KOMPACK 04 25
Die KOMPACK 04 25 beinhalten eine Vorschau auf die drinktec, die FachPack und die K.
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04/25
35 Jahre KOMPACK
210. Ausgabe
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SIND WIR DIE
ZUKUNFT DER
KREISLAUF-
WIRTSCHAFT.
ara.at
VON ÖSTEREICH
FÜR ÖSTERREICH.
SEIT ÜBER
30 JAHREN.
ZUKUNFT. KREISLAUF. WIRTSCHAFT.
INHALT
München
An&fürsich ......................................................... 4
Meine Meinung
Coverstory - Effizienz steigern ... ....................... 6
durch Automatisierungdes Verpackungsprozesses
Jeder Wurf zählt ... .......................................... 8
Rohstoffe im Kreislauf halten
„The Power of Plastics!“........................................ 14
K
Green Packaging Star Award ... ..................... 16
Nominierungen
Labelexpo - Neue ... .......................................... 58
Lösungen für den wachsenden Etikettenmarkt
Marzek Etiketten+Packaging ... ..................... 60
weiter auf Expansionskurs
RATTPACK® ... ........................................... 64
erweitert Produktportfolio
KOMPAKT .......................................................... 65
News von Beckhoff, Herma, HtW und Hugo Beck
Packed, Strapped & Wrapped! ............................ 66
Über 30 Jahre Umreifungs- und Verpackungstechnik
Impressum
10 drinktec
Nürnberg
16 FachPack
International
Redaktionsbüro: Paulusgasse 15, A-1030 Wien, Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5,
A -1030 Wien • Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 36-99
Mail: kompack@gmx.at • www.kompack.info • Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert •
Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz, Bernd Neumann, Adrian Rudkiewic
Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A-1030
Wien • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau/Bösmüller •
Einzelpreis: EURO 4,36 - Jahresabo Inland: EURO 22,--, Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398
KOMPACK ist Mitglied des österreichischen Presserates.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen
übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender
im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar
oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.
60 1 Jahr Smurfit Westrock
Cover
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35 Jahre KOMPACK
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24. – 26. März 2026
Messe Stuttgart
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DETAILS
Discover the Difference
Foto: Studio Florian
… gäbe es viele Themen, über die man aktuell schreiben könnte.
Da hat Österreich noch immer eine enorme Teuerungsrate und
es wird über mögliche staatliche Preisregulierungen nachgedacht
- Problem: senkt man zum Beispiel die Mehrwertsteuer
auf einige Produkte, braucht der Staat auf anderer Seite
wieder mehr Geld - da war die Idee, diese für Produkte des
täglichen Bedarfes senken und bei anderen Produkten
anzuheben - dann ändert dies aber nichts an der Inflation.
Mit 3,5 Prozent hat sie im Juli den höchsten Wert seit mehr
als zwei Jahren erreicht. Lassen wir uns überraschen, welche
„Lösung“ da auf uns zukommt.
Fakt ist - 3,5 Prozent Preisauftrieb sind zu viel. Die
Europäische Zentralbank strebt bloß zwei Prozent an und hat
in der gesamten Eurozone das Ziel schon erreicht.
Bleibt zu hoffen, dass uns nicht noch weitere angekündigte
Zölle treffen werden.
Aber heute möchte ich kurz einen positiven Rückblick machen.
Irgendwie hatten wir einen angenehmen Sommer - wider
Erwarten gab es fast normales Wetter in Österreich und so
konnte man in aller Ruhe seinen Lieblingsaktivitäten im
Sommer frönen.
Ob Klettern am Berg oder der Urlaub bei Freunden (Kärntner
Werbeslogan) - heuer konnte ich Österreich so richtig
genießen.
Es gibt kaum etwas Schöneres, als schon vor dem Frühstück
im Urlaub in den See zu springen. Da waren meine Frau und
ich praktisch jedes Mal alleine - mit Ausnahme von ein paar
Enten, die uns beim Schwimmen zwischen den Seerosen im
Keutschacher See begleitet haben. Ein ähnliches Bild gab es
nach den Ausflügen am Abend - auch dann konnte man den
See wieder fast alleine nutzen - fast kitschig.
Frisch erholt - wir leben schon in einem schönen Land - freue
ich mich jetzt schon auf einen tollen Messeherbst - mit
FachPack, drinktec und K stehen ja gleich mehrere Messehighlights
vor der Tür.
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MACHER TREFFEN SICH
JÄHRLICH IN STUTTGART
Apropos FachPack - hier verleihen wir wieder den Green
Packaging Star Award am zweiten Messeabend. Sehen Sie in
dieser Ausgabe schon alle Nominierten - und damit auch die
möglichen Gewinner des heurigen Awards - Gewinner sind
es aber ohnedies schon alle - alle Nominierten haben sich
gegenüber vielen anderen Einreichungen durchgesetzt und
dürfen auch bei den WorldStar Awards teilnehmen. Ich selbst
bin immer wieder überrascht, welch kreative Köpfe in unserer
Verpackungsbranche, bei diesen vielen neuen Lösungen, unterwegs
sein müssen.
4
03/24
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Frische, knusprige Backwaren sind lecker. Doch leider neigen sie beim Verpacken zum
Zerbröseln. Die Lösung: Sanfte Roboterhände plus ein 3D Scanner als Qualitätswächter.
In einer Verpackungsmaschine, die sich in Windeseile auf die unterschiedlichsten
Produkte einstellt und sie vollautomatisch in nachhaltige Materialien verpackt. Ganz im
Sinne unserer Mission Blue: Nur was gut ist für den Planeten, ist auch gut genug für
unsere Kunden. www.schubert.group/de/backwaren.html
COVERSTORY
Effizienz steigern durch Automatisierung
Die Produktivität zu erhöhen und Personalkosten zu senken ist heute einfacher
denn je. Der österreichische Maschinenbauer STATEC BINDER, hat sich auf
die Entwicklung und Produktion von vollautomatischen Verpackungs- und
Palettieranlagen spezialisiert, die den Produktionsprozess erheblich optimieren
können. Ein hoher Automatisierungsgrad bietet den Vorteil, einen geringeren
Personaleinsatz im Verpackungsprozess aufwänden zu müssen. Die kostbare
Zeit des Personals kann so effizienter eingesetzt werden. Aber auch die hohe
Leistungsfähigkeit und Qualität der Verpackungsmaschinen spricht für sich.
Denn eine hohe Effizienz bedeutet auch, einen höheren Warenumschlag umsetzen
zu können.
So erhöhen Sie mühelos und
mit einer automatischen
Verpackungs- oder Palettiermaschine
von STATEC BINDER
Ihren ROI und Ihre Produktivität.
Neben all diesen Vorteilen werden
hohe Sicherheitsstandards und
eine rundum Versorgung durch
Serviceleistungen garantiert. Aber
was macht einen guten Partner für
den Verpackungsprozess aus? Jahrelange
Erfahrung und Expertise
in den verschiedensten Industrien,
mehr als 1900 weltweit installierten
Maschinen und einer breiten
Palette an Einblicken in Kundenbedürfnisse.
Daher ist STATEC
BINDER der vertrauensvolle Partner,
wenn es um Verpackungs- und
Palettierlösungen geht. Erfahren
Sie nachstehend mehr darüber,
welche Maschinen sich über die
Jahre besonders bewährt haben.
Wollen Sie Ihren
Verpackungs- und
Palettierprozess
effizienter gestalten?
Die vollautomatische Verpackungsmaschine
PRINCIPAC ist
dafür die perfekte Lösung, wenn
es um die Offensack-Verpackung
geht. Die Maschine verpackt bis
zu 2000 Säcke pro Stunde und
ist somit eine der schnellsten der
Welt. Der Personalbedarf wäre bei
einem manuellen Verpackungsprozess
zirka 5-mal so hoch. Das
Verpackungssystem kommt in den
verschiedensten Industrien zum
Einsatz – sei es im Lebensmittel-,
Futtermittel-, Chemiebereich
oder etlichen weiteren Industrien.
Dementsprechend eignet es sich
ideal für jegliche Art von freifließenden
Schüttgütern und kann
individuell an Ihre Produktanforderungen
angepasst werden. Beispielsweise
können selbst pulvrige
Produkte abgefüllt werden, indem
eine staubdichte Füllklemme die
6 04/25
Bilder: STATEC BINDER
Staubentwicklung während des
Füllprozesses minimiert. Bei dem
hocheffizienten Verpackungssystem
können Offensäcke in Form
von Polster- oder Seitenfaltensäcken
befüllt werden, welche aus
den Materialen Papier, Polyethylen
oder gewebtem Polypropylen
bestehen können. Die Anlage ist
ausgelegt für ein Füllgewicht von
10 bis 50 kg. Weiters beweist sie
Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
durch die Möglichkeit einer
ATEXAusführung oder etwa dem
vielfältigen Einsatz von Edelstahl,
um die Abnützung durch korrosive
Produkte vorzubeugen. Flexibilität
und hohe Leistungsfähigkeit sind
nicht die einzigen Vorteile der Verpackungsmaschine
PRINCIPAC.
Der Einsatz von hochwertigen
Materialien und die robuste und
kompakte Bauweise hat nämlich
ebenfalls eine hohe Lebensdauer
von mehreren Jahrzehnten zur Folge.
Eine hohe Zuverlässigkeit ist
einerseits durch das technisch fortgeschnittene
Design gegeben. Aber
auch der weltweiter Customer Service
bietet Ihnen vor, während und
nach dem Kauf eine zuverlässige
Rundum-Betreuung.
Wie können Sie die befüllten
Säcke optimal auf den
Transport vorbereiten?
Der PRINCIPAL-H ergibt ergänzend
zum PRINCIPAC eine
vollständige Lösung für Ihren Verpackungsprozess.
Der Hochlagen-
Palettierer palettiert bis zu 3000
Säcke oder Kartons pro Stunde. Dabei
liegt das Augenmerk nicht nur
auf der hohen Leistung, sondern
auch auf einem sauberen Lagenbild.
Dieses wird durch Synchronriemen
des Lagenschiebers ermöglicht,
welche die befüllten Säcke in
die gewünschte Lage bringen. Die
Ausrichtung, der zuvor durch ein
Förderband transportierten Säcke,
erfolgt durch die servomotorbetriebene
Überkopf-Drehvorrichtung.
Somit ist es auch möglich die Säcke
individuell so zu positionieren, dass
beispielsweise die Sacknähte nach
innen zeigen oder ein Bar-Code
von außen zu erkennen ist. Eine stabile
und rechtwinklige Palette wird
durch motorbetriebene Front- und
Seitenschieber garantiert. Weitere
Stabilität wird durch die Lagenpressung
erzeugt. Hierbei werden
die fertig palettierten Lagen gegen
die Lagenformplatte gedrückt. Des
Weiteren ist der PRINCIPAL-H mit
einem Leerpalettenmagazin sowie
mit einer Vollpalettenabnahmestation
ausgestattet, welche es ermöglichen,
manuelle Eingriffe auf ein
Minimum zu reduzieren. Außerdem
ist der vollautomatische Palettierer
energieeffizient konzipiert und trägt
so aktiv zu Ihrer Wirtschaftlichkeit
und Wertbeständigkeit bei. Der
Hochlagenpalettierer bietet noch
viele weitere Vorteile. So wie die
Verpackungsanlage PRINCIPAC,
weist PRINCIPAL-H durch die robuste
& kompakte Bauweise eine
hohe Qualität und lange Lebensdauer
auf. Ebenso ist der Palettierer
für viele verschiedene Industrien
ausgelegt und somit höchst flexibel
und kann speziell auf Ihr Produkt
eingestellt werden.
Ihre Vorteile durch
STATEC BINDER Lösung
Die Verpackungs- und Palettieranlagen
von STATEC BINDER
Mehr über die FachPack lesenSie ab Seite 16
des Verpackungsprozessesesses
Durch perfekte Planung werden
die Anlagen individuell auf das zu
verpackende Produkt angepasst.
überzeugen nicht nur durch hohe
Qualität und Leistung. Ein wesentliches
Kriterium ist die Kundenorientierung,
welche fest in der Unternehmensphilosophie
verankert
ist. Die äußert sich nicht nur durch
eine individuelle Anpassung der
Anlagen auf das zu verpackende
Produkt. STATEC BINDER bietet
einen weltweiten Kundendienst an,
welcher Ihnen bei potenziellen Problemen
stets zur Seite steht. Weitere
STATEC BINDER Leistungen
sind die Versorgung mit Ersatzteilen,
die Einschulung der Mitarbeiter
zur Bedienung der Anlagen,
die weitere Modernisierung & Optimierung
der Prozesse und vieles
mehr. Die Systeme von STATEC
BINDER bieten zusätzlich viele
Optionen, um den Verpackungsund
Palettierprozess optimal für
Sie zu gestalten.
Wenn Sie mehr über die
qualitativen Verpackungs- und
Palettierlösungen erfahren
möchten, besuchen Sie
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Fachpack in Nürnberg beim
Stand 600 in Halle 7 und lassen
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04/25
7
MARKETING
Jeder Wurf zählt
Mit dem Slogan „Jeder Wurf zählt“ startet die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) die
dritte Ausgabe ihrer Kampagne „Rohstoffe im Kreislauf halten“. Als treibende Kraft der
Kreislaufwirtschaft setzt sie in Zusammenarbeit mit sieben Partner:innen im öffentlichen
Raum erneut ein starkes Zeichen für Ressourcenschonung. Mehr als 3.500 Plakate und
Citylights in ganz Österreich sowie Online-Werbung in sozialen Medien verstärken ab
heute die Botschaft, wie wichtig es ist, Verpackungen korrekt getrennt zu sammeln. Vor
allem bei Kunststoff im Hinblick auf die EU-Recyclingquote von 50 % ab 2025 ist dies
von besonderer Bedeutung.
Die ARA betreibt seit mehr
als 30 Jahren Nachhaltigkeitskommunikation,
um Kreislaufwirtschaft sichtbar
zu machen und das Bewusstsein
der Konsument:innen zu schärfen.
Denn nur Verpackungen, die
getrennt im richtigen Behälter gesammelt
werden, können als wertvolle
Rohstoffe für die Industrie
im Kreislauf geführt werden, was
Umwelt und Ressourcen schont.
2022 hat die ARA die Kampagne
„Rohstoffe im Kreislauf halten“ gestartet
und damit eine Plattform für
Vertreter:innen aus der Wirtschaft
geschaffen, die sich für Kreislaufwirtschaft
einsetzen. Heuer sind
Lorenz Snack-World, NÖM, Ölz
der Meisterbäcker, Danone, claro,
der Verein Getränkekarton Austria
und Kelly Teil davon und prominent
im öffentlichen Raum vertreten. Der
Slogan „Jeder Wurf zählt“ zieht sich
durch mehr als 3.500 Plakate und
Citylights in ganz Österreich sowie
durch die sozialen Medien.
von Kunststoff- und Metallverpackungen
seit 1. Jänner 2025, bedarf
es ein besonders geschärftes
Bewusstsein für die korrekte Abfalltrennung.
„Wir sehen noch viel
Potenzial, das wir ausschöpfen
können, indem noch mehr Verpackungen
für das Recycling richtig
gesammelt werden. Insbesondere
bei Kunststoffverpackungen müssen
wir alle an einem Strang ziehen,
damit wir die Recyclingquote von
50 % ab 2025 erreichen. Aktuell
liegt Österreich bei 27%, im Bereich
der ARA Lizenzmengen bei
38 %“, so Hauke.
Nachhaltige Zukunft
Österreichs Wirtschaft macht sich
für den Klima- und Umweltschutz
stark Am Weg in eine nachhaltige
Zukunft, spielen Unternehmen eine
Schlüsselrolle. Die diesjährigen
Partner:innen der ARA Kampagne
nehmen diese Verantwortung wahr.
Bewusstein für
die Kreislaufwirtschaft
„Unsere Out-of-Home-Kampagne
ist ein wesentlicher Baustein, um
das Bewusstsein für die Kreislaufwirtschaft
in Österreich nachhaltig
voranzutreiben. Sie sensibilisiert
die Bevölkerung für die richtige
Abfalltrennung, unterstreicht die
Relevanz der Rohstoffe in Verpackungen
und zeigt auf, dass es
sämtliche Stakeholder braucht, um
einen Unterschied zu machen. Im
letzten Jahr konnten wir mehr als
125 Mio. Sichtkontakte erzielen
– daran möchten wir auch heuer
anknüpfen und einen Impact zum
Ressourcen- und Umweltschutz leisten“,
betont ARA Vorstandssprecher
Harald Hauke.
Recyclingqouten erreichen
Awareness schaffen und EU-Recyclingquoten
erreichen Aufgrund
der Änderungen in der Sammlung
8 04/25
Bei der Plakatpräsentation:
Geschäftsführer saintstephens
Mario Strasser, Chief Sales Offificer
Gewista Andrea Groh, ARA Key
Account Managerin Verena Rössner,
ARA Vorstandssprecher Harald Hauke
und CEO Media1 Joachim Krügel
Foto: © ARA/Daniel Willinger
Nachhaltige Lieferkette
Thomas Pfiel, Geschäftsführer von
Lorenz Snack-World zur nachhaltigen
Lieferkette: „Wir bei Lorenz
haben uns dazu verpflichtet, bis
2050 die gesamte Wertschöpfungskette
klimaneutral zu gestalten
– vom Rohstoffanbau bis zur Verteilung
unserer Snacks in den Handel.
Bei den Verpackungen unserer
Snacks ist es unser Ziel zum einen,
weniger Kunststoff einzusetzen, und
zum anderen, die Recyclingfähigkeit
zu erhöhen. Zudem nutzen wir
ressourcenschonende Lösungen,
wie etwa dünnere Folien und kompaktere
Formate, und verzichten auf
Extras wie Sticker oder Banderolen.“
CO 2 -Fußabdruck verbessern
„Für uns bei der NÖM, ist Nachhaltigkeit
ein zentrales Anliegen. Seit
2016 setzen wir gezielt Maßnahmen,
um unseren CO2-Fußabdruck
kontinuierlich zu verbessern. Dabei
sind innovative Lösungen, die sich
positiv auf die Kreislaufwirtschaft
auswirken, essentiell. Wir haben
im Jahr 2019 die erste 100 % rePET
Milch-Flasche Österreichs präsentiert,
die durch ihre transparente Verpackung
auch wieder einwandfrei in
den Recyclingkreislauf rückgeführt
werden kann. Nun sind bereits alle
PET-Flaschen in transparenter Packung
und zumindest bis zu 50%
aus rePET Material. Eine Erweiterung
auf 75% rePET steht im Fokus
unsere Bemühungen. Voraussetzung
dafür ist, dass sie nach Gebrauch im
Gelben Sack oder der Gelben Tonne
landen, so ist es uns möglich auf
ausreichend rePET Material zugreifen
zu können“, betont Alfred Berger,
Vorstand der NÖM AG.
Achtsamer Ressourcenumgang
„Ein achtsamer und nachhaltiger
Umgang mit Ressourcen ist in unseren
Unternehmenswerten verankert
und wird von uns täglich
gelebt. Wir sind der Meinung, dass
Verpackungen zur Nachhaltigkeit
und zum Klimaschutz wesentlich
beitragen können, denn sie schützen
unsere Produkte, sind wichtig
für den sicheren Transport sowie
eine einwandfreie Lagerung und
helfen Lebensmittelverschwendung
zu verringern. Wir setzen sie nach
dem Motto ‚So wenig wie möglich,
so viel wie nötig‘ ein“, so Michael
Tschütscher, Geschäftsführer Finanzen,
Controlling und Einkauf bei
Ölz der Meisterbäcker.
Bewusstsein für den
Wert von Rohstoff schaffen
Isabel Petit, Geschäftsführerin
von Danone Österreich, betont
die Bedeutung von Kreislaufverpackungen:
„Die Förderung einer
funktionierenden Kreislaufwirtschaft
für Verpackungen ist ein
zentrales Anliegen unserer Nachhaltigkeitsstrategie.
In Österreich
sind fast 80% unserer Verpackungen
wiederverwendbar, recycelbar oder
kompostierbar – weltweit liegt der
Anteil bereits ein wenig höher. Gemeinsam
mit Partnern wie der ARA
setzen wir uns dafür ein, Bewusstsein
für den Wert von Rohstoffen in
Verpackungen zu schaffen und weitere
Fortschritte bei Kreislaufverpackungen
zu erzielen. Dabei verfolgen
wir einen pragmatischen Ansatz:
Wir priorisieren Maßnahmen, die
kurzfristig Wirkung zeigen und uns
gleichzeitig helfen, unsere langfristigen
Ziele zu erreichen.“
Partnerschaften
„claro wurde vor 30 Jahren mit dem
Ziel gegründet, Geschirrspülmittel
bester Qualität herzustellen und den
Standort Österreich zu stärken. In
unserer Unternehmensphilosophie
schreiben wir Umweltfreundlichkeit
besonders groß, unter anderem
durch regionale Partnerschaften und
nachhaltigere Verpackungen“, sagt
Laura Dygruber, Geschäftsführerin
von claro. „Da wir die Interessen der
Getränkekartonbranche in Österreich
vertreten, war es für uns ein naheliegender
Schritt, uns an der ARA-
Kampagne ‚Rohstoffe im Kreislauf
halten‘ zu beteiligen.
Erfolgsfaktor
Es ist erfreulich, wie viele Getränkekartons
bereits richtig gesammelt
werden – dennoch ist es uns
wichtig, dass wirklich jeder einzelne
dem Kreislauf wieder zugeführt
wird. Zirkuläres Wirtschaften in unsere
Prozesse zu integrieren und uns
öffentlich dafür einzusetzen, ist für
unsere Branche seit langem ein zentraler
Erfolgsfaktor“, betont Georg
Matyk vom Verein Getränkekarton
Austria.
Nachhaltig &
individuell verpacken
Food & Non Food.
Convenience. Handling.
Präsentation. Schutz. uvm.
Maßgeschneidert auf Ihr Bedürfnis.
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Verpackung im Kreislauf halten
„Als einer der größten Kartoffelabnehmer
in Österreich werden
wir von mehr als 90 heimischen
Landwirtschaftsbetrieben pro Jahr
mit rund 27.000 Tonnen Kartoffeln
beliefert. Damit unsere Snacks knackig
und frisch bleiben, setzen wir
auf hochwertige Verpackungen, die
wertvolle Rohstoffe enthalten. Als
Teil der ARA Kampagne möchten
wir dazu beitragen, dass diese im
Kreislauf bleiben“, erklärt Markus
Marek, Geschäftsführer bei Kelly.
Mehr unter:
www.ara.at
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FACHPACK 2025
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Bündelung von
Produktionsdaten in der
Getränkeherstellung
In vielen Anwendungsfällen
wird in der Produktions- und
Unternehmensführungsebene
eine Bündelung von Einzellösungen
notwendig, um die optimale Nutzung
von Produkt-, Material- und
Produktionsdaten überhaupt erst zu
ermöglichen. Die Aktualisierung
vielfach historisch gewachsener Einzellösungen
wird für die IT-Landschaft
im eigenen Unternehmen die
erste und wichtigste Maßnahme, um
einen intensiven Blick auf die eigenen
Daten erst möglich zu machen.
Ein weltweit aktiver deutscher Brauereibetrieb
mit mehr als 450 Artikeln
nutzte bis vor kurzem noch mehr
als 40 Systeme und Applikationen
in den Bereichen Marketing, F&E,
Beschaffung & Produktion, Logistik
& Expedition sowie Vertrieb. Die
Bündelung dieser Einzellösungen zu
einem übergreifenden Datenpool ist
unter anderem auch deshalb jetzt realisierbar,
da Plug&Play-Lösungen
bei Sensortechnik nun mittlerweile
eine einfachere Implementierung in
bestehende Systeme ermöglichen
und somit auch Datenpunkte abgegriffen
werden können, die bisher
noch nicht abgedeckt waren.
KI in der Getränkeindustrie
Das Stichwort schlechthin ist natürlich
KI (Künstliche Intelligenz/
Artificial Intelligence). Systeme, die
mit den Methoden der „Künstlichen
Intelligenz“ arbeiten, können „menschenähnliche
kognitive Funktionen
10 04/25
ausführen“ und somit basierend
auf eigenen Daten und trainierten
Mustern Entscheidungen treffen,
Probleme lösen und Lernprozesse
durchführen. Einzelne Elemente
der KI werden im täglichen Leben
bereits standardisiert eingesetzt wie
etwa in der Verkehrssteuerung oder
bei Spracherkennungssystemen.
Nun geht es für viele Branchen –
auch für die Getränke- und Liquid-
Food-Hersteller – darum, den Nutzen
dieser Werkzeuge für die eigenen
Anwendungsfelder zu bewerten.
KI in der Produktentwicklung
Im vergangenen Jahr stellte ein
Forscherteam der KU Leuven Belgien
die Optionen vor, wie KI für
die Beschreibung von Flavour und
Verbraucherpräferenzen bei Bier
genutzt werden kann. Mehr als 200
chemische Eigenschaften wurden
jeweils für 250 Biere als Grundlage
für das Training der KI genutzt. Das
Ergebnis: das tiefe Verständnis für
Zusammenhänge zwischen Lebensmittelchemie,
Sensorik und Verbraucherpräferenzen.
Der Ausblick: Mit
umfassender Datenbasis lässt sich
eine optimierte – also schnellere und
auf die Verbrauchpräferenzen zugeschnittene
– Produktentwicklung
erreichen.
Verbraucherpräferenzen
Für die Softdrinks Hersteller bietet
die Analyse von Verbraucherpräferenzen
natürlich entsprechendes
Nie war es einfacher als heute, eine Vielzahl an
Informationen zu bündeln und Entscheidungen
mit Daten zu unterstützen. So weit – so allgemeingültig.
Blickt man in die Getränke- und Liquid-
Food-Branche kann man sicherlich einen Haken
setzen an die umfassende Datennutzung bei den
großen weltweit aktiven Herstellern von alkoholfreien
und alkoholhaltigen Getränken. Doch die
Struktur der Branche ist darüber hinaus deutlich
heterogen.
Autorin: Susanne Blüml / YONTEX GmbH & Co. KG
Impression von der letzten drinktec
Foto: Messe München Gmb/ Thomas Plettenberg / Messe Münch
Potenzial: So experimentierte einer
der großen internationalen Player im
Markt mit Verbraucherassoziationen
zu Geschmacksnoten und KI-Tools,
um die Flavours der Zukunft zu ermitteln.
KI-Modelle analysieren
Getränkeverpackungen
Ein Navigationssystem für die Verpackungsherstellung,
das verspricht
das Projekt des Innovationslabors
KIOptiPack: Eine komplett neue,
branchenübergreifende Software,
welche die Fragen der Funktionalität,
Design und Kundenakzeptanz,
Kosten sowie die Frage der Umweltverträglichkeit
und Ökobilanz
berücksichtigt und mit Hilfe von
mathematischen Modellen und KIbasierter
Methoden zu einer Gesamtschau
vereint. Nach vollständiger
Integration aller Daten – so
die Projektbeschreibung – schlägt
zukünftig die Software bestmögliche
Verpackungsdesigns für ein bestimmtes
Produkt bei gleichzeitigem
minimalem Materialaufwand vor.
Bewetung von Recyclaten
Hilfreich ist dazu weiterhin K3I-
Cycling für die Bewertung von
Recyklaten und den Gehalt an potenziellen
Störstoffen, was für eine
Nutzung im geschlossenen Kreislauf
(Closed Loop) erforderlich ist.
Allgemein wird erwartet, dass die
analysegestützte Optimierung des
Verpackungsmaterials und der Einsatz
von KI in der Abfallsammlung
und -analyse einen höheren Anteil
an Recyclat mit Foodgrade-Qualität
erbringen wird.
Verpackungen sortieren
Im Wertstoffkreislauf wird AI
bereits jetzt von einem großen Anbieter
eingesetzt, um gemischte
PP-Kunststoffverpackungen zu
sortieren und lebensmitteltaugliche
Verpackungen aus dem Wertstoffstrom
mit einer hohen Zuverlässigkeit
ausschleusen zu können. Deep-
Learning ist hier der Schlüssel für
die Bereitstellung eines lebensmitteltauglichen
PP-PCR-Stroms
(Polypropylen-Post-consumer-Recyclate),
der im Dekontaminationsprozess
dann mit hoher Effizienz
aufbereitet werden kann. So könnte
für die PET-Flasche mit hohem
rPET-Anteil künftig auch ein rPP-
Verschluss zum Einsatz kommen.
Condition Based Maintainance
Mit Augmented-Reality-Assistenzsystemen
wird ein weiterer
Schritt in Richtung optimierter Umrüst-
und Wartungsabläufe getan.
Bei manuellem Umstellen von Formaten
mit AR werden die Abläufe
mit Hilfe von AR visualisiert und
die Bediener auf diese Weise optimal
angeleitet.
GETRÄNKEVERPACKUNG
Condition Based Maintainance
In diesen Zusammnehang passen
auch die Angebote einiger Maschinenhersteller
zu Condition Based
Maintainance, in dessen Zusammenhang
kontextualisierte Daten für die
verbleibende Betriebsdauer von Verschleißteilen
genutzt werden.
Computer Vision Tools
Mit den Computer Vision Tools
kann auf diese Weise auch mehr Einblick
in die Produktionssysteme realisiert
werden und eine zielgerichtete
Aktion daraus abgeleitet werden.
Hier sieht die Branche großen Anwendungsspielraum,
da sich so auch
Linien ohne Personaleinsatz steuern
lassen werden. Perspektiven zu Produktionsbereichen,
die komplett ohne
Mitarbeiter auskommen, wurden
Foto: © YONTEX GmbH & Co. KG/ Thomas Plettenberg / Messe Münch
auch von Vertretern großer multinationaler
Konzerne bereits skizziert.
KI-Prognosetools
in der Getränkelogistik
Auf der Hand liegen insbesondere
bei vielen Getränkeherstellern die
Möglichkeiten in der Logistik mit
Hilfe von KI-Prognosetools und der
Einbeziehung von externen Daten
wie Wetterdaten oder Eventinformationen
Peaks bei der Getränkenachfrage
zu antizipieren und ihre Logistikplanung
noch enger an den
Markterfordernissen auszurichten.
Als Information zur Über- oder Unterschreitung
von Schwellenwerten
oder als Planungsgrundlage für einen
optimierten Planungsprozess
wird in diesem Segment mit KI eine
verbesserte Materialeffizienz möglich.
Data2Value
Lösungen auf der drinktec
Auf der drinktec präsentieren Aussteller
ihre Lösungen für eine datenbasierte
Wertschöpfung. Zentral
ist dabei für Getränkehersteller und
Produzenten von Liquid-Food auf,
wie die auf den ersten Blick unbeschränkten
Möglichkeiten von KI
für den eigenen Betrieb in die Praxis
integriert werden können. Der Ratschlag
der KI-Experten ist hierbei
klar: Klar abgegrenzte Projekte bieten
Erfolgspotenzial.
Wachstumsprognosen
Ob eine Einzelanwendung als Pilotprojekt
oder ein übergreifendes
KI-Anwendungsprojekt, die Marktanalysen
sehen starke Entwicklungschancen:
Für die Getränkeund
Lebensmittelindustrie sehen
Marktanalysen die Größe des KI-
Marktes in der Lebensmittel und
Getränkebranche im Jahr 2024 bei
9,68 Mrd. US-Dollar mit Wachstumsprognosen
auf 48,99 Mrd. US-
Dollar im Jahr 2029.
Mehr während der Messe oder
vorab unter: www.drinktec.de
See you
in Munich!
KHS AT DRINKTEC 2025
15–19 SEPTEMBER
MUNICH/GERMANY
HALL B4
03/25
11
DRINKTEC
Hochleistungsanlage auf der drinktec
Die WITTMANN Gruppe präsentiert sich auf der drinktec, der Weltleitmesse
für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie vom 15. bis 19. September 2025
mit einer Maschine ihrer schnelllaufenden EcoPower Xpress Serie. Zu sehen ist
die Anlage auf dem WITTMANN Stand C6-501 in Halle C6.
Die EcoPower Xpress ist
eine elektrische Hochleistungsmaschine,
deren
hochdynamische Antriebsachsen
für Einspritzen, Schließen und Öffnen
für schnelle Bewegungen und
höchste Regelgenauigkeit ausgelegt
sind. Mit der EcoPower Xpress
sind Spritzgeschwindigkeiten bis
zu 650 mm/s und Einspritzdrücke
bis zu 2500 bar erreichbar. Ermöglicht
werden diese Werte durch
vollelektrische Plastifiziereinheiten
in Kombination mit einem reaktionsschnellen
gekapselten Spritzaggregat.
Damit ist die EcoPower
Xpress unter anderem prädestiniert
für die Herstellung von Kappen und
Verschlüssen. Bei der Herstellung
von standarisierten Verschlusskappen
müssen höchste Werkzeuggeschwindigkeiten
bei kurzem Hub
und optimaler Dosierleistung realisiert
werden. Die EcoPower Xpress
erfüllt diese Anforderungen mit
einer zuverlässigen und betriebssicheren
Produktion über Jahre
hinweg bei Zyklen weit unter 2,5
Sekunden. Durch effiziente servoelektrische
Antriebe werden darüber
hinaus extrem niedrige Energieverbrauchswerte
erzielt.
Verschlusskappen
für Trinkflaschen
Auf der srinktec werden mit einer
EcoPower Xpress 160/1100+ mit
einem 32-fach-Werkzeug der Firma
HTW, Österreich, Verschlusskappen
für Trinkflaschen aus HDPE
von der Firma TotalEnergies One-
Tech Belgium mit einem Durchmesser
von 29/25 mm und einem
Gewicht von 1,35 g hergestellt.
Die Maschine ist mit einem WITT-
MANN Fördergerät sowie einer
WITTMANN Werkzeugraumentfeuchtung
ausgestattet.
End-of-Line
Automatisierung
Die fertigen Verschlusskappen
fallen nach dem Entformen auf ein
Förderband, welches unterhalb des
Werkzeugraums der Maschine angeordnet
ist. Die Teile werden damit
einem End-of-Line-Automatisierungssystem
der Firma IMDvista
zugeführt. In dieser Anlage
durchlaufen die Verschlusskappen
die Stationen Kühlung, Orientierung
und Vereinzelung, sowie eine
Inline-Qualitätsprüfung. Die als
schlecht detektierten Teile werden
automatisch aussortiert, bevor die
qualitativ einwandfreien Teile der
Verpackung zugeführt werden. Die
gesamte Zykluszeit zur Herstellung
der 32 Verschlusskappen beträgt
2,5 Sekunden.
Gruppe
Die WITTMANN Gruppe ist ein
weltweit führender Hersteller von
Spritzgießmaschinen, Robotern und
Peripheriegeräten zur Verarbeitung
unterschiedlichster Arten plastifizierbarer
Materialien. Die Unternehmensgruppe
hat ihren Hauptsitz
in Wien, Österreich, und besteht aus
zwei Haupt-Geschäftsbereichen:
WITTMANN BATTENFELD und
WITTMANN. Im Sinne der Konzepte
von Umweltschutz, Ressourcenschonung
und Kreislaufwirtschaft
beschäftigt sich die WITT-
MANN Gruppe mit fortschrittlicher
Prozesstechnologie für höchste
Energieeffizienz im Spritzgießprozess
sowie mit der Verarbeitung von
Standardmaterialien und Materialien
mit hohem Anteil an Rezyklat
und nachwachsenden Rohstoffen.
