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Baublatt Magazin May 2022

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www.baublatt.at

NR. 5 | 2022

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 10,00 € | Mai 2022 | www.baublatt.at

TB225: vielseitig, kompakt und stark

Bei uns kannst du den Takeuchi TB225 sowohl mit Kabine (Einsatzgewicht 2.520 kg)

als auch mit Überrollbügel (2.380 kg) kaufen oder mieten.

10 | Projekt

Anspruchsvolle Instandsetzung

der Heiligenstädter Hangbrücke

58 | Nachhaltigkeitspreis

Das Forum mineralische Rohstoffe

kürte in vier Kategorien die Sieger

64 | Messe-Rückblick

Geballte Live-Demo auf der

RecyclingAktiv & TiefbauLive


EDITORIAL

Mein Wellness -

bereich

Der neue Muldenkipper TA 230 Litronic

Kein Gelände zu schwierig, keine Steigung zu groß, keine Belastung

zu hoch – unser jüngster leistungsstarker Muldenkipper sprengt

Grenzen mit enormer Zugkraft und optimalem Kraftfluss.

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Knickgelenkter Muldenkipper

Come together

Der starke Wunsch, endlich wieder

einen direkten und persönlichen

Austausch zu pflegen, war auf allen

Veranstaltungen zu spüren, die unser Team

in den letzten Wochen besucht hat. Vom

großen Geotechnik-Event und dem Baukongress

in Wien über die Doppelmesse

RecyclingAktiv & TiefbauLive in Karlsruhe

bis hin zur Verleihung der Nachhaltigkeitspreise

durch das Forum mineralische

Rohstoffe. Langsam aber sicher scheinen

wir die Einschränkungen

durch die Pandemie hinter uns

zu lassen, natürlich bei aller

Vorsicht vor der nächsten

Welle.

Eine Erleichterung, die

allerdings in starkem Kontrast

zu den sich ständig verschärfenden

Rahmenbedingungen

steht, mit denen die Bauwirtschaft

immer stärker konfrontiert

wird. Wer für das nächste

oder übernächste Jahr eine

Fuhrpark-Erneuerung plant,

muss schon heute entsprechend

disponieren. Preise für

bestimmte Materialien werden erst kurz

vor der Lieferung bekannt gegeben, sofern

überhaupt geliefert werden kann. Das sorgt

auch indirekt für Probleme auf der Baustelle,

denn die Langfinger sind wieder

verstärkt unterwegs. Gestohlen wird

praktisch alles: von der Baumaschine über

Material bis hin zum Treibstoff. Wir haben

uns aus diesem Grund vor Ort bei der

Firma Boels informiert, die seit kurzem

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

einen professionellen Dienst im Bereich der

Kameraüberwachung anbietet. Dabei geht

es um wesentlich mehr, als nur eine

Kamera zu montieren, denn es ist auch

umfangreiches Know-how notwendig – etwa

hinsichtlich der Kamerablickwinkel oder

der digitalen Bildauswertung. Apropos

digitale Technik: Als erste Bauakademie in

Österreich hat der Standort Wien in

Guntramsdorf einen Baugerätesimulator in

das Schulungsangebot aufgenommen. Der

Multifunktions-Simulator

ermöglicht eine moderne

Trainingsmöglichkeit im

Umgang mit komplexen

Baumaschinen und -geräten.

Sie finden die Beiträge dazu in

dieser Ausgabe.

Eindeutig höher geschlagen

hat unser Bautechniker-Herz

beim Besuch der Baustelle der

Heiligenstädter Hangbrücke,

die aktuell sehr aufwendig

erneuert wird. Das Setzen

der Betonpfähle durch die

bestehende Konstruktion,

die Errichtung der neuen

Konstruktion im Zusammenspiel mit dem

fortschreitenden Abbruch der alten Hangbrücke

ist wirklich vom Feinsten und zeigt

das hohe Niveau der Bautechniker in

diesem Land. Bleibt mir nur noch, Ihnen

eine spannende und informative Lektüre zu

wünschen. Bleiben Sie gesund!

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

TB225: vielseitig,

kompakt und stark

Der Minibagger Takeuchi TB225

verfügt über die beste Motorleistung

seiner Klasse. Hervorragende

Hublasten, ausgezeichnete Grabtiefe

sowie die hohe Standfestigkeit

machen den TB225 zu einem vielfältigen

Arbeitsgerät bei anspruchsvollen

Arbeiten. Er ist mit 4 Steuerkreisen

ausgestattet, 3 davon proportional

gesteuert. Auf dem 1. Steuerkreis

hat er eine Literleistung von

maximal 38,5 l/min. Das Fahrwerk

mit hydraulischer Spurverbreiterung

sorgt für beste Standsicherheit. Der

TB225 ist in 2 Versionen erhältlich:

mit Überrollbügel (Einsatzgewicht

2.380 kg) oder mit geschlossener

Komfortkabine (2.520 kg).

Liebherr Österreich Vertriebs- und Service GmbH • Dr.-Hans-Liebherr-Straße 4 • 5500 Bischofshofen

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IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Mai 2022, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin fü r die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

ü ber Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 10,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 70,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

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freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022

3



INHALT

INHALT

56 Kuhn: Der kompakte Komatsu-Mobilbagger

PW180-11 und der Prozessorkopf Woody

WH60-1 von der Firma Konrad lassen sich

perfekt kombinieren.

78 Bridgestone: Für die VA Erzberg GmbH

ist Bridgestone bei der Umsetzung des

neuen Transportkonzepts ein wichtiger

Partner bei der Bereifung der Fahrzeuge.

MENSCHEN + SZENE

06 Aktuelles bei Wiener Linien, Ascendum,

Coreum, Mercedes-Benz Trucks Österreich,

VDMA Österreich, Asfinag, wire und Tube.

PROJEKTE + PLANUNG

10 Brückenbau: Nach mehr als 45 Jahren

intensiver Nutzung wird die Heiligenstädter

Hangbrücke zwischen Klosterneuburg und

Wien seit Anfang 2021 abschnittsweise

abgebrochen und mit einer neuen

Stützkonstruktion wiedererrichtet.

MASCHINEN + TECHNIK

16 Boels bietet den Kunden nun auch

„Video Guard“ an, eine professionelle

Lösung im Bereich der mobilen

Kamerabewachung.

20 Kuhn: Neu im Fuhrpark der Firma Erdfischer

ist ein Komatsu PC290NLCi mit vollständig

ab Werk integrierter Maschinensteuerung

iMC 2.0 für exakte Erdbauprofile.

22 Steelwrist: Neuer SQ50 als vollautomatische

High-Flow und Open-S-konforme Lösung.

24 Geotechnik: „Unwägbarkeiten in Planung

und Ausführung“ war das zentrale Thema

der 13. ÖGT und der 12. VÖBU Fair.

28 Tomaselli: Das Bauunternehmen testet die

innovative IT-Lösung System des Start-ups

Sodex Innovations für digitales Baggern.

Am 12. Mai kürte das Forum mineralische

Rohstoffe aus 18 Einreichungen die Sieger 58des Nachhaltigkeitspreises 2022.

30 IFAT: Vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 werden

in München Technologien für eine umweltund

klimafreundliche Zukunft gezeigt.

32 Weber MT: Lösungen für die Bodenverdichtung

auf Basis von 70 Jahren Erfahrung.

36 Liebherr: Die Baureihe der mittelgroßen

Radlader wurde mit den drei Modellen L 526,

L 538 und L 546 der neuesten Generation 8

grundlegend überarbeitet.

38 MWT bietet im Bereich der Fahrzeugwaagen

einerseits die klassische Unterflurwaage und

andererseits das mobile Überflursystem an.

40 Vögele: Der Leiter Softwareprodukte erklärt

im Interview, wie Unternehmen von digitalen

Lösungen wie Witos Paving Plus profitieren.

44 Bredenoord: Bei Wartungsarbeiten am

Stromnetz setzt die Salzburg Netz GmbH

auf die Unterstützung von Bredenoord.

46 Zeppelin: Erdbau-Profi Hermann Postl in

Pernitz verstärkt seinen Fuhrpark mit zwei

Cat Minibaggern der neuen Generation.

48 Bauakademie: Ein Multifunktions-Simulator

unterstützt am Standort Wien das Training

mit komplexen (Bau-)Geräten.

50 Ascendum: Am 30. April 2022 kürte der

Volvo Fahrerclub Österreich die besten

heimischen Baggerfahrer.

51 HKM: Lösungen für die Recyclinglogistik.

53 Liebherr: Die Startseite des Online-Portals

MyLiebherr erstrahlt im neuen Gewand.

54 Baukongress: Die Baubranche traf sich

Ende April auf der Informations- und

Netzwerkplattform in Wien.

64

Foto: © Marko‘s Photography

ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

58 Nachhaltigkeitspreis: Aus 18 zum Award

eingereichten Projekten präsentierte das

Forum mineralische Rohstoffe die vier Sieger

des Nachhaltigkeitspreises 2022.

61 Kirchdorfer Gruppe: Im Kirchdorfer

Zementwerk wurde der Einsatz gröberer

Ersatzbrennstoffe ermöglicht.

62 BVÖ: In Leoben feierte der Bergmännische

Verband Österreichs nicht nur sein 70 Jahr

Jubiläum, sondern auch die 60. Jahrestagung

für Sicherheit im Bergbau.

64 Messe-Rückblick: In Karlsruhe wurde

vom 5.-7. Mai 2022 auf den Demoflächen

der RecyclingAktiv & TiefbauLive neueste

Maschinen- und Anlagentechnik gezeigt.

72 Polixmair: Der I4C ist das aktuelle

Einstiegsmodell in die leistungsstarke

Prallbrecherlinie von McCloskey. Neu ist

auch die Telematiklösung 365SiteConnex.

74 Kiesel Austria: Bei der jüngsten Fuhrpark

Erneuerung mit Hitachi und Bell Geräten

setzten die Pinkataler Schotterwerke auf

die Partnerschaft mit Kiesel Austria.

77 Keestrack: Der neue Prallbrecher I4e RIC

ist eine leistungsfähige Lösung für die

Sekundär- und Tertiär-Brechstufe.

Foto: Messe Karlsruhe Jens Arbogast

80 SBM Mineral Processing: Plug-in-Hybride

werden bei raupenmobilen Backen- und

Prallbrechern von unter 30 bis rund 150 t

Betriebsgewicht angeboten.

81 Schüttflix: Ab Juli können auch in Österreich

Schüttgutbestellungen über die digitale

Plattform abgewickelt werden.

82 AAB Eisterer: In Edt bei Lambach sind die

Schrottprofis der Firma Gebrüder Gratz von

den Stärken einer Demarec DXS 50 und dem

Service der Firma AAB Eisterer überzeugt.

84 Rubble Master: Die RM Group baut ihren

Standort in Linz aus, treibt die Digitalisierung

ihrer Produkte voran und baut ihr weltweites

Vertriebsnetz weiter aus.

87 VÖZ: Roadmap der österreichischen

Zementindustrie für CO2-Neutralität.

88 Mercedes-Benz Trucks: Die zweite

Generation der MirrorCam wurde in

wichtigen Details weiterentwickelt.

89 Fassi: Der erste Fassi F1450R-HXP Techno

ist bereits in Finnland im Einsatz.

90 Volvo Group Austria: Der Verkauf der

schweren Elektro-Lkw ist offiziell gestartet.

91 Iveco: Der Iveco T-Way für schwere

Offroad-Einsätze wurde mit dem

Red Dot Design Award ausgezeichnet.

92 Baublatt.Österreich Test:

Mercedes-Benz Citan 110 CDI

Cupra Formentor 2.0 TSI DSG 4Drive

94 Swietelsky: Peter Krammer wird 2023

neuer Swietelsky-Vorstandschef.

95 Felbermayr erwirbt Mehrheitsbeteiligung

an bayerischem Wasserbauunternehmen.

96 Wacker Neuson Group: Schwungvoller

Start ins Jahr 2022 mit Umsatzplus.

03 Editorial

FUHRPARK

WIRTSCHAFT + MÄRKTE

STANDARDS

97 Service

Kurzurlaub von der Baustelle: Vier Sterne

Landhotel Alpenhof in Filzmoos; Literatur

Nachhaltige Lösungen.

Härtester Stahl.

Seit 1945.

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Leistungsträger

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4 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 5



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

WIENER LINIEN

Sammelleitung für den U-Bahn-Bau

Für den U-Bahn-Bau U2xU5 haben die Wiener Linien eine

oberirdische Grundwasser-Sammelleitung mit 60 cm

Durchmesser errichtet. Die Leitung ist ca. 1 km lang und

wurde bei Kreuzungen in bis zu 7 m Höhe montiert. Sie

verläuft vom Rathaus über die Reichsratsstraße und die

Maria-Theresien-Straße direkt in den Donaukanal. Der

Grund dafür: Damit die Tunnel von U2 und U5 im Bereich

der künftigen Knotenstation Rathaus sicher gebaut

werden können, muss das Grundwasser teilweise über

Brunnen abgesenkt und umgeleitet werden. Die

Sammelleitung bleibt temporär rund vier Jahre bestehen,

bis die Innenschalung der Tunnelröhren hergestellt und

der Tunnel damit wasserdicht ist. www.wienerlinien.at

ASCENDUM

Neue Ascendum Niederlassung in Vomp

D

ie Ascendum Baumaschinen Österreich

GmbH stärkt das österreichische

Service-Netzwerk mit einer neuen

Niederlassung in Tirol. Der bisherige

Standort ist von Volders nach Vomp

übersiedelt. Vomp ist ein idealer Knotenpunkt

für Tirol und bietet mit einer

nahegelegenen Autobahnabfahrt kurze

Wege und somit schnelle Erreichbarkeiten.

Das neue Gebäude entspricht

modernsten Standards, wurde ideal auf

die Bedürfnisse des Baumaschinenhändlers

zugeschnitten, verfügt über 1.200 m²

Werkstattfläche, 300 m² Bürofläche, 18 m

langen Montagegruben am neusten Stand

der Technik und auch mehr Lagerfläche.

Ascendum bietet am Standort Vomp alles

aus einer Hand: Neumaschinen der

Marken Volvo CE und Sennebogen,

Gebrauchtmaschinen, Miet-Maschinen,

Komponentenreparatur sowie Wartungen

und Reparaturen. Die erhöhte Nachfrage

an noch schnellerem und besserem

Service, kann Ascendum durch den neuen

Standort nun noch besser erfüllen. Komplementiert

wird der Standort durch die

österreichweit rund 60 mobilen Servicetechniker,

die von der Ascendum Niederlassung

Vomp aus die Bundesländer Tirol und

Vorarlberg abdecken.

www.ascendum.at

Foto: Julia Prokop

MERCEDES-BENZ TRUCKS ÖSTERREICH

Jens Tittel wird neuer CEO

EQAR KONGRESS

euer CEO der Mercedes-Benz Trucks

Österreich GmbH wird Jens Tittel, der in

verschiedenen Positionen in den Tätigkeitsfeldern

CharterWay, Vertrieb und Service in

Europa umfangreiche Erfahrungen sammeln

konnte. Seit April 2018 steuert Jens Tittel als

Managing Director die Geschäfte der Mercedes-

Benz Trucks Schweden/Dänemark Organisation

mit Sitz in Malmö und Kopenhagen. „Unser

Handels- und Servicenetz ist das Aushängeschild

in Richtung unserer Kunden. Ein

partnerschaftlicher und zielgerichteter

Dialog mit dem Handel ist absolut notwendig,

um gemeinsam den bestmöglichen

Service für unsere Kunden in Österreich

zu bieten“, betont Tittel.

www.mercedes-benz-trucks.com

Baustoff-Recycling 2030

D

N

Jens Tittel.

ie EQAR (European Quality Association for Recycling e.V.)

veranstaltet am 1. Juni 2022 einen Kongress mit dem Thema

„Baustoff-Recycling 2030“ im Rahmen der Internationalen Fachmesse

IFAT in München. Die Bauproduktenverordnung ist die Basis

für das Inverkehrsetzen vieler Baustoffe. Die Novelle der Bauproduktenverordnung

liegt derzeit im Entwurf vor – Produkte der

Kreislaufwirtschaft werden dabei speziell thematisiert. Vertreter aus

Tschechien, Italien, Österreich, Deutschland, der Schweiz sowie des

europäischen Bauverbandes FIEC referieren im Rahmen des

Kongresses zu diesen Themen sowie zu Best Practice der

Ausschreibung und Vergabe.

www.brv.at | www.eqar.info

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6

COREUM

Expo Recycling und Umschlag

Die neue Ascendum Niederlassung in Vomp.

Vom 1. bis 30. Juni 2022 präsentiert das Coreum im deutschen Stockstadt modernste

Technologien und Lösungen für die Recycling- und Umschlagbranche. Anwendungsberater

nehmen sich den Anforderungen jedes einzelnen Besuchers an und demonstrieren praxisrelevante

Lösungen. Die Teilnahme an der Coreum Expo Recycling- und Umschlagtechnik

ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bequem über coreum.de/expo möglich. www.coreum.de

VDMA ÖSTERREICH

Neuer Vorsitzender

MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Der VDMA Österreich hat einen neuen

Vorsitzenden: Dr. Markus Baldinger, Geschäftsführer

von Pöttinger Landtechnik,

wurde in einer außerordentlichen

Vorstandssitzung einstimmig zum neuen

Vorsitzenden des VDMA Österreich gewählt.

Dr. Markus Baldinger ersetzt in

dieser Funktion Dr. Christoph Steger, der

mit Ende Jänner 2022 das Unternehmen

Engel Austria verlassen hat und damit

Dr. Markus Baldinger.

auch gemäß Geschäftsordnung des

VDMA Österreich sein Vorstandsmandat zurücklegte. Mag. Martin

Mühl bacher folgt als stellvertretender Vorsitzender nach. www.vdma.org

Foto: Pöttinger Landtechnik

MOBILE BAUSTRASSEN

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Ihr Partner im TIEFBAU!



Bei schwer zugänglichen

Brücken ist der

Einsatz von Drohnen

bei der Asfinag

mittlerweile Standard.

CAT MINIBAGGER

306 CR

TERMINE

Sondermaßnahmen im Untertagebau

07.06.2022, Montanuniversität Leoben

www.voebu.at

Kurzlehrgang Claims & Co für

Baupraktiker

13.-28.06.2022, Wien www.ars.at

Rechtsfragen zu Flach- & Steildächern

sowie Bauwerksabdichtungen

15.06.2022, Wien und online www.ars.at

Ausbildung zum Baukoordinator

20.-22.06.2022, Wien www.ars.at

wire & Tube

20.-24.06.2022, Düsseldorf www.wire.de

Bauprojekte in der Krise:

Lieferengpässe und Preissteigerungen

22.06.2022, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Aktuelles zur Wiener Bauordnung

22.06.2022, Wien www.ars.at

Flucht- und Rettungs-Training

unter Realbedingungen

30.06.2022, ZaB/Eisenerz www.zab.at

Wie man Baustreitigkeiten gewinnt

30.06.2022, Wien www.ars.at

Thementag Beweissicherung

und Dokumentation am Bau

04.07.2022, Wien www.ars.at

TBM-DiGs

23.-25.11.2022, Montanuniversität

Leoben

www.tbmdigs.com

HKM Schlittenanhänger

überzeugen durch Nutzlast und Stabilität

ASFINAG

Verstärkter Einsatz von Drohnen

D

rohnen, oder vielmehr Unmanned

Aircraft Systems (UAS), werden bei der

Asfinag bereits seit einigen Jahren für

spezielle Tätigkeiten eingesetzt. Künftig

sollen die unbemannten Mini-Flieger aber

noch eine deutlich größere Aufgabenpalette

bei der Asfinag abdecken. Nach einer

Ausschreibung konnte jüngst mit dem

Fach-Unternehmen Bladescape Airborne

Services ein auf vier Jahre laufender

Rahmenvertrag

abgeschlossen

werden, der es

ermöglicht, den

FGL.811/14

T 03447 85350 | info@hkm-fahrzeugbau.de

WIRE UND TUBE

Einsatz von Drohnen zu intensivieren. Das

künftige Leistungsspektrum umfasst damit

auch die Bereiche Naturgefahren, Verkehrssicherheit

generell, die Dokumentation

von Baufortschritten sowie auch das

sogenannte Verkehrs- und Ereignismanagement

im Fall von größeren Unfällen

oder Staus. „Unser Ziel ist es, diese Technologie

als Werkzeug in unseren Arbeitsablauf

nachhaltig, wirtschaftlich und dem

Betrieb nützend zu integrieren“, betont

Thomas Steinbrucker, der bei der Asfinag

das „Projekt Drohne“ verantwortet.

www.asfinag.at

Branchentreffpunkt in Düsseldorf

Innovationen aus den Draht-, Kabel- und Rohrindustrien stehen

vom 20. bis 24. Juni 2022 im Mittelpunkt der Messen wire und Tube

auf dem Düsseldorfer Messegelände. Im Rahmen der weltweiten

Informations-Plattform präsentieren die Aussteller neben neuen

Maschinen und Anlagen verstärkt nachhaltige Lösungen für

E-Mobility, Digitalisierung und Industrie 4.0. Start-Ups ergänzen

mit ihren Ideen und Kooperationen das umfassende Angebot in

den 13 Messehallen.

www.wire.de | www.Tube.de

8 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

KLEIN. LEISTUNGSSTARK. VIELSEITIG.

Bei der Entwicklung des 306 CR sind sehr viele Bedürfnisse des Fahrers eingeflossen. Hier wurde ein hoher Stellenwert

auf Komfort und Sicherheit gelegt. Das abgedichtete und druckbelüftete Fahrerhaus ist mit einer effizienten Klimatisierung,

verstellbaren Handgelenkstützen und Sitzfederung ausgestattet. Die Bedienelemente und die Cat-Joystick-Lenkung sind

einfach in der Handhabung, und der intuitive Monitor der nächsten Generation bietet anpassbare Maschinenfahrereinstellungen

und leicht verständliche Maschineninformationen. In dieser Leistungsklasse bekommen Sie große Leistung im

Klein-Format. Die geringen Betriebskosten spielen in diesem Segment eine sehr wichtige Rolle. Das merken Sie an Funktionen

wie der automatischen Drehzahlabsenkung und Motorabschaltung sowie der effizienten Hydraulik mit Verstellpumpe.

zeppelin-cat.at



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Begrenzt von den Bahngleisen und

den beiden aufrechten Richtungsfahrbahnen

der B14 wird die

Heiligenstädter Hangbrücke an zwei

Stellen durch Linienbaustellen

Richtung Klosterneuburg

erneuert.

BRÜCKENBAU

Anspruchsvolle

Instandsetzung

der Heiligenstädter

Hangbrücke

Nach mehr als 45 Jahren

intensiver Nutzung weist

die fast einen Kilometer

lange Heiligenstädter

Hangbrücke zwischen Wien

und Klosterneuburg massive

Schäden auf. Sie wird daher

seit Anfang 2021 abschnittsweise

abgebrochen und

mit einer neuen Stützkonstruktion

wiedererrichtet. Die

unmittelbare Nähe der ÖBB

Trasse der Franz Josefs

Bahn, die Aufrechterhaltung

von zwei Richtungsfahrbahnen

der B14 und die nicht

belastbare Böschung machten

nicht nur technisch aufwändige

Lösungen erforderlich,

sondern auch eine

komplexe Ablaufplanung.

V

or vier Jahren startete Wien ein

umfassendes Brückeninvestitionsprogramm,

dessen Ziel es ist, alle Brücken

aus den 1960er und 1970er Jahren in den

nächsten Jahren instand zu setzen. Zu den

rund 50 Brücken, die davon betroffen sind,

zählt auch die Heiligenstädter Hangbrücke.

Konkret erstreckt sich die Heiligenstädter

Hangbrücke im Zuge der B14 auf

880 m zwischen dem Kahlenbergerdorf

und der Wiener Landesgrenze in Döbling.

Das Brückentragwerk wurde im Jahr 1973

nach Plänen von Alfred Pauser, dem

großen österreichischen Tragwerksplaner

und Brückenbauer, als Stahlbetonplattentragwerk

errichtet. Dadurch wurde die

zuvor zweispurige Wiener Straße um zwei

Fahrbahnen verbreitert.

Nach mehr als 45 Jahren intensiver

Nutzung – sie wird derzeit von rund

34.000 Fahrzeugen täglich befahren – hat

die Hangbrücke massive Schäden, vor

allem an Unter- und Überbau sowie an

den Lagern. Als eine der Ursachen erwies

sich eine undichte Dehnfuge in Längsrichtung.

Die daraus resultierenden schweren

„Der Abbruch der alten Bauteile in

Verbindung mit dem parallel laufenden Neubau

des Tragwerks erfordert ein

hohes Maß an Präzision, Sorgfalt und technischem

Können“, betont Hermann Papouschek,

Leiter der Abteilung

Brückenbau und Grundbau.

Foto: MA29/Christian Fürthner; Baublatt.Österreich

10 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 11



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Betonschäden machten eine umfassende

Instandsetzung notwendig. Im Zuge einer

Machbarkeitsstudie im Jahr 2018 wurden

der Abbruch des Bestandsobjektes und das

Errichten eines neuen Tragwerks hinsichtlich

Lebenszyklus als effizienteste Variante

ermittelt.

Die Pläne für die neue Konstruktion

stammen von der Mayer Ingenieurleistungen

ZT­GmbH in Wien. Durchgeführt

werden die Arbeiten im Auftrag der Stadt

Wien, MA29 Brückenbau und Grundbau,

von der Hochtief Infrastructure Austria.

Das Unternehmen ist in Österreich mit

Niederlassungen in Wien und Innsbruck

vertreten. Die Niederlassung in Wien hat

sich auf technisch und logistisch

anspruchsvolle Projekte in den Bereichen

Tiefbau sowie Verkehrsinfrastruktur

spezialisiert. Der Auftrag umfasst die

Abbrucharbeiten und den Neubau der

Brücke auf Großbohrpfählen als Plattentragwerk,

ca. 15.000 m 2 Straßenbau auf

der vierspurigen Klosterneuburger

Bundesstraße B14, Leitungsbau sowie

Betoninstandsetzungsarbeiten.

Das Bauvorhaben ist geprägt durch die

beengten Platzverhältnisse zwischen dem

Leopoldsberg und der Donau, durch den

laufenden Verkehr der B14 und die

zweispurige Franz­Josefs­Bahn. Trotzdem

laufen die Arbeiten für den Neubau der

Heiligenstädter Hangbrücke planmäßig.

Zunächst wurden Einbauten wie Stromund

Telekabel umgelegt und modernisiert,

neue Entwässerungsleitungen errichtet,

Randsteine und Gehsteige abgebrochen

und Lichtsignalanlagen umgebaut. Wegen

der aufwändigen Arbeiten ist pro Fahrtrichtung

nur ein Fahrstreifen frei.

Nachdem man den innenliegenden

Fahrbahn­Abschnitt asphaltiert hatte,

konnte der Verkehr auf die Hangseite

verlegt werden.

Mitte Juli 2021 startete die Herstellung

der 530 Betonpfähle im Schneckenortbeton­Verfahren

durch zwei je 64 t schwere

Soilmec SR­65. Diese Betonpfähle bilden

die Fundierung für die neue Konstruktion,

die in der Folge noch näher beschrieben

wird. Eine Holzkonstruktion diente

zunächst als Unterbau für die Bohrpfahlgeräte

und sorgt nun auch bei den aktuell

eingesetzten Großgeräten für die Lastverteilung.

„Wir sind mit dem Fortgang der

Baustelle bisher im Plan, das macht uns

zufrieden, weil man ja nie weiß, was sich

bei einem so umfangreichen und herausfordernden

Projekt unvorhergesehen

ergibt. Mit der Pfahlherstellung, die im

Im März 2022 wurde

die Herstellung der

530 Betonpfähle im

Schneckenortbeton-

Verfahren abgeschlossen.

Die Betonpfähle mit den

darauf errichteten Stützen

und Querträgern bilden

den neuen Unterbau, der

unter der bestehenden

Konstruktion errichtet

wird und den Einsatz

der schweren Geräte

ermöglicht.

März erfolgreich abgeschlossen werden

konnte, schaffen wir die Grundlage für die

zukünftige Sicherheit, Haltbarkeit und

Tragkraft der neuen Brücke. Trotz des

Einsatzes von schwerem Gerät auf diesen

schmalen Baustellenflächen, konnten wir

die wichtige Verbindung zwischen Wien

und Klosterneuburg für alle Verkehrsteilnehmenden

offenhalten. Dasselbe gilt für

die bereits angelaufenen Arbeiten im

abschnittsweisen Abbruch und der

12 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Neuerrichtung“, so Hermann Papouschek,

Leiter der Abteilung Brückenbau und

Grundbau der Stadt Wien.

Neue Hangbrückenkonstruktion

Während die RFB Wien durch den

Hangeinschnitt im Erdreich fundiert ist,

musste für die RFB Klosterneuburg der

B14 in diesem Abschnitt eine neue

Tragwerkslösung gefunden werden. Im

Zuge der Ausarbeitung des Vorentwurfs

erwies sich die Variante einer überschütteten

Platte als wirtschaftlichste Lösung. Sie

bietet unter anderem den Vorteil, dass die

Verkehrsfläche als durchgehende Fahrbahn

ohne Fahrbahnübergänge gestaltet

werden kann. Der unmittelbar anstehende

Baugrund, die Anschüttungen und der

Hangschutt weisen allerdings nur

bedingte Kapazitäten für die Lastabtragung

auf. Aus diesem Grund entschied

man sich für eine Pfahlgründung mit

Großbohrpfählen (D=90 cm). Dazu musste

mit den bereits erwähnten 530 Betonpfählen

ein Pfahlraster hergestellt werden. Die

Pfähle der vorderen Reihe werden aus

statischen Gründen geneigt ausgeführt.

Da der gesamte Unterbau unter dem noch

bestehenden Tragwerk hergestellt wird,

mussten für die Pfahlherstellung Öffnungen

in die bestehende Fahrbahnplatte

geschnitten werden.

Durchschnitt ist

für uns keine Option.

Wir bieten unseren Kunden ein echtes Rundum-sorglos-Paket. Ob ganz kleiner Kran

oder größter Kran der Welt – wir liefern Krane für jeden Bedarf. Wer mit uns arbeitet,

muss sich um nichts kümmern. Wir bringen den Kran überall hin: Auf den höchsten Berg

oder in die dichteste Innenstadt. Das können nur echte Profis. Wie wir von Stirnimann.

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„Die große Herausforderung besteht darin, dass wir den Baugrund unter der Brücke

nicht zusätzlich belasten dürfen. Wir müssen stets eine Arbeitsebene auf Straßenniveau

erhalten. Abbruch und die Errichtung der neuen Konstruktion erfolgt Zug um Zug im

Arbeitsbereich der Mobilkräne“, betont DI Karl Kobierski (MA29, Örtliche

Bauaufsicht, Fachbereich Brückenbau) im Gespräch mit Baublatt.Österreich.



PROJEKTE + PLANUNG

Schnipp, schnapp

Top-Cut 800 Abbruchzange

Die Errichtung

der Platte

erfolgt mit

Halbfertigteilen,

die Kragplattenbereiche

werden

mit dem Aufbeton

der Tragwerksplatte

mittels

ergänzender

Schalung

hergestellt.

Über dem bestehenden Geländeniveau

werden die Pfähle durch Stahlbetonstützen

ergänzt, die bis zur Pfahlrostunterkante

geführt werden. Die Querträger

bilden gemeinsam mit den Stützen und

Pfählen Rahmen, die quer zur Tragwerksrichtung

stehen. Auf diesen Pfahlrosten

wird das Plattentragwerk aufgelegt.

Plattentragwerk und Unterbau sind monolithisch

miteinander verbunden. Die auf

den Querriegeln liegende Tragwerksplatte

bildet die Grundlage für die Beschüttung

und den Fahrbahnaufbau der RFB

Klosterneuburg. Aus herstellungstechnischen

Gründen, nämlich zum freitragenden

Überbrücken der Spannweite zwischen

den Querriegeln, erfolgt die Errichtung

der Platte mit Halbfertigteilen. Die

Kragplattenbereiche werden mit dem

Aufbeton der Tragwerksplatte mittels

ergänzender Schalung hergestellt.

Mit der fortschreitenden Errichtung des

Unterbaus wird das bestehende Tragwerk

abschnittsweise abgetragen und die neue

Tragwerkskonstruktion hergestellt. Der

Abbruch erfolgt durch Zersägen der alten

Tragwerksplatte, wobei zwei Mobilkräne

die Teile sichern und anschließend

wegheben. Für den Abbruch des Bestandstragwerks

dienen die Querträger als

Unterstellung und stützen auch die

Winkelstützmauer gegenüber dem

Erddruck der RFB Wien ab. Aufgrund der

Verkehrsführung und den daraus resultierenden

Zufahrtsmöglichkeiten zur

Baustelle erfolgen der Abbruch und der

Neubau Richtung stadtauswärts. Zwei

Mannschaften arbeiten sich mit Linienbaustellen

vom Beginn der Hangbrücke

bzw. von deren Mitte Richtung

Klosterneuburg.

Neben der Funktion als Tragwerk der

RFB Klosterneuburg muss das Bauwerk

auch den Niveauunterschied zwischen B14

und der Bahntrasse sichern, denn die

derzeit vorhandenen Stützbauwerke der

ÖBB werden in den nächsten Jahren

abgebrochen und durch Spritzbetonsicherungen

zwischen den Großbohrpfählen

ersetzt. Um eventuelle Bewegungen des

Baugrundes messen und dokumentieren

zu können, werden im Bereich des

Neubaus Inklinometer Messstellen

errichtet.

Blick auf den Beginn der neuen Hangbrücke mit dem bereits errichteten

neuen Tragwerk. Im Hintergrund die erste Linienbaustelle.

14 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

BOELS RENTAL ÖSTERREICH

Boels und Video Guard: Kamerabewachung

sorgt für mehr Sicherheit auf der Baustelle

Explodierende Preise und fehlendes Material verursachen auf den Baustellen nicht nur

ernsthafte Probleme, sie sorgen auch für einen weiteren unerfreulichen Effekt: die Zahl

der Diebstähle von Werkzeug, Geräten und Treibstoff steigt rasant. Boels Rental reagiert

auf diese Entwicklung und bietet den Kunden an den 22 österreichischen Standorten

nun auch „Video Guard“ an. Dabei handelt es sich um eine rasche und effektive Lösung

im Bereich der mobilen Kamerabewachung, die von einem professionellen Anbieter

entwickelt wurde.

S

eit 45 Jahren ist Boels Rental in

Europa tätig und hat sich in dieser

Zeit in vielen Ländern zu einem der ganz

großen Player in der Vermietungsbranche

entwickelt. Ein halbrundes Jubiläum gibt

es in diesem Jahr auch in Österreich zu

feiern: 15 Jahre nach dem Markteintritt

und nach der Übernahme von Drott und

Cramo zählt das Unternehmen auch bei

uns zu den führenden Vermietungsunternehmen.

Mit dem One-Stop-Shop Prinzip

von Boels Rental können Kunden vom

Kleingerät bis zur großen Bühne oder bis

zum Bagger alles aus einer Hand mieten.

Darüber hinaus versteht sich Boels Rental

aber auch als Problemlöser, der bei den

täglichen Herausforderungen auf der

Baustelle aktive Unterstützung anbietet.

