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Baublatt Magazin September 2023

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www.baublatt.at

NR. 9 | 2023

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

Der neue Cat MH3050

Materialumschlagbagger

www.zeppelin-cat.at

16 | Schweiz

Vorarbeiten für die zweite Röhre

beim Gotthard-Straßentunnel

52 | VA Erzberg

Neues Zwischenlager bringt

Innovation für den Deponiebau

82 | Messe-Nachlese

Rückblick auf die Neuheiten der

11. steinexpo in Nieder-Ofleiden

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 11,00 € | September 2023 | www.baublatt.at


»

3er-Serie von

Takeuchi wächst

Ob als 4-, 5- oder 11-Tonner, ob als Raupenoder

Mobilbagger – die neuen Takeuchi

Modelle der 3er-Serie sind mit modernster

Techno logie ausgestattet. Die zwei neuen

Kurzheckbagger TB335R und TB350R lassen

sich auch auf schwer zugänglichen Baustellen

hervorragend manövieren – ohne anzuecken.

Sie sind kompakt, wendig und überall flexibel

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unser Mobilbagger TB395W V-P 4WS einen

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64,4 l/min (TB335R), 93,2 l/min (TB350R), 120 l/min (TB395W V)

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Klimaanlage, DAB-Radio und hydraulische Durchflussmengen,

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EDITORIAL

20 JAHRE ERFOLGSGESCHICHTE

Großer Jubel in Danzig

Die Aussichten für die Baubranche

sind nach wie vor stark getrübt.

Aufträge brechen weg und trotz

Fachkräftemangel war im August bereits

ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen im

Baubereich feststellbar. Die Gründe sind

bekannt und wurden an dieser Stelle

bereits mehrmals dargelegt.

Umso wichtiger ist es mir daher, eine

wirklich erfreuliche Nachricht

in den Mittelpunkt zu rücken:

Das Team Austria ging bei den

EuroSkills 2023 als großer

Sieger hervor. Die achten

Berufseuropameisterschaften

gingen Anfang September in

Danzig über die Bühne und

die besten österreichischen

Jung-Fachkräfte eroberten

sieben Gold-, sechs Silber- und

fünf Bronze-Medaillen. Eine

Bilanz, die an die besten

Zeiten Österreichs bei den

Olympischen Winterspielen

erinnert. Nicht nur zu

Europameistern, sondern

gleich zu den besten Österreichs kürten

sich die beiden Gartengestalter Christoph

Schipflinger und Stefan Winder. Im

Hochbau holte sich Joachim Nimpf die

Bronze-Medaille. Wir berichten in dieser

Ausgabe ausführlich über diese starke

Leistung unserer Nachwuchskräfte. In

diesem Zusammenhang möchte ich auf eine

aktuelle Studie verweisen, die zeigt, dass in

Österreich der Anteil an Jungen, die

berufsbildende Ausbildungen machen,

besonders hoch ist. Unter den 25- bis

34-Jährigen haben mehr als die Hälfte

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

einen berufsbildenden Abschluss als

höchsten Bildungsstand. Das ist der

höchste Wert der 38 Staaten der Organisation

für wirtschaftliche Zusammenarbeit

und Entwicklung.

Abschließend noch ein kurzer Blick auf die

Themen unserer aktuellen Ausgabe. Den

Schwerpunkt bildet unser Bericht über die

steinexpo, die Ende August in Europas

größtem Basaltsteinbruch

über die Bühne ging und sich

einmal mehr als Treffpunkt

für die nationale und internationale

Roh- und Baustoffbranche

erwies. Wir berichten

auch über den Einsatz

aktueller Gerätetechnik in

verschiedenen Bereichen und

über ein neues Produkt für

den Deponiebau, das am

Erzberg entwickelt wurde.

Weiters sprachen wir mit dem

neuen MAWEV-Präsidenten

und baten zwei Niederlassungsleiter

der Firma

Zeppelin, die sich in wenigen

Monaten in den verdienten Ruhestand

verabschieden, um einen Rückblick auf ihr

Berufsleben. Unser ausführlicher Projektbericht

zu Beginn der Ausgabe widmet sich

den Vorarbeiten für die zweite Röhre des

Gotthard-Straßentunnels. Wie dringend die

Realisierung dieses Projekts ist, zeigt die

aktuelle Entwicklung: Wegen einem Riss in

der Tunneldecke wurde er vor kurzem für

unbestimmte Zeit gesperrt. Kommen Sie

gut durch den Herbst!

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

Der neue Cat MH3050

Materialumschlagbagger

Noch mehr Leistung, eine hohe

Zuverlässigkeit und erstklassigen

Kabinenkomfort – das bietet der neue

Cat-Materialumschlagbagger MH3050.

Das fortschrittliche Elektro-Hydraulik-

System optimiert das Verhältnis von

Leistung und Effizienz und verbessert

die Zykluszeiten, so dass mehr

Material in der gleichen Zeit

umgeschlagen werden kann.

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Kontinuierliche Fernüberwachung der Motor- und

Hydraulikölqualität

Telematiksystem mit API-Schnittstelle

Integration der Telematikdaten in kundeneigene

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Durch High-Flow Hydraulik vorbereitet für nahezu alle

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IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe September 2023, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin fü r die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

ü ber Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 11,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 71,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann

keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck

freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

4 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Angebot gilt auch für alle Zusatzausstattungen und Anbaugeräte, flexible Finanzierungsmodelle*

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Monate zu einem Zinssatz von 0,99 %, Finanzierung über 48 Monate zu einem Zinssatz von 1,99 %, Finanzierung über 60 Monate zu einem Zinssatz von 2,99 %.



INHALT

Bosch 96

Bridgestone 107

Develon 104

Fliegl 95

Frutiger 93

Gipo 96

HS Schoch 85

Hyundai 87

Keestrack 94

Kiesel 88

Kleemann 102

Komatsu 106

Liebherr 84

Metso 89

Moerschen 105

Neuson Hydrotec 83

Rädlinger 97

Rubble Master 98

Sandvik 86

SBM Mineral

Processing 90

Tatra 103

Terex Finlay 101

Volvo CE 91

Xava 99

Zandt 100

Zeppelin 92

72 Bulldozer lädt zu Tagen der offenen Tür

Anfang Oktober in Enzersdorf.

74 Rockster: Ein R1000S liefert den optimalen

Brechprozess für die Spezialisten der Firma

GK-Baurestmassen in Kühnsdorf.

76 Lehrlingsprojekt: Auf Initiative der Firma

Leithäusl fand Ende August ein Projekt für

die übergreifende Weiterbildung zum Thema

Digitalisierung im Baumaschinen-Service statt.

80 Kohlschein: Kobelco stellt zwei umfassend

überarbeitete Modelle seiner SR-Serie vor.

MESSE-BERICHT STEINEXPO

82 Treffpunkt Steinbruch: Live-Vorführungen

neuester Geräte, der Ausblick auf kommende

Technologien und die im Vergleich zur letzten

Veranstaltung deutlich gestiegene Zahl der

Fachbesucher machen die steinexpo 2023

in Nieder-Ofleiden zu einem vollen Erfolg.

FUHRPARK

108 Baublatt.Österreich Test:

Cupra Leon SP Kombi 2.0 TSI DSG 190

KIA Xceed GT-Line 1.5 T-GDI 48V DCT

Subaru Solterra E-Xperience

INHALT

Stromerzeuger

Stromerzeuger

Aktion im Herbst

Abgasstufe V

Moderne emissionsarme

Stromerzeuger

Vom 23. bis 26. August 2023 informierte die größte

Steinbruch-Demonstrationsmesse Europas über 82aktuelle und kommende Technologien.

Leistung

1 bis

3500 KVA

Diesel | Benzin

Inverter &

Sonderlösungen

MENSCHEN + SZENE

08 Aktuelles bei EuroSkills, Tomaselli, Atlas,

Habau Group, Porr und Leithäusl.

12 MAWEV: In Tattendorf ging der traditionelle

MAWEV-Heurige über die Bühne.

14 MAWEV: Interview mit dem neuen

Präsidenten Ing. Otto Singer.

PROJEKTE + PLANUNG

16 Gotthard-Straßentunnel: Nach mehr als

40 Jahren unter Verkehr muss der 17 km

lange einröhrige Gotthard-Straßentunnel

durch die Schweizer Alpen erneuert werden.

Wir berichten über die Vorarbeiten für die

zweite, parallel verlaufende Tunnelröhre.

24 Semmering-Basistunnel: Am 8. September

konnte der letzte Vortrieb in der Steiermark mit

dem Durchschlag von Grautschenhof zum

westlichen Tunnelportal in Mürzzuschlag

abgeschlossen werden.

26 Wien: Die Sanierung der Wiener Westausfahrt

soll die Nutzung der Brückenkonstruktion für

die nächsten 20 Jahre gewährleisten.

MASCHINEN + TECHNIK

28 Wacker Neuson: Neuer Dual View Dumper

DV45 und neue Viertaktstampfer.

29 Montanuniversität: Im Sommer wurde ein

Bergbauroboter erfolgreich in Estland getestet.

30 MWT: Mobile Bandwaagen von MWT

sorgen auch unter schwierigen Bedingungen

für einen präzisen Wiegevorgang.

32 Kiesel: Im Ressourcen Center Rheintal der

Rhomberg Gruppe überzeugt die erste Fuchs

Umschlagmaschine die Recycling Profis mit

hoher Produktivität und niedrigem Verbrauch.

36 Westtech: Die Woodcracker CS510 crane

beeindruckt Mario Hemetsberger mit den

vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

38 Bosch: Erster Akku-Betonnagler für Profis.

38 Kuhn: Swietelsky nutzt die Vorteile einer

modernen Kameradrohne aus dem Vertrieb

der Firma Kuhn Baumaschinen.

40 SBM Mineral Processing: Im Rahmen der

Modernisierung eines Transportbetonwerks

sorgt die semimobile Dynamix 2500 für eine

deutliche Kapazitätssteigerung.

44 Husqvarna: Sicherheit beim Trennschleifen.

44 Komatsu kündigt den elektrischen 3 t

Minibagger PC33E-6 an.

45 Epiroc: Die leichte Bauweise der Solid

Body-Hydraulikhämmer wird 30 Jahre.

46 Dunst: Ende Oktober feiert die Firma Dunst

ihr 25-jähriges Jubiläum und die Eröffnung

der neuen Zentrale in Grafenschachen.

48 Wolffkran: Als Neuzugang im Wolff-Rudel

wird der Wolff 6523 Clear das Portfolio in

der 224 mt-Klasse verstärken.

50 Puhm: Abfall in Abfall verpacken.

50 Kuhn-Ladetechnik: Die Schmid-Baugruppe

erhielt erstmalig einen Palfinger TEC Kran.

52 Erzberg: Das neue Produkt, das von der

VA Erzberg mit mehreren Partnern für ein

neues Zwischenlager entwickelt wurde, ist

eine Innovation im Deponiebau.

60 Avesco: Die Sandvik Commando DC Serie

bietet produktive Mehrzweck-Bohrgeräte.

62 Zeppelin: Aus Anlass des bevorstehenden

Generationenwechsels an der Spitze der

Niederlassungen in Wien und Graz baten

wir Harald Semerad und Jürgen Specht

um einen Rückblick auf ihr Berufsleben.

68 VÖBU: Der Geotechnik-Event 2024 ist

auch für die Liebherr-Werk Nenzing GmbH

eine wichtige Netzwerkveranstaltung.

70 Holp: Der RotoTop macht die Arbeit

mit der Bohrlafette am Bagger deutlich

einfacher und deren Einsatz effizienter.

110

110 EuroSkills: In Danzig ging Österreich bei

den achten Berufseuropameisterschaften

mit sieben Gold-, sechs Silber- und fünf

Bronze-Medaillen als Sieger hervor.

112 Rabmer: 60 Jahre Innovationskraft feiert

die Rabmer Gruppe aus Altenberg bei Linz.

04 Editorial

WIRTSCHAFT + MÄRKTE

STANDARDS

113 Service

Kurzurlaub von der Baustelle:

Julianhof Premium Guesthouse & Spa

in Straden; Literatur

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6 SEPTEMBER 2023

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 7



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

EUROSKILLS 2023

Team Austria triumphiert in Danzig

Die EuroSkills 2023, die Europameisterschaften der Berufe,

fanden heuer vom 05.-09.09. in Danzig statt und das Team Austria

konnte insgesamt 18 Medaillen gewinnen. Von den Medaillen

glänzen 7 in Gold, 6 in Silber und 5 in Bronze. Zusätzlich gab es

9 Medallions for Excellence (für hervorragende Leistungen).

Österreich war mit 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in

41 Einzel- und Teamberufen am Start. Die EuroSkills-Bewerbe

sind die größte Veranstaltung für Berufsbildung und Kompetenzexzellenz

in Europa. Rund 600 junge qualifizierte Fachkräfte

aus 32 Mitgliedsländern kämpften in Danzig um Edelmetall,

100.000 Besucherinnen und Besucher wurden von den Veranstaltenden

begrüßt. Einen ausführlichen Bericht über den rot-weißroten

Erfolg lesen Sie auf Seite 110. www.skillsaustria.at

TOMASELLI

300. Lehrling bei Tomaselli Gabriel Bau

Das Walgauer

Bauunternehmen

Tomaselli

Gabriel Bau

bildet derzeit

25 Lehrlinge in

fünf Berufen aus.

Foto: Florian Wieser

HABAU GROUP

Spaß am Bau:

4 Kids Sommerbetreuung

D

iesen Sommer fand zum

zweiten Mal die Habau

Group 4 Kids Sommerbetreuung

statt. Insgesamt 105 Kinder von

Mitarbeiter/innen des Baukonzerns

wurden in neun Wochen an

den Standorten in Perg, Linz und

Wien von den „Kinderfreunden“

betreut. Neben zahlreichen

Aktivitäten wurde dem Habau

Group Nachwuchs spielerisch die

Welt der Baubranche eröffnet.

Unter gewissenhafter Einhaltung

aller sicherheitstechnischen

Bestimmungen lernten die

Kinder spannende Baumaschinen

wie Mobilkräne, Bagger,

Lkw, Asphaltfertiger und vieles

mehr kennen. In Perg und Linz

bekamen die Kinder die Gelegenheit

aus sicherer Entfernung ein

Feuer zu löschen und durften in

einem eigens abgetrennten

Bereich den Lagerplatz Perg aus

luftiger Höhe bestaunen. So

wurde die Begeisterung für die

Baubranche geweckt und der

Arbeitsplatz der Eltern kennengelernt.

ww.habaugroup.com

SAVE THE DATE!

27. & 28. OKT ‚ 23

Eröffnung des neuen Firmenstandortes

in 7423 Grafenschachen, Gewerbepark 30

Freitag & Samstag / 10 – 17 Uhr Tage der offenen Tür

Samstag / 11 Uhr Frühschoppen und offizieller Festakt

Auf Euer Kommen freut sich Familie Dunst

sowie das gesamte Team

Zentrale: Grafenschachen, T: 03359 200 88

Niederlassung: Lieboch, T: 03136 619 64

www.dunst-hydraulik.com

Foto: Native Media

D

ie eigene Lehrlingsausbildung ist für

das Unternehmen Tomaselli Gabriel

Bau ein wichtiger Grundstein für den

Erfolg. „Die jungen Burschen und Mädchen

bringen Begeisterung für das Neue

mobile u. stationäre

tankanlagen

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mit und wollen ihre Zukunft mitgestalten.

Mit bestens ausgebildeten Fachkräften

und Teamarbeit schaffen wir heute und

morgen Entwicklung“, betont Geschäftsführer

Philipp Tomaselli. Der Lehrbeginn

am 1. September 2023 ist ein Meilenstein:

Neben sechs Hochbauern begann Angelina

Schadler als 300. Lehrling der Firmengeschichte.

Sie startet die Doppellehre zur

Hochbauerin und bautechnischen Assistentin.

Das Walgauer Bauunternehmen

zählt seit 20 Jahren zu den „Ausgezeichneten

Lehrbetrieben“ Vorarlbergs und freut

ATLAS

sich immer wieder über Erfolge talentierter

Lehrlinge bei Wettbewerben. Das

Ausbildungsteam um Christoph Beck

unterstützt die Entwicklung der Talente

mit Wertschätzung und Vertrauen. „Am

Bau sind Verantwortung und Kreativität

gefragt. Unsere Lehrlinge übernehmen

daher nicht nur die Bauleitung, sondern

überwachen auch Angebote, Kosten,

Bauabläufe und die Abrechnung. Dabei

dürfen sie auch mal Fehler machen, um

daraus zu lernen“, erzählt der Ausbilder.

www.tomaselligabriel.at

Neuer Brand Manager

Seit dem 1. September 2023 ist Joel Schiliro neuer Brand Manager für die ATLAS GmbH in

Ganderkesee. Er wird direkt an den Geschäftsführer Brahim Stitou berichten. Der Fokus

seiner Aufgabe liegt auf der (Weiter-)Entwicklung und Umsetzung neuer Marketingmaßnahmen

sowie der Positionierung der Marke ATLAS. Joel Schiliro ist in Ganderkesee beheimatet.

Er absolvierte eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann gefolgt von einem

nebenberuflichen Bachelorstudium im Bereich Event- und Marketingmanagement. Zudem

absolvierte Herr Schiliro nebenberuflich ein Studium der Betriebswirtswirtschaft,

um sein Wissen und seine Fertigkeiten zu vertiefen.

www.atlasgmbh.com

8 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Auch für den kommenden Sommer 2024 ist die

Habau Group 4 KIDS Sommerbetreuung geplant.

PORR

Neues Vorstands-Mitglied nominiert

Der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats

hat Claude-Patrick Jeutter zum Mitglied

des Vorstands und COO der Porr AG ab

01.01.2024 nominiert. Josef Pein tritt zum

Jahreswechsel den verdienten Ruhestand an

und legt seine Funktion als Mitglied des Vorstands

mit Wirkung zum 31.12.2023 zurück. „Wir

sorgen mit diesem Schritt für eine geordnete Nachfolge

im obersten Führungsgremium der Porr“, erklärt CEO Karl-Heinz

Strauss. „Bei Josef Pein möchte ich mich für sein jahrzehntelanges Engagement

und sein enormes Fachwissen bedanken, mit denen er unser

operatives Geschäft in Österreich, der Schweiz und Rumänien geführt

hat. Ich bin froh, die Vorstandsposition nun intern mit dem erfahrenen

und technisch versierten Spitzenmanager Claude-Patrick Jeutter nachbesetzen

zu können.“ Der gebürtige Stuttgarter Jeutter wird als Mitglied

des Vorstands der Porr AG für das operative Segment Deutschland sowie

Rumänien verantwortlich sein. Das Segment AT / CH wird nach dem

Ausscheiden von Josef Pein durch den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz

Strauss verantwortet.

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Mag. (FH) Mag. Monika

Leithäusl (Geschäftsführerin Leithäusl

Holding GmbH in dritter Generation) und Ing.

Christian Hufnagl (Geschäftsführer Leithäusl

Gesellschaft m.b.H.) vor der neuen Niederlassung

in Korneuburg.

TERMINE

Ausbildung zum zertifizierten Experten

für Örtliche Bauaufsicht

04.10.-03.11.2023, Wien und Online

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EU-Maschinenverordnung 2023

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6. Construction Equipment Forum

10.-11.10.2023, Berlin

www.constructionforum.de

Der Bauvertrag in der Praxis

11.10.2023, Wien und Online www.ars.at

Baustellenaushub - von der

Ausschreibung bis zur Verwendung

11.10.2023, Wien www.brv.at

Kalkulation von Bauleistungen

nach der ÖNorm B 2061:2020

12.10.2023, Wien und Online www.ars.at

Eingangsleiter Baustoff-Recycling

17.10.2023, Wien www.brv.at

Bauvorhaben effizient managen

09.11.2023, Wien und Online www.ars.at

Vorbereitungslehrgang zur

Befähigungsprüfung gewerbliches

Sprengungsunternehmen

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LEITHÄUSL

Neuer Standort Niederösterreich Ost

M

it einem Festakt eröffnete die Firma

Leithäusl am 14. September ihre neue

Niederlassung in Korneuburg. Das 1946

gegründete und nach wie vor familiengeführte

Bauunternehmen genießt im Leitungs- und

Straßenbau einen ausgezeichneten Ruf.

Österreichweit beschäftigt die Firma Leithäusl

in sieben Filialen ca. 450 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Für Schlagzeilen sorgte vor

eineinhalb Jahren die Entscheidung der Firma

Leithäusl, die 4-Tage-Woche einzuführen.

Mag. (FH) Mag. Monika Leithäusl, Geschäftsführerin

der Leithäusl Holding GmbH,

12. OÖ GEOTECHNIKTAG

betonte anlässlich der Eröffnung des neuen

Standortes: „Was hier in Korneuburg 1972 in

der Bisamberger Straße begonnen hat, wurde

seit 1994 in der Hovengasse fortgeführt. Vor

einem Jahr haben wir mit den Bauarbeiten

für die neue Niederlassung begonnen und nun

haben ca. 100 Mitarbeiter hier ihr neues

berufliches Zuhause gefunden. Das neue

Gebäude bietet ideale Rahmenbedingungen,

damit wir unsere Kunden in der Region

optimal bei der Umsetzung ihrer Projekte

unterstützen können.“

www.leithaeusl.at

Infrastruktur-Projekte im Fokus

Am 19. Oktober 2023 findet in der Bauakademie BWZ OÖ der 12. OÖ Geotechniktag statt. Im Mittelpunkt

steht das Thema Infrastruktur-Projekte, das in der Öffentlichkeit des Öfteren „heiß“ diskutiert

wird. Die diesjährige Veranstaltung soll aufzeigen, dass die Geotechnik und der Spezialtiefbau immer

mehr zu einem wesentlichen technischen Bestandteil dieser Projekte werden. Dabei geben die Vorträge

über die österreichischen Projekte einen Überblick von der geplanten U-Bahn im Salzburger

Seeton und im Wiener Untergrund, dem selektiv 2-gleisigen Ausbau einer innerösterreichischen

Bahnstrecke, einer zu verschiebenden und einer auf Seilen aufgehängten Autobahnbrücke bis zu

einem Mikrotunnel für Infrastrukturleitungen. Anmeldungen online unter

www.vöbu.at

Foto: WIRL PHOTO

KEINEN CAT KANN ICH

MIR NICHT LEISTEN.

Keinen Cat in unseren Beton- und Schotterwerken und auf unseren Baustellen? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Wir setzen immer auf Cat Maschinen der allerneuesten Generation. Denn immer wieder ist es faszinierend, Innovation

in Aktion zu erleben. Jeder Cat überzeugt auch noch durch niedrige Gesamtkosten. Für mich heißt es: Etwas anderes

können wir uns nicht leisten.

Ernst Derfeser, Geschäftsführer der Ernst Derfeser GmbH

Vomp, Österreich

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10

SEPTEMBER 2023

BAUBLATT.ÖSTERREICH



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

Arbeiten

gemeinsam

intensiv an einer

erfolgreichen

MAWEV-Show 2024

(von links): Helmut

Sechser (Leitung

Messe, Messe

Congress Graz),

Projektleiter Georg

Thürauer (Messe

Congress Graz),

MAWEV-Präsident

Ing. Otto Singer und

Armin Egger

(Vorstand Messe

Congress Graz).

MAWEV-HEURIGER

Erster Auftritt des neuen MAWEV-Präsidenten

Im Vorfeld der MAWEV-Show 2024 stand der 37. MAWEV-Heurige ganz im Zeichen

der Vorstellung des neu gewählten MAWEV-Präsidenten Ing. Otto Singer.

M

it großem Interesse verfolgten am

7. September die zahlreich

erschienenen Verbandsmitglieder im

Rahmen des diesjährigen MAWEV-

Heurigen den ersten Auftritt des neuen

Obmanns. Aufgrund des plötzlichen

Ablebens von Mag. Ing. Gerhard Egger,

dem zu Beginn mit einer Schweigeminute

gedacht wurde, wählte der MAWEV-Vorstand

Ing. Otto Singer zum neuen

MAWEV-Präsidenten (siehe dazu auch das

Interview auf den Folgeseiten).

Ing. Singer: „Die letzten Jahre waren

durch große Einschnitte geprägt. So wie

die gesamte Wirtschaft ist auch die

Baumaschinenbranche von den Auswirkungen

der Pandemie und des zurzeit

stattfindenden Krieges betroffen. Damit

der MAWEV angesichts solcher Herausforderungen

seine Mitglieder auch in

Zukunft bestmöglich unterstützen kann,

sind neue Partner und Allianzen notwendig.

Auf Basis meiner 45-jährigen Erfahrung

in der heimischen Baumaschinenbranche

führe ich in diesem Sinne bereits

intensive Gespräche. Ein weiteres großes

Thema ist natürlich die MAWEV-Show

2024, mit der wir die Geräte unserer

Mitglieder optimal einem interessierten

Publikum präsentieren möchten und die

vor allem erfolgreich und unfallfrei über

die Bühne gehen soll. Wir haben mit der

Messe Graz absolute Profis an unserer

Seite und haben im Vorfeld dieser

Veranstaltung weitere Details

besprochen. Ich freue mich mitteilen zu

können, dass sich die Organisation der

MAWEV-Show auf einem guten Weg

befindet!“

Auch in diesem Jahr bedankte sich der

Verband bei Unternehmen mit runden

Jubiläen für ihre langjährige Treue. In

diesem Sinne wurden Ehrenurkunden an

die Firmen Winkelbauer (30 Jahre), Kaeser

(40 Jahre) und Kuhn (45 Jahre) übergeben.

Auch der diesjährige MAWEV-Heurige, der

erneut im Lokal „Thomas im Johanneshof“

in Tattendorf über die Bühne ging, erwies

sich einmal mehr als wichtige Netzwerk-

Veranstaltung für die Branche.

www.mawev.at

Übergabe der Ehrenurkunden für die langjährige

MAWEV-Mitgliedschaft (von links):

Andreas Haider (40 Jahre; Kaeser Kompressoren

GmbH), Mag. Stefan Kuhn (45 Jahre;

Kuhn Baumaschinen GmbH), MAWEV-Präsident

Ing. Otto Singer und Michael Winkelbauer

(30 Jahre; Winkelbauer GmbH). Bild rechts:

Auch MAWEV Generalsekretär Dr. Siegfried

12 SEPTEMBER 2023

Sedlacek wurde anlässlich des 20-jährigen

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Dienstjubiläums gewürdigt.

13



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

MAWEV

Neuer MAWEV-Präsident Ing. Otto Singer:

„Mit neuen Allianzen den Verband stärken“

Nach dem plötzlichen Ableben von Mag. Ing. Gerhard Egger Ende Juli wurde

Ing. Otto Singer vom Vorstand des „MAWEV Österreichischer Baumaschinenverband“

als neuer Präsident gewählt. Ing. Singer war jahrzehntelang in führenden Funktionen

in der heimischen Baumaschinenbranche tätig und hat sich Anfang 2022 in den

Ruhestand verabschiedet. Wir sprachen mit ihm über seine Pläne für den

Verband und die MAWEV-Show 2024.

Ing. Otto Singer

im Gespräch mit

Baublatt.Österreich

Herausgeber

Karl Englert.

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

Herr Ing. Singer, im Juli verloren die

Baumaschinenbranche, der MAWEV

und auch Sie persönlich durch das

plötzliche Ableben von Mag. Ing.

Gerhard Egger einen geschätzten

Kollegen und Freund. Wie kam es zu

Ihrer Bestellung als MAWEV-Präsident?

Singer: Mit Gerhard Egger war ich über 20

Jahre nicht nur durch die kollegiale

Zusammenarbeit bei der Firma Liebherr

verbunden. Wir waren auch privat sehr

gut befreundet und haben uns bei gemeinsamen

sportlichen Aktivitäten getroffen.

Als MAWEV-Präsident hat er sich die

letzten zehn Jahre sehr für die Anliegen

der Baumaschinenbranche eingesetzt.

Bereits seit längerer Zeit hat er mich

ersucht, darüber nachzudenken, ob ich

nicht seine Nachfolge antreten möchte.

Sein persönlicher Wunsch war es, dass ich

diese Funktion nach der MAWEV-Show

2024 übernehme. Aufgrund der Verschlechterung

des Gesundheitszustandes

von Gerhard Egger ging leider alles sehr

rasch und ich musste meine Entscheidung

kurzfristig treffen. Unter Einhaltung aller

Statuten und rechtlichen Rahmenbedingungen

wurde ich dann vom Vorstand des

MAWEV zum neuen Präsidenten gewählt.

Ich trete damit auch in die Fußstapfen von

Erwin Pendl, der vor 45 Jahren als

kaufmännischer Direktor bei der Firma

Schlamadinger mein erster Chef war. Auch

Ferdinand Beringer, sein Nachfolger als

MAWEV-Präsident, war ein sehr geschätzter

Kollege von mir. Unterm Strich habe

Ing. Otto Singer ist neuer Präsident des „MAWEV Österreichischer

Baumaschinenverband“. Er war zuletzt 20 Jahre als

Geschäftsführer des Liebherr-Werks Bischofshofen sowie der neu

gegründeten Liebherr Österreich Vertriebs- und Service GmbH

tätig. Als neuer MAWEV-Präsident tritt er die Nachfolge von

Mag. Ing. Gerhard Egger an und will mit neuen Allianzen die

Einflussmöglichkeiten des MAWEV stärken.

ich zu den letzten MAWEV-Präsidenten

eine sehr gute Beziehung gehabt und es ist

mir daher eine große Ehre, diese Funktion

im Anschluss an meine berufliche Laufbahn

ausüben zu können.

Wie sehen Sie die Zukunft des

MAWEV als Lobbying-Organisation

der Baumaschinenbranche?

Singer: Grundsätzlich braucht der

MAWEV Verbündete, denn es geht darum,

die Probleme unserer Branche gegenüber

der Politik mit ausreichendem Nachdruck

zu vertreten. Je größer so eine Interessensgemeinschaft

ist, umso besser gelingt

dieses Vorhaben. Ich denke hier an

Allianzen mit einem oder mehreren

anderen Interessensverbänden, die sich

gegenseitig unterstützen oder auch

einen Input bringen. In diese

Richtung möchte ich arbeiten

bzw. bin ich bereits aktiv. Unter

diesem Aspekt werden die

nächsten Jahre sicher sehr

spannend werden.

Ein anderer Punkt: Seit

vielen Jahren trage ich den

Ehrentitel Senator der

Österreichischen Wirtschaft,

der mir auf Lebzeiten

verliehen wurde. Ich

bin also Teil eines großen

Netzwerkes und möchte

dieses auch nutzen.

Natürlich haben nicht

alle in dieser Organisation

vertretenen

Mit glieder einen Bezug zur Bauwirtschaft,

aber ein gutes Netzwerk bietet

viele Vorteile, die oft auf den ersten Blick

nicht erkennbar sind. Hier versuche ich

nützliche Verbindungen zu schaffen, die

dem MAWEV in manchen Fragen

weiterhelfen können. Gerade angesichts

der schwierigen Entwicklung, die sich in

der Bauwirtschaft für die nächsten

Monate oder Jahre abzeichnet, müssen

wir als Verband unsere Mitglieder soweit

als möglich unterstützen.

Und nicht zuletzt ist der MAWEV ein

nicht unbedeutender Wirtschaftsfaktor.

Allerdings wurde noch nie ermittelt, wie

viele tausend Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter unsere Mitglieder in

Österreich beschäftigen. Die Zahl der

Arbeitsplätze, die unsere Branche

sichert, ist in den kommenden Gesprächen

mit den politischen Entscheidungsträgern

sicherlich ein

wichtiger Faktor.

14 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Welche Auswirkungen hat

dieser Wechsel an der

Spitze auf die nächste

MAWEV-Show?

Singer: Das große Ziel besteht

weiterhin eindeutig darin,

eine erfolgreiche und

hoffentlich unfallfreie

MAWEV-Show 2024

abzuhalten. Unter diesem

Blickwinkel führen wir

bereits Gespräche mit der

Stadt St. Pölten und der

Messe Graz als Veranstalter,

damit hier alles

bestmöglich abgesichert

ist. Auch arbeiten wir

intensiv daran, die

Abläufe für Aussteller und

Besucher möglichst

reibungsfrei und flüssig zu

gestalten. Kurz gesagt: die

nächste MAWEV-Show soll

noch attraktiver werden.

Wir denken aber auch schon über dieses

Datum hinaus. Mit Blickrichtung auf

den nächsten großen Termin im Jahr

2027 werden wir die MAWEV-Show

2024 sehr kritisch unter den verschiedensten

Gesichtspunkten analysieren.

Wir werden eine repräsentative und

professionelle Umfrage unter den

Ausstellern und Besuchern durchführen,

um den Zufriedenheitsgrad zu

messen. Fragen, denen wir uns selbst

offen und ehrlich stellen müssen, sind

unter anderem: Ist das noch zeitgemäß,

was wir machen? Ist das Interesse der

Besucherinnen und Besucher noch

vorhanden?

Für die Entscheidungsträger in den

Betrieben, vor allem aber auch für die

Maschinisten, die in der Regel bei der

Investition in die nächste Baumaschine

ein gewichtiges Wort mitzureden haben,

muss die MAWEV-Show ein attraktives

Gesamtpaket bieten. Ich sehe mich in

meiner Funktion als Präsident als

jemanden, der vordenkt und diese Ideen

dann mit dem Vorstand erörtert. Es

liegen bereits verschiedene Konzepte

vor, die der Vorstand dann auf Basis der

Erkenntnisse aus 2024 diskutieren wird.

Ganz unter dem Motto: Was wir bis jetzt

noch nicht so gut gemacht haben, das

müssen wir verbessern.

Grundsätzlich ist die zeitliche Nähe der

MAWEV-Show zur bauma in München

natürlich eine Herausforderung. Es ist

kein Geheimnis, dass die Hersteller ihre

neuen Geräte auf der bauma zeigen.

Trotzdem bietet die MAWEV-Show eine

wichtige Plattform, um mit den heimischen

Betrieben den direkten persönlichen

Kontakt zu pflegen. Nach wie vor

legen wir großen Wert darauf, dass der

Demo-Charakter von den Ausstellern

nach Möglichkeit aufgegriffen und

umgesetzt wird. Schließlich beruht die

Faszination der Baumaschine darin, sie

im Einsatz zu sehen.

Wir danken für das Gespräch!

Nr. 0124850

11

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PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

SCHWEIZ

Vorarbeiten für die zweite Röhre

im Gotthard-Straßentunnel

Nach mehr als vierzig Jahren unter Verkehr muss der 17 km lange einröhrige

Gotthard-Straßentunnel durch die Schweizer Alpen erneuert werden. Um eine

Betriebsunterbrechung während der Instandsetzung zu vermeiden, wird dafür eine

zweite parallel verlaufende Tunnelröhre errichtet und nach deren Inbetriebnahme

die bestehende Röhre saniert.

Autor: Curt M. Mayer

1 + 2 Zur Störzone im Süden ist

seit Sommer 2022 ein 5 km langer

Zugangs stollen mit 7,4 m Durchmesser

aufgefahren worden. Die

dafür eingesetzte TBM hat Mitte

August ihr Ziel erreicht. Zur Sicherstellung

der Logistik wurde auch

eine Überfahrbrücke eingesetzt.

3 Das Gesamtsystem des 17 km

langen Gotthard-Straßentunnels

durch die Schweizer Alpen wird

durch eine zweite Röhre ausgebaut.

Diese verläuft im

Regelabstand von 70 m zur

bestehenden Röhre, die erneuert

wird, und weist sieben neue

Betriebs- und Lüftungszentralen

sowie 67 neue Querverbindungen

zum bestehenden Tunnel auf.

2

1

3

F

ür den Neubau der zweiten Röhre des

Gotthard-Straßentunnels (2TG) laufen

intensive Vorarbeiten, wobei als wichtiges

Zwischenziel die beiden Zugangsstollen zu

den Störzonen von Norden und Süden her

vorgängig aufgefahren worden sind. Das

ist eine der Voraussetzungen für die

Hauptvortriebe durch zwei Tunnelbohrmaschinen,

die von Göschenen im Norden

und von Airolo im Süden aus Anfang 2025

starten werden. Die neue Röhre Nord soll

gemäß aktueller Planung Mitte 2030 in

Betrieb genommen werden können.

Unmittelbar anschließend folgt die

Instandsetzung der Röhre Süd in zweijähriger

Arbeit.

Auf dem Weg zum Gesamt-

System Gotthard-Straßentunnel

Für den seit 1980 in Betrieb stehenden

16,9 km langen Gotthard-Straßentunnel

wurde nach langer politischer Diskussion

die Variante des Neubaus einer zweiten

Röhre und der anschließenden Erneuerung

des bestehenden Tunnels gewählt.

Nach der im Jahre 2032 erwarteten Fertigstellung

sollen gemäß dem von den

Schweizer Stimmbürgern geäußertem

Willen die beiden Röhren einspurig mit

Pannenstreifen betrieben werden. Für

diese Jahrhundert-Bauaufgabe sind die

Gesamtinvestitionen nach Angaben der

Bauherrschaft Bundesamt für Straßen

(Astra) auf rund 2 Mrd. Euro veranschlagt.

Bei dem dazu ausgearbeiteten Maßnahmenkonzept

für das neue Gesamtsystem

Gotthard-Straßentunnel (GTG) werden die

Standards der neuen zweiten Röhre (2TG)

übernommen. Sie werden künftig aus

folgenden Elementen bestehen: Zwei

Tunnelröhren (Neubau 2TG und Instandsetzung

1TG) sowie einem dazwischenliegenden

Sicherheitsstollen (neu Serviceund

Infrastrukturstollen SISto). Dabei

verläuft die Linienführung des neuen

Haupttunnels 2TG mit einem Regelabstand

von 40 m östlich des SISto und von

rund 70 m parallel zur 1TG. Hinzu

kommen sieben neue Betriebs- und

Lüftungszentralen und 67 neue Querverbindungen

zum bestehenden SISto sowie

die bisherigen, neu gemeinsam genutzten

Lüftungsschächte, ferner die erweiterten

Werkhöfe Airolo und Göschenen, die auf

der Basis des Betriebskonzeptes neu

geplant und gebaut werden müssen.

Durch eine Bündelung der Infrastrukturen

wird in der 2TG die mit 18 km

längste verkabelte Höchstspannungsleitung

der Schweiz realisiert. Das stellt in

Kombination mit einem Straßentunnel

auch in Europa ein Novum dar. Dieses

Pooling von drei Kabeln mit einem

Durchmesser von je 150 mm und mit einer

Spannung von 220 kV erfolgt in einem

speziellen Werkleitungskanal unter der

Fahrbahn.

Geologie mit vier Gesteinsschichten

und zwei Störzonen

Die 2TG quert von Norden nach Süden

zuerst den südlichen Teil des Aar-Massivs

(Aare-Granit, südliche Gneiszone), dann die

Urseren-Zone (Mesozoikum mit Jura, Trias,

Permokarbon) und dann noch das Gotthard-Massiv

(nördliche Paragneis-Zone,

Gamsboden-Granitgneis). Die anzutreffenden

Gesteine sind Aare-Granit, Gneis,

Kalkschiefer, Tonschiefer, Serizitschiefer,

Zweiglimmergneis und Granitgneis.

Das Gebirge der beiden größten

Störzonen entlang der Tunnelachse – der

Mesozoikum-Abschnitt im Norden und die

Guspis-Zone im Süden – ist weitgehend

entfestigt und wasserführend. Das

erzeugt, in Kombination mit der erheblichen

Gebirgsüberlagerung, erhöhten

Druck und lokal geringe Standfestigkeit.

Wie es im Geologenbericht heißt, wäre es

technisch sehr schwierig und enorm

Fotos: Astra, Marti, Implenia, Frutiger, Kibag, C. Mayer

Es hat sich in der Branche schon längst herumgesprochen:

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16 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 17



PROJEKTE + PLANUNG

Platz für Neues

schaffen

Als Kernstück der zweiten

Röhre werden die Baulose Nord in

Göschenen und in Airolo im Süden mit je einer

Tunnelbohrmaschine von 12,3 m Durchmesser aufgefahren.

