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Baublatt Magazin January/February 2022

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www.baublatt.at

NR. 1/2 | 2022

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 9,00 € | Jänner/Februar 2022 | www.baublatt.at

Die Größten: Takeuchi TB2150 + TB2150R

Normalheckbagger TB2150, Einsatzgewicht 15.850 kg

Kurzheckbagger TB2150R, 16.200 kg, auch als TB2150R V mit Verstellausleger, 16.860 kg

10 | ÖBB

Dachgleiche am neuen

Wasserkraftwerk Obervellach II

16 | i+R Spezialtiefbau

Bohrpfahl-Marathon für die

Erweiterung eines Zentrallagers

56 | Krantechnik

Neue Kran- und Mobilkran Modelle

sowie Best-Practice Einsätze


EDITORIAL

Das Juwel für

jede Flotte

Der LTM 1150-5.3

Bei 12 t Achslast neun Tonnen Ballast an Bord, verbunden mit

starkem 66 m Ausleger. Das spart Transportfahrzeuge ein.

Weltweit mobil und komfortabel dank ECOmode, ECOdrive sowie

Hillstart-Aid und VarioBase. Wirtschaftlicher geht es nicht!

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Mobil- und Raupenkrane

Licht und Schatten

Der Start in die neue Bausaison ist in

diesem Jahr von einigen Herausforderungen

begleitet. Da ist zunächst natürlich die

Gefahr für einen Waffengang in der Ukraine, für

die sich bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe

keine diplomatische Lösung abzeichnete. Eine

Eskalation und die darauffolgenden Sanktionen

würden sich auf alle Wirtschaftsbereiche negativ

auswirken. Und dann gibt es natürlich immer

noch Corona: Sind Sie auch immer wieder irritiert,

wenn in den Nachrichtensendungen die Grafik

über den Verlauf der Infektionszahlen gezeigt

wird? Ganz links der kleine Hügel des ersten

Lockdown – und wir alle erinnern uns an die

dramatischen Umstände, als die entsprechenden

Maßnahmen im März 2020 verkündet wurden.

Heute, zwei Jahre später, diskutieren wir bei

einem Vielfachen dieser Zahlen über die nächsten

Lockerungen. Nun, leider ist diese Pandemie nach

wie vor nicht ausgestanden. Sie verhinderte in

diesem Frühjahr auch in der Bauwirtschaft

wichtige Informations-Veranstaltungen.

Betroffen sind neben

lokalen Baumessen etwa die

traditionellen Gestrata Bauseminare,

die nun Anfang März als

Webinar stattfinden oder der große

Geotechnik-Event in Wien, der auf

April verschoben wurde.

Kurz vor Redaktionsschluss

erreichte uns die Nachricht, dass

auch die wichtigste Veranstaltung

der Baumaschinenbranche – die für

Anfang April in St. Pölten angesetzte

MAWEV-Show – nun aus

Gründen der Pandemie erst im Jahr

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

2024 stattfindet. Eine Entwicklung, die wir

bedauern, denn der Bedarf für den persönlichen

Austausch im Rahmen einer großen Netzwerkplattform

ist im Baubereich zweifellos sehr groß.

Umso wichtiger wird angesichts dieser Entwicklung

die Rolle unseres Magazins als Informationsplattform

für die Neuheiten aus der Bau- und

Baumaschinenbranche. Eine Aufgabe, der wir uns

jetzt auch mit unserem neuen, modernisierten

Internet-Auftritt stellen. Schauen Sie doch einmal

vorbei auf www.baublatt.at und überzeugen Sie

sich selbst.

Neben all dem Schatten gibt es aber auch Licht: In

Österreich scheint sich der Schwung, mit dem die

Baubranche trotz Pandemie im letzten Jahr

unterwegs war, weiter fortzusetzen. Beispielsweise

ist der Markt für Transportbeton in Österreich

signifikant gewachsen und auch für die nächsten

Monate sind die Aussichten durchaus vielversprechend.

Ein großes Problem sind natürlich die

Preise für Rohstoffe, die im vergangenen Jahr

durch die Decke gegangen sind.

Gleichzeitig wirken sich die massiv

gestiegenen Energie- und Transportkosten

zunehmend als Wachstumsbremsen

aus. Als unerschütterlicher

Optimist habe ich aber die Hoffnung,

dass wir ein erfolgreiches 2022 vor

uns haben und die Baubranche als

wichtige gestaltende Kraft in diesem

Land ihre Stärken auch in diesem

Jahr voll ausspielen kann. In diesem

Sinne: starten Sie gut in den

Frühling!

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

TB2150 + TB2150R (V)

Den größten Bagger der Takeuchi

Familie gibt es als Normalheckbagger

(TB2150: Einsatzgewicht 15.850 kg)

und als Kurzheckbagger (TB2150R:

Einsatzgewicht 16.200 kg).

Mit dem TB2150 mit Schwenkbock

und Seitenversetzung ist das Graben

parallel zu einer Wand oder Mauer

problemlos möglich. Er ist ein 16-

Tonner, lässt sich jedoch wie ein

Minibagger anwenden. Der Kurzheckbagger

TB2150R (Einsatzgewicht

16.200 kg), mit minimalem Schwenkradius,

eignet sich für Arbeiten auf

kleinstem Raum. Durch den seitlich

angebrachten Arm bietet der

TB2150R eine ausgezeichnete Sicht

nach vorne. Er ist auch als TB2150R V

mit Verstellausleger erhältlich.

OFFENLEGUNG | gemäß § 25 Mediengesetz: Medieninhaber ist die specialmedia.com GmbH mit Sitz in 1040 Wien, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, Geschäftsführer sind

Hans-Jörgen Manstein und Mag. Michael Grabner, Gegenstand des Unternehmens ist der Verlag, die Herausgabe und der Vertrieb von Zeitschriften; die Konzeption, Herausgabe

und der Betrieb von elektronischen Medien sowie sämtliche daraus folgende Medienaktivitäten. Gesellschafter der specialmedia.com GmbH sind: Hans-Jörgen Manstein (50%),

die Manstein Zeitschriftenverlagsgesellschaft m.b.H. (30%), die Michael Grabner Media Ges.m.b.H. (20%). Offenlegung der Blattlinie – Erklärung über die grundlegende Richtung:

BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung über Baumaschinen, -geräte und –technik.

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Jänner/Februar 2022, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

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Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin fü r die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

ü ber Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 11.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 10,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 70,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

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BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022

3



INHALT

SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

56 Wolffkran: Der neue Wolff 8076 Compact,

mit maximal 80 m Ausleger der erste Wolff-

Laufkatzkran im 800 mt-Bereich, überzeugt

nicht nur durch seine hohe Tragfähigkeit.

58 Dreger: Das in Puchberg ansässige

Bauunternehmen Jägersberger setzt bei

Wiener Baustellen auf Condecta Krane

aus dem Mietpark der Firma Dreger.

59 Tadano: Die Firma Mitterhauser GmbH in

Zell an der Pram setzt seit fast 30 Jahren

auf Tadano-Krane. Jüngster Neuzugang ist

der Alleskönner Tadano ATF-100-4.1.

60 Kuhn Ladetechnik: Die Wolf-Gruppe in

Scharnstein erweitert den Ladekranfuhrpark

um zwei weitere Palfinger-Kranmodelle.

61 BKT bietet bei den Reifen für Mobilkrane

zwei verschiedene Produktlinien.

62 Liebherr: Der LTM 1300-6.3 Mobilkran kann

einen 90 m langen Teleskopausleger auf

einem Mobilkran bei 12 t Achslast mitführen

Im Schwerpunkt Krantechnik informieren wir

über neue Kran- bzw. Mobilkran Modelle und 56berichten über Best-Practice Einsätze.

16

64 Prangl: Das Wien Museum am Karlsplatz

wird saniert und erweitert. Bei der Errichtung

des über dem Gebäude schwebenden

Neubaus hat Prangl tatkräftig mitgewirkt.

66 Liebherr präsentiert den neuen

Flat-Top-Kran 470 EC-B sowie eine

neue Version des Crane Planner 2.0.

WIRTSCHAFT + MÄRKTE

MERLO ROTO

MENSCHEN + SZENE

06 Aktuelles bei AustrianSkills, MAWEV,

Ascendum, Rädlinger, Liebherr und Tyrolit.

PROJEKTE + PLANUNG

10 ÖBB: Bis 2024 entsteht mit dem Bau

des Kraftwerks Obervellach II eine komplett

neue, unabhängige Kraftwerksanlage. Mit

Jahresende 2021 wurde nun der Rohbau

des neuen Krafthauses fertig gestellt.

MASCHINEN + TECHNIK

16 i+R Spezialtiefbau: Für die Fundierung

eines vollautomatisierten Hochregallagers

mussten in Zurndorf unter anspruchsvollen

Bodenverhältnisse rund 2.400 Bohrpfähle

errichtet werden.

20 Liebherr: Neue Standards und optionales

Zubehör erhöhen die Sicherheit der Liebherr

Fahrmischer und damit die tägliche Arbeit

beim Betontransport.

22 Holp: Die Zusammenarbeit mit der Firma

Wohlgenannt rund um den RotoTop wird

mit einem Vorführbagger weiter gestärkt.

24 Groundforce: Beim aktuellen Öffi-Ausbau

in Wien bewähren sich die Hydrauliksteifen

auch unter extremstem Druck.

26 Huppenkothen: Ein künstlerisch gestalteter

Takeuchi Kompaktbagger ermöglichte eine

Spende von 5.000 Euro als Unterstützung

für eine Familie mit einem Pflegefall.

28 Zeppelin: In sechs Abbaubetrieben

produziert die Firma Paltentaler hochwertige

mineralische Rohstoffe. Bei der jüngsten

Fuhrpark-Erneuerung fiel die Wahl auf die

Neue Generation von Caterpillar.

32 Kuhn: Die VA Erzberg GmbH setzt seit über

zwei Jahrzehnten auf Geräte von Komatsu.

Zuletzt auf die intelligente Raupe D155AXi.

34 Geotechnik-Event: Die VÖBU Fair/ÖGT

wurde aufgrund der Pandemie auf den

19.-20. April 2022 verschoben.

36 Ascendum: Zwei Volvo-Kraftpakete

EC300E Hybrid sorgen bei zahlreichen

Projekten der Firma Moosleitner für erhöhte

Profitabilität und geringen Verbrauch.

38 Huesker: Nach Starkregenereignissen

ermöglichen Geotextilien einen schnellen

Wiederaufbau der Infrastruktur.

40 Eisenwagen ist in Österreich seit einigen

Monaten auch Händler und Servicepartner

für die Grundomat-Erdraketen von Tracto.

42 Wirtgen: Mit der neuen Mobiscreen

MSS 802(i) EVO bietet Kleemann eine

leistungsstarke Grobstücksiebanlage

für wechselnde Herausforderungen.

44 Wacker Neuson: Die zero emission Familie

überzeugt im Praxistest mit ihrer Leistung,

einfacher Handhabung und leisem Betrieb.

45 Kuhn: Mit innovativen Technologien

reduzieren Komatsu-Geräte den Treibstoffund

AdBlue-Verbrauch deutlich.

46 Ammann: Mietprofi BVB Baumaschinen

setzt vom 68 kg Stampfer bis zum 12 t

Walzenzug auf Ammann Geräte.

48 MWT: In vielen Bereichen besteht für

Waagen eine gesetzliche Nacheichpflicht

von zwei Jahren. Der MWT Eichservice

vor Ort bietet hier höchste Flexibilität.

50 China: Die Fachmesse CICEE hat sich zu

einem internationalen Treffpunkt für die

Baumaschinenbranche entwickelt.

51 HKL: Auch in der Höhenzugangstechnik

bietet HKL für jeden Einsatzbedarf das

richtige Gerät und kompetente Beratung.

52 Topcon: Das Positionierungssystem

SmoothRide sorgte für beschleunigte

Bauarbeiten beim Flughafen Innsbruck.

53 Atlas Copco: Der Geschäftsbereich

Power Technique setzt auf eine stärker

personalisierte Kundenansprache.

54 Weber MT startet mit der Markteinführung

von fünf Produkten, die mit moderner

Akkutechnik ausgestattet sind.

55 Liebherr erneuert seine Compactlader

und erweitert die Baureihe mit dem L 504

um ein zusätzliches Modell.

68 Huppenkothen führt die Vier-Tage-Woche

auf freiwilliger Basis ein. Die Öffnungs- und

Servicezeiten bleiben unverändert.

69 Berechnungstools: Ein neues Tool von

Professor Andreas Kropik erleichtert die

Ermittlung der Mehrkosten bei angeordneter

Beschleunigung der Bauausführung.

69 Ascendum: Gerhard Pirchner verstärkt

seit kurzem das Vertriebsteam.

70 Mercedes-Benz Trucks Österreich: Drei

Generationen Unimog-Begeisterung prägen

die Familie Thurner im Bezirk Landeck.

71 Baublatt.Österreich Test:

Subaru XV 2.0 I E-Boxer

Seat Leon SP Kombi Reference 2.0 TDI

Nissan Qashqai 1.3 DIG-T Mild Hybrid

03 Editorial

FUHRPARK

STANDARDS

73 Service

Kurzurlaub von der Baustelle: Hüttendorf

Schlögelberger in St. Margarethen im Lungau;

Literatur

DER DREHBARE

WOLKEN

KRATZER

BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at

4 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 5



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

6

AUSTRIANSKILLS

Wettbewerb junger Fachkräfte

In Salzburg traten von 20. bis 23. Jänner die besten jungen

Fachkräfte Österreichs in 32 Berufen gegeneinander an. Die

Siegerinnen und Sieger sowie die Zweitplatzierten der österreichischen

Staatsmeisterschaften der Berufe dürfen sich über

ein Ticket für WorldSkills 2022 in Shanghai bzw. EuroSkills 2023

in St. Petersburg freuen. In der Kategorie Land- und Baumaschinentechnik

siegte Kilian Wallner vor Johannes Bojer (beide Liebherr-Werk

Bischofshofen GesmbH, Bischofshofen) und Simon

Roither (Wachter Land-, Forst- und Kommunaltechnik, Straß im

Attergau; siehe Bild rechts). Die AustrianSkills Wettbewerbe

wurden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und ohne

Besucher ausgetragen.

www.skillsaustria.at

MAWEV / MESSE CONGRESS GRAZ

MAWEV-Show 2022 wird verschoben

Die aktuellen Entwicklungen und die herrschende Planungsunsicherheit

aufgrund der kurzfristigen Verordnungen führen zu einer Verschiebung

der MAWEV-Show St. Pölten auf 10.-13. April 2024.

D

ie Messe Congress Graz (MCG) plante

für das Jahr 2022 eine fulminante 11.

Auflage der MAWEV-Show in St. Pölten.

Mit einem Umzug auf ein neues Gelände,

dem VAZ St. Pölten, sollte die interessanteste

Großbaustelle Österreichs mit einem

massiven Angebot von Baumaschinen und

Zubehör sowie mit idealer Verkehrsanbindung

noch aufregender werden. Nebst der

neuesten Technik sollte ein neu gestaltetes

Gelände und eine völlig neu designte

und geplante Teststrecke Fachbesucher

wie Aussteller gleicher maßen begeistern.

Die aktuelle Covid-19-Situation sowie die

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damit zusammenhängenden Restriktionen

und die viel zu kurzfristigen

Verordnungen sind neben

den allgemeinen Auswirkungen

auf die Wirtschaft und die

Industrie die Faktoren, die

eine Abhaltung der MAWEV-

Show 2022 zur Zufriedenheit

der Aussteller und Fachbesucher

verunmöglichen.

Daher wurde in einer Sitzung

mit dem Vorstand des MAWEV

Verbandes gemeinsam beschlossen,

die 11. MAWEV-Show auf 10.-13. April

2024 zu verschieben.

„Die 11. MAWEV-Show, geplant für April

2022, haben wir gemeinsam mit unseren

Ausstellern und der MCG als Neustart in

diesem Jahr mit annehmbaren Bedingungen

für Aussteller und Besucher gesehen.

Die Pandemie mit Omikron war jedoch

stärker und lässt uns noch nicht frei

handeln. Nach Bewertung der aktuellen

Lage in den Gremien des MAWEV und

Abstimmung mit den Verantwortlichen

der MCG sind wir zu dem Entschluss

gekommen, die 11. MAWEV-Show auf

April 2024 zu verschieben. Dieser neue

Termin wurde so gewählt, um ein hohes

Maß an Planungs sicherheit für alle

Beteiligten an dieser für Österreich sehr

wichtigen Veranstaltung zu gewährleisten“,

betont MAWEV Präsident

Ing. Mag. Gerhard Egger.

„Mit großem Bedauern müssen wir leider

zur Kenntnis nehmen, dass ein Abhalten

der MAWEV-Show im Jahr 2022, so wie wir,

Die für April 2022 geplante MAWEV-Show

wird auf 10.-13. April 2024 verschoben.

unsere Fachaussteller und unsere Fachbesucher

uns das vorstellen, in der derzeitigen

Situation – trotz einer hervorragenden

Zusammenarbeit mit der Stadt St. Pölten –

aufgrund der immer noch massiven Einschränkungen

nicht möglich ist. Nach

zahlreichen Gesprächen mit den Ausstellern

und einer Sitzung mit dem MAWEV Vorstand

nahmen wir leider ein Stimmungsbild wahr,

das eine Umsetzung dieser Fachmesse nicht

zulässt. Der gewünschte wirtschaftliche

Erfolg, gemeinsames Netzwerken und ein

aktiver Marktplatz, so wie wir uns das für

unsere Aussteller, Partner und Fachbesucher

wünschen, ist aufgrund der derzeitigen Lage

nicht möglich. Dies zwingt uns leider zu einer

Verschiebung der 11. MAWEV-Show auf 2024“,

ergänzt Armin Egger, Vorstand MCG Graz.

www.mcg.at

ASCENDUM

JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Spende an Kinderschutzzentrum

D

ie Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH unterstützt das

Kinderschutzzentrum Salzburg wieder mit einer Spende von

7.500 Euro. Dieses leistet bereits seit 1987 einen entscheidenden

Beitrag, das Kindeswohl zu sichern, zu erhalten bzw. wiederherzustellen.

Nach fast 35 Jahren am selben Standort musste die karitative

Einrichtung in neue Räumlichkeiten umziehen. Aus diesem

Grund ging die Spende von Ascendum an das durch Licht ins Dunkel

geförderte Projekt „Umbau und Adaptierung der Beratungs- und

Therapie-Räumlichkeiten“ zugunsten des Kinderschutzzentrums

Salzburg. „Kinder sind die schützenwertesten Mitglieder unserer

Gesellschaft. Gerade jetzt in Krisenzeiten nutzt Ascendum die Stärke

der Baubranche und unterstützt unsere Schwächsten“, so Dr. Thomas

Schmitz, Geschäftsführer der Ascendum Baumaschinen Österreich

GmbH.

www.ascendum.at

RÄDLINGER

Von links: Mag. Peter Trattner (GF des Kinderschutzzentrums

Salzburg) und Dr. Thomas Schmitz (GF der Ascendum

Baumaschinen Österreich GmbH) bei der Spendenübergabe.

Neuer Vertriebsleiter

Bereits seit März 2021 ist Rolf Nultsch (Bild) Teil des

Team Rädlinger und wechselte zum Jahresbeginn

von seiner bisherigen Tätigkeit als Projektmanager

in die Rolle des Vertriebsleiters. „Mit Corona und

den Schwierigkeiten in den Lieferketten haben wir

sicher wieder kein einfaches Jahr vor uns. Es ist

meine Aufgabe, hier gemeinsam mit dem Vertriebsteam Lösungen für

unsere Kunden und Partner zu finden. Das gilt aber nicht nur in diesen

Bereichen: Wir wollen unser Produktportfolio weiterentwickeln – immer

ausgerichtet an den Bedürfnissen des Marktes und den Ansprüchen

unserer Kunden“, erklärt Rolf Nultsch zum Antritt seiner neuen Aufgabe.

„Mit 25 Jahren Vertriebserfahrung, davon 13 Jahren in der Baumaschinenbranche,

haben wir in Rolf Nultsch eine Idealbesetzung für die

Vertriebsleitung gefunden und freuen uns, weiterhin von seinem Organisationstalent,

Fach- und Branchenwissen und gutem Netzwerk zu

profitieren“, freut sich Geschäftsführer Werner Rädlinger. Vor seinem

Wechsel zu Rädlinger war Nultsch mehrere Jahre als Produktexperte

für Bagger und Radlader bei Wacker Neuson tätig. www.raedlinger.de

Sitztechnik GmbH

Tel. 0043(0)5242 90420

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Spatenstich für die neue Vertriebszentrale

der Liebherr Österreich

Vertriebs- und Service GmbH.

TERMINE

Kalkulation von Bauleistungen

nach der ÖNorm B 2061:2020

03.03.2022, Wien u. Online www.ars.at

Beton im Straßenbau

07.-08.03.2022, Wien

www.betonakademie.at

Die ÖNorm B 2110 und B 2118

10.03.2022, Graz www.ars.at

Ausbildung zum BIM-Practicioner

16.-18.03.2022, Wien und Online

www.ars.at

Bauträgerverträge

17.03.2022, Online www.ars.at

Abfallrecht für Re-Use-Betriebe

17.03.2022, Online www.repanet.at

Lieferengpässe und Preissteigerungen

bei Bauprojekten

21.03.2022, Wien www.ars.at

13. ÖGT + VÖBU Fair

19.-20.04.2022, Wien www.voebu.at

MAWEV

Rentmas ist neues Mitglied

Der Verband Österreichischer Baumaschinenhändler

freut sich, mit der

Rentmas GmbH ein neues Mitglied in

der Interessensgemeinschaft begrüßen

zu dürfen. Das digitale Herz von

Rentmas ist die Industrie 4.0. Anhand

der Daten der vernetzten Maschinen

können viele Prozesse rund um Miete

und Verwaltung der Maschinen automatisiert

sowie optimiert werden.

Rentmas ermittelt automatisch die

Verfügbarkeiten der Maschinen anhand

der historischen Gebrauchsmuster

in unmittelbarer Nähe des gewünschten

Einsatzortes.

www.mawev.at | www.rentmas.net

LIEBHERR

Spatenstich für die neue Vertriebszentrale

D

ie Liebherr Österreich Vertriebs- und

Service GmbH investiert rund 26 Mio.

Euro in die neue Vertriebszentrale in Puch/

Urstein. Am 16. November 2021 fand der

offizielle Spatenstich zum Start der umfangreichen

Baumaßnahmen statt.

Auf dem zentral neben der Autobahn A 10

gelegenen Areal mit einer Fläche von rund

30.000 m² im Gewerbegebiet Puch/Urstein

wird ein neuer Standort für die bestehende

Vertriebs- und Servicegesellschaft errichtet.

Es entstehen ein rund 4.800 m² großes

Verwaltungsgebäude mit Büroräumlichkeiten

und ein rund 4.700 m² großes Reparaturzentrum

mit Lackiererei, Schweiß- und

Gerätereinigungsbereich sowie eine Halle

für Einstellarbeiten und großzügige Lagerflächen.

Die Baumaßnahmen sollen mit

TYROLIT

Wechsel an der Spitze

T

yrolit ist mit seinen über 4.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern eines der

weltweit größten Schleiftechnologieunternehmen.

Nachdem Dr. Christoph Swarovski

bereits vor einem Jahr nach 20 Jahren in der

Unternehmensführung erklärt hat, im

ersten Quartal 2022 sein Vorstandsmandat

zurückzulegen, übernahm Thomas Friess

mit 1. Jänner die Position des Vorstandsvorsitzenden.

Thomas Friess stammt aus

Deutschland und lebt seit 18 Jahren in

Österreich. Der verheiratete Familienvater

ist diplomierter Betriebswirt und bekleidete

in den vergangenen 23 Jahren zahlreiche

Führungspositionen bei international

tätigen Unternehmen in Deutschland, den

USA und Österreich. Die internationale

Ausrichtung, die Kontinuität an allen

Standorten sowie die Erschließung von

Zukunfts-Branchen stehen dabei weiterhin

im Fokus des Familienunternehmens.

www.tyrolit.group

Mitte 2023 abgeschlossen sein. „Ein kontinuierliches

Wachstum über mehr als sechs

Jahrzehnte hat uns am Standort Bischofshofen

an die Kapazitätsgrenzen geführt. Mit

dem Neubau der Vertriebs- und Servicezentrale

für Österreich, auf einem rund drei

Hektar großen Gelände in Puch/Urstein, hat

uns die Eigentümerfamilie Liebherr einen

bedeutenden Erweiterungsschritt ermöglicht“,

sagt der kaufmännische Geschäftsführer

Manfred Santner. „Wir freuen uns

darauf, unsere Kunden vom neuen Standort

aus dann noch leistungsstärker mit qualitätsvollen

Produkten und Dienstleistungen

bedienen zu können“, ergänzt sein

Geschäftsführungskollege Peter Mayr, als

Vertriebsleiter der Liebherr Österreich

Vertriebs- und Service GmbH.

Von links: Thomas Friess ist neuer CEO,

Dr. Christoph Swarovski wird das

Unternehmen als Beiratsmitglied

weiter unterstützen.

Foto: Christian Vorhofer

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in Kombination mit anderen Sonderaktionen möglich. Für die Finanzierung gelten die Allgemeinen Finanzierungsbedingungen unseres ausgewählten Finanzierungspartners.

Für Kauf und Service-Leistungen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Zeppelin Österreich GmbH. Bilder können Sonderausrüstungen zeigen, die nicht zum Lieferumfang

gehören.

8 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Bis zum Jahr 2024 entsteht

mit dem Bau des Kraftwerks

Obervellach II eine komplett

neue, unabhängige Kraftwerksanlage.

Die Bilder zeigen

verschiedene Phasen in der

Errichtung von Ausgleichsbecken

und Krafthaus bis zur Dachgleiche

sowie in der Visualisierung

auch die Lage der Freiluftschaltanlage.

Die ÖBB investieren rund 180 Mio. Euro in

das Projekt. Derzeit wird gleichzeitig an

Hochbau, Untertagebau sowie an der

Kraftwerksanlage selbst gearbeitet.

ÖBB-Projektleiter DI Christian Höss.

ÖBB

Dachgleiche am neuen

Wasserkraftwerk Obervellach II

Im Dezember 2020 starteten in Kärnten die Bauarbeiten am Wasserkraftwerk

Obervellach II. Parallel dazu haben auch die Arbeiten für den Triebwasserstollen im

Ortsteil Stappitz auf ca. 1.200 m Seehöhe begonnen. Aufgrund des zügigen Baufortschritts

konnte 2021 nicht nur der erste erfolgreiche Tunnel-Durchbruch gefeiert

werden, zum Jahresende wurde auch der Rohbau des neuen Krafthauses fertig gestellt.

S

eit mehr als 100 Jahren setzen die ÖBB

auf saubere und umweltfreundliche

Gewinnung von Energie. Dazu zählt auch

der Standort Obervellach, der mit dem

Kraftwerk Lassach bereits seit 1910 einen

wesentlichen Beitrag in der Stromversorgung

leistet. Zuerst lieferte das Kraftwerk

Strom für die Errichtung des Tauerntunnels,

nach dessen Fertigstellung wurden

die umliegenden Orte mit Strom aus dem

Kraftwerk versorgt.

