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Baublatt Magazin June 2022

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NR. 6 | 2022

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DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

Komatsu WA475-10

30% höhere Kraftstoffeffizienz

im Vergleich zum Vorgängermodell

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 10,00 € | Juni 2022 | www.baublatt.at

Wir begrüßen Sie auf der

24. - 30. Oktober 2022 München

Komatsu Halle C6 und Demogelände

Komatsu_WA475-10_230x260de_Kuhn_AT_Baublatt.indd 1 25.05.2022 16:08:2

12 | Zementwerk Kirchbichl

Abbruch durch die Firma Zöchling

mit Seilbagger und Abrissbirne

54 | Wimmer

Die Palette der Tunnelbagger wird

um ein neues 20 t Gerät erweitert

70 | IFAT Munich

Rückblick auf die weltweit größte

Messe für Umwelttechnologien


»

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Schnellkupplungssystem

Sekundenschneller Wechsel der Anbaugeräte

direkt von der Fahrerkabine aus

Das innovative HUPPQuick-Schnellkupplungssystem macht das

Wechseln von Anbaugeräten zum Kinderspiel. Du kannst mit

einem Knopfdruck dein Werkzeug (z. B. Greifer, Hydraulikhammer,

Abbruch zange, Anbauverdichter, …) wechseln, ohne die Fahrerkabine

zu verlassen. Das garantiert effizientes, schnelles und vor allem

sicheres Arbeiten.

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Schnellwechselvorgang automatisch verbunden –

der händische Kupplungsvorgang entfällt

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Hydraulikkupplungen vor Beschädigung und Verschmutzung

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Aufbau - Verschleißteile sind gut erreichbar und leicht

austauschbar

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Teile

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und sich in den Gefahrenbereich begeben muss

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Serviceangebot



EDITORIAL

Trübe Glaskugel

CAT KOMPAKTLADER

226D3

Ob Baumaschine, Aufbereitung

oder Transport: in den letzten

Wochen zeigten unsere Interview-

Partner eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit.

Nachdem sich die Gespräche

zu Beginn in der Regel um die bekannten

Probleme drehten – Lieferausfälle,

Preissteigerung, Facharbeitermangel

– wurde immer wieder ein Punkt

erreicht, wo eine gewisse Ratlosigkeit zu

spüren war. Angesichts der

vielen Faktoren, die kein

Unternehmer wirklich

beeinflussen kann – Dauer

des Krieges in der Ukraine,

neue Corona-Welle, weitere

Entwicklung der Inflation

– wagt kaum jemand eine

Prognose abzugeben, wie es

in der Baubranche weitergeht.

Selten war der Blick

in die Glaskugel – der

natürlich immer seine

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Unschärfen hatte – so

getrübt wie jetzt.

Doch kommen wir zu etwas

Erfreulicherem: Erinnern Sie sich noch

an das Video zu dem Hit „Wrecking

Ball“ der US-amerikanischen Sängerin

Miley Cyrus, der es vor neun Jahren

auch bei uns in die Charts schaffte?

Nun, es kam uns bei unserer aktuellen

Projekt-Reportage wieder in den Sinn,

denn für den Abbruch der rund 60 m

hohen Silos des Zementwerks in

Kirchbichl in Tirol setzte die Firma

Zöchling auf einen Sennebogen Seilbagger

mit Abrissbirne. Sieht man nicht

alle Tage und auch sonst ist das Rückbau-Projekt

durchaus beeindruckend.

Weiters berichten wir in dieser Ausgabe

vom Erzberg, wo die VA Erzberg eine

neue Generation von Komatsu Großgeräten

in Dienst stellte, und den

Feierlichkeiten in den Niederlassungen

der Firma Zeppelin in Linz und dem

neuen Standort der Firma Kuhn in

Traun. Auf der Weltleitmesse

IFAT in München

haben wir uns über die

Neuheiten in der Umwelttechnik

informiert und

nicht zuletzt sprachen wir

auch mit Andreas Wimmer.

Der von ihm geleitete

Familienbetrieb in Thalgau

ist seit Jahrzehnten

bekannt für seine hochwertige

Baumaschinenausrüstung.

Mit einer eigenen

Tunnelbagger-Reihe hat

Andreas Wimmer inzwischen

aber ein weiteres

erfolgreiches Standbein geschaffen. Im

Gespräch mit Baublatt.Österreich gibt

er exklusiv einen ersten Ausblick auf

das neue Modell Yellow Fox.

In diesem Sinne wünscht Ihnen das

Team von Baublatt.Österreich eine

unterhaltsame Lektüre und vor allem

einen erholsamen Sommer!

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

Komatsu WA475-10:

hohe Kraftstoffeffizienz

Mit einer Motorleistung von

217 kW/295 PS und dem leistungsverzweigten

Komatsu-Getriebe

(K-HMT), das extrem niedrigen

Kraftstoffverbrauch mit massiver

Produktivitätssteigerung kombiniert,

wird der WA475-10 zu einem der

führenden Top-Performer. Seine

einzigartige, unabhängige Steuerung

von Antriebsstrang und Arbeitsausrüstung

ermöglicht schnellste

Ladespiele bei einfachster

Bedienung.

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Juni 2022, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

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Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin fü r die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

ü ber Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 10,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 70,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

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freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

4 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

KRAFTVOLL. VIELSEITIG. KOMFORTABEL.

Dem Fahrer bietet der Cat Kompaktlader 226D3 der neuen Serie D3 eine geräumigere ROPS/FOPS-Kabine mit

verbreitertem Einstieg, großer Beinfreiheit durch mehr Platz zwischen der Joystickkonsole, Komfortsitz,

Seitenschiebefenster und optimaler Rundumsicht auch durch die serienmäßige Rückfahrkamera. Zwei

vorgesteuerte und damit sehr präzise Joysticks steuern Fahr- und Arbeitshydraulik, alle Bedienelemente

sind ergonomisch optimal angeordnet, das gesamte Cockpit orientiert sich an dem bekannt hohen Cat

Standard. Optional ist eine geschlossene Vollkabine verfügbar. Mit der Anbaugeräte-Erkennung und der

automatischen Einstellung der jeweils optimalen Hydraulikwerte überzeugt der neue Cat 226D3 durch hohe

Effizienz in Einsätzen mit oft wechselnden Anbaugeräten.

zeppelin-cat.at



INHALT

INHALT

MENSCHEN + SZENE

08 Aktuelles bei Volvo Fahrerclub, Kuhn,

Wacker Neuson Group, Quester,

Red Bull Erzbergrodeo, Leyrer + Graf,

Verband der Baustoffhändler Österreichs.

PROJEKTE + PLANUNG

12 Rückbau: Im Tiroler Kirchbichl setzte

die Firma Zöchling für den Abbruch des

Zementwerks massive Abbruchgeräte ein.

Unter anderem auch einen Sennebogen

Seilbagger mit Abrissbirne.

16 ÖBB: Anfang Juni erfolgte der erste

Durchschlag im Semmering-Basistunnel.

Er verbindet die beiden Bauabschnitte

Göstritz und Fröschnitzgraben.

Ende Mai informierte die IFAT in München

über aktuelle Lösungen für den nachhaltigen 70Umgang mit Ressourcen.

32

Foto: Messe München

44 Bauer: Die Schrobenhausener Tage 2022

standen unter dem Motto „B.sustainable:

Nachhaltigkeit im Spezialtiefbau“.

46 Tyrolit lanciert Handbetonschleifer

und Mauerschlitzfräse.

46 Rika Kompressoren: feiert das 20 Jahr

Jubiläum mit Umzug in neue Betriebsräume.

49 IBS: Gleichenfeier für die Erweiterung

der Österreich-Zentrale in Ardagger.

50 Kuhn: Das neue Kuhn-Servicewerk für

Palfinger- und Komatsu-Kunden in Traun

wurde am 10. Juni 2022 feierlich eröffnet.

52 AAB Eisterer: Mantovanibenne präsentierte

die extrem kraftvolle Eagle 3 Schrottschere.

53 Steelwrist: Der neue X02 Tiltrotator ist

für Bagger von 1,5 bis 2,5 t geeignet.

54 Wimmer: Die Firma Wimmer in Thalgau

entwickelte sehr erfolgreich eine eigene

Tunnelbagger Reihe und erweitert diese

mit dem Yellow Fox in der 20 t Klasse.

56 Brokk: Der Aquajet Vertriebspartner

war Ausrichter des World Tour Events.

58 Kohlschein: Abbruch-Profi Prajo‘s verstärkt

den Fuhrpark mit den zwei neuen Kobelco

Kraftpaketen SK260NLC und SK300NLC.

60 Adler: Mit der Kehrmaschine K 750 konnte

für den Bedarf der Gemeinde Reith die

optimale Lösung gefunden werden.

61 Kubota: Ein neues Telematiksystem

erhöht die Effizienz und Sicherheit.

62 Kemroc: Für die Sicherung einer Baugrube

mit einer Trägerbohlwand wurden mit einer

Fräsen-Rotator-Kombination die Grubenwände

präzise und sicher begradigt.

64 Rockster: In Paris bewährt sich ein R1000S

inklusive Siebsystem als All-In-One-Lösung.

65 Tadano: Felbermayr hat drei neue

Tadano AC 3.045-1 City geordert.

66 Fliegl: Das Bagger- und Transport-

Unternehmen Muckenhuber erweitert seine

Dienstleistungen durch eine Betontankstelle

im Gewerbepark Mauer/Wallern.

68 Kleemann: Die neue EVO2-Generation

sorgt mit ihren Überlastsystemen für mehr

Betriebssicherheit und punktet mit ihrem

effizienten Brecher-Direktantrieb.

70 Doppstadt | Fliegl | Frutiger | HKM | Kaeser

Kaiser | Kobelco | Komptech | KSB | Liebherr

Lindner | Mall | Max Wild | Meiller | Palfinger

Rädlinger | Rockster | Sennebogen | Tracto

Volvo Trucks | Zeppelin

78 Goldhofer: Ein MPA Satteltieflader

transportierte einen Bagger nach einem

Lawinenabgang auf die Marxtenalm.

92 Baublatt.Österreich Test:

VW Multivan Life Ehybrid

Subaru Outback 2.5I Premium

04 Editorial

MESSENACHLESE IFAT

FUHRPARK

STANDARDS

81 Service

Kurzurlaub von der Baustelle:

Plattform Schau-aufs-Land; Literatur

MERLO ROTO

MASCHINEN + TECHNIK

18 Ascendum: Im Steinbruch der Firma

Deisl Beton transportiert ein R100, der

derzeit größte starre Muldenkipper von

Volvo CE, das Material zur Brechanlage.

20 Doka: Beim Bau von drei Galerien in den

Tiroler Bergen kommt dem Schalwagen

SL-1 eine wichtige Rolle zu.

22 Zeppelin: Viele Besucher nutzten den Tag

der offenen Tür bei Zeppelin in Linz, um sich

über aktuelle Neuheiten zu informieren.

24 Rubble Master: Seit zwei Jahren optimiert

Josef Hamminger die Gewinnung historischer

Baustoffe mit seinem RM 70GO! 2.0.

26 Bulmor eröffnete ein neues Produktionsgebäude

mit hochmoderner Fertigung.

27 Bobcat: Mit dem neuen 8 t Modell E88

erweitert Bobcat seine R2-Serie.

28 Liebherr: Der gut besuchte Krantag

in Ansfelden informierte über aktuelle

Entwicklungen in Theorie und Praxis.

30 MWT: Das Pfreundt Web Portal informiert

auf einen Blick über alle Wiegedaten.

31 Rototilt präsentiert den RC9, einen

Schwenkrotator für Bagger bis 43 t.

32 Kuhn: Mit einem neuen PC1250-11 und

einem ebenfalls neuen WA800-8 vollzog

die VA Erzberg einen Generationenwechsel

bei den Komatsu Großgeräten.

36 Mecalac erweitert mit einer völlig neuen

Reihe von Schwenkladern sein Portfolio.

38 Liebherr stellte seinen neu entwickelten

Mehrschalengreifer GMM 505 vor.

40 Benninghoven: Vor dem Hintergrund von

Ressourcenschonung und Reduzierung des

Energieeinsatzes ist temperaturabgesenkter

Asphalt wieder in aller Munde.

41 Vialit feiert das 25 Jahr Jubiläum des

ersten Reaktiv-Asphaltprodukts auf

dem deutschsprachigen Markt.

42 SBM Mineral Processing setzt seit vier

Jahrzehnten auf den diesel-elektrischen

Antrieb bei Prall- und Backenbrechern.

54

DER DREHBARE

WOLKEN

KRATZER

BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at

6 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 7



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

8

VOLVO-FAHRERCLUB

Bester Baumaschinenfahrer gekrönt

Nach zwei Jahren Pause hat Volvo Construction Equipment

am 4. Juni 2022 die erfahrensten 25 Fahrer aus Europa in

sein Customer Center in Eskilstuna, Schweden, zum Finale

des Fahrerclubs begrüßt. Die Teilnehmer aus 13 Ländern

nahmen an drei Vorrunden teil, um sich für das Halbfinale

und dann das Finale zu qualifizieren. Alle Disziplinen wurden

auf Zeit absolviert und mit Strafen für Fehler zeitlich aufgestockt.

Der 25-jährige Franzose Jonathan Legeard (Bild)

sicherte sich den ersten Platz auf dem Siegertreppchen,

Reijer van der Grift und Christ-Jan Jansen, beide aus den

Niederlanden, belegten die Plätze zwei und drei.

www.volvoce.com

KUHN

Verstärkung im Bereich Baumaschinen

Ing. Matthias Auer.

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JUNI 2022

M

WACKER NEUSON GROUP

it der Schaffung der

Position „Business

Development“ im Bereich

Baumaschinen legt die Firma

Kuhn ab sofort noch mehr

Augenmerk auf die Bereiche

Service und Dienstleistung. Mit

Ing. Matthias Auer hat man

einen Profi in der Branche

gefunden, der im Bereich Sales

und vor allem auch After Sales

viel Expertise mitbringt. „Es

geht um die Weiterentwicklung

des Kundendienstgeschäftes

und Servicegeschäftes, wir

wollen die Kundenzufriedenheit

auf ein neues Level heben“, sagt

Auer. Kuhn ist aktuell auch

Übernahme der Enar Group abgeschlossen

damit beschäftigt, noch mehr

Servicetechniker an Bord zu

holen. Der Bedarf der Kunden

ist jedenfalls da. „Wir werden

das Employer Branding

verstärken und einige Maßnahmen

setzen, um die verfügbaren

Talente am Markt in das

Unternehmen zu holen“, so

Auer, der hinzufügt: „Es gibt

aktuell viele Herausforderungen

wie die Digitalisierung oder

aber die Elektrifizierung der

Baumaschinen. Wir wollen neue

Produkte und noch flexiblere

Servicevereinbarungen

anbieten.“

www.kuhn-gruppe.com

Die Wacker Neuson Group hat mit den Mehrheitseigentümern der spanischen

Enarco S.A. eine Vereinbarung zur Übernahme von 100% der Enar Group geschlossen.

Mit dem Vollzug der Transaktion am 1. Juni 2022 ist Enar nun offiziell Teil der Wacker

Neuson Group. Markus Einsele, seit sieben Jahren bei Wacker Neuson im Bereich

Betontechnik tätig, und David Gascon, Geschäftsführer Enar, übernahmen zum

1. Juni 2022 die Geschäftsführung als neue Doppelspitze. Enar ist Hersteller leichter

Baugeräte und Spezialist für Betonverdichtung. Zum Produktportfolio gehören

neben einem breiten Angebot an Betoninnenrüttlern auch Vibrationsplatten,

Stampfer und handgeführte Walzen zur Erd- und Asphaltverdichtung. Durch die

Transaktion wird die Marktposition der Wacker Neuson Group insbesondere im

Bereich der Betontechnik weiter gestärkt und international ausgebaut. Die Wacker

Neuson Group wird Enar aufgrund seiner guten Marktposition und hohen

Kundenakzeptanz als eigenständige Marke führen.

www.wackerneusongroup.com

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Foto: © Philip Platzer / Red Bull Content Pool

Foto: Christian Mikes/Quester

QUESTER

Branchentreff in Raasdorf

N

ach einer coronabedingten Pause fand am 10. Juni bereits zum

28. Mal das traditionelle Quester-Spargelfest statt. Rund 400

Gäste kamen nach Raasdorf und genossen die entspannte Atmosphäre.

Mag. Barbara Bernsteiner, die im Vorjahr die Geschäftsführung

bei Quester übernahm: „Es war schön, hier alle wieder persönlich

begrüßen zu dürfen. Das Spargelfest hat eine besondere Tradition

in der Branche und bietet die ideale Gelegenheit zum Austausch

abseits der täglichen Arbeitsroutine.“ 2022 wird sich Quester noch

stärker auf die Kernaufgabe als Großhändler fokussieren und daher

die Themen Verfügbarkeit, Logistik und Service (Beratung) in den

Mittelpunkt stellen. Ganz neu ist das Thema Baustahl: seit Jahresbeginn

betreibt Quester zwei Baustahl-Zentrallager. Mag. Bernsteiner:

„So können wir unsere Kunden direkt versorgen und stellen für sie

die Verfügbarkeit eines derzeit stark gefragten Materials sicher.“

www.quester.at

ERZBERGRODEO

Lettenbichler siegt am Erzberg

R

Quester Geschäftsführerin Mag. Barbara Bernsteiner (2.v.li.)

lud zum traditionellen Spargelfest.

und 40.000 begeisterte Fans erlebten nach zwei Jahren Pause

eines der härtesten Rennen aller Zeiten. Das Red Bull Erzbergrodeo

2022 brachte auch einige Neuerungen mit sich, denn das Gelände

hat sich durch den Tagbau teilweise massiv verändert. Der sogenannte

Gerichtsgraben ist nach Aufschüttungen nun bis zu 80 m

höher und die Badewanne darf nicht mehr befahren werden, da dort

ein Teich angelegt wurde. Weiters durften die Teilnehmer in diesem

Jahr auf dem gesamten Streckenverlauf keine Hilfe in Anspruch

nehmen. Auch gab es auf der knapp 35 km langen Rennstrecke keine

Tank- oder Lade-Punkte. Bei extremer Hitze und mit gleich drei

Schlüsselstellen – Carl‘s Dinner, Motorex Highway und Dynamite

– erreichten von 500 Startern nur acht Fahrer innerhalb des vier

Stunden-Limits das Ziel. Den Sieg beim Erzbergrodeo holte sich der

Deutsche Manuel Lettenbichler (KTM) vor dem

Spanier Mario Roman (Sherco) und dem

Kanadier Trystan Hart (KTM).

2015 hatte Lettenbichlers Vater

Andreas das Rennen für sich

entschieden – es ist damit

das erste Vater-Sohn-

Duo mit einer Sieger-

Trophäe.

www.redbullerzbergrodeo.com

Manuel Lettenbichler

auf dem Weg zum Erzberg-Triumph.

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Mit der neuen Weiterbildungsstätte

wird die

Ausbildung der 180

Leyrer + Graf Lehrlinge

an einem Ort zusammengeführt.

Lizenz zum

Bohren

LEYRER + GRAF

Ausbildungszentrum feierlich eröffnet

N

TERMINE

ach nicht einmal einem Jahr Bauzeit

erfolgte Ende Mai die feierliche

Eröffnung des neuen, rund 1.400 m²

großen Ausbildungszentrums der Unternehmensgruppe

Leyrer + Graf am

Standort in Horn. In diesem wird nun die

Ausbildung der 180 Leyrer + Graf Lehrlinge

an einem zentralen Ort zusammengeführt,

welche bislang aus Platzgründen

auf mehrere Standorte aufgeteilt war.

Nachdem die Lehre am Bau sowohl

inhaltlich als auch mit digitalen Lernmethoden

der modernen Berufswelt angepasst

wurde, ist es für das Unternehmen

nun umso wichtiger, die Lehrlinge in ihrer

Ausbildung schon sehr früh an neue und

moderne Arbeitsmethoden heranzuführen,

wie z.B. der digitalen Vermessung mit

Drohnen und elektronischem Daten-

Management. Darüber hinaus werden die

Lehrlinge mit Tablets ausgestattet und

lernen den Umgang mit 3D-Plänen über

große Bildschirme. Die neue Weiterbildungsstätte

dient jedoch auch der fachlichen

und persönlichen Weiterentwicklung

aller Mitarbeiter. Insgesamt wurden ca.

2 Mio. Euro in die neue Ausbildungsstätte

investiert.

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Mission erfolgreich.

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24.-30.10.2022, München www.bauma.de

TBM-DiGs

23.-25.11.2022, Montanuniversität Leoben

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Foto: VBÖ/Wolfgang Stecher

VBÖ

Baumit erneut bester Lieferant

Von links: VBÖ-Präsident Ewald

Kronheim und Baumit Vertriebsleiter

Rudolf Ofenschiessl.

B

eim Galaabend des Verbands

der Baustoffhändler Österreichs

(VBÖ) in St. Pölten wurde Baumit

im Beisein zahlreicher Persönlichkeiten

aus Handel und Industrie

zum mittlerweile vierten Mal zum

besten Lieferanten in der Kategorie

Putze/Bindemittel gekürt. Dimensionen

wie Liefertermintreue oder

Warenverfügbarkeit zählen bei der

Auszeichnung zu den wichtigsten

Entscheidungskriterien. „Wir

wissen um die Wichtigkeit termingetreuer

Lieferung und Warenverfügbarkeit

und setzen alles daran,

dies sicherzustellen. Insofern freuen

wir uns heuer ganz besonders über

diese Auszeichnung. Unser flächendeckendes

Standort-, Liefer- und

Händlernetz stellt auch in Zukunft

sicher, dass man sich auf Baumit

verlassen kann“, so Mag. Georg

Bursik, Geschäftsführer der Baumit

GmbH.

www.baumit.com

10 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Spektakuläre Einsatz-Bilder

massiver

Abbruchgeräte prägen

den Rückbau des

Zementwerks im

Tiroler Kirchbichl.

Durchgeführt werden

die Arbeiten am

derzeit größten Abbruchprojekt

Österreichs

von der Firma

Zöchling im Auftrag

der HTS GmbH.

Aufgrund der Höhe

der Silos unterstützte

neben Österreichs

größtem Abbruchbagger,

dem Liebherr

R960 demolition der

Firma Zöchling, für

ca. 3-4 Wochen auch

ein Sennebogen

Seilbagger mit Abrissbirne

den schwierigen

Rückbau.

ZÖCHLING

Zementwerk Kirchbichl: spezielles

Rückbaukonzept für Mega-Abbruch

or 150 Jahren wurde die Perlmooser

V AG als „AG der k. k. priv. hydr. Kalk-

und Portlandzementfabrik zu Perlmoos“ in

Kirchbichl gegründet. Das dort angesiedelte

Perlmooser Zementwerk stellte 1997

den Drehofenbetrieb ein und wurde zwei

Jahre später von der Firma Schretter &

Cie mit Hauptsitz in Vils im Außerfern

erworben. In den letzten zwanzig Jahren

wurde Kirchbichl als Zementmahlwerk

betrieben, bis sich Schretter & Cie

entschloss, die Zementherstellung in Vils

zu konzentrieren. In der Folge wurde das

Werksareal in Kirchbichl an die Balmung

Medical Handel GmbH veräußert. Diese

ist im Bereich Handel mit medizinischen

Produkten weltweit tätig und errichtet in

Kirchbichl nun ihren neuen Tiroler

Firmensitz mit dem Schwerpunkt Forschung

und Entwicklung, der 150 moderne

Arbeitsplätze schaffen soll.

Den Rückbau des Zementwerks hat die

Balmung Medical Handel GmbH an die

Firma HTS GmbH vergeben, welche alle

verwertbaren Teile ausbaut und der

Weiterverwendung zuführt. Alle Bauteile,

Für die drei ca. 60 m hohen Zementsilos

erwies sich ein Sennebogen 6130E-HD

Seilbagger mit 3,6 t schwerer Abrissbirne

am 65 m langen Ausleger als ideale

Lösung. Mit ihm wurden die Silos bis auf

eine Höhe von ca. 25 m rückgebaut,

den Rest erledigten die beiden

Longfront-Bagger.

die nicht mehr wiederverwendbar sind,

werden durch die Firma Zöchling im

Auftrag der HTS im Anschluss von

Schad- und Störstoffen entfrachtet und

danach maschinell rückgebaut. Das

mineralische Abbruchmaterial wird durch

die Firma Zöchling direkt vor Ort aufbereitet

und verbleibt im Eigentum des

Bauherrn. Nachfolgend ein Blick auf die

besonderen Herausforderungen des

Projekts.

DATEN & FAKTEN

Gesamtfläche Baustellenareal: ca. 50.000 m²

Umbauter Raum: ca. 215.000 m³

Produktion Betonrecyclingmaterial: ca. 100.000 t

Abbruchhöhe: bis 60 m

Bauzeit: 05/2021 bis 09/2022

Eines der wesentlichen Bestandselemente

bildete die Siloanlage 3, die aus drei

jeweils ca. 60 m hohen Zementsilos mit 15

m Durchmesser sowie einem angebauten

Förderturm bestand. Die von der Firma

Zöchling gewählte Rückbaumethode hat in

Österreich durchaus Seltenheitswert: Die

Silos wurden durch einen für diesen Zweck

angemieteten 140 t schweren Sennebogen

6130E-HD Seilbagger mit 3,6 t schwerer

Abrissbirne am 65 m langen Ausleger bis

auf eine Höhe von ca. 25 m rückgebaut,

den Rest erledigten die beiden Longfront-

Bagger. Der Abriss mittels Birne war

gegenüber einem Abtrag z.B. mit Abbruchroboter/Flugbagger

eine kostengünstige

und vor allem zeitsparende Variante. Ein

weiterer Vorteil: durch die gezielten

Schläge mit der Abrissbirne konnte der

Beton nahezu rückstandsfrei vom Bewehrungsstahl

getrennt werden – ein darauffolgendes

Pulverisieren war kaum mehr

notwendig. Für den An- und Abtransport

des Seilbaggers waren jeweils sechs

Lkw-Ladungen nötig, darunter auch

mehrere Schwertransporte. Der Auf- und

Abbau des Großgeräts dauerte jeweils

zwei Tage.

Fundament Siloanlage 3: Die 60 m hohe

Siloanlage 3 war naturgemäß massiv

fundiert. In diesem speziellen Fall wurde

unter den Silos ein ca. 50 x 25 m messender

Fundamentblock mit 5,5 m Stärke

vorgefunden. Zunächst wurde überlegt,

den massiven Betonblock durch Lockerungssprengungen

aufzubrechen und im

Anschluss mittels Baggern mit Hydraulikhämmern

abzutragen. Diese Vorgehens-

Das Team der Firma Zöchling in

Kirchbichl (von links): Ilija Cvitic

(Maschinist Liebherr L566), Zlate

Mitovski (Helfer), Henryk Babij

(Helfer), Emir Mahmutovic (Maschinist

Brecher, Liebherr R926),

Bayram Aktas (Maschinist Cat 336E),

Adis Preljevic (Polier), Mehmet Keskin

(Maschinist Komatsu HB365),

Ing. Fritz Hanisch (Bauleiter),

Helmut Föll (Maschinist Komatsu

PC490) und Reinhard Hasler

(Maschinist Liebherr R960). Nicht

auf dem Bild: Manuel Nussbaumer

(Maschinist Liebherr R954C).

KAISER S12 Allroad

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12 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 13



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Dem massiven Fundament geht es an den Kragen: der Liebherr

R960 demolition mit Terminator DX1800 Freifallhammer und ein

Komatsu PC490LC-11 mit Rammer 5011E Hydraulikhammer beim

Fundamentabbruch der Siloanlage 3.

Der Liebherr R960 demolition mit 36,5 m

Longfront-Ausrüstung beim

Betonabbruch der Siloanlage 1.

Das mineralische Abbruchmaterial wird durch die Firma Zöchling

direkt vor Ort aufbereitet. Im Bild ein Liebherr R926 mit dem

raupenmobilen SBM Prallbrecher Remax.

Als Trägergeräte fungierten die beiden

großen Liebherr-Bagger R954C VH-HD

und R960 demolition. Die Sekundärzerkleinerung

übernahmen dann ebenfalls

die beiden Liebherr-Bagger sowie ein

Komatsu PC490LC-11, jeweils ausgestattet

mit Rammer 5011E Hydraulikhämmern.

