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Baublatt Magazin November 2022

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www.baublatt.at

NR. 11 | 2022

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 10,00 € | November 2022 | www.baublatt.at

PARTNER ZUM

BERGE VERSETZEN:

KIESEL AUSTRIA

www.kiesel.net

12 | Wasserkraft

Gemeinschaftskraftwerk Inn

feierlich in Betrieb genommen

26 | Wien Energie

Grünes Licht für die Nutzung

von Tiefengeothermie

44 | bauma 2022

Rückblick auf die Neuheiten

der Weltleitmesse in München


»

TB216 mit Kabine

oder Überrollbügel

Der TB216 ist seit Jahren eines unserer

meistverkauften Modelle von Takeuchi.

Durch sein hydraulisch verbreiterbares

Fahrwerk hat unser 1,9-Tonnen-Bagger

eine unübertroffene Standsicherheit.

Der TB216 besticht durch seine Wendigkeit speziell auch auf

engen Baustellen oder bei Renovierungsarbeiten in Gebäuden.

Der als Nackenzylinder konzipierte Hubzylinder bietet dabei

auch bei Abbrucharbeiten optimalen Schutz.

» Mit 3 Steuerkreisen, 2 davon proportional gesteuert

» 1. Steuerkreis proportional gesteuert mit 33,6 l/min

» 2. hydraulischer Steuerkreis, proportional gesteuert -

max. 10,8 l/min

» 3. hydraulischer Steuerkreis, für hydraulische

Schnellwechselplatte HUPPPlate H

» Hydraulische Spurverbreiterung von 985 mm auf 1.300 mm

für mehr Standsicherheit

» Mechanisches Umschaltventil - druckloser Rücklauf bei

Hammerbetrieb

» Hydrauliktankentlüftung

» Vorgesteuertes Lasthalteventil Hubzylinder

» Erhältlich in 2 Versionen:

mit Überrollbügel (Einsatzgewicht 1.860 kg)

mit Komfortkabine (Einsatzgewicht 1.960 kg)

Huppenkothen GmbH

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Das komplette

Huppenkothen

Produkt- und

Serviceangebot



EDITORIAL

Lichtblick

CAT HYDRAULIKBAGGER

315

Der Mix aus Lieferkettenproblemen,

rasant steigenden Kosten, Facharbeitermangel

und einbrechender

Auftragslage stellt die Bauwirtschaft

noch immer vor große Probleme. Ein

Thema, das wir an dieser Stelle nicht zum

ersten Mal aufgreifen und das sich weiter

zu verschärfen droht.

Umso überraschter waren wir daher von

der unglaublich positiven Stimmung, die

auf der bauma überall zu

spüren war. Natürlich war im

Vorfeld die Erwartungshaltung

groß und allgemein

wurde für die Branche ein

starker Schub durch die

Weltleitmesse in München

erwartet. Aber die positive

Energie, die wir im Rahmen

unseres Messe-Besuches

erlebt haben, war doch

beeindruckend. Die Neugier

auf die aktuellen Geräte-

Neuheiten und die Freude am

persönlichen Austausch war

auf allen Ständen deutlich zu

spüren. Maschinisten untersuchten die

neuen Baumaschinen ebenso interessiert,

wie die Firmenchefs. Viele Aussteller

wurden vom ersten Tag an überrannt und

konnten sich kaum selbst ein Bild von der

bauma machen. Dazu kommt, dass ein

Großteil der gezeigten Exponate inzwischen

neue Besitzer hat und so manches

Gerät direkt von der bauma in den

Einsatz ging. Die Investitionsfreude war

so groß, dass auch für so manchen, noch

nicht voll funktionsfähigen Prototypen

bereits Order-Listen angelegt werden

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

mussten. Dies ist umso erstaunlicher, als

die Besucherzahlen deutlich unter den

Werten der Rekord bauma von 2019

blieben. Ein Lichtblick, der auch für die

weitere Entwicklung der heimischen

Bauwirtschaft Hoffnung gibt – immerhin

schaffte es Österreich auf Platz neun der

Top-Ten-Ausstellerländer. Den ersten Teil

unserer bauma-Nachberichterstattung

finden Sie in dieser Ausgabe ab Seite 44,

darunter auch die Sieger des

bauma-Innovationspreises.

Aufgrund der vielen interessanten

Neuvorstellungen,

planen wir einen zweiten

Nachbericht in unserer

Dezember-Ausgabe.

Noch ein kurzer Blick auf die

weiteren Inhalte: Anfang

November ging nach achtjähriger

Bauzeit das Gemeinschaftskraftwerk

Inn in

Betrieb. Dabei handelt es

sich um das größte Ausleitungs-Kraftwerk

der Alpen.

Wir berichten ausführlich

über die Realisierung dieser bautechnisch

anspruchsvollen Anlage im Grenzgebiet

zwischen dem Engadin und Tirol. Im

Anschluss informieren wir über die

Pinkabachbrücke, die von der ÖBB in

Haideggendorf errichtet wurde und als

technische Innovation gilt. Wir wünschen

Ihnen mit unserer aktuellen Ausgabe ein

informatives Lese-Vergnügen. Bleiben Sie

gesund!

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

Kiesel Austria: Partner

zum Berge versetzen

Kiesel Austria bietet ein flächendeckendes

Vertriebsnetzwerk wie

auch einen erstklassigen Service aus

einer Hand. Als Familienunternehmen

gibt es die Kiesel GmbH seit

fast 65 Jahren. Kiesel hat sich seit

seiner Gründung vom Handelspartner

zu einem Systempartner für

Kunden entwickelt. Die Anforderungen

der Kunden stehen im Mittelpunkt

und das unabhängig von der

jeweiligen Branche. Zum Produktportfolio

von Kiesel zählen neue und

gebrauchte Bau-, Umschlag- und

Sondermaschinen, Anbaugeräte und

digitale Assistenzsysteme. Unter den

Herstellern sind zahlreiche Topmarken

wie auch Weltmarktführer

vertreten. Kiesel entwickelt gemeinsam

mit seinen Partnern neue,

innovative Kundenlösungen.

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe November 2022, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin fü r die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

ü ber Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 10,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 70,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann

keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck

freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

4 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

HOHE LEISTUNG UND PRODUKTIVITÄT

Der Cat 315 zeichnet sich durch eine hervorragende Leistung und sein kompaktes Design aus. Mithilfe der leicht

anzuwendenden, serienmäßig zur Ausstattung gehörenden Cat-Technologien können Fahrer effizienter arbeiten

und eine bessere Produktivität am Einsatzort erreichen. Gleichzeitig sorgt die große, ökonomische Fahrerkabine

für eine angenehme Arbeitsumgebung. Dank der zusätzlich vereinfachten Wartungsstellen sind Sie mit dem

Cat 315 immer schnell und effizient im Einsatz.

zeppelin-cat.at



INHALT

INHALT

BAUMA 2022

Beginnend mit Seite 44 finden

Sie den ersten Teil unseres

ausführlichen Messe-Nachberichts zur

33. internationalen Weltleitmesse für

Baumaschinen, Baustoffmaschinen,

Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und

Baugeräte in München.

MENSCHEN + SZENE

08 Aktuelles bei Forum Qualitätspflaster,

Dorn Lift, Zeppelin, Österreichische

Vereinigung für grabenlosen Leitungsbau,

Felbermayr und Bauer.

12

Rückblick auf die bauma 2022 in München, bei

der von 24. bis 30. Oktober rund 3.200 Aussteller 44aus 60 Ländern ihre Neuheiten zeigten.

PROJEKTE + PLANUNG

12 Tirol: Mit dem Gemeinschaftskraftwerk Inn

hat das größte Ausleitungs-Kraftwerk der

Alpen nach achtjähriger Bauzeit Anfang

November seine Elektrizitätserzeugung

aufgenommen.

18 ÖBB: Die im Zuge der Modernisierung der

Bahnstrecke erneuerte Pinkabachbrücke in

Haideggendorf gilt als technische Innovation.

MASCHINEN + TECHNIK

20 Tyrolit: Beim Ausbau eines Kraftwerks

waren anspruchsvolle Säge- und Bohrarbeiten

in Beton und Naturstein notwendig.

22 Ascendum: Drei brandneue Volvo Geräte

beschleunigen ab sofort die Arbeitsprozesse

im Sand- und Kieswerk der Firma Stöwa Kies.

26 Wien Energie: In Wien wurden die Pläne für

die 1. Tiefengeothermie-Anlage präsentiert.

Fotos: Messe München; Wien Energie/Johannes Zinner

28 Dorn Lift: Übergabe der Lightlift 33.17

Performance IIIS Bi-Energy an die Firma

MM Moser in Keutschach am See.

30 Habau: Bei der Großinvestition in mehrere

Cat Geräte der nächsten Generation setzt

die Firma Habau erneut auf die Ausrüstung

der Firma Baumaschinentechnik.

32 MWT: Das mobile Wiegesystem für Gabelstapler

bewährt sich auch in rauer Umgebung.

33 Bosch: Elektronische Assistenzsysteme als

Vorstufe zur automatisierten Baustelle.

34 Kuhn: Übergabe von drei Komatsu Geräten

mit integrierter intelligenter Steuerung an

die Gebrüder Haider Bauunternehmung.

36 Winkelbauer: Ein tonnenschwerer

Teleskoparm macht sich für ein

Luxuswarenhaus in Wien lang.

26

37 Porr: Für die Deutsche Bahn wurde

ein selbstentwickelter, nachhaltiger

Baustoff erstmals eingesetzt.

38 Kuhn Ladetechnik: Der Kranaufbau macht

den Lkw zu einem perfekten Werkzeug.

40 Kiesel: Die in Pischelsdorf ansässige

Firma BVH Strempfl startet mit einem

neuen Standort und zwei neuen

Hitachi ZX210-7 durch.

Bobcat – S. 46

Ditch Witch – S. 76

Frutiger – S. 59

Holp – S. 67

Kaeser – S. 47

Kaiser – S. 71

Keestrack – S. 66

Kemroc – S. 75

Kiesel – S. 64

Kobelco – S. 74

Komatsu – S. 68

Kubota – S. 61

Liebherr – S. 48

Manitowoc – S. 60

PowerBully – S. 78

Ringer – S. 53

FUHRPARK

79 Baublatt.Österreich Test:

Ford E-Transit

Mercedes-Benz Citan 110 Tourer

04 Editorial

STANDARDS

Rubble Master – S. 54

SBM Mineral

Processing – S. 58

Schwing – S. 65

Sennebogen – S. 73

SkanCraft – S. 77

SSAB – S. 77

Takeuchi – S. 52

Trimble/Sitech – S. 50

TWF – S. 75

Wacker Neuson – S. 72

Wimmer – S. 55

Wirtgen Group – S. 62

Wolffkran – S. 70

Zandt Cargo – S. 78

Zeppelin – S. 56

81 Service

Kurzurlaub von der Baustelle:

Drei Sterne Superior Hotel Niederreiter in

Maria Alm; Literatur

MERLO ROTO

DER DREHBARE

WOLKEN

KRATZER

BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at

6 NOVEMBER 2022

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 7



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

Foto: Peroutka / Die Presse

VINZIRAST AM LAND

Pflastern für den guten Zweck

VinziRast am Land ist ein Projekt in Mayerling, das ab Mai

2023 ehemals obdachlosen Menschen ein Zuhause in

Gemeinschaft und sinnvolle Arbeit bieten wird. Bis zu

40 Menschen sollen hier einen dauerhaften Wohn- und

Arbeitsplatz erhalten. Auf dem Vorplatz zeigten nun

Pflasterer-Lehrlinge aus ganz Österreich ihr Können und

verarbeiteten unter Aufsicht der Berufsschulen Wiener

Würfel, Betonpflastersteine und Klinker auf einer Fläche

von mehr als 600 m 2 . Das Material und dazu notwendige

Leistungen wurde von Mitgliedern des Forums Qualitätspflaster

(FQP) kostenlos zur Verfügung gestellt. Die über

hundert Jahre alten Wiener Würfel aus Granit, die noch einwandfrei

verwendbar waren, wurden von der Stadt Wien

gespendet. www.vinzirast.at | www.pflasterer-lehrling.at

DORN LIFT

Auszeichnung bei Austria’s Leading Companies

Evelyn und Alexander Dorn (Mitte) nehmen den ALC-Preis von

Martin Ohneberg (IV-Präsident, links) und Bernhard Mossbrugger

(Direktor Casino, rechts), entgegen.

D

as Lauteracher Familienunternehmen Dorn Lift GmbH wurde

im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Austria’s Leading

Companies 2022“ mit dem 3. Platz in der Wertung „National tätige

Unternehmen ab 10 Mio. Umsatz“ ausgezeichnet. „Diese Platzierung

in der nächsthöheren Kategorie zu erreichen, macht uns ganz

besonders stolz. Stellvertretend haben wir den Preis für unsere

22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich Großartiges für

unser Unternehmen leisten, entgegengenommen“, sagt Geschäftsführerin

Evelyn Dorn und verrät: „Nach dem schwierigen Pandemiejahr

2020 wandte sich das Blatt 2021 komplett, und wir

erlebten das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte.“

Die Dorn Lift GmbH mit Sitz in Lauterach ist spezialisiert auf die

Vermietung, den Verkauf und den technischen Service von

Arbeitsbühnen und Staplern. Seit mehr als 30 Jahren kommen die

Maschinen vorwiegend in Österreich, Deutschland und Liechtenstein

in den Bereichen Facility-Management, in Handwerks- und

Industriebetrieben sowie im land- und forstwirtschaftlichen

Bereich zum Einsatz.

www.dornlift.com

Foto: Concepts Gabriela Prett-Preza

ÖGL

Neuer Vorstandsvorsitzender

U

DI Udo Pappler,

der neue Vorstandsvorsitzende

der ÖGL, mit

Mag. Silke Cubert

(Geschäftsführerin

ÖGL).

do Pappler, Geschäftsführer

des Österreichischen Forschungsinstituts

für Chemie und

Technik (OFI) ist mit Mitte

September 2022 zum neuen

Vorstandsvorsitzenden der ÖGL

(Österreichische Vereinigung für

grabenlosen Leitungsbau)

gewählt worden. Udo Pappler hat

Kunststofftechnik an der Montanuniversität

Leoben studiert und

ist seit 1999 am OFI beschäftigt,

wo er 2017 die Geschäftsführung

übernommen hat. Gemeinsam mit

dem neu gewählten Vorstandsteam

und der Geschäftsführerin

Silke Cubert, wird Pappler die

hoch gesteckten Ziele der ÖGL

weiterverfolgen und innovative

Entwicklungen vorantreiben.

Der frisch gewählte Vorstandsvorsitzende

zu seiner Wahl: „Das

Hauptaugenmerk unserer

Tätigkeit wird auch in Zukunft

die Etablierung der grabenlosen

Bautechnologien sein.“ Seine

Vision 2030+ für die ÖGL beruht

im Wesentlichen darauf, grabenlose

und grabenarme Verfahren

stärker in der Praxis und der

Akzeptanz der Auftraggeber zu

verankern, die Vorteile der

Verfahren für die Umwelt

sichtbar zu machen und Qualität

des Bauwerkes ganzheitlich zu

denken. Ins besondere bei der

Qualität des Gewerkes wird der

Fokus neben der Produkt- und

Verfahrensqualität daher auch

auf der Qualifikation aller

Beteiligten liegen.

www.grabenlos.at

MOBILAIR

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Der Maßstab der 5 m³ Klasse

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ZEPPELIN

Zeppelin Konzern besetzt Amt in der Konzerngeschäftsführung neu

Fred Cordes wird zum 1. Jänner 2023 zum Geschäftsführer

des Zeppelin GmbH Konzerns berufen.

Er folgt auf Michael Heidemann, stellvertretender

Vorsitzender der Geschäftsführung

des Zeppelin Konzerns, der zum 30.06.2023

nach über 30 Dienstjahren bei Zeppelin seinen

wohlverdienten Ruhestand antreten wird. Um

einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, begleitet

und unterstützt Michael Heidemann Fred

Cordes in den ersten sechs Monaten 2023 bei

der Übergabe und Einarbeitung in die neue Verantwortung.

Fred Cordes ist seit 1995 bei Zeppelin in verschiedenen

Managementfunktionen tätig und

übernahm im Jahr 2017, als Nachfolger von Michael

Heidemann, den Vorsitz der Geschäftsführung

der Zeppelin Baumaschinen GmbH sowie

die Leitung der Strategischen Geschäftseinheit

Baumaschinen Zentraleuropa. Diese Aufgaben

wird Fred Cordes auch weiterhin, neben seiner

Verantwortung in der Konzerngeschäftsführung,

in Personalunion wahrnehmen. Unter der Federführung

von Cordes entstanden in den vergangenen

Jahren wegweisende Vertriebskanäle

und digitale Angebote, beispielsweise der Baumaschinen-Konfigurator

oder die Baggerbörse.

„Es freut uns sehr, dass wir mit Fred Cordes einen

überaus erfahrenen und hochkompetenten

Manager und Kollegen für die Konzerngeschäftsführung

gewinnen konnten. Er ist seit 27

Jahren ein wichtiger Vertriebsstratege und Marketingspezialist

bei Zeppelin. Wir wünschen Fred

8 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Foto: © Zeppelin GmbH

Michael Heidemann (links) mit seinem Nachfolger Fred Cordes.

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Cordes viel Erfolg in der neuen Position

und blicken gleichzeitig auf das

30-jährige Wirken von Michael Heidemann

mit Dank zurück. Durch seinen

werteorientierten und strategischen

Führungsstil hat er die Geschicke

des Konzerns, unsere internationale

Wettbewerbsfähigkeit

sowie den Unternehmenserfolg

maßgeblich geprägt und mitgestaltet“,

betont Andreas Brand,

Aufsichtsratsvorsitzender der

Zeppelin GmbH.

www.zeppelin.com/at-de/cat

Wir danken für Ihren Besuch !

IHR PARTNER IM TIEFBAU !



FELBERMAYR

Große Jubiläumsfeier: 80 Jahre Felbermayr

Anfang Oktober feierte das Unternehmen zusammen mit rund

500 Gästen das 80-jährige Bestehen in der im Juni 2021 bezogenen

Firmenzentrale in Wels-Oberthan.

I

n nur drei Generationen

entwickelte sich das Welser

Familienunternehmen zu einem

international bedeutenden Schwergutunternehmen,

das auch im

Bauwesen über die Landesgrenzen

hinaus eine rasante Entwicklung

gemacht hat. Firmenchef Horst

Felbermayr leitet das Familienunternehmen

in dritter Generation,

hat es väterlicherseits übernommen

und somit schon als Kind wachsen

TERMINE

XPower-Radlader

versetzen Berge

XPower® ist ein innovatives Maschinenkonzept, das Leistungs stärke,

Treibstoffeffizienz, Robustheit und Komfort vereint. Mit ihrem leistungsverzweigten

Fahr antrieb arbeiten die XPower-Radlader in allen

Einsatz bereichen effizient und mit dem höchsten Wirkungsgrad.

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Radlader L 550 XPower® bis L 586 XPower®

Steinschlagsymposium

01.12.2022, Schladming www.tugraz.at

Neue Anforderungen des BAWP 2022

12.12.2022, Salzburg www.brv.at

Kurzlehrgang Claims & Co

für Baupraktiker – 4 Tage kompakt

18.01.-02.02.2023, Wien www.ars.at

Bauprojekte in der Krise: Lieferengpässe

und Preissteigerungen

23.01.2023, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Ausbildung zum Baukoordinator –

zertifizierter Lehrgang

22.-24.02.2023, Wien www.ars.at

Berechnung von Erdwärmesonden

02.03.2023, Wien www.voebu.at

Thementag Beauftragung

von Subunternehmen

15.03.2023, Wien www.ars.at

Drohnen am Bau − Einführung in

Kontrolle, Inspektion & Fehlersuche

17.03.2023, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Die Familie Felbermayr mit Geschäftsführern der Felbermayr Holding im Rahmen der Jubiläumsfeier.

gesehen und über viele Jahre mit seinem

Vater gestaltet: „Die DNA ist in mir – wir

leben das weiter, was meine Eltern aufgebaut

haben“, sagt der heute 51-jährige CEO der

Felbermayr Holding, welcher zusammen mit

seiner Frau Andrea und Alfred Feldbauer als

kaufmännischer Geschäftsführer die Holding

leitet und stolz ist auf die Leistung seiner

Mitarbeiter: „Um diese großen Aufgaben und

die rasante Entwicklung meistern zu können,

stemmen unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter große Herausforderungen.“

Somit könne der Weg des Erfolgs fortgesetzt

werden, ist der Unternehmer überzeugt.

Als besondere Anerkennung der Leistungen

für das Land Oberösterreich und das soziale

Engagement überreichte Landeshauptmann

Thomas Stelzer Seniorchefin Gisela Felbermayr

das Goldene Ehrenzeichen des Landes

Oberösterreich. An 77 Standorten in 19

Ländern Europas erwirtschaften die Mitarbeiter

einen Jahresumsatz von rund 600 Mio.

Euro. Das eigens gestaltete Mitarbeiterfest in

der Firmenzentrale fand kurz darauf bei

herrlichem Herbstwetter statt.

www.felbermayr.cc

Vorbereitungslehrgang zur

Befähigungsprüfung gewerbliches

Sprengungsunternehmen 2023

Präsenzphasen: 16.-27. Jän.,

13.-17. Feb. und 6.-17. März,

Prüfung vorausichtlich April 2023

Ausbildung in der gewerblichen

Kampfmittelbeseitigung

Sondierung – Baubegleitung – Freigabe

17. April – 5. Mai 2023

ÖSTERREICHISCHE SPRENGSCHULE

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BAUER

Digitalisierung von Baustellenprozessen

Die Bauer Spezialtiefbau GmbH und die abaut GmbH haben kürzlich eine

Kooperation vereinbart. Der Hintergrund: Die Bauindustrie sieht sich wachsenden

Datenströmen gegenüber, die auf Baustellen in der Ausführungsphase

generiert werden. In diesen Datenströmen schlummert ein enormes

Potenzial, doch meist bestehen sie aus unterschiedlichen Datenformaten.

Diese zu bündeln, zu kombinieren und im Anschluss zu analysieren stellt eine

große Herausforderung dar. So kommt es oft zur Bildung von Datensilos, die

zum Verlust von wertvollen Informationen und Erkenntnissen über den Bauprozess

führen. Die Kooperation zwischen der abaut GmbH und der Bauer

Spezialtiefbau GmbH zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem sie es

der abaut-Plattform ermöglicht, durch die Erhebung, Kombination und

Analyse verschiedener Datenformate einen digitalen Zwilling der Bohr- und

anderer Baustellenprozesse zu erstellen. www.bauer.de I www.abaut.de

Liebherr Österreich Vertriebs- und Service GmbH • Dr.-Hans-Liebherr-Straße 4 • 5500 Bischofshofen • Tel.: +43 50809 1 0

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10 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Offizieller Maschinenstart im neuen

Gemeinschaftskraftwerk Inn am 4. November

2022 (von links): Tiwag-Vorstandsvorsitzender

Erich Entstrasser, Landeshauptmann

Anton Mattle, EKW-Verwaltungsratspräsident

Martin Schmid und

Regierungsrat Mario Cavigelli.

Nachhaltige Lösungen.

Härtester Stahl.

Seit 1945.

GEMEINSCHAFTSKRAFTWERK INN

Grenzüberschreitende

Wasserkraftnutzung im Inn

Das größte Ausleitungs-Kraftwerk der Alpen ist in achtjähriger Bauzeit fertiggestellt worden

und hat Anfang November seine Elektrizitätserzeugung aufgenommen. Mit der bautechnisch

anspruchsvollen Anlage am Inn, im Grenzgebiet zwischen dem Engadin und Tirol, kann

durch eine installierte Leistung von 89 MW eine Jahresproduktion von 440 GWh

nachhaltigem Strom geliefert werden.

Autor: Curt M. Mayer

B

ei der Gesamtanlage des Gemeinschaftskraftwerks

Inn (GKI), mit

welcher der Forderung einer vermehrten

Nutzung von Wasserkraft entsprochen

werden kann, handelt es sich um den Typ

Ausleitungs-Kraftwerk. Dabei ist die

örtliche Trennung von Staueinrichtung

und Krafthaus kennzeichnend. In einer

vom Flusslauf getrennten Wasserführung

wird das Wasser durch eine Stauanlage

aus dem Fluss ausgeleitet, gelangt zur

Kraftwerkzentrale und wird dort turbiniert.

Die Restwassermenge verbleibt im

natürlichen Flussbett und trägt zur

ökologischen Aufwertung bei. Dieser

Anlagetyp hat gegenüber herkömmlichen

Laufkraftwerken in Flüssen den Vorteil,

dass sich das Krafthaus mit den Turbinen

in einer trockenen Baugrube erstellen

lässt, erfordert aber durch den Bau von

Stollen und Schrägschächten höhere

Investitionen.

Beim GKI, das sich über die Engadiner

Gemeinde Valsot und sieben Tiroler

Fotos: Autor, GKI, Tiwag, Arge Triebwasserweg

Gemeinden erstreckt, waren im Wesentlichen

drei Hauptbaulose auszuführen: Ein Wehr an

der Flussengstelle Ovella in der Schweiz, ein

23,2 km langer DruckstolIen entlang dem

orografisch rechten Talhang mit Schrägschacht

sowie die Kraftwerkzentrale in

Prutz/Ried in Tirol. Als Kernbestandteil

staut die Wehranlage den Fluss auf einer

Länge von etwa 2,6 km zu einem bis zu 15 m

tiefen Stausee mit rund 500.000 m 3 Inhalt.

Der Wassereinlauf zum Triebwasserstollen

liegt auf einer Höhenkote von 1.025,5 m auf

der rechten Flussseite. Dort wird das Wasser

aus dem Stauraum in den Stollen und den

Schrägschacht zum Krafthaus mit einer Kote

von 864 m geleitet, wo zwei leistungsstarke

Maschinensätze, bestehend aus je einer

Francis-Turbine und einem Generator,

nachhaltigen Strom erzeugen. Mit einer

Ausbauwassermenge von 75 m 3 /sec und einer

Fallhöhe von 161 m ist das GKI eines der

größten in Europa aktuell realisierten

Wasserbauprojekte.

Die Bauarbeiten an den einzelnen

Baulosen des GKI gestalteten sich in den

vergangenen acht Jahren als aufwändig und

herausfordernd. Die meteorologischen wie

geologischen Rahmenbedingungen an der

Wehrbaustelle Ovella sorgten für Verzögerungen,

die Beschaffenheit des Gesteins

verlangsamte auch den Vortrieb des Triebwasserstollens

durch die beiden Tunnelbohrmaschinen.

Als letzte Baumaßnahme wurde

im vergangenen Sommer die Wehranlage in

Ovella fertiggestellt. Der Bau in beengten

Platzverhältnissen war auch logistisch sehr

anspruchsvoll. Hinzu kamen die Wasserverhältnisse

und die komplizierten Gründungsarbeiten,

weil die Felslinie ganz unterschiedlich

verlaufen ist.

Die energiewirtschaftliche Wasserkraftnutzung

des Inn im Engadin und in Tirol hat

eine lange Planungsgeschichte erlebt. Und

auch die Errichtung des Kraftwerkprojekts

ist durch mannigfaltige zwischenstaatliche,

vertragliche und bautechnische Erschwernisse

geprägt. Die Bauherrschaft teilen sich

die Tiroler Wasserkraft AG Tiwag mit

Beteiligung von 86% und die Engadiner

Kraftwerke AG EKW von 14%. Die gesamtheitliche

Genehmigung für den Bau lag erst

nach einer ausgesprochen langen Bewilligungs-

und Projektierungsphase im Juli

2013 rechtswirksam vor. In der Folge wurde

der Baubeginn auf das Frühjahr 2014

festgelegt.

Wechsel der Baufirmen

und neuer Allianzvertrag

Während der Ausführung des Bauloses

Triebwasserweg musste wegen unbefriedigender

Vortriebsleistungen und Problemen

mit den baulichen Randbedingungen der

Vertrag mit der ursprünglich eingesetzten

Arbeitsgemeinschaft zum Jahreswechsel

2016/17 aufgelöst werden. Neu mit der

Verlässliche

Leistungsträger

WINKELBAUER GMBH

Viertelfeistritz 64 \ 8184 Anger \ Austria

Tel. +43 3175 7110-0 \ office@winkelbauer.com

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12 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 13



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Mit einem Gemeinschaftskraftwerk im Grenzgebiet zwischen Engadin/Schweiz und Tirol/

Österreich ist das größte im Alpenraum erstellte Auslauf-Kraftwerk in Betrieb gegangen.

Im Bild die Wehranlage Ovella am Inn vor der Fertigstellung.

Fortführung der Bauarbeiten betraut

worden ist das Konsortium Arge GKI

Triebwasserweg Maria Stein mit den

Firmen Strabag SE / Jäger Bau GmbH /

Hinteregger GmbH. Aus der gegebenen

Zwangslage heraus musste von der GKI

mit dem neuen Auftragnehmer eine

Vertragsgrundlage für die Restabwicklung

des Projekts gefunden werden. Dabei kam

als Vertragsmodell erstmals in Österreich

im Infrastrukturbau der Allianzvertrag

erfolgreich zur Anwendung. Über die für

die Auftragsänderungen eingeleiteten

Maßnahmen hat Johann Herdina,

Vorstandsdirektor der Tiroler Wasserkraft

AG Tiwag am Swiss Tunnel Congress 2018

berichtet. Demnach sind durch den

Wechsel des Baukonsortiums sämtliche

Maschinen, Baustelleneinrichtungen und

-anlagen, die sich im Eigentum der GKI

befanden, an die neue Arge übergegangen.

All diese Unwägbarkeiten haben zu

einer mehrjährigen Bauverzögerung mit

einer entsprechenden Erhöhung der

Baukosten geführt. Damit sind die

Gesamtinvestitionen für das GKI von

ursprünglich veranschlagten 460 Mio.