Über die Jahre wurde die Kraftwerksgruppe

erweitert und so konnte 1929 das

Kraftwerk Obervellach I, nach sieben

Jahren Bauzeit, in Betrieb genommen

werden. Seit diesem Zeitpunkt stellt der

Standort Obervellach einen wesentlichen

Eckpfeiler für die 16,7-Hertz-Bahnstromversorgung

im Süden Österreichs dar.

Zusätzliche Erweiterungen erfolgten

während und nach den Kriegsjahren durch

die zweite Druckrohrleitung, den dritten

Maschinensatz und die Beileitung des

Kaponigbaches.

Da die Kraftwerksanlagen Obervellach

I und Lassach am Ende ihrer technischen

Lebensdauer angekommen sind, wird

inzwischen seit mehr als 12 Monaten im

Gemeindegebiet von Mallnitz und Obervellach

intensiv gebaut: Im Auftrag der ÖBB

Infrastruktur AG errichtet das zur Habau

Group gehörende Unternehmen ÖSTU-

Fotos: © ÖBB/EQ-Vis/Höss; ARGE KW Obervellach II Östu-Stettin, Jäger, Bilfinger; foto-glanznig.at

Stettin gemeinsam mit den ARGE-Partnern

Jäger Bau und Bilfinger Industrial

Services in herausfordernder alpiner Lage

das Kraftwerk Obervellach II.

Mit den ersten vorgezogenen Maßnahmen,

den Rodungen, wurde im Herbst 2018

gestartet. Weitere Vorarbeiten wie die

Errichtung der Baustelleneinrichtungsflächen,

die Ertüchtigung der Wege und

Straßen für die Nutzung mit Schwerkraftfahrzeugen,

die Beweisaufnahmen sowie

die erforderlichen Vermessungen wurden

2019/2020 durchgeführt, sodass im

Dezember des Jahres 2020 mit den

Hauptbauarbeiten begonnen werden

konnte. Diese gliedern sich in Untertagebau,

konstruktiven Ingenieurbau, Hochbau

und Erdbau.

Mit der im letzten Dezember erfolgten

„Dachgleiche“, wurde nun ein wichtiger

Meilenstein im Projekt erreicht: der

Rohbau des neuen Krafthauses ist

plangemäß abgeschlossen worden. Die

Dachkonstruktion wurde aus regionalem

Holz von einem Kärntner Unternehmer

hergestellt und geliefert. Auch die Arbeiten

am großen Ausgleichsbecken, das künftig

eine wichtige Regulierungsfunktion

während des Kraftwerkbetriebs einnehmen

wird, sind bereits weit fortgeschritten.

„Es wird derzeit gleichzeitig am Hochbau

des Krafthauses, im Untertagebau sowie an

den peripheren Kraftwerksanlagen selbst

gearbeitet“, freut sich der für den Bau

verantwortliche ÖBB-Projektleiter Christian

Höss. Rund 200 Arbeiter und Mineure

arbeiten aktuell teils im Mehrschichtbetrieb

in den Tunnel und Stollen sowie den

obertägigen Bauabschnitten zwischen

Mallnitz und Obervellach.

Für das neue Kraftwerk Obervellach II

wird das Wasser des Mallnitz- und des

Dösenbaches gefasst und über einen knapp

4 km langen Triebwasserstollen mit ca. 3

SEIT 10 JAHREN IHR VERMIETER IN ÖSTERREICH

m Durchmesser einem 60.000 m³ fassenden

unterirdischen Speicherstollen

zugeführt. Zudem betreibt das Wasser des

Kaponigbaches über eine Druckrohrleitung

ein 50-Hertz-Kleinkraftwerk für den

Eigenbedarf, bevor es auch dem Speicherstollen

zugeführt wird. Über die sogenannte

Apparatekammer und eine eingegrabene

Druckrohrleitung mit 1,8 m Durchmesser

erfolgt die 16,7-Hertz-Bahnstromerzeugung

nach einem Gefälle von 488 m am

neuen Krafthausstandort Obervellach II

im Gewerbegebiet nahe der Möll.

Martin Zmölnig, Geschäftsbereichsleiter

GEMMA’S AN!

Was immer Sie vorhaben – mit HKL, einem der größten

Vermieter von Baumaschinen, Arbeitsbühnen, Baugeräten,

Werkzeugen, Raumsystemen, Stromerzeugern

und Fahrzeugen, bauen Sie einfach besser!

Mit sieben HKL Centern, modernen

Maschinen und einem umfangreichen

Serviceangebot stehen wir

der heimischen Bauwirtschaft bei

jeder Herausforderung zur Seite.

10 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 11



PROJEKTE + PLANUNG

Mit dem neuen Kraftwerk wird eine

Steigerung der Jahres-Energie Produktion

von ca. 92 GWh auf ca. 125 GWh erreicht.

Nach intensiven Vorarbeiten konnte im

Dezember 2020 mit den Hauptbauarbeiten

begonnen werden.

Über die sogenannte

Apparatekammer und eine

eingegrabene Druckrohrleitung

mit 1,8 m Durchmesser erfolgt die

16,7-Hertz-Bahnstromerzeugung.

ben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie

berücksichtigt. So wird in allen drei

genannten Bächen eine dauerhafte

Restwasserabgabe stattfinden. Darüber

hinaus wurde im Zuge der Bauarbeiten für

das Kraftwerk Obervellach II ein rund 2,3

Hektar großes Areal an der Möll als

wasserbauliche und ökologische Ersatzund

Ausgleichsmaßnahme umgesetzt.

Auch werden Lebensraumverbesserungen

für Tiere und Pflanzen im Bereich des

Obervellacher Waldes und bei der Möll

umgesetzt. Neben der Aufweitung des

rechten Möll Ufers, der Uferstrukturierung,

der Freilegung eines verlandeten

Nebenarms, wurde auch ein mehrere

hundert Quadratmeter großes Stillgewässer

angelegt sowie ein verwachsener

Auwald wieder in seinen ursprünglichen

Zustand renaturiert. Genaue Bepflanzungspläne

und eine Vielzahl von ökologischen

Begleitmaßnahmen sorgten dafür,

dass sich bereits ein Naturgebiet entwickeln

konnte, das wertvollen Lebensraum

für Flora und Fauna bietet.

Gebaut wird noch bis Herbst des Jahres

2023, danach folgt der Probebetrieb,

welcher mit Anfang 2024 in den Regelbetrieb

übergehen soll. Der insgesamt 3.800

m lange Triebwasserstollen ist bereits zu

2/3 ausgebrochen, der Speicher- und der

Schrägstollen mit knapp 800 m ist über die

Hälfte aufgefahren. Mit dem Abschluss der

Ausbrucharbeiten wird im Frühjahr 2022

gerechnet. Alle Arbeiten finden selbstverständlich

unter Beachtung der Vorgaben

der Covid19-Pandemie statt.

Unsere Bilder zeigen den Vortrieb im Triebwasserstollen mit dem Laden für die

Sprengung bzw. den Ausbruch der Sohle im Zufahrtstunnel.

für den Untertagebau in der ÖSTU-Stettin,

erklärt die besonderen Herausforderungen,

die das Unternehmen meistert:

„Der Triebwasserweg, durch den das

Wasser zur Turbine gelangt, ist ca. 3.800

m lang. Der Querschnitt ist vergleichsweise

klein und verläuft in anspruchsvollen

geotechnischen Verhältnissen. Zudem

ist er teilweise auch mit einer bewehrten

Innenschale auszukleiden. Darüber hinaus

braucht es für den Bau der Druckrohrleitungen

eine spezielle Materialseilbahn, da

wir in extrem steilem Gelände agieren.“

Das Herzstück des Projektes bildet das

neue Krafthaus, mit seinem ebenfalls

60.000 m³ fassenden Ausgleichsbecken im

Gewerbegebiet von Obervellach. Der

Damm des Beckens wurde aus aufbereitetem

Material, gewonnen im Tunnelvortrieb,

hergestellt. Somit können externe

Materiallieferungen minimiert werden und

Teile des Tunnelausbruchsmaterials

sinnvoll weiterverwendet werden.

„Die Ausbauleistung der Kraftwerksanlage

beträgt 38 Megawatt und die zwei,

auf den modernsten Stand der Technik

ausgerüsteten Bahnstrommaschinensätze,

werden zukünftig gemeinsam mit dem 50

Hz Kleinwasserkraftwerk eine Energie

von ca. 125 Gigawattstunden pro Jahr

erzeugen. Dies entspricht ca. 30.000

Railjetfahrten von Villach nach Wien.

Damit kann die nachhaltige Energieerzeugung

für die Eisenbahn in Österreich – am

Standort Obervellach – gegenüber heute

um mehr als 35% gesteigert werden“,

erzählt der Ausrüstungskoordinator

Christoph Sailer.

Ökologische Ausgleichsfläche

Die Umsetzung jedes Bauvorhabens ist

ohne Beanspruchung von Naturflächen

nicht möglich. Damit Eingriffe in die Natur

so schonend wie möglich bleiben, steht der

Umweltaspekt bei den ÖBB auf einer

Ebene mit der Wirtschaftlichkeit und

Sicherheit. Im Projekt werden zahlreiche

Umweltaspekte entsprechend den Vorga-

Hoch hinaus – mit krandioser Technik und Service von WOLFFKRAN. Ob Laufkatz- oder Wippauslegerkran,

S oder XXL, in den Bergen oder wie hier in der City auf den Mautner-Markhof-Gründen in Wien: WOLFF ist

der Richtige auch für Ihr Projekt. Wir beraten Sie umfassend. Tel. +43 2235 420 21 0 E-Mail: info@wolffkran.at

12 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Der Leitwolf. The leader of the pack.



PRÄSENTATION

MIT

DEMONSTRATION

„Wir vom MAWEV – Verband Österreichischer

Baumaschinenhändler –

sehen die MAWEV-Show als ideale

Plattform zur Präsentation von Baumaschinen

in Österreich.

Die 11. MAWEV-Show Näher am Markt. findet nunmehr

Näher an der

zum neuen Termin im April 2024 statt. Wir freuen uns

Zielgruppe.

schon jetzt auf diese Veranstaltung und sind überzeugt,

wieder viele Aussteller und Besucher auf

Näher am Markt.

der MAWEV-Show begrüßen

Näher

zu

an der

dürfen!”

Ing. Mag. Gerhard Egger

Obmann MAWEV Verband

Zielgruppe.

„Präsenzmessen werden von der

Wirtschaft benötigt – gerade nach den

Corona Auszeiten sind wir gefordert

wieder etwas zu gestalten.

Denn Produkte wirklich erklären, beraten,

erläutern – das geht am besten

Live. Aus diesem Grund freuen wir uns auch 2024 wieder

auf der MAWEV-Show zu sein.”

Harald Hornbacher

LAURER Baumaschinen

GmbH & Co KG

MAWEV SHOW 2024

10.-13. APRIL, VAZ ST. PÖLTEN, NÖ

„Die MAWEV-Show ist die österreichische

Baumaschinen-Messe und

wir freuen uns alle Baumaschineninteressierten

auf der MAWEV-Show

2024 begrüßen zu dürfen.

Wir – Kuhn Näher Baumaschinen am Markt. und Kuhn

Näher an der

Ladetechnik – sind 2024 mit dabei.”

Zielgruppe.

Mag. Stefan Kuhn

Geschäftsführung Kuhn Holding

Näher am Markt.

Näher an der

Zielgruppe.

„Seit Anbeginn sehe ich die

MAWEV-Show als wichtiges Networking-Event,

bei der wir unsere

hochwertigen Baumaschinen- und

Recyclingausrüstungen einem fachkundigen

Publikum präsentieren

können. Wir merken, dass gerade im digitalen Zeitalter

der persönliche Kontakt wieder sehr geschätzt

wird. Wir freuen uns jetzt schon auf die MAWEV-

Show 2024.”

Ing. Michael Winkelbauer

GF Winkelbauer GmbH

Österreichs größte „Baustelle“

auf rund 200.000 m² mit

über 1.000 Baugiganten

PROJEKTLEITUNG MAWEV-Show 2024

Georg Thürauer | T. 0043 316 8088 – 264 | E. georg.thuerauer@mcg.at

Hier gibt es

mehr Infos !

© Thomas Magyar

Dipl. Kfm. (FH)

Stephan Bothen

Vorsitzender der

Geschäftsführung,

Zeppelin Österreich GmbH

„Die MAWEV-Show ist immer ein ganz

besonderes Highlight für die Branche!

Wir freuen uns sehr darauf, bei der

MAWEV-Show 2024 unsere Kunden

und Geschäftspartner wieder persönlich

begrüßen zu dürfen.”

Näher am Markt.

Näher an der

Zielgruppe.

„Die MAWEV-Show ist, auf Grund

ihres Konzeptes, eine wichtige und

essentielle Messe für Networking und

Geschäftsbeziehungen in der Baubranche.

Auf der MAWEV-Show können

unsere Mitglieder ihre Produkte

sehr gut präsentieren und auch vorführen. Auch ein

Grund weshalb wir uns bereits jetzt auf die MAWEV-

Show im April 2024 freuen.”

Ernst Schuchanegg

MAWEV Vize-Präsident

BAUMASCHINEN – LKW – KOMMUNALTECHNIK

#mawevshow

www.mawev-show.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Im südlichen

Abschnitt der

derzeit laufenden

Erweiterung des

neuen XXXLutz

Zentrallagers

mussten für die

Fundamentplatte

des vollautomatisierten

Hochregallagers

2.400 SOB-Pfähle

630 mit 15 m Tiefe

errichtet werden.

Nachhaltige Lösungen.

Härtester Stahl.

Seit 1945.

Aufgrund seiner

Dimensionen ist das

Lager in Zurndorf

eine der größten

Hochbau-Baustellen

in Europa. Im Bild

eine Luftaufnahme

zu Beginn der

zweiten Baustufe.

Verlässliche

Leistungsträger

I+R SPEZIALTIEFBAU / XXXLUTZ

Bohrpfahl-Marathon für die Erweiterung

des neuen XXXLutz Zentrallagers

Nachdem Ende 2020 in Zurndorf die erste Baustufe des neuen XXXLutz Zentrallagers

fertiggestellt wurde, erfolgte Anfang Oktober 2021 die Grundsteinlegung für die

Erweiterung. Die technische Besonderheit dieser zweiten Baustufe bilden die rund

2.400 Bohrpfähle für die Fundierung des vollautomatisierten Hochregallagers,

die durch die i+R Spezialtiefbau GmbH errichtet wurden.

E

in zentrales Element des südlichen

Bauteils ist das vollautomatisierte

Hochregallager, das auf einer Fläche von

23.000 m² in Stahlbauweise entsteht.

Damit in diesem Bereich die hohen

Stabilitätsanforderungen der Fundamentplatte

erreicht werden, mussten

2.400 Bohrpfähle mit 15 m Länge in den

Untergrund gesetzt werden. Sie wurden

von Mitte September 2021 bis Anfang

Februar 2022 durch die i+R Spezialtiefbau

GmbH errichtet. Das Unternehmen

ist Teil der i+R Gruppe mit Sitz in

Lauterach. Baublatt.Österreich informierte

sich im Gespräch mit i+R Bauleiter

DI Adrian Krottenhammer vor Ort

über die besonderen Herausforderungen.

DI Krottenhammer: „Im Gegensatz zu

anderen Tiefbau-Projekten haben wir auf

dieser Baustelle sehr viel Platz. Grundsätzlich

sind die Pfähle in der Ausführung

ident und hinsichtlich Tiefe und Durchmesser

keine große Herausforderung. Es

handelt sich dabei um einen Schneckenortbetonpfahl

SOB 630 mit 15 m Tiefe und

eingebrachtem Bewehrungskorb. Aufgrund

der großen Stückzahl und der

Fotos: @ i+R Spezialtiefbau; Philipp Krebs; XXXLutz

anspruchsvollen Bodenverhältnisse war

unser Team aber über die Bauzeit extrem

gefordert. Der Boden besteht aus Sand, der

verhärtete Sandsteinbänke mit einer

Mächtigkeit von 1 bis 1,5 m enthält. Unsere

Bohrausrüstung wird bei diesem Material

sehr hohen Abrasivitätsanforderungen

ausgesetzt. Wir haben daher immer zwei

komplette Bohrstränge vorrätig, wobei eine

regelmäßig durch Aufschweißen an den

Wendeln instandgesetzt werden musste.

Auch bei den Anfängern (Bohrspitze)

mussten wir die Rundschaftsmeißel im

Wochentakt ersetzen bzw. ebenfalls durch

Aufschweißen den Verschleiß ausgleichen.

Angesichts dieser Schwierigkeiten, bin ich

durchaus stolz, dass wir Tagesleistungen von

bis zu 550 Laufmeter erzielen konnten. Als

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16 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 17



MASCHINEN + TECHNIK

Bohrgerät hatten wir eine Bauer BG 24 H

aus dem Fuhrpark des i+R Spezialtiefbaus

im Einsatz. Begonnen haben wir Mitte

Juni 2021 mit drei verschiedenen Probebelastungen.

Aufgrund der gewonnenen

Daten war es uns möglich, die ursprünglich

3.000 geplanten Bohrpfähle auf

2.400 Stück zu reduzieren.“

Neben dem Bohrgerät kamen auch

eine mobile Liebherr Raupenbetonpumpe

aus dem TWF-Mietpark, ein betriebseigener

Sennebogen Raupen-Telekran 653 E,

zwei Takeuchi Bagger sowie diverse

DI Adrian Krottenhammer (i+R Spezialtiefbau

GmbH) war schon bei der Gründung des

Projektes Danube Flats in Wien mit umfangreichen

Spezial tiefbau-Erfahrungen gefragt.

Kleingeräte aus dem i+R Fuhrpark zum

Einsatz. Die schlanke Mannschaft der

i+R Spezialtiefbau GmbH vor Ort bestand

aus einem Polier, Maschinisten, Baggerfahrer

und Betonmeister sowie mehreren

Hilfskräften.

Wir begrüßen Sie auf der

24. - 30. Oktober 2022 München

Komatsu Halle C6 und Demogelände

30% höhere Kraftstoffeffizienz

im Vergleich zum Vorgängermodell

Der hohe Verschleiß durch den sandigen Boden

machte eine regelmäßige Ertüchtigung der

Bohrausrüstung notwendig.

Maschinist Fred Sinawehl (i+R Spezialtiefbau

GmbH) konnte mit dem Bohrgerät

Bauer BG 24 H Tagesleistungen von bis zu

550 Laufmeter erzielen.

Auf Basis der Ergebnisse der Belastungspfähle

konnte die Anzahl der Bohrpfähle

von 3.000 auf 2.400 reduziert werden.

18 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Komatsu WA475-10

Mit einer Motorleistung von 217 kW / 295 PS und dem

leistungsverzweigten Komatsu-Getriebe (K-HMT), das

extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch mit massiver

Produktivitätssteigerung kombiniert, wird der WA475-10

zum marktführenden Top-Performer. Seine einzigartige,

unabhängige Steuerung von Antriebsstrang und Arbeitsausrüstung

ermöglicht schnellste Ladespiele bei

einfachster Bedienung.

KUHN

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Sicherheit beim Fahrmischer

Liebherr entwickelt und produziert seit 1967 Fahrmischer für den Betontransport.

Im Fokus ist neben der Wirtschaftlichkeit vor allem die Sicherheit. Letzteres spielt

eine immer wichtigere Rolle, um Unfällen und Risiken vorzubeugen. Auch die

Gesetzeslage hat sich verändert, einheitliche Vorschriften machen den

Betontransport noch sicherer.

U

m die Sicherheit der Fahrmischer aus

dem Hause Liebherr zu erhöhen,

arbeitet Liebherr kontinuierlich an neuen

Standards als auch optionalem Zubehör.

Dies wirkt sich positiv auf die tägliche

Arbeit beim Betontransport aus.

Beginnen wir mit dem Unterfahrschutz

am Heck, er soll bei Auffahrunfällen

Schlimmeres verhindern. Ein nach

ECE58R03 geprüfter Unterfahrschutz ist

in allen EU-Mitgliedstaaten für den

Straßenverkehr verpflichtend. Ebenso

Folgende Sicherheits-Merkmale sind zu sehen: Staubox, Schräger Aufstieg,

Absturzsicherung, klappbarer Unterfahrschutz mit Tritt und Haltegriff,

Schwerlastkorb, LED-Arbeitsscheinwerfer, Kamera.

können Baupersonal und Passanten, die

sich hinter dem Fahrmischer befinden,

erschwert unter das Fahrzeug gelangen.

Die reflektierende Konturmarkierung über

die gesamte Breite des Unterfahrschutzes

macht den Fahrmischer auch bei schlechten

Wetterbedingungen früh erkennbar.

Bei der Liebherr-Serie 05 ist der Unterfahrschutz

mit drei einfachen Handgriffen

klappbar, das Arbeiten mit Krankübeln

am Heck des Fahrmischers wird erleichtert.

Am Unterfahrschutz ist ein rutschfester

Tritt.

Absturzsicherung und

Verkleidung Leiterpodest

Zukünftig werden alle, für den europäischen

Wirtschaftsraum in Verkehr

gebrachte Fahrmischer mit einer Absturzsicherung

sowie einer Verkleidung am

Leiterpodest, nach DIN Norm EN12609

ausgerüstet. Diese Optionen dienen als

präventive Maßnahmen gegen den

Absturz vom Leiterpodest des Maschinenpersonals.

Die Absturzsicherung lässt sich

nach innen öffnen und schließt automatisch

für erhöhte Sicherheit auf dem

Leiterpodest. Die Verkleidung ist so

ausgeführt, dass ein Aufsteigen am

Geländer nicht möglich ist. Durch diese

zwei Merkmale wird die Arbeitssicherheit

erhöht sowie eine Unfallgefahr minimiert.

Eine schräg angeordnete Schiebe-Leiter

aus Aluminium macht den Aufstieg zum

Podest nicht nur bequemer, sondern auch

sicherer.

Nach DIN Norm EN12609 werden

zukünftig alle Fahrmischer, die in den

Verkehr des europäischen Wirtschaftsraumes

gebracht werden, mit Rückfahr-

Kamerasystem und Arbeitsscheinwerfer

ausgestattet sein. Kamerasysteme gibt es

in verschiedenen Ausführungen. Diese

können am Leiterpodest oder am Ein- bzw.

Auslauftrichter installiert werden. Gegen

Aufpreis bietet die Camos 360° Kamera

eine 360° Sicht um das komplette Fahrzeug

inklusive der „Birdview“-Betrachtung.

Durch Kamerasysteme wird die

fehlende Sicht insbesondere am Heck auf

einen Monitor im Fahrerhaus übertragen.

Hierdurch können Personen oder Objekte,

20 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

die sich hinter, neben oder vor dem

Fahrzeug befinden, frühzeitig erkannt

werden. Bei Dämmerung, Nacht oder

wenig Tageslicht können durch Arbeitsscheinwerfer

schlecht beleuchtete Arbeitsplätze

am Heck des Fahrmischers ausgeleuchtet

werden. Maximal können vier

Arbeitsscheinwerfer installiert werden,

Einbaupositionen sind an der Steigleiter,

am Einlauftrichter und an den Rückleuchten-Halterungen

möglich. Gute Ausleuchtung

verhindert Unfälle und steigert die

Effizienz.

Die optional erhältliche elektronische

Trommelsteuerung „Litronic-EMC“ macht

ein intuitives Bedienen per Einhand-Hebel-

Bedienung möglich. Elektronisch abgesicherte

Signale unterstützen den Bediener

und regulieren automatisch in Notsituationen.

Ebenfalls ist die Bedieneinheit mit

einem Not-Aus-Taster ausgestattet,

welcher zusätzliche Sicherheit bietet.

Gegen unbefugtes Bedienen kann die

Trommelsteuerung gesperrt werden und

nur vom Fahrerhaus wieder aktiviert

werden.

Der am Heck montierte Schwerlastkorb,

welcher ebenfalls als Option angeboten

wird, erlaubt das sichere Mitführen

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

von schwerem Equipment. Durch den

Schwerlastkorb können Hilfsmittel und

Werkzeuge, wie Ketten, Rüttelflaschen o.ä.

außerhalb der Fahrerkabine transportiert

werden. Der Schwerlastkorb am Heck des

Fahrzeuges ist gut zugänglich und es sind

keine weiten Wege nötig, um an das

Werkzeug zu gelangen. Ein weiterer

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

Punkt: Schaufel, Besen oder Schaber

gehören nicht ins Fahrerhaus, sondern an

sichere und gut zugängliche Halterungen.

Am Heck ist zusätzlich eine Kellen-Halte -

r ung möglich. Dank der Halterungen

entsteht keine Gefahr durch verlorene

Teile während der Fahrt.

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Elektronische

Sicherheits-

Steuerung mit

Not-Aus, rechts

ein Kellenhalter.

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MASCHINEN + TECHNIK

HOLP

Wohlgenannt und Holp intensivieren

Zusammenarbeit rund um den RotoTop

Mit Hilfe des Drehantriebs RotoTop konnten schon zahlreiche Unternehmer

kürzere Durchlaufzeiten und mehr Wirtschaftlichkeit auf ihren

Baustellen umsetzen. Derzeit verstärkt die Holp GmbH ihre Kooperation

mit der Vorarlberger Firma Wohlgenannt und unterstreicht mit

einem Vorführbagger die Vorteile des RotoTop im Praxiseinsatz.

D

amit mit dem Bagger die gestellten

Aufgaben schnell und effizient

erledigt werden können, muss er als

flexibler Geräteträger bestmöglich

ausgerüstet werden. Nur so kann er am

Einsatzort schnell und unkompliziert

zwischen den Anbaugeräten wechseln.

Alle verwendeten Anbaugeräte sollten

endlos drehbar sein und bei Bedarf im

Dauereinsatz betrieben werden können,

ohne dass Überhitzungen auftreten. Es

muss also viel Öl zum Anbaugerät

durchgeleitet werden.

All dies bietet der Drehantrieb RotoTop

des schwäbischen Unternehmers und

Tüftlers Günter Holp. Die Technik ist seit

über 20 Jahren erprobt und wird bei

immer mehr Baggern jeder Größe eingesetzt,

zu 99% auch im Festanbau. Dabei

können Kunden nicht nur aus Drehantrieben

für die verschiedenen Tonnage-Klassen

wählen, sondern passend zu dem

individuellen Bedarf auch die Ausführung

der Drehdurchführung im RotoTop aus 27

verschiedenen Varianten festlegen.

Die Firma Wohlgenannt mit Sitz in

Dornbirn, die u.a. für den Verkauf und die

Vermietung von Kränen und Baumaschinen

samt Anbaugeräten bekannt ist,

arbeitet seit vielen Jahren mit Holp

zusammen. Bei Günter Holp stehen

Qualität, Langlebigkeit, Wirtschaftlichkeit

Von rechts: Martin Wohlgenannt und Günter Holp verbindet eine langjährige

Partnerschaft. Mit dem neuen Vorführbagger können sich Kunden rasch selbst

von den Vorteilen des RotoTop überzeugen.

Thorsten Schick wird

als Co-Geschäftsführer

der Holp GmbH

den Vertrieb leiten

und die Kunden in

Österreich noch

intensiver betreuen.

und Funktionalität an erster Stelle.