Hinzu kam noch, dass eine Hochspannungs-Leitung

der TiNetz direkt

neben dem Fundament verlegt war, welche

im Zuge des Fundamentabbruchs gesichert

werden musste. Das gesamte

Fundament konnte trotz aller Widrigkeiten

in ca. 2,5 Monaten Bauzeit abgebrochen

und aufbereitet werden.

Nicht zuletzt führt mitten durch das ehemalige

Zementwerk die Hauptstrecke der ÖBB.

Die beiden Hälften des Betriebsgeländes

sind lediglich durch zwei Förderbrücken

sowie drei Unterführungen verbunden, die

nicht mit Großgeräten befahrbar sind.

Somit musste der komplette Bauablauf in

zwei Bauphasen unterteilt werden. Außerdem

war der Abbruch der an die Förderbrücken

angebauten Objekte mit erhöhter

Vorsicht durchzuführen, da die Gleissperre

zur endgültigen Demontage der Brücken

erst gegen Bauende stattfindet. Weiters

musste für den Abbruch der beiden

Bahnverladestationen jeweils eine Gleissperre

der Hauptstrecke inklusive Oberleitungs-Abschaltung

eingerichtet werden. Die

maximal durch die ÖBB zur Verfügung

gestellte Dauer betrug jeweils nur 15 min.

Dank der minutiösen Planung konnte die

Firma Zöchling beide Verladestationen in

der ersten Gleissperre nahezu vollständig

rückbauen. Die Arbeiten befinden sich in

Plan und werden voraussichtlich wie

geplant im September 2022 abgeschlossen

sein.

www.zoechling.at

weise wurde aber aufgrund der engmaschigen

Bewehrungslagen der Fundierung

wieder verworfen, welche für das Bohren

der Sprenglöcher eine erhebliche

Erschwernis gewesen wären. Alternativ

wurde zum Aufbrechen ein 12 t schwerer

Freifallhammer Terminator DX1800

eingesetzt, welcher durch Heben und

Fallenlassen eines ca. 6 t schweren

Gewichts aus 7 m Höhe direkt auf den

Meißel den Beton zertrümmerte.

EINGESETZTE GROSSGERÄTE

Hydraulikbagger Liebherr R926

Hydraulikbagger Cat 336E-L Hybrid

Hydraulikbagger Komatsu HB365LC-3 Hybrid

Hydraulikbagger Komatsu PC490LC-11

Longfront-Bagger Liebherr R954C VH-HD

Longfront-Bagger Liebherr R960 demolition

(größter Abbruchbagger Österreichs)

Seilbagger Sennebogen 6130E-HD

Radlader Liebherr L566

Mobiler Prallbrecher SBM Remax

Teamwork unter Zeitdruck: Liebherr R954C VH-HD mit 28 m Longfront-Ausrüstung und

Italmek IC23 Schrottschere, Liebherr R960 demolition mit Tieflöffel-Ausrüstung und

Italmek IC54 Schrottschere sowie Liebherr R926 mit Caterpillar S325B Schrottschere beim

Abriss der Stahlkonstruktion der Bahnverladestation 2 während einer Gleissperre.

14 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Durchschnitt ist

für uns keine Option.

Wir bieten unseren Kunden ein echtes Rundum-sorglos-Paket. Ob ganz kleiner Kran

oder größter Kran der Welt – wir liefern Krane für jeden Bedarf. Wer mit uns arbeitet,

muss sich um nichts kümmern. Wir bringen den Kran überall hin: Auf den höchsten Berg

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PROJEKTE + PLANUNG

ÖBB

Erster Durchschlag im Semmering-Basistunnel

Kaum ein Moment ist im Tunnelbau wichtiger als der Durchschlag. Beim Semmering-

Basistunnel ist der erste Durchschlag Anfang Juni gelungen. Er verbindet die beiden

Bauabschnitte Göstritz und Fröschnitzgraben.

E

ine ganz besondere Situation ergibt

sich in Göstritz, weil die Mineure auf

die im Abschnitt Fröschnitzgraben noch

im Tunnel befindliche Tunnelbohrmaschine

„Carl“ getroffen sind. Diese wird

derzeit Stück für Stück abgebaut, wobei

der vordere Teil, der Bohrkopf, zuletzt

zerlegt wird. Ein schmaler „Durchgang“ im

Schneidrad ermöglichte dennoch, dass

Mineure der beiden Bauabschnitte sich

erstmals im Tunnel treffen konnten, ein

Erfolg harter jahrelanger Arbeit.

Projektleiter Gerhard Gobiet: „Ein

herzlicher Glückwunsch an die ausführenden

Firmen und ganz besonders an die

Mineure. Rund sieben Jahre nach Beginn

der Arbeiten im Abschnitt Gloggnitz ist ein

erster großer Meilenstein auf dem Weg zur

Fertigstellung des Semmering-Basistunnels

gelungen. Für uns alle am Bau

Beteiligten ist das ein ganz besonderer

Moment. Die erste Verbindung von zwei

Abschnitten ist erfolgt und mehr als 24 km

des Tunnels sind geschafft. Es ist ein Tag

der Freude, viel harte Arbeit liegt aber

noch vor uns.“

Die Bauarbeiten im Abschnitt Göstritz

gehen sehr gut voran, in der fertiggestellten

Röhre wurden 1.578 m vorgetrieben. In

der zweiten Röhre Richtung Fröschnitzgraben

sind nur noch weniger als 400 m bis

zum zweiten Durchschlag zurückzulegen.

Richtung Gloggnitz sind noch rund 300 m

zu graben. Im Bereich Gloggnitz sind nach

den umfangreichen Sondermaßnahmen

kürzlich wieder Vortriebsarbeiten aufgenommen

worden, aufgrund der äußerst

schwierigen Geologie in diesem Abschnitt

sind noch rund 900 m zurückzulegen.

Mehr als 24 km der insgesamt 27,3 km

des zweiröhrigen Tunnels sind bereits

gegraben. Der Tunnel wird von fünf Stellen

und insgesamt 14 Vortrieben aus gleichzeitig

gebaut, fünf der 14 Vortriebe (vier im

Fröschnitzgraben, einer aktuell in Göstritz)

sind bereits abgeschlossen. 2020 begann

auch der „Innenausbau“ der Tunnelröhren.

Dabei wird der Tunnel mit einer Betoninnenschale

ausgekleidet, rund 7 km sind

bislang gebaut. Nach Fertigstellung der

Innenschale erfolgt als letzter Schritt noch

die bahntechnische Tunnelausrüstung

(Gleise, Leitungen, technische Anlagen),

bevor letztendlich die Züge durch den

Tunnel fahren können.

Koralmtunnel im Rohbau fertig

Ende Mai konnten die letzten Rohbauarbeiten

im Koralmtunnel auf Kärntner Seite

erfolgreich abgeschlossen werden. Der 33

km lange Koralmtunnel befindet sich nun zu

100% in technischer Ausstattung. Auf

steirischer Seite des Koralmtunnels werden

bereits seit vergangenem Jahr Gleise

verlegt. Ab Spätsommer werden dann auf

Kärntner Seite die ersten Gleistragplatten

verlegt. Jede einzelne ist mehr als 5 m lang,

bis zu 2,1 m breit und wiegt mehr als 5 t.

Darauf werden die 120 m langen Schienenstücke

befestigt. Ab Frühjahr 2023 soll der

gesamte Koralmtunnel mit Schienen

ausgestattet sein. Danach geht es weiter mit

einer ganzen Reihe moderner Anlagen – für

den Erschütterungsschutz, den Lärmschutz,

der Tunnelsicherheit, die Kommunikationseinrichtungen,

die Signalisierung, elektronische

Stellwerke und Technikgebäude.

www.oebb.at

Starke Leistung

braucht einen starken Partner!

Ihr offizieller Vertriebspartner

und Spezialist für die Marken

... Verlässlichkeit hat einen Namen.

Göstritz trifft Fröschnitzgraben im Berg: Beim Semmering-Basistunnel

ist die erste Verbindung zwischen zwei Bauabschnitten hergestellt.

Fast 90% des Tunnels sind gegraben.

Fotos: © ÖBB/Ebner

Vom kleinsten, wendigen Minibagger bis zur richtig schweren Gerätschaft – unser

großzügig angelegtes 12.000 m 2 Areal und unsere Markenvielfalt ermöglicht

uns das bisherige Service und Angebot immer weiter auszubauen! In unserem

modernen Hauptsitz sind wir mit unserem bewährten und stets verlässlichen

Team perfekt für die Zukunft aufgestellt! Überzeugen Sie sich selbst – wir freuen

uns schon jetzt über die gemeinsame, erfolgreiche Zusammenarbeit!

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JUNI 2022

BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Ein fast neuwertiger R100,

der derzeit größte starre

Muldenkipper von Volvo

Construction Equipment,

fand über das Ascendum

Netzwerk seinen Weg von

einer 3.000 km entfernten

Kupfermine am schwedischen

Polarkreis zur Firma

Deisl Beton GmbH. Dort

transportiert der Hinterkipper

mit einem Muldenvolumen

von 60,4 m³ ab

sofort im Steinbruch Sulzau

in Tenneck gelockertes

Gestein zur stationären

Brechanlage.

Nachhaltige Lösungen.

Härtester Stahl.

Seit 1945.

ASCENDUM

Österreich-Premiere für den starren

Muldenkipper Volvo R100 bei Deisl Beton

D

er 70 t Muldenkipper R100 kann rund

95 t Gestein in nur einer Ladung

transportieren. Er ist geschaffen für den

Dauer-Einsatz und ermöglicht ein

rasches Erreichen der Produktionsziele.

„Das Besondere an der Maschine ist vor

allem, dass die Kosten pro transportierte

Tonne im Vergleich zur Vorgängermaschine

maßgebend gesenkt werden“, so

Christopher Deisl, Geschäftsführer der

Deisl Beton GmbH. Der große Vorteil des

gebrauchten R100 ist die Vollausstattung

mit verstärktem Muldenkörper, einer 360°

Kamera und einem verstärkten Getriebe.

Außerdem sorgt der enge Wendekreis des

starren Muldenkippers mit nur 13 m für

eine gute Manövrierfähigkeit.

Für die Ascendum Baumaschinen

Österreich GmbH ist der Verkauf des R100

kein alltägliches Geschäft: Die Maschine

Übergabe des starren

Muldenkippers R100

(unten, von links):

Christopher und Clemens

Deisl (GF Deisl Beton

GmbH) und Martin

Hubmayer (Bereichsleiter

Gebrauchtmaschinen

Ascendum). Oben (von

links): Ines Reizele

(Verkaufsadministration

Ascendum), Lukas

Exenberger (Vertriebsrepräsentant

Ascendum),

Martin Wörndle

(Produktspezialist

Ascendum), Nina Lindner

(Marketingmanager

Ascendum) und Rupert

Wieland (Chauffeur

Deisl Beton GmbH).

hat eine weite Reise hinter sich und ist die

erste starre Mulde ihrer Art in Kontinental-Europa.

Der R100 war zuletzt in der

größten europäischen Kupfermine in Aitik

in Nordschweden im Einsatz. Die Baumaschine

wurde für den Transport zerlegt

und schließlich auf drei Lkw aufgeteilt.

Der Schwertransport von Schweden nach

Österreich war eine Herausforderung. Die

Überführung erfolgte zuerst 1.000 km

über den Schiffweg mit einem Eisbrecher

über die Ostsee, danach über den Landweg

2.000 km durch Deutschland und schließlich

nach Österreich. Nach zehn Tagen

erreichte der Volvo R100 mit Polizeibegleitung

unbeschadet und sicher sein Ziel im

Steinbruch Sulzau.

Begonnen hat das Vorzeigeprojekt mit

der Kundenanfrage von Christopher Deisl,

der sich Lukas Exenberger, Vertriebsrepräsentant

bei Ascendum, gewidmet hat:

„Meine Aufgabe in dem Projekt ist im

Vorfeld dem Kunden eine Entscheidungsgrundlage

zu liefern und eine bestmögliche

Beratung zu leisten. Nach der Beauftragung

ist es meine Verantwortung, eine

ordentliche Lieferung und Übergabe zu

organisieren.“ Dank dem umfassenden

Netzwerk von Ascendum fand die perfekt

passende Gebrauchtmaschine zum

richtigen Kunden. „Durch den kontinuierlichen

und jahrelangen Aufbau von

ausgezeichneten Verbindungen zu beinahe

Fotos: Alexandra Großbointner

allen globalen Volvo-Vertragshändlern war es

uns möglich, diesen gebrauchten, aber

beinahe neuwertigen Muldenkipper in relativ

kurzer Zeit aufzuspüren“, so Martin Hubmayer,

Bereichsleiter Gebrauchtmaschinen

bei Ascendum. Ein Zusammenspiel aus

präziser Information im Vorfeld und logistischer

Unterstützung bei der Abwicklung

ermöglichten den reibungslosen Ablauf des

Projekts.

Von links: Stefan Lind

(Volvo CE Business

Director Continental

Europe), Kurt

Steinkogler (Ascendum

Sales Director),

Lukas Exenberger

(Ascendum Vertriebsrepräsentant)

und

Magnus Ellneskog

(Volvo CE Service

Sales Manager).

Bonus: Volvo Approved Used

Garantie und Top Kundendienst

Für Christopher Deisl ist der R100 keine

Anschaffung, die er alle paar Jahre macht:

„Die Robustheit der Maschine in Kombination

mit soliden Motoren und Getriebetechnik

lässt auf eine lange Lebensdauer schließen.“

Der kraftvolle R100 liefert eine überragende

Performance. Mit der Entscheidung des

Unternehmers für die Volvo Approved Used

Garantie gewährleistet Ascendum eine gut

servicierte Gebrauchtmaschine, die in einem

ausgezeichneten Zustand ist. Die im Vorfeld

durchgeführte ausführliche Inspektion für die

Zusatzgarantie umfasst 150 verschiedene

Kontrollpunkte. Maschinenteile, die zu mehr

als 50% verschlissen sind, werden ausgetauscht,

um den Garantiekriterien zu

entsprechen. Durch die zusätzliche Garantie,

die beim R100 für zwei Jahre beziehungsweise

3.000 Betriebsstunden gültig ist,

entspricht die Gebrauchtmaschine den

höchsten Standards.

Die Serviceleistung von Ascendum

garantiert die Lieferung einer perfekt

gewarteten Maschine und eine umfassende

technische Betreuung durch die kompetenten

Servicetechniker von Ascendum ab Inbetriebnahme

der Maschine. „Der Kundendienst

direkt vor Ort ist ein wichtiges Kaufargument“,

so Deisl. Der Unternehmer zeigt sich

besonders glücklich über seine neueste

Investition: „Der R100 ist ein Schlüsselgerät

für uns, das eine besonders hohe Produktivität

hat. Die technische Betreuung durch den

Kundendienst von Ascendum und die

bewährte Marke Volvo sind hier absolut

zielführend.“ Eine beinahe neuwertige

Mega-Maschine, ein zufriedener Kunde und

ein reibungsloser Ablauf sind das Ergebnis

des Projektes „R100“. Lukas Exenberger und

Martin Hubmayer sind sich einig: „Vor allem

die perfekte Zusammenarbeit aller Beteiligten

hat zum Erfolg des Projekts geführt.“

www.ascendum.at

Verlässliche

Leistungsträger

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18 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 19



MASCHINEN + TECHNIK

A JOHN DEERE COMPANY

DOKA

Galerien zum Schutz vor Naturgewalten

Drei verschiedene Projekte, ein Lösungsprinzip: In den Tiroler Bergen sorgt der Doka

Schalwagen SL­1 dafür, dass Autofahrer sicher durch unberechenbares Gelände kommen.

I

m Norden und Osten Tirols entstehen

derzeit die Einhausungen L25 Defereggentalstraße

Moos­ und Mellitzgrabengalerie,

A12 Galerie Imst sowie Schlossgalerie

Landeck. Sie schützen den Verkehr in

unwegsamem Gelände vor Lawinenabgängen,

Felsschlag oder Muren. So verschieden

die Galerien sein mögen, im Mittelpunkt

steht stets die schaltechnische

Allzweckwaffe, das Traggerüst SL­1. Von

der Zentrale in Amstetten geplant und

vorkonfiguriert, von der Niederlassung

Inzing betreut und mit richtmeisterlicher

Unterstützung vor Ort auf die Schiene

Das Land Tirol errichtet zwischen Landeck Süd und Fließ zum Schutz vor Steinschlag

die 772 m lange Schlossgalerie, die im Herbst 2022 fertig sein soll.

Das Kraftpaket SL­1 ist bei der Galerie Imst als Bewehrungs­, Schalwagen

und Außenschalung im Einsatz.

gebracht, tun die vollhydraulischen

Spezialaufbauten ihren Dienst. Allein oder

im Duett, wie im Defereggen, wenn auf

Lücke betoniert wird, also zwei Schalwagen

sich die Takte teilen. Aus zeitlichen

Gründen, erzählt Florian Lasshofer,

Technischer Leiter Tirol und Vorarlberg,

da Angebotsphase und Einsatz nur vier

Wochen trennten.

Bei der Galerie Imst auf der Inntalautobahn

A12 haben es die Doka Ingenieure

und Techniker mit einer Sanierung zu tun.

Die Asfinag spendiert der in die Jahre

gekommenen Hülle eine stabilere. Sie

dockt als Tunnel im Tunnel von innen an

den Bestand an, was den Vorteil hat, dass

der alte Betonkragen nicht abgebrochen

und entsorgt werden muss. Die ausführende

Baufirma kann sich voll auf den

Schalungsakt einlassen. Die offene

Galerieseite, wie üblich nur mit Stützpfeilern

bewehrt, wird im Zuge der Bauarbeiten

komplett geschlossen, es entsteht in

Fahrtrichtung Arlberg ein veritabler

Tunnel. Im Auftrag der Strabag rückt die

Doka der 400 m langen Schutzröhre mit

zwei SL­1 Schalwagen zu Leibe: einmal,

um die Tunnelschale innen herstellen zu

können, zum anderen mit einem selbstfahrenden

Spezialgerüst im Außendienst, das

wegen der beengten Stellfläche – keine

vier Meter weiter rollt der Verkehr nach

Begrenz – quasi auf Bonsaigröße zurechtgestutzt

ist. Freilich fähig, Betonlasten

abzutragen und sich hydraulisch fortzubewegen,

wie sein Pendant im Innendienst.

Am dritten Schauplatz, der Schlossgalerie

zwischen Fließ und Landeck, führt der

Weg durch schroffes Gelände – eingeengt

von Berg und Inn. Hier waren zunächst

stabilisierende Eingriffe nötig: Stützpfeiler

im Untergrund und eine Hangbrücke, um

die Straße vom Berg abzurücken. Nachdem

die Grundfesten standen, hat einmal

mehr das Traggerüst SL­1 das Kommando

übernommen: ein stattliches Traggerüst

mit Querträgern und abgewinkelten

Streben, wo Decke und Seitenwände sich

begegnen, mit H20 Trägern und einer Top

50 Trägerschalung. Und weil jede Stunde

zählt, hilft das Betonmonitoring Concremote

Zeit zu sparen, indem es konkrete

Aussagen zur Frühfestigkeitsentwicklung

des Betons und somit zum idealen

Ausschalzeitpunkt macht.

www.doka.com

Fotos: Doka

Der nachhaltige Weg.

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CLOSE TO OUR CUSTOMERS

Die WIRTGEN GROUP verankert das Thema Nachhaltigkeit in allen Unternehmensprozessen. Bereits in der Entwicklungsphase

von Produkten nimmt der Umweltgedanke einen hohen Stellenwert ein und zieht sich wie ein roter Faden durch

alle Stufen der Produktionskette – bis hin zum Einsatz der Maschinen bei weltweiten Projekten. Wir wissen: Die Zukunft gehört

klimaschonenden Produkten. Wir produzieren sie schon heute.

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20 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



Tag der offenen Tür am

20. und 21. Mai in der

Zeppelin Österreich Niederlassung

in St. Florian: so viele

Maschinen gab es noch nie bei

einer Hausmesse von Zeppelin

Österreich.

Anbaugeräte der Firma Winkelbauer waren an mehreren Cat Geräten zu sehen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Photovoltaik von Zeppelin Power Systems.

Lösungen für exakten

Erdbau: Johann Bosch

(GF Sitech Austria,

links) und Christoph

Ohnmacht bieten dafür

ein optimales Paket.

Ing. Karl Hasenöhrl,

GF Ing. Klaus Heller

und Christoph

Ohnmacht.

Christoph Ohnmacht (Leiter der Niederlassung

Linz, Zeppelin Österreich)

begrüßt Dr. Karl Steinmayr (GF Habau).

Andreas Kolbinger demonstriert die

praxisgerechten Akku Lösungen der

Elektro-Geräte von Weber MT.

Erdbau-Profi Manfred Schrefler (links) stellte

mehrere Geräte zur Verfügung.

Christian Reif

(Zeppelin Österreich,

Niederlassung Linz)

mit BM Ing. Karl

Fürholzer und Ing. Karl

Fürholzer jun.

ZEPPELIN ÖSTERREICH

Viele Neuheiten für viele Besucher:

Tag der offenen Tür bei Zeppelin in Linz

Zahlreiche Gäste konnte das Team der Zeppelin Österreich Niederlassung in St. Florian zum

Tag der offenen Tür begrüßen. Vom Familienbetrieb bis zum Baukonzern nutzten Kunden,

Partner und Freunde die Gelegenheit, um sich abseits des hektischen Alltags über den

modernen Standort und die Neuheiten in den verschiedenen Bereichen zu informieren.

D

en Schwerpunkt der attraktiven

Leistungsschau bildete eine Vielzahl

an Baumaschinen von Caterpillar in der

Next Generation Ausführung mit alternativen

Antriebssystemen und Cat 3D-Technologie.

Power Systems zeigte die neuesten

Caterpillar Industriemotoren der Abgasstufe

EU5 und die leisen, sparsamen

Stromerzeuger. Erstmalig wurden auch die

Caterpillar Lösungen im Bereich Photovoltaik

(B2B) vorgestellt, wo ein Rundumpaket

von der Planung bis zur Montage

angeboten wird. Weitere Highlights waren

die Neuerungen bei den Dumpern von

Thwaites, den Verdichtern von Weber MT,

eine großzügige Gebrauchtmaschinenschau

und die Produktpräsentation vom

Mietservice- sowie Baulogistik-Anbieter

Zeppelin Rental.

Mit Spannung verfolgt wurde der

Wettbewerb der Fahrermeisterschaft. In

Linz hatten Baumaschinenfahrer aus ganz

Österreich die Möglichkeit, an der lokalen

Ausscheidung für die Global Operator

Challenge von Caterpillar teilzunehmen.

Den 1. Platz sicherte sich Stefan Altmann,

der nun sein Können im Rahmen der

Europameisterschaft in Malaga unter

Beweis stellen wird. Auf den Plätzen

landeten Konrad Herndler (2. Platz) und

Leopold Rhis (3. Platz). Das Finale findet

Fahrer-Challenge

(von links): Richard Vogel

(Fahrerclub), Sophia Feher

(Leitung Marketing,

Zeppelin Österreich),

Konrad Herndler (2. Platz,

Baumaschinenfahrer),

Stefan Becker-Sippel (Vorführfahrer)

und

Niederlassungsleiter

Christoph Ohnmacht.

auf der Conexpo/Con-AGG 2023 in

Las Vegas statt.

Christoph Ohnmacht, Leiter der

Niederlassung Linz von Zeppelin Österreich,

zeigt sich mehr als zufrieden: „Unser

neuer Standort bietet ausgezeichnete

Rahmenbedingungen für die Betreuung

der Wünsche unserer Kunden. Wir freuen

uns sehr, dass wir zu unserem Tag der

offenen Tür so viele interessierte Gäste

Michael Perwein (GF

Baumaschinentechnik,

rechts) und Harald

Semerad (Zeppelin

Österreich, Leiter der

Niederlassung Wien).

begrüßen konnten. Im Rahmen der

Leistungsschau war es uns wichtig, alle

Bereiche und Neuheiten attraktiv zu

präsentieren – allen voran natürlich die

neuesten Geräte der Next Generation von

Caterpillar. Vielen Dank auch an alle

Kunden, die bereit waren am Tag der

offenen Tür mitzuwirken und Maschinen

gezeigt haben.“

www.zeppelin-cat.at

22 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 23



Hier geht’s

zum Video:

Groß, größer

RUBBLE MASTER

Hamminger: mehr Flexibilität und

Termintreue mit eigenem Brecher

Josef Hammingers Kerngeschäft sind historische Baustoffe. Er trägt jährlich rund 200

alte Bauernhöfe ab und bereitet den Bauschutt auf. Für mehr Flexibilität und weniger

Stress in der Terminplanung hat er sich nun einen eigenen RM Brecher gekauft.

J

osef Hamminger ist in ganz Österreich

und Bayern mit seinem RM 70GO! 2.0

unterwegs. Der Innviertler, der mit seinem

Unternehmen derzeit ca. 30 Mitarbeiter

beschäftigt, trägt sowohl in engen Innenstädten

als auch in den Bergen Bauernhöfe

und andere alte Gebäude ab. Beim

Arbeiten mit einem Brecher nennt

Hamminger dabei die „Bierkiste“ als Maß

aller Dinge: „Wir schauen auf unsere

Geräte. Bei einem Brecher ist es ganz

wichtig, das Rohmaterial gut vorzubereiten.

Da dürfen keine zu großen Brocken

dabei sein, sonst hat man Stopfer und

alles steht. Die Betonbrocken sollen nicht

größer als eine Bierkiste sein, dann kann

man auch dementsprechend viel Material

aufgeben. Wir beschicken manchmal sogar

mit zwei Baggern, weil das der Brecher

schafft.“

Altholz und Eisen sortieren seine

Mitarbeiter aus. Bauschutt und Beton

wird vorab mit Bagger und Meißel

zerkleinert und dann zu einem Haufen

aufgeschüttet. „Wenn man das macht, hat

man einen hohen Durchsatz und viel

weniger Verschleiß. Dann halten die

Schlagleisten siebenmal so lange“,

schildert Hamminger seine Erfahrungen.

All das klingt nach jahrelanger Erfahrung,

doch der Unternehmer hat den RM 70GO!

2.0 erst seit zwei Jahren in Betrieb.

Vor dem eigenen Brecher hat Hamminger

mit Brechlöffeln am Bagger experimentiert

und mobile Brecher angemietet.

„Meine Kunden wollen ein Gesamtpaket.

Es reicht nicht, dass ich nur das Altholz

hole. Sie wollen Abriss und Recycling aus

einer Hand. Viele können das aufbereitete

Material direkt vor Ort wiederverwenden.

Früher musste ich oft viel telefonieren, um

dann zur richtigen Zeit einen Brecher zur

Verfügung zu haben. Wenn man sich auf

eine andere Firma verlassen muss, kann

es immer sein, dass es zu Verschiebungen

und Wartezeiten kommt. Darum habe ich

2020 den RM 70GO! 2.0 gekauft. Mit

meinem eigenen Brecher habe ich jetzt ein

viel ruhigeres Leben und kann besser

planen. Da weiß ich, wann meine Baustellen

fertig werden“, erzählt Josef Hamminger,

dem Termintreue wichtig ist. So kann

Josef Hamminger mit seinem

Sohn Alexander.

Seit zwei Jahren optimiert Josef Hamminger die Gewinnung und

den Vertrieb historischer Baustoffe mit seinem RM 70GO! 2.0.

er seinen Kunden verlässlich ein

Gesamtangebot für den Abriss und die

Aufbereitung der Baurestmassen bieten.

Der eigene Prallbrecher macht Hamminger

aber nicht nur flexibel und erspart

ihm Stress, er senkt auch seine internen

Kosten: „Für die angemieteten Brecher

mussten wir im Jahr bis zu 60.000 Euro

aufwenden“, erklärt der Unternehmer. Die

Anschaffungskosten und den Einsatz

seines RM 70GO! 2.0 hat er mit 400 h pro

Jahr auf fünf Jahre kalkuliert. „Früher

haben wir ca. 350 bis 400 h Brecher

angemietet. Jetzt fahren wir sogar 400 bis

500 Stunden im Jahr. Da optimieren wir

mit unserem eigenen Brecher die internen

Kosten“, betont Hamminger.