Euro auf 620 Mio. angestiegen. Wie an der

Einweihung Anfang November zum

Ausdruck gebracht worden ist, haben die

beiden Partner Tiwag und EKW dieses

Großprojekt in vorbildlicher Zusammenarbeit

realisiert und sind stolz auf die

erfolgreiche Umsetzung. Dazu betonte

EKW-Direktor Michael Roth, dass sich

dieses Kraftwerkprojekt mit seiner hohen

Energieproduktion, welche den Strombedarf

von etwa 90.000 Haushalten zu

decken vermag, lohnt. Dies besonders in

Zeiten der Stromknappheit und der sich

Der Vortrieb des Triebwasserstollens

erfolgte von einem Zugangsstollen aus

durch zwei Tunnelbohrmaschinen mit

6,5 m Durchmesser auf 7,8 km Länge nach

Norden und 10,2 km nach Süden.

europaweit im Steigflug befindenden

Strompreise. „Mit der Inbetriebnahme des

GKI haben wir einen großen Schritt auf

dem Weg in eine nachhaltige, sichere und

autonome Energiezukunft Tirols gemacht“,

bekräftigte der Tiwag-Vorstandsvorsitzende

Erich Entstrasser.

Vortrieb des Druckwasserstollens

Von dem eine Gesamtlänge von 23,2 km

aufweisenden Triebwasserweg sind 21,8

km mittels TBM ausgeführt worden. Den

Ausgangspunkt für den Tunnelvortrieb

bildete eine Kaverne am Ende des

Zugangsstollens im Ort Maria Stein in

Tirol. Der Triebwasserweg führt von der

Einlaufstelle Ovella auf der rechten

Talseite durchs Gebirge und liegt zwischen

130 und 1.200 m tief unter der Oberfläche.

Gemäß Angaben im Jobreport der Arge

GKI Triebwasserweg hatte sie als Restvortrieb

in Richtung Norden 7,8 km und nach

Süden 10,2 km aufzufahren. Dafür sind

zwei baugleiche Doppelschild-TBM des

Typs Robbins mit einem Ausbruchdurchmesser

von 6,5 m eingesetzt worden. Das

Wiederanfahren der TBM erfolgte im

Frühjahr 2017 Richtung Norden und im

Mai Richtung Einlaufwehr.

Zur Weiterführung der Bauarbeiten

war es für die Arge Triebwasserweg GKI

erforderlich, die übernommene maschinelle

Infrastruktur zu optimieren. Dazu

wurden für die Effizienzsteigerung vor

allem Eingriffe bei den TBM und Nachläufern

vorgenommen. Da das bestehende

System der gleisgebundenen Schutterung

weiter betrieben werden sollte, sind die

gesamten Gleisanlagen mit California-

Weichen instandgesetzt worden. Zudem ist

der Bereich der Kippe zur Entleerung der

Entsorgungswagen komplett umstrukturiert

worden.

Die beiden TBM mussten sich fast

ausschließlich durch die Gesteinsformation

Grauer Bündner Schiefer vorarbeiten.

Dabei zeigte sich, dass die geologischen

Verhältnisse mit mehreren Störzonen

wesentlich von der Urprognose abwichen.

Es sind hauptsächlich kalkreiche Kalkschiefer

mit Marmorbänken und reine

Kalkschiefer sowie Kalkschiefer mit

Ton- und Graphitlagen aufgetreten. Ein

erheblicher Anteil der Vortriebsabschnitte

war durch das Vorkommen von Asbestfasern

gekennzeichnet.

Gemäß den von der Arge Triebwasserweg

GKI gemachten Erfahrungen waren

die Vortriebsarbeiten durch fünf längere

Unterbrechungen infolge Verklemmung

des Schildmantels gekennzeichnet. Die

dazu erforderlichen Freilegungsmaßnahmen

erfolgten durch Überfirstung bzw. den

Einsatz von Sonderverfahren wie Rohrschirm

und Injektionen. Aufgrund der

angetroffenen Geologie wurde der Überschnitt

der beiden TBM vergrößert, um

dadurch das Verklemmungsrisiko zu

verringern. Die Vortriebsleistungen

erreichten nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten

durchschnittlich 12-19 m/

AT, heißt es in der Arge-Bilanz. Dank

diesen Baufortschritten konnten die

Durchschläge der beiden Tunnels bereits

nach zwei Jahren im April bzw. Juli 2019

erfolgen.

Zur Gewölbesicherung im Tunnel

wurden Stahlbeton-Tübbinge in Normalringen

und in Hochlastringen als Parallelringe

in Form eines offen gefugten

Systems verbaut. Die Tübbinge der

insgesamt erforderlichen 9.246 Ringe von

je 1,66 m Länge sind vor Ort in einer

Feldfabrik auf einer Umlaufanlage

produziert worden. Nach dem Einbau

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wurden die Tübbinge mit Perlkies verblasen.

Die Ring- und Längsfugen sind vom

TBM-Nachläufer aus mittels hinterschnittener

Mörtelfugen abgedichtet worden,

damit ein Austreten der Zementsuspension

verhindert werden konnte. Die

Injektionsarbeiten bildeten einen wesentlichen

Teil der Auskleidung. Dadurch sollte

die Standfestigkeit und Dichtigkeit des

offen gefugten Tübbing-Systems erhöht

Das Wehr ist in anspruchsvoller

Nassbauweise erstellt worden, wofür

der Fluss je nach Bauphase kleinräumig

umgeleitet werden musste, um

trockene Bereiche für die Arbeiten zu

schaffen.

werden. Die Injektionen sind gemäß

Jobreport von Porr in mehrstufigem

Verfahren ausgeführt worden: 1. Ringspaltverpressung

– Verpressung des

Porenvolumens des Perlkieses. 2. Kontaktinjektion

– Verbesserung der Bettung der

Tübbing-Auskleidung. 3. Konsolidierungsinjektion

– Vergütung aufgelockerter

Gebirgsteile im Nahbereich des Hohlraums

falls erforderlich. 4. Dichtungsinjektion

in Bereichen in denen der

Bergwasserspiegel unter dem Innendruckniveau

zu liegen kommt.

Kraftwerkzentrale mit

zwei Turbinenanlagen

Das Herzstück für die Energieproduktion

im Krafthaus in Prutz/Ried bilden zwei

Francis-Turbinen mit Generatoren. Das

vom Druckstollen kommende Wasser fließt

14 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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PROJEKTE + PLANUNG

AM BAU DES GKI BETEILIGTE

Bauherrschaft: Tiroler Wasserkraft AG Tiwag /

Engadiner Kraftwerke AG EKW

Projektierung und Bauleitung: Lahmeyer Hydroprojekt GmbH /

Ingenieurbüro Müller + Hereth GmbH /

Bernard Ingenieure GmbH /

Pöyry Energie GmbH / hlpm Ingenieure

Bauausführung

Baulos Triebwasserweg:

Arge Strabag SE / Jäger Bau GmbH / Hinteregger GmbH

Baulos Krafthaus: Arge Hinteregger GmbH / BeMo Tunnelling GmbH /

Östu-Stettin / Weys-Freytag

Baulos Wehr:

Baulos Stauraum:

ab der Apparatekaverne durch einen

334 m langen Schrägschacht mit einer

Neigung von 31°. Dem schließt sich eine

Flachstrecke von 51 m Länge bis zum

Krafthaus an. Vom Wasserschloss aus

erfolgt im Kraftabstieg zur Bewältigung

des Höhenunterschieds von 105 m eine

Druckstoßminderung im gepanzerten

Schrägschacht. Daraus trifft das Wasser

mit einem Druck von 16 bar auf die

Turbinen, wird darin abgearbeitet und

fließt anschließend durch einen unterirdischen

Kanal wieder zurück in den Inn. Der

erzeugte Strom wird über erdverlegte

Kabel in ein nahes Umspannwerk geleitet.

Das Zentralengebäude ragt nur 4,5 m über

das naturnah gestaltete Gelände und ist

somit von außen kaum sichtbar. Dazu

musste ein 18 m tiefer Krafthausschacht

erstellt werden, in dem die Turbinen und

die technischen Einrichtungen unterirdisch

installiert sind. Das hat den Vorteil

eines minimalen Eingriffs ins Landschaftsbild

und ermöglicht einen nach

außen weitgehend lärmarmen Betrieb. Da

für den Bau des Krafthauses die ursprünglich

angenommene Grundwasserkote um

2 m falsch angegeben war, erforderte das

eine Änderung des Bauverfahrens für die

Krafthausbaugrube, ebenso wie für den

geschlossenen Unterwasserkanal. Dieser

musste anstelle einer offenen Baugrube

durch ein Bauverfahren mit Spundwandkästen

und Unterwasser-Betonsohle

ausgeführt werden.

Bau von Wehranlage und Stauraum

Die Erstellung der Wehranlage erfolgte in

Nassbauweise. Unterschiedliche Wasserstände

und Fließgeschwindigkeiten des

Inn prägten die besonderen Herausforderungen

dieser Baustelle. Das bedeutete,

dass der Flusslauf je nach Bauphase

kleinräumig umzuleiten war, um „trockene“

Flächen für die Bauarbeiten zu

schaffen. Als erstes wurden nach Angaben

Montagephase im Krafthaus mit den beiden Francis-Turbinen

mit einer Leistung von 89 MW, mit denen eine Jahresproduktion

von 440 GWh nachhaltigem Strom erzeugt werden kann.

Arge Teerag-Asdag / Porr Bau GmbH

Bezzola Denoth AG / Nicol. Hartmann AG

der Arge Baulos Wehr mit den Firmen

Teerag-Asdag / Porr Bau GmbH Erkundungsbohrungen

für den Verlauf der

Felslinien und der Bodenbeschaffenheit im

Bereich der Gründung des Wehrbauwerks

ausgeführt. Die Erkenntnisse daraus

führten nach Angaben von Johann

Herdina von Tiwag zu einer Erhöhung der

Bohrpfahllängen auf 34 m. Die tiefsten

Pfähle waren jedoch in Längen bis zu 45 m

und mit einer Felseinbindung von 3 m

auszuführen. Die insgesamt 230 bewehrten

Pfähle mit einem Durchmesser von

1.200 mm sind im Kelly-Verfahren erstellt

worden. Dazu hat die Keller Grundbau

GmbH zwei Bohrgeräte vom Typ Bauer

BG 36 eingesetzt, ausgerüstet mit dem

CrowdPlus System zur Erhöhung der

Rückzugkräfte durch Unterstützung des

Vorschubsystems mit der Hauptwinde.

Zudem waren auf der Baustelle eine

Verrohrungsanlage BV 1500 und ein

Drehmomentwandler im Einsatz, um auf

Änderungen in den Bodenverhältnissen

schnell reagieren zu können. Der gesamte

Materialaushub für das Wehr erreichte

rund 28.000 m 3 .

Infolge der erforderlichen Mehrlängen

der Bohrpfähle konnten die Betonarbeiten

für die Wehranlage erst im Frühjahr

2017 gestartet werden. Damit das 15 m

hohe Bauwerk im Trockenen erstellt

werden konnte, wurde der Inn bereits ab

2016 umgeleitet. Nach dem Bauabschluss

durch die Arge Baulos Wehr im Herbst

2018 konnte das Wehr mit zwei Schützen

fertiggestellt und der Fluss wieder in sein

ursprüngliches Bett geleitet werden.

Seither fließt das Wasser durch das

fertige Bauwerk. Danach konnten die

Baugrube für den Triebwassereinlauf, die

Fischaufstiegshilfe sowie das Betriebsgebäude

und das Dotierkraftwerk auf der

gegenüberliegenden Seite erstellt werden.

Die energiewirtschaftlich sinnvolle

Zusatznutzung des Restwassers erfolgt

durch eine eigene Dotierturbine am Wehr,

mit der jährlich rund 8 GWh Strom

erzeugt werden.

Beim Tunnelvortrieb sowie den

Aushubarbeiten für die Wehranlage

Orvella und das Krafthaus sind insgesamt

etwa 1 Mio. m 3 Ausbruch angefallen.

Davon ist das durch Nassbaggerung

gewonnene Material vor Ort als Betonzuschlagstoff

und Perlkies aufbereitet

worden. Ein so entstandener Baggersee ist

mit unbelastetem, nicht verwertbarem

Ausbruchmaterial aus den Tunnelvortrieben

verfüllt worden. Das restliche Ausbruchmaterial

wurde in einer benachbarten

Deponie endgelagert. Der Materialtransport

von der Kippstelle der

Stollenbahn zur Deponie ist hauptsächlich

mittels Förderbändern erfolgt.

16 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Durch das neue Verfahren, das

bei der Pinkabachbrücke erstmals angewendet

wurde, können Brücken viel schneller

als bisher gebaut werden. Der Einhub der

Fertigteile gestaltete sich als anspruchsvolle

Präzisionsarbeit.

brechungen und damit die Behinderungen

für den Zugverkehr so kurz wie möglich zu

halten“, erklärt Heinz Höller, stellvertretender

ÖBB-Regionalleiter. Nun ist die

Brücke wieder fit für die Zukunft.

Schutzmaßnahmen

gegen Naturgefahren

Die ÖBB-Infrastruktur ist für die sichere,

effiziente und zuverlässige Abwicklung des

Schienenverkehrs auf den Anlagen der

ÖBB-Infrastruktur zuständig und leistet

damit einen ganz wesentlichen Beitrag für

die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des

Bahnbetriebes. Gerade auf Bergstrecken

wie der Arlbergbahnstrecke zwischen

Landeck und Bludenz hat der Schutz vor

alpinen Naturgefahren besondere Bedeutung.

Um Bahnanlagen und deren

Anrainer künftig noch effektiver vor

Steinschlag zu bewahren, erneuern und

erweitern die ÖBB ab 2023 den bestehenden

Steinschlagschutz im Bereich Bings.

Als wichtige Vorarbeiten dafür sind in der

Zeit von 14. November bis zum 2. Dezember

2022 Holzschlägerungsarbeiten

notwendig. Um dieses Zeitfenster so

effizient als möglich zu nutzen, werden

auch Hubschrauber zum Abtransport des

Holzes eingesetzt.

Im vergangenen Jahr 2021 haben

die ÖBB auf der Arlbergbahnstrecke rund

4 Mio. Euro in die Ertüchtigung von

Lawinen- und Steinschlagschutzbauten

investiert. Im heurigen Jahr wurden

weitere 2 Mio. Euro in Schutzmaßnahmen

investiert, eine der Hauptmaßnahmen war

hier die Lawinenverbauung im Bereich

Pfaffentobel. Auch in den kommenden

Jahren sind entlang der Arlbergbahnstrecke,

vor allem zwischen Landeck und

Bludenz, weitere Investitionen vorgese-

hen, um damit einen nachhaltigen Schutz

der bestehenden Bahnanlagen und damit

eine möglichst hohe Streckenverfügbarkeit

zu gewährleisten. So werden z.B. im

Bereich Bings in den nächsten Jahren bis

2025 rund 1.750 Laufmeter Steinschlagschutznetze

neu errichtet bzw. ausgetauscht.

Zudem wird eine Fläche von rund

8.000 m² Felsen vernetzt. Für diese

Schutzmaßnahme werden rund 12.000

Laufmeter Anker in den Untergrund

gebohrt.

DATEN&FAKTEN

ÖBB

Brücken-Prototyp an der Aspangbahn

Die ÖBB arbeiten seit dem Frühjahr intensiv an der Modernisierung der Bahnstrecke

zwischen Wr. Neustadt und Hartberg (Aspangbahn) sowie auf der Strecke Friedberg –

Oberwart. Im Mittelpunkt steht die Erneuerung der Bahnhöfe Friedberg, Grafendorf

und Rohrbach-Vorau sowie zwei Brückenneuerrichtungen in Dechantskirchen und

Haideggendorf. Die Pinkabachbrücke in Haideggendorf gilt als technische Innovation.

Jetzt ist sie fertiggestellt.

S

eit August arbeitete der Bautross in

Haideggendorf mit Hochdruck daran,

die Eisenbahnbrücke über den Pinkabach

zu erneuern. Erstmals wurde hier ein

Tragwerk mit Stahlbetonhohlkasten mit

Wandstärken von nur ca. 15 cm verbaut,

sonst üblich sind 25 bis 30 cm. Die

besondere Konstruktion, bei der letztendlich

auch weniger Beton als bei herkömmlichen

Modellen verbraucht wird, wurde so

erstmals in der Natur errichtet. Und die

im Vergleich zu üblichen Fertigteilen

extrem schlanken Bauteile zeichnen sich

durch geringes Gewicht aus.

Getestet wurde die neue Bauart vorab

im Labor an der TU Wien, mit der die ÖBB

erfolgreich kooperieren. Das Tragwerk

besteht aus Fertigteilen, die mit Bewehrungseisen

verbunden und mit Beton

vergossen werden. „Mittels dem neuen

Verfahren können Brücken viel schneller

als bisher gebaut werden. Mit der Erstanwendung

bei der Pinkabachbrücke haben

die ÖBB einen entscheidenden Beitrag für

die Weiterentwicklung dieser Innovation

geleistet“, erklärt Johann Kollegger,

Professor für Betonbau an der TU Wien.

Das alte Brückentragwerk wurde

abgetragen, ausgehoben und durch ein

neues ersetzt. Die Bauteile für die neue

Brücke waren schon im Vorhinein angefertigt,

was ihr geringes Gewicht ermöglichte,

und wurden anschließend wie große

Bausteine eingesetzt. Für den Einhub der

Fertigteile kamen zwei 450 t Kräne zum

Einsatz. Präzisionsarbeit und enormes

Fingerspitzengefühl war gefragt, denn bei

unsachgemäßem Anheben oder zu

schnellem Hantieren können derartige

Fertigteile auch zu Bruch gehen. „Die

Arbeiten mussten in engsten Zeitfenstern

abgewickelt werden, um Streckenunter-

18 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: © ÖBB; Josef Ungersböck; Sailerbrothers

Brückenfertigteil 1: Brückenfertigteil 2:

Länge: 19,05 m Länge: 3,33 m

Breite: 3 m

Breite: 6,51 m

Höhe: 1,35 m Höhe: 0,51 m

Gewicht: ca. 60 t Gewicht: ca. 5,5 t

Anzahl: 1 Stück Anzahl: 6 Stück

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MASCHINEN + TECHNIK

Erneuerbare Energiequellen

sind gefragt

und unbestritten

eines der Themen der

Stunde. Nicht zuletzt

deshalb – aber auch

auf Grund des erhöhten

Strombedarfs

im schweizerischen

Glarus – wird derzeit

in einem umfangreichen

Projekt das

dortige Wasserkraftwerk

Luchsingen

ausgebaut.

Für die Kanalbohrungen

waren 24 Bohrungen mit

einem Durchmesser

160 mm notwendig.

VERNETZTES

ARBEITEN

Rahofer.

TYROLIT

Wertvoller Beitrag zu erneuerbarer Energie

Oben: Trennschnitt an der

Kanalöffnung mit der WSE1217.

Unten: In diesem Ausgleichsbecken

wurden die Schneid- und Bohrarbeiten

vorgenommen.

ie zur Verfügung stehenden Reserven werden

durch diesen Ausbau verdreifacht, was zu einer

wesentlichen Erhöhung der Flexibilität in der

Stromerzeugung führt. Durch den Ausbau der

Speicherbecken kann bis zu sieben Stunden lang

Spitzenenergie produziert werden – und das unabhängig

von Sonne oder Wind.

Dieses Vorhaben erfordert auch Betonrückbauarbeiten

am alten Ausgleichsbecken sowie Öffnungen

für die Verbindungskanäle zum neuen Ausgleichsbecken.

Den Zuschlag für diese Rückbauarbeiten erhielt

die A. Eichmann Betontrenntechnik GmbH aus

Rieden, die über sehr erfahrene Mitarbeiter in diesem

Bereich verfügt. Die anspruchsvollen Aufgaben

umfassen das Sägen und Bohren sowohl in Beton als

auch in Naturstein, inklusive das Sägen mit großen

Blattdurchmessern von bis zu 2.200 mm. Dafür

kamen bereits Werkzeuge und Maschinen von Tyrolit

zum Einsatz, auf die Albin Eichmann immer wieder

gerne zurückgreift: „Ich habe mich entschlossen, nur

noch mit Tyrolit Produkten zu arbeiten. Die Einfachheit

und die Modularität der Produkte haben mich

überzeugt“, so der Inhaber der A. Eichmann GmbH.

Bei der recht großen Zahl an bisherigen Schnitten

und Bohrungen kamen die folgenden Tyrolit Produkte

zum Einsatz: das Wandsägesystem der WSE1217, die

hydraulische Wandsäge FZ-4S mit dem AD-S4 Antrieb

und die SK-SD Seilsäge. Außerdem verwendete das

Team von Albin Eichmann Tyrolit CD Bohrkronen mit

Durchmessern von 125 bis 800 mm, WSL Wandsägeblätter

in der Fast-Cut Ausführung in Durchmessern

von 800 bis 2.200 mm sowie DWM-C Sägeseile. Das

Ergebnis, das die Fachkräfte damit erreichten, kann

sich durchaus sehen lassen und auch Albin Eichmann

zeigt sich sichtlich zufrieden: „Mit der richtigen

Ausrüstung war es uns ein Leichtes, die Herausforderungen

dieses Projektes anzunehmen.“

www.tyrolit.com

20 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

D

Fotos: Tyrolit

MIT BAUMASCHINENTECHNIK DIE ZUKUNFT KOPPELN

Die Schnellwechselvorrichtung SW2-Q GPS und SW3-Q GPS mit Oil- und Elektro-Quickfunktion

für Hydraulik bagger (12t bis 40t) macht das automatische Kuppeln von digital

aufbereiteten Gelände plandaten zum Kinderspiel. Ein zu tiefes Eindringen des Böschungs

löffels über das Zielprofil hinaus wird verhindert, indem die Löffelkante in Echt zeit

und Relation zur Maschinenposition und den Geländeplandaten durch gezielte Sensorik

und 3D-Daten gesteuert wird. Schnell, einfach, intelligent – und sicher. Denn durch die

selbstnach stellende, konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck

sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

ASCENDUM

Kraftvolles Volvo-Trio im Einsatz

bei Stöwa Kies im Pinzgau

Drei brandneue Volvo Baumaschinen beschleunigen ab sofort die Arbeitsprozesse

im Sand­ und Kieswerk der Firma Stöwa Kies GmbH. Die erst vor Kurzem

ausgelieferten Kraftpakete – der L150H Radlader, der A35G Dumper und der

EC380EL Kettenbagger – vervollständigen den nun zu 100% aus Volvo

Baumaschinen bestehenden Fuhrpark des Unternehmens.

D

ie Firma Stöwa Kies GmbH wurde

1957 gegründet und baut seitdem am

Standort Hollersbach im Pinzgau Rohmaterial

für die Herstellung von Sand und

Kies ab. Das Werk Hollersbach versorgt

die heimische Bauwirtschaft mit Baurohstoffen

für alle Anwendungsbereiche des

Hoch­ und Tiefbaus. Spezialisiert hat sich

das Unternehmen auf qualitativ hochwertige

Materialien für den Beton­, Asphaltund

Straßenbau. Neben der Gewinnung

von Naturmaterialien ist die Entsorgung

von Bodenaushub und Baurestmassen ein

weiteres Standbein der Firma. Durch das

Der neue Radlader L150H stellt

im Einsatz bei der Stöwa Kies GmbH

seine Leistungs fähigkeit unter Beweis. Das

Unternehmen setzt im Fuhrpark ausschließlich

auf Volvo Geräte.

Der EC380EL verbindet hohe Produktivität mit einer um 9% verbesserten Kraftstoffeffizienz. Rechts der Muldenkipper Volvo A35G auf dem

Weg zur Aufbereitungsanlage. Zahlreiche intelligente Funktionen helfen, den knickgelenkten Dumper einfach und effizient zu steuern.

22 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Alexandra Großbointner; Margaretha Bachmaier

Recycling der Baurestemassen gelangt ein

Großteil des angelieferten Materials durch

die Kreislaufwirtschaft wieder zurück in

den Markt, wodurch Ressourcen eingespart

werden können. Pro Jahr werden

stolze 250.000 t Kies und Gestein aufbereitet.

Besonders viel Wert legt das Unternehmen

auf die Kundenzufriedenheit, die

Lieferverlässlichkeit der unterschiedlichen

Materialien und ein gutes Betriebsklima

zwischen den Mitarbeitern. Aktuell

beschäftigt die Stöwa Kies GmbH 15

Mitarbeiter und der Geschäftsführer

Christian Stöckl jun. ist bereits die

3. Generation, die im Betrieb tätig ist.

Perfektes Arbeitstrio

Das neu angeschaffte Volvo­Trio – der

L150H, der A35G und der EC380EL –

wird im Sand­ und Kieswerk Stöwa

Von links: Fahrer Herbert Kröll, Katharina und Christian Stöckl jun. (Geschäftsführer Stöwa Kies GmbH),

Christian Stöckl sen. (Geschäftsführer Stöwa Kies GmbH) und die Fahrer Alois Rieder und Erwin Egger.

eingesetzt, um die Arbeitsprozesse zu

verbessern. „Wir sind der Meinung, dass

die Maschinen effizient und gut arbeiten“,

so Stöckl. Der Radlader wird in der Beschickung

der beiden Mischanlagen und zur

Verladung der auszuliefernden Materialien

eingesetzt. Der Kettenbagger und der

Dumper gewinnen das Rohmaterial am

Berg und liefern es talwärts zur Aufbereitungsanlage.

Um die Arbeitsprozesse auf

ein neues Level an Effizienz zu bringen

und den Fahrern ein entspanntes Arbeiten

zu bieten, wurde bei der Ausstattung der

Durchschnitt ist

für uns keine Option.

Wir bieten unseren Kunden ein echtes Rundum-sorglos-Paket. Ob ganz kleiner Kran

oder größter Kran der Welt – wir liefern Krane für jeden Bedarf. Wer mit uns arbeitet,

muss sich um nichts kümmern. Wir bringen den Kran überall hin: Auf den höchsten Berg

oder in die dichteste Innenstadt. Das können nur echte Profis. Wie wir von Stirnimann.

Stirnimann GmbH | Tel: +43 2253 22050 | office@stirnimann.at | www.stirnimann.at

Volvo Baumaschinen nicht gespart. „Wir

haben generell jede der drei Maschinen

sehr gut ausstatten lassen“, erzählt der

Unternehmer.

Top Maschinenausstattung

Die Kabine des Radladers ist mit dem

Volvo Co­Pilot Tablet ausgestattet, welches

permanent Daten des Volvo Wiegesystems

Load Assist liefert, um die optimale

Beladung der Lkw zu gewährleisten. Ein

weiteres Feature des Load Assist ist, dass

am Ende des Tages eingesehen werden



MASCHINEN + TECHNIK

Bagger sucht Anbaugerät?

kann, mit wie vielen Tonnen eine Aufbereitungsanlage

beschickt wurde oder wie

viele Tonnen von verschiedenen Materialien

umgelagert wurden. Somit wird eine

nahezu lückenlose permanente Inventur

des Kieswerkes ermöglicht. Im Radlader

ist außerdem die CDC-Steuerung eingebaut,

eine feinfühlige Joystick Lenkung,

die für den Fahrer eine große Arbeitserleichterung

darstellt. An Komfort hat die

Maschine unter anderem einen Isri

Premium Gesundheitssitz und elektrisch

verstellbare und beheizbare Rückspiegel.

Optimal für den harten Dauereinsatz in

der staubigen Umgebung eines Kieswerkes

sind ein Turbo II Luftvorfilter und ein

automatischer Wendelüfter inkl. Achsölkühlung

verbaut.

Der EC380EL bietet dank der modernen

Technologie mit dem einzigartigen

ECO-Modus von Volvo und einer neuen

elektrohydraulischen Steuerung eine um

9% verbesserte Kraftstoffeffizienz. Für die

Gewinnung des Rohmaterials am Berg ist

Von links:

Ascendum

Vertriebsrepräsentant

Lukas Exenberger,

Christian Stöckl sen.

(Geschäftsführer

Stöwa Kies GmbH)

sowie Katharina

und Christian Stöckl

jun. (Geschäftsführer

Stöwa

Kies GmbH).

Offizielle Übergabe des kraftvollen Volvo-Trios an die Firma Stöwa Kies.

Im Bild der Radlader L150H, der Kettenbagger EC380EL und der Dumper A35G.

es für den Kettenbagger zwingend

erforderlich, schnellstmöglich und sicher

zwischen den benötigten Anbaugeräten

wechseln zu können. Um zuverlässiges

Wechseln der Anbaugeräte unter diesen

Einsatzbedingungen gewährleisten zu

können, wurde der EC380EL mit einem

vollhydraulischen OQ80 Schnellwechsler

der Firma OilQuick ausgestattet.

Der A35G Muldenkipper liefert das

Rohmaterial talwärts zur Aufbereitungsanlage

und zeichnet sich durch hervorragende

Sicht und eine effiziente Beleuchtung

aus, die in Kombination mit Funktionen

wie dem Bremstest und dem Abkippsystem

die Sicherheit aller Mitarbeiter in

der Nähe der Maschine gewährleisten. Der

Volvo A35G steckt voller Funktionen, die

Maschinenbedienern helfen, das Optimum

aus der Maschine herauszuholen. Intelligente

Funktionen wie Cruise Control,

Geschwindigkeitsregelung für Bergabfahrten

und Hill Assist helfen, den knickgelenkten

Dumper einfach und effizient zu

steuern. Die Sicherheit und Produktivität

werden unter allen Bedingungen erhöht.

Die Bergabfahrhilfe mit Geschwindigkeitsregelung

erleichtert den täglichen Einsatz

bei der Firma Stöwa enorm. Die Funktion

hält beim Bergabfahren automatisch eine

konstante Geschwindigkeit und ist die

perfekte Alternative zum Retarderpedal

für ein komfortableres Schalten.

Die Firma Stöwa ist sehr zufrieden mit

der Wahl und Ausstattung ihrer Baumaschinen.

Stöckl sieht die Vorteile vor allem

in „der Langlebigkeit, der Robustheit, der

guten Ersatzteilverfügbarkeit und dem

Service.“

Ascendum überzeugt mit

hoher Service-Qualität

Gleich drei Baumaschinen auf einmal zu

kaufen, ist kein alltägliches Geschäft und

eine große Investition. Die langjährige

Geschäftsbeziehung zwischen Stöwa und

Ascendum, die seit den 1980ern besteht,

beruht auf großem Vertrauen und gegenseitiger

Wertschätzung. Neben der effizienten

Arbeitsweise der Volvo Baumaschinen

bietet Ascendum einen ausgezeichneten

Service, der ein entscheidender Punkt in

der Kaufentscheidung für die drei Baumaschinen

war. „Ascendum ist ein zuverlässiger

Service- und Reparaturpartner. Das

Serviceteam ist stets bemüht, die Kundenanliegen

so schnell und gut wie möglich zu

erfüllen“, erzählt Stöckl.

