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Baublatt Magazin May 2024

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www.baublatt.at

NR. 5 | 2024

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

HUPPLimit Assistenzsystem

Die smarte Hub- und Schwenkbegrenzung für effizientes und sicheres Arbeiten

10 | Saudi-Arabien

Der King Salman Park in Riad

ist ein Projekt der Superlative

38 | Wirtgen Group

Technology Days im Zeichen von

Digitalisierung und Nachhaltigkeit

50 | MAWEV-Show 2024

Die Baumaschinenbranche

traf sich im April in St. Pölten

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 11,00 € | Mai 2024 | www.baublatt.at


CAT MOBILBAGGER

314

Lichtblicke

EDITORIAL

KRAFTVOLL. KOMFORTABEL. EFFIZIENT.

Vor allem im Wohnbau ist die Situation

nach wie vor angespannt. Das zeigt

sich unter anderem am Dämmstoffmarkt,

wo der Mengenabsatz nach über

6,3 Mio. m 3 im Jahr 2021 auf insgesamt

5,2 Mio. m 3 im Jahr 2023 zurückging.

„Obwohl sich die Rahmenbedingungen

mit der Verdreifachung der Fördersummen

im Bereich Sanierung und dem

Wohn- und Baupaket klar

verbessert haben, ist die

Situation weiterhin herausfordernd.

Jetzt braucht es

Tempo bei der Umsetzung,

insbesondere auch in den

einzelnen Bundesländern, um

u.a. die Zinsstützung für

Wohnbaudarlehen bereitzustellen

und positive Stimmung

für die Notwendigkeit der

Sanierung zu generieren“,

analysiert Mag. Roland Hebbel,

Vorstand der GDI 2050, die

aktuelle Situation in der

Branche.

Angesichts der getrübten Stimmung, die sich

auch in der Baumaschinenbranche immer

stärker bemerkbar macht, war die MAWEV-

Show 2024, die Mitte April in St. Pölten über

die Bühne ging, ein erfreulicher Lichtblick.

Nicht wenige Aussteller zeigten sich regelrecht

begeistert über die Verkaufserfolge, die

teilweise auch spontan auf der MAWEV-

Show abgeschlossen wurden. So mancher

Stand wurde tatsächlich leergekauft und

viele Händler sind mit der Bearbeitung der

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Anfragen nach wie vor stark ausgelastet.

Auch das Team von Baublatt.Österreich war

die ganze Zeit vor Ort. Unseren Nachbericht

zur MAWEV-Show 2024 finden Sie in dieser

Ausgabe ab Seite 50.

Für die Auslastung der Bauwirtschaft tragen

zurzeit auch die zahlreichen Straßenumbauten

bei, die in den größeren Städten für

breitere Radwege und mehr

Grün sorgen. In diesem Zusammenhang

könnte das Thema

Klimasicherheit in Zukunft

aber noch wesentlich größere

Projekte erforderlich machen.

So fordern in Deutschland die

Experten den dringenden

„Unwetter-Umbau“ der Städte.

„Im Fokus unserer aktuellen

Studie stehen drei Gefahren

durch extreme Wetterlagen,

gegen die vor allem der Staat,

aber auch private Haus- und

Wohnungseigentümer jetzt

effektiv und entschlossen

vorgehen müssen: Überflutungen und

Hochwasser, Hitze, Trockenheit und Wassermangel

in den Städten“, sagt beispielsweise

Prof. Theo Schmitt von der RPTU Kaiserslautern.

Neben Gebäuden und Industrieanlagen

müssen auch Straßen, Tunnel,

Gleisanlagen und vor allem die Kanalisation

klimasicher saniert werden. So wie es

aussieht, gibt es noch genug zu tun.

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

HuppLimit - die smarte Hubund

Schwenkbegrenzung

Die intelligente Hub- und Schwenkbegrenzung

HuppLimit ermöglicht ein

effizientes und sicheres Arbeiten im

Bahn-, Straßen- und Tunnelbau. Sie ist

kombiniert als Hub- und Schwenkbegrenzung

oder einzeln einsetzbar.

HuppTronic, das digitale Assistenzsystem

von Huppenkothen, besteht

aus 3 Modulen: HuppView (Kontrollsystem

der Löffelposition), HuppLimit

(Hub- und Schwenkbegrenzung) und

HuppLevel (automatisches Abziehen

und Planieren). Die Module können

einzeln oder im Kombibetrieb

verwendet werden.

Der Cat Mobilbagger M314 überzeugt mit:

• ergonomisch gestalteten Bedienelementen und Kabinenoptionen für ein bequemes Arbeiten.

• bis zu 15% mehr Schwenkdrehmoment bei niedrigerem Verbrauch an Kraftstoff und Abgasreinigungsflüssigkeit.

• Der bevorzugte Leistungsmodus und die Joystick-Präferenzen lassen sich mittels der Operator ID programmieren.

Cat-Technologien verschaffen Ihnen den notwendigen Vorsprung, optional erhältlich:

• Cat Grade mit 2D für eine bis zu 45 % Betriebseffizienz.

• Cat Payload sagt Ihnen in Echtzeit, wie viel Material Sie bewegen.

• Cat 2D E-Fence sorgt dafür, dass Sie während der Arbeit innerhalb von Ihnen gewählter Begrenzungen bleiben.

zeppelin-cat.at

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Mai 2024, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 12,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 72,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

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freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024

3



INHALT

MENSCHEN + SZENE

06 Aktuelles bei Porr, Tyrolit, Weber MT,

MAWEV, Liebherr, bauma innovationspreis,

Strabag und Porr.

PROJEKTE + PLANUNG

10 Saudi-Arabien: Der King Salman Park,

der derzeit auf dem ehemaligen Flughafen-

Gelände von Riad entsteht, ist nicht nur

eines der aktuellen Giga-Projekte im

Königreich Saudi-Arabien. Es ist auch

der größte Park der Welt, der noch

vom Mond aus zu erkennen sein wird.

13 Interview: Dr. Sumayah Al-Solaiman ist

gebürtige Grazerin und in Riad Leiterin der

saudischen Architecture and Design

Commission (ADC), die die Lehre und

Ausübung von Architektur und Design

in Saudi-Arabien, definiert und überwacht.

14 Asfinag: Mitte Mai wurde auf der Tauernautobahn

der Talübergang Steinbrückenbach

erfolgreich um insgesamt 6 m gehoben.

Premiere beim Neubau einer Autobahnbrücke:

Auf der A 10 wurde eine 600 m lange Brücke 14in zwei Schritten um insgesamt 6 m gehoben.

MASCHINEN + TECHNIK

16 Zeppelin: Die Umstellung der Firma

Swietelsky auf den Biotreibstoff HVO wird

von Zeppelin Österreich tatkräftig unterstützt.

Wir sprachen mit Christian Sorko, Leiter des

Konzernbereichs Maschinentechnik und

Anlagenmanagement der Firma Swietelsky.

20 TWF: Im April erfolgte im Rahmen der

Bauer Maschinen Hausausstellung die

Übergabe des 150. Bauer Drehbohrgeräts

an die Firma TWF.

22 Huppenkothen: Takeuchi stellt mit dem

Elektrobagger TB20e und dem TB320

zwei neue 2 t Modelle vor.

24 HKL: Eine Hubarbeitsbühne erwies sich bei

der Donau-Brücke der S33 als Problemlöser.

24 Liebherr: Im Radlader-Werk von Liebherr

in Bischofshofen erfolgte der Spatenstich

für eine neue Lackieranlage.

26 Fischer: Neues fischer Setzgerät FXC 85.

26 Sandvik: Vertriebspartner Avesco erweitert

seine europäische Repräsentanz in sieben

neuen Ländern.

27 Hain präsentierte mit einem Tiltrotator und

einer Palettengabel zwei neue Produkte.

28 Rubble Master präsentierte rund 70 Kunden

aus Europa und Nord-Amerika erstmals den

neuen Backenbrecher RM J110X, der für den

Einsatz in Hartgestein und im schweren

Recycling konzipiert ist.

32 AAB Eisterer: Der leistungsstarke Leichtgutsauger

AAB Hydrasauger HS 5000 punktet

mit durchdachter Technik.

33 Tobroco-Giant: In NÖ bietet die Firma

Januschkowetz alle Modelle an.

4 MAI 2024

BAUBLATT.ÖSTERREICH

50

34 Kuhn: An die VA Erzberg wurde Anfang

März ein neuer Komatsu Starrrahmen

Muldenkipper HD785 8 mit EU Stufe V

Motor und ein neuer Radlader WA475 10

mit Funkfernsteuerung übergeben.

RÜCKBLICK AUF DIE MAWEV-SHOW 2024

38 Wirtgen Group: 2.700 Gäste aus über 100

Ländern folgten Mitte April der Einladung zu

den Wirtgen Group Technologietagen. Die

zweitägige Veranstaltung im Stammwerk der

Kleemann GmbH stand im Zeichen von

Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

42 Bridgestone: Ein Sägewerk in Kärnten und

ein deutscher Recyclingprofi vertrauen auf

die Reifen von Bridgestone und Firestone.

44 MWT: Effiziente Aufbauverwiegung realisiert

die Digitalisierung in der Transportbranche

durch Echtzeit-Wiegedaten.

46 Rototilt: Bei ihren Projekten vertraut die

Firma Rupert Seer Erdbau im Straßen- und

Wegebau auf Lösungen von Rototilt.

47 Rockster: Aufbereitungsspezialist Rockster

wird Teil der LIG-Unternehmensgruppe.

48 Wolffkran: Der Wolff 7021 Clear ist ein

spitzenloses Kraftpaket, das in der 224 mt

Klasse antritt und in puncto Tragfähigkeit,

Montage und Wartung überzeugt.

78 Daimler Truck Austria: Strabag S.E.

übernimmt die ersten von insgesamt 17

robusten Mercedes-Benz Arocs mit

Meiller Gesteinskipper.

79 Baublatt.Österreich Test:

VW Amarok Style V6 TDI 4Motion

Mazda CX-60 3.3L E-Skyactiv AT AWD

Suzuki S-Cross 1,4 Hybrid Allgrip Flash

03 Editorial

FUHRPARK

STANDARDS

81 Service Kurzurlaub von der Baustelle:

Drei Sterne Superior Hotel Gasthof

Niederreiter in Maria Alm; Literatur

Ab Seite 50 finden Sie unseren ausführlichen Nachbericht zur 11. MAWEV-Show.

AAB Eisterer – S.73

Albatros – S.61

Ascendum – S.68

Avesco – S.70

BAG Klöch – S.70

Baumaschinentechnik – S.61

Bulmor – S.60

Containex – S.69

Digando – S.75

DMS – S.51

Dorn Lift – S.73

Dunst – S.75

Eisenwagen – S.56

Engcon – S.71

Fliegl – S.69

Franztech – S.75

Goldhofer – S.54

Granit Parts – S.73

Hartl Energy – S.63

Hartner – S.61

HKL – S.73

Holp – S.76

HS Schoch – S.75

HTB – S.77

IBS – S.64

Kaeser – S.77

Kiesel Austria – S.62

Kobelco – S.74

Kubota – S.51

Kuhn – S.66

Kuhn Ladetechnik – S.55

Laurer – S.69

Leica – S.77

Liebherr – S.52

Lowatschek & Regner – S.73

Mauch – S.53

Mörtlbauer – S.69

Motorex – S.61

MWT – S.61

Polixmair – S.77

Qiky – S.61

Rika Kompressoren – S.61

Ringer – S.69

Sandvik – S.70

Sitech – S.60

Stirnimann – S.75

Tibatek – S.73

Wacker Neuson – S.72

Westtech – S.77

Wimmer – S.67

Winkelbauer – S.65

Xava – S.77

Zandt – S.69

Zeppelin – S.58

Zeppelin Rental – S.57

MOBILE

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MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

PORR

Neue Lehrlingsbaustelle in Graz

So sieht Nachwuchsförderung direkt auf der Baustelle

aus: unter Anleitung ihres Vorarbeiters und ihres Poliers

realisieren Porr Lehrlinge aus dem ersten bis dritten

Lehrjahr selbst einen Bauabschnitt der Wohnhausanlage

am Kehlberg in Graz-Strassgang. Die Lehrlinge sind dabei

ergänzend zum erfahrenen Fachpersonal der Porr auf der

Baustelle tätig. Ein Vorarbeiter und ein Polier übernehmen

die Aufsicht und Koordination, während

insgesamt sechs Lehrlinge in zwei Monaten den Bauabschnitt

errichten. Zusätzlich wählen die Lehrlinge auch

wöchentlich aus ihrer Mitte einen „internen Vorarbeiter“,

der kleinere Aufgabenbereiche verantworten darf.

www.porr.at

mobile u. stationäre

tankanlagen

tel. 0 72 43/51 683, fax 0 72 43/51 683-20

www.emtec-tankanlagen.at

Spatenstich für den 1.700 m 2 großen Ausbau

für eine neue Fertigungsstraße.

TYROLIT

Tyrolit investiert am Hauptstandort

Die Tyrolit Gruppe vergrößert ihren Produktionsstandort in Stans und

investiert 15 Mio. Euro in eine neue hochinnovative Fertigungsstraße.

Tyrolit CEO Thomas Friess zur Zukunftsinvestition: „Der Spatenstich zur

Erweiterung von Werk 5 stellt einen wichtigen Schritt für den Standort dar.

Wir investieren in Technologien von morgen und bekennen uns mit dem

Ausbau von Produktionskapazitäten zu unseren Wurzeln in der Region.“

Die neu geschaffene Fläche wird

ab Herbst 2024 Platz für neue

hochinnovative Maschinen

bieten. Darüber hinaus ist die

Werkserweiterung nur eine von

mehreren Impulsen innerhalb

der EU – erst kürzlich wurden

die Standorte in Deutschland,

Italien und Belgien erneuert

beziehungsweise erweitert. Im

Bild von links: Peter Dollinger

(CFO Tyrolit Group), Thomas

Frieß (CEO Tyrolit Group),

Barbara Thaler (Präsidentin der

Wirtschaftskammer Tirol), Mario

Nairz (Leiter Werk 5 in Stans-

Tyrolit), Matthias Kuprian

(Tyrolit Vorstand für Metal

Industries), Robert Kelca (ATP

architekten ingenieure) und

Franz Fröschl (Fröschl).

www.tyrolit.com

NACHRUFE

Komm. Rat Ferdinand Beringer verstorben

Von 2003 bis 2013 prägte Komm.

Rat Ferdinand Beringer als MA-

WEV Präsident mit Energie, Freude,

Umsicht und Geschick die zukunftsorientierte

Weiterentwicklung

der Branchengemeinschaft.

Seine vorbildliche Persönlichkeit,

fundierte Professionalität und bemerkenswerte

Handschlagqualität

prägten seinen Lebensweg. KR

Ferdinand Beringer war 55 Jahre

in der Baumaschinenbranche,

davon 38 Jahre bei Liebherr. In

seinen 45 Jahren im MAWEV

Verband war er 19 Jahre als Vize-Präsident und 11 Jahre als

Präsident tätig. Gemeinsam mit KR Erwin Pendl war er

Komm. Rat

Ferdinand Beringer

treibender Initiator und Begründer der modernen MAWEV-Show

im heutigen Sinne, die erstmals im April 1991 im Industrie Park

Linz stattfand. Ein besonderes Anliegen war ihm auch die Wahrung

der Berufsmoral und Pflege der Tradition des Berufsstandes.

Komm. Rat Ferdinand Beringer ist am 31. März 2024 im

84. Lebensjahr von uns gegangen.

Weber MT trauert um ehemaligen Geschäftsführer

Die Weber Maschinentechnik

GmbH, Bad Laasphe trauert um

ihren Gesellschafter und ehemaligen

Geschäftsführer Diplom-

Volkswirt Wolfgang Weber, der im

Alter von 72 Jahren nach schwerer

Krankheit verstorben ist. Über

vier Jahrzehnte prägte Wolfgang

Weber die Entwicklung der Weber

MT in entscheidender Weise, bevor

er sich 2018 aus dem operativen

Geschäft zurückzog. Dennoch

blieb er dem Unternehmen

Diplom-Volkswirt

bis zu seinem Tode eng verbunden.

Unternehmensleitung und Belegschaft trauern um eine

Wolfgang Weber

außergewöhnliche und allseits geschätzte Persönlichkeit.

6 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Foto: Harry Schiffer Fotodesign

LIEBHERR

ESTA-Award für

Liebherr-Werk Nenzing

Die ESTA-Awards sind die

höchste Auszeichnung für die

Kran- und Schwerlastindustrie.

In der Kategorie „Safety“ gewann

BAUMA INNOVATIONSPREIS

Bewerbungsfrist endet im August 2024

dieses Jahr die Liebherr-Werk

Nenzing GmbH. Das Sicherheitskonzept

für den Hebebetrieb von

Raupenkranen auf schwimmenden

Konstruktionen konnte die

Jury überzeugen. „Der Award ist

eine Anerkennung für unsere

Bemühungen, sichere Krane und

Baumaschinen zu entwickeln

– besonders, da es bereits die

zweite Auszeichnung in dieser

Kategorie seit 2022 ist. Als

führender Hersteller von Kranen

ist die Sicherheit des Baustellenpersonals

für uns von größter

Bedeutung. Unsere digitalen

Lösungen und Assistenzsysteme

sind ein direktes Ergebnis dieser

Verpflichtung“, sagt Gerhard

Frainer, Geschäftsführer Vertrieb

der Liebherr-Werk Nenzing

GmbH, bei der Verleihung des

ESTA-Awards.

www.liebherr.com

Geschäftsführer Gerhard

Frainer mit dem Award für

die Kategorie „Safety“

Anlässlich der bauma 2025 verleihen die Spitzenverbände der deutschen

Bau- und Baumaschinenindustrie zum vierzehnten Mal gemeinsam mit

der Messe München den bauma Innovationspreis. Zugelassen sind Innovationen,

die ab dem Jahr 2022 der Öffentlichkeit vorgestellt oder noch

nicht veröffentlicht wurden. Die Bewerbungsfrist startete am 2. Mai 2024

und endet am 23. August 2024. Eine Teilnahme ist ausschließlich online

möglich. Bewerberinnen und Bewerber können ihre Innovationen in fünf

Kategorien einreichen: Klimaschutz, Digitalisierung, Maschinentechnik,

Bauen und Forschung. Der VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen und

VDMA Mining führen gemeinsam mit der

Messe München und den Partnerverbänden

HDB, ZDB und bbs das

mehrstufige Bewerbungsverfahren

durch und richten die

Preisverleihung am 6. April

2025 im ICM in München

aus. Alle notwendigen Informationen

stehen im Internet

zur Verfügung.

www.bauma-innovationspreis.de

Teleskopierbare Sattelauflieger

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MENSCHEN + SZENE

-Baumaschinen

TERMINE

Ausbildungskurs Abbrucharbeiten

12.-14.06.2024, Wien www.brv.at

Geotechnische Injektionen

20.06.2024; Montanuniversität Leoben

www.voebu.at

Recycling-Baustoffe

aus Aushubmaterialien

24.06.2024, Wien www.brv.at

Ausbildung zum Baukoordinator

24.-25.06.2024, Wien www.ars.at

Praxistag Sicherheit am Bau

26.06.2024, Wien www.ars.at

Von links: Stefan Hintersteiner (Strabag), Bürgermeister Klaus Luger, Landeshauptmann Thomas Stelzer,

Annette Scheckmann (Strabag), Klemens Haselsteiner (Strabag CEO), Christian Harder, Alfred Watzl,

Axel Thomaschütz, Markus Engerth, Matthias Loimayr und Johannes Wolf (Strabag).

STRABAG

Eröffnung der neuen Zentrale in Linz

Strabag, der größte österreichische Baukonzern,

feierte am 15. Mai 2024 die Eröffnung

seines neuen Bürogebäudes am Standort

Linz. Das hochmoderne Bürogebäude ist

direkt vor der ehemaligen Strabag-Niederlassung

an der Salzburger Straße entstanden.

„Unser neuer Standort ist nicht nur ein

architektonisches Wahrzeichen im Linzer

Industriegebiet, sondern auch ein Symbol für

das Engagement von Strabag für eine

nachhaltige Entwicklung und eine fortschrittliche

Arbeitsumgebung im herausfordernden

Umfeld der heimischen Bauwirtschaft“, sagt

Strabag CEO Klemens Haselsteiner. Die neue

Strabag-Konzernzentrale für Oberösterreich

und Salzburg mit 6.467 m 2 Bürofläche soll

mehr als ein Bürogebäude für über 200

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein,

nämlich Benchmark für nachhaltiges,

effizientes Bauen: Eine Photovoltaik-Anlage

auf dem Dach sorgt für eine umweltfreundliche

Energieversorgung. Zudem werden im

Betrieb des Standorts keine fossilen Rohstoffe

eingesetzt. Im Vergleich zum ehemaligen

Gebäude wird der Grünflächenanteil erhöht.

www.strabag.com

Foto: Strabag

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Vom Bodenaushub über Baurestmassen bis zum

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8

Crashkurs Energiezukunft:

Gemeinnütziger Wohnbau

20.08.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Preisumrechnung in der Bauwirtschaft:

Festpreise vs. veränderliche Preise

28.08.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

57. Internationale Holzmesse

28.-31.08.2024, Klagenfurt

www.kaerntnermessen.at

Thementag Beweissicherung und

Dokumentation am Bau

29.08.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

GaLaBau

11.-14.09.2024, Nürnberg

www.galabau-messe.com

Spritzbeton-Düsenführerkurs

16.-20.09.2024, ZaB-Eisenerz

www.voebu.at

MAI 2024

PORR

Erste Frau an der Spitze des Aufsichtsrats

Nach dem schwungvollen Start der Porr in das Jahr 2024 wurde nun

auch eine Änderung im Präsidium des Aufsichtsrats beschlossen:

Iris Ortner steht seit 30. April 2024 als erste Frau an der Spitze des

Aufsichtsrats der Porr AG. „Iris Ortner bringt neben ihrer Industrieund

Wirtschaftserfahrung auch ein umfangreiches technisches Fachwissen

mit. Ich freue mich auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit“,

sagt Porr CEO Karl-Heinz Strauss.

Iris Ortner ist seit 2010 Mitglied des Aufsichtsrats und zudem

Vorsitzende des Nachhaltigkeit-/Sustainability-Ausschusses

der Porr. Iris Ortner übernimmt nun auch den Vorsitz im Nominierungs-

und im Vergütungsausschuss. Als Vorsitzende

des Aufsichtsrats folgt sie auf Karl Pistotnik, der seinerseits

die Position des Stellvertreters von Klaus Ortner übernimmt.

Klaus Ortner ist bereits seit 1998 Mitglied des Aufsichtsrats und

diente dort lange Zeit als Vorsitzender und Vorsitzender-Stellvertreter.

Er steht der Porr mit seiner langjährigen Expertise

weiterhin als Aufsichtsrat zur Seite. www.porr-group.com

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Foto: Hans Schubert

Kuhn Baumaschinen GmbH Kuhn Straße 1

5301 Eugendorf

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E-Mail: office-bm@kuhn.at

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PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Foto: RCRC.gov.sa / Kingdom of Saudi Arabia

SAUDI-ARABIEN

Garten- und Landschaftsbau der Superlative

Der King Salman Park, der derzeit auf dem ehemaligen Flughafen-Gelände von Riad

entsteht, ist nicht nur eines der aktuellen Giga-Projekte im Königreich Saudi-Arabien.

Es ist auch der größte Park der Welt, der noch vom Mond aus zu erkennen sein wird.

E

ine Fata Morgana ist eine Luftspiege -

l ung basierend auf unterschiedlich

heißen Luftschichten. Ein Phänomen, das

in der saudischen Wüste um die Hauptstadt

Riad bei sommerlichen Maximaltemperaturen

von bis zu 50° C durchaus

an der Tagesordnung ist. Vergleichbar

phänomenal sind auch die sogenannten

Giga-Projekte, die als Teil der „Vision

2030“ des seit 2017 herrschenden

Kronprinzen Mohammed bin Salman (38),

auf medial unterschiedlichsten

Informationsplattformen und Inhalten die

Welt in Erstaunen versetzen. So nimmt

man z.B. verwundert die Dimensionen des

Giga-Projekts The Line am Golf von

Akaba zur Kenntnis: 170 km lang, 200 m

breit und 500 m hoch. Wie soll solch ein

Koloss technisch funktionieren, und das

auch noch als Wohnstadt? Ist es bestenfalls

eine soziale Utopie? Wie jüngste

Ankündigungen vermuten lassen, scheint

sich in Bezug auf The Line ein gewisser

Realitätssinn die Bahn zu brechen:

Machbar erscheint jetzt, bis 2030 die

ersten Kilometer der Linearstadt für

immerhin 300.000 Einwohner zu realisieren.

Alles jenseits dieser Marken sollte

man getrost ins Reich der Fantasie

versetzen.

Aber nicht nur entlegene Regionen

des Königreichs von Saudi-Arabien

(KSA) hegen Ambitionen auf Giga-

Projekte, auch in Riad sind mit dem

linearen 135 km langen Sports

Boulevard, dem futuristischen Stadtteil

New Murabba, der historischen

Rekonstruktion von Diriyah „The City

of Earth“ und dem King Salman Park

(KSP) gleich vier am Start.

Autor: Christian Brensing, Berlin

Das vielleicht ungewöhnlichste Projekt

davon ist der 16,6 km² große King Salman

Park, siebenmal größer als Londons Hyde

Park. Wobei gleich zu Anfang festzustellen

ist, dass es sich dabei nicht im herkömmlichen

Sinn um einen Park handelt.

Bewusst werden die unterschiedlichsten

Nutzungsformen Bildung, Kultur, Sport,

Unterhaltung etc. dabei gemischt. Der

Bauherr spricht in diesem Zusammenhang

von einem „holistic experience“! Hinzu

kommt, dass die saudische Hauptstadt

über einen gewöhnlichen „Park“ – hier ist

gemeint eine zugängliche, große Grünfläche,

die einer öffentlichen Nutzung

unterliegt – bisher noch nicht einmal in

Ansätzen verfügt. Das mag auch daran

liegen, dass bei sommerlichen Hitzerekorden,

einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit

von mageren 12% und kaum Regen

Fotos: Christian Brensing; Ashraf Faden (Portrait)

Auf einer Gesamtfläche von über 16 km 2

wird der King Salman Park nicht nur über

11 km 2 Grünfläche bieten, sondern auch

eine 7 km lange Promenade. Im Frühjahr

wurden die ersten der 1,2 Mio. Bäume

gepflanzt.

nur unter größtem Aufwand und Anstrengungen

die Fauna und Flora einer „grünen

Lunge“ am Leben erhalten werden kann.

Was den Bauherren auf der diesjährigen

Immobilienmesse Mipim in Cannes aber

nicht hinderte, den King Salman Park

– sowie weitere Giga-Projekte – großzügig

und offen in den „Invest Saudi“ Zelten für

Investoren und Interessierte zu bewerben.

Mögen auch die auf dem Großmodell

„gepflanzten“ Bäume reichlich überdimensioniert

die Größe von Einzelbauten

eingenommen haben, die Botschaft kam

dennoch unvermittelt an: Hier wird nicht

gekleckert, sondern geklotzt! Folglich

handelt es sich aus ingenieurtechnischarchitektonischer

Sicht um höchst

anspruchsvolle Aufgaben, die nicht selten

an die Grenzen des Machbaren rühren,

wenn nicht diese gar sprengen. Planerisch

verantwortlich für das 2019 aus der Taufe

gehobene Giga-Projekt – mit Ausnahme

des auf dem Parkgelände befindlichen

Royal Arts Complex (Ricardo Bofill

Architekten), der Großen Moschee

(Mangera Yvars Architekten) oder des

Besucher Pavilion (David Adjaye Architekten)

– ist ein Konsortium aus Gerber

Architekten International GmbH

(Deutschland) sowie den Ingenieurbüros

Die Eröffnung der ersten Parkabschnitte ist noch für dieses Jahr

angekündigt. Rund 20.000 Arbeiter arbeiten täglich im Akkord an

der Vollendung einer neuen Vision des öffentlichen Raums.

Buro Happold (Großbritannien) und Setec

(Frankreich). Das GSBH Joint Venture

war siegreich aus dem Wettbewerb

hervorgegangen, den Masterplan der

saudischen Firma Omrania und Henning

Larsen Architekten planungstechnisch

weiterzuentwickeln. Ferner fungiert der

US-amerikanische Landschaftsarchitekt

Michael Van

Valkenburgh

Assoziierte

(MVVA) als

Auftragnehmer von GSBH JV mit der

speziellen Aufgabe der Landschaftsgestaltung.

Dagegen wird die gesamte ingenieurtechnische

Leistung – Erdarbeiten,

Infrastruktur, Wasserbau und -versorgung

– von Buro Happold und Setec abgedeckt.

Außerdem sind Gerber Architekten und

Buro Happold noch an der Planung

der unterschiedlichsten

Gebäude, z.B. dem

„Museum of

the Earth“,

Der

Plan

zeigt die

Errichtungsphasen.

In Baumschulen und speziellen Gewächshäusern

können sich die Pflanzen allmählich an die neuen

klimatischen Bedingungen gewöhnen.

10 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 11



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

1

2 3 4

Blick von der Innenstadt Riads auf die Baustelle des King Salman Park. (1) Diese hohe Einfriedung der Baustelle schützt das königliche

Geheimnis. (2) Aushub für Baumpflanzungen. (3) Herstellung eines Wasserreservoirs. (4)

schattenspendenden Arkaden, Kiosken etc.

– teilweise hergestellt von Beton aus

3D-Druck – und den sogenannten „Parking

Hubs“ beteiligt. Letztere stellen die

Eingangstore zum Park dar, wobei es sich

um unterirdische Parkgaragen im

Verbund mit Restaurants, Geschäften und

weiteren kommunalen Einrichtungen

handelt.

Wie gesagt, das Terrain kann nur

bedingt unter dem Begriff „Park“ summiert

werden. Was einmal der größte

innerstädtische Landschaftspark der Welt

sein wird, war einst der Flughafen von

Riad. Seine Topographie wurde grundlegend

verändert, sodass es nun statt

ebenerdiger Rollbahnen eine hügelige

Landschaft mit Wadis und bis zu 25 m

Höhenunterschied geben wird. Die aus

Gründen des Sonnenschutzes größtenteils

enge und dichte Bepflanzung der 30 Mio.

Bäume, Büsche, Sträucher und Pflanzen

wurzelt in einer komplett – bis auf eine

Tiefe von 2,5 m – ausgetauschten Bodendecke,

denn der salzhaltige Geröllboden

steht einem gedeihlichen Pflanzenwuchs

entgegen. Somit ist auch die Bewässerung

des riesigen Areals eine der herausragendsten

Aufgaben. Dafür werden

einerseits enorme unterirdische Wasserreservoirs

zur Vorhaltung des kostbaren

Guts geschaffen und andererseits, Zisternen

– der Fachausdruck dafür lautet

„attenuation tanks“ – für eventuellen

Starkregen und Überflutungen. So hofft

man, dass besonders die teilweise im Stil

von Fürst Pückler in der ganzen Welt

eingekauften Bäume in dem harschen

Klima Riads gedeihen werden. Aus diesem

Grund verbringen einige Gehölze vor ihrer

Anpflanzung auch Monate in speziellen

Gewächshäusern, wo sie sich allmählich

an die neuen klimatischen Bedingungen

gewöhnen können. Andere wiederum

warten geduldig in Baumschulen, bevor

sie nach einem akribischen Plan an einer

vorbestimmten Stelle Teil des Biotops

King Salman Park werden.

