CHECK Magazin Austria No.6
Neugier ... ist vielleicht die wertvollste Ressource, die wir haben. Sie öffnet Türen zu Gesprächen, lässt uns Gewohntes hinterfragen und macht sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt. Diese Ausgabe steht daher ganz im Zeichen dieser Neugier – auf uns selbst, auf andere und auf die Welt um uns. Manchmal führt sie uns in Innenwelten: in Träume, die mehr sind als nächtliche Bilder, oder in das stille Terrain der Scham, die unser Selbstbild formt. Manchmal lenkt sie den Blick auf den Körper – auf Gesundheit, Lust, Veränderungen, die wir annehmen oder gestalten können. Neugier treibt uns auch hinaus ins Offene: auf die Donau, wo Sport und Natur ineinanderfließen; in Ausstellungen, die zeigen, wie Wissen Vorurteile abbaut; in Gespräche über Sexualität, in denen Fakten und Respekt wichtiger sind als Mythen. Lasst uns gemeinsam Räume öffnen: für Erkenntnisse, für Austausch, für Geschichten, die verbinden. Nicht, um fertige Antworten zu liefern, sondern um Anstöße zu geben, damit jede*r eigene findet.
Neugier ... ist vielleicht die wertvollste Ressource, die wir haben. Sie öffnet Türen zu Gesprächen, lässt uns Gewohntes hinterfragen und macht
sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt. Diese Ausgabe steht daher ganz im Zeichen dieser Neugier – auf uns selbst, auf andere und auf die Welt um uns. Manchmal führt sie uns in Innenwelten: in Träume, die mehr sind als nächtliche Bilder, oder in das stille Terrain der Scham, die unser Selbstbild
formt. Manchmal lenkt sie den Blick auf den Körper – auf Gesundheit, Lust, Veränderungen, die wir annehmen oder gestalten können.
Neugier treibt uns auch hinaus ins Offene: auf die Donau, wo Sport und Natur ineinanderfließen; in Ausstellungen, die zeigen, wie Wissen Vorurteile abbaut; in Gespräche über Sexualität, in denen Fakten und Respekt wichtiger sind als Mythen. Lasst uns gemeinsam Räume öffnen: für Erkenntnisse, für Austausch, für Geschichten, die verbinden. Nicht, um fertige Antworten zu liefern, sondern um Anstöße zu geben, damit jede*r eigene findet.
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AUSTRIA
No. 6
2025/08
COMMUNITY
Liebe will
Verbindung
safe sex
DAS COMEBACK der
geschlechtskrankHEITEN
UROLOGIE
Beschneidung bei
Erwachsenen
FITNESS
Hybrides Kraft-
Ausdauer-Training
HIV
Prävention
in der Krise
Neugier ...
ist vielleicht die wertvollste Ressource,
die wir haben. Sie öffnet Türen zu Gesprächen,
lässt uns Gewohntes hinterfragen
und macht sichtbar, was sonst unsichtbar
bleibt. Diese Ausgabe steht daher ganz im
Zeichen dieser Neugier – auf uns selbst,
auf andere und auf die Welt um uns.
Manchmal führt sie uns in Innenwelten:
in Träume, die mehr sind als nächtliche
Bilder, oder in das stille Terrain der Scham,
die unser Selbstbild formt. Manchmal lenkt
sie den Blick auf den Körper – auf Gesundheit,
Lust, Veränderungen, die wir annehmen
oder gestalten können.
Neugier treibt uns auch hinaus ins
Offene: auf die Donau, wo Sport und Natur
ineinanderfließen; in Ausstellungen, die zeigen,
wie Wissen Vorurteile abbaut; in Gespräche
über Sexualität, in denen Fakten
und Respekt wichtiger sind als Mythen.
Lasst uns gemeinsam Räume öffnen: für
Erkenntnisse, für Austausch, für Geschichten,
die verbinden. Nicht, um fertige
Antworten zu liefern, sondern um Anstöße
zu geben, damit jede*r eigene findet.
Bleibt gesund
CURIOSITY ...
Euer Check Team
may be the most valuable
resource we have. It opens doors to conversations,
prompts us to question the familiar, and makes visible
what might otherwise remain unseen. This issue is
dedicated to that curiosity – about ourselves, about
others, and about the world around us.
Sometimes it takes us inward: into dreams that are
more than nightly images, or into the quiet terrain
of shame that shapes our sense of self. Sometimes
it turns our gaze to the body – to health, desire, and
the changes we can embrace or shape.
Curiosity also drives us out into the open: onto the
Danube, where sport and nature merge; into exhibitions
that show how knowledge can break down
prejudice; into conversations about sexuality, where
facts and respect matter more than myths.
Let’s open spaces together – for insight, for
exchange, for stories that connect. Not to provide
ready-made answers, but to spark ideas so that each
of us can find our own.
Stay healthy,
Your Check Team
TORSTEN SCHWICK
CHEFREDAKTEUR /
EDITOR-IN-CHIEF
3
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Inhalt
CONTENT
6
LIEBE WILL
VERBINDUNG
LOVE SEEKS CONNECTION 8
10
HAARAUSFALL BEI
MÄNNERN
HAIR LOSS IN MEN 12
26
14
DIE ROLLE DER SCHAM
IN DER HOMO-
SEXUELLEN ENTWICKLUNG
THE
SHAME
ROLE OF
IN GAY DEVELOPMENT 16
18 UND TRÄUME:SEELE
INSPIRATION
DREAMS 20
22 REIZVOLL
REZEPTFREI
OVER-THE-COUNTER &
OVER-THE-TOP 24
SAFE SEX
THE COMEBACK
OF SEXUALLY TRANSMITTED
INFECTIONS 28
30 BESCHNEIDUNG IM
ERWACHSENENALTER
ADULT CIRCUMCISION
EXPLAINED 32
4
34QUEER UND
ÖKOLOGISCH –
PASST DAS?
QUEER & ECO? 35
37 IN DER HIV:PRÄVENTION
KRISE
PREVENTION IN CRISIS 38
BOARD STATT BÜRO
40WATERSPORTS IN VIENNA
44 HYBRIDES
KRAFT-AUSDAUER-
TRAINING
HYBRID
STRENGTH &
CARDIO 45
48
KAPUTTGESCROLLT?
DOOMSCROLLED AND
DRAINED? 51
56 STI
CHECKLISTE
STI CHECK LIST 58
60
ADRESSEN
ADRESSES
5
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Liebe will Verbindung
Ein Gespräch mit Armin Heining über
queere Spiritualität, Lust und Transzendenz
Wie kommt ein katholischer Priester dazu, Männer
nackt meditieren zu lassen? Armin Heining war
Benediktinermönch, Theologe und Seelsorger – bis
er der Kirche den Rücken kehrte und eine andere Form von
Spiritualität entwickelte: körpernah, queer und radikal sinnlich.
Mit seinem GAY-TANTRA®-Ansatz begleitet er seit über 30
Jahren Männer auf der Suche nach Verbundenheit – mit sich
selbst, mit anderen, mit etwas Größerem. Wir haben mit ihm
über seine ungewöhnliche Biografie gesprochen und über die
Kraft von Ritual, Erotik und Brüderlichkeit in einer Welt, die
Queerness noch immer nur politisch versteht.
HALLO, ARMIN, DU WARST
KATHOLISCHER PRIESTER - HEUTE
STEHST DU FÜR EINE SPIRITUELLE
MÄNNLICHKEIT JENSEITS DER RELIGION.
WAS HAT DIESEN WANDEL AUSGELÖST?
Schon als Kind hatte ich eine starke Verbindung
zu meinem Inneren: zu meinen
Gefühlen, meiner Intuition, meiner Lebendigkeit.
Das hat nicht allen gefallen: Mein
Vater zum Beispiel versuchte unbewusst,
dieses Leuchten in mir zu brechen. Auch
im Kloster blieb diese Verbindung lebendig.
Als Benediktinermönch vertiefte ich
sie durch Stille und Meditation. Doch meine
wachsende innere Klarheit wurde für die
Institution unbequem – wir trennten uns
einvernehmlich.
Danach habe ich viele Wege erkundet:
Meditation, Tantra, Männerarbeit. Lange
funktionierte das, bis ich spürte, dass es
noch tiefer geht; weg von äußeren Strukturen
– hinein in die Essenz: die Verbindung
zur allumfassenden Liebe, jenseits
von Gruppenzugehörigkeit. Der eigentliche
Wandel geschah, als ich begann,
dieser inneren Stimme kompromisslos
zu folgen. Nicht ohne
Widerstand - doch
jeder Gegenwind
hat mich ein Stück
näher zu mir
selbst gebracht.
IN DEINEM BUCH
SPRICHST DU
VON EROTIK
ALS ZUGANG ZU
TRANSZENDENZ.
WAS HEISST DAS
KONKRET FÜR QUEE-
RE MÄNNER?
Zuerst: Du bist
richtig, so wie
du bist -
auch
mit
Transformationganz
ohne Dogma
Community
6
@ARMIN_HEINING | @ALLEMÄNNERGAY-TANTRA | ARMIN-HEINING.COM
deiner erotischen Energie. Das Herz sagt:
Ich liebe dich bedingungslos. Erotik ist
keine Störung auf dem spirituellen Weg,
sondern kann ein Zugang sein. Über sie
lässt sich die Trennung zwischen dem Ich
und dem Größeren aufheben. Die Liebe
unterscheidet nicht nach Identitäten. Sie
will Verbindung.
WIE BLICKST DU HEUTE AUF DEINE ZEIT
IN DER KIRCHE ZURÜCK – UND WAS
WÜRDEST DU QUEEREN MENSCHEN
SAGEN, DIE MIT RELIGIÖSER SCHAM
AUFGEWACHSEN SIND?
Meine kirchliche Prägung, die Zeit als
Mönch, die Schulung in christlicher Mystik
- all das hat meine innere Tiefe gestärkt.
Doch irgendwann habe ich gemerkt, dass
ich Teile von mir ausklammere. Ab 1992
begann ich, auch meine Sexualität auf
diesem Weg mitzunehmen. Gleichzeitig
verlor ich mich in äußeren Versuchungen:
Geld, Macht, Status, Drogen. Ich musste
ehrlich hinschauen und sagen: So will ich
nicht leben.
Durch therapeutische Arbeit konnte ich
alte Muster loslassen und neu Vertrauen
fassen - in mein Innerstes, das ich heute
als Quelle von Liebe, Klarheit und Lebendigkeit
erlebe. Ich gehöre keiner Institution
mehr an, fühle mich aber mit allem verbunden
– auch mit Kirche, Staat, Familie,
Szene. Nur: Ich definiere mich nicht mehr
über sie.
Scham ist gelernt, aber nicht die Wahrheit.
Freude, Frieden und Liebe gehören
zum innersten Wesen des Menschen.
Wer das erkennt, hat Zugang
zu echter Lebendigkeit.
DU SCHREIBST ÜBER RITUALE,
KÖRPERARBEIT, BRÜDERLICHKEIT. WO
ENDET DAS SPIRITUELLE – WO BEGINNT
DAS POLITISCHE?
Trennung ist ein Konstrukt des Ego-Verstandes.
Aus spiritueller Sicht ist alles
verbunden: das Private, das Politische,
das Körperliche. Wenn ich mich selbst
verändere, verändert sich mein Umfeld
mit. Das stärkste Zeichen setze ich, wenn
ich mich meinen inneren Mustern stelle,
statt sie zu verdrängen, und sie der Liebe
überlasse. Aus dieser Haltung entsteht
Transformation - ganz ohne Dogma.
WAS WÜNSCHST DU DIR HEUTE VOM
QUEEREN DISKURS – JENSEITS VON
LABELS UND ZUSCHREIBUNGEN?
Ich wünsche mir mehr Mut zur Innerlichkeit.
Mit meinen autobiografischen
Büchern und meiner Arbeit möchte ich
Menschen - besonders queere Männer
- ermutigen, sich selbst zu vertrauen.
Unsere Orientierung, Identität, Geschichte
ist individuell. Aber unser Herz kennt
immer den Weg. Und vom Herzen her ist
ein guter Ausgang sicher.
INTERVIEWER: TORSTEN SCHWICK
ICH HABE DIE WELT ERSCHAFFEN
Wie ich als Tantra-Lehrer ein
Junkie wurde
und die Liebe
wiederentdeckte
ISBN: 978-3-384-
377302
(Hardcover)
ISBN: 978-3-384-
377296
(Paperback)
7
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
An interview with Armin Heining on queer spirituality, sensuality, and inner transformation
How does a former Catholic priest end up guiding naked
men through meditation? Armin Heining was a Benedictine
monk, theologian, and spiritual counselor—until he left
the Church to explore a more embodied, queer, and radically
sensual path of spirituality. With his GAY-TANTRA® approach, he
has spent over 30 years helping men connect—with themselves,
with others, and with something greater. We spoke
with him about his extraordinary journey—and about
the power of ritual, desire, and brotherhood in a world
that still often frames queerness as purely political.
LOVE SEEKS CONNECTION
ARMIN, YOU USED TO BE A
CATHOLIC PRIEST. NOW YOU
STAND FOR A SPIRITUAL
FORM OF MASCULINITY BEYOND
RELIGION. WHAT TRIGGERED
THIS CHANGE?
Even as a child, I had a deep connection
to my feelings and inner vitality.
That made some people uncomfortable—my
father, for instance, tried
to break that light in me. But even in
the monastery, I kept that connection
alive through silence and meditation.
Eventually, though,
the Church couldn’t
accept my growing
clarity. We parted
ways, peacefully.
After that, I explored
many paths: meditation,
tantra, body
work. It served me
well—until I realized I
needed to go deeper,
beyond systems, into
the essence: love itself.
The real shift came
when I began following
that inner voice with no compromise.
There was resistance, but each headwind
brought me closer to myself.
Interviewer: Torsten Schwick
ICH HABE DIE WELT
ERSCHAFFEN
IN YOUR BOOK, YOU DESCRIBE
EROTICISM AS A GATEWAY TO
TRANSCENDENCE. WHAT DOES
THAT MEAN FOR QUEER MEN?
It means you are okay, just as you
are—including your erotic energy. The
heart says: ‘I love you unconditionally.’
Eroticism is not an obstacle to spiritual
growth—it can be a path. Through it, we
can dissolve the illusion of separation
between self and the greater whole. Love
doesn’t discriminate by identity. It seeks
connection.
LOOKING BACK AT YOUR
TIME IN THE CHURCH—
WHAT WOULD YOU TELL
QUEER PEOPLE WHO GREW
UP WITH RELIGIOUS
SHAME?
My time in the Church shaped
my spiritual depth. But eventually,
I realized I was disregarding
parts of myself. Around 1992, I
began including my sexuality on
my spiritual path. At the same
time, I got lost in external temptations—money,
power, status,
drugs. I had to face that honestly
and say: this isn’t the life I want.
Through therapy, I let go of old patterns
TRANSFORMATION—
WITHOUT DOGMA.
Community
8
and regained trust—in my inner truth, which I
now see as a source of love, clarity, and vitality.
I don’t belong to any institution anymore, but
I feel connected to everything—Church, state,
family, the queer scene. I just don’t define
myself by them.
Shame is learned. It’s not truth. Joy, peace,
and love are our essence. When we see that,
we reconnect with real vitality.
YOU SPEAK ABOUT RITUAL,
BODYWORK, AND BROTHERHOOD. WHERE
DOES THE SPIRITUAL END AND THE
POLITICAL BEGIN?
That’s a false separation. From a spiritual
view, everything is connected: private, political,
physical. When I change myself, the world
around me shifts too. The greatest impact I
can make is by facing my own patterns and
surrendering them to love. That’s transformation—without
dogma.
WHAT WOULD YOU
LIKE TO SEE
MORE OF IN
TODAY’S QUEER
DISCOURSE—
BEYOND LABELS
AND CATEGORIES?
I’d love to see more
courage to go inward.
Through my books and
my work, I try to encourage
especially queer
men to trust themselves.
Our stories, identities,
and histories are
unique—but our
hearts know the
way. And if you
follow the heart,
you‘re already on
the right path.
@ARMIN_HEINING
@ALLEMÄNNERGAY-TANTRA
ARMIN-HEINING.COM
Du bist einmalig.
Das sollte deine HIV-Therapie auch sein.
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spritze?
NP-AT-HVU-JRNA-250001, März 2025
Wenn Sie medizinischen Rat benötigen, wenden
Sie sich bitte an lhre behandelnde Ärztin/Ihren
behandelnden Arzt.
Meldung von Nebenwirkungen: Wenn Sie
Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren
Arzt/Ihre Ärztin oder das medizinische Fachpersonal.
Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in
der Packungsbeilage angegeben sind. Indem Sie
Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen,
dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses
Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
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9
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Haarausfall bei MäNnern
Viele Männer kennen den Moment: Beim Blick in den Spiegel
oder beim Duschen fallen plötzlich mehr Haare aus als
früher. Für manche ist das nur eine Phase, für andere
der Beginn einer dauerhaften Veränderung. Haare sind für
viele ein Symbol von Jugend, Gesundheit und für schwule
Männer oft auch ein wichtiger Teil der eigenen Identität.
HÄUFIGSTE FORM:
ANDROGENETISCHE ALOPEZIE
Die Alopecia androgenetica ist mit Abstand
die häufigste Form des Haarausfalls
bei Männern. Sie ist genetisch bedingt und
kann schon in jungen Jahren beginnen.
Zunächst weicht die Haarlinie im Schläfenbereich
zurück (Geheimratsecken), später
wird der Scheitel lichter. Unbehandelt
schreitet der Verlust oft bis zur Glatze
fort.