Die Stöwa Kies GmbH legt großen Wert

auf ein gutes Betriebsklima und sieht in

den Mitarbeitern die Basis für eine

erfolgreiche Zukunft. „Jede Firma lebt von

den Mitarbeitern. Deshalb hoffen wir, dass

unsere Mitarbeiter bei uns bleiben und wir

weiterhin so eine gute Mannschaft haben“,

erklärt Christian Stöckl jun. Auch wenn

die weltwirtschaftliche Lage gerade

schwierig ist, blickt Stöckl positiv in die

Zukunft und wünscht sich weiterhin eine

gute Auftragslage: „Wir hoffen, dass wir

weiterhin mit unserer guten Qualität

unsere Kunden überzeugen können und

wir profitabel wirtschaften können.“

www.ascendum.at

24 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Check „ANTON“– die Wimmer-Mietpark-APP

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

WIEN ENERGIE

Grünes Licht für erste Geothermie-Anlage

Um klimaneutral und unabhängig von fossiler Energie zu werden, setzt Wien in

Zukunft auch verstärkt auf die Tiefengeothermie. Dank eines riesigen Thermalwasservorkommens

in einigen Kilometern Tiefe verfügt die Bundeshauptstadt

über gute Voraussetzungen dafür.

D

Mit dem praktischen Forschungstest in Essling ist das Geothermie-Forschungsprojekt

GeoTief Wien in seiner vorerst letzten Phase. Seit Oktober werden am ehemaligen

Erkundungsbohrplatz von Wien Energie Untersuchungen durchgeführt, die weitere

Informationen zu den Gesteinseigenschaften im Aderklaaer Konglomerat liefern sollen.

ieser „Schatz in der Tiefe“ soll künftig

durch die Errichtung der ersten

Tiefengeothermie­Anlage für Wien genutzt

werden. Wien Energie setzt dieses

Leuchtturmprojekt um und rechnet dafür

mit einem Investitionsvolumen in der

Höhe von rund 80 Mio. Euro. Das Klimaschutzministerium

fördert das Projekt mit

rund 8 Mio. Euro. Der Start der Vorarbeiten

für die Errichtung der Anlage ist für

2023 geplant. Die Tiefengeothermie­

Anlage soll künftig klimaneutrale Fernwärme

mit bis zu 20 MW erzeugen, die

exakte thermische Leistung kann aber

erst nach einer erfolgreichen Erkundungsbohrung

final bestimmt werden. Um die

Anlage noch effizienter zu machen, plant

Wien Energie zudem den kombinierten

Betrieb mit einer Wärmepumpe.

Nach eingehender Vorbereitung und

Prüfung aller Faktoren wurde beschlossen,

mit der Umsetzung dieses Vorhabens zu

beginnen. Als optimaler Standort der

neuen Anlage wurde ein Areal am Rande

der Seestadt Aspern identifiziert, das Wien

Energie derzeit von der Wien 3420 aspern

Development AG erwirbt, um in weiterer

Folge die erforderlichen Genehmigungen

für die Bohr­ und Bauarbeiten einholen zu

können. Sofern alle damit verbundenen

Verfahren plangemäß verlaufen, kann mit

den Vorarbeiten für die Bohrungen 2023

begonnen werden. Die Bohrarbeiten finden

2024 statt, die Inbetriebnahme der

Tiefengeothermie­Anlage ist für 2026

vorgesehen. Diese Pilotanlage ist der erste

große Meilenstein für den zügigen

weiteren Ausbau der Tiefengeothermie in

Wien. Bis 2030 will Wien Energie insgesamt

bis zu vier Tiefengeothermie­Anlagen

in der Donaustadt und Simmering mit

einer Gesamtleistung von bis zu 120 MW

entwickeln. Der Ausbau der Tiefengeothermie

soll auch nach 2030 fortgesetzt

werden, damit die Fernwärme bis 2040

gänzlich aus klimaneutralen Quellen

erzeugt wird.

Zur Erschließung des Thermalwassers

sind mehrere Bohrungen in über 3.000 m

Tiefe erforderlich. Aufgrund dieser Tiefe,

die etwa hundertmal tiefer als die tiefste

U­Bahn­Station Wiens liegt, und da die

Bohrungen nur einen Durchmesser von

ca. 30 cm haben, ist dabei mit keinerlei

Auswirkungen wie etwa Vibrationen an

der Erdoberfläche zu rechnen. Technisch

anspruchsvoll sind Bohrungen in solchen

Tiefen aber dennoch.

Mit einer Erkundungsbohrung wird die

Beschaffenheit und Verfügbarkeit des

Thermalwassers am gewählten Standort

untersucht. Nach der erfolgreichen

Erkundungsbohrung werden zwei weitere

Bohrungen durchgeführt. Für die geplante

Nutzung kommt ein System namens

„Hydrothermale Dublette“ zum Einsatz.

Dafür wird zunächst rund 1 km senkrecht

in die Tiefe gebohrt, danach verlaufen die

Bohrungen schräg in entgegengesetzte

Richtungen bis auf eine Tiefe von rund

3.000 bis 3.500 m. Über eine der Bohrungen

wird das Thermalwasser mittels einer

Förderpumpe an die Oberfläche befördert.

Nach der Wärmeentnahme an der Oberfläche

über Wärmetauscher wird das

Thermalwasser über die zweite Bohrung

wieder in das gleiche Thermalwasservorkommen

zurückgeführt, es entsteht

damit ein geschlossener erneuerbarer

Kreislauf. Der Entnahme­ und der

Rückgabepunkt des Thermalwassers

liegen dabei rund 4 km voneinander

entfernt. Die in der Tiefengeothermie­

Anlage gewonnene Wärme wird anschließend

in das Fernwärmenetz eingespeist.

Die Nutzung von Tiefengeothermie in

Wien ist nur deshalb möglich, weil sich mit

dem „Aderklaaer Konglomerat“ eine

wasserführende Gesteinsschicht unterhalb

der Bundeshauptstadt befindet. Als

wichtige Grundlage für die Erschließung

dieses Vorkommens hat Wien Energie

gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft,

Forschung und Industrie im

Forschungsprojekt „GeoTief Wien“ in den

letzten Jahren eine umfassende Untersuchung

der geologischen Gegebenheiten

unter der Stadt vorgenommen. Die

26 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Wien Energie; Christian Hofer; Johannes Zinner

wissenschaftlichen Ergebnisse beruhen

auf einer umfangreichen seismischen

3D­Erkundung des „Aderklaaer Konglomerats“.

Das Forschungsteam konnte aber

auch die seit 2012 bestehende Tiefenbohrung

von Wien Energie in Essling für

einen erfolgreichen Fördertest im Aderklaaer

Konglomerat nutzen. Wie schon

beim Forschungsprojekt „GeoTief Wien“

arbeitet Wien Energie mit der OMV

zusammen, die aufgrund ihrer jahrzehntelangen

Erfahrung und ihrer technischen

Expertise für die geologische Planung der

Bohrungen zuständig sein wird.

Das Thermalwasservorkommen unter

der Stadt ist so groß, dass bis 2030 bis zu

125.000 Wiener Haushalte mit Fernwärme

aus Tiefengeothermie versorgt werden

könnten. Das entspricht einer jährlichen

CO2­Einsparung von 325.000 t. Um dieses

Ziel zu erreichen, ist die Errichtung

weiterer Tiefengeothermie­Anlagen im

Stadtgebiet geplant, die in Summe bis zu

20% der Fernwärme­Gesamterzeugung

abdecken können. Das im östlichen Raum

Wiens gespeicherte Thermalwasser weist

aufgrund seiner Millionen Jahre langen

Isolierung im Gestein eine hohe Mineralisation

(z.B. Salzgehalt) auf und ist daher

NACHHALTIG

ETWAS BEWEGEN!

Mit Baumaschinen und -geräten aus unserem

klimaschonenden ecoRent-Mietprogramm.

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nicht trinkbar. Die Gewinnung erfolgt

mittels Bohrungen, die nach der Wärmeentnahme

an der Oberfläche das Thermalwasser

wieder in das ursprüngliche

Thermalwasservorkommen zurückführen.

Es entsteht damit ein geschlossener

regenerativer Kreislauf.

www.geothermie.wien

Präsentation der Pläne für die

1. Tiefengeothermie-Anlage

Wiens (von links): Karl Gruber

(Geschäftsführer Wien

Energie), Peter Hanke

(Stadtrat), Michael Strebl

(Vor sitzender der Wien

Energie-Geschäftsführung).



MASCHINEN + TECHNIK

DORN LIFT

Größer, weiter, höher: mit Dorn Lift 33 m

über dem Keutschacher Vier-Seental

Die Dorn Lift GmbH aus Lauterach in Vorarlberg lieferte an die MM Moser GmbH in

Keutschach am See die höchste Raupen-Arbeitsbühne der Hinowa Produktpalette.

D

er im Jahr 1990 von Geschäftsführer

Josef Moser gemeinsam mit Ehefrau

Claudia Moser gegründete Meisterbetrieb

MM Moser GmbH ist seit über 25 Jahren

für qualitativ hochwertige Arbeiten bis ins

letzte Detail bekannt. Mit 20 ausgebildeten

Facharbeiterinnen und Facharbeitern

umfasst der Tätigkeitsbereich Innensowie

Außenmalereien. Wer täglich im

Die Möglichkeit, die Lightlift 33.17

Performance IIIS Bi-Energy je nach

Einsatzort mittels Verbrenner- oder

Elektroantrieb einzusetzen, ist nur

einer der Vorteile, die Geschäfts führer

Josef Moser an seiner neuen

Raupen-Arbeitsbühne schätzt.

Die Lightlift 33.17 Performance

IIIS Bi-Energy überzeugt unter

anderem durch Kompaktheit,

Leistung und Produktivität.

Höhenbereich arbeitet, benötigt

Arbeitsbühnen, die sich durch hohe Sicherheits-

und Qualitätsstandards auszeichnen.

Deshalb baute sich die MM Moser

GmbH eine kleine Vermietung von

Arbeitsbühnen auf.

Seit dem Frühsommer 2022 zählt die

Lightlift 33.17 Performance IIIS Bi-Energy

zum Fuhrpark der MM Moser GmbH. Sie

überzeugt wie alle Maschinen der Performance-Serie

unter anderem durch

Kompaktheit (Durchfahrtsbreite 1,2 m;

Durchfahrtshöhe 2 m), Leistung und

Produktivität. Ausgestattet ist die Lightlift

33.17 Performance IIIS Raupen-Arbeitsbühne

mit Spitzentechnologie und

Sicherheitssystemen, die einen präzisen,

schnellen und zuverlässigen Betrieb bis zu

einer Arbeitshöhe von 32,60 m in vielfältigen

Anwendungsbereichen ermöglichen.

Die Raupen-Arbeitsbühne Lightlift

33.17 bietet dank des Performance­

Hydrauliksystems maximale Sicherheit,

Stabilität sowie flüssige Bewegungen.

Darüber hinaus weist die Arbeitsbühne

eine uneingeschränkte Korblast von

230 kg im gesamten Arbeitsbereich auf

und garantiert einfaches und präzises

Arbeiten parallel zur Fassade.

Dank der Version des Dualantriebs

kann die Lightlift 33.17 Performance IIIS

an jedem Ort geräuschlos eingesetzt

werden. Dazu Geschäftsführer Josef

Moser: „Mit dem Bi-Energy-System wurde

ein Meilenstein am Arbeitsbühnensektor

getätigt. Je nach Einsatzort entscheiden

zu können, ob die Arbeitsmaschine mittels

Verbrenner- oder lautlos per Elektroantrieb

zu bedienen ist, bedeutet in jeder

Hinsicht einen großen Vorteil.“ Neben dem

Dieselmotorantrieb kann auch mit dem

Lithium-Ion-Batterieantrieb bis zu zwölf

Arbeitsstunden problemlos gearbeitet

werden.

Josef Moser ergänzt: „Die Zusammenarbeit

mit dem gesamten Dorn-Team ist

äußerst angenehm und immer auf

Augenhöhe, das schätzen wir sehr. Der

technische Kundenservice funktioniert

unglaublich zuverlässig. Binnen kürzester

Zeit wird lösungsorientiert gearbeitet und

das immer im Einklang mit den hausinternen

Servicetechnikern und dem Kunden

vor Ort. Die Übergabe unserer dritten

Dorn-Arbeitsbühne bzw. der Lightlift 33.17

Performance IIIS Bi-Energy erfolgte durch

Geschäftsführer Alexander Dorn persönlich

und verlief so professionell, wie wir es

bereits gewohnt waren: termingetreu,

engagiert und mit einer ausführlichen

Einschulung.“

www.dornlift.com

www.mosergmbh.at

28 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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NEWS



MASCHINEN + TECHNIK

Bis Ende 2022 wird die

Linzer Niederlassung von

Zeppelin Österreich die

Übergabe mehrerer Kettenund

Mobilbagger der

nächsten Generation an die

Firma Habau abschließen.

Für den flexiblen Einsatz in

den verschiedenen Bereichen

sind die neuen Cat Geräte

nicht nur durch die zahlreichen

Assistenz­Systeme

ab Werk bestens gerüstet,

sondern auch durch die

konsequente Ausrüstung mit

den Schnellwechselsystemen

und Anbaugeräten der Firma

Baumaschinentechnik.

HABAU I ZEPPELIN I BAUMASCHINENTECHNIK

Habau: Großinvestition in umfangreiches

Cat Gerätepaket mit Ausrüstung von BMT

W

enn die Habau Group im nächsten

Jahr ihr 110­jähriges Jubiläum

begeht, dann kann sie auf eine beeindruckende

Entwicklung verweisen, die

geprägt ist von kontinuierlichem Wachstum

und einer ständigen Kompetenzerweiterung.

Als Teil der Habau Group zählt die

Habau Hoch­ und Tiefbaugesellschaft

Setzen auf enge Kooperation (von links): Christoph Ohnmacht (Leiter der Niederlassung Linz,

Zeppelin Österreich), Michael Perwein (Geschäftsführer der Firma Baumaschinentechnik), Prok.

Dipl.-Wirt.-Ing.(FH) Gerhard Wohlmuth (Leiter maschinentechnischer Bereich, Habau und Held &

Francke) und Christian Reif (zuständiger Betreuer, Zeppelin Österreich, Niederlassung Linz).

mbH seit vielen Jahren zu den vier

größten Bauunternehmen Österreichs. Die

umfassenden Tiefbau­Kompetenzen stellt

das Unternehmen aktuell unter anderem

bei der Staumauer­Sanierung des Mühldorfer­Sees

oder bei der Ober­ und

Unterbausanierung der Station Pilgramgasse

im Zuge der Errichtung des Linienkreuzes

U2xU5 der Wiener U­Bahn unter

Beweis.

Auch hinsichtlich des Fuhrparks zählt

die Habau Hoch­ und Tiefbaugesellschaft

mbH mit rund 3.000 eigenen Maschinen zu

den größten Playern in Österreich. Durch

regelmäßige Investitionen wird sichergestellt,

dass den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern stets die neueste Technik zur

Verfügung steht.

Dazu Prok. Dipl.­Wirt.­Ing.(FH)

Gerhard Wohlmuth, Leiter für den

maschinentechnischen Bereich der Firmen

Habau und Held & Francke: „Wir erneuern

auch in diesem Jahr mit einem umfangreichen

Investitionspaket einen Teil unserer

Erdbau­ und Abbruchgeräte. Den Erneuerungsprozess

haben wir in diesem Jahr

forciert, weil Geräte der Abgasstufe 5 in

Ausschreibungen ein immer wichtigeres

Kriterium bilden. Dabei setzen wir

verstärkt auf die neuesten Cat Geräte.

Konkret handelt es sich um eine zweistellige

Stückzahl mehrerer Kettenbagger von

20 bis 36 t und Mobilbagger von 14 bis 18 t,

mit denen wir ältere Geräte ersetzen. Eine

der Stärken dieser Geräte liegt in der Fülle

an Assistenzsystemen, die bereits ab Werk

integriert sind. Dazu zählt beispielsweise

auch das serienmäßig integrierte 2D­System,

das bei Bedarf einfach auf ein

3D­System hochgerüstet werden kann.

Betonen möchte ich die wirklich sehr gute

Zusammenarbeit aller Beteiligten, die für

die erfolgreiche Abwicklung einer derartigen

Großinvestition eine wichtige Voraussetzung

ist. Der neue und moderne

Standort hier in St. Florian ist in jeder

Hinsicht sehr leistungsfähig aufgestellt.

Niederlassungsleiter Christoph Ohnmacht

hat einige Veränderungen auf den Weg

gebracht und wir freuen uns über die

Made in Germany

Die aktuelle Großinvestition der Firma Habau in neueste Cat

Geräte umfasst eine zweistellige Stückzahl mehrerer Kettenbagger

von 20 bis 36 t und Mobilbagger von 14 bis 18 t der

nächsten Generation. Im Bild die Übergabe eines Cat 336 und

Cat 326 in der Linzer Niederlassung von Zeppelin Österreich.

kehren räumen streuen

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Optimierungen hinsichtlich Schnelligkeit

und Maschinen­Verfügbarkeit. Ergänzend

zu der hohen Qualität der Cat Geräte

schätzen wir auch die kompetente Betreuung

durch die Firma Sitech­Austria im

Bereich der Maschinensteuerung. Ein

wichtiger Punkt ist für uns die qualitativ

hochwertige Ausrüstung unserer Kettenund

Mobilbagger. Hier verbindet uns seit

rund 50 Jahren eine enge Zusammenarbeit

mit der Firma Baumaschinentechnik, bei

der wir uns darauf verlassen können, dass

wir im Fall des Falles auch kurzfristig

Anbaugeräte zur Verfügung gestellt

bekommen.“

Michael Perwein, Geschäftsführer der

Firma Baumaschinentechnik, ergänzt: „Es

freut uns sehr, dass die Firma Habau bei

Mobilbaggern ab 16 t und bei Kettenbag­

MASCHINEN + TECHNIK

gern von 20 bis 70 t sortenrein auf unsere

Schnellwechselsysteme bzw. Anbaugeräte

setzt. Gerade im Kanalbau oder im

Abbruch, wo der Maschinist häufig das

Anbaugerät wechseln muss, sind unsere

Schnellwechselsysteme eine optimale

Lösung. Wir bieten diese mit den Modellen

SW2­Q, SW3­Q und SW4­Q in verschiedenen

Ausführungen für Geräte von 12 bis

60 t an. Eine der Stärken unserer Schnellwechselsysteme

ist die Möglichkeit, sie

relativ einfach mit weiteren Komponenten

nachzurüsten. Beispielsweise ist das

System auch für den Einsatz der GPS

Elektro­Quickfunktion vorbereitet, mit der

bei Bedarf im Erdbau vollautomatisch die

elektrische Verbindung zur GPS­Maschinensteuerung

hergestellt werden kann.

Eine weitere Besonderheit ist unser

Profil­ oder Trapezlöffel, der von der Firma

Habau auch bei großen Pipeline­Projekten

eingesetzt wird. Unsere Produkte haben

sich sowohl hinsichtlich der Bauart als

auch der Qualität ständig weiterentwickelt.

Beispielsweise sind alle unsere

Anbaugeräte zu 100% aus Hardox­Stahl

gefertigt, was sich in der Lebensdauer

natürlich extrem bemerkbar macht.“

Eine große Bedeutung hat für die Firma

Habau auch die Auswertung der Telematik­Daten

des Fuhrparks. Hier hat sich das

Unternehmen über die Jahre eine sehr

gute Expertise erarbeitet, die in der

Abteilung Maschinentechnik gebündelt ist.

Die Telematik­Daten der neuen Cat

Geräte werden über das Flottenmanagement­System

Vision Link zur Verfügung

gestellt und von der Firma Habau in eine

eigene Telematik­Plattform eingepflegt.

Auch werden ältere Geräte laufend

nachgerüstet, so dass bis Jahresende die

Telematik­Daten aller 3.000 Maschinen

der Firmen Habau und Held & Franke zur

Verfügung stehen werden.

www.habau.at | www.h-f.at | www.bmt.at

www.zeppelin.com/at-de/cat

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30 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 31



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Qualitätsbewusste Technologie

bei MWT-Staplerwaagen

Das mobile Wiegesystem für Gabelstapler von MWT hält selbst der härtesten

Umgebung stand und revolutioniert den Markt mit genauesten Ergebnissen.

D

Mit der neuen WK60 hat der Fahrer in der Staplerkabine alle wichtigen Wiegefunktionen im

Griff. Diese Wiegeintelligenz setzt auf ein reines Touch-Display mit gehärtetem Sicherheitsglas

und ist somit widerstandsfähig gegen Staub, Feuchtigkeit und Abnutzung.

as exakte Wiegen vor Ort spart

Kosten, reduziert Wegezeiten und

verbessert den Materialfluss. Ideal

einsetzbar ist das Wiegesystem bei der

Kontrolle von Wareneingang und Warenausgang

oder zur Inventur im Lager.

Je nach Bedarf werden alle MWT

Wiegesysteme in das entsprechende

Fahrzeug integriert. Das System besteht

unter anderem aus einer grafischen

Gewichtsanzeige für alle wichtigen

Wiegefunktionen, die in der Staplerkabine

montiert wird. Diese Anordnung ermöglicht

eine sichere und schnelle Bedienung,

ohne die Notwendigkeit einer Bodenwaage.

Außer der Zeitersparnis und

höheren Effizienz für Flurförderfahrzeuge,

Auch bei rauen Verhältnissen

liefern die mobilen Wiegesysteme

für Gabelstapler von MWT messgenaue

Informationen.

bietet das System eine drahtlose Datenübertragung

in das Warenwirtschaftssystem

zur Vollendung des Datenmanagements.

Gewichtsermittlungen und

anfallende Informationen werden auf eine

effektive Weise an WMS- oder ERP-Systeme

überspielt. Zusätzlich können

Bluetooth- oder WiFi-Hardware sowie ein

Drucker angeschlossen werden.

Die eichfähigen Gabelstaplerwaagen

zeichnen sich durch erstklassige Messgeräte

aus, die mit ihrer robusten Beschaffenheit

und präzisen Ergebnisermittlung

überzeugen. Dank dem wirtschaftlichen

Wiegesystem können noch vor der

Beladung Güter gewogen werden und sind

vor Überlastungen von Transportfahrzeugen

abgesichert. Bereits während des

Hebevorganges wird genau ermittelt,

wieviel Gewicht bewegt wird und der

Fahrer erkennt sofort das aktuelle

Ladegewicht.

Die neue Ausstattungsvariante WK60

für Staplerwaagen ist die umfassende

Anzeige- und Schaltzentrale der neuesten

Generation. Diese Wiegeintelligenz setzt

auf ein reines Touch-Display mit gehärtetem

Sicherheitsglas und ist somit widerstandsfähig

gegen Staub, Feuchtigkeit und

Abnutzung. Die Steckverbindungen für

Druck- und Messbereichssensoren sind

mit allen wiegetechnischen Grundfunktionen

auf dem technisch neuesten Stand.

Die WK60 ist ein mobiles Wiegesystem,

das eine intuitive Bedienung mit Smartphones

oder Tablet-PCs möglich macht.

Durch Kommunikationsschnittstellen für

Drucker, Netzwerke sowie Funkdatenübertragung

per WLAN und eine Positionsbestimmung

weiß man immer, wie viel

Material bewegt wird. Für die unterschiedlichen

Anforderungen, insbesondere

an den Stammdatenspeicher und die

Benutzerverwaltung, ist die Wiegeelektronik

in zwei Ausstattungsvarianten

erhältlich.

„Unsere Staplerwaagen sind ein

bewährtes System für den Dauereinsatz,

wobei individuelle Auswertungsfunktionen

und dynamisches Wiegen im Arbeitsfluss

die wesentlichen Vorteile sind“, betont

MWT Geschäftsführer Günter

Schmalnauer.

www.mwt-systeme.at

32 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BOSCH

Mehr Sicherheit durch Assistenzsysteme

Elektronische Assistenzsysteme erleichtern nicht nur die Arbeit,

sie bilden auch die erste Stufe der automatisierten Baustelle.

F

ür die Vision der automatisierten

Baustelle der Zukunft bietet Bosch

bereits heute schon verschiedene Assistenzfunktionen

für Baumaschinen. Die

verschiedenen Funktionen tragen zur

direkten Arbeitsunterstützung wie

beispielsweise der Sensierung der Schaufelbeladung

von Baggern oder einer

Kollisionswarnung zur Front- und Heckabsicherung

der Maschine bei. Der Sensorbaukasten

besteht aus unterschiedlichen

Ultraschall- und Radarsystemen sowie

einem Multikamerasystem. Dafür greift

Bosch auf das Know-how sowie die bewährten

Basistechnologien aus dem Automobilbereich

zurück und entwickelt diese

kontinuierlich für den Off-Highway-Einsatz

weiter. Für die einfache optische

Aufbereitung der Sensorinformationen hat

Bosch das Off-Highway Vision System

entwickelt. Dies zeigt den Videostream des

Speziell für Baumaschinen

hat Bosch

einen Baukasten mit

abgestimmten

Systemen und

Sensoren für weiterführende

Assistenzfunktionen

entwickelt.

Hoch hinaus – mit krandioser Technik und Service von WOLFFKRAN. Ob Laufkatz- oder Wippauslegerkran,

S oder XXL, Hochbau oder Spezialanwendung wie hier auf der ÖSWAG Werft in Linz: WOLFF ist der Richtige

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Der Leitwolf. The leader of the pack.

Multikamerasystems und erstellt ein

Overlay, das erkannte Objekte im Detektionsbereich

der Radar- und Ultraschallsensoren

optisch hervorhebt. Die derzeit

verfügbaren Assistenzfunktionen sind aber

auch eine erste Stufe hin zur vollautomatisierten

und vernetzten Baumaschine der

Zukunft. Gemeinsam mit Bosch Rexroth

erleichtert Bosch den Herstellern von

Baumaschinen den Schritt zur Maschinenautomatisierung

durch ein abgestimmtes,

in sich geprüftes und verifiziertes Kom­

plettsystem, den Off-Highway Robotics

Controller (ORC). Dieses umfasst die

Sensorik sowie ein elektronisches Steuergerät

und bildet das Bindeglied zwischen

den Sensorsteuergeräten und der maschinenseitigen

Elektronik. Als zentrale

Einheit unterstützt der ORC die Sensor

Fusion, Geländekartierung sowie Objekt

Lokalisierung und bildet damit die Basis

und nächsten Schritt für die Teil- und

Voll-Automatisierung.

www.bosch.com



MASCHINEN + TECHNIK

Qualität verbindet

(von links): Klaus

Haider (Gesellschafter

Gebrüder

Haider Bauunternehmung),

Stefan

Kuhn und Leopold

Schenkermaier bei

der Übergabe der

vier neuen und

intelligenten

Komatsu Bagger.

Besuchen Sie eine

Niederlassung in Ihrer Nähe

und finden Sie Ihren Anhänger in Österreichs

größter Anhängerauswahl.

GEBR. HAIDER BAUUNTERNEHMUNG I KUHN

Intelligente Komatsu Geräte sparen

Kosten und steigern die Produktivität

Leopold Schenkermaier, Prokurist bei der Gebrüder Haider Bauunternehmung, betont

die Wichtigkeit von intelligenten Baumaschinen und intelligenten Maschinensteuerungen.

Kürzlich erwarb man bei Kuhn drei Bagger PC210LCi­11 und einen PC360LCi­11 von

Komatsu, die jeweils über eine integrierte intelligente Steuerung verfügen.

D

ie Produktivität zu steigern ist vielen

Bauherren und Baufirmen ein großes

Anliegen. Mit ein Grund, weshalb das

bewährte Konzept der intelligenten

Maschinen von Komatsu/Kuhn inzwischen

weltweit Einzug gehalten hat. Zahlreiche

Fahrer und Maschinenbesitzer nutzen die

Sicherheit und Präzision dieser Technologie.

Ein Unternehmen, das sowohl auf

diese intelligenten Komatsu Maschinen

(iMC 2.0) als auch auf die Maschinensteuerungen

von Topcon schwört, ist die

Unternehmensgruppe Haider aus dem

oberösterreichischen Großraming. Vor

allem schätzt man dort, das exakte

Arbeiten, das mittels dieser beiden

modernen Techniken möglich wird.

Preis-Leistung passt

Das oberösterreichische Unternehmen

pflegt eine langjährige und vertrauenswürdige

Partnerschaft mit dem Baumaschinenhändler

Kuhn, bei dem sie immer

wieder intelligente Komatsu Geräte und

Topcon Maschinensteuerungen einkauft.

Kürzlich hat die Gebrüder Haider Bauunternehmung

abermals ein Geschäft mit

Kuhn abgeschlossen. Diesmal über drei

Bagger PC210LCi­11 und einen Bagger

PC360LCi­11. „Kaufentscheidend für uns

war nach Prüfung der Mitbewerber das

Preis­Leistungsverhältnis und die sehr

gute Zusammenarbeit mit der Firma

Kuhn hinsichtlich Qualität und Service“,

sagt Leopold Schenkermaier, Prokurist bei

der Gebrüder Haider Bauunternehmung,

wo er die maschinentechnische Abteilung

leitet und auch hauptverantwortlich für

das Baupersonal ist.

Nachdem das oberösterreichische

Bauunternehmen die Baggerserie

PC210LC seit der Serie 8 mit Zufriedenheit

in seinem Fuhrpark betreibt, wurden

in den letzten Jahren immer wieder

Bagger neuer Serien angeschafft. „Bei den

zuletzt gekauften Maschinen war die

intelligente Steuerung zusätzlich ein

Grund“, so Schenkermaier, der weiter

ausführt: „Zurzeit ist der PC360LCi­11 der

größte Komatsu Kettenbagger in unserem

Fuhrpark. Auch für ihn sprachen der

Kaufpreis und die intelligente Steuerung,

welche ebenfalls einen teilweisen Automatikbetrieb

ermöglicht.“

Was die intelligenten Maschinensteuerungen

betrifft, müsse man laut Leopold

Schenkermaier etliche Vergleichsprodukte

im Einsatz haben, um feststellen zu

können, dass Topcon Steuerungen im

automatischen Betrieb derzeit einige

Vorteile für den Fahrer bieten, und folglich

wirtschaftlicher sind.

