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Salate und Dressings! (Seite 26)
D A S F A C H M A G A Z I N
GASTRONOMIE
Ausgabe 8/2025
FAMILIE GRÖLLER:
KULINARISCHE
HOTSPOTS IM
SALZKAMMERGUT
GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
Ausgabe 8, August 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Christof Wagner (großes Foto), Andrea Jungwirth (Salat), Nichapa/stock.adobe.com (Cooler Sommer)
Cooler Sommer (Seite 73)
Sommer-
Hits
0810 100 180
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Ausgabe 8, August 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Christof Wagner (großes Foto), Andrea Jungwirth (Salat), Nichapa/stock.adobe.com (Cooler Sommer)
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Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
GASTRONOMIE
Ausgabe 8/2025
GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
0810 100 180
8/2025
EDITORIAL 3
Partnerwahl
Eine
Entscheidung
für’s Leben oder auch
nur für eine Zeit lang.
„Lebensabschnitts-
Partner“ heißt das dann
im persönlichen Bereich
und im Business sind
Partnerschaften gute Geschäftsbeziehungen,
die auf gemeinsamen Interessen beruhen
und auch oft ein Geschäftsleben lang
halten. Oder auch darüber hinaus. Denn
wenn sie sich bewährt haben, bleiben sie
über Generationen erhalten, weil sie auf Vertrauen
und langjährige Erfahrungen setzen.
Was oft gerade in der Gastronomie und
Hotellerie der Fall ist, denn hier im Servicebereich
hängt der Erfolg von vielen kleinen
Bausteinen ab und jeder in diese Kette ist
wichtig. Die Basis dabei sind die Partner der
Branche, wie der Großhandel, die jeweiligen
Lieferanten oder ein Produzent, Gewinner
dabei ist der Gast, der immer gute Qualität
bekommt. Denn Qualität ist nicht verhandelbar
und für die garantieren die jeweiligen
Partner und so halten Geschäftsbeziehungen
mitunter auch hier ein Leben lang. Man
vertraut einander, man schätzt einander und
man verlässt sich aufeinander.
Wir haben zu diesem Thema ein bisschen
recherchiert und einige der Protagonisten
vor den Vorhang geholt und dabei
auch schnell gemerkt,
dass gerade in diesem
Bereich die Geschäftsbeziehungen
oft über
Generationen hinaus
bestehen. Auch wie der
Getränkegroßhandel aufgestellt
ist, haben wir uns in dieser Ausgabe
angesehen!
Was haben wir für diese Ausgabe noch
recherchiert? Zum Beispiel, wie es im veganen
Bereich aussieht und da sei gesagt: Es
tut sich eine Menge. Hausmannskost wird
pflanzlich neu interpretiert, Convenience
Produkte decken so gut wie jeden Bedarf ab
und mittlerweile müssen Veganer und Vegetarier
auf nichts mehr verzichten.
Wir haben aber auch einen Blick hinter
die Kulissen des Gesundheitstourismus
geworfen und da viel Neues entdeckt.
Hotels, die auf dieses Thema setzen und
es fachlich gut aufbereiten, haben großes
Potenzial für eine künftige Gästeschicht.
Ein Blick in die aktuelle Ausgabe lohnt
auf jeden Fall, inklusive unserer Covergeschichte,
wo eine über Generationen
gewachsene Hoteliersfamilie zum kulinarischen
Hotspot des Salzkammergutes wurde.
Viel Spaß beim Lesen und für den Rest
des Sommers!
Kurt & Michael HEINZ
MEHR RAUM,
MEHR LUFT,
MEHR SONNE.
Salate und Dressings! (Seite 26)
KULINARISCHE
HOTSPOTS IM
SALZKAMMERGUT
Sommer-
Hits
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GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
Unsere Sonnenputen verfügen über größere Bewegungsfreiheit
als in der konventionellen Tierhaltung,
da sie mehr Platz im Stall und Zugang zu einem
geschützten Freibereich haben. Dort können sie sich an
der frischen Luft die Sonne auf die Federn scheinen
lassen. Die Tiere ernähren sich von natürlichem,
gentechnikfreiem Futter und werden von bäuerlichen
Familienbetrieben in Österreich aufgezogen. –
SONNENPUTEN VON WECH, EXKLUSIV BEI KRÖSWANG.
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4
INHALT 8/2025
Aktuell & angesagt
Food 14 bis 39
Personelles Seite 80
Buchtipps, Personelles Seite 81
Vorschau und Impressum Seite 82
Gemeinsam ist man stärker
Die Gastronomie braucht den Großhandel
und umgekehrt. Denn funktionierende
Partnerschaften sind so gut wie
überall die Basis für den Erfolg.
Seite 10
„Vleischlaberl“ und „Leverkäse“
schmecken immer!
Nein, das ist kein Schreibfehler, sondern
beide sind die veganen Varianten und ja,
auch sie schmecken vorzüglich.
Seite 16
Foto: Daniel Dan
Gemüse von Welt
Lässt man sich auf die Küchen ferner
Länder ein, stößt man auf ein buntes
Spektrum an Pflanzen, die unser Verständnis
von „Gemüse“ aufrütteln.
Seite 20
Die Kunst des Verbindens –
Sommersalate und Dressings
Jetzt ist die perfekte Zeit für leichte und
erfrischende Salate, die gerade an heißen
Tagen eine willkommene Abkühlung
sind.
Seite 26
Leben verlängern, Geschmack
vertiefen
Trends sind vergänglich, doch jedes Jahr
kristallisieren sich Entwicklungen heraus,
die bleibend sind.
Seite 32
Kulinarischer Platzhirsch im
Salzkammergut
Monika und Wolfgang Gröller führen in
dritter Generation die kulinarischen
Hotspots im Salzkammergut, und die
beiden Töchter stehen bereits in den
Startlöchern.
Seite 36
Cold & hot drinks 40 bis 59
Hopfen, Heimat, Handschrift
Globale Biertrends treiben das Genre in
neue Geschmackswelten – von fruchtigen
Mixen bis zu nachhaltigen Impulsen.
Seite 42
Foto: Susanne Jutzeler, suju-foto
Immer wieder anders
Limonaden und Eistees gelten vor allem
als „casual drinks“ für zwischendurch
– oft ohne besonderen Anlass und mit
hohem Alltagscharakter.
Seite 44
Vom Fass direkt zum Betrieb
Getränkegroßhändler sind für Gastronomie,
Hotellerie und Großküchen
unverzichtbare Partner – von sortimentsreicher
Lieferung bis zu Preisvorteilen
und regionaler Nähe. Wer die Strukturen
kennt und gezielt auswählt, spart Zeit,
Kosten und Nerven.
Seite 50
Foto: Miro Kuzmanović
Vorarlberger Wein im Aufschwung
Für die Gastronomie ist der Wein aus
dem Ländle ein echter Trumpf: individuell,
nachhaltig und voller Geschichte.
Seite 55
Foto: ElNariz
Manche mögen’s kalt
Kaffee ist in der Gastronomie mehr als
nur ein Getränk. Er ist ein emotionaler
Ankerpunkt, ein Umsatzgarant und ein
kreatives Spielfeld zugleich.
Seite 57
Tourismus, Hotellerie & Karriere 68 bis 79 Non food 60 bis 67
Sauber serviert
In einer Profi-Küche zählt nicht nur der
Geschmack, sondern auch die Hygiene.
Die Wahl der richtigen Bekämpfungsmethode
ist entscheidend, um Schädlinge
wirksam und nachhaltig fernzuhalten.
Seite 61
Langlebigkeit und Sicherheit
Regelmäßige Wartung in der Großküche
ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Wer Geräte pflegt, spart Kosten,
vermeidet Ausfälle und sorgt für einen
reibungslosen Küchenbetrieb.
Seite 62
Das Auge isst mit!
Ein gutes Essen ist die Basis in der Gastronomie,
die Tischkultur die Krönung.
Seite 66
Foto: Karl Schrotter
Es geht um Vertrauen
Ein Gesundheitsurlaub ist heutzutage
von Bewegung geprägt! Und auch die
Eigenverantwortung steigt.
Seite 70
Cooler Sommer
Ein Hitzerekord jagt den nächsten, Abkühlung
ist Thema Nummer eins und
Gletscher, Seen und Grotten sind dabei
die Hotspots.
Seite 73
Foto: BWMDesignersArchitects
Alte Strukturen in neuem Kleid
In der geschichtsträchtigen Annagasse 7
wurde vor kurzem in den altehrwürdigen
Mauern mit dem Palais Mailberger Hof
ein individuelles Stadthotel eröffnet.
Seite 74
Neue Kompetenzen für neue Zeiten
In diesem Herbst starten Bildungsinitiativen,
die Nachhaltigkeit, Digitalisierung
und Resilienz systematisch in Ausbildung
und Praxis verankern.
Seite 78
8/2025
AKTUELL & ANGESAGT 5
Foto: METRO Österreich
Mehr Bio
METRO Österreich baut sein Sortiment an Bio- und Regionalprodukten
konsequent aus. Angela Wider, Direktorin Offer
Management und Supply Chain, betont: „Unser Fokus liegt darauf,
ein vielfältiges Sortiment an Bio-Produkten anzubieten, um den
steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.“
Regionalität sei ebenso zentral: Produkte aus kleinen Gemeinden
oder Regionen wie Wachau, Burgenland oder Steiermark stärken
lokale Wirtschaft und Authentizität. METRO fördert damit heimische
Kleinstbetriebe, unterstützt kurze Transportwege und setzt
auf strenge Qualitätskontrollen. „Unsere internen und externen
Kontrollen gewährleisten höchste Standards in der Lebensmittelsicherheit.
Zahlreiche Zertifizierungen unterstreichen diesen
Anspruch und garantieren Transparenz für unsere Kunden“, so
Wider.
www.metro.at
Sober Revolution
Mit SOBER LOVER ® wurde die erste No
& Low Alcohol Dachmarke Europas
geschaffen, die sich gezielt an erwachsene
Konsumenten richtet. Die erste Produktreihe
und Signature Edition präsentiert
alkoholfreien Schaumwein in zwei Varianten:
BLANC und ROSÉ EDITION, jeweils in
0,75-Liter-Flaschen. „BUBBLE UP YOUR
LIFEstyle“ ist dabei Motto und gelebtes
Programm: Klar, frech und voller Lebensfreude.
Statt klassischer Winzer-Erzählungen
samt Fokus auf Rebsorten und Terroir,
stehen Geschmack, Freude und bewusste
Entscheidung im Vordergrund.
Die Basis bilden entalkoholisierte und
ausgewogene Cuvées mit feinperliger Kohlensäure.
Die Getränke punkten am POS
durch auffälliges Design und starke Markenbotschaft
und bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten:
pur, als Spritz oder in alkoholfreien
Cocktails.
www.oneworld-heroes.at
Foto: SOBER LOVER
fafga.at
Foto: Hollu
Hygiene verbindet
Besucher der FAFGA 2025 können sich am hollu-Messestand
auf eine große Portion Hygiene-Expertise freuen. Das heimische
Unternehmen lädt dazu ein, wertvolle Impulse aus der Praxis
mitzunehmen, die den Reinigungsalltag im eigenen Betrieb optimieren
und erleichtern. hollu versteht sich als Hygienepartner auf
Augenhöhe: Vom innovativen Komplettangebot über hochwertige
Produkte „Made in Austria“, professionelle Aus- und Weiterbildung
in der hollu Akademie, digitale Unterstützung durch Softwarelösungen
bis hin zu umfassendem Service – hier kommt alles aus
einer Hand. Hygiene wird bei hollu als System gedacht, das sowohl
in der Praxis als auch am Messestand erlebbar ist. Neben Fachwissen
erwarten die Besucher zudem attraktive Angebote und ein
spannendes Messegewinnspiel, das Lust auf mehr macht.
www.hollu.com
Fachmesse für
Gastronomie, Hotel & Design
15.–17.
SEPT.
Messe Innsbruck
NUR FÜR
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Art. 2733*
Soft Brezel
Art. 2833*
Cheesecake Mischkiste
Art. 2710*
Omas Kuchenlieblinge
Art. 5036*
Laugen Dip-Ball
Art. 5059*
Brezel Dip-Stick
.at
6 AKTUELL & ANGESAGT
8/2025
Fotos: CongressMesseInnsbruck
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Foto: Jens Hartmann
Herzstück der FAFGA ist das FUTURE FEAST, bei dem zwei Top-Stars Impulse geben:
Fußball-Teamchef Ralf Rangnick und Sternekoch Frank Rosin.
Wo Branchentrends Gestalt
annehmen
Vom 15. bis 17. September 2025 wird die
Messe Innsbruck erneut zur zentralen Bühne
für Tirols Hotellerie und Gastronomie. Unter
dem Motto „FAFGA MEETS FUTURE“ bietet
die Messe drei Tage voller Branchendialog,
Innovation und praxisnaher Lösungen.
Herzstück ist das FAFGA FUTURE FEAST,
bei dem zwei Top-Stars Impulse geben: Fußball-Teamchef
Ralf Rangnick und Sternekoch
Frank Rosin.
Rangnick eröffnet am 15. September mit
einer Keynote zu Motivation, Teamwork,
interkultureller Führung und Leistung – und
zeigt, wie seine Strategien für Spitzenteams
Sommer-
Hits
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GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
+49 1522 179 55 81
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Dieser Ausgabe
von GASTRO
liegt eine Beilage
der Firma
Edna bei.
auf Tourismusbetriebe übertragbar sind. Am
17. September bringt Rosin im „Duell der
Spitzenköche“ gegen Thomas Penz Kreativität,
Tempo und kulinarisches Können auf die
Bühne. Im anschließenden Gespräch spricht
er über die Zukunft der Gastronomie, Qualität
und Innovation im Küchenalltag.
Das FAFGA FUTURE FEAST widmet
sich aktuellen Themen wie Digitalisierung,
Employer Branding, Markenentwicklung,
Teamführung und Food-Trends. Stefan Bletzacher
(Coca-Cola HBC) zeigt, wie Marken
Gastronomiebetriebe stärken, während
Manfred Maierhofer (Amazon Web Services)
das Potenzial generativer KI für Gästeansprache,
Service und Marketing beleuchtet.
Neben dem Bühnenprogramm präsentieren
Aussteller aus Gastronomie, Hotellerie
und Tourismus neue Produkte, Services und
Lösungen – von Lebensmitteln über Küchentechnik
bis zu Marketing-Tools. Die FAFGA
2025 vernetzt Fach- und Führungskräfte,
inspiriert und liefert konkrete Ansätze, um
die Gastlichkeit von morgen zu gestalten.
www.fafga.at
Foto: Canal+
Begeistern Sie im großen Stil.
Aber mit wenig Aufwand.
In der Vielfalt der Darbo Sirup-Range steckt neben außergewöhnlichem Geschmack auch das Potenzial für exquisite Kreationen.
Denn Darbo Sirup macht jede Hauslimonade, jeden Eistee, jeden Cocktail zum schnellen, jedoch einzigartigen Geschmackserlebnis.
Klingt nach einem Erfolgsrezept? Ist es auch.
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8
AKTUELL & ANGESAGT 8/2025
Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 8/25
So is(s) es …!
KI im Personalrecruiting
Künstliche Intelligenz (KI) hat das
Potenzial, Ihr Recruiting schneller,
effizienter und vorurteilsfreier zu machen.
Soweit die Versprechen einiger Firmen
die KI Produkte im Personalrecruiting anbieten.
Was aber sind die Vorteile der KI?
• Schneller und effizienter gewisse Aufgaben erledigen
• Große Datenmengen analysieren und interpretieren
• Qualitätssteigerung durch Unterstützung der KI
• Neutralere Beurteilung ohne menschliche Beurteilungsfehler
(Bias)
• Kostenreduktion durch Automatisierung
Schneller, effizienter, besser: Der Einsatz von KI
im Recruiting ist vielversprechend. Vor allem mit
Blick auf zeitintensive, wiederkehrende Aufgaben.
52 % der EMEA-Führungskräfte begrüßen die Einführung
von KI in ihren Firmen. Am höchsten ist diese
positive Haltung mit 62 % in Österreich.
Was aber wollen die JOB Suchenden? Laut einer
aktuellen Studie wollen mind. 80% das finale Gespräch
mit einer echten Person führen; 37% lehnen
den Einsatz von Chat-Bots generell ab.
Der Einsatz von KI bringt also nicht nur Chancen,
sondern auch Risiken. Systeme können voreingenommene
Entscheidungen treffen oder Ergebnisse
liefern, die nicht sinnvoll sind. Zudem stellen Datenschutz
und ethische Fragen hohe Anforderungen.
Ob und wie KI im Recruiting sinnvoll eingesetzt
wird, bleibt letztlich eine sorgfältige Abwägung.
*) EMEA (Europe, Middle East, and Africa)
Ferdinand Höppe BEd.
Vice President F&B Manager Club AUSTRIA
www.f-b-manager.com
Foto: F&B Manager Club AUSTIRA
Drei auf einmal
Gleich drei besondere
Anlässe
wurden bei der Jubiläumsfeier
der Wilfinger
Hotels in Hartberg
gefeiert: das 50-jährige
Bestehen des
Wilfinger Ring Bio
Hotels, umfangreiche
Neuinvestitionen und
der 95. Geburtstag des
Unternehmensgründers
Roman Wilfinger
Senior. Seit Jahrzehnten
begeistert das Hotel gesundheitsbewusste Erholungssuchende
– sei es durch das erfahrene Team in den Bereichen Prävention,
Regeneration und Wohlbefinden oder durch die vollwertige, überwiegend
vegetarische Ernährung. Der Gründer, Roman Wilfinger
Senior, prägte mit seiner Vision sowohl das Hotel als auch die
Region. Heute wird sein Lebenswerk von seinem Enkel, Roman
M. Wilfinger, fortgeführt. In die Zukunft wurde nun mit einer neuen
Bade- und Saunalandschaft sowie revitalisierten Zimmern investiert,
die noch mehr Komfort bieten.
www.wilfinger-hotels.at
ESC 2026 in Wien
Nach dem Eurovision Song Contest-Sieg von JJ mit seinem Song
„Wasted Love“ darf Wien nächstes Jahr das größte Musikevent
Europas ausrichten. Unter dem Motto „Europa, shall we dance?“
konnte die Bundeshauptstadt als Austragungsort des ESC überzeugen.
Das zieht tausende Fans aus der ganzen Welt an. Mit 433
Hotels, 40.885 Zimmern und 81.337 Betten – von einfachen Unterkünften
bis hin zum exklusiven Luxussegment – ist die Stadt bestens
vorbereitet, wenn sie zur weltoffenen internationalen Bühne
wird. „Wien überzeugt als Destination mit seinem breiten und
diversifiziertem Hotelangebot, optimaler Anbindung und einem
Freizeitangebot, das von Klassik bis modern allen viel bietet!“, freut
sich Alexander Ipp, Vizepräsident der Österreichischen Hotelvereinigung
und Landesvorsitzender in der Hauptstadt.
www.oehv.at
Foto: Wilfinger Hotels
Foto: OEHV_Lechner
8/2025
ADVERTORIAL 9
Foto: Sirvis GmbH
Der SIRVIS Marktplatz ist
auch via App auf IOS und
Android verfügbar.
Fotos: DC Studio / stock.adobe.com
Digitaler Marktplatz
für die Gastronomie
GASTRONOMIE
Was ein gutes Gericht mit gutem Einkauf zu tun hat – und warum viele Gastronomen hier wertvolle
Punkte verschenken.
Es gibt Dinge, die will man einfach
nicht digitalisieren: das Knistern frisch
gebackener Croissants, den Duft einer
hausgemachten Rindsuppe oder das Klacken
der Pfanne beim perfekten Steak. Aber
der Einkauf? Der darf ruhig digital sein.
Denn während im Service jeder Handgriff
sitzt, herrscht im Einkauf vielerorts
noch Zettelwirtschaft: Telefon hier, Preisliste
dort, E-Mail-Flut inklusive. Klingt vertraut?
Ist es auch. Und kostet im Zweifel
nicht nur Zeit, sondern auch Nerven – und
Marge.
Dabei geht’s längst einfacher.
Sirvis ist ein digitaler Marktplatz, der das
Bestellen in der Gastronomie neu denkt:
Produkte vergleichen, Lieferanten bündeln,
alles in einem Warenkorb – fertig. Klingt
simpel? Ist es auch.
Egal, ob Standardartikel, Aktionsware
oder Produkte mit kurzem MHD: auf der
Plattform sehen Nutzer:innen direkt, was
verfügbar ist, von wem, zu welchem Preis.
Wer mag, bestellt wie gehabt bei seinen
Lieblingslieferanten. Nur eben ohne Chaos.
Und weil niemand in der Branche noch
mehr Tools will, funktioniert das Ganze
möglichst unkompliziert. Keine technische
Sprache, keine monatelange Schulung. Einfach
anmelden, stöbern, bestellen. Fertig.
Warum das wichtig ist?
Weil die Einkaufskosten in vielen Betrieben
längst zur Black Box geworden sind.
Preisvergleiche sind mühsam, Konditionen
oft intransparent – dabei machen schon
wenige Prozent Unterschied eine spürbare
Veränderung auf der Monatsabrechnung.
Sirvis bringt hier Licht ins Dunkel und sorgt
für Vergleichbarkeit, wo früher oft der Bauch
entschieden hat.
Was viele unterschätzen.
Ein digitaler Marktplatz bedeutet nicht
nur bessere Preise, sondern auch bessere
Prozesse. Dauerbestellungen für Standardartikel?
Kein Problem. Klare Lieferhistorien
und Bestellübersichten? Inklusive. Wer effizient
arbeitet, spart nicht nur Geld, sondern
gewinnt auch Übersicht, Kontrolle und –
ganz wichtig – Zeit.
Und was passiert,
wenn’s mal brennt?
Dann zeigt sich der wahre Vorteil: Keine
endlosen Rückfragen, kein Durchklicken
durch alte E-Mails – sondern ein klarer
Überblick, was wann und zu welchem Preis
bestellt wurde. Das hilft bei der Inventur
genauso wie im stressigen Mittagsgeschäft.
Fazit: Wer den Einkauf im Griff hat, spart
nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Und
hat im Idealfall sogar wieder mehr Lust auf ’s
Kochen.
Mehr erfahren
auf sirvis.at
Gemeinsam
ist man stärker
Die Gastronomie braucht den Großhandel und umgekehrt.
Denn funktionierende Partnerschaften sind so gut wie
überall die Basis für den Erfolg.
Von Petra Pachler
Foto: Robert Kneschke / stock.adobe.com
8/2025
PARTNER DER GASTRONOMIE 11
Lebensmittel, Getränke, Non-Food-Produkte,
Geschirr, Reinigungsprodukte:
Der Großhandel versorgt Gastronomie
und Hotellerie mit allem, was die Branche
braucht. Nachfrage und Trends bestimmen
das Sortiment und die Großhändler
reagieren rasch auf neue Tendenzen. Bio und
regionale Produkte sind in diesem wachsenden
Bereich schon längst fester Bestandteil
des Sortiments und werden zum Teil mit
Eigenmarken bedient. Der Boom zur Regionalität
erklärt sich einerseits aus dem wachsenden
Bewusstsein für gesunde Lebensmittel
und deren Rückverfolgbarkeit und andererseits
auch aus dem Wunsch, Kleinbetriebe
und heimische Produzenten zu unterstützen,
damit die Wertschöpfung in der Region bleibt.
Gemüse & Co.
Einer der am schnellsten wachsenden Bereiche
ist die vegan-vegetarische Schiene.
Convenience-Produkte aus allen Bereichen
werden hierbei angeboten und geben so auch
Köchen, die sich mit dieser Thematik noch
nicht im Detail auseinander gesetzt haben
die Möglichkeit, ein umfassendes Speisenangebot
zu bieten. Denn klar ist auch, dass
mittlerweile kaum ein Gastronomiebetrieb
auf vegane Gerichte verzichten kann. Besonders
im urbanen Raum ist diese Strategie nicht
mehr wegzudenken, aber auch im ländlichen
Bereich greifen Konsumenten immer öfter
zur pflanzlichen Variante. Was auch Untersuchungen
belegen, denn die Zahl der vegan
oder vegetarisch lebenden Menschen steigt
stetig und auch die so genannten Flexitarier
greifen immer öfter zu Gemüse & Co.
Frisch gekocht
Großhandel muss aber nicht immer zwingend
Convenience bedeuten, denn Anbieter offerieren
unter anderem auch frisch gekochte
Speisen, die den F&B-Bereich deutlich entlasten
und dem Gast frische Küche garantieren.
Sie unterscheiden sich durch die Lieferung
zu einem festgelegten Zeitpunkt und der
Küchenchef kann dann mit Gewürzen noch
seinen persönlichen „Senf “ dazu geben. So
kann ein und dasselbe Gericht bei verschiedenen
Gastronomiebetrieben und verschieden
schmecken.
Flüssige Varianten
Besonders im Getränkebereich hat sich in den
letzten Jahren einiges verändert. Einerseits hat
die alkoholfreie Schiene einen unglaublichen
Aufschwung erlebt. Unterstützt vom steigenden
Gesundheitsbewusstsein einerseits und
dem Wissen um Promille andererseits. Was
dazu geführt hat, dass sowohl Spirituosen, als
auch Wein und Sekt ohne Alkohol angeboten
werden. Und zwar in einem breiten Sortiment.
Der zweite Boom sind vegane Getränke,
deren Nachfrage sich automatisch durch die
Gerichte ergibt. Auch hier ist ein Anstieg
sowohl im Angebot, als auch in der Nachfrage
seitens der Gastronomie zu verzeichnen.
Und dann gibt es noch die proteinhaltigen
Getränke, die vor allem bei Sportlern beliebt
sind. Auch sie bedienen einen wachsenden
Markt, der in den kommenden Jahren mit
Sicherheit noch einen weiteren Aufschwung
verzeichnen wird.
Aber auch bei den Gebinden und der Verpackung
sind Adaptierungen bemerkbar:
Großgebinde und Recycling bestimmen das
Bild. Und was die Logistik anbelangt, so sind
verstärkt elektrobetriebene Lkw im Einsatz.
Geben und nehmen
Großhändler sind im Gastronomie- und
Hotelleriealltag unverzichtbar, man bedenke
nur, was ein Hotelier ohne den Gebäckservice
des Großhandels machen würde. Er könnte
sein Frühstücksbuffet niemals ausreichend
bestücken, selbst wenn es noch den Bäcker im
Ort gäbe. Was meist ohnehin nicht der Fall ist.
Vor allem aber in der Gemeinschaftsverpflegung
sind Großhändler das Um und Auf, denn
Hunderte Hungrige gleichzeitig zu verköstigen,
ist eine große Aufgabe und in Zeiten von Mitarbeitermangel
ohne Zulieferung unmöglich.
Qualität bestimmt den Alltag der Gastronomen
und damit auch der Großhändler.
Abseits von diesen sind es aber auch zahlreiche
Unternehmen, welche die Betriebe
direkt ausstatten und beliefern. Küchenausstatter,
Gastgärten, Einrichtungsausstatter
oder Tischwäsche: Sie alle sorgen dafür, dass
der Gast sich wohlfühlt, gut isst und wiederkommt.
Und darum geht es ja schließlich.
Man vertraut einander, bleibt einander
treu und verlässt sich aufeinander. Denn
ohne einander geht’s nicht. Und das wissen
beide Seiten!
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12
AKTUELL & ANGESAGT 8/2025
Kolumne
Gastro in Frauenhand
„Ich würde gern mit dem Chef sprechen“ – ein
Satz, den weibliche Führungskräfte in der Gastronomie
immer noch oft hören. Viele kommen
nämlich gar nicht auf die Idee, dass die Frau vor
ihnen die Chefin sein könnte. Gastgeberin? Ja.
Köchin? Ja. Aber Chefin …?
Dabei gibt es sie doch längst, die Frauen an
der Gastro-Spitze. Sie leiten Küchen, Teams, ganze
Betriebe. Sie planen, machen und führen. Oft
tun sie all das, ohne dass es jemand wahrnimmt
– etwa in zweiter Reihe, hinter einem Mann. Oder
sie werden erst dann wahrgenommen, wenn sie
sich mehrfach bewiesen haben. Genau das ist
der Unterschied: Wir Frauen kommen in einen
männerdominierten Raum und müssen erstmal
unsere Kompetenz behaupten. Damit sich das
ändert, braucht es zwei Dinge: Erstens den Mut
von Frauen, sich den Raum zu nehmen, den ihre
Kompetenz verlangt. Und zweitens ein gesellschaftliches
Umdenken: hin zur Selbstverständlichkeit,
dass Frauen jede berufliche Position ausfüllen
können – auch und gerade die der Chefin.
Dabei frage ich mich: Denken wir bei „Chef“
zuerst an einen Mann? Wenn ja, warum? Weil wir
es so gelernt und immer wieder gesehen haben?
Weil uns beigebracht wurde, dass Autorität tief
klingt und hart durchgreift? Das gilt es zu hinterfragen
– auch dann, wenn wir selbst ein Restaurant
betreten. Denn warum sollten wir dort nicht
genauso selbstverständlich einer Chefin begegnen
wie einem Chef? Führung kann nämlich
auch weiblicher klingen – mit anderer Tonalität
und Herangehensweise. Indem wir unseren eigenen
Blick öffnen, kann Veränderung beginnen.
Für neue Bilder, andere Rollen und echte Vielfalt
an der Spitze.
Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.
Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die
Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft
Bewusstsein bei Konsumenten.
Foto: Land schafft Leben
Recht auf Stillen
Die Brust gehört
nicht in den
öffentlichen Raum.“
Laut einer aktuellen
MAM-Studie entspricht
diese Haltung
rund jeder fünften
Person in Österreich.
Zwei Drittel der
Mütter berichten
sogar von Diskriminierung
und Stillen
in der Öffentlichkeit
bleibt weiterhin ein
Tabu. Besonders Cafés und Restaurants sind Orte, an denen stillende
Frauen oft negative Erfahrungen machen. Um dem entgegenzuwirken,
initiierte MAM Baby 2023 das österreichische Still-
Siegel. Zwei Jahre später tragen bereits 210 Betriebe das Emblem,
darunter Kaffeehäuser, Restaurants, Museen und Bildungseinrichtungen.
„Stillen sollte überall eine Selbstverständlichkeit sein“,
betont Geschäftsführerin Karoline Klezl. Das Siegel steht für einen
sicheren Raum, gelebte Willkommenskultur und die Einhaltung der
Österreichischen Stillcharta.
www.stillsiegel.at
Gesundheit als
Schlüsseltrend
Der Wunsch nach einem
langen, gesunden Leben
beeinflusst zunehmend das Reiseverhalten
vieler Menschen.
Wer den Trend zur Longevity
frühzeitig aufgreift, kann sich
damit einen entscheidenden
Wettbewerbsvorteil sichern.
Der neue Prodinger Trendreport
„Longevity im Tourismus“ zeigt
auf, wie diese Bewegung die
Branche verändert und welche
Chancen sie speziell für den
alpinen Tourismus bietet. Immer
mehr Gäste suchen nach medizinisch fundierten Angeboten.
Hierzu zählen unter anderem personalisierte Ernährungskonzepte,
Präventionsprogramme und innovative Erholungsurlaube, die auf
eine biomedizinische Verlängerung des Lebens ausgerichtet sind.
