01.09.2025 Aufrufe

Made in Uri 2025

Weitere Infos unter www.madeinuri.ch

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Mit Herz, Hand und Innovation –

Wipfli AG S. 9

Aus Alt wird Neu –

Grallinger AG S. 20

Das Magazin der

Urner Unternehmen

und Organisationen

Beruf und Familie im Einklang –

Mattig-Suter und Partner S. 29

Wo jeder Schritt zählt –

Kantonsspital Uri S. 44–45


Felsenfest im

Kanton verankert.

Wir sind für Sie da – seit

über 167 Jahren.

Generalagentur Uri

Marco Zanolari

mobiliar.ch

Lehnplatz 16

6460 Altdorf

T 041 874 19 19

uri@mobiliar.ch

971030


Editorial

WILLKOMMEN IN DER

NEUEN ARBEITSWELT!

Fertig gemütlich! Gut 100 Jahre lang

haben unsere Unternehmen ruhig und

solide mit den klassischen Managementmethoden

arbeiten können. Den

Grundstein dazu gelegt hatte Frederick

Taylor: mit der Erfindung der

funktionalen Führung, mit der Auftrennung

der Arbeit in Planung und

Ausführung, mit der Zerlegung des

Fertigungsprozesses in einzelne kleine

Schritte, mit Standardisierung und

Spezialisierung. Wer sich daran hielt,

der führte richtig; der konnte es – wie

Fords industrielle Automobilproduktion

zeigt – zu grossem Wohlstand

bringen. Für das eigene Unternehmen

und für die ganze Gesellschaft.

Roman Schön

New Work Coach

Doch jetzt geht die 100-jährige Ära

des klassischen Managements zu

Ende. Digitale Angebote verschärfen

den Wettbewerb. Gut informierte

und wählerische Kunden treiben

die Unternehmen vor sich her: Unvorhersehbare

Ereignisse machen jeden

sorgfältig erstellten Plan blitzschnell

zunichte. Und obendrein fehlen an allen

Ecken und Enden die Fachkräfte.

Kurz: willkommen in der neuen Arbeitswelt!

Wer auf ihre Herausforde-

3


Editorial

rungen klassisch reagiert – mit mehr

Planung, mit detaillierteren Arbeitsanweisungen,

mit engmaschigeren

Kontrollen –, der führt sein Unternehmen

– bürokratisch und schwerfällig –

schnurstracks ins Verderben.

Erfolgreiches Management setzt heute

auf Schnelligkeit, Vernetzung und

Kreativität. Es verlangt Offenheit,

Lernbereitschaft und Mut. Es geht

neue Wege und nimmt auch das gelegentliche

Scheitern in Kauf. Und

vor allem versteht es die Generation

Z; sonst hat es schon bald keine Mitarbeitenden

mehr. Die Generation

Z ihrerseits, geboren zwischen 1995

und 2010, ist leistungsbereit wie andere

Generationen vor ihr. Das weiss

ich aus eigener Erfahrung, zumal ich

Angehörige der Generation Z in der

Weiterbildung unterrichten darf. Jedoch

haben meine Studierenden erlebt,

wie ihre Eltern zunehmend im

Burnout endeten. Daher wollen sich

heutige junge Männer stärker in der

Familie engagieren, und junge Frauen

wollen im Berufsleben aktiver bleiben.

Das aber geht nur, wenn sich Berufsund

Privatleben besser ausgleichen,

wenn moderne Arbeitsformen zur

Verfügung stehen, wenn Teilzeit und

Homeoffice möglich sind. Darüber

hinaus streben die jungen Leute nach

Mitwirkung, Selbstbestimmung und

Sinnhaftigkeit in der Arbeit. Ein Unternehmen

danach auszurichten, ist

keine einfache Aufgabe, aber es führt

kein Weg daran vorbei.

Dass Uri und seine Unternehmen diese

Aufgabe meistern werden, steht ausser

Frage. In Uri verbinden wir Tradition

und Innovation auf einzigartige Weise.

Unsere Neugier am Neuen, gepaart mit

Bodenständigkeit, Lernbereitschaft

und Mut, schafft beste Voraussetzungen

für den Erfolg auch in der neuen

Arbeitswelt. Gelungene Beispiele dafür

finden sich in der aktuellen Ausgabe

von «Made in Uri» zuhauf. Das

Treuhandunternehmen Mattig-Suter

etwa hat die Bedürfnisse der jungen

Generation verstanden und bindet

Fachkräfte mit familienfreundlichen

Lösungen erfolgreich an sich. Auch

die im Metall-, Maschinen- und Anlagenbau

tätige Feritec – ein typisches

Urner KMU – findet dank einer modernen

Firmenkultur jedes Jahr genügend

und gute Lernende. Lassen wir

uns von solchen Beispielen inspirieren!

4


Karte

Flüelen

S. 9, 34

Altdorf

S. 2, 6–7, 8, 16–17, 20, 21,

22–23, 29, 30, 31, 32, 33,

42, 44–45, 56, 60

Seelisberg

S. 46

Unterschächen

S. 59

Seedorf

S. 11, 28

Erstfeld

S. 20, 28,

42, 48–49

Schattdorf

S. 10, 18, 35,

36–37, 43,

55, 57, 77

Silenen

S. 57

Amsteg

S. 8, 19, 32

Göschenen

S. 47

Andermatt

S. 54

5


Die Zentrale des Pumpspeicherkraftwerks Isenthal beim Bolzbach am Urnersee.

INNOVATIVES PIONIER­

PROJEKT AM URNERSEE

Mit der Erweiterung

des Wasserkraftwerks

Isenthal zum Pumpspeicherkraftwerk

sorgt

energieUri nicht nur für

ein Novum im Kanton

Uri, sondern stellt auch

Weichen für eine flexiblere

Energieproduktion.

Es ist eines der ältesten Kraftwerke von

energieUri; das Wasserkraftwerk (KW)

Isenthal beim Bolzbach in Seedorf. Direkt

am Urnersee am Fusse des Gitschens

nutzt das KW die Wasserkraft

des Isitaler- und Chlitalerbachs, um

daraus seit 1955 erneuerbare Energie

zu produzieren. Im Winter 2008/09 ist

das Kraftwerk umfassend erneuert und

zur Effizienzsteigerung um eine zweite

Maschinengruppe ausgebaut worden.

Was vor 70 Jahren begann, hat diesen

Frühsommer ein weiteres Kapitel

aufgeschlagen: energieUri hat sein

Kraftwerk Isenthal zum ersten Urner

Pumpspeicherkraftwerk (PSK) weiterentwickelt

– und damit fit gemacht für

6

die Anforderungen einer zunehmend

flexiblen Energieversorgung.

Flexibilisierung der

Wasserkraftproduktion

Mit dieser Investition in die erneuerbare

Energiezukunft setzt energieUri

ein klares Zeichen: «Wollen wir in der

Schweiz die Energiewende meistern

und gleichzeitig die Versorgungssicherheit

hochhalten, braucht es innovative

Projekte wie das PSK Isenthal», ist Werner

Jauch, CEO von energieUri, überzeugt.

«Mit der Erweiterung unseres

Kraftwerks Isenthal zu einem Pumpspeicherwerk

und der Flexibilisierung

der Wasserkraftproduktion leisten wir

dazu einen wichtigen Beitrag.»


Durchschnittlich 45 Gigawattstunden Strom produziert das PSK Isenthal im Jahr.

Die bestehende Wasserkraftgewinnung

am Bolzbach soll nämlich nicht nur weiterhin

zur zuverlässigen Stromproduktion

beitragen, sondern kann durch den

Ausbau auch gezielt auf Schwankungen

im Stromnetz reagieren. Denn mit dem

wachsenden Anteil von Sonnen- und

Windenergie im Strommix – deren Produktion

naturgemäss stark schwankt –

gewinnt die Wasserkraft an Bedeutung.

Weil Photovoltaikanlagen nur bei Sonnenschein

und Windräder nur bei genügend

Wind Strom liefern, entstehen

im Stromnetz Angebotsschwankungen –

auch dann, wenn die Nachfrage hoch

ist, aber wenig erneuerbare Energie produziert

wird. «Pumpspeicherkraftwerke

sind, im Gegensatz zu fluktuierenden

Energien wie der Wind- und Sonnenkraft,

flexibel planbar und deshalb für die

Stabilisierung des Stromnetzes essenziell»,

ergänzt Werner Jauch. «Das neue

PSK Isenthal ist eine der Lösungen von

energieUri auf diese Herausforderung.»

Vorhandene Infrastruktur gleich doppelt

genutzt

Das Besondere des innovativen Projekts:

Anstatt neue Infrastrukturen

zu bauen, nutzt und optimiert energieUri

für das PSK das bestehende

Wasserkraftwerk. «Für den Einbau der

Hauptpumpe in der Zentrale und einer

Zubringerpumpe im Urnersee waren

nur minimale bauliche Anpassungen

für die Zu- und Wegleitung nötig», erklärt

Manfred Walker, Leiter Projekte

Energie. «Das Wasser wird für die

Energiegewinnung wie auch -speicherung

durch denselben Druckstollen und

Leitung geführt – womit diese gleich

doppelt genutzt werden können.»

So effizient die Lösung ist, so innovativ

ist das Prinzip des PSK Isenthal: Wasser

wird zwischen den beiden Reservoirs –

dem Staubecken in Isenthal beim KW

Kleintal und dem Urnersee – auf unterschiedliche

Höhenlagen bewegt. Bei geringer

Stromnachfrage oder zu viel Energie

im Netz (zum Beispiel durch hohe

PV-Produktion) treibt überschüssige

Energie die beiden Pumpen an, um Wasser

von unten nach oben zu leiten. Bei

hoher Energienachfrage wird das Wasser

aus dem 326 Meter höher gelegenen

Staubecken wieder nach unten befördert,

wobei die Turbinen und Generatoren aus

der Wasserkraft nachhaltigen Strom erzeugen.

Eine weitere Besonderheit dabei:

«Innerhalb von 40 Sekunden können wir

zwischen Pump- und Turbinenbetrieb

wechseln, was die hohe Flexibilität gewährleistet

und einen wesentlichen Vorteil

gegenüber anderen Speichertechnologien

darstellt», führt Manfred Walker

aus. Dabei werde das Pumpspeicherkraftwerk

vollautomatisch durch einen

intelligenten Turbinenregelalgorithmus

mit kontinuierlicher Leistungsregelung

gesteuert. «Denn dieser bezieht Wetterund

tagesaktuelle Energiemarktpreisdaten

mit ein und berechnet 24 Stunden

im Voraus, wann es sinnvoller ist, die

Pumpe für die Energiespeicherung oder

die Turbine für die Energieproduktion

in Betrieb zu nehmen», so Manfred Walker.

Der Wirkungsgrad von 75 Prozent

macht diese Technologie besonders effizient.

Mit einer Gesamtleistung von 12,5

Megawatt produziert das PSK Isenthal

durchschnittlich 45 Gigawattstunden

Strom pro Jahr.

Know-how in der ganzen Schweiz gefragt

Gesteuert wird das Urner Novum in der

24-Stunden-Leitstelle am Hauptsitz in

Altdorf. Die Spezialistinnen und Spezialisten

von energieUri überwachen

und bewirtschaften das System rund

um die Uhr und können flexibel auf

Produktions- und Verbrauchsschwankungen

reagieren. Eine Kompetenz von

energieUri, die inzwischen von anderen

Energieversorgungsunternehmen aus

der ganzen Schweiz beansprucht wird.

Mittlerweile überwacht, betreibt und

bewirtschaftet energieUri 25 Kraftwerke

mit 40 Maschinensätzen – darunter

seit Juni 2025 auch das PSK Isenthal.

Mit diesem Kraftwerksprojekt zeigt

energieUri, wie mit Innovationsgeist,

viel Know-how und technischer Raffinesse

die Energiewende clever vorangetrieben

werden kann.

Film ab! Einblicke ins PSK Isenthal

Weitere Impressionen rund ums innovative

Pumpspeicherkraftwerksprojekt

gibts in einem Kurzvideo

unter: energieuri.ch/psk

Herrengasse 1

6460 Altdorf

041 875 08 75

mail@energieuri.ch

www.energieuri.ch

7


Maler Scheuber –

drei Generationen,

ein Versprechen

FREITAG, 24. OKTOBER 2025

IM URISTIER-SAAL IN ALTDORF

15.30 BIS 18.30 UHR

Die Urner Tischmesse rückt Kleinfirmen

genauso wie Grossunternehmen ins

Rampenlicht. Sie präsentieren ihr

Angebot während eines Nachmittags

der interessierten Öffentlichkeit und

inspirieren mit ihren vielseitigen Dienstleistungen

und Produkten.

Die Messe ist frei zugänglich.

Als Organisatorin der Messe freut sich

die Junge Wirtschaftskammer Uri

auf Ihren Besuch.

Qualität seit 1965: Maler

Scheuber feiert sein 60-Jahr-

Jubiläum. Mit Koni Scheuber

steht heute die dritte Generation

an der Spitze des

traditionsreichen Unternehmens

aus Silenen – doch das

Versprechen ist immer noch

dasselbe: höchste Qualität

bei jedem Projekt.

Der Betrieb ist Experte bei

Umbauten und Renovationen,

bietet aber weit mehr –

von Tapezierarbeiten bis zu

dekorativen Gestaltungen.

Auch bei Spezialanfertigungen

ist Maler Scheuber der

richtige Partner. Denn hier

gilt: Für alles gibt es eine

Lösung.

Was Maler Scheuber auszeichnet,

ist die Kombination

aus Erfahrung, Präzision,

Leidenschaft und persönlicher

Beratung – genau das

schätzen Kundinnen und

Kunden seit Jahrzehnten.

Dieses Qualitätsversprechen

lebt das Team bis heute – und

will es auch in den nächsten

60 Jahren für seine Kundinnen

und Kunden hochhalten.

MEHR INFOS: URNER-TISCHMESSE.CH

Patronat:

Sandra Walker, Andreas Gamma, Zoe Gisler, Arlette Tresch, Ramona

Loretz, Thomas Hess und Koni Scheuber (von links).

Sponsoren:

Maler Scheuber GmbH

Grund 65

6474 Amsteg

079 375 95 59

mail@maler-scheuber.ch

www.maler-scheuber.ch


Mit Herz, Hand und Innovation

Philipp und Peter Wipfli führen die traditionsreiche Wipfli AG in dritter

Generation – mit Innovationsgeist und Bodenhaftung (von links).

Die Wipfli AG bringt auch sperrige oder tonnenschwere Güter sicher ans

Ziel – ob im Kanton Uri oder europaweit.

Seit 75 Jahren bewegt die

Wipfli AG schwere Lasten –

und noch viel mehr. Was 1950

mit Josef Wipfli und einem

Pferdefuhrwerk begann, ist

heute ein modernes Spezialtransportunternehmen

mit

rund 20 Mitarbeitenden,

über 20 LKWs, davon zwei

Elektrolastwagen, und europaweiten

Einsätzen.

Die Anfänge waren bodenständig

und geprägt von

Pioniergeist. In den 1970er-

Jahren spezialisierte sich das

Familienunternehmen auf

den Transport von Drahtseilen

– ein Nischenbereich,

in dem die Wipfli AG heute

führend ist. Ob für die Zugspitze

in Deutschland oder

auf entlegene Baustellen

in Frankreich, Italien oder

Spanien. Im 2026 stehen

sogar Einsätze auf der Insel

Madeira an. Die zu transportierenden

Ladegüter wiegen

bis zu 150 Tonnen und erfordern

Präzision, Erfahrung

und technische Raffinesse.