Mehr während der drinktec
in Halle 6 oder vorab unter:
www.wittmann-group.com
IMDvista Downstream Linie
12
04/25
Fotos: IMDvista
DRINKTEC
Ganzheitliche Linienkompetenz
Die KHS Gruppe stellt auf der drinktec ihr umfassendes Produktportfolio an
progressiven Technologien und smarten Services aus. Im Fokus stehen
Neuentwicklungen für alle Behältersegmente. Zudem präsentiert KHS digitale
Lösungen und Schulungsangebote zur Linienoptimierung.
Die ganzheitliche Linienkompetenz
von KHS bildet
den Schwerpunkt des
diesjährigen Messeauftritts, wie Tobias
Wetzel, KHS-Geschäftsführer
Sales and Service, betont: „KHS
steht für fortschrittliche Technologien
und Services, die nach den
individuellen Wünschen unserer
Kunden zu smarten Gesamtlösungen
kombiniert werden können.
Sie schaffen umfassende Mehrwerte
bei der Anlageneffizienz sowie
beim Ressourcenverbrauch und
dem Fußabdruck der Anlage.“
Fokus ganzheitliche Services:
Verlässlichkeit in jeder Phase
Der ganzheitliche Liniengedanke
kommt besonders bei den digitalen
Lösungen und Serviceangeboten
von KHS zum Tragen. Im Bereich
des „Line Managements“ präsentiert
der Experte für Abfüll- und
Verpackungslösungen etablierte
und weiterentwickelte Softwarelösungen
wie das Innoline Basic Line
Monitoring, Innoline Flex Control
und den KHS Connect App Guide;
unter dem Aspekt „Line Connectivity“
Cloud-Anbindungen sowie
sichere Netzwerkarchitektur für
Echtzeitdatenzugriff und geschützte
OT-Systeme. Ergänzend dazu
thematisiert KHS auf der drinktec
erstmals das neue Line Coaching.
Es vermittelt Kunden praktisches
Know-how, mit dem sie die Leistung
ihrer Linien gezielt verbessern
und mit digitalen Lösungen
unterstützen können.
Begrenzungslinie ist Teil des Sujets
Austauschprogramm
Darüber hinaus stellt der Dortmunder
Systemanbieter exemplarisch
sein Austauschprogramm für
Kaltleimstationen bei allen gängigen
KHS-Etikettiermaschinen
vor. Der Ersatzteilservice mit Produkten
aus dem 3D-Druck rundet
den Messeauftritt ab.
Fokus PET: nachhaltig
und platzsparend
Der neue InnoPET FreshSafe
QuadBlock von KHS stellt einen
bedeutenden Meilenstein in der Geschichte
des Unternehmens dar. Er
kombiniert erstmals KHS-Technologien
aus den Bereichen Streckblasen,
Beschichten, Abfüllen und
Etikettieren zu einer Gesamtlösung.
Die Neuentwicklung vereinfacht
nicht nur die Maschinenbedienung,
sondern spart aufgrund des
geringen Fußabdrucks auch wertvollen
Platz ein. Zusätzlich zum
ganzheitlichen Liniengedanken
bilden Klima- und Umweltschutz
eine wesentliche Säule der Unternehmensstrategie.
Ein bedeutendes
Tobias Wetzel,
KHS-Geschäftsführer
Sales and Service
Beispiel ist die neue 0,25-l-Lightweight-Flasche
aus PET von KHS.
Mit 6,2 Gramm für stilles Wasser
zählt sie zu den leichtesten Exemplaren
weltweit. Sie besteht zu 100
Prozent aus [r]PET und ist vollständig
recycelbar. Die linienfähige
Flasche überzeugt dabei durch ihre
hohe Material- und Designqualität.
Trotz ihres minimalen Gewichts
erfüllt sie alle funktionalen Anforderungen
und bietet gleichzeitig ein
ansprechendes Erscheinungsbild.
Damit setzt sie neue Maßstäbe in
Sachen Nachhaltigkeit, Verarbeitungsqualität
und Ästhetik.
Fokus Glas: hygienisch
und ressourcenschonend
Im Glassegment bringt KHS mit
der Innoclean Cascade-D eine
neue Reinigungsmaschine auf den
Markt. Sie überzeugt vor allem
durch einen niedrigen Energie- und
Medienverbrauch sowie geringeren
Platzbedarf. Ressourcenschonung
wie auch hygienisches Design und
vor allem Prozesssicherheit stehen
darüber hinaus bei der Weiterentwicklung
des etablierten Tunnelpasteurs
Innopas SX im Vordergrund.
Von zentraler Bedeutung für KHS
sind seine Kooperationen mit anderen
Technologieführern. Hierzu
zählt seit 2024 die österreichische
Tyrolon GmbH, die sich auf Transportsterne
und Neckklammern-
Systeme spezialisiert hat. Auf der
drinktec präsentieren beide Unternehmen
erstmals zusammen ihre
Komplettlösungen für Glas- und
PET-Linien.
Fokus Dose: SmartCan Eco
Mit der Ferrum Packaging AG
und H. F. Meyer Maschinenbau
GmbH hat KHS zwei weitere starke
Partner an seiner Seite. Gemeinsam
arbeiten sie an kompakten Linienlösungen
im Dosensegment. Ziel
ist es, die Stärken der drei Technologiepioniere
optimal in einer
Gesamtlösung zu bündeln. Der
SmartCan Eco by KHS/Ferrum
steht beispielhaft für die gelungene
Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Er besticht durch ein verfeinertes
hygienisches Konzept. Der Hygieneraum
wurde um bis zu 93 Prozent
verkleinert. Der Dosenfüller-
Verschließerblock punktet durch
schnelle Produkt- und Formatwechsel
sowie automatische Funktionen
und Einstellungen. Darüber hinaus
reduzierten die KHS-Entwickler
den Energie- und Medienverbrauch
signifikant.
Mehr während der drinktec:
Halle B4 oder: www.khs.com
Bitte geben Sie Glasverpackungen zum Altglas.
Ausgelöffelt und ausgeleert, getrennt nach Weißglas und Buntglas.
04/25 13
K
„The Power of Plastics!“
I N T E R V I E W
Seit der ersten Ausstellung in Düsseldorf im Jahr 1952 verkörpert der Buchstabe
„K“ die Faszination für die Welt des Kunststoffs und Kautschuks. Die nächste
Fachmesse findet von 08. - 15. Oktober wieder in Düsseldorf statt. KOMPACK
sprach vor der Weltleitmesse mit Petra Cullmann, Executive Director Trade
Fairs bei der Messe Düsseldorf über aktuelle News vor der Veranstaltung,
KOMPACK: Kurz vor der K
hat die Messe Düsseldorf die neue
Dachmarke K-Alliance vorgestellt.
Können sie kurz die Hintergründe
dazu erörtern?
Petra Cullmann: Mit der K-Alliance
bündelt die Messe Düsseldorf
ihr weltweites Portfolio im Bereich
Kunststoff und Kautschuk unter
einer neuen, klar ausgerichteten
Dachmarke. Sie ersetzt die bisherige
Bezeichnung „Global Gate“
und betont nicht mehr nur die Rolle
als Türöffner in internationale Märkte,
sondern vor allem die starken
Partnerschaften und strategischen
Allianzen, die unser globales Netzwerk
ausmachen.
Neben der K in Düsseldorf bietet
die K-Alliance aktuell elf Plattformen
weltweit, so z.B. in Asien
und Südamerika, die der Industrie
gezielte Marktchancen in Wachstumsregionen
eröffnen. Damit unterstreichen
wir unser internationales
Leistungsversprechen: passgenaue
Messeformate, Kundennähe
und zuverlässigen Service – global
gedacht, lokal umgesetzt.
KOMPACK: Wie bereits von
anderen Großveranstaltungen wie
Konzerten oder Fußballspielen wird
die K erstmals am gesamten Messegelände
ein Mehrwegbechersystem
verwenden. Wie kam es dazu?
Foto: Messe Düsseldorf
Petra Cullmann
Petra Cullmann: Die Messe Düsseldorf
hat sich entschieden, auf
der K 2025 erstmals ein flächendeckendes
Mehrwegbechersystem einzuführen,
weil sie konkrete Schritte
zur Reduzierung von Einwegabfällen
bei Großveranstaltungen gehen
will. Die K als weltweit führende
Messe für Kunststoffe bietet eine
ideale Plattform, um nachhaltige
Lösungen sichtbar zu machen und
neue Standards zu setzen. Zudem
sind es ihre Aussteller und deren
Partner, die dieses Mehrwegsystem
überhaupt erst ermöglichen. Neben
Borealis sind Arburg, Bockatech,
MCC Verstraete und Mico Pac beteiligt.
Mit den Bechern aus recyceltem
Polypropylenschaum von
OMV will man zeigen, wie zirkuläre
Kunststoffanwendungen praktisch
umgesetzt werden können. Das Projekt
ist zudem als Pilot angelegt, um
Erkenntnisse für künftige Wiederverwendungssysteme
zu gewinnen
und damit den Weg für nachhaltigere
Veranstaltungen zu ebnen.
KOMPACK: „Women in Plastics“
wird es ebenfalls erstmals
während der K geben – wie ist es
dazu gekommen?
Petra Cullmann: In vielen Branchen
– und so auch in der Kunststoff-
und Kautschukindustrie
– sind technische Berufe nach wie
vor stark männlich dominiert. Das
führt dazu, dass Frauen oftmals mit
Vorurteilen konfrontiert sind, Barrieren
beim beruflichen Aufstieg
erleben und in Führungspositionen
noch unterrepräsentiert sind.
Gleichzeitig fehlt es insbesondere
jungen Frauen und häufig an Einblicken
in die attraktiven Karrierewege,
die die MINT-Berufe bieten
können. Doch es tut sich etwas in
der Kunststoff- und Kautschukbranche.
In einigen Ländern, so
z.B. Italien, formieren sich bereits
Frauennetzwerke. Vor diesem Hintergrund
ist die Idee zu „Women
in Plastics“ auf der K entstanden:
Dieses neue Format bringt gezielt
Frauen der Branche zusammen –
und setzt dabei ein starkes Zeichen
Die K 2025 soll als Gemeinschaftserlebnis in
Erinnerung bleiben, das Mut macht und zeigt:
„Wir gestalten die Zukunft – gemeinsam.“
für Vielfalt, Gleichberechtigung
und Nachwuchsförderung. Die K
2025 ist der ideale Rahmen um hier
auch globale Initiativen anzustoßen.
KOMPACK: Durch die unmittelbare
Nähe von Start-up Zone und
Science Campus wird die Halle 7.0
zu einem einzigartigen Wissensund
Innovationshub werden. In
dieser Form auch erstmalig – was
erwarten Sie sich davon?
Petra Cullmann: Die aktuellen
und künftigen Herausforderungen
unserer Gesellschaft – wie auch
der Kunststoffbranche – erfordern
ein starkes Zusammenspiel aus
wissenschaftlicher Exzellenz und
unternehmerischem Pioniergeist.
Genau hier setzen der Science
Campus und die Start-up Zone an.
Sie ergänzen sich ideal und schaffen
gemeinsam einen Ort, an dem
innovative Ideen auf fundiertes
Wissen treffen. Für uns ist es daher
nur folgerichtig, beide Formate auf
der K 2025 nicht nur konzeptionell,
sondern auch räumlich zusammenzuführen.
Unser Ziel ist es, den Austausch
zwischen Forschung, Startups
und Industrie zu fördern – und
den Besucherinnen und Besuchern
der K 2025 geballte Zukunftskompetenz
zu präsentieren.
KOMPACK: Wird es auch wieder
den „Recyclingpavillon im
Freigelände geben?“
Petra Cullmann: Sie meinen
das Circular Economy Forum des
VDMA auf der K 2022. Auf der
diesjährigen K wird es wieder ein
Forum des VDMA im Freigelände
geben, das thematisch an 2022
anknüpft.
Dieses Mal greift es das Motto der
K 2025 „The Power of Plastics!“
auf. Besucherinnen und Besucher
können live erleben, wie Kunststoffabfälle
in hochwertiges Re-Granulat
umgewandelt werden und wie
Rezyklate zu kreislauffähigen Produkten
verarbeitet werden. Zusätzlich
werden digitale Lösungen vorgestellt,
die die Kreislaufwirtschaft
unterstützen.
Insgesamt präsentieren die VD-
MA-Mitglieder Arburg, Coperion,
Erema, Lindner-Recyclingtech, Vecoplan
und Wittmann Battenfeld ihre
Technologien in sechs Pavillons
auf dem Freigelände. Zusätzlich
bietet der VDMA ein tägliches Programm
und Networking-Möglich-
14 04/25
| AT18G |
Das dezentrale
One-Cable-Servo-System:
AMP8000
keiten rund um die Themen Kreislaufwirtschaft,
Digitalisierung und
Karriere.
KOMPACK: Gibt es weitere interessante
Sonderschauen während
der Messe?
Petra Cullmann: Die K 2025 hält
eine Vielzahl spannender Specials
bereit. Die offizielle Sonderschau
„Plastics Shape the Future“, die
wir gemeinsam mit Plastics Europe
Deutschland organisieren, zeigt in
sieben Thementagen mit Impulsvorträgen,
politischen Panels, Diskussionsrunden,
einem Career Day
und einem Start-up Pitch, welche
innovativen Entwicklungen bereits
Realität sind und welche Rolle Politik
und Gesellschaft dabei spielen.
Die traditionsreiche Rubberstreet
ist erneut das Schaufenster für Innovationen
rund um Elastomere
und bietet Orientierung für Besuchende,
die sich speziell für Kautschuk
und TPE interessieren. Neu
ist die Young Talents Lounge, die
Jugendliche und Berufseinsteiger
für die vielfältigen Ausbildungsund
Karrieremöglichkeiten in der
Branche begeistert will – praxisnah,
digital und im direkten Dialog mit
Studierenden.
KOMPACK: Gibt es besonderes
Hauptthema was Sie sich persönlich
noch von der heurigen Veranstaltung
erwarten?
Petra Cullmann: Ich erwarte,
dass die diesjährige K-Messe die
bereits erkennbare Dynamik in
Richtung einer nachhaltigen, digitalen
und kreislauforientierten
Zukunft weiter verstärkt. Ich bin
überzeugt, dass die Branche ein
starkes Signal setzten wird, sei es
im Hinblick auf Klimaschutz, Ressourceneffizienz
oder Kreislaufwirtschaft.
Mich beeindruckt die zunehmende
Bereitschaft der Unternehmen,
konkrete Lösungen entlang
der gesamten Wertschöpfungskette
anzubieten.
Das Thema Kreislaufwirtschaft
hat sich ja schon bei vergangenen
Veranstaltungen etabliert, und
ich gehe fest davon aus, dass es
auch dieses Jahr weiterentwickelt
und mit neuen Ansätzen gefüllt
wird. Kurz gesagt: Ich erwarte eine
Fachmesse, die nicht nur Geschäftserfolge
ermöglicht, sondern
auch Inspiration, Dialog und den
klaren Willen zur Transformation
sichtbar macht.
Die K 2025 soll als Gemeinschaftserlebnis
in Erinnerung bleiben,
das Mut macht und zeigt: „Wir
gestalten die Zukunft – gemeinsam.“
KOMPACK: Danke für das Gespräch
- ich wünsche Ihnen wieder
eine erfolgreiche Veranstaltung!
www.beckhoff.com/amp8000
Als Spezialist für PC-based Control und One Cable Automation ermöglicht
Beckhoff mit dem dezentralen Servoantriebssystem AMP8000 eine deutliche
Schaltschrank-Minimierung. Mit direkt in den Servomotor integriertem
Servoverstärker erlaubt AMP8000 bei nahezu unveränderten Leistungswerten*
und Baugrößen die Versorgung mehrerer dezentraler Servoantriebe
über die Einkabellösung EtherCAT P. Dabei werden Kommunikation
und Leistung auf einer Standardleitung kombiniert. Platzbedarf, Montageaufwand,
Materialkosten und Footprint werden stark reduziert.
Baugrößen nahezu identisch mit den Servomotoren AM8000
keine Konstruktionsänderung der Maschine erforderlich
unverändert hohe Leistungswerte trotz Power-Integration*
*Verglichen mit der Kombination aus Servoverstärker und Servomotor
Halle 3C,
Halle Stand 3C, 354Stand 3
04/25
15
Green Packaging Star Award -
Bereits zum 17en Mal wird heuer der Green Packaging Star Award verliehen. Aus 141
Einreichungen wurden 34 Projekte für den „Green Star“ nominiert und sind damit auch
berechtigt bei den WorldStar Awards teilzunehmen. Die „Green Stars“ selbst werden
wieder - wie auch der ARA Sonderpreis - während der FachPack (am zweiten Tag ab 17
Uhr in der Packbox/Halle 4, Stand 4-209) verliehen. Sehen Sie hier die Nominierungen:
Bischof+Klein SE & Co. KG - www.bischof-klein.com
Walpack Verpackung mit Rezyklat
NOMINIERUNGEN
2025
Der „Walpack“ ist eine etablierte Industrieverpackung von Bischof+Klein und vielfältig
einsetzbar. Egal, ob Bau, Food oder Chemie – dieser Kreuzbodensack aus Kunststoff
ist eine nachhaltige Alternative zum Einsatz von Eimern. Der abgeschweißte Ventilsack
wurde entwickelt, um auslaufgefährdete, pastöse Produkte auch bei hohen Füllgewichten
sicher zu transportieren. Ein scheinbar einfacher Sack, der jedoch höchste Anforderungen
an Sicherheit erfüllt. Dank seines Tragegriffs ist er leicht zu handhaben.
Die namhaften Kunden von Bischof+Klein wissen diese Verpackung für ihre Produkte,
zum Beispiel Putze und Spachtelmassen zu schätzen.
„Wir haben uns das Ziel gesetzt, unsere Produkte vollständig in die Kreislaufwirtschaft zu
integrieren. Das ist uns mit dem Monoverbund gelungen. Zusätzlich bieten wir den Walpack
jetzt auch mit 35 % Rezyklat an und erfüllen damit heute schon die Anforderungen von morgen
lautet der Text bei der Einreichung.
Den Walpack gibt es mit verschiedenen Ventilarten (Thermo-, Innen- und Außentaschenventil)
bedruckbar bis zu 10 Farben, individuelle Folieneinfärbung, UV-Schutz für 12 Monate. Das
eingesetzte Rezyklat beim Walpack ist nach „RecyClass“ zertifiziert.
Bischof+Klein SE & Co. KG - www.bischof-klein.com
Folienverpackung mit 75 % Rezyklat für Hygienepapiere
„Bischof+Klein beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem Einsatz von Rezyklaten.
Speziell im Bereich der Hygienefolien ist der Einsatz üblich, und wir streben danach, die
Einsatzquote stetig zu steigern. Mittels intensiver Tests und Bewertungen verschiedenster
PCR-Typen und Lieferanten haben wir Rezyklate identifiziert, die eine hohe Qualität aufweisen
und für das Vorhaben geeignet sind. Durch die Anpassung der Folienrezeptur sowie der
Extrusions- und Druckprozesse ist es uns gelungen, den Anteil des Post-Consumer-Rezyklats
auf 75 % zu steigern.
In Testläufen beim Kunden hat sich unsere Folie bewährt und die Qualifikation
erfolgreich bestanden.“ so der Text in der Einreichung.
Dies ist für Bischof+Klein als auch unsere Kunden ein bedeutender Meilenstein.
Coca-Cola HBC Österreich GmbH - https://at.coca-colahellenic.com/de
LitePac Top bei 1,5 Liter PET Limonaden-Multipackungen
(Weltweit einzigartige Umverpackung aus 100% recycelbarem Karton und Kraftpapier)
16
04/25
Fotos: Coca-Cola HBC
Ziel des Projekts war es, eine nachhaltige, vollständig recycelbare Verpackungslösung für PET-Multipackungen
zu entwickeln, die den hohen Anforderungen an Stabilität, Handhabung und Sichtbarkeit
am Point of Sale gerecht wird. Der Entwicklungsprozess des LitePac Top erstreckte sich über drei
Jahre und umfasste intensive Tests und Anpassungen entlang der gesamten Produktionskette.
Besondere Herausforderungen lagen in der Gewährleistung der Transport- und Lagerstabilität sowie
in der Neugestaltung des Verpackungsdesigns. Die eingesetzte Karton-Banderole und der Karton-Träger
erforderten eine völlige Abkehr von bisherigen Designrichtlinien. Gleichzeitig bot die neue Verpackung
zusätzliche Kommunikationsfläche: Über eine Anleitung und einen QR-Code konnten Konsument:innen
nicht nur zur Interaktion eingeladen, sondern auch direkt über Nachhaltigkeitsmerkmale informiert
werden – inklusive Gewinnspiel mit österreichischen Klimatickets. LitePac Top ist eine weltweit
einzigartige Verpackungsinnovation, die Coca-Cola HBC Österreich im September 2023 als erstes Land
erfolgreich eingeführt hat. Als Branchenvorreiter stellte das Unternehmen sämtliche 1,5-Liter
PET-Multipacks der Marken Coca-Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix von Plastik-Shrinkfolie auf
vollständig recycelbare Karton- und Papiermaterialien um.
Kooperationspartner Mondi lieferte mit einer speziell entwickelten Kraftpapier-Banderole eine Materialinnovation
mit hoher Dehnbarkeit und Reißfestigkeit – entscheidend für sicheren Transport und Handling.
Die Verpackung überzeugt durch drei zentrale Innovationsmerkmale:
1. Einzigartigkeit: Die karton- und papierbasierte Lösung ist bislang weltweit ohne Vergleich.
2. Nachhaltigkeit: Jährlich können bis zu 200 Tonnen Plastik eingespart werden. Alle Materialien sind
zu 100 % recycelbar, die PET-Flaschen bestehen aus 100 % rPET – mit einer CO 2 -Reduktion von bis
zu 70 % gegenüber Neuware.
3. Markenwirkung & Komfort: Das aufmerksamkeitsstarke Design steigert die Regalwirkung und bietet
gleichzeitig einen deutlich höheren Trage- und Nutzungskomfort
Nominierungen 2025
Constantia Flexibles International GmbH - www.cflex.com
Eiskaffee mit gutem Gewissen – ComforLid spart 25 % Kunststoff und reduziert
CO 2 -Fußabdruck um bis zu 43 %
ComforLid von Constantia Flexibles verfolgt das übergeordnete Ziel, die Kreislaufwirtschaft
zu fördern, indem es eine nachhaltigere Verpackungslösung für On-the-Go-Getränke bietet.
Bei der Umsetzung für die Molkerei Schwarzwaldmilch standen die Unterstützung
der Recyclingfähigkeit (hervorragende Separierbarkeit der Materi-alien), eine deutliche
Materialeinsparung sowie die Reduktion des CO2-Fußabdrucks im Fokus.
,
.“
Constantia Flexibles hat das ComforLid entwickelt, eine innovative und patentierte
Verpackungslösung, die die Ecolutions-Produktlinie ideal ergänzt. Comfor-Lid besteht
aus einer Aluminium- und einer coextru-dierten Kunststoff-Schicht mit individuell
gestaltbarer Trinköffnung. Die Kunststoffschicht verbleibt auf dem Becher und kann je
nach Verfügbarkeit im jeweiligen Land im PP- oder PO-Strom recycelt werden. Die Aluminiumschicht
lässt sich vollständig abziehen und ist im Aluminium-Strom recyclingfähig.
Diese praktische und hygienische Lösung für Kaffeegetränke
führte zu folgenden Umweltvorteilen und trägt in mehrfacher
Hinsicht zu einer Kreislaufwirtschaft bei:
• Kunststoff-Reduktion: Im Vergleich zu Stülpdeckeln und Strohhalmen
konnte der Kunststoff-Einsatz um etwa ein Viertel** reduziert werden.
• Materialeinsparung: Das Produkt wurde von 50μ Aluminium und
40 g Coex PP auf 45μ Alu-minium und 35 g Coex PP abgedünnt.
Halle: 7/7-741
• CO 2 -Reduktion: Die abgedünnte Variante bieten wir nun
ausschließlich mit Low Carbon Aluminum an, das mit erneuerbarer
Energie und/oder Rezyklat hergestellt wird. So reduzieren wir den
CO2-Fußabdruck um bis zu 43 % im Vergleich zur
ursprünglichen Variante.
04/25
17
Coveris Management GmbH - www.coveris.com
SleeveFlexR Stretch (Stretch-Sleeve-Etiketten)
Coveris hat sich mit dem neuen Produkt SleeveFlexR Stretch zum Ziel
gesetzt, einen echten Sleeve-zu-Sleeve-Kreislauf zu ermöglichen – und
damit einen neuen Maßstab für Nachhaltigkeit in diesem Verpackungssegment
zu setzen. Konkret bedeutet das: Aus gebrauchten Etiketten
entstehen wieder neue, mit einem möglichst hohen Anteil an recyceltem
Post-Consumer-Material. Darüber hinaus unterstützt SleeveFlexR Stretch
Hersteller verschiedenster Markenartikel dabei, die Anforderungen der
neuen EU-Verpackungsverordnung zu erfüllen – und bietet zugleich
attraktive Möglichkeiten für ein starkes, markengerechtes Packaging
Design.
EVOPACK GMBH - www.evopack.tech
BOXLI® 1000
Der Wandel hin zu natürlicherer Chemie erfordert wasser-basierte
und ungefährliche Produkte.
Dieser Wandel bedingt, dass auch die chemische Industrie ihre Produkte
vor Bakterien und Schimmelpilzen schützen muss. Hierfür werden viele
gefährliche Konserviergsmittel einsetzt. Seit 2021 ist dies dank der
Biozid Produkt Regulierung (BPR) nur noch befristet möglich. Das heißt
Produktionsanlagen, Hygienevorsch riften, Produkt formulierungen und
Verpackungen müssen sich der neuen Situation schnellstens anpassen.
Bag-in-Box Verpackungen schaffen in anderen Industrien (Lebensmittel,
Pharma) bereits einen optimalen Produktschutz und helfen dabei
die Umwelt und die Gesundheit zu schützen. Für die chemische
Industrie ist dieses Thema in vielen Fällen noch Neuland.
Für SleeveFlexR Stretch sammelt Coveris bedruckte Stretch-Sleeves
über bestehende Recyclingströme und bringt diese zur Aufbereitung in
die unternehmenseigene Recyclinganlage ReCover. Hier werden die
Druckfarben mit der firmeneigenen Deinking-Technologie aus dem
Material entfernt und wieder zu einem hochwertigen Post-Consumer-
Rezyklat (PCR) aufbereitet.
Das gewonnene PCR-Regranulat wird anschließend in der Coveris
Produktionsstätte im deutschen Warburg für die Herstellung von Sleeve-
FlexR Stretch-Lösungen genutzt – etwa für Getränke, Molkereiprodukte,
Haushalts- und Körperpflegeartikel sowie Spezial- und Agrochemikalien.
Die leichtgewichtigen SleeveFlexR Stretch-Sleeves
aus Low-Density Polyethylene (LDPE) von Coveris
sind elastisch und legen sich ohne Hitze oder
Klebstoff passgenau um Flaschen und Behälter.
Mosburger GmbH - www.dunapack-packaging.com/at
Member of Dunapack Packaging
Tragbarer 6er Tray für H-Milch nachhaltig bedruckt
NOMINIERUNGEN
2025
Durch die lange Haltbarkeit der H-Milch bietet sich an, mehrere
Packungen auf Vorrat zu kaufen. Um dies für den Kunden möglichst
komfortabel zu machen, ist die gängige Lösung, die Packungen
in eine Kunststofffolie mit Tragegriff einzuschweißen.
Für die Milchwerke Berchtesgaden kam diese Plastik basierte Lösung
aus Nachhaltigkeitssicht jedoch nicht in Frage.
Zielsetzung/Projektbeteiligte:
Nachhaltige Bedruckung der Verpackung durch innovative Drucktechnik.
Verpackung aus voll recyclingfähigem, nachhaltigem Material.
* Befüllen u. Verkleben der Verpackung muss mit bestehender
Automatisierung möglich sein.
* Einhändige Tragefunktion für den Kunden > integrierter Tragegriff
Präsentation der Ware im Supermarkt > Point of Sale
* Schutz gegen Aufplatzen der Milchverpackungen bei Sturz
Innovation: Angaben bei der Einreichung:
„Bei 10.000 gedruckten Bögen sparen wir 37,56kg CO 2 auf Grund
einer für diesen Zweck optimierten GTT-Rasterwalze an unserer
Druckmaschine. Die Anforderung von den Milchwerken nach einer nachhaltigen
Verpackung war für uns Anlass, nicht nur beim Verpackungsmaterial,
sondern auch beim Druck eine Möglichkeit zu finden, den
CO 2 -Fußabdruck zu verringern.
Durch Aufbringen eines Verstärkungsstreifen
bei der Wellpappe-Erzeugung im Bereich
des Tragegriffes, bekommt die Wellpappe
die nötige Festigkeit, um das Gewicht der
sechs Milchpackungen tragen zu können.“
Mosburger GmbH - www.dunapack-packaging.com/at
Member of Dunapack Packaging
Cornertray - das Verkaufstray mit integrierten Stapelecken
Diese innovative Verpackung aus Wellpappe wurde entwickelt, um
den Materialverbrauch zu minimieren und eine stabile, funktionale
Lösung zu bieten, die vollständig ohne ein separates Oberteil
auskommt. Durch durchdachtes Falten, maschinelle Verschlussmöglichkeiten
und das stilvolle Design der Stapelecken wird eine nachhaltige
Verpackung geschaffen, die Ressourcen spart, die Recyclingfähigkeit
erhöht und den ökologischen Fußabdruck verringert. Zudem
führt die effiziente Konstruktion zu Kosteneinsparungen von bis zu 18 %.
Design und Konstruktion:
Die Wellpappe-Verpackung ist so gestaltet, dass sie vollständig aus
einer einzigen Kartonkomponente besteht. Die Verpackung wird durch
einfache Falttechniken geformt, wobei die Klappen so gestaltet sind,
dass sie ohne zusätzliche Oberteile den Inhalt sicher umschließen.
Die Ecken der Verpackung sind so gestaltet, dass sie als stilvolle
Stapelecken in Szene gesetzt werden können. Dieses Design-Element
schafft nicht nur eine ansprechende Optik, sondern unterstreicht auch
die Stabilität beim Stapeln. Die Stapelecken können gezielt hervorgehoben
oder dekorativ gestaltet werden, um die Markenidentität oder
Produktpräsentation zu stärken.
18 04/25
WE THINK
THE
INSIDE
BOX.
Ihr Produkt. Genau darauf kommt es an, wenn wir bei Dunapack
Packaging Verpackungslösungen entwickeln und produzieren,
die einfach passen. Die Komplexität unserer Aufgaben verlangt
zunehmend nach Lösungen „outside the box“. Im Mittelpunkt
unseres Denkens steht aber immer noch „inside the box“.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was wir für Sie tun
können, dann schenken Sie uns 10 Minuten - und wir schenken
Ihnen 166 Jahre Erfahrung und Know-how eines
Familienunternehmens, das die gesamte Wertschöpfungskette
im Verpackungsgeschäft abdeckt. Besuchen Sie uns einfach
unter: www.dunapack-packaging.com/at
04/25
19
Greiner Packaging International GmbH - www.greiner-gpi.com
Click In Siegeldeckel
Das Ziel war es, eine vollständig neue Generation von Siegeldeckeln zu
entwickeln, die mit möglichst effizienten Materialeinsatz auskommt,
die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Verpackungskette verbessert,
und den Inhalt auch nach dem Öffnen bestmöglich schützt. Dadurch wird
ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Kontamination und
vorzeitigem Verderb geleistet.
Mit dem Click In Siegeldeckel hat Greiner Packaging eine Lösung realisiert,
die ohne zusätzliche Siegelplatine auskommt, gleichzeitig sicher
verschließt und in verschiedenste Becherformen integrierbar ist. Die
Entwicklung fokussierte sich auf eine einfache Prägung am Becher,
die es ermöglicht, den Deckel durch ein hörbares Klick-Geräusch sicher zu
verschließen. Dieses Design reduziert nicht nur den Materialverbrauch,
sondern erhöht auch die Nutzerfreundlichkeit deutlich. Darüber hinaus
ermöglicht der Click In Siegeldeckel durch die Verwendung von
Monomaterialien (z. B. PP oder PET) eine deutlich verbesserte Recyclingfähigkeit.
Die Fertigung wurde so konzipiert, dass sowohl tiefgezogene
als auch spritzgegossene Becherformen abgedeckt werden können - ein
Beleg für den hohen Grad an technischer Flexibilität und Innovationskraft.
Die Entwicklung des Click In Deckels verfolgt das Ziel, Verpackungen
nicht nur funktional, sondern auch nachhaltig zukunftsfähig zu gestalten.
Ein zentrales Element dabei ist die konsequente Materialreduktion:
Durch den Verzicht auf eine separate Aluminium-Siegelplatine
wird der Ressourceneinsatz deutlich gesenkt. Gleichzeitig ermöglicht
der Einsatz von Monomaterialien wie PP oder PET eine sortenreine
Wiederverwertung und verbessert die Recyclingfähigkeit signifikant.
Marzek Etiketten+Packaging GmbH - www.marzek.at
Etikett und Abfüllung des Vieno Pure Classic Raps- und
Sonnenblumenöls in der Bio-Kunststoff-Flasche
Ein besonders interessantes Projekt ist
die Etiketten- und Verpackungslösung
für das Vieno Pure Classic Raps- und
Sonnenblumenöl der VIMEKSIM
International GmbH. Hier gehen Etikett
und Verpackung eine perfekte Symbiose ein,
um Konsument:innen zu signalisieren, dass es
sich um natürliche Bio-Produkte handelt.
Das Öl wird in einer Flasche aus Zuckerrohr,
einem nachwachsenden Rohstoff, abgefüllt.
Sie ist zu 100% frei von Plastik und insofern
zu 100% nachhaltig. Produzent der Flasche
ist NaKu e.U., das sich auf innovative
Verpackungen aus Biokunststoff basierend auf
nachwachsenden Rohstoffen spezialisiert hat.
Für den Bedruckstoff des Etiketts wurde ein
Papier aus zertifiziert nachhaltiger
Forstwirtschaft gewählt.
Anhand seines einfachen, aber ansprechenden
Designs erkennt man sofort, dass es sich hier
um ein Öko-Produkt handelt. Zusätzlich wird
hier ausführlich und sehr witzig die komplette
Recyclingfähigkeit der Flasche aus Zuckerrohr
beschrieben. Den Nährwerten und
Inhaltstoffen des Produkts wird natürlich
auch ausreichend Platz eingeräumt. Beides
ist zu 100% recyclingfähig und kann in der
Gelben Tonne entsorgt werden. Die
thermische Verwertung ist CO 2 -neutral.
NOMINIERUNGEN
2025
MM BOARD & PAPER GmbH - https://mm.group/de/board-paper/
Bageri Å cafeteria
Die Tragebox besteht vollständig aus Karton, einschließlich Tragegriff.
Eine optisch ansprechende, robuste Verpackung für den Transport
empfindlicher Backwaren.
Der verwendete Karton schützt das Fett der Produkte, indem er es in der
Verpackung hält. Nach Gebrauch im Kartonrecycling leicht zu recyceln. Dies
ist ein brandneues Produkt, das als plastikfreie und umweltbewusste Alternative
zu herkömmlichen Plastikverpackungen zum Mitnehmen konzipiert wurde.
