24.08.2025 Aufrufe

CHECK Magazin Austria No.6

Neugier ... ist vielleicht die wertvollste Ressource, die wir haben. Sie öffnet Türen zu Gesprächen, lässt uns Gewohntes hinterfragen und macht sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt. Diese Ausgabe steht daher ganz im Zeichen dieser Neugier – auf uns selbst, auf andere und auf die Welt um uns. Manchmal führt sie uns in Innenwelten: in Träume, die mehr sind als nächtliche Bilder, oder in das stille Terrain der Scham, die unser Selbstbild formt. Manchmal lenkt sie den Blick auf den Körper – auf Gesundheit, Lust, Veränderungen, die wir annehmen oder gestalten können. Neugier treibt uns auch hinaus ins Offene: auf die Donau, wo Sport und Natur ineinanderfließen; in Ausstellungen, die zeigen, wie Wissen Vorurteile abbaut; in Gespräche über Sexualität, in denen Fakten und Respekt wichtiger sind als Mythen. Lasst uns gemeinsam Räume öffnen: für Erkenntnisse, für Austausch, für Geschichten, die verbinden. Nicht, um fertige Antworten zu liefern, sondern um Anstöße zu geben, damit jede*r eigene findet.

Neugier ... ist vielleicht die wertvollste Ressource, die wir haben. Sie öffnet Türen zu Gesprächen, lässt uns Gewohntes hinterfragen und macht
sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt. Diese Ausgabe steht daher ganz im Zeichen dieser Neugier – auf uns selbst, auf andere und auf die Welt um uns. Manchmal führt sie uns in Innenwelten: in Träume, die mehr sind als nächtliche Bilder, oder in das stille Terrain der Scham, die unser Selbstbild
formt. Manchmal lenkt sie den Blick auf den Körper – auf Gesundheit, Lust, Veränderungen, die wir annehmen oder gestalten können.
Neugier treibt uns auch hinaus ins Offene: auf die Donau, wo Sport und Natur ineinanderfließen; in Ausstellungen, die zeigen, wie Wissen Vorurteile abbaut; in Gespräche über Sexualität, in denen Fakten und Respekt wichtiger sind als Mythen. Lasst uns gemeinsam Räume öffnen: für Erkenntnisse, für Austausch, für Geschichten, die verbinden. Nicht, um fertige Antworten zu liefern, sondern um Anstöße zu geben, damit jede*r eigene findet.

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AUSTRIA

No. 6

2025/08

COMMUNITY

Liebe will

Verbindung

safe sex

DAS COMEBACK der

geschlechtskrankHEITEN

UROLOGIE

Beschneidung bei

Erwachsenen

FITNESS

Hybrides Kraft-

Ausdauer-Training

HIV

Prävention

in der Krise



Neugier ...

ist vielleicht die wertvollste Ressource,

die wir haben. Sie öffnet Türen zu Gesprächen,

lässt uns Gewohntes hinterfragen

und macht sichtbar, was sonst unsichtbar

bleibt. Diese Ausgabe steht daher ganz im

Zeichen dieser Neugier – auf uns selbst,

auf andere und auf die Welt um uns.

Manchmal führt sie uns in Innenwelten:

in Träume, die mehr sind als nächtliche

Bilder, oder in das stille Terrain der Scham,

die unser Selbstbild formt. Manchmal lenkt

sie den Blick auf den Körper – auf Gesundheit,

Lust, Veränderungen, die wir annehmen

oder gestalten können.

Neugier treibt uns auch hinaus ins

Offene: auf die Donau, wo Sport und Natur

ineinanderfließen; in Ausstellungen, die zeigen,

wie Wissen Vorurteile abbaut; in Gespräche

über Sexualität, in denen Fakten

und Respekt wichtiger sind als Mythen.

Lasst uns gemeinsam Räume öffnen: für

Erkenntnisse, für Austausch, für Geschichten,

die verbinden. Nicht, um fertige

Antworten zu liefern, sondern um Anstöße

zu geben, damit jede*r eigene findet.

Bleibt gesund

CURIOSITY ...

Euer Check Team

may be the most valuable

resource we have. It opens doors to conversations,

prompts us to question the familiar, and makes visible

what might otherwise remain unseen. This issue is

dedicated to that curiosity – about ourselves, about

others, and about the world around us.

Sometimes it takes us inward: into dreams that are

more than nightly images, or into the quiet terrain

of shame that shapes our sense of self. Sometimes

it turns our gaze to the body – to health, desire, and

the changes we can embrace or shape.

Curiosity also drives us out into the open: onto the

Danube, where sport and nature merge; into exhibitions

that show how knowledge can break down

prejudice; into conversations about sexuality, where

facts and respect matter more than myths.

Let’s open spaces together – for insight, for

exchange, for stories that connect. Not to provide

ready-made answers, but to spark ideas so that each

of us can find our own.

Stay healthy,

Your Check Team

TORSTEN SCHWICK

CHEFREDAKTEUR /

EDITOR-IN-CHIEF

3

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Inhalt

CONTENT

6

LIEBE WILL

VERBINDUNG

LOVE SEEKS CONNECTION 8

10

HAARAUSFALL BEI

MÄNNERN

HAIR LOSS IN MEN 12

26

14

DIE ROLLE DER SCHAM

IN DER HOMO-

SEXUELLEN ENTWICKLUNG

THE

SHAME

ROLE OF

IN GAY DEVELOPMENT 16

18 UND TRÄUME:SEELE

INSPIRATION

DREAMS 20

22 REIZVOLL

REZEPTFREI

OVER-THE-COUNTER &

OVER-THE-TOP 24

SAFE SEX

THE COMEBACK

OF SEXUALLY TRANSMITTED

INFECTIONS 28

30 BESCHNEIDUNG IM

ERWACHSENENALTER

ADULT CIRCUMCISION

EXPLAINED 32

4


34QUEER UND

ÖKOLOGISCH –

PASST DAS?

QUEER & ECO? 35

37 IN DER HIV:PRÄVENTION

KRISE

PREVENTION IN CRISIS 38

BOARD STATT BÜRO

40WATERSPORTS IN VIENNA

44 HYBRIDES

KRAFT-AUSDAUER-

TRAINING

HYBRID

STRENGTH &

CARDIO 45

48

KAPUTTGESCROLLT?

DOOMSCROLLED AND

DRAINED? 51

56 STI

CHECKLISTE

STI CHECK LIST 58

60

ADRESSEN

ADRESSES

5

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Liebe will Verbindung

Ein Gespräch mit Armin Heining über

queere Spiritualität, Lust und Transzendenz

Wie kommt ein katholischer Priester dazu, Männer

nackt meditieren zu lassen? Armin Heining war

Benediktinermönch, Theologe und Seelsorger – bis

er der Kirche den Rücken kehrte und eine andere Form von

Spiritualität entwickelte: körpernah, queer und radikal sinnlich.

Mit seinem GAY-TANTRA®-Ansatz begleitet er seit über 30

Jahren Männer auf der Suche nach Verbundenheit – mit sich

selbst, mit anderen, mit etwas Größerem. Wir haben mit ihm

über seine ungewöhnliche Biografie gesprochen und über die

Kraft von Ritual, Erotik und Brüderlichkeit in einer Welt, die

Queerness noch immer nur politisch versteht.

HALLO, ARMIN, DU WARST

KATHOLISCHER PRIESTER - HEUTE

STEHST DU FÜR EINE SPIRITUELLE

MÄNNLICHKEIT JENSEITS DER RELIGION.

WAS HAT DIESEN WANDEL AUSGELÖST?

Schon als Kind hatte ich eine starke Verbindung

zu meinem Inneren: zu meinen

Gefühlen, meiner Intuition, meiner Lebendigkeit.

Das hat nicht allen gefallen: Mein

Vater zum Beispiel versuchte unbewusst,

dieses Leuchten in mir zu brechen. Auch

im Kloster blieb diese Verbindung lebendig.

Als Benediktinermönch vertiefte ich

sie durch Stille und Meditation. Doch meine

wachsende innere Klarheit wurde für die

Institution unbequem – wir trennten uns

einvernehmlich.

Danach habe ich viele Wege erkundet:

Meditation, Tantra, Männerarbeit. Lange

funktionierte das, bis ich spürte, dass es

noch tiefer geht; weg von äußeren Strukturen

– hinein in die Essenz: die Verbindung

zur allumfassenden Liebe, jenseits

von Gruppenzugehörigkeit. Der eigentliche

Wandel geschah, als ich begann,

dieser inneren Stimme kompromisslos

zu folgen. Nicht ohne

Widerstand - doch

jeder Gegenwind

hat mich ein Stück

näher zu mir

selbst gebracht.

IN DEINEM BUCH

SPRICHST DU

VON EROTIK

ALS ZUGANG ZU

TRANSZENDENZ.

WAS HEISST DAS

KONKRET FÜR QUEE-

RE MÄNNER?

Zuerst: Du bist

richtig, so wie

du bist -

auch

mit

Transformationganz

ohne Dogma

Community

6


@ARMIN_HEINING | @ALLEMÄNNERGAY-TANTRA | ARMIN-HEINING.COM

deiner erotischen Energie. Das Herz sagt:

Ich liebe dich bedingungslos. Erotik ist

keine Störung auf dem spirituellen Weg,

sondern kann ein Zugang sein. Über sie

lässt sich die Trennung zwischen dem Ich

und dem Größeren aufheben. Die Liebe

unterscheidet nicht nach Identitäten. Sie

will Verbindung.

WIE BLICKST DU HEUTE AUF DEINE ZEIT

IN DER KIRCHE ZURÜCK – UND WAS

WÜRDEST DU QUEEREN MENSCHEN

SAGEN, DIE MIT RELIGIÖSER SCHAM

AUFGEWACHSEN SIND?

Meine kirchliche Prägung, die Zeit als

Mönch, die Schulung in christlicher Mystik

- all das hat meine innere Tiefe gestärkt.

Doch irgendwann habe ich gemerkt, dass

ich Teile von mir ausklammere. Ab 1992

begann ich, auch meine Sexualität auf

diesem Weg mitzunehmen. Gleichzeitig

verlor ich mich in äußeren Versuchungen:

Geld, Macht, Status, Drogen. Ich musste

ehrlich hinschauen und sagen: So will ich

nicht leben.

Durch therapeutische Arbeit konnte ich

alte Muster loslassen und neu Vertrauen

fassen - in mein Innerstes, das ich heute

als Quelle von Liebe, Klarheit und Lebendigkeit

erlebe. Ich gehöre keiner Institution

mehr an, fühle mich aber mit allem verbunden

– auch mit Kirche, Staat, Familie,

Szene. Nur: Ich definiere mich nicht mehr

über sie.

Scham ist gelernt, aber nicht die Wahrheit.

Freude, Frieden und Liebe gehören

zum innersten Wesen des Menschen.

Wer das erkennt, hat Zugang

zu echter Lebendigkeit.

DU SCHREIBST ÜBER RITUALE,

KÖRPERARBEIT, BRÜDERLICHKEIT. WO

ENDET DAS SPIRITUELLE – WO BEGINNT

DAS POLITISCHE?

Trennung ist ein Konstrukt des Ego-Verstandes.

Aus spiritueller Sicht ist alles

verbunden: das Private, das Politische,

das Körperliche. Wenn ich mich selbst

verändere, verändert sich mein Umfeld

mit. Das stärkste Zeichen setze ich, wenn

ich mich meinen inneren Mustern stelle,

statt sie zu verdrängen, und sie der Liebe

überlasse. Aus dieser Haltung entsteht

Transformation - ganz ohne Dogma.

WAS WÜNSCHST DU DIR HEUTE VOM

QUEEREN DISKURS – JENSEITS VON

LABELS UND ZUSCHREIBUNGEN?

Ich wünsche mir mehr Mut zur Innerlichkeit.

Mit meinen autobiografischen

Büchern und meiner Arbeit möchte ich

Menschen - besonders queere Männer

- ermutigen, sich selbst zu vertrauen.

Unsere Orientierung, Identität, Geschichte

ist individuell. Aber unser Herz kennt

immer den Weg. Und vom Herzen her ist

ein guter Ausgang sicher.

INTERVIEWER: TORSTEN SCHWICK

ICH HABE DIE WELT ERSCHAFFEN

Wie ich als Tantra-Lehrer ein

Junkie wurde

und die Liebe

wiederentdeckte

ISBN: 978-3-384-

377302

(Hardcover)

ISBN: 978-3-384-

377296

(Paperback)

7

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

An interview with Armin Heining on queer spirituality, sensuality, and inner transformation

How does a former Catholic priest end up guiding naked

men through meditation? Armin Heining was a Benedictine

monk, theologian, and spiritual counselor—until he left

the Church to explore a more embodied, queer, and radically

sensual path of spirituality. With his GAY-TANTRA® approach, he

has spent over 30 years helping men connect—with themselves,

with others, and with something greater. We spoke

with him about his extraordinary journey—and about

the power of ritual, desire, and brotherhood in a world

that still often frames queerness as purely political.

LOVE SEEKS CONNECTION

ARMIN, YOU USED TO BE A

CATHOLIC PRIEST. NOW YOU

STAND FOR A SPIRITUAL

FORM OF MASCULINITY BEYOND

RELIGION. WHAT TRIGGERED

THIS CHANGE?

Even as a child, I had a deep connection

to my feelings and inner vitality.

That made some people uncomfortable—my

father, for instance, tried

to break that light in me. But even in

the monastery, I kept that connection

alive through silence and meditation.

Eventually, though,

the Church couldn’t

accept my growing

clarity. We parted

ways, peacefully.

After that, I explored

many paths: meditation,

tantra, body

work. It served me

well—until I realized I

needed to go deeper,

beyond systems, into

the essence: love itself.

The real shift came

when I began following

that inner voice with no compromise.

There was resistance, but each headwind

brought me closer to myself.

Interviewer: Torsten Schwick

ICH HABE DIE WELT

ERSCHAFFEN

IN YOUR BOOK, YOU DESCRIBE

EROTICISM AS A GATEWAY TO

TRANSCENDENCE. WHAT DOES

THAT MEAN FOR QUEER MEN?

It means you are okay, just as you

are—including your erotic energy. The

heart says: ‘I love you unconditionally.’

Eroticism is not an obstacle to spiritual

growth—it can be a path. Through it, we

can dissolve the illusion of separation

between self and the greater whole. Love

doesn’t discriminate by identity. It seeks

connection.

LOOKING BACK AT YOUR

TIME IN THE CHURCH—

WHAT WOULD YOU TELL

QUEER PEOPLE WHO GREW

UP WITH RELIGIOUS

SHAME?

My time in the Church shaped

my spiritual depth. But eventually,

I realized I was disregarding

parts of myself. Around 1992, I

began including my sexuality on

my spiritual path. At the same

time, I got lost in external temptations—money,

power, status,

drugs. I had to face that honestly

and say: this isn’t the life I want.

Through therapy, I let go of old patterns

TRANSFORMATION—

WITHOUT DOGMA.

Community

8


and regained trust—in my inner truth, which I

now see as a source of love, clarity, and vitality.

I don’t belong to any institution anymore, but

I feel connected to everything—Church, state,

family, the queer scene. I just don’t define

myself by them.

Shame is learned. It’s not truth. Joy, peace,

and love are our essence. When we see that,

we reconnect with real vitality.

YOU SPEAK ABOUT RITUAL,

BODYWORK, AND BROTHERHOOD. WHERE

DOES THE SPIRITUAL END AND THE

POLITICAL BEGIN?

That’s a false separation. From a spiritual

view, everything is connected: private, political,

physical. When I change myself, the world

around me shifts too. The greatest impact I

can make is by facing my own patterns and

surrendering them to love. That’s transformation—without

dogma.

WHAT WOULD YOU

LIKE TO SEE

MORE OF IN

TODAY’S QUEER

DISCOURSE—

BEYOND LABELS

AND CATEGORIES?

I’d love to see more

courage to go inward.

Through my books and

my work, I try to encourage

especially queer

men to trust themselves.

Our stories, identities,

and histories are

unique—but our

hearts know the

way. And if you

follow the heart,

you‘re already on

the right path.

@ARMIN_HEINING

@ALLEMÄNNERGAY-TANTRA

ARMIN-HEINING.COM

Du bist einmalig.

Das sollte deine HIV-Therapie auch sein.

PILLe?

spritze?

NP-AT-HVU-JRNA-250001, März 2025

Wenn Sie medizinischen Rat benötigen, wenden

Sie sich bitte an lhre behandelnde Ärztin/Ihren

behandelnden Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen: Wenn Sie

Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren

Arzt/Ihre Ärztin oder das medizinische Fachpersonal.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in

der Packungsbeilage angegeben sind. Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen,

dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses

Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

PASST DEINE HIV-

THERAPIE NOCH ZU DIR?

Sprich mit deinem/r Ärzt*in

über deine Möglichkeiten.

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9

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Haarausfall bei MäNnern

Viele Männer kennen den Moment: Beim Blick in den Spiegel

oder beim Duschen fallen plötzlich mehr Haare aus als

früher. Für manche ist das nur eine Phase, für andere

der Beginn einer dauerhaften Veränderung. Haare sind für

viele ein Symbol von Jugend, Gesundheit und für schwule

Männer oft auch ein wichtiger Teil der eigenen Identität.

HÄUFIGSTE FORM:

ANDROGENETISCHE ALOPEZIE

Die Alopecia androgenetica ist mit Abstand

die häufigste Form des Haarausfalls

bei Männern. Sie ist genetisch bedingt und

kann schon in jungen Jahren beginnen.

Zunächst weicht die Haarlinie im Schläfenbereich

zurück (Geheimratsecken), später

wird der Scheitel lichter. Unbehandelt

schreitet der Verlust oft bis zur Glatze

fort.