Interessant ist ferner, wie unter den

Aspekten des Real Estate der Park, u.a.

auch auf der Mipim, vermarktet wird. Um

die Zahl der begehrten Grundstücke mit

Parkblick zu erhöhen, mäandert die

Außengrenze des Parks. Sogenannte

„Finger-Parks“ reichen teils tief in die

später einmal hoch begehrten Wohngebiete,

die sich „Urban Districts“ nennen.

INTERVIEW MIT DR. SUMAYAH AL-SOLAIMAN

Wir sind bereit, in allen Bereichen zu lernen

Mitte März informierten sich rund 20.000

Besucherinnen und Besucher aus 90

Ländern im Rahmen der MIPIM 2024 in

Cannes über die aktuellen Entwicklungen

in der Immobilienbranche. Autor

Christian Brensing nutzte die Gelegenheit,

um Dr. Sumayah Al-Solaiman (CEO,

Architecture and Design Commission,

Riyadh) im Rahmen der Ausstellung

„Invest Saudi“ zum Interview zu bitten.

Was passiert zurzeit in Ihrem Land?

Al-Solaiman: Die schnelle Antwort lautet:

Vision 2030! Die wurde 2016 aufgelegt

und gilt als strategisches Reformwerk,

welches die weitere Entwicklung Saudi-

Arabiens vorgibt. Sie besteht aus vielen

Programmen, die sich wiederum in

vielfache Initiativen unterteilen. Man

versucht Verbindungen und Synergien

herzustellen, z.B. die Kultur, mit Sport,

dem Städte- und Wohnungsbau, mit der

Lebensqualität zu verbinden. Als

wichtiger Teil dieser Vision wurde das

Kulturministerium geschaffen, das aus

elf Kommissionen besteht, wovon die

Architecture and Design Commission, der

ich als CEO vorstehe, ein wesentlicher

Teil ist. Unsere Aufgabe ist es, das, was

man in KSA unter Architektur, Städtebau

und Design versteht, zu definieren,

regulieren und auch zu modernisieren,

bzw. ständig zu verbessern.

Welches sind die zentralen Bausteine

der Architecture and Design

Commission?

Al-Solaiman: Im Wesentlichen sind es

sechs Bereiche, die wir fördern und

dessen Qualitäten wir festlegen:

1. Sektorenentwicklung, wie gelingt es

uns, Architektur und Design optimal zu

unterstützen?

2. Welchen Einfluss haben Architektur

Rotation in Perfektion

Einzigartige Qualität vom Pionier

und Design auf das Bruttosozialprodukt?

3. Wie finden und fördern wir Talente z.B.

vom frühen Kindesalter an bis zur

Universität und bis zur Rente?

4. Fortwährende Innovation in einer sich

schnell entwickelnden Umgebung.

5. Weltweite Aufmerksamkeit und

Anerkennung saudischer Architektur

und Design.

6. Standards in Nachhaltigkeit.

Woher kommen in Ihrem Land die

Energie und Dynamik?

Al-Solaiman: Wir haben 33 Initiativen, die

wir innerhalb von fünf Jahren stark

vorantreiben. Seit 2016 stellt das KSA

seine Ziele und die Wege dahin sehr klar

und gut kommuniziert aller Welt vor.

Kronprinz Mohammed bin Salman steht

all diesen Initiativen voran. Ein weiterer

Fakt ist, dass alle Sektoren, Ministerien,

und wenn Sie wollen auch das saudische

Volk, gemeinsam auf diese Ziele hinarbeiten.

Die gesamte Art des Regierens und

gemeinsamen Agierens hat sich komplett

gewandelt und erneuert. Die Umsetzung

von Maßnahmen zur Erreichung unserer

Ziele hat oberste Priorität. Dies wird

durch starke Führung und Rechenschaftspflicht

unterstützt. Die Veränderungen

in unserem Land stoßen auf

breite Akzeptanz in der Bevölkerung,

viele wollen ein Teil davon sein.

Wie können z.B. europäische

Architekten an diesen Entwicklungen

teilhaben?

Al-Solaiman: Wir bieten für viele Architekten

aus der ganzen Welt unzählige

Chancen. In unserem Land stellen sich

seit 2016 die größten baulichen Herausforderungen

und Aufgaben, die man sich

nur vorstellen kann. Möglichkeiten gibt

Dr. Sumayah Al-Solaiman ist gebürtige

Grazerin und Leiterin der saudischen

Architecture and Design Commission (ADC)

aus Riad. Die ADC definiert und überwacht

die Etablierung, Lehre und Ausübung von

Architektur und Design in Saudi-Arabien,

leitet alle Landesauftritte im Ausland und

steht für den Inhalt der König Salman

Charter of Architecture.

es zuhauf! Mein Rat ist, jegliche Stereotypen

und Vorurteile zu Saudi-Arabien

hinter sich zu lassen. Besuchen Sie das

Land, lernen Sie seine Geschichte kennen

und schauen Sie sich nach Kooperationen

mit saudischen Firmen um.

Was zeichnet die Giga-Projekte

jenseits ihrer Größe aus?

Al-Solaiman: In allen Großprojekten

versuchen wir ein Optimum zu erreichen.

Größe allein ist nicht ausschlaggebend,

sondern wir fordern und erwarten vor

allem immer ein hohes Maß an Innovation,

z.B. in Bezug auf neue Baumaterialien.

Wir sind bereit, in allen Bereichen zu

lernen: nachhaltiges Bauen, hydroponische

Pflanzenzucht oder die Begrünung

von Riyadh sind dabei gewaltige Themen.

Dazu muss man im Detail und vertieft in

die Projekte einsteigen, oberflächliche

Beurteilungen gehen am Thema vorbei.

12 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 13



ASFINAG

Talübergang Steinbrückenbach bei

Gmünd wurde erfolgreich angehoben

Auf der A 10 Tauernautobahn konnte Mitte Mai auch der zweite Teil des Hebevorgangs des

Talübergangs Steinbrückenbach auf insgesamt 6 m erfolgreich abgeschlossen werden.

A

m 14. Mai war es so weit: Kärnten

erlebte eine absolute Premiere beim

Neubau einer Autobahnbrücke. Ab 9 Uhr

früh begann das beauftragte Bauunternehmen

damit, das Tragwerk des 600 m

langen Talübergangs Steinbrückenbach

– knapp 2 km nördlich von Spittal an der

Drau – um die ersten 3 m in die Luft zu

heben. Danach erfolgten Adaptierungsarbeiten

an den bis zu 18 m hohen Hebepfeilern.

Der zweite Teil des Hebevorgangs,

mit dem das Tragwerk auf die

Zielhöhe von 6 m gehoben wurde, ging

am 15. Mai über die Bühne. Dadurch

dient es nun als so genannte Rüstkonstruktion

für die Errichtung eines neuen

Brückentragwerks.

Die Methode – den Zuschlag erhielt

eine österreichisch-italienische Arbeitsgemeinschaft

bestehend aus den Firmen

ZANDTcargo

Tieflader mit Radmulde

Hier geht’s

zum Video:

ICM construction, F-Pile und ICM SpA

– ist nicht nur besonders spektakulär,

sondern auch innovativ und nachhaltig.

Mit dieser speziellen Bautechnik spart

man die Produktion sowie den An- und

Abtransport eines speziell gefertigten

Rüstträgers, fast 1.000 t Stahl weniger

werden gebraucht und auch viele

Materialtransporte können vermieden

werden.

Das gehobene Tragwerk – es wiegt

etwa 6.000 t – wird nun fixiert, unmittelbar

im Anschluss werden die Arbeiten an

der neuen Brücke aufgenommen. Hierbei

werden auf Höhe der Brückenpfeiler

erste Abschnitte betoniert, von denen

danach Schritt für Schritt weitergebaut

wird. Hierzu ist ein eigener Schalwagen

erforderlich, welcher am gehobenen

Tragwerk montiert werden wird. Beginnend

von Süden wird das neue Tragwerk

dann ab Sommer pro Woche 15 m

„wachsen“.

Die erste neue Brücke in Fahrtrichtung

Villach soll bis Mitte 2025 fertig und

befahrbar sein, danach erfolgt der

Neubau der zweiten Brücke auf der

Richtungsfahrbahn Salzburg auf die

idente Art und Weise. Die Fertigstellung

ist für 2027 vorgesehen. Der Talübergang

Steinbrückenbach, auch L 43 genannt,

wurde bereits 1975 errichtet, der Neubau

der Tragwerke ist daher erforderlich. Die

Bauarbeiten begannen im März 2023,

wobei in der ersten Phase die Brücke in

Fahrtrichtung Salzburg „ertüchtigt“

wurde, damit diese Brücke den gesamten

Verkehr, also bis zu zwei Fahrstreifen je

Richtung, tragen kann.

www.asfinag.at

„Als Asfinag wollen wir neue

Maßstäbe beim nachhaltigen

Bauen setzen“, sagt Asfinag-

Vorstand Hartwig Hufnagl.

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14 MAI 2024

Fotos: Asfinag

Bridgestone Europe NV/SA,

Niederlassung Österreich

www.bridgestone.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

SWIETELSKY / ZEPPELIN

Technologieoffen in allen Bereichen:

Swietelsky setzt auf HVO Biotreibstoff

Um den CO2 Ausstoß im eigenen Maschinen- und Fuhrpark zu

reduzieren, hat die Firma Swietelsky an drei Standorten bereits

auf den Biotreibstoff HVO umgestellt. Ein Prozess, der durch das

Team von Zeppelin Österreich unter anderem mit einem Feldversuch

im Abbruchbereich tatkräftig unterstützt wurde. Über

die Hintergründe für den Einsatz von HVO sprachen wir mit

Christian Sorko, Leiter des Konzernbereichs Maschinentechnikund

Anlagenmanagement bei der Firma Swietelsky.

Herr Sorko, warum hat sich die Firma

Swietelsky dazu entschlossen, im eigenen

Maschinen- und Fuhrpark verstärkt auf

HVO zu setzen?

Sorko: Der Grund ist einfach zu erklären: Wir

wollen unseren CO2-Ausstoß gesamtheitlich

und nachhaltig reduzieren. Eine wichtige Rolle

„Unter den zahlreichen Maßnahmen, die

wir zur CO2-Reduzierung im Maschinenund

Fuhrpark setzen, ist HVO ein Mosaikstein

im Gesamtbild der Nachhaltigkeit“,

betont Christian Sorko, Konzernbereichsleiter

Maschinentechnik- und Anlagenmanagement

bei der Firma Swietelsky.

spielt dabei der Maschinen- und Fuhrpark, wo

der Einsatz von HVO eine wirksame Maßnahme

darstellt. Wir setzen aber nicht nur auf

HVO, sondern wie bei einem Mosaik gibt es

viele Bausteine, die ein Gesamtbild ergeben.

HVO ist ein solcher Baustein.

Wie hat dieser Prozess begonnen und wie

gestaltet sich der Einsatz von HVO in der

Praxis?

Sorko: Wir haben im letzten Herbst damit

begonnen, die Vor- und Nachteile von HVO

genauer zu betrachten. Die Entscheidung über

die Verwendung war am Ende ein Teamwork

zwischen Strategischem Einkauf, Maschineningenieuren,

dem Team der Nachhaltigkeit und

Wie der Feldversuch zeigte, bringen

Cat Großgeräte auch mit HVO die

volle Leistung (von links): Michael

Maier (Swietelsky), Rene Doppler

(Verkauf, Zeppelin Österreich,

Niederlassung Linz), Karl Krische

(Swietelsky), Christian Sorko

(Swietelsky, Konzernbereichsleitung

Maschinentechnik- und Anlagenmanagement),

Christoph Ohnmacht

(Zeppelin Österreich, Leiter der

Niederlassung Linz), Karin Wögerer

(Nachhaltigkeit- und Innovationen

MTA, Swietelsky) und Frederik

Leblhuber (Swietelsky).

den operativen Kollegen mit ihren Großgeräten

im Bereich Abbruch und Recycling.

Trotzdem ist es natürlich ein mutiger

Schritt, HVO einzusetzen. Daher danken

wir auch den Firmen Zeppelin und Caterpillar,

die diesen Weg von Beginn an mit uns

gegangen sind und uns zu jedem Zeitpunkt

beratend unterstützt haben.

Der große Vorteil von HVO liegt in der

einfachen Umsetzung. Es erfordert keine

Verhaltensänderung der Mitarbeiter im

Gebrauch – weder beim Betanken, noch

beim Betrieb. In der Praxis ist für den

Einsatz von HVO allerdings eine gewisse

Vorarbeit notwendig. Bei der Tankstelle

muss der Tank leergefahren und gereinigt

werden – das gilt auch für die Baustellentanks.

Aber wenn das erledigt ist, dann

funktioniert das System sehr gut. Abgesehen

von diesen technischen Maßnahmen ist

eine klare Kommunikation wichtig, um

eventuelle Vorurteile auszuräumen. Ich bin

überzeugt, dass erfolgreiche kleine Schritte

und Erfahrungen eine positive Auswirkung

haben und neue Technologien fördern.

Wie ist der aktuelle Stand bei der

Einführung von HVO?

Sorko: Nachdem wir uns ein entsprechendes

HVO-Kontingent gesichert haben,

DATEN & FAKTEN

Was bedeutet HVO Biotreibstoff?

standen wir vor der Frage: Wo können wir

starten? Naheliegend waren Bereiche mit

Großgeräten und hohen Verbräuchen.

Daher haben wir uns für den Einsatz unter

anderem im Abbruch bzw. in der Abfallwirtschaft

entschieden. Aktuell verwenden

wir HVO konsequent an drei unserer

Standorte, von denen zwei über eine eigene

Tankstelle verfügen. Konkret gestartet

haben wir im Abbruch mit einem Feldversuch

mit Großgeräten von Caterpillar.

Dieser Versuch war förderlich, um Vertrauen

zu gewinnen und zu zeigen, dass

der Einsatz von HVO problemlos funktioniert.

Auch der Support des Caterpillar/

Zeppelin Teams war sehr hilfreich. Als

Global Player verfügt Caterpillar über ein

enormes Forschungs- und Innovationsbudget.

Das ist natürlich ein Unternehmen, an

dem man sich orientieren kann. Dazu

kommt die dichte Service-Abdeckung im

ganzen Bundesgebiet durch die Firma

Zeppelin Österreich und der schnelle

Zugriff auf Expertenwissen.

Was antworten Sie den Kritikern, die

auf die Mehrkosten von HVO verweisen?

Sorko: Natürlich ist HVO etwas teurer als

konventioneller Treibstoff und verursacht

aus betriebswirtschaftlicher Sicht auf jeder

Maschinenstunde Mehrkosten. Aber wir

wollen CO2 einsparen und so auch als

Bauindustrie unsere Verantwortung

gegenüber den nächsten Generationen

gerecht werden. Darüber hinaus gibt es für

mich noch einen weiteren wichtigen Aspekt:

Ich bin überzeugt, dass durch die Transformation

in den nächsten 10 bis 15 Jahren

neue Geschäftsmodelle entstehen werden,

die natürlich auch profitabel sein werden.

Gibt es noch weitere Mosaiksteine an

Nachhaltigkeitsmaßnahmen von

Swietelsky Maschinentechnik?

Sorko: Selbstverständlich. Wir haben auch

in der Maschinentechnik eine Abteilung für

Nachhaltigkeits- und Innovationsmanage-

Die Abkürzung HVO steht für „Hydrotreated Vegetable Oils“, zu Deutsch hydrierte Pflanzenöle.

In einem raffinierten Verfahren wird Pflanzenöl mittels einer katalytischen Reaktion, wobei auch

Wasserstoff hinzugegeben wird, in Kohlenwasserstoff umgewandelt. Einzelne Hersteller setzen in

der Produktion neben Pflanzenölen auch Abfälle sowie Öle und Fette aus Reststoffen ein. Die

Frucht von Pflanzen wird nicht verwendet und HVO enthält auch kein Palmöl. HVO ist in seiner

chemischen Zusammensetzung mit fossilem Diesel vergleichbar und in der Regel vollständig

kompatibel mit allen Dieselmotoren des bestehenden Fuhrparks. Eine Abklärung mit dem

jeweiligen Hersteller wird aber empfohlen. Der große Vorteil: Durch die Nutzung von HVO werden

die Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus des Kraftstoffs um bis zu 90% im Vergleich

zu fossilem Diesel reduziert.

MERLO ROTO

DER DREHBARE

WOLKEN

KRATZER

BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at

16 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 17



MASCHINEN + TECHNIK

Starke Partnerschaft im

Zeichen des Technologiewandels

(von links): Holger

Schulz (Leiter der

Strategischen Geschäftseinheit

Baumaschinen

Deutschland/Österreich),

Christian Sorko (Swietelsky,

Konzernbereichsleitung

Maschinentechnik- und

Anlagenmanagement) und

Stephan Bothen (Vorsitzender

der Geschäftsführung

Zeppelin Österreich).

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EFFIZIENT

Die Trimble ® Earthworks Maschinensteuerungsplattform kann auf

zahlreichen Baumaschinen, darunter Bagger, Raupen, Grader und

Walzen, eingesetzt werden, ist aufrüstbar und mit allen führenden

Maschinenherstellern kompatibel. Die Komponenten können schnell

und bequem zwischen Maschinen ausgetauscht werden, was einen

höheren ROI und maximale Einsatzzeiten ermöglicht.

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verschiedene Maschinentypen

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ment, welche die Plattform „SWIE:Garage“

gegründet hat. Hier werden neue Antriebstechnologien,

wie zum Beispiel Elektrobaugeräte,

gekauft und getestet. Oder

auch innovative Ideen, wie ein intelligenter

Heizkörper für Container, welcher bis

zu 70% an Heizkosten spart getestet,

standardisiert und skaliert.

„SWIE:Garage“ bietet die Möglichkeit,

eigene Ideen und Innovationen aus den

operativen Bereichen einzubringen bzw.

Neuerungen von Herstellern in einem

sicheren Umfeld zu testen. So stellen wir

sicher, dass wir am Puls der Zeit sind und

trotzdem größere Investitionsrisiken

vermeiden. Auch F&E-Projekte, wie zum

Beispiel maxE, wo wir uns mit Stromspeichern

für die Baustellen beschäftigen, sind

weitere Mosaiksteine in einem nachhaltigen

Gesamtbild.

Abschließend nochmals zurück zu

HVO: Wie sehen Sie hier die weitere

Entwicklung?

Sorko: Eine komplette Umstellung der

fossilen Treibstoffe auf HVO ist nicht

möglich, weil am Markt die Verfügbarkeit

der benötigten Mengen einfach nicht

vorhanden und die preisliche Situation

gesamtunternehmerisch nicht abbildbar

ist. Aber wie schon erwähnt, ist es ein Baustein

von vielen Maßnahmen zur Reduktion

von CO2. Es entspricht auch unserer

Haltung, „Immer besser bauen“ und vorne

mit dabei zu sein.

Wir danken für das Gespräch!

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ZERO EMISSION MOBILITY

Erste Praxistests für emissionsfreie Baustellen

Am 17. Mai besuchte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler

gemeinsamen mit Vertretern der Firmen MIBA Battery Systems,

Swietelsky, der Baufirma Kallinger sowie Mitgliedern der Austrian

Automotive Transformation Platform (AATP) eine emissionsarme

Von links: GF Jörg Dallner (Kallinger Bau GmbH), Klimaschutzministerin

Leonore Gewessler, GF Stefan Gaigg (MIBA Battery Systems)

und GF Bernd Vogl (Klima- und Energiefonds) beim Besuch

einer emissionsarmen Demonstrations-Baustelle in Wien.

Demonstrations-Baustelle in Wien. Die im Rahmen der vierten

Ausschreibung „Zero Emission Mobility“ (ZEM) des Klima- und

Energiefonds von MIBA Battery Systems entwickelten Ladecontainer

sind derzeit auf Baustellen in Wien und Oberösterreich im Einsatz

und werden dort einem Praxistest unterzogen. Das Förderprogramm

ist aus den Mitteln des Klimaschutzministeriums (BMK)

dotiert.

Die Nachfrage nach einer emissionsfreien Ausstattung von

Baustellen steigt – nicht zuletzt, weil es seit Ende des letzten Jahres

eine Veränderung in den Vergaberichtlinien öffentlicher Auftraggeber

gibt. Ökologische Vergabekriterien müssen bei öffentlichen

Ausschreibungen nun stärker berücksichtigt werden. Im Rahmen

des Projekts „maxE“, das den täglichen Energiebedarf von Großund

Tagesbaustellen mit batterieelektrischen Fahrzeugen und

Maschinen decken will, werden auf verschiedenen Baustellen in

Oberösterreich und Wien in Zusammenarbeit mit der Firma

Swietelsky derzeit mobile Stromtankstellen erprobt. Wie gut diese

funktionieren und wie sie in das bestehende Stromnetz integriert

werden können, ohne dabei unerwünschte Rückkoppelungen zu

verursachen, wird gerade in einem umfangreichen Praxistest

erhoben. Dabei zeigt sich, dass rund zwei Drittel der Emissionen

mit dem derzeitigen Grad der verfügbaren Maschinen und Geräte

eingespart werden können.

www.klimafonds.gv.at

18 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Foto: Klima- und Energiefonds/APA-Fotoservice/Madzigon

SITECH AUSTRIA GMBH

Infangstraße 2, 4407 Steyr-Gleink

Tel: +43 7252 84433

office@sitech-austria.at

www.sitech-austria.at

©2023 Trimble Inc. TC-359-AT (08/23)



MASCHINEN + TECHNIK

Übergabe des 150. Drehbohrgeräts (von links): Eckhard Weidler (Vertrieb TWF Tiefbautechnik West), Ralf Maywald (Geschäftsführung

TWF Tiefbautechnik), Silvia Braatz (Leitung Bauer Dach Region), Manfred Schuh (Gebietsverkaufsleiter, Bauer Dach Region), Rüdiger

Kaub (Geschäftsführung Bauer Maschinen), Wolfgang Tinhof (Geschäftsführung TWF Tiefbautechnik), Robert Eggarter (Prokurist TWF

Baumaschinentechnik), Jan Picha (Vertrieb TWF Ost) und Andres Ibanez (Vertrieb TWF International).

BAUER / TWF

Übergabe des 150. Bauer Drehbohrgeräts

an TWF bei der Maschinen Hausausstellung

Die Firma TWF ist nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern auch in vielen weiteren

Ländern ein wichtiger Partner für die Bauwirtschaft. Das Unternehmen, das heuer sein

20-Jahr-Jubiläum feiert, hat sich in den Bereichen Ramm- und Bohrtechnik, Grabenverbausysteme

und Kanaldielen einen Ruf als kompetenter und verlässlicher Partner erarbeitet.

Mit der Bauer Gruppe verbindet TWF bereits seit 2007 eine intensive und für beide Seiten

erfolgreiche Partnerschaft. Anlässlich der Bauer Maschinen Hausausstellung 2024 erfolgte

am 25. April 2024 die Übergabe des 150. Bauer Drehbohrgeräts an die Firma TWF.

I

n Schrobenhausen öffnete die traditionelle

Bauer Maschinen Hausausstellung

vom 25. bis 27. April wieder für Kunden,

Gäste und Interessierte aus aller Welt ihre

Tore. Im Mittelpunkt stand einmal mehr

die Welt des Spezialtiefbaus in all ihren

Facetten: Von Werksbesichtigungen über

Gerätevorführungen bis hin zu Expertengesprächen

über die neuesten Innovationen

und Tiefbaumethoden gab es für die

1.900 Gäste aus 72 Ländern ein breites

Programm zu erleben. Der Ausstellungsbereich

der Hausausstellung der Bauer

Maschinen GmbH zeigte eine beeindruckende

Gerätepalette, aus der eine BG

23 H BT 65 mit ihrer auffallenden

Lackierung besonders hervorstach.

auf den Verkauf und die Vermietung von

Ramm- und Bohrgeräten spezialisiert ist.

Einer der Gründe für diese erfolgreiche

Entwicklung war der Abschluss einer für

viele Jahre exklusiven Partnerschaft mit

der Bauer Maschinen GmbH im Jahr

2007. Diese Partnerschaft ist auch heute

noch von einer intensiven Zusammenarbeit

geprägt, denn die Firma TWF zählt

nach wie vor auch international zu den

größten Abnehmern von Bauer Maschinen.

In Deutschland betreibt TWF vier

Mietparks in Hamburg, Holzheim,

Hermsdorf und bei der Zentrale der TWF

Tiefbautechnik GmbH in Heinsberg.

Durch sie kann in ganz Deutschland

kurzfristig auf jede Kundenanfrage

reagiert werden. In den vier TWF-Mietparks

stehen rund 30 Bauer Drehbohrgeräte

jeder Größe für die verschiedensten

Einsatzbereiche im Spezialtiefbau zur

Verfügung.

Dazu Dr.-Ing. Rüdiger Kaub,

der im Rahmen seiner beruflichen

Karriere bei großen

Mining-Unternehmen und Baugeräteherstellern

weltweit Erfahrung sammeln

konnte und seit Anfang 2019 als Vorsitzender

der Geschäftsführung der Bauer

Maschinen GmbH tätig ist: „Eine derart

lange und erfolgreiche Partnerschaft, wie

wir sie mit der Firma TWF pflegen, ist

keine Selbstverständlichkeit. Es ist für

uns eine sehr wichtige Partnerschaft, weil

wir bei vielen Kunden eine verstärkte

Zurückhaltung bei der Investition in neue

Geräte sehen. Aufgrund der Unsicherheiten

bei Folgeaufträgen im Infrastrukturbereich

gewinnt die Vermietung immer mehr

an Bedeutung. Meine langjährige Erfahrung

hat mich gelehrt, dass man als

Hersteller die Vermietung den Profis

überlassen sollte. Vor allem wenn es um

kurzfristige Kundenanfragen geht, sind

die Profis von TWF für uns genau der

richtige Partner. Diese Partnerschaft

reicht aber weit über die Grenzen

Deutschlands hinaus und kann in Regionen,

in denen wir weder mit einer eigenen

Niederlassung, noch mit einem Händler

präsent sind, auch zu einer Zusammenarbeit

im Vertrieb führen. Beispielsweise

haben wir die Firma TWF in Kolumbien

als Händler etabliert und freuen uns, dass

hier der Markteinstieg sehr gut anläuft.

Aber auch in Indien arbeiten wir bereits

sehr erfolgreich zusammen. Die Übergabe

des 150. Drehbohrgeräts ist ein sehr

schönes Symbol für diese erfolgreiche

Zusammenarbeit.“

TWF Geschäftsführer Wolfgang Tinhof

betont: „Wir bieten unseren Kunden auf

Wunsch komplette Pakete im Sinne eines

One-Stop-Shops: Beginnend mit der

optimalen Gerätegröße für den jeweiligen

Einsatz über die entsprechende Ausrüstung

für das jeweilige Spezialtiefbauverfahren

bis hin zu den passenden Werkzeu-

Diese BG 23 H BT 65

ist das 150. Drehbohrgerät,

das von der

Firma Bauer an die

Firma TWF übergeben

wurde und nun über

die Mietparks den

Kunden zur

Verfügung steht.

gen. Immer wichtiger wird auch die

Bereitstellung eines versierten Maschinisten,

wo wir unsere Kunden vermittelnd

und helfend unterstützen. Selbstverständlich

übernehmen wir auf Wunsch auch die

Logistik, etwa beim An- und Abtransport

zur Baustelle. Das von uns angebotene

Paket umfasst aber auch so wichtige

Bereiche wie Einweisung, Inbetriebnahme,

Versicherung und Service. Die Firma TWF

ist aber nicht nur für verlässliche Maschinentechnik

bekannt, sondern auch für

Spezialwerkzeuge und Spezialanbauteile

sowie hochwertige Grabenverbausysteme.

Durch die hohe Verfügbarkeit in den

deutschen Mietparks können wir auch

entsprechende Anfragen aus Österreich

kurzfristig bedienen. Wir unterstützen

unsere Kunden aber auch bei ihrem

Markteintritt in verschiedenen europäischen

Ländern, etwa durch unsere

Auslandsniederlassungen in Polen und

Tschechien. Aber auch in Ungarn, Italien

und der Schweiz stehen wir gerne unterstützend

zur Seite. Wir freuen uns, dass

sich die Zusammenarbeit mit der Firma

Bauer auch international sehr erfolgreich

entwickelt.“

www.twf.at | www.bauer.de

MOBILAIR M 59

Der Maßstab der 5 m³ Klasse

Bauer und TWF feiern

langjährige Partnerschaft

TWF Geschäftsführer Wolfgang

Tinhof war im Jahr 2004 Mitbegründer

der Firma TWF, die heute weltweit

Von links: Ralf Maywald

(Geschäftsführung TWF

Tiefbautechnik) und Wolfgang

Tinhof (Geschäftsführung TWF

Tiefbautechnik).

www.kaeser.at

20 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 21



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Die Huppenkothen GmbH

ist Vertriebspartner des

japanischen Herstellers

Takeuchi, einem Pionier in

der Entwicklung von

Minibaggern seit mehr

als 50 Jahren. Aktuell

kündigt das Unternehmen

die Einführung

von zwei

neuen Modellen

von Takeuchi Minibaggern

in der

2 t Klasse an.

HUPPENKOTHEN

Takeuchi stellt mit dem Elektrobagger TB20e

und dem TB320 zwei neue 2 t Modelle vor

I

n den vergangenen Jahrzehnten hat das

innovationsgetriebene Unternehmen

Takeuchi zahlreiche erfolgreiche Baggermodelle

auf den Markt gebracht. Aus

diesem Grund wurde sein Gründer Akio

FACT-BOX

TB320

Betriebsgewicht

Breite

Maximale Breite

Höhe

Länge Transport

Wenderadius hinten

Motor

Hydraulikdurchfluss 1. Steuerkreis

TB20e

Betriebsgewicht

Breite

Maximale Breite

Höhe

Länge Transport

Wenderadius hinten

Elektro-Motoren

Batteriekapazität

Hydraulikdurchfluss 1. Steuerkreis

Der TB320 wird in

einer Version mit

geschlossener Kabine

(Einsatzgewicht 2.165 kg)

und einer Version mit

Überrollbügel (Einsatzgewicht

2.025 kg)

erhältlich sein.

