Baublatt Magazin January/February 2022
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NR. 1/2 | 2022
ein magazin der
specialmediacom
DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK
Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 9,00 € | Jänner/Februar 2022 | www.baublatt.at
Die Größten: Takeuchi TB2150 + TB2150R
Normalheckbagger TB2150, Einsatzgewicht 15.850 kg
Kurzheckbagger TB2150R, 16.200 kg, auch als TB2150R V mit Verstellausleger, 16.860 kg
10 | ÖBB
Dachgleiche am neuen
Wasserkraftwerk Obervellach II
16 | i+R Spezialtiefbau
Bohrpfahl-Marathon für die
Erweiterung eines Zentrallagers
56 | Krantechnik
Neue Kran- und Mobilkran Modelle
sowie Best-Practice Einsätze
EDITORIAL
Das Juwel für
jede Flotte
Der LTM 1150-5.3
Bei 12 t Achslast neun Tonnen Ballast an Bord, verbunden mit
starkem 66 m Ausleger. Das spart Transportfahrzeuge ein.
Weltweit mobil und komfortabel dank ECOmode, ECOdrive sowie
Hillstart-Aid und VarioBase. Wirtschaftlicher geht es nicht!
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Mobil- und Raupenkrane
Licht und Schatten
Der Start in die neue Bausaison ist in
diesem Jahr von einigen Herausforderungen
begleitet. Da ist zunächst natürlich die
Gefahr für einen Waffengang in der Ukraine, für
die sich bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe
keine diplomatische Lösung abzeichnete. Eine
Eskalation und die darauffolgenden Sanktionen
würden sich auf alle Wirtschaftsbereiche negativ
auswirken. Und dann gibt es natürlich immer
noch Corona: Sind Sie auch immer wieder irritiert,
wenn in den Nachrichtensendungen die Grafik
über den Verlauf der Infektionszahlen gezeigt
wird? Ganz links der kleine Hügel des ersten
Lockdown – und wir alle erinnern uns an die
dramatischen Umstände, als die entsprechenden
Maßnahmen im März 2020 verkündet wurden.
Heute, zwei Jahre später, diskutieren wir bei
einem Vielfachen dieser Zahlen über die nächsten
Lockerungen. Nun, leider ist diese Pandemie nach
wie vor nicht ausgestanden. Sie verhinderte in
diesem Frühjahr auch in der Bauwirtschaft
wichtige Informations-Veranstaltungen.
Betroffen sind neben
lokalen Baumessen etwa die
traditionellen Gestrata Bauseminare,
die nun Anfang März als
Webinar stattfinden oder der große
Geotechnik-Event in Wien, der auf
April verschoben wurde.
Kurz vor Redaktionsschluss
erreichte uns die Nachricht, dass
auch die wichtigste Veranstaltung
der Baumaschinenbranche – die für
Anfang April in St. Pölten angesetzte
MAWEV-Show – nun aus
Gründen der Pandemie erst im Jahr
Karl Englert
Verlagsleiter und Herausgeber
BAUBLATT.ÖSTERREICH
2024 stattfindet. Eine Entwicklung, die wir
bedauern, denn der Bedarf für den persönlichen
Austausch im Rahmen einer großen Netzwerkplattform
ist im Baubereich zweifellos sehr groß.
Umso wichtiger wird angesichts dieser Entwicklung
die Rolle unseres Magazins als Informationsplattform
für die Neuheiten aus der Bau- und
Baumaschinenbranche. Eine Aufgabe, der wir uns
jetzt auch mit unserem neuen, modernisierten
Internet-Auftritt stellen. Schauen Sie doch einmal
vorbei auf www.baublatt.at und überzeugen Sie
sich selbst.
Neben all dem Schatten gibt es aber auch Licht: In
Österreich scheint sich der Schwung, mit dem die
Baubranche trotz Pandemie im letzten Jahr
unterwegs war, weiter fortzusetzen. Beispielsweise
ist der Markt für Transportbeton in Österreich
signifikant gewachsen und auch für die nächsten
Monate sind die Aussichten durchaus vielversprechend.
Ein großes Problem sind natürlich die
Preise für Rohstoffe, die im vergangenen Jahr
durch die Decke gegangen sind.
Gleichzeitig wirken sich die massiv
gestiegenen Energie- und Transportkosten
zunehmend als Wachstumsbremsen
aus. Als unerschütterlicher
Optimist habe ich aber die Hoffnung,
dass wir ein erfolgreiches 2022 vor
uns haben und die Baubranche als
wichtige gestaltende Kraft in diesem
Land ihre Stärken auch in diesem
Jahr voll ausspielen kann. In diesem
Sinne: starten Sie gut in den
Frühling!
Meint herzlichst
Ihr Karl Englert
TB2150 + TB2150R (V)
Den größten Bagger der Takeuchi
Familie gibt es als Normalheckbagger
(TB2150: Einsatzgewicht 15.850 kg)
und als Kurzheckbagger (TB2150R:
Einsatzgewicht 16.200 kg).
Mit dem TB2150 mit Schwenkbock
und Seitenversetzung ist das Graben
parallel zu einer Wand oder Mauer
problemlos möglich. Er ist ein 16-
Tonner, lässt sich jedoch wie ein
Minibagger anwenden. Der Kurzheckbagger
TB2150R (Einsatzgewicht
16.200 kg), mit minimalem Schwenkradius,
eignet sich für Arbeiten auf
kleinstem Raum. Durch den seitlich
angebrachten Arm bietet der
TB2150R eine ausgezeichnete Sicht
nach vorne. Er ist auch als TB2150R V
mit Verstellausleger erhältlich.
OFFENLEGUNG | gemäß § 25 Mediengesetz: Medieninhaber ist die specialmedia.com GmbH mit Sitz in 1040 Wien, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, Geschäftsführer sind
Hans-Jörgen Manstein und Mag. Michael Grabner, Gegenstand des Unternehmens ist der Verlag, die Herausgabe und der Vertrieb von Zeitschriften; die Konzeption, Herausgabe
und der Betrieb von elektronischen Medien sowie sämtliche daraus folgende Medienaktivitäten. Gesellschafter der specialmedia.com GmbH sind: Hans-Jörgen Manstein (50%),
die Manstein Zeitschriftenverlagsgesellschaft m.b.H. (30%), die Michael Grabner Media Ges.m.b.H. (20%). Offenlegung der Blattlinie – Erklärung über die grundlegende Richtung:
BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung über Baumaschinen, -geräte und –technik.
IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Jänner/Februar 2022, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,
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BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022
3
INHALT
SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
56 Wolffkran: Der neue Wolff 8076 Compact,
mit maximal 80 m Ausleger der erste Wolff-
Laufkatzkran im 800 mt-Bereich, überzeugt
nicht nur durch seine hohe Tragfähigkeit.
58 Dreger: Das in Puchberg ansässige
Bauunternehmen Jägersberger setzt bei
Wiener Baustellen auf Condecta Krane
aus dem Mietpark der Firma Dreger.
59 Tadano: Die Firma Mitterhauser GmbH in
Zell an der Pram setzt seit fast 30 Jahren
auf Tadano-Krane. Jüngster Neuzugang ist
der Alleskönner Tadano ATF-100-4.1.
60 Kuhn Ladetechnik: Die Wolf-Gruppe in
Scharnstein erweitert den Ladekranfuhrpark
um zwei weitere Palfinger-Kranmodelle.
61 BKT bietet bei den Reifen für Mobilkrane
zwei verschiedene Produktlinien.
62 Liebherr: Der LTM 1300-6.3 Mobilkran kann
einen 90 m langen Teleskopausleger auf
einem Mobilkran bei 12 t Achslast mitführen
Im Schwerpunkt Krantechnik informieren wir
über neue Kran- bzw. Mobilkran Modelle und 56berichten über Best-Practice Einsätze.
16
64 Prangl: Das Wien Museum am Karlsplatz
wird saniert und erweitert. Bei der Errichtung
des über dem Gebäude schwebenden
Neubaus hat Prangl tatkräftig mitgewirkt.
66 Liebherr präsentiert den neuen
Flat-Top-Kran 470 EC-B sowie eine
neue Version des Crane Planner 2.0.
WIRTSCHAFT + MÄRKTE
MERLO ROTO
MENSCHEN + SZENE
06 Aktuelles bei AustrianSkills, MAWEV,
Ascendum, Rädlinger, Liebherr und Tyrolit.
PROJEKTE + PLANUNG
10 ÖBB: Bis 2024 entsteht mit dem Bau
des Kraftwerks Obervellach II eine komplett
neue, unabhängige Kraftwerksanlage. Mit
Jahresende 2021 wurde nun der Rohbau
des neuen Krafthauses fertig gestellt.
MASCHINEN + TECHNIK
16 i+R Spezialtiefbau: Für die Fundierung
eines vollautomatisierten Hochregallagers
mussten in Zurndorf unter anspruchsvollen
Bodenverhältnisse rund 2.400 Bohrpfähle
errichtet werden.
20 Liebherr: Neue Standards und optionales
Zubehör erhöhen die Sicherheit der Liebherr
Fahrmischer und damit die tägliche Arbeit
beim Betontransport.
22 Holp: Die Zusammenarbeit mit der Firma
Wohlgenannt rund um den RotoTop wird
mit einem Vorführbagger weiter gestärkt.
24 Groundforce: Beim aktuellen Öffi-Ausbau
in Wien bewähren sich die Hydrauliksteifen
auch unter extremstem Druck.
26 Huppenkothen: Ein künstlerisch gestalteter
Takeuchi Kompaktbagger ermöglichte eine
Spende von 5.000 Euro als Unterstützung
für eine Familie mit einem Pflegefall.
28 Zeppelin: In sechs Abbaubetrieben
produziert die Firma Paltentaler hochwertige
mineralische Rohstoffe. Bei der jüngsten
Fuhrpark-Erneuerung fiel die Wahl auf die
Neue Generation von Caterpillar.
32 Kuhn: Die VA Erzberg GmbH setzt seit über
zwei Jahrzehnten auf Geräte von Komatsu.
Zuletzt auf die intelligente Raupe D155AXi.
34 Geotechnik-Event: Die VÖBU Fair/ÖGT
wurde aufgrund der Pandemie auf den
19.-20. April 2022 verschoben.
36 Ascendum: Zwei Volvo-Kraftpakete
EC300E Hybrid sorgen bei zahlreichen
Projekten der Firma Moosleitner für erhöhte
Profitabilität und geringen Verbrauch.
38 Huesker: Nach Starkregenereignissen
ermöglichen Geotextilien einen schnellen
Wiederaufbau der Infrastruktur.
40 Eisenwagen ist in Österreich seit einigen
Monaten auch Händler und Servicepartner
für die Grundomat-Erdraketen von Tracto.
42 Wirtgen: Mit der neuen Mobiscreen
MSS 802(i) EVO bietet Kleemann eine
leistungsstarke Grobstücksiebanlage
für wechselnde Herausforderungen.
44 Wacker Neuson: Die zero emission Familie
überzeugt im Praxistest mit ihrer Leistung,
einfacher Handhabung und leisem Betrieb.
45 Kuhn: Mit innovativen Technologien
reduzieren Komatsu-Geräte den Treibstoffund
AdBlue-Verbrauch deutlich.
46 Ammann: Mietprofi BVB Baumaschinen
setzt vom 68 kg Stampfer bis zum 12 t
Walzenzug auf Ammann Geräte.
48 MWT: In vielen Bereichen besteht für
Waagen eine gesetzliche Nacheichpflicht
von zwei Jahren. Der MWT Eichservice
vor Ort bietet hier höchste Flexibilität.
50 China: Die Fachmesse CICEE hat sich zu
einem internationalen Treffpunkt für die
Baumaschinenbranche entwickelt.
51 HKL: Auch in der Höhenzugangstechnik
bietet HKL für jeden Einsatzbedarf das
richtige Gerät und kompetente Beratung.
52 Topcon: Das Positionierungssystem
SmoothRide sorgte für beschleunigte
Bauarbeiten beim Flughafen Innsbruck.
53 Atlas Copco: Der Geschäftsbereich
Power Technique setzt auf eine stärker
personalisierte Kundenansprache.
54 Weber MT startet mit der Markteinführung
von fünf Produkten, die mit moderner
Akkutechnik ausgestattet sind.
55 Liebherr erneuert seine Compactlader
und erweitert die Baureihe mit dem L 504
um ein zusätzliches Modell.
68 Huppenkothen führt die Vier-Tage-Woche
auf freiwilliger Basis ein. Die Öffnungs- und
Servicezeiten bleiben unverändert.
69 Berechnungstools: Ein neues Tool von
Professor Andreas Kropik erleichtert die
Ermittlung der Mehrkosten bei angeordneter
Beschleunigung der Bauausführung.
69 Ascendum: Gerhard Pirchner verstärkt
seit kurzem das Vertriebsteam.
70 Mercedes-Benz Trucks Österreich: Drei
Generationen Unimog-Begeisterung prägen
die Familie Thurner im Bezirk Landeck.
71 Baublatt.Österreich Test:
Subaru XV 2.0 I E-Boxer
Seat Leon SP Kombi Reference 2.0 TDI
Nissan Qashqai 1.3 DIG-T Mild Hybrid
03 Editorial
FUHRPARK
STANDARDS
73 Service
Kurzurlaub von der Baustelle: Hüttendorf
Schlögelberger in St. Margarethen im Lungau;
Literatur
DER DREHBARE
WOLKEN
KRATZER
BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at
4 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 5
MENSCHEN + SZENE
MENSCHEN + SZENE
6
AUSTRIANSKILLS
Wettbewerb junger Fachkräfte
In Salzburg traten von 20. bis 23. Jänner die besten jungen
Fachkräfte Österreichs in 32 Berufen gegeneinander an. Die
Siegerinnen und Sieger sowie die Zweitplatzierten der österreichischen
Staatsmeisterschaften der Berufe dürfen sich über
ein Ticket für WorldSkills 2022 in Shanghai bzw. EuroSkills 2023
in St. Petersburg freuen. In der Kategorie Land- und Baumaschinentechnik
siegte Kilian Wallner vor Johannes Bojer (beide Liebherr-Werk
Bischofshofen GesmbH, Bischofshofen) und Simon
Roither (Wachter Land-, Forst- und Kommunaltechnik, Straß im
Attergau; siehe Bild rechts). Die AustrianSkills Wettbewerbe
wurden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und ohne
Besucher ausgetragen.
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MAWEV / MESSE CONGRESS GRAZ
MAWEV-Show 2022 wird verschoben
Die aktuellen Entwicklungen und die herrschende Planungsunsicherheit
aufgrund der kurzfristigen Verordnungen führen zu einer Verschiebung
der MAWEV-Show St. Pölten auf 10.-13. April 2024.
D
ie Messe Congress Graz (MCG) plante
für das Jahr 2022 eine fulminante 11.
Auflage der MAWEV-Show in St. Pölten.
Mit einem Umzug auf ein neues Gelände,
dem VAZ St. Pölten, sollte die interessanteste
Großbaustelle Österreichs mit einem
massiven Angebot von Baumaschinen und
Zubehör sowie mit idealer Verkehrsanbindung
noch aufregender werden. Nebst der
neuesten Technik sollte ein neu gestaltetes
Gelände und eine völlig neu designte
und geplante Teststrecke Fachbesucher
wie Aussteller gleicher maßen begeistern.
Die aktuelle Covid-19-Situation sowie die
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damit zusammenhängenden Restriktionen
und die viel zu kurzfristigen
Verordnungen sind neben
den allgemeinen Auswirkungen
auf die Wirtschaft und die
Industrie die Faktoren, die
eine Abhaltung der MAWEV-
Show 2022 zur Zufriedenheit
der Aussteller und Fachbesucher
verunmöglichen.
Daher wurde in einer Sitzung
mit dem Vorstand des MAWEV
Verbandes gemeinsam beschlossen,
die 11. MAWEV-Show auf 10.-13. April
2024 zu verschieben.
„Die 11. MAWEV-Show, geplant für April
2022, haben wir gemeinsam mit unseren
Ausstellern und der MCG als Neustart in
diesem Jahr mit annehmbaren Bedingungen
für Aussteller und Besucher gesehen.
Die Pandemie mit Omikron war jedoch
stärker und lässt uns noch nicht frei
handeln. Nach Bewertung der aktuellen
Lage in den Gremien des MAWEV und
Abstimmung mit den Verantwortlichen
der MCG sind wir zu dem Entschluss
gekommen, die 11. MAWEV-Show auf
April 2024 zu verschieben. Dieser neue
Termin wurde so gewählt, um ein hohes
Maß an Planungs sicherheit für alle
Beteiligten an dieser für Österreich sehr
wichtigen Veranstaltung zu gewährleisten“,
betont MAWEV Präsident
Ing. Mag. Gerhard Egger.
„Mit großem Bedauern müssen wir leider
zur Kenntnis nehmen, dass ein Abhalten
der MAWEV-Show im Jahr 2022, so wie wir,
Die für April 2022 geplante MAWEV-Show
wird auf 10.-13. April 2024 verschoben.
unsere Fachaussteller und unsere Fachbesucher
uns das vorstellen, in der derzeitigen
Situation – trotz einer hervorragenden
Zusammenarbeit mit der Stadt St. Pölten –
aufgrund der immer noch massiven Einschränkungen
nicht möglich ist. Nach
zahlreichen Gesprächen mit den Ausstellern
und einer Sitzung mit dem MAWEV Vorstand
nahmen wir leider ein Stimmungsbild wahr,
das eine Umsetzung dieser Fachmesse nicht
zulässt. Der gewünschte wirtschaftliche
Erfolg, gemeinsames Netzwerken und ein
aktiver Marktplatz, so wie wir uns das für
unsere Aussteller, Partner und Fachbesucher
wünschen, ist aufgrund der derzeitigen Lage
nicht möglich. Dies zwingt uns leider zu einer
Verschiebung der 11. MAWEV-Show auf 2024“,
ergänzt Armin Egger, Vorstand MCG Graz.
www.mcg.at
ASCENDUM
JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Spende an Kinderschutzzentrum
D
ie Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH unterstützt das
Kinderschutzzentrum Salzburg wieder mit einer Spende von
7.500 Euro. Dieses leistet bereits seit 1987 einen entscheidenden
Beitrag, das Kindeswohl zu sichern, zu erhalten bzw. wiederherzustellen.
Nach fast 35 Jahren am selben Standort musste die karitative
Einrichtung in neue Räumlichkeiten umziehen. Aus diesem
Grund ging die Spende von Ascendum an das durch Licht ins Dunkel
geförderte Projekt „Umbau und Adaptierung der Beratungs- und
Therapie-Räumlichkeiten“ zugunsten des Kinderschutzzentrums
Salzburg. „Kinder sind die schützenwertesten Mitglieder unserer
Gesellschaft. Gerade jetzt in Krisenzeiten nutzt Ascendum die Stärke
der Baubranche und unterstützt unsere Schwächsten“, so Dr. Thomas
Schmitz, Geschäftsführer der Ascendum Baumaschinen Österreich
GmbH.
www.ascendum.at
RÄDLINGER
Von links: Mag. Peter Trattner (GF des Kinderschutzzentrums
Salzburg) und Dr. Thomas Schmitz (GF der Ascendum
Baumaschinen Österreich GmbH) bei der Spendenübergabe.
Neuer Vertriebsleiter
Bereits seit März 2021 ist Rolf Nultsch (Bild) Teil des
Team Rädlinger und wechselte zum Jahresbeginn
von seiner bisherigen Tätigkeit als Projektmanager
in die Rolle des Vertriebsleiters. „Mit Corona und
den Schwierigkeiten in den Lieferketten haben wir
sicher wieder kein einfaches Jahr vor uns. Es ist
meine Aufgabe, hier gemeinsam mit dem Vertriebsteam Lösungen für
unsere Kunden und Partner zu finden. Das gilt aber nicht nur in diesen
Bereichen: Wir wollen unser Produktportfolio weiterentwickeln – immer
ausgerichtet an den Bedürfnissen des Marktes und den Ansprüchen
unserer Kunden“, erklärt Rolf Nultsch zum Antritt seiner neuen Aufgabe.
„Mit 25 Jahren Vertriebserfahrung, davon 13 Jahren in der Baumaschinenbranche,
haben wir in Rolf Nultsch eine Idealbesetzung für die
Vertriebsleitung gefunden und freuen uns, weiterhin von seinem Organisationstalent,
Fach- und Branchenwissen und gutem Netzwerk zu
profitieren“, freut sich Geschäftsführer Werner Rädlinger. Vor seinem
Wechsel zu Rädlinger war Nultsch mehrere Jahre als Produktexperte
für Bagger und Radlader bei Wacker Neuson tätig. www.raedlinger.de
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MAWEV
Rentmas ist neues Mitglied
Der Verband Österreichischer Baumaschinenhändler
freut sich, mit der
Rentmas GmbH ein neues Mitglied in
der Interessensgemeinschaft begrüßen
zu dürfen. Das digitale Herz von
Rentmas ist die Industrie 4.0. Anhand
der Daten der vernetzten Maschinen
können viele Prozesse rund um Miete
und Verwaltung der Maschinen automatisiert
sowie optimiert werden.
Rentmas ermittelt automatisch die
Verfügbarkeiten der Maschinen anhand
der historischen Gebrauchsmuster
in unmittelbarer Nähe des gewünschten
Einsatzortes.
www.mawev.at | www.rentmas.net
LIEBHERR
Spatenstich für die neue Vertriebszentrale
D
ie Liebherr Österreich Vertriebs- und
Service GmbH investiert rund 26 Mio.
Euro in die neue Vertriebszentrale in Puch/
Urstein. Am 16. November 2021 fand der
offizielle Spatenstich zum Start der umfangreichen
Baumaßnahmen statt.
Auf dem zentral neben der Autobahn A 10
gelegenen Areal mit einer Fläche von rund
30.000 m² im Gewerbegebiet Puch/Urstein
wird ein neuer Standort für die bestehende
Vertriebs- und Servicegesellschaft errichtet.
Es entstehen ein rund 4.800 m² großes
Verwaltungsgebäude mit Büroräumlichkeiten
und ein rund 4.700 m² großes Reparaturzentrum
mit Lackiererei, Schweiß- und
Gerätereinigungsbereich sowie eine Halle
für Einstellarbeiten und großzügige Lagerflächen.
Die Baumaßnahmen sollen mit
TYROLIT
Wechsel an der Spitze
T
yrolit ist mit seinen über 4.000 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern eines der
weltweit größten Schleiftechnologieunternehmen.
Nachdem Dr. Christoph Swarovski
bereits vor einem Jahr nach 20 Jahren in der
Unternehmensführung erklärt hat, im
ersten Quartal 2022 sein Vorstandsmandat
zurückzulegen, übernahm Thomas Friess
mit 1. Jänner die Position des Vorstandsvorsitzenden.
Thomas Friess stammt aus
Deutschland und lebt seit 18 Jahren in
Österreich. Der verheiratete Familienvater
ist diplomierter Betriebswirt und bekleidete
in den vergangenen 23 Jahren zahlreiche
Führungspositionen bei international
tätigen Unternehmen in Deutschland, den
USA und Österreich. Die internationale
Ausrichtung, die Kontinuität an allen
Standorten sowie die Erschließung von
Zukunfts-Branchen stehen dabei weiterhin
im Fokus des Familienunternehmens.
www.tyrolit.group
Mitte 2023 abgeschlossen sein. „Ein kontinuierliches
Wachstum über mehr als sechs
Jahrzehnte hat uns am Standort Bischofshofen
an die Kapazitätsgrenzen geführt. Mit
dem Neubau der Vertriebs- und Servicezentrale
für Österreich, auf einem rund drei
Hektar großen Gelände in Puch/Urstein, hat
uns die Eigentümerfamilie Liebherr einen
bedeutenden Erweiterungsschritt ermöglicht“,
sagt der kaufmännische Geschäftsführer
Manfred Santner. „Wir freuen uns
darauf, unsere Kunden vom neuen Standort
aus dann noch leistungsstärker mit qualitätsvollen
Produkten und Dienstleistungen
bedienen zu können“, ergänzt sein
Geschäftsführungskollege Peter Mayr, als
Vertriebsleiter der Liebherr Österreich
Vertriebs- und Service GmbH.
Von links: Thomas Friess ist neuer CEO,
Dr. Christoph Swarovski wird das
Unternehmen als Beiratsmitglied
weiter unterstützen.
Foto: Christian Vorhofer
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8 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
Bis zum Jahr 2024 entsteht
mit dem Bau des Kraftwerks
Obervellach II eine komplett
neue, unabhängige Kraftwerksanlage.
Die Bilder zeigen
verschiedene Phasen in der
Errichtung von Ausgleichsbecken
und Krafthaus bis zur Dachgleiche
sowie in der Visualisierung
auch die Lage der Freiluftschaltanlage.
Die ÖBB investieren rund 180 Mio. Euro in
das Projekt. Derzeit wird gleichzeitig an
Hochbau, Untertagebau sowie an der
Kraftwerksanlage selbst gearbeitet.
ÖBB-Projektleiter DI Christian Höss.
ÖBB
Dachgleiche am neuen
Wasserkraftwerk Obervellach II
Im Dezember 2020 starteten in Kärnten die Bauarbeiten am Wasserkraftwerk
Obervellach II. Parallel dazu haben auch die Arbeiten für den Triebwasserstollen im
Ortsteil Stappitz auf ca. 1.200 m Seehöhe begonnen. Aufgrund des zügigen Baufortschritts
konnte 2021 nicht nur der erste erfolgreiche Tunnel-Durchbruch gefeiert
werden, zum Jahresende wurde auch der Rohbau des neuen Krafthauses fertig gestellt.
S
eit mehr als 100 Jahren setzen die ÖBB
auf saubere und umweltfreundliche
Gewinnung von Energie. Dazu zählt auch
der Standort Obervellach, der mit dem
Kraftwerk Lassach bereits seit 1910 einen
wesentlichen Beitrag in der Stromversorgung
leistet. Zuerst lieferte das Kraftwerk
Strom für die Errichtung des Tauerntunnels,
nach dessen Fertigstellung wurden
die umliegenden Orte mit Strom aus dem
Kraftwerk versorgt.
Über die Jahre wurde die Kraftwerksgruppe
erweitert und so konnte 1929 das
Kraftwerk Obervellach I, nach sieben
Jahren Bauzeit, in Betrieb genommen
werden. Seit diesem Zeitpunkt stellt der
Standort Obervellach einen wesentlichen
Eckpfeiler für die 16,7-Hertz-Bahnstromversorgung
im Süden Österreichs dar.