Der Report stellt außerdem nationale und internationale Best-
Practice-Beispiele vor, die praxisnahe Impulse gibt, um sich optimal
auf diesen Megatrend vorzubereiten.
tourismusberatung.prodinger.at
Foto: Alina Diesner
Foto: Prodinger
13–16/10/2025
Bozen, Südtirol
4
Tage
400
Aussteller mit den
neuesten Trends
19.000
Gastgewerbeprofis
Willkommen
in der Zukunft
der Gastlichkeit
Internationale Fachmesse
für Hotellerie und Gastronomie
…wo Gastfreundschaft zu Hause ist
Follow us!
fieramesse.com/de/hotel
Seite 14 bis Seite 39
Food
Foto: pixabay
Ratzeputz: Heidelbeer-Senf-Dressing
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Die Beeren sind los! Auch wenn das Obst inzwischen ganzjährig aus allen Herren
Ländern im Supermarkt zu kaufen ist, so schmecken frische Beeren zur
Saison am besten. Heimische Früchte werden reifer geerntet, haben kürzere
Transportwege und sind weniger mit Schadstoffen belastet. Aber sie haben
einen kleinen Nachteil, sie sind nicht lange lagerbar und sollten daher so rasch
wie möglich in der Küche verwendet werden. Aber es bleiben immer welche
übrig, die am besten kreativ verwertet werden können. Die ersten Ideen sind
daher meist süß, um daraus Marmelade zu kochen oder Kuchen zu backen.
Aber sie passen gut in herzhafte Gerichte und eignen sich, gerade, wenn sie
schon etwas matschig werden, für Dressings und Marinaden. Als gehackte
Beeren oder als Püree verfeinern die kleinen Früchtchen schnell Dressings für
Salate, Saucen zu Fleisch- und Fischgerichten oder Marinaden für Fleisch oder
Tofu. Sie verleihen dem Gericht so eine fruchtig-säuerliche Komponente. Eine
Brombeermarinade mit Balsamicoessig für Fleisch oder Tofu schmeckt fein
säuerlich, würzig; eine Himbeervinaigrette passt besonders gut zu Salaten mit
Ziegenkäse und eine Erdbeermarinade mit Limette würzt Geflügel oder Fisch.
Mit Putz und Stingl
Zutaten:
100 g frische Heidelbeeren
4 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico-Essig
1 Esslöffel Weißweinessig
1 Esslöffel Honig
1 Teelöffel feiner Senf
1 kleines Stück Schale einer Bio-Zitrone
Salz und Pfeffer
› eine Prise Chilipulver
Zubereitung:
❱ Heidelbeeren waschen und zusammen mit Olivenöl, Essig, Honig,
Zitronenschale und Senf in ein hohes Gefäß geben. Die Zutaten mit
einem Stabmixer pürieren, bis das Dressing cremig ist. Statt des Weißweinessigs
kann auch Zitronensaft verwendet werden.
❱ Mit Salz, Pfeffer und Chili das Dressing abschmecken.
❱ Tipp: Wenn die kleinen Kerne der Beeren stören, kann das Dressing
durch ein feines Haarsieb gestrichen werden. Als Basis für den Salat
schmecken leicht herbe Blattsalate wie Eichblatt oder Frisée, verfeinert
mit ein paar Cocktailtomaten und einigen frischen Heidelbeeren. Dazu
passen gehackte Walnüsse oder auch ein mit Honig gegrilltes Stück Ziegenkäse.
Ideal für heiße Sommertage.
nnatürlich ∙ ausgenomme
nnatürlich ∙ ausgenomme
8/2025
AKTUELLES 15
Foto: Yuu’n Mee
Foto: GOODFRY
Sommerzeit ist
Garnelenzeit
Für viele Österreicher gehören
Meeresfrüchte zum Sommer
dazu: 74 % schätzen laut TQS-
Umfrage im Auftrag von Yuu’n
Mee vor allem den Geschmack, 32
% holen sich damit Urlaubsfeeling
nach Hause. Garnelen punkten
zudem als hochwertige Proteinquelle
(94 %) und mit geringem
Kaloriengehalt (87 %). So verbinden
sich kulinarischer Genuss,
Sommerfeeling und bewusste
Ernährung auf einem Teller. Auch
Naturbelassenheit ist wichtig: 87
% achten auf Produkte ohne E-Nummern oder Zusatzstoffe, 79
% auf nachhaltige Herkunft. Yuu’n Mee erfüllt diese Ansprüche
mit Garnelen aus nachhaltiger Aufzucht – antibiotikafrei, frei von
Zusatzstoffen und lückenlos rückverfolgbar. Einfach zuzubereiten
und ideal für Grill oder leichte Sommerküche – für Genuss mit
gutem Gewissen.
www.yuu-n-mee.at
Alles in Butter
Die Butteralternativen von
GOODFRY bieten eine
praktische Lösung für Küchen,
die auf tierische Produkte verzichten
möchten. Mit ihrem
Buttergeschmack lassen sie
sich in traditionellen ebenso
wie in veganen Gerichten einsetzen.
Sie sind ergiebiger als
herkömmliche Margarine und
bei Raumtemperatur direkt
verwendbar. Das GOODFRY
Rapsöl mit Buttergeschmack
eignet sich unter anderem für
Brat- und Backanwendungen
sowie für Ölkuchen. Die
Gourmet Schmelzcreme im
10-l-Kübel ist stichfest, belastbar
und lässt sich gut zum
Abschmelzen von Gemüse
einsetzen. Ebenfalls rein pflanzlich ist die GOODFRY Pflanzencreme
mit Buttergeschmack, die in der 2-l-Flasche oder 10-l-Bagin-Box
angeboten wird. Die Creme ist gießfähig, gut dosierbar
und für verschiedene Anwendungen wie Braten, Backen oder
Abschmelzen geeignet.
www.goodfry.com
Lauge
Sommer-
Hits
Art. 2883*
FF-Brezel Peitsche
Gewicht: 100 g, 50 St. / Kt.
fertig gebacken
EDNA Backwaren GmbH
Rutzenmoos 20
A-4845 Rutzenmoos
E-Mail austria@edna.at
12Port.
Lauge
Lauge
Art. 2840*
San Sebastian
Cheesecake
Gewicht: 1.600 g, 1 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2833*
Mini Cheesecake Mischkiste,
3-fach sortiert
Gewicht: 85 g, 36 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2882*
FF-Pretzel Pearls
Kartongewicht: 5,4 kg,
ca. 600 St. / Kt.
fertig gebacken
Jetzt schnell
und einfach
mit der
EDNA App
bestellen!
EDNA-HOTLINE
GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
+49 1522 179 55 81
Lieferung per Tiefkühl-LKW.
* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,
Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.
Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben
und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.
Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler,
im C+C Markt oder direkt bei EDNA!
„Vleischlaberl“
und „Leverkäse“
schmecken immer!
Nadina Ruedl „pflanzt“ ihre
Kunden aufs Feinste.
Foto: Pachler
Nein, das ist kein Schreibfehler,
sondern beide sind die veganen
Varianten und ja, auch sie
schmecken vorzüglich.Von Petra Pachler
Vegane & vegetarische Gerichte
boomen, fast alle Gastrobetriebe
bieten zumindest ein veganes Gericht
auf der Karte an. Allerdings rein vegane oder
vegetarische Lokale zu finden, ist gar nicht
so leicht und auch fast nur im urbanen
Raum zu finden. Die Vegan Wirtin in Wels
ist so eines und Inhaberin Ines Wozniek
hat besagte „Vleischlaberl“ kreiert. Statt
Faschiertem wird geräucherter Tofu verwendet,
ordentlich gewürzt und schon ist
die vegane Variante fertig. Vegane Hausmannskost
kann was und die pflanzliche
Variante unterscheidet sich, wie hier, gar
nicht vom Original. Ines Wozniek kocht in
ihrem Restaurant ein tägliches wechselndes
Mittagsmenü, in Wien wird Catering angeboten.
www.veganwirtin.at
Tief in die vegane Kiste greift Nadina
Ruedl mit ihrer Pflanzerei. Der kleine Lebensmittelhandel
im 7. Bezirk in Wien ist mit
seinem „Gustl“, dem veganen Leberkäse, ein
Begriff geworden. Bestehend aus Erdäpfeln,
roter Rübe, Zwiebel, Erbsenprotein und
Karfiol, werden nur regionale Lebensmittel
verarbeitet und die Herstellung erfolgt wie
herkömmlicher Leberkäse und das beim
Fleischhauer. „Denn der weiß, wie’s geht,
sagt Ruedl. Ihr geht es um Österreichische
Klassiker, die pflanzlich verfügbar sein sollen,
und so werden unter anderem vegane Bratwürstel,
das Schnitzel Wiener Mitzl, Ripperl,
Gitti Gans oder Rainer Krainer, die pflanzliche
Käsekrainer in Handarbeit hergestellt.
8/2025
VEGAN & VEGETARISCH 17
Schmeckt verblüffend ähnlich den Originalen
und vor allem gut. Warum vegane Produkte
teurer sind, erklärt sie mit der Herstellung,
die deutlich aufwändiger ist. Es steckt auch
viel Technologie dahinter und das Tüfteln an
Rezepten tut ein Übriges. In der Gastronomie
ist Ruedl mit dem 2,5 kg Ziegel „Leverkäse“
gut vertreten und da vorrangig auf Events
in Kooperation mit Cateringunternehmen
und bei Würstelständen. Ebenso mit dem
Schnitzel, beides wird tiefgekühlt mit einer
Haltbarkeit von 6 bis 12 Monaten geliefert.
www.die-pflanzerei.at
Wer gern vegan frühstücken möchte, geht
zum Gustieren zu Pepper and Ginny in die
Wiener Innenstadt, und wählt zwischen Mortadella
und Burrata aus rein pflanzlicher Herstellung
oder dem Carrot Lox, dem hausgemachten
Karottenlachs mit Algenkaviar und
Dillsenf. Denn eingelegt schmecken Karotten
ähnlich dem Lachs. Oder schaut einfach auf
ein Brötchen oder einen Brunch vorbei.
pepperandginny.at
Die Karte richtet sich
nach dem Garten
Sie alle werden im Zuge des veganen Monats
im Hotel Falkensteiner in Stegersbach im
September ihre Produkte zum Verkosten
anbieten. Zusätzlich wird es Vorträge von
Fachleuten zum veganen Thema geben und
Merkur Health, das als Gesundheitspartner
im Hotel vertreten ist, wird in jeder der
vier Wochen ein anderes, veganes Produkt
in den Mittelpunkt der Spa- und Gesundheitsangebote
stellen. Die Gäste buchen
ein ganz normales Package und bekommen
alle Angebote gratis dazu. Klingt ideal für
vegane Einsteiger und selbstredend setzt
auch die Küche im September ganz auf
die vegane Schiene. Küchenchef Philipp
Wildling wälzt bereits so einige Ideen und
tut sich dazu grundsätzlich gerne mit Gärtner
Paul zusammen, der den hoteleigenen
Permakulturgarten betreut. Verwertet
wird, was dort gerade reif ist und Philipp
Wildling setzt das Gemüse kreativ um.
Wie zum Beispiel bei den gefüllten Kohlrabi-Tascherl
mit einer Fülle aus Kürbis mit
Minze. Dazu gibt’s knusprige Kichererbsen.
Der erklärte Favorit ist ganzjährig auf der
Karte zu finden. Wildling kocht am liebsten
geschmortes Gemüse, das, wie einige andere
vegane & vegetarische Gerichte, regelmäßig
auf der Karte steht. Rund 30 Prozent
der Gäste probieren ein solches und Gäste
Gärtner Paul in seinem Element im Permakulturgarten.
Jedes Falkensteiner Hotel hat zumindest
ein veganes Gericht auf der Karte.
Foto: Falkensteiner Balance Resort Stegersbach
finden in allen Falkensteiner Hotels zumindest
ein pflanzliches Gericht und da ist es
meist die Hauptspeise. Und warum findet
im Falkensteiner Resort Stegersbach der
vegane Monat im September statt? Weil hier
das meiste Gemüse reif ist – logisch, oder?
Der Tee im Hotel stammt ebenfalls aus dem
eigenen Garten, der von Paul als nachhaltiger
Umgang mit den Ressourcen verstanden
wird. „Wildheit zulassen“, ist einer seiner
Ansätze und bei „Cook the Garden“ wird
dann das Ergebnis sichtbar.
www.fmtg.com,
www.falkensteiner.com/balance-resort-stegersbach
Und was macht der Großhandel?
Regionale und oft kleine Produzenten
werden bevorzugt .
Foto: Pachler
Eine ganze Menge! Das plant-based Angebot
wächst kontinuierlich und so findet sich bei
den Großhändlern von veganen Aufstrichen,
dem veganen Burger Patty über Falafel bis
zum Haferdrink so ziemlich alles. Sojajoghurt
und -steaks, Pesto und natürlich Hummus,
Tofu-Laibchen, fleischlose Nuggets und
Quiches – vegetarische Convenience-Produkte
ermöglichen es auch kleinen Gastronomiebetrieben,
ein umfangreiches Sortiment
auf die Karte zu bringen. Inklusive
pflanzlicher Suppen, Knödel und Getränken.
Im Süßbereich sind es gefüllte Croissants,
die Kaiserschmarrn Backmischung oder der
Blechkuchen, die den Markt erobern. Die
Liste ließe sich endlos erweitern, denn mittlerweile
gibt es an gängigen Produkten kaum
mehr etwas, das es nicht gibt. Die Nachfrage
seitens der Gastronomie ist groß und die
Tendenz steigend. Wenig verwunderlich,
wenn man die wachsende Zahl der Vegetarier
und Veganer in Österreich betrachtet. Dieser
steht indirekt auch in Zusammenhang mit
dem steigenden Gesundheitsbedürfnis, denn
Pflanzliches ist dann doch meist gesünder als
(zu viel) Fleisch.
Foto: Pachler
18 VEGAN & VEGETARISCH
8/2025
Kolumne
Vegan & vegetarisch in der
Zukunft der Gastronomie
Die Gastronomie befindet sich im
Wandel, getrieben von gesellschaftlichem
Bewusstsein, Umweltfragen und
gesundheitlichen Aspekten. Hier sind
einige Trends, wie sich diese Entwicklungen
in der Zukunft der Gastronomie
manifestieren könnten.
Innovative pflanzliche Küchen: Köche
entwickeln kreative Gerichte, die
sowohl geschmacklich als auch optisch
überzeugen. Für die Zukunft sind
verstärkte Investitionen in Forschung
und Entwicklung pflanzlicher Zutaten
zu erwarten, um Fleisch-Milchprodukte
noch realistischer zu imitieren.
Nachhaltigkeit im Fokus: Die Produktion
pflanzlicher Lebensmittel hat
einen deutlich geringeren ökologischen
Fußabdruck. Restaurants werden
vermehrt auf nachhaltige Beschaffung
setzen und pflanzliche Menüs als
Standard anbieten , um Umweltziele zu
erreichen.
Dazu kommen noch Technologische
Fortschritte, die sich laufend
verändern. Auch das Bewusstsein,
gesünder und nachhaltiger zu essen,
zeigt einen positiven Weg. Auch kulturelle
Vielfalt ist ein großes Thema in
der Verpflegung. Durch die Integration
internationaler, pflanzlicher Gerichte
wird das Angebot bereichert. Bildung
ist eines der wichtigsten Dinge auf diesem
Weg.
Hier ist uns ein Meisterstück gelungen.
In Kooperation mit der Veganen
Gesellschaft, Joachim Ivani und
vielen anderen Kollegen haben wir es
geschafft , dass es nun seit diesem Jahr
eine Vegetarische Vegane Lehre geben
wird. Dies ist ein Meilenstein und weltweit
einzigartig. Hier sollte man dies
auch wertschätzen und nicht immer
sofort nach Fehlern suchen. Ja, aus
Fehlern lernt man, aber etwas mehr
Zuversicht ausstrahlen würde hier dem
ganzen sehr hilfreich sein. Man findet
immer ein Haar in der Suppe.
In diesem Sinne wünsche ich noch
einen schönen Sommer.
Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und
Vorreiter der veganen Küche
https://siegfriedkroepfl.com
Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie
Qual der Pasta-Wahl
Mayo mit Ohne
Genuss geht heute mehr denn je mit gutem Gewissen
einher. Die neue pflanzliche Mayo-Alternative bietet vollen
Geschmack ganz ohne Kompromisse. Mit ihrer cremigen Konsistenz
und dem klassischen Mayo-Geschmack überzeugt
sie ohne tierische Inhaltsstoffe. Sie ist reich an wertvollen
Omega-3-Fettsäuren und kommt ohne Geschmacksverstärker
aus. Außerdem ist die Mayo glutenfrei, laktosefrei und nussfrei,
was sie ideal für alle macht, die bewusst genießen oder auf
bestimmte Zutaten verzichten müssen. Ob als feines Topping
für Salate, als cremige Basis für Dips und Saucen oder zum
Garnieren veganer und vegetarischer Brötchen – diese Mayo
zeigt sich als vielseitiges Multitalent in der pflanzlichen Küche.
Erhältlich ist sie in der praktischen 250-Milliliter-Tube sowie in
der großzügigen 1,1-Liter-Flasche.
www.felix-austria.at
Foto: Hilcona
Pasta geht einfach immer – besonders in
der vegetarischen Küche. Denn kaum ein
Gericht ist so vielseitig, beliebt und kreativ
wandelbar wie die Teigwaren aus Italien. Mit
PASTA FINA ermöglicht Hilcona Gastronomen
Pasta-Genuss auf hohem Niveau. Der
hochwertige Vier-Eierteig, sorgfältig ausgewählte
Füllungen und innovative Rezepturen
lassen Italo-Herzen höherschlagen. Anlässlich
des 90-jährigen Jubiläums feiert Hilcona
seine Geschichte mit einer limitierten
Sonderedition und erweitert sein Sortiment
um drei exklusive Neuheiten: Rondelli Piselli-
Menta (Erbse-Minze), Rondelli Limone-Basilico
und Rondelli Ratatouille. Alle drei Sorten
verkörpern mit ihren frischen Geschmacksrichtungen
den Esprit des Sommers. Hergestellt
aus reinem Hartweizengrieß, ist der
perfekte al-dente-Moment garantiert.
foodservice.hilcona.com
Foto: Peter Kranich
8/2025
VEGAN & VEGETARISCH 19
Foto: Meisterfrost
Dreifacher Knusper
Die neuen Blätterteigtaschen
von Meisterfrost
vereinen haugemachten
Blätterteig mit
ausgewählten Zutaten
zu einem harmonischen
Ganzen. Der Teig überzeugt
beim Backen mit
vielen feinen Lagen, die
luftig aufgehen und eine
herrlich blättrige, goldbraune
Kruste bilden –
für einen zarten Crunch bei jedem Biss. Zur Auswahl stehen drei
Sorten, die Vielfalt auf den Teller bringen: Spinat mit Hirtenkäse,
Ratatouille ebenfalls mit Hirtenkäse sowie eine bunte Gemüsefüllung.
Jede Variante besticht durch ihre ausgewogene Würze und
ihre saftige Konsistenz – eingebettet in den knusprigen Teig. Ob als
schneller Snack, leichte Mittagsmahlzeit, vegetarisches Hauptgericht
oder für die heiße Theke im Außer-Haus-Geschäft: Die tiefgekühlten
Taschen sind einzeln entnehmbar, gut kalkulierbar und
flexibel einsetzbar.
www.meisterfrost.at
Vegetarisch begeistert
Gäste
Vegetarische Gerichte
sind in der österreichischen
Gastronomie längst
etabliert. Laut Wedl Food
Report 2024 lebt zwar nur
4 % der Bevölkerung vegetarisch,
doch 12 % wählen
beim Essen außer Haus
gezielt fleischlose Speisen
– oft bestimmen sie sogar
die Restaurantwahl einer Gruppe. Wedl unterstützt Gastgeber
mit einem breiten, frischen Gemüsesortiment: von Klassikern
wie Tomaten, Zucchini und Brokkoli über saisonale Spezialitäten,
Wildkräuter und Exoten wie Süßkartoffeln, Shiitake oder Minigemüse
bis zu küchenfertigen Mischungen, Salaten und Convenience-Produkten.
Ob Radieschen-Julienne, gewürfelter Hokkaido,
Bowl, raffinierte Beilage oder Hauptgang – die Auswahl inspiriert
zu kreativen, gesunden Gerichten. So lassen sich nicht nur Vegetarier,
sondern auch Flexitarier für zeitgemäßen Genuss gewinnen.
www.wedl.com
Foto: Wedl
75
Jahre
ETHNO
FOOD
Foto: Daniel Dan
Foto: Deane Bayas
Foto: Mario Spencer
Gemüse von Welt
Lässt man sich auf die Küchen ferner Länder ein, stößt man auf ein buntes Spektrum an Pflanzen, die
unser Verständnis von „Gemüse“ aufrütteln.
Von Nele Klaffl
Nehmen wir die Chayote – eine Frucht
aus der Familie der Kürbisgewächse,
deren Geschmack sich irgendwo zwischen
Gurke, Kohlrabi und Zucchini verorten
lässt. Ursprünglich aus Mittelamerika, ist
sie heute in tropischen und subtropischen
Küchen verbreitet. Bei uns kennt man sie im
Winter als Stachelgurke oder Gemüsebirne.
Ihr hellgrünes, zartes Fruchtfleisch
schmeckt dezent, fast neutral, und eignet
sich sowohl roh als auch gekocht, gebraten
oder gefüllt. Auch Schale und Kern sind
essbar. In der mexikanischen Küche ist sie
etwa Teil traditioneller Eintöpfe wie „Caldo
de Res“.
Geometrie für den Gaumen
In vielen asiatischen Ländern trifft man auf
die Lotuswurzel als kulinarische Besonderheit.
Seit Jahrtausenden kultiviert, etwa in
China, Indien und Japan, sticht das Rhizom
der Lotusblume durch seine charakteristische
Löcherstruktur hervor und gilt als
Alleskönner in der Küche: roh in dünne
Scheiben gehobelt, gekocht in Suppen oder
frittiert in Tempura. Die Wurzel besitzt
einen angenehm milden Geschmack, eine
knackige Textur und nimmt Gewürze und
Aromen bereitwillig auf.
Das Spiel mit der Konsistenz
In Äthiopien, dem vermuteten Ursprung
einer der ältesten kultivierten Gemüsepflanzen,
begegnet man der Okra, auch
bekannt als Gemüse-Eibisch. Ihre fingerartigen
grünen Schoten haben sich über
Jahrhunderte hinweg in unterschiedlichste
kulinarische Traditionen eingeschrieben –
von arabischen und asiatischen bis hin zu
kreolischen Küchen. Charakteristisch ist
das „Schleimverhalten“ beim Kochen, das
gezielt genutzt werden kann, etwa zum
Andicken von Eintöpfen wie „Gumbo“, oder
durch kurzes Blanchieren in Essigwasser
reduziert wird.
Blattwerk mit Biss
Zurück in den asiatischen Raum, wo Pak
Choi zum festen Kücheninventar gehört. Der
Verwandte des Chinakohls bringt eine milde
Schärfe im Stiel und eine zarte Bitterkeit im
Blatt – dazu zahlreiche regionale Varianten.
So etwa Amsoi, ein würziger Senfkohl aus
Surinam und Südchina, geprägt von einer
leicht scharfen Senfnote. Oder Choi Sum,
eine kräftigere Version des Pak Choi, die vor
allem in der kantonesischen Küche Verwendung
findet. Diese feinen Geschmacksnuancen
eröffnen ein spannendes Experimentierfeld
auf der Suche nach dem perfekten
Blattgrün zur Veredelung von Speisen. Wer
die pflanzenbasierte Küche auf ein neues
Niveau heben möchte, findet in diesen
Gemüsearten wertvolle Bausteine für vielschichtige
Gerichte.
8/2025
ETHNOFOOD 21
Foto: Barilla
Italienische Seele
Barilla vereint zwei italienische
Ikonen in einem Glas:
Das Pesto Basilico e Mozzarella di
Bufala Campana DOP kombiniert
das Aroma von 100 Prozent italienischem
nachhaltigem Basilikum
mit der zart-cremigen Textur einer
der berühmtesten Käsesorten Italiens.
Das Ergebnis: ein Klassiker,
modern interpretiert. Ob zur Pasta,
als Aufstrich oder in Suppen und
Bowls – dieses Pesto bringt Tiefe
und Frische. Hergestellt mit der
Metodo Delicato, einem besonders
schonenden Verfahren, bewahrt
Barilla die Natürlichkeit des Basilikums.
Barilla arbeitet zudem langfristig
mit lokalen Landwirten zusammen und setzt auf umweltschonende
Praktiken. Seit 2020 ist das gesamte Barilla-Basilikum
ISCC PLUS-zertifiziert – ein Siegel, das für Transparenz, soziale
und ökologische Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette steht.
www.barilla.com
Sommer, Sonne,
Sojasauce
Sommer ist, wenn das Leben nach draußen
zieht – auf die Terrasse, an den Grill,
ins Grüne. Und mittendrin: die natürlich
gebraute Sojasauce von Kikkoman, die mit
feinen Nuancen ihre stille Kraft entfaltet,
ohne sich in den Vordergrund zu drängen
oder andere Zutaten zu überdecken. Mit
der Kampagne „Sommer, Sonne, Sojasauce“
bringt Kikkoman die Leichtigkeit des Sommers
auf den Tisch. Ganz nach dem Motto
„The Nature of Umami“ geht es nicht um
aufwendige Gerichte, sondern um die Kraft
einer einzigen Zutat. Und manchmal genügt
eben ein wenig Sojasauce von Kikkoman für
ein besonders geschmackvolles Sommergericht
voller Umami. Zitrusfrisch mit Ponzu
Zitrone, hawaiianisch mit der Poke Bowl
Sauce, süß-salzig mit der Süßen Sojasauce oder ready-to-grill mit
Teriyaki Marinade – so schmeckt der Sommer 2025.
www.kikkoman.at
Foto: Kikkoman
ADVERTORIAL
Fotos: Edna
Bunte Burger, glückliche Gäste
Ein bisschen mehr Farbe im Alltag kann
wahre Wunder wirken. Warum sollte
das beim Essen anders sein? Mit den FF-
Party Burgern von EDNA setzen Gastronomen
und Hoteliers farbenfrohe Akzente
auf ihrem Menü. Die fertig gebackenen, mit
Sandwichschnitt vorgeschnittenen Mini-
Burger-Buns in vier lebendigen Farben sind
wahre Blickfänger und verleihen jedem
Anlass das gewisse Etwas. Ob als kulinarische
Überraschung beim Empfang, für ein
elegantes Flying Buffet oder als kreative
„Burger Tapas“ – die kleinen, bunten Buns
sind vielseitig und sorgen sowohl optisch
als auch geschmacklich für Abwechslung.
Diese Mini-Burger-Weckerl in den Farben
Rot, Gelb, Schwarz oder Weiß garantieren
eine gleichbleibend hohe Qualität und
überzeugen durch ihr einfaches Handling.
Gastronomen müssen sich keine Gedanken
über aufwendige Zubereitung machen
– einfach auftauen, nach Belieben belegen
und schon sind die Burger servierbereit.
Kein zusätzlicher Backaufwand, keine komplizierte
Vorbereitung. Das spart wertvolle
Zeit in der Küche, während die Gäste mit
einem farbenfrohen Geschmackserlebnis
verwöhnt werden. Die FF-Party Burger
geschnitten, 4-fach sortiert, bringen als
trendige Ergänzung im täglichen Geschäft
Farbe in den Betrieb und machen definitiv
Lust auf mehr.
www.edna.at
22 ADVERTORIAL
8/2025
Produktentwicklung bei
VFI Oils for Life in Wels/OÖ .
Die VFI-Ölmühle in Ennsdorf an der
Donau mit Bio-Energie-Erzeugung.
GASTRONOMIE
Goodfry Anwendungsberater im
Einsatz bei Kunden.
Fotos: VFI Oils for Life
GOODFRY – Profi-Öle aus Österreich
Frittieröle, Bratöle und Ölzubereitungen mit Buttergeschmack für die professionelle Küche.
GOODFRY ist das Sortiment von Premium-Speiseölen
des österreichischen
Herstellers VFI Oils for Life für den
professionellen Einsatz. Mit einer umfangreichen
Palette an Produkten, die höchste Qualitätsstandards
erfüllen, bietet GOODFRY ein
maßgeschneidertes Programm für die Gastronomie
und die Gemeinschaftsverpflegung.
VFI Oils for Life stellt zudem Bio-Frittieröle
in Profi-Qualität her.
Zufriedene Gäste – Entlastung für
die Mitarbeiter
Mit dem besten Frittieröl entstehen die
besten Speisen – und das macht die Gäste
glücklich! In GOODFRY steckt das ganze
Wissen und die lange Erfahrung von VFI Oils
for Life. GOODFRY Ultimate ist das stabilste
Frittieröl am Markt und bietet die längsten
Standzeiten – top Qualität von der ersten bis
zur letzten Portion. Für den Betrieb bedeutet
das stark reduzierte Geruchsentwicklung
und extrem lange Intervalle für den Wechsel
des Frittieröls. Das spart Zeit, Arbeit und
viel Öl! Auch an die Mitarbeiter ist gedacht:
GOODFRY Frittieröl kommt in leichten 7,5 l
Flaschen - sämtliche Liefereinheiten wiegen
weniger als 15 kg.
GOODFRY Butteralternativen
Gemüse, Kartoffelgerichte, Kaiserschmarren
– sie alle schmecken so viel besser mit
dem feinen Buttergeschmack! GOODFRY
pflanzliche Butteralternativen decken alle
Wünsche von Profis ab, zum Braten und
Rösten, zum Abschmelzen und für den
Einsatz im Kombidämpfer. Auch Schnitzel
gelingen wie in Butterschmalz. GOODFRY
Butteralternativen gibt es zur Auswahl
von stichfest über cremig bis flüssig, im
10 l Eimer, 10 l Bag-in Box, in 5 l und 2 l
Flaschen.
VFI Oils for Life – Österreichs
Kompetenzzentrum für Pflanzenöle
VFI Oils for Life blickt auf über 50 Jahre
Erfahrung in der Herstellung von Frittierfetten
und -ölen zurück und entwickelt
laufend innovative Lösungen für
die Praxis. Die Ölexperten haben auch
Erfahrung in Profi-Küchen und können
Küchenchefs und Qualitätsmanager mit
Expertise unterstützen.
Als mittelständisches Familienunternehmen
versteht VFI Oils for Life die
Bedürfnisse von Unternehmern. Die Firmenphilosophie
basiert auf dem Eingehen
auf Kundenwünsche. Viele Produktentwicklungen
entstehen in Gesprächen mit
Kunden.
GOODFRY Anwendungsberater beraten
Küchenchefs und Betriebsleiter zum
optimalen Einsatz von Frittierölen. Durch
effizientes Frittiermanagement und exaktes
Monitoring kann die Lebensdauer des
Öls noch deutlich verlängert werden. Dabei
ist wichtig, dass auch VFI die Abläufe in
der Profiküche kennt und versteht. Nur so
können praxisgerechte Produkte entwickelt
werden.
Bio-Pioniere
International ist VFI Oils for Life vor allem
für Bio-Öle bekannt, die es seit über 30
Jahren herstellt. Am Donauhafen in Ennsdorf/NÖ
errichtete das Welser Unternehmen
Europas größte und nachhaltigste
Bio-Ölmühle, die sich mit Energie aus
Sonnenblumenschalen versorgt. Ziel ist
es, Bio-Öle für den Alltag zugänglich und
erschwinglich zu machen. Für die Gastronomie
gibt es unter der Marke Bio-Bonella
Brat- und Frittieröl, Sonnenblumenöl,
Rapsöl und Pflanzenöl.
www.goodfry.com
GOODFRY
Bratöl
GOODFRY
Pflanzliche Butteralternative
GOODFRY
Frittieröl
Smarte Öle für die Profiküche
Goodfry – die Formel für bestes Frittieren und Braten
Mehr Zeit für die Gäste, weniger Ölwechsel an der Fritteuse.
