01.09.2025 Aufrufe

KOMPACK 04 25

Die KOMPACK 04 25 beinhalten eine Vorschau auf die drinktec, die FachPack und die K.

Die KOMPACK 04 25 beinhalten eine Vorschau auf die drinktec, die FachPack und die K.

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04/25

35 Jahre KOMPACK

210. Ausgabe

w w w . k o m p a c k . i n f o

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AUTOMATISIERUNG

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GEMEINSAM

SIND WIR DIE

ZUKUNFT DER

KREISLAUF-

WIRTSCHAFT.

ara.at

VON ÖSTEREICH

FÜR ÖSTERREICH.

SEIT ÜBER

30 JAHREN.

ZUKUNFT. KREISLAUF. WIRTSCHAFT.


INHALT

München

An&fürsich ......................................................... 4

Meine Meinung

Coverstory - Effizienz steigern ... ....................... 6

durch Automatisierungdes Verpackungsprozesses

Jeder Wurf zählt ... .......................................... 8

Rohstoffe im Kreislauf halten

„The Power of Plastics!“........................................ 14

K

Green Packaging Star Award ... ..................... 16

Nominierungen

Labelexpo - Neue ... .......................................... 58

Lösungen für den wachsenden Etikettenmarkt

Marzek Etiketten+Packaging ... ..................... 60

weiter auf Expansionskurs

RATTPACK® ... ........................................... 64

erweitert Produktportfolio

KOMPAKT .......................................................... 65

News von Beckhoff, Herma, HtW und Hugo Beck

Packed, Strapped & Wrapped! ............................ 66

Über 30 Jahre Umreifungs- und Verpackungstechnik

Impressum

10 drinktec

Nürnberg

16 FachPack

International

Redaktionsbüro: Paulusgasse 15, A-1030 Wien, Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5,

A -1030 Wien • Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 36-99

Mail: kompack@gmx.at • www.kompack.info • Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert •

Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz, Bernd Neumann, Adrian Rudkiewic

Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A-1030

Wien • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau/Bösmüller •

Einzelpreis: EURO 4,36 - Jahresabo Inland: EURO 22,--, Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398

KOMPACK ist Mitglied des österreichischen Presserates.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen

übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender

im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar

oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

60 1 Jahr Smurfit Westrock

Cover

04/25

35 Jahre KOMPACK

210. Ausgabe

w w w . k o m p a c k . i n f o

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STATEC BINDER GMBH

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8200 Gleisdorf

Austria

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Intralogistik-Lösungen und

Prozessmanagement

24. – 26. März 2026

Messe Stuttgart

PASSION FOR

DETAILS

Discover the Difference

Foto: Studio Florian

… gäbe es viele Themen, über die man aktuell schreiben könnte.

Da hat Österreich noch immer eine enorme Teuerungsrate und

es wird über mögliche staatliche Preisregulierungen nachgedacht

- Problem: senkt man zum Beispiel die Mehrwertsteuer

auf einige Produkte, braucht der Staat auf anderer Seite

wieder mehr Geld - da war die Idee, diese für Produkte des

täglichen Bedarfes senken und bei anderen Produkten

anzuheben - dann ändert dies aber nichts an der Inflation.

Mit 3,5 Prozent hat sie im Juli den höchsten Wert seit mehr

als zwei Jahren erreicht. Lassen wir uns überraschen, welche

„Lösung“ da auf uns zukommt.

Fakt ist - 3,5 Prozent Preisauftrieb sind zu viel. Die

Europäische Zentralbank strebt bloß zwei Prozent an und hat

in der gesamten Eurozone das Ziel schon erreicht.

Bleibt zu hoffen, dass uns nicht noch weitere angekündigte

Zölle treffen werden.

Aber heute möchte ich kurz einen positiven Rückblick machen.

Irgendwie hatten wir einen angenehmen Sommer - wider

Erwarten gab es fast normales Wetter in Österreich und so

konnte man in aller Ruhe seinen Lieblingsaktivitäten im

Sommer frönen.

Ob Klettern am Berg oder der Urlaub bei Freunden (Kärntner

Werbeslogan) - heuer konnte ich Österreich so richtig

genießen.

Es gibt kaum etwas Schöneres, als schon vor dem Frühstück

im Urlaub in den See zu springen. Da waren meine Frau und

ich praktisch jedes Mal alleine - mit Ausnahme von ein paar

Enten, die uns beim Schwimmen zwischen den Seerosen im

Keutschacher See begleitet haben. Ein ähnliches Bild gab es

nach den Ausflügen am Abend - auch dann konnte man den

See wieder fast alleine nutzen - fast kitschig.

Frisch erholt - wir leben schon in einem schönen Land - freue

ich mich jetzt schon auf einen tollen Messeherbst - mit

FachPack, drinktec und K stehen ja gleich mehrere Messehighlights

vor der Tür.

Follow us on ®

MACHER TREFFEN SICH

JÄHRLICH IN STUTTGART

Apropos FachPack - hier verleihen wir wieder den Green

Packaging Star Award am zweiten Messeabend. Sehen Sie in

dieser Ausgabe schon alle Nominierten - und damit auch die

möglichen Gewinner des heurigen Awards - Gewinner sind

es aber ohnedies schon alle - alle Nominierten haben sich

gegenüber vielen anderen Einreichungen durchgesetzt und

dürfen auch bei den WorldStar Awards teilnehmen. Ich selbst

bin immer wieder überrascht, welch kreative Köpfe in unserer

Verpackungsbranche, bei diesen vielen neuen Lösungen, unterwegs

sein müssen.

4

03/24

Jetzt informieren

und dabei sein!

logimat-messe.de

Positiv vom Urlaub gestärkt in den Herbst hineingehend

Ihr Harald Eckert


IN WINDESEILE VERPACKEN.

OHNE ZU KRÜMELN.

BESTENS REALISIERT MIT SCHUBERT.

FACHPACK NÜRNBERG

23.-25. SEPTEMBER 2025

HALLE 1 STAND 244

WILLKOMMEN

Frische, knusprige Backwaren sind lecker. Doch leider neigen sie beim Verpacken zum

Zerbröseln. Die Lösung: Sanfte Roboterhände plus ein 3D Scanner als Qualitätswächter.

In einer Verpackungsmaschine, die sich in Windeseile auf die unterschiedlichsten

Produkte einstellt und sie vollautomatisch in nachhaltige Materialien verpackt. Ganz im

Sinne unserer Mission Blue: Nur was gut ist für den Planeten, ist auch gut genug für

unsere Kunden. www.schubert.group/de/backwaren.html


COVERSTORY

Effizienz steigern durch Automatisierung

Die Produktivität zu erhöhen und Personalkosten zu senken ist heute einfacher

denn je. Der österreichische Maschinenbauer STATEC BINDER, hat sich auf

die Entwicklung und Produktion von vollautomatischen Verpackungs- und

Palettieranlagen spezialisiert, die den Produktionsprozess erheblich optimieren

können. Ein hoher Automatisierungsgrad bietet den Vorteil, einen geringeren

Personaleinsatz im Verpackungsprozess aufwänden zu müssen. Die kostbare

Zeit des Personals kann so effizienter eingesetzt werden. Aber auch die hohe

Leistungsfähigkeit und Qualität der Verpackungsmaschinen spricht für sich.

Denn eine hohe Effizienz bedeutet auch, einen höheren Warenumschlag umsetzen

zu können.

So erhöhen Sie mühelos und

mit einer automatischen

Verpackungs- oder Palettiermaschine

von STATEC BINDER

Ihren ROI und Ihre Produktivität.

Neben all diesen Vorteilen werden

hohe Sicherheitsstandards und

eine rundum Versorgung durch

Serviceleistungen garantiert. Aber

was macht einen guten Partner für

den Verpackungsprozess aus? Jahrelange

Erfahrung und Expertise

in den verschiedensten Industrien,

mehr als 1900 weltweit installierten

Maschinen und einer breiten

Palette an Einblicken in Kundenbedürfnisse.

Daher ist STATEC

BINDER der vertrauensvolle Partner,

wenn es um Verpackungs- und

Palettierlösungen geht. Erfahren

Sie nachstehend mehr darüber,

welche Maschinen sich über die

Jahre besonders bewährt haben.

Wollen Sie Ihren

Verpackungs- und

Palettierprozess

effizienter gestalten?

Die vollautomatische Verpackungsmaschine

PRINCIPAC ist

dafür die perfekte Lösung, wenn

es um die Offensack-Verpackung

geht. Die Maschine verpackt bis

zu 2000 Säcke pro Stunde und

ist somit eine der schnellsten der

Welt. Der Personalbedarf wäre bei

einem manuellen Verpackungsprozess

zirka 5-mal so hoch. Das

Verpackungssystem kommt in den

verschiedensten Industrien zum

Einsatz – sei es im Lebensmittel-,

Futtermittel-, Chemiebereich

oder etlichen weiteren Industrien.

Dementsprechend eignet es sich

ideal für jegliche Art von freifließenden

Schüttgütern und kann

individuell an Ihre Produktanforderungen

angepasst werden. Beispielsweise

können selbst pulvrige

Produkte abgefüllt werden, indem

eine staubdichte Füllklemme die

6 04/25

Bilder: STATEC BINDER

Staubentwicklung während des

Füllprozesses minimiert. Bei dem

hocheffizienten Verpackungssystem

können Offensäcke in Form

von Polster- oder Seitenfaltensäcken

befüllt werden, welche aus

den Materialen Papier, Polyethylen

oder gewebtem Polypropylen

bestehen können. Die Anlage ist

ausgelegt für ein Füllgewicht von

10 bis 50 kg. Weiters beweist sie

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

durch die Möglichkeit einer

ATEXAusführung oder etwa dem

vielfältigen Einsatz von Edelstahl,

um die Abnützung durch korrosive

Produkte vorzubeugen. Flexibilität

und hohe Leistungsfähigkeit sind

nicht die einzigen Vorteile der Verpackungsmaschine

PRINCIPAC.

Der Einsatz von hochwertigen

Materialien und die robuste und

kompakte Bauweise hat nämlich

ebenfalls eine hohe Lebensdauer

von mehreren Jahrzehnten zur Folge.

Eine hohe Zuverlässigkeit ist

einerseits durch das technisch fortgeschnittene

Design gegeben. Aber

auch der weltweiter Customer Service

bietet Ihnen vor, während und

nach dem Kauf eine zuverlässige

Rundum-Betreuung.

Wie können Sie die befüllten

Säcke optimal auf den

Transport vorbereiten?

Der PRINCIPAL-H ergibt ergänzend

zum PRINCIPAC eine

vollständige Lösung für Ihren Verpackungsprozess.

Der Hochlagen-

Palettierer palettiert bis zu 3000

Säcke oder Kartons pro Stunde. Dabei

liegt das Augenmerk nicht nur

auf der hohen Leistung, sondern

auch auf einem sauberen Lagenbild.

Dieses wird durch Synchronriemen

des Lagenschiebers ermöglicht,

welche die befüllten Säcke in

die gewünschte Lage bringen. Die

Ausrichtung, der zuvor durch ein

Förderband transportierten Säcke,

erfolgt durch die servomotorbetriebene

Überkopf-Drehvorrichtung.

Somit ist es auch möglich die Säcke

individuell so zu positionieren, dass

beispielsweise die Sacknähte nach

innen zeigen oder ein Bar-Code

von außen zu erkennen ist. Eine stabile

und rechtwinklige Palette wird

durch motorbetriebene Front- und

Seitenschieber garantiert. Weitere

Stabilität wird durch die Lagenpressung

erzeugt. Hierbei werden

die fertig palettierten Lagen gegen

die Lagenformplatte gedrückt. Des

Weiteren ist der PRINCIPAL-H mit

einem Leerpalettenmagazin sowie

mit einer Vollpalettenabnahmestation

ausgestattet, welche es ermöglichen,

manuelle Eingriffe auf ein

Minimum zu reduzieren. Außerdem

ist der vollautomatische Palettierer

energieeffizient konzipiert und trägt

so aktiv zu Ihrer Wirtschaftlichkeit

und Wertbeständigkeit bei. Der

Hochlagenpalettierer bietet noch

viele weitere Vorteile. So wie die

Verpackungsanlage PRINCIPAC,

weist PRINCIPAL-H durch die robuste

& kompakte Bauweise eine

hohe Qualität und lange Lebensdauer

auf. Ebenso ist der Palettierer

für viele verschiedene Industrien

ausgelegt und somit höchst flexibel

und kann speziell auf Ihr Produkt

eingestellt werden.

Ihre Vorteile durch

STATEC BINDER Lösung

Die Verpackungs- und Palettieranlagen

von STATEC BINDER


Mehr über die FachPack lesenSie ab Seite 16

des Verpackungsprozessesesses

Durch perfekte Planung werden

die Anlagen individuell auf das zu

verpackende Produkt angepasst.

überzeugen nicht nur durch hohe

Qualität und Leistung. Ein wesentliches

Kriterium ist die Kundenorientierung,

welche fest in der Unternehmensphilosophie

verankert

ist. Die äußert sich nicht nur durch

eine individuelle Anpassung der

Anlagen auf das zu verpackende

Produkt. STATEC BINDER bietet

einen weltweiten Kundendienst an,

welcher Ihnen bei potenziellen Problemen

stets zur Seite steht. Weitere

STATEC BINDER Leistungen

sind die Versorgung mit Ersatzteilen,

die Einschulung der Mitarbeiter

zur Bedienung der Anlagen,

die weitere Modernisierung & Optimierung

der Prozesse und vieles

mehr. Die Systeme von STATEC

BINDER bieten zusätzlich viele

Optionen, um den Verpackungsund

Palettierprozess optimal für

Sie zu gestalten.

Wenn Sie mehr über die

qualitativen Verpackungs- und

Palettierlösungen erfahren

möchten, besuchen Sie

STATEC BINDER bei der

Fachpack in Nürnberg beim

Stand 600 in Halle 7 und lassen

Sie sich von den

Verpackungsexperten

vor Ort beraten oder

besuchen vorab:

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NAHRUNGSMITTEL- UND VERPACKUNGSTECHNIK

Besser

abschneiden.

Wir sind von 23. – 25.09.2025 auf

der FACHPACK in Nürnberg!

Wir freuen uns auf euren Besuch.

gramiller.at

04/25

7


MARKETING

Jeder Wurf zählt

Mit dem Slogan „Jeder Wurf zählt“ startet die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) die

dritte Ausgabe ihrer Kampagne „Rohstoffe im Kreislauf halten“. Als treibende Kraft der

Kreislaufwirtschaft setzt sie in Zusammenarbeit mit sieben Partner:innen im öffentlichen

Raum erneut ein starkes Zeichen für Ressourcenschonung. Mehr als 3.500 Plakate und

Citylights in ganz Österreich sowie Online-Werbung in sozialen Medien verstärken ab

heute die Botschaft, wie wichtig es ist, Verpackungen korrekt getrennt zu sammeln. Vor

allem bei Kunststoff im Hinblick auf die EU-Recyclingquote von 50 % ab 2025 ist dies

von besonderer Bedeutung.

Die ARA betreibt seit mehr

als 30 Jahren Nachhaltigkeitskommunikation,

um Kreislaufwirtschaft sichtbar

zu machen und das Bewusstsein

der Konsument:innen zu schärfen.

Denn nur Verpackungen, die

getrennt im richtigen Behälter gesammelt

werden, können als wertvolle

Rohstoffe für die Industrie

im Kreislauf geführt werden, was

Umwelt und Ressourcen schont.

2022 hat die ARA die Kampagne

„Rohstoffe im Kreislauf halten“ gestartet

und damit eine Plattform für

Vertreter:innen aus der Wirtschaft

geschaffen, die sich für Kreislaufwirtschaft

einsetzen. Heuer sind

Lorenz Snack-World, NÖM, Ölz

der Meisterbäcker, Danone, claro,

der Verein Getränkekarton Austria

und Kelly Teil davon und prominent

im öffentlichen Raum vertreten. Der

Slogan „Jeder Wurf zählt“ zieht sich

durch mehr als 3.500 Plakate und

Citylights in ganz Österreich sowie

durch die sozialen Medien.

von Kunststoff- und Metallverpackungen

seit 1. Jänner 2025, bedarf

es ein besonders geschärftes

Bewusstsein für die korrekte Abfalltrennung.

„Wir sehen noch viel

Potenzial, das wir ausschöpfen

können, indem noch mehr Verpackungen

für das Recycling richtig

gesammelt werden. Insbesondere

bei Kunststoffverpackungen müssen

wir alle an einem Strang ziehen,

damit wir die Recyclingquote von

50 % ab 2025 erreichen. Aktuell

liegt Österreich bei 27%, im Bereich

der ARA Lizenzmengen bei

38 %“, so Hauke.

Nachhaltige Zukunft

Österreichs Wirtschaft macht sich

für den Klima- und Umweltschutz

stark Am Weg in eine nachhaltige

Zukunft, spielen Unternehmen eine

Schlüsselrolle. Die diesjährigen

Partner:innen der ARA Kampagne

nehmen diese Verantwortung wahr.

Bewusstein für

die Kreislaufwirtschaft

„Unsere Out-of-Home-Kampagne

ist ein wesentlicher Baustein, um

das Bewusstsein für die Kreislaufwirtschaft

in Österreich nachhaltig

voranzutreiben. Sie sensibilisiert

die Bevölkerung für die richtige

Abfalltrennung, unterstreicht die

Relevanz der Rohstoffe in Verpackungen

und zeigt auf, dass es

sämtliche Stakeholder braucht, um

einen Unterschied zu machen. Im

letzten Jahr konnten wir mehr als

125 Mio. Sichtkontakte erzielen

– daran möchten wir auch heuer

anknüpfen und einen Impact zum

Ressourcen- und Umweltschutz leisten“,

betont ARA Vorstandssprecher

Harald Hauke.

Recyclingqouten erreichen

Awareness schaffen und EU-Recyclingquoten

erreichen Aufgrund

der Änderungen in der Sammlung

8 04/25


Bei der Plakatpräsentation:

Geschäftsführer saintstephens

Mario Strasser, Chief Sales Offificer

Gewista Andrea Groh, ARA Key

Account Managerin Verena Rössner,

ARA Vorstandssprecher Harald Hauke

und CEO Media1 Joachim Krügel

Foto: © ARA/Daniel Willinger

Nachhaltige Lieferkette

Thomas Pfiel, Geschäftsführer von

Lorenz Snack-World zur nachhaltigen

Lieferkette: „Wir bei Lorenz

haben uns dazu verpflichtet, bis

2050 die gesamte Wertschöpfungskette

klimaneutral zu gestalten

– vom Rohstoffanbau bis zur Verteilung

unserer Snacks in den Handel.

Bei den Verpackungen unserer

Snacks ist es unser Ziel zum einen,

weniger Kunststoff einzusetzen, und

zum anderen, die Recyclingfähigkeit

zu erhöhen. Zudem nutzen wir

ressourcenschonende Lösungen,

wie etwa dünnere Folien und kompaktere

Formate, und verzichten auf

Extras wie Sticker oder Banderolen.“

CO 2 -Fußabdruck verbessern

„Für uns bei der NÖM, ist Nachhaltigkeit

ein zentrales Anliegen. Seit

2016 setzen wir gezielt Maßnahmen,

um unseren CO2-Fußabdruck

kontinuierlich zu verbessern. Dabei

sind innovative Lösungen, die sich

positiv auf die Kreislaufwirtschaft

auswirken, essentiell. Wir haben

im Jahr 2019 die erste 100 % rePET

Milch-Flasche Österreichs präsentiert,

die durch ihre transparente Verpackung

auch wieder einwandfrei in

den Recyclingkreislauf rückgeführt

werden kann. Nun sind bereits alle

PET-Flaschen in transparenter Packung

und zumindest bis zu 50%

aus rePET Material. Eine Erweiterung

auf 75% rePET steht im Fokus

unsere Bemühungen. Voraussetzung

dafür ist, dass sie nach Gebrauch im

Gelben Sack oder der Gelben Tonne

landen, so ist es uns möglich auf

ausreichend rePET Material zugreifen

zu können“, betont Alfred Berger,

Vorstand der NÖM AG.

Achtsamer Ressourcenumgang

„Ein achtsamer und nachhaltiger

Umgang mit Ressourcen ist in unseren

Unternehmenswerten verankert

und wird von uns täglich

gelebt. Wir sind der Meinung, dass

Verpackungen zur Nachhaltigkeit

und zum Klimaschutz wesentlich

beitragen können, denn sie schützen

unsere Produkte, sind wichtig

für den sicheren Transport sowie

eine einwandfreie Lagerung und

helfen Lebensmittelverschwendung

zu verringern. Wir setzen sie nach

dem Motto ‚So wenig wie möglich,

so viel wie nötig‘ ein“, so Michael

Tschütscher, Geschäftsführer Finanzen,

Controlling und Einkauf bei

Ölz der Meisterbäcker.

Bewusstsein für den

Wert von Rohstoff schaffen

Isabel Petit, Geschäftsführerin

von Danone Österreich, betont

die Bedeutung von Kreislaufverpackungen:

„Die Förderung einer

funktionierenden Kreislaufwirtschaft

für Verpackungen ist ein

zentrales Anliegen unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

In Österreich

sind fast 80% unserer Verpackungen

wiederverwendbar, recycelbar oder

kompostierbar – weltweit liegt der

Anteil bereits ein wenig höher. Gemeinsam

mit Partnern wie der ARA

setzen wir uns dafür ein, Bewusstsein

für den Wert von Rohstoffen in

Verpackungen zu schaffen und weitere

Fortschritte bei Kreislaufverpackungen

zu erzielen. Dabei verfolgen

wir einen pragmatischen Ansatz:

Wir priorisieren Maßnahmen, die

kurzfristig Wirkung zeigen und uns

gleichzeitig helfen, unsere langfristigen

Ziele zu erreichen.“

Partnerschaften

„claro wurde vor 30 Jahren mit dem

Ziel gegründet, Geschirrspülmittel

bester Qualität herzustellen und den

Standort Österreich zu stärken. In

unserer Unternehmensphilosophie

schreiben wir Umweltfreundlichkeit

besonders groß, unter anderem

durch regionale Partnerschaften und

nachhaltigere Verpackungen“, sagt

Laura Dygruber, Geschäftsführerin

von claro. „Da wir die Interessen der

Getränkekartonbranche in Österreich

vertreten, war es für uns ein naheliegender

Schritt, uns an der ARA-

Kampagne ‚Rohstoffe im Kreislauf

halten‘ zu beteiligen.

Erfolgsfaktor

Es ist erfreulich, wie viele Getränkekartons

bereits richtig gesammelt

werden – dennoch ist es uns

wichtig, dass wirklich jeder einzelne

dem Kreislauf wieder zugeführt

wird. Zirkuläres Wirtschaften in unsere

Prozesse zu integrieren und uns

öffentlich dafür einzusetzen, ist für

unsere Branche seit langem ein zentraler

Erfolgsfaktor“, betont Georg

Matyk vom Verein Getränkekarton

Austria.

Nachhaltig &

individuell verpacken

Food & Non Food.

Convenience. Handling.

Präsentation. Schutz. uvm.

Maßgeschneidert auf Ihr Bedürfnis.

Technoflex Packaging

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Verpackung im Kreislauf halten

„Als einer der größten Kartoffelabnehmer

in Österreich werden

wir von mehr als 90 heimischen

Landwirtschaftsbetrieben pro Jahr

mit rund 27.000 Tonnen Kartoffeln

beliefert. Damit unsere Snacks knackig

und frisch bleiben, setzen wir

auf hochwertige Verpackungen, die

wertvolle Rohstoffe enthalten. Als

Teil der ARA Kampagne möchten

wir dazu beitragen, dass diese im

Kreislauf bleiben“, erklärt Markus

Marek, Geschäftsführer bei Kelly.

Mehr unter:

www.ara.at

Besuchen Sie uns auf der

FACHPACK 2025

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9


Bündelung von

Produktionsdaten in der

Getränkeherstellung

In vielen Anwendungsfällen

wird in der Produktions- und

Unternehmensführungsebene

eine Bündelung von Einzellösungen

notwendig, um die optimale Nutzung

von Produkt-, Material- und

Produktionsdaten überhaupt erst zu

ermöglichen. Die Aktualisierung

vielfach historisch gewachsener Einzellösungen

wird für die IT-Landschaft

im eigenen Unternehmen die

erste und wichtigste Maßnahme, um

einen intensiven Blick auf die eigenen

Daten erst möglich zu machen.

Ein weltweit aktiver deutscher Brauereibetrieb

mit mehr als 450 Artikeln

nutzte bis vor kurzem noch mehr

als 40 Systeme und Applikationen

in den Bereichen Marketing, F&E,

Beschaffung & Produktion, Logistik

& Expedition sowie Vertrieb. Die

Bündelung dieser Einzellösungen zu

einem übergreifenden Datenpool ist

unter anderem auch deshalb jetzt realisierbar,

da Plug&Play-Lösungen

bei Sensortechnik nun mittlerweile

eine einfachere Implementierung in

bestehende Systeme ermöglichen

und somit auch Datenpunkte abgegriffen

werden können, die bisher

noch nicht abgedeckt waren.

KI in der Getränkeindustrie

Das Stichwort schlechthin ist natürlich

KI (Künstliche Intelligenz/

Artificial Intelligence). Systeme, die

mit den Methoden der „Künstlichen

Intelligenz“ arbeiten, können „menschenähnliche

kognitive Funktionen

10 04/25

ausführen“ und somit basierend

auf eigenen Daten und trainierten

Mustern Entscheidungen treffen,

Probleme lösen und Lernprozesse

durchführen. Einzelne Elemente

der KI werden im täglichen Leben

bereits standardisiert eingesetzt wie

etwa in der Verkehrssteuerung oder

bei Spracherkennungssystemen.