Ist man auf das Mieten von Brechern

angewiesen, weiß man nie so genau wie

groß und schwer die verfügbaren Maschinen

sein werden. „Teilweise haben wir

Baustellen, wo nur 40­50 m³ zu brechen

sind. Das geht nur mit so einem flexiblen

Brecher wie meinem RM 70GO! 2.0. Der

ist schnell auf dem Tieflader verladen und

auch schnell einsatzbereit. Mit seinen

knapp 20 t verursacht er außerdem kaum

Flurschäden, ich kann mit ihm auf die

Berge hinauffahren oder in Innenstädten

arbeiten. Er arbeitet sehr leise und hat

trotz seiner kompakten Größe einen super

Durchsatz“, so Hamminger.

www.hamminger.at

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24 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Mammut SG 5.0

Universal-Greifer für Abbruch, Sortier- und

Steinlegearbeiten Schraubbares Wendemesser serienmäßig

Integrierte Haltevorrichtung auch bei abgestelltem Motor

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Von links: Dr. Kurt

Punzenberger (AK),

Ing. Mag. Kreisl (Bezirkshauptmann),

Anton

Froschauer (Bgmstr. und

Landtagsabgeordneter),

Dr. Haindl­Grutsch (IV OÖ),

Gerhard Wierer (GF

Bulmor) und Thomas

Jakowiak (GF Bulmor).

BULMOR

Elektrisierende Zukunftsvisionen

Seit den 1980er Jahren produziert Bulmor industries Seitenstapler in

Oberösterreich. Ende April erfolgte die feierliche Eröffnung des neuen

Produktionsgebäudes mit hochmodernen Fertigungsmethoden.

M

Umweltfreundliche

Elektroantriebe kann

Bulmor mittlerweile

auch bei den Heavy­Line

Seitenstaplern realisieren.

it seinen robusten Seitenstaplern,

wendigen Mehrwegestaplern und

sogenannten Ambuliften für Flughäfen

hat sich Bulmor weltweit den Ruf eines

Premiumherstellers erworben. Geschäftsführer

Thomas Jakowiak: „Wir haben 125

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am

Standort Perg, den wir in den letzten

Jahren umfassend modernisiert haben.

Mit dem neuen Produktionsgebäude und

unserer ´State of the Art`­Produktion sind

wir für die Zukunft bestens aufgestellt.“

Checklisten und ständige Kontrollen

sind während des gesamten Fertigungsablaufes

obligat: „Einer unserer Standplätze

ist für die Qualitätssicherung reserviert.

Der Mitarbeiter der Qualitätssicherung

macht hier den final quality check, prüft

alle Funktionen und Schlüsselfaktoren.

Nach seiner Freigabe bekommt das Gerät

dann eine Qualitätsplakette und ist somit

bereit zur Auslieferung“, betont Geschäftsführer

Gerhard Wierer.

Was die Zukunft bringe? Thomas

Jakowiak ist überzeugt, „dass der Markt

neben dem klassischen dieselbetriebenen

Gerät in Zukunft die konsequente Umstellung

auf wirtschaftliche und umweltfreundliche

Antriebe fordert. Wir haben

mit dem E­Antrieb bereits lange Erfahrung

und elektrifizieren diese als Einziger

am Markt nun sogar bis in die 12 t

Klasse.“ Dabei nimmt Bulmor besonders

bei schweren Heavy Line Geräten eine

Vorreiterrolle ein: der Prototyp des

Elektro­SideBull für das PRM­Boarding

auf Flughäfen ist bereits im Einsatz und

der erste elektrisch betriebene Seitenstapler

in der 12 t Klasse befindet sich gerade

in der Produktionshalle. „Wir sind nun

Die moderne Produktionsstätte von Bulmor soll die künftige Transformation

zur E­Mobilität im Schwerlastbereich sichern.

dabei, konsequent die gesamte Produktpalette

auf umweltfreundliche Elektroantriebe

umzustellen und stellen uns in

weiterer Folge auch der Entwicklung

anderer umweltfreundlicher Antriebe.“

Neben den technischen Aspekten setzt

der Geschäftsführer auch im internationalen

Vertrieb Schwerpunkte: „Die Lösungen

unserer Kunden werden immer individueller

und lösungsorientierter. Dazu ist es

notwendig noch näher beim Kunden zu

sein, um seine Anforderungen genau zu

kennen. Wenn man in die Zukunft schaut,

werden der Ausbau des Key Account

Managements und internationale Vertriebs­

und Serviceniederlassungen

notwendiger denn je. In diese Richtung

werden wir uns als Bulmor weiterentwickeln

und uns diesen Themen stellen.“

www.bulmor.com

26 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Bulmor; Gerald Halbartschlager; Robert Kittel

BOBCAT

Bobcat E88: neuer 8 t Bagger der R2-Serie

Mit der Einführung des neuen 8 t Modells E88 erweitert Bobcat

seine R2­Serie von Minibaggern.

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Lowatschek & Regner KG

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er E88 bietet neue Funktionen und

Optionen wie eine optionale vierte

Aux4­Zusatzhydraulik­Kippkupplungsleitung,

eine serienmäßige, fünfte Aux5­

Hydraulikkupplungsleitung und einen

längeren Unterwagen. Die für Bobcat

typische Produktivität geht einher mit

einer reibungslosen Steuerbarkeit dank

leichtgängiger Joysticks und intuitivem

5­ oder 7­Zoll­Display, erstklassiger

Sicht und außergewöhnlicher Transportfähigkeit

für seine Gewichtsklasse.

Große, leicht zu öffnende Abdeckungen

ermöglichen einen bequemen Zugang

auf Bodenhöhe zu allen Servicepunkten

für Wartungsarbeiten. Zur Erfüllung

der Abgasnorm EU Stufe V kommt

beim bewährten D24 Stage­V­4­Zylinder­Motor

von Bobcat ein Dieseloxidationskatalysator

(DOC) und ein Dieselpartikelfilter

(DPF) zum Einsatz, der

die selektive katalytische Reduktion

ersetzt und so für ein Maximum an

Zuverlässigkeit, Effizienz und Umweltschutz

sorgt.

Die großräumige Kabine mit viel

Kopf­ und Beinfreiheit behält die

bewährte Kabinenbauweise des E60

bei. Alle wichtigen Informationen

werden übersichtlich auf dem serienmäßigen

5­Zoll­Display oder auf dem

optionalen 7­Zoll­Touchscreen­Display

angezeigt. Die neueste Generation des

Hydrauliksteuerventils bietet eine

verbesserte Dosierung für reibungslose

Steuerbarkeit und natürliche,

begrenzte Bewegungen der Arbeitsgruppe

sowie ein hervorragendes

Joystick­Feedback.

www.bobcat.com

Wie alle Bagger der R2­Serie zeichnet

sich der E88 durch eine hervorragende

360°­Standfestigkeit aus.

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MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Erfolgreicher Liebherr Krantag:

aktuelle Infos aus Theorie und Praxis

Nach dem Motto „Starke Typen bilden sich weiter!“ veranstaltete die Liebherr

Österreich Vertriebs- und Service GmbH bei strahlendem Sonnenschein ihren

Liebherr-Krantag. Die erstmalige Durchführung der Informations- und Netzwerkveranstaltung

nach der Corona-Pause stieß auf großes Interesse.

So wie die Live-Vorführung der

technischen Stärken des Turmdrehkrans

125 K weckte auch

die bodennah aufgebaute

Krankabine des 240 EC-B 10

Fibre Kranes großes Interesse.

Rund 100 Besucher

nutzten die Gelegenheit,

um sich über neue

Produkte und Dienstleistungen

zu

informieren.

L

iebherr Geschäftsführer Ing. Mag. Peter

Mayr und Harald Bichler, Verkaufsleiter

für Turmdrehkrane, freuten sich, so viele

interessierte Teilnehmerinnen und

Teilnehmer in Ansfelden bei Linz begrüßen

zu können. Es folgte ein kurzer historischer

Rückblick, denn die Erfindung des mobilen

Turmdrehkrans vor über 70 Jahren ist

nicht nur die Geburtsstunde dieses

Produkts, sondern auch der gesamten

Firmengruppe Liebherr. 1949 entwickelte

Hans Liebherr, Maurermeister, Visionär

und Gründer der Firmengruppe, mit dem

TK 10 den ersten mobilen Turmdrehkran

der Welt. Weil dieser schnell und preisgünstig

vor Ort aufgebaut werden konnte,

wurde er bald zum perfekten Begleiter

erfolgreicher Bauunternehmungen.

Inzwischen ist Liebherr Tower Cranes

weltweit erfolgreicher Anbieter von

Turmdrehkranen mit fünf Produktionsstätten.

Das Spektrum umfasst heute ein

breites Programm hochwertiger Turmdrehkrane

aller Systeme und Größenklassen.

Der erste Schwerpunkt des Krantags

widmete sich dem Thema „Krane als

Luftfahrthindernisse“ und vermittelte ein

Update der geltenden Regelungen. Beispielsweise

verfügt jeder der rund 150

österreichischen Zivilflugplätze, welcher

keine Sicherheitszone hat, über einen

Schutzbereich in Abhängigkeit der Pistenklasse.

Innerhalb von Sicherheitszonen gilt

eine Bewilligungspflicht von Kränen,

entsprechende Kennzeichnungsmaßnahmen

sind zu berücksichtigen.

Auch die Ausführungen zum zweiten

Schwerpunkt-Thema „Risiken, Verantwortung

und gesetzliche Bestimmungen für

Unternehmer, Bauleiter, Maschinentechniker

und Poliere“ wurde mit großem

Interesse verfolgt. Behandelt wurden die

Punkte: Verhalten in der Nähe von

Freileitungen und allgemeiner Windeinfluss;

Verständigung zwischen Last-

Anschläger, Einweiser und Kranfahrer;

Betrieb von Kranen mit einander überschneidenden

Arbeitsbereichen und das

Schwenken über dem Nachbargrundstück;

Personenbeförderung – Betonkübel mit

PAM; Unterweisung und Wartung, Hilfspersonal

bei der Montage. Abgerundet

wurde der theoretische Teil mit der

Vorstellung der optimierten Funktionen

des Online-Portals MyLiebherr. Mit diesem

haben Liebherr Kunden jederzeit Zugang

zu Informationen und Leistungen rund um

ihre erworbenen Produkte.

Praxisberichte und Informationen über

neue Trends und Technologien bildeten den

Übergang zur Live-Vorführung, in der

Monteure die technischen Stärken des

Turmdrehkrans 125 K verdeutlichten.

Besonderes Interesse weckte auch die

bodennah aufgebaute Krankabine des 240

EC-B 10 Fibre Kranes. Rund 100 Besucherinnen

und Besucher nutzten die Gelegenheit,

um sich über neue Produkte und

Dienstleistungen zu informieren und den

Veranstaltungstag bei einem geselligen

Abend ausklingen zu lassen.

www.liebherr.com

28 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Mit dem Pfreundt Web Portal jederzeit

alle Wiegedaten auf einen Blick

MWT Mobile Wiegetechnik in Pichl/Wels präsentiert als österreichischer

Generalvertreter der Firma Pfreundt das neue Webportal, welches beim Verwiegen

maximale Verfügbarkeit, hohen Komfort und größte Sicherheit bietet.

Das Pfreundt Web Portal macht die

Verarbeitung der Wiegedaten einfacher

und erhöht dadurch die Effizienz.

ROTOTILT

Rototilt schaltet einen Gang höher

Mit dem RC9, dem bislang größten Schwenkrotator von Rototilt, profitieren

jetzt auch Bagger bis 43 t von den Vorteilen der Schwenkrotator­Technik.

D

er Schwenkrotator RC9 für Bagger

zwischen 32 und 43 t ist die erste aus

einer ganzen Reihe technischer Innovationen.

Damit erhalten Bediener großer

Maschinen die Möglichkeit, einfach

zwischen Aushub­ und Präzisionsarbeiten

zu wechseln und gleichzeitig die Anzahl

der für einen Auftrag erforderlichen

Maschinen und Zusatzgeräte zu verringern.

Der neue Schwenkrotator ist der bisher

leistungsstärkste von Rototilt und für

Bagger mit Losbrechkräften bis 280 kN

geeignet. Dank der neuen druckkompensierten

Hydraulik lassen sich die Schwenkrotator­Funktionen

parallel nutzen. Der

Bediener kann damit also Schwenk­ und

Drehbewegungen gleichzeitig und

unabhängig voneinander ausführen.

„Für die Markteinführung musste diese

Lösung wirklich erst voll ausgereift sein“,

sagt Produktmanager Sven­Roger

Ekström und schließt an: „Die größeren

Bagger haben noch schwerere Aufgaben

zu bewältigen, weshalb es uns wichtig

war, viel Zeit in Sicherheit, Präzision und

Kontrolle zu investieren. Ziel war es, eine

optimale Kombination aus Schwenkund

Drehfunktion für verbesserte und

ruhigere Fahreigenschaften mit voller

Kontrolle für den Maschinenbediener zu

entwickeln. Bei der Entwicklung dieser

Lösung wollten wir auf keinen Fall

Kompromisse eingehen“, erklärt Ekström.

Der RC9 ist der Start einer neuen

Produktserie, die dem Bediener die

Kontrolle vollends in die Hände gibt. Auf

der bauma im Herbst wird Rototilt

weitere Neuheiten präsentieren.

www.rototilt.de

Für Schwergewichte: Rototilts neuer

Schwenkrotator RC9 wurde für Bagger

zwischen 32 und 43 t konzipiert.

Die Daten werden direkt

von den Pfreundt Wiegesystemen

ins Web Portal

übertragen und stehen

sofort zur weiteren

Bearbeitung und Auswertung

zur Verfügung.

Fotos: Pfreundt

Danke für Ihren Besuch

auf der

MOBILE BRECHANLAGEN

G

anz gleich welche Baumaschinenoder

Fahrzeugtypen sich im Einsatz

befinden: Das Pfreundt Web Portal

informiert in Echtzeit und auf einen Blick

über alle Daten wie Gewicht, Material,

Datum, Ort und weitere Parameter. Die

Anbindung an die vorhandene Software

zur Weiterverarbeitung der Daten ist

genauso flexibel wie einfach. Von der

Web­Plattform bis zur kompletten

Einbindung in die betriebseigenen

Systeme ist alles möglich – ohne

Installation und Update­Aufwand durch

den Anwender. Möglich sind neben den

modernen, automatisierten Schnittstellen

auch PDF­ und Excel­Exporte für eine

manuelle Verarbeitung der angefallenen

Daten.

Wesentliche Vorteile ergeben sich

durch die browserbasierte Plattform,

durch welche das Pfreundt Web Portal

jederzeit eine maximale Datenverfügbarkeit

von überall und für alle Endgeräte

bietet. Die Wiegedaten können dadurch

über die Online­Plattform direkt in das

ERP­System (ERP­API Schnittstelle)

übertragen werden. Eine Anpassungs­

Software ermöglicht die Übertragung in

das ERP­System als CSV­, Excel­ oder

TXT­Dateien. Die automatisierte Schnittstelle

erlaubt ebenso PDF­ und Excel­

Exporte für eine manuelle Verarbeitung

der angefallenen Daten. Via Dashboard

erhält der Anwender alle wichtigen Infos

direkt auf einen Blick und kann dadurch

unmittelbar reagieren. Die aktuellen

Verwiegungen der Systeme werden somit

in Echtzeit direkt und übersichtlich

dargestellt.

Auch kann eine separierte Materialübersicht

in einem festgelegten Zeitraum

in einem Kuchendiagramm übersichtlich

dargestellt werden. Auf Basis der mit GPS

übermittelten Standortangaben ist immer

bekannt, wo sich die Maschinen und

Fahrzeuge mit den Wiegesystemen

befinden. Die individualisiert generierten

Berichte können automatisiert in regelmäßigen

Intervallen erstellt und per

E­Mail versendet werden.

„Das Web Portal in Kombination mit

der Wiegeelektronik WK 60 bietet unseren

Kunden eine wesentliche Erleichterung

beim Erfassen und Weiterverarbeiten aller

Wiegedaten. Die Wiegeelektronik WK 60

wurde von unserem Lieferanten Pfreundt

in den letzten Jahren weiter verbessert,

wobei individuelle Auswertungsfunktionen,

eine integrierte Temperaturkontrolle

und dynamisches Wiegen im Arbeitsfluss

die wesentlichen Vorteile sind. Die

Möglichkeit, auch andere Wiegesysteme

mit der Wiegeelektronik WK 60 auszustatten,

ermöglicht einen optimalen Überblick

aller zu verwiegenden Güter. Dank des

wirtschaftlichen Wiegesystems können

noch vor der Beladung Güter gewogen

werden. Somit ist der Anwender vor einer

Überlastung der Transportfahrzeuge

abgesichert“, betont MWT Geschäftsführer

Günter Schmalnauer.

www.mwt-systeme.at

30 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

Der neue Komatsu PC1250­11

löst am Erzberg den PC1250SP­8

ab, der sich über 10 Jahre auch

unter extremen klimatischen

Bedingungen ohne größere

Ausfälle bewährt hat.

MASCHINEN + TECHNIK

Von links: Mag. Christian Treml (VA Erzberg, Geschäftsführung Finanzen), DI Josef Pappenreiter (VA Erzberg, Geschäftsführung Technik),

Ing. Christian Moser (Verkaufsleiter Kuhn Baumaschinen), Maschinist Ronald Menhart (Komatsu PC1250­11), Maschinist Stefan Rock

(Komatsu WA800-8), Mag. Stefan Kuhn (Geschäftsführung Kuhn Holding) und Instandhaltungsleiter Ing. Peter Aflenzer (VA Erzberg).

VA ERZBERG / KUHN

Generationenwechsel bei den

Komatsu Großgeräten am Erzberg

Vor 10 Jahren trat mit einem Komatsu PC1250SP­8 einer der größten Hydraulikbagger

Österreichs seinen Dienst am steirischen Erzberg an. Nach 22.000 Betriebsstunden, die er

im harten Einsatz ohne größere Probleme absolviert hat, wurde er nun durch einen neuen

Komatsu PC1250­11 ersetzt. Zeitgleich wurde auch einer der fünf Komatsu Radlader

WA800 durch ein Gerät der aktuellen Strich 8 Generation erneuert. Beide Großgeräte

verfügen über modernste Technik und können ohne AdBlue betrieben werden.

J

ahr für Jahr gewinnt die VA Erzberg

GmbH rund 13 Mio. t Gestein am

Steirischen Erzberg. Der Abbau erfolgt an

mehr als 330 Tagen pro Jahr im 24­h­Dauerbetrieb

und auch unter extremen

klimatischen Bedingungen. Im Anschluss

an den mehrstufigen Aufbereitungsprozess,

der unter Einsatz modernster

Technik erfolgt, werden etwa 3,3 Mio. t

hochwertige Rohstoffe an die voestalpine

in Linz und Donawitz zur Roheisenerzeugung

geliefert.

DI Josef Pappenreiter, technischer

Geschäftsführer der VA Erzberg, erklärt:

„Wir haben in den letzten 12 Jahren rund

50 Mio. Euro in qualitätsverbessernde

Maßnahmen investiert und konnten dabei

auch die Kapazität der gesamten Aufbereitung

erhöhen. Unter anderem haben wir

die Feinkornaufbereitung erneuert, setzen

in der Dichtesortierung neueste Technik

ein und haben die Qualität im Feinstkorn­

Bereich weiter verbessert. Durch diese

massiven Investitionen, unter anderem

auch in die Onlineanalytik können wir

sehr gezielt die unterschiedlichen Qulitätsparameter

steuern. Das sind alles

wichtige Dinge, damit wir für unsere

Kunden die Qualitätsstandards bestens

einhalten können – inklusive der Just­intime

Lieferung. Für die unterbrechungsfreie

Versorgung der Aufbereitung kommt

unserem Fuhrpark natürlich eine besondere

Bedeutung zu. Wir achten daher sehr

genau darauf, welche Geräte die entsprechende

Leistung bringen und sich auch

durch eine hohe Verfügbarkeit auszeichnen.

Aus diesem Grund haben wir uns bei

der jüngsten Großinvestition wieder für

die Marke Komatsu entschieden. Die

Partnerschaft mit der Firma Kuhn besteht

seit mehr als 20 Jahren und ist geprägt

Maschinist Ronald Menhart ist nicht nur von der Kraft des Komatsu PC1250­11 begeistert.

Die hydraulisch einziehbare Treppe ermöglicht sicheres Ein­ und Aussteigen.

von einer sehr guten Vertrauensbasis. Mit

der jüngsten Übergabe haben wir bereits

das 42. Großgerät von Komatsu in Betrieb

genommen.“

Der Grund für die Investition in den

Komatsu PC1250SP­8 vor zehn Jahren

war der Umstand, dass der Abbau auf

einigen Etagen in Bereiche des Endstandes

gekommen war. Die daraus resultierenden

schmalen Etagenbreiten erschwerten

ein produktives Ladespiel mit den

großen Radladern und führten zum

Einsatz des Tieflöffelhydraulikbaggers.

Dieser kann auch auf dem Hauwerk

arbeiten, beräumt die Bruchwand von

losem Gestein und übernimmt mit seinem

7 m³ Felslöffel die Verladung der SLKW,

unter denen sich auch sechs Komatsu

HD785 befinden. Da der Komatsu

PC1250SP­8 im harten Einsatz am

Erzberg problemlos und ohne Generalüberholung

22.000 Betriebsstunden

leistete, entschied sich die Geschäftsführung

der VA Erzberg dazu, das bewährte

Gerät durch die aktuelle Generation zu

ersetzen. Maschinist Ronald Menhart

bediente über viele Jahre den PC1250SP­8

ZANDTcargo

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und ist von der höheren Leistung seines

neuen Geräts begeistert. Menhart: „Schon

der Vorgänger hatte enorme Power, aber

im Vergleich ist der PC1250­11 nochmals

ein ganzes Stück kräftiger und schneller.

Damit verkürzen sich auch die Ladespiele

Made in Germany

mit den SLKW. Neben der Leistung hat

sich auch der Fahrkomfort deutlich verbessert

und die vielen neuen technischen

Funktionen erleichtern mir die Arbeit.“

Ein Blick auf die Technik des PC1250­

11: Er besitzt ein Betriebsgewicht von

rund 118 t, ist von den aktuellen EU­

Abgasvorschriften ausgenommen, aber auf

die EU Stufe V vorbereitet. Der Antrieb ist

mit zwei Dieselpartikelfilter (DPF)

ausgerüstet und benötigt kein SCR­Modul

zur selektiven katalytischen Reduktion.

Zu den Betriebsarten gehören die

bewährte Power­ und Economy­Betriebsart.

Zusätzlich ist der PC1250­11 mit der

neuen Power­Plus­Betriebsart (P+)

ausgestattet, mit der der Fahrer das

Maximum aus der gesteigerten Motorleistung

herausholen und bis zu 8% höhere

Produktivität erreichen kann als mit dem

PC1250­8.

Mit den zwei Ausleger­Betriebsarten hat

der Fahrer die Wahl zwischen sanften

Bewegungen und maximaler Leistung. Die

stoßfreie Auslegersteuerung sorgt für

kehren räumen streuen

Jetzt informieren:

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32 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 33



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Der neue Komatsu WA800­8 im Ladespiel

mit einer der sechs Komatsu HD785. Zu

seinen technischen Stärken zählen unter

anderem die Modulationskupplung und das

variable Zugkraftkontrollsystem, die

automatische Kick­Down­Funktion und

die Motordrehzahleinstellung.

Seit kurzem befindet sich im Fuhrpark

der VA Erzberg auch diese Komatsu Raupe

D 155 AXi mit intelligenter Maschinensteuerungen

ab Werk. Hier beim

Feinplanum für die neue Photovoltaikanlage,

die auf einer Fläche von

ca. 4 ha errichtet wird.

20.700 kg mit Standardhubgerüst. In

Kombination mit der neu angepassten,

extra großen Schaufel mit 11,5 m 2 und

optimiertem Füllfaktor bietet der WA800­8

hohe Effizienz. Durch die präzise Nutzlastwaage

(PLM), die zur Standardausrüstung

gehört, behält der Fahrer den Überblick

über Produktivität und Effizienz.

Weitere Unterstützung für den Fahrer

bietet die Modulationskupplung. Sie

ermöglicht eine genaue Steuerung der

Zugkraft und damit schnelle Bewegungen

der Arbeitsausrüstung sowie vorsichtiges

Heranfahren an Muldenkipper. Das

variable Zugkraftkontrollsystem optimiert

die Zugkraft auf allen Untergründen,

verhindert Schlupf und senkt Wartungskosten.

Die Maschine ist außerdem mit

der vollautomatischen Motorsteuerung

Komatsu SmartLoader Logic ausgerüstet.

Diese stellt genau das für den Einsatz und

die jeweilige Arbeitsphase benötigte

Drehmoment zur Verfügung. Durch den

automatischen Wechsel zwischen den

Betriebsarten Economy und Power

reduziert das System den Kraftstoffverbrauch

deutlich, ohne an Produktivität

einzubüßen.

Inserat_Österreich01.01 25.05.2022

Das CLSS­Hydrauliksystem (Closed

Centre Load Sensing System) stellt über

die Verstellkolbenpumpen Leistung

bedarfsabhängig zur Verfügung. Es

verhindert das Aufheizen des Hydrauliköls

und steigert gleichzeitig Arbeitsgeschwindigkeit

und Kraftstoffeffizienz. Auch die

automatische Leerlauf­Abschaltung und die

auf dem Monitorsystem gezeigten Eco­

Hinweise tragen zur Reduzierung des

Kraftstoffverbrauchs bei. Auch der

WA800­8 verfügt über das bereits erwähnte

KomVision Kamerasystem. Hinzu kommt

eine Rückfahrkamera und ein Paket aus 22

LED­Scheinwerfern als Standardausrüstung

ab Werk. Zum Schluss nochmals

Maschinist Ronald Menhart. Auf die Bitte,

für das Foto den Löffel etwas langsamer zu

entleeren, meint er mit einem Schmunzeln

nur: „Das Wort langsam kennen wir hier

am Erzberg nicht!“

www.kuhn.at | www.vaerzberg.at

Mag. Stefan Kuhn im Gespräch mit

Maschinist Stefan Rock in der Kabine des

Komatsu WA800­8. Der zweite Sitz für

Schulungszwecke leistete dabei gute Dienste.

eröffnet zweites

Lager in Österreich

sanfteres Arbeiten und reduziert sowohl die

Belastung der Maschine als auch Ermüdungserscheinungen

beim Fahrer. Dank der

großen Materialquerschnitte, der verstärkten

Gussteile etc. sind Hubgerüst und Stiel

extrem belastbar und verwindungssteif.

Der Unterwagen wurde verstärkt und die

innenliegenden Fahrmotoren und Hydraulikleitungen

sind durch robuste Panzerungen

vor Beschädigungen geschützt.

Hinsichtlich der Sicherheitseinrichtungen

als Standardausrüstung legt der

PC1250­11 die Messlatte hoch. Die

Fahrerkabine ist vor herabfallenden

Gegenständen geschützt und entspricht

OPG Stufe 2 (ISO 10262). Die hydraulisch

einziehbare Treppe mit 45°­Winkel, die

von den großen Gewinnungs­Maschinen

stammt, ermöglicht sicheres Ein­ und

Aussteigen. Für gesteigerte Sicherheit

gehört KomVision von Komatsu zur

Standardausrüstung. Mit Hilfe von vier

vernetzten Kameras wird auf dem

Bildschirm die Umgebung der Maschine

aus der Vogelperspektive in Echtzeit

angezeigt.

Durch die erstklassigen Flottenmanagementfunktionen

der neuesten Version

des Telematiksystems Komtrax bzw.

Komtrax Plus und durch das Wartungsprogramm

Komatsu Care ist die Maschine

auf maximale Effizienz und Verfügbarkeit

ausgelegt. So wie sein Vorgänger wird

auch der neue Komatsu PC1250­11

größere Strecken mit dem Sleipner­Transportsystem,

gezogen von einem Muldenkipper,

zurücklegen.

Neueste Technik im

Komatsu WA800-8

So kräftig der Komatsu PC1250­11 auch

ist, die eigentlichen Leistungsträger im

Gewinnungsbetrieb sind neben den SLKW

vor allem die großen Radlader. Hier stehen

aktuell fünf Komatsu WA800 Radlader im

Einsatz, darunter auch der neue WA800­8.

Ing. Christian Moser, Verkaufsleiter bei

Kuhn Baumaschinen, betont: „Der

WA800­8 ist ausgerüstet mit einem von

Komatsu selbst entwickelten und hergestellten

Stufe V Motor und Abgasnachbehandlungssystem.

Der Radlader besitzt

zwei Dieselpartikelfilter, zwei Turbolader

mit variabler Geometrie, eine gekühlte

Heavy­Duty­Abgasrückführung, eine neue

Motorsteuerung, eine Kurbelgehäuseentlüftung

und benötigt kein AdBlue.