Mit höchster Qualität Geld, Zeit und Mühe sparen – das leistet Goodfry!
goodfry.com
Kühle Raffinesse
für die Gastronomie
Foto: Tatyana Sidyukova / stock.adobe.com
Sorbet hat sich vom schlichten Fruchtdessert zum vielseitigen Baustein in der Gastronomie entwickelt.
Mit seiner fruchtigen Aromatik und der
leichten Konsistenz ist es nicht nur
Dessert, sondern auch Zwischengang
zur Gaumenreinigung oder raffinierter
Begleiter zu Schaumwein, Longdrinks und
Digestifs.
Ein Sorbet lebt von Qualität und Balance.
Entscheidend ist das Verhältnis von Frucht,
Wasser und Zucker. Während der Zuckeranteil
für die Textur sorgt, bleibt die Frucht
im Mittelpunkt. Für die Gastronomie empfiehlt
es sich, auf saisonale Rohware zu
setzen, die Frische und Regionalität auf die
Dessertkarte bringt – Erdbeere im Frühling,
Marille im Sommer, Zwetschke im Herbst.
Exotische Sorten wie Mango oder Maracuja
bieten Abwechslung und eignen sich ideal
für gehobene Menüs.
Auch bei der Kalkulation punktet Sorbet:
Die Herstellung ist vergleichsweise günstig,
der Wareneinsatz klar kalkulierbar und
die Lagerfähigkeit hoch. Zudem lässt sich
Sorbet in größeren Mengen vorbereiten und
portionieren. Als Präsentation eignen sich
Glasvarianten, kleine Dessertschalen oder
auch als Zwischengang auf gekühlten Tellern.
Für den Aha-Effekt sorgen Garnituren
mit frischen Kräutern, Fruchtsaucen oder
Spirituosen.
Sorbet ist für Gastronomen weit mehr als
ein Dessert: Es ist ein kulinarisches Werkzeug,
das Leichtigkeit, Frische und Eleganz
vereint. Ob als Menü-Bestandteil, als Begleitung
zu Aperitifs oder als Highlight auf der
Dessertkarte – ein hausgemachtes Sorbet
bringt Vielfalt und Wertigkeit ins Angebot.
Food- & Drink-Pairing-Ideen
für Sorbets
Zitronen-Sorbet mit Gin & Tonic
› Einsatz: Aperitif oder Zwischengang
› Idee: Eine Kugel Zitronen-Sorbet in ein
Glas geben, mit Gin und Tonic aufgießen.
Das Sorbet kühlt den Drink, während es
sich langsam auflöst und für eine frische
Säure sorgt.
› Mehrwert: Überraschender Start in
ein Menü, leicht umsetzbar und hoher
Show-Effekt am Tisch.
Marillen-Sorbet mit Prosciutto & Rucola
› Einsatz: Zwischengang oder Amuse-
Bouche
› Idee: Eine kleine Nocke Marillen-Sorbet
auf Rucola-Salat anrichten, dazu hauchdünn
geschnittenen Prosciutto.
› Mehrwert: Das fruchtige Sorbet kontrastiert
mit der salzigen Umami-Note des
Von Kurt Heinz
Schinkens – ein Spiel mit Temperatur,
Textur und Geschmack.
Himbeer-Sorbet mit dunkler Schokolade
& Chili
› Einsatz: Dessert
› Idee: Himbeer-Sorbet mit warmem
Schokoladenfondant servieren, garniert
mit einer Prise Chili oder Chili-Krokant.
› Mehrwert: Intensiver Kontrast aus
kalt/warm und süß/scharf. Perfekter
Abschluss für ein modernes Menü.
Himbeer-Sorbet
Zutaten für ca. 10 Portionen:
1 kg Himbeeren (frisch oder TK)
400 g Zucker
500 ml Wasser
3 EL Zitronensaft
› 4 cl Himbeergeist
❱ Zucker und Wasser zu Sirup kochen,
abkühlen lassen. Himbeeren pürieren,
passieren, mit Zitronensaft und Sirup
vermengen. Himbeergeist zugeben
und in der Eismaschine cremig
frieren.
8/2025
VEGAN & VEGETARISCH 25
Frozen-Joghurt
Zutaten für 6 Personen:
Für das Eis:
500 g leichtes Joghurt
› 1 Packung Vanillezucker
50 g Staubzucker
Saft einer Zitrone
› 100 ml Schlagrahm
Für den Belag:
› Frische Beeren oder Früchte
nach Wahl
› gehackte Pistazien
› gehackte Haselnüsse
Foto: Erlebnissennerei Zillertal
❱ Zuerst das Joghurt mit dem Vanillezucker, dem Staubzucker und dem Zitronensaft
in einer Schüssel verrühren. Anschließend den Schlagrahm steif schlagen und
vorsichtig unter die Joghurtmischung heben. Eine tiefe Form mit Backpapier auslegen
und darin die Masse verteilen. Diese nach Belieben mit frischen Beeren, gehackten
Pistazien, Haselnüssen oder anderen Toppings garnieren. Für mindestens
fünf Stunden die Masse ins Gefrierfach geben bis diese fest ist. Das Frozen-Joghurt
in grobe Stücke brechen und an einem heißen Tag genießen.
www.erlebnissennerei-zillertal.at
Foto: ladislav Noseek
Pflanzlich snacken
Snackification
und der Planetary
Health
Lifestyle prägen
weiterhin die
Food-Landschaft.
Kleine, flexible
Mahlzeiten über
den Tag verteilt
lassen sich ideal
mit dem modernen
Lebensstil kombinieren.
Gleichzeitig
rückt die
pflanzenbetonte,
flexitarische Ernährung immer mehr ins Zentrum und ist Ausdruck
eines bewussten und ausgewogenen Lebensstils. Erkennbar
ist: Der Fokus verschiebt sich zunehmend vom industriellen
Ersatzprodukt hin zum Originalgemüse. Konsumenten achten
mittlerweile verstärkt auf natürliche Inhaltsstoffe, Nährwerte
und insbesondere den Proteingehalt pflanzlicher Lebensmittel.
Die auf Kichererbsen basierenden Falafel der iglo Gastronomie
vereinen beide Trends: 100 Prozent pflanzlich, proteinreich und
vielseitig einsetzbar – ein echtes Multitalent für die moderne
Gastronomie.
www.iglo-gastronomie.at
Buttrig ohne Butter
Blättrig, goldbraun,
aromatisch
– und zu
100 Prozent pflanzenbasiert:
Vandemoortele
bringt
mit seinem neuen
Croissant und
Schokobrötchen
den vertrauten
Genuss klassischer
Plundergebäcke in
eine vegane Form.
Dass pflanzlich
kein Kompromiss
sein muss, zeigt ein aktueller sensorischer Test: 93 Prozent der
Teilnehmer bevorzugten das vegane Croissant gegenüber der
herkömmlichen Benchmark, beim Schokobrötchen waren es 81
Prozent. Auch ökologisch sind die Backwaren gut aufgestellt: Das
pflanzliche Croissant verursacht 60 Prozent weniger CO 2 -Emissionen
als sein Pendant mit Butter, das Schokobrötchen immerhin
45 Prozent weniger. Praktisch in der Handhabung, in 20 Minuten
aufgetaut und 20 Minuten gebacken, bieten die Plunderstücke eine
genussvolle Lösung für alle, denen bewusste Ernährung am Herzen
liegt.
www.vandemoortele.com
Foto: Vandemoortele
26 SALAT
8/2025
Die Kunst des Verbindens –
Sommersalate und Dressings
Jetzt ist die perfekte Zeit für leichte und erfrischende Salate, die gerade an heißen Tagen eine
willkommene Abkühlung sind.
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Von knackigem Gemüse über saftige
Früchte bis hin zu aromatischen Kräutern,
die Fülle an frischen, saisonalen
Zutaten ist groß. Ein gut zubereiteter Salat
ist aber mehr als eine ideale Beilage zu Grillgerichten
und Picknicks, er ist oft ein vollwertiges
Gericht, das köstlich schmeckt.
Die Vielfalt in der Schüssel
Sommerliche Salate zeichnen sich durch
ihre Frische und oft durch eine Kombination
aus süßen, sauren und herzhaften Komponenten
aus. Leichte Blattsalate wie Rucola,
Romanasalat oder junger Spinat bilden
meist die Basis und können mit Cocktailtomaten,
Gurken, Paprika und Zucchini verfeinert
werden. Aber es können auch fruchtige
Salate sein, bei denen Obst im Vordergrund
steht, allen voran Melonen oder Beeren.
Wassermelone mit Feta und Minze, Mango
mit Rucola oder Heidelbeeren mit Zuckermais
verbinden dabei süße und herzhafte
Aromen und schmecken an heißen Tagen
besonders erfrischend. Klassiker wie Nudelsalate
sind gerade im Sommer sehr beliebt,
weil sie gut sättigen, aber nicht so schwer
im Magen liegen. Mediterrane Varianten mit
getrockneten Tomaten, Oliven, Thunfisch,
Feta und frischen Kräutern oder mit Pesto
sind köstlich. Aber auch asiatisch gewürzte
Salate liegen immer mehr im Trend. Gewürzt
wird mit Sojasauce, Ingwer und Koriandergrün,
verfeinert mit Obst und Erdnüssen
oder Sesam. Bei der „Pasta“ haben Spiralen,
Penne und Farfalle die Nase vorn, da sie
bequem zu essen sind und gut das Dressing
aufnehmen, bei asiatischen Nudelsalaten
überzeugen Glasnudeln genauso wie Sobanudeln.
Die Kunst des Vereinens
Ein gutes Dressing ist das Herzstück eines
jeden Salates und kann den Geschmack der
Zutaten perfekt abrunden. Im Sommer sind
leichte und aromatische Dressings besonders
gefragt. Die klassische Vinaigrette aus
Essig und Öl hat dabei nicht ausgedient, ein
paar Spritzer Zitronensaft verleihen zusätzliche
Frische, Kräuter wie Basilikum, Minze
oder Petersilie würzen perfekt. Asiatisch
inspirierte Varianten mit Sesamöl, Reisessig
und Knoblauch passen gut zu Salaten mit
Huhn, Garnelen oder knackigem Gemüse
wie Karotten und Kraut.
Glasnudelsalat mit Rotkraut
Zutaten für 1 Person:
100 g Glasnudeln
¼ Rotkraut
½ Mango
1 Schalotte
1 kleiner Spitzpaprika (rot oder gelb)
½ Zucchini
1 kleines Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
3 Esslöffel Erdnüsse
Fruchtessig
Sojasauce
Salz und Pfeffer
› Rapsöl zum Anschwitzen
› etwas Chilipaste zum
Abschmecken
› Petersilie oder Koriandergrün zum
Verfeinern
❱ Rotkraut in feine Streifen schneiden, in einem
Sieb abspülen. Danach in eine Schüssel geben
und etwas salzen. Das Kraut mit der Hand kneten
und zumindest eine Stunde ziehen lassen.
❱ Die Mangohälfte schälen, in Scheiben schneiden
und klein würfeln. Paprika und Zucchini in
feine Würfel schneiden.
❱ Glasnudeln in Salzwasser bissfest kochen,
danach kalt abspülen.
❱ Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein würfeln.
Diese in Rapsöl anschwitzen, danach Zucchini
dazugeben und leicht rösten. Mit Pfeffer, Chilipaste
und Sojasauce abschmecken.
❱ Mango, Rotkraut und das restliche Gemüse
vermischen, Glasnudeln unterheben und den
Salat mit Fruchtessig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit Chili nachschärfen.
❱ Erdnüsse ohne Fett in einer Pfanne leicht rösten und zusammen mit gehackter
Petersilie oder Koriander über den Salat streuen.
8/2025
GASTRONOMIE
ADVERTORIAL 27
Eine Menge cooler Preise
warten auf die Gewinner.
Fotos: Nannerl
WIR FEIERN
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50 Jahre Nannerl –
Genuss mit Tradition
Seit 1975 bringt Nannerl Geschmack
und Qualität aus Salzburg auf den
Tisch – mit ausgewählten Zutaten,
kreativen Rezepturen und viel Innovationsgeist.
Zum 50-jährigen Jubiläum dürfen sich
alle Fans – und jene, die es noch werden
wollen – auf Überraschungen und tolle
Gewinnspiele freuen.
Was einst als kleiner Familienbetrieb mit
Likören und eingelegten Früchten begann,
ist heute ein international tätiges Unternehmen
für feine Lebensmittel und Gastronomieprodukte.
Produziert wird nach wie
vor in Anthering bei Salzburg – mit Leidenschaft,
Know-how und einem Team, das die
Wünsche seiner Kunden in den Mittelpunkt
stellt. Das Sortiment reicht von Gewürzen,
Essigen, Ölen, Suppen, Saucen und Desserts
bis hin zu Getränkekonzentraten und Spirituosen.
Herzstück der Feierlichkeiten ist ein
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Der Hauptpreis: eine originale Vespa
Baujahr 1975 – genauso alt wie Nannerl
selbst. Ergänzt wird das Gewinnspiel
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Bereichen Genuss, Küche und Lifestyle.
Der Vespa-Gewinner wird feierlich auf
der Fachmesse „Alles für den Gast“ (8.–11.
November 2025, Messezentrum Salzburg)
am Nannerl-Stand verkündet und zusätzlich
per Direktnachricht informiert.
So einfach mitmachen:
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Nannerl-Produkte im Einsatz sind
Alle Details, Teilnahmebedingungen und
Preise gibt’s online. Die Gewinner werden
über Social Media bekannt gegeben.
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Gewerbestraße 7
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5102 Anthering bei Salzburg
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28 SALAT
8/2025
Kolumne
Klar gestellt: Tomaten,
roh versus gekocht
In Tomaten stecken viele wertvolle
Inhaltsstoffe, und das mit nur
20 Kilokalorien pro 100 g. Egal ob
Fleisch-, Kirsch- oder Strauchtomaten,
sie schmecken einfach gut und
sind nicht umsonst das beliebteste
Fruchtgemüse in Österreich. Die reifen
Früchte sind reich an Vitamin C,
Kalium, Ballaststoffen und sekundären
Pflanzenstoffen.
Doch eine Substanz in den Tomaten
sorgt für Schlagzeilen: Es ist
das Lycopin, ein sekundärer Pflanzenstoff,
der für die Färbung der
Tomate, egal ob rot oder gelb, verantwortlich
ist. Es macht etwa 90
Prozent des gesamten Carotinoidgehalts
aus und ist besonders in der
Tomatenschale zu finden. Zahlreiche
Studien belegen, dass Lycopin antioxidativ
wirkt, also Herz-Kreislauferkrankungen
und auch Krebs vorbeugen
kann. Wer viel Tomaten isst,
egal ob roh, in Soßen oder als Suppe,
kann so einen wichtigen Beitrag zur
Krebsvorbeugung leisten, und das
auf sehr schmackhafte Weise.
Auch wenn Gemüse bevorzugt
roh gegessen werden soll, da so die
Vitamine am besten erhalten bleiben,
ist die Tomate eine Ausnahme.
Lycopin ist sehr hitzestabil und wird
durch Kochen kaum zerstört. Außerdem
kann der Körper aus rohen Tomaten
den Stoff sehr schlecht aufnehmen,
anders als aus gekochten
Tomatengerichten. Studien zeigen,
dass die Aufnahme von Lycopin aus
Tomatensauce oder -ketchup viel
höher ist als aus rohen Tomaten.
Da Lycopin auch noch fettlöslich
ist, wird die Aufnahme noch einmal
durch Fett verbessert. Eine Pastasauce
ist daher gesünder, als viele
denken!
Mag. Andrea Jungwirth
Ernährungswissenschafterin
Foto: Andrea Jungwirth
Zum Aufpeppen
Ein Salat ist nur so gut wie das, was
obendrauf kommt. Mit den veganen
TK-Cevapcici von GREENFORCE Pro wird
aus einem Blattsalat im Handumdrehen
ein vollwertiger Sommergenuss – pflanzlich,
sättigend und mit würziger Note.
Die saftige Textur und die feine Schärfe
machen sie zum idealen Topping für alle,
die nicht nur eine Beilage wollen. Frischer
Wind kommt auch durch die Übernahme
von Mondarella ins Sortiment: Damit
Geschnittene, küchenfertige
Salate von KRÖSWANG sind
die verlängerte Werkbank für zeitgemäße
Gastronomiebetriebe.
Täglich frisch und ausnahmslos
ohne Konservierungsmittel vom
Traditionsunternehmen Kugler
produziert – genau wie im eigenen
Betrieb, nur einen Tag zuvor und
unter professionelleren Bedingungen.
Das vielfältige Sortiment spart
nicht nur wertvolle Arbeitszeit,
sondern eliminiert methodisch
Müll und macht sämtliche Kosten
100 Prozent kalkulierbar. Abwechslungsreiche
Kugler Dressings ergänzen das vielfältige
Angebot: von zuverlässigen Klassikern
wie Balsamico-Senf, Caesar und Joghurt-
Kräuter bis zu ausgefallenen Kreationen wie
erweitert GREENFORCE sein Angebot
um eine ganze Linie pflanzlicher Käse-
Alternativen. Frei von Soja, Palm- oder
Kokosfett, Geschmacksverstärkern und
Konservierungsstoffen, überzeugen sie
mit authentischem Geschmack und cremiger
Konsistenz. Besonders auf Salaten
oder Bowls punktet etwa der Fetora – eine
feta-inspirierte Alternative auf Basis von
Ackerbohne, Kartoffelstärke und Sheafett.
www.greenforce.com
Die verlängerte Werkbank
Orange-Ingwer oder Kürbiskern-Dressing.
Für Gastronomen bedeutet das deutlich
weniger Vorbereitungszeit, konstante Qualität
und maximale Kostenkontrolle.
www.kroeswang.at
Foto: GREENFORCE Pro
Foto: Jacob Blount
www.fruechtekueche.at
30 FLEISCHLOS
8/2025
Klasse statt
Masse
Standardisierte Massenware und
individuell gefertigte Desserts
besetzen zunehmend die Regale.
Die Dolce GmbH aus Neu-Ulm
schwimmt gegen den Strom und
bringt unter dem Markennamen
„Alba Desserts“ handgemachte
Qualität, Individualität und echten
Genuss auf die Dessertkarten. Mit
über 70.000 täglich produzierten
Portionen und einem Individualisierungsgrad
von 80 Prozent zeigt
Dolce, dass sich Manufaktur und
Skalierung nicht ausschließen
müssen. „Wir sind keine Fabrik, wir
sind eine Manufaktur, die für Innovation
mit Tradition sowie für Menschlichkeit
und Genuss steht”, betont
Geschäftsführer Massimo Forgione.
Für gastronomische Betriebe, die
zunehmend unter Personalmangel
und wachsendem Qualitätsdruck
leiden, bietet Dolce individuelle Dessertkonzepte,
die bei den Gästen für
Wow-Momente sorgen.
www.dolce-gmbh.de
Herzhaft vegan
BÜRGER zeigt, wie genussvoll pflanzliche
Küche sein kann. Das Tiefkühlsortiment
liefert vegane Vielfalt für Großküchen, Kantinen
und Betriebsrestaurants – simpel in der
Zubereitung, aber raffiniert im Aroma. Ob
Lasagne, Cannelloni oder Maultaschen: Die
drei Gerichte überzeugen mit durchdachter
Komposition. Die Veganen Maultaschen
verbinden Blattspinat, Lauch, Zwiebeln und
Petersilie mit herzhaftem Seitan. Die Vegane
Lasagne Bolognese hingegen interpretiert
den italienischen Klassiker neu: Wie ihr traditionelles
Vorbild schmeckt sie dank Tomaten,
Karotten, Lauch und einer cremigen Béchamel-
und Käsealternative herrlich vertraut.
Und die Vegane Cannelloni Bolognese? Mit
Tomaten, Weizenprotein und italienischen
Kräutern liefern sie eine fleischähnliche
Textur, die auch Flexitarier überzeugt.
www.buerger-profikueche.de
Foto: Bürger
Foto: Ringo DRUCK
Schwarz auf Weiß
Reis muss nicht langweilig
sein – das beweist Riso Gallo
mit Riso Nero, einer spannenden
Alternative zum klassischen
Reis. Der schwarze Parboiled-
Vollkornreis besticht durch sein
nussiges Aroma. Nebenbei dient
seine tiefschwarze Farbe als Eyecatcher
am weißen Teller. Beim
Kochen entfaltet Riso Nero einen
Duft nach frisch gebackenem
Brot und zeigt sich würzig mit
bissfester Konsistenz im Mund.
In nur 18 Minuten zubereitet,
eignet sich Riso Nero ideal für warme wie
kalte Gerichte – ob als Beilage zu Meeresfrüchten,
als Basis für Bowls oder als Hingucker
im Salat. Angebaut wird der Reis
in Norditalien von ausgewählten Bauern,
direkt vor Ort verarbeitet und abgepackt.
Durch vollständige Kontrolle vom Feld bis
zur Verpackung garantiert das Familienunternehmen
lückenlose Rückverfolgbarkeit.
www.risogallo.at
Foto: cRiso Gallo
8/2025
ADVERTORIAL 31
Foto: TVB AtterseeAttergau/Veronika Phillipp Foto: Veronika Phillipp
Genuss am Attersee
Wo Kulinarik und Natur Hand in Hand gehen!
Foto: Restaurant Langostinos
Hier geht’s zum Kulinarium!
In der Urlaubsregion Attersee-Attergau
ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Lernen Sie eine Welt voller Geschmack,
Regionalität und atemberaubender
Kulisse kennen – im Herzen des Salzkammerguts,
direkt am türkisblauen Attersee.
Die Urlaubsregion Attersee-Attergau begeistert
nicht nur mit kristallklarem Wasser und
schroffer Berglandschaft, sondern auch mit
feinster Küche. Das „Kulinarium Attersee“
vereint sechs exzellente Restaurants und
Gasthäuser – drei davon Hauben-Lokale – die
kulinarische Höchstleistungen mit regionalem
Charakter verbinden.
Auf den Tellern finden sich Köstlichkeiten
aus Österreichs größtem Binnengewässer:
zarter Attersee-Saibling, frische
Reinanke oder feiner Hecht. Dazu knackiges
Gemüse, liebevoll gezogen von Bauern der
Umgebung, verfeinert mit Kräutern, Ölen
und Spezialitäten aus heimischer Produktion.
Die Wirte des Kulinarium Attersee
setzen konsequent auf Regionalität, Qualität
und Innovation – ein Fest für alle Sinne!
Die Partnerbetriebe im Überblick:
Im Restaurant Langostinos trifft mediterranes
Flair auf heimische Fischauswahl
– ein Haubenrestaurant direkt am See, das
mit feinen Aromen und Seeblick verzaubert.
www.langostinos.at
Das 1er Beisl im Lexenhof im Zentrum von
Nußdorf ist ein echter Geheimtipp: Haubenküche,
serviert in gemütlicher Atmosphäre
mit persönlicher Handschrift des Küchenchefs.
https://lexenhof.at/restaurant
Der Gasthof Wachtberg, hoch über dem
Attersee gelegen, besticht durch traditionelle
Gerichte, saisonale Schmankerl und
einen Panoramablick, der seinesgleichen
sucht.
www.wachtberg.at
Am Genussufer in Unterach verschmelzen
Tradition und Moderne. Direkt im Strandbad-Areal
genießen Sie kreative Gerichte
und ausgewählte Weine mit Seeblick im
stilvollen Ambiente.
www.genussufer.at
Im Restaurant Bräu im Hotel Aichinger
erleben Gäste echte Gastfreundschaft, ehrliche
Küche und ein Zusammenspiel aus
Tradition und Eleganz.
www.hotel-aichinger.at
Und im Hotel Schönberger wird typisch
österreichische Küche mit Herz und regionalen
Produkten serviert – liebevoll zubereitet
von der Wirtin persönlich.
www.hotel-schoenberger.at
Verschenken Sie Genussmomente an
einem der schönsten Plätze Österreichs
– mit einem Gutschein vom Kulinarium
Attersee. Ein kulinarisches Erlebnis, das
in Erinnerung bleibt!
www.attersee-kulinarium.at
Foto: Krists Luhaers
Foto: Leigh Skomal
Kaffee bleibt allgegenwärtig und
archaisches Kochen, das sich auf Feuer,
Glut und Rauch stützt, erlebt eine
Wiedergeburt.
Foto: Sidney Pearce
Leben verlängern, Geschmack vertiefen
Trends sind vergänglich, doch jedes Jahr kristallisieren sich Entwicklungen heraus, die bleibend sind.
Von Nele Klaffl
Longevity“ – gemeint ist nicht nur ein
langes Leben, sondern der Weg dorthin.
Zuckerfreie oder -reduzierte Speisen
gehören ebenso dazu wie alkoholfreie
Drinks, die heute so aufregend schmecken
wie ihre hochprozentigen Pendants. Doch
der eigentliche Star der Stunde ist „Functional
Food“. Essen, das schützt, stärkt, stimuliert.
Kollagen-Matcha als Hautpflegebooster,
probiotische Joghurts, die dem Darm
schmeicheln, und Gerichte mit sekundären
Pflanzenstoffen oder fermentierten Zutaten,
die das Immunsystem aktivieren. Die Küche
wird zur Hausapotheke.
Kraft durch Ferment
Auch die neue Generation fermentierter
Lebensmittel bringt Tiefe und Funktionalität
auf den Teller – Stichwort Umami. Neben
Klassikern wie Kimchi, Miso und Tempeh
rücken fermentierte Proteine wie Mykoproteine
oder gereifter Käse in den Fokus.
Sie erweitern das Spektrum zwischen tierischen
und pflanzlichen Eiweißquellen und
bereichern nachhaltige Küchenkonzepte.
Fermentiertes findet zunehmend auch als
Teil von Saucen und Broten Verwendung.
Zurück zur Glut
Parallel dazu erlebt die Gastronomie eine
Rückbesinnung auf das Ursprüngliche.
Archaisches Kochen, das sich auf Feuer,
Glut und Rauch stützt, feiert seine Neuauflage.
Die Reduktion auf das Wesentliche, das
Spiel mit Hitze, der Verzicht auf technische
Spielereien zugunsten von Rauch und Röstaroma
– all das schenkt vor allem einfachen
Zutaten wie Gemüse Komplexität.
Überall, in jeder Form
Kaffee bleibt allgegenwärtig. In Bars zeigt er
sich als Espresso Martini oder Cold Brew Negroni.
Sein Geschmack ist vertraut, und seine
wachmachende Wirkung an langen Nächten
ein treuer Verbündeter. Auch alkoholfrei
spielt er seine Stärken aus, etwa als trendiger
Espresso Tonic. Natürlich bleibt Kaffee auch
ein Begleiter untertags. Im Netz kursieren
Begriffe wie Whipped Coffee und Cloud
Coffee. Zugleich feiert Filterkaffee sein Comeback,
während Third-Wave-Coffeeshops weiterhin
wie Pilze aus dem Boden schießen.
Zitrus reloaded
Die vertraute Zitrone bekommt Gesellschaft
von echten Charakterfrüchten. Yuzu
hat den Weg geebnet, Calamansi stiehlt
die Show mit ihrer wilden Mischung aus
Mandarine und Limette. Auch Fingerlimes,
liebevoll „Limettenkaviar“ genannt, sorgen
für sensorische Überraschungen. Buddhas
Hand wiederum besticht durch ihre außergewöhnliche
Form und ihren Duft, der sich
für Infusionen oder kandiert eignet.
Trends schärfen den Blick für neue Möglichkeiten.
Dennoch ist es entscheidend,
diese Entwicklungen nicht blind zu verfolgen,
sondern mit der eigenen Philosophie zu
verbinden.
8/2025
FOOD TRENDS 33
Foto: Haubis
Plunder Wunder
Haubis investiert kontinuierlich in zeitgemäßen
Geschmack und die Zukunft des
Genusses. Mit der Erweiterung der Haubis
Konditorei wurde die Plunderlinie nach
eigenen Vorstellungen neu aufgebaut – für
eine Teigfertigung auf höchstem Niveau.
Durch präzise Verarbeitung und hochwertige
Butter sind die Plundergebäcke
nun noch feinblättriger, zartsplittriger und
aromatischer. Das traditionelle Konditoreihandwerk,
etwa bei Croissants und gezogenen
Strudeln, bleibt dabei unverändert
erhalten.
Ab 18. August gibt es optimierte Rezepturen:
› Marillencroissant – knusprige Kruste,
saftig-fruchtige Marillenfüllung.
› Nougatcroissant – buttrig-feinsplittrig
mit cremiger Nougatfüllung, Haselnüssen
und Kardamomnote.
› Croissant – goldbraune Kruste, zarter
Butterteig aus österreichischen Zutaten.
› Gezogener Apfelstrudel – hauchdünner
Strudelteig mit edel-fruchtiger Apfelfülle.
› Gezogener Topfenstrudel – reichlich
gefüllt mit österreichischem Topfen,
Rosinen und feiner Vanillenote.
Alle Produkte überzeugen in bester Haubis-Qualität
und sind einfach zu handhaben.
www.haubis.at
Foto: Wiberg
Herbstliche Vorfreude
Pünktlich zur goldenen
Jahreszeit stellt
WIBERG seine neuesten
Produkte vor. Dieses Mal
mit „flüssigen Gold“: hochwertigem
Essig und edlem
Öl. Besonders das neue
Haselnuss-Öl überzeugt
mit seinem samtig-nussigen
Aroma und feinen Nougatnoten.
Es passt zu Salaten
und Bowls, zu Gemüse,
Rohkost, Hülsenfrüchten,
Wild und Geflügel, Pilzen
– und sogar für süße Kreationen.
Für alle Liebhaber
intensiver Aromen gibt es
zudem eine aufregende
Neuheit im Suppensortiment:
die neue WIBERG
Miso-Suppe. Sie bringt die Essenz traditioneller asiatischer Küche
direkt auf den Teller. Natürliche Zutaten sorgen für die charakteristische
fermentierte Miso-Note und einen vollmundigen Umami-
Geschmack. Die Suppe eignet sich auch als Basis für japanische
Saucen oder kreative Gemüse-, Nudel-, Reis- und Ramen-Gerichte.
www.wiberg.eu
Neuer Schwung für
Burger & Co.
Der neue Yellow Mustard von
Heinz bringt milde Würze und
feine Schärfe – ideal, um Smash
Burger geschmacklich auf das
nächste Level zu heben. Ob direkt
auf das Patty, ins Bun oder als
aromatisches Extra zwischen den
Lagen: volle Geschmackspower
ohne Überwürzung. Erhältlich
über das Kraft Heinz „Away from
Home“-Team oder bei Rewe.
Ebenfalls neu: Heinz Mayonnaise
jetzt im handlichen 5-Liter-
Eimer. Perfekt für Hotels, Restaurants
oder Imbisse mit begrenztem
Lagerplatz – als Ergänzung zum
bewährten 10-Liter-Gebinde. Die
Mayo enthält 70 % feines Rapsöl,
Eier aus Freilandhaltung und verzichtet
auf künstliche Aromen
oder Farbstoffe. Eine mitgelieferte
Pumpe ermöglicht präzise Portionierung
im Back-of-House.
www.kraftheinz.com
Foto: Kraft Heinz
Vom Beet zum Gourmet
Gastro war vor Ort: In Cork, Irland, besuchte unser Redaktionsteam die weltbekannte Ballymaloe Farmund
Kochschule. Dort verbindet sich ökologischer Gemüseanbau mit nachhaltiger Viehzucht, kreativen
Kochkursen und Haute Cuisine im prächtigen Ballymaloe House.