Nun geht es für viele Branchen –

auch für die Getränke- und Liquid-

Food-Hersteller – darum, den Nutzen

dieser Werkzeuge für die eigenen

Anwendungsfelder zu bewerten.

KI in der Produktentwicklung

Im vergangenen Jahr stellte ein

Forscherteam der KU Leuven Belgien

die Optionen vor, wie KI für

die Beschreibung von Flavour und

Verbraucherpräferenzen bei Bier

genutzt werden kann. Mehr als 200

chemische Eigenschaften wurden

jeweils für 250 Biere als Grundlage

für das Training der KI genutzt. Das

Ergebnis: das tiefe Verständnis für

Zusammenhänge zwischen Lebensmittelchemie,

Sensorik und Verbraucherpräferenzen.

Der Ausblick: Mit

umfassender Datenbasis lässt sich

eine optimierte – also schnellere und

auf die Verbrauchpräferenzen zugeschnittene

– Produktentwicklung

erreichen.

Verbraucherpräferenzen

Für die Softdrinks Hersteller bietet

die Analyse von Verbraucherpräferenzen

natürlich entsprechendes

Nie war es einfacher als heute, eine Vielzahl an

Informationen zu bündeln und Entscheidungen

mit Daten zu unterstützen. So weit – so allgemeingültig.

Blickt man in die Getränke- und Liquid-

Food-Branche kann man sicherlich einen Haken

setzen an die umfassende Datennutzung bei den

großen weltweit aktiven Herstellern von alkoholfreien

und alkoholhaltigen Getränken. Doch die

Struktur der Branche ist darüber hinaus deutlich

heterogen.

Autorin: Susanne Blüml / YONTEX GmbH & Co. KG

Impression von der letzten drinktec

Foto: Messe München Gmb/ Thomas Plettenberg / Messe Münch

Potenzial: So experimentierte einer

der großen internationalen Player im

Markt mit Verbraucherassoziationen

zu Geschmacksnoten und KI-Tools,

um die Flavours der Zukunft zu ermitteln.

KI-Modelle analysieren

Getränkeverpackungen

Ein Navigationssystem für die Verpackungsherstellung,

das verspricht

das Projekt des Innovationslabors

KIOptiPack: Eine komplett neue,

branchenübergreifende Software,

welche die Fragen der Funktionalität,

Design und Kundenakzeptanz,

Kosten sowie die Frage der Umweltverträglichkeit

und Ökobilanz

berücksichtigt und mit Hilfe von

mathematischen Modellen und KIbasierter

Methoden zu einer Gesamtschau

vereint. Nach vollständiger

Integration aller Daten – so

die Projektbeschreibung – schlägt

zukünftig die Software bestmögliche

Verpackungsdesigns für ein bestimmtes

Produkt bei gleichzeitigem

minimalem Materialaufwand vor.

Bewetung von Recyclaten

Hilfreich ist dazu weiterhin K3I-

Cycling für die Bewertung von

Recyklaten und den Gehalt an potenziellen

Störstoffen, was für eine

Nutzung im geschlossenen Kreislauf

(Closed Loop) erforderlich ist.

Allgemein wird erwartet, dass die

analysegestützte Optimierung des

Verpackungsmaterials und der Einsatz

von KI in der Abfallsammlung

und -analyse einen höheren Anteil

an Recyclat mit Foodgrade-Qualität

erbringen wird.

Verpackungen sortieren

Im Wertstoffkreislauf wird AI

bereits jetzt von einem großen Anbieter

eingesetzt, um gemischte

PP-Kunststoffverpackungen zu

sortieren und lebensmitteltaugliche

Verpackungen aus dem Wertstoffstrom

mit einer hohen Zuverlässigkeit

ausschleusen zu können. Deep-

Learning ist hier der Schlüssel für

die Bereitstellung eines lebensmitteltauglichen

PP-PCR-Stroms

(Polypropylen-Post-consumer-Recyclate),

der im Dekontaminationsprozess

dann mit hoher Effizienz

aufbereitet werden kann. So könnte

für die PET-Flasche mit hohem

rPET-Anteil künftig auch ein rPP-

Verschluss zum Einsatz kommen.

Condition Based Maintainance

Mit Augmented-Reality-Assistenzsystemen

wird ein weiterer

Schritt in Richtung optimierter Umrüst-

und Wartungsabläufe getan.

Bei manuellem Umstellen von Formaten

mit AR werden die Abläufe

mit Hilfe von AR visualisiert und

die Bediener auf diese Weise optimal

angeleitet.


GETRÄNKEVERPACKUNG

Condition Based Maintainance

In diesen Zusammnehang passen

auch die Angebote einiger Maschinenhersteller

zu Condition Based

Maintainance, in dessen Zusammenhang

kontextualisierte Daten für die

verbleibende Betriebsdauer von Verschleißteilen

genutzt werden.

Computer Vision Tools

Mit den Computer Vision Tools

kann auf diese Weise auch mehr Einblick

in die Produktionssysteme realisiert

werden und eine zielgerichtete

Aktion daraus abgeleitet werden.

Hier sieht die Branche großen Anwendungsspielraum,

da sich so auch

Linien ohne Personaleinsatz steuern

lassen werden. Perspektiven zu Produktionsbereichen,

die komplett ohne

Mitarbeiter auskommen, wurden

Foto: © YONTEX GmbH & Co. KG/ Thomas Plettenberg / Messe Münch

auch von Vertretern großer multinationaler

Konzerne bereits skizziert.

KI-Prognosetools

in der Getränkelogistik

Auf der Hand liegen insbesondere

bei vielen Getränkeherstellern die

Möglichkeiten in der Logistik mit

Hilfe von KI-Prognosetools und der

Einbeziehung von externen Daten

wie Wetterdaten oder Eventinformationen

Peaks bei der Getränkenachfrage

zu antizipieren und ihre Logistikplanung

noch enger an den

Markterfordernissen auszurichten.

Als Information zur Über- oder Unterschreitung

von Schwellenwerten

oder als Planungsgrundlage für einen

optimierten Planungsprozess

wird in diesem Segment mit KI eine

verbesserte Materialeffizienz möglich.

Data2Value

Lösungen auf der drinktec

Auf der drinktec präsentieren Aussteller

ihre Lösungen für eine datenbasierte

Wertschöpfung. Zentral

ist dabei für Getränkehersteller und

Produzenten von Liquid-Food auf,

wie die auf den ersten Blick unbeschränkten

Möglichkeiten von KI

für den eigenen Betrieb in die Praxis

integriert werden können. Der Ratschlag

der KI-Experten ist hierbei

klar: Klar abgegrenzte Projekte bieten

Erfolgspotenzial.

Wachstumsprognosen

Ob eine Einzelanwendung als Pilotprojekt

oder ein übergreifendes

KI-Anwendungsprojekt, die Marktanalysen

sehen starke Entwicklungschancen:

Für die Getränkeund

Lebensmittelindustrie sehen

Marktanalysen die Größe des KI-

Marktes in der Lebensmittel und

Getränkebranche im Jahr 2024 bei

9,68 Mrd. US-Dollar mit Wachstumsprognosen

auf 48,99 Mrd. US-

Dollar im Jahr 2029.

Mehr während der Messe oder

vorab unter: www.drinktec.de

See you

in Munich!

KHS AT DRINKTEC 2025

15–19 SEPTEMBER

MUNICH/GERMANY

HALL B4

03/25

11


DRINKTEC

Hochleistungsanlage auf der drinktec

Die WITTMANN Gruppe präsentiert sich auf der drinktec, der Weltleitmesse

für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie vom 15. bis 19. September 2025

mit einer Maschine ihrer schnelllaufenden EcoPower Xpress Serie. Zu sehen ist

die Anlage auf dem WITTMANN Stand C6-501 in Halle C6.

Die EcoPower Xpress ist

eine elektrische Hochleistungsmaschine,

deren

hochdynamische Antriebsachsen

für Einspritzen, Schließen und Öffnen

für schnelle Bewegungen und

höchste Regelgenauigkeit ausgelegt

sind. Mit der EcoPower Xpress

sind Spritzgeschwindigkeiten bis

zu 650 mm/s und Einspritzdrücke

bis zu 2500 bar erreichbar. Ermöglicht

werden diese Werte durch

vollelektrische Plastifiziereinheiten

in Kombination mit einem reaktionsschnellen

gekapselten Spritzaggregat.

Damit ist die EcoPower

Xpress unter anderem prädestiniert

für die Herstellung von Kappen und

Verschlüssen. Bei der Herstellung

von standarisierten Verschlusskappen

müssen höchste Werkzeuggeschwindigkeiten

bei kurzem Hub

und optimaler Dosierleistung realisiert

werden. Die EcoPower Xpress

erfüllt diese Anforderungen mit

einer zuverlässigen und betriebssicheren

Produktion über Jahre

hinweg bei Zyklen weit unter 2,5

Sekunden. Durch effiziente servoelektrische

Antriebe werden darüber

hinaus extrem niedrige Energieverbrauchswerte

erzielt.

Verschlusskappen

für Trinkflaschen

Auf der srinktec werden mit einer

EcoPower Xpress 160/1100+ mit

einem 32-fach-Werkzeug der Firma

HTW, Österreich, Verschlusskappen

für Trinkflaschen aus HDPE

von der Firma TotalEnergies One-

Tech Belgium mit einem Durchmesser

von 29/25 mm und einem

Gewicht von 1,35 g hergestellt.

Die Maschine ist mit einem WITT-

MANN Fördergerät sowie einer

WITTMANN Werkzeugraumentfeuchtung

ausgestattet.

End-of-Line

Automatisierung

Die fertigen Verschlusskappen

fallen nach dem Entformen auf ein

Förderband, welches unterhalb des

Werkzeugraums der Maschine angeordnet

ist. Die Teile werden damit

einem End-of-Line-Automatisierungssystem

der Firma IMDvista

zugeführt. In dieser Anlage

durchlaufen die Verschlusskappen

die Stationen Kühlung, Orientierung

und Vereinzelung, sowie eine

Inline-Qualitätsprüfung. Die als

schlecht detektierten Teile werden

automatisch aussortiert, bevor die

qualitativ einwandfreien Teile der

Verpackung zugeführt werden. Die

gesamte Zykluszeit zur Herstellung

der 32 Verschlusskappen beträgt

2,5 Sekunden.

Gruppe

Die WITTMANN Gruppe ist ein

weltweit führender Hersteller von

Spritzgießmaschinen, Robotern und

Peripheriegeräten zur Verarbeitung

unterschiedlichster Arten plastifizierbarer

Materialien. Die Unternehmensgruppe

hat ihren Hauptsitz

in Wien, Österreich, und besteht aus

zwei Haupt-Geschäftsbereichen:

WITTMANN BATTENFELD und

WITTMANN. Im Sinne der Konzepte

von Umweltschutz, Ressourcenschonung

und Kreislaufwirtschaft

beschäftigt sich die WITT-

MANN Gruppe mit fortschrittlicher

Prozesstechnologie für höchste

Energieeffizienz im Spritzgießprozess

sowie mit der Verarbeitung von

Standardmaterialien und Materialien

mit hohem Anteil an Rezyklat

und nachwachsenden Rohstoffen.

Mehr während der drinktec

in Halle 6 oder vorab unter:

www.wittmann-group.com

IMDvista Downstream Linie

12

04/25

Fotos: IMDvista


DRINKTEC

Ganzheitliche Linienkompetenz

Die KHS Gruppe stellt auf der drinktec ihr umfassendes Produktportfolio an

progressiven Technologien und smarten Services aus. Im Fokus stehen

Neuentwicklungen für alle Behältersegmente. Zudem präsentiert KHS digitale

Lösungen und Schulungsangebote zur Linienoptimierung.

Die ganzheitliche Linienkompetenz

von KHS bildet

den Schwerpunkt des

diesjährigen Messeauftritts, wie Tobias

Wetzel, KHS-Geschäftsführer

Sales and Service, betont: „KHS

steht für fortschrittliche Technologien

und Services, die nach den

individuellen Wünschen unserer

Kunden zu smarten Gesamtlösungen

kombiniert werden können.

Sie schaffen umfassende Mehrwerte

bei der Anlageneffizienz sowie

beim Ressourcenverbrauch und

dem Fußabdruck der Anlage.“

Fokus ganzheitliche Services:

Verlässlichkeit in jeder Phase

Der ganzheitliche Liniengedanke

kommt besonders bei den digitalen

Lösungen und Serviceangeboten

von KHS zum Tragen. Im Bereich

des „Line Managements“ präsentiert

der Experte für Abfüll- und

Verpackungslösungen etablierte

und weiterentwickelte Softwarelösungen

wie das Innoline Basic Line

Monitoring, Innoline Flex Control

und den KHS Connect App Guide;

unter dem Aspekt „Line Connectivity“

Cloud-Anbindungen sowie

sichere Netzwerkarchitektur für

Echtzeitdatenzugriff und geschützte

OT-Systeme. Ergänzend dazu

thematisiert KHS auf der drinktec

erstmals das neue Line Coaching.

Es vermittelt Kunden praktisches

Know-how, mit dem sie die Leistung

ihrer Linien gezielt verbessern

und mit digitalen Lösungen

unterstützen können.

Begrenzungslinie ist Teil des Sujets

Austauschprogramm

Darüber hinaus stellt der Dortmunder

Systemanbieter exemplarisch

sein Austauschprogramm für

Kaltleimstationen bei allen gängigen

KHS-Etikettiermaschinen

vor. Der Ersatzteilservice mit Produkten

aus dem 3D-Druck rundet

den Messeauftritt ab.

Fokus PET: nachhaltig

und platzsparend

Der neue InnoPET FreshSafe

QuadBlock von KHS stellt einen

bedeutenden Meilenstein in der Geschichte

des Unternehmens dar. Er

kombiniert erstmals KHS-Technologien

aus den Bereichen Streckblasen,

Beschichten, Abfüllen und

Etikettieren zu einer Gesamtlösung.

Die Neuentwicklung vereinfacht

nicht nur die Maschinenbedienung,

sondern spart aufgrund des

geringen Fußabdrucks auch wertvollen

Platz ein. Zusätzlich zum

ganzheitlichen Liniengedanken

bilden Klima- und Umweltschutz

eine wesentliche Säule der Unternehmensstrategie.

Ein bedeutendes

Tobias Wetzel,

KHS-Geschäftsführer

Sales and Service

Beispiel ist die neue 0,25-l-Lightweight-Flasche

aus PET von KHS.

Mit 6,2 Gramm für stilles Wasser

zählt sie zu den leichtesten Exemplaren

weltweit. Sie besteht zu 100

Prozent aus [r]PET und ist vollständig

recycelbar. Die linienfähige

Flasche überzeugt dabei durch ihre

hohe Material- und Designqualität.

Trotz ihres minimalen Gewichts

erfüllt sie alle funktionalen Anforderungen

und bietet gleichzeitig ein

ansprechendes Erscheinungsbild.

Damit setzt sie neue Maßstäbe in

Sachen Nachhaltigkeit, Verarbeitungsqualität

und Ästhetik.

Fokus Glas: hygienisch

und ressourcenschonend

Im Glassegment bringt KHS mit

der Innoclean Cascade-D eine

neue Reinigungsmaschine auf den

Markt. Sie überzeugt vor allem

durch einen niedrigen Energie- und

Medienverbrauch sowie geringeren

Platzbedarf. Ressourcenschonung

wie auch hygienisches Design und

vor allem Prozesssicherheit stehen

darüber hinaus bei der Weiterentwicklung

des etablierten Tunnelpasteurs

Innopas SX im Vordergrund.

Von zentraler Bedeutung für KHS

sind seine Kooperationen mit anderen

Technologieführern. Hierzu

zählt seit 2024 die österreichische

Tyrolon GmbH, die sich auf Transportsterne

und Neckklammern-

Systeme spezialisiert hat. Auf der

drinktec präsentieren beide Unternehmen

erstmals zusammen ihre

Komplettlösungen für Glas- und

PET-Linien.

Fokus Dose: SmartCan Eco

Mit der Ferrum Packaging AG

und H. F. Meyer Maschinenbau

GmbH hat KHS zwei weitere starke

Partner an seiner Seite. Gemeinsam

arbeiten sie an kompakten Linienlösungen

im Dosensegment. Ziel

ist es, die Stärken der drei Technologiepioniere

optimal in einer

Gesamtlösung zu bündeln. Der

SmartCan Eco by KHS/Ferrum

steht beispielhaft für die gelungene

Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Er besticht durch ein verfeinertes

hygienisches Konzept. Der Hygieneraum

wurde um bis zu 93 Prozent

verkleinert. Der Dosenfüller-

Verschließerblock punktet durch

schnelle Produkt- und Formatwechsel

sowie automatische Funktionen

und Einstellungen. Darüber hinaus

reduzierten die KHS-Entwickler

den Energie- und Medienverbrauch

signifikant.

Mehr während der drinktec:

Halle B4 oder: www.khs.com

Bitte geben Sie Glasverpackungen zum Altglas.

Ausgelöffelt und ausgeleert, getrennt nach Weißglas und Buntglas.

04/25 13


K

„The Power of Plastics!“

I N T E R V I E W

Seit der ersten Ausstellung in Düsseldorf im Jahr 1952 verkörpert der Buchstabe

„K“ die Faszination für die Welt des Kunststoffs und Kautschuks. Die nächste

Fachmesse findet von 08. - 15. Oktober wieder in Düsseldorf statt. KOMPACK

sprach vor der Weltleitmesse mit Petra Cullmann, Executive Director Trade

Fairs bei der Messe Düsseldorf über aktuelle News vor der Veranstaltung,

KOMPACK: Kurz vor der K

hat die Messe Düsseldorf die neue

Dachmarke K-Alliance vorgestellt.

Können sie kurz die Hintergründe

dazu erörtern?

Petra Cullmann: Mit der K-Alliance

bündelt die Messe Düsseldorf

ihr weltweites Portfolio im Bereich

Kunststoff und Kautschuk unter

einer neuen, klar ausgerichteten

Dachmarke. Sie ersetzt die bisherige

Bezeichnung „Global Gate“

und betont nicht mehr nur die Rolle

als Türöffner in internationale Märkte,

sondern vor allem die starken

Partnerschaften und strategischen

Allianzen, die unser globales Netzwerk

ausmachen.

Neben der K in Düsseldorf bietet

die K-Alliance aktuell elf Plattformen

weltweit, so z.B. in Asien

und Südamerika, die der Industrie

gezielte Marktchancen in Wachstumsregionen

eröffnen. Damit unterstreichen

wir unser internationales

Leistungsversprechen: passgenaue

Messeformate, Kundennähe

und zuverlässigen Service – global

gedacht, lokal umgesetzt.

KOMPACK: Wie bereits von

anderen Großveranstaltungen wie

Konzerten oder Fußballspielen wird

die K erstmals am gesamten Messegelände

ein Mehrwegbechersystem

verwenden. Wie kam es dazu?

Foto: Messe Düsseldorf

Petra Cullmann

Petra Cullmann: Die Messe Düsseldorf

hat sich entschieden, auf

der K 2025 erstmals ein flächendeckendes

Mehrwegbechersystem einzuführen,

weil sie konkrete Schritte

zur Reduzierung von Einwegabfällen

bei Großveranstaltungen gehen

will. Die K als weltweit führende

Messe für Kunststoffe bietet eine

ideale Plattform, um nachhaltige

Lösungen sichtbar zu machen und

neue Standards zu setzen. Zudem

sind es ihre Aussteller und deren

Partner, die dieses Mehrwegsystem

überhaupt erst ermöglichen. Neben

Borealis sind Arburg, Bockatech,

MCC Verstraete und Mico Pac beteiligt.

Mit den Bechern aus recyceltem

Polypropylenschaum von

OMV will man zeigen, wie zirkuläre

Kunststoffanwendungen praktisch

umgesetzt werden können. Das Projekt

ist zudem als Pilot angelegt, um

Erkenntnisse für künftige Wiederverwendungssysteme

zu gewinnen

und damit den Weg für nachhaltigere

Veranstaltungen zu ebnen.

KOMPACK: „Women in Plastics“

wird es ebenfalls erstmals

während der K geben – wie ist es

dazu gekommen?

Petra Cullmann: In vielen Branchen

– und so auch in der Kunststoff-

und Kautschukindustrie

– sind technische Berufe nach wie

vor stark männlich dominiert. Das

führt dazu, dass Frauen oftmals mit

Vorurteilen konfrontiert sind, Barrieren

beim beruflichen Aufstieg

erleben und in Führungspositionen

noch unterrepräsentiert sind.

Gleichzeitig fehlt es insbesondere

jungen Frauen und häufig an Einblicken

in die attraktiven Karrierewege,

die die MINT-Berufe bieten

können. Doch es tut sich etwas in

der Kunststoff- und Kautschukbranche.

In einigen Ländern, so

z.B. Italien, formieren sich bereits

Frauennetzwerke. Vor diesem Hintergrund

ist die Idee zu „Women

in Plastics“ auf der K entstanden:

Dieses neue Format bringt gezielt

Frauen der Branche zusammen –

und setzt dabei ein starkes Zeichen

Die K 2025 soll als Gemeinschaftserlebnis in

Erinnerung bleiben, das Mut macht und zeigt:

„Wir gestalten die Zukunft – gemeinsam.“

für Vielfalt, Gleichberechtigung

und Nachwuchsförderung. Die K

2025 ist der ideale Rahmen um hier

auch globale Initiativen anzustoßen.

KOMPACK: Durch die unmittelbare

Nähe von Start-up Zone und

Science Campus wird die Halle 7.0

zu einem einzigartigen Wissensund

Innovationshub werden. In

dieser Form auch erstmalig – was

erwarten Sie sich davon?

Petra Cullmann: Die aktuellen

und künftigen Herausforderungen

unserer Gesellschaft – wie auch

der Kunststoffbranche – erfordern

ein starkes Zusammenspiel aus

wissenschaftlicher Exzellenz und

unternehmerischem Pioniergeist.

Genau hier setzen der Science

Campus und die Start-up Zone an.

Sie ergänzen sich ideal und schaffen

gemeinsam einen Ort, an dem

innovative Ideen auf fundiertes

Wissen treffen. Für uns ist es daher

nur folgerichtig, beide Formate auf

der K 2025 nicht nur konzeptionell,

sondern auch räumlich zusammenzuführen.

Unser Ziel ist es, den Austausch

zwischen Forschung, Startups

und Industrie zu fördern – und

den Besucherinnen und Besuchern

der K 2025 geballte Zukunftskompetenz

zu präsentieren.

KOMPACK: Wird es auch wieder

den „Recyclingpavillon im

Freigelände geben?“

Petra Cullmann: Sie meinen

das Circular Economy Forum des

VDMA auf der K 2022. Auf der

diesjährigen K wird es wieder ein

Forum des VDMA im Freigelände

geben, das thematisch an 2022

anknüpft.

Dieses Mal greift es das Motto der

K 2025 „The Power of Plastics!“

auf. Besucherinnen und Besucher

können live erleben, wie Kunststoffabfälle

in hochwertiges Re-Granulat

umgewandelt werden und wie

Rezyklate zu kreislauffähigen Produkten

verarbeitet werden. Zusätzlich

werden digitale Lösungen vorgestellt,

die die Kreislaufwirtschaft

unterstützen.

Insgesamt präsentieren die VD-

MA-Mitglieder Arburg, Coperion,

Erema, Lindner-Recyclingtech, Vecoplan

und Wittmann Battenfeld ihre

Technologien in sechs Pavillons

auf dem Freigelände. Zusätzlich

bietet der VDMA ein tägliches Programm

und Networking-Möglich-

14 04/25


| AT18G |

Das dezentrale

One-Cable-Servo-System:

AMP8000

keiten rund um die Themen Kreislaufwirtschaft,

Digitalisierung und

Karriere.

KOMPACK: Gibt es weitere interessante

Sonderschauen während

der Messe?

Petra Cullmann: Die K 2025 hält

eine Vielzahl spannender Specials

bereit. Die offizielle Sonderschau

„Plastics Shape the Future“, die

wir gemeinsam mit Plastics Europe

Deutschland organisieren, zeigt in

sieben Thementagen mit Impulsvorträgen,

politischen Panels, Diskussionsrunden,

einem Career Day

und einem Start-up Pitch, welche

innovativen Entwicklungen bereits

Realität sind und welche Rolle Politik

und Gesellschaft dabei spielen.

Die traditionsreiche Rubberstreet

ist erneut das Schaufenster für Innovationen

rund um Elastomere

und bietet Orientierung für Besuchende,

die sich speziell für Kautschuk

und TPE interessieren. Neu

ist die Young Talents Lounge, die

Jugendliche und Berufseinsteiger

für die vielfältigen Ausbildungsund

Karrieremöglichkeiten in der

Branche begeistert will – praxisnah,

digital und im direkten Dialog mit

Studierenden.

KOMPACK: Gibt es besonderes

Hauptthema was Sie sich persönlich

noch von der heurigen Veranstaltung

erwarten?

Petra Cullmann: Ich erwarte,

dass die diesjährige K-Messe die

bereits erkennbare Dynamik in

Richtung einer nachhaltigen, digitalen

und kreislauforientierten

Zukunft weiter verstärkt. Ich bin

überzeugt, dass die Branche ein

starkes Signal setzten wird, sei es

im Hinblick auf Klimaschutz, Ressourceneffizienz

oder Kreislaufwirtschaft.

Mich beeindruckt die zunehmende

Bereitschaft der Unternehmen,

konkrete Lösungen entlang

der gesamten Wertschöpfungskette

anzubieten.