Zusätzliche Erweiterungen erfolgten
während und nach den Kriegsjahren durch
die zweite Druckrohrleitung, den dritten
Maschinensatz und die Beileitung des
Kaponigbaches.
Da die Kraftwerksanlagen Obervellach
I und Lassach am Ende ihrer technischen
Lebensdauer angekommen sind, wird
inzwischen seit mehr als 12 Monaten im
Gemeindegebiet von Mallnitz und Obervellach
intensiv gebaut: Im Auftrag der ÖBB
Infrastruktur AG errichtet das zur Habau
Group gehörende Unternehmen ÖSTU-
Fotos: © ÖBB/EQ-Vis/Höss; ARGE KW Obervellach II Östu-Stettin, Jäger, Bilfinger; foto-glanznig.at
Stettin gemeinsam mit den ARGE-Partnern
Jäger Bau und Bilfinger Industrial
Services in herausfordernder alpiner Lage
das Kraftwerk Obervellach II.
Mit den ersten vorgezogenen Maßnahmen,
den Rodungen, wurde im Herbst 2018
gestartet. Weitere Vorarbeiten wie die
Errichtung der Baustelleneinrichtungsflächen,
die Ertüchtigung der Wege und
Straßen für die Nutzung mit Schwerkraftfahrzeugen,
die Beweisaufnahmen sowie
die erforderlichen Vermessungen wurden
2019/2020 durchgeführt, sodass im
Dezember des Jahres 2020 mit den
Hauptbauarbeiten begonnen werden
konnte. Diese gliedern sich in Untertagebau,
konstruktiven Ingenieurbau, Hochbau
und Erdbau.
Mit der im letzten Dezember erfolgten
„Dachgleiche“, wurde nun ein wichtiger
Meilenstein im Projekt erreicht: der
Rohbau des neuen Krafthauses ist
plangemäß abgeschlossen worden. Die
Dachkonstruktion wurde aus regionalem
Holz von einem Kärntner Unternehmer
hergestellt und geliefert. Auch die Arbeiten
am großen Ausgleichsbecken, das künftig
eine wichtige Regulierungsfunktion
während des Kraftwerkbetriebs einnehmen
wird, sind bereits weit fortgeschritten.
„Es wird derzeit gleichzeitig am Hochbau
des Krafthauses, im Untertagebau sowie an
den peripheren Kraftwerksanlagen selbst
gearbeitet“, freut sich der für den Bau
verantwortliche ÖBB-Projektleiter Christian
Höss. Rund 200 Arbeiter und Mineure
arbeiten aktuell teils im Mehrschichtbetrieb
in den Tunnel und Stollen sowie den
obertägigen Bauabschnitten zwischen
Mallnitz und Obervellach.
Für das neue Kraftwerk Obervellach II
wird das Wasser des Mallnitz- und des
Dösenbaches gefasst und über einen knapp
4 km langen Triebwasserstollen mit ca. 3
SEIT 10 JAHREN IHR VERMIETER IN ÖSTERREICH
m Durchmesser einem 60.000 m³ fassenden
unterirdischen Speicherstollen
zugeführt. Zudem betreibt das Wasser des
Kaponigbaches über eine Druckrohrleitung
ein 50-Hertz-Kleinkraftwerk für den
Eigenbedarf, bevor es auch dem Speicherstollen
zugeführt wird. Über die sogenannte
Apparatekammer und eine eingegrabene
Druckrohrleitung mit 1,8 m Durchmesser
erfolgt die 16,7-Hertz-Bahnstromerzeugung
nach einem Gefälle von 488 m am
neuen Krafthausstandort Obervellach II
im Gewerbegebiet nahe der Möll.
Martin Zmölnig, Geschäftsbereichsleiter
GEMMA’S AN!
Was immer Sie vorhaben – mit HKL, einem der größten
Vermieter von Baumaschinen, Arbeitsbühnen, Baugeräten,
Werkzeugen, Raumsystemen, Stromerzeugern
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Serviceangebot stehen wir
der heimischen Bauwirtschaft bei
jeder Herausforderung zur Seite.
10 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 11
PROJEKTE + PLANUNG
Mit dem neuen Kraftwerk wird eine
Steigerung der Jahres-Energie Produktion
von ca. 92 GWh auf ca. 125 GWh erreicht.
Nach intensiven Vorarbeiten konnte im
Dezember 2020 mit den Hauptbauarbeiten
begonnen werden.
Über die sogenannte
Apparatekammer und eine
eingegrabene Druckrohrleitung
mit 1,8 m Durchmesser erfolgt die
16,7-Hertz-Bahnstromerzeugung.
ben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie
berücksichtigt. So wird in allen drei
genannten Bächen eine dauerhafte
Restwasserabgabe stattfinden. Darüber
hinaus wurde im Zuge der Bauarbeiten für
das Kraftwerk Obervellach II ein rund 2,3
Hektar großes Areal an der Möll als
wasserbauliche und ökologische Ersatzund
Ausgleichsmaßnahme umgesetzt.
Auch werden Lebensraumverbesserungen
für Tiere und Pflanzen im Bereich des
Obervellacher Waldes und bei der Möll
umgesetzt. Neben der Aufweitung des
rechten Möll Ufers, der Uferstrukturierung,
der Freilegung eines verlandeten
Nebenarms, wurde auch ein mehrere
hundert Quadratmeter großes Stillgewässer
angelegt sowie ein verwachsener
Auwald wieder in seinen ursprünglichen
Zustand renaturiert. Genaue Bepflanzungspläne
und eine Vielzahl von ökologischen
Begleitmaßnahmen sorgten dafür,
dass sich bereits ein Naturgebiet entwickeln
konnte, das wertvollen Lebensraum
für Flora und Fauna bietet.
Gebaut wird noch bis Herbst des Jahres
2023, danach folgt der Probebetrieb,
welcher mit Anfang 2024 in den Regelbetrieb
übergehen soll. Der insgesamt 3.800
m lange Triebwasserstollen ist bereits zu
2/3 ausgebrochen, der Speicher- und der
Schrägstollen mit knapp 800 m ist über die
Hälfte aufgefahren. Mit dem Abschluss der
Ausbrucharbeiten wird im Frühjahr 2022
gerechnet. Alle Arbeiten finden selbstverständlich
unter Beachtung der Vorgaben
der Covid19-Pandemie statt.
Unsere Bilder zeigen den Vortrieb im Triebwasserstollen mit dem Laden für die
Sprengung bzw. den Ausbruch der Sohle im Zufahrtstunnel.
für den Untertagebau in der ÖSTU-Stettin,
erklärt die besonderen Herausforderungen,
die das Unternehmen meistert:
„Der Triebwasserweg, durch den das
Wasser zur Turbine gelangt, ist ca. 3.800
m lang. Der Querschnitt ist vergleichsweise
klein und verläuft in anspruchsvollen
geotechnischen Verhältnissen. Zudem
ist er teilweise auch mit einer bewehrten
Innenschale auszukleiden. Darüber hinaus
braucht es für den Bau der Druckrohrleitungen
eine spezielle Materialseilbahn, da
wir in extrem steilem Gelände agieren.“
Das Herzstück des Projektes bildet das
neue Krafthaus, mit seinem ebenfalls
60.000 m³ fassenden Ausgleichsbecken im
Gewerbegebiet von Obervellach. Der
Damm des Beckens wurde aus aufbereitetem
Material, gewonnen im Tunnelvortrieb,
hergestellt. Somit können externe
Materiallieferungen minimiert werden und
Teile des Tunnelausbruchsmaterials
sinnvoll weiterverwendet werden.
„Die Ausbauleistung der Kraftwerksanlage
beträgt 38 Megawatt und die zwei,
auf den modernsten Stand der Technik
ausgerüsteten Bahnstrommaschinensätze,
werden zukünftig gemeinsam mit dem 50
Hz Kleinwasserkraftwerk eine Energie
von ca. 125 Gigawattstunden pro Jahr
erzeugen. Dies entspricht ca. 30.000
Railjetfahrten von Villach nach Wien.
Damit kann die nachhaltige Energieerzeugung
für die Eisenbahn in Österreich – am
Standort Obervellach – gegenüber heute
um mehr als 35% gesteigert werden“,
erzählt der Ausrüstungskoordinator
Christoph Sailer.
Ökologische Ausgleichsfläche
Die Umsetzung jedes Bauvorhabens ist
ohne Beanspruchung von Naturflächen
nicht möglich. Damit Eingriffe in die Natur
so schonend wie möglich bleiben, steht der
Umweltaspekt bei den ÖBB auf einer
Ebene mit der Wirtschaftlichkeit und
Sicherheit. Im Projekt werden zahlreiche
Umweltaspekte entsprechend den Vorga-
Hoch hinaus – mit krandioser Technik und Service von WOLFFKRAN. Ob Laufkatz- oder Wippauslegerkran,
S oder XXL, in den Bergen oder wie hier in der City auf den Mautner-Markhof-Gründen in Wien: WOLFF ist
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12 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Der Leitwolf. The leader of the pack.
PRÄSENTATION
MIT
DEMONSTRATION
„Wir vom MAWEV – Verband Österreichischer
Baumaschinenhändler –
sehen die MAWEV-Show als ideale
Plattform zur Präsentation von Baumaschinen
in Österreich.
Die 11. MAWEV-Show Näher am Markt. findet nunmehr
Näher an der
zum neuen Termin im April 2024 statt. Wir freuen uns
Zielgruppe.
schon jetzt auf diese Veranstaltung und sind überzeugt,
wieder viele Aussteller und Besucher auf
Näher am Markt.
der MAWEV-Show begrüßen
Näher
zu
an der
dürfen!”
Ing. Mag. Gerhard Egger
Obmann MAWEV Verband
Zielgruppe.
„Präsenzmessen werden von der
Wirtschaft benötigt – gerade nach den
Corona Auszeiten sind wir gefordert
wieder etwas zu gestalten.
Denn Produkte wirklich erklären, beraten,
erläutern – das geht am besten
Live. Aus diesem Grund freuen wir uns auch 2024 wieder
auf der MAWEV-Show zu sein.”
Harald Hornbacher
LAURER Baumaschinen
GmbH & Co KG
MAWEV SHOW 2024
10.-13. APRIL, VAZ ST. PÖLTEN, NÖ
„Die MAWEV-Show ist die österreichische
Baumaschinen-Messe und
wir freuen uns alle Baumaschineninteressierten
auf der MAWEV-Show
2024 begrüßen zu dürfen.
Wir – Kuhn Näher Baumaschinen am Markt. und Kuhn
Näher an der
Ladetechnik – sind 2024 mit dabei.”
Zielgruppe.
Mag. Stefan Kuhn
Geschäftsführung Kuhn Holding
Näher am Markt.
Näher an der
Zielgruppe.
„Seit Anbeginn sehe ich die
MAWEV-Show als wichtiges Networking-Event,
bei der wir unsere
hochwertigen Baumaschinen- und
Recyclingausrüstungen einem fachkundigen
Publikum präsentieren
können. Wir merken, dass gerade im digitalen Zeitalter
der persönliche Kontakt wieder sehr geschätzt
wird. Wir freuen uns jetzt schon auf die MAWEV-
Show 2024.”
Ing. Michael Winkelbauer
GF Winkelbauer GmbH
Österreichs größte „Baustelle“
auf rund 200.000 m² mit
über 1.000 Baugiganten
PROJEKTLEITUNG MAWEV-Show 2024
Georg Thürauer | T. 0043 316 8088 – 264 | E. georg.thuerauer@mcg.at
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© Thomas Magyar
Dipl. Kfm. (FH)
Stephan Bothen
Vorsitzender der
Geschäftsführung,
Zeppelin Österreich GmbH
„Die MAWEV-Show ist immer ein ganz
besonderes Highlight für die Branche!
Wir freuen uns sehr darauf, bei der
MAWEV-Show 2024 unsere Kunden
und Geschäftspartner wieder persönlich
begrüßen zu dürfen.”
Näher am Markt.
Näher an der
Zielgruppe.
„Die MAWEV-Show ist, auf Grund
ihres Konzeptes, eine wichtige und
essentielle Messe für Networking und
Geschäftsbeziehungen in der Baubranche.
Auf der MAWEV-Show können
unsere Mitglieder ihre Produkte
sehr gut präsentieren und auch vorführen. Auch ein
Grund weshalb wir uns bereits jetzt auf die MAWEV-
Show im April 2024 freuen.”
Ernst Schuchanegg
MAWEV Vize-Präsident
BAUMASCHINEN – LKW – KOMMUNALTECHNIK
#mawevshow
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Im südlichen
Abschnitt der
derzeit laufenden
Erweiterung des
neuen XXXLutz
Zentrallagers
mussten für die
Fundamentplatte
des vollautomatisierten
Hochregallagers
2.400 SOB-Pfähle
630 mit 15 m Tiefe
errichtet werden.
Nachhaltige Lösungen.
Härtester Stahl.
Seit 1945.
Aufgrund seiner
Dimensionen ist das
Lager in Zurndorf
eine der größten
Hochbau-Baustellen
in Europa. Im Bild
eine Luftaufnahme
zu Beginn der
zweiten Baustufe.
Verlässliche
Leistungsträger
I+R SPEZIALTIEFBAU / XXXLUTZ
Bohrpfahl-Marathon für die Erweiterung
des neuen XXXLutz Zentrallagers
Nachdem Ende 2020 in Zurndorf die erste Baustufe des neuen XXXLutz Zentrallagers
fertiggestellt wurde, erfolgte Anfang Oktober 2021 die Grundsteinlegung für die
Erweiterung. Die technische Besonderheit dieser zweiten Baustufe bilden die rund
2.400 Bohrpfähle für die Fundierung des vollautomatisierten Hochregallagers,
die durch die i+R Spezialtiefbau GmbH errichtet wurden.
E
in zentrales Element des südlichen
Bauteils ist das vollautomatisierte
Hochregallager, das auf einer Fläche von
23.000 m² in Stahlbauweise entsteht.
Damit in diesem Bereich die hohen
Stabilitätsanforderungen der Fundamentplatte
erreicht werden, mussten
2.400 Bohrpfähle mit 15 m Länge in den
Untergrund gesetzt werden. Sie wurden
von Mitte September 2021 bis Anfang
Februar 2022 durch die i+R Spezialtiefbau
GmbH errichtet. Das Unternehmen
ist Teil der i+R Gruppe mit Sitz in
Lauterach. Baublatt.Österreich informierte
sich im Gespräch mit i+R Bauleiter
DI Adrian Krottenhammer vor Ort
über die besonderen Herausforderungen.
DI Krottenhammer: „Im Gegensatz zu
anderen Tiefbau-Projekten haben wir auf
dieser Baustelle sehr viel Platz. Grundsätzlich
sind die Pfähle in der Ausführung
ident und hinsichtlich Tiefe und Durchmesser
keine große Herausforderung. Es
handelt sich dabei um einen Schneckenortbetonpfahl
SOB 630 mit 15 m Tiefe und
eingebrachtem Bewehrungskorb. Aufgrund
der großen Stückzahl und der
Fotos: @ i+R Spezialtiefbau; Philipp Krebs; XXXLutz
anspruchsvollen Bodenverhältnisse war
unser Team aber über die Bauzeit extrem
gefordert. Der Boden besteht aus Sand, der
verhärtete Sandsteinbänke mit einer
Mächtigkeit von 1 bis 1,5 m enthält. Unsere
Bohrausrüstung wird bei diesem Material
sehr hohen Abrasivitätsanforderungen
ausgesetzt. Wir haben daher immer zwei
komplette Bohrstränge vorrätig, wobei eine
regelmäßig durch Aufschweißen an den
Wendeln instandgesetzt werden musste.
Auch bei den Anfängern (Bohrspitze)
mussten wir die Rundschaftsmeißel im
Wochentakt ersetzen bzw. ebenfalls durch
Aufschweißen den Verschleiß ausgleichen.
Angesichts dieser Schwierigkeiten, bin ich
durchaus stolz, dass wir Tagesleistungen von
bis zu 550 Laufmeter erzielen konnten. Als
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16 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 17
MASCHINEN + TECHNIK
Bohrgerät hatten wir eine Bauer BG 24 H
aus dem Fuhrpark des i+R Spezialtiefbaus
im Einsatz. Begonnen haben wir Mitte
Juni 2021 mit drei verschiedenen Probebelastungen.
Aufgrund der gewonnenen
Daten war es uns möglich, die ursprünglich
3.000 geplanten Bohrpfähle auf
2.400 Stück zu reduzieren.“
Neben dem Bohrgerät kamen auch
eine mobile Liebherr Raupenbetonpumpe
aus dem TWF-Mietpark, ein betriebseigener
Sennebogen Raupen-Telekran 653 E,
zwei Takeuchi Bagger sowie diverse
DI Adrian Krottenhammer (i+R Spezialtiefbau
GmbH) war schon bei der Gründung des
Projektes Danube Flats in Wien mit umfangreichen
Spezial tiefbau-Erfahrungen gefragt.
Kleingeräte aus dem i+R Fuhrpark zum
Einsatz. Die schlanke Mannschaft der
i+R Spezialtiefbau GmbH vor Ort bestand
aus einem Polier, Maschinisten, Baggerfahrer
und Betonmeister sowie mehreren
Hilfskräften.
Wir begrüßen Sie auf der
24. - 30. Oktober 2022 München
Komatsu Halle C6 und Demogelände
30% höhere Kraftstoffeffizienz
im Vergleich zum Vorgängermodell
Der hohe Verschleiß durch den sandigen Boden
machte eine regelmäßige Ertüchtigung der
Bohrausrüstung notwendig.
Maschinist Fred Sinawehl (i+R Spezialtiefbau
GmbH) konnte mit dem Bohrgerät
Bauer BG 24 H Tagesleistungen von bis zu
550 Laufmeter erzielen.
Auf Basis der Ergebnisse der Belastungspfähle
konnte die Anzahl der Bohrpfähle
von 3.000 auf 2.400 reduziert werden.
18 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Komatsu WA475-10
Mit einer Motorleistung von 217 kW / 295 PS und dem
leistungsverzweigten Komatsu-Getriebe (K-HMT), das
extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch mit massiver
Produktivitätssteigerung kombiniert, wird der WA475-10
zum marktführenden Top-Performer. Seine einzigartige,
unabhängige Steuerung von Antriebsstrang und Arbeitsausrüstung
ermöglicht schnellste Ladespiele bei
einfachster Bedienung.
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
LIEBHERR
Sicherheit beim Fahrmischer
Liebherr entwickelt und produziert seit 1967 Fahrmischer für den Betontransport.
Im Fokus ist neben der Wirtschaftlichkeit vor allem die Sicherheit. Letzteres spielt
eine immer wichtigere Rolle, um Unfällen und Risiken vorzubeugen. Auch die
Gesetzeslage hat sich verändert, einheitliche Vorschriften machen den
Betontransport noch sicherer.
U
m die Sicherheit der Fahrmischer aus
dem Hause Liebherr zu erhöhen,
arbeitet Liebherr kontinuierlich an neuen
Standards als auch optionalem Zubehör.
Dies wirkt sich positiv auf die tägliche
Arbeit beim Betontransport aus.
Beginnen wir mit dem Unterfahrschutz
am Heck, er soll bei Auffahrunfällen
Schlimmeres verhindern. Ein nach
ECE58R03 geprüfter Unterfahrschutz ist
in allen EU-Mitgliedstaaten für den
Straßenverkehr verpflichtend. Ebenso
Folgende Sicherheits-Merkmale sind zu sehen: Staubox, Schräger Aufstieg,
Absturzsicherung, klappbarer Unterfahrschutz mit Tritt und Haltegriff,
Schwerlastkorb, LED-Arbeitsscheinwerfer, Kamera.
können Baupersonal und Passanten, die
sich hinter dem Fahrmischer befinden,
erschwert unter das Fahrzeug gelangen.
Die reflektierende Konturmarkierung über
die gesamte Breite des Unterfahrschutzes
macht den Fahrmischer auch bei schlechten
Wetterbedingungen früh erkennbar.
Bei der Liebherr-Serie 05 ist der Unterfahrschutz
mit drei einfachen Handgriffen
klappbar, das Arbeiten mit Krankübeln
am Heck des Fahrmischers wird erleichtert.
Am Unterfahrschutz ist ein rutschfester
Tritt.
Absturzsicherung und
Verkleidung Leiterpodest
Zukünftig werden alle, für den europäischen
Wirtschaftsraum in Verkehr
gebrachte Fahrmischer mit einer Absturzsicherung
sowie einer Verkleidung am
Leiterpodest, nach DIN Norm EN12609
ausgerüstet. Diese Optionen dienen als
präventive Maßnahmen gegen den
Absturz vom Leiterpodest des Maschinenpersonals.
Die Absturzsicherung lässt sich
nach innen öffnen und schließt automatisch
für erhöhte Sicherheit auf dem
Leiterpodest. Die Verkleidung ist so
ausgeführt, dass ein Aufsteigen am
Geländer nicht möglich ist. Durch diese
zwei Merkmale wird die Arbeitssicherheit
erhöht sowie eine Unfallgefahr minimiert.
Eine schräg angeordnete Schiebe-Leiter
aus Aluminium macht den Aufstieg zum
Podest nicht nur bequemer, sondern auch
sicherer.
Nach DIN Norm EN12609 werden
zukünftig alle Fahrmischer, die in den
Verkehr des europäischen Wirtschaftsraumes
gebracht werden, mit Rückfahr-
Kamerasystem und Arbeitsscheinwerfer
ausgestattet sein. Kamerasysteme gibt es
in verschiedenen Ausführungen. Diese
können am Leiterpodest oder am Ein- bzw.
Auslauftrichter installiert werden. Gegen
Aufpreis bietet die Camos 360° Kamera
eine 360° Sicht um das komplette Fahrzeug
inklusive der „Birdview“-Betrachtung.
Durch Kamerasysteme wird die
fehlende Sicht insbesondere am Heck auf
einen Monitor im Fahrerhaus übertragen.
Hierdurch können Personen oder Objekte,
20 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
die sich hinter, neben oder vor dem
Fahrzeug befinden, frühzeitig erkannt
werden. Bei Dämmerung, Nacht oder
wenig Tageslicht können durch Arbeitsscheinwerfer
schlecht beleuchtete Arbeitsplätze
am Heck des Fahrmischers ausgeleuchtet
werden. Maximal können vier
Arbeitsscheinwerfer installiert werden,
Einbaupositionen sind an der Steigleiter,
am Einlauftrichter und an den Rückleuchten-Halterungen
möglich. Gute Ausleuchtung
verhindert Unfälle und steigert die
Effizienz.
Die optional erhältliche elektronische
Trommelsteuerung „Litronic-EMC“ macht
ein intuitives Bedienen per Einhand-Hebel-
Bedienung möglich. Elektronisch abgesicherte
Signale unterstützen den Bediener
und regulieren automatisch in Notsituationen.
Ebenfalls ist die Bedieneinheit mit
einem Not-Aus-Taster ausgestattet,
welcher zusätzliche Sicherheit bietet.
Gegen unbefugtes Bedienen kann die
Trommelsteuerung gesperrt werden und
nur vom Fahrerhaus wieder aktiviert
werden.
Der am Heck montierte Schwerlastkorb,
welcher ebenfalls als Option angeboten
wird, erlaubt das sichere Mitführen
MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN
RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN
HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER
Gruppe
von schwerem Equipment. Durch den
Schwerlastkorb können Hilfsmittel und
Werkzeuge, wie Ketten, Rüttelflaschen o.ä.
außerhalb der Fahrerkabine transportiert
werden. Der Schwerlastkorb am Heck des
Fahrzeuges ist gut zugänglich und es sind
keine weiten Wege nötig, um an das
Werkzeug zu gelangen. Ein weiterer
PERFORMANCE IN EVERY DETAIL
VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
Punkt: Schaufel, Besen oder Schaber
gehören nicht ins Fahrerhaus, sondern an
sichere und gut zugängliche Halterungen.
Am Heck ist zusätzlich eine Kellen-Halte -
r ung möglich. Dank der Halterungen
entsteht keine Gefahr durch verlorene
Teile während der Fahrt.
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Elektronische
Sicherheits-
Steuerung mit
Not-Aus, rechts
ein Kellenhalter.
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MASCHINEN + TECHNIK
HOLP
Wohlgenannt und Holp intensivieren
Zusammenarbeit rund um den RotoTop
Mit Hilfe des Drehantriebs RotoTop konnten schon zahlreiche Unternehmer
kürzere Durchlaufzeiten und mehr Wirtschaftlichkeit auf ihren
Baustellen umsetzen. Derzeit verstärkt die Holp GmbH ihre Kooperation
mit der Vorarlberger Firma Wohlgenannt und unterstreicht mit
einem Vorführbagger die Vorteile des RotoTop im Praxiseinsatz.
D
amit mit dem Bagger die gestellten
Aufgaben schnell und effizient
erledigt werden können, muss er als
flexibler Geräteträger bestmöglich
ausgerüstet werden. Nur so kann er am
Einsatzort schnell und unkompliziert
zwischen den Anbaugeräten wechseln.
Alle verwendeten Anbaugeräte sollten
endlos drehbar sein und bei Bedarf im
Dauereinsatz betrieben werden können,
ohne dass Überhitzungen auftreten. Es
muss also viel Öl zum Anbaugerät
durchgeleitet werden.
All dies bietet der Drehantrieb RotoTop
des schwäbischen Unternehmers und
Tüftlers Günter Holp. Die Technik ist seit
über 20 Jahren erprobt und wird bei
immer mehr Baggern jeder Größe eingesetzt,
zu 99% auch im Festanbau. Dabei
können Kunden nicht nur aus Drehantrieben
für die verschiedenen Tonnage-Klassen
wählen, sondern passend zu dem
individuellen Bedarf auch die Ausführung
der Drehdurchführung im RotoTop aus 27
verschiedenen Varianten festlegen.
Die Firma Wohlgenannt mit Sitz in
Dornbirn, die u.a. für den Verkauf und die
Vermietung von Kränen und Baumaschinen
samt Anbaugeräten bekannt ist,
arbeitet seit vielen Jahren mit Holp
zusammen. Bei Günter Holp stehen
Qualität, Langlebigkeit, Wirtschaftlichkeit
Von rechts: Martin Wohlgenannt und Günter Holp verbindet eine langjährige
Partnerschaft. Mit dem neuen Vorführbagger können sich Kunden rasch selbst
von den Vorteilen des RotoTop überzeugen.