Text & Fotos: Michael Heinz
Alles beginnt auf einem weitläufigen
100-Acre-Biohof. Gemüse, Obst,
Kräuter, Milchprodukte und Fleisch
werden hier nach höchsten ökologischen
Standards erzeugt. Besucher können durch
den Schaugarten spazieren, der nicht nur
die Vielfalt des Anbaus zeigt, sondern auch
Inspiration für die eigene Küche bietet.
Farm School: Lernen mit der Natur
Die von Darina Allen, einer Ikone der Slow-
Food-Bewegung, gegründete Farm School
vermittelt praxisnahes Wissen über nachhaltige
Landwirtschaft. Samenfeste Sorten,
Kompostierung, Bienenzucht und Käseherstellung
stehen auf dem Programm. Der
Ansatz ist ganzheitlich: Natur verstehen,
bewahren und nutzen.
Kochen von der Wurzel
bis zum Teller
Die Cookery School ist weit über Irland
hinaus bekannt. In intensiven Kursen – darunter
ein zwölfwöchiges Ausbildungsprogramm
– lernen Teilnehmer, die hofeigenen
Produkte zu verarbeiten, haltbar zu machen
und in köstliche Gerichte zu verwandeln.
Das besondere „Farm-to-Fork“-Konzept
beinhaltet Führungen über Hof und Gärten
sowie gemeinsames Kochen in kleinen
Gruppen.
Ballymaloe House: Irlands
kulinarisches Juwel
Der kulinarische Höhepunkt ist das Ballymaloe
House, ein herrschaftliches Anwesen
mit Hotel und Restaurant. Im eleganten
Yeats Room werden die Produkte des Hofs
in feinsten Gerichten serviert. Von bodenständiger
irischer Küche bis zu modernen
Interpretationen erleben Gäste eine kulinarische
Reise auf höchstem Niveau.
Küchenphilosophie
„Nur was mit Respekt erzeugt wurde, kann
mit Liebe gekocht werden.“ – Dieser Leitgedanke
zieht sich durch alle Bereiche des
Ballymaloe-Konzepts.
Bord Bia: Bio als Botschaft
Die Exkursion wurde von Bord Bia, der
irischen Lebensmittelbehörde, organisiert.
Hintergrund ist eine großangelegte
Kampagne, die mit EU-Unterstützung die
INFO
Zur Kampagne von Bord Bia
• Dauer: drei Jahre
• Budget: ca. 2,7 Mio. Euro
• Zielmärkte: Österreich, Deutschland, Belgien,
Schweden
• Fokus: Bewusstsein für Bio-Rind und -Lamm
stärken
Bekanntheit von Bio-Rindfleisch und Bio-
Lammfleisch steigern soll – mit Österreich
als einem der Fokusmärkte. Ziel ist es, Konsumenten
für Bioqualität zu sensibilisieren
und die Nachfrage nach nachhaltigem
Fleisch zu erhöhen.
www.bordbia.ie/organic/
www.ballymaloecookeryschool.ie
INFO
Fakten über Ballymaloe
• Gegründet: 1983
• Fläche: rund 100 Acres (ca. 40 Hektar)
• Angebaut: Gemüse, Obst, Kräuter, Getreide
• Viehzucht: Bio-Rinder und -Schafe
• Besonderheit: Schaugärten, die Besuchern
offenstehen
8/2025
FOOD TRENDS 35
Limone & Basilico an einer Weißwein-Lachssauce
Zutaten für 10 Personen:
› 2,5 kg HILCONA Pasta Fina
Rondelli Limone Basilico, 2 x 2
kg, TK
20 g Butter
60 g Eschalotten gehackt, 3 mm
40 g Weissmehl Typ 400
300 ml Kochwein weiss
› 350 g Vollrahm/Obers 35%
Speisesalz
› Pfeffer schwarz
› 300 g Rauchlachs geschnitten
(NO)
› 200 g eingelegte Salz-Zitronen
Foto: Andreas Scherrer
❱ Salz-Zitronen mind. zwei Wochen im Voraus herstellen. Zu Beginn Butter schmelzen,
Eschalotten anschwitzen und mit Mehl stäuben. Anschließend mit Weißwein
ablöschen. Rahm hinzugeben und Sauce aufkochen lassen. Für ca. 10 Minuten
schwach köcheln und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den in Würfel geschnittenen
Räucherlachs hinzugeben, kurz ziehen lassen. In der Zwischenzeit im vorgeheizten
CombiSteamer bei 95° C und 100 Prozent Dampf die Pasta für acht Minuten
dämpfen. Alle Zutaten anrichten und mit Salz-Zitronenscheiben garnieren.
www.foodservice.hilcona.com
Tiefgekühlte Power
Tiefkühlgemüse
hat
in der Gastronomie
den Ruf als echter Allrounder.
So ist es einfach
in der Zubereitung, flexibel
portionierbar und
dank des Schockfrostens
besonders vitaminreich
und geschmacksintensiv.
Damit lassen sich kreative
Gerichte wie Bowls,
Currys oder Wraps im
Handumdrehen zaubern
– effizient und abwechslungsreich
zugleich.
Besonders gefragt ist
gefrorenes Gemüse, wenn
es durch eine Extraportion
pflanzlicher Proteine
nicht nur die Gerichte aufwertet, sondern auch den Ansprüchen
gesundheitsbewusster Gäste gerecht wird. Die Erbsen und Sojabohnen
von iglo aus dem Marchfeld sind hier echte Superfoods:
Die kleinen grünen Hülsenfrüchte liefern wertvolle Proteine und
punkten mit ihrer regionalen Herkunft. So gelingt zeitgemäße,
bewusste Gastronomie – ganz ohne Kompromisse.
www.iglo-gastronomie.at
Foto: Iglo
Radeln für guten Zweck
Auch in diesem
Jahr war die
Sander Gruppe mit
vollem Einsatz bei
der VOR-TOUR
der Hoffnung
dabei, der größten
Benefiz-Radtour
in Rheinland-
Pfalz. Anfang Juli
traten 120 Radler,
darunter Mitarbeiter
von Sander und
prominente Unterstützer
aus Politik,
Sport und Wirtschaft, gemeinsam rund 340 Kilometer durch
die Südpfalz in die Pedale und sammelten über 645.000 Euro für
krebskranke und benachteiligte Kinder sowie deren Familien. Peter
Sander, geschäftsführender Gesellschafter und selbst auf dem Rad
dabei, übergab einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro. „Als
werteorientiertes Familienunternehmen ist soziales Engagement
für uns selbstverständlich“, so Sander. Seit ihrer Gründung konnte
die bundesweit agierende Organisation bereits über sieben Millionen
Euro für den guten Zweck sammeln.
www.sander-gruppe.com
www.vortour-der-hoffnung.de
Foto: Sander Gruppe/Rolf H. Epple
Kulinarischer Platzhirsch
im Salzkammergut
Monika und Wolfgang Gröller führen in dritter Generation die
kulinarischen Hotspots im Salzkammergut, und die beiden Töchter
stehen bereits in den Startlöchern.
Von Petra Pachler
Herr Gröller, der Name Gröller steht
bereits in dritter Generation für Hospitality
– Beruf, Berufung oder ein vorgezeichneter
Weg?
Das muss wohl mit den Genen zu tun haben.
Hatten nie was anderes im Fokus - unsere
Eltern haben das wirklich gut vorgelebt.
Sie haben die beiden Häuser von Ihren
Eltern übernommen, gab es etwas, das Sie
ganz anders machen wollten?
Ich habe den Gesamtbetrieb 15 Jahre mit
meinen Eltern zusammen geführt. Was
bestens funktioniert hat. Mit der vollen Entscheidungsgewalt
geht es halt etwas schneller.
Man muss sich aber auch im Klaren sein
darüber, dass das Risiko natürlich größer
ist. In diesen Zeiten solche Investitionen zu
machen, braucht natürlich auch eine große
Portion Mut.
Die Gröller Hospitality ist Platzhirsch in
Traunkirchen, gibt es auch Neider?
Wir sind mit unseren Betrieben in Traunkirchen
hoffentlich Platzhirsch im gesamten
Salzkammergut. Eine Dichte von so hochwertigen
kulinarischen Möglichkeiten in
allen Bereichen auf so kleinem Raum gibt es
sonst sehr selten. Wir zählen da aber auch
die Betriebe im Ort dazu, die nicht in unserem
Einflussbereich stehen.
Das Traunsee ist mit dem Umweltzeichen
und dem Ecolabel ausgezeichnet. Wie aufwändig
war der Weg dorthin?
Eigentlich mussten wir nur niederschreiben
und bestätigen lassen, was wir sowieso
leben. An Bürokratie sind wir als Unternehmer
eh gewöhnt, aber das gehört natürlich
dazu, um die Richtigkeit bestätigen und
überprüfen zu können.
Das Wirtshausfestival „Felix“ geht auf Ihre
Initiative zurück. Wie entstand die Idee
und wer ist für die Organisation zuständig?
Felix wurde gegründet, um schon früh im
Jahr auf unser Angebot am Traunsee hin-
Foto: Christof Wagner
Foto: Christof Wagner
Foto: Georg Kukuvec
Hauben- und Sternekoch Lukas Nagl (Bild links) schwingt das kulinarische Zepter. Gemeinsam mit den Töchtern Marie und
Josefine (Bild rechts oben) sind die Gröllers ein starkes Team.
Foto: Jörg Lehmann
zuweisen, sozusagen eine Saisonstartveranstaltung.
Wir wollten vor allem das Wirtshaus in
den Mittelpunkt rücken und befreundete
Köche hierher einladen, um ihnen eine Bühne
zu geben und etwas von ihnen zu lernen. Für
unsere Mitarbeiter ist es sehr spannend, auch
andere Herangehensweisen und Persönlichkeiten
aus der Gastroszene kennenzulernen
und mit ihnen zu arbeiten. Es ist nicht immer
leicht, sich noch was neues Einfallen zu
lassen, aber „Aufgewärmtes schmeckt meist
nicht gut“. Für die Bewerbung und Durchführung
ist seit Beginn die Ferienregion Traunsee-Almtal
zuständig.
4-Hauben- und 1-Sternekoch Lukas Nagl
aus dem Restaurant Bootshaus ist Executive
Küchenchef für die gesamte Gröller
Hospitality, trotzdem gibt es in der Poststube
1327 und in der neuen Belétage
jeweils einen eigenen Küchenchef. Was
unterscheidet die drei Küchenlinien?
Der Verantwortliche für die gesamte Küchenlinie
ist Lukas Nagl, aber natürlich brauchen
Restaurants in dieser Dimension eine verantwortliche
Person. In der Belétage kocht
Max Deuker ein cooles Sharingkonzept mit
starkem asiatischem Einfluss, in der Poststube
1327 kocht Stefan Griesler mit seinem
Team eine moderne Wirtshausküche mit
österreichischen Klassikern. Hier sind wir
sieben Tage in der Woche und 360 Tage im
Jahr ganztags mit warmer Küche da.
Gemeinsam ist die Regionalität der Produkte,
die im Sommer von insgesamt 80
Mitarbeitern verarbeitet werden.
Der letzte Umbau 2023/24 schlug mit
einer Gesamtinvestition von 18 Millionen
Euro zu Buche, was keine Kleinigkeit ist.
Was lag der Entscheidung zugrunde?
Es war wichtig das Hotel Post am See in die
Zukunft zu führen. Die nächste Generation
steht in den Startlöchern und unsere Töchter
Marie und Josefine haben sehr viel mitgesprochen
bei der Umsetzung.
Eine wirtschaftliche Größe zu bekommen,
Ganzjahresinfrastruktur mit Rooftop-
Bergspa zu schaffen und ein urbanes Umfeld
mit Bar und Belétage zu verwirklichen,
welches sich in den historischen Mauern
versteckt, war uns ein großes Anliegen, um
das Angebot für unsere Gäste zu verfeinern.
Aber rund ein Drittel der Kosten sind in
Nachhaltigkeit (PV-Anlage, Seewasserwärmepumpe
zum Heizen von Hotels und
Infinity Pool, Lüftungen u.a.) geflossen.
Im letzten Umbau entstand mit der Belétage
ein eigenes Stockwerk für kulinarische
Angebote, das gleich auf Anhieb zwei
Hauben erhielt und von Falstaff zur Neueröffnung
des Jahres gekürt wurde. Was ist
das Geheimnis hinter dem Konzept?
Einerseits wollten wir einen neuen, urbanen
Bereich für unsere Hotelgäste schaffen, der
sie in kein Korsett zwängt. Frühstück bis 12
Uhr, coole Bar und Restaurant mit sehr üppiger
Atmosphäre, die zum „easy day drinking“
einlädt und zu spätabendlichen Snacks animiert,
daneben noch eine neue kulinarische
Welt eröffnet.
Wir wollen den Gästen aber auch ein
kulinarisches Erlebnis bieten. Die Grenzen
zwischen Mitarbeitern und Gästen werden
niedergebrochen und der Gast kann, falls er
interessiert ist, teilhaben an dem, was uns
auszeichnet. Bei Aktivitäten wie Fischer und
Koch, Fisch Guiding, Fische räuchern, How
to Negroni, Schnapsstories und vielen weiteren
haben die Gäste die Möglichkeit mitzumachen,
und so tiefe Einblicke in unsere
Tätigkeit zu bekommen und die gelebte
Regionalität zu spüren.
Vom Kitchen Counter in der Belétage aus
können die Gäste beim Kochen zusehen und
mit den Köchen fachsimpeln.
Foto: Christof Wagner. Foto: Johannes Kernmayer
V. l.: Stefan Griessler, Küchenchef der Poststube 1327, Darina Pastrnakova, Sous-Chefin Bootshaus, Executive Küchenchef Lukas
Nagl und Küchenchef der Belétage, Max Deuker, bespielen die drei kulinarischen Hotspots der Gröller Hospitality.
Foto: Georg Kukuvec
Das Unternehmen Gröller lebt Regionalität.
Woher beziehen die Küchenchefs ihre
Produkte vorrangig – außer natürlich aus
dem Traunsee?
Wir beziehen bei Sammlern, Fischern, Jägern,
aber auch bei befreundeten Bio Betrieben. Es
ist uns wichtig die Personen zu kennen, die
hinter den Produkten stehen. Meist haben
wir schon eine langjährige Beziehung mit
unseren Lieferanten. Obst und Schnaps
kommen teilweise aus der eigenen Landwirtschaft.
Natürlich bestellen wir auch beim
Großhändler und auch hier versuchen wir
regional, oder zumindest österreichisch, zu
bleiben und bevorzugen Bio Produkte.
Mit den Töchtern Marie und Josefine steht
bereits die vierte Gröller-Generation in
den Startlöchern. Wann planen die beiden
in den Betrieb einzusteigen?
Marie und Josefine haben schon in den letzten
Jahren viel Input gebracht und während
ihren Ausbildungen immer mal mitgearbeitet.
Wir haben sie nie gedrängt diese Richtung
einzuschlagen, allerdings sind die beiden
richtige Foodies und lieben unser Handwerk.
Wir sind sehr zuversichtlich, dass sie
hier einmal weiter machen, aber ein paar
Jahre wollen wir aber schon noch agieren.
Das gibt den Mädels, die beide ihre Studien
abgeschlossen haben, auch die Chance noch
viel zu sehen und ihr Spektrum zu erweitern.
Marie unterstützt uns gerade in der
Geschäftsführung und Josefine war gerade
ein halbes Jahr in Hongkong.
Frau Gröller, Sie sind der gute Geist im
Unternehmen, welches Aufgabengebiet
macht Ihnen am meisten Spaß?
Interieur ist mein Lieblingsthema. Es macht
mir unglaublichen Spaß, Räume und auch
Outdoor-Situationen immer wieder neu zu
interpretieren. Räumliche Veränderungen
sind sehr inspirierend und so kann immer
wieder ein völlig neues „Look and Feel“ für
unsere Gäste geschaffen werden. So zuletzt
bei der Wiedereröffnung des Hotel Post am
See im Jahr 2024 und aktuell bei der Neugestaltung
des Stegbereiches im Das Traunsee
- Das Hotel zum See.
Sie empfehlen Ihren Töchtern, in der Tourismusbranche
zu arbeiten - warum?
Hospitality ist einerseits sehr fordernd, andererseits
aber auch sehr abwechslungsreich.
Man sollte immer versuchen, vorne mit dabei
zu sein und neue Trends möglichst rasch
umzusetzen. Das macht das Arbeiten sehr
abwechslungsreich. Generell gilt es in diesem
Beruf verschiedenste Aufgabenbereiche abzudecken
und man kann sich immer wieder neu
erfinden. Und der Beruf im eigenen Hotel lässt
sich auch sehr gut mit der Familie vereinen.
Herr und Frau Gröller, wenn Sie die jeweiligen
Aufgaben und Schwerpunkte Ihres
Ehepartners in zwei Sätzen definieren
sollten, wie würden diese lauten?
Wolfgang Gröller über Monika: „Heimlicher
Chef, der oft Unangenehmes anspricht, mit
viel Liebe zum Detail und gutem Gespür für
Situationen“.
Monika Gröller über Wolfgang: „Sunnyboy, der
sich gerne um die Gäste kümmert und immer
zur Stelle ist wenn es brennt. Visionär und
Rampensau“.
INFO
Monika und Wolfgang Gröller führen in dritten
Generation die Hotels und Restaurants
der Gröller Hospitality (Das Traunsee - Das
Hotel zum See 4*S mit Restaurant Bootshaus,
Hotel Post am See 4*S mit Wirtshaus
Poststube 1327 sowie Restaurant und Bar
Belétage) und die Greisslerei in Traunkirchen.
Die Gröller Hospitality beschäftigt im Winter
zirka 110 und im Sommer 170 Mitarbeiter.
Art. 2710*
Omas Kuchenlieblinge
Art. 342*
Brötchen-Trio
Sommer-
Hits
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Laugen Dip-Ball
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FF-Brezel Dip-Stick,
3-fach sortiert
Maße: L 12,0 x B 3,0 x H 2,0 cm
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
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Maße: Ø 5,5 x H 3,5 cm
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
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Maße: L 6,0 x B 4,0 x H 2,0 cm
Gewicht: 5.400 g, 1 VPE / Kt.
fertig gebacken
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Art. 2756*
FF-Laugenkonfekt,
4-fach sortiert
Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
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Art. 2883*
FF-Brezel Peitsche
Maße: L 50,0 x B 3,0 x H 2,5 cm
Gewicht: 100 g, 50 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2733*
FF-Soft Brezel
mit Sesam
M.: L 16,0 x B 12,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 80 g, 30 St. / Kt.
fertig gebacken
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Art. 1207* 1
FF-Bio Vitalbrezel
M.: L 14,0 x B 10,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 95 g, 40 St. / Kt.
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Art. 145*
FF-Riesenbrezel
M.: L 20,0 x B 14,0 x H 3,5 cm
Gewicht: 150 g, 16 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
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Lauge
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Art. 1994*
FF-Laugenburger,
geschnitten
Maße: Ø 10,5 x H 4,0 cm
Gewicht: 80 g, 42 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1989*
FF-Laugenbagel
mit Sesam,
vorgeschnitten
Maße: Ø 11,0 x H 3,5 cm
Gewicht: 85 g, 60 St. / Kt.
fertig gebacken
Snack-Tipps
Lauge
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Art. 2681*
Brezel Sandwich,
geschnitten
Maße: L 18,5 x B 6,5 x H 4,5 cm
Gewicht: 115 g, 30 St. / Kt.
fertig gebacken
Neuheiten
Art. 2732*
Pizza Donut
Mischkiste,
2-fach sortiert
Gewicht: 100 g, 32 St. / Kt.
vorgebacken
Art. 342*
Brötchen-Trio
Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.
vorgebacken
Art. 2647*
Mini Pastel de Nata
Maße: L 5,5 x B 3,0 x H 1,8 cm
Gewicht: 35 g, 120 St. / Kt.
Teigling
Lorem ipsum
Art. 2838*
Glutenfreie süße
Mischkiste,
3-fach sortiert
Gewicht: 63 g, 30 St. / Kt.
fertig gebacken
Kuchen-Vielfalt
21 Port.
Port.
Art. 2833*
Mini Cheesecake
Mischkiste,
3-fach sortiert
Maße: Ø 6,0 cm
Gewicht: 85 g, 36 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2854*
Mini-Börek
Mischkiste,
3-fach sortiert
Maße: L 9,0 x B 4,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.
Teigling
28 Port.
Port.
Art. 2626*
Fruchtiger Kuchenmix,
3-fach sortiert
M.: L 38,0 x B 28,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 1.300 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2840*
San Sebastian
Cheesecake
Maße: Ø 24,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 1.600 g, 1 St. / Kt.
fertig gebacken
12 Port.
Port.
Art. 2710*
Omas
Kuchenlieblinge
M.: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 2.200 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
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Liebe
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Lebkuchenherz +
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Maße: L 16,0 x B 15,0 x H 1,5 cm
Gewicht: 95 g, 100 St. / Kt.
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Feuergebrannte
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Beilage AT 08_2025
Seite 40 bis Seite 55
Cold Drinks
Kolumne
Foto: pixabay
Ein Bier-Orden
Ende Juli wurde der österreichischen
Verteidigungsministerin Klaudia
Tanner der Bierorden der Stadt Weitra
verliehen – eine gute Gelegenheit,
einmal über die Zusammenhänge
von Brauwirtschaft und Landesverteidigung
nachzuforschen. Weitra,
eine kleine Garnisonsstadt, hat in
Sachen Braugeschichte einiges zu
bieten: Das Braurecht von 1321 räumte
den Bürgern das Recht ein, Bier zu
brauen und zu verkaufen. So ein Privileg
hatte durchaus Sinn: Wer durch
die „Braugerechtigkeit“ ein sicheres
Einkommen hatte, hatte auch etwas
zu beschützen – und genügend
Geld, zur Verteidigung der Stadt etwas
beizutragen. Noch heute steht in
Weitra ein Rest der alten Stadtmauer
mitsamt einem prächtigen Stadttor
in unmittelbarer Nachbarschaft
der letzten in der Stadt verbliebenen
Brauerei. Und der Gedanke, dass Einnahmen
aus dem Bier der Landesverteidigung
dienen sollen, besteht bis
heute: Die rund 190 Millionen Euro, die
die Biersteuer pro Jahr einbringt, entsprechen
etwa dem, was die Ministerin
im Rahmen der „Mission Vorwärts“
für Militärfahrzeuge aufwendet.
Conrad Seidls Bierwelt
Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl
Conrad.Seidl@gmx.at
Foto: Medianet-Hartl
Foto: Messer Austria GmbH
GASTRONOMIE
Gase für die Gastronomie
Mit den speziellen Gourmet-Gasen von Messer Austria bringen die Gastronomen Österreichs ihre Getränke
immer frisch und prickelnd im Geschmack sowie mit einer herrlichen Schaumkrone an den Gast.
Seit 1879 wird Kohlendioxid (CO 2 ) in
der Herstellung von Mineralwasser
und Bier verwendet. Inzwischen sind
viele weitere Getränke hinzugekommen, die
ebenfalls mit CO 2 versetzt, also karbonisiert
werden. Kohlendioxid kann einiges mehr als
nur Getränke zum Sprudeln bringen. Das
Gas ist farb- und geruchlos und lässt sich in
Wasser gut lösen. Es wirkt bei hohen Konzentrationen
bakteriostatisch und verlängert
damit die Haltbarkeit von Getränken.
Aufsteigende CO 2 –Bläschen verdrängen die
Luft über der Oberfläche des Getränks und
reduzieren so die Oxidation.
Auch andere Gase, wie Stickstoff und
Argon, sind heute aus der Herstellung und
Abfüllung von Getränken nicht mehr wegzudenken.
Neben dem Karbonisieren werden
Gase vor allem zum Inertisieren, das heißt,
zum Verdrängen von Sauerstoff, und zur
Druckstabilisierung eingesetzt.
Stickstoff und Argon haben eine sehr
geringe Löslichkeit in Wasser und verhalten
sich neutral und reagieren kaum oder gar
nicht mit anderen Stoffen. Darüber hinaus
sind sie farblos, geruchlos, geschmackslos
und ungiftig. Sie können den Sauerstoff aus
einem Behälter verdrängen und als inerte
Gase die Oxidation der Getränke verhindern.
Stickstoff und Argon sind wie Kohlendioxid
natürliche Bestandteile der Luft und als
Lebensmittelgase zugelassen. Für eine kontrollierte
Oxidation in der Weinbereitung
wird genau dosierter Sauerstoff eingesetzt.
Aufgrund seiner jahrzehntelangen
Erfahrung in punkto Gastrogase sowie der
lückenlosen Dokumentation, die eine gesicherte
Haltbarkeit und die Rückverfolgbarkeit
der Gourmetgase in allen Produktionsschritten
ermöglicht, ist Messer Austria ein
bevorzugter Lieferant für die österreichische
Gastronomie.
KONTAKT
Messer Austria GmbH
Industriestraße 5
2352 Gumpoldskirchen
Tel.: 050 603
E-Mail: info.at@messergroup.com
Web: www.messer.at
ADVERTORIAL
Gase für die Gastronomie
Mit unseren Gases for Life erhalten Ihre Getränke eine
länger anhaltende Qualität, ansprechende Optik und
sprudelnde Frische.
Unter dem Namen Gourmet liefert Messer reine Gase
und Gasgemische für die Gastronomie. Diese genügen
höchsten Qualitätsanforderungen und erfüllen alle
europäischen lebensmittelrechtlichen Vorschriften und
HACCP-Anforderungen.
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Industriestraße 5
2352 Gumpoldskirchen
Tel. +43 50603-0
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Foto: romaset / stock.adobe.com
Hopfen, Heimat, Handschrift
Globale Biertrends treiben das Genre in neue Geschmackswelten – von fruchtigen Mixen bis zu nachhaltigen
Impulsen.
Von Kurt Heinz
Im Jahr 2025 zeigt sich die Bierwelt
so vielfältig wie nie: Sie wächst durch
bewussten Konsum, lokale Innovation
und internationale Inspiration – und eröffnet
Gastronomen in Österreich spannende
Ansätze für ihr Angebot.
Alkoholfrei und low-ABV:
bewusst genießen
Biere ohne oder mit sehr wenig Alkohol sind
längst mehr als eine Nische: Ihre weltweite
Nachfrage steigt rasant. In vielen Ländern
zählt dieser Bereich zu den am schnellsten
wachsenden Segmenten – vor allem, weil
Konsumentinnen und Konsumenten Wert
auf Geschmack, Qualität und bewussten
Genuss legen.
Fruchtig, funkig, experimentell
Innovative Zutaten als Schlüssel: Exotische
Früchte, Kräuter, Gewürze, Kaffee oder Tee –
fast alles findet seinen Weg ins Bier. Besonders
fruchtige Sorten wie Himbeer-, Kirsch- oder
Citrusbiere erleben ein Comeback. Auch
Mischgetränke wie Shandys oder Bier-Spritzes
liegen im Trend, weil sie erfrischend, leicht
und vielseitig kombinierbar sind.
Echte Lager statt Massenware
Konsumenten sehnen sich nach Authentizität.
Klassische Lagerstile wie Helles, Vienna
oder Pilsner, aber auch regionale Spezialitäten,
setzen sich gegen uniforme Industrieware
durch. Dabei zählen Handwerk, klare
Aromen und regionale Identität.
Nachhaltigkeit & lokale Identität
Brauereien weltweit setzen auf umweltschonende
Prozesse, regionale Rohstoffe und
Kreislaufwirtschaft. Energie- und Wassersparen,
ressourcenschonende Verpackungen
und die Wiederverwertung von Reststoffen
sind längst keine Randthemen mehr, sondern
Teil des Markenversprechens. Auch der
Einsatz alter Getreidesorten oder besonderer
lokaler Zutaten gewinnt an Bedeutung.
Craft, Gemeinschaft & Erlebnis
Handwerklich gebraute Biere bleiben
Wachstumstreiber – besonders, wenn sie
mit einer guten Geschichte verbunden sind.
Taprooms, Pop-ups und Bierfeste bieten
nicht nur Produkte, sondern Erlebnisse:
Verkostungen, Food-Pairings, limitierte
Sondereditionen oder Kooperationen mit
anderen Produzenten schaffen Nähe und
Begeisterung.
Globale Trendauslese für die
österreichische Gastronomie
Bewusst und alkoholfrei: Das Angebot
an alkoholfreien Bieren sollte vielfältig,
geschmacklich anspruchsvoll und saisonal
variierbar sein – nicht nur als Alternative.
Fruchtig, saisonal, kreativ: Bierspecials
mit Früchten oder Gewürzen, sommerliche
Shandys oder saisonale Editionen sprechen
ein neugieriges, junges Publikum an.
Qualität statt Masse bei Lagerbierspezialitäten:
Traditionelle österreichische Bierstile
– vom Märzen bis zum Dunklen – lassen sich
modern interpretieren und als handwerkliche
Premiumprodukte inszenieren.
Regionalität & Nachhaltigkeit zeigen:
Heimische Rohstoffe und kurze Lieferketten
stärken nicht nur das Image, sondern
schaffen auch eine Geschichte, die beim
Gast hängenbleibt.
Erlebnisräume schaffen: Bierverkostungen,
Themenabende oder kreative Pairings
machen Bier zum Gesprächsthema und zum
Erlebnis.
Fotos: Privatbrauerei Hirt
GASTRONOMIE
755 Jahre Brautradition
Privatbrauerei Hirt feiert Jubiläum mit Innovation und neuem Markenauftritt.
ADVERTORIAL
Zeit, Genuss, Qualität – seit über 755
Jahren steht die Privatbrauerei Hirt
für gelebte Braukunst, ein vielfach prämiertes
Biersortiment und wahre Genussmomente.
Dieses Jubiläum wurde mit der
Inbetriebnahme einer neuen Flaschenwasch-,
Abfüll- und Verpackungsanlage
sowie einem Markenrelaunch gefeiert.
„Diese Meilensteine markieren den Aufbruch
in eine neue Ära für unsere Privatbrauerei
– getragen von unserem Bekenntnis
zu erstklassiger Qualität, zur Region und
zur Zeit, die wir uns für unser Bier nehmen“,
betont Eigentümer und Geschäftsführer
Niki Riegler.
Die Privatbrauerei Hirt ist eine von
nur 32 Brauereien in Europa, die das Slow
Brewing-Gütesiegel tragen dürfen. Dieses
garantiert, dass nur erstklassige Rohstoffe
und eine langsame, schonende Brauweise
zum Einsatz kommen. Je nach Sorte reifen
die Biere zwischen fünf Wochen und sechs
Monaten.
Investitionen in den Standort Hirt
Im Rahmen eines zweijährigen Investitionsprojekts
in Höhe von 22 Millionen Euro
wurde 2024 eine der nachhaltigsten Lagerund
Logistikhallen Österreichs eröffnet. Im
Juli 2025 folgte eine neue Flaschenwasch-,
Abfüll- und Verpackungsanlage, die noch
effizienter und nachhaltiger produziert. Diese
Investitionen unterstreichen das Bekenntnis
zum Standort. Die 1270 gegründete, familiengeführte
Privatbrauerei ist Gründungsmitglied
der Unabhängigen Privatbrauereien
Österreichs, die sich der Bewahrung der Biervielfalt
verschrieben haben.
Neuer Look. Unveränderter
Geschmack.
Ein Highlight des Jubiläums ist der neue
Markenauftritt. Über eineinhalb Jahre wurde
an der strategischen Neuausrichtung gearbeitet.
Der Relaunch ist Teil eines langfristigen
Transformationsprozesses. Mit „Die Zeit
nehm ich mir“ entstand ein neuer Markenclaim,
der die Werte perfekt auf den Punkt
bringt. Zudem wurde „Hirter Crush“ als neue
Marke für das Limonadensortiment eingeführt.