Das Thema Kreislaufwirtschaft

hat sich ja schon bei vergangenen

Veranstaltungen etabliert, und

ich gehe fest davon aus, dass es

auch dieses Jahr weiterentwickelt

und mit neuen Ansätzen gefüllt

wird. Kurz gesagt: Ich erwarte eine

Fachmesse, die nicht nur Geschäftserfolge

ermöglicht, sondern

auch Inspiration, Dialog und den

klaren Willen zur Transformation

sichtbar macht.

Die K 2025 soll als Gemeinschaftserlebnis

in Erinnerung bleiben,

das Mut macht und zeigt: „Wir

gestalten die Zukunft – gemeinsam.“

KOMPACK: Danke für das Gespräch

- ich wünsche Ihnen wieder

eine erfolgreiche Veranstaltung!

www.beckhoff.com/amp8000

Als Spezialist für PC-based Control und One Cable Automation ermöglicht

Beckhoff mit dem dezentralen Servoantriebssystem AMP8000 eine deutliche

Schaltschrank-Minimierung. Mit direkt in den Servomotor integriertem

Servoverstärker erlaubt AMP8000 bei nahezu unveränderten Leistungswerten*

und Baugrößen die Versorgung mehrerer dezentraler Servoantriebe

über die Einkabellösung EtherCAT P. Dabei werden Kommunikation

und Leistung auf einer Standardleitung kombiniert. Platzbedarf, Montageaufwand,

Materialkosten und Footprint werden stark reduziert.

Baugrößen nahezu identisch mit den Servomotoren AM8000

keine Konstruktionsänderung der Maschine erforderlich

unverändert hohe Leistungswerte trotz Power-Integration*

*Verglichen mit der Kombination aus Servoverstärker und Servomotor

Halle 3C,

Halle Stand 3C, 354Stand 3

04/25

15


Green Packaging Star Award -

Bereits zum 17en Mal wird heuer der Green Packaging Star Award verliehen. Aus 141

Einreichungen wurden 34 Projekte für den „Green Star“ nominiert und sind damit auch

berechtigt bei den WorldStar Awards teilzunehmen. Die „Green Stars“ selbst werden

wieder - wie auch der ARA Sonderpreis - während der FachPack (am zweiten Tag ab 17

Uhr in der Packbox/Halle 4, Stand 4-209) verliehen. Sehen Sie hier die Nominierungen:

Bischof+Klein SE & Co. KG - www.bischof-klein.com

Walpack Verpackung mit Rezyklat

NOMINIERUNGEN

2025

Der „Walpack“ ist eine etablierte Industrieverpackung von Bischof+Klein und vielfältig

einsetzbar. Egal, ob Bau, Food oder Chemie – dieser Kreuzbodensack aus Kunststoff

ist eine nachhaltige Alternative zum Einsatz von Eimern. Der abgeschweißte Ventilsack

wurde entwickelt, um auslaufgefährdete, pastöse Produkte auch bei hohen Füllgewichten

sicher zu transportieren. Ein scheinbar einfacher Sack, der jedoch höchste Anforderungen

an Sicherheit erfüllt. Dank seines Tragegriffs ist er leicht zu handhaben.

Die namhaften Kunden von Bischof+Klein wissen diese Verpackung für ihre Produkte,

zum Beispiel Putze und Spachtelmassen zu schätzen.

„Wir haben uns das Ziel gesetzt, unsere Produkte vollständig in die Kreislaufwirtschaft zu

integrieren. Das ist uns mit dem Monoverbund gelungen. Zusätzlich bieten wir den Walpack

jetzt auch mit 35 % Rezyklat an und erfüllen damit heute schon die Anforderungen von morgen

lautet der Text bei der Einreichung.

Den Walpack gibt es mit verschiedenen Ventilarten (Thermo-, Innen- und Außentaschenventil)

bedruckbar bis zu 10 Farben, individuelle Folieneinfärbung, UV-Schutz für 12 Monate. Das

eingesetzte Rezyklat beim Walpack ist nach „RecyClass“ zertifiziert.

Bischof+Klein SE & Co. KG - www.bischof-klein.com

Folienverpackung mit 75 % Rezyklat für Hygienepapiere

„Bischof+Klein beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem Einsatz von Rezyklaten.

Speziell im Bereich der Hygienefolien ist der Einsatz üblich, und wir streben danach, die

Einsatzquote stetig zu steigern. Mittels intensiver Tests und Bewertungen verschiedenster

PCR-Typen und Lieferanten haben wir Rezyklate identifiziert, die eine hohe Qualität aufweisen

und für das Vorhaben geeignet sind. Durch die Anpassung der Folienrezeptur sowie der

Extrusions- und Druckprozesse ist es uns gelungen, den Anteil des Post-Consumer-Rezyklats

auf 75 % zu steigern.

In Testläufen beim Kunden hat sich unsere Folie bewährt und die Qualifikation

erfolgreich bestanden.“ so der Text in der Einreichung.

Dies ist für Bischof+Klein als auch unsere Kunden ein bedeutender Meilenstein.

Coca-Cola HBC Österreich GmbH - https://at.coca-colahellenic.com/de

LitePac Top bei 1,5 Liter PET Limonaden-Multipackungen

(Weltweit einzigartige Umverpackung aus 100% recycelbarem Karton und Kraftpapier)

16

04/25

Fotos: Coca-Cola HBC

Ziel des Projekts war es, eine nachhaltige, vollständig recycelbare Verpackungslösung für PET-Multipackungen

zu entwickeln, die den hohen Anforderungen an Stabilität, Handhabung und Sichtbarkeit

am Point of Sale gerecht wird. Der Entwicklungsprozess des LitePac Top erstreckte sich über drei

Jahre und umfasste intensive Tests und Anpassungen entlang der gesamten Produktionskette.

Besondere Herausforderungen lagen in der Gewährleistung der Transport- und Lagerstabilität sowie

in der Neugestaltung des Verpackungsdesigns. Die eingesetzte Karton-Banderole und der Karton-Träger

erforderten eine völlige Abkehr von bisherigen Designrichtlinien. Gleichzeitig bot die neue Verpackung

zusätzliche Kommunikationsfläche: Über eine Anleitung und einen QR-Code konnten Konsument:innen

nicht nur zur Interaktion eingeladen, sondern auch direkt über Nachhaltigkeitsmerkmale informiert

werden – inklusive Gewinnspiel mit österreichischen Klimatickets. LitePac Top ist eine weltweit

einzigartige Verpackungsinnovation, die Coca-Cola HBC Österreich im September 2023 als erstes Land

erfolgreich eingeführt hat. Als Branchenvorreiter stellte das Unternehmen sämtliche 1,5-Liter

PET-Multipacks der Marken Coca-Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix von Plastik-Shrinkfolie auf

vollständig recycelbare Karton- und Papiermaterialien um.

Kooperationspartner Mondi lieferte mit einer speziell entwickelten Kraftpapier-Banderole eine Materialinnovation

mit hoher Dehnbarkeit und Reißfestigkeit – entscheidend für sicheren Transport und Handling.

Die Verpackung überzeugt durch drei zentrale Innovationsmerkmale:

1. Einzigartigkeit: Die karton- und papierbasierte Lösung ist bislang weltweit ohne Vergleich.

2. Nachhaltigkeit: Jährlich können bis zu 200 Tonnen Plastik eingespart werden. Alle Materialien sind

zu 100 % recycelbar, die PET-Flaschen bestehen aus 100 % rPET – mit einer CO 2 -Reduktion von bis

zu 70 % gegenüber Neuware.

3. Markenwirkung & Komfort: Das aufmerksamkeitsstarke Design steigert die Regalwirkung und bietet

gleichzeitig einen deutlich höheren Trage- und Nutzungskomfort


Nominierungen 2025

Constantia Flexibles International GmbH - www.cflex.com

Eiskaffee mit gutem Gewissen – ComforLid spart 25 % Kunststoff und reduziert

CO 2 -Fußabdruck um bis zu 43 %

ComforLid von Constantia Flexibles verfolgt das übergeordnete Ziel, die Kreislaufwirtschaft

zu fördern, indem es eine nachhaltigere Verpackungslösung für On-the-Go-Getränke bietet.

Bei der Umsetzung für die Molkerei Schwarzwaldmilch standen die Unterstützung

der Recyclingfähigkeit (hervorragende Separierbarkeit der Materi-alien), eine deutliche

Materialeinsparung sowie die Reduktion des CO2-Fußabdrucks im Fokus.

,

.“

Constantia Flexibles hat das ComforLid entwickelt, eine innovative und patentierte

Verpackungslösung, die die Ecolutions-Produktlinie ideal ergänzt. Comfor-Lid besteht

aus einer Aluminium- und einer coextru-dierten Kunststoff-Schicht mit individuell

gestaltbarer Trinköffnung. Die Kunststoffschicht verbleibt auf dem Becher und kann je

nach Verfügbarkeit im jeweiligen Land im PP- oder PO-Strom recycelt werden. Die Aluminiumschicht

lässt sich vollständig abziehen und ist im Aluminium-Strom recyclingfähig.

Diese praktische und hygienische Lösung für Kaffeegetränke

führte zu folgenden Umweltvorteilen und trägt in mehrfacher

Hinsicht zu einer Kreislaufwirtschaft bei:

• Kunststoff-Reduktion: Im Vergleich zu Stülpdeckeln und Strohhalmen

konnte der Kunststoff-Einsatz um etwa ein Viertel** reduziert werden.

• Materialeinsparung: Das Produkt wurde von 50μ Aluminium und

40 g Coex PP auf 45μ Alu-minium und 35 g Coex PP abgedünnt.

Halle: 7/7-741

• CO 2 -Reduktion: Die abgedünnte Variante bieten wir nun

ausschließlich mit Low Carbon Aluminum an, das mit erneuerbarer

Energie und/oder Rezyklat hergestellt wird. So reduzieren wir den

CO2-Fußabdruck um bis zu 43 % im Vergleich zur

ursprünglichen Variante.

04/25

17


Coveris Management GmbH - www.coveris.com

SleeveFlexR Stretch (Stretch-Sleeve-Etiketten)

Coveris hat sich mit dem neuen Produkt SleeveFlexR Stretch zum Ziel

gesetzt, einen echten Sleeve-zu-Sleeve-Kreislauf zu ermöglichen – und

damit einen neuen Maßstab für Nachhaltigkeit in diesem Verpackungssegment

zu setzen. Konkret bedeutet das: Aus gebrauchten Etiketten

entstehen wieder neue, mit einem möglichst hohen Anteil an recyceltem

Post-Consumer-Material. Darüber hinaus unterstützt SleeveFlexR Stretch

Hersteller verschiedenster Markenartikel dabei, die Anforderungen der

neuen EU-Verpackungsverordnung zu erfüllen – und bietet zugleich

attraktive Möglichkeiten für ein starkes, markengerechtes Packaging

Design.

EVOPACK GMBH - www.evopack.tech

BOXLI® 1000

Der Wandel hin zu natürlicherer Chemie erfordert wasser-basierte

und ungefährliche Produkte.

Dieser Wandel bedingt, dass auch die chemische Industrie ihre Produkte

vor Bakterien und Schimmelpilzen schützen muss. Hierfür werden viele

gefährliche Konserviergsmittel einsetzt. Seit 2021 ist dies dank der

Biozid Produkt Regulierung (BPR) nur noch befristet möglich. Das heißt

Produktionsanlagen, Hygienevorsch riften, Produkt formulierungen und

Verpackungen müssen sich der neuen Situation schnellstens anpassen.

Bag-in-Box Verpackungen schaffen in anderen Industrien (Lebensmittel,

Pharma) bereits einen optimalen Produktschutz und helfen dabei

die Umwelt und die Gesundheit zu schützen. Für die chemische

Industrie ist dieses Thema in vielen Fällen noch Neuland.

Für SleeveFlexR Stretch sammelt Coveris bedruckte Stretch-Sleeves

über bestehende Recyclingströme und bringt diese zur Aufbereitung in

die unternehmenseigene Recyclinganlage ReCover. Hier werden die

Druckfarben mit der firmeneigenen Deinking-Technologie aus dem

Material entfernt und wieder zu einem hochwertigen Post-Consumer-

Rezyklat (PCR) aufbereitet.

Das gewonnene PCR-Regranulat wird anschließend in der Coveris

Produktionsstätte im deutschen Warburg für die Herstellung von Sleeve-

FlexR Stretch-Lösungen genutzt – etwa für Getränke, Molkereiprodukte,

Haushalts- und Körperpflegeartikel sowie Spezial- und Agrochemikalien.

Die leichtgewichtigen SleeveFlexR Stretch-Sleeves

aus Low-Density Polyethylene (LDPE) von Coveris

sind elastisch und legen sich ohne Hitze oder

Klebstoff passgenau um Flaschen und Behälter.

Mosburger GmbH - www.dunapack-packaging.com/at

Member of Dunapack Packaging

Tragbarer 6er Tray für H-Milch nachhaltig bedruckt

NOMINIERUNGEN

2025

Durch die lange Haltbarkeit der H-Milch bietet sich an, mehrere

Packungen auf Vorrat zu kaufen. Um dies für den Kunden möglichst

komfortabel zu machen, ist die gängige Lösung, die Packungen

in eine Kunststofffolie mit Tragegriff einzuschweißen.

Für die Milchwerke Berchtesgaden kam diese Plastik basierte Lösung

aus Nachhaltigkeitssicht jedoch nicht in Frage.

Zielsetzung/Projektbeteiligte:

Nachhaltige Bedruckung der Verpackung durch innovative Drucktechnik.

Verpackung aus voll recyclingfähigem, nachhaltigem Material.

* Befüllen u. Verkleben der Verpackung muss mit bestehender

Automatisierung möglich sein.

* Einhändige Tragefunktion für den Kunden > integrierter Tragegriff

Präsentation der Ware im Supermarkt > Point of Sale

* Schutz gegen Aufplatzen der Milchverpackungen bei Sturz

Innovation: Angaben bei der Einreichung:

„Bei 10.000 gedruckten Bögen sparen wir 37,56kg CO 2 auf Grund

einer für diesen Zweck optimierten GTT-Rasterwalze an unserer

Druckmaschine. Die Anforderung von den Milchwerken nach einer nachhaltigen

Verpackung war für uns Anlass, nicht nur beim Verpackungsmaterial,

sondern auch beim Druck eine Möglichkeit zu finden, den

CO 2 -Fußabdruck zu verringern.

Durch Aufbringen eines Verstärkungsstreifen

bei der Wellpappe-Erzeugung im Bereich

des Tragegriffes, bekommt die Wellpappe

die nötige Festigkeit, um das Gewicht der

sechs Milchpackungen tragen zu können.“

Mosburger GmbH - www.dunapack-packaging.com/at

Member of Dunapack Packaging

Cornertray - das Verkaufstray mit integrierten Stapelecken

Diese innovative Verpackung aus Wellpappe wurde entwickelt, um

den Materialverbrauch zu minimieren und eine stabile, funktionale

Lösung zu bieten, die vollständig ohne ein separates Oberteil

auskommt. Durch durchdachtes Falten, maschinelle Verschlussmöglichkeiten

und das stilvolle Design der Stapelecken wird eine nachhaltige

Verpackung geschaffen, die Ressourcen spart, die Recyclingfähigkeit

erhöht und den ökologischen Fußabdruck verringert. Zudem

führt die effiziente Konstruktion zu Kosteneinsparungen von bis zu 18 %.

Design und Konstruktion:

Die Wellpappe-Verpackung ist so gestaltet, dass sie vollständig aus

einer einzigen Kartonkomponente besteht. Die Verpackung wird durch

einfache Falttechniken geformt, wobei die Klappen so gestaltet sind,

dass sie ohne zusätzliche Oberteile den Inhalt sicher umschließen.

Die Ecken der Verpackung sind so gestaltet, dass sie als stilvolle

Stapelecken in Szene gesetzt werden können. Dieses Design-Element

schafft nicht nur eine ansprechende Optik, sondern unterstreicht auch

die Stabilität beim Stapeln. Die Stapelecken können gezielt hervorgehoben

oder dekorativ gestaltet werden, um die Markenidentität oder

Produktpräsentation zu stärken.

18 04/25


WE THINK

THE

INSIDE

BOX.

Ihr Produkt. Genau darauf kommt es an, wenn wir bei Dunapack

Packaging Verpackungslösungen entwickeln und produzieren,

die einfach passen. Die Komplexität unserer Aufgaben verlangt

zunehmend nach Lösungen „outside the box“. Im Mittelpunkt

unseres Denkens steht aber immer noch „inside the box“.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was wir für Sie tun

können, dann schenken Sie uns 10 Minuten - und wir schenken

Ihnen 166 Jahre Erfahrung und Know-how eines

Familienunternehmens, das die gesamte Wertschöpfungskette

im Verpackungsgeschäft abdeckt. Besuchen Sie uns einfach

unter: www.dunapack-packaging.com/at

04/25

19


Greiner Packaging International GmbH - www.greiner-gpi.com

Click In Siegeldeckel

Das Ziel war es, eine vollständig neue Generation von Siegeldeckeln zu

entwickeln, die mit möglichst effizienten Materialeinsatz auskommt,

die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Verpackungskette verbessert,

und den Inhalt auch nach dem Öffnen bestmöglich schützt. Dadurch wird

ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Kontamination und

vorzeitigem Verderb geleistet.

Mit dem Click In Siegeldeckel hat Greiner Packaging eine Lösung realisiert,

die ohne zusätzliche Siegelplatine auskommt, gleichzeitig sicher

verschließt und in verschiedenste Becherformen integrierbar ist. Die

Entwicklung fokussierte sich auf eine einfache Prägung am Becher,

die es ermöglicht, den Deckel durch ein hörbares Klick-Geräusch sicher zu

verschließen. Dieses Design reduziert nicht nur den Materialverbrauch,

sondern erhöht auch die Nutzerfreundlichkeit deutlich. Darüber hinaus

ermöglicht der Click In Siegeldeckel durch die Verwendung von

Monomaterialien (z. B. PP oder PET) eine deutlich verbesserte Recyclingfähigkeit.

Die Fertigung wurde so konzipiert, dass sowohl tiefgezogene

als auch spritzgegossene Becherformen abgedeckt werden können - ein

Beleg für den hohen Grad an technischer Flexibilität und Innovationskraft.

Die Entwicklung des Click In Deckels verfolgt das Ziel, Verpackungen

nicht nur funktional, sondern auch nachhaltig zukunftsfähig zu gestalten.

Ein zentrales Element dabei ist die konsequente Materialreduktion:

Durch den Verzicht auf eine separate Aluminium-Siegelplatine

wird der Ressourceneinsatz deutlich gesenkt. Gleichzeitig ermöglicht

der Einsatz von Monomaterialien wie PP oder PET eine sortenreine

Wiederverwertung und verbessert die Recyclingfähigkeit signifikant.

Marzek Etiketten+Packaging GmbH - www.marzek.at

Etikett und Abfüllung des Vieno Pure Classic Raps- und

Sonnenblumenöls in der Bio-Kunststoff-Flasche

Ein besonders interessantes Projekt ist

die Etiketten- und Verpackungslösung

für das Vieno Pure Classic Raps- und

Sonnenblumenöl der VIMEKSIM

International GmbH. Hier gehen Etikett

und Verpackung eine perfekte Symbiose ein,

um Konsument:innen zu signalisieren, dass es

sich um natürliche Bio-Produkte handelt.

Das Öl wird in einer Flasche aus Zuckerrohr,

einem nachwachsenden Rohstoff, abgefüllt.

Sie ist zu 100% frei von Plastik und insofern

zu 100% nachhaltig. Produzent der Flasche

ist NaKu e.U., das sich auf innovative

Verpackungen aus Biokunststoff basierend auf

nachwachsenden Rohstoffen spezialisiert hat.

Für den Bedruckstoff des Etiketts wurde ein

Papier aus zertifiziert nachhaltiger

Forstwirtschaft gewählt.

Anhand seines einfachen, aber ansprechenden

Designs erkennt man sofort, dass es sich hier

um ein Öko-Produkt handelt. Zusätzlich wird

hier ausführlich und sehr witzig die komplette

Recyclingfähigkeit der Flasche aus Zuckerrohr

beschrieben. Den Nährwerten und

Inhaltstoffen des Produkts wird natürlich

auch ausreichend Platz eingeräumt. Beides

ist zu 100% recyclingfähig und kann in der

Gelben Tonne entsorgt werden. Die

thermische Verwertung ist CO 2 -neutral.

NOMINIERUNGEN

2025

MM BOARD & PAPER GmbH - https://mm.group/de/board-paper/

Bageri Å cafeteria

Die Tragebox besteht vollständig aus Karton, einschließlich Tragegriff.

Eine optisch ansprechende, robuste Verpackung für den Transport

empfindlicher Backwaren.

Der verwendete Karton schützt das Fett der Produkte, indem er es in der

Verpackung hält. Nach Gebrauch im Kartonrecycling leicht zu recyceln. Dies

ist ein brandneues Produkt, das als plastikfreie und umweltbewusste Alternative

zu herkömmlichen Plastikverpackungen zum Mitnehmen konzipiert wurde.

Die Trageboxen und ihr Material werden in Finnland in einem Umkreis

von 300 Kilometern hergestellt und verwendet. Das Produkt ist

vollständig finnisch – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Das Material

stammt aus Kotka, die Verpackung wird im Werk von Grano Oy in Vantaa

hergestellt und gelangt schließlich in die Hände finnischer Verbraucher. Wir

haben keine Komponenten von außerhalb Finnlands geliefert, wodurch die

CO 2 -Emissionen der Logistik auf ein Minimum reduziert werden.nt.

20 04/25


MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/

Carton Cavity System Insert for Heindl Advents Calendar

Mit dem Carton Cavity System (CCS) hat MM Premium Vienna eine

nachhaltige Verpackungslösung entwickelt, die klassische Kunststoff

Trays durch eine vollständig faserbasierte Alternative ersetzt. Das System

besteht aus Rahmen und Einsätzen aus Karton und bietet eine

recyclingfreundliche Mono-Material-Lösung für unterschiedlichste

FMCG-Anwendungen.

Im Beispiel des Heindl-Adventkalenders ersetzt der CCS-Einsatz das

herkömmliche Kunststoffinlay durch eine strukturstabile Kartonlösung mit

24 gleich großen Mulden – gefertigt aus ALASKA® BRIGHT 330 g/m² .

Die Außenverpackung besteht aus ALASKA® STRONG 380 g/m² – beide

Materialien stammen aus FSC-zertifizierter Produktion. Für Konsument:

innen bedeutet das: keine Materialtrennung, einfache Entsorgung.

Auch in der Logistik überzeugt das System: Die Einsätze werden

flachliegend und ineinander geschachtelt geliefert, was Transportvolumen

und Emissionen deutlich reduziert. Zudem ist CCS mit bestehenden

Abfüll- und Verpackungsprozessen kompatibel und lässt sich flexibel an

Produktformate und Anforderungen anpassen – ob in positiver oder

negativer Ausführung.

MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/

Erasmi Lübecker Edel-Marzipan Carton Cavity System insert

Mit dem Carton Cavity System (CCS) bietet MM Packaging eine strukturstarke

und vollständig recyclingfähige Alternative zu herkömmlichen

Kunststofftrays. Die patentierte Lösung kommt hier beispielhaft bei

einem Lübecker Edel-Marzipanprodukt zum Einsatz und basiert auf

einem zweiteiligen Faserstoff-Inlay, das für eine sichere und strukturierte

Platzierung von zehn Marzipanstücken sorgt.

Verwendet wird der Karton ALASKA® STRONG mit 270 g/m² von

MM Board & Paper – ein Material, das speziell für stabile Konstruktionen

entwickelt wurde und durch seine Verarbeitbarkeit ebenso überzeugt

wie durch seine Optik.

Die Umstellung auf CCS führt zu einer CO 2 -Einsparung von rund 9 kg

pro 1.000 Stück (bezogen auf das GWP des eingesetzten Materials).

Die Einsätze werden gestapelt geliefert, was Transportvolumen und

Emissionen reduziert – ein klarer Vorteil in der Logistik. Besonders

wirtschaftlich: Das System ist auch wirtschaftlich überzeugend, da es sich

ohne Anpassungen in bestehende Verpackungslinien integrieren lässt.

Auf zusätzliche Gestaltungselemente wurde bewusst verzichtet – im

Vordergrund stehen Konstruktion, Funktion und Kreislauffähigkeit.

MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/

Ferrero: Raffaello & Mon Cheri T12 Box

Die Ferrero Raffaello & Mon Chéri T12 Box definiert effiziente

Premiumverpackungen neu und legt dabei besonderen Wert

auf Nachhaltigkeit und ein optimales Kundenerlebnis.

Hergestellt aus ALASKA® WHITE 250 g/m² Karton von MM Board

& Paper, ersetzt die neue einteilige Konstruktion die bisherige

zweiteilige Lösung. Dies reduziert den Rohstoffverbrauch deutlich,

minimiert den Werkzeugbedarf und optimiert die Produktionsprozesse –

alles trägt zu einem geringeren CO 2 -Fußabdruck bei.

04/25

21


MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/

Mondelez / Cadbury Stocking box

Ein speziell entwickelter Einsatz aus Vollpappe ersetzt die Kunststoffschale.

Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für unser

„Engagement zur Reduzierung von Kunststoffabfällen durch den Ersatz

der Kunststoffschale durch eine Schale aus Vollpappe. Unser Produkt

bietet einen 100%igen Ersatz für die herkömmliche Kunststoffschale.

Die vorgeschlagene Schalenstruktur besteht vollständig aus Pappe

und ersetzt die bisher verwendete Kunststoffschale vollständig.

Form und Abmessungen sind auf das Produkt und die Transportanforderungen

optimiert und gewährleisten ausreichende Steifigkeit

und Stabilität. Die Schale ist über den normalen Papierabfall

recycelbar und somit eine umweltfreundliche Lösung.“ so der

Wortlaut der Einreichung.