Thorsten Schick wird
als Co-Geschäftsführer
der Holp GmbH
den Vertrieb leiten
und die Kunden in
Österreich noch
intensiver betreuen.
und Funktionalität an erster Stelle.
Umfangreiche Garantien, die die Holp
GmbH gibt, zeugen davon, dass man von
diesem Qualitätsanspruch nicht nur
überzeugt ist, sondern dass die praktischen
Erfahrungen diese bestätigen.
Hinzu kommt die Konzentration auf das
Wesentliche: Bei Holp wird nur dann ein
neues Anbaugerät entwickelt, wenn zum
Zeitpunkt der Entwicklung eine Leistungssteigerung
von mindestens 25% zu
erwarten ist.
Der jüngste Schritt in der gemeinsamen
Zusammenarbeit von Wohlgenannt
und Holp ist der Vorführbagger: Der
Kurzheckbagger von Kobelco gehört zur
24-t-Klasse, hat einen RotoTop RT 251 mit
8-facher Drehdurchführung und fünf
Kupplungen angebaut und ist mit einem
OilQuick Schnellwechsler ausgestattet.
Mit dessen Hilfe können sich die Kunden
vor Ort selbst von dessen Vorteilen
überzeugen: Der RotoTop erhöht die
Flexibilität auf der Baustelle bei vergleichsweise
geringer Aufbauhöhe am
Baggerarm ganz massiv. Dies gilt in
besonderem Maße, wenn dieser zusammen
mit einem vollhydraulischen Schnellwechsler
fest verbaut ist.
Um diese Lösung, mit der die Holp
GmbH in Deutschland bereits zum
Marktführer wurde, auch nach Österreich
und weitere europäische Länder zu
tragen, baut das Unternehmen seine
Kundenbetreuung weiter aus. Ab Februar
ist Thorsten Schick als Geschäftsführer
Vertrieb bei der Holp GmbH tätig. Er
leitet dort nicht nur den Gesamtvertrieb,
sondern kümmert sich verstärkt um den
Ausbau der Auslandsmärkte. Die Voraussetzungen
sind ideal: Schick hatte bereits
2013-2014 bei Holp gearbeitet, bevor es
ihn zu einem anderen Unternehmen mit
damals mehr Auslandsbeziehungen zog.
Dort übernahm er die internationale
Kundenbetreuung und bekam die
Gelegenheit, das Auslandsgeschäft dieses
Unternehmens in Asien, Australien und
Europa von Beginn an aufzubauen.
www.holp.eu | www.wohlgenannt.co
22 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
Um in der Baustelle der Station
Matzleinsdorfer Platz die Stützmauern
bis zum Bau der Stahlbetondecke abzusichern,
entschied sich die Firma Swietelsky für
eine temporäre Absicherung mit
Hydrauliksteifen von Groundforce.
MP750 Hydrauliksteifen mit einer
maximalen Tragfähigkeit von 750 t zur
Absicherung der Seitenwände. Bei der
extremen Spannweite wurden zur
zusätzlichen Absicherung mittig Stahlträger
angebracht, die zwischen den Mittelstützen
der Schlitzwände verspannt
wurden. Zusätzlich wurden in den Ecken
in zwei Ebenen jeweils eine MP375 Steife
mit einer Tragfähigkeit von 375 t verbaut.
Für die bedarfsgerechte Lieferung und
Installation der fast 1.000 t Ausrüstung,
die Groundforce über einen Zeitraum von
etwas mehr als drei Wochen bereitstellte,
war eine genaue Koordination zwischen
dem Standortteam von Swietelsky und
den Technikern von Groundforce nötig. Da
die Vorgabe neben dem engen Zeitrahmen
besonderen Wert auf hohe Sicherheit legte,
stellte Groundforce für den Ein- und
Ausbau und die Schulung der Swietelsky-
Mitarbeiter ein Supportteam bereit, das
die Bauarbeiten über den gesamten
Zeitraum begleitete. Zusätzlicher Zeitgewinn
konnte durch eine detaillierte
Ablaufplanung und weitgehend vormontierte
Endlagerplatten und Wandanschlüsse
realisiert werden. In den meisten
Fällen konnten die Hydrauliksteifen durch
eine Öffnung in der Betondecke abgesenkt
und innerhalb einer Stunde an Ort und
Stelle montiert werden.
Nach Beginn der Montage im Oktober
2020 konnte so die gesamte Aussteifung in
nur dreieinhalb Wochen fertiggestellt
werden, während die Ausschachtungen
weiter vorangetrieben wurden. Geplant
war zunächst eine sechsmonatige Anmietung
der Groundforce Systemkomponenten.
Allerdings waren die Arbeiten bereits
nach fünf Monaten abgeschlossen und
nach Fertigstellung der Kellerdecke
wurden die Groundforce-Steifen bereits
Mitte März 2021 demontiert und wieder
abtransportiert.
www.vpgroundforce.de
GROUNDFORCE
Souverän unter extremstem Druck
Ein Kernstück des aktuellen Öffi-Ausbaus in Wien ist die Verlängerung der bestehenden
Linie U2 zur neuen Linie U5 mit neuen U-Bahnstationen, die dann die Anbindung an
das S-Bahnnetz sicherstellen werden. Vorläufige Endstation ist die Station Matzleinsdorfer
Platz, wo sich Groundforce Hydrauliksteifen als sichere, kostengünstige und
umweltverträgliche Lösung bewähren.
A
m Matzleinsdorfer Platz hatte die
Swietelsky AG 2018 mit der Vorbereitung
der Baustelle begonnen, die umfangreiche
Tiefbauarbeiten an der Triester
Straße umfassten. Ziel war die Absicherung
der umstehenden Gebäude, die
Verlegung von Versorgungsleitungen und
die Vorbereitung für den Bau des neuen
U-Bahnhofs. Nachdem in den geplanten
Schacht an der Triester Straße bereits von
einem Vorunternehmen eine Schlitzwand
eingebracht wurde, musste sich das Team
von Swietelsky in mehreren Etappen rund
32 m in die Tiefe graben. Dabei wurde
Schritt für Schritt von oben nach unten
abgegraben und jede Etage mit einer
massiven Stahlbetondecke ausgesteift. Der
Aushub wurde dann in Mulden mit einem
Kran an die Oberfläche verbracht und
abtransportiert.
Aufgrund der massiven seitlichen
Lasten durch das umgebende Erdreich
und das nachdrückende Grundwasser war
eine äußerst robuste Aussteifung und ein
ständiges Abpumpen des Wassers unverzichtbar.
Normalerweise hätte das Team
von Swietelsky in konventioneller Bauweise
schwere Stahlbetonträger gegossen,
um die Stützmauern bis zum Bau der
Stahlbetondecke genau ein Stockwerk
über dem Aushubniveau abzusichern.
Allerdings waren auf gleicher Höhe die
mächtigen Stationsröhren geplant, die in
den Bahnhof einmünden. Sämtliche
Betonsteifen hätten also nach dem
Einbringen der Decke wieder mühsam
abgerissen und entsorgt werden müssen.
Diesen enormen Zeit- und Materialaufwand
suchte die Projektleitung von
Swietelsky verständlicherweise zu
vermeiden. Die Lösung bestand in einer
temporären Absicherung mit Hydrauliksteifen
von Groundforce, die einfach
montiert werden konnten und nach dem
Einbringen der Betondecke ebenso leicht
wieder entfernt wurden. Für die Aussteifung
der 34 x 64 m großen Baugrube
lieferte Groundforce insgesamt zwölf
Foto: ©Swietelsky/Wakolbinger
Der Einsatz der modularen Hydrauliksysteme
ermöglichte erhebliche
Kosten- und Zeitvorteile.
SERIE 7
DIE NEUEN RADLADER
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24 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 25
MASCHINEN + TECHNIK
HUPPENKOTHEN
Ein Street-Art-Bagger für den guten Zweck
Baumaschinenspezialist Huppenkothen ließ Künstler Michael Heindl einen neuen
Takeuchi Kompaktbagger in ein einzigartiges Sammlerobjekt verwandeln. Ende
November wurde der Street-Art-Bagger auf der Fachmesse Smopyc in Saragossa übergeben.
Der aufgerundete Mehrerlös von 5.000 Euro ging als Spende an die Harder
Familie Lehner für die Unterstützung ihrer schwer kranken Tochter Victoria.
Huppenkothen Baumaschinen
spendete den
5.000-Euro-Mehrerlös
bei der Versteigerung
des Street-Art-Baggers
an Harder Familie. Im
Bild (von links):
Huppenkothen-
Geschäftsführer
Martin Hofer, Victoria,
Annabell, Katharina
und Tobias Lehner
sowie Huppenkothen-
Geschäftsführer
Wolfgang Rigo.
Der spanische
Huppenkothen-Händler
Maquinaria Obra
Pública Repma S.L.
bei der Übergabe des
Street-Art-Baggers auf
der Fachmesse Smopyc
in Saragossa.
Im Bild (von links):
Huppenkothen-
Geschäftsführer
Wolfgang Rigo mit
Bernat Ramis und Toni
Benassar von Repma.
ir bringen Farbe auf die Baustelle,
Kunst zu den Menschen
und engagieren uns für den guten
Zweck“, schildert Huppenkothen-
Geschäftsführer Martin Hofer die guten
Gründe für die besondere Auktion. Seit
Jahren setzt sich das Unternehmen für
bedürftige Menschen aus der Region
ein. Gemeinsam mit Künstler Michael
Heindl wurde im Herbst ein Kreativprojekt
mit sozialem Mehrwert entwickelt.
Dafür wurde einer der beliebten
Takeuchi-Allzweck-Bagger, Typ
TB290-2 inklusive Schnellwechsler,
künstlerisch gestaltet.
Ende November wurde das Auktionsobjekt
auf der spanischen Fachmesse
an den Höchstbieter übergeben.
Den Zuschlag für das Street-Art-Einzelstück
erhielt das auf Mallorca tätige
Bauunternehmen Construcciones
Tibidoy des italienischen Architekten
Giuseppe Violante. Der auf den
Listenpreis ersteigerte Zuschlag von
aufgerundet 5.000 Euro ging als Spende
an Katharina und Tobias Lehner für die
Unterstützung ihrer schwer kranken
Tochter Victoria.
Soziale Kunst am Bau
Mit Michael Heindl konnte das Baumaschinenunternehmen
einen renommierten
Künstler für die Gestaltung des
Baggers gewinnen. Der gebürtige
Linzer hat seine vielfach ausgezeichneten
Werke bereits in Hong Kong,
Hamburg, Vancouver, Belgrad und
Kairo gezeigt. Heindl hat sich gezielt
auf Kunst im öffentlichen Raum
spezialisiert und 2010 die soziale
Kunstinitiative „Make Your Mark“ ins
Leben gerufen. Dabei gestaltet er
gemeinsam mit Schulen, Kultureinrichtungen
oder Alters- und Jugendheimen
öffentliche Räume in Österreich und
Deutschland mit Graffiti und Street
Art. „Michael Heindl war genau der
richtige für unser Projekt. Sein soziales
Engagement hat uns beeindruckt“,
erzählt Huppenkothen-Geschäftsführer
Wolfgang Rigo.
www.huppenkothen.com
26 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
W
Fotos: @ Tobias Köstl
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
In mittlerweile sechs Abbaubetrieben
rund um die Zentrale
in Rottenmann produziert die
Paltentaler Splitt & Marmorwerke
GmbH nicht nur hochwertige
mineralische Rohstoffe,
sie ergänzte ihr Know-how in
der Gewinnung und Aufbereitung
auch durch ein umfangreiches
Anwendungswissen.
Geleitet wird das Familienunternehmen
von Dina Lesjak,
MA, die es mit frischem Elan in
dritter Generation weiterführt.
Bei der jüngsten Fuhrpark-
Erneuerung fiel die Wahl auf
die aktuellen Geräte der Neuen
Generation von Caterpillar.
ZEPPELIN
Paltentaler: neue Bergbau Betriebe und
Cat Geräte stärken Rohstoffkompetenz
S
eit der Gründung im Jahr 1965 durch
Baumeister Hans Pilz, dem Großvater
von Dina Lesjak, ist der Familienbetrieb
stark mit der Region bis ins Pölstal
verwurzelt. In zweiter Generation hat
Meinhard Lesjak weitere Werke aufgebaut,
weitergeführt und die mineralische
Kompetenz im Unternehmen sukzessive
erhöht. 2017 übernahm mit Dina Lesjak,
MA, die dritte Generation die Geschäftsführung.
Neben regionalen Abnehmern in
der Bauwirtschaft zählen auch internationale
Unternehmen der Baustoffindustrie
zum Kundenkreis der Paltentaler Splittund
Marmorwerke GmbH wobei hier
hauptsächlich Zuschlags- sowie Füllstoffe
in hochweißer Qualität zu Anwendung
kommen.
Der neue Cat 950M unterstützt die Abläufe
im Werk der Firma Paltentaler in Mautern,
wo der Rohstoff unter anderem durch die
optische Sortieranlage aufbereitet wird. Im
Bild bei der Geräteübergabe von links:
Technischer Leiter DI Georg Glatz,
Produktionsverantwortlicher Mautern
Rudolf „Rudi“ Häuplik, Geschäftsführerin
Dina Lesjak, MA und Harald Polleros
(Betreuer Zeppelin Österreich GmbH,
Niederlassung Graz).
Ein Bereich, der während der Pandemie
ein starkes Wachstum verzeichnete, ist das
Ziersplittsortiment, das aufgrund der
großen Auswahl an Farben und Körnungen
der eigenen Rohstoffe einen breiten
Anwendungsbereich im Garten- und Landschafsbau
abdeckt. Ergänzend zur
Rohstoffgewinnung und -aufbereitung ist
die Firma Paltentaler auch in den Bereichen
Recycling, Transporte und regionaler
Erdbau tätig.
Mit dem zweiten Standbein, der 1990
von Meinhard Lesjak gegründeten Ipus
Mineral- & Umwelttechnologie GmbH,
wird die umfangreiche Erfahrung mit
Mineralien auch für die Landwirtschaft
genutzt. Auf Basis von natürlichem Zeolith
höchster Qualität und einer wissenschaftlich
geführten, betriebsinternen Forschungseinheit
entwickelt das Unternehmen
seit vielen Jahren die mineralischen
Bioregulatoren. Diese unterstützen die
konventionelle und die ökologische
Landwirtschaft bei den aktuellen Themen
wie Emissionsreduktion, Tierwohl,
Reduktion von Antibiotika, Produktivitätssteigerung
und nachhaltiger Kreislaufwirtschaft.
Die Zentrale für beide Unternehmen,
die rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beschäftigen, befindet sich in
Rottenmann. Meinhard Lesjak steht als
Pionier und Visionär nach wie vor hinter
der Firma, überlässt das operative
Geschäft aber schon seit Jahren seiner
Tochter und ihrem Team. Dina Lesjak
Fotos: Harald Waupotitsch/alm8.at
„Obwohl ich mit meinem Studium
Marketing & Sales eine Quereinsteigerin
bin, bin ich als Unternehmertochter schon
von Kindesbeinen an in unseren Betrieben
gewesen. Das wichtigste Kapital jeder
Firma sind die Mitarbeiter und zwar jeder
einzelne – bei uns kennt man sich und wir
halten zusammen. Ich bin stolz, wie viel
wir vor allem in den letzten beiden Jahren
gemeinsam geschafft haben.“
Sechs Abbaustätten in den Bergbaubetrieben
in der Obersteiermark
In Lassing, Ketten, Wald am Schoberpaß,
Öblarn sowie Pöls (Oberkurzheim Ost und
West) werden die bergfreien kalzitische
und dolomitische Karbonate im Etagenabbau
mittels Bohr- und Sprengarbeit
gewonnen. Die Bohr- und Sprengarbeiten
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Fachkräfte bzw. mit eigenem Bohrgerät.
Der gewonnene Rohstoff wird per
Muldenkipper oder S-Lkw zu den der
modernen Aufbereitungsanlagen transportiert
und in speziell an die hohe Produktqualität
angepassten Prozessschritten
- brechen, klassieren, optisch sortieren,
trocknen, vermahlen, sichten – zu Qualitätsprodukten
veredelt und im In- und
Ausland vermarktet. Die Produkte werden
den Kunden im Silo, lose oder in Big Bags
zur Verfügung gestellt bzw. auf Wunsch
auch mit dem eigenen Fuhrpark oder Partnerfirmen
geliefert. Qualität steht bei
Paltentaler im Vordergrund, daher verfügt
man über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem
nach ISO 9001. Des
Weiteren sind sämtliche Produkte
Maschinist Gustav „Gust“ Zach kennt seine heutige
Chefin schon seit ihren ersten Besuchen im Steinbruch
in jungen Jahren. Von der Technik des Cat 336 Next
Generation mit Winkelbauer Ausrüstung ist er rundum
begeistert.
Made in Germany
Dina Lesjak, MA, leitet bereits
in dritter Generation die
Familienunternehmen
Paltentaler Splitt &
Marmorwerke GmbH
sowie die Ipus Mineral-
& Umwelttechnologie
GmbH.
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28 JÄNNER/FEBRUAR 2022
BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 29
MASCHINEN + TECHNIK
Einer der beiden neuen Cat 326 Next
Generation beim Beschicken des mobilen
Prallbrechers Remax 300 im Kalksteinbergbau
Pöls-Oberkurzheim West.
Die Geräte der Firma Paltentaler sind überwiegend
personenbezogen zugeteilt und
werden entsprechend gepflegt.
CE-zertifiziert, sowie für den Bereich der
Landwirtschaft Pastus+ zertifiziert.
Die älteste Lagerstätte ist der seit 1968
betriebene Kalksteinbergbau „Burgfried“
in der Gemeinde Lassing. Hier werden
Produkte für die regionale Bauwirtschaft,
Ziersplittindustrie sowie die Betonindustrie
erzeugt. Die Rohstoffsicherheit ist
durch bereits gesicherte Nachfolgeprojekte
langfristig gesichert. Zwei weitere Betriebstätten
liegen im Gemeindegebiet Pöls-
Oberkurzheim. Der hier abgebaute
Rohstoff Kalziumkarbonat wird direkt in
der angeschlossenen Aufbereitungsanlage
zu hochwertigen Körnungen für die Bauund
Ziersplittindustrie verarbeitet. In
einem weiteren Verarbeitungsschritt wird
der hochwertige weiße Rohstoff in der
Putzsandanlage zu Fraktionen von 5,0 bis
0,1 mm aufbereitet. Hier punktet Paltentaler
vor allem mit der variablen Sieblinie,
der Kornform, der Farbkonstanz und mit
dem Weißegrad. Das hochwertige Kalciumcarbonat
erfüllt auch alle Qualitätskriterien
der Futtermittelindustrie.
Im Kalksteinbergbau Reichenstuhl in
der Nähe von Wald am Schoberpaß wird
auf ca. 1.300 m Seehöhe kalzitischer
Dolomit abgebaut. Witterungsbedingt
kann das Material nur in den Monaten
zwischen Mai und November abgebaut
werden. Dieses wird mit Lkw in das ca.
20 km entfernte Werk in Mautern transportiert,
wo es unter anderem mittels
optischer Sortieranlage vorsortiert wird.
Hier entstehen hochwertige Körnungen,
welche sowohl in der Betonsteinerzeugung
als auch als Ziersplitt Verwendung finden.
Der ebenfalls neue Bergbau in Walchen bei
Öblarn wird, wie der Bergbau in Ketten, in
den nächsten Jahren hochgefahren.
Dazu Betriebsleiter Karl-Heinz
Walcher, Zuständiger für die Bergbautriebe
„Nord“: „Pro Betriebsstätte beschäftigen
wir im Durchschnitt drei bis vier
Mitarbeiter um das eingesetzte Bergbauzubehör
(Radlader, Bagger, Mulden,
Bohrgerät) zu bedienen und die Aufbereitungsanlagen
sowohl stationär als auch
mobil mit Rohstoff zu beschicken und
letztendlich das Produkt für unsere
Kunden zu verladen. Die Aufbereitungsanlagen
sind im Allgemeinen in Form einer
Vorbrechstufe (Backenbrecher), einer
Vorabsiebung sowie einer Nachbrechstufe
(Prallmühle) und nachgeschalteter
Klassierung aufgebaut. Dazu kommt
unser eigener Fuhrpark, den wir hauptsächlich
für den Transport unserer
qualitativen Rohstoffe einsetzen, um
unsere Kunden schnellstmöglich beliefern
zu können.“
Fünf neue Cat Geräte
Dina Lesjak: „Eine unserer Stärken ist die
erfolgreiche Zusammenarbeit eines jungen
Teams mit erfahrenen, langjährigen
Fachkräften, der Mix macht´s. Um
erfolgreich zu sein braucht es aber nicht
nur das richtige Team, sondern auch gute
Maschinen. Wir haben in den letzten
Jahren sehr viel investiert, sowohl im
Anlagenbereich als auch in die Modernisierung
unseres Fuhrparks. Dabei legen
wir besonderen Wert auf neueste Technik,
geringen Verbrauch und hohen Komfort
für unsere Mitarbeiter. Nachdem uns
Harald Polleros von der Firma Zeppelin
mehrere Vorführgeräte zur Verfügung
gestellt hat und diese von den Maschinisten
sehr positiv aufgenommen wurden,
haben wir 2021 in fünf neue Cat Geräte
investiert.“
Als erstes Gerät verstärkte der Cat 336
Next Generation den Bergbau in Lassing.
Der aktuell größte Bagger im Fuhrpark
verfügt ab Werk über ein umfangreiches
Technik Paket mit verschiedenen Assistenzsystemen.
Er ist mit einem vollhydraulischen
Schnellwechselsystem der
Firma Winkelbauer ausgerüstet und
kommt mit Felslöffel und Reißzahn zum
Einsatz. Maschinist Gustav Zach verlädt
mit dem Cat 336 das Material für die
externen Baustellen bzw. für die internen
Transporte zur Aufbereitungsanlage.
Wenig später wurde der Radlader Cat
950M in das Werk in Mautern geliefert, wo
er für raschen Materialtransport sorgt. Es
folgte der kompakte Radlader Cat 908M,
der in Pöls die Kunden im internen
Werksverkehr mit den gewünschten
Kleinmengen versorgt und dank Schnellwechselsystem
rasch zwischen 1,1 m³
Erdbauschaufel und Palettengabel
wechseln kann.
Im Herbst folgten zwei Cat 326
Kettenbagger, die als Next Generation
Geräte ebenfalls über das umfangreiche
Technik-Paket ab Werk verfügen – unter
anderem eine Hub- und Schwenkbegrenzung
sowie eine Baggerwaage. Während
die beiden Radlader über Cat Schaufeln
verfügen, sind die Bagger mit dem
Schnellwechselsystem multiconnect sowie
Anbaugeräten der Firma Winkelbauer
ausgerüstet. Neben diesen Neu-Geräten
bewährt sich seit vielen Jahren auch eine
Abbruchschere von Cat im Maschinenpool
der Paltentaler.
„Die technisch überzeugenden Vorführgeräte
und das stimmige Gesamtkonzept
aus Preis, Leistung und Betreuung waren
für uns ausschlaggebend. Es ist für uns
daher durchaus vorstellbar, dass wir die
sehr gute Zusammenarbeit mit Zeppelin
Österreich in Zukunft weiter intensivieren.
Und nicht zuletzt sind wir auch
immer offen für eine weitere Verstärkung
unseres Teams und freuen uns über
entsprechende Bewerbungen“, so Dina
Lesjak abschließend.
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30 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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KUHN
VA Erzberg schätzt die neue
intelligente Komatsu Raupe D155AXi
Im Bergbau werden sehr hohe Qualitätsansprüche an Baumaschinen gestellt.
Die VA Erzberg GmbH baut deshalb bereits seit über zwei Jahrzehnten auf
Geräte von Komatsu, die man beim verlässlichen Partner Kuhn erwirbt.
Von links: VA Erzberg Betriebsleiter
Stv. DI Dr. mont. Alfred Stadtschnitzer, Fahrer
Helmut Matous, Herbert Kreiseder
(Kuhn) und Instandhaltungsleiter
Ing. Peter Aflenzer.
Ein großer Pluspunkt der Komatsu
Raupe D155 AXi ist die gute Balance
zwischen Schild und Heckaufreißer.
erklärt Stadtschnitzer, bezüglich der
Einsatzbereiche der neuen Raupe.
Einen großen Stellenwert für die VA
Erzberg GmbH stellt dar, dass die Firma
Kuhn in ihrer Firmenphilosophie das after
sales Service als Markenzeichen gesetzt
hat. „Dabei ist vor allem die rasche
Verfügbarkeit von Ersatzteilen und ein
entsprechender technischer Support
hervorzuheben. Darüber hinaus wird in
Zusammenarbeit mit Komatsu Europe
jährlich ein umfangreiches Schulungs- und
Traineeprogramm mit unseren Großgerätefahrern
durchgeführt“, sagt Josef
Pappenreiter. „Nicht zuletzt profitieren wir
durch die gute Vernetzung der Firma
Kuhn bis in das Werk nach Tokio auch von
neuesten Entwicklungen, womit die
Fördertechnik in unserem Tagebau sicher
zu einer der modernsten und produktivsten
in Europa aber auch weltweit zu
zählen ist“, so der Geschäftsführer Technik
bei der VA Erzberg GmbH.
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D
ie Partnerschaft zwischen der VA
Erzberg GmbH, die nachhaltigen
Bergbau am steirischen Erzberg betreibt,
und dem Baumaschinenhändler Kuhn
besteht seit mehr als 20 Jahren und ist
geprägt von einer sehr guten Vertrauensbasis.
„Wir schätzen vor allem das
Selbstverständnis der Firma Kuhn, dass
Maschinen für den Einsatz am Erzberg
den höchsten Qualitätsstandards entsprechen
und sehr hohen Produktivitätsanforderungen
gerecht werden müssen“, sagt
Josef Pappenreiter, Geschäftsführer
Technik bei der VA Erzberg GmbH, der
weiter meint: „Auf Basis dieser Rahmenbedingungen
haben wir in den letzten 23
Jahren 26 Groß-Bergbaugeräte und 14
sonstige Baumaschinen der Firma
Komatsu bei Kuhn erworben.“
Sofortige Inbetriebnahme.