Seit 2023 ist die dritte Generation

am Steuer. Philipp und

Peter Wipfli – beide im Betrieb

aufgewachsen – haben

sämtliche Aktien von Vater

Peter Wipfli-Herger übernommen.

Neu steht Peter

Wipfli junior der Geschäftsleitung

vor, Phi lipp nimmt

Einsitz in die Geschäftsleitung

und Vater Peter Wipfli

senior bleibt der Geschäftsleitung

bis zur ordentlichen

Pension erhalten. Auch zwei

weitere Geschwister sind

heute im Unternehmen tätig

– die Wipfli AG ist ein

echtes Familienprojekt, getragen

von Zusammenhalt

und Verantwortung.

«Für uns war immer klar,

dass wir in die Firma einsteigen

wollen», sagt Peter

Wipfli. «Lastwagen und

Technik haben uns schon

als Kinder fasziniert.» Die

Brüder erlernten Berufe mit

direktem Praxisbezug: Baumaschinenmechaniker

und

Lastwagenmechaniker –

eine Basis, die heute hilft,

fundierte Entscheidungen

zu treffen.

Technologisch bleibt die

Wipfli AG am Puls der Zeit:

Als erstes Urner Transportunternehmen

mit Elektrolastwagen

zeigt sie, dass

Nachhaltigkeit und Leistung

sich nicht ausschliessen.

Heute schaffen die Fahrzeuge

500 Kilometer Reichweite

bei 40 Tonnen Gesamtgewicht

– ein Meilenstein in

Sachen Zukunftsfähigkeit.

Das Jubiläum ist nicht nur Anlass

zur Rückschau, sondern

auch zur Erneuerung. Ende

Jahr lädt die Firma zum Fest

für Kunden, Partner und Mitarbeitende.

Auf Instagram

(@wipflitransporte) gibt es zudem

regelmässig Einblicke in

Geschichte und Gegenwart.

«Wir sind stolz auf das, was

unsere Familie zusammen

mit unseren treuen Mitarbeitenden

aufgebaut hat», sagt

Peter Wipfli. «Und wir freuen

uns darauf, diese Geschichte

weiterzuschreiben – mit

Herz, Hand und Innovation.»

Bahnhofstrasse 30

6454 Flüelen

041 870 24 50

info@wipfli-transporte.ch

www.wipfli-transporte.ch

9


Entdecken Sie die filmreife Kulisse des Kantons Uri

Mit dem UriTicket entdecken Sie die schönsten Facetten des

Kantons Uri mit dem öffentlichen Verkehr. Sie geniessen an einem

Tag freie Fahrt auf ausgewählten Strecken sowie Ermässigungen

bei verschiedenen Bergbahnen und bei der Furka-Dampfbahn.

» CHF 36.– (Erwachsene)

» CHF 24.– (Halbtax/Kinder)

QR-Code scannen &

UriTicket kaufen

In Zusammenarbeit mit:

10


10 Jahre Uristier Reisen –

der richtige Partner für jede Destination

Christian Müller, Geschäftsführer, ist gerne persönlich hinter dem Steuer und informiert seine Gäste unterwegs über wissenswertes aus der Region.

Träumen auch Sie vom

nächsten Ausflug? Mit Uristier

Reisen beginnt die

Erholung schon beim Einsteigen.

Seit mehr als zehn

Jahren bringt Uristier Reisen

Gäste aus dem Herzen Uris

zuverlässig, komfortabel und

unkompliziert an ihr Ziel.

Ob Vereinsreise, Eventbesuch

oder Pilgerfahrt – das

Carunternehmen hat sich in

der Region und darüber hinaus

einen Namen gemacht

als verlässlicher Partner mit

Herz, Erfahrung und Sinn

für Komfort.

Der Slogan «Rundum zufrieden

unterwegs – mit Uristier

Reisen» ist mehr als ein

Werbespruch: Er ist gelebte

Realität. Möglich machen

das ein kleines, aber äusserst

motiviertes Kernteam sowie

zwölf engagierte Aushilfschauffeure,

auf die 365 Tage

im Jahr Verlass ist. Ob mit

kurzer Vorlaufzeit oder langfristiger

Planung – bei Uristier

Reisen zählt die unkomplizierte

Umsetzung und der

persönliche Service.

Vereinsausflüge aller Art

bilden das Herzstück des

Angebots. Und wer noch

keine konkrete Idee hat, ist

bei Uristier Reisen bestens

aufgehoben: Die Firma liefert

nicht nur die Inspiration,

sondern übernimmt

auf Wunsch auch gleich die

gesamte Planung – vom Ziel

über das Rahmenprogramm

bis hin zum kulinarischen

Abschluss.

Doch das ist längst nicht

alles: Auch In- und Auslandsreisen

gehören fest zum

Programm. Events wie der

Spengler Cup, das Theater

im Muotathal, die Freilichtspiele

Ballenberg oder die

Thunerseespiele sind mit

Uristier Reisen bequem und

stressfrei erreichbar. Zwei

Höhepunkte im Jahreskalender

sind die stets gut besuchte

Herbstreise innerhalb des

deutschsprachigen Raums

sowie die beliebte Pilgerfahrt

ins französische Lourdes.

Für höchsten Komfort sorgt

die firmeneigene Flotte mit

vier grösseren und kleineren

Bussen, die insgesamt bis zu

140 Gäste aufnehmen kann.

Äusserst bequeme Sitze,

Kühlschrank, integrierte WC-

Anlagen und Klimaanlage machen

jede Fahrt – ob mit grosser

oder kleiner Gruppe – zu

einem angenehmen Erlebnis.

Auch kleinere Gesellschaften

geniessen bei Uristier Reisen

echtes Reisecar-Feeling.

Zum 10-Jahr-Jubiläum bedankt

sich Uristier Reisen

herzlich bei all seinen treuen

Kundinnen und Kunden,

welche diese lange Reise

möglich gemacht haben. Das

Unternehmen freut sich auf

viele weitere Kilometer mit

Ihnen – und hoffentlich weitere

zehn erfolgreiche Jahre.

Riederbach 5

6462 Seedorf

041 870 31 00

info@uristier-reisen.ch

www.uristier-reisen.ch

11


12


Eine Urnerin erklärt der Schweiz die Wirtschaft

EINE URNERIN

ERKLÄRT DER

SCHWEIZ DIE

WIRTSCHAFT

Wie wirkt sich die Zinssenkung der

Nationalbank auf den Finanzmarkt

aus? Was bedeutet der Nahostkonflikt

für den Schweizer Franken? Und was

ist mit Trump? Auf Fragen wie diese

erhält man in Schweizer Medien wie

SRF, «Handelszeitung» oder «Tages-

Anzeiger» immer wieder eine Antwort

in Urner Dialekt. Jenem von Dr.

Katja Gisler. Die 40-jährige Ökonomin

ist stellvertretende CEO der international

tätigen Unternehmensberatung

Wellershoff & Partners in

Zürich. «Medienvertreter suchen gerne

unsere Meinung», sagt sie. «Sicherlich,

auch weil wir unabhängig sind.»

Text: Mathias Fürst

Fotos: Mathias Fürst

Die News und vor allem die verschiedenen

Finanzkennzahlen verfolgt

Katja Gisler laufend. «Wir sind ein Beratungsunternehmen

und schätzen für

unsere Kunden die Finanzmärkte ein»,

erklärt sie ihre Tätigkeit. Die Zahlen

sind die Welt der Katja Gisler. Denn

nach der Matura am Kollegi in Altdorf

hat sie in St. Gallen Finanzökonometrie

studiert und in diesem Bereich

auch, in St. Gallen und den USA, doktoriert.

Später war sie bei Swiss Life

im Risikomanagement tätig. «Das war

ein super Betrieb, aber man ist dort

schon ein kleines Rad in einem grossen

Werk.» Vor fünf Jahren deshalb

der Wechsel ins Unternehmen von

Klaus Wellershoff, dem ehemaligen

Chefökonomen der UBS. «Ich wollte

näher an die Kunden, die Märkte, näher

an die Welt.» Und es sei ein grosser

Unterschied, eine in einem zehnköpfigen

Team, oder Teil eines grossen

13


Konzerns zu sein. «Hier sind wir alles

spezialisierte Generalisten, und die eigene

Weltsicht spielt eine viel grössere

Rolle», sagt Katja Gisler.

Eine Urnerin erklärt der Schweiz die Wirtschaft

Die eigene Weltsicht einbringen, das

war bei Katja Gisler schon früh ein

Thema. Als Kollegischülerin war sie

Mitgründerin der Jungen CVP Uri

und kandidierte 2004 als 19-Jährige

für den Landrat. «Oh, das war eine

tolle Zeit», sagt sie, als sie daran zurückerinnert

wird. Beinahe, mit etwas

mehr Proporzglück, wäre sie gewählt

worden. «Dabei hätte ich für das Mandat

ja kaum Zeit gehabt, weil ich mein

Studium begonnen habe.» Die Politik

verfolgt sie immer noch, wenn

auch nicht aktiv. Mit der Mitte-Partei

fühle sie sich immer noch verbunden.

«Schliesslich komme ich aus einer

CVP-Familie», sagt sie. Heute lebt

sie mit ihrem Mann und der bald dreijährigen

Tochter in Kilchberg am linken

Zürichseeufer. Der Kontakt nach

Uri sei eng, vor allem wegen der Eltern

und der Grossmutter. Sie spreche

immer noch von «Dähäimä», wenn sie

nach Uri gehe. «Und im Axen geht

mir das Herz auf», sagt sie.

Wie entwickeln sich die Finanzmärkte? Wellershoff & Partners schätzt

dies unter anderem in den «Monthly Perspectives» ein.

Das berufliche «Dähäimä» ist aber

die Bankenwelt. «Vielleicht weil Dädi

schon bei der UKB gearbeitet hat»,

lacht Katja Gisler. Ihren Urner Dialekt

sieht sie dabei eher als Vorteil: «Es

gibt ja nicht so viele von uns, so hat

man einen Wiedererkennungswert»,

lacht sie. Und er stehe für Bodenständigkeit,

was ihr ein wichtiger Wert sei.

Bei der Arbeit geht sie von den verschiedenen

Finanzdaten aus. «Daraus

machen wir eine Storyline», erklärt

Katja Gisler. Die muss für die Kunden

einfach verstanden werden können.

Und was ist jetzt mit Donald Trump?

Er sorgt bei den Unternehmensberatern

für Arbeit, weil sie mehr Adhoc-Einschätzungen

machen müssen.

Ökonomisch wirke sich seine Präsi-

14


dentschaft nicht positiv aus. «Wirtschaft

ist keine Milchbüchleinrechnung»,

hält Katja Gisler fest. Letztlich

setze Donald Trump aber das um,

was er angekündigt habe. «Wir nehmen

ihn nicht wortwörtlich, aber wir

nehmen ihn ernst», sagt sie. Er allein

werde die Welt aber nicht dramatisch

ändern können. KI bringt da die

tiefgreifendere Veränderung mit sich.

Nicht unbedingt auf den Finanzmärkten

– da seien einige Firmen mit KI-

Bezug schon etwas gar hoch bewertet.

«Aber im eigenen Businessmodell

muss jedes Unternehmen KI ernst

nehmen», ist Katja Gisler überzeugt.

Eine Urnerin erklärt der Schweiz die Wirtschaft

Die Arbeit in einem kleinen Team unterscheidet sich deutlich von der Tätigkeit in einem grossen Konzern, hat Katja Gisler festgestellt.

15


Am Puls der Praxis: Bei RUCH werden Theorie und Praxis eng verzahnt – jedes Projekt ist auch eine Lernchance.

RUCH METALLBAU AG –

HIER WACHSEN TALENTE.

IN URI. FÜR URI.

Bei RUCH bleibt niemand stehen. Wer hier

arbeitet, wächst mit seinen Aufgaben – fachlich

wie persönlich. Ob junge Talente oder erfahrene

Profis: Das Unternehmen setzt auf Entwicklung,

Teamgeist und den Stolz, gemeinsam Grosses zu

schaffen. Die Mitarbeitenden übernehmen

Verantwortung, entwickeln Ideen und gestalten

tagtäglich die Zukunft des Unternehmens mit.

Handwerk, das Spuren hinterlässt

In der Werkstatt und auf der Baustelle

entstehen Lösungen, die Uri und

die Schweiz prägen – Türen, Fenster,

Treppen, Balkone, Glasfassaden, aber

auch Grossprojekte wie etwa der Titlis-

Turm: Stahlbau auf über 3000 Metern

Höhe. Metallbauerinnen und Metallbauer

setzen Baupläne mit modernster

Technik um, packen an, wo es zählt,

und begleiten Projekte von der ersten

Skizze bis zur Montage. Metallbau-

16


konstrukteure entwickeln im Büro raffinierte

Details, sorgen für reibungslose

Abläufe und gestalten die Zukunft mit.

Beide Berufsbilder eröffnen Perspektiven

weit über den Abschluss hinaus –

mit direkter Verbindung zur Praxis und

enger Zusammenarbeit im Team.

Weiterkommen leicht gemacht

Nach der Lehre stehen bei RUCH die

nächsten Türen weit offen: Produktions-

und Montageleiter mit eidgenössischem

Fachausweis, dipl. Metall- und

Fassadenbautechniker HF oder gar ein

Studium als Bauingenieur – alles ist

möglich. Wer sich engagiert, kann auf

gezielte Förderung und Unterstützung

zählen. Das Unternehmen beteiligt sich

an Weiterbildungskosten und setzt auf

eine partnerschaftliche Entwicklung:

Eigeninitiative trifft hier auf Rückhalt.

Eine interne Weiterbildungsvereinbarung

schafft Klarheit und Sicherheit –

für beide Seiten.

Die Bandbreite an Entwicklungswegen

ist gross: Vom Metallbauer EFZ

über verkürzte Zweitausbildungen

bis zu Hochschulabschlüssen bietet

die Branche vielfältige Optionen. Zur

beruflichen Weiterentwicklung stehen

den Mitarbeitenden verschiedene

Wege offen – etwa eine Spezialisierung

in Konstruktion, Kundenführung oder

Digitalisierung oder der Besuch der

Schweizerischen Metallbautechnikerschule

in Basel.

Wissen, das nicht stehen bleibt

Stillstand kennt man bei RUCH nicht.

Workshops und interne Schulungen,

zum Beispiel in IT, Arbeitssicherheit

oder Prozessoptimierung sorgen dafür,

dass alle am Puls der Zeit bleiben. Etwa

alle zwei Monate findet eine interne

Kurzschulung statt – praxisnah, konkret

und auf Initiative aus dem Team.

Auch Themen wie Lean Management

oder Notfallkurse gehören dazu. Wer

sich einbringen will, findet Gehör: Mitarbeitende

können eigene Inhalte vorschlagen

und selbst mitgestalten.

Jedes neue Projekt ist zudem eine Chance

zum Lernen. Viele Aufträge bei

RUCH sind Einzelanfertigungen – de

facto Prototypen, die neue Lösungen

erfordern. So entsteht eine permanente

Lernkultur im Arbeitsalltag.