Die Diagnose stellt ein Arzt meist ohne
aufwändige Tests – wurden im Blut keine
Auffälligkeiten festgestellt, sitzt das Problem
direkt an den Haarwurzeln. Wichtig:
Frühzeitige Therapie hilft, vorhandene
Follikel zu erhalten und den Verlust zu verlangsamen.
DIFFUSER HAARAUSFALL
Hier fallen insgesamt deutlich mehr Haare
aus, oft ohne klar erkennbare Muster.
Ursachen sind vielfältig:
Fieberhafte Infekte (oft mit Verzögerung
von Monaten)
Operationen
Medikamente
Schilddrüsenfunktionsstörungen
Einseitige Ernährung oder Eisenmangel
Eine Blutuntersuchung kann die Ursache
klären und die passende Therapie
einleiten.
KREISRUNDER
HAARAUSFALL
Der Alopecia areata kann
plötzlich auftreten – mit klar
abgegrenzten runden Stellen
am Kopf, Bart oder sogar an
Augenbrauen und Wimpern.
Seltene, schwere Verläufe
betreffen die gesamte Körperbehaarung.
Vermutet
wird eine Autoimmunreaktion,
oft in Verbindung mit
anderen Erkrankungen
(z. B. Schilddrüse).
Die Prognose ist in
vielen Fällen gut: Lokale
oder systemische Therapien
können das
Haarwachstum oft
wieder anregen.
Dermatologie
10
WEITERE URSACHEN
Pilzinfektionen (z. B. durch Kontakt mit Tieren) – erfordern
eine schnelle antimykotische Therapie, um dauerhaften
Haarverlust zu verhindern.
Syphilis – kann charakteristische Haarausfallmuster verursachen.
Chronisch-entzündliche Kopfhauterkrankungen sind selten,
aber oft mit bleibendem Haarverlust verbunden; erfordern
dermatologische Abklärung und ggf. Hautbiopsie.
BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
Minoxidil – seit Langem bewährtes Mittel, als Schaum oder Lösung
für tägliche Anwendung.
Finasterid – bislang als Tablette, seit 2023 auch als Spray erhältlich, um
systemische Nebenwirkungen zu minimieren.
PRP-Therapie (plättchenreiches Plasma) – in vielen Fällen mit positiven
Erfahrungen.
Kombinationstherapien – oft besonders wirksam.
Nahrungsergänzung – z. B. bei einseitiger Ernährung oder Nährstoffmangel.
Bei allen Formen gilt: Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser die
Chancen, den Haarausfall zu stoppen. Geduld ist wichtig – Behandlungen erstrecken
sich meist über Monate.
TIPPS FÜR GESUNDE HAARE
Ausgewogene Ernährung, ausreichender Schlaf und ein guter Umgang
mit Stress sind ebenso wichtig wie medizinische
Therapien. Wer Veränderungen
früh bemerkt, kann gemeinsam mit einer
Dermatologin oder einem Dermatologen
gezielt gegensteuern.
TEXT: DR. IRYNA MAGGOSCHITZ
MEDIZIN AM HAUPTBAHNHOF
KARL-POPPER-STRASSE 8/203
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WWW.DERMA-WIEN.AT/MAGGOSCHITZ
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11
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
HAIR LOSS IN MEN
Many men know the moment: you
catch your reflection or notice
more hair in the shower drain
than usual. For some, it’s temporary;
for others, it’s the beginning of a lasting
change. Hair is often a symbol of youth and
vitality – and for many gay men, a key part
of their personal appeal.
MOST COMMON TYPE:
ANDROGENETIC
ALOPECIA
Androgenetic alopecia is by far the most
common form of hair loss in men. It’s genetic
and can start at a young age. The hairline recedes
at the temples (the classic “widow’s peak”),
then thinning appears at the crown. Without
treatment, it often progresses to complete
baldness.
Diagnosis is straightforward – no extensive
blood tests are needed, as the issue lies
directly in the hair follicles. Early treatment is
essential to preserve existing follicles and slow
further loss.
DIFFUSE HAIR LOSS
Here, more hair is shed across the entire
scalp without a distinct pattern. Causes can
include:
High fevers (often with a delay of months)
Surgery
Medications
Thyroid disorders
Poor diet or iron deficiency
A blood test can help identify the cause and
guide treatment.
ALOPECIA
AREATA
This type of hair loss can appear
suddenly, with well-defined circular
patches on the scalp, beard, or even
eyebrows and eyelashes. In rare severe
cases, all body hair may be affected. An
autoimmune trigger is suspected, often
linked with other conditions such as
thyroid disease.
The outlook is often good: local or
systemic treatments can stimulate regrowth
in many cases.
OTHER CAUSES
Fungal infections (often from animals)
– require prompt antifungal treatment to
prevent permanent follicle damage.
Syphilis – can cause distinctive patterns
of hair loss.
Chronic inflammatory scalp conditions –
rare, but may lead to scarring and permanent
loss; require specialist diagnosis and
possibly a scalp biopsy.
TREATMENT OPTIONS
Minoxidil – a long-standing topical treatment
available as foam or solution for daily
use.
Finasteride – until recently only in pill form,
now also available as a topical spray to mini-
Dermatology
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12
DR. IRYNA MAGGOSCHITZ
MEDIZIN AM HAUPTBAHNHOF
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1100 WIEN – QUARTIER BELVEDERE
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mize systemic side effects.
PRP therapy (platelet-rich plasma) – often reported
to have positive results.
Combination therapies – can be especially
effective.
Nutritional supplements – useful when a diet is
lacking in key nutrients.
For all types of hair loss, early diagnosis and
treatment offer the best chance of stopping
further loss. Patience is key – most treatments
require months to show results.
HEALTHY HAIR ESSENTIALS
Balanced nutrition, adequate sleep, and effective
stress management are as important as medical
therapies. The sooner you notice changes and
take action, the better your chances of keeping
your hair healthy.
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mit modernster Ausstattung besteht aus einem Team von
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Filler und Botox, Mesotherapie,
Microneedling
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13
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Die Rolle der
Scham in
der
homosexuellen
Entwicklung
Was, wenn dein größter
innerer
Kritiker nicht du selbst bist –
sondern die Stimme der
Scham? Der
Psychologe Alan Downs beschreibt
in The Velvet
Rage eindrücklich, wie tief verwurzelte Scham schwule Männer
prägt und wie sie über Jahre Persönlichkeit, Beziehungen und
Selbstwert beeinflusst. Diese sozial erzeugte Scham beginnt oft
früh, lange bevor ein Coming-out überhaupt denkbar ist, und
wirkt subtil, aber nachhaltig.
URSPRUNG UND AUSPRÄGUNG DER SCHAM
Schon im Kindesalter merken viele homosexuelle Menschen, dass sie „anders“ sind.
Gesellschaftliche Normen, familiäre Erwartungen und negative Haltungen gegenüber
Homosexualität vermitteln unterschwellig, dass dieses Anderssein etwas Beschämendes
sei. Die Folge: ein tief sitzendes Gefühl der Unzulänglichkeit und der Eindruck, im
Kern nicht richtig oder liebenswert zu sein.
Der daraus entstehende innere Konflikt zwischen dem authentischen Selbst und
äußeren Erwartungen erzeugt emotionalen Schmerz, den Downs als Velvet Rage beschreibt
– eine „sanfte Wut“, geboren aus permanenter innerer Spannung.
@ unsplash: Akshar Dave
Psychologie
14
DIE DREI ENTWICKLUNGS-STUFEN
NACH ALAN DOWNS
1. Von Scham
überwältigt
In dieser ersten Stufe dominiert
Scham das Selbstbild. Häufig
begleiten Leugnung der eigenen
Sexualität, sozialer Rückzug und
internalisierte Homophobie diesen
Abschnitt. Die Selbstakzeptanz ist
gering, das Bedürfnis nach äußerer
Anerkennung wächst.
2. Kompensation der
Scham
Hier versuchen Betroffene,
Scham durch äußere Bestätigung zu
überdecken. Erfolg, Attraktivität, Statussymbole
oder riskantes Verhalten dienen
dazu, endlich „genug“ zu sein. Doch die
Erleichterung bleibt oberflächlich – Scham
bleibt ein stiller Begleiter.
3. Authentizität kultivieren
Erst das bewusste Annehmen der
eigenen Identität und der konstruktive
Umgang mit Scham führen zu echter
Selbstakzeptanz. Authentische Beziehungen,
offene Kommunikation und Selbstmitgefühl
sind laut Downs Schlüssel, um den
Kreislauf beschämungsbasierter Muster
zu durchbrechen.
WEGE AUS DER SCHAM
Downs empfiehlt:
Schamgefühle bewusst erkennen und
benennen
Alte Glaubenssätze mit therapeutischer
Unterstützung hinterfragen
Selbstmitgefühl entwickeln und sich vor
destruktiven Einflüssen abgrenzen
Authentische Beziehungen aufbauen, in
denen Offenheit möglich ist
Stolz und Gemeinschaftsgefühl (Pride)
kultivieren
DURCH INTEGRATION UND
SELBSTAKZEPTANZ ZUR
IDENTITÄTSFINDUNG
Oft hilft gezielte Konfrontation, Scham
zu verringern: Ein Regenbogensymbol
tragen, Händchen halten, wo man es
sonst nicht tun würde, oder sich in
ungewohnten Kontexten outen. Mut ist
gefragt – und Unterstützung aus der
Community macht es leichter.
Scham ist kein unausweichliches Lebensmuster.
Mit Bewusstsein, Mut und der
Kraft von Gemeinschaft kann sie nicht
nur überwunden, sondern in Selbstvertrauen
verwandelt werden.
BEZIEHUNGEN UND GESUNDHEIT
Scham beeinflusst nicht nur das eigene
Selbstbild, sondern auch, wie Bindung und
Intimität gelebt werden.
Häufige Folgen sind:
Schwierigkeiten, stabile und authentische
Beziehungen einzugehen
Perfektionismus und Überanpassung
Erhöhtes Risiko für Depressionen, Angststörungen,
Suchtverhalten und Isolation
RAPHAEL DUQUE
MAGISTER RER. NAT.
PSYCHOLOGIE
KLINISCHER UND
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15
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
THE ROLE OF SHAME
IN GAY DEVELOPMENT
What if your harshest inner critic isn’t really you – but the
voice of shame? Psychologist Alan Downs, in his book
The Velvet Rage, vividly describes how deep-rooted
shame shapes the lives of gay men – influencing personality,
relationships, and self-worth - for years. This socially induced
shame often begins long before coming out is even imaginable,
working subtly yet persistently in the background.
ORIGINS AND NATURE OF
SHAME
From an early age, many queer people sense
they are “different.” Social norms, family
expectations, and negative attitudes toward
homosexuality quietly send the message that
this difference is something to be ashamed of.
The result: a deep-seated feeling of inadequacy
and the belief that, at the core, one is not
truly acceptable or lovable.
This tension between the authentic self and
external expectations creates the emotional
pain which Downs calls velvet rage – a “soft
anger” born from constant inner conflict.
RELATIONSHIPS AND
HEALTH
Shame shapes not just self-perception, but
also how intimacy and connection are experienced.
Common outcomes include:
Difficulty building stable, authentic relationships
Perfectionism and overcompensation
Increased risk of depression, anxiety, addiction,
and isolation
MOVING BEYOND SHAME
Downs suggests:
Recognising and naming feelings of shame
Challenging old beliefs with therapeutic
support
Developing self-compassion and setting boundaries
with toxic influences
Building authentic relationships where openness
is possible
Cultivating pride and a sense of community
@ unsplash: Akshar Dave
HOW SHAME AFFECTS
Bild: By Goodreads,
Fair use, https://en.wikipedia.org/w/index.php?curid=76697445
Psychology
16
“ONLY THROUGH
INTEGRATION AND
SELF-ACCEPTANCE
CAN IDENTITY TRULY
FORM – MAKING SHAME
AND OUTER MASKS
UNNECESSARY.”
Often, deliberate acts of visibility help reduce
shame: wearing a Pride symbol, holding hands
in public, or coming out in spaces where one
might normally hide. It takes courage – and
community support makes it easier.
Shame doesn’t have to be a lifelong pattern.
With awareness, courage, and the power of
community, it can be transformed into selfconfidence.
DEVELOPMENTAL STAGES
ACCORDING TO ALAN
DOWNS
1. Overwhelmed by shame
In the first stage, shame dominates
the self-image. This often involves denial
of one’s sexuality, social withdrawal, and
internalised homophobia. Self-acceptance
is low, while the need for external validation
grows.
2. Compensating for
shame
In the second stage, individuals try to
mask shame through external achievements.
Success, attractiveness, wealth, or risk-taking
become tools to finally feel “enough.” But
relief is fleeting – shame remains an uninvited
companion.
3. Cultivating authenticity
Only by consciously embracing one’s
identity and addressing shame directly
can genuine self-acceptance emerge. For
Downs, authentic relationships, open communication,
and self-compassion are key to
breaking the cycle of shame-driven patterns.
AUTOR:
RAPHAEL DUQUE
MAGISTER RER. NAT.
PSYCHOLOGIE
KLINISCHER UND
GESUNDHEITSPSYCHOLOGE
PSYCHOTHERAPEUT (KIP)
WWW.PRAXIS-DUQUE.COM
17
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Träume spiegeln unsere tiefsten
Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen
und können uns sogar
helfen, gesünder und erfüllter zu
leben. Die Schallaburg in Niederösterreich
widmet sich in ihrer
diesjährigen Ausstellung „TRÄU-
ME … träumen“ diesem faszinierenden
Thema und lädt dazu
ein, die Kraft der Träume neu zu
entdecken.
Träume:
Tor zur Seele
und Quelle der
Inspiration
Es gab eine Zeit, in der
Träume als blosse
nächtliche Hirngespinste
galten – ohne Bedeutung für
unser waches Leben. Heute
wissen wir: Sie sind weit mehr
als flüchtige Bilder.
DIE SPRACHE DER TRÄUME
ENTSCHLÜSSELN
Träume sind ein universelles
Phänomen. Ob wir uns an sie erinnern
oder nicht – unser Geist
arbeitet nachts unermüdlich,
verarbeitet Erlebnisse, ordnet
Emotionen und erschafft dabei
Bilderwelten voller Symbolik. In
allen Kulturen haben Träume
Bedeutung: Von indigenen Traditionen
Südamerikas, in denen sie als Zugang zu
anderen Welten gelten, bis hin zu Religionen
wie Judentum und Islam, in denen sie
oft als Botschaften verstanden werden.
Träume formen nicht nur unser Denken
– sie können unsere Lebensentscheidungen
beeinflussen.
DEINE TRÄUME ARBEITEN
HÄRTER ALS DU.
VON SPIRITUELLEN
BOTSCHAFTEN BIS ZU
GENIALEN GEISTESBLITZEN
– DIE SCHALLABURG MACHT
SICHTBAR, WIE UNSER
UNTERBEWUSSTSEIN IM
SCHLAF DIE ZUKUNFT
ENTWIRFT.
Psychologie
18
TRÄUME ALS QUELLE FÜR
KREATIVITÄT
Im Schlaf knüpft unser Gehirn neue
Verbindungen, löst Probleme und entwickelt
Ideen. Manche bahnbrechende
Entdeckung begann im Traum: Larry Page
träumte mit 23 Jahren davon, das gesamte
Internet herunterzuladen – die Geburtsstunde
von Google. Thomas Edison nutzte
Halbschlaf-Momente gezielt, um Geistesblitze
einzufangen. Auch Tagträume können
kreative Impulse geben – sie schaffen
Raum, Neues zu denken und Unerwartetes
zu verknüpfen.
DIE KRAFT DER VISIONEN
In unserer schnelllebigen Welt geraten
Momente des Müßiggangs leicht in Vergessenheit.
Doch genau sie sind Nährboden
für Visionen. Große gesellschaftliche
Veränderungen begannen oft mit einem
Traum – ob in Martin Luther Kings Rede
„I have a dream oder in künstlerischen
Projekten, die Freiheit und Gerechtigkeit
ins Bild setzen. Jede Veränderung beginnt
mit einer Vorstellung und wird nur durch
Handeln Wirklichkeit.
Die Ausstellung „TRÄUME … träumen“ in
der Schallaburg läuft noch bis 2. November.
Sie inspiriert, hinterfragt und öffnet
neue Perspektiven – eine Einladung, die
eigene Vorstellungskraft zu schärfen und
die transformative Kraft der Träume neu
zu erleben. (cp)
KONTAKT:
BUCHUNG@SCHALLABURG.AT
+43 2754 6317-0
SCHALLABURG 1
3382 SCHALLABURG, AUSTRIA
WWW.SCHALLABURG.AT
photos @ Klaus Pichler
19
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
DREAMS
A Gateway to the Soul and a
Source of Inspiration
There was a time when dreams were
dismissed as nothing more than fleeting
night-time fantasies – with no relevance
to our waking lives. Today we know that
they’re far more than passing images.
Dreams reflect our
deepest desires,
fears, and hopes –
and can even help
us live healthier,
more fulfilled lives.
This year, the
Schallaburg in
Lower Austria
dedicates its exhibition
“DREAMS …
dreaming” to this
fascinating subject,
inviting visitors
to rediscover
the transformative
power of dreams.
LANGUAGE
photos @ Klaus Pichler
OF DREAMS
Dreams are a universal phenomenon.
Whether we remember them or not, our
minds work tirelessly at night – processing
memories, sorting emotions, and creating
vivid worlds of symbolism. Across cultures,
dreams hold meaning: from Indigenous traditions
in South America, where they’re seen
as a gateway to other realms, to religions like
Judaism and Islam, where they’re often interpreted
as divine messages. Dreams don’t just
shape our thinking – they can influence our
life choices.