Vorschläge einbringen

Die drei PC210LCi­11 Geräte werden

divers eingesetzt und finden sich aktuell

beim Eisenbahnbau der ÖBB in Stadlau­

Marchegg, beim Bau der Fürstenfelder

Schnellstraße S 7, sowie im regionalen

Bereich Loosdorf. „Der PC360LCi­11 wird

im Tiroler Frauns im Flußbau am Inn zum

Einsatz kommen“, erzählt Herr Schenkermaier.

Für ihn spricht vor allem ein

weiterer Punkt für die gefestigte Partnerschaft

zur Firma Kuhn: „Die sehr gute und

kompetente Zusammenarbeit zwischen

Herrn Stefan Kuhn, Herrn Klaus Haider

und mir wird ergänzt durch die Möglichkeit,

Verbesserungsvorschläge direkt beim

Erzeuger Komatsu einbringen zu können.“

www.kuhn-gruppe.com | www.gebr-haider-bau.at/de

34 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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Basis von neuen Investitionen in die Betriebsinfrastruktur.

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cht Stockwerke, 20.000 m 2 Verkaufsfläche,

ein Hotel samt Park am Dach

und über 800 Arbeitsplätze: Im Herbst

2024 will die KaDeWe Group in der

Mariahilfer Straße einen Shopping­Tempel

nach Vorbild des gleichnamigen Berliner

Luxus­Kaufhauses eröffnen. Die imposanten

Dimensionen machen eine innovative

Herangehensweise beim Bau des Megaprojekts

erforderlich. Heißt konkret: Um

Lärmaufkommen und Verkehrsbeeinträchtigung

maximal zu reduzieren, wird noch

vor dem eigentlichen Aushub ein Deckel

auf die Baugrube betoniert. Doch unter

der Oberfläche ist der Raum eng – so eng,

dass klassische Anbaugeräte von Baumaschinen

nicht in die Tiefe greifen könnten,

um das Material auszuheben.

Hier kommt der Traditionsbetrieb

Winkelbauer ins Spiel: Die Oststeirer

haben einen platzsparenden Baggerarm

entwickelt, der wie ein hydraulisches

Teleskop ausgefahren wird und so große

Tiefen erreichen kann. „Es freut uns, dass

nach vielen internationalen Projekten und

Bauvorhaben hierzulande nun ein

weiteres prestigeträchtiges Großvorhaben

in Österreich mit unserer Unterstützung

umgesetzt wird. Ohne unsere tollen

Fachkräfte wären Projekte wie diese

Der Teleskoparm des

oststeirischen Baumaschinenausrüsters

Winkelbauer ist zurzeit auf einer der

spektakulärsten Großbaustellen

Österreichs gefragt.

schlichtweg nicht realisierbar“, betont

Geschäftsführer Michael Winkelbauer.

Konkrete Anwendung findet der Teleskoparm

auf den Baumaschinen des etablierten

Bau­, Transport­ und Deponiespezialisten

Magyer aus Untersiebenbrunn, der

für zahlreiche erfolgreiche Baustellen des

Landes verantwortlich zeichnet.

Auf der Mariahilfer Straße ermöglicht

die oststeirische Entwicklung eine

Grabtiefe von bis zu 20 m unter der

Erdoberfläche. „Gerade in besonders

engverbauten, urbanen Gebieten benötigt

es platzsparende Lösungen zum Aushub

– etwa beim Bau von Straßenbahnen und

innerstädtischen Parkgaragen“, erklärt

Winkelbauer. Schon in der Vergangenheit

wurde etwa für U­Bahn­Bauten in Abu

Dhabi und Riad die steirische Spezialausrüstung

für Baumaschinen geordert:

„Besonders freut uns, dass wir in den

vergangenen Jahren auch mit bis zu vier

Teleskoparmen gleichzeitig beim Großprojekt

Stuttgart 21 beteiligt waren. Aber

insbesondere für Kunden auf der Arabischen

Halbinsel haben wir in den vergangenen

Jahren immer wieder Teleskoparme

produziert. Die meisten Arme sind aktuell

in den Vereinigten Arabischen Emiraten

im Einsatz“, so der Firmenchef.

Die Innovationskraft der Oststeirer

basiert dabei nicht nur auf der hauseigenen

Ideenschmiede, aus der Entwicklungen

wie eben der Teleskoparm hervorgehen,

sondern auch auf laufenden Investitionen

in die Betriebsinfrastruktur: So ist in

den Winkelbauer­Produktionshallen seit

kurzem eine weitere maßgeschneiderte

Roboterschweißanlage im Einsatz. Selbst

kleine Losgrößen der Kernprodukte des

Baumaschinenausrüsters – wie Löffel,

Schaufel oder die in Pink gehaltenen

Schnellwechsler – können so noch wirtschaftlicher

und effizienter gefertigt

werden. Zum Einsatz kommen dafür

jährlich rund 6.000 t Stahl von härtester

und zähester Güte des schwedischen

Stahlprimus SSAB. Zur Einordnung:

Selbst das härteste Verschleißblech der

Welt, das die Oststeirer über eine jahrelange

Partnerschaft aus Schweden

beziehen, wird in Anger bei Weiz unter

anderem geschnitten, gebohrt, gefräst oder

geschweißt. „Unsere Mitarbeiter arbeiten

jeden Tag mit hochfesten und hochverschleißfesten

Stählen, in dem Wissen, dass

unsere Komponenten den allerhöchsten

Kräften und Anforderungen ausgesetzt

sind“, so Geschäftsführer Winkelbauer.

www.winkelbauer.com

36 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

PORR

Nachhaltiges Pilotprojekt im Fildertunnel

Für die Deutsche Bahn hat die Porr einen selbstentwickelten,

nachhaltigen Baustoff erstmals eingesetzt.

I

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

m Rahmen von Stuttgart 21 hat die Porr

gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen

MC­Bauchemie einen Ringspaltmörtel

für den Fildertunnel entwickelt und

eingesetzt, der statt mit Zement mit dem

Recyclingprodukt Hüttensand gebunden

wird. Diese feingemahlene Hochofenschlacke

ist ein Abfallprodukt der Stahlerzeugungsindustrie.

„Aufgrund der Beschaffenheit

des Bodens wäre ein zementgebundener

Baustoff nicht geeignet gewesen“,

erklärt Porr CEO Karl­Heinz Strauss. „Das

hat uns die Möglichkeit geboten, diesen

völlig neuen Baustoff einzusetzen.“

Das Pilotprojekt war ein voller Erfolg –

und bietet auch für künftige Bauvorhaben

eine gute Vorlage. Strauss erklärt: „Abgesehen

von unserem Beitrag zur CO2­Reduktion

hat dieser Baustoff zwei grundsätzliche

Vorteile. Er ist gegenüber Umwelteinflüssen

unsensibler als zementhaltiger

Beton. Und man kann ihn vor

der Verarbeitung auch über lange

Zeit problemlos transportieren,

da er einen Aktivator benötigt,

um vollends zu erhärten.“

Der neue Ringspaltmörtel ist

bereits patentiert. Die Porr sucht

nun weitere Partner, die bereit

sind, gemeinsam mit ihr diesen

Baustoff einzusetzen. „Auftraggeber

sind oft sehr konservativ in ihren

Ausschreibungsbedingungen und

verlangen einen bestimmten Zementanteil“,

sagt Strauss. „Hier muss noch

Überzeugungsarbeit geleistet werden.“

Zusätzlich lässt die Porr bereits weitere

Recyclingprodukte auf ihre Einsatzfähigkeit

als Bindemittel in Baustoffen prüfen,

darunter auch Ziegelsand. Gruppenweit

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

MASCHINEN + TECHNIK

www.mineraltech.at

Der neue Ringspaltmörtel

wird statt mit

Zement mit dem Recyclingprodukt

Hüttensand

gebunden.

recycelt die Porr pro Jahr 2,2 Mio. t an

Baustoffen. 1,7 Mio. t davon ersetzen auf

den eigenen Baustellen und Anlagen

Primärrohstoffe.

www.porr.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82 18

Foto: Arnim Kilgus



MASCHINEN + TECHNIK

KEINEN CAT KÖNNEN

WIR UNS NICHT LEISTEN.

Im Kranaufbauzentrum von Kuhn-Ladetechnik in Vöcklabruck fertigen erfahrene

Aufbau spezialisten aus dem Lkw und dem Kran eine technisch hochwertige Einheit.

KUHN-LADETECHNIK

Starke Alleskönner: Kranaufbau macht

den Lkw zu einem perfekten Werkzeug

Technisches Know-how, professionelles Projektengineering, ein komplexes Kranaufbaukonzept

sowie ein umfassendes österreichweites Servicenetz garantieren den Kunden von

Kuhn-Ladetechnik eine hohe Wirtschaftlichkeit für ein ganzes „Fahrzeugleben“.

D

ie Produktionspalette reicht vom

Ladekran-, Holz- und Recyclingkranaufbau

– wenn gewünscht, auch in

Verbindung mit einer Pritsche – bis hin

zum Aufbau von Absetz- und Abrollkippern

der Marke Palfinger und Palfinger

Epsilon. Die erfahrenen Aufbauspezialisten

im Krankompetenzzentrum in

Vöcklabruck sowie in weiteren acht

österreichweiten Niederlassungen,

koordinieren alle im Auftrag festgehaltenen

und vertraglich fixierten Projektbereiche

mit den Lkw- und Aufbaulieferanten

im Rahmen des endgültigen Aufbaukonzeptes.

Im Zuge der Projektabwicklung

werden Standsicherheit und Achslast

definiert und der optimale Hilfsrahmen

mittels aufwändiger Finite-Elemente-

CAD-Aufbauzeichnung

einer Sattelzugmaschine.

Berechnungen festgelegt. Optimale

Biegung und Torsion des Rahmens

gewährleisten perfekte Fahreigenschaften

– und dies unter Einhaltung aller

gesetzlichen Bestimmungen und Gewährung

einer 10-jährigen Garantie.

Bei der Anlieferung des Chassis

erfolgt eine exakte Vermessung und

Verwiegung des Fahrzeuges. Auf Basis

eines gemeinsam mit dem Kunden

erstellten Pflichtenheftes werden die

Zuschnitte über CAD erfasst und auf

computergesteuerten Lasermaschinen

gefertigt. Der Rahmen wird, je nach

Anforderung der Hilfsrahmenhöhe, mit

durchgehenden Seitenplatten aus

Feinkornbaustahl verstärkt. Der nach

der gültigen Norm geschweißte Hilfsrahmen

garantiert maximale Fertigungsqualität

und höchste Langlebigkeit. Nach der

Oberflächenveredelung sind keine

Schweißarbeiten mehr notwendig. Nach

der Reinigung aller Teile werden diese

sandgestrahlt und 2-fach grundiert. Die

Farbtöne werden in der hauseigenen

Mischanlage individuell für den Kunden

aufbereitet.

Nach Fertigstellung wird auf dem

hauseigenen Prüfplatz der Kran eingestellt,

feinjustiert und gemeinsam mit

dem Kunden ein Fahrertraining absolviert.

Im Zuge dieses Trainings erfolgt

die Einschulung, die Information über die

erforderlichen Wartungen sowie die

standardisierte Übergabe der Dokumentation

und Information zu dem umfangreichen

Servicenetz in ganz Österreich.

www.kuhn.at

„Unser breit aufgestelltes Unternehmen setzt auf moderate Expansion, langfristige Kundenbindung, hochmotivierte Mitarbeiter

sowie den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. Der Einsatz von Maschinen mit dem höchsten Standard sichert

effizientes und ökonomisches Arbeiten. Wir schätzen starke Partner wie Zeppelin mit den Maschinen von Caterpillar und

dem stets zuverlässigen Service. Für unsere Wettbewerbsfähigkeit sind sie unverzichtbar.“

KommR. Ing. Karl Hasenöhrl

Geschäftsführer Hasenöhrl GmbH, St. Pantaleon

zeppelin-cat.at

38 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

Die in Pischelsdorf ansässige

BVH Strempfl GmbH ist in

der Region von Graz bis

Hartberg ein gefragter

Dienstleister in den

Bereichen Erdbau, Abbruch

und Transport. Vor kurzem

übersiedelte das Unternehmen

in einen neuen und

modernen Standort, der

optimale Bedingungen für

das weitere Wachstum bietet.

Aber auch der Fuhrpark

wurde Anfang Oktober durch

zwei neue Hitachi ZX210­7

Raupenbagger verstärkt.

KIESEL

BVH Strempfl startet mit neuem Standort

und zwei neuen Hitachi ZX210-7 durch

W

ie in der Branche üblich, verbrachte

auch Geschäftsführer Philipp

Strempfl in seiner Jugend viel Zeit auf den

Baustellen des väterlichen Betriebs. Den

Wunsch, ein eigenes Unternehmen zu

leiten, setzte er 2005 in die Tat um und

gründete in Pischelsdorf die BVH Strempfl

GmbH. Vier Jahre später stieg Bruder

Mario in das Unternehmen ein und

übernahm die Leitung des Transportbereiches.

Gemeinsam mit dem Erdbau

und dem Abbruch bildet der Transport die

zentralen Standbeine des Unternehmens.

Die bei den Abbrucharbeiten anfallenden

Baurestmassen werden auf dem

firmeneigenen Recyclingplatz mit einer

eigenen Brechanlage zu hochwertigen und

zertifizierten Rohstoffen aufbereitet.

Da die letzten Jahre trotz der Pandemie

durch eine hohe Auslastung geprägt

waren, stieß der alte Standort zunehmend

an seine Grenzen. Im Mai 2021 fiel daher

der Startschuss für die Errichtung eines

neuen Betriebsgebäudes, das den rund 40

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nun in

jeder Hinsicht optimale Rahmenbedingungen

bietet. Auf einer Gesamtfläche von ca.

6.000 m² stehen moderne Büroflächen

ebenso zur Verfügung, wie eine Halle mit

etwa 700 m² für die Werkstätte mit

Partnerschaft mit Handschlag-Qualität: Geschäftsführer Philipp Strempfl (links) und

Herbert Kielnhofer (Systempartner Vertrieb Baumaschinen der Kiesel Austria GmbH).

Lkw­Prüfstand. In den neuen Standort

sind auch öffentliche Waschplätze integriert,

darunter auch zwei Lkw­Waschplätze.

Der Fuhrpark umfasst zehn Lkw und

18 Bagger, für Deponie­Arbeiten steht

auch eine Schubraupe zur Verfügung. Bei

den Baggern reicht die Bandbreite vom

Minibagger bis zur 24 t Klasse, ab 15 t

sind die Bagger mit Schnellwechselsystemen

und Anbaugeräten der Firma

Winkelbauer ausgerüstet. Der jüngste

Neuzugang sind zwei neue Hitachi

ZX210­7 Raupenbagger, mit denen der

Maschinenpark weiter aufgestockt wurde.

Firmenchef Philipp Strempfl über die

Gründe für diese Investition: „Die Bandbreite

unserer Auftraggeber ist ebenso

groß, wie unser Tätigkeitsbereich. Vom

kleinen Aushub bis zum Großprojekt stellt

mein Team seine Kompetenzen regelmäßig

unter Beweis. Aufgrund der daraus

resultierenden Auslastung war es notwendig,

unsere Bagger­Flotte mit zwei neuen,

leistungsfähigen Geräten zu verstärken.

Ich habe seit fünf Jahren zwei Hitachi

ZX210­5 Raupenbagger im Fuhrpark, mit

denen ich sehr zufrieden bin. Der Verbrauch

passt, die Hydraulikpumpen

sorgen für ordentlich Kraft und den

Service­Techniker habe ich noch nicht

kennengelernt, weil auch bei 8.000

Betriebsstunden noch kein größeres

Problem aufgetreten ist. Es war für mich

daher naheliegend, bei der jüngsten

Investition auf die aktuelle ­7 Generation

des ZX210 zu setzen.“

Herbert Kielnhofer, Systempartner

Vertrieb Baumaschinen der Kiesel

Austria GmbH in Wöllersdorf­Steinabrückl,

über die technischen Stärken der

neuen Hitachi Geräte: „Wir freuen uns

sehr, dass sich die Firma BVH Strempfl

erneut für die leistungsfähigen Hitachi

Geräte entschieden hat. Beide Bagger

konnten früher als vereinbart übergeben

werden, denn Hitachi setzt alle

Hebel in Bewegung, um die Kunden

zufrieden zu stellen. Der ZX210­7

verfügt über einen EU Stufe V konformen

Antrieb und bietet mit dem neuen

Hydrauliksystem mit drei Axialkolbenpumpen

hohe Leistung bei geringerem

Kraftstoffverbrauch. Durch die bei

Hitachi­Baggern serienmäßig verbaute

Pumpenzusammenschaltung, stehen

immer genügend Leistungsreserven zur

40 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Durch kontinuierliche Weiterentwicklung

konnte der Kraftstoffverbrauch des

Hitachi ZX210-7 auf ein Minimum

reduziert werden.

Übergabe der beiden

neuen Hitachi ZX210-7

Raupenbagger auf dem

neuen Betriebsgelände der

BVH Strempfl GmbH in

Pischelsdorf.

„Unsere Kunden schätzen

die Qualität unserer Arbeit

und unsere Zuverlässigkeit“,

betont Geschäftsführer

Philipp Strempfl.

Verfügung. Dazu kommt der Power­

Boost, der die Leistung auf Knopfdruck

nochmals steigert. Die komfortable

Überdruckkabine ist größer und

verfügt über eine leistungsfähige

Klimaautomatik. Für einen schnellen

und bequemen Anbaugerätewechsel

aus der Kabine heraus sind Ölmenge

und Öldruck für bis zu 16 unterschiedliche

Anbaugeräte frei programmierbar

und einfach per Knopfdruck abrufbar.

Die im Multifunktionsjoystick integrierte

proportionale Zusatzfunktion der

neuen ZX­7 Serie wurde im Vergleich

zur Vorgängerserie deutlich verfeinert

und erlaubt jetzt eine noch präzisere

Ansteuerung des Anbaugerätes. Nicht

zuletzt plant die Kiesel Austria GmbH,

mit einer eigenen Niederlassung in der

Steiermark, in Zukunft noch stärker

präsent zu sein.“

www.kiesel.net

www.bvh-strempfl.at

Die geräumige und

komfortable Kabine sorgt

für eine angenehme

Arbeitsumgebung.

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BAUMA 2022

Erwartungen

weit übertroffen

„Diese bauma hat wieder begeistert und fasziniert! Wir freuen uns

riesig, dass die bauma 2022 mit zahlreichen Innovationen unserer

Kunden, guten Geschäftsabschlüssen und vielen Besuchern aus

aller Welt unverändert ein Kraftzentrum der Baumaschinenbranche

ist“, freut sich Stefan Rummel, zuständiger Geschäftsführer der

Messe München.

Insgesamt rund 3.200 Aussteller aus 60 Ländern und mehr als

495.000 Besucher aus über 200 Ländern kamen von 24. bis 30. Oktober

2022 zur Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,

Baufahrzeuge und Baugeräte nach München. Die Top-Ten-

Ausstellerländer waren – in dieser Reihenfolge – Deutschland, Italien, die

Türkei, Groß britannien und Nordirland, die Niederlande, Frankreich, die

USA, Österreich, Spanien und China. Die nächste bauma findet von 7. bis

13. April 2025 in München statt. Den zweiten Teil unseres Nachberichts

finden Sie in der Dezember-Ausgabe von Baublatt.Österreich.

BAUMA INNOVATIONSPREIS

Strahlende Sieger bei der Preisverleihung

Bereits zum dreizehnten Mal wurde der bauma Innovationspreis vergeben. Am 23. Oktober

2022 wurden die diesjährigen Preisträger in der Münchner Residenz präsentiert.

Z

ahlreiche Unternehmen und Institute

aus dem In- und Ausland bewarben

sich um die Auszeichnung in den fünf

Kategorien im Rahmen der Weltleitmesse

bauma in München. Insgesamt 133

Anträge waren eingegangen, davon

schafften es 41 Finalisten in die nächste

Runde. In zwei Wahlgängen wählten

Fachjury und Task Force ihre Favoriten.

Die Jury bewertet die Bewerbungen

anhand von Kriterien, die für die Branche

und ihre Zukunft bedeutsam sind. Dazu

gehört auch, wie praxisorientiert eine

Lösung ist oder welches wirtschaftliche

Potenzial sie bietet. Die zunehmende

Digitalisierung spielt ebenso eine Rolle

wie Umweltschutzaspekte, Nachhaltigkeit,

Ressourceneffizienz oder die Humanisierung

des Arbeitsplatzes. Nach einem

mehrstufigen Auswahlverfahren konnten

am Vorabend der bauma-Eröffnung im

Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz

fünf glückliche Sieger ihren Preis in

Empfang nehmen. Ehrengast zu diesem

Anlass war der Bayerische Staatsminister

für Wirtschaft, Landesentwicklung und

Energie und Stellvertretende Ministerpräsident

Hubert Aiwanger, der die Sieger

nach den Ansprachen der Laudatoren

persönlich beglückwünschte. Die Sieger in

den fünf Kategorien:

Klimaschutz: Liebherr France SAS mit

seinem Raupenbagger mit Wasserstoffmotor

Digitalisierung: MiC 4.0 Machines in

Die strahlenden Sieger mit Hubert Aiwanger (Bayerischer Staatsminister,

3.v.l.) bei der Preisverleihung am 23. Oktober 2022

Construction mit einer einheitlichen

digitalen Sprache für Baustellen

Maschinentechnik: Herrenknecht AG mit

dem kontinuierlichen Vortrieb

Bauen: Holcim (Deutschland) GmbH mit

vorgespannten CPC-Betonelementen

Forschung: TU Freiberg Institut für

Maschinenbau mit dem Deep Sea

Sampling

Der Wettbewerb ist ein gemeinschaftliches

Projekt unter Federführung des VDMA

Baumaschinen und Baustoffanlagen, der

Messe München, des Hauptverbands der

Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB), des

Zentralverbands des deutschen Baugewerbes

e.V. (ZDB) und des Bundesverbands

Baustoffe – Steine und Erden e.V. (bbs).

Bieten Sie uns jetzt Ihre

Gebrauchtmaschine an!

WIR ZAHLEN

Fotos: Baublatt.Österreich; Messe München

• ANKAUF UNABHÄNGIG VOM HERSTELLER

• KEINE BEGRENZUNG BEIM BAUJAHR ODER

ZUSTAND DER MASCHINE

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1

BAUMA 2022

BAUMA 2022

3

2

1 Im Vordergrund der T7X, der weltweit erste vollelektrische

Kompakt­Raupenlader. Dahinter der E35,

der über ein elektrohydraulisches Steuersystem

anstelle herkömmlicher hydraulischer Joysticks

verfügt. 2 Scott Park, CEO von Doosan Bobcat.

3 Bobcat hat mit dem E19e seinen neuen 2 t Minibagger

vorgestellt, der das wachsende Angebot an

elektrisch betriebenen Maschinen ergänzt.

KAESER

So einfach war‘s noch nie

Leistungsstark, sicher und dabei einfach in der Handhabung

präsentiert sich der mobile Baukompressor M255.

D

as kompakte Kraftpaket liefert

variabel einstellbare Drücke

zwischen 6 und 14 bar mit bis zu

25,5 m³/min. Der Baukompressor ist

damit ideal für Anwendungen wie

Bohr-, Steinbruch- oder Strahlarbeiten.

Unter der Haube der M255

verbirgt sich ein Cummins Motor

mit 210 kW Leistung, ein Dieselpartikelfilter

und ein SCR-System.

Damit erfüllt die M255 die Vorschriften

der Abgasstufe V beziehungsweise

Tier 4 final. Dank der innovativen

pV-Regelung muss sich der

Kunde nur zwischen zwei Druckstufen

entscheiden. Maximal stehen

25,5 m³/min. zur Verfügung. Werden

für die Anwendung keine hohen

Drücke benötigt, liefert die 10 bar

Version sogar noch mehr Druckluft.

Die Bedienung wird dabei dank

eines neuen Bedienkonzepts mit

Drehschalter und Touch Display

zum Kinderspiel. Für einen einfachen

Transport sorgen die serienmäßigen

Verzurrösen und die Aufstiegshilfen,

um die Kranöse sicher zu

erreichen. Die straßenfahrbare

Anlage kann zum Beispiel mit einem

Pick-Up gezogen werden, da sie bei

Vollausstattung weniger als 3,5 t auf

die Waage bringt. Das auflaufgebremste

Tandemfahrwerk sorgt für

Sicherheit beim Ziehen und Abstellen.

Der M255 kann mit einem

Modem ausgerüstet werden, das

eine Fernüberwachung des Standorts

und der Maschinenbetriebsdaten

erlaubt.

www.kaeser.at

Andreas Haider (Produktverantwortlicher Mobilair,

Kaeser Kompressoren GmbH, Linz) mit dem M255,

dem größten öleingespritzten Baukompressor

von Kaeser für Europa.

In den Bereichen Elektrifizierung,

Digitalisierung

und Automatisierung stellte

Bobcat eine Vielzahl von

Innovationen und Konzepten

vor, darunter den 2 t Elektro-

Minibagger E19e oder den

T7X, den ersten vollelektrischen

Kompakt-Raupenlader

der Welt.

D

BOBCAT

Zukunftsorientierte

Geräte-Innovationen

er Bobcat E19e hat das gleiche Profil,

die gleichen Außenmaße und eine

vergleichbare Leistung wie der beliebte

dieselbetriebene Minibagger E19, von dem

weltweit bereits mehr als 10.000 Stück

verkauft wurden. Mit einer Breite von nur

98 cm lässt sich das neue Elektromodell

selbst in den engsten Arbeitsbereichen

leicht bedienen und ist damit ideal für

Aufgaben wie Abbrucharbeiten sowie für

Außeneinsätze, die einen leisen, emissionsfreien

Betrieb erfordern. Der E19e verfügt

über eine Akkukapazität von 3,5 Stunden,

und mit einem superschnellen Ladegerät

kann die Batterie in Arbeitspausen

aufgeladen werden, so dass die Maschine

für die meisten typischen Anwendungen

den ganzen Tag über eingesetzt werden

kann.

Der T7X ist eine von mehreren Elektrifizierungsentwicklungen,

die auf dem

Bobcat-Stand vorgestellt wurden. Der T7X

verfügt über eine Nenntragfähigkeit von

1.374 kg und verursacht keine CO2-Emissionen.

Sein lastabhängiges Energiemanagementsystem,

das die Leistung

automatisch an die zu erledigende Aufgabe

anpasst, trägt zur Maximierung der

Batterielebensdauer bei. Dank der

Möglichkeit, die Antriebsdrehzahl bei

vollem Drehmoment zu variieren, kann

der Bediener die Leistung des T7X

manuell auf bestimmte Anwendungen

abstimmen. Weiters enthält der T7X fast

keine Flüssigkeiten, denn die traditionelle

hydraulische Arbeitsgruppe der Maschine

wurde vollständig durch ein elektrisches

Antriebssystem ersetzt, das aus Elektrozylindern

und Antriebsmotoren besteht.

Ebenfalls gezeigt wurde der Minibagger

E35. Er verfügt als 3,5 t Maschine über ein

elektrohydraulisches Steuersystem

anstelle herkömmlicher hydraulischer

Joysticks, was bedeutet, dass diese für

jedes Niveau an Bedienerfähigkeiten

angepasst und programmiert werden

kann. Dank der integrierten Sensoren

kann das Modell eine Vielzahl von

halbautomatischen Aufgaben ausführen,

die dem Benutzer helfen, präzise Planier-,

Nivellier- und Grabenbauarbeiten sowie

andere sich wiederholende Arbeiten wie

z.B. Rückwärtsfahrten durchzuführen.

Gezeigt wurde auch eine alternative

Version des Bobcat S76, bei der die Räder

dieses Kompaktladers durch vier einzelne

Raupen ersetzt wurden, was ihn effektiv

in einen Raupenlader verwandelt.

Auf großes Interesse stießen auch die

leistungsstärksten Kompaktlader, die

Bobcat je entwickelt hat: Der S86 und der

T86 bieten die bisher höchste Motor- und

Hydraulikleistung von Bobcat und sind

damit die stärksten Kompaktlader, die das

Unternehmen je gebaut hat. Beide Maschinen

sind mit einem bewährten 3,4-Liter-

Motor nach Bobcat Stage V ausgestattet,

der eine Leistung von 78 kW (105 PS)

erbringt. Vertriebspartner von Bobcat sind

in Österreich die Eisenwagen Baumaschinen

GmbH in Himberg und die Kaiser

Fahrzeugtechnik GmbH in Nenzing.

www.bobcat.com | www.eisenwagen.co.at

www.kaiser-fahrzeugtechnik.at

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46 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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BAUMA 2022

BAUMA 2022

1

3

2 5

(1+2) Ing. Mag. Peter Mayr (Geschäftsführer

Vertrieb der Liebherr Österreich Vertriebsund

Service GmbH) neben dem mit dem Innovationspreis

ausgezeichneten R 9XX H2.

Der erste von einem Wasserstoffverbrennungsmotor

angetriebene Liebherr­Bagger

ist eine von zahlreichen Innovationen im

Bereich Erdbewegungs­ und Materialumschlagmaschinen.

(3) Der 305 t Muldenkipper

T 274 mit dem Liebherr Trolley System

(Oberleitungssystem). Links der R 9300

Hydraulikbagger der 250 t Klasse. (4) Die

Planierraupe PR 766 verfügt über das im

schweren Gewinnungseinsatz bewährte

„High Drive“­Laufwerk. (5) Der 520 EC­B 20

Fibre erweitert die Baureihe EC­B nach oben.

(6) Das neue kompakte Ramm­ und Bohrgerät

LRB 23. (7) Wolfgang Pfister (Liebherr-

Werk Nenzing GmbH) mit einer der sechs

Neuheiten der Unplugged­Serie im Bereich

Rammen, Bohren und Heben.

LIEBHERR

Zukunftsorientierte Produkte und Technologien

Neben attraktiven Live-Shows präsentierte Liebherr seine zahlreichen Neuheiten,

Highlights und Innovationen auch in klar gegliederten Produktbereichen.

E

inen Schwerpunkt bildeten die

praktischen Anwendungen der heute

und in naher Zukunft verfügbaren

alternativen Antriebstechnologien für

Erdbewegungs- und Materialumschlagmaschinen.