Ausbildung mit persönlicher Note

Die Ausbildung bei RUCH ist geprägt

von Nähe und Vertrauen. Die Betreuung

des Nachwuchses erfolgt von Anfang

an persönlich und engagiert. Talente

werden früh erkannt, individuelle

Stärken gezielt gefördert und die jungen

Fachkräfte erhalten Unterstützung

bei allen Herausforderungen. Lehrlinge

übernehmen rasch Verantwortung,

wachsen mit ihren Aufgaben und erleben

ihre Fortschritte direkt auf der

Baustelle – ein Erfolgserlebnis, das motiviert

und den Teamgeist stärkt. Auch

wer schulische Unterstützung braucht,

wird nicht alleingelassen. Gespräche,

Begleitung und eine offene Feedbackkultur

helfen, frühzeitig Lösungen zu

finden. Die Lernenden erhalten Einblick

in alle Bereiche – von der Werkstatt

über die Planung bis zur Montage

–, was ihnen ein tiefes Verständnis

für den gesamten Prozess vermittelt.

Arbeiten, wo Teamgeist zählt

Dazu kommt: Die 4,5-Tage-Woche

schafft Spielraum für das Leben neben

dem Beruf. Gerade für junge Berufseinsteiger

ist diese Flexibilität ein geschätzter

Bonus – auch wenn letztlich

das Teamklima entscheidet. Und das

stimmt: Der Zusammenhalt bei RUCH

ist spürbar. Wer Teil des Unternehmens

wird, merkt schnell, dass hier alle am

gleichen Strang ziehen. Offenheit, Respekt

und Freude an der Arbeit sind keine

Schlagworte, sondern gelebte Realität.

RUCH Metallbau AG schafft Chancen

für Menschen, die in Uri etwas bewegen

wollen. Hier entstehen Karrieren, die

bleiben. Hier werden Visionen Wirklichkeit.

Und hier zeigt sich Tag für Tag,

wie viel Potenzial im Urner Handwerk

steckt – verlässlich, zukunftsgerichtet

und mit echter Leidenschaft.

Hellgasse 31

6460 Altdorf

041 874 80 50

info@ruch.ag

www.ruch.ag

Junge Fachkräfte erhalten bei RUCH Einblick in alle Bereiche – von der Planung bis zur Montage.

17


DER NEUE

OPEL FRONTERA

AB CHF 24 900.–

Beispiel: Frontera Edition, 1.2 Direct Injection Turbo Hybrid 48 V mit elektrischem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe

(eDCT), 81 kW (110 PS). Barkaufpreis: CHF 24 900.–. Verbrauch 4,9–6,0 l/100 km, CO 2 -Emission 111–135 g/km,

Energieeffizienz-Kategorie: D–E. Abgebildetes Modell: Frontera GS, 1.2 Direct Injection Turbo Hybrid 48 V mit

elektrischem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (eDCT), 81 kW (110 PS). Inkl. Sonderausstattungen (Tech-Paket Pro

CHF 1000.–). Barkaufpreis: CHF 29 900.–. Verbrauch 4,9–6,0 l/100 km, CO 2 -Emission 111–135 g/km, Energieeffizienz-

Kategorie: D–E.

JAHRE

GARANTIE

ODER 100 000 KM

FÜR ALLE PLUG-IN HYBRID- UND

ELEKTRO-PERSONENWAGEN *

Brand Automobile AG

Gotthardstr. 66, CH-6467 Schattdorf

T +41 41 874 20 30, www.brand-automobile.ch


Seit Jahrzehnten dem Holz verschrieben

Mit Begeisterung und Leidenschaft bei der Arbeit: Toni Herger, Felix Bauhofer, Klaus Beeler, Bruno Tresch, Franz Planzer und Heinz Bissig (von links).

Sechs Männer, mehr als

200 Jahre Erfahrung: Die

dienstältesten Mitarbeitenden

der Schreinerei Beeler

AG stehen sinnbildlich für

Verlässlichkeit, Know-how

und Leidenschaft fürs Holzhandwerk.

Bruno Tresch, Klaus Beeler,

Felix Bauhofer, Heinz Bissig,

Toni Herger und Franz

Planzer – sie alle haben einen

Grossteil ihres Berufslebens

der Schreinerei Beeler AG

gewidmet. Vom Lehrling

zum Abteilungsleiter oder

Spezialisten, vom Jungschreiner

zum Chefmonteur:

Ihre Werdegänge stehen

exemplarisch für die Kontinuität

im Betrieb. «Wir sind

extrem stolz auf alle unsere

Mitarbeitenden», sagt Geschäftsführer

Marco Bissig.

«Gerade unsere langjährigen

Teammitglieder tragen viel

zum Wissenstransfer, zur

Qualität und zum familiären

Klima bei.»

Manche von ihnen sind seit

über vier Jahrzehnten dabei

– in dieser Zeit hat sich

die Arbeit sehr stark verändert:

Moderne Maschinen,

computergesteuerte Fräsen,

neue Materialien und anspruchsvolle

Kundenbedürfnisse

haben das Handwerk

weiterentwickelt. Doch das

Fundament bleibt das gleiche:

die Liebe zum Holz und

die Freude an handwerklicher

Präzision.

«Holz ist ein lebendiger

Werkstoff – jede Treppe,

jede Küche, jedes Möbelstück

erzählt seine eigene

Geschichte», so Marco Bissig.

«Alles, was wir produzieren,

stammt aus unseren

Werkstätten. Die komplette

Wertschöpfung bleibt in der

Region.»

Mit rund 40 Mitarbeitenden,

davon sind neun Lernende,

zählt die Schreinerei

Beeler AG zu den grösseren

Arbeitgebern der Branche

im Kanton Uri. Die sechs

langjährigen Mitarbeitenden

sind nicht nur Teil der

Erfolgsgeschichte – sie gestalten

sie jeden Tag aktiv

mit. Sie sind Vorbilder, Ausbildner

und tragende Säulen

des Betriebs – und zeigen,

dass Beständigkeit auch in

bewegten Zeiten möglich

ist. Ihr Engagement wirkt

über Generationen hinweg:

Sie geben ihr Wissen weiter,

prägen die Unternehmenskultur

– und verkörpern das,

wofür die Schreinerei Beeler

AG seit über 90 Jahren steht:

bodenständig, nachhaltig

und innovativ.

Grund 60

6474 Amsteg

041 880 13 22

info@beeler-schreinerei.ch

www.beeler-schreinerei.ch

19


Aus Alt

wird Neu

Generationenwechsel

bei Maler

Rixen AG – Qualität

bleibt Familiensache

Philipp Rixen übernimmt die Leitung des Familienbetriebs.

Karin Bulgheroni, die Geschäftsleiterin Christina Grallinger und Rosmarie

Löhrli freuen sich auf jeden Besuch (von links).

Nachhaltigkeit ist in aller

Munde, und praktisch alles

muss oder soll heute nachhaltig

sein. Für was das

Wort aber genau steht, ist

oft nicht ganz klar. Anders

ist das bei Christina und Roland

Grallinger, die über 30

Jahre Berufserfahrung und

Fachwissen vereinen : « Statt

wegwerfen heisst es bei uns

auffrischen, reparieren und

neu beziehen. » Die Grallinger

AG verleiht Parkettböden,

Polstern und Möbeln

ein zweites Leben – stilvoll,

hochwertig und ressourcenschonend.

Böden werden fachgerecht

gereinigt, geschliffen und versiegelt,

Polstermöbel – vom

antiken Lieblingsstück bis zur

modernen Gartenlounge –

erhalten einen neuen Bezug

ganz nach Wunsch und Geschmack.

Sämtliche Näharbeiten

werden vor Ort in Altdorf

ausgeführt. So kann die

hauseigene Näherin individuell,

flexibel und mit höchstem

Qualitätsanspruch auf Kundenwünsche

eingehen. Das

Resultat ? Polster, Möbel und

Böden, die nicht nur wie neu

aussehen, sondern auch eine

Geschichte erzählen.

Die Maler Rixen AG, Erstfeld,

startet mit frischer

Energie in die Zukunft: Philipp

Rixen übernimmt die

Leitung des über 60-jährigen

Familienbetriebs in dritter

Generation. Aufgewachsen

im Unternehmen, ausgebildet

als Baustellenleiter und

heute ausgezeichnet als eidg.

dipl. Malermeister – Philipp

bringt Erfahrung, Leidenschaft

und neue Impulse mit.

Der Betrieb aus Erstfeld steht

seit der Gründung für handwerkliche

Qualität, Verlässlichkeit

und Innovationsfreude.

Daran soll sich auch

unter neuer Führung nichts

ändern. Auch die Förderung

junger Talente bleibt ein besonderes

Anliegen

Das Angebot ist vielseitig:

von Maler- und Tapezierarbeiten,

Fassadengerüsten

über Dekoratives bis zu fugenlosen

Beschichtungen

und Lackierungen.

Mit Philipp bleibt nicht nur

die Führung in der Familie –

auch das Versprechen an die

Kundschaft bleibt bestehen:

Farbe ins Leben zu bringen.

Fugenlose Wandbeschichtung mit Tapete.

Hellgasse 3

6460 Altdorf

041 870 20 31

info@grallingerag.ch

www.grallingerag.ch

Breiteli 14

6472 Erstfeld

041 880 15 85

info@maler-rixen.ch

www.maler-rixen.ch


ComDataNet begleitet das

Kantonsspital Uri in die digitale Zukunft

Multimedia-Spezialist Simon Zurfluh nimmt die moderne Sitzungszimmer-Lösung in den Räumlichkeiten des KSU in Betrieb.

Die digitale Entwicklung

macht auch vor dem Gesundheitswesen

nicht halt –

moderne Spitäler sind längst

auf vernetzte, flexible und

sichere ICT- und Multimedia-Lösungen

angewiesen.

«Seit 2021 begleiten wir deshalb

das Kantonsspital Uri

(KSU) aktiv und in einer

partnerschaftlichen Zusammenarbeit

auf seinem

Weg durch diese digitale

Transformation», sagt Martin

Aschwanden, Leiter der

ComDataNet (CDN). Im

Rahmen des Neubaus und

der umfassenden Umbauarbeiten

konnte die CDN

in den vergangenen Jahren

zahlreiche Multimedia-Lösungen

einführen. «Stets in

engem Austausch mit den

ICT-Verantwortlichen des

Spitals und dem gemeinsamen

Ziel, eine innovative

und verlässliche, digitale Infrastruktur

auszubauen», so

Martin Aschwanden.

Nebst 318 PC-Monitoren

und 49 Public Displays wurden

217 Samsung Galaxy

Smartphones und Tablets

geliefert, vollständig eingerichtet

und mit einer Sicherheitslösung

für Mobilgeräte

abgesichert. «Diese

Geräte erleichtern nicht nur

die interne Kommunikation,

sondern vereinfachen

auch digitale Prozesse für

die Mitarbeitenden – etwa

bei Anwendungen wie der

Alarmierung, digitalen

Menü bestellung oder bei

der Inventur», führt Simon

Zurfluh, Multimedia-Spezialist

bei der CDN, aus.

«Mit regelmässigen Updates

und technischem Support

können wir einen effizienten

und sicheren Betrieb

gewährleisten.» Gerade im

Gesundheitswesen sei das

Thema «Cybersicherheit»

von höchster Bedeutung, da

die KSU-Mitarbeitenden

rund um die Uhr mit sensiblen

Daten von Patientinnen

und Patienten arbeiten.

Smarte Lösungen, die den

Spitalalltag erleichtern

Damit Besucherinnen und

Besucher, Patientinnen und

Patienten jederzeit informiert

sind, hat die CDN eine

Digital-Signage-Infrastruktur

umgesetzt. Diese umfasst

zahlreiche smarte Displays,

die verteilt im ganzen Spital

Informationen bereitstellen.

Eine ebenso innovative Lösung

kommt bei der Raumorganisation

zum Einsatz:

Für die Besprechungsräume

haben die Spezialistinnen

und Spezialisten der CDN

eine smarte Raumbuchungslösung

implementiert, indem

Panels vor den Räumen installiert

und direkt an die

Agenda-Systeme der Mitarbeitenden

angebunden wurden.

Ausserdem bietet eine

moderne Videokonferenzlösung

in Sitzungszimmern

neue Möglichkeiten für das

inner- und ausserklinische

Zusammenarbeiten.

Simon Zurfluh blickt stolz auf

das umfassende Projekt zurück:

«Von der strategischen

Konzeption über die termingerechte

Installation bis

hin zur weiterhin laufenden

Wartung mit Remote- und

Vor-Ort-Services – das Projekt

beim KSU ist und bleibt

spannend. Es freut mich sehr,

unsere innovativen Produkte

im aktiven Einsatz zu sehen»,

so Simon Zurfluh.

Gebäudeinformatiker/in

EFZ – ein Beruf mit Zukunft

Lust, die digitale Transformation

bei Projekten wie

dem KSU mitzugestalten?

Dann ist die vierjährige

Ausbildung zum/zur

Gebäudeinformatiker/in

EFZ (Fachrichtung Kommunikation

und Multimedia)

bei der ComDataNet

AG genau das Richtige für

dich. Du arbeitest an der

Schnittstelle von Gebäudetechnik

und Informatik

und sorgst dafür, dass

Gebäude «smart» werden

– also intelligent vernetzt

und automatisiert

funktionieren. Weitere Infos

zum Berufsbild findet

man unter: comdatanet.

ch/lehrberufe.

Lehnplatz 9

6460 Altdorf

058 450 05 05

info@comdatanet.ch

www.comdatanet.ch

21


STANDORTFÖRDERUNG URI

DIGITAL NEU GEDACHT

Ab Herbst 2025 setzt die Standortförderung Uri ein klares Zeichen: Der gesamte

Kommunikationsauftritt – allen voran die Website – wird grundlegend

erneuert. Ziel ist es, Uri als modernen, zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort

sichtbarer zu machen und aktiv zu positionieren. Im Mittelpunkt

steht eine nutzerfreundliche Website, die Ansiedlungsinteressenten, Gründerinnen

und lokale Unternehmen gezielt anspricht, informiert und inspiriert.

Ergänzt wird der digitale Neustart durch ein hochwertiges Printprodukt, das

individualisierbar ist und Uri bei Ansiedlungsgesprächen modern und professionell

präsentiert.

22


Digitale Neuausrichtung als Antwort

auf Wachstum

Die Neuausrichtung ist die Antwort auf

eine dynamische Entwicklung im Kanton:

Zwischen 2016 und 2024 wuchs die

Bevölkerung um 5,4 Prozent, die Zahl

der Arbeitnehmenden um 7 Prozent

auf knapp 19 500 Beschäftigte im Jahr

2022. Auch die Infrastruktur wurde stetig

ausgebaut, beispielsweise durch die

Eröffnung des Gotthard-Basistunnels,

die Inbetriebnahme des Kantonsbahnhofs

Altdorf oder die Erschliessung

der Werkmatt Uri. Der neue Auftritt

bringt diese Fortschritte sichtbar auf

den Punkt und macht die Standortvorteile

von Uri für unterschiedliche

Zielgruppen nachvollziehbar.

Kommunikation neu gedacht

Unternehmen, Start-ups und Fachkräfte

können sich gezielt über Standortvorteile,

steuerliche Rahmenbedingungen und

wirtschaftliche Möglichkeiten im Kanton

Uri informieren. Auch das Design

und die Bildwelt wurden grundlegend

überarbeitet: Urbane Motive, moderne

Farben und eine intuitive Navigation sorgen

für einen professionellen, offenen und

einladenden Eindruck.

