Baublatt Magazin May 2024
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www.baublatt.at
NR. 5 | 2024
ein magazin der
specialmediacom
DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK
HUPPLimit Assistenzsystem
Die smarte Hub- und Schwenkbegrenzung für effizientes und sicheres Arbeiten
10 | Saudi-Arabien
Der King Salman Park in Riad
ist ein Projekt der Superlative
38 | Wirtgen Group
Technology Days im Zeichen von
Digitalisierung und Nachhaltigkeit
50 | MAWEV-Show 2024
Die Baumaschinenbranche
traf sich im April in St. Pölten
Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 11,00 € | Mai 2024 | www.baublatt.at
CAT MOBILBAGGER
314
Lichtblicke
EDITORIAL
KRAFTVOLL. KOMFORTABEL. EFFIZIENT.
Vor allem im Wohnbau ist die Situation
nach wie vor angespannt. Das zeigt
sich unter anderem am Dämmstoffmarkt,
wo der Mengenabsatz nach über
6,3 Mio. m 3 im Jahr 2021 auf insgesamt
5,2 Mio. m 3 im Jahr 2023 zurückging.
„Obwohl sich die Rahmenbedingungen
mit der Verdreifachung der Fördersummen
im Bereich Sanierung und dem
Wohn- und Baupaket klar
verbessert haben, ist die
Situation weiterhin herausfordernd.
Jetzt braucht es
Tempo bei der Umsetzung,
insbesondere auch in den
einzelnen Bundesländern, um
u.a. die Zinsstützung für
Wohnbaudarlehen bereitzustellen
und positive Stimmung
für die Notwendigkeit der
Sanierung zu generieren“,
analysiert Mag. Roland Hebbel,
Vorstand der GDI 2050, die
aktuelle Situation in der
Branche.
Angesichts der getrübten Stimmung, die sich
auch in der Baumaschinenbranche immer
stärker bemerkbar macht, war die MAWEV-
Show 2024, die Mitte April in St. Pölten über
die Bühne ging, ein erfreulicher Lichtblick.
Nicht wenige Aussteller zeigten sich regelrecht
begeistert über die Verkaufserfolge, die
teilweise auch spontan auf der MAWEV-
Show abgeschlossen wurden. So mancher
Stand wurde tatsächlich leergekauft und
viele Händler sind mit der Bearbeitung der
Karl Englert
Verlagsleiter und Herausgeber
BAUBLATT.ÖSTERREICH
Anfragen nach wie vor stark ausgelastet.
Auch das Team von Baublatt.Österreich war
die ganze Zeit vor Ort. Unseren Nachbericht
zur MAWEV-Show 2024 finden Sie in dieser
Ausgabe ab Seite 50.
Für die Auslastung der Bauwirtschaft tragen
zurzeit auch die zahlreichen Straßenumbauten
bei, die in den größeren Städten für
breitere Radwege und mehr
Grün sorgen. In diesem Zusammenhang
könnte das Thema
Klimasicherheit in Zukunft
aber noch wesentlich größere
Projekte erforderlich machen.
So fordern in Deutschland die
Experten den dringenden
„Unwetter-Umbau“ der Städte.
„Im Fokus unserer aktuellen
Studie stehen drei Gefahren
durch extreme Wetterlagen,
gegen die vor allem der Staat,
aber auch private Haus- und
Wohnungseigentümer jetzt
effektiv und entschlossen
vorgehen müssen: Überflutungen und
Hochwasser, Hitze, Trockenheit und Wassermangel
in den Städten“, sagt beispielsweise
Prof. Theo Schmitt von der RPTU Kaiserslautern.
Neben Gebäuden und Industrieanlagen
müssen auch Straßen, Tunnel,
Gleisanlagen und vor allem die Kanalisation
klimasicher saniert werden. So wie es
aussieht, gibt es noch genug zu tun.
Meint herzlichst
Ihr Karl Englert
HuppLimit - die smarte Hubund
Schwenkbegrenzung
Die intelligente Hub- und Schwenkbegrenzung
HuppLimit ermöglicht ein
effizientes und sicheres Arbeiten im
Bahn-, Straßen- und Tunnelbau. Sie ist
kombiniert als Hub- und Schwenkbegrenzung
oder einzeln einsetzbar.
HuppTronic, das digitale Assistenzsystem
von Huppenkothen, besteht
aus 3 Modulen: HuppView (Kontrollsystem
der Löffelposition), HuppLimit
(Hub- und Schwenkbegrenzung) und
HuppLevel (automatisches Abziehen
und Planieren). Die Module können
einzeln oder im Kombibetrieb
verwendet werden.
Der Cat Mobilbagger M314 überzeugt mit:
• ergonomisch gestalteten Bedienelementen und Kabinenoptionen für ein bequemes Arbeiten.
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Cat-Technologien verschaffen Ihnen den notwendigen Vorsprung, optional erhältlich:
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IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Mai 2024, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,
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Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst
Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung
über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.
BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 12,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 72,–
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BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024
3
INHALT
MENSCHEN + SZENE
06 Aktuelles bei Porr, Tyrolit, Weber MT,
MAWEV, Liebherr, bauma innovationspreis,
Strabag und Porr.
PROJEKTE + PLANUNG
10 Saudi-Arabien: Der King Salman Park,
der derzeit auf dem ehemaligen Flughafen-
Gelände von Riad entsteht, ist nicht nur
eines der aktuellen Giga-Projekte im
Königreich Saudi-Arabien. Es ist auch
der größte Park der Welt, der noch
vom Mond aus zu erkennen sein wird.
13 Interview: Dr. Sumayah Al-Solaiman ist
gebürtige Grazerin und in Riad Leiterin der
saudischen Architecture and Design
Commission (ADC), die die Lehre und
Ausübung von Architektur und Design
in Saudi-Arabien, definiert und überwacht.
14 Asfinag: Mitte Mai wurde auf der Tauernautobahn
der Talübergang Steinbrückenbach
erfolgreich um insgesamt 6 m gehoben.
Premiere beim Neubau einer Autobahnbrücke:
Auf der A 10 wurde eine 600 m lange Brücke 14in zwei Schritten um insgesamt 6 m gehoben.
MASCHINEN + TECHNIK
16 Zeppelin: Die Umstellung der Firma
Swietelsky auf den Biotreibstoff HVO wird
von Zeppelin Österreich tatkräftig unterstützt.
Wir sprachen mit Christian Sorko, Leiter des
Konzernbereichs Maschinentechnik und
Anlagenmanagement der Firma Swietelsky.
20 TWF: Im April erfolgte im Rahmen der
Bauer Maschinen Hausausstellung die
Übergabe des 150. Bauer Drehbohrgeräts
an die Firma TWF.
22 Huppenkothen: Takeuchi stellt mit dem
Elektrobagger TB20e und dem TB320
zwei neue 2 t Modelle vor.
24 HKL: Eine Hubarbeitsbühne erwies sich bei
der Donau-Brücke der S33 als Problemlöser.
24 Liebherr: Im Radlader-Werk von Liebherr
in Bischofshofen erfolgte der Spatenstich
für eine neue Lackieranlage.
26 Fischer: Neues fischer Setzgerät FXC 85.
26 Sandvik: Vertriebspartner Avesco erweitert
seine europäische Repräsentanz in sieben
neuen Ländern.
27 Hain präsentierte mit einem Tiltrotator und
einer Palettengabel zwei neue Produkte.
28 Rubble Master präsentierte rund 70 Kunden
aus Europa und Nord-Amerika erstmals den
neuen Backenbrecher RM J110X, der für den
Einsatz in Hartgestein und im schweren
Recycling konzipiert ist.
32 AAB Eisterer: Der leistungsstarke Leichtgutsauger
AAB Hydrasauger HS 5000 punktet
mit durchdachter Technik.
33 Tobroco-Giant: In NÖ bietet die Firma
Januschkowetz alle Modelle an.
4 MAI 2024
BAUBLATT.ÖSTERREICH
50
34 Kuhn: An die VA Erzberg wurde Anfang
März ein neuer Komatsu Starrrahmen
Muldenkipper HD785 8 mit EU Stufe V
Motor und ein neuer Radlader WA475 10
mit Funkfernsteuerung übergeben.
RÜCKBLICK AUF DIE MAWEV-SHOW 2024
38 Wirtgen Group: 2.700 Gäste aus über 100
Ländern folgten Mitte April der Einladung zu
den Wirtgen Group Technologietagen. Die
zweitägige Veranstaltung im Stammwerk der
Kleemann GmbH stand im Zeichen von
Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
42 Bridgestone: Ein Sägewerk in Kärnten und
ein deutscher Recyclingprofi vertrauen auf
die Reifen von Bridgestone und Firestone.
44 MWT: Effiziente Aufbauverwiegung realisiert
die Digitalisierung in der Transportbranche
durch Echtzeit-Wiegedaten.
46 Rototilt: Bei ihren Projekten vertraut die
Firma Rupert Seer Erdbau im Straßen- und
Wegebau auf Lösungen von Rototilt.
47 Rockster: Aufbereitungsspezialist Rockster
wird Teil der LIG-Unternehmensgruppe.
48 Wolffkran: Der Wolff 7021 Clear ist ein
spitzenloses Kraftpaket, das in der 224 mt
Klasse antritt und in puncto Tragfähigkeit,
Montage und Wartung überzeugt.
78 Daimler Truck Austria: Strabag S.E.
übernimmt die ersten von insgesamt 17
robusten Mercedes-Benz Arocs mit
Meiller Gesteinskipper.
79 Baublatt.Österreich Test:
VW Amarok Style V6 TDI 4Motion
Mazda CX-60 3.3L E-Skyactiv AT AWD
Suzuki S-Cross 1,4 Hybrid Allgrip Flash
03 Editorial
FUHRPARK
STANDARDS
81 Service Kurzurlaub von der Baustelle:
Drei Sterne Superior Hotel Gasthof
Niederreiter in Maria Alm; Literatur
Ab Seite 50 finden Sie unseren ausführlichen Nachbericht zur 11. MAWEV-Show.
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Franztech – S.75
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Hartner – S.61
HKL – S.73
Holp – S.76
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HTB – S.77
IBS – S.64
Kaeser – S.77
Kiesel Austria – S.62
Kobelco – S.74
Kubota – S.51
Kuhn – S.66
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MENSCHEN + SZENE
MENSCHEN + SZENE
PORR
Neue Lehrlingsbaustelle in Graz
So sieht Nachwuchsförderung direkt auf der Baustelle
aus: unter Anleitung ihres Vorarbeiters und ihres Poliers
realisieren Porr Lehrlinge aus dem ersten bis dritten
Lehrjahr selbst einen Bauabschnitt der Wohnhausanlage
am Kehlberg in Graz-Strassgang. Die Lehrlinge sind dabei
ergänzend zum erfahrenen Fachpersonal der Porr auf der
Baustelle tätig. Ein Vorarbeiter und ein Polier übernehmen
die Aufsicht und Koordination, während
insgesamt sechs Lehrlinge in zwei Monaten den Bauabschnitt
errichten. Zusätzlich wählen die Lehrlinge auch
wöchentlich aus ihrer Mitte einen „internen Vorarbeiter“,
der kleinere Aufgabenbereiche verantworten darf.
www.porr.at
mobile u. stationäre
tankanlagen
tel. 0 72 43/51 683, fax 0 72 43/51 683-20
www.emtec-tankanlagen.at
Spatenstich für den 1.700 m 2 großen Ausbau
für eine neue Fertigungsstraße.
TYROLIT
Tyrolit investiert am Hauptstandort
Die Tyrolit Gruppe vergrößert ihren Produktionsstandort in Stans und
investiert 15 Mio. Euro in eine neue hochinnovative Fertigungsstraße.
Tyrolit CEO Thomas Friess zur Zukunftsinvestition: „Der Spatenstich zur
Erweiterung von Werk 5 stellt einen wichtigen Schritt für den Standort dar.
Wir investieren in Technologien von morgen und bekennen uns mit dem
Ausbau von Produktionskapazitäten zu unseren Wurzeln in der Region.“
Die neu geschaffene Fläche wird
ab Herbst 2024 Platz für neue
hochinnovative Maschinen
bieten. Darüber hinaus ist die
Werkserweiterung nur eine von
mehreren Impulsen innerhalb
der EU – erst kürzlich wurden
die Standorte in Deutschland,
Italien und Belgien erneuert
beziehungsweise erweitert. Im
Bild von links: Peter Dollinger
(CFO Tyrolit Group), Thomas
Frieß (CEO Tyrolit Group),
Barbara Thaler (Präsidentin der
Wirtschaftskammer Tirol), Mario
Nairz (Leiter Werk 5 in Stans-
Tyrolit), Matthias Kuprian
(Tyrolit Vorstand für Metal
Industries), Robert Kelca (ATP
architekten ingenieure) und
Franz Fröschl (Fröschl).
www.tyrolit.com
NACHRUFE
Komm. Rat Ferdinand Beringer verstorben
Von 2003 bis 2013 prägte Komm.
Rat Ferdinand Beringer als MA-
WEV Präsident mit Energie, Freude,
Umsicht und Geschick die zukunftsorientierte
Weiterentwicklung
der Branchengemeinschaft.
Seine vorbildliche Persönlichkeit,
fundierte Professionalität und bemerkenswerte
Handschlagqualität
prägten seinen Lebensweg. KR
Ferdinand Beringer war 55 Jahre
in der Baumaschinenbranche,
davon 38 Jahre bei Liebherr. In
seinen 45 Jahren im MAWEV
Verband war er 19 Jahre als Vize-Präsident und 11 Jahre als
Präsident tätig. Gemeinsam mit KR Erwin Pendl war er
Komm. Rat
Ferdinand Beringer
treibender Initiator und Begründer der modernen MAWEV-Show
im heutigen Sinne, die erstmals im April 1991 im Industrie Park
Linz stattfand. Ein besonderes Anliegen war ihm auch die Wahrung
der Berufsmoral und Pflege der Tradition des Berufsstandes.
Komm. Rat Ferdinand Beringer ist am 31. März 2024 im
84. Lebensjahr von uns gegangen.
Weber MT trauert um ehemaligen Geschäftsführer
Die Weber Maschinentechnik
GmbH, Bad Laasphe trauert um
ihren Gesellschafter und ehemaligen
Geschäftsführer Diplom-
Volkswirt Wolfgang Weber, der im
Alter von 72 Jahren nach schwerer
Krankheit verstorben ist. Über
vier Jahrzehnte prägte Wolfgang
Weber die Entwicklung der Weber
MT in entscheidender Weise, bevor
er sich 2018 aus dem operativen
Geschäft zurückzog. Dennoch
blieb er dem Unternehmen
Diplom-Volkswirt
bis zu seinem Tode eng verbunden.
Unternehmensleitung und Belegschaft trauern um eine
Wolfgang Weber
außergewöhnliche und allseits geschätzte Persönlichkeit.
6 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Foto: Harry Schiffer Fotodesign
LIEBHERR
ESTA-Award für
Liebherr-Werk Nenzing
Die ESTA-Awards sind die
höchste Auszeichnung für die
Kran- und Schwerlastindustrie.
In der Kategorie „Safety“ gewann
BAUMA INNOVATIONSPREIS
Bewerbungsfrist endet im August 2024
dieses Jahr die Liebherr-Werk
Nenzing GmbH. Das Sicherheitskonzept
für den Hebebetrieb von
Raupenkranen auf schwimmenden
Konstruktionen konnte die
Jury überzeugen. „Der Award ist
eine Anerkennung für unsere
Bemühungen, sichere Krane und
Baumaschinen zu entwickeln
– besonders, da es bereits die
zweite Auszeichnung in dieser
Kategorie seit 2022 ist. Als
führender Hersteller von Kranen
ist die Sicherheit des Baustellenpersonals
für uns von größter
Bedeutung. Unsere digitalen
Lösungen und Assistenzsysteme
sind ein direktes Ergebnis dieser
Verpflichtung“, sagt Gerhard
Frainer, Geschäftsführer Vertrieb
der Liebherr-Werk Nenzing
GmbH, bei der Verleihung des
ESTA-Awards.
www.liebherr.com
Geschäftsführer Gerhard
Frainer mit dem Award für
die Kategorie „Safety“
Anlässlich der bauma 2025 verleihen die Spitzenverbände der deutschen
Bau- und Baumaschinenindustrie zum vierzehnten Mal gemeinsam mit
der Messe München den bauma Innovationspreis. Zugelassen sind Innovationen,
die ab dem Jahr 2022 der Öffentlichkeit vorgestellt oder noch
nicht veröffentlicht wurden. Die Bewerbungsfrist startete am 2. Mai 2024
und endet am 23. August 2024. Eine Teilnahme ist ausschließlich online
möglich. Bewerberinnen und Bewerber können ihre Innovationen in fünf
Kategorien einreichen: Klimaschutz, Digitalisierung, Maschinentechnik,
Bauen und Forschung. Der VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen und
VDMA Mining führen gemeinsam mit der
Messe München und den Partnerverbänden
HDB, ZDB und bbs das
mehrstufige Bewerbungsverfahren
durch und richten die
Preisverleihung am 6. April
2025 im ICM in München
aus. Alle notwendigen Informationen
stehen im Internet
zur Verfügung.
www.bauma-innovationspreis.de
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12.-14.06.2024, Wien www.brv.at
Geotechnische Injektionen
20.06.2024; Montanuniversität Leoben
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Recycling-Baustoffe
aus Aushubmaterialien
24.06.2024, Wien www.brv.at
Ausbildung zum Baukoordinator
24.-25.06.2024, Wien www.ars.at
Praxistag Sicherheit am Bau
26.06.2024, Wien www.ars.at
Von links: Stefan Hintersteiner (Strabag), Bürgermeister Klaus Luger, Landeshauptmann Thomas Stelzer,
Annette Scheckmann (Strabag), Klemens Haselsteiner (Strabag CEO), Christian Harder, Alfred Watzl,
Axel Thomaschütz, Markus Engerth, Matthias Loimayr und Johannes Wolf (Strabag).
STRABAG
Eröffnung der neuen Zentrale in Linz
Strabag, der größte österreichische Baukonzern,
feierte am 15. Mai 2024 die Eröffnung
seines neuen Bürogebäudes am Standort
Linz. Das hochmoderne Bürogebäude ist
direkt vor der ehemaligen Strabag-Niederlassung
an der Salzburger Straße entstanden.
„Unser neuer Standort ist nicht nur ein
architektonisches Wahrzeichen im Linzer
Industriegebiet, sondern auch ein Symbol für
das Engagement von Strabag für eine
nachhaltige Entwicklung und eine fortschrittliche
Arbeitsumgebung im herausfordernden
Umfeld der heimischen Bauwirtschaft“, sagt
Strabag CEO Klemens Haselsteiner. Die neue
Strabag-Konzernzentrale für Oberösterreich
und Salzburg mit 6.467 m 2 Bürofläche soll
mehr als ein Bürogebäude für über 200
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein,
nämlich Benchmark für nachhaltiges,
effizientes Bauen: Eine Photovoltaik-Anlage
auf dem Dach sorgt für eine umweltfreundliche
Energieversorgung. Zudem werden im
Betrieb des Standorts keine fossilen Rohstoffe
eingesetzt. Im Vergleich zum ehemaligen
Gebäude wird der Grünflächenanteil erhöht.
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Foto: Strabag
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Crashkurs Energiezukunft:
Gemeinnütziger Wohnbau
20.08.2024, Wien und Virtual Classroom
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Preisumrechnung in der Bauwirtschaft:
Festpreise vs. veränderliche Preise
28.08.2024, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
57. Internationale Holzmesse
28.-31.08.2024, Klagenfurt
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Thementag Beweissicherung und
Dokumentation am Bau
29.08.2024, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
GaLaBau
11.-14.09.2024, Nürnberg
www.galabau-messe.com
Spritzbeton-Düsenführerkurs
16.-20.09.2024, ZaB-Eisenerz
www.voebu.at
MAI 2024
PORR
Erste Frau an der Spitze des Aufsichtsrats
Nach dem schwungvollen Start der Porr in das Jahr 2024 wurde nun
auch eine Änderung im Präsidium des Aufsichtsrats beschlossen:
Iris Ortner steht seit 30. April 2024 als erste Frau an der Spitze des
Aufsichtsrats der Porr AG. „Iris Ortner bringt neben ihrer Industrieund
Wirtschaftserfahrung auch ein umfangreiches technisches Fachwissen
mit. Ich freue mich auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit“,
sagt Porr CEO Karl-Heinz Strauss.
Iris Ortner ist seit 2010 Mitglied des Aufsichtsrats und zudem
Vorsitzende des Nachhaltigkeit-/Sustainability-Ausschusses
der Porr. Iris Ortner übernimmt nun auch den Vorsitz im Nominierungs-
und im Vergütungsausschuss. Als Vorsitzende
des Aufsichtsrats folgt sie auf Karl Pistotnik, der seinerseits
die Position des Stellvertreters von Klaus Ortner übernimmt.
Klaus Ortner ist bereits seit 1998 Mitglied des Aufsichtsrats und
diente dort lange Zeit als Vorsitzender und Vorsitzender-Stellvertreter.
Er steht der Porr mit seiner langjährigen Expertise
weiterhin als Aufsichtsrat zur Seite. www.porr-group.com
BAUBLATT.ÖSTERREICH
Foto: Hans Schubert
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Foto: RCRC.gov.sa / Kingdom of Saudi Arabia
SAUDI-ARABIEN
Garten- und Landschaftsbau der Superlative
Der King Salman Park, der derzeit auf dem ehemaligen Flughafen-Gelände von Riad
entsteht, ist nicht nur eines der aktuellen Giga-Projekte im Königreich Saudi-Arabien.
Es ist auch der größte Park der Welt, der noch vom Mond aus zu erkennen sein wird.
E
ine Fata Morgana ist eine Luftspiege -
l ung basierend auf unterschiedlich
heißen Luftschichten. Ein Phänomen, das
in der saudischen Wüste um die Hauptstadt
Riad bei sommerlichen Maximaltemperaturen
von bis zu 50° C durchaus
an der Tagesordnung ist. Vergleichbar
phänomenal sind auch die sogenannten
Giga-Projekte, die als Teil der „Vision
2030“ des seit 2017 herrschenden
Kronprinzen Mohammed bin Salman (38),
auf medial unterschiedlichsten
Informationsplattformen und Inhalten die
Welt in Erstaunen versetzen. So nimmt
man z.B. verwundert die Dimensionen des
Giga-Projekts The Line am Golf von
Akaba zur Kenntnis: 170 km lang, 200 m
breit und 500 m hoch. Wie soll solch ein
Koloss technisch funktionieren, und das
auch noch als Wohnstadt? Ist es bestenfalls
eine soziale Utopie? Wie jüngste
Ankündigungen vermuten lassen, scheint
sich in Bezug auf The Line ein gewisser
Realitätssinn die Bahn zu brechen:
Machbar erscheint jetzt, bis 2030 die
ersten Kilometer der Linearstadt für
immerhin 300.000 Einwohner zu realisieren.
Alles jenseits dieser Marken sollte
man getrost ins Reich der Fantasie
versetzen.
Aber nicht nur entlegene Regionen
des Königreichs von Saudi-Arabien
(KSA) hegen Ambitionen auf Giga-
Projekte, auch in Riad sind mit dem
linearen 135 km langen Sports
Boulevard, dem futuristischen Stadtteil
New Murabba, der historischen
Rekonstruktion von Diriyah „The City
of Earth“ und dem King Salman Park
(KSP) gleich vier am Start.
Autor: Christian Brensing, Berlin
Das vielleicht ungewöhnlichste Projekt
davon ist der 16,6 km² große King Salman
Park, siebenmal größer als Londons Hyde
Park. Wobei gleich zu Anfang festzustellen
ist, dass es sich dabei nicht im herkömmlichen
Sinn um einen Park handelt.
Bewusst werden die unterschiedlichsten
Nutzungsformen Bildung, Kultur, Sport,
Unterhaltung etc. dabei gemischt. Der
Bauherr spricht in diesem Zusammenhang
von einem „holistic experience“! Hinzu
kommt, dass die saudische Hauptstadt
über einen gewöhnlichen „Park“ – hier ist
gemeint eine zugängliche, große Grünfläche,
die einer öffentlichen Nutzung
unterliegt – bisher noch nicht einmal in
Ansätzen verfügt. Das mag auch daran
liegen, dass bei sommerlichen Hitzerekorden,
einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit
von mageren 12% und kaum Regen
Fotos: Christian Brensing; Ashraf Faden (Portrait)
Auf einer Gesamtfläche von über 16 km 2
wird der King Salman Park nicht nur über
11 km 2 Grünfläche bieten, sondern auch
eine 7 km lange Promenade. Im Frühjahr
wurden die ersten der 1,2 Mio. Bäume
gepflanzt.
nur unter größtem Aufwand und Anstrengungen
die Fauna und Flora einer „grünen
Lunge“ am Leben erhalten werden kann.
Was den Bauherren auf der diesjährigen
Immobilienmesse Mipim in Cannes aber
nicht hinderte, den King Salman Park
– sowie weitere Giga-Projekte – großzügig
und offen in den „Invest Saudi“ Zelten für
Investoren und Interessierte zu bewerben.
Mögen auch die auf dem Großmodell
„gepflanzten“ Bäume reichlich überdimensioniert
die Größe von Einzelbauten
eingenommen haben, die Botschaft kam
dennoch unvermittelt an: Hier wird nicht
gekleckert, sondern geklotzt! Folglich
handelt es sich aus ingenieurtechnischarchitektonischer
Sicht um höchst
anspruchsvolle Aufgaben, die nicht selten
an die Grenzen des Machbaren rühren,
wenn nicht diese gar sprengen. Planerisch
verantwortlich für das 2019 aus der Taufe
gehobene Giga-Projekt – mit Ausnahme
des auf dem Parkgelände befindlichen
Royal Arts Complex (Ricardo Bofill
Architekten), der Großen Moschee
(Mangera Yvars Architekten) oder des
Besucher Pavilion (David Adjaye Architekten)
– ist ein Konsortium aus Gerber
Architekten International GmbH
(Deutschland) sowie den Ingenieurbüros
Die Eröffnung der ersten Parkabschnitte ist noch für dieses Jahr
angekündigt. Rund 20.000 Arbeiter arbeiten täglich im Akkord an
der Vollendung einer neuen Vision des öffentlichen Raums.
Buro Happold (Großbritannien) und Setec
(Frankreich). Das GSBH Joint Venture
war siegreich aus dem Wettbewerb
hervorgegangen, den Masterplan der
saudischen Firma Omrania und Henning
Larsen Architekten planungstechnisch
weiterzuentwickeln. Ferner fungiert der
US-amerikanische Landschaftsarchitekt
Michael Van
Valkenburgh
Assoziierte
(MVVA) als
Auftragnehmer von GSBH JV mit der
speziellen Aufgabe der Landschaftsgestaltung.
Dagegen wird die gesamte ingenieurtechnische
Leistung – Erdarbeiten,
Infrastruktur, Wasserbau und -versorgung
– von Buro Happold und Setec abgedeckt.
Außerdem sind Gerber Architekten und
Buro Happold noch an der Planung
der unterschiedlichsten
Gebäude, z.B. dem
„Museum of
the Earth“,
Der
Plan
zeigt die
Errichtungsphasen.
In Baumschulen und speziellen Gewächshäusern
können sich die Pflanzen allmählich an die neuen
klimatischen Bedingungen gewöhnen.
10 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 11
PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
1
2 3 4
Blick von der Innenstadt Riads auf die Baustelle des King Salman Park. (1) Diese hohe Einfriedung der Baustelle schützt das königliche
Geheimnis. (2) Aushub für Baumpflanzungen. (3) Herstellung eines Wasserreservoirs. (4)
schattenspendenden Arkaden, Kiosken etc.
– teilweise hergestellt von Beton aus
3D-Druck – und den sogenannten „Parking
Hubs“ beteiligt. Letztere stellen die
Eingangstore zum Park dar, wobei es sich
um unterirdische Parkgaragen im
Verbund mit Restaurants, Geschäften und
weiteren kommunalen Einrichtungen
handelt.
Wie gesagt, das Terrain kann nur
bedingt unter dem Begriff „Park“ summiert
werden. Was einmal der größte
innerstädtische Landschaftspark der Welt
sein wird, war einst der Flughafen von
Riad. Seine Topographie wurde grundlegend
verändert, sodass es nun statt
ebenerdiger Rollbahnen eine hügelige
Landschaft mit Wadis und bis zu 25 m
Höhenunterschied geben wird. Die aus
Gründen des Sonnenschutzes größtenteils
enge und dichte Bepflanzung der 30 Mio.
Bäume, Büsche, Sträucher und Pflanzen
wurzelt in einer komplett – bis auf eine
Tiefe von 2,5 m – ausgetauschten Bodendecke,
denn der salzhaltige Geröllboden
steht einem gedeihlichen Pflanzenwuchs
entgegen. Somit ist auch die Bewässerung
des riesigen Areals eine der herausragendsten
Aufgaben. Dafür werden
einerseits enorme unterirdische Wasserreservoirs
zur Vorhaltung des kostbaren
Guts geschaffen und andererseits, Zisternen
– der Fachausdruck dafür lautet
„attenuation tanks“ – für eventuellen
Starkregen und Überflutungen. So hofft
man, dass besonders die teilweise im Stil
von Fürst Pückler in der ganzen Welt
eingekauften Bäume in dem harschen
Klima Riads gedeihen werden. Aus diesem
Grund verbringen einige Gehölze vor ihrer
Anpflanzung auch Monate in speziellen
Gewächshäusern, wo sie sich allmählich
an die neuen klimatischen Bedingungen
gewöhnen können. Andere wiederum
warten geduldig in Baumschulen, bevor
sie nach einem akribischen Plan an einer
vorbestimmten Stelle Teil des Biotops
King Salman Park werden.
Interessant ist ferner, wie unter den
Aspekten des Real Estate der Park, u.a.
auch auf der Mipim, vermarktet wird. Um
die Zahl der begehrten Grundstücke mit
Parkblick zu erhöhen, mäandert die
Außengrenze des Parks. Sogenannte
„Finger-Parks“ reichen teils tief in die
später einmal hoch begehrten Wohngebiete,
die sich „Urban Districts“ nennen.
INTERVIEW MIT DR. SUMAYAH AL-SOLAIMAN
Wir sind bereit, in allen Bereichen zu lernen
Mitte März informierten sich rund 20.000
Besucherinnen und Besucher aus 90
Ländern im Rahmen der MIPIM 2024 in
Cannes über die aktuellen Entwicklungen
in der Immobilienbranche. Autor
Christian Brensing nutzte die Gelegenheit,
um Dr. Sumayah Al-Solaiman (CEO,
Architecture and Design Commission,
Riyadh) im Rahmen der Ausstellung
„Invest Saudi“ zum Interview zu bitten.