Die Trageboxen und ihr Material werden in Finnland in einem Umkreis
von 300 Kilometern hergestellt und verwendet. Das Produkt ist
vollständig finnisch – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Das Material
stammt aus Kotka, die Verpackung wird im Werk von Grano Oy in Vantaa
hergestellt und gelangt schließlich in die Hände finnischer Verbraucher. Wir
haben keine Komponenten von außerhalb Finnlands geliefert, wodurch die
CO 2 -Emissionen der Logistik auf ein Minimum reduziert werden.nt.
20 04/25
MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/
Carton Cavity System Insert for Heindl Advents Calendar
Mit dem Carton Cavity System (CCS) hat MM Premium Vienna eine
nachhaltige Verpackungslösung entwickelt, die klassische Kunststoff
Trays durch eine vollständig faserbasierte Alternative ersetzt. Das System
besteht aus Rahmen und Einsätzen aus Karton und bietet eine
recyclingfreundliche Mono-Material-Lösung für unterschiedlichste
FMCG-Anwendungen.
Im Beispiel des Heindl-Adventkalenders ersetzt der CCS-Einsatz das
herkömmliche Kunststoffinlay durch eine strukturstabile Kartonlösung mit
24 gleich großen Mulden – gefertigt aus ALASKA® BRIGHT 330 g/m² .
Die Außenverpackung besteht aus ALASKA® STRONG 380 g/m² – beide
Materialien stammen aus FSC-zertifizierter Produktion. Für Konsument:
innen bedeutet das: keine Materialtrennung, einfache Entsorgung.
Auch in der Logistik überzeugt das System: Die Einsätze werden
flachliegend und ineinander geschachtelt geliefert, was Transportvolumen
und Emissionen deutlich reduziert. Zudem ist CCS mit bestehenden
Abfüll- und Verpackungsprozessen kompatibel und lässt sich flexibel an
Produktformate und Anforderungen anpassen – ob in positiver oder
negativer Ausführung.
MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/
Erasmi Lübecker Edel-Marzipan Carton Cavity System insert
Mit dem Carton Cavity System (CCS) bietet MM Packaging eine strukturstarke
und vollständig recyclingfähige Alternative zu herkömmlichen
Kunststofftrays. Die patentierte Lösung kommt hier beispielhaft bei
einem Lübecker Edel-Marzipanprodukt zum Einsatz und basiert auf
einem zweiteiligen Faserstoff-Inlay, das für eine sichere und strukturierte
Platzierung von zehn Marzipanstücken sorgt.
Verwendet wird der Karton ALASKA® STRONG mit 270 g/m² von
MM Board & Paper – ein Material, das speziell für stabile Konstruktionen
entwickelt wurde und durch seine Verarbeitbarkeit ebenso überzeugt
wie durch seine Optik.
Die Umstellung auf CCS führt zu einer CO 2 -Einsparung von rund 9 kg
pro 1.000 Stück (bezogen auf das GWP des eingesetzten Materials).
Die Einsätze werden gestapelt geliefert, was Transportvolumen und
Emissionen reduziert – ein klarer Vorteil in der Logistik. Besonders
wirtschaftlich: Das System ist auch wirtschaftlich überzeugend, da es sich
ohne Anpassungen in bestehende Verpackungslinien integrieren lässt.
Auf zusätzliche Gestaltungselemente wurde bewusst verzichtet – im
Vordergrund stehen Konstruktion, Funktion und Kreislauffähigkeit.
MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/
Ferrero: Raffaello & Mon Cheri T12 Box
Die Ferrero Raffaello & Mon Chéri T12 Box definiert effiziente
Premiumverpackungen neu und legt dabei besonderen Wert
auf Nachhaltigkeit und ein optimales Kundenerlebnis.
Hergestellt aus ALASKA® WHITE 250 g/m² Karton von MM Board
& Paper, ersetzt die neue einteilige Konstruktion die bisherige
zweiteilige Lösung. Dies reduziert den Rohstoffverbrauch deutlich,
minimiert den Werkzeugbedarf und optimiert die Produktionsprozesse –
alles trägt zu einem geringeren CO 2 -Fußabdruck bei.
04/25
21
MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/
Mondelez / Cadbury Stocking box
Ein speziell entwickelter Einsatz aus Vollpappe ersetzt die Kunststoffschale.
Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für unser
„Engagement zur Reduzierung von Kunststoffabfällen durch den Ersatz
der Kunststoffschale durch eine Schale aus Vollpappe. Unser Produkt
bietet einen 100%igen Ersatz für die herkömmliche Kunststoffschale.
Die vorgeschlagene Schalenstruktur besteht vollständig aus Pappe
und ersetzt die bisher verwendete Kunststoffschale vollständig.
Form und Abmessungen sind auf das Produkt und die Transportanforderungen
optimiert und gewährleisten ausreichende Steifigkeit
und Stabilität. Die Schale ist über den normalen Papierabfall
recycelbar und somit eine umweltfreundliche Lösung.“ so der
Wortlaut der Einreichung.
MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/
SAVEOL - COIFFE 1 KG
MM Packaging France entwickelte für die 1-kg-Kirschtomatenpackung
von SAVEOL eine vollständig faserbasierte Deckellösung – eine
nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Kunststoffdeckeln.
Das Ziel: Reduzierung des Kunststoffverbrauchs bei gleichzeitiger
Wahrung der vollen Produktsicht und hoher Verkaufswirkung.
Der neue Deckel verfügt über ein breites Sichtfenster auf Zellulosebasis,
durch das Verbraucher die Tomaten im Inneren deutlich sehen können.
Für ein so frisches Produkt ist Sichtbarkeit entscheidend.
Das Design bietet sowohl Struktur als auch Schutz und unterstreicht
gleichzeitig die natürliche Qualität des Produkts.
Hergestellt aus dem FSC-zertifizierten Karton ALASKA® STRONG
360 g/m² von MM Board & Paper und mit einem sanften Mattlack
veredelt, dient der Deckel zugleich als effektive Werbefläche. Er ermöglicht
eine satte Farbwiedergabe und kann für Sondereditionen –
beispielsweise saisonale Themen oder Großereignisse wie die
Fußballweltmeisterschaft – individuell gestaltet werden.
MM BOARD & PAPER GmbH -
https://mm.group/de/board-paper/
Forsman Tee (Aaro Forsman Oy), tea advent calendar of 2024
Nachhaltigkeit, Ästhetik, komplexes Konstruktionsdesign und
angenehme Handhabung für den Verbraucher. Ja, es wird kein
Kunststoff benötigt, um den Inhalt zu schützen oder den Kalender
beispielsweise abzudecken. Komplett aus Karton gefertigt,
kein Kunststoff.
Nach Gebrauch leicht recycelbar, sind die kleinen Teedosen
wiederverwendbar und wiederbefüllbar für das nächste Weihnachtsfest
oder zum Spielen für Kinder. Eine plastikfreie Alternative, die
Materialabfälle minimiert. Der Adventskalender von Forsman Tea ist
ein komplett plastikfreier Kalender, der Materialabfälle minimiert. Das
Produkt hat eine matte Oberfläche, die ihn sowohl ins Auge fällt als
auch perfekt für Teeprodukte geeignet ist. Das hochwertige Material
reflektiert die Farben wunderschön auf der Oberfläche, und die Textur
fühlt sich angenehm und natürlich an. Das Adventskalender-Sortiment
wurde erweitert, und die Vielfalt an Produkten nimmt zu. Kalender
und Material werden in Finnland im Umkreis von 150 Kilometern
produziert und befüllt. Das Produkt ist vollständig finnisch – vom
Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Das Material stammt aus Kotka,
die Verpackung wird im Werk von Grano Oy in Vantaa hergestellt.
Die Entfernung vom Werk in Vantaa zum Kunden beträgt nur 5 km,
sodass die transportbedingten Emissionen minimal sind. Wir haben
keine Komponenten von außerhalb Finnlands geliefert, wodurch die
CO 2 -Emissionen der Logistik auf ein Minimum reduziert werden.
22 04/25
NOMINIERUNGEN
2025
Mondi AG - www.mondigroup.com
Ad/Vantage Smooth Brown Semi Extensible – Kraftpapier optimiert für
funktionale Barrierepapiere
Mit Ad/Vantage Smooth Brown Semi Extensible wurde ein
unbeschichtetes Kraftpapier entwickelt, das glatte Oberflächenbeschaffenheit
mit hoher Durchstoßfestigkeit und Dehnbarkeit vereint –
speziell optimiert für Beschichtungs- und Druckprozesse. Die kalandrierte
Oberfläche ermöglicht eine gleichmäßige Funktionsbeschichtung,
ohne die mechanischen Eigenschaften des Materials zu beeinträchtigen.
Das Papier eignet sich besonders als Substrat für Barrierepapiere
oder für form-fill-and-seal Anwendungen in Bereichen wie
Bau, Spielwaren oder Lebensmittel – überall dort, wo robuste
und zugleich veredelbare Papierlösungen gefragt sind.
Nachhaltiges und umweltfreundliches Potenzial
Das Papier besteht aus verantwortungsvoll beschafften Frischfasern
und wird als unbeschichtetes Substrat angeboten – es bildet damit die
Grundlage für recyclingfähige, papierbasierte Verpackungen. Es ersetzt
potenziell kunststoffbeschichtete oder folienbasierte Materialien in
Bereichen, die eine hohe Durchstoßfestigkeit und funktionale Oberflächen
erfordern. Die glatte Struktur ermöglicht dabei die gezielte,
ressourcenschonende Aufbringung von Barriereschichten – dort, wo
notwendig. So unterstützt das Produkt den Umstieg auf faserbasierte Verpackungen
und fördert die Entwicklung zirkulärer Verpackungskonzepte.
Mondi AG - www.mondigroup.com
Ad/Vantage SpringPack Plus – Papierbanderole für
Lebensmittelbündel und Multipacks
Ad/Vantage SpringPack Plus ist Mondis stärkstes Kraftpapier. Es bietet
eine hohe Zugfestigkeit und ausgezeichnete Steifigkeit, und ist ideal für
Hochgeschwindigkeitsverarbeitungsmaschinen geeignet. Das Papier dient
als Basis für Papierbanderolen, die einzeln etikettierte Produkte oder
Bündel aufnehmen kann. Die Papierbanderole ist eine nachhaltige
Alternative zu Kunststoffverpackungen für Lebensmittelbündel
und Multipacks.
Das Basispapier Ad/Vantage SpringPack Plus kann Gewichte von
bis zu 20 kg tragen, wodurch sich die Banderole perfekt für Obst- und
Gemüsebündel sowie Multipacks mit Flaschen und anderen
Konsumgütern eignet. Das Papier gewährleistet außerdem hervorragende
Druckergebnisse, sodass Marken-, Produkt- und Rücknahme-
Botschaften effektiv an den Endverbraucher kommuniziert werden können.
NOMINIERUNGEN
2025
Smarter Kehrprofi.
Der neue Beetle.
Kompakt im Format, stark in der Leistung. Einfach
starten, autonom reinigen – für dauerhaft saubere
Ergebnisse dank intelligenter 3D-Navigation.
www.gausium.at
04/25
distributed by Denzel Robotics
23
Mondi AG - www.mondigroup.com
Hug&Hold – 100% recycelbare Getränkeverpackung als Alternative
zu Plastikschrumpffolie
Hug&Hold ist eine innovative, nachhaltige und vollständig recyclingfähige
Lösung als Ersatz für die Kunststoff-Schrumpfverpackung von
PET-Flaschenbündelpackungen.
Die Verpackungslösung umfasst zwei Elemente - eine Banderole aus
Kraftpapier für einen sicheren Transport und einen Tragegriff aus
Wellpappe, der die Flaschen fest um den Hals fixiert und mit einem
integrierten Griff versehen ist.
Die Banderole von Hug&Hold besteht aus dem stärksten Papier von
Mondi, Ad/Vantage SpringPack Plus. Dieses Papier bietet eine hohe
Zugfestigkeit und Dehnbarkeit, so dass es genug Gewicht aushalten kann,
um die Flaschen zu umhüllen und zu stabilisieren.
Mondi AG - www.mondigroup.com
re/cycle ProtectorBAG PocketForm – Papiertasche für Transport
und Lagerung
Mondis re/cycle ProtectorBAG PocketForm ist eine papierbasierte
Verpackung, für den Transport und Lagerung von Fahrradzubehör,
Elektronikkomponenten, Schrauben, Autoteile und ähnliche Komponenten.
Die Lösung ersetzt klassische Folienverpackungen und erfüllt gleichzeitig
hohe Anforderungen an Effizienz, Nachhaltigkeit und Funktionalität.
Der Pack- und Handlingsaufwand wird reduziert – beispielsweise bei
Autoteilen entfällt das Einschlagen in Materialien wie Luftpolster-,
Schaum- oder Vliesfolien. Der re/cycle ProtectorBAG PocketForm
ersetzt verschiedene, bisher genutzte Verpackungsformate und
reduziert somit die Anzahl benötigter Artikelvarianten.
Das zweite Element ist ein gewellter Clip,
der die Flaschen um den Hals hält.
Ein optionaler integrierter Griff
ermöglicht das einfache
Tragen und Transportieren
eines Flaschenbündels.
Hug&Hold hat keine
Beschichtungen und
ist daher plastikfrei.
NOMINIERUNGEN
2025
Mondi AG - www.mondigroup.com
Protective Mailer - vollständig papierbasierte Versandverpackung
Mondis Protective Mailer wurden entwickelt, um herkömmliche
gepolsterte Versandtaschen mit Kunststoff-Luftpolsterung zu ersetzen.
Diese Versandtaschen werden vollständig aus Kraftpapier und offenem
Wellenmaterial hergestellt und bieten eine vollständig recycelbare
Alternative, die in den vorhandenen Papierabfallstrom passt. Dieser
Designwechsel entspricht der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen
Verpackungslösungen und ist eine Antwort auf die kritische
Herausforderung der Recyclingfähigkeit, der sich die Branche mit
Verbund- oder Hybridlösungen stellt.
Was diese Versandtaschen von anderen unterscheidet, ist ihre einzigartige
Konstruktion mit offener Rille. Dieses Materialdesign bietet eine hervorragende
Polsterung und Anpassungsfähigkeit, die eine individuelle
Abstimmung an verschiedene Produkttypen ermöglicht und gleichzeitig
einen maximalen Schutz während des Transports gewährleistet. Im
Gegensatz zu herkömmlichen Hohlraumfüllern oder Luftpolsterfolien ist
die Polsterung mit offener Welle sowohl widerstandsfähig als auch
effizient und reduziert den Materialverbrauch, ohne die Sicherheit der
Ware zu beeinträchtigen.
Protective Mailer sind in Standard- oder kundenspezifischen Größen
erhältlich. Die Höhe kann an die Größe des Inhalts angepasst werden,
um die Produkte sicher zu befestigen.
Diese Flexibilität minimiert überschüssiges
Verpackungsmaterial und senkt die
Versandkosten. Die verbesserte Bedruckbarkeit
bietet einen weiteren Mehrwert und verwandelt die
Mailer in ein Branding-Tool, das die Kundenbindung
durch individuelle Botschaften und Designs stärkt.’
Mondi AG - www.mondigroup.com
re/cycle CompressWrap – papierbasierte Matratzenverpackung
Im Bereich großvolumiger Konsumgüter wie Matratzen dominieren
bislang Kunststofffolien als Verpackungsmaterial – insbesondere für
die Kompressions- und Transportverpackung. Diese Lösungen bieten
zwar mechanischen Schutz, sind jedoch in der Regel schwer oder gar
nicht recyclingfähig. Gleichzeitig steigt der Druck auf Hersteller,
nachhaltige und kreislauffähige Verpackungsalternativen zu entwickeln,
die sich in bestehende Prozesse integrieren lassen. Vor diesem Hintergrund
entwickelte Mondi eine neue, papierbasierte Lösung für die
Komprimierungsverpackung von Matratzen: re/cycle CompressWrap.
Projektziel, Umsetzung und Innovationsgrad
Ziel des Projekts war es, eine vollständig faserbasierte Verpackungslösung
zu schaffen, die Kunststoff ersetzt, dabei mechanisch stabil,
recyclingfähig und maschinengängig ist. Die Lösung besteht
aus zwei exakt abgestimmten Papierkomponenten:
• Eine hochfeste Innenlage mit dünner Barrierebeschichtung ermöglicht
die Vakuumkompression und erhält die Form der Matratze.
• Eine siegelfähige Außenhülle sorgt für Transportschutz und
sichert die kompakte Rollung.
Beide Komponenten stammen aus dem re/cycle FunctionalBarrier Paper
Portfolio von Mondi und sind gemäß den 4evergreen „Design for
Circularity“-Richtlinien für das Recycling ausgelegt. Die Verpackungslösung
wurde so entwickelt, dass sie sich nahtlos
in bestehende Verpackungslinien integrieren
lässt – ohne zusätzliche Maschinen
investitionen oder Umrüstungen.
Dies erhöht den Umsetzungsgrad
und senkt die Einstiegshürde für
Hersteller erheblich.
24 04/25
Mondi AG - www.mondigroup.com
re/cycle VacuumPack – Monomateriallösung für Vakuumverpackungen
von Kaffee
Ziel war es, eine recyclingfähige Vakuumverpackung für Kaffee zu
entwickeln, die gleichzeitig die Barriereanforderungen erfüllt und sich
effizient in bestehende Produktionslinien integrieren lässt. Die Lösung:
re/cycle VacuumPack, eine Monomaterialstruktur auf Polypropylenbasis,
die keine Aluminium- oder Polyamidanteile enthält und speziell für
den Einsatz in Vakuumverpackungen für Kaffee konzipiert wurde.
Die Struktur ermöglicht zuverlässigen Produktschutz durch ihre Sauerstoff-
und Wasserdampfbarrieren und ist gleichzeitig formstabil,
versiegelbar und vakuumfähig – ohne Kompromisse in der Funktionalität.
Dank ihrer Maschinenkompatibilität lässt sie sich direkt auf bestehenden
Vakuumverpackungslinien einsetzen.
NOMINIERUNGEN
2025
Mondi AG - www.mondigroup.com
re/cycle HiProtex Paper – papierbasierte
Hochbarrierelösung für
Lebensmittel und Pflegeprodukte
Bestimmte Inhalte im FMCG-Bereich haben spezielle Verpackungsanforderungen,
da hohe Barriereeigenschaften benötigt werden, um das
Produkt auf dem Weg von der Verpackung bis hin zum Endverbraucher zu
schützen. Die Herausforderung liegt darin, eine Lösung zu finden die das
Produkt herausragend schützt, und gleichzeitig zu einer Kreislaufwirtschaft
beiträgt.
Mondi’s re/cycle HiProtex Paper ist eine Hochbarrierelösung die entwickelt
wurde, um genau diese Herausforderung anzugehen, indem
gezielt aluminium- und PVDC-basierte Verbundmaterialien mit einer
papierbasierten Lösung ersetzt werden. Mit über 80 % Papieranteil
und Recyclingfähigkeit im Papier- oder Leichtverpackungsstrom (wo
entsprechende Sortiermöglichkeiten vorhanden sind) schafft die Innovation
einen klaren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Das Material
verbindet exzellenten Produktschutz – Barrieren gegen Sauerstoff, Wasserdampf
und Licht – mit der Anforderung, die Recyclingfähigkeit
von flexiblen Verpackungen deutlich zu verbessern.
Typische Anwendungen sind trockene Lebensmittel,
Süßwaren, Körperpflegeprodukte, Nahrungsergänzungsmittel,
Tiernahrung und Tee. re/cycle HiProtex Paper vereint die
Anforderungen an hohe Funktionalität und nachhaltige
Materialsubstitution und bietet Marken eine neue Möglichkeit,
gesetzliche und unternehmensspezifische Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Halle 4
Stand 4-537
MEHRWEG Etrichstraße 75 – 83
VERPACKUNGS A-2542 Kottingbrunn
SYSTEME GMBH
Tel. + 43(0)2252 408 202
VERPACKUNGEN Fax +43 (0)2252 408 202 31
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04/25
25
FIB Beer Systems Gmb - HLiner Factory GmbH
www.fibbeersystems.de und NITTEL Halle GmbH - www.nittel.com
(Mitglieder der Industrial Packaging Liner Gruppe von Ringmetall)
Revolutionäres Biertanksystem
Problemstellung
Traditionelle Verpackungsmaterialienverursachen erhebliche Umweltbelastungen.Wie
lässt sich der ökologische Fußabdruck beider Verpackung,
Lagerung und dem Transportvon Bier für Bars und Veranstaltungen
durchinnovative Verpackungslösungen verringern?
Ziel
Entwicklung einer ressourcensparenden Verpackungslösung, die den
CO2-Ausstoß bei Handlingund Transport reduziert, sowie den Einsatz
von Kunststoff und Energie minimiert.
Umsetzung
Forschung und Entwicklung einer Technik, bei der ein im Bierfass
befindlicher Inliner das Getränk vorSauerstoff schützt und durch
entfallende Reinigungsaufwand und reduzierten Logistikaufwand
Ressourcen schont in Kombination mit neuen ressourcensparenden
Materialien.Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden zur
Optimierung der Lösung.Einführung der neuen Verpackungslösung
in Europa.
Innovationsgrad
Revolutionäres Kreislaufsystems für Bierlogistik und Ausschank.
Das frische Bier wird von der Brauerei bzw. dem Getränkehändler direkt
an die Tankbier-Anlage geliefert und kann sofort ohne Zusatz von CO 2
gezapft werden.
RATTPACK® Flexibles GmbH- www.rattpack.eu
murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-Tierfutter von
RATTPACK® Flexibles GmbH
Der murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-Tierfutter setzt neue
Maßstäbe im Bereich nachhaltiger Verpackungslösungen und unterscheidet
sich grundlegend von herkömmlichen Strukturen:
* Mono-PP-Struktur: Die Folie besteht ausschließlich aus mehreren
Schichten Polypropylen (PP), was die Recyclingfähigkeit erheblich
verbessert.
* Transparente Hochbarriereschicht: Eine speziell entwickelte,
transparente Barriereschicht sorgt für hervorragenden Produktschutz –
ganz ohne Aluminium oder andere Fremdmaterialien.
* Lösemittelfreier Kaschierkleber: Die Verwendung eines umweltfreundlichen,
lösemittelfreien Kaschierklebers gewährleistet eine
nachhaltige Produktion und hohe Beständigkeit für Sterilisationsprozesse.
* Energieeffiziente Produktion:
o Die Herstellung der murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-
Tierfutter erfolgt ohne thermische Beheizung, wodurch der Energieaufwand
für die Kühlung der Maschinen deutlich reduziert wird.
o Durch die Verwendung eines lösemittelfreien
Kaschierklebers entfällt zudem die Notwendigkeit
einer Rückgewinnung von Lösungsmitteln.
o Das Werk in Wolfurt wird ausschließlich
mit der Abwärme aus den Produktionsprozessen
beheizt.
o Die Produktion erfolgt mit 100% Ökostrom, der
teilweise aus firmeneigenen Photovoltaikanlagen
gewonnen wird.
Entfallende Reinigung der Fässer und Tanks bedeutet ein immenses
Einsparungspotenzial von Wasser und entfallender Einsatz
von Chemikalien.
Reduktion der Anzahl der Lieferfahrten vermindert CO2-Ausstoß.
Einsparung von Strom da das im Keller gelagerte Bier weniger
oder nicht gekühlt werden muss.
Kein Zusatz von CO 2 zum Zapfen.
Kaum Schankverlust vollständige Entleerung der Tanks verringern
Lebensmittelverschwendung bei verbessertem Geschmackserlebnis.
Reduzierter Materialverbrauch bedeutet weniger Abfall und einen geringen
Verbrauch von Rohstoffen.
Potential
Die innovative Verpackungslösung für Biertanks eliminiert den Bedarf
an Wasser und Reinigungsmitteln,reduziert Transportkosten und minimiert
sowohl den Energieverbrauch als auch den Abfall erheblich.Dadurch wird
der ökologische Fußabdruck signifikant verringert, während die Tanks
eine nahezuunbegrenzte Lebensdauer bieten.
NOMINIERUNGEN
2025
RATTPACK® Flexibles GmbH- www.rattpack.eu
murFLEX® PP Clip-Folie von RATTPACK® Flexibles GmbH
Die murFLEX® PP Clip-Folie setzt neue Maßstäbe im Bereich
nachhaltiger Verpackungslösungen und unterscheidet sich
grundlegend von herkömmlichen Strukturen.
murFLEX® ist die nachhaltige Verpackungslösung der RATTPACK®
Flexibles GmbH für Flexible Verpackungen. Gemeint sind damit
Verbunde, die aus einer recyclebaren Verbundstruktur aufgebaut sind.
Durch den sortenreinen Einsatz von Kunststoffen sind murFLEX® P
rodukte vollständig recycelbar und können wieder in den Kreislauf
zurückgeführt werden. Die Verpackungslösung wird individuell an die
Kundenbedürfnisse angepasst und ist mit oder ohne Barrierefunktion
erhältlich.
„Dank unserer ISCC-Zertifizierung besteht die Möglichkeit, Folien mit
PCR-Anteil (Post-Consumer-Recycling) für den direkten Kontakt mit
Lebensmitteln herzustellen und so unsere Kunden bei ihrer nachhaltigen
Verpackungslösung zu unterstützen. Der Anwendungsbereich erstreckt
sich von Standbodenbeutel, Schlauchbeutel (HFFS, VFFS),
Deckelfolien bis hin zu Clipfolien. Die Marke murFLEX® ist
rechtlich geschützt.“ so die Beschreibung von RATTPACK®
26 04/25
SECURIKETT Ulrich & Horn GmbH - www.securikett.com
E-Commerce PaperSeal with Cut-1ndicator
Ulrich Etiketten GesmbH- www.ulrich-etiketten.at
TopCLOSE – Nachhaltig verpacken
Das Projekt wurde unter realen industriellen Bedingungen in enger
Zusammenarbeit mit dem Maschinenhersteller MULTIVAC umgesetzt.
Ausgangspunkt war die Anforderung, eine nachhaltige Komplettlösung
für Obstverpackungen zu entwickeln. Diese sollte sowohl für den
direkten Lebensmittelkontakt geeignet sein als auch automatisiert
verarbeitet werden können.
TopCLOSE ist das Ergebnis dieser Zielsetzung: eine lebensmittel
sichere, recyclingfähige und verbraucherfreundliche Verpackungslösung,
die ökologische Verantwortung mit technischer Machbarkeit vereint. Im
Zentrum steht ein innovatives System, bei dem Beeren in Kartonschalen
abgefüllt und anschließend durch ein transparentes Folienetikett aus PP
sicher verschlossen und gekennzeichnet werden.
Nachhaltige Verpackungen zeichnen sich durch Wiederverwertbarkeit,
ressourcenschonende Materialien und benutzerfreundliches Design aus.
Gleichzeitig erfordern sie hohe Sicherheitsstandards, um Manipulationen
oder Eingriffe zuverlässig zu verhindern.
Securikett verfügt über ein breit gefächertes Portfolio an manipulationssicheren
Etiketten. Die besonders beliebte, papierbasierte IT‘S PAPER-
Serie kombiniert moderne Sicherheitstechnologie mit nachhaltiger
Materialwahl. Ein zentrales Sicherheitsfeature ist der VOID-Effekt: Beim
Abziehen des Etiketts bleibt ein irreversibler Hinweis auf der Verpackung
zurück, der sich nicht entfernen lässt - auch wenn das Etikett erneut
aufgeklebt wird. Gerade im E-Commerce, wo Versandverpackungen
zahlreiche Stationen durchlaufen und Manipulationsversuche schwer
nachvollziehbar sein können, ist eine manipulationssichere, nachhaltige
Versiegelung besonders wertvoll. Kunden erwarten ein einwandfreies,
ungeöffnetes Paket - sichtbare Sicherheitsmerkmale wie der VOID-Effekt
oder der Cut lndicator schaffen hier Vertrauen und stärken das Vertrauen
in die Marke. Mit wachsender Bedeutung von Kreislaufwirtschaft war es
naheliegend, eine papierbasierte Alternative zum bewährten Kunststoffsiegel
zu entwickeln - ohne dabei Sicherheitskompromisse einzugehen.
en Bedarf an Wasser und Reinigungsmitteln,reduziert Transportkosten
und minimiert sowohl den Energieverbrauch als auch den Abfall
erheblich.Dadurch wird der ökologische Fußabdruck signifikant verringert,
während die Tanks eine nahezuunbegrenzte Lebensdauer bieten.
Problemstellung
Die größte technische Herausforderung bei der Entwicklung des
papierbasierten E-Commerce-Siegels mit Cut lndicator bestand darin, die
optimale Stanztechnik und die genaue Platzierung der klebstofffreien Zone
zu definieren. Nur so kann der Schnittindikator im Fall einer Manipulation
zuverlässig und sichtbar auslösen - ein essenzielles Element zur
Sicherstellung der Erstöffnungserkennung.
Das Trägermaterial dient als Barriere zum Klebstoff – ein besonderer
Vorteil bei Kleinauflagen – und verhindert so konsequent einen direkten
Kontakt mit dem Produkt. Sowohl die Schale als auch das Etikettenmaterial
sind für den direkten Lebensmittelkontakt zertifiziert. Eine
integrierte Öffnungshilfe erhöht die Benutzerfreundlichkeit und
ermöglicht ein einfaches Wiederverschließen der Verpackung.
Mit einem Kunststoffanteil von unter 10 % reduziert TopCLOSE den
Einsatz fossiler Rohstoffe signifikant im Vergleich zu herkömmlichen PET-
Schalen. Die einfache Trennbarkeit von Folie und Karton unterstützt eine
sortenreine Wiederverwertung und stärkt damit den Recyclingkreislauf.
Die Lösung ist so konzipiert, dass sie ohne große Investitionen in
bestehende Verpackungslinien integriert werden kann – ein wesentlicher
Vorteil für die industrielle Skalierung und wirtschaftliche Serienproduktion.
TopCLOSE zeigt, wie durchdachtes Verpackungsdesign in der Praxis
einen echten Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten kann, ohne
Kompromisse bei Produktschutz, Funktionalität oder Effizienz einzugehen.
NOMINIERUNGEN
2025
Beschreibung des nachhaltig umweltfreundlichen Potentials
Die papierbasierten Sicherheitsetiketten ermöglichen es, Verpackungen
durchgängig recyclinggerecht zu gestalten - ohne Abstriche bei der
Sicherheit. Die Etiketten lassen sich vollständig gemeinsam mit Karton
oder Papierverpackungen entsorgen und verursachen in Recyclinganlagen
keinerlei Störungen. Der verwendete Klebstoff ist so gewählt,
dass keine Verklebungen oder Rückstände in der Aufbereitung entstehen
- ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen konventionellen Lösungen
am Markt. Mit den PaperVO/D-Etiketten lässt sich der Umstieg auf grüne
Verpackungslösungen leicht realisieren und ESG Ziele aktiv unterstützen.
04/25
27
Ulrich Etiketten GesmbH- www.ulrich-etiketten.at
Verpackung für Drillinge
Das Ziel war eine 100 % papierbasierte Sichtverpackung, die sich
nahtlos in bestehende Produktionsprozesse einfügt, ökologisch und
ökonomisch überzeugt und sich im Handel problemlos einsetzen
lässt. Der Fokus lag dabei auf vier wesentlichen Punkten: Materialverzicht,
Recyclingfähigkeit, Sichtbarkeit und Produktionsrealität.
Das neu entwickelte Abdecketikett besteht aus FSC®-zertifiziertem
Papier, das aus nachwachsenden Rohstoffen stammt. Es wird im
6-färbigen Flexodruck bedruckt und kommt ohne Silikonträger oder
Kunststoffbeschichtungen aus. Auch das Sichtfenster ist papierbasiert
und damit vollständig recyclingfähig. Die Konstruktion ermöglicht
trotz des Materialwechsels einen klaren Blick auf das Produkt – ein
entscheidender Faktor für das Vertrauen der Konsument:innen.
Ein weiterer innovativer Schritt war die drastische Reduktion des Klebstoffeinsatzes.
Dadurch bleibt das Material sortenrein und kann problemlos
im etablierten Altpapierstrom recycelt werden. Die Umsetzung
auf bestehenden Maschinen gelang mit minimalem technischem Aufwand
– ein bedeutender Vorteil für die Skalierbarkeit dieser Lösung.
Beschreibung des nachhaltig umweltfreundlichen Potentials
Die Verpackung bietet eine Vielzahl an ökologischen Vorteilen und
unterstützt aktiv die Transformation hin zu einer kreislauforientierten
Verpackungswirtschaft. Durch die vollständige Vermeidung von Kunststoff,
Silikon und Verbundstoffen wird nicht nur Abfall reduziert,
sondern auch die Qualität des Recyclingstroms verbessert.
q 100 % Recyclingfähigkeit durch sortenreines Papiermaterial q Kein
Kunststoffanteil, weder im Sichtfenster noch in der Rückseite q Kein
Silikon, keine PE-Beschichtung, keine Trennfolien q Minimaler
Klebstoffeinsatz für einfache Weiterverarbeitung im Recyclingprozess
Hinzu kommt: Das Konzept ist universell einsetzbar – für Gemüse,
Obst oder andere Lebensmittel mit Sichtfensterbedarf. Damit wird die
Lösung zum Multiplikator für viele weitere nachhaltige Verpackungsprojekte
und stärkt das Vertrauen zwischen Marken und Handel.
Tana-Chemie GmbH- wmprof.com
Werner & Merz Group
Dosier- und Nachfüllsystem Switch
Ziel: Das Entwicklungsziel von Switch bestand darin, ein Dosier- und
Nachfüllsystem zu designen, das Ökologie und Ökonomie verbindet und
zusätzlich mit dem Aspekt der Anwendersicherheit vereint. Switch sollte
als kombiniertes Dosier- und Nachfüllsystem so anwenderfreundlich,
ressourcenschonend, wirtschaftlich und effizient wie möglich gestaltet
werden sowie für verschiedene zentrale Anwendungsbereiche der professionellen
Reinigung einsetzbar sein. Die Konstruktionsherausforderung
bestand vor allem darin, eine integrierte Dosierkomponente zu entwickeln,
die sich intuitiv bedienen lässt und dabei vier verschiedene Reinigungsrezepturen
trotz unterschiedlicher Viskositäten und Oberflächenspannungen
in der immer gleichen Dosiermenge und Geschwindigkeit
exakt und sicher ausbringt. Weitere zentrale Anforderungen waren
der Einsatz von Recyclat und eine vollständige Recyclingfähigkeit.
Zudem sollte die Dosierflasche einfach nachfüllbar sein.
Umsetzung: Die integrierte Dosierkappe des Switch Systems garantiert
eine sichere und exakte Dosierung von Reinigungsmitteln mittels intuitiver
manueller Betätigung eines Hebels. Aufgrund der cleveren Konstruktion
besteht das Verschluss-System aus lediglich zwei Teilen. Die Ausbringung
ist durch eine Dosierkammer mit Entlüftungsloch gewährleistet. Vier
verschiedene Reinigungsrezepturen können mit je 5 ml dosiert werden,
wobei die Geometrie des Spouts eine feine, gleichmäßige und tropffreie
Ausbringung garantiert. Die Anwendung ist mindestens tausendfach
wiederholbar. Technisch gesehen war der innovative Einsatz eines
rHDPE Spritzgusses besonders anspruchsvoll: Aufgrund des hundertprozentigen
Recyclateinsatzes war ein undefiniertes Schwindungsverhalten
beider Verschlussteile zu erwarten. Eine anspruchsvolle Konstruktion
des Werkzeugs war notwendig, um Herausforderungen wie Einfallstellen
und Maßhaltigkeit zu meistern.