MM Packaging GmbH - https://mm.group/de/packaging/

SAVEOL - COIFFE 1 KG

MM Packaging France entwickelte für die 1-kg-Kirschtomatenpackung

von SAVEOL eine vollständig faserbasierte Deckellösung – eine

nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Kunststoffdeckeln.

Das Ziel: Reduzierung des Kunststoffverbrauchs bei gleichzeitiger

Wahrung der vollen Produktsicht und hoher Verkaufswirkung.

Der neue Deckel verfügt über ein breites Sichtfenster auf Zellulosebasis,

durch das Verbraucher die Tomaten im Inneren deutlich sehen können.

Für ein so frisches Produkt ist Sichtbarkeit entscheidend.

Das Design bietet sowohl Struktur als auch Schutz und unterstreicht

gleichzeitig die natürliche Qualität des Produkts.

Hergestellt aus dem FSC-zertifizierten Karton ALASKA® STRONG

360 g/m² von MM Board & Paper und mit einem sanften Mattlack

veredelt, dient der Deckel zugleich als effektive Werbefläche. Er ermöglicht

eine satte Farbwiedergabe und kann für Sondereditionen –

beispielsweise saisonale Themen oder Großereignisse wie die

Fußballweltmeisterschaft – individuell gestaltet werden.

MM BOARD & PAPER GmbH -

https://mm.group/de/board-paper/

Forsman Tee (Aaro Forsman Oy), tea advent calendar of 2024

Nachhaltigkeit, Ästhetik, komplexes Konstruktionsdesign und

angenehme Handhabung für den Verbraucher. Ja, es wird kein

Kunststoff benötigt, um den Inhalt zu schützen oder den Kalender

beispielsweise abzudecken. Komplett aus Karton gefertigt,

kein Kunststoff.

Nach Gebrauch leicht recycelbar, sind die kleinen Teedosen

wiederverwendbar und wiederbefüllbar für das nächste Weihnachtsfest

oder zum Spielen für Kinder. Eine plastikfreie Alternative, die

Materialabfälle minimiert. Der Adventskalender von Forsman Tea ist

ein komplett plastikfreier Kalender, der Materialabfälle minimiert. Das

Produkt hat eine matte Oberfläche, die ihn sowohl ins Auge fällt als

auch perfekt für Teeprodukte geeignet ist. Das hochwertige Material

reflektiert die Farben wunderschön auf der Oberfläche, und die Textur

fühlt sich angenehm und natürlich an. Das Adventskalender-Sortiment

wurde erweitert, und die Vielfalt an Produkten nimmt zu. Kalender

und Material werden in Finnland im Umkreis von 150 Kilometern

produziert und befüllt. Das Produkt ist vollständig finnisch – vom

Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Das Material stammt aus Kotka,

die Verpackung wird im Werk von Grano Oy in Vantaa hergestellt.

Die Entfernung vom Werk in Vantaa zum Kunden beträgt nur 5 km,

sodass die transportbedingten Emissionen minimal sind. Wir haben

keine Komponenten von außerhalb Finnlands geliefert, wodurch die

CO 2 -Emissionen der Logistik auf ein Minimum reduziert werden.

22 04/25

NOMINIERUNGEN

2025


Mondi AG - www.mondigroup.com

Ad/Vantage Smooth Brown Semi Extensible – Kraftpapier optimiert für

funktionale Barrierepapiere

Mit Ad/Vantage Smooth Brown Semi Extensible wurde ein

unbeschichtetes Kraftpapier entwickelt, das glatte Oberflächenbeschaffenheit

mit hoher Durchstoßfestigkeit und Dehnbarkeit vereint –

speziell optimiert für Beschichtungs- und Druckprozesse. Die kalandrierte

Oberfläche ermöglicht eine gleichmäßige Funktionsbeschichtung,

ohne die mechanischen Eigenschaften des Materials zu beeinträchtigen.

Das Papier eignet sich besonders als Substrat für Barrierepapiere

oder für form-fill-and-seal Anwendungen in Bereichen wie

Bau, Spielwaren oder Lebensmittel – überall dort, wo robuste

und zugleich veredelbare Papierlösungen gefragt sind.

Nachhaltiges und umweltfreundliches Potenzial

Das Papier besteht aus verantwortungsvoll beschafften Frischfasern

und wird als unbeschichtetes Substrat angeboten – es bildet damit die

Grundlage für recyclingfähige, papierbasierte Verpackungen. Es ersetzt

potenziell kunststoffbeschichtete oder folienbasierte Materialien in

Bereichen, die eine hohe Durchstoßfestigkeit und funktionale Oberflächen

erfordern. Die glatte Struktur ermöglicht dabei die gezielte,

ressourcenschonende Aufbringung von Barriereschichten – dort, wo

notwendig. So unterstützt das Produkt den Umstieg auf faserbasierte Verpackungen

und fördert die Entwicklung zirkulärer Verpackungskonzepte.

Mondi AG - www.mondigroup.com

Ad/Vantage SpringPack Plus – Papierbanderole für

Lebensmittelbündel und Multipacks

Ad/Vantage SpringPack Plus ist Mondis stärkstes Kraftpapier. Es bietet

eine hohe Zugfestigkeit und ausgezeichnete Steifigkeit, und ist ideal für

Hochgeschwindigkeitsverarbeitungsmaschinen geeignet. Das Papier dient

als Basis für Papierbanderolen, die einzeln etikettierte Produkte oder

Bündel aufnehmen kann. Die Papierbanderole ist eine nachhaltige

Alternative zu Kunststoffverpackungen für Lebensmittelbündel

und Multipacks.

Das Basispapier Ad/Vantage SpringPack Plus kann Gewichte von

bis zu 20 kg tragen, wodurch sich die Banderole perfekt für Obst- und

Gemüsebündel sowie Multipacks mit Flaschen und anderen

Konsumgütern eignet. Das Papier gewährleistet außerdem hervorragende

Druckergebnisse, sodass Marken-, Produkt- und Rücknahme-

Botschaften effektiv an den Endverbraucher kommuniziert werden können.

NOMINIERUNGEN

2025

Smarter Kehrprofi.

Der neue Beetle.

Kompakt im Format, stark in der Leistung. Einfach

starten, autonom reinigen – für dauerhaft saubere

Ergebnisse dank intelligenter 3D-Navigation.

www.gausium.at

04/25

distributed by Denzel Robotics

23


Mondi AG - www.mondigroup.com

Hug&Hold – 100% recycelbare Getränkeverpackung als Alternative

zu Plastikschrumpffolie

Hug&Hold ist eine innovative, nachhaltige und vollständig recyclingfähige

Lösung als Ersatz für die Kunststoff-Schrumpfverpackung von

PET-Flaschenbündelpackungen.

Die Verpackungslösung umfasst zwei Elemente - eine Banderole aus

Kraftpapier für einen sicheren Transport und einen Tragegriff aus

Wellpappe, der die Flaschen fest um den Hals fixiert und mit einem

integrierten Griff versehen ist.

Die Banderole von Hug&Hold besteht aus dem stärksten Papier von

Mondi, Ad/Vantage SpringPack Plus. Dieses Papier bietet eine hohe

Zugfestigkeit und Dehnbarkeit, so dass es genug Gewicht aushalten kann,

um die Flaschen zu umhüllen und zu stabilisieren.

Mondi AG - www.mondigroup.com

re/cycle ProtectorBAG PocketForm – Papiertasche für Transport

und Lagerung

Mondis re/cycle ProtectorBAG PocketForm ist eine papierbasierte

Verpackung, für den Transport und Lagerung von Fahrradzubehör,

Elektronikkomponenten, Schrauben, Autoteile und ähnliche Komponenten.

Die Lösung ersetzt klassische Folienverpackungen und erfüllt gleichzeitig

hohe Anforderungen an Effizienz, Nachhaltigkeit und Funktionalität.

Der Pack- und Handlingsaufwand wird reduziert – beispielsweise bei

Autoteilen entfällt das Einschlagen in Materialien wie Luftpolster-,

Schaum- oder Vliesfolien. Der re/cycle ProtectorBAG PocketForm

ersetzt verschiedene, bisher genutzte Verpackungsformate und

reduziert somit die Anzahl benötigter Artikelvarianten.

Das zweite Element ist ein gewellter Clip,

der die Flaschen um den Hals hält.

Ein optionaler integrierter Griff

ermöglicht das einfache

Tragen und Transportieren

eines Flaschenbündels.

Hug&Hold hat keine

Beschichtungen und

ist daher plastikfrei.

NOMINIERUNGEN

2025

Mondi AG - www.mondigroup.com

Protective Mailer - vollständig papierbasierte Versandverpackung

Mondis Protective Mailer wurden entwickelt, um herkömmliche

gepolsterte Versandtaschen mit Kunststoff-Luftpolsterung zu ersetzen.

Diese Versandtaschen werden vollständig aus Kraftpapier und offenem

Wellenmaterial hergestellt und bieten eine vollständig recycelbare

Alternative, die in den vorhandenen Papierabfallstrom passt. Dieser

Designwechsel entspricht der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen

Verpackungslösungen und ist eine Antwort auf die kritische

Herausforderung der Recyclingfähigkeit, der sich die Branche mit

Verbund- oder Hybridlösungen stellt.

Was diese Versandtaschen von anderen unterscheidet, ist ihre einzigartige

Konstruktion mit offener Rille. Dieses Materialdesign bietet eine hervorragende

Polsterung und Anpassungsfähigkeit, die eine individuelle

Abstimmung an verschiedene Produkttypen ermöglicht und gleichzeitig

einen maximalen Schutz während des Transports gewährleistet. Im

Gegensatz zu herkömmlichen Hohlraumfüllern oder Luftpolsterfolien ist

die Polsterung mit offener Welle sowohl widerstandsfähig als auch

effizient und reduziert den Materialverbrauch, ohne die Sicherheit der

Ware zu beeinträchtigen.

Protective Mailer sind in Standard- oder kundenspezifischen Größen

erhältlich. Die Höhe kann an die Größe des Inhalts angepasst werden,

um die Produkte sicher zu befestigen.

Diese Flexibilität minimiert überschüssiges

Verpackungsmaterial und senkt die

Versandkosten. Die verbesserte Bedruckbarkeit

bietet einen weiteren Mehrwert und verwandelt die

Mailer in ein Branding-Tool, das die Kundenbindung

durch individuelle Botschaften und Designs stärkt.’

Mondi AG - www.mondigroup.com

re/cycle CompressWrap – papierbasierte Matratzenverpackung

Im Bereich großvolumiger Konsumgüter wie Matratzen dominieren

bislang Kunststofffolien als Verpackungsmaterial – insbesondere für

die Kompressions- und Transportverpackung. Diese Lösungen bieten

zwar mechanischen Schutz, sind jedoch in der Regel schwer oder gar

nicht recyclingfähig. Gleichzeitig steigt der Druck auf Hersteller,

nachhaltige und kreislauffähige Verpackungsalternativen zu entwickeln,

die sich in bestehende Prozesse integrieren lassen. Vor diesem Hintergrund

entwickelte Mondi eine neue, papierbasierte Lösung für die

Komprimierungsverpackung von Matratzen: re/cycle CompressWrap.

Projektziel, Umsetzung und Innovationsgrad

Ziel des Projekts war es, eine vollständig faserbasierte Verpackungslösung

zu schaffen, die Kunststoff ersetzt, dabei mechanisch stabil,

recyclingfähig und maschinengängig ist. Die Lösung besteht

aus zwei exakt abgestimmten Papierkomponenten:

• Eine hochfeste Innenlage mit dünner Barrierebeschichtung ermöglicht

die Vakuumkompression und erhält die Form der Matratze.

• Eine siegelfähige Außenhülle sorgt für Transportschutz und

sichert die kompakte Rollung.

Beide Komponenten stammen aus dem re/cycle FunctionalBarrier Paper

Portfolio von Mondi und sind gemäß den 4evergreen „Design for

Circularity“-Richtlinien für das Recycling ausgelegt. Die Verpackungslösung

wurde so entwickelt, dass sie sich nahtlos

in bestehende Verpackungslinien integrieren

lässt – ohne zusätzliche Maschinen

investitionen oder Umrüstungen.

Dies erhöht den Umsetzungsgrad

und senkt die Einstiegshürde für

Hersteller erheblich.

24 04/25


Mondi AG - www.mondigroup.com

re/cycle VacuumPack – Monomateriallösung für Vakuumverpackungen

von Kaffee

Ziel war es, eine recyclingfähige Vakuumverpackung für Kaffee zu

entwickeln, die gleichzeitig die Barriereanforderungen erfüllt und sich

effizient in bestehende Produktionslinien integrieren lässt. Die Lösung:

re/cycle VacuumPack, eine Monomaterialstruktur auf Polypropylenbasis,

die keine Aluminium- oder Polyamidanteile enthält und speziell für

den Einsatz in Vakuumverpackungen für Kaffee konzipiert wurde.

Die Struktur ermöglicht zuverlässigen Produktschutz durch ihre Sauerstoff-

und Wasserdampfbarrieren und ist gleichzeitig formstabil,

versiegelbar und vakuumfähig – ohne Kompromisse in der Funktionalität.

Dank ihrer Maschinenkompatibilität lässt sie sich direkt auf bestehenden

Vakuumverpackungslinien einsetzen.

NOMINIERUNGEN

2025

Mondi AG - www.mondigroup.com

re/cycle HiProtex Paper – papierbasierte

Hochbarrierelösung für

Lebensmittel und Pflegeprodukte

Bestimmte Inhalte im FMCG-Bereich haben spezielle Verpackungsanforderungen,

da hohe Barriereeigenschaften benötigt werden, um das

Produkt auf dem Weg von der Verpackung bis hin zum Endverbraucher zu

schützen. Die Herausforderung liegt darin, eine Lösung zu finden die das

Produkt herausragend schützt, und gleichzeitig zu einer Kreislaufwirtschaft

beiträgt.

Mondi’s re/cycle HiProtex Paper ist eine Hochbarrierelösung die entwickelt

wurde, um genau diese Herausforderung anzugehen, indem

gezielt aluminium- und PVDC-basierte Verbundmaterialien mit einer

papierbasierten Lösung ersetzt werden. Mit über 80 % Papieranteil

und Recyclingfähigkeit im Papier- oder Leichtverpackungsstrom (wo

entsprechende Sortiermöglichkeiten vorhanden sind) schafft die Innovation

einen klaren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Das Material

verbindet exzellenten Produktschutz – Barrieren gegen Sauerstoff, Wasserdampf

und Licht – mit der Anforderung, die Recyclingfähigkeit

von flexiblen Verpackungen deutlich zu verbessern.

Typische Anwendungen sind trockene Lebensmittel,

Süßwaren, Körperpflegeprodukte, Nahrungsergänzungsmittel,

Tiernahrung und Tee. re/cycle HiProtex Paper vereint die

Anforderungen an hohe Funktionalität und nachhaltige

Materialsubstitution und bietet Marken eine neue Möglichkeit,

gesetzliche und unternehmensspezifische Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Halle 4

Stand 4-537

MEHRWEG Etrichstraße 75 – 83

VERPACKUNGS A-2542 Kottingbrunn

SYSTEME GMBH

Tel. + 43(0)2252 408 202

VERPACKUNGEN Fax +43 (0)2252 408 202 31

KOFFER

email: office@vsl.at

FLIGHTCASES www.vsl.at

04/25

25


FIB Beer Systems Gmb - HLiner Factory GmbH

www.fibbeersystems.de und NITTEL Halle GmbH - www.nittel.com

(Mitglieder der Industrial Packaging Liner Gruppe von Ringmetall)

Revolutionäres Biertanksystem

Problemstellung

Traditionelle Verpackungsmaterialienverursachen erhebliche Umweltbelastungen.Wie

lässt sich der ökologische Fußabdruck beider Verpackung,

Lagerung und dem Transportvon Bier für Bars und Veranstaltungen

durchinnovative Verpackungslösungen verringern?

Ziel

Entwicklung einer ressourcensparenden Verpackungslösung, die den

CO2-Ausstoß bei Handlingund Transport reduziert, sowie den Einsatz

von Kunststoff und Energie minimiert.

Umsetzung

Forschung und Entwicklung einer Technik, bei der ein im Bierfass

befindlicher Inliner das Getränk vorSauerstoff schützt und durch

entfallende Reinigungsaufwand und reduzierten Logistikaufwand

Ressourcen schont in Kombination mit neuen ressourcensparenden

Materialien.Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden zur

Optimierung der Lösung.Einführung der neuen Verpackungslösung

in Europa.

Innovationsgrad

Revolutionäres Kreislaufsystems für Bierlogistik und Ausschank.

Das frische Bier wird von der Brauerei bzw. dem Getränkehändler direkt

an die Tankbier-Anlage geliefert und kann sofort ohne Zusatz von CO 2

gezapft werden.

RATTPACK® Flexibles GmbH- www.rattpack.eu

murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-Tierfutter von

RATTPACK® Flexibles GmbH

Der murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-Tierfutter setzt neue

Maßstäbe im Bereich nachhaltiger Verpackungslösungen und unterscheidet

sich grundlegend von herkömmlichen Strukturen:

* Mono-PP-Struktur: Die Folie besteht ausschließlich aus mehreren

Schichten Polypropylen (PP), was die Recyclingfähigkeit erheblich

verbessert.

* Transparente Hochbarriereschicht: Eine speziell entwickelte,

transparente Barriereschicht sorgt für hervorragenden Produktschutz –

ganz ohne Aluminium oder andere Fremdmaterialien.

* Lösemittelfreier Kaschierkleber: Die Verwendung eines umweltfreundlichen,

lösemittelfreien Kaschierklebers gewährleistet eine

nachhaltige Produktion und hohe Beständigkeit für Sterilisationsprozesse.

* Energieeffiziente Produktion:

o Die Herstellung der murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-

Tierfutter erfolgt ohne thermische Beheizung, wodurch der Energieaufwand

für die Kühlung der Maschinen deutlich reduziert wird.

o Durch die Verwendung eines lösemittelfreien

Kaschierklebers entfällt zudem die Notwendigkeit

einer Rückgewinnung von Lösungsmitteln.

o Das Werk in Wolfurt wird ausschließlich

mit der Abwärme aus den Produktionsprozessen

beheizt.

o Die Produktion erfolgt mit 100% Ökostrom, der

teilweise aus firmeneigenen Photovoltaikanlagen

gewonnen wird.

Entfallende Reinigung der Fässer und Tanks bedeutet ein immenses

Einsparungspotenzial von Wasser und entfallender Einsatz

von Chemikalien.

Reduktion der Anzahl der Lieferfahrten vermindert CO2-Ausstoß.

Einsparung von Strom da das im Keller gelagerte Bier weniger

oder nicht gekühlt werden muss.

Kein Zusatz von CO 2 zum Zapfen.

Kaum Schankverlust vollständige Entleerung der Tanks verringern

Lebensmittelverschwendung bei verbessertem Geschmackserlebnis.

Reduzierter Materialverbrauch bedeutet weniger Abfall und einen geringen

Verbrauch von Rohstoffen.

Potential

Die innovative Verpackungslösung für Biertanks eliminiert den Bedarf

an Wasser und Reinigungsmitteln,reduziert Transportkosten und minimiert

sowohl den Energieverbrauch als auch den Abfall erheblich.Dadurch wird

der ökologische Fußabdruck signifikant verringert, während die Tanks

eine nahezuunbegrenzte Lebensdauer bieten.

NOMINIERUNGEN

2025

RATTPACK® Flexibles GmbH- www.rattpack.eu

murFLEX® PP Clip-Folie von RATTPACK® Flexibles GmbH

Die murFLEX® PP Clip-Folie setzt neue Maßstäbe im Bereich

nachhaltiger Verpackungslösungen und unterscheidet sich

grundlegend von herkömmlichen Strukturen.

murFLEX® ist die nachhaltige Verpackungslösung der RATTPACK®

Flexibles GmbH für Flexible Verpackungen. Gemeint sind damit

Verbunde, die aus einer recyclebaren Verbundstruktur aufgebaut sind.

Durch den sortenreinen Einsatz von Kunststoffen sind murFLEX® P

rodukte vollständig recycelbar und können wieder in den Kreislauf

zurückgeführt werden. Die Verpackungslösung wird individuell an die

Kundenbedürfnisse angepasst und ist mit oder ohne Barrierefunktion

erhältlich.

„Dank unserer ISCC-Zertifizierung besteht die Möglichkeit, Folien mit

PCR-Anteil (Post-Consumer-Recycling) für den direkten Kontakt mit

Lebensmitteln herzustellen und so unsere Kunden bei ihrer nachhaltigen

Verpackungslösung zu unterstützen. Der Anwendungsbereich erstreckt

sich von Standbodenbeutel, Schlauchbeutel (HFFS, VFFS),

Deckelfolien bis hin zu Clipfolien. Die Marke murFLEX® ist

rechtlich geschützt.“ so die Beschreibung von RATTPACK®

26 04/25


SECURIKETT Ulrich & Horn GmbH - www.securikett.com

E-Commerce PaperSeal with Cut-1ndicator

Ulrich Etiketten GesmbH- www.ulrich-etiketten.at

TopCLOSE – Nachhaltig verpacken

Das Projekt wurde unter realen industriellen Bedingungen in enger

Zusammenarbeit mit dem Maschinenhersteller MULTIVAC umgesetzt.

Ausgangspunkt war die Anforderung, eine nachhaltige Komplettlösung

für Obstverpackungen zu entwickeln. Diese sollte sowohl für den

direkten Lebensmittelkontakt geeignet sein als auch automatisiert

verarbeitet werden können.

TopCLOSE ist das Ergebnis dieser Zielsetzung: eine lebensmittel

sichere, recyclingfähige und verbraucherfreundliche Verpackungslösung,

die ökologische Verantwortung mit technischer Machbarkeit vereint. Im

Zentrum steht ein innovatives System, bei dem Beeren in Kartonschalen

abgefüllt und anschließend durch ein transparentes Folienetikett aus PP

sicher verschlossen und gekennzeichnet werden.

Nachhaltige Verpackungen zeichnen sich durch Wiederverwertbarkeit,

ressourcenschonende Materialien und benutzerfreundliches Design aus.

Gleichzeitig erfordern sie hohe Sicherheitsstandards, um Manipulationen

oder Eingriffe zuverlässig zu verhindern.

Securikett verfügt über ein breit gefächertes Portfolio an manipulationssicheren

Etiketten. Die besonders beliebte, papierbasierte IT‘S PAPER-

Serie kombiniert moderne Sicherheitstechnologie mit nachhaltiger

Materialwahl. Ein zentrales Sicherheitsfeature ist der VOID-Effekt: Beim

Abziehen des Etiketts bleibt ein irreversibler Hinweis auf der Verpackung

zurück, der sich nicht entfernen lässt - auch wenn das Etikett erneut

aufgeklebt wird. Gerade im E-Commerce, wo Versandverpackungen

zahlreiche Stationen durchlaufen und Manipulationsversuche schwer

nachvollziehbar sein können, ist eine manipulationssichere, nachhaltige

Versiegelung besonders wertvoll. Kunden erwarten ein einwandfreies,

ungeöffnetes Paket - sichtbare Sicherheitsmerkmale wie der VOID-Effekt

oder der Cut lndicator schaffen hier Vertrauen und stärken das Vertrauen

in die Marke. Mit wachsender Bedeutung von Kreislaufwirtschaft war es

naheliegend, eine papierbasierte Alternative zum bewährten Kunststoffsiegel

zu entwickeln - ohne dabei Sicherheitskompromisse einzugehen.

en Bedarf an Wasser und Reinigungsmitteln,reduziert Transportkosten

und minimiert sowohl den Energieverbrauch als auch den Abfall

erheblich.Dadurch wird der ökologische Fußabdruck signifikant verringert,

während die Tanks eine nahezuunbegrenzte Lebensdauer bieten.

Problemstellung

Die größte technische Herausforderung bei der Entwicklung des

papierbasierten E-Commerce-Siegels mit Cut lndicator bestand darin, die

optimale Stanztechnik und die genaue Platzierung der klebstofffreien Zone

zu definieren. Nur so kann der Schnittindikator im Fall einer Manipulation

zuverlässig und sichtbar auslösen - ein essenzielles Element zur

Sicherstellung der Erstöffnungserkennung.

Das Trägermaterial dient als Barriere zum Klebstoff – ein besonderer

Vorteil bei Kleinauflagen – und verhindert so konsequent einen direkten

Kontakt mit dem Produkt. Sowohl die Schale als auch das Etikettenmaterial

sind für den direkten Lebensmittelkontakt zertifiziert. Eine

integrierte Öffnungshilfe erhöht die Benutzerfreundlichkeit und

ermöglicht ein einfaches Wiederverschließen der Verpackung.

Mit einem Kunststoffanteil von unter 10 % reduziert TopCLOSE den

Einsatz fossiler Rohstoffe signifikant im Vergleich zu herkömmlichen PET-

Schalen. Die einfache Trennbarkeit von Folie und Karton unterstützt eine

sortenreine Wiederverwertung und stärkt damit den Recyclingkreislauf.

Die Lösung ist so konzipiert, dass sie ohne große Investitionen in

bestehende Verpackungslinien integriert werden kann – ein wesentlicher

Vorteil für die industrielle Skalierung und wirtschaftliche Serienproduktion.

TopCLOSE zeigt, wie durchdachtes Verpackungsdesign in der Praxis

einen echten Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten kann, ohne

Kompromisse bei Produktschutz, Funktionalität oder Effizienz einzugehen.