Takeuchi am 30. November 2023 auf der

AEM-Jahreskonferenz in Fort Lauderdale,

Florida, in die Ruhmeshalle der Association

of Machinery Manufacturers (AEM)

aufgenommen. Nur wenige Tage nach

2.025 kg (Überrollbügel) / 2.165 kg (Kabine)

985 mm (Überrollbügel) / 1.050 mm (Kabine)

1.370 mm (hydraulisch verbreitertes Fahrwerk)

2.300 mm (Überrollbügel) / 2.375 mm (Kabine)

4.245 mm

1.110 mm

Yanmar 3TNV70; 3 Zylinder; Abgasstufe V

12 kW bei 2.500 U/min

40 l/min

2.025 kg

985 mm (Überrollbügel)

1.300 mm (hydraulisch verbreitertes Fahrwerk)

2.280 mm

4.050 mm

1.075 mm

12,6 kW + 4,5 kW; emissionsfrei

24,7 kWh

34 l/min

seinem 90. Geburtstag reiste Herr

Takeuchi eigens aus Japan in die USA, um

diese wohlverdiente Auszeichnung für

seine lebenslangen Innovationen und

Leistungen entgegenzunehmen. Er ist die

erste Person aus Asien, die in die Hall of

Fame aufgenommen wird.

Die 3er-Serie wächst

Die Entwicklung geht weiter und mit der

Einführung des TB320, dem Nachfolger

des TB219, erweitert Takeuchi die

3er-Serie um ein neues Modell. Dieser 2 t

Minibagger ist unglaublich leistungsstark

und hat eine hohe Hubkapazität. Der

TB320 kann eine breite Palette von

Anbaugeräten handhaben, da er mit dem

besten Hydraulikdurchfluss seiner

Klasse ausgestattet ist: 40 l/min auf dem

1. Steuerkreis. Mit eingefahrenem

Fahrwerk beeindruckt er durch seine

Wendigkeit, selbst in engsten Stadtgassen

oder bei Renovierungsarbeiten in Gebäuden.

Für maximale Standfestigkeit lässt

sich das Fahrwerk einfach hydraulisch

auf 1.370 mm verbreitern.

Der TB320 wird von einem Yanmar

3TNV70 3-Zylinder-Dieselmotor angetrieben,

der die Abgasnorm der Stufe V erfüllt.

Er hat eine ISO14396-Nennleistung von

12 kW bei 2.500 U/min. In der Kabinenversion

ist der Minibagger TB320 mit

einem Bluetooth-DAB-Radio, einer

USB-Ladebuchse und einem Mikrofoneingang

für eine Freisprecheinrichtung

ausgestattet. Dank der 3 LED-Scheinwerfer

ist die Arbeitsumgebung perfekt

ausgeleuchtet.

Neuer elektrischer Minibagger

Mit Blick auf die Zukunft und die Frage,

wie wir die Umwelt besser schützen

können, hat Takeuchi wieder einmal

seinen Geist der Kreation und Innovation

genutzt und den vollelektrischen Kompaktbagger

TB20e entwickelt, der die

wachsende Nachfrage nach umweltfreundlichen

Stadtmaschinen erfüllt. Das

Besondere am TB20e ist, dass es sich um

einen emissions- und geräuscharmen

Kompaktbagger handelt, der die gleiche

Leistung und die gleichen Möglichkeiten

wie Dieselmaschinen seiner Klasse bietet.

Der batteriebetriebene Elektro-Minibagger

TB20e ist ideal für den Einsatz in

Gebieten mit Lärm- und Emissionsbeschränkungen.

In Wohngebieten, in und

um Krankenhäuser oder Schulen, in

Umweltzonen oder auf Nachtbaustellen.

Emissionsfrei kann der TB20e überall

effizient, leise und umweltfreundlich

eingesetzt werden. Der Geräuschpegel ist

deutlich niedriger als der von Verbrennungsmotoren,

was ihn zur idealen

Maschine für den Einsatz außerhalb der

normalen Arbeitszeiten macht.

Das On-Board-Ladegerät ermöglicht

nicht nur das Aufladen der Maschine

während der Pausen und am Ende des

Arbeitstages, sondern auch das Arbeiten

mit Kabel, z. B. im stationären Abbruch.

Es ist ein externes Ladegerät erhältlich,

mit dem der TB20e in kurzer Zeit aufgeladen

werden kann. Die Lithium-Ionen-

Batterie kann an jeder 230-V- oder

400-V-Steckdose aufgeladen werden.

KAISER S12 Allroad

Der TB20e zeigt seinen Takeuchi-

Stammbaum von Anfang bis Ende, sei es

die robuste Ganzstahlkonstruktion und

das Heavy-Duty-Design, der serienmäßig

lange Löffelstiel oder das hydraulisch

verbreiterbare Fahrwerk, das es dem

TB20e ermöglicht, auf engem Raum zu

arbeiten und durch Öffnungen von nur

985 mm zu fahren. Für maximale Flexibilität

und Sicherheit auf der Baustelle ist

der TB20e mit einem Lasthaken am

Schnellwechsler und vorgesteuerten

PAUS SMK 9036

Mit dem TB20e (2.025 kg) stellt Takeuchi seinen ersten

Elektrobagger vor. Dieses batteriebetriebene Modell ist

nur in der Version mit Überrollbügel erhältlich.

Lasthalteventilen am Hub- und Löffelstielzylinder

ausgestattet.

Für Kunden, die ihren ökologischen

Fußabdruck reduzieren und gleichzeitig

die Arbeiten pünktlich und mit minimalen

Ausfallzeiten erledigen wollen, bietet der

Takeuchi TB20e eine hohe Produktivität

und dank des 1.000 Stunden Wartungsintervalls

eine Reduzierung der Gesamtbetriebskosten

gegenüber traditionellen

Diesel-Baumaschinen.

www.huppenkothen.com

KAISER Fahrzeugtechnik GmbH • Gewerbestraße 4, 6710 Nenzing • T +43 5525 64180 • mail@kaiser-fahrzeugtechnik.at

22 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 23



MASCHINEN + TECHNIK

HKL BAUMASCHINEN

Hubarbeitsbühne als Problemlöser

Unterhalb der Donau-Brücke der Schnellstraße

S33 sollten 47 Beleuchtungskörper

ausgetauscht werden. Eine Herausforderung

der besonderen Art, denn der Radweg ist

seitlich der Brücke abgehängt und verläuft

teilweise stark bombiert, d. h. gebogen und

aufgewölbt. Somit ist er statisch nur

beschränkt belastbar. Auch überschreitet die

Neigung der Fahrbahn das für die meisten

Hubarbeitsbühnen erlaubte Maximum von

3 bis 5°. Es wurde darum eine Maschine

gesucht, die den besonderen Anforderungen

der Situation gerecht wird. Nach einem

Praxistest im HKL Center Krems an der

Donau entschied sich die mit dem Austausch

der Beleuchtung beauftragte Firma

Ing. Josef Ettenauer für die Vertikalmastbühne

Haulotte Star 10 von HKL. Ihr Vorteil:

Der kurze Korbarm lässt sich auch bei maximaler

Neigung bewegen – perfekt für das

Projekt. Die Leuchten konnten mit der

Maschine innerhalb eines Tages demontiert

und neu eingesetzt werden.

www.hkl-baumaschinen.at

VERNETZTES

ARBEITEN

Rahofer.

LIEBHERR

Neue Lackieranlage für Radlader-Produktion

Im Radlader-Werk von Liebherr erfolgte vor Kurzem der Spatenstich für eine neue

Lackieranlage am Werksgelände in Bischofshofen.

M

it einer Investition von 18,5 Mio.

Euro legt Liebherr den Grundstein

für eine zukunftsorientierte Lackieranlage

auf ihrem Werksgelände in Bischofshofen.

Das neue Gebäude umfasst auch einen

zusätzlichen neuen Bürobereich und

zeichnet sich durch eine nachhaltige

Energienutzung mittels Wärmepumpentechnologie,

Infrarotstrahlung und

Fernwärme aus. „Die steigende Nachfrage

am Radlader-Markt hat uns an die

Kapazitätsgrenzen unserer bestehenden

Lackieranlage gebracht. Mit der neuen

Produktionshalle können wir diese

Herausforderungen meistern und gleichzeitig

den aktuellen technologischen

Standards gerecht werden. Darüber

hinaus schaffen wir mit der neuen

Lackieranlage attraktive Arbeitsplätze im

Bereich des Lackierens bzw. der Oberflächentechnik

am Standort“, erklärt

Peter Schachinger, Geschäftsführer

Produktion und Betrieb im Liebherr-Werk

Bischofshofen.

Die etwa 6.000 m² große Produktionshalle

ist auf drei Ebenen aufgeteilt.

Dadurch kann Bodenfläche eingespart und

gleichzeitig die zur Verfügung stehende

Werksfläche optimal ausgenutzt werden.

Im Erdgeschoss (erste Ebene) werden

Stahlkomponenten gereinigt und vorbehandelt

und Beschichtungsstoffe gelagert.

Auf der zweiten, ca. acht Meter hohen

Ebene, befinden sich Beschichtungskabinen

und Maskierplätze.

„Anders als bisher können die Lackierboxen

in Zukunft flexibel angefahren bzw.

übersprungen werden. Dadurch können

unsere Abläufe künftig noch effizienter

gestaltet werden“, so Schachinger. Zu den

Neuerungen zählt auch eine elektrostatische

Roboterlackierung, welche die beiden

manuell betriebenen Lackierboxen

ergänzen soll. Auf der obersten Ebene

erfolgt schließlich die vollautomatische

Trocknung der Bauteile.

In Bezug auf die Energieversorgung

setzt Liebherr auf Nachhaltigkeit. Die

neue Lackieranlage nutzt Wärmepumpen,

Infrarotstrahlung und Fernwärme auf

Basis von regionaler Biomasse, um sich

von der Nutzung von Erdgas zu lösen. Dies

ermöglicht eine effiziente Wärmerückgewinnung

und reduziert den Energieverbrauch.

Dank der speziellen Energietechnik

ist es nicht nur möglich zu heizen,

sondern auch zu kühlen. Dadurch können

die Arbeitsplätze im Sommer klimatisiert

werden.

www.liebherr.com

Mitte März erfolgte der Spatenstich für die

neue Lackieranlage am Liebherr-Werksgelände

in Bischofshofen. Die Fertigstellung

der neuen Lackieranlage ist für die zweite

Jahreshälfte 2025 geplant.

MIT BAUMASCHINENTECHNIK DIE ZUKUNFT KOPPELN

Die Schnellwechselvorrichtung SW2-Q GPS und SW3-Q GPS mit Oil- und Elektro-Quickfunktion

für Hydraulik bagger (12t bis 40t) macht das automatische Kuppeln von digital

aufbereiteten Gelände plandaten zum Kinderspiel. Ein zu tiefes Eindringen des Böschungs

löffels über das Zielprofil hinaus wird verhindert, indem die Löffelkante in Echt zeit

und Relation zur Maschinenposition und den Geländeplandaten durch gezielte Sensorik

und 3D-Daten gesteuert wird. Schnell, einfach, intelligent – und sicher. Denn durch die

selbstnach stellende, konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck

sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at

24



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

FISCHER

Neues fischer Setzgerät FXC 85

Das neue fischer Setzgerät FXC 85 für die Direktmontage beschleunigt

und vereinfacht das Befestigen in Beton, Stahl und weiteren Verankerungsgründen.

Als erstes rein batteriebetriebenes fischer Setzgerät

ergänzt es das bisherige Spektrum der Tools mit Gaskartusche. Mit seiner

Setzenergie von ~85 Joule arbeitet das Tool kraftvoll und präzise. 15.000

Befestigungen pro Serviceintervall erhöhen die Wartungseffizienz. Der

leistungsstarke 18V Akku der AMPShare Allianz von Bosch ist mit anderen

Geräten kompatibel, ist innerhalb von 65 min. wieder vollständig aufgeladen

und ermöglicht, 500 Nägel pro Akkuladung zu setzen. Ein breites

Nagelsortiment ermöglicht den Einsatz in verschiedenen Materialien, wie

in Beton, Stahl, Vollziegeln und Kalksandstein. Da das Gerät rein batteriebetrieben

ist, entfällt eine Gaskartusche. Somit reduziert sich der Lärm

bei der Anwendung und Kunden sparen Kosten beim Verbrauch und bei

der Wartung. Mit 15.000 Befestigungen pro Serviceintervall ist das

Tool FXC 85 zudem besonders langlebig – zugunsten weiterer Kostenersparnisse.

Das FXC 85 ist in der praktischen XL-Boxx erhältlich.

www.fischer.at

SANDVIK

Vertriebspartner Avesco erweitert

seine europäische Repräsentanz

Sandvik Mining and Rock Solutions Händler Avesco hat sein europäisches Vertriebsgebiet

erweitert, um Sandvik-Maschinen und Anwendungen in der Tschechischen

Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Kroatien und der Slowakei anzubieten.

D

ie Zusammenarbeit zwischen Sandvik/

Tamrock und Ammann-Avesco hat in

der Schweiz 1987 begonnen. Im Jahr 1999

wurde mit der TEC eine eigene Abteilung

gegründet. Seit 2015 fungiert das Schweizer

Familienunternehmen für Handel und

Dienstleistungen auch als Sandvik-Vertriebspartner

in Österreich und Slowenien.

Im Rahmen der Erweiterung wird Avesco

nun mehrere Sandvik-Produktgruppen in

sechs neuen Ländern betreuen, darunter

Bohrgeräte für den Über- und Untertagebereich,

Lader und Muldenkipper, Bohrwerkzeuge

und mechanische Schneidausrüstung.

Avesco wird sowohl für den

Vertrieb als auch für die Unterstützung

der Kunden mit Kundendienst und

Dienstleistungen im Baugewerbe verantwortlich

sein.

„Wir begrüßen die Ausweitung der

Präsenz von Avesco auf weitere Länder im

Vertriebsgebiet Nordeuropa und sind

zuversichtlich, dass diese Expansion

unseren Kunden in der Region erstklassige

Produkte und Dienstleistungen bietet,

sowie die Servicequalität und die Kundenzufriedenheit

durch die Präsenz vor Ort

verbessert. Avesco hat seine Kompetenz

bei der Betreuung des Bau- und Bergbausektors

in Österreich, Slowenien und

der Schweiz unter Beweis gestellt, und

diese Erweiterung des Vertriebs unterstreicht

das Vertrauen in unsere Zusammenarbeit

und die Qualität der Sandvik-

Produkte“, betont Christian Bjorne, Sales

Area Manager Northern Europe bei

Sandvik Mining and Rock Solutions.

www.avesco.at

rocktechnology.sandvik

Die Firma Pister

Kugelhähne hat zwei neue

Produkte im Baggerbereich

entwickelt und zur

Marktreife gebracht.

O

HITACHI ZW310-7

HAIN

Vielseitiger Tiltrotator und

innovative Palettengabel

b Multikupplungen, Tiltrotatoren oder

Palettengabeln: die Produkte des

südwestdeutschen Unternehmens Pister

Kugelhähne sind dafür konstruiert, die

Arbeit mit der Baumaschine leichter und

effizienter zu gestalten. Die Technik des

gebrauchsmustergeschützten und zum

Patent angemeldeten Tiltrotator PT10

basiert auf Radialkolbenmotoren anstelle

der weit nach außen stehenden Zylinder.

Mit ausreichend Schwenkmoment und

einer extrem schlanken Bauform von nur

445 mm Breite, eignet er sich ideal für

verschiedenste Anwendungen. Auch

volumenintensive Anbaugeräte können

problemlos und ohne Leistungsverluste

angeschlossen werden. Erreicht werden

diese Produkteigenschaften durch

Strukturteile aus Spezialguss sowie zwei

starken, komplett gekapselten Radialkolbenmotoren,

mit zwei Mal 50° Schwenkwinkel

und der 7-Kanal-Drehdurchführung,

mit 90 l Durchfluss/min. im Primärkreis

– und das bei sehr geringen Staudrücken.

Mit der Einführung des Tiltrotators

kommt zeitgleich ein neues Palettengabel-

Konzept auf den Markt. Die gebrauchsmustergeschützte

und zum Patent

angemeldete Pister PowerFork PF2000

mit zentralem Schwerpunkt ist die erste

ihrer Art. „In Summe ist die PowerFork

2000 durch ihr innovatives Konzept

deutlich sicherer als herkömmliche

Palettengabeln am Markt. Die Palettengabel

mit einer Traglast von 2.000 kg kann

mit den gängigen Schnellwechseladaptern

OQ40/Symlock03/S-Type40 bis OQ45/

Symlock08/S-Type45 sowie einer ab Werk

frei wählbaren Winkeleinstellung für

taumelfreies Drehen bestellt werden“,

fasst Christian Hain, einer der Geschäftsführer

der Hain GmbH, zusammen. Hain

Hydraulik übernimmt den Vertrieb der

PowerFork 2000.

www.hain-solutions.com

Im Bild der

neue Tiltrotator PT10

mit der ebenfalls

neuen Palettengabel

Pister PowerFork

PF2000.

MIT ALLEN WASSERN GEWASCHEN.

Avesco betreut nun mehrere Sandvik-

Produktgruppen in sieben neuen

Ländern, darunter auch Bohrgeräte

für den Über- und Untertagebereich.

26 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 27



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

RM GROUP

Rubble Master bringt ersten

Backenbrecher auf den Markt

Am 23. April 2024 präsentierte Rubble Master rund 70 Kunden aus Europa und Nordamerika

erstmals den neuen Backenbrecher RM J110X, der für den Einsatz in Hartgestein und im

schweren Recycling konzipiert ist. Bei seiner Premiere auf dem Lateinamerikanischen Markt

im letzten Oktober beeindruckte der RM J110X in einem Hartgestein-Steinbruch im Primärbrechbetrieb

mit einer Durchsatzleistung von rund 500 t pro Stunde.

D

ass Rubble Master in vielen Ländern

weltweit ein gefragter Partner beim

Aufbau einer funktionierenden Recyclingwirtschaft

ist, zeigt die Exportquote von

„Rubble Master ist ein

Systemanbieter, der

seinen Kunden maßgeschneiderte

Gesamtlösungen

zur Verfügung

stellt. Die Anlagen

kommunizieren nicht nur

optimal miteinander, sie

ermöglichen dank

modernster Antriebslösungen

auch einen

extrem wirtschaftlichen

Betrieb“, so Firmengründer

Gerald Hanisch,

im Bild vor der Siebanlage

RM H50X hybrid.

96% im Jahr 2023. Doch auch der Natursteinbereich

bietet enorme Chancen.

Großes Potenzial für den neuen Backenbrecher

sieht Rubble Master in den

Auf dem Gelände der Manfred

Schrefler GmbH in Neuzeug erlebte der

neue Backenbrecher RM J110X seine Europa-

Premiere. Gezeigt wurde der RM J110X im

Zusammenspiel mit der mobilen Siebanlage

RM H50X hybrid.

Märkten Südostasiens, Australiens und

vor allem Nord- und Südamerikas, die als

wichtige Absatzmärkte gelten.

Gerald Hanisch, Gründer, Eigentümer

und Gesicht der RM Group, unterstreicht

die Bedeutung dieser Produktneuheit: „Es

ist wie bei David gegen Goliath. Mit dem

Backenbrecher wagen wir uns auf völlig

neues Terrain, wir sind jedoch überzeugt

von diesem Schritt. Denn wir haben den

Rückhalt langjähriger Kunden, deren hohe

Nachfrage den Anstoß für die Entwicklung

dieser Maschine gab. Unsere Kunden

schätzen unseren Service, unsere Philosophie

und wollen Maschinenlösungen aus

einer Hand vom Vorbrecher bis zur

Nachsiebanlage. Mit dem RM J110X betreten

wir nicht nur ein neues Geschäftsfeld,

sondern demonstrieren erneut unsere

Fähigkeit, Innovationen voranzutreiben.“

Mit diesem neuen mobilen Backenbrecher

erweitert Rubble Master seine

Produktpalette und bietet nun komplette

Brecher- und Siebanlagenlösungen für

verschiedenste Einsatzbereiche an. Um

den unterschiedlichen Anforderungen der

Anwender gerecht zu werden, sind diverse

28 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Rund 70 Kunden aus Europa und Nordamerika nutzten die Gelegenheit, um sich selbst ein Bild vom neuen RM J110X zu machen.

LOWATSCHEK & REGNER KG

A-2351 Wr. Neudorf | Gewerbestraße 3

offi ce@lowatschek-regner.at | www.lowatschek-regner.at

Ausstattungsoptionen verfügbar, die eine

präzise Anpassung der Maschine ermöglichen.

Mit der Wahlmöglichkeit zwischen

einem hydraulischen Antrieb und einem

Hybridantrieb für maximale Kraftstoffeinsparung

bietet der RM J110X Flexibilität

in der Energieversorgung und kann sogar

direkt an das Stromnetz angeschlossen

werden, was ihn zu einer zukunftsweisenden

Lösung in seinem Segment macht.

Rudolf Schöflinger, Rubble Master

Geschäftsführer und CSO, betont: „Der

RM J110X ist bereits verfügbar. Wir

produzieren in diesem Jahr rund 20 Stück,

von denen bereits die Hälfte verkauft ist.

Nach dem Start in Lateinamerika und der

aktuellen Markteinführung in Europa und

Nordamerika folgt eine weitere Präsentation

für Kunden und Händler in Südostasien.

Wir gehen davon aus, dass damit die

diesjährige Produktion ausverkauft ist. Ab

nächstem Jahr werden wir vom RM J110X

mindestens 50 Stück produzieren, sehr

wahrscheinlich aber deutlich mehr. Bei der

Konzeption des Backenbrechers haben wir

auf Stabilität und hohe Durchsatzleistung

geachtet. Dazu kommen natürlich die

Lowatschek & Regner KG

WWW.LOWATSCHEK-REGNER.AT



MASCHINEN + TECHNIK

Da Technologie und Nachhaltigkeit bei Rubble Master Hand in

Hand gehen, ist der RM J110X sowohl mit diesel-hydraulischem

Antrieb als auch als elektrifiziertes Hybridmodell verfügbar.

KEINEN CAT KÖNNEN

WIR UNS NICHT LEISTEN.

Unsere Stärken sind Tempo, Qualität und hohe Zuverlässigkeit – die wir mit einem starken Team und treuen Geschäftspartnern

bei jedem Auftrag immer wieder neu beweisen. Wir schaffen viel mit Zeppelin und Caterpillar, weil da einfach

alles passt, von der Maschine bis zum Service. Experimente können wir uns nicht leisten.

intelligenten Lösungen, die man mit

Rubble Master verbindet. Beispielsweise

sorgt die Überlastüberwachung dafür, dass

das System im Falle einer Blockade von

selbst aufmacht, die Blockade beseitigt

und selbsttätig wieder zu macht. Die

Spaltverstellung erfolgt vollautomatisch

per Knopfdruck und erlaubt die Anpassung

des Endprodukts bei laufendem

Betrieb. Die hier bei der Firma Schrefler

gezeigte Kombination des RM J110X mit

der mobilen Siebanlage RM H50X hybrid

ist eine der System-Lösungen, die von

unseren Kunden stark nachgefragt

werden, denn ein Antriebsaggregat

versorgt auch die ganze Peripherie mit

Energie. Dadurch sind enorme Einsparungen

bei den Treibstoffkosten möglich. Auch

sind sowohl der Backenbrecher als auch

die Siebanlage mit einem Automatikanlauf

ausgestattet. Bedient wird die ganze

Anlage direkt vom Bagger über die

Fernbedienung.“

Globale Expansion und

Investition in die Zukunft

Das Jahr 2022 schloss die RM Group mit

einem Gesamtumsatz von rund 232 Mio.

Euro und einem zweistelligen Plus ab.

Auch für 2023 waren die Auftragsbücher

gut gefüllt, besonders die Märkte in

Nord- und Südamerika performten sehr

gut. Trotz guter Stimmung zeigte sich

allerdings zuletzt auf Kundenseite eine

Zurückhaltung bei neuen Investitionen.

Als Gründe nennt Gerald Hanisch: „Die

aktuelle Zinslage, die angespannte

Rudolf Schöflinger (RM Geschäftsführer

und CSO) freut sich über die begeisterten

Rückmeldungen der Kunden nach der

Live-Vorführung des neuen RM J110X.

Wirtschaftssituation in Europa und die

seit 1. August 2023 gültige Ersatzbaustoffverordnung

in Deutschland haben die

Investitionsbereitschaft gebremst. Unser

Umsatz im Geschäftsjahr 2023 blieb

stabil. Wir sind zufrieden, aber nicht

euphorisch.“

Trotz dieser Herausforderungen blickt

Unternehmensgründer Gerald Hanisch

positiv in die Zukunft: „Wir exportieren in

110 Länder weltweit, treiben unsere

globale Expansionsstrategie weiter voran

und stellen so die Weichen für eine

erfolgreiche Zukunft. 2023 haben wir eine

eigene Niederlassung für den südostasiatischen

Markt in Singapur eröffnet, wir

investieren in weitere Produktionsstraßen

und errichten derzeit in Texas eine neue

lokale Firmenzentrale für den nordamerikanischen

Markt. Dort führen wir

sämtliche Bereiche vom Service- über das

Vertriebsteam bis hin zum Ersatzteil-

Management an einem Standort zusammen,

der auch für Trainings und die RM

Academy genutzt wird. Der Umzug ist im

zweiten Halbjahr geplant. Investitionen

wie diese sind Zeugnis unserer langfristigen

Strategie.“ Auch der im Oktober des

Vorjahres gestartete Bau einer neuen

Produktionshalle am Hauptsitz in Linz

geht in die finalen Züge.

In punkto Nachhaltigkeit will Rubble

Master auch selbst Vorbild sein: „In den

nächsten Jahren wollen wir am Standort

Linz energieautark sein“, bestätigt

Hanisch. Bestehende Konzepte wie

thermalaktive Bauelemente, die als

Heizung genutzt werden, sowie die

Niedrigenergie- und Passivbauweise

werden erweitert. Außerdem produziert

RM in Linz zukünftig Strom durch eine

Photovoltaik-Anlage. Diese wurde bereits

2023 installiert und in Betrieb genommen.

Durch zusätzliche Energiepuffer wird jene

Energie, die bei der Inbetriebnahme von

Anlagen freigesetzt wird, wieder rückgespeist

und am Standort wiederverwendet.

www.rubblemaster.com

Petra und Johannes Riedmüller, Eigentümer Riedmüller-Gruppe, Lassee

zeppelin-cat.at

30 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

AAB EISTERER

AAB Hydrasauger HS 5000: Effizienz für

Abbruchbaustellen und Recyclinghöfe

Der leistungsstarke Leichtgutsauger von AAB Eisterer sorgt mit durchdachter Technik

für maximale Ordnung und Sicherheit. Mit dem hochwertigen Schredder-Rad und dem

robusten Design setzt er neue Standards bei der Reinigung von Baustellen.

D

er AAB Hydrasauger HS 5000 wurde

entwickelt, um auf Abbruchbaustellen

und Recyclinghöfen Leichtstoffe von

anderen recycelbaren Materialien zu

trennen. Als hydraulisches Anbaugerät für

Bagger wird der Hydrauliksauger direkt

über die Hammerhydraulik betrieben.

Mit dem AAB Hydrasauger HS 5000 bietet die Firma AAB Eisterer eine effiziente Lösung,

um Leichtstoffe von anderen recycelbaren Materialien zu trennen. Sie werden in dem

hydraulischen Anbaugerät für Bagger durch ein leistungsstarkes Schredder-Rad zerkleinert

und schließlich in einem Container oder Big-Bag gesammelt. Der stabile Rahmen verfügt

nicht nur über Grabzähne, sondern auch über eine Schneide.

Dabei werden Leichtstoffe aufgesaugt,

durch ein leistungsstarkes Schredder-Rad

zerkleinert und schließlich in einem

Container oder Big-Bag gesammelt. So

lassen sich Fremdbelastungen auf

Abrissbaustellen oder Recyclinghöfen

durch Dämmungen, Styropor und Kunststoffe

minimieren. Herumfliegende

Leichtstoffe gehören somit der Vergangenheit

an. „Zudem erhöht der HS 5000 die

Arbeitssicherheit. Denn diese Materialien

müssen jetzt nicht mehr manuell von

Mitarbeitern, die zwischen schweren

Maschinen arbeiten, eingesammelt

werden“, bestätigt Herbert Eisterer,

Geschäftsführer von AAB Eisterer.

Robuste Konstruktion und

leistungsstarke Funktionen

Das Gewicht von 1.375 kg verdeutlicht,

wie robust die Konstruktion des Leichtstoffsaugers

ausgeführt ist. In Kombination

mit einem Arbeitsdruck von 250

bar erfüllt das Anbaugerät auch hohe

Ansprüche. Mit einem Ölvolumenstrom

von 230 l/min. und einer maximalen

Geschwindigkeit von 2.800 rpm liefert der

Hydrasauger beeindruckende Leistungswerte,

die eine schnelle und effiziente

Reinigung garantieren. Seine Saugrohrgröße

von 400 mm ermöglicht das problemlose

Aufsaugen von Materialien unterschiedlicher

Größe und Beschaffenheit.

Funktionelles Design für

langanhaltende Zuverlässigkeit

Der HS 5000 ist mit einem stabilen

Rahmen ausgestattet, der auf der einen

Seite mit Grabzähnen und auf der

anderen Seite mit einer Schneide versehen

ist. Diese Funktionen ermöglichen es dem

Sauger, das zu bearbeitende Material

gründlich zu durchsuchen und gröbere

Fremdkörper effizient zu zerkleinern. Die

Entleerung des Auffangkorbs erfolgt durch

eine hydraulisch bedienbare Klappe, die

eine einfache Wartung und Reinigung

gewährleistet.

„In einer Zeit, in der Effizienz und

Sicherheit oberste Priorität haben, ist der

Hydrasauger von AAB die ideale Lösung

für Unternehmen in der Recyclingbranche.

Für Recyclinghöfe oder größere Unternehmen

rentiert sich die Anschaffung des

Gerätes auf jeden Fall. Selbstverständlich

gibt es bei uns für den gelegentlichen

Bedarf auch eine attraktive Mietlösung

für den HS 5000“, bestätigt Herbert

Eisterer.

www.aab-eisterer.at

32 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

TOBROCO-GIANT

Giant glänzt im Bau und auf dem Hof

Der niederösterreichische Händler Januschkowetz

bietet alle Modelle von Tobroco-Giant an.

D

as vor über 60 Jahren gegründete

Familienunternehmen Januschkowetz

GesmbH in Ennsbach bietet seinen

Kunden in Niederösterreich und Teilen

des Burgenlandes ein breit gefächertes

Angebot an Maschinen sowie Zubehör und

arbeitet mit führenden Marken zusammen.

Dazu gehören seit 2010 auch die

Maschinen von Tobroco-Giant, seit 2021

als A-Händler mit direktem Kontakt in die

Zentrale des niederländischen Herstellers.

Die Schwerpunkte der insgesamt 16

Mitarbeiter liegen auf Kundenbetreuung,

Verkauf und After Sales Service.

Geschäftsführer und Vertriebsleiter

Martin Dorfer erklärt: „Unser Unternehmen

steht für exzellenten Service, gute

Erreichbarkeit und bietet einen sehr guten

Kundendienst vor Ort. Unsere Mitarbeiter

sind in voll ausgestatteten Service-Bussen

unterwegs, um Reparaturen schnell und

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

unkompliziert vor Ort

durchführen zu können.“

Dementsprechend sei es auch

wichtig, dass die jeweiligen

Lieferanten schnell weiterhelfen,

wenn der Service

einmal nicht weiterkomme,

was bei Tobroco-Giant immer

gut funktioniere.

