskonzepte.
M
oderne Entsorgungskonzepte
verlangen nach ausgefeilten technischen
Lösungen und Anpassungen der
Fahrzeuge. Durchdachte Wiegetechnologie
für Heck- und Seitenladerfahrzeuge bildet
dabei eine solide Arbeits- und Kalkulationsbasis.
Die speziell konstruierte
Mechanik der Heck- und Seitenladerwaagen
ist so ausgelegt, dass die ablaufbedingten
Kräfte ohne Überlast in die Messelemente
eingeleitet werden. Dies ermöglicht
die Entleerung von Behältern, die beim
Kippen enorme Hebelwirkungen auf die
Mechanik ausüben, ohne zusätzliche
Belastung der Wiegeelemente. Die
robusten und präzisen Heck- und Seitenladerwaagen
bieten eine zuverlässige und
effiziente Lösung für moderne Entsorgungskonzepte.
Mit innovativer Technologie
und nahtloser Integration setzt das
Unternehmen Maßstäbe in der Gewichtsermittlung
und Datenverwaltung.
Nahtlose Gewichtsermittlung
beim Entleerungsvorgang
Die Verwiegung findet während des
normalen Entleerungsvorgangs statt und
beeinflusst den Arbeitsablauf nicht. Das
Gewicht wird dynamisch und vollautomatisch
im Hintergrund bestimmt. Ein
Neigungssensor sorgt dafür, dass die
Anzeige bei zu großer Schrägstellung
abschaltet und somit Gewichtsabweichungen
verhindert werden. Das Wiegesystem
ist auf eine Hubkraft von 5 t ausgelegt und
besitzt einen Ziffernschritt von 5 kg mit der
Genauigkeit der Handelsklasse III. Sobald
der Container frei hängt, wird sein Gewicht
in der Anzeige dargestellt. Optional kann
ein Lesegerät in der Schüttung integriert
werden, um das verwogene Gewicht dem
gelisteten Eigentümer der Mülltonne
zuzuordnen. Die Daten können via GPRS
oder über einen bereits bestehenden
Fahrzeugrechner zur Verrechnung ins Büro
gesandt werden.
„Die Gewichtsermittlung vor Ort erfolgt
bei gleichzeitigem Ausdruck des Wiegescheins,
was zu einer raschen Amortisation
der Investition bei der Müllentsorgung
führt. Dies ermöglicht eine schnellere
und präzisere Abrechnung“, bestätigt
Günter Schmalnauer, Geschäftsführer von
MWT. Die Montage der Systeme ist
einfach und schnell, während die hohe
Verarbeitungsqualität für eine lange
Lebensdauer sorgt.
Seitenladerwaagen: Innovative
Mechanik für präzise Verwiegung
Die eigens konstruierte Mechanik der
Seitenladerwaagen ist so ausgelegt, dass
die ablaufbedingten Kräfte ohne Überlast
in die Messelemente eingeleitet werden.
Dies ermöglicht die Entleerung von
Behältern, die beim Kippen enorme
Hebelwirkungen auf die Mechanik
ausüben, ohne zusätzliche Belastung der
Wiegeelemente. Die Verwiegung findet
während des normalen Entleerungsvorgangs
statt und beeinflusst den Arbeitsablauf
nicht. Ein Neigungssensor schaltet die
Anzeige bei zu großer Schrägstellung ab,
wodurch Gewichtsabweichungen verhindert
werden.
KEINEN CAT KÖNNEN
WIR UNS NICHT LEISTEN.
„Als Spezialisten für Transporte, Erdarbeiten, Sand- und Schottergewinnung, Abbrüche, Container- sowie Kommunaldienste
sind wir sehr breit aufgestellt. Ein zuverlässiger Maschinenpark in Spitzenqualität, konsequentes Qualitätsmanagement und
ein hoher Anspruch an das Umweltmanagement sind die Grundlagen für nachhaltigen Geschäftserfolg und die Zufriedenheit
unserer Kunden. Cat und Zeppelin zählen zu unseren langjährigen Geschäftspartnern, auf die wir nicht verzichten können.“
Regina und Leopold Poyss
Geschäftsführer Poyss GesmbH, Poysdorf
zeppelin-cat.at
Die Verwiegung findet
bei Heck- und Seitenladerwaagen
während des
normalen Entleerungsvorgangs
statt und beeinflusst
den Arbeitsablauf
nicht. Das Gewicht wird
dynamisch und vollautomatisch
im Hintergrund
bestimmt.
Heckladerwaagen: Robuste
Bauweise und hohe Genauigkeit
Die Heckladerwaagen zeichnen sich durch
hohe Genauigkeit, leichte Bedienbarkeit
und robuste Bauweise aus. Die Brutto-/
Nettoverwiegung vor Ort ermöglicht einen
schnellen und präzisen Wiegevorgang. Alle
Messelemente sind mechanisch gegen
Querkräfte und Überlast gesichert und
besitzen eine automatische Kompensation
von Schrägstellungen bis 10% in zwei
Achsen. Optional sind auch ein Drucker
und EDV-Anschluss für den Datenaustausch
verfügbar.
www.mwt-systeme.at
34 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
Sicheres Verfahren mit dem
Arbeitskorb: Die Teleskoplader leisten
mit ihrer Ausrüstung einen wichtigen
Beitrag zur Bewältigung anspruchsvoller
Einsätze.
MASCHINEN + TECHNIK
AKTION
Stromerzeuger &
Gabelstapler
Stromerzeuger
PRAMAC GPW 60 I Stage V
Ein starkes Team: Ein Liebherr-Feuerwehrteleskoplader
unterstützt die Einsatztruppe.
€ 24.900,--
exkl. Mwst.
3-Rad Elektrostapler
LIEBHERR
Liebherr Teleskoplader: vielseitige Kraftpakete
unterstützen die steirischen Feuerwehren
Im Jahr 2019 wurde bei den steirischen Feuerwehren ein neues Konzept geschnürt: Ziel
war es, für die zunehmenden Katastropheneinsätze ein neues Maschinenkonzept zu
entwickeln. Den Zuschlag bei den 17 baugleichen Teleskopladern im Rahmen der
Ausschreibung erhielt das Modell T33-10 s von Liebherr. Die Maschinen wurden
in den letzten Jahren sukzessive an den Feuerwehrverband übergeben und
unterstützen seither bei unzähligen Einsätzen.
F
ür die zahlreichen Feuerwehr-Einsätze
bei Schneekatastrophen, Unwetter,
Sturm und Hochwasser wurde vom
Feuerwehrverband ein Sonderbudget von
10 Mio. Euro geplant, das von der steirischen
Landesregierung genehmigt wurde.
Das Projekt wurde 2019 gestartet und die
Zusammenarbeit mit Liebherr verlief laut
steirischem Landesfeuerwehrverband
(LFV Steiermark) äußerst produktiv und
zufriedenstellend. Mittlerweile gibt es
umfassende Erfahrungen in unterschiedlichen
Einsatzszenarien und Überlegungen,
wieder in neue Maschinen zu investieren.
Es war eine sehr kooperative Projektierung
vom Anfang bis zum jetzigen
Zeitpunkt, heißt es aus dem Landesfeuerwehrverband.
In Bezug auf die Konfiguration waren
laut Feuerwehrverband vor allem die
Traglast in Verbindung mit einer hohen
Hubhöhe und die einfache Bedienbarkeit
wichtig, weil sehr viele unterschiedliche
Fahrer mit den Maschinen arbeiten. In
Katastrophenfällen ist der wichtigste Faktor
Zeit und es sitzen nicht immer Berufskraftfahrer
in der Kabine. Auch die anderen
bewertungsrelevanten Eigenschaften wie
z.B. Lenkungsarten, Funktionalität und
Zusatzsteuerkreise wurden von den Liebherr-Maschinen
am besten erfüllt. Um eine
hohe Flexibilität in allen Einsatzlagen zu
gewährleisten, erfolgte eine intensive
Abstimmung der Konfiguration und Auswahl
der mitgelieferten Anbauwerkzeuge.
Wie die Abteilung Technik im LFV
Steiermark erläutert, werden die Teleskoplader
nicht nur zur Bewältigung von Unwettereinsätzen
genutzt, sondern kommen bei einer
Vielzahl weiterer Szenarien zum Einsatz.
Dazu gehören beispielsweise Tierrettungen,
Fahrzeugbergungen oder auch die Unterstützung
bei der Brandbekämpfung. Dies zeigt,
dass die Teleskoplader mit ihrer Ausrüstung
einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung
verschiedenster anspruchsvoller Einsätze
Liebherr-Teleskoplader helfen auch bei der Logistik
von dringend benötigten Sandsäcken.
leisten. Ein besonderer Vorteil ist, dass die
Geräte alle baugleich sind, das heißt die
Anbauwerkzeuge können untereinander
ausgetauscht werden, denn sie sind mit jeder
Maschine kompatibel. Dies erhöht die
Flexibilität massiv.
Neue Einsatzfelder für
bewährte Maschinen
„Auch für Liebherr war es eine neue Erfahrung,
denn wir haben zuvor noch nie
feuerwehrspezifische Maschinen mit
Zusatzoptionen wie Folgetonhorn oder
Blaulicht geliefert. Die Anbauteile wurden so
ineinander verschachtelt, dass so viele
Anbaugeräte wie möglich auf einem Anhänger
transportiert werden können“, erläutert
Hansjörg Nocker vom Liebherr-Werk Telfs.
In dem Katastrophenhilfsdienst-Konzept
wurden auch logistische Aspekte berücksichtigt.
Es wurden hier auch Zugfahrzeuge und
Anhänger eingeplant, mit denen die Maschi-
mit
Lithiumtechnik
!!!!
€ 17.900,--
exkl. Mwst.
● 1,5 t Hubkraft
● 4,3 m Hubhöhe
Ab Lager Pettenbach
Solange der Vorrat reicht!
HARTNER Aggregate & Industrietechnik GmbH
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www.erich-hartner.at
seit 1988
office@erich-hartner.at - 0720 779500
36 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 37
MASCHINEN + TECHNIK
Sichere Bergung auch in unwegsamem
Gelände: Die Teleskoplader kommen auch
bei Tierrettungen und Fahrzeugbergungen
zum Einsatz.
nen platz- und gewichtsoptimiert an die
jeweiligen Einsatzorte gebracht werden
können, führt der Landesfeuerwehrverband
weiter aus.
Der Teleskoplader kann nicht nur gemäß den gesetzlichen Vorschriften auf den Anhänger
geladen werden, er kann den Anhänger auch selber ziehen.
Übergabe von einem der 17 baugleichen Teleskoplader für
den Feuerwehrverband in der Steiermark.
Eine besondere Herausforderung war,
dass der Teleskoplader gemäß den
gesetzlichen Vorschriften auf den Anhänger
geladen werden kann. Zudem ist es bei
dieser Variante möglich, dass der Tele s-
koplader den Anhänger auch selber zieht.
Bei der letzten Unwetterkatastrophe im
Südosten der Steiermark war man mit
15 Teleskopladern flächendeckend über
mehrere Tage hinweg im Einsatz. Auch
beim Hagelunwetter in Knittelfeld
unterstützten die Teleskoplader mit
Arbeitskorb. Das Konzept in der Südoststeiermark
hat sich in der Praxis
bewährt, beispielsweise hat man bei
einem Einsatz in kürzester Zeit 20.000
Sandsäcke mit Hilfe der Teleskoplader
befüllt, auf Paletten verladen und an die
jeweiligen Verwendungsorte gebracht,
erklärt der Landesfeuerwehrverband.
„Nach einer Ersteinweisung bei der
Maschinenübergabe durch Liebherr wurde
ein Pilotlehrgang an der Landesfeuerwehrschule
für den Teleskoplader gestartet,
damit die Einschulung möglichst
vieler Personen erfolgen kann. Eine
einfache Bedienung der Maschinen ist in
diesem Zusammenhang unbedingt
notwendig, da sehr viele unterschiedliche
Feuerwehrhelfer mit den Geräten fahren“,
fügt Franz Pabst, zuständiger Verkaufsrepräsentant
von Liebherr für die Steiermark,
hinzu.
Schnelle Hilfe im Katastrophenfall
Auch mit dem Serviceteam von Liebherr
ist der Feuerwehrverband Steiermark sehr
zufrieden, denn gerade in Katastrophenfällen
sind eine kurze Reaktionszeit sowie
schnelle Reparaturen unumgänglich.
Rund-um-die-Uhr-Service, Ersatzteilversorgung
und Ersatzteilverfügbarkeit
wurden im Rahmen der Ausschreibung
mitbewertet und haben sich in der Praxis
nun bewährt.
„Für die wichtigsten ET-Teile wurde ein
eigenes Feuerwehrlager eingerichtet, das
auch einen Teileaustausch innerhalb der
einzelnen Ortsfeuerwehren ermöglicht. Es
erfolgte auch eine Anbindung an das
MyLiebherr-Kundenportal, das umfangreiche
Leistungen, digitale Services und
Anwendungs-Software sowie die Möglichkeit
zur Bestellung von Ersatzteilen
bietet“, ergänzt Josef Pichler, Liebherr-
Kundendienstleiter in der Steiermark.
Durch den intensiven Austausch von
Ideen sowie neuen, kreativen Ansätzen der
Feuerwehrleute erfährt auch das Liebherr-
Team laufend, für welche Situationen die
Maschinen noch adaptiert und verwendet
werden könnten, damit möglichst viele
Einsätze schnell und fachgerecht abgewickelt
werden.
www.liebherr.com
Foto: Stefan Seelig
KREISLAUFWIRTSCHAFT
Stadt Wien: erstes Gebäude aus Recyclingbeton
Die Anfang Mai eröffnete klimafitte Unterkunft für die Mannschaft der orangen „48er“
nimmt eine Vorreiterrolle in Sachen Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz ein. Einen
wesentlichen Beitrag dazu leistet auch der kreislauffähige Baustoff Beton.
I
Das neue Gebäude der MA 48 ist das erste
Bauwerk der Stadt Wien aus Recyclingbeton.
n Wien-Simmering wurde Anfang Mai
ein modernes Gebäude für 250
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der MA 48 – Abfallwirtschaft,
Straßenreinigung und Fuhrpark
– feierlich eröffnet. Das
Besondere daran: Der
zweigeschossige Bau gilt ab
sofort als erstes öffentliches
Bauwerk der Stadt Wien,
das aus Recyclingbeton
errichtet wurde.
Insgesamt wurden im
Gebäude rund 1.500 m 3
Beton verarbeitet, die
durchschnittliche Recyclingquote
betrug je nach
Betongüte zwischen 15 und 20%.
Damit wurden insgesamt ca. 450 t
Recyclingmaterial als Ersatz für den
Primärrohstoff wiederverwertet und im
Kreislauf geführt. Auch bei der Betonlieferung
setzte man auf Nachhaltigkeit: Diese
erfolgte auf kurzen Transportwegen von
den lokalen Betonherstellern Transportbeton
GmbH (Hauptlieferant) und Wopfinger
Transportbeton GmbH. Da der Einsatz
von Recyclingbeton in diesem Bauwerk
eine Premiere feierte, wurde er durch die
MA 39 – Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle
– einem strengen Monitoring
unterzogen. Die Betongüte wurde sowohl
beim Einbau als auch am fertigen Bauwerk
geprüft. Dafür wurden u. a. Proben
Harter Kern sucht starke SCHALUNG!
Schalungstechnik für jedes Bauteil und jedes Bauvorhaben. Mit höchstem Qualitätsanspruch
gefertigt und damit bestens für den harten Alltag auf den Baustellen geeignet.
entnommen und im Labor untersucht. Die
Dokumentation der begleitenden
Betonprüfungen dient als Grundlage
für zukünftige Einsatzmöglichkeiten
von Recyclingbeton bei den
Gebäuden der Stadt Wien.
Das ressourcenschonende
Gebäude der 48er punktet
nicht nur durch den durchgehenden
Einsatz von
Recyclingbeton: Die ökologische
Warmwasserversorgung
erfolgt durch die
thermische Grundwassernutzung
als Wärmequelle in
Kombination mit einer
Wärmepumpe. Die Lüftungsanlage
im Haus ist außerdem
mit einer Wärmerückgewinnung
ausgestattet. Das Haus wird u. a.
durch eine PV-Anlage am Flachdach
mit einer Leistung von 15 kWp mit Strom
versorgt. Zwölf E-Ladestationen mit
jeweils 22 kW für Dienstfahrzeuge sowie
eine großflächige Grün fassade an der
Ost- und Südseite des Objekts runden
den nachhaltigen Charakter des neuen
Aufenthaltsraums der MA 48 in
Wien-Simmering ab.
www.abfall.wien.at | www.betondialog.at
Schalung
Gerüst
Engineering
38 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
PERI. Schalungs- und Gerüsttechnik[er] aus Leidenschaft.
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MASCHINEN + TECHNIK
AAB EISTERER
Pfahlsetzen schnell und präzise:
der Vibrationsbär von AAB Eisterer
Mittels schwingender Rammtechnik, wie Vibrationsbären von AAB Eisterer, wird
das Erdreich in einen flüssigkeitsähnlichen Zustand versetzt, sodass Rammgut
punktgenau und effektiv gesetzt werden kann.
D
er Vibrationsbär von AAB Eisterer
versetzt den Boden durch Schwingungen
in einen besonderen Zustand, sodass
Pfähle, Spundwände, I-Träger und
Ähnliches sanft und präzise „einschwimmen“.
Er ermöglicht bis zu dreimal
schnellere Rammzeiten im Vergleich zu
herkömmlichen Verfahren, was nicht nur
Zeit und Geld spart, sondern auch für
einen zügigen Baufortschritt sorgt. Dank
der präzisen Steuerung der Vibrationen
werden Pfähle millimetergenau eingetrieben,
was höchste Qualität und Sicherheit
garantiert. Dabei erzeugt das vibrationsbasierte
Verfahren im Gegensatz zu
traditionellen Rammtechniken wesentlich
weniger Lärm und Emissionen und
reduziert so die Belastung von Menschen
und Natur.
Höchste Sicherheit
und Kompatibilität
Die besondere Technologie des Vibrationsbärs
minimiert Erschütterungen und
verhindert Beschädigungen in der
Umgebung, was ein Höchstmaß an
Sicherheit für Bauprojekte garantiert. Ob
sandiger oder lehmiger Boden – der
Vibrationsbär von AAB Eisterer meistert
jede Herausforderung. Seine Leistungsfähigkeit
und Vielseitigkeit machen ihn
zur idealen Lösung für diverse Anwendungen
im Tiefbau, Fundamentbau, der
Sanierung von Bestandsbauten, der
Errichtung von Lärmschutzwänden und
der Rammung von Rohren.
Wie bei allen hydraulischen Anbauteilen
hängt die Leistungsfähigkeit stark vom
verwendeten Trägergerät ab. Dabei
kommen naturgemäß dem Hydraulik-
Druck und der Tragfähigkeit besondere
Bedeutung zu. Da die Vibrationsbären über
relativ geringe Abmessungen, Bauhöhen
und Hydraulik-Anschlusswerte verfügen,
ist der Anbau auch an kleinere Bagger
möglich. AAB bietet derzeit Vibrationsbären
in mehreren verschiedenen Größen mit
einem statischen Moment von 20 Nm bis
100 Nm an. Als Trägergeräte sind Bagger
zwischen 8 t und 60 t geeignet.
Breites Einsatzspektrum
Die Einsatzbereiche für Vibrationsbären
sind sehr vielfältig, da in modernen
Fundamenten Pfähle immer wieder zum
Einsatz kommen. „Im Tiefbau für Gebäude
und Brücken kommen diese Hydraulikgeräte
oft zum Einsatz, da hier oft stabile
Gründungen auf engem Raum geschaffen
werden sollen. Im kleineren Rahmen
werden sie im Fundamentbau für Häuser,
Carports oder Terrassen genützt“, erzählt
Herbert Eisterer. Durch die schonende
Arbeitsweise leisten Vibrationsbären aber
auch bei der Sanierung von Bestandsbauten
wertvolle Dienste. Besonders häufig
sieht man sie jedoch bei der Errichtung
von Lärmschutzwänden oder beim
Schienenbau. Außerdem lässt sich das
Rammgut mit dem Vibrationsbär auch
beschädigungsfrei wieder entfernen.
www.aab-eisterer.at
AAB Eisterer in Pichl bei Wels bietet den
Vibrationsbären sowohl zum Verkauf als auch
in einer Mietlösung an. So wird diese Spezialmaschine
auch für viele Unternehmen mit
sporadischen Einsatzszenarien nutzbar.