Die Diagnose stellt ein Arzt meist ohne

aufwändige Tests – wurden im Blut keine

Auffälligkeiten festgestellt, sitzt das Problem

direkt an den Haarwurzeln. Wichtig:

Frühzeitige Therapie hilft, vorhandene

Follikel zu erhalten und den Verlust zu verlangsamen.

DIFFUSER HAARAUSFALL

Hier fallen insgesamt deutlich mehr Haare

aus, oft ohne klar erkennbare Muster.

Ursachen sind vielfältig:

Fieberhafte Infekte (oft mit Verzögerung

von Monaten)

Operationen

Medikamente

Schilddrüsenfunktionsstörungen

Einseitige Ernährung oder Eisenmangel

Eine Blutuntersuchung kann die Ursache

klären und die passende Therapie

einleiten.

KREISRUNDER

HAARAUSFALL

Der Alopecia areata kann

plötzlich auftreten – mit klar

abgegrenzten runden Stellen

am Kopf, Bart oder sogar an

Augenbrauen und Wimpern.

Seltene, schwere Verläufe

betreffen die gesamte Körperbehaarung.

Vermutet

wird eine Autoimmunreaktion,

oft in Verbindung mit

anderen Erkrankungen

(z. B. Schilddrüse).

Die Prognose ist in

vielen Fällen gut: Lokale

oder systemische Therapien

können das

Haarwachstum oft

wieder anregen.

Dermatologie

10


WEITERE URSACHEN

Pilzinfektionen (z. B. durch Kontakt mit Tieren) – erfordern

eine schnelle antimykotische Therapie, um dauerhaften

Haarverlust zu verhindern.

Syphilis – kann charakteristische Haarausfallmuster verursachen.

Chronisch-entzündliche Kopfhauterkrankungen sind selten,

aber oft mit bleibendem Haarverlust verbunden; erfordern

dermatologische Abklärung und ggf. Hautbiopsie.

BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN

Minoxidil – seit Langem bewährtes Mittel, als Schaum oder Lösung

für tägliche Anwendung.

Finasterid – bislang als Tablette, seit 2023 auch als Spray erhältlich, um

systemische Nebenwirkungen zu minimieren.

PRP-Therapie (plättchenreiches Plasma) – in vielen Fällen mit positiven

Erfahrungen.

Kombinationstherapien – oft besonders wirksam.

Nahrungsergänzung – z. B. bei einseitiger Ernährung oder Nährstoffmangel.

Bei allen Formen gilt: Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser die

Chancen, den Haarausfall zu stoppen. Geduld ist wichtig – Behandlungen erstrecken

sich meist über Monate.

TIPPS FÜR GESUNDE HAARE

Ausgewogene Ernährung, ausreichender Schlaf und ein guter Umgang

mit Stress sind ebenso wichtig wie medizinische

Therapien. Wer Veränderungen

früh bemerkt, kann gemeinsam mit einer

Dermatologin oder einem Dermatologen

gezielt gegensteuern.

TEXT: DR. IRYNA MAGGOSCHITZ

MEDIZIN AM HAUPTBAHNHOF

KARL-POPPER-STRASSE 8/203

1100 WIEN – QUARTIER BELVEDERE, QBC 6, 2. STOCK

WWW.DERMA-WIEN.AT/MAGGOSCHITZ

© adobe stock: Enigma

11

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

HAIR LOSS IN MEN

Many men know the moment: you

catch your reflection or notice

more hair in the shower drain

than usual. For some, it’s temporary;

for others, it’s the beginning of a lasting

change. Hair is often a symbol of youth and

vitality – and for many gay men, a key part

of their personal appeal.

MOST COMMON TYPE:

ANDROGENETIC

ALOPECIA

Androgenetic alopecia is by far the most

common form of hair loss in men. It’s genetic

and can start at a young age. The hairline recedes

at the temples (the classic “widow’s peak”),

then thinning appears at the crown. Without

treatment, it often progresses to complete

baldness.

Diagnosis is straightforward – no extensive

blood tests are needed, as the issue lies

directly in the hair follicles. Early treatment is

essential to preserve existing follicles and slow

further loss.

DIFFUSE HAIR LOSS

Here, more hair is shed across the entire

scalp without a distinct pattern. Causes can

include:

High fevers (often with a delay of months)

Surgery

Medications

Thyroid disorders

Poor diet or iron deficiency

A blood test can help identify the cause and

guide treatment.

ALOPECIA

AREATA

This type of hair loss can appear

suddenly, with well-defined circular

patches on the scalp, beard, or even

eyebrows and eyelashes. In rare severe

cases, all body hair may be affected. An

autoimmune trigger is suspected, often

linked with other conditions such as

thyroid disease.

The outlook is often good: local or

systemic treatments can stimulate regrowth

in many cases.

OTHER CAUSES

Fungal infections (often from animals)

– require prompt antifungal treatment to

prevent permanent follicle damage.

Syphilis – can cause distinctive patterns

of hair loss.

Chronic inflammatory scalp conditions –

rare, but may lead to scarring and permanent

loss; require specialist diagnosis and

possibly a scalp biopsy.

TREATMENT OPTIONS

Minoxidil – a long-standing topical treatment

available as foam or solution for daily

use.

Finasteride – until recently only in pill form,

now also available as a topical spray to mini-

Dermatology

© adobe stock: Enigma

12


DR. IRYNA MAGGOSCHITZ

MEDIZIN AM HAUPTBAHNHOF

KARL-POPPER-STRASSE 8/203

1100 WIEN – QUARTIER BELVEDERE

QBC 6, 2. STOCK

WWW.DERMA-WIEN.AT/MAGGOSCHITZ

mize systemic side effects.

PRP therapy (platelet-rich plasma) – often reported

to have positive results.

Combination therapies – can be especially

effective.

Nutritional supplements – useful when a diet is

lacking in key nutrients.

For all types of hair loss, early diagnosis and

treatment offer the best chance of stopping

further loss. Patience is key – most treatments

require months to show results.

HEALTHY HAIR ESSENTIALS

Balanced nutrition, adequate sleep, and effective

stress management are as important as medical

therapies. The sooner you notice changes and

take action, the better your chances of keeping

your hair healthy.

HAST DU SCHON DEN

DERMATOLOGEN DEINER WAHL GEFUNDEN?

medizin

AM HAUPTBAHNHOF

Unser dermatologisches Ordinationszentrum direkt am Wiener Hauptbahnhof

mit modernster Ausstattung besteht aus einem Team von

10 Dermatolog*innen sowie Kosmetikerinnen und Fußpflegerinnen.

Wir sind ein reines Wahlarztzentrum und bieten keine Kassenabrechnung

an.

Dermatolog*innen sind gleichzeitig Expert*innen

für Geschlechtskrankheiten

Treten Beschwerden im Genitalbereich auf? Wir sind alle Expert*

innen, wenn es um Gonorrhoe (Tripper), Chlamydien, Herpes Genitalis,

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Erkrankungen geht. Wir bieten jederzeit Akuttermine an.

Dr. Bodner und Dr. Maggoschitz bieten eine eigene PrEP-Sprechstunde

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Wir sind spezialisiert auf:

• Hautkrebsvorsorge, Muttermalkontrolle-

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• Behandlung von Haarausfall

• Ästhetische Behandlungen:

Filler und Botox, Mesotherapie,

Microneedling

• Lasermedizin:

Hautverjüngung, Haarentfernung,

Tattooentfernung

• Medizinische Kosmetik &

Fußpflege

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CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Die Rolle der

Scham in

der

homosexuellen

Entwicklung

Was, wenn dein größter

innerer

Kritiker nicht du selbst bist –

sondern die Stimme der

Scham? Der

Psychologe Alan Downs beschreibt

in The Velvet

Rage eindrücklich, wie tief verwurzelte Scham schwule Männer

prägt und wie sie über Jahre Persönlichkeit, Beziehungen und

Selbstwert beeinflusst. Diese sozial erzeugte Scham beginnt oft

früh, lange bevor ein Coming-out überhaupt denkbar ist, und

wirkt subtil, aber nachhaltig.

URSPRUNG UND AUSPRÄGUNG DER SCHAM

Schon im Kindesalter merken viele homosexuelle Menschen, dass sie „anders“ sind.

Gesellschaftliche Normen, familiäre Erwartungen und negative Haltungen gegenüber

Homosexualität vermitteln unterschwellig, dass dieses Anderssein etwas Beschämendes

sei. Die Folge: ein tief sitzendes Gefühl der Unzulänglichkeit und der Eindruck, im

Kern nicht richtig oder liebenswert zu sein.

Der daraus entstehende innere Konflikt zwischen dem authentischen Selbst und

äußeren Erwartungen erzeugt emotionalen Schmerz, den Downs als Velvet Rage beschreibt

– eine „sanfte Wut“, geboren aus permanenter innerer Spannung.

@ unsplash: Akshar Dave

Psychologie

14


DIE DREI ENTWICKLUNGS-STUFEN

NACH ALAN DOWNS

1. Von Scham

überwältigt

In dieser ersten Stufe dominiert

Scham das Selbstbild. Häufig

begleiten Leugnung der eigenen

Sexualität, sozialer Rückzug und

internalisierte Homophobie diesen

Abschnitt. Die Selbstakzeptanz ist

gering, das Bedürfnis nach äußerer

Anerkennung wächst.

2. Kompensation der

Scham

Hier versuchen Betroffene,

Scham durch äußere Bestätigung zu

überdecken. Erfolg, Attraktivität, Statussymbole

oder riskantes Verhalten dienen

dazu, endlich „genug“ zu sein. Doch die

Erleichterung bleibt oberflächlich – Scham

bleibt ein stiller Begleiter.

3. Authentizität kultivieren

Erst das bewusste Annehmen der

eigenen Identität und der konstruktive

Umgang mit Scham führen zu echter

Selbstakzeptanz. Authentische Beziehungen,

offene Kommunikation und Selbstmitgefühl

sind laut Downs Schlüssel, um den

Kreislauf beschämungsbasierter Muster

zu durchbrechen.

WEGE AUS DER SCHAM

Downs empfiehlt:

Schamgefühle bewusst erkennen und

benennen

Alte Glaubenssätze mit therapeutischer

Unterstützung hinterfragen

Selbstmitgefühl entwickeln und sich vor

destruktiven Einflüssen abgrenzen

Authentische Beziehungen aufbauen, in

denen Offenheit möglich ist

Stolz und Gemeinschaftsgefühl (Pride)

kultivieren

DURCH INTEGRATION UND

SELBSTAKZEPTANZ ZUR

IDENTITÄTSFINDUNG

Oft hilft gezielte Konfrontation, Scham

zu verringern: Ein Regenbogensymbol

tragen, Händchen halten, wo man es

sonst nicht tun würde, oder sich in

ungewohnten Kontexten outen. Mut ist

gefragt – und Unterstützung aus der

Community macht es leichter.

Scham ist kein unausweichliches Lebensmuster.

Mit Bewusstsein, Mut und der

Kraft von Gemeinschaft kann sie nicht

nur überwunden, sondern in Selbstvertrauen

verwandelt werden.

BEZIEHUNGEN UND GESUNDHEIT

Scham beeinflusst nicht nur das eigene

Selbstbild, sondern auch, wie Bindung und

Intimität gelebt werden.

Häufige Folgen sind:

Schwierigkeiten, stabile und authentische

Beziehungen einzugehen

Perfektionismus und Überanpassung

Erhöhtes Risiko für Depressionen, Angststörungen,

Suchtverhalten und Isolation

RAPHAEL DUQUE

MAGISTER RER. NAT.

PSYCHOLOGIE

KLINISCHER UND

GESUNDHEITSPSYCHOLOGE

PSYCHOTHERAPEUT (KIP)

WWW.PRAXIS-DUQUE.COM

15

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

THE ROLE OF SHAME

IN GAY DEVELOPMENT

What if your harshest inner critic isn’t really you – but the

voice of shame? Psychologist Alan Downs, in his book

The Velvet Rage, vividly describes how deep-rooted

shame shapes the lives of gay men – influencing personality,

relationships, and self-worth - for years. This socially induced

shame often begins long before coming out is even imaginable,

working subtly yet persistently in the background.

ORIGINS AND NATURE OF

SHAME

From an early age, many queer people sense

they are “different.” Social norms, family

expectations, and negative attitudes toward

homosexuality quietly send the message that

this difference is something to be ashamed of.

The result: a deep-seated feeling of inadequacy

and the belief that, at the core, one is not

truly acceptable or lovable.

This tension between the authentic self and

external expectations creates the emotional

pain which Downs calls velvet rage – a “soft

anger” born from constant inner conflict.

RELATIONSHIPS AND

HEALTH

Shame shapes not just self-perception, but

also how intimacy and connection are experienced.

Common outcomes include:

Difficulty building stable, authentic relationships

Perfectionism and overcompensation

Increased risk of depression, anxiety, addiction,

and isolation

MOVING BEYOND SHAME

Downs suggests:

Recognising and naming feelings of shame

Challenging old beliefs with therapeutic

support

Developing self-compassion and setting boundaries

with toxic influences

Building authentic relationships where openness

is possible

Cultivating pride and a sense of community

@ unsplash: Akshar Dave

HOW SHAME AFFECTS

Bild: By Goodreads,

Fair use, https://en.wikipedia.org/w/index.php?curid=76697445

Psychology

16


“ONLY THROUGH

INTEGRATION AND

SELF-ACCEPTANCE

CAN IDENTITY TRULY

FORM – MAKING SHAME

AND OUTER MASKS

UNNECESSARY.”

Often, deliberate acts of visibility help reduce

shame: wearing a Pride symbol, holding hands

in public, or coming out in spaces where one

might normally hide. It takes courage – and

community support makes it easier.

Shame doesn’t have to be a lifelong pattern.

With awareness, courage, and the power of

community, it can be transformed into selfconfidence.

DEVELOPMENTAL STAGES

ACCORDING TO ALAN

DOWNS

1. Overwhelmed by shame

In the first stage, shame dominates

the self-image. This often involves denial

of one’s sexuality, social withdrawal, and

internalised homophobia. Self-acceptance

is low, while the need for external validation

grows.

2. Compensating for

shame

In the second stage, individuals try to

mask shame through external achievements.

Success, attractiveness, wealth, or risk-taking

become tools to finally feel “enough.” But

relief is fleeting – shame remains an uninvited

companion.

3. Cultivating authenticity

Only by consciously embracing one’s

identity and addressing shame directly

can genuine self-acceptance emerge. For

Downs, authentic relationships, open communication,

and self-compassion are key to

breaking the cycle of shame-driven patterns.

AUTOR:

RAPHAEL DUQUE

MAGISTER RER. NAT.

PSYCHOLOGIE

KLINISCHER UND

GESUNDHEITSPSYCHOLOGE

PSYCHOTHERAPEUT (KIP)

WWW.PRAXIS-DUQUE.COM

17

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Träume spiegeln unsere tiefsten

Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen

und können uns sogar

helfen, gesünder und erfüllter zu

leben. Die Schallaburg in Niederösterreich

widmet sich in ihrer

diesjährigen Ausstellung „TRÄU-

ME … träumen“ diesem faszinierenden

Thema und lädt dazu

ein, die Kraft der Träume neu zu

entdecken.

Träume:

Tor zur Seele

und Quelle der

Inspiration

Es gab eine Zeit, in der

Träume als blosse

nächtliche Hirngespinste

galten – ohne Bedeutung für

unser waches Leben. Heute

wissen wir: Sie sind weit mehr

als flüchtige Bilder.

DIE SPRACHE DER TRÄUME

ENTSCHLÜSSELN

Träume sind ein universelles

Phänomen. Ob wir uns an sie erinnern

oder nicht – unser Geist

arbeitet nachts unermüdlich,

verarbeitet Erlebnisse, ordnet

Emotionen und erschafft dabei

Bilderwelten voller Symbolik. In

allen Kulturen haben Träume

Bedeutung: Von indigenen Traditionen

Südamerikas, in denen sie als Zugang zu

anderen Welten gelten, bis hin zu Religionen

wie Judentum und Islam, in denen sie

oft als Botschaften verstanden werden.

Träume formen nicht nur unser Denken

– sie können unsere Lebensentscheidungen

beeinflussen.

DEINE TRÄUME ARBEITEN

HÄRTER ALS DU.

VON SPIRITUELLEN

BOTSCHAFTEN BIS ZU

GENIALEN GEISTESBLITZEN

– DIE SCHALLABURG MACHT

SICHTBAR, WIE UNSER

UNTERBEWUSSTSEIN IM

SCHLAF DIE ZUKUNFT

ENTWIRFT.

Psychologie

18


TRÄUME ALS QUELLE FÜR

KREATIVITÄT

Im Schlaf knüpft unser Gehirn neue

Verbindungen, löst Probleme und entwickelt

Ideen. Manche bahnbrechende

Entdeckung begann im Traum: Larry Page

träumte mit 23 Jahren davon, das gesamte

Internet herunterzuladen – die Geburtsstunde

von Google. Thomas Edison nutzte

Halbschlaf-Momente gezielt, um Geistesblitze

einzufangen. Auch Tagträume können

kreative Impulse geben – sie schaffen

Raum, Neues zu denken und Unerwartetes

zu verknüpfen.

DIE KRAFT DER VISIONEN

In unserer schnelllebigen Welt geraten

Momente des Müßiggangs leicht in Vergessenheit.

Doch genau sie sind Nährboden

für Visionen. Große gesellschaftliche

Veränderungen begannen oft mit einem

Traum – ob in Martin Luther Kings Rede

„I have a dream oder in künstlerischen

Projekten, die Freiheit und Gerechtigkeit

ins Bild setzen. Jede Veränderung beginnt

mit einer Vorstellung und wird nur durch

Handeln Wirklichkeit.

Die Ausstellung „TRÄUME … träumen“ in

der Schallaburg läuft noch bis 2. November.