SOURCE OF CREATIVITY
While we sleep, our brain forges new
connections, solves problems, and sparks
ideas. Some groundbreaking discoveries
began in dreams: at 23, Larry Page
dreamt of downloading the entire internet
– the spark that would become Google.
Thomas Edison used semi-sleep states to
harness sudden insights: holding a metal
ball, he’d drift off until it fell and woke him,
ready to capture the thought before it
slipped away.
Even daydreams can
fuel creativity – they
create the mental
space to think differently
and embrace
the unexpected.
THE POWER
OF VISION
In our fast-paced
world, moments of
idleness are rare – yet
they’re fertile ground
for vision. Many great
social changes began
as dreams: Martin
Luther King’s iconic “I
have a dream” speech,
or artistic projects which visualise justice
and freedom. Every transformation starts
with an idea – and only becomes real
through action.
The exhibition “DREAMS … dreaming”
runs at the Schallaburg until 2 November.
It inspires, challenges, and opens new perspectives
– an invitation to sharpen your
imagination and experience the transformative
power of dreams.
CONTACT: BUCHUNG@SCHALLABURG.AT +43 2754 6317-0
SCHALLABURG 1 | 3382 SCHALLABURG, AUSTRIA, WWW.SCHALLABURG.AT
Psychology
20
Denken wir POsitiv.
Dr. Kira Sorko-Enzfelder
Fachärztin für Allgemeine Chirurgie
und Viszeralchirurgie
Schwerpunkt: Proktologie
Wahlarztordination:
Nisselgasse 9/1/3-5, 1140 Wien
www.dieproktologin.at
Terminvereinbarung unter: +43 1 2126893 oder ordination@dieproktologin.at
Dr. Christian Zagler
Facharzt für Lungenkrankheiten
Bräunerstraße 11a
1010 Wien, Austria
Terminvereinbarung unter
T 01 5030888
www.christianzagler.at
Die Lunge ist das zentrale
Organ unseres Körpers.
Ich biete Ihnen ausreichend
Zeit für Arztgespräch,
Untersuchung und medizinische
Behandlung.
Asthma- und COPD-Therapie
Lungenfunktionsuntersuchung
Schlafuntersuchung
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Beurteilung von CT und Lungenröntgen
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21
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Rezeptfrei reizvoll
Die heißesten Funde
aus deiner Apotheke
DU GEHST IN DIE APOTHEKE, WILLST NUR SCHNELL DEINE PREP ODER EIN
NASENSPRAY HOLEN – UND DANN PASSIERT’S: DEIN BLICK SCHWEIFT ÜBER
DIE REGALE. GLEITGEL, LATEXHANDSCHUHE, GUMMISCHLÄUCHE, SPRITZEN,
DESINFEKTIONSMITTEL … WILLKOMMEN IN DER STILLEN SCHATZKAMMER
QUEERER FANTASIE. DENN WAS FÜR VIELE NUR EIN ORT FÜR ASPIRIN UND
HALSPASTILLEN IST, IST FÜR ANDERE EINE BÜHNE FÜR SPIEL, KINK UND
KREATIVITÄT. ZWISCHEN REZEPTFREIEN MITTELN UND MEDIZINISCHEM
ZUBEHÖR WARTET EINE WELT VOLLER MÖGLICHKEITEN. ALLES, WAS DU
BRAUCHST, SIND ETWAS VORSTELLUNGSKRAFT – UND EIN BISSCHEN MUT.
1. Gleitgel – der Klassiker
Wasser- oder silikonbasiert,
wärmend, kühlend oder leicht
betäubend: Die Auswahl ist groß. Silikon
hält länger, wäscht sich aber schwerer ab
– ideal für lange Nächte. Achte
auf die Verträglichkeit mit
Kondomen oder
Toys.
3. Latexhandschuhe –
Schutz mit Kick
Das Anziehen, das Knacken – ein
sinnliches Ritual. Sie schaffen Distanz und
Nähe zugleich. Puderfreie Varianten sind
hautfreundlicher und angenehmer beim
Spiel.
2.
Kondome – mehr
als Standard
Apotheken bieten oft Größenauswahl, dünnere
Wände, besondere Strukturen und auch
Finger- oder Toy-Kondome. Diskret verpackt,
meist hochwertiger als Massenware.
Sexuelle Gesundheit
4.
Spritzen
ohne
Nadel – Präzision pur
Einmalspritzen gibt’s rezeptfrei. Ob für
Spülungen, gezieltes Dosieren von Gel
oder ein Medical-Roleplay: immer steril,
nur einmal benutzen.
5. Desinfektionsmittel –
sauber, sexy
Der Geruch kann abturnen – oder
sofort Kopfkino auslösen. In Medical-Settings
schafft er Atmosphäre. Nie auf Schleimhäute
oder offene Stellen geben.
22
© adobe stock: CryptoCanvas
6. Thermometer &
Zäpfchen – Fieberträume
Ob du misst oder verabreichst –
für manche ein fixer Teil der Fantasie. Das
analoge Thermometer ist Kult, Zäpfchen
können Reizmittel oder Requisite sein.
Kommunikation ist Pflicht.
7. Klistiere & Einläufe –
sauber vorbereitet
Für viele Standard vor Analverkehr:
Einweg-Klistiere oder Sets
mit Ball oder Schlauch. Diskret, effektiv
– und, wenn du magst, ins Rollenspiel einbaubar.
8. Beruhigungsmittel –
sanfte Helfer
Vor dem Date nervös? Pflanzliche
Mittel wie Baldrian oder Passionsblume
können beruhigen. Kein Wundermittel,
aber ein kleiner Anker.
9. Düfte & Pflegeprodukte –
sinnlich gepflegt
Ätherische Öle, duftfreie Lotionen,
Badezusätze: Lavendel entspannt, Zitrus
belebt, Sandelholz macht Lust. Selbst
Lippenbalsam oder Handcreme kann mit
Fantasie zum Toy werden.
DIE APOTHEKE
ALS LUSTORT
Diskrete Apotheker*innen,
verschwörerische Kund*innen,
der weiße Kittel. Ein Blick, sterile
Utensilien – fertig ist das Setting.
Du brauchst nicht unbedingt einen
Fetisch-Store für Fantasie. Apotheken
sind unterschätzte Spielplätze
– legal, diskret, überraschend
vielseitig. Das nächste Mal, wenn du
„nur schnell was holen“ willst, schau
genauer hin. Vielleicht gehst du mit
mehr als nur einem Nasenspray
nach Hause.
Sicherheit, Hygiene und gegenseitiges
Einverständnis stehen immer
an erster Stelle. Alles andere? Liegt
in deiner Hand.
23
MANUEL WENDL (HE/HIM)
MAG. PHARM
JOHANN-STRAUSS-GASSE 32
1040 WIEN
@JOHANNSTRAUSSAPOTHEKE
JOHANN-STRAUSS-APOTHEKE.AT
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
OVER-THE-COUNTER &
OVER-THE-TOP
You pop into the pharmacy for your PrEP or a quick nasal
spray – and then it happens: your eyes wander. Lube,
latex gloves, rubber tubing, syringes, disinfectant …
welcome to the quiet treasure chest of queer fantasy.
For most people, it’s a place for aspirin and throat lozenges. For others, it’s a stage for play, kink,
and creativity. Between over-the-counter meds and medical gear lies a world of possibilities. All
you need is a little imagination – and a touch of nerve.
1. LUBE – THE CLASSIC
Water-based, silicone-based, warming, cooling, or lightly numbing: the
range is endless. Silicone lasts longer but washes off less
easily – perfect for long sessions. Always check condom
and toy compatibility.
The hottest
Finds in
Your Pharmacy
2. CONDOMS –
BEYOND THE BASICS
Pharmacies often stock bigger sizes, thinner walls, and
special textures – plus finger or toy condoms. Discreet packaging, often higher quality than
supermarket stock.
3. LATEX GLOVES – PROTECTION WITH A THRILL
That snug pull, that signature snap – it’s a ritual. Gloves create distance and intimacy
all at once. Powder-free versions are kinder to skin and more comfortable in play.
4. SYRINGES WITHOUT NEEDLES –
PRECISION PLAY
Single-use syringes are sold over the counter. Perfect for rinses, precise lube application,
or a medical roleplay scene. Always sterile, always single-use.
5. DISINFECTANT – CLEAN CAN BE SEXY
The smell can be a turn-off – or an instant turn-on. In medical scenes, it sets the
stage: clean, prepped, in control. Never apply to mucous membranes or broken skin.
© adobe stock: Marevgenna
Sexual Health
24
6. THERMOMETERS & SUPPOSITORIES –
FEVER DREAMS
Whether you’re taking someone’s temperature or “administering treatment,” this
is a classic fantasy for some. The old-school glass thermometer is iconic; suppositories can be
genuine aids or just props. Communication is key.
7. ENEMAS & CLEANSING KITS –
CLEAN AND READY
For many, part of the prep for anal play. Single-use enemas or reusable bulb-and-tube
kits – discreet, effective, and roleplay-friendly if you want them to be.
8. HERBAL CALM –
TAKING THE EDGE
OFF
First-date nerves? Plant-based remedies
like valerian or passionflower
can help you relax. Not a magic
fix – but a small anchor
when your stomach’s doing
flips.
9.
SCENTS &
WSKIN CARE
– SENSUAL
BY NATURE
Essential oils, fragrance-free
lotions, bath soaks:
lavender calms, citrus energises,
sandalwood seduces. Even lip balm
or hand cream can become toys with
the right imagination.
YOUR PHARMACY, YOUR PLAYGROUND
The discreet pharmacist, the knowing customer, the white coat. One look, a tray of sterile gear
– and the scene writes itself. You don’t need a fetish shop for fantasy. Pharmacies are underrated
playgrounds – legal, discreet, and surprisingly versatile. Next time you’re “just picking something
up,” look a little closer. You might leave with more than a nasal spray.
Safety, hygiene, and mutual consent always come first. Everything else? That’s in your hands.
(mw/ts/fb)
25
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Steigende
Infektionszahlen,
hartnäckige Vorurteile
und ein oft verschwiegenes
Thema: Sexuell
übertragbare Infektionen
(STIs) sind zurück im Fokus.
Die neue Ausstellung
„Safe Sex: Comeback der
Geschlechtskrankheiten“
in der Pathologischanatomischen
Sammlung
Wien zeigt historische
Entwicklungen, aktuelle
Risiken und den Umgang
unserer Gesellschaft mit Betroffenen.
CKAT#6 sprach mit Eduard und Laura
aus dem Ausstellungsteam.
WAS UMFASST DIE AUSSTELLUNG?
Eduard: Die Ausstellung gibt einen Überblick über
Geschichte und Gegenwart der sogenannten Geschlechtskrankheiten
– heute bekannt als STIs. In drei Räumen
werden je drei Infektionen vorgestellt, unter anderem Syphilis,
Gonorrhö, Hepatitis C, Chlamydien, HPV, Ulcus Molle,
Herpes, HIV und Mpox. Präparate, Moulagen und Infos zu
Behandlungsmöglichkeiten veranschaulichen das Thema.
Jeder Raum hat ein eigenes Überthema: zunächst Historisches,
dann Verhütung & Prävention und zuletzt Diskriminierung
& Stigma. Uns war wichtig, die Themen medizinisch
korrekt, schambefreit und leicht verständlich zu vermitteln
– zum Beispiel, warum manche Sexualpraktiken risikoreicher
sind als andere.
Safe Sex:
Comeback der
Geschlechtskrankheiten
INTERVIEWER: ERNESTO KLEWS
WIE WICHTIG IST PRÄVENTION UND
AUFKLÄRUNG HEUTE?
Laura: Sie schützen nicht nur individuell vor Ansteckung,
sondern auch gesellschaftlich vor Ausbreitung, Angst, Mythen
und Vorurteilen. Angesichts steigender Infektionszahlen in Europa
ist eine offene, niedrigschwellige Kommunikation über STIs wichtiger
denn je.
Neben dem Kondom sind Prävention und Aufklärung die besten
Schutzmaßnahmen – oder, wie Dr.in Mirijam Hall von der Aids Hilfe Wien sagt:
„Aufklärung ist der Schlüssel.“
Community
26
photos: © NHM Wien
EDUARD UND LAURA
VOM AUSSTELLUNGSTEAM
SAFE SEX. COMEBACK DER
GESCHLECHTSKRANKHEITEN“ LAUTET:
NARRENTURM, SPITALGASSE 2, UNI-
CAMPUS HOF 6, 1090 WIEN
WELCHE ROLLE SPIELT DISKRIMINIERUNG?
Laura: Diskriminierung verschlechtert die Lage der Betroffenen
auf vielen Ebenen. Unwissen kann dazu führen, dass
Menschen gemieden oder im Berufs- und Gesundheitswesen
benachteiligt werden. Das belastet psychische und physische
Gesundheit. Und: Diskriminierung ist ein Verstoß gegen die
Menschenrechte. Es gibt nationale und EU-weite Antidiskriminierungsgesetze.
Für mich zeigt sich die Fortschrittlichkeit einer Gesellschaft
daran, wie sie mit vulnerablen Gruppen umgeht.
MIT WELCHEM GEFÜHL VERLASSEN
BESUCHER*INNEN DIE AUSSTELLUNG?
Eduard: Da die Ausstellung im öffentlich zugänglichen
Teil der Pathologisch-anatomischen Sammlung Wien liegt,
wissen viele, dass sie mit Humanpräparaten, Krankheitsbildern
und Tod konfrontiert werden. Wer gezielt zur STI-Ausstellung
kommt, ist oft medizinisch interessiert oder vom
Fach – neugierig, wie wir das Thema präsentieren.
Manche kommen aus reiner Neugier, stellen aber nach
der Konfrontation mit eigener Gesundheit und Sterblichkeit
oft ihre Haltung in Frage und schätzen danach das heutige
Medizinsystem mehr.
27
WIE WAREN DIE REAKTIONEN IM ERSTEN
MONAT?
Eduard: Überwiegend positiv. Viele waren überrascht, dass
es Syphilis überhaupt noch gibt. Dr. Horst Schalk, mit dem wir
zusammenarbeiten, erzählte bei der Eröffnung, dass er am
selben Morgen mehrere Tripper-Patienten behandelt hatte.
Die Mischung aus harten Fakten – steigende Fallzahlen, fehlende
Daten in Österreich und dem Anblick von Krankheitsbildern im Endstadium,
hat viele wachgerüttelt. Das farbige Design kam gut an, ebenso unsere
analoge Befragung zum Testverhalten mittels Stickerwand.Die Ausstellung zeigt, dass
Wissen und Offenheit die wirksamsten Waffen gegen STIs sind und dass es höchste Zeit
ist, beides wieder stärker in unsere Gesellschaft zu holen.
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
SAFE SEX:
THE COMEBACK
OF SEXUALLY
TRANSMITTED
INFECTIONS
Rising infection rates,
persistent stigma,
and a topic too often
left unmentioned: sexually
transmitted infections (STIs)
are back in the spotlight.
The new exhibition Safe Sex:
The Comeback of Sexually
Transmitted Infections at
the Pathological-Anatomical
Collection in Vienna explores
the history of STIs, current
risks, and how society treats
those affected. CKAT#6 spoke
with Eduard and Laura from
the exhibition team.
WHAT DOES THE EXHIBITION COVER?
Eduard: It offers an overview of both the
history and current reality of what were once
called “venereal diseases” – now known as
STIs. Spread across three rooms, each featuring
three infections, we present Syphilis,
Gonorrhoea, Hepatitis C, Chlamydia, HPV,
Chancroid, Herpes, HIV, and Mpox. We use
specimens, medical moulages, and information
on treatment options to bring the topic
to life.
Each room has its own theme: first, a
historical look; second, prevention &
protection; and finally, discrimination
& stigma. Our aim was
to present everything in a
way which is medically
accurate, stigma-free,
and easy to understand
– including why certain
sexual practices carry
higher risk than others.
HOW IMPORTANT
ARE PREVENTION
AND EDUCATION
TODAY?
Laura: They protect
individuals from
infection and society
from the spread of
disease – as well as
from preventing the
spread of fear, myths,
and prejudice. With
STI rates on the rise
across Europe, open and
accessible communication is more important
than ever. Alongside condoms, prevention
and education are the best protection – or, in
the words of Dr. Mirijam Hall from Aids Hilfe
Wien: “Education is the key.”
HOW DOES DISCRIMINATION COME
INTO PLAY?
Laura: Discrimination worsens the situation
for those affected in multiple ways. Ignorance
Community
28
can lead to people being avoided, or treated unfairly
at work, in social situations or in healthcare settings.
This harms both mental and physical health. And
discrimination is a violation of human rights – there
are national and EU-wide anti-discrimination laws.For
me, the progressiveness of a society can be measured
by how it treats its most vulnerable groups.
WHAT DO VISITORS TAKE AWAY FROM THE
EXHIBITION?
Eduard: Since the exhibition is part of the public
area of the Pathological-Anatomical Collection, many
know they’ll encounter human specimens, medical
conditions, and the topic of death. Those who
come specifically for the STI exhibition are
often medically interested or work in the
field – they’re curious about how we
present the topic.Some come out of
pure curiosity but leave reflecting on
their own health and mortality – and
with greater appreciation of today’s
medical system.
photos: © NHM Wien
HOW HAS THE RESPONSE BEEN
IN THE FIRST MONTH?