Dieser Leitgedanke war auch der Grund

für die Kooperation, die Boels Rental mit

der International Security GmbH im

Bereich der mobilen Kamerabewachung

geschlossen hat. Die International

Security GmbH gehört zur schwedischen

AddSecure Gruppe, einem der führenden

europäischen Anbieter von Internet-of-

Things Lösungen mit dem Fokus auf

sichere kritische Kommunikation und

Daten. Unter anderem bietet das Unternehmen

mit Video Guard eine Lösung zur

mobilen Kamerabewachung an. Unter

anderem bietet das Unternehmen mit

Video Guard eine Lösung zur mobilen

Kamerabewachung an. Zukünftig

Keine Chance für

Langfinger: Boels

erweitert sein

Portfolio und bietet

die temporäre

Kameraüberwachung

Video Guard über das

eigene Filialnetzwerk

an.

geschieht dies auf dem österreichischen

Markt nun auch durch Boels Rental. Wir

sprachen dazu mit Roland Meurs, Country

Manager von Boels Rental für Österreich,

Ungarn und Italien sowie Sönke van

Hoorn, Country Manager Österreich der

International Security GmbH.

Herr Meurs, bevor wir zum Thema

mobile Kamerabewachung kommen:

Welche aktuellen Entwicklungen gibt

es bei Boels Rental Österreich?

Meurs: Mit der boomenden Bauwirtschaft

ist natürlich auch Boels gewachsen.

Aktuell verfügt Boels in Österreich über

22 Standorte und beschäftigt etwa 130

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund

15.000 Geräte und Maschinen stehen

unseren Kunden zurzeit im Boels

Mietpark zur Verfügung. Das Ziel für die

nächsten zwei Jahre ist es, massiv in

unsere Standorte zu investieren und

dabei vor allem bestehende Standorte zu

erweitern. Im Fokus stehen hier vor

allem die Großstädte. In Linz haben wir

die Fläche unserer Niederlassung

verdoppelt und auch in Salzburg planen

wir eine deutliche Vergrößerung. Im

Sommer erfolgt dann der Spatenstich

für unseren neuen Standort in Wien. Die

Erweiterung in Graz ist noch in Vorbereitung,

aber auch hier sieht es sehr gut

aus. Und nicht zuletzt werden wir auch

einen Standort in Innsbruck eröffnen.

Mit diesen Investitionen werden wir

unsere Präsenz in den Bundesländern

erhöhen und auf den größeren Flächen

auch mehr Geräte zur Verfügung haben.

Letztlich dreht es sich in der Miete ja

immer um die sofortige Verfügbarkeit

des Geräts. Ein wichtiger Nebeneffekt

für uns besteht aber auch darin, dass

wir Quertransporte zwischen den

Standorten im Sinne der Umwelt

reduzieren können. Ich gehe davon aus,

dass innerhalb der nächsten zwei Jahre

alle diese Vorhaben realisiert sind.

16 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Unabhängig davon wird Boels im

Mietpark europaweit massiv in emissionsfreie

Geräte investieren. Wir werden

unsere Flotte von Großmaschinen

massiv erweitern mit Akku betriebenen

Baggern, Radladern und Telestaplern.

Darüber hinaus setzen wir bei den

Neugeräten konsequent auf die Integration

von Telematik-Systemen. Ohne

diese Daten wird in Zukunft kein

Vermieter mehr auskommen. Parallel

laufen die Vorbereitungen für mehr

kundenfreundliche digitale Lösungen,

wobei bei uns die „Mobile First“

Gedanke als Ausgangspunkt gilt. So

werden wir unsere App „My Boels“ im

Herbst starten. Mit dieser App haben

unsere Kunden dann einen direkten

Zugriff auf ihre Rechnungen und

Mietverträge.

Was genau bietet Boels den

Kunden nun im Bereich der

mobilen Kamerabewachung?

Meurs: Auf Basis der Kooperation mit

der International Security GmbH bieten

wir unseren Kunden seit Anfang März

2022 die temporäre Kamerabewachung

Video Guard über unser Filialnetzwerk

an. Nachdem die Kooperation im letzten

Partnerschaft für mehr Sicherheit auf der Baustelle (von rechts): Roland Meurs (Country

Manager von Boels Rental für Österreich, Ungarn und Italien) mit Sönke van Hoorn

(Country Manager Österreich der International Security GmbH) vor der Variante Solar

Guard aus der Video Guard Produktreihe.

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MASCHINEN + TECHNIK

A JOHN DEERE COMPANY

Dank hochentwickelter Software

und Videoanalytik wird

unerlaubtes Betreten rasch

erkannt und die Person über

Lautsprecher zum Verlassen

der Baustelle aufgefordert.

„Unseren Kunden stehen im

Boels Mietpark nicht nur

15.000 Geräte und Maschinen

zur Verfügung, wir unterstützen

die Baufirmen

auch aktiv mit ausgereiften

Problemlösungen“, betont

Country Manager

Roland Meurs.

Jahr mit Boels Rental Deutschland

erfolgreich gestartet ist, folgt nun auch

Österreich. Wir reagieren damit nicht nur

auf ein vorhandenes Marktbedürfnis,

sondern auch auf den merkbaren Wandel

in der Baustellenbewachung, denn die

Preise der großen Personaldienstleister

sind enorm. Video Guard bietet hier eine

clevere Lösung, die Details kann mein

Kollege Sönke van Hoorn aber sicher

besser erläutern.

van Hoorn: Die International Security

GmbH gibt es jetzt seit 2006. Am Beginn

standen konventionelle personelle

Bewachungslösungen für Windkraftanlagen.

Vor einigen Jahren sind wir umgestiegen

auf die mobile Überwachungslösung

und haben europaweit jetzt knapp 1.350

Systeme im Einsatz. Sobald an einem der

Standorte der Firma Boels eine Anfrage zu

diesem Thema eingeht, nehme ich Kontakt

zu dem Kunden auf. Ist der Kunde an

unseren Lösungen interessiert, erarbeite

ich nach einem Vor-Ort-Termin auf Basis

des konkreten Projekts ein Sicherheitskonzept.

Schließlich hat jede Baustelle

ihre Eigenheiten. Beispielsweise ist die

Frage zu klären, ob unser System energieautark

ausgeführt sein soll, oder Strom

vor Ort verfügbar ist.

Wie sieht die konkrete Umsetzung

von Video Guard aus?

van Hoorn: Die Basis bilden mehrere

unserer technischen Bewachungslösungen,

die je nach Bedarf in drei Varianten

unterschiedlich ausgerüstet sind. Für eine

normale Baustellenfläche reicht eine

kleine Lösung in Form des Video Guard

Flex oder One. Die größere Lösung mit

drei Kameras und Strom vor Ort ist der

Video Guard Professional. Muss das

System energieautark funktionieren, dann

kommt der Solar Guard mit Brennstoffzelle

und Photovoltaik zum Einsatz.

An den Masten sind die Kameras montiert,

die auf Basis des erwähnten Sicherheitskonzepts

die gewünschten Bereiche

abdecken. Über eine Mobilfunk-Verbindung

werden die Bilder in unsere Zentrale

in Deutschland geleitet, wo sie mit unserer

eigenen Software laufend überwacht

werden. Dabei kommt eine hochentwickelte

Videoanalytik zum Einsatz, in der

viel Know-how steckt. Wenn nun eine

Person unerlaubt den Detektionsbereich

betritt, wird Alarm ausgelöst und das Bild

bei uns in der Leitstelle aufgeschaltet.

Dort wird es sofort überprüft und über

Lautsprecher kann die Person aufgefordert

werden, die Baustelle zu verlassen.

Vorab wird die nächstgelegene Polizeidienststelle

über dieses Bewachungsprojekt

informiert, sodass die auch schnellstmöglich

dort intervenieren können. In der

Zentrale arbeiten geschulte Leitstellenmitarbeiter,

die bereits über jahrelange

Erfahrung verfügen. Im Zusammenspiel

mit der ausgereiften Technik werden

dadurch Fehlalarme vermieden. Sie sehen

schon, es geht hier um wesentlich mehr,

als nur eine Kamera zu montieren. In

Video Guard steckt viel gewachsenes

Know-how, auch hinsichtlich der Kamerablickwinkel

oder der Bildauswertung.

Wichtig ist, dass wir sehr rasch reagieren

und im Falle eines Diebstahls den Ermittlungsbehörden

dank unserer HD-Kameras

auch relevante Informationen zur Verfügung

stellen können. Für die Zukunft

planen wir, auch in Österreich eine

Leitstelle einzurichten.

Wie sind die ersten Reaktionen aus

der Bauwirtschaft?

Meurs: Wir haben bereits mehrere Projekte

realisiert und freuen uns über das positive

Feedback der ersten Kunden. Die Systeme

sind in Österreich auch bei Boels vorrätig

und können auf Wunsch sehr rasch zum

Einsatz kommen. Vielleicht noch ein Wort

zur Klarstellung: Es ist nicht unser Ansatz,

das Sicherheitspersonal vor Ort zu

ersetzen. Bei Großbaustellen, wo eine

Zugangskontrolle ohnehin nicht wegzudenken

ist, kann Video Guard aber eine sehr

sinnvolle Unterstützung sein.

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18 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

Der Komatsu PC290NLCi verfügt dank „intelligent

Machine Control 2.0“ nicht nur über die

automatische Abziehunterstützung,

sondern auch über eine automatische

Schwenklöffelsteuerung.

mobile

wiege

technik

KUHN

Erdfischer: mehr Effizienz dank

intelligenter Maschinensteuerung

Mit nur 18 Jahren startete Johannes Fischer in Absdorf mit seinem eigenen Unternehmen

erfolgreich durch. Inzwischen ist seine Firma Erdfischer in den Bereichen Erdbau, Kranarbeiten

und Abbruch ein gefragter Dienstleister. Neuer Leistungsträger ist im Fuhrpark

ein Komatsu PC290NLCi, der mit der intelligenten und vollständig ab Werk integrierten

Maschinensteuerung iMC 2.0 exakte Erdbauprofile zum Kinderspiel macht.

S

eine Leidenschaft für die Technik

entdeckte der junge Firmenchef im

landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern.

Im Herbst 2013 war es dann soweit: mit 18

gründete er sein eigenes Erdbau-Unternehmen

und legte von Anfang an Wert auf

Verlässlichkeit und Genauigkeit. Sein Ruf

eilte ihm schon bald voraus und so

wuchsen die Mannschaft und der Fuhrpark

kontinuierlich. Inzwischen beschäftigt

die Firma Erdfischer 14 Mitarbeiter

und verfügt über 10 Bagger, 8 Lkw – darunter

drei Kran-Lkw – sowie verschiedenste

Spezial- und Anbaugeräte.

Den Kern der Tätigkeiten bilden

Erdarbeiten jeder Größenordnung – vom

Aushub für private Bauherren bis zur

Unterstützung größerer Projekte von

Bauunternehmen. Gefragt sind auch die

Kompetenzen des Unternehmens in den

Bereichen Gartengestaltung und Errichtung

von Steinmauern. Ein weiteres

Standbein ist der Abbruch, wobei man die

Baurestmassen mit eigener Brech- und

Siebanlage auf Wunsch auch direkt vor

Ort aufbereitet. Der firmeneigene Lagerplatz

für die Produktion qualitätsgeprüfter

Baurestmassen bzw. die Herstellung von

Humusmischungen wurde vor kurzem neu

angelegt.

iMC 2.0: intelligente Maschinensteuerung

mit mehr Funktionen

Die vollständig ab Werk in die Maschine

integrierte intelligente Maschinensteuerung

mit Autostopp-Funktion, automatischer

Abziehunterstützung und Abstandskontrolle

wurde von Komatsu 2013 auf

den Markt gebracht. Sie ist allein in

Europa bereits über 1,7 Mio. Betriebsstunden

im Einsatz auf Hydraulikbaggern. So

wie der PC290NLCi der Firma Erdfischer

verfügen auch die Modelle PC210LCi-11

und der PC360LCi/NLCi-11 bereits über

die erweiterte „intelligent Machine Control

2.0“ von Komatsu. iMC 2.0 bietet zusätzlich

zu den genannten Funktionen auch

eine automatische Schwenklöffelsteuerung

und eine Winkelhaltefunktion.

Johannes Fischer über die Vorteile in

der Praxis: „Der PC290NLCi ist ein sehr

gutes Beispiel dafür, wie neue Technik die

Abläufe einfacher macht. Wenn etwa eine

Wohnhausanlage ausgeschrieben wird,

dann informiere ich die Baufirma, dass wir

den Erdbau und das Planum mit GPS-

Technik herstellen. Die Kosten sind zwar

etwas höher, aber dafür ist kein zusätzliches

Personal notwendig. Die Mannschaft

der Baufirma kommt erst, wenn wir fertig

sind. Und das ist ein ganz wichtiger

Vorteil, das zeigt auch dieses Projekt hier.

Auf einer Fläche von ca. 2.400 m 2 haben

wir für die Errichtung einer Kfz Werkstätte

mit Lackiererei den Humus

abgetragen und abtransportiert. Jetzt

erstellt unser erfahrener Maschinist

Manfred Koch in wenigen Tagen mit

Betonbruch ein exaktes Planum für die

20 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Von links: Christian Schmidt (zuständiger Betreuer, Kuhn Baumaschinen),

Firmenchef Johannes Fischer, Ing. Christian Moser (Verkaufsleiter, Kuhn

Baumaschinen) und Maschinist Manfred Koch.

Manfred Koch fährt als eingefleischter Fan

bereits seit 16 Jahren Komatsu. Von seinem

neuen PC290NLCi ist er begeistert

und durch den neuen iMC 2.0 Bildschirm

über alles informiert.

Die automatische Schwenklöffelsteuerung

sorgt beim Schließen des Stiels

automatisch für den korrekten Winkel.

Fundamentplatte. Ebenso rasch und

exakt läuft auch der Aushub für die

Sickermulde im Randbereich, wo wir ein

exaktes Gefälle für die Entwässerung

herstellen. All diese Arbeiten kann er

mit unserem neuen Komatsu alleine

durchführen. Lediglich der Geodät, mit

dem wir zusammenarbeiten, kommt

vorbei und übergibt die Erdbauprofile,

die dann in das System des PC290NLCi

übertragen werden.“

Ing. Christian Moser, Verkaufsleiter

der Firma Kuhn Baumaschinen,

ergänzt: „Der Einsatz der Maschinensteuerung

wird im Bauwesen immer

wichtiger. Mit den iMC 2.0 Maschinen

untermauert Komatsu hier seine

Vorreiterstellung, denn im Gegensatz zu

vielen am Markt verfügbaren Systemen

ist die Maschinensteuerung hier nicht

nachgerüstet, sondern ab Werk mit dem

entsprechenden Schutz in den Zylindern

verbaut. Da bei Komatsu die intelligente

Maschinensteuerung in die

Hydraulik eingreift, unterstützt sie mit

ihrer Automatisierungsfunktion den

Fahrer im Baustellen-Alltag. Der kann

sich voll und ganz auf seinen Einsatz

konzentrieren, ohne sich Sorgen machen

zu müssen, dass die Zieloberfläche

über- oder unterschritten wird. Dank

der Technik kann das Feinplanum in

nur einem Durchgang erzielt werden,

was in Summe deutlich weniger Arbeitsspiele

bedeutet. Auch bei nicht so

geübten Fahrern wird so die Leistung

optimiert.“

Wie auf den Bildern zu sehen ist,

kann der PC290NLCi bei diesem

Einsatz den Vorteil der automatischen

Schwenklöffelsteuerung voll ausnutzen.

Ein wichtiges Element für diese

Funktion ist der IMU-Sensor, der im

Schwenklöffel der Firma Baumaschinentechnik

verbaut ist. Sobald der

gewünschte Winkel eingestellt ist, sorgt

das System beim Schließen des Stiels

automatisch für den korrekten Winkel

– ohne dass der Fahrer nachjustieren

muss. Dadurch werden Nacharbeiten

reduziert, die Kraftstoffkosten gesenkt

und die Einsatzzeiten der Maschine

gesteigert. Neben diesen Hightech-Komponenten

verfügt der neue PC290NLCi

der Firma Erdfischer über Schutzgitter

und Kettenabstreifer für den Abbruch-

Einsatz, einen Kompressor zum

Ausblasen der Kabine und Sonderlackierung

ab Werk.

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MASCHINEN + TECHNIK

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Neuer SQ50: vollautomatische High-Flowund

Open-S-konforme Lösung für Midi-Bagger

Die neue Reihe von SQ50-Schnellwechslern und Tiltrotatoren ist für Bagger von 7 bis 13 t

ausgelegt. Steelwrist SQ ist eine leistungsstarke Kupplungstechnologie, die bei Schnellwechslern

und Tiltrotatoren zum Anschluss hydraulischer Arbeitsgeräte verwendet wird.

D

er SQ50 wird schrittweise bei den

Tiltrotatoren X12 und X14 eingeführt,

was bedeutet, dass zukünftige S-Schnellwechsler

und Tiltrotatoren auf den

SQ-Typ aufgerüstet werden können. Die

Schnellwechsler S50 und SQ50 sind aus

Stahlguss und verfügen über die Steelwrist

Front Pin Lock Sicherheitstechnologie.

Front Pin Lock ist eine mechanische

Sperre der vorderen Welle, die das Risiko

eines unbeabsichtigten Herunterfallens

von Arbeitswerkzeugen erheblich

begrenzt. Die Tiltrotatoren X12 und X14

werden neu entwickelt, um ein späteres

Upgrade von S50 auf SQ50 zu ermöglichen,

selbst wenn der Kunde die SQ

Variante nicht in der Erstbestellung

aufgenommen hat. Die Tiltrotatoren X12

und X14 der neuen Generation werden ab

dem dritten Quartal 2022 ausgeliefert.

Tiltrotatoren mit einer oberen SQ

Aufnahme ermöglichen einen schnellen

Wechsel zwischen Tiltrotator und anderen

Anbauwerkzeugen. Ein SQ Wechsler unter

dem Tiltrotator ermöglicht einen schnellen

und einfachen Wechsel zwischen hydraulischen

Anbauwerkzeugen. Durch die

Verwendung eines SQ Schnellwechslers

unter dem Tiltrotator sind hydraulische

Anbauwerkzeuge deutlich kostengünstiger,

da die Rotationsfunktion

bereits im Tiltrotator integriert ist.

„Mit der Einführung der vollautomatischen

SQ50 Schnellwechsler und Tiltrotatoren

mit Durchflusskapazitäten von 120 l

pro Minute bei geringem Gegendruck

werden wir den Markt im wachsenden

10-t-Baggersegment nachhaltig verändern.

Dies ermöglicht den effizienten Einsatz

von High-Flow-Anbauwerkzeugen auch

für mittelgroße Bagger“, sagt Stefan Stockhaus,

CEO von Steelwrist AB.

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Bridgestone – die richtigen Reifen für jede Herausforderung

Hervorragende

Durchflusseigenschaften,

niedrige

Bauhöhe und ein

geringes Gewicht sind

die wesentlichen Vorteile

des SQ50. Der

SQ50 ist kompatibel

mit den Schnellwechslern

anderer

Hersteller, die dem

Open-S Standard

entsprechen.

High-Flow Hydraulik und

absoluter Rotationssensor

Mit der Einführung des SQ50 wurde die

Qplus-Kupplungstechnologie weiterentwickelt,

wodurch die Durchflusskapazität um

weitere 20% erhöht werden konnte, sodass

Benutzer auch Anbauwerkzeuge mit

großen Ölmengen verwenden können. Mit

der Einführung des SQ50 wird Steelwrist

im Laufe des Jahres 2022 auch einen

neuen absoluten Rotationssensor vorstellen,

um eine höhere Genauigkeit bei der

Anbindung eines Tiltrotators an Maschinensteuerungssystemen

zu erreichen.

Zusammen mit der Steelwrist Autotilt

Funktion wird die Produktivität weiter

gesteigert. Alle Steelwrist SQ-Produkte

entsprechen dem globalen Open-S-Industriestandard

für vollautomatische Schnellwechsler

für Bagger. Das SQ-System ist

kompatibel mit Schnellwechslern und

Adapterplatten anderer Hersteller, die

dem Open-S-Standard folgen.

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Bridgestone Premium OTR Reifen bieten beste Traktion und Stabilität bei

gleichzeitigem Fahrkomfort und langer Haltbarkeit. Damit steigern Sie Ihre

Effizienz, Produktivität und senken dabei noch Ihre Produktionskosten,

ganz egal in welchem Gelände und Einsatz.

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22 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Auch nach fast 30 Jahren ist die Netzwerkveranstaltung

ein Magnet für

Geotechniker und Spezialtiefbauer aus

Österreich und dem benachbarten

Ausland.

Links: Prof. Dr. Lyesse Laloui,

EPFL (Lausanne, Schweiz),

hielt die Vienna-Terzaghi

Lecture. Mitte: Auch das

Zentrum am Berg

präsentierte sich. Rechts:

Das VÖBU Team zieht eine

positive Bilanz.

Die VÖBU Fair unterstrich ihre

Qualitäten als Branchentreffpunkt, bei

dem sich das Who-is-who des breit

gefächerten Geotechnikbereichs traf.

Vienna-Terzaghi Lecture und

Österreichischer Grundbaupreis

Das deutsche und englische Vortragsprogramm

der 13. Österreichischen Geotechniktagung

rund um das Veranstaltungsthema

„Unwägbarkeiten in Planung und

Ausführung“ war in den Themenblöcken

• Spezialtiefbau im Kraftwerksbau

• Anker und Mikropfähle

• Innovative Ansätze in der Geotechnik

• Spezialtiefbauprojekte in Wien

• Neue Wege in Planung und Ausführung

von geotechnischen Maßnahmen

strukturiert, wo viele Best Practice

Beispiele aus aktuellen Spezialtiefbauprojekten

und wissenschaftliche Entwicklungen

präsentiert wurden.

Ein Höhepunkt war wie immer die

Verleihung des Österreichischen Grundbaupreises,

der die Arbeit des akademischen

Geotechnik-Nachwuchses in den

Vordergrund stellt. Erstmalig von der

Firma Porr gesponsert, ging der 1. Preis

Die Vorträge der 13. Österreichischen Geotechniktagung drehten sich um das Kernthema

„Unwägbarkeiten in Planung & Ausführung von geotechnischen Maßnahmen“.

an Dr. techn. Carla Fabris, MSc. von der

TU Graz für ihre Dissertation mit dem

Titel „Numerical study on pullout tests of

ground anchors monitored with fibre optic

sensors“. DI Joachim Wagner, B.Sc.,

Diplomand der TU Wien, erhielt den 2.

Preis für seine „Großmaßstäblichen

axialen Belastungsversuche an Großbohrpfählen

im typischen Wiener Baugrund“.

Danach folgte der Vortrag des designierten

Präsidenten der weltweiten

ISSMGE, Prof. Dr. Lyesse Laloui, EPFL

13. ÖGT + VÖBU FAIR

Geotechnik-Großevent: Unwägbarkeiten

in Planung und Ausführung im Fokus

Nachdem das größte österreichische Geotechnikevent aufgrund der Pandemie zwei Mal

verschoben werden musste, hieß es nun endlich „Vorhang auf“: vom 19.-20. April 2022

ging die 13. Österreichische Geotechniktagung gemeinsam mit der 12. VÖBU Fair im

Wiener Messe Congress Center über die Bühne.

U

nter dem Titel „Unwägbarkeiten in

Planung und Ausführung“ luden die

Veranstalter – einerseits die VÖBU –

Vereinigung Österreichischer Bohr-,

Brunnenbau- und Spezialtiefbauunternehmungen

und andererseits

die TU Wien samt dem ÖIAV und der

AGS – nach über drei Jahren Pause

wieder zum etablierten Branchentreffpunkt.

Der Bedarf zum fachlichen Austausch

war dringend gegeben, wie VÖBU

Geschäftsführer Ing. Thomas Pirkner

betont: „Trotz der Verschiebungen und

Einschränkungen konnten wir an den

beiden Tagen 66 Aussteller und ca. 1.000

Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen.

In Anbetracht der Gesamtsituation

ist dieses Ergebnis für uns ein beachtlicher

Erfolg. Zwar fielen die Covid-Regelungen

am Samstag davor, dennoch hatten

wir mit 50% mehr Ausstellerfläche

vorgesorgt und ca. 80% der Besucherinnen

und Besucher trugen freiwillig unsere

VÖBU-FFP2 Masken.“

23 Fachvorträge von führenden

Spezialtiefbau- und Geotechnikexperten

unterstrichen den qualitativen Anspruch

ebenso, wie die abwechslungsreiche Messe

und das kulinarische Rahmenprogramm.

24 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

© VÖBU / Rastegar; Baublatt.Österreich

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(Lausanne, Schweiz), der mit seinem

innovativen Vortrag „Tailor-made soil

properties by bio-geochemical means“ die

mit Spannung erwartete Vienna-Terzaghi

Lecture gestaltete.

Business Plattform für Geotechnik,

Geomechanik und Spezialtiefbau

Einmal mehr unterstrich die VÖBU Fair

ihre Qualitäten als Branchentreffpunkt,

bei dem sich das Who-is-who des breit

gefächerten Geotechnikbereichs traf. Die

vertretenen Unternehmen präsentierten

ihre Produkte und Dienstleistungen rund

um spezifische Baumaterialien, Geotextilien,

Brunnenbau- und Bohrtechnik,

Maschinen-, Mess- und Werkzeugtechnik,

Munitionsbergung, Planungsbüros und

Spezialtiefbau. Sogar eine Wasserverkostung,

organisiert von den österreichischen

Brunnenbaumeistern, stach diesmal als

Publikumsangebot hervor. Am 1. Nachmittag

war der Zutritt zur Messe erstmalig

kostenlos nach Registrierung möglich.

Die meisten Aussteller waren langjährige

Mitglieder der VÖBU, die trotz Corona

derzeit stolze 160 Mitgliedsbetriebe zählt.

Ein Fünftel war erstmalig dabei, darunter

Austrian Standards, ÖGG oder auch das

Zentrum am Berg von der Montanuniversität

in Leoben. Präsenz zeigten aber auch

zahlreiche andere Unternehmen, die hier

neben Kontaktpflege vor allem neue

Interessenten ansprechen wollten, aber

die Messe auch als Employer Branding

Maßnahme nutzten. So waren rund 70

einschlägige HTL Schülerinnen und

Schüler bzw. Studentinnen und Studenten

als Gäste vor Ort.

Das B2B-Event wurde wieder mit der

TU Wien, Institut für Geotechnik – Grundbau,

Boden- und Felsmechanik sowie dem

Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Verein

ÖIAV und der

Austrian Geotechnical

Society als Österreichisches

Nationalkomitee der

International Society for Soil

Mechanics and Geotechnical

Engineering (ISSMG) in Kooperation

veranstaltet.

DI Andreas Körbler, amtierender

Präsident der VÖBU, zieht positive Bilanz:

„Wir freuen uns sehr, dass uns trotz der

Verleihung des von der

Firma Porr gesponserten

Grundbaupreises (von links):

Univ.Prof. DI Dr.techn.

Dietmar Adam (Institut für

Geotechnik Grundbau,

Boden- und Felsmechanik,

TU Wien), DI Joachim

Wagner, B.Sc. (TU Wien,

2. Preis), DI Dr. Klaus

Meinhard (Porr Bau GmbH,

Abteilung Grundbau),

Dr. techn. Carla Fabris,

MSc. (TU Graz, 1. Preis)

und Ao.Univ.Prof. DI Dr.

techn. Helmut F. Schweiger

(TU Graz).

anfänglichen Hürden zahlreiche Teilnehmer

die Treue hielten. Wir konnten viele

gute Gespräche führen, genau dafür ist

diese Veranstaltung auch da. Es herrschte

gute Stimmung, die wirklich spannenden

Vorträge waren auch für mich wieder ein

Highlight.“

Interessenten finden alle Informationen

und Fotos rund um die Österreichische

Geotechniktagung & VÖBU Fair 2022 auf

der VÖBU Website. Die

nächste VÖBU Fair

ist bereits in

Planung, das

genaue Datum

wird in Kürze

bekannt gegeben.

https://oegt.voebu.at

KEINEN CAT KÖNNEN

WIR UNS NICHT LEISTEN.

Unsere Stärken sind Tempo, Qualität und hohe Zuverlässigkeit – die wir mit einem starken Team und treuen Geschäftspartnern

bei jedem Auftrag immer wieder neu beweisen. Wir schaffen viel mit Zeppelin und Caterpillar, weil da einfach

alles passt, von der Maschine bis zum Service. Experimente können wir uns nicht leisten.

Petra und Johannes Riedmüller, Eigentümer Riedmüller-Gruppe, Lassee

zeppelin-cat.at

26 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

Dieser 29-t-Bagger von

Tomaselli Gabriel Bau ist

mit dem SDX-4DVision

des Vorarlberger Start-up-

Unternehmens Sodex

Innovations ausgestattet.

Im Schaltkasten ist

das Herz des Sodex-

Systems, die Recheneinheit,

untergebracht.

Der Laserscanner

sammelt

38 Millionen Messpunkte

pro Minute.

Die Kamera macht zu

Dokumentationszwecken

Snapshots

von der Baustelle.

Geschäftsführer Philipp

Tomaselli hat das

Potenzial des Sodex-

Systems erkannt

und testet es

bei Tomaselli

Gabriel Bau im

Realbetrieb.

Die Visualisierung zeigt,

wie das Sodex-System

laufend die Ist-Situation

scannt, um sie mit der

Soll-Situation abzugleichen.

Das Sodex-Gründerteam

(von links):

Raphael Ott,

Ralf Pfefferkorn und

Bernhard Gantner.

SODEX INNOVATIONS / TOMASELLI

Digitales Baggern mit Mehrwert im Praxistest

In vier Jahren entwickelten drei junge Vorarlberger ihr Schulprojekt zur innovativen

IT-Lösung für die Baubranche. Das System des Start-ups Sodex Innovations sammelt

38 Mio. Messpunkte pro Minute. Die Daten sorgen bei der Dokumentation und Abrechnung

für eine Revolution. Das Bauunternehmen Tomaselli Gabriel hat das Potenzial erkannt

und testet die Lösung als erster Entwicklungspartner in der Praxis.

FACT-BOX:

Tomaselli Gabriel BauGmbH

Das Walgauer Bauunternehmen wurde 1948 gegründet und beschäftigt derzeit rund 220

MitarbeiterInnen, 24 davon sind Lehrlinge. Das Unternehmen deckt fast sämtliche Leistungsbereiche

des Bauens inklusive Service und Unterhalt ab. Mit Beteiligungen im Rohstoffbereich,

Baunebengewerbe und im Immobilienbereich werden entlang der Wertschöpfungskette

Synergien genutzt, um für Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu finden. Dabei liegt ein

besonderer Fokus auf der Digitalisierung des Bauens.

Sodex Innovations GmbH

Autonomes Baggern war 2018 die Vision der drei HTL-Rankweil-Schüler Ralf Pfefferkorn,

Raphael Ott und Bernhard Gantner. Dafür erhielten sie im Laufe der Zeit zahlreiche

Aus zeichnungen und finanzielle Unterstützung. Im September 2021 erfolgte die Gründung

der Sodex Innovations GmbH, die mittlerweile aus einem 11-köpfigen Team besteht und

im März 2022 das System SDX-4DVision präsentierte.

S

chon seit einem Jahrzehnt sind die

Bagger von Tomaselli Gabriel Bau mit

GPS bestückt. Jetzt hat ein 29-t-Exemplar

des Walgauer Unternehmens eine ganz

besondere Zusatzausstattung: das SDX-

4DVision des Vorarlberger Start-up-Unternehmens

Sodex Innovations. Kamera,

Laser und eine Recheneinheit erlauben die

Sammlung und Verarbeitung von 38 Mio.

Messpunkten pro Minute und die Verknüpfung

mit Fotos von der Baustelle, den

sogenannten Snapshots. Das Ganze setzt

auf dem vorhandenen Assistenzsystem des

Baggers auf, was Kosten und

Einarbeitungszeit spart. Der Maschinenführer

bekommt die Ist- und Soll-Situation

des Geländes visualisiert und kann mit

einem Klick wählen, welches Material er

Fotos: Sodex; Nina Bröll; Karl Huber

gerade bewegt. „Die Abrechnung der

Aushubarbeiten wird so zum Kinderspiel

und manuelle Vermessungen sind hinfällig“,

erklärt Sodex-Co-Founder Raphael Ott.

Sodex Innovations präsentierte das

System am 14. März 2022. Bereits zwei

Wochen vorher gingen die Jungunternehmer

eine Kooperation mit Tomaselli

Gabriel Bau ein. „Unser Ziel ist es,

Entwicklung zu schaffen und die Digitalisierung

am Bau voranzutreiben“, erklärt

Geschäftsführer Philipp Tomaselli. Gerade

in Hinblick auf große Infrastrukturprojekte

sieht er – über die Verrechnung

Es hat sich in der Branche schon längst herumgesprochen:

Verlässlichkeit hat einen Namen – Eisenwagen.

Ihr Spezialist für die Marken Bobcat®, Rammer®,

Doosan®, Ausa® und vielem mehr! Gerne unterstützen

wir Sie bei Ihren Vorhaben.

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hinaus – großes Potenzial in der Lösung:

„Durch die Kombination der GPS-Daten,

des 3D-Laserscans und der per Bilderkennung

automatisch ausgewerteten

Snapshots lassen sich perfekte Dokumentationen

für die Bauherren erzeugen.“

Dazu werden die gesammelten Informationen

verknüpft und in CAD-Pläne umgewandelt.

So wissen etwa öffentliche Stellen

noch Jahrzehnte später exakt Bescheid,

was genau wo bei Tiefbauprojekten

verbaut wurde.

Sodex Innovations startete vor vier

Jahren als Schulprojekt. Bereits nach zwei

Jahren konnte mit einem 2,5-t-Bagger als

Prototyp eine Grube autonom ausgehoben

werden. Der nunmehrige Fokus auf das

„Vermessen“ resultierte aus Gesprächen

mit mehreren hundert Bauunternehmen.

Mittlerweile hat das 11-köpfige Team die

Lösung zur Marktreife gebracht. „Die

Kooperation mit Tomaselli Gabriel Bau ist

für uns essenziell, weil wir durch die

Erfahrungen aus dem Praxiseinsatz die

Funktionalität weiter perfektionieren

können“, betont Raphael Ott.

www.tomaselligabriel.at

www.sodex-innovations.com

Eisenwagen Baumaschinen GmbH • Industriestraße 31, 2325 Himberg, Österreich • office@eisenwagen.co.at • +43 (0)2235/846 22

28 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 29



MASCHINEN + TECHNIK

IFAT

Geballte Informationen auf der

größten Umwelttechnologiemesse

Weniger Müll, Rohstoffe wiederverwenden, sauberes Wasser, klimaresiliente

Städte – vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 werden auf der IFAT Munich Technologien

und Lösungen für eine umwelt- und klimafreundliche Zukunft gezeigt. Es ist

das größte Netzwerk für Umwelttechnologien, das Industrie, Politik,

Kommunen und Wissenschaft zusammenführt.

D

ie Bedeutung von Umwelttechnologien

sowie die Nachfrage wächst global.

Gleichzeitig sind die aktuellen Herausforderungen

wie Lieferengpässe und die

Folgen des Krieges in der Ukraine auch in

Rund 2.900

Aussteller

aus mehr als

50 Ländern

präsentieren

sich vom 30. Mai

bis 3. Juni 2022 auf

der IFAT Munich,

der Weltleitmesse

für Wasser-,

Abwasser-, Abfallund

Rohstoffwirtschaft

in München.

der Umweltbranche ein großes Thema. Es

gibt daher wieder viel Bedarf an persönlichem

Austausch und Information. Vor

diesem Hintergrund bildet die IFAT als

größte Plattform für Wasser-, Abwasser-,

Abfall- und Rohstoffwirtschaft den

internationalen Treffpunkt für die

Branche – mit innovativen Angeboten für

zukunftsorientierte Lösungen.