Selbstverständlich bietet AAB Eisterer auch
die Servicierung der Geräte an.
DAS GRANIT HÄNDLERMAGAZIN
JETZT NEU: HDYDRAULIKPRÜFSTAND FÜR BOSCH REXROTH
BUCHEN SIE IHRE HYDRAULIK-REPARATUR VON JETSCHKE HYDRAULIK JETZT BEI GRANIT
Das GRANIT Service-Center bietet Ihnen umfangreiche Service- und Werkstattleistungen
von Experten ihres Fachs. Sie unterstützen GRANIT Kunden bei aufwendigen oder
komplizierten Reparaturen. Im Fall von Hydraulik-Reparaturen an hydrostatischen
Antrieben kommt Jetschke Hydraulik für Sie zum Einsatz. Die Hydraulik-Experten erweitern
mit einem neuen Hydraulikprüfstand für Bosch Rexroth jetzt unser Serviceangebot für Sie.
Hydraulik-Expertise aus Hamburg – Jetschke Hydraulik
Mit der jahrelangen Erfahrung in Bezug auf Service und Reparatur von Hydraulikanlagen
bietet Ihnen die Jetschke Hydraulik GmbH schnelle Hilfe. Jetschke repariert für Sie Hydraulikeinheiten
namhafter Hersteller, wie Bosch Rexroth, Brueninghaus Hydromatik, Linde,
Parker, Sauer Danfoss, Bondioli & Pavesi, Kawasaki, Eaton oder Vickers ausschließlich
mit Original-Ersatzteilen. Die Spezialisten von Jetschke unterstützen und beraten Sie
darüber hinaus auch bei der Projektierung, Konstruktion, Montage und Instandsetzung
Ihrer hydraulischen Antriebs- und Steuersysteme. Regelmäßige Schulungen, der Einsatz
modernster Technik und die Spezialisierung auf die renommiertesten Hersteller zeichnet
die Fachleuchte von Jetschke aus. So sind Wartung, Reparatur und abschließende Prüfung,
inklusive Prüfbericht, von Hydraulikpumpen und -Motoren wie auch Kompakt-Hydrostaten
problemlos möglich. Höchste Qualität und die schnellstmögliche Bereitstellung
Ihrer Reparaturteile sind hierbei selbstverständlich.
REPARATUR
RÜCKSENDUNG
AUFTRAGSERTEILUNG
ANMELDUNG
UNSER REPARATUR-
DURCHLAUF
ABHOLUNG
KOSTENVORANSCHLAG
ÜBERPRÜFUNG
JUNI 2024
Modernste Prüfung mittels Hydraulik- & Getriebeprüfstand
Mit dem neuen Rexroth Hydraulikprüfstand erweitert Jetschke jetzt seine Dienstleistungen.
Mit dem Prüfstand können Pumpen und Motoren bis zu 135 kW Leistung bei
einem Druck von 500 bar und einem Volumenstrom bis zu 300 l/min im offenen und
geschlossenen Kreislauf geprüft werden. So ist die Reparatur von diversen Hydraulikeinheiten
aus der Land- und Baumaschinentechnik problemlos möglich.
Jetschke Hydraulik verfügt darüber hinaus noch über einen Hydraulikprüfstand PTL mit
dem die Prüfung von Pumpen und Motoren bis zu einer Leistung von 165 kW, einer
Drehzahl von 3000 l/min und bei einem Druck von 450 bar und einem Volumenstrom
von bis zu 450 l/min im offenen sowie geschlossenen Kreislauf möglich ist.
Der Universal-Getriebeprüfstand rundet das Angebot von Jetschke ab. Dieser wurde von
Jetschke eigens für die Überprüfung dieser Aggregate entwickelt und gebaut. Mit ihm können
Kompaktaggregate nicht nur geprüft, sondern nach erfolgter Reparatur auch justiert werden.
Diese und weitere Leistungen können GRANIT Kunden jetzt jederzeit im
GRANIT Service-Center buchen. Weitere Informationen finden Sie im GRANIT Webshop
unter „Service | Service-Center“.
• Instandsetzung von Hydraulikeinheiten aller namhaften Hersteller, wie Bosch Rexroth, Brueninghaus Hydromatik,
Linde, Poclain, Danfoss, Kawasaki, Komatsu, Parker und Eaton, aus mobilen Anwedungen, wie
zum Beispiel Baumaschinen, Agrarmaschinen, Flurförderzeugen sowie aus stationären Anwendungen.
• Professionelle Aufarbeitung und Reinigung von Einzelteilen, zum Beispiel durch die Läppmaschine
• Prüfung jeder reparierten Einheit auf einem unserer Prüfstände zur Sicherstellung der Funktionalität und
Einhaltung der Herstellervorgaben.
ANMELDUNG ZUR ABHOLUNG BIS 12 UHR IM GRANIT WEBSHOP » SERVICE » SERVICE
CENTER » ONLINE ABHOLAUFTRAG - ABHOLUNG ERFOLGT AM SELBEN TAG
40 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
WILHELM FRICKE SE, DE-27404 Heeslingen, Tel. +49 4281 712-712, Fax -700, bestellung@granit-parts.com
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NEU BEI GRANIT: SIBO REPARATURBUCHSEN JOLLY
SCHNELLE UND EINFACHE REPARATUR DANK INNOVATIVER LÖSUNG
Das GRANIT Sortiment für Baumaschinen und Teleskoplader wächst weiter.
Aktuellster Neuzugang sind die Jolly Reparaturbuchsen von SIBO. Der italienische
Hersteller hat mit seinen Jolly Buchsen eine innovative Lösung für eine schnellere
und deutlich vereinfachte Reparatur von Buchsen an Land- und Baumaschinen
sowie Bergbau-Maschinen entwickelt. Mit ihnen sind aufwendige Fertigungs- und
Schweißarbeiten für die neue Einpassung einer Ersatz-Buchse Geschichte.
Einfache Reparatur mit Jolly
Durch jahrelange Erfahrung sowie kontinuierliche Forschung und Investitionen ist
es SIBO gelungen, im Bereich Buchsen für Konstruktions-, Land- und Baumaschinen
heute zu einem wichtigen Erstausrüster zu zählen. Mit der Jolly Reparaturbuchse
revolutioniert der italienische Produzent nun den Reparaturprozess.
Buchsen an Baumaschinen wie Baggern sind an Gelenksystemen angebracht und essentiell
für das richtige Funktionieren der Maschine. Ist eine Buchse verschlissen und muss ersetzt
werden, ist die Reparatur mit einer Standard-Buchse ein aufwendiger und langwieriger Prozess.
Denn zuerst muss die Aufnahme der Buchse aufgebohrt werden, um die alte Buchse
herauszulösen. Hierdurch ist der Sitz deutlich vergrößert und Standard-Buchsen können
» SIBO
Buchse
• Innen-Ø (mm): 25
• Außen-Ø (mm): 40
• Länge (mm): 30
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• Innen-Ø (mm): 50
• Außen-Ø (mm): 70
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• für Bau- und Landmaschinen
Best-Nr.: 12534756
nur durch eine zusätzliche Buchsenhalterung, die individuell für die jeweilige Maschine
angefertigt werden muss, überhaupt eingepasst werden. Zusätzlich erschweren die
notwendigen Schweißarbeiten, um die Buchsenhalterung in der Buchsenaufnahme zu
befestigen, die Reparaturarbeiten.
Die Jolly Reparaturbuchse von SIBO zeichnet im Gegensatz zur Standard-Buchse eine
deutlich dickere Wandung aus. Diese kann auf den gewünschten Außendurchmesser
abgedreht werden, sodass der aufgebohrte Sitz problemlos weiter genutzt und ohne
Schweißarbeiten in die Buchsenhalterung eingesetzt werden kann. Auf diese Weise ist
ein ideales Zusammenspiel zwischen Sitz und Buchse deutlich einfacher wiederhergestellt
und die Maschine kommt schnell wieder zum Einsatz.
Im GRANIT Webshop bieten wir Ihnen im Sortimentsbereich Baumaschinen & Teleskoplader
ein umfassendes Angebot an Jolly Reparaturbuchsen in verschiedenen Größen unter
„Verschleißteile & Anbaugeräte | Buchsen | Reparaturbuchsen“ an. Mit unseren Filterfunktionen
finden Sie ganz schnell die benötigte Reparaturbuchse. Besuchen Sie uns jetzt unter
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• Außen-Ø (mm): 140
• Länge (mm): 100
• für Bau- und Landmaschinen
Best-Nr.: 18425057
UNSER SORTIMENTSÜBERBLICK:
ZENTRALSCHMIERTECHNIK KOMPAKT
DIE GRANIT BROSCHÜRE AB APRIL VERFÜGBAR
Zentralschmiertechnik gehört in Baumaschinen mittlerweile zur Standardausstattung.
Diese Systeme versorgen die Maschinen und Anbaugeräte während des
Betriebs mit der exakt benötigten Schmierstoffmenge an den zu versorgenden
Gleit- und Lagerstellen. Zentralschmieranlagen sind abgestimmt auf die jeweilige
Maschine, die Anzahl der Schmierstellen und die Schmiermitteldosierung. Dank
der elektronischen Steuerung werden Wartezeiten für die manuelle Gerätepflege
ebenso wie zusätzliche Stillstandzeiten vermieden.
Neben dem führenden Hersteller GROENEVELD BEKA bieten wir Ihnen auch mit
unserer Eigenmarke GRANIT PARTS ein großes Produktportfolio rund um Zentralschmieranlagen.
In der neuen GRANIT Broschüre Zentralschmiertechnik Kompakt
finden Sie neben verschiedenen Pumpenmodellen in unterschiedlichen Ausführungen
auch die passenden Ersatz- und Zubehörteilen sowie Schmiermittel und Befüllungsequipment
entweder vom Original-Hersteller oder in der Ausführung unserer Eigenmarke.
Schmierleitungen von GRANIT und GROENEVELD BEKA gibt es als nicht befüllte oder
bereist befüllte Varianten in den unterschiedlichsten Längen.
Für den täglichen Bedarf bieten wir von GRANIT PARTS ebenfalls komplett zusammengestellte
Sortimentskoffer in unterschiedlichen Bestückungsgrößen mit und ohne
Schlauchware an. So können Sie immer schnell mit den passenden Ersatzteilen im
Bedarfsfall die Maschinen wieder zum Laufen bringen.
Die GRANIT Reparaturteile passend für unterschiedliche Hersteller von Zentralschmieranlagen
sorgen für Zuverlässigkeit auf der Baustelle. Zur Sicherung unserer bewährten
GRANIT Qualität führen unser hauseigenes Qualitätslabor sowie externe Prüfinstitute
regelmäßige Kontrollen an unserer Eigenmarke durch.
Entdecken Sie jetzt die Vielfallt unseres Zentralschmiersortiments in der
neuen GRANIT Broschüre Zentralschmiertechnik Kompakt oder im
GRANIT Webshop im Sortimentsbereich „Baumaschinen & Teleskoplader | Hydraulik
– Zentralschmierung – Drucklufttechnik“.
GRANIT GROENEVELD-BEKA GRANIT GRANIT
Elektropumpe
mit 12V-Steuerung und Fettbehälter
• Spannung (V): 12
• Steuerung: mit integriertem AK06
Steuergerät
• Füllmenge (kg): 2
Best-Nr.: 11092131
Sortimentskoffer
Behelfsbox, klein
• Bestückung: Kunststoffrohr,
Hochdruckschlauch, Schraubhülsen,
Rohrstutzen, Überwurfschrauben,
verschiedene Verschraubungen und
Verlängerungen
Best-Nr.: 11012078
Fettschmierpumpe ZEPTO
• Mit Aufnahmeadapter für Kartusche
Typ S „Lube-Shuttle ® “
• Betriebsdruck max. (bar): 290
• Material: hochfester Kunststoff
• Korrosionsschutzkategorie Stahl:
C4 entsprechend ISO 12944-2
• Passend für: Typ S(„Lube-Shuttle ® “)
Typ L(„Ritter Fettkartusche“ 400 ml)
Typ F („System Reiner“)
Best-Nr.: 11933991
Befüllpresse
• Ausführung: für 400g Pull-Off
Kartuschen oder 500g loses Fett
• Füllmenge (kg): max. 500cm³
• Gewicht: 834 g
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MASCHINEN + TECHNIK
HOCHWERTIGE GUMMIKETTEN IM
GRANIT DESIGN - AB JUNI VERFÜGBAR!
QUALITÄT, AUF DIE SIE SICH VERLASSEN KÖNNEN
Gummiketten gehören zur Standardausrüstung von Baumaschinen. Bei GRANIT
bieten wir Ihnen auch im Bereich Baumaschinen und Teleskoplader neben zahlreichen
renommierten Herstellern hochwertige Alternativen unserer Eigenmarke
GRANIT PARTS. Ab Juni für Sie ganz neu erhältlich: Gummiketten von GRANIT!
Auf dem Qualitätsniveau der Erstausrüster überzeugen unsere neuen Gummiketten
vor allem mit einer großen Marktabdeckung. Passend für über 3.000 Maschinentypen,
darunter Minibagger, Dumper, Skid-Steer-Loader und Hebebühnen, haben
wir garantiert die richtige Gummikette für Ihre Maschine!
Die Identifikation der passenden GRANIT Gummikette gestaltet sich in unserem
Webshop einfach und unkompliziert. Sie können ganz bequem über das Suchfeld
mithilfe der Original-Teilenummer oder über die Hersteller-Typ-Suche die perfekte
Gummikette für Ihre Maschine finden. Mit unserem Gummiketten-Filter identifizieren
Sie im Sortimentsbereich Baumaschinen & Teleskoplader unter „Fahrwerksteile Mobil
– Kette | Fahrwerksteile für Kettenfahrwerke | Gummiketten für Baumaschinen“ die
passende Gummikette auch nach dem erforderlichen Maß.
Bei unserer Eigenmarke GRANIT PARTS ist uns eine hohe Qualität besonders
wichtig, damit Sie Ihre Maschinen lange und stressfrei nutzen können. So sind
auch unsere neuen GRANIT Gummiketten ausgesprochen langlebig, strapazierfähig,
robust und zuverlässig. Mit unserem hauseigenen Qualitätsmanagement
sorgen wir für die gleichbleibend hohe Qualität unserer Produkte.
Unter www.granit-parts.com finden Sie ab sofort unser neues Sortiment an
GRANIT Gummiketten. Durch die hohe Verfügbarkeit können wir eine schnellstmögliche
Lieferung gewährleisten. Ziehen Sie unsere Eigenmarke GRANIT PARTS
bei Ihrem nächsten Ersatzteilkauf also unbedingt in Betracht!
ASCENDUM
Ascendum wird Ammann Händler
Ascendum hat mit Juni 2024 den Vertrieb, den Service und die
Ersatzteilversorgung für Ammann in den Sparten Boden- und
Asphaltverdichter und Straßenfertiger in Österreich übernommen.
D
iese Kooperation folgt auf eine
bedeutende Akquisition der
Schweizer Ammann Group im
Dezember 2023, bei der das Unternehmen
das ABG Asphaltfertiger
Werk in Hameln sowie deren
Produktion von Volvo CE erworben
hat. Ammann erweitert damit sein
Produktportfolio und die Produktionskapazitäten.
Die Herstellung der
ABG Asphaltfertiger der Titan-Serie
werden nun in bewährter Qualität
als Titan ABG Produkte unter
Ammann weitergeführt.
Ammann ist ein weltweit
führender Hersteller von Baumaschinen
und bekannt für seine
Innovationen und die hohe Qualität
seiner Produkte. Mit der Übernahme
des Werks in Hameln und
den ABG Asphalt-Fertiger setzt
Ammann ein starkes Zeichen und
stärkt seine Marktposition im
Bereich der Straßenbaumaschinen.
Zeitgleich nutzt Ascendum zusammen
mit Ammann die Chance, um
das globale Vertriebsnetz zu
stärken.
„Diese Partnerschaft ermöglicht
es uns, unseren Kunden in Österreich
erstklassige Asphaltfertiger,
Tandemwalzen, Kombiwalzen sowie
Erdbauwalzen der Firma Ammann
anzubieten und somit zukünftig ein
weitaus größeres Sortiment für den
Straßenbau in unserem Portfolio zu
haben“, erklärt Dr. Thomas Schmitz,
Geschäftsführer der Ascendum
Baumaschinen Österreich GmbH.
www.ascendum.at
MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN
PERFORMANCE IN EVERY DETAIL
RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN
HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER
Schon auf der
MAWEV-Show 2024
wurde die Ammann ARP 75
präsentiert, um den Auftakt
der Partnerschaft zwischen
Ascendum und Ammann
zu zeigen.
www.mineraltech.at
» GRANIT
Gummikette
• Breite (mm): 180
• Führungsbreite (mm): 24
• Gewicht ca. (kg): 26
• Gliederanzahl: 37
• Teilung (mm): 72
• passend für: Hitachi EX8,
Kobelco SK009, Kom PC03,
Kubota KX008, Takeuchi TB007
& TB108, Yanmar B07 & SV08
Best-Nr.: 12487302
» GRANIT
Gummikette
• Breite (mm): 230
• Führungsbreite (mm): 24
• Gewicht ca. (kg): 68
• Gliederanzahl: 70
• Teilung (mm): 48K
• passend für: CNH E16 & E18;
Kobelco SK15 MSR; Kubota
KX018-4, KX019-4 & U17, New
Holland EH16, O&K RH1.18
Best-Nr.: 12524903
» GRANIT
Gummikette
• Breite (mm): 300
• Führungsbreite (mm): 30
• Gewicht ca. (kg): 129
• Gliederanzahl: 80
• Teilung (mm): 52,5N
• passend für: Bobcat E34, Hitachi
ZX27-3 & ZX29U-3, Kobelco
25 SR, Kom, PC25-R & PC27-R,
Kubota KX91-2, Sany SY26-U
Best-Nr.: 12524804
» GRANIT
Gummikette
• Breite (mm): 400
• Führungsbreite (mm): 51
• Gewicht ca. (kg): 238
• Gliederanzahl: 74
• Teilung (mm): 72,5W
• passend für: Bobcat 337 & E45,
Ihi IS55, Doosan DX55, Hitachi
ZX60 USB-3, JCB 8055-Z,
Takeuchi TB250-2 (>1251),
Volvo EC55
Nr.: 12509369
WILHELM FRICKE SE, DE-27404 Heeslingen, Tel. +49 4281-712-712, Fax -700, bestellung@granit-parts.com
www.granit-parts.com
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VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Seit über einem Jahr bewährt sich das
Sandvik Reihenbohrgerät DQ240R im
Steinbruch Hoheneich. Die Funkfernsteuerung
und die fortschrittliche Bohrautomatik
ermöglichen eine ergonomische Arbeitsweise.
Sandvik in Betrieb genommen. Es ergänzt
das vorhandene Reihenbohrgerät und
ermöglicht die Verdopplung des Abbauvolumens
beim Herschenberger Granit. Im
Steinbruch Hoheneich sind fünf Personen
beschäftigt, darunter zwei Bohristen für
die beiden Reihenbohrgeräte, die an einem
CAT 325 und einem CAT329 Kettenbagger
angebaut sind.
Die DQ-Serie von Sandvik ist für das
schnelle, sichere, effiziente und wirtschaftliche
Bohren gerader, präzise platzierter
Löcher konzipiert. Das Modell DQ240R ist
ein hydraulisches, am Bagger montiertes
Reihenbohrgerät für Steinbrüche. Es ist
mit leistungsstarken, energieeffizienten
hydraulischen Gesteinsbohrhämmern,
ergonomischen Bedienelementen und
effizienten Staubabscheidern ausgestattet.
Alle Bohrfunktionen können über
eine Fernbedienung ausgeführt werden.