In der letzten Zeit haben sich

der G2300 und der G2500 als

beliebteste Modelle gezeigt

und der Mini Teleskoplader

GT5048 (vormals Tendo)

könne gar als Verkaufsschlager bezeichnet

werden, da seine Hubkraft und Hubhöhe

in Verbindung mit den kompakten

Abmaßen sehr gefragt seien. Martin

Dorfer erklärt, was die Giant-Maschinen

besonders macht: „Die große Hubkraft und

die hohen Kipplasten sind die allergrößten

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

Überzeugt von Giant (von

links): Vertriebsspezialist Wolfgang

Zeitlberger und Geschäftsführer

Martin Dorfer von der Firma Januschkowetz

sorgen für gute Beratung

und verlässlichen Service.

Vorteile der Giants, damit heben wir uns

in der Landwirtschaft von den anderen

Mitbewerbern ab. Dazu starke Achsen und

ein fast unschlagbarer Motor, das ist eine

Top-Ausstattung, die wir hier unseren

Kunden anbieten können!“

www.januschkowetz.at

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Komatsu Großgeräte spielen

im Abbaubetrieb am Steirischen

Erzberg seit rund 25

Jahren eine wichtige Rolle. Im

Zuge der laufenden Modernisierung

des Fuhrparks durch

die VA Erzberg erfolgte Anfang

März die Übergabe eines neuen

Starrrahmen-Muldenkippers

HD785-8 mit effizientem EU

Stufe V Motor, zu der die

Spitzen der Firmen Kuhn und

Komatsu Europe angereist

waren. Neben der Effizienz

steht aber auch die Sicherheit

im Fokus: Der bewährte Radlader

WA470, der in Gefahrenbereichen

mit Funkfernsteuerung

zum Einsatz kam, wurde

durch einen neuen WA475-10

mit Funkfernsteuerung ersetzt.

Komatsu Großgeräte der neuesten

Generation im Ladespiel: Der Komatsu

WA800-8 belädt den neuen

Muldenkipper HD785-8.

welche Geräte die entsprechende Leistung

bringen und sich auch durch eine hohe

Verfügbarkeit auszeichnen. Aus diesem

Grund haben wir uns bei der jüngsten

Großinvestition wieder für die Marke

Komatsu entschieden. Die Partnerschaft

mit der Firma Kuhn besteht seit mehr als

20 Jahren und ist geprägt von einer sehr

guten Vertrauensbasis. Von der Beratung

über den Zusammenbau der Großgeräte,

der sehr gut funktioniert, bis hin zur

Service-Mannschaft werden wir durch die

Firma Kuhn ausgezeichnet betreut. Auch

sind wir stolz darauf, dass wir auf Basis

einer Vereinbarung mit den Firmen Kuhn

und Komatsu sowohl die Muldenkörper

als auch die Schaufeln der großen Radlader

in unserer Werkstatt selbst aus

hochwertigem Verschleißstahl fertigen.“

Aktuell kommen am Steirischen

Erzberg zehn Komatsu Starrrahmen-

Muldenkipper inklusive der zwei umgebauten

Besucher SLKW´s und einem

KUHN

VA Erzberg: Dienstantritt für ersten HD785-8

und Radlader WA475-10 mit Funkfernsteuerung

D

ie Rohstoffgewinnung am Steirischen

Erzberg stellt Mensch und Maschine

vor große Herausforderungen: Jahr für

Jahr gewinnt die VA Erzberg GmbH hier

rund 13 Mio. t Gestein. Der Abbau erfolgt

an mehr als 330 Tagen pro Jahr im 24 h

Dauerbetrieb und auch unter extremen

klimatischen Bedingungen. Im Anschluss

an den mehrstufigen Aufbereitungsprozess,

der unter Einsatz modernster

Technik erfolgt, werden etwa 3,3 Mio. t

hochwertige Rohstoffe an die voestalpine

in Linz und Donawitz zur Roheisenerzeugung

geliefert. Inklusive der touristischen

Bereiche finden rund 250 Personen am

Standort Beschäftigung.

DI Josef Pappenreiter, technischer

Geschäftsführer der VA Erzberg, erklärt:

„Wir investieren nicht nur regelmäßig in

unseren Fuhrpark, sondern auch in

qualitätsverbessernde Maßnahmen.

Beispielsweise haben wir die Feinkornaufbereitung

erneuert, setzen in der Dichtesortierung

neueste Technik ein und

haben die Qualität im Feinstkorn-Bereich

weiter verbessert. Durch diese massiven

Investitionen, unter anderem auch in die

Onlineanalytik, können wir sehr gezielt

die unterschiedlichen Qualitätsparameter

steuern. Das sind alles wichtige Dinge,

damit wir für unsere Kunden die Qualitätsstandards

bestens einhalten können

– inklusive der Just-in-time Lieferung. Für

die unterbrechungsfreie Versorgung der

Aufbereitung kommt unserem Fuhrpark

natürlich eine besondere Bedeutung zu.

Wir achten daher sehr genau darauf,

Der neue HD785-8 bietet mit seiner ergonomischen Fahrerkabine nicht nur

mehr Qualität für den Fahrer, sondern verfügt auch über zahlreiche Sicherheitssysteme

und einen effizienten Motor gemäß EU Stufe V. Die älteren HD785-7

bewähren sich bis 60.000 Betriebsstunden bei einer Verfügbarkeit von 90%.

Anfang März erfolgte die Übergabe des neuen

Komatsu Muldenkippers HD785-8 und des neuen

WA475-10 mit Funkfernsteuerung (von links):

Christian Treml (GF – VA Erzberg GmbH), Peter

Schimek (Betriebsassistent – VA Erzberg GmbH),

Josef Pappenreiter (GF – VA Erzberg GmbH),

Florian Wabra (Instandhaltung – VA Erzberg

GmbH), Tadashi Maeda (Managing Director & CEO

– Komatsu Europe International n.v.), Martin Cepp

(Fahrer - VA Erzberg GmbH), Stefan Kuhn (GF –

Kuhn Baumaschinen GmbH), Marco Zaunschirm

(Fahrer – VA Erzberg GmbH), Göksel Güner (Chief

Operating Officer COO – Komatsu Europe), Nedo

Pleic (Regional Manager European Distribution

Management – Komatsu) und Christian Moser

(Verkaufsleiter – Kuhn Baumaschinen GmbH).

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34 MAI 2024

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 35



MASCHINEN + TECHNIK

kombinierten Streu- und Wasserwagen

(über beide Sonderfahrzeuge wurde

bereits in einer früheren Ausgabe des

Baublatts berichtet) zum Einsatz. Bei

neun Geräten handelt es sich um Muldenkipper

der Serie HD785-7. Der jüngste

Neuzugang, ein Muldenkipper HD785-8

der neuesten Generation, ersetzt einen

älteren Muldenkipper HD785 mit rund

60.000 Betriebsstunden – eine Leistung,

die auch für das Team der VA Erzberg

einen neuen Spitzenwert darstellt!

Aufgrund des guten Zustands der alten

HD785, die bei 30.000 Betriebsstunden

einer Generalüberholung unterzogen

wurden, prüft das Team der VA Erzberg

zurzeit, ob es technisch-wirtschaftlich

sinnvoll ist, eine neuerliche Generalüberholung

für weitere 30.000 Stunden

durchzuführen.

Ein anderer Komatsu HD785-7

Muldenkipper, der ebenfalls 60.000

Betriebsstunden aufwies, wurde in den

letzten Jahren sehr erfolgreich in ein

innovatives Multifunktions-Fahrzeug

umgebaut, das unter der Federführung des

Technischen Büros der VA Erzberg

entwickelt wurde. Dank eines Wechselaufbaus

kann das Fahrzeug im Winter als

Streuwagen und im Sommer als Wasserwagen

eingesetzt werden. Als Reserve

stehen zwei HD985 zur Verfügung, die

allerdings nur noch für Nebenarbeiten

zum Einsatz kommen.

Weiters gingen im Mai 2023 die beiden

Haulys in den Ruhestand. Rund 30 Jahre

hatten sie die Besucherinnen und Besucher

durch den Abbaubetrieb transportiert.

Als Nachfolger wurden zwei

Komatsu HD785-7 Muldenkipper umgerüstet,

die mit rund 50.000 Betriebsstunden

aus dem Produktionsbetrieb ausgeschieden

wurden.

DI Pappenreiter betont: „Wir haben bei

den Komatsu Muldenkippern bis zu

60.000 Betriebsstunden eine Verfügbarkeit

von über 90%. Eine wichtige Basis dafür

ist der vorbeugende Tausch von Komponenten,

den wir in enger Abstimmung mit

der Firma Kuhn durchführen.“

Im Zusammenspiel mit der Muldenkipper-Flotte

zählen auch die fünf Komatsu

WA800 Radlader zu den Leistungsträgern

im Betrieb. Der jüngste WA800-8 trat im

Frühjahr 2022 seinen Dienst an, damals

gemeinsam mit dem neuen Komatsu

Großbagger PC1250-11, der ein Betriebsgewicht

von rund 118 t aufweist. Der

WA800-8 ist ausgerüstet mit einem von

Komatsu selbst entwickelten und hergestellten

Stufe V Motor und Abgasnachbehandlungssystem.

Der Radlader besitzt

zwei Dieselpartikelfilter, zwei Turbolader

mit variabler Geometrie, eine gekühlte

Heavy-Duty-Abgasrückführung, eine neue

Motorsteuerung, eine Kurbelgehäuseentlüftung

und benötigt kein AdBlue. Zu den

Stärken des WA800-8 zählt auch seine

geräumige Kabine, in der ein zweiter Sitz

bei Schulungen gute Dienste leistet.

Der im direkten Vergleich zum

WA800-8 beinahe klein wirkende Radlader

WA475-10 mit Funkfernsteuerung trat

zeitgleich mit dem neuen Muldenkipper

HD785-8 seinen Dienst am Erzberg an. Er

erledigt Arbeiten in den Gefährdungsbereichen

des Tagbaus, ohne dass sich ein

Mitarbeiter diesen Bereichen nähern

muss. Mit dem Vorgänger-Modell von

Komatsu sammelte das Team der VA

Erzberg bereits über viele Jahre Erfahrungen

über den mannlosen Geräte-Einsatz,

etwa bei Arbeiten unter der Bruchwand.

Dank der Funkfernsteuerung steht der

Fahrer außerhalb vom Gerät in einem

gesicherten Bereich.

Neuer Muldenkipper HD785-8

Für den Einsatz in Minen und

Steinbrüchen verfügt der HD785-8 über

einen leistungsstarken SAA12V140E-

7-Motor gemäß EU Stufe V (849 kW/

1.154 PS) sowie eine Nutzlast von 100 t.

Das Abgasnachbehandlungssystem ist mit

dualen Dieselpartikelfiltern von Komatsu

(KDPF) ausgestattet. Die Regenerierung

erfolgt passiv – der Fahrer muss sie

weder starten noch seine Arbeit dafür

unterbrechen. Zudem besitzt die

Maschine kein SCR-Modul zur selektiven

katalytischen Reduktion; somit wird

Der neue Komatsu Radlader

WA475 kommt mit

Funkfernsteuerung auch

für Arbeiten in den

Gefährdungsbereichen

des Tagbaus zum Einsatz,

ohne dass sich ein

Mitarbeiter diesen

Bereichen nähern

muss.

Im direkten Vergleich wird

der Größenunterschied

zwischen den Radladern

WA800-8 und WA475-10

deutlich sichtbar.

auch kein DEF/AdBlue benötigt.

Der HD785-8 besitzt ein Automatikgetriebe

mit sieben Gängen und zwei

wählbaren Rückwärtsgängen. Dieses

sogenannte K-ATOMiCS-Getriebe

(Komatsu Advanced Transmission with

Optimum Modulation Control System)

sorgt für sanfte Kupplungsvorgänge und

somit für komfortables Fahren mit

geringeren Materialverlusten. Der

HD785-8 bietet eine starke Beschleunigung

an Steigungen und gleichzeitig ein

gutes Fahr- und Bremsverhalten bergab

durch die ölgekühlten Lamellenbremsen

an allen vier Rädern.

Durch seinen Wenderadius von nur

10,1 m ist der HD785-8 sehr wendig und

lässt sich gut zur Be- und Entladeposition

steuern.

Sicherheit hat bei Komatsu oberste

Priorität. Deswegen ist der HD785-8E0

mit LED-Scheinwerfern sowie vom Boden

aus erreichbaren Trennschaltern für

Batterie, Anlasser und Maschine ausgerüstet.

Die neu entwickelte Treppe

ermöglicht einen sicheren Zugang zur

Fahrerkabine. Für gesteigerte Sicherheit

gehört KomVision von Komatsu zur

Standardausrüstung. Auf dem Bildschirm

des Monitorsystems wird in Echtzeit die

Umgebung der Maschine aus der Vogelperspektive

angezeigt. So sind auch tote

Winkel am Heck und an den Seiten der

Maschine einsehbar.

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36 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

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Technology Days 2024 im Zeichen

von Digitalisierung und Nachhaltigkeit

2.700 Gäste aus über 100 Ländern folgten Mitte April der Einladung nach Göppingen zu

den Wirtgen Group Technologietagen 2024. Die zweitägige Veranstaltung im Stammwerk

der Kleemann GmbH stand im Zeichen von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unter

dem Motto „Smarter. Safer. More Sustainable.“ demonstrierte die Unternehmensgruppe

Maschinen und Technologien, mit denen Bauprojekte erfolgreich realisiert werden können.

Z

ahlreiche innovative Systeme und

Lösungen, darunter elf Weltneuheiten,

und eine klare Vision vom Straßenbau der

Zukunft: damit beeindruckte die Wirtgen

Group die Fachwelt beim internationalen

Branchentreff und zeigte, dass die neuen

Entwicklungen auf die Herausforderungen

unserer Zeit ausgerichtet wurden.

„Innovation ist Teil unserer DNA. Aus

den Rückmeldungen unserer Kunden

Wirtgen Österreich Geschäftsführer Martin Friedl

(4. von links) betreute mit seinem Team die

Besuchergruppe aus Österreich.

wissen wir, dass die Märkte vermehrt

intelligente, sichere und nachhaltige

Lösungen benötigen. Darauf haben wir

uns konzentriert und präsentieren

modernste Maschinen-Technologien sowie

In verschiedenen Live-Anwendungen präsentierte die Wirtgen

Group, wie der zielgerichtete Einsatz von Technologien zu vorhersehbaren

Ergebnissen, zu mehr Präzision, höherer Qualität

der Ergebnisse und einem geringeren Materialverbrauch führt.

Von links: Alexander Knam (Geschäftsführer der Kleemann GmbH) und

Dr. Volker Knickel (CEO der Wirtgen Group) gaben unter anderem

Einblicke in die Ziele der Unternehmensgruppe.

digitale Lösungen, mit denen wir

unsere Kunden bei der digitalen

Transformation unterstützen.

Dabei legen wir Wert auf ganzheitliche

Lösungen für deren

Bauprojekte – von der Planung

bis zur Dokumentation und

Analyse“, sagt Dr. Volker Knickel,

CEO Wirtgen Group.

Maschinenausstellung

mit 11 Weltpremieren

Anhand der knapp 70 Exponate

für unterschiedliche Anwendungsszenarien

zeigten Wirtgen,

Vögele, Hamm, Kleemann,

Benninghoven, Ciber und John

Deere mit welchen konkreten

Lösungen sie die Branche

begleiten werden auf dem Weg zu

mehr Digitalisierung und

Automatisierung im Straßenbau

und der Materialaufbereitung.

Besonders groß war das

Interesse an den Weltpremieren.

Dazu gehört der Asphaltfertiger

Super 1800-5i von Vögele aus der

„Strich-5“-Generation, der mit

cleveren Automatisierungsfunktionen,

mehr Komfort und einem

optimierten Antrieb überzeugt.

Hamm zeigte insgesamt vier

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38 BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 39



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Neuheiten, darunter einen Walzenzug der

Serie HC mit neuartiger VA-Bandage. Mit

dem Verdichtungsassistenten Smart

Compact ermöglichen die VA-Walzenzüge

eine automatische Verdichtung auf

Zielwert. Der Rock Crusher WRC 240i, der

das Produktportfolio der radmobilen

Bodenstabilisierer von Wirtgen erweitert,

demonstrierte mit seinem satellitengestützten

AutoTrac System, wie die

Aufbereitung von Böden im Straßen- und

Wegebau mit weniger Material und

schneller erfolgen kann.

Für die Materialaufbereitung präsentierte

Gastgeber Kleemann mit der MSS

502(i) EVO eine neue Grobstücksiebanlage,

die auch rein elektrisch betrieben

werden kann. Der größte Hebel bei der

Reduzierung der CO2-Emissionen liegt in

der Asphaltherstellung. Hier stellte die

Unternehmensgruppe erstmals die neue

Brenner-Generation von Benninghoven

vor, mit der sich bis zu vier verschiedene

Brennstoffe gleichzeitig nutzen lassen. So

kann die Asphaltmischanlage flexibel mit

dem passenden Energieträger betrieben

werden – u. a. erstmals auch zu 100% mit

grünem Wasserstoff.

Branchenexperten referieren über

zukunftsweisende Technologien

International anerkannte Experten und

Spezialisten der Wirtgen Group gaben aus

erster Hand Einblicke in die Technologien

der Zukunft. Im Vortragsblock zum

Themenfeld Nachhaltigkeit teilten sie ihre

Erfahrungen und ihr Wissen u. a. über den

Weg zur nachhaltigen Bauwirtschaft, die

CO2-Einsparpotenziale beim Recycling von

Heißasphalt und Kaltrecycling oder

vollelektrische Antriebslösungen neuer

Brech- und Siebanlagen.

Im Themenkomplex Digitalisierung

stellten Spezialisten der Wirtgen Group

vor, wie das Unternehmen seine Kunden

im Zuge der digitalen Transformation

unterstützen kann. Dabei wird das John

Deere Operations Center für Baumaschinen

die zentrale Plattform für digitale

Lösungen zum Management kompletter

Baustellen – jederzeit und überall,

einschließlich Planung, Monitoring,

Analyse und Instandhaltung. Damit wird

das Operations Center zur Schnittstelle

zwischen Bedienern und Maschinen auf

der Baustelle sowie dem Büro von Baustellenleitern

und Disponenten – und dem

Werkstattleiter.

Doch was bedeutet das konkret in der

Praxis? Kunden profitieren beispielsweise

von einer hohen Prozesssicherheit dank

planbarer Maschinenverfügbarkeit. Durch

umfassende und unmittelbar verfügbare

Informationen können Projektverantwortliche

und Maschinenbediener optimale

Der neue Super 1800-5(i) stieß auf großes Interesse. Sein äußerst breites Anwendungsspektrum,

seine hohe Motorleistung und Einbaukapazität verbindet der Super 1800-5(i)

mit den neuen Strich-5-Technologien.

Entscheidungen treffen. Eine höhere

Automatisierung der Prozesse und der

Einsatz von Maschinenassistenz-Systemen

führt nicht nur zur Steigerung der

Produktivität, da sich der Bediener zu

100% auf den Baufortschritt konzentrieren

kann, sondern auch zu einem effizienten

Einsatz personeller Ressourcen. Die

Präzision und damit die Qualität der

Arbeiten erhöht sich ebenfalls, wodurch

Nacharbeiten vermieden und Materialund

Einsatzkosten eingespart werden.

Das breite Spektrum und der Tiefgang

der Vorträge unterstrich: Die Wirtgen

Group hat einen Fahrplan, wie sie Kunden

durch zuverlässige digitale Produkt-,

System- und Servicelösungen bei der

Nutzung ihrer Produktions-Systeme

unterstützt und damit auch die digitale

Transformation der Branche entscheidend

vorantreibt.

„Do More with Less“: Produktions-

System-Lösungen im Live-Einsatz

Das größte ökologische und auch ökonomische

Potenzial liegt in Summe im gesamten

Bauprozess. Wie die Production

System Lösungen der Wirtgen Group dazu

beitragen, zeigte sich in verschiedenen

Live-Anwendungen – u. a. bei der Nutzung

von temperaturabgesenktem Asphalt,

beim Beton- und Asphalt-Recycling oder in

Die neue mobile

Grobstücksiebanlage

MSS 502(i)

EVO überzeugt

mit einer Aufgabeleistung

von

bis zu 350 t/h im

Naturstein und

im Recycling.

der Bodenstabilisierung. Der zielgerichtete

Einsatz von Technologien führt zu mehr

Präzision, höherer Qualität der Ergebnisse

und einem geringeren Materialverbrauch.

Anders formuliert: Do More with Less

– Smarter, Safer and more Sustainable.

„Unsere Kunden können so mit einem

geringeren Ressourceneinsatz mehr

Bauprojekte durchführen, mehr Infrastruktur

bauen und Instand setzen und

gleichzeitig profitabler sein“, so Knickel.

Zugleich betonte er, dass digitale Assistenzsysteme

und die Automatisierung von

Prozessen auch dazu beitragen, dem

Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken:

„Damit werden auch die

weniger erfahrenen Bediener in die Lage

versetzt, Ergebnisse in derselben Qualität

wie ein erfahrener Experte zu erzielen.“

Darüber hinaus schaffen Telematik-

Lösungen für die Kunden mehr Transparenz

über den Zustand ihrer Flotten, um

den Service an den Maschinen proaktiv

und damit noch zielgerichteter durchführen

zu können.

Blick hinter die Kulissen:

Kleemann öffnet Werkstore

Spannende Einblicke erhielt das Fachpublikum

auch beim Rundgang durch die

Produktionshallen von Gastgeber Kleemann.

Das hochspezialisierte Werk wurde

An den aufwändigen Show-Einlagen wurde

eineinhalb Jahre gearbeitet. Sie standen im

Zeichen einer klaren Botschaft: Das

Know-how der Ingenieure in den technischen

Entwicklungsabteilungen kann einen

wichtigen Beitrag zur Lösung unserer

aktuellen Probleme leisten.

seit dem Neubau 2009 sukzessive

erweitert und im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie

wie alle Wirtgen Group

Werke für den nachhaltigen Betrieb ausgelegt.

Heute zählt das Kleemann Werk zu

den modernsten Produktionsstätten für

die Fertigung von Brech- und Siebanlagen.

So zeigten sich viele Besucher nicht

zuletzt von den komplexen Bearbeitungszentren

beeindruckt, in denen die Kernkomponenten

der Kleemann Anlagen mit

höchster Präzision hergestellt werden.

„In den vergangenen Jahren haben wir

unser Produktportfolio zielgerichtet

erweitert und bieten heute für jede

Anwendung adäquate Lösungen, egal ob

beim Recycling oder in der Natursteinaufbereitung.

Dafür haben wir u. a. in die

Vergrößerung der Produktionskapazitäten

sowie die Optimierung unserer Montage-

oder Logistikprozesse investiert“,

beschreibt Kleemann Geschäftsführer

Alexander Knam die Entwicklung am

Standort Göppingen. Den Spezialisten für

die Materialaufbereitung sieht er für die

Zukunft optimal aufgestellt: „Wir haben

Hier geht’s

zum Video:

damit die Grundlage geschaffen, unsere

Produkte und Technologien weiterhin

unter idealen Bedingungen zu fertigen,

nämlich nachhaltig und effizient“, so

Knam.

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40 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

1

4

BRIDGESTONE

Optimal gerüstet für die Herausforderungen

in der Kreislaufwirtschaft und im Sägewerk

V

erantwortung für die Umwelt zu

übernehmen stellt nicht nur die

herstellende Industrie vor immer neue

Herausforderungen – vielmehr beginnt

nachhaltige Wirtschaft dort, wo innovative

Verfahren in der Produktion Hand in Hand

mit der Entsorgung gehen. Als starker

mittelständiger Betrieb der Umweltsanierung

sowie Recycling- und Entsorgungswirtschaft

hat sich die MUEG Mitteldeutsche

Umwelt- und Entsorgung GmbH seit

der Gründung 1990 im sachsen-anhaltischen

Braunsbedra auf das Arbeiten mit

sich stetig verändernden Rahmenbedingungen

bei Materialien und Bodenverhältnissen

spezialisiert. Das Sägewerk Ing.

Andreas Brandstätter in Kirchbach/Gailtal

in Kärnten konzentriert sich hingegen auf

die Produktion hochwertiger Schnitthölzer.

Der Einsatz von Produkten aus dem

Firestone und Bridgestone OTR-Segment

erweist sich hierfür als ideale Voraussetzung

für eine optimale Leistungserbringung.

Denn an die Bereifung der Fahrzeuge

der Unternehmen werden höchste

Anforderungen gestellt – ob durch die

3

2

1+2 Für die Bereifung ihrer Radlader

setzt die deutsche Firma MUEG

als Entsorgungs- und Recycling-

Spezialist vertrauensvoll auf den

Firestone Multi Block T, denn der

Reifen bietet den Radladern auch

auf losem Untergrund und bei

starker Steigung bestmögliches

Fahrverhalten. 3 Von links: Marcus

Hoppert (Bezirksleiter OTR-Reifen

Ost, Bridgestone Central Europe);

Jens Eichhorn (Leiter Gipsanlage)

und Rico Antoniewicz (Fuhrparkmanagement,

beide MUEG Mitteldeutsche

Umwelt- und Entsorgung

GmbH). 4 Der Bridgestone L5

VSDT sorgt für Traktion auf allen

Böden und Untergründen.

Das Sägewerk Ing. Andreas Brandstätter

in Kirchbach im Gailtal und das in der

Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft

tätige deutsche Unternehmen MUEG sind

gute Beispiele dafür, wie Industrieunternehmen

auf die Leistung der Reifen von

Bridgestone und Firestone vertrauen.

Beschaffenheit des Untergrunds oder bei

Kontakt mit Chemikalien.

Alle drei Unternehmen verfolgen

engagiert ihre Ziele, um aktiv zur Gestaltung

einer zukunftsfähigen Gesellschaft

beizutragen. Indem MUEG nachhaltige

Recycling- und Entsorgungsprozesse

vorantreibt, das Sägewerk Brandstätter

Baustoffe aus nachwachsenden Ressourcen

anbietet und der Premiumreifenhersteller

sich mit dem Bridgestone E8 Commitment

zur Realisierung nachhaltiger Mobilitätslösungen

verpflichtet hat, arbeiten alle drei

an einer funktionierenden und zukunftsweisenden

Kreislaufwirtschaft.

Durch die langjährige Erfahrung des

Unternehmens weiß Rico Antoniewicz,

Fuhrparkmanager der MUEG, die

Qualitäten eines guten Reifens zu schätzen

und auf welche Eigenschaften es im Einsatz

ankommt: „Wir brauchen für unsere Branche

einen zuverlässigen Partner – und den haben

wir sowohl mit Firestone als auch mit

Bridgestone gefunden. Die OTR-Reifen

überzeugen mit ihrem Gesamtpaket. Neben

bestmöglichen Performances in Traktion,

Standsicherheit und Selbstreinigung haben

sie sich während unserer Tätigkeit als die

widerstandsfähigsten und stabilsten Reifen

erwiesen. Die Produkte von Firestone passen

perfekt zu unseren vielseitigen Anforderungen.“

Auch die hohe Laufleistung der Reifen

ermöglicht dem Betrieb eine reibungslose

Maschinenumsetzung auf einen anderen der

insgesamt 13 Standorte.

Für die Bereifung ihrer Radlader setzt

MUEG sowohl auf die Firestone Multi Block

T als auch auf die Bridgestone VSDT Reifen

in den Dimensionen 20.5R25, 23.5R25 und

26.5R25.

Der Bridgestone VSDT zeichnet sich

durch eine hervorragende Schnittresistenz

an der Lauffläche und der Seitenwand aus,

weshalb er sich besonders für den Abtransport

von Bauschutt eignet. Durch seine

Robustheit wirkt der VSDT gleichzeitig

unerwarteten Schäden entgegen und

begrenzt das Risiko für Ausfallzeiten der

Maschine. Auch wenn der VSDT schon 75%

abgefahren ist, die hohe Traktion bleibt.

Die MBT-Reifen der Marke Firestone

wurden insbesondere für einen flexiblen

Baustelleneinsatz konzipiert und überzeugen

durch ihre solide Performance. „Der

Firestone Multi Block T ist ein Reifen, der

einfach funktioniert“, ergänzt Antoniewicz.

Durch seine Zuverlässigkeit bietet er die

ideale Unterstützung für

einen sorglosen Alltag trotz

der sich stetig wandelnden

Arbeitsprozesse. „Bei der

Entwicklung stand für uns

klar die Vielseitigkeit und

Verlässlichkeit des Reifens im

Vordergrund“, betont

Christoph Frost, Director

Commercial Products

Bridgestone Central Europe.

„Das nicht-laufrichtungsgebundene

Profildesign des

Firestone Multi Block T sorgt

zudem für einen gleichmäßigen

Verschleiß. So wird

langfristig eine bestmögliche

Traktion durch das offene

Schulterdesign gewährleistet.“

Die Leistungseigenschaften

des Firestone Multi Block T überzeugen

nicht nur in der Recyclingbranche, sondern

auch im Sägewerk und im Holzhandel. Das

Sägewerk Ing. Andreas Brandstätter setzt

den Reifen in den Dimensionen 20.5 R25 für

seine Radlader ein. Trotz unebenem Untergrund

und schweren Witterungsverhältnissen

sorgt der Firestone Multi Block T für

verbesserte Traktion. Das robuste Profildesign

steigert auch unter den schwierigen

Bedingungen im Sägewerk die Langlebigkeit

des Reifens.

Stabilität und Zuverlässigkeit in der

Bereifung und der Partnerschaft

„Neben dem überzeugenden Gesamtpaket

und der guten Verfügbarkeit der Produkte

ist nicht zuletzt die gute Betreuung durch

den Bridgestone Außendienst ein ausschlaggebendes

Kaufargument gewesen. Aufgrund

der langjährigen Erfahrung unseres

Ansprechpartners und der zielgerichteten

kostenoptimierenden Beratung fühlen wir

uns einfach gut aufgehoben“, erklärt Rico

Antoniewicz. Bridgestone begleitet MUEG

somit nicht nur während ihrer operativen

Arbeiten, sondern steht ihr auch in der

Planung und Umsetzung neuer Fuhrparkmanagementlösungen

zur Seite.

„Neben einem halbjährlichen Reifenservicebericht

mit Bedarfsanalyse seitens

Bridgestone haben wir gemeinsam bereits

einen erfolgreichen Wechsel von Bridgestone

L4 Reifen mit Polyurethan-Füllung auf eine

Bridgestone L5 Luftbereifung durchgeführt“,

berichtet Antoniewicz weiter. „Dadurch

konnten wir nicht nur den Kostenfaktor der

Reifen senken, sondern auch die Maschinenbelastung

durch die Gewichtsreduzierung

minimieren.“ Das zukunftsorientierte

Denken auf der Grundlage von langjährigem

Know-how prägt beide Unternehmen und

zeichnet ihre enge Partnerschaft aus.