Innovationsgrad: Nachfüllkonzepte sind in der professionellen
Reinigungsbranche bislang noch nicht verbreitet. Dabei sind diese
nicht nur ökologisch vorteilhaft, sondern auch in vielerlei Hinsicht
wirtschaftlich sinnvoll. Unser innovatives Switch System verbindet
eine präzise Dosierung mit intuitiven und kostengünstigen Nachfüllmöglichkeiten.
Die Komponente des Nachfüll-Standbeutels aus
Monomaterial ist patentiert und wurde mehrfach mit Innovationspreisen
ausgezeichnet. Die Kombination von Flasche und Dosierkappe
mit dem dazugehörigen Nachfüllbeutel stellt eine umfassende und
revolutionäre Lösung für die gesamte Branche dar. Alle Komponenten
tragen effektiv zur Kreislaufwirtschaft bei und setzen neue Maßstäbe in
Bezug auf hundertprozentige Recyclingfähigkeit und Abfallminimierung.
Durch die integrierte Dosierkappe entfällt der Zwischenschritt des manuellen
Abmessens und des potentiellen direkten Kontakt des Reinigungspersonals
mit den ultrakonzentrierten Reinigungsmitteln. Die Gefahr
der Überdosierung wird minimiert. Zusätzliche Kosten für separates
Dosierzubehör entfallen. Alle Komponenten der Verpackung und der
Rezeptur lassen sich gemäß Cradle-to-Cradle-Prinzip in einem biologischen
oder technischen Kreislauf führen und tragen so zu einer
effektiven Kreislaufwirtschaft bei. Switch ist somit einzigartig in der
Kombination von Anwendersicherheit mit Kosteneffizienz, starker
Reinigungsleistung und höchsten Nachhaltigkeitsbestrebungen.
NOMINIERUNGEN
2025
Die Preisverleihung findet am zweiten Messetag - während
der FachPack statt - 24. September - ab 17 Uhr in der Packbox
(Halle 4 mit der Standnummer 4-209)
28 04/25
ARA, Packforce Austria und KOMPACK
freuen sich auf zahlreiche Besucher!
Greiner Packaging International GmbH - www.greiner-gpi.com
CUBO - “Umweltfreundliche Logistiklösung”
Ziel des Projekts war es, durch eine Neugestaltung der Geometrie
des Bechers eine nachhaltigere, logistisch effizientere Verpackungslösung
zu entwickeln - ohne dabei Funktionalität, Markenpräsenz oder
Materialvielfalt einzuschränken.
Mit dem CUBO wurde erstmals eine quadratische Becherform im bestehenden
Sortiment der Joghurtbecher eingeführt - ein radikaler
Bruch mit der traditionellen runden Gestaltung. Diese Forminnovation
ermöglichte eine deutlich effizientere Raumnutzung bei Lagerung und
Transport. In Kombination mit einer kompakten Bauweise, flexiblen
Materialoptionen (PP, PET, r-PET) und Designvielfalt (u. a. IML, K3®,
Sleeve) bietet der CUBO ein hohes Maß an technischer und
gestalterischer Anpassungsfähigkeit.
D.O.G. Label - https://www.dog-label.at
FruitCycleTag - recyclebare Stegetiketten für Obst & Gemüse
„Stegetiketten – jahrzehntelang aus Verbundmaterial gefertigt – stellten
uns vor eine zentrale Frage: Wie kann ein so kleines Produkt
einen großen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten?
Jahrelang suchten wir engagiert und testeten, immer mit dem Ziel vor
Augen: eine nachhaltige Alternative zu schaffen, ohne Kompromisse
bei der Funktionalität einzugehen.
Die größte Hürde? Die reibungslose Verarbeitung an bestehenden
Abpackanlagen.
Gemeinsam mit einem innovativen Lieferanten gelang uns der Durchbruch:
eine papierbasierte Lösung mit Thermobeschichtung, die sich vollständig
im Altpapier recyceln lässt (Recyclingcode PAP 21) –
Klein in der Form, groß im Impact.“ so das D.O.G. Label Team.
Das Projekt wurde unter Berücksichtigung moderner
Designprinzipien, technischer Machbarkeit in der
NOMINIERUNGEN
2025
Produktion sowie Nachhaltigkeitskriterien umgesetzt. Die robuste
Konstruktion erlaubt den Einsatz von weniger Material bei
gleichbleibender Stabilität.
Marzek Etiketten+Packaging GmbH - www.marzek.at
Material- und Energieeinsparung durch smarte Formatänderung
Das Projekt der Blanco-Etiketten für den Weinbaubetrieb „Bauer – Der
Weinbauer“ in Ebenthal beweist, dass nachhaltige Verpackungs- und
Etikettenlösungen nicht immer nur durch innovative Technologien oder
den Einsatz spezieller Bedruckstoffe erzielt werden. Dieses Beispiel zeigt
eindrucksvoll, dass auch einfache, aber wohlüberlegte Änderungen zu
einer entscheidenden Einsparung von natürlichen Ressourcen führen
können.
Bei diesem Etikett konnte durch eine gezielte Formatoptimierung der
Materialeinsatz deutlich reduziert und die Produktion effizienter gestaltet
werden: Statt wie bisher separate Vorder- und Rücketiketten
herzustellen – was einen hohen Folienverbrauch und doppelte Durchläufe
auf der Druckmaschine bedeutet – wird nun ein einziges, breites
Etikett produziert, das durch die entsprechende Applikation
auf der Flasche Vorder- und Rückseite zugleich abdeckt.
Diese Maßnahme führt nicht nur zu einer erheblichen Einsparung
an Folienmaterial, sondern ermöglicht auch eine energieeffiziente
Herstellung in nur einem Produktionsschritt. Ergebnis ist ein
echter Beitrag zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.
04/25
29
Messeauftritt nach gelungenem Neustart
Im April 2024 wurde der Insignis-Standort in Wien-Liesing von der deutschen
D.O.G.-Gruppe übernommen – ein familiengeführter Unternehmens-Verbund
mit Sitz in Darmstadt, der auf die Herstellung von Faltschachteln und Beipackzetteln
für die Pharma- und Kosmetikindustrie spezialisiert ist. Gut ein Jahr
nach dem Neustart unter dem Dach der D.O.G.-Gruppe präsentiert die Wiener
Etiketten-Druckerei D.O.G. Label ihre maßgeschneiderten Verpackungslösungen
nun auch bei der FachPack.
Seit dem Eigentümerwechsel
agiert die Wiener Etiketten-Produktion
unter neuer
Flagge und ist als D.O.G. Label
GmbH & Co. KG neu durchgestartet.
Mit gewohnter Expertise
und dem bestehenden Team wurde
mit Rückenwind im vergangenen
Jahr viel in den Standort investiert.
Technologische Verbesserungen für
beste Druckqualität (neue Anlagen,
weitere Linien werden folgen) gehören
ebenso dazu wie optimierte,
reibungslose Arbeitsprozesse, die
für Zuverlässigkeit und Kontinuität
sorgen.
Flexibel und kundenorientiert
„Verlässlichkeit, aber vor allem
auch Individualität und Flexibilität
sind die Stärken von D.O.G. Label.
Wir können Projekte auch kurzfristig
umsetzen und sind jederzeit
schnell lieferbereit“, unterstreicht
Geschäftsführer Erwin Pudek. Er
blickt zuversichtlich in die Zukunft:
„Mit unserer technologischen Kompetenz
und unserem motivierten
Team sind wir für die Zukunft bestens
aufgestellt, um eine führende
Rolle im Etiketten- und Verpackungsdruck
zu spielen – in Österreich
und darüber hinaus“. Insgesamt
beschäftigt D.O.G. Label
in Wien 40 erfahrene, eingespielte
Fachkräfte, die bei der Integration
in die D.O.G.-Gruppe von der Eigentümerfamilie
Gaß mit übernommen
wurden.
Maßgeschneiderte
Lösungen als Kernkompetenz
D.O.G. Label versteht sich nicht
bloß als Lieferant, sondern als
Partner seiner Kunden und punktet
dabei mit enger Kundenbetreuung.
„Da individuelle Ansprüche ebenso
individuelle Lösungsansätze brauchen,
entwickelt unser Team gerne
zusammen mit den Kunden maßgeschneiderte
und ganzheitliche Sonder-
und Speziallösungen für unterschiedlichste
Packmittel,“ erklärt
Pudek und ergänzt: „Vom ersten
30 04/25
Foto: D.O.G. Label GmbH & Co. KG
Entwurf bis zur Serienfertigung
wird der gesamte Prozess begleitet
und unterstützt – mit persönlicher
Betreuung, Fachkompetenz und
kreativen Ideen. Der gemeinsame
Entwicklungsweg garantiert perfekte
Ergebnisse, die alle Bedürfnisse
erfüllen und weit über Standardlösungen
hinausgehen. Diesen
besonderen Service schätzen vor
allem unsere Kunden aus der Getränke-
und Lebensmittelbranche,
zu denen u.a. Unternehmen wie
Höllinger, Thalheimer Heilwasser
und Wiesbauer zählen.“
Breites Angebotsspektrum
Das Produkt- und Dienstleistungsspektrum
von D.O.G. Label
bietet Etikettenlösungen für jeden
Anspruch und alle Branchen. Der
Fokus liegt klar im Lebensmittelbereich,
aber auch mit renommierten
Unternehmen aus anderen Branchen
wie Kosmetik, Pharma oder
Automotive und Logistik arbeitet
die Druckerei zusammen. „Ob
Funktionsetiketten, Schmucketiketten
oder veredelte Varianten,
ob Peel-off-Etiketten, Single- und
Multilayer-Labels oder Stegetiketten:
Alles wird nach den gewünschten
Anforderungen flexibel gefertigt.
Die Druckverfahren reichen
dabei von Flexo- über Offset- bis
Digitaldruck,“ erklärt Pudek.
Von Faltschachteln bis Displays
Durch die Synergien mit der
D.O.G.-Mutter in Deutschland ist
es D.O.G. Label jetzt auch möglich,
in Österreich hochwertige Faltschachteln,
Packungsbeilagen und
Produktdisplays anzubieten.
Nachhaltigkeit
als Selbstverständnis
Nachhaltigkeit ist in der gesamten
D.O.G.-Gruppe ein zentraler Teil
der Firmenphilosophie und wird
auch bei D.O.G. Label in Wien aktiv
gelebt. Die Druckerei produziert
nach GMP-Richtlinien (Good Manufacturing
Practice), ist mehrfach
zertifiziert und mit dem CSR-Gütesiegel
ausgezeichnet. Auch bei den
Materialien achtet man auf Umweltschutz
und verwendet vorwiegend
FSC- und PEFC-zertifizierte
Rohstoffe aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
Gleichzeitig setzt man
sich für eine vollständige Recycelbarkeit
der Materialien ein.
Stegetiketten aus Papier
Eine echte Innovation sind diesbezüglich
die Stegetiketten aus Papier:
Während diese üblicherweise aus
Verbundmaterial bestehen, bietet
D.O.G. Label zukunftsorientierte
Alternativen an, die (entsprechend
dem Recycling-Code PAP 21) im
Altpapier entsorgt und zu 100% recycelt
werden können. Die Lösung
gehört auch zu den nominierten
Produkten beim Green Packaging
Star Award. „Nach jahrelangen
Tests und immer mit dem Ziel vor
Augen, eine nachhaltige Alternative
zu schaffen ohne Kompromisse
bei der Funktionalität einzugehen,
haben wir eine Lösung gefunden,
die eine reibungslose Verarbeitung
an bestehenden Abpackanlagen
gewährleistet. Gemeinsam mit
einem innovativen Lieferanten ist
uns der Durchbruch gelungen: eine
papierbasierte Lösung mit Thermobeschichtung,
die sich vollständig
im Altpapier recyceln lässt - klein
in der Form, groß im Impact,“ beschreibt
stolz Ing.in Anna-Carin
Speneder-Magnet, Head of Business
Development
Diese und weitere
Verpackungslösungen präsentiert
D.O.G. Label auch während der
FachPack in Nürnberg.
Mehr bei der
FachPack – Halle 7 – Stand 7-629
Oder vorab unter:
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platziert sie beispielsweise direkt in Sekundärverpackungen
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04/25
31
Ulrich Etiketten wieder in Nürnberg
Ulrich Etiketten, ein familiengeführtes Unternehmen in fünfter Generation und
einer der führenden Anbieter von Selbstklebeetiketten, präsentiert sich auch dieses
Jahr auf der FachPack. Neben der Inbetriebnahme der größten Flexo-Etiketten-
Druckmaschine in Österreich, (KOMPACK berichtete) auf der unter anderem bis zu
7-seitige Multilayer-Etiketten produziert werden, bleibt auch das Thema nachhaltiger
Verpackungslösungen ein zentraler Bestandteil des Ulrich-Messeauftritts.
Im Mittelpunkt des diesjährigen
FACHPACK-Auftritts stehen
funktionale Spezialetiketten –
insbesondere im Bereich der Mehrlagenetiketten.
Ob für mehrsprachige
Informationen, Promotion
oder zusätzliche Sicherheitsfunktionen:
Ulrich bietet durchdachte,
praxistaugliche Lösungen, die sich
im Wettbewerb bewähren.
Neue Anlage
„Mit der Investition in unsere
neue Flexo-Hightech-Anlage zu
Jahresbeginn haben wir einen bedeutenden
Technologiesprung gemacht“,
erklärt Geschäftsführer Dr.
Rainer Ulrich. „Die neue Maschine
ermöglicht die Produktion hochpräziser,
mehrschichtiger Etiketten
aus Papier und Kunststoff – in drei-,
fünf- oder siebenseitiger Ausführung,
insbesondere für komplexe
Anwendungen. Durch die Bündelung
mehrerer Informationen auf
einem Etikett reduzieren wir die Variantenvielfalt
(SKUs) und schaffen
so mehr Effizienz und Flexibilität.
Das unterstützt unsere Kunden dabei,
Verpackung und Kommunikation
intelligent miteinander zu verbinden.“
Technologievorsprung
sichtbar machen
Auch im Offsetdruck für Getränkeetiketten
zeigt Ulrich seine
Dr. Rainer Ulrich präsentiert die neue Flexo-Etikettendruckmaschine
Stärke: Hochwertige Veredelungen
wie Heißfolie, Prägung oder Hologramme
entstehen in einem einzigen
Produktionsdurchgang – für
markenstarke Auftritte mit spürbarer
Qualität. Ob Klein- oder
Großmengen: Die Kombination
aus Effizienz, Präzision und Veredelungskompetenz
macht den Unterschied.
FachPack: Halle 4, Stand 4-150
In Nürnberg werden auch die
nachhaltigen Verpackungslösungen
von Ulrich Etiketten wieder zu sehen
sein. Das Unternehmen selbst
wird seinen Schwerpunkt auf Forschung
und Entwicklung (eigene
Abteilung) im Recyclingbereich
weiter vorantreiben- was auch aktuelle
Zertifizierungen bestätigen.
Zwei innovative Produkte wurden
in diesem Jahr für den Green Star
Award nominiert – ein eindrucksvoller
Beleg für die Innovationskraft
und das Engagement des Unternehmens
im Sinne der Kreislaufwirtschaft,
ebenso wie der Gewinn
des WorldStar Awards im heurigen
Jahr. Auch auf die künftig an alle
gestellten Anforderungen der EU-
Verpackungsverordnung (PPWR)
ist Ulrich Etiketten bereits vorbereitet:
Mit nachhaltigen Materialien,
anwendungsgerechten Etikettenlösungen
und individueller Beratung
steht der Zukunft der Verpackung
nichts mehr im Wege.
Für den Green star nominiert
Eine der Nominierungen ist Top-
CLOSE – die intelligente Lösung
für Beerenverpackungen: Sie
kombiniert eine recyclingfähige
Kartonschale mit einem funkti-
Mehrschichtige Etikettenlösung
onalen Folienetikett – inklusive
Öffnungshilfe, Produktschutz und
sortenreiner Trennbarkeit. Das
zweite Produkt ist die „Drillinge-
Verpackung“ – eine papierbasierte
Sichtverpackung, die durch hohe
Materialeffizienz, vollständige
Recyclingfähigkeit und optimale
Sichtbarkeit überzeugt. Entdecken
Sie die Innovationskraft, die maßgeschneiderten
Etikettenlösungen
und technischen Veredelungsmöglichkeiten
von Ulrich Etiketten auf
der
FachPack in
Halle: 4, Stand: 4-150
oder unter: www.ulrich.at
32 04/25
Zweifach nominiert:
Ulrichs nachhaltige
Verpackungslösungen beim
Green Packaging Star Award
im heurigen Jahr
Mehrfach prämierte nachhaltige
Verpackung – unter anderem ausgezeichnet
mit dem WorldStar Award
BARRIER FOOD
Die grüne Transformation
Die grüne Transformation der Verpackungswelt ist auch auf der FACHPACK
2025 das beherrschende Thema am SÜDPACK-Stand. Der Folienhersteller
rückt an Stand 4-212 nicht nur seine Kompetenz in punkto Nachhaltigkeit,
sondern auch seine aktuellen Produktentwicklungen für die Lebensmittelindustrie
in den Fokus: von superdünnen Skinfolien und recyclingfähigen
Beutel-, Tiefzieh- und Trayverpackungskonzepten der neuesten Generation
angefangen bis zum LCA-Service EcoTrace für eine profunde Ökobilanzierung
von flexiblen Verpackungslösungen.
INTEGRIERTE
SCHUTZBARRIERE:
S-LINER BARRIER FOOD
Fotos: Südpack
Nachhaltigkeit ist bei SÜDPACK ein elementarer
Baustein der Strategie 2030. Das
technologie- und innovationsgetriebene
Unternehmen gilt als einer der stärksten Impulsgeber
der Branche und fördert durch sein Engagement
für das mechanische und chemische Recycling aktiv
die Kreislaufwirtschaft in der Kunststoff- und
Verpackungsindustrie. Ihre ehrgeizigen Ambitionen
un-termauert die SÜDPACK dabei mit belastbaren
Fakten, die auch in der zur FACHPACK erscheinenden
Ausgabe des jährlichen Nachhaltigkeitsbzw.
Fort-schrittsberichts dokumentiert sind: So
konnten u.a. die Emissionen seit 2021 um insgesamt
24% gesenkt, die bei der SBTi eingereichten
Ziele zur Verbesserung der CO2-Bilanz validiert
und Platin-Status im EcoVadis-Rating erreicht werden.
Nicht zuletzt bietet das Familienunternehmen
– ungeachtet derzei-tiger Diskussionen zur Einführung
der PPWR – bereits heute mit seiner um-fassenden
Expertise und einem zukunftsfähigem Produktportfolio
alles, was umweltbewusste Kunden
heute bei ihrer Entscheidung für die nachhaltigste
Verpackung brauchen.
Leichtgewichtige
Beutelverpackungen auf PP- und PE-Basis
Als echtes Highlight präsentiert SÜDPACK in
Nürnberg erstmals seine neue Produktfamilie CarbonLite®.
Die recyclingfähigen Monomaterialien
eignen sich für unterschiedlichste Verpackungskonzepte
– etwa als PE-Flowpack für Käsestücke
oder Kräuterbaguette, als praktischer PP-Doypack
für Snacks, als PP- oder PE-Blockbodenbeutel für
Kaffee oder als PP-Spouted Pouch für Fruchtpürees.
Sie überzeugen durch ihre optimale Verarbeitbarkeit
selbst bei hohen Taktzahlen auf bestehenden
Maschinen. Die verlässliche Siegel-performance
(auch bei der Integration von Zippern,
Spouts und Ventilen aus dem gleichen Monomaterial)
und die adaptierbaren Barriereeigenschaften
sorgen für einen hohen Produktschutz und lange
Haltbarkeit. Vor allem aber punkten sie durch eine
geringere CO 2 -Belastung im Vergleich zu herkömmlichen
Materialverbunden oder schwereren
Trayverpackungen.
Recyclingfähige
Tiefziehverpackungen und Trays
Für das sichere, effiziente Verpacken von Wurst,
Käse oder Fleisch stellt SÜDPACK gleich mehrere
materialeffiziente und recyclingfähige Optionen
vor. Die Bandbreite reicht dabei von tiefziehfähigen
Hart- und Weichfolien über peel- und
multipeelfähige Oberfolien aus der PP- und PE-
PureLine bis zur Peel PET floatable, einer innovativen
Oberfolie, die sich im Recyclingpro-zess
dank ihrer Schwimmfähigkeit von einer APET-
Unterfolie bzw. einem Tray abtrennen lässt. Alle
Materialstrukturen zeichnen sich durch exzellente
Sie-geleigenschaften auch bei Siegelnahtverunreinigungen
sowie hervorragende Barriereeigenschaften
aus.
Ressourcensparende Verpackungskonzepte
der neuesten Generation
Auch beim Skin-Folien-Programm hat die Firma
SÜDPACK in punkto Performance nachgelegt:
Denn die innovative Skin-Technologie des Herstellers
minimiert den Materialverbrauch bei gleichzeitig
verlängerter Haltbarkeit des verpackten
Lebensmittels. Die hochtransparenten Folien sind
siegelfähig gegen PP, PE und PET – und legen sich
wie eine zweite Haut um Filetstücke, aber auch um
knochige bzw. scharfkantige Produkte wie T-Bone-Steaks
oder Meeresfrüchte. Das jeweilige Lebensmittel
bleibt in Form und saftet zudem nicht
aus, so dass auch eine hängende Präsentation am
PoS möglich ist.
Mehr unter: www.suedpack.com
Einige Muster der
Firma Südpack
FÜR EINEN WIRKUNGSVOLLEN
SCHUTZ VOR PERMEATION NACH
INNEN UND NACH AUSSEN.
BARRIERE- UND SCHUTZFUNK-
TION MITTELS FOLIENTECHNIK
FLEXIBEL AN VERSCHIEDENE
ANFORDERUNGEN ANPASSBAR.
DIE VORTEILHAFTE ALTERNATIVE
ZUM METALLGEBINDE.
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04/25
33
Recycling von Kartonverpackungen
Es gibt Verpackungen, die Produkte wortwörtlich mit jeder Faser ihrer selbst
schützen. Karton gehört dazu – und mit ihm eine ganze Palette an stabilen
Verpackungen für Konsumgüter. Damit das aus Zellstoff bestehende Material
nachhaltig nutzbar bleibt, muss es eine ganze Reihe an Voraussetzungen erfüllen.
Beim Griff ins Getränkeregal
hat der eine oder andere
gewiss schon gestaunt:
Mit zwei oder drei Fingern getragen,
macht sich das Gewicht einer
Sechserpackung Limonade oder
Bier recht schnell bemerkbar. Dem
Karton, der die Flaschen umgibt,
setzt das nicht weiter zu. Er hält die
Flaschen stabil and Ort und Stelle –
und reißt selbst dann nicht ein, wenn
sich nach der Kühlung die ersten
Kondenstropfen bilden. Möglich
macht‘s Kraftkarton, eine besonders
stabile Variante des verbreiteten
Packstoffs. Intensive verklebte und
lange Fasern geben diesem Kartontyp
alles, was er zum Halten braucht.
Die Art der Faltung, Verklebung und
eventueller Verstärkungen beeinflusst
die Tragfähigkeit erheblich. Je
dicker und stabiler der Kraftkarton,
desto höher die Belastbarkeit.
Pappe
Doch auch weniger robuste Varianten
beruhen auf ähnlichen Bestandteilen:
Mit bis zu 95 Prozent bilden
Faserstoffe wie Zellstoff, Holzschliff
und Altpapier die Grundlage
von Karton, die Hersteller mit
Leim verbinden und unterschiedlich
strukturieren. Das Ergebnis sind unterschiedliche
Grammaturen – die
Flächengewichte pro Quadratmeter
–, die vielseitig zum Einsatz
kommen, sei es als Schachtel, Flaschenmanschette
oder Umzugskiste.
Karton für Faltschachteln leichter
Produkte rangiert zwischen 200 und
300 g/m². Das Verpackungsmaterial
für schwerere Produkte kommt auf
450 bis 600 g/m². Jenseits der 600
Gramm handelt es sich um Pappe.
Gemacht für den Kreislauf
Bei so viel Widerstandskraft und
natürlichen Rohstoffen wäre es
ökologisch wenig sinnvoll, den leistungsstarken
Packstoff nicht mehrfach
zu nutzen. Um Recyclingkarton
herzustellen, werden die Fasern
gehäckselt und mit Wasser vermischt,
um eine homogene Schlämme
zu erzeugen. Anschließend durchläuft
diese Masse den sogenannten
Fotos: Gerhard Schubert GmbH
Karton eignet sich hervorragend als Traymaterial
De-Inking-Prozess, der Druckfarben
und Schmutzpartikel entfernt.
Danach kommen Bleichmittel und
Kreidepigmente hinzu, die Verfärbungen
beseitigen und den Weißgrad
erhöhen. Im letzten Schritt
wird die aufbereitete Fasermasse
auf das Sieb der Kartonmaschine
aufgegossen, wo der eigentliche
Formgebungsprozess beginnt. Die
Auftragsmenge beeinflusst die
Grammatur.
Effizient recyceln
Klingt nach einem überschaubaren
Prozess, ist es aber nicht.
Denn nur weitestgehend unbehandelter
Karton lässt sich effizient
recyceln. Je mehr zusätzliche Materialien
ins Spiel kommen, desto
schwieriger die Trennung der Komponenten
und damit die Rückgewinnung
der Fasern. Hat Karton
beispielweise eine PE- oder Aluminiumbeschichtung,
wird die Separierung
aufwändig – bei geringerem
Ergebnis als ohne diese Schichten.
Ein gewisser Faseranteil lässt sich
nicht rückgewinnen, bleibt er doch
an den genannten Folien haften. Oft
sieht man dem Karton die Hilfsstoffe
nicht an: Bei Backwaren etwa
kommt oft eine dünne PE-Schicht
auf den Packstoff, um optisch störende
Fettrückstände zu vermeiden.
Nötig sind die Laminate in diesem
Fall nicht.
Einfache Verpackungslösungen
Einfache, zudem minimierte Verpackungslösungen
hingegen bieten
nicht nur Recyclingvorteile, sondern
gehen auch konform mit der PPWR.
Die EU-Verordnung verstärkt die
Herstellung und den Einsatz von
Verpackungen aus Monomaterialien,
da diese eher dazu beitragen, die
ambitionierten Recyclingquoten
zu erfüllen. 65 Prozent aller Verpackungsabfälle
auf dem europäischen
Binnenmarkt müssen bis 2025 recycelt
werden. 2030 beträgt die Quote
gemäß PPWR sogar 70 Prozent.
Vorreiter
Hersteller setzen deshalb viel daran,
Verbundmaterialien deutlich zu
reduzieren – auch beim Karton. Problematisch
sind beispielsweise mit
Kunststoff verklebte Sichtfenster in
Schachteln oder laminierte Kartons,
die zwar eine Barrierefunktionen
bieten, jedoch die Recyclingfähigkeit
erheblich beeinträchtigen. Das
Vorgehen trägt Früchte: Nach Angaben
des Umweltbundesamtes werden
in Deutschland beeindruckende
85,1 Prozent aller Papier-, Kartonund
Pappematerialien recycelt. Und
auch die deutsche Kartonproduktion
setzt zu rund 80 Prozent auf recycelte
Materialien. Der positive Trend
spiegelt sich auf europäischer Ebene,
wie eine Erhebung von Pro Carton
belegt. Mit einer Recyclingquote
von 83,2 Prozent haben sich faserbasierte
Verpackungsmaterialien als
Vorreiter im Recyclingbereich etabliert.
Makelloses Recyclingmaterial
Effizientes Recycling steht und
fällt jedoch mit Sauberkeit und
Sortierung: Karton sollte keine Lebensmittelrückstände
aufweisen, da
diese das Recycling aufwändiger
machen – oder in einem Vor-Sichtungs-Prozess
bereits aussortiert
werden. Für den Kreislauf sind solche
Materialien verloren. Zumindest
bei Recyclingkarton verhindert die
deutsche Gesetzgebung eine solche
Kontamination: Sie untersagt den
direkten Kontakt zwischen Lebensmitteln
und Recyclingmaterialien.
Wirksame Barriere
Diese Vorsichtsmaßnahme erweist
sich als notwendig, da sowohl
Rückstände ölhaltiger Druckfarben
(bekannt als MOSH/MOAH-Verbindungen)
als auch bestimmte Pro-
Mit intelligente Anordnungskonzepten
lässt sich Verpackungsmaterial reduzieren
34
04/25
Ineinander gestapelte Produkte
können bisher ungenutzte Räume
erschließen
zesschemikalien potenziell gefährliche
Kontaminationen verursachen
können. Aus diesem Grund werden
Lebensmittel in Recyclingkartonverpackungen
stets zusätzlich durch
einen Schlauchbeutel oder eine andere
Primärverpackung geschützt.
Diese dienen als wirksame Barriere
zwischen dem Lebensmittel und
dem recycelten Material.
Lebensmittelkontakt
Wo Lebensmittel mit Karton direkt
in Berührung kommen – etwa Kekse
und Kartontrays – handelt es sich
um reine Frischfaserverpackungen,
die bisweilen jedoch die erwähnte
PE-Beschichtung aufweisen. Ökologisch
verträglichere Alternativen zur
Folienbeschichtung, etwa Dispersions-Barrierelacke,
existieren und
beeinträchtigen die Faserrückgewinnung
deutlich weniger. Im Vergleich
zu PE-Beschichtungen lassen sich
die Lacke präzise an den Stellen
des Druckbogens aufbringen, wo
Hersteller sie tatsächlich benötigen.
Aufgrund laufender Entwicklung haben
diese Lacke sich allerdings noch
nicht am Markt etabliert. Wasserfarben,
die in Europa überwiegend
statt Ölfarben zum Einsatz kommen,
können die Unbedenklichkeit solcher
Verpackungen zusätzlich steigern.
Verpackungsraum besser nutzen
Die PPWR zielt zudem darauf ab,
grundsätzlich weniger Verpackungsmaterial
zu nutzen. Großes Potenzial
bieten intelligente Anordnungskonzepte,
bei denen Produkte enger
zueinander positioniert, ineinander
gestapelt oder durch innovative Drehungen
bisher ungenutzte Räume erschlossen
werden. Moderne Scannerund
Pick-and-Place-Technologie
unterstützt dabei maßgeblich. Ein
praktisches Beispiel ist die Kopfan-Fuß-Platzierung
röhrenförmiger
Produkte wie Tuben, die die Höhe
von Display-Trays deutlich reduziert.
Bei jeder Optimierung der Verpackung
sollte jedoch der Grundsatz
gelten, dass sie nicht zu Lasten der
Produktqualität und -sicherheit geht.
Mülltrennung
Nicht zuletzt spielt die Mülltrennung
eine entscheidende Rolle, damit
der Karton eine zweite Chance
bekommt: Landen stark kontaminierte
Verpackungen erst gar nicht
im Papier- sondern im Restmüll, stören
sie den Recyclingprozess nicht.
Dieser umfasst zwar auch eine Sortierung,
doch jeder „Fremdkörper“
reduziert die Chance, den Wertstoff
zurückzugewinnen. Hier stehen Verbraucher
in der Pflicht, nur solche
Kartonverpackungen dem Wertstoffstrom
zuzuführen, die einer Wiederaufbereitung
nicht im Wege stehen.
Ökologie um jeden Preis?
Karton, der dem Wertstoffstrom
erhalten bleibt, schont somit Ressourcen.
Allerdings benötigt recy-
celter Karton einen bestimmten Anteil
Frischfaser, um stabil zu bleiben.
Würde ständig die gleiche Grundmasse
recycelt, käme der Kreislauf
irgendwann zum Erliegen. Durch
den sogenannten Pulping-Prozess,
bei dem die Fasern gehäckselt und
aufgeschlämmt werden, geraten die
Fasern immer kürzer.
Frische Faserstoffe
Frische Faserstoffe kommen jedoch
aus der Holzverwertung und
werfen damit zu Recht die Frage
nach der ökologischen Vertretbarkeit
auf. Laut EU-Entwaldungsverordnung
(EU Deforestation Regulation,
EUDR) dürfen bestimmte
Waren nur dann in die EU gebracht,
daraus ausgeführt oder dort verkauft
werden, wenn sie nachweislich keine
Waldzerstörung verursacht haben.
Das gilt für Palmöl genauso wie für
Holz. Können Hersteller nachweisen,
dass die Produkte nicht von
abgeholzten Flächen stammen, steht
ihrer Nutzung nichts im Weg. Mit
Blick auf umweltfreundlichere Praktiken
lohnt es sich dennoch, über
holzfaserbasierte Lösungen hinaus
zu gehen. Karton aus Gras oder der
60
Silphie, eine Pflanze aus der Familie
der Korbblütler, bietet gangbare
Optionen. Hersteller von Konsumgütern
nutzen sie bereits für die Vermarktung,
wenngleich in begrenztem
Umfang aufgrund hoher Preise
und sensorischer Einschränkungen.
Verpackungsmaschinehersteller
spielen dabei eine entscheidende
Rolle, beraten sie doch zu Aspekten
wie Maschinengängigkeit und passen
bestehende Kartonierlösungen
bei Bedarf an.
Alternative: Gras und Silphie
In den kommenden Jahren könnten
Gras und Silphie Alternativen zu
Karton bieten. Auch Ansätze mit
Bambus, Algen oder Moorgras existieren.
Eine vollständige Abkehr
von Frischfasern bei Kartonverpackungen
erscheint gegenwärtig wenig
wahrscheinlich – und ist nicht
zwingend notwendig, solange das
verwendete Holz aus nachhaltig
bewirtschafteten Forstbeständen
stammt. Berücksichtigen Hersteller
dazu die Anforderungen an einfache,
materialreduzierte Kartonlösungen,
dürfte Karton seinen Platz im Packstoffmix
auf lange Sicht behalten.
Neben Vorgaben der EU-Verordnung Packaging and Packaging Waste
Regulation (PPWR) müssen Lebensmittelhersteller Faktoren wie
Produktschutz, Maschinengängigkeit, Umweltfreundlichkeit,
Wirtschaftlichkeit und Verbrauchererwartungen berücksichtigen.
Schubert hat seine Beratungsdienstleistungen in den vergangenen
Jahren erheblich ausgebaut und unterstützt Hersteller so dabei, die
Anforderungen der PPWR zu erfüllen. „Packaging Competence
Center“ lautet die ganzheitliche Dienstleistung, die neben Beratung auch
die Verpackungsentwicklung, Verpackungsoptimierung, ein modernes
Testzentrum und Partnerschaften mit Packmittelherstellern umfasst.
Mehr auch während der FachPack - Halle 1, Stand 1-244
oder vorab unter: www.schubert.group
04/25
35
Bag-in-Box für Gefahrgut
Wenn es um Lösungen im Bereich flexibler Flüssigkeitsverpackungen geht, gehört
Tesseraux zu den ersten Ansprechpartnern. Das Unternehmen produziert gemeinsam
mit den anderen Unternehmen der Ringmetall-Gruppe bereits heute Verschlusslösungen
und Dichtungen, Inliner und Rundbodensäcke, Bag-in-Box und IBC Hüllen.