NOMINIERUNGEN

2025

Beschreibung des nachhaltig umweltfreundlichen Potentials

Die papierbasierten Sicherheitsetiketten ermöglichen es, Verpackungen

durchgängig recyclinggerecht zu gestalten - ohne Abstriche bei der

Sicherheit. Die Etiketten lassen sich vollständig gemeinsam mit Karton

oder Papierverpackungen entsorgen und verursachen in Recyclinganlagen

keinerlei Störungen. Der verwendete Klebstoff ist so gewählt,

dass keine Verklebungen oder Rückstände in der Aufbereitung entstehen

- ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen konventionellen Lösungen

am Markt. Mit den PaperVO/D-Etiketten lässt sich der Umstieg auf grüne

Verpackungslösungen leicht realisieren und ESG Ziele aktiv unterstützen.

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Ulrich Etiketten GesmbH- www.ulrich-etiketten.at

Verpackung für Drillinge

Das Ziel war eine 100 % papierbasierte Sichtverpackung, die sich

nahtlos in bestehende Produktionsprozesse einfügt, ökologisch und

ökonomisch überzeugt und sich im Handel problemlos einsetzen

lässt. Der Fokus lag dabei auf vier wesentlichen Punkten: Materialverzicht,

Recyclingfähigkeit, Sichtbarkeit und Produktionsrealität.

Das neu entwickelte Abdecketikett besteht aus FSC®-zertifiziertem

Papier, das aus nachwachsenden Rohstoffen stammt. Es wird im

6-färbigen Flexodruck bedruckt und kommt ohne Silikonträger oder

Kunststoffbeschichtungen aus. Auch das Sichtfenster ist papierbasiert

und damit vollständig recyclingfähig. Die Konstruktion ermöglicht

trotz des Materialwechsels einen klaren Blick auf das Produkt – ein

entscheidender Faktor für das Vertrauen der Konsument:innen.

Ein weiterer innovativer Schritt war die drastische Reduktion des Klebstoffeinsatzes.

Dadurch bleibt das Material sortenrein und kann problemlos

im etablierten Altpapierstrom recycelt werden. Die Umsetzung

auf bestehenden Maschinen gelang mit minimalem technischem Aufwand

– ein bedeutender Vorteil für die Skalierbarkeit dieser Lösung.

Beschreibung des nachhaltig umweltfreundlichen Potentials

Die Verpackung bietet eine Vielzahl an ökologischen Vorteilen und

unterstützt aktiv die Transformation hin zu einer kreislauforientierten

Verpackungswirtschaft. Durch die vollständige Vermeidung von Kunststoff,

Silikon und Verbundstoffen wird nicht nur Abfall reduziert,

sondern auch die Qualität des Recyclingstroms verbessert.

q 100 % Recyclingfähigkeit durch sortenreines Papiermaterial q Kein

Kunststoffanteil, weder im Sichtfenster noch in der Rückseite q Kein

Silikon, keine PE-Beschichtung, keine Trennfolien q Minimaler

Klebstoffeinsatz für einfache Weiterverarbeitung im Recyclingprozess

Hinzu kommt: Das Konzept ist universell einsetzbar – für Gemüse,

Obst oder andere Lebensmittel mit Sichtfensterbedarf. Damit wird die

Lösung zum Multiplikator für viele weitere nachhaltige Verpackungsprojekte

und stärkt das Vertrauen zwischen Marken und Handel.

Tana-Chemie GmbH- wmprof.com

Werner & Merz Group

Dosier- und Nachfüllsystem Switch

Ziel: Das Entwicklungsziel von Switch bestand darin, ein Dosier- und

Nachfüllsystem zu designen, das Ökologie und Ökonomie verbindet und

zusätzlich mit dem Aspekt der Anwendersicherheit vereint. Switch sollte

als kombiniertes Dosier- und Nachfüllsystem so anwenderfreundlich,

ressourcenschonend, wirtschaftlich und effizient wie möglich gestaltet

werden sowie für verschiedene zentrale Anwendungsbereiche der professionellen

Reinigung einsetzbar sein. Die Konstruktionsherausforderung

bestand vor allem darin, eine integrierte Dosierkomponente zu entwickeln,

die sich intuitiv bedienen lässt und dabei vier verschiedene Reinigungsrezepturen

trotz unterschiedlicher Viskositäten und Oberflächenspannungen

in der immer gleichen Dosiermenge und Geschwindigkeit

exakt und sicher ausbringt. Weitere zentrale Anforderungen waren

der Einsatz von Recyclat und eine vollständige Recyclingfähigkeit.

Zudem sollte die Dosierflasche einfach nachfüllbar sein.

Umsetzung: Die integrierte Dosierkappe des Switch Systems garantiert

eine sichere und exakte Dosierung von Reinigungsmitteln mittels intuitiver

manueller Betätigung eines Hebels. Aufgrund der cleveren Konstruktion

besteht das Verschluss-System aus lediglich zwei Teilen. Die Ausbringung

ist durch eine Dosierkammer mit Entlüftungsloch gewährleistet. Vier

verschiedene Reinigungsrezepturen können mit je 5 ml dosiert werden,

wobei die Geometrie des Spouts eine feine, gleichmäßige und tropffreie

Ausbringung garantiert. Die Anwendung ist mindestens tausendfach

wiederholbar. Technisch gesehen war der innovative Einsatz eines

rHDPE Spritzgusses besonders anspruchsvoll: Aufgrund des hundertprozentigen

Recyclateinsatzes war ein undefiniertes Schwindungsverhalten

beider Verschlussteile zu erwarten. Eine anspruchsvolle Konstruktion

des Werkzeugs war notwendig, um Herausforderungen wie Einfallstellen

und Maßhaltigkeit zu meistern.

Innovationsgrad: Nachfüllkonzepte sind in der professionellen

Reinigungsbranche bislang noch nicht verbreitet. Dabei sind diese

nicht nur ökologisch vorteilhaft, sondern auch in vielerlei Hinsicht

wirtschaftlich sinnvoll. Unser innovatives Switch System verbindet

eine präzise Dosierung mit intuitiven und kostengünstigen Nachfüllmöglichkeiten.

Die Komponente des Nachfüll-Standbeutels aus

Monomaterial ist patentiert und wurde mehrfach mit Innovationspreisen

ausgezeichnet. Die Kombination von Flasche und Dosierkappe

mit dem dazugehörigen Nachfüllbeutel stellt eine umfassende und

revolutionäre Lösung für die gesamte Branche dar. Alle Komponenten

tragen effektiv zur Kreislaufwirtschaft bei und setzen neue Maßstäbe in

Bezug auf hundertprozentige Recyclingfähigkeit und Abfallminimierung.

Durch die integrierte Dosierkappe entfällt der Zwischenschritt des manuellen

Abmessens und des potentiellen direkten Kontakt des Reinigungspersonals

mit den ultrakonzentrierten Reinigungsmitteln. Die Gefahr

der Überdosierung wird minimiert. Zusätzliche Kosten für separates

Dosierzubehör entfallen. Alle Komponenten der Verpackung und der

Rezeptur lassen sich gemäß Cradle-to-Cradle-Prinzip in einem biologischen

oder technischen Kreislauf führen und tragen so zu einer

effektiven Kreislaufwirtschaft bei. Switch ist somit einzigartig in der

Kombination von Anwendersicherheit mit Kosteneffizienz, starker

Reinigungsleistung und höchsten Nachhaltigkeitsbestrebungen.

NOMINIERUNGEN

2025

Die Preisverleihung findet am zweiten Messetag - während

der FachPack statt - 24. September - ab 17 Uhr in der Packbox

(Halle 4 mit der Standnummer 4-209)

28 04/25

ARA, Packforce Austria und KOMPACK

freuen sich auf zahlreiche Besucher!


Greiner Packaging International GmbH - www.greiner-gpi.com

CUBO - “Umweltfreundliche Logistiklösung”

Ziel des Projekts war es, durch eine Neugestaltung der Geometrie

des Bechers eine nachhaltigere, logistisch effizientere Verpackungslösung

zu entwickeln - ohne dabei Funktionalität, Markenpräsenz oder

Materialvielfalt einzuschränken.

Mit dem CUBO wurde erstmals eine quadratische Becherform im bestehenden

Sortiment der Joghurtbecher eingeführt - ein radikaler

Bruch mit der traditionellen runden Gestaltung. Diese Forminnovation

ermöglichte eine deutlich effizientere Raumnutzung bei Lagerung und

Transport. In Kombination mit einer kompakten Bauweise, flexiblen

Materialoptionen (PP, PET, r-PET) und Designvielfalt (u. a. IML, K3®,

Sleeve) bietet der CUBO ein hohes Maß an technischer und

gestalterischer Anpassungsfähigkeit.

D.O.G. Label - https://www.dog-label.at

FruitCycleTag - recyclebare Stegetiketten für Obst & Gemüse

„Stegetiketten – jahrzehntelang aus Verbundmaterial gefertigt – stellten

uns vor eine zentrale Frage: Wie kann ein so kleines Produkt

einen großen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten?

Jahrelang suchten wir engagiert und testeten, immer mit dem Ziel vor

Augen: eine nachhaltige Alternative zu schaffen, ohne Kompromisse

bei der Funktionalität einzugehen.

Die größte Hürde? Die reibungslose Verarbeitung an bestehenden

Abpackanlagen.

Gemeinsam mit einem innovativen Lieferanten gelang uns der Durchbruch:

eine papierbasierte Lösung mit Thermobeschichtung, die sich vollständig

im Altpapier recyceln lässt (Recyclingcode PAP 21) –

Klein in der Form, groß im Impact.“ so das D.O.G. Label Team.

Das Projekt wurde unter Berücksichtigung moderner

Designprinzipien, technischer Machbarkeit in der

NOMINIERUNGEN

2025

Produktion sowie Nachhaltigkeitskriterien umgesetzt. Die robuste

Konstruktion erlaubt den Einsatz von weniger Material bei

gleichbleibender Stabilität.

Marzek Etiketten+Packaging GmbH - www.marzek.at

Material- und Energieeinsparung durch smarte Formatänderung

Das Projekt der Blanco-Etiketten für den Weinbaubetrieb „Bauer – Der

Weinbauer“ in Ebenthal beweist, dass nachhaltige Verpackungs- und

Etikettenlösungen nicht immer nur durch innovative Technologien oder

den Einsatz spezieller Bedruckstoffe erzielt werden. Dieses Beispiel zeigt

eindrucksvoll, dass auch einfache, aber wohlüberlegte Änderungen zu

einer entscheidenden Einsparung von natürlichen Ressourcen führen

können.

Bei diesem Etikett konnte durch eine gezielte Formatoptimierung der

Materialeinsatz deutlich reduziert und die Produktion effizienter gestaltet

werden: Statt wie bisher separate Vorder- und Rücketiketten

herzustellen – was einen hohen Folienverbrauch und doppelte Durchläufe

auf der Druckmaschine bedeutet – wird nun ein einziges, breites

Etikett produziert, das durch die entsprechende Applikation

auf der Flasche Vorder- und Rückseite zugleich abdeckt.

Diese Maßnahme führt nicht nur zu einer erheblichen Einsparung

an Folienmaterial, sondern ermöglicht auch eine energieeffiziente

Herstellung in nur einem Produktionsschritt. Ergebnis ist ein

echter Beitrag zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.

04/25

29


Messeauftritt nach gelungenem Neustart

Im April 2024 wurde der Insignis-Standort in Wien-Liesing von der deutschen

D.O.G.-Gruppe übernommen – ein familiengeführter Unternehmens-Verbund

mit Sitz in Darmstadt, der auf die Herstellung von Faltschachteln und Beipackzetteln

für die Pharma- und Kosmetikindustrie spezialisiert ist. Gut ein Jahr

nach dem Neustart unter dem Dach der D.O.G.-Gruppe präsentiert die Wiener

Etiketten-Druckerei D.O.G. Label ihre maßgeschneiderten Verpackungslösungen

nun auch bei der FachPack.

Seit dem Eigentümerwechsel

agiert die Wiener Etiketten-Produktion

unter neuer

Flagge und ist als D.O.G. Label

GmbH & Co. KG neu durchgestartet.

Mit gewohnter Expertise

und dem bestehenden Team wurde

mit Rückenwind im vergangenen

Jahr viel in den Standort investiert.

Technologische Verbesserungen für

beste Druckqualität (neue Anlagen,

weitere Linien werden folgen) gehören

ebenso dazu wie optimierte,

reibungslose Arbeitsprozesse, die

für Zuverlässigkeit und Kontinuität

sorgen.

Flexibel und kundenorientiert

„Verlässlichkeit, aber vor allem

auch Individualität und Flexibilität

sind die Stärken von D.O.G. Label.

Wir können Projekte auch kurzfristig

umsetzen und sind jederzeit

schnell lieferbereit“, unterstreicht

Geschäftsführer Erwin Pudek. Er

blickt zuversichtlich in die Zukunft:

„Mit unserer technologischen Kompetenz

und unserem motivierten

Team sind wir für die Zukunft bestens

aufgestellt, um eine führende

Rolle im Etiketten- und Verpackungsdruck

zu spielen – in Österreich

und darüber hinaus“. Insgesamt

beschäftigt D.O.G. Label

in Wien 40 erfahrene, eingespielte

Fachkräfte, die bei der Integration

in die D.O.G.-Gruppe von der Eigentümerfamilie

Gaß mit übernommen

wurden.

Maßgeschneiderte

Lösungen als Kernkompetenz

D.O.G. Label versteht sich nicht

bloß als Lieferant, sondern als

Partner seiner Kunden und punktet

dabei mit enger Kundenbetreuung.

„Da individuelle Ansprüche ebenso

individuelle Lösungsansätze brauchen,

entwickelt unser Team gerne

zusammen mit den Kunden maßgeschneiderte

und ganzheitliche Sonder-

und Speziallösungen für unterschiedlichste

Packmittel,“ erklärt

Pudek und ergänzt: „Vom ersten

30 04/25

Foto: D.O.G. Label GmbH & Co. KG

Entwurf bis zur Serienfertigung

wird der gesamte Prozess begleitet

und unterstützt – mit persönlicher

Betreuung, Fachkompetenz und

kreativen Ideen. Der gemeinsame

Entwicklungsweg garantiert perfekte

Ergebnisse, die alle Bedürfnisse

erfüllen und weit über Standardlösungen

hinausgehen. Diesen

besonderen Service schätzen vor

allem unsere Kunden aus der Getränke-

und Lebensmittelbranche,

zu denen u.a. Unternehmen wie

Höllinger, Thalheimer Heilwasser

und Wiesbauer zählen.“

Breites Angebotsspektrum

Das Produkt- und Dienstleistungsspektrum

von D.O.G. Label

bietet Etikettenlösungen für jeden

Anspruch und alle Branchen. Der

Fokus liegt klar im Lebensmittelbereich,

aber auch mit renommierten

Unternehmen aus anderen Branchen

wie Kosmetik, Pharma oder

Automotive und Logistik arbeitet

die Druckerei zusammen. „Ob

Funktionsetiketten, Schmucketiketten

oder veredelte Varianten,

ob Peel-off-Etiketten, Single- und

Multilayer-Labels oder Stegetiketten:

Alles wird nach den gewünschten

Anforderungen flexibel gefertigt.

Die Druckverfahren reichen

dabei von Flexo- über Offset- bis

Digitaldruck,“ erklärt Pudek.

Von Faltschachteln bis Displays

Durch die Synergien mit der

D.O.G.-Mutter in Deutschland ist

es D.O.G. Label jetzt auch möglich,

in Österreich hochwertige Faltschachteln,

Packungsbeilagen und

Produktdisplays anzubieten.

Nachhaltigkeit

als Selbstverständnis

Nachhaltigkeit ist in der gesamten

D.O.G.-Gruppe ein zentraler Teil

der Firmenphilosophie und wird

auch bei D.O.G. Label in Wien aktiv

gelebt. Die Druckerei produziert

nach GMP-Richtlinien (Good Manufacturing

Practice), ist mehrfach

zertifiziert und mit dem CSR-Gütesiegel

ausgezeichnet. Auch bei den

Materialien achtet man auf Umweltschutz

und verwendet vorwiegend

FSC- und PEFC-zertifizierte

Rohstoffe aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Gleichzeitig setzt man

sich für eine vollständige Recycelbarkeit

der Materialien ein.

Stegetiketten aus Papier

Eine echte Innovation sind diesbezüglich

die Stegetiketten aus Papier:

Während diese üblicherweise aus

Verbundmaterial bestehen, bietet

D.O.G. Label zukunftsorientierte

Alternativen an, die (entsprechend

dem Recycling-Code PAP 21) im

Altpapier entsorgt und zu 100% recycelt

werden können. Die Lösung

gehört auch zu den nominierten

Produkten beim Green Packaging

Star Award. „Nach jahrelangen

Tests und immer mit dem Ziel vor

Augen, eine nachhaltige Alternative

zu schaffen ohne Kompromisse

bei der Funktionalität einzugehen,

haben wir eine Lösung gefunden,

die eine reibungslose Verarbeitung

an bestehenden Abpackanlagen

gewährleistet. Gemeinsam mit

einem innovativen Lieferanten ist

uns der Durchbruch gelungen: eine

papierbasierte Lösung mit Thermobeschichtung,

die sich vollständig

im Altpapier recyceln lässt - klein

in der Form, groß im Impact,“ beschreibt

stolz Ing.in Anna-Carin

Speneder-Magnet, Head of Business

Development

Diese und weitere

Verpackungslösungen präsentiert

D.O.G. Label auch während der

FachPack in Nürnberg.

Mehr bei der

FachPack – Halle 7 – Stand 7-629

Oder vorab unter:

www.dog-label.at


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platziert sie beispielsweise direkt in Sekundärverpackungen

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04/25

31


Ulrich Etiketten wieder in Nürnberg

Ulrich Etiketten, ein familiengeführtes Unternehmen in fünfter Generation und

einer der führenden Anbieter von Selbstklebeetiketten, präsentiert sich auch dieses

Jahr auf der FachPack. Neben der Inbetriebnahme der größten Flexo-Etiketten-

Druckmaschine in Österreich, (KOMPACK berichtete) auf der unter anderem bis zu

7-seitige Multilayer-Etiketten produziert werden, bleibt auch das Thema nachhaltiger

Verpackungslösungen ein zentraler Bestandteil des Ulrich-Messeauftritts.

Im Mittelpunkt des diesjährigen

FACHPACK-Auftritts stehen

funktionale Spezialetiketten –

insbesondere im Bereich der Mehrlagenetiketten.

Ob für mehrsprachige

Informationen, Promotion

oder zusätzliche Sicherheitsfunktionen:

Ulrich bietet durchdachte,

praxistaugliche Lösungen, die sich

im Wettbewerb bewähren.

Neue Anlage

„Mit der Investition in unsere

neue Flexo-Hightech-Anlage zu

Jahresbeginn haben wir einen bedeutenden

Technologiesprung gemacht“,

erklärt Geschäftsführer Dr.

Rainer Ulrich. „Die neue Maschine

ermöglicht die Produktion hochpräziser,

mehrschichtiger Etiketten

aus Papier und Kunststoff – in drei-,

fünf- oder siebenseitiger Ausführung,

insbesondere für komplexe

Anwendungen. Durch die Bündelung

mehrerer Informationen auf

einem Etikett reduzieren wir die Variantenvielfalt

(SKUs) und schaffen

so mehr Effizienz und Flexibilität.

Das unterstützt unsere Kunden dabei,

Verpackung und Kommunikation

intelligent miteinander zu verbinden.“

Technologievorsprung

sichtbar machen

Auch im Offsetdruck für Getränkeetiketten

zeigt Ulrich seine

Dr. Rainer Ulrich präsentiert die neue Flexo-Etikettendruckmaschine

Stärke: Hochwertige Veredelungen

wie Heißfolie, Prägung oder Hologramme

entstehen in einem einzigen

Produktionsdurchgang – für

markenstarke Auftritte mit spürbarer

Qualität. Ob Klein- oder

Großmengen: Die Kombination

aus Effizienz, Präzision und Veredelungskompetenz

macht den Unterschied.

FachPack: Halle 4, Stand 4-150

In Nürnberg werden auch die

nachhaltigen Verpackungslösungen

von Ulrich Etiketten wieder zu sehen

sein. Das Unternehmen selbst

wird seinen Schwerpunkt auf Forschung

und Entwicklung (eigene

Abteilung) im Recyclingbereich

weiter vorantreiben- was auch aktuelle

Zertifizierungen bestätigen.

Zwei innovative Produkte wurden

in diesem Jahr für den Green Star

Award nominiert – ein eindrucksvoller

Beleg für die Innovationskraft

und das Engagement des Unternehmens

im Sinne der Kreislaufwirtschaft,

ebenso wie der Gewinn

des WorldStar Awards im heurigen

Jahr. Auch auf die künftig an alle

gestellten Anforderungen der EU-

Verpackungsverordnung (PPWR)

ist Ulrich Etiketten bereits vorbereitet:

Mit nachhaltigen Materialien,

anwendungsgerechten Etikettenlösungen

und individueller Beratung

steht der Zukunft der Verpackung

nichts mehr im Wege.

Für den Green star nominiert

Eine der Nominierungen ist Top-

CLOSE – die intelligente Lösung

für Beerenverpackungen: Sie

kombiniert eine recyclingfähige

Kartonschale mit einem funkti-

Mehrschichtige Etikettenlösung

onalen Folienetikett – inklusive

Öffnungshilfe, Produktschutz und

sortenreiner Trennbarkeit. Das

zweite Produkt ist die „Drillinge-

Verpackung“ – eine papierbasierte

Sichtverpackung, die durch hohe

Materialeffizienz, vollständige

Recyclingfähigkeit und optimale

Sichtbarkeit überzeugt. Entdecken

Sie die Innovationskraft, die maßgeschneiderten

Etikettenlösungen

und technischen Veredelungsmöglichkeiten

von Ulrich Etiketten auf

der

FachPack in

Halle: 4, Stand: 4-150

oder unter: www.ulrich.at

32 04/25

Zweifach nominiert:

Ulrichs nachhaltige

Verpackungslösungen beim

Green Packaging Star Award

im heurigen Jahr

Mehrfach prämierte nachhaltige

Verpackung – unter anderem ausgezeichnet

mit dem WorldStar Award


BARRIER FOOD

Die grüne Transformation

Die grüne Transformation der Verpackungswelt ist auch auf der FACHPACK

2025 das beherrschende Thema am SÜDPACK-Stand. Der Folienhersteller

rückt an Stand 4-212 nicht nur seine Kompetenz in punkto Nachhaltigkeit,

sondern auch seine aktuellen Produktentwicklungen für die Lebensmittelindustrie

in den Fokus: von superdünnen Skinfolien und recyclingfähigen

Beutel-, Tiefzieh- und Trayverpackungskonzepten der neuesten Generation

angefangen bis zum LCA-Service EcoTrace für eine profunde Ökobilanzierung

von flexiblen Verpackungslösungen.

INTEGRIERTE

SCHUTZBARRIERE:

S-LINER BARRIER FOOD

Fotos: Südpack

Nachhaltigkeit ist bei SÜDPACK ein elementarer

Baustein der Strategie 2030. Das

technologie- und innovationsgetriebene

Unternehmen gilt als einer der stärksten Impulsgeber

der Branche und fördert durch sein Engagement

für das mechanische und chemische Recycling aktiv

die Kreislaufwirtschaft in der Kunststoff- und

Verpackungsindustrie. Ihre ehrgeizigen Ambitionen

un-termauert die SÜDPACK dabei mit belastbaren

Fakten, die auch in der zur FACHPACK erscheinenden

Ausgabe des jährlichen Nachhaltigkeitsbzw.

Fort-schrittsberichts dokumentiert sind: So

konnten u.a. die Emissionen seit 2021 um insgesamt

24% gesenkt, die bei der SBTi eingereichten

Ziele zur Verbesserung der CO2-Bilanz validiert

und Platin-Status im EcoVadis-Rating erreicht werden.

Nicht zuletzt bietet das Familienunternehmen

– ungeachtet derzei-tiger Diskussionen zur Einführung

der PPWR – bereits heute mit seiner um-fassenden

Expertise und einem zukunftsfähigem Produktportfolio

alles, was umweltbewusste Kunden

heute bei ihrer Entscheidung für die nachhaltigste

Verpackung brauchen.

Leichtgewichtige

Beutelverpackungen auf PP- und PE-Basis

Als echtes Highlight präsentiert SÜDPACK in

Nürnberg erstmals seine neue Produktfamilie CarbonLite®.

Die recyclingfähigen Monomaterialien

eignen sich für unterschiedlichste Verpackungskonzepte

– etwa als PE-Flowpack für Käsestücke

oder Kräuterbaguette, als praktischer PP-Doypack

für Snacks, als PP- oder PE-Blockbodenbeutel für

Kaffee oder als PP-Spouted Pouch für Fruchtpürees.

Sie überzeugen durch ihre optimale Verarbeitbarkeit

selbst bei hohen Taktzahlen auf bestehenden

Maschinen. Die verlässliche Siegel-performance

(auch bei der Integration von Zippern,

Spouts und Ventilen aus dem gleichen Monomaterial)

und die adaptierbaren Barriereeigenschaften

sorgen für einen hohen Produktschutz und lange

Haltbarkeit. Vor allem aber punkten sie durch eine

geringere CO 2 -Belastung im Vergleich zu herkömmlichen

Materialverbunden oder schwereren

Trayverpackungen.

Recyclingfähige

Tiefziehverpackungen und Trays

Für das sichere, effiziente Verpacken von Wurst,

Käse oder Fleisch stellt SÜDPACK gleich mehrere

materialeffiziente und recyclingfähige Optionen

vor. Die Bandbreite reicht dabei von tiefziehfähigen

Hart- und Weichfolien über peel- und

multipeelfähige Oberfolien aus der PP- und PE-

PureLine bis zur Peel PET floatable, einer innovativen

Oberfolie, die sich im Recyclingpro-zess

dank ihrer Schwimmfähigkeit von einer APET-

Unterfolie bzw. einem Tray abtrennen lässt. Alle

Materialstrukturen zeichnen sich durch exzellente

Sie-geleigenschaften auch bei Siegelnahtverunreinigungen

sowie hervorragende Barriereeigenschaften

aus.

