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GASTRO das Fachmagazin 8/25

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Salate und Dressings! (Seite 26)

D A S F A C H M A G A Z I N

GASTRONOMIE

Ausgabe 8/2025

FAMILIE GRÖLLER:

KULINARISCHE

HOTSPOTS IM

SALZKAMMERGUT

GASTROTECHNIK

www.mayway.eu

Ausgabe 8, August 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Christof Wagner (großes Foto), Andrea Jungwirth (Salat), Nichapa/stock.adobe.com (Cooler Sommer)

Cooler Sommer (Seite 73)

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Ausgabe 8, August 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Christof Wagner (großes Foto), Andrea Jungwirth (Salat), Nichapa/stock.adobe.com (Cooler Sommer)

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Cooler Sommer (Seite 73)

Retouren an Postfach 555, 1008 Wien

GASTRONOMIE

Ausgabe 8/2025

GASTROTECHNIK

www.mayway.eu

0810 100 180

8/2025

EDITORIAL 3

Partnerwahl

Eine

Entscheidung

für’s Leben oder auch

nur für eine Zeit lang.

„Lebensabschnitts-

Partner“ heißt das dann

im persönlichen Bereich

und im Business sind

Partnerschaften gute Geschäftsbeziehungen,

die auf gemeinsamen Interessen beruhen

und auch oft ein Geschäftsleben lang

halten. Oder auch darüber hinaus. Denn

wenn sie sich bewährt haben, bleiben sie

über Generationen erhalten, weil sie auf Vertrauen

und langjährige Erfahrungen setzen.

Was oft gerade in der Gastronomie und

Hotellerie der Fall ist, denn hier im Servicebereich

hängt der Erfolg von vielen kleinen

Bausteinen ab und jeder in diese Kette ist

wichtig. Die Basis dabei sind die Partner der

Branche, wie der Großhandel, die jeweiligen

Lieferanten oder ein Produzent, Gewinner

dabei ist der Gast, der immer gute Qualität

bekommt. Denn Qualität ist nicht verhandelbar

und für die garantieren die jeweiligen

Partner und so halten Geschäftsbeziehungen

mitunter auch hier ein Leben lang. Man

vertraut einander, man schätzt einander und

man verlässt sich aufeinander.

Wir haben zu diesem Thema ein bisschen

recherchiert und einige der Protagonisten

vor den Vorhang geholt und dabei

auch schnell gemerkt,

dass gerade in diesem

Bereich die Geschäftsbeziehungen

oft über

Generationen hinaus

bestehen. Auch wie der

Getränkegroßhandel aufgestellt

ist, haben wir uns in dieser Ausgabe

angesehen!

Was haben wir für diese Ausgabe noch

recherchiert? Zum Beispiel, wie es im veganen

Bereich aussieht und da sei gesagt: Es

tut sich eine Menge. Hausmannskost wird

pflanzlich neu interpretiert, Convenience

Produkte decken so gut wie jeden Bedarf ab

und mittlerweile müssen Veganer und Vegetarier

auf nichts mehr verzichten.

Wir haben aber auch einen Blick hinter

die Kulissen des Gesundheitstourismus

geworfen und da viel Neues entdeckt.

Hotels, die auf dieses Thema setzen und

es fachlich gut aufbereiten, haben großes

Potenzial für eine künftige Gästeschicht.

Ein Blick in die aktuelle Ausgabe lohnt

auf jeden Fall, inklusive unserer Covergeschichte,

wo eine über Generationen

gewachsene Hoteliersfamilie zum kulinarischen

Hotspot des Salzkammergutes wurde.

Viel Spaß beim Lesen und für den Rest

des Sommers!

Kurt & Michael HEINZ

MEHR RAUM,

MEHR LUFT,

MEHR SONNE.

Salate und Dressings! (Seite 26)

KULINARISCHE

HOTSPOTS IM

SALZKAMMERGUT

Sommer-

Hits

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GASTROTECHNIK

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Unsere Sonnenputen verfügen über größere Bewegungsfreiheit

als in der konventionellen Tierhaltung,

da sie mehr Platz im Stall und Zugang zu einem

geschützten Freibereich haben. Dort können sie sich an

der frischen Luft die Sonne auf die Federn scheinen

lassen. Die Tiere ernähren sich von natürlichem,

gentechnikfreiem Futter und werden von bäuerlichen

Familienbetrieben in Österreich aufgezogen. –

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4

INHALT 8/2025

Aktuell & angesagt

Food 14 bis 39

Personelles Seite 80

Buchtipps, Personelles Seite 81

Vorschau und Impressum Seite 82

Gemeinsam ist man stärker

Die Gastronomie braucht den Großhandel

und umgekehrt. Denn funktionierende

Partnerschaften sind so gut wie

überall die Basis für den Erfolg.

Seite 10

„Vleischlaberl“ und „Leverkäse“

schmecken immer!

Nein, das ist kein Schreibfehler, sondern

beide sind die veganen Varianten und ja,

auch sie schmecken vorzüglich.

Seite 16

Foto: Daniel Dan

Gemüse von Welt

Lässt man sich auf die Küchen ferner

Länder ein, stößt man auf ein buntes

Spektrum an Pflanzen, die unser Verständnis

von „Gemüse“ aufrütteln.

Seite 20

Die Kunst des Verbindens –

Sommersalate und Dressings

Jetzt ist die perfekte Zeit für leichte und

erfrischende Salate, die gerade an heißen

Tagen eine willkommene Abkühlung

sind.

Seite 26

Leben verlängern, Geschmack

vertiefen

Trends sind vergänglich, doch jedes Jahr

kristallisieren sich Entwicklungen heraus,

die bleibend sind.

Seite 32

Kulinarischer Platzhirsch im

Salzkammergut

Monika und Wolfgang Gröller führen in

dritter Generation die kulinarischen

Hotspots im Salzkammergut, und die

beiden Töchter stehen bereits in den

Startlöchern.

Seite 36

Cold & hot drinks 40 bis 59

Hopfen, Heimat, Handschrift

Globale Biertrends treiben das Genre in

neue Geschmackswelten – von fruchtigen

Mixen bis zu nachhaltigen Impulsen.

Seite 42

Foto: Susanne Jutzeler, suju-foto

Immer wieder anders

Limonaden und Eistees gelten vor allem

als „casual drinks“ für zwischendurch

– oft ohne besonderen Anlass und mit

hohem Alltagscharakter.

Seite 44

Vom Fass direkt zum Betrieb

Getränkegroßhändler sind für Gastronomie,

Hotellerie und Großküchen

unverzichtbare Partner – von sortimentsreicher

Lieferung bis zu Preisvorteilen

und regionaler Nähe. Wer die Strukturen

kennt und gezielt auswählt, spart Zeit,

Kosten und Nerven.

Seite 50

Foto: Miro Kuzmanović

Vorarlberger Wein im Aufschwung

Für die Gastronomie ist der Wein aus

dem Ländle ein echter Trumpf: individuell,

nachhaltig und voller Geschichte.

Seite 55

Foto: ElNariz

Manche mögen’s kalt

Kaffee ist in der Gastronomie mehr als

nur ein Getränk. Er ist ein emotionaler

Ankerpunkt, ein Umsatzgarant und ein

kreatives Spielfeld zugleich.

Seite 57

Tourismus, Hotellerie & Karriere 68 bis 79 Non food 60 bis 67

Sauber serviert

In einer Profi-Küche zählt nicht nur der

Geschmack, sondern auch die Hygiene.

Die Wahl der richtigen Bekämpfungsmethode

ist entscheidend, um Schädlinge

wirksam und nachhaltig fernzuhalten.

Seite 61

Langlebigkeit und Sicherheit

Regelmäßige Wartung in der Großküche

ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Wer Geräte pflegt, spart Kosten,

vermeidet Ausfälle und sorgt für einen

reibungslosen Küchenbetrieb.

Seite 62

Das Auge isst mit!

Ein gutes Essen ist die Basis in der Gastronomie,

die Tischkultur die Krönung.

Seite 66

Foto: Karl Schrotter

Es geht um Vertrauen

Ein Gesundheitsurlaub ist heutzutage

von Bewegung geprägt! Und auch die

Eigenverantwortung steigt.

Seite 70

Cooler Sommer

Ein Hitzerekord jagt den nächsten, Abkühlung

ist Thema Nummer eins und

Gletscher, Seen und Grotten sind dabei

die Hotspots.

Seite 73

Foto: BWMDesignersArchitects

Alte Strukturen in neuem Kleid

In der geschichtsträchtigen Annagasse 7

wurde vor kurzem in den altehrwürdigen

Mauern mit dem Palais Mailberger Hof

ein individuelles Stadthotel eröffnet.

Seite 74

Neue Kompetenzen für neue Zeiten

In diesem Herbst starten Bildungsinitiativen,

die Nachhaltigkeit, Digitalisierung

und Resilienz systematisch in Ausbildung

und Praxis verankern.

Seite 78


8/2025

AKTUELL & ANGESAGT 5

Foto: METRO Österreich

Mehr Bio

METRO Österreich baut sein Sortiment an Bio- und Regionalprodukten

konsequent aus. Angela Wider, Direktorin Offer

Management und Supply Chain, betont: „Unser Fokus liegt darauf,

ein vielfältiges Sortiment an Bio-Produkten anzubieten, um den

steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.“

Regionalität sei ebenso zentral: Produkte aus kleinen Gemeinden

oder Regionen wie Wachau, Burgenland oder Steiermark stärken

lokale Wirtschaft und Authentizität. METRO fördert damit heimische

Kleinstbetriebe, unterstützt kurze Transportwege und setzt

auf strenge Qualitätskontrollen. „Unsere internen und externen

Kontrollen gewährleisten höchste Standards in der Lebensmittelsicherheit.

Zahlreiche Zertifizierungen unterstreichen diesen

Anspruch und garantieren Transparenz für unsere Kunden“, so

Wider.

www.metro.at

Sober Revolution

Mit SOBER LOVER ® wurde die erste No

& Low Alcohol Dachmarke Europas

geschaffen, die sich gezielt an erwachsene

Konsumenten richtet. Die erste Produktreihe

und Signature Edition präsentiert

alkoholfreien Schaumwein in zwei Varianten:

BLANC und ROSÉ EDITION, jeweils in

0,75-Liter-Flaschen. „BUBBLE UP YOUR

LIFEstyle“ ist dabei Motto und gelebtes

Programm: Klar, frech und voller Lebensfreude.

Statt klassischer Winzer-Erzählungen

samt Fokus auf Rebsorten und Terroir,

stehen Geschmack, Freude und bewusste

Entscheidung im Vordergrund.

Die Basis bilden entalkoholisierte und

ausgewogene Cuvées mit feinperliger Kohlensäure.

Die Getränke punkten am POS

durch auffälliges Design und starke Markenbotschaft

und bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten:

pur, als Spritz oder in alkoholfreien

Cocktails.

www.oneworld-heroes.at

Foto: SOBER LOVER

fafga.at

Foto: Hollu

Hygiene verbindet

Besucher der FAFGA 2025 können sich am hollu-Messestand

auf eine große Portion Hygiene-Expertise freuen. Das heimische

Unternehmen lädt dazu ein, wertvolle Impulse aus der Praxis

mitzunehmen, die den Reinigungsalltag im eigenen Betrieb optimieren

und erleichtern. hollu versteht sich als Hygienepartner auf

Augenhöhe: Vom innovativen Komplettangebot über hochwertige

Produkte „Made in Austria“, professionelle Aus- und Weiterbildung

in der hollu Akademie, digitale Unterstützung durch Softwarelösungen

bis hin zu umfassendem Service – hier kommt alles aus

einer Hand. Hygiene wird bei hollu als System gedacht, das sowohl

in der Praxis als auch am Messestand erlebbar ist. Neben Fachwissen

erwarten die Besucher zudem attraktive Angebote und ein

spannendes Messegewinnspiel, das Lust auf mehr macht.

www.hollu.com

Fachmesse für

Gastronomie, Hotel & Design

15.–17.

SEPT.

Messe Innsbruck

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6 AKTUELL & ANGESAGT

8/2025

Fotos: CongressMesseInnsbruck

gastro goes

future

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Foto: Jens Hartmann

Herzstück der FAFGA ist das FUTURE FEAST, bei dem zwei Top-Stars Impulse geben:

Fußball-Teamchef Ralf Rangnick und Sternekoch Frank Rosin.

Wo Branchentrends Gestalt

annehmen

Vom 15. bis 17. September 2025 wird die

Messe Innsbruck erneut zur zentralen Bühne

für Tirols Hotellerie und Gastronomie. Unter

dem Motto „FAFGA MEETS FUTURE“ bietet

die Messe drei Tage voller Branchendialog,

Innovation und praxisnaher Lösungen.

Herzstück ist das FAFGA FUTURE FEAST,

bei dem zwei Top-Stars Impulse geben: Fußball-Teamchef

Ralf Rangnick und Sternekoch

Frank Rosin.

Rangnick eröffnet am 15. September mit

einer Keynote zu Motivation, Teamwork,

interkultureller Führung und Leistung – und

zeigt, wie seine Strategien für Spitzenteams

Sommer-

Hits

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Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler, im C+C Markt oder direkt bei EDNA!

Dieser Ausgabe

von GASTRO

liegt eine Beilage

der Firma

Edna bei.

auf Tourismusbetriebe übertragbar sind. Am

17. September bringt Rosin im „Duell der

Spitzenköche“ gegen Thomas Penz Kreativität,

Tempo und kulinarisches Können auf die

Bühne. Im anschließenden Gespräch spricht

er über die Zukunft der Gastronomie, Qualität

und Innovation im Küchenalltag.

Das FAFGA FUTURE FEAST widmet

sich aktuellen Themen wie Digitalisierung,

Employer Branding, Markenentwicklung,

Teamführung und Food-Trends. Stefan Bletzacher

(Coca-Cola HBC) zeigt, wie Marken

Gastronomiebetriebe stärken, während

Manfred Maierhofer (Amazon Web Services)

das Potenzial generativer KI für Gästeansprache,

Service und Marketing beleuchtet.

Neben dem Bühnenprogramm präsentieren

Aussteller aus Gastronomie, Hotellerie

und Tourismus neue Produkte, Services und

Lösungen – von Lebensmitteln über Küchentechnik

bis zu Marketing-Tools. Die FAFGA

2025 vernetzt Fach- und Führungskräfte,

inspiriert und liefert konkrete Ansätze, um

die Gastlichkeit von morgen zu gestalten.

www.fafga.at

Foto: Canal+


Begeistern Sie im großen Stil.

Aber mit wenig Aufwand.

In der Vielfalt der Darbo Sirup-Range steckt neben außergewöhnlichem Geschmack auch das Potenzial für exquisite Kreationen.

Denn Darbo Sirup macht jede Hauslimonade, jeden Eistee, jeden Cocktail zum schnellen, jedoch einzigartigen Geschmackserlebnis.

Klingt nach einem Erfolgsrezept? Ist es auch.

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8

AKTUELL & ANGESAGT 8/2025

Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 8/25

So is(s) es …!

KI im Personalrecruiting

Künstliche Intelligenz (KI) hat das

Potenzial, Ihr Recruiting schneller,

effizienter und vorurteilsfreier zu machen.

Soweit die Versprechen einiger Firmen

die KI Produkte im Personalrecruiting anbieten.

Was aber sind die Vorteile der KI?

• Schneller und effizienter gewisse Aufgaben erledigen

• Große Datenmengen analysieren und interpretieren

• Qualitätssteigerung durch Unterstützung der KI

• Neutralere Beurteilung ohne menschliche Beurteilungsfehler

(Bias)

• Kostenreduktion durch Automatisierung

Schneller, effizienter, besser: Der Einsatz von KI

im Recruiting ist vielversprechend. Vor allem mit

Blick auf zeitintensive, wiederkehrende Aufgaben.

52 % der EMEA-Führungskräfte begrüßen die Einführung

von KI in ihren Firmen. Am höchsten ist diese

positive Haltung mit 62 % in Österreich.

Was aber wollen die JOB Suchenden? Laut einer

aktuellen Studie wollen mind. 80% das finale Gespräch

mit einer echten Person führen; 37% lehnen

den Einsatz von Chat-Bots generell ab.

Der Einsatz von KI bringt also nicht nur Chancen,

sondern auch Risiken. Systeme können voreingenommene

Entscheidungen treffen oder Ergebnisse

liefern, die nicht sinnvoll sind. Zudem stellen Datenschutz

und ethische Fragen hohe Anforderungen.

Ob und wie KI im Recruiting sinnvoll eingesetzt

wird, bleibt letztlich eine sorgfältige Abwägung.

*) EMEA (Europe, Middle East, and Africa)

Ferdinand Höppe BEd.

Vice President F&B Manager Club AUSTRIA

www.f-b-manager.com

Foto: F&B Manager Club AUSTIRA

Drei auf einmal

Gleich drei besondere

Anlässe

wurden bei der Jubiläumsfeier

der Wilfinger

Hotels in Hartberg

gefeiert: das 50-jährige

Bestehen des

Wilfinger Ring Bio

Hotels, umfangreiche

Neuinvestitionen und

der 95. Geburtstag des

Unternehmensgründers

Roman Wilfinger

Senior. Seit Jahrzehnten

begeistert das Hotel gesundheitsbewusste Erholungssuchende

– sei es durch das erfahrene Team in den Bereichen Prävention,

Regeneration und Wohlbefinden oder durch die vollwertige, überwiegend

vegetarische Ernährung. Der Gründer, Roman Wilfinger

Senior, prägte mit seiner Vision sowohl das Hotel als auch die

Region. Heute wird sein Lebenswerk von seinem Enkel, Roman

M. Wilfinger, fortgeführt. In die Zukunft wurde nun mit einer neuen

Bade- und Saunalandschaft sowie revitalisierten Zimmern investiert,

die noch mehr Komfort bieten.

www.wilfinger-hotels.at

ESC 2026 in Wien

Nach dem Eurovision Song Contest-Sieg von JJ mit seinem Song

„Wasted Love“ darf Wien nächstes Jahr das größte Musikevent

Europas ausrichten. Unter dem Motto „Europa, shall we dance?“

konnte die Bundeshauptstadt als Austragungsort des ESC überzeugen.

Das zieht tausende Fans aus der ganzen Welt an. Mit 433

Hotels, 40.885 Zimmern und 81.337 Betten – von einfachen Unterkünften

bis hin zum exklusiven Luxussegment – ist die Stadt bestens

vorbereitet, wenn sie zur weltoffenen internationalen Bühne

wird. „Wien überzeugt als Destination mit seinem breiten und

diversifiziertem Hotelangebot, optimaler Anbindung und einem

Freizeitangebot, das von Klassik bis modern allen viel bietet!“, freut

sich Alexander Ipp, Vizepräsident der Österreichischen Hotelvereinigung

und Landesvorsitzender in der Hauptstadt.

www.oehv.at

Foto: Wilfinger Hotels

Foto: OEHV_Lechner


8/2025

ADVERTORIAL 9

Foto: Sirvis GmbH

Der SIRVIS Marktplatz ist

auch via App auf IOS und

Android verfügbar.

Fotos: DC Studio / stock.adobe.com

Digitaler Marktplatz

für die Gastronomie

GASTRONOMIE

Was ein gutes Gericht mit gutem Einkauf zu tun hat – und warum viele Gastronomen hier wertvolle

Punkte verschenken.

Es gibt Dinge, die will man einfach

nicht digitalisieren: das Knistern frisch

gebackener Croissants, den Duft einer

hausgemachten Rindsuppe oder das Klacken

der Pfanne beim perfekten Steak. Aber

der Einkauf? Der darf ruhig digital sein.

Denn während im Service jeder Handgriff

sitzt, herrscht im Einkauf vielerorts

noch Zettelwirtschaft: Telefon hier, Preisliste

dort, E-Mail-Flut inklusive. Klingt vertraut?

Ist es auch. Und kostet im Zweifel

nicht nur Zeit, sondern auch Nerven – und

Marge.

Dabei geht’s längst einfacher.

Sirvis ist ein digitaler Marktplatz, der das

Bestellen in der Gastronomie neu denkt:

Produkte vergleichen, Lieferanten bündeln,

alles in einem Warenkorb – fertig. Klingt

simpel? Ist es auch.

Egal, ob Standardartikel, Aktionsware

oder Produkte mit kurzem MHD: auf der

Plattform sehen Nutzer:innen direkt, was

verfügbar ist, von wem, zu welchem Preis.

Wer mag, bestellt wie gehabt bei seinen

Lieblingslieferanten. Nur eben ohne Chaos.

Und weil niemand in der Branche noch

mehr Tools will, funktioniert das Ganze

möglichst unkompliziert. Keine technische

Sprache, keine monatelange Schulung. Einfach

anmelden, stöbern, bestellen. Fertig.

Warum das wichtig ist?

Weil die Einkaufskosten in vielen Betrieben

längst zur Black Box geworden sind.

Preisvergleiche sind mühsam, Konditionen

oft intransparent – dabei machen schon

wenige Prozent Unterschied eine spürbare

Veränderung auf der Monatsabrechnung.

Sirvis bringt hier Licht ins Dunkel und sorgt

für Vergleichbarkeit, wo früher oft der Bauch

entschieden hat.

Was viele unterschätzen.

Ein digitaler Marktplatz bedeutet nicht

nur bessere Preise, sondern auch bessere

Prozesse. Dauerbestellungen für Standardartikel?

Kein Problem. Klare Lieferhistorien

und Bestellübersichten? Inklusive. Wer effizient

arbeitet, spart nicht nur Geld, sondern

gewinnt auch Übersicht, Kontrolle und –

ganz wichtig – Zeit.

Und was passiert,

wenn’s mal brennt?

Dann zeigt sich der wahre Vorteil: Keine

endlosen Rückfragen, kein Durchklicken

durch alte E-Mails – sondern ein klarer

Überblick, was wann und zu welchem Preis

bestellt wurde. Das hilft bei der Inventur

genauso wie im stressigen Mittagsgeschäft.

Fazit: Wer den Einkauf im Griff hat, spart

nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Und

hat im Idealfall sogar wieder mehr Lust auf ’s

Kochen.

Mehr erfahren

auf sirvis.at


Gemeinsam

ist man stärker

Die Gastronomie braucht den Großhandel und umgekehrt.

Denn funktionierende Partnerschaften sind so gut wie

überall die Basis für den Erfolg.

Von Petra Pachler

Foto: Robert Kneschke / stock.adobe.com


8/2025

PARTNER DER GASTRONOMIE 11

Lebensmittel, Getränke, Non-Food-Produkte,

Geschirr, Reinigungsprodukte:

Der Großhandel versorgt Gastronomie

und Hotellerie mit allem, was die Branche

braucht. Nachfrage und Trends bestimmen

das Sortiment und die Großhändler

reagieren rasch auf neue Tendenzen. Bio und

regionale Produkte sind in diesem wachsenden

Bereich schon längst fester Bestandteil

des Sortiments und werden zum Teil mit

Eigenmarken bedient. Der Boom zur Regionalität

erklärt sich einerseits aus dem wachsenden

Bewusstsein für gesunde Lebensmittel

und deren Rückverfolgbarkeit und andererseits

auch aus dem Wunsch, Kleinbetriebe

und heimische Produzenten zu unterstützen,

damit die Wertschöpfung in der Region bleibt.

Gemüse & Co.

Einer der am schnellsten wachsenden Bereiche

ist die vegan-vegetarische Schiene.

Convenience-Produkte aus allen Bereichen

werden hierbei angeboten und geben so auch

Köchen, die sich mit dieser Thematik noch

nicht im Detail auseinander gesetzt haben

die Möglichkeit, ein umfassendes Speisenangebot

zu bieten. Denn klar ist auch, dass

mittlerweile kaum ein Gastronomiebetrieb

auf vegane Gerichte verzichten kann. Besonders

im urbanen Raum ist diese Strategie nicht

mehr wegzudenken, aber auch im ländlichen

Bereich greifen Konsumenten immer öfter

zur pflanzlichen Variante. Was auch Untersuchungen

belegen, denn die Zahl der vegan

oder vegetarisch lebenden Menschen steigt

stetig und auch die so genannten Flexitarier

greifen immer öfter zu Gemüse & Co.

Frisch gekocht

Großhandel muss aber nicht immer zwingend

Convenience bedeuten, denn Anbieter offerieren

unter anderem auch frisch gekochte

Speisen, die den F&B-Bereich deutlich entlasten

und dem Gast frische Küche garantieren.

Sie unterscheiden sich durch die Lieferung

zu einem festgelegten Zeitpunkt und der

Küchenchef kann dann mit Gewürzen noch

seinen persönlichen „Senf “ dazu geben. So

kann ein und dasselbe Gericht bei verschiedenen

Gastronomiebetrieben und verschieden

schmecken.

Flüssige Varianten

Besonders im Getränkebereich hat sich in den

letzten Jahren einiges verändert. Einerseits hat

die alkoholfreie Schiene einen unglaublichen

Aufschwung erlebt. Unterstützt vom steigenden

Gesundheitsbewusstsein einerseits und

dem Wissen um Promille andererseits. Was

dazu geführt hat, dass sowohl Spirituosen, als

auch Wein und Sekt ohne Alkohol angeboten

werden. Und zwar in einem breiten Sortiment.

Der zweite Boom sind vegane Getränke,

deren Nachfrage sich automatisch durch die

Gerichte ergibt. Auch hier ist ein Anstieg

sowohl im Angebot, als auch in der Nachfrage

seitens der Gastronomie zu verzeichnen.

Und dann gibt es noch die proteinhaltigen

Getränke, die vor allem bei Sportlern beliebt

sind. Auch sie bedienen einen wachsenden

Markt, der in den kommenden Jahren mit

Sicherheit noch einen weiteren Aufschwung

verzeichnen wird.

Aber auch bei den Gebinden und der Verpackung

sind Adaptierungen bemerkbar:

Großgebinde und Recycling bestimmen das

Bild. Und was die Logistik anbelangt, so sind

verstärkt elektrobetriebene Lkw im Einsatz.

Geben und nehmen

Großhändler sind im Gastronomie- und

Hotelleriealltag unverzichtbar, man bedenke

nur, was ein Hotelier ohne den Gebäckservice

des Großhandels machen würde. Er könnte

sein Frühstücksbuffet niemals ausreichend

bestücken, selbst wenn es noch den Bäcker im

Ort gäbe. Was meist ohnehin nicht der Fall ist.

Vor allem aber in der Gemeinschaftsverpflegung

sind Großhändler das Um und Auf, denn

Hunderte Hungrige gleichzeitig zu verköstigen,

ist eine große Aufgabe und in Zeiten von Mitarbeitermangel

ohne Zulieferung unmöglich.

Qualität bestimmt den Alltag der Gastronomen

und damit auch der Großhändler.

Abseits von diesen sind es aber auch zahlreiche

Unternehmen, welche die Betriebe

direkt ausstatten und beliefern. Küchenausstatter,

Gastgärten, Einrichtungsausstatter

oder Tischwäsche: Sie alle sorgen dafür, dass

der Gast sich wohlfühlt, gut isst und wiederkommt.

Und darum geht es ja schließlich.

Man vertraut einander, bleibt einander

treu und verlässt sich aufeinander. Denn

ohne einander geht’s nicht. Und das wissen

beide Seiten!

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12

AKTUELL & ANGESAGT 8/2025

Kolumne

Gastro in Frauenhand

„Ich würde gern mit dem Chef sprechen“ – ein

Satz, den weibliche Führungskräfte in der Gastronomie

immer noch oft hören. Viele kommen

nämlich gar nicht auf die Idee, dass die Frau vor

ihnen die Chefin sein könnte. Gastgeberin? Ja.

Köchin? Ja. Aber Chefin …?

Dabei gibt es sie doch längst, die Frauen an

der Gastro-Spitze. Sie leiten Küchen, Teams, ganze

Betriebe. Sie planen, machen und führen. Oft

tun sie all das, ohne dass es jemand wahrnimmt

– etwa in zweiter Reihe, hinter einem Mann. Oder

sie werden erst dann wahrgenommen, wenn sie

sich mehrfach bewiesen haben. Genau das ist

der Unterschied: Wir Frauen kommen in einen

männerdominierten Raum und müssen erstmal

unsere Kompetenz behaupten. Damit sich das

ändert, braucht es zwei Dinge: Erstens den Mut

von Frauen, sich den Raum zu nehmen, den ihre

Kompetenz verlangt. Und zweitens ein gesellschaftliches

Umdenken: hin zur Selbstverständlichkeit,

dass Frauen jede berufliche Position ausfüllen

können – auch und gerade die der Chefin.

Dabei frage ich mich: Denken wir bei „Chef“

zuerst an einen Mann? Wenn ja, warum? Weil wir

es so gelernt und immer wieder gesehen haben?

Weil uns beigebracht wurde, dass Autorität tief

klingt und hart durchgreift? Das gilt es zu hinterfragen

– auch dann, wenn wir selbst ein Restaurant

betreten. Denn warum sollten wir dort nicht

genauso selbstverständlich einer Chefin begegnen

wie einem Chef? Führung kann nämlich

auch weiblicher klingen – mit anderer Tonalität

und Herangehensweise. Indem wir unseren eigenen

Blick öffnen, kann Veränderung beginnen.

Für neue Bilder, andere Rollen und echte Vielfalt

an der Spitze.

Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.

Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die

Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft

Bewusstsein bei Konsumenten.

Foto: Land schafft Leben

Recht auf Stillen

Die Brust gehört

nicht in den

öffentlichen Raum.“

Laut einer aktuellen

MAM-Studie entspricht

diese Haltung

rund jeder fünften

Person in Österreich.

Zwei Drittel der

Mütter berichten

sogar von Diskriminierung

und Stillen

in der Öffentlichkeit

bleibt weiterhin ein

Tabu. Besonders Cafés und Restaurants sind Orte, an denen stillende

Frauen oft negative Erfahrungen machen. Um dem entgegenzuwirken,

initiierte MAM Baby 2023 das österreichische Still-

Siegel. Zwei Jahre später tragen bereits 210 Betriebe das Emblem,

darunter Kaffeehäuser, Restaurants, Museen und Bildungseinrichtungen.

„Stillen sollte überall eine Selbstverständlichkeit sein“,

betont Geschäftsführerin Karoline Klezl. Das Siegel steht für einen

sicheren Raum, gelebte Willkommenskultur und die Einhaltung der

Österreichischen Stillcharta.

www.stillsiegel.at

Gesundheit als

Schlüsseltrend

Der Wunsch nach einem

langen, gesunden Leben

beeinflusst zunehmend das Reiseverhalten

vieler Menschen.

Wer den Trend zur Longevity

frühzeitig aufgreift, kann sich

damit einen entscheidenden

Wettbewerbsvorteil sichern.

Der neue Prodinger Trendreport

„Longevity im Tourismus“ zeigt

auf, wie diese Bewegung die

Branche verändert und welche

Chancen sie speziell für den

alpinen Tourismus bietet. Immer

mehr Gäste suchen nach medizinisch fundierten Angeboten.

Hierzu zählen unter anderem personalisierte Ernährungskonzepte,

Präventionsprogramme und innovative Erholungsurlaube, die auf

eine biomedizinische Verlängerung des Lebens ausgerichtet sind.

Der Report stellt außerdem nationale und internationale Best-

Practice-Beispiele vor, die praxisnahe Impulse gibt, um sich optimal

auf diesen Megatrend vorzubereiten.

tourismusberatung.prodinger.at

Foto: Alina Diesner

Foto: Prodinger


13–16/10/2025

Bozen, Südtirol

4

Tage

400

Aussteller mit den

neuesten Trends

19.000

Gastgewerbeprofis

Willkommen

in der Zukunft

der Gastlichkeit

Internationale Fachmesse

für Hotellerie und Gastronomie

…wo Gastfreundschaft zu Hause ist

Follow us!

fieramesse.com/de/hotel


Seite 14 bis Seite 39

Food

Foto: pixabay

Ratzeputz: Heidelbeer-Senf-Dressing

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Die Beeren sind los! Auch wenn das Obst inzwischen ganzjährig aus allen Herren

Ländern im Supermarkt zu kaufen ist, so schmecken frische Beeren zur

Saison am besten. Heimische Früchte werden reifer geerntet, haben kürzere

Transportwege und sind weniger mit Schadstoffen belastet. Aber sie haben

einen kleinen Nachteil, sie sind nicht lange lagerbar und sollten daher so rasch

wie möglich in der Küche verwendet werden. Aber es bleiben immer welche

übrig, die am besten kreativ verwertet werden können. Die ersten Ideen sind

daher meist süß, um daraus Marmelade zu kochen oder Kuchen zu backen.