Rund 2.900 Aussteller bilden alle

Segmente der IFAT ganzheitlich ab:

Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.

Mehr als 50 Länder sind in der

Ausstellung vertreten. Neben Deutschland

sind die Top-Ausstellerländer Italien, die

Niederlande, Österreich, die Türkei und

Frankreich. Auch die USA sind sehr

präsent und Unternehmen aus Ägypten

über Singapur bis Australien sind an Bord.

Präsenz zeigen im Rahmen der Messe

auch knapp 50 Start-ups, so viele wie noch

nie. Mit der neuen Start-up Area gibt

ihnen die IFAT Munich ein Forum für

Präsentation, Diskussion und Vernetzung.

Ganz konkretes Wissen vermitteln die

neuen, geführten Lösungstouren zu 16

Themen sowie die Vielzahl an Sonderschauen

und Fachvorträgen. Das Themen-

Spektrum reicht vom digitalen Zwilling in

der Wasserwirtschaft über Bauschutt-

Recycling bis hin zum klimaneutralen

Lastverkehr. Auch plant der Verband

kommunaler Unternehmen (VKU), bei

Messe-Touren gezielt Lösungen zu

Starkregen und Überflutungsvorsorge zu

präsentieren.

Eines der Kernthemen widmet sich der

Kreislaufwirtschaft und dem Kunststoffrecycling.

Dazu bietet die Messe unter

anderem eine vom VDMA Fachverband

Abfall- und Recyclingtechnik organisierte

„Prozesswelt Kunststoffrecycling“.

Zusammen mit Mitgliedsunternehmen,

Industriepartnern sowie der Industrievereinigung

Kunststoffverpackungen (IK)

präsentiert der BDE Bundesverband der

Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und

Rohstoffwirtschaft in der Halle A6

Best-Practice-Beispiele gelebter Kreislaufwirtschaft.

Dargestellt werden u.a. die

Materialvielfalt und Lösungsansätze in

der Kunststoffbehandlung – begleitet von

Vorträgen, Diskussionen und Gesprächen

auch mit Kunststoffkritikern.

www.ifat.de

30 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Wir begrüßen Sie auf der

24. - 30. Oktober 2022 München

Komatsu Halle C6 und Demogelände

Komatsu HB365LC/NLC-3

Reduzieren Sie CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch

um bis zu 20% im Vergleich zu einem herkömmlichen

Bagger, bei einer Gesamt-Hybridleistung von 235 kW

/ 320 PS. Mit dieser dritten Generation von Komatsu-

Hybridbaggern profitieren Sie von der zuverlässigsten

und fortschrittlichsten Technologie, die es derzeit in

der Branche gibt.

KUHN

GRUPPE

Kuhn Baumaschinen GmbH · Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

WEBER MT

Effektive, energieeffiziente Bodenverdichtung

bei maximaler Sicherheit,

Funkfernbedienung inklusive: die neue

Grabenwalze MC 85 im Einsatz.

Neue Lösungen für die Bodenverdichtung

auf Basis von 70 Jahren Erfahrung

Als sich der gelernte Maurer, Günther Weber, 1952 in seinem Heimatort mit dem Handel

von Bauwerkzeugen selbständig machte, ahnte er wohl noch nicht, dass aus den kleinen

Anfängen später ein branchenbekanntes Unternehmen hervorgehen sollte.

N

ach einigen Jahren Handelstätigkeit

konnte Weber auf die Anfrage eines

Kunden nach einer Rüttelplatte für ein

bestimmtes Einsatzgebiet nichts Adäquates

anbieten und tüftelte fortan an eigenen

Produkten. Das erste Modell einer

Rüttel- bzw. Vibrationsplatte trug die

Bezeichnung WVP 450 – der Sprung in

das produzierende Gewerbe war geschafft.

Heute sieht sich Weber MT, so die Kurzform

der Weber Maschinentechnik GmbH,

als Spezialist für handgeführte Verdichtungstechnik.

Innerhalb Europas zählt

man zu den Marktführern. Grund genug,

um einen Blick auf die 70-jährige

Geschichte zu werfen.

Größe des Unternehmens. Die Erfindung

der sogenannten Wefix-Schaltung ermöglichte

es zum Beispiel, auch leichtere

Rüttelplatten mit Vor- und Rücklauf zu

betreiben. In den 1970er Jahren fertigte

man bei Weber zeitweise reversierbare

Bodenverdichter für namhafte Großmaschinenhersteller,

die dadurch ihr Programm

ergänzten. In der Folgezeit stellte

sich Weber MT zunehmend international

stärker auf. Parallel zum Ausbau des

Exports erfolgte die Gründung mehrerer

Tochterfirmen. Zunächst in Frankreich und

den Niederlanden; später kamen die USA,

Brasilien, Polen und Tschechien hinzu.

Zur Jahrtausendwende schied der

Firmengründer Günther Weber aus dem

Unternehmen aus. Sein Sohn Wolfgang

Weber, der bislang als Geschäftsführer

Vertrieb fungierte, übernahm die alleinige

Geschäftsführung. Eine Restrukturierung

des Unternehmens prägte die folgenden

Jahre. Forschung und Entwicklung

wurden ausgebaut, zahlreiche Produkte

nach und nach überarbeitet und der Fokus

auf die Kernkompetenz des Unternehmens

gelegt. Ein neues Logo und die Produktfarben

Blau und Grau verdeutlichten die

Neuausrichtung.

Bis zu 200 t

Durchsatzleistung

bei Asphalt 0/16

Auch die reversierbare Rüttelplatte CR 8 unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch

von Weber MT: leistungsstark, robust und betriebssicher bietet sie ausgewogene

Laufeigenschaften und niedrige Hand-Arm-Vibrationen.

Green was

always our

favourite

color –

and yours?

Hier geht‘s zum Video

Dipl.-Betriebswirt FH Katharina Weber (kaufmännische Geschäftsführerin) und

Dipl.-Kaufmann Matthias Weber (technischer Geschäftsführer) vertreten das

Unternehmen gemeinsam in der dritten Generation.

Der Weg zum Global-Player

Der Ausbau der Produktpalette, zahlreiche

technische Weiterentwicklungen und

Patente bereiteten den Weg für die heutige

32 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

VERKAUF – VERMIETUNG – AUFBEREITUNG – SERVICE – ERSATZTEILE

Ehrenfeld Betriebspark 5 | 4694 Ohlsdorf | Tel.: 07612/6 45 97 | office@polixmair.com



MASCHINEN + TECHNIK

IHR PARTNER FÜR

HÖCHSTLEISTUNGEN.

DIE RICHTIGE

ARBEITSBÜHNE

FÜR JEDEN

Für Aufsehen in der Branche sorgte

Weber MT im Jahr 2004. Auf der bauma in

München wurde unter der Produktbezeichnung

Compatrol die erste flächendeckende

Verdichtungskontrolle für handgeführte

Bodenverdichter vorgestellt.

Lediglich große Straßenwalzen boten bis

dahin die Möglichkeit den Verdichtungsfortschritt

zu kontrollieren. Heute werden

ähnliche Messsysteme auch von anderen

bedeutenden Herstellern handgeführter

Bodenverdichter angeboten. Aber, wie

heißt es so schön: Wer hat’s erfunden?

Familienunternehmen

in dritter Generation

Vor vier Jahren ging die Geschäftsführung

fließend auf die nunmehr dritte Generation

über. Katharina Weber, kaufmännische

Geschäftsführerin, und Matthias

Weber, technischer Geschäftsführer,

vertreten das Unternehmen gemeinsam.

„Digitalisierung und Elektronik werden

in viele Bereiche und Produkte weiterhin

Einzug halten“, so kommentiert Geschäftsführer

Matthias Weber die künftigen

Herausforderungen. „Bereits vor ein paar

Jahren haben wir unsere Fertigung auf die

sogenannte One-Piece-Flow-Produktion

umgestellt. Diese Art der Endmontage

ermöglicht eine flexible und stärker an den

Bedarf angepasste Produktion. Ein neues

ERP-System unterstützt uns bei der

Planung.“

Gelebter Kundendienst

Durch innovative Produkte und einem

ausgezeichneten After-Sales-Service will

sich das Unternehmen, eigenen Angaben

zufolge, vom Wettbewerb abheben. Eine

Service-App ermöglicht beispielsweise den

On- und Offline Zugang zu Bedienungsanleitungen,

Ersatzteillisten und Wartungsvideos.

Und das Angebot an Wartungsbzw.

Reparaturseminaren wird schon

länger von Kunden im In- und Ausland

geschätzt. Mehr oder weniger dem Thema

Service zuordnen könnte man den

MDM-Motorschutz, der als Modellvariante

für größere Bodenverdichter lieferbar ist.

Er überwacht bestimmte Parameter des

Antriebsmotors und schützt ihn damit

zuverlässig vor Ausfällen.

Die One-Piece-Flow-Produktion ermöglicht

eine flexible und stärker an den Bedarf angepasste

Produktion mit hoher Qualitätskontrolle.

Zur bauma im Herbst sollen weitere

innovative Produktneuheiten und Varianten

bestehender Produkte vorgestellt werden.

Marktposition weiter ausbauen

Den Anforderungen an emissionsfreie

Baustellen folgend, begann zum Saisonstart

2022 die Präsentation von fünf

unterschiedlichen Maschinen, die mit

Elektromotor bzw. Akkutechnik ausgestattet

sind. Rechtzeitig zur bauma im Herbst

sollen weitere innovative Produktneuheiten

und Varianten bestehender Produkte

vorgestellt werden.

Weber MT ist nach wie vor ein inhabergeführtes

Familienunternehmen und

beschäftigt inklusive der Tochterfirmen

rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Produktportfolio umfasst vorwärtslaufende

Vibrationsplatten, reversierbare

Bodenverdichter, Vibrationsstampfer,

handgeführte Walzen und

Grabenwalzen. Beton-Innenrüttler zur

Verdichtung von Beton und Fugenschneider

ergänzen das Angebot. Knapp 60% des

Umsatzes werden im Export erzielt.

Größter und damit wichtigster Einzelmarkt

sind die USA.

In den letzten beiden Jahren konnte

der Umsatz stark ausgebaut werden und

Weber MT verzeichnete die umsatzstärksten

Jahre der Unternehmensgeschichte.

Die Auftragsbücher der Bauindustrie –

und bei Weber MT – sind gut gefüllt.

Deshalb kalkuliert man mit einer weiteren

Absatzsteigerung.

„Wir setzen uns ambitionierte Ziele“, so

umschreibt Geschäftsführerin Katharina

Weber die Zukunft des Unternehmens.

„Die Leidenschaft zur Technik und unser

Anspruch an höchste Qualität bieten eine

gute Basis für weiteres Wachstum. Dabei

haben wir zahlreiche Märkte in Europa,

Südamerika und vor allem die USA fest

im Blick. Hier wollen wir wachsen und

unsere Marktposition weiter ausbauen.“

www.webermt.com | www.zeppelin-cat.at

34 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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ÜBERALL UND JEDERZEIT

DORN LIFT GMBH

Unterer Schützenweg 2

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Österreich

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Generalvertretung von



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Das neue Hubgerüst

mit hoher Leistungskraft

verfügt über

eine optimierte

Z-Kinematik und eine

verbesserte Arbeitshydraulik:

Der neue

Liebherr-Radlader L

546 transportiert

Holzstämme mit

einem Holzgreifer.

LIEBHERR

Robuste Leistungsträger: neue

mittelgroße Radlader-Baureihe

Liebherr hat seine Baureihe der mittelgroßen Radlader neu entwickelt und grundlegend

überarbeitet. Anhebungen bei der Motorleistung und bei den Kipplasten bereiten die

Radlader für fordernde Einsätze in verschiedenen Branchen vor, etwa in der Gewinnung,

im Recycling oder in der Holzindustrie.

D

ie drei Modelle L 526, L 538 und L 546

der neuesten Generation 8 verfügen in

Standardausführung über Schaufelgrößen

zwischen 2,2 und 3,0 m³ und zeichnen sich

durch einen deutlichen Leistungsschub im

Vergleich zur Vorgängergeneration aus.

Der neue L 526 hat zum Beispiel rund

20% mehr Motorleistung und über 20%

höhere Ausbrechkräfte als sein Vorgänger.

Auch die Modelle L 538 und L 546

überzeugen mit Leistungssteigerungen in

allen Bereichen: Etwa beim optimierten

Fahrantrieb und bei der erhöhten Zugkraft,

um sicherzustellen, dass die neuen

Radlader im Arbeitsalltag dynamisch

beschleunigen und kraftvoll in das zu

verladende Material eindringen. Die drei

Modelle sind ab sofort bei allen europäischen

Liebherr-Vertriebspartnern

bestellbar.

Liebherr hat bei den neuen Radladern

die Stahlkonstruktion des Vorderwagens

verstärkt, um die Maschinen auf den

Umschlag schwerer Lasten vorzubereiten.

Konstruktive Verstärkungen am neuen

Hubgerüst, zum Beispiel bei den Schaufelarmen

oder beim Querrohr, erhöhen die

Robustheit. Die optimierte Z-Kinematik

mit ihrer elektro-hydraulischen Vorsteuerung

erhält teils größere Hydraulikzylinder

und stärkere Arbeitspumpen. Die

Kombination dieser Neuerungen ermöglicht

schnellere Taktzeiten und dynamische

und kraftvolle Arbeitsbewegungen –

auch mit schweren Anbauwerkzeugen wie

Hochkippschaufeln oder Holzgreifern.

Mit der gesteigerten Leistungsfähigkeit

als Basis, bietet Liebherr für das Hubgerüst

auf Wunsch zahlreiche Ausstattungen

für branchenspezifische Herausforderungen

an: Beispielsweise das High Lift

Hubgerüst, eine verlängerte Variante der

Z-Kinematik, die für mehr Reichweite und

effiziente Ladevorgänge in großer Höhe

sorgt. Für Radlader-Einsätze, die regelmäßig

unterschiedliche Anbauwerkzeuge

erfordern, gibt es einen sichtoptimierten

Schnellwechsler sowie das vollautomatische

Schnellwechselsystem Likufix. Damit

kann der Maschinenführer sicher per

Knopfdruck von der Kabine aus schnell

zwischen mechanischen und hydraulischen

Anbauwerkzeugen wechseln. Das

spart Zeit und reduziert das Unfallrisiko.

Durchdachte Details erleichtern die

tägliche Arbeit mit den Radladern. Zum

Beispiel kann man per Knopfdruck die

Parallelführung des Hubgerüsts aktivieren

und damit effizient und sicher mit

einer Ladegabel arbeiten. Der neue

Schaufel-Kipp-Assistent unterstützt beim

Auskippen klebriger Materialien, wie

feuchter Erde oder Kompost, und hilft

durch dosiertes Ausschütteln beim

zielgenauen Beladen. Liebherr hat im

Zuge der Hubgerüst-Neukonstruktion

auch das Schaufeldesign der neuen

mittelgroßen Radlader überarbeitet.

Kunden haben dadurch beim Kauf die

Möglichkeit, die einzelnen Module und

Verschleißteile der Schaufeln noch

individueller auf ihre Bedürfnisse

abzustimmen.

Neben dem neuen Hubgerüst tragen

vor allem die Optimierungen beim

hydrostatischen Fahrantrieb zur gesteigerten

Produktivität der Radlader bei. Die

neuen stärkeren Motoren zeichnen sich

durch ein höheres maximales Drehmoment

bei einer niedrigeren Nenndrehzahl

aus. So können Leistung und Effizienz bei

gleichbleibend geringem Kraftstoffverbrauch

gesteigert werden. Leistungsstärkere

Hydraulikkomponenten, etwa

vergrößerte Fahrmotoren und Fahrpumpen,

sorgen bei allen drei Modellen für

eine höhere Zugkraft und somit für

kraftvolle Ladevorgänge. Für ein hohes

Maß an Robustheit hat Liebherr neben

den Komponenten des Fahrantriebs auch

36 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

die Achsen verstärkt: Alle drei Radlader

erhalten modellabhängig größere Vorderoder

Hinterachsen als ihre Vorgänger.

Ein modernes Design, das sich unter

anderem an der sichtoptimierten Motorhaube

und der komfortablen Fahrerkabine

zeigt, und intelligente Ausstattungen

gehören ebenfalls zum Gesamtpaket der

neuen mittelgroßen Liebherr-Radlader.

Digando.com – der führende B2B-Marktplatz

für die digitale Baumaschinenmiete.

04.07.2022 22.07.2022

Ein Beispiel hierfür ist die aktive Personenerkennung

mit Bremsassistent. Dieses

optionale Assistenzsystem, das am Heck

der Radlader verbaut ist, warnt den

Maschinenführer optisch am Display

sowie mit akustischen Signalen vor

Gefahren im Heckbereich des Radladers.

Für eine gezielte Warnung vor einem

drohenden Personenschaden unterscheidet

04.07.2022 22.07.2022

das Assistenzsystem mit Hilfe von

intelligenter Sensorik selbständig

zwischen Personen und Objekten. Sobald

die aktive Personenerkennung ein

Warnsignal ausgibt, reduziert der Bremsassistent

automatisch die Geschwindigkeit

des Radladers bis zum Stillstand, um

einen möglichen Unfall zu vermeiden.

www.liebherr.com

24/7 online mieten

> 10.000 Maschinen

> 50 Mietstationen

■ Verfügbarkeit der Maschinen

& Geräte in Echtzeit

■ kostenlose Registrierung

in nur drei Minuten

■ mit vier Klicks mieten

■ stetige Erweiterung

des Mietangebots

www.digando.com



MASCHINEN + TECHNIK

1

3

MWT

Welche Fahrzeugwaage ist optimal?

Die Firma MWT Mobile Wiegetechnik bietet im Bereich der Fahrzeugwaagen

zwei grundsätzlich verschiedene Systeme an: einerseits die klassische

Unterflurwaage und andererseits das mobile Überflursystem.

W

Unsere Bilder zeigen

die Vorarbeiten für eine

Unterflurwaage (1), den

im Vergleich einfacheren

Aufbau einer Überflurwaage

(2), eine

Selbstbedienungssäule

mit Kartenleser (3) und

eine Wiegezelle (4).

ährend bei der Unterflurwaage eine

Grube ausgehoben wird und die

komplette Betonbrücke niveaugleich mit

der Zufahrt eingesetzt wird, benötigt die

Überflurwaage lediglich einen nivellierten

Untergrund, auf welchem die Fundamentplatten

und anschließend die

Fahrbahnplatten aufgesetzt werden.

Konstruktionsbedingt ist bei der Überflurwaage

ein zusätzlicher Platzbedarf für

die Auf- und Abfahrtsrampe zu berücksichtigen.

Der Vorteil der Überflurfahrzeugwaage

ist die Flexibilität bei der

Aufstellung und die Option, diese auf

Wunsch auf einen anderen Platz zu

übersiedeln – eine Option, welche vor

allem für Kiesgrubenunternehmen von

großer Bedeutung ist.

2

4

Kein Unterschied in der Datenübertragung

oder Eichfähigkeit

Alle Fahrzeugwaagen sind mit einer

leistungsfähigen Wiegeelektronik

ausgestattet. Dafür bietet die Firma

MWT in Pichl die Serien BM (Bordmaster)

und MOBS (MWT OnBord System)

mit Multipaneelen, welche wahlweise die

Datenübertragung via UMTS, LAN,

WLAN ermöglichen. Ungeachtet der

Wiegeelektronik können Fahrzeugwaagen

mit diversem Zubehör ausgestattet

werden. Das Spektrum reicht hier von

Selbstbedienungssäulen mit übersichtlichem

Display, Kartenleser, Belegdrucker

und ausschwenkbarem Unterschriftenpad,

bis hin zum automatischen Einfahrtsschranken

und digitaler Großflächenanzeige

des Gewichtes. Für die

Verwaltung wurde eine entsprechende

Softwarelösung entwickelt, welche alle

Daten wie Gewicht, Material, Datum und

Ort auf einen Blick verfügbar macht.

Gewichtsermittlungen und anfallende

Informationen werden effektiv an LVS

oder ERP-Systeme überspielt.

Die Anwender haben praktisch

jederzeit und überall – ob im Büro auf

dem PC oder von unterwegs über Smartphone

und Tablet – Zugriff auf die Daten.

Die mit höchster Datensicherheit verschlüsselte

Software eignet sich zur

Fernwartung, welche einen unkomplizierten

Serviceeinsatz durch MWT ermöglicht.

Beide Fahrzeugwaagen-Systeme

sind bis zu 120 t eichfähig und garantieren

dadurch einen 100% sicheren Transport,

da das gesetzlich vorgeschriebene,

höchstzulässige Gesamtgewicht der

Fahrzeuge jederzeit dokumentiert

ermittelt werden kann.

„Der Vorteil für unsere Kunden ist

zweifellos die Gesamtbetreuung durch

unser Unternehmen. Wir bieten neben

einer umfangreichen kostenlosen Beratung

die gesamte Leistung von Planung,

Installation, Inbetriebnahme und

Eichung der Fahrzeugwaage. Zahlreiche

durch uns erfolgte Installationen bürgen

für den einwandfreien und arbeitserleichternden

Einsatz nach der Einführung

unserer Wiegesysteme“, unterstreicht

MWT Geschäftsführer Günter

Schmalnauer.

www.mwt-systeme.at

ARBEITENOHNEUNTERBRECHUNG .

DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK

Dank dem Schnellwechselsystem SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion

für Hydraulikbagger (12t bis 40t) ist ein Arbeiten ohne Unterbrechung möglich.

Mit bis zu sechs automatisch kuppelbaren Hydraulikanschlüssen inklusive

Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer

sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge

schnell, einfach – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,

konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck

sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at

Rahofer.

38 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

VÖGELE

„Wir helfen guten Einbauteams,

noch besser zu werden“

Prozessoptimierungslösungen haben ein enormes Potenzial für Straßenbau-Unternehmen:

Dr. Stephan Weller, Leiter Softwareprodukte bei der Joseph Vögele AG, erklärt im

Interview, wie Unternehmen, unabhängig von der Größe und Anzahl ihrer Baustellen,

von digitalen Lösungen wie Witos Paving Plus profitieren.

Es ist aber auch eine Frage der

Investition. Lohnen sich Prozessoptimierungslösungen

wirklich für jedes

Unternehmen?

Weller: Definitiv. Unsere Erfahrung hat

gezeigt, dass sich die Kosten und der

Aufwand, die die Anschaffung mit sich

bringen, schon nach wenigen Baustellentagen

amortisieren. Bauunternehmen,

aber auch andere involvierte Akteure wie

Mischanlagen profitieren dann ziemlich

zeitnah von den Qualitätsverbesserungen,

den Effizienzsteigerungen und der

höheren Transparenz. Abgesehen davon

ist Prozessoptimierung häufig schon

Pflicht: Es gibt zahlreiche öffentliche

Ausschreibungen, die eine Prozessdokumentation

oder sogar eine dynamische

Logistik- und Maschinensteuerung

verlangen. Die Digitalisierung hat auch im

Straßenbau richtig Fahrt aufgenommen

– wer jetzt aufspringt, hat noch die

Möglichkeit, neue Abläufe in Ruhe

einzuführen und anzupassen.

Gerade bei Unternehmen, die mittlere

oder kleinere Baumaßnahmen

umsetzen, fehlt aber oft die Bereitschaft,

Prozessoptimierungslösungen

einzusetzen. Woran liegt das?

Weller: Einige Bauunternehmen glauben,

dass die Einführung solcher Lösungen mit

einem großen Aufwand einhergeht oder sie

sehen bei ihren bisherigen Baustellen

noch keinen Bedarf für eine aktive

Prozessoptimierung. Deshalb bieten wir

unseren Kunden drei unterschiedlich

umfangreiche Lösungen an: Mit dem

RoadScan System lässt sich die Einbautemperatur

flächendeckend überwachen

und dokumentieren. Wer darüber hinaus

zusätzliche Maschinen- und Prozessdaten

erfassen und auswerten möchte, kann

unser App-basiertes System Witos Paving

Docu nutzen. Dabei werden die Daten

direkt online auf den Server übertragen.

Mit der großen Lösung Witos Paving Plus

lassen sich demgegenüber sämtliche

Prozesse von der Mischanlage bis zum

Einbau in Echtzeit planen, koordinieren

und aktiv optimieren.

Herr Dr. Weller, arbeiten Straßenbau-

Unternehmen, die Prozessoptimierungslösungen

nutzen, grundsätzlich

besser als die, die konventionell

planen und bauen?

Weller: Nicht per se. Zwar sind die Vorteile

von Prozessoptimierungslösungen wie

Witos Paving Plus immens: Eine Just-intime-Belieferung

auf der Baustelle

ermöglicht einen kontinuierlichen Einbau

ohne Fertigerstopps. Das erhöht zum

einen die Einbauqualität. Zum anderen

Dr. Stephan Weller, Leiter Softwareprodukte bei der Joseph Vögele AG,

erklärt, wie Unternehmen von Prozessoptimierungslösungen profitieren

und welche Lösung sich für welche Anforderungen eignet.

sind die Abläufe natürlich wesentlich

schneller und kosteneffizienter: Beispielsweise

lassen sich Lkw-Kapazitäten

einsparen und Restmengen vermeiden.

Außerdem können Bauunternehmen die

Daten und Auswertungen zur Eigenüberwachung

und gleichzeitig als Qualitätsnachweis

nutzen. Aber Prozessoptimierungslösungen

allein sind natürlich kein

Allheilmittel. Sie erfordern auch einen

gewissen Willen zur Veränderung:

Unternehmen müssen ihre bisherigen

Abläufe aktiv überdenken, Verbesserungspotenzial

identifizieren und genau da dann

ansetzen.

40 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

Witos Paving Plus eignet sich also für

große Baustellen, Witos Paving Docu

für kleinere Baustellen?

Weller: Nein, nicht zwangsläufig. Es

kommt darauf an, welche Daten ich am

Ende erhalten und wie aktiv ich in den

Bauprozess eingreifen möchte. Selbst bei

einer größeren Baustelle reicht mir unter

Umständen eine reine Dokumentation.

Umgekehrt will vielleicht ein Unternehmen,

das viele kleine Baustellen betreut,

die Abläufe in Echtzeit überwachen und

notfalls gegensteuern können. Es ist also

nicht unbedingt eine Frage der Größe,

sondern eher eine Frage der Herangehensweise

und der Anforderungen. Welche

Daten möchte ich selbst erhalten, zum

Beispiel um meine Prozesse zu verbessern?

Welche Erwartungen hat mein Auftraggeber?

Das sind die Fragen, die sich

Unternehmen stellen, bevor sie sich für die

eine oder andere Lösung entscheiden.

Und was ist, wenn die Unternehmen

Baustellen mit unterschiedlichen

Anforderungen haben?

Großes Potenzial für Straßenbau-Unternehmen: Witos Paving Plus vernetzt alle am Bauprozess beteiligten Akteure

und ermöglicht auch bei Störungen oder Planungsabweichungen eine exakte Koordination in Echtzeit.

Weller: Wer mit der großen Lösung Witos

Paving Plus startet, muss natürlich nicht

bei jeder Baustelle den vollständigen

Umfang nutzen – sondern kann je nach

Bedarf auch nur die Witos Paving Docu

App nutzen. Umgekehrt können Unternehmen,

die sich mit RoadScan oder Witos

Paving Docu zunächst ganz langsam an

Softwarelösungen herantasten möchten,

problemlos auf Witos Paving Plus

upgraden. Das ist ganz unkompliziert, weil

alle Daten – egal ob Bauunternehmen den

RoadScan, Witos Paving Docu oder Witos

Paving Plus nutzen – in einer Anwendung

und Datenbank organsiert sind. Wenn

Kunden zwischen den drei Lösungen

wechseln, müssen also keine Daten

transferiert werden.

Nochmal zurück zur Planung: Im

Straßenbau ergeben sich immer

wieder kurzfristige Änderungen. Ist

eine komplexe Lösung wie Witos

Paving Plus da nicht zu unflexibel?

Weller: Nein. Gerade bei größeren

Baustellen ist eine exakte Planung

natürlich unbedingt empfehlenswert.

Muss aber aus irgendwelchen Gründen

kurz vor Beginn einer Baustelle neu

geplant werden, gibt es bei Witos Paving

Plus die Möglichkeit der sogenannten

Ad-hoc-Planung. Mit dieser Funktion

kann der Polier die Baustelle über den

Baustellen-PC komplett vor Ort planen.

Zwar ist die Planung nicht ganz so

detailliert, dennoch haben Unternehmen

auf diese Weise die Möglichkeit, Witos

Paving Plus auch bei spontanen Einsätzen

schnell und unkompliziert zu nutzen. So

kann unter anderem auch die Mischanlage

bei kurzfristigen Einsätzen eingebunden

werden.

Wie begleitet Vögele seine Kunden

denn konkret bei der Einführung und

Umsetzung?

Weller: Manche Unternehmen nutzen

bereits diverse digitale Lösungen, für

andere ist die softwarebasierte Prozessoptimierung

noch komplettes Neuland.

Deshalb bieten wir für alle am Bauprozess

Beteiligten entsprechende Schulungen an.

Außerdem begleiten wir unsere Kunden in

der Regel bei ihrem ersten Einsatz mit

Witos Paving. Das ist am effektivsten, weil

sich viele Fragen erst während des

eigentlichen Bauprozesses ergeben.

Selbstverständlich kann Witos Paving

nicht die Erfahrung und die Kompetenz

der Einbaumannschaft ersetzen. Unser

Ziel ist vielmehr, den Anwendern Informationen

zu liefern, mit deren Hilfe sie dann

faktenbasiert Entscheidungen treffen

können. Letztendlich helfen wir mit

unseren Lösungen also guten Einbauteams,

noch besser zu werden.

42 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Kiesgewinnung mit

5,4 m³ Schleppschaufel

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Hohe Reichweite: bis 17 m Grabtiefe und 41 m Ausladung

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Betriebsgebiet Nord 26

A – 3300 Ardagger Stift

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Bei der Versorgung des

Bundeslands Salzburg steht

für die Salzburg Netz GmbH,

eine Tochter der Salzburg

AG, eines im Vordergrund:

maximale Ausfallsicherheit.

Die Energieversorgung muss

unterbrechungsfrei und

zuverlässig laufen – auch

bei Wartungsarbeiten am

Stromnetz. Dabei setzt der

Energieversorger auf die

Unterstützung von

Bredenoord.

Auch im Einsatz für die Salzburg Netz GmbH zeigten die Bredenoord-Geräte, dass sie

nicht nur einfach in der Handhabung sind, sondern auch sehr sicher und zuverlässig.

BREDENOORD

Unterbrechungsfreie Stromversorgung

bei Wartungsarbeiten am Netz

M

ehrere Trafostationen mussten

gewartet und modernisiert werden.

Dabei galt es, bei stabiler Spannung die

Anlage vom Netz zu trennen, die Last

unterbrechungsfrei auf die Netzersatzanlage

zu übertragen und später wieder

zurückzuschalten. Bredenoord stellte zu

diesem Zweck 100-, 250- und 500 kVA-

Aggregate mit SNO-Set zur Verfügung

(SNO = Synchrone Netzoperation oder

Synchrone Netzübernahme). Die Geräte

wurden vom Bredenoord Transportservice

in die Zentrale der Salzburg AG geliefert,

IN KÜRZE

um dort zunächst die Netztrennung und

-übernahme in der Werkstatt zu simulieren.

Arbeitssicherheit spielt für die Salzburg

Netz GmbH eine große Rolle. Ein Bredenoord-Monteur

übernahm die Einweisung

in die Geräte und die SNO-Konfiguration.

„Die Salzburg AG stellt gemeinsam mit

ihrer Tochter der Salzburg Netz GmbH

höchste Ansprüche an Energiesicherheit.

Um unserem eigenen Anspruch gerecht zu

werden, brauchen wir einen starken

Partner, auf den wir uns verlassen können.

Damit sind wir bei Bredenoord genau

Herausforderung:

n Unterbrechungsfreie Stromversorgung bei Wartungsarbeiten an Trafostationen

n Synchrone Netzübernahme bei Nicht-Wahrnehmbarkeit durch die Verbraucher

n Wechselnde Baustellen in gebirgiger, ländlicher Region

n Durchführung der Synchronen Netzoperation von unterschiedlichen Mitarbeitenden

Lösung:

n 100, 250 und 500 kVA Stromaggregate

n SNO-Set mit allem Zubehör

n Einweisung der Mitarbeitenden durch einen Bredenoord Servicemonteur

Nutzen:

n Effiziente Projektabwicklung

n Simple Bedienbarkeit der Geräte, sodass alle Mitwirkenden der Salzburg AG nach kurzer

Einweisung hervorragend damit arbeiten konnten

n Zuverlässige Stromversorgung bei Inbetriebnahme und Trennung der Netzersatzanlage

richtig“, betont Andreas Stöllinger, Leiter

Trafowerkstatt Salzburg Netz GmbH.

Nach der kurzen Einweisung konnte die

Salzburg Netz GmbH das Projekt eigenständig

durchführen. Die Bredenoord-

Geräte sind so einfach in der Handhabung,

dass sie unkompliziert von Baustelle zu

Baustelle gebracht und in Betrieb genommen

werden konnten. An jeder Baustelle

waren sie zwischen ein paar Tagen und bis

zu einer Woche im Einsatz. Viele Trafostationen

liegen im ländlichen Raum, im

Gebirge und in Siedlungsgebieten.

Entsprechend wichtig war auch eine

geringe Geräuschemission der Netzersatzanlage.

Andreas Stöllinger kannte die Bredenoord

Geräte vor dem gemeinsamen

Projekt bereits: „Die Bredenoord-Geräte

zeichnet aus, dass sie sehr sicher und

zuverlässig sind, ergonomisch und

besonders leise. Zudem sind sie sehr

bedienerfreundlich – für uns ein entscheidender

Faktor, weil unterschiedliche Leute

mit den Geräten arbeiten.“ So fiel ihm die

Entscheidung für die Bredenoord-Netzersatzanlagen

leicht. Überzeugt haben ihn

aber auch das Preis-Leistungsverhältnis

und die Bereitstellung eines Komplettpakets

an Aggregat, SNO-Konfiguration

und Zubehör.

Neben der Zuverlässigkeit und Sicherheit

44 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: www.istockphoto.com; Bredenoord

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

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VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

der Geräte legt Andreas Stöllinger

besonderen Wert darauf, wie das Projekt

abgewickelt wird. Von der initialen

Beratung über die Anlieferung, die Einweisung

der Kolleginnen und Kollegen bis zur

Abholung der Geräte fühlte er sich bestens

aufgehoben. Bredenoord war 24/7 erreichbar

und immer um die optimale Lösung

bemüht, die zu den Anforderungen des

Projekts passte. Während der Betriebslaufzeit

musste das Aggregat gewartet werden.

Ein Anruf genügte und ein Servicemonteur

von Bredenoord war zur Stelle.

www.bredenoord.com/at

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MASCHINEN + TECHNIK

ZEPPELIN / POSTL

Erdbau-Profi Postl verstärkt sich mit zwei

Cat Minibaggern der neuen Generation

Die Dienstleistungen des Erdbau- und Transportunternehmens von Ing. Hermann

Postl sind in der Region rund um Pernitz stark gefragt – bei großen Baufirmen ebenso,

wie bei privaten Bauherren. Um sich für die zahlreichen Kleinbaustellen noch leistungsfähiger

aufzustellen, investierte das Unternehmen in einen neuen Cat 301.8, der

demnächst durch einen Cat 303 ergänzt wird. So wie alle Cat Minibagger basieren

beide Geräte auf der in vielen Bereichen optimierten „Next Generation“-Plattform.