Gemeinsam mit dem Tiroler Verpackungshersteller Dinkhauser Kartonagen präsentiert
man heuer sowohl auf der FACHPACK als auch auf der zeitgleich stattfindenden
POWTECH Komplettlösungen für Bag-in-Box-Systeme. Während solche Lösungen
für den Lebensmittelbereich von Wein, über Öle bis zu fertigen Saucen schon lange
bekannt sind, sehen die Partner großes Potenzial im Bereich von flüssigem Gefahrgut.
In Nürnberg zeigen die Partner
eine mittlerweile UN-zertifizierte
Lösung für diesen Bereich,
verteilt auf beide Messeevents.
Dinkhauser auf der Fachpack in
Halle 4A- Stand 312, Tesseraux auf
der POWTECH (gemeinsam mit
Rhein-Plast GmbH und NITTEL
Halle GmbH in Halle 12, Stand 585).
Zertifizierung
Dipl.-Ing. (FH) Michael Auer,
M.Sc., Leiter des Österreichischen
Institutes für Verpackungswesen,
der die Gefahrgutzertifizierung
durchgeführt hat: „Dies war auch
für uns kein alltäglicher Auftrag.
Hier kombinieren die Unternehmen
ihre Stärken in den Themen
Außenverpackung und Inliner. So
entsteht eine nachhaltige Gesamtlösung,
die auch das anspruchsvolle
UN-Prüfprotokoll besteht.
Für den Bereich der technischen
Verpackungen kann man hier von
einer idealen Verpackung sprechen.
Produkte wie z. B. Motoröl
oder andere technische Flüssigkeiten
sind für diese Verpackung
prädestiniert.“
Einige Bag-in-Box Lösungen
Bag-in-Box-Verpackungen
Prinzipiell bieten die individuell
gestaltbaren Bag-in-Box-Verpackungen
Markenartiklern nicht
nur die Chance, ein anwender- und
umweltfreundliches Produkt zu liefern,
sie haben auch einen weiteren
Vorteil: Durch die großen und geraden
bedruckbaren Flächen bietet
sich viel Platz für Design, Bildsprache
und Verkaufsbotschaften. „Hier
können sich Marketingabteilungen
so richtig austoben.“ Insbesondere
in Frankreich und in den skandinavischen
Ländern hat sich diese Art
der Getränkeverpackung in fast allen
Bereichen längst durchgesetzt:
„Von Trinkwasser, Fruchtsäften und
Konzentraten über Molkereiprodukte,
Speiseöle oder Flüssigkeit
bis hin zu chemischen Produkten -
vieles wird hier mittlerweile quadratisch
und praktisch in der Box verpackt“,
erklärt Rainer Carqueville,
Vice President Ringmetall-Gruppe,
Leiter der Business Unit Industrial
Packaging. „Mit der Gefahrgutzulassung
können wir jetzt aktiv diese
praktische Lösung, die auch ganz im
Sinne der PPWR ist, für Produkte in
der chemisch-technischen Industrie
anbieten. Ich sehe jetzt viele neue
Ideen wie zum Beispiel Scheibenputzmittel.“
Vorteile
Während viele bei dem Wort Gefahrguttransport
sofort an klobige,
große und starre Gebinde denken,
bietet hier die Bag-in-Box-Lösung
ihre klassischen Vorteile. „Wir sehen
immer mehr neue Bereiche
für Bag-in-Box-Anwendungen.
Gerade durch die aktuellen Diskussionen
im Bereich Kunststoffkanister
und Nachhaltigkeit bieten
unsere Produkte, die platzsparend
angeliefert und nach Entleerung
ebenso wieder retourniert werden
können, die ideale Lösung.“ so
Dinkhauser-Marketingleiter, Stefan
Lerchner. Anders als bei anderen
Gebinden, hält die Innenhülle
den Sauerstoff auch während des
Gebrauchs vom Füllgut fern, so
bleibt der oft sensible Inhalt länger
geschützt und gebrauchsfertig.
Nach Gebauch kann man die jetzt
flache Innenhülle, auf Wunsch
PA frei, entnehmen, die Aussenbox
aus 100% recyclingfähiger
Wellpappe flach falten und beide
Blick auf die Firma Dinkhauser
Teile einfach recyclen „Vorbei die
Zeiten, wo grosse leere Kunststoffkanister
hin und her transportiert
wurden.“, fasst Lerchner den Vorteil
aus logistischer und vermutlich
auch Umweltsicht zusammen. Zu
den Innenhüllen und Einsätzen
werden die passenden Ausgießer
und Verschluss-Systeme angeboten.
Für jede Verwendung gibt
es unzählige, richtige Verschlussund
Ausgussysteme.
Gefahrguttransport
Um diese Verpackung auch der
breiten Öffentlichkeit zu präsentieren,
haben die Verpackungspartner
sich entschlossen, diese während
der FACHPACK zu zeigen. Auch
für die Besucher der gleichzeitig
stattfindenden POWTECH zeigt
man mit der jetzigen Gefahrgutzulassung
diese nachhaltige Alternative
für den Gefahrguttransport.
Neukunden
„Sowohl für vorhandene als auch
für Neukunden sind FACHPACK
und POWTECH sicher der ideale
Ort für eine Erstpräsentation. Wir
können hier zeigen, dass wir die
Problemlöser in vielen Bereichen
sind. Wichtig für uns ist auch, die
perfekt aufeinander abgestimmten
Produkte aus verschiedenen
Bereichen (Beutel und Karton)
zeigen zu können.“ erklärt Rainer
Carqueville.
Mehr sehen Sie während
der FACHPACK am
Gemeinschaftsstand 4A-312
oder der POWTECH am
Stand in Halle 12, Stand 585
Dinkhauser
Als die „Starke Gruppe“ bietet Dinkhauser Kartonagen gemeinsam mit den Partnerunternehmen packit!, w-well und dem Offset-Druckzentrum
Aristos hochwertige Verpackungslösungen und POS-Displays aus Wellpappe und Karton. Die Basis dafür bilden zwei hochmoderne und leistungsfähige
Produktionsstandorte in Tirol und Oberösterreich. Mit eigenen Entwicklungsabteilungen und dem Offsetdruckzentrum Aristos bietet man vielfältige
Verpackungs- und Präsentationslösungen aus einer Hand, die genau auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Vertriebszentren in Deutschland,
Österreich und der Schweiz begleiten Kunden kompetent vor Ort. Von der ersten Idee bis zur fertigen Verpackung - mehr unter: www.dinkhauser.com
36
Über die Ringmetall-Gruppe
Ringmetall SE ist ein international führender Spezialanbieter für Industrieverpackungen (Industrial Packaging). Das Unternehmen
produziert hochsichere Verschlusssysteme und Innenhüllen für Industriefässer für die chemische, pharmazeutische und die
lebensmittelverarbeitende Industrie. Darüber hinaus bietet Ringmetall innovative Verpackungslösungen für die Getränkeindustrie an.
Mit Produkten, die zu einem hohen Anteil recyclebar sind, leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und
der Nachhaltigkeit seiner Endkunden. Neben der Konzernzentrale in München ist die Unternehmensgruppe mit weltweiten Produktions- und
04/25 Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, Türkei, Finnland, den Niederlanden sowie
China und den USA vertreten. 2023 erwirtschaftete Ringmetall mit 867 Mitarbeitenden einen Konzernumsatz von 181,6 Millionen Euro.
Mehr unter: www.ringmetall.de
Polster- & Isolierkissen aus Altkartonagen
Als Spezialist in der Verwertung von Altkartonagen zu Transportschutz-Polstern
präsentiert sich die Karopack GmbH auf der diesjährigen FachPack. Über sein
Standardsortiment hinaus wird das in Kirchardt ansässige Unternehmen auch über
zwei vor Kurzem ins Lieferprogramm aufgenommene, besonders ökologische
Produkte informieren.
Dabei handelt es sich zum
einen um Isolierkissen aus
Altpapier, die insbesondere
zum Versand von zu kühlenden Produkten
geeignet sind und eine kostengünstige
sowie umweltfreundliche
Alternative zu Styroporboxen
darstellen. Sie werden unter dem
Namen Karotherm offeriert. Signifikantes
Merkmal der Kissen ist das
Dämmelement, das aus Kraftpapier
als Hülle und Zellulosewolle als
Füllung besteht. Die Karotherm-
Kissen sind mehrfach verwendbar
und recyclingfähig.
KaroAir
Die zweite Innovation ist eine ausschließlich
aus Papier hergestellte
Alternative zu herkömmlichen Luftpolsterfolien,
die Karopack unter
dem Namen KaroAir anbietet. Das
Material ist ein- oder zweilagig erhältlich.
Die Bubbles werden durch
einen Prägeprozess in Kombination
mit Feuchtigkeit, Temperatur und
Druck geformt. KaroAir ist als Rollenware
mit 35 oder 80 cm Breite,
in vorkonfektionierten Bögen oder
als Polstertasche lieferbar. Ferner
kann eine wasser- und ölabweisende
Beschichtung aufgetragen
werden. Zum Kernsortiment des
baden-württembergischen Unternehmens
zählen insbesondere die
aus Altkartonagen produzierten
Karopack-Polsterkissen. Die seit
Langem bewährten, reißfesten und
staubfreien Transportschutz-Polster
gibt es in Standardgrößen zwischen
180 x 220 mm und 180 x 540 mm
sowie in Sondermaßen.
Hochleistungs-Kartonaufrichter
der neuesten Generation
„grüne Kreisläufe“
Bereits seit vielen Jahren hat die
Karopack GmbH die Produktion
durch „grüne Kreisläufe“ dezentralisiert,
in denen kundennah die Altkartonagen
und -papiere in einem
Umkreis von ca. 100 bis 150 km
kostenlos abgeholt und nach Verarbeitung
als fertiges Polstermaterial
wieder angeliefert werden. Viele
wurden in Zusammenarbeit mit Gemeinnützigen
Werkstätten realisiert.
Das Produktions- und Vertriebsnetz
der Mehrwegsysteme umfasst
mittlerweile 14 deutsche Standorte
sowie weitere in Österreich und der
Schweiz.
Eigenproduktion
Für Kunden mit hohem Altkartonanfall
und großem Bedarf an Füllmaterial
wird zur Eigenproduktion
der Verpackungspolster der Karo-
Cycler offeriert. Seine Kapazität ist
auf den jeweiligen Mengenanfall
abstimmbar und erreicht eine Leistung
von bis zu 3 m³ Polsterkissen
pro Stunde.
Mehr unter: www.karopack.de
oder während der FachPack:
Halle 5, Stand 160
kurz notiert ...
Als weltweit agierender Spezialist für flexibel einsetzbare
Verpackungssysteme im Food- und Non-Food-Bereich mit dem
Fokus auf Molkereiprodukte und Getränke wird die Schäfer &
Flottmann GmbH & Co. KG auf der diesjährigen FachPack in
Halle 3C, Stand 262, mit dem Typ SFS 350 einen Hochleistungs-
Kartonaufrichter der neuesten Generation präsentieren.
Elektrisch ableitfähig für Ex-Zonen
Die komplett servo-angetriebene Maschine stellt bis zu 60 Kartons pro
Minute aus flachen Zuschnitten her, die im Wrap-around-Verfahren um
einen Dorn gefaltet und verklebt werden. Besonders hervorzuheben ist
die hohe Formatflexibilität der Anlage bei der Herstellung von Kartons
in Viereck- und Achteckausführung. Die schnelle und einfache Formatumstellung
erfolgt über Spindeln oder vollautomatisch über Stellmotoren.
Mit einem modular aufgebauten Maschinenportfolio bedient
das mittelständische Familienunternehmen mit Sitz in Gevelsberg
ferner die weit gefächerten Anforderungen
der Verpackungsindustrie mit servomotorisch angetriebenen
Karton-/Trayaufrichtern sowie Verpackungsanlagen inklusive
Robotertechnik für Einpacker und Palettiersysteme. Spezielle, projektbezogene
Vorgaben werden durch eine individuelle Zusammenstellung
der modularen Funktionseinheiten kundenspezifisch konfiguriert.
UN Zulassung für Gefahrgut
Lebensmittelkonformität
Geprüft für Pharma / Medizin
Im gesamten Produktspektrum wie auch im Speziellen bei der
ausgestellten Maschine setzt Schäfer & Flottmann auf Leistungsstärke
und Reproduzierbarkeit in hoher Qualität sowie Weiterentwicklungen
im Bereich Digitalisierung, Ergonomie und Interaktion
von Mensch und Maschine.
Mehr: www.sfs-net.de
www.fries-kt.com
Halle 6
Stand 6-149
04/25
37
Das Flying Rhino im Anflug auf
Die Inbetriebnahme der PM6 Mitte letzten Jahres war ein Gamechanger für
Heinzel Pöls. Mit dieser Anlage wurde das Produktportfolio erweitert. Von Paper
Sticks für Lollipops bis hin zu flexibler Verpackung und auch Papiere für
Hygieneanwendungen können damit produziert werden. Am Stand der HEINZEL
GROUP werden sowohl die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der neuen Papiermaschine
als auch das breite Angebotsspektrum – von heinzelpaper und Moderne
Verpackung – im Fokus stehen. KOMPACK sprach im Vorfeld der FachPack mit
Mike Resnicek, CEO/CFO von Heinzel Pöls über aktuelle Entwicklungen.
Als Pöls 2000 von Heinzel
gekauft wurde, startete die
Gruppe bald darauf das
Entwicklungskonzept mit dem Ziel
500.000 Tonnen Zellstoff pro Jahr
zu erzeugen - das bis heute durchgezogen
wird. Im heurigen Jubiläumsjahr
wird das Unternehmen
seine Kompetenzen auch wieder
während der FachPack präsentieren.
Das Flying Rhino landet damit
wieder in Nürnberg (das Flying
Rhino wurde als Symbol für sie
Papiermarke Starkraft gewählt – es
symbolisiert Stärke und Flexibilität)
Am Standort werden heute rund
500.000t Zellstoff (gebleicht und
ungebleicht) unter der Marke Orion
erzeugt. Zirka die Hälfte davon
geht in die eigene Produktion.
38 04/25
Mike Resnicek - CEO/CFO von Heinzel Pöls
Vom Nischenplayer zum größten
Kraftpapiererzeuger Europas
Mike Resnicek: „Wir sind stolz
auf unsere Entwicklung. Waren wir
zum Start ein kleiner Nischenplayer,
so haben wir uns zum Anbieter mit
der größten Kapazität im Bereich
des Kraftpapieres in Europa entwickelt.
Unsere Produkte liegen
im Trend - ob Formfill (Starkraft
Formfill ist das optimale Papier
für automatische industrielle Befüllung
und hält alle Vorgaben des
Lebensmittelverpackungsgesetzes
ein) oder im Hygienebereich (Papiere
für Wattestäbchen oder Damenhygieneprodukte)
sowie im
Retailbereich (vom Bäckerbeutel
bis zur Papiertragetasche). Seit der
Inbetriebnahme der PM6 in Steyrermühl
sind wir auch der ideale
Ansprechpartner im Bereich der flexiblen
Verpackungen. Wenn es um
recyclingfähige Verpackungen geht,
sind wir natürlich voll im Trend. Ob
Schokolade- oder Spielzeugverpackungen
- immer öfter kommen unsere
Lösungen zum Einsatz. In einer
Zeit, wo Nachhaltigkeit und gesetzliche
Vorgaben immer mehr in den
Fokus rücken, probieren Kunden
auch neue Möglichkeiten und immer
öfter können wir, gemeinsam
mit unseren Partnern, die Lösung
bieten. Obwohl an dieser Stelle natürlich
gesagt werden muss, dass
die verschiedenen Verordnungen
Kunden auch verunsichern können.
Wenn Verordnungen immer wieder
verschoben werden und fertige
Verordnungen immer wieder noch
nachverhandelt werden und nationale
und internationale Gesetzesvorlagen
für die Umsetzung fehlen,
kann dies auch ein Hemmschuh für
den Fortschritt und die Umsetzung
neuer Verpackungen sein.“
Wir wollen Lösungen anbieten
„Umso wichtiger ist es für uns, unsere
Kunden zu verstehen und ihnen
die richtigen Lösungen anbieten zu
können. Der Mitbewerb ist längst
international aufgestellt und Österreich
zählt bekannterweise nicht zu
den billigproduzierenden Ländern
- sprich wir können nur mit einem
hohen Servicelevel und Innovationen
überzeugen. Vielleicht hilft
uns da in dieser aktuell sicher nicht
einfachen wirtschaftlichen Zeit der
interne Umbruch auch im Bereich
des Managements, der sich altersbedingt
ergeben hat. Manche Steckenpferde
wie den Bereich Faserformverpackungen
und -teile haben wir
uns bewusst auf die Fahnen gesetzt.
Wir wollen in diesem Bereich mit
unserer Faser dabei sein und Trends
mitgehen“, erklärt Mike Resnicek.
Ziel des Unternehmens ist es, neben
der Arbeitssicherheit, die immer
im Vordergrund steht, sich als
moderner Leitbetrieb mit sehr traditionellen
Werten zu positionieren.
Eventuell besser: Mit über 30 engagierten
Lehrlingen – darunter ab
September auch angehende Papiermacher
– setzt das Unternehmen
ein starkes Zeichen für die Zukunft.
„Unsere Mitarbeitenden sind unser
wichtigstes Gut“, so der Vorstand.
Nachhaltigkeit
„Im Bereich der Nachhaltigkeit haben
wir uns schon vor Jahren große
Ziele gesetzt - ich sehe uns hier auf
dem richtigen Weg. So war es unser
Ziel, bis 2030 unsere CO 2 Produkti-
Nürnberg ...
on um 42% zu reduzieren. Bis jetzt
haben wir bereits 28% geschafft
und auch unser Ziel bis 2050 CO 2
neutral zu produzieren halte ich für
mehr als realistisch. Dass Carbon
Footprint und Nachhaltigkeit nicht
nur Schlagwörter sind, beweist das
Unternehmen auch mit dem eigenen
Kraftwerk in Pöls. Dieses erzeugt
Strom und Wärme, wobei ein Teil
davon in das öffentliche Netz eingespeist
wird, um Haushalte in der
Region mit Energie zu versorgen.
Die Abwärme aus der Zellstoffproduktion
wird zur Fernwärme für etwa
16.000 Haushalte in Judenburg,
Zeltweg und Aichdorf genutzt, was
die Region unabhängiger von fossilen
Brennstoffen macht und CO2-
Emissionen reduziert. Trotzdem
sind wir stets weiter auf der Suche,
um unseren Footprint noch weiter
zu verbessern“, so Mike Resnicek.
Gleichzeitig achtet das Unternehmen
dabei aber auch darauf, seine
Produkte stetig weiterzuentwickeln
und dem Wettbewerb immer eine
Nasenspitze voraus zu sein.
FachPack
Auf der FachPack in Nürnberg
zeigt die Heinzel Group mit Starboard
(Starkes Wellpappenrohpapier
für smarte Verpackungslösungen),
Das eigene Wasserkraftwerk
Starkraft, Orion und dem Angebotsspektrum
von Moderne Verpackung
aus Jeging (gehört seit einigen Jahren
auch zur Gruppe) mit ihren Industrieverpackungslösungen
sicher
ein breites Spektrum an richtigen
Lösungen für die jeweiligen Kunden
- immer mit Blickrichtung Carbon
Footprint. „Wir freuen uns schon
auf diese Messe, um Kunden mit unseren
Ideen überzeugen zu können“,
sagt Mike Resnicek, der gleichzeitig
auf eine Beruhigung des Marktes
hofft. Die allgemeine politische La-
ge (Rußland - Ukraine) in Europa,
wie die Überkapazitäten, die sich
durch eine schwächelnde Wirtschaft
auch in China ergeben, eine Überbürokratisierung
in Europa sowie
stetiges Nachverhandeln von Verordnungen
machen es Unternehmen
nicht unbedingt leichter. Hier appelliert
der CEO/CFO von Heinzel
Pöls an die Vernunft der Handelnden
(Industrie und Politik) damit sich in
Zukunft alle Ressourcen auch auf
das Business fokussieren können.
Vorab freut er sich mit seinem Team
auf zahlreichen Besuch des Messestandes
in Nürnberg.
Mehr während der FachPack:
Halle 3a - Stand 3A-210
oder vorab: www.starkraft.com
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04/25 39
Scheyer Verpackungstechnik –
Innovation trifft Verantwortung
Als einer der führenden Anbieter flexibler Verpackungslösungen in Europa
setzt Scheyer Verpackungstechnik seit Jahrzehnten Maßstäbe in Qualität, Nachhaltigkeit
und technischer Innovationskraft. Seit der Gründung im Jahr 1950 im
österreichischen Klaus im Rheintal vereint das Familienunternehmen technologischen
Fortschritt mit ökologischem Verantwortungsbewusstsein und zeigt
eindrucksvoll, wie zukunftsweisende Verpackung heute aussieht.
FachPack 2025 –
Innovation zum Anfassen
Vom 23. bis 25. September 2025
lädt Scheyer Verpackungstechnik
Fachbesucher zur FachPack in Nürnberg
ein – Halle 4, Stand 4-140. Im
Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts
stehen innovative Beutelformate
und neuartige, haptisch
differenzierte Oberflächen wie Softtouch
und Silktouch. Ergänzt wird
das Portfolio durch eine Vielzahl
an Produktneuheiten, die gezielt auf
aktuelle Anforderungen aus Handel,
Industrie und Konsumgüterwirtschaft
abgestimmt sind. Lassen Sie
sich von den neusten Verpackungslösungen
inspirieren und besuchen
sie Scheyer Verpackungstechnik auf
der Fach Pack 2025.
Ressourcenschonung mit System
„Nicht Quantität, sondern Qualität
entscheidet“ – diesem Grundsatz
folgt Scheyer konsequent entlang
der gesamten Wertschöpfungskette.
Das Ergebnis: Verpackungslösungen
mit einem CO 2 -Fußabdruck
von unter zehn Prozent, die gleichzeitig
höchsten Anforderungen an
Produktsicherheit, Funktionalität
und Materialeffizienz gerecht werden.
Internationale Zertifizierungen
wie BRC-IoP und ISO 9001:2000
belegen die konstant hohe Prozess-
Einige der vielen
flexiblen
Verpackungslösungen
des österreichischen
Unternehmens
FachPack - Messeauftritt 2024
sicherheit und Produktqualität – in
Bereiche wie Lebensmittel, Hygiene
oder Industrie.
Nachhaltigkeit
trifft technologische Agilität
Scheyer versteht Nachhaltigkeit
nicht als Trend, sondern als festen
Bestandteil der Unternehmensphilosophie.
Die recycelbaren Folienlösungen
sowie der gezielte Einsatz
ressourcenschonender Materialien
sind Ausdruck einer klaren strategischen
Ausrichtung auf die Kreislaufwirtschaft.
Gleichzeitig investiert
das Unternehmen fortlaufend
in Forschung und Entwicklung, um
mit innovativen Verpackungskonzepten
einen aktiven Beitrag zur klimafreundlichen
Transformation der
Branche zu leisten.
Mehr während der FachPack:
Halle: 4, Stand: 4-140
oder vorab unter: www.scheyer.at
40 04/25
Die Rondo Ganahl AG auf der Fachpack 2025
Experten für Wellpappe und Faserguss
Vom 23. bis 25. September 2025 wird Nürnberg erneut zum Zentrum der Verpackungsbranche
– und natürlich ist auch Rondo auf der Leitmesse vertreten! Lassen Sie sich
von innovativen Lösungen begeistern, die die Verpackungswelt verändern.
Als Spezialist für Wellpappe-Verpackungen
und
Faserguss-Formteile setzen
wir bei Rondo neue Massstäbe.
Unsere Lösungen vereinen Nachhaltigkeit,
Stabilität und Design
auf höchstem Niveau und bieten
maßgeschneiderte Verpackungen
für unterschiedlichste Produkte.“
erklärt Geschäftsleiter Wellpappewerk
Frastanz, Stephan Kaar
„
Druckkompetenz,
die beeindruckt
„Wir bieten eine beeindruckende
Druckkompetenz, damit unsere
Kunden von der Vielseitigkeit der
Druckverfahren profitieren: vom
Flexodruck über den Digitaldruck
bis hin zum Offsetdruck. Ausgestattet
mit modernster Technik
und dank unserer mehrfach ausgezeichneten
Entwicklungskompetenz
setzen wir auch Ihr Produkt
in einer wahren Hingucker-Verpackung
perfekt in Szene – flexibel,
schnell und zuverlässig.“ so Kaar.
Innovationen live erleben
Verpassen Sie nicht die Chance,
auf der Fachpack 2025 in Nürnberg
die neuesten Entwicklungen
zu entdecken. Die Mitarbeiter von
Rondo freuen sich darauf, Ihnen
die zukunftsweisenden Lösungen
vorzustellen.
Mehr während der
FachPack
in Halle 3A, Stand 323
oder vorab unter:
www.rondo-ganahl.com
Mehr als eine Verpackung:
Rondo bietet maßgeschneiderte
Verpackungskonzepte aus
Wellpappe und Faserguss
und schließt den
Papier-Recycling-Kreislauf
innerhalb der
Unternehmensgruppe.
Foto: Rondo-Ganahl
Messe-Highlights:
• Mehrlagenetiketten (3-, 5- & 7-seitig)
• Hochveredelte Etiketten
• Recycelbare Etiketten & Verpackungen
Besuchen Sie uns!
Halle 4 | Stand 4-150
04/25
41
SACMI verbindet
Hochleistung mit Nachhaltigkeit
SACMI Packaging & Chocolate zeigt im Zuge der Fachpack Hightech für
die Lebensmittelverpackung. Ausgestellt werden horizontale und vertikale
Schlauchbeutelmaschinen, die nicht nur Hochleistung bringen, sondern auch
umweltfreundliche Papierfolien verarbeiten. Ein neu entwickelter Kartonaufrichter
erweist sich als effiziente Lösung für die Verpackung von beispielsweise
Obst und Gemüse.
Die horizontale Schlauchbeutelmaschine
JT-Advance
ist mit ihrer umfangreichen
Konfigurierbarkeit
eine ideale Lösung für Süßwaren
wie Schokoladen- und Müsliriegel,
Snacks oder Pralinen. Anwender
erreichen eine hohe Leistung von
bis zu 150 Meter Folie pro Minute.
Weitere Vorteile sind die niedrigen
Betriebskosten, die einfache Bedienung,
Wartung und Reinigung
sowie die schnelle Umrüstung. Die
vollelektronische, servogesteuerte
Maschine produziert Flachbeutel,
Seitenfaltenbeutel, Beutel mit
Offset-Siegelung, Beutel mit Aufreißfaden
sowie On-Edge-Verpackungen
mit Längs- und Quersiegelung.
Auch bei der Nachhaltigkeit
punktet die JT-Advance. Am Messestand
wird die effiziente Verarbeitung
umweltschonender Papierfolien
eindrucksvoll demonstriert.
120 Takte/Minute
Die VPS 40C ist eine vertikale,
elektronisch angetriebene
Schlauchbeutelmaschine für Lebensmittel
und Non-Food-Produkte.
Mit dem kompakten Verpackungssystem
wird eine Geschwindigkeit
von 120 Takten pro Minute erzielt
und es lassen sich flexibel Flachbeutel
mit und ohne Euroloch sowie
Standbodenbeutel mit Schweißnaht-
Der neue Kartonaufrichter TF12 Small ist eine
effiziente Verpackungslösung für Produktionen mit wenig Platz.
oder Clip-Verschluss fertigen. Eine
innovative Quersiegelung ermöglicht
die Verarbeitung einer breiten
Palette von Materialien wie auch
papierbasierten Folien. Die robuste
Maschine in offener Rahmenbauweise
überzeugt zudem mit Bedienerfreundlichkeit,
schnellen Formatwechseln
und wenig Wartungsaufwand.
SACMI zeigt auf der
Fachpack, wie sich die VPS 40C
effizient mit einer Mehrkopfwaage
kombinieren lässt.
Obst und Gemüse
Wer Obst und Gemüse in Trays
verpacken möchte, kann dafür den
neuen Kartonaufrichter TF12 Small
einsetzen. Die Maschine schafft bis
zu 40 Takte pro Minute und ist mit
ihren äußerst kompakten Abmes-
sungen prädestiniert für Produktionen
mit wenig Platz. Sie fertigt
flexibel eine Vielzahl von Tray-Formaten
einschließlich des beliebten
Citrus-Formats und ermöglicht
schnelle Produktwechsel. Standardisierte
Komponenten sorgen
für einfache Wartung und Ersatzteilmanagement
– eine intelligente
Lösung für moderne Verpackungsanforderungen.
SACMI Packaging & Chocolate
SACMI Packaging & Chocolate
S.p.A. ist eine Business Unit der
SACMI-Group mit Hauptsitz im
norditalienischen Imola. Unter den
Marken Carle & Montanari (Schokoladenherstellung)
sowie OPM
(Verpackung) bietet SACMI Packaging
& Chocolate als einziges Unternehmen
weltweit Maschinen und
komplette Linien für den gesamten
Prozess von der Kakaorohmasse bis
zur Endverpackung. Das Sortiment
beinhaltet Maschinen zum Mischen,
Raffinieren, Conchieren, Temperieren,
Formen sowie Einwickeln
und Verpacken jeder Art von schokoladenbasierten
Produkten. Auch
Schlauchbeutelmaschinen, Flow-
Packaging und Lösungen für die
Sekundärverpackung gehören zum
Portfolio. Heute verfügt SACMI
Packaging & Chocolate über ein
Werk für Formanlagen von Carle &
Montanari in Mailand, eine Fabrik
für Primär- und Sekundäranlagen in
Alba sowie eine Produktionsstätte
für alle Arten von Wickelmaschinen
und Kartonaufrichter in der Nähe
von Bologna.
Unternehmensgruppe
Ingenieure in Imola gegründeten
1919 die Unternehmensgruppe
SACMI wurde.
Heute ist die Genossenschaft mit
weltweit 80 Tochtergesellschaften
klarer Marktführer bei Maschinen
und Pressen für die Keramikherstellung.
Die Gruppe beschäftigt
rund 5.200 Mitarbeitende und
kommt auf einen Jahresumsatz von
mehr als 1,8 Mrd. Euro.
Mehr während der FachPack:
Halle: 1, Stand: 1-239
oder vorab unter:
www.sacmi.com
Die vertikale Schlauchbeutelmaschine
VPS 40C erreicht
eine Geschwindigkeit von bis
zu 120 Takten pro Minute.
42 04/25
Die Schlauchbeutelmaschine
JT-Advance bietet Hochleistung
und verarbeitet auch umweltschonende Papierfolien.
Fotos: (© SACMI Packaging & Chocolate
Hans Larsson, Director Innovation
bei Toyota Material Handling Europe
Fotos: © Toyota Material Handling
Breit gefächerte Etikettiertechnik
Als Spezialist für Etikettier- und Drucksysteme verschiedenster Art präsentiert sich die
ELS – European Labelling System GmbH, Werther, auf der diesjährigen FachPack.
Das Produktportfolio reicht von elektrischen Etikettierspendern zum einfachen Verarbeiten von
Haftetiketten über kompakte Halbautomaten bis hin zu vollautomatischen Etikettiersystemen.
Offeriert werden ebenfalls diverse Druck- und Codiersysteme sowie spezifische Software zur Etikettengestaltung. In Nürnberg wird u.a. über die mit
Transportbändern kombinierten Etikettiersysteme der 300er-Baureihe informiert. Sie besteht aus drei leistungsstarken Typen, die im Durchlauf von oben,
unten und/oder seitlich Labels applizieren können. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem einfachen Bedienkonzept, das Umrüstzeiten entscheidend
verkürzt und Ausfallzeiten minimiert.
Die Systeme können mit der Kameratechnik ELS LabelCam ausgestattet werden, um die Produktsicherheit zu erhöhen. Das flexibel integrierbare Bildverarbeitungssystem
ermöglicht die ein- oder beidseitige optische Kontrolle von Folien und Etiketten, z.B. eine Anwesenheits- und Lageprüfung, Inhaltskontrolle,
Erkennung von Beschädigungen sowie die Lesbarkeit von MHD, QR- oder Barcodes und Chargenkennzeichnungen.
Außerdem werden Querbahn-Etikettierer der Baureihe ELS 500 vorgestellt, die Oberbahn- und/oder Unterbahn-Modelle umfasst und die seit Kurzem mit
dem modularen Steuerungs- und Bedienkonzept SMT ausgerüstet ist. Durch Kombination zweier Etikettierstationen ist die gleichzeitige Folienkennzeichnung
von oben und unten möglich. An ihnen können auch Thermo-/Thermotransfer-Drucksysteme installiert werden, wenn zum Beispiel viele Etiketteninformationen
und/oder QR-Codes aufzubringen sind.
Das in den Querbahn-Etikettierer integrierte Panel der SMT-Steuerung verfügt über ein intuitives Touch-Display, das die Überwachung von Funktionen
direkt an der Maschine ermöglicht. Die browser-basierte Bedienoberfläche ist übersichtlich gestaltet und durch Web-App-
Technologie plattformunabhängig nutzbar. Über Standardschnittstellen ist eine Verbindung mit anderen Systemen möglich.
Optional kann die Bedienoberfläche auf das Master-HMI der Verpackungsmaschine übertragen werden.
Ein weiteres Highlight sind kompakt konstruierte Rundum-Etikettierer, die für zylindrische Produkte konzipiert sind. Die
Modellreihe 400 eignet sich perfekt, um z.B: Dosen, Gläser oder Flaschen mit Rundum- und/oder Deckel-Etiketten zu versehen.
Mehr: www.els-gmbh.de oder während der FachPack - Halle 1, Stand 354/ Foto: ELS
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04/25
43
Das Sixpack neu erfinden
Verpackungsinnovationen
können viele Formen und
Größen annehmen. Für
eine kleine Brauerei in
Südfinnland nahm solch
eine Innovation die Form
eines Motorradmotors an,
der auf Hochtouren läuft.
Olutmylly ist eine Fami-
lienbrauerei in Forssa,
Finnland. Nach einer um-
fassenden Umfirmierung im Jahr
2020 weiß die Brauerei, worauf es
ankommt, um sich auf einem hart
umkämpften Markt zu behaupten:
Es braucht nicht nur ein erstklas-
siges Produkt, sondern es muss sich
auch verkaufen. Dabei hatte Olut-
mylly das Glück, auf das visionären
Verpackungsdesign-Team von Met-
sä Board im Excellence Centre zu
stoßen.
Das coolste Sixpack
„Unser neues Bierverkostungspaket
ist das coolste Sixpack über-
haupt“, schmunzelt Anne Silmälä,
Geschäftsführerin von Olutmylly.
Die Grundidee dieser Verpackung
besteht darin, sechs verschiedene
Biere aus dem Olutmylly-Sortiment
zu präsentieren und gleichzeitig
Fotos: Miika Kainu
die Markenidentität besonders hervorzuheben.
„Das Design von Met-
sä Board bietet ein umfassendes
visuelles und funktionales Erlebnis“,
schwärmt Silmälä und ge-
steht, dass die Idee sie von Anfang
an „umgehauen“hat. „Die Vision
für die Verpackung war einzigar-
tig, und wir sind einfach glücklich,
dass die Umsetzung unsere hohen
Erwartungen erfüllt hat.“ Auch für
Braumeister Mikko Silmälä war
das Projekt von Anfang bis Ende
ein voller Erfolg. „Die Dosen knal-
len wie Kolben in einem Motor,
und die Bierauswahl ist exquisit“,
sagt er.