Im Norden wird der 7,3 km lange Vortrieb

ab 2025 aus einer 160 m langen

Startkaverne erfolgen.

Querschnitt der neuen Röhre, die

mit Schild-Tunnelbohrmaschinen

vorgetrieben und einspurig mit

Pannenstreifen befahren wird.

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Für den Aufbau der Tunnelbohrmaschine wird auf der Nordseite eine Baugrube zwischen der

ersten Gotthard-Röhre und dem Tunnel der Umfahrungsstraße nach Andermatt erstellt. Die

TBM wird im Voreinschnitt montiert und in die 320 m lange Startröhre geschoben.

zeitaufwändig, wenn nicht gar unmöglich,

die beiden Störzonen mit den TBM zu

durchörtern. Deshalb ist der Weg je eines

Zugangsstollens im Norden und Süden

gewählt worden, um die 2TG im Bereich

der beiden Störzonen vorgängig auszubrechen

und zu sichern.

Aktuell laufende Baumaßnahmen

Die ersten baulichen Meilensteine zur

Vollendung der alten Projektidee einer

zweiten Röhre Gotthard-Straßentunnel

werden aus der Perspektive Planung und

Fachbauleitung Tunnel der Ingenieur-

Gemeinschaft Nuovo Gottardo dargelegt.

Die neue Tunnelröhre wird größtenteils

maschinell mittels zweier Schild-Tunnelbohrmaschinen

(TBM-S) von 12,3 m

Bohrdurchmesser ab dem Nord- bzw.

Südportal ausgebrochen und mit Tübbingen

gesichert. Die Startstrecken im

Portalbereich werden mit maschinenunterstütztem

Vortrieb (MUL oder MUF)

und anschließend im Sprengverfahren

(SPV) ausgebrochen, bevor die TBM-S ab

2025 den Vortrieb aufnehmen. Auch der

Ausbruch der bergmännischen Lüftungszentralen

und der Tunnel-Nebenbauwerke,

wie Querverbindungen, Ausstellbuchten,

Überfirstungen für die Lüftungsventilatoren,

Nischen etc., erfolgt durch

SPV im rückwärtigen Bereich.

Für das Auffahren der Stollen und

der Hauptröhre auf einer Gesamtlänge

von 26 km kommen vier TBM von Herrenknecht

zum Einsatz: Zwei kleinere mit

Namen Carla und Delia im Durchmesser

von 7 bzw. 7,4 m für die beiden Zugangsstollen

sowie die beiden großen TBM für

den Haupttunnel. Dazu gestaltet sich im

Baulos Nord der Aufbau der TBM besonders

aufwändig: Der Voreinschnitt besteht

hier aus einer senkrechten Baugrube

zwischen der ersten Gotthard-Röhre und

dem Tunnel der Umfahrungsstraße nach

Andermatt, die auf das Niveau der 2TG

reicht. Die TBM wird im Voreinschnitt

montiert und in die 320 m lange Startröhre

geschoben, die vorab im Gegenvortrieb

von Süden nach Norden gesprengt

worden ist. Auf der Südseite wird ein

Voreinschnitt für die TBM-Montage

ausgeführt.

Zwei Zugangsstollen

zu den Störzonen

Um die beiden bekannten druckhaften

Störzonen Mesozoikum auf der Nordseite

und Guspis im Süden unabhängig und

vorgängig von den TBM-Hauptvortrieben

zu erreichen, sind zwei Zugangsstollen von

Göschenen und Airolo aus mit Längen von

4,1 bzw. 5 km aufgefahren worden. Die

baulogistischen und terminlichen Vorteile

dieser Vorgehensweise liegen gemäß

Projektbericht auf der Hand: Bevor die

TBM die bautechnisch sehr anspruchsvollen

Störzonen vom Nord- bzw. Südportal

entfernt erreichen werden, sind deren

Ausbruch und die Sicherung bereits

ausgeführt. Dies erfolgt in der nördlichen

Störzone als maschinenunterstützter

Sondervortrieb mit nachgiebigem Ausbau

im Vollausbruch auf einer Länge von 329

m und mit einer Ausbruchfläche von

180 m 2 . Nach Ankunft der TBM bei den

Störzonen werden diese bis ans Ende der

gesicherten Bereiche verschoben werden

und anschließend die zweite Vortriebsstrecke

bis zum Durchschlagspunkt in

etwa in der Tunnelmitte in Angriff

nehmen. Zuvor werden die beiden Bohrköpfe

revidiert.

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18 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Für die Produktion der im

Nordlos benötigten Betonmenge

von rund 400.000 m 3

wird in einer Kaverne ein

untertägiges Betonwerk

erstellt.

Zum vorgängigen

Ausbruch einer Störzone

im Mesozoikum, 4 km im

Berginnern, ist vom Nordportal

her ein Zugangsstollen

mit 7 m Durchmesser mit

einer Tunnelbohrmaschine

aufgefahren worden.

Hauptbauaufgaben im Los Nord

Mit dem Ausbruch des Zugangsstollens

konnten auch wichtige Erkenntnisse für

die weiteren anstehenden Tunnelarbeiten

gewonnen werden. Dies wird wichtig für

die Schild-TBM des Hauptvortriebs mit

Tübbingausbau, die ab Februar 2025 den

nördlichen Teil der 2TG ausbrechen wird.

Die Bauzeit für den 7,9 km langen

Tunnelabschnitt bis zur Losgrenze in der

Tunnelmitte durch die Arge secondo tubo

Gottardo Los 241 ist bis 2029 angesetzt.

Ausgeführt werden müssen gemäß

Ausschreibung des Astra die zweite

Tunnelröhre Nord, der Störzonenvortrieb

Nord, ein Voreinschnitt und die TBM-

Startstrecke, die Querverbindungen sowie

die Lüftungszentralen und die Ausstellbuchten.

Im Einzelnen sind für das Los Nord 241

folgende Hauptarbeiten auszuführen:

Kernstück der Arbeiten ist der Vortrieb

der Hauptröhre 1TG durch eine Tunnelbohrmaschine

von 12,3 m Durchmesser

mit Tübbingausbau. Dieser schließt an

eine 160 m lange, konventionell ausgebrochene

Startstrecke an. Weiter erfolgen der

Voreinschnitt der 2TG im Aushubvolumen

von 24.000 m 3 ; die Lockergesteinsstrecke

für den Haupttunnel mit einer Ausbruchfläche

von 180 m 2 und einer Länge

von 86 m sowie die Sprengvortriebsstrecke

der Startröhre für die TBM mit 140 m 2

Ausbruchfläche und 421 m Länge. Hinzu

kommt der Ausbruch einer 40.000 m 3

großen Kaverne für die Einrichtung der

unterirdischen Betonmischzentrale und

der Fertigteilwerke für die Herstellung der

Tübbinge und der Elemente des Werkleitungskanals.

Rekordvortrieb im

Zugangsstollen Nord

Der 4 km lange Zugangsstollen zur

Störzone Nord verläuft parallel zur

künftigen zweiten Tunnelröhre. Der

Vortrieb ist im harten Aaremassiv mit

einer Gripper TBM mit Durchmesser

7,03 m aufgefahren worden. Für die

spätere Logistik waren sprengtechnisch

eine 150 m lange Kaverne und mehrere

Zugangsstollen mit einer Gesamtlänge von

750 m auszubrechen. Im Portalbereich

musste mit zwei Vortrieben Lockergestein

mittels Rohrschirmen auf einer Länge von

100 m durchörtert werden.

Die TBM Carla trieb mit ihrem

Schneidrad seit August 2022 den Zugangsstollen

zur Störzone Mesozoikum ins

Gotthardmassiv vor. Als wichtiger

Meilenstein ist sie 3.950 m tief im Berg am

23. April 2023 an ihrem Ziel angekommen

und hat dabei rund 370.000 t Gestein

ausgebrochen. Wie die von Implenia

geführte Arge secondo tubo Gottardo Los

243 (Implenia 40%, webuild & CSC SA

40%, Frutiger AG 20%) mitteilt, hat dafür

ein Team von etwa 120 Personen rund um

die Uhr gearbeitet, in drei Schichten und

unfallfrei.

Die mit ihren Nachläufern mehr als

200 m lange TBM kam je nach

Be schaffenheit des Gesteins mal langsam,

mal wesentlich schneller als geplant

voran. Im Schnitt legte Carla rund 16 m

pro Tag zurück. Ihre Rekordleistung liegt

bei 45,4 m pro Tag, was in eher weichen

Gneis-Zonen gelang.

Hauptbaulos Süd von 7,8 km Länge

Die wichtigste Baumaßnahme im Los 341

Haupttunnel Süd in Airolo umfasst den

Vortrieb der 2TG vom Südportal mit TBM

im Schild mit Außendurchmesser 12,26 m

und einer Länge von 7,8 km. Hinzu

kommen die Baustelleneinrichtungen, die

Feldfabrik für die Tübbinge und den

Werkleitungskanal sowie die Betonanlage

übertage. Weiter die Ausführung des

Voreinschnitts Airolo im Aushubvolumen

von 40.000 m 3 , der Ausbruch und die

Sicherung der Lockergesteinsstrecke Süd

mit 150-175 m 2 Ausbruchfläche und 20 m

Länge, die Sprengvortriebsstrecke

Haupttunnel Süd mit 140 m 2 Ausbruchfläche

und 67 m Länge. Die Störzone Süd

wird als maschinenunterstützter Vortrieb

im Fels mit nachgiebigem Ausbau im

Vollausbruch mit 180 m 2 Ausbruchfläche

und 290 m Länge ausgeführt. Hinzu

kommen weiter die sprengtechnisch

aufzufahrenden Querverbindungen und

Unterstationen mit 15-60 m 2 Ausbruchfläche,

1.100 m Gesamtlänge und einem

Ausbruchvolumen von 27.000 m 3 . Zudem

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Die Situation auf

der Südseite des

Gotthards in

Airolo mit der

Lüftungszentrale

des seit 1980 in

Betrieb stehenden

Tunnels und den

Vorarbeiten an der

Startbaugrube für

die Tunnelbohrmaschine

mit

12,3 m Durchmesser.

sind drei Zentralen Untertage mit

Querschnittflächen von 170 bis 350 m 2

und einem totalen Ausbruchvolumen von

112.500 m 3 zu erstellen.

KAUF &

MIETE

Vortriebserfahrungen im

Zugangsstollen Süd

Am Vorlos 343 Zugangsstollen Gotthard

Süd hat sich seit Sommer 2022 die TBM

Delia mit Durchmesser 7,42 m in nördlicher

Richtung zu der geologischen

Störzone vorgearbeitet. Diese befindet sich

rund 5 km vom Portal Süd entfernt im

Berg und wird im Anschluss durchörtert

und gesichert. So kann die TBM des

Hauptloses die Zone ohne Komplikationen

durchqueren. Nach Fertigstellung und

Inbetriebnahme des Straßentunnels wird

der Zugangsstollen als Lüftungs- und

Drainagestollen genutzt werden. Wechselhafte

und herausfordernde geologische

Bedingungen prägten die Arbeit Arge Los

343 der Marti Tunnel AG. Schlechter Fels

und dadurch eine instabile Ortsbrust

haben die Lenkung der TBM bisweilen

erschwert. Da verschiedene Arbeitsschritte

gleichzeitig im Gang standen, war eine

komplexe Planung erforderlich. Neben

dem laufenden TBM-Vortrieb und der

Sohlbeton-Baustelle waren auch die

Logistiknischen im Sprengvortrieb zu

erstellen.

Logistik und Bewirtschaftung

des Ausbruchmaterials

Bevor in der zweiten Röhre des Gotthard-

Straßentunnels ab 2025 von Norden und

Süden her mit dem Hauptvortrieb durch

zwei TBM begonnen werden kann, müssen

20 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 21



PROJEKTE + PLANUNG

die Weichen für die Bewirtschaftung des

auf gesamthaft 7,4 Mio. t veranschlagten

Ausbruchmaterials und der umfangreichen

Betonproduktion gestellt werden. Da

vom gesamten Tunnelausbruch 97%

wiederverwendet werden können, stellt

dessen Bewältigung eine anspruchsvolle

logistische Aufgabe dar. Die Materialaufbereitung

und Zwischenlagerung findet

aus Platzgründen hauptsächlich auf der

Südseite des Gotthards statt. Daher wird

der im Norden anfallende und für die

Wiederverwendung geeignete Ausbruch

durch den Bahntunnel von Göschenen

nach Airolo transportiert. Dieser komplexe

Materialzyklus erfordert auf beiden

Portalseiten umfangreiche Anlagen für

den Verlad, Transport und Ablad des

Materials mit Förderbändern, Bahnwaggons

und Lastwagen. Darüber hinaus

gehören auch die Herstellung von

Gesteinskörnung und die Betonaufbereitung

dazu, ferner der Betrieb von Zwischen-

und Endlager für das Ausbruchmaterial.

Das Management sowie die Logistik des

Materials in Göschenen und Airolo ist im

Baulos 111 zusammengefasst. Der größte

Teil des Gesamtausbruchs von 7,4 Mio. t

wird in anderen Projekten eingesetzt,

sowohl auf der Nord- als auch auf der

Südseite des Gotthards: 1,8 Mio. t werden

als neues Baumaterial für die 2TG

verwendet und 0,3 Mio. t für die Sanierung

der ersten Röhre. Mit rund 1,9 Mio. t

erfolgt die Neugestaltung des Anschlusses

Airolo mit einer Überdeckung der Autobahn.

Weitere 3,5 Mio. t Material werden

für die Seeschüttung im Delta des Flusses

Reuss im Vierwaldstättersee nach Flüelen

abtransportiert. Lediglich 0,3 Mio. t des

restlichen Ausbruchmaterials muss in

Endlagern deponiert werden.

Mit dem Anfahren der beiden TBM in

der Hauptröhre wird die Materialbewirtschaftung

in Vollbetrieb übergehen. Nach

Angaben des Bundesamts Astra wird das

Ausbruchmaterial noch im Tunnel

kategorisiert. Überschüssiges Material

Typ A und B wird für die Schüttung neuer

Flachwasserzonen im Urnersee und für

die Aufwertung in Airolo eingesetzt. Feines

Material, das nicht weiterverwendet

werden kann, wird deponiert. Das A-Material

der TBM Süd gelangt über Förderbänder

zur 3 km entfernten Aufbereitungsstelle,

wo bis zu 1 Mio. t Material zwischengelagert

werden können. Hier wird

es als Gesteinskörnung für Beton (GFB)

aufbereitet und gelagert, bis es für die

Betonmischanlage abgerufen wird. Auch

das B-Material gelangt dort in eine

Zwischendeponie und kann für spätere

Schüttungen verwendet werden.

Unterirdisches Betonwerk

auf der Nordseite

Im Baulos Nord wird für den Vortrieb von

7,3 km in einer 150 m langen, im Sprengverfahren

ausgebrochenen Kaverne eine

große untertägige Betonanlage installiert.

Der Tunnelausbau sowie die Fertigung der

Betontübbinge und der Elemente der

Werkleitungskanäle der 2TG benötigen die

riesige Menge von 400.000 m 3 Beton. Für

die Installation der Betonanlage sind auf

der Tunnel-Nordseite in einem Vorlos von

Göschenen aus ein Zugangsstollen und

eine riesige Kaverne von 150 m Länge im

Ausmaß von 40.000 m 3 ausgebrochen

worden. Zusätzlich wird für die Tübbingund

Elementproduktion eine frühere

unterirdische Munitionskaverne benutzt.

Eine der Kriterien an die Betonanlage

für die Anforderungen der 2TG ist, dass

das Betonwerk während maximal drei

Tagen autonom in Betrieb stehen kann,

ohne die Zufuhr von Zuschlagstoffen.

Daher sind für das von der Kibag Betriebstechnik

zusammen mit dem Anlagenpartner

Simem projektierte Werk viel Platz für

die umfangreichen Kies- und Zementsilos

vorgesehen worden. Nachdem im September

mit der Anlageninstallation begonnen

wurde, wird ab dem Frühjahr 2024 das

Betonwerk im Durchlaufbetrieb an 7

Tagen während 24 Stunden betrieben.

30% höhere Kraftstoffeffizienz

im Vergleich zum Vorgängermodell

MATERIALMENGEN ZWEITE GOTTHARD-RÖHRE

Gesamtmenge Ausbruchmaterial:

7,4 Mio. t

davon als Baumaterial geeignet

1,8 Mio. t

Bahntransport für Seeschüttung Flüelen

3,5 Mio. t

Geländegestaltung über Autobahn Airolo

1,9 Mio. t

Aufbereitung Gesteinskörnung für Beton (GFB) 1,4 Mio. t

Deponie von Schlamm aus Materialaufbereitung: 0,3 Mio. t

Aufbereitung von GFB für Sanierung 1. Röhre 260.000 t

Betonkubatur total 400.000 m 3

PROJEKTIERUNG & BAUAUSFÜHRUNG

Die Bewältigung

des Ausbruchmaterials

im

Gesamtvolumen

von 7,4 Mio. t stellt

eine gewaltige

logistische Aufgabe

dar. Dafür werden

umfangreiche

Bandförderanlagen,

Bahnwaggons

und Lastwagen

auf beiden

Portalseiten

eingesetzt.

Bauherr, Projekt- und Oberbauleitung:

Bundesamt für Straßen Astra, Filiale Bellinzona

Planung und Bauleitung

Planung und Fachbauleitung Tunnel: IG Nuovo Gottardo, c/o Lombardi

SA; B+S AG; ILF Beratende Ingenieure AG; Emch+Berger AG

Bauausführung

Los 111 Materialbewirtschaftung und -logistik Nord + Süd: Consorzio

Sasso Gottardo, c/o Otto Scerri SA; Marti Technik AG; Simatec Maschinenbau

AG; Mancini & Marti SA; Arnold & Co. AG

Los 241 Haupttunnel Nord: ARGE secondo tubo, c/o Implenia Schweiz

AG + Frutiger AG, Thun

Los 243 Zugangsstollen und Logistikausbrüche Nord: ARGE secondo

tubo, c/o Implenia Schweiz AG; webuild S.p.A.; CSC Costruzioni SA;

Frutiger AG

Lotto 341 Galleria principale Sud + Lotto 343 Cunicolo di accesso

Sud: Consorzio Marti Tunnel AG; Mancini & Marti SA; Ennio Ferrari SA

Komatsu WA475-10

Mit einer Motorleistung von 217 kW / 295 PS und dem

leistungsverzweigten Komatsu-Getriebe (K-HMT), das

extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch mit massiver

Produktivitätssteigerung kombiniert, wird der WA475-10

zum marktführenden Top-Performer. Seine einzigartige,

unabhängige Steuerung von Antriebsstrang und Arbeitsausrüstung

ermöglicht schnellste Ladespiele bei

einfachster Bedienung.

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PROJEKTE + PLANUNG

ÖBB-INFRASTRUKTUR

Semmering-Basistunnel in

der Steiermark fertig gegraben

In Mürzzuschlag konnte am 8. September wieder ein großer Meilenstein beim Bau des

Semmering-Basistunnels gefeiert werden. Sieben Jahre nach dem Baubeginn im Abschnitt

Grautschenhof ist der Durchschlag von Grautschenhof zum westlichen Tunnelportal in

Mürzzuschlag gelungen und der letzte Vortrieb in der Steiermark wurde abgeschlossen.

D

amit rückt die Fertigstellung der

Vortriebe beim Bau des Semmering-

Basistunnels weiter näher. Die restlichen

750 m im Abschnitt Gloggnitz/NÖ werden

aufgrund der schwierigen Geologie

allerdings noch in etwa zwei Jahre dauern.

Mehr als 26 km der insgesamt 27,3 km des

zweiröhrigen Tunnels sind bereits

gegraben.

Der Tunnel wurde von insgesamt 14

Vortrieben aus gleichzeitig gebaut. Zehn

der 14 Vortriebe (vier im Fröschnitzgra-

Von links: ÖBB CEO Andreas Matthä, LH-Stv. NÖ Udo Landbauer, VPNÖ Klubobmann

Jochen Danninger, BM Leonore Gewessler, EU-Kommissar Johannes Hahn, LH Stmk.

Christopher Drexler und LH-Stv. Stmk. Anton Lang.

ben, vier in Grautschenhof und zwei in

Göstritz) sind bereits abgeschlossen. Parallel

läuft seit 2020 schon die Herstellung

der Betoninnenschale auf Hochtouren –

fast 25 km von insgesamt 55 km sind

bereits geschafft. Nach Fertigstellung der

Innenschale erfolgt als letzter Schritt noch

die bahntechnische Tunnelausrüstung

(Gleise, Leitungen, technische Anlagen).

Im Jahr 2030 werden dann die ersten

Züge mit 230 km/h durch den Tunnel

fahren und eine weitere deutliche Verbesserung

der Bahnverbindungen auf der

Nord-Süd-Achse für die Reisenden und

den Güterverkehr ermöglichen.

Im Rahmen des Festakts betonte

ÖBB-CEO Andreas Matthä: „Bahnfahren

erlebt in Österreich und ganz Europa eine

Renaissance. Mit dem Ausbau der Südstrecke

bauen wir an einer leistungsfähigen,

sicheren und vor allem hochverfügbaren

Infrastruktur, um noch mehr Menschen

und Güter zuverlässig transportieren

zu können. Mit dem Semmering-Basistunnel

werden auch Niederösterreich und

Steiermark weiter zusammenrücken – und

dank der Koralmbahn auch Kärnten. So

entstehen neue Lebens- und Wirtschaftsräume

für 3,5 Mio. Menschen, denen so ein

leichter Umstieg auf die umweltfreundliche

Bahn ermöglicht wird. Wir bauen hier

aber auch ein Stück Europa. Der neue

Semmering-Basistunnel ist eine Schlüsselstelle

des Baltisch Adriatischen Korridors

und damit einer der wichtigsten Eisenbahnverbindungen

Europas und von

enormer Bedeutung für Österreich.“

Klimaschutzministerin Leonore

Gewessler erklärte: „Vor über 150 Jahren

wurde hier auf der Semmeringstrecke mit

einer meisterhaften technischen Leistung

Bahngeschichte geschrieben. Diese

Gebirgsstrecke hat vorgezeigt, welches

Potenzial in der damals noch recht neuen

Bahn liegt. Der Semmering-Basistunnel

24 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: ÖBB, Ebner

ist nun unser Beitrag – mit beeindruckender

Ingenieurskunst sorgen die Tunnelbauerinnen

und Tunnelbauer dafür, dass

diese Strecke auch für die nächsten 150

Jahre Vorzeigbeispiel ist. Für schnelle

Züge, innovative Baukunst und mutigen

Klimaschutz.“

EU-Kommissar Johannes Hahn

verwies auf die Bedeutung der Mobilitätswende:

„Mit dem Europäischen Green

Deal wollen wir den Übergang zu einer

modernen, ressourceneffizienten und

wettbewerbsfähigen Wirtschaft schaffen.

Um das zu verwirklichen, benötigt es

zukunftsweisende Projekte,

wie den Semmering-Tunnel.

Damit leisten Österreich und

die Österreichische Bahn

einen wichtigen Beitrag für

die Mobilitätswende. Wir

können Schrittmacher sein

für den europäischen Verkehr

der Zukunft, der nicht nur

Reisende und die Fracht

schneller ans Ziel bringt,

sondern auch Europas Reise

in ein klimaneutrales

Zeitalter beschleunigt.“

An mehr als 100 großen

und kleinen Projekten

arbeitet die ÖBB-Infrastruktur

AG derzeit entlang der

Südstrecke, einem Teil des

Baltisch-Adriatischen

Korridors. 200 km Bahnlinie

werden modernisiert, 170 km

Durchschlag von Grautschenhof

zum westlichen Tunnelportal

in Mürzzuschlag.

Das Video zeigt den

Vortrieb durch die

letzten Zentimeter

neu gebaut. 80 km neue Tunnel und 150

neue Brücken errichtet. Über 5.000

Menschen arbeiten daran. Nach Fertigstellung

der Projekte eilen die Züge in

2 Stunden 40 Minuten von Wien nach

Klagenfurt, von Graz nach Klagenfurt in

45 Minuten. Sie passieren, auf insgesamt

470 km, viele neue Bahnhöfe und durchqueren

mit hohen Geschwindigkeiten zwei

Berge – den Semmering und die Koralpe.

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Das Projekt Südstrecke umfasst: den

Nordbahn-Ausbau, den Ausbau Wien-

Bratislava, den neuen Wiener Hauptbahnhof,

das Güterzentrum Wien Süd, den

Ausbau der Pottendorfer Linie, den Bau

des Semmering-Basistunnels, acht

modernisierte Bahnhöfe auf dem Weg von

Bruck nach Graz, den modernisierten

Grazer Hauptbahnhof und 130 km

neue Koralmbahn. Gemeinsam schaffen

sie die Voraussetzungen für einen

zukunftsorientierten Personen- und

Güterverkehr.

https://infrastruktur.oebb.at/de



PROJEKTE + PLANUNG

LEYRER + GRAF

Modernisierung der Wiener Westausfahrt:

herausfordernde Baustelle auf engstem Raum

Die Firma Leyrer + Graf hat als Generalunternehmer die Verantwortung für eine

umfassende Sanierung der Wiener Westausfahrt übernommen und Anfang April

mit den Bauarbeiten begonnen.

D

ie 1957 fertiggestellte Wiener Westausfahrt,

die täglich von tausenden

Fahrzeugen befahren wird, sah sich in den

letzten Jahren mit wachsenden Engpässen

und Abnützungserscheinungen konfrontiert.

Deshalb werden nun – 40 Jahre nach

der letzten großen Instandsetzung – die

Tragwerke der Westausfahrt, die sogenannten

Nikolaibrücken zwischen der

Hütteldorfer Brücke und der Stützmauer

Grünauerbach, umfassend saniert. Das

Ziel des Sanierungsprojekts ist es, mit

Mit bis zu 26.000

Fahrzeugen pro Tag

ist die Wiener Westausfahrt

eine der

Hauptverkehrsadern

im Westen

von Wien. Die letzte

große Teilinstandsetzung

liegt bereits

vier Jahrzehnte

zurück.

modernsten technischen Maßnahmen, eine

sichere Nutzung der Brückenkonstruktion

für die kommenden 20 Jahre zu gewährleisten.

Hierbei stehen die technische

Leistungsfähigkeit und die Gewährleistung

der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer

im Mittelpunkt.

Ein Projekt an einer so wichtigen

Verbindungsachse ist zweifellos eine

logistische und ingenieurtechnische

Herausforderung. Jeder Schritt im

Bauprozess erfordert höchste Qualität und

Präzision. Leyrer + Graf führt die Bauarbeiten

auf engstem Raum neben der

ÖBB-Bahnstrecke und über dem Wienfluss

durch, wobei das gesamte Wiental

unter Denkmalschutz steht. Dies erfordert,

dass das äußere Erscheinungsbild

weitgehend unverändert bleibt. So muss

beispielsweise das Auflösen und Wiederversetzen

der denkmalgeschützten

Stützmauern behutsam nach Vorbild des

historischen Bestandes durchgeführt

werden. Auch die Wahl des Fugenmörtels

(Farbe) bedarf der Festlegung des Bundesdenkmalamts.

Für die Arbeiten ist eine

zwölfmonatige Totalsperre der Westausfahrt

und eine Umleitung über den

Bereich der Westeinfahrt noch bis Juli

2024 erforderlich.

In Summe wird eine Fläche von

12.400 m² auf einer Länge von rund

1.370 m instandgesetzt. Im Zuge der

Modernisierung werden u.a. der Fahrbahnbelag,

die Abdichtung, teilweise die

Kragarme, die Randbalken und die

Fahrbahnübergänge erneuert. Dazu ist ein

2,1 km langes Arbeits- und Schutzgerüst

nötig. Die Arbeiten im Rahmen der

Herstellung der Verkehrsumlegungen, den

Sanierungen, dem Rückbau sowie den

Verkehrsumlegungen werden bis

Dezember 2024 dauern.

„Wir sind sehr stolz darauf, dieses

bedeutende Infrastrukturprojekt der

MA29 umsetzen zu dürfen. Eine Brückensanierung

an einem so wichtigen

Verkehrsknotenpunkt stellt hohe Anforderungen

an die Logistik und das Projektmanagement,

gepaart mit hoher Kompetenz

im Ingenieurbau. Wir achten auf ein

strenges Zeitkorsett, um den Verkehrsteilnehmern

die Westeinfahrt so bald wie

möglich wieder zur Verfügung stellen zu

können“, so BM DI Stefan Graf, CEO

Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H.

www.leyrer-graf.at

CEO Stefan Graf (2.v.re.)

besuchte die Baustelle, um sich

vor Ort ein Bild vom Fortschritt

der Bauarbeiten zu machen.

Fotos: Leyrer + Graf

26 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Unter den aktuellen

Neuheiten bietet Wacker

Neuson mit dem neuen Dual

View Dumper DV45 auch

eine innovative Lösung für

den Materialtransport.

Ergänzend dazu sorgen die

neuen Viertaktstampfer

BS62-4 und BS68-4 für eine

komfortable Bodenverdichtung.

D

as innovative Konzept der Dual View

Dumper, deren Bedienkonsole sich um

180° drehen lässt, hat sich bereits am

Markt bewährt. Der Fahrer kann, je nach

Erhöhte Verdichtungsleistung

bieten die

neuen Viertaktstampfer

BS68-4

(links) und BS62-4

(rechts).

WACKER NEUSON

Neuer Dual View Dumper DV45

und neue Viertaktstampfer

Bedarf, in Arbeits- oder Fahrtrichtung

schauen und hat jeweils freie Sicht. Beim

neuen Modell DV45 lässt sich die elektrohydraulisch

drehbare Kabine nun per

Knopfdruck am Joystick um 180° drehen.

Im Multi View-Modus, so wird das

Arbeiten bei seitlich gedrehter Kabine

genannt, hat der Bediener optimale Sicht

auf den seitlichen Arbeitsbereich und sieht

punktgenau, wo er das Material auslädt

oder sich die Maschine entlang bewegt.

Die Muldenrückführautomatik bringt die

Kabine auf Knopfdruck automatisch in

Ausgangsposition, während sich der

Bediener auf das Fahren konzentrieren

kann. Die eingebaute Hill-Hold Funktion,

eine intelligente Neigungsüberwachung

und Sitzgurtüberwachung mit optionaler

Startfreigabe, bieten zusätzliche Sicherheit.

Noch sicherer: Neue Dumper

und Active Sense Control

Die Dumpermodelle DW20, DW30, DW40,

DW60 und DW90 wurden komplett

überarbeitet und sind nun noch sicherer.

Neue Features wie die Kamerawaschanlage

für Front- und Rückfahrkamera,

Sitzgurtüberwachung inklusive Startfreigabe,

Mulden- und Neigungsüberwachung

sowie die Hill-Hold- und Auto-Stopp-Funktion

sind nun für die Raddumper mit einer

Nutzlast von 2 bis 9 t verfügbar. Zudem ist

für einige Dumper von Wacker Neuson ab

Ende des Jahres die Objektüberwachung

„Active Sense Control“ als Option erhältlich:

Bei der Gefahr einer Kollision

verringert sie die Geschwindigkeit des

Dumpers automatisch, wenn notwendig

auch bis zum Stillstand. Das System

berechnet automatisch den Fahrtweg in

Kombination mit der Geschwindigkeit und

greift sofort ein, sobald ein Hindernis im

Kollisionskurs auftaucht. Für Einparkmanöver,

Be- oder Entladung sowie den

Anhängerbetrieb wird das System

gemutet und somit außer Kraft gesetzt.

Effizient und komfortabel:

neue Viertaktstampfer

Die neuen Viertaktstampfer BS62-4 und

BS68-4 bieten dank höherer Schlagfrequenz

und Schlagkraft eine erhöhte

Verdichtungsleistung. Der effiziente

Luftfilter mit hoher Filterfläche bietet eine

sehr zuverlässige Filterwirkung mit hoher

Kapazität und damit eine durchgehend

hohe Motorleistung. Gleichzeitig verfügen

die Modelle über einen verbesserten

Führungsgriff, was zu einer guten Balance

im Arbeitsmodus und erhöhtem Komfort

bei der Bedienung führt.

www.wackerneuson.com

Beim neuen Modell DV45

lässt sich die elektrohydraulisch

drehbare

Kabine nun per Knopfdruck

am Joystick um 180° drehen.

MONTANUNIVERSITÄT LEOBEN

Bergbauroboter

erfolgreich getestet

Im Sommer wurde ein Bergbauroboter, der im

Rahmen eines EU-Projektes von der Montanuniversität

Leoben mitentwickelt wurde,

erfolgreich in Estland getestet.

D

DI Michael Berner mit dem Prototyp bei den Tests in Estland.

as Projekt Robominers begann im Juni 2019 mit dem vor rangigen

Ziel, die Gewinnung von Rohstoffen – einschließlich strategisch

wichtiger Metalle, die für die laufende Energiewende von entscheidender

Bedeutung sind – aus heimischen Quellen innerhalb der Europäischen

Union zu erleichtern. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das

Robominers Konsortium, dem 14 Partner aus elf europäischen

Ländern angehören, einen bio-inspirierten Roboter entwickelt, der

speziell für schwer zugängliche oder relativ kleine Lagerstätten

konzipiert ist.

Der Untertagebau ist oft mit vielen Risiken verbunden, deswegen ist

eine Automatisierung in diesem Bereich besonders wichtig. Ein Team

von Wissenschaftlern der Montanuniversität arbeitet an einem

Bergbauroboter, der kürzlich getestet wurde.

Dieser Robominers-Prototyp umfasst mehrere Funktionen, die von der

Navigation, der Wahrnehmung, dem Abbau, dem Materialtransport bis

zur Inline-Materialanalyse reichen.

Für den kontinuierlichen Abbau des Erzes wurde ein kleiner

Schneidkopf konzipiert, der gemeinsam mit der Sandvik Mining and

Construction in Zeltweg entwickelt wurde. Anschließend wurde dieser

Schneidkopf im Labor des Arbeitsbereichs für Fördertechnik und

Konstruktionslehre (Lehrstuhl für Bergbaukunde, Bergtechnik und

Bergwirtschaft) an der Montanuniversität Leoben unter der Leitung

von Projektleiter Dipl.-Ing. Michael Berner ausgiebig getestet. Die

Versuche lieferten detaillierte Ergebnisse über die Anwendbarkeit

dieses kleinmaßstäblichen Schneidkopfes in unterschiedlichen

Gesteinsverhältnissen und führten zu einer Verbesserung des

Schneidkopfes für das Einbruchsverhalten.

Die abschließende Demonstration des Robominers RM1-Prototyps

fand im Sommer 2023 in einem Tagebau in Estland statt. Weitere

Tests werden im Oktober in einem Untertagebau in Slowenien

durchgeführt, ein Nachfolgeprojekt ist bereits in Planung.

www.robominers.eu

Foto: Sifferlinger

WANN:

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Präsentation Neuigkeiten

6. und 7. Oktober 2023

jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

WO:

Bulldozer Handels GmbH /

Niederlassung Enzersdorf

Industriestraße 15 / Halle 1 /

2431 Enzersdorf a.d. Fischa

Live-Vorführungen Anbaugeräte

Produktschau

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Anmeldung via QR-Code

oder über unsere Homepage.

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28 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023

29



MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Mobile Bandwaagen von MWT: dynamisches

Wiegen unter schwersten Bedingungen

Vibrationen, Erschütterungen, Staub, Wasser, Temperaturschwankungen und

verschiedenste Untergründe sind schwierige Bedingungen für einen präzisen

Wiegevorgang. MWT baut mit BM10 und WK60 auf zuverlässige Wiege-Elektronik.

D

ie Förderbänder mobiler Bandwaagen

sind stets in Bewegung und müssen

dennoch genaue Messergebnisse liefern.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen

können mit ausgereiften Systemen und

dynamischer Wiegung verlässliche Daten

erhoben werden. Dabei ist es im täglichen

Einsatz für Auftraggeber und Auftragnehmer

besonders wichtig, dass die

Bandwaage immer genau und wartungsarm

arbeitet. Nur eine präzise und

kontinuierliche Bandgeschwindigkeitsmessung

stellt ein lückenloses Monitoring

sicher und sorgt für optimale Messergebnisse.

Bei den Wiegesystemen von MWT

werden die unterschiedlichen Körnungen

wie gewohnt über die Förderbänder

abtransportiert. Die Messzellen sind dabei

unterhalb des Bandes montiert und fallen

nach außen kaum auf. Die ausgefeilte

Technik bietet dabei weit mehr als

Das BM 10 bzw. WK60 Wiege-System kann aufgrund der geringen Einbauhöhe in fast allen

gängigen Förderbandkonstruktionen auch nachträglich eingebaut werden.

Gewichts- und Geschwindigkeitsmessung,

sie sind nur die Basis. Das Gewicht des

Förderguts wird in jedem verfügbaren

Fördersteigungswinkel erfasst, da ein

Neigungsmesssystem jeden verändernden

Winkel ermittelt und eine Korrekturberechnung

durchführt. So erreichen die

mobilen, eichbaren Bandwaagen von MWT

Wiege-Leistungen von etwa 1.000 t/h.

Hochwertige Materialien

und gutes Produktdesign

Die mobilen Bandwaagen werden aus

hochwertigen Materialien hergestellt und

funktionieren unter allen Bedingungen

ideal. Die spezielle Konstruktion erlaubt,

dass die Waage in fast allen gängigen

Förderbandkonstruktionen und in bereits

bestehenden Förderbändern auch nachträglich

eingebaut werden kann. Dies ist

nicht zuletzt auf die geringe Einbauhöhe

zurückzuführen. Einmal installiert, glänzt

das BM 10 bzw. WK60 Wiege-System

durch minimalen Wartungsaufwand.

Die Digitalisierung sorgt für Arbeitserleichterung,

Zeit- und Kostenersparnis

sowie die Optimierung der Prozesse. Die

dynamische Verwiegung von kontinuierlichen

Materialströmen während des

Arbeits- und Förderprozesses gewährleistet

eine schnellere und präzisere Beladung

und sorgt für perfekte Messergebnisse.

Maximale Anpassbarkeit

an Betriebsabläufe

Wichtige Daten stehen standardmäßig

laufend zur Verfügung. Die Bandwaage

lässt sich aber auch flexibel auf individuelle

Betriebsabläufe und Kundenbedürfnisse

anpassen. „Wir stellen unseren

Kunden digitale Wiegedaten in Echtzeit

zur Verfügung und schaffen die Schnittstellen,

die sie dafür benötigen. Verbaut

sind Technologien wie GPS, Mobilfunk und

WLAN mit einer einfachen Bedienung

durch ein Touch-Display. Der Zugriff über

Tablet, Handy oder PC bietet ein großes

Stück Mobilität bei der Bedienung. Damit

steht unseren Kunden eine komfortable

Software für eine moderne Betriebsdatenerfassung

zur Verfügung“, betont MWT-

Geschäftsführer Günter Schmalnauer.

www.mwt-systeme.at

30 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Kein Problem mit schwereren Lasten

oder Anbaugeräten: Durch den größeren

Unterwagen besitzt der MHL335F MZS sowohl

abgestützt als auch im Fahrbetrieb eine

enorme Standfestigkeit.

Von links: DI Martin Hinterauer (Bereichskaufmann

und technischer Einkäufer der

Rhomberg Recycling GmbH), Jochen Kiesel

(Mitglied der Geschäftsführung Kiesel GmbH)

und Dominic Peter (Kiesel Austria GmbH,

Niederlassung Rankweil).

KIESEL

Erste Fuchs Umschlagmaschine am

Standort Dornbirn überzeugt Recycling Profis

Im Steinbruch Hohenems-Unterklien hat die Rhomberg Gruppe mit dem Ressourcen Center

Rheintal (RCR) ein modernes Kreislaufwirtschaftszentrum errichtet. Dank leistungsfähiger

Aufbereitungsanlagen können hier bis zu 50% der benötigten Baustoffe aus recycelten

Sekundärrohstoffen gewonnen werden. Seit kurzem bewährt sich im RCR als erstes

Fuchs Gerät ein MHL335F MZS mit hoher Produktivität und niedrigem Verbrauch.