Zuletzt erwarb das steirische Unternehmen
die neue intelligente Komatsu Raupe
D 155 AXi. Das bewährte Konzept der
intelligenten Maschinensteuerungen von
Komatsu, die bereits im Werk integriert
werden, hat inzwischen weltweit Einzug
gehalten. Die halbautomatische Steuerung
sorgt für eine enorme Steigerung der
Effizienz und Sicherheit im Sinne des
Fahrers. Planierraupen von Komatsu, die
über eine intelligente Maschinensteuerung
verfügen, führen in der Automatik-
Betriebsart nicht nur das Grobplanum
sondern auch hochpräzise Feinplanierarbeiten
aus. Die bislang am Schild installierten
Komponenten der Maschinensteuerung
wurden durch eine GNSS-Antenne
auf dem Kabinendach, sowie die moderne
inertielle Messeinheit (IMU+) und
Zylinder mit integrierten Hubwegsensoren
ersetzt. Dadurch fallen die täglichen
Installationsarbeiten von Antenne und
Kabeln weg.
„Die gewohnt hohe Qualität der
Komatsu-Maschinen zusammen mit der
integrierten Steuerung ergaben ein
hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.
Neben dem höchsten Dienstgewicht in der
40 Tonnen-Klasse war die gute Balance
zwischen Schild und Heckaufreißer ein
großer Pluspunkt für diese Maschine“,
erklärt Alfred Stadtschnitzer, stellvertretender
Betriebsleiter bei der VA Erzberg
GmbH die wichtigsten Beweggründe für
die Neuanschaffung. Die Raupe läuft seit
der Inbetriebnahme problemlos. Nachbesserungen
waren nicht nötig. „Das war für
uns insofern wichtig, da die Maschine
sofort auf einer sehr zeitkritischen
Baustelle eingesetzt wurde und sofort
volle Leistung bringen musste. Die
integrierte Steuerung garantiert eine
saubere Ausführung der geplanten
Arbeiten auch bei Gerätefahrern mit
geringem Erfahrungsschatz“, so Alfred
Stadtschnitzer.
Regelmäßige Weiterbildung.
Die Schubraupe soll sowohl im Sturzbetrieb
als auch im Tagbau eingesetzt
werden. „Im Bereich des Abraumsturzes
müssen Rampen und Dämme nach
festgelegten Vorschriften errichtet werden,
wobei die Steuerung eine präzise Ausführung
garantiert. Im Tagbau muss in
manchen Fällen die Sohle nach dem
Abfördern des gesprengten Hauwerks
mittels Reißen nachbearbeitet werden.
Daneben ist sie als leistungsstarkes Gerät
für die Straßeninstandhaltung verfügbar“,
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VÖBU
Neuer Termin für Österreichs
größtes Geotechnik-Event
Viele Geotechnik-Experten im Messe Congress Center Wien und die Omikron-Welle
– das passte leider nicht zusammen. Kurzfristig musste daher der Termin von Ende
Jänner abgesagt werden. Allerdings konnte die VÖBU, Vereinigung Österreichischer
Bohr-, Brunnenbau- und Spezialtiefbauunternehmungen, kurzerhand umplanen: die
Durchführung der VÖBU Fair/ÖGT 2022 ist auf 19. - 20. April 2022 verschoben.
A
ngesichts der Notwendigkeit der
nochmaligen Verschiebung der
Geotechnikmesse VÖBU Fair und der ÖGT
– Österreichische Geotechnik Tagung – die
traditionellerweise als größtes Geotechnik-
Event Österreichs in Kombination
stattfinden – betont VÖBU Geschäftsführer
Ing. Thomas Pirkner: „Schwierige
Zeiten erfordern eben rasche und zielgerichtete
Entscheidungen.“ VÖBU Präsident
DI Andreas Körbler ergänzt: „Durch die
Covid-Maßnahmen waren uns leider die
Hände gebunden. Die ÖGT hätte zwar
reduziert mit Sitzplatzzuweisung stattfinden
können, die VÖBU Fair als Messe und
Netzwerkveranstaltung unter den gegebenen
Umständen keinesfalls. Eine Trennung
kam für uns nicht in Frage.“
Neuer Termin – gleicher Ort
Die gesamte Veranstaltungsbranche ist
durch die Einschränkungen stark beeinträchtigt,
trotzdem konnte die VÖBU sehr
schnell mit einer Alternative aufwarten,
womit die österreichische Geotechnik-
Branche nicht auf ihre eingesessene
Zusammenkunft verzichten muss. Auf
Grund zahlreicher anderer Verschiebungen
– so wird auch das CVK-Christian
Veder Kolloquium in Graz erst Ende Juni
2022 stattfinden – hat die Vereinigung für
ihre treue Community am gleichen
Standort Messe Congress Center Wien mit
dem neuen Datum 19.-20. April 2022 eine
zeitnahe Event-Alternative direkt nach
den Osterferien gefunden. Sie trägt einmal
mehr den treffenden Titel „Unwägbarkeiten
in Planung & Ausführung von geotechnischen
Maßnahmen“.
Business-Plattform für
Branchenspezialisten
Die Fachausstellung VÖBU Fair bleibt
unverändert, d.h. alle interessierten
Besucherinnen und Besucher finden wie
gewohnt internationale Hersteller von
Maschinen- und Baugeräten, Auftraggeber
der Spezialtiefbaubranche, Geotextilien,
Brunnenbau- und Bohrtechnik, Mess- und
Werkzeugtechnik, Munitionsbergung,
Planungsbüros, Zulieferer der Geotechnikbranche
und Spezialtiefbau-Anbieter.
Besonderes Highlight der ÖGT bleibt die
„Vienna Terzaghi Lecture“ und die
Verleihung des Österreichischen Grundbaupreises,
der die Leistungen des
akademischen Nachwuchses in diesem
Bereich würdigt.
Alle bereits erworbenen Tickets
behalten ihre Gültigkeit, der Frühbucher-
Bonus wird bis Ende Februar als besonderes
Angebot verlängert. Die Möglichkeit,
am Dienstag dem 19.04., von 14:00 bis
22:00 bei der VÖBU Fair nach einer
Registrierung kostenlos teilzunehmen,
bleibt aufrecht.
Von links: Ing. Thomas Pirkner als Geschäftsführer
und DI Andreas Körbler als Präsident der VÖBU haben
schnell auf die Corona-Einschränkungen reagiert.
NEUER TERMIN
12. VÖBU Fair 2022 & 13. ÖGT
19. - 20. April 2022
Messe Wien Congress Center
Alle Infos zur Ausstellung & Anmeldung
oegt.voebu.at
(Findet unter Einhaltung aller aktuell
gültigen Sicherheitsvorkehrungen statt.)
Fotos: VÖBU
DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK
Dank dem Schnellwechselsystem SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion
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sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at
34 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
Neben verbesserter Kraftstoffeffizienz und
geringeren CO2-Emissionen punktet der Volvo
EC300E Hybrid auch durch ein hohes Maß an
Präzision und Manövrierbarkeit.
Von links: Markus Gappmaier (Leiter der Baumaschinen bei Moosleitner), Geschäftsführer
Mathias Christian Moosleitner und Lukas Exenberger (Ascendum Vertriebsrepräsentant).
Condecta Schnelleinsatzkrane
sind zu 100 % feuerverzinkt.
Ausladung von 24 m bis 45 m,
Hakenhöhe bis 30 m.
ASCENDUM / MOOSLEITNER
Moosleitner: am Puls der Zeit mit
dem Volvo-Kraftpaket EC300E Hybrid
Zwei moderne Volvo Hybrid-Raupenbagger sorgen bei zahlreichen Projekten der Firma
Moosleitner für erhöhte Profitabilität. Ausgestattet mit neuester Technologie ermöglichen
die Hybridbagger eine Senkung des Kraftstoffverbrauches von bis zu 17% – bei gleicher
Power und Performance wie vergleichbare konventionelle Maschinen.
V
or über 60 Jahren gründete Matthäus
Moosleitner die gleichnamige Firma
Moosleitner, die einst aus einem Müllerbetrieb
entstanden ist. Die Spezialgebiete
des Salzburger Unternehmens sind Kies,
Beton, Erdbau, Abbruch, Recycling und
Entsorgung. Durch unternehmerischen
Mut und strategischer Führung legte die
Firma schon früh die Grundlage für
Projekte im großen Stil. Mittlerweile sind
150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für
Die beiden EC300E Hybrid kommen bei der Firma Moosleitner vor allem bei Erdarbeiten und im
Abbruch zum Einsatz. Rechts ein EC300E Hybrid und der Radlader L150H gemeinsam im Einsatz.
Moosleitner tätig und fast 100 Baumaschinen
sind regelmäßig im Salzburger Raum
im Einsatz.
Geballte Volvo-Power
Die gute Zusammenarbeit zwischen
Moosleitner und Ascendum basiert auf
langjährigem Vertrauen und einer
ähnlichen Wertestruktur, bei der Zuverlässigkeit
und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt
stehen. Der Fuhrpark der Firma Moosleitner
umfasst die aktuellsten Maschinen:
Mittlerweile sind 33 Volvo Maschinen,
bestehend aus 19 Baggern und 14 Radladern,
im Einsatz. Die zwei starken
Hybridbagger sind umfangreich ausgestattet:
Durch die 3D- und GPS-Steuerung der
Bagger ist es möglich, bei jeder Aushubbaustelle
die maximale Effizienz rauszuholen.
Mathias Moosleitner hat die
Erfahrung gemacht, dass die Hybridtechnologie
von Volvo CE am effizientesten ist.
36 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: @Alexandra Großbointner
Der junge Unternehmer sieht den größten
Vorteil der Hybridbagger in der langfristigen
Einsparung. Die durchschnittliche Dauer des
Einsatzes der EC300E beträgt drei Wochen
auf einer Baustelle. Moosleitner will Nachhaltigkeit
unterstützen und setzt alles auf
einen möglichst umweltfreundlichen Fuhrpark.
Das Vertrauen in die Technologie der
Hybridbagger ist groß und die Mehrinvestition
rechnet sich für das Unternehmen.
Durch die hochwertige Ausrüstung erfolgt
außerdem ein sekundenschneller Werkzeugwechsel
und die Kompatibilität der Anbaugeräte
mit den Maschinen ist ein weiterer
großer Pluspunkt.
Schneller Service und Top Standort
Seit mittlerweile 15 Jahren gehen Moosleitner
und Ascendum gemeinsame Wege. „Seit
10 Jahren ist das Verhältnis besonders
intensiv“, so Moosleitner. Er schätzt vor allem
den flexiblen und schnellen Service und das
Rundum-Sorglos-Paket der Servicevereinbarung.
Diese sorgt für fix kalkulierbare
Kosten, da nach geleisteten Betriebsstunden
der Maschine abgerechnet wird. Zudem ist
der Fuhrpark so bestens gewartet und es
kann sogar der Wiederverkaufswert der
Baumaschinen gesteigert werden. Das gut
ausgebaute Ascendum Servicenetzwerk sorgt
für blitzschnelle Reaktionszeiten, die für
Moosleitner einen hohen Stellenwert haben.
Volvo-Hydraulik-Hybridtechnologie
Die innovative Hydraulik-Hybridtechnologie
ermöglicht es, Energie aus der kraftvollen
Absenkbewegung des Baggerauslegers zu
gewinnen. Die Energie wird gespeichert und
für den Antrieb der Hilfsmotoren verwendet,
die dem Motorsystem zusätzlich Leistung
bringt. Nicht nur bei der verbesserten
Kraftstoffeffizienz, sondern auch bei den bis
zu 15% reduzierten CO2-Emissionen überzeugen
die Hybridbagger auf ganzer Linie.
Besonders bei Grab- und Schütt-Arbeiten
wird der EC300E perfekt eingesetzt und
macht sich schnell bezahlt. Die Betriebsprofitabilität
wird dabei stets erhöht. Wie der
Firmenchef betont, bewährt sich der EC300E
im Einsatz als zuverlässige Hochleistungs-
Maschine und Performance-Meister. Auch die
Wartung der Hybridbagger erfolgt problemlos,
hier trifft solide Technik auf gute Servicezugänglichkeit.
Ein besonders komfortables Arbeiten
ermöglicht die neue Dämpfungstechnologie,
die Erschütterungen für den Bagger auf ein
Minimum reduziert. Bei Präzisionsarbeiten,
die besonders hohe Anforderungen an die
Genauigkeit stellen, ist es möglich, die
Ausleger-Absenkgeschwindigkeit einzustellen.
„Das Feedback von den Baggerfahrern ist
durchwegs positiv“, so Markus Gappmaier,
Leiter der Baumaschinen bei Moosleitner.
Der Kabinenkomfort ist jeweils auf die
Bedürfnisse der Fahrer abgestimmt. Auch die
Wartung läuft stets schnell und unkompliziert
ab, dadurch wird ein guter Betriebsablauf
gewährleistet. Moosleitner setzt auch auf
Mitarbeiterbindung: „Die Mitarbeiter sind
heutzutage ein hohes Gut. Daher haben die
Baggerfahrer bei uns ein großes Mitspracherecht
bei der Gerätewahl“, so der Firmenchef.
Unter dem Motto „Wir bewegen viel und
bleiben in Bewegung“ blickt der junge
Unternehmer in eine nachhaltige und
erfolgreiche Zukunft – nicht zuletzt auch
dank der Hybridtechnologie.
www.ascendum.at
www.moosleitner.eu
ATC Asphalt-
Thermo-Container,
beheizt und isoliert für 2,5–20 t Asphalt
Zahnstangenaufzüge
für Personen- und Materialtransporte
Dreger GmbH
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MASCHINEN + TECHNIK
Beim Wiederaufbau der
Infrastruktur nach Extremwetterereignissen
können
Geotextilien an vielen Stellen
für einen schnellen Baufortschritt
eingesetzt werden.
B
eispielsweise können dringend
benötigte temporäre Versorgungsstraßen,
Baustraßen und Arbeitsplattformen
mit Geogittern oder Bewehrungsgeweben,
auch bei sehr weichen Böden, schnell und
HUESKER SYNTHETIC
Brückenneubau in Rekordzeit
mit Geogitter-Bewehrter-Erde
sicher errichtet werden. Auch die temporäre
Lagerung von Abfällen und kontaminierter
Schlämme ist mit geosynthetischen
Schadstoffbarrieren, Filtern und Schlammentwässerungsschläuchen
möglich, um
die Umwelt bestmöglich vor Schadstoffeinwirkungen
zu schützen.
Der Neubau der Swistbachbrücke in
Heimerzheim, die die überregional
wichtige L182 über den Swistbach führt,
ist eines der erfolgreichen Wiederaufbauprojekte.
Durch die Zerstörung der alten
Brücke durch das Hochwasser war ein
kompletter Neubau erforderlich. Bereits
nach einer Rekordbauzeit von nur drei
Monaten konnte die neue Brücke im
Dezember 2021 wieder für den Verkehr
freigegeben werden. Die Swistbachbrücke
ist nicht nur langfristig standsicher
errichtet worden, sie ist auch mit einer
Gesamtlänge von 24,30 m zwischen den
Widerlagern um 4,22 m gewachsen, um
dem Flussbett zukünftig einen 4 m
breiteren Durchlass zu ermöglichen und
somit besser für wiederkehrende Starkregenereignisse
gerüstet zu sein.
Möglich wurde die Realisation nach so
kurzer Zeit durch das innovative Schnellbausystem
der Heitkamp Unternehmensgruppe
– welches gemeinsam mit Huesker
entwickelt wurde: das System Heitkamp
Schnellbaubrücke. Die tragenden Säulen
des Systems bzw. die Widerlager werden
aus verbundflexiblen Geogittern und lokal
verfügbaren Böden hergestellt. Sie bilden
die langfristig sicher tragenden Schwerlastelemente.
Durch die Konstruktion aus
Geogittern und Erde konnte die Bauzeit
der Widerlager der Swistbachbrücke von
drei Monaten auf zehn Tage reduziert
werden. Durch weniger Ressourceneinsatz
und weniger Materialtransporte wurde
zusätzlich auch CO2 eingespart. Sicherlich
ist es auch die reibungslose Zusammenarbeit
der beiden Unternehmen, die zu dem
schnellen Bauerfolg geführt hat. So konnte
Huesker, dank der langjährigen Erfahrung,
in kürzester Zeit die statischen
Berechnungen der Widerlager, alkalibeständige
Fortrac Geogitter und Vliesstoffe
bereitstellen.
www.heitkamp-ug.de
www.huesker.de/geokunststoffe
Kompakter Tunnelvortrieb
Tunnelvortrieb
made in in Thalgau
Blue Badger: 53,7 kW Diesel, Tunnelquerschnitt ab 12 m²
miniBadger: 50 kW, Tunnelquerschnitt ab 6,2 m²
eBadger: 53,7 kW E-Motor, emissionsfrei
Brückenbau in Rekordzeit: Die
Swistbachbrücke kurz vor der Freigabe
im Dezember 2021. Konstruktionen
aus Geokunststoff-Bewehrter-Erde
ermöglichen grundsätzlich einen
sehr schnellen Aufbau von
Brückenwiderlagern.
38 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: @Heitkamp Unternehmensgruppe
www.wimmer.info
MASCHINEN + TECHNIK
Auch für Hausanschlüsse ist die
Grundomat-Erdrakete perfekt geeignet.
Dabei spielt es keine Rolle, ob eine
Gasleitung, eine Wasserleitung
oder Telekommunikationsleitungen
verlegt
werden muss.
Tracto ist Mitbegründer,
Gestalter und Innovator
der grabenlosen
Technik. Heute ist die
Grundomat-Erdrakete
aus dem Leitungsbau
nicht mehr wegzudenken.
EISENWAGEN / TRACTO
Neu bei Eisenwagen: intelligente Lösungen
von Tracto für eine moderne Infrastruktur
Als technisch kompetenter Vertriebspartner wichtiger Marken genießt die in Himberg
ansässige Firma Eisenwagen in der Baubranche einen ausgezeichneten Ruf. Seit wenigen
Monaten ist das Unternehmen in Österreich auch Händler und Servicepartner für die
Grundomat-Erdraketen der Firma Tracto.
M
Im Dezember 2021 wurde bei der
Firma Eisenwagen durch Trainer der Firma
Tracto ein Verkaufs- und Servicetraining mit
praktischem Teil durchgeführt.
ehr als 90 Jahre liegen die Anfänge
der Firma Eisenwagen bereits
zurück: 1928 wurde das Unternehmen
durch den Urgroßvater des heutigen
Firmenchefs Ing. Wolfgang Eisenwagen als
Zylinderschleiferei gegründet. Im Laufe
der Zeit sammelte das Unternehmen
großes Know-how im Bereich der Reparatur
von Motoren und konzentrierte sich
auf Basis der vorhandenen Spezialgeräte
verstärkt auf die Servicierung von
Baumaschinen. Vor fünf Jahren bezog das
Unternehmen eine neue Firmenzentrale
in Himberg. Diese verfügt nicht nur über
ausreichende Reserven für die weitere
Entwicklung, sondern auch über eine
ausgezeichnete verkehrstechnische
Anbindung.
Tracto: Komplettanbieter für
den grabenlosen Leitungsbau
Auch bei der Firma Tracto steht der
selbstbewusste Schritt eines Technikers
am Beginn der erfolgreichen Entwicklung:
Paul Schmidt, Ingenieur und Gründer der
Tracto, ärgerte sich vor rund 60 Jahren,
dass die frisch asphaltierte Straße vor
seiner Haustür für eine Rohrverlegung
wieder aufgerissen werden musste. Er
begann über alternative Lösungen
nachzudenken und entwickelte eine
pneumatisch betriebene 2-Takt-Erdrakete
mit beweglichem Kopf. Die erste Erdrakete
wurde von Schmidt persönlich
konstruiert und mit seiner Hilfe gebaut.
Immer mehr Bauunternehmer waren nach
einer Vorführung begeistert und so hat die
Grundomat-Erdrakete zunächst in
Deutschland und dann in der ganzen Welt
den Leitungsbau revolutioniert. Seitdem
hat Tracto zahlreiche bahnbrechende
Lösungen für den unterirdischen Leitungsbau
entwickelt und ist heute der
weltweit einzige Vollanbieter für grabenlose
Technik.
Das Produktprogramm umfasst
neben Erdraketen auch Rammtechnik
für den Pipelinebau, innovative steuerbare
Bohrgeräte für komplexe Trassenverläufe
oder Berstlining-Systeme für
die unterirdische Rohrerneuerung in der
bestehenden Trasse. Wie schon zu Zeiten
des Gründers entwickelt und produziert
das Familienunternehmen seine
Nodig-Systeme ausschließlich am
Stammsitz im deutschen Lennestadt
und vertreibt sie von dort über ausgewählte
Partner in alle Welt.
Das Potential der grabenlosen
Technik ist heute größer denn je, denn
der Rohrleitungsbau steht vor besonderen
Herausforderungen. Energiewende,
Digitalisierung und zunehmende
Urbanisierung verlangen immer
komplexere Infrastrukturen: Leitungskapazitäten
und Reichweiten sind
anzupassen, Netzwerke müssen instandgesetzt
werden. Mit der sog. Nodig-Technik
kann das schnell, schonend und mit
deutlich geringeren Bauzeiten und
Kosten geschehen. Zukunftsprojekte wie
die Glasfaservernetzung profitieren
davon ebenso wie die Energieversorgung,
der Wasser- und Abwasserleitungsbau
oder die E-Mobilität.
Die mit hochspezialisierten
Geräten ausgestattete Werkstatt
in der Zentrale der Firma
Eisenwagen in Himberg wird
durch sieben gut ausgerüstete
Servicefahrzeuge ergänzt, die
österreichweit für zufriedene
Kunden sorgen.
40 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Grundomat: Das Original
Die Grundomat-Erdrakete ist das
optimale Gerät für den Einstieg in die
grabenlose Verlegetechnik. Ihre besonderen
Merkmale garantieren zielgenau
Bohrungen für Hausanschlüsse und
Unterquerungen bis 25 m Länge:
- Hohe Durchschlagskraft und zuverlässiger
Vortrieb bei der Rohrverlegung
- Zielgenauer Rohrvortrieb dank 2-Takt-
Verfahren und beweglichem Kopf
- Mit Kronen- oder Stufenkopf für den
Einsatz in nahezu allen Bodenklassen
- Für Hausanschlüsse und Unterquerungen
bis 25 m Länge
- Langlebige, wartungsarme Technik
„Made in Germany“
- Flexible und zahlreiche Einsatzmöglichkeiten,
wie z.B. Sofortverrohrung, Pfahlgründungen
oder Austreiben von
Stahlrohren
„Die hochwertige, grabenlose Technik
von Tracto ist absolut zuverlässig im
praktischen Einsatz, überzeugt durch
hohe Produktivität, geringen Verschleiß
und große Anwendungsvielfalt. Dafür
sind die Die Grundomat-Erdraketen das
beste Beispiel. Sie haben sich seit
Jahrzehnten auf unzähligen Baustellen
weltweit für die zielgenaue unterirdische
Rohrverlegung bewährt. In Kombination
mit unserem hochmotivierten Team
profitieren die Tracto-Kunden in
Österreich daher von einem umfassenden
Service mit kompetenter individueller
Beratung“, bringt Ing. Wolfgang
Eisenwagen die Stärken der neuen
Vertriebskooperation auf den Punkt.
www.tracto.com | www.eisenwagen.co.at
Ing. Wolfgang Eisenwagen
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hochwertigen,
grabenlosen
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MASCHINEN + TECHNIK
WIRTGEN / KLEEMANN
Mobile Grobstücksiebanlage für
mehr Flexibilität und Effizienz vor Ort
Die neue Mobiscreen MSS 802(i) EVO bietet Anwendern eine mobile leistungsstarke
Siebanlage, die für wechselnde Herausforderungen in unterschiedlichen Einsatzgebieten
konzipiert wurde. Kleemann zeigt mit seinem durchdachten Anlagendesign und
flexiblen Umbaumöglichkeiten, wie hoher Materialdurchfluss bei Natursteinund
Recycling-Anwendungen garantiert werden kann.
B
ei der Entwicklung der Mobiscreen
MSS 802(i) EVO, einer neuen Generation
Siebanlagen und Nachfolgerin der MS
15 Z, hat Kleemann ganz bewusst die
Anwenderperspektive in den Fokus
gesetzt. Die Technologie hinter dem
Siebprozess muss für alle Anwender
einfach und sicher einsetzbar sein. So
beeindruckt die neue Anlage nicht nur mit
technologischen Highlights im Prozessablauf,
sondern auch durch ihr ergonomisches
Design, einer optimierten Bedienung
und das anwenderfreundliche Wartungskonzept.
Verbesserte Mobilität und
Flexibilität in der Anwendung
Mit seinem proportional gesteuerten
Fahrwerk lässt sich die Anlage schnell
versetzen, sei es vom Tieflader zum
Einsatzort oder innerhalb der Baustelle.
Neben anderen Verbesserungen der neuen
Mobiscreen MSS 802(i) EVO sorgt das
Klappen der Seitenaustragungsbänder
ohne Demontage für eine deutliche
Reduzierung der Rüstzeiten. Mehr
Einsatzvariabilität bietet eine in drei
Höhen klappbare Trichterrückwand, die
eine Beschickung von Brechanlagen mit
niedriger Abwurfhöhe möglich macht.
Auch das große Angebot an Siebbelägen
sowie die einfache Einstellung der
Siebparameter, die eine schnelle Anpassung
der MSS 802(i) EVO an unterschiedlichste
Aufgabematerialien ermöglicht,
reduzieren Rüstzeiten und damit Personalaufwand
und Kosten. Zur Optimierung
der Siebleistung lässt sich der Siebkastenwinkel
mit einem großen Einstellbereich
von 15,4-20° anpassen. Besonderes
Highlight: die einfache und schnelle
Umstellung von 3- auf 2-Wege-Splitt. Mit
der MSS 802(i) EVO können so wahlweise
drei oder zwei Endkörnungen hergestellt
und ausgetragen werden, der Umbau
erfolgt schnell und einfach.
Eine intuitive Anlagensteuerung mit
Startautomatik reduziert das Risiko von
Fehlbedienungen und spart Einarbeitungszeit.
Alle relevanten Funktionen sind aus
sicherer Entfernung bedienbar und bieten
erhöhte Arbeitssicherheit. Weitere Aspekte
in der Anwenderfreundlichkeit sind sehr
gute Zugangsmöglichkeiten und intelligente
Reinigungslösungen, die wartungsbedingte
Stillstandzeiten minimieren. Bei
allen Lösungen hat Kleemann sich am
Arbeitsalltag von Anwendern orientiert.
Das gilt auch für die serienmäßige
LED-Beleuchtung, die optional erhältliche
erweiterte Premiumbeleuchtung zur
Ausleuchtung von Arbeitsräumen oder
Ganz einfach sieben: Die MSS
802(i) EVO überzeugt mit einer
Aufgabeleistung von bis zu 500 t/h im
Naturstein und im Recycling.
die großzügig angelegten Arbeitsbühnen.