Aber sie passen gut in herzhafte Gerichte und eignen sich, gerade, wenn sie

schon etwas matschig werden, für Dressings und Marinaden. Als gehackte

Beeren oder als Püree verfeinern die kleinen Früchtchen schnell Dressings für

Salate, Saucen zu Fleisch- und Fischgerichten oder Marinaden für Fleisch oder

Tofu. Sie verleihen dem Gericht so eine fruchtig-säuerliche Komponente. Eine

Brombeermarinade mit Balsamicoessig für Fleisch oder Tofu schmeckt fein

säuerlich, würzig; eine Himbeervinaigrette passt besonders gut zu Salaten mit

Ziegenkäse und eine Erdbeermarinade mit Limette würzt Geflügel oder Fisch.

Mit Putz und Stingl

Zutaten:

100 g frische Heidelbeeren

4 Esslöffel Olivenöl

2 Esslöffel Balsamico-Essig

1 Esslöffel Weißweinessig

1 Esslöffel Honig

1 Teelöffel feiner Senf

1 kleines Stück Schale einer Bio-Zitrone

Salz und Pfeffer

› eine Prise Chilipulver

Zubereitung:

❱ Heidelbeeren waschen und zusammen mit Olivenöl, Essig, Honig,

Zitronenschale und Senf in ein hohes Gefäß geben. Die Zutaten mit

einem Stabmixer pürieren, bis das Dressing cremig ist. Statt des Weißweinessigs

kann auch Zitronensaft verwendet werden.

❱ Mit Salz, Pfeffer und Chili das Dressing abschmecken.

❱ Tipp: Wenn die kleinen Kerne der Beeren stören, kann das Dressing

durch ein feines Haarsieb gestrichen werden. Als Basis für den Salat

schmecken leicht herbe Blattsalate wie Eichblatt oder Frisée, verfeinert

mit ein paar Cocktailtomaten und einigen frischen Heidelbeeren. Dazu

passen gehackte Walnüsse oder auch ein mit Honig gegrilltes Stück Ziegenkäse.

Ideal für heiße Sommertage.


nnatürlich ∙ ausgenomme

nnatürlich ∙ ausgenomme

8/2025

AKTUELLES 15

Foto: Yuu’n Mee

Foto: GOODFRY

Sommerzeit ist

Garnelenzeit

Für viele Österreicher gehören

Meeresfrüchte zum Sommer

dazu: 74 % schätzen laut TQS-

Umfrage im Auftrag von Yuu’n

Mee vor allem den Geschmack, 32

% holen sich damit Urlaubsfeeling

nach Hause. Garnelen punkten

zudem als hochwertige Proteinquelle

(94 %) und mit geringem

Kaloriengehalt (87 %). So verbinden

sich kulinarischer Genuss,

Sommerfeeling und bewusste

Ernährung auf einem Teller. Auch

Naturbelassenheit ist wichtig: 87

% achten auf Produkte ohne E-Nummern oder Zusatzstoffe, 79

% auf nachhaltige Herkunft. Yuu’n Mee erfüllt diese Ansprüche

mit Garnelen aus nachhaltiger Aufzucht – antibiotikafrei, frei von

Zusatzstoffen und lückenlos rückverfolgbar. Einfach zuzubereiten

und ideal für Grill oder leichte Sommerküche – für Genuss mit

gutem Gewissen.

www.yuu-n-mee.at

Alles in Butter

Die Butteralternativen von

GOODFRY bieten eine

praktische Lösung für Küchen,

die auf tierische Produkte verzichten

möchten. Mit ihrem

Buttergeschmack lassen sie

sich in traditionellen ebenso

wie in veganen Gerichten einsetzen.

Sie sind ergiebiger als

herkömmliche Margarine und

bei Raumtemperatur direkt

verwendbar. Das GOODFRY

Rapsöl mit Buttergeschmack

eignet sich unter anderem für

Brat- und Backanwendungen

sowie für Ölkuchen. Die

Gourmet Schmelzcreme im

10-l-Kübel ist stichfest, belastbar

und lässt sich gut zum

Abschmelzen von Gemüse

einsetzen. Ebenfalls rein pflanzlich ist die GOODFRY Pflanzencreme

mit Buttergeschmack, die in der 2-l-Flasche oder 10-l-Bagin-Box

angeboten wird. Die Creme ist gießfähig, gut dosierbar

und für verschiedene Anwendungen wie Braten, Backen oder

Abschmelzen geeignet.

www.goodfry.com

Lauge

Sommer-

Hits

Art. 2883*

FF-Brezel Peitsche

Gewicht: 100 g, 50 St. / Kt.

fertig gebacken

EDNA Backwaren GmbH

Rutzenmoos 20

A-4845 Rutzenmoos

E-Mail austria@edna.at

12Port.

Lauge

Lauge

Art. 2840*

San Sebastian

Cheesecake

Gewicht: 1.600 g, 1 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2833*

Mini Cheesecake Mischkiste,

3-fach sortiert

Gewicht: 85 g, 36 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2882*

FF-Pretzel Pearls

Kartongewicht: 5,4 kg,

ca. 600 St. / Kt.

fertig gebacken

Jetzt schnell

und einfach

mit der

EDNA App

bestellen!

EDNA-HOTLINE

GEBÜHRENFREI

0800 20 20 85

WHATSAPP

+49 1522 179 55 81

Lieferung per Tiefkühl-LKW.

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,

Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.

Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben

und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.

Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler,

im C+C Markt oder direkt bei EDNA!


„Vleischlaberl“

und „Leverkäse“

schmecken immer!

Nadina Ruedl „pflanzt“ ihre

Kunden aufs Feinste.

Foto: Pachler

Nein, das ist kein Schreibfehler,

sondern beide sind die veganen

Varianten und ja, auch sie

schmecken vorzüglich.Von Petra Pachler

Vegane & vegetarische Gerichte

boomen, fast alle Gastrobetriebe

bieten zumindest ein veganes Gericht

auf der Karte an. Allerdings rein vegane oder

vegetarische Lokale zu finden, ist gar nicht

so leicht und auch fast nur im urbanen

Raum zu finden. Die Vegan Wirtin in Wels

ist so eines und Inhaberin Ines Wozniek

hat besagte „Vleischlaberl“ kreiert. Statt

Faschiertem wird geräucherter Tofu verwendet,

ordentlich gewürzt und schon ist

die vegane Variante fertig. Vegane Hausmannskost

kann was und die pflanzliche

Variante unterscheidet sich, wie hier, gar

nicht vom Original. Ines Wozniek kocht in

ihrem Restaurant ein tägliches wechselndes

Mittagsmenü, in Wien wird Catering angeboten.

www.veganwirtin.at

Tief in die vegane Kiste greift Nadina

Ruedl mit ihrer Pflanzerei. Der kleine Lebensmittelhandel

im 7. Bezirk in Wien ist mit

seinem „Gustl“, dem veganen Leberkäse, ein

Begriff geworden. Bestehend aus Erdäpfeln,

roter Rübe, Zwiebel, Erbsenprotein und

Karfiol, werden nur regionale Lebensmittel

verarbeitet und die Herstellung erfolgt wie

herkömmlicher Leberkäse und das beim

Fleischhauer. „Denn der weiß, wie’s geht,

sagt Ruedl. Ihr geht es um Österreichische

Klassiker, die pflanzlich verfügbar sein sollen,

und so werden unter anderem vegane Bratwürstel,

das Schnitzel Wiener Mitzl, Ripperl,

Gitti Gans oder Rainer Krainer, die pflanzliche

Käsekrainer in Handarbeit hergestellt.


8/2025

VEGAN & VEGETARISCH 17

Schmeckt verblüffend ähnlich den Originalen

und vor allem gut. Warum vegane Produkte

teurer sind, erklärt sie mit der Herstellung,

die deutlich aufwändiger ist. Es steckt auch

viel Technologie dahinter und das Tüfteln an

Rezepten tut ein Übriges. In der Gastronomie

ist Ruedl mit dem 2,5 kg Ziegel „Leverkäse“

gut vertreten und da vorrangig auf Events

in Kooperation mit Cateringunternehmen

und bei Würstelständen. Ebenso mit dem

Schnitzel, beides wird tiefgekühlt mit einer

Haltbarkeit von 6 bis 12 Monaten geliefert.

www.die-pflanzerei.at

Wer gern vegan frühstücken möchte, geht

zum Gustieren zu Pepper and Ginny in die

Wiener Innenstadt, und wählt zwischen Mortadella

und Burrata aus rein pflanzlicher Herstellung

oder dem Carrot Lox, dem hausgemachten

Karottenlachs mit Algenkaviar und

Dillsenf. Denn eingelegt schmecken Karotten

ähnlich dem Lachs. Oder schaut einfach auf

ein Brötchen oder einen Brunch vorbei.

pepperandginny.at

Die Karte richtet sich

nach dem Garten

Sie alle werden im Zuge des veganen Monats

im Hotel Falkensteiner in Stegersbach im

September ihre Produkte zum Verkosten

anbieten. Zusätzlich wird es Vorträge von

Fachleuten zum veganen Thema geben und

Merkur Health, das als Gesundheitspartner

im Hotel vertreten ist, wird in jeder der

vier Wochen ein anderes, veganes Produkt

in den Mittelpunkt der Spa- und Gesundheitsangebote

stellen. Die Gäste buchen

ein ganz normales Package und bekommen

alle Angebote gratis dazu. Klingt ideal für

vegane Einsteiger und selbstredend setzt

auch die Küche im September ganz auf

die vegane Schiene. Küchenchef Philipp

Wildling wälzt bereits so einige Ideen und

tut sich dazu grundsätzlich gerne mit Gärtner

Paul zusammen, der den hoteleigenen

Permakulturgarten betreut. Verwertet

wird, was dort gerade reif ist und Philipp

Wildling setzt das Gemüse kreativ um.

Wie zum Beispiel bei den gefüllten Kohlrabi-Tascherl

mit einer Fülle aus Kürbis mit

Minze. Dazu gibt’s knusprige Kichererbsen.

Der erklärte Favorit ist ganzjährig auf der

Karte zu finden. Wildling kocht am liebsten

geschmortes Gemüse, das, wie einige andere

vegane & vegetarische Gerichte, regelmäßig

auf der Karte steht. Rund 30 Prozent

der Gäste probieren ein solches und Gäste

Gärtner Paul in seinem Element im Permakulturgarten.

Jedes Falkensteiner Hotel hat zumindest

ein veganes Gericht auf der Karte.

Foto: Falkensteiner Balance Resort Stegersbach

finden in allen Falkensteiner Hotels zumindest

ein pflanzliches Gericht und da ist es

meist die Hauptspeise. Und warum findet

im Falkensteiner Resort Stegersbach der

vegane Monat im September statt? Weil hier

das meiste Gemüse reif ist – logisch, oder?

Der Tee im Hotel stammt ebenfalls aus dem

eigenen Garten, der von Paul als nachhaltiger

Umgang mit den Ressourcen verstanden

wird. „Wildheit zulassen“, ist einer seiner

Ansätze und bei „Cook the Garden“ wird

dann das Ergebnis sichtbar.

www.fmtg.com,

www.falkensteiner.com/balance-resort-stegersbach

Und was macht der Großhandel?

Regionale und oft kleine Produzenten

werden bevorzugt .

Foto: Pachler

Eine ganze Menge! Das plant-based Angebot

wächst kontinuierlich und so findet sich bei

den Großhändlern von veganen Aufstrichen,

dem veganen Burger Patty über Falafel bis

zum Haferdrink so ziemlich alles. Sojajoghurt

und -steaks, Pesto und natürlich Hummus,

Tofu-Laibchen, fleischlose Nuggets und

Quiches – vegetarische Convenience-Produkte

ermöglichen es auch kleinen Gastronomiebetrieben,

ein umfangreiches Sortiment

auf die Karte zu bringen. Inklusive

pflanzlicher Suppen, Knödel und Getränken.

Im Süßbereich sind es gefüllte Croissants,

die Kaiserschmarrn Backmischung oder der

Blechkuchen, die den Markt erobern. Die

Liste ließe sich endlos erweitern, denn mittlerweile

gibt es an gängigen Produkten kaum

mehr etwas, das es nicht gibt. Die Nachfrage

seitens der Gastronomie ist groß und die

Tendenz steigend. Wenig verwunderlich,

wenn man die wachsende Zahl der Vegetarier

und Veganer in Österreich betrachtet. Dieser

steht indirekt auch in Zusammenhang mit

dem steigenden Gesundheitsbedürfnis, denn

Pflanzliches ist dann doch meist gesünder als

(zu viel) Fleisch.

Foto: Pachler


18 VEGAN & VEGETARISCH

8/2025

Kolumne

Vegan & vegetarisch in der

Zukunft der Gastronomie

Die Gastronomie befindet sich im

Wandel, getrieben von gesellschaftlichem

Bewusstsein, Umweltfragen und

gesundheitlichen Aspekten. Hier sind

einige Trends, wie sich diese Entwicklungen

in der Zukunft der Gastronomie

manifestieren könnten.

Innovative pflanzliche Küchen: Köche

entwickeln kreative Gerichte, die

sowohl geschmacklich als auch optisch

überzeugen. Für die Zukunft sind

verstärkte Investitionen in Forschung

und Entwicklung pflanzlicher Zutaten

zu erwarten, um Fleisch-Milchprodukte

noch realistischer zu imitieren.

Nachhaltigkeit im Fokus: Die Produktion

pflanzlicher Lebensmittel hat

einen deutlich geringeren ökologischen

Fußabdruck. Restaurants werden

vermehrt auf nachhaltige Beschaffung

setzen und pflanzliche Menüs als

Standard anbieten , um Umweltziele zu

erreichen.

Dazu kommen noch Technologische

Fortschritte, die sich laufend

verändern. Auch das Bewusstsein,

gesünder und nachhaltiger zu essen,

zeigt einen positiven Weg. Auch kulturelle

Vielfalt ist ein großes Thema in

der Verpflegung. Durch die Integration

internationaler, pflanzlicher Gerichte

wird das Angebot bereichert. Bildung

ist eines der wichtigsten Dinge auf diesem

Weg.

Hier ist uns ein Meisterstück gelungen.

In Kooperation mit der Veganen

Gesellschaft, Joachim Ivani und

vielen anderen Kollegen haben wir es

geschafft , dass es nun seit diesem Jahr

eine Vegetarische Vegane Lehre geben

wird. Dies ist ein Meilenstein und weltweit

einzigartig. Hier sollte man dies

auch wertschätzen und nicht immer

sofort nach Fehlern suchen. Ja, aus

Fehlern lernt man, aber etwas mehr

Zuversicht ausstrahlen würde hier dem

ganzen sehr hilfreich sein. Man findet

immer ein Haar in der Suppe.

In diesem Sinne wünsche ich noch

einen schönen Sommer.

Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und

Vorreiter der veganen Küche

https://siegfriedkroepfl.com

Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie

Qual der Pasta-Wahl

Mayo mit Ohne

Genuss geht heute mehr denn je mit gutem Gewissen

einher. Die neue pflanzliche Mayo-Alternative bietet vollen

Geschmack ganz ohne Kompromisse. Mit ihrer cremigen Konsistenz

und dem klassischen Mayo-Geschmack überzeugt

sie ohne tierische Inhaltsstoffe. Sie ist reich an wertvollen

Omega-3-Fettsäuren und kommt ohne Geschmacksverstärker

aus. Außerdem ist die Mayo glutenfrei, laktosefrei und nussfrei,

was sie ideal für alle macht, die bewusst genießen oder auf

bestimmte Zutaten verzichten müssen. Ob als feines Topping

für Salate, als cremige Basis für Dips und Saucen oder zum

Garnieren veganer und vegetarischer Brötchen – diese Mayo

zeigt sich als vielseitiges Multitalent in der pflanzlichen Küche.

Erhältlich ist sie in der praktischen 250-Milliliter-Tube sowie in

der großzügigen 1,1-Liter-Flasche.

www.felix-austria.at

Foto: Hilcona

Pasta geht einfach immer – besonders in

der vegetarischen Küche. Denn kaum ein

Gericht ist so vielseitig, beliebt und kreativ

wandelbar wie die Teigwaren aus Italien. Mit

PASTA FINA ermöglicht Hilcona Gastronomen

Pasta-Genuss auf hohem Niveau. Der

hochwertige Vier-Eierteig, sorgfältig ausgewählte

Füllungen und innovative Rezepturen

lassen Italo-Herzen höherschlagen. Anlässlich

des 90-jährigen Jubiläums feiert Hilcona

seine Geschichte mit einer limitierten

Sonderedition und erweitert sein Sortiment

um drei exklusive Neuheiten: Rondelli Piselli-

Menta (Erbse-Minze), Rondelli Limone-Basilico

und Rondelli Ratatouille. Alle drei Sorten

verkörpern mit ihren frischen Geschmacksrichtungen

den Esprit des Sommers. Hergestellt

aus reinem Hartweizengrieß, ist der

perfekte al-dente-Moment garantiert.

foodservice.hilcona.com

Foto: Peter Kranich


8/2025

VEGAN & VEGETARISCH 19

Foto: Meisterfrost

Dreifacher Knusper

Die neuen Blätterteigtaschen

von Meisterfrost

vereinen haugemachten

Blätterteig mit

ausgewählten Zutaten

zu einem harmonischen

Ganzen. Der Teig überzeugt

beim Backen mit

vielen feinen Lagen, die

luftig aufgehen und eine

herrlich blättrige, goldbraune

Kruste bilden –

für einen zarten Crunch bei jedem Biss. Zur Auswahl stehen drei

Sorten, die Vielfalt auf den Teller bringen: Spinat mit Hirtenkäse,

Ratatouille ebenfalls mit Hirtenkäse sowie eine bunte Gemüsefüllung.

Jede Variante besticht durch ihre ausgewogene Würze und

ihre saftige Konsistenz – eingebettet in den knusprigen Teig. Ob als

schneller Snack, leichte Mittagsmahlzeit, vegetarisches Hauptgericht

oder für die heiße Theke im Außer-Haus-Geschäft: Die tiefgekühlten

Taschen sind einzeln entnehmbar, gut kalkulierbar und

flexibel einsetzbar.

www.meisterfrost.at

Vegetarisch begeistert

Gäste

Vegetarische Gerichte

sind in der österreichischen

Gastronomie längst

etabliert. Laut Wedl Food

Report 2024 lebt zwar nur

4 % der Bevölkerung vegetarisch,

doch 12 % wählen

beim Essen außer Haus

gezielt fleischlose Speisen

– oft bestimmen sie sogar

die Restaurantwahl einer Gruppe. Wedl unterstützt Gastgeber

mit einem breiten, frischen Gemüsesortiment: von Klassikern

wie Tomaten, Zucchini und Brokkoli über saisonale Spezialitäten,

Wildkräuter und Exoten wie Süßkartoffeln, Shiitake oder Minigemüse

bis zu küchenfertigen Mischungen, Salaten und Convenience-Produkten.

Ob Radieschen-Julienne, gewürfelter Hokkaido,

Bowl, raffinierte Beilage oder Hauptgang – die Auswahl inspiriert

zu kreativen, gesunden Gerichten. So lassen sich nicht nur Vegetarier,

sondern auch Flexitarier für zeitgemäßen Genuss gewinnen.

www.wedl.com

Foto: Wedl

75

Jahre


ETHNO

FOOD

Foto: Daniel Dan

Foto: Deane Bayas

Foto: Mario Spencer

Gemüse von Welt

Lässt man sich auf die Küchen ferner Länder ein, stößt man auf ein buntes Spektrum an Pflanzen, die

unser Verständnis von „Gemüse“ aufrütteln.

Von Nele Klaffl

Nehmen wir die Chayote – eine Frucht

aus der Familie der Kürbisgewächse,

deren Geschmack sich irgendwo zwischen

Gurke, Kohlrabi und Zucchini verorten

lässt. Ursprünglich aus Mittelamerika, ist

sie heute in tropischen und subtropischen

Küchen verbreitet. Bei uns kennt man sie im

Winter als Stachelgurke oder Gemüsebirne.

Ihr hellgrünes, zartes Fruchtfleisch

schmeckt dezent, fast neutral, und eignet

sich sowohl roh als auch gekocht, gebraten

oder gefüllt. Auch Schale und Kern sind

essbar. In der mexikanischen Küche ist sie

etwa Teil traditioneller Eintöpfe wie „Caldo

de Res“.

Geometrie für den Gaumen

In vielen asiatischen Ländern trifft man auf

die Lotuswurzel als kulinarische Besonderheit.

Seit Jahrtausenden kultiviert, etwa in

China, Indien und Japan, sticht das Rhizom

der Lotusblume durch seine charakteristische

Löcherstruktur hervor und gilt als

Alleskönner in der Küche: roh in dünne

Scheiben gehobelt, gekocht in Suppen oder

frittiert in Tempura. Die Wurzel besitzt

einen angenehm milden Geschmack, eine

knackige Textur und nimmt Gewürze und

Aromen bereitwillig auf.

Das Spiel mit der Konsistenz

In Äthiopien, dem vermuteten Ursprung

einer der ältesten kultivierten Gemüsepflanzen,

begegnet man der Okra, auch

bekannt als Gemüse-Eibisch. Ihre fingerartigen

grünen Schoten haben sich über

Jahrhunderte hinweg in unterschiedlichste

kulinarische Traditionen eingeschrieben –

von arabischen und asiatischen bis hin zu

kreolischen Küchen. Charakteristisch ist

das „Schleimverhalten“ beim Kochen, das

gezielt genutzt werden kann, etwa zum

Andicken von Eintöpfen wie „Gumbo“, oder

durch kurzes Blanchieren in Essigwasser

reduziert wird.

Blattwerk mit Biss

Zurück in den asiatischen Raum, wo Pak

Choi zum festen Kücheninventar gehört. Der

Verwandte des Chinakohls bringt eine milde

Schärfe im Stiel und eine zarte Bitterkeit im

Blatt – dazu zahlreiche regionale Varianten.

So etwa Amsoi, ein würziger Senfkohl aus

Surinam und Südchina, geprägt von einer

leicht scharfen Senfnote. Oder Choi Sum,

eine kräftigere Version des Pak Choi, die vor

allem in der kantonesischen Küche Verwendung

findet. Diese feinen Geschmacksnuancen

eröffnen ein spannendes Experimentierfeld

auf der Suche nach dem perfekten

Blattgrün zur Veredelung von Speisen. Wer

die pflanzenbasierte Küche auf ein neues

Niveau heben möchte, findet in diesen

Gemüsearten wertvolle Bausteine für vielschichtige

Gerichte.


8/2025

ETHNOFOOD 21

Foto: Barilla

Italienische Seele

Barilla vereint zwei italienische

Ikonen in einem Glas:

Das Pesto Basilico e Mozzarella di

Bufala Campana DOP kombiniert

das Aroma von 100 Prozent italienischem

nachhaltigem Basilikum

mit der zart-cremigen Textur einer

der berühmtesten Käsesorten Italiens.

Das Ergebnis: ein Klassiker,

modern interpretiert. Ob zur Pasta,

als Aufstrich oder in Suppen und

Bowls – dieses Pesto bringt Tiefe

und Frische. Hergestellt mit der

Metodo Delicato, einem besonders

schonenden Verfahren, bewahrt

Barilla die Natürlichkeit des Basilikums.

Barilla arbeitet zudem langfristig

mit lokalen Landwirten zusammen und setzt auf umweltschonende

Praktiken. Seit 2020 ist das gesamte Barilla-Basilikum

ISCC PLUS-zertifiziert – ein Siegel, das für Transparenz, soziale

und ökologische Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette steht.

www.barilla.com

Sommer, Sonne,

Sojasauce

Sommer ist, wenn das Leben nach draußen

zieht – auf die Terrasse, an den Grill,

ins Grüne. Und mittendrin: die natürlich

gebraute Sojasauce von Kikkoman, die mit

feinen Nuancen ihre stille Kraft entfaltet,

ohne sich in den Vordergrund zu drängen

oder andere Zutaten zu überdecken. Mit

der Kampagne „Sommer, Sonne, Sojasauce“

bringt Kikkoman die Leichtigkeit des Sommers

auf den Tisch. Ganz nach dem Motto

„The Nature of Umami“ geht es nicht um

aufwendige Gerichte, sondern um die Kraft

einer einzigen Zutat. Und manchmal genügt

eben ein wenig Sojasauce von Kikkoman für

ein besonders geschmackvolles Sommergericht

voller Umami. Zitrusfrisch mit Ponzu

Zitrone, hawaiianisch mit der Poke Bowl

Sauce, süß-salzig mit der Süßen Sojasauce oder ready-to-grill mit

Teriyaki Marinade – so schmeckt der Sommer 2025.

www.kikkoman.at

Foto: Kikkoman

ADVERTORIAL

Fotos: Edna

Bunte Burger, glückliche Gäste

Ein bisschen mehr Farbe im Alltag kann

wahre Wunder wirken. Warum sollte

das beim Essen anders sein? Mit den FF-

Party Burgern von EDNA setzen Gastronomen

und Hoteliers farbenfrohe Akzente

auf ihrem Menü. Die fertig gebackenen, mit

Sandwichschnitt vorgeschnittenen Mini-

Burger-Buns in vier lebendigen Farben sind

wahre Blickfänger und verleihen jedem

Anlass das gewisse Etwas. Ob als kulinarische

Überraschung beim Empfang, für ein

elegantes Flying Buffet oder als kreative

„Burger Tapas“ – die kleinen, bunten Buns

sind vielseitig und sorgen sowohl optisch

als auch geschmacklich für Abwechslung.

Diese Mini-Burger-Weckerl in den Farben

Rot, Gelb, Schwarz oder Weiß garantieren

eine gleichbleibend hohe Qualität und

überzeugen durch ihr einfaches Handling.

Gastronomen müssen sich keine Gedanken

über aufwendige Zubereitung machen

– einfach auftauen, nach Belieben belegen

und schon sind die Burger servierbereit.

Kein zusätzlicher Backaufwand, keine komplizierte

Vorbereitung. Das spart wertvolle

Zeit in der Küche, während die Gäste mit

einem farbenfrohen Geschmackserlebnis

verwöhnt werden. Die FF-Party Burger

geschnitten, 4-fach sortiert, bringen als

trendige Ergänzung im täglichen Geschäft

Farbe in den Betrieb und machen definitiv

Lust auf mehr.

www.edna.at


22 ADVERTORIAL

8/2025

Produktentwicklung bei

VFI Oils for Life in Wels/OÖ .

Die VFI-Ölmühle in Ennsdorf an der

Donau mit Bio-Energie-Erzeugung.

GASTRONOMIE

Goodfry Anwendungsberater im

Einsatz bei Kunden.

Fotos: VFI Oils for Life

GOODFRY – Profi-Öle aus Österreich

Frittieröle, Bratöle und Ölzubereitungen mit Buttergeschmack für die professionelle Küche.

GOODFRY ist das Sortiment von Premium-Speiseölen

des österreichischen

Herstellers VFI Oils for Life für den

professionellen Einsatz. Mit einer umfangreichen

Palette an Produkten, die höchste Qualitätsstandards

erfüllen, bietet GOODFRY ein

maßgeschneidertes Programm für die Gastronomie

und die Gemeinschaftsverpflegung.

VFI Oils for Life stellt zudem Bio-Frittieröle

in Profi-Qualität her.

Zufriedene Gäste – Entlastung für

die Mitarbeiter

Mit dem besten Frittieröl entstehen die

besten Speisen – und das macht die Gäste

glücklich! In GOODFRY steckt das ganze

Wissen und die lange Erfahrung von VFI Oils

for Life. GOODFRY Ultimate ist das stabilste

Frittieröl am Markt und bietet die längsten

Standzeiten – top Qualität von der ersten bis

zur letzten Portion. Für den Betrieb bedeutet

das stark reduzierte Geruchsentwicklung

und extrem lange Intervalle für den Wechsel

des Frittieröls. Das spart Zeit, Arbeit und

viel Öl! Auch an die Mitarbeiter ist gedacht:

GOODFRY Frittieröl kommt in leichten 7,5 l

Flaschen - sämtliche Liefereinheiten wiegen

weniger als 15 kg.

GOODFRY Butteralternativen

Gemüse, Kartoffelgerichte, Kaiserschmarren

– sie alle schmecken so viel besser mit

dem feinen Buttergeschmack! GOODFRY

pflanzliche Butteralternativen decken alle

Wünsche von Profis ab, zum Braten und

Rösten, zum Abschmelzen und für den

Einsatz im Kombidämpfer. Auch Schnitzel

gelingen wie in Butterschmalz. GOODFRY

Butteralternativen gibt es zur Auswahl

von stichfest über cremig bis flüssig, im

10 l Eimer, 10 l Bag-in Box, in 5 l und 2 l

Flaschen.

VFI Oils for Life – Österreichs

Kompetenzzentrum für Pflanzenöle

VFI Oils for Life blickt auf über 50 Jahre

Erfahrung in der Herstellung von Frittierfetten

und -ölen zurück und entwickelt

laufend innovative Lösungen für

die Praxis. Die Ölexperten haben auch

Erfahrung in Profi-Küchen und können

Küchenchefs und Qualitätsmanager mit

Expertise unterstützen.

Als mittelständisches Familienunternehmen

versteht VFI Oils for Life die

Bedürfnisse von Unternehmern. Die Firmenphilosophie

basiert auf dem Eingehen

auf Kundenwünsche. Viele Produktentwicklungen

entstehen in Gesprächen mit

Kunden.

GOODFRY Anwendungsberater beraten

Küchenchefs und Betriebsleiter zum

optimalen Einsatz von Frittierölen. Durch

effizientes Frittiermanagement und exaktes

Monitoring kann die Lebensdauer des

Öls noch deutlich verlängert werden. Dabei

ist wichtig, dass auch VFI die Abläufe in

der Profiküche kennt und versteht. Nur so

können praxisgerechte Produkte entwickelt

werden.

Bio-Pioniere

International ist VFI Oils for Life vor allem

für Bio-Öle bekannt, die es seit über 30

Jahren herstellt. Am Donauhafen in Ennsdorf/NÖ

errichtete das Welser Unternehmen

Europas größte und nachhaltigste

Bio-Ölmühle, die sich mit Energie aus

Sonnenblumenschalen versorgt. Ziel ist

es, Bio-Öle für den Alltag zugänglich und

erschwinglich zu machen. Für die Gastronomie

gibt es unter der Marke Bio-Bonella

Brat- und Frittieröl, Sonnenblumenöl,

Rapsöl und Pflanzenöl.

www.goodfry.com


GOODFRY

Bratöl

GOODFRY

Pflanzliche Butteralternative

GOODFRY

Frittieröl

Smarte Öle für die Profiküche

Goodfry – die Formel für bestes Frittieren und Braten

Mehr Zeit für die Gäste, weniger Ölwechsel an der Fritteuse.

Mit höchster Qualität Geld, Zeit und Mühe sparen – das leistet Goodfry!

goodfry.com


Kühle Raffinesse

für die Gastronomie

Foto: Tatyana Sidyukova / stock.adobe.com

Sorbet hat sich vom schlichten Fruchtdessert zum vielseitigen Baustein in der Gastronomie entwickelt.

Mit seiner fruchtigen Aromatik und der

leichten Konsistenz ist es nicht nur

Dessert, sondern auch Zwischengang

zur Gaumenreinigung oder raffinierter

Begleiter zu Schaumwein, Longdrinks und

Digestifs.

Ein Sorbet lebt von Qualität und Balance.