Sie inspiriert, hinterfragt und öffnet

neue Perspektiven – eine Einladung, die

eigene Vorstellungskraft zu schärfen und

die transformative Kraft der Träume neu

zu erleben. (cp)

KONTAKT:

BUCHUNG@SCHALLABURG.AT

+43 2754 6317-0

SCHALLABURG 1

3382 SCHALLABURG, AUSTRIA

WWW.SCHALLABURG.AT

photos @ Klaus Pichler

19

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

DREAMS

A Gateway to the Soul and a

Source of Inspiration

There was a time when dreams were

dismissed as nothing more than fleeting

night-time fantasies – with no relevance

to our waking lives. Today we know that

they’re far more than passing images.

Dreams reflect our

deepest desires,

fears, and hopes –

and can even help

us live healthier,

more fulfilled lives.

This year, the

Schallaburg in

Lower Austria

dedicates its exhibition

“DREAMS …

dreaming” to this

fascinating subject,

inviting visitors

to rediscover

the transformative

power of dreams.

LANGUAGE

photos @ Klaus Pichler

OF DREAMS

Dreams are a universal phenomenon.

Whether we remember them or not, our

minds work tirelessly at night – processing

memories, sorting emotions, and creating

vivid worlds of symbolism. Across cultures,

dreams hold meaning: from Indigenous traditions

in South America, where they’re seen

as a gateway to other realms, to religions like

Judaism and Islam, where they’re often interpreted

as divine messages. Dreams don’t just

shape our thinking – they can influence our

life choices.

SOURCE OF CREATIVITY

While we sleep, our brain forges new

connections, solves problems, and sparks

ideas. Some groundbreaking discoveries

began in dreams: at 23, Larry Page

dreamt of downloading the entire internet

– the spark that would become Google.

Thomas Edison used semi-sleep states to

harness sudden insights: holding a metal

ball, he’d drift off until it fell and woke him,

ready to capture the thought before it

slipped away.

Even daydreams can

fuel creativity – they

create the mental

space to think differently

and embrace

the unexpected.

THE POWER

OF VISION

In our fast-paced

world, moments of

idleness are rare – yet

they’re fertile ground

for vision. Many great

social changes began

as dreams: Martin

Luther King’s iconic “I

have a dream” speech,

or artistic projects which visualise justice

and freedom. Every transformation starts

with an idea – and only becomes real

through action.

The exhibition “DREAMS … dreaming”

runs at the Schallaburg until 2 November.

It inspires, challenges, and opens new perspectives

– an invitation to sharpen your

imagination and experience the transformative

power of dreams.

CONTACT: BUCHUNG@SCHALLABURG.AT +43 2754 6317-0

SCHALLABURG 1 | 3382 SCHALLABURG, AUSTRIA, WWW.SCHALLABURG.AT

Psychology

20


Denken wir POsitiv.

Dr. Kira Sorko-Enzfelder

Fachärztin für Allgemeine Chirurgie

und Viszeralchirurgie

Schwerpunkt: Proktologie

Wahlarztordination:

Nisselgasse 9/1/3-5, 1140 Wien

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Dr. Christian Zagler

Facharzt für Lungenkrankheiten

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T 01 5030888

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Die Lunge ist das zentrale

Organ unseres Körpers.

Ich biete Ihnen ausreichend

Zeit für Arztgespräch,

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Behandlung.

Asthma- und COPD-Therapie

Lungenfunktionsuntersuchung

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Beurteilung von CT und Lungenröntgen

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Befundabklärung

Vorurteilsfreie Zone

21

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Rezeptfrei reizvoll

Die heißesten Funde

aus deiner Apotheke

DU GEHST IN DIE APOTHEKE, WILLST NUR SCHNELL DEINE PREP ODER EIN

NASENSPRAY HOLEN – UND DANN PASSIERT’S: DEIN BLICK SCHWEIFT ÜBER

DIE REGALE. GLEITGEL, LATEXHANDSCHUHE, GUMMISCHLÄUCHE, SPRITZEN,

DESINFEKTIONSMITTEL … WILLKOMMEN IN DER STILLEN SCHATZKAMMER

QUEERER FANTASIE. DENN WAS FÜR VIELE NUR EIN ORT FÜR ASPIRIN UND

HALSPASTILLEN IST, IST FÜR ANDERE EINE BÜHNE FÜR SPIEL, KINK UND

KREATIVITÄT. ZWISCHEN REZEPTFREIEN MITTELN UND MEDIZINISCHEM

ZUBEHÖR WARTET EINE WELT VOLLER MÖGLICHKEITEN. ALLES, WAS DU

BRAUCHST, SIND ETWAS VORSTELLUNGSKRAFT – UND EIN BISSCHEN MUT.

1. Gleitgel – der Klassiker

Wasser- oder silikonbasiert,

wärmend, kühlend oder leicht

betäubend: Die Auswahl ist groß. Silikon

hält länger, wäscht sich aber schwerer ab

– ideal für lange Nächte. Achte

auf die Verträglichkeit mit

Kondomen oder

Toys.

3. Latexhandschuhe –

Schutz mit Kick

Das Anziehen, das Knacken – ein

sinnliches Ritual. Sie schaffen Distanz und

Nähe zugleich. Puderfreie Varianten sind

hautfreundlicher und angenehmer beim

Spiel.

2.

Kondome – mehr

als Standard

Apotheken bieten oft Größenauswahl, dünnere

Wände, besondere Strukturen und auch

Finger- oder Toy-Kondome. Diskret verpackt,

meist hochwertiger als Massenware.

Sexuelle Gesundheit

4.

Spritzen

ohne

Nadel – Präzision pur

Einmalspritzen gibt’s rezeptfrei. Ob für

Spülungen, gezieltes Dosieren von Gel

oder ein Medical-Roleplay: immer steril,

nur einmal benutzen.

5. Desinfektionsmittel –

sauber, sexy

Der Geruch kann abturnen – oder

sofort Kopfkino auslösen. In Medical-Settings

schafft er Atmosphäre. Nie auf Schleimhäute

oder offene Stellen geben.

22

© adobe stock: CryptoCanvas


6. Thermometer &

Zäpfchen – Fieberträume

Ob du misst oder verabreichst –

für manche ein fixer Teil der Fantasie. Das

analoge Thermometer ist Kult, Zäpfchen

können Reizmittel oder Requisite sein.

Kommunikation ist Pflicht.

7. Klistiere & Einläufe –

sauber vorbereitet

Für viele Standard vor Analverkehr:

Einweg-Klistiere oder Sets

mit Ball oder Schlauch. Diskret, effektiv

– und, wenn du magst, ins Rollenspiel einbaubar.

8. Beruhigungsmittel –

sanfte Helfer

Vor dem Date nervös? Pflanzliche

Mittel wie Baldrian oder Passionsblume

können beruhigen. Kein Wundermittel,

aber ein kleiner Anker.

9. Düfte & Pflegeprodukte –

sinnlich gepflegt

Ätherische Öle, duftfreie Lotionen,

Badezusätze: Lavendel entspannt, Zitrus

belebt, Sandelholz macht Lust. Selbst

Lippenbalsam oder Handcreme kann mit

Fantasie zum Toy werden.

DIE APOTHEKE

ALS LUSTORT

Diskrete Apotheker*innen,

verschwörerische Kund*innen,

der weiße Kittel. Ein Blick, sterile

Utensilien – fertig ist das Setting.

Du brauchst nicht unbedingt einen

Fetisch-Store für Fantasie. Apotheken

sind unterschätzte Spielplätze

– legal, diskret, überraschend

vielseitig. Das nächste Mal, wenn du

„nur schnell was holen“ willst, schau

genauer hin. Vielleicht gehst du mit

mehr als nur einem Nasenspray

nach Hause.

Sicherheit, Hygiene und gegenseitiges

Einverständnis stehen immer

an erster Stelle. Alles andere? Liegt

in deiner Hand.

23

MANUEL WENDL (HE/HIM)

MAG. PHARM

JOHANN-STRAUSS-GASSE 32

1040 WIEN

@JOHANNSTRAUSSAPOTHEKE

JOHANN-STRAUSS-APOTHEKE.AT

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

OVER-THE-COUNTER &

OVER-THE-TOP

You pop into the pharmacy for your PrEP or a quick nasal

spray – and then it happens: your eyes wander. Lube,

latex gloves, rubber tubing, syringes, disinfectant …

welcome to the quiet treasure chest of queer fantasy.

For most people, it’s a place for aspirin and throat lozenges. For others, it’s a stage for play, kink,

and creativity. Between over-the-counter meds and medical gear lies a world of possibilities. All

you need is a little imagination – and a touch of nerve.

1. LUBE – THE CLASSIC

Water-based, silicone-based, warming, cooling, or lightly numbing: the

range is endless. Silicone lasts longer but washes off less

easily – perfect for long sessions. Always check condom

and toy compatibility.

The hottest

Finds in

Your Pharmacy

2. CONDOMS –

BEYOND THE BASICS

Pharmacies often stock bigger sizes, thinner walls, and

special textures – plus finger or toy condoms. Discreet packaging, often higher quality than

supermarket stock.

3. LATEX GLOVES – PROTECTION WITH A THRILL

That snug pull, that signature snap – it’s a ritual. Gloves create distance and intimacy

all at once. Powder-free versions are kinder to skin and more comfortable in play.

4. SYRINGES WITHOUT NEEDLES –

PRECISION PLAY

Single-use syringes are sold over the counter. Perfect for rinses, precise lube application,

or a medical roleplay scene. Always sterile, always single-use.

5. DISINFECTANT – CLEAN CAN BE SEXY

The smell can be a turn-off – or an instant turn-on. In medical scenes, it sets the

stage: clean, prepped, in control. Never apply to mucous membranes or broken skin.

© adobe stock: Marevgenna

Sexual Health

24


6. THERMOMETERS & SUPPOSITORIES –

FEVER DREAMS

Whether you’re taking someone’s temperature or “administering treatment,” this

is a classic fantasy for some. The old-school glass thermometer is iconic; suppositories can be

genuine aids or just props. Communication is key.

7. ENEMAS & CLEANSING KITS –

CLEAN AND READY

For many, part of the prep for anal play. Single-use enemas or reusable bulb-and-tube

kits – discreet, effective, and roleplay-friendly if you want them to be.

8. HERBAL CALM –

TAKING THE EDGE

OFF

First-date nerves? Plant-based remedies

like valerian or passionflower

can help you relax. Not a magic

fix – but a small anchor

when your stomach’s doing

flips.

9.

SCENTS &

WSKIN CARE

– SENSUAL

BY NATURE

Essential oils, fragrance-free

lotions, bath soaks:

lavender calms, citrus energises,

sandalwood seduces. Even lip balm

or hand cream can become toys with

the right imagination.

YOUR PHARMACY, YOUR PLAYGROUND

The discreet pharmacist, the knowing customer, the white coat. One look, a tray of sterile gear

– and the scene writes itself. You don’t need a fetish shop for fantasy. Pharmacies are underrated

playgrounds – legal, discreet, and surprisingly versatile. Next time you’re “just picking something

up,” look a little closer. You might leave with more than a nasal spray.

Safety, hygiene, and mutual consent always come first. Everything else? That’s in your hands.

(mw/ts/fb)

25

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Steigende

Infektionszahlen,

hartnäckige Vorurteile

und ein oft verschwiegenes

Thema: Sexuell

übertragbare Infektionen

(STIs) sind zurück im Fokus.

Die neue Ausstellung

„Safe Sex: Comeback der

Geschlechtskrankheiten“

in der Pathologischanatomischen

Sammlung

Wien zeigt historische

Entwicklungen, aktuelle

Risiken und den Umgang

unserer Gesellschaft mit Betroffenen.

CKAT#6 sprach mit Eduard und Laura

aus dem Ausstellungsteam.

WAS UMFASST DIE AUSSTELLUNG?

Eduard: Die Ausstellung gibt einen Überblick über

Geschichte und Gegenwart der sogenannten Geschlechtskrankheiten

– heute bekannt als STIs. In drei Räumen

werden je drei Infektionen vorgestellt, unter anderem Syphilis,

Gonorrhö, Hepatitis C, Chlamydien, HPV, Ulcus Molle,

Herpes, HIV und Mpox. Präparate, Moulagen und Infos zu

Behandlungsmöglichkeiten veranschaulichen das Thema.

Jeder Raum hat ein eigenes Überthema: zunächst Historisches,

dann Verhütung & Prävention und zuletzt Diskriminierung

& Stigma. Uns war wichtig, die Themen medizinisch

korrekt, schambefreit und leicht verständlich zu vermitteln

– zum Beispiel, warum manche Sexualpraktiken risikoreicher

sind als andere.

Safe Sex:

Comeback der

Geschlechtskrankheiten

INTERVIEWER: ERNESTO KLEWS

WIE WICHTIG IST PRÄVENTION UND

AUFKLÄRUNG HEUTE?

Laura: Sie schützen nicht nur individuell vor Ansteckung,

sondern auch gesellschaftlich vor Ausbreitung, Angst, Mythen

und Vorurteilen. Angesichts steigender Infektionszahlen in Europa

ist eine offene, niedrigschwellige Kommunikation über STIs wichtiger

denn je.

Neben dem Kondom sind Prävention und Aufklärung die besten

Schutzmaßnahmen – oder, wie Dr.in Mirijam Hall von der Aids Hilfe Wien sagt:

„Aufklärung ist der Schlüssel.“

Community

26


photos: © NHM Wien

EDUARD UND LAURA

VOM AUSSTELLUNGSTEAM

SAFE SEX. COMEBACK DER

GESCHLECHTSKRANKHEITEN“ LAUTET:

NARRENTURM, SPITALGASSE 2, UNI-

CAMPUS HOF 6, 1090 WIEN

WELCHE ROLLE SPIELT DISKRIMINIERUNG?

Laura: Diskriminierung verschlechtert die Lage der Betroffenen

auf vielen Ebenen. Unwissen kann dazu führen, dass

Menschen gemieden oder im Berufs- und Gesundheitswesen

benachteiligt werden. Das belastet psychische und physische

Gesundheit. Und: Diskriminierung ist ein Verstoß gegen die

Menschenrechte. Es gibt nationale und EU-weite Antidiskriminierungsgesetze.

Für mich zeigt sich die Fortschrittlichkeit einer Gesellschaft

daran, wie sie mit vulnerablen Gruppen umgeht.

MIT WELCHEM GEFÜHL VERLASSEN

BESUCHER*INNEN DIE AUSSTELLUNG?

Eduard: Da die Ausstellung im öffentlich zugänglichen

Teil der Pathologisch-anatomischen Sammlung Wien liegt,

wissen viele, dass sie mit Humanpräparaten, Krankheitsbildern

und Tod konfrontiert werden. Wer gezielt zur STI-Ausstellung

kommt, ist oft medizinisch interessiert oder vom

Fach – neugierig, wie wir das Thema präsentieren.

Manche kommen aus reiner Neugier, stellen aber nach

der Konfrontation mit eigener Gesundheit und Sterblichkeit

oft ihre Haltung in Frage und schätzen danach das heutige

Medizinsystem mehr.

27

WIE WAREN DIE REAKTIONEN IM ERSTEN

MONAT?

Eduard: Überwiegend positiv. Viele waren überrascht, dass

es Syphilis überhaupt noch gibt. Dr. Horst Schalk, mit dem wir

zusammenarbeiten, erzählte bei der Eröffnung, dass er am

selben Morgen mehrere Tripper-Patienten behandelt hatte.

Die Mischung aus harten Fakten – steigende Fallzahlen, fehlende

Daten in Österreich und dem Anblick von Krankheitsbildern im Endstadium,

hat viele wachgerüttelt. Das farbige Design kam gut an, ebenso unsere

analoge Befragung zum Testverhalten mittels Stickerwand.Die Ausstellung zeigt, dass

Wissen und Offenheit die wirksamsten Waffen gegen STIs sind und dass es höchste Zeit

ist, beides wieder stärker in unsere Gesellschaft zu holen.

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

SAFE SEX:

THE COMEBACK

OF SEXUALLY

TRANSMITTED

INFECTIONS

Rising infection rates,

persistent stigma,

and a topic too often

left unmentioned: sexually

transmitted infections (STIs)

are back in the spotlight.

The new exhibition Safe Sex:

The Comeback of Sexually

Transmitted Infections at

the Pathological-Anatomical

Collection in Vienna explores

the history of STIs, current

risks, and how society treats

those affected. CKAT#6 spoke

with Eduard and Laura from

the exhibition team.

WHAT DOES THE EXHIBITION COVER?

Eduard: It offers an overview of both the

history and current reality of what were once

called “venereal diseases” – now known as

STIs. Spread across three rooms, each featuring

three infections, we present Syphilis,

Gonorrhoea, Hepatitis C, Chlamydia, HPV,

Chancroid, Herpes, HIV, and Mpox. We use

specimens, medical moulages, and information

on treatment options to bring the topic

to life.

Each room has its own theme: first, a

historical look; second, prevention &

protection; and finally, discrimination

& stigma. Our aim was

to present everything in a

way which is medically

accurate, stigma-free,

and easy to understand

– including why certain

sexual practices carry

higher risk than others.

HOW IMPORTANT

ARE PREVENTION

AND EDUCATION

TODAY?

Laura: They protect

individuals from

infection and society

from the spread of

disease – as well as

from preventing the

spread of fear, myths,

and prejudice. With

STI rates on the rise

across Europe, open and

accessible communication is more important

than ever. Alongside condoms, prevention

and education are the best protection – or, in

the words of Dr. Mirijam Hall from Aids Hilfe

Wien: “Education is the key.”

HOW DOES DISCRIMINATION COME

INTO PLAY?

Laura: Discrimination worsens the situation

for those affected in multiple ways. Ignorance

Community

28


can lead to people being avoided, or treated unfairly

at work, in social situations or in healthcare settings.