D

ie Wurzeln des Unternehmens reichen

bis in das Jahr 1886, als Otto Rhomberg

die Basis für das Rhomberg Baugeschäft

legte. Einen weiteren Meilenstein in

der Firmengeschichte setzte Kommerzialrat

Baumeister Walter Rhomberg. Er

gründete 1938 das Unternehmen Rhomberg

Bau, das im Laufe der Jahrzehnte zur

Rhomberg Gruppe gewachsen ist. Heute

wird der Firmenverbund von den Kunden

für seine umfangreichen Kompetenzen in

den verschiedensten Bereichen geschätzt.

Dazu zählen der Hoch-, Tief- und Systembau,

die Rohstoffgewinnung, der Bereich

Abbruch und Recycling, Dienstleistungen

in den Bereichen Immobilien und Planung,

Energie sowie selbst entwickelte

Produktlösungen. In allen Bereichen

beschreitet das Unternehmen konsequent

den Weg hin zu Digitalisierung und

Kreislaufwirtschaft.

Ein wichtiges Standbein der Rhomberg

Gruppe ist das Ressourcen Center

Rheintal, das in dem zwischen Dornbirn

und Hohenems gelegenen Steinbruch

Hohenems-Unterklien angesiedelt ist. Der

Steinbruch wird seit 1970 durch die Firma

Rhomberg betrieben und ist seit rund 15

Jahren auch der Standort für das RCR.

Auf dem Steinbruchareal sind heute nicht

nur die Bürogebäude für den Hoch- und

Tiefbau angesiedelt, sondern auch der

Bauhof, das Expressbetonwerk und

Werkstätten. Das im Abbaubetrieb

gewonnene Material wird aufbereitet und

in Form von Kies, Splitt und Steinen für

den Eigenbedarf bzw. für die Kunden zur

Verfügung gestellt.

Als Teil des RCR hat im Steinbruch

Hohenems-Unterklien auch die Rhomberg

Recycling GmbH ihren Sitz. Sie bereitet

mit ihren modernen Anlagen die in den

umliegenden Gemeinden gesammelten

Industrie- und Gewerbeabfälle auf,

darunter Altpapier, Kunststoffe, Metalle

und Holz. Das Material wird am Standort

sortiert, teilweise verarbeitet bzw. zu

neuen Fraktionen aufbereitet und an

spezialisierte Betriebe weitergegeben, wo

es neuen Prozessen zugeführt wird.

Vor kurzem hat im RCR auch eine von

Österreichs größten Recyclinganlagen

ihren Betrieb aufgenommen: Mit dem

Start der neuen Nassaufbereitungsanlage

ist das Unternehmen seinem Ziel der

Kreislaufwirtschaft einen großen Schritt

nähergekommen. „Das ermöglicht es uns,

Böden zu verarbeiten, die bisher auf die

Deponie mussten“, erklärt Rupert Grienberger,

bei Rhomberg Bau für den Bereich

„Bau und Ressourcen“ verantwortlich.

Dabei geht die Anlage äußerst sorgsam

mit der Ressource Wasser um: Brauchwasser

wird nahezu vollständig wiederaufbereitet

und zurückgeführt, lediglich knapp

10% verdunsten oder verbleiben im

feuchten Material.

Im Sinne der Nachhaltigkeit erfolgen

die Transporte so weit als möglich über die

Schiene. Beispielsweise wurde mit der

Bahn der gesamte Abtrag von so großen

Umdenken einbauen!

www.cleanfix.org

Baustellen wie dem Bahnhof Feldkirch in

den Steinbruch transportiert, aufbereitet

und dem Markt wieder zugeführt. Diese

Kapazität wird kontinuierlich ausgebaut,

zuletzt mit einem neuen Containerterminal

direkt am Gleisanschluss. Rund

500.000 t Bau- und Recyclingmaterial

werden im RCR jedes Jahr bewegt, nur

noch 240.000 t davon sind Primärmaterialien.

20 Mitarbeitende sind im RCR

tagtäglich mit der Abholung, Annahme

und Verwertung der Restmassen der

Vorarlberger Wirtschaft beschäftigt. Mit

der Bausparte sind rund 100 weitere

Personen am Standort tätig.

Neuer Fuchs MHL335F MZS im RCR

Der Fuhrpark umfasst im Recycling-

Bereich drei Umschlagbagger und zwei

Stapler. Jüngster Neuzugang ist der Fuchs

Vorbereitungslehrgang zur

Befähigungsprüfung gewerbliches

Sprengungsunternehmen 2024

Präsenzphasen: 8.-19. Jän.,

5.-16. Feb. und 4.-15. März,

Prüfung vorausichtlich April 2024

Ausbildung in der gewerblichen

Kampfmittelbeseitigung

Sondierung – Baubegleitung – Freigabe

4.-22. März 2024

MHL335F MZS (Mehrzweckstiel), die

erste Fuchs Umschlagmaschine am

Standort in Dornbirn. Dazu DI Martin

Hinterauer, Bereichskaufmann und

technischer Einkäufer der Rhomberg

Recycling GmbH: „Die Marke Fuchs

genießt einen ausgezeichneten Ruf im

Materialumschlag und wir freuen uns,

dass wir mit der Firma Kiesel dieses

attraktive und leistungsfähige Paket

umsetzen konnten. Die Maschine bewährt

sich im Einsatz, wir sind mit der Leistung

des Fuchs MHL335F sehr zufrieden. Von

der Betreuung über die Kommunikation

bis hin zur Auslieferung lief alles reibungslos.

Auch der Service durch das gut

geschulte Personal ist ausgezeichnet.“

Der MHL335F MZS vereint alle

Vorteile der kleinen Schwester MHL331

und ergänzt diese um einen vergrößerten

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32 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 33



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Unterwagen. Hierdurch wird die Standfestigkeit

der Maschine sowohl abgestützt

als auch im Fahrbetrieb weiter erhöht.

Schwerere Lasten oder Anbaugeräte

können somit jederzeit mit einem Plus an

Stabilität bewegt werden.

Auch Jochen Kiesel, Mitglied der

Geschäftsführung der Kiesel GmbH,

nutzte die Geräteübergabe, um sich über

den Einsatz des Fuchs MHL335F MZS

vor Ort zu informieren: „Seit 65 Jahren

sind die Firmen Fuchs und Kiesel eng

verbunden. Mein Vater Helmut Kiesel

gründete sein Unternehmen 1958 nach

seiner Ausbildung zum Mechaniker als

Service-Standort in Süddeutschland. Seit

vielen Jahren werden Fuchs Geräte von

Kiesel in mehreren Ländern vertrieben,

darunter die DACH-Region und Skandinavien.

Wir freuen uns sehr, dass wir nun

durch unsere beiden Niederlassungen in

Tirol und Vorarlberg auch unsere Kunden

in West-Österreich noch intensiver

betreuen können.“

Für maximale Produktivität ist der

Fuchs MHL335F mit einem Mehrzweckstiel

ausgestattet. Dank des damit

einhergehenden, Löffelzylinders und des

ebenfalls verbauten vollhydraulischen

Schnellwechslers OQ70 von OilQuick

Zwei Schritte

kann das Anbaugerät des MHL335F

voraus!

in

nur wenigen Sekunden und ohne

Werkzeug gewechselt werden. Zur

Grundausstattung der Maschine gehören

hier ein Sortiergreifer aus dem Hause

DIE NEUE STRICH-5-GENERATION

Kinshofer und eine hydraulische

Magnetplatte; beides Anbaugeräte, die für

die effiziente Arbeit im Recycling unerlässlich

sind. Der Sortiergreifer funktioniert

dabei wie eine überdimensionale

Greifhilfe und nimmt Materialien aller

Art auf. Die Magnetplatte kommt immer

dann zum Einsatz, wenn metallische

Störstoffe wirkungsvoll separiert werden

müssen.

Den Wechselvorgang steuert der

Bediener des MHL335F direkt aus der

Kabine heraus. Der Wechsel der Anbaugeräte

funktioniert dabei auch zwischen den

Maschinen im Fuhrpark im RCR, da alle

Geräte mit dem gleichen Schnellwechselsystem

ausgerüstet sind.

Dominic Peter, zuständiger Betreuer

von Kiesel Austria in der Niederlassung

Rankweil, verweist abschließend auf die

weiteren Stärken des MHL335F MZS:

„Die in Recycling-Einsätzen häufig

vorkommende hohe Staubbelastung

kontert der MHL335F gekonnt mit

seinem Hochleistungskühlsystem, bei dem

die Anordnung der Kühler nebeneinander

– das sogenannte Side-by-Side System –

für optimalen, ungehinderten Luftdurchfluss

sorgt. Der Fahrer selbst steuert alle

Abläufe aus der klimatisierten Komfortkabine

heraus, die stufenlos auf- und

abbewegt werden kann und ihm eine

optimale Umsicht ermöglicht. Für die

Betankung oder Wartungsarbeiten sind

alle relevanten Bereiche komfortabel über

den Serviceaufstieg zu erreichen. All diese

Stärken spielt der MHL335F MZS hier im

Ressourcen Center Rheintal voll aus und

wir freuen uns, mit der Firma Rhomberg

einen weiteren zufriedenen Kunden

gewonnen zu haben!“

www.kiesel.net

www.rhomberg.com

Zwei Schritte voraus!

DIE DIE NEUE STRICH-5-GENERATION

Benutzerfreundlich

Automatisiert

Wirtschaftlich

Nachhaltig

Benutzerfreundlich

Automatisiert

Wirtschaftlich

Nachhaltig

Die Strich-5-Fertiger SUPER 1900-5i und SUPER 2100-5i erfüllen heute schon die Anforderungen,

die der moderne Straßenbau zunehmend an Asphaltfertiger stellt. Gefragt sind flexible,

modulare Systeme, die neben Benutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit vor allem auch die

Themen Prozessautomatisierung und Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Mit seinem Mehrzweckstiel ist der

Fuchs MHL335F MZS ein leistungsfähiger

Geräteträger für präzise Arbeiten mit den

www.voegele.info

entsprechenden Anbauwerkzeugen.

Die Die Die Strich-5-Fertiger SUPER SUPER 1900-5i 1900-5i und und SUPER und SUPER 2100-5i 2100-5i erfüllen erfüllen heute heute heute schon schon die Anforderungenrungen,

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34 SEPTEMBER 2023 WIRTGEN ÖSTERREICH GmbH · Dr. Linsinger Str. 5 · 4662 Steyrermühl · Österreich BAUBLATT.ÖSTERREICH

T: +43 7613 / 2480 · office.at@wirtgen-group.com

WIRTGEN ÖSTERREICH GmbH GmbH · Dr. · Linsinger Dr. · Dr. Linsinger Str. 5 Str. · Str. 4662 5 · 54662 · 4662 Steyrermühl · · · Österreich

T: +43 T: +43 T: 7613 +43 7613 / 7613 2480 / 2480 /· 2480 · · office.at@wirtgen-group.com



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

WESTTECH

Hemetsberger: vielfältige Greifersäge und

umfangreiches Know-how als Erfolgskonzept

Mario Hemetsberger wusste schon in jungen Jahren, wohin sein beruflicher Weg führen

sollte und so gründete er bereits mit 18 Jahren sein Forstunternehmen Hemetsberger.

Heute ist der 25-jährige mit seiner Firma sehr erfolgreich und bietet eine breite Palette

an Dienstleistungen an.

In nur einem Arbeitsgang kann ein Teilstück des Baumes abgetragen,

zerkleinert, abgelegt und bei Bedarf auch gleich aufgeladen werden.

Mario Hemetsberger

ist von den vielfältigen

Einsatzmöglichkeiten der

kardanischen Greifersäge

Woodcracker CS510 crane

beeindruckt.

die Ernte im Kurzumtrieb bis zur Verkehrssicherung

und dem Aufarbeiten von

Sturmschäden, wobei der Fokus eindeutig

auf der Verkehrssicherung lag. Ausschlaggebend

war die gute Produktionsqualität

der Woodcracker-Produkte und auch die

Möglichkeit der stehenden Abtragung von

Teilstücken des Baumes hat Mario

Hemetsberger letztendlich überzeugt.

Diese wird durch eine ausgeklügelte

Hydrauliksteuerung ermöglicht.

Von Anfang an beeindruckt hat ihn auch

die Vielfältigkeit der kardanischen

Greifersäge. In nur einem Arbeitsgang

kann ein Teilstück des Baumes abgetragen,

zerkleinert, abgelegt und bei Bedarf

auch gleich aufgeladen werden. Damit

erreicht er höchste Effizienz während der

Arbeit und muss nicht zwischen verschiedenen

Anbaugeräten wechseln.

Auch die technischen Raffinessen

haben ihn begeistert. Dazu zählt der

automatische Kettenspanner, der immer

für den richtigen Sitz der Sägekette sorgt,

unabhängig davon, ob die Maschine gerade

gestartet wurde oder ob sie schon mehrere

Stunden in Betrieb ist.

Der Anbau ist an jeden Standard-Kran

möglich und benötigt nur einen doppeltwirkenden

Hydraulikanschluss. Mittlerweile

hat Mario Hemetsberger seine

Woodcracker CS510 crane mehrmals in

der Woche im Einsatz und sagt selbst über

die Maschine, dass diese nicht mehr

wegzudenken sei.

www.westtech.at

A

ls Jugendlicher erkannte Mario

Hemetsberger, dass ihm der Wald sehr

wichtig war. Er begleitete seinen Opa

jeden Tag nach der Schule in den Wald

und half dort tatkräftig mit. Daher war es

für ihn auch naheliegend, dass er dies zu

seinem Beruf machen wollte und entschied

sich, die Ausbildung zum Forstfacharbeiter

zu machen. Nach dem erfolgreichen

Abschluss sah er, dass die Nachfrage nach

Forstunternehmen groß war und gründete

2016 seinen eigenen Betrieb. Derzeit

beendet er noch die Ausbildung zum

Forstwirtschaftsmeister um mit

größtmöglichem Wissen seiner Arbeit

nach gehen zu können.

Sein Repertoire an Dienstleistungen

umfasst mittlerweile Problembaumfällungen,

Aufforstung, Aufarbeiten von

Sturmschäden, Holzschlägerungen,

Holzbringung, Mulcharbeiten, Forststraßen-

und Rückeweginstandsetzung.

Um für die steigende Auftragslage

gerüstet zu sein, stockte der junge

Firmenchef im Mai 2023 seinen Maschinenpark

auf. Nach langer Recherchearbeit

und dem Vergleich von verschiedenen

Maschinen, fiel die Entscheidung auf die

kardanische Greifersäge Woodcracker

CS510 crane aus dem Hause Westtech für

den Anbau am Rückewagen.

Die vorgesehenen Aufgabengebiete für

die neue Maschine waren schnell klar und

reichen von der Biomasseproduktion über

Die Daten der

kardanischen

Greifersäge

Woodcracker

CS510 crane im

Überblick.

Wien, LAMARR Department Store

36 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

BOSCH

Erster Akku-Betonnagler für Profis

Bosch erweitert sein „Professional 18V System“ jetzt um den ersten akkubetriebenen

Betonnagler. Der GNB 18V-38 Professional befestigt Trockenbau-Profile auf Betonoder

Stahluntergrund einfach und in einem Arbeitsgang und erspart Profis damit

hohen Zeitaufwand sowie Staubbelastung. Denn ohne Betonnagler müssten die

Löcher vorgebohrt und die Profile mit Dübeln und Schrauben fixiert werden. Der GNB

18V-38 Professional arbeitet darüber hinaus ohne Gas-Kartusche, was die laufenden

Kosten, Rüstzeiten und den Wartungsaufwand erheblich reduziert. Das „Professional

18V System“ deckt darüber hinaus alle weiteren maßgeblichen Anwendungen mit

18 Volt ab – und geht dank hersteller-übergreifender AmpShare-Allianz sogar über

das Angebot von Bosch hinaus. Viele Marken, viele Maschinen, ein Akku-System: Alle

Geräte – vom kompakten Schrauber bis hin zur Kapp- und Gehrungssäge mit

vergleichbarer Leistung eines 2.000 Watt-Netzgeräts – lassen sich mit ein und

demselben 18 Volt-Lithium-Ionen-Akku und nur einem Ladegerät betreiben. Den

Überblick über den Akku-Ladezustand und Gerätestatus behalten Anwender

über das Bedienfeld.

www.bosch-professional.com

Schnipp Schnapp

mit dem FU 1000 Pulverisierer

KUHN

Swietelsky nutzt Vorteile einer

modernen Kameradrohne

Die Firma Kuhn Baumaschinen vertreibt auch DJI Drohnen. Kürzlich ging

man mit dem Distributor Globe Flight eine Partnerschaft ein und bietet den

Bauunternehmen somit eine weitere innovative Technologie. Davon überzeugt

ist die Firma Swietelsky, welche die Drohne DJI Mavic 3 Enterprise erwarb.

D

iese Drohne ist ultrakompakt und

unglaublich effizient. Die Zoomkameras

der DJI Mavic 3 Enterprise unterstützen

einen 14-fachen kontinuierlichen und

gleichzeitigen Zoom für einfache Vergleiche.

„Wir freuen uns über die Partnerschaft

mit Globe Flight und bemerken bei

unseren Kunden das rege Interesse

Drohnen einzusetzen. Beispielsweise ist

die bekannte Baufirma Swietelsky von der

DJI Mavic 3 überzeugt und nutzt deren

Vorteile. So gelingt es uns die Rentabilität

der Baustellen unserer Kunden weiter zu

erhöhen“, sagt Christian Moser, Verkaufsleiter

bei Kuhn Baumaschinen.

Grundstein für Visualisierungen

„Wir setzen die Drohne zur ersten Aufklärung

und für Mapping-Aufgaben ein. Die

DJI Mavic 3 stellt auch den Grundstein

für Visualisierungen dar, die wir

unseren Kunden somit zeigen

können“, erklärt Dominic

Konrath, Projektleiter

Mapping und GIS bei

Swietelsky. Die Planung

von Seilsperren und

Schutznetzen wird durch

den Einsatz der Drohne

ebenfalls erleichtert.

Die moderne Drohne ist mit

Weitwinkelobjektiven auf allen Seiten ohne

toten Winkel ausgestattet. Kollisionswarnungen

und Bremsweg lassen sich je nach

Einsatzanforderungen anpassen. Die Rückkehr

der Drohne zum Startpunkt wird bei

diesem Modell automatisch und noch

besser als beim Vorgängermodell geplant.

Damit werden Zeit und Strom gespart.

Die Firma Swietelsky setzt die

Drohne DJI Mavic 3 Enterprise zur

ersten Aufklärung und für

Mapping-Aufgaben ein.

Sehr guter Sensor

„Die Abläufe unserer Kunden können

durch Drohnen noch viel effizienter

gestaltet werden. Die Geschwindigkeit

und Genauigkeit der DJI Mavic 3 Enterprise

ist sicherlich beeindruckend“, sagt

Jürgen Mandl, zuständig für Drohnen und

den gesamten Bereich „Smart Construction“

bei Kuhn. So schafft man bei der

Vermessung mittels Drohne beispielsweise

problemlos eine Bodengenauigkeit von

zwei Zentimetern.

„Mit Kuhn haben wir einen Vertreter

gefunden, der die DJI Mavic 3 Enterprise

in seinem Sortiment hat. Wir haben Tests

mit der Drohne gemacht und uns mit

ihren Funktionen vertraut gemacht. Wir

haben uns unter anderem für einen Kauf

der Drohne entschieden, da sie über einen

sehr guten Sensor verfügt“, so Dominic

Konrath. Er führt aus, es sei wichtig,

die gemachten Bilder nicht künstlich hoch

zu rechnen, sondern, dass der Sensor

exakt das aufnimmt, was in Folge auch

abgespeichert wird. Auf diese Weise

gelingt die Berechnung exakter

3-D-Modelle.

Im Vergleich zu diversen Vorgängermodellen

sieht Dominic Konrath bei

der neu angeschafften Drohne

massive Verbesserungen in

Sachen Geschwindigkeit und

was die Qualität der Aufnahmen

betrifft. „So erreichen wir

in diesem Bereich eine

massive Effizienzsteigerung“,

zeigt sich Konrath zufrieden.

www.kuhn.at

www.swietelsky.at

38 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

n Maulöffnung 1000 mm

n Hydraulisch 360° endlos drehbar

n Eilgangventil

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MASCHINEN + TECHNIK

Anfang April 2023 ging die neue

Dynamix 2500 von SBM Mineral

Processing bei Happy Beton

Magdeburg-Barleben in Betrieb.

Die kompakte Dynamix-Technologie

passt sich trotz doppelter Anlagenleistung

sehr gut in die bestehende

Standort-Logistik ein.

österreichischen Anlagenhersteller, mit

dem Happy Beton bereits bei der Lieferung

von zwei supermobilen Euromix-

Anlagen, einer semistationären Linemix-

Installation sowie einzelner stationärer

Komponenten zusammenarbeitete. Über

den Umweg der Dynamix-Weltpremiere

auf der bauma München gelangten die

Anlagen-Module nach Barleben, wo sie

nach parallelem Rückbau der Altanlage

und notwendigen bauseitigen Anpassungen

an Standort und Infrastruktur in

knapp vier Wochen montiert wurde und

Anfang April in Betrieb ging.

SBM

Hochwertige Technologie

attraktiv verpackt

Herzstück der Dynamix 2500 ist der

BHS-Doppelwellenmischer DKXS 2,50 S

(2,50 m³/Charge) inkl. neuartiger SBM-

Hochdruckreinigung. Wie alle Dynamix-

Module ist auch die Mischerbühne inkl.

Strom- und Wasserversorgung komplett ab

Werk auf tiefladergerechten und kranfähigen

Grundrahmen vormontiert, was vor

Ort die Montage erheblich beschleunigt.

Trotz ihrer kompakten Abmessungen

(Breite: max. 3,50 m) bieten alle Plattformen

ausreichend Bewegungsfreiheit für

sichere Wartungsarbeiten.

Dies gilt auch für die Waagenbühne mit

Wasser-, Zusatzmittel- und Bindemittelwaage,

wobei letztere direkt aus den vier

beigestellten mobilen Bindemittelsilos

(jeweils 69 m³/85 t) versorgt wird. Die

Fünf eigene Fahrmischer gewährleisten die Versorgung der Kunden im

Raum Magdeburg. Die großzügig bemessene Übergabe sichert die

schnelle Abfertigung von Fahrmischern und Muldenfahrzeugen.

Zuschlagstoffe aus dem unmittelbar am

Mischturm angrenzenden mobilen

Gesteinslager mit vier Kammern (insg.

128 m³) werden über ein Wiegeband

dosiert und gelangen platzsparend über

einen vertikalen Kippkübelaufzug in den

Mischer.

Erfolgreiche Praxis-Premiere

Das Transportbetonwerk Barleben ist einer von zwei Standorten der Unternehmensgruppe

Happy Beton im Einzugsbereich von Magdeburg. Um dem Betonbedarf der Landeshauptstadt

Sachsen-Anhalts vor allem auch bei Großprojekten zu entsprechen, wurde der Standort

mit bestehender 50 m³/h Mischanlage Anfang dieses Jahres grundlegend modernisiert. Zum

Zuge kam die neue semimobile Mischanlagen-Baureihe Dynamix 2500 von SBM Mineral

Processing, die mit maximal 115 m³ Festbeton pro Stunde die Möglichkeiten am Standort

deutlich erweitert.

B

ereits seit 1993 besteht das

Transportbetonwerk Barleben direkt

am gleichnamigen See im Norden

Magdeburgs. Seit 2014 zählt der Betrieb

zur Unternehmensgruppe Happy Beton,

die mit Tochterunternehmen und

Be teiligungen an über 40 Standorten in

den nordostdeutschen Bundesländern

Transportbeton sowie Beton-Elemente

produziert und über die Tochtergesellschaft

Happy KSR mehrere Kieswerke

und Recyclingplätze betreibt. Mit insgesamt

110 Fahrmischern gewährleistet die

Happy Translogistik flächendeckend die

Betonlogistik der eigenen Werke und auf

Baustellen von Drittkunden. 17 Betonpumpen

der Happy Betonlift garantieren

die bedarfsgerechte sowie

zeitsparende Versorgung mit dem

Baustoff Beton.

Neben dem Werk Magdeburg-Barleben

unterhält Happy Beton einen weiteren

kleineren Standort in Biederitz, östlich der

Landeshauptstadt. Bei rund 35.000 bis

40.000 m³ Festbeton lag die Jahresproduktion

im Werk Barleben bislang, wobei die

benötigten Zuschlagstoffe (ca. 70.000 t/

Jahr) umweltschonend aus dem unmittelbar

angrenzenden Hülskens-Kieswerk

stammen. Großprojekte in der 240.000

Einwohnerstadt Magdeburg sowie im übrigen

Einzugsradius von rund 40 km ließen

jedoch bei Spitzen von bis zu 700 m³ pro

Tag die bestehende Barlebener Mischtechnik

an ihre Grenzen stoßen. Auch im

Tagesgeschäft mit fünf eigenen fest

stationierten Fahrmischern und der

Belieferung von Drittkunden war die

50 m³/h Mischanlage nicht mehr auf der

Höhe der Zeit.

Nachhaltige Aufwertung gewünscht

Notwendig waren mehr Leistung in

Stoßzeiten, eine hochwertige und zuverlässige

Anlagentechnik und vor allem auch

eine moderne Prozesssteuerung zur

Entlastung der Stammbesatzung aus zwei

Mischmeistern, die im Zweischicht-Normalbetrieb

neben der Produktion inklusive

Zuschlagstoff-Handling auch für die

Lieferlogistik zuständig zeichnen. Und

dies alles schnell umsetzbar am gleichen

Standort der alten Mischanlage und in der

Auslegung für den langfristigen Ganzjahresbetrieb

geeignet.

Genau diese Anforderungen erfüllt die

neue Anlagen-Baureihe Dynamix 2500, die

SBM Mineral Processing im vergangenen

Jahr auf der bauma vorstellte. Ab Sommer

liefen die Projekt-Gespräche mit dem

40 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: SBM Mineral Processing, Happy Beton

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MASCHINEN + TECHNIK

Die tiefladergerechten und

kranfähigen Dynamix-Module

ermöglichen einen einfachen

Transport und schnelle

Montage.

Sicher kalkulieren!

Kettenbagger-

Aktion2023

Bei der in Barleben realisierten

„Winterversion“ der drei Dynamix-Standardvarianten

ist der gesamte Mischturm

inkl. Kippkübelaufzug und Bunkerübergabe

vollständig eingehaust. Erstmals

setzt SBM dabei auf leichte Lichtbandpaneele:

Das Kunststoff-Sandwichmaterial

lässt sich einfach montieren, ist UVbeständig

und bietet sehr hohe Dämmwerte

(U-Wert: 1,1 W/m²·K) für einen

witterungsunabhängigen Ganzjahresbetrieb.

Beide Mischturm-Bühnen sind über

eine außenstehende Spindeltreppe sicher

erreichbar.

Lieferseitig komplettiert wurde das

Dynamix-Paket in Barleben durch einen

Kombi-Container mit Büroraum und

Zusatzmittellager sowie den Steuerungscontainer

mit integriertem Schalterbereich.

Wie an allen seinen Standorten entschied

sich Happy Beton auch in Barleben für

eine Steuerung des deutschen Spezialisten

Gedis. Über eine optimierte Schnittstelle

ließ sich das System problemlos in Dynamix

implementieren und nutzt mit über

400 hinterlegten Rezepturen die ganze

Vielseitigkeit der semi-mobilen SBM-Technologie.

Dies gilt auch für die bauseits

erstellte Restbeton-Recyclinganlage, die in

das Prozesswasser-System der Dynamix

2500 eingebunden ist.

Positives Fazit

Nach gut zwei Monaten Betrieb ziehen

alle Beteiligten ein grundlegend positives

Fazit der Dynamix-Premiere. Bei der

flexiblen Planung und Umsetzung der

Barlebener Standortmodernisierung bot

Der BHS-Doppelwellenmischer DKXS

2,50 S sichert hohe Stundenleistungen

und schnelle Produktwechsel dank

leistungsfähiger Hochdruckreinigung.

das modulare Anlagenkonzept für Happy

Beton echte Vorteile. Und auch die

SBM-Ingenieure und Montageteams

zeigen sich vom eigenen Baukasten-

System fest überzeugt. Erste Vereinbarungen

zur „Dynamisierung“ eines

weiteren Happy Beton-Standorts sind

bereits getroffen.

www.happy-beton.de | www.sbm-mp.at

auswähLen & sParen:

wartunGsKosten inKLusive bis 36 Mon./3000 Std.

Bis 60 monate FinanzierunG

mietKauF oder LeasinG

voLLGarantie bis 36 Mon./3000 Std.

Die kompakte

Anordnung der

Dosiereinrichtungen

auf der

Waagenbühne (von

rechts): Wasserund

Zusatzmittelwaage,

Bindemittel

und Mischerentstaubung.

Gültig für alle lagernden Kettenbagger:

PC210LC, PC210LCi, PC228USLC, PC240NLC, PC290NLCi, PC360NLC, HB365NLC

Beispiel:

Komatsu PC210LC-11

Dank umfassender

Videoüberwachung

(inkl. Mischer) hat

Mischmeister

Rainer Stietzel die

gesamte Anlage

sicher im Blick.

Inklusive Oil Quick Schnellwechsler 70/55, Tieflöffel 130 cm

Inklusive Wartung oder Vollgarantie bis 3000 h

48 Mon. Leasing, max. 1000 h/Jahr €/Monat

2.545,-*

* Finanzierung vorbehaltlich Bonitätsprüfung. Rate variiert je nach Ausstattung und Anbauteile. Vorbehaltlich Verfügbarkeit. Preise zzgl. Mwst

42 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Unsere Leistung – Ihr Erfolg!

www.kuhn.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

HUSQVARNA

Mehr Sicherheit beim Trennschleifen

Trotz professioneller Handhabung eines handgeführten Trennschleifers

können unvorhergesehene Ereignisse, wie plötzliches Einklemmen der

Trennscheibe oder deren abruptes Abbremsen durch starken Reibungskontakt,

den Nutzer gefährden. Die neue SmartGuard-Schutzausrüstung

von Husqvarna – bestehend aus Jacke, Helm und Trennscheibenschutz

– arbeitet optimal als System zusammen, um die Schwere von

Verletzungen im Falle eines Rückschlags des Trennschleifers zu

minimieren: Der SmartGuard-Trennscheibenschutz deckt den kritischen

Teil der rotierenden Scheibe ab, während der SmartGuard-Helm und

die SmartGuard-Jacke den Kopf sowie besonders gefährdete Körperregionen

schützen und so das Verletzungsrisiko verringern. Der in Weiß

oder Anthrazit angebotene Helm verfügt außerdem über ein Visier

sowie einen Gehörschutz und bietet ausreichend Platz, um darunter

eine Staubschutzmaske, Brille oder persönlichen Augenschutz zu

tragen. Kinnschutz, Visier und Gehörschutz sind für die Anpassung an

verschiedene Arbeitssituationen leicht abnehmbar. Im Falle eines

Kickback-Unfalls verringert der spezielle Kinnschutz schwere

Verletzungen durch die rotierende Trennscheibe.

www.husqvarnaconstruction.com

KOMATSU

PC33E-6 Minibagger: erstes Modell einer

Produktlinie emissionsfreier Maschinen

Komatsu Europe kündigt den PC33E-6 an. Der elektrische 3 t Minibagger mit Lithium-

Ionen-Batterie ermöglicht emissionsfreies Arbeiten und verfügt neben den Sicherheitsfunktionen

auch über ein hohes Drehmoment durch den Permanentmagnet-Motor.

D

er PC33E-6 beruht auf

mehr als einem

Jahrhundert Know-how

in Design, Entwicklung

und Fertigung bei

Komatsu und unterstreicht

das Engagement

des Unterneh-

mens für eine nachhaltige

Zukunft.

Komatsu betrachtet

die Markteinführung

dieses neuen

Elektromodells als

Ausgangspunkt für

die Entwicklung

eines Marktes für

kleine Elektro-Bau-

maschinen und als Teil

der globalen Komatsu-Initiative

zur Erreichung der CO2-Neutralität

bis 2050.

Der PC33E-6 kann im Vergleich

zu konventionellen dieselbetriebenen

Maschinen jährlich mehr

CO2-Emissionen einsparen als er

selbst wiegt – ohne Kompromisse

bei Leistung und Sicherheit. Dazu

Emanuele Viel, Group Manager Utility:

„Der PC33E-6 verfügt über Batterien

mit großer Kapazität und über

einen hocheffizienten Antriebsstrang,

der es den meisten

Kunden ermöglicht, eine ganze Schicht

lang ununterbrochen ohne Laden zu

arbeiten. Dank des blitzschnellen Ladesystems

werden die Ausfallzeiten erheblich

reduziert, was die Produktivität und

Effizienz auf der Baustelle erhöht.“

Der PC33E-6 wird mit dem exklusiven

Komatsu E-Support-Einführungsprogramm

für Kunden ausgeliefert. Dieses

umfassende Paket beinhaltet einen

kostenlosen 3-Jahres-Wartungsplan sowie

eine vollständige Maschinen- und Teilegewährleistung

für fünf Jahre, die speziell

die neuen hochwertigen elektrischen

Antriebsstrangkomponenten abdeckt –

und all das ohne zusätzliche Kosten.

www.kuhn.at

www.komatsu.eu

Der PC33E-6 ist ein emissionsfreier

Elektro-Minibagger, der mit geringem

Geräusch- und Vibrationspegel punktet.

Für hohe Produktivität sorgt das externe

Schnellladegerät. Über das neue

Monitorsystem mit 3,5“-LCD-Display

stehen für den Fahrer alle

relevanten Infos bereit.

EPIROC

30 Jahre Solid Body-Hydraulikhämmer

Mit der Erfindung des Solid Body-Konzepts (SB) wurde Epiroc

zum Pionier einer neuen Technologie, die alles veränderte.

D

ie leichte Solid Body-Bauweise, die

mehrere Vorteile gegenüber herkömmlichen

Hydraulikhämmern mit

Schlagmechanismus und separatem

Gehäuse bietet, wird 30 Jahre alt.

Vorgestellt wurde das Solid Body-Konzept

erstmals 1993 von Atlas Copco. Es

nutzt eine patentierte Bauweise für die

internen Komponenten, bei der Schlagwerk

und Führungssystem zu einer

Komponente verschmelzen. Sie eliminiert

die anfälligsten Komponenten

konventioneller Hämmer und verleiht

SB-Hämmern ihre hervorragende

Haltbarkeit. Hydraulikhämmer der

Baureihe SB sind heute beliebte

Werkzeuge im umfangreichen Portfolio

hydraulischer Anbaugeräte von Epiroc.

Beeindruckende Zuverlässigkeit,

einfachere Handhabung, und weitere

Vorzüge halten SB-Hydraulikhämmer

S 36 X

bis heute an der Spitze eines hart

umkämpften Marktes. SB-Hämmer

senken den Kraftstoffverbrauch, was die

Betriebskosten senkt und gleichzeitig

die CO2-Emissionen verbessert. Dank

wartungsfreier Hochdruckspeicher

bieten SB-Hämmer außergewöhnliche

Schlagfrequenzen von 550 bis 2.300

Schlägen pro Minute. Das schnelle

Eindringen in das Material führt zu

einer hohen Produktivität des

Hammers.

www.epiroc.com

Solid Body-Hämmer eignen sich für

Trägergeräte in den Gewichtsklassen bis

24 t und sind in neun verschiedenen

Modellen mit Dienstgewichten von

55 bis 1.060 kg erhältlich.

5-teiliger RZ Mast

Ausfalthöhe: 6,8 m

Tonnen: <26 t

SCHWING Stetter Baumaschinen GmbH · Heizwerkstraße 6 · 1230 Wien · Tel.: +43 1 6167313 · www.schwing-stetter.com

44 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 45



MASCHINEN + TECHNIK

DUNST

Dunst feiert Firmenjubiläum und Eröffnung

der neuen Zentrale in Grafenschachen

Am 27. und 28. Oktober 2023 feiert die Firma Dunst mit Kunden, Partnern und

Freunden nicht nur ihr 25-jähriges Firmenjubiläum, sondern auch die Eröffnung

der neuen Firmenzentrale im Gewerbepark in Grafenschachen.

D

as Jahr 2023 bringt für die Firma

Dunst gleich mehrere Anlässe zum

Feiern. Neben dem 25-jährigen Firmenjubiläum

dürfen auch 20 Jahre Firmensitz

in Grafenschachen, 10 Jahre Niederlassung

Lieboch sowie 10 Jahre österreichische

Generalvertretung für HMF

Krane gezählt werden.

Was vor einem Vierteljahrhundert als

mobile Schlauchfertigung begonnen hat,

ist zu einem großen Unternehmen mit

verschiedenen Standbeinen herangewachsen.

So wie die Liste der vertretenen

Marken und exklusiven Partnern der

Firma Dunst laufend wächst, war es nun

Zeit, auch in Sachen Infrastruktur weiter

zu vergrößern. Nur einen Steinwurf vom

bekannten Standort in Grafenschachen

entfernt, thront die neue Dunst Zentrale

auf einer kleinen Anhöhe im Gewerbegebiet.

Der Spatenstich erfolgte im

Sommer 2022.

Die neue Firmenzentrale der Firma

Dunst befindet sich auf einem Grundstück

mit ca. 3 ha und weist eine Nutzfläche

von 6.340 m 2 auf. Im Hauptgebäude

Das Familienunternehmen Dunst Kfz u. Hydraulik GmbH steht seit mittlerweile 25 Jahren für

Qualität, Zuverlässigkeit und ein kraftvolles Sortiment für Ladetechnik- und Hydraulik-

Anwendungen. Zum Firmenjubiläum gibt es zahlreiche Gründe zum Feiern, darunter auch die

Eröffnung der neuen Firmenzentrale am 27. und 28. Oktober 2023 in Grafenschachen.

befinden sich Büros, der Verkaufsbetrieb

und das Schulungszentrum. Die Servicehalle

ist mit 118x40 m groß dimensioniert

um im Service- und Reparaturbetrieb

Kranausleger indoor und damit

wetterunabhängig entsprechend auslegen

und servicieren zu können. Getrennt

davon sind in der Produktionshalle die

Bereiche Aufbau, Sandstrahlen, Spritzverzinken

und Lackieren untergebracht.

Als Komplett-Dienstleister bietet die

Firma Dunst ihren Kunden auch die

professionelle Abwicklung vom Entwurf

bis zur Übergabe „Made by Dunst“ durch

die hauseigene Typisierung und Prüfstraße

für individuelle Sonderbauten.

Eine weitere Besonderheit der neuen

Firmenzentrale ist das effiziente Hochregallager

inklusive Lagerlift für Kleinteile

und raschen Zugriff auf rund 30.000

Artikel. Mit der Investition in modernste

Technik sorgt die Firma Dunst für

höchste Effizienz durch kurze, durchdachte

Arbeitswege. Eine nachhaltige

Energieversorgung ist durch die eigene

Biomasse-Anlage, die Lackieranlage mit

Wärmerückgewinnung, Photovoltaik mit

Batteriespeicherräumen sowie dem

eigenen Trafo für die Lkw-Stromtankstelle

mit mind. 2x180 kW Ladeleistung

sichergestellt.

Das Eröffnungsfest am 27. und

28. Oktober 2023 bietet für die Besucherinnen

und Besucher ein vielfältiges

Programm. Neben der Möglichkeit zur

Besichtigung des neuen Firmengeländes

werden in einer umfangreichen Ausstellung

auch die neuesten Geräte-Generationen

präsentiert. Darunter HMF Krane,

JOAB Containterwechselsysteme,

Unilock Kran-Schnellwechselsysteme,

Hoeflon Mini-Hebekrane, KRPAN

Holzladekrane, Cormach Großkrane,

Terberg Mitnahmestapler und Kranzubehör.