Die Kommunikation wird dabei laufend

im Austausch mit UBIQ weiter geschärft,

um sicherzustellen, dass Uri als

wirtschaftsfreundlicher und moderner

Kanton nicht nur digital, sondern auch

inhaltlich überzeugt.

Klare Angebote für unterschiedliche

Zielgruppen

Die neue Website steht für eine inhaltliche

und strukturelle Neuordnung der

Angebote. Alle Informationen sind so

aufbereitet, dass sie den Bedürfnissen

von Ansiedlungsinteressenten, Gründerinnen

und lokalen Unternehmen gerecht

werden – egal, ob es um den Markteintritt,

eine Expansion oder die Suche nach passenden

Rahmenbedingungen im Kanton

geht. Damit unterstützt der neue Auftritt

nicht nur bei der Orientierung, sondern

macht den Standort Uri auch über die

Kantonsgrenzen hinaus erlebbar.

Kommunikation mit Haltung und

wirtschaftlicher Substanz

Der gesamte Kommunikationsauftritt

basiert auf einer breit abgestützten Positionierung,

die in Zusammenarbeit mit verschiedenen

Organisationen im Jahr 2024

entwickelt wurde. Dabei geht es nicht

nur um Information, sondern vor allem

um das Aufzeigen konkreter wirtschaftlicher

Chancen: effiziente Prozesse, kurze

Wege, stabile Rahmenbedingungen und

ein starkes Netzwerk im Kanton Uri.

Projektleiterin Evelin Walker betont:

«Unser Ziel ist es, Unternehmen und

innovative Köpfe gezielt anzusprechen

– und Uri als Wirtschaftsstandort

mit Potenzial, Dynamik und klaren

Vorteilen sichtbar zu machen.»

Wirtschaftsförderung bleibt zentral

Auch künftig bleibt die Pflege bestehender

Betriebe, die Ansiedlung

neuer Unternehmen, und die aktive

Vernetzung wichtige Eckpfeiler der

Standortförderung Uri. 2024 wurden

14 Unternehmensgründungen begleitet,

darunter drei internationale Ansiedlungen.

Zusätzlich fanden rund 100 qualifizierte

Kontakte mit Unternehmen

im Kanton statt – oft im Kontext von

Standortberatungen oder bei der Suche

nach passenden Rahmenbedingungen.

Über die Zusammenarbeit mit Partnern

wie der Greater Zurich Area (GZA)

oder Switzerland Global Enterprise

(S-GE) wird der Wirtschaftsstandort

Uri zudem schweizweit und international

vernetzt und positioniert.

Standortförderung Uri

Klausenstrasse 4

6460 Altdorf

041 875 24 06

wirtschaft@ur.ch

www.standort-uri.ch

23


24


Ein Co-Pilot mit Risiken

EIN

CO-PILOT

MIT

RISIKEN

Als Iwan Jauch seine Lehrtätigkeit am

Berufs- und Weiterbildungszentrum

(BWZ) Uri vor 13 Jahren aufnahm,

war Künstliche Intelligenz (KI) in der

Schule noch kein Thema. Mit dem

Aufkommen von ChatGPT im Jahr

2022 hat sich das grundlegend geändert.

«KI wird von den Lernenden inzwischen

sehr vielfältig eingesetzt. Es

ist ein wichtiges Tool im Schulalltag»,

sagt der 46-Jährige. Während seine

Schülerinnen und Schüler KI primär

als Formulierungshilfe, Lernassistent

oder Ideengenerator verwenden, nutzt

Iwan Jauch KI gerne als Unterstützung

bei der Unterrichtsvorbereitung oder

beim Erstellen von Prüfungsaufgaben.

Text: Simon Gisler

Fotos: Simon Gisler

25

Auch an der Kantonalen Mittelschule

Uri (KMSU) hat KI längst Einzug gehalten.

«In den Sprachfächern hat es

schon ein wenig 2017 mit dem Übersetzungstool

DeepL angefangen, mit

ChatGPT ist es dann richtig losgegangen»,

sagt Prorektor Fabian Hauser.

«Wir sind in Sachen KI sehr individuell

unterwegs, wie stark KI in den Unterricht

einfliesst, hängt sehr von den

Lehrpersonen ab.» Als konkretes Beispiel

nennt er das Fach «Ethik, Religionen,

Gemeinschaft», wo KI-generierte

Antworten als Grundlage für die Diskussion

von philosophisch-religiösen

Fragen herangezogen werden. Laut Fabian

Hauser nutzen die Schüler KI am

häufigsten als Erklärhilfe und Lernsparringpartner,

und die Lehrpersonen, um

Texte für den Unterricht aufzubereiten,

Prüfungsaufgaben abzuändern oder als

Hilfe bei der Prüfungskorrektur.


Ein Co-Pilot mit Risiken

Vor seiner Ausbildung zum Lehrer

war Iwan Jauch als Informatiker tätig.

Er vergleicht das Aufkommen

von KI mit revolutionären Erfindungen

wie dem Automobil oder dem Internet.

Die Schule müsse dieser Entwicklung

Rechnung tragen und die

Lernenden darauf vorbereiten, betont

der Altdorfer. «Wie funktioniert KI?

Wo kann ich sie einsetzen? Wo liegen

die Risiken? – Das sind alles Fragen,

die im Unterricht unbedingt thematisiert

werden müssen.» Aus seiner

Sicht besteht die grösste Gefahr darin,

in der KI ein Allheilmittel zu sehen.

«KI ist keine honigbringende Wollmilchsau!

Man muss KI bewusst und

gezielt einsetzen, nur dann hat sie einen

Mehrwert.» Sinnbildlich hierfür

steht für Iwan Jauch der Copilot, ein

KI-gestützter Assistent, der in verschiedene

Microsoft-Anwendungen

inte griert ist. «Wie es der Name schon

sagt, ist die KI nur der Co-Pilot. Der

Pilot ist noch immer die lernende Person.

Sie muss entscheiden, was richtig

und was falsch ist.»

Fabian Hauser warnt davor, KI als

ultimative Wahrheit zu betrachten.

«Nur weil KI eine Maschine ist, bedeutet

das nicht, dass sie vorurteilsfrei

ist, sondern sie hat die Vorurteile, mit

denen sie trainiert wurde», gibt der

«Man muss KI bewusst und gezielt einsetzen», sagt Iwan Jauch vom BWZ Uri.

26


studierte Informatiker zu bedenken.

«KI ist ein Tool, das man nutzen soll,

aber das Arbeitsverständnis muss da

sein.» Die Schüler dürften im Umgang

mit KI teils noch etwas kritischer sein,

findet der KMSU-Prorektor. In der

Schule sieht er das grösste Potenzial

von KI im individualisierten Lernen.

KI-Lernassistenten könnten Lehrpersonen

entlasten, wodurch diese mehr

Zeit fürs Mentoring und Coaching der

Schülerinnen und Schüler hätten. «KI

wird künftig auch den Aufwand für

die Korrektur von Aufgaben, Prüfungen

und Arbeiten reduzieren», ist der

45-Jährige überzeugt.

Ein Co-Pilot mit Risiken

Iwan Jauch geht davon aus, dass der

Lernprozess durch KI in Zukunft

noch individueller wird, und dass KI

als virtueller Assistent für die Lernenden

weiter an Bedeutung zunehmen

wird. Weitere Chancen – vor allem

in der beruflichen Bildung – ortet er

im Bereich der «Augmented Reality»,

mit deren Hilfe sich unterschiedlichste

Szenarien realitätsnah simulieren

lassen. Dass die zahlreichen KI-Tools

die Lernenden bequem oder sogar

faul machen könnten, glaubt er nicht.

«Diese Gefahr bestand auch schon bei

der Einführung des Internets, hat sich

aber nicht bewahrheitet.» Der Grossteil

der Jugendlichen gehe bewusst

und verantwortungsvoll mit den neuen

Möglichkeiten um, die KI biete, so

Iwan Jauch.

Kritiker monieren, dass sich KI-Tools

wie ChatGPT negativ auf die Sprachkompetenz

von Schülern auswirken

könnten. Fabian Hauser teilt diese

Warnt davor, KI als ultimative Wahrheit zu betrachten: KMSU-Prorektor

Fabian Hauser.

Befürchtung nicht. Im Gegenteil: Für

ihn stellen solche Hilfsmittel eine

«gute Spielwiese» dar, um die Sprache

zu lernen. «Wenn Schüler KI als Formulierungshilfe

nutzen, fördert das ja

auch den Lernprozess.»

Und, wird KI den Lehrerberuf schon

bald überflüssig machen? «Nein»,

antwortet Fabian Hauser. Der Seedorfer

ist fest davon überzeugt, dass

die persönliche Beziehung zwischen

Lehrperson und Schüler mit fortschreitender

Digitalisierung nicht ab-,

sondern noch zunehmen wird. Iwan

Jauch pflichtet ihm bei. «Ein Roboter

kann das Zwischenmenschliche nicht

ersetzen.»

27


Unbedingt

probieren

Stecken hinter dem Urner Ice Tea: Stephan Rohrer, Erika Arnold und

Noldi Peter (von links).

Ein kalorienreduzierter Eistee

bringt Urner Kräuter und

Alpenrosen in die Flasche.

Entwickelt wurde der «Ice

Tea – Urner Kräuter mit

Alpenrosen» von Stephan

Rohrer, Gotthard-Raststätte,

Produktentwickler Noldi

Peter und Kräuterexpertin

Erika Arnold. Die Idee: ein

authentischer Eistee mit lokalem

Charakter.

Die Rezeptur basiert auf frischen,

nicht pulverisierten

Kräutern, die im Klosterhof

Seedorf angepflanzt werden.

Rund 20 Kilogramm wurden

für die erste Produktion

von 10 000 Flaschen verwendet.

«Grosse Hersteller

nehmen Pulver. Unser Tee

wird aber aufgekocht mit

frischen Kräutern. Diese

Geschmacksintensität kann

man mit Pulver nicht erreichen»,

sagt Noldi Peter.

Im Zentrum des Geschmacks

steht die Alpenrose,

eine aromatische

Pflanze, die in Uri reichlich

wächst und nicht

unter Schutz steht. Nach

mehreren Testrezepturen

entstand ein Tee mit einzigartigem

Geschmack,

der «nach Uri» schmecken

soll. Wer den Urner Ice Tea

probieren möchte, findet

ihn unter anderem in der

Gotthard Raststätte, bei den

Bäckereien der Feinbäckerei

Hauger AG, im Arnold

Zentrum Markt und direkt

beim Klosterhof Seedorf.

Klosterweg 10b

6462 Seedorf

041 871 14 64

info@klosterhof-seedorf.ch

www.klosterhof-seedorf.ch


Beruf und Familie im Einklang – unsere

Verantwortung als Urner Arbeitgeberin

Yvonne Steffen und Sophie Wyrsch können dank flexiblen Arbeitsmodellen Beruf und Familie miteinander vereinbaren (von links).

Als Treuhandunternehmen

mit rund 100 Mitarbeitenden

an sechs Standorten –

darunter auch im Herzen

des Kantons Uri – wissen

wir : Unsere Mitarbeitenden

sind das Fundament unseres

Erfolgs. Wir glauben, dass

Menschen nur dann ihr Bestes

geben können, wenn Beruf

und Familie im Einklang

stehen. Deshalb schaffen

wir Rahmenbedingungen,

die Vereinbarkeit beider Lebensbereiche

ermöglichen.

Flexibilität schafft Stabilität

Eltern erhalten bei uns die

nötige Unterstützung und

den Freiraum, um familiäre

und berufliche Verpflichtungen

miteinander zu vereinbaren.

Flexible Arbeitszeiten,

Teilzeitmodelle, Homeoffice,

standortübergreifendes Arbeiten

und individuelle Lösungen

gehören bei uns zum

Alltag. Denn wir wissen : Nur

wer seine familiären Aufgaben

mit dem Beruf in Einklang

bringen kann, arbeitet

motiviert, engagiert und mit

langfristigen Perspektiven.

Davon profitieren nicht nur

unsere Mitarbeitenden, sondern

auch unsere Kundinnen

und Kunden – durch stabile

Teams, Vertrauen und eine

gesunde Work-Life-Balance.

Fachkräfte binden –

Talente gewinnen

In Zeiten des Fachkräftemangels

ist Familienfreundlichkeit

ein klarer Vorteil.

Unsere gelebte Kultur der

Vereinbarkeit stärkt uns im

Wettbewerb um gut qualifizierte

Fachpersonen. Wir

bieten nicht nur moderne

Arbeitsbedingungen, sondern

auch klare Karriereperspektiven

in Teilzeit,

Weiterbildungsangebote

und ein wertschätzendes

Miteinander. Gerade jüngere

Generationen legen grossen

Wert auf Sinnhaftigkeit und

Vereinbarkeit, und dem tragen

wir Rechnung.

Standort Uri : Qualität statt

Kompromisse

Der Kanton Uri bietet ideale

Bedingungen, um Beruf

und Familie in Einklang

zu bringen : gut ausgebaute

Verkehrsnetze, erschwingliche

Wohnräume, bezahlbare

Kinderbetreuung und ein

Lebensumfeld, das Erholung

und Nähe zur Natur bietet.

Als Arbeitgeberin nutzen

wir diese Rahmenbedingungen

gezielt, um Lebensund

Arbeitsqualität zu verbinden.

So erzählt Sophie

Wyrsch, Fachfrau im Finanz-

und Rechnungswesen

mit eidg. Fachausweis, seit

Juli 2024 Mutter von einer

kleinen Tochter : « Ohne

das Entgegenkommen meines

Arbeitgebers hätte ich

meinen Beruf und den Familienalltag

nicht miteinander

vereinbaren können.

Heute bin ich dankbar, dass

ich mein Wissen weiterhin

voll einbringen kann – ohne

dass meine Rolle als Mutter

dabei zu kurz kommt.

Die Nähe, die Flexibilität

und das Verständnis meines

Arbeitgebers machen

das möglich. So finde ich

die richtige Balance, die

mir wichtig ist – zwischen

Beruf und Familie. »

Ebenso engagiert meistert

Yvonne Steffen, M.A. in

Business Administration,

B.A. in Wirtschaftswissenschaften,

dipl. Wirtschaftsprüferin

sowie Mitglied Geschäftsleitung

und Leiterin

Sitz Uri, seit Oktober 2024

Mutter eines kleinen Sohnes,

die Herausforderungen des

Berufsalltags und der Familie.

Sie betont : « Die Möglichkeit,

flexibel zu arbeiten

und auf die Bedürfnisse meiner

Familie einzugehen, gibt

mir den nötigen Rückhalt,

um beruflich erfolgreich und

privat ausgeglichen zu sein. »

Solche Rückmeldungen zeigen

uns, wie wichtig Vereinbarkeit

im Alltag wirklich

ist. Familienfreundlichkeit

ist eine Investition in unsere

Mitarbeitenden, unsere

Unternehmenskultur und in

einen starken Kanton Uri.

Lehnplatz 9

6460 Altdorf

041 875 64 00

uri@mattig.ch

www.mattig.swiss

29


Ihr lokaler ICT-Partner —

Wir sind gerne für Sie da!

GESCHÄFTSSTELLEN T 058 450 05 05

ALTDORF SARNEN HÜNENBERG info@comdatanet.ch

www.comdatanet.ch


Vollgas für eine junge Marke:

CUPRA in Uri angekommen

Mit Beschriftungen am Padel-Platz in Flüelen machen CUPRA und Auto Regli auch abseits der Strasse auf sich aufmerksam.