This harms both mental and physical health. And

discrimination is a violation of human rights – there

are national and EU-wide anti-discrimination laws.For

me, the progressiveness of a society can be measured

by how it treats its most vulnerable groups.

WHAT DO VISITORS TAKE AWAY FROM THE

EXHIBITION?

Eduard: Since the exhibition is part of the public

area of the Pathological-Anatomical Collection, many

know they’ll encounter human specimens, medical

conditions, and the topic of death. Those who

come specifically for the STI exhibition are

often medically interested or work in the

field – they’re curious about how we

present the topic.Some come out of

pure curiosity but leave reflecting on

their own health and mortality – and

with greater appreciation of today’s

medical system.

photos: © NHM Wien

HOW HAS THE RESPONSE BEEN

IN THE FIRST MONTH?

Eduard: Mostly very positive. Many

were surprised to learn that syphilis

still exists. At the opening, Dr. Horst

Schalk, who collaborated with us,

mentioned that he had treated several

gonorrhoea patients that very morning.

The combination of hard facts – rising

case numbers, lack of concrete Austrian data,

and seeing end-stage disease through moulages – has

been eye-opening for many. The bold exhibition

design was well received, as was our analogue survey

on testing habits using a sticker wall.

The exhibition shows that knowledge and openness

are the most powerful tools against STIs – and that it’s

time to bring both back into focus in our communities.

Interviewer: Ernesto Klews

29

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Beschneidung im

Erwachsenenalter

Medizin, Ästhetik, Entscheidung

Autor: Dr. Franklin Kuehhas

Die Entfernung der

Vorhaut – medizinisch

Zirkumzision genannt

– zählt zu den weltweit am

häufigsten durchgeführten

Operationen. In vielen Kulturen

ist sie eine jahrtausendealte

Tradition oder wird

aus religiösen Gründen

praktiziert. In westlichen

Industrieländern wurde

sie lange Zeit vor allem aus

medizinischer Notwendigkeit

durchgeführt. In den letzten

Jahrzehnten hat sich jedoch

auch ein ästhetischer Trend

entwickelt: Immer mehr

Männer entscheiden sich

im Erwachsenenalter für

eine Beschneidung, weil sie

das Erscheinungsbild als

attraktiver empfinden.

Urologie

© Bernhard Luck

DEBATTE UM DIE BESCHNEIDUNG

Kaum ein urologisches Thema wird so

kontrovers diskutiert. Grund ist, dass die

meisten Beschneidungen im Kindesalter

stattfinden – ohne dass die Betroffenen

selbst entscheiden können. Die moderne

Medizin empfiehlt heute bei der „natürlichen

Phimose“, die fast alle Jungen in den

ersten Lebensjahren haben, meist eine

konservative Behandlung mit Salben und

Dehnübungen.

Religiös oder rituell begründete Beschneidungen

sowie medizinische

Zirkumzisionen im Kindesalter stehen

deshalb zunehmend in der Kritik. Für eine

sekundäre erworbene Phimose – etwa

durch Verletzungen, Entzündungen oder

Erkrankungen – gilt die Beschneidung

jedoch weiterhin als sinnvolle und effektive

Therapie. Wer seine Vorhaut nicht

mehr schmerzfrei zurückziehen kann

oder bei einer Erektion starke Schmerzen

verspürt, sollte dies unbedingt mit einem

Urologen besprechen.

ÄSTHETIK UND SCHÖNHEITSIDEAL

Viele Männer empfinden einen beschnittenen

Penis als ästhetischer. Ein möglicher

Grund: In der Pornografie sind nahezu alle

männlichen Darsteller beschnitten – nicht

zuletzt, weil die meisten Produktionen in

den USA entstehen, wo die Zirkumzision

auch unabhängig von Religion weit verbreitet

ist.

BESCHNEIDUNG IST NICHT GLEICH

BESCHNEIDUNG

Je nach Technik wird die Vorhaut ganz

oder nur teilweise entfernt. Wird so viel

Haut abgetragen, dass die Eichel immer

vollständig freiliegt, spricht man von einer

radikalen Zirkumzision. Bei einer partiellen

Zirkumzision bleibt ein Teil der Vorhaut

erhalten.

30


KONVENTIONELLE

BESCHNEIDUNG

Darüber hinaus unterscheidet man zwischen

einer lockeren (loose) oder straffen

(tight) Beschneidung – je nach verbleibender

Hautspannung. Liegt die Narbe nah an

der Eichel, spricht man von einer low-Beschneidung,

am Schaft von einer high-Beschneidung.

Liegt kein medizinischer Grund vor, ist

die Wahl des Stils beim erwachsenen Mann

frei. Bei der ästhetischen Beschneidung

bleibt die Vorhaut erhalten, stattdessen

wird Schafthaut an der Peniswurzel entfernt.

Anschließend zieht man die Vorhaut

zurück und vernäht die gekürzte Schafthaut

an der Wurzel. So bleiben sensiblere

Bereiche erhalten, während die Eichel

dennoch freiliegt.

NACH DER ZIRKUMZISION

Ein beschnittener Penis gilt oft als hygienischer

– tatsächlich reduziert sich das

Risiko für chronische Entzündungen und

Peniskrebs.

Ob sich die Beschneidung langfristig auf

das Sexualleben auswirkt, ist umstritten.

Manche Männer berichten von längerer

Ausdauer und intensiveren Orgasmen. Da

die Vorhaut als Schutz der Eichel entfällt,

kann sich die Empfindlichkeit verändern –

eine generelle Regel lässt sich jedoch nicht

ableiten. Ob der Höhepunkt hinausgezögert

wird, ist individuell verschieden.

DR. MED. FRANKLIN E. KUEHHAS

TULPENGASSE 2/2

1080 WIEN

WWW.DR-KUEHHAS.AT

KOSMETISCHE

BESCHNEIDUNG


CHECK MAG AUSTRIA #6

CUT &

CHOICE

Adult Circumcision Explained

By Dr. Franklin Kuehhas

The removal of the

foreskin – medically

known as circumcision –

is one of the most frequently

performed surgical

procedures worldwide. In

many cultures, it is a tradition

dating back thousands of

years or is carried out for

religious reasons. In Western

industrialized countries, it

was long performed primarily

for medical necessity. In

recent decades, however, an

aesthetic trend has emerged:

more and more men choose

circumcision in adulthood

because they find the

appearance more attractive.

© Praxis Dr. Kuehlhas

THE CIRCUMCISION

DEBATE

Few urological topics are as controversial.

The main reason is that most circumcisions

are performed during childhood – before

the individual can make the decision themselves.

Modern medicine today generally

recommends conservative treatment – such

as ointments and stretching exercises – for

“physiological phimosis,” a condition present

in almost all boys in their early years.

Religiously or ritually motivated circumcisions,

as well as medically indicated childhood

circumcisions, are therefore increasingly the

subject of criticism. However, for secondary

(acquired) phimosis – caused by injury,

inflammation, or disease – circumcision

remains a sensible and effective treatment.

Any man unable to retract his foreskin without

pain, or who experiences severe discomfort

during erection, should consult a urologist.

AESTHETICS AND

BEAUTY STANDARDS

Many men consider a circumcised penis

more aesthetically pleasing. One possible

reason: in pornography, almost all male

performers are circumcised – largely because

most productions are filmed in the USA,

where circumcision is common even outside

religious traditions.

32


Urology

NOT ALL CIRCUMCISIONS

ARE THE SAME

Depending on the technique, the foreskin is removed

entirely or only partially. If so much skin is removed

that the glans is always fully exposed, this is

called a radical circumcision. If part of the foreskin

remains, it is referred to as a partial circumcision.

There is also a distinction between loose and tight

circumcisions – depending on the remaining skin

tension. If the scar is close to the glans, it is called

a low circumcision; if the scar is further down the

shaft, it is a high circumcision.

If there is no medical indication, adult men are

free to choose their preferred style. In an aesthetic

circumcision, the foreskin is preserved, but

shaft skin is removed at the base of the penis. The

foreskin is then retracted, and the shortened shaft

skin is sutured back at the base. This preserves more

sensitive areas while still leaving the glans exposed.

AFTER CIRCUMCISION

A circumcised penis is often perceived as

more hygienic – and indeed, the risk of chronic

inflammation and penile cancer can be

reduced.

Whether circumcision has long-term effects

on one’s sexual life remains up for debate.

Some men report greater endurance and more

intense orgasms. Since the foreskin no longer

protects the glans, sensitivity can change – but

there is no universal rule. Whether orgasm

can be delayed after circumcision varies from

man to man.

DR. MED. FRANKLIN E. KUEHHAS

TULPENGASSE 2/2

1080 VIENNA

WWW.DR-KUEHHAS.AT

Alles für

den Arsch.

Proktologie | Wien

office@coc-chirurgie.at

+43 1 923 95 17

33

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Queer und ökologisch – passt das?

Immer mehr queere

Initiativen verschmelzen

politische Sichtbarkeit

mit sozial-ökologischer

Verantwortung. Zwei

sehr konkrete Beispiele

finden sich in Berlin und

international:

Das Institute of Queer Ecology (IQECO)

aus Berlin ist ein künstlerisch-akademisches

Kollektiv, das Queerness und

Umwelt aktiv zusammendenkt. Mit

Projekten wie Metamorphosis zeigen

sie, dass Veränderung – in Gesellschaft

und Natur – queersch sein kann. Global

agiert das Queer Ecojustice Project,

eine Plattform für Medien und Bildungsarbeit,

die sich gezielt an queere Communities

richtet, um die ökologische

Förderung von Gerechtigkeit. Diese

Ansätze zeigen: Queerness bedeutet im

ökologischen Kontext, Zweideutigkeiten

zu brechen –etwa mensch/natur oder

hetero/normativ – und Vielfalt zu feiern.

Kurz gesagt: Es passt sehr gut.

WAS IST QUEER ECOLOGY?

Queer Ecology ist eine Bewegung, die

unsere Vorstellungen von Natur und

Sexualität infrage stellt. Sie verbindet

Umweltaktivismus mit queeren Perspektiven

und sagt: Die Natur ist nicht

binär. Tiere, Pflanzen und Ökosysteme

sind vielfältig, durchlässig und ständig

im Wandel – genau wie Geschlecht und

Begehren. Queer Ecology kämpft gegen

starre Gegensätze wie Mensch vs. Natur,

männlich vs. weiblich oder natürlich

vs. künstlich. Stattdessen betont sie

Beziehung, Wandel, Koexistenz. Ob in

queeren Gärten, Kunstprojekten oder

Bildungsarbeit: Queer Ecology zeigt,

dass Umweltgerechtigkeit nicht ohne

soziale Gerechtigkeit gedacht werden

kann – und dass Vielfalt nicht das Problem,

sondern die Lösung ist. (ts)

QUEER-ÖKOLOGISCHE

VORREITER:

INSTITUTE OF QUEER ECOLOGY

(BERLIN)

Ein inter-disziplinäres

Kollektiv, das Kunst,

Forschung und

Aktivismus nutzt,

um queere

Perspektiven in

Umweltfragen

sichtbar zu

machen – etwa mit

Videoprojekten

zur

Metamorphose

und neuen

Formen der

Koexistenz.

QUEER ECOJUSTICE

PROJECT (GLOBAL)

Online-Plattform, die queere

Bildungsarbeit mit Umwelt- &

Klimagerechtigkeit verbindet – mit

Workshops, Medienkampagnen und

Community-Enabling-Tools.

QUEER-ECOLOGY-BEWEGUNG

Ein wachsendes Feld, das gegen

dualistische Denkweisen antreten

will: Natur ≠ Gegner, Queerness

≠ unnatürlich. Praktische Folgen:

gemeinschaftliche Gärten, queere

Bildungsformate und künstlerische

Interventionen. (ts)

© adobe stcok: Thanate

© adobe stock: Irina_Evva

Community

34


QUEER AND ECO: DO

THEY GO HAND IN

HAND?

More and more queer initiatives

are blending political

visibility with environmental

responsibility.

Two pertinent

examples

can

be found

in Berlin—and

around the

globe:

The *Institute

of Queer Ecology

(IQECO)* in Berlin is

an artistic-academic

collective that thinks

about queerness and

the environment as

one. With projects like

*Metamorphosis*, they

show that transformation—

whether social or ecological—can

be queer. On a global scale, the *Queer

Ecojustice Project* is building a platform for

media and education aimed at queer communities,

promoting environmental justice

through a queer lens.

These approaches have one thing in common:

in an ecological context, queerness

means breaking with rigid binaries—such

as human/nature or hetero/normative—and

embracing diversity. In short: yes, the two do

go hand in hand. Easily, in fact.

WHAT IS QUEER

ECOLOGY?

Queer ecology is a movement that questions

our ideas about nature and sexuality. It

combines environmental activism with queer

perspectives and says: nature isn’t binary.

Animals, plants, and ecosystems are fluid,

diverse, always changing—just like gender

and desire.

Queer ecology pushes back against strict

divides like human vs. nature, male vs. female,

or natural vs. artificial. Instead, it focuses

on connection, change, and coexistence.

Whether in queer gardens, art projects, or

educational programs, queer ecology makes

one thing clear: Environmental justice cannot

exist without social justice. And diversity? It’s

not the problem—it’s the solution. (ts,fb)

QUEER ECOLOGY MOVEMENT

A GROWING FIELD THAT CHALLENGES BINARY THINKING: NATURE ≠ ENEMY,

QUEERNESS ≠ UNNATURAL. REAL-LIFE RESULTS INCLUDE QUEER GARDENS,

EDUCATIONAL FORMATS, AND ARTISTIC INTERVENTIONS.

QUEERECOLOGY.ORG

QUEERECOJUSTICE.ORG

WWW.INSTAGRAM.COM/QUEERECOLOGY

35

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Was nützt die beste

Pille, wenn niemand

sie bekommt?

Während neue Medikamente

wie Yeztugo den Traum von

HIV-Prävention ohne tägliche

Tablette wahr werden

lassen, droht der globale

Fortschritt zu kippen. Millionen

queerer Leben stehen auf

dem Spiel – und wieder

einmal entscheidet nicht

die Wissenschaft, sondern

das Geld. Die radikalen US-

Kürzungen bei internationalen

HIV-Programmen könnten

uns zurück in die 1990er

katapultieren: mit steigenden

Infektionszahlen, kaputten

Versorgungsketten und einer

bitteren Lektion über globale

Solidarität.

KOSTSPIELIGE

HOFFNUNGSSPRITZE

Die Zulassung von Yeztugo (Lenacapavir)

in den USA im Juni 2025 markiert einen

Meilenstein in der HIV-Prävention: Eine

Injektion alle sechs Monate mit fast 100 %

Schutz bei sexueller Übertragung. Doch

Hoffnung trifft auf Realität: In den USA

kostet eine Jahresdosis über 28.000 $.

Länder mit mittlerem Einkommen könnten

vom Zugang ausgeschlossen bleiben – Experten

sind sich jedoch einig: Der Zugang

zu HIV-Prävention muss niedrigschwellig,

lokal angepasst und sozial eingebettet sein.

APACC 2025: KEINE PRÄVENTION

OHNE VIELFALT

Bei der 10. Asia Pacific AIDS & Co-Infections

Conference (Tokio, Juni 2025)– wichtigste

Plattform im asiatisch-pazifischen

Raum für neue HIV-Präventionsstrategien

- war klar: Langwirksame Injektionen

bieten enorme Chancen, aber ersetzen die

tägliche orale PrEP nicht. Eine Kombination

beider Strategien ist nötig – vor allem

für Gruppen mit erschwertem Zugang.

Voraussetzung ist die Integration in bestehende

Gesundheitssysteme, gezielte

Aufklärung und der politische Wille, HIV-

Prävention nicht zu privatisieren. 1

UNAIDS WARNT VOR GLOBALEM

RÜCKSCHLAG

Winnie Byanyima, Leitung von UNAIDS,

zeigte sich sichtlich erschüttert bei ihrer

Rede auf der Konferenz zur Finanzierung

der Entwicklungshilfe in Sevilla. Hintergrund:

Die USA haben unter der neuen

Regierung ihre internationalen HIV-Zuschüsse

drastisch gekürzt. Dabei handelte

es sich neben USAID auch um große Teile

des PEPFAR-Programms, das weltweit

AIDS-Bekämpfung finanzierte. Das Fazit

klingt dramatisch: Bis 2029 drohen über

6 Millionen Neuinfektionen sowie rund 4

Millionen AIDS-Todesfälle, zusätzlich zu den

bereits etwa 40 Millionen Infizierten. Die

Regionen Ost- und Südafrika – Heimat von

über der Hälfte aller HIV-Positiven – sind

davon am stärksten betroffen. 2

Byanyima kritisierte auch die US-Politik

direkt: Militärische Milliardenausgaben gingen

vor Gesundheitsausgaben, während

viele Regierungen keine ausreichende

Gegenfinanzierung leisten. Sie fordert

nun strukturelle Reformen – etwa fairere

Steuersysteme in afrikanischen Ländern,

globale Solidarität und eine Abkehr von

einseitigen Kürzungen

Ob die weltweite PrEP bleibt und halten

kann, was sie verspricht – nämlich Schutz

für alle – entscheidet sich jetzt.

HIV

36


© unsplash: National Cancer Institute

WAS HAT DAS MIT MIR

ZU TUN?

Die Kürzungen

gefährden PrEPund

Behandlungssysteme

weltweit

und können

LGBTIQ-Communities

in betroffenen

Ländern besonders

hart treffen.

Die Ereignisse

veranschaulichen,

wie fragil globale

HIV‐Prävention

weiterhin ist –

trotz aller Fortschritte.

Das Thema

bleibt

spannend

für eure

lesbischschwul-trans

Perspektive:

Menschen

in queeren

Netzwerken, die

global solidarisch

handeln, spüren

solche Rückschläge

schneller.