Der Frühschoppen mit Festakt am

Samstag, den 28. Oktober bildet den

Rahmen für gemütliches Beisammensein,

herzhafte Gaumenfreuden und musikalische

Umrahmung sowie offizielle

Eröffnung und Einweihung des neuen

Dunst Standortes.

www.dunst-hydraulik.com

46 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Kiesgewinnung mit

5,4 m³ Schleppschaufel

DER SCHLEPPSCHAUFEL-PROFI

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Hohe Reichweiten und Grabtiefen

Das Plus an Stabilität: Breitspurunterwagen mit 5,6 m Spurbreite

Ihr Ansprechpartner für Österreich:

IBS GmbH – NL Österreich

Betriebsgebiet Nord 26

A – 3300 Ardagger Stift

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Mail info@ibs-maschinen.at

Telefon 07472 23494



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

WOLFFKRAN

Der neue Wolff 6523 Clear: bewährte

Tragkraft mit innovativer Bauart

Neuzugang im Wolff-Rudel: Der Wolff 6523 Clear wird Wolffkrans Portfolio künftig

in der 224 mt-Klasse verstärken. Grundlage des neuen spitzenlosen Modells ist der

beliebte Klassiker Wolff 6031 Clear, der mit seinem kompakten spitzenlosen Design,

seinen bewährten Traglasten und seiner montagefreundlichen Bauart zu

Wolffkrans meistverkauften Kranen gehört.

D

er Wolff 6523 Clear glänzt zusätzlich

durch eine patentierte neue Bauart

des Auslegers sowie die technische

Ausrüstung für den Betrieb des Wolff

High-Speed-Positioning-System (HiSPS).

Das Assistenzsystem HiSPS wurde 2022

auf der bauma vorgestellt. Sensoren an

Laufkatze und Hakenflasche ermöglichen

es zusammen mit einer Steuerungseinheit

die Last schwingungsfrei zu transportieren,

indem sie die Bewegungen des Seils

erfassen und die Bewegung und Geschwindigkeit

des Krans automatisch daran

anpassen. Da die Laufkatze immer

automatisch die Position über der Hakenflasche

einnimmt, wird nicht nur der

Windeinfluss eliminiert, sondern auch ein

Schrägzug der Last vermieden und das

Schieben der Last per Hand sowie das

manuelle Hakenziehen leichter und

sicherer gemacht. Der Wolff 6523 Clear

Die Seilwirbeltraverse

an der Spitze (oben)

hat durch das neue

Untergurtdesign eine

Dorn- und Keilverbindung

und ist so

leichter zu montieren.

Geländer und Laufgitter

sind verzinkt

und damit besonders

robust und langlebig.

kommt als erster Wolff mit den technischen

Voraussetzungen auf den Markt, das

HiSPS zu aktivieren. Es kann beim Kauf

des Krans optional erworben werden.

Patentiertes Auslegerdesign für

optimierte Montage und Arbeitsweise

Neben der HiSPS-Vorbereitung ist beim

Wolff 6523 Clear besonders die Neugestaltung

des Auslegers hervorzuheben. Die

Untergurtverbindung der Auslegerstücke

wurde mit patentiertem Design neu

entwickelt. Statt mit Bolzen, werden die

Auslegerstücke inklusive der Seilwirbeltraverse

mit einer Dorn- und Keilverbindung

an der Stirnseite montiert. Am

Obergurt wiederum werden die Bolzen

nun in Birnenlöcher gesteckt, was eine

deutlich einfachere Montage ohne

Hammer ermöglicht. „Auch während der

Arbeit birgt die Neuentwicklung Vorteile“,

Der neue Wolff 6523 Clear vereint bewährte Leistung mit neuem

Design. Er ist zudem der erste Wolff Kran der technisch für das

neue High-Speed-Positioning-System ausgelegt ist. An der

Unterflasche erkennt man in Rot die Akkubox des Systems.

erläutert Dr. Mohamed Abouelezz, Leiter

Produktmanagement und Business

Development bei Wolffkran. „Durch die

glatten Auslegerübergänge läuft die mit

seitlichen Führungsrollen ausgestattete

Laufkatze flüssiger und ruhiger am

Ausleger entlang. Dadurch wird die

Feinpositionierung der Last erleichtert –

selbst ohne den Einsatz des High-Speed-

Positioning-Systems.“

Spitzenmäßig an der Spitze

Der neue Wolff 6523 Clear beruht auf den

bewährten Traglasten des Wolff 6031

Clear und ist ebenso mit einer 45 kW

Hubwinde ausgestattet. Er hebt maximal

8,5 t im 2-Strang-Betrieb bei 30 m

Auslegerlänge und 12,5 t im 4-Strang-

Betrieb bei 21,5 m Ausladung. Seine

Spitzentragfähigkeit beläuft sich bei einer

maximalen Auslegerlänge von 65 m im

48 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

Statt mit einer Bolzen Verbindung, werden die Auslegerstücke mit einer

Dorn- und Keilverbindung an der Stirnseite montiert. Bild rechts: Durch

dieses Neudesign des Untergurts wird die Montage des Wolff 6523 Clear

erleichtert und die Laufkatze läuft flüssiger am Ausleger entlang.

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

2-Strang-Betrieb auf 2,3 t und 2,5 t mit

aktivierter Wolff Boost-Funktion – eine

Spitzenposition im Wettbewerbsvergleich.

Der Ausleger kann in 2,5 m Schritten von

30 auf 65 m verlängert werden.

Der Neuzugang wird standardmäßig

mit einem kombinierten UV 20/TV 20

Turmanschluss ausgeliefert, womit er auf

einem 2,0 x 2,0 m Turm bis zu 69 m

freistehend aufgebaut werden kann. Mit

einem 2,9 x 2,9 m Turm kann er sogar auf

106 m ohne Abspannungen arbeiten. Der

Kran kann auf vier Lkw bzw. fünf Containern

transportiert werden. Kabine und

Schaltschrank befinden sich in bewährter

Weise auf der Führerhausstation, die mit

dem Drehrahmen verbunden ist, was die

Montage vereinfacht.

Der Wolff 6523 Clear wird überwiegend

in der DACH-Region zum Einsatz kommen.

Eine Version mit einer maximalen

Traglast von 10,5 t im 2-Strang-Betrieb

sowie eine US-Version sind in Planung.

Nach Markteinführung des auf der bauma

2022 vorgestellten chaRope wird der Wolff

6523 Clear optional mit dem innovativen

Kunststofffaserseil verkauft, welches das

Stahlseil 1:1 ersetzen kann.

www.wolffkran.com

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

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MASCHINEN + TECHNIK

PUHM

Abfall in Abfall verpacken – mit Recycling Big Bags

Aus alten Big Bags werden 100% Recycling Big Bags: Nachdem Joachim Puhm vergangenes Jahr

durch eine innovative Kombination von Recyclingkunststoffen den weltweit ersten Mineralwolle-

Sammelsack aus Recyclingmaterial hergestellt hatte, widmete er sich mit seiner Puhm GmbH im

Weinviertel nun den Big Bags und der Verpackung von gefährlichen Baurestmassen, wie Asbest

und künstliche Mineralwolle. Die 100% Recycling Big Bags sind nicht nur für Bau- und Abbruchunternehmen

interessant, sondern auch für Recycling- und Entsorgungsbetriebe oder

kommunale Recyclinghöfe. Die Big Bags können sicher mit dem Stapler oder Greifer bewegt

und transportiert werden, da sie sehr widerstandsfähig und reißfest sind. www.puhm.eu

KUHN-LADETECHNIK

Auf alle Fälle „TEC“ für die Schmid Baugruppe

Vor kurzem erhielt die Schmid-Baugruppe in Frankenburg erstmalig ein Palfinger-TEC-

Kran-Modell: den PK 48.002 TEC7 mit Fly-Jib PJ090. Im Krankompetenzzentrum in

Vöcklabruck OÖ auf eine Volvo FH 540 Sattelzugmaschine aufgebaut, überzeugt dieser

Kran durch den Stahlbau ebenso, wie durch die zahlreichen Assistenzsysteme.

D

ie Schmid Baugruppe ist ein österreichisches

Familienunternehmen mit

jahrzehntelanger Tradition und weiteren

Standorten in Timelkam, Münchendorf,

Holzhausen, Linz und Freilassing. Bei der

Schmid Baugruppe dreht sich alles um das

Thema Bauen, aber nicht nur im Sinne des

Errichtens von Bauwerken oder Gebäuden,

sondern auch im Sinne des Betriebes und

der damit verbundenen Nachhaltigkeit im

Lebenszyklus von Gebäuden. Das Unternehmen

ist in den Bereichen Hochbau,

Holzbau und Dachbau tätig und versucht

täglich, den Spagat zwischen handwerklicher

Qualität und modernster Technologie

am Bau zum Vorteil seiner Kunden zu

schaffen. Unterstützt werden die Profis der

Schmid-Baugruppe nun durch den neuen

PK 48.002 TEC7 mit PJ090, der mit

zahlreichen Assistenz- und Komfortsystemen

ausgestattet ist.

P-Fold – perfekt gerüstet auf Fingerdruck:

Das Auseinander- und Zusammenlegen

wird für den Bediener zum Kinderspiel.

Die Rüstzeit verringert sich dadurch

auf ein Minimum.

Die neue Volvo-Sattelzugmaschine der Schmid-Baugruppe mit dem Palfinger PK 48.002 TEC7

im Krankompetenzzentrum der Kuhn-Ladetechnik in Vöcklabruck.

Mext und Weigh – Systeme für einfacheres

Handling: Mext bindet mechanische

Verlängerungen in die Überlastsicherung

ein, während Weigh das Wiegen von

Lasten ermöglicht – unterm Strich

bedeutet das einen verringerten Arbeitsaufwand

für den Bediener.

DPS-C – effizienter Fly-Jib-Betrieb:

Erhöhung der Hubkraft – sowohl bei voll

als auch bei teilweise ausgefahrenem

Schubarm. Erkennung der aktuellen

Position von Schubarm und Fly-Jib durch

ein Längenmesssystem, Optimierung der

Leistung über die gesamte Reichweite.

AOS – kontrollierte Bewegung trotz

schwerer Lasten: Das patentierte Palfinger

Schwingungsdämpfungssystem „AOS“

gleicht die im Kranbetrieb entstehenden

Schwingungen und Stöße aus, das

bedeutet kein „Nachschwingen“ durch

rasches Abbremsen oder Lastwechsel und

maßgebliche Erhöhung der Sicherheit im

Kranbetrieb für Mitarbeiter, Ladegut und

Gebäude.

HPSC-Plus-Load – mehr Reichweite

durch Beladungserkennung: Dieses

System reagiert auf den Beladungszustand

des Lkw und errechnet anhand der

Neigung des Kranes die maximale

Lastgrenze. Durch diesen Parameter kann

die Reichweite maximiert werden – optimale

Ausschöpfung des Arbeitsbereiches.

HPSC-Plus-FSTAB – mehr Leistung

durch Stützkrafterfassung: Bei HPSC-Plus

FSTAB ermitteln Druckaufnehmer in den

Stützzylindern die tatsächliche Belastung

des Abstützungssystems und ermöglichen

Performancegewinn bei geringen Stützbreiten

und hoher Beladung.

www.kuhn.at | www.schmid-baugruppe.at

Foto: Puhm GmbH

SITE VRS

HOCHPRÄZISE RTK-POSITIONSDATEN

FÜR GANZ ÖSTERREICH

Der Korrekturdatendienst SITE VRS für Baustellenpositionierung

und Maschinensteuerung arbeitet mit

den Signalen der Satellitensysteme GPS, GLONASS,

Galileo und Beidou, spart die Basisstation und ist

überall in Österreich flexibel einsetzbar.

VRS Austria

Weitere Informationen und Konditionen:

erzeugt am: 11.08.2023 um 08:57:18 Uhr

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50 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

VA ERZBERG

Von links: Gerd Hofmann, MSc (Leitung Zwischenlager,

VA Erzberg), Ewald Bückner, MBA (Projektleiter, VA Erzberg

GmbH), Ing. Erwin Haider jun. (Gesellschafter und

Geschäftsführer, Gebrüder Haider Bauunternehmung),

Helmut Haider sen. (Gesellschafter, Gebrüder Haider

Bauunternehmung), DI Josef Pappenreiter (Geschäftsführung

Technik, VA Erzberg), Alois Kohler (Gesellschafter,

Terra-Mix) und Franz Sindlhofer (Projektleiter

Bodenstabilisierung, Terra-Mix).

Die Basisabdichtung des neuen

Zwischenlagers hat eine Mächtigkeit

von 1,25 m und besteht aus 5 Lagen

Werfener Schiefer, der mit Bentonit

vergütet und gefräst wurde.

Neues Zwischenlager für Stahlwerksschlacke

bringt innovative Lösung für den Deponiebau

Das neue Zwischenlager während

der Bauphase. Rechts ist der Bereich

erkennbar, wo der Werfener

Schiefer aufgeschüttet und mit

Bentonit durchgefräst wurde.

Unten sind die beiden Stahlbetonbecken

erkennbar, in denen sich

die Sickerwässer des Zwischenlagers

sammeln.

52 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: VA Erzberg GmbH; Baublatt.Österreich

In enger Zusammenarbeit mit mehreren Partnern

errichtete die VA Erzberg GmbH auf einer brachliegenden

Bergbaufläche ein neues Zwischenlager für Stahlwerksschlacke.

Dabei musste man aufgrund der anspruchsvollen

Rahmenbedingungen neue Wege im Deponiebau beschreiten.

Das Resultat ist eine innovative Lösung, die den

Werferner Schiefer – der am Erzberg als Abraum anfällt

– einer sinnvollen Verwertung zuführt. Das neue Produkt

bietet eine technisch und wirtschaftlich interessante Alternative

zum Einsatz von Lehm oder Ton und steht ab sofort

interessierten Deponiebetreibern zur Verfügung.

I

m Zuge des LD-Verfahrens produziert

das Stahlwerk Donawitz auch Stahlwerksschlacke,

die seit einigen Jahren

nur noch in reduziertem Umfang im

Straßenbau eingesetzt werden kann. DI

Josef Pappenreiter, Geschäftsführung

Technik der VA Erzberg GmbH, erklärt:

„2020 erfolgte der Startschuss zur

Errichtung eines Zwischenlagers für

Stahlwerksschlacken. Das Zwischenlager

hat im ersten Ausbauabschnitt eine

Basisfläche von rund 17.400 m² und eine

Böschungsfläche von rund 8.100 m².

Diese Flächen galt es nach den Anforderungen

einer Reststoffdeponie zu

errichten. Zusätzlich musste aufgrund

der Situierung des Zwischenlagers auf

einer ehemaligen Sturzhalde des

Steirischen Erzberges eine künstliche

Barriere gemäß den Anforderungen der

Deponieverordnung errichtet werden.“

Aufgrund der besonderen Anforderung

an die Deponiebasisabdichtung,

welche sich durch die relativ hohe

Dichte der Stahlwerksschlacke gemeinsam

mit der geplanten Ausbauhöhe des

Deponiekörpers ergaben, war die

Herstellung nach derzeitigem Stand der

Technik nicht umsetzbar. Eine neue

Variante musste gefunden werden. Die

Lösung liegt im Tonmineral, das im

Zuge der alpinen Gebirgsbildung

eingelagert wurde und nun als Werfener

Schiefer die Erzlagerstätte überdeckt.

Dieser Werferner Schiefer muss im

Tagbau abgetragen und als Abraum

verhaldet werden. Erste betriebliche

Erfahrungen hatte man mit dem Werferner

Schiefer schon in der Vergangenheit

gemacht, etwa beim Schlammteichbau.

So lag es nahe, dass der Werferner

Schiefer in seiner Rohform als Ersatz

für Lehm bzw. Ton im Deponiebau

untersucht wurde.

Die Ergebnisse waren vielversprechend,

aber zunächst konnten die

geforderten Werte, die von der Deponieverordnung

vorgegeben sind, noch nicht

zur Gänze erreicht werden. Auf der

Suche nach einem Spezialisten mit

fachlichem Know-how im Bereich

Verdichtung und Vergütung von

mineralischen (Bau-)Rohstoffen wurde

man nach kurzer Suche bei der Firma

Terra-Mix Bodenstabilisierungs GmbH

in Wettmannstätten fündig. Parallel

wurde die Produktentwicklung durch

das Institut für Bodenmechanik,

Grundbau und Numerische Geotechnik

der TU Graz sowie das Büro GDP-ZT

GmbH in Graz wissenschaftlich begleitet.

Gemeinsam mit dem Planungsbüro

IGBK GmbH in Graz wurde durch

intensive Zusammenarbeit in mehreren

Versuchsreihen ein innovatives Produkt

entwickelt, welches eine technologische

Weiterentwicklung darstellt und damit

einen neuen Stand der Technik definiert.

Durch ein kontrolliertes Einfräsen

von Bindemittel in den Werferner

Schiefer wird ein homogenes Produkt

hergestellt. Gleichzeitig wird durch den

Einsatz einer speziell für diesen Einsatz

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MASCHINEN + TECHNIK

Der Einbau und die Verdichtung auf den ca. 34° geneigten Böschungsflächen

bedeutete für die Maschinisten und die eingesetzten Geräte der

Firma Gebrüder Haider Bauunternehmung eine große Herausforderung.

Die Firma Terra-

Mix setzte einen

Streuwagen,

einen extra für

dieses Verfahren

modifizierten WR

240i Bodenstabilisierer

der Firma

Wirtgen und einen

Wasserwagen

ein. Im Zuge des

Fräsvorgangs war

die Fräse mit

einer Schubstange

mit dem

Wasserwagen

verbunden.

modifizierten Fräse der Firma Terra-Mix

das Produkt derart aufbereitet, dass die

Anforderungen an Größtkorn, Feuchtigkeit,

Stützkorn und Homogenität, etc.

gewährleistet werden. Dazu Franz

Sindlhofer, Projektleiter Bodenstabilisierung

der Firma Terra-Mix: „Wir sind als

Spezialist im Stabilisierungs- und Bodenverbesserungssektor

mit einem Team von

35 Personen vor allem in Österreich, aber

auch in den angrenzenden Ländern tätig.

Für die Errichtung dieses Zwischenlagers

haben wir bereits ein Jahr vor Baubeginn

mit einer intensiven Testphase begonnen.

Die größte Herausforderung lag darin,

durch die Beimengung der richtigen

Menge Bentonit die gewünschte Dichtigkeit

zu erzielen. Dazu wurden mit dem

Material nicht nur Laborversuche durchgeführt,

sondern auch Feldversuche direkt

am Erzberg. Dabei kamen drei Geräte aus

unserem Fuhrpark zum Einsatz. Zunächst

ein Streuwagen, der mit Bodenradar

ausgerüstet ist und mit dem wir die

gewünschte Menge Bentonit exakt

aufstreuen konnten. Eingefräst wurde das

Material mit einer speziell für diesen

Einsatz optimierten Wirtgen 240i, um die

benötigte Korngröße herstellen zu können.

Als drittes Gerät kam ein Wasserwagen

zum Einsatz, denn wir mussten bei den

hochsommerlichen Temperaturen ständig

bewässern. Sowohl beim Einfräsen als

auch beim Einbau ist die richtige Material-Feuchtigkeit

entscheidend für ein

optimales Ergebnis. Damit wir auch die

Böschung bewässern konnten, haben wir

einen Werfer montiert. Der ganze Prozess

wurde praktisch jeden Tag mit Kontrollen

durch die TU Graz überwacht.“

Vom Arbeitsablauf her wurde der

Werferner Schiefer in der Nähe des

Zwischenlagers auf einer Fläche von etwa

einem halben Hektar in einer Stärke von

mehreren Metern aufgelegt, verdichtet

und ohne Bentonit auf die gewünschte

Korngröße vorgefräst. Erst beim letzten

Fräsvorgang wurde das Bentonit mit dem

Streuwagen verteilt und von der Fräse im

Zusammenspiel mit dem Wasserwagen

eingefräst. Dabei wird im Mischraum aus

dem Schiefer, Bentonit und Wasser ein

fertiges Produkt erzeugt. Der Fräsvorgang

erfolgt in einer Stärke von 50 cm, wobei

das durchmischte Material eine um 15 cm

erhöhte Stärke aufweist. Um die Grenze

zwischen unbehandelten Schiefer und

durchmischten Material exakt einhalten

zu können, wurde das durchmischte

Material mit einem Kettenbagger mit

GPS-Steuerung abgetragen und auf Lkw

verladen. Diese transportierten das

Material zum Zwischenlager, wo es mit

Baggern und einer Schubraupe sowohl auf

der Fläche als auch auf den Böschungen

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54 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

eingebaut und verdichtet wurde. In

kleinerem Umfang wurde der Werfener

Schiefer auch in der Nähe der oberen

Böschungskante aufbereitet.

Der Schichtaufbau der Basisabdichtung

inklusiver künstlicher Barriere besteht

aus fünf je 25 cm starken Lagen, bestehend

aus Werfener Schiefer, der mit Bentonit

vergütet wurde. Auf diesem Schiefer-

Paket mit einer Mächtigkeit von 1,25 m

wurden in der Folge eine Folie, ein

Schutzvlies und die Drainagerohre verlegt.

In einem letzten Schritt wurde noch ein

halber Meter Filterkies als Drainagekörper

aufgebracht und wieder mit einem

Schutzvlies abgedeckt.

Für die Errichtung des Zwischenlagers

für Stahlwerksschlacken wurde die Firma

Gebrüder Haider Bauunternehmung

GmbH von der VA Erzberg GmbH beauftragt.

Über die damit verbundenen

Im fertiggestellten Zwischenlager

werden bereits Kleinmengen Stahlwerkschlacke

eingelagert. Gerd

Hofmann MSc (Leiter Zwischenlager,

VA Erzberg) bei seinen Erläuterungen

über die Behandlung der

Sickerwässer, bevor diese ordnungsgemäß

verrieselt werden.

Die sinnvolle Nachnutzung

der Bergbauflächen

ist für die

VA Erzberg ein zentrales

Anliegen. So

wurde vor kurzem

eine 2,6 ha große PV-

Anlage in Betrieb genommen.

Die Stromerzeugung

wurde

damit nochmals um

rund 2,5 MW auf

rd. 7,0 MW erhöht.

Herausforderungen informiert Ing. Erwin

Haider jun.: „Als erste Baumaßnahme

haben wir die beiden Sickerwassersammelbecken

errichtet und eingeschüttet.

Dabei handelt es sich um zwei

Stahlbeton-Sammelbecken mit einem

Durchmesser von ca. 13 m und einer Tiefe

von ca. 6,25 m. In diesen Stahlbetonbecken

werden die Sickerwässer des Zwischenlagers

gesammelt. Eine große Herausforderung

beim Bau des eigentlichen Zwischenlagers

war das schlechte Wetter und die

Notwendigkeit, das Material in kurzer Zeit

einbauen zu müssen. Eine weitere

Herausforderung bestand darin, dass wir

jede der fünf Lagen, die jeweils eine Stärke

von 25 cm aufweisen, mit einer Genauigkeit

von 1 cm einbauen mussten. Diese

Genauigkeit auch auf den Böschungsflächen

mit ca. 34° Neigung zu erzielen, war

durchaus anspruchsvoll. Bei den Kettengeräten

befinden wir uns hier im Grenzbereich,

was die Öl-Versorgung des Motors

betrifft. Für den Einbau wurde das

Material sowohl von oben als auch von

unten verarbeitet. In den verschiedenen

Bereichen hatten wir rund 20 Geräte im

Einsatz, darunter sechs Geräte – eine

Schubraupe und fünf Bagger – mit

GPS-Steuerung und einer Basisstation

von Trimble im Einsatz. Auf Basis der vom

Bauherrn beigestellten Pläne wurden in

unserer Abteilung für Vermessungstechnik

die entsprechenden Profile für die Erdbaugeräte

erstellt. Auf den Böschungsflächen

haben wir die Walze angehängt

und der Fahrer hat die Seilwinde über

Funk selbst gesteuert. Die Tagesleistungen

für den Einbau einer fertig verdichteten

Lage betrugen je nach Witterung im

Schnitt rund 1.000 m 3 , was rund 4.000 m 2

entspricht. Die Spitzen lagen bei rund

2.000 m 3 . Damit der kontinuierliche

Einbau angesichts der Pandemie nicht

durch einen Engpass in der Bentonit

Versorgung gestört wurde, haben wir vor

Ort acht Puffersilos aufgestellt. Trotz aller

Schwierigkeiten ist der Einbau der fünf

Lagen in nur drei Monaten eine beachtliche

Leistung.“

Ewald Bückner, MBA von der VA

Erzberg GmbH ergänzt: „Der größte Vorteil,

der aus diesem innovativen Produkt

hervorgeht, ist ein wesentlich höherer

Reibungswinkel und eine höhere Scherfestigkeit

im Gegensatz zu Lehm oder Ton, da

eine gleichmäßige Korngrößenverteilung

von 0-63 mm bzw. 0-20 mm – je nach

Anforderung der herzustellenden Lage im

Aufbau – gewährleistet wird. Außerdem

kann dieses Produkt in einer großen Menge

homogen mit gleichbleibenden physikalischen

Eigenschaften hergestellt werden.

Die Durchlässigkeit in der triaxialen

Durchlässigkeitszelle liegt bei kf < 1x10-10

m/s und somit deutlich unter den in der

Deponieverordnung geforderten maximalen

Durchlässigkeit kf < 5x10-10 m/s.“

Das Verarbeiten des Produktes gestaltet

sich sehr einfach, da es wie „normaler“

Straßenbauschotter eingebaut werden

kann und relativ unempfindlich gegenüber

Feuchtigkeitsschwankungen ist. Nach

erfolgter Verdichtung ist die Oberfläche

sofort geschlossen und das Material hält

die Feuchtigkeit im Inneren fest. Erosion

durch Niederschlag, Wind, aber auch

Frost-Tau-Wechsel sind im eingebauten

Zustand kaum zu erkennen. Selbst nach

einer Winterperiode, Starkregen und

Sonnentagen, konnten am stark exponierten

Material auf der Versuchsfläche keine

Risse oder größere Erosionen erkannt

werden. Auf Basis dieser äußerst positiven

Erkenntnisse, wurde das Zwischenlager

im gesamten Umfang mit diesem

neuen innovativen Produkt hergestellt.

Durch die einfache Verarbeitbarkeit des

Produktes konnte die Deponiebasisabdichtung

samt künstlicher Barriere mit einer

Aufbaustärke von 125 cm über die

gesamte Fläche innerhalb von nicht ganz

drei Monaten von Mai bis Juli 2022

hergestellt werden. Diese innovative

RAUM SCHAFFEN.

KTEG KMC400P-7

Seit Mai 2023

können die

Besucherinnen

und Besucher den

Erzberg mit den

zwei neuen Haulys

noch spektakulärer

erleben. Weitere

Highlights sind die

Kräuterseitlinge, die

als Erzberg Stollenpilze

im Handel

angeboten werden

sowie der über drei

Jahre in den Stollen

gereifte Erzberg

Whisky.

Methode der Basisabdichtung ersparte die

Anlieferung von Lehm im Ausmaß von ca.

2.700 Lkw-Fahrten bzw. 400.000 Transportkilometer.

Geschäftsführer DI Pappenreiter

abschließend: „Die für unser neues

Zwischenlager entwickelte Lösung auf

Basis des Werfener Schiefers stellt eine

revolutionäre Entwicklung im Deponiebau

dar und wurde in Österreich in dieser Art

und Weise noch nicht realisiert. Ich möchte

mich bei allen Beteiligten bedanken, die

sich trotz des zeitlichen Drucks und der

kurz nach der Vergabe eingetretenen

Energiekrise an die getroffenen Vereinbarungen

gehalten haben. In Kooperation

mit der Firma Terra-Mix werden wir das

neue Produkt auf den Markt bringen. Es

kann beispielsweise für Baurestmassen-

Deponien verwendet werden und ist in

Abstimmung mit den Behörden auch für

den Einsatz auf Reststoff- und Massenabfall-Deponien

geeignet. Denkbar ist auch

eine Verwendung als geologische Barriere,

für Deponieabdeckungen, im Speicherteichbau

oder zum Abdichten von Hochwasserschutzdämmen.

Der Erzberg, wo

der Werfener Schiefer in großen Mengen

vorkommt, punktet österreichweit mit

seiner zentralen Lage. Dazu kommt, dass

das Material gut transportiert werden

kann – auf Wunsch auch mit der Bahn.

Wir sind überzeugt, dass dieses neue

Produkt bei vielen Deponiebetreibern auf

großes Interesse stößt!“

www.vaerzberg.at | www.terra-mix.com

www.gebr-haider-bau.at

www.kiesel.net

56 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 57





MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Das Flaggschiff der Commando Baureihe ist der DC300Ri.

Er kann mit einer Reihe intelligenter Optionen an spezielle

Bedürfnisse angepasst werden. Dazu gehören das

automatische Lafettenausrichtsystem und das

Fernüberwachungssystem SanRemo.

1 Alle Modelle der

Serie verfügen

über leicht zugängliche

Wartungspunkte

und On-

Board-Diagnostic

Funktionen.

2 Das Bohrsteuerungssystem

iTorque sorgt für

eine längere

Lebensdauer des

Bohrstahls.

3 Für den Einsatz

in sehr unwegsamen

Gelände

bietet Avesco den

DC300Ri auch mit

Kettenfahrwerk an.

1 2 3

Einsatz beim Ankern mit 1.200 Nm

Getriebe und Spülkopf.

iTorque ermöglicht hohe Bohrleistung

und tiefen Bohrstahlverschleiß

Die Geräte der Commando Serie sind

ausgestattet mit dem modernsten iTorque-

Bohrsteuerungssystem von Sandvik.

Damit erreichen Bediener eine sehr hohe

Bohrleistung bei längerer Lebensdauer

des Bohrstahls. Durch ihre kompakte

Bauweise sind die Maschinen sehr einfach

transportierbar und örtlich flexibel

einsetzbar. Selbst der große DC300Ri kann

mit seiner Höhe von nur 2,85 m problemlos

und schnell auf einem Tieflader oder

sogar auf einem Anhänger von einem

Einsatzort zum anderen transportiert

werden.

Auch im Tunnelbau einsetzbar

Bei kleineren Bohrlochdurchmessern

eignet sich der Commando DC300Ri auch

ideal für den Tunnelbau. Das optionale

Einstangennachlegesystem bietet Flexibilität

und Sicherheit. Durch eine spezielle

Schnellfahrfunktion ist das Bohrgerät in

der Lage, mit den anderen Maschinen

unter Tage Schritt zu halten.

www.avesco-tec.at

AVESCO

Sandvik Commando DC Serie:

Vielseitigkeit ist Trumpf

Mit den fortschrittlichen Übertage-Außenhammerbohrgeräten der Commando DC

Baureihe setzen Unternehmen auf höchst produktive Maschinen, die für eine

Vielzahl unterschiedlicher Bauanwendungen ausgelegt sind.

D

ie aktuelle Commando Serie von

Sandvik umfasst die Modelle DC130Ri

und DC300Ri (siehe Kasten). Beide

Maschinen sind als Mehrzweck-Bohrgeräte

für verschiedene Bauanwendungen

ausgelegt und daher für Bohr- und

Sprengunternehmen ideal geeignet, die

eine hohe Auslastung mit vielen Betriebsstunden

pro Jahr erzielen.

Commando DC300Ri: Flaggschiff der

Gerätereihe für Fels und Baugruben

Flaggschiff der Gerätereihe ist der

Commando DC300Ri: Er ist ein modernes,

voll funkferngesteuertes, gummibereiftes

Übertage-Außenhammerbohrgerät mit

besonders großem Bohrlochdurchmesserbereich

(38 bis 64 mm), ausgelegt für R28-,

R32- und T35-MF-Bohrstangen. Dank

Allradantrieb und Oszillation gewährleistet

das Bohrgerät selbst in schwierigem

Gelände ausgezeichnete Mobilität und

Stabilität. Dank dem hydraulischen

Roll-Over und dem Avesco TEC Injektionskopf

sowie einem optionalen Drehgetriebe

mit 1.200 Nm eignet sich der DC300Ri

perfekt für Baugruben und Hangsicherungsarbeiten.

Wie der Hersteller betont,

kann keine andere Maschine auf dem

Markt mit so wenig Treibstoff eine

vergleichbare Tagesleistung Selbstbohranker

(R32, R38 und R51) versetzen.

Auch mit Kettenfahrwerk

Für den Einsatz in besonders unwegsamem

Gelände besonders vorteilhaft:

Avesco bietet den DC300Ri auch als

hochstabile und robuste raupenmobile

Ausführung mit Stahlkettenfahrwerk an.

In Kombination mit einer neuen Bohrarmkonstruktion

und dem zuverlässigen

Gesteinsbohrhammer HL300 bietet der

Commando DC300Ri hohe Produktivität

und niedrige Betriebskosten unter

anspruchsvollen Einsatzbedingungen.

Zudem ist dieses Bohrgerät extrem

beweglich und agil. Seine vier leistungsstarken

Fahrmotoren bringen es auf eine

Antriebskraft von insgesamt 43 kN. In

Kombination mit der neuen Maschinensteuerung

erzielt der Cat 3.6 Motor (Stufe

V) mit 74,4 kW Leistung eine unübertroffene

Kraftstoffeffizienz – verglichen mit

früheren Modellen der gleichen Klasse

liegt die Einsparung bei über 30%.

Eine völlig neue, verstärkte Bohrarmkonstruktion

mit erweitertem Schwenkradius

und größerer Reichweite ermöglicht

das Abdecken eines Bohrbereiches von

12 m 2 und übertrifft damit den Bohrbereich

früherer Modelle um 20%. Die Spülluftkapazität

von 3,0 m 3 /min. ermöglicht größere

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Beginnend mit der Lehrzeit in den 1970er Jahren lassen Jürgen

Specht und Harald Semerad im Gespräch mit Baublatt.Österreich die

wichtigsten Stationen ihres Berufslebens Revue passieren.

ZEPPELIN

Generationenwechsel an der Spitze

der Niederlassungen in Wien und Graz

Mit Harald Semerad, Leiter der Niederlassung Wien, und Jürgen Specht, Leiter der

Niederlassung Graz, verabschieden sich Anfang Dezember 2023 zwei Persönlichkeiten in

den Ruhestand, die über viele Jahre einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg

von Zeppelin Österreich leisteten. Aus Anlass des bevorstehenden Abschieds baten wir die

beiden erfahrenen Kenner der heimischen Baumaschinenbranche um einen Rückblick auf

die verschiedenen Entwicklungen in ihrem Berufsleben.

Jürgen Specht (Leiter der Niederlassung Graz,

links) und Harald Semerad (Leiter der Niederlassung

Wien, rechts) verabschieden sich

Anfang Dezember 2023 in den wohlverdienten

Ruhestand. Über die Nachfolge wird in den

nächsten Monaten entschieden.

Made in Germany

kehren bohren transportieren

angefangen. Zunächst habe ich in Norddeutschland

die Gebietsleitung im

Mietservice übernommen, ein Riesen-

Gebiet mit fünf Niederlassungen. „Wer

verleiht schon seinen Cat?“ war damals

einer unserer Slogans. Nachdem ich

scheinbar einiges richtig gemacht habe,

wurde ich ein Jahr später nach Garching

geholt und habe dort die Vertriebsleitung

Mietservice für Gesamtdeutschland

übernommen. Ende 2001 hat mich mein

ehemaliger Chef gefragt, ob ich nicht

Interesse hätte, nach Österreich zu

kommen. Meine erste Reaktion war: Zum

Urlaub machen gerne, zum Arbeiten bleibe

ich dort, wo ich bin. Allerdings habe ich

mir dann doch die neu errichtete Niederlassung

in Kalsdorf angesehen und

zugesagt, den Job für ein paar Jahre zu

übernehmen. Letzten Endes bin ich dann

gekommen, um zu bleiben, und habe die

Niederlassung die letzten 23 Jahre

geleitet. Zurückblickend muss ich sagen,

der Job als Niederlassungsleiter ist für

mich persönlich der schönste Job, den ich

jemals gemacht habe. Du trägst Verantwortung,

arbeitest in und mit einem Team,

kannst in einem gewissen Rahmen eigene

Entscheidungen treffen und im Kontakt

mit den Kunden auch die eigenen Erfahrungen

einbringen. Natürlich gab es

Höhen und Tiefen. Die Jahre bis 2007

waren von starkem Wachstum geprägt,

dann kam der Einbruch. Danach ging es

wieder bergauf bis Corona kam. Wenn

man über längere Zeit dabei ist, dann

erlebt man notgedrungen die Sinus-Wellen

der wirtschaftlichen Entwicklung.

Semerad: Bei mir kam es im Jahr 1976 zu

einem Schlüsselerlebnis. Nach der letzten

Schulklasse fragte mich ein Berufsberater,

was ich denn gerne mache. Auf meine

Antwort, dass ich gerne bastle und

schraube, meinte er, dass die Firma Eisner

in Wiener Neudorf mit Baumaschinen

arbeitet und für mich interessant sein

könnte. Ich habe mich sofort vorgestellt

Herr Specht, Herr Semerad, was

waren die wichtigsten Stationen in

Ihrer Karriere?

Specht: Begonnen habe ich meine Ausbildung

1975 im Bereich Instandhaltung für

den Bergbau unter Tage in einem Kalibetrieb

in der Nähe von Eisenach. Auch

wenn es sich dabei nicht um klassische

Baumaschinen handelte, so hatte ich

bereits damals mit Maschinen für den

Untertagebau sowie Band- und Brechanlagen

zu tun. 1978 bin ich nach Magdeburg

gezogen, wo ich viele Jahre in unterschiedlichen

Branchen gearbeitet habe. Nach

dem Mauerfall übersiedelte ich 1989 nach

Hamburg. Dort habe ich bei einem

Werkstatteinrichter als Mechaniker bzw.

Monteur angefangen, und meine Ausbildung

als Mechaniker Meister im Maschinenbau

absolviert, bin später in die

Akquise gegangen und wollte das Unternehmen

übernehmen. Leider hat sich der

Eigentümer damals kurzfristig anders

entschieden und so kam es in meinem

Leben zu einer entscheidenden Weichenstellung,

denn am 15. September 1997

habe ich bei Zeppelin Deutschland

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62 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 63



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

und wurde als Lehrling genommen. Es

war für mich eine schöne Zeit und ich habe

viel gelernt. Die Firma Eisner war ein

großer Reparaturbetrieb, wir haben

Generalreparaturen genauso gemacht, wie

Motor- und Getriebebau. Dabei wurde auf

die Ausbildung ein großer Wert gelegt. Ich

habe damals bei der Admira Fußball

gespielt, aber nach der Arbeit war ich so

müde, dass ich gar nicht mehr trainieren

konnte. Im Laufe der Jahre habe ich die

Lehrabschlussprüfung gemacht, den Wehrdienst

geleistet und bin danach zurück zu

der Firma Eisner. Aufgrund personeller

Änderungen wurde ich Fernmonteur, was

damals die Bezeichnung für einen Servicetechniker

war. Es war die Zeit der Kraftwerksbaustellen

und auch die Südautobahn

über den Wechsel wurde gebaut. Die

Folge war, dass die Firma Eisner schwer

ausgelastet war. In dieser Zeit habe ich

selbst eine Familie gegründet und mir war

klar, dass ich diese Arbeit nicht bis zur

Pension machen wollte. Es folgten einige

Jahre in anderen Berufen, bis ich gesehen

habe, dass die Firma Eisner Kundendienstberater

sucht. Wir wurden uns rasch

einig und am 1. September 1993 habe ich

als Kundendienstberater wieder bei der

Firma Eisner begonnen. Ende der 1990er

Jahre wurde das Unternehmen von der

Firma Zeppelin übernommen und als

Friedrich Mozelt – der damals Leiter der

Niederlassung Wien war – in die

Geschäftsführung von Zeppelin Österreich

berufen wurde, trat ich im April 2004 seine

Nachfolge an. Dieser Schritt brachte einige

Herausforderungen mit sich, denn über

Nacht wurde ich vom Kollegen zum

Vorgesetzten. Auch gegenüber von

Mitarbeitern, die mich als Lehrling

ausgebildet haben. Unter diesem Aspekt

kann ich jedem nur empfehlen: Sei immer

nett zu deinen Lehrlingen, einer von ihnen

könnte irgendwann einmal dein Chef sein!