Die prickelnd erfrischenden Limonaden
präsentieren sich künftig unter neuem
Namen und in einem frischen, modernen
Design. Mit einem klaren Bekenntnis zu
Qualität und Standort blickt die Privatbrauerei
Hirt gestärkt in die Zukunft. Kontaktiere
jetzt die Privatbrauerei Hirt für eine Partnerschaft
auf Augenhöhe, um gemeinsam
unvergessliche Genussmomente für deine
Gäste und Kunden zu schaffen.
www.hirterbier.at/kontakt
Immer
wieder
anders
Foto: Susanne Jutzeler, suju-foto
Limonaden und Eistees gelten vor allem als „casual drinks“ für zwischendurch – oft ohne besonderen
Anlass und mit hohem Alltagscharakter.
Von Nele Klaffl
Eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag
der Valensina Gruppe bestätigt diese
Bedeutung: 42 Prozent der Befragten
bevorzugen Limonaden, dicht gefolgt von
Eistees mit 40 Prozent. Bemerkenswert ist
die Konsumfrequenz: 44 Prozent trinken
Limonaden mindestens einmal pro Woche,
knapp 20 Prozent sogar täglich.
Getränke mit Mission
Das Angebot dieser beiden Klassiker bleibt
dabei dynamisch und vielseitig. Softdrinks
wandeln sich zunehmend von reinen Erfrischungsgetränken
hin zu funktionalen
Konzepten. Botanicals finden ihren Weg in
Rezepturen: Lavendel oder Kaktusfeige verbinden
sich etwa mit Yuzu. Ergänzt werden
diese Aromen durch probiotische Zusätze,
Elektrolyte oder auch der allseits präsente
Protein-Hype finden sich dort. Aber auch
pflanzliche Wirkstoffe, die körperliches
Wohlbefinden und mentale Balance versprechen.
Auf der Überholspur
Besonders Eistee entwickelt sich zu einer
hochdynamischen Kategorie mit hohen
Wachstumsraten. Ein führender Getränkegroßhändler
verzeichnet einen Zuwachs
von rund 20 Prozent in diesem Segment. Zu
den bewährten Sorten Pfirsich und Zitrone
gesellen sich zunehmend exotische Fruchtund
Kräuterkombinationen oder Mate-Eistees,
die entweder von den Gastronomen
selbst hergestellt werden oder passend zu
den Gerichten empfohlen werden.
Kohlensäure-Kick
Ein markanter Trend der letzten Saisons
sind karbonisierte Tees, kohlensäurehaltige
Kräuter- und Früchtetees sowie Sparkling
Tea als alkoholfreie Alternative. Sie eröffnen
der Gastronomie neue Möglichkeiten in der
alkoholfreien Getränkebegleitung. Sie holen
Eistee und auch Limos aus der Alltagsschublade
und verleihen ihnen eine neue, gehobene
Genussdimension. Inklusive gehobener
Preise, wenn es um Speisenbegleitung geht.
Mit Spaßfaktor
Ein spannender Impuls kommt aus Taiwan:
Bubble Tea oder Boba Tea hat auch in
Europa Fuß gefasst. Die bunten Milch-,
Frucht- und Eisteevarianten mit Tapiokaperlen
sprechen besonders ein junges Publikum
an. Anders als funktionale Getränke
verkörpern sie eher „Comfort Food“ – verspielt
und oft mit Milch, Zucker und intensiven
Aromen. Dieses Erlebnisformat erweitert
die Getränkekultur um die Facette der
Social-Media-Tauglichkeit. Für die Gastronomie
ist der Bubble Tea eine gute Spielwiese,
denn variabel mit Milch, Honig oder
Sirup serviert, erhält ein und derselbe Tee
eine völlig neue Geschmacksrichtung. Die
Basis, nämlich meist grüner oder schwarzer
Tee zählt ohnehin zum gängigen Repertoire
in der Gastronomie und die zugesetzten aus
Tapioka (Speisestärke) oder Alginat machen
das Getränk auch vegan.
Gästewünsche reichen heute von simplen
Erfrischungen bis hin zu funktionalen
Premium-Konzepten. Gastronomen tun
gut daran, ihr Sortiment entsprechend zu
differenzieren, denn gut präsentiert bedeutet
auch öfter bestellt.
Foto: Ivan Samkov
8/2025
ALKOHOLFREI 45
Zitroniges
Trendgetränke
Keine Kisten
Foto: Jagoschuetz Laura
Bei den hohen Temperaturen gibt es kaum
etwas Erfrischenderes als ein eisgekühltes
Cola mit einer Zitronenscheibe. Mit dem
neuen Pepsi Zero Lemon lässt sich dieses
klassische Geschmacksduo jetzt direkt aus
der Flasche genießen – und das ganz ohne
Zucker. Das überraschend leichte, spritzige
Getränk vereint den unverwechselbaren
Pepsi-Geschmack mit einer feinen Zitronennote
und sorgt so für eine willkommene
Abwechslung im Glas. Die angenehme Süße
wird dabei von der erfrischenden Säure der
Zitrone ausbalanciert, was das Getränk zu
einem idealen Begleiter für heiße Tage und
Nächte macht – ob im Schanigarten, auf der
Dachterrasse oder in der Hotel-Minibar. Pepsi
Zero Lemon richtet sich an alle, die es spritzigfrisch
mögen, Zucker vermeiden und trotzdem
nicht auf vollen Geschmack verzichten wollen.
www.pepsi.at
Foto: Foto: Franz Johann Kreativagentur
Erfrischung bekommt diesen Sommer ein
neues Profil – weniger süß, dafür charakterstark
und überraschend. Besonders gefragt
sind sogenannte Erwachsenenlimonaden: Sie
setzen auf natürliche Zutaten und raffinierte
Aromen wie Rhabarber, Minze, Ingwer oder
Limette. Auch alkoholfreie Longdrinks wie
die neuen Urban Refreshers von Höllinger
oder kreative Neuheiten wie das Fig Leaf
Soda von Three Cents bringen frischen
Wind ins Glas. Auch der Eistee-Markt entwickelt
sich rasant weiter – vor allem zuckerreduzierte
Varianten in umweltfreundlichen
Tetrapaks sind gefragt. Ginger Beer bleibt ein
Favorit in der Bar- und Gastronomieszene –
intensiv und vielseitig einsetzbar. Del Fabro
Kolarik bietet eine breite Auswahl an innovativen
Getränken – mit Beratung, die auf
individuelle Bedürfnisse abgestimmt ist.
www.delfabrokolarik.at
Foto: www.guentheregger.at
Kisten schleppen kostet Zeit, Kraft und
Nerven – besonders im stressigen Gastroalltag.
Zum Glück gibt es längst clevere
Lösungen, die genau das überflüssig machen.
Das prämierte Wellwasser-Konzept verwandelt
Leitungswasser in hochwertiges, stilles
oder perlendes wellwasser® direkt aus dem
Zapfhahn – frisch, nachhaltig und kostensparend.
An heißen Tagen freuen sich die
Gäste über eine kühle Erfrischung, während
das Team von lästigem Schleppen entlastet
wird. Gleichzeitig sinken die Kosten für Einkauf,
Lagerung und Transport – und auch der
Verpackungsmüll reduziert sich deutlich. So
wird Nachhaltigkeit zum gelebten Standard
im eigenen Betrieb. Ob pur, mit Kohlensäure
oder als Basis für Säfte, Limonaden oder
Spritzer – mit wellwasser® serviert man
regionale Qualität mit gutem Gewissen.
www.wellwasser.at
Auf Eis
ADVERTORIAL
An warmen Tagen steigen die Erwartungen der Gäste – insbesondere
an die Auswahl alkoholfreier Getränke. Gefragt sind
hochwertige Alternativen zu Cola und alkoholfreiem Bier.
Genau hier spielt Eistee seine Stärken aus. Angenehm leicht und
stilvoll im Auftritt lässt sich Premium-Eistee vielseitig inszenieren:
als Speisenbegleitung, Signature-Drink oder erfrischende Abkühlung
auf der Terrasse. Die Integration in den Arbeitsalltag gelingt
mühelos: Der Tee wird einmal täglich aufgebrüht, der Ablauf ist
klar strukturiert, der Service bleibt schnell. Wer dem Getränk eine
besondere Bühne bieten möchte, serviert den Tee im schicken Kännchen,
dazu ein Glas mit Eiswürfeln, Zitronenscheibe und Minze.
Der Gast schenkt sich selbst ein – ein inszenierter Moment, der mit
wenig Aufwand große Wirkung zeigt.
www.ronnefeldt.com
Foto: Ronnefeldt
Foto: Alejandro Morón / stock.adobe.com
Eigenes Glas, eigene Handschrift
Warum Signature Drinks das neue Aushängeschild für Bars und Restaurants sind.
Von Michael Heinz
Ein Signature Drink ist mehr als nur ein
Cocktail. Er ist Visitenkarte, Erkennungszeichen
und Marketingtool
zugleich. In einer Zeit, in der Gäste nach einzigartigen
Erlebnissen suchen, kann ein gut
konzipierter Drink ein Lokal unverwechselbar
machen – und im Idealfall zum Gesprächsthema
weit über den Tresen hinaus.
Wie entsteht ein Signature Drink?
Am Anfang steht nicht die Flasche, sondern
das Konzept. Ein Signature Drink ist erfolgreich,
wenn er zum Haus passt. Ein Fischrestaurant
an der Küste könnte mit maritimen
Aromen spielen, eine alpine Lodge greift vielleicht
auf Bergkräuter zurück. Wichtig ist, dass
der Drink den Charakter des Lokals widerspiegelt
– in Aroma, Optik und Storytelling.
Zutaten mit Haltung
Bei Signature Drinks gilt: Weniger ist oft
mehr. Statt zwanzig Komponenten zählt die
Klarheit. Ein prägnanter Hauptgeschmack,
unterstützt von 2–3 sorgfältig ausgewählten
Begleitern, bleibt Gästen im Gedächtnis.
Saisonale Produkte, lokale Spirituosen und
hausgemachte Infusionen sind im Trend.
Auch Nachhaltigkeit spielt eine Rolle: Zero-
Waste-Sirups aus Resten oder kreative Re-
Use-Ideen wie Zitrusschalenchips punkten
nicht nur bei den Gästen, sondern auch in
der Kalkulation.
Mixology als Inszenierung
Die Zubereitung eines Signature Drinks darf
selbst Teil der Inszenierung sein. Smoke-
Guns, ungewöhnliche Gläser oder auffällige
Garnituren sorgen für Wow-Momente
– solange es nicht Selbstzweck wird. Der
Drink soll nicht nur fotogen, sondern auch
balanciert sein.
Was passt zu welchem Lokal?
Fine Dining: Elegante, klare Drinks mit subtiler
Raffinesse. Oft Aperitifs mit Champagner,
Vermouth oder leichten Kräuteraromen.
Casual Dining & Szene-Bars: Mut zu
Farbe, Textur und Show-Effekt. Hier darf ’s
laut, bunt und experimentell sein.
Hotels & Lounges: Klassiker mit Twist –
vertraut genug für internationale Gäste, aber
individuell genug, um wiederzukommen.
Internationale Trends
Gerade angesagt sind fermentierte Zutaten,
Drinks mit geringerem Alkoholgehalt
(„Low ABV“) und Spirit-Free-Kreationen, die
geschmacklich genauso anspruchsvoll sind
wie ihre hochprozentigen Geschwister. Außerdem:
„Sense of Place“ – Getränke, die stark an
ihre Herkunft gebunden sind, sei es durch
lokale Botanicals, Gewürze oder Geschichten.
INFO
Drei Signature-Ideen zum adaptieren
1. „Nordic Breeze“
• 4 cl Gin mit heimischen Botanicals
• 2 cl Holunderblütensirup
• 2 cl Zitrone
• Tonic Water auffüllen
→ Frisch, floral – passt perfekt zu modernen
Restaurants mit Fokus auf Regionalität.
2. „Smoky Orchard“
• 5 cl Calvados
• 2 cl Ahornsirup
• Dash Angostura Bitters
• Glas mit Apfelholzrauch aromatisieren
→ Ein Drink mit Tiefe, ideal für Hotelbars
oder herbstliche Menüs.
3. „Zero Waste Mule“ (alkoholfrei möglich)
• 3 cl hausgemachter Ingwersirup aus
Schalenresten
• 2 cl Limettensaft
• 1 cl Gurkensaft
• Soda oder Ginger Beer auffüllen
→ Nachhaltig, erfrischend – für Szene-Bars
oder Casual Dining.
8/2025
AKTUELLES 47
Foto: Mayer mit Hut
Aperitif aus den Alpen
Die harmonische Komposition aus der
Superfruit Sanddornbeere und frischen
Kräutern aus regionalem Anbau bildet die
Basis des Gurktaler Alpen-Aperitifs. Die seltene
Superfrucht Sanddorn wächst im Alpenund
Voralpenraum und ist zudem reich an
Vitamin C – eine Win-Win-Situation für Regionalität
und Gesundheit gleichermaßen. Als
„Alpen- oder Sanddorn-Spritz“ betitelt, wird er
mit Prosecco oder österreichischem Sekt und
Soda gemixt und avanciert so zum sommerlichen
Signature Drink „Made in Austria“. Der
Alpen-Aperitif verführt mit seinem fruchtigen
Aroma nach Orange, Mandarine und Marille.
Im Abgang ist der Nachhall der handverlesenen
Kräuter, die alle in Bio-Qualität am Stiftgelände
von Gurk angebaut werden, zu spüren.
Seine Mixbarkeit ist vielfältig, doch auch pur
auf Eis eine köstliche Variante.
www.gurktaler.at
Foto: EGGERS & FRANKE Österreich
Italien aus
der Flasche
Caffè Borghetti vereint seit 1860 das Beste
aus Italiens Espressokultur und feinem Likör.
Als einziger Likör aus 100 Prozent italienischem
Espresso steht er für unverfälschte Kaffeepassion.
Die Basis bildet eine sorgfältig abgestimmte Mischung
aus Arabica- und Robusta-Bohnen. Diese werden nach
traditioneller Art geröstet, aufgebrüht und zu einem vollmundigen
Likör veredelt. Mit seinen 25 % Vol. Alkohol
verführt Caffè Borghetti durch seine samtige Textur, seine
Süße und die charaktervollen Röstaromen, die lange am
Gaumen nachklingen. Ob pur auf Eis, als Zutat im Espresso
Martini oder als aromatischer Höhepunkt eins Tiramisus:
Caffè Borghetti ist die stilvollste Art, echten italienischen
Espresso zu genießen. Caffè Borghetti wird landesweit von
EGGERS & FRANKE Österreich vertrieben.
www.egfra.at
SANFTER
LIKÖR MIT
ALPINER
SEELE
M O R A N D E L L . C O M
@MORANDELL.INTERNATIONAL
48 SPIRITUOSEN
8/2025
Farbenfroher
Sommer
Wandelbar und angesagt – Spritzgetränke
sind auch in diesem
Sommer ein Muss auf jeder Getränkekarte.
Del Fabro Kolarik bietet mit
rund 70 verschiedenen Likören und
Aperitivos sowie einer breiten Auswahl
an Schaumweinen und Tonics
unzählige Kombinationsmöglichkeiten.
Ob knallgelber Limoncello,
tiefgrüner Vienna Verde oder violetter
La Va’Belle – neben einer beeindruckenden
Farbvielfalt überzeugt
das Sortiment auch mit einer großen
Bandbreite an Aromen. Gemixt mit
Schaumwein oder einem passenden
Tonic entstehen individuelle Signature
Drinks, die jedem Betrieb eine
persönliche Note verleihen. Gastroexperte
Rafael Topf empfiehlt für
diese Saison tropische Interpretationen
mit Maracuja oder mediterrane
Frische mit Limoncello – beide auch
als alkoholfreie Version möglich und
derzeit besonders gefragt.
www.delfabrokolarik.at
Foto: Del Fabro Kolarik
Fruchtig, aromatisch, frisch
Foto: Eloma
Der aus Galizien stammende Nordés Gin
hebt sich durch seine außergewöhnliche
Zusammensetzung ab: Als Basis dient
der aromatische Albariño- Weißwein, der
dem Gin eine besonders weiche und fruchtige
Note verleiht. Veredelt wird dieser mit
regionalen Botanicals wie Eukalyptus, Zitronenverbene
und Salbei. Dazu gesellen sich
klassische Zutaten wie Wacholder, Ingwer
und Kardamom. Das Ergebnis ist ein frischer,
floraler Gin mit feiner maritimer Note, der
auch in sommerlichen Signature Drinks eine
gute Form macht. Besonders harmonisch
kommt der Nordés Gin im Cocktail „Nordés
Sour“ zur Geltung:
Rezept
Volle Fahrt voraus
Zutaten:
4 cl Nordés Gin
2 cl Zitronensaft
2 cl Zuckersirup
1 Eiweiß
› Eiswürfel
Zubereitung: Alle Zutaten zusammen mit
Eis kräftig shaken. Anschließend in ein
gekühltes Cocktailglas abseihen und sofort
genießen.
www.egfra.at
Glenmorangie Highland
Single Malt Scotch
Whisky ist ab sofort der
offizielle Whisky der
Formel 1. Die Partnerschaft
wurde von Schauspieler
Harrison Ford verkündet,
der in der aktuellen Kampagne
„Once Upon a Time
in Scotland“ mit typisch
trockenem Humor auftritt.
Glenmorangie, bekannt für
feine Handwerkskunst aus
den höchsten Brennblasen
Schottlands, bringt über
180 Jahre Whisky-Tradition
in die Königsklasse des
Motorsports. Die Kooperation
ist Teil eines zehnjährigen
Vertrags zwischen dem
Mutterkonzern LVMH und
der Formel 1 – eine Allianz aus Raffinesse
und Innovationsgeist. Fans dürfen sich
2025 auf besondere Erlebnisse freuen. Den
Auftakt bildet der British Grand Prix in Silverstone,
wo Besucher Glenmorangie-Cocktails
genießen und in Harrisons legendärem
Eagle Speedster Platz nehmen können.
www.glenmorangie.com
Foto: Glenmorangie
8/2025
SPIRITUOSEN 49
Aus der ältesten Brauerei
Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan
blickt auf über 1.000 Jahre Brautradition
zurück – und zählt damit zu den
ältesten, noch bestehenden Braustätten der
Welt. Direkt auf dem Weihenstephaner Berg
in Freising entstehen seit Jahrhunderten
Biere, die weltweit für Qualität, Reinheit und
Geschmack stehen. Eines dieser besonderen
Biere ist das Weihenstephaner Hefeweißbier
alkoholfrei – ein Klassiker, der nun auch in
der handlichen 0,33l-Mehrweg-Kleinflasche
erhältlich ist. Die alkoholfreie Variante überzeugt
mit einer fruchtig-frischen Hefe-Note,
feinperliger Kohlensäure und ihrer isotonischen
Wirkung. Mit dieser Neuauflage in
kleiner Flasche richtet sich Weihenstephan
gezielt an eine moderne Zielgruppe, die Wert
auf bewussten Genuss legt, dabei aber nicht
auf Bier verzichten möchte.
www.brauunion.at
International inspiriert
In der Stieglbrauerei entstehen
nach traditioneller Brauhandwerkskunst,
in Kombination mit
moderner Technik und „Slow
Brewing“, heimische Biere. Zwar
regional gebraut, befinden sich im
Sortiment dennoch diverse Bierstile
aus anderen Ländern. Darunter
das Stiegl-Columbus 1492
Pale Ale. Wie der Name verrät,
ist diese obergärige Bierspezialität
für wahre Entdecker. Das Pale
Ale (4,7% vol Alkohol) verbindet
Frische und hopfenfruchtige
Aromen, die den schlanken
Körper umkleiden. Im Abgang
verbleibt ein hopfen-intensives
Geschmackserlebnis. Dazu gesellt
sich das französisch-belgische
Brut de Bière, seidig golden mit
weißer Schaumspitze. Handverlesene
Bio-Zutaten vom Stiegl-
Gut Wildshut und selektierte
Hefe aus der Champagne sorgen
dabei für komplexe Gewürztöne
und einem fruchtigen Riesling-
Bouquet.
www.stiegl.at
Foto: Brau Union Österreich
Foto: wildbild
ADVERTORIAL
Italienischer
Genuss auf
hohem Niveau
Morandell legt Wert auf außergewöhnliche
Qualität und authentischen
Geschmack – zwei Eigenschaften,
welche die Crema Alpina
Pistacchio voll und ganz erfüllt. Die
feine Likörspezialität vereint cremige
Textur mit dem intensiven Aroma
erlesener Pistazien – italienische
Genusskultur pur!Hergestellt in den
Alpen mit edler Sahne aus bester
Trentiner Milch, überzeugt dieser
Pistazienlikör durch seine handwerkliche
Qualität und seinen einzigartigen
Charakter. Ob pur, auf Eis
oder als raffinierte Zutat für Desserts
– die Crema Alpina Pistacchio begeistert
mit ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeit.
Entdecken Sie mit der
Crema Alpina Pistacchio ein Stück
italienischer Lebensfreude – cremig,
edel und unwiderstehlich.
www.morandell.com
Foto: Morandell
Vom Fass direkt
zum Betrieb
Getränkegroßhändler sind für Gastronomie, Hotellerie und Großküchen unverzichtbare Partner – von
sortimentsreicher Lieferung bis zu Preisvorteilen und regionaler Nähe. Wer die Strukturen kennt und
gezielt auswählt, spart Zeit, Kosten und Nerven.
Von Kurt Heinz
Foto: VINA / stock.adobe.com
8/2025
GETRÄNKEGROSSHANDEL 51
Der Getränkegroßhandel ist das
Bindeglied zwischen Produktion
und Abnehmern in Gastronomie,
Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung.
Er sorgt für verlässliche Versorgung,
bietet große Sortimentsbreite und
unterstützt mit Service und Beratung, um
Abläufe effizient zu gestalten.
Getränkegroßhandel in Österreich
– ein Überblick
Eurogast Österreich – Zusammenschluss
mehrerer familiengeführter Unternehmen,
breites Gastro- und Getränkesortiment,
persönliche Betreuung und regionale Verwurzelung.
Transgourmet Österreich – große Sortimentsvielfalt,
professionelle Zustellung,
starke Frische- und Spezialbereiche.
Metro Österreich – klassischer Cash-&-
Carry mit flexibler Abholmöglichkeit, großen
Mengen und Gastro-spezifischen Services.
Wedl – traditionsreiches Familienunternehmen
mit Fokus auf persönliche Kundenbeziehungen
und flexible Lösungen.
KHG – bietet Getränke und Lebensmittel
mit Schwerpunkt auf individuelle Kundenwünsche
und Hotellerie-Expertise.
Kastner Gruppe – breites Sortiment, Biound
Non-Food-Schwerpunkt, zuverlässige
Zustellung und gute Erreichbarkeit.
KRÖSWANG – spezialisiert auf Frischelogistik,
schnelle Lieferung und reinem
Zustellservice.
VOG AG – bietet Food- und Non-Food-Sortimente
mit flexiblen Lieferlösungen und
regionalem Fokus.
Sirvis – Online-Großhändler mit stark digitalisiertem
Bestellsystem, breitem Getränkesortiment
und schnellen Lieferzeiten.
Morandell – Spezialist für Wein, Sekt und
Spirituosen, stark im Premium- und Importsegment.
Amber Beverage – innovativer Getränkevertrieb
mit modernem, trendorientiertem
Sortiment und flexibler Logistik.
Top Spirit – ausgewiesener Spirituosen-
Experte mit großer Markenvielfalt und Promotions
für die Gastronomie.
Bevcom – breites Getränkesortiment mit
Fokus auf Gastronomie- und Eventversorgung,
flexibel in der Belieferung.
Eggers & Franke – traditionsreicher Importeur
und Großhändler mit Schwerpunkt auf
hochwertigen Weinen und Spirituosen,
stark in der Beschaffung internationaler
Premium-Marken.
INFO
Checkliste um den passenden Getränkegroßhändler zu finden
• Sortiment – Alle benötigten Getränke, inkl. Spezialitäten verfügbar?
• Service – Beratung, Produktempfehlungen, saisonale Aktionen vorhanden?
• Lieferoptionen – Zustellung, Abholung oder beides; passende Lieferintervalle?
• Flexibilität – Kurzfristige Lieferungen möglich?
• Preisgestaltung – Transparente Konditionen, Mengenrabatte, faire Zahlungsziele?
• Regionale Produkte – Angebot an heimischen Erzeugnissen?
• Nachhaltigkeit – Umweltfreundliche Logistik und Verpackungslösungen?
• Persönlicher Ansprechpartner – Kennt der Händler Ihre Bedürfnisse?
• Digitale Tools – Online-Bestellungen, automatische Nachbestellungen, Lagerlisten?
• Zusatzservices – Unterstützung bei Events, Aktionen oder Marketing?
Ammersin – Spezialist für Craft-Biere,
internationale Biermarken und alkoholfreie
Trendgetränke, starker Fokus auf innovative
Sortimente und Direktimport.
Getränkehaus Krause – regional verankerter
Lieferant mit Fokus auf Gastronomiebelieferung,
persönlicher Service und flexible
Logistik.
Spirits Up – Anbieter von hochwertigen
Spirituosen mit exklusiven Marken, spezialisiert
auf die gehobene Gastronomie und
Bar-Szene.
Del Fabro Kolarik – traditionsreicher
Getränkeimporteur und -händler mit Premium-Weinen,
Spirituosen und Bieren, stark
in der Beratung und Sortimentstiefe.
Weinkellerei Meraner – familiengeführter
Weinhandel mit Schwerpunkt auf Qualitätsweinen
aus Österreich und internationalen
Anbaugebieten, bietet maßgeschneiderte
Beratung für Gastronomie und Hotellerie.
Vorteile gegenüber dem
Einzelhandel
Im Vergleich zum klassischen Einzelhandel
profitieren Gastronomie, Hotellerie
und Großküchen beim Einkauf über den
Getränkegroßhandel gleich mehrfach.
Preislich machen sich die professionellen
Strukturen durch Mengenrabatte und individuell
verhandelte Konditionen deutlich
bemerkbar. Das Sortiment ist in der Regel
INFO
wesentlich breiter und reicht von Standardprodukten
über exklusive Spezialitäten bis
hin zu maßgeschneiderten Angeboten, die
im Einzelhandel selten oder gar nicht verfügbar
sind. Hinzu kommt die logistische
Entlastung: Großhändler liefern direkt bis
ins Lager oder in die Küche, was Zeit spart,
Lagerflächen effizienter nutzt und Personalressourcen
schont. Ein weiterer Vorteil ist
der klare Gastro-Fokus – von fachgerechter
Beratung über Sortimentsplanung bis
zu saisonalen Empfehlungen. Durch feste
Ansprechpartner und planbare Lieferintervalle
entsteht eine stabile und langfristige
Partnerschaft, die den Betriebsalltag deutlich
erleichtert.
Tipps & Tricks für die Auswahl
• Prioritäten definieren: regionaler Bezug, Sortimentstiefe, Preisgestaltung oder Zusatzleistungen?
• Angebote vergleichen: nicht nur den Preis, sondern auch Lieferzeiten, Mindestabnahmen und
Zahlungsziele prüfen.
• Servicequalität testen: Lieferpünktlichkeit, Flexibilität und Erreichbarkeit bei kurzfristigen
Bestellungen.
• Langfristig denken: Rahmenverträge sichern Konditionen und Versorgungssicherheit.
• Nachhaltigkeit einbeziehen: kurze Lieferwege, regionale Produzenten und umweltfreundliche
Verpackungen.
• Digitalisierung nutzen: Online-Bestellsysteme oder digitale Lagerverwaltung sparen Zeit.
Foto: pixabay
52 GETRÄNKEGROSSHANDEL
8/2025
12-facher Sieg
bei den World
Beer Awards
Die Ottakringer Brauerei setzt ihre
Erfolgsgeschichte fort und räumt
bei den World Beer Awards 2025 ab.
Nach dem Triumph bei der Austrian
Beer Challenge 2025, bei der sie den
Titel „Brauerei des Jahres“ und sieben
Medaillen gewann, konnte das Wiener
Traditionsunternehmen auch international
glänzen. Insgesamt 12 Auszeichnungen,
darunter fünf Gold- und
fünf Landessieger-Titel, bestätigen
die Spitzenleistung der Brauerei.
Besonders stolz ist Geschäftsführer
Markus Raunig auf das Ottakringer
Lager, das 2024 mit Silber und 2025
nun mit Gold prämiert wurde: „Ein
Beweis dafür, dass unser Lager den
modernen Biergenuss widerspiegelt“,
so Raunig. Mit einer breiten Palette
von Klassikern und kreativen Brauideen
zeigt die Ottakringer Brauerei,
dass Vielfalt und Innovation weltweit
geschätzt werden.
www.ottakringerbrauerei.at
Flüssige Vielfalt
Von erfrischenden Säften und Nektaren
über prickelndes Mineralwasser bis hin
zu internationalen Bierspezialitäten, kreativen
Signature Drinks sowie hochwertigen
Kaffee- und Teespezialitäten – in der KAST-
NER GetränkeWelt finden Gastronomen ein
vielseitiges und sorgfältig zusammengestelltes
Sortiment für ihre individuelle Getränkekarte.
Aktuell zeichnet sich ein klarer Trend
zu alkoholfreien Alternativen ab: Ob alkoholfreies
Bier, Wein oder bereits fertig gemixte
Cocktails – die Nachfrage wächst stetig.
Auch zuckerfreie und -reduzierte Getränke
wie Zero-Softdrinks, aromatisierte Wasser
oder leichte Sirupe erfreuen sich zunehmender
Beliebtheit. Die KASTNER GetränkeWelt
reagiert gezielt auf diese Entwicklungen und
baut ihr Angebot kontinuierlich aus – von A
wie Apfelsaft bis Z wie Zirbenlikör.
www.kastner.at
Foto: studiohuger.at
Foto: OTK
Jubiläum in Vorarlberg
Seit 130 Jahren prägt „Spezial“ die Vorarlberger
Genusslandschaft. Der Bierklassiker
der Mohrenbrauerei ist ein fester
Bestandteil der Region, denn jedes dritte
Bier im Land ist ein „Spezial“. Ob in der klassischen
0,5-Liter-Flasche oder der 0,33-Liter-
Leichtglasvariante, das Erfolgsrezept bleibt
unverändert. 1895 erstmals in die Bügelflasche
abgefüllt, ist „Spezial“ mittlerweile ein
Kulturgut, das Generationen verbindet. Zum
Jubiläum lädt die Mohrenbrauerei am 27.
September zum Brausilvester in der Dornbirner
Messe, wo ein Fest mit Live-Bands und
Attraktionen auf die Besucher wartet. Zudem
gibt es ein spannendes Kronkorken-Gewinnspiel,
bei dem der Hauptpreis – ein lebenslanger
Biervorrat – winkt. Drei Millionen Kronkorken
verbergen dabei 130 „Spezial“-Lose,
die für spannende Gewinne sorgen.
www.mohrenbrauerei.at
Foto: Sabrina Schneider
Fotos: drinktec
Treffpunkt für Hersteller weltweit
drinktec 2025 – Weltleitmesse für Getränke und Liquid Food.
Vom 15. bis 19. September 2025 wird
München erneut zum globalen Treffpunkt
der Getränke- und Liquid-
Food-Industrie. Die drinktec gilt seit 1951
als führende Plattform für Innovationen,
Trends und Technik entlang der gesamten
Wertschöpfungskette – von Rohstoffen
und Ingredients über Prozesstechnik bis zu
Abfüll-, Verpackungs- und Logistiklösungen.