Eduard: Mostly very positive. Many
were surprised to learn that syphilis
still exists. At the opening, Dr. Horst
Schalk, who collaborated with us,
mentioned that he had treated several
gonorrhoea patients that very morning.
The combination of hard facts – rising
case numbers, lack of concrete Austrian data,
and seeing end-stage disease through moulages – has
been eye-opening for many. The bold exhibition
design was well received, as was our analogue survey
on testing habits using a sticker wall.
The exhibition shows that knowledge and openness
are the most powerful tools against STIs – and that it’s
time to bring both back into focus in our communities.
Interviewer: Ernesto Klews
29
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Beschneidung im
Erwachsenenalter
Medizin, Ästhetik, Entscheidung
Autor: Dr. Franklin Kuehhas
Die Entfernung der
Vorhaut – medizinisch
Zirkumzision genannt
– zählt zu den weltweit am
häufigsten durchgeführten
Operationen. In vielen Kulturen
ist sie eine jahrtausendealte
Tradition oder wird
aus religiösen Gründen
praktiziert. In westlichen
Industrieländern wurde
sie lange Zeit vor allem aus
medizinischer Notwendigkeit
durchgeführt. In den letzten
Jahrzehnten hat sich jedoch
auch ein ästhetischer Trend
entwickelt: Immer mehr
Männer entscheiden sich
im Erwachsenenalter für
eine Beschneidung, weil sie
das Erscheinungsbild als
attraktiver empfinden.
Urologie
© Bernhard Luck
DEBATTE UM DIE BESCHNEIDUNG
Kaum ein urologisches Thema wird so
kontrovers diskutiert. Grund ist, dass die
meisten Beschneidungen im Kindesalter
stattfinden – ohne dass die Betroffenen
selbst entscheiden können. Die moderne
Medizin empfiehlt heute bei der „natürlichen
Phimose“, die fast alle Jungen in den
ersten Lebensjahren haben, meist eine
konservative Behandlung mit Salben und
Dehnübungen.
Religiös oder rituell begründete Beschneidungen
sowie medizinische
Zirkumzisionen im Kindesalter stehen
deshalb zunehmend in der Kritik. Für eine
sekundäre erworbene Phimose – etwa
durch Verletzungen, Entzündungen oder
Erkrankungen – gilt die Beschneidung
jedoch weiterhin als sinnvolle und effektive
Therapie. Wer seine Vorhaut nicht
mehr schmerzfrei zurückziehen kann
oder bei einer Erektion starke Schmerzen
verspürt, sollte dies unbedingt mit einem
Urologen besprechen.
ÄSTHETIK UND SCHÖNHEITSIDEAL
Viele Männer empfinden einen beschnittenen
Penis als ästhetischer. Ein möglicher
Grund: In der Pornografie sind nahezu alle
männlichen Darsteller beschnitten – nicht
zuletzt, weil die meisten Produktionen in
den USA entstehen, wo die Zirkumzision
auch unabhängig von Religion weit verbreitet
ist.
BESCHNEIDUNG IST NICHT GLEICH
BESCHNEIDUNG
Je nach Technik wird die Vorhaut ganz
oder nur teilweise entfernt. Wird so viel
Haut abgetragen, dass die Eichel immer
vollständig freiliegt, spricht man von einer
radikalen Zirkumzision. Bei einer partiellen
Zirkumzision bleibt ein Teil der Vorhaut
erhalten.
30
KONVENTIONELLE
BESCHNEIDUNG
Darüber hinaus unterscheidet man zwischen
einer lockeren (loose) oder straffen
(tight) Beschneidung – je nach verbleibender
Hautspannung. Liegt die Narbe nah an
der Eichel, spricht man von einer low-Beschneidung,
am Schaft von einer high-Beschneidung.
Liegt kein medizinischer Grund vor, ist
die Wahl des Stils beim erwachsenen Mann
frei. Bei der ästhetischen Beschneidung
bleibt die Vorhaut erhalten, stattdessen
wird Schafthaut an der Peniswurzel entfernt.
Anschließend zieht man die Vorhaut
zurück und vernäht die gekürzte Schafthaut
an der Wurzel. So bleiben sensiblere
Bereiche erhalten, während die Eichel
dennoch freiliegt.
NACH DER ZIRKUMZISION
Ein beschnittener Penis gilt oft als hygienischer
– tatsächlich reduziert sich das
Risiko für chronische Entzündungen und
Peniskrebs.
Ob sich die Beschneidung langfristig auf
das Sexualleben auswirkt, ist umstritten.
Manche Männer berichten von längerer
Ausdauer und intensiveren Orgasmen. Da
die Vorhaut als Schutz der Eichel entfällt,
kann sich die Empfindlichkeit verändern –
eine generelle Regel lässt sich jedoch nicht
ableiten. Ob der Höhepunkt hinausgezögert
wird, ist individuell verschieden.
DR. MED. FRANKLIN E. KUEHHAS
TULPENGASSE 2/2
1080 WIEN
WWW.DR-KUEHHAS.AT
KOSMETISCHE
BESCHNEIDUNG
CHECK MAG AUSTRIA #6
CUT &
CHOICE
Adult Circumcision Explained
By Dr. Franklin Kuehhas
The removal of the
foreskin – medically
known as circumcision –
is one of the most frequently
performed surgical
procedures worldwide. In
many cultures, it is a tradition
dating back thousands of
years or is carried out for
religious reasons. In Western
industrialized countries, it
was long performed primarily
for medical necessity. In
recent decades, however, an
aesthetic trend has emerged:
more and more men choose
circumcision in adulthood
because they find the
appearance more attractive.
© Praxis Dr. Kuehlhas
THE CIRCUMCISION
DEBATE
Few urological topics are as controversial.
The main reason is that most circumcisions
are performed during childhood – before
the individual can make the decision themselves.
Modern medicine today generally
recommends conservative treatment – such
as ointments and stretching exercises – for
“physiological phimosis,” a condition present
in almost all boys in their early years.
Religiously or ritually motivated circumcisions,
as well as medically indicated childhood
circumcisions, are therefore increasingly the
subject of criticism. However, for secondary
(acquired) phimosis – caused by injury,
inflammation, or disease – circumcision
remains a sensible and effective treatment.
Any man unable to retract his foreskin without
pain, or who experiences severe discomfort
during erection, should consult a urologist.
AESTHETICS AND
BEAUTY STANDARDS
Many men consider a circumcised penis
more aesthetically pleasing. One possible
reason: in pornography, almost all male
performers are circumcised – largely because
most productions are filmed in the USA,
where circumcision is common even outside
religious traditions.
32
Urology
NOT ALL CIRCUMCISIONS
ARE THE SAME
Depending on the technique, the foreskin is removed
entirely or only partially. If so much skin is removed
that the glans is always fully exposed, this is
called a radical circumcision. If part of the foreskin
remains, it is referred to as a partial circumcision.
There is also a distinction between loose and tight
circumcisions – depending on the remaining skin
tension. If the scar is close to the glans, it is called
a low circumcision; if the scar is further down the
shaft, it is a high circumcision.
If there is no medical indication, adult men are
free to choose their preferred style. In an aesthetic
circumcision, the foreskin is preserved, but
shaft skin is removed at the base of the penis. The
foreskin is then retracted, and the shortened shaft
skin is sutured back at the base. This preserves more
sensitive areas while still leaving the glans exposed.
AFTER CIRCUMCISION
A circumcised penis is often perceived as
more hygienic – and indeed, the risk of chronic
inflammation and penile cancer can be
reduced.
Whether circumcision has long-term effects
on one’s sexual life remains up for debate.
Some men report greater endurance and more
intense orgasms. Since the foreskin no longer
protects the glans, sensitivity can change – but
there is no universal rule. Whether orgasm
can be delayed after circumcision varies from
man to man.
DR. MED. FRANKLIN E. KUEHHAS
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33
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Queer und ökologisch – passt das?
Immer mehr queere
Initiativen verschmelzen
politische Sichtbarkeit
mit sozial-ökologischer
Verantwortung. Zwei
sehr konkrete Beispiele
finden sich in Berlin und
international:
Das Institute of Queer Ecology (IQECO)
aus Berlin ist ein künstlerisch-akademisches
Kollektiv, das Queerness und
Umwelt aktiv zusammendenkt. Mit
Projekten wie Metamorphosis zeigen
sie, dass Veränderung – in Gesellschaft
und Natur – queersch sein kann. Global
agiert das Queer Ecojustice Project,
eine Plattform für Medien und Bildungsarbeit,
die sich gezielt an queere Communities
richtet, um die ökologische
Förderung von Gerechtigkeit. Diese
Ansätze zeigen: Queerness bedeutet im
ökologischen Kontext, Zweideutigkeiten
zu brechen –etwa mensch/natur oder
hetero/normativ – und Vielfalt zu feiern.
Kurz gesagt: Es passt sehr gut.
WAS IST QUEER ECOLOGY?
Queer Ecology ist eine Bewegung, die
unsere Vorstellungen von Natur und
Sexualität infrage stellt. Sie verbindet
Umweltaktivismus mit queeren Perspektiven
und sagt: Die Natur ist nicht
binär. Tiere, Pflanzen und Ökosysteme
sind vielfältig, durchlässig und ständig
im Wandel – genau wie Geschlecht und
Begehren. Queer Ecology kämpft gegen
starre Gegensätze wie Mensch vs. Natur,
männlich vs. weiblich oder natürlich
vs. künstlich. Stattdessen betont sie
Beziehung, Wandel, Koexistenz. Ob in
queeren Gärten, Kunstprojekten oder
Bildungsarbeit: Queer Ecology zeigt,
dass Umweltgerechtigkeit nicht ohne
soziale Gerechtigkeit gedacht werden
kann – und dass Vielfalt nicht das Problem,
sondern die Lösung ist. (ts)
QUEER-ÖKOLOGISCHE
VORREITER:
INSTITUTE OF QUEER ECOLOGY
(BERLIN)
Ein inter-disziplinäres
Kollektiv, das Kunst,
Forschung und
Aktivismus nutzt,
um queere
Perspektiven in
Umweltfragen
sichtbar zu
machen – etwa mit
Videoprojekten
zur
Metamorphose
und neuen
Formen der
Koexistenz.
QUEER ECOJUSTICE
PROJECT (GLOBAL)
Online-Plattform, die queere
Bildungsarbeit mit Umwelt- &
Klimagerechtigkeit verbindet – mit
Workshops, Medienkampagnen und
Community-Enabling-Tools.
QUEER-ECOLOGY-BEWEGUNG
Ein wachsendes Feld, das gegen
dualistische Denkweisen antreten
will: Natur ≠ Gegner, Queerness
≠ unnatürlich. Praktische Folgen:
gemeinschaftliche Gärten, queere
Bildungsformate und künstlerische
Interventionen. (ts)
© adobe stcok: Thanate
© adobe stock: Irina_Evva
Community
34
QUEER AND ECO: DO
THEY GO HAND IN
HAND?
More and more queer initiatives
are blending political
visibility with environmental
responsibility.
Two pertinent
examples
can
be found
in Berlin—and
around the
globe:
The *Institute
of Queer Ecology
(IQECO)* in Berlin is
an artistic-academic
collective that thinks
about queerness and
the environment as
one. With projects like
*Metamorphosis*, they
show that transformation—
whether social or ecological—can
be queer. On a global scale, the *Queer
Ecojustice Project* is building a platform for
media and education aimed at queer communities,
promoting environmental justice
through a queer lens.
These approaches have one thing in common:
in an ecological context, queerness
means breaking with rigid binaries—such
as human/nature or hetero/normative—and
embracing diversity. In short: yes, the two do
go hand in hand. Easily, in fact.
WHAT IS QUEER
ECOLOGY?
Queer ecology is a movement that questions
our ideas about nature and sexuality. It
combines environmental activism with queer
perspectives and says: nature isn’t binary.
Animals, plants, and ecosystems are fluid,
diverse, always changing—just like gender
and desire.
Queer ecology pushes back against strict
divides like human vs. nature, male vs. female,
or natural vs. artificial. Instead, it focuses
on connection, change, and coexistence.
Whether in queer gardens, art projects, or
educational programs, queer ecology makes
one thing clear: Environmental justice cannot
exist without social justice. And diversity? It’s
not the problem—it’s the solution. (ts,fb)
QUEER ECOLOGY MOVEMENT
A GROWING FIELD THAT CHALLENGES BINARY THINKING: NATURE ≠ ENEMY,
QUEERNESS ≠ UNNATURAL. REAL-LIFE RESULTS INCLUDE QUEER GARDENS,
EDUCATIONAL FORMATS, AND ARTISTIC INTERVENTIONS.
QUEERECOLOGY.ORG
QUEERECOJUSTICE.ORG
WWW.INSTAGRAM.COM/QUEERECOLOGY
35
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Was nützt die beste
Pille, wenn niemand
sie bekommt?
Während neue Medikamente
wie Yeztugo den Traum von
HIV-Prävention ohne tägliche
Tablette wahr werden
lassen, droht der globale
Fortschritt zu kippen. Millionen
queerer Leben stehen auf
dem Spiel – und wieder
einmal entscheidet nicht
die Wissenschaft, sondern
das Geld. Die radikalen US-
Kürzungen bei internationalen
HIV-Programmen könnten
uns zurück in die 1990er
katapultieren: mit steigenden
Infektionszahlen, kaputten
Versorgungsketten und einer
bitteren Lektion über globale
Solidarität.
KOSTSPIELIGE
HOFFNUNGSSPRITZE
Die Zulassung von Yeztugo (Lenacapavir)
in den USA im Juni 2025 markiert einen
Meilenstein in der HIV-Prävention: Eine
Injektion alle sechs Monate mit fast 100 %
Schutz bei sexueller Übertragung. Doch
Hoffnung trifft auf Realität: In den USA
kostet eine Jahresdosis über 28.000 $.
Länder mit mittlerem Einkommen könnten
vom Zugang ausgeschlossen bleiben – Experten
sind sich jedoch einig: Der Zugang
zu HIV-Prävention muss niedrigschwellig,
lokal angepasst und sozial eingebettet sein.
APACC 2025: KEINE PRÄVENTION
OHNE VIELFALT
Bei der 10. Asia Pacific AIDS & Co-Infections
Conference (Tokio, Juni 2025)– wichtigste
Plattform im asiatisch-pazifischen
Raum für neue HIV-Präventionsstrategien
- war klar: Langwirksame Injektionen
bieten enorme Chancen, aber ersetzen die
tägliche orale PrEP nicht. Eine Kombination
beider Strategien ist nötig – vor allem
für Gruppen mit erschwertem Zugang.
Voraussetzung ist die Integration in bestehende
Gesundheitssysteme, gezielte
Aufklärung und der politische Wille, HIV-
Prävention nicht zu privatisieren. 1
UNAIDS WARNT VOR GLOBALEM
RÜCKSCHLAG
Winnie Byanyima, Leitung von UNAIDS,
zeigte sich sichtlich erschüttert bei ihrer
Rede auf der Konferenz zur Finanzierung
der Entwicklungshilfe in Sevilla. Hintergrund:
Die USA haben unter der neuen
Regierung ihre internationalen HIV-Zuschüsse
drastisch gekürzt. Dabei handelte
es sich neben USAID auch um große Teile
des PEPFAR-Programms, das weltweit
AIDS-Bekämpfung finanzierte. Das Fazit
klingt dramatisch: Bis 2029 drohen über
6 Millionen Neuinfektionen sowie rund 4
Millionen AIDS-Todesfälle, zusätzlich zu den
bereits etwa 40 Millionen Infizierten. Die
Regionen Ost- und Südafrika – Heimat von
über der Hälfte aller HIV-Positiven – sind
davon am stärksten betroffen. 2
Byanyima kritisierte auch die US-Politik
direkt: Militärische Milliardenausgaben gingen
vor Gesundheitsausgaben, während
viele Regierungen keine ausreichende
Gegenfinanzierung leisten. Sie fordert
nun strukturelle Reformen – etwa fairere
Steuersysteme in afrikanischen Ländern,
globale Solidarität und eine Abkehr von
einseitigen Kürzungen
Ob die weltweite PrEP bleibt und halten
kann, was sie verspricht – nämlich Schutz
für alle – entscheidet sich jetzt.
HIV
36
© unsplash: National Cancer Institute
WAS HAT DAS MIT MIR
ZU TUN?
Die Kürzungen
gefährden PrEPund
Behandlungssysteme
weltweit
und können
LGBTIQ-Communities
in betroffenen
Ländern besonders
hart treffen.
Die Ereignisse
veranschaulichen,
wie fragil globale
HIV‐Prävention
weiterhin ist –
trotz aller Fortschritte.
Das Thema
bleibt
spannend
für eure
lesbischschwul-trans
Perspektive:
Menschen
in queeren
Netzwerken, die
global solidarisch
handeln, spüren
solche Rückschläge
schneller.
(ts)
2 https://www.theguardian.com/global-development/2025/jul/04/us-aid-cuts-kill-millions-unaids-head-winnie-byanyima (aufgerufen am 5.7.2505).
1 https://academicmedicaleducation.com/programs/10th-apacc-2025 (aufgerufen am 5.7.2025).
HIV:
Prävention
in der Krise
37
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
HIV:
What’s
the point of the
best pill if no one can
get it? With new drugs
like Yeztugo making HIV
prevention without the
need for daily tablets
a reality, hopes were
high. But now the global
fight against HIV is
treading water—because
of money, not medicine.
Harsh US funding
cuts to global HIV
programs are
threatening
decades of
progress.
Queer lives
are at
stake.