Traumhafte Verbindung
Und auch für Marko Leiviskä,
Graphic Packaging Designer bei
Metsä Board, war die Zusammenar-
beit eine „traumhafte Verbindung“.
„Von der ersten Idee im Dezember
2024 an kamen wir sehr schnell
voran“, sagt er und lobt die kleine
Brauerei für die reibungslose Zusammenarbeit.
„Kleinere Unternehmen
können flexibler mit Ver-
packungslösungen umgehen und
sind eher bereit, in puncto Design
ungewöhnliche Wege zu gehen“,
sagt Leiviskä rückblickend. „Das
war hier ganz sicher der Fall“.
Mit Vollgas auf den Markt
Leiviskä ursprüngliches Verpackungsdesign
war das eines Mo-
torradmotors in V-Form mit Platz
für sechs Getränke. „Ich hatte die
Vorstellung, dass das Design besonders
bei Menschen gut ankom-
men würde, die gerne an Autos
schrauben und ab und zu einen
Drink genießen“, sagt er. „Bis ich
herausfand, dass Olutmylly bereits
Kunden in der Motorsport-Commu-
nity hatte – und plötzlich erschien
alles wie ein Wink des Schicksals.
Wir konnten ein sehr spezifisches
Produkt für eine ganz bestimmte
Zielgruppe herstellen“, so Leivis-
kä weiter. Eine Zielgruppe, die ihre
Getränke gern eiskalt genießt. Mit
diesem Bewusstsein schuf Leivis-
kä Platz für Kühlakkus, die in das
Design der Verpackung integriert
werden konnten. Darüber hinaus ist
das Sixpack leicht zu transportieren
und zu recyceln, da es zu 100 % aus
Karton besteht. „Es ist auch pro-
blemlos wiederverwendbar, da man
leere Dosen einfach durch neue er-
setzen kann.“ Mikko Silmälä merkt
an, dass die Verpackung nicht nur
optisch ein Volltreffer ist, sondern
auch eine technisch solide und
praktische Lösung darstellt. „Es
hat sich eine richtig tolle Dynamik
entwickelt, bei der alle ihr Bestes
gegeben haben“, blickt er auf die
Forschungs- und Entwicklungsar-
beit zurück.
Gemeinschaftsleistung
Unter Leiviskä‘s Leitung leisteten
auch andere Mitglieder des Metsä
Board Designteams ihren Beitrag:
Iiro Numminen erstellte Konstruktionszeichnungen
und Joni Myyryläinen
führte Druck- und Festig-
keitstests durch. „Alles, was wir
tun, ist Teamarbeit“, sagt Leiviskä.
Das Verpackungsdesignteam hat
immer das große Ganze im Blick,
denn der Fokus liegt auf dem Verpackungskonzept
selbst. „Wir bewerten
immer die allgemeine Durch-
führbarkeit des Konzepts – wie die
Benutzererfahrung aussehen wird,
welche Probleme aus funktionaler
und gestalterischer Sicht von ent-
scheidender Bedeutung sind und
welche logistischen Probleme an-
gegangen werden müssen“, erklärt
Leiviskä, der auf fast 30 Jahre Erfahrung
im Bereich Marketingkom-
munikation zurückblicken kann.
Markteinführung im Frühjahr
Anne Silmälä berichtet, dass
bereits im Vorwege Bierverkostungspakete
an ausgewählte Kun-
den versandt wurden, die offizielle
Produkteinführung erfolgte im Mai
2025. „Schon die Verkostungspa-
ckung hat in der Branche großes
Interesse geweckt – und auch das
Design des Sixpacks wird häufig
gelobt“, sagt Silmälä stolz. Laut
der Geschäftsführerin ist das Alleinstellungsmerkmal
Ihres Pro-
dukts in diesem hart umkämpften
Markt eine Frage von Erfolg – oder
nicht. „ „Wer sich im Supermarkt-
regal, umschaut, findet Getränke in
allen Formen, Größen, Farben und
Stilrichtungen. „Um aufzufallen,
braucht es wirklich einen bahnbre-
chenden visuellen Ansatz.“ Marko
Leiviskä stimmt ihr zu: Verpa-
ckungslösungen können heutzutage
einen großen Beitrag zur Stärkung
der Marke und zur Schaffung von
Kundenbewusstsein und -loyalität
leisten. „Der Umsatz steigt, wenn
das Produkt auf positive Weise aus
der Masse heraussticht. Eine auf-
fällige, einprägsame Verpackung
unterstützt auch eine höhere Preis-
positionierung“, sagt er. „Hier gibt
es noch viel Potenzial, das wir aus-
schöpfen können.“
Ein Co-Creation Workshop in
Äänekoski ist die nächsten Stufe
Metsä Board betreibt in Äänekoski,
Finnland, sein hochmo-
dernes Excellence Centre. Hier
entstehen die innovativen Verpa-
44 04/25
ckungskonzepte von morgen. Im
Excellence Centre arbeitet das
Verpackungsdesignteam daran, die
das Erreichen von Nachhaltigkeits-
zielen durch die Optimierung von
Verpackungsdesign,
Materialien
und Recyclingfähigkeit zu zu unter-
stützen. Ein weiteres wichtiges Ziel
ist die Beschleunigung von Pro-
dukteinführungen durch schnellere
Prototypenerstellung und Tests.
Effizienz steigern
Gleichzeitig sucht das Team nach
Wegen, die Effizienz der Produk-
tion zu steigern und gleichzeitig
ein Verpackungsdesign zu entwickeln,
das die Verbraucher begeis-
tert. Laut Ilkka Harju, Packaging
Services Director bei Metsä Board,
ist das Erfolgsgeheimnis des Ex-
cellence Centre die gemeinsame
Entwicklungsarbeit. „Durch die
enge Zusammenarbeit mit dem
Kunden können wir die besten
Verpackungslösungen finden. Die
Zusammenarbeit mit Olutmylly ist
ein hervorragendes Beispiel dafür“,
sagt Harju.
Verpackung gemeinsam voranbringen: Metsä Board auf der FACHPACK 2025
Metsä Board wird auf der FachPack seine leichtgewichtigen Premiumkartons und 360-Grad-Services
vorstellen. Besucher können sich vor Ort zudem über die laufende 60-Millionen-Euro-Modernisierung
des Faltschachtelkartonwerks Simpele informieren, wo im Oktober 2025 eine neue hochmoderne Streichanlage
in Betrieb genommen werden soll. Die Aufrüstung verspricht erhebliche Vorteile bei der Druckqualität und
ermöglicht die Produktion leistungsstarker Verpackungen, die auch in den Regalen von Geschäften und
Apotheken überzeugen.
Darüber hinaus soll der Einsatz fossilfreier Energie in der Produktion des Werks Simpele bis Ende 2025 von
89% auf 98% steigen und damit die Ziele von Metsä Board für 2030 in Bezug auf fossilfreie Energie
unterstützen.
Verpackungsmaterialien sind häufig schon Teil der Scope-3-Emissionen von Markeninhabern und spielen
daher eine wichtige Rolle in der gesamten Verpackungsstrategie. Auf der FACHPACK werden die Experten
von Metsä Board daher genau erläutern, wie die Wahl verschiedener Materialien die Verpackungsleistung und
den CO 2 -Fußabdruck beeinflussen kann. Von Dritten verifizierte Fallstudien aus
verschiedenen Endverbrauchsbereichen veranschaulichen dabei, wie datengestützte
Entscheidungen umfassendere Verpackungsziele unterstützen können.
Metsä Board auf der FachPack - Halle 4A, Stand 116 oder vorab unter:
www.metsagroup.com/metsaboard/
Die Verpackung besteht aus Wellpappe
(E-Welle) mit MetsäBoard Prime WKL
125 g/m² als Außendecke und aus
MetsäBoard Natural WKL Bright
120 g/m² als Wellenbahn und Innendecke.
04/25
45
Die sichere Transportverpackung
Seit über 30 Jahren entwickelt der österreichische Leitbetrieb VSL hochwertige
Verpackungslösungen für seine Kunden. Seit Jahrzehnten ist das Unternehmen für seine
innovativen Produkte im Schaumstoffbereich und seine Flightcases bekannt. Der
österreichische Spezialist für kundenspezifische Transport- und Versandverpackungen,
für alles, das sicher von A nach B kommen soll, investiert auch regelmäßig in die
Automatisierung und Nachhaltigkeit des Produktionsbetriebes. Seit 2020 macht sich
das Unternehmen auch einen Namen im Bereich der Holzverpackungen. Noch nicht
alle kennen die individuellen kundenspezifischen Wellpappelösungen
des Kottingbrunner
Unternehmens.
Die eigene Kreativ- und Designabteilung
entwickelt
auch in diesem Bereich
die richtige Wellpappeverpackung
für das jeweilige Produkt. „Bei unseren
Entwicklungen berücksichtigen
wir die jeweils geforderten
Kriterien wie Stoßfestigkeit, Wiederverwendbarkeit
und Feuchtigkeitsbeständigkeit
unter Einhaltung
höchster Qualitätsstandards.“ erklärt
Firmengründer Michael Lorenz.
Dabei wird Holz, Wellpappe,
PP, EPE und PU, je nach Anforderung
und Einsatzzweck verarbeitet.
Die jahrzehntelange Erfahrung im
Verpackungsbereich hilft bei der
Umsetzung der richtigen Lösung in
allen Produktbereichen.
Designabteilung entwirtft
Wellpappeverpackungen
Speziell im Wellpappebereich
ist aber oft viel Tüftelei dabei, bevor
die gewünschte Lösung erzielt
werden kann. Michael Lorenz: „Für
viele Anwendungen ist nach wie
vor EPE-Schaumstoff die richtige
Wahl. Hier ist die Umsetzung der
fertigen Lösung auch oft einfacher
als bei anderen Werkstoffen. Bis
eine Wellpappeinnenverkleidung
- im Idealfall ist diese aus einem
Stück - Serienreife erhält braucht
es oft viele kleinen Schritte, um das
gewünschte Ergebnis zu erlangen.
Unsere Designer haben auch in diesem
Bereich die richtige Erfahrung
Kleines Muster
einer Holzkiste die
für den Leerversand
platzsparend zusammengelegt
werden kann
und die Geduld, um zur richtigen
Lösung zu gelangen.“
Vom Muster zur Lösung
In allen Bereichen ist das Unternehmen
bemüht den ökologischen
Fußabdruck stetig zu verkleinern.
Dabei hilft nicht nur die seit Jahren
installiere Photovoltaikanlage
am Dach von VSL sondern auch
der Einsatz von Recyclingmaterial.
Mit der hauseigenen Recy-
clinganlage für Schaumstoffabfall
sorgt das Unternehmen dafür, dass
Schaumstoffreste wiederverwertet
werden können und im Kreislauf
in die Schaumstofferzeugung zurückgehen.
(KOMPACK berichtete)
Die Holzverpackungen des
Unternehmens können mehrmals
verwendet werden - und leere Holzverpackungen
können auch platzsparend
transportiert werden wie
ein kleines Muster der Lösung von
VSL beweist. Was mit Produkten
des Unternehmens alles nachhaltig
machbar ist beweist VSL auch
während der diesjährigen FachPack
in Nürnberg wieder. Mit dem selbst
produzierten Messestand (KOM-
PACK berichtete) überzeugt das
Unternehmen regelmäßig auf nationalen
und internationalen Veranstaltungen.
Schon jetzt freut sich
das Team rund um Michi Lorenz
(mittlerweile hat das Unternehmen
rund 100 Mitarbeiter) auf Besucher
in Nürnberg und die Möglichkeit
einem breiten Publikum wieder die
vielfältigen Verpackungslösungen
aus Schaumstoff, Kunststoff, Holz
und Wellpappe sowie die individuellen
Koffer und Flightcases präsentieren
zu können.
Automatisierung
„Auch der Einsatz neuer Fertigungstechnologien
und ein hoher
Grad an Automatisierung ermöglichen
es uns die optimale Lösung
zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis
anbieten zu können.“ erklärt
Michael Lorenz. Das Unternehmen
das mittlerweile seit 5 Jahren am
neuen Standort in Kottingbrunn ansässig
ist, wo auch im neuen Holzverarbeitungswerk
seit 2023 produziert,
finden Besucher in Halle 4.
Stolz präsentieren die VSL Mitarbeiter individuelle
Verpackungslösungen aus Wellpappe
Mehr über das österreichische
Unternehmen sehen sie während
der FachPack:
Halle 4/ Stand 4-537
oder vorab unter: www.vsl.at
46 04/25
Mehr Effizienz und Flexibilität
Als Systemanbieter mit ganzheitlichem Anspruch steht Weber (in Österreich auch durch
die Firma Gramiller/www.gramiller.at vertreten) seit jeher für praxisnahe, effiziente und
zukunftsfähige Verarbeitungs- und Verpackungslösungen entlang der gesamten
Prozesskette. Mit dem neuen Markenversprechen „Expect More“ macht das Unternehmen
deutlich: Kunden dürfen nicht nur das, sondern in jeder Hinsicht mehr erwarten –
mehr technologische Finesse, mehr innovative Lösungen, mehr Qualität, mehr Service.
Dass dieses „Mehr“ nicht nur
ein Versprechen ist, sondern
gelebter Anspruch,
beweist Weber auf der FACHPACK
in Halle 1 Stand 1-434.
Komplettlinie
Eines der Exponate auf dem Weber
Messestand: eine leistungsstarke
Komplettlinie vom Slicer bis zum
Thermoformer inklusive Querbahn-
Etikettierer, die speziell auf die Bedürfnisse
von Lebensmittelherstellern
mit breitem Produktsortiment
und wechselnden Produktionsanforderungen
zugeschnitten ist. Ob
Frischfleisch wie marinierte Steaks
oder mehrspurige Kaliberware wie
Brühwurst und Rohwurst – mit dieser
Linie erhalten Vollsortimenter
eine wirtschaftliche Lösung für kleine
Chargen sowie mittlere und hohe
Leistungsbereiche, ohne auf Flexibilität
oder Produktqualität verzichten
zu müssen. So profitieren Kunden
von einer zukunftsfähigen, maximal
flexiblen Lösung. Ein zentrales
Merkmal der Linie ist die Auslegung
auf Skin-Verpackungen – ein zunehmend
beliebtes Verpackungsformat,
das sowohl funktionale als auch
optische Vorteile bietet – für eine
hochwertige, attraktive Produktpräsentation.
Ein besonderer Pluspunkt:
Die Realisierung der Skin-Packungen
auf der im Linienkonzept
enthaltenen wePACK 4000 erfordert
keine spezielle Konfiguration
der Verpackungsmaschine. Kunden,
die auf der gleichen Linie auch andere
Verpackungsarten produzieren
möchten, sparen damit nicht nur Investitionskosten,
sondern vermeiden
unnötige Extra-Technik und damit
zusätzliches Ausfallpotenzial und
Wartungsaufwand.
Verpackungskonzept
Neben der Komplettlinie zeigt Weber
auf der FACHPACK außerdem
ein Verpackungskonzept bestehend
aus der Hochleistungstiefziehverpackungsmaschine
wePACK 7000,
dem neuen wePICK Rekord-Pick-
Roboter und dem Bandvereinzeler
weSORT 3000 für die leistungsstarke
Verarbeitung und attraktive
Verpackung von Aufschnittprodukten
oder Stückware. Highlight
dieses Konzepts ist der neue we-
PICK – der aktuell schnellste Delta-
Roboter seiner Klasse. Er gewährleistet
höchste Präzision ohne Nachschwingen
und ermöglicht dadurch
ein höheres Produktionsvolumen
je Pick Roboter. Das reduziert Investitionskosten
und verringert den
Bedarf an Bedienpersonal – ohne
Kompromisse bei der Performance.
Besucherinnen und Besucher können
sich auf dem Weber Messestand
selbst von der Leistungsfähigkeit
überzeugen.
Mehr unter: www.weberweb.com
04/25
47
Ishida auf der FACHPACK 2025
Effizientes und nachhaltiges Verpacken, exaktes und schnelles Verwiegen, zuverlässiges
und produktionsintegriertes Prüfen: Das sind die Themen von Ishida auf
der FACHPACK 2025. Im Fokus stehen der neu entwickelte Traysealer QX 800
sowie Röntgeninspektionssysteme und Mehrkopfwaagen. Neuheiten gibt es aber
auch bei der maschinenübergreifenden Software.
Wiegen, Inspizieren, Verpacken:
Ishida nutzt die
FACHPACK 2025, um
neueste Anlagentechnik für die letzten
Prozessschritte der Produktion
(mit Ausnahme der Sekundärvepackung)
vor allem von Lebensmitteln
vorzustellen.
Technologieführerschaft
Gleich vier Mehrkopfwaagen
verdeutlichen die Technologieführerschaft
von Ishida in diesem
Segment. In Nürnberg werden u.a.
Modelle für das Wiegen von klebrigen
und empfindlichen Frischprodukten
zu sehen sein – und die
kleinste Mehrkopfwaage der Welt,
die CCW-Micro. Stellvertretend
für das breite Anlagenspektrum im
Aufgabenfeld “Prüfen, Inspizie-ren
und Detektieren” stehen nicht weniger
als fünf QC-Systeme. Dazu
gehört der IX-EN-4093 – ein Röntgenprüfsystem
der Einstiegsklasse,
das in Nürnberg Becher und Trays
mit Molkereiprodukten auf Verunreinigungen
untersucht – und
das Röntgenprüfsystem IX-EN-
2493-Compact, das auch bei sehr
leichtgewichtigen Schlauchbeutelverpackungen
eine Fremdkörperdetektion
mit Hochgeschwindigkeit
durchführen kann. Außerdem
erkennen Ishida- Röntgenprüfsysteme
auch andere Qualitätsprobleme
wie beschädigte oder fehlgeformte
Produkte.
Traysealer QX-800
Im Zentrum der Präsentation steht
aber eindeutig der Traysealer QX-
800. Er basiert auf der Plattform
des QX-500, der auf der Interpack
2023 seine Weltpre-miere feierte.
Der QX-800 wurde aber speziell für
Produktionslinien mit hohem Output
entwickelt. Er bringt es auf bis
zu 25 Zyklen pro Minute im Standardversiegelungsprozess
und bis
zu 17 unter Schutzgasatmosphäre
(MAP), verbraucht dabei im Vergleich
zur Vorgängerserie QX-Flex
rund 50% weniger Strom und spart
dank des kompakten Designs mehr
als 40% Bauraum.
Schneller Werkzeugwechsel
Aber nicht nur beim Verpacken
ist der QX-800 außerordentlich
schnell, sondern auch beim Werkzeugwechsel.
Tara O´Connor, Produktmanagerin
Traysealer: “Die
Werkzeuge sind sehr leicht und
können ohne viel Aufwand in nur
QX-800
Detailansicht der QX 800./ Fotos: © Ishida
fünf Minuten ausgetauscht werden.
Das ist ideal für Unternehmen,
die ihren Traysealer flexibel
nutzen möchten.” Das innovative
Tray-Transportsystem des QX-800
schafft die Voraussetzung dafür,
dass auch schwierige Produkte ohne
Überlaufen gefördert und verpackt
werden können. Damit vermeidet
man Produktverlust – ein
Plus für die Nachhaltigkeit.
Sentinel-Software
Darüber hinaus stellt Ishida in
Nürnberg die neueste Generation
der Sentinel-Software zur Anlagen-
Fernüberwachung und zum Reporting
vor. Mit Künstlicher Intellienz
und Maschinellem Lernen unterstützt
Sentinel 5.0 die Anwender
bei der Optimierung ihrer Produktionslinien
und bezieht dabei Echtzeitdaten
nicht nur von Ishida-Anlagen
ein. Die Software bietet dem
Anwender Einblicke in die Leistung
der Produktion, macht auf Unregelmäßigkeiten
aufmerksam und gibt
Empfehlungen zur Behebung potenzieller
Probleme.
Produktivitätsgewinne
Die „eingebaute“ KI ermöglicht
aber auch eine verbesserte Interaktion
des Anwenders mit den Maschinen.
Über den integrierten KI-
Chatbot kann der Bediener Sentinel
5.0 zum Beispiel bitten, bestimmte
Parameter zu prüfen. Erste Anwendungen
der Software zeigen: Produktivitätsgewinne
von 15% sind
durchaus realistisch – ohne Investitionen
und ohne Änderungen
auf der Hardware-Ebene. Auf der
FACHPACK kann der Besucher die
Software kennenlernen.
Mehr während der
FACHPACK:
Halle 3C, Stand 210
oder vorab unter:
www.ishida.com
48
04/25
18 Jahre KOMPACK Seminare
20 Jahre KOMPACK - Seminare
„Neu – Covid-19 Hygiene- und
Sicherheitskonzept für Messen
und Veranstaltungen“
Die Messebeteiligung -
„Instrument des Exportmarketings“
„Instrument des Exportmarketings“
DRUCK
Am 04. Dezember 2025 findet in Wien wieder • Die Nachbearbeitung eines Messeauftritts
das eintägige Seminar zum Thema
Am
• Messebeteiligung außerhalb Europas
Die
30.
Messebeteiligung
November 2023
- „Instrument
findet in Wien
des
wieder • Die Nachbearbeitung eines Messeauftritts
das
• Unternehmensförderungen
Exportmarketings“
eintägige Seminar
statt
zum Thema
• Messebeteiligung außerhalb Europas
Die Messebeteiligung - „Instrument des
• Beleuchtung diverser Wachstumsmärkte
• Unternehmensförderungen
Exportmarketings“
• Gruppenausstellungen
Teilnehmerkreis:
statt
• Beleuchtung diverser Wachstumsmärkte
Unternehmer, Export- und Marketingverantwortliche,
Messesachbearbeiter, Verkaufs- und
• Gruppenausstellungen
Teilnehmerkreis:
Referent: Alexander M. Pitlik
Unternehmer,
(Projektleiter bei Gesell&Co GmbH,
Vertriebsleiter
Export- und Marketingverantwortliche,
Messesachbearbeiter, Verkaufs- und
Referent: Alexander M. Pitlik
Messemarketing International, Wien).
(Projektleiter bei Gesell&Co GmbH,
Vertriebsleiter
Ausbildung in Wien und Washington D.C.
Inhalte:
Messemarketing International, Wien).
Beruflicher Werdegang im Konferenzmanagement
bei den Vereinten Nationen in Wien, Mar-
• Grundsatzentscheidung Messeteilnahme - der Ausbildung in Wien und Washington D.C.
Inhalte:
Nutzen für Ihr Unternehmen
Beruflicher Werdegang im Konferenzmanagement
bei den Vereinten Nationen in Wien, Marketing
& Sales Promotion für Osteuropa bei Pioneer
Saaten AG, Marketingleitung bei Ecodata
• Verschiedene Arten von Messen (Fachmessen,
•
Ausstellungen,
Grundsatzentscheidung
Kongresse,
Messeteilnahme
Events ...) -
- der keting & Sales Promotion für Osteuropa bei Pioneer
Saaten AG, Marketingleitung bei Ecodata
(SNI-Tochter in Osteuropa).
Vor-
Nutzen
und
für
Nachteile
Ihr Unternehmen
Seit 1994 bei Gesell&Co als Projektleiter
•
Standortbestimmung
Verschiedene Arten von
und
Messen
Zieldefinition
(Fachmessen,
Ihres (SNI-Tochter in Osteuropa).
für Investitionsgütermessen in Düsseldorf.
Unternehmens
Ausstellungen,
in
Kongresse,
Bezug auf
Events
Mitbewerb
...) -
und Seit 1994 bei Gesell&Co als Projektleiter
Produkt
Vor- und
-
Nachteile
wie können Sie Ihre Ziele erreichen? für Investitionsgütermessen in Düsseldorf.
Termin: 04. Dezember 2025 (10 bis ca. 16 Uhr)
•
Einholen
Standortbestimmung
von Informationen
und Zieldefinition
im Vorfeld der
Ihres
Messe
Unternehmens
der Messeveranstalter,
in Bezug auf Mitbewerb
die regionale
und Termin: 30. November (10 bis ca. 16 Uhr)
ORT: Wien (variiert nach Teilnehmerzahl)
Wirtschaft,
Produkt - wie
die
können
Aussteller,
Sie
die
Ihre
Besucher
Ziele erreichen?
•
Die
Einholen
Organisation
von Informationen
eines Messeauftritts
im Vorfeld
-
der ORT: Wien (variiert nach Teilnehmerzahl)
Preis: Euro 257,--
Standplanung,
Messe der Messeveranstalter,
Standbau, Logistik
die regionale
(begrenzte Teilnehmerzahl/inkl. Verpflegung)
• Unternehmensinterne
Wirtschaft, die Aussteller,
Kommunikation
die Besucher
im Preis: Euro 247,--
•
bei Anmeldung bis 30. Oktober: Euro 247,--
Rahmen
Die Organisation
einer Messebeteiligung
eines Messeauftritts - (begrenzte Teilnehmerzahl/inkl. Verpflegung)
Interessenten mailen an kompack@gmx.at
• Werbung,
Standplanung,
Public
Standbau,
Relations
Logistik
bei Anmeldung bis 30. Oktober: Euro 237,--
• Unternehmensinterne Kommunikation im
oder senden ein FAX an 01/712 20 36-99
Rahmen einer Messebeteiligung
----------------------------------------------------------------------------
Interessenten mailen an kompack@gmx.at
• Werbung, Public Relations
oder senden ein FAX an 01/712 20 36-99
Ich melde mich/uns zum Seminar an:
Firma: Ich melde .......................................... mich/uns zum Seminar an:
Teilnehmer: ...................................
Ansprechperson: ............................. Tel.: .............................................
Firma: ........................................................................... Teilnehmer: ....................................................................
Mail: Ansprechperson: ........................................................... Tel.: Unterschrift: ................................................................................
32 05/20
Die Messebeteiligung -
NEU - mit dem Schwerpunkt:
Hygienerichtlinen und -konzepte - wie organisiere ich eine Messe in Zeiten von Corona
-------------------------------------------------------
Mail: ............................................................................. Unterschrift: ...................................................................
04/25
01/24
49 69
Constantia Flexibles investiert über 100 Mil
Mit strategischen Investitionen, neuen Technologien und einem erweiterten
Produktportfolio startete Constantia Flexibles ins Jahr 2025. Die Übernahme
von Aluflexpack, der Ausbau des Digitaldrucks in Dänemark sowie die TÜV
validierte CO-Bilanz für Low Carbon Aluminum markieren zentrale Fortschritte
des Verpackungsunternehmens. Auf der FACHPACK 2025 zeigt Constantia
Flexibles in Halle 4, wie Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen
können – und stellt seine neuesten Lösungen vor.
Nach einer intensiven Phase
strategischer Investitionen,
technologischer Innovationen
und gezielter Portfolio-Erweiterungen
präsentiert sich Constantia
Flexibles auf der FACHPACK 2025
als nachhaltig gestärkter Verpackungspartner.
Im Fokus stehen
dabei messbare Fortschritte in Richtung
Kreislaufwirtschaft auf dem
Weg zu mehr Umweltverantwortung
in der Verpackungsindustrie.
Übernahme
Zu Beginn des Jahres hat Constantia
Flexibles die Übernahme von
Aluflexpack abgeschlossen, einem
führenden europäischen Anbieter
maßgeschneiderter flexibler Verpackungslösungen.
Dieser Schritt
stärkt die Position des Unternehmens
in wertschöpfungsintensiven
Segmenten – insbesondere in der
Lebensmittel- und Pharmaindustrie –
und erweitert zugleich seine technologischen
Kompetenzen sowie die
regionale Produktionspräsenz.
Verpackungsnetzwerk
„Wir sind mit einem klaren Fokus
in das Jahr 2025 gestartet: flexible
Verpackungslösungen zu entwickeln,
die den Herausforderungen von morgen
gewachsen sind“, erklärt Marc
Rademacher, Executive Vice President
Consumer Commercial bei
Constantia Flexibles. „Die Akquisition
von Aluflexpack und unsere
Investitionen in unsere Produktionsstandorte
stehen dabei nicht nur für
Wachstum – sie stehen für ein agiles,
zukunftsfähiges Verpackungsnetzwerk,
das unsere Kund:innen mit
mehr Geschwindigkeit, technischer
Tiefe und einem klaren Bekenntnis
zur ökologischen Verantwortung unterstützt.“
Breiteres Produktportfolio
Mit der Erweiterung der Unternehmensgruppe
präsentiert Constantia
Flexibles auf der FACHPACK ein
deutlich breiteres Produktportfolio.
Gezeigt werden unter anderem
Innovationen aus dem Ecolutions-
Portfolio, leistungsstarke Pouch-
Lösungen sowie neue Deckelmaterialien.
In Zusammenarbeit mit
dem Maschinenhersteller Syntegon
präsentiert Constantia Flexibles ein
Beispiel aus der industriellen Anwendung:
Auf der PMX-Linie von
Syntegon gefertigte Pouches zeigen,
wie leistungsfähig die Monomaterialien
EcoLamHighPlus (Mono-
Polyethylen) und EcoVerHighPlus
(Mono-Polypropylen) in der Praxis
sind. Zusätzlich bietet Constantia
Flexibles in Kooperation mit Wolf
Verpackungsmaschinen eine Live-
Demonstration von EcoVerHighPlus
am Stand 1-428.
Über 100 Millionen Euro
in globales
Produktionsnetzwerk investiert
Über 100 Millionen Euro hat Constantia
Flexibles in die Modernisierung
seines weltweiten Produktionsnetzwerks
investiert. In Österreich
wurden 50 Millionen Euro in die
Erweiterung des Walzwerks am
Standort Teich investiert, wodurch
Mit integrierter Trinkfunktion und
vielseitigen Einsatzmöglichkeiten setzt
ComforLid neue Maßstäbe in Sachen
Komfort und Umweltverträglichkeit.
die Aluminiumfolienproduktion um
rund 30 Prozent auf jährlich zirka
90.000 Tonnen gesteigert werden
kann. Weitere 30 Millionen Euro
flossen in eine neue Lackieranlage.
In Deutschland investierte Constantia
Flexibles über sechs Millionen
Euro in eine neue MDO-Linie
(Machine-Direction Orientation) am
Standort Pirk, die die Produktion
des Monomaterials EcoLamHigh-
Plus unterstützt. Am spanischen
Standort Burgos von Constantia Tobepal
wurde ein Tandem-Extruder
im Wert von über 15 Millionen Euro
installiert, der die Produktionskapazität
erhöht und gleichzeitig eine
verlässliche Backup-Lösung für das
Werk in Logroño bietet. In Mexiko
hat das Unternehmen im Werk Constantia
Aluprint intelligente Fertigungs-Upgrades
implementiert, um
Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit
und Effizienz weiter zu steigern.
Digitaldruck für
maximale Flexibilität
Mit der Installation einer hochmodernen
Digitaldrucklinie am Standort
Kopenhagen in Dänemark hat
Constantia Flexibles einen bedeutenden
technologischen Meilenstein
erreicht – und zugleich eine Branchenpremiere:
Erstmals ermöglicht
eine Anlage vollflächigen, wasserbasierten
Digitaldruck auf Aluminium-
und PET-Substraten. Durch den
Verzicht auf Druckplatten oder Klischees
verkürzt sich die Zeit von der
Gestaltung bis zum fertigen Druck
erheblich – bei einer Abdeckung
von 93 Prozent der Pantone-Farben.
Gleichzeitig ermöglicht das System
eine individualisierte Massenproduktion
und reduziert Materialabfall.
Low Carbon Aluminum:
Methodik zur Berechnung des
Product Carbon Footprint von
TÜV Süd validiert
Als weiteren Beleg für sein Umweltengagement
hat Constantia Flexibles
eine unabhängige Validierung
durch TÜV Süd für die Methodik
zur Berechnung des Product Carbon
Footprint (PCF) seines Low Carbon
Aluminum erhalten. Diese Validierung
bestätigt die Genauigkeit und
Transparenz der CO 2 -Berechnung
entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Diese präzise Kalkulation
ermöglicht es Kund:innen,
fundierte Entscheidungen zu treffen
und macht Fortschritte bei der Erreichung
ihrer eigenen Umweltziele
messbar.
Highlights auf der FachPack
Auf der FACHPACK 2025 rückt
Constantia Flexibles sein Ecolutions-Portfolio
in den Mittelpunkt
– eine umfassende Auswahl an
Verpackungslösungen aus Monomaterialien,
die für das Recycling
konzipiert sind. Das Portfolio umfasst
unter anderem EcoLam, das
zur Familie der Polyethylen (PE)-
basierten Laminaten gehört, die für
den PE-Recyclingstrom entwickelt
wurden und in verschiedenen Barrierestufen
erhältlich sind. Darunter
EcoLamHighPlus, das konventionelle
PET/Alu/PE-Strukturen in
50 04/25
Schneller zum fertigen Design:
Digitaldruck für maximale Flexibilität
lionen Euro und erweitert Produktportfolio
Die Pouches sind in verschiedenen
Formen, Größen und Materialien
erhältlich und bieten hochwertige
Druckoptionen sowie vielfältige
Individualisierungsmöglichkeiten.
Fotos: Constantia Flexibles
Leistung und Nachhaltigkeit herausfordert.
EcoVer, basierend auf
Mono-Polypropylen (PP), überzeugt
durch hohe Transparenz, Hitzebeständigkeit
und zuverlässige
Siegeleigenschaften und eignet
sich für eine Vielzahl von Anwendungen.
Ergänzt wird das Portfolio
durch EcoAlu, das leistungsstarke
Aluminiumlösungen wie AluTainerRetort
umfasst – mit hoher Barrierefunktion
für anspruchsvolle
Einsatzbereiche wie sterile Lebensmittelverpackungen.
Der neue Standard für
Aluminium-Stanzdeckel
Mit integrierter Trinkfunktion und
vielseitigen Einsatzmöglichkeiten
setzt ComforLid neue Maßstäbe
in Sachen Komfort und Umweltverträglichkeit.
Die innovative
Aluminiumdeckel-Lösung vereint
Hygiene, Recyclingfähigkeit und
eine deutlich reduzierte CO 2 -Bilanz.
Entwickelt mit Blick auf die Bedürfnisse
der Verbraucher:innen ersetzt
ComforLid herkömmliche Kunststoffdeckel
– ohne Kompromisse bei
der Benutzerfreundlichkeit zu machen
und mit verbessertem ökologischem
Fußabdruck. Die optimierte
Materialzusammensetzung ermöglicht
eine vollständige Recyclingfähigkeit
über bestehende Sammelund
Verwertungssysteme. In Kürze
startet zudem die Produktion mit
Low Carbon Aluminum, wodurch
die Treibhausgasemissionen um bis
zu 43 Prozent gesenkt werden können.
EcoPeelCover: Der dünnste
Aluminiumdeckel der
Ecolutions-Familie
Neben dem ComforLid hat Constantia
Flexibles mit EcoPeelCover
einen weiteren ressourcenschonenden
Aluminiumdeckel entwickelt:
den weltweit dünnsten gestanzten
Aluminiumdeckel seiner
Art. Er reduziert den Materialeinsatz
deutlich – um 25 Prozent bei der
Aluminiumdicke und um 50 Prozent
beim Beschichtungsgewicht. Der
Druck erfolgt lösemittelfrei im UV-
Flexodruckverfahren. Trotz seiner
extrem dünnen Struktur erfüllt der
Deckel höchste Leistungsanforderungen:
Er ist durchstoßfest, bietet
zuverlässigen Schutz vor Sauerstoff
und Feuchtigkeit und hält Siegeltemperaturen
von bis zu 230 °C
stand. Als Teil der Ecolutions-Produktlinie
ist EcoPeelCover auch in
Varianten aus Low Carbon Aluminum
sowie mit ASI-Zertifizierung
erhältlich. Diese Spezifikation wurde
mit bedeutenden Branchenauszeichnungen
gewürdigt – darunter
der renommierte Deutsche Verpackungspreis
2024 und der Global
Packaging Award 2025.