Umfangreiche Garantien, die die Holp

GmbH gibt, zeugen davon, dass man von

diesem Qualitätsanspruch nicht nur

überzeugt ist, sondern dass die praktischen

Erfahrungen diese bestätigen.

Hinzu kommt die Konzentration auf das

Wesentliche: Bei Holp wird nur dann ein

neues Anbaugerät entwickelt, wenn zum

Zeitpunkt der Entwicklung eine Leistungssteigerung

von mindestens 25% zu

erwarten ist.

Der jüngste Schritt in der gemeinsamen

Zusammenarbeit von Wohlgenannt

und Holp ist der Vorführbagger: Der

Kurzheckbagger von Kobelco gehört zur

24-t-Klasse, hat einen RotoTop RT 251 mit

8-facher Drehdurchführung und fünf

Kupplungen angebaut und ist mit einem

OilQuick Schnellwechsler ausgestattet.

Mit dessen Hilfe können sich die Kunden

vor Ort selbst von dessen Vorteilen

überzeugen: Der RotoTop erhöht die

Flexibilität auf der Baustelle bei vergleichsweise

geringer Aufbauhöhe am

Baggerarm ganz massiv. Dies gilt in

besonderem Maße, wenn dieser zusammen

mit einem vollhydraulischen Schnellwechsler

fest verbaut ist.

Um diese Lösung, mit der die Holp

GmbH in Deutschland bereits zum

Marktführer wurde, auch nach Österreich

und weitere europäische Länder zu

tragen, baut das Unternehmen seine

Kundenbetreuung weiter aus. Ab Februar

ist Thorsten Schick als Geschäftsführer

Vertrieb bei der Holp GmbH tätig. Er

leitet dort nicht nur den Gesamtvertrieb,

sondern kümmert sich verstärkt um den

Ausbau der Auslandsmärkte. Die Voraussetzungen

sind ideal: Schick hatte bereits

2013-2014 bei Holp gearbeitet, bevor es

ihn zu einem anderen Unternehmen mit

damals mehr Auslandsbeziehungen zog.

Dort übernahm er die internationale

Kundenbetreuung und bekam die

Gelegenheit, das Auslandsgeschäft dieses

Unternehmens in Asien, Australien und

Europa von Beginn an aufzubauen.

www.holp.eu | www.wohlgenannt.co

22 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

Um in der Baustelle der Station

Matzleinsdorfer Platz die Stützmauern

bis zum Bau der Stahlbetondecke abzusichern,

entschied sich die Firma Swietelsky für

eine temporäre Absicherung mit

Hydrauliksteifen von Groundforce.

MP750 Hydrauliksteifen mit einer

maximalen Tragfähigkeit von 750 t zur

Absicherung der Seitenwände. Bei der

extremen Spannweite wurden zur

zusätzlichen Absicherung mittig Stahlträger

angebracht, die zwischen den Mittelstützen

der Schlitzwände verspannt

wurden. Zusätzlich wurden in den Ecken

in zwei Ebenen jeweils eine MP375 Steife

mit einer Tragfähigkeit von 375 t verbaut.

Für die bedarfsgerechte Lieferung und

Installation der fast 1.000 t Ausrüstung,

die Groundforce über einen Zeitraum von

etwas mehr als drei Wochen bereitstellte,

war eine genaue Koordination zwischen

dem Standortteam von Swietelsky und

den Technikern von Groundforce nötig. Da

die Vorgabe neben dem engen Zeitrahmen

besonderen Wert auf hohe Sicherheit legte,

stellte Groundforce für den Ein- und

Ausbau und die Schulung der Swietelsky-

Mitarbeiter ein Supportteam bereit, das

die Bauarbeiten über den gesamten

Zeitraum begleitete. Zusätzlicher Zeitgewinn

konnte durch eine detaillierte

Ablaufplanung und weitgehend vormontierte

Endlagerplatten und Wandanschlüsse

realisiert werden. In den meisten

Fällen konnten die Hydrauliksteifen durch

eine Öffnung in der Betondecke abgesenkt

und innerhalb einer Stunde an Ort und

Stelle montiert werden.

Nach Beginn der Montage im Oktober

2020 konnte so die gesamte Aussteifung in

nur dreieinhalb Wochen fertiggestellt

werden, während die Ausschachtungen

weiter vorangetrieben wurden. Geplant

war zunächst eine sechsmonatige Anmietung

der Groundforce Systemkomponenten.

Allerdings waren die Arbeiten bereits

nach fünf Monaten abgeschlossen und

nach Fertigstellung der Kellerdecke

wurden die Groundforce-Steifen bereits

Mitte März 2021 demontiert und wieder

abtransportiert.

www.vpgroundforce.de

GROUNDFORCE

Souverän unter extremstem Druck

Ein Kernstück des aktuellen Öffi-Ausbaus in Wien ist die Verlängerung der bestehenden

Linie U2 zur neuen Linie U5 mit neuen U-Bahnstationen, die dann die Anbindung an

das S-Bahnnetz sicherstellen werden. Vorläufige Endstation ist die Station Matzleinsdorfer

Platz, wo sich Groundforce Hydrauliksteifen als sichere, kostengünstige und

umweltverträgliche Lösung bewähren.

A

m Matzleinsdorfer Platz hatte die

Swietelsky AG 2018 mit der Vorbereitung

der Baustelle begonnen, die umfangreiche

Tiefbauarbeiten an der Triester

Straße umfassten. Ziel war die Absicherung

der umstehenden Gebäude, die

Verlegung von Versorgungsleitungen und

die Vorbereitung für den Bau des neuen

U-Bahnhofs. Nachdem in den geplanten

Schacht an der Triester Straße bereits von

einem Vorunternehmen eine Schlitzwand

eingebracht wurde, musste sich das Team

von Swietelsky in mehreren Etappen rund

32 m in die Tiefe graben. Dabei wurde

Schritt für Schritt von oben nach unten

abgegraben und jede Etage mit einer

massiven Stahlbetondecke ausgesteift. Der

Aushub wurde dann in Mulden mit einem

Kran an die Oberfläche verbracht und

abtransportiert.

Aufgrund der massiven seitlichen

Lasten durch das umgebende Erdreich

und das nachdrückende Grundwasser war

eine äußerst robuste Aussteifung und ein

ständiges Abpumpen des Wassers unverzichtbar.

Normalerweise hätte das Team

von Swietelsky in konventioneller Bauweise

schwere Stahlbetonträger gegossen,

um die Stützmauern bis zum Bau der

Stahlbetondecke genau ein Stockwerk

über dem Aushubniveau abzusichern.

Allerdings waren auf gleicher Höhe die

mächtigen Stationsröhren geplant, die in

den Bahnhof einmünden. Sämtliche

Betonsteifen hätten also nach dem

Einbringen der Decke wieder mühsam

abgerissen und entsorgt werden müssen.

Diesen enormen Zeit- und Materialaufwand

suchte die Projektleitung von

Swietelsky verständlicherweise zu

vermeiden. Die Lösung bestand in einer

temporären Absicherung mit Hydrauliksteifen

von Groundforce, die einfach

montiert werden konnten und nach dem

Einbringen der Betondecke ebenso leicht

wieder entfernt wurden. Für die Aussteifung

der 34 x 64 m großen Baugrube

lieferte Groundforce insgesamt zwölf

Foto: ©Swietelsky/Wakolbinger

Der Einsatz der modularen Hydrauliksysteme

ermöglichte erhebliche

Kosten- und Zeitvorteile.

SERIE 7

DIE NEUEN RADLADER

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24 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 25



MASCHINEN + TECHNIK

HUPPENKOTHEN

Ein Street-Art-Bagger für den guten Zweck

Baumaschinenspezialist Huppenkothen ließ Künstler Michael Heindl einen neuen

Takeuchi Kompaktbagger in ein einzigartiges Sammlerobjekt verwandeln. Ende

November wurde der Street-Art-Bagger auf der Fachmesse Smopyc in Saragossa übergeben.

Der aufgerundete Mehrerlös von 5.000 Euro ging als Spende an die Harder

Familie Lehner für die Unterstützung ihrer schwer kranken Tochter Victoria.

Huppenkothen Baumaschinen

spendete den

5.000-Euro-Mehrerlös

bei der Versteigerung

des Street-Art-Baggers

an Harder Familie. Im

Bild (von links):

Huppenkothen-

Geschäftsführer

Martin Hofer, Victoria,

Annabell, Katharina

und Tobias Lehner

sowie Huppenkothen-

Geschäftsführer

Wolfgang Rigo.

Der spanische

Huppenkothen-Händler

Maquinaria Obra

Pública Repma S.L.

bei der Übergabe des

Street-Art-Baggers auf

der Fachmesse Smopyc

in Saragossa.

Im Bild (von links):

Huppenkothen-

Geschäftsführer

Wolfgang Rigo mit

Bernat Ramis und Toni

Benassar von Repma.

ir bringen Farbe auf die Baustelle,

Kunst zu den Menschen

und engagieren uns für den guten

Zweck“, schildert Huppenkothen-

Geschäftsführer Martin Hofer die guten

Gründe für die besondere Auktion. Seit

Jahren setzt sich das Unternehmen für

bedürftige Menschen aus der Region

ein. Gemeinsam mit Künstler Michael

Heindl wurde im Herbst ein Kreativprojekt

mit sozialem Mehrwert entwickelt.

Dafür wurde einer der beliebten

Takeuchi-Allzweck-Bagger, Typ

TB290-2 inklusive Schnellwechsler,

künstlerisch gestaltet.

Ende November wurde das Auktionsobjekt

auf der spanischen Fachmesse

an den Höchstbieter übergeben.

Den Zuschlag für das Street-Art-Einzelstück

erhielt das auf Mallorca tätige

Bauunternehmen Construcciones

Tibidoy des italienischen Architekten

Giuseppe Violante. Der auf den

Listenpreis ersteigerte Zuschlag von

aufgerundet 5.000 Euro ging als Spende

an Katharina und Tobias Lehner für die

Unterstützung ihrer schwer kranken

Tochter Victoria.

Soziale Kunst am Bau

Mit Michael Heindl konnte das Baumaschinenunternehmen

einen renommierten

Künstler für die Gestaltung des

Baggers gewinnen. Der gebürtige

Linzer hat seine vielfach ausgezeichneten

Werke bereits in Hong Kong,

Hamburg, Vancouver, Belgrad und

Kairo gezeigt. Heindl hat sich gezielt

auf Kunst im öffentlichen Raum

spezialisiert und 2010 die soziale

Kunstinitiative „Make Your Mark“ ins

Leben gerufen. Dabei gestaltet er

gemeinsam mit Schulen, Kultureinrichtungen

oder Alters- und Jugendheimen

öffentliche Räume in Österreich und

Deutschland mit Graffiti und Street

Art. „Michael Heindl war genau der

richtige für unser Projekt. Sein soziales

Engagement hat uns beeindruckt“,

erzählt Huppenkothen-Geschäftsführer

Wolfgang Rigo.

www.huppenkothen.com

26 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

W

Fotos: @ Tobias Köstl

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

In mittlerweile sechs Abbaubetrieben

rund um die Zentrale

in Rottenmann produziert die

Paltentaler Splitt & Marmorwerke

GmbH nicht nur hochwertige

mineralische Rohstoffe,

sie ergänzte ihr Know-how in

der Gewinnung und Aufbereitung

auch durch ein umfangreiches

Anwendungswissen.

Geleitet wird das Familienunternehmen

von Dina Lesjak,

MA, die es mit frischem Elan in

dritter Generation weiterführt.

Bei der jüngsten Fuhrpark-

Erneuerung fiel die Wahl auf

die aktuellen Geräte der Neuen

Generation von Caterpillar.

ZEPPELIN

Paltentaler: neue Bergbau Betriebe und

Cat Geräte stärken Rohstoffkompetenz

S

eit der Gründung im Jahr 1965 durch

Baumeister Hans Pilz, dem Großvater

von Dina Lesjak, ist der Familienbetrieb

stark mit der Region bis ins Pölstal

verwurzelt. In zweiter Generation hat

Meinhard Lesjak weitere Werke aufgebaut,

weitergeführt und die mineralische

Kompetenz im Unternehmen sukzessive

erhöht. 2017 übernahm mit Dina Lesjak,

MA, die dritte Generation die Geschäftsführung.

Neben regionalen Abnehmern in

der Bauwirtschaft zählen auch internationale

Unternehmen der Baustoffindustrie

zum Kundenkreis der Paltentaler Splittund

Marmorwerke GmbH wobei hier

hauptsächlich Zuschlags- sowie Füllstoffe

in hochweißer Qualität zu Anwendung

kommen.

Der neue Cat 950M unterstützt die Abläufe

im Werk der Firma Paltentaler in Mautern,

wo der Rohstoff unter anderem durch die

optische Sortieranlage aufbereitet wird. Im

Bild bei der Geräteübergabe von links:

Technischer Leiter DI Georg Glatz,

Produktionsverantwortlicher Mautern

Rudolf „Rudi“ Häuplik, Geschäftsführerin

Dina Lesjak, MA und Harald Polleros

(Betreuer Zeppelin Österreich GmbH,

Niederlassung Graz).

Ein Bereich, der während der Pandemie

ein starkes Wachstum verzeichnete, ist das

Ziersplittsortiment, das aufgrund der

großen Auswahl an Farben und Körnungen

der eigenen Rohstoffe einen breiten

Anwendungsbereich im Garten- und Landschafsbau

abdeckt. Ergänzend zur

Rohstoffgewinnung und -aufbereitung ist

die Firma Paltentaler auch in den Bereichen

Recycling, Transporte und regionaler

Erdbau tätig.

Mit dem zweiten Standbein, der 1990

von Meinhard Lesjak gegründeten Ipus

Mineral- & Umwelttechnologie GmbH,

wird die umfangreiche Erfahrung mit

Mineralien auch für die Landwirtschaft

genutzt. Auf Basis von natürlichem Zeolith

höchster Qualität und einer wissenschaftlich

geführten, betriebsinternen Forschungseinheit

entwickelt das Unternehmen

seit vielen Jahren die mineralischen

Bioregulatoren. Diese unterstützen die

konventionelle und die ökologische

Landwirtschaft bei den aktuellen Themen

wie Emissionsreduktion, Tierwohl,

Reduktion von Antibiotika, Produktivitätssteigerung

und nachhaltiger Kreislaufwirtschaft.

Die Zentrale für beide Unternehmen,

die rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

beschäftigen, befindet sich in

Rottenmann. Meinhard Lesjak steht als

Pionier und Visionär nach wie vor hinter

der Firma, überlässt das operative

Geschäft aber schon seit Jahren seiner

Tochter und ihrem Team. Dina Lesjak

Fotos: Harald Waupotitsch/alm8.at

„Obwohl ich mit meinem Studium

Marketing & Sales eine Quereinsteigerin

bin, bin ich als Unternehmertochter schon

von Kindesbeinen an in unseren Betrieben

gewesen. Das wichtigste Kapital jeder

Firma sind die Mitarbeiter und zwar jeder

einzelne – bei uns kennt man sich und wir

halten zusammen. Ich bin stolz, wie viel

wir vor allem in den letzten beiden Jahren

gemeinsam geschafft haben.“

Sechs Abbaustätten in den Bergbaubetrieben

in der Obersteiermark

In Lassing, Ketten, Wald am Schoberpaß,

Öblarn sowie Pöls (Oberkurzheim Ost und

West) werden die bergfreien kalzitische

und dolomitische Karbonate im Etagenabbau

mittels Bohr- und Sprengarbeit

gewonnen. Die Bohr- und Sprengarbeiten

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erfolgen fast zur Gänze durch eigene

Fachkräfte bzw. mit eigenem Bohrgerät.

Der gewonnene Rohstoff wird per

Muldenkipper oder S-Lkw zu den der

modernen Aufbereitungsanlagen transportiert

und in speziell an die hohe Produktqualität

angepassten Prozessschritten

- brechen, klassieren, optisch sortieren,

trocknen, vermahlen, sichten – zu Qualitätsprodukten

veredelt und im In- und

Ausland vermarktet. Die Produkte werden

den Kunden im Silo, lose oder in Big Bags

zur Verfügung gestellt bzw. auf Wunsch

auch mit dem eigenen Fuhrpark oder Partnerfirmen

geliefert. Qualität steht bei

Paltentaler im Vordergrund, daher verfügt

man über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem

nach ISO 9001. Des

Weiteren sind sämtliche Produkte

Maschinist Gustav „Gust“ Zach kennt seine heutige

Chefin schon seit ihren ersten Besuchen im Steinbruch

in jungen Jahren. Von der Technik des Cat 336 Next

Generation mit Winkelbauer Ausrüstung ist er rundum

begeistert.

Made in Germany

Dina Lesjak, MA, leitet bereits

in dritter Generation die

Familienunternehmen

Paltentaler Splitt &

Marmorwerke GmbH

sowie die Ipus Mineral-

& Umwelttechnologie

GmbH.

kehren räumen streuen

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28 JÄNNER/FEBRUAR 2022

BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 29



MASCHINEN + TECHNIK

Einer der beiden neuen Cat 326 Next

Generation beim Beschicken des mobilen

Prallbrechers Remax 300 im Kalksteinbergbau

Pöls-Oberkurzheim West.

Die Geräte der Firma Paltentaler sind überwiegend

personenbezogen zugeteilt und

werden entsprechend gepflegt.

CE-zertifiziert, sowie für den Bereich der

Landwirtschaft Pastus+ zertifiziert.

Die älteste Lagerstätte ist der seit 1968

betriebene Kalksteinbergbau „Burgfried“

in der Gemeinde Lassing. Hier werden

Produkte für die regionale Bauwirtschaft,

Ziersplittindustrie sowie die Betonindustrie

erzeugt. Die Rohstoffsicherheit ist

durch bereits gesicherte Nachfolgeprojekte

langfristig gesichert. Zwei weitere Betriebstätten

liegen im Gemeindegebiet Pöls-

Oberkurzheim. Der hier abgebaute

Rohstoff Kalziumkarbonat wird direkt in

der angeschlossenen Aufbereitungsanlage

zu hochwertigen Körnungen für die Bauund

Ziersplittindustrie verarbeitet. In

einem weiteren Verarbeitungsschritt wird

der hochwertige weiße Rohstoff in der

Putzsandanlage zu Fraktionen von 5,0 bis

0,1 mm aufbereitet. Hier punktet Paltentaler

vor allem mit der variablen Sieblinie,

der Kornform, der Farbkonstanz und mit

dem Weißegrad. Das hochwertige Kalciumcarbonat

erfüllt auch alle Qualitätskriterien

der Futtermittelindustrie.

Im Kalksteinbergbau Reichenstuhl in

der Nähe von Wald am Schoberpaß wird

auf ca. 1.300 m Seehöhe kalzitischer

Dolomit abgebaut. Witterungsbedingt

kann das Material nur in den Monaten

zwischen Mai und November abgebaut

werden. Dieses wird mit Lkw in das ca.

20 km entfernte Werk in Mautern transportiert,

wo es unter anderem mittels

optischer Sortieranlage vorsortiert wird.

Hier entstehen hochwertige Körnungen,

welche sowohl in der Betonsteinerzeugung

als auch als Ziersplitt Verwendung finden.

Der ebenfalls neue Bergbau in Walchen bei

Öblarn wird, wie der Bergbau in Ketten, in

den nächsten Jahren hochgefahren.

Dazu Betriebsleiter Karl-Heinz

Walcher, Zuständiger für die Bergbautriebe

„Nord“: „Pro Betriebsstätte beschäftigen

wir im Durchschnitt drei bis vier

Mitarbeiter um das eingesetzte Bergbauzubehör

(Radlader, Bagger, Mulden,

Bohrgerät) zu bedienen und die Aufbereitungsanlagen

sowohl stationär als auch

mobil mit Rohstoff zu beschicken und

letztendlich das Produkt für unsere

Kunden zu verladen. Die Aufbereitungsanlagen

sind im Allgemeinen in Form einer

Vorbrechstufe (Backenbrecher), einer

Vorabsiebung sowie einer Nachbrechstufe

(Prallmühle) und nachgeschalteter

Klassierung aufgebaut. Dazu kommt

unser eigener Fuhrpark, den wir hauptsächlich

für den Transport unserer

qualitativen Rohstoffe einsetzen, um

unsere Kunden schnellstmöglich beliefern

zu können.“

Fünf neue Cat Geräte

Dina Lesjak: „Eine unserer Stärken ist die

erfolgreiche Zusammenarbeit eines jungen

Teams mit erfahrenen, langjährigen

Fachkräften, der Mix macht´s. Um

erfolgreich zu sein braucht es aber nicht

nur das richtige Team, sondern auch gute

Maschinen. Wir haben in den letzten

Jahren sehr viel investiert, sowohl im

Anlagenbereich als auch in die Modernisierung

unseres Fuhrparks. Dabei legen

wir besonderen Wert auf neueste Technik,

geringen Verbrauch und hohen Komfort

für unsere Mitarbeiter. Nachdem uns

Harald Polleros von der Firma Zeppelin

mehrere Vorführgeräte zur Verfügung

gestellt hat und diese von den Maschinisten

sehr positiv aufgenommen wurden,

haben wir 2021 in fünf neue Cat Geräte

investiert.“

Als erstes Gerät verstärkte der Cat 336

Next Generation den Bergbau in Lassing.

Der aktuell größte Bagger im Fuhrpark

verfügt ab Werk über ein umfangreiches

Technik Paket mit verschiedenen Assistenzsystemen.

Er ist mit einem vollhydraulischen

Schnellwechselsystem der

Firma Winkelbauer ausgerüstet und

kommt mit Felslöffel und Reißzahn zum

Einsatz. Maschinist Gustav Zach verlädt

mit dem Cat 336 das Material für die

externen Baustellen bzw. für die internen

Transporte zur Aufbereitungsanlage.

Wenig später wurde der Radlader Cat

950M in das Werk in Mautern geliefert, wo

er für raschen Materialtransport sorgt. Es

folgte der kompakte Radlader Cat 908M,

der in Pöls die Kunden im internen

Werksverkehr mit den gewünschten

Kleinmengen versorgt und dank Schnellwechselsystem

rasch zwischen 1,1 m³

Erdbauschaufel und Palettengabel

wechseln kann.

Im Herbst folgten zwei Cat 326

Kettenbagger, die als Next Generation

Geräte ebenfalls über das umfangreiche

Technik-Paket ab Werk verfügen – unter

anderem eine Hub- und Schwenkbegrenzung

sowie eine Baggerwaage. Während

die beiden Radlader über Cat Schaufeln

verfügen, sind die Bagger mit dem

Schnellwechselsystem multiconnect sowie

Anbaugeräten der Firma Winkelbauer

ausgerüstet. Neben diesen Neu-Geräten

bewährt sich seit vielen Jahren auch eine

Abbruchschere von Cat im Maschinenpool

der Paltentaler.

„Die technisch überzeugenden Vorführgeräte

und das stimmige Gesamtkonzept

aus Preis, Leistung und Betreuung waren

für uns ausschlaggebend. Es ist für uns

daher durchaus vorstellbar, dass wir die

sehr gute Zusammenarbeit mit Zeppelin

Österreich in Zukunft weiter intensivieren.

Und nicht zuletzt sind wir auch

immer offen für eine weitere Verstärkung

unseres Teams und freuen uns über

entsprechende Bewerbungen“, so Dina

Lesjak abschließend.

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30 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

KUHN

VA Erzberg schätzt die neue

intelligente Komatsu Raupe D155AXi

Im Bergbau werden sehr hohe Qualitätsansprüche an Baumaschinen gestellt.

Die VA Erzberg GmbH baut deshalb bereits seit über zwei Jahrzehnten auf

Geräte von Komatsu, die man beim verlässlichen Partner Kuhn erwirbt.

Von links: VA Erzberg Betriebsleiter

Stv. DI Dr. mont. Alfred Stadtschnitzer, Fahrer

Helmut Matous, Herbert Kreiseder

(Kuhn) und Instandhaltungsleiter

Ing. Peter Aflenzer.

Ein großer Pluspunkt der Komatsu

Raupe D155 AXi ist die gute Balance

zwischen Schild und Heckaufreißer.

erklärt Stadtschnitzer, bezüglich der

Einsatzbereiche der neuen Raupe.

Einen großen Stellenwert für die VA

Erzberg GmbH stellt dar, dass die Firma

Kuhn in ihrer Firmenphilosophie das after

sales Service als Markenzeichen gesetzt

hat. „Dabei ist vor allem die rasche

Verfügbarkeit von Ersatzteilen und ein

entsprechender technischer Support

hervorzuheben. Darüber hinaus wird in

Zusammenarbeit mit Komatsu Europe

jährlich ein umfangreiches Schulungs- und

Traineeprogramm mit unseren Großgerätefahrern

durchgeführt“, sagt Josef

Pappenreiter. „Nicht zuletzt profitieren wir

durch die gute Vernetzung der Firma

Kuhn bis in das Werk nach Tokio auch von

neuesten Entwicklungen, womit die

Fördertechnik in unserem Tagebau sicher

zu einer der modernsten und produktivsten

in Europa aber auch weltweit zu

zählen ist“, so der Geschäftsführer Technik

bei der VA Erzberg GmbH.

www.kuhn-gruppe.com

SALES-RENT-SERVICE-PARTS

D

ie Partnerschaft zwischen der VA

Erzberg GmbH, die nachhaltigen

Bergbau am steirischen Erzberg betreibt,

und dem Baumaschinenhändler Kuhn

besteht seit mehr als 20 Jahren und ist

geprägt von einer sehr guten Vertrauensbasis.

„Wir schätzen vor allem das

Selbstverständnis der Firma Kuhn, dass

Maschinen für den Einsatz am Erzberg

den höchsten Qualitätsstandards entsprechen

und sehr hohen Produktivitätsanforderungen

gerecht werden müssen“, sagt

Josef Pappenreiter, Geschäftsführer

Technik bei der VA Erzberg GmbH, der

weiter meint: „Auf Basis dieser Rahmenbedingungen

haben wir in den letzten 23

Jahren 26 Groß-Bergbaugeräte und 14

sonstige Baumaschinen der Firma

Komatsu bei Kuhn erworben.“

Sofortige Inbetriebnahme.

Zuletzt erwarb das steirische Unternehmen

die neue intelligente Komatsu Raupe

D 155 AXi. Das bewährte Konzept der

intelligenten Maschinensteuerungen von

Komatsu, die bereits im Werk integriert

werden, hat inzwischen weltweit Einzug

gehalten. Die halbautomatische Steuerung

sorgt für eine enorme Steigerung der

Effizienz und Sicherheit im Sinne des

Fahrers. Planierraupen von Komatsu, die

über eine intelligente Maschinensteuerung

verfügen, führen in der Automatik-

Betriebsart nicht nur das Grobplanum

sondern auch hochpräzise Feinplanierarbeiten

aus. Die bislang am Schild installierten

Komponenten der Maschinensteuerung

wurden durch eine GNSS-Antenne

auf dem Kabinendach, sowie die moderne

inertielle Messeinheit (IMU+) und

Zylinder mit integrierten Hubwegsensoren

ersetzt. Dadurch fallen die täglichen

Installationsarbeiten von Antenne und

Kabeln weg.