Entscheidend ist das Verhältnis von Frucht,

Wasser und Zucker. Während der Zuckeranteil

für die Textur sorgt, bleibt die Frucht

im Mittelpunkt. Für die Gastronomie empfiehlt

es sich, auf saisonale Rohware zu

setzen, die Frische und Regionalität auf die

Dessertkarte bringt – Erdbeere im Frühling,

Marille im Sommer, Zwetschke im Herbst.

Exotische Sorten wie Mango oder Maracuja

bieten Abwechslung und eignen sich ideal

für gehobene Menüs.

Auch bei der Kalkulation punktet Sorbet:

Die Herstellung ist vergleichsweise günstig,

der Wareneinsatz klar kalkulierbar und

die Lagerfähigkeit hoch. Zudem lässt sich

Sorbet in größeren Mengen vorbereiten und

portionieren. Als Präsentation eignen sich

Glasvarianten, kleine Dessertschalen oder

auch als Zwischengang auf gekühlten Tellern.

Für den Aha-Effekt sorgen Garnituren

mit frischen Kräutern, Fruchtsaucen oder

Spirituosen.

Sorbet ist für Gastronomen weit mehr als

ein Dessert: Es ist ein kulinarisches Werkzeug,

das Leichtigkeit, Frische und Eleganz

vereint. Ob als Menü-Bestandteil, als Begleitung

zu Aperitifs oder als Highlight auf der

Dessertkarte – ein hausgemachtes Sorbet

bringt Vielfalt und Wertigkeit ins Angebot.

Food- & Drink-Pairing-Ideen

für Sorbets

Zitronen-Sorbet mit Gin & Tonic

› Einsatz: Aperitif oder Zwischengang

› Idee: Eine Kugel Zitronen-Sorbet in ein

Glas geben, mit Gin und Tonic aufgießen.

Das Sorbet kühlt den Drink, während es

sich langsam auflöst und für eine frische

Säure sorgt.

› Mehrwert: Überraschender Start in

ein Menü, leicht umsetzbar und hoher

Show-Effekt am Tisch.

Marillen-Sorbet mit Prosciutto & Rucola

› Einsatz: Zwischengang oder Amuse-

Bouche

› Idee: Eine kleine Nocke Marillen-Sorbet

auf Rucola-Salat anrichten, dazu hauchdünn

geschnittenen Prosciutto.

› Mehrwert: Das fruchtige Sorbet kontrastiert

mit der salzigen Umami-Note des

Von Kurt Heinz

Schinkens – ein Spiel mit Temperatur,

Textur und Geschmack.

Himbeer-Sorbet mit dunkler Schokolade

& Chili

› Einsatz: Dessert

› Idee: Himbeer-Sorbet mit warmem

Schokoladenfondant servieren, garniert

mit einer Prise Chili oder Chili-Krokant.

› Mehrwert: Intensiver Kontrast aus

kalt/warm und süß/scharf. Perfekter

Abschluss für ein modernes Menü.

Himbeer-Sorbet

Zutaten für ca. 10 Portionen:

1 kg Himbeeren (frisch oder TK)

400 g Zucker

500 ml Wasser

3 EL Zitronensaft

› 4 cl Himbeergeist

❱ Zucker und Wasser zu Sirup kochen,

abkühlen lassen. Himbeeren pürieren,

passieren, mit Zitronensaft und Sirup

vermengen. Himbeergeist zugeben

und in der Eismaschine cremig

frieren.


8/2025

VEGAN & VEGETARISCH 25

Frozen-Joghurt

Zutaten für 6 Personen:

Für das Eis:

500 g leichtes Joghurt

› 1 Packung Vanillezucker

50 g Staubzucker

Saft einer Zitrone

› 100 ml Schlagrahm

Für den Belag:

› Frische Beeren oder Früchte

nach Wahl

› gehackte Pistazien

› gehackte Haselnüsse

Foto: Erlebnissennerei Zillertal

❱ Zuerst das Joghurt mit dem Vanillezucker, dem Staubzucker und dem Zitronensaft

in einer Schüssel verrühren. Anschließend den Schlagrahm steif schlagen und

vorsichtig unter die Joghurtmischung heben. Eine tiefe Form mit Backpapier auslegen

und darin die Masse verteilen. Diese nach Belieben mit frischen Beeren, gehackten

Pistazien, Haselnüssen oder anderen Toppings garnieren. Für mindestens

fünf Stunden die Masse ins Gefrierfach geben bis diese fest ist. Das Frozen-Joghurt

in grobe Stücke brechen und an einem heißen Tag genießen.

www.erlebnissennerei-zillertal.at

Foto: ladislav Noseek

Pflanzlich snacken

Snackification

und der Planetary

Health

Lifestyle prägen

weiterhin die

Food-Landschaft.

Kleine, flexible

Mahlzeiten über

den Tag verteilt

lassen sich ideal

mit dem modernen

Lebensstil kombinieren.

Gleichzeitig

rückt die

pflanzenbetonte,

flexitarische Ernährung immer mehr ins Zentrum und ist Ausdruck

eines bewussten und ausgewogenen Lebensstils. Erkennbar

ist: Der Fokus verschiebt sich zunehmend vom industriellen

Ersatzprodukt hin zum Originalgemüse. Konsumenten achten

mittlerweile verstärkt auf natürliche Inhaltsstoffe, Nährwerte

und insbesondere den Proteingehalt pflanzlicher Lebensmittel.

Die auf Kichererbsen basierenden Falafel der iglo Gastronomie

vereinen beide Trends: 100 Prozent pflanzlich, proteinreich und

vielseitig einsetzbar – ein echtes Multitalent für die moderne

Gastronomie.

www.iglo-gastronomie.at

Buttrig ohne Butter

Blättrig, goldbraun,

aromatisch

– und zu

100 Prozent pflanzenbasiert:

Vandemoortele

bringt

mit seinem neuen

Croissant und

Schokobrötchen

den vertrauten

Genuss klassischer

Plundergebäcke in

eine vegane Form.

Dass pflanzlich

kein Kompromiss

sein muss, zeigt ein aktueller sensorischer Test: 93 Prozent der

Teilnehmer bevorzugten das vegane Croissant gegenüber der

herkömmlichen Benchmark, beim Schokobrötchen waren es 81

Prozent. Auch ökologisch sind die Backwaren gut aufgestellt: Das

pflanzliche Croissant verursacht 60 Prozent weniger CO 2 -Emissionen

als sein Pendant mit Butter, das Schokobrötchen immerhin

45 Prozent weniger. Praktisch in der Handhabung, in 20 Minuten

aufgetaut und 20 Minuten gebacken, bieten die Plunderstücke eine

genussvolle Lösung für alle, denen bewusste Ernährung am Herzen

liegt.

www.vandemoortele.com

Foto: Vandemoortele


26 SALAT

8/2025

Die Kunst des Verbindens –

Sommersalate und Dressings

Jetzt ist die perfekte Zeit für leichte und erfrischende Salate, die gerade an heißen Tagen eine

willkommene Abkühlung sind.

Text & Fotos: Andrea Jungwirth

Von knackigem Gemüse über saftige

Früchte bis hin zu aromatischen Kräutern,

die Fülle an frischen, saisonalen

Zutaten ist groß. Ein gut zubereiteter Salat

ist aber mehr als eine ideale Beilage zu Grillgerichten

und Picknicks, er ist oft ein vollwertiges

Gericht, das köstlich schmeckt.

Die Vielfalt in der Schüssel

Sommerliche Salate zeichnen sich durch

ihre Frische und oft durch eine Kombination

aus süßen, sauren und herzhaften Komponenten

aus. Leichte Blattsalate wie Rucola,

Romanasalat oder junger Spinat bilden

meist die Basis und können mit Cocktailtomaten,

Gurken, Paprika und Zucchini verfeinert

werden. Aber es können auch fruchtige

Salate sein, bei denen Obst im Vordergrund

steht, allen voran Melonen oder Beeren.

Wassermelone mit Feta und Minze, Mango

mit Rucola oder Heidelbeeren mit Zuckermais

verbinden dabei süße und herzhafte

Aromen und schmecken an heißen Tagen

besonders erfrischend. Klassiker wie Nudelsalate

sind gerade im Sommer sehr beliebt,

weil sie gut sättigen, aber nicht so schwer

im Magen liegen. Mediterrane Varianten mit

getrockneten Tomaten, Oliven, Thunfisch,

Feta und frischen Kräutern oder mit Pesto

sind köstlich. Aber auch asiatisch gewürzte

Salate liegen immer mehr im Trend. Gewürzt

wird mit Sojasauce, Ingwer und Koriandergrün,

verfeinert mit Obst und Erdnüssen

oder Sesam. Bei der „Pasta“ haben Spiralen,

Penne und Farfalle die Nase vorn, da sie

bequem zu essen sind und gut das Dressing

aufnehmen, bei asiatischen Nudelsalaten

überzeugen Glasnudeln genauso wie Sobanudeln.

Die Kunst des Vereinens

Ein gutes Dressing ist das Herzstück eines

jeden Salates und kann den Geschmack der

Zutaten perfekt abrunden. Im Sommer sind

leichte und aromatische Dressings besonders

gefragt. Die klassische Vinaigrette aus

Essig und Öl hat dabei nicht ausgedient, ein

paar Spritzer Zitronensaft verleihen zusätzliche

Frische, Kräuter wie Basilikum, Minze

oder Petersilie würzen perfekt. Asiatisch

inspirierte Varianten mit Sesamöl, Reisessig

und Knoblauch passen gut zu Salaten mit

Huhn, Garnelen oder knackigem Gemüse

wie Karotten und Kraut.

Glasnudelsalat mit Rotkraut

Zutaten für 1 Person:

100 g Glasnudeln

¼ Rotkraut

½ Mango

1 Schalotte

1 kleiner Spitzpaprika (rot oder gelb)

½ Zucchini

1 kleines Stück Ingwer

2 Knoblauchzehen

3 Esslöffel Erdnüsse

Fruchtessig

Sojasauce

Salz und Pfeffer

› Rapsöl zum Anschwitzen

› etwas Chilipaste zum

Abschmecken

› Petersilie oder Koriandergrün zum

Verfeinern

❱ Rotkraut in feine Streifen schneiden, in einem

Sieb abspülen. Danach in eine Schüssel geben

und etwas salzen. Das Kraut mit der Hand kneten

und zumindest eine Stunde ziehen lassen.

❱ Die Mangohälfte schälen, in Scheiben schneiden

und klein würfeln. Paprika und Zucchini in

feine Würfel schneiden.

❱ Glasnudeln in Salzwasser bissfest kochen,

danach kalt abspülen.

❱ Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein würfeln.

Diese in Rapsöl anschwitzen, danach Zucchini

dazugeben und leicht rösten. Mit Pfeffer, Chilipaste

und Sojasauce abschmecken.

❱ Mango, Rotkraut und das restliche Gemüse

vermischen, Glasnudeln unterheben und den

Salat mit Fruchtessig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Chili nachschärfen.

❱ Erdnüsse ohne Fett in einer Pfanne leicht rösten und zusammen mit gehackter

Petersilie oder Koriander über den Salat streuen.


8/2025

GASTRONOMIE

ADVERTORIAL 27

Eine Menge cooler Preise

warten auf die Gewinner.

Fotos: Nannerl

WIR FEIERN

50 JAHRE

NANNERL!

MACH MIT!

Hier geht‘s zum

Gewinnspiel!

50 Jahre Nannerl –

Genuss mit Tradition

Seit 1975 bringt Nannerl Geschmack

und Qualität aus Salzburg auf den

Tisch – mit ausgewählten Zutaten,

kreativen Rezepturen und viel Innovationsgeist.

Zum 50-jährigen Jubiläum dürfen sich

alle Fans – und jene, die es noch werden

wollen – auf Überraschungen und tolle

Gewinnspiele freuen.

Was einst als kleiner Familienbetrieb mit

Likören und eingelegten Früchten begann,

ist heute ein international tätiges Unternehmen

für feine Lebensmittel und Gastronomieprodukte.

Produziert wird nach wie

vor in Anthering bei Salzburg – mit Leidenschaft,

Know-how und einem Team, das die

Wünsche seiner Kunden in den Mittelpunkt

stellt. Das Sortiment reicht von Gewürzen,

Essigen, Ölen, Suppen, Saucen und Desserts

bis hin zu Getränkekonzentraten und Spirituosen.

Herzstück der Feierlichkeiten ist ein

großes Gewinnspiel auf gewinnspiel.nannerl.at.

Der Hauptpreis: eine originale Vespa

Baujahr 1975 – genauso alt wie Nannerl

selbst. Ergänzt wird das Gewinnspiel

laufend um hochwertige Preise aus den

Bereichen Genuss, Küche und Lifestyle.

Der Vespa-Gewinner wird feierlich auf

der Fachmesse „Alles für den Gast“ (8.–11.

November 2025, Messezentrum Salzburg)

am Nannerl-Stand verkündet und zusätzlich

per Direktnachricht informiert.

So einfach mitmachen:

› Nannerl auf Facebook oder Instagram

folgen

› Jubiläumsposts liken

› In den Kommentaren verraten, welche

Nannerl-Produkte im Einsatz sind

Alle Details, Teilnahmebedingungen und

Preise gibt’s online. Die Gewinner werden

über Social Media bekannt gegeben.

KONTAKT

Nannerl GmbH & Co KG

Gewerbestraße 7

5102 Anthering b. Salzburg

www.nannerl.at

FEIERE MIT

UND GEWINNE

TOLLE PREISE!

ORIGINAL-VESPA VON 1975,

BLUETOOTH-BOXEN. ETC.

Alle Informationen auf

gewinnspiel.nannerl.at

JAHRE 0 5 GENUSS

Das Beste noch besser!

Nannerl GmbH & Co KG

5102 Anthering bei Salzburg

www.nannerl.at


28 SALAT

8/2025

Kolumne

Klar gestellt: Tomaten,

roh versus gekocht

In Tomaten stecken viele wertvolle

Inhaltsstoffe, und das mit nur

20 Kilokalorien pro 100 g. Egal ob

Fleisch-, Kirsch- oder Strauchtomaten,

sie schmecken einfach gut und

sind nicht umsonst das beliebteste

Fruchtgemüse in Österreich. Die reifen

Früchte sind reich an Vitamin C,

Kalium, Ballaststoffen und sekundären

Pflanzenstoffen.

Doch eine Substanz in den Tomaten

sorgt für Schlagzeilen: Es ist

das Lycopin, ein sekundärer Pflanzenstoff,

der für die Färbung der

Tomate, egal ob rot oder gelb, verantwortlich

ist. Es macht etwa 90

Prozent des gesamten Carotinoidgehalts

aus und ist besonders in der

Tomatenschale zu finden. Zahlreiche

Studien belegen, dass Lycopin antioxidativ

wirkt, also Herz-Kreislauferkrankungen

und auch Krebs vorbeugen

kann. Wer viel Tomaten isst,

egal ob roh, in Soßen oder als Suppe,

kann so einen wichtigen Beitrag zur

Krebsvorbeugung leisten, und das

auf sehr schmackhafte Weise.

Auch wenn Gemüse bevorzugt

roh gegessen werden soll, da so die

Vitamine am besten erhalten bleiben,

ist die Tomate eine Ausnahme.

Lycopin ist sehr hitzestabil und wird

durch Kochen kaum zerstört. Außerdem

kann der Körper aus rohen Tomaten

den Stoff sehr schlecht aufnehmen,

anders als aus gekochten

Tomatengerichten. Studien zeigen,

dass die Aufnahme von Lycopin aus

Tomatensauce oder -ketchup viel

höher ist als aus rohen Tomaten.

Da Lycopin auch noch fettlöslich

ist, wird die Aufnahme noch einmal

durch Fett verbessert. Eine Pastasauce

ist daher gesünder, als viele

denken!

Mag. Andrea Jungwirth

Ernährungswissenschafterin

Foto: Andrea Jungwirth

Zum Aufpeppen

Ein Salat ist nur so gut wie das, was

obendrauf kommt. Mit den veganen

TK-Cevapcici von GREENFORCE Pro wird

aus einem Blattsalat im Handumdrehen

ein vollwertiger Sommergenuss – pflanzlich,

sättigend und mit würziger Note.

Die saftige Textur und die feine Schärfe

machen sie zum idealen Topping für alle,

die nicht nur eine Beilage wollen. Frischer

Wind kommt auch durch die Übernahme

von Mondarella ins Sortiment: Damit

Geschnittene, küchenfertige

Salate von KRÖSWANG sind

die verlängerte Werkbank für zeitgemäße

Gastronomiebetriebe.

Täglich frisch und ausnahmslos

ohne Konservierungsmittel vom

Traditionsunternehmen Kugler

produziert – genau wie im eigenen

Betrieb, nur einen Tag zuvor und

unter professionelleren Bedingungen.

Das vielfältige Sortiment spart

nicht nur wertvolle Arbeitszeit,

sondern eliminiert methodisch

Müll und macht sämtliche Kosten

100 Prozent kalkulierbar. Abwechslungsreiche

Kugler Dressings ergänzen das vielfältige

Angebot: von zuverlässigen Klassikern

wie Balsamico-Senf, Caesar und Joghurt-

Kräuter bis zu ausgefallenen Kreationen wie

erweitert GREENFORCE sein Angebot

um eine ganze Linie pflanzlicher Käse-

Alternativen. Frei von Soja, Palm- oder

Kokosfett, Geschmacksverstärkern und

Konservierungsstoffen, überzeugen sie

mit authentischem Geschmack und cremiger

Konsistenz. Besonders auf Salaten

oder Bowls punktet etwa der Fetora – eine

feta-inspirierte Alternative auf Basis von

Ackerbohne, Kartoffelstärke und Sheafett.

www.greenforce.com

Die verlängerte Werkbank

Orange-Ingwer oder Kürbiskern-Dressing.

Für Gastronomen bedeutet das deutlich

weniger Vorbereitungszeit, konstante Qualität

und maximale Kostenkontrolle.

www.kroeswang.at

Foto: GREENFORCE Pro

Foto: Jacob Blount


www.fruechtekueche.at


30 FLEISCHLOS

8/2025

Klasse statt

Masse

Standardisierte Massenware und

individuell gefertigte Desserts

besetzen zunehmend die Regale.

Die Dolce GmbH aus Neu-Ulm

schwimmt gegen den Strom und

bringt unter dem Markennamen

„Alba Desserts“ handgemachte

Qualität, Individualität und echten

Genuss auf die Dessertkarten. Mit

über 70.000 täglich produzierten

Portionen und einem Individualisierungsgrad

von 80 Prozent zeigt

Dolce, dass sich Manufaktur und

Skalierung nicht ausschließen

müssen. „Wir sind keine Fabrik, wir

sind eine Manufaktur, die für Innovation

mit Tradition sowie für Menschlichkeit

und Genuss steht”, betont

Geschäftsführer Massimo Forgione.

Für gastronomische Betriebe, die

zunehmend unter Personalmangel

und wachsendem Qualitätsdruck

leiden, bietet Dolce individuelle Dessertkonzepte,

die bei den Gästen für

Wow-Momente sorgen.

www.dolce-gmbh.de

Herzhaft vegan

BÜRGER zeigt, wie genussvoll pflanzliche

Küche sein kann. Das Tiefkühlsortiment

liefert vegane Vielfalt für Großküchen, Kantinen

und Betriebsrestaurants – simpel in der

Zubereitung, aber raffiniert im Aroma. Ob

Lasagne, Cannelloni oder Maultaschen: Die

drei Gerichte überzeugen mit durchdachter

Komposition. Die Veganen Maultaschen

verbinden Blattspinat, Lauch, Zwiebeln und

Petersilie mit herzhaftem Seitan. Die Vegane

Lasagne Bolognese hingegen interpretiert

den italienischen Klassiker neu: Wie ihr traditionelles

Vorbild schmeckt sie dank Tomaten,

Karotten, Lauch und einer cremigen Béchamel-

und Käsealternative herrlich vertraut.

Und die Vegane Cannelloni Bolognese? Mit

Tomaten, Weizenprotein und italienischen

Kräutern liefern sie eine fleischähnliche

Textur, die auch Flexitarier überzeugt.

www.buerger-profikueche.de

Foto: Bürger

Foto: Ringo DRUCK

Schwarz auf Weiß

Reis muss nicht langweilig

sein – das beweist Riso Gallo

mit Riso Nero, einer spannenden

Alternative zum klassischen

Reis. Der schwarze Parboiled-

Vollkornreis besticht durch sein

nussiges Aroma. Nebenbei dient

seine tiefschwarze Farbe als Eyecatcher

am weißen Teller. Beim

Kochen entfaltet Riso Nero einen

Duft nach frisch gebackenem

Brot und zeigt sich würzig mit

bissfester Konsistenz im Mund.

In nur 18 Minuten zubereitet,

eignet sich Riso Nero ideal für warme wie

kalte Gerichte – ob als Beilage zu Meeresfrüchten,

als Basis für Bowls oder als Hingucker

im Salat. Angebaut wird der Reis

in Norditalien von ausgewählten Bauern,

direkt vor Ort verarbeitet und abgepackt.

Durch vollständige Kontrolle vom Feld bis

zur Verpackung garantiert das Familienunternehmen

lückenlose Rückverfolgbarkeit.

www.risogallo.at

Foto: cRiso Gallo


8/2025

ADVERTORIAL 31

Foto: TVB AtterseeAttergau/Veronika Phillipp Foto: Veronika Phillipp

Genuss am Attersee

Wo Kulinarik und Natur Hand in Hand gehen!

Foto: Restaurant Langostinos

Hier geht’s zum Kulinarium!

In der Urlaubsregion Attersee-Attergau

ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Lernen Sie eine Welt voller Geschmack,

Regionalität und atemberaubender

Kulisse kennen – im Herzen des Salzkammerguts,

direkt am türkisblauen Attersee.

Die Urlaubsregion Attersee-Attergau begeistert

nicht nur mit kristallklarem Wasser und

schroffer Berglandschaft, sondern auch mit

feinster Küche. Das „Kulinarium Attersee“

vereint sechs exzellente Restaurants und

Gasthäuser – drei davon Hauben-Lokale – die

kulinarische Höchstleistungen mit regionalem

Charakter verbinden.

Auf den Tellern finden sich Köstlichkeiten

aus Österreichs größtem Binnengewässer:

zarter Attersee-Saibling, frische

Reinanke oder feiner Hecht. Dazu knackiges

Gemüse, liebevoll gezogen von Bauern der

Umgebung, verfeinert mit Kräutern, Ölen

und Spezialitäten aus heimischer Produktion.

Die Wirte des Kulinarium Attersee

setzen konsequent auf Regionalität, Qualität

und Innovation – ein Fest für alle Sinne!

Die Partnerbetriebe im Überblick:

Im Restaurant Langostinos trifft mediterranes

Flair auf heimische Fischauswahl

– ein Haubenrestaurant direkt am See, das

mit feinen Aromen und Seeblick verzaubert.

www.langostinos.at

Das 1er Beisl im Lexenhof im Zentrum von

Nußdorf ist ein echter Geheimtipp: Haubenküche,

serviert in gemütlicher Atmosphäre

mit persönlicher Handschrift des Küchenchefs.

https://lexenhof.at/restaurant

Der Gasthof Wachtberg, hoch über dem

Attersee gelegen, besticht durch traditionelle

Gerichte, saisonale Schmankerl und

einen Panoramablick, der seinesgleichen

sucht.

www.wachtberg.at

Am Genussufer in Unterach verschmelzen

Tradition und Moderne. Direkt im Strandbad-Areal

genießen Sie kreative Gerichte

und ausgewählte Weine mit Seeblick im

stilvollen Ambiente.

www.genussufer.at

Im Restaurant Bräu im Hotel Aichinger

erleben Gäste echte Gastfreundschaft, ehrliche

Küche und ein Zusammenspiel aus

Tradition und Eleganz.

www.hotel-aichinger.at

Und im Hotel Schönberger wird typisch

österreichische Küche mit Herz und regionalen

Produkten serviert – liebevoll zubereitet

von der Wirtin persönlich.

www.hotel-schoenberger.at

Verschenken Sie Genussmomente an

einem der schönsten Plätze Österreichs

– mit einem Gutschein vom Kulinarium

Attersee. Ein kulinarisches Erlebnis, das

in Erinnerung bleibt!

www.attersee-kulinarium.at


Foto: Krists Luhaers

Foto: Leigh Skomal

Kaffee bleibt allgegenwärtig und

archaisches Kochen, das sich auf Feuer,

Glut und Rauch stützt, erlebt eine

Wiedergeburt.

Foto: Sidney Pearce

Leben verlängern, Geschmack vertiefen

Trends sind vergänglich, doch jedes Jahr kristallisieren sich Entwicklungen heraus, die bleibend sind.

Von Nele Klaffl

Longevity“ – gemeint ist nicht nur ein

langes Leben, sondern der Weg dorthin.

Zuckerfreie oder -reduzierte Speisen

gehören ebenso dazu wie alkoholfreie

Drinks, die heute so aufregend schmecken

wie ihre hochprozentigen Pendants. Doch

der eigentliche Star der Stunde ist „Functional

Food“. Essen, das schützt, stärkt, stimuliert.

Kollagen-Matcha als Hautpflegebooster,

probiotische Joghurts, die dem Darm

schmeicheln, und Gerichte mit sekundären

Pflanzenstoffen oder fermentierten Zutaten,

die das Immunsystem aktivieren. Die Küche

wird zur Hausapotheke.

Kraft durch Ferment

Auch die neue Generation fermentierter

Lebensmittel bringt Tiefe und Funktionalität

auf den Teller – Stichwort Umami. Neben

Klassikern wie Kimchi, Miso und Tempeh

rücken fermentierte Proteine wie Mykoproteine

oder gereifter Käse in den Fokus.

Sie erweitern das Spektrum zwischen tierischen

und pflanzlichen Eiweißquellen und

bereichern nachhaltige Küchenkonzepte.

Fermentiertes findet zunehmend auch als

Teil von Saucen und Broten Verwendung.

Zurück zur Glut

Parallel dazu erlebt die Gastronomie eine

Rückbesinnung auf das Ursprüngliche.

Archaisches Kochen, das sich auf Feuer,

Glut und Rauch stützt, feiert seine Neuauflage.

Die Reduktion auf das Wesentliche, das

Spiel mit Hitze, der Verzicht auf technische

Spielereien zugunsten von Rauch und Röstaroma

– all das schenkt vor allem einfachen

Zutaten wie Gemüse Komplexität.

Überall, in jeder Form

Kaffee bleibt allgegenwärtig. In Bars zeigt er

sich als Espresso Martini oder Cold Brew Negroni.

Sein Geschmack ist vertraut, und seine

wachmachende Wirkung an langen Nächten

ein treuer Verbündeter. Auch alkoholfrei

spielt er seine Stärken aus, etwa als trendiger

Espresso Tonic. Natürlich bleibt Kaffee auch

ein Begleiter untertags. Im Netz kursieren

Begriffe wie Whipped Coffee und Cloud

Coffee. Zugleich feiert Filterkaffee sein Comeback,

während Third-Wave-Coffeeshops weiterhin

wie Pilze aus dem Boden schießen.

Zitrus reloaded

Die vertraute Zitrone bekommt Gesellschaft

von echten Charakterfrüchten. Yuzu

hat den Weg geebnet, Calamansi stiehlt

die Show mit ihrer wilden Mischung aus

Mandarine und Limette. Auch Fingerlimes,

liebevoll „Limettenkaviar“ genannt, sorgen

für sensorische Überraschungen. Buddhas

Hand wiederum besticht durch ihre außergewöhnliche

Form und ihren Duft, der sich

für Infusionen oder kandiert eignet.

Trends schärfen den Blick für neue Möglichkeiten.

Dennoch ist es entscheidend,

diese Entwicklungen nicht blind zu verfolgen,

sondern mit der eigenen Philosophie zu

verbinden.


8/2025

FOOD TRENDS 33

Foto: Haubis

Plunder Wunder

Haubis investiert kontinuierlich in zeitgemäßen

Geschmack und die Zukunft des

Genusses. Mit der Erweiterung der Haubis

Konditorei wurde die Plunderlinie nach

eigenen Vorstellungen neu aufgebaut – für

eine Teigfertigung auf höchstem Niveau.

Durch präzise Verarbeitung und hochwertige

Butter sind die Plundergebäcke

nun noch feinblättriger, zartsplittriger und

aromatischer. Das traditionelle Konditoreihandwerk,

etwa bei Croissants und gezogenen

Strudeln, bleibt dabei unverändert

erhalten.

Ab 18. August gibt es optimierte Rezepturen:

› Marillencroissant – knusprige Kruste,

saftig-fruchtige Marillenfüllung.

› Nougatcroissant – buttrig-feinsplittrig

mit cremiger Nougatfüllung, Haselnüssen

und Kardamomnote.

› Croissant – goldbraune Kruste, zarter

Butterteig aus österreichischen Zutaten.

› Gezogener Apfelstrudel – hauchdünner

Strudelteig mit edel-fruchtiger Apfelfülle.

› Gezogener Topfenstrudel – reichlich

gefüllt mit österreichischem Topfen,

Rosinen und feiner Vanillenote.

Alle Produkte überzeugen in bester Haubis-Qualität

und sind einfach zu handhaben.

www.haubis.at

Foto: Wiberg

Herbstliche Vorfreude

Pünktlich zur goldenen

Jahreszeit stellt

WIBERG seine neuesten

Produkte vor. Dieses Mal

mit „flüssigen Gold“: hochwertigem

Essig und edlem

Öl. Besonders das neue

Haselnuss-Öl überzeugt

mit seinem samtig-nussigen

Aroma und feinen Nougatnoten.

Es passt zu Salaten

und Bowls, zu Gemüse,

Rohkost, Hülsenfrüchten,

Wild und Geflügel, Pilzen

– und sogar für süße Kreationen.

Für alle Liebhaber

intensiver Aromen gibt es

zudem eine aufregende

Neuheit im Suppensortiment:

die neue WIBERG

Miso-Suppe. Sie bringt die Essenz traditioneller asiatischer Küche

direkt auf den Teller. Natürliche Zutaten sorgen für die charakteristische

fermentierte Miso-Note und einen vollmundigen Umami-

Geschmack. Die Suppe eignet sich auch als Basis für japanische

Saucen oder kreative Gemüse-, Nudel-, Reis- und Ramen-Gerichte.

www.wiberg.eu

Neuer Schwung für

Burger & Co.

Der neue Yellow Mustard von

Heinz bringt milde Würze und

feine Schärfe – ideal, um Smash

Burger geschmacklich auf das

nächste Level zu heben. Ob direkt

auf das Patty, ins Bun oder als

aromatisches Extra zwischen den

Lagen: volle Geschmackspower

ohne Überwürzung. Erhältlich

über das Kraft Heinz „Away from

Home“-Team oder bei Rewe.

Ebenfalls neu: Heinz Mayonnaise

jetzt im handlichen 5-Liter-

Eimer. Perfekt für Hotels, Restaurants

oder Imbisse mit begrenztem

Lagerplatz – als Ergänzung zum

bewährten 10-Liter-Gebinde. Die

Mayo enthält 70 % feines Rapsöl,

Eier aus Freilandhaltung und verzichtet

auf künstliche Aromen

oder Farbstoffe. Eine mitgelieferte

Pumpe ermöglicht präzise Portionierung

im Back-of-House.

www.kraftheinz.com

Foto: Kraft Heinz


Vom Beet zum Gourmet

Gastro war vor Ort: In Cork, Irland, besuchte unser Redaktionsteam die weltbekannte Ballymaloe Farmund

Kochschule. Dort verbindet sich ökologischer Gemüseanbau mit nachhaltiger Viehzucht, kreativen

Kochkursen und Haute Cuisine im prächtigen Ballymaloe House.

Text & Fotos: Michael Heinz

Alles beginnt auf einem weitläufigen

100-Acre-Biohof. Gemüse, Obst,

Kräuter, Milchprodukte und Fleisch

werden hier nach höchsten ökologischen

Standards erzeugt. Besucher können durch

den Schaugarten spazieren, der nicht nur

die Vielfalt des Anbaus zeigt, sondern auch

Inspiration für die eigene Küche bietet.