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42 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 43



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aus Pichl bei Wels realisieren die Digitalisierung in der Transportbranche

durch Echtzeit-Wiegedaten und schaffen so schnelle, unkomplizierte Abläufe.

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ie MWT Aufbauverwiegung setzt seit

Jahren Maßstäbe in der Transportlogistik

mit ihrer eichfähigen Klasse III und

IIII. Durch präzise Wiegedaten in Echtzeit

und digitale Anbindung ermöglicht sie

eine effiziente Verwiegung vor Ort, ohne

den Umweg zur nächsten Fahrzeugwaage.

Diese hochwertige Technologie optimiert

nicht nur den Beladungsprozess, sondern

revolutioniert auch die Fahrzeugnutzung,

indem sie eine schnellere Ladung ermöglicht

und somit die Wirtschaftlichkeit der

Flotte steigert. Die mobilen Wiegesysteme

von MWT bieten mit einem Wiegebereich

von bis zu 30 t Zuladung und automatischer

Kompensation von Fahrzeugschrägstellungen

eine präzise Erfassung und

Bewertung von Transportmassen. „Die

Aufbauverwiegung kann aufgrund ihrer

Eichfähigkeit in den Klassen III und IIII

auch im rechtsgeschäftlichen Verkehr

eingesetzt werden. Außerdem verfügt sie

mit einem Anzeigensprung von 10/20 kg.

Dies ermöglicht eine schnellere Erkennung

von Optimierungspotenzialen im

Betriebsablauf und eine maßgeschneiderte

Beratung der Kunden“, bestätigt

Günter Schmalnauer, Geschäftsführer von

MWT.

Die MWT Aufbauverwiegung zeichnet

sich durch ihre lange Lebensdauer,

wartungsarme Bedienung und hohe

Genauigkeit aus. Im Vergleich zu stationären

Waagen ermitteln mobile Waagen

das Transportgewicht bereits beim

Beladen, was zu einer sofortigen Kostenübersicht

für den Fahrer führt. Dies

vermeidet Über- und Unterladungen und

spart unnötige Fahrtzeiten zur stationären

Waage ein. Gleichzeitig wird der

Verschleiß minimiert. Das mobile Wiegesystem

WK 60 mit gehärtetem Sicherheitsglas

bietet eine übersichtliche

Anzeige- und Schaltzentrale der neuesten

Generation, die kostengünstigere Alternative

zu stationären Waagen darstellt und

gleichzeitig ortsunabhängig einsetzbar ist.

Durch weniger Fahrten werden Kosten

eingespart, und die drahtlose Datenübertragung

in das Warenwirtschaftssystem

optimiert das Datenmanagement. Die

einfache Bedienung ermöglicht eine

intuitive Nutzung, vergleichbar mit der

von Smartphones oder Tablets. Die

grafische Gewichtsanzeige in der Führerkabine

und die entsprechende Softwarelösung

machen alle wichtigen Wiegefunktionen

und Daten wie Gewicht, Material,

Datum und Ort auf einen Blick verfügbar.

Die robuste Wiegeelektronik WK 60

von MWT ist selbst für den anspruchsvollsten

Einsatz unter rauen Bedingungen

geeignet. Mit individuellen Auswertungsfunktionen

und einer präzisen

Verwiegung der Materialströme bietet sie

entscheidende Vorteile. Die wirtschaftliche

Möglichkeit, Güter noch vor der Beladung

zu wiegen und Transportfahrzeuge vor

Überlastungen zu schützen, macht sie zu

einer unverzichtbaren Lösung für die

Transportbranche.

www.mwt-systeme.at

Gebrauchtmaschine des Monats Cat Radlader Cat 918M

Viele weitere Maschinen sofort verfügbar!

Baujahr: 2017 • Betriebsstunden: 2.636 • Seriennummer: H2600357 • Standort: Niederlassung Wien •

Ausrüstung: Schaufel, Gabel inkl. Gabelträger • Preis: auf Anfrage!*

44 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

*Angebot freibleibend. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

www.zeppelin-cat.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Kraftvoll: Der Kettenbagger der

Firma Rupert Seer ist mit einem

Tiltrotator R6 für Bagger mit

einem Dienstgewicht von bis zu

24 t ausgestattet. Mit dem

robusten Gespann und dem

Rototilt-Tieflöffel lässt sich ein

schwerer Felsbrocken

punktgenau umsetzen.

ROTOTILT

Überzeugende Technik und

hervorragende Betreuung

Die Firma Rupert Seer Erdbau mit Sitz im österreichischen Hüttschlag vertraut bei

ihren Projekten im Straßen- und Wegebau auf Lösungen des Tiltrotator- und Anbaugeräte-

Spezialisten Rototilt. Inhaber Chris Gruber berichtet, welche Vorteile die Technik des

schwedischen Herstellers bietet und warum die Marke Rototilt für ihn „einfach top“ ist.

G

rubers aktueller Einsatzort befindet

sich in einem Bachbett in St. Johann

im Pongau, wo er mit seinem Hitachi-

Kettenbagger ZX225 das Bett verbreitert

und das Ufer stabilisiert. Gezielt versetzt

er mithilfe des Tieflöffels einen gut 1 m 3

großen Felsbrocken. Dieser fungiert im

fließenden Bach als temporärer Stauwehr,

um Beton punktgenau und materialschonend

einsetzen zu können. Dass sich der

Findling so präzise wie mit der Hand

versetzen lässt und die Böschung so

feinfühlig bearbeitet werden kann, ist der

Ausstattung des Baggers zu verdanken.

Ausgerüstet ist er mit einem Sandwich

aus Rototilt QuickChange MCQC70-55

und QC70-55 am Tiltrotator R6.

„Es ist eine große Erleichterung, den

Bagger bei Baustellen mit wenig Platz und

eingeschränkter Sicht seltener neupositionieren

zu müssen“, nennt Gruber einen

Grund, warum sich das Unternehmen

2011 für Systeme von Rototilt entschieden

Chris Gruber, Inhaber der Firma Rupert Seer Erdbau,

bezeichnet die Produkte von Rototilt als „einfach

top“. Drei Bagger des Unternehmens sind heute

mit Tiltrotatoren und Anbaugeräten des

Premium-Herstellers ausgerüstet.

Dank des Tiltrotators von Rototilt kann das Anbaugerät

um 360° gedreht und um 2 x 40° geschwenkt

werden. Somit muss die Position des Baggers, wie

hier bei Böschungsarbeiten an einem Bachbett in

St. Johann im Pongau, nicht ständig geändert werden.

hat. Zudem gehe die Arbeit effizienter,

materialsparender und schneller vonstatten

und letztlich sei es auch deutlich

einfacher, Preise bei Ausschreibungen zu

kalkulieren.

Effektiv und sicher

Begeistert zeigt sich Gruber von Rototilts

vollhydraulischem Schnellwechslersystem:

„QuickChange ist besonders vorteilhaft,

wenn viele Werkzeugwechsel anstehen.

Hier beim Grabenverbau brauchen wir die

Zange, den Hammer, den Tiltrotator oder

den Löffel. Der Fahrer muss die Kabine

beim Wechsel nie verlassen.“ Das Quick-

Change-System beinhaltet auch die

Q14-Elektrokupplung, die die Effizienz der

elektrischen Koppelung von hydraulischen

Anbaugeräten erhöht. Darüber hinaus hat

es dem Firmenchef das bei QuickChange

standardmäßig enthaltene Schnellwechsler-Sicherheitssystem

SecureLock angetan,

das die Sicherheit für den Fahrer und

Personen in der Umgebung erhöht: „Sollte

der Löffel nicht richtig verriegelt sein,

wird der Fahrer durch visuelle und

akustische Warnsignale darauf aufmerksam

gemacht“, sagt Gruber. Neben

verschiedenen Löffeln setzt die Firma

Rupert Seer Erdbau auch Planierbalken,

Verdichter und Hammer von Rototilt bei

ihren Projekten ein.

Dass das Unternehmen seit nunmehr

13 Jahren auf die soliden Premium-Produkte

des schwedischen Herstellers

schwört, liegt auch an der hervorragenden

Betreuung: „Wir haben es stets mit

verlässlichen Verkäufern und Servicepartnern

zu tun“, sagt Gruber. Die Servicepartner

seien schnell an der Baustelle und

„alles wird extrem gewissenhaft erledigt“.

Die Zusammenarbeit mit Rototilt sei

„einfach top“. Inzwischen hat das Erdbauunternehmen

drei Maschinen mit Tiltrotatoren

des Herstellers ausgerüstet.

www.rototilt.de

Fotos: Rototilt

Durch die Mehrheitsbeteiligung

der RBG GmbH

an Rockster, wird Rockster

Teil der LIG-Unternehmensgruppe.

D

ie LIG GmbH mit Hauptsitz in Velbert

ist eine international agierende

Unternehmensgruppe, die in den

Geschäftsfeldern Recycling, Mineral &

Rohstoffe, Bioenergie, Metall, Wasser,

Dienstleistungen und digitale Lösungen

tätig ist. Zur LIG gehören die Marken

Arjes, ATR, Doppstadt, Hinz, I&W, JT

RecTec, KISA, MFV, Recuperma, Rockster,

SKG, USG, WIMA und Zemmler. Die LIG,

die 2019 aus der Doppstadt Familienholding

hervorgegangen ist, bündelt alle

Kompetenzen ihrer Marken mit klarem

Fokus auf die Themenfelder Nachhaltigkeit

und Ressourcenschonung.

„Wir freuen uns Teil einer Gruppe zu

werden, die Innovation, Nachhaltigkeit

und Partnerschaft widerspiegelt. Wir

sehen in dieser neuen Konstellation ein

Riesenpotenzial für Rockster. Die Gruppe

bietet unzählige Synergiemöglichkeiten im

WIR SIND DEIN

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ROCKSTER

Rockster wird Teil der

LIG Unternehmensgruppe

Die Rockster

Geschäftsführer

Norbert Feichtinger

(links) und

Thomas Hagspiel.

Bereich Know-how, im Vertrieb und auf

der Produktionsseite“, betonen Thomas

Hagspiel und Norbert Feichtinger, die

Geschäftsführer von Rockster.

Gemeinsam soll die 20-jährige Erfolgsgeschichte

von Rockster nicht nur fortgesetzt

werden, sondern durch den Ausbau von

Partnerschaften, die Erschließung neuer

Märkte und die Erweiterung der Produktpalette

in ein nachhaltiges Wachstum

geführt werden. Die LIG Gruppe erweitert

damit ihr Produktportfolio mit neuen

Möglichkeiten im Bereich der mineralischen

Aufbereitung. Gemeinsam können

Kunden maßgeschneiderte und umfassende

Lösungen im Recycling angeboten

werden.

www.rockster.at

46 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

B2B-ONLINE-MARKTPLATZ FÜR BAUTECHNIK

DIGANDO.COM



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Der neue Wolff 7021 Clear kann je nach

Kundenbedürfnis und Budget individuell

ausgestattet werden. Bei der Variante mit

teilbarem Spitzenunterteil, wie hier zu

sehen, lässt sich das Montagegewicht der

Turmspitze auf bis zu 6,4 t reduzieren.

WOLFFKRAN

Neuer Wolff 7021 Clear: Montage-

Champion mit hoher Spitzentragfähigkeit

Wolff Clear-Krane im mittleren Lastmomentbereich gehören zu Wolffkrans gefragtesten

Modellen. Auf der letzten bauma stellte der Kranhersteller ein neues Modell in der 200 mt

Klasse vor, den Wolff 7021 FX. Nach intensivem Austausch mit Wolffkran-Kunden und

Anwendern hat man den damaligen Prototyp noch einmal grundlegend neu designt. Herausgekommen

ist der Wolff 7021 Clear, ein spitzenloses Kraftpaket, das in der 224 mt

Klasse antritt und in puncto Tragfähigkeit, Montage und Wartung überzeugt.

P

atrick Witteck, Projektleiter bei der

Wolffkran GmbH, betont: „Auf den

ersten Blick mag der Wolff 7021 Clear wie

eine reine Erweiterung unseres Portfolios

im mittleren Lastmomentbereich erscheinen.

Doch seine wahre Innovation steckt

in den Details.“

Um Montage und Zugänglichkeit zu

verbessern, wurde der Ballastrahmen mit

der Hubwinde so konzipiert, dass er am

stehenden Kran montiert und demontiert

werden kann und nicht wie bisher am

Boden. „Dank einer Schnellverbindung

lässt sich der Ballastrahmen sehr leicht

am Gegenausleger befestigen und ebenso

einfach für den Transport entfernen. So

können wir die Montagegewichte des

Gegenauslegers deutlich reduzieren“, führt

Patrick Witteck aus. Optional ist ein

Hilfskran für Servicearbeiten am Hubwerk

verfügbar. Weitere Transportvorteile: Die

Geländer am Gegenausleger wurden

neugestaltet, sodass sie beim Transport

nicht demontiert werden müssen, was auch

für das neue variable Podest am Ballastrahmen

zutrifft. Auslegerteile können nun

platzsparend auf dem Gegenausleger

transportiert werden, zusätzlich sind

Transportaufnahmen für die Ausleger

erhältlich. Last but not least können

Kunden durch die Designanpassungen des

Gegenauslegers die Tafel mit ihrem

Firmenlogo besser sichtbar platzieren.

Deutlich weniger Aufwand bei der Wartung

verspricht auch die standardmäßige

Zentralschmierung der Drehverbindung und

optional der Zahnflanken.

Die Innovation steckt in

den Details, wie etwa in

der patentierten Untergurtverbindung.

Auch der Ausleger des Wolff 7021 Clear

zeigt sich besonders montage- und wartungsfreundlich.

Hervorzuheben ist die

innovative, schon beim Wolff 6523 Clear

vorgestellte, patentierte Ober- und Untergurtverbindung:

Die Untergurte des

Auslegers und die Seilwirbeltraverse

werden statt mit Bolzen mit einer Dornund

Keilverbindung an der Stirnseite

montiert. Am Obergurt werden die Bolzen

in Birnenlöcher gesteckt, was eine deutlich

einfachere Montage ohne Hammer ermöglicht.

Die glatten Übergänge sorgen für eine

flüssigere Bewegung der Laufkatze, was die

Feinpositionierung der Last erleichtert.

Eine Bereicherung für das Kranpersonal

stellen zusätzliche Podeste sowohl im

Bereich des Seilrollenlagers als auch

zwischen Ausleger und Führerhaus dar.

Während das erste die Instandhaltung der

Umlenkrollen erleichtert, ermöglicht das

zweite dem Kranführer die Akkus des

High-Speed-Positioning-Systems (HiSPS)

ohne Sicherheitsausrüstung zu wechseln.

Ein zusätzliches, variables Podest für die

geteilte Montage des Auslegers sowie

rutschhemmende, breitere Laufstege

runden das neue Design ab und erhöhen

Sicherheit und Effizienz bei der Arbeit mit

dem Kran.

„Mit der Neugestaltung der Turmspitze

tragen wir einerseits dem Kundenwunsch

nach einer differenzierteren Preisgestaltung

von Wolff Kranen Rechnung und

bieten andererseits weitere durchdachte

konstruktive Anpassungen“, erläutert

Patrick Witteck. Der Wolff 7021 Clear ist

optional mit einem teilbaren Spitzenunterteil

bestellbar, wodurch sich

das Montagegewicht der

Turmspitze auf bis zu 6,4 t

reduzieren lässt. Bei dieser

Variante ist die Turmspitze

mit einem Adapter für das

UV/TV 20 Turmsystem

ausgestattet und kletterbar.

Zudem kann sie wahlweise

mit einem Montagepodest

bestückt werden, was die

Zugänglichkeit erleichtert

und für mehr Arbeitssicherheit

sorgt. „Für preissensiblere

Kunden bieten wir

alternativ ein nicht-teilbares,

nicht-kletterbares

Eco-Spitzenunterteil, das

trotzdem noch ein moderates

Montagegewicht von

10,6 t aufweist“, so Witteck.

Beide Spitzenunterteil-

Varianten bieten eine

serienmäßige, leicht

befüllbare Zentralschmierung

der Drehverbindung

und optional der Zahnflanken.

Auf Wunsch kann ein

Schmierritzel eingebaut

werden. Für noch komfortableres

Arbeiten ist die

Turmspitze mit einem

Hilfskran für Wartungsarbeiten

am Drehwerk und

einem Schalter für die

Stromzufuhr lieferbar, der

ohne Elektrofachkraft

installiert werden kann.

Der Wolff 7021 Clear ist

als Zweistrangkran

konzipiert und ab sofort als

Wolff 7021.8 Clear mit 8,5 t

und als Wolff 7021.10 Clear

mit 10,5 t Tragfähigkeit

erhältlich. Eine 12,5 t

Version ist geplant. Mit

seiner Spitzentraglast von

2,1 t (2,3 t mit Wolff Boost)

bei 70 m Ausleger liegt er

im Wettbewerbsvergleich

klar in Führung. Der

48 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Auch andere Features sind optional

erhältlich wie beispielsweise das High-Speed-

Positioning System. Ein neues Podest

zwischen Ausleger und Kabine ermöglichen

dem Kranfahrer einen Akkutausch ohne

Sicherheitsausrüstung.

Ausleger lässt sich zwischen 25 und 70 m

in 2,5 m Schritten verlängern. Je nach

Version ist der Wolff 7021 Clear mit einem

45 kW (8,5 und 10,5 t) oder einem 67 kW

Hubwerk (12,5 t) erhältlich sowie mit zwei

Drehwerken, mit denen eine Arbeitsgeschwindigkeit

von 94 m pro Minute

erreicht wird. Der Allrounder soll überwiegend

in Europa zum Einsatz kommen und

kann durch seine smarte Bauart mit den

zahlreichen zerlegbaren Komponenten

raumoptimiert auf drei Lkw transportiert

werden.

www.wolffkran.com

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MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

KUBOTA

Von links: Sebastian Fischer (Firma Asamer,

Werk Wanko) war einer der Preisträger des

Baublatt.Österreich Gewinnspiels. Er gewann

eine Fahrt mit dem von Marcel Schoch

(Inhaber der HS-Schoch Gruppe) gesteuertem

„Beast“ auf der Teststrecke.

MAWEV-Show 2024 ein voller Erfolg

Nach der pandemiebedingten Pause ging am VAZ St. Pölten vom

10. - 13. April 2024 wieder die MAWEV-Show über die Bühne. Lob

fanden die über 200 Ausstellerinnen und Aussteller für das

hochkarätige Fachpublikum, das bei Kaiserwetter das mehr als

200.000 m² große Gelände stürmte. Die zahlreichen Live-Demos der

gezeigten Neuheiten fanden auch heuer wieder regen Anklang.

Knapp 20.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher nutzten die

Gelegenheit, sowohl die Geräte als auch die unterschiedlichsten

Werkzeuge zu testen. Die über 1.000 Baumaschinen, die auf der

MAWEV-Show 2024 zu sehen waren, repräsentierten einen

Gesamtwert von mehr als einer Milliarde Euro. Viele Aussteller

freuten sich über zahlreiche Kaufabschlüsse. Ein besonderes

Highlight war wieder die Lkw-Teststrecke im Freigelände Ost. Die

MAWEV-Show wurde in Zusammenarbeit zwischen dem MAWEV,

der MCG aus Graz, der Stadt St. Pölten bzw. dem Land Niederösterreich

und den entsprechenden Behörden und Ämtern organisiert.

Die nächste MAWEV-Show wird im April 2027 stattfinden.

www.mawev-show.at

Im Rahmen der Eröffnung besuchte MAWEV Präsident Ing. Otto Singer (4.v.re.) gemeinsam mit Mag. Matthias Stadler (Bürgermeister von

St. Pölten; 3.v.li.) und dem Team der Messe Congress Graz sowie politischen Vertretern auch den Stand der Firma Zeppelin Österreich, wo sie

von Stephan Bothen (Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Österreich GmbH; 3.v.re.) über die Neuheiten informiert wurden.

Fotos: Baublatt.Österreich; Josef Bollwein

Leistungsfähige Kompaktgeräte in Aktion

Kubota Baumaschinen, einer der weltweit

führenden Hersteller von kompakten

Baumaschinen, überzeugte mit einer

eindrucksvollen Präsentation von Innovation

und Zuverlässigkeit. Kubota stellte

nahezu die gesamte Produktpalette an

Kompaktbaggern, Radladern und Kettendumpern

aus. Die Messebesucher

konnten die robusten und zuverlässigen

Maschinen nicht nur aus nächster Nähe

betrachten, sondern auch in Live-Demonstrationen

erleben, wie die Baumaschinen

unter realen Bedingungen performen.

Ein Highlight der Show war die Ausstellung

des neuen Kubota KX085-5 (großes

Bild): ein kompakter Bagger, der mit

fortschrittlichen Technologien ausgestattet

ist und Effizienz sowie Benutzerkomfort

auf ein neues Niveau hebt. Die Besucherinnen

und Besucher hatten die Möglichkeit,

den mit einem Rototilt RC3 ausgerüsteten

Kompaktbagger KX085-5 in Aktion

zu erleben und sich von den Kubota-

Experten über die innovativen Funktionen

und die damit verbundenen Vorteile

informieren zu lassen.

„Wir sind stolz darauf, auf der MAWEV-

Show 2024 zu sein und die Stärke und

Innovation von Kubota Baumaschinen zu

demonstrieren. Die Reaktionen auf unsere

neuen Modelle und Technologien waren

durchwegs positiv, und wir freuen uns

darauf, mit unseren Maschinen mehr und

mehr Kunden in Österreich zu begeistern.

Die erfolgreiche Teilnahme an der

MAWEV-Show unterstreicht Kubotas

Engagement für Kundennähe und

Kundenzufriedenheit. Mit einem starken

Fokus auf Forschung und Entwicklung

bleibt Kubota an der Spitze der Branche

und setzt sich weiterhin für die Bereitstellung

von Lösungen ein, die die Effizienz

auf der Baustelle steigern und gleichzeitig

die Umweltbelastung minimieren“, sagte

Jörg Flieger, Gebietsverkaufsleiter

Deutschland Süd/Österreich von Kubota

Baumaschinen.

Neue Kubota-Fachhändler

für Oberösterreich und Kärnten

Den erfolgreichen Ausbau des Kubota-

Vertriebsnetzes in Österreich unterstreicht

Kubota mit der Bekanntgabe von

zwei neuen Händlerpartnerschaften. In

Oberösterreich wird die Firma bauWERK,

ein renommierter Baumaschinenhändler,

in Kooperation mit BMKS, einem etablierten

Akteur in der Branche, den Vertrieb

und Service von Kubota Baumaschinen

übernehmen. In Kärnten wird die Firma

Frohnwieser in Kooperation mit BMKS

Kubota Baumaschinen vertreiben. Diese

Stärkung des Händlernetzes stellt sicher,

dass auch die Kundinnen und Kunden in

Kärnten von der Nähe eines lokalen Händlers

profitieren, der die Qualität und

Zuverlässigkeit von Kubota mit dem

Know-how und der Unterstützung von

BMKS verbindet. Diese strategischen

Partnerschaften sind ein klares Signal für

das Bestreben von Kubota, Kundennähe

und Servicequalität weiter auszubauen

und die Verfügbarkeit von Produkten und

Dienstleistungen in ganz Österreich zu

verbessern.

www.kubota-eu.com

Wolfgang Vogl,

Geschäftsführer der

Rototilt GmbH, vor dem

mit einem Rototilt RC3

ausgerüsteten Kompaktbagger

KX085-5.

Vorgeführt wurde

auch ein Kompaktbagger

KX060-5 mit

automatischer Planierschildsteuerung

des

Mitausstellers DMS.

50 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 51



MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

Stéfanie Wohlfarth (lic. oec.

publ.; Vizepräsidentin des

Verwaltungsrats der Liebherr-International

AG) und

Marco Guariglia (Geschäftsführer

Vertrieb Liebherr-

Werk Biberach GmbH) vor

dem Mobilbaukran MK 88-

4.1, der mit HVO betrieben

werden kann und mit dem

mobilen Energiespeichersystem

Liduro Power Port

im rein elektrischen Kranbetrieb

gezeigt wurde.

Von links: Johann Kreuzberger (Liebherr Österreich

Vertriebs- und Service GmbH), KR Johann Trost und

Ing. Johannes Trost, MA (Firma Trost) mit Karl Englert

(Baublatt.Österreich).

MAUCH

Die Firma Mauch in

Burgkirchen zeigte einen

Querschnitt aus dem umfangreichen

Programm der Hof-,

Rad- und Teleskoplader von

Merlo und Weidemann.

Merlos Roto-Serie mit über

20 m Hubhöhe bietet Tragkräfte

von 5 bis 7 t. Die

Maschinen reichen bis fast

35 m in die Höhe. Die Oberwagen

sind 600° oder endlos

drehbar. Das Kürzel „S“ in

der Typenbezeichnung steht

für den integrierten hydropneumatischen

Niveauausgleich,

„Plus“ für die Endlosdrehung.

Die Partnerschaft mit der

Firma Weidemann reicht bis

in das Jahr 1972 zurück,

wobei die Firma Mauch nicht

unerheblich zur Weiterentwicklung

des Produktes

beigetragen hat. Das Rückgrat

der Weidemann Konstruktion

ist das Knickpendelgelenk.

Alle vier Räder haben

ständigen Bodenkontakt und

die Maschine bewegt sich mit

maximaler Traktion. Gezeigt

wurde auf der MAWEV-Show

die aktuelle Gerätegeneration,

die in vielen Anwendungsbereichen

als hilfreiches

Universalgerät

geschätzt wird.

www.mauch.at

Von links: Geschäftsführer

DI Karl Mauch, DI Marie

Mauch (Verkaufsleiterin

Spezialmaschinen,

Bereichsleitung IT) und

Bernhard Seidl (Verkaufsleiter

Weidemann, B&L,

Mehrtens, Bema und Emily).

Im Bild ein

Merlo R 50.30 S Plus.

LIEBHERR

Live-Demos als Besuchermagnet

Mit einem Aufgebot von 25 Maschinen aus

den Produktsegmenten Erdbewegung,

Umschlagtechnik, Turmdrehkrane,

Betontechnik, Mobil- und Raupenkrane,

Komponenten und Spezialtiefbau zeigte

Liebherr eine beeindruckende Leistungsschau.

Viele davon wurden in den verschiedenen

Demo-Bereichen auch in

Aktion gezeigt. Neben den ausgestellten

Geräte-Neuheiten informierte Liebherr

auch über das Angebot und die Innovationsarbeit

der Firmengruppe in den

Themenfeldern Digitalisierung und

Service.

Aber auch zukunftsorientierte Antriebslösungen

standen im Mittelpunkt. Beispielsweise

engagiert sich Liebherr bereits in

verschiedenen Produktsegmenten für

batteriebetriebene Maschinen. Viele

leistungsstarke Produkte sind bereits auf

Neben hybrid- oder

vollelektrisch angetriebenen

Geräten

setzt Liebherr auch

auf den Einsatz

alternativer Kraftstoffe

wie HVO und

forscht im Bereich

Wasserstoff-

Antrieb.

Ein Highlight der

MAWEV-Show: Das Liebherr

Drehbohrgerät LB 30

unplugged kann an einem

konventionellen Elektroanschluss

oder ohne Kabel,

also „unplugged“, mittels

Akku betrieben werden.

dem Markt verfügbar: Liebherr zeigte

unter anderem den batterieelektrischen

Radlader L 507 E, den Mobilkran MK

88-4.1, in Kombination mit dem Liduro

Power Port und das Drehbohrgerät LB 30

unplugged.

Im Bereich der Digitalisierung unterstützt

das zentrale Portal „MyLiebherr“ Kunden

und Partner bei ihren Anwendungen und

spezifischen Herausforderungen und

integriert alle digitalen Services und

Produkte. Die Plattform bietet eine

Vielzahl von digitalen Assistenzsystemen,

die unter anderem helfen, Gefahrenquellen

frühzeitig zu erkennen und Unfällen

vorzubeugen.

Bei den Erdbewegungs- und Materialumschlagmaschinen

standen vor allem

Assistenzsysteme für eine präzisere und

effizientere Bedienung von Raupenbaggern

im Mittelpunkt. Die neuartigen

Maschinensteuerungssysteme von Leica

Geosystems unterstützen den Maschinenbediener

und liefern Echtzeit-Informationen

bei der Ausführung ihrer

Tätigkeiten. Für den Muldenkipper TA

230 bietet Liebherr zahlreiche, moderne

Fahrassistenzsysteme an, die den

Maschinenbediener unterstützen und

damit die Produktivität und Sicherheit

erhöhen. Ein Beispiel ist die serienmäßig

verbaute Wiegeeinrichtung, die das

geladene Gewicht in Echtzeit erfasst.

Dieses Kontrollwaage-Assistenzsystem

gibt es nicht nur für den Muldenkipper

TA 230, sondern auch für Radlader.

Zudem erhöht bei diesen beiden Exponaten

die Druckmessung bei den Reifen die

Produktivität.

www.liebherr.com

52 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

GOLDHOFER

Goldhofer-Fahrzeuge zeigten ihre Stärken

Auf dem Stand des Schwerlast-Spezialisten

aus dem bayerischen Memmingen erwiesen

sich sowohl der 4-achsige Trailstar, wie

auch der STZ-L 4 mit Radmulde als

Besuchermagneten. Die beiden Allrounder

für die Transportbranche wussten zu

überzeugen. Besonders von Interesse war

jedoch der revolutionäre Goldhofer-Bodenbelag

Traffidecktm GO, welcher über

hervorragende Reibbeiwerte bei gleichzeitiger

Gewichts- und Höhenreduktion im

Vergleich zu herkömmlichem Gummibelag

verfügt.

Das Goldhofer-Team vor Ort hatte alle

Hände voll zu tun: Von konkreten Interessenten

bis hin zu informativen Gesprächen

reichte das Spektrum, und es wurde

deutlich, dass Goldhofer nicht nur Produkte,

sondern auch starke Partnerschaften

anbietet. Auch Levin Gonser, Area Sales

Manager Zentraleuropa bei Goldhofer und

Ansprechpartner für Österreich, stieß auf

große Begeisterung. Sein Engagement und

seine Bereitschaft, die Transportherausforderungen

der Besucher zu verstehen und

die richtigen Transportlösungen zu

präsentieren, wurden als Zeichen der

Erneuerung und des Engagements von

Goldhofer in Österreich gewertet. Die Show

war auch kommerziell ein Erfolg. Einige

Aufträge wurden generiert und Fahrzeuge

sogar vor Ort verkauft, was die Bedeutung

der MAWEV-Show für das Unternehmen

unterstreicht. Es zeigt, dass Goldhofer nicht

Multi-AdApter schiene Mit Allround-Verbauboxen können jetzt auch Kanalrohre mit 2 m Durchmesser

verlegt werden. Die neue Multi-Adapter schiene bietet die Möglichkeit, dass eine Multi-Box

zusammen mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.

nur ein Hersteller von hochwertigen

Fahrzeugen ist, sondern auch ein aktiver

Teilnehmer am österreichischen Markt, der

bereit ist, in Beziehungen und in die

Zukunft der Baubranche zu investieren.