„Die gewohnt hohe Qualität der

Komatsu-Maschinen zusammen mit der

integrierten Steuerung ergaben ein

hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.

Neben dem höchsten Dienstgewicht in der

40 Tonnen-Klasse war die gute Balance

zwischen Schild und Heckaufreißer ein

großer Pluspunkt für diese Maschine“,

erklärt Alfred Stadtschnitzer, stellvertretender

Betriebsleiter bei der VA Erzberg

GmbH die wichtigsten Beweggründe für

die Neuanschaffung. Die Raupe läuft seit

der Inbetriebnahme problemlos. Nachbesserungen

waren nicht nötig. „Das war für

uns insofern wichtig, da die Maschine

sofort auf einer sehr zeitkritischen

Baustelle eingesetzt wurde und sofort

volle Leistung bringen musste. Die

integrierte Steuerung garantiert eine

saubere Ausführung der geplanten

Arbeiten auch bei Gerätefahrern mit

geringem Erfahrungsschatz“, so Alfred

Stadtschnitzer.

Regelmäßige Weiterbildung.

Die Schubraupe soll sowohl im Sturzbetrieb

als auch im Tagbau eingesetzt

werden. „Im Bereich des Abraumsturzes

müssen Rampen und Dämme nach

festgelegten Vorschriften errichtet werden,

wobei die Steuerung eine präzise Ausführung

garantiert. Im Tagbau muss in

manchen Fällen die Sohle nach dem

Abfördern des gesprengten Hauwerks

mittels Reißen nachbearbeitet werden.

Daneben ist sie als leistungsstarkes Gerät

für die Straßeninstandhaltung verfügbar“,

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MASCHINEN + TECHNIK

Die neue Standaufteilung bietet

viel Platz und Abstandsmöglichkeit

für Aussteller und Besucher.

ARBEITENOHNEUNTERBRECHUNG .

Rahofer.

VÖBU

Neuer Termin für Österreichs

größtes Geotechnik-Event

Viele Geotechnik-Experten im Messe Congress Center Wien und die Omikron-Welle

– das passte leider nicht zusammen. Kurzfristig musste daher der Termin von Ende

Jänner abgesagt werden. Allerdings konnte die VÖBU, Vereinigung Österreichischer

Bohr-, Brunnenbau- und Spezialtiefbauunternehmungen, kurzerhand umplanen: die

Durchführung der VÖBU Fair/ÖGT 2022 ist auf 19. - 20. April 2022 verschoben.

A

ngesichts der Notwendigkeit der

nochmaligen Verschiebung der

Geotechnikmesse VÖBU Fair und der ÖGT

– Österreichische Geotechnik Tagung – die

traditionellerweise als größtes Geotechnik-

Event Österreichs in Kombination

stattfinden – betont VÖBU Geschäftsführer

Ing. Thomas Pirkner: „Schwierige

Zeiten erfordern eben rasche und zielgerichtete

Entscheidungen.“ VÖBU Präsident

DI Andreas Körbler ergänzt: „Durch die

Covid-Maßnahmen waren uns leider die

Hände gebunden. Die ÖGT hätte zwar

reduziert mit Sitzplatzzuweisung stattfinden

können, die VÖBU Fair als Messe und

Netzwerkveranstaltung unter den gegebenen

Umständen keinesfalls. Eine Trennung

kam für uns nicht in Frage.“

Neuer Termin – gleicher Ort

Die gesamte Veranstaltungsbranche ist

durch die Einschränkungen stark beeinträchtigt,

trotzdem konnte die VÖBU sehr

schnell mit einer Alternative aufwarten,

womit die österreichische Geotechnik-

Branche nicht auf ihre eingesessene

Zusammenkunft verzichten muss. Auf

Grund zahlreicher anderer Verschiebungen

– so wird auch das CVK-Christian

Veder Kolloquium in Graz erst Ende Juni

2022 stattfinden – hat die Vereinigung für

ihre treue Community am gleichen

Standort Messe Congress Center Wien mit

dem neuen Datum 19.-20. April 2022 eine

zeitnahe Event-Alternative direkt nach

den Osterferien gefunden. Sie trägt einmal

mehr den treffenden Titel „Unwägbarkeiten

in Planung & Ausführung von geotechnischen

Maßnahmen“.

Business-Plattform für

Branchenspezialisten

Die Fachausstellung VÖBU Fair bleibt

unverändert, d.h. alle interessierten

Besucherinnen und Besucher finden wie

gewohnt internationale Hersteller von

Maschinen- und Baugeräten, Auftraggeber

der Spezialtiefbaubranche, Geotextilien,

Brunnenbau- und Bohrtechnik, Mess- und

Werkzeugtechnik, Munitionsbergung,

Planungsbüros, Zulieferer der Geotechnikbranche

und Spezialtiefbau-Anbieter.

Besonderes Highlight der ÖGT bleibt die

„Vienna Terzaghi Lecture“ und die

Verleihung des Österreichischen Grundbaupreises,

der die Leistungen des

akademischen Nachwuchses in diesem

Bereich würdigt.

Alle bereits erworbenen Tickets

behalten ihre Gültigkeit, der Frühbucher-

Bonus wird bis Ende Februar als besonderes

Angebot verlängert. Die Möglichkeit,

am Dienstag dem 19.04., von 14:00 bis

22:00 bei der VÖBU Fair nach einer

Registrierung kostenlos teilzunehmen,

bleibt aufrecht.

Von links: Ing. Thomas Pirkner als Geschäftsführer

und DI Andreas Körbler als Präsident der VÖBU haben

schnell auf die Corona-Einschränkungen reagiert.

NEUER TERMIN

12. VÖBU Fair 2022 & 13. ÖGT

19. - 20. April 2022

Messe Wien Congress Center

Alle Infos zur Ausstellung & Anmeldung

oegt.voebu.at

(Findet unter Einhaltung aller aktuell

gültigen Sicherheitsvorkehrungen statt.)

Fotos: VÖBU

DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK

Dank dem Schnellwechselsystem SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion

für Hydraulikbagger (12t bis 40t) ist ein Arbeiten ohne Unterbrechung möglich.

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Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer

sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge

schnell, einfach – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,

konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck

sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at

34 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

Neben verbesserter Kraftstoffeffizienz und

geringeren CO2-Emissionen punktet der Volvo

EC300E Hybrid auch durch ein hohes Maß an

Präzision und Manövrierbarkeit.

Von links: Markus Gappmaier (Leiter der Baumaschinen bei Moosleitner), Geschäftsführer

Mathias Christian Moosleitner und Lukas Exenberger (Ascendum Vertriebsrepräsentant).

Condecta Schnelleinsatzkrane

sind zu 100 % feuerverzinkt.

Ausladung von 24 m bis 45 m,

Hakenhöhe bis 30 m.

ASCENDUM / MOOSLEITNER

Moosleitner: am Puls der Zeit mit

dem Volvo-Kraftpaket EC300E Hybrid

Zwei moderne Volvo Hybrid-Raupenbagger sorgen bei zahlreichen Projekten der Firma

Moosleitner für erhöhte Profitabilität. Ausgestattet mit neuester Technologie ermöglichen

die Hybridbagger eine Senkung des Kraftstoffverbrauches von bis zu 17% – bei gleicher

Power und Performance wie vergleichbare konventionelle Maschinen.

V

or über 60 Jahren gründete Matthäus

Moosleitner die gleichnamige Firma

Moosleitner, die einst aus einem Müllerbetrieb

entstanden ist. Die Spezialgebiete

des Salzburger Unternehmens sind Kies,

Beton, Erdbau, Abbruch, Recycling und

Entsorgung. Durch unternehmerischen

Mut und strategischer Führung legte die

Firma schon früh die Grundlage für

Projekte im großen Stil. Mittlerweile sind

150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für

Die beiden EC300E Hybrid kommen bei der Firma Moosleitner vor allem bei Erdarbeiten und im

Abbruch zum Einsatz. Rechts ein EC300E Hybrid und der Radlader L150H gemeinsam im Einsatz.

Moosleitner tätig und fast 100 Baumaschinen

sind regelmäßig im Salzburger Raum

im Einsatz.

Geballte Volvo-Power

Die gute Zusammenarbeit zwischen

Moosleitner und Ascendum basiert auf

langjährigem Vertrauen und einer

ähnlichen Wertestruktur, bei der Zuverlässigkeit

und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

stehen. Der Fuhrpark der Firma Moosleitner

umfasst die aktuellsten Maschinen:

Mittlerweile sind 33 Volvo Maschinen,

bestehend aus 19 Baggern und 14 Radladern,

im Einsatz. Die zwei starken

Hybridbagger sind umfangreich ausgestattet:

Durch die 3D- und GPS-Steuerung der

Bagger ist es möglich, bei jeder Aushubbaustelle

die maximale Effizienz rauszuholen.

Mathias Moosleitner hat die

Erfahrung gemacht, dass die Hybridtechnologie

von Volvo CE am effizientesten ist.

36 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: @Alexandra Großbointner

Der junge Unternehmer sieht den größten

Vorteil der Hybridbagger in der langfristigen

Einsparung. Die durchschnittliche Dauer des

Einsatzes der EC300E beträgt drei Wochen

auf einer Baustelle. Moosleitner will Nachhaltigkeit

unterstützen und setzt alles auf

einen möglichst umweltfreundlichen Fuhrpark.

Das Vertrauen in die Technologie der

Hybridbagger ist groß und die Mehrinvestition

rechnet sich für das Unternehmen.

Durch die hochwertige Ausrüstung erfolgt

außerdem ein sekundenschneller Werkzeugwechsel

und die Kompatibilität der Anbaugeräte

mit den Maschinen ist ein weiterer

großer Pluspunkt.

Schneller Service und Top Standort

Seit mittlerweile 15 Jahren gehen Moosleitner

und Ascendum gemeinsame Wege. „Seit

10 Jahren ist das Verhältnis besonders

intensiv“, so Moosleitner. Er schätzt vor allem

den flexiblen und schnellen Service und das

Rundum-Sorglos-Paket der Servicevereinbarung.

Diese sorgt für fix kalkulierbare

Kosten, da nach geleisteten Betriebsstunden

der Maschine abgerechnet wird. Zudem ist

der Fuhrpark so bestens gewartet und es

kann sogar der Wiederverkaufswert der

Baumaschinen gesteigert werden. Das gut

ausgebaute Ascendum Servicenetzwerk sorgt

für blitzschnelle Reaktionszeiten, die für

Moosleitner einen hohen Stellenwert haben.

Volvo-Hydraulik-Hybridtechnologie

Die innovative Hydraulik-Hybridtechnologie

ermöglicht es, Energie aus der kraftvollen

Absenkbewegung des Baggerauslegers zu

gewinnen. Die Energie wird gespeichert und

für den Antrieb der Hilfsmotoren verwendet,

die dem Motorsystem zusätzlich Leistung

bringt. Nicht nur bei der verbesserten

Kraftstoffeffizienz, sondern auch bei den bis

zu 15% reduzierten CO2-Emissionen überzeugen

die Hybridbagger auf ganzer Linie.

Besonders bei Grab- und Schütt-Arbeiten

wird der EC300E perfekt eingesetzt und

macht sich schnell bezahlt. Die Betriebsprofitabilität

wird dabei stets erhöht. Wie der

Firmenchef betont, bewährt sich der EC300E

im Einsatz als zuverlässige Hochleistungs-

Maschine und Performance-Meister. Auch die

Wartung der Hybridbagger erfolgt problemlos,

hier trifft solide Technik auf gute Servicezugänglichkeit.

Ein besonders komfortables Arbeiten

ermöglicht die neue Dämpfungstechnologie,

die Erschütterungen für den Bagger auf ein

Minimum reduziert. Bei Präzisionsarbeiten,

die besonders hohe Anforderungen an die

Genauigkeit stellen, ist es möglich, die

Ausleger-Absenkgeschwindigkeit einzustellen.

„Das Feedback von den Baggerfahrern ist

durchwegs positiv“, so Markus Gappmaier,

Leiter der Baumaschinen bei Moosleitner.

Der Kabinenkomfort ist jeweils auf die

Bedürfnisse der Fahrer abgestimmt. Auch die

Wartung läuft stets schnell und unkompliziert

ab, dadurch wird ein guter Betriebsablauf

gewährleistet. Moosleitner setzt auch auf

Mitarbeiterbindung: „Die Mitarbeiter sind

heutzutage ein hohes Gut. Daher haben die

Baggerfahrer bei uns ein großes Mitspracherecht

bei der Gerätewahl“, so der Firmenchef.

Unter dem Motto „Wir bewegen viel und

bleiben in Bewegung“ blickt der junge

Unternehmer in eine nachhaltige und

erfolgreiche Zukunft – nicht zuletzt auch

dank der Hybridtechnologie.

www.ascendum.at

www.moosleitner.eu

ATC Asphalt-

Thermo-Container,

beheizt und isoliert für 2,5–20 t Asphalt

Zahnstangenaufzüge

für Personen- und Materialtransporte

Dreger GmbH

Europaweg 4

A-8141 Premstätten

Tel: 0316/718505-0

office@dreger.at

www.dreger.at



MASCHINEN + TECHNIK

Beim Wiederaufbau der

Infrastruktur nach Extremwetterereignissen

können

Geotextilien an vielen Stellen

für einen schnellen Baufortschritt

eingesetzt werden.

B

eispielsweise können dringend

benötigte temporäre Versorgungsstraßen,

Baustraßen und Arbeitsplattformen

mit Geogittern oder Bewehrungsgeweben,

auch bei sehr weichen Böden, schnell und

HUESKER SYNTHETIC

Brückenneubau in Rekordzeit

mit Geogitter-Bewehrter-Erde

sicher errichtet werden. Auch die temporäre

Lagerung von Abfällen und kontaminierter

Schlämme ist mit geosynthetischen

Schadstoffbarrieren, Filtern und Schlammentwässerungsschläuchen

möglich, um

die Umwelt bestmöglich vor Schadstoffeinwirkungen

zu schützen.

Der Neubau der Swistbachbrücke in

Heimerzheim, die die überregional

wichtige L182 über den Swistbach führt,

ist eines der erfolgreichen Wiederaufbauprojekte.

Durch die Zerstörung der alten

Brücke durch das Hochwasser war ein

kompletter Neubau erforderlich. Bereits

nach einer Rekordbauzeit von nur drei

Monaten konnte die neue Brücke im

Dezember 2021 wieder für den Verkehr

freigegeben werden. Die Swistbachbrücke

ist nicht nur langfristig standsicher

errichtet worden, sie ist auch mit einer

Gesamtlänge von 24,30 m zwischen den

Widerlagern um 4,22 m gewachsen, um

dem Flussbett zukünftig einen 4 m

breiteren Durchlass zu ermöglichen und

somit besser für wiederkehrende Starkregenereignisse

gerüstet zu sein.

Möglich wurde die Realisation nach so

kurzer Zeit durch das innovative Schnellbausystem

der Heitkamp Unternehmensgruppe

– welches gemeinsam mit Huesker

entwickelt wurde: das System Heitkamp

Schnellbaubrücke. Die tragenden Säulen

des Systems bzw. die Widerlager werden

aus verbundflexiblen Geogittern und lokal

verfügbaren Böden hergestellt. Sie bilden

die langfristig sicher tragenden Schwerlastelemente.

Durch die Konstruktion aus

Geogittern und Erde konnte die Bauzeit

der Widerlager der Swistbachbrücke von

drei Monaten auf zehn Tage reduziert

werden. Durch weniger Ressourceneinsatz

und weniger Materialtransporte wurde

zusätzlich auch CO2 eingespart. Sicherlich

ist es auch die reibungslose Zusammenarbeit

der beiden Unternehmen, die zu dem

schnellen Bauerfolg geführt hat. So konnte

Huesker, dank der langjährigen Erfahrung,

in kürzester Zeit die statischen

Berechnungen der Widerlager, alkalibeständige

Fortrac Geogitter und Vliesstoffe

bereitstellen.

www.heitkamp-ug.de

www.huesker.de/geokunststoffe

Kompakter Tunnelvortrieb

Tunnelvortrieb

made in in Thalgau

Blue Badger: 53,7 kW Diesel, Tunnelquerschnitt ab 12 m²

miniBadger: 50 kW, Tunnelquerschnitt ab 6,2 m²

eBadger: 53,7 kW E-Motor, emissionsfrei

Brückenbau in Rekordzeit: Die

Swistbachbrücke kurz vor der Freigabe

im Dezember 2021. Konstruktionen

aus Geokunststoff-Bewehrter-Erde

ermöglichen grundsätzlich einen

sehr schnellen Aufbau von

Brückenwiderlagern.

38 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: @Heitkamp Unternehmensgruppe

www.wimmer.info



MASCHINEN + TECHNIK

Auch für Hausanschlüsse ist die

Grundomat-Erdrakete perfekt geeignet.

Dabei spielt es keine Rolle, ob eine

Gasleitung, eine Wasserleitung

oder Telekommunikationsleitungen

verlegt

werden muss.

Tracto ist Mitbegründer,

Gestalter und Innovator

der grabenlosen

Technik. Heute ist die

Grundomat-Erdrakete

aus dem Leitungsbau

nicht mehr wegzudenken.

EISENWAGEN / TRACTO

Neu bei Eisenwagen: intelligente Lösungen

von Tracto für eine moderne Infrastruktur

Als technisch kompetenter Vertriebspartner wichtiger Marken genießt die in Himberg

ansässige Firma Eisenwagen in der Baubranche einen ausgezeichneten Ruf. Seit wenigen

Monaten ist das Unternehmen in Österreich auch Händler und Servicepartner für die

Grundomat-Erdraketen der Firma Tracto.

M

Im Dezember 2021 wurde bei der

Firma Eisenwagen durch Trainer der Firma

Tracto ein Verkaufs- und Servicetraining mit

praktischem Teil durchgeführt.

ehr als 90 Jahre liegen die Anfänge

der Firma Eisenwagen bereits

zurück: 1928 wurde das Unternehmen

durch den Urgroßvater des heutigen

Firmenchefs Ing. Wolfgang Eisenwagen als

Zylinderschleiferei gegründet. Im Laufe

der Zeit sammelte das Unternehmen

großes Know-how im Bereich der Reparatur

von Motoren und konzentrierte sich

auf Basis der vorhandenen Spezialgeräte

verstärkt auf die Servicierung von

Baumaschinen. Vor fünf Jahren bezog das

Unternehmen eine neue Firmenzentrale

in Himberg. Diese verfügt nicht nur über

ausreichende Reserven für die weitere

Entwicklung, sondern auch über eine

ausgezeichnete verkehrstechnische

Anbindung.

Tracto: Komplettanbieter für

den grabenlosen Leitungsbau

Auch bei der Firma Tracto steht der

selbstbewusste Schritt eines Technikers

am Beginn der erfolgreichen Entwicklung:

Paul Schmidt, Ingenieur und Gründer der

Tracto, ärgerte sich vor rund 60 Jahren,

dass die frisch asphaltierte Straße vor

seiner Haustür für eine Rohrverlegung

wieder aufgerissen werden musste. Er

begann über alternative Lösungen

nachzudenken und entwickelte eine

pneumatisch betriebene 2-Takt-Erdrakete

mit beweglichem Kopf. Die erste Erdrakete

wurde von Schmidt persönlich

konstruiert und mit seiner Hilfe gebaut.

Immer mehr Bauunternehmer waren nach

einer Vorführung begeistert und so hat die

Grundomat-Erdrakete zunächst in

Deutschland und dann in der ganzen Welt

den Leitungsbau revolutioniert. Seitdem

hat Tracto zahlreiche bahnbrechende

Lösungen für den unterirdischen Leitungsbau

entwickelt und ist heute der

weltweit einzige Vollanbieter für grabenlose

Technik.

Das Produktprogramm umfasst

neben Erdraketen auch Rammtechnik

für den Pipelinebau, innovative steuerbare

Bohrgeräte für komplexe Trassenverläufe

oder Berstlining-Systeme für

die unterirdische Rohrerneuerung in der

bestehenden Trasse. Wie schon zu Zeiten

des Gründers entwickelt und produziert

das Familienunternehmen seine

Nodig-Systeme ausschließlich am

Stammsitz im deutschen Lennestadt

und vertreibt sie von dort über ausgewählte

Partner in alle Welt.

Das Potential der grabenlosen

Technik ist heute größer denn je, denn

der Rohrleitungsbau steht vor besonderen

Herausforderungen. Energiewende,

Digitalisierung und zunehmende

Urbanisierung verlangen immer

komplexere Infrastrukturen: Leitungskapazitäten

und Reichweiten sind

anzupassen, Netzwerke müssen instandgesetzt

werden. Mit der sog. Nodig-Technik

kann das schnell, schonend und mit

deutlich geringeren Bauzeiten und

Kosten geschehen. Zukunftsprojekte wie

die Glasfaservernetzung profitieren

davon ebenso wie die Energieversorgung,

der Wasser- und Abwasserleitungsbau

oder die E-Mobilität.

Die mit hochspezialisierten

Geräten ausgestattete Werkstatt

in der Zentrale der Firma

Eisenwagen in Himberg wird

durch sieben gut ausgerüstete

Servicefahrzeuge ergänzt, die

österreichweit für zufriedene

Kunden sorgen.

40 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Grundomat: Das Original

Die Grundomat-Erdrakete ist das

optimale Gerät für den Einstieg in die

grabenlose Verlegetechnik. Ihre besonderen

Merkmale garantieren zielgenau

Bohrungen für Hausanschlüsse und

Unterquerungen bis 25 m Länge:

- Hohe Durchschlagskraft und zuverlässiger

Vortrieb bei der Rohrverlegung

- Zielgenauer Rohrvortrieb dank 2-Takt-

Verfahren und beweglichem Kopf

- Mit Kronen- oder Stufenkopf für den

Einsatz in nahezu allen Bodenklassen

- Für Hausanschlüsse und Unterquerungen

bis 25 m Länge

- Langlebige, wartungsarme Technik

„Made in Germany“

- Flexible und zahlreiche Einsatzmöglichkeiten,

wie z.B. Sofortverrohrung, Pfahlgründungen

oder Austreiben von

Stahlrohren

„Die hochwertige, grabenlose Technik

von Tracto ist absolut zuverlässig im

praktischen Einsatz, überzeugt durch

hohe Produktivität, geringen Verschleiß

und große Anwendungsvielfalt. Dafür

sind die Die Grundomat-Erdraketen das

beste Beispiel. Sie haben sich seit

Jahrzehnten auf unzähligen Baustellen

weltweit für die zielgenaue unterirdische

Rohrverlegung bewährt. In Kombination

mit unserem hochmotivierten Team

profitieren die Tracto-Kunden in

Österreich daher von einem umfassenden

Service mit kompetenter individueller

Beratung“, bringt Ing. Wolfgang

Eisenwagen die Stärken der neuen

Vertriebskooperation auf den Punkt.

www.tracto.com | www.eisenwagen.co.at

Ing. Wolfgang Eisenwagen

ist von der

hochwertigen,

grabenlosen

Technik von

Tracto

überzeugt.

mobile

wiege

technik

JeDeS gRAmm ZÄHlT

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*)nur Schaufelladerwaagen

... jedes Gramm zählt

MWT Mobile Wiegetechnik GmbH

+43 (0) 7247 50186-0

office@mwt-systeme.at

www.mwt-systeme.at



MASCHINEN + TECHNIK

WIRTGEN / KLEEMANN

Mobile Grobstücksiebanlage für

mehr Flexibilität und Effizienz vor Ort

Die neue Mobiscreen MSS 802(i) EVO bietet Anwendern eine mobile leistungsstarke

Siebanlage, die für wechselnde Herausforderungen in unterschiedlichen Einsatzgebieten

konzipiert wurde. Kleemann zeigt mit seinem durchdachten Anlagendesign und

flexiblen Umbaumöglichkeiten, wie hoher Materialdurchfluss bei Natursteinund

Recycling-Anwendungen garantiert werden kann.

B

ei der Entwicklung der Mobiscreen

MSS 802(i) EVO, einer neuen Generation

Siebanlagen und Nachfolgerin der MS

15 Z, hat Kleemann ganz bewusst die

Anwenderperspektive in den Fokus

gesetzt. Die Technologie hinter dem

Siebprozess muss für alle Anwender

einfach und sicher einsetzbar sein. So

beeindruckt die neue Anlage nicht nur mit

technologischen Highlights im Prozessablauf,

sondern auch durch ihr ergonomisches

Design, einer optimierten Bedienung

und das anwenderfreundliche Wartungskonzept.

Verbesserte Mobilität und

Flexibilität in der Anwendung

Mit seinem proportional gesteuerten

Fahrwerk lässt sich die Anlage schnell

versetzen, sei es vom Tieflader zum

Einsatzort oder innerhalb der Baustelle.

Neben anderen Verbesserungen der neuen

Mobiscreen MSS 802(i) EVO sorgt das

Klappen der Seitenaustragungsbänder

ohne Demontage für eine deutliche

Reduzierung der Rüstzeiten. Mehr

Einsatzvariabilität bietet eine in drei

Höhen klappbare Trichterrückwand, die

eine Beschickung von Brechanlagen mit

niedriger Abwurfhöhe möglich macht.

Auch das große Angebot an Siebbelägen

sowie die einfache Einstellung der

Siebparameter, die eine schnelle Anpassung

der MSS 802(i) EVO an unterschiedlichste

Aufgabematerialien ermöglicht,

reduzieren Rüstzeiten und damit Personalaufwand

und Kosten. Zur Optimierung

der Siebleistung lässt sich der Siebkastenwinkel

mit einem großen Einstellbereich

von 15,4-20° anpassen. Besonderes

Highlight: die einfache und schnelle

Umstellung von 3- auf 2-Wege-Splitt. Mit

der MSS 802(i) EVO können so wahlweise

drei oder zwei Endkörnungen hergestellt

und ausgetragen werden, der Umbau

erfolgt schnell und einfach.

Eine intuitive Anlagensteuerung mit

Startautomatik reduziert das Risiko von

Fehlbedienungen und spart Einarbeitungszeit.

Alle relevanten Funktionen sind aus

sicherer Entfernung bedienbar und bieten

erhöhte Arbeitssicherheit. Weitere Aspekte

in der Anwenderfreundlichkeit sind sehr

gute Zugangsmöglichkeiten und intelligente

Reinigungslösungen, die wartungsbedingte

Stillstandzeiten minimieren. Bei

allen Lösungen hat Kleemann sich am

Arbeitsalltag von Anwendern orientiert.

Das gilt auch für die serienmäßige

LED-Beleuchtung, die optional erhältliche

erweiterte Premiumbeleuchtung zur

Ausleuchtung von Arbeitsräumen oder

Ganz einfach sieben: Die MSS

802(i) EVO überzeugt mit einer

Aufgabeleistung von bis zu 500 t/h im

Naturstein und im Recycling.

die großzügig angelegten Arbeitsbühnen.

Ein optimierter Materialfluss steht bei

allen Siebanlagen im Fokus, nur wenn alle

Komponenten aufeinander abgestimmt

sind, kann hohe Produktivität bei minimierten

Betriebskosten erzielt werden. So

zeigt Kleemann mit seiner neuen mobilen

Grobstücksiebanlage was Siebanlagen der

neuesten Generation leisten können. Dazu

gehören ein breites Hauptaustragsband,

das wie alle anderen Förderbänder in der

Geschwindigkeit stufenlos einstellbar ist,

sowie eine großzügige Materialübergabe

auf das Siebdeck für eine optimale

Nutzung der Siebflächen. Große Abwurfhöhen

und damit höhere Halden durch das

optional erhältliche verlängerte Hauptaustragsband

und teleskopierbare Seitenaustragsbänder

ermöglichen optimale

Prozesse auf der Baustelle.