Farm School: Lernen mit der Natur

Die von Darina Allen, einer Ikone der Slow-

Food-Bewegung, gegründete Farm School

vermittelt praxisnahes Wissen über nachhaltige

Landwirtschaft. Samenfeste Sorten,

Kompostierung, Bienenzucht und Käseherstellung

stehen auf dem Programm. Der

Ansatz ist ganzheitlich: Natur verstehen,

bewahren und nutzen.

Kochen von der Wurzel

bis zum Teller

Die Cookery School ist weit über Irland

hinaus bekannt. In intensiven Kursen – darunter

ein zwölfwöchiges Ausbildungsprogramm

– lernen Teilnehmer, die hofeigenen

Produkte zu verarbeiten, haltbar zu machen

und in köstliche Gerichte zu verwandeln.

Das besondere „Farm-to-Fork“-Konzept

beinhaltet Führungen über Hof und Gärten

sowie gemeinsames Kochen in kleinen

Gruppen.

Ballymaloe House: Irlands

kulinarisches Juwel

Der kulinarische Höhepunkt ist das Ballymaloe

House, ein herrschaftliches Anwesen

mit Hotel und Restaurant. Im eleganten

Yeats Room werden die Produkte des Hofs

in feinsten Gerichten serviert. Von bodenständiger

irischer Küche bis zu modernen

Interpretationen erleben Gäste eine kulinarische

Reise auf höchstem Niveau.

Küchenphilosophie

„Nur was mit Respekt erzeugt wurde, kann

mit Liebe gekocht werden.“ – Dieser Leitgedanke

zieht sich durch alle Bereiche des

Ballymaloe-Konzepts.

Bord Bia: Bio als Botschaft

Die Exkursion wurde von Bord Bia, der

irischen Lebensmittelbehörde, organisiert.

Hintergrund ist eine großangelegte

Kampagne, die mit EU-Unterstützung die

INFO

Zur Kampagne von Bord Bia

• Dauer: drei Jahre

• Budget: ca. 2,7 Mio. Euro

• Zielmärkte: Österreich, Deutschland, Belgien,

Schweden

• Fokus: Bewusstsein für Bio-Rind und -Lamm

stärken

Bekanntheit von Bio-Rindfleisch und Bio-

Lammfleisch steigern soll – mit Österreich

als einem der Fokusmärkte. Ziel ist es, Konsumenten

für Bioqualität zu sensibilisieren

und die Nachfrage nach nachhaltigem

Fleisch zu erhöhen.

www.bordbia.ie/organic/

www.ballymaloecookeryschool.ie

INFO

Fakten über Ballymaloe

• Gegründet: 1983

• Fläche: rund 100 Acres (ca. 40 Hektar)

• Angebaut: Gemüse, Obst, Kräuter, Getreide

• Viehzucht: Bio-Rinder und -Schafe

• Besonderheit: Schaugärten, die Besuchern

offenstehen


8/2025

FOOD TRENDS 35

Limone & Basilico an einer Weißwein-Lachssauce

Zutaten für 10 Personen:

› 2,5 kg HILCONA Pasta Fina

Rondelli Limone Basilico, 2 x 2

kg, TK

20 g Butter

60 g Eschalotten gehackt, 3 mm

40 g Weissmehl Typ 400

300 ml Kochwein weiss

› 350 g Vollrahm/Obers 35%

Speisesalz

› Pfeffer schwarz

› 300 g Rauchlachs geschnitten

(NO)

› 200 g eingelegte Salz-Zitronen

Foto: Andreas Scherrer

❱ Salz-Zitronen mind. zwei Wochen im Voraus herstellen. Zu Beginn Butter schmelzen,

Eschalotten anschwitzen und mit Mehl stäuben. Anschließend mit Weißwein

ablöschen. Rahm hinzugeben und Sauce aufkochen lassen. Für ca. 10 Minuten

schwach köcheln und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den in Würfel geschnittenen

Räucherlachs hinzugeben, kurz ziehen lassen. In der Zwischenzeit im vorgeheizten

CombiSteamer bei 95° C und 100 Prozent Dampf die Pasta für acht Minuten

dämpfen. Alle Zutaten anrichten und mit Salz-Zitronenscheiben garnieren.

www.foodservice.hilcona.com

Tiefgekühlte Power

Tiefkühlgemüse

hat

in der Gastronomie

den Ruf als echter Allrounder.

So ist es einfach

in der Zubereitung, flexibel

portionierbar und

dank des Schockfrostens

besonders vitaminreich

und geschmacksintensiv.

Damit lassen sich kreative

Gerichte wie Bowls,

Currys oder Wraps im

Handumdrehen zaubern

– effizient und abwechslungsreich

zugleich.

Besonders gefragt ist

gefrorenes Gemüse, wenn

es durch eine Extraportion

pflanzlicher Proteine

nicht nur die Gerichte aufwertet, sondern auch den Ansprüchen

gesundheitsbewusster Gäste gerecht wird. Die Erbsen und Sojabohnen

von iglo aus dem Marchfeld sind hier echte Superfoods:

Die kleinen grünen Hülsenfrüchte liefern wertvolle Proteine und

punkten mit ihrer regionalen Herkunft. So gelingt zeitgemäße,

bewusste Gastronomie – ganz ohne Kompromisse.

www.iglo-gastronomie.at

Foto: Iglo

Radeln für guten Zweck

Auch in diesem

Jahr war die

Sander Gruppe mit

vollem Einsatz bei

der VOR-TOUR

der Hoffnung

dabei, der größten

Benefiz-Radtour

in Rheinland-

Pfalz. Anfang Juli

traten 120 Radler,

darunter Mitarbeiter

von Sander und

prominente Unterstützer

aus Politik,

Sport und Wirtschaft, gemeinsam rund 340 Kilometer durch

die Südpfalz in die Pedale und sammelten über 645.000 Euro für

krebskranke und benachteiligte Kinder sowie deren Familien. Peter

Sander, geschäftsführender Gesellschafter und selbst auf dem Rad

dabei, übergab einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro. „Als

werteorientiertes Familienunternehmen ist soziales Engagement

für uns selbstverständlich“, so Sander. Seit ihrer Gründung konnte

die bundesweit agierende Organisation bereits über sieben Millionen

Euro für den guten Zweck sammeln.

www.sander-gruppe.com

www.vortour-der-hoffnung.de

Foto: Sander Gruppe/Rolf H. Epple


Kulinarischer Platzhirsch

im Salzkammergut

Monika und Wolfgang Gröller führen in dritter Generation die

kulinarischen Hotspots im Salzkammergut, und die beiden Töchter

stehen bereits in den Startlöchern.

Von Petra Pachler

Herr Gröller, der Name Gröller steht

bereits in dritter Generation für Hospitality

– Beruf, Berufung oder ein vorgezeichneter

Weg?

Das muss wohl mit den Genen zu tun haben.

Hatten nie was anderes im Fokus - unsere

Eltern haben das wirklich gut vorgelebt.

Sie haben die beiden Häuser von Ihren

Eltern übernommen, gab es etwas, das Sie

ganz anders machen wollten?

Ich habe den Gesamtbetrieb 15 Jahre mit

meinen Eltern zusammen geführt. Was

bestens funktioniert hat. Mit der vollen Entscheidungsgewalt

geht es halt etwas schneller.

Man muss sich aber auch im Klaren sein

darüber, dass das Risiko natürlich größer

ist. In diesen Zeiten solche Investitionen zu

machen, braucht natürlich auch eine große

Portion Mut.

Die Gröller Hospitality ist Platzhirsch in

Traunkirchen, gibt es auch Neider?

Wir sind mit unseren Betrieben in Traunkirchen

hoffentlich Platzhirsch im gesamten

Salzkammergut. Eine Dichte von so hochwertigen

kulinarischen Möglichkeiten in

allen Bereichen auf so kleinem Raum gibt es

sonst sehr selten. Wir zählen da aber auch

die Betriebe im Ort dazu, die nicht in unserem

Einflussbereich stehen.

Das Traunsee ist mit dem Umweltzeichen

und dem Ecolabel ausgezeichnet. Wie aufwändig

war der Weg dorthin?

Eigentlich mussten wir nur niederschreiben

und bestätigen lassen, was wir sowieso

leben. An Bürokratie sind wir als Unternehmer

eh gewöhnt, aber das gehört natürlich

dazu, um die Richtigkeit bestätigen und

überprüfen zu können.

Das Wirtshausfestival „Felix“ geht auf Ihre

Initiative zurück. Wie entstand die Idee

und wer ist für die Organisation zuständig?

Felix wurde gegründet, um schon früh im

Jahr auf unser Angebot am Traunsee hin-

Foto: Christof Wagner



Foto: Christof Wagner

Foto: Georg Kukuvec

Hauben- und Sternekoch Lukas Nagl (Bild links) schwingt das kulinarische Zepter. Gemeinsam mit den Töchtern Marie und

Josefine (Bild rechts oben) sind die Gröllers ein starkes Team.

Foto: Jörg Lehmann

zuweisen, sozusagen eine Saisonstartveranstaltung.

Wir wollten vor allem das Wirtshaus in

den Mittelpunkt rücken und befreundete

Köche hierher einladen, um ihnen eine Bühne

zu geben und etwas von ihnen zu lernen. Für

unsere Mitarbeiter ist es sehr spannend, auch

andere Herangehensweisen und Persönlichkeiten

aus der Gastroszene kennenzulernen

und mit ihnen zu arbeiten. Es ist nicht immer

leicht, sich noch was neues Einfallen zu

lassen, aber „Aufgewärmtes schmeckt meist

nicht gut“. Für die Bewerbung und Durchführung

ist seit Beginn die Ferienregion Traunsee-Almtal

zuständig.

4-Hauben- und 1-Sternekoch Lukas Nagl

aus dem Restaurant Bootshaus ist Executive

Küchenchef für die gesamte Gröller

Hospitality, trotzdem gibt es in der Poststube

1327 und in der neuen Belétage

jeweils einen eigenen Küchenchef. Was

unterscheidet die drei Küchenlinien?

Der Verantwortliche für die gesamte Küchenlinie

ist Lukas Nagl, aber natürlich brauchen

Restaurants in dieser Dimension eine verantwortliche

Person. In der Belétage kocht

Max Deuker ein cooles Sharingkonzept mit

starkem asiatischem Einfluss, in der Poststube

1327 kocht Stefan Griesler mit seinem

Team eine moderne Wirtshausküche mit

österreichischen Klassikern. Hier sind wir

sieben Tage in der Woche und 360 Tage im

Jahr ganztags mit warmer Küche da.

Gemeinsam ist die Regionalität der Produkte,

die im Sommer von insgesamt 80

Mitarbeitern verarbeitet werden.

Der letzte Umbau 2023/24 schlug mit

einer Gesamtinvestition von 18 Millionen

Euro zu Buche, was keine Kleinigkeit ist.

Was lag der Entscheidung zugrunde?

Es war wichtig das Hotel Post am See in die

Zukunft zu führen. Die nächste Generation

steht in den Startlöchern und unsere Töchter

Marie und Josefine haben sehr viel mitgesprochen

bei der Umsetzung.

Eine wirtschaftliche Größe zu bekommen,

Ganzjahresinfrastruktur mit Rooftop-

Bergspa zu schaffen und ein urbanes Umfeld

mit Bar und Belétage zu verwirklichen,

welches sich in den historischen Mauern

versteckt, war uns ein großes Anliegen, um

das Angebot für unsere Gäste zu verfeinern.

Aber rund ein Drittel der Kosten sind in

Nachhaltigkeit (PV-Anlage, Seewasserwärmepumpe

zum Heizen von Hotels und

Infinity Pool, Lüftungen u.a.) geflossen.

Im letzten Umbau entstand mit der Belétage

ein eigenes Stockwerk für kulinarische

Angebote, das gleich auf Anhieb zwei

Hauben erhielt und von Falstaff zur Neueröffnung

des Jahres gekürt wurde. Was ist

das Geheimnis hinter dem Konzept?

Einerseits wollten wir einen neuen, urbanen

Bereich für unsere Hotelgäste schaffen, der

sie in kein Korsett zwängt. Frühstück bis 12

Uhr, coole Bar und Restaurant mit sehr üppiger

Atmosphäre, die zum „easy day drinking“

einlädt und zu spätabendlichen Snacks animiert,

daneben noch eine neue kulinarische

Welt eröffnet.

Wir wollen den Gästen aber auch ein

kulinarisches Erlebnis bieten. Die Grenzen

zwischen Mitarbeitern und Gästen werden

niedergebrochen und der Gast kann, falls er

interessiert ist, teilhaben an dem, was uns

auszeichnet. Bei Aktivitäten wie Fischer und

Koch, Fisch Guiding, Fische räuchern, How

to Negroni, Schnapsstories und vielen weiteren

haben die Gäste die Möglichkeit mitzumachen,

und so tiefe Einblicke in unsere

Tätigkeit zu bekommen und die gelebte

Regionalität zu spüren.

Vom Kitchen Counter in der Belétage aus

können die Gäste beim Kochen zusehen und

mit den Köchen fachsimpeln.


Foto: Christof Wagner. Foto: Johannes Kernmayer

V. l.: Stefan Griessler, Küchenchef der Poststube 1327, Darina Pastrnakova, Sous-Chefin Bootshaus, Executive Küchenchef Lukas

Nagl und Küchenchef der Belétage, Max Deuker, bespielen die drei kulinarischen Hotspots der Gröller Hospitality.

Foto: Georg Kukuvec

Das Unternehmen Gröller lebt Regionalität.

Woher beziehen die Küchenchefs ihre

Produkte vorrangig – außer natürlich aus

dem Traunsee?

Wir beziehen bei Sammlern, Fischern, Jägern,

aber auch bei befreundeten Bio Betrieben. Es

ist uns wichtig die Personen zu kennen, die

hinter den Produkten stehen. Meist haben

wir schon eine langjährige Beziehung mit

unseren Lieferanten. Obst und Schnaps

kommen teilweise aus der eigenen Landwirtschaft.

Natürlich bestellen wir auch beim

Großhändler und auch hier versuchen wir

regional, oder zumindest österreichisch, zu

bleiben und bevorzugen Bio Produkte.

Mit den Töchtern Marie und Josefine steht

bereits die vierte Gröller-Generation in

den Startlöchern. Wann planen die beiden

in den Betrieb einzusteigen?

Marie und Josefine haben schon in den letzten

Jahren viel Input gebracht und während

ihren Ausbildungen immer mal mitgearbeitet.

Wir haben sie nie gedrängt diese Richtung

einzuschlagen, allerdings sind die beiden

richtige Foodies und lieben unser Handwerk.

Wir sind sehr zuversichtlich, dass sie

hier einmal weiter machen, aber ein paar

Jahre wollen wir aber schon noch agieren.

Das gibt den Mädels, die beide ihre Studien

abgeschlossen haben, auch die Chance noch

viel zu sehen und ihr Spektrum zu erweitern.

Marie unterstützt uns gerade in der

Geschäftsführung und Josefine war gerade

ein halbes Jahr in Hongkong.

Frau Gröller, Sie sind der gute Geist im

Unternehmen, welches Aufgabengebiet

macht Ihnen am meisten Spaß?

Interieur ist mein Lieblingsthema. Es macht

mir unglaublichen Spaß, Räume und auch

Outdoor-Situationen immer wieder neu zu

interpretieren. Räumliche Veränderungen

sind sehr inspirierend und so kann immer

wieder ein völlig neues „Look and Feel“ für

unsere Gäste geschaffen werden. So zuletzt

bei der Wiedereröffnung des Hotel Post am

See im Jahr 2024 und aktuell bei der Neugestaltung

des Stegbereiches im Das Traunsee

- Das Hotel zum See.

Sie empfehlen Ihren Töchtern, in der Tourismusbranche

zu arbeiten - warum?

Hospitality ist einerseits sehr fordernd, andererseits

aber auch sehr abwechslungsreich.

Man sollte immer versuchen, vorne mit dabei

zu sein und neue Trends möglichst rasch

umzusetzen. Das macht das Arbeiten sehr

abwechslungsreich. Generell gilt es in diesem

Beruf verschiedenste Aufgabenbereiche abzudecken

und man kann sich immer wieder neu

erfinden. Und der Beruf im eigenen Hotel lässt

sich auch sehr gut mit der Familie vereinen.

Herr und Frau Gröller, wenn Sie die jeweiligen

Aufgaben und Schwerpunkte Ihres

Ehepartners in zwei Sätzen definieren

sollten, wie würden diese lauten?

Wolfgang Gröller über Monika: „Heimlicher

Chef, der oft Unangenehmes anspricht, mit

viel Liebe zum Detail und gutem Gespür für

Situationen“.

Monika Gröller über Wolfgang: „Sunnyboy, der

sich gerne um die Gäste kümmert und immer

zur Stelle ist wenn es brennt. Visionär und

Rampensau“.

INFO

Monika und Wolfgang Gröller führen in dritten

Generation die Hotels und Restaurants

der Gröller Hospitality (Das Traunsee - Das

Hotel zum See 4*S mit Restaurant Bootshaus,

Hotel Post am See 4*S mit Wirtshaus

Poststube 1327 sowie Restaurant und Bar

Belétage) und die Greisslerei in Traunkirchen.

Die Gröller Hospitality beschäftigt im Winter

zirka 110 und im Sommer 170 Mitarbeiter.


Art. 2710*

Omas Kuchenlieblinge

Art. 342*

Brötchen-Trio

Sommer-

Hits

Art. 2733*

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Art. 5036*

Laugen Dip-Ball

Art. 2756*

Laugenkonfekt

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Brezel Dip-Stick

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FF-Brezel Dip-Stick,

3-fach sortiert

Maße: L 12,0 x B 3,0 x H 2,0 cm

Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

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FF-Laugen Dip-Ball

Maße: Ø 5,5 x H 3,5 cm

Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2882*

FF-Pretzel Pearls

Maße: L 6,0 x B 4,0 x H 2,0 cm

Gewicht: 5.400 g, 1 VPE / Kt.

fertig gebacken

Lauge

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Art. 2756*

FF-Laugenkonfekt,

4-fach sortiert

Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

Lauge

Art. 2883*

FF-Brezel Peitsche

Maße: L 50,0 x B 3,0 x H 2,5 cm

Gewicht: 100 g, 50 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2733*

FF-Soft Brezel

mit Sesam

M.: L 16,0 x B 12,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 80 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

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Art. 1207* 1

FF-Bio Vitalbrezel

M.: L 14,0 x B 10,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 95 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

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Art. 145*

FF-Riesenbrezel

M.: L 20,0 x B 14,0 x H 3,5 cm

Gewicht: 150 g, 16 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

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Lauge

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Art. 1994*

FF-Laugenburger,

geschnitten

Maße: Ø 10,5 x H 4,0 cm

Gewicht: 80 g, 42 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1989*

FF-Laugenbagel

mit Sesam,

vorgeschnitten

Maße: Ø 11,0 x H 3,5 cm

Gewicht: 85 g, 60 St. / Kt.

fertig gebacken

Snack-Tipps

Lauge

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Art. 2681*

Brezel Sandwich,

geschnitten

Maße: L 18,5 x B 6,5 x H 4,5 cm

Gewicht: 115 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken


Neuheiten

Art. 2732*

Pizza Donut

Mischkiste,

2-fach sortiert

Gewicht: 100 g, 32 St. / Kt.

vorgebacken

Art. 342*

Brötchen-Trio

Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.

vorgebacken

Art. 2647*

Mini Pastel de Nata

Maße: L 5,5 x B 3,0 x H 1,8 cm

Gewicht: 35 g, 120 St. / Kt.

Teigling

Lorem ipsum

Art. 2838*

Glutenfreie süße

Mischkiste,

3-fach sortiert

Gewicht: 63 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken

Kuchen-Vielfalt

21 Port.

Port.

Art. 2833*

Mini Cheesecake

Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: Ø 6,0 cm

Gewicht: 85 g, 36 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2854*

Mini-Börek

Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: L 9,0 x B 4,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.

Teigling

28 Port.

Port.

Art. 2626*

Fruchtiger Kuchenmix,

3-fach sortiert

M.: L 38,0 x B 28,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 1.300 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2840*

San Sebastian

Cheesecake

Maße: Ø 24,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 1.600 g, 1 St. / Kt.

fertig gebacken

12 Port.

Port.

Art. 2710*

Omas

Kuchenlieblinge

M.: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 2.200 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken


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ebkuchen

Liebe

Art. 150521*

Lebkuchenherz +

Wunschtext & Logo,

rot/weiß

Maße: L 16,0 x B 15,0 x H 1,5 cm

Gewicht: 95 g, 100 St. / Kt.

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Art. 150519*

Lebkuchenherz +

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blau/weiß

Maße: L 16,0 x B 15,0 x H 1,5 cm

Gewicht: 95 g, 100 St. / Kt.

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Art. 55250*

Lebkuchenherzen

"Bayerisch"

Maße: L 9,0 x B 9,0 cm

Gewicht: 40 g, 60 St. / Kt.

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"I mog Di"

Maße: L 9,0 x B 9,0 cm

Gewicht: 40 g, 60 St. / Kt.

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Lebkuchenherzen

"Bunt"

Maße: L 13,0 x B 12,0 cm

Gewicht: 70 g, 50 St. / Kt.

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Lebkuchenherzen

"Süße Mischung"

Maße: L 14,0 x B 12,0 x H 1,5 cm

Gewicht: 70 g, 50 St. / Kt.

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Lebkuchenherzen

"Kosenamen"

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Feuergebrannte

Mandeln, 100 g

Maße: L 7,0 x B 4,0 x H 14,0 cm

Gewicht: 100 g, 16 Btl. / Kt.

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Lieferung per Tiefkühl-LKW.

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Art. 61389*

Feuergebrannte

Mandeln, 5 kg, lose

M.: L 35,1 x B 24,9 x H 17,1 cm

Gewicht: 5.000 g, 1 VPE / Kt.

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Kontrolliert durch die Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-006,

Handelstätigkeit kontrolliert durch die Bio-Kontrollstelle AT-BIO-301.

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,

Nährwertdeklaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website im

Suchfenster die Artikelnummer eingeben und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.

Einige Artikel sind in Österreich nur über das Preissystem Palette erhältlich. Gerne steht Ihnen unsere

kostenlose Service-Hotline 0800/202085 für weitere Informationen zur Verfügung. Bei einigen Produkt-

Abbildungen handelt es sich um Serviervorschläge. Irrtümer und Änderungen vorbehalten, keine Haftung

für Druckfehler.

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Beilage AT 08_2025


Seite 40 bis Seite 55

Cold Drinks

Kolumne

Foto: pixabay

Ein Bier-Orden

Ende Juli wurde der österreichischen

Verteidigungsministerin Klaudia

Tanner der Bierorden der Stadt Weitra

verliehen – eine gute Gelegenheit,

einmal über die Zusammenhänge

von Brauwirtschaft und Landesverteidigung

nachzuforschen. Weitra,

eine kleine Garnisonsstadt, hat in

Sachen Braugeschichte einiges zu

bieten: Das Braurecht von 1321 räumte

den Bürgern das Recht ein, Bier zu

brauen und zu verkaufen. So ein Privileg

hatte durchaus Sinn: Wer durch

die „Braugerechtigkeit“ ein sicheres

Einkommen hatte, hatte auch etwas

zu beschützen – und genügend

Geld, zur Verteidigung der Stadt etwas

beizutragen. Noch heute steht in

Weitra ein Rest der alten Stadtmauer

mitsamt einem prächtigen Stadttor

in unmittelbarer Nachbarschaft

der letzten in der Stadt verbliebenen

Brauerei. Und der Gedanke, dass Einnahmen

aus dem Bier der Landesverteidigung

dienen sollen, besteht bis

heute: Die rund 190 Millionen Euro, die

die Biersteuer pro Jahr einbringt, entsprechen

etwa dem, was die Ministerin

im Rahmen der „Mission Vorwärts“

für Militärfahrzeuge aufwendet.

Conrad Seidls Bierwelt

Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl

Conrad.Seidl@gmx.at

Foto: Medianet-Hartl


Foto: Messer Austria GmbH

GASTRONOMIE

Gase für die Gastronomie

Mit den speziellen Gourmet-Gasen von Messer Austria bringen die Gastronomen Österreichs ihre Getränke

immer frisch und prickelnd im Geschmack sowie mit einer herrlichen Schaumkrone an den Gast.

Seit 1879 wird Kohlendioxid (CO 2 ) in

der Herstellung von Mineralwasser

und Bier verwendet. Inzwischen sind

viele weitere Getränke hinzugekommen, die

ebenfalls mit CO 2 versetzt, also karbonisiert

werden. Kohlendioxid kann einiges mehr als

nur Getränke zum Sprudeln bringen. Das

Gas ist farb- und geruchlos und lässt sich in

Wasser gut lösen. Es wirkt bei hohen Konzentrationen

bakteriostatisch und verlängert

damit die Haltbarkeit von Getränken.

Aufsteigende CO 2 –Bläschen verdrängen die

Luft über der Oberfläche des Getränks und

reduzieren so die Oxidation.

Auch andere Gase, wie Stickstoff und

Argon, sind heute aus der Herstellung und

Abfüllung von Getränken nicht mehr wegzudenken.

Neben dem Karbonisieren werden

Gase vor allem zum Inertisieren, das heißt,

zum Verdrängen von Sauerstoff, und zur

Druckstabilisierung eingesetzt.

Stickstoff und Argon haben eine sehr

geringe Löslichkeit in Wasser und verhalten

sich neutral und reagieren kaum oder gar

nicht mit anderen Stoffen. Darüber hinaus

sind sie farblos, geruchlos, geschmackslos

und ungiftig. Sie können den Sauerstoff aus

einem Behälter verdrängen und als inerte

Gase die Oxidation der Getränke verhindern.

Stickstoff und Argon sind wie Kohlendioxid

natürliche Bestandteile der Luft und als

Lebensmittelgase zugelassen. Für eine kontrollierte

Oxidation in der Weinbereitung

wird genau dosierter Sauerstoff eingesetzt.

Aufgrund seiner jahrzehntelangen

Erfahrung in punkto Gastrogase sowie der

lückenlosen Dokumentation, die eine gesicherte

Haltbarkeit und die Rückverfolgbarkeit

der Gourmetgase in allen Produktionsschritten

ermöglicht, ist Messer Austria ein

bevorzugter Lieferant für die österreichische

Gastronomie.

KONTAKT

Messer Austria GmbH

Industriestraße 5

2352 Gumpoldskirchen

Tel.: 050 603

E-Mail: info.at@messergroup.com

Web: www.messer.at

ADVERTORIAL

Gase für die Gastronomie

Mit unseren Gases for Life erhalten Ihre Getränke eine

länger anhaltende Qualität, ansprechende Optik und

sprudelnde Frische.

Unter dem Namen Gourmet liefert Messer reine Gase

und Gasgemische für die Gastronomie. Diese genügen

höchsten Qualitätsanforderungen und erfüllen alle

europäischen lebensmittelrechtlichen Vorschriften und

HACCP-Anforderungen.

Messer Austria GmbH

Industriestraße 5

2352 Gumpoldskirchen

Tel. +43 50603-0

info.at@messergroup.com

www.messer.at


Foto: romaset / stock.adobe.com

Hopfen, Heimat, Handschrift

Globale Biertrends treiben das Genre in neue Geschmackswelten – von fruchtigen Mixen bis zu nachhaltigen

Impulsen.

Von Kurt Heinz

Im Jahr 2025 zeigt sich die Bierwelt

so vielfältig wie nie: Sie wächst durch

bewussten Konsum, lokale Innovation

und internationale Inspiration – und eröffnet

Gastronomen in Österreich spannende

Ansätze für ihr Angebot.

Alkoholfrei und low-ABV:

bewusst genießen

Biere ohne oder mit sehr wenig Alkohol sind

längst mehr als eine Nische: Ihre weltweite

Nachfrage steigt rasant. In vielen Ländern

zählt dieser Bereich zu den am schnellsten

wachsenden Segmenten – vor allem, weil

Konsumentinnen und Konsumenten Wert

auf Geschmack, Qualität und bewussten

Genuss legen.

Fruchtig, funkig, experimentell

Innovative Zutaten als Schlüssel: Exotische

Früchte, Kräuter, Gewürze, Kaffee oder Tee –

fast alles findet seinen Weg ins Bier. Besonders

fruchtige Sorten wie Himbeer-, Kirsch- oder

Citrusbiere erleben ein Comeback. Auch

Mischgetränke wie Shandys oder Bier-Spritzes

liegen im Trend, weil sie erfrischend, leicht

und vielseitig kombinierbar sind.

Echte Lager statt Massenware

Konsumenten sehnen sich nach Authentizität.

Klassische Lagerstile wie Helles, Vienna

oder Pilsner, aber auch regionale Spezialitäten,

setzen sich gegen uniforme Industrieware

durch. Dabei zählen Handwerk, klare

Aromen und regionale Identität.

Nachhaltigkeit & lokale Identität

Brauereien weltweit setzen auf umweltschonende

Prozesse, regionale Rohstoffe und

Kreislaufwirtschaft. Energie- und Wassersparen,

ressourcenschonende Verpackungen

und die Wiederverwertung von Reststoffen

sind längst keine Randthemen mehr, sondern

Teil des Markenversprechens. Auch der

Einsatz alter Getreidesorten oder besonderer

lokaler Zutaten gewinnt an Bedeutung.

Craft, Gemeinschaft & Erlebnis

Handwerklich gebraute Biere bleiben

Wachstumstreiber – besonders, wenn sie

mit einer guten Geschichte verbunden sind.

Taprooms, Pop-ups und Bierfeste bieten

nicht nur Produkte, sondern Erlebnisse:

Verkostungen, Food-Pairings, limitierte

Sondereditionen oder Kooperationen mit

anderen Produzenten schaffen Nähe und

Begeisterung.

Globale Trendauslese für die

österreichische Gastronomie

Bewusst und alkoholfrei: Das Angebot

an alkoholfreien Bieren sollte vielfältig,

geschmacklich anspruchsvoll und saisonal

variierbar sein – nicht nur als Alternative.

Fruchtig, saisonal, kreativ: Bierspecials

mit Früchten oder Gewürzen, sommerliche

Shandys oder saisonale Editionen sprechen

ein neugieriges, junges Publikum an.

Qualität statt Masse bei Lagerbierspezialitäten:

Traditionelle österreichische Bierstile

– vom Märzen bis zum Dunklen – lassen sich

modern interpretieren und als handwerkliche

Premiumprodukte inszenieren.

Regionalität & Nachhaltigkeit zeigen:

Heimische Rohstoffe und kurze Lieferketten

stärken nicht nur das Image, sondern

schaffen auch eine Geschichte, die beim

Gast hängenbleibt.

Erlebnisräume schaffen: Bierverkostungen,

Themenabende oder kreative Pairings

machen Bier zum Gesprächsthema und zum

Erlebnis.


Fotos: Privatbrauerei Hirt

GASTRONOMIE

755 Jahre Brautradition

Privatbrauerei Hirt feiert Jubiläum mit Innovation und neuem Markenauftritt.

ADVERTORIAL

Zeit, Genuss, Qualität – seit über 755

Jahren steht die Privatbrauerei Hirt

für gelebte Braukunst, ein vielfach prämiertes

Biersortiment und wahre Genussmomente.

Dieses Jubiläum wurde mit der

Inbetriebnahme einer neuen Flaschenwasch-,

Abfüll- und Verpackungsanlage

sowie einem Markenrelaunch gefeiert.

„Diese Meilensteine markieren den Aufbruch

in eine neue Ära für unsere Privatbrauerei

– getragen von unserem Bekenntnis

zu erstklassiger Qualität, zur Region und

zur Zeit, die wir uns für unser Bier nehmen“,

betont Eigentümer und Geschäftsführer

Niki Riegler.

Die Privatbrauerei Hirt ist eine von

nur 32 Brauereien in Europa, die das Slow

Brewing-Gütesiegel tragen dürfen. Dieses

garantiert, dass nur erstklassige Rohstoffe

und eine langsame, schonende Brauweise

zum Einsatz kommen. Je nach Sorte reifen

die Biere zwischen fünf Wochen und sechs

Monaten.