Gezeigt wurden praxisnahe

Konzepte, die mit unterschiedlichen

Primärenergiequellen wie Diesel, HVO

(steht als Abkürzung für Hydrotreated

Vegetable Oil), Strom und Wasserstoff,

angetrieben werden. Dazu zählen etwa der

erste batterieelektrische Radlader und der

erste batterieelektrische Teleskoplader der

4

Firmengruppe in Form von seriennahen

Vorseriengeräten. Weiters im Bereich der

Umschlagmaschinen der LH 26 M

Industry E mit batteriebetriebenem

Mobility Kit sowie der LH 150 M Port E

mit neuem, mobilen Gantry-Portalunterwagen.

Aber auch der Liebherr-

Elek troraupenbagger R 950 Tunnel E,

der als kabelgebundene Elektromaschine

ebenfalls mit einem batteriebetriebenen

Mobility Kit für einen temporären,

netzunabhängigen Betrieb ausgestattet

ist.

Einer der Höhepunkte der Leistungsschau

war der R 9XX H2 – der erste, von

einem Wasserstoffverbrennungsmotor

angetriebene Liebherr-Bagger, der auch

Bestandteil der Live-Shows war. Der

gezeigte H2-Antrieb bedarf keiner

permanenten Energieversorgung und

verursacht nur sehr geringe NOx- und

CO2-Emissionen. Für diese Entwicklung

wurde die Liebherr-France SAS im Vorfeld

der Messe mit dem bauma Innovationspreis

2022 in der Kategorie Klimaschutz

ausgezeichnet.

6 7

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts

waren die Bereiche Digitalisierung

und Service. Für Werkstattleiter werden

beispielsweise zukünftig im MyLiebherr-

Portal Leistungs- und Wartungsdaten zu

den Maschinen übersichtlich aufbereitet

und für anschließende Prozesse wie

Wartungsplanung und Ersatzteilbestellungen

bereitgestellt. Für die immer komplexer

werdenden Anforderungen an die

Maschinenbetreiber stellte Liebherr

ebenfalls zahlreiche intelligente Assistenzsysteme

und Anwendungen vor: Mit der

MyAssistant for Earthmoving App erhalten

Maschinenbediener beispielsweise relevante

Informationen rund um die Bedienung

und Wartung von Liebherr-Maschinen.

Optimale Unterstützung bei der

täglichen Arbeit der Servicetechniker bietet

der Remote Service.

Vorgestellt wurden auch die neuen

Liebherr-Raupenbagger der Generationen

5.2 und 6.2. Die neuen Raupenbagger-

Modelle zwischen 70 bis 100 t Einsatzgewicht

umfassen zahlreiche Verbesserungen

und zeichnen sich insbesondere durch ihre

optimierten Leistungsdaten, hohen

Komfort, neue Assistenzsysteme und einen

niedrigeren Kraftstoffverbrauch aus. Mit

der Liebherr-Planierraupe PR 766 erweitert

Liebherr seine Flotte der Generation

8-Erdbewegungsraupen bis 55 t Einsatzgewicht.

Gleichzeitig wird das Einsatzspektrum

dieser Maschine in den Mining-

Bereich hinein erweitert: Die Maschine

verfügt nun wie die größte Liebherr-Raupe

PR 776 über das im schweren Gewinnungseinsatz

bewährte „High Drive“-Laufwerk.

Erstmals auf internationaler Messebühne

präsentiert wurde der knickgelenkte

Muldenkipper TA 230 Litronic. Die

leistungsstarke, robuste und effiziente

Maschine wurde für härteste Offroad-Einsätze

entwickelt und ist somit prädestiniert

für Anwendungen im Bereich des Abraumtransportes

oder der Gewinnungsindustrie.

Bei den Radladern präsentierte Liebherr

mit den Compactladern – zu denen mit dem

L 504 Compact ein neues, zusätzliches

Modell gehört – und den mittelgroßen

Radladern zwei komplett erneuerte

Baureihen. Diese neuen Radlader zeichnen

sich durch einen deutlichen Leistungsschub

im Vergleich zu ihren Vorgänger-Modellen

aus.

Mit dem neuen Ramm- und Bohrgerät

LRB 23 schließt Liebherr die Lücke

zwischen dem LRB 16 und dem seit langem

bewährten LRB 355. Die kompakte Größe

macht das Gerät zum perfekten Allrounder

im Spezialtiefbau. Innovative Assistenzsysteme

erleichtern den Baustelleneinsatz und

sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit.

Große Aufmerksamkeit erregte der 305 t

Muldenkipper T 274 mit seiner interaktiven

Vorführung des Trolley Assist Systems.

Bei der VA Erzberg ist die neue Trolley-

Technologie in Verbindung mit sieben T 236

Muldenkippern (100 t) seit einem Jahr

erfolgreich im Einsatz.

Auch im Kranbereich präsentierte

Liebherr zahlreiche Neuheiten. Unter

anderem erweitert der 520 EC-B 20 Fibre

die Baureihe EC-B nach oben. Der neue

Flat-Top-Kran mit Faserseil und einer

Tragfähigkeit von bis zu 20 t war erstmals

auf der bauma erlebbar. Zu sehen war auch

der verbesserte MK 140-5.1, der ab sofort

bestellbar ist. Der stärkste Liebherr-Mobilbaukran

bietet Traglasten von bis zu 8.000

kg. Besonders macht ihn, neben dem

normalen Einsatz als Katzauslegerkran,

der VarioJib: Damit sind Einsätze im

Wippmodus und bis zu 65 m Ausladung

möglich.

www.liebherr.com

48 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 49



BAUMA 2022

BAUMA 2022

Autonomer Geräte Einsatz: Johann Bosch

(Geschäftsführer Sitech Austria GmbH, Trimble

Partner in Österreich) vor dem Dynapac

Walzenzug, mit dem die auto matische Fahrsteuerung

für Walzenzüge demonstriert wurde.

Rechts die Kontroll­Station.

Augmented Reality: In der Augmented

Reality­Ansicht wird ein Live­Bild von der

Frontkamera am Kabinendach mit den

Designdaten kombiniert, so dass der Fahrer

auf dem Display die 3D­Entwurfsdaten in der

realen Umgebung sehen kann.

TRIMBLE I SITECH

Live-Demo neuester Trimble Technologien

In einer Kiesgrube in der Nähe des Messegeländes präsentierte Sitech die brandneuen

Trimble Lösungen für Vermessung und Maschinensteuerung live im Einsatz.

iner der Schwerpunkte war die

EVorstellung der horizontalen

Mit wenigen Komponenten kann auf Basis der

Roadworks Paving Control Platform Version 2.10 die

horizontale Lenkung und die automatische Bohlenbreitensteuerung

für Vögele Navitronic Fertiger

realisiert werden.

Fahrsteuerung auf Basis der Trimble

Earthworks-Maschinensteuerungsplattform

für Walzenzüge. Es handelt

sich um die branchenweit erste

Lösung zur automatischen Fahrsteuerung

für Walzenzüge – und um den

nächsten Schritt zur Verwirklichung

der Autonomie-Vision von Trimble.

Mit der horizontalen Fahrsteuerung

können Bediener eine höhere

Oberflächenqualität und eine

gleichmäßige Verdichtung erzielen.

Dank der Kompatibilität mit Walzenzügen

aller Hersteller und Modelle

können Bauunternehmen mit

gemischten Flotten eine schnellere

Amortisation erreichen.

Mithilfe der horizontalen Fahrsteue -

r ung von Trimble Earthworks wird

ein Walzenzug automatisch anhand

eines 3D-Modells oder einer Verdichtungsbahn

gelenkt. Bediener aller

Kenntnisstufen können dadurch ihre

Leistung und Qualität bei der

Verdichtung steigern, weil sie die

Überlappung von Bahnen präzise

steuern können. Die Automatiklenkung

trägt nicht nur zur Entlastung

des Fahrers bei, sondern minimiert

auch das Risiko der Über- oder

Unterverdichtung. Das Ergebnis ist

eine gleichmäßigere Tragschicht, die

zu einer Fertigung mit höherer

Qualität und längerer Lebensdauer

führt.

Auf großes Interesse stieß auch die

Präsentation der horizontalen

Lenkungssteuerung und automatischen

Bohlenbreitensteuerung für

Vögele Asphaltfertiger. Trimble

Roadworks Version 2.10 mit Horizontal

Steering Control lenkt entsprechend

ausgerüstete Vögele Asphaltfertiger

automatisch und steuert die

Einbaubreite nach einem 3D-Entwurf.

Damit ist es das bisher

modernste 3D-Einbausystem von

Trimble. Die automatische Lenkung

und die Bohlensteuerung ermöglichen

einen qualitativ hochwertigeren

und präziseren Einbau in kürzerer

Zeit und mit deutlich weniger

Ermüdung des Bedieners als bei

herkömmlichen Asphalteinbaumethoden.

Das System trägt auch dazu bei,

den Abfall zu reduzieren und die

Nachhaltigkeit auf der Baustelle zu

verbessern, indem es die genaue

Abschätzung der Materialmengen und den

Einsatz von weniger Asphalt während des

Einbaus erleichtert.

Sowohl die Trimble WorksOS Software als

KOMPAKTE

POWER

HOHE & KONSTANTE

LEISTUNG

auch die Trimble WorksManager Software

werden von Trimble Roadworks Version

2.10 auf allen kompatiblen Fertigern

unterstützt, was die Konnektivität

ERHÖHTE

MOBILITÄT

zwischen Baustelle und Büro weiter

erhöht und den Austausch von Planungsdateien,

die Erstellung von Produktivitätsberichten,

sowie die Analyse von Höhenangaben

und vieles mehr erleichtert. Die

Version 2.10 von Trimble Roadworks bietet

Vorteile sowohl für den geraden, linearen

Einbau als auch für den Einbau von

Radien nach 3D-Entwürfen und stellt

sicher, dass der Belag horizontal und

vertikal exakt eingebaut wird.

Gezeigt wurden in der Live Demo weiters

ein 6-Wege Planierschild für Rad- und

Kompaktlader mit Maschinensteuerung,

Trimble Earthworks als 3D-Maschinensteuerungssystem

für Mobilbagger sowie

die neueste Version der Maschinensteuerung

Trimble Earthworks für Dozer und

der Absteckroboter TinyS.

„Wir konzentrieren uns darauf, Aufgaben

zu automatisieren, die die Effizienz des

Bedienpersonals erhöhen, und alle

Beteiligten im Bauwesen zu vernetzen.

Mit dieser neuen Version von Trimble

Roadworks können wir beide Ziele für

Asphaltbauunternehmen erreichen“,

betont Johann Bosch, Geschäftsführer der

Sitech Austria GmbH.

www.trimble.com | www.sitech-austria.at

EINFACHE

BEDIENUNG

MOBILE BRECHANLAGEN

50 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Follow us

Broschüre

R1000S - Raupenmobiler Prallbrecher inkl. Windsichter und Beleuchtungssystem

Rockster Austria International GmbH / 4212-Neumarkt i.M. / office@rockster.at / +43 720 70 1212 / www.rockster.at



BAUMA 2022

BAUMA 2022

Auf der Demo­

Fläche demonstrierte

ein

TB257FR die

Stärken der

hydraulischen

Seitenversetzung

und in einer

engen Nische

seinen minimalen

Heckschwenkradius.

TAKEUCHI

Vorschau auf die nächsten Geräte-Neuheiten

Rund um eine intensiv bespielte Demo-Fläche wurden nicht nur die aktuellen

Takeuchi Geräte gezeigt, sondern auch die ersten Vertreter der neuen Modelle.

D

ie allgemein gute Stimmung der bauma

spiegelte sich auch unter den Fachbesuchern

der Takeuchi Leistungsschau wider.

Ein Eindruck, den die beiden Geschäftsführer

der Huppenkothen GmbH bestätigen.

Wolfgang Rigo: „Die bauma war sehr gut

besucht und die Stimmung durchwegs

positiv. Auch für das kommende Jahr sieht

die Auftragslage bei unseren Kunden in

Summe gut aus. Was an Aufträgen im

Bereich Hochbau derzeit noch fehlt kann

der Tiefbau kompensieren.“ Martin Hofer

ergänzt: „Wir hatten sehr gute Gespräche

mit unseren Kunden. Das Klima ist

generell gut und die Nachfrage ungebrochen.

Die Unsicherheiten der vergangenen

Monate mit den globalen Lieferketten

haben sich beruhigt. Die Auftragslage bei

unseren Kunden ist sehr gut.“

Das Team der Firma Huppenkothen, das

sich intensiv um die österreichischen

Besucher kümmerte, verzeichnete bei

allen Maschinen großes Interesse.

Be sonders nachgefragt waren jedoch die

Die beiden Geschäftsführer der Huppenkothen

GmbH – Wolfgang Rigo (rechts) und

Martin Hofer – freuten sich über die vielen

interessierten Fachbesucher und die nach

wie vor gute Auftragslage bei den Kunden.

Kurzheckbagger, wo der Ausbau des

Sortiments sehr positiv aufgenommen

wurde. Mit den Modellen TB210R,

TB217R, TB325R, TB257FR, TB280FR

(Hüllkreisbagger) und TB2150R (mit und

ohne Verstellausleger) bietet die Firma

Huppenkothen hier bereits eine breite

Palette an etablierten Baggern.

Beispielsweise bewährt sich der TB325R

mit seinem minimalen Heckschwenkradius

und dem proportional gesteuerten

1. Steuerkreis mit 37,7 l/min als idealer

Minibagger für Arbeiten auf engstem

Raum.

Im Mittelpunkt des Interesses standen

aber zweifellos die beiden neuen Kurzheckbagger-Modelle,

zu deren Markteinführung

bereits erste Angaben gemacht

wurden. So soll der neue TB335R ab

Anfang Dezember ausgeliefert werden, die

Markteinführung des TB350R – der als

Prototyp zu sehen war – ist für das

2. Halbjahr 2023 geplant.

www.huppenkothen.com

Neue Kurzheckbagger­Modelle:

der

TB335R (links) wird

ab Anfang Dezember

ausgeliefert werden,

die Markteinführung

des TB350R (rechts,

im Bild ein Prototyp)

ist für das 2. Halbjahr

2023 geplant.

Foto: Ringer GmbH

RINGER

Erfolg mit schnellen Schalungslösungen

Angesichts der explodierenden Kosten am Bau stießen die zeit- und

kostensparenden Systemlösungen der Firma Ringer auf großes Interesse.

M

it einem völlig neuen

Messekonzept und Live-

Demonstrationen konnte Ringer

die internationale Bühne erfolgreich

nutzen und zahlreiche neue

Geschäftsbeziehungen anbahnen.

Vor allem die Möglichkeit für die

Besucher, selbst zu testen, wie

schnell und einfach die Systeme

von Ringer in der Praxis anzuwenden

sind, fand beim internationalen

Fachpublikum großen

Anklang. Beispielsweise die

einseitig bedienbare Wandschalung

Master PRO, mit der 30%

schneller geschalt werden kann

als mit konventionellen Wandschalungssystemen.

Aber auch die

klassischen Schalungssysteme

wie Stahl Master und Alu Master

sowie die robuste Handschalung

ST2000 bzw. AL2000 erfreuten

sich hoher Aufmerksamkeit.

Einfach in der Handhabung und

schnell in der Umsetzung – für

dieses Erfolgsrezept von Ringer

steht auch die derzeit schnellste

Deckenschalung am Markt:

AluDEK. Ein handliches 1,35 x

1,35 m großes Schalelement und

nur ein AluDEK-Kopf für alle

Anwendungsbereiche ermöglichen

DER NEUE 100 TONNER

VIELSEITIGER RAUPEN-TELEKRAN

Maximale Flexibilität: Teleskopieren unter

Last; Arbeiten bei bis zu 4° Schrägstellung*

Verfahren unter Last: Starker Pin Boom

Ausleger für Pick & Carry mit bis zu 100 % Last

Effektiver Transport: mit oder ohne Raupenfahrwerke;

innovatives Selbstmontagesystem

*mit reduzierten Traglasten

IBS GmbH – NL Österreich

Betriebsgebiet Nord 26, A-3300 Ardagger Stift

www.ibs-maschinen.eu

Das Fachpublikum zeigte sich beeindruckt vom DEKplus

Tisch, der auf der bauma seine Premiere feierte.

ein zügiges und sicheres Arbeiten

vom Boden aus.

Absolutes Highlight am Ringer-

Stand war die Premiere des

brandneuen Deckentisches

DEKplus für schnelles und

großflächiges Deckenschalen mit

dem Kran. Mit den vollverzinkten

Elementgrößen von 5,40 x 2,25 m

(12,15m²) und 5,40 x 1,80 m (9,72

m²) lassen sich Decken in der

Regel bis zu einer Stärke von 70

cm zügig schalen – und das bei

einer erstaunlich niedrigen

Bauhöhe von nur 12 cm. Damit

verbessert DEKplus – die Markteinführung

ist für Anfang 2023

angekündigt – das Handling auf

der Baustelle und spart Ladevolumen:

Stolze 480 m² Schalungsfläche

finden auf einem Sattelzug

Platz. Markus Ringer, Vertriebsleiter

Österreich, zeigt sich hochzufrieden:

„Die Kunden sind begeistert

von DEKplus! Insbesondere

die niedrige Aufbauhöhe und der

entsprechend geringe Transportaufwand

beeindrucken – und

natürlich die vielen Erweiterungsmöglichkeiten

mit AluDEK und

anderen Ringer-Systemen.“

www.ringer.at

WEITERE INFOS

sennebogen.com/6103

52 BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 53



BAUMA 2022

BAUMA 2022

Das neuentwickelte

Hybrid­Sieb RM

H50X spart Zeit,

Geld und

Emissionen.

RM GROUP

Energieeffizientes Brechen und Sieben

Mit dem neuentwickelten RM H50X hybrid hebt die RM Group das mobile Sieben

auf ein neues Level. Wird das Hybrid-Sieb von einem diesel-elektrischen RM

Prallbrecher angetrieben, sparen sich die Betreiber bis zu 33% Treibstoff.

D

as RM Portfolio punktet mit hoher

Modularität: Je nach Bedarf arbeiten

hocheffiziente Stand-Alone-Lösungen oder

komplexe Maschinenzüge, bestehend aus

RM Brechern, Sieben, Haldenbändern und

digitalen Lösungen. Das Ergebnis der

Modularität des RM Produktportfolios ist

zum einen höchste Flexibilität und zum

anderen beträchtliche Treibstoffersparnis:

Bringt schon der Einsatz einer Hybrid-

Anlage im Vergleich zu einem diesel-direkten

Brecher oder einem hydraulischen

Sieb eine Treibstoffreduktion von bis zu

25%, so steigert die Verbindung in einem

Maschinenzug die Ersparnis noch weiter:

Treibt ein diesel-direkter Brecher das

neue RM Hybrid Sieb an, spart der Kunde

bis zu 33% Treibstoff. In Kombination mit

einem RM Hybrid-Brecher, der das RM

Hybrid-Sieb antreibt, erreicht das Einsparungspotenzial

sogar bis zu 50%. Läuft

nur ein Motor, weil der Brecher das Sieb

mitantreibt, muss der Kunde außerdem

nur eine Maschine betanken bzw. einen

„Auf der bauma

zeigten wir einmal

mehr, dass wir zu

den Frontrunnern

gehören, die ihre

Ideen auch auf den

Markt bringen“,

betont Gerald

Hanisch, Gründer

und CEO der RM

Group.

Motor servicieren, was effektiv Treibstoff,

Zeit und Geld spart.

Neues Hybrid-Sieb RM H50X

In einem hybriden Maschinenzug bis zu

50% Treibstoff einsparen? Genau das

ermöglicht die brandneue Grobstück-Siebanlage

RM H50X hybrid. Rubble Master

zeigt damit auf Basis von mehr als 30

Jahren Erfahrung in der Elektrifizierung,

wie Energieeffizienz in der Baustellen-

Realität schon jetzt gelebt werden kann.

Als Hybrid-Variante kann das Sieb

außerdem auch vollelektrisch betrieben

werden und punktet mit „Zero-CO2-Emission“.

Neben der Effizienz überzeugt auch

das neue RM Sieb mit seiner Modularität

und Vielseitigkeit. Sowohl bei der Produktion

des Hybrid-Siebs RM H50X als auch

beim Hybrid-Backenbrecher RM J110X,

der im März 2023 auf der Conexpo in Las

Vegas erstmals öffentlich präsentiert wird,

wurden unzählige Ideen und Kundenwünsche

berücksichtigt, um die Anwendbarkeit

der Aufbereitungsanlagen neu zu definieren.

Mit dem Backenbrecher RM J110X

läutet die RM Group eine neue Ära in der

Unternehmensgeschichte ein und ergänzt

mit dem leistungsstarken Vorbrecher zur

Naturstein-Aufbereitung das Produktportfolio.

Um für ein reibungsloses Zusammenspiel

von Maschine, Betreiber, Besitzer und

Servicekräften zu sorgen, hat die RM

Group die digitale Lösung RM XSmart

entwickelt. Betreiber behalten so den

Überblick über alle Maschinen, erhalten die

erforderlichen Maschinendaten und sparen

so Zeit in der Auswertung. Von Flottenmanagement

über die Zustandsüberwachung,

dem sogenannten Condition Monitoring, bis

hin zu Abrechnung und dem Reporting bei

Mietmaschinen, unterstützt der digitale

Assistent im Handling und ermöglicht es,

eine Baustelle so ökonomisch, ökologisch

und sicher wie möglich voranzubringen.

Rubble Master zeigt, dass die digitale

Baustelle schon Realität ist: „Die Digitalisierung

der Baustelle hallt schon lange

durch die Branche und immer wieder

stellte sich die Frage, wie das konkret

aussehen kann und wird. Für unseren

Bereich haben wir mit RM XSmart einen

wichtigen Schritt gesetzt und unsere Reise

der Digitalisierung hört nicht auf. Wir

sehen es als unsere Aufgabe, stets dazu zu

lernen, Herausforderungen als Chance zu

sehen und uns laufend weiterzuentwickeln“,

erklärt Gerald Hanisch, Gründer

und CEO der RM Group, seinen Zugang

zum Innovationsgedanken.

www.rubblemaster.com

DAS OEL DER KTM-CHAMPIONS

GIBT’S ÜBRIGENS AUCH

FÜR BAUMASCHINEN

MOTOREX CONSTRUCTION LINE

Rennen gewinnt man im Kopf. Und mit dem

richtigen Partner. Seit über 10 Jahren trägt

MOTOREX mit erstklassigen Oelen und umfassendem

Technologie-Support dazu bei,

dass KTM spektakuläre Erfolge einfährt.

Doch nicht nur Motorräder müssen jederzeit

ihr Bestes geben können. Sondern auch

Baumaschinen. Holen Sie sich darum die

Unterstützung von MOTOREX jetzt auch

abseits der Rennstrecke. Und hängen Sie

mit Ihrer Werkstatt die Konkurrenz ab.

www.motorex.com

Follow us

Der neue Yellow Fox ergänzt

die Tunnelbagger Serie aus

Blue Badger, eBadger und

miniBadger.

M

it seinen 22 t Einsatzgewicht und

dem für den Tunnel optimierten

Ausleger samt umfassendem Sicherheitspaket

ist der neue Yellow Fox jetzt bereit

für den ersten Einsatz.

Dazu Andreas Wimmer, Geschäftsführer

Wimmer International: „Die Rückmeldungen

auf unsere präsentierten Produkt-

Neuheiten – den eBadger mit Battery-

Pack und den Yellow Fox – bestätigen uns,

dass wir mit unseren Entwicklungen auf

dem richtigen Weg sind. Das Konzept des

eBadgers mit Kabel und Batterie wird die

Zukunft im Tunnelbau sein. Null-Emission

auf der Baustelle und klimafreundliches

Bauen bleiben die bestimmenden Themen.

Generell war der Zustrom zu unserem

Messestand auf der bauma überwältigend!

Von Tag eins weg, konnten wir viele

Kunden und Partner bei uns am Stand

begrüßen. Aber auch eine Vielzahl an

wertvollen Neukontakten wurden in

dieser Woche in München geknüpft.

WIMMER

Erfolg auf ganzer Linie

Geschäftsführer

Andreas Wimmer freut

sich über das große

Interesse an der ständig

wachsenden Tunnelbau­

Expertise seines Unternehmens.

Interessante Gespräche, viele Anfragen

und neue Ideen stimmen uns sehr positiv.

Somit kann mein Fazit nur positiv

ausfallen: Die bauma ist und bleibt die

wichtigste Leitmesse für uns – Kundenpflege

und Kundengewinnung in einem

großartigen Umfeld. Jetzt können wir

voller Motivation und gut ausgelastet ins

Jahr 2023 starten.“

www.wimmer.info

54 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



BAUMA 2022

Drei der vier batterie-elektrischen Baumaschinen, die

Caterpillar und Zeppelin präsentierten (von links): der

kompakte Radlader Cat 906, der Minibagger Cat 301.9

und der Cat 320, der mit der transportierbaren

Cat Ladestation MEC500 gezeigt wurde.

ZEPPELIN

Elektro-Power und viele weitere Neuheiten

Caterpillar und Zeppelin präsentierten auf der bauma unter anderem vier neue batterieelektrische

Baumaschinen, den neuen Radlader Cat 966 GC und den überarbeiteten

Cat 988K XE sowie erste Assistenzsysteme und 3D für Cat Minibagger.

A

uf der bauma ließ sich Caterpillar

erstmals in die Karten schauen und

zeigte zusammen mit Zeppelin vier

batterieelektrische Prototypen besonders

häufig eingesetzter Baumaschinen – den

Minibagger Cat 301.9, den mittelgroßen

Bagger Cat 320, den mittelgroßen Radlader

Cat 950 GC und den kompakten

Radlader Cat 906. Die Maschinen verfügen

über von Caterpillar entwickelte Batterien

und jeweils ein integriertes Onboard-Ladegerät

passender Größe. Eine Offboard-

Schnellladeoption wird ebenfalls zur

Verfügung stehen. Aufbauend auf der

bewährten Caterpillar-Technologie verfügt

die Lithium-Ionen-Batteriereihe über ein

modulares Design, das flexible Konfigurationen

für mehrere Anwendungen bietet.

Der Minibagger Cat 301.9 und der

kompakte Radlader Cat 906 werden

voraussichtlich die ersten im Handel

erhältlichen Typen sein.

Cat 336 und Cat 340

Schwerpunkte bei der Entwicklung des

neuen Cat 336 mit 38 t Einsatzgewicht

und des neuen Cat 340 mit 40 t waren

hohe Produktivität und kostengünstiger

Betrieb. Ihr leistungsstarkes Hydrauliksystem

und die serienmäßigen Assistenzsysteme

der Cat Kettenbagger der neuen

Generation versprechen hohe Effizienz.

Drei Motormodi passen die Baggerleistung

an den Einsatz an und sparen gleichzeitig

Kraftstoff. Synchronisierte 1.000-Bh-Ölund

Kraftstofffilter-Wartungsintervalle

reduzieren die Ausfallzeiten. Die verlängerten

Intervalle reduzieren auch die

Servicekosten um neun Öl- und Kraftstofffilterwechsel

und die Teilekosten für 27

Öl- und Kraftstofffilter über 10.000

Betriebsstunden im Vergleich zu vielen

konkurrierenden Baggern. Ganz neu in

dieser Klasse ist die Joysticklenkung, die

das Rangieren und das Fahren über

längere Strecken vereinfacht.

Neuer Radlader Cat 966 GC

Die Cat Maschinen mit dem Zusatz GC

(general construction) basieren auf

bewährter Technik und zeichnen sich aus

durch eine praxisgerechte Ausrüstung – so

auch der neue Radlader Cat 966 GC. Mit

Stufe V Motor, Automatiklüfter, Load

Sensing-Hydraulik und einfacher, intuitiver

Bedienung hält er den Kraftstoffverbrauch

und die Betriebskosten niedrig. Die

vielseitige und robuste Maschine eignet

sich für leichte und mittlere klassische

Lade- und Transportaufgaben und wird

den Aufgaben der Bau- und Gewinnungsindustrie

wie auch den Anforderungen von

Vermietungsunternehmen- und kommunalen

Betrieben gerecht.

Cat 988K XE mit großem Update

Mit seinen Verbrauchswerten hat der

diesel-elektrisch angetriebene Radlader

Cat 988K XE in so manchen Gewinnungsbetrieben

für hochgezogene Augenbrauen

und zufriedenes Schmunzeln der Betriebsleiter

gesorgt: 21 l Diesel pro Betriebsstunde

bei einem Materialumsatz von

600 t sind verbürgte, mehrfach schon

gemessene Werte. Nun hat Caterpillar

nachgelegt und das Spritsparwunder

konsequent auf den neuesten Stand

gebracht. Der überarbeitete Cat 988K XE

fährt schneller bergab und arbeitet im

Load-and-Carry Betrieb nochmal deutlich

produktiver. Darüber hinaus kommt die

innovative Maschine nun mit Cat Radlader

Assistenzsystemen der neuen Generation.

Der neue Cat 988K XE bietet eine Nutzlast

von 12 t beim Einsatz vor der Wand und

von 15 t in der Rückverladung und kann

mit Schaufeln von 4,7 bis 13 m 3 Fassungsvermögen

ausgerüstet werden.

Erste Assistenzsysteme

und 3D für Cat Minibagger

Caterpillar stellte zwei neue benutzerfreundliche

Assistenzsysteme für die

Mini-Hydraulikbagger Cat 306 CR, 308

CR und 309 CR der nächsten Generation

vor. Das Assistenzsystem E-Fence

beschränkt die Maschinenbewegung

Neuerungen bei den Cat Minibaggern der

nächsten Generation bildeten die Assistenzsysteme

E-Fence, Indicate und Swing Assist.

Weiters bietet Caterpillar jetzt auch eine 2D- und

3D-Maschinensteuerung als Nachrüstoption.

Das Team von Zeppelin Österreich mit Geschäftsführer Stephan Bothen (7. von links) blickt auf eine sehr erfolgreiche bauma zurück.

automatisch innerhalb der vom Bediener

voreingestellten Grenzen für unten, oben,

vorne sowie seitlich links und rechts.

Bediener arbeiten sicher und effizient – sie

müssen sich nicht weiter zusätzlich auf

Hindernisse und Begrenzungen konzentrieren,

weil das die Maschine für sie

übernimmt.

Das Assistenzsystem Indicate ist quasi

eine Maschinensteuerung der Einstiegsklasse

und bietet akustisch/visuelle

Anzeigen der Löffelposition im Vergleich zu

Zielwerten. Beim Aushub auf Zieltiefe,

beim Planieren, bei Böschungsarbeiten

erreicht der Bediener sein Sollmaß auf

Anhieb ohne zeitraubende Nacharbeiten.