Dank der Elektronik gibt es weniger
Hebel, um die Bedienung zu vereinfachen.
Die Funkfernsteuerung und die fortschrittliche
Bohrautomatisierung sorgen
für eine ergonomische Arbeitsweise des
Bedieners. Das robuste und bewährte
Rahmendesign gewährleistet die
Parallelität der Bohrlöcher.
Von rechts: Betriebsleiter Toni Kronawitter (Schärdinger Granit) ist mit der
Betreuung durch Manuel Glanzer (Verkaufsberater für Sandvik Produkte der Avesco AG
Zweigniederlassung Österreich) sehr zufrieden. Damit der laufende Betrieb durch
die Ersatzteilversorgung nicht gefährdet ist, wurde von der Firma Avesco ein
Konsignationslager eingerichtet.
AVESCO
Schärdinger Granit verstärkt den Abbau mit
Österreichs erstem Sandvik Reihenbohrgerät
KOMPETENZ. FORTSCHRITT. PARTNERSCHAFT.
Raupenmobiler Prallbrecher inkl. Windsichter
Die Kompetenzen der Schärdinger Granit Industrie GmbH sind über Generationen
gewachsen. So wie der Granit, der in den vier Abbaubetrieben gewonnen wird, genießt auch
das Unternehmen den Ruf verlässlich, stabil und regional verankert zu sein. Aufgrund der
großen Nachfrage nach dem in Farbe und Beschaffenheit einzigartigen Herschenberger
Granit wurde im Steinbruch Hoheneich das erste Sandvik Reihenbohrgerät Österreichs in
Betrieb genommen, das von Avesco Österreich übergeben wurde.
D
ie Schärdinger Granit Industrie GmbH
verfügt über umfangreiches Know-how
in der Steingewinnung und in der Steinverarbeitung.
Die Produktpalette umfasst
Schotter und Splitte für den Straßen- und
Bahnbau, Wasserbausteine, Steinmetzprodukte,
Pflastermaterial sowie Produkte für
den Garten- und Landschaftsbau.
Zwei der Abbaubetriebe befinden sich
in St. Florian am Inn: der Werksteinbetrieb
in Gopperding und das Schotterwerk
in Allerding. Einen weiteren Standort
betreibt das Unternehmen in Schrems in
Niederösterreich, wo ebenfalls Werksteine
produziert werden. Versorgt wird das
Werk in Schrems durch zwei Abbaubetriebe
mit dem sehr feinkörnigen Schremser
Granit und dem mittelkörnigen
Herschenberger Granit. Dadurch ist das
Unternehmen in der Lage, den Kunden
drei eigene Gesteinssorten für den
Werkstein zur Verfügung zu stellen. Rund
70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beschäftigt die Schärdinger Granit
Industrie GmbH an den verschiedenen
Standorten.
Sandvik DQ240R: leistungsfähiges
Reihenbohrgerät für Naturwerkstein
Aufgrund der großen Nachfrage nach dem
Herschenberger Granit wurde im Steinbruch
Hoheneich im Februar 2023 ein
neues Reihenbohrgerät DQ240R von
46 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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Über die Funkfernbedienung können
das Reihenbohrgerät DQ240R und der Bagger
bedient werden. Im Powerpack am Heck des Baggers
ist die Hydraulikanlage für das DQ240R
untergebracht.
-Baumaschinen
Ein Blick auf den Ablauf im Steinbruch
Hoheneich: Zunächst wird der Block mit
den beiden Bohrhämmern der DQ240R
freigebohrt. Die besondere Stärke der
Bohrhämmer ist die Perkussionsrate von
82 Hz und das maximale Drehmoment
von 100 Nm bei 120 bar. Gebohrt wird ein
Lochdurchmesser von ca. 32 mm bei einer
Bohrlochlänge von rund 2 m. Nach jedem
Bohrvorgang werden die beiden Bohrhämmer
durch den Schlitten seitlich versetzt,
sodass eine Bohrloch-Reihe mit einem
Abstand von ca. 15 cm entsteht. Nachdem
die Bohrlöcher mit Druckluft ausgeblasen
und mit Sprengstoff gefüllt wurden,
erfolgt die Sprengung, die den Block von
der Wand löst. Danach zieht ein neuer
Hyundai HX380AL mit einem Felslöffel
und einem Reißzahn die Blöcke von der
Wand.
Betriebsleiter Toni Kronawitter:
„Größere Blöcke werden mit weiteren
Bohrungen und Spaltarbeiten in quaderförmige
Werksteine bis ca. 15 t zerkleinert,
damit unser Liebherr L 580 Radlader
sie mit der Steingabel transportieren
kann. Ein Teil davon wird im Werk in
Schrems mit unserer neuen Seilsäge
DATEN & FAKTEN DQ240R
aufgeschnitten. Blöcke mit besonders
guter Qualität werden auch ohne
Zuschnitt in transportiert. Grundsätzlich
wird jeder Block aus Hoheneich, der nicht
in den Verkauf geht, nach Gopperding
transportiert, wo wir den Herschenberger
Granit mit unseren Blocksägen weiterverarbeiten.
Im Werk Gopperding wird der
Herschenberger Granit größtenteils zu
Tiefbauprodukten weiterverarbeitet.
Durch die neue Seilsäge am Standort
Schrems können wir bei den Materialtransporten
rund 20% unnötiges
Transportgewicht einsparen, weil die
Blöcke bereits zugeschnitten nach
Gopperding geliefert werden.“
Manuel Glanzer, Verkaufsberater für
Sandvik Produkte bei Avesco Österreich,
ergänzt: „Wir freuen uns, dass sich die
Schärdinger Granit für das erste Sandvik
Reihenbohrgerät Österreichs entschieden
hat. Das DQ240R ist ein klassisches
Außenhammergerät, das zum Bohren von
Werksteinen entwickelt wurde. Es bohrt
Lochdurchmesser von 22 bis 45 mm und
ist dank der hohen Eindringrate sehr
effizient. Alle Funktionen können mittels
der Funkfernbedienung gesteuert werden.
Lochdurchmesser 22-45 mm
Felswerkzeuge 19 oder 22 mm
Breite (m) 3,47 m
Transporthöhe/Trammhöhe 3.680 mm
Felswerkzeuge Sechskant 19 x 108 mm, Sechskant 22 x 108 mm
Perkussionsrate 82 Hz
Ausgangsleistung der Perkussion 5,5 kW
Maximales Drehmoment 100 Nm/120 bar
Kapazität/Vakuum 17 m³/min bei 1.000 mm Vakuum H2O
Gesamtfilterfläche 9,6 m²
Typ SPS-gesteuerte elektroproportionale Hydraulik
Benutzeroberfläche Funkfernbedienung und Manometer
Die Funkfernbedienung kann aber auch
den Bagger steuern, beispielsweise wenn
der Bagger versetzt werden muss. Neben
der Lafette ist auch das am Heck des
Baggers montierte Powerpack ein
wichtiger Bestandteil, denn es enthält die
gesamte Hydraulikanlage für das
Be treiben des Reihenbohrgeräts. Die beim
Bohrvorgang entstehenden Feinteile
werden bei den Bohrhämmern abgesaugt,
über die Staubabscheider gefiltert und am
Heck zu Boden gelassen.“
In Gopperding wurde 2022 bereits ein
Sandvik Übertagebohrgerät in Betrieb
genommen. Der Ranger DX800 ist ein
hydraulisches, dieselbetriebenes Außenhammerbohrgerät
mit Selbstantrieb und
einem Stangenwechselsystem. Der Ranger
DX800 bohrt Lochdurchmesser mit 89 mm
bis in Tiefen von über 10 m und wurde
ebenfalls von Avesco Österreich
übergeben.
Betriebsleiter Toni Kronawitter über
die Zusammenarbeit mit der Avesco:
„Granit bedeutet für den Bohrstahl einen
hohen Verschleiß. Wir schätzen es daher
sehr, dass die Firma Avesco für uns ein
Konsignationslager eingerichtet hat, wo
alle Komponenten für das Reihenbohrgerät
DQ240R vorrätig sind und in kürzester
Zeit geliefert werden können. Denn wenn
ein Abbaubetrieb wochenlang auf ein
wichtiges Ersatzteil warten muss, dann
hat er ein Problem. Die engagierte und
professionelle Betreuung durch das Avesco
Team beim Ranger DX800 war für uns
einer der Gründe für die Entscheidung
zugunsten des Reihenbohrgeräts DQ240R.
Das Gerät läuft problemlos und wir
konnten damit unsere Produktivität im
Steinbruch Hoheneich verdoppeln. Im
Rückblick kann ich sagen, dass wir die
richtige Entscheidung getroffen haben.“
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48 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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TWF-Gleitschienenverbau
im Einsatz am KLV-Terminal
des Skandinavienkais in
Travemünde.
Einbau Doppelstrang-Kanäle DN 1000 mit TWF-Gleitschienenverbau.
TWF TIEFBAUTECHNIK
Terminal-Erweiterung in Travemünde
mit TWF-Gleitschienenverbau
Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) plant eine umfassende Erweiterung
des Skandinavienkais in Lübeck-Travemünde, um den steigenden Anforderungen
des Hafenbetriebs gerecht zu werden. Im Zuge der Arbeiten waren Gräben von bis
zu 5 m Breite, 5 m Tiefe und Längen von mindestens 12 m erforderlich, bei denen
der TWF-Gleitschienenverbau seine Stärken zeigte.
D
ie Investitionssumme beträgt 266 Mio.
Euro bis zum Jahr 2030 und umfasst
die Verlängerung der Gleis- und Kranbahnanlagen
einschließlich Tiefgründung
sowie bauliche Maßnahmen wie Abbrüche
und die Errichtung eines Ersatzgebäudes.
Ziel ist es, den wachsenden Verkehr von
Mega-Schiffen zu bewältigen, maximale
Güterzuglängen von 740 m abfertigen zu
können und die Infrastruktur des Terminals
insgesamt zu verbessern. Dies
beinhaltet auch die Optimierung der
Verkehrsanbindung und die Implementierung
spezieller Entwässerungssysteme zur
Bewältigung der Oberflächenversiegelung.
Eine Erweiterung des Hafengeländes war
nur nach Süden hin möglich, wodurch
viele Maßnahmen „im Bestand“ notwendig
wurden, u.a. Abbrüche, Anpassungen der
Terminalfläche sowie insbesondere die
Verlegung bzw. Stilllegung vorhandener
Leitungen, was größere Rohre und
Schächte erforderte.
Beidseits der vorhandenen Kranbahn
waren je 130 m Staukanäle neu anzulegen.
Aufgrund von Zwängen in der
möglichen Tiefenlage der Leitungen sowie
die nicht mögliche Überquerung der
Bestandsleitung DN 1000 (Vorflut) war
eine Aufteilung des Entwässerungssystems
in vier Teileinzugsgebiete mit jeweils
82,3 m³ Speichervolumen erforderlich, das
über Staukanäle sichergestellt werden
musste. Aufgrund der erforderlichen Lage
oberhalb des Mittelwasserstandes der
Trave und der notwendigen Überdeckung
waren nur Staukanäle mit einem Fassungsvermögen
von 0,78 m³/m DN 1000
aus Stahlbeton einbaubar, wodurch
Doppelstränge angeordnet werden
mussten. Dafür waren Gräben von bis zu
5 m Breite, 5 m Tiefe und Längen von
mindestens 12 m erforderlich, was mit
dem TWF-Gleitschienenverbau in einem
Vorgang erfolgen konnte.
Unter dem Gleisbereich verläuft eine
bestehende Entwässerungsleitung, die
nicht verlegt werden kann. Daher musste
das neue Entwässerungssystem zweigeteilt
werden – je ca. 130 m auf beiden
Platzieren des flexiblen
TWF-Gleitschienenverbaus:
Die persönliche Einweisung
durch TWF-Berater vermeidet
Fehler beim Einbau.
50 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos/Grafiken: TWF Tiefbautechnik GmbH
WERKZEUG&MEHR
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Seiten der Kranbahn. Jeweils am Anfang
der Verlängerung und am Gleisende sowie
jeweils vor und hinter dem querenden
Kanal wurden Kontrollschächte DN 1000
angeordnet. Die Sickerstränge verlaufen
von hier aus zu zwei Querungen, in denen
das Niederschlagswasser gesammelt und
an die Entwässerung der Gesamtanlage
übergeben wird.
„Mit dem TWF-Gleitschienenverbau
waren wir für die Anforderung dieser
Baustelle optimal aufgestellt. Insbesondere
im Grundwasserbereich ist die
Gleitschiene optimal gegenüber einem
festen Verbaukasten. So waren wir sehr
flexibel. TWF ist zwar etwas teurer als
andere Systeme, was aber durch die
Flexibilität mehr als ausgeglichen wird.
Zudem wurde das Material sauber
angeliefert, alles war gängig, das haben
wir schon anders erlebt. Und Michael Bär
(Bemerkung: TWF-Berater) hat sich
richtig reingehängt, unsere Leute intensiv
eingewiesen. Das ist gerade beim Gleitschienenverbau
wichtig, damit keine
Fehler passieren“, berichtet Matthäi-Polier
Klaus Norden begeistert, der schon bei
früheren Bauvorhaben mit TWF-Verbau
gearbeitet hatte.
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Verlegung Doppelstrang-Kanal
DN 1000 (Systemzeichnung; zur
Veranschaulichung wurde der
vordere Verbau nicht dargestellt).
TWF-Berater Michael Bär ergänzt:
„Unser Gleitschienenverbau lässt sich
sehr flexibel auf die Baustellengegebenheiten
anpassen. Am KLV-Terminal zum
Beispiel durch eine Eck- und Doppelgleitschiene
mit Rollenschlitten für eine
Grabenbreite von über 5 m. Dadurch
konnte die Mannschaft von Klaus Norden
(Bemerkung: Polier bei Matthäi) zwei
MASCHINEN + TECHNIK
Systemzeichnung Eck- und Doppelgleitschienenverbau
mit Rollenschlitten:
3 Schächte in einem Verbau – Drosselbauwerk,
Sedimentationseinrichtung,
Probeentnahmeschacht.
Staukanäle nebeneinander in einem
Bauabschnitt verlegen und viel Zeit
sparen. Unser technisches Büro hat mit
der statischen Berechnung eine tolle
Grundlage erarbeitet, die Besonderheiten
auf der Baustelle lösen wir ‚auf Zuruf‘
ganz pragmatisch.“
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ROCKSTER
Der raupenmobile Prallbrecher R700 von
Rockster bereitet mit dem Siebsystem in Vilnius
in Litauen ca. 1.000 t/Tag Flusskies auf.
Rockster R700 beeindruckt in Litauen
Das Unternehmen UAB Trantera ist in Litauens Hauptstadt Vilnius ansässig und stellt der
Bauwirtschaft des Baltikums eine breite Palette an Mietgeräten zur Verfügung. Eine Lücke
im Mietangebot waren bis vor kurzem jedoch mobile Brecher. Diese wurde Anfang 2024 von
Inhaber Aleksandr Lavrinovic durch die Zusammenarbeit mit Rockster geschlossen.
S
eit seiner Gründung im Jahr 2008 hat
Trantera ein beeindruckendes Wachstum
auf etwa 50 Mitarbeiter und 20
externe Geschäftspartner verzeichnet. Das
Unternehmen bietet eine breite Palette an
Baugeräten zur Miete an, darunter Lader,
Bagger, Asphaltfräser, Lastwagen sowie
Transportdienste und Aufbereitungsanlagen.
Der R700 raupenmobile Prallbrecher
wurde im März nach Vilnius geliefert und
sofort eingesetzt. Durch die Partnerschaft
mit Rockster erweitert Trantera sein
Dienstleistungsspektrum im Baugewerbe
nun erheblich.
Als der kompakteste, raupenmobile
Prallbrecher von Rockster wurde der R700
von Trantera hauptsächlich erworben, um
das Vermietungsgeschäft in den baltischen
Staaten auszubauen. Darüber hinaus wird
er auch im eigenen Steinbruch eingesetzt,
um Flussgestein aufzubereiten. Der R700
ist darauf ausgelegt, eine leistungsstarke
Brechleistung bei einer Vielzahl von
Materialien zu gewährleisten. Ob Beton,
Asphalt oder Naturstein, der R700
verarbeitet sie alle effizient und sorgt für
hochwertige Ergebnisse und gleichbleibende
Qualität. Seine Vielseitigkeit
erstreckt sich über verschiedene Anwendungen
und macht ihn sowohl für Recycling-
als auch für Bau- und Abbruchprojekte
einsetzbar. Diese Anpassungsfähigkeit
erhöht nicht nur die betriebliche
Flexibilität, sondern maximiert auch die
Rendite für Unternehmen.
Auf die Frage, warum sie sich für den
R700 entschieden haben, betont Herr
Lavrinovic: „Unsere Hauptanforderung
war, dass der Brecher kompakt ist, damit
wir ihn leicht transportieren können.
Zweitens muss er einfach zu bedienen sein
und genügend Durchsatz liefern. Der R700
erfüllt all diese Kriterien und ist die
perfekte Maschine für uns.“
Er wiegt nur 22,8 t inklusive dem
Siebsystem. Die Transportabmessungen
dieser Maschine betragen 14,10 m in der
Länge, 2,52 m in der Breite und 3,10 m in
der Höhe. Somit lässt sich der R700
unkompliziert und kostengünstig von
Baustelle zu Baustelle transportieren.
Maximale Mobilität mit
hoher Durchsatzleistung
Eines der herausragenden Merkmale des
Rockster R700 ist seine kompakte Größe.
In einer Branche, in der Platzbeschränkungen
oft erhebliche Herausforderungen
darstellen können, sorgt das Design des
R700 dafür, dass er leicht transportiert
Hier geht’s
zum Video:
Große und zugängliche
Öffnungen machen den
R700 sehr wartungs- und
servicefreundlich, was zu
weniger Ausfallzeiten
und einem effizienteren
Arbeitsablauf beiträgt.
und in engen Räumen manövriert werden
kann. Dies macht ihn zur idealen Wahl für
städtische Bauprojekte und abgelegene
Standorte, an denen Platz und Zugänglichkeit
begrenzt sind. Obwohl der R700 sehr
kompakt ist, lässt er in puncto Leistung
keine Wünsche offen und zeigt damit, dass
Leistungsstärke auch in kleinen Anlagen
stecken kann.
Hohe Effizienz
In Zeiten, in denen Betriebseffizienz und
Kostenmanagement entscheidend sind,
glänzt der Rockster R700. Die robuste
Konstruktion des Brechers sorgt für
langfristige Haltbarkeit und minimiert
den Bedarf an häufigen Reparaturen und
Ersatzteilen. Diese Eigenschaften tragen
zusammen mit niedrigeren Betriebskosten
zur Effizienz bei und machen den R700 zu
einer kosteneffektiven Lösung für Unternehmen,
die ihre Zerkleinerungsprozesse
optimieren oder das Geschäft auf Vertragszerkleinerung
ausweiten möchten.
Wartung ist ein entscheidender Aspekt
des Betriebs jeder Maschine, und der R700
ist darauf ausgelegt, diesen Prozess zu
vereinfachen. Neben dem einfachen
Zugang zum Motorraum, der sicherstellt,
dass Wartungsarbeiten schnell und
unkompliziert durchgeführt werden
können, um Ausfallzeiten zu minimieren,
ist das diesel-hydraulische Konzept von
Rockster den meisten Maschinenbedienern
vertraut. Dieser Schwerpunkt auf
Wartungsfreundlichkeit stellt sicher, dass
der R700 in optimalem Betriebszustand
bleibt und während seines gesamten
Lebenszyklus eine zuverlässige Leistung
bietet.
„Standardausstattung“ auf
einem anderen Niveau
Der R700 verfügt über eine Vielzahl von
Funktionen, die für Rockster-Brecher
Standard sind. Der hydrostatische Antrieb
ist das Herzstück des Zerkleinerungskonzepts
von Rockster. Er ermöglicht es dem
Motor, im optimalen Bereich zu laufen,
während die Drehzahl des Rotors individuell
an die Zerkleinerungsaufgabe angepasst
wird (0-850 U/min). Der Überlastschutz
ist ein automatisches System, das
eine Überlastung am Einlass des Prallbrechers
erkennt und somit mögliche
Schäden verhindert.