Insgesamt war die MAWEV-Show 2024 ein

Schaufenster für die Leistungsfähigkeit

und das Engagement von Goldhofer. Mit

Levin Gonser hat das Unternehmen einen

kompetenten Ansprechpartner in Österreich,

der bereit ist, die Marke Goldhofer

weiter voranzubringen und die Beziehungen

zu Kunden und Partnern zu stärken.

Es ist ein positives Signal für die Zukunft,

sowohl für Goldhofer als auch für die

Baubranche in Österreich.

www.goldhofer.com

ALLROUND - MULTI-ADAPTER

Mit Levin Gonser hat

das Unternehmen einen

kompetenten Ansprechpartner

in Österreich.

Kanalrohre mit 2 Meter Durchmesser mit ALLROUND-Verbauboxen verlegen ist jetzt möglich. Die

neuentwickelte MULTI-ADAPTER Schiene bietet die Möglichkeit dass eine MULTI-Box zusammen

mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.

ERWEITERUNG BEI DEN

ALLROUND VERBAUSYSTEMEN

ALU-SUPER-SIZE-BOX

mit Aufstockbox

7200 mm L x 4800 mm H

und 4 To Gewicht

Von links: Karl

Lenglacher (Geschäftsleitung

Kuhn

Holding, Bereich Ladetechnik)

und Samuel Sternbauer (Kuhn

Ladetechnik) vor dem PK 1050

TEC mit Smart Control. Alle

Assistenzsysteme sind in der

Fernsteuerung

integriert.

KUHN LADETECHNIK

Palfinger TEC-Baureihe:

intelligent, stärker und präzise

In der neuen TEC-Baureihe

von Palfinger steckt eine

beeindruckende

Präzisionsarbeit, die

die Modelle von 25

bis 100 Metertonnen

intelligenter,

stärker und vor

allem schneller

macht. Die Palette

reicht vom Einsteigermodell

PK 245 TEC über

den PK 300 TEC – ein Reichweitenprofi

für den Baustoffhandel

– und dem PK 370 TEC für die

Dachdecker- und Baubranche bis

zum PK 1050 TEC in der 100

Metertonnen-Klasse. Für präzise

Schwerlasteinsätze stehen der PK

1350 TEC und der PK 1650 TEC

zur Verfügung.

Das Highlight auf der MAWEV-

Show im Großkran-Segment

bildete der PK 1050 TEC. Er

überzeugt mit einer Reichweite von

37 m in seiner Metertonnenklasse

mit Fly-Jib und einem enormen

Hubmoment von 95 Metertonnen.

Der Kran ist zudem äußerst

schnell und sehr feinfühlig in der

Bedienung. Es ist auch eine

Premiere für die Kranspitzensteuerung

Smart Control: Mit dem PK

1050 TEC ist sie das erste Mal in

einem Kran dieser Größe integriert

und macht gemeinsam mit der

Memory Position und dem Nivellierassistenten

die Einsätze der

Kranbediener noch smarter und

vor allem leichter. Durch das Dual

Power System Continuous (DPS-C)

wird die Hubkraft kontinuierlich in

jeder Position maximiert, da das

intelligente System jederzeit exakt

weiß, wo sich die Kranspitze gerade

befindet. Egal ob für Arbeiten in

großen Höhen in der Steilstellung

oder horizontal durch Garagentore

hindurch ist der PK 1050 TEC die

optimale Wahl. Smart Control ist

die innovative und einfachere Art,

die Kranspitze horizontal, vertikal

sowie diagonal in alle Richtungen

mit nur einer Hebelbewegung zu

steuern. Das System erkennt

selbstständig schwere Lasten am

Haken und gleicht die Durchbiegung

des Krans automatisch aus.

Somit können präzise Arbeiten

noch komfortabler erfolgen. Das

Fly-Jib kann dabei wie gewohnt

dazu gesteuert werden – das

be deutet schnellere, intuitivere und

einfachere Kranbedienung.

www.kuhn.at

www.palfinger.com

AllrOund Alu VerbAusysteM - es ist Zeit für ein ultrAleichtes VerbAusysteM, dass für eine Reihe von Minibaggern geeignet ist. Die ALU-SUPER-

SIZE-BOX mit einer Länge von 7,2 Meter und einer Höhe von 2,4 Meter bringt gerade einmal 2 Tonnen auf die Waage. Vergleichbare Stahlverbaue wiegen mehr

als das Doppelte. Die neuen ALLROUND ALU-Verbauboxen gibt es in zwei Ausführungen. Dieselben Alu-Verbauplatten lassen sich ganz einfach mittels speziell

konstruierten Eckadaptern auch für einen Schachtverbau verwenden

Links die 7200 mm lange

Super-Size- Box, rechts die

3600 mm lange ALU-Super-

Box inkl. Aufstockelemente

Der einfache Zusammenbau in Bildern. In 20 Minuten ist die Box mit der Aufstockbox zusammengebaut

ALU Schachtverbau

(Länge 7200 mm Breite 3600 mm

Höhe 4800 mm) bei einem

Gewicht von nur 6 Tonnen

AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien

Tel. (+43 2249) 28495 ■ office@am-laser.at ■ www.am-laser.at

Ihr Spezialist für

Verbausysteme



MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

Die neuesten Geräte von

Bobcat und Develon prägten

den Stand der Firma

Eisenwagen.

ZEPPELIN RENTAL

Nachhaltige Technologien

für klimafreundliches Bauen

Von links: Geschäftsführer

Wolfgang Eisenwagen mit

Gerhard Wohlmuth (Firma

Habau, Leiter Maschinentechnischer

Betrieb).

Die Firma Gänger

übernahm auf der

MAWEV-Show ihren

neuen DL320-7. Es ist

bereits der vierte

Develon Radlader

der Firma Gänger.

Mit seinem ecoRent-Programm bietet

Zeppelin Rental schon seit vielen Jahren

eine Antwort auf stetig steigende Umweltvorgaben

und strenger werdende Regulatorien

für Bauprojekte. Angepasst an die

Bedürfnisse seiner Kunden baut Zeppelin

Rental sein ecoRent-Programm kontinuierlich

aus. „Zu unserem ecoRent-Programm

gehört unter anderem elektrisch

betriebenes Equipment“, erklärt Sascha

Garsztka, Leiter Miete und Flottenmanagement

bei Zeppelin Rental Österreich.

„Wir freuen uns, dass wir auf der MAWEV-

Show den elektrischen Minibagger Cat

301.9 E von Caterpillar zeigen durften.“

Der CAT 301.9 E ermöglicht eine Betriebsdauer

von bis zu acht Stunden ohne

Nachladen und eignet sich für emissionsfreies

Arbeiten, beispielsweise in geräuschsensibler

Umgebung und in Innenräumen.

Neu im Portfolio der emissionsfreien

Technologien findet sich zudem der

Von rechts: Dominik

Müller (Geschäftsführer

Zeppelin Rental

Österreich) und Sascha

Garsztka (Leiter Miete

und Flottenmanagement

bei Zeppelin

Rental Österreich) vor

dem elektrischen Minibagger

CAT 301.9 E.

Elektro-Teleskopstapler 25.5 eWorker von

Merlo. „Wir sind überzeugt, dass die

Nachfrage nach elektrifizierten Maschinen

weiter steigen wird“, ist sich Sascha

Garsztka sicher. „Die gesetzlichen Vorschriften

verschärfen sich weiter und

Bauherren streben vermehrt nachhaltige

Bauzertifizierungen an – hier bieten wir in

unserer Flotte die passenden Lösungen

sowie hinsichtlich der Ladeinfrastruktur

eine individuelle Beratung und Umsetzung

an.“ Neben elektrisch betriebenen

Produkten gehören zudem Maschinen und

Geräte mit sparsamen Verbrennungsmotoren,

die die Emissionsgrenzwerte der

Abgasstufe EU V erfüllen, zum ecoRent

Programm von Zeppelin Rental. Dazu

kommt innovative Hybrid-Technik zur

Wahl der bedarfsgerechten, optimalen

Antriebsart oder für eine effiziente

Kombination.

www.zeppelin-rental.at

EISENWAGEN

Bobcat- und Develon-Neuheiten im Überblick

Die aktuellen Gerätegenerationen der

beiden Premium-Hersteller Bobcat und

Develon präsentierte die Eisenwagen

Baumaschinen GmbH auf ihrem Stand.

Zu den Highlights der Leistungsschau bei

Develon zählten der Mobilbagger

DX100W-7 der 10 t Klasse und der neue

9 t Kompaktbagger DX85R-7. Unter den

zahlreichen Bobcat Geräten stießen der

Raupenlader T450 und der Teleskoplader

TL30.70 auf großes Interesse. Aber auch bei

den Anbaugeräten gab die Firma Eisenwagen

einen Überblick über ihr umfangreiches

Produktprogramm und zeigte neue

Radsägen und Fräsen von Simex, Greifer

von Rozzi sowie Pulverisierer, Hydraulikhämmer

und Scheren von Rammer.

Hochzufrieden zeigte sich Geschäftsführer

Wolfgang Eisenwagen mit dem Verlauf der

MAWEV-Show: „Mein Team und ich waren

von den vielen guten Gesprächen positiv

überrascht. Wir konnten auch einige nicht

zu erwartende Geschäfte abschließen. Die

Stimmung am Markt ist noch immer

teilweise getrübt, aber besser als noch

letztes Jahr im Herbst. Für uns taten sich

auch einige neue Projekte auf, bei denen

wir zuversichtlich auf einen Abschluss

hinarbeiten. Obwohl die Organisation

seitens MCG aus meiner Sicht noch

verbessert werden kann, ziehe ich eine

positive Bilanz von der MAWEV-Show.“

www.eisenwagen.co.at

120 YEARS EXPERIENCE

MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN

wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

www.mineraltech.at

Die gezeigten Geräte wurden

ausführlich unter die Lupe

genommen.

56 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Gruppe

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



MAWEV-SHOW 2024

Viele interessierte

Messebesucher verfolgten

auf dem Zeppelin

Österreich Messestand

die Cat Demo-

Show, die von Harry

Prünster moderiert

wurde. (1) Eine von

vielen Attraktionen war

eine Cat Command-

Anwendung, mit der ein

Cat Hydraulikbagger 325

aus einer Commando-

Station ferngesteuert

wurde. (2) Freuten sich

über die zahlreichen

Kunden-Gespräche:

Stephan Bothen (Vorsitzender

der Geschäftsführung

der Zeppelin

Österreich GmbH,

rechts) und Dominik

Müller (Geschäftsführer

Zeppelin Rental

Österreich GmbH).

Bohranlage XXL

ZEPPELIN

Innovationen im aktiven Einsatz

Hervorragende Kundenkontakte und der

sehr gut besuchte Messestand machten

die MAWEV-Show für Zeppelin Österreich

zu einem vollen Erfolg. Das Team freute

sich über den intensiven Austausch mit

dem Fachpublikum und zeigte die

jüngsten Innovationen im Demobereich

im aktiven Einsatz. Im Zeltinneren wurde

den Interessenten bei den einzelnen

themenbezogenen Stationen vom Fachpersonal

Rede und Antwort gestanden.

Auf dem 3.500 m² großen Zeppelin-Messegelände

waren viele Neuheiten zu sehen.

Neben den neuesten Cat Maschinen

wurden auch Thwaites Dumper, Weber

MT-Geräte und als Highlight die gesamte

neue Produktpalette der Zeppelin

Radlader unterhalb der 6 t Klasse

ausgestellt. Im Demogelände war eine Cat

Command-Anwendung die Attraktion,

hier wurde ein Cat Hydraulikbagger 325

aus einer Commando-Station wie in

einem Videospiel ferngesteuert. Diese

Funktion ist vor allem bei einem Arbeitseinsatz

in Gefahrenbereichen oder für

eine bessere Sicht im Gelände bei komplexen

Aufgaben sinnvoll. Ebenfalls im

Demogelände waren auch der neue Cat

Umschlagbagger MH3024 und der Cat

Kurzheckbagger 308 platziert, wobei

Ersterer durch einen Zeppelin Einsatzfahrer

aktiv mit dem neuen Kabinenkonzept

und erweiterten Überblick vorgeführt

wurde. Beim 308er wurde mit vorinstallierten

Kameras im Kabineninnenraum

die Bedienerfreundlichkeit der neuen

Einsatzsysteme auf einen großen LCD-

Schirm am Messegelände projiziert.

Weber MT zeigte auf einer kleinen

Demo-Fläche eine ferngesteuerte Grabenwalze

MC 85. Power Systems zeigte im

Hauptzelt ein Schaustück eines Cat-

Motors im Schnittmodel sowie einen

hocheffizienten Perkins-Motor. Vorgestellt

wurde im Innenbereich auch der neue

Online-Shop „parts.cat.com“. Die Kundendienstberater

demonstrierten hier direkt

im System die Vorteile und ermöglichten

Kunden die direkte Vorregistrierung für

den Ersatzteil-Shop. Ergänzend dazu

wurde ausführlich über den wichtigen

Themenbereich Servicedienstleistungen

informiert.

Hochkarätige Gespräche fanden in der im

ersten Stock eingerichteten VIP-Lounge

statt, wo einige Geschäftsabschlüsse sehr

erfolgreich waren. Für die Zeppelin-Mannschaft

besonders motivierend war der

Besuch von Peter Gerstmann, Vorsitzender

der Konzerngeschäftsführung von

Zeppelin und Holger Schulz, Leiter der

Strategischen Geschäftseinheit Baumaschinen

Deutschland / Österreich, die sich

ebenfalls in das Messegeschehen einbrachten.

Als Ehrengast durfte die

Zeppelin Österreich GmbH dann auch

noch Andreas Brand, den Oberbürgermeister

von Friedrichshafen und Vorsitzender

des Aufsichtsrates des Zeppelin

Konzerns, in ihrer Mitte begrüßen.

Ein abschließendes positives Resümee

wurde von Stephan Bothen, dem Vorsitzenden

der Geschäftsführung der Zeppelin

Österreich GmbH, gezogen: „Es sind

vor allem die vielen tollen Gespräche und

die Begeisterung bei unserem Zeppelin-

Team, was mir von der MAWEV-Show

2024 in Erinnerung bleiben wird. Gerne

möchte ich mich noch persönlich bei allen

unseren Kunden und Geschäftspartnern

für den Besuch und das Vertrauen

bedanken. Wir sehen uns 2027 wieder!“

www.zeppelin-cat.at

https://parts.cat.com

58 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

n Drehmoment max. 12200 Nm

n Lafettenlänge ca. 5365 - 6065 mm

n Rückzugkraft Bohrhammer / Drehantrieb 57 kN

n Kombinierte Rausziehkraft 117 kN (Rückzugkraft + Zylinder)

wimmer.info



MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

BULMOR

TRIMBLE / SITECH AUSTRIA

Kostengünstige Einstiegslösung

S

Betonmischer mit elektrischem Antrieb

Mit dem neuen Elektro-Fahrmischer präsentierte die Bulmor industries

GmbH eine attraktive Lösung für den Tunnelbau, Indoor-Einsätze und

den effizienten innerbetrieblichen Betontransport. Das Betonmischfahrzeug,

das sich bereits in rund 30 deutschen Betonwerken bewährt, ist

eine Kombination aus einem Elektro-Seitenstapler ohne Hubwerk mit

einer bewusst verdreht aufgebauten Mischtrommel. Diese intelligente

Kombination eröffnet enorme Vorteile im Transport des Mischgutes. Die

Trommel weist ein Fassungsvermögen von bis zu 7 m³ Mischbeton auf

und wird permanent gedreht. „Beim Thema Abgasemission bietet der

neue Bulmor Elektro-Fahrmischer große Vorteile, denn im Gegensatz zu

einem Dieselmotor ist keine Abgasnachbehandlung notwendig und es

gibt keinen CO2 Ausstoß“, betont Erich Korn, Produktmanager der Firma

Bulmor Industries (im Bild).www.bulmor.com

itech Austria ist in Österreich der

exklusive Vertriebs- und Servicepartner

von Trimble in den Bereichen Maschinensteuerung,

Bauvermessung und

Baustellen-Management-Lösungen. Im

Rahmen der MAWEV-Show gab Sitech

Austria einen Überblick über die zahlreichen

Möglichkeiten, mit Maschinensteuerungs-

und Bauvermessungssysteme von

Trimble nicht nur den Baumaschineneinsatz

zu optimieren, sondern auch den

gesamten Ablauf auf der Baustelle zu

verbessern.

Im Mittelpunkt stand dabei Trimble

Siteworks Machine Guidance, eine vielseitige,

kostengünstige Lösung sowohl für die

Maschinensteuerung als auch für die

Vermessung. Mit der Hard- und Software

für den Rover, die häufig im Betrieb bereits

vorhanden ist, können mit minimaler

Vorrüstung sowohl große als auch kleine

Bagger mit einem Maschinensteuerungssystem

ausgerüstet werden, das ebenso

„Siteworks Machine Guidance ist als Nachrüstsystem mit hoher Genauigkeit

eine ideale Lösung für kleinere Bau- und Erdbauunternehmen. Eine

der wesentlichen Komponenten ist der Trimble R780 GNSS-Empfänger“,

erklärt Johann Bosch, Geschäftsführer von Sitech Austria.

präzise arbeitet wie Trimble Earthworks.

Für das System werden ein GNSS-Smart-

Empfänger mit Neigungskompensation,

Trimble SPS986 oder Trimble R780, ein

Feldrechner mit Trimble Siteworks und die

Trimble Machine Guidance Lizenz benötigt.

Neben der flexiblen Einsetzbarkeit der

Komponenten auf unterschiedlichen

Baggern kann das Equipment abmontiert

und für Absteck- und Kontrollarbeiten mit

dem Rover eingesetzt werden. Siteworks

Machine Guidance ist schnell auf- und

abbaubar, einfach zu bedienen und bietet

Bauunternehmern den Einstieg sowohl in

die Bauvermessung als auch in die

Maschinensteuerung.

Siteworks Machine Guidance findet nicht

nur in der Maschinensteuerung Anwendung,

wo sich beispielsweise die Geländeformen

präzise nach den Designdaten

erstellen lässt, sondern auch in der

Vermessung, denn Siteworks Machine

Guidance ermöglicht es, Punkte sowohl mit

Auch KommR

Ing. Karl Hasenöhrl

(Mitte; Geschäftsführer

der Firma

Hasenöhrl in

St. Pantaleon) und

Sohn Wolfgang

Hasenöhrl nutzten

die Gelegenheit, um

sich von Johann

Bosch über die

aktuellen Trimble

Lösungen informieren

zu lassen.

der Maschine als auch mit dem Rover zu

erfassen. Mit den Vermessungsfunktionen

können Kontrollmessungen zu Lage, Höhe

und Neigung direkt von der Kabine aus

durchgeführt werden. Die Vorrüstung für

den Bagger besteht aus Kabel, Sensor,

Halterung für den Feldrechner und den

GNSS-Empfänger. Die Vorrüstung verbleibt

in der Regel auf der Maschine.

Weites ist Siteworks Machine Guidance

mit Trimble WorksManager und Trimble

Business Center integrierbar.

Gezeigt wurde auch Trimble SiteVision, mit

dem Planer, Bauleiter, Bauherren und

ausführende Mitarbeiter auf dem Bau

digitale Geländemodelle und Planungen in

die reale Gelände- und Baustellensituation

vor Ort einbinden können. Das Augmented-

Reality-System verwendet die Trimble DA2

Antenne sowie ein Tablet oder Smartphone

und erzeugt eine hochpräzise, virtuelle Darstellung

der 3D-Modelle im realen Gelände.

www.sitech-austria.at

ALBATROS

Im Bereich der Lkw-Reifenwaschanlagen ist

Albatros als innovativer Entwickler und Produzent

tätig. Die Bandbreite reicht von stationären

bis hin zu vollmobilen, vollautomatischen

Anlagen. Neben der supermobilen

Lkw-Reifenwaschanlage Jetwash Express

präsentierte Albatros auch Spezialseilwinden,

die z.B. beim Bau und der Revitalisierung von

Pumpspeicherkraftwerken ihre Verwendung

finden. Zum ersten Mal gezeigt wurde eine

Kammerfilterpresse aus dem Hause Prexor, die

vor allem für das Restbetonrecycling eine

interessante Lösung darstellt. www.alba.at

MOTOREX

Im Mittelpunkt stand Motorex Ecosynt HEPR,

das bei biologisch abbaubaren Hydraulikölen

neue Maßstäbe für leistungsstarke und gleichzeitig

nachhaltige Druckflüssigkeiten nach den

international geltenden Normen setzt. Es

erfüllt nach OECD 301 B und dem schwedischen

Standard SS 15 54 34 für umweltfreundliche

Hydraulikflüssigkeiten die

bio logische Abbaubarkeit. Robert Konvalina

(links, Verkaufsleiter International) und

Wolfgang Schneider (Marketing-/KeyAccount

Manager) freuten sich über das Interesse der

Fachbesucher.

www.motorex.com

MWT

Eine Riesenfreude bereitete die Firma MWT Mobile Wiegetechnik

den Kindern der Klasse 2a der Mittelschule in

Pichl bei Wels. MWT hat die Schülerinnen und Schüler im

Rahmen des Projekts Schule und Wirtschaft nicht nur zur

MAWEV-Show eingeladen, sondern auch die Buskosten

übernommen. Die vor 30 Jahren gegründete Firma MWT

bietet rund um das Thema hochpräzise Wiegetechnik eine

breite Produktpalette für verschiedenste Branchen.

www.mwt-systeme.at

BAUMASCHINENTECHNIK

Das Team rund um Geschäftsführer Michael

Perwein (im Bild links) freute sich über das

große Interesse an den gezeigten innovativen

Lösungen für Baumaschinenausrüstungen.

Mit hydraulischen und vollhydraulischen

Schnellwechselsystemen für

Bagger und Radlader, allen dazugehörigen

Grabgefäßen, Sonderlösungen und

vielem weiteren Zubehör ist die Firma

Baumaschinentechnik ein namhafter

Ausrüster für die gesamte Baumaschinenbranche.

Zu sehen waren unter anderem die

selbst entwickelten und erzeugten hydraulischen

bzw. vollhydraulischen Schnellwechselsysteme mit

Oil-Quickfunktion und E-Quickfunktion für automatisches

Ankuppeln an hydraulisch und elektrisch gesteuerte Arbeitsgeräte.

HARTNER + RIKA

www.bmt.at

Die MAWEV-Show war für die

Hartner Aggregate und Industrietechnik

GmbH ein voller Erfolg, denn

das Interesse der Besucher war

enorm. Neben den bewährten

Stromerzeugern, Flurfördermitteln

und Tauchpumpen präsentierte das

Unternehmen auch Neuheiten, wie

z.B. mobile Batteriespeicher, die auf

großes Interesse stießen. Die

gemeinsame Standfläche mit der Firma Rika Kompressoren erwies sich für die Besucher als

besonders attraktiv. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Die hohe Besucherzahl und das

positive Feedback bestätigen uns darin, dass wir mit unserem Angebot auf dem richtigen Weg

sind“, so Geschäftsführer Stefan Hartner. www.erich-hartner.at | www.rika-kompressoren.at

QIKY

„Wir waren äußerst zufrieden mit unserem Auftritt.

Unsere Tools zur papierlosen Dokumentenverwaltung,

digitalen Einweisung und Echtzeit-Informationen

an der Maschine stießen auf großes Interesse

und positive Resonanz bei den Besuchern“, so Robin

Heisterkamp, technischer Vertrieb und neuestes

Mitglied der Qiky-Crew. Mit der einfachen Handhabung

von QR-Codes können Benutzer schnell auf

relevante Informationen zugreifen, ohne dass

zusätzliche Software oder Apps erforderlich sind.

www.qiky.net

60 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH 61



MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

„Ein besonderes Dankeschön

geht an alle, die sich die Zeit

genommen haben, unseren

Stand zu besuchen. Wir freuen

uns darauf, die bei der Messe

begonnenen Gespräche fortzusetzen

und die entstandenen

Beziehungen weiter zu vertiefen“,

betont Martin Mizerovsky

(Geschäftsführer der Kiesel

Austria; im Bild rechts) gemeinsam

mit Maximilian Schmidt

(Geschäftsführer Kiesel GmbH).

Das Team der Kiesel Austria freut sich über das positive Feedback

und die tolle Resonanz auf die gezeigten Geräte-Neuheiten.

Die vier Hauptkomponenten

moderner Baumaschinen

sind in der KTEG

P-Line perfekt aufeinander

abgestimmt: Trägergerät,

Fahrerassistenzsystem,

vollhydraulischer

Rotationsschnellwechsler

und Anbaugeräte.

HARTL ENERGY

Lösungen für eine CO2-neutrale Baustelle

Das österreichische Familienunternehmen

Hartl Energy GmbH war mit seinen

erneuerbaren Energiekonzepten für die

Bauwirtschaft präsent. Demonstriert

wurde das bewährte Powertop, eine

innovative und patentierte Solaranlage

für Containerdächer, welche über die

ISO-Ecken auf dem Dach des eigenen

Messecontainers montiert grünen

Sonnenstrom vor Ort produzierte, der

auch gleich im Container verbraucht

wurde. Der Überschuss des erzeugten

Solarstroms wurde direkt im neu auf den

Markt kommenden Energiespeicher

Powercube gespeichert. Mit einer Speicherkapazität

von 15 kWh und einer

Hybridinverterleistung von 10 kW konnte

der Powercube Batterie speicher als

optimale Synergie dargestellt werden. Der

Powercube ist dreiphasig, schwarzstartfähig

und inselfähig. Dadurch konnte man

völlig autark und CO2 neutral den

gesamten Messestand versorgen. Zusätzlich

wurde mit der Produktneuheit

Powerslide, einer mobilen und rasch

Hartl Energy zeigte

das Zusammenspiel

von Powertop, der

Solaranlage für Containerdächer,

mit

dem neuen Energiespeicher

Powercube.

Auf großes Interesse

stieß auch die mobile

Solaranlage Powerslide

und der Solarcontainer

Powercon

für Kiesgruben und

Steinbrüche.

aufsetzbaren Solaranlage für 10 Fuß

Container, ebenso in den Powercube eingespeist

und die Solarstromproduktion

erhöht. Ein spannendes Highlight war

auch der mobile Solarcontainer Powercon,

welcher mit einer Leistung von 80 kWp

besonders das Interesse von Kiesgrubenund

Steinbruchbesitzern wecken konnte.

Die massiven Stromkosten zu reduzieren

ist hier das wesentliche Ziel, um den

hohen Eigenbedarf klimafreundlich zu

optimieren. Besonders konnte Hartl

Energy hier mit den bereits etablierten

Kundenreferenzen und erfolgreich

umgesetzten Projekten punkten.

www.hartl-energy.com

KIESEL AUSTRIA

Systempartner für mehr Effizienz

Mit den aktuellen Neuheiten aus den

Bereichen Zero Emission, KTEG P-Line,

Fuchs Umschlagmaschinen, KTEG Multi

Carrier, Kramer Industrielader und

knickgelenkte Muldenkipper von Bell

zeigte Kiesel Austria einen Querschnitt

durch das breite Produktprogramm.

Martin Mizerovsky, Geschäftsführer

Kiesel Austria, zieht eine überaus positive

Bilanz: „Unsere Erwartungen wurden bei

weitem übertroffen! Wir konnten mehr

Verkaufsabschlüsse erzielen als gedacht

und unsere Kunden waren mehr als

zufrieden. Das motiviert uns als

Fuchs Umschlagmaschinen

punkten mit

großen Reichweiten,

kombiniert mit hohen

Traglasten sowie robuster

Konstruktion und langlebigen

Werkstoffen.

Kiesel-Mannschaft natürlich sehr!“

Auf besonders großes Interesse stieß die

KTEG P-Line, die eine optimale Integration

und Abstimmung der vier Hauptkomponenten

ermöglicht: Trägergerät,

Fahrerassistenzsysteme, vollhydraulischer

Rotationsschnellwechsler und

Anbaugeräte. Daraus resultieren eine

bessere Performance, 30% Prozessoptimierung,

bis zu 100% mehr Produktivität

und deutlich mehr Profit. Zu sehen war

auch ein KTEG Multi Carrier: Der

Bagger wird nicht nur zum Geräteträger

für Anbaugeräte, sondern auch die

Fronten lassen sich beliebig tauschen

– vollhydraulisch und komplett aus der

Kabine heraus. So lässt sich ein Multi

Carrier mit High-Reach-Abbruchfront

innerhalb weniger Minuten in eine

Spezialtiefbaumaschine mit Tele-Deep-

Reach-Ausrüstung umrüsten. Einen

weiteren Schwerpunkt bildeten die

Kramer Produkte für den Umschlagbereich,

die neu und exklusiv bei Kiesel

Austria verfügbar sind und eine perfekte

Kombination aus Leistung, Flexibilität

und Effizienz bieten.

www.kiesel.net

62 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BIODEGRADABLE HYDRAULIC OIL

STARK IN DER PERFORMANCE,

SCHONEND FÜR DIE UMWELT.

ECOSYNT HEPR

1

2

3

BIOLOGISCHE ABBAUBARKEIT

HYDROLYTISCHE STABILITÄT

HOHE MATERIALVERTRÄGLICHKEIT

motorex.com/

biodegradable-hydraulicoils

4

5

GUTES LUFTABSCHEIDEVERMÖGEN

VERLÄNGERTE SERVICEINTERVALLE



MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

IBS

Aktuelle Geräte von Hydrema,

Sennebogen, Dieci und Minelli

Aktuelle Hydrema Muldenkipper

im Überblick: Links der

neue, vollelektrische, knickgelenkte

DT6, daneben der knickgelenkte Muldenkipper

Hydrema 922G der 20 t Klasse und

der kompakte Muldenkipper 912GS der

10 t Klasse. Ganz rechts ein kompakter

Hydrema MX16 Bagger der G-Serie

mit Stufe-5-Motor.

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

Winkelbauer zeigte seine Kompetenz in der Bearbeitung von Hardox-Stählen

zu qualitativ hochwertigen und langlebigen Baumaschinenausrüstungen.

Im Vertriebsprogramm der IBS Industrieund

Baumaschinen Service GmbH in

Ardagger Stift befinden sich mit Sennebogen,

Hydrema, Dieci und Minelli vier

Premium-Hersteller. Eine Auswahl der

aktuellsten Gerätegenerationen war auf

der MAWEV-Show zu sehen, wobei die

Hydrema Muldenkipper einen eigenen

Schwerpunkt bildeten. Neben dem

bewährten Modell 912GS für schlammiges

Gelände und der qualitativ hochwertigen

922G-Reihe sorgte auch der neue, vollelektrische,

knickgelenkte DT6 Muldenkipper

für großes Interesse bei den Fachbesuchern.

Ergänzend zu den Muldenkippern

produziert Hydrema auch die MX Bagger,

die sich perfekt für beengte Bereiche

eignen. Der kompakte Oberwagen der MX

G-Serie hat je nach Modell einen sehr

kurzen Heck-Überhang von 155 cm bis

maximal 173 cm. Ausgestellt war auf dem

IBS Stand ein MX16 Bagger der G-Serie

mit Stufe-5-Motor.