Partnerschaft mit Handschlagqualität (von rechts): Geschäftsführer Hermann Postl

und Gerhard Hagleitner (zuständiger Betreuer der Firma Zeppelin Österreich).

Mit seiner technischen Ausstattung, der

großen Kabine und der beeindruckenden

Hub- und Grableistung überzeugt der neue

Cat 301.8 die Erdbau-Profis

der Firma Postl.

46 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

A

ls der Großvater des heutigen Firmenchefs

Hermann Postl das Unternehmen

1956 in einer Garage gründete, setzte

er von Beginn an auf die beiden Standbeine

Transport und Erdbau. Mit viel

Handarbeit und großem Einsatz haben er

und seine Ehefrau unter anderem in einer

Schottergrube das Material für die

zahlreichen regionalen Baustellen

aufbereitet, verladen und transportiert.

Ein Einsatz, der die Basis für eine

erfolgreiche Entwicklung legte und so

übersiedelte der Betrieb aufgrund des

wachsenden Fuhrparks – mit dem man

inzwischen auch Baustellen in Wien

bediente – auf den heutigen Standort in

Pernitz.

Anfang der 1980er Jahre kam ein

weiteres Standbein hinzu, denn die Eltern

von Hermann Postl starteten mit eigenen

Autobussen im Reiseverkehr. Eine

Tätigkeit, die viele Jahre sehr erfolgreich

betrieben wurde und die man rechtzeitig vor

dem Einbruch durch die Pandemie beendete.

Heute liegt der Fokus des Unternehmens,

das Hermann Postl seit 2013 leitet, wieder

klar im regionalen Erdbau und Transport.

Dazu der Firmenchef: „Wir sind ein kleines,

aber sehr leistungsfähiges Team. Von

unseren sechs Lkw sind vier Kranfahrzeuge,

die durch die Firmen in der Region gut

ausgelastet sind. Zusätzlich übernehmen wir

für die Gemeinden auch den Containerdienst

im Entsorgungsbereich. Im Erdbau unterstützen

wir immer wieder die Projekte von

großen Baufirmen, unsere wichtigsten

Auftraggeber sind aber private Bauherren.

Die Bandbreite umfasst den Aushub für den

Pool, Arbeiten in der Gartengestaltung, das

Anlegen von Steinmauern, das Graben von

Zuleitungen sowie Abbrucharbeiten, Forstwegebau

und Winterdienst.“

Für diese Arbeiten stehen den erfahrenen

Mitarbeitern im Fuhrpark zwei Radlader

und aktuell vier Bagger von 2 bis 15 t sowie

diverse Klein- und Anbaugeräte zur Verfügung.

Der Auslöser für die Investition in den

neuen Cat 301.8 war vor allem der Wunsch

nach einer Kabine. Da das Vorgängergerät

einer anderen Marke nur über einen offenen

Fahrerstand verfügte, wurden die Arbeiten

im Frühjahr und Herbst immer mehr zu

einer Herausforderung. Hermann Postl: „Ich

habe drei Geräte getestet und war vom

Gesamtpaket des Cat 301.8 am meisten

beeindruckt. Die technische Ausstattung, die

große Kabine und die mehr als ausreichende

Leistung kann sich wirklich sehen lassen.

Eine Klimaanlage wäre möglich gewesen, für

unseren Bedarf ist aber auch die regelbare

Heizung ausreichend. Beim Heben mit dem

Kran-Lkw mussten wir früher immer an drei

Punkten anhängen. Beim Cat 301.8 reichen

jetzt zwei Anschlagpunkte an der Kabine.“

Die Bedienelemente

sind

einfach in der

Handhabung,

und der intuitive

LCD-Monitor

der nächsten

Generation

bietet leicht

verständliche

Maschineninformationen.

Alle Cat Minibagger sind

Next Generation Geräte

Nach dem Generationenwechsel bei den

großen Baggern bestehen nun auch die Cat

Minibagger durchgehend aus Next Generation

Geräten. Alle Typen der 1,5- bis

10-t-Klasse bieten nun eine einheitliche

Bedienung an und können einen Leistungszuwachs

von 20% gegenüber der Vorgängerbaureihe

E2 vorweisen. Ausbrechkraft und

Grabtiefe haben ebenfalls zugelegt. Die

Abstände zum Schmieren wurden verlängert

– ebenso die Intervalle zum Wechseln der

Filter, was die Betriebskosten um bis zu 10%

senkt. Auch verfügt der Cat 301.8 der Firma

Postl über ein Planierschild mit Schwimmfunktion.

Gerhard Hagleitner, zuständiger Betreuer

der Firma Zeppelin Österreich: „Mit der

Schwimmfunktion setzt Caterpillar einen

echten Standard, denn mit aktivierter

Schwimmfunktion passt sich das Planierschild

automatisch an die Oberflächen-Kontur

an. So lassen sich mit dem Cat 301.8

Abschiebe- und Feinplanierarbeiten schnell

und einfach durchführen. Eine der besonderen

Stärken der Next Generation Geräte ist

die elektronische Vorsteuerung. Die Joysticksteuerung

für die Fahr- und Schildbewegungen

vereinfacht die Bedienung der Maschinen

und der Fahrer kann ganz einfach von

der konventionellen Hebel-/Fußpedal-Lenkung

auf die Joysticks umschalten. An den

Rückmeldungen unserer Kunden sehen wir,

dass die Bagger der neuen Generation sehr

gut ankommen. Ich freue mich sehr, dass wir

auch die Firma Postl von den Qualitäten

überzeugen konnten und der Fuhrpark

neben dem Cat 301.8 schon bald auch durch

einen Cat 303 verstärkt wird.“

www.zeppelin-cat.at | www.postl-transport.at

Jeder neue Cat Minibagger verfügt als Next Generation Gerät in der Standardausrüstung

über Joystick-Lenkung und Fahrtregelung. Auch Ehefrau Julia Postl, die im

Unternehmen das Office leitet, ist vom neuen Cat 301.8 begeistert.

Condecta Schnelleinsatzkrane

sind zu 100 % feuerverzinkt.

Ausladung von 24 m bis 45 m,

Hakenhöhe bis 30 m.

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Thermo-Container,

beheizt und isoliert für 2,5–20 t Asphalt

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MASCHINEN + TECHNIK

Ein Lehrling am Bedienpanel des Baugerätesimulators.

BAUAKADEMIE WIEN

Multifunktions-Simulator hilft verschiedene

Baugeräte effizient bedienen zu lernen

Mit zunehmender Digitalisierung am Bau gewinnt auch die Simulationstechnik als

Trainingswerkzeug an Bedeutung. Wo Augmented oder Virtual Reality in der Planung

helfen, um das 3D-Erlebnis eines Bauwerks realistisch darzustellen, dient Simulation

unter anderem zum „Trockentraining“ im Umgang mit komplexen (Bau-)Geräten.

A

ls erste Bauakademie in Österreich

hat der Standort Wien in Guntramsdorf

einen Baugerätesimulator in das

Schulungsangebot aufgenommen, um hier

möglichst vielen Lehrlingen und zukünftigen

Maschinistinnen bzw. Maschinisten

eine moderne Trainingsmöglichkeit zu

bieten.

Es handelt sich um ein vielseitig

einsetzbares Multifunktionsgerät, das die

Verwendung von Turmdrehkran, Radlader,

Raupen- und Radbagger simulieren

bzw. nachbilden kann. Das Gerät neuester

Generation von der Firma Tenstar wurde

mit all seinen Steuerelementen entwickelt,

um Realismus, professionelles

Maschinengefühl und realistische

Ein Baulehrling beim

Bedienen mit vorderem

und hinterem Bildschirm samt

Bedienpanel und Steuerung.

Fotos: Bauakademie Wien / G. Kremser

Arbeitsszenarien zu kreieren. Es bietet

eine sichere Trainingsumgebung, ohne

Stillstandzeiten von echten, teuren

Baugeräten nach sich zu ziehen.

BM DI Andreas Hauser, Geschäftsführer

der Bauakademie Wien.

Übung und Feedback mit

dem Baugerätesimulator

Jeder Maschinentyp, der auf dem Simulator

abrufbar ist, verfügt über eine Reihe

sorgfältig entwickelter Übungen und

Arbeitsabläufe, die so gestaltet sind, dass

sich die vielseitige Nutzung der Geräte

möglichst realistisch an 1:1 Steuerelementen

trainieren lässt. Dazu zählen neben

der Schulung der Fahr- und Manövrierfähigkeiten

auch die Bereiche Wartung,

Sicherheit und die Benützung von

Spezialzubehör.

Ein großer Vorteil des Trainings am

Simulator im Vergleich zu einem echten

Baugerät ist, dass nach Abschluss jeder

Übungseinheit die Trainierenden sofort

ein individuelles und detailliertes Feedback

zur Leistungsbewertung über ein

Reporting-Tool erhalten. Es können genau

die Bereiche identifiziert werden, die

Verbesserungen erfordern. Trainierende

verstehen so exakt und schneller, wie sie

die jeweiligen Maschinen sicher, wirtschaftlich

und qualitativ hochwertig

bedienen können. So wird eine entsprechende

Ausbildung am jeweiligen Baugerät

im sicheren Umfeld ermöglicht und

mit direkter Fehleranalyse verknüpft.

Der Baugerätesimulator besteht aus

mehreren, miteinander verknüpften

Bildschirmen, die den Rundum-Blick sehr

realistisch darstellen, einem Bedienpanel

und der eigentlichen Steuerung bzw.

Lenkung.

Als Personalentwickler der österreichischen

Bauwirtschaft bemühen sich die

Bauakademien stets um aktuelle Inhalte,

aber auch ebensolche Trainingsmethoden,

die zunehmend digital werden. Hierbei ist

der Baugerätesimulator sowohl in der

Lehrlingsausbildung als auch in der

beruflichen Weiterbildung nach der

Lehre im Einsatz.

BM DI Andreas Hauser, Geschäftsführer

der Bauakademie Wien, betont: „Der

Trend, Fahrer-Schulungen im Baumaschinen-Simulator

zu absolvieren, ist eindeutig

erkennbar, genau deshalb bieten wir

diese Trainingsmöglichkeit nun an.“

Die Vorteile, mit teuren Baumaschinen

vor den Einsätzen auf Baustellen bestmöglich

vertraut zu sein und Bedienungsfehler

zu vermeiden, sind unbestritten.

Die entsprechende Vorbereitung im

Simulationstraining rechnet sich schon

sehr kurzfristig.

www.bauakademie.at

SERIE 7

DIE NEUEN MOBILBAGGER

Kiesel Austria GmbH | Blätterstraße 1 | 2751 Wöllersdorf-Steinabrückl | +43 2622 42 468 | info@kiesel.net | www.kiesel.net

48 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 49



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

1

3 1 Endlich konnte sich der Volvo Fahrerclub

nach zwei Jahren Pause wieder

persönlich treffen. Konrad Herndler

schaffte die Golfball Challenge blitzschnell.

2 Souverän manövrierte

Martin Moser das Pendel durch das

Labyrinth. 3 Volvo Fahrerclub Vorsitzender

Alois Hütter gratulierte

Konrad Herndler zur Bestzeit. 4 Volvo

Masters Finalist Konrad Herndler.

5 Volvo Masters Finalist Martin Moser.

4 5

ASCENDUM

Nur die Besten vertreten Österreich

bei den Volvo Masters in Schweden

Am 30. April 2022 kürte der Volvo Fahrerclub Österreich die besten heimischen

Baggerfahrer. Für die geschicktesten Fahrer winkte die Einladung für eine Reise

nach Schweden in die Volvo-Heimat um dort Österreich beim internationalen

Baggerfahrer-Wettbewerb, den Volvo Masters, zu vertreten.

D

ie Volvo Masters sind der wichtigste

internationale Wettbewerb des Volvo

Fahrerclubs, der in 19 Ländern mit

insgesamt 27.000 Mitgliedern vertreten

ist. Die Volvo Masters finden jährlich

statt, um die besten Baumaschinen-Fahrer

zu prämieren. Bei den Masters zählen

nicht nur Geschick, sondern auch

Schnelligkeit. Die Fahrer und Fahrerinnen

müssen ihr Können bei mehreren

Challenges beweisen. Für die besten drei

winkt ein Preisgeld.

Alois Hütter, Präsident des Volvo

Fahrerclub Österreich, hat zur Qualifikation

für die Volvo Masters geladen.

Gastgeber war die Ascendum Baumaschinen

Österreich GmbH, in deren Zentrale

in Bergheim bei Salzburg das Qualifikationsevent

stattfand. Die insgesamt rund

1.400 Mitglieder des Fahrerclubs in

Österreich konnten sich für die Veranstaltung

anmelden, um die absolut besten

Fahrer des Landes zu wählen.

Um sich für den internationalen

Wettbewerb zu qualifizieren, mussten die

Fahrer anspruchsvolle Challenges

absolvieren. Denn nur wer auf Spitzenniveau

schnell und präzise fährt, hat die

Chance auf einen Platz auf dem Podest in

Schweden. Sieger wird derjenige mit der

Bestzeit für beide Aufgaben.

Die Golfball Challenge: Ein Golfball

muss mit einem am Baggerlöffel befestigten

Suppenlöffel aufgenommen werden

und in einem minimal größeren Loch

platziert werden. Glückstreffer helfen

nicht weiter, da direkt zwei Golfbälle

eingelocht werden müssen, bevor die Zeit

gestoppt wird.

Das Labyrinth: Ein Pendelgewicht,

dass am Ausleger des Baggers befestigt

ist, muss durch einen Slalom von Holzlatten

bewegt werden. Fällt eine Holzlatte

zu Boden, bekommt der Teilnehmer

Strafsekunden zu seiner Zeit hinzugerechnet.

Je schneller der Fahrer wird,

desto mehr schwingt das Pendel. Eine

Geduldsprobe für jeden.

Für die Volvo Masters, die am 4. Juni

2022 in Schweden ausgetragen werden,

konnten sich zwei Finalisten aus Österreich

mit Spitzenzeiten qualifizieren.

Konrad Herndler und Martin Moser

haben beide Aufgaben mit Bravour

gemeistert und dürfen sich daher über

eine Reise zum Volvo Customer Center in

Eskilstuna freuen. Neben dem internationalen

Wettbewerb haben die beiden

Gewinner die Chance dort die neuesten

Volvo Construction Equipment Maschinen

live und in Farbe zu erleben. Übrigens

kann jeder Mitglied im Volvo

Fahrerclub werden. Egal ob Baggerfahrer,

Baumaschinen-Liebhaber oder Maschinen-Fan.

Jährlich wird zum Wettbewerb

geladen. Die Anmeldung ist kostenfrei

unter www.volvoce.com/deutschland

möglich.

www.ascendum.at

50 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

2

B

mit unseren hydraulischen anbauteilen bewegen sie welten

große auswahl für

jedes TrägergeräT

HKM

Lösungen für die Recyclinglogistik

Eines der Highlights von HKM auf der Messe IFAT ist ein Sattelhaken

in Schub-Knickausführung für hohe Nutzlast.

ei den GSH Schub-Knick-Sattelhaken

hat das Unternehmen HKM Anhängerbau

Altenburg einen innovativen

Rahmenaufbau realisiert. Dabei wird der

Schub-Knick-Haken in den Längsrahmen

integriert, was die Rollenhöhe absenkt und

auch das Eigengewicht reduziert. Der

Sattelhaken GSH sorgt für eine kontinuierliche

Auslastung und steht für eine hohe

Tagesleistung im Fuhrpark. Entscheidend

dafür sind die über 26 t Nutzlast als auch

der flache Heranholzyklus in der Hakenkinematik.

Der Einsatzbereich des GSH in

der Logistik ist vielfältig: vom Schrott über

Abbruch und Baustoff bis hin zu Schwerlast

und Asphalt ergeben sich durch die

austauschbaren Abroller bei nur einem

Grundgerät viele Transportmöglichkeiten.

Zu sehen sein wird auch der komplett

neue Tandem Außenroller G20T. Der

Ladevorgang erfolgt heckseitig, wozu die

anrufen & mehr erfahren

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Auflageflächen abgeschrägt und konisch

zulaufend ausgeformt sind. Der in

ganzer Länge leicht aufgekantete

Außenrahmen dient als Führung.

Zudem wird ein flexibles

System der pneumatischen

Ladungssicherung für Absetzmulden

vorgestellt, das höchsten

Sicherheitsanforderungen entspricht.

HKM Geschäftsführer

Manfred Zandt:

„Die kompletten

Einsatzkosten

auf die gesamte

Nutzungszeit

zu betrachten,

ist heute zentral.

Hier entscheidet sich

zukünftig der wirtschaftliche Betriebserfolg

im Fuhrpark. Mit den Behälter-Transport-Anhänger

BTA von HKM haben die

Anwender in der Recycling- und

Entsorgungsbranche dies nachhaltig

im Blick.“ Die IFAT findet vom

30. Mai bis 3. Juni in München statt.

www.hkm-fahrzeugbau.de

Die GSH Schub-Knick-Sattelauflieger

von HKM erhöhen die

Auslastung und damit die

Produktivität.

AAB Eisterer GmbH | 4632 Pichl bei Wels | Kaplanstraße 12 | Telefon +43 7247 81224 | www.aab-eisterer.at

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Im Bau- und Gewerbebereich sind vor allem

die „Flex Units“ als beliebig kombinierbare

Bausteine gefragt.

INN-KA

Innovative Raum- und Transportlösungen

mit Wohlfühlgarantie

Wir haben bestimmt etwas Passendes. Garantiert.

U

nsere Kunden und Lieferanten wissen

es schon längst: Bei hochwertigen und

flexibel anpassungsfähigen Raum- und

Transportlösungen zu einem echten

Top-Preis gilt INNKA seit dem ersten Tag

seiner Gründung im Jahre 2015 als

Geheimtipp. Als österreichischer Generalvertriebspartner

für die Qualitätsmarken

Brouwer, Hapert und planen-center

erfüllen wir jeden individuellen Wunsch,

betreuen jeden Kunden von der ersten

Anfrage bis zur termingerechten Übergabe

der gewünschten mobilen Raumund

Transportsysteme und kümmern uns

selbstverständlich auch um allfällige

Reparaturen und Wartungen.

Wir verkaufen nichts von der Stange.

Versprochen.

Gerade im fahrbaren Bereich bieten wir

unseren Kunden bei wartungsarmen

Bauwägen und Wohncontainern sehr viele

Varianten, Optionen und individuelle

Gestaltungsmöglichkeiten an. Alle

mobilen Raumlösungen sind hochqualitative

Produkte mit einer langen Lebensdauer

und in vielen verschiedenen

Ausführungen in Bezug auf Größe, Design

und Ausstattung erhältlich. Aufgrund

ihrer modularen Bauweise erobern unsere

Wohn- und Baucontainer auch immer

öfter den privaten Bereich. Denn sie

verbinden Wohlfühlfaktor, Flexibilität und

Funktionalität – unabhängig von komplexen

Bauverordnungen.

Wir tun was gegen den Klimawandel.

Auf jeden Fall.

Brouwer-Raumlösungen stehen nicht nur

für hohe Qualität, Langlebigkeit und

Innovationsfreude, sondern nehmen das

Thema Nachhaltigkeit schon während der

Produktentwicklung sehr ernst. Das zeigt

sich im niedrigen Energieverbrauch durch

intelligente Stromversorgung und

LED-Beleuchtung über die Reduktion des

CO2-Ausstoßes durch besonders hohe

Isolationswerte bis hin zu feuer- und

schallbeständigen Baumaterialien mit

hoher Dämmleistung. Eine besonders

nachhaltige Investition verspricht unser

Modell „Flex Unit“: Es spart dauerhaft

Energiekosten, ist besonders robust und

hat einen hohen Wiederverkaufswert.

Wir machen unsere Kunden glücklich.

Definitiv.

Ob mobiles Büro, Shop, Lager- und

Sanitärraum, Garage, Foodtruck, Imbissstand,

Bauwagen oder Wohncontainer: Die

Palette an Nutzungsmöglichkeiten

unserer beliebig kombinierbaren Raum-

vorher

nachher

und Transportlösungen ist mindestens

genauso groß wie unser breitgefächerter

Kundenkreis. Dazu zählen der kommunale

Sektor, Handel, Gesundheit, Wohnen

& Hotellerie, Bauwirtschaft, Gewerbe und

der Katastrophenhilfsdienst. Privatkunden

bevorzugen besonders die in verschiedenen

Größen erhältlichen

Replacer-Wohncontainer, die sich als

mobiles Zuhause, Büro oder Glamping-

Unterkunft eignen.

Wir möchten Kunden und Lieferanten

begeistern. Komplett.

Unsere Mission ist klar: Kunden und

Lieferanten wie gute Freunde zu behandeln

durch einen persönlichen Rundum-

Service, der 100% begeistert. Und zwar

vom ersten Kundenkontakt bis hin zur

fachlichen Beratung, Bestellung, Auslieferung

und nachträglichen Betreuung bei

sämtlichen Angelegenheiten. Auf Wunsch

übernehmen wir auch Reparaturen und

Wartungen und unterstützen bei allen

Einrichtungs- und Ausstattungsfragen

sowie bei der technischen Infrastruktur

wie Netzwerk, Telefon und Klimatisierung.

Dieses Komplettpaket ist genau das,

was unsere Kunden und Geschäftspartner

so sehr an uns schätzen.

www.innka.at

LIEBHERR

MyLiebherr: neues Design

und neue Funktionen

Die Startseite des Online-Portals MyLiebherr erstrahlt

im neuen Gewand. Optimierte und zusätzliche

Funktionen runden das Design-Update ab.

P

er Klick zum passenden Ersatzteil

oder rasch eine benötigte Dokumentation

zur Maschine abrufen: Mit dem

Online-Portal MyLiebherr haben

Liebherr-Kunden jederzeit Zugang zu

Informationen und Leistungen rund um

ihre erworbenen Produkte aus den

Bereichen Baumaschinen, Mining,

Mobil- und Raupenkrane, Umschlagtechnik,

Komponenten und Maritime

Krane. Das Redesign der MyLiebherr-

Startseite läutet eine neue Phase in der

Weiterentwicklung des Portals ein.

Zudem sind große Teile von MyLiebherr

jetzt mobilfähig.

Im Zuge der Entwicklung des neuen

Designs wurde spezielles Augenmerk auf

die Nutzerfreundlichkeit der MyLiebherr-Startseite

gelegt. Die wichtigen

Bereiche sind nun gebündelt und klar

strukturiert. So sehen Nutzer all ihre

Produkte auf einen Blick und können

direkt in die Bereiche „Persönliche

Daten“ sowie „Geschäftsbeziehungen“

springen. Darüber hinaus werden dem

Nutzer nun auch alle Lizenzmanager

und Administratoren eines Unternehmens

mit ihren entsprechenden Kontaktdaten

angezeigt. Die bisherige

Navigation wurde durch den Bereich

Die neue MyLiebherr-Startseite hat eine klar

strukturierte, intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche.

„Apps“ ersetzt und bietet einfachen und

schnellen Zugriff auf die wichtigsten

Portal-Anwendungen. Mit Klick auf die

neuen großen Kacheln können Nutzer

nun direkt in Anwendungen einsteigen

– ob Shop, Ersatzteil-Katalog oder

Produktdokumente. Mit der neuen

Pop-up-Funktion erhalten Nutzer

außerdem Feedback zu Fehlermeldungen

oder Informationen über den Status

versendeter Anfragen.

Die Profilverwaltung wurde optimiert

und im Bereich „Adressbuch“ können

Firmenadministratoren nun Adressen

anlegen und verwalten, die wahlweise

ihnen selbst oder allen Nutzern ihres

Unternehmens zur Verfügung stehen. Bei

Bestellungen kann somit direkt die

passende (Liefer-)Adresse ausgewählt

werden und das händische Ausfüllen

entfällt. Im Bereich „Produkte“ haben

Firmenadministratoren oder Produktmanager

die Möglichkeit, Schlagwörter

(Keywords) für jede Maschine zu

hinterlegen. Produkte können so entsprechenden

Themenclustern zugeordnet und

schneller gefunden werden. Diese

Schlagwörter sind anschließend für alle

Nutzer eines Unternehmens sichtbar.

www.liebherr.com

52 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

BAUKONGRESS

Baubranche trifft sich auf der

Informations- und Netzwerkplattform

Als neutrale Wissens-Plattform vereinte der Baukongress am 28. und 29. April

Bauherren, Baufirmen, Planer, Baustoffindustrie und Universitäten sowie FH‘s.

Das breite Themenspektrum widmete sich unter anderem kooperativen Vertragsmodellen,

Aspekten der Digitalisierung sowie Lean Construction und Baurobotik.

„Infrastruktur“ und „Hochbau“. ÖBV-

Geschäftsführer Michael Pauser überreichte

die speziell für den Preis gestaltete

Trophäe heuer an die Projektteams –

Bauherr, Planer, Ausführende und ÖBA –

der Bauvorhaben „Althan Park“ (Hochbau)

und „A23-Generalsanierung Inzersdorfer

Hochstraße“ (Infrastruktur). Bei dem

Projektteam „A23-Inzersdorf“ gefiel der

Jury, dass bei regelmäßigen gemeinsamen

Begehungen vor Ort, Probleme technisch

sofort erfasst und gelöst wurden und bei 17

value engineerings 2 Mio. Euro eingespart

wurden.

Neben Nachhaltigkeit spielte auch die

Digitalisierung, Lean Construction,

Baurobotik im neuen Kongressprogramm

eine tragende Rolle: Wie z.B. mit der direkt

aus dem Modell angesteuerten CNC-Fräse

die hohe Präzision aus dem digitalen BIM

Modell direkt auf die Baustelle zu bringen.

Oder eine integrale BIM-basierte Planung,

für die Architektur- und Tragwerksplanung,

durchgängig in einem gemeinsamen

Modell erarbeitet, bis hin zur Erstellung

einer Web-Plattform für das Monitoring,

auf der die Verantwortungsträger jederzeit

auf den Digitalen Zwilling zugreifen

können und in Echtzeit Informationen

In den Fachvorträgen wurden zahlreiche interessante Projekte und

die damit verbundenen Herausforderungen vorgestellt.

über den IST-Zustand erhalten. Auch

wurden die ersten Ergebnisse zum

FFG-Forschungsprojekt „BIM-Merkmalservice“

präsentiert, deren Ziel es ist, nicht

BIM-Standards zu vereinheitlichen,

sondern zu übersetzen. Und es wurde in

F&E der Bau des ersten Haus Österreichs

mit 3D-Druck gezeigt. Im Rahmen der Ausstellungsfläche

waren zahlreiche Unternehmen

aus der Bau- und Baustoffindustrie

vertreten. Als eine der Neuheiten

präsentierte die Kirchdorfer Gruppe am

Baukongress erstmals Kudis – eine mobile

App zur digitalen Erfassung und kartographischen

Verortung von Betonfertigteilen.

www.baukongress.at

Die Ausstellungsfläche bot in der Zeit zwischen den Sessions Gelegenheit zum Austausch und zum Netzwerken.

ÖBV-Geschäftsführer Michael Pauser überreichte den Award für das bestabgewickelte

Projekt Österreichs in der Kategorie Infrastruktur an das Team „A23-Generalsanierung

Inzersdorfer Hochstraße“ mit Asfinag, ARGE Habau, Porr und Strabag, Thomas Lorenz,

IBBS, Spirk&Partner und Metz&Partner.

Ü

ber 2.000 registrierte Teilnehmer, ein

ausgebuchter Kongressabend und eine

ausverkaufte Ausstellung machten den

Baukongress zu einer gelungenen

Veranstaltung. Die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer genossen es, sich unter

Gleichgesinnten wieder physisch treffen

zu können.

Als besonderes Highlight am Baukongress

2022 galt die neue große Session

„Nachhaltigkeit im Bauwesen“, die

aufzeigte, was alle Baubeteiligten in den

letzten Jahren bereits dafür unternommen

haben und was sie gedenken zu tun, um

2040 klimaneutral zu werden. Premiere

feierte der ÖBV-Nachhaltigkeitsfolder mit

den sechs wichtigsten Grundsteinen,

begonnen mit der Kreislaufwirtschaft und

Recyclingbaustoffen bis hin zu Entscheidungsgrundlagen

für Treibhausreduktionspfade

und ein dazugehöriger ÖBV-Sachstandsbericht,

der den Status der bereits

durchgeführten Arbeiten aufzeigt.

Im Mai 2021 wurde bereits ein ÖBV-

Merkblatt zu Alternativen Vertragsmodellen

und deren Verträglichkeit mit dem

österreichischen Vergaberecht herausgegeben.

Es wurden darin neue Modelle

erarbeitet, die natürlich auch am Baukongress

vorgestellt und thematisiert wurden.

Beispiele dazu wurden bei den Infrastrukturprojekten

in Österreich mit S31

Talübergang Sieggraben, in England mit

HS2 und in Finnland mit dem Tampere

Tunnel vorgestellt. „Wenn alle am Bau

Beteiligten zu einem frühen Projektzeitpunkt

initiativ werden können, beispielsweise

bei kooperativen Vertragsmodellen,

wie dem Early Contractor Involvement, bei

dem Know-how-Verlust vermieden und die

Effizienz gesteigert werden kann, dann

spart dies Geld und Ressourcen“, meint

dazu Peter Krammer, Vorstandsvorsitzender

der ÖBV.

Um diesen Trend auch in Österreich zu

stärken, verlieh die ÖBV dieses Jahr am

Baukongress zum dritten Mal den Koop

Award für die am besten abgewickelten

Bauprojekte Österreichs in den Kategorien

Fotos: Nadine Studeny Photography; Baublatt.Österreich

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54 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 55



MASCHINEN + TECHNIK

Das Woody Harvesteraggregat

WH60-1 ist perfekt mit dem Komatsu-

Mobilbagger kompatibel und erleichtert die

Holzarbeit ganz erheblich.

Anerkenntnisurteil

Im Namen der Republik

Das Landesgericht Innsbruck hat in der Rechtssache der klagenden

Partei Weidemann GmbH, vertreten durch Waitz Rechtsanwälte GmbH,

wider die Erstbeklagte GKRAFT GMBH, die Zweitbeklagte FTECH GmbH und den

Drittbeklagten Gerhard Hauser, alle vertreten durch Rechtsanwälte

Waldbauer, Paumgarten, Naschberger und Partner GmbH&CoKG,

wegen Unterlassung u.a. (Streitinteresse EUR 65.000,00) zu Recht erkannt:

KUHN

Kuhn und Konrad: Symbiose bei Holzarbeit

Der kompakte Komatsu-Mobilbagger PW180-11 von Kuhn und der Prozessorkopf Woody

WH60-1 von der Firma Konrad lassen sich perfekt kombinieren. Das kann Karl Prugger

vom Meisslingerhof bestätigen, der sich über die neu gewonnene hohe Arbeitseffizienz freut.

I

m Skigebiet Reiteralm in der Region

Schladming-Dachstein trainierte Marcel

Hirscher besonders oft und legte dort den

Grundstein für seine immensen Erfolge.

Ganz in der Nähe befindet sich der

familiengeführte Meisslingerhof. Ein

Bauernhof, der auch Zimmer und erholsamen

Urlaub für Gäste anbietet. „Da die

Zeiten für uns Landwirte immer schwieriger

geworden sind, habe ich vor gut 20

Jahren im Winter begonnen eine Alm zu

bewirtschaften und mich im Sommer

Karl Prugger vom Meisslingerhof in Schladming

(links) und Bernhard Langegger (Verkauf

Kuhn) sind von der Leistung des Komatsu

Mobilbaggers PW180-11 überzeugt.

zusätzlich der Holzwirtschaft gewidmet“,

erzählt Besitzer Karl Prugger. Für die

Holzarbeiten wird er bald zwei Geräte

anschaffen, die er testen konnte. Zum einen

den Mobilbagger PW180-11 von Komatsu,

der durch seinen minimalen Schwenkradius

die Arbeiten im Wald erleichtert und

zum zweiten das Harvesteraggregat Woody

WH60-1. Der Prozessorkopf von der Firma

Konrad wurde am Bagger montiert und

sucht in Sachen Robustheit seinesgleichen.

Egal ob es um Holz im Gebirgswald oder

um Laubholz geht.

„Der PW180-11 ist sehr kompakt und

ich bin von seiner Motorleistung begeistert.

Mit 167 PS schafft er es sehr gut, mit

dem Woody WH60-1 zurechtzukommen“,

so Karl Prugger. Einen großen Vorteil sieht

er auch darin, dass es sich mit dem

Mobilbagger auf schmäleren Waldwegen

sehr gut arbeiten lässt. „Die Bäume lassen

sich mit dem Prozessorkopf sehr leicht

entasten und ablegen“, erklärt Prugger

weiter. Das Holz wird in weiterer Folge

von der Holzindustrie verwendet und

findet sich später in allen möglichen

Verwendungsformen wieder. Ein Teil des

Holzes geht auch in die Heiz- sowie in die

Papierindustrie.

„Wir haben schon zahlreiche Harvesteraggregate

auf den Komatsu Baggern

PW200 montiert. Die Praxis zeigt nun,

dass der Woody sich auch hervorragend

mit dem PW180-11 kombinieren lässt“,

sagt Manfred Schmerlaib, Verkaufsleiter

bei der Firma Konrad. Zu Gute kommt den

Fahrern dabei vor allem auch der Endlosrotator.

Der Woody kann sich so problemlos

um die eigene Achse drehen, ohne dass

die Schläuche eingewickelt oder gar

abgerissen werden.

„Die Rahmengeometrie von Konrad

Harvesteraggregaten ermöglicht die

Bearbeitung von Laub- und Krummhölzern.

Durch ein neuartiges Funktionsprinzip

der Parallelstange an den Walzenarmen

werden Unebenheiten am Stamm

perfekt ausgeglichen und die Vorschubwalzen

liegen unabhängig vom Stammdurchmesser

immer exakt an“, so Manfred

Schmerlaib. Die spezielle Bügelkinematik

erleichtert zudem das Aufnehmen der

Stämme in steilem Gelände und sorgt

gleichzeitig für eine hohe Baulänge. Das

erleichtert das kontrollierte Fällen von

großen Bäumen erheblich. Für Karl

Prugger jedenfalls wird die Holzarbeit

durch den Komatsu Bagger und das

Konrad Harvesteraggregat bedeutend

erleichtert.

www.kuhn-gruppe.com | www.forsttechnik.at

www.meisslingerhof.at

1. Die Beklagten sind schuldig, es im geschäftlichen

Verkehr ab sofort zu unterlassen, die

unrichtige Behauptung aufzustellen und/oder

anderweitig den unrichtigen Eindruck herbeizuführen,

eine Maschine, insbesondere ein

Radlader, könne rechtmäßig verkauft werden,

insbesondere durch das Anbieten dieses

Produkts zum Verkauf, ohne auf die fehlende

Verkehrsfähigkeit hinzuweisen.