Die Auto Regli GmbH setzt

auf Bewegung – nicht nur

auf der Strasse, sondern

auch im Markenauftritt. Seit

Frühling 2025 betreibt das

Unternehmen im Tellpark

in Schattdorf einen neuen

Showroom, der ganz der

jungen, dynamischen Marke

CUPRA gewidmet ist. Die

sportlich positionierte Tochter

von SEAT wurde 2018

lanciert und gilt laut Branchenberichten

als eine der

am schnellsten wachsenden

Automarken in Europa.

«CUPRA steht für Performance,

Design und Emotion»,

sagt Emanuel Regli,

Geschäftsführer der Auto

Regli GmbH. «Mit dem

neuen Showroom schaffen

wir einen Ort, an dem sich

diese Markenwerte erleben

lassen – unkonventionell,

modern, klar positioniert

zwischen Volumen- und traditionellem

Premiummarkt.»

Der Standort im Tellpark –

direkt am Eingang, wo früher

der Swisscom-Shop

war – bietet Sichtbarkeit

an zentraler Lage. Die ausgestellten

Modelle vermitteln

ein erstes Gefühl für

die Marke. Die Fahrzeuge

können während der Öffnungszeiten

des Tellparks

besichtigt werden. Ergänzt

wird die Präsentation durch

den digitalen Auftritt, wo Interessierte

weitere Informationen

finden oder Kontakt

aufnehmen können. Weitere

Schritte sind in Planung.

Doch CUPRA denkt weiter

als nur ans Auto. Ein zentrales

Element der Markenwelt

ist die Sportart Padel – eine

Mischung aus Tennis und

Squash, die weltweit immer

mehr Anhänger findet.

CUPRA engagiert sich als

internationaler Padel-Sponsor.

In Flüelen ist Auto Regli

deshalb als Platzsponsor

präsent – sichtbar mit Beschriftungen,

die zur Markenwelt

von CUPRA passen

und das sportliche Image unterstreichen.

Der Platz lädt

ein zu Begegnungen und gemeinsamen

Erlebnissen.

«Padel passt perfekt zu

CUPRA: jung, rasant, im

Aufwind», erklärt Emanuel

Regli. «Dieser Spirit passt

auch zu uns – als Urner Familienbetrieb

mit Innovationsgeist.»

Für Auto Regli

ist CUPRA darum mehr als

eine neue Automarke CU-

PRA verkörpert eine moderne

Vision des sportlichen

Fahrens. Nicht exklusiv,

sondern aussergewöhnlich.

Im Showroom im Tellpark können

ausgewählte Modelle aus nächster

Nähe betrachtet werden.

Klausenstrasse 5a

6460 Altdorf

041 870 77 66

info@autoregli.ch

www.autoregli.ch

31


EIN HOCH AUF

DIE BODEN-

STÄNDIGKEIT

Mehr als nur

Reinigung

Boden mit Charakter unter den

Füssen zu haben, hat seine Vorteile.

Ganz egal, worauf man steht.

Lassen Sie sich von Floor & More

beraten: T. 041 871 00 68

Designboden Rustikal

Eiche Excellent weiss

Fr. 39.–/m 2

Seit 2019 steht die Rothirsche

Facility Service GmbH

für Qualität, Nachhaltigkeit

und Innovation im Urner

Reinigungs- und Hauswartsbereich.

Mit rund 120

Mitarbeitenden zählt das

Familienunternehmen zu

den grössten der Branche in

der Region. Am Standort in

Amsteg sticht einem sofort

das prominente Firmenlogo

ins Auge. Auf die Frage,

welche Bedeutung der Firmenname

hat, antwortet

Geschäftsführer Michael

Zwyssig: «Die Rothirsche

sind ein Symbol für unser

Team: stark, widerstandsfähig

und immer bereit, neue

Wege zu gehen.»

Aktuelles Beispiel hierfür

sind der Ausbau und die Investition

in den Bereich Wäscheservice.

Die zukunftsträchtige

Industriewäscherei

richtet sich an Geschäftskunden

aus der Hotellerie, Gastronomie

und Industrie. Das

übrige Angebot reicht von

Gebäudereinigung, Hauswartungen

und Grünflächenunterhalt

bis hin zum «Ferienwohnung-Betreuer».

Die

frisch gestaltete Website vermittelt

einen tollen Einblick

in die verschiedenen Tätigkeiten

und zeigt: Bei Rothirsche

profitieren Kunden in

der gesamten Innerschweiz

von 360-Grad-Services, die

ihnen Zeit für die wichtigen

Dinge im Leben schenken.

Werkstoffe aus Holz und Keramik

Ausstellung: Attinghauserstrasse 54, Altdorf

oder im Onlineshop: floorandmore.ch

Gotthardstrasse 2

6474 Amsteg

041 874 71 10

info@rothirsche-fs.ch

www.rothirsche.ch


Versichert mit Herz –

persönlich und digital

und Kunden. Das Team umfasst

rund 35 Mitarbeitende,

darunter vier Lernende. Die

lokale Verankerung zeigt

sich nicht nur in den Büros

vor Ort, sondern auch in der

aktiven Präsenz an regionalen

Veranstaltungen wie dem

Jugitag oder dem Kantonalen

Schwingfest.

Die Mobiliar setzt mit ihren Mitarbeitenden bewusst auf Nähe, Vertrauen und regionale Präsenz.

Seit ihrer Gründung im Jahr

1858 steht die Generalagentur

Uri für Verlässlichkeit

und Vertrauen. Als genossenschaftlich

organisierte

Versicherung beteiligt die

Mobiliar ihre Kund:innen am

Erfolg – nicht anonyme Aktionäre.

Und genau das macht

den Unterschied: « Bei uns

geht es um Menschen, nicht

um Maschinen. Digitalisierung

ist ein Werkzeug, kein

Ersatz für echte Beziehungen

», sagt Marco Zanolari.

Trotz aller technologischen

Fortschritte bleibt bei der

Mobiliar Uri eines unverrückbar

: Der persönliche

Kontakt zur Kundschaft

steht an erster Stelle. « Wir

sind die persönlichste Versicherung

der Schweiz – und

das soll auch so bleiben », betont

Generalagent Marco Zanolari.

In einer zunehmend

digitalisierten Welt setzt die

Mobiliar bewusst auf Nähe,

Vertrauen und regionale

Präsenz – unterstützt, aber

nicht ersetzt durch moderne

Technologie.

Die künstliche Intelligenz

( KI ) kommt dort zum Einsatz,

wo sie echte Entlastung

bietet: etwa bei der Schadenserfassung.

Im Hintergrund

hilft ein KI-gestütztes

System, Anfragen effizient

zu bearbeiten – der Kunde

spricht dabei aber stets mit

einem Menschen. « Heute

können dank KI rund 95 Prozent

unserer Mitarbeitenden

eine Schadensmeldung aufnehmen

– früher waren es

fünf Mitarbeitende », erklärt

Mirjam Jauch, Leiterin Verkaufssupport.

Die Bearbeitung

und Erledigung bleibt

weiterhin Sache des spezialisierten

Schadenteams.

Haben Sie gewusst?

– Erledigte Schäden

2024: ca. 7000

– 35 Mitarbeitende,

davon 4 Lernende

– Über 500 Jahre

Berufserfahrung

– Gründung der Generalagentur

Uri: 1858

– Über 17 000 Kund:innen

– Jährliche Überschussbeteiligung

für bestimmte

Branchen

Wer lieber digital unterwegs

ist, kann Schäden auch ganz

einfach selbst über die Mobiliar-App

melden – rund um

die Uhr, von überall. « Wir

überlassen die Wahl unseren

Kundinnen und Kunden :

persönlich vor Ort, telefonisch,

per Mail, per App –

so, wie es am besten passt »,

so Marco Zanolari.

Die Generalagentur Uri mit

Standorten in Altdorf, Andermatt

und Spiringen betreut

über 17 000 Kundinnen

Generalagentur Uri

Marco Zanolari

Lehnplatz 16

6460 Altdorf

041 874 19 19

uri@ iar.ch

www.mobiliar.ch

33



Ein starkes Zeichen für die Zukunft:

der Elektrobus der AUTO AG URI

Der erste reine Elektrobus ist für die Strecke Amsteg–Bristen ideal.

Seit Kurzem rollt auf der

Linie 407 ins Maderanertal

ein besonderes Fahrzeug:

Der erste Elektrobus der

AUTO AG URI. Hergestellt

vom Traditionsunternehmen

Car rosserie HESS

AG in Bellach, steht der

Elektrobus für Schweizer

Qualität, moderne Technologie

und einen klaren

Schritt in Richtung Nachhaltigkeit

im Kanton Uri.

Die AUTO AG URI nimmt

das Thema nachhaltige

Mobilität ernst. Mit inzwischen

14 Hybridbussen

macht diese moderne Antriebstechnologie

bereits

rund die Hälfte der gesamten

Busflotte aus. Die

Fahrzeuge reduzieren den

Kraftstoffverbrauch und

die Emissionen deutlich –

ein wichtiger Beitrag für ein

lebenswertes Uri. Der Entscheid,

nun auch auf einen

reinen Elektrobus zu setzen,

war ein logischer und zugleich

mutiger Schritt. Das

Ziel: den öffentlichen Verkehr

im Kanton nachhaltiger,

leiser und langfristig

fossilfrei zu gestalten. Dafür

wird der Markt laufend

beobachtet und neue technische

Möglichkeiten kontinuierlich

geprüft. Die Unterstützung

von Kanton und

Bund war entscheidend. Sie

erklärten sich bereit, sich an

den Mehrkosten des neuen

Fahrzeugs zu beteiligen.

Warum wird der Elektrobus

mehrheitlich auf der

Linie 407 ins Maderanertal

eingesetzt? Die Strecke

Amsteg–Bristen eignet sich

hervorragend für den Einsatz

eines Elektrobusses. Mit

einer vergleichsweise geringen

Tagesleistung entspricht

sie genau dem, was heutige

Batteriekapazitäten leisten

können. Andere Linien mit

intensiverem Betrieb wären

mit der aktuellen Technologie

noch nicht wirtschaftlich

umsetzbar. Zudem kommt

ein weiterer Vorteil des

Elektrobusses zum Tragen:

Während bei herkömmlichen

Verbrennermotoren

die Strecke zu kurz ist, um

den Motor überhaupt auf Betriebstemperatur

zu bringen,

liefert der Elektrobus von der

ersten Minute an seine volle

Leistung – ganz ohne unnötige

Emissionen.

Besonders Freude macht die

Gestaltung des Fahrzeugs.

Dank einer Partnerschaft

mit energieUri präsentiert

sich der Elektrobus im frischen,

modernen Look des

Energieversorgers. Ein sichtbares

Zeichen für gemeinsame

Werte und Ziele. So wird

aus einem technischen Projekt

ein starkes Bekenntnis

zur regionalen Zusammenarbeit

und zur nachhaltigen

Zukunft des öffentlichen

Verkehrs in Uri.

Mit dem neuen Elektrobus

setzt die AUTO AG URI

nicht nur auf Innovation,

sondern auch auf Verantwortung:

für die Region, die

Fahrgäste und die kommenden

Generationen.

Ried 1

6467 Schattdorf

041 874 72 72

info@aagu.ch

www.aagu.ch

35


ERFOLGREICH GEBAUT –

PROFESSIONELL BETREUT

Mit der Fertigstellung der Überbauung «Bälmimatt» in Schattdorf beweist die

GAMMA AG erneut ihre Stärke in der ganzheitlichen Projektabwicklung.

Parallel markiert die Gründung der GAMMA AG ImmoPlus einen wichtigen

strategischen Schritt in der Immobilienbewirtschaftung.

Die Überbauung «Bälmimatt» an der

Dorfstrasse 16/18 in Schattdorf gehört

seit dem Sommer 2025 auch auf die

Liste der erfolgreich umgesetzten Inhouse-Projekte

der GAMMA AG.

Es wurden insgesamt zwölf Eigentumswohnungen,

verteilt auf zwei Mehrfamilienhäuser,

realisiert. Jede der

Wohnungen wurde individuell ausgebaut

– je nach Kundenwunsch.

«Wir sind stolz darauf, dass auch bei

diesem Inhouse-Projekt über die gesamte

Holding – von der Planung über

den Bau bis hin zur STWEG-Bewirtschaftung

– eine super Zusammenarbeit

stattgefunden hat und wir gemeinsam

zu diesem tollen Endresultat gekommen

sind!», so die GAMMA AG.

Auch die Käuferschaft fühlte sich vom

ersten Moment an pudelwohl in den

eigenen vier Wänden.

«Vom ersten Kontakt bis hin zur Wohnungsübergabe

haben wir uns rundum

wohl und gut betreut gefühlt. Die Kommunikation

war jederzeit freundlich,

transparent und zuverlässig. Besonders

schön war, dass auf unsere Fragen und

Anliegen schnell eingegangen wurde –

das hat uns ein gutes Gefühl gegeben

und viel Vertrauen geschaffen. Insgesamt

war der Ablauf von Anfang bis

Ende sehr angenehm und professionell.

Wir sind mit unserem neuen Zuhause

rundum zufrieden und fühlen uns vom

ersten Tag an richtig wohl. Für diese

positive Erfahrung sind wir dankbar!»,

so die Käuferschaft.

36

Ihre Liegenschaft in besten Händen

Die Bewirtschaftung von Stockwerkeigentümergemeinschaften

und Mietliegenschaften

erfordert nicht nur

Fachwissen, sondern auch eine hohe

Verantwortung, um das Eigentum zu


Das Team der GAMMA AG ImmoPlus: VRP Bruno Gamma, Bettina Corrado, Antony Barbaro, Sandra Walker und CEO Lukas Bissig (von links).

pflegen, den Wert zu erhalten und die

Interessen aller Beteiligten zu wahren.

Die Dienstleistung bietet eine umfassende

und professionelle Bewirtschaftung

von Immobilien, die sowohl auf

Eigentümergemeinschaften als auch auf

private Vermieter abgestimmt ist.

Um den wachsenden Anforderungen

und zukünftigen Herausforderungen

noch besser gerecht zu werden, hat die

GAMMA AG eine strategische Entscheidung

getroffen:

Per 1. Juli 2025 erweiterte man die Holding

um eine Firma, GAMMA AG Immo-

Plus. Mit dieser Gründung trennt man

die bisherigen Geschäftsbereiche der

Immobilienbewirtschaftung und des

Immobilienverkaufs – die bisher gemeinsam

unter der GAMMA AG

Immobilien geführt wurden – klar

voneinander. Die GAMMA AG Immo-

Plus wird künftig sämtliche Aufgaben

rund um die Mietliegenschafts- und

STWEG-Bewirtschaftung sowie das

Unterhaltsmanagement übernehmen.

Was bedeutet das für Sie als Kundin

oder Kunde?

Sie bleiben weiterhin in besten Händen:

Ihre gewohnten Ansprechpersonen stehen

Ihnen auch in Zukunft zur Seite –

einzig unter einem neuen Firmennamen.

Das Ziel dieser Erweiterung ist es,

noch gezielter und effizienter auf die

Anliegen der Kunden einzugehen und

gleichzeitig beide Geschäftsbereiche

zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

GAMMA AG Holding

Bötzlingerstrasse 3

6467 Schattdorf

041 874 58 58

mail@gamma-holding.ch

www.gamma-holding.ch

Sind Sie neugierig geworden?