(ts)

2 https://www.theguardian.com/global-development/2025/jul/04/us-aid-cuts-kill-millions-unaids-head-winnie-byanyima (aufgerufen am 5.7.2505).

1 https://academicmedicaleducation.com/programs/10th-apacc-2025 (aufgerufen am 5.7.2025).

HIV:

Prävention

in der Krise

37

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

HIV:

What’s

the point of the

best pill if no one can

get it? With new drugs

like Yeztugo making HIV

prevention without the

need for daily tablets

a reality, hopes were

high. But now the global

fight against HIV is

treading water—because

of money, not medicine.

Harsh US funding

cuts to global HIV

programs are

threatening

decades of

progress.

Queer lives

are at

stake.

PREVENTION

IN

CRISIS

© unsplash: National Cancer Institute

1 https://academicmedicaleducation.com/programs/10th-apacc-2025 (Accessed 5 July 2025)

2 https://www.theguardian.com/global-development/2025/jul/04/us-aid-cuts-kill-millions-unaidshead-winnie-byanyima

(Accessed 5 July 2025)

38


EXPENSIVE

HOPE

Yeztugo (Lenacapavir),

approved by

the FDA in June 2025,

promises nearly 100%

protection from sexual

HIV transmission via

just two injections

a year. But with an

annual price tag of

over $28,000, access

for middle-income

countries seems unlikely.

Experts agree:

prevention must be

low-threshold, locally

adapted, and socially

integrated.

APACC

2025:

INJECTION

VS. PILL?

At the 10th Asia

Pacific AIDS & Co-infections

Conference

(Tokyo, June 2025),

long-acting injectables

were seen as promising

but not a full

replacement for oral

PrEP. The consensus:

a mix of both options

is essential, especially

for those with limited

access. Prevention

must be embedded in

health systems—with

political will to keep it

public and equitable. 1

UNAIDS

SOUNDS

THE ALARM

UNAIDS Executive

Director Winnie

Byanyima expressed

deep concern at the

UN funding summit

in Seville. 2 The US

has slashed major

HIV aid programs,

including USAID and

PEPFAR. The projected

consequences:

up to 6.6 million new

HIV infections and 4.2

million AIDS deaths

by 2029—on top of the

existing 40 million

cases. Eastern and

Southern Africa, home

to more than half of all

people living with HIV,

will be hit the hardest.

Byanyima called for

global solidarity, fairer

tax systems, and an

end to one-sided

austerity.

WHY THIS

MATTERS

These cuts directly

affect LGBTIQ+ communities

worldwide,

disrupting access

to PrEP and HIV

care—especially in

countries with fragile

healthcare systems.

Will global PrEP remain

what it promised

to be—protection

for all? The answer is

now in the hands of

politicians.

(ts, fb)

hallo@galerie-newman.de

www.galerie-newman.de

Instagram: @galerienewman

Kalckreuthstraße 14,

10777 Berlin

HIV

39

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Board statt Büro

WASSERSPORT

MITTEN IN WIEN

Wien hat mehr Wasser, als du denkst – und mehr Sport,

als du ahnst. Von der Alten Donau bis zur Donauinsel:

Die Stadt bietet Kajak, SUP, Rudern, Segeln und

Schwimmen direkt vor der Haustür. Hier erfährst du,

wie du mitten in der

City in Bewegung kommst

– und warum dich das Wasser fitter,

glücklicher

und freier macht.

„DAS WASSER IST DEIN FREUND.“

Dieser Satz, den man oft von erfahrenen

Wassersportlern hört, klingt nach

Küsten und Meer – doch er gilt auch

mitten in Wien. Die Donau, ihre Nebenarme

und Seen machen

die Stadt zu einem wahren

Wassersportparadies.

Hier kannst du trainieren,

entspannen und

die Natur genießen –

ohne weit zu reisen.

Fitness

40


© adobe stock: Serhii

DIE DONAU –

WIENS BLAUE SPORTADER

Die Donau prägt das Stadtbild und ist

Hotspot für nahezu alle Wassersportarten.

Neben dem Hauptstrom locken

vor allem Alte und Neue Donau: Die Alte

Donau ist ein ruhiges Gewässer mit viel

Grün, ideal für Einsteiger und Genießer.

Die Neue Donau bietet mehr Bewegung

und Herausforderung. Ob Adrenalin

oder Entspannung – hier findet jeder

seinen Platz.

PADDELN –

SANFT ODER SPORTLICH

Kanu- und Kajakfahren sind ideal, um

Kraft und Ausdauer zu trainieren und

gleichzeitig abzuschalten. Auf der Alten

Donau gleitest du entspannt dahin,

beobachtest das Uferleben und spürst

die gleichmäßige Bewegung in Armen

und Rumpf. Auf der Neuen Donau wird

es dynamischer – hier fordert dich

leichte Strömung und mehr Wellengang.

Paddeln ist ein Ganzkörpertraining, das

Herz, Muskeln und Kopf guttut.

STAND-UP-PADDLING –

TREND MIT TIEFGANG

SUP hat sich vom Freizeitspaß zum

ernstzunehmenden Workout entwickelt.

Du stehst auf einem Board und paddelst

im eigenen Rhythmus – ein Top-Training

für Balance, Core und Koordination. Die

Alte Donau ist der perfekte Ort für Anfänger,

während Fortgeschrittene längere

Touren oder sogar SUP-Yoga wagen

können. Das ruhige Wasser, der Blick

auf die Skyline – SUP verbindet Fitness

mit urbanem Outdoor-Feeling.

RUDERN –

KRAFT UND TEAMGEIST

Rudern ist Ausdauertraining in Reinform: Es

beansprucht fast alle großen Muskelgruppen,

fordert Technik und fördert Teamwork. In Wien

gibt es mehrere Vereine, die Kurse und Training

anbieten – vom Einsteiger im Skiff bis zur Mannschaft

im Rennboot. Die gleichmäßigen Schläge,

das Plätschern des Wassers und die Kraftanstrengung

im Takt machen Rudern zu einer der

intensivsten Sportarten überhaupt.

VIENNA HAS MORE

WATER THAN YOU

THINK

From the Old Danube to the Danube

Island, the city offers kayaking, stand-up

paddling, rowing, sailing, and swimming,

right on your doorstep. Here’s how to get

moving in the city – and why water will

make you fitter, happier, and freer.

„WATER IS YOUR FRIEND.”

This phrase – often heard from seasoned

watersport lovers – might sound like something

from distant shores. But it applies right

here in Vienna. The Danube, its side arms,

and urban lakes make the city a true watersport

paradise. You can train, unwind, and

enjoy nature – without leaving town.

BOARD OVER BRIEFCASE

Watersports in the Heart of Vienna

41

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

SEGELN & WINDSURFEN –

VOM WIND GETRAGEN

Auch ohne Meer hat Wien gute Segelund

Windsurfbedingungen. Die Alte

Donau bietet dank beständiger Winde

und großzügiger Wasserflächen ideale

Voraussetzungen. Segeln erfordert

Gespür für Wind und Wasser, Windsurfen

eine Mischung aus Balance, Kraft

und Koordination. Beides trainiert den

ganzen Körper und schenkt ein unvergleichliches

Freiheitsgefühl.

SCHWIMMEN –

DAS PURE ELEMENT

Wien bietet Schwimmen für jeden

Geschmack: von beheizten Hallenbädern

bis zu Naturbadeplätzen. Die Alte

Donau ist im Sommer ein Klassiker – mit

klarem Wasser, weiten Liegewiesen und

entspannter Atmosphäre. Ambitionierte

können in der Neuen Donau längere

Distanzen im Freiwasser schwimmen.

Gelenkschonend, effektiv und entspannend

– Schwimmen ist das perfekte

After-Work-Training.

MEHR ALS SPORT –

EIN LEBENSGEFÜHL

Wassersport in Wien ist Bewegung, Natur

und mentaler Ausgleich in einem. Die

frische Luft, das Spiel von Licht und Wasser,

die körperliche

Herausforderung

– all

das wirkt wie ein Reset-Knopf

für Körper und Geist. Ob du dich auspowerst

oder zur Ruhe kommst: Das Wasser

gibt dir Energie zurück. (cp)

© adobe stock: Robert

THE DANUBE –

VIENNA’S BLUE LIFELINE

The Danube shapes the cityscape and

is the go-to spot for almost every water

activity. Beyond the main river, the Old and

New Danube offer distinct experiences: the

Old Danube is calm, green, and perfect for

beginners and leisure paddlers; the New Danube

is more dynamic, with light currents

and extra challenges. Whether you crave

adrenaline or relaxation – there’s a place for

you here.

PADDLING –

GENTLE OR INTENSE

Canoeing and kayaking are perfect for

building strength and endurance while zoning

out from daily life. On the Old Danube,

you can glide to your own rhythm, taking

in the shoreline and feeling the steady pull

in arms and core. On the New Danube, a bit

more movement and current keeps things

interesting. Paddling is a full-body workout

that’s as good for the mind as it is for the

muscles.

STAND-UP PADDLING –

TREND WITH DEPTH

SUP has evolved from a beach novelty

into a serious workout. Standing on a wide

board, you paddle at your own pace – a

fantastic challenge for balance, core, and

coordination. The Old Danube is perfect for

first-timers, while advanced paddlers can

take longer tours or even try SUP yoga. Calm

water, city skyline – SUP blends fitness with

urban outdoor vibes.

Fitness

42


VIENNA WATERSPORT HIGHLIGHTS

ALTE DONAU – RUHIGES WASSER, BOOTSVERLEIH, SUP-

STATIONEN

BOOTSVERLEIH HOFBAUER: BOOTSVERLEIH-HOFBAUER.AT

VIENNA CITY BEACH CLUB: VCBC.AT – SUP,

BEACHVOLLEYBALL, GASTRO

PADDLE VIENNA: PADDLEVIENNA.AT – SUP, TOUREN

NEUE DONAU – RUDERN, KANU, FREIWASSERSCHWIMMEN

RUDERVEREIN ARGONAUTEN: ARGONAUTEN.AT

SPORTUNION POSEIDON WIEN: POSEIDON.AT

SEGELN & WINDSURFEN

SEGELSCHULE HOFBAUER: SEGELSCHULE-HOFBAUER.AT

SAILPOINT WIEN: SAILPOINT.AT

VIENNA WINDSURF CENTER: VIENNAWINDSURF.AT

BADEN IN WIEN: WIEN.GV.AT/FREIZEIT/BADEN

© adobe stock: Robert

ROWING –

POWER AND TEAM SPIRIT

Rowing is pure endurance: it engages

almost every major muscle group, demands

precision, and fosters teamwork. Several

Vienna clubs offer courses for beginners and

seasoned rowers alike – from solo sculls to

team boats. The rhythm of the strokes, the

sound of water, and the shared effort make

rowing one of the most rewarding sports out

there.

SAILING & WINDSURFING

– CARRIED BY THE WIND

No sea? No problem. The Old Danube’s

steady winds and open water make it

a hotspot for sailing and windsurfing.

Sailing demands a feel for wind and water,

while windsurfing combines balance,

strength, and agility. Both are full-body

workouts – and nothing beats the rush of

skimming across the water powered by

the breeze.

SWIMMING –

THE ELEMENT IN ITS

PUREST FORM

Vienna caters to every swimmer: indoor

pools, open-air baths, and natural swimming

spots. The Old Danube is a summer

classic – clean water, grassy banks, and

plenty of space. The New Danube offers

open-water challenges for long-distance

swimmers. Low-impact, effective, and

deeply relaxing – swimming is the ultimate

after-work reset.

MORE THAN SPORT –

A WAY OF LIFE

Watersports in Vienna are movement,

nature, and mental reset in one. Fresh air,

shimmering water, and physical endurance

are a reboot button for body and mind.

Whether you push yourself or just float –

the water will always give something back.

(cp,ts,fb)

43

CHECK MAG AUSTRIA #6


Healthy

Push –

Deine

Fitness, dein

Tempo

Wir bringen dich

in Bewegung – mit

individuellem Coaching,

smarten Trainingsplänen

und praxisnaher Betreuung.

Ob draußen, im Studio oder

zu Hause: Wir zeigen dir, wie

hybrides Training in dein

Leben passt.

UNSER ANGEBOT

Persönliche Trainingspläne

Online- & Vor-Ort-Coaching

Kurse mit Fokus auf Kraft,

Ausdauer & Spaß

Moderne Methoden &

motivierende Challenges

Mit Healthy Push den

Sommer für deine

Fitness nutzen

Männer trainieren

heute nicht mehr

nur für die Optik –

sondern für echte Stärke.

Fit im Alltag, belastbar

im Job, klar im Kopf.

Hybrides Kraft-Ausdauer-

Training kombiniert

funktionelle Kraft mit

dynamischer Ausdauer –

für Körper und Geist.

Hybrides

Kraft-

Ausdauer-

Training

Fitness

44


@adobe stock: Anatthaphon

Use the summer to

boost your fitness

with Healthy Push

45

Modern fitness isn’t

just about looking

strong – it’s about

being strong. Physically

fit, mentally focused, and

ready for everyday life.

That’s exactly where hybrid

training comes in: a smart

mix of functional strength

and dynamic cardio that

challenges and strengthens

both body and mind.

HYBRID

STRENGTH

& CARDIO

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

WAS IST HYBRIDES TRAINING?

Hybrides Training verbindet Kraft- und Ausdauertraining, oft in einer

Einheit. Klassische Übungen wie Kniebeugen, Push-ups oder Kettlebell-Swings

treffen auf Cardio-Elemente wie Sprints, Seilspringen oder

Burpees.

Das Ergebnis: ein intensives, ganzheitliches Training,

das schnell wirkt und Spaß macht.

WARUM GERADE JETZT?

Der Sommer ist ideal: Viele Workouts lassen

sich draußen absolvieren – auf der Wiese,

im Park oder auf dem Spielplatz. Oft reicht

dein eigenes Körpergewicht. Bewegung an der frischen

Luft stärkt zusätzlich dein Immunsystem, hebt die Laune und

fördert die Regeneration.

FÜR WEN?

Hybrides Training passt in fast jedes Leben. Es ist:

ideal für Männer mit wenig Zeit

Gut für Einsteiger, die nachhaltig starten wollen

Wirksam für Fortgeschrittene, die neue Reize suchen

Kurz: für alle, die mehr aus ihrem Training machen wollen.

VORTEILE AUF EINEN BLICK

Muskelaufbau & Fettverbrennung in einem

Effektiv durch kurze, intensive Einheiten

Herz-Kreislauf-Training ohne Langeweile

Funktionelle Kraft für Alltag & Sport

Überall durchführbar – drinnen wie draußen

Drei Sommerübungen zum Ausprobieren

1Kettlebell-Swings & Jump Squats (Zirkel)

20 Swings • 15 Jump Squats • 1 Min. Pause – 4 Runden

Tipp: Barfuß auf weicher Wiese – für besseres Körpergefühl.

2Push-ups & Sprint-Intervalle

10 Liegestütze • 20-Meter-Sprint • 30 Sek. Pause – 6 Runden

Tipp: Macht mit Trainingspartner extra Spaß.

WAS DU

BRAUCHST

Kettlebell/

Kurzhantel (8–

16 kg)

SpringseilMatte

oder Handtuch

Stoppuhr oder

Smartphone

Lust auf Bewegung

TRAININGSORTE:

Park oder

Sportplatz

Balkon oder Garten

Stadtspots mit

Geländer

oder

Bänken.

3Plank-to-Row & Seilspringen (EMOM)

→ 10 Rudern in Plank-Position, danach Seilspringen bis zur nächsten

Minute – 6 Runden

photo: © adobe: Talha

TIPP: SPRINGSEIL PASST IN JEDEN

RUCKSACK – IDEAL FÜR DRAUSSEN.

Fitness

© adobe stock: studioloco

46


What is hybrid training?

Hybrid training combines strength

and endurance – often within a single

session. Instead of spending hours

lifting weights or doing endless cardio,

you combine both:

Squats, push-ups or kettlebell swings

meet sprints, jump rope or burpees.

The result? A powerful, efficient

full-body workout that delivers

results fast – and is fun to do.

Why now?

Summer is the perfect season

for hybrid workouts. You can

train outdoors – in the park, on a

playground or right outside your

door. Most workouts require minimal

equipment, and often your own body

weight is enough.

Plus: Fresh air boosts your immune

system, lifts your mood and helps

your body recover fast

WHAT YOU NEED

1 kettlebell or dumbbell

(8–16 kg)

1 jump rope

1 mat or towel

Stopwatch or phone

Good vibes and a can-do

mindset

WHERE TO TRAIN:

Park or sports field

Balcony or garden

Urban spots

NOCH

FRAGEN?

QUESTIONS?

Dennis Gerecht

www.healthypush.de

@healthypush_berlin

Who is it for?

Whether you‘re just starting out or have a

packed schedule – hybrid training works for

almost anyone:

Ideal for busy men who want maximum

results in minimal time

Great for beginners looking for a healthy,

sustainable start

Effective for advanced athletes wanting new

challenges

Perfect for anyone aiming to get leaner, stronger,

or simply feel better

Try These 3 Hybrid Summer Workouts

1. Kettlebell Swings & Jump

Squats (Circuit)

→ 20 swings • 15 jump squats • 1 min

rest – 4 rounds

Tip: Try barefoot on grass for better body

awareness.

2. Push-ups & Sprint

Intervals

→ 10 push-ups • 20-meter sprint • 30

sec rest – 6 rounds

Tip: Great with a workout buddy.

Fitness

3. Plank-to-Row & Jump

Rope (EMOM)

→ 10 dumbbell rows from plank

position, then jump rope until minute is up – 6

rounds

Tip: Jump rope fits in any

backpack – perfect for

outdoor sessions.

47

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

Kaputtgescrollt?