Selbstverständlich lässt sich auch die

neue Mobiscreen MSS 802(i) EVO durch

Linienkopplung mit allen EVO und PRO

Brechanlagen im Verbund prozess- und

sicherheitstechnisch betreiben. Eine

besondere Flexibilität in der Anwendung

bietet die für die Prozesskopplung

erforderliche Haldensonde, die an einem

beliebigen Austragsband der Anlage

platziert werden kann.

www.wirtgen-group.com

KEINEN CAT KANN ICH

MIR NICHT LEISTEN.

Unsere Baumaschinen sind jahrelang im harten Einsatz, im Steinbruch genauso wie in Abbruch, Tiefbau und Recycling.

Da erwarte ich neben hoher Leistung, unbedingte Zuverlässigkeit – was mir die Cat Maschinen immer wieder neu beweisen.

Falls nötig, reparieren wir oft selbst, doch Zeppelin mit seinem starken Service hält sich stets bereit. Auf einen

Top-Partner zu verzichten – das können wir uns nicht leisten.

Johannes Zöchling

Geschäftsführer Hans Zöchling GmbH, Hainfeld

zeppelin-cat.at

42 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

WACKER NEUSON

E-Maschinen überzeugen im Praxistest

Im Herzen Stuttgarts überzeugte sich das Bauunternehmen Leonhard Weiss

von den emissionsfrei arbeitenden Baumaschinen und -geräten von Wacker

Neuson. Der Praxistest zeigt: Überzeugende Leistung, einfache Handhabung

und geräuscharmer Betrieb machen die zero emission Familie zu einer

praxistauglichen Alternative im Baustellenalltag.

Vom Akkustampfer bis

zum Elektrobagger kam auf einer

Baustelle der Firma Leonhard Weiss das

gesamte Portfolio der emissionsfreien

Baumaschinen von Wacker Neuson

zum Einsatz.

m Zuge der Sanierung des Stuttgarter

Marktplatzes mitten in der Innenstadt

testete Leonhard Weiss die gesamte zero

emission Palette von Wacker Neuson. Das

Bauunternehmen ist ein langjähriger

Partner von Wacker Neuson und hat die zero

emission Reise von Anfang an aus Anwendersicht

begleitet. Nun kam das gesamte

Portfolio – vom Akkustampfer bis zum

Elektrobagger – auf der Baustelle zum

Einsatz. „Sehr gut gefällt uns, dass die

elektrischen Maschinen und Baugeräte

dieselbe Leistung haben wie konventionelle“,

betont Simon Schall, Leiter Zentrale

Maschinentechnik bei Leonhard Weiss. „Bei

der täglichen Inbetriebnahme gibt es

weniger Wartungspunkte als bei Geräten mit

Verbrennungsmotor, Fahrer oder Bediener

können sich viel leichter in die Maschine

hineinfinden.“

„Uns ist das Feedback der Anwender auf

der Baustelle enorm wichtig“, sagt Kai

Hieber, Vertriebsleiter Region Südwest bei

Wacker Neuson. Auf der Baustelle in

Stuttgart kamen die seit 2015 auf dem

Markt bewährten Akkustampfer sowie

Akkuplatten unter anderem der neuen

APS-Reihe für die Bodenverdichtung zum

Einsatz. Der Kettendumper DT10e, der

Raddumper DW15e und der Radlader

WL20e ermöglichten den effizienten Transport

von Material ohne direkte Abgasemissionen

und mit äußerst geringen Geräuschemissionen.

Für Aushub- und Abbrucharbeiten

stand der Zero Tail Bagger EZ17e zur

Verfügung. Mit der hochwertigen Lithium-

Ionen-Technologie wird die Maschine den

hohen Anforderungen an Leistung, Langlebigkeit

und Robustheit gerecht.

Elektrische Baumaschinen und -geräte

können dabei helfen, die immer strenger

regulierten Grenzwerte bei Abgas- und

Lärmemissionen auf Baustellen einzuhalten,

denn es entstehen keine lokalen Abgasemissionen.

Das schützt den Bediener und die

Baustellenumgebung. Zudem sind die

elektrisch betriebenen Baumaschinen bis zu

20 Dezibel leiser als ihre benzinbetriebenen

Pendants. Das ist eine extreme Reduktion,

da schon 10 Dezibel weniger eine Halbierung

der wahrgenommenen Lautstärke bedeuten.

www.wackerneuson.com/zeroemission

44 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

I

Hier geht’s

zum Video:

mit unseren hydraulischen anbauteilen bewegen sie welten

große auswahl für

jedes TrägergeräT

Dank innovativer

Technologien gelingt

es Komatsu-Baumaschinen,

den Treibstoff- und AdBlue-

Verbrauch deutlich

zu reduzieren.

N

icht nur Diesel und Benzin sind

mittlerweile sehr teuer, auch bei

AdBlue zeigt die Preiskurve steil nach

oben. Düngemittel und Stickstoffverbindungen

(hierzu zählt AdBlue) sind alleine

von Dezember 2020 bis vergangenen

Dezember um beachtliche 63,5% gestiegen.

Vom November bis Dezember 2021 etwa

betrug die Preissteigerung satte 13,8%.

Hier zeigen sich die Vorteile der hocheffizienten

Komatsu-Technologien. Ausschlaggebend

für den sehr geringen Kraftstoffverbrauch

sind unter anderem die verbesserten

Motorsteuerungen und die variablen

Pumpen-Motorsteuerungen, die sowohl bei

einfachen Bewegungen als auch bei

Bewegungskombinationen höchste

Effizienz und Präzision sicherstellen.

Komatsu engagiert sich permanent in der

Forschung, Entwicklung, Fertigung und

anrufen & mehr erfahren

+43 7247 81224

WERKZEUG&MEHR

TOOLS&MORE

KUHN

Komatsu: Effizienz gegen hohe

AdBlue- und Treibstoffpreise

Optimierung von Dieselmotoren, die

mittlerweile EU Stufe V entsprechen und

so den ökologischen Fußabdruck reduzieren

und die Kraftstoffeffizienz weiter

verbessern. Mit Komatsu Care gibt es ein

eigenes Wartungsprogramm für Komatsu-

Komatsu Geräte

im Ladespiel:

Der Radlader

WA475-10 und

der knickgelenkte

Muldenkipper

HM400-3 bieten

Lösungen für

die Herausforderungen

von

morgen.

Kunden. Und mit Komtrax, dem Telematiksystem

von Komatsu, wird ein hervorragendes

Flotten- und Wartungsmanagement

ermöglicht, wodurch der unberechtigte

Betrieb von Maschinen verhindert wird.

www.kuhn-gruppe.com

vermietung

wartung

verkauf

rasche

verfügbarkeit

AAB Eisterer GmbH | 4632 Pichl bei Wels | Kaplanstraße 12 | Telefon +43 7247 81224 | www.aab-eisterer.at



MASCHINEN + TECHNIK

Einer der beiden Ammann

Walzenzüge ASC 70 D im Mietpark

der Firma BVB Baumaschinen.

Sein leistungsfähiges

Vibrationssystem garantiert

beste Verdichtungsergebnisse.

Der BVB Businesspark ist

voll ausgelastet. In den

nächsten Monaten wird

für den Baustoffmarkt eine

eigene Halle errichtet und

damit das Angebot für

die Kunden von BVB Baumaschinen

weiter verbessert.

BVB BAUMASCHINEN / AMMANN

Mietprofi BVB Baumaschinen setzt in

der Verdichtung sortenrein auf Ammann

Seit mehreren Jahren kann sich Geschäftsführer Bruno Vallandt über eine höchst

erfolgreiche Entwicklung seiner in Lanzenkirchen ansässigen BVB Baumaschinen GmbH

freuen. Der 2019 eröffnete BVB Businesspark ist ebenso ausgelastet, wie der laufend

erweiterte bzw. modernisierte Mietpark. Im Bereich Verdichtung setzt das Unternehmen

vom 68 kg Stampfer bis zum 12 t Walzenzug nun ausschließlich auf Ammann Geräte.

M

it ihrer großen Bandbreite an

verschiedensten Mietgeräten ist die

Firma BVB Baumaschinen auch überregional

ein gefragter Partner für Baufirmen.

Über 300 Geräte umfasst das Mietangebot

am Standort im südlichen Niederösterreich.

Neben dem Kernbereich der

Bau- und Erdbaumaschinen steht für die

BVB-Kunden ein breites Geräte-Spektrum

zur Verfügung, darunter verschiedenste

Anbaugeräte, Verdichtungsmaschinen,

Kleingeräte sowie zahlreiche Scheren-,

Teleskop- und Lkw-Bühnen bzw. Teleskoplader.

Trotz den Schwierigkeiten der Pandemie

zeigt sich Geschäftsführer Bruno

Vallandt zufrieden: „Wir sind auch in den

letzten beiden Jahren umsatztechnisch

gewachsen. Der Businesspark verzeichnet

eine Vollauslastung. Da der Baustoffhändler,

der bei uns eingemietet ist, mehr Platz

benötigt, starten wir in diesem Frühjahr mit

der Errichtung einer Halle mit Büro und

anschließenden Freiflächen. Damit ist dieser

Bereich, der eine hervorragende Abrundung

im Angebot für unsere Mietpark-Kunden

darstellt, in Zukunft noch leistungsfähiger

aufgestellt. Es gibt auch bereits Überlegungen

für einen weiteren Erweiterungsschritt,

diese befinden sich aber noch in einem sehr

frühen Stadium. Im Mietpark selbst haben

wir als Reaktion auf die steigende Nachfrage

unser Angebot vor allem bei den

Enge Partnerschaft im Verdichtungsbereich:

Geschäftsführer Bruno Vallandt

(BVB Baumaschinen GmbH, rechts vorne)

mit Serviceleiter Hans-Christian Rauch

(BVB Baumaschinen GmbH, auf der

Tandemwalze ARX 26-2) und Klaus Smagoi

(Gebietsverkaufsleiter Maschinen der

Ammann Austria GmbH in St. Martin).

Der Vertrieb und die After Sales Betreuung der

Ammann Geräte erfolgt in Österreich durch die

Firma Huppenkothen. Klaus Smagoi steht für

spezielle technische Fragen zur Verfügung.

Teleskopen und Bühnen erweitert. Mein

Eindruck ist, dass die Baufirmen etwas

vorausschauender bestellen, um sicherzustellen,

dass das benötigte Gerät auch

tatsächlich verfügbar ist.“

In der Verdichtung spielten Ammann

Geräte im BVB Mietpark schon immer eine

große Rolle. Aufgrund der hohen Geräte-

Qualität fiel im Zuge der Neuanschaffungen

der letzten Jahre die Entscheidung immer

öfter zugunsten der Schweizer Qualitätsmarke.

Inzwischen kann BVB Baumaschinen

praktisch alle Kundenwünsche abdecken,

denn das aktuelle Angebot erstreckt

sich vom 68 kg Stampfer bis zum 12 t

Walzenzug. Bruno Vallandt: „Da unsere

Kunden mit den Ammann Geräten sehr

zufrieden sind, habe ich mich im Zuge der

letzten Investitionen dazu entschlossen, den

Verdichtungsbereich sortenrein mit der

Marke Ammann zu bestücken. Ein weiterer

Grund war die ausgezeichnete Betreuung

durch den Hersteller, mit dem uns eine sehr

gut funktionierende Partnerschaft verbindet.

Inzwischen haben wir über 30 Ammann

Geräte im Mietpark.“

In seiner über 150-jährigen Firmengeschichte

hat das Familienunternehmen

Ammann umfangreiche Kompetenzen im

Straßenbau entwickelt und bietet heute

weltweit ein umfassendes Geräteprogramm

für die leichte und schwere Verdichtung. In

Österreich erfolgt der Vertrieb und die After

Sales Betreuung durch die Firma Huppenkothen

in Lauterach. Für die Unterstützung

bei Verdichtungsfragen steht Klaus Smagoi,

Gebietsverkaufsleiter Maschinen der

Ammann Austria GmbH in St. Martin, den

Kunden zur Verfügung. Smagoi: „Das Team

von Ammann Austria freut sich sehr über

das Vertrauen, dass Firmenchef Bruno

Vallandt den Ammann Verdichtungsgeräten

entgegenbringt. Die Palette an Ammann

Geräten im BVB Mietpark umfasst

Stampfer, vorwärtslaufende und reversierbare

Rüttelplatten in mehreren Größen,

handgeführte Doppelvibrationswalzen,

Grabenwalzen mit Knicklenkung und

Kabelfernsteuerung, Aufsitz- und Erdbauwalzen

von 1,5 bis 3,5 t bzw. von 1 m bis

1,20 m Arbeitsbreite für den Erdbau und die

Asphaltverdichtung sowie mehrere große

Walzenzüge für die schwere Verdichtung.

Die jüngsten Neuzugänge bei den Ammann

Geräten bildeten zwei 7 t Walzenzüge ASC

70 und ein 12 t Walzenzug ASC 110. Diese

können die Verdichtungsleistung auf

Wunsch auch dokumentieren, eine Funktion,

die immer stärker nachgefragt wird.

Unterm Strich verfügt die Firma BVB

Baumaschinen in vielen Bereichen über

Ammann Geräte der neuesten Generation

und kann damit alles abdecken, was der

Kunde oder der Auftraggeber wünscht.“

www.bvb.co.at | www.ammann.com

Stromerzeuger

Aktion im Herbst

Abgasstufe V

Moderne emissionsarme

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3500 KVA

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46 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 47



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Der für MWT eigens konstruierte Eichdienst-Lkw

bringt bei voller Beladung ein Gewicht von 45 t auf

die Waage. Punktgenau werden die 500 kg

Eichgewichte auf der zu eichenden Waage aufgesetzt.

Je nach Waagentyp und Einsatzbereich ist

es notwendig, die Wiegegenauigkeit

fortlaufend sicherzustellen. Deswegen ist

der Waagenbesitzer dazu verpflichtet,

seine Waage im eichpflichtigen Verkehr

alle zwei Jahre von einer ermächtigten

Eichstelle nacheichen zu lassen, sodass die

Wiegeergebnisse der geltenden Norm

entsprechen. Nur die genaue Kenntnis der

Messabweichungsgrenzen und der

vorbeugende Service, garantieren die

geforderte Messgenauigkeit der Waagen

und vermeiden kostenstarke Mehrabgaben

oder sogar Betriebsstörungen.

Eichen gibt die Garantie für

eine genaue Abrechnung

Ganz nach dem Motto „jedes Gramm

zählt“ garantiert die Mobile Wiegetechnik

GmbH mit ihren Waagen nicht nur für

höchste Wiegegenauigkeit, sondern ist

auch eine vom BEV ermächtigte Eichstelle

für NSW der Genauigkeitsklasse III+IIII

bis 120 t, NSW + SWE Schaufelladerwaagen

bis 40 t sowie MID bis 40 t. Seit Juli

2005 ist MWT dazu befähigt, Eichungen in

diesem Ermächtigungsbereich in der

eigenen Eichhalle, als auch vor Ort beim

Kunden durchzuführen.

Bei der Eichung einer Fahrzeugwaage

wird diese in einzelnen Schritten sowohl

ganzflächig mit dem Eichfahrzeug als

auch punktuell mit den Prüfgewichten für

einen gesetzlich vorgegebenen Zeitraum

belastet. Die vorhandene Waage wird

somit vor Ort geprüft und wenn notwendig

gewartet, um den Kunden ein Prüfzertifikat

für diese Waage zu erstellen. Nach

jeder durchgeführten Eichung wird die

Waage mit einem Eichsiegel versehen,

wodurch die Genauigkeit im Rahmen der

zulässigen Eichtoleranzen bestätigt wird.

„Ein wesentlicher Vorteil unseres

Eichfahrzeugs besteht darin, dass beim

Eichen größtmögliche Flexibilität sichergestellt

ist und alle Waagen vor Ort geeicht

werden können. Mit unserem Kran am

Eichfahrzeug sind selbst schwerzugängliche

Waagen in jeder notwendigen Messpunkt-Position

einwandfrei zu erreichen“,

betont MWT Geschäftsführer Günter

Schmalnauer.

www.mwt-systeme.at

Der MWT Eichdienst-Lkw ermöglicht

das Platzieren der 500 kg Prüfgewichte

auch an schwer zugänglichen Stellen.

Ohne Abweichung

der Anzeige

müssen die Eichgewichte

eine vom

Gesetzgeber

vorgegebene Zeit

die Waage

belasten.

MWT

Höchste Flexibilität mit

dem MWT Eichservice vor Ort

In vielen Einsatzbereichen besteht für Waagen eine gesetzliche Nacheichpflicht von

zwei Jahren. Als vom BEV ermächtigte Eichstelle von Waagen verfügt MWT über ein

anerkanntes Qualitätsmanagement-System, wodurch der Systemlieferant befähigt ist,

Waagen im Ermächtigungsbereich für den eichpflichtigen Verkehr freizugeben.

V

or allem Fahrzeugwaagen sind

ständig Umwelteinflüssen, schweren

Lasten und Vibrationen ausgesetzt, die

sich auf ihre Genauigkeit auswirken.

Speziell bei Überflur-Fahrzeugwaagen

besteht die Gefahr, dass durch Versandung

und mangelhafter Reinigung der Fahrrinne

erhebliche Ungenauigkeiten

entstehen.

Das Eichgesetz dient dem allgemeinen

Verbraucherschutz. Wird die Waage im

rechtsgeschäftlichen Verkehr eingesetzt,

ist eine wiederkehrende Eichung vorgeschrieben.

Die Eichung einer Waage ist die

Das perfekte Zusammenspiel von

Elektronik in Verbindung mit der

EDV ermöglicht ein perfektes

Verarbeiten der Wiegedaten.

vom Gesetzgeber vorgeschriebene Prüfung

eines Messgerätes, unter Einhaltung aller

eichrechtlichen Vorschriften, insbesondere

der Eichfristen und Eichfehlergrenzen.

Ein termingerechter Kalibrier- und

Wartungsservice gewährleistet, dass die

Waage genau und zuverlässig funktioniert.

Fotos: @rundumagentur.at

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Baumaschine gebucht.

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48 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 49



MASCHINEN + TECHNIK

CICEE 2023

Informations- und Netzwerkplattform

für den Markteintritt in China

Die Fachmesse CICEE, deren nächste Auflage im Mai 2023 über die Bühne gehen

wird, hat sich nicht nur zu einer der größten Messen in China entwickelt, sondern

auch zu einem internationalen Treffpunkt für die Baumaschinenbranche.

D

en hohen Stellenwert der CICEE

(Changsha International Construction

Equipment Exhibition) unterstreicht ein

Blick auf die letzte Veranstaltung im Mai

2021: rund 1.450 Unternehmen informierten

über ihre neuesten Produkte und

Dienstleistungen, darunter 32 der

weltweiten Top 50 Baumaschinen Hersteller.

Etwa 300.000 Besucherinnen und

Besucher haben die Messe vor Ort

besucht, weitere 3 Mio. verfolgten das

Messe-Geschehen über das Internet. Das

Rahmenprogramm umfasste annähernd

100 Fachtagungen bzw. hochkarätige

Veranstaltungen.

Der Ausblick auf die dritte CICEE, die

vom 12. bis 15. Mai 2023 in Changsha

stattfindet, lässt eine weitere Steigerung

bei den Aussteller- und Besucherzahlen

erwarten. So werden in der Hauptstadt

der chinesischen Provinz Hunan 1.800

Aussteller und 400.000 Besucher erwartet

– unter ihnen auch 30.000 aus dem

Ausland. Auch das Rahmenprogramm

wird durch zahlreiche internationale

Wettbewerbe und Fachveranstaltungen

erweitert, darunter „Global Construction

Shen Yumou (Direktor des CICEE Veranstaltungskomitees)

betonte, dass sich

die nächste CICEE an den höchsten internationalen

Anforderungen orientiert.

Machinery CTO Summit“, „Global

Construction Machinery Industry Chain

Conference“, „Global Construction

Machinery Procurement Conference“, „One

Belt One Road Infrastructure Summit“,

„Intelligent Construction Machinery

Innovation Competition“ oder die „Intelligent

Construction Machinery Performance

Show“. Um die Aussteller darin zu

bestärken, neue Technologien und Produkte

zu zeigen, haben die Organisatoren

den „Golden Gear“ Preis ins Leben

gerufen.

Die CICEE 2023 wird nicht nur über

die neuesten technischen Entwicklungen

informieren – unter anderem in den

Bereichen intelligente Assistenzsysteme,

Digitalisierung und neue Antriebstechnik

– sie versteht sich auch als Service-Plattform,

mit der die grenzüberschreitende

Zusammenarbeit gestärkt werden soll. In

diesem Sinne sollen internationale

Baumaschinen Hersteller bei ihrem

Eintritt in den chinesischen Markt ebenso

unterstützt werden, wie chinesische

Hersteller bei den Kontakten zu den

jeweiligen Märkten. Die CICEE wird

organisiert durch die China Machinery

Industry Federation, China Construction

Machinery Society und Changsha Municipal

People‘s Government.

www.chinacicee.com

HKL

Optimale Höhenzugangstechnik für Logistiker

Immer die passende Maschine für jeden Einsatz und zu jeder Zeit – dies können Kunden

von HKL erwarten. Auch in puncto Höhenzugangstechnik hält HKL für jeden Einsatzbedarf

die richtigen Arbeitsbühnen in großer Stückzahl bereit, berät dazu umfassend

und liefert flexibel und schnell direkt an den Einsatzort.

S

o vermietete das HKL Center Krems verschiedene Arbeitsbühnen

an Rhenus Donauhafen Krems (Rhenus) für die Errichtung einer

neuen Logistikhalle am Donau-Hafen Krems, den das Unternehmen

betreibt: Eine Haulotte H16TPX Teleskop-Arbeitsbühne, eine

Haulotte HT23 RTJO Teleskop-Arbeitsbühne, eine Genie S-45 4 WD

Teleskop-Arbeitsbühne sowie eine Haulotte Compact 12DX Scherenbühne

unterstützten den Bau der Halle bei diversen Arbeiten.

Für die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Arbeitsschritte

wurde dabei die jeweils passende Arbeitsbühne benötigt

– HKL tauschte darum die Maschinen im „fliegenden Wechsel“ aus.

Dank kurzer Wege zum HKL Center Krems und jederzeitiger

Drei Arbeitsbühnen von HKL stehen bereit für ihren weiteren Einsatz

beim Bau der Rhenus Logistikhalle.

Die Stahlkonstruktion der

neuen Logistikhalle wird mithilfe

der Höhenzugangstechnik

von HKL fertiggestellt.

Dank der flexibel einsetzbaren

Hubarbeitsbühnen

von HKL gehen die Elektroinstallationen

schnell voran.

Maschinen-Verfügbarkeit konnte HKL Austria Rhenus in

jeder Phase des Projekts optimal unterstützen.

HKL führt ein umfassendes Sortiment an Höhenzugangstechnik

– sowohl in seinen neun Spezialcentern für Arbeitsbühnen

und Teleskopmaschinen (ATC) in Deutschland, als

auch in seinen Centern in Österreich. Zusätzlich dazu bietet

HKL als zertifizierter IPAF-Schulungspartner Schulungen für

die sichere und effiziente Bedienung und Nutzung der

Maschinen. Das IPAF-Schulungsprogramm wurde von

Experten entwickelt und vom deutschen TÜV nach ISO

18878:2004 zertifiziert.

Miete, Kauf, Service – die Breite des HKL Portfolios gilt in

Österreich als unübertroffen. 2012 startete HKL mit dem

ersten Center in Wiener Neudorf. In den folgenden Jahren

baute das Unternehmen seine Präsenz immer weiter aus.

Heute gewährleisten sieben HKL Center in Wien, Wiener

Neudorf, Wolkersdorf, Salzburg, Linz, Graz und in Krems für

die HKL Kunden – Bauunternehmen, Industrie und Kommunen

– kurze Wege und gute Erreichbarkeit im gesamten Land.

www.hkl-baumaschinen.at

Überzeugen Sie sich selbst:

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die Voraussetzung für Festanbau.

TOP Große Drehdurchführung

für alle erdenklichen Anbaugeräte.

TOP 3 Jahre Garantie

auch mit Hammer und Felsfräse.

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50 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 51



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

STRABAG / KUHN / TOPCON

SmoothRide von Topcon beschleunigte

Bauarbeiten beim Flughafen Innsbruck

Der Baumaschinenhändler Kuhn vertreibt auch moderne Maschinensteuerungen.

Mit dem Positionierungssystem SmoothRide von Topcon stellt man eine weitere

Technologie zur Verfügung, die Arbeitsabläufe beschleunigt und gleichzeitig

sicherer und wirtschaftlicher macht. So geschehen bei der abgeschlossenen

Generalsanierung der Piste des Innsbrucker Flughafens.

D

Die Vorteile des Positionierungssystems

SmoothRide von Topcon umfassen das

Fräsen variabler Tiefen, das Erstellen

einer gleichmäßig starken Straßendecke

und eine beständige Ebenheit über

kilometerlanges Fräsen.

as bisher größte Bauprojekt in der

Geschichte des Flughafen Innsbruck

konnte Ende Oktober nach vierwöchiger

baubedingter Schließung fertiggestellt

werden. Die Generalsanierung verlief

dabei sehr erfolgreich und die „neue“

Piste ist nun für die kommenden Jahrzehnte

einsatzbereit. Bei der Generalsanierung

der Piste wurden zuerst 57.000 t

Asphalt abgetragen und später wurde

dieselbe Menge neuer Asphalt wieder

aufgetragen. Eine große Herausforderung

stellte der enge Zeitplan dar, der jedoch

perfekt eingehalten werden konnte.

„Heute gilt es vor allem, verbesserte,

wirtschaftlichere, aber gleichzeitig sichere

Arbeitsabläufe zu implementieren. Mit

SmoothRide wurde ein neuer, innovativer,

sicherer und ressourcenschonender

Arbeitsprozess entwickelt, der von der

Firma Strabag bei der Generalsanierung

der Piste des Flughafens Innsbruck

erfolgreich eingesetzt wurde“, sagt Jürgen

Mandl vom Baumaschinenhändler Kuhn.

Er ist Experte für Baumaschinensteuerungen

und erklärt, dass schnelle

3D-Scans durch das SmoothRide-System

von Topcon stundenlanges Querschnittsmessen

obsolet machen. Heute liefert die

intuitive Software während des gesamten

Fräs- und Fertigungsprozesses bessere

Ergebnisse.

„Nach erfolgtem Anbau der GPSgesteuerten

Anlagenteile an die Asphaltfräsen

und deren Justierung, konnte mit

unserem eingespielten 3D-Modell ein

millimetergenaues Fräsen bewerkstelligt

werden“, so Roland Pomarolli von

Strabag, der das Bauprojekt am Flughafen

Innsbruck leitet, über das

SmoothRide-System. Weiter erklärt

Pomarolli: „Klassische Vermessungsarbeiten,

sowie ein ‚Durchschnüren‘ konnte auf

ein Minimum und nur zu Kontrollzwecken

reduziert werden. Somit ergaben

sich schnellere Fahrgeschwindigkeiten

bei der Fräse und weniger Eingriffe in die

Frässteuerung durch das Personal.“ Dies

habe sich sehr positiv auf die Ebenflächigkeit

der neuen Piste ausgewirkt.