Das doppelfunktionale Rückführungsoder
Stapelband bringt das Überkorn
zurück in den Trichter oder stapelt es als
zweites Endprodukt. Die zentrale Steuer-
Trantera‘s Flusssteinbruch in der Nähe von Vilnius, Litauen.
einheit mit einer Funkfernsteuerung
macht die Bedienung des Brechers einfach
und den Anforderungen entsprechend.
„Neben dem Brecher selbst sind wir
sehr zufrieden mit dem gesamten
Rockster-Team. Florian Klenk, der
Vertriebsleiter, und Stefan Haag, Rockster
After Sales, haben uns während des ersten
Betriebs des R700 besucht. Ihre Hilfe bei
der Schulung unseres Maschinisten wird
sehr geschätzt und wir freuen uns auf eine
langfristige Partnerschaft mit Rockster“,
betont Aleksandr Lavrinovic.
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Der R700 erzeugt zwei End-Fraktionen in einem Durchgang.
52 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 53
MASCHINEN + TECHNIK
DIGANDO
Goldbeck digitalisiert Mietprozess
von Baumaschinen mit Digando
Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck realisiert jedes Jahr über 500 Projekte.
Dazu werden Baumaschinen extern angemietet. Um die Effizienz bei tausenden Mietvorgängen
zu erhöhen, digitalisiert Goldbeck sie in Zusammenarbeit mit Digando, einem der
technisch führenden Marktplatzanbieter für den Baumaschinen-Mietservice.
B
eide Unternehmen sind seit April 2024
eine strategische Partnerschaft
eingegangen. Auf Basis der bewährten
Softwaretechnologie von Digando entwickeln
sie einen Goldbeck-internen Marktplatz.
Mit diesem Innovationsprozess
werden zahlreiche Mietvorgänge strukturiert
und standardisiert. Goldbeck
realisierte im Geschäftsjahr 2022/23 573
Projekte bei einer Gesamtleistung von 6,7
Mrd. Euro. Aktuell beschäftigt Goldbeck
mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter an über 100 Standorten in
ganz Europa.
FRUTIGER – a whale, a promise!
Reifenwaschanlage
Effizienz durch eigene
Miet-Plattform steigern
Die Anbindung der Lieferanten-Mietparks
an den Goldbeck-internen Marktplatz
erfolgt über intelligente Schnittstellen.
Diese liefern alle relevanten Informationen
zu den Mietobjekten – und das in
Echtzeit. Damit geschieht die Suche nach
geeigneten Mietobjekten, wie Hebebühnen
oder Baustellencontainern, in nur wenigen
Sekunden. Für Vermieter und Mieter
entfallen die Anfragen per E-Mail oder
Telefon zu Verfügbarkeiten oder Preisen.
Die Standardisierung garantiert, dass
stets alle Buchungsinformationen übermittelt
werden. Alle Informationen stehen
Bauleitern und Vermietern rund um die
Uhr zur Verfügung. Die hauseigene
Digitalplattform entlastet so die Projektverantwortlichen
bei der Beschaffung und
steigert die Effizienz am Bau.
Für Goldbeck garantiert die Abwicklung
über die eigene Plattform die
Anmietung zu bestmöglichen Konditionen,
da Vereinbarungen mit den Lieferanten
entsprechend berücksichtigt werden. Die
einzelnen Projektverantwortlichen sparen
Zeit und haben permanent volle Kostentransparenz
über die Anmietungen. Als
Partner stellt Digando die kontinuierliche
Weiterentwicklung und den Betrieb der
Plattform sicher.
„Die Partnerschaft von Goldbeck und
Digando wird die Effizienz und Planbarkeit
in der Beschaffung von Baumaschinen
bei Goldbeck erheblich steigern. Mit dieser
innovativen Softwarelösung schaffen wir
einheitliche Prozesse und entlasten unsere
Bauleiterinnen und Bauleiter sowie die
Lieferanten. Das spart Zeit und Geld“,
freut sich Henrik Jablonowski, Projektverantwortlicher
aus dem strategischen
Einkauf von Goldbeck.
Auch Digando profitiert von der
Zusammenarbeit, wie Geschäftsführer
Staubbindung
Alexander Höss betont: „Wir freuen uns
sehr über das Vertrauen und die strategische
Partnerschaft mit Goldbeck. Gemeinsam
mit unserem Partner und dessen
Anforderungen an den internen Marktplatz
werden wir neue leistungsfähige
Features für Goldbeck entwickeln und so
unsere Marktplatzsoftware weiter
ausbauen.“ Die neue Plattform soll bereits
Mitte dieses Jahres für eine Pilotphase zur
Verfügung stehen. Der Roll-Out der
Plattform soll vor Jahresende in Deutschland
starten.
Digando entwickelt und betreibt den
technisch führenden B2B-Marktplatz
Digando.com und macht die Beschaffung
von Bautechnik so einfach wie die
Buchung eines Hotelzimmers. Durch
intelligente Schnittstellen zwischen den
ERP-Systemen der Vermieter und dem
Marktplatz wird die Verfügbarkeit in
Echtzeit abgebildet und so eine echte
Online-Buchung ermöglicht. Der Marktplatz
wird in Deutschland und Österreich
betrieben und die Softwarekomponenten
auch für kundenspezifische Projekte bei
großen Bautechnik-Vermietern und
Bauunternehmen als Software-as-a-Service
Lösung in Einsatz gebracht.
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54 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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MASCHINEN + TECHNIK
Als Vorreiter beim Einsatz
von GPS-gesteuerten
Baumaschinen machte
sich das Bregenzerwälder
Bau- und Transportunternehmen
Gebrüder Rüf
bereits früh mit innovativer
Vermessungstechnik
vertraut. Durch den
Einsatz von Drohnen ist
es Rüf nun möglich, Baustellen
effizienter und
präziser zu vermessen,
wodurch die Qualität der
Planung und Arbeitsvorbereitung,
die Ausführungsgenauigkeit
sowie
die Abrechnung deutlich
verbessert wird.
GEOLANES
Gebrüder Rüf nutzt innovative Vermessungstechnik
mit Drohnen der Firma GeoLanes
D
as Bau- und Transportunternehmen
Gebrüder Rüf aus Au im Bregenzerwald
blickt auf eine lange und erfolgreiche
Firmengeschichte zurück. 1948 von Josef
Rüf sen. mit einem Pferdefuhrwerk
gegründet, hat sich das Unternehmen im
Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich
weiterentwickelt. Mit der Anschaffung des
ersten Lkw im Jahr 1956 begann der
Ausbau des Fuhrparks. Bald darauf wurde
das Leistungsportfolio um Raupen, Bagger
und ein eigenes Kieswerk erweitert. Heute
„Durch den Einsatz von Drohnen bei der Geländeaufnahme sparen wir uns viel Zeit
gegenüber den konventionellen Vermessungsmethoden ein, bei welchen wir z. B.
das ganze Baufeld ablaufen müssen“, betont Anton Hager, Bautechniker und
Drohnen-Beauftragter bei Gebrüder Rüf.
verfügt das Bregenzerwälder Bau- und
Transportunternehmen zusätzlich über
eine Niederlassung in Hirschegg (Kleinwalsertal),
ein Büro in Dornbirn und einen
Steinbruch in Schnepfau. Mit seinen rund
130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
50 Baggern und 40 Lkw bietet das
Bregenzerwälder Traditionsunternehmen
seit 2014 auch Spezialtiefbauarbeiten an
und ist über die Landesgrenzen hinweg als
verlässlicher Partner bekannt.
Pionier beim Einsatz von
GPS-gesteuerten Baumaschinen
Gebrüder Rüf war im Land Vorarlberg
Vorreiter beim Einsatz von GPS-gesteuerten
Baumaschinen. So wurde bereits früh
auf innovative Vermessungstechnik und
die damit verbundenen Vorteile gesetzt.
Die kontinuierliche Fokussierung auf
innovative Lösungen und die Anpassung
an spezifische Kundenanforderungen
haben das Unternehmen zu einem
führenden Anbieter im Bau- und Transportsektor
gemacht.
„Die Baubranche befindet sich im
Wandel. Neue Technologien und die
zunehmende Digitalisierung bieten uns
56 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Dank der fortschrittlichen LIDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) kann die
Firma Gebrüder Rüf auch dicht bewaldetes Gelände präzise erfassen. Im Bild von links:
Anton Hager (Vermessungstechniker), Daniel Rüf (Geschäftsführung), Bruno Rüf
(Geschäftsführung), Ing. Maximilian Rusch (GeoLanes) und Stefan Rüf (Kalkulant).
Die Firma Gebrüder Rüf setzt auch
kleinere DJI-Kameradrohnen ein, die durch
ihre gute Handhabung überzeugen.
Chancen unsere Prozesse zu optimieren.
Als innovatives Bauunternehmen war
für uns klar, dass wir die Drohnentechnologie
nicht ignorieren und diese in
unser Portfolio aufnehmen werden“,
erläutert die Geschäftsführung der
Gebrüder Rüf Bau und Transport GmbH
& Co KG.
Die Integration der Drohnentechnologie
von GeoLanes und die Anschaffung
von einer LIDAR-Drohne ist ein weiterer
Schritt in diese Richtung und stellt eine
bedeutende Bereicherung für das
Unternehmen und dessen Arbeitsprozesse
dar. Durch diese Innovationen
bleibt das Unternehmen bestens
gerüstet, um auch in Zukunft erfolgreich
und wettbewerbsfähig zu sein.
Effiziente Vermessung
und Datenaufbereitung
Der Prozess des Laserscannings mit
Drohnen beginnt beim Befliegen des zu
vermessenden Gebietes. Dabei erfasst
die Drohne mithilfe von LIDAR-Systemen
(Light Detection and Ranging)
Millionen von Laserpunkten, die ein
hochpräzises 3D-Modell des Geländes
erstellen. Diese Rohdaten werden
anschließend mittels spezieller Software
aufbereitet, um sie für die Erstellung
von 3D-Geländemodellen nutzbar zu
machen. Die detaillierten 3D-Modelle
ermöglichen es, exakte Geländeanalysen
durchzuführen und die Planung und
Abrechnung von Baugruben zu
optimieren.
Höhere Sicherheit und Präzision
Besonders nützlich ist die LIDAR-
Drohne, die dank ihrer fortschrittlichen
LIDAR-Technologie auch dicht bewaldetes
Gelände präzise erfassen kann.
Durch die nachträgliche Auswertung der
Daten mit spezieller Software können
Bäume und andere Objekte entfernt
werden, sodass ausschließlich das
Gelände detailliert dargestellt wird. Die
genauen Geländeinformationen sind bei
der anschließenden Erstellung von
3D-Modellen von großem Vorteil. Neben
der großen LIDAR-Drohne setzt das
Unternehmen auch kleinere DJI-
Kameradrohnen ein. Diese kommen z. B.
bei Fotodokumentationen im Rahmen
von Begehungen zum Einsatz und
überzeugen durch ihre gute Handhabung.
„Mit Ing. Maximilian Rusch der
Firma GeoLanes haben wir hier bereits
mehrere Jahre einen verlässlichen
Partner und Lieferanten bei Vermessungsdrohnen.
Von der Beratung über
die Einschulung bis hin zum Support
gibt es da alles aus einer Hand“, betont
Anton Hager, Bautechniker und Drohnen-Beauftragter
bei Gebrüder Rüf.
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KUHN
Exakte Straßensanierung der A2
in Kärnten mit Topcon Smooth Ride
Digitale Lösungen revolutionieren die Baubranche. Mit Topcon Smooth Ride, vertrieben
von Kuhn, gibt es komplett neue Ansätze für das Asphaltfräsen. Fahrbahndecken können
rascher, mit optimierter Materialverwaltung und vor allem ganz genau verwirklicht werden.
D
er Baumaschinenhändler Kuhn bietet
mit Topcon fortschrittliche Geodatenlösungen,
die Bauprojekte wesentlich
vereinfachen können. In Kärnten wird
noch bis Mitte November ein sechs
Kilometer langes Teilstück der A2 im
Bereich Wolfsberg-Nord bis zum Gräberntunnel
saniert. Die Fahrbahn sowie
insgesamt 15 Brücken werden auf beiden
Richtungsfahrbahnen erneuert. Am
Großprojekt beteiligt ist unter anderem
die ABF Straßensanierungs-GmbH aus
Salzburg, die auf Dienstleistungen im
Bereich Asphalt-, Betonfräsen und
Straßensanierung spezialisiert ist. Das
Unternehmen setzt bei diesen Fräsarbeiten
auf Topcon Smooth Ride von Kuhn.
„Die Software bietet über den gesamten
Projektverlauf beim Fräsen und Fertigen
ein umfassendes Bild“, erklärt Michael
Demmelmayr, Geschäftsführer und
Betriebsleiter bei ABF.
In einem ersten Arbeitsschritt erhielt
ABF die Daten zur zuvor existierenden
Fahrbahn von einer staatlich zertifizierten,
externen Firma. In einem weiteren
Schritt wurden die exakten Plandaten
dann auf die Fräse des Unternehmens
ABF übertragen. Die Fräse trägt folglich
millimetergenau so viel Asphalt ab, dass
im Anschluss lediglich noch die Asphaltschichten
aufgetragen werden müssen.
„Bildet eine Straße eine Mulde ist der
Mit Topcon Smooth Ride können jede Menge
digitale Daten gesammelt werden, die rasches
und exaktes Arbeiten ermöglichen.
In Kärnten wird im Bereich
Wolfsberg-Nord bis zum Gräberntunnel
ein sechs Kilometer langes Teilstück
der A2 saniert. Die Salzburger Firma ABF setzt
dazu das Topcon Smooth Ride System ein,
welches sie beim Baumaschinenhändler
Kuhn erworben hat.
Längenausgleich mit herkömmlichen
Methoden nicht so leicht zu erreichen. Mit
Topcon Smooth Ride allerdings und der
3D-Technik ist es kein Problem, exakt zu
fräsen und für eine besonders gerade
Fahrbahn zu sorgen, die einer Landebahn
für Flugzeuge gleichkommt“, erklärt
Michael Demmelmayr. Kurzum: Mit
Topcon Smooth Ride wird ein viel genaueres
Arbeiten möglich.
„Indem per Scan alle Daten gesammelt
wurden, verfügen wir über verlässliches
Material und können stets transparent
arbeiten. Ein zu tiefes Fräsen gibt es nicht
mehr, da man sich auf die Daten laut
Computer verlassen kann“, so
Demmelmayr.
Jürgen Mandl ist Vermessungsfachtechniker
und Topcon-Produktmanager
beim Baumaschinenhändler Kuhn. Er
sagt: „Mit der Topcon RD-MC Maschinensteuerung
kann die Firma ABF die
vorhandene Fahrbahn exakt abfräsen.
Nach dem Einbau der neuen Asphaltschichten,
ebenfalls unter Verwendung der
RD-MC Maschinensteuerung, kann man
dann abschließend die neu hergestellte
Ober fläche noch einmal scannen, um die
geleistete Arbeit zu dokumentieren und so
den gesamten Arbeitsprozess digital zu
erfassen.“ Mandl weist noch darauf hin,
dass Smooth Ride vor allem auch gut für
die Sanierung von Flugzeug-Landebahnen,
Autobahnen und Rennstrecken angewendet
werden kann.
www.kuhn.at
TWF
Bauer Großdrehbohrgerät an
Keller in Tschechien übergeben
Die langjährige Partnerschaft der Firmen Keller und
TWF wurde vor kurzem mit der Übergabe eines
Großgeräts weiter gestärkt.
D
rehbohrgeräte der Marke Bauer
zählen im Fuhrpark der Firma Keller
zu den wichtigsten Leistungsträgern. Seit
vielen Jahren wird die Firma Keller dabei
verlässlich und professionell durch die
Firma TWF betreut. Aufgrund der guten
Zusammenarbeit hat sich das Unternehmen
im Rahmen einer anspruchsvollen
Infrastruktur-Baustelle in Tschechien
erneut für ein leistungsstarkes Großdrehbohrgerät
der Marke Bauer entschieden.
Mit der nun übergebenen Bauer BG 28 H
werden Bohrpfähle im Kellybohrverfahren
für die Autobahn D 49 in der Nähe von
Prerov erstellt. Die Maschinisten sind von
der umfangreichen Ausstattung des
Geräts begeistert und wissen die Bauer
Bohrassistenten sehr zu schätzen, die von
WACKER NEUSON
Neues Logistikzentrum eröffnet
der Firma Bauer seit Jahren
sehr erfolgreich für jede
Bohranwendung entwickelt
werden. Das Bauvorhaben
wird in mehreren Etappen
abgearbeitet, wobei die Bohrpfähle
Durchmesser von
1.180 mm und 880 mm bis
ca. 24 m Tiefe aufweisen.
Der erfolgreiche Start auf
dieser Baustelle veranlasste
TWF, weitere 5 Bauer Geräte
der Größe BG 23 H für den Mietpark zu
bestellen, welche im 2. Halbjahr dann
bereits zur Verfügung stehen werden. Die
Firma TWF ist nicht nur in Deutschland
und Österreich, sondern auch in vielen
weiteren Ländern ein wichtiger Partner
Die Wacker Neuson Group hat Anfang Juni 2024 ihr neues Ersatzteillogistikzentrum
in Mülheim-Kärlich nach 1,5 Jahren Bauzeit in
Betrieb genommen.
Der hochmoderne Standort liegt strategisch gut zwischen den
Flughäfen Frankfurt a.M. und Köln/Bonn und ist somit optimal an
die internationalen Transportnetzwerke angebunden. Im Distributionslager
werden auf einer Fläche von 55.000 m 2 rund 100.000
unterschiedliche Ersatzteile für Baugeräte und Kompaktmaschinen
vorgehalten. „Durch die zentrale Lage und hochmoderne Lagertechnik
profitieren die Kunden von einem deutlich verbesserten
Service, mehr Flexibilität bei den Bestellzeiten und einem optimierten
Transportnetzwerk“, erläutert Steffen Streubel, Head of
Parts Operations der Wacker Neuson Aftermarket & Services GmbH.
Das Lager in
Mülheim-Kärlich
ist zukünftig das
Drehkreuz der
weltweiten Ersatzteilversorgung
für
die drei Kernmarken
Wacker
Neuson, Kramer
und Weidemann.
Übergabe des neuen Bauer Großdrehbohrgeräts BG 28 H
an das Team der Firma Keller durch TWF.
für die Bauwirtschaft. TWF hat sich in
den Bereichen Ramm- und Bohrtechnik,
Grabenverbausysteme und Kanaldielen
einen Ruf als kompetenter und verlässlicher
Partner erarbeitet.
www.twf.at
Das Gebäude wurde nach den höchsten Nachhaltigkeitsstandards
der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) errichtet
und die entsprechende Platin-Zertifizierung beantragt. Den operativen
Betrieb vor Ort übernehmen die Logistikexperten von
Kühne+Nagel.
Im Bild von links: Christoph Holzberger (Contract Logistics Site
Manager, Kühne+Nagel), Axel Krichel (Mitglied der Geschäftsleitung,
Kühne+Nagel), Gianfranco Sgro (Executive Vice President Contract
Logistics Management Board, Kühne+Nagel), Alexander Greschner
(Vertriebsvorstand, Wacker Neuson Group), Andrew Voigt (Geschäftsführer
Corporate Aftermarket, Wacker Neuson Aftermarket &
Services GmbH), Steffen Streubel (Head of Parts Operations, Wacker
Neuson Aftermarket & Services GmbH). www.wackerneuson.com
58 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
59
IFAT
IFAT
Foto: Rehau/KonzeptsAF
IFAT MUNICH
Treffpunkt der internationalen Kreislaufwirtschaft
Angesichts der zentralen Themen Klimawandel und aktiver
Umweltschutz nimmt die Kreislaufwirtschaft eine Schlüsselfunktion
ein, da durch sie effektiv weniger Primär-Rohstoffe eingesetzt
werden müssen. Einen ausgezeichneten Überblick über die
neuesten Technologien bot die IFAT Munich 2024, die vom 13. bis
17. Mai auf dem Münchner Messegelände stattfand. Rund
REHAU
Lösungen für den klimaneutralen Tiefbau
Rehau präsentierte die Neuentwicklung
nevoPP, das erste 100% klimaneutrale
Kunststoff-Abwassersystem*. Bei der
Herstellung wird ausschließlich Strom aus
erneuerbaren Energien eingesetzt und bis
142.000 Besucher aus nahezu 170 Ländern und Regionen kamen
zur Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.