Was passiert zurzeit in Ihrem Land?
Al-Solaiman: Die schnelle Antwort lautet:
Vision 2030! Die wurde 2016 aufgelegt
und gilt als strategisches Reformwerk,
welches die weitere Entwicklung Saudi-
Arabiens vorgibt. Sie besteht aus vielen
Programmen, die sich wiederum in
vielfache Initiativen unterteilen. Man
versucht Verbindungen und Synergien
herzustellen, z.B. die Kultur, mit Sport,
dem Städte- und Wohnungsbau, mit der
Lebensqualität zu verbinden. Als
wichtiger Teil dieser Vision wurde das
Kulturministerium geschaffen, das aus
elf Kommissionen besteht, wovon die
Architecture and Design Commission, der
ich als CEO vorstehe, ein wesentlicher
Teil ist. Unsere Aufgabe ist es, das, was
man in KSA unter Architektur, Städtebau
und Design versteht, zu definieren,
regulieren und auch zu modernisieren,
bzw. ständig zu verbessern.
Welches sind die zentralen Bausteine
der Architecture and Design
Commission?
Al-Solaiman: Im Wesentlichen sind es
sechs Bereiche, die wir fördern und
dessen Qualitäten wir festlegen:
1. Sektorenentwicklung, wie gelingt es
uns, Architektur und Design optimal zu
unterstützen?
2. Welchen Einfluss haben Architektur
Rotation in Perfektion
Einzigartige Qualität vom Pionier
und Design auf das Bruttosozialprodukt?
3. Wie finden und fördern wir Talente z.B.
vom frühen Kindesalter an bis zur
Universität und bis zur Rente?
4. Fortwährende Innovation in einer sich
schnell entwickelnden Umgebung.
5. Weltweite Aufmerksamkeit und
Anerkennung saudischer Architektur
und Design.
6. Standards in Nachhaltigkeit.
Woher kommen in Ihrem Land die
Energie und Dynamik?
Al-Solaiman: Wir haben 33 Initiativen, die
wir innerhalb von fünf Jahren stark
vorantreiben. Seit 2016 stellt das KSA
seine Ziele und die Wege dahin sehr klar
und gut kommuniziert aller Welt vor.
Kronprinz Mohammed bin Salman steht
all diesen Initiativen voran. Ein weiterer
Fakt ist, dass alle Sektoren, Ministerien,
und wenn Sie wollen auch das saudische
Volk, gemeinsam auf diese Ziele hinarbeiten.
Die gesamte Art des Regierens und
gemeinsamen Agierens hat sich komplett
gewandelt und erneuert. Die Umsetzung
von Maßnahmen zur Erreichung unserer
Ziele hat oberste Priorität. Dies wird
durch starke Führung und Rechenschaftspflicht
unterstützt. Die Veränderungen
in unserem Land stoßen auf
breite Akzeptanz in der Bevölkerung,
viele wollen ein Teil davon sein.
Wie können z.B. europäische
Architekten an diesen Entwicklungen
teilhaben?
Al-Solaiman: Wir bieten für viele Architekten
aus der ganzen Welt unzählige
Chancen. In unserem Land stellen sich
seit 2016 die größten baulichen Herausforderungen
und Aufgaben, die man sich
nur vorstellen kann. Möglichkeiten gibt
Dr. Sumayah Al-Solaiman ist gebürtige
Grazerin und Leiterin der saudischen
Architecture and Design Commission (ADC)
aus Riad. Die ADC definiert und überwacht
die Etablierung, Lehre und Ausübung von
Architektur und Design in Saudi-Arabien,
leitet alle Landesauftritte im Ausland und
steht für den Inhalt der König Salman
Charter of Architecture.
es zuhauf! Mein Rat ist, jegliche Stereotypen
und Vorurteile zu Saudi-Arabien
hinter sich zu lassen. Besuchen Sie das
Land, lernen Sie seine Geschichte kennen
und schauen Sie sich nach Kooperationen
mit saudischen Firmen um.
Was zeichnet die Giga-Projekte
jenseits ihrer Größe aus?
Al-Solaiman: In allen Großprojekten
versuchen wir ein Optimum zu erreichen.
Größe allein ist nicht ausschlaggebend,
sondern wir fordern und erwarten vor
allem immer ein hohes Maß an Innovation,
z.B. in Bezug auf neue Baumaterialien.
Wir sind bereit, in allen Bereichen zu
lernen: nachhaltiges Bauen, hydroponische
Pflanzenzucht oder die Begrünung
von Riyadh sind dabei gewaltige Themen.
Dazu muss man im Detail und vertieft in
die Projekte einsteigen, oberflächliche
Beurteilungen gehen am Thema vorbei.
12 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 13
ASFINAG
Talübergang Steinbrückenbach bei
Gmünd wurde erfolgreich angehoben
Auf der A 10 Tauernautobahn konnte Mitte Mai auch der zweite Teil des Hebevorgangs des
Talübergangs Steinbrückenbach auf insgesamt 6 m erfolgreich abgeschlossen werden.
A
m 14. Mai war es so weit: Kärnten
erlebte eine absolute Premiere beim
Neubau einer Autobahnbrücke. Ab 9 Uhr
früh begann das beauftragte Bauunternehmen
damit, das Tragwerk des 600 m
langen Talübergangs Steinbrückenbach
– knapp 2 km nördlich von Spittal an der
Drau – um die ersten 3 m in die Luft zu
heben. Danach erfolgten Adaptierungsarbeiten
an den bis zu 18 m hohen Hebepfeilern.
Der zweite Teil des Hebevorgangs,
mit dem das Tragwerk auf die
Zielhöhe von 6 m gehoben wurde, ging
am 15. Mai über die Bühne. Dadurch
dient es nun als so genannte Rüstkonstruktion
für die Errichtung eines neuen
Brückentragwerks.
Die Methode – den Zuschlag erhielt
eine österreichisch-italienische Arbeitsgemeinschaft
bestehend aus den Firmen
ZANDTcargo
Tieflader mit Radmulde
Hier geht’s
zum Video:
ICM construction, F-Pile und ICM SpA
– ist nicht nur besonders spektakulär,
sondern auch innovativ und nachhaltig.
Mit dieser speziellen Bautechnik spart
man die Produktion sowie den An- und
Abtransport eines speziell gefertigten
Rüstträgers, fast 1.000 t Stahl weniger
werden gebraucht und auch viele
Materialtransporte können vermieden
werden.
Das gehobene Tragwerk – es wiegt
etwa 6.000 t – wird nun fixiert, unmittelbar
im Anschluss werden die Arbeiten an
der neuen Brücke aufgenommen. Hierbei
werden auf Höhe der Brückenpfeiler
erste Abschnitte betoniert, von denen
danach Schritt für Schritt weitergebaut
wird. Hierzu ist ein eigener Schalwagen
erforderlich, welcher am gehobenen
Tragwerk montiert werden wird. Beginnend
von Süden wird das neue Tragwerk
dann ab Sommer pro Woche 15 m
„wachsen“.
Die erste neue Brücke in Fahrtrichtung
Villach soll bis Mitte 2025 fertig und
befahrbar sein, danach erfolgt der
Neubau der zweiten Brücke auf der
Richtungsfahrbahn Salzburg auf die
idente Art und Weise. Die Fertigstellung
ist für 2027 vorgesehen. Der Talübergang
Steinbrückenbach, auch L 43 genannt,
wurde bereits 1975 errichtet, der Neubau
der Tragwerke ist daher erforderlich. Die
Bauarbeiten begannen im März 2023,
wobei in der ersten Phase die Brücke in
Fahrtrichtung Salzburg „ertüchtigt“
wurde, damit diese Brücke den gesamten
Verkehr, also bis zu zwei Fahrstreifen je
Richtung, tragen kann.
www.asfinag.at
„Als Asfinag wollen wir neue
Maßstäbe beim nachhaltigen
Bauen setzen“, sagt Asfinag-
Vorstand Hartwig Hufnagl.
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14 MAI 2024
Fotos: Asfinag
Bridgestone Europe NV/SA,
Niederlassung Österreich
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
SWIETELSKY / ZEPPELIN
Technologieoffen in allen Bereichen:
Swietelsky setzt auf HVO Biotreibstoff
Um den CO2 Ausstoß im eigenen Maschinen- und Fuhrpark zu
reduzieren, hat die Firma Swietelsky an drei Standorten bereits
auf den Biotreibstoff HVO umgestellt. Ein Prozess, der durch das
Team von Zeppelin Österreich unter anderem mit einem Feldversuch
im Abbruchbereich tatkräftig unterstützt wurde. Über
die Hintergründe für den Einsatz von HVO sprachen wir mit
Christian Sorko, Leiter des Konzernbereichs Maschinentechnikund
Anlagenmanagement bei der Firma Swietelsky.
Herr Sorko, warum hat sich die Firma
Swietelsky dazu entschlossen, im eigenen
Maschinen- und Fuhrpark verstärkt auf
HVO zu setzen?
Sorko: Der Grund ist einfach zu erklären: Wir
wollen unseren CO2-Ausstoß gesamtheitlich
und nachhaltig reduzieren. Eine wichtige Rolle
„Unter den zahlreichen Maßnahmen, die
wir zur CO2-Reduzierung im Maschinenund
Fuhrpark setzen, ist HVO ein Mosaikstein
im Gesamtbild der Nachhaltigkeit“,
betont Christian Sorko, Konzernbereichsleiter
Maschinentechnik- und Anlagenmanagement
bei der Firma Swietelsky.
spielt dabei der Maschinen- und Fuhrpark, wo
der Einsatz von HVO eine wirksame Maßnahme
darstellt. Wir setzen aber nicht nur auf
HVO, sondern wie bei einem Mosaik gibt es
viele Bausteine, die ein Gesamtbild ergeben.
HVO ist ein solcher Baustein.
Wie hat dieser Prozess begonnen und wie
gestaltet sich der Einsatz von HVO in der
Praxis?
Sorko: Wir haben im letzten Herbst damit
begonnen, die Vor- und Nachteile von HVO
genauer zu betrachten. Die Entscheidung über
die Verwendung war am Ende ein Teamwork
zwischen Strategischem Einkauf, Maschineningenieuren,
dem Team der Nachhaltigkeit und
Wie der Feldversuch zeigte, bringen
Cat Großgeräte auch mit HVO die
volle Leistung (von links): Michael
Maier (Swietelsky), Rene Doppler
(Verkauf, Zeppelin Österreich,
Niederlassung Linz), Karl Krische
(Swietelsky), Christian Sorko
(Swietelsky, Konzernbereichsleitung
Maschinentechnik- und Anlagenmanagement),
Christoph Ohnmacht
(Zeppelin Österreich, Leiter der
Niederlassung Linz), Karin Wögerer
(Nachhaltigkeit- und Innovationen
MTA, Swietelsky) und Frederik
Leblhuber (Swietelsky).
den operativen Kollegen mit ihren Großgeräten
im Bereich Abbruch und Recycling.
Trotzdem ist es natürlich ein mutiger
Schritt, HVO einzusetzen. Daher danken
wir auch den Firmen Zeppelin und Caterpillar,
die diesen Weg von Beginn an mit uns
gegangen sind und uns zu jedem Zeitpunkt
beratend unterstützt haben.
Der große Vorteil von HVO liegt in der
einfachen Umsetzung. Es erfordert keine
Verhaltensänderung der Mitarbeiter im
Gebrauch – weder beim Betanken, noch
beim Betrieb. In der Praxis ist für den
Einsatz von HVO allerdings eine gewisse
Vorarbeit notwendig. Bei der Tankstelle
muss der Tank leergefahren und gereinigt
werden – das gilt auch für die Baustellentanks.
Aber wenn das erledigt ist, dann
funktioniert das System sehr gut. Abgesehen
von diesen technischen Maßnahmen ist
eine klare Kommunikation wichtig, um
eventuelle Vorurteile auszuräumen. Ich bin
überzeugt, dass erfolgreiche kleine Schritte
und Erfahrungen eine positive Auswirkung
haben und neue Technologien fördern.
Wie ist der aktuelle Stand bei der
Einführung von HVO?
Sorko: Nachdem wir uns ein entsprechendes
HVO-Kontingent gesichert haben,
DATEN & FAKTEN
Was bedeutet HVO Biotreibstoff?
standen wir vor der Frage: Wo können wir
starten? Naheliegend waren Bereiche mit
Großgeräten und hohen Verbräuchen.
Daher haben wir uns für den Einsatz unter
anderem im Abbruch bzw. in der Abfallwirtschaft
entschieden. Aktuell verwenden
wir HVO konsequent an drei unserer
Standorte, von denen zwei über eine eigene
Tankstelle verfügen. Konkret gestartet
haben wir im Abbruch mit einem Feldversuch
mit Großgeräten von Caterpillar.
Dieser Versuch war förderlich, um Vertrauen
zu gewinnen und zu zeigen, dass
der Einsatz von HVO problemlos funktioniert.
Auch der Support des Caterpillar/
Zeppelin Teams war sehr hilfreich. Als
Global Player verfügt Caterpillar über ein
enormes Forschungs- und Innovationsbudget.
Das ist natürlich ein Unternehmen, an
dem man sich orientieren kann. Dazu
kommt die dichte Service-Abdeckung im
ganzen Bundesgebiet durch die Firma
Zeppelin Österreich und der schnelle
Zugriff auf Expertenwissen.
Was antworten Sie den Kritikern, die
auf die Mehrkosten von HVO verweisen?
Sorko: Natürlich ist HVO etwas teurer als
konventioneller Treibstoff und verursacht
aus betriebswirtschaftlicher Sicht auf jeder
Maschinenstunde Mehrkosten. Aber wir
wollen CO2 einsparen und so auch als
Bauindustrie unsere Verantwortung
gegenüber den nächsten Generationen
gerecht werden. Darüber hinaus gibt es für
mich noch einen weiteren wichtigen Aspekt:
Ich bin überzeugt, dass durch die Transformation
in den nächsten 10 bis 15 Jahren
neue Geschäftsmodelle entstehen werden,
die natürlich auch profitabel sein werden.
Gibt es noch weitere Mosaiksteine an
Nachhaltigkeitsmaßnahmen von
Swietelsky Maschinentechnik?
Sorko: Selbstverständlich. Wir haben auch
in der Maschinentechnik eine Abteilung für
Nachhaltigkeits- und Innovationsmanage-
Die Abkürzung HVO steht für „Hydrotreated Vegetable Oils“, zu Deutsch hydrierte Pflanzenöle.
In einem raffinierten Verfahren wird Pflanzenöl mittels einer katalytischen Reaktion, wobei auch
Wasserstoff hinzugegeben wird, in Kohlenwasserstoff umgewandelt. Einzelne Hersteller setzen in
der Produktion neben Pflanzenölen auch Abfälle sowie Öle und Fette aus Reststoffen ein. Die
Frucht von Pflanzen wird nicht verwendet und HVO enthält auch kein Palmöl. HVO ist in seiner
chemischen Zusammensetzung mit fossilem Diesel vergleichbar und in der Regel vollständig
kompatibel mit allen Dieselmotoren des bestehenden Fuhrparks. Eine Abklärung mit dem
jeweiligen Hersteller wird aber empfohlen. Der große Vorteil: Durch die Nutzung von HVO werden
die Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus des Kraftstoffs um bis zu 90% im Vergleich
zu fossilem Diesel reduziert.
MERLO ROTO
DER DREHBARE
WOLKEN
KRATZER
BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at
16 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 17
MASCHINEN + TECHNIK
Starke Partnerschaft im
Zeichen des Technologiewandels
(von links): Holger
Schulz (Leiter der
Strategischen Geschäftseinheit
Baumaschinen
Deutschland/Österreich),
Christian Sorko (Swietelsky,
Konzernbereichsleitung
Maschinentechnik- und
Anlagenmanagement) und
Stephan Bothen (Vorsitzender
der Geschäftsführung
Zeppelin Österreich).
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Die Trimble ® Earthworks Maschinensteuerungsplattform kann auf
zahlreichen Baumaschinen, darunter Bagger, Raupen, Grader und
Walzen, eingesetzt werden, ist aufrüstbar und mit allen führenden
Maschinenherstellern kompatibel. Die Komponenten können schnell
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höheren ROI und maximale Einsatzzeiten ermöglicht.
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verschiedene Maschinentypen
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Einbau
Aufrüstbar
Von 2D- auf 3D-Automatik
ment, welche die Plattform „SWIE:Garage“
gegründet hat. Hier werden neue Antriebstechnologien,
wie zum Beispiel Elektrobaugeräte,
gekauft und getestet. Oder
auch innovative Ideen, wie ein intelligenter
Heizkörper für Container, welcher bis
zu 70% an Heizkosten spart getestet,
standardisiert und skaliert.
„SWIE:Garage“ bietet die Möglichkeit,
eigene Ideen und Innovationen aus den
operativen Bereichen einzubringen bzw.
Neuerungen von Herstellern in einem
sicheren Umfeld zu testen. So stellen wir
sicher, dass wir am Puls der Zeit sind und
trotzdem größere Investitionsrisiken
vermeiden. Auch F&E-Projekte, wie zum
Beispiel maxE, wo wir uns mit Stromspeichern
für die Baustellen beschäftigen, sind
weitere Mosaiksteine in einem nachhaltigen
Gesamtbild.
Abschließend nochmals zurück zu
HVO: Wie sehen Sie hier die weitere
Entwicklung?
Sorko: Eine komplette Umstellung der
fossilen Treibstoffe auf HVO ist nicht
möglich, weil am Markt die Verfügbarkeit
der benötigten Mengen einfach nicht
vorhanden und die preisliche Situation
gesamtunternehmerisch nicht abbildbar
ist. Aber wie schon erwähnt, ist es ein Baustein
von vielen Maßnahmen zur Reduktion
von CO2. Es entspricht auch unserer
Haltung, „Immer besser bauen“ und vorne
mit dabei zu sein.
Wir danken für das Gespräch!
Langlebig
Zuverlässige, robuste
Komponenten
Support
Erstklassiges, globales Netzwerk
ZERO EMISSION MOBILITY
Erste Praxistests für emissionsfreie Baustellen
Am 17. Mai besuchte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler
gemeinsamen mit Vertretern der Firmen MIBA Battery Systems,
Swietelsky, der Baufirma Kallinger sowie Mitgliedern der Austrian
Automotive Transformation Platform (AATP) eine emissionsarme
Von links: GF Jörg Dallner (Kallinger Bau GmbH), Klimaschutzministerin
Leonore Gewessler, GF Stefan Gaigg (MIBA Battery Systems)
und GF Bernd Vogl (Klima- und Energiefonds) beim Besuch
einer emissionsarmen Demonstrations-Baustelle in Wien.
Demonstrations-Baustelle in Wien. Die im Rahmen der vierten
Ausschreibung „Zero Emission Mobility“ (ZEM) des Klima- und
Energiefonds von MIBA Battery Systems entwickelten Ladecontainer
sind derzeit auf Baustellen in Wien und Oberösterreich im Einsatz
und werden dort einem Praxistest unterzogen. Das Förderprogramm
ist aus den Mitteln des Klimaschutzministeriums (BMK)
dotiert.
Die Nachfrage nach einer emissionsfreien Ausstattung von
Baustellen steigt – nicht zuletzt, weil es seit Ende des letzten Jahres
eine Veränderung in den Vergaberichtlinien öffentlicher Auftraggeber
gibt. Ökologische Vergabekriterien müssen bei öffentlichen
Ausschreibungen nun stärker berücksichtigt werden. Im Rahmen
des Projekts „maxE“, das den täglichen Energiebedarf von Großund
Tagesbaustellen mit batterieelektrischen Fahrzeugen und
Maschinen decken will, werden auf verschiedenen Baustellen in
Oberösterreich und Wien in Zusammenarbeit mit der Firma
Swietelsky derzeit mobile Stromtankstellen erprobt. Wie gut diese
funktionieren und wie sie in das bestehende Stromnetz integriert
werden können, ohne dabei unerwünschte Rückkoppelungen zu
verursachen, wird gerade in einem umfangreichen Praxistest
erhoben. Dabei zeigt sich, dass rund zwei Drittel der Emissionen
mit dem derzeitigen Grad der verfügbaren Maschinen und Geräte
eingespart werden können.
www.klimafonds.gv.at
18 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Foto: Klima- und Energiefonds/APA-Fotoservice/Madzigon
SITECH AUSTRIA GMBH
Infangstraße 2, 4407 Steyr-Gleink
Tel: +43 7252 84433
office@sitech-austria.at
www.sitech-austria.at
©2023 Trimble Inc. TC-359-AT (08/23)
MASCHINEN + TECHNIK
Übergabe des 150. Drehbohrgeräts (von links): Eckhard Weidler (Vertrieb TWF Tiefbautechnik West), Ralf Maywald (Geschäftsführung
TWF Tiefbautechnik), Silvia Braatz (Leitung Bauer Dach Region), Manfred Schuh (Gebietsverkaufsleiter, Bauer Dach Region), Rüdiger
Kaub (Geschäftsführung Bauer Maschinen), Wolfgang Tinhof (Geschäftsführung TWF Tiefbautechnik), Robert Eggarter (Prokurist TWF
Baumaschinentechnik), Jan Picha (Vertrieb TWF Ost) und Andres Ibanez (Vertrieb TWF International).
BAUER / TWF
Übergabe des 150. Bauer Drehbohrgeräts
an TWF bei der Maschinen Hausausstellung
Die Firma TWF ist nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern auch in vielen weiteren
Ländern ein wichtiger Partner für die Bauwirtschaft. Das Unternehmen, das heuer sein
20-Jahr-Jubiläum feiert, hat sich in den Bereichen Ramm- und Bohrtechnik, Grabenverbausysteme
und Kanaldielen einen Ruf als kompetenter und verlässlicher Partner erarbeitet.
Mit der Bauer Gruppe verbindet TWF bereits seit 2007 eine intensive und für beide Seiten
erfolgreiche Partnerschaft. Anlässlich der Bauer Maschinen Hausausstellung 2024 erfolgte
am 25. April 2024 die Übergabe des 150. Bauer Drehbohrgeräts an die Firma TWF.
I
n Schrobenhausen öffnete die traditionelle
Bauer Maschinen Hausausstellung
vom 25. bis 27. April wieder für Kunden,
Gäste und Interessierte aus aller Welt ihre
Tore. Im Mittelpunkt stand einmal mehr
die Welt des Spezialtiefbaus in all ihren
Facetten: Von Werksbesichtigungen über
Gerätevorführungen bis hin zu Expertengesprächen
über die neuesten Innovationen
und Tiefbaumethoden gab es für die
1.900 Gäste aus 72 Ländern ein breites
Programm zu erleben. Der Ausstellungsbereich
der Hausausstellung der Bauer
Maschinen GmbH zeigte eine beeindruckende
Gerätepalette, aus der eine BG
23 H BT 65 mit ihrer auffallenden
Lackierung besonders hervorstach.
auf den Verkauf und die Vermietung von
Ramm- und Bohrgeräten spezialisiert ist.
Einer der Gründe für diese erfolgreiche
Entwicklung war der Abschluss einer für
viele Jahre exklusiven Partnerschaft mit
der Bauer Maschinen GmbH im Jahr
2007. Diese Partnerschaft ist auch heute
noch von einer intensiven Zusammenarbeit
geprägt, denn die Firma TWF zählt
nach wie vor auch international zu den
größten Abnehmern von Bauer Maschinen.
In Deutschland betreibt TWF vier
Mietparks in Hamburg, Holzheim,
Hermsdorf und bei der Zentrale der TWF
Tiefbautechnik GmbH in Heinsberg.
Durch sie kann in ganz Deutschland
kurzfristig auf jede Kundenanfrage
reagiert werden. In den vier TWF-Mietparks
stehen rund 30 Bauer Drehbohrgeräte
jeder Größe für die verschiedensten
Einsatzbereiche im Spezialtiefbau zur
Verfügung.
Dazu Dr.-Ing. Rüdiger Kaub,
der im Rahmen seiner beruflichen
Karriere bei großen
Mining-Unternehmen und Baugeräteherstellern
weltweit Erfahrung sammeln
konnte und seit Anfang 2019 als Vorsitzender
der Geschäftsführung der Bauer
Maschinen GmbH tätig ist: „Eine derart
lange und erfolgreiche Partnerschaft, wie
wir sie mit der Firma TWF pflegen, ist
keine Selbstverständlichkeit. Es ist für
uns eine sehr wichtige Partnerschaft, weil
wir bei vielen Kunden eine verstärkte
Zurückhaltung bei der Investition in neue
Geräte sehen. Aufgrund der Unsicherheiten
bei Folgeaufträgen im Infrastrukturbereich
gewinnt die Vermietung immer mehr
an Bedeutung. Meine langjährige Erfahrung
hat mich gelehrt, dass man als
Hersteller die Vermietung den Profis
überlassen sollte. Vor allem wenn es um
kurzfristige Kundenanfragen geht, sind
die Profis von TWF für uns genau der
richtige Partner. Diese Partnerschaft
reicht aber weit über die Grenzen
Deutschlands hinaus und kann in Regionen,
in denen wir weder mit einer eigenen
Niederlassung, noch mit einem Händler
präsent sind, auch zu einer Zusammenarbeit
im Vertrieb führen. Beispielsweise
haben wir die Firma TWF in Kolumbien
als Händler etabliert und freuen uns, dass
hier der Markteinstieg sehr gut anläuft.
Aber auch in Indien arbeiten wir bereits
sehr erfolgreich zusammen. Die Übergabe
des 150. Drehbohrgeräts ist ein sehr
schönes Symbol für diese erfolgreiche
Zusammenarbeit.“
TWF Geschäftsführer Wolfgang Tinhof
betont: „Wir bieten unseren Kunden auf
Wunsch komplette Pakete im Sinne eines
One-Stop-Shops: Beginnend mit der
optimalen Gerätegröße für den jeweiligen
Einsatz über die entsprechende Ausrüstung
für das jeweilige Spezialtiefbauverfahren
bis hin zu den passenden Werkzeu-
Diese BG 23 H BT 65
ist das 150. Drehbohrgerät,
das von der
Firma Bauer an die
Firma TWF übergeben
wurde und nun über
die Mietparks den
Kunden zur
Verfügung steht.
gen. Immer wichtiger wird auch die
Bereitstellung eines versierten Maschinisten,
wo wir unsere Kunden vermittelnd
und helfend unterstützen. Selbstverständlich
übernehmen wir auf Wunsch auch die
Logistik, etwa beim An- und Abtransport
zur Baustelle. Das von uns angebotene
Paket umfasst aber auch so wichtige
Bereiche wie Einweisung, Inbetriebnahme,
Versicherung und Service. Die Firma TWF
ist aber nicht nur für verlässliche Maschinentechnik
bekannt, sondern auch für
Spezialwerkzeuge und Spezialanbauteile
sowie hochwertige Grabenverbausysteme.
Durch die hohe Verfügbarkeit in den
deutschen Mietparks können wir auch
entsprechende Anfragen aus Österreich
kurzfristig bedienen. Wir unterstützen
unsere Kunden aber auch bei ihrem
Markteintritt in verschiedenen europäischen
Ländern, etwa durch unsere
Auslandsniederlassungen in Polen und
Tschechien. Aber auch in Ungarn, Italien
und der Schweiz stehen wir gerne unterstützend
zur Seite. Wir freuen uns, dass
sich die Zusammenarbeit mit der Firma
Bauer auch international sehr erfolgreich
entwickelt.“
www.twf.at | www.bauer.de
MOBILAIR M 59
Der Maßstab der 5 m³ Klasse
Bauer und TWF feiern
langjährige Partnerschaft
TWF Geschäftsführer Wolfgang
Tinhof war im Jahr 2004 Mitbegründer
der Firma TWF, die heute weltweit
Von links: Ralf Maywald
(Geschäftsführung TWF
Tiefbautechnik) und Wolfgang
Tinhof (Geschäftsführung TWF
Tiefbautechnik).
www.kaeser.at
20 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 21
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Die Huppenkothen GmbH
ist Vertriebspartner des
japanischen Herstellers
Takeuchi, einem Pionier in
der Entwicklung von
Minibaggern seit mehr
als 50 Jahren. Aktuell
kündigt das Unternehmen
die Einführung
von zwei
neuen Modellen
von Takeuchi Minibaggern
in der
2 t Klasse an.
HUPPENKOTHEN
Takeuchi stellt mit dem Elektrobagger TB20e
und dem TB320 zwei neue 2 t Modelle vor
I
n den vergangenen Jahrzehnten hat das
innovationsgetriebene Unternehmen
Takeuchi zahlreiche erfolgreiche Baggermodelle
auf den Markt gebracht. Aus
diesem Grund wurde sein Gründer Akio
FACT-BOX
TB320
Betriebsgewicht
Breite
Maximale Breite
Höhe
Länge Transport
Wenderadius hinten
Motor
Hydraulikdurchfluss 1. Steuerkreis
TB20e
Betriebsgewicht
Breite
Maximale Breite
Höhe
Länge Transport
Wenderadius hinten
Elektro-Motoren
Batteriekapazität
Hydraulikdurchfluss 1. Steuerkreis
Der TB320 wird in
einer Version mit
geschlossener Kabine
(Einsatzgewicht 2.165 kg)
und einer Version mit
Überrollbügel (Einsatzgewicht
2.025 kg)
erhältlich sein.
Takeuchi am 30. November 2023 auf der
AEM-Jahreskonferenz in Fort Lauderdale,
Florida, in die Ruhmeshalle der Association
of Machinery Manufacturers (AEM)
aufgenommen. Nur wenige Tage nach
2.025 kg (Überrollbügel) / 2.165 kg (Kabine)
985 mm (Überrollbügel) / 1.050 mm (Kabine)
1.370 mm (hydraulisch verbreitertes Fahrwerk)
2.300 mm (Überrollbügel) / 2.375 mm (Kabine)
4.245 mm
1.110 mm
Yanmar 3TNV70; 3 Zylinder; Abgasstufe V
12 kW bei 2.500 U/min
40 l/min
2.025 kg
985 mm (Überrollbügel)
1.300 mm (hydraulisch verbreitertes Fahrwerk)
2.280 mm
4.050 mm
1.075 mm
12,6 kW + 4,5 kW; emissionsfrei
24,7 kWh
34 l/min
seinem 90. Geburtstag reiste Herr
Takeuchi eigens aus Japan in die USA, um
diese wohlverdiente Auszeichnung für
seine lebenslangen Innovationen und
Leistungen entgegenzunehmen. Er ist die
erste Person aus Asien, die in die Hall of
Fame aufgenommen wird.