Beim Einsatz von SmoothRide wird

zuerst die vorhandene Fahrbahn

gescannt. Der Scanner wird dabei direkt

an einem Fahrzeug mit Anhängerkupplung

befestigt und zeichnet die Daten

unkompliziert während der Fahrt auf.

Für die Datenaufnahme sind keine

Sperrungen der Fahrbahn mehr notwendig.

Danach wird mit einer speziellen

Software das Modell der neuen Fahrbahn

erstellt. In einem weiteren Arbeitsschritt

wird die vorhandene Fahrbahn mit

Unterstützung der RDMC-Maschinensteuerung

abgefräst, bevor die Fräsfläche

gescannt wird. Schließlich werden die

neuen Asphaltschichten wieder mittels

RDMC-Maschinensteuerung eingebaut.

Die abschließenden Bauarbeiten widmen

sich dem Verdichten der neu eingebauten

Schichten sowie dem Scannen der neu

hergestellten Oberfläche.

Die Vorteile der neuen Technik sind

eindrucksvoll und umfassen beispielsweise

das Fräsen variabler Tiefen, das

Erstellen einer gleichmäßig starken

Straßendecke und eine beständige

Ebenheit über kilometerlanges Fertigen

oder Fräsen. Zeit- und kostenaufwändige

Vermessungsarbeiten und umständliche

Führungen sind nicht mehr erforderlich.

Kurzum: Die einfacheren Arbeitsabläufe

durch SmoothRide bringen beträchtliche

Zeit- und Geldeinsparungen.

www.kuhn-gruppe.com

52 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH

ATLAS COPCO

Online und offline nah am Kunden

Der Geschäftsbereich Power Technique von Atlas Copco setzt

auf eine stärker personalisierte Kundenansprache.

A

tlas Copco Power Technique verfolgt

sowohl online als auch offline nicht

mehr den Ansatz einer „Universallösung“,

sondern wendet sich persönlich an seine

Kunden und bietet relevante Inhalte und

Beratung zu den spezifischen Bedürfnissen.

Entsprechend dieses neuen Ansatzes

wird der Geschäftsbereich nicht an der

bauma 2022 teilnehmen.

„Unsere Entscheidung, nicht an der

bauma 2022 teilzunehmen, bedeutet nicht,

dass wir keine physischen Veranstaltungen

mehr organisieren werden. Mit

Online- und Offline-Kontaktpunkten

werden wir uns stärker auf unser Kundenerlebnis

konzentrieren. Eine ausgewogene

Mischung aus digitalen und physischen

Veranstaltungen stellt sicher, dass wir

allen Kunden das bestmögliche Erlebnis

bieten“, sagt Andrew Walker, Präsident

Gruppe

des Geschäftsbereichs Power

Technique von Atlas Copco.

Darüber hinaus haben

lokale Messen noch

immer einen Mehrwert

für Atlas Copco, da sie

den lokalen Vertretern

von Atlas Copco die

Möglichkeit bieten, mit

Kunden auf einer

persönlicheren Ebene zu

interagieren.

„Unser Ziel ist es, unseren

Kunden das beste Erlebnis und den

besten Mehrwert zu bieten und gleichzeitig

unseren Markenwiedererkennungswert

in den von uns angebotenen Produkten

und Lösungen zu steigern. Wir

analysieren ständig die Art und Weise, wie

Kunden mit uns interagieren, und wir

120 YEARS EXPERIENCE

MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN

wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

Durch die Konzentration auf lokale

und spezialisierte Kontaktpunkte

strebt Atlas Copco Power Technique

eine nachhaltigere Kundenbeziehung

an. Der Geschäftsbereich wird daher

nicht an der bauma 2022

teilnehmen.

werden unsere Marketingaktivitäten

kontinuierlich überprüfen, um diesen

Präferenzen gerecht zu werden“, so

Andrew Walker.

www.atlascopco.com

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82 18



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

WEBER MT

Moderne Akkutechnik auch bei Rüttelplatten

Weber MT stellt ein Sortiment von Maschinen mit Elektro- bzw. Akku-Antrieb vor.

A

ls Grundlage der neuen elektrischen

bzw. batteriebetriebenen Maschinen

dienten die jeweiligen Modelle mit

Benzinmotoren. Leistung und das damit

verbundene Arbeitsergebnis sind also

gleichwertig. Neu sind der Honda GXE-

Elektromotor und die Akkutechnik. Aus

dem bewährten Vibrationsstampfer SRV

590 wurde beispielsweise der Akkustampfer

SRE 590 DC entwickelt. Inklusive

Akku hat der Stampfer ein Betriebsgewicht

von 68 kg und erzielt eine Schlagkraft

von 17,5 kN. Zudem stehen zwei

vorwärtslaufende Vibrationsplatten zur

Verfügung: die CF 2 DC und die CFR 90

DC. Während die CF 2 DC mit 87 kg

Betriebsgewicht, 45 cm Arbeitsbreite und

15 kN Zentrifugalkraft aufwartet, stehen

bei der CFR 90 DC Zentrifugalkräfte von

14 kN, eine Arbeitsbreite von 43 cm und

ein Betriebsgewicht von 96 kg in den

technischen Daten.

Mit dem CR 2 DC bietet Weber MT einen

reversierbaren Bodenverdichter mit Akku

an. Die Maschine hat ein Betriebsgewicht

inkl. Akku von 143 kg, eine Arbeitsbreite

Aktuell startet

Weber MT mit

der Markteinführung

von fünf

Produkten,

die mit Akkutechnik

ausgestattet

sind.

Im Bild der

reversierbare

Bodenverdichter

CR 2

DC mit Akku.

von 45 cm und eine Zentrifugalkraft von

20 kN. Außerdem gehört der Rollenrüttler

VPR 700 DC mit 67 cm Arbeitsbreite und

183 kg Betriebsgewicht zur Produktpalette

der batteriebetriebenen Geräte. Er

eignet sich, ebenso wie sein benzinbetriebenes

Pendant, bestens zum Abrütteln

großformatiger Beton- und Natursteinplatten.

Laut Hersteller sind weitere

Geräte in der Planung.

Bei der eingesetzten Akkutechnik handelt

es sich um einen effizienten Lithium-Ionen

Akku mit einer Leistung von 720 Wh. Der

Akku und der 1,8 kW starke, bürstenlose

Gleichstrom-Elektromotor der Baureihe

GXE 2.0 wurden von Honda entwickelt.

Um ein besonders komfortables Arbeiten

zu gewährleisten, ist der Akku modular

auf den neuen Produkten von Weber MT

einsetzbar. Der Akkuwechsel ist ohne

Werkzeug möglich. Je nach Gerät und

Einsatzbedingungen kann bis zu 45 min.

mit einer Akkuladung gearbeitet werden.

Zeit genug, um rein rechnerisch 470 m 2

Pflasterfläche mit der CF 2 DC einmal

abzurütteln. Nur rund 1,5 Stunden

werden für das vollständige Laden eines

leeren Akkus mit dem Honda-Schnellladegerät

benötigt. Wenn es mal besonders

schnell gehen soll, sind 80% der Ladekapazität

bereits nach einer Stunde erreicht.

www.webermt.com

Seit ihrer Premiere im Jahr

2013 überzeugen Liebherr-

Compactlader als sichere und

zuverlässige Helfer. Nun

erneuert Liebherr seine

Compactlader und erweitert

die Baureihe mit dem L 504

um ein zusätzliches Modell.

Z

u den wichtigsten Neuheiten gehört

die neu gestaltete Fahrerkabine, die

dem Maschinenführer dank vergrößerter

Glasflächen hervorragende Sichtverhältnisse

bietet. Für einen freien Blick auf die

Arbeitsausrüstung, und damit für ein

Höchstmaß an Sicherheit, sorgt auch das

sichtoptimierte Hubgerüst. Erstmalig

stehen die Modelle L 506 und L 508 auf

Kundenwunsch als „Speeder“ zur Verfügung.

In dieser Version erreichen sie eine

Spitzengeschwindigkeit von 30 km/h.

Die neue Compactlader-Baureihe umfasst

drei ideal aufeinander abgestimmte

Modelle, wobei der neue L 504 Compact

die Radlader-Palette der Firmengruppe

nach unten abrundet. Mit zahlreichen

neuen Ausstattungen festigt der L 506

Compact seine starke Position am Markt.

Wie beim L 504 bleibt auch beim L 506 die

Bauhöhe unter 2,5 m, was etwa den

Transport auf einem Anhänger erleichtert.

Der neue L 508 Compact ist größer und

breiter geworden als die beiden anderen

Liebherr-Compactlader. Er besticht mit

seinem kräftigen Fahrantrieb und hoher

Kipplast.

LIEBHERR

Neue Compactlader-Baureihe

mit neuem Modell L 504 Compact

Die neuen Compactlader verfügen über

ein robustes Hubgerüst mit Z-Kinematik,

das den Einsatz verschiedenster Anbauwerkzeuge

ermöglicht. Für den sicheren

und präzisen Betrieb mit einer Ladegabel

hat Liebherr die Parallelführung

optimiert. Um die Vielseitigkeit weiter zu

erhöhen, bietet Liebherr für die Modelle L

506 und L 508 das Hubgerüst auf Wunsch

in der Variante „High Lift“ an. Es handelt

Der Liebherr-Compactlader L 504 ist das neueste Modell in der

Radlader-Palette von Liebherr.

sich dabei um eine verlängerte Variante

des Hubgerüsts mit mehr Reichweite.

Damit können die Compactlader auch

größere Transportfahrzeuge beladen. Um

die vielfältigen Aufgaben im Kommunaldienst

effizient und sicher zu meistern,

bietet Liebherr für die drei Compactlader

sein vollautomatisches Schnellwechselsystem

Likufix an.

www.liebherr.com

iCON CC80

Controller

iCON GPS 60

Antenne

Auslegersensor

MSS401

Dockingstation der MDS-Serie

Bedieneinheit

MCP80

iCON iCR80

Totalstation

Stielsensor mit

Laserempfänger MSS404 SL

GNSS-Antennen

CGA60

Löffelsensor

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Pitch- und Rollsensor

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SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

Durch die reduzierte Spitze

holen die Wolffkran-Ingenieure das

Maximum an Tragkraft aus dem Kran

heraus. Der Wolff 8076 Compact hebt

bis zu 40 t.

Die kompakte

Spitze ermöglicht

es, dass

mehrere Krane

auf einer Baustelle

eng

zusammenstehen

und sich

überschwenken

können.

Der Wolff 8076 Compact kommt als

reiner 2-Strang-Kran auf den Markt.

Trotzdem hebt er an der Spitze mit

einem 80-m-Ausleger noch 8,4 t.

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DEM BESTEN

ZUFRIEDEN

SEIN!

Der Wolff 8076 Compact verfügt

über einen Turmanschluss für

das 2,90 x 2,90 m messende

TV 29 Turmelement.

Rechts von den Gegengewichtssteinen

­befindet sich die bewährte und stärkste

132 kW Hubwinde HW 40132 FU, mit der

Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu

95 m/min möglich sind. Oben ein

Ausbaukran für Servicearbeiten.

WOLFFKRAN

Wolff 8076 Compact: erster

Laufkatzkran in der 800 mt-Klasse

Bei fast jedem dritten Bauprojekt in Europa kommen Fertigbauteile zum Einsatz,

Tendenz steigend. Wolffkrans Antwort darauf ist der neue Wolff 8076 Compact.

Der Neuzugang ist mit maximal 80 m Ausleger der erste Wolff-Laufkatzkran im

800 mt-Bereich. Überzeugen kann er nicht nur durch seine hohe Tragfähigkeit.

W

outer van Loon, Produktmanager bei

Wolffkran, über den neuen Wolff

8076 Compact: „Wir wollten einen großen,

aber dennoch ökonomischen Kran konzipieren

und das Maximum an Tragkraft

aus der Stahlstruktur herausholen.

Deshalb haben wir uns für eine Bauart

mit niedriger Compact-Spitze entschieden.“

Trotz der im Vergleich zur Cross-

Variante um rund 10 m reduzierten Spitze,

verfügt der Wolff 8076 Compact über eine

beachtliche Tragfähigkeit von maximal 40

t. Mit einem 80-m-Ausleger hebt er an der

Spitze noch 8,4 t. „Und das als reiner

2-Strang-Laufkatzkran“, hebt van Loon

hervor. „Damit ist er nicht nur stärker als

unser größter Wolff Cross-Kran, sondern

hat auch im Wettbewerbsvergleich

eindeutig die Nase vorn.“

Neu ist auch die Konstruktion der

ersten drei Auslegerteile als 4-Gurt- statt

als 3-Gurt-Variante. „Damit haben wir die

Kräfteübertragung am Ausleger optimiert

und die Einzelkomponenten leichter

gemacht, wodurch rund 40% höhere

Traglasten erreicht werden als bei einer

Ausführung als 3-Gurt-Version“, erläutert

van Loon.

Freistehender Leitwolf

Der Wolff 8076 Compact verfügt über

einen Turmanschluss für das 2,90 x 2,90

m messende TV 29 Turmelement, welches

kombiniert mit dem nächstgrößten

Wolff-Turmelement TV 33 freistehende

Turmhöhen bis zu 100 m ermöglicht, wie

sie etwa bei Hochbauten mit Fertigbauteilen

oder Brückenbauten ohne die Möglichkeit

zur Abspannung gefragt sind.

Ausgestattet mit der bewährten und

stärksten 132 kW Hubwinde HW 40132

FU sind auch bei solch großen Turmhöhen

sehr schnelle Arbeitsgeschwindigkeiten

von bis zu 95 m/min möglich. Die

maximale Last von 40 t hebt der

Wolff 8076 Compact immer noch

mit 17 m/min.

Auch im Rudel stark

Sein Ausleger kann zwischen 30 und 80

m in 5-m-Schritten erweitert werden. In

Zusammenhang mit der gewählten

Auslegerlänge ist der Gegenausleger von

30,3 auf 22,3 m kürzbar. Eine Hubseilunterstützung

am Ausleger reduziert den

Seildurchhang von zehn auf nur noch 1,5

m, was die Gefahr verringert, dass ein

anderer Kran beim Schwenken am

Hubseil hängenbleibt. In Kombination

mit seiner kompakten Spitze können so

mehrere Krane eng zusammenstehen

und das Gesamtkrankonzept niedrig

gehalten werden. Damit ist der Wolff

8076 Compact auch ein ideales Rudeltier

für Großbaustellen, die hohe Traglasten

fordern. Denn mit einem Ausleger von 55

m und gekürztem Gegenausleger hebt er

bis zu 16,6 t an der Spitze.

Durch die reduzierte Spitze und das

4-Gurt-Design kann die Montage des

XXL-Krans mit einem Standard 350

t-Mobilkran durchgeführt werden. Die

56 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: @ Heinz Keßel; Markus Völter

Abspannungen am Ausleger und

Gegenausleger können dank einer

Hilfsvorrichtung an der Turmspitze ohne

Mobilkran vom Montageteam ausgerichtet

werden. Ein breiter Zugang zum

Führerhaus, eine Wartungsplattform für

den Drehwerksmotor und verzinkte

Klasse-1-Zugänge an Laufkatz- und

Hubwinde erhöhen Komfort und Sicherheit

bei Aufbau und Wartung.

Die Serienausstattung ist gewohnt

umfangreich: elektronische Überlastsicherung

mit Wolff Boost, Antikollisionsschnittstelle,

Feinfahrmodi, automatische

Leistungsoptimierung für das Laufkatzfahr-

und Hubwerk sowie das Wolff

Link-Fernwartungssystem mit Echtzeitanzeige

des Krandisplays gehören dazu.

Als der erste seiner Art im Rudel soll

der Wolff 8076 Compact über kurz oder

lang Gesellschaft bekommen. „Wir

arbeiten sowohl an einer Version dieses

Modells mit höherer Tragfähigkeit als

auch an einer mit größerer Reichweite“,

gibt van Loon einen Ausblick. Das

Besondere daran: Alle drei Kranmodelle

beruhen auf den gleichen Basiskomponenten.

www.wolffkran.com

Industrie- und

Baumaschinen

Service GmbH

Spezial- und Sondermaschinen

für Industrie, Bau und Gewinnung

Generalimporteur

für Österreich

Betriebsgebiet Nord 26

A-3300 Ardagger Stift

Tel.: +43 7472 23 494

Fax: DW 25

info@ibs-maschinen.at

www.ibs-maschinen.at



SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

Bei dieser Sanierung eines

zweigeschossigen Gebäudes durch die

Firma Jägersberger in der Rückertgasse in

Wien-Ottakring zeigt der Condecta Kran

4312 seine Stärken.

DREGER

Jägersberger setzt bei Wiener Baustellen

auf Condecta Krane aus dem Dreger Mietpark

Das in Puchberg ansässige Bauunternehmen Jägersberger kann in Wien auf eine lange

Referenzliste verschiedenster Bauprojekte verweisen. Aktuell zählen dazu auch eine Wohnhaussanierung

mit Zubau in der Rückertgasse sowie ein Neubau in der Staudgasse, bei

denen einmal mehr Condecta Krane mit ihrem Preis-Leistungsverhältnis überzeugen.

Ein weiterer Condecta Kran

aus dem Mietpark der Firma

Dreger versorgt die Baustelle

der Firma Jägersberger in der

Staudgasse in Wien-Währing.

D

er Familienplatz in Wien-Ottakring ist

geprägt durch die Pfarrkirche „Zur

Heiligen Familie“, die mit ihren beiden 68

m hohen Türmen zu den größten Kirchen

Wiens zählt. Hier beginnt auch die

Rückertgasse, die als Einbahn durch den

typischen Mix aus Wohngebäuden

verschiedener Epochen führt. In Sichtweite

zum Familienplatz befindet sich ein

zweigeschossiges Gebäude aus der

Frühgründerzeit, das von der Firma

Jägersberger saniert und durch einen

Zubau erweitert wird. Der Baumeisterbetrieb,

der zurzeit ca. 50 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beschäftigt, wird aufgrund

seiner fachlichen Kompetenz von

Auftraggebern im südlichen Niederösterreich

und Wien geschätzt. Durchgeführt

werden alle Arten von Sanierungsarbeiten,

Dachgeschoss-Ausbauten sowie Neu- und

Umbauten inklusive Tiefbauarbeiten.

Versorgt wird die Baustelle in der

Rückertgasse durch einen Condecta Kran

4312 aus dem Mietpark der Firma Dreger,

der hier seit September 2021 im Einsatz

steht. Der Ausleger, der bis 43 m Länge

verfügbar ist, wurde für diesen Einsatz

wegen Platzmangels auf 40 m gekürzt. Die

Ausleger-Luftmontage erfolgt unabhängig

vom Ausstoßen des Turmes und ermöglicht

so ein Auf- und Abbauen auch bei

schwierigen Baustellensituationen. Der

Condecta Kran 4312 hat eine normale

Hakenhöhe von 18 bis 24 m und kann –

wie beim Einsatz in der Rückertgasse –

mit zwei Turmstücken auf 30 m erhöht

werden. Durch den kleinen Drehradius

von 2,50 m kann dieser Kran auf beengten

Baustellen eingesetzt werden. Alle

Endschalter können bequem im Schaltkasten

eingestellt werden. Alle Kräne aus der

Mietflotte der Firma Dreger sind mit

Inverter ausgestattet, das heißt die Kräne

sind stufenlos geschaltet und haben eine

konstante Stromaufnahme. Sie brauchen

nicht nur weniger Strom, es gibt auch

keine hohen Anlaufströme. Durch austauschbare

Straßenfahrwerke bieten sie

beste Manövrierfähigkeiten bei kleinstem

Montageplatzbedarf. Durch die komplette

Feuerverzinkung wird ein optimaler

Korrosionsschutz und eine lange Lebensdauer

erreicht.

Anfang Februar startete das Bauunternehmen

Jägersberger mit einem

weiteren Projekt in der Staudgasse in

Wien-Währing, wo der Neubau einer

Wohnhausanlage erfolgt. Auch hier spielt

angesichts der beengten Verhältnisse ein

Condecta Eurokran 4515 aus dem Mietpark

der Firma Dreger eine zentrale Rolle.

www.dreger.at | www.jaegersberger.com

58 BAUBLATT.ÖSTERREICH

TADANO / MITTERHAUSER

Never change a winning team

Vor kurzem ergänzte die Kran Mitterhauser GmbH ihre Flotte

um den Alleskönner Tadano ATF-100-4.1.

D

ie Kran Mitterhauser GmbH bietet

mit ihren 70 Mitarbeitern Kranarbeiten

verschiedenster Art an: vom

Fertigbau oder Heben von Industrieanlagen

über Bergungsarbeiten bis hin zum

Baumschnitt. Insgesamt umfasst der

Fuhrpark 27 Mobilkrane, zwei Drittel

der Maschinen kommen aus dem Hause

Tadano. Und das hat mehrere Gründe

wie Geschäftsführer Helmut Mitterhauser

erklärt: „Wir haben in den vielen

Jahren, die wir auf Tadano setzen,

einfach sehr viele positive Erfahrungen

gemacht. Die Maschinen sind echte

Arbeitstiere, robust und wirtschaftlich,

der Service ist gut. Und unsere Kranfahrer

mögen die intuitive Bedienung der

Krane.“

Um einen weiteren flexiblen Alleskönner

in den eigenen Reihen zu wissen,

entschied sich Mitterhauser, einen neuen

ATF-100-4.1 anzuschaffen. Seit Oktober

haben Demag, Mantis und Tadano Krane

ihre Kräfte unter einer einheitlichen

Marke gebündelt – der Marke Tadano.

Mit der Vereinheitlichung hat Tadano

eine neue Nomenklatur eingeführt. Die

Maschine in diesem Beitrag trägt nun

die Bezeichnung AC 4.110-1. Unter den

zahlreichen Einsatzmöglichkeiten für

den 100-Tonner sieht der Krandienstleister

besonders großes Potenzial in der

Bieten Sie uns jetzt Ihre

Gebrauchtmaschine an!

Fertigteilmontage: „Der Kran kann mit

verschiedenen Auslegerverlängerungen

mit integrierter Montagespitze und

zweiter Winde kombiniert werden. Mit

diesem Zubehör können wir die

Maschine als Turmdrehkran-Alternative

einsetzen. Dank der zweiten Winde

lassen sich beispielsweise Betonbauteile

nach Belieben drehen und neigen.

Extrem praktisch für Kurzeinsätze im

Fertigbau“, erklärt der Geschäftsführer

des Kranunternehmens. Sehr praktisch:

Die Auslegerverlängerungen sind

selbstrüstbar, ein Hilfskran wird nicht

benötigt. Somit ist der ATF-100-4.1 für

jede Eventualität gerüstet und wird

beim Tadano-Stammkunden Kran

Mitterhauser die alte Sportweisheit

belegen: Never change a winning team.

www.tadanoeurope.com

Mit seinen Leistungsdaten und dem vielseitigen Zubehör kann der neue ATF-100-4.1

bei Kran Mitterhauser nahezu all Einsatzfälle als Taxikran abdecken.

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SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

KUHN-LADETECHNIK

Der PK-42002SH sowie der PK-53002SH im

Kuhn-Ladetechnik Krankompetenzzentrum

Vöcklabruck.

Wolf-Gruppe erweitert Ladekranfuhrpark

Überzeugt von der Qualität der Produkte aus dem Hause Palfinger und dem Team

der Kuhn-Ladetechnik erweitert die Wolf-Gruppe in Scharnstein den Ladekranfuhrpark

um zwei weitere Palfinger-Kranmodelle.

M

it mehr als 50 Jahren Erfahrung hat

sich die Wolf Gruppe zu einem

international erfolgreichen Unternehmen

mit 25 Niederlassungen in 19 europäischen

Ländern entwickelt und ist der

verlässliche Partner für Hallenbauten,

Fertigteilhäuser und Betonrundbehälter.

Rund 3.000 Mitarbeiter schaffen mit

größter Fachkompetenz und langjähriger

Firmenzugehörigkeit stimmige Gesamtkonzepte

von der Beratung bis zur

Übernahme. Laufende Neu- und Weiterentwicklung

sowie moderne, computergesteuerte

Produktionsanlagen ermöglichen

eine höchst präzise und wirtschaftliche

Produktion.

Die beiden neuen Palfinger-Krane

PK-42002 SH und PK-53002 SH, beide mit

Frontstützen ausgestattet, wurden im

Kuhn-Ladetechnik Krankompetenzzentrum

Vöcklabruck auf zwei MAN 3-Achs-

Sattelzugmaschinen aufgebaut. Zur

Optimierung der Hubleistung sind beide

Krane mit einer 2,5 t Seilwinde am

Knickarm ausgestattet. Sowohl der

PK-42002SH als auch der PK-52002SH

arbeiten mit dem patentierten AOS-

Schwingungsdämpfungssystem. Damit

werden im Kranbetrieb entstehende

Schwingungen und Stöße ausgeglichen.

Ein „Nachschwingen“ durch rasches

Abbremsen oder Lastwechsel wird

vermieden. Das Ergebnis ist eine maßgebliche

Erhöhung der Sicherheit im Kranbetrieb

für Mitarbeiter, Ladegut und

Gebäude.

Mehr Kran-Performance wird auch

durch das HPSC-Plus FSTAB erzielt. Bei

HPSC-Plus FSTAB ermitteln Druckaufnehmer

in den Stützzylindern die tatsächliche

Belastung des Abstützsystems.

Gerade bei geringen Stützbreiten und

hoher Beladung wird so ein Performancegewinn

erzielt – beispielsweise bei großen

und schweren Lasten, die nahe am

Fahrzeug abgestellt werden.

Die Wolf-Gruppe sieht sich durch

Kuhn-Ladetechnik bestens betreut –

beginnend vom Bereich Information und

Beratung durch den Außen- und Innendienst

sowie der Projektierungsabteilung

und letztendlich der After Sales-Betreuung

durch die Kuhn-Service-Werkstätten.

www.kuhn-gruppe.com

BKT

Manövrierfähigkeit unter allen Bedingungen

Die Reifen von Mobilkranen müssen sowohl für Autobahnen als auch für Baustellen

geeignet sein. BKT bietet dazu zwei verschiedene Produktlinien.

B

ei beiden Sortimenten handelt es sich

um Gürtelreifen, die mit den Geschwindigkeitsindizes

„E“ und „F“ klassifiziert

sind. Der Airomax AM 27 eignet sich

besonders für den Einsatz auf Straßen und

Autobahnen, wo eine hohe Verschleißfestigkeit

erforderlich ist, wobei er auch auf dem

aggressiven und unebenen Gelände von

Baustellen eine hervorragende Traktion

und Widerstandsfähigkeit bietet. Das

Gehäuse und die Gürtel bestehen aus

Stahlschichten, um Robustheit und

Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten. Die

Seiten- und Laufflächenmischungen sind

sehr widerstandsfähig gegen Schnitte und

Risse. Darüber hinaus hält sie hohen

Temperaturen stand und leitet die Wärme

ab, die bei hohen Geschwindigkeiten auf

der Straße entsteht. Derzeit ist der Reifen

in fünf verschiedenen Größen erhältlich:

385/95 R 24, 385/95 R 25, 445/95 R 25,

505/95 R 25 und schließlich 525/80 R 25.