Warum dein Smartphone dich krank machen kann

24/7 GLÜCKSGEFÜHLE

Immer mehr Studien zeigen: Problematische

Smartphone-Nutzung erhöht das

Risiko für Depressionen, Angststörungen

und Schlaflosigkeit. 2 Besonders betroffen

sind junge Menschen, deren Tag-Nacht-

Rhythmus durch ständige Erreichbarkeit

und nächtliches Scrollen aus dem

Takt gerät. Smartphones greifen direkt

in unser Belohnungssystem ein – jedes

Like, jede Nachricht triggert einen kleinen

Dopamin-Boost. Das Problem: Die Dosis

muss steigen. Wir greifen immer häufiger

zum Gerät, oft ohne echten Anlass. Das

kann zu stressbedingten Erschöpfungszuständen,

emotionaler Abstumpfung und

innerer Unruhe führen. 4

TECH NECK UND MÜDE AUGEN

Nicht nur die Psyche leidet. Auch der

Körper sendet Warnsignale: Verspannungen

im Nacken, Schmerzen im unteren

Rücken, trockene oder gereizte Augen

– alles Symptome, die inzwischen unter

dem Begriff ‚Tech Neck‘ zusammengefasst

werden. 5 Hinzu kommt: Wer nachts auf

sein Handy schaut, stört die Produktion

von Melatonin, dem körpereigenen Schlafhormon.

Das hat fatale Folgen für Erholung,

Immunsystem und Konzentrationsfähigkeit.

6

DIGITALE SELBSTFÜRSORGE

Der eigentliche Risikofaktor ist nicht das

Smartphone selbst – sondern unsere Abhängigkeit

davon. Viele Apps sind gezielt so

gebaut, dass sie Suchtverhalten fördern:

Endlos-Scrollen, Push-Benachrichtigungen,

Belohnungssysteme.

Das nennt man ‚persuasive design‘. 7

Eine US-Studie konnte sogar zeigen,

dass allein die Anzahl der täglichen

Entsperrungen ein Hinweis auf

beginnende mentale Krisen sein

kann. 8 Das Smartphone als Frühwarnsystem?

Möglich. Aber es

ist auch Teil des Problems.

Das Smartphone ist nicht unser

Feind. Es ist ein mächtiges Werkzeug

– für Kommunikation, Vernetzung,

Information. Doch ohne klare

Grenzen wird es zur Dauerbelastung.

Gerade in der queeren Community, in

der Online-Kontakte oft wichtige soziale

Funktionen übernehmen, braucht es keine

Digital-Verteufelung – aber eine digitale

Selbstfürsorge. Dazu gehören Pausen, bewusste

Bildschirmzeiten und die ehrliche

Frage: Was tut mir gerade wirklich gut?

Die mentale Gesundheitskrise lässt sich

nicht allein mit App-Deinstallationen lösen.

Weniger Bildschirmzeit bedeutet jedoch

oft mehr Schlaf, bessere Stimmung sowie

klarere Gedanken. Und wenn du merkst,

dass du ohne dein Handy unruhig, traurig

oder reizbar wirst – dann ist es vielleicht

Zeit für ein ernstes Gespräch. Nicht mit

Siri, sondern mit echten Menschen. (ts)

© adobe stock: FrameShift

Mentale Gesundheit

48


Wir lieben es. Wir streicheln es.

Und wir starren täglich mehr

als vier Stunden darauf: unser

Smartphone. Es weckt uns, führt uns

durch den Tag, belohnt uns mit Likes

– und brennt uns dabei ganz langsam

aus. Klingt übertrieben? Ist es leider

nicht. Was als digitales Werkzeug

begann, hat sich zu

einem omnipräsenten

Begleiter entwickelt,

der unsere mentale

und körperliche

Gesundheit messbar

belastet.1 Und:

Langzeitfolgen lassen

sich nicht einschätzen,

was die Sache

besonders

brisant

3 TIPPS FÜR WENIGER HANDY-ZEIT

– FLUGMODUS AB 20 UHR

– SOCIAL MEDIA VOM HOMESCREEN VERBANNEN

– 1 OFFLINE-STUNDE DIREKT NACH DEM AUFWACHEN

ZAHLEN, DIE WACHRÜTTELN:

2× HÖHERES DEPRESSIONSRISIKO (BEI PROBLEMATISCHER NUTZUNG)

1,5× HÄUFIGER SCHLECHTER SCHLAF (BEI EXZESSIVER ABENDNUTZUNG)

70 % BERICHTEN VON RÜCKENSCHMERZEN (BEI HOHER SCREEN-TIME)

1 Frontiers in Public Health (2023): Problematische Smartphone-Nutzung und psychische Gesundheit. https://www.frontiersin.org/journals/public-health/articles/10.3389/fpubh.2025.1535074/full (aufgerufen am 27.06.2025).

2 BMJ Mental Health (2024): Smartphone use and risk of depression and anxiety in adolescents. https://www.bmj.com/content/389/bmj.r993 (aufgerufen am 27.06.2025).

3 Nature Scientific Reports (2024): Association of late-night phone use with BMI and sleep disturbances. https://www.nature.com/articles/s41598-024-55349-2 (aufgerufen am 27.06.2025).

4 DASS-21 Studie, Universität Wien (2023). https://www.mdpi.com/1660-4601/21/7/920? (aufgerufen am 27.06.2025).

5 PMC Review (2023): Tech Neck and posture-related health risks. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9982850/ (aufgerufen am 27.06.2025).

6 MDPI (2023): Smartphone-induced disruption of circadian rhythm. https://www.mdpi.com/2624-5175/6/3/30 (aufgerufen am 27.06.2025).

7 Chen et al. (2021): Persuasive App Design, arXiv. https://arxiv.org/abs/2106.02604 (aufgerufen am 27.06.2025).

8 Arxiv (2025): Smartphone unlock frequency as predictor of mental health. https://arxiv.org/abs/2502.08766 (aufgerufen am 27.06.2025).

49

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

We love it.

We stroke

it. And we

stare at it for over

four hours a day:

our smartphone.

It wakes us up,

guides us through

the day, and

rewards us with

likes—while slowly

burning us out.

An exaggeration?

Unfortunately not.

What started

as a digital tool

has become an

ever-present

companion, one that

measurably strains

our mental and

physical health. 1

And with no real

idea of the longterm

consequences,

the situation is all the

more alarming.

© adobe stock: FrameShift

WAKE-UP CALL:

2× HIGHER RISK OF DEPRESSION (WITH PROBLEMATIC USE)

1.5× MORE LIKELY TO SLEEP POORLY (WITH EXCESSIVE EVENING USE)

70% REPORT BACK PAIN (WITH HIGH SCREEN TIME)

3 TIPS FOR LESS SCREEN TIME

FLIGHT MODE AFTER 8PM

REMOVE SOCIAL MEDIA FROM YOUR HOME SCREEN

1 OFFLINE HOUR AFTER WAKING UP

Mental Health

50


DOOMSCROLLED AND DRAINED?

How Your Smartphone May Be Making You Sick

24/7 DOPAMINE

More and more studies confirm that problematic

smartphone use increases the risk of

depression, anxiety disorders, and insomnia. 2

Young people are particularly affected—their

sleep-wake rhythm is thrown off by late-night

scrolling and constant availability. 3 Smartphones

tap directly into our brain’s reward

system: every like, every ping gives us a

little dopamine kick. The problem: we build

tolerance. We reach for the phone more and

more, often without purpose. This can

lead to emotional numbness,

exhaustion, and constant

inner tension. 4

TECH NECK

AND TIRED

EYES

It’s not just the mind

that suffers. The body

sends clear warning

signs too: neck pain,

lower back stiffness,

dry or irritated

eyes—all symptoms

now grouped as ‘tech

neck’. 5

On top of that,

screen use at night

suppresses melatonin,

the body’s

natural sleep hormone. That affects our rest,

immune system, and ability to focus. 6

DIGITAL SELF-CARE

The real risk isn’t the smartphone itself—it’s

how dependent we’ve become. Many apps

are built to foster addictive behavior: doom

scrolling, push notifications, reward loops. It’s

called persuasive design. 7 One U.S. study even

showed that the number of times we unlock

our phone per day could be an early warning

sign for mental health issues. 8 Smartphones as

an early warning system? Maybe. But they’re

also part of the problem.

Smartphones aren’t our enemies. They’re

powerful tools—for connection, knowledge,

visibility. Especially in the queer community,

where online spaces often replace offline

ones, we don’t need digital panic—we need

digital self-care. That means taking breaks,

being conscious of screen time, and asking

yourself honestly: what actually feels good

right now?

The mental health crisis won’t be solved by

deleting apps. But less screen time can mean

better sleep, a lighter mood, and clearer

thoughts. And if you feel anxious, sad, or restless

without your phone—it might be time for a

real conversation. Not with Siri. With a human

being. (ts,fb)

1 https://www.frontiersin.org/journals/public-health/articles/10.3389/fpubh.2025.1535074/full (accessed 27 June 2025).

2 https://www.bmj.com/content/389/bmj.r993 (accessed 27 June 2025).

3 https://www.nature.com/articles/s41598-024-55349-2 (accessed 27 June 2025)

4 https://www.mdpi.com/1660-4601/21/7/920 (accessed 27 June 2025).

5 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9982850/ (accessed 27 June 2025).

6 https://www.mdpi.com/2624-5175/6/3/30 (accessed 27 June 2025).

7 https://arxiv.org/abs/2106.02604 (accessed 27 June 2025).

8 https://arxiv.org/abs/2502.08766 (accessed 27 June 2025).

51

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

52


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CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

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HÄMORRHOIDEN

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und lindert Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen.

Die Formulierung mit Helydol® (Helichrysum-Extrakt), Aloe Vera,

Rosskastanie und Ringelblume wirkt beruhigend, entzündungshemmend

und schützend. Sie bildet einen schützenden Film auf der

Haut, reduziert Reizungen und unterstützt die Heilung. Die Salbe ist

für äußere und innere Anwendung geeignet, enthält keine Parabene

oder synthetische Duftstoffe und ist auch während Schwangerschaft

und Stillzeit verwendbar (nach Rücksprache mit dem Arzt).

NeoFitoroid bietet eine sanfte, natürliche Alternative zur Linderung

von Hämorrhoidenbeschwerden.

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unter müden, schweren Beinen. Die Blutgefäße erweitern

sich bei Hitze, und insbesondere bei langem Stehen oder

Sitzen kann sich Blut in den Beinen stauen

und Flüssigkeit aus den Venen in das

umliegende Gewebe austreten, was zu

einem unangenehmen Schweregefühl

der Beine führt. Diosmin und Hesperidin

sowie Aescin, ein Wirkstoff-

Komplex aus Rosskastanien, haben

venenstärkende Eigenschaften. Vitamin

C unterstützt die Bildung von

Kollagen, einem wichtigen Bestandteil

des Bindegewebes, und damit

die normale Funktion der Haut und

der Blutgefäße.

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55

CHECK MAG AUSTRIA #6


STI

Symptome variieren nach Kontext und Person. Angegebene Schutzmaßnahmen können unzureichend sein

und garantieren keine Nichtansteckung. Im Zweifel bitte an Ärzt*innen oder Apotheker*innen wenden.

ANSTECKUNG

SYMPTOME

CHLAMYDIEN

GONORRHOE

(TRIPPER)

HEPATITIS A

HEPATITIS B

HEPATITIS C

HERPES

GENITALIS

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).

Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).

Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).

Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).

Finger, Hände, Toys. Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen

beim Drogenkonsum.

Bei anal–oralem Sex („Arschlecken“) oder indirekt

über den Weg Anus–Finger–Mund.

Verunreinigtes Spritzbesteck und Zubehör (Filter,

Löffel, Wasser) beim Drogengebrauch.

Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).

Verletzte Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre,

vaginal). Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.

Blut, seltener auch andere Körperflüssigkeiten.

Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum,

unhygienisches Tätowieren, Piercen oder Ohrlochstechen.

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).

Husten, Niesen, Küssen, Sex, Finger, Sextoys.

Nach 1–3 Wochen: glasiger bis eitriger Ausfluss

aus dem Penis, Schmerzen beim Wasserlassen oder

es kann eine schmerzhafte Schwellung der Hoden

auftreten.

Nach 2–6 Tagen: Brennen beim Wasser lassen, eitriger,

übelriechender Ausfluss aus der Harnröhre. Teilweise

Fieber und Schmerzen und Anschwellung des Hodens.

Nach 2–4 Wochen: grippeähnliche Beschwerden,

Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schmerzen, Druckgefühl

unter dem rechten Rippenbogen, Abneigung gegen

fettiges Essen und Alkohol.

Nach 4–6 Monaten: Abgeschlagenheit, Muskel– und

Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Hautveränderungen,

Leberentzündung mit Gelbsucht und Fieber.

Nach 3–6 Monaten: Grippeähnliche Symptome, Gelbfärbung

der Haut. Bei chronischer Infektion: Müdigkeit,

Juckreiz, Gelenkbeschwerden, Leberentzündung.

Nach einigen Tagen bis Wochen: kribbelnde, juckende

Haut. Bläschen, die aufplatzen. Anschwellung der

Lymphknoten, Fieber und Krankheitsgefühl.

HERPES ZOSTER

(GÜRTELROSE)

HIV

Die Flüssigkeit der Gürtelrose–Bläschen ist ansteckend.

Schmierinfektion vor allem über die Hände

durch Anfassen von Türgriffen, Handläufen, Wasserhähnen

oder Sextoys.

Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Spritzen beim

Drogenkonsum. Risiko bei Oralverkehr sehr gering.

Nach 2–3 Tagen: brennende Schmerzen, Juckreiz,

Hautausschlag/Bläschenbildung. Auch Binde–/

Hornhautentzündung, Gesichtslähmungen, starke

Nervenschmerzen.

Nach 2–4 Wochen: Fieber, Müdigkeit, Nachtschweiß,

Durchfall, Abgeschlagenheit, Mandel– und Lymphknotenschwellungen,

Ausschlag.

HPV

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).

Küssen, Streicheln, Petting oder beim Sex.

Einige HPV–Typen können Wochen nach der

Ansteckung Genitalwarzen (auch Feigwarzen oder

Kondylome genannt) auslösen.

MPOX

(AFFENPOCKEN)

SYPHILIS

STI-CHECK

Haut–zu–Haut–Kontakt sowie Speichel, Sekrete der

oberen Atemwege (Rotz, Schleim) und Bereiche um den

Anus, das Rektum oder die Vagina.

Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Verletzte Schleimhäute

(Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal). Spritzen,

Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.

Nach 3–17 Tagen Ausschlag an Händen, Füßen, Brust,

Gesicht, Mund oder in der Nähe der Genitalien,

einschließlich Penis, Hoden, Schamlippen und Vagina

sowie am Anus.

Phase 1: Geschwürbildung an Penis, Analbereich,

Mund. Schwellungen der Lymphknoten.

Phase 2 (nach ca. 2 Monaten): Fieber, Kopf– und

Gelenkschmerzen, Hautausschlag.

56


Auf der rechten Seite kannst du eintragen, wann du das letzte Mal getestet wurdest oder eine Impfung erhalten

hast. Deine Ärzt*innen oder Apotheker*innen beraten dich gerne weiter.

SCHUTZ

BEHANDLUNG

DEUTSCH

Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,

können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom

immer nur einmal verwenden.

Antibiotika auf Rezept.

Getestet am:

.......................

Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung.

Kondom immer nur einmal verwenden. Hände und

Sexspielzeug vor Gebrauch mit Seife waschen.

Antibiotika auf Rezept.

Getestet am:

.......................

Impfung – der einzig wirksame Schutz gegen Hepatitis

A. Sie erfolgt in der Regel gemeinsam mit der Impfung

gegen Hepatitis B.

Impfung. Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,

schließen diese aber nicht aus. Kondom immer

nur einmal verwenden.

Safer Use (nur eigene Spritzbestecke, Röhrchen

oder Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen,

Ohrlochstechen. Kondome verringern das Risiko einer

Ansteckung.

Um andere nicht anzustecken sollte während der

Ausbruchsphase auf Sex verzichtet werden.

In beschwerdefreien Phasen senken Kondome das

Risiko einer Ansteckung.

Impfung, Verzicht auf Körperkontakt während einer

Infektion. Berührungen (z. B. beim Sex) können dazu

führen, dass Bläschen platzen und die Viren übertragen

werden.

Kondome, PrEP und PEP (innerhalb von 48 Stunden).

Safer Use (eigene Spritzbestecke, Röhrchen oder

Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen und Ohrlochstechen.

Impfung. Kondome verringern das Risiko einer

Ansteckung, schließen diese aber nicht aus.

Kondom immer nur einmal verwenden.

Eine Therapie gibt es nicht. Behandelt werden lediglich

die Allgemeinsymptome der Erkrankung. Getestet /

geimpft am:

.......................

Kann in der akuten Phase von selbst heilen. Eine

chronische Infektion dauert Monate bis Jahre,

teilweise müssen Medikamente lebenslang eingenommen

werden.

In den ersten sechs Monaten wird i. d. R. nicht behandelt.

Die Behandlung einer chronischen Infektion

dauert 8–12 Wochen, bei Komplikationen auch 16 bis

24 Wochen.

Herpes Genitalis ist nicht heilbar. Bei wiederholten

schmerzhaften Rückfällen wird routinemäßig mit

virushemmenden Tabletten behandelt.

Getestet /

geimpft am:

.......................

Getestet am:

.......................

Getestet am:

.......................

Virostatika (antivirale Medikamente) und ggf.

Schmerzmittel. Getestet /

geimpft am:

.......................

Verschiedene Kombinationen antiretroviraler Medikamente

unter ärztlicher Aufsicht.

Die meisten HPV–Infektionen heilen von selbst aus.

Bisher gibt es kein Medikament, das HP–Viren direkt

bekämpfen kann.