Ergänzend zu dem umfassenden Sicherheitspaket

sorgt im Heckbereich eine

radargestützte Personenerkennung für

mehr Sicherheit. Die Übergabe der neuen

Großgeräte wurde durch die Firma Kuhn

mit einer mehrtätigen Fahrerschulung

unterstützt.“

Bei einem Betriebsgewicht von 115 t

hat der WA800­8 eine Nenn­Nutzlast von

34 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

• Verkauf von Gerüstsystemen

• Rollgerüstverleih

• Gerüstverleih System MATO 1

Markus Hirzinger

MSc MBA

Vertriebsleiter

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Verkauf Innendienst

Lagerleitung

Österreich (Sattledt)

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Vorarlberg

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MASCHINEN + TECHNIK

MECALAC

Drei neue Schwenklader-Modelle

Mecalac erweitert mit der Einführung einer völlig neuen Reihe von

Schwenkladern sein aktuelles Portfolio.

u den bereits bestehenden vier

ZMaschinen AS600, AS900tele, AS1600

und AS210 kommen nun die drei neuen

Maschinen AS750, AS850 und AS1000

hinzu. Die von Mecalac angebotene Palette

von sieben Maschinen mit einem Fassungsvermögen

von 600 bis 2.100 l bietet

die Möglichkeit, die richtige Maschine für

jeden Einsatz zu finden.

AS750: Als großer Bruder des Schwenkladers

Mecalac AS600 bietet der AS750

eine größere Breite und einen auf 1.870

mm vergrößerten Radstand für noch mehr

Stabilität. Darüber hinaus verfügt dieses

Modell über einen Motor mit einer

erhöhten Leistung von 45 kW/61 PS, der

eine höhere Hub­ und Ladekapazität

ermöglicht. Die Schaufelkinematik in

„P“­Form bietet eine hervorragende

Präzision beim Umschlag, insbesondere

mit dem Palettenlifter oder dem Ausleger.

Die geräumige Kabine mit zwei Türen

bietet dem Fahrer eine hervorragende

Sicht und erhöht damit die Sicherheit auf

der Baustelle.

AS850: Mit dem AS850 wird Produktivität

zum Schlüsselwort. Der AS850

verfügt über alle Vorteile der Schwenkmaschinen

von Mecalac, insbesondere den

starren Rahmen und die Allradlenkung,

und ist auch mit einer 40 km/h­Option

erhältlich, um schnellere Transfers zu

ermöglichen. Der neue Ausleger und die

Z­Schaufel­Kinematik bieten den besten

Kompromiss zwischen Ausbrechkraft und

Präzision.

AS1000: Als muskulöse Version des

AS850 überzeugt der Mecalac­Schwenklader

AS1000 auf jeder Baustelle durch

seine Effizienz und seine Schnelligkeit.

Der AS1000 bietet maximale Leistung mit

einem 4­Zylinder­Motor mit 55,4 kW/75 PS

High­Torque (375 Nm). Ebenso bietet er

die Möglichkeit, mit einer Hochleistungs­

Hydraulikleitung ausgestattet zu werden,

die bis zu 120 l/min. ermöglicht und die

perfekt für den Antrieb von hydraulischen

Anbaugeräten geeignet ist.

Das Schwenk­Konzept, das 1953 von

Ahlmann (heute Mecalac) entwickelt

wurde, steigert die Produktivität, indem es

die Möglichkeit bietet, gleichzeitig sicher

zu fahren, zu manövrieren und zu schwenken.

Konzipiert auf der Basis eines starren

Rahmens sind drei serienmäßige Lenkmodi

verfügbar: Zweiradlenkung, Vierradlenkung

und Hundegang. Was die Schaufel

vorne anhebt, hebt sie – sobald die

Hinterachse gesperrt ist – ohne jedes

Risiko um 180° an. Der Schwenklader

schwenkt dank seines Arms, anstatt sich

zu bewegen. Das bedeutet weniger

Zeitverlust, weniger Lärm und visuelle

Belästigung, weniger Wartungsaufwand,

weniger Unfallrisiken und weniger

Umweltbelastung. Aus diesen Erkenntnissen

entstand das innovative Konzept der

Schwenklader von Mecalac mit dem Ziel,

der Arbeit des Laders mehr Wert zu

verleihen, um sie effizienter und für den

Fahrer sicherer zu machen. Vertriebspartner

der Mecalac Geräte sind in Österreich

die Firmen Baumaschinen MKS GmbH in

Wien und Laurer Baumaschinen GmbH &

Co KG in Jenbach/Tirol.

www.bmks.at | www.laurer.at

www.mecalac.com

S

EINFACH

C

H

SCHNELLER .

R

Rahofer.

Der AS750 ist eines der drei

neuen Schwenklader­Modelle.

Die Schaufelkinematik in

„P“­Form bietet eine

hervorragende Präzision

beim Umschlag.

36 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK

Dank der Schnellwechselsysteme SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion

für Hydraulikbagger (12t bis 40t) erledigt sich der Werkzeugwechsel wie von alleine.

Mit bis zu sechs automatisch kuppelbaren Hydraulikanschlüssen inklusive

Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer

sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge

einfach, schneller – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,

konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck sitzt

das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Der Liebherr­Mehrschalengreifer

GMM 50­5 wurde vollständig neu

entwickelt und intelligent

konzipiert. Er ist für Umschlagmaschinen

mit einem Einsatzgewicht

von 35 bis 55 t verfügbar.

Zylinderkinematik ausgestattet,

welche auch bei eintretendem

Verschleiß der Schale

ein langanhaltend gutes

Schließbild gewährleisten.

Ein neu gestalteter

Verschleißrücken auf den

Schalen verlängert die

Lebensdauer zudem immens.

Langanhaltend gutes und

präzises Eindringen in unterschiedlichste

Schrott­ und Recyclingmaterialien

ist der besonderen Form und

Ausrichtung der Schalenspitzen zu

verdanken. Für eine lange Stand­ und

Lebenszeit ist diese aus einem neuartigen

Werkstoff hergestellt.

Da die Schmierpunkte ergonomisch

und logisch angeordnet sind, wird der

GMM 50­5 optimal und innerhalb kürzester

Zeit mit notwendigen Schmierungen

versorgt. Perfekte Toleranzen und großzügig

dimensionierte Lagerflächen führen

zu einem schonenden Zusammenspiel der

einzelnen Komponenten.

Dank dem optionalen Motor­ und

Schlauchschutz werden Beschädigungen

an Drehmotoren und Hydraulikleitungen

Der neue GMM 50­5 ist prädestiniert für

härteste Einsätze im Bereich der Recyclingund

Schrottverwertung. Für unterschiedliche

Materialien stehen drei perfekt konzipierte

Schalenformen zur Auswahl.

minimiert. Das regelmäßige, automatische

Abschmieren aller zentralen Punkte

übernimmt eine optionale Zentralschmieranlage.

Zur Absicherung von Magnetplatten

kann der GMM 50­5 mit einer Lastöse

ausgestattet werden. Um die Flanken des

oftmals sehr beanspruchten Innenblechs

des Greifers vor Abnutzung zu schützen,

können die Schalen mit einem

Verstärkungssatz aus

verschleißresistenten

Blechen ausgestattet

werden.

Der GMM 50­5 ist

speziell für bestmögliches

Greifen von Misch­ und

Schredderschrott sowie

Spänen mit Inhalten von bis zu

1,10 m³ konzipiert. Die Anordnung

und Form der Schalen sind dabei

optimiert für ein perfektes Eindringen und

Halten des sperrigen und gleichzeitig

losen Materials. Für den Umschlag

unterschiedlichster Materialien stehen

insgesamt drei Schalenformen zur

Auswahl: Die Variante mit offenen Schalen

eignet sich für den Umschlag von großformatigen

und sperrigen Schrottgegenständen.

Für mittelgroße, gemischte Materialien

und Scherenschrott eignet sich die

Variante mit halbgeschlossenen Schalen.

Kleinteilige, feinkörnige Materialien und

Späne können hingegen am effektivsten

mit den geschlossenen, herzförmigen

Schalen umgeschlagen werden.

www.liebherr.com

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

LIEBHERR

Perfekt in Schale geschmissen

Liebherr stellt seinen neu entwickelten Mehrschalengreifer GMM 50­5 vor. Der intelligent

konzipierte Fünfschalengreifer wurde nicht nur für Kunden, sondern vor allem gemeinsam

mit Kunden entwickelt. So vereint der neue Greifer jahrzehntelange Liebherr­Expertise im

Bereich der Entwicklung und Herstellung leistungsfähiger, robuster Anbauwerkzeuge mit

wertvollem Erfahrungsschatz aus der Kundenpraxis.

D

ie Bauteile des neuen GMM 50­5 sind

aus massivem Stahlguss sowie

verschleißarmen, hochfesten Stahlblechen

gefertigt. Die durchgängige Verwendung

der hochwertigen Materialien und

Werkstoffe garantiert extreme Stabilität

und Widerstandsfähigkeit für härteste

Einsatzbedingungen und Umschlagszenarien.

Die besondere Form des Schalenträgers

und der Greiferschalen wurde auf

Basis modernster Berechnungs­ und

Simulationssoftware entwickelt. Dank

dieses modernen Entwicklungsprozesses

ist der neue Greifer trotz seines geringen

Eigengewichts äußerst robust und

widerstandsfähig.

In der Konstruktionsphase wurde ein

hohes Augenmerk auf maximale Langlebigkeit

gelegt: Um das hohe Drehmoment

aufzuteilen, wurde beispielsweise der

Drehantrieb serienmäßig mit zwei

Motoren ausgestattet. Das erhöht die

Lebensdauer und minimiert den Verschleiß

deutlich. Sowohl Drehdurchführung

als auch der verstärkte Drehantrieb

sind mehrfach abgedichtet und so optimal

vor äußeren Einflüssen, wie beispielsweise

Staub und Wasser, geschützt.

Große und strömungsoptimierte

Ölkanäle sorgen nicht nur für schnelle

Arbeitsgeschwindigkeiten, sondern zudem

auch für einen effizienten Maschinenbetrieb.

Serienmäßig zum Greiferumfang

gehört auch der abgedichtete und verdrehsichere

Kolbenstangenschutz für Hydraulikzylinder.

Letztere sind mit einer neuen

38 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82 18



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

BENNINGHOVEN

Zukunftstrend temperaturabgesenkter Asphalt

Die Herstellung von temperaturabgesenktem Asphalt ist kein neues Thema – bereits in den

90er Jahren wurde mit der Erprobung des Verfahrens begonnen. Heute, wo Themen wie

CO2­Bilanz, Ressourcenschonung und Reduzierung des Energieeinsatzes auch in den Fokus

von Straßenbaubehörden gerückt sind, ist temperaturabgesenkter Asphalt in aller Munde.

A

1 2

1 Temperaturabgesenkter Asphalt kann durch das Benninghoven Plug & Work an

jeder Asphaltmischanlage nachgerüstet werden – über das Schaumbitumen­Modul

bzw. feste oder flüssige Additivzugabe-Systeme. 2+3 Beispiel einer Tagesproduktion

von 2.000 t Asphalt (Deutscher Asphaltverband e. V., Asphalt Leitfaden,

Temperatur abgesenkte Asphalte). 4 Dank der vorgerüsteten Schnittstellen lässt

sich das Schaumbitumen­Modul einfach an den Mischerkasten und die Bitumenwaage

anschließen.

3

4

sphaltmischanlagen von Benninghoven

sind weltweit im Einsatz und

zeigen, dass sich der hohe Anspruch an

die Qualität des Mischguts, an die

Wirtschaftlichkeit und Auflagen zum

Klima­ und Gesundheitsschutz miteinander

vereinbaren lassen.

Beim temperaturabgesenkten Asphalt

handelt es sich um Mischgüter, die eine

Herstellungstemperatur von 110°C bis

130°C aufweisen. Im Gegensatz dazu

werden Heißasphalte üblicherweise mit

140°C bis 180°C produziert – in der Regel

mit 160°C heißem Bitumen als Bindemittel.

Ein Vorteil: Herstellung und Verarbeitung

der temperaturabgesenkten Mischgüter

können praktisch auf konventionelle

Weise erfolgen.

Erst ab einer Temperatur von circa

140°C kann das Bitumen die Gesteinskörnungen

im Mischer gut benetzen und

umhüllen, darunter bleibt es zu zähflüssig.

Um eine Absenkung der Temperatur

bei der Asphaltherstellung zu erreichen,

muss die Bitumenviskosität temporär

gesenkt werden. Das geschieht durch die

Zugabe von Wasser (Schaumbitumen)

beziehungsweise Additiven. Durch die

Vermischung des heißen Bitumens mit

Wasser schäumt das Bitumen auf und das

Volumen vergrößert sich um ein Vielfaches.

Die vergrößerte Oberfläche ermöglicht

eine bessere Benetzung der Gesteinskörnungen

im Mischer. Dadurch wird das

Gestein auch bei abgesenkter Temperatur

gut umhüllt.

Laut dem Deutschen Asphaltverband

bringt bereits eine Temperaturabsenkung

um 30°C eine Einsparung von 0,9 l Heizöl

(beziehungsweise einem Brennstoff­Äquivalent)

pro Tonne Fertigasphalt. Dies

entspricht bei einer Tagesproduktion von

2.000 t Mischgut einer Einsparung von

1.800 l Öl oder bis zu drei Viertel des

Jahresverbrauchs eines Eigenheimes an

Heizenergie. Die Reduktion an CO2­Emissionen

liegt bei 6.000 kg am Tag.

www.wirtgen-group.com

VIALIT

Asphalt-Innovation feiert Geburtstag

1997 wurde von der Vialit­Gruppe erstmalig ein Reaktiv­Asphaltprodukt und

damit eine neue Asphaltdimension am deutschsprachigen Markt eingeführt.

D

as Originalprinzip ist bis

heute gleich: Kaltverarbeitung

ohne Emissionen, Aushärtung

ohne Lösemittel (0,00%)

und mit einem Anteil von ca.

40% nachwachsenden Rohstoffen

im Bindemittel. Der originale

Reaktiv­Asphalt von Vialit

zeichnet sich dadurch aus, dass

er kalt verarbeitet wird, der

Aushärtungsvorgang durch

Wasser anstatt Verdunsten von

Lösemittel aktiviert wird und

der Asphalt im ausgehärteten

Zustand ähnliche technische

Kennwerte wie Heißasphalt

aufweist.

Mit dem Reaktiv­Asphalt

läutete Vialit daher in den

1990er Jahren neben Heißasphalt,

Bitumenemulsion und

Fluxbitumen ein neues Paradigma

in der Asphaltforschung

ein: die Nachhaltigkeit. Das erste

Reaktiv­Asphaltprodukt von

Vialit war Rephalt, ein anwendungsfertiger

Reparaturasphalt

aus dem Eimer, der ohne viele

Vorkenntnisse sofort verarbeitet

werden kann.

„Wenn wir von Reaktiv­

Asphalt sprechen, dann meinen

wir nicht ein bestimmtes

Produkt, sondern wir sprechen

von einer Technologie“, erklärt

Alexander Bruckbauer, Forschungs­

und Entwicklungsleiter

bei Vialit. „Die Asphalt­Aushärtung

durch Wasser ist ein

biochemischer Vorgang, den wir

in intensiver Entwicklungsarbeit

verstehen lernen mussten, um

den Effekt kontrolliert in unsere

Produkte bringen und auf

weitere Anwendungsfelder

umlegen zu können“, so Bruckbauer

weiter.

Heute – 25 Jahre später –

umfasst das Reaktiv­Portfolio

neben Rephalt in verschiedensten

Körnungen auch Refug

Fugenvergussmassen, Replast

Nahtflankenvorbehandlung und

die maschinelle Schlaglochsanierung

mit Rephalt. 2018 gelang

ein weiterer Meilenstein in der

Geschichte des Reaktiv­Asphalts:

die Entwicklung von Viacore, des

bislang einzigen Asphalts, der

kalt verarbeitet werden kann

und eine CE­Einstufung gemäß

EN 13108 hat.

Wer heute nach Reaktiv­

Asphalt sucht, stellt fest, dass

reaktive Reparaturasphalte

inzwischen von vielen Händlern

und Herstellern angeboten

werden. Dies hat zwei Gründe:

Zum einen vergibt Vialit als

B2B­Produzent Verwendungslizenzen

der Reaktiv­Asphalt­

Technologie an seine Handelspartner,

um so den Umweltgedanken

zu skalieren. Zum

andern kann eine reaktive

Aushärtung auch durch weit

weniger umweltfreundliche

Katalysatoren als Wasser

herbeigeführt werden.

www.vialit.at

DIGITALE LÖSUNGEN

für den Straßenbau

• Digitaler Bestellund

Lieferprozess

• Bauprozesssteuerung

• Ressourcendisposition

• Einbauüberwachung

und Dokumentation

q-point.com

2018 entwickelte Vialit auf Basis der

Reaktiv­Asphalt Technologie den ersten

kalt verarbeitbaren CE­Asphalt.

BESUCHE UNS

Halle A2 Stand 441A

40 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 41



MASCHINEN + TECHNIK

SBM / MINERALTECH

Energiekosten-Vorteil durch

diesel-elektrische Hybrid-Anlagen

SBM Mineral Processing setzt seit 40 Jahren auf das diesel­elektrische

Antriebskonzept bei mobilen Prall­ und Backenbrechern. Eine Verbindung

aus Konsequenz und Innovation, die maximale Effizienzsteigerung und

Kosteneinsparung ermöglicht und gleichzeitig die Umwelt schützt.

D

er Wegfall energiefressender hydraulischer

Antriebskomponenten steigert

den Wirkungsgrad diesel­elektrischer

Antriebe erheblich. Mit rund 80% liegt er

deutlich über jenem diesel­hydraulischer

Systeme ohne und mit optimierter

lastabhängiger Steuerung – mit Netzanschluss

erreicht der Effizienzgrad sogar

über 90%. Das wirkt sich natürlich

unmittelbar auf den Treibstoff­Verbrauch

aus: gut 40% weniger konsumieren die

mit in Stufen einstellbarer Drehzahl

(1.500­1.800 U/min.) arbeitenden Diesel

der SBM­Anlagen gegenüber vollhydraulischen

Systemen. Bei immer noch 20%

liegt der Verbrauchsvorteil gegenüber

Modellen mit direkt angetriebenen

Brechern.

„Angesichts stark steigender Treibstoff­

Preise kann trotz variierender Stromkosten

davon ausgegangen werden, dass sich

der Energiekosten­Vorteil im vollelektrischen

Netzbetrieb mehr und mehr

zugunsten der Hybrid­Technologie

verschiebt“, so Ing. Erwin Hofstätter,

Geschäftsführer der Firma mineraltech

und unter anderem SBM­Vertriebspartner.

„Inzwischen rechnet man bei SBM

sogar damit, dass sich diesel­elektrische

Hybrid­Anlagen mit einer hohen vollelektrischen

Auslastung auch dank der

verschleißbedingt geringeren Wartungskosten

und höheren Lebensdauer alleine

über die Betriebskosten­Ersparnis bereits

über wenige Jahre voll amortisieren“,

ergänzt Hofstätter.

Wohlgemerkt bei uneingeschränkter

Flexibilität im diesel­autarken Betrieb, wo

die SBM­Hybriden neben dem geringeren

Hydraulik­Volumen und den verbrauchsabhängig

geringen Emissionen

ihrer EU­V­Motoren weitere Umweltvorteile

bringen: so überzeugen die aufwendig

gekapselten Diesel­Generatoreinheiten

auch mit niedrigen Lärmemissionen

ohne lastbedingte Schwankungen. Beim

Umschalten auf vollelektrischen Betrieb

sinkt die Geräuschentwicklung derselben

Anlage um nochmals 6 dB, was je nach

räumlichem Umfeld die Lärmbelastung

erheblich reduziert.

Auch beim vollelektrischen „Null­

Emissions“­Betrieb stehen zunächst

einmal die Auswirkungen auf das unmittelbare

Arbeitsumfeld im Vordergrund:

Liegen diese im Tunnelbau oder beim

Indoor­Recycling auf der Hand, wird etwa

bei innerstädtischen Abbruch­Ausschreibungen

immer mehr Wert auf Abgas­reduzierte

Verfahren gelegt. Das lässt hybride

Anlagen zum echten Wettbewerbsvorteil

werden – vom Image­Bonus eines CO2­

reduzierten Firmen­Footprints einmal

ganz abgesehen.

www.sbm-mp.at

www.mineraltech.at

www.ascendum.at

VOLVO L200H HIGH-LIFT

PRODUKTIV. STANDFEST. MODERN. EFFIZIENT.

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um Messetickets

zu gewinnen!

Infos zum neuen Volvo L200H High-Lift mit 4,3 m³

Greifer erhalten Sie auf unserem Messestand

(W45) auf der Int. Holzmesse Klagenfurt von 31.08.

bis 03.09.2022 oder online auf www.ascendum.at.

SBM Hybrid­Backenbrecher der 30 t Klasse Jawmax 300 im vollelektrischen Recycling­Einsatz.

42 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH

Grafenholzweg 1, 5101 Bergheim/Salzburg

info@ascendum.at

T. +43 (0)5 75 25



BAUER

Schrobenhausener Tage 2022:

Nachhaltigkeit im Spezialtiefbau

Seit über 30 Jahren lädt die Bauer Spezialtiefbau GmbH zum Event

„Schrobenhausener Tage“ ein. Die diesjährige Traditionsveranstaltung fand Anfang

Juni unter dem Motto „B.sustainable: Nachhaltigkeit im Spezialtiefbau“ statt.

B

Die Vortragsreihe fand als Hybridveranstaltung

statt. Im Bild (von links): Frank Haehnig,

Arnulf Christa, Dr. Karsten Beckhaus,

Hans-Joachim Bliss und Florian Bauer.

ereits am Vormittag erhielten die

Teilnehmer in der Alten Schweißerei

einen Einführungsvortrag von Arnulf

Christa, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Bauer Spezialtiefbau GmbH:

„Nachhaltigkeit verlangt Verantwortung

zu übernehmen. So steht die Entwicklung

ressourcenschonender und umweltverträglicher

Innovationen sowie Technologien bei

der Bauer Spezialtiefbau GmbH seit

Jahren klar im Fokus. Wir sind stolz

darauf, mit unseren Ideen hier einen

wichtigen Beitrag leisten zu können.“ Ziel

sei es, die Auswirkungen des Spezialtiefbaus

auf Mensch und Umwelt zu reduzieren,

Rohstoffe effizienter einzusetzen und

Projekte nachhaltig und umweltverträglich

zu managen. Mit Blick auf die

vergangenen zwei Jahre berichtete er

weiter: „Durch die Pandemie hatten wir

mit vielen Herausforderungen zu kämpfen,

auf die wir flexibel reagieren mussten.

Dennoch haben unsere Baustellen-Teams

in der ganzen Welt – wo möglich – vollen

Einsatz gebracht, um die Projekte erfolgreich

auszuführen.“

Im Ausstellungsbereich erwarteten die

Teilnehmer dann verschiedene Stationen

der Bautechnik, Baukonstruktion und

Digitalisierung. Hier wurden die neuesten

Entwicklungen von Bauer präsentiert –

eine gute Gelegenheit für die Gäste, sich

mit den Experten auszutauschen. Nicht

zuletzt stellte auch die Bauer Maschinen

Informations- und

Expertenaustausch:

Im Ausstellungsbereich

erwarteten die

Teilnehmer

verschiedene

Stationen der Bautechnik,

Baukonstruktion

oder der

Bauer Maschinen

GmbH.

GmbH ihr innovatives Bauer Cube System

sowie ihr erstes elektrifiziertes Bohrgerät

vor.

Die eigentliche Vortragsreihe fand dann

am Nachmittag als Hybridveranstaltung

statt, bei der die nationalen Gäste vor Ort

sowie die internationalen Gäste via

Webinar teilnahmen. Hans-Joachim Bliss,

ehemals Geschäftsleiter der Bauer

Spezialtiefbau GmbH, führte durch das

Programm mit spannenden und abwechslungsreichen

Projektvorträgen, Liveschaltungen

zu Baustellen im In- und Ausland

sowie interaktiven Diskussionen. Für die

internationalen Gäste, die virtuell

teilnahmen, wurden die Vorträge simultan

übersetzt.

Florian Bauer, Vorstand der Bauer AG

und Geschäftsleiter der Bauer Spezialtiefbau

GmbH, eröffnete die Vortragsreihe.

Wie wichtig das Thema Digitalisierung für

den Spezialtiefbau geworden ist, verdeutlichte

er in seiner Präsentation „Digitalization

at Bauer – Solutions for today‘s

Construction Sites“. „Die digitale Baustelle

ist vielfältig. Neben dem Einsatz von

digitalen Tools wie einer Datenmanagementsoftware,

Datenbanken oder künstlicher

Intelligenz, sind es die Menschen,

unsere Mitarbeiter, unsere Teams, die für

den Erfolg unserer Baustellen verantwortlich

sind und ohne die nichts möglich

wäre“, so Florian Bauer.

Fotos: Bauer Gruppe

Auch der Bereich Digitalisierung präsentierte seine neuesten Entwicklungen.

Es folgte die erste Liveschaltung auf die

Baustelle Metro Kairo in Ägypten.

Mohamed Sherif, Projektleiter bei Bauer

Egypt, berichtete über das Projekt, bei

dem aktuell eine Top-Down-Konstruktion

für das Schnellbahnsystem realisiert wird.

Ebenfalls live von einer Baustelle in

München meldeten sich anschließend

Jee-Sun Rössler und Stefan Jäger,

Vertriebsingenieure der Region Süd: „Bei

DER BAGGER

ALS GERÄTETRÄGER

diesem Projekt kommt das Mixed-in-Place-

Verfahren zum Einsatz. Dabei wird der

vorhandene Boden als Zuschlagsstoff

eingesetzt. Ein Abtransport des Materials

wird so überflüssig, wodurch Zeit und

Geld, aber vordergründig vor allem CO2,

eingespart werden kann.“

Anknüpfend an die Liveschaltungen

nach Kairo und München widmete sich

der Vortrag von Dr. Karsten Beckhaus,

MASCHINEN + TECHNIK

Leiter Bautechnik der Bauer Spezialtiefbau

GmbH, ganz dem Motto „B.sustainable:

Nachhaltigkeit im Spezialtiefbau“. Er

erklärte: „Unser oberstes Nachhaltigkeitsziel

ist es, 2050 klimaneutral zu sein.“ Und

weiter betonte er: „Wir fokussieren uns

dabei auf die Bereitstellung nachhaltiger

Produkte für unsere Kunden.“

Abgerundet wurde die diesjährige

Vortragsreihe durch eine Liveschaltung

nach Alaska: Bruno Luz, Projektleiter bei

der US-Tochter Bauer Foundation Corp.,

berichtete über die extremen Arbeitsbedingungen

und logistischen Herausforderungen

der Dammsicherung Moose Creek am

nördlichen Polarkreis. Zwischen den

Vorträgen hatten die Gäste immer wieder

Gelegenheit, über ein Online-Abstimmungsportal

Fragen zu stellen und in

direkten Austausch mit den Vortragenden

zu treten.

Die Veranstaltung war mit rund 150

Teilnehmern vor Ort sowie ca. 300

Online-Zuschaltungen ein voller Erfolg.

Den Abschluss der diesjährigen Traditionsveranstaltung

bildeten angeregte

Gespräche bei einem gemütlichen Abendessen.

www.bauer.de

Kiesel Austria GmbH | Blätterstraße 1 | 2751 Wöllersdorf-Steinabrückl | +43 2622 42 468 | info@kiesel.net | www.kiesel.net

44 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 45



MASCHINEN + TECHNIK

TYROLIT

Tyrolit lanciert Handbetonschleifer und Mauerschlitzfräse

Tyrolit erweitert sein Maschinenprogramm mit dem Handbetonschleifer HGE125 und der Mauerschlitzfräse HCE150 um zwei Produktneuheiten.

Perfekt abgestimmt auf die passenden Werkzeuge des Herstellers erhalten Anwender alles aus einer Hand – optimale Ergebnisse garantiert.