PREVENTION
IN
CRISIS
© unsplash: National Cancer Institute
1 https://academicmedicaleducation.com/programs/10th-apacc-2025 (Accessed 5 July 2025)
2 https://www.theguardian.com/global-development/2025/jul/04/us-aid-cuts-kill-millions-unaidshead-winnie-byanyima
(Accessed 5 July 2025)
38
EXPENSIVE
HOPE
Yeztugo (Lenacapavir),
approved by
the FDA in June 2025,
promises nearly 100%
protection from sexual
HIV transmission via
just two injections
a year. But with an
annual price tag of
over $28,000, access
for middle-income
countries seems unlikely.
Experts agree:
prevention must be
low-threshold, locally
adapted, and socially
integrated.
APACC
2025:
INJECTION
VS. PILL?
At the 10th Asia
Pacific AIDS & Co-infections
Conference
(Tokyo, June 2025),
long-acting injectables
were seen as promising
but not a full
replacement for oral
PrEP. The consensus:
a mix of both options
is essential, especially
for those with limited
access. Prevention
must be embedded in
health systems—with
political will to keep it
public and equitable. 1
UNAIDS
SOUNDS
THE ALARM
UNAIDS Executive
Director Winnie
Byanyima expressed
deep concern at the
UN funding summit
in Seville. 2 The US
has slashed major
HIV aid programs,
including USAID and
PEPFAR. The projected
consequences:
up to 6.6 million new
HIV infections and 4.2
million AIDS deaths
by 2029—on top of the
existing 40 million
cases. Eastern and
Southern Africa, home
to more than half of all
people living with HIV,
will be hit the hardest.
Byanyima called for
global solidarity, fairer
tax systems, and an
end to one-sided
austerity.
WHY THIS
MATTERS
These cuts directly
affect LGBTIQ+ communities
worldwide,
disrupting access
to PrEP and HIV
care—especially in
countries with fragile
healthcare systems.
Will global PrEP remain
what it promised
to be—protection
for all? The answer is
now in the hands of
politicians.
(ts, fb)
hallo@galerie-newman.de
www.galerie-newman.de
Instagram: @galerienewman
Kalckreuthstraße 14,
10777 Berlin
HIV
39
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Board statt Büro
WASSERSPORT
MITTEN IN WIEN
Wien hat mehr Wasser, als du denkst – und mehr Sport,
als du ahnst. Von der Alten Donau bis zur Donauinsel:
Die Stadt bietet Kajak, SUP, Rudern, Segeln und
Schwimmen direkt vor der Haustür. Hier erfährst du,
wie du mitten in der
City in Bewegung kommst
– und warum dich das Wasser fitter,
glücklicher
und freier macht.
„DAS WASSER IST DEIN FREUND.“
Dieser Satz, den man oft von erfahrenen
Wassersportlern hört, klingt nach
Küsten und Meer – doch er gilt auch
mitten in Wien. Die Donau, ihre Nebenarme
und Seen machen
die Stadt zu einem wahren
Wassersportparadies.
Hier kannst du trainieren,
entspannen und
die Natur genießen –
ohne weit zu reisen.
Fitness
40
© adobe stock: Serhii
DIE DONAU –
WIENS BLAUE SPORTADER
Die Donau prägt das Stadtbild und ist
Hotspot für nahezu alle Wassersportarten.
Neben dem Hauptstrom locken
vor allem Alte und Neue Donau: Die Alte
Donau ist ein ruhiges Gewässer mit viel
Grün, ideal für Einsteiger und Genießer.
Die Neue Donau bietet mehr Bewegung
und Herausforderung. Ob Adrenalin
oder Entspannung – hier findet jeder
seinen Platz.
PADDELN –
SANFT ODER SPORTLICH
Kanu- und Kajakfahren sind ideal, um
Kraft und Ausdauer zu trainieren und
gleichzeitig abzuschalten. Auf der Alten
Donau gleitest du entspannt dahin,
beobachtest das Uferleben und spürst
die gleichmäßige Bewegung in Armen
und Rumpf. Auf der Neuen Donau wird
es dynamischer – hier fordert dich
leichte Strömung und mehr Wellengang.
Paddeln ist ein Ganzkörpertraining, das
Herz, Muskeln und Kopf guttut.
STAND-UP-PADDLING –
TREND MIT TIEFGANG
SUP hat sich vom Freizeitspaß zum
ernstzunehmenden Workout entwickelt.
Du stehst auf einem Board und paddelst
im eigenen Rhythmus – ein Top-Training
für Balance, Core und Koordination. Die
Alte Donau ist der perfekte Ort für Anfänger,
während Fortgeschrittene längere
Touren oder sogar SUP-Yoga wagen
können. Das ruhige Wasser, der Blick
auf die Skyline – SUP verbindet Fitness
mit urbanem Outdoor-Feeling.
RUDERN –
KRAFT UND TEAMGEIST
Rudern ist Ausdauertraining in Reinform: Es
beansprucht fast alle großen Muskelgruppen,
fordert Technik und fördert Teamwork. In Wien
gibt es mehrere Vereine, die Kurse und Training
anbieten – vom Einsteiger im Skiff bis zur Mannschaft
im Rennboot. Die gleichmäßigen Schläge,
das Plätschern des Wassers und die Kraftanstrengung
im Takt machen Rudern zu einer der
intensivsten Sportarten überhaupt.
VIENNA HAS MORE
WATER THAN YOU
THINK
From the Old Danube to the Danube
Island, the city offers kayaking, stand-up
paddling, rowing, sailing, and swimming,
right on your doorstep. Here’s how to get
moving in the city – and why water will
make you fitter, happier, and freer.
„WATER IS YOUR FRIEND.”
This phrase – often heard from seasoned
watersport lovers – might sound like something
from distant shores. But it applies right
here in Vienna. The Danube, its side arms,
and urban lakes make the city a true watersport
paradise. You can train, unwind, and
enjoy nature – without leaving town.
BOARD OVER BRIEFCASE
Watersports in the Heart of Vienna
41
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
SEGELN & WINDSURFEN –
VOM WIND GETRAGEN
Auch ohne Meer hat Wien gute Segelund
Windsurfbedingungen. Die Alte
Donau bietet dank beständiger Winde
und großzügiger Wasserflächen ideale
Voraussetzungen. Segeln erfordert
Gespür für Wind und Wasser, Windsurfen
eine Mischung aus Balance, Kraft
und Koordination. Beides trainiert den
ganzen Körper und schenkt ein unvergleichliches
Freiheitsgefühl.
SCHWIMMEN –
DAS PURE ELEMENT
Wien bietet Schwimmen für jeden
Geschmack: von beheizten Hallenbädern
bis zu Naturbadeplätzen. Die Alte
Donau ist im Sommer ein Klassiker – mit
klarem Wasser, weiten Liegewiesen und
entspannter Atmosphäre. Ambitionierte
können in der Neuen Donau längere
Distanzen im Freiwasser schwimmen.
Gelenkschonend, effektiv und entspannend
– Schwimmen ist das perfekte
After-Work-Training.
MEHR ALS SPORT –
EIN LEBENSGEFÜHL
Wassersport in Wien ist Bewegung, Natur
und mentaler Ausgleich in einem. Die
frische Luft, das Spiel von Licht und Wasser,
die körperliche
Herausforderung
– all
das wirkt wie ein Reset-Knopf
für Körper und Geist. Ob du dich auspowerst
oder zur Ruhe kommst: Das Wasser
gibt dir Energie zurück. (cp)
© adobe stock: Robert
THE DANUBE –
VIENNA’S BLUE LIFELINE
The Danube shapes the cityscape and
is the go-to spot for almost every water
activity. Beyond the main river, the Old and
New Danube offer distinct experiences: the
Old Danube is calm, green, and perfect for
beginners and leisure paddlers; the New Danube
is more dynamic, with light currents
and extra challenges. Whether you crave
adrenaline or relaxation – there’s a place for
you here.
PADDLING –
GENTLE OR INTENSE
Canoeing and kayaking are perfect for
building strength and endurance while zoning
out from daily life. On the Old Danube,
you can glide to your own rhythm, taking
in the shoreline and feeling the steady pull
in arms and core. On the New Danube, a bit
more movement and current keeps things
interesting. Paddling is a full-body workout
that’s as good for the mind as it is for the
muscles.
STAND-UP PADDLING –
TREND WITH DEPTH
SUP has evolved from a beach novelty
into a serious workout. Standing on a wide
board, you paddle at your own pace – a
fantastic challenge for balance, core, and
coordination. The Old Danube is perfect for
first-timers, while advanced paddlers can
take longer tours or even try SUP yoga. Calm
water, city skyline – SUP blends fitness with
urban outdoor vibes.
Fitness
42
VIENNA WATERSPORT HIGHLIGHTS
ALTE DONAU – RUHIGES WASSER, BOOTSVERLEIH, SUP-
STATIONEN
BOOTSVERLEIH HOFBAUER: BOOTSVERLEIH-HOFBAUER.AT
VIENNA CITY BEACH CLUB: VCBC.AT – SUP,
BEACHVOLLEYBALL, GASTRO
PADDLE VIENNA: PADDLEVIENNA.AT – SUP, TOUREN
NEUE DONAU – RUDERN, KANU, FREIWASSERSCHWIMMEN
RUDERVEREIN ARGONAUTEN: ARGONAUTEN.AT
SPORTUNION POSEIDON WIEN: POSEIDON.AT
SEGELN & WINDSURFEN
SEGELSCHULE HOFBAUER: SEGELSCHULE-HOFBAUER.AT
SAILPOINT WIEN: SAILPOINT.AT
VIENNA WINDSURF CENTER: VIENNAWINDSURF.AT
BADEN IN WIEN: WIEN.GV.AT/FREIZEIT/BADEN
© adobe stock: Robert
ROWING –
POWER AND TEAM SPIRIT
Rowing is pure endurance: it engages
almost every major muscle group, demands
precision, and fosters teamwork. Several
Vienna clubs offer courses for beginners and
seasoned rowers alike – from solo sculls to
team boats. The rhythm of the strokes, the
sound of water, and the shared effort make
rowing one of the most rewarding sports out
there.
SAILING & WINDSURFING
– CARRIED BY THE WIND
No sea? No problem. The Old Danube’s
steady winds and open water make it
a hotspot for sailing and windsurfing.
Sailing demands a feel for wind and water,
while windsurfing combines balance,
strength, and agility. Both are full-body
workouts – and nothing beats the rush of
skimming across the water powered by
the breeze.
SWIMMING –
THE ELEMENT IN ITS
PUREST FORM
Vienna caters to every swimmer: indoor
pools, open-air baths, and natural swimming
spots. The Old Danube is a summer
classic – clean water, grassy banks, and
plenty of space. The New Danube offers
open-water challenges for long-distance
swimmers. Low-impact, effective, and
deeply relaxing – swimming is the ultimate
after-work reset.
MORE THAN SPORT –
A WAY OF LIFE
Watersports in Vienna are movement,
nature, and mental reset in one. Fresh air,
shimmering water, and physical endurance
are a reboot button for body and mind.
Whether you push yourself or just float –
the water will always give something back.
(cp,ts,fb)
43
CHECK MAG AUSTRIA #6
Healthy
Push –
Deine
Fitness, dein
Tempo
Wir bringen dich
in Bewegung – mit
individuellem Coaching,
smarten Trainingsplänen
und praxisnaher Betreuung.
Ob draußen, im Studio oder
zu Hause: Wir zeigen dir, wie
hybrides Training in dein
Leben passt.
UNSER ANGEBOT
Persönliche Trainingspläne
Online- & Vor-Ort-Coaching
Kurse mit Fokus auf Kraft,
Ausdauer & Spaß
Moderne Methoden &
motivierende Challenges
Mit Healthy Push den
Sommer für deine
Fitness nutzen
Männer trainieren
heute nicht mehr
nur für die Optik –
sondern für echte Stärke.
Fit im Alltag, belastbar
im Job, klar im Kopf.
Hybrides Kraft-Ausdauer-
Training kombiniert
funktionelle Kraft mit
dynamischer Ausdauer –
für Körper und Geist.
Hybrides
Kraft-
Ausdauer-
Training
Fitness
44
@adobe stock: Anatthaphon
Use the summer to
boost your fitness
with Healthy Push
45
Modern fitness isn’t
just about looking
strong – it’s about
being strong. Physically
fit, mentally focused, and
ready for everyday life.
That’s exactly where hybrid
training comes in: a smart
mix of functional strength
and dynamic cardio that
challenges and strengthens
both body and mind.
HYBRID
STRENGTH
& CARDIO
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
WAS IST HYBRIDES TRAINING?
Hybrides Training verbindet Kraft- und Ausdauertraining, oft in einer
Einheit. Klassische Übungen wie Kniebeugen, Push-ups oder Kettlebell-Swings
treffen auf Cardio-Elemente wie Sprints, Seilspringen oder
Burpees.
Das Ergebnis: ein intensives, ganzheitliches Training,
das schnell wirkt und Spaß macht.
WARUM GERADE JETZT?
Der Sommer ist ideal: Viele Workouts lassen
sich draußen absolvieren – auf der Wiese,
im Park oder auf dem Spielplatz. Oft reicht
dein eigenes Körpergewicht. Bewegung an der frischen
Luft stärkt zusätzlich dein Immunsystem, hebt die Laune und
fördert die Regeneration.
FÜR WEN?
Hybrides Training passt in fast jedes Leben. Es ist:
ideal für Männer mit wenig Zeit
Gut für Einsteiger, die nachhaltig starten wollen
Wirksam für Fortgeschrittene, die neue Reize suchen
Kurz: für alle, die mehr aus ihrem Training machen wollen.
VORTEILE AUF EINEN BLICK
Muskelaufbau & Fettverbrennung in einem
Effektiv durch kurze, intensive Einheiten
Herz-Kreislauf-Training ohne Langeweile
Funktionelle Kraft für Alltag & Sport
Überall durchführbar – drinnen wie draußen
Drei Sommerübungen zum Ausprobieren
1Kettlebell-Swings & Jump Squats (Zirkel)
20 Swings • 15 Jump Squats • 1 Min. Pause – 4 Runden
Tipp: Barfuß auf weicher Wiese – für besseres Körpergefühl.
2Push-ups & Sprint-Intervalle
10 Liegestütze • 20-Meter-Sprint • 30 Sek. Pause – 6 Runden
Tipp: Macht mit Trainingspartner extra Spaß.
WAS DU
BRAUCHST
Kettlebell/
Kurzhantel (8–
16 kg)
SpringseilMatte
oder Handtuch
Stoppuhr oder
Smartphone
Lust auf Bewegung
TRAININGSORTE:
Park oder
Sportplatz
Balkon oder Garten
Stadtspots mit
Geländer
oder
Bänken.
3Plank-to-Row & Seilspringen (EMOM)
→ 10 Rudern in Plank-Position, danach Seilspringen bis zur nächsten
Minute – 6 Runden
photo: © adobe: Talha
TIPP: SPRINGSEIL PASST IN JEDEN
RUCKSACK – IDEAL FÜR DRAUSSEN.
Fitness
© adobe stock: studioloco
46
What is hybrid training?
Hybrid training combines strength
and endurance – often within a single
session. Instead of spending hours
lifting weights or doing endless cardio,
you combine both:
Squats, push-ups or kettlebell swings
meet sprints, jump rope or burpees.
The result? A powerful, efficient
full-body workout that delivers
results fast – and is fun to do.
Why now?
Summer is the perfect season
for hybrid workouts. You can
train outdoors – in the park, on a
playground or right outside your
door. Most workouts require minimal
equipment, and often your own body
weight is enough.
Plus: Fresh air boosts your immune
system, lifts your mood and helps
your body recover fast
WHAT YOU NEED
1 kettlebell or dumbbell
(8–16 kg)
1 jump rope
1 mat or towel
Stopwatch or phone
Good vibes and a can-do
mindset
WHERE TO TRAIN:
Park or sports field
Balcony or garden
Urban spots
NOCH
FRAGEN?
QUESTIONS?
Dennis Gerecht
www.healthypush.de
@healthypush_berlin
Who is it for?
Whether you‘re just starting out or have a
packed schedule – hybrid training works for
almost anyone:
Ideal for busy men who want maximum
results in minimal time
Great for beginners looking for a healthy,
sustainable start
Effective for advanced athletes wanting new
challenges
Perfect for anyone aiming to get leaner, stronger,
or simply feel better
Try These 3 Hybrid Summer Workouts
1. Kettlebell Swings & Jump
Squats (Circuit)
→ 20 swings • 15 jump squats • 1 min
rest – 4 rounds
Tip: Try barefoot on grass for better body
awareness.
2. Push-ups & Sprint
Intervals
→ 10 push-ups • 20-meter sprint • 30
sec rest – 6 rounds
Tip: Great with a workout buddy.
Fitness
3. Plank-to-Row & Jump
Rope (EMOM)
→ 10 dumbbell rows from plank
position, then jump rope until minute is up – 6
rounds
Tip: Jump rope fits in any
backpack – perfect for
outdoor sessions.
47
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
Kaputtgescrollt?
Warum dein Smartphone dich krank machen kann
24/7 GLÜCKSGEFÜHLE
Immer mehr Studien zeigen: Problematische
Smartphone-Nutzung erhöht das
Risiko für Depressionen, Angststörungen
und Schlaflosigkeit. 2 Besonders betroffen
sind junge Menschen, deren Tag-Nacht-
Rhythmus durch ständige Erreichbarkeit
und nächtliches Scrollen aus dem
Takt gerät. Smartphones greifen direkt
in unser Belohnungssystem ein – jedes
Like, jede Nachricht triggert einen kleinen
Dopamin-Boost. Das Problem: Die Dosis
muss steigen. Wir greifen immer häufiger
zum Gerät, oft ohne echten Anlass. Das
kann zu stressbedingten Erschöpfungszuständen,
emotionaler Abstumpfung und
innerer Unruhe führen. 4
TECH NECK UND MÜDE AUGEN
Nicht nur die Psyche leidet. Auch der
Körper sendet Warnsignale: Verspannungen
im Nacken, Schmerzen im unteren
Rücken, trockene oder gereizte Augen
– alles Symptome, die inzwischen unter
dem Begriff ‚Tech Neck‘ zusammengefasst
werden. 5 Hinzu kommt: Wer nachts auf
sein Handy schaut, stört die Produktion
von Melatonin, dem körpereigenen Schlafhormon.