Die 3er-Serie wächst
Die Entwicklung geht weiter und mit der
Einführung des TB320, dem Nachfolger
des TB219, erweitert Takeuchi die
3er-Serie um ein neues Modell. Dieser 2 t
Minibagger ist unglaublich leistungsstark
und hat eine hohe Hubkapazität. Der
TB320 kann eine breite Palette von
Anbaugeräten handhaben, da er mit dem
besten Hydraulikdurchfluss seiner
Klasse ausgestattet ist: 40 l/min auf dem
1. Steuerkreis. Mit eingefahrenem
Fahrwerk beeindruckt er durch seine
Wendigkeit, selbst in engsten Stadtgassen
oder bei Renovierungsarbeiten in Gebäuden.
Für maximale Standfestigkeit lässt
sich das Fahrwerk einfach hydraulisch
auf 1.370 mm verbreitern.
Der TB320 wird von einem Yanmar
3TNV70 3-Zylinder-Dieselmotor angetrieben,
der die Abgasnorm der Stufe V erfüllt.
Er hat eine ISO14396-Nennleistung von
12 kW bei 2.500 U/min. In der Kabinenversion
ist der Minibagger TB320 mit
einem Bluetooth-DAB-Radio, einer
USB-Ladebuchse und einem Mikrofoneingang
für eine Freisprecheinrichtung
ausgestattet. Dank der 3 LED-Scheinwerfer
ist die Arbeitsumgebung perfekt
ausgeleuchtet.
Neuer elektrischer Minibagger
Mit Blick auf die Zukunft und die Frage,
wie wir die Umwelt besser schützen
können, hat Takeuchi wieder einmal
seinen Geist der Kreation und Innovation
genutzt und den vollelektrischen Kompaktbagger
TB20e entwickelt, der die
wachsende Nachfrage nach umweltfreundlichen
Stadtmaschinen erfüllt. Das
Besondere am TB20e ist, dass es sich um
einen emissions- und geräuscharmen
Kompaktbagger handelt, der die gleiche
Leistung und die gleichen Möglichkeiten
wie Dieselmaschinen seiner Klasse bietet.
Der batteriebetriebene Elektro-Minibagger
TB20e ist ideal für den Einsatz in
Gebieten mit Lärm- und Emissionsbeschränkungen.
In Wohngebieten, in und
um Krankenhäuser oder Schulen, in
Umweltzonen oder auf Nachtbaustellen.
Emissionsfrei kann der TB20e überall
effizient, leise und umweltfreundlich
eingesetzt werden. Der Geräuschpegel ist
deutlich niedriger als der von Verbrennungsmotoren,
was ihn zur idealen
Maschine für den Einsatz außerhalb der
normalen Arbeitszeiten macht.
Das On-Board-Ladegerät ermöglicht
nicht nur das Aufladen der Maschine
während der Pausen und am Ende des
Arbeitstages, sondern auch das Arbeiten
mit Kabel, z. B. im stationären Abbruch.
Es ist ein externes Ladegerät erhältlich,
mit dem der TB20e in kurzer Zeit aufgeladen
werden kann. Die Lithium-Ionen-
Batterie kann an jeder 230-V- oder
400-V-Steckdose aufgeladen werden.
KAISER S12 Allroad
Der TB20e zeigt seinen Takeuchi-
Stammbaum von Anfang bis Ende, sei es
die robuste Ganzstahlkonstruktion und
das Heavy-Duty-Design, der serienmäßig
lange Löffelstiel oder das hydraulisch
verbreiterbare Fahrwerk, das es dem
TB20e ermöglicht, auf engem Raum zu
arbeiten und durch Öffnungen von nur
985 mm zu fahren. Für maximale Flexibilität
und Sicherheit auf der Baustelle ist
der TB20e mit einem Lasthaken am
Schnellwechsler und vorgesteuerten
PAUS SMK 9036
Mit dem TB20e (2.025 kg) stellt Takeuchi seinen ersten
Elektrobagger vor. Dieses batteriebetriebene Modell ist
nur in der Version mit Überrollbügel erhältlich.
Lasthalteventilen am Hub- und Löffelstielzylinder
ausgestattet.
Für Kunden, die ihren ökologischen
Fußabdruck reduzieren und gleichzeitig
die Arbeiten pünktlich und mit minimalen
Ausfallzeiten erledigen wollen, bietet der
Takeuchi TB20e eine hohe Produktivität
und dank des 1.000 Stunden Wartungsintervalls
eine Reduzierung der Gesamtbetriebskosten
gegenüber traditionellen
Diesel-Baumaschinen.
www.huppenkothen.com
KAISER Fahrzeugtechnik GmbH • Gewerbestraße 4, 6710 Nenzing • T +43 5525 64180 • mail@kaiser-fahrzeugtechnik.at
22 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 23
MASCHINEN + TECHNIK
HKL BAUMASCHINEN
Hubarbeitsbühne als Problemlöser
Unterhalb der Donau-Brücke der Schnellstraße
S33 sollten 47 Beleuchtungskörper
ausgetauscht werden. Eine Herausforderung
der besonderen Art, denn der Radweg ist
seitlich der Brücke abgehängt und verläuft
teilweise stark bombiert, d. h. gebogen und
aufgewölbt. Somit ist er statisch nur
beschränkt belastbar. Auch überschreitet die
Neigung der Fahrbahn das für die meisten
Hubarbeitsbühnen erlaubte Maximum von
3 bis 5°. Es wurde darum eine Maschine
gesucht, die den besonderen Anforderungen
der Situation gerecht wird. Nach einem
Praxistest im HKL Center Krems an der
Donau entschied sich die mit dem Austausch
der Beleuchtung beauftragte Firma
Ing. Josef Ettenauer für die Vertikalmastbühne
Haulotte Star 10 von HKL. Ihr Vorteil:
Der kurze Korbarm lässt sich auch bei maximaler
Neigung bewegen – perfekt für das
Projekt. Die Leuchten konnten mit der
Maschine innerhalb eines Tages demontiert
und neu eingesetzt werden.
www.hkl-baumaschinen.at
VERNETZTES
ARBEITEN
Rahofer.
LIEBHERR
Neue Lackieranlage für Radlader-Produktion
Im Radlader-Werk von Liebherr erfolgte vor Kurzem der Spatenstich für eine neue
Lackieranlage am Werksgelände in Bischofshofen.
M
it einer Investition von 18,5 Mio.
Euro legt Liebherr den Grundstein
für eine zukunftsorientierte Lackieranlage
auf ihrem Werksgelände in Bischofshofen.
Das neue Gebäude umfasst auch einen
zusätzlichen neuen Bürobereich und
zeichnet sich durch eine nachhaltige
Energienutzung mittels Wärmepumpentechnologie,
Infrarotstrahlung und
Fernwärme aus. „Die steigende Nachfrage
am Radlader-Markt hat uns an die
Kapazitätsgrenzen unserer bestehenden
Lackieranlage gebracht. Mit der neuen
Produktionshalle können wir diese
Herausforderungen meistern und gleichzeitig
den aktuellen technologischen
Standards gerecht werden. Darüber
hinaus schaffen wir mit der neuen
Lackieranlage attraktive Arbeitsplätze im
Bereich des Lackierens bzw. der Oberflächentechnik
am Standort“, erklärt
Peter Schachinger, Geschäftsführer
Produktion und Betrieb im Liebherr-Werk
Bischofshofen.
Die etwa 6.000 m² große Produktionshalle
ist auf drei Ebenen aufgeteilt.
Dadurch kann Bodenfläche eingespart und
gleichzeitig die zur Verfügung stehende
Werksfläche optimal ausgenutzt werden.
Im Erdgeschoss (erste Ebene) werden
Stahlkomponenten gereinigt und vorbehandelt
und Beschichtungsstoffe gelagert.
Auf der zweiten, ca. acht Meter hohen
Ebene, befinden sich Beschichtungskabinen
und Maskierplätze.
„Anders als bisher können die Lackierboxen
in Zukunft flexibel angefahren bzw.
übersprungen werden. Dadurch können
unsere Abläufe künftig noch effizienter
gestaltet werden“, so Schachinger. Zu den
Neuerungen zählt auch eine elektrostatische
Roboterlackierung, welche die beiden
manuell betriebenen Lackierboxen
ergänzen soll. Auf der obersten Ebene
erfolgt schließlich die vollautomatische
Trocknung der Bauteile.
In Bezug auf die Energieversorgung
setzt Liebherr auf Nachhaltigkeit. Die
neue Lackieranlage nutzt Wärmepumpen,
Infrarotstrahlung und Fernwärme auf
Basis von regionaler Biomasse, um sich
von der Nutzung von Erdgas zu lösen. Dies
ermöglicht eine effiziente Wärmerückgewinnung
und reduziert den Energieverbrauch.
Dank der speziellen Energietechnik
ist es nicht nur möglich zu heizen,
sondern auch zu kühlen. Dadurch können
die Arbeitsplätze im Sommer klimatisiert
werden.
www.liebherr.com
Mitte März erfolgte der Spatenstich für die
neue Lackieranlage am Liebherr-Werksgelände
in Bischofshofen. Die Fertigstellung
der neuen Lackieranlage ist für die zweite
Jahreshälfte 2025 geplant.
MIT BAUMASCHINENTECHNIK DIE ZUKUNFT KOPPELN
Die Schnellwechselvorrichtung SW2-Q GPS und SW3-Q GPS mit Oil- und Elektro-Quickfunktion
für Hydraulik bagger (12t bis 40t) macht das automatische Kuppeln von digital
aufbereiteten Gelände plandaten zum Kinderspiel. Ein zu tiefes Eindringen des Böschungs
löffels über das Zielprofil hinaus wird verhindert, indem die Löffelkante in Echt zeit
und Relation zur Maschinenposition und den Geländeplandaten durch gezielte Sensorik
und 3D-Daten gesteuert wird. Schnell, einfach, intelligent – und sicher. Denn durch die
selbstnach stellende, konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck
sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at
24
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
FISCHER
Neues fischer Setzgerät FXC 85
Das neue fischer Setzgerät FXC 85 für die Direktmontage beschleunigt
und vereinfacht das Befestigen in Beton, Stahl und weiteren Verankerungsgründen.
Als erstes rein batteriebetriebenes fischer Setzgerät
ergänzt es das bisherige Spektrum der Tools mit Gaskartusche. Mit seiner
Setzenergie von ~85 Joule arbeitet das Tool kraftvoll und präzise. 15.000
Befestigungen pro Serviceintervall erhöhen die Wartungseffizienz. Der
leistungsstarke 18V Akku der AMPShare Allianz von Bosch ist mit anderen
Geräten kompatibel, ist innerhalb von 65 min. wieder vollständig aufgeladen
und ermöglicht, 500 Nägel pro Akkuladung zu setzen. Ein breites
Nagelsortiment ermöglicht den Einsatz in verschiedenen Materialien, wie
in Beton, Stahl, Vollziegeln und Kalksandstein. Da das Gerät rein batteriebetrieben
ist, entfällt eine Gaskartusche. Somit reduziert sich der Lärm
bei der Anwendung und Kunden sparen Kosten beim Verbrauch und bei
der Wartung. Mit 15.000 Befestigungen pro Serviceintervall ist das
Tool FXC 85 zudem besonders langlebig – zugunsten weiterer Kostenersparnisse.
Das FXC 85 ist in der praktischen XL-Boxx erhältlich.
www.fischer.at
SANDVIK
Vertriebspartner Avesco erweitert
seine europäische Repräsentanz
Sandvik Mining and Rock Solutions Händler Avesco hat sein europäisches Vertriebsgebiet
erweitert, um Sandvik-Maschinen und Anwendungen in der Tschechischen
Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Kroatien und der Slowakei anzubieten.
D
ie Zusammenarbeit zwischen Sandvik/
Tamrock und Ammann-Avesco hat in
der Schweiz 1987 begonnen. Im Jahr 1999
wurde mit der TEC eine eigene Abteilung
gegründet. Seit 2015 fungiert das Schweizer
Familienunternehmen für Handel und
Dienstleistungen auch als Sandvik-Vertriebspartner
in Österreich und Slowenien.
Im Rahmen der Erweiterung wird Avesco
nun mehrere Sandvik-Produktgruppen in
sechs neuen Ländern betreuen, darunter
Bohrgeräte für den Über- und Untertagebereich,
Lader und Muldenkipper, Bohrwerkzeuge
und mechanische Schneidausrüstung.
Avesco wird sowohl für den
Vertrieb als auch für die Unterstützung
der Kunden mit Kundendienst und
Dienstleistungen im Baugewerbe verantwortlich
sein.
„Wir begrüßen die Ausweitung der
Präsenz von Avesco auf weitere Länder im
Vertriebsgebiet Nordeuropa und sind
zuversichtlich, dass diese Expansion
unseren Kunden in der Region erstklassige
Produkte und Dienstleistungen bietet,
sowie die Servicequalität und die Kundenzufriedenheit
durch die Präsenz vor Ort
verbessert. Avesco hat seine Kompetenz
bei der Betreuung des Bau- und Bergbausektors
in Österreich, Slowenien und
der Schweiz unter Beweis gestellt, und
diese Erweiterung des Vertriebs unterstreicht
das Vertrauen in unsere Zusammenarbeit
und die Qualität der Sandvik-
Produkte“, betont Christian Bjorne, Sales
Area Manager Northern Europe bei
Sandvik Mining and Rock Solutions.
www.avesco.at
rocktechnology.sandvik
Die Firma Pister
Kugelhähne hat zwei neue
Produkte im Baggerbereich
entwickelt und zur
Marktreife gebracht.
O
HITACHI ZW310-7
HAIN
Vielseitiger Tiltrotator und
innovative Palettengabel
b Multikupplungen, Tiltrotatoren oder
Palettengabeln: die Produkte des
südwestdeutschen Unternehmens Pister
Kugelhähne sind dafür konstruiert, die
Arbeit mit der Baumaschine leichter und
effizienter zu gestalten. Die Technik des
gebrauchsmustergeschützten und zum
Patent angemeldeten Tiltrotator PT10
basiert auf Radialkolbenmotoren anstelle
der weit nach außen stehenden Zylinder.
Mit ausreichend Schwenkmoment und
einer extrem schlanken Bauform von nur
445 mm Breite, eignet er sich ideal für
verschiedenste Anwendungen. Auch
volumenintensive Anbaugeräte können
problemlos und ohne Leistungsverluste
angeschlossen werden. Erreicht werden
diese Produkteigenschaften durch
Strukturteile aus Spezialguss sowie zwei
starken, komplett gekapselten Radialkolbenmotoren,
mit zwei Mal 50° Schwenkwinkel
und der 7-Kanal-Drehdurchführung,
mit 90 l Durchfluss/min. im Primärkreis
– und das bei sehr geringen Staudrücken.
Mit der Einführung des Tiltrotators
kommt zeitgleich ein neues Palettengabel-
Konzept auf den Markt. Die gebrauchsmustergeschützte
und zum Patent
angemeldete Pister PowerFork PF2000
mit zentralem Schwerpunkt ist die erste
ihrer Art. „In Summe ist die PowerFork
2000 durch ihr innovatives Konzept
deutlich sicherer als herkömmliche
Palettengabeln am Markt. Die Palettengabel
mit einer Traglast von 2.000 kg kann
mit den gängigen Schnellwechseladaptern
OQ40/Symlock03/S-Type40 bis OQ45/
Symlock08/S-Type45 sowie einer ab Werk
frei wählbaren Winkeleinstellung für
taumelfreies Drehen bestellt werden“,
fasst Christian Hain, einer der Geschäftsführer
der Hain GmbH, zusammen. Hain
Hydraulik übernimmt den Vertrieb der
PowerFork 2000.
www.hain-solutions.com
Im Bild der
neue Tiltrotator PT10
mit der ebenfalls
neuen Palettengabel
Pister PowerFork
PF2000.
MIT ALLEN WASSERN GEWASCHEN.
Avesco betreut nun mehrere Sandvik-
Produktgruppen in sieben neuen
Ländern, darunter auch Bohrgeräte
für den Über- und Untertagebereich.
26 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 27
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
RM GROUP
Rubble Master bringt ersten
Backenbrecher auf den Markt
Am 23. April 2024 präsentierte Rubble Master rund 70 Kunden aus Europa und Nordamerika
erstmals den neuen Backenbrecher RM J110X, der für den Einsatz in Hartgestein und im
schweren Recycling konzipiert ist. Bei seiner Premiere auf dem Lateinamerikanischen Markt
im letzten Oktober beeindruckte der RM J110X in einem Hartgestein-Steinbruch im Primärbrechbetrieb
mit einer Durchsatzleistung von rund 500 t pro Stunde.
D
ass Rubble Master in vielen Ländern
weltweit ein gefragter Partner beim
Aufbau einer funktionierenden Recyclingwirtschaft
ist, zeigt die Exportquote von
„Rubble Master ist ein
Systemanbieter, der
seinen Kunden maßgeschneiderte
Gesamtlösungen
zur Verfügung
stellt. Die Anlagen
kommunizieren nicht nur
optimal miteinander, sie
ermöglichen dank
modernster Antriebslösungen
auch einen
extrem wirtschaftlichen
Betrieb“, so Firmengründer
Gerald Hanisch,
im Bild vor der Siebanlage
RM H50X hybrid.
96% im Jahr 2023. Doch auch der Natursteinbereich
bietet enorme Chancen.
Großes Potenzial für den neuen Backenbrecher
sieht Rubble Master in den
Auf dem Gelände der Manfred
Schrefler GmbH in Neuzeug erlebte der
neue Backenbrecher RM J110X seine Europa-
Premiere. Gezeigt wurde der RM J110X im
Zusammenspiel mit der mobilen Siebanlage
RM H50X hybrid.
Märkten Südostasiens, Australiens und
vor allem Nord- und Südamerikas, die als
wichtige Absatzmärkte gelten.
Gerald Hanisch, Gründer, Eigentümer
und Gesicht der RM Group, unterstreicht
die Bedeutung dieser Produktneuheit: „Es
ist wie bei David gegen Goliath. Mit dem
Backenbrecher wagen wir uns auf völlig
neues Terrain, wir sind jedoch überzeugt
von diesem Schritt. Denn wir haben den
Rückhalt langjähriger Kunden, deren hohe
Nachfrage den Anstoß für die Entwicklung
dieser Maschine gab. Unsere Kunden
schätzen unseren Service, unsere Philosophie
und wollen Maschinenlösungen aus
einer Hand vom Vorbrecher bis zur
Nachsiebanlage. Mit dem RM J110X betreten
wir nicht nur ein neues Geschäftsfeld,
sondern demonstrieren erneut unsere
Fähigkeit, Innovationen voranzutreiben.“
Mit diesem neuen mobilen Backenbrecher
erweitert Rubble Master seine
Produktpalette und bietet nun komplette
Brecher- und Siebanlagenlösungen für
verschiedenste Einsatzbereiche an. Um
den unterschiedlichen Anforderungen der
Anwender gerecht zu werden, sind diverse
28 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Rund 70 Kunden aus Europa und Nordamerika nutzten die Gelegenheit, um sich selbst ein Bild vom neuen RM J110X zu machen.
LOWATSCHEK & REGNER KG
A-2351 Wr. Neudorf | Gewerbestraße 3
offi ce@lowatschek-regner.at | www.lowatschek-regner.at
Ausstattungsoptionen verfügbar, die eine
präzise Anpassung der Maschine ermöglichen.
Mit der Wahlmöglichkeit zwischen
einem hydraulischen Antrieb und einem
Hybridantrieb für maximale Kraftstoffeinsparung
bietet der RM J110X Flexibilität
in der Energieversorgung und kann sogar
direkt an das Stromnetz angeschlossen
werden, was ihn zu einer zukunftsweisenden
Lösung in seinem Segment macht.
Rudolf Schöflinger, Rubble Master
Geschäftsführer und CSO, betont: „Der
RM J110X ist bereits verfügbar. Wir
produzieren in diesem Jahr rund 20 Stück,
von denen bereits die Hälfte verkauft ist.
Nach dem Start in Lateinamerika und der
aktuellen Markteinführung in Europa und
Nordamerika folgt eine weitere Präsentation
für Kunden und Händler in Südostasien.
Wir gehen davon aus, dass damit die
diesjährige Produktion ausverkauft ist. Ab
nächstem Jahr werden wir vom RM J110X
mindestens 50 Stück produzieren, sehr
wahrscheinlich aber deutlich mehr. Bei der
Konzeption des Backenbrechers haben wir
auf Stabilität und hohe Durchsatzleistung
geachtet. Dazu kommen natürlich die
Lowatschek & Regner KG
WWW.LOWATSCHEK-REGNER.AT
MASCHINEN + TECHNIK
Da Technologie und Nachhaltigkeit bei Rubble Master Hand in
Hand gehen, ist der RM J110X sowohl mit diesel-hydraulischem
Antrieb als auch als elektrifiziertes Hybridmodell verfügbar.
KEINEN CAT KÖNNEN
WIR UNS NICHT LEISTEN.
Unsere Stärken sind Tempo, Qualität und hohe Zuverlässigkeit – die wir mit einem starken Team und treuen Geschäftspartnern
bei jedem Auftrag immer wieder neu beweisen. Wir schaffen viel mit Zeppelin und Caterpillar, weil da einfach
alles passt, von der Maschine bis zum Service. Experimente können wir uns nicht leisten.
intelligenten Lösungen, die man mit
Rubble Master verbindet. Beispielsweise
sorgt die Überlastüberwachung dafür, dass
das System im Falle einer Blockade von
selbst aufmacht, die Blockade beseitigt
und selbsttätig wieder zu macht. Die
Spaltverstellung erfolgt vollautomatisch
per Knopfdruck und erlaubt die Anpassung
des Endprodukts bei laufendem
Betrieb. Die hier bei der Firma Schrefler
gezeigte Kombination des RM J110X mit
der mobilen Siebanlage RM H50X hybrid
ist eine der System-Lösungen, die von
unseren Kunden stark nachgefragt
werden, denn ein Antriebsaggregat
versorgt auch die ganze Peripherie mit
Energie. Dadurch sind enorme Einsparungen
bei den Treibstoffkosten möglich. Auch
sind sowohl der Backenbrecher als auch
die Siebanlage mit einem Automatikanlauf
ausgestattet. Bedient wird die ganze
Anlage direkt vom Bagger über die
Fernbedienung.“
Globale Expansion und
Investition in die Zukunft
Das Jahr 2022 schloss die RM Group mit
einem Gesamtumsatz von rund 232 Mio.
Euro und einem zweistelligen Plus ab.
Auch für 2023 waren die Auftragsbücher
gut gefüllt, besonders die Märkte in
Nord- und Südamerika performten sehr
gut. Trotz guter Stimmung zeigte sich
allerdings zuletzt auf Kundenseite eine
Zurückhaltung bei neuen Investitionen.
Als Gründe nennt Gerald Hanisch: „Die
aktuelle Zinslage, die angespannte
Rudolf Schöflinger (RM Geschäftsführer
und CSO) freut sich über die begeisterten
Rückmeldungen der Kunden nach der
Live-Vorführung des neuen RM J110X.
Wirtschaftssituation in Europa und die
seit 1. August 2023 gültige Ersatzbaustoffverordnung
in Deutschland haben die
Investitionsbereitschaft gebremst. Unser
Umsatz im Geschäftsjahr 2023 blieb
stabil. Wir sind zufrieden, aber nicht
euphorisch.“
Trotz dieser Herausforderungen blickt
Unternehmensgründer Gerald Hanisch
positiv in die Zukunft: „Wir exportieren in
110 Länder weltweit, treiben unsere
globale Expansionsstrategie weiter voran
und stellen so die Weichen für eine
erfolgreiche Zukunft. 2023 haben wir eine
eigene Niederlassung für den südostasiatischen
Markt in Singapur eröffnet, wir
investieren in weitere Produktionsstraßen
und errichten derzeit in Texas eine neue
lokale Firmenzentrale für den nordamerikanischen
Markt. Dort führen wir
sämtliche Bereiche vom Service- über das
Vertriebsteam bis hin zum Ersatzteil-
Management an einem Standort zusammen,
der auch für Trainings und die RM
Academy genutzt wird. Der Umzug ist im
zweiten Halbjahr geplant. Investitionen
wie diese sind Zeugnis unserer langfristigen
Strategie.“ Auch der im Oktober des
Vorjahres gestartete Bau einer neuen
Produktionshalle am Hauptsitz in Linz
geht in die finalen Züge.
In punkto Nachhaltigkeit will Rubble
Master auch selbst Vorbild sein: „In den
nächsten Jahren wollen wir am Standort
Linz energieautark sein“, bestätigt
Hanisch. Bestehende Konzepte wie
thermalaktive Bauelemente, die als
Heizung genutzt werden, sowie die
Niedrigenergie- und Passivbauweise
werden erweitert. Außerdem produziert
RM in Linz zukünftig Strom durch eine
Photovoltaik-Anlage. Diese wurde bereits
2023 installiert und in Betrieb genommen.
Durch zusätzliche Energiepuffer wird jene
Energie, die bei der Inbetriebnahme von
Anlagen freigesetzt wird, wieder rückgespeist
und am Standort wiederverwendet.
www.rubblemaster.com
Petra und Johannes Riedmüller, Eigentümer Riedmüller-Gruppe, Lassee
zeppelin-cat.at
30 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
AAB EISTERER
AAB Hydrasauger HS 5000: Effizienz für
Abbruchbaustellen und Recyclinghöfe
Der leistungsstarke Leichtgutsauger von AAB Eisterer sorgt mit durchdachter Technik
für maximale Ordnung und Sicherheit. Mit dem hochwertigen Schredder-Rad und dem
robusten Design setzt er neue Standards bei der Reinigung von Baustellen.
D
er AAB Hydrasauger HS 5000 wurde
entwickelt, um auf Abbruchbaustellen
und Recyclinghöfen Leichtstoffe von
anderen recycelbaren Materialien zu
trennen. Als hydraulisches Anbaugerät für
Bagger wird der Hydrauliksauger direkt
über die Hammerhydraulik betrieben.
Mit dem AAB Hydrasauger HS 5000 bietet die Firma AAB Eisterer eine effiziente Lösung,
um Leichtstoffe von anderen recycelbaren Materialien zu trennen. Sie werden in dem
hydraulischen Anbaugerät für Bagger durch ein leistungsstarkes Schredder-Rad zerkleinert
und schließlich in einem Container oder Big-Bag gesammelt. Der stabile Rahmen verfügt
nicht nur über Grabzähne, sondern auch über eine Schneide.
Dabei werden Leichtstoffe aufgesaugt,
durch ein leistungsstarkes Schredder-Rad
zerkleinert und schließlich in einem
Container oder Big-Bag gesammelt. So
lassen sich Fremdbelastungen auf
Abrissbaustellen oder Recyclinghöfen
durch Dämmungen, Styropor und Kunststoffe
minimieren. Herumfliegende
Leichtstoffe gehören somit der Vergangenheit
an. „Zudem erhöht der HS 5000 die
Arbeitssicherheit. Denn diese Materialien
müssen jetzt nicht mehr manuell von
Mitarbeitern, die zwischen schweren
Maschinen arbeiten, eingesammelt
werden“, bestätigt Herbert Eisterer,
Geschäftsführer von AAB Eisterer.
Robuste Konstruktion und
leistungsstarke Funktionen
Das Gewicht von 1.375 kg verdeutlicht,
wie robust die Konstruktion des Leichtstoffsaugers
ausgeführt ist. In Kombination
mit einem Arbeitsdruck von 250
bar erfüllt das Anbaugerät auch hohe
Ansprüche. Mit einem Ölvolumenstrom
von 230 l/min. und einer maximalen
Geschwindigkeit von 2.800 rpm liefert der
Hydrasauger beeindruckende Leistungswerte,
die eine schnelle und effiziente
Reinigung garantieren. Seine Saugrohrgröße
von 400 mm ermöglicht das problemlose
Aufsaugen von Materialien unterschiedlicher
Größe und Beschaffenheit.
Funktionelles Design für
langanhaltende Zuverlässigkeit
Der HS 5000 ist mit einem stabilen
Rahmen ausgestattet, der auf der einen
Seite mit Grabzähnen und auf der
anderen Seite mit einer Schneide versehen
ist. Diese Funktionen ermöglichen es dem
Sauger, das zu bearbeitende Material
gründlich zu durchsuchen und gröbere
Fremdkörper effizient zu zerkleinern. Die
Entleerung des Auffangkorbs erfolgt durch
eine hydraulisch bedienbare Klappe, die
eine einfache Wartung und Reinigung
gewährleistet.
„In einer Zeit, in der Effizienz und
Sicherheit oberste Priorität haben, ist der
Hydrasauger von AAB die ideale Lösung
für Unternehmen in der Recyclingbranche.
Für Recyclinghöfe oder größere Unternehmen
rentiert sich die Anschaffung des
Gerätes auf jeden Fall. Selbstverständlich
gibt es bei uns für den gelegentlichen
Bedarf auch eine attraktive Mietlösung
für den HS 5000“, bestätigt Herbert
Eisterer.
www.aab-eisterer.at
32 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
TOBROCO-GIANT
Giant glänzt im Bau und auf dem Hof
Der niederösterreichische Händler Januschkowetz
bietet alle Modelle von Tobroco-Giant an.
D
as vor über 60 Jahren gegründete
Familienunternehmen Januschkowetz
GesmbH in Ennsbach bietet seinen
Kunden in Niederösterreich und Teilen
des Burgenlandes ein breit gefächertes
Angebot an Maschinen sowie Zubehör und
arbeitet mit führenden Marken zusammen.
Dazu gehören seit 2010 auch die
Maschinen von Tobroco-Giant, seit 2021
als A-Händler mit direktem Kontakt in die
Zentrale des niederländischen Herstellers.
Die Schwerpunkte der insgesamt 16
Mitarbeiter liegen auf Kundenbetreuung,
Verkauf und After Sales Service.
Geschäftsführer und Vertriebsleiter
Martin Dorfer erklärt: „Unser Unternehmen
steht für exzellenten Service, gute
Erreichbarkeit und bietet einen sehr guten
Kundendienst vor Ort. Unsere Mitarbeiter
sind in voll ausgestatteten Service-Bussen
unterwegs, um Reparaturen schnell und
MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN
RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN
HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER
Gruppe
unkompliziert vor Ort
durchführen zu können.“
Dementsprechend sei es auch
wichtig, dass die jeweiligen
Lieferanten schnell weiterhelfen,
wenn der Service
einmal nicht weiterkomme,
was bei Tobroco-Giant immer
gut funktioniere.