Constantia Flexibles
erweitert das
Pouch-Portfolio
Mit der Integration von Aluflexpack
hebt Constantia Flexibles
sein Pouch-Portfolio auf ein neues
Niveau und bietet leistungsfähige,
durchdachte Verpackungslösungen
für Lebensmittel, Tiernahrung,
Molkereiprodukte, Süßwaren und
Pharmazeutika an. Dank eines vollständig
integrierten Produktionsprozesses
– von der Folienherstellung
bis zur Pouchformung mit Features
wie Zipper oder Spouts – profitieren
Kund:innen von kürzeren Lieferzeiten
und maßgeschneiderten
Lösungen bei gleichbleibend hoher
Qualität. Die Pouches sind in verschiedenen
Formen, Größen und
Materialien erhältlich und bieten
hochwertige Druckoptionen sowie
vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten.
EcoVer Spouted Pouch:
Verpackungsinnovation
auf PP-Basis
Ein aktuelles Highlight ist der
Mono-PP-Spouted Pouch – eine
vollständig aluminiumfreie Lösung,
die für das Recycling im entsprechenden
Wertstoffstrom konzipiert
wurde. Dieser innovative Pouch
bietet eine hervorragende Barriere
gegen Sauerstoff und Wasserdampf
und eignet sich ideal für haltbare
Produkte, die heiß abgefüllt und
pasteurisiert werden, wie z. B. Babynahrung,
Fruchtpüree oder Nassfutter
für Haustiere, ebenso wie für
kalt abgefüllte oder milchbasierte
Anwendungen. Der EcoVer Spouted
Pouch ist in drei verschiedenen
Barrierestufen erhältlich: EcoVer,
EcoVerPlus und EcoVerHighPlus.
Monomaterial-Verpackung auf
PP-Basis für Nassfutter und
Fertiggerichte
Eine weitere bedeutende Innovation
im Bereich der Pouches ist
der neue sterilisierfähige Monomaterial-PP-Pouch,
der speziell für
Anwendungen mit hohen Temperaturen,
wie Nassfutter für Haustiere
und Fertiggerichte, entwickelt
wurde. Diese Hochbarriere-Lösung
hält den Anforderungen des Hitzesterilisations-Prozesses
stand und
ist für europäische PP-Recyclingströme
konzipiert. Der EcoVer Retort
Pouch bietet eine hohe Barriere
gegen Sauerstoff und Feuchtigkeit,
gewährleistet Produktsicherheit
und verlängerte Haltbarkeit – und
stellt eine fürs Recycling konzipierte
Alternative zu herkömmlichen
Mehrschichtlaminaten dar.
ALUMINIUMLÖSUNGEN:
Alufoil Container: Die
smarte Wahl für Nassund
Haltbarkeitsprodukte
Neben seinen Pouch-Lösungen
bietet Constantia Flexibles auch
Aluminiumbehälter, die sich ideal
für Anwendungen wie Fleisch,
Fisch, Fertiggerichte, Desserts und
Tiernahrung eignen. Diese Behälter
wurden entwickelt, um höchsten
Leistungs- und Qualitätsstandards
gerecht zu werden, und nutzen die
funktionalen Vorteile von Aluminium
– darunter die Eignung für
den direkten Lebensmittelkontakt
bei hohen Temperaturen sowie exzellente
Barriereeigenschaften bei
minimaler Materialstärke. Dank
vollständig anpassbarer Materialeigenschaften,
kreativer Formgebung
zur Markenprofilierung und vollflächiger
Bedruckbarkeit vereint der
Alufoil Container technische Exzellenz
mit starker Optik.
Folie für Peel-off-Verschlüsse:
Für Retorten- und
Trockenanwendungen
Neu im Portfolio von Constantia
Flexibles ist eine hochwertige Peeloff-Folienlösung
von Aluflexpack,
die erstklassigen Produktschutz mit
maximaler Benutzerfreundlichkeit
vereint. Die Folie eignet sich sowohl
für Retorten- als auch für Trockenanwendungen
und hält den hohen
Temperaturen und dem Druck während
der Sterilisation stand. Damit
ist sie ideal für Lebensmittel, Tiernahrung,
pharmazeutische Produkte,
Milchpulver, Snacks und Nahrungsergänzungsmittel
geeignet. Sie sorgt
für langanhaltende Frische und ein
sauberes, leichtes Öffnen. Die Lösung
ist vollständig individualisierbar
und erfüllt unterschiedlichste
Verpackungsanforderungen in verschiedenen
Branchen.
Mehr während der
FachPack:
´Halle - 4, Stand 4-523
oder vorab unter:
www.cflex.com
04/25
51
Logett investiert nachhaltig
Nachdem die Firma Logett letztes Jahr von der internationalen ESG-Rating Agentur
EcoVadis mit der Gold Medaille ausgezeichnet wurde schaffte das Unternehmen heuer
sogar den Platinum Status zu erreichen. „Dies spiegelt die Qualität unseres Nachhaltigkeits-Managementsystems
wider und zeigt unser Engagement für die Förderung
der Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ so Geschäftsführer
Manfred Pichler, der auch stolz das Zertifikat für das ISO 14001:2015 Umweltmanagementsystem
herzeigt. Neben diesen Auszeichnungen sind Investitionen in die
Umwelt und in eine neue Prati Jupiter 670 TCW (wird von der Labelexpo, wo sie dem
breiten Publikum vorgestellt wird, direkt nach Vorarlberg geliefert) aktuelle Highlights
des Unternehmens.
Schon der Name Logett verrät,
dass Logistik-Etiketten das
Hauptprodukt des Unternehmens
sind. „75 Prozent beträgt der
Anteil von Logistik-Etiketten an der
Produktion“, verrät der Geschäftsführer.
Dabei handelt es sich um
Blanko-Etiketten, in Form und Größe
individuell abgestimmt, die dazu
dienen, dass die Unternehmen alle
notwendigen Logistikdaten aufdrucken
können. Aber auch bedruckte
Etiketten zählen seit Jahren zum
Sortiment. (KOMPACK berichtete)
„Wie beliefern zum Beispiel die
Lebensmittelbranche mit Aktionsetiketten,
die auf die jeweiligen Verpackungen
von Fleisch- und Wurstwaren
aufgeklebt werden“, erläutert
Manfred Pichler. Sein Vater, Kurt
Pichler ergänzt: „Zu den wichtigsten
Kunden des Unternehmens zählen
neben der Transport- und Logistikbranche
auch die Lebensmittel- und
Getränkeindustrie.“
Neue Märkte
„Nach unseren guten Erfahrungen
mit Prati Stanzmaschinen freuen wir
uns schon auf die neueste Investition.
Mit dieser Anlage können wir
schneiden und rotativ stanzen. Die
semirotierende Stanzeinheit verfügt
über ein sehr einfaches Ladesystem.
Die neue Jupiter 670 TCW überzeugt
durch schnellen Rollenwechsel
und der Arbeitsbreite. Wir werden
die Möglichkeiten noch genau
ausloten. Eines ist aber klar - mit der
neuen Stanzmaschine steigern wir
sowohl die Quantität als auch Qualität
der bestehenden Produktion weiter.“
so der Geschäftsführer.
Blick auf das Firmengebäude
Rasante
Unternehmensentwicklung
Hintergrund dieser Investition
ist das anhaltende Wachstum des
Unternehmens. Logett wurde 1997
gegründet, wobei die Firma Müroll
wesentlich an der Gründung beteiligt
war. „Von Seiten Müroll bestand
Bedarf an Logistiketiketten, um die
eigenen Produkte, wie Selbstklebeb.
nder, Papierrollen und Etiketten, zu
kennzeichnen. So hat man beschlossen,
mit Logett ein eigenständiges
Unternehmen ins Leben zu rufen“,
erzählt Kurt Pichler aus der Firmenhistorie.
Es wurde die erste Etikettenstanzmaschine
gekauft und in
weiterer Folge kam eine Druckmaschine
dazu. Der Start des jungen
Unternehmens war erfolgreich und
es konnten neben Müroll zahlreiche
weitere Kunden gewonnen werden.
Die rasante Geschäftsentwicklung
führte dazu, dass man sich 2010 aus
der „Wohngemeinschaft“ mit Müroll
löste. Es folgte der Neubau eines
Produktions- und Verwaltungsgebäudes
auf über 6.000 m. in Frastanz.
Anfang 2011 wurde der Umzug
an den neuen Standort vollzogen.
(KOMPACK berichtete) „Als
wir hierhergezogen sind, hatten wir
drei Stanzmaschinen und eine kleine
Druckmaschine. Jetzt haben wir drei
Flexodruckmaschinen, eine Digitaldruckmaschine
und acht Stanzkonfektionsmaschinen
(ohne die aktuelle
Investition). Begonnen haben
wir mit fünf Mitarbeiter:innen, jetzt
sind fast zwanzig“, blickt Manfred
Pichler stolz auf die Unternehmensentwicklung.
Er selbst ist seit 2010
im Unternehmen und hat 2019 die
Geschäftsführung – gemeinsam mit
seinem Vater Kurt – übernommen.
Dieser ist seit 2022 in Ruhestand,
seitdem ist Manfred Pichler alleiniger
Geschäftsführer.
Nachhaltigkeit
Wie bereits erwähnt investiert das
Unternehmen nicht nur in den Maschinenpark,
auch Nachhaltigkeit
spielt zunehmend eine Rolle. So
kam vor einiger Zeit eine PV-Anlage
auf das Unternehmensdach, mit
der Logett einen Großteil seines
Eigenbedarfes an Energie decken
kann. Ganz im Sinn der Umwelt
wurde nicht nur die Beleuchtung
der Produktion auf LED umgestellt.
„Dadurch können wir einerseits Energie
einsparen und konnten mit
Manfred Pichler freut sich
in der Druckhalle
schon auf die neue Anlage
weniger Lampen die Helligkeit verdreifachen.“
So der Geschäftsführer
und weiters: „Unsere Nilpeter FA4
Next haben wir von UV auf LED-
Trocknung umgestellt und sparen
damit ebenso Energie ein und
konnten damit auch den Lärmpegel
senken. Beim LED-UV-Druck erfolgt
der Trocknungsprozess durch
spezielle LED-UV-Lampen. Diese
verbrauchen um bis zu 80 Prozent
weniger Energie als herkömmliche
UV-Lampen und lassen sich zudem
ohne Wartezeiten ein- oder
ausschalten. Ebenso kommt es bei
LED-UV-Trocknern zu keiner Ozonentwicklung.
Dadurch werden die
bisher notwendigen Absaug- bzw.
Entlüftungsaggregate überflüssig.“
Letztendlich beweist auch die
erfolgreiche Zertifizierung nach
14001 dem Unternehmen einen systematischen
Umweltschutz in allen
Prozessen sowie einen bewußten
Umgang mit Ressourcen. Ständige
Verbesserung der Umweltziele sowie
die Verantwortung gegenüber
Natur und Gesellschaft zeichnet
diese zertifizierung genauso aus wie
nachhaltiges Wachstum für eine bessere
Zukunft.
Mehr über das Unternehmen und
dem Schwesterbetrieb Müroll
sehen Sie während der FachPack:
Halle 6 / Standnummer 6-264 oder
vorab unter: www.mueroll.com
oder www.logett.at
52
04/25
Aktuelle Auszeichnungen
Robatech feiert und präsentiert Alpha
Robatech präsentiert auf der FACHPACK in Nürnberg mit Alpha die erweiterte
Schmelzgerätereihe der neuen Generation. In Halle 2, Stand 407 zeigt das Schweizer
Unternehmen, wie sich Klebstoffauftrag in der Verpackungsindustrie effizient, sicher
und nachhaltig gestalten lässt. Passend zum 50-jährigen Firmenjubiläum präsentiert
sich Robatech modern und zukunftsorientiert.
Das neue Schmelzgerät
Alpha schmilzt je nach
Tankgrösse bis zu 12.5
kg/h thermoplastische Klebstoffe.
Die hohe Systemverfügbarkeit und
Energieeffizienz sorgen für einen
nachhaltigen Betrieb und niedrige
Betriebskosten – beides Pluspunkte,
um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Alpha ist mit dem Robatech Control
System (RCS) ausgestattet und
bietet somit eine smarte Bedienung
und zahlreiche Schnittstellen zur
Vereinfachung der Systemintegration,
Steuerung und Überwachung
des Klebstoffauftrags. Dies erleichtert
bestehenden Kunden das Upgrade
von früheren Systemen – und
neuen Benutzern den Einstieg in
die neueste Generation. Ausserdem
sind Robatechs Heizschläuche und
Auftragsköpfe ab Baujahr 2000 mit
Alpha kompatibel.
50 Jahre Robatech:
Connecting the future
Ein Blick zurück bestätigt: Zukunftsfähige
Technologie ist einer
der Gründe, warum viele von Robatechs
Kundenbeziehungen seit
Jahrzehnten bestehen. «Langjährige
Beziehungen sind die Grundlage
unseres Erfolgs», sagt CEO Yves
Ottiger. Und Firmeninhaber Marcel
Meyer ergänzt: «Wir gestalten
die Zukunft nicht allein, sondern
Seite an Seite mit unseren Kunden.
Wir entwickeln gemeinsam Lösungen,
die den Produktionsalltag
einfacher, sicherer und effizienter
machen.» Dass Robatech grossen
Wert auf persönliche Betreuung,
lokale Nähe und schnellen Service
legt, widerspiegelt sich in der globalen
Präsenz des Unternehmens.
Die Geschichte, die 1975 in Muri
(Schweiz) begann, wird auf der
FACHPACK 2025 gemeinsam mit
Kunden und Partnern weitergeschrieben.
Mehr unter: www.robatech.at
oder während der FachPack:
Halle 2, Stand 407
Die Robatech AG, Schweizer Herstelrin von Klebstoff-Auftragssystemen,
feiert 2025 unter dem Motto «Connecting the future» ihr 50-jähriges
Bestehen. Seit der Gründung 1975 steht das Unternehmens für
wegweisende Technologie, nachhaltige Lösungen und
eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Mitarbeitenden
weltweit.
„Wir blicken dankbar zurück – und mit Zuversicht nach vorn“. Mit
diesen Worten bringt CEO Yves Ottiger die Haltung von Robatech
zum Jubiläum auf den Punkt. „Langjährige Beziehungen sind die
Grundlage unseres Erfolgs“, so Ottiger weiter. „Was uns auszeichnet, ist
nicht nur technologische Kompetenz, sondern das Vertrauen,
das wir über Jahrzehnte hinweg aufbauen durften.“ Auch Firmeninhaber
Marcel Meyer betont die partnerschaftliche Ausrichtung des
Unternehmens: „Die Zukunft gestalten wir nicht allein, sondern Seite
an Seite mit unseren Kunden. Wir entwickeln gemeinsam Lösungen,
die den Produktionsalltag einfacher, sicherer und effizienter machen.“
Von Muri in die Welt hinaus
Was 1975 im aargauischen Muri (Schweiz) mitfünf Mitarbeitenden
und dem ersten Schmelzgerät Roba 1 begann, hat sich zu einem global
tätigen Unternehmen entwickelt. 1980 gründete Robatech die erste
Tochtergesellschaft im Ausland. Heute ist das Unternehmen in über 80
Ländern vertreten – mit 19 eigenen Gesellschaften und einem starken
Partnernetzwerk auf allen Kontinenten. Kundennähe, persönliche
Betreuung und schnelle Serviceverfügbarkeit gehören bis heute zu
den zentralen Werten.
Technologie mit Weitblick und Verantwortung
Seit den Anfängen setzt Robatech auf technologische Innovation
mit Blick auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Systemoffenheit.
Anfang der 1980er Jahre verfügten Robatechs Schmelzgeräte bereits
über eine elektronische Temperaturregelung – damals ein Novum.
Auch aktuelle Entwicklungen zeigen diese Philosophie:
Das Schmelzgerät Alpha, das im April 2025 lanciert wurde, lässt
sich nahtlos in bestehende Anlagen integrieren – modular,
effizient und kundenorientiert.
Halle 3C / Standnummer 3C-322
04/25
53
Ganzheitliche Lösungen für die Kreislaufwirtschaft
Schütz auf der FACHPACK 2025
In Nürnberg trifft sich die Verpackungsindustrie auf der FACHPACK um sich unter dem
Leitthema „Transition in Packaging“ über den umfassenden Wandel der Branche auszutauschen.
Im Fokus stehen dabei unter anderem der Ausbau der Kreislaufwirtschaft
und die Frage, welchen Beitrag Verpackungen leisten können, damit Unternehmen ihre
Umweltziele erreichen. Schütz präsentiert konkrete Antworten in Form von ganzheitlich
entwickelten Verpackungssystemen und Services, die Nachhaltigkeit, Sicherheit und
Effizienz vereinen.
Da die Konzentration auf
Einzelaspekte wie den Einsatz
von Kunststoffrezyklat
allein zu kurz greift, verfolgt Schütz
unter dem Motto „Circular by Design“
einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz
bei seinen Verpackungen.
Alle Produktinnovationen
sind so konzipiert, dass sie über die
gesamte Supply Chain hinweg volle
Performance bieten – und sich nach
Gebrauch problemlos in den Materialkreislauf
zurückführen lassen. Das
Ergebnis: Verpackungen, die sich
sowohl durch ökologische Effizienz
als auch durch ökonomischen Nutzen
auszeichnen.
Designt für die Wiederverwendung:
ein weltweiter Kreislauf
Das Kreislaufsystem Schütz Ticket
Service stützt sich auf ein weltweit
etabliertes Netzwerk aus Wiederverwendungs-
und Rekonditionierungsprogrammen,
das passgenau
auf die Anforderungen von Kunden
und Entleerern abgestimmt ist. Dazu
zählen sowohl offene als auch
geschlossene Kreisläufe für IBC,
Fässer und Kanister mit professioneller
Reinigung, dem Austauschen
und der Reperatur von Verpackungskomonenten,
sowie packmittelspezifischen
Verfahren wie die thermische
Behandlung von Stahlfässern.
Die Umsetzung erfolgt über 70
Produktions- und Servicestandorte
weltweit sowie durch zertifizierte
Partner – allein in Europa an 28 Lokationen.
Neue Partnerschaften in
Frankreich, Spanien, Dänemark und
Schweden sowie der Ausbau bestehender
Standorte mit zusätzlichen
Rekonditionierungsanlagen – etwa
in Italien und Belgien – stärken die
Marktpräsenz und erweitern die Kapazitäten
für nachhaltige Services
direkt vor Ort.
Ticket Service
Die weltweite Rückholung entleerter
Industrieverpackungen über
den Schütz Ticket Service ist einfach,
schnell und in der Regel kostenlos.
54 04/25
Auf der Fachpack 2025 präsentiert Schütz zahlreiche innovative
Verpackungslösungen aus den Bereichen IBC, Kunststoffund
Stahlfässer sowie Kunststoffkanister.
Je nach Wiederaufbereitungsverfahren
wird in unternehmenseigenen
Recyclingcentern unter Einhaltung
strengster Umwelt- und Qualitätsstandards
Kunststoffrezyklat gewonnen.
Dieses wird vollständig
wiederverwendet – entweder für
die Herstellung neuer Verpackungskomponenten
wie Kunststoffpaletten
oder Eckschonern für IBC oder
fließt bei den Schütz Green Layer-
Verpackungen als hochwertiges Regranulat
mit einem Anteil von 30
% in die mittlere Schicht der IBC-
Innenbehälter, Kanister und Kunststofffässer
ein.
Lösungen, die
den Kreislauf schließen
Neben der Green Layer-Serie werden
auf dem Schütz-Stand weitere
Innovationen dieses ganzheitlichen
Ansatzes ausgestellt, darunter der
Schütz Impeller, ein vollständig recycelbares
Einweg-Rührwerk für
IBC. Das auf Wunsch direkt ab Werk
integrierte System ermöglicht das sichere
und kontaminationsfreie Aufrühren
viskoser Stoffe im geschlossenen
Behälter. Für eine optimale
Abstimmung auf die Eigenschaften
des Füllguts können Anwender
zwischen dem bewährten Becherrührwerk
und einer neuen Impeller-
Geometrie, dem Flügelrührwerk,
auswählen. Dieses gewährleistet
auch bei niedrigen Drehzahlen eine
gleichmäßige Durchmischung.
Veranschaulicht wird der Einsatz
des Impellers beispielhaft in einem
Ecobulk MX560. Der IBC mit 560
Litern Füllvolumen eignet sich aufgrund
des vergleichsweise geringen
Eigengewichts besonders gut für
den mobilen Einsatz, beispielsweise
bei der Verarbeitung hochkonzentrierter
Füllgüter in der Agrochemie.
Ecobulk SX-D
Leicht entzündliche Flüssigkeiten
werden mit dem Ecobulk SX-D
besonders sicher verpackt. Dieser
spezielle IBC ist für den Einsatz in
Ex-Zonen 1 und 2 geeignet und hat
Feuerschutztests mit brennbaren
und entzündlichen Flüssigkeiten
erfolgreich absolviert. Die doppelwandige
Konstruktion bietet zusätzlichen
Auslaufschutz, sodass
auch unter extremen Bedingungen
kein Füllgut austreten kann. Unabhängige
Institutionen bestätigen die
Sicherheit der Verpackung: Der SX-
D ist sowohl von Underwriters Laboratories
Inc. als auch als bislang
einziger Kombinations-IBC von der
US-Versicherungsgesellschaft FM
Global Group geprüft und zertifiziert.
Auf der Fachpack wird der am
Markt bewährte IBC in der Variante
SX-D OV ausgestellt. Diese verfügt
zusätzlich zur Entnahmemöglichkeit
von oben über eine Auslaufarmatur
für die Entnahme von unten.
Combi-Fass
Für stark permeierende, aggressive
und korrosive Füllgüter, oftmals in
der sogenannten Verpackungsgruppe
I klassifiziert, eignet sich das
Combi-Fass von Schütz. Hier kombiniert
der Verpackungsspezialist
die Stabilität und den Permeationsschutz
eines Standard-Stahlfasses
mit einem Innenbehälter aus HDPE-
Kunststoff, der Korrosionsfreiheit
und Sauberkeit sicherstellt. Für doppelten
Leckageschutz ist der Zwischenraum
durch eine Runddichtung
versiegelt. Diese Verpackungslö-
Der Ecobulk SX-D ist einsetzbar in
EX Zonen 1 + 2. Bei der Variante
SX-D OV kann das Füllgut über eine
zusätzliche Auslaufarmatur nun auch
sicher von unten entnommen werden.
Fotos: Schütz
Die Kanister der Produktlinie SC1 gibt es nun auch in Foodcert und
Cleancert-Varianten für maximale Produkt- und Prozesssicherheit.
sung ist besonders für Chemikalien
geeignet, die mit rohem Stahl oder
herkömmlichen Innenlacken nicht
kompatibel sind.
Lebensmittel- und
Getränkeindustrie
Für besonders sensible Anwendungen
in der Lebensmittel- und
Getränkeindustrie hat Schütz seine
SC1-Kanisterserie erfolgreich
einer FSSC 22000-Zertifizierung
unterzogen. Höchste Lebensmittelsicherheit,
geprüfte Materialien und
eine kontrollierte Produktion garantierten
nicht nur Qualität, sondern
auch Sicherheit und Kosteneffizienz
entlang der gesamten Lieferkette.
Darüber hinaus sind die Kanister in
einer Cleancert-Variante verfügbar,
die in Industrien mit noch höheren
Reinheitsansprüchen als Alternative
zu Standardkanistern zum Einsatz
kommen. Die dort produzierten
Füllgüter werden beispielweise im
Automotive-Bereich verwendet, in
dem technische Sauberkeit elementar
ist.
Neue Palettenvarianten
Damit Industrieverpackungen und
deren Füllgüter nicht nur nachhaltig,
sondern auch sicher ans Ziel
kommen, hat das Unternehmen
neue Palettenvarianten für IBC und
ein Ladungssicherungskonzept für
Stahlfässer entwickelt. Bereits die
Wahl dieser kritischen Bauteile beeinflusst
die Gesamtperformance der
Verpackungslösung entscheidend.
Eine besonders nachhaltige Option
ist die Kunststoffrahmenpalette mit
ihrer robusten Konstruktion für maximale
Stabilität, Langkebigkeit und
beste Fördereigenschaften. Sie wird
im hauseigenen Spritzgussbetrieb
zu 100 % aus Rezyklat gefertigt, ist
äußerst stabil und langlebig und ermöglicht
CO 2 -Einsparungen von bis
zu 64,8 kg pro Stück im Vergleich zu
einer herkömmlichen IBC-Palette.
Zukunftssichere Lösungen
Aber auch andere Materialien
bieten zukunftssichere Lösungen.
Durch eine zusätzliche Mittelkufe
erreicht die 3-Kufen-Stahlpalette
nicht nur eine vergrößerte Auflagefläche,
auch die Traglastverteilung
ist gegenüber einer herkömmlichen
Stahlkufenpalette signifikant besser
– insbesondere bei schweren
Transportgütern mit hoher Dichte.
Um Sicherheit beim Transport von
Stahlfässern auf Paletten zu gewährleisten
hat Schütz die effiziente, zuverlässige
und ressourcenschonende
Ladungssicherung Drumfix entwickelt.
Das neue System sorgt für
eine enorme Ersparnis an Zeit und
Aufwand auf der Anwenderseite und
bietet administrationsfreies und problemloses
Recycling.
Verpackung als anwendungsbezogene
Problemlösung
Die Anforderungen an Verpackungen
sind heute so vielfältig wie
nie zuvor. Für Schütz ist klar: Nachhaltigkeit
darf kein Widerspruch zu
Sicherheit und Performance sein.
Deshalb wird die Entwicklung von
Verpackungslösungen als eine kontinuierliche
Optimierungsaufgabe
angesehen, die mit durchdachtem
Design höchste Anwendungssicherheit,
beste Produktperformance und
maximale Effizienz bieten sowie
den Anforderungen moderner Kreislaufwirtschaft
entsprechen.
Von dem technisch-innovativen
Produktfokus des Circular Design
von Schütz können sich
Interessierte auf der FACHPACK
in Halle 6, Stand 6-328
selbst überzeugen - oder
vorabunter: www.schuetz.net
WE LABEL YOUR SUCCESS
Etiketten von Logett.
Logett GmbH
Sonnenbergerstraße 27a · A-6820 Frastanz
T +43 5522 52518-0 · F +43 5522 52518-66
office@logett.at · www.logett.at
BARCODE & LOGISTIK
ETIKETTEN
BLANKO
ETIKETTEN
BEDRUCKTE
ETIKETTEN
THERMOTRANSFER
BÄNDER
04/25
55
Klimakontrolle
Condair präsentiert auf der FACHPACK die aktuelle
Generation von energiesparenden und VDI-zertifizierten
Luftbefeuchtungslösungen zur kontrollierten
Konditionierung des Raumklimas in der Verpackungsindustrie.
Eine konstant optimale Luftfeuchte
ist für viele Produktionsprozesse
ein entscheidender
Qualitätsfaktor, der
Materialien und Maschinen schützt
und die Kosten senkt. Sinkt die relative
Luftfeuchte unter die optimalen
Werte, können elektrostatische Aufladungen,
Dimensionsänderungen
und schlechte Druckqualität die Produktion
beeinträchtigen.
Weniger Energiekosten
Auf der FACHPACK zeigt Condair
aktuelle Möglichkeiten einer
energieeffizienten Luftbefeuchtung.
Die Condair Direkt-Raumsysteme
zeichnen sich durch einen besonders
niedrigen Primärenergiebedarf aus:
Mit bis zu 70 bar Betriebsdruck wird
das Wasser über Hochdruckdüsen
mikrofein vernebelt. Der Energieverbrauch
der Hochdruckpumpe ist
dabei mit 700 W sehr gering und ermöglicht
eine Kosten-Ersparnis von
über 90% im Vergleich zu anderen
Technologien. Hinzu kommt, dass
die Kosten für den Einsatz von Klimageräten
durch den zusätzlichen
Kühleffekt der Luftbefeuchtung reduziert
werden können.
Stand der Technik
Mit der Zertifizierung nach VDI
6022, Blatt 6 dokumentieren Luftbefeuchtungssysteme
heute den
aktuellen Stand hinsichtlich Betriebssicherheit
und Hygiene. Welche
Voraussetzungen es für eine
VDI-Zertifizierung gibt und welche
Hygienemaßnahmen, Inspektionsintervalle
und Keimobergrenzen dafür
notwendig sind, wird in Nürnberg
von den Condair-Experten beantwortet.
Condair zeigt die aktuellen
Möglichkeiten der
Direkt-Raumluftbefeuchtung
in Funktion auf der FachPack
in Halle 4, Stand 4-415.
Ein aktueller Leitfaden zum
Thema „Energiekosten senken“
kann kostenfrei bei Condair
angefordert werden:
https://www.condair-systems.de/
energiekosten-senken
Ready for future-
packed solutions?
„Transition in Packaging“ als diesjähriges Motto der
FachPack und beschreibt den umfassenden Wandel
der Verpackungsindustrie. Zwischen Digitalisierung,
EU-Vorgaben und Materialinnovationen müssen
Prozesse und Geschäftsmodelle neu gedacht werden.
Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern Erwartung –
von Politik und Verbrauchern gleichermaßen.
Die Saropack Gruppe ist
sich ihrer Verantwortung
bewusst – und liefert mit
dem SaroGreen Konzept kundenorientierte
Antworten. Saropack AG
nutzt die Messe als Plattform, um
Branchenkennern und Entscheidungsträgern
ihr umfassendes Portfolio
und das SaroGreen Konzept
für umweltverträgliche und ressourcenschonende
Verpackungslösungen
zu präsentieren.
Marktführer
Als Marktführer im Verkauf von
Folienverpackungssystemen im
DACH-Raum verfolgt Saropack einen
ganzheitlichen Ansatz, der das
Knowhow für Verbrauchsmaterial,
die Maschinen und den technischen
Service kombiniert.
Neueste Innovationen
Besucherinnen und Besucher
erfahren, wie sich Folienverpackungen
dank neuester Innovationen
in Materialien und Prozesse
optimieren lassen. An den Verpackungsmaschinen
vor Ort demonstriert
Saropack die Funktionalität
von nachhaltigen und lebensmittelkonformen
Folien mit Recyclinganteilen.
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Lösungen, über das
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56 04/25
WELLPAPPE
Maßgeschneiderte Verpackungslösungen
Unter dem Motto „Redefining Packaging for a Changing World“ gehen wir bei
DS Smith weit über herkömmliche Verpackungslösungen hinaus. Unser Team steht
Ihnen von der Konzeption bis zur Umsetzung zur Seite, um wegweisende Verpackungen
aus Wellpappe zu entwickeln. Bei uns erwarten Sie die neuesten Verpackungslösungen
für Retail, FMCG, E-Commerce und vieles mehr.
Im PackRight Centre bringen
wir Inspirationen direkt vom
Zeichenbrett in die Produktion.
In gemeinsamen Workshops
finden wir die richtigen Verpackungslösungen,
mit denen Sie
Ihre Ziele erreichen. Unsere erfahrenen
Designer:innen erarbeiten in
einem strukturierten, vierstufigen
Prozess maßgeschneiderte Konzepte,
die exakt auf Ihre individuellen
Anforderungen zugeschnitten
sind. Ob Umsatzsteigerung, Kostensenkung,
Risikomanagement
oder Förderung der Kreislaufwirtschaft
- Sie können spezifische Optimierungsbereiche
und Erfolgskriterien
ganz nach Wunsch festlegen.
Unsere bewährte PackRight-
Methodik begleitet Sie durch den
Von der Idee bis in die Produktion:
Die bewährte PackRight-Methodik begleitet Sie durch
den gesamten Prozess. / Fotos: © DS Smith
gesamten Prozess, von der Datenerhebung
bis zur Umsetzung.
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Um unsere Kunden auf dem
Weg zur erfolgreichen Kreislaufwirtschaft
zu unterstützen
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Palette innovativer
Verpackungen entwickelt.
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Smith ist eine hochwertige
Verpackungslösung für
Luxusgüter und Geschenke, die
ein intuitives Öffnen und
Wiederverschließen ermöglicht.
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04/25
57
LABELEXPO
Neue Lösungen für den wachsenden
HEIDELBERG und Gallus adressieren mit neuen Lösungen zentrale
Kundenherausforderungen, darunter die Nachfrage nach einer hochvolumigen
digitalen Etikettenproduktion. Ein erweitertes Portfolio stärkt die Position der
Gruppe in allen Marktsegmenten und Anwendungsbereichen des Etikettendrucks.
HEIDELBERG präsentiert zudem Bogenoffset-Lösungen für die
effiziente Produktion von Nassklebe- und In-Mould-Etiketten
Die Heidelberger Druckmaschinen
AG (HEIDEL-
BERG) und Gallus werden
auf der Labelexpo Europe 2025
(Stand 3E23-3E29) zwei neuen Maschinenlösungen
für die intelligente
und vernetzte Etikettendruckproduktion
vorstellen.
Kleinere Auflagen,
kürzere Durchlaufzeiten
Der Bedarf an kleineren Auflagen
und kürzeren Durchlaufzeiten in der
Etikettenbranche nimmt ständig zu
und stellt Produzenten vor die Herausforderung,
trotz einer komplexen
Marktdynamik und sinkenden
Margen ein hohes Maß an Produktivität
und Rentabilität zu erreichen.
Neuigkeiten
verschaffen Leistungsvorteile
Die auf der Messe von Gallus und
HEIDELBERG vorgestellten Innovationen
stellen eine Erweiterung
des Portfolios beider Unternehmen
dar, das alle Marktsegmente und
Anwendungsbereiche abdeckt und
Etikettenproduzenten – unabhängig
von Größe, Marktausrichtung oder
Produktionsherausforderungen
– bedeutende Leistungsvorteile
verschafft. Die Lösungen, die auf
aktuelle Kundenanforderungen entwickelt
wurden, werden Etikettenverarbeiter
dabei unterstützen, ihre
Kapazitäten effizient zu skalieren,
schnell auf sich ändernde Marktanforderungen
zu reagieren und in
einem sich stetig verändernden
Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.
Fotos: Impressionen von vergangenen Veranstaltungen./Foto: Gallus
Digitaler Markt steigt
Prognosen zufolge wird der Markt
für digital gedruckte Etiketten in
den nächsten zehn Jahren auf über
20 Milliarden US-Dollar ansteigen.*
Das Segment ist daher ein wichtiger
Innovationstreiber und Wertschöpfungsfaktor
in der Verpackungs- und
Druckindustrie. Mit ihrem gemeinsamen
Messeauftritt unterstreichen
HEIDELBERG und Gallus ihr Ziel
bei der Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie,
von der Dynamik des
Verpackungs- und Etikettensegment
zunehmend zu profitieren. Die vorgestellten
Technologien und End-to-
End-Lösungen sind auf die Verbesserung
der Effizienz, Produktivität
und Qualität sowie die Erfüllung
der steigenden Anforderungen von
Markenartiklern und Verarbeitern
ausgerichtet.