Der Einsatzbereich des neuen Handbetonschleifers HGE125 reicht vom Vorbereiten von Untergründen über das Glätten von Unebenheiten bis

hin zum Entfernen von diversen Beschichtungen. Er verfügt über eine Drehzahlregelung, die für optimale Schleifgeschwindigkeiten bei

jeder Anwendung sorgt, sowie über einen integrierten Staubsaugerabschluss für sauberes und staubarmes Arbeiten. Eine

hochklappbare Schutzhaube ermöglicht Schleifarbeiten bis unmittelbar an die Kante. Für optimale Ergebnisse empfehlen

sich die passenden Premium Schleifteller aus dem Hause Tyrolit. Mit der neuen Mauerschlitzfräse HCE150 lassen sich

Nuten und Kanäle in Beton, Kalkstein oder Mauerwerk mit einer stufenlos einstellbaren Schnitttiefe von bis zu

45 mm schnitzen. Der mitgelieferte 3-Blatt-Distanzscheibensatz ermöglicht ein schnelleres Ausbrechen durch

den Mittelschlitz und die geschlossene Klapphaube garantiert eine optimale Staubabsaugung. Für eine

präzise Schnittführung einerseits sowie eine bequeme Handhabung andererseits sorgt die HCE150 mit ihrem

ergonomischen Hobelgriff. Empfohlen wird die Anwendung der Fräse in Kombination mit Tyrolit

Mauerschlitz-Scheiben.

www.tyrolit.com

Der Handbetonschleifer HGE125 eignet sich zum Vorbereiten und Ebnen

von Untergründen sowie zum Entfernen diverser Beschichtungen.

-Baumaschinen

PC240NLC-11

210 000,-¤

Sonderpaketpreis*

RIKA KOMPRESSOREN

20 Jahre Rika Kompressoren: Umzug

in neue Betriebsräume abgeschlossen

Achtmal in Österreich präsent, Druckluftservice für alle Branchen und Anwender

plus 24 Stunden Notdienst: unter diesen idealen Voraussetzungen für den weiteren

Erfolg feiert die Rika Kompressoren GmbH ihr 20jähriges Firmenjubiläum.

K

undennähe realisiert das mit Hauptsitz

in Haag ansässige Unternehmen

durch acht Betriebsstätten in Österreich.

Der Anfang Mai 2022 abgeschlossene

Umzug in deutlich vergrößerte Betriebsräume

am Stammsitz in Haag unterstreicht

den Erfolg des Unternehmens am

Markt. Das Kundenspektrum reicht von

der Medizin bis zur Baubranche. Bei den

Produkten wie Verdichter von CompAir

Drucklufttechnik, die Teil des Ingersoll

Rand Konzern ist, setzt man auf Qualität

mit Zugriff auf ein umfassendes Produktprogramm

eines weltweit präsenten

Herstellers.

„Qualität bei unseren Produkten

kombiniert mit einem engagierten Service

durch gut ausgebildete und geschulte

Mitarbeiter haben uns dahin gebracht wo

wir heute stehen“, erklärt Geschäftsführer

und Inhaber Mario Karner und ergänzt:

„Selbstverständlich sind wir ein Ausbildungsbetrieb.

Nur so können wir uns

qualifizierte Mitarbeiter für die Zukunft

sichern.“

Der doppelsinnige Leitspruch: „Wir

haben immer Luft für Sie“ wird durch

einen 24 Stunden Notdienst und im

Bedarfsfall einschließlich Bereitstellung

von Miet­ und Leihkompressoren sowie

Zubehörteilen für alle Kunden mit Leben

erfüllt. „Die höchste Verfügbarkeit von

Druckluft, die praktisch Schlüsseltechnik

in jedem Unternehmen bis hin zur

Zahnarztpraxis ist, wollen wir mit

unserem Serviceangebot sicher stellen“,

erläutert Geschäftsführer Mario Karner.

Das Lieferprogramm ist mit Schrauben­,

Kolben­ oder Baukompressoren in allen

Das Kundenspektrum

von

Rika reicht von

der Medizin bis

zur Baubranche.

Miet­ und Leihkompressoren

helfen schnell,

einen Bedarf zu

decken. Der

24 Stunden Notdienst

stellt die

Verfügbarkeit

sicher.

Leistungsklassen bzw. mit ölfrei arbeitenden

Verdichtern und einem großen

Zubehörsortiment umfassend und bietet

Drucklufttechnik komplett aus einer

Hand. Die Referenzliste – ob Zementwerke,

Brillenfertigung, Chemie­ und

Bauunternehmen, Stahlwerke oder

Weingüter – bildet ein „who is who“ der

Wirtschaft in Österreich ab.

www.rika-kompressoren.at

46 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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Kuhn Baumaschinen GmbH Kuhn Straße 1

5301 Eugendorf

Unsere Leistung – Ihr Erfolg!

*solange der Vorrat reicht.

Telefon: +43 6255 8206

E-Mail: office-bm@kuhn.at

www.kuhn.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

BEZAHLTE ANZEIGE

Innovative Raum- und Transportlösungen

Vielseitig, mobil, nachhaltig und leistbar: bei hochwertigen Raumlösungen setzen

die Experten von INN­KA auf die niederländische Qualitätsmarke Brouwer. Die je

nach Bedarf und Branche flexibel anpassungsfähigen „Raumwunder“ erweisen sich

besonders in Krisenzeiten als lohnende Investition für die Kunden.

erade im fahrbaren Bereich bietet

G INN­KA den Kunden bei wartungsarmen

Bauwägen und Containern sehr viele

Varianten, Optionen und individuelle

Gestaltungsmöglichkeiten an. Dank der

effizienten, über viele Jahre hinweg

optimierten Produktionsverfahren halten

sich die allgegenwärtigen Preiserhöhungen

aber in Grenzen. So punktet der

Brouwer Bauwagen nach wie vor mit

herausragender Qualität und

einem Top­Preis­Leistungs­

Verhältnis.

Brouwer steht aber nicht nur

für hohe Qualität, Langlebigkeit

und Innovationsfreude,

sondern nimmt auch das

48 MAI 2022

Im Bau­ und Gewerbebereich sind vor allem

die „Flex Units“ als beliebig kombinierbare

Bausteine gefragt.

INN-KA

„Wir bieten ein Top­

Preis­Leistungs­

Verhältnis und können

rasch und individuell

auf individuelle

Wünsche eingehen“,

so INN­KA

Geschäftsführer

Alexander Kadlec.

Thema Nachhaltigkeit während der

gesamten Produktentwicklung sehr ernst.

Das zeigt sich im niedrigen Energieverbrauch

durch intelligente Stromversorgung

und LED­Beleuchtung über die

Reduktion des CO2­Ausstoßes durch

besonders hohe Isolationswerte bis hin zu

feuer­ und schallbeständigen Baumaterialien

mit hoher Dämmleistung. Zum

Einsatz kommen die innovativen Raumund

Transportlösungen neben der

Bauwirtschaft noch in vielen anderen

Bereichen.

„Wir bieten unseren Kunden tatsächlich

einen persönlichen Rundum­Service,

welcher vom ersten Kundenkontakt bis

hin zur fachlichen Beratung, Bestellung,

Auslieferung und nachträglichen Betreuung

bei sämtlichen Angelegenheiten

reicht. Auf Wunsch übernehmen wir gerne

auch Reparaturen und Wartungen und

unterstützen bei allen Einrichtungs­ und

Ausstattungsfragen sowie bei der technischen

Infrastruktur wie Netzwerk,

Telefon und Klimatisierung. Dieses

Komplettpaket ist genau das, was unsere

zufriedenen Kunden so sehr an uns

schätzen“, so Geschäftsführer Alexander

Kadlec.

www.innka.at

vorher

nachher

IBS

Gleichenfeier für neue IBS-Firmenzentrale

Die Industrie­ und Baumaschinen Service GmbH erweitert derzeit im Gewerbepark

Ardagger ihre Österreich­Zentrale durch einen modernen Office­Bereich.

G

emeinsam mit Kunden, Partnern,

Mitarbeitern der ausführenden

Baufirmen und seinem Team feierte IBS

Firmeninhaber Walter Fischer am 16. Mai

die traditionelle Gleichenfeier für die

aktuelle Standorterweiterung. Wenige

Monate nach dem Spatenstich läuft in

Ardagger alles nach Plan und mit dem

fertiggestellten Rohbau rückt die Finalisierung

des neuen 260 m 2 großen Bürogebäudes

einen großen Schritt näher.

Walter Fischer: „Wir verfügen über

langjährige Erfahrung mit Maschinen für

den Spezialtiefbau, den Wasser­ und

Flussbau oder auch den Tunnelbau. Mit

dem Neubau wollen wir auch zeigen, dass

wir trotz aller aktuellen Schwierigkeiten in

der Baubranche zu unserem Standort

stehen. Aus meiner Sicht ist das Betriebsgebiet

Ardagger ideal, denn von hier aus

sind die wichtigen Ballungsräume rasch zu

Durchsatz 250 t/Std.

Dieselverbrauch 6 l/Std.

im Mietpark verfügbar

Gleichenfeier für das neue

Bürogebäude im Betriebsgebiet

Ardagger, mit dem

die Firma IBS weiter auf

Expansion setzt (von links):

Joseph Warum (Leiter der

Niederlassung IBS Austria),

Firmenchef Walter Fischer

mit Gattin, Koloman Riedler

(Inhaber der Firma Riedler

Kies & Bau in Winklarn) und

DI Johannes Pressl (Bürgermeister

Ardagger).

VERKAUF | VERMIETUNG | SERVICE | PARTS | ALL IN AUFBEREITUNG

erreichen. Als Vertriebspartner für die

hochwertigen Produkte von Sennebogen,

Hydrema, Dieci und Minelli betreuen wir

ganz Österreich. Auch verstärken wir

unseren Service in West­Österreich, hier

laufen aktuell die entsprechenden Schulungen.

Für qualifizierte Bewerber können wir

sofort mehrere attraktive Arbeitsplätze

anbieten. Nicht zuletzt bauen wir auch den

Mietpark aus, womit ebenfalls wieder neue

Arbeitsplätze verbunden sind.“

www.ibs-maschinen.eu

Hier geht‘s zum Video

LEAVE NO STONE

UNTURNED

Für Vorführungen oder

Anmietungen

Sandra P.

0664-28 28 791

Ehrenfeld Betriebspark 5

4694 Ohlsdorf

Tel.: 07612/6 45 97

office@polixmair.com



MASCHINEN + TECHNIK

mobile

KUHN HOLDING

Neues Kuhn-Servicewerk in Traun optimiert

Betreuung für Palfinger und Komatsu Kunden

wiege

technik

Kuhn expandiert am heimischen Markt und feierte am 10. Juni 2022 die offizielle

Eröffnung seines neuen Standortes in Traun in Oberösterreich.

N

ach 12 Monaten intensiver Bauzeit

sichert die neue Niederlassung, die

unter Berücksichtigung der modernsten

ökologischen Standards errichtet wurde,

hochwertige Servicedienstleistungen aus

den Geschäftsbereichen Ladetechnik und

Baumaschinen für die Kunden im Einzugsbereich

Linz und schafft gleichzeitig neue

Arbeitsplätze. „Die Kuhn­Gruppe steht für

Verlässlichkeit und Professionalität

gegenüber ihren Geschäftspartnern“, so

Karl Lenglacher, Geschäftsleitung Kuhn

Holding, Bereich Ladetechnik. „Mit dem

neuen Betriebsstandort haben wir nun

einen weiteren wichtigen Schritt in

Richtung Zukunft getätigt.“

Das rund 2.600 m² große, neue Kuhn­

Servicewerk in Traun, errichtet auf einem

18.000 m² großen Grundstück, steht für

eine kundenorientierte Service­ und Dienstleistungsstruktur.

Das Leistungs­Portfolio

des Betriebsbereiches Kuhn­Ladetechnik

umfasst u.a. Aufbau, Reparatur und

Service von Palfinger­Ladekranen, Palfinger­Epsilon

Holz­ und Recyclingkranen und

Palfinger­Abroll­ und Absetzkippern. Karl

Lenglacher betont die Bedeutung des

Standorts für die Region: „Wir schaffen

nicht nur kürzere Anfahrtswege für unsere

Kunden. Mit unserer einzigartigen

Servicedienstleistung im Bereich Ladetechnik

sorgen wir auch für höhere Produktivität

und tragen zu noch wirtschaftlicheren

und effizienteren Arbeitsweisen bei.“

Der Geschäftsbereich der Kuhn­Baumaschinen

findet am Standort Traun nun

ebenfalls einen weiteren Servicestützpunkt

in Österreich und bietet dort insbesondere

Wartung und Reparatur von Komatsu­

Baumaschinen. „Bei uns können nicht nur

Reparatur­ und Wartungsarbeiten vorgenommen

werden, auch Abholung und

Retournierung von Mietmaschinen sind im

neuen Servicewerk möglich. Mittelfristig

planen wir dort auch unseren Personalstand

entsprechend zu erweitern“, so

Prokurist Ing. Peter Präauer, Kundendienstleiter

Kuhn Baumaschinen

Österreich.

Mit zwölf Standorten, darunter neun

Servicewerke, und 300 Mitarbeiter in

Österreich zählt Kuhn zu einem der

größten privaten Arbeitgeber innerhalb der

Branche. Am neuen Standort werden daher

sowohl im Innen­ als auch im Außenbereich

nicht nur alle Umwelt auflagen erfüllt, es

wurden auch noch weitere wichtige

Maßnahmen in Bezug auf ökologische

Nachhaltigkeit gesetzt. So ist die

Errichtung einer Photo voltaik­Anlage mit

einer Leistung von 63 kWP bereits

beauftragt und in Umsetzung. Das von

den Architekten Heinrich Jungwirth

(2021 verstorben) und Eric Auffahrt (IPC

Architektur Ziviltechnikergesellschaft

mbH) entworfene Gebäude besticht

zudem durch seine umfassende Nutzung

des Tageslichts, welche zur Reduktion des

Energieverbrauchs führt. Eine eigene

E­Tankstelle, eine Lackieranlage,

Waschboxen mit Ölabscheideranlage,

Parkflächenabscheider, modernste

Hallenkrane, eine Öl­ bzw. Altölentsorgungsanlage

und Druckluftversorgung

runden die nachhaltige Bauweise des

Gebäudes ab.

www.kuhn-gruppe.com

Christian Moser

(Verkaufsleiter Kuhn

Baumaschinen)

verweist auf die

optimierte Servicequalität,

die man im

Großraum Linz nun

auch für Komatsu

Baumaschinen

bieten kann.

JedeS gramm ZÄHlT

Mitte: Firmengründer Günter Kuhn übergibt den

symbolischen Schlüssel mit den besten Wünschen

an Standort­Leiter Hubert Atteneder. Von rechts:

Mag. Andreas Kuhn (Geschäftsführung Kuhn

Holding), Nedo Pleic (Regional Manager bei Komatsu

Europe), Mag. Stefan Kuhn (Geschäftsführung Kuhn

Holding), Karl Lenglacher (Geschäftsleitung Kuhn

Holding, Bereich Ladetechnik), Michael Nell (Abgeordneter

zum Oberösterreichischen Landtag),

Dr. Felix Strohbichler (CFO Palfinger AG) und

Ing. Karl­Heinz Koll (Bürgermeister der Stadt Traun).

Verkaufsleiter Christian

Moser mit Gerhard

Wohlmuth (Firma Habau,

Leiter Maschinentechnischer

Betrieb).

Das Team des neuen

Kuhn­Servicewerks in

Traun ist hochmotiviert.

radlader

WAAGen

maximaler

bedienkomforT

wk60 elekTronik

mobileS onbord SySTem

iT kompaTibel

druck & abrecHnung vor orT

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flexibler daTenZugriff

eicHfÄHig

keine überladung

Zur Eröffnungsfeier konnten zahlreiche

Kunden und Partner begrüßt werden.

50 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

... jedes Gramm zählt

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MASCHINEN + TECHNIK

MANTOVANIBENNE

Eagle 3: die neueste Schrottscheren

Generation für härteste Einsätze

Nach über 3.000 Stunden Entwicklungszeit und mehr als 10.000 Teststunden

präsentierte das italienische Unternehmen Mantovanibenne vor kurzem sein

neuestes Produkt: die extrem kraftvolle Eagle 3 Schrottschere.

M

ehr als 20 Branchenspezialisten mit

jahrzehntelanger Erfahrung aus fünf

Ländern haben ihre Expertise eingebracht,

um Mantovanibenne‘s neuestes

Produkt, die Eagle 3 Serie zu entwickeln

und damit neue Maßstäbe im Schrottrecycling

zu setzen. Die neue Serie Eagle 3

wurde konzipiert mit dem Ziel, nicht nur

die Lebensdauer des Anbaugerätes zu

maximieren, sondern auch die Anwenderfreundlichkeit

zu optimieren und den

kosten­ und zeitintensiven Wartungsaufwand

zu minimieren. So kann beispielsweise

die Hauptwelle der Schrottschere

mit nur wenigen Handgriffen direkt am

Einsatzort gewechselt werden. Dadurch

reduzieren sich Stillstandzeiten und die

Total Cost of Ownership (TCO).

Die technischen Eigenschaften der

Eagle 3­Serie sprechen für sich: ein

kürzerer Körper, ein beeindruckendes

Gewicht­Leistungsverhältnis und höhere

Stabilität machen die Eagle 3 Schrottschere

zu einem idealen Werkzeug in

jedem Einsatzgebiet. Die neue Produktlinie

bietet außerdem eine höhere Schneidkraft

aller Modelle und zudem eine neu

konzipierte Maulöffnung, welche um bis zu

Von rechts: Dominik Erath (Business Development & Export Manager,

Mantovanibenne S.r.l.), Herbert Eisterer (Geschäftsführer AAB Eisterer GmbH,

MBI Vertriebspartner in Österreich) und Thomas Fischer (Geschäftsführer

MBI Deutschland GmbH) mit der neuen Eagle 3 Schrottschere.

9% größer ist als bei älteren Modellen.

Besonderen Wert legt Mantovanibenne auf

die Verbesserung aller verbauten Komponenten.

Die Kiefer der Schere werden im

Wasserstrahl­Schneidverfahren hergestellt,

um nachteilige thermische Auswirkungen

des konventionellen Heißschneidverfahrens

auf den Stahl auszuschließen.

Hergestellt aus einem einzigen Stück und

ohne Schweißnähte wurden sowohl der

mobile Kiefer als auch die in den Körper

integrierte Kieferführung vollständig neu

und mit dem Zweck, absolute Stabilität im

Schneidvorgang zu gewährleisten,

konstruiert.

Eagle 3 Schrottscheren sind mit einem

speziellen, austauschbaren Nasenmesser

ausgestattet, welches einen höheren

Schutz des Oberkiefers bietet und den

Wartungsaufwand mit kostspieligen

Ausfallzeiten minimiert. Die Messersitze

sind aus dem Vollen gefräst, um eine

optimale Passung der Präzisionsmesser zu

gewährleisten. Zum Schutz der Kolbenstange

wird der Zylinder umgekehrt

verbaut. Zudem entwickelt der vergrößerte

Kolbenquerschnitt mehr Leistung und

beschleunigt die Arbeitszyklen. Die aus

Vollmaterial geschmiedete Kolbenstange

gewährleistet eine höhere Widerstandsfähigkeit

im Vergleich zu marktüblichen

Zylindern. Zudem werden Hochleistungsdichtsätze

mit einer Lebensdauer von

mehreren tausend Arbeitsstunden

eingesetzt.

Alle Bereiche des Scherenkörpers,

insbesondere die Seitenflanken des

Unterkiefers, welche einsatzbedingt dem

höchsten Verschleiß ausgesetzt sind,

werden bei Eagle 3­Scheren durch

austauschbare Hardox 500 Stahlbleche

verstärkt. Häufige Wartungsarbeiten,

welche sich negativ auf die Einsatzbereitschaft

des Gerätes auswirken, werden so

vermieden.

Mit der Markteinführung der Eagle

3­Serie präsentiert Mantovanibenne

sieben neue Scherenmodelle (2.600 kg bis

22.000 kg Eigengewicht) für Baumaschinen

von 24 bis 240 t. Das Highlight der

Produktserie, die Schrottschere SH2200R,

ist mit ihrem beeindruckenden Eigengewicht

von 22.000 kg das Schwergewicht

für die besonderen Abbruch­ und Recyclingeinsätze.

www.eagleshears.com

STEELWRIST

Neuer X02: Tiltrotator für Bagger bis 2,5 t

Zusammen mit dem neuen X02 – einem Tiltrotator, der für Bagger von 1,5 bis 2,5 t geeignet

ist – stellt Steelwrist auch ein komplettes Sortiment an passenden Anbauwerkzeugen vor.

D

er Tiltrotator X02 zeichnet sich

durch eine Reihe innovativer

Designlösungen aus und ist sowohl

als Direktanbau als auch mit einer

S30 Aufnahme verfügbar. Unter dem

Tiltrotator bietet Steelwrist entweder

einen mechanischen oder hydraulischen

Schnellwechsler S30 an. Der

Tiltrotator mit hydraulischem

Schnellwechsler S30 und integrierter

Front Pin Hook Technologie verfügt

über eine Sicherheitstechnik, welche

die CE­Anforderungen erfüllt.

Der X02 ist zwischen dem kleinsten

Schwenkwechsler TCX für

Maschinen unter 2 t und dem

Tiltrotator X04 für Bagger von 2,5 bis

4 t positioniert. Auch bei dem neuen

X02 lag der Fokus darauf, einen

komplett gegossenen Tiltrotator mit

dem besten Verhältnis hinsichtlich

Festigkeit und Gewicht bei geringer

Bauhöhe zu entwickeln. Weitere

innovative Designlösungen, die mit

dem X02 eingeführt wurden: aufgrund

des neuen Getriebedesigns

kann Spiel im Drehantrieb einfach

eliminiert werden; wartungsfreie

Lager; Anordnung der Ventile und des

Steuermoduls zum Schutz vor

äußerer Beschädigung; schraubbare

Hebeöse oder Lasthaken als Option

bei Tiltrotatoren im Direktanbau.

Steelwrist bietet ein komplettes

Programm von Anbauwerkzeugen

mit S30 Aufnahme für den Tiltrotator

X02 an.

www.steelwrist.com

Willkommen in der Welt der Krane

www.kranlogistik.at

Innovatives Design und einfache Wartung

zeichnen den neuen Tiltrotator X02 aus.

XL-Kranlogistik GmbH

Betriebsstraße 1 Objekt 4

2482 Münchendorf

Weingartenstaße 14/6

4100 Ottensheim

52 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

WIMMER

Neuer Yellow Fox erweitert die

Wimmer Tunnelbagger-Palette

Die in Thalgau ansässige Firma Wimmer ist bekannt für ihre hochwertigen Lösungen in

den Bereichen Schnellwechselsysteme, Anbaugeräte, Bohrtechnologie und Tunnelbau.

Auf Basis dieses umfangreichen Know­hows entwickelte Wimmer mit den Modellen Blue

Badger, eBadger und miniBadger sehr erfolgreich eine eigene Tunnelbagger­Reihe für

kleinere Querschnitte. Wie Geschäftsführer Andreas Wimmer im Gespräch mit Baublatt.

Österreich ankündigt, wird auf der bauma mit dem Yellow Fox ein weiterer Tunnelbagger

in der 20 t Klasse präsentiert.

Herr Wimmer, bevor wir über die

Tunnelbagger-Modelle sprechen: Wo

liegen die traditionellen Stärken der

Firma Wimmer?

Wimmer: Als mein Vater, Ing. Alois

Wimmer, vor fast 40 Jahren unser

Unternehmen gründete, standen vor

allem Löffelreparaturen sowie sowie erste

selbstgefertigte Löffel im Mittelpunkt. Ein

wichtiger Meilenstein war kurz danach

das von ihm entwickelte hydraulische

Schnellwechselsystem A­Lock, mit dem

der Bagger zu einem vielseitigen Trägergerät

wurde. Für den Erdbau, der nach

wie vor ein ganz wichtiger Bereich für uns

ist, haben wir Schritt für Schritt ein

umfassendes Angebot an Anbaugeräten

entwickelt, die hinsichtlich Kubatur, Form

Die Computer Grafik gibt

einen ersten Eindruck des

neuen Yellow Fox. Der

T unnelbagger der 20 t Klasse

wird auf der bauma seine

Weltpremiere feiern.

und Materialqualität exakt für den

jeweiligen Einsatz optimiert sind. Aber

auch in den Bereichen Abbruch und

Recycling haben wir laufend unsere

Kompetenzen verstärkt. Unsere Abbruchzangen

und Greifer – aber auch maßgeschneiderte

Anbaugeräte, etwa eine

Kunststoffzange – genießen in der

Branche einen sehr guten Ruf. Unsere

54 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Kunden wissen, dass wir auch Lösungen

entwickeln, die sie wo anders nicht

bekommen. Nicht zuletzt ist die Bohrtechnologie

ein sehr wichtiges Standbein,

das wir seit über 30 Jahren forcieren und

weiterentwickeln. Von der Zerkleinerung

über Sprengloch­ und Ankerbohrungen

bis hin zu Reihenbohrgeräten für die

Blocksteinindustrie bieten wir eine

Reihe hochentwickelter Produkte,

in die wir sehr viel Entwicklungsarbeit

gesteckt haben.

Welche Rolle spielt der Tunnelbau?

Wimmer: Wir optimieren unsere Produkte

seit vielen Jahrzehnten auch für den

Tunnelbau. Der ist enorm spannend, denn

trotz aller Kernbohrungen weiß man nie,

was auf einen zukommt. Die Anforderungen

sind im Tunnelbau sehr, sehr hoch und

für genau diesen Bedarf liefern wir

Schnellwechselsysteme, Vortriebslöffel,

Ladelöffel, Hydraulikhämmer, Fräsen und

auch Bohrlafetten für die Tunnelbagger.

Beispielsweise für den Liebherr R 924

Compact Tunnel Litronic oder den

Liebherr R 950 Tunnel Litronic, die wegen

ihrer Robustheit sehr beliebt sind. Die

Kräfte, die hier auf den kurzen Tunnelvortriebslöffel

wirken, sind enorm. Dem hält

nicht jeder Schnellwechsler Stand. Das

alles ist geprägt von einem umfassenden

Sicherheits­Gedanken. Wir haben daher

für unser A­Lock Schnellwechselsystem

eine Schweizer SUVA­Zertifizierung

angestrebt, die für einen extrem hohen

Sicherheitsstandard steht. Wir sind nun

der einzige Hersteller eines Schnellwechselsystems,

der diese SUVA­Baumusterprüfung

hat.

Kommen wir zu den Tunnelbaggern.

Wie kam es zur Entwicklung der

Badger-Reihe?

Wimmer: Im Laufe der Jahrzehnte haben

wir im Tunnelbau viel gesehen und auch

mit unseren Kunden gelernt. Vor allem für

kleinere Tunnelquerschnitte wurde der

Bedarf für einen kompakten, leichten und

trotzdem leistungsfähigen Tunnelbagger

immer offensichtlicher. Aus diesem Grund

haben wir den Blue Badger entwickelt und

2018 auf den Markt gebracht. Dieser wird

von uns laufend weiterentwickelt und auf

Basis der Erfahrungen, die wir seither

gesammelt haben, optimiert. Der Tunnelbau

ist eine Riesen­Herausforderung,

daher muss man konstant daran arbeiten,

das Produkt besser zu machen. Technisch

sind wir auf einem sehr guten Stand und

erhalten sehr gute Rückmeldungen von

den Kunden. Inzwischen befinden sich

vom Blue Badger weltweit 17 Geräte bei

Tunnelbauprojekten im Einsatz.

Der nächste Schritt war unser eBadger. Er

ist die elektrische Version des Blue Badger

und kann sehr einfach zwischen Netz­ und

Batteriebetrieb wechseln. Während der

eigentliche Arbeitseinsatz im Netzbetrieb

erfolgt, kann der eBadger mit dem

Batteriebetrieb innerhalb des Tunnels

seinen Standort wechseln. Damit wird der

Beschädigung des Kabels vorgebeugt.

Sobald das Kabel wieder angesteckt ist,

wird die Batterie automatisch geladen. Die

Entwicklung dieser Technik war für uns

eine große Herausforderung, denn in

einem Kurzheckbagger steht nur wenig

Platz zur Verfügung. Mit Miba Battery

Systems haben wir aber einen innovativen,

österreichischen Hersteller als

Betontankstelle »BTS«

BETON GANZ

EINFACH „TANKEN“

Steckenpferd Tunnelbau: Firmenchef

Andreas Wimmer arbeitet konsequent an

der Entwicklung hochwertiger Lösungen,

die den hohen technischen und

sicherheitstechnischen Anforderungen

im Tunnelbau gerecht werden.

Partner, der den Elektro Antrieb weiter

optimiert.