In der letzten Zeit haben sich
der G2300 und der G2500 als
beliebteste Modelle gezeigt
und der Mini Teleskoplader
GT5048 (vormals Tendo)
könne gar als Verkaufsschlager bezeichnet
werden, da seine Hubkraft und Hubhöhe
in Verbindung mit den kompakten
Abmaßen sehr gefragt seien. Martin
Dorfer erklärt, was die Giant-Maschinen
besonders macht: „Die große Hubkraft und
die hohen Kipplasten sind die allergrößten
PERFORMANCE IN EVERY DETAIL
VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
Überzeugt von Giant (von
links): Vertriebsspezialist Wolfgang
Zeitlberger und Geschäftsführer
Martin Dorfer von der Firma Januschkowetz
sorgen für gute Beratung
und verlässlichen Service.
Vorteile der Giants, damit heben wir uns
in der Landwirtschaft von den anderen
Mitbewerbern ab. Dazu starke Achsen und
ein fast unschlagbarer Motor, das ist eine
Top-Ausstattung, die wir hier unseren
Kunden anbieten können!“
www.januschkowetz.at
www.mineraltech.at
mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at
mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Komatsu Großgeräte spielen
im Abbaubetrieb am Steirischen
Erzberg seit rund 25
Jahren eine wichtige Rolle. Im
Zuge der laufenden Modernisierung
des Fuhrparks durch
die VA Erzberg erfolgte Anfang
März die Übergabe eines neuen
Starrrahmen-Muldenkippers
HD785-8 mit effizientem EU
Stufe V Motor, zu der die
Spitzen der Firmen Kuhn und
Komatsu Europe angereist
waren. Neben der Effizienz
steht aber auch die Sicherheit
im Fokus: Der bewährte Radlader
WA470, der in Gefahrenbereichen
mit Funkfernsteuerung
zum Einsatz kam, wurde
durch einen neuen WA475-10
mit Funkfernsteuerung ersetzt.
Komatsu Großgeräte der neuesten
Generation im Ladespiel: Der Komatsu
WA800-8 belädt den neuen
Muldenkipper HD785-8.
welche Geräte die entsprechende Leistung
bringen und sich auch durch eine hohe
Verfügbarkeit auszeichnen. Aus diesem
Grund haben wir uns bei der jüngsten
Großinvestition wieder für die Marke
Komatsu entschieden. Die Partnerschaft
mit der Firma Kuhn besteht seit mehr als
20 Jahren und ist geprägt von einer sehr
guten Vertrauensbasis. Von der Beratung
über den Zusammenbau der Großgeräte,
der sehr gut funktioniert, bis hin zur
Service-Mannschaft werden wir durch die
Firma Kuhn ausgezeichnet betreut. Auch
sind wir stolz darauf, dass wir auf Basis
einer Vereinbarung mit den Firmen Kuhn
und Komatsu sowohl die Muldenkörper
als auch die Schaufeln der großen Radlader
in unserer Werkstatt selbst aus
hochwertigem Verschleißstahl fertigen.“
Aktuell kommen am Steirischen
Erzberg zehn Komatsu Starrrahmen-
Muldenkipper inklusive der zwei umgebauten
Besucher SLKW´s und einem
KUHN
VA Erzberg: Dienstantritt für ersten HD785-8
und Radlader WA475-10 mit Funkfernsteuerung
D
ie Rohstoffgewinnung am Steirischen
Erzberg stellt Mensch und Maschine
vor große Herausforderungen: Jahr für
Jahr gewinnt die VA Erzberg GmbH hier
rund 13 Mio. t Gestein. Der Abbau erfolgt
an mehr als 330 Tagen pro Jahr im 24 h
Dauerbetrieb und auch unter extremen
klimatischen Bedingungen. Im Anschluss
an den mehrstufigen Aufbereitungsprozess,
der unter Einsatz modernster
Technik erfolgt, werden etwa 3,3 Mio. t
hochwertige Rohstoffe an die voestalpine
in Linz und Donawitz zur Roheisenerzeugung
geliefert. Inklusive der touristischen
Bereiche finden rund 250 Personen am
Standort Beschäftigung.
DI Josef Pappenreiter, technischer
Geschäftsführer der VA Erzberg, erklärt:
„Wir investieren nicht nur regelmäßig in
unseren Fuhrpark, sondern auch in
qualitätsverbessernde Maßnahmen.
Beispielsweise haben wir die Feinkornaufbereitung
erneuert, setzen in der Dichtesortierung
neueste Technik ein und
haben die Qualität im Feinstkorn-Bereich
weiter verbessert. Durch diese massiven
Investitionen, unter anderem auch in die
Onlineanalytik, können wir sehr gezielt
die unterschiedlichen Qualitätsparameter
steuern. Das sind alles wichtige Dinge,
damit wir für unsere Kunden die Qualitätsstandards
bestens einhalten können
– inklusive der Just-in-time Lieferung. Für
die unterbrechungsfreie Versorgung der
Aufbereitung kommt unserem Fuhrpark
natürlich eine besondere Bedeutung zu.
Wir achten daher sehr genau darauf,
Der neue HD785-8 bietet mit seiner ergonomischen Fahrerkabine nicht nur
mehr Qualität für den Fahrer, sondern verfügt auch über zahlreiche Sicherheitssysteme
und einen effizienten Motor gemäß EU Stufe V. Die älteren HD785-7
bewähren sich bis 60.000 Betriebsstunden bei einer Verfügbarkeit von 90%.
Anfang März erfolgte die Übergabe des neuen
Komatsu Muldenkippers HD785-8 und des neuen
WA475-10 mit Funkfernsteuerung (von links):
Christian Treml (GF – VA Erzberg GmbH), Peter
Schimek (Betriebsassistent – VA Erzberg GmbH),
Josef Pappenreiter (GF – VA Erzberg GmbH),
Florian Wabra (Instandhaltung – VA Erzberg
GmbH), Tadashi Maeda (Managing Director & CEO
– Komatsu Europe International n.v.), Martin Cepp
(Fahrer - VA Erzberg GmbH), Stefan Kuhn (GF –
Kuhn Baumaschinen GmbH), Marco Zaunschirm
(Fahrer – VA Erzberg GmbH), Göksel Güner (Chief
Operating Officer COO – Komatsu Europe), Nedo
Pleic (Regional Manager European Distribution
Management – Komatsu) und Christian Moser
(Verkaufsleiter – Kuhn Baumaschinen GmbH).
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34 MAI 2024
BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 35
MASCHINEN + TECHNIK
kombinierten Streu- und Wasserwagen
(über beide Sonderfahrzeuge wurde
bereits in einer früheren Ausgabe des
Baublatts berichtet) zum Einsatz. Bei
neun Geräten handelt es sich um Muldenkipper
der Serie HD785-7. Der jüngste
Neuzugang, ein Muldenkipper HD785-8
der neuesten Generation, ersetzt einen
älteren Muldenkipper HD785 mit rund
60.000 Betriebsstunden – eine Leistung,
die auch für das Team der VA Erzberg
einen neuen Spitzenwert darstellt!
Aufgrund des guten Zustands der alten
HD785, die bei 30.000 Betriebsstunden
einer Generalüberholung unterzogen
wurden, prüft das Team der VA Erzberg
zurzeit, ob es technisch-wirtschaftlich
sinnvoll ist, eine neuerliche Generalüberholung
für weitere 30.000 Stunden
durchzuführen.
Ein anderer Komatsu HD785-7
Muldenkipper, der ebenfalls 60.000
Betriebsstunden aufwies, wurde in den
letzten Jahren sehr erfolgreich in ein
innovatives Multifunktions-Fahrzeug
umgebaut, das unter der Federführung des
Technischen Büros der VA Erzberg
entwickelt wurde. Dank eines Wechselaufbaus
kann das Fahrzeug im Winter als
Streuwagen und im Sommer als Wasserwagen
eingesetzt werden. Als Reserve
stehen zwei HD985 zur Verfügung, die
allerdings nur noch für Nebenarbeiten
zum Einsatz kommen.
Weiters gingen im Mai 2023 die beiden
Haulys in den Ruhestand. Rund 30 Jahre
hatten sie die Besucherinnen und Besucher
durch den Abbaubetrieb transportiert.
Als Nachfolger wurden zwei
Komatsu HD785-7 Muldenkipper umgerüstet,
die mit rund 50.000 Betriebsstunden
aus dem Produktionsbetrieb ausgeschieden
wurden.
DI Pappenreiter betont: „Wir haben bei
den Komatsu Muldenkippern bis zu
60.000 Betriebsstunden eine Verfügbarkeit
von über 90%. Eine wichtige Basis dafür
ist der vorbeugende Tausch von Komponenten,
den wir in enger Abstimmung mit
der Firma Kuhn durchführen.“
Im Zusammenspiel mit der Muldenkipper-Flotte
zählen auch die fünf Komatsu
WA800 Radlader zu den Leistungsträgern
im Betrieb. Der jüngste WA800-8 trat im
Frühjahr 2022 seinen Dienst an, damals
gemeinsam mit dem neuen Komatsu
Großbagger PC1250-11, der ein Betriebsgewicht
von rund 118 t aufweist. Der
WA800-8 ist ausgerüstet mit einem von
Komatsu selbst entwickelten und hergestellten
Stufe V Motor und Abgasnachbehandlungssystem.
Der Radlader besitzt
zwei Dieselpartikelfilter, zwei Turbolader
mit variabler Geometrie, eine gekühlte
Heavy-Duty-Abgasrückführung, eine neue
Motorsteuerung, eine Kurbelgehäuseentlüftung
und benötigt kein AdBlue. Zu den
Stärken des WA800-8 zählt auch seine
geräumige Kabine, in der ein zweiter Sitz
bei Schulungen gute Dienste leistet.
Der im direkten Vergleich zum
WA800-8 beinahe klein wirkende Radlader
WA475-10 mit Funkfernsteuerung trat
zeitgleich mit dem neuen Muldenkipper
HD785-8 seinen Dienst am Erzberg an. Er
erledigt Arbeiten in den Gefährdungsbereichen
des Tagbaus, ohne dass sich ein
Mitarbeiter diesen Bereichen nähern
muss. Mit dem Vorgänger-Modell von
Komatsu sammelte das Team der VA
Erzberg bereits über viele Jahre Erfahrungen
über den mannlosen Geräte-Einsatz,
etwa bei Arbeiten unter der Bruchwand.
Dank der Funkfernsteuerung steht der
Fahrer außerhalb vom Gerät in einem
gesicherten Bereich.
Neuer Muldenkipper HD785-8
Für den Einsatz in Minen und
Steinbrüchen verfügt der HD785-8 über
einen leistungsstarken SAA12V140E-
7-Motor gemäß EU Stufe V (849 kW/
1.154 PS) sowie eine Nutzlast von 100 t.
Das Abgasnachbehandlungssystem ist mit
dualen Dieselpartikelfiltern von Komatsu
(KDPF) ausgestattet. Die Regenerierung
erfolgt passiv – der Fahrer muss sie
weder starten noch seine Arbeit dafür
unterbrechen. Zudem besitzt die
Maschine kein SCR-Modul zur selektiven
katalytischen Reduktion; somit wird
Der neue Komatsu Radlader
WA475 kommt mit
Funkfernsteuerung auch
für Arbeiten in den
Gefährdungsbereichen
des Tagbaus zum Einsatz,
ohne dass sich ein
Mitarbeiter diesen
Bereichen nähern
muss.
Im direkten Vergleich wird
der Größenunterschied
zwischen den Radladern
WA800-8 und WA475-10
deutlich sichtbar.
auch kein DEF/AdBlue benötigt.
Der HD785-8 besitzt ein Automatikgetriebe
mit sieben Gängen und zwei
wählbaren Rückwärtsgängen. Dieses
sogenannte K-ATOMiCS-Getriebe
(Komatsu Advanced Transmission with
Optimum Modulation Control System)
sorgt für sanfte Kupplungsvorgänge und
somit für komfortables Fahren mit
geringeren Materialverlusten. Der
HD785-8 bietet eine starke Beschleunigung
an Steigungen und gleichzeitig ein
gutes Fahr- und Bremsverhalten bergab
durch die ölgekühlten Lamellenbremsen
an allen vier Rädern.
Durch seinen Wenderadius von nur
10,1 m ist der HD785-8 sehr wendig und
lässt sich gut zur Be- und Entladeposition
steuern.
Sicherheit hat bei Komatsu oberste
Priorität. Deswegen ist der HD785-8E0
mit LED-Scheinwerfern sowie vom Boden
aus erreichbaren Trennschaltern für
Batterie, Anlasser und Maschine ausgerüstet.
Die neu entwickelte Treppe
ermöglicht einen sicheren Zugang zur
Fahrerkabine. Für gesteigerte Sicherheit
gehört KomVision von Komatsu zur
Standardausrüstung. Auf dem Bildschirm
des Monitorsystems wird in Echtzeit die
Umgebung der Maschine aus der Vogelperspektive
angezeigt. So sind auch tote
Winkel am Heck und an den Seiten der
Maschine einsehbar.
www.vaerzberg.at | www.kuhn.at
www.komatsu.eu
36 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
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WIRTGEN GROUP
Technology Days 2024 im Zeichen
von Digitalisierung und Nachhaltigkeit
2.700 Gäste aus über 100 Ländern folgten Mitte April der Einladung nach Göppingen zu
den Wirtgen Group Technologietagen 2024. Die zweitägige Veranstaltung im Stammwerk
der Kleemann GmbH stand im Zeichen von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unter
dem Motto „Smarter. Safer. More Sustainable.“ demonstrierte die Unternehmensgruppe
Maschinen und Technologien, mit denen Bauprojekte erfolgreich realisiert werden können.
Z
ahlreiche innovative Systeme und
Lösungen, darunter elf Weltneuheiten,
und eine klare Vision vom Straßenbau der
Zukunft: damit beeindruckte die Wirtgen
Group die Fachwelt beim internationalen
Branchentreff und zeigte, dass die neuen
Entwicklungen auf die Herausforderungen
unserer Zeit ausgerichtet wurden.
„Innovation ist Teil unserer DNA. Aus
den Rückmeldungen unserer Kunden
Wirtgen Österreich Geschäftsführer Martin Friedl
(4. von links) betreute mit seinem Team die
Besuchergruppe aus Österreich.
wissen wir, dass die Märkte vermehrt
intelligente, sichere und nachhaltige
Lösungen benötigen. Darauf haben wir
uns konzentriert und präsentieren
modernste Maschinen-Technologien sowie
In verschiedenen Live-Anwendungen präsentierte die Wirtgen
Group, wie der zielgerichtete Einsatz von Technologien zu vorhersehbaren
Ergebnissen, zu mehr Präzision, höherer Qualität
der Ergebnisse und einem geringeren Materialverbrauch führt.
Von links: Alexander Knam (Geschäftsführer der Kleemann GmbH) und
Dr. Volker Knickel (CEO der Wirtgen Group) gaben unter anderem
Einblicke in die Ziele der Unternehmensgruppe.
digitale Lösungen, mit denen wir
unsere Kunden bei der digitalen
Transformation unterstützen.
Dabei legen wir Wert auf ganzheitliche
Lösungen für deren
Bauprojekte – von der Planung
bis zur Dokumentation und
Analyse“, sagt Dr. Volker Knickel,
CEO Wirtgen Group.
Maschinenausstellung
mit 11 Weltpremieren
Anhand der knapp 70 Exponate
für unterschiedliche Anwendungsszenarien
zeigten Wirtgen,
Vögele, Hamm, Kleemann,
Benninghoven, Ciber und John
Deere mit welchen konkreten
Lösungen sie die Branche
begleiten werden auf dem Weg zu
mehr Digitalisierung und
Automatisierung im Straßenbau
und der Materialaufbereitung.
Besonders groß war das
Interesse an den Weltpremieren.
Dazu gehört der Asphaltfertiger
Super 1800-5i von Vögele aus der
„Strich-5“-Generation, der mit
cleveren Automatisierungsfunktionen,
mehr Komfort und einem
optimierten Antrieb überzeugt.
Hamm zeigte insgesamt vier
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38 BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 39
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Neuheiten, darunter einen Walzenzug der
Serie HC mit neuartiger VA-Bandage. Mit
dem Verdichtungsassistenten Smart
Compact ermöglichen die VA-Walzenzüge
eine automatische Verdichtung auf
Zielwert. Der Rock Crusher WRC 240i, der
das Produktportfolio der radmobilen
Bodenstabilisierer von Wirtgen erweitert,
demonstrierte mit seinem satellitengestützten
AutoTrac System, wie die
Aufbereitung von Böden im Straßen- und
Wegebau mit weniger Material und
schneller erfolgen kann.
Für die Materialaufbereitung präsentierte
Gastgeber Kleemann mit der MSS
502(i) EVO eine neue Grobstücksiebanlage,
die auch rein elektrisch betrieben
werden kann. Der größte Hebel bei der
Reduzierung der CO2-Emissionen liegt in
der Asphaltherstellung. Hier stellte die
Unternehmensgruppe erstmals die neue
Brenner-Generation von Benninghoven
vor, mit der sich bis zu vier verschiedene
Brennstoffe gleichzeitig nutzen lassen. So
kann die Asphaltmischanlage flexibel mit
dem passenden Energieträger betrieben
werden – u. a. erstmals auch zu 100% mit
grünem Wasserstoff.
Branchenexperten referieren über
zukunftsweisende Technologien
International anerkannte Experten und
Spezialisten der Wirtgen Group gaben aus
erster Hand Einblicke in die Technologien
der Zukunft. Im Vortragsblock zum
Themenfeld Nachhaltigkeit teilten sie ihre
Erfahrungen und ihr Wissen u. a. über den
Weg zur nachhaltigen Bauwirtschaft, die
CO2-Einsparpotenziale beim Recycling von
Heißasphalt und Kaltrecycling oder
vollelektrische Antriebslösungen neuer
Brech- und Siebanlagen.
Im Themenkomplex Digitalisierung
stellten Spezialisten der Wirtgen Group
vor, wie das Unternehmen seine Kunden
im Zuge der digitalen Transformation
unterstützen kann. Dabei wird das John
Deere Operations Center für Baumaschinen
die zentrale Plattform für digitale
Lösungen zum Management kompletter
Baustellen – jederzeit und überall,
einschließlich Planung, Monitoring,
Analyse und Instandhaltung. Damit wird
das Operations Center zur Schnittstelle
zwischen Bedienern und Maschinen auf
der Baustelle sowie dem Büro von Baustellenleitern
und Disponenten – und dem
Werkstattleiter.
Doch was bedeutet das konkret in der
Praxis? Kunden profitieren beispielsweise
von einer hohen Prozesssicherheit dank
planbarer Maschinenverfügbarkeit. Durch
umfassende und unmittelbar verfügbare
Informationen können Projektverantwortliche
und Maschinenbediener optimale
Der neue Super 1800-5(i) stieß auf großes Interesse. Sein äußerst breites Anwendungsspektrum,
seine hohe Motorleistung und Einbaukapazität verbindet der Super 1800-5(i)
mit den neuen Strich-5-Technologien.
Entscheidungen treffen. Eine höhere
Automatisierung der Prozesse und der
Einsatz von Maschinenassistenz-Systemen
führt nicht nur zur Steigerung der
Produktivität, da sich der Bediener zu
100% auf den Baufortschritt konzentrieren
kann, sondern auch zu einem effizienten
Einsatz personeller Ressourcen. Die
Präzision und damit die Qualität der
Arbeiten erhöht sich ebenfalls, wodurch
Nacharbeiten vermieden und Materialund
Einsatzkosten eingespart werden.
Das breite Spektrum und der Tiefgang
der Vorträge unterstrich: Die Wirtgen
Group hat einen Fahrplan, wie sie Kunden
durch zuverlässige digitale Produkt-,
System- und Servicelösungen bei der
Nutzung ihrer Produktions-Systeme
unterstützt und damit auch die digitale
Transformation der Branche entscheidend
vorantreibt.
„Do More with Less“: Produktions-
System-Lösungen im Live-Einsatz
Das größte ökologische und auch ökonomische
Potenzial liegt in Summe im gesamten
Bauprozess. Wie die Production
System Lösungen der Wirtgen Group dazu
beitragen, zeigte sich in verschiedenen
Live-Anwendungen – u. a. bei der Nutzung
von temperaturabgesenktem Asphalt,
beim Beton- und Asphalt-Recycling oder in
Die neue mobile
Grobstücksiebanlage
MSS 502(i)
EVO überzeugt
mit einer Aufgabeleistung
von
bis zu 350 t/h im
Naturstein und
im Recycling.
der Bodenstabilisierung. Der zielgerichtete
Einsatz von Technologien führt zu mehr
Präzision, höherer Qualität der Ergebnisse
und einem geringeren Materialverbrauch.
Anders formuliert: Do More with Less
– Smarter, Safer and more Sustainable.
„Unsere Kunden können so mit einem
geringeren Ressourceneinsatz mehr
Bauprojekte durchführen, mehr Infrastruktur
bauen und Instand setzen und
gleichzeitig profitabler sein“, so Knickel.
Zugleich betonte er, dass digitale Assistenzsysteme
und die Automatisierung von
Prozessen auch dazu beitragen, dem
Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken:
„Damit werden auch die
weniger erfahrenen Bediener in die Lage
versetzt, Ergebnisse in derselben Qualität
wie ein erfahrener Experte zu erzielen.“
Darüber hinaus schaffen Telematik-
Lösungen für die Kunden mehr Transparenz
über den Zustand ihrer Flotten, um
den Service an den Maschinen proaktiv
und damit noch zielgerichteter durchführen
zu können.
Blick hinter die Kulissen:
Kleemann öffnet Werkstore
Spannende Einblicke erhielt das Fachpublikum
auch beim Rundgang durch die
Produktionshallen von Gastgeber Kleemann.
Das hochspezialisierte Werk wurde
An den aufwändigen Show-Einlagen wurde
eineinhalb Jahre gearbeitet. Sie standen im
Zeichen einer klaren Botschaft: Das
Know-how der Ingenieure in den technischen
Entwicklungsabteilungen kann einen
wichtigen Beitrag zur Lösung unserer
aktuellen Probleme leisten.
seit dem Neubau 2009 sukzessive
erweitert und im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie
wie alle Wirtgen Group
Werke für den nachhaltigen Betrieb ausgelegt.
Heute zählt das Kleemann Werk zu
den modernsten Produktionsstätten für
die Fertigung von Brech- und Siebanlagen.
So zeigten sich viele Besucher nicht
zuletzt von den komplexen Bearbeitungszentren
beeindruckt, in denen die Kernkomponenten
der Kleemann Anlagen mit
höchster Präzision hergestellt werden.
„In den vergangenen Jahren haben wir
unser Produktportfolio zielgerichtet
erweitert und bieten heute für jede
Anwendung adäquate Lösungen, egal ob
beim Recycling oder in der Natursteinaufbereitung.
Dafür haben wir u. a. in die
Vergrößerung der Produktionskapazitäten
sowie die Optimierung unserer Montage-
oder Logistikprozesse investiert“,
beschreibt Kleemann Geschäftsführer
Alexander Knam die Entwicklung am
Standort Göppingen. Den Spezialisten für
die Materialaufbereitung sieht er für die
Zukunft optimal aufgestellt: „Wir haben
Hier geht’s
zum Video:
damit die Grundlage geschaffen, unsere
Produkte und Technologien weiterhin
unter idealen Bedingungen zu fertigen,
nämlich nachhaltig und effizient“, so
Knam.
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40 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
1
4
BRIDGESTONE
Optimal gerüstet für die Herausforderungen
in der Kreislaufwirtschaft und im Sägewerk
V
erantwortung für die Umwelt zu
übernehmen stellt nicht nur die
herstellende Industrie vor immer neue
Herausforderungen – vielmehr beginnt
nachhaltige Wirtschaft dort, wo innovative
Verfahren in der Produktion Hand in Hand
mit der Entsorgung gehen. Als starker
mittelständiger Betrieb der Umweltsanierung
sowie Recycling- und Entsorgungswirtschaft
hat sich die MUEG Mitteldeutsche
Umwelt- und Entsorgung GmbH seit
der Gründung 1990 im sachsen-anhaltischen
Braunsbedra auf das Arbeiten mit
sich stetig verändernden Rahmenbedingungen
bei Materialien und Bodenverhältnissen
spezialisiert. Das Sägewerk Ing.
Andreas Brandstätter in Kirchbach/Gailtal
in Kärnten konzentriert sich hingegen auf
die Produktion hochwertiger Schnitthölzer.
Der Einsatz von Produkten aus dem
Firestone und Bridgestone OTR-Segment
erweist sich hierfür als ideale Voraussetzung
für eine optimale Leistungserbringung.
Denn an die Bereifung der Fahrzeuge
der Unternehmen werden höchste
Anforderungen gestellt – ob durch die
3
2
1+2 Für die Bereifung ihrer Radlader
setzt die deutsche Firma MUEG
als Entsorgungs- und Recycling-
Spezialist vertrauensvoll auf den
Firestone Multi Block T, denn der
Reifen bietet den Radladern auch
auf losem Untergrund und bei
starker Steigung bestmögliches
Fahrverhalten. 3 Von links: Marcus
Hoppert (Bezirksleiter OTR-Reifen
Ost, Bridgestone Central Europe);
Jens Eichhorn (Leiter Gipsanlage)
und Rico Antoniewicz (Fuhrparkmanagement,
beide MUEG Mitteldeutsche
Umwelt- und Entsorgung
GmbH). 4 Der Bridgestone L5
VSDT sorgt für Traktion auf allen
Böden und Untergründen.
Das Sägewerk Ing. Andreas Brandstätter
in Kirchbach im Gailtal und das in der
Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft
tätige deutsche Unternehmen MUEG sind
gute Beispiele dafür, wie Industrieunternehmen
auf die Leistung der Reifen von
Bridgestone und Firestone vertrauen.
Beschaffenheit des Untergrunds oder bei
Kontakt mit Chemikalien.
Alle drei Unternehmen verfolgen
engagiert ihre Ziele, um aktiv zur Gestaltung
einer zukunftsfähigen Gesellschaft
beizutragen. Indem MUEG nachhaltige
Recycling- und Entsorgungsprozesse
vorantreibt, das Sägewerk Brandstätter
Baustoffe aus nachwachsenden Ressourcen
anbietet und der Premiumreifenhersteller
sich mit dem Bridgestone E8 Commitment
zur Realisierung nachhaltiger Mobilitätslösungen
verpflichtet hat, arbeiten alle drei
an einer funktionierenden und zukunftsweisenden
Kreislaufwirtschaft.
Durch die langjährige Erfahrung des
Unternehmens weiß Rico Antoniewicz,
Fuhrparkmanager der MUEG, die
Qualitäten eines guten Reifens zu schätzen
und auf welche Eigenschaften es im Einsatz
ankommt: „Wir brauchen für unsere Branche
einen zuverlässigen Partner – und den haben
wir sowohl mit Firestone als auch mit
Bridgestone gefunden. Die OTR-Reifen
überzeugen mit ihrem Gesamtpaket. Neben
bestmöglichen Performances in Traktion,
Standsicherheit und Selbstreinigung haben
sie sich während unserer Tätigkeit als die
widerstandsfähigsten und stabilsten Reifen
erwiesen. Die Produkte von Firestone passen
perfekt zu unseren vielseitigen Anforderungen.“
Auch die hohe Laufleistung der Reifen
ermöglicht dem Betrieb eine reibungslose
Maschinenumsetzung auf einen anderen der
insgesamt 13 Standorte.
Für die Bereifung ihrer Radlader setzt
MUEG sowohl auf die Firestone Multi Block
T als auch auf die Bridgestone VSDT Reifen
in den Dimensionen 20.5R25, 23.5R25 und
26.5R25.
Der Bridgestone VSDT zeichnet sich
durch eine hervorragende Schnittresistenz
an der Lauffläche und der Seitenwand aus,
weshalb er sich besonders für den Abtransport
von Bauschutt eignet. Durch seine
Robustheit wirkt der VSDT gleichzeitig
unerwarteten Schäden entgegen und
begrenzt das Risiko für Ausfallzeiten der
Maschine. Auch wenn der VSDT schon 75%
abgefahren ist, die hohe Traktion bleibt.
Die MBT-Reifen der Marke Firestone
wurden insbesondere für einen flexiblen
Baustelleneinsatz konzipiert und überzeugen
durch ihre solide Performance. „Der
Firestone Multi Block T ist ein Reifen, der
einfach funktioniert“, ergänzt Antoniewicz.
Durch seine Zuverlässigkeit bietet er die
ideale Unterstützung für
einen sorglosen Alltag trotz
der sich stetig wandelnden
Arbeitsprozesse. „Bei der
Entwicklung stand für uns
klar die Vielseitigkeit und
Verlässlichkeit des Reifens im
Vordergrund“, betont
Christoph Frost, Director
Commercial Products
Bridgestone Central Europe.
„Das nicht-laufrichtungsgebundene
Profildesign des
Firestone Multi Block T sorgt
zudem für einen gleichmäßigen
Verschleiß. So wird
langfristig eine bestmögliche
Traktion durch das offene
Schulterdesign gewährleistet.“
Die Leistungseigenschaften
des Firestone Multi Block T überzeugen
nicht nur in der Recyclingbranche, sondern
auch im Sägewerk und im Holzhandel. Das
Sägewerk Ing. Andreas Brandstätter setzt
den Reifen in den Dimensionen 20.5 R25 für
seine Radlader ein. Trotz unebenem Untergrund
und schweren Witterungsverhältnissen
sorgt der Firestone Multi Block T für
verbesserte Traktion. Das robuste Profildesign
steigert auch unter den schwierigen
Bedingungen im Sägewerk die Langlebigkeit
des Reifens.
Stabilität und Zuverlässigkeit in der
Bereifung und der Partnerschaft
„Neben dem überzeugenden Gesamtpaket
und der guten Verfügbarkeit der Produkte
ist nicht zuletzt die gute Betreuung durch
den Bridgestone Außendienst ein ausschlaggebendes
Kaufargument gewesen. Aufgrund
der langjährigen Erfahrung unseres
Ansprechpartners und der zielgerichteten
kostenoptimierenden Beratung fühlen wir
uns einfach gut aufgehoben“, erklärt Rico
Antoniewicz. Bridgestone begleitet MUEG
somit nicht nur während ihrer operativen
Arbeiten, sondern steht ihr auch in der
Planung und Umsetzung neuer Fuhrparkmanagementlösungen
zur Seite.