2. a) Die Klägerin wird ermächtigt, binnen 6

Monaten ab Rechtskraft dieses Urteils auf

Kosten der beklagten Parteien, für welche diese

zur ungeteilten Hand haften, den stattgebenden

Teil des Urteilsspruches mit Ausnahme des

Kostenpunktes im redaktionellen Teil des

Fachmagazins „Der fortschrittliche Landwirt“

und des Fachmagazins „Baublatt Österreich“

mit Fettdruck Umrahmung und fetter Überschrift

sowie gesperrt und fett gedruckten

Namen der Prozessparteien und Parteienvertreter,

im Übrigen aber in Normallettern, wie sie

auf der betreffenden Seite der Publikation

üblich sind, veröffentlichen zu lassen.

b) Die Erstbeklagte ist weiters schuldig, den

stattgebenden Teil des Urteilsspruchs mit

Ausnahme des Kostenpunkts binnen 14 Tagen

nach Rechtskraft für 30 Tage als integrierender

Teil der Website, die jeweils unter der Domain

Landesgericht Innsbruck, Abteilung 69

Innsbruck, 7. Februar 2022

„gkraft.at“ bzw. einer jeweils etwaigen nachfolgenden

Domain erreichbar sind, jeweils in

einem Bildschirmteil der Größe 200 x 400 Pixel,

wobei die linkere obere Ecke des Bildschirmteiles

die Position x = 0, y = 0 aufzuweisen hat,

mit Fettdruck umrandet, mit Fettdruck Überschrift

und mit gesperrt geschriebenen Parteien

und Vertretern auf eigene Kosten zu veröffentlichen,

wobei die Veröffentlichung jeweils auf

der Startseite zu erfolgen hat und nicht auf

einer Seite, die sich bei Aufrufen jener Website

öffnet (Pop-Up Fenster).

c) Die Zweitbeklagte ist weiters schuldig, den

stattgebenden Teil des Urteilsspruchs mit

Ausnahme des Kostenpunkts binnen 14 Tagen

nach Rechtskraft für 30 Tage als integrierender

Teil der Website, die jeweils unter der Domain

„ftech.at“ bzw. einer jeweils etwaigen nachfolgenden

Domain erreichbar sind, jeweils in in

einem Bildschirmteil der Größe 200 x 400 Pixel,

wobei die linkere obere Ecke des Bildschirmteiles

die Position x = 0, y = 0 aufzuweisen hat,

mit Fettdruck umrandet, mit Fettdruck Überschrift

und mit gesperrt geschriebenen Parteien

und Vertretern auf eigene Kosten zu veröffentlichen,

wobei die Veröffentlichung jeweils auf

der Startseite zu erfolgen hat und nicht auf

einer Seite, die sich bei Aufrufen jener Website

öffnet (Pop-Up Fenster).

56 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 57



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

Sonderkategorie

Kommunikation: In

dieser erstmals vergebenen

Kategorie

konnte sich die

Wopfinger Transportbeton

Ges.m.b.H. mit

einer Informationsbroschüre

zur nachhaltigen

Rekultivierung

und Renaturierung von

Abbaustätten in Ost-

Österreich den 1. Platz

sichern.

Kategorie Soziales:

Die Auszeichnung

ging an die

Rohrdorfer Sand und

Kies GmbH, die mit

„Vision Zero mit

e-Learning“ nicht

nur auf die

Unterweisung

der eigenen

Mitarbeiter setzt,

sondern auch auf

die der Fahrer von

Frächterpartnern.

Die in der mineralischen

Rohstoffbranche äußerst

begehrte Auszeichnung

wurde zum vierten Mal

verliehen. Unternehmen aus

ganz Österreich haben sich

am Bewerb beteiligt. Der

Award wurden in den

Kategorien Ökologie,

Ökonomie und Soziales

sowie zum ersten Mal in

der Sonderkategorie

Kommunikation vergeben.

richt“. Die Informationsbroschüre zur

nachhaltigen Rekultivierung und Renaturierung

von Abbaustätten in Ost-Österreich

soll einerseits eine Dokumentation der

gesetzten Maßnahmen sein und andererseits

auch zur Information für die interessierte

Öffentlichkeit, Behörden und NGOs

dienen. In diesem Folder wird aufgezeigt,

dass die Wopfinger Transportbeton nicht

nur das Mindestmaß an Rekultivierung

umgesetzt hat, sondern sich weit darüber

hinaus in Zusammenarbeit mit Umweltund

Naturschutzexperten für einen

standortgerechten Natur- und Umweltschutz

eingesetzt hat und somit sehenswerte

Ergebnisse vorweisen kann. Geplant

ist, diesen Folder im ersten Schritt an alle

Standortgemeinden, zuständigen Bezirkshauptmannschaften,

Naturschutzabteilungen

der Landesregierungen und Kooperationspartnern

aus dem Bereich Natur und

Umweltschutz zu versenden.

Kategorie Ökologie

Preisträger in der Kategorie Ökologie ist

die Lasselsberger GmbH mit dem Projekt

„Grüner bauen“. Unter dem Motto „Grüner

bauen“ hat die Lasselsberger GmbH in den

letzten Jahren zahlreichen Maßnahmen

zur Schonung der Ressourcen und zum

Schutz der Natur umgesetzt. Die Maßnahmen

reichen von der Renaturierung der

Abbaugebiete über technologische Innovationen

bis zu ressourcenschonenden

Produkten. Im Bereich des Naturschutzes

120 YEARS EXPERIENCE

wurde etwa auf den Baggerseen vier

schwimmenden Brutflöße errichtet, ein

Aufforstungskonzept erstellt oder ein

Futterplatz für Wintervögel umgesetzt.

Der Fuhrpark wird schrittweise auf

Elektromobilität umgestellt und im Werk

Wörth und auf freien Wasserflächen der

bestehenden Baggerseen sind zusätzliche

FORUM MINERALISCHE ROHSTOFFE

Unternehmer mit Visionen: die Sieger

des Nachhaltigkeitspreises 2022

D

er Wettbewerb richtet sich an alle

mineralische Rohstoffe gewinnenden

Unternehmen in Österreich, die Nachhaltigkeits-Projekte

planen, gerade umsetzen

oder in den vergangenen zwei Jahren

abgeschlossen haben. Mit dem Award

werden alle drei Jahre jene Unternehmen

ausgezeichnet, die ganz besondere

Aktivitäten setzen und die weit über das

von Planungsbehörden und vom Gesetzgeber

Verlangte hinausgehen. Alle 18 zum

Award eingereichten Projekte wurden von

einer unabhängigen Experten-Jury

bewertet und so die Siegerprojekte gekürt.

„Mit unserem Nachhaltigkeitspreis

möchten wir all jene Unternehmen vor den

Vorhang holen, die täglich hart daran

arbeiten, Sand, Kies und Naturstein

ökonomisch und ökologisch nachhaltig und

sozial verträglich zu gewinnen“, sagt Petra

Gradischnig, Geschäftsführerin des

Forums Rohstoffe. Zur Verleihung lud das

Forum Rohstoffe Branchenvertreter und

Stakeholder am 12. Mai 2022 in die

Hofstallung im Museumsquartier in Wien

ein. Die Gewinner der österreichischen

Nachhaltigkeitspreise nehmen auch beim

„Sustainable Development Award 2022“

des Europäischen Gesteinsverbands

UEPG teil, der am 30. November 2022 in

Brüssel verliehen wird. Nachfolgend die

Preisträger im Überblick.

Sonderkategorie Kommunikation

Preisträger in der Sonderkategorie

Kommunikation ist die Wopfinger Transportbeton

Ges.m.b.H. mit dem Projekt „Vom

Umweltreport zum Nachhaltigkeitsbe-

58 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: © Marko‘s Photography, Wopfinger; SSK

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ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

Mit dem Projekt „Grüner bauen“ wurde die Lasselsberger GmbH

Preisträger in der Kategorie Ökologie.

Kategorie Ökonomie: Mit dem Projekt „Neubau der Kiesaufbereitung und

der Betonmischanlage Thalgau“ ging die Salzburger Sand- und Kieswerke

GmbH (SSK) als Sieger hervor.

Photovoltaikanlagen geplant. Im Jahr 2019

wurde die LB Recycling GmbH zur

Verwertung von Baurestmassen und zur

Herstellung von hochwertigen Recyclingbaustoffen

gegründet. Unter der Marke

„Cemix“ wurde ein neuer Trockenbeton

entwickelt, der durch die Zugabe von

Recyclingbaustoffen entsteht.

Kategorie Soziales

Preisträger in der Kategorie Soziales ist die

Rohrdorfer Sand und Kies GmbH mit dem

Projekt „Vision Zero mit e-Learning“. Zur

Steigerung der Kundenzufriedenheit setzt

Rohrdorfer nicht nur auf die Unterweisung

der eigenen Mitarbeiter, sondern auch der

Facharbeiter und der Fahrer von Frächterpartnern.

Durch die Einführung von

e-Learning zur Unterstützung konnte der

Unterweisungsgrad signifikant erhöht

werden. Zuerst wurde e-Learning nur Büromitarbeitern

zur Verfügung gestellt. Jetzt

wird die notwendige Infrastruktur auch an

den über 20 Kiesstandorten der Rohrdorfer

Sand und Kies GmbH eingerichtet, damit

nicht nur die eigenen Mitarbeiter, sondern

auch die Facharbeiter und die Fahrer von

Frächterpartnern niederschwellig in den

Genuss des e-Learning Angebotes kommen

können. Seit der Einführung von e-Learning

konnte nicht nur die Sicherheitskultur

an den Kiesstandorten erhöht, sondern

auch die Anzahl der Arbeitsunfälle

signifikant reduziert werden.

Kategorie Ökonomie

Preisträger in der Kategorie Ökonomie ist

die Salzburger Sand- und Kieswerke

GmbH (SSK) mit dem Projekt „Neubau

der Kiesaufbereitung und der Betonmischanlage

Thalgau“. Durch den Neubau des

Kieswerks und des Transportwerks

Thalgau konnten die SSK neue Maßstäbe

hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und

Umweltrelevanz setzen. So ist es gelungen,

die gesamten Transportwege vom

Abbau bis zum transportbereiten Beton

emissionslos durchzuführen. Der interne

Lkw-Verkehr wurde gänzlich durch einen

emissionslosen Transport ersetzt. Die

Beladung der Lkw erfolgt vollautomatisch

und ebenfalls emissionslos. Auch die

Lärmemissionen haben sich durch

umfangreiche bauliche Maßnahmen auf

ein Minimum reduziert und machen somit

den Betrieb der Anlage für die angrenzende

Bevölkerung nicht wahrnehmbar.

Aufgrund der Zusammenlegung des

Kieswerks und des Betonwerks werden

pro Jahr ca. 300.000 kg CO2 eingespart.

Durch modernste Aufbereitungstechnik

wird das Lagerstättenausbringen erhöht

und die Qualität der Produkte auf

höchstmöglichem Level gehalten.

www.forumrohstoffe.at

Fotos: Kirchdorfer

KIRCHDORFER ZEMENTWERK

Inbetriebnahme der „Ausbrandstrecke“

im Kirchdorfer Zementwerk

Am 13. Mai 2022 wurde die neue „Ausbrandstrecke“ offiziell in Betrieb genommen. Mit

einer Investition von 9,5 Mio. Euro verteidigt das Kirchdorfer Zementwerk erneut den

Anspruch, zu den emissionsärmsten Zementwerken der Welt zu gehören. Die CO Emission

wurde um weitere 17% gesenkt und der Einsatz gröberer Ersatzbrennstoffe ermöglicht.

I

m Kirchdorfer Zementwerk – Mitglied

der weltweit agierenden Kirchdorfer

Gruppe – werden bereits bis zu 95% der

Brennstoffe durch sogenannte Ersatzbrennstoffe

wie geschredderte Kunststoffe,

Reifenflusen, Holz- und Kunststoffstäube

ersetzt. Durch die vollständige

stoffliche Verwertung können wertvolle

Ressourcen und CO2 eingespart werden.

Die neue Ausbrandstrecke ermöglicht nun

auch die Verarbeitung gröberer Ersatzbrennstoffe,

was bereits in der Aufbereitung

wertvolle Energie einspart. Außerdem

konnten die CO Emissionen um

weitere 17% reduziert werden.

„Durch Investitionen in modernste

Umwelttechnologien setzt unser Zementwerk

internationale Maßstäbe. Bei der

Emission von Kohlendioxid, Stickoxid und

Staub glänzt Kirchdorf im internationalen

Vergleich mit niedrigsten Werten. Experten,

Mitbewerber und Politiker aus aller

Welt besuchen unseren Standort, um sich

selbst ein Bild von der Hochleistungsanlage

zu machen“, erläutert Erich Frommwald,

Geschäftsführer des Kirchdorfer

Zementwerks.

„Die Ökologisierung der Wirtschaft ist

eine Win-Win-Situation für die Umwelt

und die Betriebe: Denn die Umstellung

auf nachhaltige Produktion trägt nicht

nur zum Klimaschutz bei, sondern stärkt

auch die Wettbewerbsfähigkeit der

Unternehmen. Ein echter Vorreiter dabei

ist das Kirchdorfer Zementwerk, was

durch die neue ‚Ausbrandstrecke‘ erneut

unter Beweis gestellt worden ist. Hier

wird durch den Einsatz von Ersatzbrennstoffen

die Unabhängigkeit von fossilen

Energieträgern massiv ausgebaut.

Zugleich werden die CO2-Emissionen

weiter verringert und durch die vollständige

stoffliche Verwertung auch wertvolle

Ressourcen eingespart. Das Kirchdorfer

Zementwerk erweist sich damit als

Musterbeispiel dafür, dass Ökologie und

Ökonomie gerade am Wirtschaftsstandort

Oberösterreich ‚Turbozwillinge‘ sind“,

betonte Wirtschafts- und Energie-Landesrat

Markus Achleitner im Rahmen der

offiziellen Inbetriebnahme der neuen

„Ausbrandstrecke“.

Mit der Investition von 9,5 Mio. Euro in

die Ausbrandstrecke, die neue Übernahme

und Dosiereinrichtung der Ersatzbrennstoffe

sowie in das dafür angepasste

Verkehrskonzept setzt das Kirchdorfer

Zementwerk seine prozesstechnische

Optimierung konsequent fort. Weiterhin

umweltfreundlich produzieren zu können,

trägt letztlich auch zur Standortsicherung

bei.

www.kirchdorfer-zement.at

Von links: Werksleiter Christian Breitenbaumer,

Landesrat Markus Achleitner und Geschäftsführer

Erich Frommwald bei der feierlichen Eröffnungsfeier

der Ausbrandstrecke am 13. Mai 2022 im

Kirchdorfer Zementwerk.

Ofenfertige Anlieferung: Im neuen Ladeterminal

„EBS 5“ gehen die Ersatzbrennstoff-Lieferungen

direkt vom Anhänger zur Ofenanlage.

60 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 61



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

Bundesministerin Elisabeth Köstinger

(BMLRT) betonte die Notwendigkeit, das

Thema Rohstoffe in der Gesellschaft

stärker zu verankern.

Wilfried Eichlseder (Rektor der

Montanuniversität Leoben) verwies

auf die Verknüpfung der universitären

Fachbereiche mit der digitalen Welt.

Andreas Reichhardt (Leiter der Sektion IV –

Telekommunikation, Post und Bergbau,

BMLRT) informierte über den

„Masterplan Rohstoffe 2030“.

„Der österreichische Bergbau wird weiterhin von großer

Bedeutung für die Versorgung der heimischen Wirtschaft

mit mineralischen Rohstoffen sein“, betonte

BVÖ-Präsident Josef Pappenreiter.

Ressourcenschonung und

Energieeffizienz vor dem

Hintergrund der zunehmenden

Digitalisierung: dieser

Themenkomplex prägte die

gemeinsame Jubiläumsveranstaltung

„Österreichischer

Bergbautag – 70 Jahre BVÖ“

und „60. Jahrestagung für

Sicherheit im Bergbau“, die

vom 20. bis 21. April in

Leoben über die Bühne ging.

Den Abschluss bildete am

22. April eine Exkursion auf

den Steirischen Erzberg.

M

it pandemiebedingter zweijähriger

Verspätung feierte der Bergmännische

Verband Österreichs (BVÖ) sein

70-jähriges Jubiläum im Live Congress

Leoben. Ziel der 1950 gegründeten Vereinigung

war es von Beginn an, die führende

Kommunikationsplattform auf technisch,

wissenschaftlichem Niveau in diesem

Fachbereich zu sein. Gefeiert wurde aber

auch die 60. Jahrestagung für Sicherheit

im Österreichischen Bergbau, die seit der

ersten Veranstaltung im Jahr 1961 einen

wichtigen Beitrag zur Erhöhung der

Sicherheit im Bergbau leistet. Mehr als

250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

zeigten deutlich den hohen Stellenwert,

den das Thema Werkbausicherheit in der

BERGMÄNNISCHER VERBAND ÖSTERREICHS

Bergbau im digitalen Zeitalter

Mineralrohstoffgewinnung hat.

Das Leitmotiv der gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung

lautete „Bergbau im

digitalen Zeitalter“ und stand ganz im

Zeichen des Spannungsfelds zwischen

Energieeffizienz, Ressourcenschonung,

Qualitätssicherung und Sicherheit. Diese

Thematik wurde im Eröffnungsstatement

der Bundesministerin Elisabeth Köstinger

sowie in den Plenarvorträgen von hochkarätigen

Vortragenden aus verschiedenen

Blickwinkeln beleuchtet. Ausführlich

vorgestellt wurde auch der Masterplan

Rohstoffe 2030 des BMLRT, der Lösungsvorschläge

liefert, um auf die Herausforderungen

der gegenwärtigen Dekade reagieren

zu können. Neben einer Stärkung der

heimischen Ressourcenbasis und der

Gewährleistung einer gesicherten internationalen

Rohstoffbeschaffung beschäftigt

sich der Masterplan Rohstoffe 2030 auch

mit Faktoren wie Innovation, dem Ausbau

der Kreislaufwirtschaft sowie mit Themen

wie Akzeptanz, Bildung und Dialog.

Jubiläumsexkursion

Am Steirischen Erzberg sind Innovationen

allgegenwärtig – davon konnten sich die

Mitglieder des BVÖ anlässlich des 70-jährigen

Vereinsbestehens überzeugen. So ging

es für die Tagungsteilnehmer am dritten

Tag nach Eisenerz, wo die herausragendste

Innovation der vergangenen Jahre – der

dieselelektrische Liebherr T236 mit dem

neu entwickelten Trolley-System – im

Mittelpunkt des Interesses stand.

„Die Besichtigung der Weltneuheit

Trolley-System in der 100 t SLKW-Klasse

ist für die BVÖ-Mitglieder ein attraktives

Ziel und uns es erfüllt uns mit Stolz, dass

der Steirische Erzberg hier zum internationalen

Benchmark wurde!“, freute sich

Josef Pappenreiter, BVÖ-Präsident und

Geschäftsführer der VA Erzberg GmbH.

Die Hard Facts rund um die dieselelektrischen

SLKW lieferten Burkhard Richthammer,

Managing Director for Design

and Engineering, Liebherr Colmar sowie

Peter Schimek, T236-Projektleiter am

Erzberg, im Zuge interessanter Vorträge

und Führungen entlang der vier Kilometer

langen Oberleitungsstrecke.

Der Steirische Erzberg bot den montanistischen Experten eine

spektakuläre Kulisse für eine würdige Abschlussexkursion der

dreitägigen Jubiläumsveranstaltung.

Nicht schlecht gestaunt hat man indes

auch über die Präsentation der Steirischen

Stollenpilze durch Wolfgang Mitterbäck

von der Firma GGM Produkt GmbH. Seit

Anfang des Jahres werden die alten

Stollen des ehemaligen Untertagebetriebes

als Aufzuchtsort für ihre Bio-Kräuterseitlinge

genutzt.

Im Rahmen der Hauly-Tour entlang der

Oberleitung erfolgte auch ein Abstecher

ins 2021 eröffnete Zentrum am Berg – nur

eine von vielen Innovationen, die den

Erzberg heute zu einer der modernsten,

vielseitigsten und aufregendsten Bergbaustätten

Mitteleuropas machen. Vor der

örtlichen Besichtigung präsentierte

Department-Leiter Univ.-Prof. Robert

Galler von der Montanuniversität Leoben

Zentrum am Berg:

Im Vorfeld der

Besichtigung informierte

Department-

Leiter Robert Galler

von der Montanuniversität

Leoben über

das ZaB und die

große Bandbreite an

Optionen für

Forschung und

Sicherheitstraining.

eindrucksvoll die Errichtung des ZaB mit

allen Optionen für Forschung und Sicherheitstraining.

„Die große Anzahl der Teilnehmer an

der Exkursion hat gezeigt, auf welch große

Resonanz das Trolley-Projekt bei den

Bergbauexperten stößt“, freut sich

Schimek. „Der T236 hat auch international

für Furore gesorgt und wir hoffen,

künftig vermehrt internationale Firmen

bei uns begrüßen zu dürfen.“

„Die Rückmeldungen über den Ausflug

auf den Steirischen Erzberg fielen sehr

positiv aus und alle der anwesenden

Experten waren beeindruckt über die

Entwicklungen der vergangenen 14 Jahre

am Steirischen Erzberg“, zieht Pappenreiter

ein zufriedenes Resümee.

62 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 63



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

RECYCLINGAKTIV & TIEFBAULIVE

Geballte Live-Demo von

Maschinen- und Anlagetechnik

Reger Betrieb herrschte vom 5.-7. Mai 2022 auf den umfangreichen Demoflächen im 90.000 m 2 großen

Freigelände der RecyclingAktiv & TiefbauLive in Karlsruhe. Über 210 Hersteller, Händler und Dienstleister

zeigten ein breites Angebotsspektrum für die Bau- und Umweltwirtschaft. Rund 9.500 Besucher

informierten sich über die Effizienz und Leistungsfähigkeit der rund 1.000 präsentierten Maschinen und

Anlagen, die an vielen Ständen oder auf einer der fünf Demoformate live erlebt werden konnten: der

Aktionsfläche Schrott & Metall, den Musterbaustellen Spezialtiefbau, Kanalbau und Elektromobilität im

Kompakt- und GaLaBau sowie in der neu konzipierten Anbaugeräte Arena. www.tiefbaulive.de | www.recyclingaktiv.de

Fotos: Baublatt.Österreich; JürgenRösner; JensArbogast

Kemroc

Zu sehen waren die Bagger-Anbaufräsen

von Kemroc nicht nur auf dem Messestand,

sondern auch auf der Musterbaustelle

Kanalbau und der Anbaugeräte-

Arena – einige davon auch im Einsatz. Die

patentierten Kettenfräsen haben zwischen

ihren beiden seitlichen Schneidköpfen eine

umlaufende Fräskette mit Hartmetallmeißeln.

Diese entfernt den bei herkömmlichen

Querschneidkopffräsen entstehenden

Mittelsteg aus Gestein oder Asphalt.

Gezeigt wurde auch das Modell KTR 65,

eines der neuesten Modelle aus der

KTR-Baureihe der Grabenfräsen mit

Fräskette. Mit diversen Fräskettenbreiten

verfügbar, öffnen sie Gräben mit 170 bis

600 mm Breite und bis zu 2.000 mm Tiefe.

In der Anbaugeräte-Arena zeigte Kemroc

eine seiner Spezialfräsen in einer besonders

spektakulären Aktion. Montiert an

einem Mobilbagger Cat M319 (19-21 t),

war das Modell KDS 50 beim Zerschneiden

von Bahnschwellen zu sehen. Und im

Rahmen der Musterbaustelle Kanalbau

demonstrierte der Hersteller mit einer

Kettenfräse EK 100 (100 kW) am Mobilbagger

JCB 245X (27,5 t), wie sich

Kanalgräben präzise, kraftstoffsparend

und mit geringsten Mengen an Abraum

und Verfüllmaterial öffnen lassen.

Kiesel

Live in Aktion stellten Kiesel und die

Spezialmaschinenmanufaktur KTEG ihre

Produkt- und Systemlösungen vor. In der

Anbaugeräte-Arena präsentierte Kiesel

den Hitachi ZX300-7 mit 30 t – ausgerüstet

mit dem KTEG CoPilot. Das Konzept:

Mehrere Trägergeräte, so auch der

ZX300-7, führten Anbaugeräte verschiedener

Hersteller vor. Auf der Demofläche

„Spezialtiefbau“ führte Kiesel einen

Hitachi-Bagger ZX250-7 mit OilQuick-

Schnellwechsler OQ70/55 und einer

hydraulischen Schlagramme von Movax

Kemroc Live in Aktion zeigte Kemroc seine patentierten Kettenfräsen mit ihren mittig

umlaufenden Fräsketten, darunter auch die neuesten Modelle aus der KTR-Baureihe.

Kiesel In der Anbaugeräte-Arena präsentierte Kiesel den Hitachi ZX300-7 mit 30 t –

ausgerüstet mit dem KTEG CoPilot. Im Hintergrund die Niederlassung der Kiesel Süd GmbH.

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BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022

65



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

Rubble Master Auf großes

Interesse stieß der RM 100GO!

Hybrid von Rubble Master.

vor. Mit dem bereits etablierten ZE85 als

erstem vollelektrischen Kompaktbagger

der 8-t-Klasse und der ortsmobilen

Schnellladestation Powertree zeigte

KTEG, wie Elektromobilität auf Baustellen

heute schon perfektioniert ist.

Liebherr

Im Rahmen der Doppelmesse präsentierte

Liebherr erstmals den Mehrschalengreifer

GMM 50-5 der Öffentlichkeit. Der Fünfschalengreifer

ist eine vollständige

Neuentwicklung, die hauptsächlich

Anwendung in der Maschinenklasse 35 bis

55 t findet. Der intelligent konzipierte

Greifer ist prädestiniert für den wirtschaftlichen

Umschlag im Schrott- und

Recyclingbereich. Liebherr zeigte zudem

zahlreiche Liebherr-Anbauwerkzeuge, das

Liebherr-Schnellwechselsystem Likufix

sowie drei unterschiedliche Maschinenexponate:

Ein Liebherr-Stereolader L 507,

ein Liebherr-Compact-Mobilbagger A 918

Compact Litronic sowie die mobile

Liebherr-Umschlagmaschine LH 22 M

Industry Litronic. Im Bereich der Musterbaustelle

Spezialtiefbau wurde das

Drehbohrgerät LB 16 unplugged gezeigt.

Die Maschine hat ein elektrohydraulisches

Antriebskonzept und kann durch den

Akku auch kabellos arbeiten.

Rubble Master

Im Mittelpunkt stand ein RM 100GO!

Hybrid als Antwort auf die explodierenden

Treibstoffpreise. Das Prinzip dahinter: Bei

den RM Hybrid-Brechern treibt ein

EAG Florian Schmellenkamp

informierte über die semimobilen

Siebmaschinen SBR 3 und SBR 4 der

EAG Einfach Aufbereiten GmbH.

Liebherr Premiere für den

Fünfschalengreifer GMM 50-5 bei

Liebherr. Zahlreiche Liebherr Geräte

waren am Stand und auf den

Demoflächen zu sehen, so auch das

Drehbohrgerät LB 16 unplugged.

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Es erfolgt eine

Simultanübersetzung

ins Deutsche

SBM Von der Leistungsfähigkeit

der SBM Anlagen in der Live-Demo

überzeugte sich auch Johannes

Zöchling (links, GF Hans Zöchling

GmbH), im Bild mit Hermann

Almer (SBM Mineral Processing).

Besuchen Sie die am längsten bestehende

Konferenz der Abbruchbranche mit gleichzeitig

stattfindender Preisverleihung. Erweitern Sie Ihr

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Elektromotor den Rotor des Prallbrechers

an. Spitzen im Betrieb gleicht der elektrifizierte

Rotorantrieb aus, so kann der

Dieselmotor ohne Drehzahlschwankungen

mit konstanter Drehzahl laufen. Das

Ergebnis ist ein deutlich niedriger

Treibstoffbedarf von bis zu 25%, wie auch

die Felddaten der RM Brecher über das

neue Flotten-Management und Condition

Monitoring Tool RM Xsmart belegen.

Selbst eine RM Hybridanlage, die zu 100%

mit Diesel betrieben wird, spart im

Vergleich zu einer hydraulischen Anlage

bis zu 60% der jährlichen Betriebskosten,

denn neben niedrigeren Treibstoffkosten

sinken auch Kosten für Hydrauliköl oder

Servicierung. Kombiniert man einen

Hybrid-Brecher mit einem Hybrid-Sieb

erzielt man sogar bis zu 30% Treibstoff-

Einsparung.

SBM Mineral Processing

Einen umfassenden Überblick über die

aktuelle diesel-elektrische bzw. vollelektrische

Mobilbrecher-Technologie von SBM

boten die insgesamt sieben raupen- und

kufenmobilen Anlagen von 25 bis 45 t

Betriebsgewicht, die teilweise auch auf der

Live-Demo gezeigt wurden. Bereits im

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66 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 67



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

Hain Die Firma Hain Industrievertretung

präsentierte sich als kompetenter

Ansprechpartner rund um das Thema

Multikuppelsysteme für Baumaschinen.

MTS

Auf großes I nteresse

stieß bei den MTS-

Anbauverdichtern

das Anzeige-Display,

das über die drei

Assistenz-Funktionen

Verdichtungsund

Auflastassistent

sowie Frequenzkontrolle

informiert.

Weber MT

stellte neben

bekannten Geräten

auch ein Sortiment

von Maschinen mit

Elektro- bzw. Akku-

Antrieb vor.

Gipo zeigte die Prallbrechanlage Giporec R 100 FDR Giga.

Holp demonstrierte die Stärken des

Drehantriebs RotoTop.

Eingangsbereich stimmte ein SBM Remax

400 auf das Grundthema der Messe ein:

Der auf eine Produktionsleistung von max.

400 t/h ausgelegte Prallbrecher (Aufgabegröße

0-800 mm) wurde mit Dolly-Fahrwerk

präsentiert, was die Flexibilität der

raupenmobilen 40-t-Anlage gerade bei

kurzfristigen Einsätzen deutlich erhöht.

Erstmals auf einer Messe wurde der im

vergangenen Jahr vorgestellte Remax 450

präsentiert, dessen leistungsfähiges

Kreisschwinger-Vorsieb die Ausstoßleistung

des „1.300er“-Brechers nochmals

deutlich erhöht (ca. 450 t/h). Mit optionalem

Eindecker-Nachsieb bleibt die Anlage

noch unter 50 t Transportgewicht. Gezeigt

wurde auch eine mobile Produktionslinie

für hochwertige Edelsplitt-Körnungen auf

Basis von Beton-Bahnschwellen: Nach

einem Zweiwellen-Brecher zur Vorzerkleinerung

liefert ein Jawmax 300 mit

Doppeldeck-Nachsieb als erste definierte

Zwischenprodukte Schotter 22/70 und

0/22, wobei letzterer zur weiteren Veredelung

der kufenmobilen SBM-Prallmühle

SMR 10/5/4 zugeführt wird (siehe Bild).

Sitech

Sitech präsentierte das neue Release

2.7 der technischen Plattform „Trimble

Earthworks“. Mit dem Release 2.7 in

Verbindung mit einer Richtungsautomatik

sind Erbbauwalzen in der Lage, einer

ausgewählten Linie aus dem 3D-Geländemodell

automatisch zu folgen. Der Rand

der Trommel bewegt sich exakt an der

Führungslinie, sodass nur die Bereiche

überfahren werden, die gemäß Plan

verdichtet werden sollen. Die Steuerung

steigert so die Produktivität und Qualität

der Verdichtung durch die optimale und

gleichmäßige Überlappung zwischen den

Übergängen. Die Steuerung ist besonders

nützlich in Bereichen, in denen die

horizontale Lage wichtig ist, wie zum

Beispiel bei Arbeiten am Böschungsfuß

oder an Fahrbahnrändern.

Weber MT

Der Spezialist für handgeführte Verdichtungstechnik

stellte erstmals auf der

Demomesse ein Sortiment von Maschinen

mit Elektro- bzw. Akku-Antrieb vor. Zu

sehen waren unter anderem drei Produkte

aus der neuen Baureihe: Der Vibrationsstampfer

SRE 590 DC, die Vibrationsplatte

CFR 90 DC sowie der Bodenverdichter

CR 2 DC. Bei der eingesetzten Akkutechnik

handelt es sich um einen effizienten

Lithium-Ionen-Akku aus dem Hause

Honda. Dieser wurde speziell für Baumaschinen

entwickelt und ist modular auf

den neuen Produkten von Weber MT

einsetzbar. Mit dem Honda-Schnellladegerät

dauert das vollständige Laden eines

Hydrema Von Hydrema waren die Citybagger MX14G und MX17G sowie

der kompakte Dumper 912FS mit 10 t Nutzlast und Knicklenkung zu sehen.

Kobelco Freuten sich über die zahlreichen Fachbesucher bei Kobelco

(von links): Özgü Öztura (Kobelco Europe), Otto Wohlgenannt (GF des

Kobelco Vertriebspartners in Dornbirn), Michael Ellinger (Geschäftsführer

EMB Baumaschinen) und Hanns Renz (Area Manager Kobelco).

leeren Akkus rund 1,5 Stunden – 80% der Ladekapazität ist bereits

nach einer Stunde erreicht. Die neue Serie akkubetriebener Geräte

erlaubt das Arbeiten in Innenräumen, in tieferen Gräben oder

emissionsregulierten Städten.

Wirtgen Gruppe

Gezeigt wurde die mobile Backenbrechanlage Mobicat MC 110(i)

EVO2 von Kleemann, die sowohl beim Transport als auch in der

Anwendung flexibel und vielseitig einsetzbar ist. Besonderes Highlight

ist das neue effektive mehrstufige Überlastsystem, das punktuelle

Wirtgen Die Wirtgen Group zeigte als Neuheit die mobile

Backenbrechanlage Mobicat MC 110(i) EVO2 von Kleemann.

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68 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 69



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

ScanKraft Anbauwerkzeuge wurden nicht nur am Stand, sondern auch auf den Demoflächen

vorgeführt. Im Bild Walter Mörtlbauer (GF Mörtlbauer Baumaschinen Vertriebs

GmbH) bei den Erläuterungen im Rahmen der Live-Demo.

RSP

demonstrierte

die Effizienz

seiner

Saugbagger.

Husqvarna

Der Abbruchroboter

DXR 145 von Husqvarna

lässt sich mittels

Fernbedienung

bedienen.

Wacker Neuson Auf dem

Messestand von Wacker

Neuson mit angeschlossener

Demo-Fläche standen vor

allem die zero emission

Geräte im Mittelpunkt.

Steelwrist Auch die

Steelwrist Tiltrotatoren waren

mehrfach im Einsatz zu sehen.

NB Baumaschinen Niklas Brimm (Geschäftsführer

NB Baumaschinen) und Sandra

Stömmer mit einem der Gyrustar Schaufelseparatoren,

die über hochverschleißfeste

Sterne aus Polyurethan verfügen.

Rototilt Wolfgang Vogl (Geschäftsführer

Rototilt) vor einem Schwenkrotator R3 mit

QC45-5 Schnellwechsler, montiert für die

Demo-Vorführung auf einem Kubota

KX080-4a2.

Zeppelin Neben zahlreichen Geräten auf

den verschiedenen Demo-Flächen zeigte

Zeppelin auch den neuen Cat 340 UHD Ultra

High Demolition-Bagger. In der neuen

Anbaugeräte Arena fungierte ein Cat

Mobilbagger M318 als Trägergerät für

unterschiedlichste Anbaugeräte.

Überlastsituationen erkennt, die durch zu

hartes und unbrechbares Material

entstehen. So werden ungewollte Stillstandzeiten

vermieden, die Verfügbarkeit

erhöht und damit auch die Gesamtleistung.

Mit dem intuitiven Bedienkonzept

Spective und mit der neuen digitalen

Lösung Spective Connect unterstützt

Kleemann den Bediener im Arbeitsalltag.

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Zeppelin

Zeppelin präsentierte den neuen Cat 340

UHD Ultra High Demolition-Bagger.