Getestet am:

.......................

Getestet /

geimpft am:

.......................

Engen Hautkontakt mit Menschen, die einen Mpox–

artigen Ausschlag haben, und mit Gegenständen, die

eine Person mit Mpox benutzt hat. Hände oft waschen

und sich impfen lassen.

Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,

können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom

immer nur einmal verwenden.

In den meisten Fällen verschwinden Symptome

nach zwei und vier Wochen ohne Behandlung. Bei

schwerem Verlauf wird der Wirkstoff Tecovirimat

verwendet.

Antibiotika auf Rezept.

Getestet /

geimpft am:

.......................

Getestet am:

.......................

57

CHECK MAG AUSTRIA #6


STI

Symptoms vary by context and person. Protective measures as shown here may be inadequate and do not

guarantee non–infection. If in doubt, please contact a doctor or pharmacist.

TRANSMISSION

SYMPTOMS

CHLAMYDIA

Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,

vaginal). Body fluids (blood, saliva, sperm, urine).

Syringes, straws, pipes when using drugs.

After 1–3 weeks: glassy to opaque discharge from

the penis, painful urination, or painful swelling of the

testicles can occur.

GONORRHEA

HEPATITIS A

HEPATITIS B

Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,

vaginal). Body fluids (blood, saliva, sperm, urine).

Fingers, hands, toys. Syringes, straws, pipes when

using drugs.

During anal–oral sex (“ass licking, rimming”) or

indirectly via anus–finger–mouth. By contaminated

syringes and accessories (filters, spoons, water) when

using drugs.

Body fluids (blood, saliva, sperm, urine). Injured mucous

membranes (eyes, anal, oral, urethra, vaginal).

Syringes, straws, pipes when using drugs.

After 2–6 days: burning sensation when urinating

and purulent, foul–smelling discharge from the urethra.

Partial pain and swelling of the testicles, fever.

After 2–4 weeks: flu–like symptoms, loss of appetite,

nausea, headache, muscle and joint pain. A feeling

of pressure under the right costal arch, aversion to

fatty food and alcohol.

After 4–6 months: fatigue, muscle and joint pain,

nausea, vomiting and skin changes. Later also

inflammation of the liver with jaundice and fever.

HEPATITIS C

Blood, less often other body fluids. Syringes, straws,

pipes when using drugs. Also unsanitary tattooing,

piercing or ear piercing.

After 3–6 months: flu–like symptoms, yellowing of

the skin. With chronic infection: fatigue, itching, joint

complaints, inflammation of the liver.

GENITAL

HERPES

Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,

vaginal). Cough, sneeze, kiss, sex, fingers, sex toys.

After a few days to weeks: tingling, itching of the skin.

Blisters that burst into small ulcers. Swelling of the

lymph nodes, fever and feeling sick.

HERPES ZOSTER

(SHINGLES)

HIV / AIDS

The fluid in the herpes zoster is contagious. Smear

infection especially via the hands: the virus can be

transmitted by touching door handles, handrails,

water taps or toys.

Body fluids (blood, semen). Injection during drug use.

Risk with oral sex very low.

After 2–3 days: burning pain, itching or tingling skin.

Reddening or swelling of the skin and blistering,

conjunctivitis, corneal inflammation, facial paralysis,

severe nerve pain.

After 2–4 weeks: fever, fatigue or discomfort, night

sweats, diarrhea, fatigue, swelling of the tonsils and

lymph nodes, muscle pain, rash.

HPV

Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,

vaginal). Kissing, fondling, petting or having sex.

Some types of HPV can cause genital warts

(condylomas) weeks after infection.

MPOX

(MONKEYPOX)

Skin–to–skin contact as well as saliva, upper

respiratory secretions (snot, mucus), and areas

around the anus, rectum, or vagina.

After 3–17 days rash on hands, feet, chest, face,

mouth or near the genitals, including penis, testicles,

labia, and vagina, and anus.

SYPHILIS

Body fluids (blood, saliva, sperm, urine). Injured

mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,

vaginal). Syringes, straws, pipes when using drugs.

1st phase: ulcer formation on the penis, vagina, anal

area, mouth. Swelling of the lymph nodes.

2nd phase (after about 2 months): fever, headache

and joint pain, skin rashes can occur.

STI-CHECK

58


On the right side you can enter the last time you were tested or received a vaccination.

Your doctors or pharmacists will be happy to give further advice.

PROTECTION

TREATMENT

ENGLISH

Condoms reduce the risk of infection, but cannot

safely rule it out. Only use the condom once.

Prescription Antibiotics.

Tested on:

.......................

Condoms reduce the risk of infection, but cannot

safely rule it out. Only use the condom once. Wash

hands and sex toys with soap before use.

Prescription Antibiotics.

Tested on:

.......................

Vaccination – the only effective protection against

hepatitis A. It is usually done together with the vaccination

against hepatitis B.

There is no therapy. Only the general symptoms of

the disease are treated. Tested /

vaccinated:

.......................

Vaccination. In addition: Condoms reduce the risk of

infection, but cannot safely rule it out. Only use the

condom once.

Safer use (use your own injection equipment, straws

or pipes). Pay attention to hygiene when tattooing,

piercing, ear piercing. Safe sex and condoms reduce

the risk of infection.

There is no one hundred percent effective protection.

However, the risk drops significantly if sex is avoided

during an outbreak phase. Only use the condom once.

In the acute phase, the infection can heal itself.

A chronic infection lasts for months to years,

sometimes medication has to be taken for life.

There is usually no treatment in the first six months.

The treatment of a chronic infection lasts 8 to 12

weeks, with complications also 16 to 24 weeks.

Genital herpes is not curable. Repeated painful

relapses are routinely treated with virus–inhibiting

tablets.

Tested /

vaccinated:

.......................

Tested on:

.......................

Tested on:

.......................

Vaccination, Avoiding physical contact during an

infection. Touch and pressure (for example during

sex) can cause blisters to burst and the virus to be

transmitted.

Virostatics (antiviral drugs) and, if necessary, pain

relievers. Tested /

vaccinated:

.......................

Condoms, PrEP and PEP (within 48 hours). Safer use

(use your own injection equipment, straws or pipes).

Pay attention to hygiene when tattooing, piercing, ear

piercing.

Different combinations of antiretroviral drugs under

medical supervision.

Tested on:

.......................

Vaccination. In addition: Condoms reduce the risk of

infection, but cannot safely rule it out. Only use the

condom once.

Most HPV infections heal on their own. So far, there is

no drug that can directly fight HP viruses. Tested /

vaccinated:

.......................

Avoid close, skin–to–skin contact with people who

have a rash and with objects that a person with mpox

has used. Wash your hands often and get vaccinated.

Condoms reduce the risk of infection, but cannot rule

it out. Only use the condom once.

In most cases, symptoms disappear after two and

four weeks without treatment. In severe cases,

the active ingredient Tecovirimat is used.

Prescription Antibiotics.

Tested /

vaccinated:

.......................

Tested on:

.......................

59

CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #5

„Wir sind eine moderne

Apotheke mit Tradition

und bewegter Vergangenheit.“

Mag. Heidelinde Hausner

PrEP

Alt-Hietzinger Apotheke

Hietzinger Hauptstrasse 24

1130 Wien

Öffungszeiten:

Montags - Freitags 8 - 18 Uhr

Mittwoch 8 - 19 Uhr

Samstags 8 - 12 Uhr

info@alt-hietzinger-apotheke.at

www.alt-hietzinger-apotheke.at


CONTACT

hallo@galerie-newman.de

www.galerie-newman.de

Instagram: @galerienewman

Kalckreuthstraße 14,

10777 Berlin

BURGENLAND

GROSSWARASDORF

ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE

ORDINATION DR. WOLFGANG FUCHS

praxis-fuchs.at

Schulstraße 3b, 7304 Großwarasdorf

Fon 026 142 0266, post@praxis-fuchs.at

Mo: 7:30–12:30 Uhr, Di: 14–16 Uhr,

Mi: 7:30–12:30 Uhr, Do: geschlossen,

Fr: 10–14 Uhr

KÄRNTEN

GRAFENSTEIN

APOTHEKEN / PHARMACIES

KORNBLUMEN APOTHEKE

www.kornblumen-apotheke.at

10.Oktober-Straße 5a, 9131 Grafenstein

Fon 042 252 9888, office@kornblumen-apotheke.at

Mo–Fr: 8–13 + 14:30–18 Uhr Uhr,

Sa: 8–13 Uhr

KLAGENFURT

BERATUNGSSTELLEN /

COUNSELLING CENTRES

CHECKPOINT SEXUELLE GESUNDHEIT

AIDSHILFE KÄRNTEN

checkpoint-kärnten.at

Bahnhofstraße 22, 9020 Klagenfurt

Fon 0463 55 1 28, hallo@checkpoint-kaernten.at

Mo: 17–19 Uhr, Do: 16:30–18:30 Uhr

KLINIKEN / CLINICS

DR. DOMINIC RAUTER

AMBULANZ FÜR HÄMATOONKOLOGIE

KLINIKUM KLAGENFURT AM WÖRTHERSEE

klinikum-klagenfurt.at

Feschnigstraße 11, 9020 Klagenfurt

Fon 046 353 834 650

WINKLERN

ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE

ORDINATION DR. GEORG SCHOBER

Winkler 160, 9841 Winklern

Fon 0316 22 54 84,

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–13 Uhr

NIEDERÖSTER-

REICH

GROSS–ENZERSDORF

HAUTÄRZTE / DERMATOLOGISTS

ORDINATION DR. DANIEL BLAGOJEVIC

hautarzt-gross-enzersdorf.at

Schlosshofes Straße 2, 2301 Groß-Enzersdorf

Fon 0677 620 377 67

info@hautarzt-gross-enzersdorf.at

WIENER NEUSTADT

APOTHEKEN / PHARMACIES

HEILAND APOTHEKE

www.heilandapotheke.at

Pottendorfer Straße 6, 2700 Wiener Neustadt

Fon 02622 22 128, info@heilandapotheke.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr Uhr, Sa: 8–12:30 Uhr

ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE

ORDINATION DR. CHRISTIAN ZENZ

ordination-zenz.at

Wiener Straße 50/2/4, 2700 Wiener Neustadt

Fon 02622 34765, office@ordination-zenz.at

OBERÖSTERREICH

BAD ISCHL

LUNGENHEILKUNDE / PULMONOLOGY

XUNDE LUNGE

DR. MATTHIAS REISINGER

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Götzstraße 5, 4820 Bad Ischl

Fon 06132 220 10, arzt@xunde-lunge.at

Mo: 16–19 Uhr, Di: 7:30–12.30, Mi: 12–17 Uhr,

Do: 7:30–12:30, Fr: 7:30–9.30 Uhr

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Mo–Fr: 8–12 Uhr + 14–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

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MÄNNERARZT DR. GEORG PFAU

maennerarzt-linz.at

Franckenstraße 23, 4020 Linz

Fon 0699 17 88 70 50, maennerarzt@me.com

Voranmeldung unbedingt erforderlich!

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CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

APOTHEKEN / PHARMACIES

BÄREN-APOTHEKE

baerenapo.at

Wegscheider Straße 3, 4020 Linz

Fon 0732 38 22 70, info@baerenapo.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

CENTRAL APOTHEKE

centralapo.at

Mozartstraße 1, 4020 Linz

Fon 0732 771 783, office@centralapo.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

GRÜNE MITTE APOTHEKE

apotheke-gruenmitte.at

Lastenstraße 23, 4020 Linz

Fon 0732 890 214, info@apotheke-gruenemitte.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

BERATUNGSSTELLEN /

COUNSELLING CENTRES

AIDS-HILFE OBERÖSTERREICH

aidshilfe-ooe.at

Blütenstraße 15/2, 4040 Linz

Fon 0732 2170, office@aidshilfe-ooe.at

Mo 14 - 17 Uhr, Mi 16 - 19 Uhr, Fr 11 - 14 Uhr

COURAGE* LINZ

courage-beratung.at

Weißenwolffstraße 17a, 4020 Linz

Fon 0699 166 166 67, linz@courage-beratung.at

Di 16:30 - 19;30 Uhr, Mi + Do 15 - 19 Uhr

HOSI LINZ

hosilinz.at

Schillerstraße 49, 4020 Linz

Fon 0732 60 98 98, ooe@hosilinz.at, Fr+Sa 21 - 2 Uhr

LGBTIQ+* KOMPETENZZENTRUM

lgbtiq-kompetenzzentrum.at

Weißenwolffstraße 17a, 4020 Linz

Fon 0664 80 651 6970,

office@lgbtiq-kompetenzzentrum.at

Mo/ Di/Mi /Fr 16 - 18 Uhr + Do 17 - 19 Uhr

KLINIKEN / CLINICS

KEPLER UNIVERSITÄTSKLINIKUM LINZ

MED. CAMPUS LLL, ABTEILUNG DERMATOLOGIE

kepleruniklinikum.at

Krankenhausstraße 7a, 4020 Linz

Fon 017680 83–4112, Mo–Fr: 7–12 Uhr

INSTITUT FÜR HYGIENE UND MIKROBIOLOGIE

DES KLINIKUMS WELS-GRIESKIRCHEN

HIV-AMBULANZ

klinikum-wegr.at

Grieskirchner Straße 42, 4600 Linz

Fon 072 42 145 - 96 248,

Mo–Fr 7 - 16:30 Uhr, Sa 8 - 11:30 Uhr

APOTHEKEN / PHARMACIES

APOTHEKE AM SALZBURGER TOR

Salzburger Str. 1, 4840 Vöcklabruck

Fon 07672 72 724, Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

RIED IM INNKREIS

APOTHEKEN / PHARMACIES

RIEDBERG APOTHEKE

riedberg-apotheke.at

Schärdingerstraße 38, 4910 Ried im Innenkreis

Fon 07752 812 10 0, office@riedberg-apotheke.at

Mo–Fr 8 - 18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

SALZBURG

SALZBURG

APOTHEKEN / PHARMACIES

ELISABETH APOTHEKE

elisabethapotheke-salzburg.at

Elisabethstraße 1a, 5020 Salzburg

Fon 0662 87 14 84, elisabeth.apotheke@utanet.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

ST. EHRHARD APOTHEKE

sterhardapotheke.at

Petersbrunnerstraße 13, 5020 Salzburg

Fon 0662 84 36 30, office@sterhardapotheke.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

GNIGLER APOTHEKE

gnigler-apotheke.at

Linzer Bundesstarße 30a, 5023 Salzburg

Fon 0662 640 644 4, office@gnigler-apotheke.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

VIRGIL APOTHEKE

virgil-apotheke.at

Gabelsbergerstraße 7-9, 5020 Salzburg

Fon 0662 88 24 13, office@virgil-apotheke.at

Mo–Fr: 8–12:30 Uhr + 14:30–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING CENTRES

AIDS-HILFE SALZBURG

aidshilfe-salzburg.at

Innsbrucker Bundesstraße 47, 5020 Salzburg

Fon 0662 881 488, salzburg@aidshilfen.at

Mo+Do: 17–19 Uhr

INNERE MEDIZIN / INTERNAL MEDICINE

ORDINATION DR. NINON TAYLOR

ordination-taylor.at

Ernest-Thunstr. 12/4, 5020 Salzburg

Fon 0664 85 27 922, salzburg@ordination-taylor.at

KLINIKEN / CLINICS

SALK LANDESKRANKENHAUS

– INFEKTAMBULANZ DR. ARNO BEER

salk.at

Müllner Hauptstr. 48, 5020 Salzburg

Fon 05 7255 2, a.beer@salk.at

WERFEN

APOTHEKEN / PHARMACIES

SONNEN APOTHEKE

sonnenapotheke-werfen.at

Marktstraße 23, 5450 Werfen

Fon 06468 5282, info@sonnenapotheke-werfen.at

Mo 7:30-12:30 + 14:30-18:30, Di 8-12:30 + 14:30-19,

Mi 8-12:30 + 14:30-18:30,Do 8-12:30 + 14:30-19,

Fr 7:30-12:30 + 14:30-18, Sa 8-12 Uhr

STEIERMARK

GRAZ

APOTHEKEN / PHARMACIES

BAHNHOF APOTHEKE

bahnhof-apo.at

Bahnhofgürtel 77-79, 8020 Graz

Fon 0316 71 51 35, office@bahnhof-apo.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

APOTHEKE 8052

apotheke8052.at

Lissäckerstraße 2, 8052 Graz

Fon 0316 22 54 84, apotheke@a8052.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–13 Uhr

APOTHEKE AM GRÜNANGER

amgruenanger.at

Ziehrerstraße 2, 8041 Graz

Fon 0316 247 21 18, apotheke@amgruenanger.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–13 Uhr

NEUTOR APOTHEKE

neutorapotheke.at

Neutorgasse 57, 8010 Graz

Fon 0316 82 65 61, offizin@neutorapotheke.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

ROSEN APOTHEKE GRAZ

rosenapotheke.graz.at

Peter-tunner-Gasse 34, 8020 Graz

Fon 0316 57 00 70, office@rosenapotheke-graz.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

Adressen

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BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING CENTRES

AIDS-HILFE STEIERMARK

aids-hilfe.at

Hans-Sachs-Gasse 3, 8010 Graz

Fon 0316 81 5050, steirische@aids-hilfe.at

Mo/Mi/Do: 16–19 Uhr, Fr: 9–13 Uhr

INFEKTIOLOGIE / INFECTIOLOGY

ORDINATION BERNHARD HAAS

Fischerausstraße 13, 8051 Graz

Fon 699 18100241, Termine nach tel. Vereinbarung

INNERE MEDIZIN / INTERNAL MEDICINE

ORDINATION DR. ANDREAS KAPPER

tropenmed.at

Steinbergstrasse 20, 8052 Graz

Fon 0316 58 64 57, andreas.kapper@aon.at

Mo: 15–19 Uhr, Di: 15–19 Uhr / nach tel.