„Neben einem halbjährlichen Reifenservicebericht
mit Bedarfsanalyse seitens
Bridgestone haben wir gemeinsam bereits
einen erfolgreichen Wechsel von Bridgestone
L4 Reifen mit Polyurethan-Füllung auf eine
Bridgestone L5 Luftbereifung durchgeführt“,
berichtet Antoniewicz weiter. „Dadurch
konnten wir nicht nur den Kostenfaktor der
Reifen senken, sondern auch die Maschinenbelastung
durch die Gewichtsreduzierung
minimieren.“ Das zukunftsorientierte
Denken auf der Grundlage von langjährigem
Know-how prägt beide Unternehmen und
zeichnet ihre enge Partnerschaft aus.
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42 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 43
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WK 60 von MWT den
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Jahren Maßstäbe in der Transportlogistik
mit ihrer eichfähigen Klasse III und
IIII. Durch präzise Wiegedaten in Echtzeit
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eine effiziente Verwiegung vor Ort, ohne
den Umweg zur nächsten Fahrzeugwaage.
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nicht nur den Beladungsprozess, sondern
revolutioniert auch die Fahrzeugnutzung,
indem sie eine schnellere Ladung ermöglicht
und somit die Wirtschaftlichkeit der
Flotte steigert. Die mobilen Wiegesysteme
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von bis zu 30 t Zuladung und automatischer
Kompensation von Fahrzeugschrägstellungen
eine präzise Erfassung und
Bewertung von Transportmassen. „Die
Aufbauverwiegung kann aufgrund ihrer
Eichfähigkeit in den Klassen III und IIII
auch im rechtsgeschäftlichen Verkehr
eingesetzt werden. Außerdem verfügt sie
mit einem Anzeigensprung von 10/20 kg.
Dies ermöglicht eine schnellere Erkennung
von Optimierungspotenzialen im
Betriebsablauf und eine maßgeschneiderte
Beratung der Kunden“, bestätigt
Günter Schmalnauer, Geschäftsführer von
MWT.
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sich durch ihre lange Lebensdauer,
wartungsarme Bedienung und hohe
Genauigkeit aus. Im Vergleich zu stationären
Waagen ermitteln mobile Waagen
das Transportgewicht bereits beim
Beladen, was zu einer sofortigen Kostenübersicht
für den Fahrer führt. Dies
vermeidet Über- und Unterladungen und
spart unnötige Fahrtzeiten zur stationären
Waage ein. Gleichzeitig wird der
Verschleiß minimiert. Das mobile Wiegesystem
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Generation, die kostengünstigere Alternative
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gleichzeitig ortsunabhängig einsetzbar ist.
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eingespart, und die drahtlose Datenübertragung
in das Warenwirtschaftssystem
optimiert das Datenmanagement. Die
einfache Bedienung ermöglicht eine
intuitive Nutzung, vergleichbar mit der
von Smartphones oder Tablets. Die
grafische Gewichtsanzeige in der Führerkabine
und die entsprechende Softwarelösung
machen alle wichtigen Wiegefunktionen
und Daten wie Gewicht, Material,
Datum und Ort auf einen Blick verfügbar.
Die robuste Wiegeelektronik WK 60
von MWT ist selbst für den anspruchsvollsten
Einsatz unter rauen Bedingungen
geeignet. Mit individuellen Auswertungsfunktionen
und einer präzisen
Verwiegung der Materialströme bietet sie
entscheidende Vorteile. Die wirtschaftliche
Möglichkeit, Güter noch vor der Beladung
zu wiegen und Transportfahrzeuge vor
Überlastungen zu schützen, macht sie zu
einer unverzichtbaren Lösung für die
Transportbranche.
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Gebrauchtmaschine des Monats Cat Radlader Cat 918M
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Kraftvoll: Der Kettenbagger der
Firma Rupert Seer ist mit einem
Tiltrotator R6 für Bagger mit
einem Dienstgewicht von bis zu
24 t ausgestattet. Mit dem
robusten Gespann und dem
Rototilt-Tieflöffel lässt sich ein
schwerer Felsbrocken
punktgenau umsetzen.
ROTOTILT
Überzeugende Technik und
hervorragende Betreuung
Die Firma Rupert Seer Erdbau mit Sitz im österreichischen Hüttschlag vertraut bei
ihren Projekten im Straßen- und Wegebau auf Lösungen des Tiltrotator- und Anbaugeräte-
Spezialisten Rototilt. Inhaber Chris Gruber berichtet, welche Vorteile die Technik des
schwedischen Herstellers bietet und warum die Marke Rototilt für ihn „einfach top“ ist.
G
rubers aktueller Einsatzort befindet
sich in einem Bachbett in St. Johann
im Pongau, wo er mit seinem Hitachi-
Kettenbagger ZX225 das Bett verbreitert
und das Ufer stabilisiert. Gezielt versetzt
er mithilfe des Tieflöffels einen gut 1 m 3
großen Felsbrocken. Dieser fungiert im
fließenden Bach als temporärer Stauwehr,
um Beton punktgenau und materialschonend
einsetzen zu können. Dass sich der
Findling so präzise wie mit der Hand
versetzen lässt und die Böschung so
feinfühlig bearbeitet werden kann, ist der
Ausstattung des Baggers zu verdanken.
Ausgerüstet ist er mit einem Sandwich
aus Rototilt QuickChange MCQC70-55
und QC70-55 am Tiltrotator R6.
„Es ist eine große Erleichterung, den
Bagger bei Baustellen mit wenig Platz und
eingeschränkter Sicht seltener neupositionieren
zu müssen“, nennt Gruber einen
Grund, warum sich das Unternehmen
2011 für Systeme von Rototilt entschieden
Chris Gruber, Inhaber der Firma Rupert Seer Erdbau,
bezeichnet die Produkte von Rototilt als „einfach
top“. Drei Bagger des Unternehmens sind heute
mit Tiltrotatoren und Anbaugeräten des
Premium-Herstellers ausgerüstet.
Dank des Tiltrotators von Rototilt kann das Anbaugerät
um 360° gedreht und um 2 x 40° geschwenkt
werden. Somit muss die Position des Baggers, wie
hier bei Böschungsarbeiten an einem Bachbett in
St. Johann im Pongau, nicht ständig geändert werden.
hat. Zudem gehe die Arbeit effizienter,
materialsparender und schneller vonstatten
und letztlich sei es auch deutlich
einfacher, Preise bei Ausschreibungen zu
kalkulieren.
Effektiv und sicher
Begeistert zeigt sich Gruber von Rototilts
vollhydraulischem Schnellwechslersystem:
„QuickChange ist besonders vorteilhaft,
wenn viele Werkzeugwechsel anstehen.
Hier beim Grabenverbau brauchen wir die
Zange, den Hammer, den Tiltrotator oder
den Löffel. Der Fahrer muss die Kabine
beim Wechsel nie verlassen.“ Das Quick-
Change-System beinhaltet auch die
Q14-Elektrokupplung, die die Effizienz der
elektrischen Koppelung von hydraulischen
Anbaugeräten erhöht. Darüber hinaus hat
es dem Firmenchef das bei QuickChange
standardmäßig enthaltene Schnellwechsler-Sicherheitssystem
SecureLock angetan,
das die Sicherheit für den Fahrer und
Personen in der Umgebung erhöht: „Sollte
der Löffel nicht richtig verriegelt sein,
wird der Fahrer durch visuelle und
akustische Warnsignale darauf aufmerksam
gemacht“, sagt Gruber. Neben
verschiedenen Löffeln setzt die Firma
Rupert Seer Erdbau auch Planierbalken,
Verdichter und Hammer von Rototilt bei
ihren Projekten ein.
Dass das Unternehmen seit nunmehr
13 Jahren auf die soliden Premium-Produkte
des schwedischen Herstellers
schwört, liegt auch an der hervorragenden
Betreuung: „Wir haben es stets mit
verlässlichen Verkäufern und Servicepartnern
zu tun“, sagt Gruber. Die Servicepartner
seien schnell an der Baustelle und
„alles wird extrem gewissenhaft erledigt“.
Die Zusammenarbeit mit Rototilt sei
„einfach top“. Inzwischen hat das Erdbauunternehmen
drei Maschinen mit Tiltrotatoren
des Herstellers ausgerüstet.
www.rototilt.de
Fotos: Rototilt
Durch die Mehrheitsbeteiligung
der RBG GmbH
an Rockster, wird Rockster
Teil der LIG-Unternehmensgruppe.
D
ie LIG GmbH mit Hauptsitz in Velbert
ist eine international agierende
Unternehmensgruppe, die in den
Geschäftsfeldern Recycling, Mineral &
Rohstoffe, Bioenergie, Metall, Wasser,
Dienstleistungen und digitale Lösungen
tätig ist. Zur LIG gehören die Marken
Arjes, ATR, Doppstadt, Hinz, I&W, JT
RecTec, KISA, MFV, Recuperma, Rockster,
SKG, USG, WIMA und Zemmler. Die LIG,
die 2019 aus der Doppstadt Familienholding
hervorgegangen ist, bündelt alle
Kompetenzen ihrer Marken mit klarem
Fokus auf die Themenfelder Nachhaltigkeit
und Ressourcenschonung.
„Wir freuen uns Teil einer Gruppe zu
werden, die Innovation, Nachhaltigkeit
und Partnerschaft widerspiegelt. Wir
sehen in dieser neuen Konstellation ein
Riesenpotenzial für Rockster. Die Gruppe
bietet unzählige Synergiemöglichkeiten im
WIR SIND DEIN
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ROCKSTER
Rockster wird Teil der
LIG Unternehmensgruppe
Die Rockster
Geschäftsführer
Norbert Feichtinger
(links) und
Thomas Hagspiel.
Bereich Know-how, im Vertrieb und auf
der Produktionsseite“, betonen Thomas
Hagspiel und Norbert Feichtinger, die
Geschäftsführer von Rockster.
Gemeinsam soll die 20-jährige Erfolgsgeschichte
von Rockster nicht nur fortgesetzt
werden, sondern durch den Ausbau von
Partnerschaften, die Erschließung neuer
Märkte und die Erweiterung der Produktpalette
in ein nachhaltiges Wachstum
geführt werden. Die LIG Gruppe erweitert
damit ihr Produktportfolio mit neuen
Möglichkeiten im Bereich der mineralischen
Aufbereitung. Gemeinsam können
Kunden maßgeschneiderte und umfassende
Lösungen im Recycling angeboten
werden.
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46 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
B2B-ONLINE-MARKTPLATZ FÜR BAUTECHNIK
DIGANDO.COM
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Der neue Wolff 7021 Clear kann je nach
Kundenbedürfnis und Budget individuell
ausgestattet werden. Bei der Variante mit
teilbarem Spitzenunterteil, wie hier zu
sehen, lässt sich das Montagegewicht der
Turmspitze auf bis zu 6,4 t reduzieren.
WOLFFKRAN
Neuer Wolff 7021 Clear: Montage-
Champion mit hoher Spitzentragfähigkeit
Wolff Clear-Krane im mittleren Lastmomentbereich gehören zu Wolffkrans gefragtesten
Modellen. Auf der letzten bauma stellte der Kranhersteller ein neues Modell in der 200 mt
Klasse vor, den Wolff 7021 FX. Nach intensivem Austausch mit Wolffkran-Kunden und
Anwendern hat man den damaligen Prototyp noch einmal grundlegend neu designt. Herausgekommen
ist der Wolff 7021 Clear, ein spitzenloses Kraftpaket, das in der 224 mt
Klasse antritt und in puncto Tragfähigkeit, Montage und Wartung überzeugt.
P
atrick Witteck, Projektleiter bei der
Wolffkran GmbH, betont: „Auf den
ersten Blick mag der Wolff 7021 Clear wie
eine reine Erweiterung unseres Portfolios
im mittleren Lastmomentbereich erscheinen.
Doch seine wahre Innovation steckt
in den Details.“
Um Montage und Zugänglichkeit zu
verbessern, wurde der Ballastrahmen mit
der Hubwinde so konzipiert, dass er am
stehenden Kran montiert und demontiert
werden kann und nicht wie bisher am
Boden. „Dank einer Schnellverbindung
lässt sich der Ballastrahmen sehr leicht
am Gegenausleger befestigen und ebenso
einfach für den Transport entfernen. So
können wir die Montagegewichte des
Gegenauslegers deutlich reduzieren“, führt
Patrick Witteck aus. Optional ist ein
Hilfskran für Servicearbeiten am Hubwerk
verfügbar. Weitere Transportvorteile: Die
Geländer am Gegenausleger wurden
neugestaltet, sodass sie beim Transport
nicht demontiert werden müssen, was auch
für das neue variable Podest am Ballastrahmen
zutrifft. Auslegerteile können nun
platzsparend auf dem Gegenausleger
transportiert werden, zusätzlich sind
Transportaufnahmen für die Ausleger
erhältlich. Last but not least können
Kunden durch die Designanpassungen des
Gegenauslegers die Tafel mit ihrem
Firmenlogo besser sichtbar platzieren.
Deutlich weniger Aufwand bei der Wartung
verspricht auch die standardmäßige
Zentralschmierung der Drehverbindung und
optional der Zahnflanken.
Die Innovation steckt in
den Details, wie etwa in
der patentierten Untergurtverbindung.
Auch der Ausleger des Wolff 7021 Clear
zeigt sich besonders montage- und wartungsfreundlich.
Hervorzuheben ist die
innovative, schon beim Wolff 6523 Clear
vorgestellte, patentierte Ober- und Untergurtverbindung:
Die Untergurte des
Auslegers und die Seilwirbeltraverse
werden statt mit Bolzen mit einer Dornund
Keilverbindung an der Stirnseite
montiert. Am Obergurt werden die Bolzen
in Birnenlöcher gesteckt, was eine deutlich
einfachere Montage ohne Hammer ermöglicht.
Die glatten Übergänge sorgen für eine
flüssigere Bewegung der Laufkatze, was die
Feinpositionierung der Last erleichtert.
Eine Bereicherung für das Kranpersonal
stellen zusätzliche Podeste sowohl im
Bereich des Seilrollenlagers als auch
zwischen Ausleger und Führerhaus dar.
Während das erste die Instandhaltung der
Umlenkrollen erleichtert, ermöglicht das
zweite dem Kranführer die Akkus des
High-Speed-Positioning-Systems (HiSPS)
ohne Sicherheitsausrüstung zu wechseln.
Ein zusätzliches, variables Podest für die
geteilte Montage des Auslegers sowie
rutschhemmende, breitere Laufstege
runden das neue Design ab und erhöhen
Sicherheit und Effizienz bei der Arbeit mit
dem Kran.
„Mit der Neugestaltung der Turmspitze
tragen wir einerseits dem Kundenwunsch
nach einer differenzierteren Preisgestaltung
von Wolff Kranen Rechnung und
bieten andererseits weitere durchdachte
konstruktive Anpassungen“, erläutert
Patrick Witteck. Der Wolff 7021 Clear ist
optional mit einem teilbaren Spitzenunterteil
bestellbar, wodurch sich
das Montagegewicht der
Turmspitze auf bis zu 6,4 t
reduzieren lässt. Bei dieser
Variante ist die Turmspitze
mit einem Adapter für das
UV/TV 20 Turmsystem
ausgestattet und kletterbar.
Zudem kann sie wahlweise
mit einem Montagepodest
bestückt werden, was die
Zugänglichkeit erleichtert
und für mehr Arbeitssicherheit
sorgt. „Für preissensiblere
Kunden bieten wir
alternativ ein nicht-teilbares,
nicht-kletterbares
Eco-Spitzenunterteil, das
trotzdem noch ein moderates
Montagegewicht von
10,6 t aufweist“, so Witteck.
Beide Spitzenunterteil-
Varianten bieten eine
serienmäßige, leicht
befüllbare Zentralschmierung
der Drehverbindung
und optional der Zahnflanken.
Auf Wunsch kann ein
Schmierritzel eingebaut
werden. Für noch komfortableres
Arbeiten ist die
Turmspitze mit einem
Hilfskran für Wartungsarbeiten
am Drehwerk und
einem Schalter für die
Stromzufuhr lieferbar, der
ohne Elektrofachkraft
installiert werden kann.
Der Wolff 7021 Clear ist
als Zweistrangkran
konzipiert und ab sofort als
Wolff 7021.8 Clear mit 8,5 t
und als Wolff 7021.10 Clear
mit 10,5 t Tragfähigkeit
erhältlich. Eine 12,5 t
Version ist geplant. Mit
seiner Spitzentraglast von
2,1 t (2,3 t mit Wolff Boost)
bei 70 m Ausleger liegt er
im Wettbewerbsvergleich
klar in Führung. Der
48 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Auch andere Features sind optional
erhältlich wie beispielsweise das High-Speed-
Positioning System. Ein neues Podest
zwischen Ausleger und Kabine ermöglichen
dem Kranfahrer einen Akkutausch ohne
Sicherheitsausrüstung.
Ausleger lässt sich zwischen 25 und 70 m
in 2,5 m Schritten verlängern. Je nach
Version ist der Wolff 7021 Clear mit einem
45 kW (8,5 und 10,5 t) oder einem 67 kW
Hubwerk (12,5 t) erhältlich sowie mit zwei
Drehwerken, mit denen eine Arbeitsgeschwindigkeit
von 94 m pro Minute
erreicht wird. Der Allrounder soll überwiegend
in Europa zum Einsatz kommen und
kann durch seine smarte Bauart mit den
zahlreichen zerlegbaren Komponenten
raumoptimiert auf drei Lkw transportiert
werden.
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MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
KUBOTA
Von links: Sebastian Fischer (Firma Asamer,
Werk Wanko) war einer der Preisträger des
Baublatt.Österreich Gewinnspiels. Er gewann
eine Fahrt mit dem von Marcel Schoch
(Inhaber der HS-Schoch Gruppe) gesteuertem
„Beast“ auf der Teststrecke.
MAWEV-Show 2024 ein voller Erfolg
Nach der pandemiebedingten Pause ging am VAZ St. Pölten vom
10. - 13. April 2024 wieder die MAWEV-Show über die Bühne. Lob
fanden die über 200 Ausstellerinnen und Aussteller für das
hochkarätige Fachpublikum, das bei Kaiserwetter das mehr als
200.000 m² große Gelände stürmte. Die zahlreichen Live-Demos der
gezeigten Neuheiten fanden auch heuer wieder regen Anklang.
Knapp 20.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher nutzten die
Gelegenheit, sowohl die Geräte als auch die unterschiedlichsten
Werkzeuge zu testen. Die über 1.000 Baumaschinen, die auf der
MAWEV-Show 2024 zu sehen waren, repräsentierten einen
Gesamtwert von mehr als einer Milliarde Euro. Viele Aussteller
freuten sich über zahlreiche Kaufabschlüsse. Ein besonderes
Highlight war wieder die Lkw-Teststrecke im Freigelände Ost. Die
MAWEV-Show wurde in Zusammenarbeit zwischen dem MAWEV,
der MCG aus Graz, der Stadt St. Pölten bzw. dem Land Niederösterreich
und den entsprechenden Behörden und Ämtern organisiert.
Die nächste MAWEV-Show wird im April 2027 stattfinden.
www.mawev-show.at
Im Rahmen der Eröffnung besuchte MAWEV Präsident Ing. Otto Singer (4.v.re.) gemeinsam mit Mag. Matthias Stadler (Bürgermeister von
St. Pölten; 3.v.li.) und dem Team der Messe Congress Graz sowie politischen Vertretern auch den Stand der Firma Zeppelin Österreich, wo sie
von Stephan Bothen (Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Österreich GmbH; 3.v.re.) über die Neuheiten informiert wurden.
Fotos: Baublatt.Österreich; Josef Bollwein
Leistungsfähige Kompaktgeräte in Aktion
Kubota Baumaschinen, einer der weltweit
führenden Hersteller von kompakten
Baumaschinen, überzeugte mit einer
eindrucksvollen Präsentation von Innovation
und Zuverlässigkeit. Kubota stellte
nahezu die gesamte Produktpalette an
Kompaktbaggern, Radladern und Kettendumpern
aus. Die Messebesucher
konnten die robusten und zuverlässigen
Maschinen nicht nur aus nächster Nähe
betrachten, sondern auch in Live-Demonstrationen
erleben, wie die Baumaschinen
unter realen Bedingungen performen.
Ein Highlight der Show war die Ausstellung
des neuen Kubota KX085-5 (großes
Bild): ein kompakter Bagger, der mit
fortschrittlichen Technologien ausgestattet
ist und Effizienz sowie Benutzerkomfort
auf ein neues Niveau hebt. Die Besucherinnen
und Besucher hatten die Möglichkeit,
den mit einem Rototilt RC3 ausgerüsteten
Kompaktbagger KX085-5 in Aktion
zu erleben und sich von den Kubota-
Experten über die innovativen Funktionen
und die damit verbundenen Vorteile
informieren zu lassen.
„Wir sind stolz darauf, auf der MAWEV-
Show 2024 zu sein und die Stärke und
Innovation von Kubota Baumaschinen zu
demonstrieren. Die Reaktionen auf unsere
neuen Modelle und Technologien waren
durchwegs positiv, und wir freuen uns
darauf, mit unseren Maschinen mehr und
mehr Kunden in Österreich zu begeistern.
Die erfolgreiche Teilnahme an der
MAWEV-Show unterstreicht Kubotas
Engagement für Kundennähe und
Kundenzufriedenheit. Mit einem starken
Fokus auf Forschung und Entwicklung
bleibt Kubota an der Spitze der Branche
und setzt sich weiterhin für die Bereitstellung
von Lösungen ein, die die Effizienz
auf der Baustelle steigern und gleichzeitig
die Umweltbelastung minimieren“, sagte
Jörg Flieger, Gebietsverkaufsleiter
Deutschland Süd/Österreich von Kubota
Baumaschinen.
Neue Kubota-Fachhändler
für Oberösterreich und Kärnten
Den erfolgreichen Ausbau des Kubota-
Vertriebsnetzes in Österreich unterstreicht
Kubota mit der Bekanntgabe von
zwei neuen Händlerpartnerschaften. In
Oberösterreich wird die Firma bauWERK,
ein renommierter Baumaschinenhändler,
in Kooperation mit BMKS, einem etablierten
Akteur in der Branche, den Vertrieb
und Service von Kubota Baumaschinen
übernehmen. In Kärnten wird die Firma
Frohnwieser in Kooperation mit BMKS
Kubota Baumaschinen vertreiben. Diese
Stärkung des Händlernetzes stellt sicher,
dass auch die Kundinnen und Kunden in
Kärnten von der Nähe eines lokalen Händlers
profitieren, der die Qualität und
Zuverlässigkeit von Kubota mit dem
Know-how und der Unterstützung von
BMKS verbindet. Diese strategischen
Partnerschaften sind ein klares Signal für
das Bestreben von Kubota, Kundennähe
und Servicequalität weiter auszubauen
und die Verfügbarkeit von Produkten und
Dienstleistungen in ganz Österreich zu
verbessern.
www.kubota-eu.com
Wolfgang Vogl,
Geschäftsführer der
Rototilt GmbH, vor dem
mit einem Rototilt RC3
ausgerüsteten Kompaktbagger
KX085-5.
Vorgeführt wurde
auch ein Kompaktbagger
KX060-5 mit
automatischer Planierschildsteuerung
des
Mitausstellers DMS.
50 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 51
MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
Stéfanie Wohlfarth (lic. oec.
publ.; Vizepräsidentin des
Verwaltungsrats der Liebherr-International
AG) und
Marco Guariglia (Geschäftsführer
Vertrieb Liebherr-
Werk Biberach GmbH) vor
dem Mobilbaukran MK 88-
4.1, der mit HVO betrieben
werden kann und mit dem
mobilen Energiespeichersystem
Liduro Power Port
im rein elektrischen Kranbetrieb
gezeigt wurde.
Von links: Johann Kreuzberger (Liebherr Österreich
Vertriebs- und Service GmbH), KR Johann Trost und
Ing. Johannes Trost, MA (Firma Trost) mit Karl Englert
(Baublatt.Österreich).
MAUCH
Die Firma Mauch in
Burgkirchen zeigte einen
Querschnitt aus dem umfangreichen
Programm der Hof-,
Rad- und Teleskoplader von
Merlo und Weidemann.
Merlos Roto-Serie mit über
20 m Hubhöhe bietet Tragkräfte
von 5 bis 7 t. Die
Maschinen reichen bis fast
35 m in die Höhe. Die Oberwagen
sind 600° oder endlos
drehbar. Das Kürzel „S“ in
der Typenbezeichnung steht
für den integrierten hydropneumatischen
Niveauausgleich,
„Plus“ für die Endlosdrehung.
Die Partnerschaft mit der
Firma Weidemann reicht bis
in das Jahr 1972 zurück,
wobei die Firma Mauch nicht
unerheblich zur Weiterentwicklung
des Produktes
beigetragen hat. Das Rückgrat
der Weidemann Konstruktion
ist das Knickpendelgelenk.
Alle vier Räder haben
ständigen Bodenkontakt und
die Maschine bewegt sich mit
maximaler Traktion. Gezeigt
wurde auf der MAWEV-Show
die aktuelle Gerätegeneration,
die in vielen Anwendungsbereichen
als hilfreiches
Universalgerät
geschätzt wird.
www.mauch.at
Von links: Geschäftsführer
DI Karl Mauch, DI Marie
Mauch (Verkaufsleiterin
Spezialmaschinen,
Bereichsleitung IT) und
Bernhard Seidl (Verkaufsleiter
Weidemann, B&L,
Mehrtens, Bema und Emily).
Im Bild ein
Merlo R 50.30 S Plus.
LIEBHERR
Live-Demos als Besuchermagnet
Mit einem Aufgebot von 25 Maschinen aus
den Produktsegmenten Erdbewegung,
Umschlagtechnik, Turmdrehkrane,
Betontechnik, Mobil- und Raupenkrane,
Komponenten und Spezialtiefbau zeigte
Liebherr eine beeindruckende Leistungsschau.
Viele davon wurden in den verschiedenen
Demo-Bereichen auch in
Aktion gezeigt. Neben den ausgestellten
Geräte-Neuheiten informierte Liebherr
auch über das Angebot und die Innovationsarbeit
der Firmengruppe in den
Themenfeldern Digitalisierung und
Service.
Aber auch zukunftsorientierte Antriebslösungen
standen im Mittelpunkt. Beispielsweise
engagiert sich Liebherr bereits in
verschiedenen Produktsegmenten für
batteriebetriebene Maschinen. Viele
leistungsstarke Produkte sind bereits auf
Neben hybrid- oder
vollelektrisch angetriebenen
Geräten
setzt Liebherr auch
auf den Einsatz
alternativer Kraftstoffe
wie HVO und
forscht im Bereich
Wasserstoff-
Antrieb.
Ein Highlight der
MAWEV-Show: Das Liebherr
Drehbohrgerät LB 30
unplugged kann an einem
konventionellen Elektroanschluss
oder ohne Kabel,
also „unplugged“, mittels
Akku betrieben werden.
dem Markt verfügbar: Liebherr zeigte
unter anderem den batterieelektrischen
Radlader L 507 E, den Mobilkran MK
88-4.1, in Kombination mit dem Liduro
Power Port und das Drehbohrgerät LB 30
unplugged.
Im Bereich der Digitalisierung unterstützt
das zentrale Portal „MyLiebherr“ Kunden
und Partner bei ihren Anwendungen und
spezifischen Herausforderungen und
integriert alle digitalen Services und
Produkte. Die Plattform bietet eine
Vielzahl von digitalen Assistenzsystemen,
die unter anderem helfen, Gefahrenquellen
frühzeitig zu erkennen und Unfällen
vorzubeugen.
Bei den Erdbewegungs- und Materialumschlagmaschinen
standen vor allem
Assistenzsysteme für eine präzisere und
effizientere Bedienung von Raupenbaggern
im Mittelpunkt. Die neuartigen
Maschinensteuerungssysteme von Leica
Geosystems unterstützen den Maschinenbediener
und liefern Echtzeit-Informationen
bei der Ausführung ihrer
Tätigkeiten. Für den Muldenkipper TA
230 bietet Liebherr zahlreiche, moderne
Fahrassistenzsysteme an, die den
Maschinenbediener unterstützen und
damit die Produktivität und Sicherheit
erhöhen. Ein Beispiel ist die serienmäßig
verbaute Wiegeeinrichtung, die das
geladene Gewicht in Echtzeit erfasst.
Dieses Kontrollwaage-Assistenzsystem
gibt es nicht nur für den Muldenkipper
TA 230, sondern auch für Radlader.
Zudem erhöht bei diesen beiden Exponaten
die Druckmessung bei den Reifen die
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MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
GOLDHOFER
Goldhofer-Fahrzeuge zeigten ihre Stärken
Auf dem Stand des Schwerlast-Spezialisten
aus dem bayerischen Memmingen erwiesen
sich sowohl der 4-achsige Trailstar, wie
auch der STZ-L 4 mit Radmulde als
Besuchermagneten. Die beiden Allrounder
für die Transportbranche wussten zu
überzeugen. Besonders von Interesse war
jedoch der revolutionäre Goldhofer-Bodenbelag
Traffidecktm GO, welcher über
hervorragende Reibbeiwerte bei gleichzeitiger
Gewichts- und Höhenreduktion im
Vergleich zu herkömmlichem Gummibelag
verfügt.
Das Goldhofer-Team vor Ort hatte alle
Hände voll zu tun: Von konkreten Interessenten
bis hin zu informativen Gesprächen
reichte das Spektrum, und es wurde
deutlich, dass Goldhofer nicht nur Produkte,
sondern auch starke Partnerschaften
anbietet. Auch Levin Gonser, Area Sales
Manager Zentraleuropa bei Goldhofer und
Ansprechpartner für Österreich, stieß auf
große Begeisterung. Sein Engagement und
seine Bereitschaft, die Transportherausforderungen
der Besucher zu verstehen und
die richtigen Transportlösungen zu
präsentieren, wurden als Zeichen der
Erneuerung und des Engagements von
Goldhofer in Österreich gewertet. Die Show
war auch kommerziell ein Erfolg. Einige
Aufträge wurden generiert und Fahrzeuge
sogar vor Ort verkauft, was die Bedeutung
der MAWEV-Show für das Unternehmen
unterstreicht. Es zeigt, dass Goldhofer nicht
Multi-AdApter schiene Mit Allround-Verbauboxen können jetzt auch Kanalrohre mit 2 m Durchmesser
verlegt werden. Die neue Multi-Adapter schiene bietet die Möglichkeit, dass eine Multi-Box
zusammen mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.
nur ein Hersteller von hochwertigen
Fahrzeugen ist, sondern auch ein aktiver
Teilnehmer am österreichischen Markt, der
bereit ist, in Beziehungen und in die
Zukunft der Baubranche zu investieren.