Ein optimierter Materialfluss steht bei
allen Siebanlagen im Fokus, nur wenn alle
Komponenten aufeinander abgestimmt
sind, kann hohe Produktivität bei minimierten
Betriebskosten erzielt werden. So
zeigt Kleemann mit seiner neuen mobilen
Grobstücksiebanlage was Siebanlagen der
neuesten Generation leisten können. Dazu
gehören ein breites Hauptaustragsband,
das wie alle anderen Förderbänder in der
Geschwindigkeit stufenlos einstellbar ist,
sowie eine großzügige Materialübergabe
auf das Siebdeck für eine optimale
Nutzung der Siebflächen. Große Abwurfhöhen
und damit höhere Halden durch das
optional erhältliche verlängerte Hauptaustragsband
und teleskopierbare Seitenaustragsbänder
ermöglichen optimale
Prozesse auf der Baustelle.
Selbstverständlich lässt sich auch die
neue Mobiscreen MSS 802(i) EVO durch
Linienkopplung mit allen EVO und PRO
Brechanlagen im Verbund prozess- und
sicherheitstechnisch betreiben. Eine
besondere Flexibilität in der Anwendung
bietet die für die Prozesskopplung
erforderliche Haldensonde, die an einem
beliebigen Austragsband der Anlage
platziert werden kann.
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KEINEN CAT KANN ICH
MIR NICHT LEISTEN.
Unsere Baumaschinen sind jahrelang im harten Einsatz, im Steinbruch genauso wie in Abbruch, Tiefbau und Recycling.
Da erwarte ich neben hoher Leistung, unbedingte Zuverlässigkeit – was mir die Cat Maschinen immer wieder neu beweisen.
Falls nötig, reparieren wir oft selbst, doch Zeppelin mit seinem starken Service hält sich stets bereit. Auf einen
Top-Partner zu verzichten – das können wir uns nicht leisten.
Johannes Zöchling
Geschäftsführer Hans Zöchling GmbH, Hainfeld
zeppelin-cat.at
42 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
WACKER NEUSON
E-Maschinen überzeugen im Praxistest
Im Herzen Stuttgarts überzeugte sich das Bauunternehmen Leonhard Weiss
von den emissionsfrei arbeitenden Baumaschinen und -geräten von Wacker
Neuson. Der Praxistest zeigt: Überzeugende Leistung, einfache Handhabung
und geräuscharmer Betrieb machen die zero emission Familie zu einer
praxistauglichen Alternative im Baustellenalltag.
Vom Akkustampfer bis
zum Elektrobagger kam auf einer
Baustelle der Firma Leonhard Weiss das
gesamte Portfolio der emissionsfreien
Baumaschinen von Wacker Neuson
zum Einsatz.
m Zuge der Sanierung des Stuttgarter
Marktplatzes mitten in der Innenstadt
testete Leonhard Weiss die gesamte zero
emission Palette von Wacker Neuson. Das
Bauunternehmen ist ein langjähriger
Partner von Wacker Neuson und hat die zero
emission Reise von Anfang an aus Anwendersicht
begleitet. Nun kam das gesamte
Portfolio – vom Akkustampfer bis zum
Elektrobagger – auf der Baustelle zum
Einsatz. „Sehr gut gefällt uns, dass die
elektrischen Maschinen und Baugeräte
dieselbe Leistung haben wie konventionelle“,
betont Simon Schall, Leiter Zentrale
Maschinentechnik bei Leonhard Weiss. „Bei
der täglichen Inbetriebnahme gibt es
weniger Wartungspunkte als bei Geräten mit
Verbrennungsmotor, Fahrer oder Bediener
können sich viel leichter in die Maschine
hineinfinden.“
„Uns ist das Feedback der Anwender auf
der Baustelle enorm wichtig“, sagt Kai
Hieber, Vertriebsleiter Region Südwest bei
Wacker Neuson. Auf der Baustelle in
Stuttgart kamen die seit 2015 auf dem
Markt bewährten Akkustampfer sowie
Akkuplatten unter anderem der neuen
APS-Reihe für die Bodenverdichtung zum
Einsatz. Der Kettendumper DT10e, der
Raddumper DW15e und der Radlader
WL20e ermöglichten den effizienten Transport
von Material ohne direkte Abgasemissionen
und mit äußerst geringen Geräuschemissionen.
Für Aushub- und Abbrucharbeiten
stand der Zero Tail Bagger EZ17e zur
Verfügung. Mit der hochwertigen Lithium-
Ionen-Technologie wird die Maschine den
hohen Anforderungen an Leistung, Langlebigkeit
und Robustheit gerecht.
Elektrische Baumaschinen und -geräte
können dabei helfen, die immer strenger
regulierten Grenzwerte bei Abgas- und
Lärmemissionen auf Baustellen einzuhalten,
denn es entstehen keine lokalen Abgasemissionen.
Das schützt den Bediener und die
Baustellenumgebung. Zudem sind die
elektrisch betriebenen Baumaschinen bis zu
20 Dezibel leiser als ihre benzinbetriebenen
Pendants. Das ist eine extreme Reduktion,
da schon 10 Dezibel weniger eine Halbierung
der wahrgenommenen Lautstärke bedeuten.
www.wackerneuson.com/zeroemission
44 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
I
Hier geht’s
zum Video:
mit unseren hydraulischen anbauteilen bewegen sie welten
große auswahl für
jedes TrägergeräT
Dank innovativer
Technologien gelingt
es Komatsu-Baumaschinen,
den Treibstoff- und AdBlue-
Verbrauch deutlich
zu reduzieren.
N
icht nur Diesel und Benzin sind
mittlerweile sehr teuer, auch bei
AdBlue zeigt die Preiskurve steil nach
oben. Düngemittel und Stickstoffverbindungen
(hierzu zählt AdBlue) sind alleine
von Dezember 2020 bis vergangenen
Dezember um beachtliche 63,5% gestiegen.
Vom November bis Dezember 2021 etwa
betrug die Preissteigerung satte 13,8%.
Hier zeigen sich die Vorteile der hocheffizienten
Komatsu-Technologien. Ausschlaggebend
für den sehr geringen Kraftstoffverbrauch
sind unter anderem die verbesserten
Motorsteuerungen und die variablen
Pumpen-Motorsteuerungen, die sowohl bei
einfachen Bewegungen als auch bei
Bewegungskombinationen höchste
Effizienz und Präzision sicherstellen.
Komatsu engagiert sich permanent in der
Forschung, Entwicklung, Fertigung und
anrufen & mehr erfahren
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KUHN
Komatsu: Effizienz gegen hohe
AdBlue- und Treibstoffpreise
Optimierung von Dieselmotoren, die
mittlerweile EU Stufe V entsprechen und
so den ökologischen Fußabdruck reduzieren
und die Kraftstoffeffizienz weiter
verbessern. Mit Komatsu Care gibt es ein
eigenes Wartungsprogramm für Komatsu-
Komatsu Geräte
im Ladespiel:
Der Radlader
WA475-10 und
der knickgelenkte
Muldenkipper
HM400-3 bieten
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die Herausforderungen
von
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Kunden. Und mit Komtrax, dem Telematiksystem
von Komatsu, wird ein hervorragendes
Flotten- und Wartungsmanagement
ermöglicht, wodurch der unberechtigte
Betrieb von Maschinen verhindert wird.
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MASCHINEN + TECHNIK
Einer der beiden Ammann
Walzenzüge ASC 70 D im Mietpark
der Firma BVB Baumaschinen.
Sein leistungsfähiges
Vibrationssystem garantiert
beste Verdichtungsergebnisse.
Der BVB Businesspark ist
voll ausgelastet. In den
nächsten Monaten wird
für den Baustoffmarkt eine
eigene Halle errichtet und
damit das Angebot für
die Kunden von BVB Baumaschinen
weiter verbessert.
BVB BAUMASCHINEN / AMMANN
Mietprofi BVB Baumaschinen setzt in
der Verdichtung sortenrein auf Ammann
Seit mehreren Jahren kann sich Geschäftsführer Bruno Vallandt über eine höchst
erfolgreiche Entwicklung seiner in Lanzenkirchen ansässigen BVB Baumaschinen GmbH
freuen. Der 2019 eröffnete BVB Businesspark ist ebenso ausgelastet, wie der laufend
erweiterte bzw. modernisierte Mietpark. Im Bereich Verdichtung setzt das Unternehmen
vom 68 kg Stampfer bis zum 12 t Walzenzug nun ausschließlich auf Ammann Geräte.
M
it ihrer großen Bandbreite an
verschiedensten Mietgeräten ist die
Firma BVB Baumaschinen auch überregional
ein gefragter Partner für Baufirmen.
Über 300 Geräte umfasst das Mietangebot
am Standort im südlichen Niederösterreich.
Neben dem Kernbereich der
Bau- und Erdbaumaschinen steht für die
BVB-Kunden ein breites Geräte-Spektrum
zur Verfügung, darunter verschiedenste
Anbaugeräte, Verdichtungsmaschinen,
Kleingeräte sowie zahlreiche Scheren-,
Teleskop- und Lkw-Bühnen bzw. Teleskoplader.
Trotz den Schwierigkeiten der Pandemie
zeigt sich Geschäftsführer Bruno
Vallandt zufrieden: „Wir sind auch in den
letzten beiden Jahren umsatztechnisch
gewachsen. Der Businesspark verzeichnet
eine Vollauslastung. Da der Baustoffhändler,
der bei uns eingemietet ist, mehr Platz
benötigt, starten wir in diesem Frühjahr mit
der Errichtung einer Halle mit Büro und
anschließenden Freiflächen. Damit ist dieser
Bereich, der eine hervorragende Abrundung
im Angebot für unsere Mietpark-Kunden
darstellt, in Zukunft noch leistungsfähiger
aufgestellt. Es gibt auch bereits Überlegungen
für einen weiteren Erweiterungsschritt,
diese befinden sich aber noch in einem sehr
frühen Stadium. Im Mietpark selbst haben
wir als Reaktion auf die steigende Nachfrage
unser Angebot vor allem bei den
Enge Partnerschaft im Verdichtungsbereich:
Geschäftsführer Bruno Vallandt
(BVB Baumaschinen GmbH, rechts vorne)
mit Serviceleiter Hans-Christian Rauch
(BVB Baumaschinen GmbH, auf der
Tandemwalze ARX 26-2) und Klaus Smagoi
(Gebietsverkaufsleiter Maschinen der
Ammann Austria GmbH in St. Martin).
Der Vertrieb und die After Sales Betreuung der
Ammann Geräte erfolgt in Österreich durch die
Firma Huppenkothen. Klaus Smagoi steht für
spezielle technische Fragen zur Verfügung.
Teleskopen und Bühnen erweitert. Mein
Eindruck ist, dass die Baufirmen etwas
vorausschauender bestellen, um sicherzustellen,
dass das benötigte Gerät auch
tatsächlich verfügbar ist.“
In der Verdichtung spielten Ammann
Geräte im BVB Mietpark schon immer eine
große Rolle. Aufgrund der hohen Geräte-
Qualität fiel im Zuge der Neuanschaffungen
der letzten Jahre die Entscheidung immer
öfter zugunsten der Schweizer Qualitätsmarke.
Inzwischen kann BVB Baumaschinen
praktisch alle Kundenwünsche abdecken,
denn das aktuelle Angebot erstreckt
sich vom 68 kg Stampfer bis zum 12 t
Walzenzug. Bruno Vallandt: „Da unsere
Kunden mit den Ammann Geräten sehr
zufrieden sind, habe ich mich im Zuge der
letzten Investitionen dazu entschlossen, den
Verdichtungsbereich sortenrein mit der
Marke Ammann zu bestücken. Ein weiterer
Grund war die ausgezeichnete Betreuung
durch den Hersteller, mit dem uns eine sehr
gut funktionierende Partnerschaft verbindet.
Inzwischen haben wir über 30 Ammann
Geräte im Mietpark.“
In seiner über 150-jährigen Firmengeschichte
hat das Familienunternehmen
Ammann umfangreiche Kompetenzen im
Straßenbau entwickelt und bietet heute
weltweit ein umfassendes Geräteprogramm
für die leichte und schwere Verdichtung. In
Österreich erfolgt der Vertrieb und die After
Sales Betreuung durch die Firma Huppenkothen
in Lauterach. Für die Unterstützung
bei Verdichtungsfragen steht Klaus Smagoi,
Gebietsverkaufsleiter Maschinen der
Ammann Austria GmbH in St. Martin, den
Kunden zur Verfügung. Smagoi: „Das Team
von Ammann Austria freut sich sehr über
das Vertrauen, dass Firmenchef Bruno
Vallandt den Ammann Verdichtungsgeräten
entgegenbringt. Die Palette an Ammann
Geräten im BVB Mietpark umfasst
Stampfer, vorwärtslaufende und reversierbare
Rüttelplatten in mehreren Größen,
handgeführte Doppelvibrationswalzen,
Grabenwalzen mit Knicklenkung und
Kabelfernsteuerung, Aufsitz- und Erdbauwalzen
von 1,5 bis 3,5 t bzw. von 1 m bis
1,20 m Arbeitsbreite für den Erdbau und die
Asphaltverdichtung sowie mehrere große
Walzenzüge für die schwere Verdichtung.
Die jüngsten Neuzugänge bei den Ammann
Geräten bildeten zwei 7 t Walzenzüge ASC
70 und ein 12 t Walzenzug ASC 110. Diese
können die Verdichtungsleistung auf
Wunsch auch dokumentieren, eine Funktion,
die immer stärker nachgefragt wird.
Unterm Strich verfügt die Firma BVB
Baumaschinen in vielen Bereichen über
Ammann Geräte der neuesten Generation
und kann damit alles abdecken, was der
Kunde oder der Auftraggeber wünscht.“
www.bvb.co.at | www.ammann.com
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46 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 47
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Der für MWT eigens konstruierte Eichdienst-Lkw
bringt bei voller Beladung ein Gewicht von 45 t auf
die Waage. Punktgenau werden die 500 kg
Eichgewichte auf der zu eichenden Waage aufgesetzt.
Je nach Waagentyp und Einsatzbereich ist
es notwendig, die Wiegegenauigkeit
fortlaufend sicherzustellen. Deswegen ist
der Waagenbesitzer dazu verpflichtet,
seine Waage im eichpflichtigen Verkehr
alle zwei Jahre von einer ermächtigten
Eichstelle nacheichen zu lassen, sodass die
Wiegeergebnisse der geltenden Norm
entsprechen. Nur die genaue Kenntnis der
Messabweichungsgrenzen und der
vorbeugende Service, garantieren die
geforderte Messgenauigkeit der Waagen
und vermeiden kostenstarke Mehrabgaben
oder sogar Betriebsstörungen.
Eichen gibt die Garantie für
eine genaue Abrechnung
Ganz nach dem Motto „jedes Gramm
zählt“ garantiert die Mobile Wiegetechnik
GmbH mit ihren Waagen nicht nur für
höchste Wiegegenauigkeit, sondern ist
auch eine vom BEV ermächtigte Eichstelle
für NSW der Genauigkeitsklasse III+IIII
bis 120 t, NSW + SWE Schaufelladerwaagen
bis 40 t sowie MID bis 40 t. Seit Juli
2005 ist MWT dazu befähigt, Eichungen in
diesem Ermächtigungsbereich in der
eigenen Eichhalle, als auch vor Ort beim
Kunden durchzuführen.
Bei der Eichung einer Fahrzeugwaage
wird diese in einzelnen Schritten sowohl
ganzflächig mit dem Eichfahrzeug als
auch punktuell mit den Prüfgewichten für
einen gesetzlich vorgegebenen Zeitraum
belastet. Die vorhandene Waage wird
somit vor Ort geprüft und wenn notwendig
gewartet, um den Kunden ein Prüfzertifikat
für diese Waage zu erstellen. Nach
jeder durchgeführten Eichung wird die
Waage mit einem Eichsiegel versehen,
wodurch die Genauigkeit im Rahmen der
zulässigen Eichtoleranzen bestätigt wird.
„Ein wesentlicher Vorteil unseres
Eichfahrzeugs besteht darin, dass beim
Eichen größtmögliche Flexibilität sichergestellt
ist und alle Waagen vor Ort geeicht
werden können. Mit unserem Kran am
Eichfahrzeug sind selbst schwerzugängliche
Waagen in jeder notwendigen Messpunkt-Position
einwandfrei zu erreichen“,
betont MWT Geschäftsführer Günter
Schmalnauer.
www.mwt-systeme.at
Der MWT Eichdienst-Lkw ermöglicht
das Platzieren der 500 kg Prüfgewichte
auch an schwer zugänglichen Stellen.
Ohne Abweichung
der Anzeige
müssen die Eichgewichte
eine vom
Gesetzgeber
vorgegebene Zeit
die Waage
belasten.
MWT
Höchste Flexibilität mit
dem MWT Eichservice vor Ort
In vielen Einsatzbereichen besteht für Waagen eine gesetzliche Nacheichpflicht von
zwei Jahren. Als vom BEV ermächtigte Eichstelle von Waagen verfügt MWT über ein
anerkanntes Qualitätsmanagement-System, wodurch der Systemlieferant befähigt ist,
Waagen im Ermächtigungsbereich für den eichpflichtigen Verkehr freizugeben.
V
or allem Fahrzeugwaagen sind
ständig Umwelteinflüssen, schweren
Lasten und Vibrationen ausgesetzt, die
sich auf ihre Genauigkeit auswirken.
Speziell bei Überflur-Fahrzeugwaagen
besteht die Gefahr, dass durch Versandung
und mangelhafter Reinigung der Fahrrinne
erhebliche Ungenauigkeiten
entstehen.
Das Eichgesetz dient dem allgemeinen
Verbraucherschutz. Wird die Waage im
rechtsgeschäftlichen Verkehr eingesetzt,
ist eine wiederkehrende Eichung vorgeschrieben.
Die Eichung einer Waage ist die
Das perfekte Zusammenspiel von
Elektronik in Verbindung mit der
EDV ermöglicht ein perfektes
Verarbeiten der Wiegedaten.
vom Gesetzgeber vorgeschriebene Prüfung
eines Messgerätes, unter Einhaltung aller
eichrechtlichen Vorschriften, insbesondere
der Eichfristen und Eichfehlergrenzen.
Ein termingerechter Kalibrier- und
Wartungsservice gewährleistet, dass die
Waage genau und zuverlässig funktioniert.
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48 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 49
MASCHINEN + TECHNIK
CICEE 2023
Informations- und Netzwerkplattform
für den Markteintritt in China
Die Fachmesse CICEE, deren nächste Auflage im Mai 2023 über die Bühne gehen
wird, hat sich nicht nur zu einer der größten Messen in China entwickelt, sondern
auch zu einem internationalen Treffpunkt für die Baumaschinenbranche.
D
en hohen Stellenwert der CICEE
(Changsha International Construction
Equipment Exhibition) unterstreicht ein
Blick auf die letzte Veranstaltung im Mai
2021: rund 1.450 Unternehmen informierten
über ihre neuesten Produkte und
Dienstleistungen, darunter 32 der
weltweiten Top 50 Baumaschinen Hersteller.
Etwa 300.000 Besucherinnen und
Besucher haben die Messe vor Ort
besucht, weitere 3 Mio. verfolgten das
Messe-Geschehen über das Internet. Das
Rahmenprogramm umfasste annähernd
100 Fachtagungen bzw. hochkarätige
Veranstaltungen.
Der Ausblick auf die dritte CICEE, die
vom 12. bis 15. Mai 2023 in Changsha
stattfindet, lässt eine weitere Steigerung
bei den Aussteller- und Besucherzahlen
erwarten. So werden in der Hauptstadt
der chinesischen Provinz Hunan 1.800
Aussteller und 400.000 Besucher erwartet
– unter ihnen auch 30.000 aus dem
Ausland. Auch das Rahmenprogramm
wird durch zahlreiche internationale
Wettbewerbe und Fachveranstaltungen
erweitert, darunter „Global Construction
Shen Yumou (Direktor des CICEE Veranstaltungskomitees)
betonte, dass sich
die nächste CICEE an den höchsten internationalen
Anforderungen orientiert.
Machinery CTO Summit“, „Global
Construction Machinery Industry Chain
Conference“, „Global Construction
Machinery Procurement Conference“, „One
Belt One Road Infrastructure Summit“,
„Intelligent Construction Machinery
Innovation Competition“ oder die „Intelligent
Construction Machinery Performance
Show“. Um die Aussteller darin zu
bestärken, neue Technologien und Produkte
zu zeigen, haben die Organisatoren
den „Golden Gear“ Preis ins Leben
gerufen.
Die CICEE 2023 wird nicht nur über
die neuesten technischen Entwicklungen
informieren – unter anderem in den
Bereichen intelligente Assistenzsysteme,
Digitalisierung und neue Antriebstechnik
– sie versteht sich auch als Service-Plattform,
mit der die grenzüberschreitende
Zusammenarbeit gestärkt werden soll. In
diesem Sinne sollen internationale
Baumaschinen Hersteller bei ihrem
Eintritt in den chinesischen Markt ebenso
unterstützt werden, wie chinesische
Hersteller bei den Kontakten zu den
jeweiligen Märkten. Die CICEE wird
organisiert durch die China Machinery
Industry Federation, China Construction
Machinery Society und Changsha Municipal
People‘s Government.
www.chinacicee.com
HKL
Optimale Höhenzugangstechnik für Logistiker
Immer die passende Maschine für jeden Einsatz und zu jeder Zeit – dies können Kunden
von HKL erwarten. Auch in puncto Höhenzugangstechnik hält HKL für jeden Einsatzbedarf
die richtigen Arbeitsbühnen in großer Stückzahl bereit, berät dazu umfassend
und liefert flexibel und schnell direkt an den Einsatzort.
S
o vermietete das HKL Center Krems verschiedene Arbeitsbühnen
an Rhenus Donauhafen Krems (Rhenus) für die Errichtung einer
neuen Logistikhalle am Donau-Hafen Krems, den das Unternehmen
betreibt: Eine Haulotte H16TPX Teleskop-Arbeitsbühne, eine
Haulotte HT23 RTJO Teleskop-Arbeitsbühne, eine Genie S-45 4 WD
Teleskop-Arbeitsbühne sowie eine Haulotte Compact 12DX Scherenbühne
unterstützten den Bau der Halle bei diversen Arbeiten.
Für die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Arbeitsschritte
wurde dabei die jeweils passende Arbeitsbühne benötigt
– HKL tauschte darum die Maschinen im „fliegenden Wechsel“ aus.
Dank kurzer Wege zum HKL Center Krems und jederzeitiger
Drei Arbeitsbühnen von HKL stehen bereit für ihren weiteren Einsatz
beim Bau der Rhenus Logistikhalle.
Die Stahlkonstruktion der
neuen Logistikhalle wird mithilfe
der Höhenzugangstechnik
von HKL fertiggestellt.
Dank der flexibel einsetzbaren
Hubarbeitsbühnen
von HKL gehen die Elektroinstallationen
schnell voran.
Maschinen-Verfügbarkeit konnte HKL Austria Rhenus in
jeder Phase des Projekts optimal unterstützen.
HKL führt ein umfassendes Sortiment an Höhenzugangstechnik
– sowohl in seinen neun Spezialcentern für Arbeitsbühnen
und Teleskopmaschinen (ATC) in Deutschland, als
auch in seinen Centern in Österreich. Zusätzlich dazu bietet
HKL als zertifizierter IPAF-Schulungspartner Schulungen für
die sichere und effiziente Bedienung und Nutzung der
Maschinen. Das IPAF-Schulungsprogramm wurde von
Experten entwickelt und vom deutschen TÜV nach ISO
18878:2004 zertifiziert.
Miete, Kauf, Service – die Breite des HKL Portfolios gilt in
Österreich als unübertroffen. 2012 startete HKL mit dem
ersten Center in Wiener Neudorf. In den folgenden Jahren
baute das Unternehmen seine Präsenz immer weiter aus.
Heute gewährleisten sieben HKL Center in Wien, Wiener
Neudorf, Wolkersdorf, Salzburg, Linz, Graz und in Krems für
die HKL Kunden – Bauunternehmen, Industrie und Kommunen
– kurze Wege und gute Erreichbarkeit im gesamten Land.
www.hkl-baumaschinen.at
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die Voraussetzung für Festanbau.
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für alle erdenklichen Anbaugeräte.
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auch mit Hammer und Felsfräse.
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50 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 51
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
STRABAG / KUHN / TOPCON
SmoothRide von Topcon beschleunigte
Bauarbeiten beim Flughafen Innsbruck
Der Baumaschinenhändler Kuhn vertreibt auch moderne Maschinensteuerungen.
Mit dem Positionierungssystem SmoothRide von Topcon stellt man eine weitere
Technologie zur Verfügung, die Arbeitsabläufe beschleunigt und gleichzeitig
sicherer und wirtschaftlicher macht. So geschehen bei der abgeschlossenen
Generalsanierung der Piste des Innsbrucker Flughafens.
D
Die Vorteile des Positionierungssystems
SmoothRide von Topcon umfassen das
Fräsen variabler Tiefen, das Erstellen
einer gleichmäßig starken Straßendecke
und eine beständige Ebenheit über
kilometerlanges Fräsen.
as bisher größte Bauprojekt in der
Geschichte des Flughafen Innsbruck
konnte Ende Oktober nach vierwöchiger
baubedingter Schließung fertiggestellt
werden. Die Generalsanierung verlief
dabei sehr erfolgreich und die „neue“
Piste ist nun für die kommenden Jahrzehnte
einsatzbereit. Bei der Generalsanierung
der Piste wurden zuerst 57.000 t
Asphalt abgetragen und später wurde
dieselbe Menge neuer Asphalt wieder
aufgetragen. Eine große Herausforderung
stellte der enge Zeitplan dar, der jedoch
perfekt eingehalten werden konnte.
„Heute gilt es vor allem, verbesserte,
wirtschaftlichere, aber gleichzeitig sichere
Arbeitsabläufe zu implementieren. Mit
SmoothRide wurde ein neuer, innovativer,
sicherer und ressourcenschonender
Arbeitsprozess entwickelt, der von der
Firma Strabag bei der Generalsanierung
der Piste des Flughafens Innsbruck
erfolgreich eingesetzt wurde“, sagt Jürgen
Mandl vom Baumaschinenhändler Kuhn.