2022 informierten sich rund 50.000 Fachbesucher,
davon 83 % Entscheider, über
Neuheiten der Branche – 94 % bestätigten
den hohen Nutzen der Messe. Neben
internationalen Marktführern präsentieren
sich auch zahlreiche mittelständische
Unternehmen und namhafte Zulieferer,
viele davon aus Österreich. Besonders
geschätzt wird der direkte Einblick in laufende
Maschinen und technische Lösungen
sowie der Austausch zu Innovationen und
Zukunftsszenarien.
Für 2025 sind die Vorbereitungen in
vollem Gange: Über 1.000 Aussteller aus
mehr als 50 Ländern zeigen auf rund
73.000 m 2 Lösungen für alle Getränkesegmente,
inklusive Milchprodukten, pflanzlichen
Alternativen und Liquid Food. Auch
Sekundärverpackung, Gastronomie-Equipment
und Point-of-Sale-Konzepte sind
vertreten.
Etwa ein Drittel der Aussteller stammt
aus Deutschland, zwei Drittel aus dem Ausland
– die internationale Ausrichtung ist
Kern der Messe. „Die drinktec ist der bevorzugte
Treffpunkt für Hersteller weltweit,
um sich gezielt über Zukunftslösungen zu
informieren“, so Markus Kosak, Executive
Director drinktec Cluster.
Online-Tickets sind bereits erhältlich.
Öffnungszeiten: Mo–Do 9–18 Uhr, Fr 9–17
Uhr. Weitere Infos:
https://drinktec.com/de-DE/home/
ADVERTORIAL
Grow with the Flow
15.–19. September 2025
München, Germany
Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie
Erleben Sie das Gesamtangebot für die gesamte Wertschöpfungskette von Rohstoffen bis hin zu Verpackungs- und Logistiklösungen
– auch in Aktion. Knüpfen Sie Kontakte zu Branchenexperten, entdecken Sie „The Next Big Thing“ und erhalten Sie
wertvolle Einblicke in die Leitthemen:
Data2Value
Lifestyle & Health
Circularity &
Resource Management
Sind Sie bereit?
Jetzt Ticket sichern.
drinktec.com
54 WEIN
8/2025
Kolumne
Mut zur Rebe
„Ach, bringen Sie mir einfach den
Grünen Veltliner, den kenne ich“,
hörte ich neulich einen Gast mit
Blick in die Weinkarte zum Kellner
sagen. Er tat, was jeder gute Gastgeber
tut, er brachte ihm den GV.
Innerlich weinte mein Herz ein
kleines bisschen. Denn auf der Karte
standen auch ein Souvignier Gris
und Donauveltliner. Strahlendes
Gelb, pfeffrige Anklänge, würzig,
feine Mineralik, vielseitig mit einem
ausgewogenen Frucht-Säurespiel
– nur eben wenig bekannt. Und
was der Gast nicht kennt, das trinkt
er nicht. Dabei leben wir in einer
Zeit, in der Experimentierfreude
en vogue ist. Aber beim Wein, da
wird gerne auf Altbewährtes gesetzt:
Chardonnay, Grüner Veltliner,
Riesling. Verstehen Sie mich nicht
falsch, das soll nichts Schlechtes
sein. Doch genau hier, beim Unbekannten,
liegt unsere Chance.
Gastronomen können die Entdeckerfreude
ihrer Gäste wecken – mit
Charme, Wissen und einem kleinen
Schuss Überredungskunst. Gäste
liebe Geschichten. Niemand möchte
eine trockene Rebsortenkunde
serviert bekommen, vielmehr
möchte man mitgenommen werden.
Erzählen Sie von Weinen, die
Zeitgeist und Klima treffen, von den
Winzern, die mit Leidenschaft neue
Wege gehen. Ein „Wein der Woche“
mit persönlicher Empfehlung, ein
„Entdecker-Schluck“ aufs Haus und
schon werden die Gäste neugierig.
Selbst der Grüne Veltliner-Stammgast.
Also: Schenken wir öfter mal
etwas Unbekanntes ins Glas!
Katrin Hammer (Sommelière)
beschäftigt sich mit Wein &
Kulinarik. Im Fokus: Regionale
Produkte und Produzenten.
Foto: Michel Pfister
Schaumwein-Talente
Nach der jüngsten Goldmedaille bei den
Decanter World Wine Awards 2025
feiert Schlumberger den nächsten Erfolg:
Gleich zwei Sekte wurden beim SALON
Österreich Wein 2025 ausgezeichnet – der
Sekt Austria Reserve Cuvée 1842 (Jahrgang
2015) und der Rosé Brut (Jahrgang
2022) zählen damit offiziell zu den besten
Schaumweinen des Jahres. Die Cuvée 1842,
eine elegante Mischung aus Chardonnay
(2/3) und Pinot Noir (1/3), beeindruckt mit
Aromen von Feige, gelber Pflaume, Mokka
und Walnuss. Am Gaumen folgen Waldhonig,
Vanille und getoastetes Brioche. Nicht
minder beeindruckend ist der Schlumberger
Rosé Brut: Die Cuvée aus Pinot Noir,
Blaufränkisch, St. Laurent und Zweigelt
leuchtet in zartem Rosé und verzaubert
mit Johannisbeeren-, Waldbeeren- und
Pfingstrosennoten, ergänzt durch dezente
Röstaromen.
www.schlumberger.at
In guter Begleitung
Ein Glas Wein ist ein guter Begleiter zum Essen. Richtig ausgewählt, kann
der Wein aber auch zum stillen Dirigenten eines Menüs avancieren.
Unter dem Motto „Weine als Speisenbegleiter“ stellt WEIN & CO eine sorgfältige
Auswahl an Weinempfehlungen vor, die das Zusammenspiel von
Küche und Keller erlebbar machen. Ob ein Rotwein zu Pasta, ein frischer
Weißwein zur mediterranen Sommerküche oder ein alkoholfreier Wein
zum Dessert – jeder Wein erzählt eine regionale Geschichte und hebt
gezielt die Aromen der Speisen hervor. „Ein gut gewählter Wein kann
ein Gericht überraschend bereichern und neue Lieblingskombinationen
entstehen lassen“, erklärt Josef Peinsipp, Filialeiter der WEIN &
CO Filiale Muthgasse. Die Kunst der Weinbegleitung basiert dabei
auf der Balance zwischen Säure, Süße und Tannin.
www.weinco.at
Foto: Wein & Co
Foto: Schlumberger / Ralph Darabos
Foto: Christian Schramm
Harry König und Stefan Grabher holten
mit ihren Schlossgugger-Weinen Gold und
Silber beim PIWI Wine Award Austria.
Sepp Möth bewirtschaftet seine
Weingärten in Bregenz.
Foto: Miro Kuzmanović
Vorarlberger Wein im Aufschwung
Für die Gastronomie ist der Wein aus dem Ländle ein echter Trumpf: individuell, nachhaltig
und voller Geschichte.
Von Katrin Hammer
Über viele Jahrhunderte hinweg wurde
vor allem in klimatisch begünstigten
Lagen wie an den Südhängen des
Bodensees oder im Rheintal Wein kultiviert,
Mitte des 20. Jahrhunderts war der Weinbau
allerdings nahezu verschwunden. Seit den
1990er Jahren erlebt der Weinbau jedoch
eine beachtliche Wiederbelebung. Die Weinflächen
wachsen zwar langsam aber stetig:
Rund 20 Hektar Weingärten lassen sich in
Vorarlberg heute finden, die meisten davon
werden im Nebenerwerb, aber mit zunehmender
Professionalisierung bewirtschaftet.
Wein-Rarität
Nach wie vor wird der Vorarlberger Wein teilweise
belächelt. Doch die Skepsis gegenüber
dem Wein aus dem Westen hat oft damit zu
tun, dass die meisten Leute noch nie einen
Wein aus dem Ländle getrunken haben. „Ich
mache jetzt seit über 30 Jahren Wein und
am Anfang hat es einige Unkenrufe gegeben
wegen der Qualität, teilweise wegen Unwissenheit.
Bevor die Leute den Wein probiert
haben, hatten sie schon ein Urteil gefällt“,
erzählt Josef Möth, Vollblut-Winzer aus
Bregenz. Vorarlberger Wein ist rar und das
macht ihn auch so besonders, was auch Möth
weiß: „Das richtig Große ist einfach, es ist ein
rares, qualitativ hochwertiges Produkt, das
von innovativen Winzern hergestellt wird
in Vorarlberg. Warum rar? Wenn man weiß,
dass es vom Vorarlberger Wein keine 30.000
Flaschen im Jahr gibt, dann muss man schon
allein deshalb zugreifen.“
Innovative Projekte
Da die Rebflächen meist klein sind, können
sie individuell betreut und gepflegt werden,
was sich positiv auf Biodiversität und Qualität
auswirkt. Der Vorarlberger Textilunternehmer
Stefan Grabher und Kellermeister
Harry König haben vor kurzem erst die
Expertenjury beim diesjährigen PIWI Wine
Award Austria mit ihren Schlossgugger-
Weinen überzeugen können und gewannen
Gold und Silber. Gemeinsam entwickelten
die beiden ein innovatives Weinkonzept.
Neben der klassischen Vinifizierung in
Tanks und Holzfässern gehört dazu auch
das Projekt „Orangewein“, bei dem der Wein
in Amphoren ausgebaut wird. „Die Weine
geben wir derzeit in Kleinmengen ab, präsentieren
sie auch gerne bei diversen Events
und bei Führungen durch das historische
Schlossguggerhaus. Konsequent die Nachhaltigkeit
umsetzen und wirkliche Qualität
mit lokalem Bezug – das ist das Ziel. Der
Klimawandel hat viele Seiten, sogar positive.
So werden wir in unseren Breitengraden
immer leichter Trauben ernten können,
die tolle Weine ermöglichen. Die Flächen
werden allerdings nie mehr die Ausmaße
des 19. Jahrhunderts annehmen. Damals
gab es zwischen Bludenz und Bregenz fast
700 (!) Hektar Weinbaufläche“, erzählt Harry
König. Die Vorarlberger Gastronomie hat die
Weine längst für sich entdeckt. Besonders in
gehobenen Hotels, Alpine Cuisine-Konzepten
oder Gasthäusern und Restaurants mit
Fokus auf Regionalität finden sich zunehmend
Vorarlberger Weine. In einer Zeit, in
der Authentizität und Herkunft eine immer
größere Rolle spielen, ist der Vorarlberger
Wein ein leiser, aber vielversprechender
Botschafter seiner Region und ein Gewinn
für die heimische Gastronomie.
Seite 56 bis Seite 59
Hot Drinks
Foto: pixabay
So bleibt die Kaffeemaschine in Topform
Kolumne
Guter Kaffee beginnt nicht bei der Bohne,
sondern bei der Sauberkeit. In der Gastronomie
zählt jedes Detail und gerade die
Maschine ist das Herzstück jeder Zubereitung:
Rückstände in der Brühgruppe,
Kaffeefette in der Mühle oder Milchreste
an der Dampflanze wirken sich direkt auf
Geschmack und Qualität aus.
Regelmäßige Pflege sorgt dafür, dass im
stressigen Alltag alles rundläuft. Brühgruppen
täglich reinigen, Siebträger und Siebe regelmäßig
säubern, die Dampflanze nach jedem
Milchschäumen abwischen und durchdampfen:
So bleibt die Maschine zuverlässig und
der Geschmack, wie er sein soll.
Gerne vergessen, aber wichtig: die Mühle.
Kaffeefette lagern sich unbemerkt ab und
verändern Mahlgrad und Aroma. Wer regelmäßig
reinigt – immer mit speziellem Mühlenreiniger
– sorgt für konstante Qualität.
Außerdem lohnt sich ein Blick auf die
Außenflächen: Touchscreens, Gehäuse
oder Milchkännchen zeigen, wie sorgfältig
gearbeitet wird. Ein sauberer Arbeitsplatz
wirkt professionell und macht das Arbeiten
angenehmer.
Wer sich um seine Maschine kümmert,
bekommt viel zurück – in Form von
Geschmack, Verlässlichkeit und zufriedenen
Gästen.
Victoria Spielberger, J. Hornig
Brandmanagerin
www.jhornig.com
Foto: J. Hornig
Kaffee-Limonade als
perfekter Sommerdrink.
Nitro Coffee präsentiert sich in diesem
Jahr als neue Variante.
Foto: Olga Buntovskih
Foto: ElNariz
Manche mögen’s kalt
Kaffee ist in der Gastronomie mehr als nur ein Getränk. Er ist ein emotionaler Ankerpunkt, ein
Umsatzgarant und ein kreatives Spielfeld zugleich.
Von Katrin Hammer
Wer als Gastronom das Potenzial von
Kaffee erkennt und bewusst auf
Qualität, Vielfalt und Trends setzt,
kann sich langfristig positionieren und auch
neue Zielgruppen erschließen. Das Thema
Kaffee ist heutzutage köstlich vielfältig und
dynamisch, sodass nicht nur der klassische
Filterkaffee-Trinker auf seine Kosten
kommt. Ob klassischer Espresso, trendige
Cold Brews oder fantasievolle Kreationen
mit extravaganten Zutaten – Kaffee gibt’s
für jeden Geschmack.
Für gastronomische Betriebe bietet das
aromatische (Heiß-)Getränk eine Reihe
wirtschaftlicher Vorteile: Die Margen sind
im Vergleich zu anderen Getränken überdurchschnittlich
hoch, insbesondere bei
hochwertigen Kreationen. Außerdem sind
Kaffeeangebote ein wichtiger Frequenzbringer,
denn nicht selten kommen Gäste gezielt
für einen Kaffee und bestellen zusätzlich
Mehlspeisen oder Snacks. Ein durchdachtes
Kaffeeangebot kann zudem das Image eines
Betriebs aufwerten. Hochwertige Bohnen,
nachhaltige Herkunft, kreative Zubereitung
und eine persönliche Note (z.B. Latte
Art) fördern die Kundenbindung und stärken
die Markenidentität.
Außergewöhnlich köstlich
Nach wie vor zählen der Café Crème bzw.
Filterkaffee zu den beliebtesten Kaffee-Varianten
in der Gastronomie. Er ist nicht nur
kosteneffizient, sondern wird von Gästen
aller Altersklassen geschätzt. Es folgt der
Espresso als italienischer Klassiker und
Basis für andere Getränke sowie Cappuccino
und Latte Macchiato, die vor allem wegen
ihres cremigen Milchschaums sehr beliebt
sind. In den Sommermonaten erfreuen sich
Cold Brew und Iced Coffee besonders bei
jüngeren Zielgruppen wachsender Beliebtheit.
Neben klassischen Zubereitungen und
angesagten Trends gibt es immer wieder
kreative Ausreißer, die Aufmerksamkeit
erregen – teils als Marketing-Gag, teils als
ernstgemeinte Innovation. So wie beispielsweise
Nitro Cold Brew, ein kalt „gebrühter“
Kaffee, der mit Stickstoff versetzt wird. Das
Ergebnis ist ein samtiges Mundgefühl, fast
wie bei einem Guinness-Bier. Auch wenn der
gewöhnliche Cold Brew längst kein Sommer-Geheimtipp
mehr ist, präsentiert er sich
auch in diesem Jahr als neue Variante. Cold
Brew mit Botanicals wie Zitrus oder Lavendel
oder sogar als Cocktail-Basis sorgen für
neue Geschmackserlebnisse – experimentieren
ist erwünscht.
Ein erfrischender Tipp für heiße Tage
ist Kaffee-Limonade, auch bekannt als
Iced Coffee Lemonade oder Mazagran. Der
Sommerdrink ist eine ungewöhnliche aber
köstliche Mischung aus kaltem Kaffee und
Limonade, die sowohl belebende Kaffee-
Noten als auch die säuerliche Frische der
Zitrone vereint. Mazagran wird traditionellerweise
aus frisch gebrühtem, starkem
Kaffee oder Espresso, kaltem Wasser, Eiswürfeln,
Zitronensaft und Zucker zubereitet.
Hierfür wird der abgekühlte Kaffee
in ein Glas mit Eiswüfeln gefüllt. Danach
kommen kaltes Wasser sowie Zitronensaft
und Zucker nach Geschmack dazu. Bei der
weniger traditionellen Kaffee-Limonade
darf ’s dann auch exotisch zugehen. Ganz
nach dem Motto „gemixt wird, was gefällt“
trifft Kaffee auf Tonic Water, Karamellsirup
oder auch Limettenlimonade.
58 KAFFEE
8/2025
Macchiato,
per favore
Ob kräftiger Espresso,
cremiger Cappuccino
oder aromatischer
Frühstückskaffee – jede
Zubereitung verlangt
nach besten Bohnen,
perfekter Röstung und
reinstem Wasser. Für
echten Espresso wird heißes Wasser
mit hohem Druck durch fein gemahlenes
Kaffeemehl gepresst – das
Ergebnis: intensiver Geschmack
und samtige Crema. Die hauseigene
Rösterei, ein Traditionsbetrieb mit
Leidenschaft für italienische Kaffeekultur,
steht für Spitzenqualität. Mit
Marken wie TESTA ROSSA caffè und
Caffè Vescovi bietet Wedl österreichweit
die passende Mischung – damit
Foto: shutterstock
jede Variante des beliebten Muntermachers
gelingt.
www.wedl.com
Erweitertes Kaffeesortiment
Die Anforderungen in
der Gastronomie und
Hotellerie sind vielfältig
– vom À-la-carte-Service
bis zum Frühstücksbuffet,
vom Konferenzbereich
bis zum In-Room-Angebot.
Deshalb gibt es viele
Hausbrandt-Klassiker
jetzt auch als Vakuumpack,
in der Dose oder als
Nespresso®-kompatible
Kapseln.
Die Vakuumpacks
Mehr
Vielfalt,
mehr
Genuss.
shop.hausbrandt1892.at
bieten höchste Frische
und einfache Lagerung
für Küchen und kleine Maschinen. Die ikonische
Dose bringt nicht nur Stil ins Regal,
sondern schützt auch Aroma und Qualität
– ideal für kleinere Ausschankmengen
oder als hochwertiges Gastgeschenk. Und
mit den neuen kompatiblen Kapseln lässt
sich der unverwechselbare Geschmack
von Hausbrandt auch dort servieren, wo es
besonders schnell gehen muss: im Hotelzimmer,
an der Bar oder beim Tagungsservice.
shop.hausbrandt1892.at
Foto: Hausbrnadt
ADVERTORIAL
Foto: Otto Michael
Fotos: Christina Karagiannis
Vienna Coffee Festival 2025 –
Kaffee, der Zukunft macht
Vom 12. bis 14. September 2025 verwandelt
sich die Marx Halle wieder
in den internationalen Treffpunkt
der Kaffeeszene. Das 11. Vienna Coffee
Festival zeigt Kaffee als Kulturgut, Handwerk
und soziales Ereignis – mit Verkostungen,
Talks, Wettbewerben, Musik
und Workshops. Neben internationalen
Röstereien stehen 2025 vor allem Fermentation,
Gesundheit, Kaffeepreis und
Bildung im Fokus. Hochkarätige Wettbewerbe
wie Barista- und Latte-Art-Contests
fordern Präzision, Kreativität und
Sensorik auf Top-Niveau. Katharina Brun
(Aeropress-Champion 2024) und Brewers
Cup Champion Eline Ferket setzen starke
Akzente und geben persönliche Einblicke
in ihre Kaffeeleidenschaft.
Experten wie Martin Wölfl präsentieren
neue Fermentationskaffees, Rohkaffees
aus El Salvador und Indien sowie
soziale Projekte für Kleinbauern. Das Festival
beleuchtet auch wachsende Trends
wie Matcha, Chai und erstmals den Einsatz
von KI in der Gastronomie. Der neue,
nachhaltige Messebereich setzt auf wiederverwendbare
Ausstellungselemente
und zeigt, dass Kaffee mehr ist als Genuss:
Er steht für Qualität, Ästhetik, Verantwortung
und Innovation. Für Besucherinnen
und Besucher wird das Festival so zu
einem Erlebnis, das Wiener Kaffeehauskultur
offen für Dialog, Entdeckung und
Zukunft macht – ein Ort, an dem Genuss,
Wissen und gesellschaftliches Bewusstsein
zusammenkommen.
Seite 60 bis Seite 67
Non-Food
Kolumne
Foto: pexels
Was du nicht weißt, kann dir ganz
schön was kosten
Ich ertappe mich immer wieder dabei,
wie ich in Workshops Dinge erzähle,
die für mich völlig logisch sind. Und
dann blicke ich in Gesichter, als hätte
ich gerade behauptet, der Mond sei
essbar. Wenn man sich täglich mit KI
beschäftigt, lebt man irgendwann in
einer Parallelwelt. Einer Welt, in der es
normal ist, dass Maschinen Entscheidungen
vorbereiten, Zusammenhänge
erkennen und Prozesse steuern. Nur:
Die Realität in den Betrieben sieht oft
ganz anders aus. Sie ist geprägt von
Improvisation, Bauchgefühl und der
ständigen Hoffnung, dass irgendwie
alles gut geht.
Und das wirft eine unangenehme
Frage auf. Wie soll jemand, der gar nicht
weiß, was er nicht weiß, erkennen, dass
ihm gerade etwas entgeht?
Die Branche steckt in einem
Dilemma. Zwischen Personalmangel,
Gästedruck und wirtschaftlichem Überlebenskampf
bleibt keine Zeit, sich mit
sogenannter Zukunft zu beschäftigen.
Also orientiert man sich am Bekannten.
Aber was, wenn genau das der Fehler
ist? Wenn das Festhalten am Gewohnten
dazu führt, dass man blind wird für
das, was möglich oder vielleicht sogar
notwendig wäre?
Denn KI ist kein Tool, das man einfach
irgendwann implementiert. Sie ist
ein Spiegel. Sie zeigt dir schonungslos,
wo du planlos bist, wo deine Abläufe
auf Hoffnung beruhen, und wo du
dich seit Jahren mit Workarounds über
Wasser hältst. Und ja, das ist unangenehm.
Aber es kann auch befreiend
sein, weil es neue Wege aufzeigt.
Ich glaube nicht, dass KI unsere
Branche übernimmt. Aber ich bin mir
sicher, sie wird uns zeigen, wer bereit
ist, sich neu zu erfinden. Und wer lieber
wartet, bis es zu spät ist.
Die eigentliche Gefahr ist nicht die
KI. Es ist das Nichtwissen. Und das kann
richtig teuer werden.
Riccardo Giacometti
Führender Experte für KI, Datenanalyse
und Hotel-Digitalisierung
Cross Point Swiss Hospitality Lab
www.giacometti-consulting.com
Foto: Riccardo Giacometti
Foto: Vadym / stock.adobe.com
Sauber serviert
Foto: Rüd
In einer Profi-Küche zählt nicht nur der Geschmack, sondern auch die Hygiene. Die Wahl der richtigen
Bekämpfungsmethode ist entscheidend, um Schädlinge wirksam und nachhaltig fernzuhalten.
Von Michael Heinz
Fliegen im Restaurant
Mit dem automatischen Zerstäuber
der Firma RÜD Progastro wird ein
großes und auch lästiges Problem gelöst.
Ungeziefer wie Fliegen, Stechmücken,
Wespen, Mostfliegen werden aus sämtlichen
Räumen beispielsweise, Gasträumen,
Verkaufsräumen von Bäckereien,
etc. ferngehalten. Im 15-Minuten-Takt
gibt der batteriebetriebene Spender
den Duft einer afrikanischen Chrysanthemenart
(natürliches Pyrethrum, das
zur Vertreibung von Insekten dient) ab.
Nach 24 Stunden ist der Raum insektenfrei,
selbst bei geöffneten Türen und Fenstern und verhindert ein
Wiederbefallen auf Grund des Austreibungseffekts, den das Pyrethrum
ausübt. Das geruchlose Spray ist für Mensch und Haustier
ungefährlich. Ein Gerät deckt bis zu 70 qm ab. Der Spender ist aus
Kunststoff. Mit seinen Abmessungen von 12x9x29 cm ist er überall
in einer Höhe von ca. 2-3 m unauffällig anzubringen. Da das
Produkt in den letzten Jahren so erfolgreich verkauft wurde, stellt
die Firma Rüd Progastro den Zerstäuber gerne auch Ihnen acht
Tage kostenlos und unverbindlich zur Probe.
www.rued.info
Schädlingsbekämpfung in Gastronomie und Großküche ist
mehr als nur Pflicht – sie ist Teil des Qualitätsversprechens
an den Gast. Dabei lassen sich zwei Hauptmethoden unterscheiden:
mechanische und chemische Verfahren.
Mechanische Methoden setzen auf physische Barrieren oder
Fallen. Klassische Beispiele sind Klebefallen für Insekten, Schlagfallen
für Nagetiere oder UV-Lichtfallen, die fliegende Insekten
anlocken und unschädlich machen. Auch feinmaschige Gitter an
Fenstern und Türen, Türschließer oder Dichtungen an Spalten verhindern
das Eindringen. Der Vorteil: keine chemischen Rückstände,
unmittelbare Wirkung und gute Kontrolle über den Erfolg.
Chemische Methoden greifen auf Biozide wie Insektizide oder
Rodentizide zurück. Sie kommen meist in Form von Sprays, Ködern
oder Nebelgeräten zum Einsatz und wirken schnell und gezielt gegen
akute Befälle. In der Profi-Küche müssen sie jedoch mit besonderer
Sorgfalt angewendet werden – nur durch geschulte Fachbetriebe,
unter strenger Einhaltung von Sicherheits- und Wartezeiten, um
Kontamination von Lebensmitteln zu vermeiden.
In der Praxis erweist sich oft die Kombination beider Methoden
als effektivster Weg: Mechanische Maßnahmen zur Prävention und
Überwachung, chemische nur im Bedarfsfall zur schnellen Beseitigung.
So bleibt die Küche nicht nur frei von Schädlingen, sondern
auch sicher für Gäste und Mitarbeiter.
auch Stechmücken, Wespen, Mostfliegen, etc.
Mit dem batteriebetriebenen automatischen Zerstäuber wird
Ungeziefer aus sämtlichen Räumen, auch Gasträumen ferngehalten.
Das geruchslose Spray ist für den Menschen völlig ungefährlich.
Ein Gerät deckt bis 70 qm Fläche ab.
Nach 24 Stunden ist der Raum insektenfrei,
selbst bei geöffneten Fenstern und Türen.
Wir haben auch andere Systeme für Küche,
Produktion und sehr große Räume am Lager.
progastro
Rüd Progastro GmbH & Co.KG
Heilsbergstr. 29-31 • 78247 Hilzingen
Tel: 07731 92 49 60 • Fax 07731 92 49 76
info@rued.info • www.rued.info
Foto: Gastro
Langlebigkeit und Sicherheit
Regelmäßige Wartung in der Großküche ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Wer Geräte pflegt,
spart Kosten, vermeidet Ausfälle und sorgt für einen reibungslosen Küchenbetrieb.
Von Michael Heinz
In einer Profiküche laufen täglich viele
Prozesse gleichzeitig – und zwar unter
hohem Zeitdruck. Dabei sind Koch-,
Kühl- und Spültechnik oft über Stunden im
Dauereinsatz. Umso wichtiger ist es, Geräte
regelmäßig zu warten und zu pflegen. Denn
ein plötzlicher Ausfall kann nicht nur den
Service lahmlegen, sondern auch teuer
werden.
Besonders beanspruchte Geräte
Am stärksten betroffen sind Geräte mit
hoher mechanischer oder thermischer
Belastung. Dazu gehören Kombidämpfer,
Fritteusen, Grillplatten, Herde, Kühltische,
Eisbereiter und Spülmaschinen. Auch Lüftungs-
und Abluftanlagen laufen oft rund
um die Uhr und sammeln dabei Fett und
Schmutz – ein erhöhtes Brandrisiko, wenn
nicht regelmäßig gereinigt wird. Kühlanlagen
wiederum müssen hygienisch einwandfrei
und temperaturstabil arbeiten,
um Lebensmittelqualität und -sicherheit
zu gewährleisten.
Wartungsschwerpunkte
Reinigung: Tägliche Reinigung nach Herstellerangaben
ist Pflicht. Kalk, Fett und
Lebensmittelreste setzen sich schnell fest
und beeinträchtigen Leistung und Hygiene.
Technische Kontrolle: Regelmäßige
Überprüfung durch Fachpersonal verhindert
größere Schäden. Hier werden Dichtungen,
Heizelemente, Sensoren, Pumpen und Elektronik
getestet.
Sicherheitsaspekte: Gasgeräte benötigen
Dichtheitsprüfungen, elektrische Anlagen
eine Sicht- und Funktionsprüfung. Lüftungsanlagen
müssen brandschutzkonform
gereinigt werden.
Software-Updates: Moderne Küchengeräte
haben oft Steuerungen, die per Software
optimiert werden können – das kann
Effizienz und Lebensdauer steigern.
Tipps für Gastronomen
Wartungsplan: Legen Sie fest, wann welche
Geräte überprüft werden. Herstellerangaben
sind hier ein guter Leitfaden.
Fachfirmen beauftragen: Gerade bei Gas,
Kälte- oder Lüftungstechnik sind zertifizierte
Servicetechniker Pflicht.
Dokumentation: Protokollieren Sie Wartungs-
und Reinigungsarbeiten – das ist auch
für Behörden und Versicherungen wichtig.
Mitarbeiter schulen: Der richtigeUmgang
mit Geräten verlängert die Lebensdauer und
verhindert Bedienfehler.
Ersatzteile vorrätig halten: Verschleißteile
wie Dichtungen oder Filter sollten
griffbereit sein, um Stillstände zu vermeiden.
Gut gewartete Geräte sind zuverlässiger
und energieeffizienter. Wer Service und
Wartung konsequent in den Küchenalltag
integriert, reduziert Ausfallzeiten, spart
langfristig Kosten und sorgt dafür, dass der
Betrieb auch unter Volllast reibungslos läuft.
8/2025
KÜCHENTECHNIK 63
Foto: Eloma
Kompaktes Talent
Der JOKER von Eloma vereint
Flexibilität und moderne
Technik in einem kompakten
Kombidämpfer. Trotz seiner geringen
Größe bietet er eine beeindruckende
Garraumkapazität, die ihn
für verschiedenste Einsatzbereiche
eignet – vom Catering bis hin
zu stark frequentierten Gastronomiebetrieben.
Die Möglichkeit,
etwa bis zu 40 kg Lasagne oder
mehrere Gänse zu garen, macht
ihn zu einem zuverlässigen Partner
für die Zubereitung großer
Mengen. Die Designstrategie des
JOKER verfolgt einen klaren Ansatz: eine einfache Bedienung und
hohe Ergonomie. So lassen sich Zubereitungs- und Reinigungsprozesse
mühelos steuern, was vor allem auch ungelerntem Personal
zugutekommt. Mit der Wahl zwischen einer mobilen und
einer fest installierten Version bietet Eloma zudem Lösungen für
unterschiedliche Küchensituationen.
www.eloma.com
Energiesparen
Nachpolieren ist unnötig
und ein Zeitfresser“
-so Patrick Mangelberger,
Geschäftsführer Winterhalter
Österreich. Das Thema Energiesparen
stellt neben dem
Fachkräftemangel die größte
Herausforderung dar. In der
Küche wird am meisten Energie
benötigt. Mit innovativen
Foto: Winterhalter
Features zur Einsparung von
Strom und Wasser setzten Winterhalter Spülmaschinen mehrfach
neue Branchenstandards. Die digitale Anwendung „Connected
Wash“ hilft, die Technik optimal einzusetzen, Prozesse zu
optimieren, Betriebskosten zu senken und Bediener zu entlasten.