Ungeachtet des Qualifikationsniveaus

arbeiten Fahrer und Maschine schneller

und präziser, außerdem entfallen permanente

Kontrollvermessungen. Zu den

neuen Assistenzsystemen gehört auch

Swing Assist. Es hilft Bedienern, sich

wiederholende Schwenkziele mit weniger

Aufwand zu treffen, den Kraftstoffverbrauch

zu reduzieren und die Zykluszeiten

zu verkürzen. Weiters bietet Caterpillar

Anwendern von Cat Minibaggern der

nächsten Generation in der 6 bis 10 t

Klasse jetzt 2D- und 3D-Maschinensteuerung

als Nachrüstoption. Die Bagger

können bei Zeppelin oder Sitech mit Cat

Grade mit Advanced 2D oder Cat Grade

mit 3D ausgerüstet werden.

Mehr als zufrieden mit der Messe zeigt

sich Stephan Bothen, Geschäftsführer von

Zeppelin Österreich: „Wir blicken auf eine

sehr erfolgreiche Bauma 2022 zurück und

sind ehrlich gesagt noch immer überwältigt

davon. Ein Unterschied zu den Jahren

zuvor war nicht festzustellen. Es gab

endlich wieder viele interessante und

persönliche Gespräche mit unseren

Kunden und Entscheidungsträgern aus der

Baubranche und darüber hinaus. Unsere

Kolleginnen und Kollegen haben außerordentliches

geleistet und waren stets mit

Leidenschaft für unsere Kunden und

Besucher da. Sogar viele neue Aufträge

konnten wir abschließen. Wir sind alle sehr

glücklich über den reibungslosen Ablauf

der Messe und können allen Mitwirkenden

nur unseren tiefsten Respekt aussprechen.

Was sie hier wieder auf die Beine gestellt

haben, war einfach grandios. Vielen Dank

und wir freuen uns jetzt schon auf die

Bauma 2025!“

www.zeppelin.com/at-de/cat

56 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 57



BAUMA 2022

BAUMA 2022

1

SBM MINERAL PROCESSING

Zwei Weltpremieren als Besuchermagnet

Im Fokus standen bei SBM Mineral Processing die beiden Weltpremieren

des Remax 600 und der Dynamix 2500.

E

in hochzufriedenes Resümee ziehen

die Verantwortlichen von SBM

Mineral Processing. „Alles hat gepasst:

Das Wetter, die Stimmung, unsere

Produkte und natürlich die Ergebnisse“,

so Geschäftsführer Erwin Schneller in

einer ersten Bewertung. Mit einem Team

aus durchgehend über sechzig eigenen

Mitarbeitern aus den Geschäftsbereichen

Betonmischtechnik und Aufbereitungstechnik

war SBM in München präsent.

Unterstützt durch nochmals rund achtzig

Produktspezialisten von bestehenden und

neuen Händlern präsentierte man die

gesamte Bandbreite der SBM-Lösungen.

„Tatsächlich erhielten wir für den

brandneuen Remax 600 zahlreiche

Vorbestellungen von Händlern und

Endkunden“, so Vertriebsleiter Helmut

Haider (Aufbereitungstechnik) über das

große Interesse am 600 t/h Prallbrecher,

der als neues Flaggschiff der diesel-elektrischen

Plug-In-Hybriden von SBM ab

2

3

1 Der neue 600 t/h Prallbrecher Remax 600 gab mit

seinem futuristischen Design einen Ausblick auf den

zukünftigen autonomen Brecherbetrieb. 2 Als „Perfect

Match“ präsentierte SBM im Betonbereich die neue Dynamix

2500 gemeinsam mit der supermobilen Euromix 3300

Space (rechts). 3 Arbeiten an der Entwicklung eines mobilen

Prallbrechers mit erhöhtem Automationsgrad (von

rechts): DI Julia Schmidbauer (Montanuniversität Leoben;

Lehrstuhl für Aufbereitungstechnik), Hermann Almer

(Spartenleiter Mobile Anlagen; SBM), Johannes Zöchling

(Geschäftsführer Hans Zöchling GmbH), Erwin Hofstätter

(Geschäftsführer ing. erwin hofstätter GmbH) und Helmut

Haider (Vertriebsleiter Aufbereitungstechnik; SBM).

August nächsten Jahres ausgeliefert wird.

Vorgestellt wurde in diesem Zusammenhang

ein aktuelles Kooperationsprojekt

mit der Montanuniversität Leoben und

der Firma Zöchling. Ziel ist die Entwicklung

eines mobilen Prallbrechers mit

erhöhtem Automationsgrad, wobei der

Lehrstuhl für Aufbereitungstechnik der

Montanuniversität Leoben als Forschungspartner

die Entwicklung der

entsprechenden Technologie unterstützt.

Ergänzend dazu wird die Firma Zöchling

den ersten Prototypen in der Praxis testen

und die Erfahrungen in die weitere

Entwicklung einbringen.

Aber auch das bestehende Mobilprogramm

stieß auf großes Interesse – vertreten

u. a. durch einen Jawmax 450.

„Waren im dritten Quartal noch kurzzeitige

Unsicherheiten hinsichtlich der

Gesamtkonjunktur spürbar, so gehen

unsere Kunden im Rohstoff- und Baustoffsektor

die Herausforderungen jetzt erfreulich

optimistisch an. Wenn man so will,

haben alle die Krise inzwischen voll

eingepreist.“

Von sehr konkreten Projekten – auch für

die neue semimobile Betonmischanlage

Dynamix 2500 – berichtet Vertriebsleiter

Ernst Stöttinger (Betontechnik): „Mit der

neuen Baureihe decken wir gut 80% aller

Anwendungen und Bedarfsfälle in der

Branche ab und sprechen ganz neue

Zielgruppen an.“ Vielen Kunden in den

zentraleuropäischen Märkten biete die

Dynamix 2500 mit neuem Design eine

hochattraktive Alternative zu stationärer

Technik im mittleren Leistungsbereich.

Die semimobile Mischtechnik in leicht

versetzbarer, vielfältig erweiterbarer

Auslegung, mache Dynamix 2500 jetzt

auch für viele Betonproduzenten interessant,

die SBM bisher mit seinen supermobilen

Euromix-Baureihen nicht

erreichen konnte.

www.sbm-mp.at

58 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: SBM; Baublatt.Österreich

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und Staubbindung verfügt die

Frutiger Company AG auch über umfangreiches

Know-how im Bereich Demucking

(Grobreinigung von Bau- und Militärfahrzeugen).

Diese erlaubt es mit Niederdruck

und ohne Reinigungsmittel, den

überwiegenden Teil des Schmutzes

an Rad- und Kettenfahrzeugen

automatisch zu entfernen.

Zahlreiche Betreiber von

großen Baumaschinenflotten

zeigten sich hochinteressiert

an den automatisierten

Lösungen zur Reinigung

ihrer Maschinen.

Aus dem Bereich Staubbindung

präsentierte Frutiger eine

neue, adaptive Generation von

Staubbindungsanlagen, die mit der

Unterstützung des Instituts für

WERKZEUG&MEHR

TOOLS&MORE

Aerodynamik der Zürcher Hochschule für

Angewandte Wissenschaften, entwickelt

wurden. Die modernen MobyDick Staubbindesysteme

arbeiten nach dem Prinzip

der Staubbindung durch feinste Wassertropfen

und bieten einen hervorragenden

Wirkungsgrad bei minimalen Geräuschemissionen.

Ebenfalls mit von der Partie

war die Reifenwaschanlage MobyDick

One. Durch neuartige Fahrprofile und eine

verbesserte Düsenstellung, sowie die in

Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen

Technischen Hochschule

Zürich (ETH) entwickelte

strömungsoptimierte Geometrie

der Waschmodule, wird bei der

One, im Gegensatz zu einer

herkömmlichen Reifenwaschanlage,

eine viel höhere

Waschkraft möglich.

www.mobydick.com

Frutiger machte mit einem stark verschmutzten

Laufwerk auf die Probleme

des Waschens von Hand aufmerksam.

AAB Eisterer GmbH | 4632 Pichl bei Wels | Kaplanstraße 12 | Telefon +43 7247 81224 | www.aab-eisterer.at

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BAUMA 2022

BAUMA 2022

MANITOWOC

Potain MDT 159: einfacher bauen in der City

Manitowoc zeigte eine beeindruckende Präsentation seiner neuesten Krane,

Technologien und Dienstleistungen.

D

ie Potain-Sparte stellte zwei neue

Turmdrehkrane vor. Der Potain MR

229 ist ein neuer Verstellauslegerkran und

der erste mit dem innovativen CCS-Kransteuerungssystem.

Eine weitere Neuvorstellung

war der Potain MDT 159, ein

perfekter City-Kran, dessen kompletter

Oberaufbau in lediglich drei Container

passt. Er ist besonders einfach aufzustellen

und dadurch schneller einsatzbereit.

„Weil Baustellen immer öfter räumlich

beengt und zugestellt sind, kommt es

mehr denn je auf optimierten Transport

und einfache Montageschritte an. Wir

haben zugehört und den Potain MDT 159

als perfekten City-Kran gebaut“, betont

Alexander Steinschifter, technischer

Geschäftsführer der Stirnimann GmbH in

Trumau.

Daneben war der Potain MDT 489 zu

sehen, der nach der Markteinführung

2021 erstmals öffentlich präsentiert

wurde. Er ist in Ausführungen für 20 t

und 25 t erhältlich, jeweils mit einem 80 m

langen Hilfsausleger. Er kombiniert

Leistung und Reichweite und eignet sich

damit ideal für Infrastruktur- und andere

Großprojekte.

Des Weiteren wurden zwei Selbstmontagekrane

vorgestellt. Der Igo T 99 feierte nach

der Markteinführung letztes Jahr seinen

Das neueste

Produkt in der City-

Kranserie Potain MDT ist

der MDT 159 für kleine bis

mittelgroße Bauvorhaben.

ersten öffentlichen Auftritt. Der 6 t Kran

zog wegen seiner kompakten Abmessungen,

der kleinen Stellfläche und der

intelligenten Konstruktion bewunderndes

Interesse auf sich. Auch ein Potain Hup M

28-22 – ein Favorit von Kunden, die

großen Wert auf Mobilität legen – war zu

sehen. Er hat eine Tragfähigkeit von 2,2 t

und ist der einzige Selbstmontagekran,

der bei sehr kompakten Transportabmessungen

einen 28 m langen Hilfsausleger

und eine Arbeitshöhe von bis zu 31 m

bietet.

www.manitowoc.com | www.stirnimann.at

Kubota präsentierte unter

anderem seine Technologielösungen

für die Nutzung

alternativer Energiequellen.

A

uf großes Interesse stieß der SVL75

Micro Hybrid Engine, ein Konzeptmodell

eines Kompaktladers mit Micro-Hybrid-Motor.

Indem ein Elektromotor zur

Unterstützung der Leistungsabgabe

eingesetzt wird, soll auch ein kleinerer

Basismotor für ausreichende Leistung

sorgen. Der leistungsstarke Elektromotor

schaltet sich automatisch ein, wenn der

Lader einen zusätzlichen und schnellen

Leistungsschub benötigt. Die Hubkapazität

ist genauso hoch wie bei einem Modell

ohne Hybridantrieb.

Produkt-Manager Joachim Stein mit der Konzeptmaschine des SVL75 Micro Hybrid Engine. Das Team der

Wiener Firma Baumaschinen MKS GmbH betreute die Fachbesucher aus Österreich.

KUBOTA

Nachhaltige Antriebstechnologien

Die vollelektrischen Kubota-Radlader

RT210-2e und RT220-2e sind so konzipiert,

dass sie genauso effektiv arbeiten

wie die Dieselversionen, jedoch ohne

Emissionen. Der RT210-2e verfügt über

eine lange Ladeschwinge für eine größere

Reichweite, während der RT220-2e mit

seiner deutlich kürzeren Ladeschwinge

eine größere Hubkapazität und Maschinenstabilität

gewährleistet. Dank einer

260Ah/48v-Lithium-Ionen-Batterie können

die elektrischen Kubota-Radlader mit

einer einzigen Ladung einen ganzen Tag

lang arbeiten. Kubota zeigte auch den

Prototyp des Kompaktbaggers U36-4

Electric. Der Lithium-Ionen-Akku mit

einer Kapazität von 49,2 kWh soll eine

Einsatzzeit von bis zu 5 Stunden ermöglichen.

Dank der Technik der Schnellladebatterie

ist der U36-4 innerhalb von nur

120 Minuten mit einer vollen Batterieladung

wieder einsatzbereit. Weiters

umfasst die aktuelle Produktpalette einen

LPG-Minibagger und elektrische Kettendumper,

die ein hohes Maß an Produktivität

bei null- oder geringen Emissionen

bieten.

www.kubota-eu.com | www.bmks.at

AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien

Tel. (+43 2249) 28495 ■ office@am-laser.at ■ www.am-laser.at

Ihr Spezialist für

Verbausysteme



BAUMA 2022

BAUMA 2022

1 2 3

Der Prallbrecher Mobirex MR 130(i) PRO besitzt ein vollelektrisches

Antriebskonzept. Die neue Anlage der Kleemann PRO­Line wird als

Primär­ und Sekundärbrecher im Naturstein und Recycling eingesetzt.

1 Weltpremiere: Mit dem

Super 1900­5(i) und

Super 2100­5(i) stellte

Vögele die ersten

Asphalt­Straßenfertiger

der neuen „Strich 5“­

Generation vor.

2 Wirtgen präsentierte

unter anderem die

Kompaktfräsen mit

Komfortkabine. Sie sind

weltweit die ersten

Kaltfräsen dieser

Maschinenklasse, die

mit Kabine angeboten

werden.

3 Hamm stellte die

ersten komplett batterieelektrisch

angetriebenen

Walzen vor.

Ihr Experte für

Abbruchtechnik

+++ viele Geräte ab Lager +++

WIRTGEN GROUP

Nachhaltige Lösungen für den Straßenbau

Mit 97 Exponaten – darunter 37 Weltpremieren – und eigenen Ausstellungen zu den

digitalen Systemlösungen sowie zum Thema Nachhaltigkeit präsentierte die Wirtgen Group

auf dem Gemeinschaftsstand mit John Deere wegweisende Lösungen für den Straßenbau.

U

nter dem Motto „The Future in

Roadbuilding – Smart. Safe. Sustainable“

zog sich die nachhaltige Ausrichtung

der Wirtgen Group wie ein roter Faden

über den Messestand. So standen bei den

Maschinen-Weltpremieren und Innovationen

die batterie-elektrisch betriebenen

Hamm Tandemwalzen, die batterie-elektrischen

Mini-Straßenfertiger von Vögele

sowie der vollelektrische Kleemann

Prallbrecher im Fokus. Für Aufsehen

sorgten auch zwei Wirtgen Kompaktfräsen

mit Komfortkabine, die Strich-5-Generation

der Vögele Straßenfertiger und das

Revoc-System von Benninghoven, ein

Katalysator für Asphaltmischanlagen.

Zusätzlich zu den Einzelmaschinen

präsentierte die Unternehmensgruppe

Produktions-Systeme für komplette

Anwendungen im Straßenbau. Hier liegt

in Summe das größte ökologische und

auch ökonomische Potenzial – angefangen

vom Kaltrecycling und Asphaltrecycling

über emissionsfreie Anwendungen in

Städten und an anderen sensiblen Orten

bis hin zu großflächigen Sanierungsmaßnahmen

und kleinen, kommunalen

Arbeiten.

In der so genannten Technology Zone

zeigte die Wirtgen Group digitale Lösungen

ihrer Produktmarken, die Anwendern

heute schon die Bedienung der Maschinen

erleichtern und eine Baustellendokumentation

ermöglichen. Dazu gehören u. a. der

Wirtgen Performance Tracker, das neue

satellitengestützte Lenksystem Wirtgen

AutoTrac für radmobile Bodenstabiliserer

und Radrecycler, der neue digitale

Verdichtungsassistent Smart Compact

Auch die Firma Porr informierte sich auf dem Stand der Wirtgen Group (von links):

Frank G. Betzelt (Geschäftsführer, Wirtgen International), Martin Friedl (Geschäftsführer

Wirtgen Österreich), Ing. Karl Heinz Strauss, MBA (CEO Porr AG), Martin Buschmann

(Director, Digitalization and Production Systems Wirtgen Group), Dr. Volker Knickel (CEO

Wirtgen Group), Alexander Ruzicka (Prokurist Porr Equipment Services) und Werner

Zenz (Geschäftsführer Porr Equipment Services) vor dem Gleitschalungsfertiger SP 124.

von Hamm oder auch die Vögele Dokumentations-

und Prozessoptimierungstools Witos

Paving Docu und Paving Plus. Darüber

hinaus gab es mit dem sogenannten

Operations Center einen Ausblick, wie sich

künftig ganze Baustellen planen, monitoren

und analysieren lassen. Ziel ist es, dem Kunden

mithilfe von Telematik-Lösungen einen

echten Mehrwert zu liefern, der eine noch

effizientere Umsetzung seiner Projekte

ermöglicht.

Die Wirtgen Group ist Wegbereiter für mehr

Mobilität im Straßenbau. Dabei ist Nachhaltigkeit

eine tragende Säule der Unternehmensstrategie.

Das verdeutlichte auch

die Ausstellung zum Thema auf dem

eigenen Messestand. Die Innovationen zur

bauma haben zudem das Bestreben

unterstrichen, die Verfügbarkeit batterieelektrischer

Produktmodelle zu erweitern

und alternative Antriebstechnologien von

emissionsreduziert bis kohlenstofffrei

anzubieten.

Auch die neuen, zukunftsweisenden

Maschinen- und Technologie-Lösungen

stehen im Zeichen des Wirtgen Group

Wertversprechens „close to our customers“.

Mit ihren nachhaltigen Lösungen möchte

die Unternehmensgruppe ihre Kunden

unterstützen, den wachsenden Bedarf an

Infrastruktur nicht nur schnell und wirtschaftlich

zu realisieren, sondern auch die

steigenden Anforderungen in puncto

Umweltschutz sowie Sicherheit für Mensch

und Natur schon heute zu erfüllen.

www.wirtgen-group.com

Recycling

Entsorgung

HS-Schoch GmbH

Laurenz-Dorrer-Straße 6

3300 Amstetten Österreich

Fon: +43 7472 20752

office@hs-schoch.at

#hsschoch

hs-schoch.at

62 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 63



BAUMA 2022

BAUMA 2022

KIESEL

Höhere Produktivität durch Mechanisierung

Gemeinsam mit Hitachi präsentierte Kiesel auf einer Ausstellungsfläche von 6.500 m 2

über 50 Maschinen inklusive Anbaugeräte, darunter auch zahlreiche Neuheiten.

K

iesel hat sich in den letzten 30 Jahren

als Systempartner für den Kunden

etabliert. „Wir sind der Prozessoptimierer

für unsere Kunden. Und mit unseren

Kiesel-Systemlösungen können wir dank

der Mechanisierung auf der Baustelle eine

Produktivitätssteigerung von 30% erzielen.

Bestes Beispiel hierfür ist die P-Line by

KTEG“, sagt Toni Kiesel, Geschäftsführender

Gesellschafter der Kiesel GmbH. Bei

dieser ergänzen sich der optimale Geräteträger

inklusive digitaler Assistenzsysteme,

der entsprechende Schnellwechsler sowie

passende Anbaugeräte. Auch der Personaleinsatz

ist effizienter: für den Mitarbeiter

genauso wie für den Unternehmer, denn

Toni Kiesel (Geschäftsführender

Gesellschafter der

Kiesel GmbH) erläuterte

die Vorteile der

P­Line. Durch die

Mechanisierung auf

der Baustelle kann

eine Produktivitätssteigerung

von 30%

erzielt werden.

Maximilian Schmidt

(links; Mitglied der

Kiesel Geschäftsleitung),

Maik Spindler

(3.v.l.; kaufmännischer

Geschäftsführer,

Kiesel

Gruppe) und Martin

Mizerovsky (rechts;

Geschäftsführer Kiesel

Austria GmbH)

mit einem Teil des

Teams von Kiesel

Austria.

Der erstmals

vorgestellte ZE135

erreicht pro Vollladung

mindestens

3,5 h Arbeitsleistung,

bevor er an die Ladestation

andockt.

mit dem modularen System, das auf die

Herausforderungen der Baustelle zugeschnitten

ist, kann mehr Leistung in

kürzerer Zeit erzielt werden. Zu sehen

waren der ZX19-6 mit einem OQR30 und

der ZE85 mit einem OQR45 – beide mit

zahlreichen Anbaugeräten. Die Produktlinie

umfasst mittelfristig Maschinen bis zu

40 t. „Mit der P-Line by KTEG werden wir

neue Maßstäbe in der Branche setzen“, so

Toni Kiesel.

Mit Blick in die Zukunft werden Kiesel und

Hitachi über ein gemeinsames Joint-Venture

verstärkt zusammenarbeiten. Diese

neue Partnerschaft wurde auf der bauma

kommuniziert.

Neue Partner an der Seite von Kiesel sind

EmiControls Europe und Makineo. Bei

Makineo dreht sich alles um digitale

Bauprozesse, digitale Assistenzsysteme und

Maschinensteuerung. Gemeinsam mit

EmiControls Europe geht es um die Staub-,

Geruchs- und Feuerbekämpfung. Und auch

darum, Prozesse emissionsneutral und

umweltbewusst zu gestalten.

Bereits auf der letzten bauma 2019 wurde

der Prototyp ZE85 präsentiert. Heute

verfügt Kiesel über ein beeindruckendes

Produktportfolio im Zero-Emission Bereich.

Zu den Produkthighlights zählen der ZE23,

ZE55U, ZE85 und der ZE135. „Wir bieten

hier High-End-Technologie mit Hochvoltsystemen

und Schnellladung. Mit unserer

mobilen Schnellladestation KTEG Power-

Tree können nicht nur Elektrobagger in

kürzester Zeit geladen werden, sondern

sämtliche batteriebetriebene Geräte auf der

Baustelle“, erläutert Toni Kiesel. Ein

weiteres Messe-Highlight bildete der MHL

820 „Beyond Battery“ von Fuchs. Dank des

cleveren Designs lässt sich sein Batteriemodul

stufenweise erweitern. Im Basispaket

liefern die verbauten Lithium-Ionen-Akkus

bereits genug Leistung, um die Maschine

bis zu zwei Stunden autark betreiben zu

können.

www.kiesel.net

64 BAUBLATT.ÖSTERREICH

SCHWING

Neue Großmastpumpe S 51 SX

Die neue Autobetonpumpe S 51 SX zeichnet sich durch ein deutlich

reduziertes Gewicht bei gewohnter Stabilität und Langlebigkeit aus.

A

Gruppe

ufgebaut auf einem 10x4 Euro 6

Fahrzeug ergibt sich durch den

Einsatz von modernem Leichtbau ein

typisches Einsatzgewicht von unter

40 t mit ausreichender Reserve für

Zusatzausstattungen und Zuladungen.

Die kombinierte Roll-Z-Faltung

mit 235°- und 230°-Drehwinkeln in

den letzten beiden Mastelementen

bietet maximale Beweglichkeit für

jede Baustelle. Durch die kurzen

vorderen Mastelemente wird die

Flexibilität nochmals erhöht. Bei der

Auswahl von Fahrgestellen und

Motorisierungen bietet das Schwing

Konzept größtmögliche Freiheitsgrade.

Ein auf das Minimum

reduzierter Umbauumfang des

Fahrzeuges spart Kosten und

Aufwand. Die von Schwing entwickelte

und patentierte SX-Abstützung

ist bogenförmig und kann

dadurch einen deutlich längeren

Bauraum in der Maschine

einnehmen als eine klassische

X-Abstützung.

Gezeigt wurde auch das Eco Power

System, eine hybride Nachrüstlösung

mit externem Zusatzaggregat, um

eine konventionell mit Verbrennungsmotor

ausgestattete Autobetonpumpe

elektrisch aufzurüsten. Die günstige

und mit geringem Aufwand durchführbare

Hybridlösung ist flexibel

einsetzbar, hat eine hohe Leistung bei

geringem Platzbedarf und vermeidet

zusätzliches Gewicht für die

Betonpumpe. Alle auf dem Markt

befindlichen Schwing Autobetonpumpen

der letzten 15 Jahre lassen

sich einfach elektrisch nachrüsten.

www.schwing-auftragsfertigung.at

120 YEARS EXPERIENCE

MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN

wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

Dipl.­HTL­Ing. Horst Jöbstl (Geschäftsführer Schwing

GmbH) und Andrea Freitag (Kaufmännische Leiterin,

Schwing GmbH) vor der neuen S 51 SX.

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82 18



BAUMA 2022

BAUMA 2022

Mit dem neuen

raupenmobilen

reversiblen Prallbrecher

I4e stellte

Keestrack eine

leistungsstarke

Lösung für den

Sekundär­ und

Tertiärbruch mit

nur einer einzigen

Maschine vor.

HOLP

RotoTop-Range stark erweitert

Die Holp GmbH hat die Serie ihrer erfolgreichen

RotoTop nach oben erweitert.

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

KEESTRACK

Keestrack wird emissionsfrei

2012 hat Keestrack den elektrischen Antrieb eingeführt. Nun

präsentierte Keestrack den Zero-Antrieb, mit dem die Maschinen

vollkommen ohne integrierten Verbrennungsmotor auskommen.

D

ie meisten mobilen Brech- und

Siebanlagen sowie einige notwendige

Hydraulikanlagen werden mit Elektromotoren

angetrieben. Die folgenden Anlagen

sind mit Zero-Antrieb erhältlich: Kegelbrecher

vom Typ H6e und H7e, alle Prallbrecher

inklusive I4e, alle Grobstücksiebe

außer K8, das Produktionssieb C6e, alle

Haldenbänder, alle Backenbrecher außer

B3 und der raupenmobile Plattenbandaufgeber

A6.

Im Vergleich zu herkömmlichen dieselhydraulischen

Einheiten verbrauchen dieselelektrisch

angetriebene Anlagen direkt bis

zu 40% Kraftstoff weniger. Beim Betrieb

von ganzen Produktionsstraßen kann der

Kraftstoffverbrauch sogar um bis zu 70%

sinken, wenn die hybriden Siebe und

Haldenbänder direkt über den vor- oder

nachgeordneten elektrischen Brecher mit

Energie versorgt werden. Der Anschluss an

das öffentliche Elektrizitätsnetz kann (je

nach örtlichem Strompreis) sogar noch

größere Einsparungen bewirken, da in

diesem Fall die Betriebs- und Wartungskosten

drastisch sinken.

Eines der bauma Highlights war der neue

raupenmobile horizontale reversible

Prallbrecher Keestrack I4e, der ein völlig

neues Konzept verfolgt. So ist dank der

innovativen RIC-Technologie (Reversible

Impact Crusher) der kombinierte Sekundär-

und Tertiärbruch mit einer einzigen

hochmobilen Lösung möglich, was den

Keestrack I4e zu einer echten Alternative

für mobile Kegelbrecher oder vertikale

Prallbrecher macht, insbesondere angesichts

seiner herausragenden Produktionsleistung

von 100 bis 250 t/h. Das System

zeichnet sich ferner durch einen geringen

Verschleiß, ein höherwertiges Endprodukt

(Form der Körner) sowie einen bedeutend

geringeren Energieverbrauch bei typischen

Anwendungen aus. Möglich wird dies unter

anderem durch den fortschrittlichen

elektrischen Zero-Antrieb und den

Drop-off-Stromerzeuger, der aus einem

Dieselmotor mit 447 kW und einem

300-kVA-Generator besteht.

Die größte Maschine auf der Messe war der

neue Kegelbrecher H7e Zero. Mit einer

Höhe von mehr als 7 m, einem 26 t Kegel

mit bewährter Technologie und Optionen

wie einem Doppeldeck-Vorsieb und einem

Dreifachdeck-Nachsieb wiegt die voll

ausgestattete Anlage 92 t. Ist vor Ort kein

Netzanschluss vorhanden, kann der H7e

Zero mithilfe des raupenmobilen Stromerzeugers

M7 betrieben werden. Der Kegel

des H7e eignet sich für Korngrößen bis 250

mm. Als weitere Maschine der Baureihe

Zero wurde der Backenbrecher B7e Zero

präsentiert, der ausschließlich von

Elektromotoren angetrieben wird. Gezeigt

wurde der B7e in Kombination mit dem

raupenmobilen Stromerzeuger M5. Dieser

dient der direkten Energieversorgung von

Brechern, Sieben und Haldenbändern von

Keestrack, wenn kein Netzanschluss zur

Verfügung steht. Auch der Prallbrecher

R5e von Keestrack ist jetzt mit vollständig

netzbetriebenem Zero-Modus erhältlich,

kann aber auch über einen Drop-off-Stromerzeuger

betrieben werden. Der R5e

verfügt wie alle Maschinen mit E-Antrieb

über die Möglichkeit, weitere Maschinen

mit elektrischer Energie zu versorgen. Der

neue vollelektrische und raupenmobile

Plattenbandaufgeber A6 arbeitet mit

seinem 15 m 3 großen Trichter als Puffer

und sorgt für eine gleichmäßige Beschickung

der nachgeordneten Maschine

(meist ein Haldenband). Der A6 wird

entweder direkt aus dem Stromnetz oder

von einer anderen elektrischen Maschine

mit Energie versorgt.

www.keestrack.at

Freuten sich über das

große Interesse an den

Anlagen mit Zero­Antrieb

(von links): Erwin

Hofstätter (Geschäftsführer

ing. erwin

hofstätter GmbH),

Helmut Kreutzer (Techn.

Sales Director, Keestrack

Group), Anna Gamper

(Keestrack NV) und Felix

Hofstätter (ing. erwin

hofstätter GmbH) vor dem

Backenbrecher B7e Zero.

66 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

I

Geschäftsführer Günter Holp bietet mit seinem Unternehmen nun Drehantriebe in

11 Größen für alle Bagger mit einem Einsatzgewicht von 600 kg bis 45 t.

n den letzten 10 Jahren eroberte der

Drehantrieb nicht nur die Unternehmer,

sondern vor allem die Herzen der

Maschinisten, denen die intuitiv

erlernbare Bedienung des „Handgelenks

am Bagger“ mittlerweile häufig in

Fleisch und Blut übergegangen ist und

die den RotoTop nicht mehr missen

möchten.