Von den 3.211 Ausstellern kamen 55% aus dem
Ausland. Mit 300.000 m 2 Fläche war die diesjährige IFAT Munich
zudem die größte aller Zeiten. Die nächste IFAT Munich findet
vom 4. bis 8. Mai 2026 auf dem Messegelände in München statt.
zu 80% des verwendeten Polypropylens
kommen aus Industrierezyklaten. Mit
dieser Entwicklung kommen Tiefbauprojekte
einen entscheidenden Schritt in
Richtung Nachhaltigkeit voran. Beispielsweise
erhalten Kommunen einen wirksamen
Hebel um ihren CO2-Fußabdruck im
Tiefbau entscheidend zu reduzieren und
einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft
zu leisten.
Zuwachs erhielt das Komplettprogramm
für Regenwassermanagement Rausikko.
Rehau ergänzte das flexible Speichersystem
zum Sammeln, Reinigen, Versickern
und Ableiten von Regenwasser um die
Variante der Rausikko Box LT – ein
Leichtgewicht, das insbesondere für den
Einsatz unter Grünflächen und in Mulden-
Rigolen-Anlagen konzipiert ist. Zur noch
besseren Reinigung bei geringerem
Flächenbedarf präsentierte Rehau den
Sedi-Shark.
Auf großes Interesse stieß die Schacht-in-
Schacht Modernisierung. Bei dem Verfahren
lässt sich in kürzester Zeit ein
Altschacht sanieren und durch einen
Awaschacht der nächstkleineren Nennweite
ersetzen. Möglich macht dies ein auf
Basis von 3D Laserscandaten gefertigter
digitaler Zwilling.
www.tiefbau.rehau.de
Vorstellung des Sedi-Shark für eine noch
bessere Reinigungsleistung.
KIESEL
Innovative Systemlösungen
Zu den Messehighlights von Kiesel zählten die KTEG P-Line, die 30 t Elektromaschine
MHL840 Battery+ von Fuchs und die Kramer Industrieradlader.
A
ls neuen Standard präsentierte
Kiesel die KTEG P-Line auch für die
Umschlag- und Recyclingbranche. Sie
bietet eine bessere Performance, 30%
Prozessoptimierung, bis zu 100% mehr
Produktivität und deutlich mehr Profit.
Die KTEG P-Line ist das erste Produktsystem,
das Kundenanforderungen
ganzheitlich erfasst und konsequent auf
die Bedürfnisse aller Kundengruppen in
allen Branchen ausrichtet: für den Fahrer
genauso wie den Werkstattmitarbeiter,
Bauleiter und Prozessverantwortliche,
Einkäufer und Geschäftsführer. Der
Schlüssel dazu ist die optimale Integration
und Abstimmung aller vier Hauptkomponenten:
Trägergerät, Fahrerassistenzsysteme,
vollhydraulischer Rotationsschnellwechsler
und Anbaugeräte.
Die MHL840F Battery+ ermöglicht
mit ihrem modularen Batteriesystem
eine stufenweise Erweiterung, sodass
Kunden nur die benötigte Batteriekapazität
bezahlen. Weiters ermöglicht die
MHL840F Battery+ maximale Flexibilität,
denn sie kann im sogenannten
Netzparallelbetrieb vollwertig arbeiten,
während gleichzeitig die Batterien
geladen werden. Selbst in der Grundkonfiguration
liefern die installierten
Lithium-Ionen-Batterien genug Energie
für bis zu drei Stunden autarken Betrieb
ohne Leistungsverlust. Sobald sie an die
lokale Stromversorgung angeschlossen
ist, laden sich die Batterien automatisch
nach Bedarf auf, was die Notwendigkeit
eines separaten Ladegeräts überflüssig
macht und jahrelangen zuverlässigen
Betrieb gewährleistet. Die MHL840F
Battery+ verfügt optional außerdem über
automatische Lastspitzenkappung in
Kombination mit einem standardmäßigen
Softstarter, was die Belastung des
lokalen Stromnetzes reduziert und die
Betriebskosten senkt. Darüber hinaus
bietet die Kompatibilität mit weniger
leistungsstarken Stromanschlüssen
zusätzliche Flexibilität. Mit einer fein
abgestimmten 2-Kreis-Hydraulik sorgt
sie für schnelle und präzise Arbeitszyklen
mit maximaler Nutzleistung.
Giant Skidsteer bewähren sich als
Allrounder im Tagesgeschäft. Ausgestattet
mit einem 25-PS-Motor ist der GS900
der stärkste Kompaktlader von Tobroco-
Giant. Vierradantrieb, eine Hubhöhe von
2,1 m, eine Hubkraft von 576 kg und eine
Maschinenbreite von 75 bis 110 cm
machen den Kompaktlader sehr vielseitig.
Die Maschine kann sowohl in kleinen
Innenräumen als auch auf schwerem
Außengelände eingesetzt werden.
Kramer Industrieradlader: Seit diesem
Auch mit über
90 Jahren bleibt
Firmengründer
Helmut Kiesel
auf der IFAT
am Puls der
Branche. Im
Bild mit Franz
Nagl, Material
umschlag
Spezialist von
Kiesel Austria.
Jahr vertreibt Kiesel exklusiv die blaue
Industrielinie von Kramer für die
Umschlagindustrie. Zu sehen waren der
Teleskoplader ITL55-7 und der Teleskopradlader
IRL12-55T.
www.kiesel.net
* Abwassersystem ohne Formteile. Klimaneutralität extern zertifiziert durch TÜV Rheinland, einschließlich Kompensation
60 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 61
IFAT
IFAT
DAIMLER TRUCK
Neues Bediensystem Uni-Touch
Markus Kaiser
(CEO Kaiser Group)
vor dem Kaiser
AquaStar EV.
Mercedes-Benz Special Trucks zeigte
erstmalig einen Unimog Geräteträger, der
die Vorgaben der ab Juli 2024 in Kraft
tretenden EU-Gesetzgebung zur Fahrzeugsicherheit
(EU-Verordnung 2019/2144
General Safety Regulation II, kurz: GSR)
erfüllt und dadurch mehr Unterstützung
für den Fahrer und mehr Sicherheit für
alle Verkehrsteilnehmer schaffen kann. Im
Rahmen der neuen GSR sind jetzt unter
anderem der Sideguard Assist, ein
Frontguard Assist, ein Verkehrszeichen-
Assistent, eine Rückfahrkamera und ein
Warnsystem bei Reifendruckverlust
serienmäßig verbaut.
Fast alle der für den Unimog verfügbaren
Anbaugeräte lassen sich künftig über das
neue Bediensystem Uni-Touch steuern.
Das neue Bediensystem kann geräteeigene
Bedienpulte ersetzen und die Bedienung
ergonomischer und intuitiver machen. Die
Mittelkonsole ist umfassend überarbeitet,
schlanker konzipiert und quer und längs
verschiebbar. Die Anzahl der Bedienelemente
konnte durch die Möglichkeit,
Tasten individuell zu belegen und Anwendungsprofile
sowie wiederkehrende
Abläufe zu speichern, platzsparend
reduziert werden. Über einen 10,5 Zoll (26
cm) großen Touchscreen kann der Anwender
die passenden Einstellungen für den
jeweiligen Arbeitseinsatz vornehmen.
Der optionale Multifunktions-Joystick
verfügt über frei belegbare Bedienelemente
und kann wahlweise in die Vorbereitung
am Fahrersitz oder am Beifahrersitz
eingesteckt werden. So kann der
Anwender den Joystick immer mit der
rechten Hand bedienen und seinen Arm
dabei auf der Armlehne abstützen.
Gleichzeitig bewegt sich der Joystick
durch die Verbindung mit dem Schwingsitz
automatisch mit, sodass der Fahrer
Unimog Geräteträger mit GSR, Uni-Touch und drei Anbaugeräten.
ergonomisch arbeiten kann. Weitere
Elemente des neuen Bediensystems sind
die Start-/Stopp-Taste, die den klassischen
Zündschlüssel des Geräteträgers ersetzt
und die neuen Türbedienfelder an der
Fahrer-, Beifahrer- und der optionalen
Mähtür.
www.daimlertruck.com
KAISER
AquaStar EV: Maximale Nachhaltigkeit
Emissionsfrei, elektrisch und gleichzeitig
leistungsstark: Der Kaiser AquaStar EV
ist das weltweit erste elektrische Kanalreinigungsfahrzeug
mit Wasserrecycling.
Kaiser hat in einer exklusiven Partnerschaft
gemeinsam mit der E-Lkw Manufaktur
Designwerk die technischen
Herausforderungen gelöst. Wer den
AquaStar EV einsetzt, kann sich auf die
Kaiser-übliche hohe Spül- und Saugleistung
in Kombination mit Wasserrecycling
verlassen.
Nach dem ersten Betriebsjahr ist die CO2
Bilanz bereits positiv. Jährlich können bis
zu 21.000 l Diesel eingespart werden.
Abhängig vom Strom-Mix reduziert er die
CO2-Emissionen, betrachtet über den
gesamten Lebenszyklus, um bis zu 80%.
Mit 508 kWh Batteriekapazität ist ein
voller Tageseinsatz möglich. Geladen wird
mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW.
Der Akku erreicht in ca. 1 h 20 min seinen
vollen Ladestand. Elektrische Hochleistungsnebenantriebe
sorgen für eine
maximale Spülleistung bis 300 l pro
Minute und eine Saugleistung bis
3.100 m 3 /h.
Das seit Jahren wegweisende Kaiser
Wasserrückgewinnungssystem schließt
den Kreis für das innovative und umweltschonende
Fahrzeugkonzept. Damit ist der
Elektro-Kanalreiniger für Privatkunden
sowie Kommunen interessant, die besonders
zukunftsorientiert arbeiten möchten
oder in Ballungszentren mit CO2-Limits
im Einsatz sind. Denn dank Wasser -
r ecycling und Elektroantrieb arbeitet
der Kaiser AquaStar EV annähernd
ressourcenfrei.
„Mit der internationalen Fokussierung auf
moderne Umwelttechnologien gewinnen
leistungsstarke und effiziente Fahrzeuge
für die Kanalreinigung und industrielle
Entsorgung zunehmend an Bedeutung.
Die Kaiser Gruppe ist das weltweit
führende Unternehmen dieser Branche“,
betont Markus Kaiser, CEO Kaiser Group.
www.kaiser.li
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Tel. (+43 2249) 28495 ■ office@am-laser.at ■ www.am-laser.at
Ihr Spezialist für
■ Bauvermessung ■ Pumpen ■ Verbausysteme
IFAT
IFAT
Der neue 826 G
punktet mit 13 m
Reichweite sowohl
im Schrottumschlag
als auch im
Abfallrecycling.
Der 825 E
Electro Battery
mit Powerhand
und Vario Tool
im Holzrecycling.
Auch der 340 G und der
830 Demolition waren im
Einsatz auf der Demo-
Fläche zu sehen.
FRUTIGER
Reifenwaschanlagen und Dust Control
Moderne MobyDick Reifenwaschanlagen
können die Reifen und Chassis von Baufahrzeugen
schnell, kostengünstig und umweltfreundlich
reinigen. Während der langsamen
Durchfahrt werden Reifen und Chassis
durch Wasser, welches aus vielen Düsen
spritzt, gereinigt. Das Waschwasser fließt
während des Reinigungsvorgangs selbstständig
wieder zurück in die Anlage. Dort
findet die automatische Wiederaufbereitung
für den nächsten Waschvorgang statt. Der
dabei anfallende Schlamm wird durch einen
integrierten Kratzförderer oder mittels
Bagger ausgetragen und kann mühelos
entsorgt werden.
Im Gegensatz zu den Reifenwaschanlagen
geht es beim Demucking nicht um die
saubere Straße, sondern um das saubere
Fahrzeug. Moderne MobyDick Demuckinganlagen
automatisieren die mühsame
Handreinigung von Chassis, Unterboden
sowie der Räder oder Kettenlaufwerke von
Baufahrzeugen. In wenigen Minuten lassen
sich mit der bewährten MobyDick Niederdrucktechnologie
selbst hartnäckigste
Verschmutzungen aufweichen und abspülen.
Nicht zuletzt steht MobyDick auch für
moderne Staubbindesysteme. Sie arbeiten
nach dem Prinzip der Staubbindung durch
feinste Wassertropfen und bieten einen
hervorragenden Wirkungsgrad bei minimalen
Geräuschemissionen. Wurfweite,
Sprühmuster sowie Wasser- und Strombedarf
lassen sich bei New Generation
Modellen jederzeit frei wählen, um flexibel
auf wechselnde Einsatzbedingungen
reagieren zu können.
www.mobydick.com
Unter dem Markennamen MobyDick bietet die Frutiger Company AG Problemlöser
in den Bereichen Wheel Washing, Dust Control und Demucking.
120 YEARS EXPERIENCE
SENNEBOGEN
Weltpremiere für den 826 G
Neben dem 4 t Teleskoplader 340 G wurden der Umschlagbagger 824 G der
neuen G-Serie, der 825 Electro Battery sowie der brandneue 826 G gezeigt.
D
er 826 G-Serie, der auf der IFAT seine
Weltpremiere feierte, bietet eine
Reichweite von 13 m und ein Einsatzgewicht
von 26 bis 28 t. Je nach Ausrüstungsvariante,
stellt die Maschine die
optimale Lösung für Einsätze im Abfallrecycling,
Schrott und Holz dar. Eine große
Systemleistung gepaart mit einer weiter
optimierten Hydraulik sorgt außerdem für
einen herausragenden Wirkungsgrad.
Messepremiere feierte der kürzlich in den
Markt eingeführte 824 G. Der Recyclingbagger
ist mit einer Reichweite von 12 m
und einem Einsatzgewicht von 26,3 t ein
echtes Multitalent auf dem Recycling- und
Schrottplatz. Neben den beeindruckenden
Leistungsdaten überzeugt die Maschine
auch durch die um 2,8 m hochfahrbare
Komfortkabine MaxCab, die für einen
angenehmen Arbeitsplatz mit bester
Rundumsicht im Recyclingbetrieb sorgt.
Mit dem 340 G-Serie präsentierte Sennebogen
ein weiteres Modell der neuen
Maschinengeneration. Der Teleskoplader
der Multiline mit einer Traglast bis 4 t
und einer Reichhöhe von 7,70 m vereint
die Vorteile aus der Telehandler- und
Radladertechnik. Die Multicab Kabine
lässt sich stufenlos auf eine Augenhöhe
von 4,10 m hochfahren und bietet große
Glasflächen inklusive 360° Rundumblick.
Auf großes Interesse stieß auch der 825
Electro Battery mit Powerhand und Vario
Tool. Der mit dieser Ausrüstung erstmals
auf einer Messe ausgestellte akkugestützte
Elektro-Umschlagbagger ist mit dem
vollhydraulischen und multifunktionellen
Schnellwechselsystem ein Meister in
Sachen Flexibilität. Der moderne 825 E mit
einer Reichweite von 14 m und einem
Einsatzgewicht von 30,4 t arbeitet dank des
Dual Power Managements sowohl im
Akkubetrieb als auch mit kabelgeführter
Stromzufuhr uneingeschränkt und ist somit
höchst praxistauglich für die Recyclingbranche,
mit der ausgestellten Powerhand
insbesondere für das Autorecycling.
www.sennebogen.com
64 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN
wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h
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IFAT
1
IFAT
1 Vielseitiger Einsatz: Der Liebherr-Teleskoplader
T 60-9s optimiert Arbeitsprozesse. 2 Die Elektro-
Umschlagmaschine LH 40 M Port E ist prädestiniert
für den Umschlag von Schütt- und Stückgütern im
Hafenumschlag. 3 Das digitale Kamera-Monitor-
System LiXplore ermöglicht eine detaillierte
Arbeitsbereichsüberwachung sowie
komfortable 360°-Rundumsicht.
2
KAESER
Kompakter Helfer
bei der Rohrsanierung
Österreichischer
Baumaschinenverband
KOMPETENZ DURCH
FOKUSSIERTE INFORMATION
3
Schraubenpower für Gebläse von Kaeser: Die Serie liefert Niederdruck
für jeden Bedarf, ist leistungsstark, leise und spart Energiekosten.
LIEBHERR
Großer Auftritt für den LH 40 M Port Elektro
Das Highlight bei Liebherr war die neue Elektroumschlagmaschine LH 40 M Port Elektro.
Weiters zu sehen waren der neue Mehrschalengreifer GMM 35-5, die Radlader L 507 E
und L 566 XPower sowie die Teleskoplader T 60-9s, T 41-7s und T 33-10s. Im Themenfeld
Digitalisierung stieß das Kamera-Monitor-System LiXplore auf großes Interesse.
L
iebherr präsentierte auf der IFAT den
LH 40 M Port Elektro erstmals auf
einer Messe in Deutschland. Die neue
Umschlagmaschine mit einem Einsatzgewicht
von rund 45 t ist speziell für den
Umschlag von Schütt- und Stückgütern im
Hafenumschlag konzipiert und zeichnet
sich durch sehr hohe Traglasten bei
gleichzeitig großen Reichweiten aus.
Durch das elektrische Antriebskonzept
und den leistungsstarken Elektromotor
arbeitet die Maschine emissionsfrei sowie
besonders geräuscharm und überzeugt
durch niedrige Betriebs- und Wartungskosten.
Das Herzstück der Umschlagmaschine
ist ein 145 kW starker Liebherr-
Elektromotor, der kraftvolle und dynamische
Arbeitsbewegungen gewährleistet.
Darüber hinaus umfasst das innovative
Antriebskonzept einen zusätzlichen
Elektromotor für Nebenverbraucher, der
eine bewusste Energieverteilung sowie
maximale Energieeffizienz gewährleistet.
Auf der IFAT war der LH 40 M Port E mit
einem Schleppkabel zu sehen, alternativ
ist auch eine Ausstattung mit Wickelsystem
möglich.
Weiters präsentierte Liebherr den
neuen Mehrschalengreifer GMM 35-5. Er
ist für Umschlagmaschinen mit einem
Einsatzgewicht von 22 bis 35 t verfügbar.
Der GMM 35-5 ist speziell für bestmögliches
Greifen von Misch- und Schredderschrott
sowie Spänen mit Inhalten von bis
zu 0,6 m³ konzipiert.
Mit dem L 507 E präsentierte Liebherr
den ersten elektrifizierten Radlader der
Firmengruppe. Er verbindet die bewährten
Vorteile eines Liebherr-Stereoladers mit
einem von Liebherr entwickelten batterieelektrischen
Antriebskonzept. Die Leistungsfähigkeit
des L 507 E ist identisch
mit herkömmlich angetriebenen Liebherr-
Radladern derselben Größenklasse.
Bei den Liebherr-Teleskopladern
ermöglichen der stufenlose hydrostatische
Fahrantrieb, der robuste Gesamtaufbau
und die hervorragenden Sichtverhältnisse
eine sichere und komfortable Bedienung.
Durch die Verwendbarkeit von HVO
(hydriertem Pflanzenöl) werden beim
Einsatz weniger Emissionen freigesetzt
als bei einer mit fossilem Diesel-Kraftstoff
betriebenen Maschine. Ein besonderes
Highlight sind die neuen Assistenzfunktionen:
„EcoMotion“ ermöglicht ein lastfreies
Senken des Teleskoparms, ohne dass die
Drehzahl des Dieselmotors erhöht werden
muss. Bei der „MultiMotion“-Funktion
wird der Teleskoparm beim Absenken
vollautomatisch proportional zur Arbeitsbewegung
eingefahren, ohne dass diese
Funktion manuell nachgeregelt werden
muss. Gleichzeitig steht weiterhin die
direkte lastunabhängige Steuerbarkeit
aller Funktionen mit dem Multifunktions-
Joystick zur Verfügung.
Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt
und produziert Liebherr am Standort
Lindau Digitalkameras für mobile
Arbeitsmaschinen. Die digitalen Kamerasysteme
eignen sich auch ideal für
Fahrzeuge und Maschinen in den Bereichen
Abfallwirtschaft, Winterdienst,
Kanal- und Straßenreinigung, da sie
perfekt auf deren anspruchsvolle Arbeitsbedingungen
abgestimmt sind. Je nach
Anforderung des Arbeitsprozesses stehen
verschiedene Varianten der Kamerasysteme
zur Verfügung.
www.liebherr.com
Leistungsstark, leicht, geräuscharm,
vielseitig einsetzbar und einfach zu
transportieren: Das sind die wesentlichen
Merkmale der kleinsten Modelle des
Baukompressorenprogramms Mobilair,
die es jetzt auch als Elektro-Version gibt.
Mit dem Tragegestell inklusive Druckluftnachkühler
und Filterkombination für
die 1 m³ Klasse kann sogar technisch
ölfreie Druckluft zur Verfügung gestellt
werden. Der M13E ist ein kompakter Helfer
bei der Rohrsanierung und so flexibel
wie ein Schweizer Taschenmesser
einsetzbar.
Wer für die Aufbereitung von Abwasser in
kommunalen oder industriellen Kläranlagen,
Bioreaktoren, Flotationsanlagen
etc. Druckluft mit Differenzdrücken bis
1.100 mbar und einem Volumenstrom von
5 bis 160 m³/min benötigt, für den bieten
die Schraubengebläse der Serie CBS bis
HBS mit einer Leistung von 7,5 bis
250 kW – je nach Bedarf – die perfekte
Lösung. Sie sind im Vergleich zu herkömmlichen
Drehkolbengebläsen um bis
Der neue Mobilair M13E liefert
auch elektrisch höchste
Leistung und sorgt dank
Tragegestell mit Druckluftnachkühler
und Mikrofilterkombination
für technisch
ölfreie Druckluft.
zu 35% effizienter und bieten auch
gegenüber vielen in diesem Leistungsbereich
angebotenen Gebläsen deutliche
Vorteile in puncto Energieeffizienz und
Verfügbarkeit. Neueste Highlights der
Serie sind die Baugrößen GBS und FBS
mit einem Volumenstrom von 18 bis 72
m³/min und Druckdifferenzen von 0,3 bis
1,1 bar sowie Motorisierungen von 45 bis
110 kW und CBS im Leistungsbereich 75
bis 160 kW mit einem Volumenstrom von
22 bis 104 m³/min und Differenzdrücken
bis zu 1.100 mbar.
Die jüngste Generation der drehzahlvariablen
Schraubengebläse ist mit Synchron-Reluktanz-Motoren
ausgestattet.
Die neuesten hocheffizienten Motoren
sorgen dafür, dass bei Anlagen mit
Frequenzumrichter deren Wirkungsgrad
nochmals gesteigert werden konnte. Für
noch mehr Druck sorgen die Turbo-
Gebläse PillAerator. Sie eignen sich für
Volumenströme von 50 bis 267 m³/min
und Differenzdrücke bis 1,3 bar.
www.kaeser.com
Nr. 0124850
11
12
1
10
27
26 21
2
9
25 22
3
8 24 23 4
7
6
5
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66 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
www.mawev.at
IFAT
IFAT
KOMATSU
Mobilbagger-Messepremiere und
Sonderlösungen für Recycling & Entsorgung
Bei seiner deutschen Messepremiere war der neue Komatsu Mobilbagger PW198-11
live im Einsatz zu sehen. In der Halle informierte Komatsu anhand eines WA270-8
über die Waste- & Recycling-Spezifikation für Radlader.
D
urch seinen minimalen Heckschwenkradius
und das kompakte Heckgewicht,
eignet sich der PW198-11 hervorragend
für Einsätze auch in dicht bebauten
Der neue Komatsu Mobilbagger
PW198-11 feierte seine deutsche
Messepremiere. Er war im Einsatz
auf einer Musterbaustelle zu sehen.
Gebieten. Die Hubkräfte der Maschine mit
einem Betriebsgewicht von 17,3-19,8 t
liegen dabei auf Augenhöhe mit Maschinen,
die schwerer sind und mit einem
langen Heck einen größeren Schwenkradius
brauchen. Das vergleichsweise
geringere Gewicht, die kompakten
Abmaße und die niedrige Höhe des
Mobilbaggers, vereinfachen zusätzlich den
Transport.
In diesem Jahr bildete ein WA270-8
Radlader mit Separatorschaufel einen
weiteren Schwerpunkt im Messeauftritt
des japanischen Baumaschinenherstellers.
Der WA270-8 stand stellvertretend für die
umfangreichen Lösungen von einzelnen,
gezielt ausgewählten (Ausstattungs-)
Optionen bis hin zur „Full-Waste-Spezifikation“,
die Komatsu anbietet, um beste
Ergebnisse und maximale Sicherheit bei
Einsätzen im Müll- und Recycling sicherzustellen.
Die Waste- & Recycling-Spezifikation
gibt es für Radlader des Typs
WA200 bis WA475. Kunden können ihre
passende Maschine aus dem breiten
Komatsu Radlader-Programm, mit einem
Betriebsgewicht von 12 t bis 26,85 t und
Schaufelvolumen von 1,9 m³ bis 13 m³ –
bei Nutzung einer Leichtgutschaufel –
wählen. Diese besondere Spezifikation
beinhaltet unter anderem Optionen wie
Schaufelzylinderschutz, Schutzgitter und
durchstichfeste Bereifung mit Ventilschutz.
Doch auch individuelle Sonderlösungen
sind in enger Zusammenarbeit
zwischen Kunde, Vertriebspartner und
Komatsu möglich. Zur Entwicklung
werden modernste Technologien, wie der
Virtual-Reality Raum im Komatsu Werk
in Hannover genutzt, um Anbauten und
Modifikationen zu entwickeln und vor dem
ersten physischen Einbau zu testen und
zu begutachten.
www.kuhn.at | www.komatsu.eu
Auf dem Messestand in
der Halle zeigte Komatsu
den WA270-8 Radlader
mit Separatorschaufel.
Die Waste- & Recycling-
Spezifikation gibt es für
Radlader des Typs WA200
bis WA475.
KOBELCO
Spezialist für Altfahrzeuge
Präsentiert wurden von Kobelco Trägergeräte zwischen 3.400 kg und 37.500 kg,
zwei davon in Zusammenarbeit mit dem Anbaugeräte-Hersteller Mantovanibenne
und seinem vielseitigen MBI-Programm an Abbruch- und Schrottscheren,
Pulverisierern und Abbruch- und Sortiergreifern.
Z
u sehen war der Kettenbagger Kobelco
SK350NLC-11E mit der direkt am
Ausleger montierten Schrottschere MBI
SH600R. Mit rund 37.500 kg Betriebsgewicht
der Grundmaschine und transportfreundlichem
2.990 mm NLC-Fahrwerk
eignet sich der Bagger im aktuellen
Performance-X-Design für kurzfristige
Baustellen-Einsätze ebenso wie für den
Dauerbetrieb auf Recyclinghöfen oder im
Stahlwerk.
Mit der 6 t Schere lassen sich durch
eine einzelne Maschine Stahlkonstruktionen,
Maschinenbauteile, Waggons,
Lokomotiven etc. bedarfsgerecht zerkleinern
und vorsortieren. Mit über 9.000 kN
Schneidkraft trennt die MBI-Schere auch
schwere Stahlträger (Ø HEA: 700 mm/
HEB: 360 mm) und -rohre (Ø: ca. 500 mm),
was insbesondere das Chargieren von
sortenreinen und maßgerechten Recycling-
Stählen bereits vor der Anlieferung oder
direkt im Stahlwerk erleichtert. Im
direkten Vergleich zur manuellen Schneidbrenner-Zerkleinerung
ist das wesentlich
produktivere Bagger-Schere-Verfahren um
bis zu 60% wirtschaftlicher – und dies bei
ungleich besseren Voraussetzungen für
Personal und Umwelt.
Eine höhere Produktivität bei gleichzeitig
steigender Wertschöpfung versprechen
auch die Multi-Demontagebagger, die
Kobelco insbesondere auch für Fahrzeugverwerter
anbietet. Eine Klemmzange am
Unterwagen fixiert das Altfahrzeug und
bietet diverse Werkzeuge zum einfachen
Lösen und Schneiden von Einzelkomponenten
(z.B. Kabelbäume). Die spezielle
Demontageschere ermöglicht ein schnelles
Zerlegen der Karosserien mit fachgerechter
Trennung der enthaltenen Wert- und
Reststoffe. Auf der IFAT präsentierte
Als Spezialisten
in der Altfahrzeug-Verwertung
bieten die
Multi-Demontagebagger
von
Kobelco kurze
Prozesszeiten
mit nur einer
Maschine und
eine hohe
Wertschöpfung
durch sortenreine
Wertstoffe.
Kobelco den SK210-11E MD mit der 2 t
Schere Kobelco KVE720PR. Gegenüber
der Grundmaschine besitzt das Modell ein
höheres Gegengewicht und ein spezielles
Schutzpaket (Kabinengitter, Zylinderabdeckungen,
Karosserieverstärkungen, etc.).
Als wendigere Kurzheck-Option bietet der
Hersteller auch den Kobelco SK140SRD-7,
ebenso in der aktuellen ergonomisch
optimierten Performance-X-Generation.
www.kobelco-europe.com
www.mantovanibenne.com
Von links: Dominik
Erath (Export
Manager, Mantovanibenne),
Paolo
Mantovani (CEO,
Mantovanibenne)
und Hanns Markus
Renz (Vertriebsleiter
D-A-CH, Kobelco)
vor dem Kobelco
SK350NLC-11E mit
der direkt am Ausleger
montierten
Schrottschere MBI
SH600R.
68 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 69
IFAT
IFAT
ZEPPELIN
Zwei Produktneuheiten für die
Recycling- und Entsorgungsbranche
Einen repräsentativen Querschnitt des umfangreichen Cat Leistungsspektrums
in Sachen Umschlagtechnik zeigte die Zeppelin Baumaschinen GmbH. Mit dem
Cat MH3050 Umschlagbagger und dem Kettenbagger 330MHD wurden auch
zwei Produktneuheiten für die Recycling- und Entsorgungsbranche vorgestellt.
D
ieser reichte von kleiner und großer
Radladertechnik über den neuen
Telelader ZL60T sowie den kompakten
Cat Umschlagbagger M314MH bis hin
zum 50 t schweren Cat Umschlagbagger
MH3050. Im wahrsten Sinne raumgreifend
präsentierte sich dabei der MH3050,
der größte radbasierte Cat Umschlagbagger,
mit einer Reichweite von 18 m. Der
Auf dem Demo-Gelände
überzeugte der neue Cat
330 Medium High Demolition-Kettenbagger
mit
der Abbruchschere
MP324 im Bereich der
Mineralzerkleinerung.
Die hydraulisch hochfahrbare
und bis zu 30°
kippbare Kabine war
ein echter Hingucker.
Innovative Assistenzsysteme, wie
Cat E-Fence, Cat Payload und VisionLink,
machen auch in der Umschlagtechnik die
Arbeit deutlich effizienter und sicherer.
MH3026 mit 28 t sowie der M314MH mit
19 t rundeten das Portfolio ab und
demonstrierten somit, dass Zeppelin für
jede Anwendung das passende Angebot
bereithält.
Mit dem kabelelektrischen MH3022
Elektro, einem vollelektrisch angetriebenen
22 t Umschlagbagger, setzte Zeppelin
auch deutliche Akzente in puncto alternative
Antriebe. Flankiert wurde das
Angebot von einem Radlader-Trio, dem
Cat 950 GC, dem Cat 908 in Highlift-Ausführung
sowie dem neuen ZL60T, der mit
einer beeindruckenden Auskipphöhe
punktet. Mit einer Schaufel lässt sich der
Teleskoparm bis auf 4,8 m ausfahren.
Darüber hinaus konnten sich die
Besucher über das neue Cat VisionLink 3.0
und die weiteren innovativen Cat Assistenzsysteme
informieren, die auch in der
Umschlagtechnik die Arbeit deutlich
effizienter und sicherer machen. Sicherheitsfeatures,
Spezialausrüstungen,
digitale Assistenzsysteme und Flottenmanagementlösungen
von Caterpillar wurden
auch bei den Live-Demos im Rahmen der
VDMA-Praxistage deutlich herausgestellt.
Ein Cat Kettenbagger 330 MHD (Medium
High Demolition) wurde hier erstmals der
Öffentlichkeit präsentiert und demonstrierte
eindrucksvoll seine Fähigkeiten. So
ist er prädestiniert für innerstädtische
Abbrucharbeiten an mittelgroßen, bis zu
fünfstöckigen Gebäuden unter beengten
Platzverhältnissen. Seine eigens dafür
entwickelte Arbeitsausrüstung sowie viele
weitere spezielle Merkmale, wie zum
Beispiel die hydraulisch hochfahrbare und
um bis zu 30° kippbare Abbruchkabine, der
hydraulisch verstellbare Unterwagen und
das teilabsetzbare Kontergewicht, machen
die Maschine produktiv, sicher und einfach
zu transportieren. Die spezielle Abbruchkabine
mit Steinschlagschutz- und
Frontgitter sowie P5A Verbundglas in
Front- und Dachscheibe inklusive Parallelscheibenwischern
bietet dem Fahrer beste
Sicht und maximalen Schutz.
Bei den Praxistagen für die Holz- und
Biomasse zeigte neben dem Cat Umschlagbagger
MH3024 der neuen Maschinengeneration
auch der Cat Radlader 938 mit
der neuen Joystick-Lenkung, was in ihm
steckt. Angetrieben mittels feinfühligem
und gleichzeitig kraftvollem hydrostatischen
Antrieb mit Load-Sensing Hydraulik
überzeugte der 16 t Radlader durch
Kraftstoffeffizienz und niedrige Betriebskosten.
www.zeppelin-cat.at
ROCKSTER
Aufbereitungskette im Einsatz
Rockster war auf der Demo-Fläche mit einer
Aufbereitungskette präsent, bestehend aus
einem raupenmobilen Prallbrecher R1000S und
einer Siebanlage RSS410. Kombiniert waren die
beiden Rockster-Anlagen mit einem Waschsystem
der Firma WIMA mit Sitz in Wilsdruff.
Ursprünglich spezialisiert auf Siebmaschinen,
umfasst das Portfolio des Unternehmens heute
eine breite Palette innovativer Produkte, von
Hydrodichtetrennern über Sandfänge bis hin zu
Doppelwellenschwertwäschen. WIMA ist
Teil der LIG-Unternehmensgruppe zu der
seit kurzem auch Rockster gehört. Die LIG
GmbH mit Hauptsitz in Velbert ist eine
international agierende Unternehmensgruppe,
die in den Geschäftsfeldern
Re cycling, Mineral & Rohstoffe,
Bioenergie, Metall, Wasser, Dienstleistungen
und digitale Lösungen tätig ist.
www.rockster.at
HKM
Für jeden Behälter den richtigen Anhänger
HKM zeigte unter
anderem die Familie der
Behälter-Transport-
Anhänger BTA.
Mit seinen Behälter-Transport-Anhängern
BTA ist HKM ein wesentlicher Teil in
einer leistungsstarken Logistikkette von
Absetzmulden und Abroller für Recycling
und Entsorgung. Damit Anwender die
Transporte effizienter gestalten können,
hat HKM für die Baureihe der Absetzmulden
umfassende Möglichkeiten für die
Ladungssicherung im Programm. Dabei
kann HKM für jede Anforderung eine
durchdachte und zertifizierte Ladungssicherung
anbieten. Diese reichen in der
Bandbreite von Kettenspanner, über der
pneumatischen Ladungssicherung und
werden mit der neuen Variante, dem HKM
Hebelfix, ergänzt. Eingebaut können diese
Ladungssicherungssysteme in alle
Baureihen werden: sowohl in Tandemanhänger
als auch in den 2- und 3-achsigen
Drehschemelanhänger. Damit können die
Absetzmulden nach DIN 30720 für einen
einfachen und kostengünstigen Transport
schnell und umfassend gesichert werden.
Besonderes Augenmerk wurde von HKM
auf die Weiterentwicklung der Baureihe
der Tandemanhänger gelegt. Die Messepremiere
erlebte die kürzlich in den Markt
eingeführte Baureihe A14 K Kombi. So
kann die Baureihe A14 K sowohl die
üblichen Absetzmulden als auch durch
seine ebene Plattform Absetz-Müllpressen
bedarfsgerecht aufnehmen. Diese komplette
Neuentwicklung ist auch durch
seine vorbildlichen integrierten Anschläge
überzeugend in seinen flexiblen Einsatzmöglichkeiten.
Rockster Geschäftsführer Norbert
Feichtinger vor dem R1000S und der
Siebanlage RSS410. Den Abschluss der
Aufbereitungskette bildete eine Waschanlage
der Firma WIMA.
Die Drehschemel-Baureihe A18 ist mit der
bewährten HKM absenkbaren Zugdeichsel
ein Multitalent. Damit können zwei
Absetzmulde oder eine übergroße Absetzmulde
optimal im Lastschwerpunkt
platziert und umgeschlagen werden. Der
Fahrer hat durch die durchdachte
Ladungssicherung einen praktischen
Arbeitsplatz mit bester Umsicht im
Recyclingalltag.
Darüber hinaus stellte HKM ein weiteres
Modell aus der neuen Anhängergeneration
aus: den G18 S. Der Abrollanhänger mit
einem längsverschiebbaren Schlitten
vereint die Vorteile aus gewichtsoptimierter
Bauart und überarbeiteten Schlittenrahmen.
www.zandt-cargo.de
70 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 71
SONDERTHEMA WERKZEUGE
SONDERTHEMA WERKZEUGE
UNTER STROM
Elektrowerkzeuge auf dem Vormarsch
Moderne Elektrowerkzeuge sind auf den Baustellen nicht wegzudenken, der Trend hin
zum kabellosen akkubetriebenen Werkzeug ist unübersehbar. Was nicht groß verwundert,
braucht die aktuelle Akku-Technologie vor allem auch hinsichtlich der nötigen
Power selbst den Vergleich mit benzinbetriebenen Geräten nicht mehr zu scheuen. Die
zunehmende Verbreitung von hochwertigen und leistungsstarken E-Werkzeugen wirkt
sich positiv auf unsere Umwelt aus, ist hoch effizient und, ausgestattet mit den entsprechenden
Features, tragen sie auch zur Erhöhung der Arbeitssicherheit für die
Anwender auf der Baustelle bei. Wir haben uns am Markt umgesehen und für
Sie eine Auswahl interessanter, aktueller Neuheiten zusammengestellt.
T
raditionell wurden Baustellen von schweren,
benzinbetriebenen Maschinen dominiert.
Obwohl diese Geräte leistungsstark sind,
sind sie auch laut, erzeugen Emissionen und
erfordern regelmäßige Wartung. Elektrische
Werkzeuge bieten eine attraktive Alternative,
um die täglichen Herausforderungen zu
bewältigen. Der Trend in diese Richtung hält
ungebrochen an, schließlich bieten sie nicht nur
die erforderliche Kraft, sondern auch eine
präzisere Steuerung, was zu effizienteren und
hochwertigeren Ergebnissen führt. Außerdem
erfordern elektrische Werkzeuge in der Regel
weniger Wartung, weil sie weniger bewegliche
Teile haben und keine regelmäßigen Öl- und
Filterwechsel benötigen. Dies reduziert nicht
nur die Betriebskosten, sondern auch die
Ausfallzeiten aufgrund von Wartungsarbeiten.
Kosten und Ressourcen können auch durch das
Angebot von Akku-Allianzen wie AmpShare
oder CAS gespart werden, indem sie die Kompatibilität
von Akkus und Ladegeräten zwischen
verschiedenen Werkzeugmarken erhöhen und
den Nutzern damit den Zugang zu einem
breiteren Spektrum an Werkzeugen erleichtern.