Ressourcensparende Verpackungskonzepte

der neuesten Generation

Auch beim Skin-Folien-Programm hat die Firma

SÜDPACK in punkto Performance nachgelegt:

Denn die innovative Skin-Technologie des Herstellers

minimiert den Materialverbrauch bei gleichzeitig

verlängerter Haltbarkeit des verpackten

Lebensmittels. Die hochtransparenten Folien sind

siegelfähig gegen PP, PE und PET – und legen sich

wie eine zweite Haut um Filetstücke, aber auch um

knochige bzw. scharfkantige Produkte wie T-Bone-Steaks

oder Meeresfrüchte. Das jeweilige Lebensmittel

bleibt in Form und saftet zudem nicht

aus, so dass auch eine hängende Präsentation am

PoS möglich ist.

Mehr unter: www.suedpack.com

Einige Muster der

Firma Südpack

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04/25

33


Recycling von Kartonverpackungen

Es gibt Verpackungen, die Produkte wortwörtlich mit jeder Faser ihrer selbst

schützen. Karton gehört dazu – und mit ihm eine ganze Palette an stabilen

Verpackungen für Konsumgüter. Damit das aus Zellstoff bestehende Material

nachhaltig nutzbar bleibt, muss es eine ganze Reihe an Voraussetzungen erfüllen.

Beim Griff ins Getränkeregal

hat der eine oder andere

gewiss schon gestaunt:

Mit zwei oder drei Fingern getragen,

macht sich das Gewicht einer

Sechserpackung Limonade oder

Bier recht schnell bemerkbar. Dem

Karton, der die Flaschen umgibt,

setzt das nicht weiter zu. Er hält die

Flaschen stabil and Ort und Stelle –

und reißt selbst dann nicht ein, wenn

sich nach der Kühlung die ersten

Kondenstropfen bilden. Möglich

macht‘s Kraftkarton, eine besonders

stabile Variante des verbreiteten

Packstoffs. Intensive verklebte und

lange Fasern geben diesem Kartontyp

alles, was er zum Halten braucht.

Die Art der Faltung, Verklebung und

eventueller Verstärkungen beeinflusst

die Tragfähigkeit erheblich. Je

dicker und stabiler der Kraftkarton,

desto höher die Belastbarkeit.

Pappe

Doch auch weniger robuste Varianten

beruhen auf ähnlichen Bestandteilen:

Mit bis zu 95 Prozent bilden

Faserstoffe wie Zellstoff, Holzschliff

und Altpapier die Grundlage

von Karton, die Hersteller mit

Leim verbinden und unterschiedlich

strukturieren. Das Ergebnis sind unterschiedliche

Grammaturen – die

Flächengewichte pro Quadratmeter

–, die vielseitig zum Einsatz

kommen, sei es als Schachtel, Flaschenmanschette

oder Umzugskiste.

Karton für Faltschachteln leichter

Produkte rangiert zwischen 200 und

300 g/m². Das Verpackungsmaterial

für schwerere Produkte kommt auf

450 bis 600 g/m². Jenseits der 600

Gramm handelt es sich um Pappe.

Gemacht für den Kreislauf

Bei so viel Widerstandskraft und

natürlichen Rohstoffen wäre es

ökologisch wenig sinnvoll, den leistungsstarken

Packstoff nicht mehrfach

zu nutzen. Um Recyclingkarton

herzustellen, werden die Fasern

gehäckselt und mit Wasser vermischt,

um eine homogene Schlämme

zu erzeugen. Anschließend durchläuft

diese Masse den sogenannten

Fotos: Gerhard Schubert GmbH

Karton eignet sich hervorragend als Traymaterial

De-Inking-Prozess, der Druckfarben

und Schmutzpartikel entfernt.

Danach kommen Bleichmittel und

Kreidepigmente hinzu, die Verfärbungen

beseitigen und den Weißgrad

erhöhen. Im letzten Schritt

wird die aufbereitete Fasermasse

auf das Sieb der Kartonmaschine

aufgegossen, wo der eigentliche

Formgebungsprozess beginnt. Die

Auftragsmenge beeinflusst die

Grammatur.

Effizient recyceln

Klingt nach einem überschaubaren

Prozess, ist es aber nicht.

Denn nur weitestgehend unbehandelter

Karton lässt sich effizient

recyceln. Je mehr zusätzliche Materialien

ins Spiel kommen, desto

schwieriger die Trennung der Komponenten

und damit die Rückgewinnung

der Fasern. Hat Karton

beispielweise eine PE- oder Aluminiumbeschichtung,

wird die Separierung

aufwändig – bei geringerem

Ergebnis als ohne diese Schichten.

Ein gewisser Faseranteil lässt sich

nicht rückgewinnen, bleibt er doch

an den genannten Folien haften. Oft

sieht man dem Karton die Hilfsstoffe

nicht an: Bei Backwaren etwa

kommt oft eine dünne PE-Schicht

auf den Packstoff, um optisch störende

Fettrückstände zu vermeiden.

Nötig sind die Laminate in diesem

Fall nicht.

Einfache Verpackungslösungen

Einfache, zudem minimierte Verpackungslösungen

hingegen bieten

nicht nur Recyclingvorteile, sondern

gehen auch konform mit der PPWR.

Die EU-Verordnung verstärkt die

Herstellung und den Einsatz von

Verpackungen aus Monomaterialien,

da diese eher dazu beitragen, die

ambitionierten Recyclingquoten

zu erfüllen. 65 Prozent aller Verpackungsabfälle

auf dem europäischen

Binnenmarkt müssen bis 2025 recycelt

werden. 2030 beträgt die Quote

gemäß PPWR sogar 70 Prozent.

Vorreiter

Hersteller setzen deshalb viel daran,

Verbundmaterialien deutlich zu

reduzieren – auch beim Karton. Problematisch

sind beispielsweise mit

Kunststoff verklebte Sichtfenster in

Schachteln oder laminierte Kartons,

die zwar eine Barrierefunktionen

bieten, jedoch die Recyclingfähigkeit

erheblich beeinträchtigen. Das

Vorgehen trägt Früchte: Nach Angaben

des Umweltbundesamtes werden

in Deutschland beeindruckende

85,1 Prozent aller Papier-, Kartonund

Pappematerialien recycelt. Und

auch die deutsche Kartonproduktion

setzt zu rund 80 Prozent auf recycelte

Materialien. Der positive Trend

spiegelt sich auf europäischer Ebene,

wie eine Erhebung von Pro Carton

belegt. Mit einer Recyclingquote

von 83,2 Prozent haben sich faserbasierte

Verpackungsmaterialien als

Vorreiter im Recyclingbereich etabliert.

Makelloses Recyclingmaterial

Effizientes Recycling steht und

fällt jedoch mit Sauberkeit und

Sortierung: Karton sollte keine Lebensmittelrückstände

aufweisen, da

diese das Recycling aufwändiger

machen – oder in einem Vor-Sichtungs-Prozess

bereits aussortiert

werden. Für den Kreislauf sind solche

Materialien verloren. Zumindest

bei Recyclingkarton verhindert die

deutsche Gesetzgebung eine solche

Kontamination: Sie untersagt den

direkten Kontakt zwischen Lebensmitteln

und Recyclingmaterialien.

Wirksame Barriere

Diese Vorsichtsmaßnahme erweist

sich als notwendig, da sowohl

Rückstände ölhaltiger Druckfarben

(bekannt als MOSH/MOAH-Verbindungen)

als auch bestimmte Pro-

Mit intelligente Anordnungskonzepten

lässt sich Verpackungsmaterial reduzieren

34

04/25


Ineinander gestapelte Produkte

können bisher ungenutzte Räume

erschließen

zesschemikalien potenziell gefährliche

Kontaminationen verursachen

können. Aus diesem Grund werden

Lebensmittel in Recyclingkartonverpackungen

stets zusätzlich durch

einen Schlauchbeutel oder eine andere

Primärverpackung geschützt.

Diese dienen als wirksame Barriere

zwischen dem Lebensmittel und

dem recycelten Material.

Lebensmittelkontakt

Wo Lebensmittel mit Karton direkt

in Berührung kommen – etwa Kekse

und Kartontrays – handelt es sich

um reine Frischfaserverpackungen,

die bisweilen jedoch die erwähnte

PE-Beschichtung aufweisen. Ökologisch

verträglichere Alternativen zur

Folienbeschichtung, etwa Dispersions-Barrierelacke,

existieren und

beeinträchtigen die Faserrückgewinnung

deutlich weniger. Im Vergleich

zu PE-Beschichtungen lassen sich

die Lacke präzise an den Stellen

des Druckbogens aufbringen, wo

Hersteller sie tatsächlich benötigen.

Aufgrund laufender Entwicklung haben

diese Lacke sich allerdings noch

nicht am Markt etabliert. Wasserfarben,

die in Europa überwiegend

statt Ölfarben zum Einsatz kommen,

können die Unbedenklichkeit solcher

Verpackungen zusätzlich steigern.

Verpackungsraum besser nutzen

Die PPWR zielt zudem darauf ab,

grundsätzlich weniger Verpackungsmaterial

zu nutzen. Großes Potenzial

bieten intelligente Anordnungskonzepte,

bei denen Produkte enger

zueinander positioniert, ineinander

gestapelt oder durch innovative Drehungen

bisher ungenutzte Räume erschlossen

werden. Moderne Scannerund

Pick-and-Place-Technologie

unterstützt dabei maßgeblich. Ein

praktisches Beispiel ist die Kopfan-Fuß-Platzierung

röhrenförmiger

Produkte wie Tuben, die die Höhe

von Display-Trays deutlich reduziert.

Bei jeder Optimierung der Verpackung

sollte jedoch der Grundsatz

gelten, dass sie nicht zu Lasten der

Produktqualität und -sicherheit geht.

Mülltrennung

Nicht zuletzt spielt die Mülltrennung

eine entscheidende Rolle, damit

der Karton eine zweite Chance

bekommt: Landen stark kontaminierte

Verpackungen erst gar nicht

im Papier- sondern im Restmüll, stören

sie den Recyclingprozess nicht.

Dieser umfasst zwar auch eine Sortierung,

doch jeder „Fremdkörper“

reduziert die Chance, den Wertstoff

zurückzugewinnen. Hier stehen Verbraucher

in der Pflicht, nur solche

Kartonverpackungen dem Wertstoffstrom

zuzuführen, die einer Wiederaufbereitung

nicht im Wege stehen.

Ökologie um jeden Preis?

Karton, der dem Wertstoffstrom

erhalten bleibt, schont somit Ressourcen.

Allerdings benötigt recy-

celter Karton einen bestimmten Anteil

Frischfaser, um stabil zu bleiben.

Würde ständig die gleiche Grundmasse

recycelt, käme der Kreislauf

irgendwann zum Erliegen. Durch

den sogenannten Pulping-Prozess,

bei dem die Fasern gehäckselt und

aufgeschlämmt werden, geraten die

Fasern immer kürzer.

Frische Faserstoffe

Frische Faserstoffe kommen jedoch

aus der Holzverwertung und

werfen damit zu Recht die Frage

nach der ökologischen Vertretbarkeit

auf. Laut EU-Entwaldungsverordnung

(EU Deforestation Regulation,

EUDR) dürfen bestimmte

Waren nur dann in die EU gebracht,

daraus ausgeführt oder dort verkauft

werden, wenn sie nachweislich keine

Waldzerstörung verursacht haben.

Das gilt für Palmöl genauso wie für

Holz. Können Hersteller nachweisen,

dass die Produkte nicht von

abgeholzten Flächen stammen, steht

ihrer Nutzung nichts im Weg. Mit

Blick auf umweltfreundlichere Praktiken

lohnt es sich dennoch, über

holzfaserbasierte Lösungen hinaus

zu gehen. Karton aus Gras oder der

60

Silphie, eine Pflanze aus der Familie

der Korbblütler, bietet gangbare

Optionen. Hersteller von Konsumgütern

nutzen sie bereits für die Vermarktung,

wenngleich in begrenztem

Umfang aufgrund hoher Preise

und sensorischer Einschränkungen.

Verpackungsmaschinehersteller

spielen dabei eine entscheidende

Rolle, beraten sie doch zu Aspekten

wie Maschinengängigkeit und passen

bestehende Kartonierlösungen

bei Bedarf an.

Alternative: Gras und Silphie

In den kommenden Jahren könnten

Gras und Silphie Alternativen zu

Karton bieten. Auch Ansätze mit

Bambus, Algen oder Moorgras existieren.

Eine vollständige Abkehr

von Frischfasern bei Kartonverpackungen

erscheint gegenwärtig wenig

wahrscheinlich – und ist nicht

zwingend notwendig, solange das

verwendete Holz aus nachhaltig

bewirtschafteten Forstbeständen

stammt. Berücksichtigen Hersteller

dazu die Anforderungen an einfache,

materialreduzierte Kartonlösungen,

dürfte Karton seinen Platz im Packstoffmix

auf lange Sicht behalten.

Neben Vorgaben der EU-Verordnung Packaging and Packaging Waste

Regulation (PPWR) müssen Lebensmittelhersteller Faktoren wie

Produktschutz, Maschinengängigkeit, Umweltfreundlichkeit,

Wirtschaftlichkeit und Verbrauchererwartungen berücksichtigen.

Schubert hat seine Beratungsdienstleistungen in den vergangenen

Jahren erheblich ausgebaut und unterstützt Hersteller so dabei, die

Anforderungen der PPWR zu erfüllen. „Packaging Competence

Center“ lautet die ganzheitliche Dienstleistung, die neben Beratung auch

die Verpackungsentwicklung, Verpackungsoptimierung, ein modernes

Testzentrum und Partnerschaften mit Packmittelherstellern umfasst.

Mehr auch während der FachPack - Halle 1, Stand 1-244

oder vorab unter: www.schubert.group

04/25

35


Bag-in-Box für Gefahrgut

Wenn es um Lösungen im Bereich flexibler Flüssigkeitsverpackungen geht, gehört

Tesseraux zu den ersten Ansprechpartnern. Das Unternehmen produziert gemeinsam

mit den anderen Unternehmen der Ringmetall-Gruppe bereits heute Verschlusslösungen

und Dichtungen, Inliner und Rundbodensäcke, Bag-in-Box und IBC Hüllen.

Gemeinsam mit dem Tiroler Verpackungshersteller Dinkhauser Kartonagen präsentiert

man heuer sowohl auf der FACHPACK als auch auf der zeitgleich stattfindenden

POWTECH Komplettlösungen für Bag-in-Box-Systeme. Während solche Lösungen

für den Lebensmittelbereich von Wein, über Öle bis zu fertigen Saucen schon lange

bekannt sind, sehen die Partner großes Potenzial im Bereich von flüssigem Gefahrgut.

In Nürnberg zeigen die Partner

eine mittlerweile UN-zertifizierte

Lösung für diesen Bereich,

verteilt auf beide Messeevents.

Dinkhauser auf der Fachpack in

Halle 4A- Stand 312, Tesseraux auf

der POWTECH (gemeinsam mit

Rhein-Plast GmbH und NITTEL

Halle GmbH in Halle 12, Stand 585).

Zertifizierung

Dipl.-Ing. (FH) Michael Auer,

M.Sc., Leiter des Österreichischen

Institutes für Verpackungswesen,

der die Gefahrgutzertifizierung

durchgeführt hat: „Dies war auch

für uns kein alltäglicher Auftrag.

Hier kombinieren die Unternehmen

ihre Stärken in den Themen

Außenverpackung und Inliner. So

entsteht eine nachhaltige Gesamtlösung,

die auch das anspruchsvolle

UN-Prüfprotokoll besteht.

Für den Bereich der technischen

Verpackungen kann man hier von

einer idealen Verpackung sprechen.

Produkte wie z. B. Motoröl

oder andere technische Flüssigkeiten

sind für diese Verpackung

prädestiniert.“

Einige Bag-in-Box Lösungen

Bag-in-Box-Verpackungen

Prinzipiell bieten die individuell

gestaltbaren Bag-in-Box-Verpackungen

Markenartiklern nicht

nur die Chance, ein anwender- und

umweltfreundliches Produkt zu liefern,

sie haben auch einen weiteren

Vorteil: Durch die großen und geraden

bedruckbaren Flächen bietet

sich viel Platz für Design, Bildsprache

und Verkaufsbotschaften. „Hier

können sich Marketingabteilungen

so richtig austoben.“ Insbesondere

in Frankreich und in den skandinavischen

Ländern hat sich diese Art

der Getränkeverpackung in fast allen

Bereichen längst durchgesetzt:

„Von Trinkwasser, Fruchtsäften und

Konzentraten über Molkereiprodukte,

Speiseöle oder Flüssigkeit

bis hin zu chemischen Produkten -

vieles wird hier mittlerweile quadratisch

und praktisch in der Box verpackt“,

erklärt Rainer Carqueville,

Vice President Ringmetall-Gruppe,

Leiter der Business Unit Industrial

Packaging. „Mit der Gefahrgutzulassung

können wir jetzt aktiv diese

praktische Lösung, die auch ganz im

Sinne der PPWR ist, für Produkte in

der chemisch-technischen Industrie

anbieten. Ich sehe jetzt viele neue

Ideen wie zum Beispiel Scheibenputzmittel.“

Vorteile

Während viele bei dem Wort Gefahrguttransport

sofort an klobige,

große und starre Gebinde denken,

bietet hier die Bag-in-Box-Lösung

ihre klassischen Vorteile. „Wir sehen

immer mehr neue Bereiche

für Bag-in-Box-Anwendungen.

Gerade durch die aktuellen Diskussionen

im Bereich Kunststoffkanister

und Nachhaltigkeit bieten

unsere Produkte, die platzsparend

angeliefert und nach Entleerung

ebenso wieder retourniert werden

können, die ideale Lösung.“ so

Dinkhauser-Marketingleiter, Stefan

Lerchner. Anders als bei anderen

Gebinden, hält die Innenhülle

den Sauerstoff auch während des

Gebrauchs vom Füllgut fern, so

bleibt der oft sensible Inhalt länger

geschützt und gebrauchsfertig.

Nach Gebauch kann man die jetzt

flache Innenhülle, auf Wunsch

PA frei, entnehmen, die Aussenbox

aus 100% recyclingfähiger

Wellpappe flach falten und beide

Blick auf die Firma Dinkhauser

Teile einfach recyclen „Vorbei die

Zeiten, wo grosse leere Kunststoffkanister

hin und her transportiert

wurden.“, fasst Lerchner den Vorteil

aus logistischer und vermutlich

auch Umweltsicht zusammen. Zu

den Innenhüllen und Einsätzen

werden die passenden Ausgießer

und Verschluss-Systeme angeboten.

Für jede Verwendung gibt

es unzählige, richtige Verschlussund

Ausgussysteme.

Gefahrguttransport

Um diese Verpackung auch der

breiten Öffentlichkeit zu präsentieren,

haben die Verpackungspartner

sich entschlossen, diese während

der FACHPACK zu zeigen. Auch

für die Besucher der gleichzeitig

stattfindenden POWTECH zeigt

man mit der jetzigen Gefahrgutzulassung

diese nachhaltige Alternative

für den Gefahrguttransport.

Neukunden

„Sowohl für vorhandene als auch

für Neukunden sind FACHPACK

und POWTECH sicher der ideale

Ort für eine Erstpräsentation. Wir

können hier zeigen, dass wir die

Problemlöser in vielen Bereichen

sind. Wichtig für uns ist auch, die

perfekt aufeinander abgestimmten

Produkte aus verschiedenen

Bereichen (Beutel und Karton)

zeigen zu können.“ erklärt Rainer

Carqueville.

Mehr sehen Sie während

der FACHPACK am

Gemeinschaftsstand 4A-312

oder der POWTECH am

Stand in Halle 12, Stand 585

Dinkhauser

Als die „Starke Gruppe“ bietet Dinkhauser Kartonagen gemeinsam mit den Partnerunternehmen packit!, w-well und dem Offset-Druckzentrum

Aristos hochwertige Verpackungslösungen und POS-Displays aus Wellpappe und Karton. Die Basis dafür bilden zwei hochmoderne und leistungsfähige

Produktionsstandorte in Tirol und Oberösterreich. Mit eigenen Entwicklungsabteilungen und dem Offsetdruckzentrum Aristos bietet man vielfältige

Verpackungs- und Präsentationslösungen aus einer Hand, die genau auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Vertriebszentren in Deutschland,

Österreich und der Schweiz begleiten Kunden kompetent vor Ort. Von der ersten Idee bis zur fertigen Verpackung - mehr unter: www.dinkhauser.com

36

Über die Ringmetall-Gruppe

Ringmetall SE ist ein international führender Spezialanbieter für Industrieverpackungen (Industrial Packaging). Das Unternehmen

produziert hochsichere Verschlusssysteme und Innenhüllen für Industriefässer für die chemische, pharmazeutische und die

lebensmittelverarbeitende Industrie. Darüber hinaus bietet Ringmetall innovative Verpackungslösungen für die Getränkeindustrie an.

Mit Produkten, die zu einem hohen Anteil recyclebar sind, leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und

der Nachhaltigkeit seiner Endkunden. Neben der Konzernzentrale in München ist die Unternehmensgruppe mit weltweiten Produktions- und

04/25 Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, Türkei, Finnland, den Niederlanden sowie

China und den USA vertreten. 2023 erwirtschaftete Ringmetall mit 867 Mitarbeitenden einen Konzernumsatz von 181,6 Millionen Euro.

Mehr unter: www.ringmetall.de


Polster- & Isolierkissen aus Altkartonagen

Als Spezialist in der Verwertung von Altkartonagen zu Transportschutz-Polstern

präsentiert sich die Karopack GmbH auf der diesjährigen FachPack. Über sein

Standardsortiment hinaus wird das in Kirchardt ansässige Unternehmen auch über

zwei vor Kurzem ins Lieferprogramm aufgenommene, besonders ökologische

Produkte informieren.

Dabei handelt es sich zum

einen um Isolierkissen aus

Altpapier, die insbesondere

zum Versand von zu kühlenden Produkten

geeignet sind und eine kostengünstige

sowie umweltfreundliche

Alternative zu Styroporboxen

darstellen. Sie werden unter dem

Namen Karotherm offeriert. Signifikantes

Merkmal der Kissen ist das

Dämmelement, das aus Kraftpapier

als Hülle und Zellulosewolle als

Füllung besteht. Die Karotherm-

Kissen sind mehrfach verwendbar

und recyclingfähig.

KaroAir

Die zweite Innovation ist eine ausschließlich

aus Papier hergestellte

Alternative zu herkömmlichen Luftpolsterfolien,

die Karopack unter

dem Namen KaroAir anbietet. Das

Material ist ein- oder zweilagig erhältlich.

Die Bubbles werden durch

einen Prägeprozess in Kombination

mit Feuchtigkeit, Temperatur und

Druck geformt. KaroAir ist als Rollenware

mit 35 oder 80 cm Breite,

in vorkonfektionierten Bögen oder

als Polstertasche lieferbar. Ferner

kann eine wasser- und ölabweisende

Beschichtung aufgetragen

werden. Zum Kernsortiment des

baden-württembergischen Unternehmens

zählen insbesondere die

aus Altkartonagen produzierten

Karopack-Polsterkissen. Die seit

Langem bewährten, reißfesten und

staubfreien Transportschutz-Polster

gibt es in Standardgrößen zwischen

180 x 220 mm und 180 x 540 mm

sowie in Sondermaßen.

Hochleistungs-Kartonaufrichter

der neuesten Generation

„grüne Kreisläufe“

Bereits seit vielen Jahren hat die

Karopack GmbH die Produktion

durch „grüne Kreisläufe“ dezentralisiert,

in denen kundennah die Altkartonagen

und -papiere in einem

Umkreis von ca. 100 bis 150 km

kostenlos abgeholt und nach Verarbeitung

als fertiges Polstermaterial

wieder angeliefert werden. Viele

wurden in Zusammenarbeit mit Gemeinnützigen

Werkstätten realisiert.

Das Produktions- und Vertriebsnetz

der Mehrwegsysteme umfasst

mittlerweile 14 deutsche Standorte

sowie weitere in Österreich und der

Schweiz.

Eigenproduktion

Für Kunden mit hohem Altkartonanfall

und großem Bedarf an Füllmaterial

wird zur Eigenproduktion

der Verpackungspolster der Karo-

Cycler offeriert. Seine Kapazität ist

auf den jeweiligen Mengenanfall

abstimmbar und erreicht eine Leistung

von bis zu 3 m³ Polsterkissen

pro Stunde.

Mehr unter: www.karopack.de

oder während der FachPack:

Halle 5, Stand 160

kurz notiert ...

Als weltweit agierender Spezialist für flexibel einsetzbare

Verpackungssysteme im Food- und Non-Food-Bereich mit dem

Fokus auf Molkereiprodukte und Getränke wird die Schäfer &

Flottmann GmbH & Co. KG auf der diesjährigen FachPack in

Halle 3C, Stand 262, mit dem Typ SFS 350 einen Hochleistungs-

Kartonaufrichter der neuesten Generation präsentieren.

Elektrisch ableitfähig für Ex-Zonen

Die komplett servo-angetriebene Maschine stellt bis zu 60 Kartons pro

Minute aus flachen Zuschnitten her, die im Wrap-around-Verfahren um

einen Dorn gefaltet und verklebt werden. Besonders hervorzuheben ist

die hohe Formatflexibilität der Anlage bei der Herstellung von Kartons

in Viereck- und Achteckausführung. Die schnelle und einfache Formatumstellung

erfolgt über Spindeln oder vollautomatisch über Stellmotoren.