Specht: Bei einem Punkt, den der Harry

erwähnt hat, möchte ich kurz einhaken.

Wenn ein erfahrener Mechaniker zum

Kundendienstberater wird, dann hat er

einen ganz anderen Zugang zum Kunden,

denn er kennt den Betrieb, die Fahrer und

den Werkstattleiter. Als Mechaniker bist

du der Freund des Kunden, schließlich

hast du dafür gesorgt, dass er mit seiner

Maschine wieder arbeiten kann. Durch die

Service-Tätigkeit lernst du die Stärken

und Schwächen des Betriebs kennen und

kannst auf dieser Basis als Kundendienstberater

wertvolle Tipps geben – von

sinnvollen kleinen Reparaturen bis hin

zum richtigen Zeitpunkt für den Gerätetausch.

Wenn heute eine Stelle als

Kundendienstberater frei wird, dann

meldet sich in der Regel sehr schnell ein

Service-Techniker, der sich um diesen Job

bewirbt.

Wie hat sich im Laufe der Zeit die

Gerätetechnik entwickelt?

Semerad: In dem Bereich hat sich sehr viel

geändert. Wenn ich heute ein Bild von

einer Baumaschine aus den 1980er oder

1990er Jahren anschaue, dann liegen

Welten zwischen damals und heute. Zu

Beginn meiner Laufbahn hatten viele

Maschinen ja nicht einmal eine Kabine.

Die Fahrer sind auf einem Holzbrett gesessen

und wenn du Glück hattest, gab es

eine Heizung. Fahrkomfort, Antriebstechnik,

Effizienz – in all diesen Bereichen gab

es enorme Entwicklungssprünge. Hand in

Hand damit sind aber natürlich auch die

Herausforderungen für unsere Servicetechniker

gestiegen. Heute ist ein Kettenbagger

unter anderem mit einem 2D-System,

einer Schwenkbegrenzung oder einer

Waage ausgerüstet. Das bedeutet natürlich

auch einen entsprechenden Schulungsaufwand

für das Wartungspersonal.

Ohne Laptop brauchst du heute gar nicht

erst anzufangen. Vor allem die laufend

verschärften Emissionsbestimmungen

haben sehr anspruchsvolle Technik in die

Geräte gebracht. Früher hast du den

Bagger gestartet und bist gefahren. Wenn

das Gerät heute wegen einem Fehler in

der Regeneration steht, dann stehen auch

gleich ein paar Lkw.

Jürgen Specht wird so wie Harald

Semerad auch als Privatperson die

nächste MAWEV-Show besuchen,

die vom 10. - 13. April 2024 in

St. Pölten stattfindet.

die Jahre eine persönliche Beziehung auf,

aus der sich in manchen Fällen auch echte

Freundschaft entwickelt. Wichtig ist, dass

es für beide Seiten immer ein Geben und

ein Nehmen sein soll. Hier hat sich aber

sehr viel verändert und speziell bei

Großkonzernen ist diese Sichtweise leider

in Vergessenheit geraten. Als Premiumanbieter

ist man immer damit konfrontiert,

dass die Kunden darüber nachdenken,

preiswerter einzukaufen. Hier sind wir

gefordert, deutlich zu kommunizieren, was

wir für den Kunden leisten können. Einer

der Punkte, bei denen die Firma Zeppelin

sehr gut aufgestellt ist – und der in

wirtschaftlich schwierigen Zeiten an

Bedeutung gewinnen wird – ist die

Möglichkeit einer Generalüberholung des

Geräts im Rahmen des mehrstufigen Cat

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„Dieser Radlader Cat 920, Baujahr 1980, wird derzeit in unserer Niederlassung für den

nächsten Einsatz fit gemacht. Beim Öffnen des Motordeckels habe ich einen Starter gesehen,

der damals möglicherweise von mir im Rahmen meiner Tätigkeit bei der Firma Eisner

gewartet und wieder eingebaut wurde. Ein Stück Erinnerung, das natürlich auch

Emotionen auslöst“, so Harald Semerad.

Specht: Hier möchte ich kurz ergänzen, um

das Thema Weiterbildung etwas konkreter

festzumachen. In meinem Team beläuft

sich der Zeitaufwand nur für die Schulungen

auf drei Mannarbeitsjahre. Das ist ein

enormer Aufwand, aber der ist notwendig,

denn ein hoher Schulungsstandard ist

heute eine Grundvoraussetzung für die

erfolgreiche Kundenbetreuung.

Hat sich auch die Zusammenarbeit

mit den Kunden geändert?

Semerad: Mit vielen Kunden baust du über

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Rahofer.

Diese Cat Raupe D2 vor dem Eingang

der Niederlassung Wien wurde restauriert

und war mehrmals auf einer MAWEV-Show als

Show-Effekt im Einsatz.

Rebuild Programms. Dieses Angebot gilt

bis hin zu Großgeräten. Beispielsweise

haben wir erst vor wenigen Monaten bei

einem Cat 775 Muldenkipper eine solche

Generalreparatur durchgeführt. Mit dieser

kostengünstigen Alternative zu einer

Neuanschaffung kann ein Kunde die

Laufzeit eines bewährten Cat Geräts

deutlich verlängern und erhält auch

wieder entsprechende Garantien.

Specht: Ein anderer Aspekt in der Zusammenarbeit

mit dem Kunden ist der

Generationenwechsel. Wenn du den Job

über längere Zeit machst, dann werden

aus den Kindern die neuen Junior-Chefs,

die bereits bei Investitionsentscheidungen

mitbestimmen. Ich habe immer darauf

geachtet, auch zur nächsten Generation

ein gutes Verhältnis aufzubauen. 2001

habe ich auf der bauma so einem Stöpsel

geholfen, in die Kabine eines großen

Radladers zu klettern. Vor ein paar Jahren

hat er mir dann selbst einen Radlader

abgekauft. Viele dieser jungen Firmenchefs

beeindrucken mich mit ihrer

Dynamik und ihrer Offenheit für neue

Geschäftsfelder. Da werden oft sehr

innovative Ideen umgesetzt.

Welchen Rat würden Sie jungen

Berufsanfängern geben, die sich für

die Baumaschinenbranche entschieden

haben?

Semerad: Mein wichtigster Rat ist genau

hinzuhören, was der Kunde wirklich

braucht und nicht nur das verkaufen zu

wollen, was man gerade hat. Wenn du

heute einen Kunden als Partner betreust,

dann bedeutet das, ihn dabei bestmöglich

zu unterstützen, dass er sein Geschäft

erfolgreich abwickeln kann. Man darf sich

dabei nicht auf die Daten aus einem

Prospekt oder auf einen Verkaufspreis

reduzieren lassen. Der Erfolg liegt darin,

den Nutzen und den Mehrwert der

Partnerschaft deutlich zu machen. Die

Qualitäten, die du von deinen eigenen

Lieferanten erwartest, die musst du auch

deinen Kunden bieten.

Specht: Es sind aus meiner Sicht viele

Aspekte, die eine erfolgreiche Partnerschaft

ausmachen. Der wichtigste Punkt für mich:

Du musst als Ansprechpartner für den

Kunden erreichbar sein. Das bedeutet

manchmal auch, dass man nach Dienstende

oder am Wochenende am Telefon abhebt

und mit einer Auskunft weiterhilft.

Verbindlichkeit ist eine der wichtigsten

Eigenschaften. Ich habe es in meinem

ganzen Leben immer so gehalten, dass ich

versucht habe, mich in die Rolle des

Kunden hineinzuversetzen. Wie würde ich

aus seiner Sicht entscheiden, wenn jemand

kommt und mir diese Maschine verkaufen

will? Welche Fragen würde ich ihm stellen?

Auf diese Weise habe ich mich immer auf

die Gespräche vorbereitet. Um dem Kunden

dann auch die entsprechenden Antworten

geben zu können – aber auch das Gefühl,

dass er gut aufgehoben ist.

Welche Pläne gibt es für den Ruhestand?

Semerad: Ich bin ein Familienmensch und

habe zwei Enkel. Lange Planungen sind

nicht meine Stärke, denn erstens kommt

es anders, und zweitens als man denkt. Ich

bevorzuge spontane Entscheidungen:

kurzfristig den Koffer packen und mit

meiner Frau wo hinfahren oder gemeinsam

einen neuen Golfplatz entdecken.

Specht: Ich werde mich um Haus und

Garten kümmern, da ist doch einiges

liegen geblieben. Die Steiermark bleibt

auch in Zukunft meine Heimat, denn ich

bin da sehr glücklich verheiratet. Ich

werde Motorrad-Touren unternehmen und

einfach mehr Wert auf die Freizeit legen.

Nicht zuletzt freue ich mich, dass wir

beide unfallfrei durch unser Berufsleben

gekommen sind.

Wir danken für das Gespräch!

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MASCHINEN + TECHNIK

VÖBU

Liebherr-Werk Nenzing nutzt auch 2024 den

Geotechnik-Event als Netzwerk-Plattform

Anfang Februar 2024 findet in Wien die nächste VÖBU Fair in Kombination mit der

14. Österreichischen Geotechniktagung (ÖGT) statt. Die Kombination aus Theorie

und Praxis macht den Geotechnik-Event auch für die Liebherr-Werk Nenzing

GmbH zu einer wichtigen Informations- und Netzwerkveranstaltung.

D

Das Liebherr Rammgerät

LRH 100.1 unplugged gehört

zu den neuesten Modellen

der elektrisch angetriebenen

Unplugged-Serie von

Liebherr. Ausgerüstet mit

einem Hammer H 6 der

neuesten Generation hat es

in Schweden seine erste

Baustelle gefunden.

as Wiener Messe Congress Center ist

am 01. und 02. Februar 2024 der

Austragungsort für die nächste VÖBU Fair

und die 14. ÖGT. Die besondere Stärke des

traditionsreichen Geotechnik-Events ist die

Verbindung von Theorie und Praxis. Dabei

ergänzen sich die hochkarätigen Vorträge

der ÖGT über aktuellste Spezialtiefbau-

Projekte und -Techniken mit den Produktund

Serviceangeboten der spezialisierten

Unternehmen in der Fachausstellung VÖBU

Fair. „Als Business-Plattform für Branchenspezialisten

laden wir alle Hersteller von

Maschinen- und Baugeräten, Geotextilien,

Brunnenbau- und Bohrtechnik, Mess- und

Werkzeugtechnik, Munitionsbergung,

Planungsbüros und Spezialtiefbau-Anbieter

ein, sich mit ihrem Angebot auf der Special-

Interest Messe zu präsentieren. Die

hervorragende Buchungslage zeigt uns den

hohen Stellenwert, den diese Informationsund

Netzwerkplattform für die Branche

hat“, betont Ing. Thomas Pirkner, Geschäftsführer

der VÖBU – Vereinigung Österreichischer

Bohr-, Brunnenbau- und Spezialtiefbauunternehmungen.

Auch die Liebherr-

Werk Nenzing GmbH schätzt den Geotechnik-Event

als Informations- und Netzwerkveranstaltung.

Wir sprachen dazu mit

Gerhard Frainer, Geschäftsführer Vertrieb

der Liebherr-Werk Nenzing GmbH.

Herr Frainer, können Sie uns kurz die

Mitarbeiterzahl und die wichtigsten

Tätigkeitsbereiche Ihres Unternehmens

nennen?

Frainer: Unser Standort in Nenzing bietet

Lösungen für den Spezialtiefbau, Hebeeinsätze

und Umschlagtechnik. Das Produktportfolio

umfasst Raupenkrane bis 400 t,

Seilbagger sowie Ramm- und Bohrgeräte.

Darüber hinaus sind in den letzten Jahren

verstärkt digitale Lösungen in den Fokus

gerückt. Das Leistungsspektrum reicht

von digitaler Einsatzplanung, Trainings

an Simulatoren bis hin zur Erfassung,

Übertragung oder Auswertung komplexer

Maschinendaten. Aktuell haben wir rund

1.680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

beschäftigt.

Wo sehen Sie in den Bereichen

Spezialtiefbau und Bohrtechnik die

Stärken Ihres Unternehmens?

Frainer: Unsere Stärken liegen vor allem

in der hohen Fertigungstiefe bei den

Produkten. Innerhalb der Firmengruppe

Liebherr sind alle Hauptkomponenten

für die Trägergeräte verfügbar, dadurch

können diese ideal an die speziellen

Anforderungen für den Spezialtiefbau

angepasst werden. Über unseren Direktvertrieb

haben wir zudem direkten

Kontakt zu unseren Kunden und erfahren

deren Bedürfnisse aus erster Hand. Hinzu

kommen hohe Ressourcen für die Entwicklung

von Maschinen wie auch digitalen

Lösungen, aus welchen das entsprechende

Know-how resultiert.

Gibt es interessante Projekte

diesbezüglich?

Frainer: Wir arbeiten über viele Baureihen

hinweg an der Effizienzsteigerung sowie

an der Reduktion der Emissionen unserer

Produkte. Mit der Entwicklung der

„Unplugged“-Serie von batteriebetriebenen

Bohrgeräten und Raupenkranen

waren wir „first mover“ am Markt. Im

Herzen von Schweden ist momentan eine

der neuesten elektrisch betriebenen

Maschinen von Liebherr im Einsatz: ein

batteriebetriebenes Rammgerät aus der

Unplugged-Serie des Produktsegments

68 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Spezialtiefbaumaschinen. Das elektrohydraulische

Antriebsdesign des LRH 100.1

unplugged hat dieselben Leistungsdaten

wie die konventionelle Ausführung und

lässt sich auch genauso bedienen. Ein

weiterer Vorteil: Das LRH 100.1

unplugged arbeitet extrem leise. Die

Maschine ist damit nur ein Beispiel von

vielen, das zeigt, warum es auf dem Weg

zu einer ressourcenschonenden, emissionsfreien

Baustelle viele Gewinner gibt –

die Kundinnen und Kunden, die

Umwelt ebenso wie die Unternehmen

und deren Mitarbeitende.

Welche Rolle spielt die

Weiterbildung in Ihrem

Betrieb?

Frainer: Gerade im

Bereich Spezialtiefbau

setzen wir mit unserer

Kooperation mit dem

Bau-ABC in Bad

Zwischenahn auf eine

gezielte Aus- und

Weiterbildung. Wegen der

Marktdynamiken der

letzten Jahre und der

Spezialisierung unserer

Produkte ist es uns sehr

wichtig, hier gute Rahmenbedingungen

für unsere Belegschaft

zu schaffen. Wir nutzen aber auch

regelmäßig das Weiterbildungsangebot

der VÖBU in Form der zahlreichen

Seminare und Kurse.

Was beschäftigt Ihr Unternehmen

derzeit?

Frainer: Wir forcieren vor allem das Thema

alternative Antriebe. 2019 haben wir mit

dem weltweit ersten batteriebetriebenen

Drehbohrgerät einen Gamechanger auf

den Markt gebracht. Mittlerweile haben

wir das Konzept auf Raupenkrane sowie

Ramm- und Bohrgeräte ausgeweitet und

insgesamt schon neun Produkttypen

Gerhard Frainer, Geschäftsführer Vertrieb

der Liebherr-Werk Nenzing GmbH:

„Die VÖBU Fair ist eine tolle Plattform für

Fachgespräche wie auch zum Netzwerken.“

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wir mit MyJobsite eine Branchenlösung

geschaffen, die die aufwändige Datenverwaltung

im Spezialtiefbau um ein Vielfaches

erleichtert.

Ihr Unternehmen ist beim österreichischen

Geotechnik Event Anfang

Februar 2024 als Aussteller im

Rahmen der VÖBU Fair präsent. Ist

dies Ihre erste Teilnahme?

Frainer: Wir waren in den vergangenen

Jahren regelmäßig als

Aussteller ver treten. Hinzu

kommt, dass uns mit der

VÖBU eine langjährige

Partnerschaft verbindet,

aus welcher bereits

zahlreiche Fachartikel in

Zusammenarbeit mit

Liebherr-Anwendungsspezialisten

entstanden

sind.

Welche Erfahrungen

haben Sie als Aus steller

der VÖBU Fair

gemacht?

Frainer: Die Teilnahme an

der VÖBU Fair bietet uns die

einmalige Gelegenheit, neue

Partnerschaften aufzubauen und

bestehende Kontakte zu pflegen. Die

Veranstaltung hat sich sehr etabliert,

sodass alle relevanten Personen des

österreichischen Spezialtiefbaus dort

anwesend sind. Alles in allem ist die

Veranstaltung eine tolle Plattform für

Fachgespräche wie auch zum Netzwerken.

Wir danken für das Gespräch!

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

HOLP

RotoTop erleichtert und beschleunigt

auch die Arbeit mit Bohrlafette

Einsätze mit der Bohrlafette sind aufwändig, denn vor der eigentlichen Bohrung

sind viele Vorarbeiten zu leisten und Einstellungen zu tätigen. Für die Trinitz

Bauwerksanierung in Dresden macht der RotoTop nun das Handling mit der

Bohrlafette am Bagger deutlich einfacher und deren Einsatz damit viel effizienter.

gefunden. Nach den ersten Monaten im

Einsatz ist Marco Trinitz begeistert: „Wir

haben durch den RotoTop nicht nur mehr

Bewegungsfreiheit bei allen Baggerarbeiten,

der Einsatz mit der Bohrlafette geht

nun auch wesentlich einfacher, da man sie

unkompliziert in alle Richtungen drehen

kann. Die vorbereitenden Arbeiten und

Einstellungen für eine Bohrung werden

somit deutlich schneller erledigt.“

Torsten Haubold fügt hinzu: „Früher

hatte man bei Trinitz mehrere Drehantriebe

an der Bohrlafette dran, um

überhaupt in alle Richtungen arbeiten zu

können. Die Einstellungen an den verschiedenen

Motoren wurden teilweise im

Bagger und teilweise draußen erledigt, es

war sehr kompliziert und man musste

ständig aus- und wieder einsteigen. Mir

kam der Gedanke, dass wir das mit dem

RotoTop verändern können.“

Nun ist nur noch ein zusätzlicher

Drehmotor am Bagger verbaut, der für das

seitliche Schwenken zuständig ist, die

anderen Bewegungsmöglichkeiten

kommen vom Ein- und Auskippen des

Stiels und der RotoTop sorgt für die

komplette 360° Drehung. Somit sind alle

Bewegungsmöglichkeiten abgedeckt. Die

Anbau der

Bohrlafette

mit RotoTop

am Bobcat E60.

meisten Einstellungen können nun von

der Kabine aus getätigt werden, nur noch

der zusätzliche Motor wird über ein

Bedienfeld außen eingestellt. Somit wird

laut Torsten Haubold nicht nur wesentlich

schneller, sondern auch deutlich komfortabler

gearbeitet.

Seit die Niederlassung in Dresden den

RotoTop von Holp als Händler mit

vertreibt, hat Haubold nur positive

Rückmeldungen von seinen Kunden

bekommen, denen er zu einem Drehantrieb

von Holp geraten hat. Seine Erfahrung:

„Wer den RotoTop einmal hat,

möchte ihn nicht mehr hergeben.“ Hauptvorteile

sind für ihn die im Vergleich zum

Tiltrotator sehr niedrige Bauhöhe und

gleichzeitig die Fähigkeit, 90 bis 95% aller

möglichen Bewegungen durchführen zu

können, eine Bewegungsfreiheit, die für

alle Standard-Baustellen ausreichend ist.

Ebenso sei die stabile Bauweise des

RotoTop Garant dafür, dass auch lange,

harte Einsätze wie mit einem Abbruchhammer

sehr gut funktionieren. Auch die

intuitive Bedienweise findet Haubold

vorteilhaft: „Wer es einmal verinnerlicht

hat, für den funktioniert die Arbeit mit

dem RotoTop sehr gut.“

www.holp.eu

Bohrungen an der Talsperre

in Tambach-Dietharz in der Nähe von

Erfurt. Hier muss parallel neben dem Bagger

gearbeitet werden, sodass die uneingeschränkte

Beweglichkeit von großer

Bedeutung ist.

D

as im Jahr 2000 in Dresden gegründete

Unternehmen mit 27 Mitarbeitern

hat seinen Schwerpunkt in der

Instandsetzung von Betonbauwerken, bei

der statischen Sicherung von historischen

Objekten und in der Restaurierung. Laut

Marco Trinitz übernimmt das Unternehmen

Aufträge vor allem in Thüringen und

Sachsen, aber auf Anfrage auch in ganz

Deutschland. „Wir haben nicht nur sehr

qualifizierte Fachkräfte, die großes

handwerkliches Geschick besitzen,

sondern auch eine umfangreiche technische

Ausrüstung, mit der wir beinahe

allen Anforderungen gewachsen sind, die

bei der Sanierung oder Verstärkung von

Bauwerken zu meistern sind.“

Zu dieser Ausrüstung gehört seit

einigen Monaten auch ein RotoTop, der an

einem Bobcat-Bagger E60 mit Bohrlafette

eingesetzt wird. Bei Trinitz sind sehr

häufig Pfähle zu gründen oder auch

waagerechte Bohrungen durchzuführen.

Diese Bohrungen reichen meist 14 bis 20

m tief ins Erdreich und haben einen

Durchmesser von 170 mm. Senkrechte

Bohrungen werden bei Bauwerksgründungen

angebracht, waagerechte Bohrungen

zur Sicherung von Bauwerken.

Unkomplizierteres Arbeiten

und mehr Bewegungsfreiheit

Früher wurde bei Trinitz häufig ein

Tiltrotator am Bagger eingesetzt, doch

beim Kauf des neuen Bobcat ist Marco

Trinitz von Torsten Haubold von der

Bobcat-Niederlassung in Dresden zum

RotoTop beraten worden. Gemeinsam mit

der Holp GmbH wurde hier die passende

Lösung für diese Sonderanforderung

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BULLDOZER

Alles rund um die Baumaschine:

Tage der offenen Tür in Enzersdorf

Die Bulldozer Handels GmbH ist bekannt als Spezialist in Sachen Ersatzteile,

Verschleißteile, Anbaugeräte und Reparaturen im Baumaschinenbereich.

Am 6. und 7. Oktober 2023 lädt das Unternehmen zu Tagen der offenen

Tür in der Niederlassung in Enzersdorf a.d. Fischa.

V

or etwa 20 Jahren begann die Erfolgsgeschichte

von Bulldozer mit der

Eröffnung des Büros und Lagers am

aktuellen Firmenhauptsitz in Peggau in

der Steiermark. Über die Jahre hinweg

etablierte sich Bulldozer als kompetenter

Ansprechpartner, wenn es um Baumaschinenersatzteile

sowie Anbaugeräte geht.

Mit dem Ausbau des Zentrallagers im

Jahre 2022 in Peggau verfügt Bulldozer

Im Rahmen der Tage

der offenen Tür in der

Niederlassung in

Enzersdorf a.d. Fischa

am 6. und 7. Oktober

2023 bietet die Firma

Bulldozer eine aktuelle

Produktschau mit

Aktionspreisen sowie

Live-Vorführungen

der Anbaugeräte.

über das wohl umfangreichste Warenlager

Österreichs.

Die Schwerpunkte im Handelsgeschäft

liegen nach wie vor in den Bereichen

Laufwerksteile für Kettenbagger, Verschleißkomponenten

wie Zahnspitzen aller

gängigen Hersteller, Messerstähle,

Verschleißbleche, aber auch Filtertechnik,

sowie mobile Betankungstechnik. Ein

umfangreiches Sortiment an Anbaugeräten

wie Hydraulikhämmer, Abbruchzangen,

Sortiergreifer sowie die eigene Linie

an Baggerlöffeln runden das Produktportfolio

perfekt ab. Auch der Bereich der

Aufbereitungstechnik wird bei Bulldozer

ganz groß geschrieben. Hier im speziellen,

Brechbacken und Schlagleisten für

Brecheranlagen und weiterführend alles

rund um Siebtechnik.

Mit Beginn des Jahres 2019 hat die Firma

Bulldozer eine Niederlassung mit Werkstättenbetrieb

in Enzersdorf a. d. Fischa

eröffnet. Neben den klassischen Reparaturarbeiten

bietet das Unternehmen auch

Sonderlösungen und Sonderbauten an.

Dazu zählen:

n Zuschnitte aus Verschleißblechen (z.B.

Hardox, Creusabro, Vaudit)

n Abkantteile für Löffelreparaturen (aus

Verschleiß-Stahl oder Baustahl nach

Kundenwunsch gebogen)

n Zuschnitte aus Baustahl (nach Kunden-

Angaben, lt. Schablone oder DXF-Datei)

n Umbauten von Aufhängungen auf

Schnellwechsler, Löffeln und Adapterplatten

etc.

n Fachgerechte Reparatur von Löffeln

und Radlader-Schaufeln

n Sonderanfertigung von Löffeln auf

Wunsch

n Schweiß-, Dreh- und Fräsarbeiten (z.B.

Anfertigung von Unterschraubmessern,

Brecherauskleidungen und Sonderteilen)

n Fachgerechte Instandsetzung von

ausgeschlagenen Grundbohrungen

(Hubgerüst von Radladern, auch mobil

und vor Ort)

n Mobile Schweißarbeiten vor Ort (Risse

im Ausleger, Stiel, Unterwagen etc.)

n Anfertigung von Sonderkonstruktionen

(z.B. Stielverlängerungen, Transportkörbe,

Front- oder Dach-Schutzgitter lt.

Norm (inkl. TÜV)

n Fachgerechte Instandsetzung von

beschädigten Anbau- sowie Abbruchgeräten,

wie z.B. Löffeln, Stielen, Greifern,

Polyp-Greifern, Crusher etc.

Weiters ist das Bulldozer-Sortiment

(Ersatz- und Verschleißteile) auch in

Enzersdorf lagernd und abholbereit.

www.bulldozer-parts.at

72 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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Baujahr: 2022 • Betriebsstunden: nur 395 • Seriennummer: GWP00275 • Standort: Niederlassung Graz • Ausrüstung: Klimaanlage,

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Viele weitere Maschinen sofort verfügbar!

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ROCKSTER

Rockster R1000S liefert den optimalen

Brechprozess für GK-Baurestmassen

GK Baurestmassen setzt nach der Anmietung diverser mobiler Brecheranlagen ein

bedeutendes Zeichen: Ende 2021 wurde die strategische Entscheidung getroffen, in

die Anschaffung einer eigenen Anlage zu investieren. Die Wahl fiel auf den raupenmobilen

Prallbrecher R1000S von Rockster, einem erfahrenen österreichischen

Hersteller und Entwickler mobiler Brech- und Siebanlagen.

D

ie GK Baurestmassen GmbH ist ein

Zusammenschluss der Firmen Gojer,

Kärntner Entsorgungsdienst GmbH und

Knafl & Co. Gesellschaft m.b.H. Die

historische Entwicklung von Gojer reicht

bis ins Jahr 1965 zurück, als Adolf Gojer

sen. die Grundlagen für das Unternehmen

legte. Ursprünglich als Einzelunternehmen

Gojer bekannt, später unter dem

Namen Gojer, Kärntner Entsorgungsdienst

GmbH, etablierte sich die Organisation

als maßgeblicher Akteur im Bereich

Von links:

Maschinist

Markus Silly,

Geschäftsführer

Oskar Preinig

und Kundenbetreuer

Wolfgang

Tischler vor

ihrem neuen

R1000S

Prallbrecher.

Hier geht’s

zum Video:

Effizienter Einsatz des raupenmobilen

Prallbrechers Rockster R1000S

im Baurestmassenzentrum in Blintendorf,

St. Veit/Glan, Kärnten.

der Entsorgung und des Recyclings. Im

Jahr 2019 erweiterte sich die Erfolgsgeschichte

mit der Gründung der GK

Baurestmassen GmbH (kurz GK) als

Tochterunternehmen von Gojer.

Beide Unternehmen tragen einen

essenziellen Teil in der österreichischen

Entsorgungs- und Recyclinglandschaft.

Mit Sitz in Kärnten agiert die GK als

Anbieter von Baurestmassendeponie,

Bodenaushubdeponie und Baurestmassenzentrum.

Die Expertise erstreckt sich von

der Aufbereitung unterschiedlicher

Baurestmassen und Bodenaushübe bis hin

zur Produktion qualitätsgesicherter

Recyclingbaustoffe, unterstützt durch das

fortschrittliche Aushängeschild, den

R1000S-Prallbrecher. Dieser technologische

Höhepunkt ermöglicht eine hochwertige

Wiederaufbereitung von Baumaterialien

und stellt somit die nachhaltige

Ressourcennutzung in den Vordergrund.

Im November 2021 erfolgte die Lieferung

des raupenmobilen Prallbrechers

R1000S an die GK, der unmittelbar einem

anspruchsvollen Praxistest unterzogen

wurde. In Bezug auf diese bedeutende

Investition erklärte Geschäftsführer

Oskar Preinig: „Die Entscheidung für den

Rockster R1000S basierte auf seinem

hydrostatischen Antrieb und dem äußerst

effektiven geschlossenen Brechkreislauf.

Das ausgewogene Verhältnis von Gewicht

zu Durchsatz spielte eine zentrale Rolle

bei unserer Wahl, und die Entscheidung

fiel leicht.“

In einem Durchgang Brechen, Sieben

und nicht-mineralische Stoffe trennen

Das vorliegende R1000S-Modell ist mit

einer umfassenden Palette an Funktionen

ausgestattet, um höchste Qualität und

saubere Endkornprodukte zu gewährleisten.

Besondere Hervorhebungen umfassen

ein leistungsstarkes Kreisschwingsieb, ein

doppel-funktionales Rückführband, ein

höhenverstellbarer Magnetabscheider

sowie ein Windsichter zur effektiven

Entfernung leichter Bestandteile wie

Papier, Holz, Porenbeton, Styropor oder

Effiziente Verarbeitung mit

R1000S-Brechanlage – GK verarbeitet

im Durchschnitt 230 t

Bauschutt pro Stunde und

erzeugt dabei ein sauberes

Endprodukt mit einer Korn größe

von 0/63 mm.

Erleichterter Zugang zum Siebkasten

durch hydraulisch klappbares

Hauptaustragsband.

Kunststoff aus dem zu brechenden

Material. Ergänzt wird dies durch eine

Bandwaage mit zwei Messpunkten.

Der Rockster R1000S, angetrieben von

einem kraftvollen 280 PS starken CAT

StageV 9.3 Motor in Kombination mit

einem hydrostatischen Antriebssystem,

erbringt eine gleichbleibende und kontinuierliche

Leistung, um das Material

mühelos zu verarbeiten. Die erzeugten

Endprodukte finden Anwendung in

verschiedenen Bereichen wie Unterbau,

Zementindustrie oder Ziegelproduktion.

Benutzerfreundlichkeit und

einfache Wartung im Fokus

Neben der ausgezeichneten Leistungsfähigkeit

bei der Verarbeitung einer Vielzahl

von Materialien zeichnet sich der R1000S

Prallbrecher auch durch seinen vorbildlichen

Wartungskomfort aus. Konzipiert mit

großzügig dimensionierten Motorzugängen

sowie Heck- und Seitentüren erweist sich

die Maschine als äußerst zugänglich für

SEIT 10 JAHREN IHR VERMIETER IN ÖSTERREICH

Servicetechniker. Die hydraulische

Ausklappfunktion des Hauptaustragebands

ermöglicht es dem Maschinisten,

das Sieb bequem zu inspizieren und

eisenhaltige Rückstände zu entfernen.

Dies gilt ebenso für den Austausch der

Siebmasche, der in weniger als 10 min.

durchgeführt werden kann.

Markus Silly, der als Maschinist bei der

GK tätig ist, betont: „Der tägliche Betrieb

mit dem R1000S gestaltet sich äußerst

unkompliziert. Die Bedienung des Brechers

ist intuitiv und sämtliche erforderliche

Steuerungselemente lassen sich

bequem über eine Funkfernbedienung

einstellen. Der Wechsel oder die Reinigung

des Siebs ist schnell gemacht, was meine

Arbeit effizienter und einfacher macht.“

Diese Nutzerfreundlichkeit und die

problemlose Wartung tragen dazu bei, dass

der R1000S eine effektive und zeitsparende

Lösung für den Betrieb bei der GK

darstellt.

Der R1000S präsentiert sich als einer

der vielseitigsten Brecher auf dem Markt

– eine Kombination aus beeindruckender

Leistung und müheloser Transportierbarkeit.

Dank des hydraulisch klappbaren

Siebboxaustragsbands beträgt die Gesamtlänge

der Maschine lediglich 14,00 m. Mit

Abmessungen von 2,83 m in der Breite

und 3,20 m in der Höhe sowie einem

Gewicht von 35,5 t, gestaltet sich der

Einsatz und das Brechen äußerst

unkompliziert.

Die bemerkenswerte Flexibilität des

R1000S in Bezug auf Transport und

Betrieb macht ihn zu einem außergewöhnlichen

Brecher für GK-Baurestmassen.

Seine kompakten Abmessungen ermöglichen

eine reibungslose Anpassung an

verschiedenste Arbeitsumgebungen, ohne

dabei Kompromisse bei der Leistungsfähigkeit

einzugehen.

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74 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 75



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LEHRLINGSPROJEKT

Die 15 Lehrlinge des Projekts

„Digitalisierung im Lehrberuf Land- und Baumaschinentechnik“

auf dem Bauhof der Firma Leithäusl

mit den Vortragenden. Die Teilnahme wurde mit

einem Zertifikat bestätigt.

plant jede mögliche Fehlverriegelung mit ein

verzeiht auch menschliche Fehler

hat Anbaugeräte sogar unverriegelt im Griff

Wir machen bei deiner Sicherheit

keine Kompromisse. Und du?

Übergreifende Weiterbildung zum Thema

Digitalisierung im Baumaschinen-Service

Ende August wurde aus einer engagierten Idee ein konkretes Projekt: Auf dem Bauhof

der Firma Leithäusl in der Wiener Nikolsburgergasse informierten Experten bekannter

Baumaschinen-Hersteller interessierte Lehrlinge über den aktuellen Stand digitaler

Hilfsmittel beim Service von Baumaschinen.

U

m eine umfassende Ausbildung im

Lehrberuf Land- und Baumaschinentechniker

zu gewährleisten, ist eine

betriebsübergreifende Ausbildung im

Bereich von Baumaschinen notwendig. Ein

zukunftsorientiertes Projekt, das Ing.

Andreas Hüttner, BSc, bereits seit

längerer Zeit beschäftigt. Ing. Hüttner ist

Betriebswirtschaftlicher Leiter beim

Bauunternehmen Leithäusl in Wien und

die treibende Kraft hinter diesem Weiterbildungsprojekt

für Lehrlinge zum Thema

Digitalisierung. Im Rahmen von Sondierungsgesprächen

konnte er zunächst die

Firmen Bomag, Eisenwagen und Wacker

Neuson für die Unterstützung des

Projekts gewinnen. Aufgrund einer

Kooperation mit dem Fachausschuss

Baugewerbe der AK Wien und der

Gewerkschaft Bau Holz, konnte auch ein

beträchtlicher Teil der anfallenden Kosten

bewältigt werden. Im Rahmen einer

Kick-Off-Veranstaltung im Juli 2023

wurden letzte Details für die Umsetzung

geklärt und Ing. Hüttner konnte mit der

Organisation beginnen.

Ziel des Projekts war es, eine Gruppe

von 10-15 Lehrlingen über den aktuellen

Stand der digitalen Hilfsmittel bei der

Reparatur und Wartung von Baumaschinen

zu informieren. Die Lehrlinge sollten

dabei von der fundierten und vertieften

Ausbildung, dem betriebsübergreifenden

Lernen sowie der Aufwertung der Ausbildung

profitieren. Darüber hinaus wurde

den Lehrlingen die Möglichkeit geboten,

sich untereinander kennenzulernen und

zu vernetzen.

Ende August war es so weit: Die Firma

Leithäusl stellte auf dem Bauhof in der

Nikolsburgergasse für die Dauer von drei

Tagen einen Lehrsaal für 25 Personen

sowie eine Werkstatthalle zur Verfügung.

Ing. Hüttner: „Wir hatten 16 Anmeldungen,

leider ist der einzige weibliche

Lehrling kurz vor der Veranstaltung

erkrankt. Die 15 Lehrlinge, die an der

dreitägigen Veranstaltung teilgenommen

haben, absolvieren ihre Ausbildung zurzeit

bei verschiedenen Baufirmen oder in den

Werkstätten der beteiligten Hersteller. Da

es keine Vorgaben zum Ausbildungsstand

gab, befanden sich unter den Teilnehmern

Lehrlinge aus dem ersten Lehrjahr ebenso,

wie Lehrlinge aus dem dritten Lehrjahr.

Der Fokus lag klar auf den technischen

Hilfestellungen in den Bereichen Service,

Reparatur und Wartung von Baumaschinen.

Neben der Aufwertung der Ausbildung

wollen wir natürlich auch Werbung

Roland Steiner, Leiter Kundendienst der Firma

Bomag, informierte über digitale Tools und Fehleranalyse

im Bereich Verdichtungstechnik.

für den Beruf des Baumaschinentechnikers machen. Jeder

der drei Firmen Bomag, Eisenwagen und Wacker Neuson

stand ein Tag zur Verfügung, wobei im Vorfeld die

vermittelten Inhalte abgestimmt wurden.“

Den Beginn machte Ing. Raphael Ulbrich Werkstättenleiter

der Firma Eisenwagen Baumaschinen GmbH. Am

Beispiel eines Bobcat-Kompaktladers konnten sich die

Lehrlinge zu dem Thema digitale Tools und Fehleranalyse im

Bereich Erdbewegung einen ersten Überblick verschaffen.

Konkret gezeigt wurde etwa das Auslesen von Fehlercodes

mit Hilfe eines Laptops sowie die Steuerung der Maschine

mittels Smartphone.

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76 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Im Simulator der Firma Bomag konnten sich die Lehrlinge mit

der Bedienung einer Walze vertraut machen.

Über die Funktionsweisen der verschiedenen digitalen Hilfsmittel

wurde zunächst im Vortragssaal informiert.

Ing. Raphael Ulbrich

von der Firma

Eisenwagen

demonstrierte unter

anderem das Auslesen

von Fehlercodes

bei Erdbewegungsmaschinen

anhand

eines Bobcat-

Kompaktladers.

restliche Gruppe die Tätigkeiten verfolgen.

Roland Steiner betont: „Angesichts des

Fachkräftemangels, der auch im Baumaschinensektor

ein Thema ist, unterstützt

die Firma Bomag gerne diese Wissensvermittlung

an die Lehrlinge. Viele der

Burschen sind bereits sehr gut ausgebildet.

Ich habe daher auch auf Lösungen

hingewiesen, die derzeit noch in den

Kinderschuhen stecken, in Zukunft aber

sicher eine Rolle im Service-Bereich

spielen werden. Letzten Endes sind diese

Tools aber nur Hilfsmittel, denn wir

müssen nach wie vor selbst anpacken

und reparieren.“

Den Abschluss bildete Stefan Schöndorfer

von der Wacker Neuson GmbH, der

über den Stand der Digitalisierung im

Bereich Betontechnik, Pumpen und

Aggregate sowie Lithium-Ionen Batterietechnik

bei Baugeräten informierte. Auf

besonderes Interesse stieß dabei die Mixed

Reality Brille, mit der Wacker Neuson den

Servicetechniker vor Ort unterstützt.

Wenn ein Kunde Hilfe benötigt, kann der

mit Smart Glasses ausgestattete Servicetechniker

live einen Experten dazu

schalten und seinen Blick auf die

Maschine teilen. Ergänzt wurden die rein

technischen Inhalte durch verständliche

Erklärungen der Gewerkschaft Bau-Holz

über die gesetzlichen Grundlagen des

Lehrberufes Land- und Baumaschinentechnik

bzw. der Lehrausbildung.