Eine weitere Möglichkeit, Kosten zu sparen, ist
die Miete von E-Werkzeugen, die den Zugang zu
den modernsten spezialisierten Geräten
ermöglicht und Wartung und Lagerung vereinfacht.
Zeitgemäße E-Werkzeuge bieten auch zahlreiche
Aussstattungen zum Schutz der Anwender, wie
beispielsweise elektronischer Überlastschutz,
Schnellstopp-Funktion, Sicherheitskupplung
oder Softstart. Viele derartige Sicherheitsfeatures
sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben,
andere werden von den Herstellern integriert,
weil sie von den Anwendern bereits standardmäßig
erwartet werden.
Und schließlich leistet der Übergang zu elektrischen
Werkzeugen auf der Baustelle auch einen
wichtigen Beitrag zum Umweltschutz: Sie
produzieren während ihres Betriebs keine
direkten Emissionen, wodurch sie die CO2-
Bilanz der Baustelle verbessern und die
Umweltbelastung verringern.
Foto: Makita
Hammerstark: Abbruchhammer mit 2 x 40V-Akkus
Mit einer Einzelschlagstärke von 72,8 Joule steht der HM004G seinen kabelgebundenen
Pendants um nichts nach. Die nötige Energie dafür liefern zwei 40 V max Akkus der
XGT-Serie, die in seitlichen Einschüben untergebracht sind und dadurch für eine
aus gezeichnete Balance sorgen. Die integrierte aktive Vibrationsunterdrückung
erhöht den Anwenderkomfort und beugt Ermüdung vor. Der HM004G ist
voraussichtlich ab Juli verfügbar.
www.makita.at
Foto: Dewalt
Das Powershift Akku-System mit der beeindruckenden
Kapazität von 554 Wattstunden ermöglicht lange Einsatzzeiten
der Werkzeuge.
Akku statt Benzin für den Betonbau
Mit der neuen Produktlinie Powershift, einem kabellosen Sortiment
bestehend aus Rüttelplatte, Stampfer, Rucksack-Flaschenrüttler,
Powerpack-Flaschenrüttler, Glättbohle und Kernbohrer, bietet Dewalt
hochprofessionelle Werkzeuge für die Elektrifizierung von Betonbaustellen
und ganzheitliche Lösungen für den gesamten Arbeitsprozess.
Die Produktlinie wurde speziell entwickelt, um den hohen Anforderungen
von Betonfachleuten an Leistung, Laufzeit und Ergonomie
gerecht zu werden. Dewalt Powershift ermöglicht den Anwendern auf
Akku-Werkzeuge umzusteigen, ohne die gewohnte Effizienz und
Leistung ihrer benzinbetriebenen Geräte einzubüßen. Das benutzerfreundliche
System besteht aktuell aus sechs Betonwerkzeugen, die
alle mit demselben Dewalt Powershift 554 Wh Akku und einem
passenden Hochgeschwindigkeits-Ladegerät betrieben werden
können. Zusätzlich wird das System von umfangreichen Dewalt
Portfolios an passenden Werkzeugen, Zubehör und Technologien
unterstützt.
www.dewalt.at
Die neue
Rüttelplatte MXF
PC50 ist Teil der
Milwaukee Akku-
Plattform MX FUEL.
Foto: Milwaukee
Hart im Nehmen
Das Herzstück des neuen 18 Volt Akku-Kombihammers ist ein
bürstenloser EC-TEC Motor, der in Kombination mit einem pneumatischen
Schlagwerk für schnellen Arbeitsfortschritt beim Bohren und
Meißeln in Beton, Stein und Mauerwerk sorgt. Der Motor arbeitet
verschleißfrei und setzt die Energie des Akkus praktisch verlustfrei in
optimale Leistung um. Die Kombination aus 2,6 Joule Schlagenergie,
Schwingungsdämpfer und ergonomischem Handgriff ist ideal bei
anspruchsvollen Anwendungen.
Der KHC 18 ist nicht nur kraftvoll, sondern auch extrem belastbar und
überaus vielseitig, auch dank des werkzeuglosen Bohrfutterwechsels.
So werden Hammerbohrer, Bohrkronen und Meißel mit dem SDS-
Plus-Bohrfutter blitzschnell aufgenommen. Das Schnellspannbohrfutter
erweitert das Spektrum an möglichen Einsatzwerkzeugen
zusätzlich um beispielsweise Bohrer mit zylindrischem Schaft oder
Bohrer, Bits und Bithalter mit Sechskantschaft. www.festool.at
In der Praxis erweist sich der KHC 18 als vielseitiges
Kraftpaket: Egal ob Hammerbohren, Bohren und
Schrauben ohne Schlag oder Meißeln.
Milwaukee: Erste reversierbare
Akku-Rüttelplatte in ihrer Gewichtsklasse
Die neue Rüttelplatte MXF PC50 ist mit einer maximalen Arbeitsgeschwindigkeit
von 27 m/min nicht nur eine der schnellsten
50 cm-Rüttelplatten auf dem Markt, sondern auch die erste
reversierbare Akku-Rüttelplatte in ihrer Gewichtsklasse. Für den
Richtungswechsel wird einfach der Klappgriff umgelegt.
Als Akkugerät kann die neue Rüttelplatte auch dort eingesetzt
werden, wo das bisher nur eingeschränkt oder unter großem
Aufwand möglich war, etwa auf Tunnelbaustellen oder in
Schächten und Gräben. Denn die Belastung durch Lärm und
Vibrationen wird erheblich reduziert und Abgase werden am
Einsatzort vollständig eliminiert. Dies schützt die Gesundheit
des Anwenders und sorgt für Sicherheit auf der
Baustelle.
www.milwaukeetool.de
Foto: Festool
72 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 73
SONDERTHEMA WERKZEUGE
SONDERTHEMA WERKZEUGE
Zuwachs im „Professional 18V System“
Bosch baut mit vier Akku-Naglern und einem Akku-Klammergerät das
Portfolio an 18-Volt-Werkzeugen für präzise und einfache Befestigungen
aus. Die Nagler unterscheiden sich in Bezug auf die
ver wendbaren Nägel – mit Stärken zwischen 1,2 und 1,8 mm und
Längen zwischen 16 und 64 mm. Das Klammergerät setzt 1,2 mm
starke Klammern mit einer Rückenbreite von 5,8 mm und einer Länge
von 9,5 bis 38 mm. Alle fünf Akku-Geräte arbeiten mit einem bürstenlosen,
langlebigen Motor. Für bequemes und gleichzeitig effizientes
Arbeiten empfiehlt Bosch einen ProCore18V-Akku mit 4,0 Ah
Kapazität. Der Akku-Betrieb bietet mehr Flexibilität bei vergleichbarer
Leistung herkömmlicher pneumatischer Geräte oder von
Gaskartusche-Naglern. Durch den speziellen Auslöse-Mechanismus
per Schwungradantrieb haben die Geräte darüber hinaus einen
deutlich geringeren Rückschlag als Geräte, die mit komprimierter
Luft arbeiten.
www.bosch-professional.com
Foto: Fein
Der Fein Akku-Bohrschrauber ASCM 18-4 QM(P) AS ermöglicht
multifunktionellen Einsatz für die Anwendungen Bohren,
Kernbohren, Gewindebohren, Schrauben und Senken.
Foto: Bosch
Für präzise und einfache
Befestigungen: Bosch
Akku-Nagler und Akku-
Klammergerät.
Der Alleskönner: so vielseitig wie 8 Spezialmaschinen
Der 4-Gang Akku-Bohrschrauber Fein ASCM 18-4 QM(P) AS vereint in Kombination
mit Fein QuickIN Zubehören bis zu 8 Spezialmaschinen, wie etwa Gewindebohrer,
Winkelbohrmaschinen und Metallschrauber für Selbstbohrschrauben, in einer
Maschine. Ein breites Sortiment, bestehend aus 13 unterschiedlichen QuickIN
Schnellwechselaufsätzen, bietet eine große Anwendungsvielfalt für die Metallund
Holzbearbeitung. Bis zu 11 unterschiedliche Anwendungen rund um den
Einsatz beim Bohren, Kernbohren, Gewindebohren, Schrauben und Senken,
werden abgedeckt und das selbst an beengten und schwer zugänglichen
Arbeitsstellen.
Ein Vollmetall 4-Gang-Getriebe mit Drehzahlen von bis zu 4.000 1/min
ermöglicht einen doppelt so hohen Arbeitsfortschritt im Vergleich zu marktgängigen
2-Gang-Bohrschraubern. Auch ergonomisch besticht der ASCM 18-4
QM(P) AS durch einen optimal ausbalancierten Schwerpunkt direkt am Mittelhandgriff.
Durch den bis zu 40 cm langen Teleskop-Zusatzhandgriff behält man
auch bei hohen Drehmomenten die Kontrolle.
www.fein.de
Hytorc verstärkt seinen erfolgreichen Lion Gun
Sie funktionieren tadellos und kabellos: Die Akku-Drehmomentschrauber der Lion Gun Serie
gehören zu den nachgefragtesten Werkzeugen bei Hytorc. Als mobiles, geräuscharmes und
schlagfreies Montagewerkzeuge mit Drehwinkelfunktion und mit einem kontrastreichen
Display und integrierter Datenerfassung liefert der Lion Gun präzise,
wiederholgenaue Drehmomente. In Europa ist der Lion Gun in vier Varianten
erhältlich.
Angetrieben von einem verbesserten 36-Volt-Akku bringt der Lion Gun X 1000
präzise und dokumentierbar bis zu 1.356 Nm an Drehmoment auf – beginnend
bei 271 Nm. Dabei liegt er aufgrund seiner kompakten Bauweise, dem ergonomischen
Pistolengriff und einem Gewicht von gerade einmal 4,3 kg sehr gut in der
Hand. Damit ist er ein universell einsetzbares Montagewerkzeug, das sich
ortsungebunden, schnell und einfach einsetzen lässt.
https://hytorc.com
Foto: Rothenberger
Das kabellose Zweiwege-Gelenk-Videoboreskop
BR450W-A2.
Starker Akku-Drehmomentschrauber
mit
integrierter Datenaufzeichnung
und Bluetooth-
Übertragung.
Kabellose Videoendoskope
Die beiden kabellosen Modelle, das Dualkamera-HD-Modell BR450W-D und
das Zweiwege-Gelenk-Modell BR450W-A2, bieten Fernsteuerung und -anzeige,
Dokumentations- und Freigabeoptionen sowie eine intuitive Benutzeroberfläche,
die die Fehlersuche an schwer zugänglichen Stellen vereinfacht. Bei
einer Verbindung per WLAN und per App lässt sich das Bild mit einer
Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln auch von der Ferne betrachten, Bilder,
Videos und Audioaufnahmen können mit Kunden und Kollegen geteilt und die
Informationen zur Identifizierung und Dokumentation von Problemen
während einer Inspektion verwendet werden.
www.flir.de
Foto: Hytorc
2 in 1 Akku-Kanten- und Oberfräse
Die Flex-Elektrowerkzeuge GmbH hat ihr umfangreiches
Akku-Sortiment um die leistungsstarke
Akku-Kombi-Oberfräse CER 18.0-EC erweitert. Die
2 in 1 Kombi-Kanten- und Oberfräse ist durch eine
Quick-Lock Spindel und die werkzeuglose Motor-
Fixierung in wenigen Sekunden für den passenden
Einsatz gerüstet. Die mit 1,6 kg Gewicht leichteste
Kombi-Fräse am Markt lässt sich komfortabel für
verschiedene Einsatzbereiche nutzen und bietet
durch das kompakte Design und den kabellosen
Betrieb maximale Flexibilität beim Fräsen. Der
kräftige 18V-Antrieb der CER 18.0-EC ist mit einem
bürstenlosen Motor inklusive Überlastungsschutz,
Temperaturüberwachung und Konstant-Elektronik
ausgestattet.
www.flex-tools.com
ÖKONOMISCH MIETEN.
ÖKOLOGISCH ARBEITEN.
Mietlösungen von Zeppelin Rental Österreich
für umweltgerechtes Bauen und Arbeiten.
Die 2 in 1 Kombi-Kanten- und Oberfräse
CER 18.0-EC ist durch eine Quick-Lock Spindel und
die werkzeuglose Motor-Fixierung in wenigen
Sekunden für den passenden Einsatz gerüstet.
74 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
0800 -1805 8888 oder zeppelin-rental.at
SONDERTHEMA WERKZEUGE
SONDERTHEMA WERKZEUGE
Foto: Riexinger
Neuer Akku-Drehmomentschlüssel der BTW-Serie
Der neue Akku-Drehmomentschlüssel der BTW-Serie von Enerpac liefert
beeindruckende Drehmomente in einem autonomen, handlichen und
mobilen Gesamtpaket. Komplett ausgestattet mit einem integrierten
digitalen Motor-Vectoring-System, das ein genaues und reproduzierbares
Drehmoment von bis zu 8.130 Nm garantiert, ist der BTW-Akku-Drehmomentschlüssel
überaus einfach zu bedienen. Mit Modellen für Vierkantgrößen
von 3/4“-1“-1 1/2“ Zoll kann der Drehmomentschlüssel für die
meisten Verschraubungsszenarien eingesetzt werden und bietet somit eine
vielseitige Lösung.
Die punktgenaue Präzision wird durch das umfassendste Vorprogrammierungs-
und Kalibrierungsverfahren für Akku-Drehmomentschlüssel erreicht.
Durch die sorgfältige Kalibrierung an 60 verschiedenen Punkten – weit
mehr als die üblichen 7 Punkte – erreichen die Drehmomentschlüssel der
BTW-Serie eine beeindruckende Genauigkeit von +/- 5% über ihren
gesamten Betriebsbereich.
www.enerpac.com
Die neue Riexinger Akku-Range:
HGV 100 A, HG 90 A und MSG 40 A.
Dank des intuitiven LCD-Displays kann
das Drehmomentziel schnell eingestellt und
problemlos angezogen werden.
Handschweißgeräte zum Fügen von Kunststoffen
Auf der Weltmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft,
der IFAT 2024, präsentierte Riexinger vor kurzem die ersten
patentierten Akku-Stumpf- und Muffenschweißgeräte, die als bahnbrechende
Entwicklung in der Kunststoffbearbeitung gelten. Kunststoffschweißen
ist als Verfahren nicht nur umweltverträglicher als das Kleben
von Kunststoffen, sondern auch wirtschaftlicher und beständiger. Treten
mechanische und thermische Belastungen an oder bei Bauteilen auf, ist
Kunststoffschweißen die sicherste oder manchmal gar die einzige
Möglichkeit, Teile zusammen zu fügen.
Die neuen Handschweißgeräte zum Stumpfschweißen und/oder Muffenschweißen
sind vielfältig und universell für verschiedenste Materialien
und Anwendungen einsetzbar. Die Temperaturregelung erfolgt über einen
Thermostat oder eine Elektronik. Heizplatten zur direkten Materialverarbeitung
sind entsprechend antihaft beschichtet. Wahlweise gibt es
umfangreiches Zubehör, für Muffenschweißgeräte Heizdorn und –muffen
mit Antihaftbeschichtung in verschiedenen Größen sowie Tragekästen aus
Stahlblech für die Geräte nebst Zubehör. Die Geräte können einfach mit
universellen Aufnahmen am Handgriff für maschinelle Anwendungen
eingesetzt werden.
www.riex.de
Foto: Enerpac
Foto: Rothenberger
Für jede Anwendung den richtigen Geradschleifer
Für die Metallbearbeitung an schwer zugänglichen Stellen ist ein Geradschleifer
unverzichtbar. Metabo brachte Ende des Vorjahres vier neue
18-Volt Akku-Geradschleifer mit verschiedenen Ausstattungen auf den
Markt. Die neuen Modelle sind besonders ergonomisch und liegen durch
ihren schmalen Griffumfang von 153 mm perfekt in der Hand.
Die Drehzahlen von 8.000 bis 28.000 Umdrehungen pro Minute können in
elf Geschwindigkeits-Stufen exakt an das Einsatzfeld und an das zu
be arbeitende Material angepasst werden. Damit sind die vier Modelle echte
Allrounder bei der Verwendung von Fräsern, Schleifstiften und kleinen
Lamellenschleifrädern. Der GVB LTX BL 11-7 HT eignet sich vor allem für
Anwendungen mit großen Lamellenschleifrädern, das Compact-Modell ist
besonders leicht und mit seinem verkürzten Spannhals ideal für enge
Bereiche oder Überkopfarbeiten.
Die neue Geradschleifer-Reihe ist mit der leistungsstarken 18-Volt-Akkutechnologie
von Metabo ausgestattet. Innerhalb der markenübergreifenden
Akku-Allianz CAS sind derzeit mehr als 300 Maschinen von
mehr als 35 unterschiedlichen Herstellern mit einem Akku kompatibel
und beliebig kombinierbar.
www.metabo.com
Immer das passende Zubehör:
Metabo hat ein umfangreiches
Sortiment an verschiedenen
Fräsern, Schleifstiften und
Lamellenschleifrädern.
Mit High Speed präzise durch jede Wand
Dank ihrer speziellen 3D-Diamatrix nehmen es die DX High
Speed Dry Trockenbohrkronen von Rothenberger höchst
präzise und effizient mit Mauerwerk, Kalksandstein und
auch Stahlbeton auf.
Denn durch die dreidimensionale Positionierung der
Diamanten erfolgt die Abnutzung der Segmente kontinuierlich
und gleichmäßig, was das Bohren wesentlich leichter
macht und zudem die Lebensdauer der Bohrkronen
verlängert.
rothenberger.com
3D-Diamatrix: Dreidimensionale Positionierung der
Diamanten für schnittfreudiges Bohren, wenig
Kraftaufwand und lange Lebensdauer.
Fotos: Metabo
Neues fischer Setzgerät FXC 85
Das neue fischer Setzgerät FXC 85 für die Direktmontage
beschleunigt und vereinfacht das Befestigen in Beton, Stahl
und weiteren Verankerungsgründen. Als erstes rein batteriebetriebenes
fischer Setzgerät ergänzt es das bisherige Spektrum der
Tools mit Gas kartusche. Mit seiner Setzenergie von ca. 85 Joule
arbeitet das Tool kraftvoll und präzise, und mit 15.000
Be festigungen pro Servic eintervall ist es zudem besonders
langlebig. Der leistungsstarke 18V Akku ist innerhalb
von 65 min wieder vollständig aufgeladen und ermöglicht,
500 Nägel pro Akkuladung zu setzen.
Praktische Eigenschaften vereinfachen und beschleunigen die
Anwendung: Per User Interface am FXC 85 lässt sich das Tool intuitiv
ein- und ausschalten, der Status von Akku und Setzgerät ablesen
sowie ein Geräte-Reset durchführen. Mit dem Setztiefenverstellhebel
kann die Nagelsetztiefe schnell und einfach angepasst
werden. Der Stützfuß des FXC 85 gibt Halt, lässt sich aber in schwer
zugänglichen und engen Bereichen auch entfernen. Und das Arbeitslicht
leuchtet den Arbeitsbereich perfekt aus. www.fischer.group
Foto: Fischer
Das neue, batteriebetriebene
fischer Setzgerät FXC 85
sorgt für mehr Effizienz,
Geschwindigkeit und
Flexibilität beim
Befestigen in Stahl,
Beton und vielen
weiteren
Verankerungsgründen.
Tyrolit: Neue Generation
von Kernbohrmotoren
Gleich drei neue luftgekühlte Bohrmotoren runden
ab sofort das Tyrolit-Kernbohrsortiment ab: die Bohrmotoren
DME20, DME26 und DME32 bieten ein kompaktes,
ergonomisches Design in den Leistungsklassen von 2,0 und
2,6 sowie 3,2 kW und sind in verschiedenen
Ausführungen erhältlich.
Bei der Entwicklung der neuen Kernbohrmotoren
lag der Fokus neben der
Anwenderfreundlichkeit besonders auf
Zuverlässigkeit: Die neuen Bohrmotoren
verfügen deshalb über ein sehr robustes
Vollmetallgehäuse, ein 3-Gang-Ölbadgetriebe
sowie über elektronische und mechanische Überlastsicherungen.