Seit letztem Jahr vervollständigt nun der

miniBadger unsere Badger­Familie. Er ist

konzipiert für kurze Abschnitte und eine

Arbeitshöhe von unter 3 m, wie sie etwa

bei Wasserstollen für Speicherkraftwerke

benötigt werden. Im Gegensatz zum Blue

Badger verfügt der miniBadger über keine

Kabine und wird über eine Funkfernsteuerung

bedient. Der miniBadger hat in der

Schweiz beim Cholfirst­Tunnel im Norden

»Asphaltprofi Thermo«

Asphalttransport in thermoisolierter Mulde

mit Abschiebetechnik

Nova Bautec Handels GmbH

Gewerbestraße 10 · A 5621 St. Veit im Pongau

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Der eBadger ist während des Arbeitsprozesses an das

Stromnetz angeschlossen. Die Batterie, die dabei automatisch

geladen wird, ermöglicht das netzungebundene Bewegen des

Geräts von und zum Einsatzort.

des Kantons Zürich bereits sehr erfolgreich

seine Feuertaufe absolviert. Hier

wurde bei einem bestehenden Autobahntunnel

ein Fluchtstollen errichtet und für

diesen kleinen Querschnitt war der

miniBadger das optimale Gerät. Der

miniBadger ist noch mit einem konventionellen

Motor ausgerüstet, kann aber auch

elektrisch angetrieben werden.

Was sind die Hintergründe für den

neuen Yellow Fox und was kann sich

die Tunnelbaubranche von dem Gerät

erwarten?

Wimmer: Selbstverständlich wollen wir

wachsen und setzen nach der erfolgreichen

Einführung des miniBadger nun den

nächsten Schritt. Wie die Praxis zeigt, gibt

es Anwendungen, für die der Blue Badger

zu klein ist. Hier wollen wir in Zukunft

einen Tunnelbagger anbieten, der von

rund 4 m bis 7 m Arbeitshöhe ideal

einsetzbar ist.

Dazu möchte ich anmerken, dass wir das

Trägergerät nicht selbst fertigen. Beispielsweise

verwenden wir bei den

kleineren Badger­Modellen eine speziell

für unsere Anforderungen konzipierte

Plattform, die vom italienischen Hersteller

Eurocomach für uns gefertigt wird. Für

unser neues, größeres Modell habe ich

Kontakt mit den Experten der Firma

Liebherr im Werk Colmar in Frankreich

aufgenommen. Diese verfügen über große

Erfahrung und wissen, wie die Details

gelöst werden müssen, damit das

Gerät tunneltauglich ist. Schon

mein Vater hat in der Vergangenheit

sehr viel mit Liebherr zusammengearbeitet.

Aus diesem Grund

ist auch das gegenseitige Vertrauen

vorhanden. Nach mehreren Gesprächen

haben wir von Liebherr schließlich die

Zusage bekommen, dass wir für unseren

neuen Tunnelbagger eine Liebherr­Plattform

verwenden dürfen. Konkret handelt

es sich um den Oberwagen des Liebherr

914 Compact Litronic und den stärkeren

Unterwagen des Liebherr 920 Compact

Litronic. Es war für uns ein sehr erfreulicher

Moment, als wir diese Zusage

erhalten haben und ich möchte mich an

dieser Stelle auch sehr herzlich bei der

Firma Liebherr bedanken.

Soviel zur Vorgeschichte. Den Tunnelbaufirmen

bieten wir mit dem neuen Yellow

Fox einen Wimmer Tunnelbagger mit

einem Einsatzgewicht von ca. 22 t. Er wird

von einem konventionellen 90 kW Motor

angetrieben. Wie der Blue Badger wird er

Der neue Yellow

Fox erreicht eine

Arbeitshöhe von

4,2 bis 7 m.

Nach dem Blue Badger und dem eBadger erweiterte die

Firma Wimmer zuletzt mit dem miniBadger ihr Angebot

an Tunnelbaggern für kleinere Querschnitte.

über einen Tunnelvortriebsarm verfügen,

der 45° schwenkbar ist. Spannend ist seine

Arbeitshöhe, die von 4,2 bis 7 m reicht.

Hier muss ich unsere Konstruktions­ und

Entwicklungsabteilung vor den Vorhang

holen, die bei der Abstimmung der ganzen

Kinematik wirklich das Beste rausgeholt

hat. Von vielen Tunnelbaufirmen, die ich

über unsere Neuheit informiert habe,

erhalte ich sehr positive Reaktionen. Viele

sind neugierig auf diese Verbindung

unserer langjährigen Erfahrung mit der

hochwertigen Liebherr Technik. Auf der

bauma im Herbst wird der neue Yellow

Fox aufgrund seiner Größe in unmittelbarer

Nähe unseres Standes im Bereich

zwischen den Hallen zu sehen sein.

Gibt es abseits des Yellow Fox weitere

Neuheiten?

Wimmer: Die gibt es tatsächlich, denn wir

arbeiten gemeinsam mit einem Partner

auch intensiv an einer 3D­Technik, mit der

wir den Tunnelbagger im Tunnelquerschnitt

exakt einmessen können.

Damit schaffen wir eine wichtige

Hilfe für den Baggerfahrer, der dann

genau weiß, wie sein Sollprofil

aussieht und wo er noch nacharbeiten

muss. Die Vorteile liegen auf der

Hand, denn der Baggerfahrer muss

sich nicht mehr mit einem Vermessungstechniker

austauschen. Das

trägt letzten Endes auch zur Sicherheit

bei, weil sich dadurch eine

Person weniger im Gefahrenbereich

befindet. Neben den Geräte­

Neuheiten werden wir auch

dieses neue System im Rahmen

der bauma präsentieren.

Wir danken für das Gespräch!

56 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

AQUAJET / BROKK

Erfolgreiche erste World Tour Events

Aquajet veranstaltete Ende April seine erste World Tour in Europa und Nordamerika.

A

ls Spezialist in der Entwicklung und

Herstellung innovativer Hochdruckwasserstrahltechnologien

konnte Aquajet

neue und bestehende Kunden aus 13

verschiedenen Ländern bei den Veranstaltungen

begrüßen. Der Aquajet Vertriebspartner

für Deutschland und

Österreich, die Brokk DA GmbH, war

Ausrichter der europäischen Veranstaltung

in Friedenweiler, Süddeutschland,

während der nordamerikanische Vertriebspartner,

Brokk Inc. die Teilnehmer

aus den USA, Kanada und Lateinamerika

in St. Joseph, Missouri, beherbergte.

Die Veranstaltungen boten Weiterbildungen

und Gerätevorführungen, einschließlich

des neuen Aqua Cutter 750V, und

Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit,

das Ergo Hochdruckwasserstrahlsystem

im Einsatz zu sehen, das in einer kompakten

Einheit die vierfache Leistung einer

Der nächste Partner auf Digando.com – dem führenden B2B-Marktplatz

für die digitale Miete von Bauequipment in Österreich.

Ab sofort

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DIGANDO.COM

Die Veranstaltungen

umfassten

Schulungen

und Vorführungen

der

einzelnen

Aquajet­

Produktlinien.

Handlanze bietet. Außerdem konnten die

Besucher den geräuscharmen Betrieb der

Ecosilence 3.0 Hochdruckpumpe live

erleben sowie das Ecoclear 2.0 Abwasserreinigungssystem

in Verbindung mit dem

neuen Aqua Cutter 750V im Betrieb

sehen. Zusammen bieten die Maschinen

den Kunden eine hohe Sicherheit und

Produktivität von Hochdruckwasserstrahlrobotern

mit dem zusätzlichen Vorteil

einer bedarfsgerechten Abwasseraufbereitung

vor Ort – und das alles bei einer

kompakten Bauweise, die strenge Umweltauflagen

erfüllt und gleichzeitig ein

Höchstmaß an Vielseitigkeit auf überlasteten

Baustellen bietet.

www.aquajet.se

www.brokk.de

++ Marktplatz News ++



MASCHINEN + TECHNIK

Geballte Kobelco Power

beim Abbruch einer Hotelanlage

in der Wagramer Straße in Wien: Der

neue SK300NLC und der SK400DLC mit

Longfront­Ausrüstung (siehe Bild

rechts) sorgen für einen zügigen

Rückbau.

PRAJO‘S / KOHLSCHEIN

Abbruch-Profi Prajo‘s verstärkt sich

mit zwei neuen Kobelco-Kraftpaketen

Die Auftragsbücher sind voll und trotz aller Schwierigkeiten in der Baubranche

scheint 2022 für die Firma Prajo‘s erneut ein Rekordjahr zu werden. Neben dem

engagierten Team ist für den Erfolg auch der moderne und leistungsfähige Fuhrpark

verantwortlich. Hier vertraut das Unternehmen seit vielen Jahren auf die Bagger der

Marke Kobelco und investierte vor kurzem in einen neuen SK260NLC und SK300NLC.

Ü

ber drei Jahrzehnte Erfahrung mit

Abbruchprojekten jeder Größenordnung

– dafür steht der Name Prajo‘s im

Raum Wien und Umgebung. Der bereits

vollzogene Generationenwechsel sorgte

nochmals für einen kräftigen Schub, denn

das jahrzehntelange Know­how von

Firmengründer Zoran Prajo ist nun

gebündelt mit der jugendlichen Power von

Sohn Nikola Prajo, der das Unternehmen

seit einigen Jahren leitet. Prajo‘s beschäftigt

rund 60 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter bzw. rund 120 Personen in

verschiedenen Sub­Unternehmen. Neben

den aktuellen Großprojekten, etwa dem

umfangreichen Abbruchprojekt beim

Franz­Josefs­Bahnhof, sorgen neue

Rückbau­Aufträge auch in den nächsten

Monaten für eine hohe Auslastung.

Dazu Firmenchef Nikola Prajo: „Der

Name Prajo‘s steht in der Branche für

Verlässlichkeit, Professionalität und

Handschlagqualität. Das ist sicherlich

auch der Grund dafür, dass wir noch nie so

ausgelastet waren wie in diesem Jahr und

wir mit Sicherheit wieder ein Top­Ergebnis

erzielen werden. Egal ob Großprojekt

oder kleiner Rückbau – neben dem

Sicherheitsaspekt hat für uns auch immer

die größtmögliche Wiederverwertung der

Baurestmassen oberste Priorität. Wir

planen in diesem Bereich umfangreiche

Investitionen und arbeiten aktuell an der

Realisierung eines neuen Recycling­Standorts

in Himberg. Parallel dazu wird von

uns in Wien­Liesing ein Zwischenlager zu

einem leistungsfähigen Standort

ausgebaut.“

Zentrales Element für ein erfolgreiches

Abbruchunternehmen sind natürlich

leistungsfähige Geräte, wobei bereits

Firmengründer Zoran Prajo von der

Marke Kobelco überzeugt war. Ende Mai

kam es in der Zentrale der Firma Kohlschein

in Wien zur Übergabe der beiden

jüngsten Kobelco Hydraulikbagger: einem

SK260NLC und einem SK300NLC.

Während es sich beim SK260NLC um eine

Ersatzinvestition handelt, wird der

Fuhrpark mit dem SK300NLC um ein

neues Gerät erweitert.

Der Grund für die Neuanschaffung ist

der steigende Bedarf an leistungsfähigen

Geräten, verursacht etwa durch massive

Fundamente und Bodenplatten bei

Industriegebäuden. Auch beim Abbruchprojekt

beim Franz­Josefs­Bahnhof zeigte

sich deutlich, dass für einen zügigen

Rückbau neue Kraftpakete mit entsprechender

Hydraulikleistung für stärkere

Anbaugeräte benötigt werden. Gleichzeitig

entlasten der neue SK260NLC und

SK300NLC das derzeit größte Gerät im

Fuhrpark: den Kobelco SK400DLC. Dieser

kann Abbrucharbeiten bis in eine Höhe

von 25 m durchführen. Durch den teleskopierbaren

Unterwagen kommt das Gerät

auf unter 3 m Breite, was für den Transport

im städtischen Bereich von Vorteil ist.

Weiters kann das Gesamtgewicht durch

das Reduzieren des Gegengewichts auf 30

t beschränkt werden. Zur Erhöhung der

Übergabe der neuen Kobelco Bagger

SK260NLC und SK300NLC in der

Zentrale der Firma Kohlschein in Wien

(von links): Mag. Stefan Jonke

(Geschäftsführer, Firma Kohlschein),

Nikola Prajo (Geschäftsführender

Gesellschafter, Firma Prajo‘s), Bosiljko

Glavas (Kaufmännische Leitung &

Abfallbeauftragter, Firma Prajo‘s),

Florian Kugi (Verkauf, Firma

Kohlschein) und Senior Chef Wolfgang

Jonke (Firma Kohlschein).

Flexibilität verfügt der SK400DLC auch

über eine Erdbauausrüstung. Dadurch kann

er neben dem Abbruch auch für normale

Grabarbeiten, etwa im Fundamentbereich,

eingesetzt werden. Bis 14 m Höhe können

dann auch schwere Abbruchzangen

zum Einsatz kommen.

Ausgerüstet wurden die beiden neuen

Kobelco Bagger SK260NLC und SK300NLC

Der SK400DLC kommt mit seinem

teleskopierbaren Unterwagen auf

unter 3 m Transportbreite.

58 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

auf Wunsch der Firma Prajo‘s mit einem

SW2 und SW3 Schnellwechselsystem der

Firma Baumaschinentechnik und einem

Sortiergreifer. Alle Anbaugeräte der Firma

Prajo‘s sind damit kompatibel.

Gemeinsam mit dem SK400DLC stellte

der neue SK300NLC Anfang Juni beim

Rückbau einer Hotelanlage in der Wagramer

Straße in Wien seine Leistungsfähigkeit

bereits unter Beweis. Die Firma Prajo‘s führt

hier die Störstoff­Entfrachtung und den

kompletten Rückbau durch. Für den Einsatz

der beiden Kraftpakete wurde der Keller

abgestützt, da er auch als Baugrubensicherung

dienen wird. Aber auch nach der

jüngsten Investition denkt Nikola Prajo

bereits wieder an die Zukunft. Sein Interesse

gilt dabei dem 9 t Kobelco, der für Teil­ und

Innenabbrüche unter engen Platzverhältnissen

eine ideale Lösung darstellen würde.

Nikola Prajo über die Treue zur Marke

Kobelco: „Wir sind mit unseren Kobelco

Geräten seit vielen Jahren sehr zufrieden.

Was uns von Beginn an überzeugt hat, ist der

geringe Verbrauch der Kobelco Bagger. Dazu

kommt, dass die Geräte sehr verlässlich und

leicht zu transportieren sind. Eine weitere

Stärke ist die hervorragende Steuerung der

Kobelco Bagger, die ab einer gewissen Höhe

und bei sensiblen Stellen extrem wichtig ist.

Ganz wichtig ist natürlich auch das ausgezeichnete

Preis­Leistungsverhältnis und der

tadellose Service durch das ganze Team der

Firma Kohlschein. Wir sind beide Familienunternehmen

und die gute Zusammenarbeit,

die bereits mit den beiden Firmengründern

begonnen hat, funktioniert auch in unserer

Generation sehr gut.“

www.prajos-bau.at | www.kohlschein.at

Condecta Schnelleinsatzkrane

sind zu 100 % feuerverzinkt.

Ausladung von 24 m bis 45 m,

Hakenhöhe bis 30 m.

ATC Asphalt-

Thermo-Container,

beheizt und isoliert für 2,5–20 t Asphalt

Zahnstangenaufzüge

für Personen- und Materialtransporte

Dreger &

Thurner GmbH

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A-8141 Premstätten

Tel: 0316/718505-0

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MASCHINEN + TECHNIK

ADLER / ZEPPELIN

Kehrmaschine K 750 von Adler: große

Flächen effizient und staubarm kehren

Durch die langjährige Geschäftsbeziehung zwischen der Zeppelin Österreich GmbH und

der Adler Arbeitsmaschinen GmbH & Co. KG konnte für den Bedarf der Gemeinde Reith

die optimale Lösung gefunden werden.

D

ie ausgelieferte Kehrmaschine mit der

Arbeitsbreite 210 cm wurde mit einem

großvolumigen Sammelbehälter, einer

Wassersprüheinrichtung und einem

Die Spezialisten der Firma Adler Arbeitsmaschinen

verbindet seit vielen Jahren

eine enge Zusammenarbeit mit dem Team

der Zeppelin Österreich GmbH in der

Niederlassung Innsbruck.

Durch den Seitenkehrbesen ist auch ein randnahes Kehren möglich.

Seitenkehrbesen ausgestattet. Durch die

Wassersprüheinrichtung mit einem

Fassungsvermögen von 240 l kann die

Gemeinde sogar große Flächen staubarm

kehren, dies ist besonders im innerstädtischen

Bereich und auf Parkplätzen von

Vorteil. Der Seitenkehrbesen ermöglicht

den Kundinnen und Kunden ein randnahes

Kehren.

Die Gemeinde Reith war lange auf der

Suche nach einer passenden Kehrmaschine,

um vor allem ihr Betriebsgelände,

große Bauplätze sowie öffentliche Straßen

sauber zu halten. Die Vorteile der Kehrmaschinen

liegen bei Adler offensichtlich

auf der Hand. „Die extra dicken Bleche

sprechen für eine lange Lebensdauer, die

großen Kehrwalzen von 750 mm Bürstendurchmesser

schaffen ein sehr gutes

Kehrbild und die serienmäßigen Schwerlastlenkrollen

sorgen für robuste Stabilität

und zeugen von durchdachter Funktionalität“,

so Stefan Ostendorf, der als Ansprechpartner

für den österreichischen Markt

zur Verfügung steht.

„Letztendlich überzeugt uns immer

wieder wie flexibel und individuell wir

gemeinsam mit Adler auf die Kundenwünsche

und deren unterschiedlichste

Anforderungen eingehen können. So

schaffen wir es immer, wieder gemeinsam

die beste Maschine mit dem größtmöglichen

Kundennutzen zu finden“, berichtet

der Gebietsverkäufer Markus Eberl aus

der Zeppelin Niederlassung Innsbruck.

Die Qualität der Cat­Lader und der

Adler Anbaumaschinen ergänzen sich in

beide Richtungen perfekt. „Unser

Anspruch ist es, unseren Kundinnen und

Kunden die beste Qualität zu bieten. Des

Weiteren ist unser erklärtes Ziel, unsere

Maschinen ständig weiter zu optimieren,

um neue Maßstäbe zu setzen“, erklärt

Adler­Geschäftsführer Thomas Schmiemann.

„Die regionale Beschaffung vieler

Komponenten hat sich in der Vergangenheit,

wie auch in Krisensituationen

bewährt. So kann Adler aktuell mit

stabilen Lieferzeiten zu gewohnt hoher

Qualität punkten. Das breite Produktportfolio

von Adler ist für die Kundinnen und

Kunden ein echter Gewinn, so können

viele Maschinen aus „einer Hand“ bestens

aufeinander abgestimmt geliefert werden“,

betont Thomas Schmiemann abschließend.

www.adler-arbeitsmaschinen.de

Ein neues Telematiksystem

ermöglicht es Betreibern von

Kubota Baumaschinen, die

Effizienz und Sicherheit ihrer

Maschinen zu erhöhen.

D

as „Kubota Tracking System“

ge währleistet es den Nutzern, über die

Maschinen des eigenen Fuhrparks

informiert zu bleiben. Der Zugriff kann

über PC, Laptop, Tablet oder Smartphone

erfolgen, so dass die Daten überall und zu

jeder Zeit einsehbar sind. „Die Kosten in

anderen Bereichen des Baugewerbes

steigen stark an, somit versuchen wir,

neue Wege zu entwickeln, um den Nutzen

von Kubota­Maschinen darzustellen und

die Effizienz zu steigern“, betont Joachim

Stein, Leiter Produkt Support, Kubota

Baumaschinen GmbH.

Das Kubota Tracking System, welches

zunächst mit dem Modell KX080­4a2

eingeführt wird, stellt sicher, dass der

Nutzer alle Daten seiner Maschine auf

Knopfdruck erhält. Dazu gehören Informationen

wie Stillstands­ und Einsatzzeiten,

die Maschinenbewegung, aber auch

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30 YEARS XPERIENCE – THE BEST IS JUST THE START

Kosten senken

Flexibilität schaffen

Effizienz steigern

Verantwortung übernehmen

KUBOTA

Kubota führt eigenes

Tracking System ein

Vorteile wie eine genaue Information zum

aktuellen Standort der Maschine sind

verfügbar. Weiters ist eine Geofencing­

Funktion verfügbar, mit der die Nutzer

bestimmte Einsatzbereiche und ­Zeiten für

jede Maschine festlegen können. Die

Visualisierung von Warnungen­ bzw. der

Maschinenfehler ermöglicht eine deutlich

schnellere Fehleranalyse und Reaktionsmöglichkeit

zur Lösung des Problems, was

Geschäftsmöglichkeiten erweitern

Klima schützen

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Das Kubota Tracking

System ist jetzt serienmäßig

für alle 8,0 t Kubota Kompaktbagger

KX080­4a2 erhältlich und

wird in Zukunft auf weitere

Baureihen ausgeweitet.

die Ausfallzeiten auf ein Minimum

reduziert. Eine Produktivitätssteigerung

ist dank der ständigen Überprüfung und

Analyse von Echtzeit­Parametern, wie die

Maschinenarbeitsrate (Maschinenauslastung),

Betriebszeiten, tatsächlicher

Betrieb, Leerlaufzeit, DPF­Regenerationshistorie,

Wasser­ und Öltemperaturen

sowie dem Kraftstoffverbrauch möglich.

www.kubota-eu.com

RUBBLEMASTER.COM

60 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 61



MASCHINEN + TECHNIK

Beim Anlegen eines

„Berliner Verbaus“ im

schwäbischen Leonberg verwendete

das beauftragte Unternehmen

eine Kemroc­Doppelkopffräse

KRD 120 am firmeneigenen

26 t Bagger.

MASCHINEN + TECHNIK

KEMROC

Schnell und sauber im Verbau:

Kemroc-Fräse KRD 120 mit Rotator

Die Ränder einer rund 6.000 m² großen Baugrube in Leonberg bei Stuttgart sicherten Einsatzkräfte

eines schwäbischen Abbruch­ und Erdbaubetriebes mit einer Trägerbohlwand.

Mithilfe einer Fräsen­Rotator­Kombination von Kemroc am 26 t Bagger wurden dabei die

Grubenwände präzise und sicher begradigt, um anschließend die Holzbohlen einzuziehen.

E

in Industrieareal in Leonberg bei

Stuttgart verändert sein Gesicht. Hier

lässt der Bauträger, ein bekannter

schwäbischer Hersteller von Elektrogeräten,

anstelle veralteter Infrastruktur nun

einen modernen Gebäudekomplex

errichten. Nach dem Rückbau der oberirdischen

Gebäudestruktur übernahm das

Unternehmen BERB aus Bösingen die

Aufgabe, das Kellergeschoss inklusive

Betonfundament zu beseitigen sowie die

6.000 m² große Baugrube auszukoffern

und zu sichern. Schnell und rationell

gelang dabei das Einziehen des Trägerbohlenverbaus

dank einer Querschneidkopffräse

KRD 120 (120 kW) mit einem

Rotator KRM 60 – beides vom Hersteller

Kemroc – am firmeneigenen Kettenbagger.

Abbruch mit vereinten Kräften

Bantle Entsorgung und Rückbau in

Bösingen – dafür steht der Name des

schwäbischen Unternehmens BERB, das

im Jahr 2017 von DI Georg Bantle als

Schwesterbetrieb des Straßen­ und

Tiefbauunternehmens Gebrüder Bantle

aus Bösingen am Schwarzwaldrand

gegründet wurde. Mit qualifiziertem

Personal und eigenem Maschinen­ und

Gerätepark verwirklicht Berb bedeutsame

Abbruch­, Entsorgungs­ und Erdbauprojekte

im gesamten Südwesten Deutschlands.

Zum gemeinsamen Gerätearsenal

beider Schwesterbetriebe gehören seit

einiger Zeit auch eine der patentierten

Kettenfräsen zum Gipsabbau sowie ein 6 t

Schneidrad von Kemroc.

Mit diesen Erfahrungen im Hintergrund

stemmte man in Leonberg zunächst

noch den Rückbau der verbliebenen

Gebäudestruktur nach klassischer Manier

mit Bagger plus Hammer und Schere. Um

jedoch danach die Baugrube für den

künftigen Gebäudekomplex anzulegen und

zu sichern, ging man auf eine bisher noch

nicht erprobte Weise vor. Nach dem

Auskoffern kam nämlich beim Einziehen

des Trägerbohlenverbaus ein firmeneigener

26 t Bagger mit einer Querschneidkopffräse

von Kemroc zum Einsatz.

Beim Erstellen dieses Verbautyps (auch

Berliner Verbau genannt) werden in

regelmäßigen Abständen stählerne

Doppel­T­Träger in den Boden gerammt,

zwischen jeweils zwei solcher Stahlträger

werden Holzbohlen eingehängt. Um

hierfür Platz zu schaffen, wird gegebenenfalls

vorher mit Bagger und Löffel der

anstehende Boden entfernt. Wenn jedoch

der Baggerlöffel dabei größere Brocken

herauslöst, können geologische Verwerfungen

entstehen, die wieder verfüllt werden

müssen. Um dies zu vermeiden, griff man

in Leonberg zum neuartigen Verfahren

mit Bagger und Doppelkopffräse. Auf diese

Weise ließen sich ebene, gerade Wände

ohne größere Ausbrüche hinter den später

eingelegten Holzbohlen in den steinigen

Boden fräsen.

Bagger­Anbaufräsen der Serie KRD

sind eine relativ neue Produktgattung des

Spezialgeräte­Herstellers Kemroc.

Fotos: Kemroc

Mit senkrechten Schwüngen der

Doppelkopffräse entfernt der

Baggerfahrer das Material

zwischen den einzelnen U-Profilen,

in die später die Verbaubohlen

eingezogen werden.

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Im kombinierten Einsatz mit dem

Rotator hinterlässt die Fräse eine

senkrechte, flache Wand ohne

Ausbrüche. So bleibt die Menge

an Aushub auf ein Mindestmaß

beschränkt.

Verfügbar sind neun Baugrößen für

Bagger von 0,5 bis 50 t Einsatzgewicht. Es

handelt sich um Querschneidkopf­ bzw.

Doppelkopffräsen mit Direktantrieb.

Robust und kompakt gebaut, entwickeln

sie viel Leistung bei wenig Gewicht. Damit

eignen sie sich etwa für Abbruchprojekte

mit Longfront­Baggern sowie für die

Bodenstabilisierung und Betonsanierung.

Sie sind auch im Kanal­ und Rohrleitungsbau

einsetzbar, bei Profilierungsarbeiten

sowie zum Abbau von Weichgestein.

In Leonberg wurde ein Modell KRD 120

auf die Baustelle geliefert. Sie wurde in

Kombination mit einem Rotator des Typs

Kemroc KRM 60 am Bagger montiert.

Diese Produktreihe endlos drehender

Rotationsmodule für Bagger von 2 bis 70 t

ermöglicht ein winkelgenaues Positionieren

der Anbaufräse am zu fräsenden

Material aus jeder Baggerstellung heraus.

Bei den Arbeiten in Leonberg von Februar

bis Mai 2022 wurde an den Baugrubenwänden

das Material zwischen den

Stahlprofilen in geraden, senkrechten

Bahnen von unten nach oben abgetragen,

ohne dass der Maschinist den Bagger

zwischen einer Bahn und der nächsten

seitlich versetzen musste. Im Ergebnis

entstanden flache, ebene Wände mit

geringem Abstand zu den anschließend

eingezogenen Bohlenwänden.

„Das Bearbeiten des steinigen bis

felsigen, in verschiedenen Schichten

anliegenden Materials bewerkstelligte

unser Maschinist dank dieser Gerätekombination

schnell und exakt“, berichtet der

Bauleiter Florian Eisele nach dem

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Abschluss dieses Projekts. „Wir erzeugten

auch eine sehr geringe Menge an Ausbruchmaterial

und hielten damit die

Abtransport­ und Deponiekosten in

erträglichen Grenzen. Ohnehin geht es bei

diesem Fräsen Typ von Kemroc nicht

unbedingt um Masse, sondern vielmehr

um Genauigkeit.“ Noch einen weiteren

günstigen Effekt hatte der Einsatz dieser

Gerätekombination in Verbindung mit

einem vollhydraulischen Schnellwechsler

und einem Standardlöffel, wie der Bauingenieur

Eisele ergänzt: „Der Maschinist

konnte abwechselnd fräsen und Material

verladen, die Maschine war damit sehr

günstig ausgelastet. Auf diese Weise haben

wir in Leonberg den Einsatz eines

zusätzlichen Achttonners eingespart.“

www.kemroc.de

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Sofortangebot

62 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 63



MASCHINEN + TECHNIK

ROCKSTER

R1000S als All-In-One-Lösung im

Herzen der französischen Hauptstadt

Paris schafft Platz für die Entwicklung eines zukünftigen Öko­Viertels. Dafür wurden

Teile des leerstehenden Gebäudekomplexes des ehemaligen Saint­Vincent­de­Paul

Krankenhauses im 14. Arrondissement abgerissen und recycelt. Um jegliche Baurestmassen

vor Ort effizient aufzubereiten, entschied sich die Gemeinde für den

raupenmobilen Prallbrecher Rockster R1000S inklusive Siebsystem.

er im Jahr 1800 erbaute Kranken­

Dhauskomplex Saint­Vincent­de­Paul

war als Hospiz für verlassene und gefährdete

Kinder bekannt. Paris legt großen

Wert darauf, die Art und Weise, wie ein

Viertel strukturiert ist, wiederaufzubauen.