Auf der Website der GAMMA AG

ImmoPlus erhalten Sie einen umfassenden

Einblick in die Leistungen rund um

die professionelle Immobilienbewirtschaftung.

«Vielleicht dürfen wir auch Sie schon

bald zu unserer zufriedenen Kundschaft

zählen?»

GAMMA AG ImmoPlus

Bötzlingerstrasse 3

6467 Schattdorf

041 874 58 58

mail@gamma-immoplus.ch

www.gamma-immoplus.ch

Weitere Infos unter:

37



Natürlich nicht künstlich

NATÜRLICH

NICHT

KÜNSTLICH

Künstliche Intelligenz ist das neue

Schlagwort unserer Zeit. Was ist

künstlich? Und was ist das Gegenteil?

Ein schriftlicher Dialog zwischen

Redaktorin Elisa Hipp – deren

Instagram-Feed überläuft mit Natürlichkeit

– und Praktikant Marius Gisler

– dessen Feed das Gegenteil macht.

Text: Marius Gisler, Elisa Hipp

Fotos: Stefan Arnold

Elisa: Ich bin ehrlich, künstlich hört

sich für mich einfach erst mal schlecht

an. Natürlich ist doch besser – sei

es bei der Pflanze, beim Knie, beim

Hustensaft.

Marius: Nein, dem würde ich widersprechen.

Natürlich tönt harmonisch,

aber Natur ist grad so gnadenlos. Ich

weiss, Medizin ist ein weites Thema.

Aber nehmen wir natürliche Hausmittel

wie Zwiebelwickel und Co.

Ich bin mir nicht sicher, inwiefern die

für sich wirken – oder inwiefern das

Placebo wirkt.

Elisa: Ist doch egal. Wenns wirkt,

wirkts. Und das Placebo ist ja nicht

künstlich.

Wenn künstlich und natürlich verschwimmen:

Wie die KI Marius Gisler und Elisa Hipp sieht

(Bild unten) – und wie die beiden die

Künstlichkeit wieder real machen.

Marius: Findest du? Ich hätte gesagt,

das ist künstlich. Du könntest

einem Ureinwohner einen Zwiebelwickel

um die Wade machen und sagen:

«Das hilft gegen Kopfweh.» Das

könnte nur dann funktionieren, wenn

du es ihm sagst –ihm künstlich die

Anregung gibst, was der Wickel angeblich

macht. Würdest du das nicht

tun, hätte er keinen Effekt. Aber alles,

was nach der künstlichen Anregung

39


abläuft, ist natürlich. Der Körper bekämpft

dann die Kopfschmerzen.

Elisa: Der Zwiebelwickel macht mir

wenigstens keine Nebenwirkungen.

Anders die Medikamente, die heutzutage

– meiner Meinung nach – oft

vorschnell und vor allem in viel zu

grossen Mengen genommen werden.

Stichwort: Antibiotika und die Resistenzen

dagegen. Die sind ja erst

mal geil.

Marius: Ja, total. Das ist das Wirksamste,

um eine bakterielle Infektion

zu bekämpfen.

Elisa: Danach muss man aber erst mal

wieder die kaputt gemachte Darmflora

aufbauen. Was nicht gemacht wird.

Natürlich nicht künstlich

Marius: Und man braucht es viel zu

viel. Die Resistenz ist viel höher mittlerweile,

als sie je sein dürfte. Der

Grund dafür ist aber nicht das künstliche

Antibiotika, sondern die natürliche

Entscheidung des Menschen, immer

mehr zu nehmen – auch gegen Krankheiten,

gegen die es gar nicht hilft, und

in der Aufzucht von Nutztieren.

Wenn Redaktoren plötzlich wie George Clooney und Heidi Klum aussehen, …

Elisa: Das liesse sich ja ausweiten.

Ganz oft bringt der Einsatz von künstlichen

Mitteln den natürlichen Zyklus

durcheinander. Nehmen wir Muttermilch.

Das ist nun mal das Beste, was

es für einen Säugling, für ein Kleinkind

gibt. Sie passt sich dem Kind jederzeit

an und enthält sogar Immunzellen.

Was heute ganz oft passiert: Es

wird schon zu früh eingegriffen. Es

wird zum Beispiel gesagt, Babys hätten

ein zu hohes Saugbedürfnis, woraufhin

ein Nuggi gegeben wird. Dann

befriedigt das Kind sein Saugbedürfnis

nicht mehr an der Brust, diese

wird nicht mehr stimuliert, produziert

weniger Milch, die Mutter hat

zu wenig Milch, stillt vielleicht früher

ab – schlussendlich profitiert das

Kind dann viel weniger lange von den

Vorteilen der Muttermilch. Und diese

prägt auch das Immunsystem.

40


Natürlich nicht künstlich

Elisa: Unmöglich ist es auch, das natürliche

Schönheitsideal zu erreichen,

ohne künstliche Mittel einzusetzen.

Mein Gesicht ist nicht symmetrisch,

ich habe nicht Heidi Klums Figur.

Marius: Und ich bin nicht George

Clooney.

Elisa: Aber der wurde ja mit dem Alter

immer besser. Du hast noch Chancen.

Marius: Vielleicht stehen mir ja graue

Haare.

Elisa: Männer sollen dadurch jedenfalls

attraktiver wirken, sagt man.

Frauen dagegen … Ich frag mich ja

schon, ob ich in den künstlichen

Haare-Ansatz-Färben-Kreislauf einsteigen

soll oder zu meinen natürlichen

grauen Haaren stehen soll.

Marius: Du hast ja noch Glück. Ein

Kollege von mir hat schon vor 20 die

ersten grauen Haare bekommen.

Elisa: Und, was hat der gemacht?

… ist nicht die DNA schuld – sondern ein Faceswap.

Marius: Unser Immunsystem ist etwas

vom Beeindruckendsten, was die Evolution

geleistet hat. Es ist jedoch krass,

dass wir es schaffen, es künstlich auf

neue Krankheiten zu programmieren.

Marius: Sich eine Glatze rasiert.

Elisa: Auch eine Idee – aber nicht

ganz das Richtige für mich, glaube ich.

Elisa: Stimmt.

Marius: Das gesamte Immunsystem

künstlich zu reproduzieren, wäre dagegen

unmöglich.

41


Wir bieten kreative Lösungen für Ihre

Innen- und Außengestaltung.

Mit vielfältigen Materialien und

Techniken verwandeln wir Ihre Räume

ganz nach Ihren Wünschen.

Vom individuellen Farbkonzept bis zur

professionellen Umsetzung – bei uns

sind Sie in besten Händen.

Vertrauen Sie auf unsere Kompetenz

und Erfahrung!

Kontaktieren Sie uns für Ihr

persönliches Angebot!

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Innen- und Außengestaltu

Photovoltaik

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individuell geplant

Techniken verwandeln wir Ihre

ganz nach Ihren Wünsch

Vom individuellen Farbkonzep

professionellen Umsetzung –

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Vertrauen Sie auf unsere Kom

und Erfahrung!

Kontaktieren Sie uns für

persönliches Angebot

Walti Tresch und sein Team legen grossen Wert auf eine persönliche

Beratung vor Ort.

Bei den Gemeindewerken

Erstfeld steht bei der Bedienung

ihrer Kunden nicht

mehr nur die Installation

einer Photovoltaikanlage im

Vordergrund. Heute geht es

darum, wie man eine Anlage

optimal plant und wirtschaftlich

betreibt. «Eine

individuelle Beratung direkt

vor Ort beim Kunden ist

dabei zentral. Wir schauen

gemeinsam, was bereits vorhanden

ist und wie sich bestehende

Komponenten wie

ein Boiler, eine Wärmepumpe

oder ein E-Auto intelligent

und effizient einbinden

lassen», erklärt Walti Tresch,

Geschäftsleitungsmitglied

und Leiter Dienstleistungen.

Eine smarte Steuerung sorgt

dafür, dass möglichst viel des

erzeugten Solarstroms selbst

genutzt wird.

Eine zunehmend wichtigere

Rolle spielt auch der Einsatz

eines Batteriespeichers. Er

speichert den überschüssigen

Solarstrom, der tagsüber

produziert wird, und stellt

ihn dann zur Verfügung,

wenn man ihn benötigt –

etwa in den Abendstunden

oder in der Nacht. Zwar

erhöht ein Batteriespeicher

zunächst die Investitionskosten,

senkt aber gleichzeitig

die Amortisationsdauer,

da der Eigenverbrauch deutlich

steigt.

Maler-Team Bissig AG

Rynächtstrasse 13

6460 Altdorf

Natel: 079 241 02 01

Tel.: 041 870 43 93

info@maler-bissig.ch

www.maler-bissig.ch

Gotthardstrasse 101

6472 Erstfeld

041 882 00 10

info@gemeindewerke-erstfeld.ch

www.gemeindewerke-erstfeld.ch


Ich würde es wieder tun!

Luzia Gisler-Schilter und Stefan Bissig, Bissig AG, bei der Übergabe der zweiten neuen Küche – nach 30 Jahren.

Vor 30 Jahren wollte Luzia

Gisler-Schilter ihre Küche

umbauen. Als gelernte und

leidenschaftliche Köchin

hatte sie klare Vorstellungen

und Wünsche. Ein grosses

und für die damalige Zeit

eher ungewöhnliches Bedürfnis

war, den Raum zu

öffnen, um während des Kochens

bei den Gästen zu sein.

Mit dieser Idee meldete sie

sich bei der Firma Bissig, Küchen

und Möbel in Altdorf.

Stefan Bissig hatte mit seiner

Frau Annemarie Bissig-

Kempf kurz davor im Jahr

1995 den Betrieb von seinen

Eltern übernommen.

Sie vereinbarten einen Termin

vor Ort. Gemeinsam fingen

sie an zu skizzieren und zu

planen. Luzia Gisler war von

diesem Vorgehen begeistert,

denn dadurch konnte sie auf

die Zeichnungen direkt Einfluss

nehmen. Schnell zeigte

sich, dass sie zusammen eine

tolle Lösung fanden.

Die Küche wurde nach diesen

Ideen fertig geplant und

zur vollen Zufriedenheit

von Luzia Gisler realisiert.

Im Verlaufe der Jahre gab es

auch kleinere Unterhaltsarbeiten,

die immer zuverlässig

erledigt wurden. So behielt

die Küche über all die Jahre

ihren Wert.

Jetzt, rund 30 Jahre später,

wuchs in Luzia Gisler der

Wunsch, sich nochmals eine

neue Küche zu leisten, auch

wenn ihr die «Alte» eigentlich

immer noch gefiel.

Eines war für Luzia Gisler

klar. Sie würde wieder bei der

Bissig AG, jetzt in Schattdorf,

anfragen, um eine neue Küche

zu planen. In der Ausstellung

fand sie viele moderne Inspirationen.

Bei einem Kochkurs

in den Räumlichkeiten

der Bissig AG entdeckte sie

die neuen technischen Möglichkeiten

der Küchengeräte

und war begeistert.

Ab diesem Zeitpunkt wiederholte

sich die Geschichte.

Man hat sich auch 30 Jahre

später wieder auf Anhieb

verstanden und eine zeitgemässe,

individuelle und persönliche

Lösung gefunden.

Bei der Planung wurden die

Bedürfnisse des Wohn- und

Essbereichs verstärkt miteinbezogen.

So entstand

eine ausgewogene Gesamtlösung

für Luzia Gisler und

ihre Familie, mit der sich

heute alle rundum wohlfühlen.

Überglücklich sagt Luzia

Gisler beim Betrachten

des Resultats: «Ich würde es

wieder tun!»

Militärstrasse 14

6467 Schattdorf

041 870 23 30

mail@bissig-ag.ch

www.bissig-ag.ch

43


Ob Sportunfall, Hallux

oder Arthrose – in der

Fusschirurgie des Kantonsspitals

Uri ( KSU )

werden schmerzende

Füsse behandelt.

Eine genaue Abklärung steht am Beginn jeder Fussbehandlung.

FUSSCHIRURGIE –

WO JEDER SCHRITT ZÄHLT

«Der Fuss ist einer der kompliziertesten

Körperteile. Er besteht aus 26 Knochen

und je nach Zählweise 30 bis 33 Gelenken.

Da ist es sinnvoll, wenn sich

ein Chirurg oder eine Chirurgin auf die

Füsse spezialisiert.» Das sagt Dr. med.

Lukasz Sliwowski, der seit Anfang 2025

am KSU als Fusschirurg arbeitet. Er ist

selber mehr per Zufall in das Gebiet hineingerutscht,

weil er sich immer schon

für Biomechanik interessierte und in

einem auf Füsse spezialisierten Zentrum

in der Nähe von Dortmund einen

guten Lehrer hatte.

In die Fusschirurgie überwiesen werden

ganz unterschiedliche Patientinnen

und Patienten: Kinder mit angeborenen

Fehlstellungen, junge Leute nach

Sportunfällen, Personen mittleren Alters

mit Hallux und ältere Personen mit

Arthrose. Dr. Sliwowski rät vor allem

den jüngeren Personen, Beschwerden

nicht zu ignorieren, sondern diese frühzeitig

in der Hausarztpraxis abklären

zu lassen. Je früher eine Behandlung

einsetzt, umso höher sind die Chancen,

ohne Operation davonzukommen.

Im KSU findet dann als Erstes eine

genaue Anamnese statt. Die Füsse werden

physikalisch und wenn nötig mit

verschiedenen bildgebenden Verfahren

untersucht. Die Behandlung erfolgt zuerst

konservativ, das heisst ohne Operation.

Zum Einsatz kommen Physiotherapie,

Schuheinlagen, Spezialschuhe,

Ultraschallwellen und anderes. Dazu

arbeitet Dr. Sliwowski mit orthopädischen

Schuhtechnikern zusammen.

Wenn nach sechs Monaten keine Besserung

erfolgt, wird operiert– nach Möglichkeit

minimalinvasiv – zum Beispiel

in Form einer Gelenkspiegelung mit

Kamera. Erst wenn alles nicht mehr

hilft, wird eine offene Operation durchgeführt,

zum Beispiel für eine Bandrekonstruktion.

44

Doch mit der Operation ist die Behandlung

keineswegs zu Ende. Jetzt sind

die Patientinnen und Patienten gefragt.

In der Physiotherapie lernen sie, mit

welchen Übungen sie den Fuss wieder

beweglich und belastbar machen können,

und diese Übungen gilt es auch zu

Hause regelmässig zu machen. «Mit der

Operation trage ich 60 % zur Heilung

bei; für den Rest ist die Patientin oder

der Patient selber verantwortlich, da

heisst es, fleissig zu sein», meint Dr.

Sliwowski. Die Nachbetreuung erfolgt

durch die Urner Hausärztinnen und

-ärzte. Bei einer guten Nachbehandlung

stehen die Chancen nicht schlecht,

dass der Fuss sich vollständig erholt und

die alte Beweglichkeit wiedererlangt.

Ein Bruch in einem Gelenk birgt allerdings

das Risiko, dass sich später eine

Arthrose entwickelt.

Manchmal geschehen aber auch halbe

Wunder. Im letzten Winter wurde eine


Fusschirurg Lukasz Sliwowski engagiert sich für gesunde Füsse.

Patientin nach einem Skiunfall mit einem

komplizierten Bruch im Sprunggelenk

eingeliefert. Dr. Sliwowski musste

drei Platten einbauen und rechnete mit

einer Genesungszeit von mindestens

sechs Monaten. Doch nach drei Monaten

tauchte die Patientin in normalen

Schuhen bei ihm auf und meinte, sie

hätte keine Schmerzen mehr. «Da freut

man sich als Arzt.»