Zudem sind sie mit einer Nivellierhilfe
und einer praktischen Leistungs- und Serviceanzeige
ausgestattet.
www.tyrolit.com
Die Bohrmotoren DME26
bzw. DME32 sind wahlweise
mit dem ModulDrill Schnellspannsystem
oder mit
Universalplatte erhältlich.
Foto: Tyrolit
76 JUNI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024 77
FUHRPARK
FUHRPARK
DAIMLER TRUCK AG
Neue Marke TruckCharge
Daimler Truck führt in Europa die neue Marke TruckCharge ein. Unter
dem Namen fasst das Unternehmen alle seine bestehenden und
zukünftigen Angebote rund um E-Infrastruktur und das Laden von
Elektro-Lkw zusammen, d.h. Beratung, Hardware und digitale Dienste.
Daimler Truck will Kunden damit von der Energiegewinnung bis hin
zum Fahrzeugbetrieb ein wirtschaftliches Gesamtpaket anbieten,
damit diese das volle Potenzial der Elektrifizierung ausschöpfen
können. TruckCharge richtet sich sowohl an Lkw-Flottenbetreiber als
auch an Unternehmen aus der Industrie mit eigenem oder fremdbetriebenem
Lkw-Fuhrpark. Da in der Regel Fahrzeuge unterschiedlicher
Hersteller eingesetzt werden, ist TruckCharge unabhängig von der
Lkw-Marke verfügbar. Daimler Truck wird TruckCharge offiziell im
Rahmen der IAA Transportation im September in Hannover lancieren.
Dazu Karin Rådström, CEO Mercedes-Benz Trucks: „Wir wollen E-Mobilität
für unsere Kunden einfach und profitabel machen – auch über
TSCHANN
Porr setzt bei deutscher Großbaustelle
auf eine Tatra Phoenix 8x8 Flotte
Das internationale Bauunternehmen Porr wurde von einem deutschen Energieversorger mit
dem Bau eines Pumpspeicherkraftwerks in Forbach (Baden-Württemberg) beauftragt. Für den
Transport des Ausbruchmaterials sorgen mehrere Tatra Phoenix 8x8 Schwerlastkipper.
D
ie Arbeiten umfassen unter anderem
den Hohlraumbau von Kavernen,
Wasserspeicher und Stollen im bergmännischen
Vortrieb, den Rohbau der Kraftwerkskaverne,
die Herstellung zweier
Druckschächte sowie Spezialtiefbauarbeiten.
Dabei muss das Team der Porr
gewaltige Hohlräume und Stollen in das
Gestein sprengen und ausbrechen.
Geschätzt wird, dass 450.000 m 3 Felsausbruchsmaterial
anfallen.
Für den Transport des Ausbruchmaterials
hat man sich für eine Flotte von Tatra
Phoenix 8x8 Schwerlastkippern mit einer
18 m 3 Mulde und 28 t Nutzlast bei einem
Fahrzeug-Gesamtgewicht vom 44 t
den Kauf von Elektro-Lkw hinaus. Mit TruckCharge bündeln wir nun
unser Angebot an Lösungen unter einer Marke und wir planen, das
Portfolio kontinuierlich auszubauen.“ www.daimlertruck.com
Übergabe von 4 der 6 Tatra Phoenix
8x8 an die Porr AG (von links):
DI Robert Kerschl (Vertriebsleiter
Tatra, Tschann Nutzfahrzeuge GmbH)
und Ing. Andres Zraunig (Technischer
Leiter, Porr Equipment Services
GmbH).
Die Tatra Phoenix 8x8 Schwerlastkipper
werden bei dem Einsatz in
einem 24 Std. Dreischichtbetrieb
7 Tage/Woche im Einsatz sein.
entschieden. Die sechs Fahrzeuge werden
in einem 24 Std. Dreischichtbetrieb 7 Tage/
Woche im Einsatz sein. Porr baut dabei
auf die guten Erfahrungen mit Tatra
Schwerlastkippern beim Bau des Brenner-
Basistunnels, wo unter ähnlich harten
Bedingungen die Erwartungen voll erfüllt
wurden.
Für die Porr hat sich der Tatra mit
dieser und weiteren Referenzen auf
Porr-Baustellen empfohlen. „Für den
störungsfreien Materialtransport sind die
Traktionseigenschaften auf den schlechten,
bis 15% geneigten Fahrbahnen in der
Tunnelbaustelle entscheidend. Dazu
kommt, dass wir ein Stück öffentliche
Straße benützen müssen, was dank der
Straßenzulassungsfähigkeit des Tatra
ebenfalls möglich ist“, heißt es von Seiten
des Bauunternehmens.
Dieser Tage wurden die Fahrzeuge am
Tschann Hauptsitz in Salzburg von DI
Robert Kerschl an die Porr AG übergeben.
Kerschl dazu: „Der neuerliche Auftrag der
Porr AG zeigt, dass sich die Fahrzeuge im
härtesten Einsatz bewährt haben. Als
österreichischer Importeur der Marke
Tatra freuen wir uns natürlich sehr über
den Vertrauensbeweis, auch der deutschen
Kollegen, und wünschen ein herzliches
,Glück Auf‘ für das zukunftsweisende
Projekt.“
www.tschann.biz
Fotos: Tschann
DAIMLER TRUCK AG
Fit für den Baustellenalltag
Große Pläne hat man bei Daimler Truck mit dem Fuso eCanter. Nicht umsonst
zeigt sich die zweite Generation des im portugiesischen Tramal produzierten,
vollelektrischen Nutzfahrzeuges, vielseitiger denn je.
M
it insgesamt 46 Varianten, die auf
sechs verschiedenen Radständen
basieren, soll dabei auch das Bau- und
Baunebengewerbe verstärkt in den Fokus
rücken. „Fuso hat beim Next Generation
eCanter gleich an mehreren Stellschrauben
gedreht, um das vielseitige Nutzfahrzeug
mit Gesamtgewichten von 4,25 bis
8,55 t noch kompromissloser für die breit
gestreuten Einsatzmöglichkeiten zu
optimieren“, erklärt Daimler Truck-Pressesprecherin
Ulrike Kobler anlässlich der
Anfang Juni über die Bühne gegangenen
Fuso Next Generation eCanter Driving
Experience. Mit seinem kompakten
Wendekreis und der hohen Nutzlast soll
der ganz ohne fossile Energieträger
auskommende Lastenesel das Beste aus
zwei Welten vereinen. „Wir haben einen
robusten Klein-Lkw, der sich handlich wie
ein Transporter auch zu Baustellen in
engen Innenstadtgassen chauffieren lässt“,
unterstreicht die Pressesprecherin.
Drei verschiedene Batteriepakete
Ganz ohne Kompromisse wird der neue
eCanter auch in Sachen Reichweite
unterwegs sein. Mit Batteriekapazitäten
von 41, 83 und 124 kWh soll das Elektrofahrzeug
bis zu 200 km vollkommen
CO2-neutral unterwegs sein. „Das Spektrum
unserer Canter-Kunden ist breit
gestreut“, weiß Ulrike Kobler. Die einen
sind gerade einmal eine zweistellige
Kilometeranzahl pro Tag unterwegs, die
anderen legen im urbanen, aber auch im
ländlichen Raum 150 km und mehr
zurück. Sie alle können ihren neuen
Canter mit dem richtigen Mix aus
Batteriekapazität und Nutzlast maßgeschneidert
vom Band rollen lassen.
Geladen wird sowohl mit Wechsel- als
auch mit Gleichstrom mit bis zu 104 kW
Leistung. Eine Wechselstrom-Schnellladung
von 20 auf 80% ist je nach Batteriepaket
in rund 24 bis 39 min möglich.
Sechs verschiedene Radstände
Einen sehr großen Sprung hat der eCanter
bei den möglichen Fahrwerkskonfigurationen
gemacht. Statt wie bisher nur einen
Radstand mit 3,40 m, stehen jetzt gleich
sechs mögliche Radstände von 2,5 bis
4,75 m zur Verfügung. Die abgedeckten
Gesamtgewichte reichen von 4,25 bis
8,55 t. Damit ist der eCanter jetzt erstmals
auch B-Führerschein-tauglich, was das
Feld der möglichen eCanter-Nutzer
drastisch erhöht.
Im Innenraum erzeugt das Kabinendesign
einen modernen Look, in dessen Mittelpunkt
das 6,95 Zoll große Touchscreen
Radio, steht. Ein Multifunktionslenkrad
ermöglicht die einfache Steuerung der
Startklar – mit dem
neuen Fuso eCanter will
Daimler Truck in
Österreich auch im Bauund
Baunebengewerbe
verstärkt Akzente
setzen.
Kompakt – trotz echten
Nutzfahrzeug-Tugenden
ist der Next Generation
eCanter angenehm
handlich zu fahren.
digitalen LCD-Instrumentenanzeigetafel.
Die bewährte Geräuschdämmung sorgt für
ein angenehmes Innengeräuschniveau.
Die unterschiedlichsten elektronischen
Assistenzsysteme, wie z. B. der Active
Brake Assist sorgen für eine größtmögliche
Fahrsicherheit.
www.daimlertruck.com
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BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024
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FUHRPARK
FACTS
Motor: Elektro, 124 kW (169 PS)
Eigengewicht: 2.204 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/1.500 kg
Reichweite: rund 420 km
Listenpreis: 64.900,– Euro
(inkl. MwSt.)
+ vielseitiges Elektromobil
+ vernünftige Reichweite
+ aufgeräumtes Cockpit
- wenig Kopffreiheit im Fonds
- straffes Fahrwerk
- verspielte Türschnallen
E
in Ford Mustang als Firmenauto?
Warum denn nicht! Mit dem vollelektrischen
Ford Mustang Mach-E AWD hat Ford
ein stattliches SUV mit (relativ) viel Platz
im Programm, das ganz ohne fossile
Kraftstoffe auf Touren kommt. Mit einer im
echten Leben ermittelten Reichweite von
mindestens 420 km lassen sich mit dem
durchaus auf sportlich getrimmten Allradler
auch berufliche Termine ohne ständige
TOYOTA C-HR 2.0 HEV AWD LOUNGE
Extravaganz inklusive
R
eden wir doch einfach über Türschnallen.
Die sind bei der zweiten Generation
des Toyota C-HR nämlich überall dort,
wo sie sein sollten. Die um einen Halbstock
nach oben versetzte Variante bei den Türen
im Fonds der ersten C-HR-Modellreihe ist
(endlich) Geschichte. Abgesehen davon will
der neue Hybrid-Allradler der Japaner
vieles, nur nicht brav sein. Sein Design:
mutig, ohne zu übertreiben. Die Perfor-
Trendsetter – der Toyota C-HR bleibt auch in der
zweiten Generation auf deutlichem Abstand
zum Mainstream auf der Straße.
Alltagstauglich – mit
gut 420 km Reichweite
ist der Ford Mustang
Mach-E AWD auch als
Firmenauto eine
Überlegung wert.
FORD MUSTANG MACH-E AWD
Für den Cowboy in Dir
bange Blicke auf die Reichweitenanzeige
erledigen. Seinem Namen macht der
Elektro-Ford dabei auf jeden Fall alle Ehre,
daran ändern auch die immerhin 2,2 t (!)
Eigengewicht nichts. Einzig der Tempomat
gibt sich bei hügeligen Passagen deutlich zu
impulsiv und befördert den Mustang
Mach-E AWD doch öfter als notwendig über
die gesetzte Geschwindigkeit. Das je nach
Ladeinfrastruktur oft täglich gebrauchte
mance: überzeugend. Wenn man den
Antriebsstrang mit stufenlosem Getriebe
auch verstehen muss, um ihn sympathisch
zu finden. Die (üppige) Antriebskraft steht
ganz ohne Kraftunterbrechung (Stichwort:
Gangwechsel) von 0 weg zur Verfügung. Bei
flotterer Fahrweise und ebensolchen
Beschleunigungswünschen wandern die
Drehzahlen des 2,0 l-Motors mit 152 PS
jedoch in Sphären, die akustisch mehr an
Werkzeug der Elektromobilitätsnutzer, die
Ladekabel, sind im Stauraum unter der
„Motorhaube“ schnell zur Hand. Den
„Tankdeckel“ samt der Ladebuchse auf
Höhe des linken vorderen Kotflügels zu
platzieren, ist speziell bei Längsparkplätzen
mit Ladesäulen oft hinderlich.
Fazit: Vom entspannten Schritt bis zum
gestreckten Galopp, der Ford Mustang
Mach-E AWD ist überall in seinem Element.
FACTS
Motor: 2,0 l Benzin, 112 kW (152 PS)
Eigengewicht: 1.565 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 725 kg/725 kg
Testverbrauch: 5,1 l/100 km
Listenpreis: 47.490,– Euro
(inkl. MwSt. & NoVA)
+ sparsames Hybridfahrzeug
+ sportliches Handling
+ wertiger Innenraum
- stolzer Preis
- blechernes Türgeräusch
- wenig Platz im Fonds
eine emsige Biene, als an einen souveränen
Benziner erinnern. Der durchschnittliche
Kraftstoffverbrauch bleibt dafür mit
5,1 l/100 km in Bodennähe. Beim Platzangebot
für Fahrer und Beifahrer darf man
dem Compact High Rider (so die Langform
von C-HR) durchaus Blumen streuen. Da
sind wir schon weitaus größere Autos mit
weitaus weniger Platz in den vorderen
Reihen gefahren.
Fazit: Auch in der zweiten Generation
auffallend anders.
Wiederverwertet – bei den verwendeten Materialien
im Innenraum dominiert der Recyclinggedanke.
KIA EV9 GT-LINE
Zum Hauptdarsteller geboren
L
esen Sie beim ersten Satz dieser
Geschichte ruhig auch zwischen den
Zeilen. Denn der Kia EV9 fährt nicht, er
rollt auch nicht, er erscheint. Egal in
welchen Situationen ist ihm ein Übermaß
an Aufmerksamkeit sicher, das dort
und da ganz ungeniert sogar in Begeisterung
oder gar Ehrfurcht umschlagen
kann. Kein Wunder, wenn etwas mehr
als 2,6 t Lebendgewicht auf vier 285/45
R21-Pneus durchs Land rollen, ist das
vieles, aber sicher kein Business as
usual. In trockene Zahlen und Fakten
gehüllt, ist der Kia EV9 ein vollelektrischer,
allradgetriebener 6-Sitzer. Im
täglichen Leben wickelt Dich der
mächtige Kia vom Fleck weg mit Pflicht
wie Kür um den Finger. Das bei vielen
Elektromobilen unverändert leidige
Reichweitenthema erledigt er im
Vorbeigehen. Nach zwei Stunden
Durchdacht – die Ladekabel werden
unter der „Motorhaube“ verstaut.
Überlandfahrt immer noch Energie für
weitere 340 km „im Tank“ zu haben, gibt
das erste dicke Plus bei der Mitarbeit.
99,8 kWh Netto-Akkukapazität hinterlassen
einfach ihre Spuren. Das zweite
große Plus holt er sich volley bei der
Ladegeschwindigkeit.
Geladen wird nebenbei
249 km in nur 15 min oder von 10 auf
80% in 24 min, da wird die gemütliche
Kaffeepause zwischendurch in praktikable
Zeitschranken verwiesen. Dass ein
Auto vom Format des Kia EV9 Platz bis
zum Abwinken hat, ist keine große
Überraschung. Umso erwähnenswerter,
dass das üppige Platzangebot bis in den
letzten Winkel des Innenraums durchdacht
ist. Quasi eine platzmäßige
Symbiose aus Quantität und Qualität,
bei der einfach alles stimmt. Bis hin zur
FACTS
FUHRPARK
Unübersehbar – der Kia EV9
GT-Line ist nicht nur wegen
der 2,6 t Eigengewicht eine
stattliche Erscheinung im
Straßenverkehr.
Motor: Elektro, 113 kW (154 PS)
Eigengewicht: 2.622 kg
Sitzplätze: 5+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/2.500 kg
Reichweite: rund 450 km
Listenpreis: 85.590,– Euro
(inkl. MwSt.)
+ ganz schön viel Elektroauto
+ top verarbeitet
+ rundum durchdachtes Ego
- nervige Assistenzsysteme
- stattlicher Wendekreis
- preisliche Positionierung
akkurat den räumlichen Gegebenheiten
angepassten Form der Fußmatten. Über
den aus unserer Sicht optisch leicht
entgleisten Dachhimmel im Cockpit (der
irgendwie an einen Plüschteppich
erinnert) sind wir auf ein anderes
interessantes und noch dazu nachhaltiges
Thema rund um den Kia EV9
gekommen: die im Innenraum verwendeten
Materialien. „Hochwertiger Eindruck,
haptisch ansprechend“ steht dazu in
unseren Testnotizen. Als Ausgangsmaterialien
finden recycelte Fischernetze für
die Teppichböden sowie recycelte PET-
Flaschen für Verkleidungen, Sitze und
Innenraumstoffe Verwendung. Dazu sind
die Ledersitze aus, man glaubt es kaum,
veganem Leder. Alle Achtung!
Fazit: Man möge uns die Floskel im
Abgang verzeihen, aber der Kia EV9 ist
wirklich nur eines: mächtig und prächtig.
80 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2024
81
SERVICE
BÜCHER
STAHLBAU: TEIL 1: GRUNDLAGEN
6., erweiterte Auflage - Juni 2024; 688 Seiten
ISBN: 978-3-433-03437-8; 89,00 Euro
Das Buch vermittelt mit zahlreichen Beispielen das
Grundwissen für die Bemessung und Konstruktion im
Stahlbau und enthält Sonderkapitel zu Stabilität, neuen
Nachweismethoden und Kranbahnträgern. Das Buch wurde
für die 6. Auflage wesentlich erweitert und ist als Paket aus
Print-Buch und E-PDF erhältlich. Zentrale Themen des
Buches sind die Grundlagen zur Bemessung und Konstruktion
im Stahlbau. Für die vorliegende 6. Auflage wurden die
europäische Normung, neue Nachweismethoden und der
aktuelle Stand der Technik berücksichtigt. Darüber hinaus
gibt es gegenüber der 5. Auflage wesentliche Erweiterungen
zu den Themen Stabilität und zu Tragsicherheitsnachweisen
für Kranbahnträger. Das Buch enthält zahlreiche Berechnungsbeispiele
mit Nachweisen nach DIN EN 1993-1-1 und DIN EN 1993-1-8, die die
Anwendung der Bemessungs- und Konstruktionsregeln sowie die Durchführung
der Tragfähigkeitsnachweise in allen Einzelheiten zeigen. Neben vielen
Beispielen zu den Schwerpunktthemen werden auch statische Berechnungen
für zwei Hallenkonstruktionen im Gesamtzusammenhang behandelt.
Das vorliegende Lehrbuch ist für Studierende an Technischen Hochschulen,
Universitäten und Fachhochschulen sowie für in der Baupraxis
tätige Ingenieure konzipiert.
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Gabal Verlag, April 2024; 224 Seiten
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Gesundheitsschutzanforderungen
festgelegt, die
Hersteller beim Inverkehrbringen
einer Maschine im
Europäischen Wirtschaftsraum
einhalten müssen. In
2023 löste die neue
EU-Maschinenverordnung
die bisherige EG-Maschinenrichtlinie
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nach mehr als 15 Jahren
ab. Das Buch vermittelt
einen schnellen Überblick über die
Neuerungen in der EU-Maschinenverordnung und weist
auf wichtige Änderungen bei der praktischen Anwendung
des Regelwerks hin. Dazu werden die EG-Maschinenrichtlinie
und EU-Maschinenverordnung einander gegenübergestellt
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Rechtsgrundlage ausführlich und zeigen notwendige
innerbetriebliche Anpassungen in der Konstruktion und
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nicht im Kontext unsicherer Konjunkturprognosen zu bewerten,
sondern systematisch und planbar zu gestalten. Autor Ulrich Dietze
ist Kopf und Geschäftsführer der Deutschen Vertriebsberatung GmbH.
Er ist einer der renommiertesten Experten für die Optimierung des Vertriebs. Dietze lädt ein, sich
mit den drei entscheidenden Faktoren – Prozesse, Tools und Fähigkeiten – intensiv auseinanderzusetzen,
um das Vertriebsteam, wie eine Profimannschaft im Sport, zu einem Spitzenreiter zu
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