Ing. Andreas Hüttner über die gelungene

Veranstaltung: „Es war schön zu

sehen, wie sich die Burschen gegenseitig

unterstützt haben. Beispielsweise wurden

Fragen der jüngeren Teilnehmer auch von

den erfahreneren Lehrlingen beantwortet

– oft auch in Verbindung mit konkreten

Projektinitiator

Ing. Andreas

Hüttner, BSc (links;

Firma Leithäusl)

zeigt sich vom

Interesse und Ausbildungsstand

der

Lehrlinge ebenso

begeistert, wie

Roland Steiner

(rechts; Firma

Bomag).

Tipps und Hinweisen. Ich möchte mich bei

allen Beteiligten, die dieses Projekt

unterstützt haben, sehr herzlich bedanken.

Ganz besonders bei Ernst Koschitz

von der Arbeiterkammer Wien, ohne

dessen Unterstützung bei der Finanzierung

die Durchführung des Projekts nicht

möglich gewesen wäre. Wir sind mit der

Auftaktveranstaltung hier in Wien sehr

zufrieden und arbeiten daran, dieses

Weiterbildungsprojekt auf Lehrbauhöfen

in ganz Österreich weiterzuführen.“

Am zweiten Tag informierte Roland

Steiner, Leiter Kundendienst der Firma

Bomag, über verschiedene digitale

Lösungen im Bereich Verdichtungstechnik.

Wie auch bei den anderen Experten folgte

auf die Präsentation im Vortragssaal die

praktische Anwendung in der Werkstatthalle.

Vorgestellt wurde unter anderem die

neue Service App von Bomag, mit der die

Service-Arbeiten bei entsprechend

ausgerüsteten Geräten über das Smartphone

unterstützt werden. Ein Highlight

war zweifellos der von der Firma Bomag

zur Verfügung gestellte Simulator. In

Kombination mit einer VR-Brille hatten

die Lehrlinge hier die Möglichkeit, auch

die Bedienung einer Walze zu üben. Über

einen Bildschirm konnte dabei die

Ein Elektro-Raddumper

DW15e war

eines von mehreren

Geräten, mit denen

Stefan Schöndorfer

die digitalen Tools

der Firma Wacker

Neuson präsentierte.

Neue Baggerfunktionen

– neue Aufträge

Sie wollen effizienter arbeiten und sich neue

Geschäftsfelder erschließen? Tiltrotatoren und

Anbaugeräte von encon optimieren weltweit

Baggerarbeiten nachhaltig.

Mit dem encon-System und EC-Oil können Sie

schnell zwischen verschiedenen Anwendungs -

bereichen umschalten und sowohl die Auslastung

als auch die Rentabilität Ihres Baggers oder

Baggerladers erhöhen. Die Produkte im

engcon-System sind aufeinander abgestimmt

und verwandeln den Bagger in ein Multifunktionswerkzeug

für die verschiedensten Arbeitsaufgaben.

78 SEPTEMBER 2023



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

KOBELCO

Leistungsstark und kompakt:

neue Kobelco Kurzheckbagger

Mit dem SK230SRLC-7 und SK270SR(N)LC-7 stellt Kobelco jetzt zwei umfassend

überarbeitete Modelle seiner umfangreichen SR-Serie vor. Beide Maschinen übernehmen das

Performance-X-Design-Konzept des Herstellers und bieten hohe Leistung und Produktivität,

eine präzise Steuerung sowie hervorragende Stabilität und Hubkraft auf engem Raum.

K

urzheckbagger sind ideal für Arbeiten

in Städten und Wohngebieten und

erfreuen sich aufgrund der ständig

steigenden Anforderungen im Straßenbau

und bei der Instandhaltung von Versorgungseinrichtungen

immer größerer

Beliebtheit. Kobelco Construction Machinery

Europe B.V. (KCME) führte das Short

Stefan Jonke, Geschäftsführer Kohlschein: „Kurzheckmaschinen gewinnen immer mehr an

Bedeutung. Wir freuen uns, dass es bei den in Österreich sehr beliebten Kobelco SK230SR und

SK270SR nun ein Upgrade hinsichtlich Leistung und vor allem Komfort in der Kabine gibt. Die

ersten Maschinen laufen auch schon zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden.“

Beim Kobelco SK230SRLC-7

wurden der Ausleger und

der Löffelzylinder verstärkt,

was für mehr Grabkraft

und Haltbarkeit sorgt.

Radius (SR) Konzept erstmals 1996 ein

und verfügt heute mit Maschinen von 1,0 t

(SK10SR-2E) bis 38 t (SK380SRLC) über

das größte Kurzheck-Programm am Markt.

Die SR-Maschinen benötigen eine kleinere

Arbeitsfläche und können so auch in

beengten Räumen arbeiten, wie etwa bei

Straßen- oder Tiefbaueinsätzen innerhalb

einer Fahrspur unter laufendem Verkehr.

Die neuen SK230SRLC-7 und

SK270SR(N)LC-7 kommen mit einem

leistungsstarken Yanmar-Motor der Stufe

V, der mit 127 kW Leistung und 22% mehr

Drehmoment ein deutlich effizienteres

Arbeiten ermöglicht. Darüber hinaus

wurde das Intervall für den Austausch des

Rußpartikelfilters von 4.500 auf 6.000

Betriebsstunden verlängert, was die

Ausfallzeiten für die Wartung nochmals

verringert.

Bei Gewichten bis 24 t (SK230SRLC-7)

bzw. 27,3 t (SK270SR(N)LC-7 mit Verstellausleger)

bieten die neuen Maschinen ein

äußerst präzises Arbeiten durch eine

feinfühlige Steuerbarkeit der leichtgängigen

Hydraulik. Längere Unterwagen

sorgen auch beim Heben schwerer Lasten

für eine große Stabilität. Mit der Kombination

aus hohem Hydraulikdruck (Heavy

80 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Lift) und ausgewogenem Chassis-Layout

eignet sich beispielsweise der Kobelco

SK270SR(N)LC-7 insbesondere für den

Einsatz schwerer Werkzeuge und Anbaugeräte.

Das Performance-X-Designkonzept von

Kobelco optimiert bei beiden Maschinen

Kabinengestaltung, Ergonomie und

Arbeitssicherheit. Um die Ermüdung des

Fahrers zu verringern, bewegt sich der

luftgefederte Grammer-Sitz zusammen mit

Armlehnen und Bedienhebeln und bietet

gute Stoßdämpfung sowie Fahrkomfort.

Die geräumige Kabine ist mit DAB+-

Radio, Bluetooth und Freisprecheinrichtung

ausgestattet. Über einen Drehknopf lassen

sich alle wichtigen Gerätefunktionen via

10-Zoll-Farbbildschirm überwachen und

steuern, darunter Betriebsstatus, Wartungszyklen,

Kraftstoff- und Wassertemperaturanzeige

sowie die Einstellung der Hydraulikmodi.

Für bessere Sichtverhältnisse auf

der Baustelle, insbesondere bei Einsätzen in

dunklen Wintermonaten, sind die neuen

Kobelco SK230SRLC-7 und SK270SR(N)

LC-7 außerdem mit zwei hellen LED-

Arbeitsscheinwerfern ausgestattet.

Wesley Elverding, Kobelco Product

Marketing Manager, fasst die Vorteile der

Gruppe

neuen Kobelco SK230SRLC-7 und

SK270SR(N)LC-7 zusammen: „Steigende

Anforderungen an die städtische Infrastruktur,

die Versorgungsbetriebe und den

Straßenbau führen zu einer erhöhten

Nachfrage nach kompakten Maschinen.

Die neuen SK230SRLC-7 und

SK270SR(N)LC-7 bieten dieselbe starke

Leistung und Hubkapazität wie unsere

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wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

Länger dimensionierte Unterwagen

verleihen beiden neuen Kobelco

SR-Modellen trotz kleiner

Schwenkradien noch höhere

Standfestigkeit.

mittelschweren konventionellen Maschinen,

jedoch mit deutlich kleineren minimalen

Schwenkmaßen von nur 4,06 m

(SK230SRLC) bzw. 3,68 m (SK270SRLC).

Die beiden neuen Kurzheck-Modelle ebnen

auch den Weg für die Einführung des

größeren Kobelco SK380SRLC-7 im Laufe

dieses Jahres.“

www.kobelco-europe.com

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



STEINEXPO

MESSE-NACHLESE

11. steinexpo mit Besucher-Rekord

Für jede Aufgabe

das richtige Werkzeug

Messechef Dr. Friedhelm Rese

bei der offiziellen Eröffnung.

M

ehr als zufrieden zeigt sich

das Veranstaltungsteam der

Steinbruch-Demonstrationsmesse

steinexpo, die vom 23. bis

26.08.2023 im MHI-Steinbruch

in Nieder-Ofleiden über die

Bühne ging. Gegenüber der

letzten steinexpo, die aufgrund

der Pandemie 2017 stattfand,

konnte die offizielle Besuchszahl

um 15% auf 61.700 Personen

gesteigert werden. Die Aussteller

lobten die Qualität des Fachpublikums,

die außerordentlich gute

Messeorganisation und bestätigten

exzellente Fachgespräche.

Das diesjährige Messe-Motto

„Quarry Vision“ zeigte visionäre

Beiträge verschiedenster

Aussteller, wie das autonome

Fahren, Elektromobilität oder die

Möglichkeit, Maschinen aus der

Ferne zu bedienen. Auf der

Gemeinschaftsfläche wurden an

den vier Messetagen erneut

eindrucksvolle Demonstrationen

diverser Bagger-Radlader-Muldenkipper-Kombinationen

und

verschiedener Spezialgeräte

präsentiert. Veranstaltet wird die

steinexpo von der Geoplan

GmbH, Iffezheim. Die 12.

steinexpo wird in der Zeit vom

02.-05. September 2026 wieder

im MHI-Steinbruch Nieder-

Ofleiden stattfinden.

www.steinexpo.de

Fotos: Peter Sandbiller

NEUSON HYDROTEC

Kompaktes Schwerlastsieb

Auf der steinexpo demonstrierte Neuson Hydrotec

die Stärken des kompakten Schwerlastsiebs

MRP 40300 mit Basaltgestein.

S

eit über 40 Jahren entwickelt Neuson

Hydrotec hydraulische Sondermaschinen

und Anlagen für Kunden aus

allen Märkten und Anwendungsbereichen

– von der Stahlindustrie, wo

besonders langlebige und robuste

Anlagen und Maschinen ihren Einsatz

finden, bis zur Bahnindustrie wo auf

höchste Präzision und Einsatzsicherheit

wert gelegt wird. Aus dieser Lösungskompetenz

entwickelten sich mehrere

namhafte Unternehmen.

In der Aufbereitungstechnik hat sich

Neuson Hydrotec dem Thema Schlackenrecycling

angenommen. Neuson

Hydrotec entwickelt und fertigt

Backenbrecher und Siebanlagen auf

stationärer und mobiler Basis die

speziell für das Recyclen dieses wertvollen

Sekundärrohstoffs ausgestattet sind.

Der patentierte Öffnungsmechanismus

des Brechers verhindert das Verblocken

und schafft dadurch Ausfallsicherheit

und hohe Kapazität. Aufgrund dieser

geringen Störungsanfälligkeit der

Anlagen, können damit auch unterschiedlichste

Gesteinssorten als auch

Neuson Hydrotec Geschäftsführer DI Robert Blauhut,

MBA vor dem Schwerlastsieb MRP 40300.

Bauschutt aufbereitet werden.

Entwickelt wurde das Schwerlastsieb

MRP 40300 mit seinen 4 Fraktionen (3

davon mit Magnetseparator bestückbar)

speziell für die Aufbereitung von

Eisenhüttenschlacke. Bei den Vorführungen

wurde es mit Basaltgestein

beschickt, um seine Qualität in der

Aussiebung von groben Fraktionen

(32-250) für die Klassierung von z.B.

Wasserbausteinen zu zeigen. Die

horizontal angeordnete Vibrorinne des

MRP 40300 fördert das Material in

Schwingrichtung zu dem von einem

Doppelwellen-Schwingungserreger

angetriebenen Siebkasten. Die insgesamt

14 m 2 Siebfläche garantieren hohe

Kapazität (bis zu 300 t/h). Die hohe

Beschleunigung im Verbund mit der

Ellipsenschwingung erzielt in der

Branche eine beeindruckende Freihaltung

und Siebgenauigkeit. Die horizontale

Anordnung des Oberdecks in

Verbindung mit optionalen 3D-Lamellensiebeinsätzen

verhindert einen sogenannten

Langteildurchschuss.

www.neuson-hydrotec.com

Bereit für die

härtesten Einsätze

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Kuhn Straße 1

5301 Eugendorf

Österreich

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STEINEXPO

LIEBHERR

Leistungsschau effizienter Großgeräte

Neben den Exponaten auf dem weitläufigen Stand stellten Liebherr Geräte ihre

Leistungsfähigkeit auch im Rahmen der Demo-Show mit Ladespielen unter Beweis.

L

Leistungsträger von Liebherr für die Gewinnungsindustrie: Der knickgelenkte Muldenkipper TA 230 Litronic

im Ladespiel mit dem L 586 XPower Radlader im Demo-Bereich. Mit ihrem leistungsverzweigten Fahrantrieb

arbeiten die XPower-Radlader in allen Einsatzbereichen effizient und mit dem höchsten Wirkungsgrad.

iebherr präsentierte unter anderem

mit dem TA 230 Litronic einen

knickgelenkten Muldenkipper der 30 t

Klasse. Bis zu 28 t Material können mit

der Maschine pro Ladevorgang bewegt

werden, wobei die maximale Muldenkapazität

bei 18,10 m³ liegt. Unter der

Motorhaube verrichtet ein 6-Zylinder

Baumaschinenmotor mit 12 l Hubraum

und 265 kW / 360 PS seine Arbeit. In

voller Fahrt erreicht die Maschine

Spitzengeschwindigkeiten von bis zu

57 km/h und bei Rückwärtsfahrt 16 km/h.

Da im harten Steinbrucheinsatz die

Maschine vorwiegend abrasiven

Materialien ausgesetzt ist, bietet Liebherr

optionale Ausstattungen an, die den

Verschleiß minimieren und die Lebensdauer

erhöhen.

Im Einsatz zu sehen war auch die

Planierraupe PR 756. Neben dem Liebherr-Silent

Design, das einen besonders

leisen Betrieb ermöglicht, zeigte Liebherr,

wie die PR 756 mit einem überarbeiteten

elektronisch gesteuerten hydrostatischen

Antrieb mit EcoModus, eine noch höhere

Kraftstoffeffizienz erreicht. Angetrieben

werden kann die Maschine beispielsweise

schon jetzt mit HVO (Hydrotreated

Vegetable Oil), ohne dass eine Veränderung

oder ein Umbau des Antriebsstrangs

notwendig sind. Im Betrieb können so

unmittelbar bis zu 90% CO2-Emissionen

im Vergleich zu einer mit Diesel gespeisten

Maschine eingespart werden.

Wie Liebherr bereits auf der bauma

bekanntgab, ersetzen die Raupenbagger

R 972, R 978 SME, R 992 und R 998 SME

die Modelle R 966, R 970 SME, R 976 und

R 980 SME. Auf der steinexpo 2023 stand

der R 992 im Fokus, der die gesamte

Modellreihe repräsentierte. Der R 992

wurde mit dem Ziel einer Reduktion des

Gesamtenergieverbrauchs entwickelt.

Hierfür steht insbesondere das neue und

patentierte System Liebherr Power

Efficiency (PE) – Engine Control. Die neue

„PE“-Funktion kommt zu den bereits

bestehenden Arbeitsmodi der Maschine

(P+/P/E) hinzu. Diese Innovation erlaubt

eine Verringerung des Kraftstoffverbrauchs

von 10 bis 15% gegenüber den

Vorgängermodellen. Auch gab Liebherr

auf der steinexpo einen Ein- und Ausblick

in seine Arbeit an ausgewählten alternativen

Antriebstechnologien, speziell für

Maschinen in der Gewinnungsindustrie.

Liebherr arbeitet intensiv an Lösungen

im Bereich elektrischer und wasserstoffbasierter

Antriebe. Auch alternative

Kraftstoffe wie HVO und e-Fuels spielen

eine wichtige Rolle.

www.liebherr.com

HS-SCHOCH

Anbaugeräte vom Spezialisten

„Praxisnah – Leistungsstark – Ungeschminkt“ – das Motto der steinexpo

prägte auch den großzügigen Stand der HS-Schoch Gruppe.

E

ine imposante Auswahl an Exponaten,

allesamt vom Spezialisten gezielt für

Kunden in der Gewinnungsindustrie

gefertigt, beeindruckten die fachlich

kompetenten Besucher. Hörte man in

Gespräche der Experten von HS-Schoch

mit den Kunden rund um die präsentierten

Anbaugeräte hinein, so ging es oftmals um

ein Thema: Die heutigen Anforderungen an

die Maschinen mit ihren Werkzeugen

erfordern einen ständigen technologischen

Fortschritt, nicht zuletzt im Materialbereich.

HS-Schoch geht hier mit der Zeit

und bietet mit langjährigen Partnern wie

u.a. SSAB, Borox & Esco im Bereich der

eingesetzten Materialien beste Voraussetzungen

für die Herstellung verlässlicher,

langlebiger Anbaugeräte. In Kombination

mit dem umfangreichen Know-how in allen

Bereichen – von der Beratung über die

Konstruktion bis hin zur Fertigung –

garantiert das bestmögliche

Ergebnis für den Kunden. Dazu

Felix Funke, Geschäftsführer der

HS-Schoch GmbH in Amstetten:

„HS Schoch steht nicht nur für

,Alles aus einer Hand‘, sondern

auch für ,in house‘ und ,made in

germany‘! Ein Haupt augenmerk

bei der steinexpo lag an der

neuesten Materialgeneration

aus dem Hause SSAB – Hardox

500 TUF, welches es ermöglicht

Gewicht, bei gleichzeitiger Standzeitverlängerung,

einzusparen.“

Im Bild eine 5,3 m 3 Felsschaufel

Klasse 11 (25-30 t Einsatzgewicht),

gefertigt aus Hardox 500 TUF

sowie Hardox 400/450 für einen

Volvo L220 mit Direktanbau. Die Schnittbreite

beträgt 3.400 mm, zum Einsatz

kommen das Zahnsystem 8 x Esco

Von links:

Geschäftsführer

Felix Funke

(HS-Schoch GmbH,

Österreich) mit

Marcel Schoch

(Inhaber HS-

Schoch Gruppe).

Ultralok U40H sowie Deltamesser 300-600

x 40 mm Borox HB400 mit Abziehkante.

www.hs-schoch.at

Highlight auf dem Liebherr

Stand: Der neue Mining-Bagger

R 9150 eignet sich ideal für die

Beladung von 50 bis 100 t

Muldenkippern.

Die intelligenten Assistenzsysteme

der Planierraupe

PR 756 ermöglichen in Kombination

mit dem präzisen

steuerbaren Antrieb und der

optimierten Schwerpunktlage

besonders hohe Planiergeschwindigkeiten

und äußerst

genaue Ergebnisse.

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84 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 85



SANDVIK

etreibern von mobilen Anlagen wurde

mit dem QJ341 der größte mobile

Backenbrecher der Q-Reihe von Sandvik

mit eigenem Stufe-V-CAT-Dieselmotor,

hydraulischem Antrieb und Überbandmagnet

präsentiert. Konzipiert für den

Einsatz in Steinbrüchen und anspruchsvolle

Recyclingaufgaben ist die stetig

verbesserte, knapp 49 t schwere Mobilanlage

bestens für harte Einsatzbedingungen

Dem Einschwingen-Backenbrecher QJ341 wird

eine Kapazität von bis zu 400 t/h bescheinigt.

Passend zum Durchsatz fasst der Aufgabetrichter

9,4 m³ Material.

Neue Technik für optimierte Prozessketten

Sandvik informierte über Produktneuheiten und Weiterentwicklungen aus dem

Sandvik-Portfolio in den Segmenten Bohrtechnik, Mobil- und Stationäraufbereitung

sowie aus dem Bereich Verschleißschutz und Siebmedien.

B

Das Bohrgerät Pantera DP1500i

ist bekannt für seine hohe Eindringgeschwindigkeit

bei

Bohrloch-Durchmessern

von 89 bis 152 mm.

Einführung der innovativen bogenförmigen

Gewinde CT55 und CT67

für Bohrstangen. Speziell unter harten

Bedingungen werden dadurch

bessere Ergebnisse bei gleichzeitig

geringerem Lochverlauf erreicht.

Commando wurde als

visionäre Maschine mit viel

neuer Technologie gezeigt.

gerüstet. Im Zentrum der stationären

Brechtechnik stand der Kegelbrecher

CH840i, eine technologisch fortschrittliche,

leistungsstarke, mittelgroße Einheit aus

der CH800i-Reihe für die Sekundär- und

Tertiärzerkleinerung in Aufbereitungsanlagen

von Bergwerken oder großen

Steinbrüchen.

Den Kompetenzbereich der Übertagebohrgeräte

repräsentierte das Außenhammerbohrgerät

Pantera DP1500i, welches

mit sparsamem Dieselantrieb dank

optimierter Kompressorsteuerung für

Produktionsbohrungen in großen Steinbrüchen

überzeugt. Eine seiner Qualitäten

besteht darin, dass es in Kombination mit

einem optional erhältlichen Hochfrequenz-

Bohrhammer eine optimale Bohrleistung

auch bei wechselnden Gesteinsbedingungen

besonders überzeugend sicherstellt.

Seine Deutschlandpremiere feierte das

elektrische Konzept-Bohrgerät Commando

DC300Ri. Das kompakte Bohrgerät

demonstriert einige der fortschrittlichsten

Technologien, die in zukünftigen Bohrgeräte-Serien

enthalten sein werden.

Der Bereich „Rocktools“ verspricht mit

der Einführung der innovativen bogenförmigen

Gewinde CT55 und CT67 eine

bessere Auslastung der Maschine und

damit eine gewaltige Steigerung der

Produktivität. In Kombination mit den

leistungsfähigen Bohrgeräten der DXi und

Dpi Serie werden höhere Eindringgeschwindigkeiten

bei gleichzeitig geringem

Lochverlauf erreicht, da das bogenförmig

gekrümmte Profil des Gewindes die bei

Standardsystemen üblichen Spannungen

an den kritischen – und damit entscheidenden

– Stellen reduziert. Jeder Bereich

des hochbelasteten Gewindes ist auf

Ermüdungsfestigkeit optimiert. Neben

dem positiven Effekt der optimierten

Energieübertragung, aus der dank einer

schnelleren Eindringgeschwindigkeit pro

Meter eine höhere Produktivität bei

weniger Kraftstoffkosten resultiert,

erleichtert das bogenförmige Gewinde

ebenfalls das An- und Abkuppeln der

Stangen.

www.rocktechnology.sandvik

HYUNDAI

Breites Angebot für das schwere Segment

Mit Radladern, Knickdumpern und Kettenbaggern bis 52 t Einsatzgewicht zeigte

sich Hyundai für die Hartsteingewinnungsbranche sowie für Kiesgruben und für

die schwere Erdbewegung bestens aufgestellt.

D

ie Demonstrations-Fachmesse ist für

den südkoreanischen Baumaschinen-

Hersteller eine besonders wichtige

Veranstaltung. Daher präsentierte sich

HD Hyundai Construction Equipment

Europe mit einem umfangreichen Aufgebot

an Großgeräten. In der Live-Demo

zeigte Hyundai den Knickdumper HA 45A

(26 m 3 Mulde, 368 kW, 41 t Nutzlast), den

Kettenbagger HX520A L (52 t, 298 kW,

1 bis 3 m 3 Löffelvolumen) sowie den

Radlader HL 980A (30,8 t, 265 kW 5 bis

6,3 m 3 Schaufelvolumen). Modernste

KAISER S12 Allroad

Motorentechnik, hochwertige Komponenten

von Cummins, ZF, Rexroth, Kawasaki

und anderen qualifizieren die Hyundai-

Produkte für den harten Gewinnungseinsatz.

Alle Maschinen bieten schallisolierte,

großflächig verglaste und voll

klimatisierte Kabinen sowie bequemen

Zugang zu täglichen Wartungspunkten

vom Boden aus. Sie sind mit dem Informationssystem

HiMate ausgestattet. So

können Hersteller, Händler und Kunde in

Echtzeit Maschinen- und Performancedaten

abfragen. Die Radlader sind

PAUS SMK 9036

STEINEXPO

serienmäßig mit einer hydraulischen

Wiegeeinrichtung ausgerüstet. Walter

Mörtlbauer, Geschäftsführer der Mörtlbauer

Baumaschinenvertriebs GmbH, dem

Hyundai Vertriebspartner in Oberösterreich,

Salzburg und Tirol, zeigte sich mit

der steinexpo sehr zufrieden: „Die steinexpo

war für uns ein großer Erfolg! Auf der

Fachmesse in Homberg trifft sich die

gesamte Gewinnungsbranche bei einer

hohen Fachbesucherdichte.“

www.hyundai-ce.eu

www.moertlbauer-baumaschinen.de

1 2 3

1 Hyundai-Großgeräte in der Live-Demo: Der HX520A L ist der leistungsstärkste Kettenbagger im aktuellen Hyundai-Programm. Hier bei der

Beladung des Knickdumpers HA 45A, der mit dem besonders geländegängigen „Grader-Fahrwerk“ ausgerüstet ist. 2 Ein Teil des Mörtlbauer

Sales-Team vor dem Hyundai HX380A NL, der sich ideal für harte Steinbruch-Einsätze eignet. 3 Auf dem Stand von Hyundai war unter

anderem ein Radlader HL975A CVT mit stufenlosem Getriebe zu sehen (im Bild links).

KAISER Fahrzeugtechnik GmbH • Gewerbestraße 4, 6710 Nenzing • T +43 5525 64180 • mail@kaiser-fahrzeugtechnik.at

86 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 87



STEINEXPO

STEINEXPO

Der Hitachi ZX690-7

ist ein wahres Kraftpaket,

das mit Power

Boost noch leistungsstärker

wird. Hier im

Ladespiel mit dem

knickgelenkten Bell

Muldenkipper B40

4x4 auf der

Demo-Fläche.

KIESEL

Gewinnungstechnik für heute und morgen

Kiesel präsentierte ausgewählte Produkte für die moderne Roh- und Baustoffindustrie,

darunter auch eine Lösung für die autonome Zukunft des Steinbruchs.

B

esonders beeindruckte das Duo aus

dem Hitachi Großbagger ZX690-7 und

dem knickgelenkten Bell Muldenkipper

B40 4x4 im Lade- und Transportprozess.

Wie hocheffizient sie im Team funktionieren,

zeigten die beiden Maschinen im

Rahmen der Großmaschinendemo und im

Zusammenspiel mit dem neuartigen

Tieflöffel BFB70 von LOCmatic. Als erster

Vertreter einer neuen Generation von

Tieflöffeln bietet der Typ BFB eine

innovative Konstruktion und den Einsatz

neuartiger Werkstoffe. In der 90 t Baggerklasse

beispielsweise hat der LOCmaster

im Vergleich zu einem Standard HD Löffel

2 t weniger Eigengewicht. Trotzdem hat er

1,35 m 3 mehr Löffelinhalt und schafft

damit durchschnittlich 20% mehr Durchsatz

pro Stunde, bezogen auf das geladene

Material.

Der ZX690-7 wurde mit besonderem

Augenmerk auf Langlebigkeit und

Robustheit entwickelt und ist zudem, wie

alle Modelle der Serie 7, besonders

sparsam im Kraftstoffverbrauch. Um

seine Leistung zu steigern, hat der

ZX690-7 aber ein Ass im Ärmel: sind

kräftige Reißbewegungen oder schwere

Verladearbeiten durchzuführen, kann der

Ein 24 t Mobilbagger

Hitachi

ZX220W-7

demonstrierte auf

dem Kiesel-Stand

das effiziente

Zerkleinern von

Grobgestein mit

dem neu

entwickelten

Impactor.

Power Boost Modus den Großbagger

kurzzeitig in eine höhere Baggerklasse

heben.

Auf der Sonderfläche „Quarry Vision“

zeigte Kiesel seine Zukunftsvision für den

Steinbruch zum Thema autonom agierende

Baumaschinen. Beispielhaft wurde

ein knickgelenkter Muldenkipper Bell

B30E mit 19,5 m 2 Muldenvolumen

gezeigt, der in Zusammenarbeit mit dem

Aachener Unternehmen Xtonomy GmbH

Lukas Zak (Vertriebsrepräsentant bei Kiesel

Austria) mit dem neuen Tieflöffel BFB70 von

LOCmatic, der nach der steinexpo im

Hartsteinwerk Loja in Persenbeug zum

Einsatz kommt.

mit einer Reihe von Assistenzsystemen

ausgestattet wurde. Überwachungs-,

Positions- und Steuerlösungen arbeiten so

zusammen, dass jeder beliebige Bell

Muldenkipper autark in seinem Arbeitsbereich

agieren und seine Ladung sicher,

effektiv und kraftstoffsparend transportieren

kann.

Am Kiesel Stand demonstrierte ein 24 t

Mobilbagger Hitachi ZX220W-7, wie eine

mobile Maschine mit speziellem Monoausleger

und den passenden Anbaugeräten

für den Steinbrucheinsatz einen echten

Mehrwert bietet. Mittels Steingreifer,

Impactor und weiteren Tools erledigte er

schnell und effizient das Zerkleinern von

Grobgestein. Der Impactor ist ein exklusives

Entwicklungsprojekt zwischen den

Firmen Rockzone und Kiesel, das in

Zukunft das Kneppern in der Gewinnungsindustrie

revolutionieren wird. Die

ersten Tests zeigen, dass der 1,5 t Impactor

sich im Schlagkraft-Bereich eines 4 t

Hydraulikhammers bewegt. Dabei zeigt

das 270° Arial Angle Kamerasystem dem

Fahrer seine Umgebung in Echtzeit aus

der Vogelperspektive und erleichtert so

die Bedienung.

www.kiesel.net

Sonderfläche „Quarry Vision“: Bei dieser autonom

fahrenden Bell B30E überwacht und steuert die

umfassende radargestützte Umfelderkennung auf

dem Kabinendach alle Fahrbewegungen.

METSO

Optimierter Kegelbrecher

Der neue Nordberg HP200e Kegelbrecher punktet mit einer höheren Leistung,

einfacherer und sichererer Wartung sowie einer Reihe weiterer Verbesserungen.

B

ei den Anforderungen der Zuschlagstoff-

und Bergbauindustrie spielt die

Effizienz eine zentrale Rolle. Gefragt sind

maximale Leistung bei Durchsatz und Zerkleinerung

oder die Erhöhung des Anteils

bei bestimmten Zuschlagstoff-Fraktionen.

Angesichts dieser Anforderungen bietet

der neue Nordberg HP200e Kegelbrecher

eine verbesserte Kinematik und effizientere

Brechkammern sowie bis zu 15-20%

mehr Leistung bei Sekundär-Anwendungen

im Vergleich zum HP200. Brechwerkzeuge

ohne Vergussmasse machen den

Verschleißteilwechsel schneller, einfacher

und sicherer.

Ein weiteres Highlight auf dem Metso

Stand war der leistungsstärkste Mobilbrecher,

der aus der Übernahme von PJ

Jonsson & Söner AB durch die Metso

Group im Jahr 2018 hervorgegangen ist.

Der Jonsson L 120-330 kombiniert ein

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FÜR BAUMASCHINEN

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so einfach sein!

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robustes und kompaktes Design mit

beeindruckender Kapazität und einem

bewährten Konzept. Die Kombination der

beiden Brecher Nordberg C120 und GP330

hat die Erwartungen der Kunden mehr als

Von links:

Martin Stütz

und Bernd

Gruber mit

dem neuen

Nordberg

HP200e Kegelbrecher.

erfüllt. Doppelt elektrisch betriebene

Brecher sorgen für niedrigere Betriebsund

Wartungskosten und machen den L

120-330 gleichzeitig umweltfreundlicher.

www.metso.com

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88 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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In der Live-Demo wurde das neue

Doppeldeck-Nachsieb am Jawmax

300 DD präsentiert.

STEINEXPO

VOLVO CE

Leistungsstarkes Produktportfolio

Volvo CE zeigte unter anderem die neuesten Raupenbagger der E-Serie, den 23 t Elektrobagger

EC230 Electric und den 35 t Radlader L260H in Kombination mit dem Dumper A45G.

SBM MINERAL PROCESSING

Volle Präsenz auf Demomesse

Insgesamt sechs Anlagen präsentierte SBM gemeinsam mit den deutschen Vertriebspartnern.

Der Fokus lag auf den hochmobilen diesel-elektrischen Jawmax-Backenbrechern

und Remax-Prallmühlen von knapp über 20 bis rund 50 t Einsatzgewicht.

E

1 Als Vorbrecher zeigte

der Jawmax 200, was

kompakte SBM-Technologie

leistet.

2 Das verlängerte Nachsieb

des Remax 300 max

verspricht nicht nur

bei siebschwierigen

Materialien eine höhere

Wertschöpfung.

3 In der Demo-Pause beim

deutschen Vertriebspartner

Kurz Aufbereitungsanlagen

(von links): SBM-

Marketingleiter Jürgen

Reischenböck, Harald

Weber (Vertriebsleiter

Kurz Aufbereitungsanlagen),

Helmut Haider (SBM-

Vertriebsleiter Mobile Aufbereitung)

und Martin

Wizinger (SBM-Regionalmanager

Deutschland).

1

3

in mehr als zufriedenes Fazit zieht

Helmut Haider, Vertriebsleiter Mobile

Aufbereitung von SBM Mineral Processing:

„Auf der steinexpo führte kein Weg

an SBM vorbei. Gleich drei unserer

deutschen Händler präsentierten mit

Mobil-Demos und weiteren Exponaten die

ganze Bandbreite unseres Angebots für

Naturstein und Recycling.“

Ihre Sonderstellung unter den „Kompakten“

stellten der Jaxmax 200 und der

Remax 200 unter Beweis: Dank der

Brechergrößen leisten beide Anlagen bis

250 t pro Stunde. Transportfreundliche

Abmessungen und kurze Rüstzeiten

machen sie bei häufig wechselnden

Baustellen-Einsätzen hochrentabel – wie

alle SBM-Mobilanlagen ohne Funktionseinschränkungen

optional auch vollelektrisch.

Erstmals wurde mit dem Jawmax 300

DD ein raupenmobiler Backenbrecher mit

Doppeldeck-Nachsieb und Überkornrückführung

gezeigt. Insgesamt drei Endprodukte

lassen sich in einem Durchgang mit

der Anlage erzeugen, wodurch sich das

Einsatzspektrum und die Produktivität

des 300 t/h Brechers nochmals deutlich

vergrößern lassen. Eine höhere Wertschöpfung,

gerade bei siebschwierigen Materialien,

verspricht auch das neue verlängerte

Nachsieb des Remax 300 max: Insgesamt

6 m² Siebfläche verbessern die Austragsleistung

im Feinkornbereich 0-11 mm, was

die Einsatzmöglichkeiten der Prallmühle

mit einem Einlauf von 1.040 x700 mm

2

unter anderem im Asphalt, aber auch bei

anderen Recycling-Materialien deutlich

erweitert.

Weitere SBM-Referenzen in Sachen

flexibler Hochleistung und wirtschaftlichem

Betrieb lieferten der Remax 450

sowie die reversierbare Prallmühle SMR

10/5/4: Mit Kreisschwinger-Vorsieb,

1.300er-Prallbrecher und leistungsstarkem

Doppeldeck-Nachsieb setzt der

Remax 450 weiterhin Maßstäbe in der

Klasse um 50 t Einsatzgewicht – als echte

Alternative zur Druckzerkleinerung in der

Nachbrechstufe schlug die universell

einsetzbare SMR-Technologie auf der

steinexpo auch die Brücke zur stationären

und semi-mobilen Aufbereitung.

www.sbm-mp.at

I

n praxisnahen Live-Demonstrationen

konnten sich die Besucher außerdem ein

Bild von der Leistungsfähigkeit des L350H

und des neuesten Volvo-Raupenbaggers

EC550E machen. Der L350H tritt mit

einem deutlich verbesserten Antriebsstrang

auf. Hauptbestandteile sind neue

Volvo-Achsen und ein völlig neues Volvo-

Getriebe, das die serienmäßige Ausstattung

mit OptiShift der dritten Generation

ermöglicht. Diese bewährte Technologie

integriert die Funktion Reverse by

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Braking (RBB) und eine Wandlerüberbrückung

der einzelnen Gänge, was die

Kraftstoffeffizienz um bis zu 15% verbessert.

Der Raupenbagger EC550E tritt mit

Grab- und Tragkräften an, die normalerweise

erst im 60 t Segment zu finden sind.

Der 50-Tonner verfügt über eine hohe

Motorleistung, eine herausragende

Zugkraft und ein hohes Schwenkmoment.

Auf reges Interesse stieß im Demo-Areal

auch der größte Dumper von Volvo, der

60-Tonner A60H.

DIE NEUEN MEHRZWECKGREIFER

FÜR RECYCLING, ABBRUCH, BAU

Der 23 t Elektrobagger EC230 bietet

die gleiche Leistung wie ein vergleichbares

Diesel-Modell, ist dabei allerdings emissionsfrei,

geräusch- und vibrationsarm. Der

Antrieb wird von Lithium-Ionen-Batterien

gespeist und ist mit einer schnellen

Zwischenladung für einen vollen achtstündigen

Arbeitstag ausgelegt. Der EC230

Electric ist mit einem CCS2-Anschluss

ausgestattet, also dem in den meisten

europäischen Ländern üblichen Standard.

www.volvoce.com | www.ascendum.at

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mechanischer Zylinderschutz, hoch verschleißfester Stahl und maschinenschonend

durch geringen Arbeitsdruck bei gleichzeitig hoher Schließkraft

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Der Unterwagen des EC550E ist

unter anderem mit einem X-förmigen

Rahmen aus hochwertigem Stahl auf

härteste Arbeitsbedingungen und lange

Lebensdauer ausgelegt.

Mit dem EC230 Electric

wurde der traditionelle

Fahrerwettbewerb durchgeführt.

90 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 91



STEINEXPO

1

1 Beim Cat 988GC, hier im Ladespiel

mit einem Cat Muldenkipper 775G,

wurden der Vorderwagen und die

Hydraulik überarbeitet, damit eine

höhere Nutzlast und Auskipphöhe

erzielt werden.

2 Vorstufe zum autonomen Fahren:

Auf der Sonderfläche „Quarry Vision“

wurde ein Cat 323 mit der Fernsteuerungstechnologie

Cat Command von

einer Bedienstation aus gesteuert.

3 Auch der große Kettenbagger Cat

374 wurde im Einsatz präsentiert.

2 3

FRUTIGER

Reifenwaschanlagen für saubere Straßen

Unter dem Markennamen MobyDick bietet die Frutiger Company AG mehrere Problemlöser.

B

eispielsweise können moderne

MobyDick Reifenwaschanlagen die

Reifen und Chassis von Baufahrzeugen

schnell, kostengünstig und umweltfreundlich

reinigen. Während der langsamen

Durchfahrt (Schrittgeschwindigkeit)

werden Reifen und Chassis durch Wasser,

welches aus vielen Düsen (Spritzbalken)

spritzt, gereinigt. Das Waschwasser fließt

während des Reinigungsvorgangs selbstständig

wieder zurück in die Anlage. Dort

findet die automatische Wiederaufbereitung

für den nächsten Waschvorgang statt.

Der dabei anfallende Schlamm wird durch

einen integrierten Kratzförderer oder

mittels Bagger ausgetragen und kann

mühelos entsorgt werden.

Im Gegensatz zu den Reifenwaschanlagen

geht es beim Demucking nicht um die

saubere Straße, sondern um das saubere

Fahrzeug. Moderne MobyDick Demuckinganlagen

automatisieren die mühsame

Vor mehr als

30 Jahren hat Frutiger

die Marke MobyDick

ins Leben gerufen.