Zur bauma wurden nun die Modelle

RT.301 HD für Bagger von 29 bis 36 t

sowie RT.301 HD+ für Maschinen von 35

bis 45 t präsentiert. Damit bietet die

Holp GmbH eine große Range ihrer

RotoTop mit 11 verschiedenen Modellen.

Die sehr feinmaschige Abstufung sorgt

dafür, dass in jeder Klasse die passende

Drehdurchführung zur Verfügung steht.

Mit Hilfe des RotoTop erlangen Bagger

360° Endlosdrehbarkeit und werden in

Verbindung mit der Baggerkinematik

zur echten räumlichen Bewegung

befähigt, während das Arbeiten mit

einem Tilt durch die seitliche 60-90°

Bewegung wie beim Schwenklöffel meist

im zweidimensionalen Bereich bleibt.

Gleichzeitig muss der Bagger seltener

umgesetzt werden, was Kraftstoff spart.

Entsprechend hohe Leistungszuwächse

sind hier möglich, beispielsweise erzielt

der RotoTop in Verbindung mit dem

Tieflöffel die maximalen Grabkräfte oder

zieht akkurate Böschungen mit einer

nachgewiesenen Mehrleistung von

mindestens 10 bis 50%.

Diese Bewegungsfreiheit und Effizienzsteigerung

ist mit den neuen Modellen

nun auch für Bagger ab der 30 t Klasse

zu bekommen. Da diese nun wesentlich

beweglicher sind, wird keine zweite

Maschine mehr vor Ort benötigt, um die

schwer zugänglichen Stellen zu bearbeiten,

wie das bisher auf vielen Baustellen

der Fall war. Zudem kann der Handarbeiter,

der meist den Maschinenführer

begleitet, andere Arbeiten übernehmen.

Im Abbruch kann der Bagger der

höheren Tonnage-Klasse mit Hilfe des

RotoTop in Kombination mit dem

MultiGrip auch sehr große und unhandliche

Teile abbrechen und sortieren. Mit

der Felsfräse sind dank der 8-fach-Drehdurchführung,

die immer die richtige

Ölmenge zum Anbaugerät bringt,

langandauernde Einsätze in Gewinnung

und Tunnelbau möglich, ohne dass

thermische Probleme auftreten können.

www.holp.eu

Nr. 0124850

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5

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PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO

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BAUMA 2022

BAUMA 2022

KOMATSU

Neuheiten in allen Geräteklassen

In der Halle C6 und auf der großzügigen Demo-Fläche im angrenzenden Freigelände

informierte Komatsu Europe über die aktuellen Geräte-Generationen.

N

eben vielen weiteren Neuheiten zeigte

Komatsu auch die neuen Minibagger

PC17R-5 und PC20R-5 mit regulärem

Heck und Motor gemäß EU Stufe V. Die

neuen Komatsu-Maschinen bieten eine

beeindruckende Hubleistung, überarbeitete

Ketten für jeden Untergrund, einen

obenliegenden Hubzylinder (PC20MR-5),

einfache Wartungs- und Servicearbeiten

sowie verschiedene serienmäßige Sicherheitsfunktionen.

Zusätzlich sorgt die große

Kabine für hohen Fahrerkomfort. Die

beiden Minibagger können außerdem mit

zahlreichen Sonderausrüstungen an die

jeweiligen Anforderungen angepasst

werden.

Zu sehen war auch der WA80M-8 Kompaktradlader,

ebenfalls mit Motor gemäß

EU Stufe V. Mit seinem hydraulischen

Schnellwechsler, der EF-Kinematik mit

Parallelhub und einer großen Palette an

verfügbaren Anbaugeräten ist der

Komatsu WA80M-8 ein zuverlässiges und

vielseitiges Werkzeug für die verschiedensten

Einsätze. Neben hoher Zugkraft,

hervorragender Losbrechkraft, großer

Hub- und Ausschütthöhe sowie Kraftreserven

für schwierigste Bodenbedingungen,

punktet der WA80M-8 auch mit einem

geringen Kraftstoffverbrauch. Der Fahrer

„Für die zunehmende Digitalisierung im Erdbau bietet die Firma Kuhn den

Betrieben mit Smart Construction eine wichtige Unterstützung“, betont

Mag. Stefan Kuhn (Geschäftsführung Kuhn Holding), im Bild vor dem

PC210LCi­11 mit der intelligenten Maschinensteuerung iMC 2.0.

kann mit Hilfe der Easy-Fork-Kinematik

Lasten auf der Palettengabel parallel zum

Boden transportieren, ohne nachsteuern

zu müssen.

Unter den Exponaten befand sich auch die

neueste Generation des Komatsu Hydraulikbaggers

PC210LCi-11. Er ist mit der

intelligenten Maschinensteuerung iMC 2.0

ausgerüstet, die vollständig ab Werk in die

Maschine integriert ist und gegenüber der

ersten Version zahlreiche neue intelligente

Funktionen zur Steigerung der Produktivität

und Effizienz bietet. Dazu zählen die

automatische Schwenklöffelsteuerung, die

Fotos: Komatsu; Baublatt.Österreich; Messe München

Mit dem neuen PC4000­11 Electric Drive unterstreicht Komatsu seine

langjährige Erfahrung bei der Entwicklung, Produktion und Wartung

elektrisch angetriebener Hydraulikbagger. Rechts ein PC490HRD­11,

der dank des neuen K100­Ausleger­Wechselsystems innerhalb von

Minuten zum „High Reach“­Abbruchbagger umgerüstet wurde.

Winkelhaltefunktion, der schlankere iMC

2.0-Bedienbildschirm, die Integration von

Schwenklöffel dank IMU-Sensor und die

Unterstützung von Multi GNSS.

Smart Construction für

modernste digitale Lösungen

Smart Construction ist ein Technologieunternehmen

von Komatsu, das sich auf die

digitale Transformation von Erdbewegungsarbeiten

spezialisiert hat und

Unternehmen mit Hard- und Softwarelösungen

höchster Qualität bei diesem

Prozess unterstützt. Durch die Umwandlung

gesammelter Daten in wertvolle

Informationen hilft Smart Construction

dabei, Personal, Maschinen und Material

noch besser und zielgenauer einzusetzen.

So werden die Arbeitsbedingungen

optimiert und das Unternehmen noch

erfolgreicher, denn Entscheidungsträger

können mit Smart Construction vom

Schreibtisch aus die gesammelten,

hochpräzisen Gelände- und Maschinendaten

der Baustelle in Echtzeit einsehen. Der

Fortschritt der Arbeiten wird visualisiert

und detailliert dargestellt, Baustelleninformationen

und Vergleichsdaten können

mit allen Beteiligten geteilt werden. Seit

dem 1. Juli 2022 ist die Kuhn Baumaschinen

GmbH der erste Smart Construction

Partner in Österreich.

Dazu Mag. Stefan Kuhn, Geschäftsführer

Kuhn Holding: „Eine wichtige Komponente

von Smart Construction ist die

Der WA80M­8 Kompaktradlader

mit Motor gemäß EU Stufe V ist ein

zuverlässiges und vielseitiges

Werkzeug für die verschiedensten

Einsätze.

Die neuen R­5­Bagger – im Bild ein

PC17R­5 – konzentrieren die Qualität

und Leistung der großen Komatsu

Baumaschinen in einem

kleineren Paket.

intelligente Maschinensteuerung, bei der

Komatsu als technischer Vorreiter bereits

seit vielen Jahren über umfangreiche

Erfahrungen verfügt. Die intelligente

Maschinensteuerung, die Komatsu in

immer mehr Geräten anbietet, ist eine

logische Steuereinheit, mit der höchste

Effizienz und Kosteneinsparungen auf der

Baustelle erreicht werden können. Mit

Hilfe von 3D-Daten, die fernbedient in die

Maschine geladen werden können,

verhindert die Maschinensteuerung ein

Eindringen unterhalb des Zielprofils und

ermöglicht dem Fahrer jederzeit präzises

Arbeiten an jedem Ort auf der Baustelle.

Die datenbezogene Zusammenarbeit

zwischen unseren Beratern und Kunden

ist die Basis für eine sicherere und

effizientere digitale Baustelle und für eine

beeindruckende Gewinnsteigerung. Smart

Construction war neben den zahlreichen

Komatsu Neuheiten eines der zentralen

Themen in den vielen Gesprächen mit

unseren Fachbesuchern. Wir blicken auf

eine sehr erfolgreiche bauma zurück und

sehen uns für die Zukunft optimal

gerüstet, um unseren Kunden für die

kommenden Veränderungen die optimalen

Lösungen bieten zu können.“

Im Sinne der Nachhaltigkeit hat sich

Komatsu das langfristige Ziel gesetzt, bis

2050 klimaneutral zu werden, also kein

Kohlendioxid mehr auszustoßen. Das

Unternehmen verpflichtet sich, bis 2030

die CO2-Emissionen aus seinen Produktaktivitäten

im Vergleich zu 2010 zu

halbieren und den Anteil erneuerbarer

Energiequellen auf 50% zu erhöhen.

Außerdem wird Komatsu den Einsatz

entsprechender Technologien bei seinen

Materialherstellern und anderen Partnern

unterstützen, damit auch diese klimaneutrale

Betriebsabläufe erreichen können.

www.komatsu.eu | www.kuhn-gruppe.com

68 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 69



BAUMA 2022

BAUMA 2022

WOLFFKRAN

Messepremiere für Hochleistungsfaserseil

Wolffkran hat gemeinsam mit dem Seilspezialisten Trowis GmbH

ein Hoch leistungsfaserseil entwickelt, das nun erstmals

auf der bauma an einem Wolff Kran

präsentiert wurde.

KAISER AG

Stark, agil und wendig: Mit dem S8

Allroad präsentierte die Kaiser AG

ihre Definition einer neuen Leistungsklasse

für Mobil­Schreitbagger.

Klaus Singer (Geschäftsführer

der Kaiser Fahrzeugtechnik GmbH

Österreich) informierte die

Fachbesucher über die vielen

technischen Neuerungen der

aktuellsten Generation der

Kaiser Mobil­Schreitbagger.

A

ls bislang einziger Hersteller

setzt Trowis für sein neues

Faserseil auf einen Seilmantel mit

einer speziellen Faserverbundkonstruktion,

der in enger Zusammenarbeit

mit Wolffkran entwickelt wurde.

„Durch die einzigartige Seilkonstruktion

hat das chaRope Faserseil

den gleichen Durchmesser wie

herkömmliche Stahlseile und ist

damit deutlich schlanker als

vergleichbare Wettbewerbsprodukte“,

sagt Thomas Heidrich, CTO

und Mitglied der Geschäftsleitung

bei der Wolffkran GmbH. „Die

Seilkonstruktion besteht aus einem

mehrlagigen, gedrehten Kernseil aus

hochfesten Hightechfasern und aus

einem abriebfesten, dünnwandigen

Faserverbundmantel“, erläutert Dr.

Thorsten Heinze, Geschäftsführer

der Trowis GmbH. „Mit diesem

Aufbau können wir zum Markteintritt

Kranseile mit Durchmessern

von 12 und 16 mm anbieten.“

„Jeder Wolff Kran, der über ein 12

oder 16 mm Stahlseil verfügt, kann

mit dem neuen chaRope Faserseil

ausgestattet werden. Die Seile sind

vollständig baureihenkompatibel,

eine Anpassung der Seilrollen,

Hubwerke oder Traglasten ist nicht

erforderlich“, so Thomas Heidrich.

„In unserem aktuellen Portfolio

betrifft das alle Modelle der Wolff

Clear-Reihe, die neuen Wolff 21

FX-Krane sowie den Wolff 8033.16

Cross.“

Der einzigartige Faserverbund-Seilmantel

hat im Wettbewerbsvergleich

zu herkömmlichen, geflochtenen

Seilmänteln noch mehr Vorteile: Er

ist monolithisch, also nahtlos dicht.

So gelangt weder Feuchtigkeit ins

Seilinnere noch Schmierstoffe oder

Faserabrieb des Seilkerns nach

außen. „Das Seil läuft auch nach

Mit dem patentierten Wolff High­Speed­Positioning­

System hat Wolffkran als erster Hersteller der Branche

ein Assistenzsystem entwickelt, mit dem die Last am

Kranhaken fast schwingungsfrei bewegt und

millimetergenau positioniert werden kann.

„Durch die einzigartige

Faserverbundkonstruktion

kann

das herkömmliche

Stahlseil 1:1 gegen

das chaRope Faserseil

ausgetauscht

werden – ohne Umbaumaßnahmen

am

Kran vornehmen zu

müssen“, betont

Zeljko Tenjovic (Geschäftsführer

Wolffkran

Austria GmbH).

Durch den einzigartigen

Aufbau des chaRope Faserseils, ist es –

bei 80% Gewichtseinsparung – schlank wie ein

Stahldrahtseil und kann dieses 1:1 ersetzen.

Jahren nicht trocken und es gelangen

keine Mikrokunststoffpartikel in

die Umwelt“, so Peter Streubel,

Geschäftsführer der Trowis GmbH.

Zudem bietet der Seilmantel einen

hundertprozentigen UV-Schutz für

den innenliegenden Seilkern und

dient gleichsam als Indikator für die

Ablegereife des Seils.

Das chaRope Faserseil ist rund 80%

leichter als ein Stahlseil. Die enorme

Gewichtseinsparung ermöglicht

nicht nur höhere Tragfähigkeiten,

sondern auch eine deutlich einfachere

und sicherere Handhabung bei

Transport, Montage und Seilwechsel.

Durch die von Seilspezialist Trowis

entwickelte Faserverbundkonstruktion

verfügt das chaRope Faserseil

über eine mindestens vier Mal so

hohe Lebensdauer als ein herkömmliches

Seil aus Stahldraht. Zudem

müssen die Seile nicht nachgeschmiert

oder gereinigt werden und

die Seilscheiben werden kaum

verschlissen.

Auf einem Wickelprüfstand wird das

chaRope Faserseil schon seit

längerem intensiv getestet. In Kürze

wird es in der Wolff Mietflotte in

England umfassenden Feldtests

unterzogen. „Die Testphase wird im

Juni 2023 abgeschlossen und das

Seil ab August 2023 auf dem Markt

erhältlich sein. Ab dann werden wir

alle Wolff Modelle mit 12 oder 16

mm Seil wahlweise mit der Stahloder

Faservariante ausliefern und

auch Teile unserer Mietflotte

sukzessive umrüsten. Gemeinsam

mit Trowis wollen wir zudem

Faserseile mit weiteren gängigen

Durchmessern entwickeln, um

mittelfristig alle Wolff Krane mit den

innovativen Seilen anbieten zu

können“, so Thomas Heidrich.

www.wolffkran.com

70 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

S8 Allroad: Kraftpaket in der 10 t Klasse

Mit dem S8 Allroad ergänzt die Kaiser AG ihre bewährten Mobil-Schreitbagger

S10 und S12 Allroad durch ein leistungsfähiges 10 t Gerät.

K

aiser Mobil-Schreitbagger spielen ihre

Stärken dort aus, wo andere Geräte an

ihre Grenzen stoßen. Das gilt auch für das

jüngste Modell, den S8 Allroad, der

technologisch bei der aktuellen Generation

des S12 ansetzt und die Kaiser Modellpalette

ideal abrundet. Zur Verfügung stehen

der S8 Telefuss, S8 Allroad und der S8

Gator. Der Unterwagen des S8 Allroad

stellt mit den maximalen Verstell-Möglichkeiten

die bewährt hohe Standfestigkeit

bei Kaiser Mobil-Schreitbaggern sicher.

Absolut neu in dieser Gewichtsklasse ist

die optional verfügbare Rotoline.

Klaus Singer, Geschäftsführer der Kaiser

Fahrzeugtechnik GmbH, über den S8

Allroad: „In der Praxis schätzen die

Maschinisten das leichte Gewicht des S8

Allroad, denn es ermöglicht viele Arbeiten

im steilen Gelände, ohne sofort eine

Polixmair GmbH – Ehrenfeld Betriebspark 5 – 4694 Ohlsdorf

VERKAUF | VERMIETUNG | SERVICE | PARTS | ALL IN AUFBEREITUNG

Seilwinde einsetzen zu müssen. Außerdem

verursacht der S8 Allroad mit seinem

geringeren Gewicht weniger Flurschäden

und benötigt weniger Kraftstoff. Für

Arbeiten im Hochgebirge, etwa in der

Wildbachverbauung oder in der Errichtung

von Beschneiungsanlagen, ist der S8

Allroad aufgrund seiner Stärken daher für

viele Unternehmen das ideale Gerät.“

www.kaiser.li | www.kaiser-fahrzeugtechnik.at

HAMMEL ON TOUR

LET‘S

SHRED IT

Anmeldung/Vorführung

Sandra P., 0664-28 28 791

office@polixmair.com

FROM TRASH

TO GOLD



BAUMA 2022

WACKER NEUSON I KRAMER

Innovationen zu zentralen Zukunftsthemen

Drei Themenschwerpunkte standen am Stand von Wacker Neuson und Kramer im Fokus:

das zero emission Komplettpaket, praxisnahe Lösungen und Vorteile durch Digitalisierung.

U

Mit einer spannenden Live-

Demo-Show präsentierten

Wacker Neuson und Kramer ihre

aktuellen Neuheiten in der Meet

the Future Arena.

nter „Meet Green“ konnten die

Messebesucher das zero emission

Angebot kennenlernen, das zur bauma um

einige Maschinen und Dienstleistungen

– wie spezielle zero emission Finanzierungsangebote,

aber auch Lösungen im

Bereich der Ladeinfrastruktur – erweitert

wurde. Erstmals zeigte Wacker Neuson

den neuen E-Teleskoplader TH412e, die

elektrische Walze RD28e, eine Charging

Box für die mobile Stromversorgung und

den sehr kompakten Dumper DT05e.

Zudem wurde Battery One vorgestellt, ein

standardisiertes und bedienerfreundliches

Akkusystem, das auf den CO2-freien und

nachhaltigen Einsatz von Baugeräten

setzt. Die Batterie lässt sich nicht nur in

allen batterie-elektrischen Geräten von

Wacker Neuson verwenden, sondern auch

in Baugeräten weiterer Hersteller. Ein

bauma Highlight war die reversierbare

Akkuplatte APU3050e mit dem von

Wacker Neuson entwickelten Direktantrieb

DireX, der für Effizienz und lange

Laufzeiten sorgt. Außerdem wurde der

E-Radlader WL20e zur bauma in der

dritten Generation mit einem leistungsstarken

Lithium-Ionen-Akku vorgestellt.

Auch Kramer zeigte Neuheiten im Bereich

zero emission: Neben dem elektrischen

Radlader 5065e, dem Nachfolger des

bewährten 5055e, stellte Kramer den

E-Teleskopen 1445e vor – beide Maschinen

setzen auf die neueste Lithium-Ionen

Batterietechnologie.

Im Themenfeld „Meet Innovation“ zeigten

Wacker Neuson und Kramer praxisnahe

Lösungen. Ein Highlight war der Wacker

Neuson Mobilbagger EW100. Er punktet

im Bereich Sicherheit durch sehr gute

Sichtverhältnisse und seine Standsicherheit.

Darüber hinaus kann der 10 t Bagger

aufgrund seiner leistungsstarken Fahrhydraulik

und hohen Grundarbeitsleistung

auch Aufgaben erledigen, für die sonst ein

14 t Bagger erforderlich wäre. Zudem

bringt der EW100 alle Vorbereitungen mit,

um zukünftige Entwicklungen im Anbaugerätemanagement

oder bei Assistenzsystemen

einfach per Software-Update

durchführen zu können. Aufwändige

Umbauten entfallen, was Kosten und Zeit

spart und die Maschine zukunftsfähig

macht.

Eine weitere Innovation war der Dual

View Dumper DV45, das kleinste Dual

View Modell. Die elektrohydraulisch

drehbare Kabine lässt sich hier nun per

Knopfdruck am Joystick um 180° nach

vorne und hinten sowie um 90° zur Seite

drehen. In diesem „Multi View“-Modus

lässt sich der DV45 auch mit einer seitlich

gedrehten Kabine fahren. Außerdem zeigte

Wacker Neuson zahlreiche Highlights im

Bereich der Baugeräte, unter anderem den

extrem leichten Benzinhammer BH40. Mit

dem 20 kg Hammer bietet Wacker Neuson

den leichtesten Benzinhammer mit

bekannt hoher Leistung. Kramer präsentierte

die komplette Palette an allradgelenkten

Radladern und Teleskopladern

und als Highlight das vollhydraulische

Schnellwechselsystem „Smart Attach“.

Die Digitalisierung, über die der Bereich

„Meet Connectivity“ informierte, spielt

auch bei der Entwicklung von Maschinen

eine wichtige Rolle: Zum neuen Mobilbagger

EW100 gehört ein intelligentes

Attachment Management System, das den

Fahrer beim Anbaugerätewechsel über das

10-Zoll-Display unterstützt. So passt sie

beispielsweise automatisch die Maschinendynamik

an das angebaute Werkzeug an.

www.wackerneuson.com/bauma

SENNEBOGEN

Viel Neues rund um das Großgerät 885 G

Mit 12 Exponaten informierte Sennebogen über viele Neuerungen zu den

Themen Bedienerfreundlichkeit, Effizienz und Zero-Emission.

D

er größte jemals auf einer bauma

ausgestellte Umschlagbagger, der

Sennebogen 885 G, war dieses Jahr schon

alleine aufgrund seiner Dimensionen ein

absoluter Besuchermagnet. Mit rund 320 t

Einsatzgewicht und einer Reichweite von

bis zu 38 m kann die Maschine vor allem

im anspruchsvollen Hafensegment

eingesetzt werden und glänzt dabei mit

rund 30% höheren Traglasten im Vergleich

zum Wettbewerb. Ausgestattet mit der

neuen Portcab und als Vertreter der neuen

Maschinengeneration, der G-Serie, ist der

885 G außerdem besonders bedienerfreundlich

und effizient.

Viele Neuerungen gab es rund um das

Thema Energieeinsparung und Elektrifizierung

zu sehen. So wird das Energierückgewinnungssystem

Green Hybrid, das

bei den Auslegerbewegungen großer

Umschlagbagger ansetzt, seit Kurzem

auch bei mittleren Maschinengrößen ab

47 t Einsatzgewicht – wie dem 835 G

Hybrid – verbaut. Es speichert die beim

Senken des Auslegers generierte Energie,

gibt sie beim darauffolgenden Anheben

wieder ab und spart damit bis zu 30% an

Kraftstoff ein. Bei Fahrmaschinen wie dem

Pick and Carry-Holzumschlagbagger 735

E erweist sich der ebenfalls vorgestellte

elektrische Fahrantrieb Green Efficiency

Drive (GED) als ideale Lösung. Neben

geringeren Emissionen bringt der GED

ebenfalls bis zu 30% an Energieeinsparung.

Ein technologischer Höhepunkt

waren auch die beiden Akkumaschinen im

Kran- und im Umschlagbereich: der 30 t

Recyclingbagger 825 Electro Battery und

der 50 t Raupen-Teleskopkran 653 Electro

Battery. Dank des Dualen Power Management

Systems, das sowohl das autarke

Arbeiten im Akkubetrieb als auch kabelgebunden

am Netz erlaubt, kann mit

diesen Maschinen uneingeschränkt

emissionsfrei gearbeitet werden.

Darüber hinaus wurde auf der bauma

auch eine Reihe an Maschinen der neuen

Maschinengeneration, der G-Serie,

vorgestellt, darunter der 4 t Teleskoplader

340 G, der brandneue 24 t Recyclingbagger

824 G sowie die Hafenumschlagmaschinen

835 G und 885 G. Die 6. Maschinengeneration

zeichnet sich allen voran durch eine

gesteigerte Effizienz, ein erhöhtes

Ansprechverhalten, eine optimale Servicefreundlichkeit

sowie einen verbesserten

Fahrerkomfort aus.

Weitere Highlights waren die multifunktionale

48 t Abbruchmaschine 830 Demolition,

die mit zwei neuen Ausrüstungsfeatures

Messepremiere feierte: eine 3-teilige

Longfront-Ausrüstung mit 23 m Reichweite

sowie ein hydraulisch ablegbares

10 t Kontergewicht zur Verringerung des

Transportgewichts. Außerdem gab es den

erst kürzlich in den Markt eingeführten

Fällbagger 728 E mit bis zu 21 m Reichweite

zu sehen. Auch für die Bauwirtschaft

wurde ein breites Maschinenportfolio

ausgestellt. Neben dem 200 t Raupenkran

BAUMA 2022

5500 G wurden in der beliebten Leistungsklasse

der 100 Tonner gleich zwei Modelle

gezeigt: der hervorragend für den Spezialtiefbau

geeignete Seilbagger 6100 E mit

Schlitzwandgreifer und der kürzlich in den

Markt eingeführte 100 t Raupentelekran

6103 E.

www.sennebogen.com

Absolutes Großmaschinen-Highlight und

Besuchermagnet: der Sennebogen 885 G

mit rund 320 t Einsatzgewicht.

72 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 73



BAUMA 2022

Mit einem Betriebsgewicht

von 130 t und seiner

enormen Reichweite von bis zu

40 m ist der SK1300DLC derzeit

der weltweit größte Abbruchbagger

aus OEM-Produktion.

Als Kurzheckbagger der 38 t Klasse beschleunigt der

SK380SRLC viele Arbeiten mit seiner Kombination

aus hoher Motorleistung, überzeugender Hub- und

Grableistungen und großer Standfestigkeit auf

engstem Raum.

KOBELCO

Neuer Kurzheck-

Schwergewichts-Champion

Als weithin sichtbare Orientierungshilfe markierte der

neue Abbruchbagger SK1300DLC den Stand der Firma

Kobelco. Im Schatten des Giganten gab es mit dem

SK380SRLC und den Minibaggern der nächsten

Generation weitere Neuheiten zu sehen.

M

it dem SK380SRLC stellte Kobelco

seinen größten Kurzheck-Bagger

(Short Range – SR) im 38 t Segment vor.

Mit Betriebsgewichten ab 36 t ist das neue

Modell heute einer der schwersten und

gleichzeitig schnellsten Kurzheck-Bagger

am Markt. Er bietet 200 kW Motorleistung,

hervorragende Hubleistungen, noch mehr

Stabilität durch sein annähernd 5 m langes

HD-Fahrwerk und hohes Betriebsgewicht

sowie ein außergewöhnliches Gesamtdesign

mit großzügiger Kabinengestaltung und

vorbildlicher Bedienerfreundlichkeit.

Die leistungsfähige Hubhydraulik mit

hohen Druckspitzen (Heavy-Lift-Funktion)

und das standfeste Fahrwerk mit ausgewogenem

Oberwagen gewährleisten

eine außergewöhnliche Hubleistung von

12.390 kg bei 6 m Ausladung ab

Bodenniveau.

Ebenfalls zu sehen war die nächste

Generation der Kobelco Minibagger

SK50SRX-7 und SK58SRX-7. Sie bietet

Das Team

der Firma

Kohlschein

Baumaschinen

mit Makoto

Kato (links;

Managing

Director

Kobelco

Europe).

mehr Leistung und Produktivität und setzt

das Kobelco-Konzept Performance X Design

für verbessertes Design und Bedienkomfort

um. Die neuen SK50/58SRX-7-Maschinen

profitieren im Vergleich zu ihren

Vorgängermodellen (SK45SRX-6E und

SK55SRX-6E) von einer verbesserten

Hydraulikleistung.

Zufrieden mit der bauma zeigt sich Stefan

Jonke, Geschäftsführer der Firma Kohlschein

Baumaschinen: „Die Messe war für

uns wieder ein voller Erfolg. Wie immer hat

uns die Messe beim Auffrischen und

Vertiefen bestehender Kundenbeziehungen

geholfen bzw. konnten natürlich auch neue

Kontakte geknüpft werden. Unser Eindruck

war, dass wir noch mehr österreichische

Fachbesucher begrüßen konnten, als

bei der letzten bauma. Das Interesse an

den neuen Kobelco Geräten war sehr groß,

die Investitionsbereitschaft scheint nach

wie vor sehr hoch zu sein.“

www.kobelco-europe.com

TWF

Premiere für die Dreifach Gleitschiene XXL

Einen guten Überblick über ihr breites Produkt- und Dienstleistungsportfolio

vermittelte die Firma TWF mit ihrem bauma

Auftritt. Als Spezialist für Ramm- und Bohrtechnik sowie selbst

hergestellte Grabenverbausysteme, verkauft und vermietet TWF

ein breites Spektrum an Maschinen-, Grabenverbau-, Sicherheits-

und Systemlösungen sowie mobile Baustraßen für

Kunden aus dem Tief- und Spezialtiefbau. Im Grabenverbau

erweiterte TWF die umfassende Produktreihe durch die neue

Dreifach Gleitschiene XXL, die für besonders tiefe Bauvorhaben

bis 10 m entwickelt wurde. Der Einbau im Absenkverfahren bei

nicht standfesten Böden durch einen 50 t Bagger ermöglicht

einen einfachen Rückbau. Die XXL Variante ist für eine Grabenbreite

von 3,14 - 13,64 m geeignet, die Rohrdurchlasshöhe

beträgt 5,50 m.

www.twf.at

Die neue Dreifach Gleitschiene XXL bildete den

Rahmen für den Stand der Firma TWF.

DI (FH) Wolfgang Tinhof (Geschäftsführer der

TWF International GmbH in Wien) freut sich über

das große Interesse der österreichischen Fachbesucher.

KEMROC

Produktprogramm weiter ausgebaut

Kemroc zeigte zahlreiche Neuheiten bei seinen Spezialanbaufräsen.

S

o ist in der Baureihe KRD der Querschneidkopffräsen

mit Direktantrieb

das Modell KRD 120 MIX (25-40 t) mit

Verlängerung inklusive Einblasrohr für

das „MSM-Verfahren“ (Mass Soil Mixing)

im Spezialtiefbau erhältlich. Die Baureihe

DMW der Schneidräder mit Doppelmotor

wurde erweitert mit dem Modell DMW

Von rechts: Franz

Niggas (Verkaufsleiter

Österreich,

Kemroc Spezialmaschinen

GmbH)

mit Kemroc

Vertriebspartner

Herbert Eisterer

(Geschäftsführer

AAB Eisterer in

Pichl bei Wels).

Eyecatcher: die

Mischfräse KSI

7000 mit ihrem 7

m langen Fräsund

Injektionsschwert

aus der

neuen Firmensparte

Kemsolid.