Von Sennebogen war ein kompakter

Telekran 613 E zu sehen, der über eine

Traglast bis zu 16 t und eine Hakenhöhe

bis zu 24 m verfügt. Ebenfalls präsentiert

wurde der Sennebogen 653 E, ein Telekran

für Baustellen im Hoch- und Brückenbau

mit einer Traglast bis zu 50 t und einer

Hakenhöhe bis zu 43 m.

Die Pegasus Teleskoplader mit 360°-Endlosdrehung

von Dieci genießen den Ruf

einer einfach zu bedienenden, leistungsstarken

Mehrzweckmaschine. Neben der

außergewöhnlichen Ladekapazität und

Reichweite des Auslegers garantieren die

neuen Pegasus noch mehr Produktivität,

Leistung, Sicherheit, Komfort und

Vielseitigkeit. Ebenfalls von Dieci wurden

der Icarus Dynamic 45.17 Teleskoplader

und die Fahrmischer gezeigt. Nicht zuletzt

war der italienische Hersteller Officine

Minelli mit einem M35 vertreten. Der

Umschlagbagger – Reichweite: 11,7-13,7

Von links: IBS Firmenchef Walter Fischer mit

Joseph Warum (Leiter der Niederlassung IBS

Austria) vor einem Sennebogen Raupen Teleskopkran

653E. Neben dem 50 t Gerät wurde auch ein

Sennebogen 613 E gezeigt, ein kompakter

Telekran mit 16 t Traglast.

m; Gewicht: 35 t; EU-Stufe V – verfügt

über eine hohe Tragfähigkeit sowie

außergewöhnliche Stabilität und ist

damit ideal für den Umschlag schwerer

Materialien geeignet.

www.ibs-maschinen.at

Neben Hydrema

und Sennebogen

ist die Firma IBS

auch Vertriebspartner

für die

Marken Dieci

und Minelli.

64 MAI 2024

BAUBLATT.ÖSTERREICH

WINKELBAUER

Baumaschinenausrüstungen

für härteste Einsätze

Als einer der führenden Hardox-Bearbeitern

in Europa zeigte die Firma Winkelbauer

einen Auszug aus dem hochwertigen

Produktportfolio. Ob verschleißfester

Stahl wie Hardox 500 Tuf, Hardox 600

oder Hardox HiAce, das Verbundmaterial

Duroxite, der Konstruktionsstahl

Strenx bis hin zum ballistisch und

gepanzertem Stahl Armox: Gemeinsam

mit Kunden hat sich Winkelbauer über

die letzten Jahrzehnte hinweg ein

umfangreiches Know-how über die

Anforderungen hochverschleißfester

Stähle in unterschiedlichen Einsatzgebieten

angeeignet. Blechstärken von bis

zu 150 mm mit einem Härtegrad von bis

zu 600 Brinell werden gekantet, gefräst,

zerspant und wieder zusammengeschweißt.

Das Ergebnis sind hochwertige

Produkte wie Baumaschinenausrüstungen,

Komponenten für Recyclinganlagen

sowie hochfeste Komponenten für

Fahrzeugbau, Forsttechnik und im

Protection-Bereich, wenn es um den

Schutz von kritischer Infrastruktur wie

z.B. Transformatoren oder Gebäuden bis

hin zu Fahrzeugen geht. Heute wird das

Unternehmen von Ing. Michael Winkelbauer

geführt. Mit seinem Sohn Stephan

Winkelbauer, ist bereits die vierte

Generation im Betrieb tätig. Ing. Michael

Winkelbauer: „Auch die MAWEV-Show

2024 war ein wichtiges Networking-

Event, bei dem wir unsere hochwertigen

Baumaschinenausrüstungen und

Komponenten für Recyclinganlagen

einem fachkundigen Publikum präsentieren

konnten. Es hat sich einmal mehr

bestätigt, dass gerade im digitalen

Zeitalter der persönliche Kontakt wieder

sehr geschätzt wird.“

www.winkelbauer.com

Im Rahmen der

WI-Challenge

„Die perfekte

Schweißnaht“

wurde diese

exklusive

Hardox Bank an

den Teilnehmer

mit dem größten

Schweiß-Können

verlost.

Nr. 0124850

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27

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7

6

5

PRÜFPLAKETTEN &

PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO

Ein SERVICE des MAWEV

Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei

Durchschlagblättern und für die fortlaufend

nummerierte Prüfplakette (hochqualitativ,

äußerst wetterbeständig, – 40° bis +130°)

als Aufkleber richten Sie bitte direkt an

den MAWEV.

Informationen

und Bestellungen:

www.mawev.at

Tel 01/504 26 98

www.mawev.at



MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

Ein Hingucker auf der MAWEV-

Show: Der neue PC33E-6 ist ein

elektrischer 3 t Minibagger, der

über Lithium-Ionen-Batterien

mit großer Kapazität und

­einen hocheffizienten

Antriebsstrang verfügt.

„Die Zukunft des Bauwesens

liegt in der Digitalisierung,

davon sind wir bei Kuhn überzeugt.

Mit einer Vielzahl an vernetzten

Soft- und Hardware-

Komponenten unterstützen wir

unsere Kunden dabei, die Kommunikation

zwischen Baustelle

und Büro maßgeblich zu vereinfachen“,

erklärt Geschäftsführer

Mag. Stefan Kuhn.

„Mit dem Hydraulikbagger

PC210LCi 11, den wir auf der

MAWEV-Show im Einsatz zeigen,

aber auch mit den Modellen

PC290LCi 11 und PC290NLCi 11

können unsere Kunden die Vorteile

der neuen intelligenten

Maschinensteuerung iMC 2.0

nutzen“, betont Christian Moser

(Verkaufsleiter, Kuhn Baumaschinen

GmbH).

WIMMER HARTSTAHL

Neue XL-Bohranlage zum Jubiläum

Die in Thalgau ansässige Firma Wimmer

Hartstahl feierte auf der MAWEV-Show

gemeinsam mit den Kunden ihr 40-Jahr-

Jubiläum. Neben den Reihenbohranlagen

für die Natursteinindustrie hat sich das

Unternehmen auch mit Anbau-Bohranlagen

in verschiedenen Größen einen

ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Die

jüngste Neuentwicklung feierte auf der

MAWEV-Show ihre Premiere: Die AB6900

– eine Bohranlage mit höherem Drehmoment

für größere Bohrdurchmesser und

tiefere Bohrungen. Sie wurde für Trägergeräte

ab 30 t entwickelt, um beispielsweise

auch den hohen Anforderungen bei

Hangsanierungen neben Autobahnen

gerecht zu werden, wo in der Regel große

Bohrlöcher bis in Tiefen von 90 m horizontal

gebohrt werden müssen. Dabei basiert

die Lafette auf einem komplett neuen

Konzept.

„Neu ist, dass der Steuerkasten sich

zentral unter dem Drehkranz befindet.

Damit dreht sich die Lafette leichter“, so

Geschäftsführer Andreas Wimmer. Die

Lafette wird auch nicht wie bisher

über das Profil abgestützt, sondern

über den Stahlbau. So kann die

Bohranlage gut gegen den Felsen

verankert werden. Auch die

Klemmungen sind neu platziert.

Bisher waren beide direkt am Profil

angebracht. Bei der XL-Lafette

befindet sich jetzt eine direkt am

Stahlbau und die Brechvorrichtung

ist am Profil. Die Klemmung am

Stahlbau ist auf einem Schlitten

montiert, damit diese auch bewegt

werden kann. Das ergibt bis zu 117

kN Rausziehkraft – um einiges

mehr als bei den kleineren Anlagen.

Das Profil der AB6900 ist aus

hochfestem SSAB-Stahl. Aus

Gewichts- und Platzgründen wurde auf

einen Schlauchroller verzichtet. Dafür

wird eine Energieführungskette eingesetzt.

Bei ca. 3.500 kg Lafettengewicht ist

die Hochleitungsanlage für Bagger ab 30 t

Einsatzgewicht geeignet. Der Doppelkopf-

Drehantrieb hat 12.200 Nm Drehmoment.

Geschäftsführer Andreas

Wimmer vor der neuen Bohranlage

AB6900.

Auch im Steuerkasten ist alles neu. Alle

Steuer-Funktionen werden über ein

Bus-System gesteuert. Neben der neuen

Bohranlage waren auch der neue Pulverisierer

FU1000 und der Tunnelbagger

yellowFox zu sehen.

www.wimmer.info

Stellvertretend für die

breite Produktpalette von

Powerscreen im Bereich der

Aufbereitungstechnik war

der Titan 1300 zu sehen, ein

Kraftpaket mit einer

­kompakten Stellfläche für

den einfachen Transport.

KUHN

Komatsu als Wegbegleiter in die Zukunft

Höhere Produktivität, mehr Sicherheit und

geringere CO2-Emissionen – unter diesem

Anspruch präsentierte die Firma Kuhn

aktuelle technologische Lösungen von

Komatsu. Zu den Highlights zählten der

vollelektrische Minibagger PC33E-6, ein

3D-Anzeigesystem mit Nutzlastwaage für

Hydraulik- und Mobilbagger sowie aktuelle

Hydraulikbaggermodelle mit der intelligenten

Maschinensteuerung iMC 2.0. Zu den

intelligenten Funktionen von iMC 2.0, die

vollständig ab Werk integriert ist, zählt

beispielsweise die automatische Schwenklöffelsteuerung

von Komatsu.

Einen Schwerpunkt bildete auf der

MAWEV-Show der Weg zur Digitalisierung,

der sich im Baualltag aber nicht immer

einfach gestaltet. Hier unterstützt die

Firma Kuhn ihre Kunden unter dem Titel

„Smart Construction“ bei allen Digitalisierungs-Prozessen,

wobei man gemeinsam

Arbeitsabläufe analysiert und Innovationspotenzial

identifiziert. Ein Team aus

ausgebildeten IMC-Spezialisten und

Vermessungstechnikern mit umfassendem

Know-how stehen bei der konkreten

Umsetzung helfend zur Seite. Dazu kommt

ein ganzes Bündel an Komatsu Smart

Construction Tools, die je nach Bedarf eingesetzt

werden können. Die Bandbreite reicht

vom neuen Smart Construction 3D Machine

Guidance Kit, der ein einfaches und

übersichtliches 3D-Anzeigesystem mit

dynamischer Nutzlastwaage bietet, über

Drohnen- und Remote-Technik bis hin zu

vielen weiteren spezialisierten Lösungen.

„Wir freuen uns über das große Interesse der

zahlreichen Fachbesucher an den zukunftsorientierten

Technologien, mit denen wir

unsere Kunden in Zusammenarbeit mit den

Experten von Komatsu bei ihren täglichen

Aufgaben tatkräftig unterstützen“, erklärt

Mag. Stefan Kuhn, Geschäftsführer Kuhn

Baumaschinen GmbH.

www.kuhn.at

66 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

NÜRNBERG, GERMANY

11. – 14. SEPTEMBER 2024

Jetzt Tickets sichern

galabau-messe.com/ticket

IDEELLER TRÄGER

Bundesverband Garten-,

Landschafts- und Sportplatzbau e. V.

www.galabau.de

VERANSTALTER

NürnbergMesse GmbH

www.nuernbergmesse.de

Wir

machen

grüne Ideen

greifbar



MAWEV-SHOW 2024

Die Ascendum Kuppel war

ein Eye-Catcher auf der

MAWEV-Show.

Im Ascendum Kuppelzelt

lag der Fokus auf Gastlichkeit,

gute Gespräche

und die smarten

Services, die dabei helfen

produktiver und nachhaltiger

zur arbeiten. Der

Sennebogen 817 Battery

Electric im Hintergrund

wurde noch auf der

Messe an die Gebrüder

Gratz Ges.m.b.H.

verkauft.

Der Volvo Prototyp

HX04 mit Wasserstoff-

Brennstoffzellen-

Antrieb.

Das Team der

Ascendum Baumaschinen

Österreich GmbH

blickt auf einen erfolgreichen

Auftritt bei der

diesjährigen MAWEV-

Show zurück.

LAURER

Harald Hornbacher, GF der Laurer Baumaschinen

GmbH, informierte über das MobilHybrid Energiespeichersystem,

das mit dem Modell MH-72 erweitert

wurde. Selbst ohne Netzanschluss sorgt MobilHybrid

für eine reibungslose Versorgung von Baustellen oder

Powertools mit maximaler Leistung dank zusätzlicher

Energie aus den eigenen Batterien, die von verschiedenen

Strom-Quellen gespeist werden können.

www.laurer.at

CONTAINEX

Gezeigt wurde ein Überblick über das Produktsortiment: von den verschiedenen Raumlösungen

der Classic und Plus Line über Lagercontainer in verschiedenen Größen bis hin

zu Sanitärlösungen und Produktneuheiten, wie das PV-Modul und die Classic Line XL.

„Unsere innovative Plus Line in elegantem Design stieß bei den Fachbesuchern auf

großes Interesse. Die hochwertige Dämmung mit serienmäßigem Brandschutz sowie

individuelle Ausstattungsvarianten gewährleisten ein einzigartiges Ambiente und ein

natürliches Raumklima“, betont Markus Schaden von Containex. www.containex.com

RINGER

„Die MAWEV-Show 2024 war ein voller Erfolg

für uns. Als verlässlicher Lieferant von

Schalungen und Gerüsten sind wir eine der

fixen Anlaufstellen. Nach einem schwierigen

Jahr 2023 kommt langsam der Optimismus

bei den Kunden zurück. Insbesondere die

Ankündigung des Wohnbaupakets wird

positiv gewertet, entscheidend ist jetzt eine

rasche Finalisierung der konkreten Ausgestaltung.

Wichtig wäre allerdings auch die

rasche Lockerung der aktuellen KIM-Verordnung“,

betont Markus Ringer, Eigentümer,

Leitung Vertrieb AT. www.ringer.at

ASCENDUM

Neue Technologien und Serviceangebote

MÖRTLBAUER

Reges Treiben herrschte am Stand der Firma Mörtlbauer,

wo aktuelle Geräte von Hyundai im Mittelpunkt

standen. Darunter der Kompaktbagger HX85A,

der über Funktionen größerer Bagger verfügt.

Weiters zeigte ein Hyundai HX260ANL auf der Demo-

Fläche zahlreiche Anbaugeräte aus dem Programm

der Firma Mörtlbauer im Einsatz – unter anderem

leistungsstarke Hydraulikmagnete, Sortiergreifer und

Pulverisierer. www.moertlbauer-baumaschinen.com

ZANDT CARGO

Zu sehen waren acht Exponate, darunter Anhänger für Schwerlast, Erdbau, Entsorgung

und Materialumschlag. Seine Österreich-Premiere feierte der Sattel-Tieflader ST 480,

der verschiedene Trägerkonzepte verknüpft. „Modernste Technik ermöglicht es, dass

die außenliegenden Längsträger im Hochbett mit dem Zentralkastenrahmen im Tiefbett

für eine optimierte Tiefbettladelänge

verbunden werden, um das Eigengewicht zu

optimieren und folglich die Nutzlast zu erhöhen.

Ein Vorteil, der bei den Fachbesuchern auf

großes Interesse stieß“, freut sich Geschäftsführer

Manfred Zandt. www.zandt-cargo.de

Ein Highlight der MAWEV-Show war das

über 13 m hohe Kuppelzelt, das auf dem

Stand der Ascendum Baumaschinen

Österreich GmbH als markanter Hingucker

diente. Die innovative Architektur zog

zahlreiche Besucher an und bot eine ideale

Kulisse für das 360° Erlebnis der Neuheiten-Präsentation

von Ascendum. Im Fokus

standen neue Antriebstechnologien für

Baumaschinen, individuelle Speziallösungen

und das Kerngeschäft von Baumaschinenverkauf,

Vermietung, Ersatzteilverkauf,

Service und Reparaturen.

Neben den Maschinen bot Ascendum auch

Einblicke in neue Serviceangebote, die

darauf abzielen, den Kunden umfassende

Unterstützung und Lösungen anzubieten

sowie ihre Betriebe nachhaltiger und

produktiver zu machen. Ascendum unterstrich

sein Engagement, die Baubranche

mit fortschrittlichen Produkten und

Dienstleistungen zu unterstützen. Weiters

hatte sich Ascendum zum Ziel gesetzt, den

Status und die Zukunft von Akku-,

Elektro- und Wasserstoff-Antrieben sowie

digitale Assistenzsysteme und Telematik-

Lösungen zu präsentieren. Mit der Ausstellung

des Volvo HX04, dem weltweit ersten

Prototyp eines Wasserstoff-Brennstoffzellen-Dumpers,

zeigte Ascendum, dass neben

anderen Lösungen – wie dem Einsatz von

erneuerbaren Biokraftstoffen – mehrere

Technologien für das Ziel der Dekarbonisierung

möglich sind. Eine weitere Österreich-

Premiere zeigte Ascendum mit dem

Sennebogen 817 Battery, welcher mit einem

Akku arbeitet. Ein technologischer Meilenstein

für die Recyclingbranche und für alle,

die maximal flexibel und voll elektrisch

arbeiten möchten, da die Maschine bis zu 6

Stunden lang ohne Nachladen im Akkumodus

arbeiten kann. Auch während dem

Aufladen kann dank dem dualen Powermanagement

weitergearbeitet werden. Die

innovative Maschine wird bald bei der

Gebrüder Gratz Ges.m.b.H. ihren Dienst

antreten.

www.ascendum.at

Fotos: Ascendum; Alexandra Großbointner; Hans Grand

FLIEGL

„Ab 2025 wird in Deutschland nur noch

temperaturabgesenkter Asphalt produziert.

Die Firma Fliegl verfügt über

langjähriges Know-how bei Abschiebefahrzeugen,

die mit einem Spitzendämmwert

und vor allem mit Qualität

und Prozesssicherheit für den Asphaltstraßenbau

punkten. Wir hatten zu

unseren Abschiebefahrzeugen ebenso

viele qualifizierte Anfragen, wie zu

unserem Stone Master oder der Betontankstelle“,

zeigt sich Martin Fliegl

zufrieden. www.fliegl-baukom.de

68 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 69



MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

Beim Commando

DC300Ri handelt es sich

um ein voll funkferngesteuertes

Außenhammerbohrgerät

mit gummibereiftem

Spezialfahrwerk

und Allradantrieb.

SANDVIK I AVESCO I BAG KLÖCH

Geballte Bohr- und Aufbereitungskompetenz

Der gemeinsame Auftritt der Spezialisten

von Sandvik Rock Processing Solutions

bzw. Sandvik Mining and Rock Solutions

mit den kundenorientierten Vertriebspartnern

Avesco AG sowie BAG Klöch war der

Hotspot für aktuelle Bohr- und Aufbereitungstechnik

auf der MAWEV-Show.

Gezeigt wurden von der Avesco AG mit

dem Commando DC300Ri und dem

Ranger DX900i die leistungsstarken

Flaggschiffe dieser beiden Außenhammerbohrgeräte-Baureihen.

Im Bereich der

stationären Zerkleinerungs- und Klassiertechnik

zählt das gezeigte Modell CH840i

zur bewährten Mittelklasse der CH800i-

Reihe. Ein weiteres Highlight war der

Untertagefahrlader Toro LH410.

Die von BAG Klöch präsentierte Grobstücksiebanlage

QE241 ist das kompakteste

Modell aus der Sandvik-Familie. Mit

nur gut 18 t ist die QE241 leicht zu

transportieren und wurde zielgerichtet für

Betreiber konzipiert, die eine leistungsstarke

und vielseitige Anlage bei geringen

Platzverhältnissen benötigen. Speziell für

diesen Anspruch verfügt die Sandvik

QE241 über eine hilfreiche absolute

Besonderheit: So lassen sich Seitenaustragsbänder

auf beiden Seiten oder auch

beide einseitig montieren.

www.avesco-tec.at

www.bag-kloech.at

www.rockprocessing.sandvik

ENGCON

Live-Demo verdeutlicht

Effizienzsteigerung

Erstmals präsentierte engcon seine

Tiltrotatoren samt zugehöriger Ausrüstung

auf der MAWEV-Show. Im Mittelpunkt

stand die neueste, aktualisierte

Version des EC209 Tiltrotators im Einsatz

an einem ET90 von Wacker Neuson.

„Wir freuen uns über das große Interesse

und die vielen positiven Rückmeldungen.

Das Fachpublikum hat sofort die Vorteile

der engcon Produkte erkannt, denn das

automatische Schnellwechselsystem

EC-Oil kuppelt die Hydraulik an, ohne

dass der Fahrer die Kabine verlassen

muss. Das macht es noch einfacher, in

Sekundenschnelle zwischen den hydraulischen

Anbaugeräten zu wechseln. Mit

EC-Oil kann man auch den Tiltrotator

unmittelbar an- und abkoppeln“, betont

Johann Holzner von engcon Österreich.

Neben dem Tiltrotator zeigte engcon auch

eine Reihe wichtiger Anbaugeräte,

darunter verschiedene Löffel, Stein- und

Sortiergreifer, einen Planierbalken, eine

hydraulische Palettengabel, eine hydraulische

Kehrwalze und eine Verdichtungsplatte,

die allesamt die Vielseitigkeit und

Effizienz auf der Baustelle steigern

sollen. „Unser Auftritt auf der MAWEV-

Show hat uns darin bestätigt, dass wir in

Österreich erst am Anfang unserer Reise

Von rechts: engcon Geschäftsführer Martin

Engström und Johann Holzner (Ansprechpartner

für den Verkauf der gesamten engcon Produktpalette

in Österreich) informierten über die

aktuellen Neuheiten von engcon, die auch

im Einsatz an einem ET90 von

Wacker Neuson gezeigt wurden.

stehen. Mit der konsequenten Fokussierung

auf die Maschinisten und der

Revolutionierung der Arbeitsweise auf

der Baustelle wird engcon die Standards

für Spitzenleistungen in der Bauindustrie

neu definieren“, gibt sich Holzner

überzeugt.

www.engcon.com

Viele qualifizierte Fachgespräche

und Besucheranfragen machten

die MAWEV-Show für die Teams

von Sandvik, Avesco und BAG

Klöch zu einem vollen Erfolg.

Der Kegelbrecher CH840i wird

dank der robusten Auslegung,

einem verstellbaren Hub und dem

CLP Sandvik-OEM-Brechkammer

Design höchsten Ansprüchen

gerecht.

Die leistungsstarke Grobstücksiebanlage

QE241 verfügt über

einen mehr als 4 m 2 umfassenden

Bunker und 2-Deck Schwerlastsiebkasten

Ebenfalls zu sehen war der Untertagefahrlader

von 3,35 x 1,24 m.

Toro LH410, ein vielseitiger

70

und wendiger Untertagelader mit einer

Förderkapazität von 10 t.

BAUBLATT.ÖSTERREICH



MAWEV-SHOW 2024

WACKER NEUSON

Erfolgreiche Leistungsschau zum 60er

Christian Chudoba, Geschäftsführer

von Wacker Neuson Österreich, zeigt

sich hellauf begeistert: „Es ist für

Wacker Neuson die beste MAWEV-

Show aller Zeiten. Wir haben nicht nur

unglaublich viele positive Fachgespräche

geführt, sondern freuen uns auch

über das enorme Interesse an den von

uns präsentierten Neuheiten und

Dienstleistungen. Das ist für das ganze

Team eine große Motivation, denn 2024

feiert die Vertriebsgesellschaft von

Wacker Neuson in Österreich ihr

60-jähriges Jubiläum!“

Viele der Baumaschinen und -geräte

von Wacker Neuson zeigten in den

täglichen Demoshows ihre Stärken. Zu

den Highlights zählte unter anderem

der Mobilbagger EW100. Er verfügt

unter anderem über ein intelligentes

Attachment Management, ein durchdachtes

Human-Machine-Interface und

die Vorbereitung für diverse Assistenzsysteme

und Schnittstellen. Erstmals

vorgestellt wurde der Dual View

Dumper DV125. Er erweitert die

Der Wacker Neuson Mobilbagger

EW100 kann durch

die leistungsstarke Fahrhydraulik

und die hohe Grundarbeitsleistung

auch Aufgaben

erledigen, für die

sonst ein 14 t Bagger eingesetzt

werden müsste.

Freut sich über eine höchst

erfolgreiche MAWEV-Show:

Christian Chudoba, Geschäftsführer

von Wacker

Neuson Österreich, vor dem

Dual View Raddumper

DV45. Durch Knopfdruck am

Joystick kann die Kabine

auch während der Fahrt

gedreht werden.

Modellreihe der Dual View Dumper

nach oben und ist mit einer Nutzlast

von bis zu 12.500 kg für Anwendungen

mit hohem Materialumschlag bestens

geeignet. Präsentiert wurde auch

nahezu das gesamte zero emission

Portfolio, das Bagger, Dumper, Rad- und

Teleskoplader, diverse Baugeräte und

eine „Charging Box“ als mobile Stromquelle

umfasst. Der neue Kramer

E-Radlader 5065e sowie der E-Teleskop

1445e gehörten zu den zero emission

Highlights. Auf großes Interesse stieß

die reversierbare Akkuplatte mit

Direktantrieb APU3050e. Neuheiten

gibt es auch bei Kramer: Die neuen

Rad- und Teleskopradlader der 8er-

Serie – 8085, 8095, 8105, 8115, 8085T

und 8095T – präsentieren sich effizient,

kraftstoffsparend und modern.

www.wackerneuson.at

Vollelektrisch und volle Leistung: der

Zero Tail Bagger mit Ketten EZ17e im

Vorführbereich.

HKL BAUMASCHINEN

Das Angebot von HKL beinhaltet ein breit aufgestelltes

Sortiment von Baumaschinen und Baugeräten

zur Miete und zum Kauf. Christian Heigl, Geschäftsführer

HKL Baumaschinen Austria GmbH, betont: „Die

Vielfalt unserer Mietflotte ist nicht nur für die

Bauwirtschaft interessant, sondern darüber hinaus

für Unternehmen in den verschiedensten Bereichen.

Wir haben auf der MAWEV-Show sehr erfolgreich die

Möglichkeit genutzt, unser einmaliges Leistungsspektrum

aus Mieten, Kaufen und Service einem

interessierten Fachpublikum darzustellen.“

www.hkl-baumaschinen.at

TIBATEK

Die Tibatek GmbH hat seit ihrer Gründung im Jahr

2015 ihr Produktportfolio kontinuierlich erweitert

und zeigte eine breite Palette von innovativen Anbaugeräten

für Bagger und Radlader. Dazu zählen unter

anderem Kabelmaster (im Bild), Flüssigbodenschaufel,

Vliesmaster, Verbauzieher oder Dosiermaster.

Weiters bietet Tibatek im Bereich Bau Equipment

Verbau-, Spundwand- und Böschungsleitern

oder Rohrklemmvorrichtung. „Wir freuen uns über die

vielen positiven Rückmeldungen der Fachbesucher

und eine Fülle an konkreten Anfragen“, betont Philipp

Ellsäßer, CEO von Tibatek GmbH. www.tibatek.de

DORN LIFT

Rund um das Thema Arbeitsbühnen führte am Stand der Firma Dorn Lift aus Vorarlberg

kein Weg vorbei. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren Spezialist für den Verkauf von

Arbeitsbühnen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein. Alle Dorn Lift

Bühnen sind laut EN 280 und DIN 15120 hergestellt und erfüllen alle uns bekannten

Normen wie zum Beispiel die CE-Abnahme. Dorn Lift ist Händler für Arbeitsbühnen von

Hinowa, Multitel Pagliero, Haulotte und Magni.

www.dornlift.com

LOWATSCHEK & REGNER

Die Firma Lowatschek & Regner unterstützt ihre Kunden mit einem breiten Produktprogramm

bei der Lösung von bautechnischen Herausforderungen. Das Highlight auf der

MAWEV-Show war die Ditch Witch AT40, die erste Maschine der „neuen Generation“ von

Ditch Witch Horizontalbohranlagen, einer neuen Linie im Produktportfolio, welche

ständig erweitert wird. Die neue Generation der Horizontalbohranlagen bietet nicht nur

hohe Produktivität und Wirtschaftlichkeit, sondern gewährleistet auch einen hohen

Komfort für den Bediener.

www.lowatschek-regner.at

GRANIT PARTS

Als einer der führenden Großhändler für Ersatzteile und Zubehör

unterstützt Granit Parts europaweit bereits 40.000 Fachhändler

und -Werkstätten. Auf der MAWEV-Show nutzte Granit Parts die

Gelegenheit, die heimische Bau- und Baumaschinenbranche über

das Sortiment mit über zwölf Millionen Produkten zu informieren,

die alle im Webshop bzw. in den zahlreichen Katalogen

zur Verfügung stehen. Ergänzend zu dem umfangreichen Sortiment

steht Granit Parts den Kunden auch mit einem breiten

Service-Angebot zur Seite.

www.granit-parts.at

AAB EISTERER

Die Firma AAB Eisterer in Pichl bei Wels zählt zu den ersten Adressen rund um die Themen

Abbruch, Aufbruch und Bohren. Auf der MAWEV-Show zeigte Geschäftsführer Herbert

Eisterer mit seinem Team einen Querschnitt der breiten Produktpalette. Zu sehen waren

unter anderem Pulverisierer und Abbruchzangen von MBI, Hydraulikhämmer von Montabert,

Brecherlöffel von MB sowie Anbau-, Ketten- und Radfräsen von Kemroc. „Wir haben

viele interessante Gespräche mit den Fachbesuchern geführt und freuen uns über zahlreiche

Aufträge“, erklärt Firmenchef Herbert Eisterer.

www.aab-eisterer.at

72 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 73



MAWEV-SHOW

MAWEV-SHOW 2024

So wie an die Firma

STHE Stefan

Henninger Erdbau

und Transport

GmbH konnten im

Rahmen der

MAWEV-Show

zahlreiche Geräte

an die Kunden

übergeben werden.

DIGANDO

„Wir von Digando sind mehr als eine Miet-Plattform für Baumaschinen.

Wir sind Netzwerk-Partner, Branchenexperte und digitaler

Vorreiter. Wir sind ein digitaler Marktplatz für alle Branchenteilnehmer

und arbeiten in Österreich mit zahlreichen Vermietpartnern

zusammen. Die MAWEV-Show bot eine ausgezeichnete

Gelegenheit, die Vorteile von Digando zu präsentieren“, betont

Marc Isele, Leitung Marketing und Vertrieb, der Digando GmbH.

www.digando.com

DUNST

Mehr als zufrieden zeigt sich das Team der Dunst KFZ u. Hydraulik GmbH

mit Sitz in Grafenschachen. Das Interesse der Fachbesucher an den aktuellen

Neuheiten war enorm. In Aktion zu sehen waren HMF Ladekrane,

allseitige Krane mit großer Hubkapazität im Verhältnis zum herausragend

niedrigen Eigengewicht. Ebenfalls auf dem Stand der Firma Dunst: JOAB

Abrollkipper Eco-Drive, Hoeflon Mini-Hebekran und Unilock Kran-Schnellwechselsysteme.

www.dunst-hydraulik.com

Von links: DI (FH) Helmut Domes MSc (Terex

Finlay) und Michael Jonke (Geschäftsführer

Kohlschein Baumaschinenhandel GmbH)

vor dem Finlay IC-110RS Prallbrecher.