Er ist Experte für Baumaschinensteuerungen
und erklärt, dass schnelle
3D-Scans durch das SmoothRide-System
von Topcon stundenlanges Querschnittsmessen
obsolet machen. Heute liefert die
intuitive Software während des gesamten
Fräs- und Fertigungsprozesses bessere
Ergebnisse.
„Nach erfolgtem Anbau der GPSgesteuerten
Anlagenteile an die Asphaltfräsen
und deren Justierung, konnte mit
unserem eingespielten 3D-Modell ein
millimetergenaues Fräsen bewerkstelligt
werden“, so Roland Pomarolli von
Strabag, der das Bauprojekt am Flughafen
Innsbruck leitet, über das
SmoothRide-System. Weiter erklärt
Pomarolli: „Klassische Vermessungsarbeiten,
sowie ein ‚Durchschnüren‘ konnte auf
ein Minimum und nur zu Kontrollzwecken
reduziert werden. Somit ergaben
sich schnellere Fahrgeschwindigkeiten
bei der Fräse und weniger Eingriffe in die
Frässteuerung durch das Personal.“ Dies
habe sich sehr positiv auf die Ebenflächigkeit
der neuen Piste ausgewirkt.
Beim Einsatz von SmoothRide wird
zuerst die vorhandene Fahrbahn
gescannt. Der Scanner wird dabei direkt
an einem Fahrzeug mit Anhängerkupplung
befestigt und zeichnet die Daten
unkompliziert während der Fahrt auf.
Für die Datenaufnahme sind keine
Sperrungen der Fahrbahn mehr notwendig.
Danach wird mit einer speziellen
Software das Modell der neuen Fahrbahn
erstellt. In einem weiteren Arbeitsschritt
wird die vorhandene Fahrbahn mit
Unterstützung der RDMC-Maschinensteuerung
abgefräst, bevor die Fräsfläche
gescannt wird. Schließlich werden die
neuen Asphaltschichten wieder mittels
RDMC-Maschinensteuerung eingebaut.
Die abschließenden Bauarbeiten widmen
sich dem Verdichten der neu eingebauten
Schichten sowie dem Scannen der neu
hergestellten Oberfläche.
Die Vorteile der neuen Technik sind
eindrucksvoll und umfassen beispielsweise
das Fräsen variabler Tiefen, das
Erstellen einer gleichmäßig starken
Straßendecke und eine beständige
Ebenheit über kilometerlanges Fertigen
oder Fräsen. Zeit- und kostenaufwändige
Vermessungsarbeiten und umständliche
Führungen sind nicht mehr erforderlich.
Kurzum: Die einfacheren Arbeitsabläufe
durch SmoothRide bringen beträchtliche
Zeit- und Geldeinsparungen.
www.kuhn-gruppe.com
52 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
ATLAS COPCO
Online und offline nah am Kunden
Der Geschäftsbereich Power Technique von Atlas Copco setzt
auf eine stärker personalisierte Kundenansprache.
A
tlas Copco Power Technique verfolgt
sowohl online als auch offline nicht
mehr den Ansatz einer „Universallösung“,
sondern wendet sich persönlich an seine
Kunden und bietet relevante Inhalte und
Beratung zu den spezifischen Bedürfnissen.
Entsprechend dieses neuen Ansatzes
wird der Geschäftsbereich nicht an der
bauma 2022 teilnehmen.
„Unsere Entscheidung, nicht an der
bauma 2022 teilzunehmen, bedeutet nicht,
dass wir keine physischen Veranstaltungen
mehr organisieren werden. Mit
Online- und Offline-Kontaktpunkten
werden wir uns stärker auf unser Kundenerlebnis
konzentrieren. Eine ausgewogene
Mischung aus digitalen und physischen
Veranstaltungen stellt sicher, dass wir
allen Kunden das bestmögliche Erlebnis
bieten“, sagt Andrew Walker, Präsident
Gruppe
des Geschäftsbereichs Power
Technique von Atlas Copco.
Darüber hinaus haben
lokale Messen noch
immer einen Mehrwert
für Atlas Copco, da sie
den lokalen Vertretern
von Atlas Copco die
Möglichkeit bieten, mit
Kunden auf einer
persönlicheren Ebene zu
interagieren.
„Unser Ziel ist es, unseren
Kunden das beste Erlebnis und den
besten Mehrwert zu bieten und gleichzeitig
unseren Markenwiedererkennungswert
in den von uns angebotenen Produkten
und Lösungen zu steigern. Wir
analysieren ständig die Art und Weise, wie
Kunden mit uns interagieren, und wir
120 YEARS EXPERIENCE
MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN
wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h
VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
Durch die Konzentration auf lokale
und spezialisierte Kontaktpunkte
strebt Atlas Copco Power Technique
eine nachhaltigere Kundenbeziehung
an. Der Geschäftsbereich wird daher
nicht an der bauma 2022
teilnehmen.
werden unsere Marketingaktivitäten
kontinuierlich überprüfen, um diesen
Präferenzen gerecht zu werden“, so
Andrew Walker.
www.atlascopco.com
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mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
WEBER MT
Moderne Akkutechnik auch bei Rüttelplatten
Weber MT stellt ein Sortiment von Maschinen mit Elektro- bzw. Akku-Antrieb vor.
A
ls Grundlage der neuen elektrischen
bzw. batteriebetriebenen Maschinen
dienten die jeweiligen Modelle mit
Benzinmotoren. Leistung und das damit
verbundene Arbeitsergebnis sind also
gleichwertig. Neu sind der Honda GXE-
Elektromotor und die Akkutechnik. Aus
dem bewährten Vibrationsstampfer SRV
590 wurde beispielsweise der Akkustampfer
SRE 590 DC entwickelt. Inklusive
Akku hat der Stampfer ein Betriebsgewicht
von 68 kg und erzielt eine Schlagkraft
von 17,5 kN. Zudem stehen zwei
vorwärtslaufende Vibrationsplatten zur
Verfügung: die CF 2 DC und die CFR 90
DC. Während die CF 2 DC mit 87 kg
Betriebsgewicht, 45 cm Arbeitsbreite und
15 kN Zentrifugalkraft aufwartet, stehen
bei der CFR 90 DC Zentrifugalkräfte von
14 kN, eine Arbeitsbreite von 43 cm und
ein Betriebsgewicht von 96 kg in den
technischen Daten.
Mit dem CR 2 DC bietet Weber MT einen
reversierbaren Bodenverdichter mit Akku
an. Die Maschine hat ein Betriebsgewicht
inkl. Akku von 143 kg, eine Arbeitsbreite
Aktuell startet
Weber MT mit
der Markteinführung
von fünf
Produkten,
die mit Akkutechnik
ausgestattet
sind.
Im Bild der
reversierbare
Bodenverdichter
CR 2
DC mit Akku.
von 45 cm und eine Zentrifugalkraft von
20 kN. Außerdem gehört der Rollenrüttler
VPR 700 DC mit 67 cm Arbeitsbreite und
183 kg Betriebsgewicht zur Produktpalette
der batteriebetriebenen Geräte. Er
eignet sich, ebenso wie sein benzinbetriebenes
Pendant, bestens zum Abrütteln
großformatiger Beton- und Natursteinplatten.
Laut Hersteller sind weitere
Geräte in der Planung.
Bei der eingesetzten Akkutechnik handelt
es sich um einen effizienten Lithium-Ionen
Akku mit einer Leistung von 720 Wh. Der
Akku und der 1,8 kW starke, bürstenlose
Gleichstrom-Elektromotor der Baureihe
GXE 2.0 wurden von Honda entwickelt.
Um ein besonders komfortables Arbeiten
zu gewährleisten, ist der Akku modular
auf den neuen Produkten von Weber MT
einsetzbar. Der Akkuwechsel ist ohne
Werkzeug möglich. Je nach Gerät und
Einsatzbedingungen kann bis zu 45 min.
mit einer Akkuladung gearbeitet werden.
Zeit genug, um rein rechnerisch 470 m 2
Pflasterfläche mit der CF 2 DC einmal
abzurütteln. Nur rund 1,5 Stunden
werden für das vollständige Laden eines
leeren Akkus mit dem Honda-Schnellladegerät
benötigt. Wenn es mal besonders
schnell gehen soll, sind 80% der Ladekapazität
bereits nach einer Stunde erreicht.
www.webermt.com
Seit ihrer Premiere im Jahr
2013 überzeugen Liebherr-
Compactlader als sichere und
zuverlässige Helfer. Nun
erneuert Liebherr seine
Compactlader und erweitert
die Baureihe mit dem L 504
um ein zusätzliches Modell.
Z
u den wichtigsten Neuheiten gehört
die neu gestaltete Fahrerkabine, die
dem Maschinenführer dank vergrößerter
Glasflächen hervorragende Sichtverhältnisse
bietet. Für einen freien Blick auf die
Arbeitsausrüstung, und damit für ein
Höchstmaß an Sicherheit, sorgt auch das
sichtoptimierte Hubgerüst. Erstmalig
stehen die Modelle L 506 und L 508 auf
Kundenwunsch als „Speeder“ zur Verfügung.
In dieser Version erreichen sie eine
Spitzengeschwindigkeit von 30 km/h.
Die neue Compactlader-Baureihe umfasst
drei ideal aufeinander abgestimmte
Modelle, wobei der neue L 504 Compact
die Radlader-Palette der Firmengruppe
nach unten abrundet. Mit zahlreichen
neuen Ausstattungen festigt der L 506
Compact seine starke Position am Markt.
Wie beim L 504 bleibt auch beim L 506 die
Bauhöhe unter 2,5 m, was etwa den
Transport auf einem Anhänger erleichtert.
Der neue L 508 Compact ist größer und
breiter geworden als die beiden anderen
Liebherr-Compactlader. Er besticht mit
seinem kräftigen Fahrantrieb und hoher
Kipplast.
LIEBHERR
Neue Compactlader-Baureihe
mit neuem Modell L 504 Compact
Die neuen Compactlader verfügen über
ein robustes Hubgerüst mit Z-Kinematik,
das den Einsatz verschiedenster Anbauwerkzeuge
ermöglicht. Für den sicheren
und präzisen Betrieb mit einer Ladegabel
hat Liebherr die Parallelführung
optimiert. Um die Vielseitigkeit weiter zu
erhöhen, bietet Liebherr für die Modelle L
506 und L 508 das Hubgerüst auf Wunsch
in der Variante „High Lift“ an. Es handelt
Der Liebherr-Compactlader L 504 ist das neueste Modell in der
Radlader-Palette von Liebherr.
sich dabei um eine verlängerte Variante
des Hubgerüsts mit mehr Reichweite.
Damit können die Compactlader auch
größere Transportfahrzeuge beladen. Um
die vielfältigen Aufgaben im Kommunaldienst
effizient und sicher zu meistern,
bietet Liebherr für die drei Compactlader
sein vollautomatisches Schnellwechselsystem
Likufix an.
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Auslegersensor
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SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
Durch die reduzierte Spitze
holen die Wolffkran-Ingenieure das
Maximum an Tragkraft aus dem Kran
heraus. Der Wolff 8076 Compact hebt
bis zu 40 t.
Die kompakte
Spitze ermöglicht
es, dass
mehrere Krane
auf einer Baustelle
eng
zusammenstehen
und sich
überschwenken
können.
Der Wolff 8076 Compact kommt als
reiner 2-Strang-Kran auf den Markt.
Trotzdem hebt er an der Spitze mit
einem 80-m-Ausleger noch 8,4 t.
EINFACH MIT
DEM BESTEN
ZUFRIEDEN
SEIN!
Der Wolff 8076 Compact verfügt
über einen Turmanschluss für
das 2,90 x 2,90 m messende
TV 29 Turmelement.
Rechts von den Gegengewichtssteinen
befindet sich die bewährte und stärkste
132 kW Hubwinde HW 40132 FU, mit der
Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu
95 m/min möglich sind. Oben ein
Ausbaukran für Servicearbeiten.
WOLFFKRAN
Wolff 8076 Compact: erster
Laufkatzkran in der 800 mt-Klasse
Bei fast jedem dritten Bauprojekt in Europa kommen Fertigbauteile zum Einsatz,
Tendenz steigend. Wolffkrans Antwort darauf ist der neue Wolff 8076 Compact.
Der Neuzugang ist mit maximal 80 m Ausleger der erste Wolff-Laufkatzkran im
800 mt-Bereich. Überzeugen kann er nicht nur durch seine hohe Tragfähigkeit.
W
outer van Loon, Produktmanager bei
Wolffkran, über den neuen Wolff
8076 Compact: „Wir wollten einen großen,
aber dennoch ökonomischen Kran konzipieren
und das Maximum an Tragkraft
aus der Stahlstruktur herausholen.
Deshalb haben wir uns für eine Bauart
mit niedriger Compact-Spitze entschieden.“
Trotz der im Vergleich zur Cross-
Variante um rund 10 m reduzierten Spitze,
verfügt der Wolff 8076 Compact über eine
beachtliche Tragfähigkeit von maximal 40
t. Mit einem 80-m-Ausleger hebt er an der
Spitze noch 8,4 t. „Und das als reiner
2-Strang-Laufkatzkran“, hebt van Loon
hervor. „Damit ist er nicht nur stärker als
unser größter Wolff Cross-Kran, sondern
hat auch im Wettbewerbsvergleich
eindeutig die Nase vorn.“
Neu ist auch die Konstruktion der
ersten drei Auslegerteile als 4-Gurt- statt
als 3-Gurt-Variante. „Damit haben wir die
Kräfteübertragung am Ausleger optimiert
und die Einzelkomponenten leichter
gemacht, wodurch rund 40% höhere
Traglasten erreicht werden als bei einer
Ausführung als 3-Gurt-Version“, erläutert
van Loon.
Freistehender Leitwolf
Der Wolff 8076 Compact verfügt über
einen Turmanschluss für das 2,90 x 2,90
m messende TV 29 Turmelement, welches
kombiniert mit dem nächstgrößten
Wolff-Turmelement TV 33 freistehende
Turmhöhen bis zu 100 m ermöglicht, wie
sie etwa bei Hochbauten mit Fertigbauteilen
oder Brückenbauten ohne die Möglichkeit
zur Abspannung gefragt sind.
Ausgestattet mit der bewährten und
stärksten 132 kW Hubwinde HW 40132
FU sind auch bei solch großen Turmhöhen
sehr schnelle Arbeitsgeschwindigkeiten
von bis zu 95 m/min möglich. Die
maximale Last von 40 t hebt der
Wolff 8076 Compact immer noch
mit 17 m/min.
Auch im Rudel stark
Sein Ausleger kann zwischen 30 und 80
m in 5-m-Schritten erweitert werden. In
Zusammenhang mit der gewählten
Auslegerlänge ist der Gegenausleger von
30,3 auf 22,3 m kürzbar. Eine Hubseilunterstützung
am Ausleger reduziert den
Seildurchhang von zehn auf nur noch 1,5
m, was die Gefahr verringert, dass ein
anderer Kran beim Schwenken am
Hubseil hängenbleibt. In Kombination
mit seiner kompakten Spitze können so
mehrere Krane eng zusammenstehen
und das Gesamtkrankonzept niedrig
gehalten werden. Damit ist der Wolff
8076 Compact auch ein ideales Rudeltier
für Großbaustellen, die hohe Traglasten
fordern. Denn mit einem Ausleger von 55
m und gekürztem Gegenausleger hebt er
bis zu 16,6 t an der Spitze.
Durch die reduzierte Spitze und das
4-Gurt-Design kann die Montage des
XXL-Krans mit einem Standard 350
t-Mobilkran durchgeführt werden. Die
56 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: @ Heinz Keßel; Markus Völter
Abspannungen am Ausleger und
Gegenausleger können dank einer
Hilfsvorrichtung an der Turmspitze ohne
Mobilkran vom Montageteam ausgerichtet
werden. Ein breiter Zugang zum
Führerhaus, eine Wartungsplattform für
den Drehwerksmotor und verzinkte
Klasse-1-Zugänge an Laufkatz- und
Hubwinde erhöhen Komfort und Sicherheit
bei Aufbau und Wartung.
Die Serienausstattung ist gewohnt
umfangreich: elektronische Überlastsicherung
mit Wolff Boost, Antikollisionsschnittstelle,
Feinfahrmodi, automatische
Leistungsoptimierung für das Laufkatzfahr-
und Hubwerk sowie das Wolff
Link-Fernwartungssystem mit Echtzeitanzeige
des Krandisplays gehören dazu.
Als der erste seiner Art im Rudel soll
der Wolff 8076 Compact über kurz oder
lang Gesellschaft bekommen. „Wir
arbeiten sowohl an einer Version dieses
Modells mit höherer Tragfähigkeit als
auch an einer mit größerer Reichweite“,
gibt van Loon einen Ausblick. Das
Besondere daran: Alle drei Kranmodelle
beruhen auf den gleichen Basiskomponenten.
www.wolffkran.com
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Baumaschinen
Service GmbH
Spezial- und Sondermaschinen
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SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
Bei dieser Sanierung eines
zweigeschossigen Gebäudes durch die
Firma Jägersberger in der Rückertgasse in
Wien-Ottakring zeigt der Condecta Kran
4312 seine Stärken.
DREGER
Jägersberger setzt bei Wiener Baustellen
auf Condecta Krane aus dem Dreger Mietpark
Das in Puchberg ansässige Bauunternehmen Jägersberger kann in Wien auf eine lange
Referenzliste verschiedenster Bauprojekte verweisen. Aktuell zählen dazu auch eine Wohnhaussanierung
mit Zubau in der Rückertgasse sowie ein Neubau in der Staudgasse, bei
denen einmal mehr Condecta Krane mit ihrem Preis-Leistungsverhältnis überzeugen.
Ein weiterer Condecta Kran
aus dem Mietpark der Firma
Dreger versorgt die Baustelle
der Firma Jägersberger in der
Staudgasse in Wien-Währing.
D
er Familienplatz in Wien-Ottakring ist
geprägt durch die Pfarrkirche „Zur
Heiligen Familie“, die mit ihren beiden 68
m hohen Türmen zu den größten Kirchen
Wiens zählt. Hier beginnt auch die
Rückertgasse, die als Einbahn durch den
typischen Mix aus Wohngebäuden
verschiedener Epochen führt. In Sichtweite
zum Familienplatz befindet sich ein
zweigeschossiges Gebäude aus der
Frühgründerzeit, das von der Firma
Jägersberger saniert und durch einen
Zubau erweitert wird. Der Baumeisterbetrieb,
der zurzeit ca. 50 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter beschäftigt, wird aufgrund
seiner fachlichen Kompetenz von
Auftraggebern im südlichen Niederösterreich
und Wien geschätzt. Durchgeführt
werden alle Arten von Sanierungsarbeiten,
Dachgeschoss-Ausbauten sowie Neu- und
Umbauten inklusive Tiefbauarbeiten.
Versorgt wird die Baustelle in der
Rückertgasse durch einen Condecta Kran
4312 aus dem Mietpark der Firma Dreger,
der hier seit September 2021 im Einsatz
steht. Der Ausleger, der bis 43 m Länge
verfügbar ist, wurde für diesen Einsatz
wegen Platzmangels auf 40 m gekürzt. Die
Ausleger-Luftmontage erfolgt unabhängig
vom Ausstoßen des Turmes und ermöglicht
so ein Auf- und Abbauen auch bei
schwierigen Baustellensituationen. Der
Condecta Kran 4312 hat eine normale
Hakenhöhe von 18 bis 24 m und kann –
wie beim Einsatz in der Rückertgasse –
mit zwei Turmstücken auf 30 m erhöht
werden. Durch den kleinen Drehradius
von 2,50 m kann dieser Kran auf beengten
Baustellen eingesetzt werden. Alle
Endschalter können bequem im Schaltkasten
eingestellt werden. Alle Kräne aus der
Mietflotte der Firma Dreger sind mit
Inverter ausgestattet, das heißt die Kräne
sind stufenlos geschaltet und haben eine
konstante Stromaufnahme. Sie brauchen
nicht nur weniger Strom, es gibt auch
keine hohen Anlaufströme. Durch austauschbare
Straßenfahrwerke bieten sie
beste Manövrierfähigkeiten bei kleinstem
Montageplatzbedarf. Durch die komplette
Feuerverzinkung wird ein optimaler
Korrosionsschutz und eine lange Lebensdauer
erreicht.
Anfang Februar startete das Bauunternehmen
Jägersberger mit einem
weiteren Projekt in der Staudgasse in
Wien-Währing, wo der Neubau einer
Wohnhausanlage erfolgt. Auch hier spielt
angesichts der beengten Verhältnisse ein
Condecta Eurokran 4515 aus dem Mietpark
der Firma Dreger eine zentrale Rolle.
www.dreger.at | www.jaegersberger.com
58 BAUBLATT.ÖSTERREICH
TADANO / MITTERHAUSER
Never change a winning team
Vor kurzem ergänzte die Kran Mitterhauser GmbH ihre Flotte
um den Alleskönner Tadano ATF-100-4.1.
D
ie Kran Mitterhauser GmbH bietet
mit ihren 70 Mitarbeitern Kranarbeiten
verschiedenster Art an: vom
Fertigbau oder Heben von Industrieanlagen
über Bergungsarbeiten bis hin zum
Baumschnitt. Insgesamt umfasst der
Fuhrpark 27 Mobilkrane, zwei Drittel
der Maschinen kommen aus dem Hause
Tadano. Und das hat mehrere Gründe
wie Geschäftsführer Helmut Mitterhauser
erklärt: „Wir haben in den vielen
Jahren, die wir auf Tadano setzen,
einfach sehr viele positive Erfahrungen
gemacht. Die Maschinen sind echte
Arbeitstiere, robust und wirtschaftlich,
der Service ist gut. Und unsere Kranfahrer
mögen die intuitive Bedienung der
Krane.“
Um einen weiteren flexiblen Alleskönner
in den eigenen Reihen zu wissen,
entschied sich Mitterhauser, einen neuen
ATF-100-4.1 anzuschaffen. Seit Oktober
haben Demag, Mantis und Tadano Krane
ihre Kräfte unter einer einheitlichen
Marke gebündelt – der Marke Tadano.
Mit der Vereinheitlichung hat Tadano
eine neue Nomenklatur eingeführt. Die
Maschine in diesem Beitrag trägt nun
die Bezeichnung AC 4.110-1. Unter den
zahlreichen Einsatzmöglichkeiten für
den 100-Tonner sieht der Krandienstleister
besonders großes Potenzial in der
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Gebrauchtmaschine an!
Fertigteilmontage: „Der Kran kann mit
verschiedenen Auslegerverlängerungen
mit integrierter Montagespitze und
zweiter Winde kombiniert werden. Mit
diesem Zubehör können wir die
Maschine als Turmdrehkran-Alternative
einsetzen. Dank der zweiten Winde
lassen sich beispielsweise Betonbauteile
nach Belieben drehen und neigen.
Extrem praktisch für Kurzeinsätze im
Fertigbau“, erklärt der Geschäftsführer
des Kranunternehmens. Sehr praktisch:
Die Auslegerverlängerungen sind
selbstrüstbar, ein Hilfskran wird nicht
benötigt. Somit ist der ATF-100-4.1 für
jede Eventualität gerüstet und wird
beim Tadano-Stammkunden Kran
Mitterhauser die alte Sportweisheit
belegen: Never change a winning team.
www.tadanoeurope.com
Mit seinen Leistungsdaten und dem vielseitigen Zubehör kann der neue ATF-100-4.1
bei Kran Mitterhauser nahezu all Einsatzfälle als Taxikran abdecken.
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SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
KUHN-LADETECHNIK
Der PK-42002SH sowie der PK-53002SH im
Kuhn-Ladetechnik Krankompetenzzentrum
Vöcklabruck.
Wolf-Gruppe erweitert Ladekranfuhrpark
Überzeugt von der Qualität der Produkte aus dem Hause Palfinger und dem Team
der Kuhn-Ladetechnik erweitert die Wolf-Gruppe in Scharnstein den Ladekranfuhrpark
um zwei weitere Palfinger-Kranmodelle.
M
it mehr als 50 Jahren Erfahrung hat
sich die Wolf Gruppe zu einem
international erfolgreichen Unternehmen
mit 25 Niederlassungen in 19 europäischen
Ländern entwickelt und ist der
verlässliche Partner für Hallenbauten,
Fertigteilhäuser und Betonrundbehälter.
Rund 3.000 Mitarbeiter schaffen mit
größter Fachkompetenz und langjähriger
Firmenzugehörigkeit stimmige Gesamtkonzepte
von der Beratung bis zur
Übernahme. Laufende Neu- und Weiterentwicklung
sowie moderne, computergesteuerte
Produktionsanlagen ermöglichen
eine höchst präzise und wirtschaftliche
Produktion.
Die beiden neuen Palfinger-Krane
PK-42002 SH und PK-53002 SH, beide mit
Frontstützen ausgestattet, wurden im
Kuhn-Ladetechnik Krankompetenzzentrum
Vöcklabruck auf zwei MAN 3-Achs-
Sattelzugmaschinen aufgebaut. Zur
Optimierung der Hubleistung sind beide
Krane mit einer 2,5 t Seilwinde am
Knickarm ausgestattet. Sowohl der
PK-42002SH als auch der PK-52002SH
arbeiten mit dem patentierten AOS-
Schwingungsdämpfungssystem. Damit
werden im Kranbetrieb entstehende
Schwingungen und Stöße ausgeglichen.
Ein „Nachschwingen“ durch rasches
Abbremsen oder Lastwechsel wird
vermieden. Das Ergebnis ist eine maßgebliche
Erhöhung der Sicherheit im Kranbetrieb
für Mitarbeiter, Ladegut und
Gebäude.
Mehr Kran-Performance wird auch
durch das HPSC-Plus FSTAB erzielt. Bei
HPSC-Plus FSTAB ermitteln Druckaufnehmer
in den Stützzylindern die tatsächliche
Belastung des Abstützsystems.
Gerade bei geringen Stützbreiten und
hoher Beladung wird so ein Performancegewinn
erzielt – beispielsweise bei großen
und schweren Lasten, die nahe am
Fahrzeug abgestellt werden.
Die Wolf-Gruppe sieht sich durch
Kuhn-Ladetechnik bestens betreut –
beginnend vom Bereich Information und
Beratung durch den Außen- und Innendienst
sowie der Projektierungsabteilung
und letztendlich der After Sales-Betreuung
durch die Kuhn-Service-Werkstätten.
www.kuhn-gruppe.com
BKT
Manövrierfähigkeit unter allen Bedingungen
Die Reifen von Mobilkranen müssen sowohl für Autobahnen als auch für Baustellen
geeignet sein. BKT bietet dazu zwei verschiedene Produktlinien.