Insgesamt war die MAWEV-Show 2024 ein
Schaufenster für die Leistungsfähigkeit
und das Engagement von Goldhofer. Mit
Levin Gonser hat das Unternehmen einen
kompetenten Ansprechpartner in Österreich,
der bereit ist, die Marke Goldhofer
weiter voranzubringen und die Beziehungen
zu Kunden und Partnern zu stärken.
Es ist ein positives Signal für die Zukunft,
sowohl für Goldhofer als auch für die
Baubranche in Österreich.
www.goldhofer.com
ALLROUND - MULTI-ADAPTER
Mit Levin Gonser hat
das Unternehmen einen
kompetenten Ansprechpartner
in Österreich.
Kanalrohre mit 2 Meter Durchmesser mit ALLROUND-Verbauboxen verlegen ist jetzt möglich. Die
neuentwickelte MULTI-ADAPTER Schiene bietet die Möglichkeit dass eine MULTI-Box zusammen
mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.
ERWEITERUNG BEI DEN
ALLROUND VERBAUSYSTEMEN
ALU-SUPER-SIZE-BOX
mit Aufstockbox
7200 mm L x 4800 mm H
und 4 To Gewicht
Von links: Karl
Lenglacher (Geschäftsleitung
Kuhn
Holding, Bereich Ladetechnik)
und Samuel Sternbauer (Kuhn
Ladetechnik) vor dem PK 1050
TEC mit Smart Control. Alle
Assistenzsysteme sind in der
Fernsteuerung
integriert.
KUHN LADETECHNIK
Palfinger TEC-Baureihe:
intelligent, stärker und präzise
In der neuen TEC-Baureihe
von Palfinger steckt eine
beeindruckende
Präzisionsarbeit, die
die Modelle von 25
bis 100 Metertonnen
intelligenter,
stärker und vor
allem schneller
macht. Die Palette
reicht vom Einsteigermodell
PK 245 TEC über
den PK 300 TEC – ein Reichweitenprofi
für den Baustoffhandel
– und dem PK 370 TEC für die
Dachdecker- und Baubranche bis
zum PK 1050 TEC in der 100
Metertonnen-Klasse. Für präzise
Schwerlasteinsätze stehen der PK
1350 TEC und der PK 1650 TEC
zur Verfügung.
Das Highlight auf der MAWEV-
Show im Großkran-Segment
bildete der PK 1050 TEC. Er
überzeugt mit einer Reichweite von
37 m in seiner Metertonnenklasse
mit Fly-Jib und einem enormen
Hubmoment von 95 Metertonnen.
Der Kran ist zudem äußerst
schnell und sehr feinfühlig in der
Bedienung. Es ist auch eine
Premiere für die Kranspitzensteuerung
Smart Control: Mit dem PK
1050 TEC ist sie das erste Mal in
einem Kran dieser Größe integriert
und macht gemeinsam mit der
Memory Position und dem Nivellierassistenten
die Einsätze der
Kranbediener noch smarter und
vor allem leichter. Durch das Dual
Power System Continuous (DPS-C)
wird die Hubkraft kontinuierlich in
jeder Position maximiert, da das
intelligente System jederzeit exakt
weiß, wo sich die Kranspitze gerade
befindet. Egal ob für Arbeiten in
großen Höhen in der Steilstellung
oder horizontal durch Garagentore
hindurch ist der PK 1050 TEC die
optimale Wahl. Smart Control ist
die innovative und einfachere Art,
die Kranspitze horizontal, vertikal
sowie diagonal in alle Richtungen
mit nur einer Hebelbewegung zu
steuern. Das System erkennt
selbstständig schwere Lasten am
Haken und gleicht die Durchbiegung
des Krans automatisch aus.
Somit können präzise Arbeiten
noch komfortabler erfolgen. Das
Fly-Jib kann dabei wie gewohnt
dazu gesteuert werden – das
be deutet schnellere, intuitivere und
einfachere Kranbedienung.
www.kuhn.at
www.palfinger.com
AllrOund Alu VerbAusysteM - es ist Zeit für ein ultrAleichtes VerbAusysteM, dass für eine Reihe von Minibaggern geeignet ist. Die ALU-SUPER-
SIZE-BOX mit einer Länge von 7,2 Meter und einer Höhe von 2,4 Meter bringt gerade einmal 2 Tonnen auf die Waage. Vergleichbare Stahlverbaue wiegen mehr
als das Doppelte. Die neuen ALLROUND ALU-Verbauboxen gibt es in zwei Ausführungen. Dieselben Alu-Verbauplatten lassen sich ganz einfach mittels speziell
konstruierten Eckadaptern auch für einen Schachtverbau verwenden
Links die 7200 mm lange
Super-Size- Box, rechts die
3600 mm lange ALU-Super-
Box inkl. Aufstockelemente
Der einfache Zusammenbau in Bildern. In 20 Minuten ist die Box mit der Aufstockbox zusammengebaut
ALU Schachtverbau
(Länge 7200 mm Breite 3600 mm
Höhe 4800 mm) bei einem
Gewicht von nur 6 Tonnen
AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien
Tel. (+43 2249) 28495 ■ office@am-laser.at ■ www.am-laser.at
Ihr Spezialist für
Verbausysteme
MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
Die neuesten Geräte von
Bobcat und Develon prägten
den Stand der Firma
Eisenwagen.
ZEPPELIN RENTAL
Nachhaltige Technologien
für klimafreundliches Bauen
Von links: Geschäftsführer
Wolfgang Eisenwagen mit
Gerhard Wohlmuth (Firma
Habau, Leiter Maschinentechnischer
Betrieb).
Die Firma Gänger
übernahm auf der
MAWEV-Show ihren
neuen DL320-7. Es ist
bereits der vierte
Develon Radlader
der Firma Gänger.
Mit seinem ecoRent-Programm bietet
Zeppelin Rental schon seit vielen Jahren
eine Antwort auf stetig steigende Umweltvorgaben
und strenger werdende Regulatorien
für Bauprojekte. Angepasst an die
Bedürfnisse seiner Kunden baut Zeppelin
Rental sein ecoRent-Programm kontinuierlich
aus. „Zu unserem ecoRent-Programm
gehört unter anderem elektrisch
betriebenes Equipment“, erklärt Sascha
Garsztka, Leiter Miete und Flottenmanagement
bei Zeppelin Rental Österreich.
„Wir freuen uns, dass wir auf der MAWEV-
Show den elektrischen Minibagger Cat
301.9 E von Caterpillar zeigen durften.“
Der CAT 301.9 E ermöglicht eine Betriebsdauer
von bis zu acht Stunden ohne
Nachladen und eignet sich für emissionsfreies
Arbeiten, beispielsweise in geräuschsensibler
Umgebung und in Innenräumen.
Neu im Portfolio der emissionsfreien
Technologien findet sich zudem der
Von rechts: Dominik
Müller (Geschäftsführer
Zeppelin Rental
Österreich) und Sascha
Garsztka (Leiter Miete
und Flottenmanagement
bei Zeppelin
Rental Österreich) vor
dem elektrischen Minibagger
CAT 301.9 E.
Elektro-Teleskopstapler 25.5 eWorker von
Merlo. „Wir sind überzeugt, dass die
Nachfrage nach elektrifizierten Maschinen
weiter steigen wird“, ist sich Sascha
Garsztka sicher. „Die gesetzlichen Vorschriften
verschärfen sich weiter und
Bauherren streben vermehrt nachhaltige
Bauzertifizierungen an – hier bieten wir in
unserer Flotte die passenden Lösungen
sowie hinsichtlich der Ladeinfrastruktur
eine individuelle Beratung und Umsetzung
an.“ Neben elektrisch betriebenen
Produkten gehören zudem Maschinen und
Geräte mit sparsamen Verbrennungsmotoren,
die die Emissionsgrenzwerte der
Abgasstufe EU V erfüllen, zum ecoRent
Programm von Zeppelin Rental. Dazu
kommt innovative Hybrid-Technik zur
Wahl der bedarfsgerechten, optimalen
Antriebsart oder für eine effiziente
Kombination.
www.zeppelin-rental.at
EISENWAGEN
Bobcat- und Develon-Neuheiten im Überblick
Die aktuellen Gerätegenerationen der
beiden Premium-Hersteller Bobcat und
Develon präsentierte die Eisenwagen
Baumaschinen GmbH auf ihrem Stand.
Zu den Highlights der Leistungsschau bei
Develon zählten der Mobilbagger
DX100W-7 der 10 t Klasse und der neue
9 t Kompaktbagger DX85R-7. Unter den
zahlreichen Bobcat Geräten stießen der
Raupenlader T450 und der Teleskoplader
TL30.70 auf großes Interesse. Aber auch bei
den Anbaugeräten gab die Firma Eisenwagen
einen Überblick über ihr umfangreiches
Produktprogramm und zeigte neue
Radsägen und Fräsen von Simex, Greifer
von Rozzi sowie Pulverisierer, Hydraulikhämmer
und Scheren von Rammer.
Hochzufrieden zeigte sich Geschäftsführer
Wolfgang Eisenwagen mit dem Verlauf der
MAWEV-Show: „Mein Team und ich waren
von den vielen guten Gesprächen positiv
überrascht. Wir konnten auch einige nicht
zu erwartende Geschäfte abschließen. Die
Stimmung am Markt ist noch immer
teilweise getrübt, aber besser als noch
letztes Jahr im Herbst. Für uns taten sich
auch einige neue Projekte auf, bei denen
wir zuversichtlich auf einen Abschluss
hinarbeiten. Obwohl die Organisation
seitens MCG aus meiner Sicht noch
verbessert werden kann, ziehe ich eine
positive Bilanz von der MAWEV-Show.“
www.eisenwagen.co.at
120 YEARS EXPERIENCE
MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN
wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h
www.mineraltech.at
Die gezeigten Geräte wurden
ausführlich unter die Lupe
genommen.
56 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Gruppe
VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at
mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18
MAWEV-SHOW 2024
Viele interessierte
Messebesucher verfolgten
auf dem Zeppelin
Österreich Messestand
die Cat Demo-
Show, die von Harry
Prünster moderiert
wurde. (1) Eine von
vielen Attraktionen war
eine Cat Command-
Anwendung, mit der ein
Cat Hydraulikbagger 325
aus einer Commando-
Station ferngesteuert
wurde. (2) Freuten sich
über die zahlreichen
Kunden-Gespräche:
Stephan Bothen (Vorsitzender
der Geschäftsführung
der Zeppelin
Österreich GmbH,
rechts) und Dominik
Müller (Geschäftsführer
Zeppelin Rental
Österreich GmbH).
Bohranlage XXL
ZEPPELIN
Innovationen im aktiven Einsatz
Hervorragende Kundenkontakte und der
sehr gut besuchte Messestand machten
die MAWEV-Show für Zeppelin Österreich
zu einem vollen Erfolg. Das Team freute
sich über den intensiven Austausch mit
dem Fachpublikum und zeigte die
jüngsten Innovationen im Demobereich
im aktiven Einsatz. Im Zeltinneren wurde
den Interessenten bei den einzelnen
themenbezogenen Stationen vom Fachpersonal
Rede und Antwort gestanden.
Auf dem 3.500 m² großen Zeppelin-Messegelände
waren viele Neuheiten zu sehen.
Neben den neuesten Cat Maschinen
wurden auch Thwaites Dumper, Weber
MT-Geräte und als Highlight die gesamte
neue Produktpalette der Zeppelin
Radlader unterhalb der 6 t Klasse
ausgestellt. Im Demogelände war eine Cat
Command-Anwendung die Attraktion,
hier wurde ein Cat Hydraulikbagger 325
aus einer Commando-Station wie in
einem Videospiel ferngesteuert. Diese
Funktion ist vor allem bei einem Arbeitseinsatz
in Gefahrenbereichen oder für
eine bessere Sicht im Gelände bei komplexen
Aufgaben sinnvoll. Ebenfalls im
Demogelände waren auch der neue Cat
Umschlagbagger MH3024 und der Cat
Kurzheckbagger 308 platziert, wobei
Ersterer durch einen Zeppelin Einsatzfahrer
aktiv mit dem neuen Kabinenkonzept
und erweiterten Überblick vorgeführt
wurde. Beim 308er wurde mit vorinstallierten
Kameras im Kabineninnenraum
die Bedienerfreundlichkeit der neuen
Einsatzsysteme auf einen großen LCD-
Schirm am Messegelände projiziert.
Weber MT zeigte auf einer kleinen
Demo-Fläche eine ferngesteuerte Grabenwalze
MC 85. Power Systems zeigte im
Hauptzelt ein Schaustück eines Cat-
Motors im Schnittmodel sowie einen
hocheffizienten Perkins-Motor. Vorgestellt
wurde im Innenbereich auch der neue
Online-Shop „parts.cat.com“. Die Kundendienstberater
demonstrierten hier direkt
im System die Vorteile und ermöglichten
Kunden die direkte Vorregistrierung für
den Ersatzteil-Shop. Ergänzend dazu
wurde ausführlich über den wichtigen
Themenbereich Servicedienstleistungen
informiert.
Hochkarätige Gespräche fanden in der im
ersten Stock eingerichteten VIP-Lounge
statt, wo einige Geschäftsabschlüsse sehr
erfolgreich waren. Für die Zeppelin-Mannschaft
besonders motivierend war der
Besuch von Peter Gerstmann, Vorsitzender
der Konzerngeschäftsführung von
Zeppelin und Holger Schulz, Leiter der
Strategischen Geschäftseinheit Baumaschinen
Deutschland / Österreich, die sich
ebenfalls in das Messegeschehen einbrachten.
Als Ehrengast durfte die
Zeppelin Österreich GmbH dann auch
noch Andreas Brand, den Oberbürgermeister
von Friedrichshafen und Vorsitzender
des Aufsichtsrates des Zeppelin
Konzerns, in ihrer Mitte begrüßen.
Ein abschließendes positives Resümee
wurde von Stephan Bothen, dem Vorsitzenden
der Geschäftsführung der Zeppelin
Österreich GmbH, gezogen: „Es sind
vor allem die vielen tollen Gespräche und
die Begeisterung bei unserem Zeppelin-
Team, was mir von der MAWEV-Show
2024 in Erinnerung bleiben wird. Gerne
möchte ich mich noch persönlich bei allen
unseren Kunden und Geschäftspartnern
für den Besuch und das Vertrauen
bedanken. Wir sehen uns 2027 wieder!“
www.zeppelin-cat.at
https://parts.cat.com
58 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
n Drehmoment max. 12200 Nm
n Lafettenlänge ca. 5365 - 6065 mm
n Rückzugkraft Bohrhammer / Drehantrieb 57 kN
n Kombinierte Rausziehkraft 117 kN (Rückzugkraft + Zylinder)
wimmer.info
MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
BULMOR
TRIMBLE / SITECH AUSTRIA
Kostengünstige Einstiegslösung
S
Betonmischer mit elektrischem Antrieb
Mit dem neuen Elektro-Fahrmischer präsentierte die Bulmor industries
GmbH eine attraktive Lösung für den Tunnelbau, Indoor-Einsätze und
den effizienten innerbetrieblichen Betontransport. Das Betonmischfahrzeug,
das sich bereits in rund 30 deutschen Betonwerken bewährt, ist
eine Kombination aus einem Elektro-Seitenstapler ohne Hubwerk mit
einer bewusst verdreht aufgebauten Mischtrommel. Diese intelligente
Kombination eröffnet enorme Vorteile im Transport des Mischgutes. Die
Trommel weist ein Fassungsvermögen von bis zu 7 m³ Mischbeton auf
und wird permanent gedreht. „Beim Thema Abgasemission bietet der
neue Bulmor Elektro-Fahrmischer große Vorteile, denn im Gegensatz zu
einem Dieselmotor ist keine Abgasnachbehandlung notwendig und es
gibt keinen CO2 Ausstoß“, betont Erich Korn, Produktmanager der Firma
Bulmor Industries (im Bild).www.bulmor.com
itech Austria ist in Österreich der
exklusive Vertriebs- und Servicepartner
von Trimble in den Bereichen Maschinensteuerung,
Bauvermessung und
Baustellen-Management-Lösungen. Im
Rahmen der MAWEV-Show gab Sitech
Austria einen Überblick über die zahlreichen
Möglichkeiten, mit Maschinensteuerungs-
und Bauvermessungssysteme von
Trimble nicht nur den Baumaschineneinsatz
zu optimieren, sondern auch den
gesamten Ablauf auf der Baustelle zu
verbessern.
Im Mittelpunkt stand dabei Trimble
Siteworks Machine Guidance, eine vielseitige,
kostengünstige Lösung sowohl für die
Maschinensteuerung als auch für die
Vermessung. Mit der Hard- und Software
für den Rover, die häufig im Betrieb bereits
vorhanden ist, können mit minimaler
Vorrüstung sowohl große als auch kleine
Bagger mit einem Maschinensteuerungssystem
ausgerüstet werden, das ebenso
„Siteworks Machine Guidance ist als Nachrüstsystem mit hoher Genauigkeit
eine ideale Lösung für kleinere Bau- und Erdbauunternehmen. Eine
der wesentlichen Komponenten ist der Trimble R780 GNSS-Empfänger“,
erklärt Johann Bosch, Geschäftsführer von Sitech Austria.
präzise arbeitet wie Trimble Earthworks.
Für das System werden ein GNSS-Smart-
Empfänger mit Neigungskompensation,
Trimble SPS986 oder Trimble R780, ein
Feldrechner mit Trimble Siteworks und die
Trimble Machine Guidance Lizenz benötigt.
Neben der flexiblen Einsetzbarkeit der
Komponenten auf unterschiedlichen
Baggern kann das Equipment abmontiert
und für Absteck- und Kontrollarbeiten mit
dem Rover eingesetzt werden. Siteworks
Machine Guidance ist schnell auf- und
abbaubar, einfach zu bedienen und bietet
Bauunternehmern den Einstieg sowohl in
die Bauvermessung als auch in die
Maschinensteuerung.
Siteworks Machine Guidance findet nicht
nur in der Maschinensteuerung Anwendung,
wo sich beispielsweise die Geländeformen
präzise nach den Designdaten
erstellen lässt, sondern auch in der
Vermessung, denn Siteworks Machine
Guidance ermöglicht es, Punkte sowohl mit
Auch KommR
Ing. Karl Hasenöhrl
(Mitte; Geschäftsführer
der Firma
Hasenöhrl in
St. Pantaleon) und
Sohn Wolfgang
Hasenöhrl nutzten
die Gelegenheit, um
sich von Johann
Bosch über die
aktuellen Trimble
Lösungen informieren
zu lassen.
der Maschine als auch mit dem Rover zu
erfassen. Mit den Vermessungsfunktionen
können Kontrollmessungen zu Lage, Höhe
und Neigung direkt von der Kabine aus
durchgeführt werden. Die Vorrüstung für
den Bagger besteht aus Kabel, Sensor,
Halterung für den Feldrechner und den
GNSS-Empfänger. Die Vorrüstung verbleibt
in der Regel auf der Maschine.
Weites ist Siteworks Machine Guidance
mit Trimble WorksManager und Trimble
Business Center integrierbar.
Gezeigt wurde auch Trimble SiteVision, mit
dem Planer, Bauleiter, Bauherren und
ausführende Mitarbeiter auf dem Bau
digitale Geländemodelle und Planungen in
die reale Gelände- und Baustellensituation
vor Ort einbinden können. Das Augmented-
Reality-System verwendet die Trimble DA2
Antenne sowie ein Tablet oder Smartphone
und erzeugt eine hochpräzise, virtuelle Darstellung
der 3D-Modelle im realen Gelände.
www.sitech-austria.at
ALBATROS
Im Bereich der Lkw-Reifenwaschanlagen ist
Albatros als innovativer Entwickler und Produzent
tätig. Die Bandbreite reicht von stationären
bis hin zu vollmobilen, vollautomatischen
Anlagen. Neben der supermobilen
Lkw-Reifenwaschanlage Jetwash Express
präsentierte Albatros auch Spezialseilwinden,
die z.B. beim Bau und der Revitalisierung von
Pumpspeicherkraftwerken ihre Verwendung
finden. Zum ersten Mal gezeigt wurde eine
Kammerfilterpresse aus dem Hause Prexor, die
vor allem für das Restbetonrecycling eine
interessante Lösung darstellt. www.alba.at
MOTOREX
Im Mittelpunkt stand Motorex Ecosynt HEPR,
das bei biologisch abbaubaren Hydraulikölen
neue Maßstäbe für leistungsstarke und gleichzeitig
nachhaltige Druckflüssigkeiten nach den
international geltenden Normen setzt. Es
erfüllt nach OECD 301 B und dem schwedischen
Standard SS 15 54 34 für umweltfreundliche
Hydraulikflüssigkeiten die
bio logische Abbaubarkeit. Robert Konvalina
(links, Verkaufsleiter International) und
Wolfgang Schneider (Marketing-/KeyAccount
Manager) freuten sich über das Interesse der
Fachbesucher.
www.motorex.com
MWT
Eine Riesenfreude bereitete die Firma MWT Mobile Wiegetechnik
den Kindern der Klasse 2a der Mittelschule in
Pichl bei Wels. MWT hat die Schülerinnen und Schüler im
Rahmen des Projekts Schule und Wirtschaft nicht nur zur
MAWEV-Show eingeladen, sondern auch die Buskosten
übernommen. Die vor 30 Jahren gegründete Firma MWT
bietet rund um das Thema hochpräzise Wiegetechnik eine
breite Produktpalette für verschiedenste Branchen.
www.mwt-systeme.at
BAUMASCHINENTECHNIK
Das Team rund um Geschäftsführer Michael
Perwein (im Bild links) freute sich über das
große Interesse an den gezeigten innovativen
Lösungen für Baumaschinenausrüstungen.
Mit hydraulischen und vollhydraulischen
Schnellwechselsystemen für
Bagger und Radlader, allen dazugehörigen
Grabgefäßen, Sonderlösungen und
vielem weiteren Zubehör ist die Firma
Baumaschinentechnik ein namhafter
Ausrüster für die gesamte Baumaschinenbranche.
Zu sehen waren unter anderem die
selbst entwickelten und erzeugten hydraulischen
bzw. vollhydraulischen Schnellwechselsysteme mit
Oil-Quickfunktion und E-Quickfunktion für automatisches
Ankuppeln an hydraulisch und elektrisch gesteuerte Arbeitsgeräte.
HARTNER + RIKA
www.bmt.at
Die MAWEV-Show war für die
Hartner Aggregate und Industrietechnik
GmbH ein voller Erfolg, denn
das Interesse der Besucher war
enorm. Neben den bewährten
Stromerzeugern, Flurfördermitteln
und Tauchpumpen präsentierte das
Unternehmen auch Neuheiten, wie
z.B. mobile Batteriespeicher, die auf
großes Interesse stießen. Die
gemeinsame Standfläche mit der Firma Rika Kompressoren erwies sich für die Besucher als
besonders attraktiv. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Die hohe Besucherzahl und das
positive Feedback bestätigen uns darin, dass wir mit unserem Angebot auf dem richtigen Weg
sind“, so Geschäftsführer Stefan Hartner. www.erich-hartner.at | www.rika-kompressoren.at
QIKY
„Wir waren äußerst zufrieden mit unserem Auftritt.
Unsere Tools zur papierlosen Dokumentenverwaltung,
digitalen Einweisung und Echtzeit-Informationen
an der Maschine stießen auf großes Interesse
und positive Resonanz bei den Besuchern“, so Robin
Heisterkamp, technischer Vertrieb und neuestes
Mitglied der Qiky-Crew. Mit der einfachen Handhabung
von QR-Codes können Benutzer schnell auf
relevante Informationen zugreifen, ohne dass
zusätzliche Software oder Apps erforderlich sind.
www.qiky.net
60 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH 61
MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
„Ein besonderes Dankeschön
geht an alle, die sich die Zeit
genommen haben, unseren
Stand zu besuchen. Wir freuen
uns darauf, die bei der Messe
begonnenen Gespräche fortzusetzen
und die entstandenen
Beziehungen weiter zu vertiefen“,
betont Martin Mizerovsky
(Geschäftsführer der Kiesel
Austria; im Bild rechts) gemeinsam
mit Maximilian Schmidt
(Geschäftsführer Kiesel GmbH).
Das Team der Kiesel Austria freut sich über das positive Feedback
und die tolle Resonanz auf die gezeigten Geräte-Neuheiten.
Die vier Hauptkomponenten
moderner Baumaschinen
sind in der KTEG
P-Line perfekt aufeinander
abgestimmt: Trägergerät,
Fahrerassistenzsystem,
vollhydraulischer
Rotationsschnellwechsler
und Anbaugeräte.
HARTL ENERGY
Lösungen für eine CO2-neutrale Baustelle
Das österreichische Familienunternehmen
Hartl Energy GmbH war mit seinen
erneuerbaren Energiekonzepten für die
Bauwirtschaft präsent. Demonstriert
wurde das bewährte Powertop, eine
innovative und patentierte Solaranlage
für Containerdächer, welche über die
ISO-Ecken auf dem Dach des eigenen
Messecontainers montiert grünen
Sonnenstrom vor Ort produzierte, der
auch gleich im Container verbraucht
wurde. Der Überschuss des erzeugten
Solarstroms wurde direkt im neu auf den
Markt kommenden Energiespeicher
Powercube gespeichert. Mit einer Speicherkapazität
von 15 kWh und einer
Hybridinverterleistung von 10 kW konnte
der Powercube Batterie speicher als
optimale Synergie dargestellt werden. Der
Powercube ist dreiphasig, schwarzstartfähig
und inselfähig. Dadurch konnte man
völlig autark und CO2 neutral den
gesamten Messestand versorgen. Zusätzlich
wurde mit der Produktneuheit
Powerslide, einer mobilen und rasch
Hartl Energy zeigte
das Zusammenspiel
von Powertop, der
Solaranlage für Containerdächer,
mit
dem neuen Energiespeicher
Powercube.
Auf großes Interesse
stieß auch die mobile
Solaranlage Powerslide
und der Solarcontainer
Powercon
für Kiesgruben und
Steinbrüche.
aufsetzbaren Solaranlage für 10 Fuß
Container, ebenso in den Powercube eingespeist
und die Solarstromproduktion
erhöht. Ein spannendes Highlight war
auch der mobile Solarcontainer Powercon,
welcher mit einer Leistung von 80 kWp
besonders das Interesse von Kiesgrubenund
Steinbruchbesitzern wecken konnte.
Die massiven Stromkosten zu reduzieren
ist hier das wesentliche Ziel, um den
hohen Eigenbedarf klimafreundlich zu
optimieren. Besonders konnte Hartl
Energy hier mit den bereits etablierten
Kundenreferenzen und erfolgreich
umgesetzten Projekten punkten.
www.hartl-energy.com
KIESEL AUSTRIA
Systempartner für mehr Effizienz
Mit den aktuellen Neuheiten aus den
Bereichen Zero Emission, KTEG P-Line,
Fuchs Umschlagmaschinen, KTEG Multi
Carrier, Kramer Industrielader und
knickgelenkte Muldenkipper von Bell
zeigte Kiesel Austria einen Querschnitt
durch das breite Produktprogramm.
Martin Mizerovsky, Geschäftsführer
Kiesel Austria, zieht eine überaus positive
Bilanz: „Unsere Erwartungen wurden bei
weitem übertroffen! Wir konnten mehr
Verkaufsabschlüsse erzielen als gedacht
und unsere Kunden waren mehr als
zufrieden. Das motiviert uns als
Fuchs Umschlagmaschinen
punkten mit
großen Reichweiten,
kombiniert mit hohen
Traglasten sowie robuster
Konstruktion und langlebigen
Werkstoffen.
Kiesel-Mannschaft natürlich sehr!“
Auf besonders großes Interesse stieß die
KTEG P-Line, die eine optimale Integration
und Abstimmung der vier Hauptkomponenten
ermöglicht: Trägergerät,
Fahrerassistenzsysteme, vollhydraulischer
Rotationsschnellwechsler und
Anbaugeräte. Daraus resultieren eine
bessere Performance, 30% Prozessoptimierung,
bis zu 100% mehr Produktivität
und deutlich mehr Profit. Zu sehen war
auch ein KTEG Multi Carrier: Der
Bagger wird nicht nur zum Geräteträger
für Anbaugeräte, sondern auch die
Fronten lassen sich beliebig tauschen
– vollhydraulisch und komplett aus der
Kabine heraus. So lässt sich ein Multi
Carrier mit High-Reach-Abbruchfront
innerhalb weniger Minuten in eine
Spezialtiefbaumaschine mit Tele-Deep-
Reach-Ausrüstung umrüsten. Einen
weiteren Schwerpunkt bildeten die
Kramer Produkte für den Umschlagbereich,
die neu und exklusiv bei Kiesel
Austria verfügbar sind und eine perfekte
Kombination aus Leistung, Flexibilität
und Effizienz bieten.
www.kiesel.net
62 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BIODEGRADABLE HYDRAULIC OIL
STARK IN DER PERFORMANCE,
SCHONEND FÜR DIE UMWELT.
ECOSYNT HEPR
1
2
3
BIOLOGISCHE ABBAUBARKEIT
HYDROLYTISCHE STABILITÄT
HOHE MATERIALVERTRÄGLICHKEIT
motorex.com/
biodegradable-hydraulicoils
4
5
GUTES LUFTABSCHEIDEVERMÖGEN
VERLÄNGERTE SERVICEINTERVALLE
MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
IBS
Aktuelle Geräte von Hydrema,
Sennebogen, Dieci und Minelli
Aktuelle Hydrema Muldenkipper
im Überblick: Links der
neue, vollelektrische, knickgelenkte
DT6, daneben der knickgelenkte Muldenkipper
Hydrema 922G der 20 t Klasse und
der kompakte Muldenkipper 912GS der
10 t Klasse. Ganz rechts ein kompakter
Hydrema MX16 Bagger der G-Serie
mit Stufe-5-Motor.