Viele Betriebe polieren Gläser und Besteck noch manuell. Mit
der richtigen Wasseraufbereitung, dem abgestimmten Reiniger
Produkt und der passenden Spültechnik schafft Winterhalter ein
Gesamtsystem, bei dem Gläser und Besteck absolut glänzend und
streifenfrei aus der Maschine kommen. Ein Nachpolieren ist somit
unnötig und ein Zeitfresser.
www.winterhalter.at
08.–11. NOV. 2025
MESSEZENTRUM SALZBURG
GASTMESSE.AT
@gastmesse
@Alles für den Gast
64 ADVERTORIAL
8/2025
Das Trocknungsgerät DMX
von Winterhalter wurde
von der Fachjury des
KÜCHE BEST PRODUCT
GREEN AWARD in der Kategorie
Technik mit einer
Bronzemedaille ausgezeichnet.
Fotos: Winterhalter
Küche Best Product Green Award
Winterhalter mit Bronzemedaille
Der Einsatz von Mehrweggeschirr aus Kunststoff nimmt in der Gastronomie, vor allem in Schnellrestaurants,
Winterhalter von Anfang an auf eine Systemlösung gesetzt: das effektive Zusammenspiel von Spülmaschine,
Komponente des Mehrwegsystems dar.
Das Trocknungsgerät DMX von
Winterhalter wurde von der Fachjury
des KÜCHE BEST PRODUCT GREEN
AWARD in der Kategorie Technik mit einer
Bronzemedaille ausgezeichnet.
Es trocknet das Geschirr innerhalb von
zwei Minuten, sodass es nach dem Spülen
direkt gestapelt und verstaut werden kann,
ohne dass es an der Luft trocknen muss.
Dabei wird das Spülgut zuverlässig innen
und außen getrocknet.
Entwickelt wurde DMX für das Spülen
von Mehrweggeschirr in den Haubenspülmaschinen
der PT-Serie und den Untertischspülmaschinen
der UC-Serie.
Drei Varianten können gewählt werden:
Durchschub, Eckaufstellung und Frontbeladung.
Ohne Zeitdruck kann das Geschirr
auch langsamer im energiesparenden ECO-
Programm getrocknet werden.
DMX – das Trocknungsgerät fürs
Mehrwegspülen
Für Betriebe, die höchste Ansprüche an ein
schnelles und perfektes Trocknungsergebnis
bei Mehrweggeschirr aus Kunststoff
haben, hat Winterhalter jetzt das neue
Trocknungsgerät DMX entwickelt. Das
Mehrweggeschirr wird in kürzester Zeit so
perfekt getrocknet, dass es sofort ineinander
gestapelt und verstaut werden kann – ganz
ohne es nach dem Spülen noch an der Luft
trocknen lassen zu müssen. Je nach Raumsituation
und zur Verfügung stehendem Platz
kann zwischen drei unterschiedlichen Gerätevarianten
gewählt werden.
„Immer mehr gastronomische Betriebe
entscheiden sich für die Verwendung von
nachhaltigem Mehrweggeschirr wie Becher,
Bowls, Menüteller, Burger-Boxen und Eisbecher.
Gesetzliche Regelungen zur Reduzierung
von Einwegverpackungen oder die Minimierung
von Glasbruch und das damit verbundene
Verletzungsrisiko sind nur zwei Beweggründe
dafür,“ erklärt Patrick Mangelberger,
Geschäftsführer Winterhalter Österreich.
Um beim Mehrwegspülen eine bestmögliche
Trocknung zu erzielen, hat Winterhalter
von Anfang an auf eine Systemlösung gesetzt:
das effektive Zusammenspiel von Spülmaschine,
Korb und speziell für das Material
8/2025
ADVERTORIAL 65
GASTRONOMIE
KONTAKT
Winterhalter Gastronom Vertrieb und
Service GmbH
Gewerbliche Spülmaschinen und -systeme
Sonystraße 3
A-5303 Thalgau
Tel.: +43 (0)6235/50 222-0
E-Mail: info@winterhalter.at
Web: www.winterhalter.at
Fotos: Winterhalter
Funktionsweise des
Trocknungsgerätes DMX.
2025: Trocknungsgerät DMX von
ausgezeichnet
Imbissen, Schwimmbädern und Freizeitparks, weiterhin zu. Um die bestmögliche Trocknung zu erzielen, hat
Korb und speziell für Kunststoff entwickelte Spülchemie. Das Trocknungsgerät DMX stellt die vierte
Kunststoff entwickelter Spülchemie. Um
auch allerhöchste Ansprüche erfüllen zu
können, wurde das Mehrwegspülsystem
um eine vierte Komponente erweitert: das
Trocknungsgerät DMX. Damit wird aus
einem »sehr guten« Trocknungsergebnis ein
»perfektes«. Denn die Restfeuchtigkeit ist so
gering, dass es in der Praxis einer vollständigen
Trocknung entspricht. Wenn Schnellrestaurants,
Imbisse, Clubs, Freizeitparks,
Strandbars, Schwimmbäder oder die Eventgastronomie
also viel Kunststoffgeschirr im
Einsatz haben, ein Korb nach dem anderen in
die Spülmaschine geht und danach keine Zeit
und kein Platz zum Lufttrocknen vorhanden
ist, empfiehlt Winterhalter den Einsatz des
neuen Trocknungsgeräts DMX. Nach zwei
Minuten ist der komplette Wasserfilm entfernt
und das Mehrweggeschirr kann sofort
gestapelt und verstaut werden.
Mangelberger weiter: „Das Trocknungsgerät
DMX von Winterhalter wurde für das
Spülen von Mehrweggeschirr in den Haubenspülmaschinen
der PT-Serie und den
Untertischspülmaschinen der UC-Serie entwickelt.
Je nach Raumsituation und zur Verfügung
stehendem Platz kann zwischen drei
unterschiedlichen Gerätevarianten gewählt
werden: Durchschub, Eckaufstellung und
Frontbeladung.“
Das Trocknungsgerät besitzt eine obere
und eine untere Trocknungseinheit. In der
oberen Einheit leitet ein Umluftgebläse die
Luft von oben auf das Spülgut. Auf diese
Weise wird die Außenseite des Mehrweggeschirrs
getrocknet. In der unteren Trocknungseinheit
wird Frischluft mit Hilfe eines
Druckgebläses in Luftverteilungsrohre
geleitet. Von dort strömt die Luft von unten
ins Innere des Spülguts und sorgt dafür,
dass Hohlkörper wie Becher und Bowls
auch innen perfekt trocknen. Je nachdem,
wie hoch das Spülgutaufkommen ist und
wie viel Zeit zur Verfügung steht, kann die
Trocknung entweder mit Heißluft innerhalb
von nur zwei Minuten erfolgen oder im
energiesparenden ECO Programm mit Luft
in Raumtemperatur.
www.winterhalter.com/at-de/produkte/
trocknungsgeraet-dmx/
www.winterhalter.com
66 TISCHKULTUR
8/2025
Das Auge isst mit!
Ein gutes Essen ist die Basis in der Gastronomie, die Tischkultur die Krönung.
Von Petra Pachler
Foto: pixabay
Genau so, wie die Speisen schön angerichtet
auf den Tisch kommen, sollte
auch der Tisch für das Auge etwas
hergeben. Passend zum Betrieb, passend zur
Jahreszeit oder passend zu einem kulinarischen
Thema ist die Tischdeko eine Spielwiese
für Gastronomen. In jedem Fall muss
sie stimmig sein und ein Gesamtkonzept
aufweisen – in welche Richtung es geht, ist
eine individuelle Entscheidung.
Besteck, Geschirr und Gläser in harmonischer
Konstellation auszuwählen, ist
entscheidend für den Gesamteindruck. Ein
farblicher Hingucker oder ein besonderes
Stilelement, können dem Gesamteindruck
eine persönliche Note geben und genau das
ist eigentlich der Wunsch in der Gastronomie.
Der Gast soll einen bleibenden Eindruck
haben und dieser soll sich nicht ausschließlich
an den Gerichten orientieren.
Elegant oder rustikal
Für beides gibt es die entsprechende Bühne
und beides kommt gleich gut an. Es muss nur
zur Ausrichtung des Gastronomiebetriebes
passen. Dass Hygiene ein Muss ist, versteht
sich von selbst und kleine Zusatzassets, wie
ein Kärtchen mit einem Spruch der Gastgeber
oder eine spezielle Serviettentechnik können
erstaunliche Erinnerungen hervorrufen.
Wer mit Sorgfalt seine Tischkultur pflegt
und Trends zwar aufgreift, aber darüber nicht
seine Philosophie vergisst, hat schon gewonnen.
Der gute Koch sorgt für das Übrige.
Foto: Ecolab
Klein, aber oho
SMARTPOWER Mini ist die neue, ultimative 2-in-1-Reinigungs-
und Klarspül-lösung für Untertisch-Geschirrspülmaschinen.
Die hochkonzentrierten, leichten Tabs können sicher
und unkompliziert gelagert, transportiert und verwendet werden.
Das einzigartige, passive Dosiersystem im Inneren der Maschine
bietet Sicherheit, es gibt kein Verschütten, keine Rutschgefahr.
Speziell entwickelt für Porzellan und kompatibel mit Glas, Mehrweg-Kunststoff
sowie Edelstahl werden mühelos Stärke und Flecken
entfernt. SMARTPOWER Mini ist die Lösung für brillantes
Spülgut: platzsparend, kompakt und effizient, leistungsstark und
nachhaltig. Die NTA-, EDTA-, Chlor-, Phosphat- und phosphonatfreie
Formulierung garantiert einen hohen ökologischen Standard
und die CO 2 -Emissionen im Zusammenhang mit Transport und
Logistik werden um über 70 Prozent reduziert.
www.ecolab.com
Optimierte
Unterstützung
Rational bietet
mit dem Digital
Service Manager
seinen Servicepartnern
eine
neue Plattform.
Der Technische
Service spielt für
Rational eine zentrale
Rolle, wenn
es darum geht,
Kunden jederzeit
ein reibungslos
funktionierendes Kochsystem zu bieten. Deshalb wurde die Plattform
überarbeitet und optimal auf die Bedürfnisse der Techniker
abgestimmt. Mit dem Digital Service Manager Core haben Servicepartner
ihre Kundengeräte per PC, Tablet oder Smartphone
im Blick, können Störungen aus der Ferne analysieren und Einladungen
zur Vernetzung versenden. Die neue, klar strukturierte
Oberfläche erleichtert die Bedienung. Wer den Servicealltag weiter
digitalisieren möchte, wählt die Pro-Version mit KI-basierten Fehleranalysen,
automatischen Lösungsvorschlägen und dem Digital
Service Report für präventive Wartung.
www.rational-online.com
Foto: Julia Hildebrand und Ingolf Hatz
8/2025
TISCHKULTUR 67
Foto: Bauscher
Ästhetik der Funktion
Die Marke BAUSCHER setzt mit der Kollektion EDGE ein klares
Statement für langlebiges, systemtaugliches Design. Funktion
und Form verschmelzen hier zu einer harmonischen Einheit – perfekt
für effiziente Abläufe und den täglichen Einsatz unter hoher
Beanspruchung. PURITY und das strukturierte Relief von PURITY
REFLECTIONS verbinden klassische Eleganz mit zeitloser Qualität
und bieten vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. So entstehen
Settings, in denen Design, Funktionalität und Widerstandsfähigkeit
gleichermaßen überzeugen – ob im Fine Dining, in der
modernen Gemeinschaftsgastronomie oder im anspruchsvollen
Hotelbetrieb.
www.bhs-tabletop.de
Großer Auftritt für
jedes Gericht
Mit formschönen Gourmetund
Pastatellern sowie
tiefen Schüsseln von MÄSER
setzen Gastronomen Suppen,
Salate, Pasta & Co. perfekt in
Szene – geschmacklich und
optisch. Die tiefe Form mit
breitem Fahnenrand bietet
eine ideale Bühne für Saucen,
Toppings und kreative Präsentationen.
So wird der Gaumen
verwöhnt und das Auge isst
mit. Gefertigt aus robustem,
hochwertigem Porzellan in
Portugal (Ausnahme: Kollektion
„Pintar“), sind die Teller stapelbar, spülmaschinen- und mikrowellengeeignet
– ideal für Gastronomie und Hotellerie. Ergänzend
sorgen tiefe Pastateller wie die Kollektion „Barca“ oder vielseitige
Schüsseln mit hohem Rand für stilvolles Anrichten und bequemes
Genießen unterschiedlichster Pasta-Kreationen.
www.maeser.at
Foto: Mäser
Foto: VEGA
Klare Linien
Mit der neuen
Besteckserie Toulon
bringt VEGA eine
moderne Interpretation
klassischer Formen auf
den Tisch. Das Design
ist klar und schnörkellos
– die fein zulaufenden
Griffe liegen angenehm
leicht in der Hand und
fügen sich mühelos
in unterschiedlichste
Tischkonzepte ein.
Gefertigt aus Chrom-
Nickel-Edelstahl 18/10,
zeigt sich Toulon widerstandsfähig
im gastronomischen
Alltag. Die
Materialstärke von sieben Millimetern sorgt für spürbare Qualität,
ohne an Eleganz einzubüßen. Alle Teile sind spülmaschinenfest
und rostfrei – robust genug für hohe Frequenz, dezent genug für
jede Stilrichtung. Die Serie ist dabei bewusst modular aufgebaut:
Ob Menümesser, Steakmesser oder Mokka- und Longdrinklöffel
– alle Besteckteile sind als 12er-Packs erhältlich und ideal für
Betriebe, die klare Linien bevorzugen.
www.lusini.com
Tableware
von Top-Marken
Vom Teller bis zum Glas,
alles aus einer Hand.
Schnell, verlässlich, unkompliziert.
Entdecken Sie Vielfalt, die passt.
VEGA Besteck Diamante, VEGA Teller Premoria, ERWIN M. Serviette Ambiente
lusini.com
Seite 68 bis Seite 79
Tourismus,
Hotellerie & Karriere
Foto: pixabay
Kolumne
„Fake-Bewertungen: Wir brauchen klare Regeln – jetzt!“
Walter Veit,
ÖHV-Präsident
Online-Bewertungen sind
heute der digitale Türöffner
für unsere Gäste. Sie entscheiden
oft, ob jemand ein
Zimmer bei uns bucht oder
nicht. Umso dramatischer ist
es, dass immer mehr falsche
oder gefälschte Bewertungen
im Umlauf sind – erstellt
von Konkurrenten, bezahlten
Agenturen oder automatisiert
durch Bots. Das ist kein
Kavaliersdelikt, sondern gezielte
Manipulation, die viel Geld kosten kann.
Unsere jüngste Mitgliederbefragung
zeigt ein klares Bild: 85 % der Hotels fühlen
sich durch Fake-Bewertungen stark oder sehr
stark betroffen. Fast ein Drittel hat dadurch
Foto: ÖHV
bereits Umsatzeinbußen erlitten.
95 % fordern daher eine gesetzliche
Lösung. Die Botschaft
an Politik und Behörden ist unmissverständlich:
Wir brauchen
ein rasches, konsequentes und
bundeseinheitliches Vorgehen
gegen Bewertungsbetrug.
Der Rechtsrahmen bietet
erste Ansätze, doch Plattformen
wie Tripadvisor oder Google
werden ihrer Verantwortung
bislang nicht gerecht. Solange
sie nicht verpflichtet werden, Echtheitsprüfungen
vorzunehmen und manipulierte
Einträge zu löschen, bleibt der Schaden bestehen.
Rechtsexperte Dr. Wolfram Proksch
hat dafür konkrete Vorschläge vorgelegt:
Haftungspflichten für Plattformen, höhere
Strafen und ein eigener Verwaltungsstraftatbestand
für Fake-Reviews.
Es geht hier nicht um Bürokratie, sondern
um Fairness. Jedes falsche Wort, jede erfundene
Erfahrung verzerrt den Wettbewerb
zulasten derer, die hart für ihre Reputation
arbeiten. Gäste haben ein Recht auf verlässliche
Informationen, und Betriebe auf einen
fairen Markt.
Die ÖHV wird nicht lockerlassen, bis verbindliche
Regeln Realität sind. Wir fordern,
dass Österreich hier vorangeht – im Interesse
unserer Gäste, unserer Betriebe und einer
Branche, die von Vertrauen lebt. Denn Vertrauen
ist schnell verspielt, aber nur mühsam
zurückzugewinnen. Und genau das können
wir uns nicht leisten.
8/2025
AKTUELLES 69
Wiens ältestes Hotel
Nicht jedes Hotel kann von sich
behaupten, seinen Ursprung im
Jahr 1600 zu haben. Das Hotel Stefanie
hingegen schon, und genau das
macht es zum ältesten Hotel Wiens.
Damals unter dem Namen „Weiße
Rose“ gegründet, feiert es nun seinen
425. Geburtstag. Heute von der
Familie Schick in vierter Generation
geführt, begrüßt das Haus in unmittelbarer
Innenstadtnähe Gäste aus
aller Welt in 111 Zimmern. Das Vier-
Sterne-Hotel bindet in seinem Design
teils jahrhundertealte Kunstwerke und Artefakte
ein. Erinnerungsstücke an Prinzessin
Stephanie oder etwa eine Porträt-Replik
von Kaiserin Maria Theresia, geschaffen
von Otto Zeller, machen die Vergangenheit
erlebbar. „Die Familie Schick wahrt gekonnt
Traditionen und übersetzt sie erfolgreich in
das Heute“, lobt WienTourismus-Geschäftsführer
Norbert Kettner.
www.hotelstefanie.wien
Foto: leisure communications/Christian Jobst
Meilenstein im
Schloss
Vor 20 Jahren erwarb der Unternehmer
Dr. Hans-Peter Wild
das Hotel Schloss Mönchstein und
investierte seither mehr als 30 Millionen
Euro in Modernisierungs- und
Erweiterungsmaßnahmen. Diese
ambitionierten Projekte trugen maßgeblich
dazu bei, dass das Hotel 2017
mit dem „World Luxury Award“ als
bestes Schlosshotel der Welt ausgezeichnet
wurde. Doch nicht nur die
baulichen Veränderungen sind ausschlaggebend
für diese und weitere
Auszeichnungen – auch das Engagement
der Mitarbeiter. Hoteldirektorin
Samantha Teufel betont: „Entscheidend
für den Gesamteindruck sind
ebenso die Serviceleistungen. Unser
Plus, das sind unsere Mitarbeitenden.“
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums
lädt das Hotel am 4. Oktober
zu einem Tag der offenen Tür ein,
bei dem Gäste einen Blick hinter die
Kulissen werfen können.
www.monchstein.at
Hotelzuwachs in Wien
Mit der Eröffnung des B&B HOTELS
Wien-Heiligenstadt setzt die deutsche
Hotelgruppe ihren Expansionskurs fort.
Das neue Haus im 19. Wiener Gemeindebezirk
ist das sechste Hotel in der Hauptstadt
und damit der insgesamt zwölfte
Standort im österreichischen Markt. Das
B&B HOTEL Wien-Heiligenstadt liegt
verkehrsgünstig nahe dem Donauufer
und dem Kahlenberg und richtet sich mit
funktionalem Komfort, digitalem Serviceangebot
und moderner Ausstattung
sowohl an Geschäftsreisende als auch an
urbane Freizeitgäste. Insgesamt stehen 120
Zimmer in unterschiedlichen Kategorien
zur Verfügung, die auf die Bedürfnisse von
Einzelreisenden, Paaren und Familien ausgerichtet
sind. Die operative Leitung des
neuen Standorts übernimmt die Larese
Hotelmanagement & Consulting GmbH
unter der Führung von Sandro Larese.
www.hotel-bb.com
Foto: B&B Hotels
Foto: Schloss Mönchstein
Es geht um Vertrauen
Ein Gesundheitsurlaub ist heutzutage von Bewegung geprägt! Und auch die Eigenverantwortung steigt.
Von Petra Pachler
Der Gesundheitstourismus ist, neben
dem Kulturtourismus, jene Schiene,
die völlig wetterunabhängig agiert
und damit das meiste Wachstumspotential
hat. Aber nicht nur deswegen, sondern
auch aus reiner Notwendigkeit heraus
boomt dieser Bereich. Stichwort länger
leben, aber auch länger arbeiten. Für Tourismus
und Hotellerie gibt es hier viel Potenzial
und viele Beherberger rüsten schon länger
entsprechend auf.
Mit oder ohne!
Arzt nämlich, denn das macht den großen
Unterschied. Während Fitness ausschließlich
Sportkompetenz braucht, ist für den Gesundheitstourismus
ein Arzt notwendig. Perfekt
gelöst, wenn sich ein Hotel mit einem (Privat-)
Ambulatorium zusammenschließt, wie das
beim Hotel Steigenberger Krems der Fall ist.
Die Zusammenarbeit mit dem Cardea
Gesundheitszentrum bietet für beide Seiten
Vorteile: Die Hotelgäste profitieren von der
ärztlichen Expertise und das Gesundheitszentrum,
mit einem privaten Ambulanzbereich,
darf sich über zusätzliche Hotelgäste
freuen. Ein großer Spa- und Wellnessbereich
im Hotel und die medizinische Fachkompetenz
des CARDEA mit vier Ärzten, zwei Physio-Therapeuten
und zwei Masseuren sind die
ideale Kombination. Denn auch die Hotelgäste
können, ganz ohne ärztlicher Anamnese eine
Vielzahl an – zum Teil – völlig neuen Geräten
in Anspruch nehmen. Wie zum Beispiel den
Foto: Karl Schrotter/Hotel Larimar
8/2025
GESUNDHEITSTOURISMUS 71
Foto: Karl Schrotter
Auch im Gesundheitsbereich ist ein bisschen Luxus gefragt.
Foto: SHR Krems
„brainLight“ Sessel, der Shiatsu Massage mit
audiovisueller Stimulation kombiniert. Dabei
werden sorgsam aufeinander abgestimmte
Licht- und Klangimpulse weitergegeben, die
für völlige Entspannung sorgen. Oder den
Hydrojet, der als Überwasser-Massage-Bett
bis tief in die Gewebsschichten aktiviert und
so ebenfalls für Entspannung sorgt. Die Kältekammer
wiederum kommt bei Entzündungen
und zur Schmerzbehandlung zum Einsatz und
ist nicht halb so wild, wie es auf den ersten
Blick scheinen mag. Denn ausgestattet mit
Stirnband, Handschuhen und Socken ist nur
der erste Moment, wenn man die Kältekammer
betritt, eine kleine Überwindung, aber
kaum hat man sich daran gewöhnt, sind die
drei Minuten auch schon wieder um. Und nein,
man friert eigentlich gar nicht.
Mit dem Arzt - Longivity
Da das CARDEA ein privates therapeutisches
Zentrum ist, wo ambulante Patienten
ein- und ausgehen, können natürlich auch die
Gäste des Hotels Steigenberger die angebotenen
Therapien nach ärztlicher Voruntersuchung
in Anspruch nehmen. Wofür aber
dann mehr Zeit notwendig ist und da kommt
dann wieder das Hotel ins Spiel. Denn dort
einzuchecken, und einerseits die medizinischen
Leistungen in Anspruch zu nehmen,
und sich andererseits von den Angeboten
im Hotel verwöhnen zu lassen, das hat schon
was. Und dass die Kulinarik mit regionalen
Produkten darauf abgestimmt ist, versteht
sich von selbst. Erdäpfelstrudel zum Beispiel,
oder Seeforelle vom Thorhof mit cremigem
Kohlrabi und frittierten Gnocchi. Am Frühstücksbuffet
ist zu lesen, woher die Produkte
kommen, das Gebäck stammt von zwei örtlichen
Bäckern - einschließlich des Original
Wachauer Laberls, bei dem am Boden das „S“
eingebacken ist.
Eine Schwimmeinheit als Entspannung
im Hotel, eine weitere im CARDEA Gesundheitszentrum
– die Kombi punktet.
https://hrewards.com/de/
steigenberger-hotel-spa-krems
Grundauslastung durch Lehrer
Glücklich schätzen dürfen sich jene Betriebe,
die gesundheitsmäßig eine Grundauslastung
durch Kurgäste haben. Zwei Betriebe in OÖ,
das Hotel Bründl Spa in Bad Leonfelden
und die Villa Seilern in Bad Ischl, können
das. Beide Häuser werden von der Lehrer-
Kranken und Gesundheitsfürsorge als Träger
geführt und somit ist die Basis gelegt. Privatversicherte
und allgemeine Privatgäste
füllen den Rest und diese Privatgäste profitieren
von der ärztlichen Fachexpertise, die
ein Kurbetrieb mit sich bringt. Bei den Angeboten
hier dominieren Salz und Moor, die
aber auch ohne Arztkonsultation gebucht
werden können. Überall ist die Kulinarik
ein wesentlicher Bestandteil und zeigt sich
in gesund-genussvollen Angeboten.
www.villaseilern.at
Thermalwasser als Basis
Überall dort, wo Thermalwasser fließt,
siedeln sich Gesundheitsangebote an und
damit auch ordentlich Gäste. Jede Therme
hat ein wenig eine andere Ausrichtung, aber
der Fokus liegt auch hier auf Gesundheit mit
Wohlfühlfaktor.
Das Potenzial für den Gesundheitsurlaub
ist hoch, die Ausrichtung klar: Ärztliche
Kompetenz dort, wo echte Therapien
angeboten werden, während sich Fitness
in vielen Ausprägungen zeigt. Viele Hotels
engagieren einen externen Sportcoach, der
dann die unterschiedlichsten Sportarten
anbietet. Von Yoga über Wassergymnastik
bis hin zu Bogenschießen.
Kältekammern sind der neue Boom in
der (Gesundheits-)Hotellerie.
Foto: Philip Naber / Cardea
Women only
Oder man spezialisiert sich als Hotelier auf
eine Zielgruppe im Besonderen. So geschehen
im Hotel Larimar, das von einem reinen Wellnesshotel
zum Gesundheitstempel avanciert
ist. Neuestes Projekt ist das exklusive, 250
m 2 große Ladies Spa mit Panorama-Dachgarten
– die neue Wohlfühloase für Frauen
als Teil der großen Thermen- und Saunawelt.
Relax-Massagepool, ein Sanarium, ein
innovatives Collarium mit Pendelliege für ein
schönes Hautbild und zwei luxuriöse Ruheräume
mit Infrarot-Wärmeliegen, sowie eine
kleine Sonnenwiese mit mediterranem Flair.
Damen sind hier unter sich und bekommen
auch feminine Angebote.
www.larimarhotel.at
Ganz allgemein gilt: Vorsorgen, nicht
reparieren ist die Devise und wird zur Privatsache.
Die Krankenkasse zahlt immer
weniger und wer etwas für seine Gesundheit
tun möchte, muss immer häufiger ins eigene
Geldbörsl greifen.
Wer Kompetenz sucht, orientiert sich am
Best Health Austria Siegel als einzig staatlich
anerkanntes Zertifikat für Gesundheitstourismus
in Österreich. „Beim Gesundheitstourismus
geht es um Glaubwürdigkeit
und Vertrauen“, so die Stakeholder. Eben!
72 TOURISMUS
8/2025
Coolcation –
Sommer wie damals
Was unsere Großeltern liebten,
liegt wieder voll im Trend: die
gute alte Sommerfrische. Raus
aus der Hitze der Stadt und rein
in die Kühle der Berge, an glasklare
Seen und in grüne Täler.
Heute heißt das: Coolcation.
Wanderwege statt Warteschlangen
und sanft plätscherndes
Wasser statt Partylärm:
Das Ausseerland
Salzkammergut ist ein Garant
für eine erfrischende Auszeit –
und arbeitet aktuell daran, als
nachhaltige Tourismusdestination
mit dem Österreichischen
Umweltzeichen zertifiziert zu
werden. Wer an den wunderbaren
Seen der Region Urlaub
macht, kommt in den Genuss
eindrucksvoller Naturjuwelen.
Zahlreiche Betriebe der Region
tragen bereits das Österreichische
Umweltzeichen – sie stehen
für gelebte Nachhaltigkeit,
Qualität und ein bewusstes
Miteinander von Mensch und
Natur.
Ob Wandern, Baden, Radeln
oder einfach nur Durchatmen:
Abseits des Massentourismus
erlebt man Urlaub mit Mehrwert.
Denn wahre Erholung findet
man am ehesten dort, wo
auch die Natur zur Ruhe kommen
darf.
Frische Bergluft
Wenn die Städte in der Sommerhitze
flimmern, locken
die Alpen mit frischer Bergluft,
beeindruckenden Höhenlagen
und versprechen eine
willkommene Abkühlung für
heiße Tage. Eine Hitze-Auszeit
verspricht etwa das Genießerhotel
Post Lermoos in Tirol.
Hier erwarten Gäste auf 3.000
m 2 der luxuriösen Post Alpin
Spa, elegante Landhaus-Suiten
und eine 3-Hauben-Küche – ein
Hideaway für Naturliebhaber.
Entdecken lässt sich die Natur auf über 150
Wanderwegen, während das Fahrrad die
Bergwelt auf seine eigene Weise enthüllt.
Auch im Hotel Hasenauer in Salzburg ist
eine erfrischende Coolcation garantiert. Im
Herzen des Sportortes Hinterglemm gelegen,
ist das 4-Sterne-Superior-Hotel eine
Top-Adresse für Sportbegeisterte, die sich
in der Region auspowern oder einfach die
Ruhe der Natur genießen möchten.
www.post-lermoos.at
www.hasenauer.at
Foto: www.guenterstandl.de
Kolumne
Julia Füreder, BSc.
Österreichisches Umweltzeichen
www.umweltzeichen.at
Foto: Privat
Raus aus der Hitze
Die Temperaturen im Sommer scheinen
von Jahr zu Jahr neue Rekorde zu
brechen. Kein Wunder, dass der Trend zur
Coolcation weiter wächst. In Saalfelden
Leogang lässt sich die Sommerhitze auf
vielfältige Weise vertreiben: Die geführte
Wanderung „Natur & Klima im Wandel“
führt zum tiefstgelegenen Gletscher der
Ostalpen, dem Birnbachgletscher, und
vermittelt Wissen über Klima und Naturwandel.
Familien genießen die kühle
Schluchtwanderung zum Stoissengraben
Wasserfall oder entdecken das Schaubergwerk
Leogang. Entspannung bieten die
Stillen Wasser, die Asitz-Kneippanlage und
das neue Waldbaden-Angebot mit Maria
Leutgeb. Auch sportlich Aktive bleiben
cool: Bike-Trails durch schattige Wälder
oder eine Tour zu den Badeseen Ritzensee,
Zeller See und Pillersee sorgen für erfrischende
Momente.
www.saalfelden-leogang.com
Foto: Michael Geißler
Foto: Michael Geißler
Foto: Karin Pasterer
Foto: Karin Pasterer
Foto: TVB Tux-Finkenberg
Cooler Sommer
Ein Hitzerekord jagt den nächsten, Abkühlung ist Thema Nummer eins und Gletscher, Seen und Grotten
sind dabei die Hotspots.
Von Petra Pachler
So a haßa Summa“, frei nach Rainhard
Fendrich, war heuer im Juni zu spüren.
Wochenlange Hitze mit Temperaturen
ständig über 30°C. Auch wenn die letzten
Wochen dahingehend etwas schwächelten,
kann mit Sicherheit davon ausgegangen
werden, dass Hitzewellen künftig zum sommerlichen
Standardprogramm gehören.
Logisch also, dass immer mehr Regionen
in Österreich ihre „coolen“ Plätze bewerben.