Das hat fatale Folgen für Erholung,
Immunsystem und Konzentrationsfähigkeit.
6
DIGITALE SELBSTFÜRSORGE
Der eigentliche Risikofaktor ist nicht das
Smartphone selbst – sondern unsere Abhängigkeit
davon. Viele Apps sind gezielt so
gebaut, dass sie Suchtverhalten fördern:
Endlos-Scrollen, Push-Benachrichtigungen,
Belohnungssysteme.
Das nennt man ‚persuasive design‘. 7
Eine US-Studie konnte sogar zeigen,
dass allein die Anzahl der täglichen
Entsperrungen ein Hinweis auf
beginnende mentale Krisen sein
kann. 8 Das Smartphone als Frühwarnsystem?
Möglich. Aber es
ist auch Teil des Problems.
Das Smartphone ist nicht unser
Feind. Es ist ein mächtiges Werkzeug
– für Kommunikation, Vernetzung,
Information. Doch ohne klare
Grenzen wird es zur Dauerbelastung.
Gerade in der queeren Community, in
der Online-Kontakte oft wichtige soziale
Funktionen übernehmen, braucht es keine
Digital-Verteufelung – aber eine digitale
Selbstfürsorge. Dazu gehören Pausen, bewusste
Bildschirmzeiten und die ehrliche
Frage: Was tut mir gerade wirklich gut?
Die mentale Gesundheitskrise lässt sich
nicht allein mit App-Deinstallationen lösen.
Weniger Bildschirmzeit bedeutet jedoch
oft mehr Schlaf, bessere Stimmung sowie
klarere Gedanken. Und wenn du merkst,
dass du ohne dein Handy unruhig, traurig
oder reizbar wirst – dann ist es vielleicht
Zeit für ein ernstes Gespräch. Nicht mit
Siri, sondern mit echten Menschen. (ts)
© adobe stock: FrameShift
Mentale Gesundheit
48
Wir lieben es. Wir streicheln es.
Und wir starren täglich mehr
als vier Stunden darauf: unser
Smartphone. Es weckt uns, führt uns
durch den Tag, belohnt uns mit Likes
– und brennt uns dabei ganz langsam
aus. Klingt übertrieben? Ist es leider
nicht. Was als digitales Werkzeug
begann, hat sich zu
einem omnipräsenten
Begleiter entwickelt,
der unsere mentale
und körperliche
Gesundheit messbar
belastet.1 Und:
Langzeitfolgen lassen
sich nicht einschätzen,
was die Sache
besonders
brisant
3 TIPPS FÜR WENIGER HANDY-ZEIT
– FLUGMODUS AB 20 UHR
– SOCIAL MEDIA VOM HOMESCREEN VERBANNEN
– 1 OFFLINE-STUNDE DIREKT NACH DEM AUFWACHEN
ZAHLEN, DIE WACHRÜTTELN:
2× HÖHERES DEPRESSIONSRISIKO (BEI PROBLEMATISCHER NUTZUNG)
1,5× HÄUFIGER SCHLECHTER SCHLAF (BEI EXZESSIVER ABENDNUTZUNG)
70 % BERICHTEN VON RÜCKENSCHMERZEN (BEI HOHER SCREEN-TIME)
1 Frontiers in Public Health (2023): Problematische Smartphone-Nutzung und psychische Gesundheit. https://www.frontiersin.org/journals/public-health/articles/10.3389/fpubh.2025.1535074/full (aufgerufen am 27.06.2025).
2 BMJ Mental Health (2024): Smartphone use and risk of depression and anxiety in adolescents. https://www.bmj.com/content/389/bmj.r993 (aufgerufen am 27.06.2025).
3 Nature Scientific Reports (2024): Association of late-night phone use with BMI and sleep disturbances. https://www.nature.com/articles/s41598-024-55349-2 (aufgerufen am 27.06.2025).
4 DASS-21 Studie, Universität Wien (2023). https://www.mdpi.com/1660-4601/21/7/920? (aufgerufen am 27.06.2025).
5 PMC Review (2023): Tech Neck and posture-related health risks. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9982850/ (aufgerufen am 27.06.2025).
6 MDPI (2023): Smartphone-induced disruption of circadian rhythm. https://www.mdpi.com/2624-5175/6/3/30 (aufgerufen am 27.06.2025).
7 Chen et al. (2021): Persuasive App Design, arXiv. https://arxiv.org/abs/2106.02604 (aufgerufen am 27.06.2025).
8 Arxiv (2025): Smartphone unlock frequency as predictor of mental health. https://arxiv.org/abs/2502.08766 (aufgerufen am 27.06.2025).
49
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
We love it.
We stroke
it. And we
stare at it for over
four hours a day:
our smartphone.
It wakes us up,
guides us through
the day, and
rewards us with
likes—while slowly
burning us out.
An exaggeration?
Unfortunately not.
What started
as a digital tool
has become an
ever-present
companion, one that
measurably strains
our mental and
physical health. 1
And with no real
idea of the longterm
consequences,
the situation is all the
more alarming.
© adobe stock: FrameShift
WAKE-UP CALL:
2× HIGHER RISK OF DEPRESSION (WITH PROBLEMATIC USE)
1.5× MORE LIKELY TO SLEEP POORLY (WITH EXCESSIVE EVENING USE)
70% REPORT BACK PAIN (WITH HIGH SCREEN TIME)
3 TIPS FOR LESS SCREEN TIME
FLIGHT MODE AFTER 8PM
REMOVE SOCIAL MEDIA FROM YOUR HOME SCREEN
1 OFFLINE HOUR AFTER WAKING UP
Mental Health
50
DOOMSCROLLED AND DRAINED?
How Your Smartphone May Be Making You Sick
24/7 DOPAMINE
More and more studies confirm that problematic
smartphone use increases the risk of
depression, anxiety disorders, and insomnia. 2
Young people are particularly affected—their
sleep-wake rhythm is thrown off by late-night
scrolling and constant availability. 3 Smartphones
tap directly into our brain’s reward
system: every like, every ping gives us a
little dopamine kick. The problem: we build
tolerance. We reach for the phone more and
more, often without purpose. This can
lead to emotional numbness,
exhaustion, and constant
inner tension. 4
TECH NECK
AND TIRED
EYES
It’s not just the mind
that suffers. The body
sends clear warning
signs too: neck pain,
lower back stiffness,
dry or irritated
eyes—all symptoms
now grouped as ‘tech
neck’. 5
On top of that,
screen use at night
suppresses melatonin,
the body’s
natural sleep hormone. That affects our rest,
immune system, and ability to focus. 6
DIGITAL SELF-CARE
The real risk isn’t the smartphone itself—it’s
how dependent we’ve become. Many apps
are built to foster addictive behavior: doom
scrolling, push notifications, reward loops. It’s
called persuasive design. 7 One U.S. study even
showed that the number of times we unlock
our phone per day could be an early warning
sign for mental health issues. 8 Smartphones as
an early warning system? Maybe. But they’re
also part of the problem.
Smartphones aren’t our enemies. They’re
powerful tools—for connection, knowledge,
visibility. Especially in the queer community,
where online spaces often replace offline
ones, we don’t need digital panic—we need
digital self-care. That means taking breaks,
being conscious of screen time, and asking
yourself honestly: what actually feels good
right now?
The mental health crisis won’t be solved by
deleting apps. But less screen time can mean
better sleep, a lighter mood, and clearer
thoughts. And if you feel anxious, sad, or restless
without your phone—it might be time for a
real conversation. Not with Siri. With a human
being. (ts,fb)
1 https://www.frontiersin.org/journals/public-health/articles/10.3389/fpubh.2025.1535074/full (accessed 27 June 2025).
2 https://www.bmj.com/content/389/bmj.r993 (accessed 27 June 2025).
3 https://www.nature.com/articles/s41598-024-55349-2 (accessed 27 June 2025)
4 https://www.mdpi.com/1660-4601/21/7/920 (accessed 27 June 2025).
5 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9982850/ (accessed 27 June 2025).
6 https://www.mdpi.com/2624-5175/6/3/30 (accessed 27 June 2025).
7 https://arxiv.org/abs/2106.02604 (accessed 27 June 2025).
8 https://arxiv.org/abs/2502.08766 (accessed 27 June 2025).
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CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
52
53
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
NEOFITOROID BIO-SALBE BEI
HÄMORRHOIDEN
NeoFitoroid Bio-Salbe ist eine pflanzliche Hilfe bei Hämorrhoiden
und lindert Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen.
Die Formulierung mit Helydol® (Helichrysum-Extrakt), Aloe Vera,
Rosskastanie und Ringelblume wirkt beruhigend, entzündungshemmend
und schützend. Sie bildet einen schützenden Film auf der
Haut, reduziert Reizungen und unterstützt die Heilung. Die Salbe ist
für äußere und innere Anwendung geeignet, enthält keine Parabene
oder synthetische Duftstoffe und ist auch während Schwangerschaft
und Stillzeit verwendbar (nach Rücksprache mit dem Arzt).
NeoFitoroid bietet eine sanfte, natürliche Alternative zur Linderung
von Hämorrhoidenbeschwerden.
40 ml für für 17,75 € in der Johann-Strauss-Apotheke
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DER VERSENDUNG VERWENDET UND NICHT GESPEICHERT. DIE
ZUSENDUNG DES GEWINNS ERFOLGT AUF DEM POSTWEG. EINE
TEILNAHME IST AB 18 JAHREN MÖGLICH. DER RECHTSWEG IST
IM HINBLICK AUF DIE ZIEHUNG DER GEWINNER AUSGESCHLOSSEN.
EINSENDESCHLUSS IST DER 15. OKTOBER 2025.
VENENKOMPLEX
Pflanzliche Unterstützung für die Venen
Speziell in der warmen Jahreszeit leiden viele von uns
unter müden, schweren Beinen. Die Blutgefäße erweitern
sich bei Hitze, und insbesondere bei langem Stehen oder
Sitzen kann sich Blut in den Beinen stauen
und Flüssigkeit aus den Venen in das
umliegende Gewebe austreten, was zu
einem unangenehmen Schweregefühl
der Beine führt. Diosmin und Hesperidin
sowie Aescin, ein Wirkstoff-
Komplex aus Rosskastanien, haben
venenstärkende Eigenschaften. Vitamin
C unterstützt die Bildung von
Kollagen, einem wichtigen Bestandteil
des Bindegewebes, und damit
die normale Funktion der Haut und
der Blutgefäße.
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55
CHECK MAG AUSTRIA #6
STI
Symptome variieren nach Kontext und Person. Angegebene Schutzmaßnahmen können unzureichend sein
und garantieren keine Nichtansteckung. Im Zweifel bitte an Ärzt*innen oder Apotheker*innen wenden.
ANSTECKUNG
SYMPTOME
CHLAMYDIEN
GONORRHOE
(TRIPPER)
HEPATITIS A
HEPATITIS B
HEPATITIS C
HERPES
GENITALIS
Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).
Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).
Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.
Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).
Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).
Finger, Hände, Toys. Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen
beim Drogenkonsum.
Bei anal–oralem Sex („Arschlecken“) oder indirekt
über den Weg Anus–Finger–Mund.
Verunreinigtes Spritzbesteck und Zubehör (Filter,
Löffel, Wasser) beim Drogengebrauch.
Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).
Verletzte Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre,
vaginal). Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.
Blut, seltener auch andere Körperflüssigkeiten.
Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum,
unhygienisches Tätowieren, Piercen oder Ohrlochstechen.
Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).
Husten, Niesen, Küssen, Sex, Finger, Sextoys.
Nach 1–3 Wochen: glasiger bis eitriger Ausfluss
aus dem Penis, Schmerzen beim Wasserlassen oder
es kann eine schmerzhafte Schwellung der Hoden
auftreten.
Nach 2–6 Tagen: Brennen beim Wasser lassen, eitriger,
übelriechender Ausfluss aus der Harnröhre. Teilweise
Fieber und Schmerzen und Anschwellung des Hodens.
Nach 2–4 Wochen: grippeähnliche Beschwerden,
Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schmerzen, Druckgefühl
unter dem rechten Rippenbogen, Abneigung gegen
fettiges Essen und Alkohol.
Nach 4–6 Monaten: Abgeschlagenheit, Muskel– und
Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Hautveränderungen,
Leberentzündung mit Gelbsucht und Fieber.
Nach 3–6 Monaten: Grippeähnliche Symptome, Gelbfärbung
der Haut. Bei chronischer Infektion: Müdigkeit,
Juckreiz, Gelenkbeschwerden, Leberentzündung.
Nach einigen Tagen bis Wochen: kribbelnde, juckende
Haut. Bläschen, die aufplatzen. Anschwellung der
Lymphknoten, Fieber und Krankheitsgefühl.
HERPES ZOSTER
(GÜRTELROSE)
HIV
Die Flüssigkeit der Gürtelrose–Bläschen ist ansteckend.
Schmierinfektion vor allem über die Hände
durch Anfassen von Türgriffen, Handläufen, Wasserhähnen
oder Sextoys.
Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Spritzen beim
Drogenkonsum. Risiko bei Oralverkehr sehr gering.
Nach 2–3 Tagen: brennende Schmerzen, Juckreiz,
Hautausschlag/Bläschenbildung. Auch Binde–/
Hornhautentzündung, Gesichtslähmungen, starke
Nervenschmerzen.
Nach 2–4 Wochen: Fieber, Müdigkeit, Nachtschweiß,
Durchfall, Abgeschlagenheit, Mandel– und Lymphknotenschwellungen,
Ausschlag.
HPV
Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).
Küssen, Streicheln, Petting oder beim Sex.
Einige HPV–Typen können Wochen nach der
Ansteckung Genitalwarzen (auch Feigwarzen oder
Kondylome genannt) auslösen.
MPOX
(AFFENPOCKEN)
SYPHILIS
STI-CHECK
Haut–zu–Haut–Kontakt sowie Speichel, Sekrete der
oberen Atemwege (Rotz, Schleim) und Bereiche um den
Anus, das Rektum oder die Vagina.
Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Verletzte Schleimhäute
(Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal). Spritzen,
Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.
Nach 3–17 Tagen Ausschlag an Händen, Füßen, Brust,
Gesicht, Mund oder in der Nähe der Genitalien,
einschließlich Penis, Hoden, Schamlippen und Vagina
sowie am Anus.
Phase 1: Geschwürbildung an Penis, Analbereich,
Mund. Schwellungen der Lymphknoten.
Phase 2 (nach ca. 2 Monaten): Fieber, Kopf– und
Gelenkschmerzen, Hautausschlag.
56
Auf der rechten Seite kannst du eintragen, wann du das letzte Mal getestet wurdest oder eine Impfung erhalten
hast. Deine Ärzt*innen oder Apotheker*innen beraten dich gerne weiter.
SCHUTZ
BEHANDLUNG
DEUTSCH
Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,
können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom
immer nur einmal verwenden.
Antibiotika auf Rezept.
Getestet am:
.......................
Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung.
Kondom immer nur einmal verwenden. Hände und
Sexspielzeug vor Gebrauch mit Seife waschen.
Antibiotika auf Rezept.
Getestet am:
.......................
Impfung – der einzig wirksame Schutz gegen Hepatitis
A. Sie erfolgt in der Regel gemeinsam mit der Impfung
gegen Hepatitis B.
Impfung. Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,
schließen diese aber nicht aus. Kondom immer
nur einmal verwenden.
Safer Use (nur eigene Spritzbestecke, Röhrchen
oder Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen,
Ohrlochstechen. Kondome verringern das Risiko einer
Ansteckung.
Um andere nicht anzustecken sollte während der
Ausbruchsphase auf Sex verzichtet werden.
In beschwerdefreien Phasen senken Kondome das
Risiko einer Ansteckung.
Impfung, Verzicht auf Körperkontakt während einer
Infektion. Berührungen (z. B. beim Sex) können dazu
führen, dass Bläschen platzen und die Viren übertragen
werden.
Kondome, PrEP und PEP (innerhalb von 48 Stunden).
Safer Use (eigene Spritzbestecke, Röhrchen oder
Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen und Ohrlochstechen.
Impfung. Kondome verringern das Risiko einer
Ansteckung, schließen diese aber nicht aus.
Kondom immer nur einmal verwenden.
Eine Therapie gibt es nicht. Behandelt werden lediglich
die Allgemeinsymptome der Erkrankung. Getestet /
geimpft am:
.......................
Kann in der akuten Phase von selbst heilen. Eine
chronische Infektion dauert Monate bis Jahre,
teilweise müssen Medikamente lebenslang eingenommen
werden.
In den ersten sechs Monaten wird i. d. R. nicht behandelt.
Die Behandlung einer chronischen Infektion
dauert 8–12 Wochen, bei Komplikationen auch 16 bis
24 Wochen.
Herpes Genitalis ist nicht heilbar. Bei wiederholten
schmerzhaften Rückfällen wird routinemäßig mit
virushemmenden Tabletten behandelt.
Getestet /
geimpft am:
.......................
Getestet am:
.......................
Getestet am:
.......................