Dieser wurde für den schwierigen Abbruch

von hohen Bauwerken entwickelt und

verfügt über eine um mehr als 13% höhere

Arbeitshöhe als sein Vorgänger Cat 340F

UHD. Damit eignet er sich für den Einsatz

an Bauwerken mit bis zu acht Stockwerken.

Verschiedene Unterwagen-, Auslegerund

Stieloptionen sowie das große

Programm an Cat Anbaugeräten für den

Abbruch steigern die Flexibilität und

maximieren die Maschinenauslastung.

Für die schnelle Anpassung an die

aktuelle erforderliche Arbeitshöhe

ermöglicht das einzigartige Kupplungssystem

den Auslegerwechsel ohne Spezialwerkzeug

in nur 15 min. Der Cat 340

UHD basiert auf der Technik der Cat

Bagger der neuen Generation mit elektrohydraulischer

Vorsteuerung, neu entwickelter

Komfort-Kabine und zahlreichen

Assistenzsystemen für mehr Effizienz und

weniger Kraftstoffverbrauch.

Im Bereich Schrott- und Metallumschlag

zeigte der Cat MH 3024 seine Leistungsfähigkeit

beim Beschicken einer Schredderanlage

mit einem Polypgreifer. In der

neuen Anbaugeräte Arena wurde ein Cat

Mobilbagger M318 vorgeführt. Er fungierte

als Trägergerät für unterschiedlichste

Anbaugeräte, um so die Vielseitigkeit

bei Einsätzen im Abbruch und

Recycling in der Aufbereitung und

Sortierung von Wertstoffen möglichst

realitätsnah zu demonstrieren. Zeppelin

hatte auch seine Cat Walze CS12GC mit

im Gepäck, um ihre Verdichtungsleistung

auf einer Musterbaustelle vorzuführen.

Weiters wurde ein Cat Kettenbagger 340

UHD mit Pulverisierer MP332 gezeigt.

Zum Thema vernetzte Baumaschine

informierte Zeppelin über die neuesten

Tools aus den Bereichen Telematik und

Condition Monitoring.

70 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 71



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

MCCLOSKEY / POLIXMAIR

Leistung trifft Mobilität im neuen

McCloskey I4C Prallbrecher

Der neue I4C ist seit einigen Monaten das aktuelle Einstiegsmodell in die leistungs starke

Prallbrecherlinie von McCloskey. Seine technischen Stärken, die für Kosteneffizienz

durch maximale Produktionsleistung sorgen, beeindruckten im Rahmen der zahlreichen

Vorführungen durch die Firma Polixmair, dem Vertriebspartner von McCloskey in

Österreich. Eine weitere McCloskey Neuheit ist die Telematiklösung 365SiteConnex.

A

ufgrund der zahlreichen Optimierungen

vereint der I4C die Leistung und

Produktivität eines 1.125 mm Prallbrechers

mit einer kompakten Grundfläche

für maximale Manövrierfähigkeit.

Im Detail wurde der kompakte

Prallbrecher mit einer tieferen

Kammer konstruiert, die mehr

Platz für die Freisetzung

von Fremdkörpern bietet.

Mit einem aggressiven

Schlagleisten- und

Schürzen-Design, einem

Rotor mit 4 Balken

und variabler

Drehzahl sowie drei

Die Geschwister Sandra

und Ferdinand Polixmair

in Ohlsdorf bieten

hochentwickelte

Lösungen für die

mineralische Recyclingund

Rohstoffindustrie.

Mit kurzer Rüstzeit, hoher Manövrier fähigkeit

auf engstem Raum, vereinfachten Steuerungen und

der effizienten Hydraulik empfiehlt sich der neue Prallbrecher

I4C als ideale Lösung für eine Vielzahl von

Materialien und Anwendungen.

Brechzonen mit einem optionalen vierten

Schlag kann der I4C als Primär- oder

Sekundärbrecher für einige der schwierigsten

Materialien eingesetzt werden.

Ein neuer asymmetrischer Aufgeber

reduziert die Brückenbildung, die bei

einigen Anwendungen auftreten kann, und

sorgt in Kombination mit der Konstruktion

des Aufgebers mit Trichter für eine

bessere Bewegung und Vibration des

Materials auf dem Weg in die Prallkammer.

Der I4C bietet eine maximale

Effizienz des Materialflusses – vom

Aufgeber bis zum neuen Kurvenband auf

dem Hauptförderer, welches das Material

besser auf die beeindruckende 4 m hohe

Halde befördert. Dank der schnellen

Entriegelung und des ebenerdigen

Zugangs ist das Förderband auch einfach

zu warten und zu pflegen.

Wie bei allen McCloskey-Geräten steht

die Sicherheit an erster Stelle. Ein

Sicherheitssensor an der Kammertür,

integrierte Sicherheitsabschaltfunktionen,

ein Kammersicherheitsarm und eine

innovative Plattform für den Wechsel der

Blasstäbe tragen zum sicheren Betrieb

und zur Wartung der Anlage bei. Auch das

elektrische Niederspannungssystem, die

Hydraulik und das Bedienfeld sind

benutzerfreundlich und sicherheitsorientiert.

Der ebenerdige Zugang ermöglicht

eine schnelle Wartung und Instandhaltung,

wodurch sich die Ausfallzeiten für

den Betrieb verringern.

Neue Telematiklösung

Die Überwachung einer Flotte ist der

Schlüssel zur Reduzierung von Ausfallzeiten

und zur Maximierung der Produktivität

und Rentabilität. Hier ermöglicht das

neue digitale Telematiksystem 365Site-

Connex eine vollständige Vernetzungslösung

für die präzise Überwachung von

McCloskey-Produkten. Es basiert auf

einer modernen Telekommunikationslösung,

um Informationen über Brecher,

Siebmaschinen und Haldenbänder zu

sammeln, zu analysieren und zu übermitteln.

Auf diese Weise werden Produkte

72 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

höchster Qualität mit möglichst geringen

Ausfallzeiten gewährleistet.

Mit 365SiteConnex können

Schlüsselinformationen für jede

Maschine mit nur wenigen Klicks

abgerufen werden. So können Benutzer

den Status über einen einzigen Benachrichtigungs-Feed

überprüfen, den

Kraftstoffverbrauch aller Maschinen

überwachen und Servicepläne und den

Servicebedarf kontrollieren. Darüber

hinaus können mit GeoData die

aktuellen und früheren Standorte

einer Maschine verfolgt werden, von

Manövern auf einer Baustelle bis zum

Transport über einen halben Kontinent.

Geo Fences (Standortüberwachung)

können so programmiert werden, dass

sie benachrichtigt werden, wenn sich

eine Maschine außerhalb ihres

zu gewiesenen Bereichs befindet.

Von der Baustelle bis zum Büro sind

diese Schlüsselinformationen über alle

Geräte hinweg leicht zugänglich und in

einfach zu navigierenden Webseiten

zusammengefasst, einschließlich

Motor- und Beschickungsdaten, Diagnosen

und Ereignisprotokollen. Das

Programm wird zunächst für Brech- und

Siebanlagen angeboten, anschließend

auch für Haldenbänder, um den Kunden

eine vollständige und umfassende

Fernüberwachung ihres Betriebs zu

ermöglichen. Zusätzlich zu den Standardfunktionen

wie Maschinenstatus

und -standort ermöglicht 365SiteConnex

die Messung wichtiger Produktions- und

Wirtschaftlichkeitsindikatoren wie

Kraftstoffverbrauch, Produktionsdaten

und Motorstunden zur Analyse von

Leerlauf- und Arbeitszeiten. Ebenso

wichtig ist, dass es ein Benchmarking

zwischen Maschinen und Einsätzen

ermöglicht, um kritische Gemeinsamkeiten

und Unterschiede in Betrieb und

der erreichten Leistung zu ermitteln.

Polixmair + McCloskey: Partner für

professionelle Aufbereitungstechnik

Die Geschwister Sandra und Ferdinand

Polixmair sind Ansprechpartner für

Verkauf, Vermietung, Service und

Wartung von mobilen Siebanlagen,

Backenbrechern, Prallmühlen, Förderbändern,

Schwerlast- und Recycling-

Trommelsiebanlagen für die mineralische

Recyclingindustrie und Rohstoffindustrie

von McCloskey International.

„Unser seit 1972 bestehender Familienbetrieb

ist österreichweit im Einsatz

und bietet zahlreiche Lösungen aus einer

Hand. Durch langjährige Erfahrung als

Anwender und Mobilaufbereiter, kompetentes

Fachwissen und leistungsstarke

Maschinen unserer Vertriebspartner

sowie bestgeschulte Maschinisten ist es

uns möglich, unsere Kunden in allen

Bereichen der Aufbereitungstechnik,

darunter Betonaufbereitung, für die

materialverarbeitende Industrie zu

beraten. Seit 2017 vertreten wir in

Österreich das gesamte McCloskey

Spektrum. Wir bieten unseren Kunden

McCloskey Ersatzteile, Wartung und

Service“, betont Ferdinand Polixmair.

Ergänzend zu den robusten und

zuverlässigen McCloskey Produkten

bietet Polixmair den Kunden auch Matec

Filterpressen sowie leistungsstarke und

effiziente Schwerlast- und Recyclingtrommelsiebanlagen

von MDS International

für die materialverarbeitende

Industrie an. Das große Angebot an

Aufbereitungstechnik, beispielsweise für

Beton, Asphalt, Naturgestein, Abraummaterial

oder Lehmgestein deckt den

gesamten Bedarf ab.

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Mit dem neuen Telematiksystem 365SiteConnex können Schlüsselinformationen für

jede McCloskey Maschine mit nur wenigen Klicks abgerufen werden.

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Baumaschinenverband

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Nachdem im Steinbruch Hannersdorf

bereits der Hitachi ZW310-5 Radlader

überzeugte, wurde er nun durch einen

Hitachi ZW310-6 und ZW310-7 verstärkt.

Hier handelt es sich um das erste Modell

der Serie 7 in Österreich.

Dolomit abgebaut, der mit seinen ebenfalls

hervorragenden Werten für den Güterwege-

und Straßenbau optimal geeignet

ist. Die Hannersdorfer Splitte kommen

aber auch bei den Betonwerken und

Asphaltmischanlagen in der Region zum

Einsatz.“

Der extrem harte Diabas stellt im Steinbruch

Burg hohe Anforderungen an die Geräte und

Aufbereitungsanlagen. Der Hitachi ZX350-7

bewährt sich hier bei geringem Verbrauch ebenso,

wie der ebenfalls neue Bell 30E Muldenkipper.

Partnerschaft mit Handschlagqualität (von links):

Betriebsleiter Mario Tuba (Pinkataler Schotterwerke),

Geschäftsführer Mag. Clemens Weinhandl

(Pinkataler Schotterwerke) und Lukas Zak

(zuständiger Betreuer, Kiesel Austria).

Hier geht’s zum

Video von Kiesel

Austria, in dem

auch die Abbaubetriebe

der

Pinkataler

Schotterwerke zu

sehen sind.

Ein ZX350-7 und Österreichs erster

ZW310-7 überzeugen im Einsatz

Gewonnen wird das Material in

beiden Steinbrüchen im

Etagenabbau, wobei das

Sprengschema auf die jeweils

gewünschte Steinform abgestimmt

ist. Der Materialtransport

zu den Aufbereitungsanlagen

gestaltet sich jedoch

unterschiedlich. So wird im

Steinbruch Hannersdorf der

Dolomit aufgrund der Nähe der

Bruchwand von zwei Hitachi

Radladern ZW310 direkt in die

Aufbereitungsanlage aufgegeben.

Vor 5 Jahren begann hier

mit dem ersten Hitachi Radlader

ZW310-6 die Zusammenarbeit

zwischen den Pinkataler

Schotterwerken und Kiesel

Austria. Die guten Erfahrungen

mit dem ZW310-5, aber auch die

partnerschaftliche Zusammenarbeit

der beiden Unternehmen waren der

Grund, dass beim Austausch des nächsten

Radladers ein Hitachi ZW310-7 zum Zuge

kam. Bei dem neuen Radlader, der vor

wenigen Monaten übergeben wurde,

handelt es sich um den ersten ZW310-7 in

Österreich. Zu seinen Stärken zählen

unter anderem die elektrisch vorgesteuer-

PINKATALER SCHOTTERWERKE / KIESEL AUSTRIA

Kiesel Austria überzeugt mit Hitachi und

Bell Geräten die Pinkataler Schotterwerke

Es sind hochwertige Natursteine, die von den Pinkataler Schotterwerken im Südburgenland

gewonnen und aufbereitet werden. Sowohl der Burger Diabas als auch der Hannersdorf

Dolomit verfügen über eine ausgezeichnete Qualität und kommen daher in vielen Bereichen

zum Einsatz. Bei den jüngsten Fuhrpark-Erneuerungen setzte das Unternehmen konsequent

auf die Partnerschaft mit Kiesel Austria. Ausschlaggebend dafür war nicht nur die

Qualität der Hitachi und Bell Geräte, sondern auch die ausgezeichnete Betreuung.

D

ie Pinkataler Schotterwerke in

Oberwart sind ein Familienbetrieb,

der über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

beschäftigt. Bereits seit 1928 wird

das Unternehmen von der Familie

Weinhandl geführt, die den vormals

kleinen regionalen Betrieb zu einem

florierenden Unternehmen entwickelte.

Vor rund 20 Jahren wurde die Pinkataler

Schotterwerke GmbH & Co KG gegründet

und Mag. Clemens Weinhandl zum

Geschäftsführer bestellt. Er leitet das

Unternehmen seither in der dritten

Generation.

Mag. Weinhandl über die beiden

Abbaubetriebe des Unternehmens: „Der

Steinbruch in Burg liegt am Fuße des

Eisenbergs. Der hier gewonnene Diabas ist

in der Region einzigartig und erfüllt die

höchsten Kriterien, die bei Asphaltsplitten

in Österreich gültig sind. Er zählt zu den

härtesten Gesteinen in Österreich und ist

unter anderem im Bereich der Ufer- und

Wildbachverbauungen sehr gefragt. Für

die Gartengestaltung und private Bauherren

bieten wir die Burger Gartensteine

und den plattigen Naturstein, die händisch

verlegbar und extra aussortiert sind.

Neben den Natursteinen produzieren wir

auch eine große Bandbreite an Schotterund

Edelsplittkörnungen, die in der

Gegend benötigt werden. Die große

Herausforderung beim Diabas ist

natürlich die Härte des Materials, das

wir bis zu vier Mal brechen müssen. In

Hannersdorf wird ein kalkhältiger

RUINIERE NICHT DEIN PROJEKT. BOELS DEIN PROJEKT.

HIER ERFÄHRST DU, WIE BOELS DICH BEI

DEINEM PROJEKT UNTERSTÜTZEN KANN

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74 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 75



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

ten Hydraulikbedienhebel, die in den ZW-7

Radladern für höchste Feinfühligkeit,

Einstellbarkeit und Flexibilität sorgen.

Der neue Stufe V Motor zeichnet sich

gegenüber dem Vorgängermodell durch ein

höheres Drehmoment schon bei niedrigen

Drehzahlen aus. Ausgerüstet sind die

beiden 25 t Radlader mit Schaufeln der

Firma Winkelbauer, die über ein Zahnsystem

bzw. ein wendebares Unterschraubmesser

verfügen. Um die Reifen zu

schonen, sind die 4,3 m 3 Schaufeln etwas

breiter als der ZW310 ausgeführt.

Im Steinbruch Burg ist der Weg von

den Etagen zur Aufbereitungsanlage

wesentlich länger und von starkem Gefälle

geprägt. Mit dem Transport wurden hier

früher Fremdfirmen beauftragt. Als man

jedoch für Abräumarbeiten eine Bell

Mulde als Mietgerät einsetzte, konnte

diese auch unter winterlichen Bedingungen

derart überzeugen, dass sie sofort in

den Fuhrpark übernommen wurde. Seit

wenigen Monaten kommt nun eine neue

Bell 30E zum Einsatz. Der 30 t Muldenkipper

ist neben dem starken Stufe V

Die beiden Hitachi Radlader

ZW310-6 und ZW310-7 transportieren

das Material im Steinbruch

Hannersdorf von der Bruchwand

direkt zur Aufbereitungsanlage.

Rechts: Der neue Hitachi ZX350-7

Kettenbagger benötigt im zeitweiligen

Ladebetrieb nur rund 13 l.

Maschinist Adi Graf und sein Bruder

Peter Graf sorgen in den beiden

Hitachi ZW310-6 bzw. ZW310-7

Radladern für zügige Abläufe.

Geschäftsführer Mag. Clemens

Weinhandl vor einem der firmeneigenen

Lkw, die überwiegend im

Werksverkehr eingesetzt werden.

Motor auch mit den vollhydraulisch

betätigten Ölbadlamellenbremsen an allen

Achsen optimal für den anspruchsvollen

Einsatz gerüstet. Die ältere Bell Mulde

steht weiterhin als Ersatzgerät zur

Verfügung.

Verladen wird der Diabas auf der Etage

durch einen ebenfalls neuen Hitachi

ZX350-7 Kettenbagger. Mag. Weinhandl:

„Wir hatten hier bereits verschiedene

Geräte im Einsatz und haben dabei auch

schlechte Erfahrungen gemacht. Umso

mehr hat es uns gefreut, dass der Hitachi

ZX350-5B die schwierige Arbeit mit dem

Diabas Gestein verlässlich und mit hoher

Produktivität erledigt hat. Als ein Gerätetausch

notwendig wurde, war es naheliegend,

dass wir uns nach dem Motto ´never

change a winning team` für das aktuelle

Modell der Serie 7 entscheiden. Dazu

kommt, dass das Team der Firma Kiesel

Austria für uns immer erreichbar ist und

uns immer lösungsorientiert zur Seite

steht.“

Baggerfahrer Szoltan Kiss, der im

Steinbruch Burg die Beladung der Bell

30E übernimmt, war bereits mit dem

Hitachi ZX350-6 mehr als zufrieden. Im

direkten Vergleich zeigt er sich vom Modell

der Serie 7 jedoch restlos begeistert. Er

schätzt nicht nur den hohen Komfort der

Kabine, sondern auch die enormen

Kraftreserven des ZX350-7. Sie erlauben

es ihm, alle Arbeiten ohne Probleme im

Eco-Modus durchzuführen.

Lukas Zak, zuständiger Betreuer der

Firma Kiesel Austria, dem Vertriebspartner

der Marken Hitachi und Bell in

Österreich, ergänzt: „Der neue Hitachi

ZX350-7 kommt hier im Steinbruch Burg

mit verbreitertem Laufwerk, kürzerem

Stiel für höhere Reißkräfte und einem

Felstieflöffel der Firma Baumaschinentechnik

zum Einsatz. Sein kräftiger Stufe

V Motor und das neue Hydrauliksystem

Trias III mit 3 Axialkolbenpumpen

machen die 35 t Maschine enorm leistungsfähig

und effizient. Das neue

Kabinendesign bietet nicht nur viel Platz

und Komfort für den Fahrer, sondern auch

eine sehr gute Rundumsicht. Ein Kamerasystem

sorgt zusätzlich für noch mehr

Sicherheit. Besonders deutlich schlägt sich

der Generationensprung bei den Geräten

im Verbrauch nieder. Beispielsweise

braucht der Hitachi ZX350-7 im Vergleich

zum Vorgängergerät bei derselben

Tätigkeit – also im zeitweiligen Ladebetrieb

– mit rund 13 l um bis zu 7 l weniger.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit den

Hitachi und Bell Geräten, aber auch mit

unserem Service das Vertrauen der Firma

Pinkataler Schotterwerke nachhaltig

gewinnen konnten.“

www.kiesel.net | www.schotterweb.at

Zwei in einem: Mit dem neuen raupenmobilen reversierbaren Prallbrecher I4e RIC präsentiert Keestrack

eine leistungsfähige Lösung für die Sekundär- und Tertiär-Brechstufe, die sich insbesondere

auch zur wirtschaftlichen Sandproduktion (0-2 mm) eignet.

KEESTRACK

Keestrack ist bereit für die Zukunft

Trotz großer internationaler Restriktionen, bedingt durch die Corona-Pandemie,

schaut die Keestrack Gruppe auf ein zufriedenstellendes Wirtschaftsergebnis 2021

zurück. Positives Feedback der Händler aus aller Welt und zahlreiche Produktneuheiten

sprechen für ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum auch in diesem Jahr.

arcel Kerkhofs, Marketing Manager

M im Belgischen Headquarter der

Keestrack Gruppe, zu der aktuellen

Situation: „Keestrack war, so wie auch

viele andere international tätige

Maschinenbauer, von den Auswirkungen

der Corona-Pandemie natürlich stark

beeinflusst.

Wir sind dennoch sehr optimistisch,

was die Zukunft betrifft, weil wir heuer

mit spannenden Innovationen und

Neuprodukten auf den Markt kommen.

Keestrack legt weiterhin einen starken

Fokus auf den Ausbau von mobilen

Strom-Plug-In und Hybrid-betriebenen

Brechern und Siebanlagen zur Reduktion

von Emissionen und Betriebskosten.“

Eines der Schlüssel-Produkte, die

Keestrack 2022 präsentiert, ist der

komplett neu designte mobile reversible

Prallbrecher I4e. Dank der innovativen

RIC (Reversible Impact Crusher) Technologie,

kann diese Maschine sehr flexibel in

der Sekundär-Aufbereitung von Gestein

aber auch im Recyclingbereich (z.B.

Asphalt) eingesetzt werden. Das spezifische

Design des reversiblen Horizontal-

Prallbrechers (Ø 1.100 mm; 4 Schlagleisten)

und elektronisch gesteuerter Brechspalteinstellung

(+80 bis -220 mm mit

neuen Werkzeugen) erlaubt eine Aufgabestückgröße

von bis zu 250 mm und

garantiert eine konstant hohe End-Produktqualität

des 0/2er im geschlossenen

Kreislauf. Sekundär- und Tärtiär-Brechenstufe

können jetzt in einer einzigen

Die raupenmobile Power-Einheit M5 kann

mit ihrem integrierten Generator verschiedene

elektrisch betriebene Anlagen bei minimalen

Kosten und Emissionen versorgen.

mobilen Lösung zusammengefasst werden,

was den Keestrack I4e zu einer echten

Alternative zu mobilen Kegelbrechern

oder Vertikalbrechern macht, insbesondere

im Hinblick auf dessen herausragende

Produktionskapazitäten von 100-250 t/h.

Laut Keestrack ermöglicht dieses System

auch niedrigeren Verschleiß, bessere

Endprodukt-Qualität (Kornform) und

signifikante Energieeinsparungen bei

typischen Anwendungen – z.B. Sand

0/4er-Produktion: -30% im Vergleich zu

Kegelbrechern; -30 bis -40% im Vergleich

zu Vertikal-Prallbrechern. Das ist auch

auf das ausgeklügelte Diesel-Elektrik-

Antriebskonzept des kompakt gebauten

Brechers (Transport Abmessungen:

15,05 x 3,00 x 3,25 m), mit 41 t Gesamtgewicht,

integrierter Eindeck-Siebanlage

und Überkorn-Retourband zurückzuführen.

Wie auch bei den Großanlagen von

Keestrack (Kegelbrecher H4e / H6e / H7e,

Backenbrecher B7e), ist die Motor-

Antriebseinheit mit einem 447 kW

Dieselmotor und einem 300 kVA Generator

als „drop-off“-Einheit ausgeführt und

kann so einfach neben dem Brecher

positioniert werden (zusätzlicher Schallund

Motorschutz). Elektroantrieb von

Brecher (160 kW), Aufgabeeinheit und

Förderbänder sowie die bewährte „Load-

Sensing“-Hydraulik erlauben einen

kosteneffizienten und gleichzeitig emissionsfreien

Plug-In Betrieb. Mit drei

Patenten zeigt sich das innovative

Potenzial des neuen Keestrack I4e.

Im Vergleich zu konventionellen

Diesel-Hydraulik-Antrieben, sparen

Diesel-elektrisch betriebene Anlagen bis

zu 40% an Treibstoff ein. In Produktionslinien

mit mehreren kombinierten Anlagen

sinkt der zurechenbare Dieselverbrauch

weiter um bis zu 70%, wenn beispielsweise

die Hybrid-Siebanlagen ihren Strombedarf

direkt über den Plug-out-Anschluss einer

voran- oder nachgestellten Anlage decken.

Durch eine direkte Netzeinspeisung fallen

nicht nur die Betriebs- sondern auch die

Maintenancekosten weiter drastisch. Für

den Fall, das keine Netz-Einspeisung

verfügbar ist, hat Keestrack die raupenmobile

Motor/Generatoreinheit M5

entwickelt, die sowohl Brecher als auch

Siebanlagen und Haldenbänder direkt mit

Energie versorgen kann.

www.mineraltech.at | www.keestrack.com

76 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 77



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

Der dieselelektrische

Muldenkipper T 236 von

Liebherr läuft mithilfe der

Oberleitung fast vollständig

im E-Betrieb.

Die Bereifung muss standortbasierten

Herausforderungen der Alpenregion

mit starkem Schneefall und extremer

Kälte trotzen.

ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

„Dieses einzigartige

Projekt ist von A bis Z

durchdacht: Von der

Oberleitung bis zum

richtigen Reifen“, so

Dr. Peter Schimek,

Projektleiter bei der

VA Erzberg GmbH.

Bridgestone unterstützt

die VA Erzberg GmbH

nicht nur mit Produkten,

sondern auch mit umfassendem

Service und

praxisnaher Beratung.

VA ERZBERG / BRIDGESTONE

Bridgestone ist Partner im Bergwerk der Zukunft

Am Erzberg in der Steiermark betreibt die VA Erzberg GmbH nicht nur den größten

Hartgesteinstagebau Zentraleuropas, sondern ebenfalls einen der modernsten seiner Art.

Neben der fortschreitenden Digitalisierung und Prozessoptimierung des Betriebs zeichnet

sich die VA Erzberg GmbH auch durch ein einzigartiges Großprojekt aus, das gleichermaßen

Vorteile für Betrieb und Umwelt mit sich bringt: die Elektrifizierung des Erzbergs.

M

it 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

gehört das Unternehmen zu

den größten Arbeitgebern vor Ort und

steht daher in enger Verbindung mit der

Region in den Alpen. Hier blickt die VA

Erzberg GmbH zudem auf eine langjährige

Abbauhistorie zurück und setzt sich

auch weiterhin – der Zukunft zugewandt

– mit wegweisenden Technologien für

einen reibungslosen Einsatz in der

bedeutsamen Erzlagerstätte ein.

Elektrifizierung:

Erzberg unter Strom

Dr. Peter Schimek leitet das Projekt der

Elektrifizierung des Erzbergs, bei dem

Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb

direkten Strom aus einer Oberleitung

entlang der Hauptförderroute beziehen

und damit den Kraftstoffverbrauch im

Betrieb erheblich senken. Unter den

Fahrzeugen der VA Erzberg GmbH sticht

eines besonders heraus: der Muldenkipper

T 236 von Liebherr mit Hybridantrieb.

Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb

werden weltweit bei Nutzlasten von über

200 t verwendet, doch in der Erzlagerstätte

des Erzbergs ist der Einsatz in der

100-t-Klasse in Verbindung mit der

Oberleitungsanlage einzigartig.

„Der dieselelektrische T 236 wurde von

Liebherr seit 2012 entwickelt und 2018

auf den Markt gebracht. Bereits seit 2017

ist einer der ersten Prototypen bei uns am

Erzberg für die Weiterentwicklung im

Einsatz. Doch erst durch das Gesamtkonzept

mit der Oberleitung, die 2019

miteinbezogen wurde und in dieser Form

kein zweites Mal existiert, wird unsere

Anlage einmalig“, so Dr. Peter Schimek,

Projektleiter der Oberleitungsanlage.

„Diese Investition in die Zukunft hat sich

gelohnt, denn nun profitieren wir langfristig

von einer entscheidenden Produktivitätssteigerung

und einer geringeren

Umweltbelastung in unserem Betrieb.“

Die Oberleitungsanlage wurde errichtet,

um den Betrieb mit hybriden Schwer-

Lkw zu ermöglichen, die zusätzlich

mithilfe der direkten Stromabnahme

angetrieben werden können. Im Gegensatz

zu herkömmlichen dieselelektrischen

Fahrzeugen läuft die Maschine der VA

Erzberg GmbH damit seit Oktober 2021 in

weiten Teilen des Tagebaus fast vollständig

im E-Betrieb. Lediglich auf neuangelegten

Wegen und beim Übergang zum

Abbau sowie im Bereich der Abraumhalde

wird der konventionelle Antrieb noch

benötigt. Statt 15 min. benötigt das

Fahrzeug für die entsprechende Strecke

mit Oberleitungsanlage lediglich 10 min.

und spart dabei rund 95% an Dieseltreibstoff

ein. Umgerechnet ergibt sich daraus

eine CO2-Einsparung von ca. 8.000 t pro

Jahr sowie ein um 3 Mio. l verringerter

Treibstoffverbrauch gegenüber dem

konventionellen Antrieb.

Besondere Projekte

schaffen besondere Ansprüche

Bei der Umsetzung des Projekts spielt

auch die Bereifung der Fahrzeuge eine

signifikante Rolle. Hier unterstützt

Bridgestone, ein weltweit führender

Anbieter für Reifen und nachhaltige

Mobilitätslösungen, die VA Erzberg GmbH

mit den entsprechenden Premiumreifen

sowie den damit verbundenen technischen

Services rund um den Reifen, die dafür

Sorge tragen, die Produkte auf die

verschiedenen Anforderungen optimal

einzustellen.

Um das Gesamtkonzept der Oberleitungsanlage

problemlos umzusetzen,

werden spezifische Ansprüche an Fahrzeug

und Bereifung gestellt, die sich

sowohl aus der besonderen Lage der

Erzlagerstätte als auch aus den technischen

Bedingungen des Projekts zusammensetzen.

„So ist beispielsweise zu

berücksichtigen, dass der direkte und

drehmomentstarke Antrieb zu einer

stärkeren Abnutzung der Reifenlauffläche

führt und auch die erhöhten Geschwindigkeiten

eine zusätzliche Beanspruchung

mit sich bringen, die insbesondere

Auswirkungen auf die Reifentemperatur

und damit auf die Lebensdauer des

Reifens haben“, sagt Dr. Peter Schimek.

„Um entsprechende Reifenspezifikationen

für diese Art der Anforderungen

auszuwählen, bedarf es genauer Einsatzstudien,

die Rückschluss auf die maximal

zulässigen Lasten, Geschwindigkeiten und

in diesem Zusammenhang der Einstellung

des optimalen Luftdrucks bieten“, ergänzt

Christoph Frost, Director Commercial

Products Bridgestone Central Europe.

„Zudem bedarf es einer hohen Widerstandsfähigkeit

der Bereifung, wenn es um

den täglichen Transport von rund 40.000 t

Material geht. Umgerechnet ergibt sich

daraus eine Masse von rund 670 t, die ein

einzelner Reifen am Tag befördert.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf

einer gleichbleibend guten Traktion unter

wechselnden Fahrbahnbedingungen und

einer hohen Stabilität der Bridgestone

Reifen, die maßgeblich zur Sicherheit im

Fahrbetrieb beiträgt. Weiterhin müssen sie

resistent gegenüber Hitze und Schnittverletzungen

sein und eine gute Selbstreinigung

aufweisen.“

Bridgestone unterstützt

mit Produkt und Service

Um die besonderen Ansprüche der VA

Erzberg GmbH auch perspektivisch ideal

zu erfüllen und zugleich den witterungsund

standortbasierten Herausforderungen

der Alpenregion bestmöglich zu trotzen,

entwickelt Bridgestone derzeit einen

neuen OTR-Reifen: Der Bridgestone 27.00

R49 Master Core wird speziell für den

Einsatz im Hartgesteins-Tagebau konstruiert

und zeichnet sich durch seine hohe

Langlebigkeit und besondere Widerstandsfähigkeit

aus. Doch nicht nur mit

Produkten unterstützt Bridgestone die

VA Erzberg GmbH bei ihrem zukunftsweisenden

Unterfangen. „Die persönliche

Betreuung, das umfassende Serviceangebot

sowie die technische Kompetenz und

praxisnahe Beratung von Bridgestone

überzeugt. Die Zusammenarbeit ist

konstruktiv, auf Augenhöhe und stets

lösungsorientiert“, so Dr. Peter Schimek.

Diese fortschrittliche Partnerschaft

beruht auf dem Bridgestone E8 Commitment,

welches die Unternehmensvision

repräsentiert, einen sozialen und kundenorientierten

Mehrwert zu schaffen und zu

einer nachhaltigeren Gesellschaft beizutragen.

Ein Rahmenplan aus acht Leitbegriffen

(Energy, Ecology, Efficiency,

Extension, Economy, Emotion, Ease und

Empowerment) soll dabei die Strategien

und Entscheidungsprozesse in allen

Geschäftsbereichen lenken.

www.vaerzberg.at

www.bridgestone.at

78 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 79



ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

SBM MINERAL PROCESSING / MINERALTECH

Plug-in-Hybride: SBM setzt auf ein

einheitliches Konzept in allen Modellen

Seit knapp 40 Jahren setzt SBM Mineral Processing konsequent auf dieselelektrische

Antriebe und bietet als einziger Hersteller technologie-übergreifend

Plug-in-Hybride bei raupenmobilen Backen- und Prallbrechern von unter

30 bis rund 150 t Betriebsgewicht.

D

ank des ausgereiften Antriebs-Konzepts

positionieren sich die Jawmaxund

Remax-Modelle hinsichtlich Brechergröße

und Produktionsleistung weit vorne

in ihren jeweiligen Maschinenklassen,

ohne dabei Kompromisse in der Mobilität

zwischen oder auf der Baustelle zu

machen. So setzen die erst jüngst vorgestellten

Modelle Jawmax 450 und Remax

450 trotz Vollausrüstung Maßstäbe bei

Transportabmessungen und Gewicht

und wurden zur neuen Referenz im

40-t-Segment.

SBM verfolgt bei seinen Anlagen seit

jeher ein einheitliches Konzept, das die

großen Vorteile des diesel-elektrischen

Antriebs mit Netzoption in allen Leistungsklassen

gewährleistet. Herzstück ist

jeweils eine Diesel-Generator-Einheit mit

emissions-optimierten Cummins-Dieselmotoren

und direkt angeflanschten,

wartungsfreien Generatoren. Die kompakten

Antriebseinheiten sind außerhalb der

staubintensiven Maschinenzonen positioniert.

Zusätzlich werden die Schaltschränke

serienmäßig Überdruck beaufschlagt

und können für Extrem-Einsätze

beheizt/klimatisiert werden. Am Schaltschrank

erfolgt optional der Anschluss der

Einspeisung von Netzstrom oder alternativer

externer Stromquellen (Beistellgeneratoren),

die vor Inbetriebnahme der Anlage

über einen zentralen Hauptschalter

einfach und sicher aktiviert wird. Die

zentrale SBM-Maschinensteuerung

„Crush Control“ übernimmt automatisch

das Hochfahren der einzelnen Maschinenkomponenten

sowie deren Überwachung

und Steuerung im Brechbetrieb. Je nach

Modell und Ausrüstung (Vorsiebe, Austragsbänder,

Anbausiebe, etc.) sind bis zu

20 Elektro-Motoren mit Anschlussleistungen

von 750 Watt (Berieselung) bis 250 kW

(Brecher) auf den SBM-Anlagen verbaut.