Investitionen in den Standort Hirt

Im Rahmen eines zweijährigen Investitionsprojekts

in Höhe von 22 Millionen Euro

wurde 2024 eine der nachhaltigsten Lagerund

Logistikhallen Österreichs eröffnet. Im

Juli 2025 folgte eine neue Flaschenwasch-,

Abfüll- und Verpackungsanlage, die noch

effizienter und nachhaltiger produziert. Diese

Investitionen unterstreichen das Bekenntnis

zum Standort. Die 1270 gegründete, familiengeführte

Privatbrauerei ist Gründungsmitglied

der Unabhängigen Privatbrauereien

Österreichs, die sich der Bewahrung der Biervielfalt

verschrieben haben.

Neuer Look. Unveränderter

Geschmack.

Ein Highlight des Jubiläums ist der neue

Markenauftritt. Über eineinhalb Jahre wurde

an der strategischen Neuausrichtung gearbeitet.

Der Relaunch ist Teil eines langfristigen

Transformationsprozesses. Mit „Die Zeit

nehm ich mir“ entstand ein neuer Markenclaim,

der die Werte perfekt auf den Punkt

bringt. Zudem wurde „Hirter Crush“ als neue

Marke für das Limonadensortiment eingeführt.

Die prickelnd erfrischenden Limonaden

präsentieren sich künftig unter neuem

Namen und in einem frischen, modernen

Design. Mit einem klaren Bekenntnis zu

Qualität und Standort blickt die Privatbrauerei

Hirt gestärkt in die Zukunft. Kontaktiere

jetzt die Privatbrauerei Hirt für eine Partnerschaft

auf Augenhöhe, um gemeinsam

unvergessliche Genussmomente für deine

Gäste und Kunden zu schaffen.

www.hirterbier.at/kontakt


Immer

wieder

anders

Foto: Susanne Jutzeler, suju-foto

Limonaden und Eistees gelten vor allem als „casual drinks“ für zwischendurch – oft ohne besonderen

Anlass und mit hohem Alltagscharakter.

Von Nele Klaffl

Eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag

der Valensina Gruppe bestätigt diese

Bedeutung: 42 Prozent der Befragten

bevorzugen Limonaden, dicht gefolgt von

Eistees mit 40 Prozent. Bemerkenswert ist

die Konsumfrequenz: 44 Prozent trinken

Limonaden mindestens einmal pro Woche,

knapp 20 Prozent sogar täglich.

Getränke mit Mission

Das Angebot dieser beiden Klassiker bleibt

dabei dynamisch und vielseitig. Softdrinks

wandeln sich zunehmend von reinen Erfrischungsgetränken

hin zu funktionalen

Konzepten. Botanicals finden ihren Weg in

Rezepturen: Lavendel oder Kaktusfeige verbinden

sich etwa mit Yuzu. Ergänzt werden

diese Aromen durch probiotische Zusätze,

Elektrolyte oder auch der allseits präsente

Protein-Hype finden sich dort. Aber auch

pflanzliche Wirkstoffe, die körperliches

Wohlbefinden und mentale Balance versprechen.

Auf der Überholspur

Besonders Eistee entwickelt sich zu einer

hochdynamischen Kategorie mit hohen

Wachstumsraten. Ein führender Getränkegroßhändler

verzeichnet einen Zuwachs

von rund 20 Prozent in diesem Segment. Zu

den bewährten Sorten Pfirsich und Zitrone

gesellen sich zunehmend exotische Fruchtund

Kräuterkombinationen oder Mate-Eistees,

die entweder von den Gastronomen

selbst hergestellt werden oder passend zu

den Gerichten empfohlen werden.

Kohlensäure-Kick

Ein markanter Trend der letzten Saisons

sind karbonisierte Tees, kohlensäurehaltige

Kräuter- und Früchtetees sowie Sparkling

Tea als alkoholfreie Alternative. Sie eröffnen

der Gastronomie neue Möglichkeiten in der

alkoholfreien Getränkebegleitung. Sie holen

Eistee und auch Limos aus der Alltagsschublade

und verleihen ihnen eine neue, gehobene

Genussdimension. Inklusive gehobener

Preise, wenn es um Speisenbegleitung geht.

Mit Spaßfaktor

Ein spannender Impuls kommt aus Taiwan:

Bubble Tea oder Boba Tea hat auch in

Europa Fuß gefasst. Die bunten Milch-,

Frucht- und Eisteevarianten mit Tapiokaperlen

sprechen besonders ein junges Publikum

an. Anders als funktionale Getränke

verkörpern sie eher „Comfort Food“ – verspielt

und oft mit Milch, Zucker und intensiven

Aromen. Dieses Erlebnisformat erweitert

die Getränkekultur um die Facette der

Social-Media-Tauglichkeit. Für die Gastronomie

ist der Bubble Tea eine gute Spielwiese,

denn variabel mit Milch, Honig oder

Sirup serviert, erhält ein und derselbe Tee

eine völlig neue Geschmacksrichtung. Die

Basis, nämlich meist grüner oder schwarzer

Tee zählt ohnehin zum gängigen Repertoire

in der Gastronomie und die zugesetzten aus

Tapioka (Speisestärke) oder Alginat machen

das Getränk auch vegan.

Gästewünsche reichen heute von simplen

Erfrischungen bis hin zu funktionalen

Premium-Konzepten. Gastronomen tun

gut daran, ihr Sortiment entsprechend zu

differenzieren, denn gut präsentiert bedeutet

auch öfter bestellt.

Foto: Ivan Samkov


8/2025

ALKOHOLFREI 45

Zitroniges

Trendgetränke

Keine Kisten

Foto: Jagoschuetz Laura

Bei den hohen Temperaturen gibt es kaum

etwas Erfrischenderes als ein eisgekühltes

Cola mit einer Zitronenscheibe. Mit dem

neuen Pepsi Zero Lemon lässt sich dieses

klassische Geschmacksduo jetzt direkt aus

der Flasche genießen – und das ganz ohne

Zucker. Das überraschend leichte, spritzige

Getränk vereint den unverwechselbaren

Pepsi-Geschmack mit einer feinen Zitronennote

und sorgt so für eine willkommene

Abwechslung im Glas. Die angenehme Süße

wird dabei von der erfrischenden Säure der

Zitrone ausbalanciert, was das Getränk zu

einem idealen Begleiter für heiße Tage und

Nächte macht – ob im Schanigarten, auf der

Dachterrasse oder in der Hotel-Minibar. Pepsi

Zero Lemon richtet sich an alle, die es spritzigfrisch

mögen, Zucker vermeiden und trotzdem

nicht auf vollen Geschmack verzichten wollen.

www.pepsi.at

Foto: Foto: Franz Johann Kreativagentur

Erfrischung bekommt diesen Sommer ein

neues Profil – weniger süß, dafür charakterstark

und überraschend. Besonders gefragt

sind sogenannte Erwachsenenlimonaden: Sie

setzen auf natürliche Zutaten und raffinierte

Aromen wie Rhabarber, Minze, Ingwer oder

Limette. Auch alkoholfreie Longdrinks wie

die neuen Urban Refreshers von Höllinger

oder kreative Neuheiten wie das Fig Leaf

Soda von Three Cents bringen frischen

Wind ins Glas. Auch der Eistee-Markt entwickelt

sich rasant weiter – vor allem zuckerreduzierte

Varianten in umweltfreundlichen

Tetrapaks sind gefragt. Ginger Beer bleibt ein

Favorit in der Bar- und Gastronomieszene –

intensiv und vielseitig einsetzbar. Del Fabro

Kolarik bietet eine breite Auswahl an innovativen

Getränken – mit Beratung, die auf

individuelle Bedürfnisse abgestimmt ist.

www.delfabrokolarik.at

Foto: www.guentheregger.at

Kisten schleppen kostet Zeit, Kraft und

Nerven – besonders im stressigen Gastroalltag.

Zum Glück gibt es längst clevere

Lösungen, die genau das überflüssig machen.

Das prämierte Wellwasser-Konzept verwandelt

Leitungswasser in hochwertiges, stilles

oder perlendes wellwasser® direkt aus dem

Zapfhahn – frisch, nachhaltig und kostensparend.

An heißen Tagen freuen sich die

Gäste über eine kühle Erfrischung, während

das Team von lästigem Schleppen entlastet

wird. Gleichzeitig sinken die Kosten für Einkauf,

Lagerung und Transport – und auch der

Verpackungsmüll reduziert sich deutlich. So

wird Nachhaltigkeit zum gelebten Standard

im eigenen Betrieb. Ob pur, mit Kohlensäure

oder als Basis für Säfte, Limonaden oder

Spritzer – mit wellwasser® serviert man

regionale Qualität mit gutem Gewissen.

www.wellwasser.at

Auf Eis

ADVERTORIAL

An warmen Tagen steigen die Erwartungen der Gäste – insbesondere

an die Auswahl alkoholfreier Getränke. Gefragt sind

hochwertige Alternativen zu Cola und alkoholfreiem Bier.

Genau hier spielt Eistee seine Stärken aus. Angenehm leicht und

stilvoll im Auftritt lässt sich Premium-Eistee vielseitig inszenieren:

als Speisenbegleitung, Signature-Drink oder erfrischende Abkühlung

auf der Terrasse. Die Integration in den Arbeitsalltag gelingt

mühelos: Der Tee wird einmal täglich aufgebrüht, der Ablauf ist

klar strukturiert, der Service bleibt schnell. Wer dem Getränk eine

besondere Bühne bieten möchte, serviert den Tee im schicken Kännchen,

dazu ein Glas mit Eiswürfeln, Zitronenscheibe und Minze.

Der Gast schenkt sich selbst ein – ein inszenierter Moment, der mit

wenig Aufwand große Wirkung zeigt.

www.ronnefeldt.com

Foto: Ronnefeldt


Foto: Alejandro Morón / stock.adobe.com

Eigenes Glas, eigene Handschrift

Warum Signature Drinks das neue Aushängeschild für Bars und Restaurants sind.

Von Michael Heinz

Ein Signature Drink ist mehr als nur ein

Cocktail. Er ist Visitenkarte, Erkennungszeichen

und Marketingtool

zugleich. In einer Zeit, in der Gäste nach einzigartigen

Erlebnissen suchen, kann ein gut

konzipierter Drink ein Lokal unverwechselbar

machen – und im Idealfall zum Gesprächsthema

weit über den Tresen hinaus.

Wie entsteht ein Signature Drink?

Am Anfang steht nicht die Flasche, sondern

das Konzept. Ein Signature Drink ist erfolgreich,

wenn er zum Haus passt. Ein Fischrestaurant

an der Küste könnte mit maritimen

Aromen spielen, eine alpine Lodge greift vielleicht

auf Bergkräuter zurück. Wichtig ist, dass

der Drink den Charakter des Lokals widerspiegelt

– in Aroma, Optik und Storytelling.

Zutaten mit Haltung

Bei Signature Drinks gilt: Weniger ist oft

mehr. Statt zwanzig Komponenten zählt die

Klarheit. Ein prägnanter Hauptgeschmack,

unterstützt von 2–3 sorgfältig ausgewählten

Begleitern, bleibt Gästen im Gedächtnis.

Saisonale Produkte, lokale Spirituosen und

hausgemachte Infusionen sind im Trend.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine Rolle: Zero-

Waste-Sirups aus Resten oder kreative Re-

Use-Ideen wie Zitrusschalenchips punkten

nicht nur bei den Gästen, sondern auch in

der Kalkulation.

Mixology als Inszenierung

Die Zubereitung eines Signature Drinks darf

selbst Teil der Inszenierung sein. Smoke-

Guns, ungewöhnliche Gläser oder auffällige

Garnituren sorgen für Wow-Momente

– solange es nicht Selbstzweck wird. Der

Drink soll nicht nur fotogen, sondern auch

balanciert sein.

Was passt zu welchem Lokal?

Fine Dining: Elegante, klare Drinks mit subtiler

Raffinesse. Oft Aperitifs mit Champagner,

Vermouth oder leichten Kräuteraromen.

Casual Dining & Szene-Bars: Mut zu

Farbe, Textur und Show-Effekt. Hier darf ’s

laut, bunt und experimentell sein.

Hotels & Lounges: Klassiker mit Twist –

vertraut genug für internationale Gäste, aber

individuell genug, um wiederzukommen.

Internationale Trends

Gerade angesagt sind fermentierte Zutaten,

Drinks mit geringerem Alkoholgehalt

(„Low ABV“) und Spirit-Free-Kreationen, die

geschmacklich genauso anspruchsvoll sind

wie ihre hochprozentigen Geschwister. Außerdem:

„Sense of Place“ – Getränke, die stark an

ihre Herkunft gebunden sind, sei es durch

lokale Botanicals, Gewürze oder Geschichten.

INFO

Drei Signature-Ideen zum adaptieren

1. „Nordic Breeze“

• 4 cl Gin mit heimischen Botanicals

• 2 cl Holunderblütensirup

• 2 cl Zitrone

• Tonic Water auffüllen

→ Frisch, floral – passt perfekt zu modernen

Restaurants mit Fokus auf Regionalität.

2. „Smoky Orchard“

• 5 cl Calvados

• 2 cl Ahornsirup

• Dash Angostura Bitters

• Glas mit Apfelholzrauch aromatisieren

→ Ein Drink mit Tiefe, ideal für Hotelbars

oder herbstliche Menüs.

3. „Zero Waste Mule“ (alkoholfrei möglich)

• 3 cl hausgemachter Ingwersirup aus

Schalenresten

• 2 cl Limettensaft

• 1 cl Gurkensaft

• Soda oder Ginger Beer auffüllen

→ Nachhaltig, erfrischend – für Szene-Bars

oder Casual Dining.


8/2025

AKTUELLES 47

Foto: Mayer mit Hut

Aperitif aus den Alpen

Die harmonische Komposition aus der

Superfruit Sanddornbeere und frischen

Kräutern aus regionalem Anbau bildet die

Basis des Gurktaler Alpen-Aperitifs. Die seltene

Superfrucht Sanddorn wächst im Alpenund

Voralpenraum und ist zudem reich an

Vitamin C – eine Win-Win-Situation für Regionalität

und Gesundheit gleichermaßen. Als

„Alpen- oder Sanddorn-Spritz“ betitelt, wird er

mit Prosecco oder österreichischem Sekt und

Soda gemixt und avanciert so zum sommerlichen

Signature Drink „Made in Austria“. Der

Alpen-Aperitif verführt mit seinem fruchtigen

Aroma nach Orange, Mandarine und Marille.

Im Abgang ist der Nachhall der handverlesenen

Kräuter, die alle in Bio-Qualität am Stiftgelände

von Gurk angebaut werden, zu spüren.

Seine Mixbarkeit ist vielfältig, doch auch pur

auf Eis eine köstliche Variante.

www.gurktaler.at

Foto: EGGERS & FRANKE Österreich

Italien aus

der Flasche

Caffè Borghetti vereint seit 1860 das Beste

aus Italiens Espressokultur und feinem Likör.

Als einziger Likör aus 100 Prozent italienischem

Espresso steht er für unverfälschte Kaffeepassion.

Die Basis bildet eine sorgfältig abgestimmte Mischung

aus Arabica- und Robusta-Bohnen. Diese werden nach

traditioneller Art geröstet, aufgebrüht und zu einem vollmundigen

Likör veredelt. Mit seinen 25 % Vol. Alkohol

verführt Caffè Borghetti durch seine samtige Textur, seine

Süße und die charaktervollen Röstaromen, die lange am

Gaumen nachklingen. Ob pur auf Eis, als Zutat im Espresso

Martini oder als aromatischer Höhepunkt eins Tiramisus:

Caffè Borghetti ist die stilvollste Art, echten italienischen

Espresso zu genießen. Caffè Borghetti wird landesweit von

EGGERS & FRANKE Österreich vertrieben.

www.egfra.at

SANFTER

LIKÖR MIT

ALPINER

SEELE

M O R A N D E L L . C O M

@MORANDELL.INTERNATIONAL


48 SPIRITUOSEN

8/2025

Farbenfroher

Sommer

Wandelbar und angesagt – Spritzgetränke

sind auch in diesem

Sommer ein Muss auf jeder Getränkekarte.

Del Fabro Kolarik bietet mit

rund 70 verschiedenen Likören und

Aperitivos sowie einer breiten Auswahl

an Schaumweinen und Tonics

unzählige Kombinationsmöglichkeiten.

Ob knallgelber Limoncello,

tiefgrüner Vienna Verde oder violetter

La Va’Belle – neben einer beeindruckenden

Farbvielfalt überzeugt

das Sortiment auch mit einer großen

Bandbreite an Aromen. Gemixt mit

Schaumwein oder einem passenden

Tonic entstehen individuelle Signature

Drinks, die jedem Betrieb eine

persönliche Note verleihen. Gastroexperte

Rafael Topf empfiehlt für

diese Saison tropische Interpretationen

mit Maracuja oder mediterrane

Frische mit Limoncello – beide auch

als alkoholfreie Version möglich und

derzeit besonders gefragt.

www.delfabrokolarik.at

Foto: Del Fabro Kolarik

Fruchtig, aromatisch, frisch

Foto: Eloma

Der aus Galizien stammende Nordés Gin

hebt sich durch seine außergewöhnliche

Zusammensetzung ab: Als Basis dient

der aromatische Albariño- Weißwein, der

dem Gin eine besonders weiche und fruchtige

Note verleiht. Veredelt wird dieser mit

regionalen Botanicals wie Eukalyptus, Zitronenverbene

und Salbei. Dazu gesellen sich

klassische Zutaten wie Wacholder, Ingwer

und Kardamom. Das Ergebnis ist ein frischer,

floraler Gin mit feiner maritimer Note, der

auch in sommerlichen Signature Drinks eine

gute Form macht. Besonders harmonisch

kommt der Nordés Gin im Cocktail „Nordés

Sour“ zur Geltung:

Rezept

Volle Fahrt voraus

Zutaten:

4 cl Nordés Gin

2 cl Zitronensaft

2 cl Zuckersirup

1 Eiweiß

› Eiswürfel

Zubereitung: Alle Zutaten zusammen mit

Eis kräftig shaken. Anschließend in ein

gekühltes Cocktailglas abseihen und sofort

genießen.

www.egfra.at

Glenmorangie Highland

Single Malt Scotch

Whisky ist ab sofort der

offizielle Whisky der

Formel 1. Die Partnerschaft

wurde von Schauspieler

Harrison Ford verkündet,

der in der aktuellen Kampagne

„Once Upon a Time

in Scotland“ mit typisch

trockenem Humor auftritt.

Glenmorangie, bekannt für

feine Handwerkskunst aus

den höchsten Brennblasen

Schottlands, bringt über

180 Jahre Whisky-Tradition

in die Königsklasse des

Motorsports. Die Kooperation

ist Teil eines zehnjährigen

Vertrags zwischen dem

Mutterkonzern LVMH und

der Formel 1 – eine Allianz aus Raffinesse

und Innovationsgeist. Fans dürfen sich

2025 auf besondere Erlebnisse freuen. Den

Auftakt bildet der British Grand Prix in Silverstone,

wo Besucher Glenmorangie-Cocktails

genießen und in Harrisons legendärem

Eagle Speedster Platz nehmen können.

www.glenmorangie.com

Foto: Glenmorangie


8/2025

SPIRITUOSEN 49

Aus der ältesten Brauerei

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan

blickt auf über 1.000 Jahre Brautradition

zurück – und zählt damit zu den

ältesten, noch bestehenden Braustätten der

Welt. Direkt auf dem Weihenstephaner Berg

in Freising entstehen seit Jahrhunderten

Biere, die weltweit für Qualität, Reinheit und

Geschmack stehen. Eines dieser besonderen

Biere ist das Weihenstephaner Hefeweißbier

alkoholfrei – ein Klassiker, der nun auch in

der handlichen 0,33l-Mehrweg-Kleinflasche

erhältlich ist. Die alkoholfreie Variante überzeugt

mit einer fruchtig-frischen Hefe-Note,

feinperliger Kohlensäure und ihrer isotonischen

Wirkung. Mit dieser Neuauflage in

kleiner Flasche richtet sich Weihenstephan

gezielt an eine moderne Zielgruppe, die Wert

auf bewussten Genuss legt, dabei aber nicht

auf Bier verzichten möchte.

www.brauunion.at

International inspiriert

In der Stieglbrauerei entstehen

nach traditioneller Brauhandwerkskunst,

in Kombination mit

moderner Technik und „Slow

Brewing“, heimische Biere. Zwar

regional gebraut, befinden sich im

Sortiment dennoch diverse Bierstile

aus anderen Ländern. Darunter

das Stiegl-Columbus 1492

Pale Ale. Wie der Name verrät,

ist diese obergärige Bierspezialität

für wahre Entdecker. Das Pale

Ale (4,7% vol Alkohol) verbindet

Frische und hopfenfruchtige

Aromen, die den schlanken

Körper umkleiden. Im Abgang

verbleibt ein hopfen-intensives

Geschmackserlebnis. Dazu gesellt

sich das französisch-belgische

Brut de Bière, seidig golden mit

weißer Schaumspitze. Handverlesene

Bio-Zutaten vom Stiegl-

Gut Wildshut und selektierte

Hefe aus der Champagne sorgen

dabei für komplexe Gewürztöne

und einem fruchtigen Riesling-

Bouquet.

www.stiegl.at

Foto: Brau Union Österreich

Foto: wildbild

ADVERTORIAL

Italienischer

Genuss auf

hohem Niveau

Morandell legt Wert auf außergewöhnliche

Qualität und authentischen

Geschmack – zwei Eigenschaften,

welche die Crema Alpina

Pistacchio voll und ganz erfüllt. Die

feine Likörspezialität vereint cremige

Textur mit dem intensiven Aroma

erlesener Pistazien – italienische

Genusskultur pur!Hergestellt in den

Alpen mit edler Sahne aus bester

Trentiner Milch, überzeugt dieser

Pistazienlikör durch seine handwerkliche

Qualität und seinen einzigartigen

Charakter. Ob pur, auf Eis

oder als raffinierte Zutat für Desserts

– die Crema Alpina Pistacchio begeistert

mit ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeit.

Entdecken Sie mit der

Crema Alpina Pistacchio ein Stück

italienischer Lebensfreude – cremig,

edel und unwiderstehlich.

www.morandell.com

Foto: Morandell


Vom Fass direkt

zum Betrieb

Getränkegroßhändler sind für Gastronomie, Hotellerie und Großküchen unverzichtbare Partner – von

sortimentsreicher Lieferung bis zu Preisvorteilen und regionaler Nähe. Wer die Strukturen kennt und

gezielt auswählt, spart Zeit, Kosten und Nerven.

Von Kurt Heinz

Foto: VINA / stock.adobe.com


8/2025

GETRÄNKEGROSSHANDEL 51

Der Getränkegroßhandel ist das

Bindeglied zwischen Produktion

und Abnehmern in Gastronomie,

Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung.

Er sorgt für verlässliche Versorgung,

bietet große Sortimentsbreite und

unterstützt mit Service und Beratung, um

Abläufe effizient zu gestalten.

Getränkegroßhandel in Österreich

– ein Überblick

Eurogast Österreich – Zusammenschluss

mehrerer familiengeführter Unternehmen,

breites Gastro- und Getränkesortiment,

persönliche Betreuung und regionale Verwurzelung.

Transgourmet Österreich – große Sortimentsvielfalt,

professionelle Zustellung,

starke Frische- und Spezialbereiche.

Metro Österreich – klassischer Cash-&-

Carry mit flexibler Abholmöglichkeit, großen

Mengen und Gastro-spezifischen Services.

Wedl – traditionsreiches Familienunternehmen

mit Fokus auf persönliche Kundenbeziehungen

und flexible Lösungen.

KHG – bietet Getränke und Lebensmittel

mit Schwerpunkt auf individuelle Kundenwünsche

und Hotellerie-Expertise.

Kastner Gruppe – breites Sortiment, Biound

Non-Food-Schwerpunkt, zuverlässige

Zustellung und gute Erreichbarkeit.

KRÖSWANG – spezialisiert auf Frischelogistik,

schnelle Lieferung und reinem

Zustellservice.

VOG AG – bietet Food- und Non-Food-Sortimente

mit flexiblen Lieferlösungen und

regionalem Fokus.

Sirvis – Online-Großhändler mit stark digitalisiertem

Bestellsystem, breitem Getränkesortiment

und schnellen Lieferzeiten.

Morandell – Spezialist für Wein, Sekt und

Spirituosen, stark im Premium- und Importsegment.

Amber Beverage – innovativer Getränkevertrieb

mit modernem, trendorientiertem

Sortiment und flexibler Logistik.

Top Spirit – ausgewiesener Spirituosen-

Experte mit großer Markenvielfalt und Promotions

für die Gastronomie.

Bevcom – breites Getränkesortiment mit

Fokus auf Gastronomie- und Eventversorgung,

flexibel in der Belieferung.

Eggers & Franke – traditionsreicher Importeur

und Großhändler mit Schwerpunkt auf

hochwertigen Weinen und Spirituosen,

stark in der Beschaffung internationaler

Premium-Marken.

INFO

Checkliste um den passenden Getränkegroßhändler zu finden

• Sortiment – Alle benötigten Getränke, inkl. Spezialitäten verfügbar?

• Service – Beratung, Produktempfehlungen, saisonale Aktionen vorhanden?

• Lieferoptionen – Zustellung, Abholung oder beides; passende Lieferintervalle?

• Flexibilität – Kurzfristige Lieferungen möglich?

• Preisgestaltung – Transparente Konditionen, Mengenrabatte, faire Zahlungsziele?

• Regionale Produkte – Angebot an heimischen Erzeugnissen?

• Nachhaltigkeit – Umweltfreundliche Logistik und Verpackungslösungen?

• Persönlicher Ansprechpartner – Kennt der Händler Ihre Bedürfnisse?

• Digitale Tools – Online-Bestellungen, automatische Nachbestellungen, Lagerlisten?

• Zusatzservices – Unterstützung bei Events, Aktionen oder Marketing?

Ammersin – Spezialist für Craft-Biere,

internationale Biermarken und alkoholfreie

Trendgetränke, starker Fokus auf innovative

Sortimente und Direktimport.

Getränkehaus Krause – regional verankerter

Lieferant mit Fokus auf Gastronomiebelieferung,

persönlicher Service und flexible

Logistik.

Spirits Up – Anbieter von hochwertigen

Spirituosen mit exklusiven Marken, spezialisiert

auf die gehobene Gastronomie und

Bar-Szene.

Del Fabro Kolarik – traditionsreicher

Getränkeimporteur und -händler mit Premium-Weinen,

Spirituosen und Bieren, stark

in der Beratung und Sortimentstiefe.

Weinkellerei Meraner – familiengeführter

Weinhandel mit Schwerpunkt auf Qualitätsweinen

aus Österreich und internationalen

Anbaugebieten, bietet maßgeschneiderte

Beratung für Gastronomie und Hotellerie.

Vorteile gegenüber dem

Einzelhandel

Im Vergleich zum klassischen Einzelhandel

profitieren Gastronomie, Hotellerie

und Großküchen beim Einkauf über den

Getränkegroßhandel gleich mehrfach.

Preislich machen sich die professionellen

Strukturen durch Mengenrabatte und individuell

verhandelte Konditionen deutlich

bemerkbar. Das Sortiment ist in der Regel

INFO

wesentlich breiter und reicht von Standardprodukten

über exklusive Spezialitäten bis

hin zu maßgeschneiderten Angeboten, die

im Einzelhandel selten oder gar nicht verfügbar

sind. Hinzu kommt die logistische

Entlastung: Großhändler liefern direkt bis

ins Lager oder in die Küche, was Zeit spart,

Lagerflächen effizienter nutzt und Personalressourcen

schont. Ein weiterer Vorteil ist

der klare Gastro-Fokus – von fachgerechter

Beratung über Sortimentsplanung bis

zu saisonalen Empfehlungen. Durch feste

Ansprechpartner und planbare Lieferintervalle

entsteht eine stabile und langfristige

Partnerschaft, die den Betriebsalltag deutlich

erleichtert.

Tipps & Tricks für die Auswahl

• Prioritäten definieren: regionaler Bezug, Sortimentstiefe, Preisgestaltung oder Zusatzleistungen?

• Angebote vergleichen: nicht nur den Preis, sondern auch Lieferzeiten, Mindestabnahmen und

Zahlungsziele prüfen.

• Servicequalität testen: Lieferpünktlichkeit, Flexibilität und Erreichbarkeit bei kurzfristigen

Bestellungen.

• Langfristig denken: Rahmenverträge sichern Konditionen und Versorgungssicherheit.

• Nachhaltigkeit einbeziehen: kurze Lieferwege, regionale Produzenten und umweltfreundliche

Verpackungen.

• Digitalisierung nutzen: Online-Bestellsysteme oder digitale Lagerverwaltung sparen Zeit.

Foto: pixabay


52 GETRÄNKEGROSSHANDEL

8/2025

12-facher Sieg

bei den World

Beer Awards

Die Ottakringer Brauerei setzt ihre

Erfolgsgeschichte fort und räumt

bei den World Beer Awards 2025 ab.

Nach dem Triumph bei der Austrian

Beer Challenge 2025, bei der sie den

Titel „Brauerei des Jahres“ und sieben

Medaillen gewann, konnte das Wiener

Traditionsunternehmen auch international

glänzen. Insgesamt 12 Auszeichnungen,

darunter fünf Gold- und

fünf Landessieger-Titel, bestätigen

die Spitzenleistung der Brauerei.

Besonders stolz ist Geschäftsführer

Markus Raunig auf das Ottakringer

Lager, das 2024 mit Silber und 2025

nun mit Gold prämiert wurde: „Ein

Beweis dafür, dass unser Lager den

modernen Biergenuss widerspiegelt“,

so Raunig. Mit einer breiten Palette

von Klassikern und kreativen Brauideen

zeigt die Ottakringer Brauerei,

dass Vielfalt und Innovation weltweit

geschätzt werden.

www.ottakringerbrauerei.at

Flüssige Vielfalt

Von erfrischenden Säften und Nektaren

über prickelndes Mineralwasser bis hin

zu internationalen Bierspezialitäten, kreativen

Signature Drinks sowie hochwertigen

Kaffee- und Teespezialitäten – in der KAST-

NER GetränkeWelt finden Gastronomen ein

vielseitiges und sorgfältig zusammengestelltes

Sortiment für ihre individuelle Getränkekarte.

Aktuell zeichnet sich ein klarer Trend

zu alkoholfreien Alternativen ab: Ob alkoholfreies

Bier, Wein oder bereits fertig gemixte

Cocktails – die Nachfrage wächst stetig.

Auch zuckerfreie und -reduzierte Getränke

wie Zero-Softdrinks, aromatisierte Wasser

oder leichte Sirupe erfreuen sich zunehmender

Beliebtheit. Die KASTNER GetränkeWelt

reagiert gezielt auf diese Entwicklungen und

baut ihr Angebot kontinuierlich aus – von A

wie Apfelsaft bis Z wie Zirbenlikör.

www.kastner.at

Foto: studiohuger.at

Foto: OTK

Jubiläum in Vorarlberg

Seit 130 Jahren prägt „Spezial“ die Vorarlberger

Genusslandschaft. Der Bierklassiker

der Mohrenbrauerei ist ein fester

Bestandteil der Region, denn jedes dritte

Bier im Land ist ein „Spezial“. Ob in der klassischen

0,5-Liter-Flasche oder der 0,33-Liter-

Leichtglasvariante, das Erfolgsrezept bleibt

unverändert. 1895 erstmals in die Bügelflasche

abgefüllt, ist „Spezial“ mittlerweile ein

Kulturgut, das Generationen verbindet. Zum

Jubiläum lädt die Mohrenbrauerei am 27.

September zum Brausilvester in der Dornbirner

Messe, wo ein Fest mit Live-Bands und

Attraktionen auf die Besucher wartet. Zudem

gibt es ein spannendes Kronkorken-Gewinnspiel,

bei dem der Hauptpreis – ein lebenslanger

Biervorrat – winkt. Drei Millionen Kronkorken

verbergen dabei 130 „Spezial“-Lose,

die für spannende Gewinne sorgen.

www.mohrenbrauerei.at

Foto: Sabrina Schneider


Fotos: drinktec

Treffpunkt für Hersteller weltweit

drinktec 2025 – Weltleitmesse für Getränke und Liquid Food.