Das Team der Kohlschein Baumaschinenhandel GmbH nutzte die Gelegenheit,

um bestehende Kundenkontakte aufzufrischen und neue Kontakte zu knüpfen.

Im Hintergrund ein Yanmar B95W Mobilbagger.

Der Kobelco SK140SR-7

Kurzheckbagger wurde von

vielen Fachbesuchern

getestet.

FRANZTECH

Von rechts: Die Geschäftsführer

Otto und Martin Wohlgenannt

(Otto Wohlgenannt GmbH in Dornbirn)

konnten auch zahlreiche Kunden aus

West-Österreich begrüßen.

KOBELCO / FINLAY / YANMAR

Modernste Geräte- und Aufbereitungstechnik

Sehr zufrieden blickt Mag. Stefan Jonke,

Geschäftsführer der Kohlschein Baumaschinenhandel

GmbH und Mitglied des

MAWEV-Vorstands, auf die MAWEV-Show

zurück: „Die vier Messetage waren für uns

ein voller Erfolg. Auf 2.500 m² konnten wir

– gemeinsam mit unserem Händlerkollegen,

der Firma Wohlgenannt in Vorarlberg – den

Besuchern nicht nur unsere Kobelco und

Finlay Produktpalette präsentieren, sondern

auch Abbruchwerkzeuge von Okada und

NPK. Weiters haben wir erstmals die neue

Yanmar Produktpalette vorgestellt.“

Ein Blickfang war sicherlich der erstmals in

Österreich ausgestellte Kobelco SK380S-

RLC-7 Kurzheckbagger der Firma Erdbau

Baumgartner GmbH aus Irdning. Auf dem

Testgelände überzeugten sich zahlreiche

Kunden von der Qualität, der geräumigen

Kabine und dem extrem geringen Geräuschpegel

der Kobelco SK85MSR-7 und

SK140SR-7 Kurzheckbagger. Auch der für

Kobelco Europa zuständige Geschäftsführer

Makoto Kato, sowie etliche Mitarbeiter der

Herstellerwerke waren für die Messe

angereist und von der Messe-Präsenz und

dem Marktauftritt beeindruckt.

www.kohlschein.at | www.wohlgenannt.co.at

www.terex.com | www.kobelco-europe.com

www.yanmar.com

HS-SCHOCH

HS-Schoch entwickelt,

produziert und regeneriert

Anbaugeräte wie Löffel,

Schaufeln und hydraulische

Werkzeuge und versorgt

unter anderem den D-A-CH

mit verschleißfesten Work-

Tools. HS-Schoch bietet mit

langjährigen Partnern –

wie SSAB, Borox und Esco

– im Bereich der eingesetzten

Materialien beste

Voraussetzungen für die

Herstellung verlässlicher,

langlebiger Anbaugeräte.

Im Bild von rechts Marcel

Schoch, Inhaber der

HS-Schoch Gruppe, und

Felix Funke, Geschäftsführer

der HS-Schoch

GmbH in Österreich.

www.hs-schoch.at

STIRNIMANN

Die Stirnimann GmbH in Trumau

ist der Generalvertreter von

Potain für das gesamte österreichische

Bundesgebiet. Neben

der eigenen Mietflotte von etwa

120 Turmdrehkranen steht für

die Kunden ein Pool mit über

300 Kranen bei der Schweizer

Mutter bereit. „Im Mittelpunkt

stand auf der MAWEV-Show

neben dem MDT 219 J10 mit

einer Ausladung von bis zu 65 m

und einer max. Traglast von 10 t

aus dem Obendrehersegment

vor allem der neue Schnellmontagekran

Evy 30-23 mit 30 m

Ausladung und einer max.

Traglast von 4 t. Der Evy 30-23

ist die aktuelle Weiterentwicklung

des bewährten IGO 32 und

der erste Kran der neuen Evy-

Reihe. Darüber hinaus konnten

Die Firma Franztech Mechatronik ist Ansprechpartner für hochwertige

Marken, darunter auch Yanmar und Mecalac. „Viele Kunden sind unserer

Einladung gefolgt und konnten sich auf unserem Stand über die erstklassigen

Produkte aus unserem Angebot informieren. Viele Freunde und zufriedene

Besucher bestätigen unseren fortschrittlichen Weg. Lösungskompetenz und

Fachberatung sind unsere Stärken“, so Firmenchef Franz Haidn (links), im

Bild mit Jürgen Caesar (Business Manager von Mecalac). www.franztech.at

wir unseren Kunden nicht nur Potain

Connect präsentieren, unser Appbasiertes

System für die Fernanalyse,

das dem Betreiber und Kranfahrer

gleichermaßen Kraninformationen in

Echtzeit anzeigt und Hinweise zur

Nutzung des Krans übermittelt,

sondern auch den Einsatz unseres

Laufkatzkamerasystems“, betont

Rainer Grundwald, Geschäftsführer

der Stirnimann GmbH.

www.stirnimann.at

74 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 75



MAWEV-SHOW 2024 MAWEV-SHOW 2024

HOLP

Großes Interesse für RotoTop bei Eisenwagen

Zahlreiche Besucher verfolgten auf dem

Stand der Eisenwagen Baumaschinen

GmbH aus Himberg bei Wien die Vorführung

des Drehantriebs RotoTop von Holp.

Geschäftsführer Ing. Wolfgang Eisenwagen

zeigte sich sehr zufrieden mit den

Ergebnissen der Messe: „Wir hatten

wirklich sehr interessierte Kunden, mit

denen wir qualitativ hochwertige Gespräche

führen konnten. Bisher kannten noch

wenige den RotoTop, doch wir konnten

Die maximale Flexibilität

des RotoTop wurde am

Stand der Firma Eisenwagen

demonstriert (von

links): Michael Jakobi ist

Ansprechpartner für Holp

Produkte für die Händler

in Österreich. Im Bild mit

Ing. Raphael Ulbrich

(Werkstättenleiter der

Firma Eisenwagen) und

einem Bobcat E60 mit

RT062.160 und Martinswechsler.

Das Team von

Eisenwagen mit dem

Develon DX165WR-7, der

mit einem RotoTop der

neuesten Generation

ausgestattet ist.

hier sehr viel zeigen und erklären und

haben mittlerweile auch schon einige

Angebote rausgeschickt.“

Eisenwagen ist der Überzeugung, dass

man auch im derzeit generell schwierigen

Marktumfeld, das von großer Investitionszurückhaltung

geprägt ist, mit dem

RotoTop Unternehmer überzeugen kann,

wenn man diesen aktiv mit Vorführungen

präsentiert und die Kunden auch selbst

testen lässt.

Michael Jakobi, für Österreich zuständiger

Vertriebsmitarbeiter von Holp, ergänzt:

„Jeder, der sich einmal selbst mit dem

RotoTop befasst und diesen ausprobiert,

versteht sehr schnell, warum er zu

signifikanten Leistungssteigerungen von

Mitarbeitern und Maschine führt, Handarbeit

ersetzt und damit für mehr Effizienz

auf der Baustelle sorgt sowie dafür, dass

dem Unternehmer am Ende trotz angespannter

Kostenstrukturen mehr Ertrag

am Auftrag bleibt.“ Dank der großen

Drehdurchführungen gebe es hier auch

keine Einschränkungen bei harten

Einsätzen mit Anbaugeräten mit hohem

Ölbedarf wie beispielsweise Fräsen.

Darüber hinaus amortisiert sich der

RotoTop äußerst schnell: Zum einen über

die Einsparungen durch Effizienzsteigerungen

sowie weniger Kosten für Manpower

und Kraftstoff, weil durch die hohe

Flexibilität der Endlosdrehung der Bagger

seltener versetzt werden muss. Der zweite

Weg der Amortisation besteht darin, dass

alle weiteren Anbaugeräte nicht mit

Drehmotor gekauft werden müssen,

sondern durch den RotoTop endlos

drehbar gemacht werden, sodass bei deren

Beschaffung weiter eingespart werden

kann. Gefragt, warum er den Vertrieb der

Holp-Geräte übernommen hat, führt

Wolfgang Eisenwagen die genannten

Gründe auf und ergänzt: „Wir bekommen

wirklich tollen Support von Holp und von

Michael Jakobi. Es wird alles auf Augenhöhe

besprochen und erklärt. Mit dieser

Rückendeckung kann man erfolgreich

arbeiten.“

www.holp.eu | www.eisenwagen.co.at

HTB

Im Eingangsbereich zur MAWEV-Show zog der

Stand der HTB Baugesellschaft interessierte

Blicke auf sich. Zu sehen war das neue Bohrgerät

BLB-140, bestehend aus der Bohrlafette

BL-VR-EVO-190 DK130 und dem funkferngesteuerten,

leistungsoptimierten Bohrbagger.

Zur Anwenderfreundlichkeit zählt u.a. die

Funkfernsteuerung, über welche die Bohrlafette

bequem und präzise bedient

werden kann.

www.htb-bau.at

LEICA GEOSYSTEMS

Über das umfangreiche Portfolio an Technologien

zur Maschinensteuerung und zum

Baumanagement informierte das Team von

Leica Geosystems. „Technologiegestützte,

integrierte Baustellen verbessern die Effizienz

und Rentabilität von Bauunternehmen und

helfen, Schlüsseltalente zu gewinnen und zu

halten“, so André Fischer, Geschäftsführer

Leica Geosystems SU Austria. „Die MAWEV-

Show gab uns die Möglichkeit, unsere

Leistungsstärke im vollen Umfang zu

präsentieren“. leica-geosystems.com

POLIXMAIR

Die Polixmair Aufbereitungstechnik mit Sitz in Ohlsdorf zeigte aktuelle Anlagen von Gipo,

Hammel, Matec Industries und MDS International, für die das Unternehmen in Österreich

Vertriebspartner ist. „Unsere Kunden schätzen nicht nur unsere Fachkompetenz, sondern auch

unsere Handschlagqualität“, betont Ferdinand Polixmair, der das Familienunternehmen

gemeinsam mit seiner Schwester Sandra Polixmair in dritter Generation führt.

www.polixmair.com

KAESER

Mobilair Baukompressoren von

Kaeser überzeugen durch ihre

Variabilität und Zuverlässigkeit.

Die Bandbreite erstreckt sich

dabei von 1 m³/min. bis hin zu

ölfreien 45 m³/min. Ob fahrbar

oder stationär, Verbrennungsoder

Elektromotor – die

mobilen Kraftpakete lassen

sich dank zahlreicher Ausstattungsoptionen

optimal auf jeden Anwendungsfall anpassen. Im Bild der Riese unter den

öleingespritzten, mobilen Baukompressoren von Kaeser, der Mobilair M255. www.kaeser.com

WESTTECH

Einen Querschnitt aus dem umfangreichen

Woodcracker Produktprogramm zeigte die

Westtech Maschinenbau GmbH mit Sitz in

Prambachkirchen. Im Bild Geschäftsführer

Ing. Werner Steininger mit dem neuen Woodcracker

CS545 compact, eine kleinere Ausführung

der Greifersäge für den Bagger. Der

Woodcracker CS545 compact wurde für

Trägerfahrzeuge mit einem Dienstgewicht von

8 bis 15 t entwickelt. Der Schneiddurchmesser

der kleinen CS compact liegt bei 54 cm.

www.westtech.at

XAVA

Zum ersten Mal wurde von Xava das

neue Rüttelsieb LS18 auf der MAWEV-

Show präsentiert. Konzipiert wurde

es wie gewohnt als Direktsieb, sprich zur

direkten Beschickung mit Bagger oder

Radlader mit einer maximalen Schaufelbreite

von 2,1 m. Der vorrangige Gedanke

bei der Entwicklung war jedoch ein Sieb

zu bauen, welches optimal dafür geeignet

ist, als mobile Siebbox direkt hinter einer

Brechanlage in der Größenordnung von

35 bis 40 t platziert zu werden.

Zu sehen waren neben dem LS18

auch die Modelle LS14X und LS16.

www.xava-recycling.at

76 MAI 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024 77



FUHRPARK

FUHRPARK

MERCEDES-BENZ

Volle Kraft im Steinbruch

Strabag S.E. übernimmt die ersten von insgesamt 17 robusten Mercedes-Benz Arocs mit Meiller

Gesteinskipper. Nach längerer Planungsphase und Konfiguration nehmen die Arocs 4851 8x6

bzw. 8x8 mit einer Nutzlast von 35 t in diversen Steinbrüchen in Europa ihre Arbeit auf.

Z

u Beginn des Projektes standen die

anspruchsvollen Parameter bereits fest:

robuste und langlebige Fahrzeuge mit

einer Nutzlast von mindestens 30 t, einem

technischen Gesamtgewicht von 55 t bei

maximaler Wendigkeit und Traktion im

Steinbruch waren die Vorgaben der Firma

Strabag S.E. Kurze Strecken, entsprechend

häufige Starts und Stopps und maximal

anspruchsvolle Topografie: Der Einsatz im

Steinbruch stellt höchste Ansprüche an die

Robustheit eines Lkw. Gemeinsam mit der

Vertriebsmannschaft von Daimler Truck in

Österreich und dem ABH Management im

Mercedes-Benz Montagewerk in Wörth am

Rhein wurde die spezielle Konfiguration

ausführlich geprüft und zahlreiche

technische Modifikationen umgesetzt.

Die Neuzugänge im Fuhrpark sind 17

Mercedes-Benz Arocs 4851 AK 8x6 bzw.

8x8 mit einem technischen Gesamtgewicht

von 55 t bei 35 t Nutzlast. Aufgebaut sind

die Fahrzeuge mit Meiller Heckkipper in

Gesteinsausführung mit mechanischer

Kettenklappe, um auch große Gesteinsbrocken

nach der Sprengung transportieren

zu können. Der Kipper hat ein Fassungsvermögen

von 22,6 m 3 und ist mit 12 mm

Hardox HBW 450 ausgekleidet. Zum

Schutz gegen herabfallende Gesteinsbrocken

verfügt der Kipper über eine FOPS

(Falling Object Protective Structure) über

Übergabe des Arocs 4851 AK (von links): Andreas Hosinger (Verkaufsberater Pappas Gruppe),

Joachim Schild (Global Key Account Manager Mercedes-Benz Trucks), Jens Tittel (CEO Daimler

Truck Austria), Ronald Moser (Key Account Manager Daimler Truck Austria), Lukas Dowitsch

(Lkw Verantwortlicher Strabag BMTI GmbH) und Peter Schiefer (Verkaufsberater Meiller).

die gesamte Länge des Fahrerhauses. Die

17 Fahrzeuge kommen in diversen

Steinbrüchen der Strabag SE in ganz

Europa zum Einsatz.

Eine große Herausforderung war die

anspruchsvolle Topografie in den Steinbrüchen

und der Fakt, dass die Fahrzeuge voll

beladen bergab über steile Fahrwege und

enge Wendungen manövrieren müssen. Zur

Anwendung kam hier die wegweisende

Spezialität für harte Einsätze: die Turbo-

Retarder-Kupplung (TRK). Als Kombination

aus hydraulischer Anfahrkupplung

und Retarder in einer gemeinsamen

Komponente ermöglicht sie auch unter

hoher Last feinfühliges Anfahren und

Rangieren selbst bei niedrigsten Geschwindigkeiten.

Als Primärretarder entwickelt

sie eine Bremsleistung von 350 kW (476

PS). Gemeinsam mit der bis zu 475 kW

(646 PS) starken High Performance Engine

Brake sorgt die TRK für hohe Leistungsfähigkeit.

„Ausschlaggebend für die Entscheidung für

Mercedes-Benz Arocs war neben der

Robustheit und Wendigkeit im schwierigen

Terrain das Interesse des Teams von

Mercedes-Benz Trucks das komplexe

Projekt umzusetzen und vor allem auch die

Servicenetzabdeckung – auch in Süd-Ost-

Europa“, betont Lukas Dowitsch, Lkw

Verantwortlicher der Strabag BMTI

GmbH.

Der Mercedes-Benz Arocs ist so individuell

wie die Einsätze der Betreiber in der

Baubranche. Dank der großen Auswahl

von Fahrerhäusern, effizienten Motoren –

dicht gestaffelt mit Leistungen von

175 kW (238 PS) bis 460 kW (625 PS)

– und Antriebsvarianten sowie Radformeln

erfüllt er unterschiedliche

Anforderungsprofile. Ob Schüttgut,

Baustoffbelieferung, Transportbeton oder

die Beförderung von schwersten Baumaschinen

– der Arocs ist für all diese

Aufgaben und noch mehr gewappnet. Mit

der jeweils aktuellen technologischen

Generation von Predictive Powertrain

Control (PPC), Abbiege-Assistent, Active

Brake Assist und Marktpremieren wie

MirrorCam und Multimedia Cockpit sowie

der Connectivity-Plattform Truck Data

Center (TDC) setzt der Arocs Maßstäbe in

den Bereichen Effizienz, Digitalisierung,

Sicherheit und Konnektivität.

www.mercedes-benz-trucks.at

Fotos: Daimler Truck Austria

Bärenkräfte – der V6-Turbodiesel bringt

es auf 241 PS und 600 Nm.

VW AMAROK STYLE V6 TDI 4MOTION

Hauptberuflich Ranger

E

Eindeutig – trotzdem dominiert im

Innenraum VW-typischer Flair.

s ist eine echte Wohltat, nach Wochen

der Elektromobilität wieder einmal

auf den Erfindergeist von Rudolf Diesel

setzen zu können. Und dann noch in

dieser Schale. Sein bürgerlicher Name:

VW Amarok Style V6 TDI 4Motion. Seine

Mission erklärt sich beim genaueren

Hinsehen wie von selbst: Mit einem

durchdachten Mix aus Arbeitstier und

Lifestyle-Gefährt soll die zweite Generation

des Wolfsburger Pick Up natürlich

auch bei Firmenkunden ihre Claims

abstecken. Befeuert von der möglichen

Vorsteuerabzugsfähigkeit, was bei einem

Listenpreis unseres Testkandidaten von

nicht ganz 70.000 Euro (exkl. MwSt.,

inkl. NoVA) doch eine willkommene

kaufmännische Erleichterung darstellt.

Familiär betrachtet, ist der neue Amarok

der erste Beitrag von Ford zur erstmals

2019 ausgerufenen Nutzfahrzeug-Patchworkfamilie

von VW und Ford. In die VW

im Gegenzug bis dato den neuen Caddy

eingebracht hat. Sorgen darüber, dass der

aktuelle Amarok ein nur halbherzig

umgemodelter Ford Ranger ist, sind

allerdings fehl am Platz. Präsentiert sich

der neue Wolfsburger doch, soweit es

technisch und kaufmännisch machbar

war, als echter Volkswagen.

Noch geländegängiger

Wer seinen neuen VW Amarok auch in

anspruchsvollerem Terrain, wie z. B. in

Steinbrüchen einsetzen möchte, darf sich

über noch mehr Geländegängigkeit

freuen. Mit 24 cm Bodenfreiheit meistert

der Pick Up ab sofort Watttiefen von bis

zu 80 cm (plus 30 cm gegenüber dem

Vorgänger!). Durch die Kombination aus

deutlich längerem Radstand (3,27 m) und

10 cm größerer Gesamtlänge, sind auch

FACTS

Familienbande – bei der

zweiten Amarok-Generation

setzt VW auf die Kooperation

mit Ford.

Motor: V6-Turbodiesel, 177 kW (241 PS)

Eigengewicht: 2.357 kg

Nutzlast: 943 kg

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/3.500 kg

Verbrauch: 10,1 l/100 km

Listenpreis: 69.270,83 Euro

(exkl. MwSt., inkl. NoVA)

+ top Ausstattung

+ Pkw-artiges Fahrgefühl

+ tolle Offroad-Fähigkeiten

- V6 läuft sehr unkultiviert

- viel zu braves Design

- stolzer Preis

die Böschungswinkel spürbar großzügiger

ausgefallen. Dass sich der Amarok als

der Arbeit nicht abgeneigter Pick Up

durchaus auch auf der Langstrecke seine

Lorbeeren verdienen kann, ist sowohl

dem wirklich ausgezeichnet abgestimmten

Antriebsstrang (V6 trifft auf

10-Gang-Automatik) wie auch dem

Pkw-artigen Handling zu verdanken.

Trotz bulligen 2,4 t Eigengewicht und

einer Gesamtlänge von immerhin 5,35 m

fährt sich der Allradler angenehm

handlich. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch

lag bei unserem 14-tägigen

Testeinsatz bei vernünftigen 10,1

l/100 km.

Fazit: Auch mit neuer DNA ist der

Amarok ein wirklich gelungener Pick Up.

Ob die VW-typischen Zutaten als Alleinstellungsmerkmal

am Markt langfristig

genügen können, wird die Zeit zeigen.

78 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024

79



FUHRPARK

SUZUKI S-CROSS 1,4 HYBRID ALLGRIP FLASH

In der Ruhe liegt die Kraft

I

FACTS

Motor: 3,3 l Turbodiesel,

187 kW (254 PS)

Eigengewicht: 1.950 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/2.500 kg

Testverbrauch: 6,3 l/100 km

Listenpreis: 59.050,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVa)

+ niedriger Verbrauch

+ klassische Bedienelemente

+ Kofferraum: robuste Gummimatte

- harte Federung

- Tempomat ändert Display-Layout

- dominante Mittelkonsole

E

s gibt Dinge, die muss man einfach

selbst erlebt haben, um sie zu glauben.

Wenn fast 2 t Lebendgewicht und 254 PS

Motorleistung zum letzten Tankstopp rollen

und die finale Milchmädchenrechnung in

Form von insgesamt getankte Liter

dividiert durch die gefahrenen Kilometer

mal 100 den unglaublichen Wert von 6,3

ergeben, herrscht kurzzeitig journalistischer

Ausnahmezustand. Dabei herrscht

m Umfeld seiner viel zu oft übertechnisierten

Weggefährten ist auch die

aktuelle Auflage des Suzuki S-Cross so

etwas wie ein angenehmer Ruhepol am

Pkw-Markt. Im klar strukturierten Cockpit

mit Bedienelementen, die ihren Namen

auch tatsächlich verdienen, findet sich jeder

sofort zurecht. Wo sich anderswo drei bis

vier Knöpfe oder Drehregler den Platz

Zurückhaltend – der

Suzuki S-Cross setzt

auf bewährte

Tugenden.

Unglaublich – der mit

6,3 l/100 km ausgesprochen

sparsame

Durchschnittsverbrauch

des

Mazda CX-60 3.3L.

MAZDA CX-60 3.3L E-SKYACTIV AT AWD

Sparefroh im XL-Format

kein Zweifel. Was der Mazda CX-60 3.3L

E-SKYACTIV AT AWD während der

gemeinsamen 14 Tage auf den Asphalt

gezaubert hat, ist definitiv unglaublich und

rührt gleichzeitig ganz gewaltig die

Werbetrommel für die Kombination

Dieselmotor und Mild-Hybridsystem. Dass

der Reihensechszylinder (!) mit 3,3 l

Hubraum von unten Weg eher gemütlich

ans Tagewerk geht, ist schnell verziehen

teilen müssen, thronen im Suzuki beispielsweise

gerade einmal die Schaltwippen der

Sitzheizung für Fahrer- und Beifahrersitz.

Auch das ist eine Form von passiver

Fahrsicherheit. Lieber zielsicher hingegriffen,

als vom Verkehr abgelenkt und in

einem der unzähligen Untermenüs

verloren. Der 1,4 l Benziner gibt sich in

Kombination mit dem Hybridsystem

und noch schneller vergessen. In dieser

Klasse will man ohnehin mehr gleiten als

hetzen. Scheinbar grenzenlos ist das

Platzangebot im sparsamen Mazda. Egal ob

für Fahrer, Beifahrer, Passagiere im Fonds

oder zu transportierende Gepäcksstücke.

Fazit: Ein in vielerlei Hinsicht großes Auto,

mit dem sich, ob des durchschnittlichen

Verbrauchs, auch noch die Umwelt schonen

lässt.

FACTS

Motor: 1,4 l Benzin, 95 kW (129 PS)

Eigengewicht: 1.305 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 600 kg/1.500 kg

Testverbrauch: 5,9 l/100 km

Listenpreis: 34.990,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ logisches Bedienkonzept

+ solides Auftreten

+ optisch gelungene Frontpartie

- nervige Verkehrszeichenerkennung

- blechernes Türgeräusch

- etwas hakelige Schaltung

angenehm trinkfaul, wie durchschnittlich

5,9 l/100 km zeigen. Wo dem Suzuki ein

wenig Selbstreflexion guttun würde, ist die

Preisgestaltung. Trotz Allrad und Hybrid-

System sind 34.990 Euro (inkl. MwSt. und

NoVA) doch recht viel Butter auf´s Brot.

Hier zeigen speziell die neuen Anbieter am

heimischen Pkw-Markt, dass es auch

(deutlich) günstiger gehen kann.

Fazit: Ein Gesamtpaket, das in vielerlei

Hinsicht gefallen kann.

KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE

Ein Bergsommer für alle

Mit dem neuen Mountainbike oder mit Wanderschuhen- und Rucksack – jeder reist

anders in den kleinen, feinen Familienbetrieb namens Niederreiter in Maria Alm.

Alle suchen sie dasselbe: den Sommer in den Bergen. Und um ihn anständig zu

erleben, ist dieses Haus der beste Platz.

Z

u Füßen des majestätischen Hochkönigs,

umringt aber auch von weniger

steinigen, dafür sanft-grünen Bergen,

kann man vom Drei Sterne Superior Hotel

Gasthof Niederreiter aus direkt ins aktive

Abenteuer starten. Dazu zählen endlose

Wanderrouten in allen Schwierigkeitsgraden

ebenso, wie anspruchsvolle Mountainbike-Routen

oder entspannte Radtouren

– darunter eine erst kürzlich angelegte

Radtour, die auf traumhaften Wegen von

Maria Alm in den schönen Nachbarortsteil

Hinterthal führt.

Mit der Hochkönig Card, die man bei der

Ankunft erhält, nutzt man zahlreiche

Angebote wie Seilbahnen und Freibäder

kostenlos. Und reist man mit der Familie

an – oder zählt schlicht zu den junggebliebenen

Erwachsenen dieser Welt – werden

einem zwei Berge ganz besonders ans

Herz gelegt: der Gabühel mit dem ersten

Schaukelpark Österreichs. Und der

Prinzenberg Natrun, mit Waldrutschen,

Waldseilpark und ganz viel Platz zum

Waldbaden.

Auch mal Abschalten

Zurück vom Abenteuer, findet man im

Hotel ganz schnell den Weg in den

üppig-grünen Garten samt Bio Badeteich.

Eine himmlische Abkühlung – völlig

ungestört. Im erst kürzlich renovierten

Wellnessbereich stehen Dampfbad und

Erlebnis Whirlpool, Bio- und Finnische

Sauna für besonders beanspruchte

Muskeln oder regnerische Spa-Tage bereit.

Und man wäre nicht im Österreich-

Der Berg ruft! Und alle Sommergäste des Drei Sterne

Superior Hotel Gasthof Niederreiter rufen zurück.

Denn hier am Fuße des Hochkönigs steht zur warmen

Jahreszeit alles im Zeichen des alpinen Abenteuers.

Urlaub, würde schließlich nicht auch der

Kulinarik Rechnung getragen. In diesem

Fall: mit der frisch gebackenen Sachertorte

aus der hauseigenen Konditorei und

dem genüsslichen Abendessen samt

heimischen Köstlichkeiten im gastlichen

Restaurant.

www.niederreiter.com

Weitere Infos:

Erfrischende

Abkühlung

nach den

Abenteuern

im Wald.

80 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2024

81



SERVICE

BÜCHER

BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT

1. Auflage 2024; Buch kartoniert; 310 Seiten

ISBN: 9783714303919; 62,00 Euro

Nachhaltiges, innovatives und inklusives betriebliches

Mobilitätsmanagement senkt CO2 Emissionen, bringt

wirtschaftlichen Nutzen und steigert die Zufriedenheit

und Gesundheit der Beschäftigten. Doch wie gelingt die

Einführung und Verbesserung von betrieblichem

Mobilitätsmanagement? Und welchen Beitrag leisten

Investitionen, Sharing-Ansätze und Bewusstseinsbildung

zu einer Änderung des Mobilitätsverhaltens? Dieses

Praxishandbuch wirft mit Perspektiven von Autorinnen

und Autoren aus Industrie, Beratung, Forschung,

Interessensvertretung und Öffentlichem Sektor einen

ganzheitlichen Blick auf die Anforderungen, Maßnahmen

und Umsetzungsschritte für eine nachhaltige betriebliche Mobilität.

Darüber hinaus geben Praxiscases wie Blum, Boehringer Ingelheim, ORF

oder Deutsche Telekom Mobility Solutions Einblicke in Herausforderungen,

Zielsetzungen und Erfolgsfaktoren. Das Buch ist eine Unterstützung

und Inspiration für Mobilitätsbeauftragte, Nachhaltigkeitsmanager,

Personalverantwortliche, Standortmanager und alle anderen, die sich mit

der Transformation betrieblicher Mobilität und Logistik beschäftigen. Es

verknüpft die strategische mit der operativen Ebene, spannt einen Bogen

von Dekarbonisierung über Diversität bis zu Digitalisierung und leitet zur

Umsetzung betrieblicher Mobilitätsmaßnahmen an. www.lindeverlag.at

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SPIELFELD MOTIVATION

1. Auflage 2024; A 5; 140 Seiten; Softcover

ISBN 978-3-903255-61-6; 49,90 Euro

GENEHMIGUNG VON BETRIEBSANLAGEN

1. Auflage 2024; Buch kartoniert; 152 Seiten

ISBN: 9783707349696; 39,00 Euro

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Psychologin, Trainerin und ehemaligen Eishockey-Nationaltorhüterin

Theri Hornich ein Fachbuch zum Themenfeld Motivation und

ihre Anknüpfungspunkte zwischen

Sport und Arbeitswelt herausgebracht.

1:51 Minuten dauerte die schnellste

Abfahrt auf der weltberühmten

Streif in Kitzbühel. Beim längsten

Eishockey-Spiel stand erst nach acht

Verlängerungen und einer Spielzeit

von mehr als acht Stunden ein

Siegerteam fest. Von wenigen

Minuten bis hin zu einigen Stunden

richten Spitzenathleten ihren Fokus

im Bewerb auf das, worauf sie sich

im Training intensiv vorbereitet

haben. Im Gegensatz dazu: Ein Jahr

hält im Durchschnitt 250 Arbeitstage bereit. Kann es überhaupt

gelingen, tagein tagaus, ein Berufsleben lang Höchstleistungen zu

erbringen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen findet

Theri Hornich in ihrem neuen Buch über Motivation. In Interviews

kommen ebenfalls Persönlichkeiten aus dem Spitzensport, wie

etwa Olympiasiegerin Anna Kiesenhofer und Para-Schwimmer

Andreas Onea, zu Wort. Aber auch die Schattenseiten wie etwa

Druck, Mitbewerb oder Misserfolge werden beleuchtet und

Lösungswege aufgezeigt.

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