Virostatika (antivirale Medikamente) und ggf.
Schmerzmittel. Getestet /
geimpft am:
.......................
Verschiedene Kombinationen antiretroviraler Medikamente
unter ärztlicher Aufsicht.
Die meisten HPV–Infektionen heilen von selbst aus.
Bisher gibt es kein Medikament, das HP–Viren direkt
bekämpfen kann.
Getestet am:
.......................
Getestet /
geimpft am:
.......................
Engen Hautkontakt mit Menschen, die einen Mpox–
artigen Ausschlag haben, und mit Gegenständen, die
eine Person mit Mpox benutzt hat. Hände oft waschen
und sich impfen lassen.
Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,
können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom
immer nur einmal verwenden.
In den meisten Fällen verschwinden Symptome
nach zwei und vier Wochen ohne Behandlung. Bei
schwerem Verlauf wird der Wirkstoff Tecovirimat
verwendet.
Antibiotika auf Rezept.
Getestet /
geimpft am:
.......................
Getestet am:
.......................
57
CHECK MAG AUSTRIA #6
STI
Symptoms vary by context and person. Protective measures as shown here may be inadequate and do not
guarantee non–infection. If in doubt, please contact a doctor or pharmacist.
TRANSMISSION
SYMPTOMS
CHLAMYDIA
Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Body fluids (blood, saliva, sperm, urine).
Syringes, straws, pipes when using drugs.
After 1–3 weeks: glassy to opaque discharge from
the penis, painful urination, or painful swelling of the
testicles can occur.
GONORRHEA
HEPATITIS A
HEPATITIS B
Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Body fluids (blood, saliva, sperm, urine).
Fingers, hands, toys. Syringes, straws, pipes when
using drugs.
During anal–oral sex (“ass licking, rimming”) or
indirectly via anus–finger–mouth. By contaminated
syringes and accessories (filters, spoons, water) when
using drugs.
Body fluids (blood, saliva, sperm, urine). Injured mucous
membranes (eyes, anal, oral, urethra, vaginal).
Syringes, straws, pipes when using drugs.
After 2–6 days: burning sensation when urinating
and purulent, foul–smelling discharge from the urethra.
Partial pain and swelling of the testicles, fever.
After 2–4 weeks: flu–like symptoms, loss of appetite,
nausea, headache, muscle and joint pain. A feeling
of pressure under the right costal arch, aversion to
fatty food and alcohol.
After 4–6 months: fatigue, muscle and joint pain,
nausea, vomiting and skin changes. Later also
inflammation of the liver with jaundice and fever.
HEPATITIS C
Blood, less often other body fluids. Syringes, straws,
pipes when using drugs. Also unsanitary tattooing,
piercing or ear piercing.
After 3–6 months: flu–like symptoms, yellowing of
the skin. With chronic infection: fatigue, itching, joint
complaints, inflammation of the liver.
GENITAL
HERPES
Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Cough, sneeze, kiss, sex, fingers, sex toys.
After a few days to weeks: tingling, itching of the skin.
Blisters that burst into small ulcers. Swelling of the
lymph nodes, fever and feeling sick.
HERPES ZOSTER
(SHINGLES)
HIV / AIDS
The fluid in the herpes zoster is contagious. Smear
infection especially via the hands: the virus can be
transmitted by touching door handles, handrails,
water taps or toys.
Body fluids (blood, semen). Injection during drug use.
Risk with oral sex very low.
After 2–3 days: burning pain, itching or tingling skin.
Reddening or swelling of the skin and blistering,
conjunctivitis, corneal inflammation, facial paralysis,
severe nerve pain.
After 2–4 weeks: fever, fatigue or discomfort, night
sweats, diarrhea, fatigue, swelling of the tonsils and
lymph nodes, muscle pain, rash.
HPV
Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Kissing, fondling, petting or having sex.
Some types of HPV can cause genital warts
(condylomas) weeks after infection.
MPOX
(MONKEYPOX)
Skin–to–skin contact as well as saliva, upper
respiratory secretions (snot, mucus), and areas
around the anus, rectum, or vagina.
After 3–17 days rash on hands, feet, chest, face,
mouth or near the genitals, including penis, testicles,
labia, and vagina, and anus.
SYPHILIS
Body fluids (blood, saliva, sperm, urine). Injured
mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Syringes, straws, pipes when using drugs.
1st phase: ulcer formation on the penis, vagina, anal
area, mouth. Swelling of the lymph nodes.
2nd phase (after about 2 months): fever, headache
and joint pain, skin rashes can occur.
STI-CHECK
58
On the right side you can enter the last time you were tested or received a vaccination.
Your doctors or pharmacists will be happy to give further advice.
PROTECTION
TREATMENT
ENGLISH
Condoms reduce the risk of infection, but cannot
safely rule it out. Only use the condom once.
Prescription Antibiotics.
Tested on:
.......................
Condoms reduce the risk of infection, but cannot
safely rule it out. Only use the condom once. Wash
hands and sex toys with soap before use.
Prescription Antibiotics.
Tested on:
.......................
Vaccination – the only effective protection against
hepatitis A. It is usually done together with the vaccination
against hepatitis B.
There is no therapy. Only the general symptoms of
the disease are treated. Tested /
vaccinated:
.......................
Vaccination. In addition: Condoms reduce the risk of
infection, but cannot safely rule it out. Only use the
condom once.
Safer use (use your own injection equipment, straws
or pipes). Pay attention to hygiene when tattooing,
piercing, ear piercing. Safe sex and condoms reduce
the risk of infection.
There is no one hundred percent effective protection.
However, the risk drops significantly if sex is avoided
during an outbreak phase. Only use the condom once.
In the acute phase, the infection can heal itself.
A chronic infection lasts for months to years,
sometimes medication has to be taken for life.
There is usually no treatment in the first six months.
The treatment of a chronic infection lasts 8 to 12
weeks, with complications also 16 to 24 weeks.
Genital herpes is not curable. Repeated painful
relapses are routinely treated with virus–inhibiting
tablets.
Tested /
vaccinated:
.......................
Tested on:
.......................
Tested on:
.......................
Vaccination, Avoiding physical contact during an
infection. Touch and pressure (for example during
sex) can cause blisters to burst and the virus to be
transmitted.
Virostatics (antiviral drugs) and, if necessary, pain
relievers. Tested /
vaccinated:
.......................
Condoms, PrEP and PEP (within 48 hours). Safer use
(use your own injection equipment, straws or pipes).
Pay attention to hygiene when tattooing, piercing, ear
piercing.
Different combinations of antiretroviral drugs under
medical supervision.
Tested on:
.......................
Vaccination. In addition: Condoms reduce the risk of
infection, but cannot safely rule it out. Only use the
condom once.
Most HPV infections heal on their own. So far, there is
no drug that can directly fight HP viruses. Tested /
vaccinated:
.......................
Avoid close, skin–to–skin contact with people who
have a rash and with objects that a person with mpox
has used. Wash your hands often and get vaccinated.
Condoms reduce the risk of infection, but cannot rule
it out. Only use the condom once.
In most cases, symptoms disappear after two and
four weeks without treatment. In severe cases,
the active ingredient Tecovirimat is used.
Prescription Antibiotics.
Tested /
vaccinated:
.......................
Tested on:
.......................
59
CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #5
„Wir sind eine moderne
Apotheke mit Tradition
und bewegter Vergangenheit.“
Mag. Heidelinde Hausner
PrEP
Alt-Hietzinger Apotheke
Hietzinger Hauptstrasse 24
1130 Wien
Öffungszeiten:
Montags - Freitags 8 - 18 Uhr
Mittwoch 8 - 19 Uhr
Samstags 8 - 12 Uhr
info@alt-hietzinger-apotheke.at
www.alt-hietzinger-apotheke.at
CONTACT
hallo@galerie-newman.de
www.galerie-newman.de
Instagram: @galerienewman
Kalckreuthstraße 14,
10777 Berlin
BURGENLAND
GROSSWARASDORF
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
ORDINATION DR. WOLFGANG FUCHS
praxis-fuchs.at
Schulstraße 3b, 7304 Großwarasdorf
Fon 026 142 0266, post@praxis-fuchs.at
Mo: 7:30–12:30 Uhr, Di: 14–16 Uhr,
Mi: 7:30–12:30 Uhr, Do: geschlossen,
Fr: 10–14 Uhr
KÄRNTEN
GRAFENSTEIN
APOTHEKEN / PHARMACIES
KORNBLUMEN APOTHEKE
www.kornblumen-apotheke.at
10.Oktober-Straße 5a, 9131 Grafenstein
Fon 042 252 9888, office@kornblumen-apotheke.at
Mo–Fr: 8–13 + 14:30–18 Uhr Uhr,
Sa: 8–13 Uhr
KLAGENFURT
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTRES
CHECKPOINT SEXUELLE GESUNDHEIT
AIDSHILFE KÄRNTEN
checkpoint-kärnten.at
Bahnhofstraße 22, 9020 Klagenfurt
Fon 0463 55 1 28, hallo@checkpoint-kaernten.at
Mo: 17–19 Uhr, Do: 16:30–18:30 Uhr
KLINIKEN / CLINICS
DR. DOMINIC RAUTER
AMBULANZ FÜR HÄMATOONKOLOGIE
KLINIKUM KLAGENFURT AM WÖRTHERSEE
klinikum-klagenfurt.at
Feschnigstraße 11, 9020 Klagenfurt
Fon 046 353 834 650
WINKLERN
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
ORDINATION DR. GEORG SCHOBER
Winkler 160, 9841 Winklern
Fon 0316 22 54 84,
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–13 Uhr
NIEDERÖSTER-
REICH
GROSS–ENZERSDORF
HAUTÄRZTE / DERMATOLOGISTS
ORDINATION DR. DANIEL BLAGOJEVIC
hautarzt-gross-enzersdorf.at
Schlosshofes Straße 2, 2301 Groß-Enzersdorf
Fon 0677 620 377 67
info@hautarzt-gross-enzersdorf.at
WIENER NEUSTADT
APOTHEKEN / PHARMACIES
HEILAND APOTHEKE
www.heilandapotheke.at
Pottendorfer Straße 6, 2700 Wiener Neustadt
Fon 02622 22 128, info@heilandapotheke.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr Uhr, Sa: 8–12:30 Uhr
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
ORDINATION DR. CHRISTIAN ZENZ
ordination-zenz.at
Wiener Straße 50/2/4, 2700 Wiener Neustadt
Fon 02622 34765, office@ordination-zenz.at
OBERÖSTERREICH
BAD ISCHL
LUNGENHEILKUNDE / PULMONOLOGY
XUNDE LUNGE
DR. MATTHIAS REISINGER
xunde-lunge.at
Götzstraße 5, 4820 Bad Ischl
Fon 06132 220 10, arzt@xunde-lunge.at
Mo: 16–19 Uhr, Di: 7:30–12.30, Mi: 12–17 Uhr,
Do: 7:30–12:30, Fr: 7:30–9.30 Uhr
HAAG AM HAUSRUCK
APOTHEKEN / PHARMACIES
APOTHEKE ZUM ENGEL
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Marktplatz 21, 4680 Haag am Hausruck
Fon 07732 33 55, office@engelapotheke.org
Mo–Fr: 8–12 Uhr + 14–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
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CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
APOTHEKEN / PHARMACIES
BÄREN-APOTHEKE
baerenapo.at
Wegscheider Straße 3, 4020 Linz
Fon 0732 38 22 70, info@baerenapo.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
CENTRAL APOTHEKE
centralapo.at
Mozartstraße 1, 4020 Linz
Fon 0732 771 783, office@centralapo.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
GRÜNE MITTE APOTHEKE
apotheke-gruenmitte.at
Lastenstraße 23, 4020 Linz
Fon 0732 890 214, info@apotheke-gruenemitte.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTRES
AIDS-HILFE OBERÖSTERREICH
aidshilfe-ooe.at
Blütenstraße 15/2, 4040 Linz
Fon 0732 2170, office@aidshilfe-ooe.at
Mo 14 - 17 Uhr, Mi 16 - 19 Uhr, Fr 11 - 14 Uhr
COURAGE* LINZ
courage-beratung.at
Weißenwolffstraße 17a, 4020 Linz
Fon 0699 166 166 67, linz@courage-beratung.at
Di 16:30 - 19;30 Uhr, Mi + Do 15 - 19 Uhr
HOSI LINZ
hosilinz.at
Schillerstraße 49, 4020 Linz
Fon 0732 60 98 98, ooe@hosilinz.at, Fr+Sa 21 - 2 Uhr
LGBTIQ+* KOMPETENZZENTRUM
lgbtiq-kompetenzzentrum.at
Weißenwolffstraße 17a, 4020 Linz
Fon 0664 80 651 6970,
office@lgbtiq-kompetenzzentrum.at
Mo/ Di/Mi /Fr 16 - 18 Uhr + Do 17 - 19 Uhr
KLINIKEN / CLINICS
KEPLER UNIVERSITÄTSKLINIKUM LINZ
MED. CAMPUS LLL, ABTEILUNG DERMATOLOGIE
kepleruniklinikum.at
Krankenhausstraße 7a, 4020 Linz
Fon 017680 83–4112, Mo–Fr: 7–12 Uhr
INSTITUT FÜR HYGIENE UND MIKROBIOLOGIE
DES KLINIKUMS WELS-GRIESKIRCHEN
HIV-AMBULANZ
klinikum-wegr.at
Grieskirchner Straße 42, 4600 Linz
Fon 072 42 145 - 96 248,
Mo–Fr 7 - 16:30 Uhr, Sa 8 - 11:30 Uhr
APOTHEKEN / PHARMACIES
APOTHEKE AM SALZBURGER TOR
Salzburger Str. 1, 4840 Vöcklabruck
Fon 07672 72 724, Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
RIED IM INNKREIS
APOTHEKEN / PHARMACIES
RIEDBERG APOTHEKE
riedberg-apotheke.at
Schärdingerstraße 38, 4910 Ried im Innenkreis
Fon 07752 812 10 0, office@riedberg-apotheke.at
Mo–Fr 8 - 18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
SALZBURG
SALZBURG
APOTHEKEN / PHARMACIES
ELISABETH APOTHEKE
elisabethapotheke-salzburg.at
Elisabethstraße 1a, 5020 Salzburg
Fon 0662 87 14 84, elisabeth.apotheke@utanet.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
ST. EHRHARD APOTHEKE
sterhardapotheke.at
Petersbrunnerstraße 13, 5020 Salzburg
Fon 0662 84 36 30, office@sterhardapotheke.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
GNIGLER APOTHEKE
gnigler-apotheke.at
Linzer Bundesstarße 30a, 5023 Salzburg
Fon 0662 640 644 4, office@gnigler-apotheke.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
VIRGIL APOTHEKE
virgil-apotheke.at
Gabelsbergerstraße 7-9, 5020 Salzburg
Fon 0662 88 24 13, office@virgil-apotheke.at
Mo–Fr: 8–12:30 Uhr + 14:30–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING CENTRES
AIDS-HILFE SALZBURG
aidshilfe-salzburg.at
Innsbrucker Bundesstraße 47, 5020 Salzburg
Fon 0662 881 488, salzburg@aidshilfen.at
Mo+Do: 17–19 Uhr
INNERE MEDIZIN / INTERNAL MEDICINE
ORDINATION DR. NINON TAYLOR
ordination-taylor.at
Ernest-Thunstr. 12/4, 5020 Salzburg
Fon 0664 85 27 922, salzburg@ordination-taylor.at
KLINIKEN / CLINICS
SALK LANDESKRANKENHAUS
– INFEKTAMBULANZ DR. ARNO BEER
salk.at
Müllner Hauptstr. 48, 5020 Salzburg
Fon 05 7255 2, a.beer@salk.at
WERFEN
APOTHEKEN / PHARMACIES
SONNEN APOTHEKE
sonnenapotheke-werfen.at
Marktstraße 23, 5450 Werfen
Fon 06468 5282, info@sonnenapotheke-werfen.at
Mo 7:30-12:30 + 14:30-18:30, Di 8-12:30 + 14:30-19,
Mi 8-12:30 + 14:30-18:30,Do 8-12:30 + 14:30-19,
Fr 7:30-12:30 + 14:30-18, Sa 8-12 Uhr
STEIERMARK
GRAZ
APOTHEKEN / PHARMACIES
BAHNHOF APOTHEKE
bahnhof-apo.at
Bahnhofgürtel 77-79, 8020 Graz
Fon 0316 71 51 35, office@bahnhof-apo.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
APOTHEKE 8052
apotheke8052.at
Lissäckerstraße 2, 8052 Graz
Fon 0316 22 54 84, apotheke@a8052.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–13 Uhr
APOTHEKE AM GRÜNANGER
amgruenanger.at
Ziehrerstraße 2, 8041 Graz
Fon 0316 247 21 18, apotheke@amgruenanger.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–13 Uhr
NEUTOR APOTHEKE
neutorapotheke.at
Neutorgasse 57, 8010 Graz
Fon 0316 82 65 61, offizin@neutorapotheke.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
ROSEN APOTHEKE GRAZ
rosenapotheke.graz.at
Peter-tunner-Gasse 34, 8020 Graz
Fon 0316 57 00 70, office@rosenapotheke-graz.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
Adressen
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BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING CENTRES
AIDS-HILFE STEIERMARK
aids-hilfe.at
Hans-Sachs-Gasse 3, 8010 Graz
Fon 0316 81 5050, steirische@aids-hilfe.at
Mo/Mi/Do: 16–19 Uhr, Fr: 9–13 Uhr
INFEKTIOLOGIE / INFECTIOLOGY
ORDINATION BERNHARD HAAS
Fischerausstraße 13, 8051 Graz
Fon 699 18100241, Termine nach tel. Vereinbarung
INNERE MEDIZIN / INTERNAL MEDICINE
ORDINATION DR. ANDREAS KAPPER
tropenmed.at
Steinbergstrasse 20, 8052 Graz
Fon 0316 58 64 57, andreas.kapper@aon.at
Mo: 15–19 Uhr, Di: 15–19 Uhr / nach tel.