Vom 15. bis 19. September 2025 wird

München erneut zum globalen Treffpunkt

der Getränke- und Liquid-

Food-Industrie. Die drinktec gilt seit 1951

als führende Plattform für Innovationen,

Trends und Technik entlang der gesamten

Wertschöpfungskette – von Rohstoffen

und Ingredients über Prozesstechnik bis zu

Abfüll-, Verpackungs- und Logistiklösungen.

2022 informierten sich rund 50.000 Fachbesucher,

davon 83 % Entscheider, über

Neuheiten der Branche – 94 % bestätigten

den hohen Nutzen der Messe. Neben

internationalen Marktführern präsentieren

sich auch zahlreiche mittelständische

Unternehmen und namhafte Zulieferer,

viele davon aus Österreich. Besonders

geschätzt wird der direkte Einblick in laufende

Maschinen und technische Lösungen

sowie der Austausch zu Innovationen und

Zukunftsszenarien.

Für 2025 sind die Vorbereitungen in

vollem Gange: Über 1.000 Aussteller aus

mehr als 50 Ländern zeigen auf rund

73.000 m 2 Lösungen für alle Getränkesegmente,

inklusive Milchprodukten, pflanzlichen

Alternativen und Liquid Food. Auch

Sekundärverpackung, Gastronomie-Equipment

und Point-of-Sale-Konzepte sind

vertreten.

Etwa ein Drittel der Aussteller stammt

aus Deutschland, zwei Drittel aus dem Ausland

– die internationale Ausrichtung ist

Kern der Messe. „Die drinktec ist der bevorzugte

Treffpunkt für Hersteller weltweit,

um sich gezielt über Zukunftslösungen zu

informieren“, so Markus Kosak, Executive

Director drinktec Cluster.

Online-Tickets sind bereits erhältlich.

Öffnungszeiten: Mo–Do 9–18 Uhr, Fr 9–17

Uhr. Weitere Infos:

https://drinktec.com/de-DE/home/

ADVERTORIAL

Grow with the Flow

15.–19. September 2025

München, Germany

Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie

Erleben Sie das Gesamtangebot für die gesamte Wertschöpfungskette von Rohstoffen bis hin zu Verpackungs- und Logistiklösungen

– auch in Aktion. Knüpfen Sie Kontakte zu Branchenexperten, entdecken Sie „The Next Big Thing“ und erhalten Sie

wertvolle Einblicke in die Leitthemen:

Data2Value

Lifestyle & Health

Circularity &

Resource Management

Sind Sie bereit?

Jetzt Ticket sichern.

drinktec.com


54 WEIN

8/2025

Kolumne

Mut zur Rebe

„Ach, bringen Sie mir einfach den

Grünen Veltliner, den kenne ich“,

hörte ich neulich einen Gast mit

Blick in die Weinkarte zum Kellner

sagen. Er tat, was jeder gute Gastgeber

tut, er brachte ihm den GV.

Innerlich weinte mein Herz ein

kleines bisschen. Denn auf der Karte

standen auch ein Souvignier Gris

und Donauveltliner. Strahlendes

Gelb, pfeffrige Anklänge, würzig,

feine Mineralik, vielseitig mit einem

ausgewogenen Frucht-Säurespiel

– nur eben wenig bekannt. Und

was der Gast nicht kennt, das trinkt

er nicht. Dabei leben wir in einer

Zeit, in der Experimentierfreude

en vogue ist. Aber beim Wein, da

wird gerne auf Altbewährtes gesetzt:

Chardonnay, Grüner Veltliner,

Riesling. Verstehen Sie mich nicht

falsch, das soll nichts Schlechtes

sein. Doch genau hier, beim Unbekannten,

liegt unsere Chance.

Gastronomen können die Entdeckerfreude

ihrer Gäste wecken – mit

Charme, Wissen und einem kleinen

Schuss Überredungskunst. Gäste

liebe Geschichten. Niemand möchte

eine trockene Rebsortenkunde

serviert bekommen, vielmehr

möchte man mitgenommen werden.

Erzählen Sie von Weinen, die

Zeitgeist und Klima treffen, von den

Winzern, die mit Leidenschaft neue

Wege gehen. Ein „Wein der Woche“

mit persönlicher Empfehlung, ein

„Entdecker-Schluck“ aufs Haus und

schon werden die Gäste neugierig.

Selbst der Grüne Veltliner-Stammgast.

Also: Schenken wir öfter mal

etwas Unbekanntes ins Glas!

Katrin Hammer (Sommelière)

beschäftigt sich mit Wein &

Kulinarik. Im Fokus: Regionale

Produkte und Produzenten.

Foto: Michel Pfister

Schaumwein-Talente

Nach der jüngsten Goldmedaille bei den

Decanter World Wine Awards 2025

feiert Schlumberger den nächsten Erfolg:

Gleich zwei Sekte wurden beim SALON

Österreich Wein 2025 ausgezeichnet – der

Sekt Austria Reserve Cuvée 1842 (Jahrgang

2015) und der Rosé Brut (Jahrgang

2022) zählen damit offiziell zu den besten

Schaumweinen des Jahres. Die Cuvée 1842,

eine elegante Mischung aus Chardonnay

(2/3) und Pinot Noir (1/3), beeindruckt mit

Aromen von Feige, gelber Pflaume, Mokka

und Walnuss. Am Gaumen folgen Waldhonig,

Vanille und getoastetes Brioche. Nicht

minder beeindruckend ist der Schlumberger

Rosé Brut: Die Cuvée aus Pinot Noir,

Blaufränkisch, St. Laurent und Zweigelt

leuchtet in zartem Rosé und verzaubert

mit Johannisbeeren-, Waldbeeren- und

Pfingstrosennoten, ergänzt durch dezente

Röstaromen.

www.schlumberger.at

In guter Begleitung

Ein Glas Wein ist ein guter Begleiter zum Essen. Richtig ausgewählt, kann

der Wein aber auch zum stillen Dirigenten eines Menüs avancieren.

Unter dem Motto „Weine als Speisenbegleiter“ stellt WEIN & CO eine sorgfältige

Auswahl an Weinempfehlungen vor, die das Zusammenspiel von

Küche und Keller erlebbar machen. Ob ein Rotwein zu Pasta, ein frischer

Weißwein zur mediterranen Sommerküche oder ein alkoholfreier Wein

zum Dessert – jeder Wein erzählt eine regionale Geschichte und hebt

gezielt die Aromen der Speisen hervor. „Ein gut gewählter Wein kann

ein Gericht überraschend bereichern und neue Lieblingskombinationen

entstehen lassen“, erklärt Josef Peinsipp, Filialeiter der WEIN &

CO Filiale Muthgasse. Die Kunst der Weinbegleitung basiert dabei

auf der Balance zwischen Säure, Süße und Tannin.

www.weinco.at

Foto: Wein & Co

Foto: Schlumberger / Ralph Darabos


Foto: Christian Schramm

Harry König und Stefan Grabher holten

mit ihren Schlossgugger-Weinen Gold und

Silber beim PIWI Wine Award Austria.

Sepp Möth bewirtschaftet seine

Weingärten in Bregenz.

Foto: Miro Kuzmanović

Vorarlberger Wein im Aufschwung

Für die Gastronomie ist der Wein aus dem Ländle ein echter Trumpf: individuell, nachhaltig

und voller Geschichte.

Von Katrin Hammer

Über viele Jahrhunderte hinweg wurde

vor allem in klimatisch begünstigten

Lagen wie an den Südhängen des

Bodensees oder im Rheintal Wein kultiviert,

Mitte des 20. Jahrhunderts war der Weinbau

allerdings nahezu verschwunden. Seit den

1990er Jahren erlebt der Weinbau jedoch

eine beachtliche Wiederbelebung. Die Weinflächen

wachsen zwar langsam aber stetig:

Rund 20 Hektar Weingärten lassen sich in

Vorarlberg heute finden, die meisten davon

werden im Nebenerwerb, aber mit zunehmender

Professionalisierung bewirtschaftet.

Wein-Rarität

Nach wie vor wird der Vorarlberger Wein teilweise

belächelt. Doch die Skepsis gegenüber

dem Wein aus dem Westen hat oft damit zu

tun, dass die meisten Leute noch nie einen

Wein aus dem Ländle getrunken haben. „Ich

mache jetzt seit über 30 Jahren Wein und

am Anfang hat es einige Unkenrufe gegeben

wegen der Qualität, teilweise wegen Unwissenheit.

Bevor die Leute den Wein probiert

haben, hatten sie schon ein Urteil gefällt“,

erzählt Josef Möth, Vollblut-Winzer aus

Bregenz. Vorarlberger Wein ist rar und das

macht ihn auch so besonders, was auch Möth

weiß: „Das richtig Große ist einfach, es ist ein

rares, qualitativ hochwertiges Produkt, das

von innovativen Winzern hergestellt wird

in Vorarlberg. Warum rar? Wenn man weiß,

dass es vom Vorarlberger Wein keine 30.000

Flaschen im Jahr gibt, dann muss man schon

allein deshalb zugreifen.“

Innovative Projekte

Da die Rebflächen meist klein sind, können

sie individuell betreut und gepflegt werden,

was sich positiv auf Biodiversität und Qualität

auswirkt. Der Vorarlberger Textilunternehmer

Stefan Grabher und Kellermeister

Harry König haben vor kurzem erst die

Expertenjury beim diesjährigen PIWI Wine

Award Austria mit ihren Schlossgugger-

Weinen überzeugen können und gewannen

Gold und Silber. Gemeinsam entwickelten

die beiden ein innovatives Weinkonzept.

Neben der klassischen Vinifizierung in

Tanks und Holzfässern gehört dazu auch

das Projekt „Orangewein“, bei dem der Wein

in Amphoren ausgebaut wird. „Die Weine

geben wir derzeit in Kleinmengen ab, präsentieren

sie auch gerne bei diversen Events

und bei Führungen durch das historische

Schlossguggerhaus. Konsequent die Nachhaltigkeit

umsetzen und wirkliche Qualität

mit lokalem Bezug – das ist das Ziel. Der

Klimawandel hat viele Seiten, sogar positive.

So werden wir in unseren Breitengraden

immer leichter Trauben ernten können,

die tolle Weine ermöglichen. Die Flächen

werden allerdings nie mehr die Ausmaße

des 19. Jahrhunderts annehmen. Damals

gab es zwischen Bludenz und Bregenz fast

700 (!) Hektar Weinbaufläche“, erzählt Harry

König. Die Vorarlberger Gastronomie hat die

Weine längst für sich entdeckt. Besonders in

gehobenen Hotels, Alpine Cuisine-Konzepten

oder Gasthäusern und Restaurants mit

Fokus auf Regionalität finden sich zunehmend

Vorarlberger Weine. In einer Zeit, in

der Authentizität und Herkunft eine immer

größere Rolle spielen, ist der Vorarlberger

Wein ein leiser, aber vielversprechender

Botschafter seiner Region und ein Gewinn

für die heimische Gastronomie.


Seite 56 bis Seite 59

Hot Drinks

Foto: pixabay

So bleibt die Kaffeemaschine in Topform

Kolumne

Guter Kaffee beginnt nicht bei der Bohne,

sondern bei der Sauberkeit. In der Gastronomie

zählt jedes Detail und gerade die

Maschine ist das Herzstück jeder Zubereitung:

Rückstände in der Brühgruppe,

Kaffeefette in der Mühle oder Milchreste

an der Dampflanze wirken sich direkt auf

Geschmack und Qualität aus.

Regelmäßige Pflege sorgt dafür, dass im

stressigen Alltag alles rundläuft. Brühgruppen

täglich reinigen, Siebträger und Siebe regelmäßig

säubern, die Dampflanze nach jedem

Milchschäumen abwischen und durchdampfen:

So bleibt die Maschine zuverlässig und

der Geschmack, wie er sein soll.

Gerne vergessen, aber wichtig: die Mühle.

Kaffeefette lagern sich unbemerkt ab und

verändern Mahlgrad und Aroma. Wer regelmäßig

reinigt – immer mit speziellem Mühlenreiniger

– sorgt für konstante Qualität.

Außerdem lohnt sich ein Blick auf die

Außenflächen: Touchscreens, Gehäuse

oder Milchkännchen zeigen, wie sorgfältig

gearbeitet wird. Ein sauberer Arbeitsplatz

wirkt professionell und macht das Arbeiten

angenehmer.

Wer sich um seine Maschine kümmert,

bekommt viel zurück – in Form von

Geschmack, Verlässlichkeit und zufriedenen

Gästen.

Victoria Spielberger, J. Hornig

Brandmanagerin

www.jhornig.com

Foto: J. Hornig


Kaffee-Limonade als

perfekter Sommerdrink.

Nitro Coffee präsentiert sich in diesem

Jahr als neue Variante.

Foto: Olga Buntovskih

Foto: ElNariz

Manche mögen’s kalt

Kaffee ist in der Gastronomie mehr als nur ein Getränk. Er ist ein emotionaler Ankerpunkt, ein

Umsatzgarant und ein kreatives Spielfeld zugleich.

Von Katrin Hammer

Wer als Gastronom das Potenzial von

Kaffee erkennt und bewusst auf

Qualität, Vielfalt und Trends setzt,

kann sich langfristig positionieren und auch

neue Zielgruppen erschließen. Das Thema

Kaffee ist heutzutage köstlich vielfältig und

dynamisch, sodass nicht nur der klassische

Filterkaffee-Trinker auf seine Kosten

kommt. Ob klassischer Espresso, trendige

Cold Brews oder fantasievolle Kreationen

mit extravaganten Zutaten – Kaffee gibt’s

für jeden Geschmack.

Für gastronomische Betriebe bietet das

aromatische (Heiß-)Getränk eine Reihe

wirtschaftlicher Vorteile: Die Margen sind

im Vergleich zu anderen Getränken überdurchschnittlich

hoch, insbesondere bei

hochwertigen Kreationen. Außerdem sind

Kaffeeangebote ein wichtiger Frequenzbringer,

denn nicht selten kommen Gäste gezielt

für einen Kaffee und bestellen zusätzlich

Mehlspeisen oder Snacks. Ein durchdachtes

Kaffeeangebot kann zudem das Image eines

Betriebs aufwerten. Hochwertige Bohnen,

nachhaltige Herkunft, kreative Zubereitung

und eine persönliche Note (z.B. Latte

Art) fördern die Kundenbindung und stärken

die Markenidentität.

Außergewöhnlich köstlich

Nach wie vor zählen der Café Crème bzw.

Filterkaffee zu den beliebtesten Kaffee-Varianten

in der Gastronomie. Er ist nicht nur

kosteneffizient, sondern wird von Gästen

aller Altersklassen geschätzt. Es folgt der

Espresso als italienischer Klassiker und

Basis für andere Getränke sowie Cappuccino

und Latte Macchiato, die vor allem wegen

ihres cremigen Milchschaums sehr beliebt

sind. In den Sommermonaten erfreuen sich

Cold Brew und Iced Coffee besonders bei

jüngeren Zielgruppen wachsender Beliebtheit.

Neben klassischen Zubereitungen und

angesagten Trends gibt es immer wieder

kreative Ausreißer, die Aufmerksamkeit

erregen – teils als Marketing-Gag, teils als

ernstgemeinte Innovation. So wie beispielsweise

Nitro Cold Brew, ein kalt „gebrühter“

Kaffee, der mit Stickstoff versetzt wird. Das

Ergebnis ist ein samtiges Mundgefühl, fast

wie bei einem Guinness-Bier. Auch wenn der

gewöhnliche Cold Brew längst kein Sommer-Geheimtipp

mehr ist, präsentiert er sich

auch in diesem Jahr als neue Variante. Cold

Brew mit Botanicals wie Zitrus oder Lavendel

oder sogar als Cocktail-Basis sorgen für

neue Geschmackserlebnisse – experimentieren

ist erwünscht.

Ein erfrischender Tipp für heiße Tage

ist Kaffee-Limonade, auch bekannt als

Iced Coffee Lemonade oder Mazagran. Der

Sommerdrink ist eine ungewöhnliche aber

köstliche Mischung aus kaltem Kaffee und

Limonade, die sowohl belebende Kaffee-

Noten als auch die säuerliche Frische der

Zitrone vereint. Mazagran wird traditionellerweise

aus frisch gebrühtem, starkem

Kaffee oder Espresso, kaltem Wasser, Eiswürfeln,

Zitronensaft und Zucker zubereitet.

Hierfür wird der abgekühlte Kaffee

in ein Glas mit Eiswüfeln gefüllt. Danach

kommen kaltes Wasser sowie Zitronensaft

und Zucker nach Geschmack dazu. Bei der

weniger traditionellen Kaffee-Limonade

darf ’s dann auch exotisch zugehen. Ganz

nach dem Motto „gemixt wird, was gefällt“

trifft Kaffee auf Tonic Water, Karamellsirup

oder auch Limettenlimonade.


58 KAFFEE

8/2025

Macchiato,

per favore

Ob kräftiger Espresso,

cremiger Cappuccino

oder aromatischer

Frühstückskaffee – jede

Zubereitung verlangt

nach besten Bohnen,

perfekter Röstung und

reinstem Wasser. Für

echten Espresso wird heißes Wasser

mit hohem Druck durch fein gemahlenes

Kaffeemehl gepresst – das

Ergebnis: intensiver Geschmack

und samtige Crema. Die hauseigene

Rösterei, ein Traditionsbetrieb mit

Leidenschaft für italienische Kaffeekultur,

steht für Spitzenqualität. Mit

Marken wie TESTA ROSSA caffè und

Caffè Vescovi bietet Wedl österreichweit

die passende Mischung – damit

Foto: shutterstock

jede Variante des beliebten Muntermachers

gelingt.

www.wedl.com

Erweitertes Kaffeesortiment

Die Anforderungen in

der Gastronomie und

Hotellerie sind vielfältig

– vom À-la-carte-Service

bis zum Frühstücksbuffet,

vom Konferenzbereich

bis zum In-Room-Angebot.

Deshalb gibt es viele

Hausbrandt-Klassiker

jetzt auch als Vakuumpack,

in der Dose oder als

Nespresso®-kompatible

Kapseln.

Die Vakuumpacks

Mehr

Vielfalt,

mehr

Genuss.

shop.hausbrandt1892.at

bieten höchste Frische

und einfache Lagerung

für Küchen und kleine Maschinen. Die ikonische

Dose bringt nicht nur Stil ins Regal,

sondern schützt auch Aroma und Qualität

– ideal für kleinere Ausschankmengen

oder als hochwertiges Gastgeschenk. Und

mit den neuen kompatiblen Kapseln lässt

sich der unverwechselbare Geschmack

von Hausbrandt auch dort servieren, wo es

besonders schnell gehen muss: im Hotelzimmer,

an der Bar oder beim Tagungsservice.

shop.hausbrandt1892.at

Foto: Hausbrnadt

ADVERTORIAL

Foto: Otto Michael

Fotos: Christina Karagiannis

Vienna Coffee Festival 2025 –

Kaffee, der Zukunft macht

Vom 12. bis 14. September 2025 verwandelt

sich die Marx Halle wieder

in den internationalen Treffpunkt

der Kaffeeszene. Das 11. Vienna Coffee

Festival zeigt Kaffee als Kulturgut, Handwerk

und soziales Ereignis – mit Verkostungen,

Talks, Wettbewerben, Musik

und Workshops. Neben internationalen

Röstereien stehen 2025 vor allem Fermentation,

Gesundheit, Kaffeepreis und

Bildung im Fokus. Hochkarätige Wettbewerbe

wie Barista- und Latte-Art-Contests

fordern Präzision, Kreativität und

Sensorik auf Top-Niveau. Katharina Brun

(Aeropress-Champion 2024) und Brewers

Cup Champion Eline Ferket setzen starke

Akzente und geben persönliche Einblicke

in ihre Kaffeeleidenschaft.

Experten wie Martin Wölfl präsentieren

neue Fermentationskaffees, Rohkaffees

aus El Salvador und Indien sowie

soziale Projekte für Kleinbauern. Das Festival

beleuchtet auch wachsende Trends

wie Matcha, Chai und erstmals den Einsatz

von KI in der Gastronomie. Der neue,

nachhaltige Messebereich setzt auf wiederverwendbare

Ausstellungselemente

und zeigt, dass Kaffee mehr ist als Genuss:

Er steht für Qualität, Ästhetik, Verantwortung

und Innovation. Für Besucherinnen

und Besucher wird das Festival so zu

einem Erlebnis, das Wiener Kaffeehauskultur

offen für Dialog, Entdeckung und

Zukunft macht – ein Ort, an dem Genuss,

Wissen und gesellschaftliches Bewusstsein

zusammenkommen.



Seite 60 bis Seite 67

Non-Food

Kolumne

Foto: pexels

Was du nicht weißt, kann dir ganz

schön was kosten

Ich ertappe mich immer wieder dabei,

wie ich in Workshops Dinge erzähle,

die für mich völlig logisch sind. Und

dann blicke ich in Gesichter, als hätte

ich gerade behauptet, der Mond sei

essbar. Wenn man sich täglich mit KI

beschäftigt, lebt man irgendwann in

einer Parallelwelt. Einer Welt, in der es

normal ist, dass Maschinen Entscheidungen

vorbereiten, Zusammenhänge

erkennen und Prozesse steuern. Nur:

Die Realität in den Betrieben sieht oft

ganz anders aus. Sie ist geprägt von

Improvisation, Bauchgefühl und der

ständigen Hoffnung, dass irgendwie

alles gut geht.

Und das wirft eine unangenehme

Frage auf. Wie soll jemand, der gar nicht

weiß, was er nicht weiß, erkennen, dass

ihm gerade etwas entgeht?

Die Branche steckt in einem

Dilemma. Zwischen Personalmangel,

Gästedruck und wirtschaftlichem Überlebenskampf

bleibt keine Zeit, sich mit

sogenannter Zukunft zu beschäftigen.

Also orientiert man sich am Bekannten.

Aber was, wenn genau das der Fehler

ist? Wenn das Festhalten am Gewohnten

dazu führt, dass man blind wird für

das, was möglich oder vielleicht sogar

notwendig wäre?

Denn KI ist kein Tool, das man einfach

irgendwann implementiert. Sie ist

ein Spiegel. Sie zeigt dir schonungslos,

wo du planlos bist, wo deine Abläufe

auf Hoffnung beruhen, und wo du

dich seit Jahren mit Workarounds über

Wasser hältst. Und ja, das ist unangenehm.

Aber es kann auch befreiend

sein, weil es neue Wege aufzeigt.

Ich glaube nicht, dass KI unsere

Branche übernimmt. Aber ich bin mir

sicher, sie wird uns zeigen, wer bereit

ist, sich neu zu erfinden. Und wer lieber

wartet, bis es zu spät ist.

Die eigentliche Gefahr ist nicht die

KI. Es ist das Nichtwissen. Und das kann

richtig teuer werden.

Riccardo Giacometti

Führender Experte für KI, Datenanalyse

und Hotel-Digitalisierung

Cross Point Swiss Hospitality Lab

www.giacometti-consulting.com

Foto: Riccardo Giacometti


Foto: Vadym / stock.adobe.com

Sauber serviert

Foto: Rüd

In einer Profi-Küche zählt nicht nur der Geschmack, sondern auch die Hygiene. Die Wahl der richtigen

Bekämpfungsmethode ist entscheidend, um Schädlinge wirksam und nachhaltig fernzuhalten.

Von Michael Heinz

Fliegen im Restaurant

Mit dem automatischen Zerstäuber

der Firma RÜD Progastro wird ein

großes und auch lästiges Problem gelöst.

Ungeziefer wie Fliegen, Stechmücken,

Wespen, Mostfliegen werden aus sämtlichen

Räumen beispielsweise, Gasträumen,

Verkaufsräumen von Bäckereien,

etc. ferngehalten. Im 15-Minuten-Takt

gibt der batteriebetriebene Spender

den Duft einer afrikanischen Chrysanthemenart

(natürliches Pyrethrum, das

zur Vertreibung von Insekten dient) ab.

Nach 24 Stunden ist der Raum insektenfrei,

selbst bei geöffneten Türen und Fenstern und verhindert ein

Wiederbefallen auf Grund des Austreibungseffekts, den das Pyrethrum

ausübt. Das geruchlose Spray ist für Mensch und Haustier

ungefährlich. Ein Gerät deckt bis zu 70 qm ab. Der Spender ist aus

Kunststoff. Mit seinen Abmessungen von 12x9x29 cm ist er überall

in einer Höhe von ca. 2-3 m unauffällig anzubringen. Da das

Produkt in den letzten Jahren so erfolgreich verkauft wurde, stellt

die Firma Rüd Progastro den Zerstäuber gerne auch Ihnen acht

Tage kostenlos und unverbindlich zur Probe.

www.rued.info

Schädlingsbekämpfung in Gastronomie und Großküche ist

mehr als nur Pflicht – sie ist Teil des Qualitätsversprechens

an den Gast. Dabei lassen sich zwei Hauptmethoden unterscheiden:

mechanische und chemische Verfahren.

Mechanische Methoden setzen auf physische Barrieren oder

Fallen. Klassische Beispiele sind Klebefallen für Insekten, Schlagfallen

für Nagetiere oder UV-Lichtfallen, die fliegende Insekten

anlocken und unschädlich machen. Auch feinmaschige Gitter an

Fenstern und Türen, Türschließer oder Dichtungen an Spalten verhindern

das Eindringen. Der Vorteil: keine chemischen Rückstände,

unmittelbare Wirkung und gute Kontrolle über den Erfolg.

Chemische Methoden greifen auf Biozide wie Insektizide oder

Rodentizide zurück. Sie kommen meist in Form von Sprays, Ködern

oder Nebelgeräten zum Einsatz und wirken schnell und gezielt gegen

akute Befälle. In der Profi-Küche müssen sie jedoch mit besonderer

Sorgfalt angewendet werden – nur durch geschulte Fachbetriebe,

unter strenger Einhaltung von Sicherheits- und Wartezeiten, um

Kontamination von Lebensmitteln zu vermeiden.

In der Praxis erweist sich oft die Kombination beider Methoden

als effektivster Weg: Mechanische Maßnahmen zur Prävention und

Überwachung, chemische nur im Bedarfsfall zur schnellen Beseitigung.

So bleibt die Küche nicht nur frei von Schädlingen, sondern

auch sicher für Gäste und Mitarbeiter.

auch Stechmücken, Wespen, Mostfliegen, etc.

Mit dem batteriebetriebenen automatischen Zerstäuber wird

Ungeziefer aus sämtlichen Räumen, auch Gasträumen ferngehalten.

Das geruchslose Spray ist für den Menschen völlig ungefährlich.

Ein Gerät deckt bis 70 qm Fläche ab.

Nach 24 Stunden ist der Raum insektenfrei,

selbst bei geöffneten Fenstern und Türen.

Wir haben auch andere Systeme für Küche,

Produktion und sehr große Räume am Lager.

progastro

Rüd Progastro GmbH & Co.KG

Heilsbergstr. 29-31 • 78247 Hilzingen

Tel: 07731 92 49 60 • Fax 07731 92 49 76

info@rued.info • www.rued.info


Foto: Gastro

Langlebigkeit und Sicherheit

Regelmäßige Wartung in der Großküche ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Wer Geräte pflegt,

spart Kosten, vermeidet Ausfälle und sorgt für einen reibungslosen Küchenbetrieb.

Von Michael Heinz

In einer Profiküche laufen täglich viele

Prozesse gleichzeitig – und zwar unter

hohem Zeitdruck. Dabei sind Koch-,

Kühl- und Spültechnik oft über Stunden im

Dauereinsatz. Umso wichtiger ist es, Geräte

regelmäßig zu warten und zu pflegen. Denn

ein plötzlicher Ausfall kann nicht nur den

Service lahmlegen, sondern auch teuer

werden.

Besonders beanspruchte Geräte

Am stärksten betroffen sind Geräte mit

hoher mechanischer oder thermischer

Belastung. Dazu gehören Kombidämpfer,

Fritteusen, Grillplatten, Herde, Kühltische,

Eisbereiter und Spülmaschinen. Auch Lüftungs-

und Abluftanlagen laufen oft rund

um die Uhr und sammeln dabei Fett und

Schmutz – ein erhöhtes Brandrisiko, wenn

nicht regelmäßig gereinigt wird. Kühlanlagen

wiederum müssen hygienisch einwandfrei

und temperaturstabil arbeiten,

um Lebensmittelqualität und -sicherheit

zu gewährleisten.

Wartungsschwerpunkte

Reinigung: Tägliche Reinigung nach Herstellerangaben

ist Pflicht. Kalk, Fett und

Lebensmittelreste setzen sich schnell fest

und beeinträchtigen Leistung und Hygiene.

Technische Kontrolle: Regelmäßige

Überprüfung durch Fachpersonal verhindert

größere Schäden. Hier werden Dichtungen,

Heizelemente, Sensoren, Pumpen und Elektronik

getestet.

Sicherheitsaspekte: Gasgeräte benötigen

Dichtheitsprüfungen, elektrische Anlagen

eine Sicht- und Funktionsprüfung. Lüftungsanlagen

müssen brandschutzkonform

gereinigt werden.

Software-Updates: Moderne Küchengeräte

haben oft Steuerungen, die per Software

optimiert werden können – das kann

Effizienz und Lebensdauer steigern.

Tipps für Gastronomen

Wartungsplan: Legen Sie fest, wann welche

Geräte überprüft werden. Herstellerangaben

sind hier ein guter Leitfaden.

Fachfirmen beauftragen: Gerade bei Gas,

Kälte- oder Lüftungstechnik sind zertifizierte

Servicetechniker Pflicht.

Dokumentation: Protokollieren Sie Wartungs-

und Reinigungsarbeiten – das ist auch

für Behörden und Versicherungen wichtig.

Mitarbeiter schulen: Der richtigeUmgang

mit Geräten verlängert die Lebensdauer und

verhindert Bedienfehler.

Ersatzteile vorrätig halten: Verschleißteile

wie Dichtungen oder Filter sollten

griffbereit sein, um Stillstände zu vermeiden.

Gut gewartete Geräte sind zuverlässiger

und energieeffizienter. Wer Service und

Wartung konsequent in den Küchenalltag

integriert, reduziert Ausfallzeiten, spart

langfristig Kosten und sorgt dafür, dass der

Betrieb auch unter Volllast reibungslos läuft.


8/2025

KÜCHENTECHNIK 63

Foto: Eloma

Kompaktes Talent

Der JOKER von Eloma vereint

Flexibilität und moderne

Technik in einem kompakten

Kombidämpfer. Trotz seiner geringen

Größe bietet er eine beeindruckende

Garraumkapazität, die ihn

für verschiedenste Einsatzbereiche

eignet – vom Catering bis hin

zu stark frequentierten Gastronomiebetrieben.

Die Möglichkeit,

etwa bis zu 40 kg Lasagne oder

mehrere Gänse zu garen, macht

ihn zu einem zuverlässigen Partner

für die Zubereitung großer

Mengen. Die Designstrategie des

JOKER verfolgt einen klaren Ansatz: eine einfache Bedienung und

hohe Ergonomie. So lassen sich Zubereitungs- und Reinigungsprozesse

mühelos steuern, was vor allem auch ungelerntem Personal

zugutekommt. Mit der Wahl zwischen einer mobilen und

einer fest installierten Version bietet Eloma zudem Lösungen für

unterschiedliche Küchensituationen.

www.eloma.com

Energiesparen

Nachpolieren ist unnötig

und ein Zeitfresser“

-so Patrick Mangelberger,

Geschäftsführer Winterhalter

Österreich. Das Thema Energiesparen

stellt neben dem

Fachkräftemangel die größte

Herausforderung dar. In der

Küche wird am meisten Energie

benötigt. Mit innovativen

Foto: Winterhalter

Features zur Einsparung von

Strom und Wasser setzten Winterhalter Spülmaschinen mehrfach

neue Branchenstandards. Die digitale Anwendung „Connected

Wash“ hilft, die Technik optimal einzusetzen, Prozesse zu

optimieren, Betriebskosten zu senken und Bediener zu entlasten.