Mit einem modular aufgebauten Maschinenportfolio bedient

das mittelständische Familienunternehmen mit Sitz in Gevelsberg

ferner die weit gefächerten Anforderungen

der Verpackungsindustrie mit servomotorisch angetriebenen

Karton-/Trayaufrichtern sowie Verpackungsanlagen inklusive

Robotertechnik für Einpacker und Palettiersysteme. Spezielle, projektbezogene

Vorgaben werden durch eine individuelle Zusammenstellung

der modularen Funktionseinheiten kundenspezifisch konfiguriert.

UN Zulassung für Gefahrgut

Lebensmittelkonformität

Geprüft für Pharma / Medizin

Im gesamten Produktspektrum wie auch im Speziellen bei der

ausgestellten Maschine setzt Schäfer & Flottmann auf Leistungsstärke

und Reproduzierbarkeit in hoher Qualität sowie Weiterentwicklungen

im Bereich Digitalisierung, Ergonomie und Interaktion

von Mensch und Maschine.

Mehr: www.sfs-net.de

www.fries-kt.com

Halle 6

Stand 6-149

04/25

37


Das Flying Rhino im Anflug auf

Die Inbetriebnahme der PM6 Mitte letzten Jahres war ein Gamechanger für

Heinzel Pöls. Mit dieser Anlage wurde das Produktportfolio erweitert. Von Paper

Sticks für Lollipops bis hin zu flexibler Verpackung und auch Papiere für

Hygieneanwendungen können damit produziert werden. Am Stand der HEINZEL

GROUP werden sowohl die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der neuen Papiermaschine

als auch das breite Angebotsspektrum – von heinzelpaper und Moderne

Verpackung – im Fokus stehen. KOMPACK sprach im Vorfeld der FachPack mit

Mike Resnicek, CEO/CFO von Heinzel Pöls über aktuelle Entwicklungen.

Als Pöls 2000 von Heinzel

gekauft wurde, startete die

Gruppe bald darauf das

Entwicklungskonzept mit dem Ziel

500.000 Tonnen Zellstoff pro Jahr

zu erzeugen - das bis heute durchgezogen

wird. Im heurigen Jubiläumsjahr

wird das Unternehmen

seine Kompetenzen auch wieder

während der FachPack präsentieren.

Das Flying Rhino landet damit

wieder in Nürnberg (das Flying

Rhino wurde als Symbol für sie

Papiermarke Starkraft gewählt – es

symbolisiert Stärke und Flexibilität)

Am Standort werden heute rund

500.000t Zellstoff (gebleicht und

ungebleicht) unter der Marke Orion

erzeugt. Zirka die Hälfte davon

geht in die eigene Produktion.

38 04/25

Mike Resnicek - CEO/CFO von Heinzel Pöls

Vom Nischenplayer zum größten

Kraftpapiererzeuger Europas

Mike Resnicek: „Wir sind stolz

auf unsere Entwicklung. Waren wir

zum Start ein kleiner Nischenplayer,

so haben wir uns zum Anbieter mit

der größten Kapazität im Bereich

des Kraftpapieres in Europa entwickelt.

Unsere Produkte liegen

im Trend - ob Formfill (Starkraft

Formfill ist das optimale Papier

für automatische industrielle Befüllung

und hält alle Vorgaben des

Lebensmittelverpackungsgesetzes

ein) oder im Hygienebereich (Papiere

für Wattestäbchen oder Damenhygieneprodukte)

sowie im

Retailbereich (vom Bäckerbeutel

bis zur Papiertragetasche). Seit der

Inbetriebnahme der PM6 in Steyrermühl

sind wir auch der ideale

Ansprechpartner im Bereich der flexiblen

Verpackungen. Wenn es um

recyclingfähige Verpackungen geht,

sind wir natürlich voll im Trend. Ob

Schokolade- oder Spielzeugverpackungen

- immer öfter kommen unsere

Lösungen zum Einsatz. In einer

Zeit, wo Nachhaltigkeit und gesetzliche

Vorgaben immer mehr in den

Fokus rücken, probieren Kunden

auch neue Möglichkeiten und immer

öfter können wir, gemeinsam

mit unseren Partnern, die Lösung

bieten. Obwohl an dieser Stelle natürlich

gesagt werden muss, dass

die verschiedenen Verordnungen

Kunden auch verunsichern können.

Wenn Verordnungen immer wieder

verschoben werden und fertige

Verordnungen immer wieder noch

nachverhandelt werden und nationale

und internationale Gesetzesvorlagen

für die Umsetzung fehlen,

kann dies auch ein Hemmschuh für

den Fortschritt und die Umsetzung

neuer Verpackungen sein.“

Wir wollen Lösungen anbieten

„Umso wichtiger ist es für uns, unsere

Kunden zu verstehen und ihnen

die richtigen Lösungen anbieten zu

können. Der Mitbewerb ist längst

international aufgestellt und Österreich

zählt bekannterweise nicht zu

den billigproduzierenden Ländern

- sprich wir können nur mit einem

hohen Servicelevel und Innovationen

überzeugen. Vielleicht hilft

uns da in dieser aktuell sicher nicht

einfachen wirtschaftlichen Zeit der

interne Umbruch auch im Bereich

des Managements, der sich altersbedingt

ergeben hat. Manche Steckenpferde

wie den Bereich Faserformverpackungen

und -teile haben wir

uns bewusst auf die Fahnen gesetzt.

Wir wollen in diesem Bereich mit

unserer Faser dabei sein und Trends

mitgehen“, erklärt Mike Resnicek.

Ziel des Unternehmens ist es, neben

der Arbeitssicherheit, die immer

im Vordergrund steht, sich als

moderner Leitbetrieb mit sehr traditionellen

Werten zu positionieren.

Eventuell besser: Mit über 30 engagierten

Lehrlingen – darunter ab

September auch angehende Papiermacher

– setzt das Unternehmen

ein starkes Zeichen für die Zukunft.

„Unsere Mitarbeitenden sind unser

wichtigstes Gut“, so der Vorstand.

Nachhaltigkeit

„Im Bereich der Nachhaltigkeit haben

wir uns schon vor Jahren große

Ziele gesetzt - ich sehe uns hier auf

dem richtigen Weg. So war es unser

Ziel, bis 2030 unsere CO 2 Produkti-


Nürnberg ...

on um 42% zu reduzieren. Bis jetzt

haben wir bereits 28% geschafft

und auch unser Ziel bis 2050 CO 2

neutral zu produzieren halte ich für

mehr als realistisch. Dass Carbon

Footprint und Nachhaltigkeit nicht

nur Schlagwörter sind, beweist das

Unternehmen auch mit dem eigenen

Kraftwerk in Pöls. Dieses erzeugt

Strom und Wärme, wobei ein Teil

davon in das öffentliche Netz eingespeist

wird, um Haushalte in der

Region mit Energie zu versorgen.

Die Abwärme aus der Zellstoffproduktion

wird zur Fernwärme für etwa

16.000 Haushalte in Judenburg,

Zeltweg und Aichdorf genutzt, was

die Region unabhängiger von fossilen

Brennstoffen macht und CO2-

Emissionen reduziert. Trotzdem

sind wir stets weiter auf der Suche,

um unseren Footprint noch weiter

zu verbessern“, so Mike Resnicek.

Gleichzeitig achtet das Unternehmen

dabei aber auch darauf, seine

Produkte stetig weiterzuentwickeln

und dem Wettbewerb immer eine

Nasenspitze voraus zu sein.

FachPack

Auf der FachPack in Nürnberg

zeigt die Heinzel Group mit Starboard

(Starkes Wellpappenrohpapier

für smarte Verpackungslösungen),

Das eigene Wasserkraftwerk

Starkraft, Orion und dem Angebotsspektrum

von Moderne Verpackung

aus Jeging (gehört seit einigen Jahren

auch zur Gruppe) mit ihren Industrieverpackungslösungen

sicher

ein breites Spektrum an richtigen

Lösungen für die jeweiligen Kunden

- immer mit Blickrichtung Carbon

Footprint. „Wir freuen uns schon

auf diese Messe, um Kunden mit unseren

Ideen überzeugen zu können“,

sagt Mike Resnicek, der gleichzeitig

auf eine Beruhigung des Marktes

hofft. Die allgemeine politische La-

ge (Rußland - Ukraine) in Europa,

wie die Überkapazitäten, die sich

durch eine schwächelnde Wirtschaft

auch in China ergeben, eine Überbürokratisierung

in Europa sowie

stetiges Nachverhandeln von Verordnungen

machen es Unternehmen

nicht unbedingt leichter. Hier appelliert

der CEO/CFO von Heinzel

Pöls an die Vernunft der Handelnden

(Industrie und Politik) damit sich in

Zukunft alle Ressourcen auch auf

das Business fokussieren können.

Vorab freut er sich mit seinem Team

auf zahlreichen Besuch des Messestandes

in Nürnberg.

Mehr während der FachPack:

Halle 3a - Stand 3A-210

oder vorab: www.starkraft.com

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04/25 39


Scheyer Verpackungstechnik –

Innovation trifft Verantwortung

Als einer der führenden Anbieter flexibler Verpackungslösungen in Europa

setzt Scheyer Verpackungstechnik seit Jahrzehnten Maßstäbe in Qualität, Nachhaltigkeit

und technischer Innovationskraft. Seit der Gründung im Jahr 1950 im

österreichischen Klaus im Rheintal vereint das Familienunternehmen technologischen

Fortschritt mit ökologischem Verantwortungsbewusstsein und zeigt

eindrucksvoll, wie zukunftsweisende Verpackung heute aussieht.

FachPack 2025 –

Innovation zum Anfassen

Vom 23. bis 25. September 2025

lädt Scheyer Verpackungstechnik

Fachbesucher zur FachPack in Nürnberg

ein – Halle 4, Stand 4-140. Im

Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts

stehen innovative Beutelformate

und neuartige, haptisch

differenzierte Oberflächen wie Softtouch

und Silktouch. Ergänzt wird

das Portfolio durch eine Vielzahl

an Produktneuheiten, die gezielt auf

aktuelle Anforderungen aus Handel,

Industrie und Konsumgüterwirtschaft

abgestimmt sind. Lassen Sie

sich von den neusten Verpackungslösungen

inspirieren und besuchen

sie Scheyer Verpackungstechnik auf

der Fach Pack 2025.

Ressourcenschonung mit System

„Nicht Quantität, sondern Qualität

entscheidet“ – diesem Grundsatz

folgt Scheyer konsequent entlang

der gesamten Wertschöpfungskette.

Das Ergebnis: Verpackungslösungen

mit einem CO 2 -Fußabdruck

von unter zehn Prozent, die gleichzeitig

höchsten Anforderungen an

Produktsicherheit, Funktionalität

und Materialeffizienz gerecht werden.

Internationale Zertifizierungen

wie BRC-IoP und ISO 9001:2000

belegen die konstant hohe Prozess-

Einige der vielen

flexiblen

Verpackungslösungen

des österreichischen

Unternehmens

FachPack - Messeauftritt 2024

sicherheit und Produktqualität – in

Bereiche wie Lebensmittel, Hygiene

oder Industrie.

Nachhaltigkeit

trifft technologische Agilität

Scheyer versteht Nachhaltigkeit

nicht als Trend, sondern als festen

Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Die recycelbaren Folienlösungen

sowie der gezielte Einsatz

ressourcenschonender Materialien

sind Ausdruck einer klaren strategischen

Ausrichtung auf die Kreislaufwirtschaft.

Gleichzeitig investiert

das Unternehmen fortlaufend

in Forschung und Entwicklung, um

mit innovativen Verpackungskonzepten

einen aktiven Beitrag zur klimafreundlichen

Transformation der

Branche zu leisten.

Mehr während der FachPack:

Halle: 4, Stand: 4-140

oder vorab unter: www.scheyer.at

40 04/25


Die Rondo Ganahl AG auf der Fachpack 2025

Experten für Wellpappe und Faserguss

Vom 23. bis 25. September 2025 wird Nürnberg erneut zum Zentrum der Verpackungsbranche

– und natürlich ist auch Rondo auf der Leitmesse vertreten! Lassen Sie sich

von innovativen Lösungen begeistern, die die Verpackungswelt verändern.

Als Spezialist für Wellpappe-Verpackungen

und

Faserguss-Formteile setzen

wir bei Rondo neue Massstäbe.

Unsere Lösungen vereinen Nachhaltigkeit,

Stabilität und Design

auf höchstem Niveau und bieten

maßgeschneiderte Verpackungen

für unterschiedlichste Produkte.“

erklärt Geschäftsleiter Wellpappewerk

Frastanz, Stephan Kaar

Druckkompetenz,

die beeindruckt

„Wir bieten eine beeindruckende

Druckkompetenz, damit unsere

Kunden von der Vielseitigkeit der

Druckverfahren profitieren: vom

Flexodruck über den Digitaldruck

bis hin zum Offsetdruck. Ausgestattet

mit modernster Technik

und dank unserer mehrfach ausgezeichneten

Entwicklungskompetenz

setzen wir auch Ihr Produkt

in einer wahren Hingucker-Verpackung

perfekt in Szene – flexibel,

schnell und zuverlässig.“ so Kaar.

Innovationen live erleben

Verpassen Sie nicht die Chance,

auf der Fachpack 2025 in Nürnberg

die neuesten Entwicklungen

zu entdecken. Die Mitarbeiter von

Rondo freuen sich darauf, Ihnen

die zukunftsweisenden Lösungen

vorzustellen.

Mehr während der

FachPack

in Halle 3A, Stand 323

oder vorab unter:

www.rondo-ganahl.com

Mehr als eine Verpackung:

Rondo bietet maßgeschneiderte

Verpackungskonzepte aus

Wellpappe und Faserguss

und schließt den

Papier-Recycling-Kreislauf

innerhalb der

Unternehmensgruppe.

Foto: Rondo-Ganahl

Messe-Highlights:

• Mehrlagenetiketten (3-, 5- & 7-seitig)

• Hochveredelte Etiketten

• Recycelbare Etiketten & Verpackungen

Besuchen Sie uns!

Halle 4 | Stand 4-150

04/25

41


SACMI verbindet

Hochleistung mit Nachhaltigkeit

SACMI Packaging & Chocolate zeigt im Zuge der Fachpack Hightech für

die Lebensmittelverpackung. Ausgestellt werden horizontale und vertikale

Schlauchbeutelmaschinen, die nicht nur Hochleistung bringen, sondern auch

umweltfreundliche Papierfolien verarbeiten. Ein neu entwickelter Kartonaufrichter

erweist sich als effiziente Lösung für die Verpackung von beispielsweise

Obst und Gemüse.

Die horizontale Schlauchbeutelmaschine

JT-Advance

ist mit ihrer umfangreichen

Konfigurierbarkeit

eine ideale Lösung für Süßwaren

wie Schokoladen- und Müsliriegel,

Snacks oder Pralinen. Anwender

erreichen eine hohe Leistung von

bis zu 150 Meter Folie pro Minute.

Weitere Vorteile sind die niedrigen

Betriebskosten, die einfache Bedienung,

Wartung und Reinigung

sowie die schnelle Umrüstung. Die

vollelektronische, servogesteuerte

Maschine produziert Flachbeutel,

Seitenfaltenbeutel, Beutel mit

Offset-Siegelung, Beutel mit Aufreißfaden

sowie On-Edge-Verpackungen

mit Längs- und Quersiegelung.

Auch bei der Nachhaltigkeit

punktet die JT-Advance. Am Messestand

wird die effiziente Verarbeitung

umweltschonender Papierfolien

eindrucksvoll demonstriert.

120 Takte/Minute

Die VPS 40C ist eine vertikale,

elektronisch angetriebene

Schlauchbeutelmaschine für Lebensmittel

und Non-Food-Produkte.

Mit dem kompakten Verpackungssystem

wird eine Geschwindigkeit

von 120 Takten pro Minute erzielt

und es lassen sich flexibel Flachbeutel

mit und ohne Euroloch sowie

Standbodenbeutel mit Schweißnaht-

Der neue Kartonaufrichter TF12 Small ist eine

effiziente Verpackungslösung für Produktionen mit wenig Platz.

oder Clip-Verschluss fertigen. Eine

innovative Quersiegelung ermöglicht

die Verarbeitung einer breiten

Palette von Materialien wie auch

papierbasierten Folien. Die robuste

Maschine in offener Rahmenbauweise

überzeugt zudem mit Bedienerfreundlichkeit,

schnellen Formatwechseln

und wenig Wartungsaufwand.

SACMI zeigt auf der

Fachpack, wie sich die VPS 40C

effizient mit einer Mehrkopfwaage

kombinieren lässt.

Obst und Gemüse

Wer Obst und Gemüse in Trays

verpacken möchte, kann dafür den

neuen Kartonaufrichter TF12 Small

einsetzen. Die Maschine schafft bis

zu 40 Takte pro Minute und ist mit

ihren äußerst kompakten Abmes-

sungen prädestiniert für Produktionen

mit wenig Platz. Sie fertigt

flexibel eine Vielzahl von Tray-Formaten

einschließlich des beliebten

Citrus-Formats und ermöglicht

schnelle Produktwechsel. Standardisierte

Komponenten sorgen

für einfache Wartung und Ersatzteilmanagement

– eine intelligente

Lösung für moderne Verpackungsanforderungen.

SACMI Packaging & Chocolate

SACMI Packaging & Chocolate

S.p.A. ist eine Business Unit der

SACMI-Group mit Hauptsitz im

norditalienischen Imola. Unter den

Marken Carle & Montanari (Schokoladenherstellung)

sowie OPM

(Verpackung) bietet SACMI Packaging

& Chocolate als einziges Unternehmen

weltweit Maschinen und

komplette Linien für den gesamten

Prozess von der Kakaorohmasse bis

zur Endverpackung. Das Sortiment

beinhaltet Maschinen zum Mischen,

Raffinieren, Conchieren, Temperieren,

Formen sowie Einwickeln

und Verpacken jeder Art von schokoladenbasierten

Produkten. Auch

Schlauchbeutelmaschinen, Flow-

Packaging und Lösungen für die

Sekundärverpackung gehören zum

Portfolio. Heute verfügt SACMI

Packaging & Chocolate über ein

Werk für Formanlagen von Carle &

Montanari in Mailand, eine Fabrik

für Primär- und Sekundäranlagen in

Alba sowie eine Produktionsstätte

für alle Arten von Wickelmaschinen

und Kartonaufrichter in der Nähe

von Bologna.

Unternehmensgruppe

Ingenieure in Imola gegründeten

1919 die Unternehmensgruppe

SACMI wurde.

Heute ist die Genossenschaft mit

weltweit 80 Tochtergesellschaften

klarer Marktführer bei Maschinen

und Pressen für die Keramikherstellung.

Die Gruppe beschäftigt

rund 5.200 Mitarbeitende und

kommt auf einen Jahresumsatz von

mehr als 1,8 Mrd. Euro.

Mehr während der FachPack:

Halle: 1, Stand: 1-239

oder vorab unter:

www.sacmi.com

Die vertikale Schlauchbeutelmaschine

VPS 40C erreicht

eine Geschwindigkeit von bis

zu 120 Takten pro Minute.

42 04/25

Die Schlauchbeutelmaschine

JT-Advance bietet Hochleistung

und verarbeitet auch umweltschonende Papierfolien.

Fotos: (© SACMI Packaging & Chocolate

Hans Larsson, Director Innovation

bei Toyota Material Handling Europe

Fotos: © Toyota Material Handling


Breit gefächerte Etikettiertechnik

Als Spezialist für Etikettier- und Drucksysteme verschiedenster Art präsentiert sich die

ELS – European Labelling System GmbH, Werther, auf der diesjährigen FachPack.

Das Produktportfolio reicht von elektrischen Etikettierspendern zum einfachen Verarbeiten von

Haftetiketten über kompakte Halbautomaten bis hin zu vollautomatischen Etikettiersystemen.

Offeriert werden ebenfalls diverse Druck- und Codiersysteme sowie spezifische Software zur Etikettengestaltung. In Nürnberg wird u.a. über die mit

Transportbändern kombinierten Etikettiersysteme der 300er-Baureihe informiert. Sie besteht aus drei leistungsstarken Typen, die im Durchlauf von oben,

unten und/oder seitlich Labels applizieren können. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem einfachen Bedienkonzept, das Umrüstzeiten entscheidend

verkürzt und Ausfallzeiten minimiert.

Die Systeme können mit der Kameratechnik ELS LabelCam ausgestattet werden, um die Produktsicherheit zu erhöhen. Das flexibel integrierbare Bildverarbeitungssystem

ermöglicht die ein- oder beidseitige optische Kontrolle von Folien und Etiketten, z.B. eine Anwesenheits- und Lageprüfung, Inhaltskontrolle,

Erkennung von Beschädigungen sowie die Lesbarkeit von MHD, QR- oder Barcodes und Chargenkennzeichnungen.

Außerdem werden Querbahn-Etikettierer der Baureihe ELS 500 vorgestellt, die Oberbahn- und/oder Unterbahn-Modelle umfasst und die seit Kurzem mit

dem modularen Steuerungs- und Bedienkonzept SMT ausgerüstet ist. Durch Kombination zweier Etikettierstationen ist die gleichzeitige Folienkennzeichnung

von oben und unten möglich. An ihnen können auch Thermo-/Thermotransfer-Drucksysteme installiert werden, wenn zum Beispiel viele Etiketteninformationen

und/oder QR-Codes aufzubringen sind.

Das in den Querbahn-Etikettierer integrierte Panel der SMT-Steuerung verfügt über ein intuitives Touch-Display, das die Überwachung von Funktionen

direkt an der Maschine ermöglicht. Die browser-basierte Bedienoberfläche ist übersichtlich gestaltet und durch Web-App-

Technologie plattformunabhängig nutzbar. Über Standardschnittstellen ist eine Verbindung mit anderen Systemen möglich.

Optional kann die Bedienoberfläche auf das Master-HMI der Verpackungsmaschine übertragen werden.

Ein weiteres Highlight sind kompakt konstruierte Rundum-Etikettierer, die für zylindrische Produkte konzipiert sind. Die

Modellreihe 400 eignet sich perfekt, um z.B: Dosen, Gläser oder Flaschen mit Rundum- und/oder Deckel-Etiketten zu versehen.

Mehr: www.els-gmbh.de oder während der FachPack - Halle 1, Stand 354/ Foto: ELS

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04/25

43


Das Sixpack neu erfinden

Verpackungsinnovationen

können viele Formen und

Größen annehmen. Für

eine kleine Brauerei in

Südfinnland nahm solch

eine Innovation die Form

eines Motorradmotors an,

der auf Hochtouren läuft.

Olutmylly ist eine Fami-

lienbrauerei in Forssa,

Finnland. Nach einer um-

fassenden Umfirmierung im Jahr

2020 weiß die Brauerei, worauf es

ankommt, um sich auf einem hart

umkämpften Markt zu behaupten:

Es braucht nicht nur ein erstklas-

siges Produkt, sondern es muss sich

auch verkaufen. Dabei hatte Olut-

mylly das Glück, auf das visionären

Verpackungsdesign-Team von Met-

sä Board im Excellence Centre zu

stoßen.

Das coolste Sixpack

„Unser neues Bierverkostungspaket

ist das coolste Sixpack über-

haupt“, schmunzelt Anne Silmälä,

Geschäftsführerin von Olutmylly.

Die Grundidee dieser Verpackung

besteht darin, sechs verschiedene

Biere aus dem Olutmylly-Sortiment

zu präsentieren und gleichzeitig

Fotos: Miika Kainu

die Markenidentität besonders hervorzuheben.

„Das Design von Met-

sä Board bietet ein umfassendes

visuelles und funktionales Erlebnis“,

schwärmt Silmälä und ge-

steht, dass die Idee sie von Anfang

an „umgehauen“hat. „Die Vision

für die Verpackung war einzigar-

tig, und wir sind einfach glücklich,

dass die Umsetzung unsere hohen

Erwartungen erfüllt hat.“ Auch für

Braumeister Mikko Silmälä war

das Projekt von Anfang bis Ende

ein voller Erfolg. „Die Dosen knal-

len wie Kolben in einem Motor,

und die Bierauswahl ist exquisit“,

sagt er.

Traumhafte Verbindung

Und auch für Marko Leiviskä,

Graphic Packaging Designer bei

Metsä Board, war die Zusammenar-

beit eine „traumhafte Verbindung“.

„Von der ersten Idee im Dezember

2024 an kamen wir sehr schnell

voran“, sagt er und lobt die kleine

Brauerei für die reibungslose Zusammenarbeit.

„Kleinere Unternehmen

können flexibler mit Ver-

packungslösungen umgehen und

sind eher bereit, in puncto Design

ungewöhnliche Wege zu gehen“,

sagt Leiviskä rückblickend. „Das

war hier ganz sicher der Fall“.

Mit Vollgas auf den Markt

Leiviskä ursprüngliches Verpackungsdesign

war das eines Mo-

torradmotors in V-Form mit Platz

für sechs Getränke. „Ich hatte die

Vorstellung, dass das Design besonders

bei Menschen gut ankom-

men würde, die gerne an Autos

schrauben und ab und zu einen

Drink genießen“, sagt er. „Bis ich

herausfand, dass Olutmylly bereits

Kunden in der Motorsport-Commu-

nity hatte – und plötzlich erschien

alles wie ein Wink des Schicksals.