Österreichischer
Baumaschinenverband
KOMPETENZ DURCH
FOKUSSIERTE INFORMATION
Winkelbauer zeigte seine Kompetenz in der Bearbeitung von Hardox-Stählen
zu qualitativ hochwertigen und langlebigen Baumaschinenausrüstungen.
Im Vertriebsprogramm der IBS Industrieund
Baumaschinen Service GmbH in
Ardagger Stift befinden sich mit Sennebogen,
Hydrema, Dieci und Minelli vier
Premium-Hersteller. Eine Auswahl der
aktuellsten Gerätegenerationen war auf
der MAWEV-Show zu sehen, wobei die
Hydrema Muldenkipper einen eigenen
Schwerpunkt bildeten. Neben dem
bewährten Modell 912GS für schlammiges
Gelände und der qualitativ hochwertigen
922G-Reihe sorgte auch der neue, vollelektrische,
knickgelenkte DT6 Muldenkipper
für großes Interesse bei den Fachbesuchern.
Ergänzend zu den Muldenkippern
produziert Hydrema auch die MX Bagger,
die sich perfekt für beengte Bereiche
eignen. Der kompakte Oberwagen der MX
G-Serie hat je nach Modell einen sehr
kurzen Heck-Überhang von 155 cm bis
maximal 173 cm. Ausgestellt war auf dem
IBS Stand ein MX16 Bagger der G-Serie
mit Stufe-5-Motor.
Von Sennebogen war ein kompakter
Telekran 613 E zu sehen, der über eine
Traglast bis zu 16 t und eine Hakenhöhe
bis zu 24 m verfügt. Ebenfalls präsentiert
wurde der Sennebogen 653 E, ein Telekran
für Baustellen im Hoch- und Brückenbau
mit einer Traglast bis zu 50 t und einer
Hakenhöhe bis zu 43 m.
Die Pegasus Teleskoplader mit 360°-Endlosdrehung
von Dieci genießen den Ruf
einer einfach zu bedienenden, leistungsstarken
Mehrzweckmaschine. Neben der
außergewöhnlichen Ladekapazität und
Reichweite des Auslegers garantieren die
neuen Pegasus noch mehr Produktivität,
Leistung, Sicherheit, Komfort und
Vielseitigkeit. Ebenfalls von Dieci wurden
der Icarus Dynamic 45.17 Teleskoplader
und die Fahrmischer gezeigt. Nicht zuletzt
war der italienische Hersteller Officine
Minelli mit einem M35 vertreten. Der
Umschlagbagger – Reichweite: 11,7-13,7
Von links: IBS Firmenchef Walter Fischer mit
Joseph Warum (Leiter der Niederlassung IBS
Austria) vor einem Sennebogen Raupen Teleskopkran
653E. Neben dem 50 t Gerät wurde auch ein
Sennebogen 613 E gezeigt, ein kompakter
Telekran mit 16 t Traglast.
m; Gewicht: 35 t; EU-Stufe V – verfügt
über eine hohe Tragfähigkeit sowie
außergewöhnliche Stabilität und ist
damit ideal für den Umschlag schwerer
Materialien geeignet.
www.ibs-maschinen.at
Neben Hydrema
und Sennebogen
ist die Firma IBS
auch Vertriebspartner
für die
Marken Dieci
und Minelli.
64 MAI 2024
BAUBLATT.ÖSTERREICH
WINKELBAUER
Baumaschinenausrüstungen
für härteste Einsätze
Als einer der führenden Hardox-Bearbeitern
in Europa zeigte die Firma Winkelbauer
einen Auszug aus dem hochwertigen
Produktportfolio. Ob verschleißfester
Stahl wie Hardox 500 Tuf, Hardox 600
oder Hardox HiAce, das Verbundmaterial
Duroxite, der Konstruktionsstahl
Strenx bis hin zum ballistisch und
gepanzertem Stahl Armox: Gemeinsam
mit Kunden hat sich Winkelbauer über
die letzten Jahrzehnte hinweg ein
umfangreiches Know-how über die
Anforderungen hochverschleißfester
Stähle in unterschiedlichen Einsatzgebieten
angeeignet. Blechstärken von bis
zu 150 mm mit einem Härtegrad von bis
zu 600 Brinell werden gekantet, gefräst,
zerspant und wieder zusammengeschweißt.
Das Ergebnis sind hochwertige
Produkte wie Baumaschinenausrüstungen,
Komponenten für Recyclinganlagen
sowie hochfeste Komponenten für
Fahrzeugbau, Forsttechnik und im
Protection-Bereich, wenn es um den
Schutz von kritischer Infrastruktur wie
z.B. Transformatoren oder Gebäuden bis
hin zu Fahrzeugen geht. Heute wird das
Unternehmen von Ing. Michael Winkelbauer
geführt. Mit seinem Sohn Stephan
Winkelbauer, ist bereits die vierte
Generation im Betrieb tätig. Ing. Michael
Winkelbauer: „Auch die MAWEV-Show
2024 war ein wichtiges Networking-
Event, bei dem wir unsere hochwertigen
Baumaschinenausrüstungen und
Komponenten für Recyclinganlagen
einem fachkundigen Publikum präsentieren
konnten. Es hat sich einmal mehr
bestätigt, dass gerade im digitalen
Zeitalter der persönliche Kontakt wieder
sehr geschätzt wird.“
www.winkelbauer.com
Im Rahmen der
WI-Challenge
„Die perfekte
Schweißnaht“
wurde diese
exklusive
Hardox Bank an
den Teilnehmer
mit dem größten
Schweiß-Können
verlost.
Nr. 0124850
11
12
1
10
27
26 21
2
9
25 22
3
8 24 23 4
7
6
5
PRÜFPLAKETTEN &
PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO
Ein SERVICE des MAWEV
Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei
Durchschlagblättern und für die fortlaufend
nummerierte Prüfplakette (hochqualitativ,
äußerst wetterbeständig, – 40° bis +130°)
als Aufkleber richten Sie bitte direkt an
den MAWEV.
Informationen
und Bestellungen:
www.mawev.at
Tel 01/504 26 98
www.mawev.at
MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
Ein Hingucker auf der MAWEV-
Show: Der neue PC33E-6 ist ein
elektrischer 3 t Minibagger, der
über Lithium-Ionen-Batterien
mit großer Kapazität und
einen hocheffizienten
Antriebsstrang verfügt.
„Die Zukunft des Bauwesens
liegt in der Digitalisierung,
davon sind wir bei Kuhn überzeugt.
Mit einer Vielzahl an vernetzten
Soft- und Hardware-
Komponenten unterstützen wir
unsere Kunden dabei, die Kommunikation
zwischen Baustelle
und Büro maßgeblich zu vereinfachen“,
erklärt Geschäftsführer
Mag. Stefan Kuhn.
„Mit dem Hydraulikbagger
PC210LCi 11, den wir auf der
MAWEV-Show im Einsatz zeigen,
aber auch mit den Modellen
PC290LCi 11 und PC290NLCi 11
können unsere Kunden die Vorteile
der neuen intelligenten
Maschinensteuerung iMC 2.0
nutzen“, betont Christian Moser
(Verkaufsleiter, Kuhn Baumaschinen
GmbH).
WIMMER HARTSTAHL
Neue XL-Bohranlage zum Jubiläum
Die in Thalgau ansässige Firma Wimmer
Hartstahl feierte auf der MAWEV-Show
gemeinsam mit den Kunden ihr 40-Jahr-
Jubiläum. Neben den Reihenbohranlagen
für die Natursteinindustrie hat sich das
Unternehmen auch mit Anbau-Bohranlagen
in verschiedenen Größen einen
ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Die
jüngste Neuentwicklung feierte auf der
MAWEV-Show ihre Premiere: Die AB6900
– eine Bohranlage mit höherem Drehmoment
für größere Bohrdurchmesser und
tiefere Bohrungen. Sie wurde für Trägergeräte
ab 30 t entwickelt, um beispielsweise
auch den hohen Anforderungen bei
Hangsanierungen neben Autobahnen
gerecht zu werden, wo in der Regel große
Bohrlöcher bis in Tiefen von 90 m horizontal
gebohrt werden müssen. Dabei basiert
die Lafette auf einem komplett neuen
Konzept.
„Neu ist, dass der Steuerkasten sich
zentral unter dem Drehkranz befindet.
Damit dreht sich die Lafette leichter“, so
Geschäftsführer Andreas Wimmer. Die
Lafette wird auch nicht wie bisher
über das Profil abgestützt, sondern
über den Stahlbau. So kann die
Bohranlage gut gegen den Felsen
verankert werden. Auch die
Klemmungen sind neu platziert.
Bisher waren beide direkt am Profil
angebracht. Bei der XL-Lafette
befindet sich jetzt eine direkt am
Stahlbau und die Brechvorrichtung
ist am Profil. Die Klemmung am
Stahlbau ist auf einem Schlitten
montiert, damit diese auch bewegt
werden kann. Das ergibt bis zu 117
kN Rausziehkraft – um einiges
mehr als bei den kleineren Anlagen.
Das Profil der AB6900 ist aus
hochfestem SSAB-Stahl. Aus
Gewichts- und Platzgründen wurde auf
einen Schlauchroller verzichtet. Dafür
wird eine Energieführungskette eingesetzt.
Bei ca. 3.500 kg Lafettengewicht ist
die Hochleitungsanlage für Bagger ab 30 t
Einsatzgewicht geeignet. Der Doppelkopf-
Drehantrieb hat 12.200 Nm Drehmoment.
Geschäftsführer Andreas
Wimmer vor der neuen Bohranlage
AB6900.
Auch im Steuerkasten ist alles neu. Alle
Steuer-Funktionen werden über ein
Bus-System gesteuert. Neben der neuen
Bohranlage waren auch der neue Pulverisierer
FU1000 und der Tunnelbagger
yellowFox zu sehen.
www.wimmer.info
Stellvertretend für die
breite Produktpalette von
Powerscreen im Bereich der
Aufbereitungstechnik war
der Titan 1300 zu sehen, ein
Kraftpaket mit einer
kompakten Stellfläche für
den einfachen Transport.
KUHN
Komatsu als Wegbegleiter in die Zukunft
Höhere Produktivität, mehr Sicherheit und
geringere CO2-Emissionen – unter diesem
Anspruch präsentierte die Firma Kuhn
aktuelle technologische Lösungen von
Komatsu. Zu den Highlights zählten der
vollelektrische Minibagger PC33E-6, ein
3D-Anzeigesystem mit Nutzlastwaage für
Hydraulik- und Mobilbagger sowie aktuelle
Hydraulikbaggermodelle mit der intelligenten
Maschinensteuerung iMC 2.0. Zu den
intelligenten Funktionen von iMC 2.0, die
vollständig ab Werk integriert ist, zählt
beispielsweise die automatische Schwenklöffelsteuerung
von Komatsu.
Einen Schwerpunkt bildete auf der
MAWEV-Show der Weg zur Digitalisierung,
der sich im Baualltag aber nicht immer
einfach gestaltet. Hier unterstützt die
Firma Kuhn ihre Kunden unter dem Titel
„Smart Construction“ bei allen Digitalisierungs-Prozessen,
wobei man gemeinsam
Arbeitsabläufe analysiert und Innovationspotenzial
identifiziert. Ein Team aus
ausgebildeten IMC-Spezialisten und
Vermessungstechnikern mit umfassendem
Know-how stehen bei der konkreten
Umsetzung helfend zur Seite. Dazu kommt
ein ganzes Bündel an Komatsu Smart
Construction Tools, die je nach Bedarf eingesetzt
werden können. Die Bandbreite reicht
vom neuen Smart Construction 3D Machine
Guidance Kit, der ein einfaches und
übersichtliches 3D-Anzeigesystem mit
dynamischer Nutzlastwaage bietet, über
Drohnen- und Remote-Technik bis hin zu
vielen weiteren spezialisierten Lösungen.
„Wir freuen uns über das große Interesse der
zahlreichen Fachbesucher an den zukunftsorientierten
Technologien, mit denen wir
unsere Kunden in Zusammenarbeit mit den
Experten von Komatsu bei ihren täglichen
Aufgaben tatkräftig unterstützen“, erklärt
Mag. Stefan Kuhn, Geschäftsführer Kuhn
Baumaschinen GmbH.
www.kuhn.at
66 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
NÜRNBERG, GERMANY
11. – 14. SEPTEMBER 2024
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greifbar
MAWEV-SHOW 2024
Die Ascendum Kuppel war
ein Eye-Catcher auf der
MAWEV-Show.
Im Ascendum Kuppelzelt
lag der Fokus auf Gastlichkeit,
gute Gespräche
und die smarten
Services, die dabei helfen
produktiver und nachhaltiger
zur arbeiten. Der
Sennebogen 817 Battery
Electric im Hintergrund
wurde noch auf der
Messe an die Gebrüder
Gratz Ges.m.b.H.
verkauft.
Der Volvo Prototyp
HX04 mit Wasserstoff-
Brennstoffzellen-
Antrieb.
Das Team der
Ascendum Baumaschinen
Österreich GmbH
blickt auf einen erfolgreichen
Auftritt bei der
diesjährigen MAWEV-
Show zurück.
LAURER
Harald Hornbacher, GF der Laurer Baumaschinen
GmbH, informierte über das MobilHybrid Energiespeichersystem,
das mit dem Modell MH-72 erweitert
wurde. Selbst ohne Netzanschluss sorgt MobilHybrid
für eine reibungslose Versorgung von Baustellen oder
Powertools mit maximaler Leistung dank zusätzlicher
Energie aus den eigenen Batterien, die von verschiedenen
Strom-Quellen gespeist werden können.
www.laurer.at
CONTAINEX
Gezeigt wurde ein Überblick über das Produktsortiment: von den verschiedenen Raumlösungen
der Classic und Plus Line über Lagercontainer in verschiedenen Größen bis hin
zu Sanitärlösungen und Produktneuheiten, wie das PV-Modul und die Classic Line XL.
„Unsere innovative Plus Line in elegantem Design stieß bei den Fachbesuchern auf
großes Interesse. Die hochwertige Dämmung mit serienmäßigem Brandschutz sowie
individuelle Ausstattungsvarianten gewährleisten ein einzigartiges Ambiente und ein
natürliches Raumklima“, betont Markus Schaden von Containex. www.containex.com
RINGER
„Die MAWEV-Show 2024 war ein voller Erfolg
für uns. Als verlässlicher Lieferant von
Schalungen und Gerüsten sind wir eine der
fixen Anlaufstellen. Nach einem schwierigen
Jahr 2023 kommt langsam der Optimismus
bei den Kunden zurück. Insbesondere die
Ankündigung des Wohnbaupakets wird
positiv gewertet, entscheidend ist jetzt eine
rasche Finalisierung der konkreten Ausgestaltung.
Wichtig wäre allerdings auch die
rasche Lockerung der aktuellen KIM-Verordnung“,
betont Markus Ringer, Eigentümer,
Leitung Vertrieb AT. www.ringer.at
ASCENDUM
Neue Technologien und Serviceangebote
MÖRTLBAUER
Reges Treiben herrschte am Stand der Firma Mörtlbauer,
wo aktuelle Geräte von Hyundai im Mittelpunkt
standen. Darunter der Kompaktbagger HX85A,
der über Funktionen größerer Bagger verfügt.
Weiters zeigte ein Hyundai HX260ANL auf der Demo-
Fläche zahlreiche Anbaugeräte aus dem Programm
der Firma Mörtlbauer im Einsatz – unter anderem
leistungsstarke Hydraulikmagnete, Sortiergreifer und
Pulverisierer. www.moertlbauer-baumaschinen.com
ZANDT CARGO
Zu sehen waren acht Exponate, darunter Anhänger für Schwerlast, Erdbau, Entsorgung
und Materialumschlag. Seine Österreich-Premiere feierte der Sattel-Tieflader ST 480,
der verschiedene Trägerkonzepte verknüpft. „Modernste Technik ermöglicht es, dass
die außenliegenden Längsträger im Hochbett mit dem Zentralkastenrahmen im Tiefbett
für eine optimierte Tiefbettladelänge
verbunden werden, um das Eigengewicht zu
optimieren und folglich die Nutzlast zu erhöhen.
Ein Vorteil, der bei den Fachbesuchern auf
großes Interesse stieß“, freut sich Geschäftsführer
Manfred Zandt. www.zandt-cargo.de
Ein Highlight der MAWEV-Show war das
über 13 m hohe Kuppelzelt, das auf dem
Stand der Ascendum Baumaschinen
Österreich GmbH als markanter Hingucker
diente. Die innovative Architektur zog
zahlreiche Besucher an und bot eine ideale
Kulisse für das 360° Erlebnis der Neuheiten-Präsentation
von Ascendum. Im Fokus
standen neue Antriebstechnologien für
Baumaschinen, individuelle Speziallösungen
und das Kerngeschäft von Baumaschinenverkauf,
Vermietung, Ersatzteilverkauf,
Service und Reparaturen.
Neben den Maschinen bot Ascendum auch
Einblicke in neue Serviceangebote, die
darauf abzielen, den Kunden umfassende
Unterstützung und Lösungen anzubieten
sowie ihre Betriebe nachhaltiger und
produktiver zu machen. Ascendum unterstrich
sein Engagement, die Baubranche
mit fortschrittlichen Produkten und
Dienstleistungen zu unterstützen. Weiters
hatte sich Ascendum zum Ziel gesetzt, den
Status und die Zukunft von Akku-,
Elektro- und Wasserstoff-Antrieben sowie
digitale Assistenzsysteme und Telematik-
Lösungen zu präsentieren. Mit der Ausstellung
des Volvo HX04, dem weltweit ersten
Prototyp eines Wasserstoff-Brennstoffzellen-Dumpers,
zeigte Ascendum, dass neben
anderen Lösungen – wie dem Einsatz von
erneuerbaren Biokraftstoffen – mehrere
Technologien für das Ziel der Dekarbonisierung
möglich sind. Eine weitere Österreich-
Premiere zeigte Ascendum mit dem
Sennebogen 817 Battery, welcher mit einem
Akku arbeitet. Ein technologischer Meilenstein
für die Recyclingbranche und für alle,
die maximal flexibel und voll elektrisch
arbeiten möchten, da die Maschine bis zu 6
Stunden lang ohne Nachladen im Akkumodus
arbeiten kann. Auch während dem
Aufladen kann dank dem dualen Powermanagement
weitergearbeitet werden. Die
innovative Maschine wird bald bei der
Gebrüder Gratz Ges.m.b.H. ihren Dienst
antreten.
www.ascendum.at
Fotos: Ascendum; Alexandra Großbointner; Hans Grand
FLIEGL
„Ab 2025 wird in Deutschland nur noch
temperaturabgesenkter Asphalt produziert.
Die Firma Fliegl verfügt über
langjähriges Know-how bei Abschiebefahrzeugen,
die mit einem Spitzendämmwert
und vor allem mit Qualität
und Prozesssicherheit für den Asphaltstraßenbau
punkten. Wir hatten zu
unseren Abschiebefahrzeugen ebenso
viele qualifizierte Anfragen, wie zu
unserem Stone Master oder der Betontankstelle“,
zeigt sich Martin Fliegl
zufrieden. www.fliegl-baukom.de
68 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 69
MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
Beim Commando
DC300Ri handelt es sich
um ein voll funkferngesteuertes
Außenhammerbohrgerät
mit gummibereiftem
Spezialfahrwerk
und Allradantrieb.
SANDVIK I AVESCO I BAG KLÖCH
Geballte Bohr- und Aufbereitungskompetenz
Der gemeinsame Auftritt der Spezialisten
von Sandvik Rock Processing Solutions
bzw. Sandvik Mining and Rock Solutions
mit den kundenorientierten Vertriebspartnern
Avesco AG sowie BAG Klöch war der
Hotspot für aktuelle Bohr- und Aufbereitungstechnik
auf der MAWEV-Show.
Gezeigt wurden von der Avesco AG mit
dem Commando DC300Ri und dem
Ranger DX900i die leistungsstarken
Flaggschiffe dieser beiden Außenhammerbohrgeräte-Baureihen.
Im Bereich der
stationären Zerkleinerungs- und Klassiertechnik
zählt das gezeigte Modell CH840i
zur bewährten Mittelklasse der CH800i-
Reihe. Ein weiteres Highlight war der
Untertagefahrlader Toro LH410.
Die von BAG Klöch präsentierte Grobstücksiebanlage
QE241 ist das kompakteste
Modell aus der Sandvik-Familie. Mit
nur gut 18 t ist die QE241 leicht zu
transportieren und wurde zielgerichtet für
Betreiber konzipiert, die eine leistungsstarke
und vielseitige Anlage bei geringen
Platzverhältnissen benötigen. Speziell für
diesen Anspruch verfügt die Sandvik
QE241 über eine hilfreiche absolute
Besonderheit: So lassen sich Seitenaustragsbänder
auf beiden Seiten oder auch
beide einseitig montieren.
www.avesco-tec.at
www.bag-kloech.at
www.rockprocessing.sandvik
ENGCON
Live-Demo verdeutlicht
Effizienzsteigerung
Erstmals präsentierte engcon seine
Tiltrotatoren samt zugehöriger Ausrüstung
auf der MAWEV-Show. Im Mittelpunkt
stand die neueste, aktualisierte
Version des EC209 Tiltrotators im Einsatz
an einem ET90 von Wacker Neuson.
„Wir freuen uns über das große Interesse
und die vielen positiven Rückmeldungen.
Das Fachpublikum hat sofort die Vorteile
der engcon Produkte erkannt, denn das
automatische Schnellwechselsystem
EC-Oil kuppelt die Hydraulik an, ohne
dass der Fahrer die Kabine verlassen
muss. Das macht es noch einfacher, in
Sekundenschnelle zwischen den hydraulischen
Anbaugeräten zu wechseln. Mit
EC-Oil kann man auch den Tiltrotator
unmittelbar an- und abkoppeln“, betont
Johann Holzner von engcon Österreich.
Neben dem Tiltrotator zeigte engcon auch
eine Reihe wichtiger Anbaugeräte,
darunter verschiedene Löffel, Stein- und
Sortiergreifer, einen Planierbalken, eine
hydraulische Palettengabel, eine hydraulische
Kehrwalze und eine Verdichtungsplatte,
die allesamt die Vielseitigkeit und
Effizienz auf der Baustelle steigern
sollen. „Unser Auftritt auf der MAWEV-
Show hat uns darin bestätigt, dass wir in
Österreich erst am Anfang unserer Reise
Von rechts: engcon Geschäftsführer Martin
Engström und Johann Holzner (Ansprechpartner
für den Verkauf der gesamten engcon Produktpalette
in Österreich) informierten über die
aktuellen Neuheiten von engcon, die auch
im Einsatz an einem ET90 von
Wacker Neuson gezeigt wurden.
stehen. Mit der konsequenten Fokussierung
auf die Maschinisten und der
Revolutionierung der Arbeitsweise auf
der Baustelle wird engcon die Standards
für Spitzenleistungen in der Bauindustrie
neu definieren“, gibt sich Holzner
überzeugt.
www.engcon.com
Viele qualifizierte Fachgespräche
und Besucheranfragen machten
die MAWEV-Show für die Teams
von Sandvik, Avesco und BAG
Klöch zu einem vollen Erfolg.
Der Kegelbrecher CH840i wird
dank der robusten Auslegung,
einem verstellbaren Hub und dem
CLP Sandvik-OEM-Brechkammer
Design höchsten Ansprüchen
gerecht.
Die leistungsstarke Grobstücksiebanlage
QE241 verfügt über
einen mehr als 4 m 2 umfassenden
Bunker und 2-Deck Schwerlastsiebkasten
Ebenfalls zu sehen war der Untertagefahrlader
von 3,35 x 1,24 m.
Toro LH410, ein vielseitiger
70
und wendiger Untertagelader mit einer
Förderkapazität von 10 t.
BAUBLATT.ÖSTERREICH
MAWEV-SHOW 2024
WACKER NEUSON
Erfolgreiche Leistungsschau zum 60er
Christian Chudoba, Geschäftsführer
von Wacker Neuson Österreich, zeigt
sich hellauf begeistert: „Es ist für
Wacker Neuson die beste MAWEV-
Show aller Zeiten. Wir haben nicht nur
unglaublich viele positive Fachgespräche
geführt, sondern freuen uns auch
über das enorme Interesse an den von
uns präsentierten Neuheiten und
Dienstleistungen. Das ist für das ganze
Team eine große Motivation, denn 2024
feiert die Vertriebsgesellschaft von
Wacker Neuson in Österreich ihr
60-jähriges Jubiläum!“
Viele der Baumaschinen und -geräte
von Wacker Neuson zeigten in den
täglichen Demoshows ihre Stärken. Zu
den Highlights zählte unter anderem
der Mobilbagger EW100. Er verfügt
unter anderem über ein intelligentes
Attachment Management, ein durchdachtes
Human-Machine-Interface und
die Vorbereitung für diverse Assistenzsysteme
und Schnittstellen. Erstmals
vorgestellt wurde der Dual View
Dumper DV125. Er erweitert die
Der Wacker Neuson Mobilbagger
EW100 kann durch
die leistungsstarke Fahrhydraulik
und die hohe Grundarbeitsleistung
auch Aufgaben
erledigen, für die
sonst ein 14 t Bagger eingesetzt
werden müsste.
Freut sich über eine höchst
erfolgreiche MAWEV-Show:
Christian Chudoba, Geschäftsführer
von Wacker
Neuson Österreich, vor dem
Dual View Raddumper
DV45. Durch Knopfdruck am
Joystick kann die Kabine
auch während der Fahrt
gedreht werden.
Modellreihe der Dual View Dumper
nach oben und ist mit einer Nutzlast
von bis zu 12.500 kg für Anwendungen
mit hohem Materialumschlag bestens
geeignet. Präsentiert wurde auch
nahezu das gesamte zero emission
Portfolio, das Bagger, Dumper, Rad- und
Teleskoplader, diverse Baugeräte und
eine „Charging Box“ als mobile Stromquelle
umfasst. Der neue Kramer
E-Radlader 5065e sowie der E-Teleskop
1445e gehörten zu den zero emission
Highlights. Auf großes Interesse stieß
die reversierbare Akkuplatte mit
Direktantrieb APU3050e. Neuheiten
gibt es auch bei Kramer: Die neuen
Rad- und Teleskopradlader der 8er-
Serie – 8085, 8095, 8105, 8115, 8085T
und 8095T – präsentieren sich effizient,
kraftstoffsparend und modern.
www.wackerneuson.at
Vollelektrisch und volle Leistung: der
Zero Tail Bagger mit Ketten EZ17e im
Vorführbereich.
HKL BAUMASCHINEN
Das Angebot von HKL beinhaltet ein breit aufgestelltes
Sortiment von Baumaschinen und Baugeräten
zur Miete und zum Kauf. Christian Heigl, Geschäftsführer
HKL Baumaschinen Austria GmbH, betont: „Die
Vielfalt unserer Mietflotte ist nicht nur für die
Bauwirtschaft interessant, sondern darüber hinaus
für Unternehmen in den verschiedensten Bereichen.
Wir haben auf der MAWEV-Show sehr erfolgreich die
Möglichkeit genutzt, unser einmaliges Leistungsspektrum
aus Mieten, Kaufen und Service einem
interessierten Fachpublikum darzustellen.“
www.hkl-baumaschinen.at
TIBATEK
Die Tibatek GmbH hat seit ihrer Gründung im Jahr
2015 ihr Produktportfolio kontinuierlich erweitert
und zeigte eine breite Palette von innovativen Anbaugeräten
für Bagger und Radlader. Dazu zählen unter
anderem Kabelmaster (im Bild), Flüssigbodenschaufel,
Vliesmaster, Verbauzieher oder Dosiermaster.
Weiters bietet Tibatek im Bereich Bau Equipment
Verbau-, Spundwand- und Böschungsleitern
oder Rohrklemmvorrichtung. „Wir freuen uns über die
vielen positiven Rückmeldungen der Fachbesucher
und eine Fülle an konkreten Anfragen“, betont Philipp
Ellsäßer, CEO von Tibatek GmbH. www.tibatek.de
DORN LIFT
Rund um das Thema Arbeitsbühnen führte am Stand der Firma Dorn Lift aus Vorarlberg
kein Weg vorbei. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren Spezialist für den Verkauf von
Arbeitsbühnen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein. Alle Dorn Lift
Bühnen sind laut EN 280 und DIN 15120 hergestellt und erfüllen alle uns bekannten
Normen wie zum Beispiel die CE-Abnahme. Dorn Lift ist Händler für Arbeitsbühnen von
Hinowa, Multitel Pagliero, Haulotte und Magni.
www.dornlift.com
LOWATSCHEK & REGNER
Die Firma Lowatschek & Regner unterstützt ihre Kunden mit einem breiten Produktprogramm
bei der Lösung von bautechnischen Herausforderungen. Das Highlight auf der
MAWEV-Show war die Ditch Witch AT40, die erste Maschine der „neuen Generation“ von
Ditch Witch Horizontalbohranlagen, einer neuen Linie im Produktportfolio, welche
ständig erweitert wird. Die neue Generation der Horizontalbohranlagen bietet nicht nur
hohe Produktivität und Wirtschaftlichkeit, sondern gewährleistet auch einen hohen
Komfort für den Bediener.
www.lowatschek-regner.at
GRANIT PARTS
Als einer der führenden Großhändler für Ersatzteile und Zubehör
unterstützt Granit Parts europaweit bereits 40.000 Fachhändler
und -Werkstätten. Auf der MAWEV-Show nutzte Granit Parts die
Gelegenheit, die heimische Bau- und Baumaschinenbranche über
das Sortiment mit über zwölf Millionen Produkten zu informieren,
die alle im Webshop bzw. in den zahlreichen Katalogen
zur Verfügung stehen. Ergänzend zu dem umfangreichen Sortiment
steht Granit Parts den Kunden auch mit einem breiten
Service-Angebot zur Seite.
www.granit-parts.at
AAB EISTERER
Die Firma AAB Eisterer in Pichl bei Wels zählt zu den ersten Adressen rund um die Themen
Abbruch, Aufbruch und Bohren. Auf der MAWEV-Show zeigte Geschäftsführer Herbert
Eisterer mit seinem Team einen Querschnitt der breiten Produktpalette. Zu sehen waren
unter anderem Pulverisierer und Abbruchzangen von MBI, Hydraulikhämmer von Montabert,
Brecherlöffel von MB sowie Anbau-, Ketten- und Radfräsen von Kemroc. „Wir haben
viele interessante Gespräche mit den Fachbesuchern geführt und freuen uns über zahlreiche
Aufträge“, erklärt Firmenchef Herbert Eisterer.
www.aab-eisterer.at
72 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 73
MAWEV-SHOW
MAWEV-SHOW 2024
So wie an die Firma
STHE Stefan
Henninger Erdbau
und Transport
GmbH konnten im
Rahmen der
MAWEV-Show
zahlreiche Geräte
an die Kunden
übergeben werden.