Viele Betriebe polieren Gläser und Besteck noch manuell. Mit

der richtigen Wasseraufbereitung, dem abgestimmten Reiniger

Produkt und der passenden Spültechnik schafft Winterhalter ein

Gesamtsystem, bei dem Gläser und Besteck absolut glänzend und

streifenfrei aus der Maschine kommen. Ein Nachpolieren ist somit

unnötig und ein Zeitfresser.

www.winterhalter.at

08.–11. NOV. 2025

MESSEZENTRUM SALZBURG

GASTMESSE.AT

@gastmesse

@Alles für den Gast


64 ADVERTORIAL

8/2025

Das Trocknungsgerät DMX

von Winterhalter wurde

von der Fachjury des

KÜCHE BEST PRODUCT

GREEN AWARD in der Kategorie

Technik mit einer

Bronzemedaille ausgezeichnet.

Fotos: Winterhalter

Küche Best Product Green Award

Winterhalter mit Bronzemedaille

Der Einsatz von Mehrweggeschirr aus Kunststoff nimmt in der Gastronomie, vor allem in Schnellrestaurants,

Winterhalter von Anfang an auf eine Systemlösung gesetzt: das effektive Zusammenspiel von Spülmaschine,

Komponente des Mehrwegsystems dar.

Das Trocknungsgerät DMX von

Winterhalter wurde von der Fachjury

des KÜCHE BEST PRODUCT GREEN

AWARD in der Kategorie Technik mit einer

Bronzemedaille ausgezeichnet.

Es trocknet das Geschirr innerhalb von

zwei Minuten, sodass es nach dem Spülen

direkt gestapelt und verstaut werden kann,

ohne dass es an der Luft trocknen muss.

Dabei wird das Spülgut zuverlässig innen

und außen getrocknet.

Entwickelt wurde DMX für das Spülen

von Mehrweggeschirr in den Haubenspülmaschinen

der PT-Serie und den Untertischspülmaschinen

der UC-Serie.

Drei Varianten können gewählt werden:

Durchschub, Eckaufstellung und Frontbeladung.

Ohne Zeitdruck kann das Geschirr

auch langsamer im energiesparenden ECO-

Programm getrocknet werden.

DMX – das Trocknungsgerät fürs

Mehrwegspülen

Für Betriebe, die höchste Ansprüche an ein

schnelles und perfektes Trocknungsergebnis

bei Mehrweggeschirr aus Kunststoff

haben, hat Winterhalter jetzt das neue

Trocknungsgerät DMX entwickelt. Das

Mehrweggeschirr wird in kürzester Zeit so

perfekt getrocknet, dass es sofort ineinander

gestapelt und verstaut werden kann – ganz

ohne es nach dem Spülen noch an der Luft

trocknen lassen zu müssen. Je nach Raumsituation

und zur Verfügung stehendem Platz

kann zwischen drei unterschiedlichen Gerätevarianten

gewählt werden.

„Immer mehr gastronomische Betriebe

entscheiden sich für die Verwendung von

nachhaltigem Mehrweggeschirr wie Becher,

Bowls, Menüteller, Burger-Boxen und Eisbecher.

Gesetzliche Regelungen zur Reduzierung

von Einwegverpackungen oder die Minimierung

von Glasbruch und das damit verbundene

Verletzungsrisiko sind nur zwei Beweggründe

dafür,“ erklärt Patrick Mangelberger,

Geschäftsführer Winterhalter Österreich.

Um beim Mehrwegspülen eine bestmögliche

Trocknung zu erzielen, hat Winterhalter

von Anfang an auf eine Systemlösung gesetzt:

das effektive Zusammenspiel von Spülmaschine,

Korb und speziell für das Material


8/2025

ADVERTORIAL 65

GASTRONOMIE

KONTAKT

Winterhalter Gastronom Vertrieb und

Service GmbH

Gewerbliche Spülmaschinen und -systeme

Sonystraße 3

A-5303 Thalgau

Tel.: +43 (0)6235/50 222-0

E-Mail: info@winterhalter.at

Web: www.winterhalter.at

Fotos: Winterhalter

Funktionsweise des

Trocknungsgerätes DMX.

2025: Trocknungsgerät DMX von

ausgezeichnet

Imbissen, Schwimmbädern und Freizeitparks, weiterhin zu. Um die bestmögliche Trocknung zu erzielen, hat

Korb und speziell für Kunststoff entwickelte Spülchemie. Das Trocknungsgerät DMX stellt die vierte

Kunststoff entwickelter Spülchemie. Um

auch allerhöchste Ansprüche erfüllen zu

können, wurde das Mehrwegspülsystem

um eine vierte Komponente erweitert: das

Trocknungsgerät DMX. Damit wird aus

einem »sehr guten« Trocknungsergebnis ein

»perfektes«. Denn die Restfeuchtigkeit ist so

gering, dass es in der Praxis einer vollständigen

Trocknung entspricht. Wenn Schnellrestaurants,

Imbisse, Clubs, Freizeitparks,

Strandbars, Schwimmbäder oder die Eventgastronomie

also viel Kunststoffgeschirr im

Einsatz haben, ein Korb nach dem anderen in

die Spülmaschine geht und danach keine Zeit

und kein Platz zum Lufttrocknen vorhanden

ist, empfiehlt Winterhalter den Einsatz des

neuen Trocknungsgeräts DMX. Nach zwei

Minuten ist der komplette Wasserfilm entfernt

und das Mehrweggeschirr kann sofort

gestapelt und verstaut werden.

Mangelberger weiter: „Das Trocknungsgerät

DMX von Winterhalter wurde für das

Spülen von Mehrweggeschirr in den Haubenspülmaschinen

der PT-Serie und den

Untertischspülmaschinen der UC-Serie entwickelt.

Je nach Raumsituation und zur Verfügung

stehendem Platz kann zwischen drei

unterschiedlichen Gerätevarianten gewählt

werden: Durchschub, Eckaufstellung und

Frontbeladung.“

Das Trocknungsgerät besitzt eine obere

und eine untere Trocknungseinheit. In der

oberen Einheit leitet ein Umluftgebläse die

Luft von oben auf das Spülgut. Auf diese

Weise wird die Außenseite des Mehrweggeschirrs

getrocknet. In der unteren Trocknungseinheit

wird Frischluft mit Hilfe eines

Druckgebläses in Luftverteilungsrohre

geleitet. Von dort strömt die Luft von unten

ins Innere des Spülguts und sorgt dafür,

dass Hohlkörper wie Becher und Bowls

auch innen perfekt trocknen. Je nachdem,

wie hoch das Spülgutaufkommen ist und

wie viel Zeit zur Verfügung steht, kann die

Trocknung entweder mit Heißluft innerhalb

von nur zwei Minuten erfolgen oder im

energiesparenden ECO Programm mit Luft

in Raumtemperatur.

www.winterhalter.com/at-de/produkte/

trocknungsgeraet-dmx/

www.winterhalter.com


66 TISCHKULTUR

8/2025

Das Auge isst mit!

Ein gutes Essen ist die Basis in der Gastronomie, die Tischkultur die Krönung.

Von Petra Pachler

Foto: pixabay

Genau so, wie die Speisen schön angerichtet

auf den Tisch kommen, sollte

auch der Tisch für das Auge etwas

hergeben. Passend zum Betrieb, passend zur

Jahreszeit oder passend zu einem kulinarischen

Thema ist die Tischdeko eine Spielwiese

für Gastronomen. In jedem Fall muss

sie stimmig sein und ein Gesamtkonzept

aufweisen – in welche Richtung es geht, ist

eine individuelle Entscheidung.

Besteck, Geschirr und Gläser in harmonischer

Konstellation auszuwählen, ist

entscheidend für den Gesamteindruck. Ein

farblicher Hingucker oder ein besonderes

Stilelement, können dem Gesamteindruck

eine persönliche Note geben und genau das

ist eigentlich der Wunsch in der Gastronomie.

Der Gast soll einen bleibenden Eindruck

haben und dieser soll sich nicht ausschließlich

an den Gerichten orientieren.

Elegant oder rustikal

Für beides gibt es die entsprechende Bühne

und beides kommt gleich gut an. Es muss nur

zur Ausrichtung des Gastronomiebetriebes

passen. Dass Hygiene ein Muss ist, versteht

sich von selbst und kleine Zusatzassets, wie

ein Kärtchen mit einem Spruch der Gastgeber

oder eine spezielle Serviettentechnik können

erstaunliche Erinnerungen hervorrufen.

Wer mit Sorgfalt seine Tischkultur pflegt

und Trends zwar aufgreift, aber darüber nicht

seine Philosophie vergisst, hat schon gewonnen.

Der gute Koch sorgt für das Übrige.

Foto: Ecolab

Klein, aber oho

SMARTPOWER Mini ist die neue, ultimative 2-in-1-Reinigungs-

und Klarspül-lösung für Untertisch-Geschirrspülmaschinen.

Die hochkonzentrierten, leichten Tabs können sicher

und unkompliziert gelagert, transportiert und verwendet werden.

Das einzigartige, passive Dosiersystem im Inneren der Maschine

bietet Sicherheit, es gibt kein Verschütten, keine Rutschgefahr.

Speziell entwickelt für Porzellan und kompatibel mit Glas, Mehrweg-Kunststoff

sowie Edelstahl werden mühelos Stärke und Flecken

entfernt. SMARTPOWER Mini ist die Lösung für brillantes

Spülgut: platzsparend, kompakt und effizient, leistungsstark und

nachhaltig. Die NTA-, EDTA-, Chlor-, Phosphat- und phosphonatfreie

Formulierung garantiert einen hohen ökologischen Standard

und die CO 2 -Emissionen im Zusammenhang mit Transport und

Logistik werden um über 70 Prozent reduziert.

www.ecolab.com

Optimierte

Unterstützung

Rational bietet

mit dem Digital

Service Manager

seinen Servicepartnern

eine

neue Plattform.

Der Technische

Service spielt für

Rational eine zentrale

Rolle, wenn

es darum geht,

Kunden jederzeit

ein reibungslos

funktionierendes Kochsystem zu bieten. Deshalb wurde die Plattform

überarbeitet und optimal auf die Bedürfnisse der Techniker

abgestimmt. Mit dem Digital Service Manager Core haben Servicepartner

ihre Kundengeräte per PC, Tablet oder Smartphone

im Blick, können Störungen aus der Ferne analysieren und Einladungen

zur Vernetzung versenden. Die neue, klar strukturierte

Oberfläche erleichtert die Bedienung. Wer den Servicealltag weiter

digitalisieren möchte, wählt die Pro-Version mit KI-basierten Fehleranalysen,

automatischen Lösungsvorschlägen und dem Digital

Service Report für präventive Wartung.

www.rational-online.com

Foto: Julia Hildebrand und Ingolf Hatz


8/2025

TISCHKULTUR 67

Foto: Bauscher

Ästhetik der Funktion

Die Marke BAUSCHER setzt mit der Kollektion EDGE ein klares

Statement für langlebiges, systemtaugliches Design. Funktion

und Form verschmelzen hier zu einer harmonischen Einheit – perfekt

für effiziente Abläufe und den täglichen Einsatz unter hoher

Beanspruchung. PURITY und das strukturierte Relief von PURITY

REFLECTIONS verbinden klassische Eleganz mit zeitloser Qualität

und bieten vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. So entstehen

Settings, in denen Design, Funktionalität und Widerstandsfähigkeit

gleichermaßen überzeugen – ob im Fine Dining, in der

modernen Gemeinschaftsgastronomie oder im anspruchsvollen

Hotelbetrieb.

www.bhs-tabletop.de

Großer Auftritt für

jedes Gericht

Mit formschönen Gourmetund

Pastatellern sowie

tiefen Schüsseln von MÄSER

setzen Gastronomen Suppen,

Salate, Pasta & Co. perfekt in

Szene – geschmacklich und

optisch. Die tiefe Form mit

breitem Fahnenrand bietet

eine ideale Bühne für Saucen,

Toppings und kreative Präsentationen.

So wird der Gaumen

verwöhnt und das Auge isst

mit. Gefertigt aus robustem,

hochwertigem Porzellan in

Portugal (Ausnahme: Kollektion

„Pintar“), sind die Teller stapelbar, spülmaschinen- und mikrowellengeeignet

– ideal für Gastronomie und Hotellerie. Ergänzend

sorgen tiefe Pastateller wie die Kollektion „Barca“ oder vielseitige

Schüsseln mit hohem Rand für stilvolles Anrichten und bequemes

Genießen unterschiedlichster Pasta-Kreationen.

www.maeser.at

Foto: Mäser

Foto: VEGA

Klare Linien

Mit der neuen

Besteckserie Toulon

bringt VEGA eine

moderne Interpretation

klassischer Formen auf

den Tisch. Das Design

ist klar und schnörkellos

– die fein zulaufenden

Griffe liegen angenehm

leicht in der Hand und

fügen sich mühelos

in unterschiedlichste

Tischkonzepte ein.

Gefertigt aus Chrom-

Nickel-Edelstahl 18/10,

zeigt sich Toulon widerstandsfähig

im gastronomischen

Alltag. Die

Materialstärke von sieben Millimetern sorgt für spürbare Qualität,

ohne an Eleganz einzubüßen. Alle Teile sind spülmaschinenfest

und rostfrei – robust genug für hohe Frequenz, dezent genug für

jede Stilrichtung. Die Serie ist dabei bewusst modular aufgebaut:

Ob Menümesser, Steakmesser oder Mokka- und Longdrinklöffel

– alle Besteckteile sind als 12er-Packs erhältlich und ideal für

Betriebe, die klare Linien bevorzugen.

www.lusini.com

Tableware

von Top-Marken

Vom Teller bis zum Glas,

alles aus einer Hand.

Schnell, verlässlich, unkompliziert.

Entdecken Sie Vielfalt, die passt.

VEGA Besteck Diamante, VEGA Teller Premoria, ERWIN M. Serviette Ambiente

lusini.com


Seite 68 bis Seite 79

Tourismus,

Hotellerie & Karriere

Foto: pixabay

Kolumne

„Fake-Bewertungen: Wir brauchen klare Regeln – jetzt!“

Walter Veit,

ÖHV-Präsident

Online-Bewertungen sind

heute der digitale Türöffner

für unsere Gäste. Sie entscheiden

oft, ob jemand ein

Zimmer bei uns bucht oder

nicht. Umso dramatischer ist

es, dass immer mehr falsche

oder gefälschte Bewertungen

im Umlauf sind – erstellt

von Konkurrenten, bezahlten

Agenturen oder automatisiert

durch Bots. Das ist kein

Kavaliersdelikt, sondern gezielte

Manipulation, die viel Geld kosten kann.

Unsere jüngste Mitgliederbefragung

zeigt ein klares Bild: 85 % der Hotels fühlen

sich durch Fake-Bewertungen stark oder sehr

stark betroffen. Fast ein Drittel hat dadurch

Foto: ÖHV

bereits Umsatzeinbußen erlitten.

95 % fordern daher eine gesetzliche

Lösung. Die Botschaft

an Politik und Behörden ist unmissverständlich:

Wir brauchen

ein rasches, konsequentes und

bundeseinheitliches Vorgehen

gegen Bewertungsbetrug.

Der Rechtsrahmen bietet

erste Ansätze, doch Plattformen

wie Tripadvisor oder Google

werden ihrer Verantwortung

bislang nicht gerecht. Solange

sie nicht verpflichtet werden, Echtheitsprüfungen

vorzunehmen und manipulierte

Einträge zu löschen, bleibt der Schaden bestehen.

Rechtsexperte Dr. Wolfram Proksch

hat dafür konkrete Vorschläge vorgelegt:

Haftungspflichten für Plattformen, höhere

Strafen und ein eigener Verwaltungsstraftatbestand

für Fake-Reviews.

Es geht hier nicht um Bürokratie, sondern

um Fairness. Jedes falsche Wort, jede erfundene

Erfahrung verzerrt den Wettbewerb

zulasten derer, die hart für ihre Reputation

arbeiten. Gäste haben ein Recht auf verlässliche

Informationen, und Betriebe auf einen

fairen Markt.

Die ÖHV wird nicht lockerlassen, bis verbindliche

Regeln Realität sind. Wir fordern,

dass Österreich hier vorangeht – im Interesse

unserer Gäste, unserer Betriebe und einer

Branche, die von Vertrauen lebt. Denn Vertrauen

ist schnell verspielt, aber nur mühsam

zurückzugewinnen. Und genau das können

wir uns nicht leisten.


8/2025

AKTUELLES 69

Wiens ältestes Hotel

Nicht jedes Hotel kann von sich

behaupten, seinen Ursprung im

Jahr 1600 zu haben. Das Hotel Stefanie

hingegen schon, und genau das

macht es zum ältesten Hotel Wiens.

Damals unter dem Namen „Weiße

Rose“ gegründet, feiert es nun seinen

425. Geburtstag. Heute von der

Familie Schick in vierter Generation

geführt, begrüßt das Haus in unmittelbarer

Innenstadtnähe Gäste aus

aller Welt in 111 Zimmern. Das Vier-

Sterne-Hotel bindet in seinem Design

teils jahrhundertealte Kunstwerke und Artefakte

ein. Erinnerungsstücke an Prinzessin

Stephanie oder etwa eine Porträt-Replik

von Kaiserin Maria Theresia, geschaffen

von Otto Zeller, machen die Vergangenheit

erlebbar. „Die Familie Schick wahrt gekonnt

Traditionen und übersetzt sie erfolgreich in

das Heute“, lobt WienTourismus-Geschäftsführer

Norbert Kettner.

www.hotelstefanie.wien

Foto: leisure communications/Christian Jobst

Meilenstein im

Schloss

Vor 20 Jahren erwarb der Unternehmer

Dr. Hans-Peter Wild

das Hotel Schloss Mönchstein und

investierte seither mehr als 30 Millionen

Euro in Modernisierungs- und

Erweiterungsmaßnahmen. Diese

ambitionierten Projekte trugen maßgeblich

dazu bei, dass das Hotel 2017

mit dem „World Luxury Award“ als

bestes Schlosshotel der Welt ausgezeichnet

wurde. Doch nicht nur die

baulichen Veränderungen sind ausschlaggebend

für diese und weitere

Auszeichnungen – auch das Engagement

der Mitarbeiter. Hoteldirektorin

Samantha Teufel betont: „Entscheidend

für den Gesamteindruck sind

ebenso die Serviceleistungen. Unser

Plus, das sind unsere Mitarbeitenden.“

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums

lädt das Hotel am 4. Oktober

zu einem Tag der offenen Tür ein,

bei dem Gäste einen Blick hinter die

Kulissen werfen können.

www.monchstein.at

Hotelzuwachs in Wien

Mit der Eröffnung des B&B HOTELS

Wien-Heiligenstadt setzt die deutsche

Hotelgruppe ihren Expansionskurs fort.

Das neue Haus im 19. Wiener Gemeindebezirk

ist das sechste Hotel in der Hauptstadt

und damit der insgesamt zwölfte

Standort im österreichischen Markt. Das

B&B HOTEL Wien-Heiligenstadt liegt

verkehrsgünstig nahe dem Donauufer

und dem Kahlenberg und richtet sich mit

funktionalem Komfort, digitalem Serviceangebot

und moderner Ausstattung

sowohl an Geschäftsreisende als auch an

urbane Freizeitgäste. Insgesamt stehen 120

Zimmer in unterschiedlichen Kategorien

zur Verfügung, die auf die Bedürfnisse von

Einzelreisenden, Paaren und Familien ausgerichtet

sind. Die operative Leitung des

neuen Standorts übernimmt die Larese

Hotelmanagement & Consulting GmbH

unter der Führung von Sandro Larese.

www.hotel-bb.com

Foto: B&B Hotels

Foto: Schloss Mönchstein


Es geht um Vertrauen

Ein Gesundheitsurlaub ist heutzutage von Bewegung geprägt! Und auch die Eigenverantwortung steigt.

Von Petra Pachler

Der Gesundheitstourismus ist, neben

dem Kulturtourismus, jene Schiene,

die völlig wetterunabhängig agiert

und damit das meiste Wachstumspotential

hat. Aber nicht nur deswegen, sondern

auch aus reiner Notwendigkeit heraus

boomt dieser Bereich. Stichwort länger

leben, aber auch länger arbeiten. Für Tourismus

und Hotellerie gibt es hier viel Potenzial

und viele Beherberger rüsten schon länger

entsprechend auf.

Mit oder ohne!

Arzt nämlich, denn das macht den großen

Unterschied. Während Fitness ausschließlich

Sportkompetenz braucht, ist für den Gesundheitstourismus

ein Arzt notwendig. Perfekt

gelöst, wenn sich ein Hotel mit einem (Privat-)

Ambulatorium zusammenschließt, wie das

beim Hotel Steigenberger Krems der Fall ist.

Die Zusammenarbeit mit dem Cardea

Gesundheitszentrum bietet für beide Seiten

Vorteile: Die Hotelgäste profitieren von der

ärztlichen Expertise und das Gesundheitszentrum,

mit einem privaten Ambulanzbereich,

darf sich über zusätzliche Hotelgäste

freuen. Ein großer Spa- und Wellnessbereich

im Hotel und die medizinische Fachkompetenz

des CARDEA mit vier Ärzten, zwei Physio-Therapeuten

und zwei Masseuren sind die

ideale Kombination. Denn auch die Hotelgäste

können, ganz ohne ärztlicher Anamnese eine

Vielzahl an – zum Teil – völlig neuen Geräten

in Anspruch nehmen. Wie zum Beispiel den

Foto: Karl Schrotter/Hotel Larimar


8/2025

GESUNDHEITSTOURISMUS 71

Foto: Karl Schrotter

Auch im Gesundheitsbereich ist ein bisschen Luxus gefragt.

Foto: SHR Krems

„brainLight“ Sessel, der Shiatsu Massage mit

audiovisueller Stimulation kombiniert. Dabei

werden sorgsam aufeinander abgestimmte

Licht- und Klangimpulse weitergegeben, die

für völlige Entspannung sorgen. Oder den

Hydrojet, der als Überwasser-Massage-Bett

bis tief in die Gewebsschichten aktiviert und

so ebenfalls für Entspannung sorgt. Die Kältekammer

wiederum kommt bei Entzündungen

und zur Schmerzbehandlung zum Einsatz und

ist nicht halb so wild, wie es auf den ersten

Blick scheinen mag. Denn ausgestattet mit

Stirnband, Handschuhen und Socken ist nur

der erste Moment, wenn man die Kältekammer

betritt, eine kleine Überwindung, aber

kaum hat man sich daran gewöhnt, sind die

drei Minuten auch schon wieder um. Und nein,

man friert eigentlich gar nicht.

Mit dem Arzt - Longivity

Da das CARDEA ein privates therapeutisches

Zentrum ist, wo ambulante Patienten

ein- und ausgehen, können natürlich auch die

Gäste des Hotels Steigenberger die angebotenen

Therapien nach ärztlicher Voruntersuchung

in Anspruch nehmen. Wofür aber

dann mehr Zeit notwendig ist und da kommt

dann wieder das Hotel ins Spiel. Denn dort

einzuchecken, und einerseits die medizinischen

Leistungen in Anspruch zu nehmen,

und sich andererseits von den Angeboten

im Hotel verwöhnen zu lassen, das hat schon

was. Und dass die Kulinarik mit regionalen

Produkten darauf abgestimmt ist, versteht

sich von selbst. Erdäpfelstrudel zum Beispiel,

oder Seeforelle vom Thorhof mit cremigem

Kohlrabi und frittierten Gnocchi. Am Frühstücksbuffet

ist zu lesen, woher die Produkte

kommen, das Gebäck stammt von zwei örtlichen

Bäckern - einschließlich des Original

Wachauer Laberls, bei dem am Boden das „S“

eingebacken ist.

Eine Schwimmeinheit als Entspannung

im Hotel, eine weitere im CARDEA Gesundheitszentrum

– die Kombi punktet.

https://hrewards.com/de/

steigenberger-hotel-spa-krems

Grundauslastung durch Lehrer

Glücklich schätzen dürfen sich jene Betriebe,

die gesundheitsmäßig eine Grundauslastung

durch Kurgäste haben. Zwei Betriebe in OÖ,

das Hotel Bründl Spa in Bad Leonfelden

und die Villa Seilern in Bad Ischl, können

das. Beide Häuser werden von der Lehrer-

Kranken und Gesundheitsfürsorge als Träger

geführt und somit ist die Basis gelegt. Privatversicherte

und allgemeine Privatgäste

füllen den Rest und diese Privatgäste profitieren

von der ärztlichen Fachexpertise, die

ein Kurbetrieb mit sich bringt. Bei den Angeboten

hier dominieren Salz und Moor, die

aber auch ohne Arztkonsultation gebucht

werden können. Überall ist die Kulinarik

ein wesentlicher Bestandteil und zeigt sich

in gesund-genussvollen Angeboten.

www.villaseilern.at

Thermalwasser als Basis

Überall dort, wo Thermalwasser fließt,

siedeln sich Gesundheitsangebote an und

damit auch ordentlich Gäste. Jede Therme

hat ein wenig eine andere Ausrichtung, aber

der Fokus liegt auch hier auf Gesundheit mit

Wohlfühlfaktor.

Das Potenzial für den Gesundheitsurlaub

ist hoch, die Ausrichtung klar: Ärztliche

Kompetenz dort, wo echte Therapien

angeboten werden, während sich Fitness

in vielen Ausprägungen zeigt. Viele Hotels

engagieren einen externen Sportcoach, der

dann die unterschiedlichsten Sportarten

anbietet. Von Yoga über Wassergymnastik

bis hin zu Bogenschießen.

Kältekammern sind der neue Boom in

der (Gesundheits-)Hotellerie.

Foto: Philip Naber / Cardea

Women only

Oder man spezialisiert sich als Hotelier auf

eine Zielgruppe im Besonderen. So geschehen

im Hotel Larimar, das von einem reinen Wellnesshotel

zum Gesundheitstempel avanciert

ist. Neuestes Projekt ist das exklusive, 250

m 2 große Ladies Spa mit Panorama-Dachgarten

– die neue Wohlfühloase für Frauen

als Teil der großen Thermen- und Saunawelt.

Relax-Massagepool, ein Sanarium, ein

innovatives Collarium mit Pendelliege für ein

schönes Hautbild und zwei luxuriöse Ruheräume

mit Infrarot-Wärmeliegen, sowie eine

kleine Sonnenwiese mit mediterranem Flair.

Damen sind hier unter sich und bekommen

auch feminine Angebote.

www.larimarhotel.at

Ganz allgemein gilt: Vorsorgen, nicht

reparieren ist die Devise und wird zur Privatsache.

Die Krankenkasse zahlt immer

weniger und wer etwas für seine Gesundheit

tun möchte, muss immer häufiger ins eigene

Geldbörsl greifen.

Wer Kompetenz sucht, orientiert sich am

Best Health Austria Siegel als einzig staatlich

anerkanntes Zertifikat für Gesundheitstourismus

in Österreich. „Beim Gesundheitstourismus

geht es um Glaubwürdigkeit

und Vertrauen“, so die Stakeholder. Eben!


72 TOURISMUS

8/2025

Coolcation –

Sommer wie damals

Was unsere Großeltern liebten,

liegt wieder voll im Trend: die

gute alte Sommerfrische. Raus

aus der Hitze der Stadt und rein

in die Kühle der Berge, an glasklare

Seen und in grüne Täler.

Heute heißt das: Coolcation.

Wanderwege statt Warteschlangen

und sanft plätscherndes

Wasser statt Partylärm:

Das Ausseerland

Salzkammergut ist ein Garant

für eine erfrischende Auszeit –

und arbeitet aktuell daran, als

nachhaltige Tourismusdestination

mit dem Österreichischen

Umweltzeichen zertifiziert zu

werden. Wer an den wunderbaren

Seen der Region Urlaub

macht, kommt in den Genuss

eindrucksvoller Naturjuwelen.

Zahlreiche Betriebe der Region

tragen bereits das Österreichische

Umweltzeichen – sie stehen

für gelebte Nachhaltigkeit,

Qualität und ein bewusstes

Miteinander von Mensch und

Natur.

Ob Wandern, Baden, Radeln

oder einfach nur Durchatmen:

Abseits des Massentourismus

erlebt man Urlaub mit Mehrwert.

Denn wahre Erholung findet

man am ehesten dort, wo

auch die Natur zur Ruhe kommen

darf.

Frische Bergluft

Wenn die Städte in der Sommerhitze

flimmern, locken

die Alpen mit frischer Bergluft,

beeindruckenden Höhenlagen

und versprechen eine

willkommene Abkühlung für

heiße Tage. Eine Hitze-Auszeit

verspricht etwa das Genießerhotel

Post Lermoos in Tirol.

Hier erwarten Gäste auf 3.000

m 2 der luxuriösen Post Alpin

Spa, elegante Landhaus-Suiten

und eine 3-Hauben-Küche – ein

Hideaway für Naturliebhaber.

Entdecken lässt sich die Natur auf über 150

Wanderwegen, während das Fahrrad die

Bergwelt auf seine eigene Weise enthüllt.

Auch im Hotel Hasenauer in Salzburg ist

eine erfrischende Coolcation garantiert. Im

Herzen des Sportortes Hinterglemm gelegen,

ist das 4-Sterne-Superior-Hotel eine

Top-Adresse für Sportbegeisterte, die sich

in der Region auspowern oder einfach die

Ruhe der Natur genießen möchten.

www.post-lermoos.at

www.hasenauer.at

Foto: www.guenterstandl.de

Kolumne

Julia Füreder, BSc.

Österreichisches Umweltzeichen

www.umweltzeichen.at

Foto: Privat

Raus aus der Hitze

Die Temperaturen im Sommer scheinen

von Jahr zu Jahr neue Rekorde zu

brechen. Kein Wunder, dass der Trend zur

Coolcation weiter wächst. In Saalfelden

Leogang lässt sich die Sommerhitze auf

vielfältige Weise vertreiben: Die geführte

Wanderung „Natur & Klima im Wandel“

führt zum tiefstgelegenen Gletscher der

Ostalpen, dem Birnbachgletscher, und

vermittelt Wissen über Klima und Naturwandel.

Familien genießen die kühle

Schluchtwanderung zum Stoissengraben

Wasserfall oder entdecken das Schaubergwerk

Leogang. Entspannung bieten die

Stillen Wasser, die Asitz-Kneippanlage und

das neue Waldbaden-Angebot mit Maria

Leutgeb. Auch sportlich Aktive bleiben

cool: Bike-Trails durch schattige Wälder

oder eine Tour zu den Badeseen Ritzensee,

Zeller See und Pillersee sorgen für erfrischende

Momente.

www.saalfelden-leogang.com

Foto: Michael Geißler


Foto: Michael Geißler

Foto: Karin Pasterer

Foto: Karin Pasterer

Foto: TVB Tux-Finkenberg

Cooler Sommer

Ein Hitzerekord jagt den nächsten, Abkühlung ist Thema Nummer eins und Gletscher, Seen und Grotten

sind dabei die Hotspots.

Von Petra Pachler

So a haßa Summa“, frei nach Rainhard

Fendrich, war heuer im Juni zu spüren.

Wochenlange Hitze mit Temperaturen

ständig über 30°C. Auch wenn die letzten

Wochen dahingehend etwas schwächelten,

kann mit Sicherheit davon ausgegangen

werden, dass Hitzewellen künftig zum sommerlichen

Standardprogramm gehören.

Logisch also, dass immer mehr Regionen

in Österreich ihre „coolen“ Plätze bewerben.

Im Vorteil sind dabei klarerweise alle Höhenregionen

im Westen Österreichs, und wenn

dann auch noch Wasserfälle in der Nähe

sind, so wie bei den Krimmler Wasserfällen

in Salzburg, dann kommt zum Wohlbefinden

auch die Gesundheit dazu. Denn Allergiker

können in deren Nähe im wahrsten Sinn des

Wortes aufatmen.