B
ei beiden Sortimenten handelt es sich
um Gürtelreifen, die mit den Geschwindigkeitsindizes
„E“ und „F“ klassifiziert
sind. Der Airomax AM 27 eignet sich
besonders für den Einsatz auf Straßen und
Autobahnen, wo eine hohe Verschleißfestigkeit
erforderlich ist, wobei er auch auf dem
aggressiven und unebenen Gelände von
Baustellen eine hervorragende Traktion
und Widerstandsfähigkeit bietet. Das
Gehäuse und die Gürtel bestehen aus
Stahlschichten, um Robustheit und
Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten. Die
Seiten- und Laufflächenmischungen sind
sehr widerstandsfähig gegen Schnitte und
Risse. Darüber hinaus hält sie hohen
Temperaturen stand und leitet die Wärme
ab, die bei hohen Geschwindigkeiten auf
der Straße entsteht. Derzeit ist der Reifen
in fünf verschiedenen Größen erhältlich:
385/95 R 24, 385/95 R 25, 445/95 R 25,
505/95 R 25 und schließlich 525/80 R 25.
Der Airomax AM 543 eignet sich ders für Krane, die im Baugewerbe
besoneingesetzt
werden, da er eine hervorragende
Traktion und hohe Stabilität
garantiert. Das tiefe Stollenprofil sorgt für
exzellente Leistungen auf unwegsamem
Gelände und schützt die Struktur des
Willkommen in der Welt der Krane
BKT-Reifen für
Mobilkrane wurden
speziell für
die Herausforderungen
auf unterschiedlichen
Untergründen
entwickelt. Im
Bild der BKT
Airomax AM 27.
Reifens optimal. Da er hohen Belastungen
ausgesetzt ist und unter extremen
Bedingungen eingesetzt wird, wurde
dieser Reifen so konzipiert, dass er starken
Beanspruchungen standhält. Er ist derzeit
in drei Größen erhältlich: 385/95 R 24,
385/95 R 25 und 445/95 R 25.
www.bohnenkamp.at
Der Lkw-
Ladekranfuhrpark
der Scharnsteiner
Wolf-
Gruppe.
www.kranlogistik.at
XL-Kranlogistik GmbH
Betriebsstraße 1 Objekt 4
2482 Münchendorf
Weingartenstaße 14/6
4100 Ottensheim
60 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH
SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
LIEBHERR
LTM 1300-6.3 Mobilkran mit
90-Meter-Teleskopausleger
Mit der Vorstellung des LTM 1300-6.3 stellt Liebherr gleichzeitig einen neuen Weltrekord
auf: Einen 90 m langen Teleskopausleger auf einem Mobilkran bei 12 t Achslast mitführen
zu können, gab es bisher nicht. Der neue 300-Tonner ergänzt die Kranpalette der Liebherr-
6-Achser. Der LTM 1300-6.2 bleibt als Einstieg in die Wippspitzenklasse weiter im Angebot.
L
iebherr erweitert sein Angebot im
Bereich der All-Terrain-Krane durch
einen weiteren 300-Tonner. Mit seinem 90
m langen Teleskopausleger setzt der LTM
1300-6.3 neue Maßstäbe in der 6-Achs-
Klasse und übertrifft die aktuellen Krane
im Markt bei weitem. Er ist als Schnelleinsatzkran
mit hoher Leistung in großen
Hubhöhen und steiler Auslegerstellung
konzipiert. Damit ist er prädestiniert für
die Montage von Turmdrehkranen und
Antennen sowie für die Wartung von
Windkraftanlagen. Der von Liebherr
parallel angebotene LTM 1300-6.2 mit
78-m-Teleskopausleger ist der wirtschaftliche
Einstieg in die Wippspitzenklasse
und bietet in dieser Konfiguration für
einen 6-Achs-Mobilkran bereits
konkurrenzlose Traglastwerte.
Für weltweit wirtschaftliche Mobilität
hat Liebherr technische Möglichkeiten
geschaffen, den LTM 1300-6.3 mit unterschiedlichen
Achslasten und Gesamtgewichten
zu fahren. Um Achslasten unter
12 t zu realisieren, können Komponenten
wie Teleskopausleger und Schiebeholme
einfach und schnell an- und abgebaut
werden. Besonders interessant ist hierbei
die sogenannte Teletrennung, bei der
einzelne Teleskopteile besonders schnell
demontiert werden. Damit lässt sich auf
einfache Art und Weise ein Fahrzustand
mit einem Gesamtgewicht von unter 60 t
und Achslasten kleiner als 10 t herstellen.
Liebherr bietet eine Selbstmontage-
Lösung an, mit der die Demontage der
Teleskopteile ohne Hilfskran erfolgt. Diese
ist mit anderen Typen wie dem LTM
1650-8.1 und dem LTM 1450-8.1 kompatibel.
Die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit
erhöht sich so enorm.
Rekordausleger
Die Rekordlänge von 90 m erreicht der
neue LTM 1300-6.3 mit einem 8-teiligen
Teleskopausleger, Anlenkstück plus sieben
Teleskopteile. Das ist ein Teil mehr als
vergleichbare Geräte in dieser Klasse. Um
den kompletten Ausleger sowie alle
Schiebeholme und eine Hakenflasche bei
12 t Achslast auf öffentlichen Straßen
mitführen zu können, hat Liebherr den
gesamten Stahlbau des Krans auf Leichtbau
optimiert.
Obwohl der LTM 1300-6.3 nicht als
Wippspitzenkran ausgelegt ist, ist sein
Angebot an Gitterspitzen vielfältig: 11,5
bis 20 m Doppelklappspitze, zwei 7-m-Gitterstücke
als Teleskopauslegerverlängerung,
39 m starke feste Spitze und 43 m
hydraulisch verstellbare feste Spitze. So
erreicht der neue 300-Tonner Hubhöhen
bis 120 m. Besonders wirtschaftlich:
Diverse Gitterstücke sind kompatibel mit
anderen Modellen der Liebherr-Palette.
Breite Palette an Innovationen
Windspeed Load Charts: Beim LTM
1300-6.3 sind Traglasttabellen für
unterschiedliche Windgeschwindigkeiten
Der neue Liebherr-
Mobilkran LTM 1300-6.3
setzt als vielseitiger und
wirtschaftlicher Schnelleinsatz-
kranMaßstäbeinder
300-Tonnen-Klasse.
verfügbar. Sie bieten erhöhte Sicherheit
und mehr Betriebszeit beim Kranbetrieb
unter Windeinflüssen. Die Traglasttabellen
von Kranen gelten in der Regel bei
einer Böen-Windgeschwindigkeit von bis
zu 9 m/s. Damit auch bei stärkerem Wind
noch sicher gearbeitet werden kann, hat
Liebherr Traglasttabellen für zusätzliche
maximale Windgeschwindigkeiten
errechnet und in der Kransteuerung
programmiert. Beim LTM 1300-6.3 sind
das zum Beispiel 11,2 m/s und 13,4 m/s,
falls mit Gitterausrüstung gearbeitet wird.
Im reinen Teleskop-Betrieb kommen sogar
noch die Tabellen für 15,6 m/s hinzu. Falls
beim Einsatz die am Kranausleger
gemessene Windgeschwindigkeit die
eingestellte Tabellenwindgeschwindigkeit
übersteigt, kann der Kranführer einfach
auf eine Traglasttabelle mit einer höheren
zulässigen Windgeschwindigkeit umschalten
und damit seine Kranarbeit oftmals
weiterführen.
VarioBasePlus: Die hinteren Abstützungen
sind doppelstufig ausgeführt und
erreichen eine Stützbreite von 9,4 m, 2 m
breiter als vorne. Dadurch wird die
Leistung über die hinteren Abstützungen
zusätzlich erhöht. Die einstufigen vorderen
Schiebeholme sparen Gewicht ein, das
der Auslegerlänge zugutekommt.
ECOdrive: Für einen leistungsstarken
Fahrantrieb im Unterwagen des LTM
1300-6.3 sorgt ein Achtzylinder-Liebherr-
Dieselmotor mit 455 kW / 619 PS und
62 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
einem Drehmoment von 3.068 Nm. Die
Kraft wird über das 12-Gang ZF-TraXon
Torque-Getriebe auf die Kranachsen
übertragen. Ein Drehmomentwandler
erlaubt optimalen Rangierbetrieb. Im
zuschaltbaren ECOdrive-Betrieb wird eine
optimierte Fahrabstimmung vorgegeben,
die Kraftstoff einspart und Geräusche
reduziert.
Ein-Motor-Konzept mit ECOmode:
Auch beim neuen LTM 1300-6.3 setzt
Liebherr auf die Ein-Motor-Strategie mit
mechanischem Antrieb des Oberwagens.
Das entfallende Gewicht des Oberwagen-
Motors wird für einen längeren Ausleger
bei 12 Tonnen Achslast genutzt. Der
ECOmode im Kranbetrieb dient der
Kraftstoffeinsparung und Geräuschreduzierung.
Im Motor-Leerlaufbetrieb wird
der komplette Pumpenantrieb automatisch
ausgekuppelt und bei Leistungsbedarf
über die intelligente Steuerung
sekundenschnell wieder zugeschaltet.
VarioBallast: Der neue LTM 1300-6.3
kann mit zwei verschiedenen Ballastradien
betrieben werden: 4,94 m oder 5,94 m.
Über serienmäßige mechanisch schwenkbare
Ballastierzylinder wird der Ballastradius
schnell und einfach um einen Meter
verkleinert. Diese Lösung ist bei beengten
Einsatzbedingungen ein wesentlicher
Vorteil des neuen 300-Tonners. Mit
großem Ballastradius wird maximale
Leistung realisiert: So kann der neue Kran
im Vergleich zum LTM 1300-6.2 dank
VarioBallast auf 8 t Ballast ohne nennenswerte
Traglasteinbußen verzichten. Das
spart Transportlogistik und CO2.
Auto-Ballast: Ein einziger Knopfdruck
in der Krankabine genügt, um den Ballast
an der Drehbühne zu fixieren. Das
entlastet den Kranfahrer, denn das
automatische Ballastieren ist einfach,
schnell und komfortabel. Zudem wird die
Sicherheit bei diesem Routinevorgang
zusätzlich erhöht.
Der Maximalballast des LTM 1300-6.3
beträgt 88 t. Die 10-t-Einhängeblöcke
rechts und links sind kompatibel mit den
Krantypen LTM 1230-5.1 und LTM
1250-5.1. Das ist eine wirtschaftliche
Lösung für Betreiber, die diese Geräte in
der Flotte haben. Hinzukommt, dass die
einzelnen Ballastplatten hinsichtlich
Gewicht und Format für einen wirtschaftlichen
Transport sowie schnelles und
einfaches Rüsten auf der Baustelle
optimiert sind. Mit nur fünf Hüben lässt
sich der gesamte Ballast auf den Kran
legen. Der Grundballast von 42 t hat
lediglich eine Breite von 3 m und befindet
sich somit innerhalb der Fahrzeuggesamtbreite.
Hierdurch wird das Verfahren des
aufgerüsteten Mobilkrans auf beengten
Baustellen deutlich erleichtert.
Neue Optionen: Neu ist die optional
erhältliche Zentralschmieranlage für die
Achsschenkelbolzen am Unterwagen.
Damit werden 24 Schmierstellen am
6-Achser automatisch gefettet. Ein
weiteres Highlight: Insgesamt sechs
LED-Rückfahrscheinwerfer sind auf
Wunsch verfügbar, welche die Arbeitsumgebung
beim Rangieren auf der Baustelle
mit hellem Licht perfekt ausleuchten.
www.liebherr.com
Das Highlight des neuen LTM 1300-6.3 ist
der 90 m lange Teleskopausleger. Für
einen wirtschaftlichen, sicheren und
leistungsstarken Kranbetrieb sind die
neuesten Liebherr-Innovationen integriert:
ECOmode, ECOdrive, VarioBasePlus,
VarioBallast, Auto-Ballast, Ein-Motor-
Konzept und Windspeed Load Charts.
Österreichischer
Baumaschinenverband
KOMPETENZ DURCH
FOKUSSIERTE INFORMATION
Nr. 0124850
11
12
1
10
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26 21
2
9
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3
8 24 23 4
7
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PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO
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SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
Fotos: Prangl
PRANGL
Schwerlast für
Top-Architektur
Das Wien-Museum am Karlsplatz wird um 108 Mio.
Euro saniert und erweitert. Die Aufgabe, den denkmal
geschützten Haerdtl-Bau zu integrieren und den
Karlsplatz als Umfeld mit einzubeziehen, lösten Certov,
Winkler + Ruck Architekten mit einem er weiterten,
über dem Gebäude schwebenden Neubau. Bei der
Umsetzung hat Prangl tatkräftig mitgewirkt.
I
nsgesamt waren zehn Sondertransporte
notwendig, um die unterschiedlichen
Stahlfachwerke von Kärnten
nach Wien zu bringen. Diese zehn
Fuhren wurden mit sieben unterschiedlichen
Gerätekombinationen durchgeführt,
wobei die größte Transporteinheit
eine 4-achsige Zugmaschine mit einer
14-achsigen Schwerlastkombination
war. Damit wurde das größte Teil mit
6,4 m Breite, 40 m Länge und 108 t
Stückgewicht befördert. Die sich daraus
ergebenden Transportabmessungen
waren noch beeindruckender: 47,5 m
Länge, 6,4 m Breite, 4 m Höhe und
knapp 200 t Gesamtgewicht.
Neben der Transportdurchführung
waren die gelben Spezialisten auch für
die gesamte Routenplanung, das
umfassende Genehmigungswesen sowie
alle Umbaumaßnahmen auf der
Transportstrecke verantwortlich.
Bereits im März 2021 begannen die
Vorarbeiten für dieses spektakuläre
Unterfangen. Am Anfang stand die
Frage des geeigneten Equipments:
Besonders hinsichtlich der Streckenführung
und der Durchfahrt durch die
Wiener Innenstadt musste die Transporttechnik
auf ihre optimale Fahreigenschaft
und Kurvengängigkeit
geprüft werden. Es kam schlussendlich
Spezial-Equipment zum Einsatz, das in
Österreich einzigartig ist.
Aufgrund der Transport(über)
dimensionen gestaltete sich die
Routenprüfung als äußerst komplex.
Ein wesentlicher Faktor waren dabei
Gewichtsbeschränkungen durch
U-Bahn-Schächte und Unterbauten in
Wien. Um die Durchfahrten in Wien
überhaupt zu ermöglichen, waren
bauliche Maßnahmen im sechsstelligen
Euro-Bereich notwendig. Aufgrund
einer Baustelle auf der A2 war eine
direkte Route über die Autobahn nicht
möglich. Man musste schließlich über
Slowenien ausweichen. Dafür war es
wiederum erforderlich, den Grenzübergang
Karawankentunnel umzubauen.
Und auch eine weitere Baustelle
machte eine zweite Ausweichstrecke
unerlässlich.
Acht Begleitfahrzeuge lotsten die
Schwertransporte zum Wiener Karlsplatz.
Dort wurden sie von einem 600 t
Raupenkran mit einer Systemlänge von
84 m in Empfang genommen. Teilweise
wurden die Fachwerke direkt verhoben,
teilweise noch am Boden zusammengesetzt.
Das schwerste Stahlelement
hatte ein Einzelgewicht von 165 t. Um
den Großkran in der Größe eines
Einfamilienhauses zwischen zwei
Innenstadtgebäuden und in der Nähe
eines U-Bahn-Schachtes positionieren
zu können, war Einiges notwendig:
Straßensperre, zahlreiche Halteverbote,
Entfernung von Straßenbeleuchtungen
und das Verlegen eines Radweges.
Der Aufbau des Großkrans war
genau eingetaktet und folgte einer
strengen Reihenfolge. Aufgrund der
engen Platzverhältnisse musste alles
just-in-time erfolgen. Ganz wesentlich
war auch eine für den Raupenkran
geeignete Kranstellfläche. Immerhin
brachte der gelbe Gigant 750 t auf die
Waage. Dafür wurde die Straße
aufgeschüttet und danach komplett mit
Baggermatten aus Hartholz ausgelegt.
Abgerundet wurde die komplexe
Hebe-Logistik mit einem 500 t Teleskopkran,
der nach rund 1,5 Wochen den
Raupenkran ablöste. Mit einer Systemlänge
von 79,2 m meisterte er an zwei
unterschiedlichen Stellen die letzten
Hübe. Die im Vorfeld extrem gute
Zusammenarbeit aller Stakeholder
machte dieses einzigartige Unterfangen
schlussendlich zu einem Erfolg.
www.prangl.com
64 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 65
SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
SCHWERPUNKT KRANTECHNIK
LIEBHERR
Liebherr präsentiert Flat-Top-Kran
470 EC-B und Crane Planner 2.0
Die erfolgreiche Baureihe EC-B von Liebherr erhält starken Zuwachs: den neuen
Flat-Top-Kran 470 EC-B. Mit einer maximalen Traglast von 16 beziehungsweise 20 t
ist dieser Kran ab sofort der Größte in der Familie der Starken Typen. Verfügbar ist
auch eine neue Version des Crane Planner 2.0, die eine professionelle Hubplanungsund
Visualisierungslösung für Hubaufgaben aller Art ermöglicht.
D
as Flaggschiff mit intelligenten
Assistenzsystemen bietet eine Auslegerlänge
von 80 m. Optional lässt sich die
Reichweite mit einer Auslegerverlängerung
auf 83 m steigern, was im Wettbewerbsvergleich
neue Maßstäbe setzt. Bei einer
Auslegerlänge von 80 m erreicht die
16-t-Variante des 470 EC-B eine Traglast
von bis zu 3.200 kg an der Spitze; die
20-t-Variante besticht mit einer Spitzentraglast
von bis zu 3.000 kg. Der Ausleger
lässt sich in 2,5 m Schritten teilen, sodass
er an die vielfältigen Einsatzanforderungen
präzise angepasst werden kann. Der
Verkaufsstart für den 470 EC-B erfolgte im
Jänner dieses Jahres.
Bei der Entwicklung stand nicht nur die
Performance, sondern auch die Montage
und der Transport im Fokus. So lassen sich
Ausleger und Gegenausleger einfach,
komfortabel und sicher an die Drehbühne
anbringen. Möglich machen dies die
bewährten Schnellverbindungen von
Liebherr. Nur fünf Lastwagen sind
notwendig, um den drehbaren Teil mit
Ausleger inklusive Gegenballast zur
Baustelle zu transportieren. Das spart Zeit,
Geld und unterstützt bei der Reduktion
von Emissionen.
Der 470 EC-B verfügt über einen
Anschluss für die beiden Turmsysteme 24
HC 420 und 24 HC 630. Das 24 HC-Turmsystem
ist prädestiniert für große Krane
mit hohen Traglasten. Aufgrund seiner
kompakten Maße lassen sich die einzelnen
Elemente kosteneffizient von A nach B
bringen. Der 470 EC-B wurde für das 24
HC 420-Turmsystem optimiert, was eine
wirtschaftliche Kombination für eine
Hakenhöhe von bis zu 67,8 m freistehend
darstellt. Die maximale Hakenhöhe wird
mit dem 24 HC 630 erreicht und beträgt
bis zu ca. 96 m freistehend.
Erhältlich ist der Obendreher mit der
durchdachten Kranfahrerkabine LiCAB in
den drei Ausstattungsvarianten LiCAB
Basic, LiCAB Air und LiCAB AirPlus. In der
Kabine zu finden ist das neu entwickelte
zwölf Zoll Anzeigendisplay mit intuitiver
Bedienbarkeit. Das Tower Crane Operating
System (TC-OS) bietet Kranfahrern und
Monteuren spezielle Menüs, eine große
Auswahl an Sprachen und verständliche
Maßeinheiten. Jeder Nutzer soll schnell die
Parameter finden können, die für seine
Arbeit wichtig sind. Per Touchscreen
navigieren sich die Anwender durch die
schlanke Menüstruktur. Um während des
Kranbetriebs beziehungsweise der Kranskalierung
den Überblick zu behalten, können
Displaymasken verschieden kombiniert
werden. Durch die hohe Benutzerfreundlichkeit
des TC-OS reduzieren sich Schulungsund
Einarbeitungszeiten.
Crane Planner 2.0
Mit der neuen Version des Crane Planner
2.0 bietet Liebherr allen Anwendern,
Interessierten, Kunden und Partnern noch
mehr Leistung: Im Programm sind nun
mehrere Liebherr-Mobilkrane sowie
sämtliche Liebherr-Raupenkrane bis 300 t
Tragkraft und Hydroseilbagger enthalten.
Die Software ermöglicht die einfache und
gleichzeitig professionelle Planung von
unterschiedlichsten Kraneinsätzen.
Die Hubplanungssoftware von Liebherr
ermöglicht seit dem Release der neuen
Version 1.7 noch mehr Möglichkeiten: Es
kann jetzt mit noch mehr LTM-Mobilkranen
aus Ehingen eine dreidimensionale
Hubplanung durchgeführt werden. Neben
dem bereits integrierten LTM 1750-9.1
stehen nun auch die Mobilkrane LTM
1650-8.1, LTM 1450-8.1, LTM 1300-6.2,
LTM 1250-5.1 und LTM 1230-5.1 zur
Planung bereit. In regelmäßigen Abständen
werden weitere Teleskop-Mobilkrane
in den Crane Planner 2.0 integriert. Hier
macht der LTM 1350-6.1 den Anfang.
Nutzer der bisherigen Version profitieren
nach dem Update automatisch und
kostenlos von den neuen Kranmodellen
und Funktionen. Dazu zählt auch das neue
Distanztool: Objekte wie Maschinen und
Gebäude lassen sich damit zentimetergenau
zueinander positionieren.
Der Crane Planner 2.0 von Liebherr hilft
den Anwendern, bereits im Vorfeld Lösungen
und Arbeitsabläufe für ihre Hubaufgaben
zu finden. Damit können komplizierte
Schwerlasthübe mit Raupenkranen, aber
auch vermeintlich schnelle und einfache
Taxihübe von Mobilkranen sicher umgesetzt
werden. Das Tool kombiniert eine
interaktive 3D-Visualisierung der Maschinen,
der Lasten und Umgebungsobjekte mit
Bemaßungen, einem Positionierungstool
und Google-Maps-Karten – ohne teure
CAD-Programme oder Hochleistungsrechner.
Die Ergebnisse der Planung können in
Form eines Reports exportiert und dem
Auftraggeber übermittelt werden. So
können auch kleinere Kranbetreiber an
großen Ausschreibungen teilnehmen.
Die Kombination einer attraktiven,
dreidimensionalen Benutzeroberfläche mit
den exakten Maschinendaten der Lastmomentbegrenzung
aus der Liccon-Kransteuerung
ist einzigartig. Die im Crane Planner
2.0 angezeigten Daten werden von der
gleichen Berechnungslogik ermittelt wie
die Livedaten der realen Mobil- und
Raupenkrane. Gleichzeitig werden wichtige
Kennzahlen wie Bodendrücke, Stützdrücke,
Traglasten und Schwerpunkte
ermittelt. Mit jeder Änderung der Konfiguration,
Last oder Geometrie wird eine neue
Berechnung ausgeführt.
Bereits in der kostenlosen ‚Free‘-Version
können anspruchsvolle Planungsaufgaben
professionell in 2D realisiert werden. Die
Funktionsvielfalt ist vergleichbar mit dem
bewährten Liccon-Einsatzplaner. Die
‚Pro‘-Version beinhaltet zusätzlich detaillierte,
interaktive 3D-Modelle der Krane
sowie eine Bibliothek mit diversen
3D-Objekten wie Gebäuden, Straßen,
Maschinen oder Lastobjekten. Kartenansichten
von Google Maps sowie 3D-Daten
können maßstabsgetreu in die Szene
integriert werden.
Bei der Entwicklung des Crane Planner
2.0 stand die Nutzerfreundlichkeit an
oberster Stelle. Für die Anwendung sind
keine besonderen Vorkenntnisse notwendig.
Zudem ist außer einem PC keine
zusätzliche Hardware nötig.
Über die Startseite des Crane Planner
wird das Programm auf den PC heruntergeladen
und dort installiert. Im Lizenzshop
sichert man sich seine kostenlose ‚Free‘-
Version oder die kostenpflichtige ‚Pro‘-
Version. Außerdem steht eine ‚Trial‘-Version
zur Auswahl, die eine 30-tägige
Gratis-Nutzung der ‚Pro‘-Version zulässt.
Während der Verwendung des Crane
Planner 2.0 erfolgen die Berechnungen der
Maschinen-Planungsdaten wie Traglasten,
Stützkräfte und Bodendrücke online und
damit stets aktuell.
www.liebherr.com
Hohe Traglasten: Der
neue Liebherr-Kran 470 EC-B ist
in der 16- und 20 t-Variante ab sofort
erhältlich. In Abhängigkeit vom Turmsystem
lässt sich mit dem neuen 470 EC-B
eine Hakenhöhe von bis zu 96 m
freistehend erreichen.
Übersichtliche Darstellung: Das Tower Crane Operating
System (TC-OS) überzeugt mit schlanker Menüstruktur
auf einem zwölf Zoll Multitouch-Display.
Dank Crane Planner wird die Hubplanung auf eine neue
Stufe gehoben. Die Kombination einer attraktiven,
dreidimensionalen Benutzeroberfläche mit den exakten
Maschinendaten der Lastmomentbegrenzung (LMB /
Liccon) ist einzigartig. Mit dem neuen Distanztool lassen
sich Objekte zentimetergenau zueinander positionieren.
BAUBLATT.ÖSTERREICH
67
WIRTSCHAFT + MÄRKTE
Die Öffnungs- und Servicezeiten bleiben unverändert.
Baumaschinenspezialist
Huppenkothen führt die
Vier-Tage-Woche auf freiwilliger
Basis ein. Mehr als zwei
Drittel des Personals hat sich
bereits für die Stundenreduktion
bei gleichbleibendem
Gehalt entschieden. Die
Öffnungs- und Servicezeiten
der Huppenkothen-Standorte
bleiben unverändert.
D
Für Huppenkothen-Kunden ändert sich
nichts: gewohnt hohe Servicequalität und
uneingeschränkte Erreichbarkeit.