Was können wir tun, damit unsere Füsse

gesund bleiben und wir gar nie in der

Fusschirurgie landen? «Das Wichtigste

ist, aktiv zu bleiben und sich zu bewegen»,

empfiehlt Dr. Sliwowski, «und

zwar von klein auf.» Schon die Kinder

sollen sich viel bewegen, am besten

barfuss, das stärkt die Muskulatur und

beugt Fehlstellungen vor. Ab sieben

Jahren ist es wichtig, auf gute Schuhe zu

achten. Schuhe, die zu klein sind oder

drücken, können dazu führen, dass die

Füsse krumm wachsen oder die Kinder

einen falschen Gang entwickeln. Aber

auch bei Erwachsenen ist Bewegung

das A und O. «Aktivität beugt Übergewicht

vor, stärkt die Muskeln und

fördert die Beweglichkeit – das gilt für

jedes Gelenk im Körper.»

Etwas Überraschendes hat Dr. Sliwowski

zum Schluss parat: Einzelne Fussgelenke

sind von Geburt an eigentlich

recht steif. Im Alter werden sie manchmal

zu beweglich, sodass das Versteifen

eine mögliche Behandlung darstellt. Er

hat eine Bekannte, bei der ein Gelenk

in der grossen Zehe versteift wurde,

und damit läuft sie zwei Marathons pro

Jahr – schmerzfrei.

Spitalstrasse 1

6460 Altdorf

041 875 51 51

info@ksuri.ch

www.ksuri.ch

45


Wir produzieren

Bergkäse

in Seelisberg.

Selina Aschwanden und Sämi Raschle

Weitere Infos unter

ausderregion.ch/luzern


« Bei uns sind alle willkommen ! »

Wer «Kantine» hört, denkt

vielleicht an schnelles Arbeiteressen

– funktional, aber

wenig charmant. Die Kantine

Breiti in Göschenen beweist

das Gegenteil. Sie hat

ein erfolgreiches erstes Jahr

hinter sich. Mitverantwortlich

dafür sind Gastgeberin

Cornelia Würsch und ihr

Team. Dieses besteht aus

lokalen und internationalen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

die in der Lage

sind, die unterschiedlichen

Bedürfnisse der Gäste zu

verstehen und darauf einzugehen.

«Und diese sind

durchaus vielfältig», sagt

die Gastgeberin. «Schliesslich

sind bei uns alle herzlich

willkommen. Ob die

Bauarbeiter vom zweiten

Gotthard-Strassentunnel,

Wandergruppen, Familien

mit Kindern auf Durchreise

oder die lokalen Einwohner

und Vereine.»

Ausreichend Platz

Für sie bietet der moderne,

helle und grosszügige

Gastraum mit viel Holz und

breiten Fensterfronten genügend

Platz. So kann eine

grössere Fahrradgruppe auf

dem Weg nach Andermatt

spontan einen Zwischenhalt

in der Kantine einlegen

– ohne vorgängige Reservation.

In der warmen

Jahreszeit darf man es sich

gerne auf der schattigen, angenehm

kühlen Terrasse gemütlich

machen. Besonders

bewährt hat sich das «Säli»,

wie es Cornelia Würsch

liebevoll nennt. Mit einem

Beamer und 40 Sitzplätzen

eignet es sich nicht nur als

Sitzungszimmer oder Seminarort,

sondern auch für

Familienfeste und Geburtstage.

«Firmen schätzen den

Umstand, dass sie die Sitzung

mit einem Rundgang

durchs Gotthardtunneldorf

Göschenen oder einem Spaziergang

in die Göscheneralp

auflockern können»,

erzählt die Leiterin der

Kantine.

Als Highlight hausgemachte

Pasta

Die Küche ist durchgehend

von 11.00 bis 21.00 Uhr

geöffnet – mit Tagesmenüs,

Wochenhits und einer abendlichen

À-la-carte-Karte. Bei

der Zusammenstellung der

Gerichte wird grossen Wert

auf Saisonalität und frische

Zubereitung gelegt. Ab dem

Nachmittag gibt es hausgemachte

Pasta mit verschiedenen

Saucen wie Bolognese,

Pesto oder Carbonara, sowie

frisch belegte Pinsas. Dazu

passt das beliebte Salatbuffet

mit reichhaltiger Auswahl.

Mit abwechslungsreicher

Küche, kostenlosen Parkplätzen,

der Nähe zum

Bahnhof und als idealer

Ausgangs- oder Endpunkt

für Wander- und Biketouren

ist die Kantine Breiti der

perfekte Treffpunkt.

Ringstrasse 120

6487 Göschenen

041 875 05 80

info@kantine-breiti.ch

www.kantine-breiti.ch

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Die Kantine Breiti sorg

Bauarbeitern der zwe


PRÄZISION

BEGINNT

IM KOPF –

KONSTRUKTION

BEI FERITEC AG

Eine

Abgaskondensation der AGKON AG wird

zusammengesetzt und anschliessend zur

Montage an seinen Bestimmungsort gebracht.

In Erstfeld entstehen Ideen, die Formen annehmen. Die Feritec AG kombiniert

über 90 Jahre Erfahrung mit modernster Technologie – und setzt dabei

stark auf die Kompetenz ihres Konstruktionsteams. Was als Werkstatt begann,

ist heute ein vielseitiger Dienstleister für Metall- und Stahlbau, Mechanik

sowie Maschinen- und Anlagenbau. Gefertigt wird mit klarem Blick auf die

Anforderungen der Kundschaft – ob Einzelstück, Kleinserie oder Gesamtlösung.

Vom Entwurf zur Umsetzung

Ein zentraler Ort des Entstehens liegt

im hellen Bürotrakt oberhalb der Fertigungshalle.

Dort übersetzen Carlo

Aschwanden und Thomas Arnold erste

Skizzen und Ideen in konkrete technische

Modelle. In engem Austausch mit

den Kunden wird definiert, was das Produkt

können muss – funktional, wirtschaftlich

und gestalterisch. Oft führen

gerade ungewöhnliche Anforderungen

zu besonders kreativen Lösungen.

Seit Kurzem unterstützt ein hochpräziser

3D-Laserscanner die Arbeit: Bestehende

Gegebenheiten lassen sich millimetergenau

erfassen und direkt in die

Planung integrieren. Daraus entstehen

durchdachte 3D-Modelle, die das spätere

Produkt schon früh erlebbar machen.

Die Kombination aus Visualisierung,

Erfahrung und direkter Umsetzbarkeit

ist ein Markenzeichen der Feritec AG.

Die Wege sind kurz, die Zusammenarbeit

eng – intern wie extern.

Rund 30 Mitarbeitende arbeiten Hand

in Hand – darunter Fachleute für Konstruktion,

mechanische Fertigung,

Metallbau und Montage. Unterstützt

48

werden sie von sieben bis acht Lernenden,

die früh Verantwortung übernehmen.

Ausgebildet wird praxisnah im

eigenen Betrieb, in den ÜK-Zentren

in Altdorf und dem BWZ Uri. Das

familiäre Betriebsklima wird oft mit

einer Sportmannschaft verglichen:

unterschiedliche Stärken, ein gemeinsames

Ziel.

Die Leitung der Feritec AG liegt bei

Geschäftsführer Martin Müller, der mit

seinem Team auf Qualität, Kontinuität

und Innovation setzt – getragen von

einem starken Bezug zur Region Uri.


Konzentrierte Präzisionsarbeit am Bildschirm: Konstrukteure der Feritec AG bei der Ausarbeitung

eines 3D-Modells.

Von der Idee zur Umsetzung: Mittels 3D-CAD entstehen bei Feritec digitale Modelle technischer Bauteile.

Feinjustierung am Monitor: Bei Feritec

verschmelzen technisches Know-how und

moderne Visualisierungstechnologien.

Breiteli 20a

6472 Erstfeld

041 874 70 00

info@feritec.ch

www.feritec.ch

Energie zurückgewinnen:

Abgaskondensatoren

Ein Beispiel für das Zusammenspiel

von Technik und Weitblick ist die Entwicklung

von Abgaskondensationen. In

Zusammenarbeit mit der AGKON AG

entstehen Systeme, die Abwärme aus

Heizungsanlagen nutzbar machen.

Heisse Abgase, die sonst durch den

Kamin entweichen würden, werden so

weit abgekühlt, dass der Grossteil der

Energie zurückgewonnen wird – Wärme,

die ins Heizsystem zurückfliesst.

Aus dem Kamin entweicht somit nur

noch wenig Wasserdampf. Das spart

Brennstoff, senkt Kosten und steigert

die Effizienz um bis zu 20 Prozent.

Diese Anlagen werden bei Feritec geplant,

gefertigt und vormontiert – individuell

auf die jeweilige Situation zugeschnitten.

Vor der Planung analysieren

Fachleute die Gegebenheiten vor Ort

und entwickeln gemeinsam mit dem

Kunden eine passende Lösung. Der

Einbau erfolgt meist im Sommer, damit

zur Heizsaison alles einsatzbereit ist.

49

Nachhaltig in die Zukunft

Mit dem neuen Standort im Breiteli

in Erstfeld hat Feritec auch räumlich

in die Zukunft investiert: Das von Sabine

Zurfluh (Bau AG Holding) neu

gebaute Gebäude war genau das richtige

Mietobjekt und in jeder Hinsicht

ein Glücksfall. Die moderne Produktionshalle

mit Holzbau, PV-Anlage,

Erdsonden und Bodenheizung steht

sinnbildlich für den Anspruch, ressourcenschonend

zu arbeiten – nicht

nur bei den Produkten, sondern im gesamten

Unternehmen. Automatisierte

Bearbeitungszentren, ein Schweissroboter

und moderne Lagersysteme

sorgen für Präzision, Effizienz und

Qualität.

So entsteht bei Feritec ein stimmiges

Ganzes: ein Unternehmen, das Ursprünglichkeit

und Innovation verbindet

– und das zeigt, wie weit man

mit klugem Handwerk, technischer

Neugier und einem starken Teamgeist

kommen kann. Und das mitten in den

Urner Bergen.



KI in der Justiz: Zwischen Effizienz und Vernunft

KI IN DER

JUSTIZ:

ZWISCHEN

EFFIZIENZ

UND

VERNUNFT

Kann eine künstliche Intelligenz ( KI )

in Zukunft gerechtere Urteile fällen

als der Mensch? Schliesslich hat so

eine Software ja innere Distanz zur

Sache. Ist frei von Emotionen und

Vorurteilen. Wirklich ?

Text: Franka Kruse

Fotos: Franka Kruse

Agnes Planzer Stüssi, Präsidentin des

Obergerichts Uri, muss lächeln und

überlegt still. Sie urteilt also mit Bedacht

auf die Frage. Dann sagt sie:

« Ich denke nicht, dass KI gerechter

urteilen kann. » Für sie sei es nicht

vorstellbar, dass künstliche Intelligenz

den Beruf des Richters irgendwann

komplett ersetzt. Schliesslich hätten

Richterinnen und Richter in vielen

Bereichen einen Ermessensspielraum

bei Beurteilungen zur Verfügung.

Zum Beispiel bei der Zuteilung von

Kindern in einem Scheidungsprozess.

« Was stellt eine KI mit Informationen

an, die sie zur Verfügung hat ? », fragt

die Juristin. « Ethik spielt eine grosse

Rolle in unserem Beruf. »

51


KI in der Justiz: Zwischen Effizienz und Vernunft

Agnes Planzer Stüssi, Präsidentin des Obergerichts Uri, in der Bibliothek des Urner Gerichts.

Die Präsidentin des Obergerichts Uri

hat nichts gegen KI. « Wir müssen nur

vernünftig und kritisch damit umgehen.

Das ist das Wichtigste », sagt sie.

Vernünftig heisst, danach zu fragen,

welche Informationen einer KI zur

Verfügung stehen, um Stereotypen

und Diskriminierung zu vermeiden. Je

nach Datenfütterung könnte eine KI

gemäss ihren zur Verfügung stehenden

Informationen zum Beispiel behaupten:

Alle Männer sind Diebe oder

alle Frauen lieben die Farbe Rosa.

Deshalb sei es beim Einsatz von KI

im Schweizer Rechtssystem wichtig,

dass nur die eigenen Daten eingespeist

werden, diese vor fremdem Zugriff

absolut sicher sind und mit ihnen

trainiert wird. Im Kanton Uri wird in

der Justiz noch nicht mit KI gearbeitet.

Man sei aber in Kontakt mit anderen

Gerichten wie etwa Schwyz oder

Zug, die auf dem Weg seien und bestimmte

Tools testen oder bereits in

Betrieb hätten.

Dabei geht es um Spracherkennungsmodelle,

die gesprochene Einvernahmen,

also Befragungen zu Sachverhalten

oder Zeugenausssagen, direkt

von der Audiodatei in Protokolltexte

umsetzen. Das würde die Arbeit erleichtern

und zeitaufwendiges, seitenlanges

Abtippen ersparen. Auch

für juristische Recherchezwecke hält

Agnes Planzer Stüssi den Einsatz von

KI für geeignet und spricht von einem

Effizienzgewinn. Statt Laufmeter

von Bundesordnern durchzuarbei-

52


ten, könnte eine KI so nach ähnlichen

Fällen suchen. Die Anonymisierung

von Urteilen, die in der Schweiz auf

Websites öffentlich zugänglich sind,

nennt die Obergerichtspräsidentin als

weiteren möglichen Anwendungsbereich

von künstlicher Intelligenz.

Dies alles seien Themen, die unter Juristen

diskutiert werden und jüngst bei

einer Tagung der Stiftung für Weiterbildung

Schweizerischer Richterinnen

und Richter zur Sprache kamen.

Auch Agnes Planzer Stüssi war unter

den rund 100 Interessierten in Luzern

und hörte gespannt zu. Dabei ging es

nicht nur um die Möglichkeiten, sondern

eben auch um die Gefahren von

KI in der Gerichtsbarkeit.

In automatisierten Abläufen oder

auch « Massengeschäften » sei der Einsatz

von KI sehr effektiv, meint Agnes

Planzer Stüssi. Doch bei Verfahren

vor dem Urner Obergericht könne

man nicht von standardisierten Fällen

beziehungsweise « Massengeschäften

» sprechen. Zudem könne man in

Uri auch nicht auf einen Fundus bereits

gefällter Entscheide zurückgreifen.

Deshalb sei hier zurzeit noch jeder

einzelne Fall mit aufwendiger

Recherchearbeit verbunden.

KI in der Justiz: Zwischen Effizienz und Vernunft

In der täglichen Arbeit sind Richterinnen

und Richter dem Gesetz verpflichtet.

Bei jedem Prozess geht es

aber auch immer um Menschen. Diesen

Aspekt dürfe man nie aus den Augen

verlieren. Wie sich das in Zukunft

weisen wird mit KI, kann im Moment

noch niemand beantworten.

Noch gehören Handbücher, Nachschlagewerke, Gesetzestexte zum

Arbeitsalltag in der Justiz.

53


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auf Wander-, Bike- und

Skitageskarten – den ganzen

Sommer und Winter.

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Grüner Strom bei der LANDI Uri

Dank der PV-Anlage auf dem Dach der LANDI Schattdorf lädt man das E-Auto an den Schnellladestationen mit grünem Solarstrom.