Berge & Wasserfall

Bergen und Klammen – wer das anbieten

kann, hat schon gewonnen. Österreich ist

mit seiner Topographie da klar im Vorteil

gegenüber anderen Ländern, denn die Berge

an sich sind schon Kühlfaktoren und auch

Klammen, Grotten oder Schaubergwerke

gibt es in ausreichend Zahl. Abkühlen ist

also sowohl In- als auch Outdoor gut möglich.

„Coolcation“ in der Stadt

Aber auch Städte bieten Abkühlung. So

sind die Tiefen des Grazer Schlossbergs mit

Märchenbahn, 4D-Kino und der höchsten

Underground-Rutsche der Welt ein „heisser“

Tipp und mit 8-12 Grad herrlich kühl.

Oder das Floßfahren auf der Mur oder ein

Besuch in den klimatisierten Museen, wie

dem Joanneumsviertel, erfrischen. In diesem

Segment können natürlich auch Wien und

Salzburg mit ihren Museen gut mithalten

und die zahlreichen Lokale am Wienfluss

sind sowieso legendär.

Auch Grotten und Klammen, mit einem

kühlen Wassernebel, sind Coolcation-Tipps.

In der Steiermark gibt es zum Beispiel die

Rettenbachklamm oder die Tropfsteinhöhle

Lurgrotte Semriach. In Oberösterreich

punkten hier die Dr. Vogelsang-Klamm oder

der Steyrdurchbruch.

Und nicht zuletzt sind es Kirchen und

Klöster, die für Abkühlung sorgen und davon

hat Österreich ja ausreichend. Verbunden

mit deren geschichtlichem Hintergrund

lässt sich ein heißer Tag gut aushalten. Dass

Gletscher die besten „Cooler“ sind, versteht

sich von selbst, nicht umsonst ist Kaprun

mit dem Kitzsteinhorn ein Hotspot das

ganze Jahr über.

Coolcation als Urlaubstrend wird immer

wichtiger, da sind sich alle Fachleute einig.

Denn die Sommer werden immer heißer –

und auch da sind sich die Fachleute einig.

Foto: Biohotel Castello Koenigsleiten


Umbauten mit Auflagen des Denkmalschutzes

sind immer herausfordernd.

Fotos: BWMDesignersArchitects

Alte Strukturen in neuem Kleid

In der geschichtsträchtigen Annagasse 7 wurde vor kurzem in den altehrwürdigen Mauern mit dem

Palais Mailberger Hof ein individuelles Stadthotel eröffnet.

Von Petra Pachler

Ursprünglich wurde der Mailberger Hof

nach der Johanniter-Kommende in

Mailberg benannt, hat das Haus eine

Historie, die bis 1452 zurückgeht. Barocke

Strukturen und moderner Komfort sorgen

für viel Atmosphäre und den notwendigen

Hotelbetrieb. Bei der aufwendigen Renovierung

wurde behutsam und mit viel Rücksicht

auf die alte, gewachsene Struktur des

Hauses vorgegangen. Die Adresse mitten in

der Innenstadt ist trotzdem ruhig gelegen,

was mit einem entzückenden Innenhof

genützt wird, der auch Anlaufstelle für die

Wiener sein soll. Inklusive eines gepflegten

Kaffees (zu einem absolut vernünftigen

Preis) oder einer Auszeit an der Bar nach

dem Arbeitsalltag.

Alt trifft auf neu

Renovierungen in denkmalgeschützten

Gebäuden sind immer eine Herausforderung

und erfordert Spezialisten. Wie so oft,

sind es auch diesmal die BWM Designers &

Architects, die barocke Details und moderne

Ästhetik gekonnt zusammenführen. Und

dem Palais ihre Handschrift verliehen haben.

Zwischen kunstvollem Stuck und Wiener

Geflecht entstand ein Ambiente, das zeitlose

Eleganz mit ein bisschen Gefühl von „Wie

Zuhause“ inmitten der Hauptstadt vereint.

„Unser Hotel Palais Mailberger Hof steht

als neues Stadthotel im denkmalgeschützten

Kleid für jenen Qualitätstourismus, den

Wien und die Wiener sich wünschen. Wir

sind Rückzugsort für all jene Gäste, die das

historische, kulturelle und auch das zeitgenössische

Leben in unserer Stadt schätzen

und dann in ihr entspanntes Refugium mit

Champagner-Bar heimkehren möchten“,

so Alexander Schiehser, Kreativkopf und

Namensgeber von Schiehser Hotels.

Jedes anders, jedes luxuriös

Das Palais Mailberger Hof hat über 50

individuell gestaltete Zimmer, die nicht

nur modernen Komfort, sondern auch

Handwerkstradition aus Österreich bieten.

Stuckbesetzte Decken, ein Jahrhunderte

alter Kachelofen in der exklusiven Suite des

Hotels zeigen, dass alte Mauern durchaus

für moderne Eleganz sorgen können. Zu den

besonderen Highlights zählt die exklusive

Champagner-Bar von Veuve Clicquot.

www.mailbergerhof.at

Fotos: BWMDesignersArchitects


8/2025

TOURISMUS/HOTELLERIE 75

Foto: gardÿnor GmbH

Gastgeber bitte

einsteigen

Mit

gardÿnor

startet ein

Unternehmen,

das Hotelberatung

ganzheitlich

denkt: strategisch,

kreativ und digital.

Maßgeschneiderte

Marken- und

Betriebskonzepte

werden entwickelt,

Digitalisierungsprozesse

begleitet,

Vertriebswege und Gästeerlebnisse neu gestaltet – alles mit dem

Ziel, Gastgeber von administrativen Lasten zu befreien, damit sie

sich wieder dem widmen können, was sie wirklich lieben: Gastgeber

sein. Inspiriert vom Pariser Bahnhof Gare du Nord versteht

sich gardÿnor als Knotenpunkt für Hoteliers mit Aufbruchsgeist.

Kunden können dort einsteigen, wo sie Unterstützung brauchen –

sei es bei der Recruitingkampagne, der Social-Media-Strategie oder

der ganzen Markenentwicklung. Zu den ersten Kunden zählen das

Studio 17 in Bregenz, das Hotel kommod in Ruggell und das Hotel

Central in Schaan.

www.gardynor.com

Sie ist wieder da

Nach erfolgreichen Verhandlungen mit der Strabag Real Estate

GmbH wurde von der Geschäftsführung der Dorint Hotelgruppe

offiziell der Mietvertrag für das neue „Dorint Hotel Weitblick

Wien“ mit einer Festlaufzeit von 30 Jahren unterzeichnet.

Damit kehrt die deutsche Hotelgesellschaft, die aktuell rund 60

Hotels & Resorts in der D-A-C-H-Region betreibt, nach 19 Jahren

nach Wien zurück. Das Hotel entsteht im 120 Meter hohen Hochhaus

„Weitblick“ im zweiten Bezirk, im Entwicklungsquartier „Viertel

Zwei“. Es wird über 298 Zimmer, acht Veranstaltungsräume,

ein All-Day-Dining-Restaurant sowie eine öffentlich zugängliche

Rooftop-Bar mit 360°-Panoramablick verfügen. Auch Nachhaltigkeit

steht im Fokus – mit moderner Energiezentrale und ressourcenschonender

Bauweise. Die Eröffnung ist für Ende 2028 geplant.

www.dorint.com

Foto: OLN

ADVERTORIAL

Mühlviertler Hoch.Genuss: Ein Fest

der regionalen Küche

Regionale Herkunft, Gastfreundschaft

und geprüfte Qualität: Die Initiative

Mühlviertler Hoch.Genuss ist mehr

als ein Projekt, sie ist ein kulinarisches Versprechen

an die Region und seine Gäste. Das

Erfolgsmodell vereint 24 Betriebe und über

200 Partnerbetriebe im gesamten Mühlviertel

unter einem Dach.

Gemeinsam stark mit einem

Manifest der Qualität

Im Zentrum steht das Hoch.Genuss-

Manifest – ein Versprechen an Frische

und Authentizität. Hier wird nicht einfach

gekocht, sondern zelebriert: mit regionalen

Zutaten, frischer Zubereitung und transparenter

Herkunft. Unabhängige Kontrollen

garantieren, dass Qualität nicht nur ein

Foto: OÖT/ Robert Maybach

Wort, sondern eine Haltung ist. Die enge

Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben aus

der Region schafft kurze Wege, hohe Transparenz

und ein starkes gemeinsames Profil.

Erleben und genießen

Hoch.Genuss ist ein Erlebnis. Gemeinsame

Veranstaltungen bieten eine Bühne für die

kreative regionale Küche. In den Betrieben

erfahren Gäste mehr über die Philosophie

und Herkunft der Zutaten, während der

Podcast spannende Geschichten aus der

Welt der Kulinarik erzählt. Und mit dem

Mühlviertel Gutschein wird das Genusserlebnis

noch greifbarer – ein Ticket zu den

besten kulinarischen Schätzen der Region.

KONTAKT

Tourismusverband Mühlviertel

Hauptplatz 19

4190 Bad Leonfelden

Tel. +43 (0)5 07263

E-Mail: info@muehlviertel.at

www.hochgenuss.at

www.muehlviertel.at


76 GESUNDHEITSTOURISMUS

8/2025

Kolumne

Gesundheit, langes Leben!

Eben! Dieser traditionelle Wunsch,

wenn jemand niest, ist obligatorisch

und kommt ja nicht von ungefähr.

Und wer gesund sein und lange leben

möchte, muss auch etwas dafür

tun. Selfness ist ein Teil davon und

wird in verschiedenen Varianten angeboten,

wobei manches einfach

auch nur einen neuen Namen bekommt,

tatsächlich aber eine lange

Tradition hat. Wie Waldbaden zum

Beispiel, wodurch Spazierengehen

im Wald nun einen Namen hat, und

dass dies gesund ist, weiß man nicht

erst seit heute.

Longevity heißt es jetzt neuerdings,

wenn es um Gesundheit geht

und bedeutet nichts anderes als

Langlebigkeit. Und zwar eine gute. Für

die man auch etwas tun muss – no

na. Unter diesem Begriff werden eine

Menge Angebote subsummiert und

therapiert. Guter Schlaf, ausgewogene

Ernährung, ausreichend Bewegung,

mentales Wohlbefinden – kommt Ihnen

alles bekannt vor? Eben!

Worauf will ich hinaus? Nur weil

etwas einen neuen Hut aufhat, muss

es nicht unbedingt etwas Neues

sein. Es muss aber auch keineswegs

schlecht sein. Also: Wenn Longevity

drauf steht, können und werden

durchaus gute Tipps für ein gesundes,

und damit längeres Leben, drin stecken.

Aber Augen auf: Manche Dinge

dabei sind so selbstverständlich, dass

man sich fragt, wieso das explizit angeführt

wird. Aber andere wiederum

sind ärztlich untermauert und damit

komme ich jetzt zum Kern dieser Zeilen:

Lesen Sie die jeweiligen Angebote

mit gesundem Hausverstand und

wenn Sie Fachkenntnis wollen, gehen

Sie zum Arzt. Gerne auch während

des Urlaubes in einem Gesundheitshotel.

Dort findet sich nämlich auf jeden

Fall ein solcher und der ist dann

für die Fachexpertise zuständig!

Petra Pachler

Redaktionsleitung GASTRO

Herausgeberin Magazin

Genusszeit & GesundReisen

www.genusszeit.at

www.gesundreisen.net

Foto: GASTRO/Rozsnyai

Longevity-Kulinarik

Mit dem neuen Longevity-Menü setzt

das Fünf-Sterne-Hotel Krallerhof in

Leogang auf vitalstoffreiche Kulinarik, die

als wissenschaftlich fundiert gilt. Gäste

entscheiden sich dabei für Gerichte, die

auf den aktuellsten Erkenntnissen der

Mikrobiomforschung und Mitochondrienmedizin

basieren. Die Speisen fördern

die Zellgesundheit, hemmen Entzündungen

und stärken die Darmflora – frei von

industriellem Zucker und minderwertigen

Fetten. Schonend zubereitet, reicht das

Angebot von Kurkuma-Shots und fermentiertem

Gemüse bis zu Lachsforelle

aus lokaler Zucht oder Linsen-Curry mit

Wildkräutern. Entwickelt wurde das Konzept

mit der Mikrobiom-Expertin Simone

Kumhofer. Es ergänzt das ganzjährige

Eiskalte Erholung

Ein echtes Juwel im Wellnessbereich

des Hotels Kesselgrub in Altenmarkt-

Zauchensee ist der Snow Room. Der etwa

6 m 2 große Raum ist konstant auf -10 °C

gekühlt. Echter Pulverschnee bedeckt

Boden und Wände – erzeugt durch ein spezielles

Kälte-Befeuchtungssystem, ganz

ohne chemische Zusätze. Die empfohlene

Aufenthaltsdauer von drei bis fünf Minuten

ist ideal, um nach einem Saunagang

sanft abzukühlen. Die trockene Kälte wirkt

Gesundheitsprogramm „Regeneration &

Longevity by Krallerhof “ mit Retreats,

Coachings und individuellen Analysen.

www.krallerhof.com

hierbei kreislaufschonend, regt die Durchblutung

an und stärkt das Immunsystem.

Auch an heißen Sommertagen bietet der

Snow Room eine willkommene Abkühlung

und lädt dazu ein, neue Energie zu tanken.

So verbindet das Hotel Kesselgrub Weise

moderne Spa-Innovation mit alpiner Frische

und sorgt für ein Wellnesserlebnis,

das noch lange nach dem Besuch in Erinnerung

bleibt.

www.kesselgrub.at

Foto: Krallerhof

Foto: Hotel Kesselgrub


Foto: ingobarenschee.com

Der neue Caravelle – mehr als ein

Shuttle, ein Statement

ADVERTORIAL

Der Caravelle ist seit Jahrzehnten der

Inbegriff komfortabler Personenbeförderung

– und mit der neuesten Generation

führt Volkswagen Nutzfahrzeuge

dieses Erbe in die Zukunft. Entwickelt für

maximale Flexibilität, verbindet er modernes

Design mit durchdachter Funktionalität

und setzt Maßstäbe in seinem Segment.

Mit Platz für bis zu neun Personen bietet

er großzügiges Raumangebot für nahezu

jeden Einsatzzweck – sei es als luxuriöses

VIP-Shuttle, verlässlicher Hoteltransfer,

komfortabler Kleinbus für lange Touren oder

als vielseitiges Fahrzeug für Gruppentransp

orte mit Gepäck. Dank seiner zwei Radstände

und der Wahl zwischen Diesel, Plugin-Hybrid

oder vollelektrischem Antrieb

passt er sich perfekt an die Anforderungen

von Fahrgästen und Fahrpersonal an. Robust

konstruiert und aus hochwertigen Materialien

gefertigt, bleibt der Caravelle auch bei

intensiver Beanspruchung zuverlässig und

langlebig. Sein klar strukturiertes, elegantes

Design vermittelt Souveränität und Dynamik.

Optional erhältliche 19-Zoll-Leichtmetallräder,

markante Rückleuchten mit

Foto: VW

charakteristischer Lichtsignatur sowie die

adaptiven IQ.Light – LED-Matrix-Scheinwerfer

sorgen für eine prägnante Präsenz

auf jeder Strecke. Zahlreiche Lackierungsoptionen

geben zusätzlich Raum für Individualität.

Im Innenraum verschmelzen Komfort

und Intelligenz: Ergonomische Sitze, flexible

Sitzkonfigurationen und edle Materialien

schaffen eine Atmosphäre, in der sich alle

Passagiere sofort wohlfühlen. Der Fahrerarbeitsplatz

ist konsequent auf Alltagstauglichkeit

ausgelegt: ein serienmäßiges Digital

Cockpit, ein 12-Zoll-Instrumentendisplay,

ein 13-Zoll-Infotainment-Touchscreen, clevere

Ablagen, zahlreiche USB-Schnittstellen

und ergonomische Sitze mit AGR-Zertifizierung

machen ihn zum mobilen Büro. Die

mobilen Online-Dienste von VW Connect

sowie eine Vielzahl moderner Assistenzsysteme

unterstützen Fahrerinnen und Fahrer,

entlasten im dichten Stadtverkehr und

erhöhen die Sicherheit auf langen Strecken.

Auch in praktischen Details überzeugt

der Caravelle: extrabreite Schiebetüren

erleichtern den Ein- und Ausstieg – besonders

dann, wenn es schnell gehen muss.

Sein großzügiges Platzangebot ermöglicht

zudem den Transport von Passagieren samt

umfangreichem Gepäck.

So gelingt Volkswagen Nutzfahrzeuge

mit dem neuen Caravelle die Transformation

einer Ikone: ein Fahrzeug, das den Alltag von

Profis erleichtert, gleichzeitig die Ansprüche

von Fahrgästen erfüllt und mit modernster

Technik, Stil und Komfort neue Standards in

der Personenbeförderung setzt.

www.vw-nutzfahrzeuge.at


Foto: StarDweller/peopleimages.com / stock.adobe.com

Neue Kompetenzen für neue Zeiten

In diesem Herbst starten Bildungsinitiativen, die Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Resilienz

systematisch in Ausbildung und Praxis verankern.

Von Nele Klaffl

Ein Meilenstein in der Bildungslandschaft

ist die Einführung der Lehre

zur Fachkraft für vegetarische Kulinarik.

Seit Juli läuft der Pilotversuch, der bis

Ende 2030 erprobt wird. Noch sind nicht alle

Strukturen fixiert: Von der genauen Ausgestaltung

der Lehrabschlussprüfung bis

zur Frage der Schulstandorte bleiben zentrale

Punkte offen. Trotzdem gibt es bereits

Interesse – wenn auch verhalten. Laut

Wirtschaftskammer lagen österreichweit

zu diesem Zeitpunkt 13 Anträge auf Zulassung

als Lehrbetrieb vor. Um die Suche für

Lehrlinge und Betriebe zu erleichtern, hat

die Vegane Gesellschaft eine eigene Lehrlingsbörse

ins Leben gerufen. Die Branche

zeigt sich noch gespalten; wie sich die Lehre

entwickelt, bleibt abzuwarten.

Resilienter Tourismus

Auch im Tourismus rücken nachhaltige

Strategien stärker in den Fokus. So bietet

die FH Kufstein Tirol ab Herbst den berufsbegleitenden

Zertifikatslehrgang „Resilienzmanager

im Tourismus“ an. In zwei Semestern

werden Fach- und Führungskräfte

befähigt, Destinationen zukunftsorientierter

zu gestalten. Themen sind unter anderem

Risikomanagement, strategische Planung

und nachhaltige Destinationsentwicklung.

Finanziert durch das EU-Programm INTER-

REG Bayern–Österreich ist der Lehrgang bis

Ende 2026 kostenfrei.

www.fh-kufstein.ac.at

Ergänzend dazu lanciert das Destinationsnetzwerk

dna gemeinsam mit dem Postgraduate

Center der Universität Wien erstmals

die „Nachhaltigkeits-Akademie“ – ein

maßgeschneidertes Fortbildungsprogramm

für Mitarbeitende im Tourismus. Vermittelt

werden praxistaugliche Werkzeuge für

nachhaltige Regionalentwicklung, Mobilitätskonzepte,

Lebensraummanagement

sowie moderne Kommunikation.

www.dna-tourismus.at

Online-Skills

Auch die Digitalisierung schreitet voran. Die

FH Kufstein startet im Herbst den Online-

Lehrgang „Content Manager für Tourismus

& Hospitality“. Teilnehmer lernen, digitale

Inhalte strategisch zu planen, zielgruppenorientiert

aufzubereiten und professionell zu

verbreiten – mit dem Ziel, Sichtbarkeit und

Kundenbindung im digitalen Raum zu stärken.

Zukunftsrelevant ist zudem der kompetente

Umgang mit KI. Der europäische AI

Act verpflichtet Unternehmen mit KI-Einsatz

bis 2026 zur Beschäftigung zertifizierter

KI-Fachkräfte. Die TÜV Akademie bietet

dafür die Qualifikation zum KI-Manager im

Tourismus, auch weitere Anbieter ziehen

mit spezialisierten Programmen nach.

www.tuv-akademie.at

Diese neuen Programme liefern praxisnahe

Antworten auf zentrale Zukunftsfragen

– und stellen die Weichen für das, was

kommt.


8/2025

KARRIERE 79

Foto: Tara Winstead

Fitness für die Seele

Mit Beginn des neuen

Schuljahres erwartet die

Schüler der Tourismusschulen

MODUL ein besonderes

Angebot: „Resilienztraining

für Jugendliche“. Lehrerin

Ulrike Mick hat dafür ein

neues Zertifikat erworben

und ist bestens vorbereitet,

die Jugendlichen auf ihrem

Weg zu mentaler Stärke zu

begleiten. Ziel des Trainings

ist es, die innere Widerstandskraft

zu fördern. Die

Jugendlichen lernen, zentrale Resilienzfaktoren wie Optimismus,

Kreativität, Selbstwirksamkeit, Flexibilität, starke Netzwerke und

Improvisationsfähigkeit bewusst einzusetzen. Ergänzt wird das

Programm durch Stressbewältigungsstrategien und Achtsamkeitsübungen,

die helfen, auch in turbulenten Zeiten die Balance zu

halten. So entwickeln die jungen Talente Werkzeuge, um künftige

Herausforderungen mit Mut und Gelassenheit zu begegnen.

www.modul.at

Perspektivenwechsel

Jugendliche aus dem

SOS-Kinderdorf

hatten kürzlich die

Gelegenheit, für einen

Tag hinter die Kulissen

der Hotelgruppe harry’s

home zu blicken

und anschließend die

Tierwelt des Zoo Salzburg

zu entdecken. Die

Aktion diente als Auszeit

vom Alltag und sollte den Jugendlichen auch wertvolle Impulse

für ihren weiteren Lebensweg geben. Valentina Ultsch, Head of

Human Resources bei harry’s home, teilte persönliche Einblicke

in ihren Werdegang und sprach über Mut, Chancen und neue

Perspektiven. Danach ging es für eine spannende Führung in den

Zoo Salzburg. Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen

Abendessen und einem Spieleabend im harry’s home. „Uns war

wichtig zu zeigen: Es gibt viele Wege, die man einschlagen kann –

und viele Bereiche, in denen man seine Stärken einbringen kann“,

betonte Ultsch.

www.harrys-home.com

Foto: harry’s home hotel & apartments

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80 PERSONALIA

8/2025

Foto: VAYA Group Foto: Max Hörath

Direktorwechsel

Zum 1. Jänner 2026 wird Dr. Jörg Lehmann neuer Direktor

des Staatlichen Hofbräuhauses in München. Der promovierte

Brauerei-Ingenieur

folgt auf Dr. Michael Möller,

der die Geschäfte des Staatlichen

Hofbräuhauses seit

2000 leitet. „Diese Mischung

aus Tradition, Modernität und

auch ein wenig Mythos macht

den Reiz der Marke Hofbräu

aus – daher freue ich mich

sehr auf meine zukünftige

Aufgabe“, so Lehmann.

www.hofbraeu-muenchen.de

Nächste Wachstumsphase

Die VAYA Group stellt mit Bernhard

Haselsteiner als CEO und

Christoph Bödl als CFO ein neues

Führungsteam vor. Dieses wird den

eingeschlagenen Wachstumskurs

mit frischem Schwung und klarem

Fokus auf nachhaltige Qualität

weiter vorantreiben. Haselsteiner

bringt über 20 Jahre internationale

Erfahrung im Hotelmanagement

mit. Bödl verfügt über umfangreiche

Expertise in Finanz- und

Steuerfragen.

www.vayaresorts.com

Für fünf Jahre

Marcus Linford wurde zum neuen

Geschäftsführer der Wienerwald

Tourismus GmbH für fünf Jahre

bestellt. Damit folgt er auf die interimistische

Geschäftsführerin Kristiane

Spiegl. Linford gilt als erfahrener

Tourismusexperte, vor allem in

den Bereichen Destinationsentwicklung

und Marketing. Zuletzt war er

als Führungskraft und Partner für die

conos GmbH mit dem Schwerpunkt

Destinationsmanagement tätig.

www.wienerwald.info

Neues Kapitel

Im Aufsichtsrat der Zwiesel

Kristallglas AG kommt es

zu einem Personalwechsel:

Helmar Hipp wurde in der

außerordentlichen Hauptversammlung

der Aktionäre

der Zwiesel Kristallglas AG

in den Aufsichtsrat gewählt

und folgt damit auf Jürgen

Theobald. Sein Fokus liegt auf

strategischer Transformation sowie Wachstumsinnovation.

Zuletzt war er Vorstandsmitglied der Zwilling J.A. Henckels

AG (Solingen).

www.zwiesel-glas.com

Foto: Wienerwald Tourismus/Sonja Pohl

Foto: Zwiesel Glas

Foto: Hobex AG

Erfahrene Neubesetzung

Als neue Leiterin der Abteilung Marketing & Kommunikation

verstärkt seit kurzem Aleksandra Nagele das auf digitalen

Zahlungsverkehr spezialisierte Unternehmen hobex.

Die Oberösterreicherin verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung

im digitalen

B2B-Bereich. Nun

liegt ihr Hauptfokus

auf der strategischen

Wei terentwicklung

der Marketing- und

Kommunikationsagenden

des österreichischen

Unternehmens.

www.hobex.at

Neuaufstellung

Im Zuge des geplanten Ausscheidens

von Eugen Lamprecht

mit Ende September

2025 stellt die Schlumberger

Wein- und Sektkellerei GmbH

ihre Geschäftsführung neu

auf. Mit 1. Oktober übernimmt

Florian Czink nachfolgend die

Geschäftsleitung als CEO von

Schlumberger Österreich. Gleichzeitig

verstärken Anne Glatz als

Vertriebsdirektorin und Nicole

Cappato als Marketingdirektorin

das neue Management-Team.

www.schlumberger.at

Foto: Schlumberger / Adrian Almasan


8/2025

BUCHTIPPS 81

Foto: Prestel

Foto: Fonds Gesundes Österreich

Im Manga-Stil

Eiswürfel klirren, Shaker klackern,

ein Hauch Yuzu liegt in der Luft:

mit 50 Rezepten, von Klassikern bis zu

neuen Kreationen wie dem Miso Daiquiri

oder dem Sakura Martini, bringt

dieses Buch japanische Aromen in die

heimischen Bars – mit Zutaten, die

auch in Österreich erhältlich sind. Es

enthält zudem einen Streifzug durch

die Geschichte japanischer Mixologie,

begleitet von Manga-Illustrationen.

www.penguin.de

Umfang: 128 Seiten

Einband: Gebunden

18,50 €

ISBN: 978-3-7913-9183-0

Bohnen, Erbsen, Linsen!

Hülsenfrüchte sind eine vielfältige Lebensmittelgruppe und

haben neben gesundheitlichen Vorteilen auch positive Auswirkungen

auf die Umwelt. Deshalb sollen sie nach den österreichischen

Ernährungsempfehlungen bei Fleischessern dreimal und

bei Vegetariern viermal pro Woche auf dem Teller landen.

Die Info-Rezeptbroschüre „Bohnen, Erbsen, Linsen – vielfältig,

gesund und klimafreundlich!“ zeigt mit ihren bunten und schmackhaften

Rezeptideen, wie Hülsenfrüchte einfach und genussvoll in

den Alltag integriert werden können und für Abwechslung auf

dem Speiseplan sorgen. Neben Rezepten vermittelt die Broschüre

Hintergrundwissen zu Herkunft und Sortenvielfalt von Hülsenfrüchten

und darüber, warum sie so wertvoll für die Gesundheit

und Umwelt sind. Außerdem enthält sie praktische Tipps für eine

bessere Bekömmlichkeit sowie zu Einkauf und Zubereitung.

104 Seiten

Herausgeber: Gesundheit Österreich GmbH

Zum kostenlosen Download unter:

https://fgoe.org/sites/fgoe.org/files/2025-06/fgoe_rezeptbuch_Huelsenfruechte.pdf

Foto: Next Level Verlag

Foto: Ulmer

Foto: Mosaik

Löffel für Löffel

Vegane Schule

Gesundes Altern

In ihrem ersten Buch vereint Content

Creatorin und Mama Kristina 70 alltagstaugliche

Rezepte, die Energie liefern,

beim Abnehmen helfen und auch

Kindern schmecken. Sie teilt persönliche

Einblicke und Tipps, die ihr selbst

beim Abnehmen geholfen haben. Mit

40 herzhaften und 30 süßen, proteinreichen

Gerichten inspiriert Kristina zu

einer ausgewogenen Ernährung, die alle

satt macht – ohne Diätstress.

www.next-level-verlag.de

Umfang: 174 Seiten

Einband: Gebunden

25 €, ISBN: 978-3-68936-071-9

Dieses Buch ist Rezeptbuch, Notizbuch

und Ratgeber in einem – der

ideale Begleiter für alle, die vegan

durchstarten möchten. Mit einer

30-Tage-Challenge, Moodtrackern,

Reflexionsfragen und DIYs wird der

Alltag ohne tierische Produkte spielend

leicht. Über drei Level lässt sich

Wissen vertiefen und zum Vegan-Pro

werden. Ernährungswissenschaftlerin

und Bloggerin Nina begleitet

dabei motivierend und nahbar.

www.ulmer.de

Umfang: 144 Seitenzahlen

Einband: Gebunden

20, 60 €, ISBN: 978-3-8186-2467-5

Viele verbinden das Altern zwangsläufig

mit Krankheit und Einschränkungen,

doch das ist ein

Irrtum. In ihrem Buch zeigen Dr. Petra

Bracht, Roland Liebscher-Bracht und

Christoph Glaser, dass es auch anders

geht. Sie bieten einen ganzheitlichen

Ansatz für ein langes, vitales Leben:

schmerzfreie Bewegung, vitale Ernährung

und atembasierte Achtsamkeit –

mit einem Schritt-für-Schritt-Plan für

eine gesunde Zukunft.

www.penguin.de

Umfang: 480 Seiten

Einband: Paperback

23,99 €, ISBN: 978-3-442-39442-5


82 VORSCHAU ADVERTORIAL

& IMPRESSUM

8/2025

Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:

Anzeigenschluss

Erscheinungstermin

2. 9. 2025 12. 9. 2025

Food Getränke Non-Food

• Frühstück &

Gebäck

• Hütteneindeckung

• Fleisch

• Ethno: Sausages

& Co

• „Bierland Österreich“

• Rum

• Fruchtsaft & Sirup

• Kaffee & Tee

• Spültechnik

• Wäschepflege

• Einrichtung &

Design

• Gemeinschaftsver-

pflegung

• Tischkultur

Tourismus/

Hotellerie/Karriere

• Herbstsaison = Hauptsaison

im Tourismus

• Hotellerie: Design

als USP

• Betten & Matratzen

• Karriere: 2. Bildungsweg

Einrichtung & Design Spezial

Button-Legende

In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:

NACH

HALTIG

Stories, die unter

anderem

Nachhaltigkeit zum

Inhalt haben.

WIRTSHAUS-

KULTUR

Portraits, welche die

Wirtshauskultur in

Österreich

repräsentieren.

ETHNO

FOOD

Die Küchen

der Welt.

SÜD

TIROL

Foto: Josef Rozsnyai

Impressum

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;

Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:

ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,

Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at

› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,

pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin

Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,

Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara

Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›

Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479

84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. ›

Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN AT73

4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art.

Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt:

1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die

persönliche Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

202021021

Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und die männliche

Form.

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Der neue Caravelle

Von Kleinbus bis VIP-Shuttle:

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* Erhalten Sie serienmäßig eine um 3 Jahre verlängerte Garantie im Anschluss an die 2-jährige Herstellergarantie, bei einer maximalen Gesamtlaufleistung von 250.000 km (je nachdem,

welches Ereignis als Erstes eintritt). Über die weiteren Einzelheiten zur Garantie informiert Sie Ihr Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. Bei Aus- und Aufbauten nur gültig für werksseitigen

Lieferumfang. Kraftstoffverbrauch: 7,1 – 11,4 l/100 km. Stromverbrauch: 22,6 – 24,9 kWh/100 km. CO 2

-Emission 0 – 298 g/km. Symbolfoto. Stand 07/25.

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