Strategische
Bedeutung des Etikettendrucks
„Das gemeinsame Auftreten von
HEIDELBERG und Gallus auf
der Labelexpo unterstreicht die
strategische Bedeutung des Etikettendrucks
für die gesamte Unternehmensgruppe“,
sagt Dr. David
Schmedding, Vorstand Technologie
& Vertrieb bei HEIDELBERG.
„Als Gesamtanbieter und Systemintegrator
für digitale und konventionelle
Lösungen haben wir die
besten Voraussetzungen, um auf
neue Markttrends reagieren und
die unterschiedlichsten Kundenanforderungen
in allen Segmenten
bedienen zu können. Unsere Kunden
profitieren von einem nahtlos
integrierten Ökosystem mit End-to-
End-Lösungen, die auf höchste Effizienz,
Produktivität und Qualität
ausgerichtet sind. Die Labelexpo
ist die ideale Plattform, um diese
Vision mit der Öffentlichkeit zu teilen
und unser wachsendes globales
Netzwerk weiter auszubauen.“
Erweitertes Portfolio
Die Besucher des Standes von
HEIDELBERG und Gallus können
sich aus erster Hand davon überzeugen,
wie das Gallus-Konzept „System
to Compose“, unterstützt durch
bestehende sowie auf der Messe
neu vorgestellte Innovationen, Etikettenproduzenten
dabei hilft, ihre
Betriebe zukunftssicher zu machen.
Die modularen Lösungen von Gallus
sind so konzipiert, dass sie nicht
nur nahtlos in das unternehmenseigene
Ökosystem integriert werden
können, sondern auch mit ergänzenden
Partnertechnologien über
die komplette Wertschöpfungskette
zusammenarbeiten. Mit diesen Partnerschaften
betont das Unternehmen
sein Engagement für ein vernetztes,
ganzheitliches Druck-Ökosystem.
Auf der Messe wird ein umfassendes,
Angebot von Technologien und
Anwendungsbeispielen präsentiert,
darunter auch innovative Bogenoffsetdrucklösungen
zur effizienten
Herstellung von Nassklebe- und In-
Mould-Etiketten, HEIDELBERG
Prinect, Gallus Screeny, Gallus Services
und Gallus Classics.
Barcelona
„Wir freuen uns auf eine erfolgreiche
Labelexpo in Barcelona. Der
dynamische neue Veranstaltungsort
wird zweifellos neue Denkansätze,
frischen Schwung und spannende
Möglichkeiten hervorbringen, besonders
angesichts der starken Partnerschaft
mit HEIDELBERG und
unseres wachsenden Partnernetzwerks“,
sagt Dario Urbinati, CEO
der Gallus Group. „Die Labelexpo
war schon immer eine Plattform
für Inspirationen und Innovationen
und unterstreicht, das wirkliche
und wichtige Veränderungen in der
Branche nicht isoliert stattfinden.
Um in dieser Branche erfolgreich zu
sein, ist eine Zusammenarbeit über
die gesamte Wertschöpfungskette
erforderlich. Je mehr Know-how,
Ideen und Ziele wir einbringen, desto
größer sind die Erfolgschancen
für alle.“
58
04/25
Etikettenmarkt
Vernetzte Zukunft
für die Druckindustrie
„Die jüngsten auf der diesjährigen
Fachmesse vorgestellten Innovationen
und strategischen Partnerschaften
sind ein Beleg dafür, wie
Gallus mit der Einführung digitaler
Technologien für nachhaltiges
Wachstum und Erfolg steht“, fügt
er hinzu. „Wir arbeiten eng mit
Branchenführern zusammen und
hören unseren Kunden stets aufmerksam
zu. Dies hilft uns bei der
Verwirklichung unserer Vision, eine
intelligente, vernetzte Zukunft
für die Druckindustrie zu schaffen.
Wir wollen Verarbeiter dazu befähigen,
sich selbstbewusst auf die
Zukunft vorzubereiten und neue
Wege zum Erfolg einzuschlagen.“
Kontinuierliche
Weiterentwicklungen
Die für die Messe angekündigten
Produktneuheiten knüpfen an die
jüngsten Entwicklungen von Gallus
an, darunter die Einführung
der neuen Gallus MatteJet-Technologie
(KOMPACK berichtete)
für die Gallus One. Die im Gallus
Experience Center entwickelte und
Anfang dieses Jahres eingeführte
Lösung zur Herstellung rentabler,
inline gefertigter digitaler Etiketten
mit einem hochwertigen matten Finish
wurde auf dem Markt bereits
sehr positiv aufgenommen. Matte-
Jet gingen weitere Meilensteine wie
die Einführung der Gallus One sowie
die kontinuierliche Weiterentwicklung
der modularen Plattform
System to Compose voran.
„Wir wollen zeigen
welche Möglichkeiten
sich auftun können“
Dario Urbinati sagt: „Wir freuen
uns sehr darauf, Besucher der Labelexpo
am gemeinsamen Stand
von HEIDELBERG und Gallus
begrüßen zu dürfen – nicht nur, um
Ihnen unsere neuesten Lösungen
vorzustellen, sondern auch, um
der Branche zu zeigen, welche
Möglichkeiten sich auftun können,
wenn wir gemeinsam an der Bewältigung
der Herausforderungen
arbeiten.“
Mehr unter:
www.gallus-group.com
oder unter
www.heidelberg.com
* Future Market Insights (2024)
„Digital Label Printing Market
Size, Share, Trends & Forecast
by 2034”, Future Market Insights,
April. Abrufbar unter:
https://www.futuremarketinsights.
com/reports/digital-label-printingmarket
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04/25 59
VERPACKUNGUNTERNEHMEN
1 Jahr Smurfit Westrock
Smurfit Kappa und Westrock haben vor gut einem Jahr (Juni 2024) einen neuen
Verpackungsriesen geschaffen. Der größte europäische und das zweitgrößte
US-Verpackungsunternehmen fusionierten. Der neue Name Smurfit Westrock war
geboren. Smurfit Westrock ist in 40 Ländern tätig und kann auf das Know-how von
über 100.000 Mitarbeitenden in über 500 Verpackungsbetrieben und über 60 Papierfabriken
zurückgreifen.
Nach Umsatz ist es der weltgrößte
börsennotierte Verpackungskonzern.
„Ein
Jahr nach dem Zusammenschluss
sehen wir den klaren Vorteil in der
Verbindung geografischer Stärke
mit einem komplementären Leistungsportfolio.
Ehemals Smurfit
Kappa bringt seine herausragende
Kompetenz im Bereich papierbasierter
Wellpappenverpackungen
ein und ist in Europa und Südamerika
der größte Anbieter in diesem
Segment. Ehemals WestRock wiederum
steuert umfassende Erfahrung
und starke Marktpositionen
im Bereich der Konsumgüterverpackungen
bei – insbesondere für
Lebensmittel, Getränke und hochwertige
Produkte wie Parfüms
oder Pflegekosmetik.“ erklärt Florian
Kühne/Manager Marketing &
Communication DACH.
Enorme Schlagkraft
Frank Graf, Regional General
Manager bei Smurfit Westrock ergänzt:
„In der DACH-Region etwa
bedeutet das: Als größter Anbieter
für Wellpappenverpackungen kann
Smurfit Kappa den bisherigen Kunden
von ehemals WestRock einen
unmittelbaren Mehrwert bieten –
durch ein breiteres, nachhaltigeres
Angebot aus Papier und Wellpappe.
Gleichzeitig profitieren die bisherigen
Smurfit-Kappa-Kunden von
einem deutlich erweiterten Zugang
zu hochqualitativen Konsumgüterverpackungen.
In Summe haben
wir heute ein Unternehmen mit
enormer Schlagkraft, das Kunden
weltweit alle relevanten Verpackungslösungen
aus einer Hand
bietet – im Rahmen eines geschlossenen
Kreislaufmodells, das auf
Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit
ausgelegt ist.
Better Planet Packaging
Schon 2019 hat Smurfit Kappa
die Initiative „Better Planet Packaging“
ins Leben gerufen. Ziel der
Initiative ist es, umweltfreundliche
Alternativen zur bisherigen Verpackungspraxis
zu finden, mit der
Verbraucher, Handel und Hersteller
leben können. Das Unternehmen
schaut sich dazu die gesamte Logistikkette
von der Herstellung bis
zum Kunden an. Durch optimierte
Verpackungsprozesse und einer
Effizienzsteigerung entlang der
Logistikkette kann ein großer Anteil
an Plastikmüll eingespart werden.
„Mit Better Planet Packaging
möchten wir positiv auf Milliarden
von Lieferketten und Konsumenten
einwirken, indem wir die Umweltauswirkungen
und die Spuren von
Verpackungsmaterial auf der Erde
verringern.“ so Kühne. Gerade wurde
auch der Nachhaltigkeitsbericht
von SmurfitWetrock online gestellt.
WorldStar Awards
Das der eingeschlagene Weg in
die richtige Richtung geht bewiesen
auch die heurigen WorldStar
Awards. Die Worldstar Awards gelten
als eine der höchsten Auszeichnungen
der Verpackungsbranche.
Sie honorieren Innovationen, die
entscheidend zur Weiterentwicklung
von Verpackungstechnologien
beitragen. Arco Berkenbosch, Chief
Innovation Officer bei Smurfit
Frank Graf
Westrock:„Wir sind stolz darauf,
zehn Worldstar Awards gewonnen
zu haben. Diese Auszeichnungen
sind eine Anerkennung für die Kreativität
und das Engagement unserer
2000-köpfigen Designteams
weltweit. Sie zeigen, wie wir bei jedem
Projekt neue Maßstäbe setzen,
sei es in Bezug auf Nachhaltigkeit,
Effizienz oder Kundenzufriedenheit.“
Mehr unter:
www.smurfitwestrock.com
Hier ein kleiner Auszug
der Produkte
die heuer
bei den
WorldStar Awards
gewonnen haben.
60 04/25
WIRTSCHAFT
Traditionsreiche Auszeichnung würdigt Erfindergeist und unternehmerischen Mut
Hans Beckhoff, Gründer, Geschäftsführer und Gesellschafter des Technologieunternehmens
Beckhoff Automation in Verl, wurde mit der renommierten Rudolf-Diesel-Medaille
2025 geehrt. Im Rahmen der feierlichen Bekanntgabe und Medaillenverleihung
am 10. Juli im MAN Museum in Augsburg erhielt Hans Beckhoff diese prestigeträchtige
Auszeichnung in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“, die ihn als
Visionär und Wegbereiter in der Automatisierungstechnik würdigt.
Die Rudolf-Diesel-Medaille ist eine der höchsten und traditionsreichsten Anerkennungen
für Innovationsleistung in Europa, die den Stellenwert der Innovationskultur in Deutschland
würdigt und die Bedeutung von Erfindergeist und unternehmerischem Mut in den
Vordergrund stellt. Sie wird vom Deutschen Institut für Erfindungswesen verliehen
und ehrt Persönlichkeiten und Unternehmen, die einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung
der Lebensqualität, des Wohlstandes sowie dem Erhalt der Innovationskultur in Deutschland
geleistet haben und damit auch eine inspirierende Kraft für die nächste Generation von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Unternehmern sind.
Hans Beckhoff hat mit der Idee der PC-basierten Steuerungstechnik (PC-based Control) im Jahr 1985 und deren Markteinführung im Jahr 1986
einen Paradigmenwechsel in der Automatisierung angestoßen, der bisherige Prinzipien revolutionierte und das Familienunternehmen zu einer
Branchengröße aus dem Mittelstand machte.
Mehr unter: www.beckhoff.com
HERMA - Erstmals Goldmedaille bei EcoVadis
Nach zwei Silbermedaillen in den Vorjahren konnte HERMA beim Nachhaltigkeitsaudit von EcoVadis erstmals eine Goldmedaille
erzielen. Damit gelang dem auf Verpackungs- und Produktkennzeichnung spezialisierten Unternehmen mit Hauptsitz in Filderstadt
der Sprung unter die besten 5 Prozent der in den letzten 12 Monaten von EcoVadis auditierten Unternehmen. EcoVadis ist einer der
weltweit führenden Anbieter von Nachhaltigkeitsaudits. Rund 150.000 Unternehmen in 185 Ländern haben dort inzwischen ein Audit
durchführen lassen.
„Die Goldmedaille unterstreicht, dass unser kontinuierliches Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit Wirkung zeigt“,
betont Marcus Gablowski, Chief Sustainability Officer von HERMA. „Gerade in Zeiten globaler Krisen und Unsicherheiten ist
es nach unserer Einschätzung wichtig und notwendig, den unbestreitbaren Wert nachhaltigen Wirtschaftens hoch zu halten.
Denn nur dadurch ist auch die langfristige Stabilität von Unternehmen und allgemeinem Wohlstand gesichert“, ergänzt
Geschäftsführer Dr. Guido Spachtholz. Elise Keuler, Gablowskis Kollegin im Nachhaltigkeitsteam, fährt fort: „Das ist ein großer
Erfolg, über den wir uns besonders freuen, für den wir uns aber auch sehr ins Zeug gelegt haben – schön, dass unsere Anstrengungen
belohnt werden. Wir wissen, dass positive Bewertungen von EcoVadis auf Seiten unserer Kunden weiterhin einen hohen Stellenwert
haben. Auch das zeigt uns: Nachhaltiges Handeln wird nach wie vor erkannt und anerkannt.“
(Im Bild zu sehen ist die Photovoltaikanlage des Unternehmens auf einem Werk für Haftmaterial.)
Mehr unter: www.herma.at
Paletten wechseln in unter 30 Sekunden
Der PARATUS® Change revolutioniert den Palettenwechsel. Dank des patentierten Prinzips gelingt das
Umpalettieren in weniger als 30 Sekunden – ganz ohne Kippen, Wenden oder Quetschen. Schnell, sicher und
ergonomisch.
„Setzen Sie Ihre beladene Startpalette einfach in den Slider der Anlage, bringen Sie die gewünschte Zielpalette mit dem Flurförderzeug ein – und der
Wechsel geschieht wie von selbst. Ihre Ware wird sanft auf die neue Palette übertragen, ganz ohne Kraftaufwand und mit nur einer Bedienperson.“ so
Geschäftsführer Werner Winter von HtW der den Palettenwechsler neu im Programm hat.
Mehr unter: www.h-t-w.at
Hugo Beck stellt die Weichen für die Zukunft unter Leitung der dritten Familiengeneration
Hugo Beck, ein führender Hersteller von horizontalen Verpackungsmaschinen, gibt die Ernennung von Simon Beck
und Jonas Beck zu Geschäftsführern bekannt. Als Enkel des Firmengründers Hugo Beck führen sie das Familienunternehmen
nunmehr in dritter Generation weiter.
Die Ernennungen folgen auf das Ausscheiden von Timo Kollmann als Geschäftsführer, der sich nach 20 Jahren bei
Hugo Beck einer neuen beruflichen Herausforderung stellen möchte. Während seiner Laufbahn spielte er eine zentrale
Rolle bei der Förderung innovativer Lösungen, der Stärkung der Marktposition des Unternehmens sowie bei dessen
gesamtheitlicher Weiterentwicklung.
„Nach vielen erfüllenden Jahren in der Geschäftsleitung von Hugo Beck habe ich mich dazu entschlossen, eine neue
berufliche Herausforderung anzunehmen“, erklärt Timo Kollmann. „Ich bin überzeugt, dass das Unternehmen unter
der Führung der Familie Beck in besten Händen ist und freue mich, die weitere erfolgreiche Entwicklung zu
verfolgen.“ Curt-Jürgen Raiser bleibt bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand im Oktober 2025 in seiner
Funktion als Geschäftsführer tätig. Nach fast 30 Jahren im Unternehmen garantiert er mit seiner Erfahrung einen
reibungslosen Übergang und den Kunden eine gleichbleibend hohe Zuverlässigkeit während der Übergabephase.
Mehr unter: www.hugobeck.com
Timo Kollmann, Jomas Beck und
Simon Beck/Foto: Hugo Beck
04/25
61
WIRTSCHAFT
Marzek Etiketten+Packaging weiter auf
Mit einem umfassenden Investitionsprogramm setzt Marzek Etiketten+Packaging auch
in diesem Jahr konsequent auf technologischen Fortschritt. Als eines der ersten Unternehmen
weltweit und als erstes Unternehmen in Österreich erweitert der Etiketten- und
Verpackungsspezialist seinen Maschinenpark in Traiskirchen um die neueste HP Indigo
6K+ Digital-Offsetmaschine und setzt damit neue Maßstäbe in puncto Druckqualität,
Produktivität und Automatisierung.
Angesichts des wachsenden
Bedarfs der Kund:innen an
schnellerer Individualisierung
und kürzeren Vorlaufzeiten ist
es für Marzek Etiketten+Packaging
entscheidend, mit Präzision und
Effizienz zu liefern. Die HP Indigo
6K+ Digital-Offsetdruckmaschine,
die mit dem neuen SmartControl-
System ausgestattet ist, ermöglicht
es dem Unternehmen, diese betrieblichen
Anforderungen mit hoher
Produktivität, Zuverlässigkeit,
betrieblicher Robustheit und außergewöhnlicher
Vielseitigkeit direkt
zu erfüllen. In der Praxis bedeutet
dies ein schnelleres Rüsten, Konsistenz
bei Wiederholungsaufträgen
und schnellere Umstellungen bei
unterschiedlichen Bedruckstoffen,
sodass Marzek Etiketten+Packaging
die Durchlaufzeiten verkürzen und
gleichzeitig die hohe von den Kunden
erwartete Qualität aufrechterhalten
kann. Darüber hinaus bietet die
Möglichkeit, sich über die PrintOS
APP mit der Maschine zu verbinden,
einen Produktionsleitstand, um die
Prozesse zu überwachen und Berichte
abzurufen.
Vorreiterrolle
Bereits 2009 hatte Marzek
Etiketten+Packaging mit der europaweit
ersten Inbetriebnahme einer
HP Indigo WS 6000 seine Vorreiterrolle
in der Branche bewiesen. 2020
folgte mit der Anschaffung einer HP
Indigo 6K ein weiterer technologischer
Quantensprung – erneut als
erstes Unternehmen in Österreich.
Mit der aktuellen Investition eröffnet
Marzek Etiketten+Packaging
seinen Kund:innen völlig neue
Möglichkeiten in Bezug auf Präzision
und Farbtreue. „Bei unseren
umfangreichen Investitionen geht es
immer darum, unseren Kund:innen
einen Mehrwert und Wettbewerbsvorteile
zu bieten“, erläutert Dr. Johannes
Michael Wareka, CEO von
Marzek Etiketten+Packaging und 4.
Generation der Gründerfamilie.
Fotos: Marzek Etiketten+Packaging
Dr. Johannes Michael Wareka
bei der Qualitätskontrolle
62 04/25
Dr. Johannes Michael Wareka, CEO, 4. Generation der Gründerfamilie,
Stefanie Wareka, CMO und 5. Generation der Gründerfamilie,
DI Michael Grech, MBA, COO, und Mitarbeiter der Produktion
Digital Offset mit der HP Indigo 6k+ Digital-Offsetmaschine, der
jüngsten Innovation im Maschinenpark von Marzek Etiketten+Packaging.
(Fast) grenzenlose
Möglichkeiten für kreative Ideen
Diesen Mehrwert bietet die HP
Indigo 6K+: Ein großes Portfolio
an Spezialfarben und ein breites
Spektrum an Veredelungsoptionen
ermöglichen die Produktion hochauflösender
Drucke in exzellenter
Qualität bei den unterschiedlichsten
Anwendungen von Selbstklebeetiketten,
In-Mold-Labels, Rundum-Etiketten
und flexiblen Verpackungen
bis hin zu Faltschachteln.
Die Möglichkeit, variable Daten wie
personalisierte Texte, Bilder oder
Barcodes direkt zu integrieren und
unterschiedlichste Bedruckstoffe zu
verarbeiten, eröffnet einen großen
Gestaltungsspielraum – und macht
jedes Etikett zu einem Unikat. Damit
kann Marzek Etiketten+Packaging
dem wachsenden Kundenbedarf
nach schnellerer Individualisierung
und kürzeren Lieferzeiten bei höchster
Qualität gerecht werden und digitale
Agilität mit traditioneller Exzellenz
perfekt verbinden.
Maßgeschneiderte Lösungen
„Die wachsende Nachfrage unserer
Kund:innen nach maßgeschneiderten,
flexiblen Lösungen
ist der Grund, weshalb wir bei
Marzek Etiketten+Packaging auf
digital-konventionelle Hybridtechnologie
setzen. Man könnte auch
sagen: Die HP Indigo 6K+ Digital-
Offsetmaschine als 5. Generation
der Indigo-Technologie passt ideal
zur 5. Generation unseres Familienunternehmens.
Sie ist perfekt, um
unser dynamisches Wachstum auch
in Zukunft nachhaltig fortzusetzen“,
ergänzt Stefanie Wareka, CMO von
Marzek Etiketten+Packaging und 5.
Marzek-Generation.
Technologiepartner
Auf Seiten des langjährigen Technologiepartners
HP Indigo wird
die enge Kooperation mit Marzek
Etiketten+Packaging sehr geschätzt:
„We’re on a mission to reshape the
future of print - and we can only do
it with partners like Marzek,” said
Noam Zilbershtain, VP & General
Manager, HP Indigo. “Over the years,
they’ve been early adopters and
innovators always looking for new
ways to deliver more to their customers.
Their feedback has played
a key role in shaping our roadmap.
With the HP Indigo 6K+ and the new
SmartControlSystem, they can now
run nonstop production, strengthen
brand connections, and take full
control of their print environment“.
(„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht,
die Zukunft des Drucks neu
zu gestalten – und das gelingt nur
mit Partnern wie Marzek“, sagte
Noam Zilbershtain, VP & General
Manager von HP Indigo. „Im Laufe
der Jahre war Marzek stets ein Early
Adopter und Innovator, der immer
nach neuen Wegen gesucht hat, seinen
Kund:innen einen Mehrwert zu
bieten. Das Feedback von Marzek
hat eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung
unserer Technologie
gespielt. Mit der HP Indigo 6K+ und
dem neuen SmartControlSystem
kann Marzek jetzt im Dauerbetrieb
produzieren, Markenbindungen stärken
und die volle Kontrolle über seine
Druckumgebung übernehmen.“)
Weitere Investitionen
im industriellen Bereich
Zusätzlich zur Anschaffung der
HP Indigo 6k+ wurden im industriellen
Bereich für Großauflagen
Investitionen getätigt. „Abgesehen
von hochwertigen Spezialetiketten
mit allen Veredelungen liegt
unser Fokus auf Großauflagen sowie
ökologischen Etiketten- und
Verpackungslösungen für unsere
Industriekund:innen, die höchsten
industriellen Qualitätskriterien entsprechen“,
erläutert Stefanie Wareka
die strategische Ausrichtung im
industriellen Segment. Für die kommenden
Jahre sind Investitionen im
Bereich Digital- und Hybridtechnologien
sowohl für hochveredelte
Etiketten als auch industrielle Massenauflagen
geplant, um die Vorreiterrolle
bei Druckinnovationen auch
in Zukunft abzusichern.
Innovationskurs
Bereits zum 3. Mal organisierte Marzek Etiketten+Packaging für 25 Kinder
von ukrainischen Beschäftigten der Marzek Gruppe ein Feriencamp in Ungarn
Auch in diesem Sommer ermöglichte Marzek Etiketten+Packaging 25 Kindern der Beschäftigen des Tochterunternehmens Marzek-Dnipropack in
der Ukraine mit 4 Begleitpersonen unbeschwerte und unvergessliche Ferientage in Békéscsaba, Ungarn. Nach dem großen Erfolg der Ferienaktion
in den letzten beiden Jahren hatte das Team von Marzek Kner Packaging, dem ungarischen Tochterunternehmen von Marzek
Etiketten+Packaging, wieder ein vielfältiges und buntes Programm zusammengestellt, das lange in Erinnerung bleiben wird.
Auch im 4. Jahr des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine gelingt es Marzek-Dnipropack LLC., dem Werk von Marzek Etiketten+Packaging in
der Ukraine, trotz anhaltender russischer Angriffe verlässlich Etiketten und Verpackungen besonders für systemrelevante Unternehmen (Trinkwasser,
Getränke und Lebensmittel) zu produzieren. Seit Beginn des Krieges setzt sich die Eigentümerfamilie von Marzek Etiketten+Packaging mit großem
Engagement für die Mitarbeitenden von Marzek-Dnipropack LLC ein und versucht, durch gezielte Sozialleistungen, Sonderzahlungen und weitere
Unterstützungsmaßnahmen ihr Leid zu lindern. Da Kinder besonders belastet sind, organisierte Marzek Etiketten+Packaging auch in diesem Sommer
wieder für 25 Kinder der Beschäftigten von Marzek-Dnipropack LLC. ein Sommercamp in Ungarn. Wie schon in den Vorjahren hatten István Kása,
Geschäftsführer von Marzek Kner Packaging, und sein Team mit großem Engagement ein abwechslungsreiches Ferienprogramm zusammengestellt,
um so ihre Solidarität mit den Kolleg:innen im Nachbarland zu zeigen und diese bestmöglich zu unterstützen. Ausflüge zu Burgen und Schlössern, ein
Zoo-Besuch, Kanu-Fahrten, sportliche Aktivitäten aller Art und ein Besuch in Budapest mit Donaurundfahrt sorgten für beste Unterhaltung. Die Kinder
freuten sich über zahlreiche Geschenke wie Kopfhörer, Sonnenbrillen, T-Shirts und vieles mehr, die sie zuhause an ihre Ferien in Ungarn erinnern werden.
„Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, Kindern unserer Beschäftigten in der Ukraine wenigstens zwei Wochen lang unbeschwerte Ferientage zu
ermöglichen, damit sie in dieser Zeit den schrecklichen Krieg vergessen können“, erläutert Dr. Johannes Michael Wareka, CEO von Marzek
Etiketten+Packaging und 4. Generation der Gründerfamilie. Er ließ es sich daher auch nicht nehmen, zusammen mit seiner Frau Rossana und
seinen Kindern Marie und Stefanie das Feriencamp zu besuchen und sich persönlich davon zu überzeugen, dass die jungen Ukrainer:innen
die Ferien in vollen Zügen genießen konnten: „Es war sehr berührend zu sehen, mit welcher Freude und Begeisterung die Kinder an den
Aktivitäten teilgenommen haben. Wie schon in den Vorjahren hat unser ungarisches Team tolle Arbeit geleistet und den Kindern ein unvergessliches
Ferienerlebnis geboten. Die netten Bilder und Basteleien, mit denen sich die Kinder für die Einladung zu diesem Feriencamp bedankt haben, ihre
strahlenden Augen und herzlichen Umarmungen haben uns zutiefst berührt“, ergänzt Dr. Johannes Michael Wareka.
Unterstützung von offizieller Seite
Wie schon in den Vorjahren hatte sich Marzek Etiketten+Packaging die Unterstützung der ungarischen und ukrainischen
Botschaften gesichert, um einen problemlosen Transfer der Kinder über die Landesgrenzen zu ermöglichen. Besonders groß war die
Freude über den Besuch SE. Fedir Schandor, Botschafter der Ukraine in Ungarn. - Mehr unter: www.marzek.at
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04/25 63
WIRTSCHAFT
RATTPACK ® erweitert Produktportfolio
Mit der Beteiligung an der ECM-Group, einem führenden Spezialisten für
Etiketten- und Kennzeichnungslösungen, erweitert RATTPACK® sein
Leistungsportfolio gezielt und bietet seinen Kunden künftig ein durchgängiges
Servicekonzept – von der Verpackung bis zum Etikett, alles aus einer Hand.
Die ECM-Group mit Sitz
in Thalheim bei Wels
(Oberösterreich) vereint
die Geschäftsbereiche ECM Label
Production und ECM Marking Solutions.
Sie verfügt über jahrzehntelange
Erfahrung sowie ein breites
Portfolio an Etikettenlösungen –
von klassischen Selbstklebeetiketten
bis hin zu komplexen Sicherheits-
und Speziallösungen.
One-Stop-Shop für
Verpackung & Kennzeichnung
Mit dieser strategischen Erweiterung
stärkt RATTPACK® seine Position
als Komplettanbieter entlang
der gesamten Wertschöpfungskette.
Unternehmen aus den Bereichen
Pharma, Kosmetik, Food und Industrie
profitieren künftig von
einem noch breiteren, nahtlos verzahnten
Leistungsspektrum – alles
unter einem Dach: Kombinationen
wie beispielsweise eine Faltschachtel
mit integrierter Sicherheits-Etikette,
sind künftig aus einer Hand
realisierbar – technologisch abgestimmt,
effizient und nachhaltig.
Geschäftsfelder
Mit der Integration der ECM-
Group vereint RATTPACK® nun
sieben starke Geschäftsfelder:
Karton, Flexible Verpackungen,
Papier, Wellpappe, Etiketten, Service
und Marking
Zentraler Ansprechpartner
Diese Struktur macht RATT-
PACK® zu einem zentralen Ansprechpartner
für integrierte Verpackungs-
und Kennzeichnungslösungen
– von der Idee bis zur
fertigen Verpackung. „Mit unserer
Beteiligung an ECM haben wir
den fehlenden Puzzlestein in unserem
Portfolio gefunden.“ erklärt
Stephan Ratt und Matthias Tarr
ergänzt: „Gemeinsam mit den geschäftsführenden
Gesellschaftern
von ECM, Birgit und Hubert Trunkenpolz,
möchten wir unser Angebot
um Etiketten- und Kennzeichnungslösungen
erweitern.“
Mehr unter:
www.ratpack.eu
und: www.ecm.at
Geschäftsführende Gesellschafter:innen (von links) Stephan Ratt,
Ina Trunkenpolz, Birgit Trunkenpolz, Hubert Trunkenpolz
und Matthias Ratt
Foto: RATTPACK®
Der neue Verpackungspodcast:
Harrys und Gernots Packstube
auf und !
Wir freuen uns über zahlreiche Besucher - und natürlich auch über Kommentare und Abos.
Unter allen Kommentaren mit Sektglas verlosen wir gerne eine Flasche Sparkling!
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)
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04/25
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VERPACKUNGSANLAGEN
Packed, Strapped & Wrapped!
Seit über 30 Jahren bietet die Bernd Marake Umreifungs- und Verpackungstechnik
GmbH ihren Kunden optimale Verpackungslösungen an. Um ihr Portfolio noch
abzurunden hat sie jetzt die Betreuung in Österreich und den Nachbarländern für die
„innova group“ übernommen. „Unser Ziel ist es, die Welt der Verpackungsmaschinen mit
innovativen, nachhaltigen und effizienten Designlösungen zu revolutionieren.“ erklärt die
„innova group“ auf ihrer Homepage. Eine der Prämissen des Unternehmens ist es, lokalen
spezialisierten technischen Support anzubieten. Die Support- und Kundendienstteams
arbeiten Seite an Seite mit den Kunden und stellen sich auf deren Bedürfnisse ein und
bieten ein umfassendes Programm von Support und vorbeugender Wartung.
Entwicklungen wie das das
Stretch Hood-Palettenverpackungssystem
bieten
eine hocheffiziente Lösung mit
maximaler Ladungsstabilität und
Schutz. Dieses ist eine innovative
Technologie, bei der eine schlauchförmige
Folie aufgebracht wird,
die sich dehnt und an die Form der
Ladung anpasst und so Stabilität
und Schutz bietet. Das innovative
Palettenverpackungssystem „more
savings“ bietet mehr Einsparungen,
bei den Verbrauchsmaterialien,
vollständigen Schutz der Ladung,
Sicherheit während des Transports
und ein hochwertiges Finish, das
Ihrem palettierten Produkt einen
zusätzlichen Wert verleiht.
Gasinstallationen) benötigt wird,
wird außerdem der Energieverbrauch
gesenkt.“ erklärt Bernd
Marke und weiter: „Das Stretch
Hood-System umhüllt bis zu 150
Paletten pro Stunde. Es verpackt
Paletten schneller und verdoppelt
den Durchsatz eines Schrumpfhaubensystems
und herkömmlicher
Stretch-Wickler, die normalerweise
60 Paletten pro Stunde verpacken.
Dies ist ein entscheidendes
Argument für viele Unternehmen,
die sich für eine weitere Automatisierung
und Optimierung ihrer
Endlinienproduktion entscheiden.“
Innova stellt Verbindungen zu den
am häufigsten verwendeten Kommunikations-
und SPS-Systemen in
der Verpackungs- und Endlinienindustrie
her. Innova Anlagen bieten
Integrationen und Kompatibilität
mit Systemen von Omron, Siemens,
Rockwell, Schneider und anderen.
In vorhandene
Verpackungslinien integrierbar
Ja, das Stretch Hood-System von
Innova kann in jede automatische
Verpackungslinie integriert werden,
die es benötigt. Obwohl die anderen
Systeme von der gleichen Marke
sein sollten, kann das Stretch
Hood-System von Innova auf Linien
mit bestehenden Umreifungsoder
Stretch-Wickelsystemen nachgerüstet
werden, um die Vorteile
der Haubenstretchens zu bieten.
Bei einer solchen Integration
passt das Ingenieurteam sowohl die
Förderstrecke als auch die Kommunikationssysteme
an, um einen reibungslosen
Verpackungsprozess zu
gewährleisten.
Vollständiger Schutz
„Das Stretch Hood-System ist
das einzige System, das dem palettierten
Produkt vollständigen
Schutz und Wasserundurchlässigkeit
bietet. Der vollständige Schutz
wird durch die Kombination aus
der Haube selbst - die sich den
Abmessungen der Ladung anpasst
- und den Eigenschaften der
Stretch Hood-Folie erreicht. Diese
mehrschichtige Folie besteht hauptsächlich
aus linearem Polyethylen
niedriger Dichte (LLDPE – Linear
Low Density Polyethylene) und ist
gegen Wasser, Feuchtigkeit, Staub
und UV-Strahlen beständig. Das
Stretch Hood-System bietet bis zu
50 % Einsparungen bei den Verbrauchsmaterialien
und der Energie
für die Produktion. Im Gegensatz
zu anderen Verpackungssystemen
verwendet das Stretch Hood-System
nur genau die Menge an Folie,
die zum Schutz der Ladung erforderlich
ist, wodurch Abfall und
überschüssige Folie reduziert werden.
Energieverbrauch wird gesenkt
Da keine Wärmeenergie (oder
Einige der Lösungen von
Bernd Marake Umreifungs- und
Verpackungstechnik GmbH
Mehr unter: https://
www.strappingservice.com
Halbautomat
„Zum Programm des Unternehmens
gehört auch der vielseitigste
halbautomatische Drehtellerwickler
den ich kenne“ so Marake. Die
fortschrittliche halbautomatische
Palettenwickelmaschine CYCLO-
NE mit Vorstrecksystem und Anseilvorrichtung
benutzt überlegene
europäische Technologie. Anpassungsfähigkeit
an Ihren Raum und
Einsparungen bei den Verbrauchsmaterialien
vereinen sich in einem
der vollständigsten halbautomatischen
Drehtellerwickle
Optimale Verpackungslösungen
seit über 30 Jahren
„End-of-line Verpackungslösungen
sind unsere Profession. Wir
sind seit mittlerweile über 30 Jahren
einer der größten unabhängigen
Servicedienstleister für Umreifungs-
und Verpackungstechnik in
Europa. Wir kümmern uns um die
Projektierung, Inbetriebnahme, Reparatur,
Wartung und den Umbau
ihrer Verpackungslösung. Mit den
Produkten der Innova Group runden
wir unser Angebotsspektrum
ideal ab.“ sagt Marake.
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