Die E-Mobilität ist für viele

schon heute die präferierte

Art der Fortbewegung und

wird auch die Zukunft des

Personenverkehrs weiter

prägen. E-Fahrzeuge ermöglichen

es nicht nur,

emissionsfrei unterwegs zu

sein, sondern bringen auch

Annehmlichkeiten im Alltag.

So kann in den Ladepausen

eingekauft oder ein

Kaffee getrunken werden. Je

nachdem, was der Ladeort

an Möglichkeiten bietet. Ein

optimaler Ort, um das Auto

zu laden, ist der Standort

Schattdorf der LANDI Uri.

Gleich zwei Schnellladestationen

sind dort zu finden, an

denen schnell und unkompliziert

das eigene Fahrzeug geladen

werden kann. Sowohl

PKWs als auch LKWs können

an den ladestarken Säulen

geladen werden. Ist das

Fahrzeug angeschlossen und

wird geladen, bieten in der

Zwischenzeit die LANDI-

Filiale oder der TopShop die

praktische Möglichkeit, einkaufen

zu gehen. Und wer

Hunger und Durst hat, kann

sich mit regionalen Produkten

verpflegen und im Kaffeebereich

des TopShops

kurz zur Ruhe kommen.

Letztlich kann das erfolgreich

geladene Auto noch in

der Waschanlage gewaschen

werden.

Grüner und lokaler Strom

Wer das Auto bei der LAN-

DI Schattdorf lädt, fährt

ausserdem mit grünem Solarstrom,

der direkt von der

PV-Anlage auf dem Dach des

Ladens stammt. Ermöglicht

wird dies durch ein Energie-

Management-System von

der LANDI-Partnerin AG-

ROLA AG. Das sogenannte

MicroGrid, also das lokale

Stromnetz auf dem Areal der

LANDI Uri, optimiert die

Nutzung des Solarstroms. Je

nach Strombedarf verteilt es

den Strom an die Verbraucher

wie die Ladestationen,

die Waschanlage oder den

LANDI-Laden. Bei niedrigem

Strombedarf wird der

PV-Strom nicht direkt genutzt,

sondern für eine spätere

Nutzung in den Speicher

eingespeist. Wird eine grosse

Menge an Strom auf einmal

benötigt, beispielsweise bei

der gleichzeitigen Ladung

von mehreren E-Autos, kann

der gespeicherte Strom aus

der Batterie bezogen werden,

was die Abhängigkeit

vom Stromnetz reduziert.

Das freut besonders Theo

Kempf, Geschäftsführer der

LANDI Uri: «Letztes Jahr

konnten wir unseren Standort

ganze 20 Tage autark betreiben.»

Zukunftsvision

Bei der LANDI Uri will man

weiter auf den nachhaltigen

Strom setzen und sieht sogar

Potenzial, noch autarker zu

werden. So ist eine Erweiterung

des Speichers in Planung:

«Die Erweiterung des

Speichers gibt uns die Chance,

unseren Kunden noch

mehr grünen Strom an den

SLS anzubieten und macht

uns noch unabhängiger im

Stromverbrauch», so Kempf.

Umfahrungsstrasse 24

6467 Schattdorf

058 434 33 60

www.landi.swiss

info@landiuri.ch

55


Tischlein deck dich

Neben Tischsets drucken Andreas Mathis, Sandro Maccarone und Dietmar Larcher auch Visitenkarten, Flyer, Briefpapier, Couverts, Bücher und Broschüren

(von links).

Was braucht es nicht alles,

um einen Tisch zu decken.

Messer, Gabel, Löffel, Teller,

Wasser- und Weingläser,

Untersetzer, Kerzen, allenfalls

Deko, Servietten und

als Unterlage ein Tischtuch.

Oder doch lieber Tischsets?

Wenn ja, aus Stoff, Kunststoff

oder Papier? Diese oder

ähnliche Fragen kann man

sich als Restaurantbetreiberin

oder als Eventorganisator

stellen. Fällt die Wahl

auf Tischsets aus Papier, ist

Gisler 1843 der ideale Partner.

Und das nicht nur, weil

mit der lokalen Produktion

lange Transportwege und

damit CO₂-Emissionen eingespart

werden können.

Neue Website

«Mit unserer neuen Plattform

www.tischsetdruck.ch

bieten wir Gastronomen und

Hoteliers eine einfache Möglichkeit,

eigene Tischsets lokal

produzieren zu lassen. Ob

klassisch, verspielt oder modern

– wir drucken, was zum

jeweiligen Betrieb passt»,

sagt Ivan Aeschbacher von

der Geschäftsleitung. Material

und Gestaltung können

auf die bisherigen Drucksachen

abgestimmt werden.

So erscheint alles gemäss

der Corporate Identity, und

die Tischsets können als zusätzliches

Deko-Element genutzt

werden.

Das Formular für eine unverbindliche

Offertanfrage

ist bewusst übersichtlich und

unkompliziert gehalten. Es

werden sämtliche relevanten

Infos abgefragt, um den Preis

berechnen zu können. Sind

die Druckdaten bereits vorhanden,

kann man sie gleich

mitsenden. Selbstverständlich

ist auch eine komplette

Gestaltung der Tischsets

durch Gisler 1843 möglich.

Vorteile

Papiertischsets sind besonders

hygienisch, da jedes Set

frisch auf den Tisch kommt –

ohne Waschaufwand und

ohne Fleckenrisiko. Gleichzeitig

sind sie kosteneffizient.

Teure Anschaffungen

und Reinigungskosten

für Textilien entfallen. Die

Tischsets werden einfach

nach Bedarf verwendet und

entsorgt. Ein weiterer Pluspunkt

ist die Gestaltungsfreiheit.

Die Tischsets lassen

sich individuell bedrucken,

zum Beispiel mit saisonalen

Angeboten, regionalen

Ausflugszielen und Events

oder mit Informationen über

den Betrieb. So wird jeder

Tisch gleichzeitig zur stilvollen

Werbefläche. Zudem

punkten Papiertischsets in

der täglichen Handhabung

durch Zeitersparnis. Sie ersetzen

das aufwendige Eindecken

mit Tischtüchern

und erleichtern gerade in

stressigen Stosszeiten den

Serviceablauf.

Gitschenstrasse 9

6460 Altdorf

041 874 18 43

info@gisler1843.ch

www.gisler1843.ch

56


Effiziente Pannenhilfe und moderne

Infrastruktur der Brand Automobile AG

Ich hatte wirklich Glück

im Unglück. Ein Moment

der Unachtsamkeit auf der

Nord-Süd-Achse, ein lautes

Krachen – und schon stand

mein Auto quer auf der

Autobahn. Zum Glück kam

schnell Hilfe : der Pannendienst

Gotthard-Nord. Was

ich dann erlebt habe, hat

mich beeindruckt.

Schon wenige Minuten nach

dem Anruf an meine Versicherung

traf der Pannenhelfer

ein – topmodern, professionell

und freundlich. Dass

der Fahrer genau wusste, was

er tat, hat mir in diesem Moment

Sicherheit gegeben. Er

prüfte mein Auto und musste

mir mitteilen : Eine Weiterfahrt

war leider nicht möglich.

Mein verbeultes Fahrzeug

wurde verladen, und

gemeinsam machten wir uns

auf den Weg nach Amsteg –

zur neuen Halle.

Die neue Halle in Amsteg hat zwei Etagen, 2600 Quadratmeter Gesamtfläche, ein Kran, ein Autolift und Platz für

65 Unfallfahrzeuge.

Seit Anfang des Jahres verfügt

die Brand Automobile

AG über den neuen Standort

in Amsteg. Eine moderne

Halle mit zwei Etagen

und einer Gesamtfläche von

rund 2600 Quadratmetern.

Dort können über 65 Unfallfahrzeuge

witterungsgeschützt

gelagert werden. Ein

integrierter Kran sowie ein

Fahrzeuglift ermöglichen die

platzoptimierte Verteilung.

Die Halle ist abgeschlossen

und schützt Fahrzeuge vor

unbefugtem Zugriff. Dies ist

besonders wichtig für Versicherungen

und Behörden, da

potenziellem Versicherungsbetrug

so effektiv vorgebeugt

werden kann. Ein codiertes

Schlüsselsystem ermöglicht

eine kontaktlose Übergabe

zwischen der Brand Automobile

AG, Versicherungen

und weiteren Partnern.

Der Pannendienst Gotthard-

Nord – seit 2008 im Einsatz –

stützt diesen Service mit 13

spezialisierten Einsatzfahrzeugen

und 4 Anhängern.

Dank dieser Kapazitäten ist

die Brand Automobile AG

auch in der Hochsaison immer

einsatzbereit. Die unmittelbare

Nähe des neuen

Standorts zur Autobahn

garantiert kurze Anfahrtszeiten

zu Pannenstellen auf

der Nord-Süd-Achse.

Was mich besonders beeindruckt

hat: die Professionalität.

Das Pannenteam fuhr

mich an den nächsten Bahnhof,

und so konnte ich meinen

Urlaub doch noch fortsetzten

– ohne mir den Kopf über

den weiteren Ablauf zu zerbrechen.

Die Brand Automobile

AG setzte sich mit meiner

Versicherung in Verbindung,

und ich musste mich um

nichts kümmern. Spätestens

da wusste ich: Mein Auto ist

hier in besten Händen.

Gotthardstrasse 66

6467 Schattdorf

041 874 20 30

info@brand-automobile.ch

www.brand-automobile.ch

Gotthardstrasse 77

6473 Silenen

041 883 03 03

valentin.tresch@brand-automobile.ch

www.brand-automobile.ch

57


Inhaltsverzeichnis & Impressum

Editorial

Willkommen in der

neuen Arbeitswelt! 3 – 4

Geschichten

Eine Urnerin erklärt der Schweiz

die Wirtschaft 12 –15

Ein Co-Pilot mit Risiken 24 –27

Natürlich nicht künstlich 38 –41

KI in der Justiz: Zwischen Effizienz

und Vernunft 50 –53

A

Andermatt+Sedrun+Disentis 54

Auto AG Uri 10, 35

Auto Regli GmbH 31, 60

B

Bissig AG 43

Bolliger AG 59

Brand Automobile AG 18, 57

C

ComDataNet AG 21, 30

E

energieUri AG 6–7

J

Junge Wirtschaftskammer Uri 8

K

Kantine Breiti 47

Kantonsspital Uri 44–45

Klosterhof Seedorf 28

L

Landi Uri 55

M

Maler Rixen AG 20

Maler Scheuber GmbH 8

Maler-Team Bissig AG 42

Migros 46

Mobiliar 2, 33

R

Rothirsche Facility Service GmbH 32

Ruch Metallbau AG 16–17

S

Schreinerei Beeler AG 19

Standortförderung Uri 22–23

Made in Uri – Das Magazin der Urner

Unternehmen und Organisationen

Beilage im Urner Wochenblatt

15. Ausgabe, 10. September 2025

Auflage:

20 500 Ex.

Verlag:

Gisler 1843 AG

Gitschenstrasse 9

6460 Altdorf

T 041 874 18 43

E info@gisler1843.ch

www.gisler1843.ch

Redaktion:

Urner Wochenblatt

Gitschenstrasse 9

6460 Altdorf

T 041 874 18 43

E info@urnerwochenblatt.ch

www.urnerwochenblatt.ch

Texte:

Raphael Aeschbacher, Sylvia Bendel, Mathias

Fürst, Marius Gisler, Simon Gisler, Elisa Hipp,

Franka Kruse, Simon Wegmüller, ZVG

Fotos:

Ivan Aeschbacher, Agrola AG, Stefan Arnold,

Mathias Fürst, Marius Gisler, Simon Gisler,

Franka Kruse, Valentin Luthiger, Manuel Moser

Plattform J, Natascha Theiler, Landi Uri, Simon

Wegmüller, Daniel Zatti, Andrea Zgraggen, ZVG

Gestaltungskonzept:

HI Schweiz AG

Illustration Editorial:

HI Schweiz AG

Layout, Satz und Bildbearbeitung:

Gisler 1843 AG

Verkauf:

Gisler 1843 AG

Druck:

Gisler 1843 AG

Website:

www.madeinuri.ch

F

Feritec AG 48–49

Floor & More GmbH 32

G

Gamma AG 36–37

Gemeindewerke Erstfeld 42

Gisler 1843 AG 56

Grallinger AG 20

T

TCM Klinik GmbH 28

Treuhand- und Revisionsgesellschaft

Mattig-Suter und Partner 29

U

Uristier Reisen 11

W

Wipfli AG 9, 34

Titelbild:

Uri gehört seit 1291 zur Eidgenossenschaft und

umfasst eine Fläche von 1077 km 2 . Gemäss

Bundesamt für Statistik leben auf dieser Fläche

37 931 Einwohnerinnen und Einwohner. Weniger

dicht besiedelt sind wohl der höchste und tiefste

Punkt – der Dammastock mit 3630 m ü. M.

sowie der Urnersee mit 434 m ü. M. Die 19 487

Beschäftigten zeigen: Gearbeitet wird sowohl in

der Tiefe und Höhe wie auch in der Länge und

Breite. Alleine 6852 Personen machen dies im

Urner Hauptort Altdorf, welcher mit 10 198

Einwohnern statistisch als Stadt gilt. Fotografiert

von Ivan Aeschbacher.


Bolliger Carreisen • 6465 Unterschächen

Tel. 041 879 11 55

www.bolliger-carreisen.ch

Ferien und Reisen 2025

KULINARISCHES PARADIES

Piemont zum Trüffelmarkt

22. – 25. Oktober 2025

4 Tage / CHF 895.–

SONNIGES KROATIEN

Olivenernte in Istrien

26. – 30. Oktober 2025

5 Tage / CHF 820.–

KUR- UND WELLNESSFERIEN

Abano Terme

2. – 6. / 2. – 9. Nov. 2025

5 oder 8 Tage / ab CHF 760.–

Christkindlmärkte 2025

DER BELIEBTESTE

Stuttgart

26. – 27. / 29. – 30. Nov. 2025

12. – 13. Dezember 2025

2 Tage / CHF 260.–

DER STIMMUNGSVOLLE

Trier

30. Nov. – 2. Dez. 2025

3 Tage / CHF 420.–

DER GLANZVOLLE

Ulm

26. – 27. November 2025

2 Tage / CHF 240.–

DER ROMANTISCHE

Rothenburg ob der Tauber

1. – 2. Dezember 2025

2 Tage / CHF 240.–

DER TRADITIONELLE

Augsburg

28. – 29. November 2025

2 Tage / CHF 245.–

DER BAROCKE

Ludwigsburg

5. – 6. Dezember 2025

2 Tage / CHF 235.–

DER ITALIENISCHE

Verona

6. – 8. Dezember 2025

3 Tage / CHF 420.–

KUR- UND WELLNESSFERIEN

Abano Terme

20. – 27. März 2026

23. – 27. März 2026

7. – 11. November 2026

7. – 14. November 2026

WELTSTADT-FLAIR

München

9. – 10. Dezember 2025

2 Tage / CHF 250.–

Vorschau 2026

ADVENTSZAUBER

Kastelruth im Südtirol

inkl. Konzert Kastelruther Spatzen

18. – 21. Dezember 2025

4 Tage / CHF 790.–

PILGERFAHRTEN

Lourdes

neues Hotel in Lourdes

13. – 18. April 2026

4. – 10. Mai 2026

28. Sept. – 3. Okt. 2026

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