Ein ehrgeiziges Projekt, das 2015 von der

Vereinigung „Aurore, Plateau Urbain“ und

„Yes We Camp“ gestartet wurde, sieht vor,

60% der alten Gebäude unberührt zu

lassen. Somit wird auf der einen Seite das

architektonische Erbe bewahrt und auf

der anderen Seite bleibt Raum für

ambitionierte Projekte, wie die zukünftige

Stadtentwicklung aussehen könnte.

Rocksters langjähriger Partner KoncassToo

brachte den R1000S auf diese

Abbruchstelle im Herzen der französischen

Hauptstadt. Die äußerst strengen

städtischen Vorschriften zur Staub­ und

Lärmbelästigung spielten Rockster in die

Karten und machten den R1000S zur

perfekten Wahl für diese Aufgabe. 4.000 t

Schutt wurden mühelos in wertvolles 0­32

mm Endkorn verwandelt, das auf dem

Baustellengelände vollständig für den Bau

des Öko­Quartiers eingesetzt wird.

Der R1000S ist mit Sicherheit einer der

vielseitigsten Brecher auf dem Markt –

kompakt und flexibel, aber auch enorm

leistungsstark. Der Prallbrecher lässt sich

leicht auf dem Gelände der Abbruchstelle

bewegen und ebenso von einem Projekt

zum anderen transportieren. „Das Be­ und

Entladen geht schnell und es sind keine

zusätzlichen Transportgenehmigungen

Auf dem

Abrissgelände

im 14. Pariser

Arrondissement

stand ein Teil des

Krankenhauses

Saint­Vincentde­Paul.

Das erzeugte

kubische

Endkorn, wird

sofort vor Ort für

den Bau des Öko­

Viertels wieder

eingesetzt.

erforderlich. Dadurch kann der Brecher

sehr rasch eingesetzt werden, was für

unsere Kunden ein großer Vorteil ist.

Außerdem ist das erzeugte, kubische

Endkorn fantastisch für die Wiederverwertung

geeignet“, betont Grant

Johnston von KoncassToo.

Sauberes Wertkorn

in einem Durchgang

Der All­in­One­Brecher ist für eine

Vielzahl von Aufgaben konzipiert, egal ob

es sich um das Recycling von Beton,

Asphalt, Bauschutt oder die Verarbeitung

von Naturstein handelt. Er verfügt über

ein leistungsstarkes Kreisschwingsieb und

schwenkbares Rückführband zur Produktion

eines zweiten, definierten Endproduktes.

Zusätzlich verhindert ein hydraulisch

höhenverstellbarer Magnetabscheider

Verstopfungen beim Ausscheiden von

Eisen aus dem Endprodukt und ein

angebauter Windsichter sorgt für eine

effiziente Entfernung von Leichtstoffen

wie z.B. Styropor, Gips, Holzteile, Textilien

und Ähnlichem. Alle oben genannten

Komponenten sind ein großer Vorteil für

jede effiziente Abbruch­Baustelle. Brechen,

Sieben sowie Entfernen von Eisen und

unerwünschten Leichtstoffen in einem

Durchgang machen diesen Brecher zu

einem echten Allrounder für die Produktion

eines höchst wertvollen und sauberen

Endmaterials.

www.rockster.at

64 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

mit unseren hydraulischen anbauteilen bewegen sie welten

große auswahl für

jedes TrägergeräT

TADANO

Felbermayr übernimmt 18. City Kran

Die Firma Felbermayr hat drei Tadano AC 3.045­1 City geordert.

Der mittlerweile 18. City Kran wurde nun übergeben.

M

it dem Großauftrag ersetzt Felbermayr

sukzessive seine bisherigen

Demag AC 40 City Krane: „Wir hatten

bereits seit vielen Jahren etliche dieser

Vorgängermodelle des aktuellen AC

3.045­1 City im Einsatz, die bei uns immer

hervorragende Arbeit geleistet haben.

Deshalb stand es für uns außer Frage, dass

wir diese Krane durch ihren Nachfolger

ersetzen würden, zumal der in allen

Belangen noch einmal deutlich besser ist“,

begründet Mag. Peter Stöttinger,

Geschäftsführer der Felbermayr Transport­

und Hebetechnik GmbH & Co KG, die

Kaufentscheidung. Explizit nennt er nicht

nur die überaus kompakte Bauweise des

AC 3.045­1 City in Verbindung mit seinen

hervorragenden Traglasten als entscheidende

Vorteile, sondern auch die enorme

Stärke des Krans beim Teleskopieren unter

Last: „Auf engen Baustellen in der Stadt

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Von links: Sebastian Siener

(Cranes Handover Manager,

Tadano), Gerald Wobst (Kranfahrer,

Felbermayr), Michael

Grüger (Kranfahrer, Felbermayr)

und Hans Asam (Sales

Manager, Tadano).

und vor allem bei Arbeiten in Hallen ist

dieser Tadano daher für uns eindeutig die

erste Wahl“, unterstreicht Stöttinger. Aber

auch darüber hinaus sind die Krane aus

Zweibrücken und Lauf im Fuhrpark gut

vertreten: Neben der kompletten Bandbreite

der City Modelle vom AC 30 bis zum

AC 60 finden sich hier auch zahlreiche

All­Terrain­Krane vom AC 50­3 bis zum

AC 220­5 sowie ATF 40G­2 bis zum ATF

160G­5 und auch HK 40 Aufbaukrane.

www.felbermayr.cc | www.tadanoeurope.com

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MASCHINEN + TECHNIK

Anfang März nahm am Standort der Firma

Muckenhuber im Gewerbepark Mauer/Wallern

die erste Betontankstelle der Firma Fliegl in

Oberösterreich ihren Betrieb auf.

MASCHINEN + TECHNIK

Die Kundenkarten

erleichtern die

Nutzung der

Betontankstelle

und können vom

Betreiber individuell

gestaltet

und konfiguriert

werden.

Neben der Technik überzeugte die beiden Geschäftsführer

Franz (links) und Martin Muckenhuber (rechts) vor allem

auch die Betreuung durch Christoph Kössner (Geschäftsführer

Nova Bautec Handels GmbH, Mitte).

Nach wenigen Minuten wird die gewählte

Betonsorte über das höhenverstellbare

Austrageband auf den Anhänger verladen.

MUCKENHUBER

Fertigbeton in Kleinmengen: Muckenhuber

eröffnet neue Betontankstelle in Wallern

Das Team des Bagger­ und Transportunternehmens Muckenhuber ist in Oberösterreich

bekannt für seine Handschlagqualität. Vor kurzem erweiterte das Unternehmen seine

Dienstleistungen durch eine Betontankstelle im Gewerbepark Mauer/Wallern und freut

sich seither über den rasch wachsenden Kundenkreis, der den einfachen Bezug von

Fertigbeton in Kleinmengen zu schätzen weiß.

I

n der Wiederaufbauphase der Nachkriegszeit

stieg der ursprünglich kleine

Greißlerei­Betrieb Muckenhuber auch in

den Baustoffhandel ein und legte damit

die Basis für eine erfolgreiche Entwicklung.

Mit einem modernen Fuhrpark und

einem verlässlichen Team ist die Firma

Muckenhuber seit vielen Jahren ein

gefragter Dienstleister in den Bereichen

Erdbau, Abbruch und Recycling, Transport

und Containerdienst.

Dank der Modulbauweise

kann die Betontankstelle auf

die Wünsche des Betreibers

maßgeschneidert werden.

Auch für die Bedienung und

Bezahlung stehen verschiedene

Varianten zur Verfügung.

Geschäftsführer

Franz Muckenhuber hat für

die Kunden alle notwendigen

Informationen im Internet,

mit Flyern und vor Ort übersichtlich

aufbereitet.

Auf der Suche nach einem weiteren

Standbein weckte vor allem die Betontankstelle

das Interesse der beiden

Geschäftsführer Franz und Martin

Muckenhuber. Es folgten erste informelle

Anfragen, bei denen Christoph Kössner,

Geschäftsführer der Nova Bautec Handels

GmbH in St. Veit im Pongau, von Beginn

an mit seinem großen Engagement

beeindruckte. Die Firma Nova Bautec

HandelsgmbH ist in Österreich Vertriebspartner

für die Geräte der Firma

Fliegl für die Bau­ und Kommunaltechnik.

Dazu zählen neben der Betontankstelle

auch Abschiebesysteme, Duplexmischer,

Wasserfässer und schleppergezogene

Baufahrzeuge.

Christoph Kössner informierte die

Firma Muckenhuber aber nicht nur über

die Technik der Betontankstelle, er

organisierte auch einen Besichtigungs­

Termin bei der Firma Josef Höllwart

66 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Erdbau GmbH in Sankt Johann im

Pongau, die bereits seit längerem sehr

erfolgreich eine Betontankstelle betreibt.

Die praktische Vorführung überzeugte die

Geschäftsführer der Firma Muckenhuber

und führte dazu, dass das Unternehmen

nun die erste Betontankstelle der Firma

Fliegl in Oberösterreich betreibt. Errichtet

wurde sie auf dem Recyclingplatz der

Firma Muckenhuber im Gewerbepark

Mauer/Wallern.

Die Vorteile der Betontankstelle liegen

auf der Hand: wer Frischbeton in kleinen

Mengen benötigt, zahlt bei großen

Mischanlagen schnell einen Mindermengenzuschlag

oder muss diese aufwendig

selbst herstellen. Im Gegensatz dazu

ermöglicht die Betontankstelle die

komfortable Abholung von Beton in

Kleinmengen auf Knopfdruck. Dabei wird

der Beton entsprechend der Bestellung des

Kunden am Kassenterminal frisch

gemischt. Individuell konfigurierbare

Bieten Sie uns jetzt Ihre

Gebrauchtmaschine an!

Kunden­ bzw. Firmenkundenkarten mit

Barcodeleser erleichtern die Abwicklung

bei regelmäßiger Nutzung, etwa durch

Firmen. Bezahlt wird über das Karten

Terminal per Kundenkarte oder Bankomatkarte.

Auf Wunsch wird die

gewünschte Betonmenge von der Firma

Muckenhuber auch zugestellt.

Christoph Kössner über die Betontankstelle:

„Die Betontankstelle ist in den

beiden Modellen BTS 500 und BTS 1000

mit Mischleistungen zwischen ca. 15 m 3

und ca. 25 m 3 pro Stunde erhältlich. Das

Austragungsband steht in zwei verschiedenen

Längen zur Verfügung und kann für

die Beladung höhenmäßig angepasst

werden. Dank der Modulbauweise kann

die Betontankstelle je nach Bedarf mit

Einzel­ und/oder Doppelbunker, in

einfacher, zweifacher oder dreifacher Form

konfiguriert werden.“

Je nach Anwendungsfall wird der Beton

in mehreren Standard­ bzw. Spezialsorten

hergestellt. Der Mischvorgang startet

automatisch. Innerhalb von 3 bis 4 min.

landet der frische Beton auf dem Hänger.

Grundsätzlich kann der Beton der

Betontankstelle für den Straßen­ und

Tiefbau, für den Privatgebrauch, Gartenund

Landschaftsbau, für unbewehrte,

nicht statische und nicht konstruktive

Baumaßnahmen verwendet werden.

„Nach fast vier Monaten seit der

Inbetriebnahme sind wir wirklich sehr

zufrieden mit unserer Betontankstelle.

Was mir besonders gut gefällt ist der

ausgezeichnete Service. Nicht nur Christoph

Kössner, auch die Ansprechpartner

bei der Firma Fliegl und bei der Betreuung

der Kundenkarten sind für mich

jederzeit erreichbar und unterstützen

mich bei der Lösung von Problemen“, zeigt

sich Franz Muckenhuber mit der jüngsten

Investition sehr zufrieden.

www.novabautec.at | www.fliegl-baukom.de

www.muckenhuber.co.at

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MASCHINEN + TECHNIK

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KLEEMANN

Neue EVO2-Generation sorgt

für mehr Betriebssicherheit

Die Überlastsysteme der MC 110 EVO2 und der MCO 90 EVO2 verfolgen ein wichtiges

Ziel: nachhaltig die Betriebsbereitschaft der Anlage zu steigern, indem ein möglichst

kontinuierlicher Brechprozess sichergestellt ist. Beide Brechanlagen sind mit sowohl

mechanischen als auch softwaregestützten Überlastsystemen ausgestattet und

punkten darüber hinaus mit ihrem effizienten Brecher­Direktantrieb.

Aktives Überlastsystem

beim Backenbrecher Mobicat

MC 110(i) EVO2 für reduzierte

Stillstandzeiten und eine erhöhte

Brechleistung.

über ein gesamtheitliches Antriebskonzept,

das die Grundlage für hohe Wirtschaftlichkeit

liefert.

Beide Maschinen der neuen EVO2­

Generation sind mit einem patentierten

Antriebsstrang ausgestattet. Dabei wird

der Brecher direkt und damit sehr

kraftstoffeffizient über eine zuverlässige

Fluidkupplung angetrieben. Förderkomponenten

wie die Aufgaberinne, das Doppeldecker­Vorsieb

oder die Austragsbänder

sind vollelektrisch ausgeführt. Eine

robuste und gut zugängliche Getriebebox

sorgt für eine effiziente Kraftübertragung,

die nicht nur mit hohem Wirkungsgrad

Die Grundlage für hohe Wirtschaftlichkeit: der optimierte Brecher­

Direktantrieb der neuen EVO2­Generation von Kleemann.

arbeitet, sondern auch bestens vor Staub

geschützt ist. Stillstandzeiten können

weitgehend vermieden werden. Der

leistungs­ und lastabhängige Lüfterantrieb

sorgt zudem für einen geräuscharmen

und wirtschaftlichen Betrieb. Im

ECO­Mode lassen sich Spritverbrauch und

der Verschleiß in Leerlaufphasen zusätzlich

senken. Die Anlagen können optional

mit einem Hitzepaket (­15 bis + 50°C) oder

Kältepaket (­25 bis +40°C) ausgestattet

werden. Das Kältepaket verfügt über eine

autarke Standheizung mit komfortabler

Timerfunktion.

Im neuen Antriebskonzept wird die

Drehzahl des Kühlerlüfters und damit

auch die Kühlleistung automatisch

geregelt, wodurch das Geräuschaufkommen

erheblich reduziert wird. Neben

weniger Staubeintrag durch weniger

bewegte Kühlerluft wird auch das maschinennahe

Arbeiten für den Bediener

deutlich angenehmer.

Für den Backenbrecher Mobicat MC

110(i) EVO2, der auch häufig in urbanen

Gegenden zum Einsatz kommt, steht

darüber hinaus ein optionales Lärmschutzpaket

zur Verfügung. Das so

nochmals stark reduzierte Geräuschaufkommen

würde sogar Arbeiten ohne

besonderen Gehörschutz ermöglichen –

abhängig vom zu verarbeitenden Material,

von den weiteren Umgebungsbedingungen

und lokalen Vorschriften.

Um Staub zu reduzieren, sind die

Maschinen u. a. am Brechereinlauf und

Brecherabzugsband serienmäßig mit

Wasserdüsen und der entsprechenden

technischen Infrastruktur ausgestattet.

Damit können eine optional erhältliche

Wasserpumpe oder eine externe Wasserquelle,

falls vorhanden, verwendet werden.

Optionale Bandabdeckungen tragen

zudem zu einer Verbesserung der Luftqualität

beim Brechen bei.

www.wirtgen-group.com

DAS OEL DER KTM-CHAMPIONS GIBT’S

ÜBRIGENS AUCH FÜR BAUMASCHINEN.

D

er Backenbrecher Mobicat MC 110(i)

EVO2 bietet mit seinem mehrstufigen

Überlastsystem mehr Sicherheit bei

unbrechbarem Material. Gelangt beispielsweise

Metall in den Brechprozess, öffnet

sich der Brechspalt (CSS) automatisch in

bis zu zwei Sekunden über den gesamten

Spaltbereich. Der Brecher muss während

der kurzzeitigen Überlastsituation nicht

gestoppt werden, die Brechkammer ist leer

und ein manuelles Ausräumen des

Brechers ist nicht notwendig, was Arbeit

und Zeit spart. Nach der Überlastsituation

fährt der Brechspalt wieder auf die

ursprüngliche Position und der Brechprozess

wird fortgesetzt. Die installierte

Druckplatte als Sollbruchstelle wird

geschont. Die Folge sind reduzierte

Stillstandzeiten und eine erhöhte

Brechleistung.

Beim Kegelbrecher Mobicone MCO

90(i) EVO2 sind zwei unterschiedliche

Systeme installiert. Das Überlastsystem

„Tramp Release“ schützt den Brecher vor

unbrechbarem Material wie Holz oder

Metall. Dabei hebt sich der Oberrahmen

inklusive Brechmantel automatisch an,

wodurch das unbrechbare Material

durchfallen kann. Die „Ringbounce

Detection“ hingegen reagiert auf zu viel

Feinanteil im Aufgabematerial und

verhindert das „Brikettieren“ – das

bedeutet ein Zusetzen des Brechers bzw.

Verklumpen des Materials. Dabei wird der

Hydraulikdruck des Brechers kontinuierlich

überwacht. Das System reagiert bei

Bedarf und verhindert so latente Überlasten.

Je nach Maschineneinsatz kann die

„Ringbounce Detection“ über die Steuerung

auf Leistung („Mixture Mode“) oder

auf Produktqualität („Precise Mode“)

ausgerichtet werden.

Nachhaltiger Einsatz

Weiters verfügen der Backenbrecher

Mobicat MC 110(i) EVO2 und der Kegelbrecher

Mobicone MCO 90(i) EVO2 mit

dem effizienten Brecher­Direktantrieb

68 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Rennen gewinnt man im Kopf. Und mit dem richtigen Partner. Seit mehr als 10 Jahren trägt MOTOREX mit erstklassigen Oelen

und umfassendem Technologie-Support dazu bei, dass KTM spektakuläre Erfolge einfährt. Doch nicht nur Motorräder müssen

in jeder Situation ihr Bestes geben können. Sondern auch Baumaschinen. Holen Sie sich darum jetzt die Unterstützung von

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IFAT

IFAT

IFAT MUNICH 2022

Lösungen für den nachhaltigen

Umgang mit Ressourcen

Nachdem die IFAT 2020 aufgrund der Pandemie ersatzlos ausgefallen ist, erwies sich die

Weltleitmesse der Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft vom 30. Mai bis 3. Juni 2022

in München erneut als wichtigste Plattform für Umwelttechnologien. 2.984 Aussteller aus

59 Ländern präsentierten den rund 119.000 Besucherinnen und Besuchern aus 155 Ländern

ihre aktuellen Produkte und Dienstleistungen. Mehrere Live-Demo Flächen zeigten zu

verschiedenen Themen aktuelle Geräte-Technik im Einsatz.

kostengünstig und umweltfreundlich

reinigen. Ergänzend dazu automatisieren

MobyDick Demuckinganlagen die mühsame

Handreinigung von Chassis,

Unterboden sowie der Räder oder Kettenlaufwerke

von Baufahrzeugen. Innerhalb

weniger Minuten lassen sich mit der

bewährten MobyDick Niederdrucktechnologie

selbst hartnäckigste Verschmutzungen

aufweichen und abspülen. Weiters

präsentierte Frutiger eine neue, adaptive

Generation von Staubbindungsanlagen.

Wurfweite, Sprühmuster sowie Wasserund

Strombedarf lassen sich bei allen New

Generation Modellen jederzeit frei wählen,

um flexibel auf wechselnde Einsatzbedingungen

reagieren zu können.

Fliegl Neben der Betontankstelle stieß auch

die Verteilschnecke „Wiesel“ für den Einbau von

Asphalt auf Nebenflächen auf großes Interesse.

HKM

Neben dem bisherigen Tandem Schlitten

Modell ergänzt bei HKM nun auch der

Tandem Außenroller das Produkt-Marktsegment.

Die Ladungssicherung erfolgt

über die HKM bewährte 4-fach

versetzte pneumatische Klemmung

– direkt, sicher und

einfach bedienbar. Eine

leichte Bedienbarkeit bei

Frutiger

Der Spezialist

für Reifenwaschanlagen,

Demuckinganlagen

und Staubbindesysteme

informierte

über die neuesten

MobyDick

Lösungen.

dem Abstützen und dem Abstellen für den

Tandemanhänger sind die elektronisch

liftbaren Stützbeine. Mit einem einfachen

Knopfdruck wird die Abstellhöhe eingestellt:

das manuelle Kurbeln entfällt.

Zudem wurde ein flexibles System der

pneumatischen Ladungssicherung für

Absetzmulden vorgestellt, das höchsten

Sicherheitsanforderungen entspricht. Ein

Sattelhaken in Schub-Knickausführung

HKM

Geschäftsführer

Manfred Zandt

vor dem neuen

Tandem Außenroller,

der mit

elektronisch

liftbaren Stützbeinen

leicht

bedienbar ist.

Doppstadt

Eines der Themen bei Doppstadt waren

neue Werkzeuge und Anbaugeräte für das

Multitool Methor. Dank seiner Modularität

lässt sich der Einwalzenzerkleinerer

unkompliziert an vielfältige Anforderungen

anpassen. „Der Methor ist unser

Universaltalent für die Verarbeitung

kleiner bis mittlerer sowie häufig wechselnder

Materialströme“, erläutert Moritz

Müller, Produktmanager bei der Doppstadt

Umwelttechnik GmbH (DUG). Der

Zerkleinerer lässt sich ab sofort wahlweise

mit einer Doppeltrommel, einem Spiralwellen-

oder Sternsieb, einem Windsichter

oder einem Magneten zu einer kompakten

Aufbereitungslösung kombinieren. Zudem

können Anwender zwischen einem

Diesel- oder Elektroantrieb wählen.

Frutiger

Moderne MobyDick Reifenwaschanlagen

der Frutiger Company AG können Reifen

und Chassis von Baufahrzeugen schnell,

Doppstadt Als Multitool konzipiert, bietet der Methor eine

hohe Flexibilität hinsichtlich Aufgaben- und Materialspektrum.

70 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



IFAT

IFAT

Kaeser Schraubenpower für Gebläse

von Kaeser: Die Serie liefert Niederdruck

für jeden Bedarf, ist leistungsstark, leise

und spart Energiekosten.

für hohe Nutzlast und ein Schlittenanhänger

rundete die Lösungen auf dem HKM

Messestand ab.

Kaeser

Wer für die Aufbereitung von Abwasser in

kommunalen oder industriellen Kläranlagen,

Bioreaktoren, Flotationsanlagen etc.

Druckluft mit Differenzdrücken bis 1.100

Millibar und einem Volumenstrom von 5

bis 160 m³/min benötigt, für den bieten die

Schraubengebläse der Serie CBS bis HBS

mit einer Leistung von 7,5 bis 250 kW – je

nach Bedarf – die perfekte Lösung. Sie

sind im Vergleich zu herkömmlichen

Drehkolbengebläsen um bis zu 35%

effizienter und bieten auch gegenüber

vielen in diesem Leistungsbereich angebotenen

Turbogebläsen deutliche Vorteile in

Punkto Energieeffizienz und Verfügbarkeit.

Neueste Highlights der Serie sind die

Baugrößen FBS mit einem Volumenstrom

von 18 bis 72 m³/min und Druckdifferenzen

von 0,3 bis 1,1 bar sowie Motorisierungen

von 45 bis 110 kW und CBS im

Leistungsbereich 75 bis 160 kW mit einem

Volumenstrom von 22 bis 104 m³/min und

Differenzdrücken bis zu 1.100 mbar.

KSB

Die KSB-Gruppe präsentierte innovative

Produkte, Anlagen und Servicelösungen

für die Bereiche Wasser und Abwasser.

Darunter die neue 8-Zoll-Brunnenpumpe

UPA S 200. Mit ihrer optimierten Hydraulikgeometrie

erreichen Pumpen dieses

Typs sehr hohe Wirkungsgrade. In

Kombination mit den hocheffizienten

Synchronmotoren der Baureihe UMA-S

und einer Drehzahlregelung lassen sich

besonders bei wechselnden Fördermengen

die Energiekosten erheblich reduzieren.

Als Vertreter der Abwasserpumpen

präsentierte KSB die Baureihen Amarex

und Sewatec in mehreren Varianten, mit

diversen Laufradausführungen.

Liebherr

Unter anderem präsentierte Liebherr mit

dem L 538 erstmals auf einer Messe in

Deutschland einen Vertreter seiner neuen

mittelgroßen Radlader der Generation 8.

Liebherr hat diese Baureihe, die drei

Modelle umfasst, neu entwickelt und

grundlegend überarbeitet. Die Maschinen

sind auf die harten Anforderungen der

Recyclingbranche vorbereitet: Ihr neu

konzipiertes Hubgerüst sorgt für höchste

Ausbrech-, Halte- und Rückholkräfte.

Weiters wurde auch die kabelgebundene

Liebherr-Elektroumschlagmaschine LH 26

M Industry E dem Fachpublikum vorgestellt.

Sie vereint bewährte Technik mit

einem neuen elektrischen Antriebskonzept:

wartungsarm, geräuscharm und

unabhängig von gesetzlichen Abgasnormen.

Abgerundet wurde das Portfolio mit

dem neuen Liebherr-Mehrschalengreifer

GMM 50-5 und im Außenbereich mit dem

Liebherr Teleskopradlader L 509 Tele,

einer vielseitigen Maschine für die

Recycling-Industrie.

Mall

Im Mittelpunkt des Mall-Messeauftritts

stand der Umgang mit Regenwasser, das

mit den Produkten des Komplettanbieters

aus Donaueschingen behandelt, versickert,

Liebherr Die Liebherr-Elektroumschlagmaschine LH 26 M Industry E vereint

bewährte Technik mit einem neuen elektrischen Antriebskonzept.

120 YEARS EXPERIENCE

MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN

wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

www.mineraltech.at

Kaiser Das Liechtensteiner Unternehmen präsentierte

eine elektrische Version des AquaStar.

Komptech Auf dem Freige lände der VDMA-Praxistage zeigte Komptech

mit dem Lacero 8010 einen brandneuen schnelllaufenden Zerkleinerer mit

massivem Schredderrotor, der von einem Sennebogen 825E beschickt wurde.

Kobelco Mit dem Kobelco SK210D als „Car-dismantling

machine“ wurde eine maßgeschneiderte Lösung für die

gezielte Wiederverwertung gezeigt.

Mall

Gewässerschutz

stand im Mittelpunkt

bei den in

München gezeigten

Produkten.

72 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Gruppe

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82 18



IFAT

IFAT

Lindner Die neue Urraco 4000 Modell-Serie

von Lindner mit FX-Schnellwechselsystem ist

mit Diesel- oder energieeffizientem

E-Antrieb erhältlich.

Max Wild Der Mudcleaner Truck ist als Gesamtzugkonzept

von Lkw und Bohranlage konzipiert.

Meiller Verkaufsleiter Gerhard Schnittler freute sich über das

große Interesse an den Aufbau-Lösungen für Elektro-Lkw.

zurückgehalten und natürlich genutzt

werden kann. Mall zeigte Neuheiten und

Weiterentwicklungen, aber auch sein

vielfältiges Dienstleistungs-Angebot, die

für Planer kostenlose Bemessungs-Software

MBS-Online sowie den neu aufgelegten

Ratgeber Regenwasser. Der Sickertunnel

CaviLine aus Stahlbeton lässt sich

platzsparend auch unter Straßen und

Wegen einbauen und wird in der Regel mit

einer vorgeschalteten Behandlungsanlage

ergänzt. Der neue Kompaktfettabscheider

NeutraLux vereint vier Funktionsbereiche

in einem Behälter, darunter eine normgerechte

Hebeanlage. Mit der Mengendrosselung

LevaSet und ihren vier Varianten

lassen sich behördliche Vorgaben zur

Einleitmenge in den Abwasserkanal genau

einhalten.