Der Airomax AM 543 eignet sich ders für Krane, die im Baugewerbe

besoneingesetzt

werden, da er eine hervorragende

Traktion und hohe Stabilität

garantiert. Das tiefe Stollenprofil sorgt für

exzellente Leistungen auf unwegsamem

Gelände und schützt die Struktur des

Willkommen in der Welt der Krane

BKT-Reifen für

Mobilkrane wurden

speziell für

die Herausforderungen

auf unterschiedlichen

Untergründen

entwickelt. Im

Bild der BKT

Airomax AM 27.

Reifens optimal. Da er hohen Belastungen

ausgesetzt ist und unter extremen

Bedingungen eingesetzt wird, wurde

dieser Reifen so konzipiert, dass er starken

Beanspruchungen standhält. Er ist derzeit

in drei Größen erhältlich: 385/95 R 24,

385/95 R 25 und 445/95 R 25.

www.bohnenkamp.at

Der Lkw-

Ladekranfuhrpark

der Scharnsteiner

Wolf-

Gruppe.

www.kranlogistik.at

XL-Kranlogistik GmbH

Betriebsstraße 1 Objekt 4

2482 Münchendorf

Weingartenstaße 14/6

4100 Ottensheim

60 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

LIEBHERR

LTM 1300-6.3 Mobilkran mit

90-Meter-Teleskopausleger

Mit der Vorstellung des LTM 1300-6.3 stellt Liebherr gleichzeitig einen neuen Weltrekord

auf: Einen 90 m langen Teleskopausleger auf einem Mobilkran bei 12 t Achslast mitführen

zu können, gab es bisher nicht. Der neue 300-Tonner ergänzt die Kranpalette der Liebherr-

6-Achser. Der LTM 1300-6.2 bleibt als Einstieg in die Wippspitzenklasse weiter im Angebot.

L

iebherr erweitert sein Angebot im

Bereich der All-Terrain-Krane durch

einen weiteren 300-Tonner. Mit seinem 90

m langen Teleskopausleger setzt der LTM

1300-6.3 neue Maßstäbe in der 6-Achs-

Klasse und übertrifft die aktuellen Krane

im Markt bei weitem. Er ist als Schnelleinsatzkran

mit hoher Leistung in großen

Hubhöhen und steiler Auslegerstellung

konzipiert. Damit ist er prädestiniert für

die Montage von Turmdrehkranen und

Antennen sowie für die Wartung von

Windkraftanlagen. Der von Liebherr

parallel angebotene LTM 1300-6.2 mit

78-m-Teleskopausleger ist der wirtschaftliche

Einstieg in die Wippspitzenklasse

und bietet in dieser Konfiguration für

einen 6-Achs-Mobilkran bereits

konkurrenzlose Traglastwerte.

Für weltweit wirtschaftliche Mobilität

hat Liebherr technische Möglichkeiten

geschaffen, den LTM 1300-6.3 mit unterschiedlichen

Achslasten und Gesamtgewichten

zu fahren. Um Achslasten unter

12 t zu realisieren, können Komponenten

wie Teleskopausleger und Schiebeholme

einfach und schnell an- und abgebaut

werden. Besonders interessant ist hierbei

die sogenannte Teletrennung, bei der

einzelne Teleskopteile besonders schnell

demontiert werden. Damit lässt sich auf

einfache Art und Weise ein Fahrzustand

mit einem Gesamtgewicht von unter 60 t

und Achslasten kleiner als 10 t herstellen.

Liebherr bietet eine Selbstmontage-

Lösung an, mit der die Demontage der

Teleskopteile ohne Hilfskran erfolgt. Diese

ist mit anderen Typen wie dem LTM

1650-8.1 und dem LTM 1450-8.1 kompatibel.

Die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit

erhöht sich so enorm.

Rekordausleger

Die Rekordlänge von 90 m erreicht der

neue LTM 1300-6.3 mit einem 8-teiligen

Teleskopausleger, Anlenkstück plus sieben

Teleskopteile. Das ist ein Teil mehr als

vergleichbare Geräte in dieser Klasse. Um

den kompletten Ausleger sowie alle

Schiebeholme und eine Hakenflasche bei

12 t Achslast auf öffentlichen Straßen

mitführen zu können, hat Liebherr den

gesamten Stahlbau des Krans auf Leichtbau

optimiert.

Obwohl der LTM 1300-6.3 nicht als

Wippspitzenkran ausgelegt ist, ist sein

Angebot an Gitterspitzen vielfältig: 11,5

bis 20 m Doppelklappspitze, zwei 7-m-Gitterstücke

als Teleskopauslegerverlängerung,

39 m starke feste Spitze und 43 m

hydraulisch verstellbare feste Spitze. So

erreicht der neue 300-Tonner Hubhöhen

bis 120 m. Besonders wirtschaftlich:

Diverse Gitterstücke sind kompatibel mit

anderen Modellen der Liebherr-Palette.

Breite Palette an Innovationen

Windspeed Load Charts: Beim LTM

1300-6.3 sind Traglasttabellen für

unterschiedliche Windgeschwindigkeiten

Der neue Liebherr-

Mobilkran LTM 1300-6.3

setzt als vielseitiger und

wirtschaftlicher Schnelleinsatz-

kran­Maßstäbe­in­der­

300-Tonnen-Klasse.

verfügbar. Sie bieten erhöhte Sicherheit

und mehr Betriebszeit beim Kranbetrieb

unter Windeinflüssen. Die Traglasttabellen

von Kranen gelten in der Regel bei

einer Böen-Windgeschwindigkeit von bis

zu 9 m/s. Damit auch bei stärkerem Wind

noch sicher gearbeitet werden kann, hat

Liebherr Traglasttabellen für zusätzliche

maximale Windgeschwindigkeiten

errechnet und in der Kransteuerung

programmiert. Beim LTM 1300-6.3 sind

das zum Beispiel 11,2 m/s und 13,4 m/s,

falls mit Gitterausrüstung gearbeitet wird.

Im reinen Teleskop-Betrieb kommen sogar

noch die Tabellen für 15,6 m/s hinzu. Falls

beim Einsatz die am Kranausleger

gemessene Windgeschwindigkeit die

eingestellte Tabellenwindgeschwindigkeit

übersteigt, kann der Kranführer einfach

auf eine Traglasttabelle mit einer höheren

zulässigen Windgeschwindigkeit umschalten

und damit seine Kranarbeit oftmals

weiterführen.

VarioBasePlus: Die hinteren Abstützungen

sind doppelstufig ausgeführt und

erreichen eine Stützbreite von 9,4 m, 2 m

breiter als vorne. Dadurch wird die

Leistung über die hinteren Abstützungen

zusätzlich erhöht. Die einstufigen vorderen

Schiebeholme sparen Gewicht ein, das

der Auslegerlänge zugutekommt.

ECOdrive: Für einen leistungsstarken

Fahrantrieb im Unterwagen des LTM

1300-6.3 sorgt ein Achtzylinder-Liebherr-

Dieselmotor mit 455 kW / 619 PS und

62 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

einem Drehmoment von 3.068 Nm. Die

Kraft wird über das 12-Gang ZF-TraXon

Torque-Getriebe auf die Kranachsen

übertragen. Ein Drehmomentwandler

erlaubt optimalen Rangierbetrieb. Im

zuschaltbaren ECOdrive-Betrieb wird eine

optimierte Fahrabstimmung vorgegeben,

die Kraftstoff einspart und Geräusche

reduziert.

Ein-Motor-Konzept mit ECOmode:

Auch beim neuen LTM 1300-6.3 setzt

Liebherr auf die Ein-Motor-Strategie mit

mechanischem Antrieb des Oberwagens.

Das entfallende Gewicht des Oberwagen-

Motors wird für einen längeren Ausleger

bei 12 Tonnen Achslast genutzt. Der

ECOmode im Kranbetrieb dient der

Kraftstoffeinsparung und Geräuschreduzierung.

Im Motor-Leerlaufbetrieb wird

der komplette Pumpenantrieb automatisch

ausgekuppelt und bei Leistungsbedarf

über die intelligente Steuerung

sekundenschnell wieder zugeschaltet.

VarioBallast: Der neue LTM 1300-6.3

kann mit zwei verschiedenen Ballastradien

betrieben werden: 4,94 m oder 5,94 m.

Über serienmäßige mechanisch schwenkbare

Ballastierzylinder wird der Ballastradius

schnell und einfach um einen Meter

verkleinert. Diese Lösung ist bei beengten

Einsatzbedingungen ein wesentlicher

Vorteil des neuen 300-Tonners. Mit

großem Ballastradius wird maximale

Leistung realisiert: So kann der neue Kran

im Vergleich zum LTM 1300-6.2 dank

VarioBallast auf 8 t Ballast ohne nennenswerte

Traglasteinbußen verzichten. Das

spart Transportlogistik und CO2.

Auto-Ballast: Ein einziger Knopfdruck

in der Krankabine genügt, um den Ballast

an der Drehbühne zu fixieren. Das

entlastet den Kranfahrer, denn das

automatische Ballastieren ist einfach,

schnell und komfortabel. Zudem wird die

Sicherheit bei diesem Routinevorgang

zusätzlich erhöht.

Der Maximalballast des LTM 1300-6.3

beträgt 88 t. Die 10-t-Einhängeblöcke

rechts und links sind kompatibel mit den

Krantypen LTM 1230-5.1 und LTM

1250-5.1. Das ist eine wirtschaftliche

Lösung für Betreiber, die diese Geräte in

der Flotte haben. Hinzukommt, dass die

einzelnen Ballastplatten hinsichtlich

Gewicht und Format für einen wirtschaftlichen

Transport sowie schnelles und

einfaches Rüsten auf der Baustelle

optimiert sind. Mit nur fünf Hüben lässt

sich der gesamte Ballast auf den Kran

legen. Der Grundballast von 42 t hat

lediglich eine Breite von 3 m und befindet

sich somit innerhalb der Fahrzeuggesamtbreite.

Hierdurch wird das Verfahren des

aufgerüsteten Mobilkrans auf beengten

Baustellen deutlich erleichtert.

Neue Optionen: Neu ist die optional

erhältliche Zentralschmieranlage für die

Achsschenkelbolzen am Unterwagen.

Damit werden 24 Schmierstellen am

6-Achser automatisch gefettet. Ein

weiteres Highlight: Insgesamt sechs

LED-Rückfahrscheinwerfer sind auf

Wunsch verfügbar, welche die Arbeitsumgebung

beim Rangieren auf der Baustelle

mit hellem Licht perfekt ausleuchten.

www.liebherr.com

Das Highlight des neuen LTM 1300-6.3 ist

der 90 m lange Teleskopausleger. Für

einen wirtschaftlichen, sicheren und

leistungsstarken Kranbetrieb sind die

neuesten Liebherr-Innovationen integriert:

ECOmode, ECOdrive, VarioBasePlus,

VarioBallast, Auto-Ballast, Ein-Motor-

Konzept und Windspeed Load Charts.

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

Nr. 0124850

11

12

1

10

27

26 21

2

9

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8 24 23 4

7

6

5

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SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

Fotos: Prangl

PRANGL

Schwerlast für

Top-Architektur

Das Wien-Museum am Karlsplatz wird um 108 Mio.

Euro saniert und erweitert. Die Aufgabe, den denkmal

geschützten Haerdtl-Bau zu integrieren und den

Karlsplatz als Umfeld mit einzubeziehen, lösten Certov,

Winkler + Ruck Architekten mit einem er weiterten,

über dem Gebäude schwebenden Neubau. Bei der

Umsetzung hat Prangl tatkräftig mitgewirkt.

I

nsgesamt waren zehn Sondertransporte

notwendig, um die unterschiedlichen

Stahlfachwerke von Kärnten

nach Wien zu bringen. Diese zehn

Fuhren wurden mit sieben unterschiedlichen

Gerätekombinationen durchgeführt,

wobei die größte Transporteinheit

eine 4-achsige Zugmaschine mit einer

14-achsigen Schwerlastkombination

war. Damit wurde das größte Teil mit

6,4 m Breite, 40 m Länge und 108 t

Stückgewicht befördert. Die sich daraus

ergebenden Transportabmessungen

waren noch beeindruckender: 47,5 m

Länge, 6,4 m Breite, 4 m Höhe und

knapp 200 t Gesamtgewicht.

Neben der Transportdurchführung

waren die gelben Spezialisten auch für

die gesamte Routenplanung, das

umfassende Genehmigungswesen sowie

alle Umbaumaßnahmen auf der

Transportstrecke verantwortlich.

Bereits im März 2021 begannen die

Vorarbeiten für dieses spektakuläre

Unterfangen. Am Anfang stand die

Frage des geeigneten Equipments:

Besonders hinsichtlich der Streckenführung

und der Durchfahrt durch die

Wiener Innenstadt musste die Transporttechnik

auf ihre optimale Fahreigenschaft

und Kurvengängigkeit

geprüft werden. Es kam schlussendlich

Spezial-Equipment zum Einsatz, das in

Österreich einzigartig ist.

Aufgrund der Transport(über)

dimensionen gestaltete sich die

Routenprüfung als äußerst komplex.

Ein wesentlicher Faktor waren dabei

Gewichtsbeschränkungen durch

U-Bahn-Schächte und Unterbauten in

Wien. Um die Durchfahrten in Wien

überhaupt zu ermöglichen, waren

bauliche Maßnahmen im sechsstelligen

Euro-Bereich notwendig. Aufgrund

einer Baustelle auf der A2 war eine

direkte Route über die Autobahn nicht

möglich. Man musste schließlich über

Slowenien ausweichen. Dafür war es

wiederum erforderlich, den Grenzübergang

Karawankentunnel umzubauen.

Und auch eine weitere Baustelle

machte eine zweite Ausweichstrecke

unerlässlich.

Acht Begleitfahrzeuge lotsten die

Schwertransporte zum Wiener Karlsplatz.

Dort wurden sie von einem 600 t

Raupenkran mit einer Systemlänge von

84 m in Empfang genommen. Teilweise

wurden die Fachwerke direkt verhoben,

teilweise noch am Boden zusammengesetzt.

Das schwerste Stahlelement

hatte ein Einzelgewicht von 165 t. Um

den Großkran in der Größe eines

Einfamilienhauses zwischen zwei

Innenstadtgebäuden und in der Nähe

eines U-Bahn-Schachtes positionieren

zu können, war Einiges notwendig:

Straßensperre, zahlreiche Halteverbote,

Entfernung von Straßenbeleuchtungen

und das Verlegen eines Radweges.

Der Aufbau des Großkrans war

genau eingetaktet und folgte einer

strengen Reihenfolge. Aufgrund der

engen Platzverhältnisse musste alles

just-in-time erfolgen. Ganz wesentlich

war auch eine für den Raupenkran

geeignete Kranstellfläche. Immerhin

brachte der gelbe Gigant 750 t auf die

Waage. Dafür wurde die Straße

aufgeschüttet und danach komplett mit

Baggermatten aus Hartholz ausgelegt.

Abgerundet wurde die komplexe

Hebe-Logistik mit einem 500 t Teleskopkran,

der nach rund 1,5 Wochen den

Raupenkran ablöste. Mit einer Systemlänge

von 79,2 m meisterte er an zwei

unterschiedlichen Stellen die letzten

Hübe. Die im Vorfeld extrem gute

Zusammenarbeit aller Stakeholder

machte dieses einzigartige Unterfangen

schlussendlich zu einem Erfolg.

www.prangl.com

64 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 65



SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

SCHWERPUNKT KRANTECHNIK

LIEBHERR

Liebherr präsentiert Flat-Top-Kran

470 EC-B und Crane Planner 2.0

Die erfolgreiche Baureihe EC-B von Liebherr erhält starken Zuwachs: den neuen

Flat-Top-Kran 470 EC-B. Mit einer maximalen Traglast von 16 beziehungsweise 20 t

ist dieser Kran ab sofort der Größte in der Familie der Starken Typen. Verfügbar ist

auch eine neue Version des Crane Planner 2.0, die eine professionelle Hubplanungsund

Visualisierungslösung für Hubaufgaben aller Art ermöglicht.

D

as Flaggschiff mit intelligenten

Assistenzsystemen bietet eine Auslegerlänge

von 80 m. Optional lässt sich die

Reichweite mit einer Auslegerverlängerung

auf 83 m steigern, was im Wettbewerbsvergleich

neue Maßstäbe setzt. Bei einer

Auslegerlänge von 80 m erreicht die

16-t-Variante des 470 EC-B eine Traglast

von bis zu 3.200 kg an der Spitze; die

20-t-Variante besticht mit einer Spitzentraglast

von bis zu 3.000 kg. Der Ausleger

lässt sich in 2,5 m Schritten teilen, sodass

er an die vielfältigen Einsatzanforderungen

präzise angepasst werden kann. Der

Verkaufsstart für den 470 EC-B erfolgte im

Jänner dieses Jahres.

Bei der Entwicklung stand nicht nur die

Performance, sondern auch die Montage

und der Transport im Fokus. So lassen sich

Ausleger und Gegenausleger einfach,

komfortabel und sicher an die Drehbühne

anbringen. Möglich machen dies die

bewährten Schnellverbindungen von

Liebherr. Nur fünf Lastwagen sind

notwendig, um den drehbaren Teil mit

Ausleger inklusive Gegenballast zur

Baustelle zu transportieren. Das spart Zeit,

Geld und unterstützt bei der Reduktion

von Emissionen.

Der 470 EC-B verfügt über einen

Anschluss für die beiden Turmsysteme 24

HC 420 und 24 HC 630. Das 24 HC-Turmsystem

ist prädestiniert für große Krane

mit hohen Traglasten. Aufgrund seiner

kompakten Maße lassen sich die einzelnen

Elemente kosteneffizient von A nach B

bringen. Der 470 EC-B wurde für das 24

HC 420-Turmsystem optimiert, was eine

wirtschaftliche Kombination für eine

Hakenhöhe von bis zu 67,8 m freistehend

darstellt. Die maximale Hakenhöhe wird

mit dem 24 HC 630 erreicht und beträgt

bis zu ca. 96 m freistehend.

Erhältlich ist der Obendreher mit der

durchdachten Kranfahrerkabine LiCAB in

den drei Ausstattungsvarianten LiCAB

Basic, LiCAB Air und LiCAB AirPlus. In der

Kabine zu finden ist das neu entwickelte

zwölf Zoll Anzeigendisplay mit intuitiver

Bedienbarkeit. Das Tower Crane Operating

System (TC-OS) bietet Kranfahrern und

Monteuren spezielle Menüs, eine große

Auswahl an Sprachen und verständliche

Maßeinheiten. Jeder Nutzer soll schnell die

Parameter finden können, die für seine

Arbeit wichtig sind. Per Touchscreen

navigieren sich die Anwender durch die

schlanke Menüstruktur. Um während des

Kranbetriebs beziehungsweise der Kranskalierung

den Überblick zu behalten, können

Displaymasken verschieden kombiniert

werden. Durch die hohe Benutzerfreundlichkeit

des TC-OS reduzieren sich Schulungsund

Einarbeitungszeiten.

Crane Planner 2.0

Mit der neuen Version des Crane Planner

2.0 bietet Liebherr allen Anwendern,

Interessierten, Kunden und Partnern noch

mehr Leistung: Im Programm sind nun

mehrere Liebherr-Mobilkrane sowie

sämtliche Liebherr-Raupenkrane bis 300 t

Tragkraft und Hydroseilbagger enthalten.

Die Software ermöglicht die einfache und

gleichzeitig professionelle Planung von

unterschiedlichsten Kraneinsätzen.

Die Hubplanungssoftware von Liebherr

ermöglicht seit dem Release der neuen

Version 1.7 noch mehr Möglichkeiten: Es

kann jetzt mit noch mehr LTM-Mobilkranen

aus Ehingen eine dreidimensionale

Hubplanung durchgeführt werden. Neben

dem bereits integrierten LTM 1750-9.1

stehen nun auch die Mobilkrane LTM

1650-8.1, LTM 1450-8.1, LTM 1300-6.2,

LTM 1250-5.1 und LTM 1230-5.1 zur

Planung bereit. In regelmäßigen Abständen

werden weitere Teleskop-Mobilkrane

in den Crane Planner 2.0 integriert. Hier

macht der LTM 1350-6.1 den Anfang.

Nutzer der bisherigen Version profitieren

nach dem Update automatisch und

kostenlos von den neuen Kranmodellen

und Funktionen. Dazu zählt auch das neue

Distanztool: Objekte wie Maschinen und

Gebäude lassen sich damit zentimetergenau

zueinander positionieren.

Der Crane Planner 2.0 von Liebherr hilft

den Anwendern, bereits im Vorfeld Lösungen

und Arbeitsabläufe für ihre Hubaufgaben

zu finden. Damit können komplizierte

Schwerlasthübe mit Raupenkranen, aber

auch vermeintlich schnelle und einfache

Taxihübe von Mobilkranen sicher umgesetzt

werden. Das Tool kombiniert eine

interaktive 3D-Visualisierung der Maschinen,

der Lasten und Umgebungsobjekte mit

Bemaßungen, einem Positionierungstool

und Google-Maps-Karten – ohne teure

CAD-Programme oder Hochleistungsrechner.

Die Ergebnisse der Planung können in

Form eines Reports exportiert und dem

Auftraggeber übermittelt werden. So

können auch kleinere Kranbetreiber an

großen Ausschreibungen teilnehmen.

Die Kombination einer attraktiven,

dreidimensionalen Benutzeroberfläche mit

den exakten Maschinendaten der Lastmomentbegrenzung

aus der Liccon-Kransteuerung

ist einzigartig. Die im Crane Planner

2.0 angezeigten Daten werden von der

gleichen Berechnungslogik ermittelt wie

die Livedaten der realen Mobil- und

Raupenkrane. Gleichzeitig werden wichtige

Kennzahlen wie Bodendrücke, Stützdrücke,

Traglasten und Schwerpunkte

ermittelt. Mit jeder Änderung der Konfiguration,

Last oder Geometrie wird eine neue

Berechnung ausgeführt.

Bereits in der kostenlosen ‚Free‘-Version

können anspruchsvolle Planungsaufgaben

professionell in 2D realisiert werden. Die

Funktionsvielfalt ist vergleichbar mit dem

bewährten Liccon-Einsatzplaner. Die

‚Pro‘-Version beinhaltet zusätzlich detaillierte,

interaktive 3D-Modelle der Krane

sowie eine Bibliothek mit diversen

3D-Objekten wie Gebäuden, Straßen,

Maschinen oder Lastobjekten. Kartenansichten

von Google Maps sowie 3D-Daten

können maßstabsgetreu in die Szene

integriert werden.

Bei der Entwicklung des Crane Planner

2.0 stand die Nutzerfreundlichkeit an

oberster Stelle. Für die Anwendung sind

keine besonderen Vorkenntnisse notwendig.

Zudem ist außer einem PC keine

zusätzliche Hardware nötig.

Über die Startseite des Crane Planner

wird das Programm auf den PC heruntergeladen

und dort installiert. Im Lizenzshop

sichert man sich seine kostenlose ‚Free‘-

Version oder die kostenpflichtige ‚Pro‘-

Version. Außerdem steht eine ‚Trial‘-Version

zur Auswahl, die eine 30-tägige

Gratis-Nutzung der ‚Pro‘-Version zulässt.

Während der Verwendung des Crane

Planner 2.0 erfolgen die Berechnungen der

Maschinen-Planungsdaten wie Traglasten,

Stützkräfte und Bodendrücke online und

damit stets aktuell.

www.liebherr.com

Hohe Traglasten: Der

neue Liebherr-Kran 470 EC-B ist

in der 16- und 20 t-Variante ab sofort

­erhältlich. In Abhängigkeit vom Turmsystem

lässt sich mit dem neuen 470 EC-B

eine Hakenhöhe von bis zu 96 m

freistehend erreichen.

Übersichtliche Darstellung: Das Tower Crane Operating

System (TC-OS) überzeugt mit schlanker Menüstruktur

auf einem zwölf Zoll Multitouch-Display.

Dank Crane Planner wird die Hubplanung auf eine neue

Stufe gehoben. Die Kombination einer attraktiven,

­dreidimensionalen Benutzeroberfläche mit den exakten

Maschinendaten der Lastmomentbegrenzung (LMB /

Liccon) ist einzigartig. Mit dem neuen Distanztool lassen

sich Objekte zentimetergenau zueinander positionieren.

BAUBLATT.ÖSTERREICH

67



WIRTSCHAFT + MÄRKTE

Die Öffnungs- und Servicezeiten bleiben unverändert.

Baumaschinenspezialist

Huppenkothen führt die

Vier-Tage-Woche auf freiwilliger

Basis ein. Mehr als zwei

Drittel des Personals hat sich

bereits für die Stundenreduktion

bei gleichbleibendem

Gehalt entschieden. Die

Öffnungs- und Servicezeiten

der Huppenkothen-Standorte

bleiben unverändert.

D

Für Huppenkothen-Kunden ändert sich

nichts: gewohnt hohe Servicequalität und

uneingeschränkte Erreichbarkeit.

HUPPENKOTHEN

Work-Life-Balance und

höchste Service-Qualität

ie Gründe für diese Initiative bringt

Huppenkothen-Geschäftsführer

Wolfgang Rigo auf den Punkt: „Wir gehen

mit der Zeit und nehmen das Thema

Work-Life-Balance ernst. Die Vier-Tage-

Woche ist unsere Antwort auf die sich

wandelnden Bedingungen am Arbeitsmarkt.“

Ab sofort bietet das Baumaschinenunternehmen

eine Reduktion der Wochenarbeitszeit

von 38,5 auf 35 Stunden an –

aufgeteilt auf vier Arbeitstage und das bei

unverändertem Gehalt. Dieses Angebot

richtet sich an alle Vollzeit-Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sämtlicher Abteilungen

und Standorte, ausgenommen Führungskräfte.

Zudem können Lehrlinge

aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen

nicht in dieses Modell wechseln.

Attraktiver Arbeitgeber

Die Nachfrage ist groß, wie Geschäftsführer

Martin Hofer erzählt: „Mehr als zwei

Drittel unserer Belegschaft hat sich bereits

dafür entschieden. Seit Bekanntwerden

unseres Angebots ist auch die Anzahl der

Bewerbungen deutlich gestiegen.“ Die

Arbeitszeitreduktion bei gleichbleibendem

Gehalt ist nicht der einzige Vorteil: Durch

die rollierende Zeitplanung ergeben sich für

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle

fünf Wochen verlängerte Wochenenden von

Freitag bis Montag.

Huppenkothen setzt auf Wahlfreiheit

und Flexibilität. Die Entscheidung ist also

Die Geschäftsführer Martin Hofer und Wolfgang Rigo.

nicht in Stein gemeißelt. Wer doch lieber

an fünf Tagen in der Woche arbeiten

möchte, kann nach einer Umstellungsphase

wieder ins vorherige System

zurückwechseln.