Die Arbeitshydraulik (Brecherverstellung,

Hubzylinder, etc.) und der proportionale

Fahrantrieb werden über zwei

separat zu aktivierende, elektrisch

betriebene Pumpensysteme und Kreisläufe

gespeist. Das sichert auch im

vollelektrischen Betrieb die volle Funktionalität

der Anlagen, gleichzeitig wird die

Energiebilanz nicht durch den unnötigen

Stand-by-Status, etwa der Raupenmotoren,

belastet. Im Gegensatz zum dieselelektrischen

Wettbewerb mit deutlich

umfangreicherer Bordhydraulik, minimiert

dies die erforderlichen Ölmengen an

Bord auf z.B. nur noch 80 l gegenüber

rund 200 l bzw. gut 600 l bei rein dieselhydraulischen

Modellen in der 40-t-Klasse.

Statt über weit verzweigte Hydraulik-

Verrohrungen mit hohen thermischen

Verlusten bzw. aufwändiger Ölkühlung

sind alle übrigen Antriebe und Verbraucher

bei SBM-Anlagen bruchsicher

„verkabelt“, was umweltkritische Leckagen

und entsprechende Betriebsausfälle

weitgehend ausschließt. Ohne den Umweg

über Steuerblöcke gewährleistet die

elektrische Ansteuerung ein kontinuierlich

schnelles Ansprechen der unterschiedlichen

Anlagenkomponenten und ermöglicht

die einfache Anpassung von Aufgeber-

Geschwindigkeit, Siebleistung oder

FU-gesteuerte „Extras“ wie die automatische

Förderrinnen-Abreinigung.

www.sbm-mp.at | www.mineraltech.at

Referenz im 40-t-Segment: Jawmax 450 von SBM mit Vollausrüstung

setzt Maßstäbe bei Transportabmessung und Gewicht.

SCHÜTTFLIX

Schüttgut-Plattform Schüttflix

digitalisiert Baustoffbranche

Das deutsche Start-up Schüttflix expandiert: ab Juli können Schüttgutbestellungen

über die digitale Plattform abgewickelt werden – vom

Preisvergleich über die Angebotserstellung bis zur Abrechnung.

C

hristian Hülsewig, Gründer und CEO

von Schüttflix, über die Ausweitung

des Geschäfts nach Österreich: „Wie in

Deutschland herrscht auch in der österreichischen

Baubranche ein enormer

Kostendruck. Zudem wird das Thema

Nachhaltigkeit immer wichtiger. An

beiden Punkten setzen wir an und sehen

erhebliches Verbesserungspotenzial.

Indem wir alle Akteure der Schüttgut-

Wertschöpfungskette optimal miteinander

vernetzen, vereinfachen wir die Beschaffungsprozesse

erheblich. Das spart

Anbietern und Abnehmern von Schüttgütern

viel Zeit und Geld. Und Spediteure

profitieren von der Möglichkeit, unkompliziert

neue Aufträge zu erhalten.“

Den Markteintritt von Schüttflix

steuert Stefan Klanner. „Ich freue mich

sehr, dass Stefan an Bord ist und unser

Wachstum in Österreich vorantreibt. Als

Geschäftsführer von wastebox hat er

bewiesen, dass er innerhalb kürzester Zeit

eine gute Geschäftsidee umsetzen und

erfolgreich am Markt etablieren kann“, so

Hülsewig. In einer ersten Phase werden

Produzenten von Schüttgütern und

Spediteure derzeit eingeladen, sich auf der

Schüttflix-Plattform zu registrieren. Ab

Juli sollen dann die ersten Aufträge

vollständig über die App abgewickelt

werden. Schüttflix steht allen Marktteilnehmern

kostenlos zur Verfügung.

„Österreich verfügt über eine innovative

und starke Bauwirtschaft, die ein

hohes Bauvolumen bewältigt und in

anderen Bereichen gezeigt hat, dass sie die

neuen Möglichkeiten der Digitalisierung

effizient nutzen kann. Für uns sind das

ideale Voraussetzungen, um zu wachsen.

Bis Ende des Jahres wollen wir Schüttflix

Österreich als führende Logistik-Plattform

positionieren und einen Umsatz im

siebenstelligen Bereich erzielen“, erläutert

Stefan Klanner seine Ziele für die nächsten

Monate.

Auf dem deutschen Heimmarkt nutzen

mittlerweile über 9.000 Kunden und

Partner die Plattform. Seit ihrem Start

2018 wurden fast 5 Mio. t Material über

die Plattform gehandelt. Mit einem

Wachstum von 300% zwischen 2020 und

2021 zählt Schüttflix zu den erfolgreichsten

europäischen Start-Ups im Baubereich.

Der bisherige Erfolg legt den

Grundstein für die internationale Expansion:

Nach dem Markteintritt in Österreich

wird die Schüttflix-Plattform ab

Sommer zudem in Polen und in der

Tschechischen Republik verfügbar sein.

Auch in den beiden zentraleuropäischen

Märkten dominieren bislang Papierkram

Der Schüttflix Österreich

Geschäftsführer Stefan Klanner

zusammen mit Schüttflix Gründer

und CEO Christian Hülsewig.

Die Schüttflix App im täglichen Gebrauch.

und komplizierte Prozesse das Baugewerbe.

Dies wird sich mit Schüttflix

ändern.

Schüttflix ist eine digitale Logistikdrehscheibe

für die Baubranche. Die Plattform

verbindet Bauunternehmer, Baustoffanbieter

und Spediteure miteinander. Mit

wenigen Klicks können Unternehmer in

der App Preise vergleichen und Schüttgüter

und Transporte direkt bestellen. Statt

regional fragmentiert und intransparent,

schafft Schüttflix so erstmalig einen

funktionierenden, effizienten Markt für

alle gängigen Schüttgüter in Österreich.

Seinen Partnerspeditionen ermöglicht

Schüttflix eine optimierte Tourenplanung,

die zu weniger Leerfahrten und somit

mehr Nachhaltigkeit führt. Darüber

hinaus unterstützt Schüttflix mit Daten

für die Echtzeit-Analyse und digitalen

Dokumenten (Rechnungen, Lieferscheine,

Wiegedokumente) Bauunternehmen bei

der Optimierung und Digitalisierung ihrer

Prozesse.

Das 2018 in Deutschland gegründete

Unternehmen machte 2021 einen Umsatz

von 50 Mio. Euro und zählte ca. 9.000

Kunden und Partner auf der Plattform.

2022 expandiert Schüttflix nach Österreich,

beginnend in Wien und Umgebung.

www.schuettflix.com

80 BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 81



Die Demarec Schrottschere DXS 50

kommt im Betrieb der Firma Gebrüder

Gratz mit einem Umschlagbagger

Fuchs MHL 350 zum Einsatz.

„Wir verstehen uns nicht nur als wichtiger

Teil der Kreislaufwirtschaft. Es ist uns auch seit

vielen Jahren ein Anliegen, zu zeigen, wie grün ein Betrieb

in unserer Branche geführt werden kann“, betont

KommR Dr. Karl-Heinz Gratz.

Auch diese

leistungsfähige

Schrottschere

von MBI

bewährt sich

bei der

Firma

Gebrüder

Gratz.

ROHSTOFF + AUFBEREITUNG

AAB EISTERER / GEBRÜDER GRATZ

Schrottprofi Gebrüder Gratz setzt auf

AAB Eisterer Service und Demarec Qualität

In Edt bei Lambach schlägt die Firma Gebrüder Gratz auf dem größten Schrottplatz

Oberösterreichs im Jahr rund 200.000 t Schrott und Buntmetalle um. Mit regelmäßigen

Investitionen in neueste Technik sorgt der Vorzeigebetrieb dafür, dass der wirtschaftliche

Erfolg Hand in Hand mit einem umweltfreundlichen Betrieb geht. Bei der Erneuerung

der größten Schrottschere überzeugten das Unternehmen nicht nur die Stärken einer 5 t

Demarec DXS 50, sondern auch der kompetente Service der Firma AAB Eisterer.

D

as 1938 gegründete Unternehmen

Gebrüder Gratz Ges.m.b.H ist spezialisiert

auf die Aufbereitung und die Sortiermaßnahmen

von Schrott und Metallen.

Angeboten wird in diesem Bereich eine

breite Palette an Dienstleistungen, die von

der Containerbereitstellung bis zu

Demontagen vor Ort reicht. Eine transparente

Eingangskontrolle bildet die Basis

für die Erzeugung von qualitätsgesicherten

Rohstoffen für die Metallindustrie. Alle

metallischen Materialien werden zu 100%

sortiert, zerkleinert und entsprechend der

Vorgaben der Kunden aufbereitet. Die

Von links: Stefan Mairinger (Werkstättenleiter, Technischer Einkauf, Gebrüder Gratz

Ges.m.b.H), KommR Dr. Karl-Heinz Gratz (Geschäftsführender Gesellschafter Gebrüder

Gratz Ges.m.b.H), Herbert Eisterer (Geschäftsführer AAB Eisterer GmbH) und Michael

Rathberger (Servicetechniker AAB Eisterer GmbH).

Anlieferung erfolgt überwiegend mit Lkw,

der Abtransport des Materials – das zu

80% in den Export geht – wird fast zur

Gänze über den vorhandenen Gleisanschluss

abgewickelt.

Der Fuhrpark des Unternehmens, das

rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

beschäftigt, umfasst 28 Lkw, zwei

Radlader, drei Stapler und sechs

Umschlagbagger. Die Aufbereitung selbst

erfolgt unter anderem mit einer stationären

1.000 t Schrottschere und einem

leistungsfähigen Shredder. Beide wurden

vor kurzem erneuert. Mit den Investitionen

in neueste Technik rüstet sich das

Unternehmen nicht nur für den Wettbewerb

am Markt, sondern sorgt auch für

einen möglichst umweltfreundlichen

Betrieb.

Dazu KommR Dr. Karl-Heinz Gratz:

„Wir sind uns unserer Verantwortung für

die Umwelt stets bewusst und haben in

diesem Bereich bereits zahlreiche Maßnahmen

gesetzt. Beispielsweise betreiben

wir als einziger Schrottbetrieb Österreichs

eine firmeneigene Kläranlage, in welcher

das Oberflächenwasser aufbereitet wird.

82 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Die gesamte Oberfläche des Firmenareals

ist befestigt, um den Schutz des Grundwassers

zu gewährleisten. Wir achten auf

eine regelmäßige Erneuerung unserer

Anlagen und haben auch in eine Photovoltaikanlage

mit 500 kW installiert. In diese

Richtung werden wir sicher noch viele

weitere Schritte setzen.“

Neben den stationären Aufbereitungsanlagen

zählen die auf Umschlaggeräten

montierten Schrottscheren zu den

wichtigsten Werkzeugen in der Schrottaufbereitung.

Mit ihnen wird das Material

entsprechend den Anforderungen der

Abnehmer auf die erforderliche Stücklänge

zugeschnitten. Mehrere Umschlagbagger

sind mit einem vollhydraulischen

Schnellwechselsystem ausgerüstet, damit

sie rasch vom Greifer für die Sortier- und

Ladevorgänge auf die Schrottschere

wechseln können. Auch bei den

Demontagen vor Ort ist diese

Flexibilität ein großer Vorteil.

Als vor einigen Monaten bei einer

4 t Schrottschere ein Ersatzteilproblem

auftrat, bekam die Firma AAB Eisterer die

Gelegenheit, ihre Kompetenzen unter

Bieten Sie uns jetzt Ihre

Gebrauchtmaschine an!

Beweis zu stellen. Rasch und unkompliziert

wurde mit einem Mietgerät der

laufende Betrieb sichergestellt. Die

Bedeutung eines leistungsfähigen Lieferanten,

der nicht nur über ein gut gefülltes

Ersatzteillager verfügt, sondern bei

Service und Reparatur schnell reagiert,

wurde durch die Pandemie noch verstärkt.

Die Firma AAB Eisterer in Pichl bei Wels

verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung

und ist spezialisiert auf hydraulische

Anbaugeräte für die Bereiche Abbruch,

Aufbruch und Bohren. Sie ist in Österreich

Vertriebspartner hochwertiger Marken,

darunter so spezialisierte Hersteller wie

Demarec, Montabert, MBI, Simex, MTB,

MB Crushing, Kemroc, Zanetti Magneti

oder Epiroc. Besonders gefragt sind zurzeit

die Magnete von Zanetti Magneti, denn bei

den aktuellen Stahlpreisen gewinnt jedes

Stahlelement als Ressource an Bedeutung.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen

seinen Kunden einen der größten Mietparks

in Österreich für Anbaugeräte und

führt auch Service- und Reparaturarbeiten

für alle Hersteller durch. Vor kurzem

wurde der Betrieb mit einer Plasma-

Brennschneidmaschine und einem

Schweißroboter für den Sondermaschinenbau

verstärkt.

Im Zuge der Ersatzinvestition für die in

die Jahre gekommene 4 t Schrottschere

entschied sich die Firma Gebrüder Gratz

für eine Demarec DXS 50, eine 5 t Schrottschere

im Vertrieb der Firma AAB

Eisterer. Dazu Geschäftsführer Herbert

Eisterer: „Die Demarec Schrottschere

besticht durch ihre kürzere Bauform und

ermöglicht dadurch weiterhin den Einsatz

des bewährten Fuchs MHL 350 als

Trägergerät. Die deutliche Leistungssteigerung

zum Vorgängermodell zeigt sich

insbesondere beim Zerkleinern massiver

Schrottstücke. Durch ihren speziellen

Zylinder hat sie trotz der kompakten

Bauweise deutlich mehr Power, als

vergleichbare Produkte. Wir freuen uns

sehr, dass wir die Firma Gebrüder Gratz

zunächst mit unserem gut sortierten

Mietpark, der neuen Demarec Schrottschere

und nicht zuletzt unserem Service

überzeugen konnten.“

www.gratz-schrott.at

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RUBBLE MASTER

RM Group wächst international

sowie am Standort Linz

Die beste Lösung für individuelle Kundenbedürfnisse anzubieten, war von

Beginn an oberste Prämisse der RM Group. Die hohe Nachfrage und der Erfolg

2021 gibt diesem Weg recht. Dementsprechend baut die RM Group ihren Standort

in Linz aus, treibt die Entwicklung des RM Teams sowie die Digitalisierung

ihrer Produkte voran und baut ihr internationales Vertriebsnetz aus.

M

RM 120X in Texas: Rubble Master Gründer und CEO Gerald Hanisch setzt

auf internationales Wachstum, sowie Elektrifizierung und Digitalisierung

für möglichst effiziente und umweltfreundliche Lösungen im Bereich

Baustoffrecycling und Natursteinverarbeitung.

it einem Gesamtumsatz von 194 Mio.

Euro im Jahr 2021 konnte die RM

Group das Niveau von 2019 bereits wieder

übertreffen. Die gute Auftragslage für

2022 sowie die steigende Nachfrage lassen

den Weltmarktführer für kompakte

Brechanlagen positiv nach vorne blicken

und die Wachstumsstrategie fortführen.

„Kreislaufwirtschaft gewinnt international

zusehends an Bedeutung, das wirkt sich

auch auf die Nachfrage nach mobilen

Brechern und Sieben aus. Deshalb werden

wir unsere Produktionskapazitäten

anhand eines 3-Phasen-Plans in den

nächsten fünf Jahren kontinuierlich

erweitern und

entsprechend der

Auftragslage anpassen“,

erklärt Günther

Weissenberger, RM

Managing Director und

Gerald Hanisch:

Gründer und CEO

von Rubble Master.

Fotos: Rubble Master

CFO. Bis 2027 sollen so jährlich 1.000 RM

Brecher und Siebe weltweit an die Kunden

ausgeliefert werden.

Die RM Group bekennt sich bei seiner

Erweiterung klar zum Standort Linz und

zur Nachhaltigkeit. So kaufte das Unternehmen

2021 ein Büro- und Produktionsgebäude

im Linzer Südpark, um bestehende

Infrastruktur zu nutzen. Je nach

Verlauf der Behördenverfahren könnte in

den nächsten 12 Monaten schon mit dem

Bau des neuen Servicecenters sowie dem

Ausbau der Produktion begonnen werden.

Im nächsten Schritt sind dann ein

Logistikzentrum und eine zusätzliche

Erweiterung der Produktionskapazitäten

geplant. In seiner Nachhaltigkeitsstrategie

setzt sich Rubble Master ein konkretes

Ziel: In drei Jahren will man am Standort

Linz energieneutral sein. Bestehende

Konzepte wie thermalaktive Bauelemente,

die als Heizung genutzt werden, sowie die

Niedrigenergie- und Passivbauweise

werden erweitert. Außerdem produziert

RM in Linz zukünftig Strom durch eine

Photovoltaik-Anlage. Durch zusätzliche

Energiepuffer wird jene Energie, die bei

der Inbetriebnahme von Anlagen freigesetzt

wird, wieder rückgespeist und am

Standort wiederverwendet.

Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

aufzubauen und zu halten, wird im

Unternehmen auf eine gute Mischung aus

erfahrenen Kräften und Young Potentials

geachtet. „Gerade im Hinblick auf den

Facharbeitermangel bilden wir schon seit

Jahrzehnten selbst Lehrlinge aus. So sind

stets 10% unserer Mitarbeiter Lehrlinge.

Aktuell sind das 19 junge Menschen. Das

Ziel ist heuer, noch auf 22 Lehrlinge

aufzustocken. Weiterer wichtiger Punkt ist

die ständige Weiterbildung der Mitarbeiter

beispielsweise durch unsere RM Academy.

So sichern wir uns unsere Innovationskraft

und gewährleisten unseren Kunden

Maschinen, die den Anforderungen der

digitalisierten Baustelle gerecht werden“,

sagt Günther Weissenberger. Auch wenn

die Pandemie die Arbeitswelt fordert,

gelingt es der RM Group neue Teammitglieder

für die RM Family zu akquirieren

und sich als attraktiver Arbeitgeber zu

positionieren: „Ein Fünftel aller

B ewerbungen, die wir erhalten, sind

Initiativbewerbungen“, so Weissenberger.

RM Hybridmaschinen bzw. der elektrische

Antrieb eines Siebes über den Hybridbrecher

ersparen dem Kunden bis zu 30% an

Dieselkosten. Das war schon in Zeiten vor

stetig steigenden Treibstoffpreisen ein

wesentliches, ökonomisches und auch

ökologisches Argument für die Elektrifizierung

der RM Anlagen. Treibt der Brecher

das Sieb mit an, erspart sich der Kunde

außerdem Zeit und Geld, denn er muss

nur eine Maschine betanken bzw. den

Motor einer Anlage servicieren. Neben der

Elektrifizierung werden die RM Brecher

und Siebe auch immer intelligenter und

können sich zukünftig miteinander

vernetzen. In einem solchen Maschinenzug

passt sich jede einzelne Maschine jeweils

der Auslastung der anderen verbundenen

Maschinen an. Leerläufe oder Überlastungen

können so vermieden werden. „Wir

treiben Innovationen bei der Elektrifizierung

und Digitalisierung unserer Maschinen

aktiv voran, um die brennenden

Alltagsprobleme unserer Kunden, wie

beispielsweise steigende Betriebskosten,

zu lösen. Remote Datenzugriff, Remote

Service Support und die intelligente

Vernetzung unserer Maschinen beschleunigen

Serviceprozesse, ersparen dem

Willkommen in der Welt der Krane

www.kranlogistik.at

Betreiber Zeit und erleichtern so den

Alltag auf der Baustelle“, erklärt RM CEO

Gerald Hanisch.

Mit einer Exportquote von 95% sind die

Lösungen der RM Group auf allen

Kontinenten nachgefragt. „Internationalität,

kombiniert mit bester Betreuung

direkt vor Ort, war und ist uns schon

immer wichtig,“ berichtet Hanisch. So

wurde von Anfang an ein umfangreiches

Vertriebsnetzwerk mit verlässlichen

Vertriebspartnern aufgebaut, um immer

nah am Kunden zu sein. Dieses System

hat sich auch während der vergangenen

Pandemiejahre bewährt. Obwohl viele

Märkte nicht direkt bereist werden

konnten, gelang es, die Vertriebspartner

und Kunden durch virtuellen und telefonischen

Kontakt und Online-Schulungsmaßnahmen

der RM Academy bestmöglich

zu unterstützen. Vor allem in Zentralund

Nordeuropa, UK und Südamerika

wurden gute Zuwächse erwirtschaftet.

Selbst der Markt- und Kompetenzaufbau

für den nordamerikanischen

Markt sowie für Südostasien konnte auf

diesem Weg vorangetrieben werden.

Nichtsdestotrotz zählt in der Baubranche

XL-Kranlogistik GmbH

Betriebsstraße 1 Objekt 4

2482 Münchendorf

Weingartenstaße 14/6

4100 Ottensheim

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Bewährt sich auch auf großen Baustellen von Infrastrukturprojekten wie hier in

Saudi-Arabien: die innovative Kommunikationsbeleuchtung der Rubble Master

Brecher, die den Maschinenzustand und die Auslastung weithin sichtbar anzeigen.

der persönliche Kontakt. So konnten zu

Beginn dieses Jahres erstmals wieder ein

Kongress und eine Messe in den USA

abgewickelt werden. Für Südostasien

gelang es nun mit Anfang 2022, einen RM

Mitarbeiter nach Südostasien zu entsenden.

Von Singapur aus wird er die Wachstumsmärkte

Indien, Philippinen, Indonesien,

Japan und Südkorea betreuen, um

dort die Marke RM und das Geschäftsmodell

von mobilen Brechern und Sieben zu

etablieren. In diesen Märkten spielen der

Wissenstransfer und die langjährige

Erfahrung im Bereich Recycling eine

wesentliche Rolle. So findet zum Beispiel

Ende April ein erster Workshop von der

RM Group gemeinsam mit der indischen

Regierung und einer technischen Universität

statt, um Ideen zu sammeln, wie

Bauschuttrecycling in Indien etabliert

werden kann und wie entsprechende

Vorgaben aussehen können. „Der südostasiatische

Markt erlebt momentan einen

extremen Aufschwung. Baustellen und

Bauprojekte werden wieder neu gestartet

und es gibt einen hohen Bedarf an

aufbereitetem Material, das zum Beispiel

für die Zementproduktion verwendet

wird“, meint Hanisch abschließend.

www.rubblemaster.com

Foto: Der Fritz

VÖZ

Roadmap für zukünftige CO2-Neutralität

Die österreichische Zementindustrie präsentiert ihre Roadmap in Richtung

CO2-Neutralität bis 2050 als Broschüre.

D

ie klimafreundliche Herstellung von

klimafitten Zementen wie auch die

Speicherfähigkeit von Beton sind die

Highlights der Maßnahmen der Roadmap,

die sich an der Roadmap der europäischen

Zementindustrie und an deren

5-C-Strategie orientieren. „Uns ist

bewusst, dass wir als eine der

CO2-intensiven Industrien unseren

Beitrag leisten müssen – und können.

Die Klimaschutzziele von Paris sind

für uns verbindlich, diese Verbindlichkeit

erwarten wir uns auch von der

Politik, die jetzt die Weichen für eine

CO2-freie Industrieproduktion in

Österreich stellen muss. Der fürchterli-

che Krieg in der Ukraine zeigt uns, dass

der Ausstieg aus fossiler Energie längst

geplant werden hätte müssen. Wir, die

österreichische Zement- und Betonbranche,

liefern Lösungen. All diese Innovatio-

nen für den Klimaschutz sind jedoch

massiv davon abhängig, dass wir ausreichend

erneuerbaren Strom zur Verfügung

haben“, erläutert Sebastian Spaun,

Geschäftsführer der Vereinigung der

Österreichischen Zementindustrie, VÖZ.

Die 5-C-Strategie beschreibt die fünf

entscheidenden Kategorien, in denen

Umstellungen durchgeführt werden und

Emissionsreduktionen notwendig sind:

Sebastian Spaun, Geschäftsführer VÖZ.

Clinker, Cement, Concrete, Construction,

Carbonation. Dazu kommt noch die

Abscheidung und Nutzung des verbleibenden

CO2.

Auf dem Weg in eine CO2-freie Industrie

ist die Politik gefordert, die notwendigen

Weichenstellungen vorzunehmen und

geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen

wie z.B. die Sicherstellung von erneuerbarem

Strom und grünem Gas oder die

erforderliche Infrastruktur. Ein entscheidender

Hebel für die Zementindustrie wird

es sein, das CO2, das bei der Entsäuerung

des Kalksteins entsteht, abzuscheiden und

dieses – gedacht in Richtung Kreislaufwirtschaft

– künftig als Rohstoff für die

Herstellung von z.B. Kunststoffen einzusetzen.

Hier gibt es bereits konkrete Pläne

der Zementindustrie, diese können jedoch

nur mit entsprechender Unterstützung von

Politik und Gesellschaft umgesetzt werden.

www.zement.at



FUHRPARK

FUHRPARK

DAIMLER TRUCK AG

Zweite Generation der MirrorCam

Mercedes-Benz Trucks hat der MirrorCam ein erstes Update verpasst: Mit

der seit April 2022 in den Actros- und Arocs-Baureihen wie auch im eActros

verfüg baren zweiten Generation hat Mercedes-Benz Trucks das mit mehreren

Innovationspreisen ausgezeichnete System in wichtigen Details weiterentwickelt.

I

m Jahr 2018 hat Mercedes-Benz Trucks

als erster der Branche die MirrorCam in

Serie eingeführt – das erste Spiegelkamerasystem

für Lkw. Ein mit der MirrorCam

ausgestatteter Serien-Lkw verfügt nicht

mehr über die klassischen Haupt- und

Weitwinkelspiegel, sondern über ein

System aus zwei links und rechts am

Dachrahmen befestigten Kameras sowie

zwei hochformatigen, im Fahrerhaus an

den A-Säulen befestigten Monitoren

mitsamt den entsprechenden Steuerelementen

am Fahrerarbeitsplatz.

Schon rein äußerlich fällt bei der

zweiten Generation der MirrorCam auf,

dass die Kameraarme auf beiden Seiten

um jeweils 10 cm verkürzt sind. Das gilt

sowohl für das schmalere als auch für das

breitere Fahrerhaus und bringt unter

anderem den Vorteil mit sich, dass die

Die vorgenommenen

Überarbeitungen führen

insgesamt zu einem noch

höheren Mehrwert der

MirrorCam.

Die verkürzten Kameraarme der

zweiten Generation der MirrorCam

erleichtern unter anderem das

Rückwärtsfahren.

Fahrer sich beim Rückwärtsfahren

geradeaus gegenüber der ersten Generation

der MirrorCam auf Anhieb leichter

tun. Das liegt insbesondere daran, dass

die Perspektive der MirrorCam nun der

des gewohnten Glasspiegels noch ähnlicher

ist. Die Verkürzung bringt noch

einen weiteren Vorteil mit sich. Denn am

2,50 m breiten Fahrerhaus ragt der

Kameraarm jetzt nicht weiter über die

Fahrzeugkontur hinaus als der vom

Fahrer gut sichtbare Rampenspiegel.

Kollisionen mit Objekten am Wegesrand

sind damit nun nahezu ausgeschlossen.

Das gilt dank gleicher Breite des Fahrgestells

auch für die 2,30 m breite Fahrerhausvariante.

Im Rahmen der Überarbeitung des

kamerabasierten Systems hat Mercedes-

Benz Trucks auch noch an anderen

Features Hand angelegt. So wurde zum

Beispiel unten an der MirrorCam eine

Tropfkante angebracht, die verhindern

soll, dass Regenwasser auf die Linse

gelangen kann und es dadurch zu

unerwünschten optischen Effekten

kommt. Auch gehören verschmutzte

Glasspiegel, die schlimmstenfalls durch

nicht saubere Seitenscheiben betrachtet

werden, mit dem MirrorCam-System der

Vergangenheit an.

Darüber hinaus haben die Ingenieure

von Mercedes-Benz Trucks das Tone

Mapping weiter optimiert – Tone Mapping

ist ein Prozess, bei dem ein Bild so

angepasst wird, dass ein großer Bereich

von Tönen auf einem Medium richtig

angezeigt wird –, was sich nun vor allem

in einer verbesserten Kontrastdarstellung

zeigt. Die Evolution in der Farb- und

Helligkeitsabstimmung des an sich schon

sehr lichtstark ausgelegten Kamerasystems

führt dazu, dass die Displays etwa

beim Rückwärtsfahren in eine dunkle

oder nur schlecht beleuchtete Halle

hinein den für die Fahrsituation relevanten

Bereich noch exakter abbilden.

Bisher schon als hilfreich erwiesen hat

sich das Zusammenspiel der MirrorCam

mit dem Abbiege-Assistenten von

Mercedes-Benz Trucks, insbesondere in

komplexen Verkehrssituationen und

unübersichtlichen Kreuzungsbereichen.

www.daimlertruck.com

Zahlreiche Innovationen sind bei dem neuen Fassi-Kran F1450R-HXP

Techno gebündelt. Die komplette Kombination ermöglicht eine hydraulische

Ausladung von 31,50 m bei 1.465 kg Hubkraft an der Kranspitze.

FASSI

Erster Fassi F1450R-HXP Techno

schon in Finnland im Einsatz

Weniger als zwei Monate nach der Präsentation des neuen Spitzenmodells

Fassi F1450R-HXP Techno ist das erste Exemplar bereits in Finnland im Einsatz.

J

arkko Knuutinen, der in der dritten

Generation das finnische Unternehmen

Kuljetusliike Knuutinen Oy leitet, schätzt

die zahlreichen Innovationen des neuen

Fassi-Kran F1450R-HXP Techno. Der

neue Kran des Unternehmens ist ein quer

zur Fahrtrichtung zusammenlegbarer

Kran mit einem maximalen Hubmoment

von 119 tm. Er hat acht Ausschübe und

einen speziell entwickelten JIB mit der

Bezeichnung L826. Die komplette

Kombination ermöglicht eine hydraulische

Ausladung von 31,50 m bei 1.465 kg

Hubkraft an der Kranspitze. Die

Schubstücke des Auslegers zeigen ein

dekagonales Profil, das sogenannte

X-Design, eine weitere Innovation, die zu

einer höheren Biegefestigkeit führt und

hohe Hubkräfte bei geringem Gesamtgewicht

und damit deutliche Vorteile für

die verbleibende Nutzlast des Fahrzeugs

gewährleistet. In der neuen Elektronik

FX990 von Fassi sind die Features für

vollproportionale Stützbeinkontrolle,

Lastmomenterhöhung (XP) und

Hubarbeitskorbbetrieb schon enthalten.

Dieses System sieht auch ein neues

maschinenseitiges 7“ Touchscreen-Display

FX991 mit Schutzart IP67 vor, das über

eine Ethernet-Leitung mit dem CPU

kommuniziert und so eine schnelle und

effektive Visualisierung ermöglicht.

Vollkommen neu ist auch das IoC-System:

Im Vergleich zur Vorgängerversion bringt

es einen Geschwindigkeits- und Leistungsschub

mit sich und fungiert als

WIFI-Router, über den der Kran drahtlos

mit jedem mobilen Gerät kommunizieren

kann. Die Funktionslogik der Software

der Techno-Baureihe wurde nach den

Grundsätzen der Einfachheit, Leistungsfähigkeit

und Sicherheit völlig neu

konzipiert.

Bereits am Tag nach der Auslieferung

wurde der Fassi F1450R-HXP Techno auf

einer Baustelle in Kuopio eingesetzt, einer

Stadt in der Nähe des Geschäftssitzes von

Kuljetusliike Knuutinen Oy in Siilinjärvi.

Montiert auf einem Lkw vom Typ Scania

stellte der neue Kran sofort seine Vorzüge

unter Beweis, wie Jarkko betonte: „Praktisch

und einfach in der Handhabung, aber

auch bei der Inbetriebnahme. Das System

ACF (Automatic Crane Folding) zum

Jarkko Knuutinen

leitet in der dritten

Generation das

Unternehmen

Kuljetusliike

Knuutinen Oy in

Finnland. In

Transportstellung

ist der Kran quer

zur Fahrtrichtung

zusammengelegt.

automatischen Schließen und Öffnen des

Krans ist ideal, um diese Arbeitsgänge zu

automatisieren, die normalerweise

wertvolle Minuten in Anspruch nehmen.

Und auch bei der Positionierung ist

meines Erachtens nach das System FSC

Techno konkurrenzlos: Selbst bei engsten

Platzverhältnissen, wenn bei der Positionierung

die Stützfüße nicht maximal

ausgefahren sind, ist der Kran in der Lage,

sicher zu arbeiten und zeigt mir auf dem

Display deutlich seine Hebekapazität und

Ausladung entsprechend der gerade

durchgeführten Stabilisierung an. Diese

Funktion sorgt dafür, dass ich beruhigt

arbeiten und mich auf die Last konzentrieren

kann, denn ich weiß, dass die neue

Techno-Elektronik den Rest erledigt. Dank

des XP-Systems habe ich eine Leistungsreserve,

die es mir ermöglicht, auch

anspruchsvollere Lasten zu handhaben.

Zusammen ermöglichen mir die beiden

Systeme FSC Techno und XP, anspruchsvolle

Hebevorgänge in sehr komplexen

Situationen durchzuführen“, so Jarkko.

www.fassi.com

www.kogler-krantechnik.at

88 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 89



FUHRPARK

FUHRPARK

VOLVO GROUP AUSTRIA

Verkauf der schweren Elektro-Lkw

von Volvo ist offiziell gestartet

Mit der Öffnung des Bestellsystems startet nun der Verkauf der schweren Elektro-Lkw

bis 44 t – Volvo FH Electric, Volvo FM Electric und Volvo FMX Electric. Die Modelle Volvo

FE und Volvo FL Electric bis 27 t werden schon seit 2019 angeboten.

V

olvo Trucks öffnet das Bestellsystem

für seine schweren Elektro-Lkw-Baureihen

Volvo FH, Volvo FM und Volvo

FMX. Die Serienproduktion startet im

Herbst und wird sukzessiv gesteigert. Die

Elektro-Lkw werden zunächst im CO2-

neutralen Werk Tuve, in Göteborg,

produziert. „Dies ist ein Meilenstein für

Volvo Trucks. Das Interesse der Kundinnen

und Kunden an den Bestellungen für

diese fantastischen Trucks ist groß. Bisher

haben wir Kunden und Partnern angeboten,

Vorverkaufserklärungen zu unterzeichnen,

aber jetzt beginnen wir damit,

feste Aufträge abzuschließen. Dies ist ein

großer Schritt nach vorne für die Elektromobilität“,

sagt Roger Alm, Präsident von

Volvo Trucks.

Im Jahr 2021 nahm Volvo Trucks

Bestellungen für mehr als 1.100 Elektro-

Lkw in über 20 Ländern entgegen,

einschließlich Vorverkaufserklärungen.

Die elektrischen Versionen der mittelschweren

Baureihen Volvo FE, Volvo FL

und Volvo VNR Electric befinden sich zum

Teil bereits seit 2019 in der Serienproduktion.

Die größten Märkte für Elektrofahrzeuge

von Volvo in Europa sind derzeit

Norwegen, Schweden und Deutschland.

Volvo Trucks ist mit seinen schweren

Volvo Trucks hat offiziell das Bestellsystem für seine schweren Elektro-Lkw geöffnet.

elektrischen Nutzfahrzeugen bei einem

Marktanteil von 42% im Jahr 2021

Marktführer in Europa und hat auch in

Nordamerika eine führende Position inne.

„Es wird eindeutig zu einem Wettbewerbsvorteil,

leise emissionsfreie Transportlösungen

anbieten zu können“,

kommentiert Roger Alm.