Vereinbarung
KLINIKEN / CLINICS
LKH GRAZ-WESTABTEILUNG FÜR INNERE
MEDIZIN–SPEZIALAMBULANZ
Lkh-grazwest.at
Göstingerstraße 22, 8021 Graz
Fon 0316 5466 14312
TIROL
INNSBRUCK
APOTHEKEN / PHARMACIES
APOTHEKE ATRIUM
apotheke-atrium.at
Grabenweg 58, 6020 Innsbruck
Fon 0512 390 988, office@apotheke-atrium.at
Mo – Fr: 8 – 18 Uhr, Sa: 8 – 12 Uhr
APOTHEKE BOZNERPLATZ
apo-boznerplatz.at
Bozner Platz 7, 6020 Innsbruck
Fon 0512 58 58 17, office@apo-boznerplatz.at
Mo – Fr: 8 – 18 Uhr, Sa: 9 – 12 Uhr
APOTHEKE IM DEZ
apotheke-im-dez.at
Amraser-See-Straße 56a, 6020 Innsbruck
Fon 0512 346 439, info@apotheke-im-dez-at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–14 Uhr
STAMSER APOTHEKE
stamser-apotheke.at
Höttinger Gasse 45, 6020 Innsbruck
Fon 0512 28 35 21, info@stamser-apotheke.at
Mo–Fr: 8–12:30 + 14:30–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
ZENTRUM SEXUELLE GESUNDHEIT TIROL
sg-tirol.at
Kaiser-Josef-Straße 13, 6020 Innsbruck
Fon 0512 56 36 21, office@sg-tirol.at, Mo: 10–14
Uhr + 17–18:30 Uhr, Di: 10–15 Uhr,Mi+Do: 10–17 Uhr,
KLINIKEN / CLINICS
TIROL KLINIKEN UNIVERSITÄTSKLINIK
FÜR DERMATOLOGIE, VENEROLOGIE UND
ALLERGOLOGIE
dermatologie.tirol-kliniken.at
Anicherstrsse 35, 6020 Innsbruck
Fon 0512 504 22 971, spezialambulanz@uki.at
LÄNGENFELD
APOTHEKEN / PHARMACIES
NIKOLAUS APOTHEKE
nikolaus-apotheke.at
Oberlängenfeld 6/01 B, 6444 Längenfeld
Fon 05253 43310, office@nikolaus-apotheke.at
Mo - Fr 8:30 - 12:30 + 14:30 - 18:30, Sa 8:30 -
12:30, So + Feiertage 16 - 18 Uhr
STUMM IM ZILLERTAL
APOTHEKEN / PHARMACIES
RUPERTUS APOTHEKE
rupertus-apotheke.com
Koflerweg 11, 6275 Stumm im Zillertal
Fon 05283 2627, office@rupertus-apotheke.com
Mo - Fr 8 - 12:30 + 15 - 18:30
VÖLS
APOTHEKEN / PHARMACIES
CYTA APOTHEKE
cyta-apotheke.at
Cytastraße 1, 6176 Völs
Fon 0512 302130, office@cyta-apotheke.at
Mo - Fr 9 - 18:30, Sa 9 - 14 Uhr
ZELL AM ZILLER
APOTHEKEN / PHARMACIES
GERLOSSTEIN APOTHEKE
gerlosstein-apotheke.at
Dorfplatz 3a, 6280 Zell am Ziller
Fon 05282 2641, info@gerlosstein-apotheke.at
Mo - Fr 8 - 12:30 + 14:30 - 18:30,
Sa 8 - 12 Uhr
VORALBERG
BREGENZ
APOTHEKEN / PHARMACIES
BAHNHOF APOTHEKE
bahnhofapo.at
Bahnhofstraße 29, 6900 Bregenz
Fon 05574 429 42, bahnhofapo@bahnhofapo.at
Mo - Fr 8 - 13:00 + 14:00 - 18:00, Sa 8 - 12 Uhr
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTRES
SEXUELLE GESUNDHEIT VORARLBERG
sg-vorarlberg.at
Kaspar-Hagen-Straße 5, 6900 Bregenz
Fon 05574 465 26, info@sg-vorarlberg.at
Di: 10–19 Uhr, Do: 10–13 Uhr
FELDKIRCH
KLINIKEN / CLINICS
VORARLBERGER KRANKENHAUS
landeskrankenhaus.at
Carinagasse 41, 6800 Feldkirch
Fon 05522 303 2694, infekt.termin@lkhf.at
RANKWEIL
APOTHEKEN / PHARMACIES
MARIEN-APOTHEKE
apotheke-rankweil.at
Schleife 11, 6830 Rankweil
Fon 05522 44 270, office@marienapotheke.info
Mo–Fr: 8–12 Uhr + 14–18 Uhr,
Sa: 8–12 Uhr
*Alle Angaben ohne Gewähr.
Für Änderungen oder
Eintragungswünsche
kontaktueren Sie uns.
Telefon: +49 30 - 311 72 383
Email: info@check-mag.com
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CHECK MAG AUSTRIA #6
CHECK MAG AUSTRIA #6
WIEN
APOTHEKEN / PHARMACIES
ALT-HIETZINGER APOTHEKE
alt-hietzinger-apotheke.at
Hietzinger Hauptstraße 24, 1130 Wien
Fon 01 877 14 41, info@alt-hietzinger-apotheke.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Mi: 8 - 19 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
APOTHEKE AN DER KETTENBRÜCKE
apotheke-kettenbruecke.at
Kettenbrückengasse 23, 1050 Wien
Fon 01 587 65 19, info@apotheke-kettenbruecke.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
APOTHEKE ZUM SCHWARZEN
ADLER AM ROCHUSMARKT
1030adlerapotheke.at
Landstraßer Hauptstraße 60, 1030 Wien
Fon 01 712 44 42, info@adlerapotheke1030.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
COTTAGE APOTHEKE
cottage-apotheke.at
Haenauerstraße 1, 1180 Wien
Fon 01 47 86 774, office@cottage-apotheke.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
JOHANN STRAUSS APOTHEKE
johann-strauss-apotheke.at
Johann-Strauß-Gasse 32, 1040 Wien
Fon 01 505 21 64, office@johann-strauss-apotheke.at
Mo–Fr: 8–19 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
MARIEN APOTHEKE WIEN
marienapo.eu
Schmalzhofgasse 1, 1060 Wien
Fon 01 597 02 07, info@marienapo.eu
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
SALVATOR APOTHEKE
salvator9.at
Zimmermannplatz 1, 1090 Wien
Fon 01 405 52 92, office@salvator9.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
SCHLANGEN-APOTHEKE
schlangenapotheke.at
Hollandstraße 15, 1020 Wien
Fon 01 214 56 65 42, office@schlangen-apotheke.at
Mo, Mi, Fr: 8–18 Uhr, Di+Do: 8–19 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
STERNWARTE-APOTHEKE
sternwarte-apotheke.at
Sternwartestraße 6, 1180 Wien
Fon 01 478 34 64, info@sternwarte-apotheke.at
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTRES
AIDS HILFE WIEN
aids.at
Mariahilfer Gürtel 4, 1060 Wien
Fon 01 599 37, office@aids-hilfe-wien.at
Mo/Mi/Do: 9–19 Uhr, Di: 9–17 Uhr,
Fr: 9–18 Uhr
AN.DOC.STELLE + TRANS*BUDDY
andocstelle.at
Otto-Bauergasse 15/11, 1060 Wien
Fon 0670 556 33 44, office@andocstelle.at
Termine nach Vereinbarung
CHECKIT! | SUCHTHILFE WIEN
checkit.wien
Gumpendorfer Straße 8, 1060 Wien
Fon 01 4000 53 650, checkit@suchthilfe.at
Mo, Di, Do, Fr 10–15 Uhr
Termine nach Vereinbarung
COURAGE* BERATUNGSSTELLE
Courage-beratung.at
Windmühlgasse 15, 1060 Wien
Fon 01 585 69 66, info@courage-beratung.at
Mo: 10–14 Uhr, Di: 9–14 Uhr,
Mo–Fr: 16–20 Uhr
HOSI WIEN
Hosiwien.at
Heumühlgasse 14/1, 1040 Wien
Fon 0660 216 66 05, hosiwien.at
Termine nach Vereinbarung
MÄNNERBERATUNG
maenner.at
Keplerplatz 12/21, 1100 Wien
Fon 01 603 28 28, info@maenner.at
Mo–Do: 9–12 Uhr + 15–19 Uhr,
Fr: 9–16 Uhr
TÜRKIS ROSA: TIPPP
– TRANS*SCHWULENQUEER BERATUNG
traschq.dievilla.at
@RoSa: Lila Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien
Fon 01 585 43 43, traschq@dievilla.at
Mo: 17-20 Uhr, Do: 20-22 Uhr
GESUNHEITSZENTRUM + KLINIKEN /
HEALTH CENTER + CLINICS
AKH WIEN
HIV / STI - AMBULANZ
dermatologie.meduniwien.ac.at
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Fon 01 404 00 42400, hiv-derma@meduniwien.
ac.at // Mo - Fr 8 - 18 Uhr
AMBULATORIUM SUCHTHILFE WIEN
HIV-AMBULANZ FÜR SUCHTMITTELABHÄNGIGE
www.suchthilfe.wien
Gumpendorfer Gürtel 8, 1060 Wien
Fon 01 4000 53 760, ambulatorium@suchthilfe.at
Mo: 9–15 Uhr, Di–Fr: 9–16 Uhr, Sa+So 9–15 Uhr
GESUNDHEITSZENTRUM HAELSI IM 2.
haelsi.at
Vorgartenstraße 206c, 1020 Wien
Fon 01 890 45 20, hallo@haelsi.at
Mo–Do: 7–19 Uhr, Fr: 7–17 Uhr
GESUNDHEITSZENTRUM HAELSI IM 18.
haelsi.at
Theresiengasse 46/2, 1180 Wien
Fon 01 399 08 63, achtzehn@healsi.at
Mo–Do: 14–19 Uhr, Fr: geschlossen
KLINIK FAVORITENAMBULANZ FÜR
HIV-INFEKTIONEN
klinik-favoriten.gesundheitsverbund.at
Kundratstraße 3, 1100 Wien
Fon 01 601 91 72 450,Termine nach Vereinbarung
KLINIK HIETZING DERMATOLOGIE, PAVILLON 16
klinik-hietzing.gesundheitsverbund.at
Wolkersbergesstrasse 1, 1130 Wien
Fon 01 801 10 24 35, Mo–Fr: 8–12 Uhr
KLINIK PENZIG HIV–IMMUNAMBULANZ
klinik-penzing.gesundheitsverbund.at
Sanatoriumstraße 2, 1140 Wien
Fon 01 910 60427 10, Termine nach Vereinbarung
ÄSTHETISCHE CHIRURGIE/
AESTHETIC SURGERY
DR. FRANKLIN E. KUEHHAS
dr-kuehhas.at
Tulpengasse 2/2 , 1080 Wien
Fon 01 397 78 48, office@dr-kuehhas.at
Termine nur nach Vereinbarung
DR. ROLAND RESCH
drresch.at
Döblinger Hauptstraße 79 , 1190 Wien
Fon 01 417 05 05, praxis@drresch.at
Mo - Fr 9 - 17 Uhr
Adressen
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HNO / ENT
HNO JOSEFSTADT DR. MARTIN JUREK
ordination.halsweh.at
Langegasse 74/7, 1080 Wien
Fon 01 408 19 20, office@halsweh.at
Mo: 9–18 Uhr, Di: 13–18 Uhr, Mi: 8–13 Uhr,
Do+Fr: 9–14 Uhr
HNO WIMMER DR. PHILIPP WIMMER
hno-wimmer.at
Schönbrunner Straße 9, 1040 Wien
Fon 01 720 50 60 75, ordination@hno-wimmer.at
Mo: 9–13 Uhr, Di: 9–18 Uhr, Do: 9–13 Uhr
HAUTÄRZTE / DERMATOLOGISTS
HAUTÄRZTIN OTTAKRING
DR. MARGOT PÜSPÖK-SCHWARZ
haut-ottakring.at
Ottakringer Straße 151/1, 1160 Wien
Fon 01 492 00 55, ordination@haut-ottakring.at
Mo: 9–14 Uhr, Di: 9–15 Uhr, Mi: 8:30–13 Uhr,
Do: 14:30–19 Uhr
MEDIZIN AM HAUPTBAHNHOF
DR. JOHANNES BISSCHOFF
medizin-am-hbf.at
Karl-Popper-Straße 8/203, 1100 Wien
Fon 01 890 50 40, termin@medizin-am-hbf.at
Mo: 8:30–19 Uhr, Di+Fr: 8–15 Uhr,Mi: 9–19 Uhr,
Do: 8–19 Uhr
ORDINATION DR. GMEINHART
gmeinhart.at
Rembrandtstrasse 12, 1020 Wien
Fon 01 330 45 05 // Mo: 13–18 Uhr,
Di: 13–17 Uhr, Do: 9–14 Uhr, Fr: 12–16 Uhr
ORDINATION DR. LORENZ REITERER
lorenzreiterer.at
Blechturmgasse 26/6, 1040 Wien
Fon 01 505 34 83, Mo+Di: 13–18 Uhr,
Mi+Do: 9–14 Uhr
ORDINATION DR. MICHAEL SKOLL
hautarzt-simmering.at
Simmeringer Hauptstraße 36/2/R05, 1110 Wien
Fon 01 361 05 04, info@hautarzt-simmering.at
Mo: 9–13 + 14–19 Uhr, Di+Mi: 9–15 + 16–18 Uhr,
Do: 9–15 Uhr, Fr: 9–15 Uhr
ORDINATION DR. SYLVIA HOLLE-ROBATSCH
holle-robatsch.at
Windhabergasse 11, 1190 Wien
Fon 01 664 320 55 33, office@holle-robatsch.at
Mo+Do: 8–16 Uhr, Di+Fr: 11–18 Uhr Mi: 9–19 Uhr,
Do: 8–19 Uhr
HIV + STI + ALLGEMEIN /
HIV + STI + GENERAL
GRUPPENPRAXIS DR. HORST SCHALK
+ DR. KARL HEINZ PICHLER
schalkpichler.at
Zimmermannplatz 1, 1090 Wien
Fon 01 40 80 744, praxis@schalkpichler.at
Mo+Do: 9–12 Uhr + 13–15 Uhr, Di: 7–12 Uhr +
13–15 Uhr, Mi: 15–20 Uhr, Fr: 9–12 Uhr
MEDLOFT PRIMÄRVERSORGUNGSZENTRUM
medloft.at
Wiedner Hauptstraße 120 -124, 1050 Wien
Fon 01 394 55 58, ordination@medloft.at
Mo: 7–19 Uhr, Di, Mi, Do: 8–19 Uhr, Fr: 8–17 Uhr
ORDINATION DR. GLAUNINGER
drglauninger.at
Gumpendorfer Straße 53/7, 1060 Wien
Fon 01 58 71 05 0, info@drglauninger.at
Mo+Mi: 8–13 Uhr, Di+Do: 14–19 Uhr,Fr: 7–12 Uhr
ORDINATION DR. DOMINIK ECKHARD
dominik-eckhard.at
Wurmsergasse 46/4/1/5, 1150 Wien
Fon 01 982 52 53, Mo: 14 -18 Uhr,
Di+Fr: 7:30–12:30,Mi: 15–19 Uhr, Do: 13–15 Uhr
ORDINATION DR. MARKUS BROSE
drbrose.at
Hietziger Hauptstraße 24, 1130 Wien
Fon 01 877 55 63, anmeldung@drbrose.at
Mo: 9–13 Uhr + 13–18 Uhr, Di: 8–12 Uhr,
Mi: 9–13 Uhr + 14–19 Uhr, Do: 9–13 Uhr,
Fr: 9–14 Uhr
TEAMPRAXIS BREITENECKER
DR. FLORIAN BREITENECKER
teampraxis.at
Otto-Bauer-Gasse 15/10, 1060 Wien
Fon 01 596 43 11, office@teampraxis.at
Mo: 9–14 Uhr, Di: 9–12 Uhr + 15–19 Uhr,
Mi: 7–13 Uhr, Do: 13–17 Uhr, Fr: 13–16 Uhr
TROPENINSTITUT WIEN 1060
PROF. DR. ALEXANDER ZOUFALY
infektionen.wien
Mariahilfer Straße 69/10, 1060 Wien
Fon 0670 607 99 77, office@infektionen.wien
Mo: 9:30–19:30, Di: 13–19:30, Mi: 13–20 Uhr,
Do: 12–19:30, Fr: 15–19 Uhr
LUNGENHEILKUNDE / PULMONOLOGY
ORDINATION DR. CHRISTIAN ZAGLER
christianzagler.at
Bräunerstraße 11a, 1010 Wien
Fon 01 503 08 88, office@christianzagler.at
Mo–Mi: 9–17 Uhr, Do: 9–12 Uhr, Fr: geschlossen
PROKTOLOGIE / PROCTOLOGY
COC-CHIRURGIE PROF. DR. ANDREAS SALAT
coc-chirurgie.at
Bergsteiggasse 56/1, 1170 Wien
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