HUPPENKOTHEN
Work-Life-Balance und
höchste Service-Qualität
ie Gründe für diese Initiative bringt
Huppenkothen-Geschäftsführer
Wolfgang Rigo auf den Punkt: „Wir gehen
mit der Zeit und nehmen das Thema
Work-Life-Balance ernst. Die Vier-Tage-
Woche ist unsere Antwort auf die sich
wandelnden Bedingungen am Arbeitsmarkt.“
Ab sofort bietet das Baumaschinenunternehmen
eine Reduktion der Wochenarbeitszeit
von 38,5 auf 35 Stunden an –
aufgeteilt auf vier Arbeitstage und das bei
unverändertem Gehalt. Dieses Angebot
richtet sich an alle Vollzeit-Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter sämtlicher Abteilungen
und Standorte, ausgenommen Führungskräfte.
Zudem können Lehrlinge
aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen
nicht in dieses Modell wechseln.
Attraktiver Arbeitgeber
Die Nachfrage ist groß, wie Geschäftsführer
Martin Hofer erzählt: „Mehr als zwei
Drittel unserer Belegschaft hat sich bereits
dafür entschieden. Seit Bekanntwerden
unseres Angebots ist auch die Anzahl der
Bewerbungen deutlich gestiegen.“ Die
Arbeitszeitreduktion bei gleichbleibendem
Gehalt ist nicht der einzige Vorteil: Durch
die rollierende Zeitplanung ergeben sich für
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle
fünf Wochen verlängerte Wochenenden von
Freitag bis Montag.
Huppenkothen setzt auf Wahlfreiheit
und Flexibilität. Die Entscheidung ist also
Die Geschäftsführer Martin Hofer und Wolfgang Rigo.
nicht in Stein gemeißelt. Wer doch lieber
an fünf Tagen in der Woche arbeiten
möchte, kann nach einer Umstellungsphase
wieder ins vorherige System
zurückwechseln.
Gewohnt hohe Servicequalität
Während das Lauteracher Unternehmen
seine Attraktivität als Arbeitgeber
steigert, bleiben Angebot und Service in
gewohnter Qualität bestehen. Das gilt
auch für die Öffnungszeiten. Der weiterhin
optimale Kundensupport war Voraussetzung
für die Einführung der Vier-Tage-
Woche. „Für unsere Kunden ändert sich
nichts. Sie profitieren auch in Zukunft von
unserer hohen Kompetenz, unserem
umfangreichen Netzwerk und maximal
motivierten Ansprechpartnern“, erklärt
Wolfgang Rigo.
www.huppenkothen.com
Foto: Ascendum
BAUWIRTSCHAFT
Ermittlung der Mehrkosten bei angeordneter
Beschleunigung der Bauausführung
Andreas Kropik, Professor an der TU Wien, hat seine Sammlung hilfreicher
Berechnungstools erweitert: mit dem neuen Tool (Nr. 07) sind die Mehrkosten
bei Beschleunigung der Bauabwicklung durch Überstunden leicht ermittelbar.
B
eschleunigung der Bauabwicklung
bedeutet, pro Tag mehr an Output zu
leisten, als im Bauvertrag vereinbart ist.
Damit wird der zu leistende Arbeitsumfang
früher beendet. Eine Beschleunigung
der Bauabwicklung kann durch mehrere
Maßnahmen, wie organisatorische
Änderung bzw. Ablaufänderungen,
quantitative Änderung der Produktionsfaktoren
(z.B. zusätzliches Personal oder
Gerät), qualitative Änderungen (z.B.
leistungsfähigere Geräte) oder zeitliche
Änderung des Faktoreinsatzes (z.B.
Mehrarbeit oder Schichtarbeit), erzielt
werden. Die meisten der genannten
Maßnahmen sind mit einem höheren
Aufwand verbunden bzw. stoßen an
Grenzen. Bei begrenzt zur Verfügung
stehenden Arbeitsflächen kann die
Erhöhung der Anzahl der Arbeitskräfte
kontraproduktiv sein. Auch kann eine
Engpassressource (z.B. Kran) die Produktivität
der Beschäftigten stark negativ
beeinflussen.
Die erste Wahl ist daher oft, als
Maßnahme die Ausdehnung der Arbeitszeit
ins Auge zu fassen. Diese Maßnahme
bedeutet allerdings schlechtere Produktivität
und höhere Faktorkosten (Mittellohnkosten).
Ein Vorteil dieser Maßnahme
liegt darin, damit keine remanenten
(bleibenden) Kosten zu generieren. Wird
ASCENDUM
Ascendum stockt das Vertriebsteam auf
Mit dem kostenlos verfügbaren Tool sind Berechnungen rasch möglich, die
als Basis für Mehrkostenforderungen herangezogen werden können.
die Maßnahme zurückgenommen, gelangt
man zum gleichen Kostenniveau wie
zuvor. Das gilt für andere Maßnahmen
nicht immer.
Für die Bemessung des Produktivitätsverlustes
bei Ausdehnung der täglichen
Arbeitszeit stehen diverse Formeln zur
Verfügung. Mit Hilfe eines Berechnungstools
kann der Produktivitätsverlust, und
damit auch der Mehraufwand, ermittelt
werden. Das von Univ.-Prof. Kropik
entwickelte Verfahren ist so aufgebaut,
dass auch projektbezogene Randbedingun-
gen wie die Dauer der Überstundenleis-
tung, Grad der körperlichen Beanspruchung
bzw. Konzentration, Temperaturund
Lichtverhältnisse in der Phase der
Überstunden Berücksichtigung finden
können.
In der Sammlung hilfreicher Berechnungstools
von Professor Kropik findet
sich neben dem Tool für die Mittellohnpreisberechnung
(K3-Blatt) unter anderem
auch das erst kürzlich vorgestellte Tool zur
Ermittlung des Festpreiszuschlags.
Download und weitere Informationen
(auch Tool Nr. 07):
www.bauwesen.at/tools
Seit November 2021 erweitert Gerhard Pirchner das Vertriebsteam
der Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH, die Produkte von
Volvo CE und Sennebogen Greenline in Österreich vertritt. Pirchner
ist seit 2010 bei Ascendum, absolvierte 2012 die Kfz-Technik Meisterprüfung
und übernahm später die Rolle des Produktmanagers für
Kompaktmaschinen. Das in dieser Position gewonnene technische
Know-how ist für den Vertriebsrepräsentanten ein großer Benefit.
Gerhard Pirchner hat bereits seit April als Vaterkarenz-Vertretung
von Lukas Exenberger den Vertrieb unterstützt. Aufgrund seiner erfolgreichen
Tätigkeit wird nun das Vertriebsteam österreichweit von
bisher acht auf neun Personen aufgestockt. Diese Veränderung im
Team bringt nun auch eine neue Aufteilung der Verkaufsgebiete mit
sich. Während Lukas Exenberger den Süden Salzburgs umso inten-
siver betreuen kann, übernimmt Gerhard Pirchner
Teile von Salzburg, den Flachgau, das Innviertel und
den Bezirk Kitzbühel. „Der Kunde steht bei Ascendum
an erster Stelle. Diese Teamvergrößerung erlaubt uns
nun schneller und noch effektiver österreichweit unsere
Kunden zu betreuen“, erklärt Kurt Steinkogler,
Ascendum Sales Director.
www.ascendum.at
Ascendum Vertriebsrepräsentant
Gerhard Pirchner ist zuständig für Teile
von Salzburg, den Flachgau, das
Innviertel und den Bezirk Kitzbühel.
68 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 69
FUHRPARK
FUHRPARK
MERCEDES-BENZ TRUCKS ÖSTERREICH
Drei Generationen Unimog-Begeisterung
Die Familie Thurner betreibt bereits in dritter Generation ein Sägewerk im Bezirk
Landeck in Tirol und seit 1978 ergänzt die Zimmerei den Betrieb. Seit 1968 der erste
Unimog Einzug gehalten hat, ist über die Generationen hinweg die Begeisterung für
das Universal-Motor-Gerät von Mercedes-Benz geblieben und gewachsen.
N
ach eingehenden Überlegungen und
Abwägung haben sich Vater Alois und
Sohn Markus Thurner wieder für einen
Unimog im Betrieb entschieden. Gemeinsam
mit der Firma Gögl Fahrzeugbau
GmbH wurde an der Gesamtkonzeption
des Fahrzeuges inklusive Anhängern getüftelt
und an der Technik gefeilt. Alois und
Markus Thurner brachten dabei ihre ganz
konkreten Vorstellungen und Erfahrungen
mit bereits mehreren Unimog-Modellgenerationen
ein. Die Unimog wurden von
Anfang an jeweils individuell auf die
Anforderungen der Firma Thurner
zugeschnitten und aufgebaut. Der neue U
530 ist somit sowohl mit Sattelkupplung
als auch höhenverstellbarer Anhänger-
Kupplung ausgestattet und hat zusätzlich
einen Penz Kran aufgebaut. Zwei individuell
gefertigte Sattelauflieger der Firma
Gögl Fahrzeugbau GmbH ergänzen das
Zugfahrzeug für die spezifischen Einsätze
in Sägewerk und Zimmerei.
Markus Thurner holt die gefällten
Baumstämme mit seinem Unimog U 530
direkt aus dem Wald. Auf den steilen
Auch der neue Unimog U 530 ist ganz auf die Anforderungen von Alois und Markus
Thurner zugeschnitten und aufgebaut. Im Besitz der Familie befindet sich auch ein
Unimog aus dem Baujahr 1952, der liebevoll gepflegt wird.
Waldwegen macht sich die starke
Motorisierung mit 300 PS (220 kW)
bezahlt. Je nach Länge der zu transportierenden
Holzstämme kann der Rungen-
Anhänger stufenweise um bis zu 2,5 m
verlängert werden. Damit ist der
Transport von Hölzern mit einer Länge
von bis zu 12 m kein Problem. Trotzdem
bleibt die Wendigkeit mit dem Unimog als
Zugfahrzeug gegeben. Speziell für die
Einsätze in den steilen Bergwäldern wo
sich die Wege in Serpentinen hinaufwinden,
hat die Firma Gögl Fahrzeugbau den
Sattelanhänger mit Rungenaufbau
gefertigt. Dieser ist ausgestattet mit einer
gelenkten Achse, sodass er genau in der
Spur des Unimog läuft. Ein Sensor am
Königszapfen misst den Lenkeinschlag
des Zugfahrzeuges und spielt die
errechneten Daten direkt an die Hänger-
Achse, wo der Einschlagwinkel auf die
Räder übertragen wird. Die Lenksteuerung
des Anhängers kann auch manuell
über eine Funkfernsteuerung bedient
werden, was beim Rangieren erhebliche
Vorteile bringt.
Die Rückfahrkamera sowie eine
Zusatzkamera für die Überwachung der
Anbaugeräte ergänzen die Ausstattung.
Diverse Arbeitsscheinwerfer sorgen für
zusätzliche Sicherheit beim Arbeiten mit
dem aufgebauten Penz-Kran. Der Unimog
garantiert außerdem Schnelligkeit im
Transport, denn er ist für die Autobahn
genauso gemacht wie für unwegsames
Gelände. Thurner verwendet beinahe
ausschließlich heimisches Holz. Aus dem
Restholz, das im Sägewerk und in der
Zimmerei anfällt, werden Hackschnitzel
produziert. Für den Transport ist der
zweite Sattelauflieger der Firma Gögl mit
einem 25 m³ Abrollcontainer und Tandem-
Achse im Einsatz. Beide Achsen sind auch
hier mit dem automatischen Lenksystem
versehen. Der 20 t Haken der Firma Palfinger
für den Abroller ist direkt auf dem
Hänger aufgebaut. Für Markus Thurner
ist es wichtig, dass er alle Transportaufgaben
in seinem Unternehmen autark
erledigen kann und der Unimog U 530 ist
in seiner Vielseitigkeit prädestiniert dafür.
www.mercedes-benz-trucks.at
SUBARU XV 2.0 I E-BOXER
Lass das Navi ruhig reden
B
esser hätten wir es wirklich nicht
erwischen können. Der erste Testkandidat
im neuen Jahr: der Subaru XV 2.0 i
e-Boxer in der Ausstattung Style Xtra. Der
Wetterbericht für die zwei Wochen:
tiefwinterlich. Kaum ein Tag, an dem die
Temperaturen über den Gefrierpunkt
gehen und Schneefall, soweit die Wetter-
App am Smartphone auch ihren meteorologischen
Weitblick spielen lässt. Warum
uns der Wintereinbruch Anfang Jänner so
begeistert? Weil die Japaner seit mittlerweile
51 Jahren zwei Konstante bei ihren
Pkw-Modellen vorweisen können: sportlich
agile Boxermotoren und Allradantrieb. Im
Fall unseres Testkandidaten natürlich
ausgesprochen zeitgemäß interpretiert. So
bekommt der 2,0 l-Boxermotor mit 150 PS
ein Mild-Hybridsystem zur Seite gestellt.
Was bei dem auf der Tokyo Motor Show im
Oktober 1971 erstmals vorgestellten
Subaru 1300 G 4WD noch als zuschaltbarer
Allradantrieb gefeiert wurde, ist heute
ein intelligentes Antriebssystem mit
Allradmanagement und adaptiver
Getriebesteuerung. Bevor wir Sie jetzt
aber mit zu viel Theorie langweilen,
schnell zur Praxis. Und da hat der Subaru
Alleinstellungsmerkmal – bei den
Antrieben setzt Subaru traditionell
auf Boxer-Motoren, in diesem Fall ein
2,0 l 4-Zylinder Benziner mit 150 PS.
Massstab – die Verarbeitung im Innenraum
sowie die verwendeten Materialien sind
durchwegs vorbildlich.
XV 2.0 i e-Boxer zum Beispiel ganz
überraschende Auswirkungen auf das
Familienleben.
Trendsetter – der Subaru XV 2.0 i
e-Boxer unterscheidet sich in
vielen Belangen wohlwollend
von der breiten Masse.
FACTS
Motor: 2,0 Liter Boxer 110 kW (150 PS)
Eigengewicht: 1.575 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 650 kg/1.270 kg
Testverbrauch: 8,8 l/100 km
Grundpreis: 37.490,– Euro
(inkl. MwSt. & NoVa)
+ attraktive Alternative zur breiten Masse
+ 22 cm Bodenfreiheit
+ top Rückfahrkamera
- hohe Ladekante
- entsprechender Kraftstoffverbrauch
- mit 48 l kleiner Tank
Auf Umwegen in die Schule
Wenn die eigenen Kinder, die eher zu der
Kategorie Morgenmuffel gehören, plötzlich
gute 20 Minuten früher den Weg in Schule
und Kindergarten antreten wollen. Auf
verschneiten und nicht geräumten
Umwegen versteht sich. Da kann das Navi
noch so beherzt „Biegen sie jetzt rechts ab“
monieren. Lass es ruhig reden. Die Große
übernimmt während dessen via Bluetooth
das Kommando auf der Soundanlage,
während der Kleine nach Feldwegen
Ausschau hält, die noch abenteuerlicher
ausschauen, als die, auf denen wir am Tag
davor in Richtung Stadt gerollt sind.
Endlich alleine im wendigen Allradler
unterwegs, lässt der Spaßfaktor zum
Glück nicht nach. Der Subaru XV 2.0 i
e-Boxer gibt sich als hochwertig verarbeiteter,
sportlicher Zeitgenosse, bei dem auch
nett anzusehende Details am Rande nicht
zu kurz kommen. So ist es sicher nicht
notwendig, dass die Bremslichter des
kleinen, animierten Subaru am Fahrzeugdisplay
mitleuchten, wenn der Fahrer auf
die Bremse steigt. Die kleine Spielerei zaubert
aber nicht nur den eigenen Kindern,
die es zugegebener Weise entdeckt haben,
ein Lächeln ins Gesicht. Noch schnell zum
Kaufmännischen: In der von uns gefahrenen
Ausstattungslinie kostet der Subaru
XV 2.0 i e-Boxer 37.490 Euro (inkl. MwSt.
und NoVa). Ein mehr als angemessener
Preis für ein Auto, das vom ersten Meter
an ganz charmant aus der breiten Masse
heraussticht.
Fazit: So schnell hat uns schon lange kein
Auto mehr um den Finger gewickelt.
70 JÄNNER/FEBRUAR 2022
BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 71
FUHRPARK
SEAT LEON SP KOMBI REFERENCE 2.0 TDI
Tatsache – mit vernünftiger Ausstattung und
eben solcher Motorisierung ist der Seat Leon SP
Kombi Reference 2.0 TDI das ideale Firmenauto.
Vernünftig, aber nicht langweilig
E
s ist eine willkommene Abwechslung im
oft so monotonen Redaktionstrott.
Endlich ein Testkandidat, der die Liste der
verfügbaren Sonderausstattungen nicht von
der ersten bis zur letzten Zeile für sich
verpflichtet hat. Wieso Dir der Seat Leon SP
Kombi Reference 2.0 TDI trotzdem schneller
ans Herz wachsen wird, als Du erwartet hast,
ist, in Anlehnung an sein herrlich einfaches
aber deswegen nicht zu belächelndes Ego,
schnell erklärt. Der Spanier gibt sich vom
FACTS
Motor: 1,3 Liter Benzin 116 kW (158 PS)
Eigengewicht: 1.424 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 700 kg/1.650 kg
Testverbrauch: 7,2 l/100 km
Listenpreis: 42.924,16 Euro
(inkl. MwSt. & NoVa)
+ viel Platz
+ intuitive Bedienung
+ ansprechendes Design
- nerviger Spurhalteassistent
- Getriebe sehr lange übersetzt
- fast zu leichtgängige Lenkung
NISSAN QASHQAI 1.3 DIG-T MILD HYBRID
Ring frei für die dritte Runde
nämlich genial. Unter der Haube gibt sich
der Nissan selbstverständlich ohne
Abstriche zeitgemäß. Ein 1,3 l Benziner
mit 158 PS sorgt mit Unterstützung von
einem Mild-Hybrid-System für durchaus
flottes Vorankommen. Wobei dem kleinvolumigen
Motor speziell beim Anfahren
nach den ersten Schaltvorgängen merklich
das Schmalz fehlt. Platzmäßig ist die dritte
Qashqai-Generation auch für Mitreisende
im Fond empfehlenswert. Objektiv
untermauert sind es gerade einmal 3,5 cm,
FACTS
Motor: 2,0 Liter Turbodiesel
85 kW (115 PS)
Eigengewicht: 1.405 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 720 kg/1.500 kg
Testverbrauch: 5,1 l/100 km
Grundpreis: 27.332,16 Euro
(inkl. MwSt.)
+ herrlich unspektakulär
+ sparsamer Motor
+ 5 Jahre oder 100.000 km Garantie
- gelegentlich unwilliger 6. Gang
- hyperaktive Lenkradheizung
- stellenweise sehr plastikhaft
ersten Meter an ganz ungeschminkt so, wie
er ist. Vernünftig, aber deswegen keinesfalls
lahm motorisiert, ausgesprochen sparsam im
Verbrauch und bei Bedarf auch nahezu
sportlich zu fahren. Dass er als Kombi
obendrein Platz bis zum Abwinken hat (mit
voller Besetzung bleiben immer noch 620 l
Stauraum über), versteht sich von selbst.
Einen deutlichen Punkteabzug muss der Seat
bei der Bedienung hinnehmen. Wieso man
hier um jeden Preis so gut wie alle Bedienelemente
in der Mittelkonsole in die Bedienoberfläche
eines Displays verfrachtet hat, ist
unverständlich und im Hinblick auf die
Verkehrssicherheit zugleich gefährlich. Viel
Licht ganz ohne Schatten hat der Seat in
kaufmännischen Belangen zu bieten: Etwas
mehr als 27.000 Euro sind für das Gebotene
mehr als attraktiv.
Fazit: Nehmt ihn ruhig beim Namen und
macht ihn zur Referenz in Euren Firmenfuhrparks.
um die er länger geworden ist. Subjektiv
betrachtet, ist die zur Verfügung stehende
Beinfreiheit auch hinter einem großgewachsenen
Fahrer bzw. Beifahrer mehr als
ausreichend. Die vollen Punkte holt sich
der Nissan bei der Verarbeitung und den
verwendeten Materialien. Der Innenraum
wirkt durchwegs hochwertig, da können
sich auch andere namhafte Wegbegleiter
ein Beispiel daran nehmen.
Fazit: Ein erstes Kennenlernen ist bei
diesem Newcomer Pflicht.
KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE
SERVICE
Hüttendorf erdet mit Abenteuer und Bergluft
Der Natur auf den Fersen und dabei die Sinne in Einklang bringen: das bietet ein Urlaub
in dem „vor Lungauer Gemütlichkeit“ strotzenden Hüttendorf Schlögelberger.
W
er die Reise in den Salzburger
Lungau zu den sieben Hütten beim
Schlögelberger antritt, dem sticht direkt
die paradiesische Natur ins Auge. Die
Nase wird auf 1.300 Höhenmetern von
herrlich klarer Bergluft erfrischt. In den
Ohren macht sich derweil unendliche
Ruhe breit. Und das, obwohl man hier
mitten im Geschehen ist. Das pure Leben
lockt, verzaubert auf Anhieb und lädt zum
Entdecken ein. Den Wildpark, den Berg,
im Winter die Piste, die sich direkt durch
das Hüttendorf schlängelt. „Einmal
umfallen und schon ist man im Abenteuer“
– Normalität, hier bei den Schlögelbergers.
Naturnah wohnt es sich in den Hütten, die
mit einem hochwertigen Facelifting
beglückt wurden, oder in den völlig neu
errichteten Appartements im Berggasthof.
Von da geht’s hinaus in die wunderbare
Lungauer Bergwelt. Zum Energiesammeln
und Gedankenordnen, um sich zu erden
und gleichzeitig von unendlicher Abenteuerlust
leiten zu lassen. Abends dann:
Zehen wärmen in der eigenen Sauna samt
Infrarotkabine. Anschließend ein selbst
kredenztes Essen am knisternden Kaminfeuer.
Oder man lässt doch andere an den
Herd und sich im völlig neuen Berggasthof
vom Geschmack dieses einzigartigen
Naturguts begeistern. Das Fleisch stammt
aus der hauseigenen Bergmetzgerei, der
Backofen untermalt den Genuss nicht nur
mit einem herrlichen Duft, sondern sorgt
auch stets für frisches Brot. Überhaupt
wird hier mit viel Selbstproduziertem
gekocht. Das schmeckt man. Zurück in die
Hütte ist’s ja dann nicht weit – der kurze
Spaziergang an der frischen Luft tut nach
dem Essen besonders gut. Was soll man
sagen: Hier ist die Welt noch in Ordnung.
Ein Paradies für alle, die den selbstbestimmten
Urlaub suchen.
Bergluft & Weitblick ...
... beides Dinge, die natur begeisterte
Gäste hier oben
jedenfalls erleben dürfen.
Im Wildpark oder während der Runde mit
neugierigen Alpakas geht man auf
Tuchfühlung mit der hiesigen Landschaft,
ihren wunderbaren Orten, Pflanzen und
Tieren. Beim Skifahren durch die unverfälschte
Bergwelt mit herrlichen Weitblicken
kommen ungeahnte Glücksgefühle
auf. Egal zu welcher Jahreszeit kann man
hier einfach wunderbar aktiv sein.
Anschließend tut man sich beim Qi Gong
mit dem Dorfältesten Hans mal wieder
etwas richtig Gutes. Eigene Abenteuer-
Geschichten schreiben inmitten einzigartiger
Natur. Wirkt Wunder, weckt
Energie, schenkt Kraft. Willkommen
im Hüttendorf Schlögelberger in
St. Margarethen im Lungau.
www.schloegelberger.at
Kein Hotel, sondern ein einzigartiges
Zuhause für Abenteurer: von den sieben
Hütten beim Schlögelberger geht es hinaus in
die wunderbare Lungauer Bergwelt.
N
ach 15 Jahren geht sein Name längst
wie geschmiert über die Lippen (und
lässt sich auch ohne Nachdenken zu Papier
bringen). Qashqai, Nissans Kompakt-SUV,
das in der mittlerweile dritten Generation
ganz kräftig am heimischen SUV-Markt
mitmischt. Optisch ein echter Blickfang.
Und das schon auf den ersten 40 der
insgesamt 442,5 cm. Die Linienführung der
Scheinwerfer ist, Hand in Hand mit dem
keilförmigen Kühlergrill, nur eines:
Überzeugend –
die mittlerweile
dritte Generation
des Nissan Qashqai
hat viele
Kritikpunkte
der zweiten
Generation
erfolgreich
abgelegt.
72 JÄNNER/FEBRUAR 2022 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH JÄNNER/FEBRUAR 2022 73
SERVICE
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Für wen gilt der Versicherungsschutz? Wofür bestehen
Haftungsausschlüsse? Das Standardwerk zur
Bauversicherung beruht auf dem umfangreichen
Wissen und der langjährigen Erfahrung des Autors
und enthält eine detaillierte Übersicht über die
wichtigsten bauversicherungsrechtlichen Themen
sowie eine umfassende Judikatur-Sammlung des OGH,
die in der Neuauflage durch die zahlreichen OGH-
Entscheidungen der letzten Jahre ergänzt wurde.
Mehr als 100 Praxistipps unterstützen bei der
Entscheidung, welche Klauseln in einem Versicherungsvertrag
enthalten sein sollten. Damit gehört
dieses einzigartige Nachschlagewerk in die Bibliothek
all jener, die mit der Vertragserrichtung und Abwicklung von Schadensfällen
auf dem weiten Gebiet der Bauversicherungen zu tun haben. Angesprochen
werden insbesondere Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten,
Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen, Sachverständige,
Bauunternehmer und Bauträgerunternehmen, Rechtsanwälte, Planungsunternehmen
sowie Studierende in den Fachrichtungen Bau, Recht und
Versicherungswesen.
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des Bauingenieurwesens und andererseits ein Forum für aktuelle
Debatten rund um das Planen und Bauen, diesmal insbesondere zu
Kreislaufwirtschaft und Bestandsbau, aber auch klimaangepasstes
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Jahrbuchs Ingenieurbaukunst präsentiert wieder eine Auswahl der wichtigsten
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„Arbeitsrecht in der Bauwirtschaft“ bietet eine systematische
Darstellung des gesamten für die Bauwirtschaft (Bauindustrie/Baugewerbe)
geltenden Arbeitsrechts. Neben den auch sonst für
Arbeitsverhältnisse geltenden
Gesetzen und Verordnungen
behandelt das Werk die Sondergesetze
der Bauwirtschaft – insbesondere
das BUAG und das
BSchEG – sowie die Regelungen in
den beiden Kollektivverträgen
(Bauarbeiter und Bauangestellte).
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Branchen oder gesetzliche
Regelungen, die durch Kollektivvertrag
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