Mit insgesamt sechs Elektro-Lkw-

Modellen, die dann in diesem Jahr in

Produktion sind, verfügt Volvo Trucks über

das umfassendste Elektro-Sortiment in

der globalen Lkw-Industrie. Dieses deckt

Volvo Trucks erhöht die Schaltgeschwindigkeit

des I-Shift-Getriebes um bis zu 30%.

von der städtischen Distribution und der

Entsorgung bis hin zu städtischen Bauund

Regionaltransporten alle Segmente

ab. Ziel des Unternehmens ist es, dass bis

2030 die Hälfte aller verkauften Lkw

elektrisch betrieben werden. Die Sattelzugmaschinen

des Volvo FH, Volvo FM

und Volvo FMX Electric sind ab sofort zum

Verkauf freigegeben. Fahrgestelle werden

im vierten Quartal 2022 zum Verkauf

angeboten.

Schnelleres I-Shift-Getriebe

Das intelligente und automatisierte

I-Shift-Getriebe von Volvo Trucks ist jetzt

schneller als je zuvor. Das schnellere

Ansprechverhalten verbessert das

Fahrverhalten und die Laufruhe sowohl

von Diesel- als auch von Elektro-Lkw. Die

deutliche Verbesserung des Fahrverhaltens,

die für alle Emissionsstufen gilt, wird

durch die neue Art und Weise erreicht, wie

das I-Shift-Getriebe mit dem Motor

zusammenarbeitet. Das Update beinhaltet

eine schnellere Kupplungsaktivierung, die

zu einer kürzeren Drehmomentunterbrechung

führt. Außerdem werden die

Schaltvorgänge sanfter, wodurch sich ein

harmonischeres Fahrerlebnis ergibt.

www.volvotrucks.at

IVECO

Red Dot Design Award für den Iveco T-Way

Die internationale Jury des Red Dot Design Awards hat dem Iveco T-Way, dem

toughen Lkw innerhalb der schweren Iveco Produktbaureihen und entwickelt für schwere

Offroad-Einsätze unter extremen Bedingungen, die prestigeträchtige Auszeichnung für

sein herausragendes Design und seinen hohen Innovationsgrad verliehen.

D

er Iveco T-Way hat den renommierten

Red Dot Design Award in der Kategorie

Produktdesign gewonnen. Diese

Auszeichnung, deren Geschichte bis ins

Jahr 1955 zurückreicht, hat sich international

als begehrtes Qualitätssiegel für

gutes Design etabliert. Die Jury, bestehend

aus rund 50 internationalen Experten aus

den unterschiedlichsten Fachbereichen,

hat eine neue Rekordzahl an Produkteinreichungen

von Unternehmen und

Designstudios nach Kriterien wie Innovationsgrad,

Funktionalität und Langlebigkeit

bewertet und den Iveco T-Way für sein

herausragendes Design ausgewählt.

Das Design des Iveco T-Way konzentriert

sich darauf, die Hauptelemente der

schweren Iveco Way-Baureihe auf den

spezifischen Offroad-Einsatz zu übertragen.

Der T-Way greift alle stilistischen

Merkmale der Iveco DNA auf wie das

prominent platzierte Logo, das den

detaillierten und unverwechselbaren

Kühlergrill dominiert, oder die charakteristische

Form der Scheinwerfer. Diese

Elemente sind in ein Gesamtdesign

integriert, das die Fähigkeit des Fahrzeugs

vermittelt, auch die härtesten Offroad-

Einsätze zu meistern. Der T-Way zeichnet

sich durch sein robustes, aber dennoch

stilvolles Außendesign aus, bei dem die

ästhetischen Proportionen zwischen

Fahrerhaus und Fahrgestell zusammen

mit der stabilen Vollmetall-Stoßstange

und den Schutzgittern an den Scheinwerfern

Kraft und Vertrauen ausdrücken.

Jedes Detail ist auf maximale Funktionalität

im Offroad-Einsatz ausgelegt. Stil und

Funktion vereinen sich in Designmerkmalen

wie in den Metallecken des Stoßfängers,

die die Scheinwerfer schützen und

sich bei Beschädigungen leicht austauschen

lassen.

Das toughe Äußere des Iveco T-Way

wird mit einem Innenraum kombiniert,

der auf Fahrerkomfort und Sicherheit

ausgerichtet ist und sich durch hervorragende

Ergonomie, integrierte Technologie

und fortschrittliche Konnektivität auszeichnet.

Das Armaturenbrett ist auf die

Anforderungen der Fahrerinnen und

Fahrer zugeschnitten, mit leicht zu

erreichenden Bedienelementen, die in

Funktionsbereiche unterteilt sind. Die

verwendeten Materialien und die Verarbeitung

orientieren sich an den Standards

der Automobilindustrie und sind dem

Offroad-Einsatz angepasst. Details wie die

Metallrahmen am Lenkrad und im

Infotainment-Bereich erinnern an das

Styling des Außendesigns und schaffen ein

360-Grad-Erlebnis des Iveco T-Way.

Marco Armigliato, Head of Industrial

Design, Iveco Group, erklärt: „Wir sind

sehr stolz darauf, dass das Design des

Iveco T-Way mit einem so renommierten

Award ausgezeichnet wurde. Es handelt

sich um ein Design, das ehrgeizig Standards

wie Robustheit, Zuverlässigkeit,

Effizienz und Fahrerorientierung erhöht

und dabei Funktion und Stil effektiv

verbindet. Der T-Way wurde bereits im

letzten Jahr vom Rat für Formgebung in

der Kategorie Utility Vehicles zum

‚Excellent-Product-Design‘-Gewinner beim

German Design Award gekürt. Der Red

Dot Design Award ist ein weiterer Beleg

dafür, dass der Iveco T-Way seinen hohen

Designanspruch erfolgreich umsetzt.“

Ergänzt wird der Iveco T-Way durch

den Iveco X-Way, das Crossover-Fahrzeug

der Marke, das stabiler und robuster ist

als ein reines Straßenfahrzeug, jedoch mit

einem hohen Fahrkomfort und voller

Fernverkehrstauglichkeit punktet. Somit

ist er prädestiniert für einen gemischten

Einsatz für die Straße und Offroad-Strecken

auf den letzten Kilometern, um die

Baustelle zu erreichen.

www.iveco.at

Der Iveco T-Way ist ein

Spezialist in Sachen Leistungsfähigkeit,

Robustheit und

Langlebigkeit in schwierigem

Gelände, mit überdurchschnittlicher

Nutzkapazität.

Beim German Design Award

wurde der Iveco T-Way zum

‚Excellent-Product-Design‘-

Gewinner gekürt.

90 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 91



FUHRPARK

MERCEDES-BENZ CITAN 110 CDI

Hier stimmt die Chemie

W

as gibt es schöneres, als eine

Geschichte mit einer großen Portion

Lob zu beginnen: Das, was uns bei seinem

Vorgänger immer wieder sauer aufgestoßen

ist, ist verschwunden. Mehr noch, es

wurde rückstandslos ausgemerzt. Worum

es geht? Um die, man verzeihe uns die

durchaus harten Worte, grenzenlose

plastikhafte Öde, die den Fahrer im

Cockpit des jetzt durch ein neues Modell

abgelösten Mercedes-Benz Citan empfangen

hat. So sympathisch der kleine

Schwabe von außen gewirkt hat, so

erschreckend brettleben wie das östlich

von Wien gelegene Marchfeld war sein

Cockpit. Beim Cockpit der neuen Citan-

Generation, die von außen vom Fleck weg

mit nicht minder charmanten optischen

Reizen punkten kann, befinden wir uns,

FACTS

Motor: 1,5 l Turbodiesel,

70 kW (95 PS)

Eigengewicht: 1.526 kg

Nutzlast: 420 kg

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 740 kg/1.500 kg

Testverbrauch: 5,8 l/100 km

Listenpreis: 21.664,– Euro

(exkl. MwSt.)

+ gelungenes Gesamtpaket

+ exakter Tacho

+ nur ein Lenkstockhebel

- sehr direkte Lenkung

- bissige Bremse

- überschaubare Nutzlast

um bei geographischen Vergleichen zu

bleiben, mehr im sanft hügeligen Weinviertel.

Geschwungene Linien treffen auf

angenehm groß gehaltene Bedienelemente,

die Dich ohne lange Eingewöhnungsphase

hinter dem Lenkrad des kleinen Sterns

heimisch werden lassen. Gerne nachbessern

dürfen die Mercedes-Benz-Ingenieure

dafür bei den haptischen Qualitäten der

im Cockpit verwendeten Materialien. Hier

ist noch deutlich Luft nach oben.

Vernünftiges Ausstattungsniveau

Eine Heerschar an elektronischen

Helferleins sucht man dabei vergebens.

Das diesbezügliche ABC reicht von ABS,

Attention Assist und ASR bis hin zu ESP.

Fertig. Überhaupt überrascht der aktuelle

Mercedes-Benz Citan mit einer, nennen

wir es ruhig zeitgemäßen Hemdsärmeligkeit.

Der Holzboden im Laderaum ist

passgenau gelegt und auf robust getrimmt.

420 kg Nutzlast sind nicht die Welt, für ein

Praktisch – der große Öffnungswinkel

der Hecktüren von 180 Grad.

Sympathisch – die Neuauflage

des Mercedes-Benz Citan

knüpft nahtlos an das

Vorgängermodell an.

kompaktes Nutzfahrzeug in dieser Größe

jedoch ein durchwegs ausbaufähiges

Arbeitskapital. Der 95 PS starke Turbodiesel

mit gerade einmal 1,5 l Hubraum zeigt

einmal mehr, wo auch anno 2022 vernünftige

Grenzen bei (leichten Nutz-)Fahrzeugen

gezogen werden könnten. Mit 5,8 l/100

km im gemischten Einsatz zählt er

darüber hinaus mehr als vielleicht

erwartet zu der Kategorie der standhaften

Kostverächter. Im Umfeld der stetig

wachsenden Zahl an automatisierten

Getrieben umso erwähnenswerter: Der

6-Gang-Handschalter gefällt durch kurze

Wege und eine präzise Schaltkulisse. Was

wir dem Citan für seinen Arbeitsalltag

unbedingt noch spendieren würden, sind

dezente Kunststoffleisten für die Seitenwände.

So ganz ohne hinterlassen selbst

dezente Feindberührungen unschöne

Spuren am Blechkleid.

Fazit: Einmal Citan-Fan, immer

Citan-Fan.

Aufgewertet – das Cockpit profitiert

von Anleihen aus dem Pkw-Bereich.

CUPRA FORMENTOR 2.0 TSI DSG 4DRIVE

Der aus der Reihe tanzt

W

as für eine Mischung. Ein bisschen

SUV, ein bisschen Coupé, ein neuer

(Edel-)Markenname und fertig ist der

Cupra Formentor. Das bis zur Vorstellung

des E-Mobils Cupra Born erste und einzige

Modell des noblen Seat-Ablegers, das nicht

in braverer Form im Programm der

VW-Tochter zu finden ist. Wobei wir dem

Cupra Formentor jetzt nicht zwangsläufig

das Image des bösen Buben auf vier

Rädern unterjubeln wollen. Ganz im

Gegenteil, hat er doch mit seinem Auftreten

mehr das Zeug zum viel beachteten,

durchtrainierten Sympathikus. Doch der

Reihe nach: Den Cupra Formentor zu

fahren macht in erster Linie einmal eines:

mächtig Spaß. Kein Wunder bei 190

Turbobenzin-PS unter der Haube, einem

exzellent abgestuften Doppelkupplungsgetriebe

und einem tadellos agierenden

Fahrwerk. Verpackt ist das Ganze in einer

dazu passenden, attraktiven, sportlichen

Hülle. Wer den in der von uns gefahrenen

Konfiguration noch dazu allradgetriebenen

Fünfsitzer aus der Reserve locken

möchte, hat gut zu tun. Dazu braucht es

definitiv nicht den noch einmal um 120 PS

Wohlfühlzone – im Innenraum dominieren

hochwertige Materialien und gelungene

Formen.

Markant – die sportive Frontpartie des

schnittigen Allradlers.

stärkeren (!) und ebenfalls mit 4Drive

bestückten Cupra VZ, der mit sagenhaften

310 PS an den Start geht.

Interessanter Materialmix

Licht und Schatten geben sich im Innenraum

des Spaniers ein Stelldichein. Am

Armaturenträger Lederoptik vom feinsten

mit farblich abgesetzten Nähten. Dazu

unpassend bis zum Abwinken die Mittelkonsole

aus Hartplastik der praktikabelsten

Sorte. Wie gemacht für Einsätze als

Firmen-Pkw in der Baubranche: Die leicht

zu reinigenden Gummifußmatten. Die

Bedienung von Radio, Navi und Co. spielt

sich, wie von Seat bekannt, fast ausschließlich

über das große Display am

Armaturenträger ab. Obwohl intuitiv

aufgebaut, verlangt der Umgang damit

deutlich mehr Aufmerksamkeit als bei

typischen Drehreglern. Da nutzt es auch

nichts, dass die Temperaturregelung für

Fahrer und Beifahrerseite sowie die

Lautstärkenregelung für das Radio

zusätzlich auf eine (in der Nacht unbeleuchtete!)

„Schnellstartleiste“ unter das

Display gewandert sind.

Ergebnis – mit dem Formentor

hat Cupra einen gelungenen

Mix aus SUV und Coupé

auf den Asphalt gezaubert.

FACTS

Motor: 2,0 l Turbobenzin,

140 kW (190 PS)

Eigengewicht: 1.558 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.700 kg

Testverbrauch: 8,2 l/100 km

Grundpreis: 50.311,07 Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ Spaßfaktor

+ Trendsetter

+ für 190 PS top Verbrauch

- niedrige Sitzposition

- Bedienung größtenteils über Display

- wenig Bodenfreiheit

Nettes Detail am Rande: Für Hobbysportler

und all jene, die es mit dem Cupra

Formentor noch werden wollen, ist mittig

im Drehzahlmesser eine über das Multifunktionslenkrad

bedienbare Stoppuhrfunktion

abrufbar. Natürlich auch mit der

Möglichkeit, nach jeder heruntergespulten

Runde eine Zwischenzeit zu nehmen.

Fazit: Wenn der Einheitsbrei auf der

Straße im Rückspiegel immer kleiner

wird, fängt der Spaß mit dem Cupra

Formentor erst so richtig an.

92 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022

93



WIRTSCHAFT + MÄRKTE

WIRTSCHAFT + MÄRKTE

SWIETELSKY

Peter Krammer wird 2023

neuer Swietelsky-Vorstandschef

Seit 2009 prägte DI Karl Weidlinger den Linzer Baukonzern Swietelsky und führte ihn

unter die drei Branchenleader Österreichs. Nun plant er die ruhestandsbedingte Übergabe

seiner Verantwortung für mehr als 3 Milliarden Euro Bauleistung und rund 12.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in 19 Ländern. Die Nachfolge ist bereits geregelt.

F

ür Swietelsky war die Ära unter der

Leitung von DI Karl Weidlinger höchst

erfolgreich. Das Traditionsunternehmen

hat seine Bauleistung mehr als verdoppelt

und konnte in allen Sparten erfolgreich

expandieren. Eben diese Expansion war

nie das vorrangige Ziel Weidlingers, der

immer wieder sein Credo von der „nachhaltigen

Vertiefung der Wertschöpfung mit

Umsicht und Weitsicht“ betonte.

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Günther

Grassner lobt die Verdienste des scheidenden

Vorstandsvorsitzenden: „Karl Weidlinger

zeichnet sich durch einen außerordentlichen

Sachverstand und nicht minder

ausgeprägte strategische Fähigkeiten aus.

Sein verbindendes Auftreten hat das

Unternehmen nach innen und außen

nachhaltig geprägt.“ Als besonderer Erfolg

Weidlingers gilt allgemein die Übernahme

und erfolgreiche Integration wesentlicher

Teile der insolvent gewordenen Alpine vor

etwa neun Jahren. Damals verbesserte

sich Swietelskys Position am Markt

nachhaltig und rund tausend Arbeitsplätze

konnten gesichert werden.

Damit die Übergabe bestens vorbereitet

erfolgen kann, steht bereits Weidlingers

DI Dr. Peter Krammer,

designierter Vorstandsvorsitzender

der Swietelsky AG.

Nachfolger fest: DI Dr. Peter Krammer ist

allen Branchenkennern als Topmanager

der Strabag bekannt. Er promovierte 1995

an der Fakultät für Bauingenieurwesen

der Technischen Universität Wien zum

Doktor der Technischen Wissenschaften.

Danach sammelte er bei der Porr Technobau

AG, bei Strabag und bei Swietelsky

Berufserfahrung, bis er im Jahr 2005 zur

Strabag AG, Österreich, zurückkehrte. Als

Mitglied des Vorstands zeichnete er dort

für den Unternehmensbereich Hoch- und

Ingenieurbau in Osteuropa sowie konzernweit

für die Umwelttechnik verantwortlich.

Seit 1.1.2010 ist Peter Krammer

Mitglied des Vorstands der Strabag SE.

Am 1. Jänner 2023 tritt er in den Vorstand

der Swietelsky AG ein und übernimmt per

1. April den Vorstandsvorsitz. Bis dahin

bleibt Karl Weidlinger in seiner Funktion

und legt den Fokus auf eine geordnete

Übergabe an Peter Krammer.

Als nachfolgenden Vorstandsvorsitzenden

konnte die Swietelsky AG einen der

wohl profiliertesten Manager der europäischen

Bauindustrie verpflichten. Dazu

Aufsichtsratsvorsitzender Günther

Grassner: „Peter Krammer ist nicht nur die

DI Karl Weidlinger

scheidet

ruhestandsbedingt

mit Ende

März 2023 als

Vorstandsvorsitzender

der

Swietelsky AG

aus.

fachlich bestqualifizierte Person für diese

Nummer-1-Position, sondern als Rückkehrer

auch im Unternehmen ideal vernetzt.

Mit ihm an der Spitze wird die Swietelsky

AG ihren bewährten Kurs der soliden

Prosperität halten.“ Ganz sicher könne er

dabei auf die Ideen und das volle Engagement

aller Mitarbeiter/innen zählen.

Große Herausforderungen

und viel Optimismus

Peter Krammer freut sich auf die neue

Aufgabe, zumal Swietelsky bereits in

früheren Zeiten eine wesentliche Station

in seinem Lebenslauf war. Nach wichtigen

und prägenden Erfahrungen bald dorthin

zurückzukommen und das Unternehmen

in führender Position mitzugestalten

erfülle ihn mit Stolz. „Es gilt die Chancen

der Digitalisierung zu nützen, innovative

Antworten auf die Klimawende anzubieten

und unsere Geschäftsmodelle den

Erfordernissen der Zeit anzupassen“,

meint Peter Krammer als designierter

Vorstandsvorsitzender der Swietelsky AG.

Er selbst sei voller Optimismus, dass dies

gemeinsam gelingen werde.

www.swietelsky.at

Fotos: Rudi Froese; Swietelsky/Grünwald

Fotos: www.foto-laudi.de

Neben Know­how im Wasserbau überzeugen Felbermayr und Domarin

auch mit einem modernen Fuhrpark – es gehören auch Bagger mit

Energierückgewinnungssystemen zur Ausstattung.

FELBERMAYR

Felbermayr erwirbt Mehrheitsbeteiligung

an bayerischem Wasserbauunternehmen

Seit 4. Mai ist es fix: Felbermayr übernimmt eine Mehrheit an der bestens etablierten

und eigentümergeführten Unternehmensgruppe Domarin. Dies wurde auf einer

Betriebsversammlung in der Firmenzentrale in Vilshofen bekannt gegeben. Die

Domarin-Standorte und die Gewerke im Wasser- und Schiffsbau bleiben davon

ebenso unberührt wie der Firmenname der erfolgreichen bayerischen Firma.

M

DI (FH) Prok. Jörg Hesselink (techn. Bereichsleitung Domarin), DI Stefan Hielle,

MBA (Geschäftsführung Felbermayr Bau/Domarin), DI Horst Felbermayr

(Geschäftsführung Felbermayr Holding), Johann Brunner (Geschäftsführung

Domarin), Birgit Brunner und Irmgard Brunner (Domarin Eigentümerfamilie).

it der Gründung des Unternehmens

Domarin im Jahr 1986 begann die

Erfolgsgeschichte des für seine Handschlagqualität

bekannten bayerischen

Unternehmens. So wurde nur zehn Jahre

nach seiner Gründung durch Johann

Brunner, ergänzend zum Wasserbau, mit der

Übernahme einer Werft in Erlenbach am

Main auch mit dem Schiffsbau begonnen.

Für Brunner, der die Mehrheit in Bezug

auf die Betriebsnachfolge abgibt, waren

vor allem eine belastbare Vertrauensbasis

und eine gesicherte Zukunft für seine

Mitarbeiter ausschlaggebende Kriterien:

„Mit Felbermayr arbeiten wir schon viele

Jahre erfolgreich zusammen, wir kennen

uns und schätzen uns“, sagt Brunner und

setzt fort: „Auch die Gemeinsamkeiten in

der Firmenkultur und die damit verbundene

Wertschätzung gegenüber den

Mitarbeitern war ein wesentlicher Grund

für die Entscheidung, an Felbermayr zu

verkaufen.“

„Für uns als Familienunternehmen ist

der Zuschlag für die Mehrheitsbeteiligung

an Domarin ein großer Vertrauensbeweis

des großartigen Unternehmers Johann

Brunner“, freut sich Horst Felbermayr,

Eigentümer und CEO des gleichnamigen

Familienunternehmens. Im operativen

Sinne profitiert das Geschäftsfeld Bau von

Felbermayr in vielfacher Hinsicht. Dazu

Geschäftsführer Stefan Hielle: „Damit

machen wir mit unserer Nischenstrategie

im Bauwesen und im Besonderen im

Wasserbau einen großen Schritt nach

vorne. Zudem bekommen wir mit der

Werft in Erlenbach eine Quelle technischen

Know-hows für den eigenen

Flottenausbau und können als Dienstleister

für Binnenschifffahrtsunternehmen

auftreten.“

Die jahrzehntelange Erfahrung und das

Wissen der Domarin-Mitarbeiter, sowie

rund 50 schwimmenden Einheiten,

bestehend aus Schubbooten, Gütermotorschiffen,

Schuten und Pontons sind für

Felbermayr eine wesentliche Erweiterung

in diesem Nischensegment. „Für uns

bedeutet das eine ideale Ergänzung. Somit

können wir jetzt auch am deutschen Markt

als Wasserbauunternehmen wesentlich

stärker auftreten“, ist Hielle begeistert.

Somit wird man künftig auf den schon

für die Firma Domarin namensgebenden

Binnenschifffahrtsstraßen Donau, Main

und Rhein auch Felbermayr als Wasserbauunternehmen

häufiger antreffen.

Derzeit kann man das schon beim Donauausbau

zwischen Straubing und Vilshofen

sehen – dieser wird bereits in einer ARGE

der beiden Unternehmen durchgeführt.

www.felbermayr.cc

94 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 95



WIRTSCHAFT + MÄRKTE

SERVICE

WACKER NEUSON GROUP

Schwungvoller Start ins Jahr 2022

Die Wacker Neuson Group ist erfolgreich in das Jahr 2022 gestartet. Der

Konzern erreichte im ersten Quartal einen Umsatz von 521,6 Mio. Euro –

ein Plus von 20,2% im Vergleich zum Vorjahr.

W

echselkursbereinigt betrug der

Zuwachs 18,4%. Allerdings belasteten

Ineffizienzen im Zusammenhang mit der

weiter angespannten Situation der

Lieferketten sowie stark gestiegene

Inputkosten die Profitabilität: Das

Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

ging um 10,3% auf 39,1 Mio. Euro zurück.

Die EBIT-Marge erreichte 7,5%, ein

Rückgang um 250 Basispunkte.

„Trotz der weiterhin herausfordernden

Zuliefersituation ist es unseren Teams

erneut gelungen, die dynamische Nachfrage

nach unseren Produkten zu bedienen

und ein weiteres Quartal mit starkem

Wachstum abzuliefern. Die Coronapandemie

und anhaltende Unterbrechungen der

Lieferketten führen jedoch nach wie vor zu

Störungen der Betriebsabläufe und zu

Nacharbeiten, die neben hohen Materialkosten

und steigenden Energiepreisen die

Bruttomarge unter Druck bringen“, so Dr.

Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender und

CEO der Wacker Neuson Group.

Im Segment Europa (EMEA) lag der

Umsatz im ersten Quartal mit 411,6 Mio.

Euro um 17,9% über dem Wert des

Vorjahres. Mit zweistelligen Wachstumsraten

zeigten sich Deutschland, Österreich,

Großbritannien, Frankreich, Polen und

Tschechien als Treiber des Wachstums. Der

Konzern profitierte von einer starken

Nachfrage nach Baggern, Radladern und

Dumpern für die Bauwirtschaft, daneben

entwickelte sich das konzerneigene

Vermietgeschäft positiv. Das Geschäft mit

Kunden aus der Landwirtschaft der

Konzernmarken Kramer und Weidemann

lag mit einem Plus von 32,2% auch im

ersten Quartal 2022 wieder deutlich über

dem Vorjahr. In der Region Amerikas setzte

sich die positive Entwicklung in den USA

bzw. Kanada fort und auch in Asien-Pazifik

stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr

um 16,4% auf 19,2 Mio. Euro, währungsbereinigt

betrug der Anstieg 12,7%.

Mit einer EBIT-Marge von 7,5% lag die

Profitabilität im ersten Quartal um 2,5

Prozentpunkte unter dem Wert des

Vorjahres. Durch die wiederholt unterbrochene

Maschinenproduktion und die

notwendige Nacharbeit als Folge der

überspannten Lieferketten entstand

zusätzlicher Aufwand, der die Produktivität

in den Werken belastete. Durch höhere

Bezugskosten für Material und Energie

sowie deutlich gestiegene Transportkosten

geriet die Bruttomarge zusätzlich unter

Der Umsatz der

Wacker Neuson

Group lag im

ersten Quartal

20% über Vorjahr.

Lieferketten

und die Preisdynamik

am Beschaffungsmarkt

bleiben die

größten Herausforderungen.

Druck. Verkaufspreiserhöhungen und die

erneute Senkung des Anteils der Kosten

für Vertrieb, Forschung und Entwicklung

sowie Verwaltung am Umsatz (-2,1 PP

z.Vj.) konnten die negativen Effekte auf

das Bruttoergebnis nicht vollständig

kompensieren.

Für das Geschäftsjahr 2022 geht der

Vorstand unverändert von einem Umsatz

zwischen 1.900 und 2.100 Mio. Euro aus.

Die EBIT-Marge wird in der Bandbreite

von 9,0 bis 10,5% erwartet. Ineffizienzen in

Produktion und Logistik als Resultat der

überspannten und wiederholt unterbrochenen

Lieferketten sowie die deutlich

gestiegenen Material-, Transport- und

Energiekosten werden im Vergleich zum

Vorjahr voraussichtlich nicht vollständig

kompensiert werden können. Der Vorstand

sieht zudem das Risiko, dass die Störungen

der Lieferketten kurzfristig weiter

zunehmen könnten. In der Prognose sind

weitergehende Auswirkungen des Ukraine-

Krieges auf das gesamtwirtschaftliche

Umfeld sowie die Verfassung der globalen

Lieferketten nicht enthalten. Ebenso nicht

enthalten sind die Auswirkungen der

Corona-Maßnahmen in China.

www.wackerneuson.com

KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE

Die Natur als Soundtrack des Abenteuers

Vom aktiven Bergerlebnis direkt ins Wasser-Paradies: das Vier Sterne Landhotel

Alpenhof in Filzmoos ist der perfekte Startpunkt für spannende Touren.

E

s gibt sie noch, diese Sehnsuchtsorte

zum Hinkommen, um runterzukommen.

Bei Familie Walchhofer im malerischen

Filzmoos erlebt man vor der

grandiosen Kulisse der mächtigen

Bischofsmütze und kristallklarem Wasser

echte Gastfreundschaft. So werden schon

beim herzhaften Frühstück gemeinsam

die Pläne für den Tag geschmiedet.

Hotelier Michael Walchhofer hat die

besten Insider-Tipps für Wanderungen

und Entdeckungsreisen rund um den

Alpenhof parat. Die außergewöhnlichsten

„Platzerl“ und regionalen Schätze teilt der

Chef des Hauses – sei es

in Form von geführten

Wanderungen, beim

gemeinsamen Grillabend

oder Schnapsbrennen

– nur zu gerne mit

„seinen“ Alpenhof

Gästen.

Weitab von Verkehrslärm

und Stress

zählt nur der nächste

Höhenmeter. Statt

Dauerberieselung von

Handy und Radio bilden

Insektensummen und

Kuhglocken die musikalische

Untermalung. Und

mit jedem Schritt durch die Salzburger

Bergwelt lässt man den Alltag noch ein

Stück weit mehr hinter sich. Auf über 200

km Wanderwegen kommen nicht nur

versierte Bergfexe, sondern auch gemütliche

Wanderer und Familien mit Kindern

voll auf ihre Kosten. Papageno-Bahn,

Wanderbus, Almi-Shuttle und geführte

E-Bike-Touren zählen zu den vielen

Extras, die – dank Mitgliedschaft bei den

Premium-Wanderhotels und der Filzmooser

Sommer Card – für Bergfreunde im

Urlaub bereits inkludiert sind. Und auch

dem Bewegungsdrang der Kinder wird in

Wanderschuhe oder

Bikini? Mountainbike oder

Badehose? Am besten beides,

vereint doch das Vier Sterne Landhotel

Alpenhof gekonnt die Vorzüge

der imposanten Bergwelt mit einer

einzigartigen Wasser- und Wohlfühllandschaft.

der Natur freier Lauf gelassen: Beim

Kinderklettern, Geocaching, in der

hauseigenen Fun-Area oder beim

Adventure Minigolf erleben die kleinen

Gäste große Abenteuer.

Neben der imposanten Bergkulisse ist

Wasser das bestimmende Element und im

Alpenhof in den verschiedensten Spielarten

zu finden: natürlich und klar im 1.000

m² großen Naturbadeteich, gespeist aus

eigener Quelle im Innenpool, wohltemperiert

mit 31° im Außenpool oder erfrischend

kalt im Kneipp-Bach. Wer am

Vormittag die Naturjuwele der Umgebung

erkundet hat, der findet in

der Alpenhof Wasser- und

Saunawelt die perfekte

Ergänzung zum aktiven

Urlauben. Zusätzlich sorgen

lockernde Minuten auf der

Massagebank für eine echte

Auszeit für Körper und

Geist. Ob zur Regeneration

nach dem Sport oder als

Anwendung, um das persönliche

Wohlbefinden auf ein

neues Level zu heben – die

neu gewonnene Erholung

darf dann gerne mit nach

Hause genommen werden.

www.alpenhof.com

96 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2022 97



SERVICE

BÜCHER

DER KRANFÜHRER

Resch Verlag; Broschüre; DIN A5; 108 Seiten

13. Auflage 2022; inkl. 15 Übungsfragen; 18,50 Euro

OPTISCHE MÄNGEL IM BILD

2. Auflage 2022; 232 Seiten; 327 farbige Abbildungen

gebunden; ISBN 978-3-481-04370-4; 79 Euro

Krane sind komplexe Gebilde. Die aktualisierte

Broschüre „Der Kranführer“ glänzt nicht nur

exklusiv im Gewand einer neu gestalteten

Titelseite – auch ein neuer Mitautor tritt ab

sofort in Erscheinung: Timo Zimmermann.

Worum es in der Broschüre im Kern geht, sagt

bereits der Untertitel: Wie Sie den Kran

vorschrifts- und bestimmungsgemäß bedienen

sowie Lasten sicher anschlagen. Es werden also

alle Basics erläutert, die ein Kranführer wissen

muss – vom rechtlichen Hintergrund, seiner

Verantwortung bis hin zu den physikalischen,

technischen Grundlagen und allem weiteren,

was für den Kranführer wichtig ist. Sie dient als

begleitende Lektüre für die Schulung und später

als Nachschlagewerk im Arbeitsalltag.

www.resch-verlag.com

„Optische Mängel im Bild“ hilft Architekten, Ingenieuren und Sachverständigen

sowie Bauausführenden bei der richtigen Bewertung und Einschätzung

optischer Mängel. Das reich bebilderte Nachschlagewerk zeigt mehr als 180

typische Beispiele und unterscheidet jeweils zwischen Bagatellfällen und

echten Mängeln. Der übersichtliche, katalogartige Aufbau ermöglicht ein

schnelles Auffinden und den Vergleich mit eigenen Schadensfällen. Die

vorliegende 2. Auflage haben die Autoren um mehr als 40 neue Beispiele

ergänzt.

Gerade die Bewertung optischer Beeinträchtigungen ist schwierig und häufig

strittig. Bei der Abnahme führen Abweichungen im optischen Erscheinungs-

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bild und die resultierende

Frage, ob es sich um eine

hinzunehmende Bagatelle

oder einen Mangel

handelt, für den Nachbesserung

oder Minderung

verlangt werden kann,

mitunter zum Streit.

Das Fachbuch „Optische

Mängel im Bild“ unterstützt

bei der Klärung

dieser Frage. In zahlreichen

Fallbeispielen

werden unterschiedlich

stark ausgeprägte

Erscheinungsbilder

einander gegenübergestellt und bezüglich ihrer Hinnehmbarkeit in

verschiedene Kategorien eingestuft. Eine farbige Grafik zur

Klassifizierung optischer Abweichungen zeigt den Grad der

Beeinträchtigung des jeweiligen Beispiels auf einen Blick. Fallbezogene

Hinweise vertiefen die Thematik. Das Nachschlagewerk

ermöglicht so eine erste Bewertung eigener Fälle vor Ort,

erleichtert die Abgrenzung zwischen zu akzeptierenden Abweichungen

und optischen Mängeln und hilft bei der Bewertung und

Entscheidung zum weiteren Vorgehen.

www.baufachmedien.de

HANDBUCH WASSERRECHT

Buch gebunden; 2.006 Seiten; 2. Auflage 2022

ISBN: 9783707313277; 192,00 Euro

Der Klassiker zum Wasserrecht liegt nun – umfassend überarbeitet

und aktualisiert – in 2. Auflage vor. Das „Handbuch Wasserrecht“

bietet einen aktuellen und systematischen Überblick über das

Wasserrechtsgesetz 1959 inklusive

Nebengesetzen mit vielen

neuen Anmerkungen. Die

Rechtsprechung des VfGH,

VwGH, OGH und EuGH wurde in

Leitsatzform vollständig erfasst

und auf den neuesten Stand

gebracht (Stichtag 31.8.2021).

Das Werk bietet sowohl

Behörden, Rechtsanwälten,

Richtern, Sachverständigen als

auch Praktikern in Wirtschaft

und Verwaltung einen praxisorientierten

und detaillierten

Überblick über das Wasserrecht

und die dazu ergangene

Rechtsprechung. Insbesondere die vollständige und systematische

Erfassung der höchstgerichtlichen Judikatur und die ausführlichen

Leitsätze, die oft auch zeigen, welcher Sachverhalt dafür maßgeblich

war, machen das „Handbuch Wasserrecht“ für jeden mit der

Materie befassten Praktiker unentbehrlich!

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98 MAI 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



Wir begrüßen Sie auf der

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Komatsu Halle C6 und Demogelände

30% höhere Kraftstoffeffizienz

im Vergleich zum Vorgängermodell

Komatsu WA475-10

Mit einer Motorleistung von 217 kW / 295 PS und dem

leistungsverzweigten Komatsu-Getriebe (K-HMT), das

extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch mit massiver

Produktivitätssteigerung kombiniert, wird der WA475-10

zum marktführenden Top-Performer. Seine einzigartige,

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ermöglicht schnellste Ladespiele bei

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