Gewohnt hohe Servicequalität

Während das Lauteracher Unternehmen

seine Attraktivität als Arbeitgeber

steigert, bleiben Angebot und Service in

gewohnter Qualität bestehen. Das gilt

auch für die Öffnungszeiten. Der weiterhin

optimale Kundensupport war Voraussetzung

für die Einführung der Vier-Tage-

Woche. „Für unsere Kunden ändert sich

nichts. Sie profitieren auch in Zukunft von

unserer hohen Kompetenz, unserem

umfangreichen Netzwerk und maximal

motivierten Ansprechpartnern“, erklärt

Wolfgang Rigo.

www.huppenkothen.com

Foto: Ascendum

BAUWIRTSCHAFT

Ermittlung der Mehrkosten bei angeordneter

Beschleunigung der Bauausführung

Andreas Kropik, Professor an der TU Wien, hat seine Sammlung hilfreicher

Berechnungstools erweitert: mit dem neuen Tool (Nr. 07) sind die Mehrkosten

bei Beschleunigung der Bauabwicklung durch Überstunden leicht ermittelbar.

B

eschleunigung der Bauabwicklung

bedeutet, pro Tag mehr an Output zu

leisten, als im Bauvertrag vereinbart ist.

Damit wird der zu leistende Arbeitsumfang

früher beendet. Eine Beschleunigung

der Bauabwicklung kann durch mehrere

Maßnahmen, wie organisatorische

Änderung bzw. Ablaufänderungen,

quantitative Änderung der Produktionsfaktoren

(z.B. zusätzliches Personal oder

Gerät), qualitative Änderungen (z.B.

leistungsfähigere Geräte) oder zeitliche

Änderung des Faktoreinsatzes (z.B.

Mehrarbeit oder Schichtarbeit), erzielt

werden. Die meisten der genannten

Maßnahmen sind mit einem höheren

Aufwand verbunden bzw. stoßen an

Grenzen. Bei begrenzt zur Verfügung

stehenden Arbeitsflächen kann die

Erhöhung der Anzahl der Arbeitskräfte

kontraproduktiv sein. Auch kann eine

Engpassressource (z.B. Kran) die Produktivität

der Beschäftigten stark negativ

beeinflussen.

Die erste Wahl ist daher oft, als

Maßnahme die Ausdehnung der Arbeitszeit

ins Auge zu fassen. Diese Maßnahme

bedeutet allerdings schlechtere Produktivität

und höhere Faktorkosten (Mittellohnkosten).

Ein Vorteil dieser Maßnahme

liegt darin, damit keine remanenten

(bleibenden) Kosten zu generieren. Wird

ASCENDUM

Ascendum stockt das Vertriebsteam auf

Mit dem kostenlos verfügbaren Tool sind Berechnungen rasch möglich, die

als Basis für Mehrkostenforderungen herangezogen werden können.

die Maßnahme zurückgenommen, gelangt

man zum gleichen Kostenniveau wie

zuvor. Das gilt für andere Maßnahmen

nicht immer.

Für die Bemessung des Produktivitätsverlustes

bei Ausdehnung der täglichen

Arbeitszeit stehen diverse Formeln zur

Verfügung. Mit Hilfe eines Berechnungstools

kann der Produktivitätsverlust, und

damit auch der Mehraufwand, ermittelt

werden. Das von Univ.-Prof. Kropik

entwickelte Verfahren ist so aufgebaut,

dass auch projektbezogene Randbedingun-

gen wie die Dauer der Überstundenleis-

tung, Grad der körperlichen Beanspruchung

bzw. Konzentration, Temperaturund

Lichtverhältnisse in der Phase der

Überstunden Berücksichtigung finden

können.

In der Sammlung hilfreicher Berechnungstools

von Professor Kropik findet

sich neben dem Tool für die Mittellohnpreisberechnung

(K3-Blatt) unter anderem

auch das erst kürzlich vorgestellte Tool zur

Ermittlung des Festpreiszuschlags.

Download und weitere Informationen

(auch Tool Nr. 07):

www.bauwesen.at/tools

Seit November 2021 erweitert Gerhard Pirchner das Vertriebsteam

der Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH, die Produkte von

Volvo CE und Sennebogen Greenline in Österreich vertritt. Pirchner

ist seit 2010 bei Ascendum, absolvierte 2012 die Kfz-Technik Meisterprüfung

und übernahm später die Rolle des Produktmanagers für

Kompaktmaschinen. Das in dieser Position gewonnene technische

Know-how ist für den Vertriebsrepräsentanten ein großer Benefit.

Gerhard Pirchner hat bereits seit April als Vaterkarenz-Vertretung

von Lukas Exenberger den Vertrieb unterstützt. Aufgrund seiner erfolgreichen

Tätigkeit wird nun das Vertriebsteam österreichweit von

bisher acht auf neun Personen aufgestockt. Diese Veränderung im

Team bringt nun auch eine neue Aufteilung der Verkaufsgebiete mit

sich. Während Lukas Exenberger den Süden Salzburgs umso inten-

siver betreuen kann, übernimmt Gerhard Pirchner

Teile von Salzburg, den Flachgau, das Innviertel und

den Bezirk Kitzbühel. „Der Kunde steht bei Ascendum

an erster Stelle. Diese Teamvergrößerung erlaubt uns

nun schneller und noch effektiver österreichweit unsere

Kunden zu betreuen“, erklärt Kurt Steinkogler,

Ascendum Sales Director.

www.ascendum.at

Ascendum Vertriebsrepräsentant

Gerhard Pirchner ist zuständig für Teile

von Salzburg, den Flachgau, das

Innviertel und den Bezirk Kitzbühel.

68 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 69



FUHRPARK

FUHRPARK

MERCEDES-BENZ TRUCKS ÖSTERREICH

Drei Generationen Unimog-Begeisterung

Die Familie Thurner betreibt bereits in dritter Generation ein Sägewerk im Bezirk

Landeck in Tirol und seit 1978 ergänzt die Zimmerei den Betrieb. Seit 1968 der erste

Unimog Einzug gehalten hat, ist über die Generationen hinweg die Begeisterung für

das Universal-Motor-Gerät von Mercedes-Benz geblieben und gewachsen.

N

ach eingehenden Überlegungen und

Abwägung haben sich Vater Alois und

Sohn Markus Thurner wieder für einen

Unimog im Betrieb entschieden. Gemeinsam

mit der Firma Gögl Fahrzeugbau

GmbH wurde an der Gesamtkonzeption

des Fahrzeuges inklusive Anhängern getüftelt

und an der Technik gefeilt. Alois und

Markus Thurner brachten dabei ihre ganz

konkreten Vorstellungen und Erfahrungen

mit bereits mehreren Unimog-Modellgenerationen

ein. Die Unimog wurden von

Anfang an jeweils individuell auf die

Anforderungen der Firma Thurner

zugeschnitten und aufgebaut. Der neue U

530 ist somit sowohl mit Sattelkupplung

als auch höhenverstellbarer Anhänger-

Kupplung ausgestattet und hat zusätzlich

einen Penz Kran aufgebaut. Zwei individuell

gefertigte Sattelauflieger der Firma

Gögl Fahrzeugbau GmbH ergänzen das

Zugfahrzeug für die spezifischen Einsätze

in Sägewerk und Zimmerei.

Markus Thurner holt die gefällten

Baumstämme mit seinem Unimog U 530

direkt aus dem Wald. Auf den steilen

Auch der neue Unimog U 530 ist ganz auf die Anforderungen von Alois und Markus

Thurner zugeschnitten und aufgebaut. Im Besitz der Familie befindet sich auch ein

Unimog aus dem Baujahr 1952, der liebevoll gepflegt wird.

Waldwegen macht sich die starke

Motorisierung mit 300 PS (220 kW)

bezahlt. Je nach Länge der zu transportierenden

Holzstämme kann der Rungen-

Anhänger stufenweise um bis zu 2,5 m

verlängert werden. Damit ist der

Transport von Hölzern mit einer Länge

von bis zu 12 m kein Problem. Trotzdem

bleibt die Wendigkeit mit dem Unimog als

Zugfahrzeug gegeben. Speziell für die

Einsätze in den steilen Bergwäldern wo

sich die Wege in Serpentinen hinaufwinden,

hat die Firma Gögl Fahrzeugbau den

Sattelanhänger mit Rungenaufbau

gefertigt. Dieser ist ausgestattet mit einer

gelenkten Achse, sodass er genau in der

Spur des Unimog läuft. Ein Sensor am

Königszapfen misst den Lenkeinschlag

des Zugfahrzeuges und spielt die

errechneten Daten direkt an die Hänger-

Achse, wo der Einschlagwinkel auf die

Räder übertragen wird. Die Lenksteuerung

des Anhängers kann auch manuell

über eine Funkfernsteuerung bedient

werden, was beim Rangieren erhebliche

Vorteile bringt.

Die Rückfahrkamera sowie eine

Zusatzkamera für die Überwachung der

Anbaugeräte ergänzen die Ausstattung.

Diverse Arbeitsscheinwerfer sorgen für

zusätzliche Sicherheit beim Arbeiten mit

dem aufgebauten Penz-Kran. Der Unimog

garantiert außerdem Schnelligkeit im

Transport, denn er ist für die Autobahn

genauso gemacht wie für unwegsames

Gelände. Thurner verwendet beinahe

ausschließlich heimisches Holz. Aus dem

Restholz, das im Sägewerk und in der

Zimmerei anfällt, werden Hackschnitzel

produziert. Für den Transport ist der

zweite Sattelauflieger der Firma Gögl mit

einem 25 m³ Abrollcontainer und Tandem-

Achse im Einsatz. Beide Achsen sind auch

hier mit dem automatischen Lenksystem

versehen. Der 20 t Haken der Firma Palfinger

für den Abroller ist direkt auf dem

Hänger aufgebaut. Für Markus Thurner

ist es wichtig, dass er alle Transportaufgaben

in seinem Unternehmen autark

erledigen kann und der Unimog U 530 ist

in seiner Vielseitigkeit prädestiniert dafür.

www.mercedes-benz-trucks.at

SUBARU XV 2.0 I E-BOXER

Lass das Navi ruhig reden

B

esser hätten wir es wirklich nicht

erwischen können. Der erste Testkandidat

im neuen Jahr: der Subaru XV 2.0 i

e-Boxer in der Ausstattung Style Xtra. Der

Wetterbericht für die zwei Wochen:

tiefwinterlich. Kaum ein Tag, an dem die

Temperaturen über den Gefrierpunkt

gehen und Schneefall, soweit die Wetter-

App am Smartphone auch ihren meteorologischen

Weitblick spielen lässt. Warum

uns der Wintereinbruch Anfang Jänner so

begeistert? Weil die Japaner seit mittlerweile

51 Jahren zwei Konstante bei ihren

Pkw-Modellen vorweisen können: sportlich

agile Boxermotoren und Allradantrieb. Im

Fall unseres Testkandidaten natürlich

ausgesprochen zeitgemäß interpretiert. So

bekommt der 2,0 l-Boxermotor mit 150 PS

ein Mild-Hybridsystem zur Seite gestellt.

Was bei dem auf der Tokyo Motor Show im

Oktober 1971 erstmals vorgestellten

Subaru 1300 G 4WD noch als zuschaltbarer

Allradantrieb gefeiert wurde, ist heute

ein intelligentes Antriebssystem mit

Allradmanagement und adaptiver

Getriebesteuerung. Bevor wir Sie jetzt

aber mit zu viel Theorie langweilen,

schnell zur Praxis. Und da hat der Subaru

Alleinstellungsmerkmal – bei den

Antrieben setzt Subaru traditionell

auf Boxer-Motoren, in diesem Fall ein

2,0 l 4-Zylinder Benziner mit 150 PS.

Massstab – die Verarbeitung im Innenraum

sowie die verwendeten Materialien sind

durchwegs vorbildlich.

XV 2.0 i e-Boxer zum Beispiel ganz

überraschende Auswirkungen auf das

Familienleben.

Trendsetter – der Subaru XV 2.0 i

e-Boxer unterscheidet sich in

vielen Belangen wohlwollend

von der breiten Masse.

FACTS

Motor: 2,0 Liter Boxer 110 kW (150 PS)

Eigengewicht: 1.575 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 650 kg/1.270 kg

Testverbrauch: 8,8 l/100 km

Grundpreis: 37.490,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVa)

+ attraktive Alternative zur breiten Masse

+ 22 cm Bodenfreiheit

+ top Rückfahrkamera

- hohe Ladekante

- entsprechender Kraftstoffverbrauch

- mit 48 l kleiner Tank

Auf Umwegen in die Schule

Wenn die eigenen Kinder, die eher zu der

Kategorie Morgenmuffel gehören, plötzlich

gute 20 Minuten früher den Weg in Schule

und Kindergarten antreten wollen. Auf

verschneiten und nicht geräumten

Umwegen versteht sich. Da kann das Navi

noch so beherzt „Biegen sie jetzt rechts ab“

monieren. Lass es ruhig reden. Die Große

übernimmt während dessen via Bluetooth

das Kommando auf der Soundanlage,

während der Kleine nach Feldwegen

Ausschau hält, die noch abenteuerlicher

ausschauen, als die, auf denen wir am Tag

davor in Richtung Stadt gerollt sind.

Endlich alleine im wendigen Allradler

unterwegs, lässt der Spaßfaktor zum

Glück nicht nach. Der Subaru XV 2.0 i

e-Boxer gibt sich als hochwertig verarbeiteter,

sportlicher Zeitgenosse, bei dem auch

nett anzusehende Details am Rande nicht

zu kurz kommen. So ist es sicher nicht

notwendig, dass die Bremslichter des

kleinen, animierten Subaru am Fahrzeugdisplay

mitleuchten, wenn der Fahrer auf

die Bremse steigt. Die kleine Spielerei zaubert

aber nicht nur den eigenen Kindern,

die es zugegebener Weise entdeckt haben,

ein Lächeln ins Gesicht. Noch schnell zum

Kaufmännischen: In der von uns gefahrenen

Ausstattungslinie kostet der Subaru

XV 2.0 i e-Boxer 37.490 Euro (inkl. MwSt.

und NoVa). Ein mehr als angemessener

Preis für ein Auto, das vom ersten Meter

an ganz charmant aus der breiten Masse

heraussticht.

Fazit: So schnell hat uns schon lange kein

Auto mehr um den Finger gewickelt.

70 JÄNNER/FEBRUAR 2022

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 71



FUHRPARK

SEAT LEON SP KOMBI REFERENCE 2.0 TDI

Tatsache – mit vernünftiger Ausstattung und

eben solcher Motorisierung ist der Seat Leon SP

Kombi Reference 2.0 TDI das ideale Firmenauto.

Vernünftig, aber nicht langweilig

E

s ist eine willkommene Abwechslung im

oft so monotonen Redaktionstrott.

Endlich ein Testkandidat, der die Liste der

verfügbaren Sonderausstattungen nicht von

der ersten bis zur letzten Zeile für sich

verpflichtet hat. Wieso Dir der Seat Leon SP

Kombi Reference 2.0 TDI trotzdem schneller

ans Herz wachsen wird, als Du erwartet hast,

ist, in Anlehnung an sein herrlich einfaches

aber deswegen nicht zu belächelndes Ego,

schnell erklärt. Der Spanier gibt sich vom

FACTS

Motor: 1,3 Liter Benzin 116 kW (158 PS)

Eigengewicht: 1.424 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 700 kg/1.650 kg

Testverbrauch: 7,2 l/100 km

Listenpreis: 42.924,16 Euro

(inkl. MwSt. & NoVa)

+ viel Platz

+ intuitive Bedienung

+ ansprechendes Design

- nerviger Spurhalteassistent

- Getriebe sehr lange übersetzt

- fast zu leichtgängige Lenkung

NISSAN QASHQAI 1.3 DIG-T MILD HYBRID

Ring frei für die dritte Runde

nämlich genial. Unter der Haube gibt sich

der Nissan selbstverständlich ohne

Abstriche zeitgemäß. Ein 1,3 l Benziner

mit 158 PS sorgt mit Unterstützung von

einem Mild-Hybrid-System für durchaus

flottes Vorankommen. Wobei dem kleinvolumigen

Motor speziell beim Anfahren

nach den ersten Schaltvorgängen merklich

das Schmalz fehlt. Platzmäßig ist die dritte

Qashqai-Generation auch für Mitreisende

im Fond empfehlenswert. Objektiv

untermauert sind es gerade einmal 3,5 cm,

FACTS

Motor: 2,0 Liter Turbodiesel

85 kW (115 PS)

Eigengewicht: 1.405 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 720 kg/1.500 kg

Testverbrauch: 5,1 l/100 km

Grundpreis: 27.332,16 Euro

(inkl. MwSt.)

+ herrlich unspektakulär

+ sparsamer Motor

+ 5 Jahre oder 100.000 km Garantie

- gelegentlich unwilliger 6. Gang

- hyperaktive Lenkradheizung

- stellenweise sehr plastikhaft

ersten Meter an ganz ungeschminkt so, wie

er ist. Vernünftig, aber deswegen keinesfalls

lahm motorisiert, ausgesprochen sparsam im

Verbrauch und bei Bedarf auch nahezu

sportlich zu fahren. Dass er als Kombi

obendrein Platz bis zum Abwinken hat (mit

voller Besetzung bleiben immer noch 620 l

Stauraum über), versteht sich von selbst.

Einen deutlichen Punkteabzug muss der Seat

bei der Bedienung hinnehmen. Wieso man

hier um jeden Preis so gut wie alle Bedienelemente

in der Mittelkonsole in die Bedienoberfläche

eines Displays verfrachtet hat, ist

unverständlich und im Hinblick auf die

Verkehrssicherheit zugleich gefährlich. Viel

Licht ganz ohne Schatten hat der Seat in

kaufmännischen Belangen zu bieten: Etwas

mehr als 27.000 Euro sind für das Gebotene

mehr als attraktiv.

Fazit: Nehmt ihn ruhig beim Namen und

macht ihn zur Referenz in Euren Firmenfuhrparks.

um die er länger geworden ist. Subjektiv

betrachtet, ist die zur Verfügung stehende

Beinfreiheit auch hinter einem großgewachsenen

Fahrer bzw. Beifahrer mehr als

ausreichend. Die vollen Punkte holt sich

der Nissan bei der Verarbeitung und den

verwendeten Materialien. Der Innenraum

wirkt durchwegs hochwertig, da können

sich auch andere namhafte Wegbegleiter

ein Beispiel daran nehmen.

Fazit: Ein erstes Kennenlernen ist bei

diesem Newcomer Pflicht.

KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE

SERVICE

Hüttendorf erdet mit Abenteuer und Bergluft

Der Natur auf den Fersen und dabei die Sinne in Einklang bringen: das bietet ein Urlaub

in dem „vor Lungauer Gemütlichkeit“ strotzenden Hüttendorf Schlögelberger.

W

er die Reise in den Salzburger

Lungau zu den sieben Hütten beim

Schlögelberger antritt, dem sticht direkt

die paradiesische Natur ins Auge. Die

Nase wird auf 1.300 Höhenmetern von

herrlich klarer Bergluft erfrischt. In den

Ohren macht sich derweil unendliche

Ruhe breit. Und das, obwohl man hier

mitten im Geschehen ist. Das pure Leben

lockt, verzaubert auf Anhieb und lädt zum

Entdecken ein. Den Wildpark, den Berg,

im Winter die Piste, die sich direkt durch

das Hüttendorf schlängelt. „Einmal

umfallen und schon ist man im Abenteuer“

– Normalität, hier bei den Schlögelbergers.

Naturnah wohnt es sich in den Hütten, die

mit einem hochwertigen Facelifting

beglückt wurden, oder in den völlig neu

errichteten Appartements im Berggasthof.

Von da geht’s hinaus in die wunderbare

Lungauer Bergwelt. Zum Energiesammeln

und Gedankenordnen, um sich zu erden

und gleichzeitig von unendlicher Abenteuerlust

leiten zu lassen. Abends dann:

Zehen wärmen in der eigenen Sauna samt

Infrarotkabine. Anschließend ein selbst

kredenztes Essen am knisternden Kaminfeuer.

Oder man lässt doch andere an den

Herd und sich im völlig neuen Berggasthof

vom Geschmack dieses einzigartigen

Naturguts begeistern. Das Fleisch stammt

aus der hauseigenen Bergmetzgerei, der

Backofen untermalt den Genuss nicht nur

mit einem herrlichen Duft, sondern sorgt

auch stets für frisches Brot. Überhaupt

wird hier mit viel Selbstproduziertem

gekocht. Das schmeckt man. Zurück in die

Hütte ist’s ja dann nicht weit – der kurze

Spaziergang an der frischen Luft tut nach

dem Essen besonders gut. Was soll man

sagen: Hier ist die Welt noch in Ordnung.

Ein Paradies für alle, die den selbstbestimmten

Urlaub suchen.

Bergluft & Weitblick ...

... beides Dinge, die natur begeisterte

Gäste hier oben

jedenfalls erleben dürfen.

Im Wildpark oder während der Runde mit

neugierigen Alpakas geht man auf

Tuchfühlung mit der hiesigen Landschaft,

ihren wunderbaren Orten, Pflanzen und

Tieren. Beim Skifahren durch die unverfälschte

Bergwelt mit herrlichen Weitblicken

kommen ungeahnte Glücksgefühle

auf. Egal zu welcher Jahreszeit kann man

hier einfach wunderbar aktiv sein.

Anschließend tut man sich beim Qi Gong

mit dem Dorfältesten Hans mal wieder

etwas richtig Gutes. Eigene Abenteuer-

Geschichten schreiben inmitten einzigartiger

Natur. Wirkt Wunder, weckt

Energie, schenkt Kraft. Willkommen

im Hüttendorf Schlögelberger in

St. Margarethen im Lungau.

www.schloegelberger.at

Kein Hotel, sondern ein einzigartiges

Zuhause für Abenteurer: von den sieben

Hütten beim Schlögelberger geht es hinaus in

die wunderbare Lungauer Bergwelt.

N

ach 15 Jahren geht sein Name längst

wie geschmiert über die Lippen (und

lässt sich auch ohne Nachdenken zu Papier

bringen). Qashqai, Nissans Kompakt-SUV,

das in der mittlerweile dritten Generation

ganz kräftig am heimischen SUV-Markt

mitmischt. Optisch ein echter Blickfang.

Und das schon auf den ersten 40 der

insgesamt 442,5 cm. Die Linienführung der

Scheinwerfer ist, Hand in Hand mit dem

keilförmigen Kühlergrill, nur eines:

Überzeugend –

die mittlerweile

dritte Generation

des Nissan Qashqai

hat viele

Kritikpunkte

der zweiten

Generation

erfolgreich

abgelegt.

72 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 73



SERVICE

BÜCHER

BAUVERSICHERUNGEN RICHTIG ABSCHLIESSEN

Buch kartoniert: 344 Seiten; 2. Auflage 2022

ISBN: 9783707342994; 64,00 Euro

Welche Bauversicherung ist notwendig und sinnvoll?

Für wen gilt der Versicherungsschutz? Wofür bestehen

Haftungsausschlüsse? Das Standardwerk zur

Bauversicherung beruht auf dem umfangreichen

Wissen und der langjährigen Erfahrung des Autors

und enthält eine detaillierte Übersicht über die

wichtigsten bauversicherungsrechtlichen Themen

sowie eine umfassende Judikatur-Sammlung des OGH,

die in der Neuauflage durch die zahlreichen OGH-

Entscheidungen der letzten Jahre ergänzt wurde.

Mehr als 100 Praxistipps unterstützen bei der

Entscheidung, welche Klauseln in einem Versicherungsvertrag

enthalten sein sollten. Damit gehört

dieses einzigartige Nachschlagewerk in die Bibliothek

all jener, die mit der Vertragserrichtung und Abwicklung von Schadensfällen

auf dem weiten Gebiet der Bauversicherungen zu tun haben. Angesprochen

werden insbesondere Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten,

Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen, Sachverständige,

Bauunternehmer und Bauträgerunternehmen, Rechtsanwälte, Planungsunternehmen

sowie Studierende in den Fachrichtungen Bau, Recht und

Versicherungswesen.

www.lindeverlag.at

Planens und Bauens.

Herausgegeben von

der Bundesingenieurkammer

werden

damit die Leistungen

des deutschen

Bauingenieurwesens

dokumentiert.

Aktuelle Bauwerke

und Diskussionsthemen

werden von

einem unabhängi-

gen Beirat ausgewählt.

Die beteiligten Ingenieure beschreiben die bautechnischen

Herausforderungen und erläutern die konkreten Lösungen bei

Planung und Ausführung. Das Jahrbuch Ingenieurbaukunst 2022 ist

damit einerseits wieder eine Schaubühne der Spitzenleistungen

des Bauingenieurwesens und andererseits ein Forum für aktuelle

Debatten rund um das Planen und Bauen, diesmal insbesondere zu

Kreislaufwirtschaft und Bestandsbau, aber auch klimaangepasstes

Bauen oder Künstliche Intelligenz. Die Buchreihe wird seit 2001

von der Bundesingenieurkammer herausgegeben. Ihre Mitglieder

sind die sechzehn Länderingenieurkammern, welche damit rund

45.000 Ingenieurinnen und Ingenieure in der Bundesrepublik

Deutschland repräsentieren.

www.ernst-und-sohn.de

INGENIEURBAUKUNST 2022

196 Seiten; ca. 130 Abbildungen

ISBN: 978-3-433-03377-7; 52,90 Euro

Das Buch diskutiert die Zukunft des Planens und Bauens und zeigt wichtige

aktuelle Bauwerke von Ingenieurinnen und Ingenieuren aus Deutschland.

Herausgegeben von der Bundesingenieurkammer werden hier die Leistungen

des deutschen Bauingenieurwesens dokumentiert. Die neue Ausgabe des

Jahrbuchs Ingenieurbaukunst präsentiert wieder eine Auswahl der wichtigsten

aktuellen Bauwerke Made in Germany und diskutiert die Zukunft des

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ARBEITSRECHT IN DER BAUWIRTSCHAFT

Buch kartoniert; 4. Auflage 2022; 268 Seiten

ISBN: 9783707338874; 52,00 Euro

„Arbeitsrecht in der Bauwirtschaft“ bietet eine systematische

Darstellung des gesamten für die Bauwirtschaft (Bauindustrie/Baugewerbe)

geltenden Arbeitsrechts. Neben den auch sonst für

Arbeitsverhältnisse geltenden

Gesetzen und Verordnungen

behandelt das Werk die Sondergesetze

der Bauwirtschaft – insbesondere

das BUAG und das

BSchEG – sowie die Regelungen in

den beiden Kollektivverträgen

(Bauarbeiter und Bauangestellte).

Sonderbestimmungen für andere

Branchen oder gesetzliche

Regelungen, die durch Kollektivvertrag

anders geregelt sind,

wurden dabei weggelassen, um

den Benutzer auf keine falschen

Fährten zu führen.

Das Werk umfasst nicht nur die

einzige Gesamtdarstellung des Arbeitsrechts mit den Besonderheiten

der Bauwirtschaft, sondern eignet sich auch bestens zur

Vorbereitung auf die Baumeister-Befähigungsprüfung. In der

vierten Auflage wurden sämtliche Teilstücke aktualisiert und viele

Aspekte vertieft behandelt. Völlig neu ist ein Kapitel zu Bau-Arbeitsgemeinschaften.

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74 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH



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