Im Vorteil sind dabei klarerweise alle Höhenregionen
im Westen Österreichs, und wenn
dann auch noch Wasserfälle in der Nähe
sind, so wie bei den Krimmler Wasserfällen
in Salzburg, dann kommt zum Wohlbefinden
auch die Gesundheit dazu. Denn Allergiker
können in deren Nähe im wahrsten Sinn des
Wortes aufatmen.
Berge & Wasserfall
Bergen und Klammen – wer das anbieten
kann, hat schon gewonnen. Österreich ist
mit seiner Topographie da klar im Vorteil
gegenüber anderen Ländern, denn die Berge
an sich sind schon Kühlfaktoren und auch
Klammen, Grotten oder Schaubergwerke
gibt es in ausreichend Zahl. Abkühlen ist
also sowohl In- als auch Outdoor gut möglich.
„Coolcation“ in der Stadt
Aber auch Städte bieten Abkühlung. So
sind die Tiefen des Grazer Schlossbergs mit
Märchenbahn, 4D-Kino und der höchsten
Underground-Rutsche der Welt ein „heisser“
Tipp und mit 8-12 Grad herrlich kühl.
Oder das Floßfahren auf der Mur oder ein
Besuch in den klimatisierten Museen, wie
dem Joanneumsviertel, erfrischen. In diesem
Segment können natürlich auch Wien und
Salzburg mit ihren Museen gut mithalten
und die zahlreichen Lokale am Wienfluss
sind sowieso legendär.
Auch Grotten und Klammen, mit einem
kühlen Wassernebel, sind Coolcation-Tipps.
In der Steiermark gibt es zum Beispiel die
Rettenbachklamm oder die Tropfsteinhöhle
Lurgrotte Semriach. In Oberösterreich
punkten hier die Dr. Vogelsang-Klamm oder
der Steyrdurchbruch.
Und nicht zuletzt sind es Kirchen und
Klöster, die für Abkühlung sorgen und davon
hat Österreich ja ausreichend. Verbunden
mit deren geschichtlichem Hintergrund
lässt sich ein heißer Tag gut aushalten. Dass
Gletscher die besten „Cooler“ sind, versteht
sich von selbst, nicht umsonst ist Kaprun
mit dem Kitzsteinhorn ein Hotspot das
ganze Jahr über.
Coolcation als Urlaubstrend wird immer
wichtiger, da sind sich alle Fachleute einig.
Denn die Sommer werden immer heißer –
und auch da sind sich die Fachleute einig.
Foto: Biohotel Castello Koenigsleiten
Umbauten mit Auflagen des Denkmalschutzes
sind immer herausfordernd.
Fotos: BWMDesignersArchitects
Alte Strukturen in neuem Kleid
In der geschichtsträchtigen Annagasse 7 wurde vor kurzem in den altehrwürdigen Mauern mit dem
Palais Mailberger Hof ein individuelles Stadthotel eröffnet.
Von Petra Pachler
Ursprünglich wurde der Mailberger Hof
nach der Johanniter-Kommende in
Mailberg benannt, hat das Haus eine
Historie, die bis 1452 zurückgeht. Barocke
Strukturen und moderner Komfort sorgen
für viel Atmosphäre und den notwendigen
Hotelbetrieb. Bei der aufwendigen Renovierung
wurde behutsam und mit viel Rücksicht
auf die alte, gewachsene Struktur des
Hauses vorgegangen. Die Adresse mitten in
der Innenstadt ist trotzdem ruhig gelegen,
was mit einem entzückenden Innenhof
genützt wird, der auch Anlaufstelle für die
Wiener sein soll. Inklusive eines gepflegten
Kaffees (zu einem absolut vernünftigen
Preis) oder einer Auszeit an der Bar nach
dem Arbeitsalltag.
Alt trifft auf neu
Renovierungen in denkmalgeschützten
Gebäuden sind immer eine Herausforderung
und erfordert Spezialisten. Wie so oft,
sind es auch diesmal die BWM Designers &
Architects, die barocke Details und moderne
Ästhetik gekonnt zusammenführen. Und
dem Palais ihre Handschrift verliehen haben.
Zwischen kunstvollem Stuck und Wiener
Geflecht entstand ein Ambiente, das zeitlose
Eleganz mit ein bisschen Gefühl von „Wie
Zuhause“ inmitten der Hauptstadt vereint.
„Unser Hotel Palais Mailberger Hof steht
als neues Stadthotel im denkmalgeschützten
Kleid für jenen Qualitätstourismus, den
Wien und die Wiener sich wünschen. Wir
sind Rückzugsort für all jene Gäste, die das
historische, kulturelle und auch das zeitgenössische
Leben in unserer Stadt schätzen
und dann in ihr entspanntes Refugium mit
Champagner-Bar heimkehren möchten“,
so Alexander Schiehser, Kreativkopf und
Namensgeber von Schiehser Hotels.
Jedes anders, jedes luxuriös
Das Palais Mailberger Hof hat über 50
individuell gestaltete Zimmer, die nicht
nur modernen Komfort, sondern auch
Handwerkstradition aus Österreich bieten.
Stuckbesetzte Decken, ein Jahrhunderte
alter Kachelofen in der exklusiven Suite des
Hotels zeigen, dass alte Mauern durchaus
für moderne Eleganz sorgen können. Zu den
besonderen Highlights zählt die exklusive
Champagner-Bar von Veuve Clicquot.
www.mailbergerhof.at
Fotos: BWMDesignersArchitects
8/2025
TOURISMUS/HOTELLERIE 75
Foto: gardÿnor GmbH
Gastgeber bitte
einsteigen
Mit
gardÿnor
startet ein
Unternehmen,
das Hotelberatung
ganzheitlich
denkt: strategisch,
kreativ und digital.
Maßgeschneiderte
Marken- und
Betriebskonzepte
werden entwickelt,
Digitalisierungsprozesse
begleitet,
Vertriebswege und Gästeerlebnisse neu gestaltet – alles mit dem
Ziel, Gastgeber von administrativen Lasten zu befreien, damit sie
sich wieder dem widmen können, was sie wirklich lieben: Gastgeber
sein. Inspiriert vom Pariser Bahnhof Gare du Nord versteht
sich gardÿnor als Knotenpunkt für Hoteliers mit Aufbruchsgeist.
Kunden können dort einsteigen, wo sie Unterstützung brauchen –
sei es bei der Recruitingkampagne, der Social-Media-Strategie oder
der ganzen Markenentwicklung. Zu den ersten Kunden zählen das
Studio 17 in Bregenz, das Hotel kommod in Ruggell und das Hotel
Central in Schaan.
www.gardynor.com
Sie ist wieder da
Nach erfolgreichen Verhandlungen mit der Strabag Real Estate
GmbH wurde von der Geschäftsführung der Dorint Hotelgruppe
offiziell der Mietvertrag für das neue „Dorint Hotel Weitblick
Wien“ mit einer Festlaufzeit von 30 Jahren unterzeichnet.
Damit kehrt die deutsche Hotelgesellschaft, die aktuell rund 60
Hotels & Resorts in der D-A-C-H-Region betreibt, nach 19 Jahren
nach Wien zurück. Das Hotel entsteht im 120 Meter hohen Hochhaus
„Weitblick“ im zweiten Bezirk, im Entwicklungsquartier „Viertel
Zwei“. Es wird über 298 Zimmer, acht Veranstaltungsräume,
ein All-Day-Dining-Restaurant sowie eine öffentlich zugängliche
Rooftop-Bar mit 360°-Panoramablick verfügen. Auch Nachhaltigkeit
steht im Fokus – mit moderner Energiezentrale und ressourcenschonender
Bauweise. Die Eröffnung ist für Ende 2028 geplant.
www.dorint.com
Foto: OLN
ADVERTORIAL
Mühlviertler Hoch.Genuss: Ein Fest
der regionalen Küche
Regionale Herkunft, Gastfreundschaft
und geprüfte Qualität: Die Initiative
Mühlviertler Hoch.Genuss ist mehr
als ein Projekt, sie ist ein kulinarisches Versprechen
an die Region und seine Gäste. Das
Erfolgsmodell vereint 24 Betriebe und über
200 Partnerbetriebe im gesamten Mühlviertel
unter einem Dach.
Gemeinsam stark mit einem
Manifest der Qualität
Im Zentrum steht das Hoch.Genuss-
Manifest – ein Versprechen an Frische
und Authentizität. Hier wird nicht einfach
gekocht, sondern zelebriert: mit regionalen
Zutaten, frischer Zubereitung und transparenter
Herkunft. Unabhängige Kontrollen
garantieren, dass Qualität nicht nur ein
Foto: OÖT/ Robert Maybach
Wort, sondern eine Haltung ist. Die enge
Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben aus
der Region schafft kurze Wege, hohe Transparenz
und ein starkes gemeinsames Profil.
Erleben und genießen
Hoch.Genuss ist ein Erlebnis. Gemeinsame
Veranstaltungen bieten eine Bühne für die
kreative regionale Küche. In den Betrieben
erfahren Gäste mehr über die Philosophie
und Herkunft der Zutaten, während der
Podcast spannende Geschichten aus der
Welt der Kulinarik erzählt. Und mit dem
Mühlviertel Gutschein wird das Genusserlebnis
noch greifbarer – ein Ticket zu den
besten kulinarischen Schätzen der Region.
KONTAKT
Tourismusverband Mühlviertel
Hauptplatz 19
4190 Bad Leonfelden
Tel. +43 (0)5 07263
E-Mail: info@muehlviertel.at
www.hochgenuss.at
www.muehlviertel.at
76 GESUNDHEITSTOURISMUS
8/2025
Kolumne
Gesundheit, langes Leben!
Eben! Dieser traditionelle Wunsch,
wenn jemand niest, ist obligatorisch
und kommt ja nicht von ungefähr.
Und wer gesund sein und lange leben
möchte, muss auch etwas dafür
tun. Selfness ist ein Teil davon und
wird in verschiedenen Varianten angeboten,
wobei manches einfach
auch nur einen neuen Namen bekommt,
tatsächlich aber eine lange
Tradition hat. Wie Waldbaden zum
Beispiel, wodurch Spazierengehen
im Wald nun einen Namen hat, und
dass dies gesund ist, weiß man nicht
erst seit heute.
Longevity heißt es jetzt neuerdings,
wenn es um Gesundheit geht
und bedeutet nichts anderes als
Langlebigkeit. Und zwar eine gute. Für
die man auch etwas tun muss – no
na. Unter diesem Begriff werden eine
Menge Angebote subsummiert und
therapiert. Guter Schlaf, ausgewogene
Ernährung, ausreichend Bewegung,
mentales Wohlbefinden – kommt Ihnen
alles bekannt vor? Eben!
Worauf will ich hinaus? Nur weil
etwas einen neuen Hut aufhat, muss
es nicht unbedingt etwas Neues
sein. Es muss aber auch keineswegs
schlecht sein. Also: Wenn Longevity
drauf steht, können und werden
durchaus gute Tipps für ein gesundes,
und damit längeres Leben, drin stecken.
Aber Augen auf: Manche Dinge
dabei sind so selbstverständlich, dass
man sich fragt, wieso das explizit angeführt
wird. Aber andere wiederum
sind ärztlich untermauert und damit
komme ich jetzt zum Kern dieser Zeilen:
Lesen Sie die jeweiligen Angebote
mit gesundem Hausverstand und
wenn Sie Fachkenntnis wollen, gehen
Sie zum Arzt. Gerne auch während
des Urlaubes in einem Gesundheitshotel.
Dort findet sich nämlich auf jeden
Fall ein solcher und der ist dann
für die Fachexpertise zuständig!
Petra Pachler
Redaktionsleitung GASTRO
Herausgeberin Magazin
Genusszeit & GesundReisen
www.genusszeit.at
www.gesundreisen.net
Foto: GASTRO/Rozsnyai
Longevity-Kulinarik
Mit dem neuen Longevity-Menü setzt
das Fünf-Sterne-Hotel Krallerhof in
Leogang auf vitalstoffreiche Kulinarik, die
als wissenschaftlich fundiert gilt. Gäste
entscheiden sich dabei für Gerichte, die
auf den aktuellsten Erkenntnissen der
Mikrobiomforschung und Mitochondrienmedizin
basieren. Die Speisen fördern
die Zellgesundheit, hemmen Entzündungen
und stärken die Darmflora – frei von
industriellem Zucker und minderwertigen
Fetten. Schonend zubereitet, reicht das
Angebot von Kurkuma-Shots und fermentiertem
Gemüse bis zu Lachsforelle
aus lokaler Zucht oder Linsen-Curry mit
Wildkräutern. Entwickelt wurde das Konzept
mit der Mikrobiom-Expertin Simone
Kumhofer. Es ergänzt das ganzjährige
Eiskalte Erholung
Ein echtes Juwel im Wellnessbereich
des Hotels Kesselgrub in Altenmarkt-
Zauchensee ist der Snow Room. Der etwa
6 m 2 große Raum ist konstant auf -10 °C
gekühlt. Echter Pulverschnee bedeckt
Boden und Wände – erzeugt durch ein spezielles
Kälte-Befeuchtungssystem, ganz
ohne chemische Zusätze. Die empfohlene
Aufenthaltsdauer von drei bis fünf Minuten
ist ideal, um nach einem Saunagang
sanft abzukühlen. Die trockene Kälte wirkt
Gesundheitsprogramm „Regeneration &
Longevity by Krallerhof “ mit Retreats,
Coachings und individuellen Analysen.
www.krallerhof.com
hierbei kreislaufschonend, regt die Durchblutung
an und stärkt das Immunsystem.
Auch an heißen Sommertagen bietet der
Snow Room eine willkommene Abkühlung
und lädt dazu ein, neue Energie zu tanken.
So verbindet das Hotel Kesselgrub Weise
moderne Spa-Innovation mit alpiner Frische
und sorgt für ein Wellnesserlebnis,
das noch lange nach dem Besuch in Erinnerung
bleibt.
www.kesselgrub.at
Foto: Krallerhof
Foto: Hotel Kesselgrub
Foto: ingobarenschee.com
Der neue Caravelle – mehr als ein
Shuttle, ein Statement
ADVERTORIAL
Der Caravelle ist seit Jahrzehnten der
Inbegriff komfortabler Personenbeförderung
– und mit der neuesten Generation
führt Volkswagen Nutzfahrzeuge
dieses Erbe in die Zukunft. Entwickelt für
maximale Flexibilität, verbindet er modernes
Design mit durchdachter Funktionalität
und setzt Maßstäbe in seinem Segment.
Mit Platz für bis zu neun Personen bietet
er großzügiges Raumangebot für nahezu
jeden Einsatzzweck – sei es als luxuriöses
VIP-Shuttle, verlässlicher Hoteltransfer,
komfortabler Kleinbus für lange Touren oder
als vielseitiges Fahrzeug für Gruppentransp
orte mit Gepäck. Dank seiner zwei Radstände
und der Wahl zwischen Diesel, Plugin-Hybrid
oder vollelektrischem Antrieb
passt er sich perfekt an die Anforderungen
von Fahrgästen und Fahrpersonal an. Robust
konstruiert und aus hochwertigen Materialien
gefertigt, bleibt der Caravelle auch bei
intensiver Beanspruchung zuverlässig und
langlebig. Sein klar strukturiertes, elegantes
Design vermittelt Souveränität und Dynamik.
Optional erhältliche 19-Zoll-Leichtmetallräder,
markante Rückleuchten mit
Foto: VW
charakteristischer Lichtsignatur sowie die
adaptiven IQ.Light – LED-Matrix-Scheinwerfer
sorgen für eine prägnante Präsenz
auf jeder Strecke. Zahlreiche Lackierungsoptionen
geben zusätzlich Raum für Individualität.
Im Innenraum verschmelzen Komfort
und Intelligenz: Ergonomische Sitze, flexible
Sitzkonfigurationen und edle Materialien
schaffen eine Atmosphäre, in der sich alle
Passagiere sofort wohlfühlen. Der Fahrerarbeitsplatz
ist konsequent auf Alltagstauglichkeit
ausgelegt: ein serienmäßiges Digital
Cockpit, ein 12-Zoll-Instrumentendisplay,
ein 13-Zoll-Infotainment-Touchscreen, clevere
Ablagen, zahlreiche USB-Schnittstellen
und ergonomische Sitze mit AGR-Zertifizierung
machen ihn zum mobilen Büro. Die
mobilen Online-Dienste von VW Connect
sowie eine Vielzahl moderner Assistenzsysteme
unterstützen Fahrerinnen und Fahrer,
entlasten im dichten Stadtverkehr und
erhöhen die Sicherheit auf langen Strecken.
Auch in praktischen Details überzeugt
der Caravelle: extrabreite Schiebetüren
erleichtern den Ein- und Ausstieg – besonders
dann, wenn es schnell gehen muss.
Sein großzügiges Platzangebot ermöglicht
zudem den Transport von Passagieren samt
umfangreichem Gepäck.
So gelingt Volkswagen Nutzfahrzeuge
mit dem neuen Caravelle die Transformation
einer Ikone: ein Fahrzeug, das den Alltag von
Profis erleichtert, gleichzeitig die Ansprüche
von Fahrgästen erfüllt und mit modernster
Technik, Stil und Komfort neue Standards in
der Personenbeförderung setzt.
www.vw-nutzfahrzeuge.at
Foto: StarDweller/peopleimages.com / stock.adobe.com
Neue Kompetenzen für neue Zeiten
In diesem Herbst starten Bildungsinitiativen, die Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Resilienz
systematisch in Ausbildung und Praxis verankern.
Von Nele Klaffl
Ein Meilenstein in der Bildungslandschaft
ist die Einführung der Lehre
zur Fachkraft für vegetarische Kulinarik.
Seit Juli läuft der Pilotversuch, der bis
Ende 2030 erprobt wird. Noch sind nicht alle
Strukturen fixiert: Von der genauen Ausgestaltung
der Lehrabschlussprüfung bis
zur Frage der Schulstandorte bleiben zentrale
Punkte offen. Trotzdem gibt es bereits
Interesse – wenn auch verhalten. Laut
Wirtschaftskammer lagen österreichweit
zu diesem Zeitpunkt 13 Anträge auf Zulassung
als Lehrbetrieb vor. Um die Suche für
Lehrlinge und Betriebe zu erleichtern, hat
die Vegane Gesellschaft eine eigene Lehrlingsbörse
ins Leben gerufen. Die Branche
zeigt sich noch gespalten; wie sich die Lehre
entwickelt, bleibt abzuwarten.
Resilienter Tourismus
Auch im Tourismus rücken nachhaltige
Strategien stärker in den Fokus. So bietet
die FH Kufstein Tirol ab Herbst den berufsbegleitenden
Zertifikatslehrgang „Resilienzmanager
im Tourismus“ an. In zwei Semestern
werden Fach- und Führungskräfte
befähigt, Destinationen zukunftsorientierter
zu gestalten. Themen sind unter anderem
Risikomanagement, strategische Planung
und nachhaltige Destinationsentwicklung.
Finanziert durch das EU-Programm INTER-
REG Bayern–Österreich ist der Lehrgang bis
Ende 2026 kostenfrei.
www.fh-kufstein.ac.at
Ergänzend dazu lanciert das Destinationsnetzwerk
dna gemeinsam mit dem Postgraduate
Center der Universität Wien erstmals
die „Nachhaltigkeits-Akademie“ – ein
maßgeschneidertes Fortbildungsprogramm
für Mitarbeitende im Tourismus. Vermittelt
werden praxistaugliche Werkzeuge für
nachhaltige Regionalentwicklung, Mobilitätskonzepte,
Lebensraummanagement
sowie moderne Kommunikation.
www.dna-tourismus.at
Online-Skills
Auch die Digitalisierung schreitet voran. Die
FH Kufstein startet im Herbst den Online-
Lehrgang „Content Manager für Tourismus
& Hospitality“. Teilnehmer lernen, digitale
Inhalte strategisch zu planen, zielgruppenorientiert
aufzubereiten und professionell zu
verbreiten – mit dem Ziel, Sichtbarkeit und
Kundenbindung im digitalen Raum zu stärken.
Zukunftsrelevant ist zudem der kompetente
Umgang mit KI. Der europäische AI
Act verpflichtet Unternehmen mit KI-Einsatz
bis 2026 zur Beschäftigung zertifizierter
KI-Fachkräfte. Die TÜV Akademie bietet
dafür die Qualifikation zum KI-Manager im
Tourismus, auch weitere Anbieter ziehen
mit spezialisierten Programmen nach.
www.tuv-akademie.at
Diese neuen Programme liefern praxisnahe
Antworten auf zentrale Zukunftsfragen
– und stellen die Weichen für das, was
kommt.
8/2025
KARRIERE 79
Foto: Tara Winstead
Fitness für die Seele
Mit Beginn des neuen
Schuljahres erwartet die
Schüler der Tourismusschulen
MODUL ein besonderes
Angebot: „Resilienztraining
für Jugendliche“. Lehrerin
Ulrike Mick hat dafür ein
neues Zertifikat erworben
und ist bestens vorbereitet,
die Jugendlichen auf ihrem
Weg zu mentaler Stärke zu
begleiten. Ziel des Trainings
ist es, die innere Widerstandskraft
zu fördern. Die
Jugendlichen lernen, zentrale Resilienzfaktoren wie Optimismus,
Kreativität, Selbstwirksamkeit, Flexibilität, starke Netzwerke und
Improvisationsfähigkeit bewusst einzusetzen. Ergänzt wird das
Programm durch Stressbewältigungsstrategien und Achtsamkeitsübungen,
die helfen, auch in turbulenten Zeiten die Balance zu
halten. So entwickeln die jungen Talente Werkzeuge, um künftige
Herausforderungen mit Mut und Gelassenheit zu begegnen.
www.modul.at
Perspektivenwechsel
Jugendliche aus dem
SOS-Kinderdorf
hatten kürzlich die
Gelegenheit, für einen
Tag hinter die Kulissen
der Hotelgruppe harry’s
home zu blicken
und anschließend die
Tierwelt des Zoo Salzburg
zu entdecken. Die
Aktion diente als Auszeit
vom Alltag und sollte den Jugendlichen auch wertvolle Impulse
für ihren weiteren Lebensweg geben. Valentina Ultsch, Head of
Human Resources bei harry’s home, teilte persönliche Einblicke
in ihren Werdegang und sprach über Mut, Chancen und neue
Perspektiven. Danach ging es für eine spannende Führung in den
Zoo Salzburg. Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen
Abendessen und einem Spieleabend im harry’s home. „Uns war
wichtig zu zeigen: Es gibt viele Wege, die man einschlagen kann –
und viele Bereiche, in denen man seine Stärken einbringen kann“,
betonte Ultsch.
www.harrys-home.com
Foto: harry’s home hotel & apartments
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80 PERSONALIA
8/2025
Foto: VAYA Group Foto: Max Hörath
Direktorwechsel
Zum 1. Jänner 2026 wird Dr. Jörg Lehmann neuer Direktor
des Staatlichen Hofbräuhauses in München. Der promovierte
Brauerei-Ingenieur
folgt auf Dr. Michael Möller,
der die Geschäfte des Staatlichen
Hofbräuhauses seit
2000 leitet. „Diese Mischung
aus Tradition, Modernität und
auch ein wenig Mythos macht
den Reiz der Marke Hofbräu
aus – daher freue ich mich
sehr auf meine zukünftige
Aufgabe“, so Lehmann.
www.hofbraeu-muenchen.de
Nächste Wachstumsphase
Die VAYA Group stellt mit Bernhard
Haselsteiner als CEO und
Christoph Bödl als CFO ein neues
Führungsteam vor. Dieses wird den
eingeschlagenen Wachstumskurs
mit frischem Schwung und klarem
Fokus auf nachhaltige Qualität
weiter vorantreiben. Haselsteiner
bringt über 20 Jahre internationale
Erfahrung im Hotelmanagement
mit. Bödl verfügt über umfangreiche
Expertise in Finanz- und
Steuerfragen.
www.vayaresorts.com
Für fünf Jahre
Marcus Linford wurde zum neuen
Geschäftsführer der Wienerwald
Tourismus GmbH für fünf Jahre
bestellt. Damit folgt er auf die interimistische
Geschäftsführerin Kristiane
Spiegl. Linford gilt als erfahrener
Tourismusexperte, vor allem in
den Bereichen Destinationsentwicklung
und Marketing. Zuletzt war er
als Führungskraft und Partner für die
conos GmbH mit dem Schwerpunkt
Destinationsmanagement tätig.
www.wienerwald.info
Neues Kapitel
Im Aufsichtsrat der Zwiesel
Kristallglas AG kommt es
zu einem Personalwechsel:
Helmar Hipp wurde in der
außerordentlichen Hauptversammlung
der Aktionäre
der Zwiesel Kristallglas AG
in den Aufsichtsrat gewählt
und folgt damit auf Jürgen
Theobald. Sein Fokus liegt auf
strategischer Transformation sowie Wachstumsinnovation.
Zuletzt war er Vorstandsmitglied der Zwilling J.A. Henckels
AG (Solingen).
www.zwiesel-glas.com
Foto: Wienerwald Tourismus/Sonja Pohl
Foto: Zwiesel Glas
Foto: Hobex AG
Erfahrene Neubesetzung
Als neue Leiterin der Abteilung Marketing & Kommunikation
verstärkt seit kurzem Aleksandra Nagele das auf digitalen
Zahlungsverkehr spezialisierte Unternehmen hobex.
Die Oberösterreicherin verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung
im digitalen
B2B-Bereich. Nun
liegt ihr Hauptfokus
auf der strategischen
Wei terentwicklung
der Marketing- und
Kommunikationsagenden
des österreichischen
Unternehmens.
www.hobex.at
Neuaufstellung
Im Zuge des geplanten Ausscheidens
von Eugen Lamprecht
mit Ende September
2025 stellt die Schlumberger
Wein- und Sektkellerei GmbH
ihre Geschäftsführung neu
auf. Mit 1. Oktober übernimmt
Florian Czink nachfolgend die
Geschäftsleitung als CEO von
Schlumberger Österreich. Gleichzeitig
verstärken Anne Glatz als
Vertriebsdirektorin und Nicole
Cappato als Marketingdirektorin
das neue Management-Team.
www.schlumberger.at
Foto: Schlumberger / Adrian Almasan
8/2025
BUCHTIPPS 81
Foto: Prestel
Foto: Fonds Gesundes Österreich
Im Manga-Stil
Eiswürfel klirren, Shaker klackern,
ein Hauch Yuzu liegt in der Luft:
mit 50 Rezepten, von Klassikern bis zu
neuen Kreationen wie dem Miso Daiquiri
oder dem Sakura Martini, bringt
dieses Buch japanische Aromen in die
heimischen Bars – mit Zutaten, die
auch in Österreich erhältlich sind. Es
enthält zudem einen Streifzug durch
die Geschichte japanischer Mixologie,
begleitet von Manga-Illustrationen.
www.penguin.de
Umfang: 128 Seiten
Einband: Gebunden
18,50 €
ISBN: 978-3-7913-9183-0
Bohnen, Erbsen, Linsen!
Hülsenfrüchte sind eine vielfältige Lebensmittelgruppe und
haben neben gesundheitlichen Vorteilen auch positive Auswirkungen
auf die Umwelt. Deshalb sollen sie nach den österreichischen
Ernährungsempfehlungen bei Fleischessern dreimal und
bei Vegetariern viermal pro Woche auf dem Teller landen.
Die Info-Rezeptbroschüre „Bohnen, Erbsen, Linsen – vielfältig,
gesund und klimafreundlich!“ zeigt mit ihren bunten und schmackhaften
Rezeptideen, wie Hülsenfrüchte einfach und genussvoll in
den Alltag integriert werden können und für Abwechslung auf
dem Speiseplan sorgen. Neben Rezepten vermittelt die Broschüre
Hintergrundwissen zu Herkunft und Sortenvielfalt von Hülsenfrüchten
und darüber, warum sie so wertvoll für die Gesundheit
und Umwelt sind. Außerdem enthält sie praktische Tipps für eine
bessere Bekömmlichkeit sowie zu Einkauf und Zubereitung.
104 Seiten
Herausgeber: Gesundheit Österreich GmbH
Zum kostenlosen Download unter:
https://fgoe.org/sites/fgoe.org/files/2025-06/fgoe_rezeptbuch_Huelsenfruechte.pdf
Foto: Next Level Verlag
Foto: Ulmer
Foto: Mosaik
Löffel für Löffel
Vegane Schule
Gesundes Altern
In ihrem ersten Buch vereint Content
Creatorin und Mama Kristina 70 alltagstaugliche
Rezepte, die Energie liefern,
beim Abnehmen helfen und auch
Kindern schmecken. Sie teilt persönliche
Einblicke und Tipps, die ihr selbst
beim Abnehmen geholfen haben. Mit
40 herzhaften und 30 süßen, proteinreichen
Gerichten inspiriert Kristina zu
einer ausgewogenen Ernährung, die alle
satt macht – ohne Diätstress.
www.next-level-verlag.de
Umfang: 174 Seiten
Einband: Gebunden
25 €, ISBN: 978-3-68936-071-9
Dieses Buch ist Rezeptbuch, Notizbuch
und Ratgeber in einem – der
ideale Begleiter für alle, die vegan
durchstarten möchten. Mit einer
30-Tage-Challenge, Moodtrackern,
Reflexionsfragen und DIYs wird der
Alltag ohne tierische Produkte spielend
leicht. Über drei Level lässt sich
Wissen vertiefen und zum Vegan-Pro
werden. Ernährungswissenschaftlerin
und Bloggerin Nina begleitet
dabei motivierend und nahbar.
www.ulmer.de
Umfang: 144 Seitenzahlen
Einband: Gebunden
20, 60 €, ISBN: 978-3-8186-2467-5
Viele verbinden das Altern zwangsläufig
mit Krankheit und Einschränkungen,
doch das ist ein
Irrtum. In ihrem Buch zeigen Dr. Petra
Bracht, Roland Liebscher-Bracht und
Christoph Glaser, dass es auch anders
geht. Sie bieten einen ganzheitlichen
Ansatz für ein langes, vitales Leben:
schmerzfreie Bewegung, vitale Ernährung
und atembasierte Achtsamkeit –
mit einem Schritt-für-Schritt-Plan für
eine gesunde Zukunft.
www.penguin.de
Umfang: 480 Seiten
Einband: Paperback
23,99 €, ISBN: 978-3-442-39442-5
82 VORSCHAU ADVERTORIAL
& IMPRESSUM
8/2025
Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:
Anzeigenschluss
Erscheinungstermin
2. 9. 2025 12. 9. 2025
Food Getränke Non-Food
• Frühstück &
Gebäck
• Hütteneindeckung
• Fleisch
• Ethno: Sausages
& Co
• „Bierland Österreich“
• Rum
• Fruchtsaft & Sirup
• Kaffee & Tee
• Spültechnik
• Wäschepflege
• Einrichtung &
Design
• Gemeinschaftsver-
pflegung
• Tischkultur
Tourismus/
Hotellerie/Karriere
• Herbstsaison = Hauptsaison
im Tourismus
• Hotellerie: Design
als USP
• Betten & Matratzen
• Karriere: 2. Bildungsweg
Einrichtung & Design Spezial
Button-Legende
In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:
NACH
HALTIG
Stories, die unter
anderem
Nachhaltigkeit zum
Inhalt haben.
WIRTSHAUS-
KULTUR
Portraits, welche die
Wirtshauskultur in
Österreich
repräsentieren.
ETHNO
FOOD
Die Küchen
der Welt.
SÜD
TIROL
Foto: Josef Rozsnyai
Impressum
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;
Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:
ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,
Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at
› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,
pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin
Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,
Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara
Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›
Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479
84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. ›
Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN AT73
4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art.
Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt:
1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt
eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die
persönliche Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.
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