Vereinbarung

KLINIKEN / CLINICS

LKH GRAZ-WESTABTEILUNG FÜR INNERE

MEDIZIN–SPEZIALAMBULANZ

Lkh-grazwest.at

Göstingerstraße 22, 8021 Graz

Fon 0316 5466 14312

TIROL

INNSBRUCK

APOTHEKEN / PHARMACIES

APOTHEKE ATRIUM

apotheke-atrium.at

Grabenweg 58, 6020 Innsbruck

Fon 0512 390 988, office@apotheke-atrium.at

Mo – Fr: 8 – 18 Uhr, Sa: 8 – 12 Uhr

APOTHEKE BOZNERPLATZ

apo-boznerplatz.at

Bozner Platz 7, 6020 Innsbruck

Fon 0512 58 58 17, office@apo-boznerplatz.at

Mo – Fr: 8 – 18 Uhr, Sa: 9 – 12 Uhr

APOTHEKE IM DEZ

apotheke-im-dez.at

Amraser-See-Straße 56a, 6020 Innsbruck

Fon 0512 346 439, info@apotheke-im-dez-at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–14 Uhr

STAMSER APOTHEKE

stamser-apotheke.at

Höttinger Gasse 45, 6020 Innsbruck

Fon 0512 28 35 21, info@stamser-apotheke.at

Mo–Fr: 8–12:30 + 14:30–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

ZENTRUM SEXUELLE GESUNDHEIT TIROL

sg-tirol.at

Kaiser-Josef-Straße 13, 6020 Innsbruck

Fon 0512 56 36 21, office@sg-tirol.at, Mo: 10–14

Uhr + 17–18:30 Uhr, Di: 10–15 Uhr,Mi+Do: 10–17 Uhr,

KLINIKEN / CLINICS

TIROL KLINIKEN UNIVERSITÄTSKLINIK

FÜR DERMATOLOGIE, VENEROLOGIE UND

ALLERGOLOGIE

dermatologie.tirol-kliniken.at

Anicherstrsse 35, 6020 Innsbruck

Fon 0512 504 22 971, spezialambulanz@uki.at

LÄNGENFELD

APOTHEKEN / PHARMACIES

NIKOLAUS APOTHEKE

nikolaus-apotheke.at

Oberlängenfeld 6/01 B, 6444 Längenfeld

Fon 05253 43310, office@nikolaus-apotheke.at

Mo - Fr 8:30 - 12:30 + 14:30 - 18:30, Sa 8:30 -

12:30, So + Feiertage 16 - 18 Uhr

STUMM IM ZILLERTAL

APOTHEKEN / PHARMACIES

RUPERTUS APOTHEKE

rupertus-apotheke.com

Koflerweg 11, 6275 Stumm im Zillertal

Fon 05283 2627, office@rupertus-apotheke.com

Mo - Fr 8 - 12:30 + 15 - 18:30

VÖLS

APOTHEKEN / PHARMACIES

CYTA APOTHEKE

cyta-apotheke.at

Cytastraße 1, 6176 Völs

Fon 0512 302130, office@cyta-apotheke.at

Mo - Fr 9 - 18:30, Sa 9 - 14 Uhr

ZELL AM ZILLER

APOTHEKEN / PHARMACIES

GERLOSSTEIN APOTHEKE

gerlosstein-apotheke.at

Dorfplatz 3a, 6280 Zell am Ziller

Fon 05282 2641, info@gerlosstein-apotheke.at

Mo - Fr 8 - 12:30 + 14:30 - 18:30,

Sa 8 - 12 Uhr

VORALBERG

BREGENZ

APOTHEKEN / PHARMACIES

BAHNHOF APOTHEKE

bahnhofapo.at

Bahnhofstraße 29, 6900 Bregenz

Fon 05574 429 42, bahnhofapo@bahnhofapo.at

Mo - Fr 8 - 13:00 + 14:00 - 18:00, Sa 8 - 12 Uhr

BERATUNGSSTELLEN /

COUNSELLING CENTRES

SEXUELLE GESUNDHEIT VORARLBERG

sg-vorarlberg.at

Kaspar-Hagen-Straße 5, 6900 Bregenz

Fon 05574 465 26, info@sg-vorarlberg.at

Di: 10–19 Uhr, Do: 10–13 Uhr

FELDKIRCH

KLINIKEN / CLINICS

VORARLBERGER KRANKENHAUS

landeskrankenhaus.at

Carinagasse 41, 6800 Feldkirch

Fon 05522 303 2694, infekt.termin@lkhf.at

RANKWEIL

APOTHEKEN / PHARMACIES

MARIEN-APOTHEKE

apotheke-rankweil.at

Schleife 11, 6830 Rankweil

Fon 05522 44 270, office@marienapotheke.info

Mo–Fr: 8–12 Uhr + 14–18 Uhr,

Sa: 8–12 Uhr

*Alle Angaben ohne Gewähr.

Für Änderungen oder

Eintragungswünsche

kontaktueren Sie uns.

Telefon: +49 30 - 311 72 383

Email: info@check-mag.com

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CHECK MAG AUSTRIA #6


CHECK MAG AUSTRIA #6

WIEN

APOTHEKEN / PHARMACIES

ALT-HIETZINGER APOTHEKE

alt-hietzinger-apotheke.at

Hietzinger Hauptstraße 24, 1130 Wien

Fon 01 877 14 41, info@alt-hietzinger-apotheke.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Mi: 8 - 19 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

APOTHEKE AN DER KETTENBRÜCKE

apotheke-kettenbruecke.at

Kettenbrückengasse 23, 1050 Wien

Fon 01 587 65 19, info@apotheke-kettenbruecke.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

APOTHEKE ZUM SCHWARZEN

ADLER AM ROCHUSMARKT

1030adlerapotheke.at

Landstraßer Hauptstraße 60, 1030 Wien

Fon 01 712 44 42, info@adlerapotheke1030.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

COTTAGE APOTHEKE

cottage-apotheke.at

Haenauerstraße 1, 1180 Wien

Fon 01 47 86 774, office@cottage-apotheke.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

JOHANN STRAUSS APOTHEKE

johann-strauss-apotheke.at

Johann-Strauß-Gasse 32, 1040 Wien

Fon 01 505 21 64, office@johann-strauss-apotheke.at

Mo–Fr: 8–19 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

MARIEN APOTHEKE WIEN

marienapo.eu

Schmalzhofgasse 1, 1060 Wien

Fon 01 597 02 07, info@marienapo.eu

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

SALVATOR APOTHEKE

salvator9.at

Zimmermannplatz 1, 1090 Wien

Fon 01 405 52 92, office@salvator9.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

SCHLANGEN-APOTHEKE

schlangenapotheke.at

Hollandstraße 15, 1020 Wien

Fon 01 214 56 65 42, office@schlangen-apotheke.at

Mo, Mi, Fr: 8–18 Uhr, Di+Do: 8–19 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

STERNWARTE-APOTHEKE

sternwarte-apotheke.at

Sternwartestraße 6, 1180 Wien

Fon 01 478 34 64, info@sternwarte-apotheke.at

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr

BERATUNGSSTELLEN /

COUNSELLING CENTRES

AIDS HILFE WIEN

aids.at

Mariahilfer Gürtel 4, 1060 Wien

Fon 01 599 37, office@aids-hilfe-wien.at

Mo/Mi/Do: 9–19 Uhr, Di: 9–17 Uhr,

Fr: 9–18 Uhr

AN.DOC.STELLE + TRANS*BUDDY

andocstelle.at

Otto-Bauergasse 15/11, 1060 Wien

Fon 0670 556 33 44, office@andocstelle.at

Termine nach Vereinbarung

CHECKIT! | SUCHTHILFE WIEN

checkit.wien

Gumpendorfer Straße 8, 1060 Wien

Fon 01 4000 53 650, checkit@suchthilfe.at

Mo, Di, Do, Fr 10–15 Uhr

Termine nach Vereinbarung

COURAGE* BERATUNGSSTELLE

Courage-beratung.at

Windmühlgasse 15, 1060 Wien

Fon 01 585 69 66, info@courage-beratung.at

Mo: 10–14 Uhr, Di: 9–14 Uhr,

Mo–Fr: 16–20 Uhr

HOSI WIEN

Hosiwien.at

Heumühlgasse 14/1, 1040 Wien

Fon 0660 216 66 05, hosiwien.at

Termine nach Vereinbarung

MÄNNERBERATUNG

maenner.at

Keplerplatz 12/21, 1100 Wien

Fon 01 603 28 28, info@maenner.at

Mo–Do: 9–12 Uhr + 15–19 Uhr,

Fr: 9–16 Uhr

TÜRKIS ROSA: TIPPP

– TRANS*SCHWULENQUEER BERATUNG

traschq.dievilla.at

@RoSa: Lila Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien

Fon 01 585 43 43, traschq@dievilla.at

Mo: 17-20 Uhr, Do: 20-22 Uhr

GESUNHEITSZENTRUM + KLINIKEN /

HEALTH CENTER + CLINICS

AKH WIEN

HIV / STI - AMBULANZ

dermatologie.meduniwien.ac.at

Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien

Fon 01 404 00 42400, hiv-derma@meduniwien.

ac.at // Mo - Fr 8 - 18 Uhr

AMBULATORIUM SUCHTHILFE WIEN

HIV-AMBULANZ FÜR SUCHTMITTELABHÄNGIGE

www.suchthilfe.wien

Gumpendorfer Gürtel 8, 1060 Wien

Fon 01 4000 53 760, ambulatorium@suchthilfe.at

Mo: 9–15 Uhr, Di–Fr: 9–16 Uhr, Sa+So 9–15 Uhr

GESUNDHEITSZENTRUM HAELSI IM 2.

haelsi.at

Vorgartenstraße 206c, 1020 Wien

Fon 01 890 45 20, hallo@haelsi.at

Mo–Do: 7–19 Uhr, Fr: 7–17 Uhr

GESUNDHEITSZENTRUM HAELSI IM 18.

haelsi.at

Theresiengasse 46/2, 1180 Wien

Fon 01 399 08 63, achtzehn@healsi.at

Mo–Do: 14–19 Uhr, Fr: geschlossen

KLINIK FAVORITENAMBULANZ FÜR

HIV-INFEKTIONEN

klinik-favoriten.gesundheitsverbund.at

Kundratstraße 3, 1100 Wien

Fon 01 601 91 72 450,Termine nach Vereinbarung

KLINIK HIETZING DERMATOLOGIE, PAVILLON 16

klinik-hietzing.gesundheitsverbund.at

Wolkersbergesstrasse 1, 1130 Wien

Fon 01 801 10 24 35, Mo–Fr: 8–12 Uhr

KLINIK PENZIG HIV–IMMUNAMBULANZ

klinik-penzing.gesundheitsverbund.at

Sanatoriumstraße 2, 1140 Wien

Fon 01 910 60427 10, Termine nach Vereinbarung

ÄSTHETISCHE CHIRURGIE/

AESTHETIC SURGERY

DR. FRANKLIN E. KUEHHAS

dr-kuehhas.at

Tulpengasse 2/2 , 1080 Wien

Fon 01 397 78 48, office@dr-kuehhas.at

Termine nur nach Vereinbarung

DR. ROLAND RESCH

drresch.at

Döblinger Hauptstraße 79 , 1190 Wien

Fon 01 417 05 05, praxis@drresch.at

Mo - Fr 9 - 17 Uhr

Adressen

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HNO / ENT

HNO JOSEFSTADT DR. MARTIN JUREK

ordination.halsweh.at

Langegasse 74/7, 1080 Wien

Fon 01 408 19 20, office@halsweh.at

Mo: 9–18 Uhr, Di: 13–18 Uhr, Mi: 8–13 Uhr,

Do+Fr: 9–14 Uhr

HNO WIMMER DR. PHILIPP WIMMER

hno-wimmer.at

Schönbrunner Straße 9, 1040 Wien

Fon 01 720 50 60 75, ordination@hno-wimmer.at

Mo: 9–13 Uhr, Di: 9–18 Uhr, Do: 9–13 Uhr

HAUTÄRZTE / DERMATOLOGISTS

HAUTÄRZTIN OTTAKRING

DR. MARGOT PÜSPÖK-SCHWARZ

haut-ottakring.at

Ottakringer Straße 151/1, 1160 Wien

Fon 01 492 00 55, ordination@haut-ottakring.at

Mo: 9–14 Uhr, Di: 9–15 Uhr, Mi: 8:30–13 Uhr,

Do: 14:30–19 Uhr

MEDIZIN AM HAUPTBAHNHOF

DR. JOHANNES BISSCHOFF

medizin-am-hbf.at

Karl-Popper-Straße 8/203, 1100 Wien

Fon 01 890 50 40, termin@medizin-am-hbf.at

Mo: 8:30–19 Uhr, Di+Fr: 8–15 Uhr,Mi: 9–19 Uhr,

Do: 8–19 Uhr

ORDINATION DR. GMEINHART

gmeinhart.at

Rembrandtstrasse 12, 1020 Wien

Fon 01 330 45 05 // Mo: 13–18 Uhr,

Di: 13–17 Uhr, Do: 9–14 Uhr, Fr: 12–16 Uhr

ORDINATION DR. LORENZ REITERER

lorenzreiterer.at

Blechturmgasse 26/6, 1040 Wien

Fon 01 505 34 83, Mo+Di: 13–18 Uhr,

Mi+Do: 9–14 Uhr

ORDINATION DR. MICHAEL SKOLL

hautarzt-simmering.at

Simmeringer Hauptstraße 36/2/R05, 1110 Wien

Fon 01 361 05 04, info@hautarzt-simmering.at

Mo: 9–13 + 14–19 Uhr, Di+Mi: 9–15 + 16–18 Uhr,

Do: 9–15 Uhr, Fr: 9–15 Uhr

ORDINATION DR. SYLVIA HOLLE-ROBATSCH

holle-robatsch.at

Windhabergasse 11, 1190 Wien

Fon 01 664 320 55 33, office@holle-robatsch.at

Mo+Do: 8–16 Uhr, Di+Fr: 11–18 Uhr Mi: 9–19 Uhr,

Do: 8–19 Uhr

HIV + STI + ALLGEMEIN /

HIV + STI + GENERAL

GRUPPENPRAXIS DR. HORST SCHALK

+ DR. KARL HEINZ PICHLER

schalkpichler.at

Zimmermannplatz 1, 1090 Wien

Fon 01 40 80 744, praxis@schalkpichler.at

Mo+Do: 9–12 Uhr + 13–15 Uhr, Di: 7–12 Uhr +

13–15 Uhr, Mi: 15–20 Uhr, Fr: 9–12 Uhr

MEDLOFT PRIMÄRVERSORGUNGSZENTRUM

medloft.at

Wiedner Hauptstraße 120 -124, 1050 Wien

Fon 01 394 55 58, ordination@medloft.at

Mo: 7–19 Uhr, Di, Mi, Do: 8–19 Uhr, Fr: 8–17 Uhr

ORDINATION DR. GLAUNINGER

drglauninger.at

Gumpendorfer Straße 53/7, 1060 Wien

Fon 01 58 71 05 0, info@drglauninger.at

Mo+Mi: 8–13 Uhr, Di+Do: 14–19 Uhr,Fr: 7–12 Uhr

ORDINATION DR. DOMINIK ECKHARD

dominik-eckhard.at

Wurmsergasse 46/4/1/5, 1150 Wien

Fon 01 982 52 53, Mo: 14 -18 Uhr,

Di+Fr: 7:30–12:30,Mi: 15–19 Uhr, Do: 13–15 Uhr

ORDINATION DR. MARKUS BROSE

drbrose.at

Hietziger Hauptstraße 24, 1130 Wien

Fon 01 877 55 63, anmeldung@drbrose.at

Mo: 9–13 Uhr + 13–18 Uhr, Di: 8–12 Uhr,

Mi: 9–13 Uhr + 14–19 Uhr, Do: 9–13 Uhr,

Fr: 9–14 Uhr

TEAMPRAXIS BREITENECKER

DR. FLORIAN BREITENECKER

teampraxis.at

Otto-Bauer-Gasse 15/10, 1060 Wien

Fon 01 596 43 11, office@teampraxis.at

Mo: 9–14 Uhr, Di: 9–12 Uhr + 15–19 Uhr,

Mi: 7–13 Uhr, Do: 13–17 Uhr, Fr: 13–16 Uhr

TROPENINSTITUT WIEN 1060

PROF. DR. ALEXANDER ZOUFALY

infektionen.wien

Mariahilfer Straße 69/10, 1060 Wien

Fon 0670 607 99 77, office@infektionen.wien

Mo: 9:30–19:30, Di: 13–19:30, Mi: 13–20 Uhr,

Do: 12–19:30, Fr: 15–19 Uhr

LUNGENHEILKUNDE / PULMONOLOGY

ORDINATION DR. CHRISTIAN ZAGLER

christianzagler.at

Bräunerstraße 11a, 1010 Wien

Fon 01 503 08 88, office@christianzagler.at

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PROKTOLOGIE / PROCTOLOGY

COC-CHIRURGIE PROF. DR. ANDREAS SALAT

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PO & CO – DR. KIRA SORKO-ENZFELDER

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Fon 0677 635 08 802, ordination@dieproktologin.at

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PSYCHOTHERAPIE / PSYCHOTHERAPY

PRAXIS FÜR PERSONZENTRIERTE

PSYCHOTHERAPIE UND SEXUALTHERAPIE

MAG. (FH) CLEMENS HROBSKY

praxis-hrobsky.at

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UROLOGIE / UROLOGISTS

EIDLER UROLOGIE DR. CHRISTOPHE EIDLER

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ORDINATION DR. JOHANNES SCHOBESBERGER

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ORDINATION DR. WALDERT

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