Seither wurden in

72 Ländern über

6.000 MobyDick

Anlagen aus den

Bereichen Wheel

Washing, Dust Control

und Demucking in

Betrieb genommen.

Handreinigung von Chassis, Unterboden

sowie der Räder oder Kettenlaufwerke von

Baufahrzeugen. Innert weniger Minuten

lassen sich mit der bewährten MobyDick

Niederdrucktechnologie selbst hartnäckigste

Verschmutzungen aufweichen und

abspülen. Nicht zuletzt steht MobyDick

auch für moderne Staubbindesysteme. Sie

arbeiten nach dem Prinzip der Staubbindung

durch feinste Wassertropfen und

bieten einen hervorragenden Wirkungsgrad

bei minimalen Geräuschemissionen.

Wurfweite, Sprühmuster sowie Wasserund

Strombedarf lassen sich bei New

Generation Modellen jederzeit frei wählen,

um flexibel auf wechselnde Einsatzbedingungen

reagieren zu können.

www.mobydick.com

ZEPPELIN

Radlader-Premiere und neue Technologien

Zeppelin zeigte mit dem Cat Radlader 988 GC eine Weltneuheit und mit der

Fernsteuerung Cat Command eine innovative Vorstufe zum autonomen Fahren.

A

uf großes Interesse stieß der neue Cat

988GC, der die Lademaschinen in der

50 t Klasse ergänzt. Er wurde für die

gleichen Anwendungen konzipiert, wie der

988K XE und 988K, an dessen Design er

sich orientiert. Er verfügt über den

gleichen Motor und Antriebsstrang und

richtet sich an Anwender, die den Produktivitätsvorteil

des 988K XE und zugleich

die Kraftstoffeinsparung im Vergleich zum

988K Lastschaltgetriebe nutzen wollen.

Der Cat 988GC verfügt über größere

Arbeitshydraulikpumpen, größere

Zylinder und dadurch kürzere Zykluszeiten.

Standardmäßig ist er mit der Technologie

Connected Bucket ausgestattet,

welche Einsatzzeiten der Schaufel

aufzeichnet, um den Verschleiß der

Schneidwerkzeuge zu bestimmen und so

ungeplante Ausfallzeiten zu reduzieren.

Optional verfügbar ist das Assistenzsystem

Cat Payload, was dem Fahrer hilft, die

Nutzlast ohne Arbeitsunterbrechung zu

ermitteln und SKW maximal auszuladen.

Dass weitere Assistenzsysteme wie

Freuen sich über die erfolgreiche steinexpo

(von links): Holger Schulz (Vorsitzender der

Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen

GmbH) und Andreas Denk (Leitung Kommunikation,

Zeppelin Baumaschinen GmbH).

Arbeitsraumbegrenzung, Planierautomatik

sowie 3D-Maschinensteuerungstechnik

massive Produktivitätsvorteile versprechen,

unterstreicht der Cat Kettenbagger

326, der Teil der Maschinendemo war.

Großgeräte wie der ebenfalls präsentierte

Cat Kettenbagger 374 der neuen Generation

stehen ebenfalls für größtmögliche

Produktivität im Rohstoffabbau. Dafür

sorgt sein neuer hydrostatischer Schwenkkreis,

der die Rückgewinnung der

Schwenkbremsenergie und die unabhängige

Steuerung des Zylinderölflusses

ermöglicht. Darüber hinaus ist Lift Assist

eine neue Sicherheitsfunktion, die ein

Kippen des Baggers verhindert und ein

automatischer Hammerstopp hemmt

unnötigen Verschleiß an Anbaugerät und

Maschine.

Alternative Antriebstechnologien verkörperten

bewährte Ladegeräte wie der Cat

966 XE, der in der Demo zu sehen war. Ihn

zeichnet sein bewährtes leistungsverzweigtes,

stufenloses Getriebe aus, mit

dem sich die Kraftstoffeffizienz steigern

lässt. Weitere Highlights waren nicht nur

die neuen Funktionen von Vision Link 3.0,

sondern auch Cat Productivity, ein

weiteres Tool zur Datenauswertung, um

das Tagesgeschäft im Gewinnungsbetrieb

bestmöglich und produktiv zu managen.

www.zeppelin-cat.at

92 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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STEINEXPO

STEINEXPO

Der R3h, ein

kompakter Prallbrecher

der 30 t

Klasse, ist jetzt auch

als reine Plug-In

Version „Zero

Emission“ erhältlich.

KEESTRACK

Das Team von

mineraltech vor

der Keestrack K3

Schwerlastsiebanlage

(von

links): Ing.

Meister Hasan

Harmanci

(Kundendienst),

Christian Müller

(Verkauf),

Geschäftsführer

Ing. Erwin

Hofstätter und

Ing. Markus

Weissenböck

(Verkauf).

FLIEGL

Mischmeister Duplex und vieles mehr

Einen Querschnitt durch das aktuelle Produktprogramm zeigte

die Fliegl Bau- und Kommunaltechnik GmbH.

Z

u sehen war unter anderem ein „Stone

Master“, der von der Firma Fliegl für

schweres Gelände, kurze Strecken und

extreme Beanspruchung konstruiert wurde.

Dieser Sattelkipper mit Stahlmulde bietet

hohe Nutzlast und ist vor allem für den

Baustellenbetrieb entworfen. Präsentiert

wurde auch die mobile Mischanlage Fliegl

BTS, mit der Kleinabnehmer über eine

Chipkarte nach wenigen Minuten Mischdauer

selbst Frischbeton beziehen können.

Die entsprechende Betonsorte wird im

Mischmodul der Anlage vollautomatisch

gemischt.

Auf großes Interesse stießen die robust

ausgeführten Misch-Schaufeln Duplex DFA

und DK, die als Mischmeister Duplex

präsentiert wurden. Verkaufsleiter Martin

Fliegl: „Die Mischmeister Duplex DFA sorgt

für schnellste Durchmischung, auch bei

erdfeuchtem Material und garantiert selbst

bei Recyclingmaterial und größeren

Körnungen einen reibungslosen Mischvorgang

bei deutlich geringerem Verschleiß.

Dabei bewältigt das Modell DFA jedes

Mischvolumen, egal ob Beton, Estrich,

Mörtel oder im Straßen- und Pflasterbau.

Einfach in den Kies- oder Schotterhaufen

einfahren, die Schaufel schließen und die

Zusatzkomponenten hinzugeben. Ergänzend

dazu ermöglicht der Duplex Mischer

DK eine einfachste Befüllung durch Kippen

des Mischers nach vorne. Der Einsatz ist

auch am Bagger möglich, als Option ist eine

hydraulische Schieberöffnung verfügbar.“

www.fliegl.com

Komplettprogramm für die Aufbereitung

Keestrack präsentierte einen Querschnitt durch die aktuelle Generation mobiler

Brech- und Siebanlagen mit zukunftsorientierten Antriebssystemen.

A

ls Besuchermagnet erwies sich der

R3h, ein kompakter Prallbrecher der

30 t Klasse mit Zweideck-Nachsieb,

Überkornrückführung und Windsichter.

Erhältlich ist der R3h als diesel-hydraulische,

diesel-elektrische oder jetzt neu als

reine Plug-In Version „Zero Emission“. Ein

weiterer Hingucker unter den aktuellen

Keestrack Produkten war die bewährte

Schwerlastsiebanlage Keestrack K3 im

neuen Gewand. Unmittelbar daneben war

der Keestrack Backenbrecher B3 zu sehen.

Als einer der leistungsstärksten Brechanlagen

in der 30 t Klasse verfügt der B3

über ein aktives Doppeldeck-Vorsieb, ein

patentiertes Non-Stop-System und bietet

Der leistungsstarke Keestrack

Backenbrecher B3 ermöglicht eine

Brechspaltverstellung während des

Betriebs.

die Möglichkeit der Brechspaltverstellung

während des Betriebs.

Im modernen und prämierten Keestrack

Design, wird zukünftig die gesamte

Produktpalette produziert. Keestrack

Anlagen bieten unter anderem eine sehr

gute Zugänglichkeit und praktische

Lösungen, welche dem Unternehmen im

Alltag einen reibungslosen Betrieb und

einfache Wartung ermöglichen. Beispielsweise

ist die komplette Motoreinheit auf

einem Schlitten ausfahrbar.

Ing. Erwin Hofstätter, Geschäftsführer

der Firma mineraltech, ist in Österreich

der Vertriebspartner für die Produkte der

Firmen Keestrack und SBM. Sein Resümee

über die steinexpo 2023: „Keestrack hat

sich sehr erfolgreich als bedeutender und

innovativer Qualitätshersteller präsentiert.

Aber auch die österreichische SBM

zeigte gemeinsam mit den deutschen

Vertriebspartnern Neuheiten. Beispielsweise

den Jawmax 300 DD, einen raupenmobilen

Backenbrecher mit Doppeldeck-

Nachsieb und Überkornrückführung.

Insgesamt drei Endprodukte lassen sich in

einem Durchgang mit der Anlage erzeugen.

Eine höhere Wertschöpfung, gerade bei

siebschwierigen Materialien, verspricht

auch das neue verlängerte Nachsieb des

Remax 300. Insgesamt 6 m² Siebfläche

verbessern die Austragsleistung im

Feinkornbereich 0-11 mm, was die Einsatzmöglichkeiten

der Prallmühle mit einem

Einlauf von 1.040 x 700 mm unter anderem

im Asphalt, aber auch bei anderen

Recycling-Materialien deutlich erweitert.

Unterm Strich war die steinexpo als

Demo-Messe wieder eine perfekte Gelegenheit

für einen Austausch mit Herstellern,

Fachhändlern und Kunden.“

www.keestrack.com | www.mineraltech.at

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BACKENBRECHERLÖFFEL FÜR MINI-

UND KOMPAKTBAGGER.

Installiert auf Ihrer Trägermaschine bricht er jeden inerten Materialtyp.

FÜR BAGGER, BAGGERLADER,

LADER UND MINILADER

4,5 - 100 ton

Als Mischmeister Duplex waren die beiden Misch-

Schaufeln Duplex DK (links) und DFA (rechts) zu sehen.

Verkaufsleiter Martin Fliegl informierte über

das breite Produktportfolio der Fliegl Bau- und

Kommunaltechnik GmbH.

MBCRUSHER.COM

REDUZIEREN >> WIEDERVERWENDEN >> RECYCELN



STEINEXPO

STEINEXPO

BOSCH ENGINEERING

Assistenzsysteme für Bergbaumaschinen

Die Arbeit mit Mining-Maschinen ist mit vielfältigen Gefahren

verbunden. Eine häufige Unfallursache sind Kollisionen von

Baggern, Muldenkippern oder Raupen mit Personen oder Hindernissen.

Um Unfälle zu vermeiden, müssen die Fahrer daher permanent

das gesamte Umfeld des Fahrzeugs im Blick haben. Das setzt

sie unter Dauerstress und führt zu körperlichen Belastungen.

Abhilfe schaffen elektronische Assistenzsysteme wie von Bosch

Engineering: Erkennen sie Personen oder Gegenstände im Detektionsraum

rund um das Fahrzeug, geben sie entsprechende Warnungen aus und zeigen die genaue Position auf dem Display an, sodass der

Fahrer auch unübersichtliche Bereiche seiner Maschine im Blick behält. „Unsere Assistenzsysteme leisten damit einen entscheidenden Beitrag

zur Verbesserung der Sicherheit in der Bergbauindustrie, erleichtern die Arbeit der Fahrer und erhöhen die Arbeitseffizienz“, erklärt Philipp

Kurek, verantwortlich für den Bereich Off-Highway bei Bosch Engineering GmbH. Speziell für besonders anspruchsvolle Mining-Anwendungen

hat Bosch Engineering einen Baukasten mit abgestimmten Systemen und Sensoren für weiterführende Assistenzfunktionen entwickelt. Das

Sensorkonzept umfasst unterschiedliche Ultraschall- und Radarsysteme sowie ein Kamerasystem, die flexibel konfigurierbar sind und sich so

maßgeschneidert auf die Anforderungen der spezifischen Anwendung und Assistenzfunktion abstimmen lassen. www.bosch-engineering.com

GIPO

Polixmair ist neuer Österreich-Vertriebspartner

Die ausgestellte Gipo P 131 Giga beeindruckte die Fachbesucher. Vor Ort war auch das

Team der Firma Polixmair, die der neue Vertriebspartner für Gipo Anlagen in Österreich ist.

Z

u den Stärken der Gipo P 131 Giga

zählen unter anderem enorme

Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit. Die

raupenmobile Prallbrechanlage mit

Siebeinheit ist individuell auf das Kundenbedürfnis

zugeschnitten. Mit einem

leistungsstarken Dieselmotor und einem

robusten Prallbrecher als Herzstück wird

sie künftig effizient große Mengen an

Gestein und Beton zerkleinern. Das

spezielle Windsichter-System der Gipo AG

ermöglicht eine hervorragende Trennung

Als neuer Vertriebspartner für Gipo Anlagen in Österreich besuchte auch das Team der Firma

Polixmair die steinexpo (von rechts): Ferdinand Polixmair sen., Ferdinand Polixmair, Claudia

Gisler (Inhaberin Gipo AG), Kari Gasser (CEO Gipo AG), Sandra Polixmair und Moritz Polixmair

vor der Gipo P 131 Giga, einer raupenmobilen Prallbrechanlage mit Siebeinheit.

von Leichtstoffen. Der Rotorantrieb erfolgt

über eine direkte mechanische Verbindung

zum Dieselmotorschwungrad, womit

die maximale Drehmomentausnutzung

auf den Rotor übertragen wird. Das

effiziente Eisenaustragsystem in Querrichtung

ermöglicht eine wirkungsvolle

Abscheidung der Eisenteile. Die Klassiersiebe

sind in Ein- oder Mehrdeckaus -

f ührungen erhältlich. Dank der besonders

großen Siebflächen ist auch bei kleinen

Endkörnungen ein hoher Durchsatz

garantiert.

„Trotz der allgemeinen Zurückhaltung in

der Roh- und Baustoffbranche in Deutschland

herrschte eine gute Grundstimmung

zu Investitionen in langjährige Projekte.

An unserem Stand konnten wir zahlreiche

Besucher aus Deutschland, der Schweiz

und vielen anderen Ländern begrüßen.

Ganz nach dem Motto ,Qualität vor

Quantität‘ führten wir interessante

Gespräche mit bestehenden Kunden und

potenziellen Neukunden. Ein spezieller

Dank gilt Ferdinand und Sandra Polixmair

von unserem neuen österreichischen

Vertriebspartner Polixmair. Extra für die

Messe aus Österreich angereist, freuten

wir uns besonders, sie persönlich zu

begrüßen. Mit ihrer Erfahrung und

Reichweite werden wir miteinander

unsere Produkte einem breiteren

Publikum zugänglich machen und unsere

Präsenz auf dem österreichischen Markt

stärken“, betont Claudia Gisler, Inhaberin

der Gipo AG.

www.gipo.ch

96 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

RÄDLINGER

Spezialist für extreme Einsätze

Die Rädlinger Maschinen- und Stahlbau GmbH bietet mit dem

Tieflöffel X-Treme einen Standard für noch härtere Einsätze.

B

asis für den Tieflöffel X-Treme war der

Tieflöffel Standard. Dieser wurde um

wiederkehrende Kundenwünsche und

gezielte Verstärkungen ergänzt. So

ausgerüstet ist der X-Treme die erste Wahl

für herausfordernde Einsätze. Die

verschleißfeste Konstruktion erhöht die

Standzeit im Vergleich zu einem normalen

Tieflöffel erheblich und steigert so die

Wirtschaftlichkeit des Trägergeräts. Der

Rädlinger Tieflöffel X-Treme ist für Bagger

zwischen elf und 50 t Einsatzgewicht

erhältlich.

Für Maschinen mit einem höheren

Einsatzgewicht oder außergewöhnlich

fordernde Einsätze konstruiert und fertigt

das Unternehmen weiterhin individuelle

Tieflöffel. „Vom kleinsten Minibagger bis

zur 120 t Maschine oder noch größer – wir

bieten unseren Kunden das richtige

Anbaugerät für ihren Einsatz“, erklärt

motorex.com/

biodegradable-hydraulicoils

Vertriebsleiter Thomas Wittmann.

Spezialisten in der Konstruktionsabteilung

arbeiten bei individuell

konstruierten Anbaugeräten von

Anfang an eng mit dem Kunden

zusammen. Und diese Zusammenarbeit

endet nicht mit dem

Anbau des Löffels an den

Bagger: „Für die SSR Mineralgestein

GmbH haben wir bereits

den dritten Baggerlöffel für ihren

Komatsu PC 1250 ausgeliefert

– und in die Konstruktion sind dabei

die Erfahrungen aus den ersten

Einsätzen eingeflossen“, sagt Wittmann.

Das hat sich auch gelohnt, denn: „Der

erste Löffel war schon gut, der zweite dann

perfekt“, befindet Thomas Ludwig,

Werkstattleiter der SSR Mineralgestein

GmbH.

www.raedlinger.de

BIODEGRADABLE HYDRAULIC OIL

STARK IN DER PERFORMANCE,

SCHONEND FÜR DIE UMWELT.

ECOSYNT HEPR

1

2

3

BIOLOGISCHE ABBAUBARKEIT

HYDROLYTISCHE STABILITÄT

HOHE MATERIALVERTRÄGLICHKEIT

4

5

GUTES LUFTABSCHEIDEVERMÖGEN

VERLÄNGERTE SERVICEINTERVALLE

Auf der steinexpo konnte der neue

Tieflöffel X-Treme im direkten

Vergleich mit einem Tieflöffel

Standard betrachtet werden.



STEINEXPO

STEINEXPO

Einfaches Vernetzen

mit „Plug&Play“: Ing.

Alexander Zürnsack

(Technischer Vorverkauf,

Rubble Master)

zeigt, wie rasch der Backenbrecher

RM J110X

als Stromquelle für die

mobile Siebanlage RM

H50X hybrid genutzt

werden kann.

RUBBLE MASTER

Energieeffizientes Brechen und Sieben

Mit dem brandneuen Backenbrecher RM J110X und dem Hybrid-Sieb RM H50X

präsentierte die RM Group einen Blick in die Zukunft des Steinbruchs.

S

eit über 30 Jahren setzt die RM Group

auf die Elektrifizierung ihrer Maschinen

und ermöglicht dadurch Treibstoffeinsparungen

von mittlerweile bis zu 50%.

Wie? Treibt ein Hybrid-Brecher ein

Hybrid-Sieb an, so wird nur eine Stromquelle

genutzt. Das spart rund die Hälfte

an Diesel ein. Noch effizienter funktioniert

dies, wenn beide Anlagen völlig emissionsfrei

vom Netz aus eingespeist werden.

Mit dem auf der steinexpo gezeigtem

Backenbrecher RM J110X, der sowohl

hydraulisch als auch elektrisch angetrieben

werden kann, läutet die RM Group

eine neue Ära in der Unternehmensgeschichte

ein und ergänzt mit dem leistungsstarken

Vorbrecher zur Naturstein-

Aufbereitung das Produktportfolio. Eine

weitere Stärke des RM J110X ist das 1.200

mm breite Hauptaustrageband, das für

einen optimierten Materialfluss sorgt. Das

Starten ist auch unter voller Beladung

möglich und in ca. 1 Stunde kann die fixe

Brechbacke einfach und sicherer getauscht

werden. Nicht zuletzt ermöglichen

Lichtsignale, die den Maschinen- und

Beschickungszustand anzeigen, eine

intuitive Bedienung und eine verbesserte

Performance.

Die ebenfalls neue mobile Siebanlage

RM H50X hybrid kann als Hybrid-Variante

mit nur einem Knopfdruck auch

vollelektrisch betrieben werden und

ermöglicht so einen Einsatz mit

„Zero-CO2-Emission“. Das Sieb punktet

mit extrem kompakten Transportabmessungen

bei gleichzeitig großer Siebfläche,

was einen hohen Durchsatz ermöglicht.

Auch lässt es sich an jeden Einsatz rasch

und einfach anpassen. Für erhöhte

Produktivzeiten sorgen die einfache und

schnelle Maschinen-Aufstellung, ein

werkzeugloser Wechsel zum 2-Way-Split in

nur wenigen Minuten, ein wesentlich

vereinfachter Siebbelagswechsel, ein

einfacher Zugang zum Motorraum für

Serviceaufgaben und natürlich RM

XSmart, das als digitaler 24/7 Assistent

mittels Smartphone, Tablets und Computer

jederzeit und überall abrufbar ist.

Sowohl bei der Produktion des Hybrid-

Siebs RM H50X als auch beim Hybrid-

Backenbrecher RM J110X wurden

zahlreiche Ideen und Kundenwünsche

berücksichtigt, um die Anwendbarkeit der

Aufbereitungsanlagen neu zu definieren.

www.rubblemaster.com

XAVA

Kompakte Rüttelsiebe

Xava bietet optimierte Siebanlagen, mit denen auch vergleichsweise kleine

Materialmengen an Ort und Stelle aufbereitet werden können.

S

tefan Lößl, Eigentümer und Geschäftsführer

der Firma Xava Recycling,

bringt die Stärken der Xava Produkte auf

den Punkt: „Ich und mein Team entwickeln

und bauen kompakte, robuste

Rüttelsiebe für verschiedenste Einsätze.

Das Material lässt sich vor Ort separieren,

nach benötigten Größen trennen, direkt

wiederverwenden und/oder sauber

entsorgen. Und das möglichst einfach,

handlich und störungsfrei. Das Wechseln

der Siebgitter und das regelmäßige

Nachziehen der Schrauben sind die

wenigen Aufmerksamkeiten, welche die

Maschinen brauchen. Mit unserem neuen

Firmensitz mit Büro, Produktion und

Demo-Fläche in Kirchberg ob der Donau

investieren wir in die Zukunft. Lokale,

qualitätsvolle Produktion, Sicherstellung

kurzer Lieferzeiten und modernes Design.“

Mit dem gezeigten Rüttelsieb LS28 von

LEISTUNGSTRÄGER

BELL B45E 4X4

Xava-Recycling kann unterschiedlichstes

Aufgabematerial in bis zu drei Fraktionen

getrennt werden. Egal ob Abwurfmaterial

eines Brechers (Prallmühle/Backenbrecher),

Bauschutt, Ziegelreste, Muttererde,

Sand, Kompost, Hackschnitzel, Rindenmulch

oder Schotter – alles wird sorgfältig

in zwei oder drei verschiedene Endmaterial-Größen

abgesiebt (ohne/mit Ableitschurren

und Trennblech). Bei einem

Anlagengewicht von 1.700 kg (inkl.

Hebevorrichtung) verfügt das Rüttelsieb

LS28 über eine Siebfläche von 8,35 m². Der

rein elektrische Antrieb stellt sicher, dass

das Gelände nicht durch beschädigte

Hydraulikleitungen verunreinigt wird.

Der einfache Transport kann auch mit

einem Standard Pkw-Anhänger durchgeführt

werden, die Hebevorrichtung

ermöglicht einfaches Manövrieren.

www.xava-recycling.at

Die semimobile Siebanlage LS28 von

Xava-Recycling verfügt über

eine Siebfläche mit 8,35 m².

Zeit, Geld und Emissionen sparen:

Rudolf Schöflinger (Geschäftsführer

Rubble Master Marketing und Vertrieb

GmbH) mit dem neuentwickelten

Hybrid-Sieb RM H50X, das in Kombination

mit dem RM J110X als hybrider

Maschinenzug gezeigt wurde.

98 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 99



STEINEXPO

STEINEXPO

ZANDT

Neuer Tandem-Dumper TD 240

Mit dem Ziel, dem Anwender die niedrigsten Kosten pro Tonne zu ermöglichen,

präsentierte Zandt den Tandem-Dumper TD 240 mit bis zu 70° Kippwinkel.

D

er Tandem-Dumper TD 240 in der

aktuellen Baureihe ist weiter optimiert

und kundenorientierter ausgestattet

worden. So weist die Kippmulde nun ein

gerades Stirnblech auf. Durch dieses

Formkonzept kann der Radladerfahrer

besser den vorderen Teil der Kippmulde

einsehen und beladen. Der Ladezyklus

wird somit produktiver. Im Heckteil wurde

Der Tandem-Dumper TD 240 wurde weiter

optimiert. Die beiden seitlichen, diagonalen

Hydraulikzylinder sorgen für eine besonders

hohe Kippstabilität.

Für die Kommunaltechnik ist der Pfau Fuso Canter

6C18 4x4 mit Fassi Ladekran F40B.0 Active ebenso

interessant, wie für die Almbewirtschaftung.

die Schütte deutlich verlängert. Das Heck

weist nun in seiner Form einen sehr

flachen Übergang von Heckschräge zu

gerader Bodenplatte auf. Die Kippschütte

ist zudem konisch breit ausgeformt. Damit

wird im Kippvorgang bei den bis zu 70°

möglichen Kippwinkel die Kippmulde sehr

steil stehen und einen durchgehenden

knickfreien Schüttverlauf aufweisen, bei

dem das bindige

Firmenchef Manfred

Material nicht haftend Zandt freut sich über

bleibt. Für den harten das große Interesse

Dauereinsatz ist die an den gezeigten

Kippmulde mit den aus Neuheiten.

dem ATD-Dumper

bewährten seitlichen

Kippzylindern ausgestattet. „Bei dem

Tandem-Dumper TD 240 der neuesten

Generation haben wir nochmals einen

deutlichen Sprung in der Technik erzielt.

Die Anwender erhalten damit einen

Tandem-Dumper für den harten Einsatz

im Massenumschlag mit den niedrigsten

Einsatzkosten je Tonne“, betont Inhaber

Manfred Zandt.

Gezeigt wurde auch ein Pfau Fuso Canter

6C18 4x4, der mit verschiedenen Anbaugeräten

und in verschiedenen Ausführungen

– beispielsweise als Abroller, Absetzer oder

Dreiseitenkipper – eingesetzt werden

kann. Mit einer Kabinenbreite von 2 m

empfiehlt er sich auch für den innerstädtischen

Bereich. Auf großes Interesse stieß

auch der 3-Achser Satteltieflader, der als

Prototyp das neue Satteltieflader-Programm

repräsentierte. Eine 4-Achs- und

Teleskop-Variante werden folgen. Eine

Besonderheit hier ist die sehr lange

Tiefbettmulde mit 9,55 m.

www.zandt-cargo.de

TEREX FINLAY

IC-110RS vereint Brech- und Siebanlage

Als weltweit tätiger Hersteller von mobilen Lösungen bietet Finlay eine umfassende Ausrüstungspalette

für den Berg- und Tagebau sowie die Bau-, Abbruch- und Recyclingindustrie.

V

or 65 Jahren begann John Finlay

damit, Steinpressen herzustellen.

Kurz darauf wurde bereits die erste

Siebanlage produziert. 1999 erfolgte die

Übernahme des Unternehmens durch die

Terex Corporation. Heute fertigt Finlay die

Brech-, Sieb-, Wasch- und Recyclinganlagen

der Terex Finlay-Reihe. Dazu DI (FH)

Helmut Domes MSc, Regional Business

Manager Central Europe von Terex Finlay:

„Unsere innovativen Maschinen sorgen für

eine effiziente Produktion und zeichnen

sich durch niedrige Betriebskosten sowie

einen geringen Wartungsaufwand aus.

Eines unserer Highlights hier auf der

steinexpo ist der Finlay IC-110RS Prallbrecher,

der die Funktionen einer Brechund

Siebanlage auf einer mobilen Plattform

vereint. Er eignet sich für Steinbrucharbeiten

sowie die Verarbeitung von

Bauschutt, Stahlbeton und Asphalt-Recycling.“

Konkret bietet der horizontale Prallbrecher

mit drehzahlvariablem Direktantrieb

und Brechkammermaßen von 1.034 x

1.000 mm Betreibern ein beeindruckendes

Maß an Kraftstoffeffizienz und Produktivität.

Eine Schlüsselkomponente der Anlage

ist das integrierte 2,74 m x 1,5 m (9’ x 5’)

große Einzeldeck-Sieb. Für Anwendungen,

DI (FH) Helmut Domes MSc

(Regional Business Manager

Central Europe von Terex

Finlay) vor dem Finlay

IC-110RS Prallbrecher.

die keine Rückführung von Überkorn in

die Brechkammer oder zum Aufhalden

erfordern, kann das komplette Sieb- und

Rückführungssystem in kürzester Zeit von

der Anlage getrennt werden. Ein weiteres

Merkmal ist die Prallbrecherbox (860 mm

x 860 mm) mit Direktantrieb und unabhängigem

Riemenspannsystem für

schnelle Anpassung. Ihre kompakte Größe,

der einfache Transport sowie die schnelle

Inbetriebnahme und intuitive Bedienung

machen diese Anlage ideal für Lohnbrecher,

unabhängige Vermietungsunternehmen

und kleine Betreiber.

www.terex.com | www.kohlschein.at



STEINEXPO

Leistungsstark einzeln und im Team:

der Kegelbrecher Mobicone MCO 90(i)

EVO2 von Kleemann.

KLEEMANN

Speziell für den Steinbruch konzipiert

Kleemann zeigte innovative mobile Brech- und Siebanlagen und das Bedienkonzept

Spective. Im Fokus des Messeauftritts standen Wirtschaftlichkeit, Bedienbarkeit und

Nachhaltigkeit.

K

Mit ihrem durchdachten Anlagendesign

und flexiblen Umbaumöglichkeiten sorgt die neue

Mobiscreen MSS 802(i) EVO für einen optimalen

Materialdurchfluss bei Naturstein- und

Recycling-Anwendungen.

leemann bietet verschiedene Größenklassen

für den Steinbruch an. Mit

der Mobicat MC 120(i) PRO wurde ein

Backenbrecher der PRO-Linie gezeigt, der

mit hoher Leistungsfähigkeit, sehr guter

Zugänglichkeit und seinem vollelektrischen

Antriebskonzept E-Drive überzeugt.

Der mobile Kegelbrecher Mobicone MCO

90(i) EVO2 ist hingegen für seine hohe

Flexibilität und den einfachen Transport

bekannt. Neu ist bei der Anlage das

optionale Doppeldecker-Nachsieb, das die

Klassifizierung von bis zu zwei Endkörnungen

ermöglicht. Die Bedienung beider

Anlagen erfolgt intuitiv über das Bedienkonzept

Spective. Zudem können sie mit

Spective Connect ausgestattet werden.

Weiters präsentierte Kleemann mit

dem Prallbrecher Mobirex MR 130(i) PRO

das neueste Familienmitglied der

PRO-Line. Die Anlage wird als Primärund

Sekundärbrecher eingesetzt und

vereint dabei Leistung, Präzision und

Nachhaltigkeit. Dank ihres vollelektrischen

Antriebskonzepts mit der Möglichkeit

der externen Stromeinspeisung und

somit einem lokal emissionsfreien Betrieb

sorgt die Anlage für einen geringen

Energieverbrauch pro Tonne Endprodukt.

Durch das große optionale Doppeldecker-

Nachsieb können zwei klassierte Endkörnungen

hergestellt werden. Die MR 130(i)

PRO deckt ein sehr breites Einsatzspektrum

im Naturstein und Recycling ab. Die

Brecheinheit sorgt mit schwerem Rotor

und kraftvollem elektrischen 250 kW

Antrieb für eine sehr hohe stabile

Durchsatzleistung. Dank CFS ist eine

kontinuierliche Brecherauslastung

gegeben.

Das innovative Bedienkonzept

Spective umfasst verschiedene Komponenten,

die optimal aufeinander abgestimmt

sind und den Maschinenbediener

während des gesamten Arbeitstages

begleiten. Neben dem intuitiven Touchpanel

und verschiedenen Funkfernsteuerungen

unterstützt vor allem die digitale

Anwendung Spective Connect bei der

Baustellendigitalisierung. Alle relevanten

Prozessinformationen und Reportings

werden dabei auf dem Smartphone

angezeigt, ohne das Beschickungsgerät

verlassen zu müssen. Neu in der Spective

Welt ist der „Smart Job Configurator“.

Dieses Konfigurations-Tool unterstützt

den Bediener bei der Auswahl der

korrekten Maschineneinstellungen,

erleichtert den Arbeitsalltag und sorgt für

noch mehr Wirtschaftlichkeit.

Gezeigt wurde auf der steinexpo auch

die neue Mobiscreen MSS 802(i) EVO, die

als mobile leistungsstarke Grobstücksiebanlage

für wechselnde Herausforderungen

in unterschiedlichen Einsatzgebieten

konzipiert ist. Mit ihrem durchdachten

Anlagendesign und flexiblen Umbaumöglichkeiten

sorgt sie für einen optimalen

Materialdurchfluss bei Naturstein- und

Recycling-Anwendungen. Das große

Angebot an Siebbelägen und die einfache

Einstellung der Siebparameter ermöglichen

es, die MSS 802(i) EVO leicht an

neue Einsatzbedingungen anzupassen.

www.wirtgen-group.com

TATRA

Weltweit bewährt im härtesten Einsatz

Zwei Schwerlastkipper Phoenix 8x8 zeigten ihre Stärken für den Bergund

Tunnelbau am Stand und auf der Demo-Fläche.

B

ereits 1923 erfand der österreichische

Ingenieur Hans Ledwinka bei Tatra

im tschechischen Koprivnice das Zentralrohrrahmen-Fahrwerk

mit Einzelradaufhängung.

Eine geniale Idee, die über die

Jahrzehnte immer weiterentwickelt

wurde. Sie verleiht Radfahrzeugen

einzigartige Traktionseigenschaften.

DI Robert Kerschl, Vertriebsleiter für

Tatra bei Tschann, über den Auftritt auf

der steinexpo: „Wir haben zwei Tatra 50 t

Schwerlastkipper Phoenix 8x8 präsentiert.

Ein Fahrzeug wurde in der dynamischen

Präsentation eingesetzt und konnte hier

im direkten Vergleich mit Knickgelenk-

Dumpern eindrucksvoll beweisen, dass

man mit 32 t Nutzlast und der 20 m 3

Mulde von VSMont ebenbürtig agiert, aber

bei den Total Costs of Ownership – also bei

Anschaffungs-, Wartungs- und Betriebskosten

– rund 30% günstiger liegt.“

Beim Modell Phoenix kombiniert Tatra

das Beste aus zwei Welten: Während

Rahmen und Achsen aus der eigenen

Fertigung kommen, stammen Motoren

und Fahrerhäuser vom niederländischen

Lkw-Hersteller DAF. Wahlweise werden

manuelle oder automatisierte 16-Gang-

Getriebe von ZF oder vollautomatische

Wandlergetriebe von Allison verbaut.

Damit sind Service, Reparatur- und

Ersatzteilversorgung über das DAF-Partnernetz

in ganz Europa sichergestellt. Im

Der Schwerlastkipper Phoenix 8x8 verfügt

über ein hochmodernes Fahrgestell für alle

Transport- und Einsatzzwecke abseits

befestigter Straßen.

Gegensatz zu Nutzfahrzeugen, die für den

Straßeneinsatz konzipiert und optional

mit Allradantrieb zu haben sind, tragen

die Tatra Fahrgestelle die „Offroad Gene“

bereits von Anfang an in sich. Mit bis zu

37,5 t Nutzlast sind die Tatra Phoenix

Muldenkipper wirtschaftlich klar im

Einer der beiden

Schwerlastkipper Phoenix 8x8

im Ladespiel auf der Demo-

Fläche der steinexpo.

Die Tschann Nutzfahrzeuge

GmbH in Salzburg ist Tatra-

Partner für Österreich, Bayern

und Südtirol. Im Bild das

Messeteam der Firmen Tatra

und Tschann (von links):

DI Robert Kerschl (Vertriebsleiter

für Tatra bei Tschann),

Manfred Ziegler (Tatra

Technik-Spezialist und

Instruktor) und Anton Gebert

(Tschann-Marketingleiter).

Vorteil: Deutlich reduzierte Investitions-,

Betriebs-, Wartungs- und Reparaturkosten,

höhere Transportgeschwindigkeiten

für mehr Umläufe pro Schicht und die

Einsatz-Flexibilität dank Straßenzulassung

bedeuten in Summe mehr Effizienz.

www.tschann.biz

102 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 103



STEINEXPO

„Wir freuen uns über die zahlreichen

guten Gespräche auf dem Messestand

und das herzliche Wiedersehen mit den

qualifizierten Fachbesuchern nach der

langen steinexpo-Pause“, betont Andreas

M. Lohner, Geschäftsführer Develon

Deutschland und Vertriebsleiter für

Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Mit seiner kraftvollen Hydraulik

gewährleistet der Stufe V-konforme

Develon Radlader DL550-7 schnelles und effizientes

Arbeiten. Hier im Ladespiel mit dem knickgelenkten

Develon Muldenkipper DA45 4x4, dem

ersten Muldenkipper von Develon, der über

einen 4x4 Antrieb verfügt.

MOERSCHEN

Effizientes Abscheiden von Leichtstoffen

Mit dem wash-bear der Firma Moerschen können durch das Schwimm-Sink-Prinzip

Leichtstoffe zuverlässig und sauber von der Mineralik getrennt werden.

D

ie Moerschen Mobile Aufbereitung

GmbH produziert ihre Anlagen

„Made in Germany“ in Willich in der

Nähe von Düsseldorf. Wie funktioniert

der wash-bear? Zentrales Element der

einfachen und unverwüstlichen

Technologie ist die patentierte Förderschnecke,

mit der eine Effizienz von

nahezu 100% gewährleistet ist. Durch

eine intelligente Steuerung lassen sich

Drehgeschwindigkeit und Steigung der

Schnecke stufenlos regeln und damit die

Entwässerung des Materials. Die

Austragung der aufschwimmenden

Leichtstoffe erfolgt kontinuierlich und

selbsttätig über ein eigens für den

wash-bear konzipiertes Bürstenband.

Vervollständigt werden die Abscheidungsoptionen

unter anderem durch

einen optionalen Windsichter. Als

Endprodukt steht immer eine kapillarwassergesättigte

reine Mineralik zur

Verfügung, die beispielsweise ohne

Weiteres als optimaler Recycling-

Zuschlag in der Betontechnologie

Verwendung finden kann. Im Zusammenspiel

mit weiteren Anlagen ergeben

sich dadurch zahlreiche Möglichkeiten.

Erweitert wurde die Produktpalette

zuletzt durch den wash-bear track 190,

der als raupenmobile vollautarke

Arbeitseinheit die bislang halbstationär

auf Hakenliftrahmen lieferbaren

Modelle ergänzt. Die Konstruktion

erlaubt ein Umsetzen der Maschine im

betriebsbereiten Zustand. Zusätzliche

Rüstzeiten fallen nicht an. Vertriebspartner

ist in Österreich seit rund

10 Jahren die BAG Klöch Aufbereitungstechnik

GmbH.

www.bag-kloech.at

www.moerschenmobil.de

STEINEXPO

Innovatives Sichtersystem im Schwimm- und

Sinkverfahren: Der wash-bear pro 150

Schwimm-/Sinkabscheider bietet eine

Produktionsleistung von bis zu 150 t/h.

DEVELON

Neue Marke positiv aufgenommen

Develon, vormals Doosan Construction Equipment, präsentierte einen Auszug

aus seinem umfangreichen Programm an Maschinen für Gewinnungsbetriebe

und freute sich über die hohe Akzeptanz der neuen Marke.

D

er Schwerpunkt der Präsentation lag

auf Kettenbaggern, Radladern und

knickgelenkten Muldenkippern. Das

Highlight war jedoch auf dem Demogelände

zu sehen. Hier zeigte Develon das

perfekte Zusammenspiel vom Kettenbagger

DX800LC-7, dem Radlader DL550-7

und dem knickgelenkten Muldenkipper

DA45-7 4x4. Der DX800LC-7 ist nach

dem DX1000LC-7 der zweitgrößte

Kettenbagger, den Develon aktuell im

Programm hat. Unterstützt wurde der

DX800LC-7 von einem DL550-7 Radlader

von Develon. Er ist Teil der preisgekrönten

-7-Serie. Seine Leistung von

283 kW/385 PS erhält er von einem

Scania DC13 Motor, der die aktuellen

Anforderungen an die Stufe V erfüllt.