DIGANDO
„Wir von Digando sind mehr als eine Miet-Plattform für Baumaschinen.
Wir sind Netzwerk-Partner, Branchenexperte und digitaler
Vorreiter. Wir sind ein digitaler Marktplatz für alle Branchenteilnehmer
und arbeiten in Österreich mit zahlreichen Vermietpartnern
zusammen. Die MAWEV-Show bot eine ausgezeichnete
Gelegenheit, die Vorteile von Digando zu präsentieren“, betont
Marc Isele, Leitung Marketing und Vertrieb, der Digando GmbH.
www.digando.com
DUNST
Mehr als zufrieden zeigt sich das Team der Dunst KFZ u. Hydraulik GmbH
mit Sitz in Grafenschachen. Das Interesse der Fachbesucher an den aktuellen
Neuheiten war enorm. In Aktion zu sehen waren HMF Ladekrane,
allseitige Krane mit großer Hubkapazität im Verhältnis zum herausragend
niedrigen Eigengewicht. Ebenfalls auf dem Stand der Firma Dunst: JOAB
Abrollkipper Eco-Drive, Hoeflon Mini-Hebekran und Unilock Kran-Schnellwechselsysteme.
www.dunst-hydraulik.com
Von links: DI (FH) Helmut Domes MSc (Terex
Finlay) und Michael Jonke (Geschäftsführer
Kohlschein Baumaschinenhandel GmbH)
vor dem Finlay IC-110RS Prallbrecher.
Das Team der Kohlschein Baumaschinenhandel GmbH nutzte die Gelegenheit,
um bestehende Kundenkontakte aufzufrischen und neue Kontakte zu knüpfen.
Im Hintergrund ein Yanmar B95W Mobilbagger.
Der Kobelco SK140SR-7
Kurzheckbagger wurde von
vielen Fachbesuchern
getestet.
FRANZTECH
Von rechts: Die Geschäftsführer
Otto und Martin Wohlgenannt
(Otto Wohlgenannt GmbH in Dornbirn)
konnten auch zahlreiche Kunden aus
West-Österreich begrüßen.
KOBELCO / FINLAY / YANMAR
Modernste Geräte- und Aufbereitungstechnik
Sehr zufrieden blickt Mag. Stefan Jonke,
Geschäftsführer der Kohlschein Baumaschinenhandel
GmbH und Mitglied des
MAWEV-Vorstands, auf die MAWEV-Show
zurück: „Die vier Messetage waren für uns
ein voller Erfolg. Auf 2.500 m² konnten wir
– gemeinsam mit unserem Händlerkollegen,
der Firma Wohlgenannt in Vorarlberg – den
Besuchern nicht nur unsere Kobelco und
Finlay Produktpalette präsentieren, sondern
auch Abbruchwerkzeuge von Okada und
NPK. Weiters haben wir erstmals die neue
Yanmar Produktpalette vorgestellt.“
Ein Blickfang war sicherlich der erstmals in
Österreich ausgestellte Kobelco SK380S-
RLC-7 Kurzheckbagger der Firma Erdbau
Baumgartner GmbH aus Irdning. Auf dem
Testgelände überzeugten sich zahlreiche
Kunden von der Qualität, der geräumigen
Kabine und dem extrem geringen Geräuschpegel
der Kobelco SK85MSR-7 und
SK140SR-7 Kurzheckbagger. Auch der für
Kobelco Europa zuständige Geschäftsführer
Makoto Kato, sowie etliche Mitarbeiter der
Herstellerwerke waren für die Messe
angereist und von der Messe-Präsenz und
dem Marktauftritt beeindruckt.
www.kohlschein.at | www.wohlgenannt.co.at
www.terex.com | www.kobelco-europe.com
www.yanmar.com
HS-SCHOCH
HS-Schoch entwickelt,
produziert und regeneriert
Anbaugeräte wie Löffel,
Schaufeln und hydraulische
Werkzeuge und versorgt
unter anderem den D-A-CH
mit verschleißfesten Work-
Tools. HS-Schoch bietet mit
langjährigen Partnern –
wie SSAB, Borox und Esco
– im Bereich der eingesetzten
Materialien beste
Voraussetzungen für die
Herstellung verlässlicher,
langlebiger Anbaugeräte.
Im Bild von rechts Marcel
Schoch, Inhaber der
HS-Schoch Gruppe, und
Felix Funke, Geschäftsführer
der HS-Schoch
GmbH in Österreich.
www.hs-schoch.at
STIRNIMANN
Die Stirnimann GmbH in Trumau
ist der Generalvertreter von
Potain für das gesamte österreichische
Bundesgebiet. Neben
der eigenen Mietflotte von etwa
120 Turmdrehkranen steht für
die Kunden ein Pool mit über
300 Kranen bei der Schweizer
Mutter bereit. „Im Mittelpunkt
stand auf der MAWEV-Show
neben dem MDT 219 J10 mit
einer Ausladung von bis zu 65 m
und einer max. Traglast von 10 t
aus dem Obendrehersegment
vor allem der neue Schnellmontagekran
Evy 30-23 mit 30 m
Ausladung und einer max.
Traglast von 4 t. Der Evy 30-23
ist die aktuelle Weiterentwicklung
des bewährten IGO 32 und
der erste Kran der neuen Evy-
Reihe. Darüber hinaus konnten
Die Firma Franztech Mechatronik ist Ansprechpartner für hochwertige
Marken, darunter auch Yanmar und Mecalac. „Viele Kunden sind unserer
Einladung gefolgt und konnten sich auf unserem Stand über die erstklassigen
Produkte aus unserem Angebot informieren. Viele Freunde und zufriedene
Besucher bestätigen unseren fortschrittlichen Weg. Lösungskompetenz und
Fachberatung sind unsere Stärken“, so Firmenchef Franz Haidn (links), im
Bild mit Jürgen Caesar (Business Manager von Mecalac). www.franztech.at
wir unseren Kunden nicht nur Potain
Connect präsentieren, unser Appbasiertes
System für die Fernanalyse,
das dem Betreiber und Kranfahrer
gleichermaßen Kraninformationen in
Echtzeit anzeigt und Hinweise zur
Nutzung des Krans übermittelt,
sondern auch den Einsatz unseres
Laufkatzkamerasystems“, betont
Rainer Grundwald, Geschäftsführer
der Stirnimann GmbH.
www.stirnimann.at
74 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 75
MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024
HOLP
Großes Interesse für RotoTop bei Eisenwagen
Zahlreiche Besucher verfolgten auf dem
Stand der Eisenwagen Baumaschinen
GmbH aus Himberg bei Wien die Vorführung
des Drehantriebs RotoTop von Holp.
Geschäftsführer Ing. Wolfgang Eisenwagen
zeigte sich sehr zufrieden mit den
Ergebnissen der Messe: „Wir hatten
wirklich sehr interessierte Kunden, mit
denen wir qualitativ hochwertige Gespräche
führen konnten. Bisher kannten noch
wenige den RotoTop, doch wir konnten
Die maximale Flexibilität
des RotoTop wurde am
Stand der Firma Eisenwagen
demonstriert (von
links): Michael Jakobi ist
Ansprechpartner für Holp
Produkte für die Händler
in Österreich. Im Bild mit
Ing. Raphael Ulbrich
(Werkstättenleiter der
Firma Eisenwagen) und
einem Bobcat E60 mit
RT062.160 und Martinswechsler.
Das Team von
Eisenwagen mit dem
Develon DX165WR-7, der
mit einem RotoTop der
neuesten Generation
ausgestattet ist.
hier sehr viel zeigen und erklären und
haben mittlerweile auch schon einige
Angebote rausgeschickt.“
Eisenwagen ist der Überzeugung, dass
man auch im derzeit generell schwierigen
Marktumfeld, das von großer Investitionszurückhaltung
geprägt ist, mit dem
RotoTop Unternehmer überzeugen kann,
wenn man diesen aktiv mit Vorführungen
präsentiert und die Kunden auch selbst
testen lässt.
Michael Jakobi, für Österreich zuständiger
Vertriebsmitarbeiter von Holp, ergänzt:
„Jeder, der sich einmal selbst mit dem
RotoTop befasst und diesen ausprobiert,
versteht sehr schnell, warum er zu
signifikanten Leistungssteigerungen von
Mitarbeitern und Maschine führt, Handarbeit
ersetzt und damit für mehr Effizienz
auf der Baustelle sorgt sowie dafür, dass
dem Unternehmer am Ende trotz angespannter
Kostenstrukturen mehr Ertrag
am Auftrag bleibt.“ Dank der großen
Drehdurchführungen gebe es hier auch
keine Einschränkungen bei harten
Einsätzen mit Anbaugeräten mit hohem
Ölbedarf wie beispielsweise Fräsen.
Darüber hinaus amortisiert sich der
RotoTop äußerst schnell: Zum einen über
die Einsparungen durch Effizienzsteigerungen
sowie weniger Kosten für Manpower
und Kraftstoff, weil durch die hohe
Flexibilität der Endlosdrehung der Bagger
seltener versetzt werden muss. Der zweite
Weg der Amortisation besteht darin, dass
alle weiteren Anbaugeräte nicht mit
Drehmotor gekauft werden müssen,
sondern durch den RotoTop endlos
drehbar gemacht werden, sodass bei deren
Beschaffung weiter eingespart werden
kann. Gefragt, warum er den Vertrieb der
Holp-Geräte übernommen hat, führt
Wolfgang Eisenwagen die genannten
Gründe auf und ergänzt: „Wir bekommen
wirklich tollen Support von Holp und von
Michael Jakobi. Es wird alles auf Augenhöhe
besprochen und erklärt. Mit dieser
Rückendeckung kann man erfolgreich
arbeiten.“
www.holp.eu | www.eisenwagen.co.at
HTB
Im Eingangsbereich zur MAWEV-Show zog der
Stand der HTB Baugesellschaft interessierte
Blicke auf sich. Zu sehen war das neue Bohrgerät
BLB-140, bestehend aus der Bohrlafette
BL-VR-EVO-190 DK130 und dem funkferngesteuerten,
leistungsoptimierten Bohrbagger.
Zur Anwenderfreundlichkeit zählt u.a. die
Funkfernsteuerung, über welche die Bohrlafette
bequem und präzise bedient
werden kann.
www.htb-bau.at
LEICA GEOSYSTEMS
Über das umfangreiche Portfolio an Technologien
zur Maschinensteuerung und zum
Baumanagement informierte das Team von
Leica Geosystems. „Technologiegestützte,
integrierte Baustellen verbessern die Effizienz
und Rentabilität von Bauunternehmen und
helfen, Schlüsseltalente zu gewinnen und zu
halten“, so André Fischer, Geschäftsführer
Leica Geosystems SU Austria. „Die MAWEV-
Show gab uns die Möglichkeit, unsere
Leistungsstärke im vollen Umfang zu
präsentieren“. leica-geosystems.com
POLIXMAIR
Die Polixmair Aufbereitungstechnik mit Sitz in Ohlsdorf zeigte aktuelle Anlagen von Gipo,
Hammel, Matec Industries und MDS International, für die das Unternehmen in Österreich
Vertriebspartner ist. „Unsere Kunden schätzen nicht nur unsere Fachkompetenz, sondern auch
unsere Handschlagqualität“, betont Ferdinand Polixmair, der das Familienunternehmen
gemeinsam mit seiner Schwester Sandra Polixmair in dritter Generation führt.
www.polixmair.com
KAESER
Mobilair Baukompressoren von
Kaeser überzeugen durch ihre
Variabilität und Zuverlässigkeit.
Die Bandbreite erstreckt sich
dabei von 1 m³/min. bis hin zu
ölfreien 45 m³/min. Ob fahrbar
oder stationär, Verbrennungsoder
Elektromotor – die
mobilen Kraftpakete lassen
sich dank zahlreicher Ausstattungsoptionen
optimal auf jeden Anwendungsfall anpassen. Im Bild der Riese unter den
öleingespritzten, mobilen Baukompressoren von Kaeser, der Mobilair M255. www.kaeser.com
WESTTECH
Einen Querschnitt aus dem umfangreichen
Woodcracker Produktprogramm zeigte die
Westtech Maschinenbau GmbH mit Sitz in
Prambachkirchen. Im Bild Geschäftsführer
Ing. Werner Steininger mit dem neuen Woodcracker
CS545 compact, eine kleinere Ausführung
der Greifersäge für den Bagger. Der
Woodcracker CS545 compact wurde für
Trägerfahrzeuge mit einem Dienstgewicht von
8 bis 15 t entwickelt. Der Schneiddurchmesser
der kleinen CS compact liegt bei 54 cm.
www.westtech.at
XAVA
Zum ersten Mal wurde von Xava das
neue Rüttelsieb LS18 auf der MAWEV-
Show präsentiert. Konzipiert wurde
es wie gewohnt als Direktsieb, sprich zur
direkten Beschickung mit Bagger oder
Radlader mit einer maximalen Schaufelbreite
von 2,1 m. Der vorrangige Gedanke
bei der Entwicklung war jedoch ein Sieb
zu bauen, welches optimal dafür geeignet
ist, als mobile Siebbox direkt hinter einer
Brechanlage in der Größenordnung von
35 bis 40 t platziert zu werden.
Zu sehen waren neben dem LS18
auch die Modelle LS14X und LS16.
www.xava-recycling.at
76 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 77
FUHRPARK
FUHRPARK
MERCEDES-BENZ
Volle Kraft im Steinbruch
Strabag S.E. übernimmt die ersten von insgesamt 17 robusten Mercedes-Benz Arocs mit Meiller
Gesteinskipper. Nach längerer Planungsphase und Konfiguration nehmen die Arocs 4851 8x6
bzw. 8x8 mit einer Nutzlast von 35 t in diversen Steinbrüchen in Europa ihre Arbeit auf.
Z
u Beginn des Projektes standen die
anspruchsvollen Parameter bereits fest:
robuste und langlebige Fahrzeuge mit
einer Nutzlast von mindestens 30 t, einem
technischen Gesamtgewicht von 55 t bei
maximaler Wendigkeit und Traktion im
Steinbruch waren die Vorgaben der Firma
Strabag S.E. Kurze Strecken, entsprechend
häufige Starts und Stopps und maximal
anspruchsvolle Topografie: Der Einsatz im
Steinbruch stellt höchste Ansprüche an die
Robustheit eines Lkw. Gemeinsam mit der
Vertriebsmannschaft von Daimler Truck in
Österreich und dem ABH Management im
Mercedes-Benz Montagewerk in Wörth am
Rhein wurde die spezielle Konfiguration
ausführlich geprüft und zahlreiche
technische Modifikationen umgesetzt.
Die Neuzugänge im Fuhrpark sind 17
Mercedes-Benz Arocs 4851 AK 8x6 bzw.
8x8 mit einem technischen Gesamtgewicht
von 55 t bei 35 t Nutzlast. Aufgebaut sind
die Fahrzeuge mit Meiller Heckkipper in
Gesteinsausführung mit mechanischer
Kettenklappe, um auch große Gesteinsbrocken
nach der Sprengung transportieren
zu können. Der Kipper hat ein Fassungsvermögen
von 22,6 m 3 und ist mit 12 mm
Hardox HBW 450 ausgekleidet. Zum
Schutz gegen herabfallende Gesteinsbrocken
verfügt der Kipper über eine FOPS
(Falling Object Protective Structure) über
Übergabe des Arocs 4851 AK (von links): Andreas Hosinger (Verkaufsberater Pappas Gruppe),
Joachim Schild (Global Key Account Manager Mercedes-Benz Trucks), Jens Tittel (CEO Daimler
Truck Austria), Ronald Moser (Key Account Manager Daimler Truck Austria), Lukas Dowitsch
(Lkw Verantwortlicher Strabag BMTI GmbH) und Peter Schiefer (Verkaufsberater Meiller).
die gesamte Länge des Fahrerhauses. Die
17 Fahrzeuge kommen in diversen
Steinbrüchen der Strabag SE in ganz
Europa zum Einsatz.
Eine große Herausforderung war die
anspruchsvolle Topografie in den Steinbrüchen
und der Fakt, dass die Fahrzeuge voll
beladen bergab über steile Fahrwege und
enge Wendungen manövrieren müssen. Zur
Anwendung kam hier die wegweisende
Spezialität für harte Einsätze: die Turbo-
Retarder-Kupplung (TRK). Als Kombination
aus hydraulischer Anfahrkupplung
und Retarder in einer gemeinsamen
Komponente ermöglicht sie auch unter
hoher Last feinfühliges Anfahren und
Rangieren selbst bei niedrigsten Geschwindigkeiten.
Als Primärretarder entwickelt
sie eine Bremsleistung von 350 kW (476
PS). Gemeinsam mit der bis zu 475 kW
(646 PS) starken High Performance Engine
Brake sorgt die TRK für hohe Leistungsfähigkeit.
„Ausschlaggebend für die Entscheidung für
Mercedes-Benz Arocs war neben der
Robustheit und Wendigkeit im schwierigen
Terrain das Interesse des Teams von
Mercedes-Benz Trucks das komplexe
Projekt umzusetzen und vor allem auch die
Servicenetzabdeckung – auch in Süd-Ost-
Europa“, betont Lukas Dowitsch, Lkw
Verantwortlicher der Strabag BMTI
GmbH.
Der Mercedes-Benz Arocs ist so individuell
wie die Einsätze der Betreiber in der
Baubranche. Dank der großen Auswahl
von Fahrerhäusern, effizienten Motoren –
dicht gestaffelt mit Leistungen von
175 kW (238 PS) bis 460 kW (625 PS)
– und Antriebsvarianten sowie Radformeln
erfüllt er unterschiedliche
Anforderungsprofile. Ob Schüttgut,
Baustoffbelieferung, Transportbeton oder
die Beförderung von schwersten Baumaschinen
– der Arocs ist für all diese
Aufgaben und noch mehr gewappnet. Mit
der jeweils aktuellen technologischen
Generation von Predictive Powertrain
Control (PPC), Abbiege-Assistent, Active
Brake Assist und Marktpremieren wie
MirrorCam und Multimedia Cockpit sowie
der Connectivity-Plattform Truck Data
Center (TDC) setzt der Arocs Maßstäbe in
den Bereichen Effizienz, Digitalisierung,
Sicherheit und Konnektivität.
www.mercedes-benz-trucks.at
Fotos: Daimler Truck Austria
Bärenkräfte – der V6-Turbodiesel bringt
es auf 241 PS und 600 Nm.
VW AMAROK STYLE V6 TDI 4MOTION
Hauptberuflich Ranger
E
Eindeutig – trotzdem dominiert im
Innenraum VW-typischer Flair.
s ist eine echte Wohltat, nach Wochen
der Elektromobilität wieder einmal
auf den Erfindergeist von Rudolf Diesel
setzen zu können. Und dann noch in
dieser Schale. Sein bürgerlicher Name:
VW Amarok Style V6 TDI 4Motion. Seine
Mission erklärt sich beim genaueren
Hinsehen wie von selbst: Mit einem
durchdachten Mix aus Arbeitstier und
Lifestyle-Gefährt soll die zweite Generation
des Wolfsburger Pick Up natürlich
auch bei Firmenkunden ihre Claims
abstecken. Befeuert von der möglichen
Vorsteuerabzugsfähigkeit, was bei einem
Listenpreis unseres Testkandidaten von
nicht ganz 70.000 Euro (exkl. MwSt.,
inkl. NoVA) doch eine willkommene
kaufmännische Erleichterung darstellt.
Familiär betrachtet, ist der neue Amarok
der erste Beitrag von Ford zur erstmals
2019 ausgerufenen Nutzfahrzeug-Patchworkfamilie
von VW und Ford. In die VW
im Gegenzug bis dato den neuen Caddy
eingebracht hat. Sorgen darüber, dass der
aktuelle Amarok ein nur halbherzig
umgemodelter Ford Ranger ist, sind
allerdings fehl am Platz. Präsentiert sich
der neue Wolfsburger doch, soweit es
technisch und kaufmännisch machbar
war, als echter Volkswagen.
Noch geländegängiger
Wer seinen neuen VW Amarok auch in
anspruchsvollerem Terrain, wie z. B. in
Steinbrüchen einsetzen möchte, darf sich
über noch mehr Geländegängigkeit
freuen. Mit 24 cm Bodenfreiheit meistert
der Pick Up ab sofort Watttiefen von bis
zu 80 cm (plus 30 cm gegenüber dem
Vorgänger!). Durch die Kombination aus
deutlich längerem Radstand (3,27 m) und
10 cm größerer Gesamtlänge, sind auch
FACTS
Familienbande – bei der
zweiten Amarok-Generation
setzt VW auf die Kooperation
mit Ford.
Motor: V6-Turbodiesel, 177 kW (241 PS)
Eigengewicht: 2.357 kg
Nutzlast: 943 kg
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/3.500 kg
Verbrauch: 10,1 l/100 km
Listenpreis: 69.270,83 Euro
(exkl. MwSt., inkl. NoVA)
+ top Ausstattung
+ Pkw-artiges Fahrgefühl
+ tolle Offroad-Fähigkeiten
- V6 läuft sehr unkultiviert
- viel zu braves Design
- stolzer Preis
die Böschungswinkel spürbar großzügiger
ausgefallen. Dass sich der Amarok als
der Arbeit nicht abgeneigter Pick Up
durchaus auch auf der Langstrecke seine
Lorbeeren verdienen kann, ist sowohl
dem wirklich ausgezeichnet abgestimmten
Antriebsstrang (V6 trifft auf
10-Gang-Automatik) wie auch dem
Pkw-artigen Handling zu verdanken.
Trotz bulligen 2,4 t Eigengewicht und
einer Gesamtlänge von immerhin 5,35 m
fährt sich der Allradler angenehm
handlich. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch
lag bei unserem 14-tägigen
Testeinsatz bei vernünftigen 10,1
l/100 km.
Fazit: Auch mit neuer DNA ist der
Amarok ein wirklich gelungener Pick Up.
Ob die VW-typischen Zutaten als Alleinstellungsmerkmal
am Markt langfristig
genügen können, wird die Zeit zeigen.
78 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024
79
FUHRPARK
SUZUKI S-CROSS 1,4 HYBRID ALLGRIP FLASH
In der Ruhe liegt die Kraft
I
FACTS
Motor: 3,3 l Turbodiesel,
187 kW (254 PS)
Eigengewicht: 1.950 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/2.500 kg
Testverbrauch: 6,3 l/100 km
Listenpreis: 59.050,– Euro
(inkl. MwSt. & NoVa)
+ niedriger Verbrauch
+ klassische Bedienelemente
+ Kofferraum: robuste Gummimatte
- harte Federung
- Tempomat ändert Display-Layout
- dominante Mittelkonsole
E
s gibt Dinge, die muss man einfach
selbst erlebt haben, um sie zu glauben.
Wenn fast 2 t Lebendgewicht und 254 PS
Motorleistung zum letzten Tankstopp rollen
und die finale Milchmädchenrechnung in
Form von insgesamt getankte Liter
dividiert durch die gefahrenen Kilometer
mal 100 den unglaublichen Wert von 6,3
ergeben, herrscht kurzzeitig journalistischer
Ausnahmezustand. Dabei herrscht
m Umfeld seiner viel zu oft übertechnisierten
Weggefährten ist auch die
aktuelle Auflage des Suzuki S-Cross so
etwas wie ein angenehmer Ruhepol am
Pkw-Markt. Im klar strukturierten Cockpit
mit Bedienelementen, die ihren Namen
auch tatsächlich verdienen, findet sich jeder
sofort zurecht. Wo sich anderswo drei bis
vier Knöpfe oder Drehregler den Platz
Zurückhaltend – der
Suzuki S-Cross setzt
auf bewährte
Tugenden.
Unglaublich – der mit
6,3 l/100 km ausgesprochen
sparsame
Durchschnittsverbrauch
des
Mazda CX-60 3.3L.
MAZDA CX-60 3.3L E-SKYACTIV AT AWD
Sparefroh im XL-Format
kein Zweifel. Was der Mazda CX-60 3.3L
E-SKYACTIV AT AWD während der
gemeinsamen 14 Tage auf den Asphalt
gezaubert hat, ist definitiv unglaublich und
rührt gleichzeitig ganz gewaltig die
Werbetrommel für die Kombination
Dieselmotor und Mild-Hybridsystem. Dass
der Reihensechszylinder (!) mit 3,3 l
Hubraum von unten Weg eher gemütlich
ans Tagewerk geht, ist schnell verziehen
teilen müssen, thronen im Suzuki beispielsweise
gerade einmal die Schaltwippen der
Sitzheizung für Fahrer- und Beifahrersitz.
Auch das ist eine Form von passiver
Fahrsicherheit. Lieber zielsicher hingegriffen,
als vom Verkehr abgelenkt und in
einem der unzähligen Untermenüs
verloren. Der 1,4 l Benziner gibt sich in
Kombination mit dem Hybridsystem
und noch schneller vergessen. In dieser
Klasse will man ohnehin mehr gleiten als
hetzen. Scheinbar grenzenlos ist das
Platzangebot im sparsamen Mazda. Egal ob
für Fahrer, Beifahrer, Passagiere im Fonds
oder zu transportierende Gepäcksstücke.
Fazit: Ein in vielerlei Hinsicht großes Auto,
mit dem sich, ob des durchschnittlichen
Verbrauchs, auch noch die Umwelt schonen
lässt.
FACTS
Motor: 1,4 l Benzin, 95 kW (129 PS)
Eigengewicht: 1.305 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 600 kg/1.500 kg
Testverbrauch: 5,9 l/100 km
Listenpreis: 34.990,– Euro
(inkl. MwSt. & NoVA)
+ logisches Bedienkonzept
+ solides Auftreten
+ optisch gelungene Frontpartie
- nervige Verkehrszeichenerkennung
- blechernes Türgeräusch
- etwas hakelige Schaltung
angenehm trinkfaul, wie durchschnittlich
5,9 l/100 km zeigen. Wo dem Suzuki ein
wenig Selbstreflexion guttun würde, ist die
Preisgestaltung. Trotz Allrad und Hybrid-
System sind 34.990 Euro (inkl. MwSt. und
NoVA) doch recht viel Butter auf´s Brot.
Hier zeigen speziell die neuen Anbieter am
heimischen Pkw-Markt, dass es auch
(deutlich) günstiger gehen kann.
Fazit: Ein Gesamtpaket, das in vielerlei
Hinsicht gefallen kann.
KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE
Ein Bergsommer für alle
Mit dem neuen Mountainbike oder mit Wanderschuhen- und Rucksack – jeder reist
anders in den kleinen, feinen Familienbetrieb namens Niederreiter in Maria Alm.
Alle suchen sie dasselbe: den Sommer in den Bergen. Und um ihn anständig zu
erleben, ist dieses Haus der beste Platz.
Z
u Füßen des majestätischen Hochkönigs,
umringt aber auch von weniger
steinigen, dafür sanft-grünen Bergen,
kann man vom Drei Sterne Superior Hotel
Gasthof Niederreiter aus direkt ins aktive
Abenteuer starten. Dazu zählen endlose
Wanderrouten in allen Schwierigkeitsgraden
ebenso, wie anspruchsvolle Mountainbike-Routen
oder entspannte Radtouren
– darunter eine erst kürzlich angelegte
Radtour, die auf traumhaften Wegen von
Maria Alm in den schönen Nachbarortsteil
Hinterthal führt.
Mit der Hochkönig Card, die man bei der
Ankunft erhält, nutzt man zahlreiche
Angebote wie Seilbahnen und Freibäder
kostenlos. Und reist man mit der Familie
an – oder zählt schlicht zu den junggebliebenen
Erwachsenen dieser Welt – werden
einem zwei Berge ganz besonders ans
Herz gelegt: der Gabühel mit dem ersten
Schaukelpark Österreichs. Und der
Prinzenberg Natrun, mit Waldrutschen,
Waldseilpark und ganz viel Platz zum
Waldbaden.
Auch mal Abschalten
Zurück vom Abenteuer, findet man im
Hotel ganz schnell den Weg in den
üppig-grünen Garten samt Bio Badeteich.
Eine himmlische Abkühlung – völlig
ungestört. Im erst kürzlich renovierten
Wellnessbereich stehen Dampfbad und
Erlebnis Whirlpool, Bio- und Finnische
Sauna für besonders beanspruchte
Muskeln oder regnerische Spa-Tage bereit.
Und man wäre nicht im Österreich-
Der Berg ruft! Und alle Sommergäste des Drei Sterne
Superior Hotel Gasthof Niederreiter rufen zurück.
Denn hier am Fuße des Hochkönigs steht zur warmen
Jahreszeit alles im Zeichen des alpinen Abenteuers.
Urlaub, würde schließlich nicht auch der
Kulinarik Rechnung getragen. In diesem
Fall: mit der frisch gebackenen Sachertorte
aus der hauseigenen Konditorei und
dem genüsslichen Abendessen samt
heimischen Köstlichkeiten im gastlichen
Restaurant.
www.niederreiter.com
Weitere Infos:
Erfrischende
Abkühlung
nach den
Abenteuern
im Wald.
80 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024
81
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Mobilitätsmanagement senkt CO2 Emissionen, bringt
wirtschaftlichen Nutzen und steigert die Zufriedenheit
und Gesundheit der Beschäftigten. Doch wie gelingt die
Einführung und Verbesserung von betrieblichem
Mobilitätsmanagement? Und welchen Beitrag leisten
Investitionen, Sharing-Ansätze und Bewusstseinsbildung
zu einer Änderung des Mobilitätsverhaltens? Dieses
Praxishandbuch wirft mit Perspektiven von Autorinnen
und Autoren aus Industrie, Beratung, Forschung,
Interessensvertretung und Öffentlichem Sektor einen
ganzheitlichen Blick auf die Anforderungen, Maßnahmen
und Umsetzungsschritte für eine nachhaltige betriebliche Mobilität.
Darüber hinaus geben Praxiscases wie Blum, Boehringer Ingelheim, ORF
oder Deutsche Telekom Mobility Solutions Einblicke in Herausforderungen,
Zielsetzungen und Erfolgsfaktoren. Das Buch ist eine Unterstützung
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Personalverantwortliche, Standortmanager und alle anderen, die sich mit
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Siegerteam fest. Von wenigen
Minuten bis hin zu einigen Stunden
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im Bewerb auf das, worauf sie sich
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