Max Wild

Mudcleaner heißt die Recycling-Neuheit

von Max Wild, die Bohrschlämme aus dem

HDD-Verfahren (HDD für horizontal

directional drilling) professionell aufbereitet.

Den Mudcleaner gibt es als mobiles

und stationäres System. Ein echtes

Allround-Talent für den Einsatz auf der

Baustelle ist der Mudcleaner Truck. Als

Recycling-Mobil arbeitet der Lkw direkt

vor Ort Bohrschlämme auf und ist dabei

gleich dreifach nachhaltig: Das Prozesswasser,

das für das HDD-Verfahren nötig

ist, lässt sich dank des Recyclings mehrfach

verwenden. Das spart Wasser. Zudem

minimiert der Mudcleaner Truck die

Menge des zu entsorgenden Abfalls und

reduziert somit auch die Fahrten zu den

Deponien. Das alles schont nicht nur die

Umwelt, sondern auch das Baustellen-

Budget. Das Gegenstück zum Mudcleaner

Truck ist die Mudcleaner Station, die auf

Recyclingplätzen und Deponien zum

Einsatz kommt.

Meiller

Meiller Kipper demonstrierte an verschiedenen

Exponaten, dass seine Aufbauten

auch mit Lkw, die mit alternativen

Antriebskonzepten ausgestattet sind,

problemlos kombiniert werden können.

Meiller ist bereits heute in der Lage, auf

fast alle Elektro-Lkw der europäischen

Hersteller aufzubauen. Und das unabhängig

davon, ob diese bereits mit einem für

die Hydraulik des Aufbaus notwendigen

mechanischen Nebenabtrieb (PTO) oder

einem elektrischen Nebenabtrieb (E-PTO)

geliefert werden. Durch den elektrischen

Antrieb ergibt sich ein klarer Vorteil: Die

Hydraulik kann bedarfsgerecht betrieben

Palfinger Gezeigt wurde eine

Kombination, bei der der Kran mit dem

Container abgesetzt verwendet werden kann.

Rädlinger

Der neue Niederdruckliner

der

Primus Line bedient

Leitungen mit einer

Nennweite von

DN 400.

Multi-AdApter schiene Mit Allround-Verbauboxen können jetzt auch Kanalrohre mit 2 m Durchmesser

verlegt werden. Die neue Multi-Adapter schiene bietet die Möglichkeit, dass eine Multi-Box

zusammen mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.

Kanalrohre mit 2 Meter Durchmesser mit ALLROUND-Verbauboxen verlegen ist jetzt möglich. Die

neuentwickelte MULTI-ADAPTER Schiene bietet die Möglichkeit dass eine MULTI-Box zusammen

mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.

ERWEITERUNG BEI DEN

ALLROUND VERBAUSYSTEMEN

ALU-SUPER-SIZE-BOX

mit Aufstockbox

7200 mm L x 4800 mm H

und 4 To Gewicht

AllrOund Alu VerbAusysteM - es ist Zeit für ein ultrAleichtes VerbAusysteM, dass für eine Reihe von Minibaggern geeignet ist. Die ALU-SUPER-

SIZE-BOX mit einer Länge von 7,2 Meter und einer Höhe von 2,4 Meter bringt gerade einmal 2 Tonnen auf die Waage. Vergleichbare Stahlverbaue wiegen mehr

als das Doppelte. Die neuen ALLROUND ALU-Verbauboxen gibt es in zwei Ausführungen. Dieselben Alu-Verbauplatten lassen sich ganz einfach mittels speziell

konstruierten Eckadaptern auch für einen Schachtverbau verwenden

Links die 7200 mm lange

Super-Size- Box, rechts die

3600 mm lange ALU-Super-

Box inkl. Aufstockelemente

Der einfache Zusammenbau in Bildern. In 20 Minuten ist die Box mit der Aufstockbox zusammengebaut

ALU Schachtverbau

(Länge 7200 mm Breite 3600 mm

Höhe 4800 mm) bei einem

Gewicht von nur 6 Tonnen

AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien

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Ihr Spezialist für

Verbausysteme



IFAT

IFAT

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

Rockster Ein raupenmobiler Prallbrecher R1000S von Rockster

in der Live-Demo der „Crushing Zone“ des VDMA.

Tracto Im Rahmen der Live Demo wurde die Felsbohreinheit

Grundodrill ACS130 gezeigt, die als umfangreich ausgestattete

Maschine über digitale Features verfügt und den Pfad für das

autonome Bohren öffnet.

werden. Das bedeutet, die Pumpe beziehungsweise

die Hydraulik laufen nur,

wenn der Aufbau sich bewegt. Mit dieser

Methode kann unnötiger Energieverbrauch

verhindert werden. Außerdem

präsentierte Meiller das Facelift des

Abrollkippers RS21 sowie die optionale

Vollverkleidung am Behältertransportanhänger

(BTA).

Sennebogen Eines der Highlights war der kürzlich in den Markt

eingeführte 4 t Teleskoplader Sennebogen 3.40 G.

Rädlinger

Das System zur grabenlosen Rohrsanierung,

Primus Line, ist konzipiert für lange

Sanierungsabschnitte: nahtlos, sicher und

nahezu unabhängig von unvorhergesehenen

Leitungsbedingungen. Im Mittelpunkt

stand die Erweiterung der Produktpalette

für Wasseranwendungen. Der

neue Niederdruckliner bedient Leitungen

mit einer Nennweite von DN 400 und

richtet sich mit einem zulässigen

Betriebsdruck von 12 bar (MOP) insbesondere

an Anwendungen mit der Druckstufe

PN 10.

Sennebogen

Drei Maschinenneuheiten wurden in der

Halle und im Rahmen der Live Demo

vorgestellt. So ist der brandneue Sennebogen

19 t Akkubagger eine der neuen

batteriegestützten Umschlagmaschinen,

mit denen Sennebogen seine Elektro-

Baureihe um frei bewegliche Modelle

ergänzt, die das Beste aus beiden Maschinenkonzepten

vereinen. Denn mit den

mobilen Akkumodellen kann man auch

weiterarbeiten, wenn die Maschine gerade

zum Nachladen am Stromnetz angeschlossen

ist. Messepremiere feiert auch

der kürzlich in den Markt eingeführte 4 t

Teleskoplader Sennebogen 3.40 G. Neben

den beeindruckenden Leistungsdaten und

der Stapelhöhe von 7,70 m glänzt die

Maschine insbesondere durch ihr Alleinstellungsmerkmal,

die Multicab Kabine.

Sie lässt sich stufenlos auf eine Augenhöhe

von 4,10 m hochfahren und garantiert

beste Rundumsicht im Recyclingbetrieb.

Darüber hinaus präsentierte

Sennebogen ein weiteres Modell der

neuen Maschinengeneration: Den 8.22

G-Serie. Die Neuauflage des beliebten 22 t

Recycling-Allrounders 818 E besticht

nicht nur durch seine große Systemleistung

und Reichweite, sondern bietet wie

alle Maschinen der G-Serie maximalen

Fahrerkomfort und Sicherheit.

Zeppelin

Zeppelin zeigte die ganze Bandbreite an

Umschlagbaggern – vom Cat MH3022 bis

Cat MH3040 von 21 bis 39 t – flankiert

76 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Zeppelin Neben den Cat Geräten im Live-Demo Bereich waren zwischen den

Hallen auch dieser MH 3040 und im Hintergrund ein MH 3026 zu sehen.

von Radlader Technik wie einem Cat

950M. Wenn es um die ersten und gröberen

Sortierarbeiten geht, bietet sich der

M314 MH-Umschlagbagger an, den

Zeppelin ebenfalls zeigte. Dank seines

VAH-Auslegers, seiner kompakten

Ausmaße und seiner hochfahrbaren

Kabine kann er auch in beengten

Verhältnissen auf Wertstoffhöfen seine

Arbeit verrichten. Mit 18 bis 19 t

Einsatzgewicht rundet er das Programm

für den Materialumschlag nach unten

ab. Am anderen Ende der Skala, was

das Einsatzgewicht bis 39 t betrifft,

steht der Cat MH3040. Auch für den

größten Kollegen der MH-Reihe gilt: mit

einer schnellen Schwenkgeschwindigkeit

für kurze Zykluszeiten zu sorgen

und damit mehr Material zu bewegen.

Das fortschrittliche Hydrauliksystem

bietet ein austariertes Verhältnis von

Leistung, Effizienz und Feinfühligkeit.

Der Schwerlastmodus erhöht die

Hubkapazität. Wie alle Cat Bagger der

neuen Generation ist auch diese

Maschine mit einer elektrohydraulischen

Vorsteuerung ausgestattet – sie

ist ebenso Markenzeichen beim Cat MH

3022, Cat MH3024 und Cat MH 3026.

Der Heavy-Lift-Modus ermöglicht auch

bei diesen Typen, schwere Lasten

effizienter zu bewältigen.

Volvo Der Volvo FMX Electric 8x4 Pritsche mit Palfinger Kran PK48.002

TEC E und 6 Batteriepaketen von je 90 kWh mit einer Reichweite von bis zu

300 km stieß auf großes Interesse.

Nr. 0124850

11

12

1

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27

26 21

2

9

25 22

3

8 24 23 4

7

6

5

PRÜFPLAKETTEN &

PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO

Ein SERVICE des MAWEV

Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei

Durchschlagblättern und für die fortlaufend

nummerierte Prüfplakette (hochqualitativ,

äußerst wetterbeständig, – 40° bis +130°)

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den MAWEV.

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FUHRPARK

GOLDHOFER

MPA Satteltieflader im „täglichen“ Einsatz

Nach einem Lawinenabgang musste das Team der Firma Neureiter den Weg zu der auf

1.200 m Höhe liegenden Marxtenalm im Pinzgau frei räumen. Dabei kam ein 3-Achs-Satteltieflader

vom Typ MPA, beladen mit einem Liebherr-Raupenbagger R918 zum Einsatz.

A

uf die idyllisch gelegene Marxtenalm

zwischen Schattberg Mittelgipfel und

Stemmerkogel im Pinzgau kommt man

entweder zu Fuß oder auf einem engen

und unbefestigtem Forstweg. Aufgrund

eines Lawinenabgangs im Löhnersbachgraben

war die Alm jedoch nicht mehr

erreichbar. So kam das Transport- und

Erdbauunternehmen Neureiter zum

Einsatz, um den Löhnersbachgraben von

den bis zu 5 m hohen Schnee- und

Geröllresten zu befreien. Das Pinzgauer

Transport- und Erdbauunternehmen

Josef Neureiter GmbH & Co KG wurde

1989 in Saalbach-Hinterglemm

gegründet und verfügt über langjährige

Erfahrung bei Erdarbeiten im

Gebirge. Das Unternehmen ist ein

verlässlicher Partner für Transport,

Erdbau, Containerdienst und

Güterwegebau im Salzburger Pinzgau.

Doch schon die Anfahrt zur Marxtenalm

mit einem Satteltieflader, beladen mit

einem 20 t Bagger, stellt jedes Transportteam

vor eine Herausforderung. Michael

Neureiter sieht es gelassen: für ihn ist es

eine „alltägliche“ Arbeit. Da die Wege

nicht befestigt sind, waren von der

Scania-Zugmaschine und dem Goldhofer-

Satteltieflader immense Geländegängigkeit

gefordert. Querende Bachübergänge,

sogenannte Furten, mussten durchfahren

und Steigungen von bis zu 15% bewältigt

werden. „Den neuen MPA 3 konnten wir

in den Bachfurten richtig ausheben, da er

über einen Achsausgleich von 350 mm

verfügt. Damit sind wir jetzt sehr flexibel

und auch in den Bergen flott unterwegs“,

berichtet Michael Neureiter.

Der MPA 3 verfügt über die bewährte

MacPherson-Achstechnologie und bietet

eine hohe Seitenstabilität. Durch die

geringe Anzahl von Bauteilen ist die

Achse extrem wartungsarm. Zusätzlich

ist sie für hohe Achslasten von 15,6 t bei

20 km/h, einen extremen Lenkeinschlag

von 60° und einer enorm niedrigen

Ladehöhe von nur 785 mm ausgelegt.

Der biegesteife und robuste Fahrzeugrahmen

ist zuverlässig und langlebig.

Außerdem wurde das bewährte MPA

Lenksystem auf Wunsch von Neureiter

auf alle drei Achslinien erweitert, um in

den engen Bergkehren noch manövrierfähiger

zu sein. „Der neue MPA 3 erleichtert

unser Tagesgeschäft erheblich und

bietet uns durch seine Flexibilität noch

mehr Möglichkeiten“, freut sich Michael

Neureiter.

www.goldhofer.com

VW MULTIVAN LIFE EHYBRID

Die nächste Generation

E

s war im Sommer 1990. Der Autor

dieser Zeilen saß mit einer Autozeitung

vor dem elterlichen Wohnwagen auf

einem Kärntner Campingplatz. Auf der

Titelseite des Druckwerkes der brandneue

VW T4. Für die damalige Zeit mit einem

durchaus futuristisch anmutendem

Auftreten, technisch vollkommen neu

aufgestellt (erstmals Frontmotor und

Frontantrieb) und dem Willen an die

Erfolge seiner Vorgänger nicht nur

anzuschließen, sondern sie schlichtweg zu

übertrumpfen. Unglaubliche 32 Jahre

später ist es wieder ein nagelneuer VW

Bus, der die Wege des damals angehenden

HTL-Schülers kreuzt. Mit frappanten

Parallelen, wie Sie gleich merken werden.

Denn wieder ist es ein ausgesprochen

dicker Strich, den die VW-Entwickler

unter das Kapitel des T6 gezogen haben,

bevor sie sich der siebenten Generation

des Dauerbrenners widmeten. Die Optik

des Newcomers ist erneut durchaus

gewagt. Von „Der schaut ja aus wie ein

Japaner“ bis „Unverkennbar VW“ reichte

die Bandbreite der Kommentare, die wir

in den zwei Wochen mit dem VW Multivan

Life eHybrid gehört haben. Wir

schließen uns dabei eher dem zweiten

Zitat an.

Unglaublich sparsam

In den höchsten Tönen gelobt, darf das

Antriebskonzept des VW T7 werden. Was

jedoch nicht nur an den gut 40 km rein

elektrischer Reichweite des Plug-in

Hybrid liegt. Vielmehr ist es der 1,4 l

Benziner mit 150 PS, der sich unter der

Haube des immerhin 2.214 kg schweren

Multivan zu einem Kostverächter ersten

Ranges mausert. Durchschnittlich 6,7 l

auf 100 km im gemischten Einsatz sind

definitiv unglaublich. Da sind uns in den

letzten Monaten weitaus kleinere Pkw

Futuristisch – das Design des

neuen VW Multivan beschreitet

in vielen Belangen neue Wege,

ohne die typischen VW-Akzente

zu vernachlässigen.

untergekommen, die mit fast einer Tonne

weniger Eigengewicht annähernd

dieselben Verbrauchswerte auf den

Asphalt gezaubert haben. Dezentes

Verbesserungspotenzial orten wir im

Innenraum des Multivan. Was leider

immer noch an den stellenweise indiskutabel

billig wirkenden Materialien liegt.

Hier wäre es höchste Zeit, ein Qualitätsniveau

für alle verwendeten Bauteile

einzuführen. Dass hier auch Standards

gesetzt werden können, zeigt z. B. der

Armaturenträger im neuen VW Taigo

(über den Sie in unserer Sommer-Ausgabe

mehr lesen werden). Das Bedienkonzept

des neuen Volkswagen ist dagegen über

jede Kritik erhaben. Besonders nett: Die

platzsparende Wippe am Armaturenträger

für die Gangwahl des DSG.

Fazit: Im Kino waren es „Die glorreichen

Sieben“ hier ist es eindeutig „Die glorreiche

Sieben“.

FACTS

Der Weg ist das Ziel: Dank des hydraulischen Achsausgleichs von 350 mm

konnten die Bachfurten ohne Probleme durchfahren werden.

Motor: 1,4 l Benzin,

110 kW (150 PS)

Eigengewicht: 2.214 kg

Sitzplätze: 6+1

Testverbrauch: 6,7 l/100 km

Listenpreis: 48.670,– Euro

(exkl. MwSt.)

+ komplett neues Modell

+ ansprechende Zweifarbenlackierung

+ wandelbarer Innenraum

- kleiner Kofferraum

- wenig brauchbare Ablagen

- Glasdach ohne Rollos

Aufgeräumt – gerade Linien dominieren

den Innenraum des neuen VW.

Zeitgemäß – der Plug-in Hybrid legt

gut 40 km rein elektrisch zurück.

78 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022 79



FUHRPARK

SERVICE

SUBARU OUTBACK 2.5I PREMIUM

17+4

E

s gibt zwei Möglichkeiten. Entweder

Sie nehmen jetzt fälschlicher Weise

an, wir wären dem Kartenspiel verfallen.

Was bei dem gewählten Titel (das

deutsche Synonym für Blackjack) gar

nicht so falsch wäre. Oder Sie haben

einfach mitgerechnet und kommen auf

21. Und sind damit auf der richtigen

Spur. Wobei unser Testkandidat seine

Spuren mit Vorliebe selbst in Schnee,

Matsch oder auf morastigem Untergrund

zieht, was wiederum mit der Zahl 21 zu

tun hat. Es wird verwirrend? Dann

schnell zurück an den Start. Der Hauptdarsteller

dieser Geschichte ist der

Subaru Outback 2.5i Premium. Auf den

ersten Blick ein Kombi, auf den zweiten

Blick ein Allradkombi mit stolzen 21 cm

Bodenfreiheit (womit wir das Rätsel über

die Wahl des Titels dieser Geschichte

eigentlich viel zu früh gelöst haben). Wer

den dritten Blick vom wirklich feschen

Outback in die Unterlagen des Fahrzeugs

richtet, wird über eine Abkürzung

stolpern, die zuerst verdächtig nach

einem Tippfehler aussieht: SUW. Nein,

nicht SUV, die man mittlerweile an allen

nur erdenklichen Ecken fahren oder

parken sieht, sondern SUW. Im Vokabular

von Subaru der Sport Utility Wagon, was

frei übersetzt für sportlich, nützlicher

Kombi steht.

Rockstar unter den Kombis

Und damit das Ego des Subaru Outback

tatsächlich ausgesprochen pointiert auf

den Punkt bringt. In der Evolution des

Kombis ist der kleinste gemeinsame

Nenner unseres Testkandidaten und des

meistens weißen, unscheinbaren Kombis

aus dem Lehrbuch einzig und alleine das

Wort praktisch (mit all seinen darauf

basierenden Eigenschaften, wie viel Platz,

geräumig, …). Abgesehen davon würden

wir den Outback eher als (Rock)Star

unter den sonst gerne belächelten

Familien- oder Firmenkombis sehen. Wie

oft Du ihn auch enterst, startest und

bewegst, es ist immer ein Erlebnis, als

wären es die ersten gemeinsamen

Kilometer. Kleine Eigenheiten, wie der

Blinkerhebel, der nur angetippt werden

möchte und sofort wieder in seine

Ausgangslage zurückkehrt, sind schnell

FACTS

Motor: 2,5 l Benzin,

124 kW (168 PS)

Eigengewicht: 1.675 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/2.000 kg

Testverbrauch: 8,1 l/100 km

Grundpreis: 51.549,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ hubraumstarker Motor

+ vernünftiger Tankinhalt

+ hohe Anhängelast

- Abstimmung Motor/Getriebe

- stolzer Preis

- zu aktive Assistenzsysteme

erkannt. Ganz ohne Hybrid-Zutaten

unter der Haube kann der Outback

zudem mit einem, seinem Ego optimal

angepassten Tankinhalt, aufwarten. 63 l

Superbenzin an Bord reichen für knapp

800 km Fahrtstrecke. Ein willkommenes

Indiz dafür, den Allradkombi bei Bedarf

auch sieben Tage die Woche kreuz und

quer durch die Lande zu pilotieren.

Fazit: Tausche V gegen W, ab sofort

firmieren wir unter „echte SUW-Fans“,

dem Subaru Outback sei Dank.

KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE

Schau aufs Land …

... nennt sich die App, die heimische Bio-Bauernhöfe und leidenschaftliche Camper

zusammenbringt. Das steirische Entwicklungs-Team rund um ihre Gründer Leonard Röser,

Karin und Christian Gruber-Steffner möchte Reisende mit außergewöhnlichen Stellplätzen

beglücken. Und gleichzeitig etwas für die nachhaltige Landwirtschaft tun.

D

och wie funktioniert das eigentlich?

Es ist ganz einfach: Egal ob mit

Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt, als

naturverliebter Camper registriert man

sich gegen eine kleine Jahresgebühr auf

der Schau-aufs-Land-Plattform. Und

schon kann die nachhaltige Reise losgehen.

Dafür steht eine lange bunte Liste an

verschiedensten Weingütern, Bauernhöfen,

Imkereien und anderen Landwirtschaftsbetrieben

zur Auswahl – an den

schönsten Ecken Österreichs. Sie nehmen

durchreisende App-Nutzer für je bis zu 24

Stunden auf ihrem Hof auf. Und das ganz

spontan und ohne langes Vorausbuchen.

Die Gegenleistung? Wertschätzung und

Dankbarkeit! Denn es geht hier um

Solidarität den Gastgebern gegenüber. Die

kann sich natürlich auch in Form eines

Einkaufs im Hofladen oder der Inanspruchnahme

sonstiger Hof-Angebote

zeigen. Ab diesem Jahr gibt es sogar die

Möglichkeit, sich an anstehenden Hofprojekten

zu beteiligen und sich dadurch

erkenntlich zu zeigen. So kommen Gast

und Gastgeber auf nachhaltige Art und

Weise zusammen. Da kann es schon

einmal passieren, dass man an einem

ganz besonderen Platzerl aufwacht, an

das man sonst niemals gekommen wäre.

Und die heimische Landwirtschaft hat

auch noch etwas davon.

www.schauaufsland.at

Vielseitig – die klassischen Tugenden eines

Kombis (viel Platz, praktisch, …) gehören

beim Subaru Outback ohne Abstriche zum

Pflichtprogramm.

Metamorphose – mehr als

ein simpler Allrad-Kombi:

der Subaru Outback.

Foto: Christian Gruber-Steffner

Ein Start-up aus

Österreich hat

eine Plattform

entwickelt, die

das Verreisen per

Bus und Wohnmobil

noch ein

Stück nachhaltiger

und vor

allem „genussvoller“

macht.

Hochwertig – der Innenraum darf als

Lehrbeispiel für gediegene Verarbeitung

angesehen werden.

Foto: Christian Gruber-Steffner

Foto: Maike Simonis

Foto: Christian Gruber-Steffner

80 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH JUNI 2022

81



SERVICE

BÜCHER

HANDBUCH NATURSCHUTZFACHKRAFT

2022; Softcover; 662 Seiten

ISBN: 978-3-7388-0598-7; 89 Euro

Das neue Handbuch enthält Tipps für die praktische Umsetzung

von Naturschutzmaßnahmen auf Baustellen, Betriebsgeländen

und Infrastrukturen. Das von 57 Autorinnen und

Autoren verfasste Nachschlagewerk ist einzigartig im

deutschen Sprachraum und unterstützt Unternehmen und

Gemeinden dabei, mit gezielten Maßnahmen einen großen

Nutzen für Natur- und Artenschutz zu erreichen.

Naturschutzarbeit ist ein anspruchsvolles, naturwissenschaftlich-technisches

Tätigkeitsfeld, das in den letzten Jahren

zunehmend professionalisiert wurde. Ausgebildete Naturschutzfachkräfte

sollen Unternehmen und Verwaltung

gleichermaßen dabei unterstützen, praktische Naturschutzmaßnahmen

in der Bau-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft, im

Wegebau, beim Management von Verkehrswegen (Straße, Bahn) und Betriebsgeländen

sowie in öffentlichen Infrastrukturen eigenständig vorzubereiten,

praktisch umzusetzen und zu überprüfen.

Basis für das Buch ist das Curriculum des Zertifikatslehrgangs der Fachhochschule

Kärnten. Viele Themen werden darüber hinaus vertieft. So ist ein Lehrbuch und

Nachschlagewerk entstanden, das den allgemeinen Stand der Technik und der

Diskussion innerhalb der Naturschutzarbeit widerspiegelt. Das Buch richtet sich

an den gesamten deutschen Sprachraum, nimmt aber in vielen Bereichen auf die

spezifische Situation in Österreich Bezug. Im Handbuch abgebildet sind zudem die

neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Forschung im Zertifikatslehrgang

„Naturschutzfachkraft“ der FH Kärnten. Das Werk ist im Fraunhofer Verlag

erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich.

www.verlag.fraunhofer.de

LEITFADEN UNTERNEHMENSSANIERUNG

1. Auflage 2022, Buch kartoniert: 172 Seiten

dbv Verlag; ISBN: 9783704108067; 31,90 Euro

Besonders in Zeiten von Wirtschaftskrisen ist es für die einzelnen Unternehmer

wichtig, möglichst früh zu erkennen, ob sie selbst unmittelbar von einer Krise

betroffen sind. Die Restrukturierungsordnung 2021 setzt zwar einen neuen

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Rechtsrahmen, kann aber naturgemäß

keine wirtschaftlichen Probleme

lösen oder Anleitungen hierzu geben.

Um Unternehmen in kritischen Phasen

zu unterstützen und deren Leistungsfähigkeit

wiederherzustellen, ist es

von besonderer Bedeutung, diese

zukunftsträchtig strategisch

auszurichten, organisatorische

Defizite zu beseitigen und eine stabile

Unternehmensstruktur zu errichten,

um ein erfolgreiches Schaffen in der

Zukunft zu ermöglichen.

Der neue Leitfaden bietet eine praxisorientierte Einführung in die

Thematik der Unternehmenssanierung mit dem Schwerpunkt auf

außergerichtliche Maßnahmen. Der Fokus liegt hierbei auf der

Erkennung der Krisenstadien und -ursachen sowie auf deren

Beseitigung anhand von in der Praxis gebräuchlichen Maßnahmen bei

mittelständischen Unternehmen. Gleichzeitig soll ein Bewusstsein für

die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Darüber

hinaus wird anhand von zahlreichen Beispielen und Praxistipps eine

Hilfestellung zur Erarbeitung von Sanierungs- bzw. Restrukturierungskonzepten

gegeben. Dieser Leitfaden richtet sich an Unternehmer,

Geschäftsführer und deren Berater mit dem Ziel, Unternehmenskrisen

rechtzeitig zu erkennen, sich konstruktiv damit auseinanderzusetzen

und eine Anleitung zu geben, Sanierungsmaßnahmen effektiv und

effizient umzusetzen.

www.dbv.at

BEGRIFFE IM BAUPROZESS

Gebunden; 576 Seiten; 1. Auflage 2022

ISBN: 9783707335798; 89,00 Euro

Das leicht verständliche, von

erfahrenen Fachexperten aus Recht

und Baupraxis verfasste Lexikon ist

ein Leitfaden, der rund 2.000

juristische und technische Begriffe

und Fachausdrücke bietet, die für

Juristen und Techniker in Zusammenhang

mit dem Bauprozess relevant

sind. Dabei beschränkt sich das durch

zahlreiche Abbildungen und Skizzen

ergänzte Nachschlagewerk nicht nur

auf die Auflistung und Auslegung von

Begriffen des Bauprozesses. Vielmehr

bringt es Juristen, Technikern und

sonstigen Interessierten das praktische Verständnis von Fachtermini

des Bauprozesses aus unterschiedlichen Blickwinkeln anhand von

nützlichen Tipps für die tägliche Praxis und Verweisen auf Judikatur

und Behördenpraxis näher.

Die Herausgeber: Ing. Martin Koczy ist seit mehr als 30 Jahren im

Baugewerbe tätig und 2003 Geschäftsführer des Wiener Architekturbüros

project-m. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Architektur,

Design, Projektmarketing und Bauprozesse. Mag. Matthias Nödl ist

Rechtsanwalt und berät seine Klienten – seit 2013 im Rahmen der

Cerha Hempel Rechtsanwälte GmbH – in allen Belangen des Bau-,

Architekten- und Immobilienrechts.

www.lindeverlag.at

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82 JUNI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



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einem Mobil-Schreitbagger wird Kalkstein

mit einer einaxialen Druck festigkeit von

80 MPa schnell und effizient abgetragen.

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