130 (Baggergewicht 18 - 35 t) in einer

modifizierten Version für Permafrostböden

und Gesteine mit einaxialer Druckfestigkeit

bis 40 MPa. Es hat einen verbesserten

Materialaustrag sowie eine Extraportion

an Schneidtiefe. Die Modelle EKT 20 (2 - 4

t) EKT 40 (5 - 10 t) und EKT 60 (10 - 17 t)

erweitern die Baureihe EKT der kostengünstigen,

zu Kettenfräsen aufrüstbaren

Querschneidkopffräsen in Richtung

leichterer Trägergeräte. Vorgestellt wurde

auch die völlig neue Baureihe KRC „Bull

Head Trencher“ mit ihren charakteristischen,

winkelig zueinander angeordneten

Schneidköpfen.

www.kemroc.de | www.aab-eisterer.at

74 NOVEMBER 2022

BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 75



BAUMA 2022

BAUMA 2022

DITCH WITCH

Neuvorstellung der Ditch Witch JT120 AT

Das Highlight auf dem Stand von Ditch Witch war das neueste Mitglied der

Horizontalbohranlagen: die Ditch Witch JT120 All Terrain, die einzige

Felsbohranlage in ihrem Segment.

M

it 534 kN Zug- und Schubkraft,

einem starken Drehmoment von

21.000 Nm am äußeren Gestänge und

4.000 Nm am Inneren Gestänge (bei bis zu

250 U/min.) ist man mit der JT120 AT

(kurz: AT120) für jede Art von Bohrung

bestens gewappnet. Die Ditch Witch All

Terrain Technologie, die ein gleichzeitiges

Bohren und Steuern durch harten Boden

und Fels ermöglicht, ist damit auch für

große Durchmesser und lange Bohrungen

verfügbar. Natürlich ist auch diese

Maschine dem neuen Ditch Witch Design

verschrieben. Entsprechend ist die AT120

mit einer Teleskop-Kabine sowie dem

patentierten Brechschlüsseldesign für

hervorragende Sicht und der Funkfernbedienung

für ein ideales Setup ausgestattet.

Die Anzeigen der Elektronikdisplays sind

über Touch-Funktionen bedienbar und

übersichtlich gestaltet. Die AT120 ist

optimal für Wireline-Bohrungen vorbereitet

und bietet dem Bediener eine gut

zugängliche Stehplattform. Sie ist weiters

mit einem effizienten Hydraulikkühlsystem

ausgestattet und der starke Cummins

B6.7 Motor liefert ausreichend Leistung

für alle Bohrfunktionen.

Zu sehen war auch die Ditch Witch JT32

All Terrain (kurz: AT32). Die bei Kunden

beliebte Horizontalbohranlage ist durch

ihre kompakte Bauweise, das geringe

Gewicht und die enorme Schub- und

Zugkraft von 14,2 t vielseitig einsetzbar.

Mit dem 155 PS Cummins Motor vereint

die Ditch Witch AT32 maximale Power bei

minimalem Platzbedarf und garantiert

durch eine innovative, bedienerorientierte

und vereinfachte Steuerung erfolgreiche

Felsbohrungen bei schwierigsten Bedingungen.

Auch diese Maschine besticht mit

dem patentierten Brechschlüsseldesign,

Links: Mit der Ditch Witch JT120 All Terrain ist gleichzeitiges

Bohren und Steuern durch harten Boden und Fels nun auch für

große Durchmesser und lange Bohrungen verfügbar.

Oben der Ditch Witch RT125 Quad im neuen Design.

Erste Wahl für

viele Kunden: Die

Ditch Witch JT32

All Terrain ist

durch ihre

kompakte Bauweise,

das geringe

Gewicht und die

enorme Schubund

Zugkraft von

14,2 t vielseitig

einsetzbar.

das durch die offene Seite zur Kabine

gerichtet ist und eine optimale Sicht des

Bedieners ermöglicht – genauso wie die

ein- und ausfahrbare Teleskopkabine und

das bewährte Verankerungssystem für

maximale Maschinenstabilität.

Ebenfalls vorgestellt wurde der Ditch

Witch RT125 Quad im neuen Design. Die

neu gestaltete Kabine bietet noch mehr

Bedienerkomfort, u.a. durch den 120°

drehbaren Sitz für besseres Aus- und

Einsteigen und Sicht während des

Fahrens. Ausgestellt war der RT125 Quad

mit einem Pfluganbaugerät VP120Q, einer

Kabeltrommelaufnahme RC30, einem

Rückfüllschild und dem optionalen

Pflug-Kit mit Kabelführungen am Dach

und Pfluganbaugerät. Das Basisgerät

Ditch Witch RT125Q kann man auch mit

einem Schneidrad oder einem Fräsanbaugerät

ausstatten. Das Schneidrad Design

von HydraWheel wurde im August von

Ditch Witch gekauft.

„Wir als Lowatschek & Regner KG blicken

auf eine besucherstarke und intensive

bauma zurück. Man sieht, wie sehr unsere

Kunden und interessierte Fachbesucher

eine Messe wie diese in Anspruch nehmen,

um persönliche Gespräche zu führen,

bestehende Beziehungen zu pflegen und

die Produkte bzw. Innovationen hautnah

zu erleben“, betont Peter Lowatschek,

Geschäftsführer der Firma Lowatschek &

Regner.

www.ditchwitch.com

www.lowatschek-regner.at

SSAB

SKANCRAFT

Baustellen einfach und schnell säubern

Der neue Leicht- und Dämmstoffsauger von SkanCraft bietet eine Alternative

zum aufwändigen Sammeln von leichten Stoffen per Hand.

I

Zukunftsprojekt fossilfreier Stahl

Die jüngsten Innovationen bei Hardox und Strenx waren

die zentralen Themen bei SSAB. Als besonderes Highlight

zeigte der skandinavische Stahlhersteller ein Stück seines

fossilfrei erzeugten Stahls. Das allererste Stahlblech wurde

am 18. August 2021 bei SSAB in Oxelösund (Schweden)

mit wasserstoffreduziertem Eisenschwamm hergestellt

und an die Volvo Group geliefert. Mit der Hybrid-Technologie

möchte SSAB Kokskohle, die traditionell für die

Stahlerzeugung auf Erzbasis benötigt wird, durch fossilfreien

Strom und Wasserstoff ersetzen. Ziel ist es, als

erste Hersteller bereits 2026 fossilfreien Stahl auf den

Markt zu bringen. Im Bild Stefan Keischnig (Area Sales

Manager Süd-Deutschland und Österreich, links) und

Roland Frei (Regional Sales Manager Schweiz) bei der

Präsentation des fossilfrei erzeugten Stahls. www.ssab.com

solierstoffe, wie Folien, Styropor, Styrodur,

Glas- und Steinwolle und Isolierschüttungen

werden schnell und effizient

abgesaugt. Somit ist das Material wieder

sortenrein und ohne Verunreinigungen

und kann wiederverwendet, beziehungsweise

verkauft werden. Materialien mit

höherem spezifischem Gewicht wie Holz,

Kies, Schotter, Erde usw. bleiben auf dem

Boden liegen. Sobald der Sammelbehälter

voll ist, kann man diesen an einem

geeigneten Ort hydraulisch entleeren und

hat sofort wieder Platz für neues Material.

Der neue Leicht- und Dämmstoffsauger ist

für Trägergeräte von 13-35 t ausgelegt.

Auf großes Interesse stieß auch die

SkanCraft Seitengriff Vibrationsramme.

Mit ihr kann jede Art von Rammgut

schnell und sicher vom Boden aufgenommen

werden bzw. beim Rückbau

wieder am Boden abgelegt werden. Die

Ramme ist 360° endlos drehbar, somit

wird das Positionieren der Träger/Bohle

schnell und sicher. Die Ramme hat

sowohl eine seitlich angebrachte

Klammer, wie auch eine auf der Unterseite

angebrachte Klammer. Durch die

Möglichkeit mittels seitlicher Klammer,

die Träger oder Bohle seitlich zu fassen

und sicher zu halten, können auch Teile

hantiert werden, die ansonsten aufgrund

ihrer Länge und der Reichhöhe

des Baggers nicht mehr erreicht werden

könnten.

Walter Mörtlbauer, Geschäftsführer der

Firma SkanCraft, betont: „Unter

Brücken oder unter Leitungen kann die

Höhe eine Herausforderung sein. Bei

diesen Einsätzen bietet die Seitengriff

Vibrationsramme eindeutig Vorteile.

Dazu kommt, dass wir die Steuerung so

in das Trägergerät integrieren, dass sich

der Fahrer innerhalb weniger Minuten

an die Bedienung gewöhnt.“

www.skancraft.com

1 + 2 Walter Mörtlbauer (Geschäftsführer der Firma SkanCraft mit Gattin) vor dem neuen Leicht- und Dämmstoffsauger. Leichte Stoffe, die auf

jeder Baustelle anfallen und aufwändig per Hand gesammelt werden müssen, können nun mittels Bagger innerhalb kürzester Zeit einfach und

sauber abgesaugt werden. 3 Live-Demo der neuen SkanCraft Seitengriff Vibrationsramme.

76 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 77



BAUMA 2022

ZANDT CARGO

Praxisgerechte Anhängerkonzepte

Zandt Cargo zeigte zahlreiche Neuheiten, Highlights und

Innovationen. Mit zehn ausgestellten Messe-Exponaten

gab Zandt Cargo einen umfangreichen Einblick in seine

vielfältigen praxisgerechten Lösungen für Straßentransporte

und Baustellen. Den Schwerpunkt bildete das

Produktsegment Tieflader. Darunter auch der Drehschemelbautyp

AT-P 400 als leistungsfähiger 4-Achser,

der mit einer durchgehenden Radmulde in der Mitte

konzipiert ist. Die Radmulde ist eine abgesenkte Ebene

im Tiefbett für Radlader, Mobilbagger und Traktoren mit

großem Raddurchmesser. Die Ein- und Ausfahrbereiche sind flach

aus gebildet und punkten so insbesondere bei den Zwei-Wege-

Geräten. Auch der AT-P 300 BTA bietet durch seine extrem niedrige

und gerade Ladehöhe ab 820 mm und einer pneumatisch absenkbaren

Zugdeichsel vielfältige Kombinationsmöglichkeiten zur

Baumaschinen- und Baustellenlogistik. Auf großes Interesse stieß

auch der TD 240, ein Traktoranhänger mit einer Nutzlast von 32 t

bei fast 20 m³ Muldenschüttvolumen. Zentralkastenrahmen und

Pendelachsfahrwerk wurden optimiert und die beiden seitlichen

Inhaber Manfred Zandt

freut sich über das große

Interesse an den praxisgerechten

Transportlösungen

von Zandt Cargo.

Kippzylinder sorgen für eine größere Kippsicherheit.

Inhaber Manfred Zandt: „Die bauma sendet als Leitmesse in dieser

herausfordernden Zeit ein wichtiges Signal. Hier können wir innovative

Fahrwerkkonzepte für flexible Einsätze aufzeigen. Der direkte

Kontakt mit den Fachkunden eröffnet uns neue interessante Gespräche

und gibt uns auch vielfältige Impulse zur weiteren Produktentwicklung.

Nirgends sonst als auf der bauma in München ist

dies möglich. Wir freuen uns, dass wir wieder so viele von unseren

Kunden und Partnern auf der bauma begrüßen konnten.“

www.zandt­cargo.de

KÄSSBOHRER GELÄNDEFAHRZEUG

Hohe Nutzlast bei niedrigem Bodendruck

PowerBully präsentierte eine neue Generation hochgeländegängiger

Kettenfahrzeuge für die Baubranche.

M

it einer Nutzlast von über 11,5 t,

einer Kapazität von bis zu 8,8 m³ und

minimalem Bodendruck transportieren die

PowerBully Muldenkipper der Kässbohrer

Geländefahrzeug AG Schüttgüter an

Einsatzorte, die mit Radfahrzeugen nicht

erreicht werden können. PowerBully

wurde für herausfordernde Einsatzbedingungen

konzipiert: Alle Modelle sind mit

einem 6-Zylinder Cummins Motor und

einem hydrostatischen Fahrantrieb

ausgestattet. Der Heckantrieb sorgt für

hohe Traktion und eine Fahrgeschwindigkeit

von 14,5 km/h. Mit einem Böschungswinkel

von 45° sind auch Fahrten durch

kupiertes Gelände und Grabenüberquerungen

möglich. Die 750 mm breiten

Endlosgummiketten bieten eine große

Auflagefläche. Dadurch entsteht ein

geringer Bodendruck, der mit lediglich

0,19 kg/cm² um ein Vielfaches kleiner ist

als bei Radfahrzeugen. So ist es möglich,

wenig tragfähige Böden zu befahren.

Zudem reduziert der geringe Bodendruck

die Einwirkungen auf den Untergrund auf

ein Minimum. Dank der Wattiefe von über

1,30 m kann PowerBully auch sumpfige

oder überschwemmte Gebiete mühelos

durchfahren. PowerBully ermöglicht

ganzjähriges Arbeiten – unabhängig von

den Einsatzbedingungen. Große Scheiben,

die abgeschrägte Motoreinhausung und

das 360°-Kamerasystem bieten dem

Fahrer eine herausragende Rundumsicht.

Dank der LED-Arbeitsscheinwerfer ist der

Arbeitsplatz auch nachts oder bei schlechtem

Wetter optimal ausgeleuchtet.

www.powerbully.com

FORD E-TRANSIT

Ab auf die Straße

E

s ist vollbracht. Jetzt ist Ford also

auch im Nutzfahrzeug-Bereich unter

die Elektrofahrzeug-Bauer gegangen.

Das Gesellenstück: der Ford E-Transit.

135 kW stark, Batterien mit 68 kWh

nutzbare Energie an Bord und im Fall

unseres Testkandidaten mit exakt 854 kg

Nutzlast im Handgepäck. Die von Ford

angegebene Reichweite von bis zu 317 km

pendelt sich in der Praxis bei rund 210 km

ein. Klingt alles trotzdem überraschend

praxistauglich? Ist es auch. Vor allem

dann, wenn wir uns an das Gegenstück

eines Marktbegleiters erinnern, der in der

gleichen Fahrzeugklasse mit 35% weniger

Reichweite an den Start gegangen ist.

Das Erlebnis, einen elektrisch betriebenen

Transit zu fahren, beginnt angenehm

unspektakulär. Startknopf gedrückt,

Getriebewahlrad auf D gestellt und los

geht‘s. Dabei könnte der Elektro-Gedanke

gerade während der Fahrt sein umweltfreundliches

Wesen ruhig etwas plakativer

hochhalten. So warten auf den Fahrer

an Informationen am Armaturenträger

die Reichweite, eine analoge „Tankuhr“

Gut erreichbar – die Ladestecker

sind im „Kühlergrill“ an der

Fahrzeugfront integriert.

sowie gleich daneben die ebenso analoge

Power-Anzeige. Auch am großen Multifunktionsdisplay

in der Mitte keine Spur

von animierten Energieflüssen, die dem

Fahrer z. B. zeigen, was unter der Haube

seines Elektromobils passiert, wenn er

Berg ab fährt und rekupariert.

Objektive Reichweitenanzeige

Die Reichweitenanzeige des Elektro-Transit

agiert kühl und besonnen. Keine

Kilometer-Sprünge nach unten beim

Einschalten der Klimaanlage oder der

Heizung. Praktisches Elektro-Detail am

Rande: Im Laderaum gibt es bei den

Hecktüren zwei Steckdosen, die mit einer

Leistung von immerhin 2,3 kWh aufwarten

können.

Noch eine (Preis)Klasse für sich ist der

E-Transit im Vergleich zu seinen mit

fossilen Energieträgern befeuerten

Artverwandten bei den Anschaffungskosten.

Zum Grundpreis von 56.080 Euro

(exkl. MwSt.) kommen noch einmal knapp

10.000 Euro (exkl. MwSt.) an Zusatzausstattungen.

Dem gegenüber stehen

FACTS

FUHRPARK

Motor: Elektro, 135 kW (184 PS)

Eigengewicht: 2.571 kg

Nutzlast: 854 kg

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/k. A.

Reichweite: rund 210 km

Grundpreis: 56.080,– Euro

(exkl. MwSt.)

+ praxistaugliches Elektronutzfahrzeug

+ drei Fahrmodi wählbar

+ zahlreiche praktische Ablagen

- saftiger Preis

- Heizungsbedienung nur über Display

- Windgeräusche bei der A-Säule

deutlich geringere Wartungskosten

(Ford kalkuliert mit einem Einsparungspotenzial

von bis zu 40%). Bei den

Garantieleistungen gibt es für das

Elektro-Mobil eine extra Gewährleistung

von acht Jahren bzw. 160.000 km auf

die Hochvoltbatterie und die Hochvoltbauteile.

Fazit: Durchdachter Newcomer, der mit

staatlichen Förderungen bei der Anschaffung

noch schneller auf Touren kommen

kann.

Praxistauglich – mit dem E­Transit hat Ford ein rund um

durchdachtes Elektro­Nutzfahrzeug im Vertriebsprogramm.

Gezeigt wurden die zwei neuen

Muldenkipper PowerBully 12D

(Bild) und PowerBully 9D sowie

ein PowerBully 9C als Chassis­

Modell mit Hakenliftaufbau.

Witzig – „Rückspiegel“ mit Live­Kamerabild

vom Heck des E­Transit.

78 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022 79



SERVICE

MERCEDES-BENZ CITAN 110 TOURER

Wo Rudolf noch werken darf

B

FACTS

Motor: 1,5 l Turbodiesel,

70 kW (95 PS)

Eigengewicht: 1.654 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.500 kg

Testverbrauch: 5,9 l/100 km

Listenpreis: 21.110,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVa)

+ durchdachtes Fahrzeugkonzept

+ perfekt dazu passender Motor

+ sympathisches Auftreten

- viel Plastik im Innenraum

- langsame Tankentlüftung

- ungeteilte Fußmatte im Fonds

is vor wenigen Monaten wäre es noch

eine (Rand)Notiz gewesen, die bei

keinem Fahrzeugtest fehlen darf. Jetzt ist

es der Aufhänger: Der neue Mercedes-

Benz Citan ist, entgegen dem ausufernden

Trend in der Pkw-Branche hin zum

Benzinmotor, auch weiterhin mit Dieselmotor

erhältlich. Konkret mit einem 1,5

l-Aggregat, das in unserem Testfahrzeug,

einem Mercedes-Benz Citan Tourer 110,

exakt 95 PS in Richtung der Antriebsräder

schickt. Mit der in ihrem Grundprinzip

mittlerweile 125 Jahre alten Erfindung

von Rudolf Diesel unter der Haube

unterwegs zu sein, bedeutet unverändert

zwei Dinge: Drehmoment und moderater

Verbrauch. Der praktische Fünfsitzer lässt

sich so auch mit seinem 6-Gang-Handschalter

relativ schaltfaul fahren, wobei er

hubraumstärkeren Selbstzündern in der

gleichen Leistungsklasse nur bedingt das

Wasser reichen kann. Hier gilt einmal

mehr: Hubraum kann durch nichts ersetzt

werden.

Verbrauchsmäßig macht dem quirligen

Schwaben mit französischen Wurzeln

dafür niemand so schnell etwas vor.

Durchschnittlich 5,9 l/100 km im von

Kurz- und gelegentlichen Mittelstrecken

geprägten Alltagseinsatz sprechen Bände.

Auf der reinen Langstrecke sollte der

Verbrauch damit deutlich in Richtung

5,6 l/100 km marschieren.

Multifunktional bis ins Detail

Genug der Technik, was lässt sich mit

dem neuen Citan so alles anfangen?

Mehr als genug, wie ein Rundgang um

den kleinen Stern zeigt. Mit zwei seitlichen

Schiebetüren, im Verhältnis ein

Unverändert – unter der Haube setzt

Mercedes­Benz auch weiterhin auf die

Erfindung von Rudolf Diesel.

Sympathikus – der neue

Mercedes­Benz Citan ist ein

echter Allrounder für Arbeit

und Freizeit.

Drittel zu zwei Drittel geteilten Hecktüren

und einer Anhängevorrichtung wird

es so schnell nichts geben, das er nicht

erledigen kann. Während unserer 14

gemeinsamen Tage wollten sogar neun

Verbundplatten für den Innenausbau der

neuen elterlichen Gartenhütte transportiert

werden. Unser Conclusio nach dieser

Ausfahrt? Lobende Worte für den relativ

leicht zu reinigenden Innenraum, den wir

nach dem Ausladen der Baumaterialien

mit Staubsauger und Cockpitspray im

Handumdrehen wieder in den optischen

Ursprungszustand verwandeln konnten.

Wenn wir uns abschließend doch noch

etwas wünschen dürften: Auch ein

Mercedes-Benz hat sich, Tradition hin

oder her, irgendwann einmal einen

zweiten Lenkstockhebel verdient.

Fazit: Charmanter Alleskönner, der

glücklicherweise auch weiterhin auf den

Spuren von Rudolf Diesel wandeln darf.

Ausbaufähig – im optisch gelungenen

Innenraum dominiert über weite

Strecken billiges Plastik.

KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE

Urlaub im Winterwunderland

Der Winter rund um den Hochkönig steht ganz im Zeichen der Familie. Was

man für eine unvergessliche Zeit mit den Kids braucht? Zwei Bretter, gute

Laune und seit Neuestem auch die Badesachen.

D

er Hochkönig hat sich seinen Hoheitstitel

schon verdient: Besonders zur

kalten Jahreszeit bietet er seinen Gästen

ein Aktivmekka wie kaum eine andere

Region. Die tiefverschneiten Hänge bilden

einen wahrhaft majestätischen Anblick,

während man durch das 40 Kilometer

stolze Langlaufnetz im Tal flitzt. Klirrend

kalte Lüfte umspielen Backen und Nase,

während man zum Startpunkt der

nächsten Rodelpartie stapft. Der glitzernde

Neuschnee knirscht unter den

Füßen, während man „off road“ mit den

Schneeschuhen auf Entdeckungstour geht.

Schließlich nicht zu vergessen: Die 150

Pistenkilometer und eine im wahrsten

Sinne des Wortes atemberaubende

6-Gipfel-Tour lassen das Skifahrerherz

verlässlich höherschlagen. So sieht er aus,

der Urlaub am Hochkönig. Das Drei

Sterne Superior Hotel Gasthof Niederreiter

steht mittendrin im Winterparadies

und wurde neben wohlbekannten und

heißgeliebten Angeboten – wie die ständig

nach frischem Apfelstrudel duftende

hauseigene Konditorei – gerade erst um

ein paar ganz neue Feinheiten erweitert.

Neues aus der Wellnesswelt

Finnische und Bio Sauna, Erlebnis-Whirlpool

und Dampfbad heißen die jüngsten

Stars im Niederreiter-Wintermärchen.

Der Wellnessbereich, der pünktlich zu

den kalten Tagen des Jahres

fertiggestellt wurde, ist der Ort,

um nach aktiven Stunden an der

frischen Luft wieder zu Kräften zu

kommen. Die Kids toben derweil im

Wasser. Da tauscht man doch selbst als

leidenschaftlicher Wedler allzu gern die

schweren Skischuhe gegen die Badeschlappen.

Auch für Familien ein Paradies

Funslopes, Rodelbahnen, herumtollwürdige

Neuschneemassen – auch Familien

lieben den Winter in den Bergen. Und im

Niederreiter finden sie die perfekte

Homebase für gemeinsame Abenteuer: Mit

150 Pistenkilometer und ein vor

kurzem erweiterter Wellnessbereich:

Das Drei Sterne Superior Hotel Gasthof

Nieder reiter in Maria Alm bietet auch für

Familien einen unvergesslichen Urlaub

am Fuße des Hochkönigs.

wenigen Schritten steht man nicht nur

mitten im großen Skigebiet, sondern auch

am Übungslift und findet mit gleich zwei

örtlichen Skischulen genügend Profis, die

bei den ersten Schwüngen helfen. Steht

man schon etwas länger auf den Skiern,

führt kein Weg an den Funslopes und

Snowparks vorbei. Und gehört man noch

zu den ganz kleinen Wintergästen, gibt es

bestens präparierte Winterwege, um auch

per Kinderwagen vom Schneegenuss zu

kosten.

www.niederreiter.com

80 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2022

81



SERVICE

BÜCHER

HANDBUCH BAUWERKSBEGRÜNUNG

2. Auflage 2022; auch als Bundle Buch + E-Book

ISBN 978-3-481-04402-2; 99,00 Euro

Bauwerksbegrünungen sind wichtige Bausteine für

nachhaltige Architektur. Sie speichern Regenwasser,

schützen Gebäude und Stadtquartiere vor Überhitzung

und sparen Energie. Darüber hinaus wirken sie dem

Artenverlust entgegen und sorgen für mehr Aufenthaltsqualität

in der Stadt. Dabei ermöglichen innovative

Vegetations- und Bewässerungstechniken die Begrünung

fast jeder Fläche auf, am oder im Gebäude. Das

„Handbuch Bauwerksbegrünung“ erläutert praxisnah

und anschaulich die vielseitigen Möglichkeiten, Gebäude

zu begrünen und einen positiven Beitrag zu klimaresilienten

Städten zu leisten. Das Handbuch vermittelt

das nötige Fachwissen für dauerhaft wirksame

Begrünungen von Dächern, Fassaden und Innenräumen.

Im Fokus stehen auch die positiven ökologischen und

ökonomischen Aspekte, die Auswirkungen auf die Bau- und Nutzungskosten

sowie die Fördermöglichkeiten. Ausführliche Projektbeispiele inklusive

Details und Effizienzbewertungen zeigen die gesamte Bandbreite der

Möglichkeiten und liefern Anregungen für eigene Entwürfe. Checklisten,

Tabellen, Konstruktionsempfehlungen und Zeichnungen helfen bei der

Auswahl einer geeigneten Begrünungslösung.

www.baufachmedien.de

ARCHITEKTURFÜHRER DEUTSCHLAND 2023

580 Abbildungen; 224 Seiten; Softcover

ISBN 978-3-86922-814-3; 28,00 Euro

Der Architekturführer Deutschland 2023 lädt zum siebten Mal zur Erkundungsreise

zu Deutschlands neuer Architektur ein. Wie jedes Jahr stellt er

nicht nur einen Spiegel qualitätvollen Bauens, sondern auch aktueller

gesellschaftlicher Entwicklungen dar: So fällt auf, dass sich die Debatte um

die Bedeutung des öffentlichen Raums ausweitet, dass verstärkt mit flexiblen

Wohnformen experimentiert wird und sich auch das Thema des Um- und

Weiterbauens längst nicht erschöpft hat.

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Der Querschnitt dieser Bauten ist das

Ergebnis einer breit angelegten

Recherche des Deutschen

Architekturmuseums (DAM)

für den DAM Preis 2023. Die

Architektenkammern der

meisten Bundesländer

und ein Expertengremium

waren mit

weiteren Vorschlägen

an der Auswahl beteiligt.

Wie in den Vorjahren galt ein

besonderes Augenmerk den Werken

junger Büros. Eine Einschränkung zu Typologie,

Bauvolumen oder Nutzung gab es bewusst nicht, um ein möglichst

vollständiges Spektrum bemerkenswerter, origineller, innovativer

und wegweisender Lösungen zu erhalten. Aus der Vorauswahl von

über 200 Gebäuden blieb nach ausgiebigen Sichtungen, Gewichtungen

und Diskussionen eine Auswahl von 102 Gebäuden für die

offizielle „Longlist“ übrig, die dem Architekturführer Deutschland

2023 entspricht. Die 23 Bauten, die die Jury in die engere Wahl

nahm, sind darin bereits mit „Shortlist“ gekennzeichnet.

Die Bekanntgabe des Preisträgerprojekts, die Preisverleihung

sowie die Eröffnung der Ausstellung zu den Bauten finden am

27. Jänner 2023 statt. Zu dieser Zeit erscheint ebenfalls bei DOM

publishers das Deutsche Architektur Jahrbuch 2023, in dem das

Preisträgerprojekt, die Finalisten und die weiteren Bauten der

Shortlist von ausgesuchten Architekturkritikern in eigenen

Darstellungen gewürdigt werden.

www.dom-publishers.com

BAUTECHNIK FÜR DIE IMMOBILIENWIRTSCHAFT

Buch gebunden; 404 Seiten; 1. Auflage 2022

ISBN: 9783707342024; 96,00 Euro

Der Titel „Bautechnik für die Immobilienwirtschaft“

fasst das umfangreiche

und weit gestreute Wissen in den für

eine Immobilienentwicklung und

Immobilienverwaltung wesentlichen

Teilen der Bautechnik zusammen. Damit

stellt das Werk in anschaulicher Weise,

versehen mit Praxisbeispielen, ein

allgemein verständliches und dennoch

fachlich äußerst fundiertes Studien- und

Nachschlagewerk dar. Ausführlich

werden die Themenbereiche Architektur

und Hochbaukunde, Bauingenieurwesen, Bauphysik und letztendlich

der gesamte Komplex rund um das bautechnische Projektmanagement

inklusive des baubezogenen Vertragswesens für alle in

der Immobilienwirtschaft Handelnden aufbereitet.

Den mit Immobilienerrichtung, Immobilienverwaltung und

Immobilienvermarktung befassten Personen vermittelt das Buch

so viel Basiswissen, dass sie mit den Planern und den ausführenden

Firmen auf Augenhöhe Problempunkte besprechen und

Lösungen erarbeiten können. Dem noch unerfahrenen privaten

Bauentwickler ermöglicht es einen Einstieg in die bautechnischen

Fragestellungen des Immobilienmanagements.

www.lindeverlag.at

FEHLT DER INPUT?

KLICK DICH REIN!

82 NOVEMBER 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



30% höhere Kraftstoffeffizienz

im Vergleich zum Vorgängermodell

Komatsu WA475-10

Mit einer Motorleistung von 217 kW / 295 PS und dem

leistungsverzweigten Komatsu-Getriebe (K-HMT), das

extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch mit massiver

Produktivitätssteigerung kombiniert, wird der WA475-10

zum marktführenden Top-Performer. Seine einzigartige,

unabhängige Steuerung von Antriebsstrang und Arbeitsausrüstung

ermöglicht schnellste Ladespiele bei

einfachster Bedienung.

KUHN

GRUPPE

Kuhn Baumaschinen GmbH · Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg

Telefon: 0043 (0)6225 8206 0 · Telefax: 0043 (0)6225 8206 190 · e-mail: office-bm@kuhn.at

www.kuhn.at

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