Durch die Kombination dieser Eigenschaften

bieten die -7 Radlader von

Develon eine ausgezeichnete Beladung

Andreas M. Lohner im Gespräch

mit Baublatt.Österreich

Herausgeber Karl Englert.

der 5,7 m³ Schaufel bei jedem Ladezyklus.

Der knickgelenkte Muldenkipper DA45-7

4x4 ist der erste Muldenkipper von

Develon, der über einen 4x4 Antrieb

verfügt. Die neue 4x4 Version ist angetreten,

um starren Muldenkippern in der 40 t

Klasse Konkurrenz zu machen. Mit

seinem 4x4 Design bietet die neue Version

des DA45-7 4x4 ein besseres Handling auf

schlechten Straßen und ein ruhigeres

Fahren auf steilen Wegen als starre

Muldenkipper. Auch der Wendekreis ist

deutlich kleiner. Auf seinem Stand zeigte

Develon den Kettenbagger DX490LC-7,

den Radlader DL420CVT-7 und den

knickgelenkten Muldenkipper DA30-7.

Nachdem Develon seinen neuen

Namen erst im März auf der Conexpo in

Las Vegas vorgestellt hatte, war die

Akzeptanz der Marke auf der steinexpo

bereits erstaunlich hoch. Dazu Andreas

M. Lohner, Geschäftsführer Develon

Deutschland: „Nicht nur unsere Kunden,

sondern auch die vielen interessierten

Besucher kannten die neue Marke

bereits, und wir bekamen ein durchwegs

positives Feedback.“ Lohner, der zum

1. März die Aufgabe des Vertriebsleiters

für Deutschland, Österreich und die

Schweiz (D-A-CH) sowie Osteuropa

übernahm und zum 1. Juni 2023 zusätzlich

als Geschäftsführer Develon Deutschland

der neu gegründeten Gesellschaft

HD Hyundai Infracore Deutschland

GmbH mit Sitz in Mannheim berufen

wurde, freute sich über das herzliche

Wiedersehen mit vielen Kunden und

Netzwerkpartnern. Mit Blick auf die Messe

ergänzt Lohner: „Der Messeleitung ist es

wieder einmal gelungen, dieses besondere

Messekonzept perfekt umzusetzen.“

www.eu.develon-ce.com/de

POWERSCREEN

MARKET LEADING CRUSHING AND SCREENING TECHNOLOGY

-Baumaschinen

www.kuhn.at

Kuhn Baumaschinen GmbH • Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg

Telefon: 0043 (0) 6225 8206 0 • Telefax: 0043 (0) 6225 8206 190 • Email: office-bm@kuhn.at

104 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 105



KOMATSU

Smarte Lösungen für mehr Effizienz

K

omatsu präsentierte einen breiten

Querschnitt über das Produktprogramm

– vom knickgelenkten Muldenkipper

HM400 über den Hybridbagger

HB365, den Radlader WA475, die Planierraupe

D61PXi mit intelligenter Maschinensteuerung

der zweiten Generation ab Werk

bis hin zu dem in Hannover entwickelten

und produzierten Mobilbagger PW180 und

dem kompakten Radlader WA100. Zusätzlich

wurden der Radlader WA600-8 sowie

ein HD605-8 Muldenkipper in der täglichen

Live Demo Show gezeigt.

Vorgestellt wurde auch Smart Quarry

Site für den effizienten und sicheren

Steinbruchbetrieb. Diese markenunabhängige

Lösung konzentriert sich auf sechs

Schlüsselbereiche: Sicherheit, Baustellenmanagement,

Produktion, Zustand der

Maschinen, Wartung, Kraftstoffverbrauch

und CO2-Emissionen für den Bergbau und

große Tiefbauprojekte. Smart Quarry Site

liefert u.a. Nutzlastdaten und Produktionsraten

in Echtzeit von allen Maschinen

der Flotte. Das System zeigt Verbesserungspotenziale

und Engpässe auf, sodass

die Sicherheit und Produktion gesteigert

und die Betriebskosten gesenkt werden

können.

Weiters stellten die Komatsu Experten

die Lösungen von Smart Construction vor.

Dazu zählt auch das Smart Construction

Fleet System zur Verfolgung und Analyse

von Maschinenaktivitäten in Echtzeit, das

Der WA600-8 und der HD605-8 präsentierten

sich im Rahmen der Live Demo als eine perfekte

Kombination. Ausgerüstet war der HD605-8 mit einer

speziellen Muldenausführung für geringere Lärmemissionen

und erhöhte Lebensdauer.

Auf dem Stand und auf der Demo-Fläche informierte Komatsu über die neuesten

Produkte und Technologien für die Steinbruch- und Gewinnungsbranche.

Smart Quarry Site

bietet in

Steinbrüchen und

Großbaustellen

jederzeit einen

Echtzeit-Überblick

über die

Bewegungen und

den Zustand aller

Maschinen und

ermöglicht es,

Chancen zu

erkennen und

Ziele zu

erreichen.

sowohl für den Einsatz im Steinbruch wie

auf der Baustelle geeignet ist – sogar für

gemischte Maschinenflotten. Smart

Construction ermöglicht eine regelmäßige

Aktualisierung des Steinbruchs, indem es

Vermessungen per Drohne anbietet, die

sowohl sicherer als auch effizienter als

eine herkömmliche Vermessung sind. Mit

einer regelmäßigen Drohnen-Befliegung

können Veränderungen im Steinbruch

unmittelbar erfasst werden. Die Kunden

können dann eine aktualisierte visuelle

Zeitschiene dieser Änderungen direkt auf

dem Smart Construction Dashboard

einsehen. Dieser optimierte Prozess

gewährleistet, dass die Kunden immer

einen aktuellen Überblick über ihre

Steinbruchbestände haben. Auch ermöglicht

Smart Construction, Drohnendaten

für ein effektives Lagermanagement zu

nutzen.

Komatsu betonte auch den klaren

Fokus auf seine Rolle als mehrwertschaffender

Partner in seinen Geschäftsbeziehungen.

Aus diesem Antrieb heraus waren

auch die Komatsu Fahrerschulungen mit

innovativen Technologien Teil des Messeauftritts.

Das Programm beinhaltet Kurse

für jeden Fahrkenntnisstand und verschiedene

Maschinentypen. Neben der effizienten

Bedienung der Baumaschine, welche

einen wesentlichen Einfluss auf die

Maschinenbetriebskosten hat, werden

auch sicherheitsrelevante Aspekte

geschult.

www.komatsu.eu | www.kuhn.at

106 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BRIDGESTONE

Premiumprodukte für Gewinnungsmaschinen

Der neue Bridgestone VMTD eignet sich mit seinen Leistungsmerkmalen

ideal für den Einsatz in Steinbrüchen und im Bergbau.

A

ls wichtiger Vertreter im OTR-Segment

informiert Bridgestone über sein

komplettes und am Markt bewährtes

Produkt-Line-up. Vor Ort waren zahlreiche

Maschinen namhafter Baumaschinenhersteller

sowohl im Einsatz als auch auf den

Standflächen mit den Bridgestone Reifen

zu sehen.

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung

des neuen Bridgestone VMTD in der

Dimension 24.00 R35. Der Muldenreifen

verfügt über ein extra tiefes Profil für

maximale Traktion auf unbefestigten

Pisten, bietet eine hervorragende Haltbarkeit

und eignet sich somit ideal für den

Einsatz in Steinbrüchen und im Bergbau.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem

Bridgestone VMTP, ermöglicht der neue

VMTD Premiumreifen zudem eine um 8%

verbesserte Tragfähigkeit. „Im Fokus

unserer übergreifenden Produktstrategie

WERKZEUG&MEHR

TOOLS&MORE

stehen Sicherheit und Premiumqualität –

dies gilt natürlich auch speziell im

Segment der OTR-Reifen für den schweren

Einsatz. In diesem Sinne erweitert der

neue Bridgestone VMTD mit seiner hohen

Langlebigkeit und Belastbarkeit ideal

unser umfangreiches Portfolio“, betont

Christoph Frost, Director Commercial

Products Bridgestone Central Europe. Mit

seinen besonderen Leistungsmerkmalen

steht das Neuprodukt des Reifenherstellers

im Einklang mit dem Bridgestone E8

Commitment und schafft einen signifikanten

Mehrwert in Bezug auf die Leitbegriffe

„Efficiency“, „Extension“, „Economy“ und

„Ease“. Bei der Demonstration der

Bridgestone Reifen lag der Fokus nicht

nur auf der Leistungsfähigkeit, sondern

auch auf der Bedeutung des korrekten

Luftdrucks für eine optimale Reifenperformance.

Aus diesem Grund wurde das

STEINEXPO

Dr. Knut Scharf (Key Account Manager

bei Bridgestone) mit dem neuen

VMTD Premiumreifen.

Bridgestone Tire-Pressure-Monitoring-

System TPMS vor Ort vorgeführt, das eine

präzise Überwachung und Kontrolle des

Reifendrucks ermöglicht.

www.bridgestone.de

mit unseren hydraulischen anbauteilen bewegen sie welten

anrufen & mehr erfahren

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FUHRPARK

FACTS

Motor: 2,0 l Turbobenzin,

140 kW (190 PS)

Eigengewicht: 1.497 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.600 kg

Testverbrauch: 6,6 l/100 km

Listenpreis: 39.239,54 Euro

(inkl. MwSt. & NoVa)

+ präzise Lenkung

+ optisch gelungen

+ vernünftiger Verbrauch

- begrenztes Platzangebot im Fonds

- komplizierte Bedienung

- leicht verwirrtes Navi

H

inter dieser Geschichte steckt keine

kindliche Begeisterung. Wo denken

Sie hin? Es geht um einen Kombi, der

natürlich in erster Linie eines ist:

praktisch. Dass gewisse Ausstattungsmerkmale

dieses Kombis so gar nicht

Kombi-like sind, macht die Sache erst

so richtig interessant, womit wir wieder

bei der kindlichen Begeisterung wären.

Doch der Reihe nach. Sein Name: Cupra

Leon SP Kombi 2.0 TSI. Wer es ganz

CUPRA LEON SP KOMBI 2.0 TSI DSG 190

Volle Kraft voraus

genau nimmt, kann noch DSG und 190

hinten dransetzen. Sein Ego ist genau

genommen breit gestreut, aber deswegen

zum Glück noch lange nicht schizophren.

Mit 190 Benzin-PS aus 2,0 l Hubraum,

kombiniert mit dem wie immer top

abgestimmten Doppelkupplungsgetriebe

aus dem VW-Konzern braucht man kein

Pkw-Narr zu sein, um eines zu erkennen:

Hier geht die Post ab, noch bevor

der Postmeister die ersten Takte auf

Gelungen – sein

sportliches Auftreten

macht den Cupra Leon

SP Kombi zu einem

echten Eyecatcher.

seinem Posthorn geblasen hat. Fahrwerks-

und Lenkungsabstimmung folgen

dem auf sportlich getrimmten Duo im

Windschatten. Fast schon reizvoller: den

Cupra Leon gleitend statt hetzend über

Landstraßen rollen lassen. Dank dem

passablen Hubraum ein nicht minder

eindrucksvolles Erlebnis.

Fazit: Ein nicht alltäglicher Kombi, der

auch für die alltäglichen Aufgaben

bestens gewappnet ist.

SUBARU SOLTERRA E-XPERIENCE

Gesellschaft für den Boxermotor

E

s ist ein sagen wir ruhig durchaus

epochales Ereignis. Seit mehr als fünf

Jahrzehnten war es eine traditionelle

Selbstverständlichkeit, dass unter der

Motorhaube von jedem Subaru ein

Boxermotor am Werken ist. Aus Sicht der

japanischen Allradprofis die Motorenbauart,

die (im O-Ton zitiert) am sichersten,

spaßigsten (!) und langlebigsten ist. Wieso

die Verfechter des Benzinmotors (den

unleidlichen Ausflug ins Dieselsegment

mit einem Selbstzünderboxer lassen wir

lieber außer Acht) ihrem Markenzeichen

nach all den Jahren eine weitere

Antriebsart, die noch dazu in einem

neuen Modell verpackt ist, zur Seite

stellen, lässt sich mit vier Worten

erklären. Der Neue fährt elektrisch.

Natürlich hat der Neue auch einen

Namen: Solterra, eine Mixtur aus den

lateinischen Wortteilen für Sonne und

Premiere – der

Solterra ist das

erste Elektroauto

von Subaru.

Erde. Wieso es der Naturfreund mit

Subaru-typischem Allradantrieb samt

großer Bodenfreiheit (21 cm) trotzdem

faustdick hinter den Ohren hat, zeigt ein

Blick auf die Fahrzeugdaten. 118 kW

Dauerleistung (das sind etwas mehr als

160 PS), gepaart mit 2.013 kg Eigengewicht

und 71,4 kWh Hochvoltakkus

machen den ersten elektrischen Subaru

zu einem in allen Lebenslagen aber sowas

von alltagstauglichen Wegbegleiter.

Mehr als brauchbare Reichweite

Und bevor jetzt die bei einem Elektroauto

unumgängliche Frage nach der Reichweite

kommt: Im Baublatt.Österreich-

Test waren es unter realen Bedingungen

rund 420 km. Der Kombination von

vernünftiger Gesamtlänge (4,69 m) und

in Relation dazu großzügigem Radstand

(2,85 m), verdankt der Solterra seine tolle

FUHRPARK

Straßenlage und sein großzügiges

Platzangebot im Innenraum. Als Spaßbremse

in Sachen Beinfreiheit für Fahrer

und Beifahrer erweist sich dabei allerdings

die viel zu dominante Mittelkonsole.

Ebenso unverständlich, warum der

Allradler ohne klassisches Handschuhfach

auskommen muss. Apropos auskommen:

Der Österreichische Markt muss

noch bis ins erste Quartal 2024 ohne den

Elektro-Allradler auskommen (bestellt

werden kann er schon), erst dann starten

die Auslieferungen. Das Gute daran: Der

Wechsel vom Modelljahr 2023 auf das

Modelljahr 2024 beschert dem Newcomer

auch ein neues Lademanagement und

damit ein Update von einphasigem auf

dreiphasiges Laden.

Ob Sie tatsächlich so lange warten sollen

(immerhin noch gut fünf Monate)?

Glauben Sie uns, es zahlt sich aus.

KIA XCEED GT-LINE 1.5 T-GDI 48V DCT

Hier wird gedreht und nicht gewischt

A

nno 2023 in ein Auto wie den facegelifteten

Kia XCeed GT-Line 1.5 T-GDI

einzusteigen, ist eine wahre Wohltat. Der

erste Rund-um-Blick im Cockpit: Es gibt

sie noch, die Dinge, die anderswo um jeden

Preis durch angeblich zeitgemäßere

Lösungen ersetzt werden: Drehregler und

Drucktaster, noch dazu in einer mehr als

vernünftigen Größe. Wer greift schon

gerne zur Sehhilfe, wenn er nur die Stufe

des Gebläses erhöhen möchte. Vom schnell

durchschauten Arbeitsumfeld zum Ego des

knallgrünen Fünfsitzers, der den Zusatz

GT-Line in seinem Namen nicht umsonst

trägt. Als unübersehbare Visitenkarte rollt

der XCeed in dieser Ausstattungsvariante

auf 18-Zöllern, aufgezogen auf sportlichen

Leichtmetallfelgen, durchs Land. Und er

schaut nicht nur sportlich aus, er fährt

sich bei Bedarf auch so. Wenn auch der

Tadellos – wirkliche

Schwächen sucht man beim

facegelifteten Kia XCeed

GT-Line vergebens.

FACTS

Motor: 1,5 l Turbobenzin,

117,5 kW (160 PS)

Eigengewicht: 1.451 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 600 kg/1.410 kg

Testverbrauch: 5,9 l/100 km

Listenpreis: 41.890,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVa)

+ Mild-Hybrid

+ Segelfunktion

+ 7 Jahre Werksgarantie

- hohe Ladekante

- nerviger Spurhalteassistent

- Gasannahme etwas zäh

Antriebsstrang die Wünsche des Fahrers,

speziell beim schnelleren Beschleunigen,

ruhig etwas emotionaler umsetzen könnte.

Nobel zurückhaltend gibt sich der Kia

XCeed dagegen, wenn es um den Verbrauch

geht. Durchschnittlich 5,9 l/100 km

sind für ein Crossover mit 160 PS eine

wortwörtlich starke Leistung.

Fazit: Bei einem Testauto merkst Du erst

dann wie gut er wirklich war, wenn es Dir

schwer fällt, ihn wieder herzugeben.

Praktisch – ordentliche Verstaumöglichkeit

für die Ladekabel.

Image – auch im Innenraum finden sich

Namens-Schriftzüge.

FACTS

Motor: Elektro, 118 kW (160 PS)

Eigengewicht: 2.013 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/750 kg

Reichweite: rund 420 km

Listenpreis: 65.400,– Euro

(inkl. MwSt.)

+ tolles Gesamtpaket

+ fernab vom Mainstream

+ komfortable Fahrwerksabstimmung

- saftiger Preis

- Batterieladestand ohne Prozentanzeige

- (noch) geringe Ladeleistung

108 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

SEPTEMBER 2023 109



WIRTSCHAFT + MÄRKTE

WIRTSCHAFT + MÄRKTE

In der Sparte Land- und Baumaschinentechnik reichte es für

Johannes Bojer – im Bild mit Betreuer Andreas Scharler; beide

Liebherr Österreich Vertriebs- und Service GmbH – trotz einer

starken Leistung leider nicht für eine Medaille.

Über seine Bronze-Medaille für Hochbau (Maurer)

freute sich Joachim Nimpf.

EUROSKILLS

Medaillenregen für Team Austria

Von 5. bis 9. September 2023 fanden in Danzig die achten Berufseuropameisterschaften

EuroSkills statt. Umrahmt von einer spektakulären Schluss-Show ging Österreich mit

sieben Gold-, sechs Silber- und fünf Bronze-Medaillen als großer Sieger der EuroSkills

hervor. Zusätzlich sicherte sich das Team Austria neun Medallions for Excellence, die

für außergewöhnliche Leistungen nach den Podestplätzen vergeben werden.

N

icht nur zu Europameistern, sondern

gleich zu den besten Österreichs küren

sich Christoph Schipflinger (aus Itter,

Tirol) und Stefan Winder (aus Bildstein,

Vorarlberg): Das Gartengestalter-Duo holt

auf beeindruckende Weise Gold und den

prestigeträchtigen Titel „Best of Nation“,

der für das berufsübergreifend höchste

Österreich holte mit 7 x Gold, 6 x Silber und 5 x Bronze die meisten Medaillen aller 32 teilnehmenden

Nationen. Zusätzlich sicherte sich das Team Austria 9 Medallions for Excellence.

Die Gartengestalter Stefan Winder (links) und Christoph Schipflinger (Mitte) holten nicht nur Gold, sondern auch

den Titel „Best of Nation“, der für das berufsübergreifend höchste Punkteergebnis pro Land vergeben wird.

Punkteergebnis pro Land vergeben wird.

Gold holt ebenfalls der Vorarlberger

Timo-Nils Theisl: Der Lustenauer von der

Fliesen Felder GmbH kürt sich zum

Europameister der Fliesenleger. Europameisterin

ist nun auch Anna Saurer: Die

gebürtige Außerfernerin, die in der

Bundeshauptstadt im Café Central

arbeitet, ist die beste Konditorin Europas.

Eine weitere Goldmedaille sichert sich die

oberösterreichische Familie Danninger:

Nur wenige Monate nachdem Cousin

Patrick Gold bei den Weltmeisterschaften

holte, hat nun Niklas Danninger nachgelegt.

Der Herzogsdorfer (beschäftigt bei

Hauser GmbH in Linz) kürt sich zum

Fotos: Skills Austria/Florian Wieser

Europameister der Kälte- und Klimatechniker.

Das Bundesland darf dank Sandra

Berger sogar ein zweites Mal Gold

bejubeln: Die Niederwaldkirchenerin ist

ab sofort Europas beste Floristin.

Gleich vier Bundesländer lassen Lisa

Lintschinger (beschäftigt bei der Änderungsschneiderei

Moser, aus Tamsweg,

Salzburg) und Anna Maria Theurl

(ursprünglich aus Osttirol, lebt in Graz

und arbeitet bei Vossen im Burgenland)

heute feiern: Das Duo schneiderte sich mit

fulminanten Leistungen an die Spitze

Europas. Für das Burgenland ist es eine

Premiere: Es ist die erste Goldmedaille bei

Euro- oder WorldSkills.

Eine nahezu filmreife Geschichte

schreibt Lara Tynnauer: Die Steirerin

(beschäftigt bei Pure Beauty GmbH in

Graz) rutscht erst durch eine Absage vor

knapp 14 Tagen ins EM-Aufgebot – und

holt prompt Gold in der Schönheitspflege.

Damit nicht genug: Es ist die Premierenmedaille

in dieser Kategorie für die

Alpenrepublik.

Sechs Mal Silber

Als Vizeeuropameister darf sich ab sofort

Florian Steffek (aus Melk, beschäftigt bei

der Gottwald GmbH) bezeichnen: Der

Niederösterreicher holt Silber bei den

Elektrotechnikern. Für eine Premiere

sorgen die HTL-Absolventen Paul Hilscher

(aus Wolkersdorf) und Timon Schwarz (aus

Parbasdorf): Das niederösterreichische

Duo holt Österreichs erste Medaille – sie

glänzt in Silber – im Beruf IT-Netzwerk

und Systemadministration. Auch der

zweite Elektriker im heimischen Starterfeld

darf jubeln: Der oberösterreichische

Anlagenelektriker Lukas Frühwirth

(beschäftigt bei der voestalpine in

Linz) sichert sich mit Rang zwei

ebenfalls die Silbermedaille.

Silber holt sich ebenfalls das

oberösterreichische Entrepreneurship-Doppel

Lukas Dragoste

(aus St. Georgen bei Obernberg) und

Christian Eberherr (aus St. Pantaleon).

Die beiden Absolventen der HTL Braunau

küren sich damit zu Vizeeuropameistern.

Für Tirol schreibt Elias Krißmer (von

der Stahl Group GmbH) an: Der Imster

holt Silber bei den Kfz-Technikern. Jürgen

Perhofer (aus dem steirischen Birkfeld)

schnappt sich bei den Möbeltischlern

Silber: Die Fachkraft der Tischlerei Zottler

sorgt damit für die erste österreichische

EuroSkills-Medaille in diesem Beruf.

Fünf Mal Bronze

Der niederösterreichische Hochbauer

Joachim Nimpf – er arbeitet für die

Jägerbau Pöggstall BaugmbH – holt

Bronze. So wie Denise Gringl: Die Steirerin

vom Rogner Bad Blumau landet als

Dritte am Podium der Hotel-Rezeptionisten.

Die rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte

bei den Malern setzt die Kärntnerin

Johanna Stabentheiner fort: Die Fachkraft

der Malerei Wieser wird Dritte. Für eine

zweite Kärntner Medaille sorgt Bettina

Veratschnig: Im Skill Restaurant-Service

sichert sich der „Young Professional“ des

Parkhotels Pörtschach ebenfalls Bronze.

Der Oberösterreicher René Krumphuber

(aus Pettenbach, von der Strasser Dach

GmbH) holt Bronze bei den Spenglern.

Medallions for Excellence

Bei Euro- und WorldSkills werden

besondere Leistungen nach den Podiumsplätzen

(mindestens 700 von insgesamt

800 zu erreichenden Punkten) mit einer

„Medallion for Excellence“ ausgezeichnet.

Aus Österreich sichern sich neun Teilnehmende

das Leistungsdiplom: Bäckerin

Julia Kusel, Bautischler Johannes

Sommer, CNC-Fräser Berkey Sahin,

Grafik-Designer Felix Gärtner, Koch

Marco Panhölzl, das Mechatronik-

Gespann Marcel Obersteiner und Lukas

Unterhuber, Sanitär- und Heizungstechnikerin

Julia Kirchner, Steinmetz

Jakob Enzensberger und Zimmerer

Jakob Marbler.

Der „Jos de Goey“-Award für die

berufsübergreifend beste Leistung aller

Startenden geht an die IT-Netzwerk- und

Systemtechniker nach Ungarn. Nur knapp

dahinter landet das österreichische

Gold-Duo Christoph Schipflinger und

Stefan Winder.

Stärkstes Land Europas

Österreich holt mit insgesamt 18 Mal

Edelmetall die meisten Medaillen des

Kontinents. Für das Land sind es damit

die dritterfolgreichsten EuroSkills aller

Zeiten – nach Budapest 2018 (21 Medaillen)

und Graz 2021 (33 Medaillen).

Österreich hält damit bei 147 Medaillen

in der EuroSkills-Historie (63 Gold-,

54 Silber- und 30 Bronzemedaillen).

Abschließend ein Blick auf die nächsten

Wettbewerbe: die WorldSkills 2024 finden

vom 10. bis 15. September 2024 in Lyon

(Frankreich) statt. Die nächsten

EuroSkills gehen 2025 in Herning in

Dänemark über die Bühne, gefolgt von den

10. EuroSkills, die von Deutschland und

Luxemburg im September 2027 in

Düsseldorf organisiert werden.

www.skillsaustria.at

Rot-Weiß-Rot dominierte

den Schlusstag der

achten Berufseuropameisterschaften.

110 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023 111



WIRTSCHAFT + MÄRKTE

SERVICE

Als früherer Europa-Pionier in der grabenfreien

Rohrsanierung ist die Rabmer Gruppe heute Vorreiter

im Bereich Energie aus Abwasser zum erneuerbaren

Heizen und Kühlen von Gebäuden.

Innovation und Nachhaltigkeit liegen in der Firmen-

DNA (von links): Ulrike Rabmer Koller mit Josef und

Maria Rabmer. „Unseren Erfolg verdanken wir in

erster Linie unseren bestens ausgebildeten und

kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie

sind unser wichtigstes Kapital“, betont Rabmer-Koller.

RABMER

Rabmer Gruppe feiert 60 Jahre Innovationskraft

Die Rabmer Gruppe aus Altenberg bei Linz feiert heuer ihr 60-jähriges Firmenjubiläum.

Das 1963 im Baubereich gegründete Unternehmen hat sich kontinuierlich zu einem international

tätigen Unternehmen mit breitem Leistungsspektrum in den Bereichen Hochund

Tiefbau, Holzbau sowie Kommunaltechnik und Umwelttechnologie entwickelt.

M

it seinen innovativen Umwelttechnologien

setzt das Familienunternehmen

seit mehr als drei Jahrzehnten nationale

und internationale Maßstäbe und wurde

dafür mehrfach mit renommierten Preisen

ausgezeichnet. Als verlässlicher Partner

und starker regionaler Arbeitgeber ist das

Unternehmen fit für die Zukunft.

Die Rabmer Gruppe wurde am 21. Juni

1963 von Josef und Maria Rabmer gegründet

und wird in zweiter Generation von

deren Tochter Ulrike Rabmer-Koller

geführt. So wie schon ihrem Vater liegt

auch ihr die Innovation im Blut: „Meine

Eltern haben eine sehr gute Basis geschaffen,

auf die ich aufbauen durfte. Gemeinsam

mit meinem Team habe ich das

Unternehmen weiterentwickelt und

laufend ausgebaut. Innovation und neue

Ideen waren dabei immer Treiber unseres

Erfolges“, erklärt Rabmer-Koller,

Geschäftsführende Gesellschafterin der

Rabmer Gruppe. Zu den wesentlichen

Erfolgsfaktoren der Rabmer Gruppe zählt

neben der Innovationskraft auch das

qualifizierte Team, bestehend aus aktuell

110 Mitarbeitern. Einen hohen Stellenwert

hat auch die Lehrlingsausbildung: weit

mehr als 100 junge Fachkräfte wurden

bereits im Betrieb ausgebildet.

Als Komplettanbieter im Baubereich

sowie durch die Entwicklung und Implementierung

modernster Umwelttechnologien

und Verfahren hat die Rabmer

Gruppe ihre Position als Europa-Pionier in

der grabenfreien Rohrsanierung sowie als

Vorreiter mit der Gewinnung von Energie

aus Abwasser zum erneuerbaren Heizen

und Kühlen von Gebäuden gestärkt. Für

seine zahlreichen wegweisenden und

innovativen Projekte – wie etwa die

erneuerbare Heizung und Kühlung mit

Energie aus Abwasser der Wienkanalzentrale

und der Vio Plaza– wurde das

Unternehmen laufend mit begehrten

Preisen wie dem GBB und Trigos Award,

dem Hermes Klimaschutzpreis oder dem

Energy Globe Award ausgezeichnet.

Beim verantwortungsvoll agierenden

Familienunternehmen sind Nachhaltigkeit,

Klima- und Umweltschutz wesentliche

Elemente der Firmenphilosophie und

-strategie. „Sie sind förmlich Teil unserer

Firmen-DNA“, beschreibt Rabmer-Koller.

Die Dienstleistungen und Produkte im Bau

sowie in der Umwelttechnologie vereinen

Wirtschaftlichkeit mit Umwelt- und

Klimaschutz und werden laufend erweitert,

um gemeinsam mit Partnern und

Kunden dem Klimawandel Rechnung zu

tragen und die Erreichung ihrer Klimaziele

zu unterstützen.

Als Klimabündnisbetrieb und Träger

des Österreichischen Bundesumweltzeichens

legt Rabmer auch im eigenen

Unternehmen großen Wert auf Nachhaltigkeit.

Das Unternehmen heizt mit Restholz

von Bau und Zimmerei, ein Großteil des

benötigten Stromes wird seit über sieben

Jahren mittels Photovoltaik erzeugt, rund

15.000 m 2 ungenutzte Betriebsfläche

wurden zu einer Bienenwiese umgestaltet,

die Beleuchtung wurde gänzlich auf LED

umgestellt, und aktuell wird auf E-Mobilität

umgesattelt. „Im Baubereich arbeiten

wir fast ausschließlich mit regionalen

Lieferanten zusammen und setzen auf

umweltfreundliche Materialien. Zudem

achten wir auf effizientes Baustellen-

Management im Sinne der Optimierung

von Transportwegen“, rundet die

Geschäftsführerin die Maßnahmen auf

dem Betriebsgelände in Altenberg ab.

www.rabmer.at

Fotos: www.guenterstandl.de

KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE

Südafrikanischer Lifestyle mit Glamour

Es gibt wohl kaum einen schöneren Ort im steirischen Vulkanland: Das neue Luxus-Hideaway

„Julianhof Premium Guesthouse & Spa“ liegt inmitten der Genussregion mit Blick auf den

Weinort Straden und die Weinberge. Dieser neue Sehnsuchtsort wurde für Gäste geschaffen,

die das Außergewöhnliche lieben, denn durch die Großzügigkeit des Areals sowie das

afrikanisch angehauchte Design fühlt man sich wie in einer anderen Welt.

inzigartig sind die beiden Häuser

E „Farmhouse & Pool“ sowie „Beachhouse

& Pool“ in vielerlei Hinsicht: vom

exklusiven Beach-House-Flair mit mehr

als 1.000 m2 Garten-Oase, beheiztem

und schier endlosem Infinity-Pool über

Sauna-Haus und Relaxbereich bis hin

zum exklusivem Jacuzzi Whirlpool. Das

„Farmhouse & Pool“ bietet Platz für bis

zu fünf Personen, das „Beachhouse &

Pool“ für bis zu sieben Personen. Somit

sind die Häuser eine perfekte Destination

für Familien, Freunde oder Paare,

die absolute Privatsphäre schätzen. Ein

weiteres Highlight für Gäste des „Beachhouse

& Pool“: eine großzügige Lounge

mit Outdoor-Küche und bunten Pölstern

aus Mosambik – inspiriert von 6-Star-

Luxus-Strandhäusern.

„Wir wollten etwas schaffen, das uns an

diese magischen und einzigartigen

Momente in afrikanischen Lodges

erinnert“, so die Inhaber Nicole und

Bernd Rathgeb. Um Bestehendes zu

erhalten, wurde mit viel Aufwand das

200-jährige Gebälk eines alten Stalls

wieder verwendet um Neues entstehen

zu lassen. Die Kombination aus offener

Architektur und dem einzigartigen

Interior der Häuser ist grandios und man

genießt relaxten Barfuß-Luxus.

Unbeschwertheit und Sorglosigkeit sind

zum neuen Luxusgut avanciert. Deshalb

wird ein spezielles Konzept aus

zubuchbaren Leistungen angeboten,

das dem Gast viele Möglichkeiten an

Sport, Kulinarik und Freizeit eröffnet

und den Aufenthalt noch glamouröser

gestaltet. In Sachen Gaumenfreuden

wird mit einigen der besten steirischen

Köche kooperiert, somit genießt man im

Julianhof auch in kulinarischen Belangen

Premium-Service. Das abwechslungsreiche

Frühstück wird jeden Tag

frisch angeliefert und kann sowohl als

Pyjama-Frühstück als auch als Floating-

Das neu eröffnete Julianhof

Premium Guesthouse & Spa bringt mit

südafrikanischem Beach-House-Style neue

Sphären in die südliche Steiermark und eröffnet

neue Urlaubswelten – mit Brunch

am Pool & Private Chef.

Brunch im eigenen Pool genossen

werden. Buschenschank-Catering,

Limousinen-Abholservice, Private

Cooking vom Haubenkoch und davor eine

Yoga-Einheit mit Massage – ganz privat

direkt im Ferienhaus. Annehmlichkeiten

der Premium-Klasse und easy going-

Feeling – südafrikanischer Lifestyle ab

sofort im Julianhof Premium Guesthouse

& Spa.

www.julianhof.at

112 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH SEPTEMBER 2023

113



SERVICE

BÜCHER

PRAXISHANDBUCH BAUKG

1. Auflage 2023; Buch kartoniert; 204 Seiten

ISBN: 9783707347227; 49,00 Euro

BAUVERTRAGS- UND NACHTRAGSMANAGEMENT

Inklusive Kommentar zu den ÖNormen B 2110 und

B 2118; Eigenverlag 2023; ISBN 978-3-950-42983-1

Eine Vielzahl von Unfällen auf Baustellen ist auf Fehler

bei der Bauplanung oder der Baustellenorganisation

zurückzuführen. Das Bauarbeitenkoordinationsgesetz

(BauKG) will diesem Umstand entgegenwirken, indem

es Maßnahmen vorschreibt, die das Unfallrisiko vermindern.

Das Handbuch beschreibt detailliert die Aufgaben

der beteiligten Personen nach dem BauKG. Für die

Erstellung eines SiGe-Plans und einer Unterlage für

spätere Arbeiten werden die betreffenden gesetzlichen

Bestimmungen im ersten Teil ausführlich erläutert und

im zweiten Teil praxisgerecht dargestellt. Ebenso wird

aufgezeigt, dass es neben dem BauKG eine Koordinationsverpflichtung

nach den klassischen Arbeitnehmerschutzbestimmungen

(ASchG und BauV) zwischen den verschiedenen

Arbeitgebern gibt, wenn ihre Arbeitnehmer sich gegenseitig gefährden

können. Von erfahrenen Praktikern verfasst, bildet das Werk eine

wertvolle Unterstützung für alle Planungs- und Baustellenkoordinatoren,

um die gesetzlichen Vorgaben des BauKG sinnvoll und praxisgerecht

umzusetzen. Mit zahlreichen anschaulichen Illustrationen versehen, ist

es gleichermaßen als Lehrbuch für die Ausbildung wie als Nachschlagewerk

für die Praxis geeignet.

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PERSONALMANAGEMENT 4.0

Andreas Kropik, Professor (iR) an der TU-Wien, hat die Neuauflage

der ÖNorm B 2110 und der ÖNorm B 2118 zum Anlass genommen,

seinen Bestseller „Bauvertrags- und Nachtragsmanagement“ einer

umfassenden Aktualisierung und Neubearbeitung zu unterziehen.

Damit ist seine dreiteilige Bauwirtschafts- und Bauvertragsserie

komplettiert.

Für die vertragsrechtliche Abwicklung von Bauprojekten sind, um

die eigene Rechtsposition nicht zu schwächen, umfangreiche

Kenntnisse über Rechte, Pflichten und Obliegenheiten unumgänglich.

Das Buch eröffnet für Projekt-

Errichter, Planer, Örtliche Bauaufsicht

und ausführende Unternehmer die

erforderliche Wissensbasis und gibt

wertvolle Handlungsanleitungen. Alle

relevanten bauvertragsrechtlichen

Themen sind ausführlich und verständlich

erläutert. Der Bogen spannt sich

vom Vertragsabschluss bis zum neuen

Gewährleistungsrecht. Das Werk folgt

der Struktur der ÖNorm B 2110, erklärt

das rechtliche Umfeld, kommentiert

die Norm und bietet Lösungen für viele

Problemstellungen. Ebenso ist die ÖNorm B 2118, relevant für viele

öffentliche Infrastrukturprojekte, erläutert und kommentiert. Den

Bezug zur praktischen Umsetzung schaffen 200 Beispiele, 200

Anwenderhinweise und vor allem 85 Mustertexte. Mit diesem Werk

ist es dem Autor wieder gelungen, Theorie und Praxis hervorragend

zu verbinden und den Bauschaffenden anwendungsorientierte

Hinweise zu geben. www.bauwesen.at/BVuNM

Buch kartoniert; 260 Seiten; 3. Auflage 2023, ISBN: 9783714303858; 39,00 Euro

Leben und Arbeiten waren besonders in den letzten Jahren von Umbrüchen geprägt. Neben den

geänderten Wertvorstellungen, dem demografischen Wandel und der digitalen Transformation

dominieren aktuelle Megatrends wie New Work, Globalisierung und ökologische Nachhaltigkeit das

Zusammenleben in Wirtschaft und Gesellschaft. Welche Arbeitswelt werden wir und unsere

nachfolgenden Generationen morgen vorfinden? Wie werden wir in Zukunft lernen und kooperieren?

Kann Mitarbeiterführung im Kontext einer neuen Organisationskultur und hybridem Arbeiten in der

bisherigen Form bestehen oder müssen wir hier ebenfalls gänzlich neue Wege gehen? Passende

Antworten darauf zu finden, entscheidet zukünftig über den Erfolg und

das Weiterleben von uns allen. Nicht zuletzt sind daher neue Zugänge

und innovative Lösungen gefragt, die das bisherige Führen und Steuern

von Unternehmen sowie Organisationen völlig revolutionieren.

„Personalmanagement 4.0“ greift die aktuellen Trends auf, thematisiert

deren Konsequenzen auf wesentliche Bereiche des Personalmanagements

und liefert Impulse für konkrete Lösungs ansätze zur

Transformation der betrieblichen Praxis. In bewährter Form findet der

Leser auch in dieser Neuauflage erprobte Konzepte und Methoden für

den unmittelbaren Einsatz. Zur Zielgruppe zählen sowohl Mitarbeiter

im Personalmanagement als auch alle operativen Entscheidungsträger,

die sich mit Fragen der Führung und Zusammenarbeit beschäftigen.

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114 SEPTEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



Der flinke Schneidkopf zum Top-Preis!

Für Bagger-, Hoflader- und Teleskopladeranbau.

individuelle Anbauvarianten

Einsatz an unterschiedlichen Trägerfahrzeugen möglich.

2,5 - 20 t

wartungsarme Zylinder-

Schwenkeinheit, 2×48°

max. 400 mm

geringes Eigengewicht

Sammelgreifer für schwaches

Material, um schneller zu arbeiten

• 3 verschiedene Größen

• optional:

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starker Greifer mit großer Öffnungsweite

Großes Schneidvolumen für rasche Ernte.

Schneidwerk mit austauschbarem,

hochfestem Messer

Einfach nachzuschärfen, robust und

unempfindlich gegen Schmutz.

gefertigt aus hochfestem Hardox ® -Stahl

Wartungs- und verschleißarm, sehr robust und langlebig.

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