Wir konnten ein sehr spezifisches

Produkt für eine ganz bestimmte

Zielgruppe herstellen“, so Leivis-

kä weiter. Eine Zielgruppe, die ihre

Getränke gern eiskalt genießt. Mit

diesem Bewusstsein schuf Leivis-

kä Platz für Kühlakkus, die in das

Design der Verpackung integriert

werden konnten. Darüber hinaus ist

das Sixpack leicht zu transportieren

und zu recyceln, da es zu 100 % aus

Karton besteht. „Es ist auch pro-

blemlos wiederverwendbar, da man

leere Dosen einfach durch neue er-

setzen kann.“ Mikko Silmälä merkt

an, dass die Verpackung nicht nur

optisch ein Volltreffer ist, sondern

auch eine technisch solide und

praktische Lösung darstellt. „Es

hat sich eine richtig tolle Dynamik

entwickelt, bei der alle ihr Bestes

gegeben haben“, blickt er auf die

Forschungs- und Entwicklungsar-

beit zurück.

Gemeinschaftsleistung

Unter Leiviskä‘s Leitung leisteten

auch andere Mitglieder des Metsä

Board Designteams ihren Beitrag:

Iiro Numminen erstellte Konstruktionszeichnungen

und Joni Myyryläinen

führte Druck- und Festig-

keitstests durch. „Alles, was wir

tun, ist Teamarbeit“, sagt Leiviskä.

Das Verpackungsdesignteam hat

immer das große Ganze im Blick,

denn der Fokus liegt auf dem Verpackungskonzept

selbst. „Wir bewerten

immer die allgemeine Durch-

führbarkeit des Konzepts – wie die

Benutzererfahrung aussehen wird,

welche Probleme aus funktionaler

und gestalterischer Sicht von ent-

scheidender Bedeutung sind und

welche logistischen Probleme an-

gegangen werden müssen“, erklärt

Leiviskä, der auf fast 30 Jahre Erfahrung

im Bereich Marketingkom-

munikation zurückblicken kann.

Markteinführung im Frühjahr

Anne Silmälä berichtet, dass

bereits im Vorwege Bierverkostungspakete

an ausgewählte Kun-

den versandt wurden, die offizielle

Produkteinführung erfolgte im Mai

2025. „Schon die Verkostungspa-

ckung hat in der Branche großes

Interesse geweckt – und auch das

Design des Sixpacks wird häufig

gelobt“, sagt Silmälä stolz. Laut

der Geschäftsführerin ist das Alleinstellungsmerkmal

Ihres Pro-

dukts in diesem hart umkämpften

Markt eine Frage von Erfolg – oder

nicht. „ „Wer sich im Supermarkt-

regal, umschaut, findet Getränke in

allen Formen, Größen, Farben und

Stilrichtungen. „Um aufzufallen,

braucht es wirklich einen bahnbre-

chenden visuellen Ansatz.“ Marko

Leiviskä stimmt ihr zu: Verpa-

ckungslösungen können heutzutage

einen großen Beitrag zur Stärkung

der Marke und zur Schaffung von

Kundenbewusstsein und -loyalität

leisten. „Der Umsatz steigt, wenn

das Produkt auf positive Weise aus

der Masse heraussticht. Eine auf-

fällige, einprägsame Verpackung

unterstützt auch eine höhere Preis-

positionierung“, sagt er. „Hier gibt

es noch viel Potenzial, das wir aus-

schöpfen können.“

Ein Co-Creation Workshop in

Äänekoski ist die nächsten Stufe

Metsä Board betreibt in Äänekoski,

Finnland, sein hochmo-

dernes Excellence Centre. Hier

entstehen die innovativen Verpa-

44 04/25


ckungskonzepte von morgen. Im

Excellence Centre arbeitet das

Verpackungsdesignteam daran, die

das Erreichen von Nachhaltigkeits-

zielen durch die Optimierung von

Verpackungsdesign,

Materialien

und Recyclingfähigkeit zu zu unter-

stützen. Ein weiteres wichtiges Ziel

ist die Beschleunigung von Pro-

dukteinführungen durch schnellere

Prototypenerstellung und Tests.

Effizienz steigern

Gleichzeitig sucht das Team nach

Wegen, die Effizienz der Produk-

tion zu steigern und gleichzeitig

ein Verpackungsdesign zu entwickeln,

das die Verbraucher begeis-

tert. Laut Ilkka Harju, Packaging

Services Director bei Metsä Board,

ist das Erfolgsgeheimnis des Ex-

cellence Centre die gemeinsame

Entwicklungsarbeit. „Durch die

enge Zusammenarbeit mit dem

Kunden können wir die besten

Verpackungslösungen finden. Die

Zusammenarbeit mit Olutmylly ist

ein hervorragendes Beispiel dafür“,

sagt Harju.

Verpackung gemeinsam voranbringen: Metsä Board auf der FACHPACK 2025

Metsä Board wird auf der FachPack seine leichtgewichtigen Premiumkartons und 360-Grad-Services

vorstellen. Besucher können sich vor Ort zudem über die laufende 60-Millionen-Euro-Modernisierung

des Faltschachtelkartonwerks Simpele informieren, wo im Oktober 2025 eine neue hochmoderne Streichanlage

in Betrieb genommen werden soll. Die Aufrüstung verspricht erhebliche Vorteile bei der Druckqualität und

ermöglicht die Produktion leistungsstarker Verpackungen, die auch in den Regalen von Geschäften und

Apotheken überzeugen.

Darüber hinaus soll der Einsatz fossilfreier Energie in der Produktion des Werks Simpele bis Ende 2025 von

89% auf 98% steigen und damit die Ziele von Metsä Board für 2030 in Bezug auf fossilfreie Energie

unterstützen.

Verpackungsmaterialien sind häufig schon Teil der Scope-3-Emissionen von Markeninhabern und spielen

daher eine wichtige Rolle in der gesamten Verpackungsstrategie. Auf der FACHPACK werden die Experten

von Metsä Board daher genau erläutern, wie die Wahl verschiedener Materialien die Verpackungsleistung und

den CO 2 -Fußabdruck beeinflussen kann. Von Dritten verifizierte Fallstudien aus

verschiedenen Endverbrauchsbereichen veranschaulichen dabei, wie datengestützte

Entscheidungen umfassendere Verpackungsziele unterstützen können.

Metsä Board auf der FachPack - Halle 4A, Stand 116 oder vorab unter:

www.metsagroup.com/metsaboard/

Die Verpackung besteht aus Wellpappe

(E-Welle) mit MetsäBoard Prime WKL

125 g/m² als Außendecke und aus

MetsäBoard Natural WKL Bright

120 g/m² als Wellenbahn und Innendecke.

04/25

45


Die sichere Transportverpackung

Seit über 30 Jahren entwickelt der österreichische Leitbetrieb VSL hochwertige

Verpackungslösungen für seine Kunden. Seit Jahrzehnten ist das Unternehmen für seine

innovativen Produkte im Schaumstoffbereich und seine Flightcases bekannt. Der

österreichische Spezialist für kundenspezifische Transport- und Versandverpackungen,

für alles, das sicher von A nach B kommen soll, investiert auch regelmäßig in die

Automatisierung und Nachhaltigkeit des Produktionsbetriebes. Seit 2020 macht sich

das Unternehmen auch einen Namen im Bereich der Holzverpackungen. Noch nicht

alle kennen die individuellen kundenspezifischen Wellpappelösungen

des Kottingbrunner

Unternehmens.

Die eigene Kreativ- und Designabteilung

entwickelt

auch in diesem Bereich

die richtige Wellpappeverpackung

für das jeweilige Produkt. „Bei unseren

Entwicklungen berücksichtigen

wir die jeweils geforderten

Kriterien wie Stoßfestigkeit, Wiederverwendbarkeit

und Feuchtigkeitsbeständigkeit

unter Einhaltung

höchster Qualitätsstandards.“ erklärt

Firmengründer Michael Lorenz.

Dabei wird Holz, Wellpappe,

PP, EPE und PU, je nach Anforderung

und Einsatzzweck verarbeitet.

Die jahrzehntelange Erfahrung im

Verpackungsbereich hilft bei der

Umsetzung der richtigen Lösung in

allen Produktbereichen.

Designabteilung entwirtft

Wellpappeverpackungen

Speziell im Wellpappebereich

ist aber oft viel Tüftelei dabei, bevor

die gewünschte Lösung erzielt

werden kann. Michael Lorenz: „Für

viele Anwendungen ist nach wie

vor EPE-Schaumstoff die richtige

Wahl. Hier ist die Umsetzung der

fertigen Lösung auch oft einfacher

als bei anderen Werkstoffen. Bis

eine Wellpappeinnenverkleidung

- im Idealfall ist diese aus einem

Stück - Serienreife erhält braucht

es oft viele kleinen Schritte, um das

gewünschte Ergebnis zu erlangen.

Unsere Designer haben auch in diesem

Bereich die richtige Erfahrung

Kleines Muster

einer Holzkiste die

für den Leerversand

platzsparend zusammengelegt

werden kann

und die Geduld, um zur richtigen

Lösung zu gelangen.“

Vom Muster zur Lösung

In allen Bereichen ist das Unternehmen

bemüht den ökologischen

Fußabdruck stetig zu verkleinern.

Dabei hilft nicht nur die seit Jahren

installiere Photovoltaikanlage

am Dach von VSL sondern auch

der Einsatz von Recyclingmaterial.

Mit der hauseigenen Recy-

clinganlage für Schaumstoffabfall

sorgt das Unternehmen dafür, dass

Schaumstoffreste wiederverwertet

werden können und im Kreislauf

in die Schaumstofferzeugung zurückgehen.

(KOMPACK berichtete)

Die Holzverpackungen des

Unternehmens können mehrmals

verwendet werden - und leere Holzverpackungen

können auch platzsparend

transportiert werden wie

ein kleines Muster der Lösung von

VSL beweist. Was mit Produkten

des Unternehmens alles nachhaltig

machbar ist beweist VSL auch

während der diesjährigen FachPack

in Nürnberg wieder. Mit dem selbst

produzierten Messestand (KOM-

PACK berichtete) überzeugt das

Unternehmen regelmäßig auf nationalen

und internationalen Veranstaltungen.

Schon jetzt freut sich

das Team rund um Michi Lorenz

(mittlerweile hat das Unternehmen

rund 100 Mitarbeiter) auf Besucher

in Nürnberg und die Möglichkeit

einem breiten Publikum wieder die

vielfältigen Verpackungslösungen

aus Schaumstoff, Kunststoff, Holz

und Wellpappe sowie die individuellen

Koffer und Flightcases präsentieren

zu können.

Automatisierung

„Auch der Einsatz neuer Fertigungstechnologien

und ein hoher

Grad an Automatisierung ermöglichen

es uns die optimale Lösung

zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis

anbieten zu können.“ erklärt

Michael Lorenz. Das Unternehmen

das mittlerweile seit 5 Jahren am

neuen Standort in Kottingbrunn ansässig

ist, wo auch im neuen Holzverarbeitungswerk

seit 2023 produziert,

finden Besucher in Halle 4.

Stolz präsentieren die VSL Mitarbeiter individuelle

Verpackungslösungen aus Wellpappe

Mehr über das österreichische

Unternehmen sehen sie während

der FachPack:

Halle 4/ Stand 4-537

oder vorab unter: www.vsl.at

46 04/25


Mehr Effizienz und Flexibilität

Als Systemanbieter mit ganzheitlichem Anspruch steht Weber (in Österreich auch durch

die Firma Gramiller/www.gramiller.at vertreten) seit jeher für praxisnahe, effiziente und

zukunftsfähige Verarbeitungs- und Verpackungslösungen entlang der gesamten

Prozesskette. Mit dem neuen Markenversprechen „Expect More“ macht das Unternehmen

deutlich: Kunden dürfen nicht nur das, sondern in jeder Hinsicht mehr erwarten –

mehr technologische Finesse, mehr innovative Lösungen, mehr Qualität, mehr Service.

Dass dieses „Mehr“ nicht nur

ein Versprechen ist, sondern

gelebter Anspruch,

beweist Weber auf der FACHPACK

in Halle 1 Stand 1-434.

Komplettlinie

Eines der Exponate auf dem Weber

Messestand: eine leistungsstarke

Komplettlinie vom Slicer bis zum

Thermoformer inklusive Querbahn-

Etikettierer, die speziell auf die Bedürfnisse

von Lebensmittelherstellern

mit breitem Produktsortiment

und wechselnden Produktionsanforderungen

zugeschnitten ist. Ob

Frischfleisch wie marinierte Steaks

oder mehrspurige Kaliberware wie

Brühwurst und Rohwurst – mit dieser

Linie erhalten Vollsortimenter

eine wirtschaftliche Lösung für kleine

Chargen sowie mittlere und hohe

Leistungsbereiche, ohne auf Flexibilität

oder Produktqualität verzichten

zu müssen. So profitieren Kunden

von einer zukunftsfähigen, maximal

flexiblen Lösung. Ein zentrales

Merkmal der Linie ist die Auslegung

auf Skin-Verpackungen – ein zunehmend

beliebtes Verpackungsformat,

das sowohl funktionale als auch

optische Vorteile bietet – für eine

hochwertige, attraktive Produktpräsentation.

Ein besonderer Pluspunkt:

Die Realisierung der Skin-Packungen

auf der im Linienkonzept

enthaltenen wePACK 4000 erfordert

keine spezielle Konfiguration

der Verpackungsmaschine. Kunden,

die auf der gleichen Linie auch andere

Verpackungsarten produzieren

möchten, sparen damit nicht nur Investitionskosten,

sondern vermeiden

unnötige Extra-Technik und damit

zusätzliches Ausfallpotenzial und

Wartungsaufwand.

Verpackungskonzept

Neben der Komplettlinie zeigt Weber

auf der FACHPACK außerdem

ein Verpackungskonzept bestehend

aus der Hochleistungstiefziehverpackungsmaschine

wePACK 7000,

dem neuen wePICK Rekord-Pick-

Roboter und dem Bandvereinzeler

weSORT 3000 für die leistungsstarke

Verarbeitung und attraktive

Verpackung von Aufschnittprodukten

oder Stückware. Highlight

dieses Konzepts ist der neue we-

PICK – der aktuell schnellste Delta-

Roboter seiner Klasse. Er gewährleistet

höchste Präzision ohne Nachschwingen

und ermöglicht dadurch

ein höheres Produktionsvolumen

je Pick Roboter. Das reduziert Investitionskosten

und verringert den

Bedarf an Bedienpersonal – ohne

Kompromisse bei der Performance.

Besucherinnen und Besucher können

sich auf dem Weber Messestand

selbst von der Leistungsfähigkeit

überzeugen.

Mehr unter: www.weberweb.com

04/25

47


Ishida auf der FACHPACK 2025

Effizientes und nachhaltiges Verpacken, exaktes und schnelles Verwiegen, zuverlässiges

und produktionsintegriertes Prüfen: Das sind die Themen von Ishida auf

der FACHPACK 2025. Im Fokus stehen der neu entwickelte Traysealer QX 800

sowie Röntgeninspektionssysteme und Mehrkopfwaagen. Neuheiten gibt es aber

auch bei der maschinenübergreifenden Software.

Wiegen, Inspizieren, Verpacken:

Ishida nutzt die

FACHPACK 2025, um

neueste Anlagentechnik für die letzten

Prozessschritte der Produktion

(mit Ausnahme der Sekundärvepackung)

vor allem von Lebensmitteln

vorzustellen.

Technologieführerschaft

Gleich vier Mehrkopfwaagen

verdeutlichen die Technologieführerschaft

von Ishida in diesem

Segment. In Nürnberg werden u.a.

Modelle für das Wiegen von klebrigen

und empfindlichen Frischprodukten

zu sehen sein – und die

kleinste Mehrkopfwaage der Welt,

die CCW-Micro. Stellvertretend

für das breite Anlagenspektrum im

Aufgabenfeld “Prüfen, Inspizie-ren

und Detektieren” stehen nicht weniger

als fünf QC-Systeme. Dazu

gehört der IX-EN-4093 – ein Röntgenprüfsystem

der Einstiegsklasse,

das in Nürnberg Becher und Trays

mit Molkereiprodukten auf Verunreinigungen

untersucht – und

das Röntgenprüfsystem IX-EN-

2493-Compact, das auch bei sehr

leichtgewichtigen Schlauchbeutelverpackungen

eine Fremdkörperdetektion

mit Hochgeschwindigkeit

durchführen kann. Außerdem

erkennen Ishida- Röntgenprüfsysteme

auch andere Qualitätsprobleme

wie beschädigte oder fehlgeformte

Produkte.

Traysealer QX-800

Im Zentrum der Präsentation steht

aber eindeutig der Traysealer QX-

800. Er basiert auf der Plattform

des QX-500, der auf der Interpack

2023 seine Weltpre-miere feierte.

Der QX-800 wurde aber speziell für

Produktionslinien mit hohem Output

entwickelt. Er bringt es auf bis

zu 25 Zyklen pro Minute im Standardversiegelungsprozess

und bis

zu 17 unter Schutzgasatmosphäre

(MAP), verbraucht dabei im Vergleich

zur Vorgängerserie QX-Flex

rund 50% weniger Strom und spart

dank des kompakten Designs mehr

als 40% Bauraum.

Schneller Werkzeugwechsel

Aber nicht nur beim Verpacken

ist der QX-800 außerordentlich

schnell, sondern auch beim Werkzeugwechsel.

Tara O´Connor, Produktmanagerin

Traysealer: “Die

Werkzeuge sind sehr leicht und

können ohne viel Aufwand in nur

QX-800

Detailansicht der QX 800./ Fotos: © Ishida

fünf Minuten ausgetauscht werden.

Das ist ideal für Unternehmen,

die ihren Traysealer flexibel

nutzen möchten.” Das innovative

Tray-Transportsystem des QX-800

schafft die Voraussetzung dafür,

dass auch schwierige Produkte ohne

Überlaufen gefördert und verpackt

werden können. Damit vermeidet

man Produktverlust – ein

Plus für die Nachhaltigkeit.

Sentinel-Software

Darüber hinaus stellt Ishida in

Nürnberg die neueste Generation

der Sentinel-Software zur Anlagen-

Fernüberwachung und zum Reporting

vor. Mit Künstlicher Intellienz

und Maschinellem Lernen unterstützt

Sentinel 5.0 die Anwender

bei der Optimierung ihrer Produktionslinien

und bezieht dabei Echtzeitdaten

nicht nur von Ishida-Anlagen

ein. Die Software bietet dem

Anwender Einblicke in die Leistung

der Produktion, macht auf Unregelmäßigkeiten

aufmerksam und gibt

Empfehlungen zur Behebung potenzieller

Probleme.

Produktivitätsgewinne

Die „eingebaute“ KI ermöglicht

aber auch eine verbesserte Interaktion

des Anwenders mit den Maschinen.

Über den integrierten KI-

Chatbot kann der Bediener Sentinel

5.0 zum Beispiel bitten, bestimmte

Parameter zu prüfen. Erste Anwendungen

der Software zeigen: Produktivitätsgewinne

von 15% sind

durchaus realistisch – ohne Investitionen

und ohne Änderungen

auf der Hardware-Ebene. Auf der

FACHPACK kann der Besucher die

Software kennenlernen.

Mehr während der

FACHPACK:

Halle 3C, Stand 210

oder vorab unter:

www.ishida.com

48

04/25


18 Jahre KOMPACK Seminare

20 Jahre KOMPACK - Seminare

„Neu – Covid-19 Hygiene- und

Sicherheitskonzept für Messen

und Veranstaltungen“

Die Messebeteiligung -

„Instrument des Exportmarketings“

„Instrument des Exportmarketings“

DRUCK

Am 04. Dezember 2025 findet in Wien wieder • Die Nachbearbeitung eines Messeauftritts

das eintägige Seminar zum Thema

Am

• Messebeteiligung außerhalb Europas

Die

30.

Messebeteiligung

November 2023

- „Instrument

findet in Wien

des

wieder • Die Nachbearbeitung eines Messeauftritts

das

• Unternehmensförderungen

Exportmarketings“

eintägige Seminar

statt

zum Thema

• Messebeteiligung außerhalb Europas

Die Messebeteiligung - „Instrument des

• Beleuchtung diverser Wachstumsmärkte

• Unternehmensförderungen

Exportmarketings“

• Gruppenausstellungen

Teilnehmerkreis:

statt

• Beleuchtung diverser Wachstumsmärkte

Unternehmer, Export- und Marketingverantwortliche,

Messesachbearbeiter, Verkaufs- und

• Gruppenausstellungen

Teilnehmerkreis:

Referent: Alexander M. Pitlik

Unternehmer,

(Projektleiter bei Gesell&Co GmbH,

Vertriebsleiter

Export- und Marketingverantwortliche,

Messesachbearbeiter, Verkaufs- und

Referent: Alexander M. Pitlik

Messemarketing International, Wien).

(Projektleiter bei Gesell&Co GmbH,

Vertriebsleiter

Ausbildung in Wien und Washington D.C.

Inhalte:

Messemarketing International, Wien).

Beruflicher Werdegang im Konferenzmanagement

bei den Vereinten Nationen in Wien, Mar-

• Grundsatzentscheidung Messeteilnahme - der Ausbildung in Wien und Washington D.C.

Inhalte:

Nutzen für Ihr Unternehmen

Beruflicher Werdegang im Konferenzmanagement

bei den Vereinten Nationen in Wien, Marketing

& Sales Promotion für Osteuropa bei Pioneer

Saaten AG, Marketingleitung bei Ecodata

• Verschiedene Arten von Messen (Fachmessen,

Ausstellungen,

Grundsatzentscheidung

Kongresse,

Messeteilnahme

Events ...) -

- der keting & Sales Promotion für Osteuropa bei Pioneer

Saaten AG, Marketingleitung bei Ecodata

(SNI-Tochter in Osteuropa).

Vor-

Nutzen

und

für

Nachteile

Ihr Unternehmen

Seit 1994 bei Gesell&Co als Projektleiter

Standortbestimmung

Verschiedene Arten von

und

Messen

Zieldefinition

(Fachmessen,

Ihres (SNI-Tochter in Osteuropa).

für Investitionsgütermessen in Düsseldorf.

Unternehmens

Ausstellungen,

in

Kongresse,

Bezug auf

Events

Mitbewerb

...) -

und Seit 1994 bei Gesell&Co als Projektleiter

Produkt

Vor- und

-

Nachteile

wie können Sie Ihre Ziele erreichen? für Investitionsgütermessen in Düsseldorf.

Termin: 04. Dezember 2025 (10 bis ca. 16 Uhr)

Einholen

Standortbestimmung

von Informationen

und Zieldefinition

im Vorfeld der

Ihres

Messe

Unternehmens

der Messeveranstalter,

in Bezug auf Mitbewerb

die regionale

und Termin: 30. November (10 bis ca. 16 Uhr)

ORT: Wien (variiert nach Teilnehmerzahl)

Wirtschaft,

Produkt - wie

die

können

Aussteller,

Sie

die

Ihre

Besucher

Ziele erreichen?

Die

Einholen

Organisation

von Informationen

eines Messeauftritts

im Vorfeld

-

der ORT: Wien (variiert nach Teilnehmerzahl)

Preis: Euro 257,--

Standplanung,

Messe der Messeveranstalter,

Standbau, Logistik

die regionale

(begrenzte Teilnehmerzahl/inkl. Verpflegung)

• Unternehmensinterne

Wirtschaft, die Aussteller,

Kommunikation

die Besucher

im Preis: Euro 247,--

bei Anmeldung bis 30. Oktober: Euro 247,--

Rahmen

Die Organisation

einer Messebeteiligung

eines Messeauftritts - (begrenzte Teilnehmerzahl/inkl. Verpflegung)

Interessenten mailen an kompack@gmx.at

• Werbung,

Standplanung,

Public

Standbau,

Relations

Logistik

bei Anmeldung bis 30. Oktober: Euro 237,--

• Unternehmensinterne Kommunikation im

oder senden ein FAX an 01/712 20 36-99

Rahmen einer Messebeteiligung

----------------------------------------------------------------------------

Interessenten mailen an kompack@gmx.at

• Werbung, Public Relations

oder senden ein FAX an 01/712 20 36-99

Ich melde mich/uns zum Seminar an:

Firma: Ich melde .......................................... mich/uns zum Seminar an:

Teilnehmer: ...................................

Ansprechperson: ............................. Tel.: .............................................

Firma: ........................................................................... Teilnehmer: ....................................................................

Mail: Ansprechperson: ........................................................... Tel.: Unterschrift: ................................................................................

32 05/20

Die Messebeteiligung -

NEU - mit dem Schwerpunkt:

Hygienerichtlinen und -konzepte - wie organisiere ich eine Messe in Zeiten von Corona

-------------------------------------------------------

Mail: ............................................................................. Unterschrift: ...................................................................

04/25

01/24

49 69


Constantia Flexibles investiert über 100 Mil

Mit strategischen Investitionen, neuen Technologien und einem erweiterten

Produktportfolio startete Constantia Flexibles ins Jahr 2025. Die Übernahme

von Aluflexpack, der Ausbau des Digitaldrucks in Dänemark sowie die TÜV

validierte CO-Bilanz für Low Carbon Aluminum markieren zentrale Fortschritte

des Verpackungsunternehmens. Auf der FACHPACK 2025 zeigt Constantia

Flexibles in Halle 4, wie Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen

können – und stellt seine neuesten Lösungen vor.

Nach einer intensiven Phase

strategischer Investitionen,

technologischer Innovationen

und gezielter Portfolio-Erweiterungen

präsentiert sich Constantia

Flexibles auf der FACHPACK 2025

als nachhaltig gestärkter Verpackungspartner.

Im Fokus stehen

dabei messbare Fortschritte in Richtung

Kreislaufwirtschaft auf dem

Weg zu mehr Umweltverantwortung

in der Verpackungsindustrie.

Übernahme

Zu Beginn des Jahres hat Constantia

Flexibles die Übernahme von

Aluflexpack abgeschlossen, einem

führenden europäischen Anbieter

maßgeschneiderter flexibler Verpackungslösungen.

Dieser Schritt

stärkt die Position des Unternehmens

in wertschöpfungsintensiven

Segmenten – insbesondere in der

Lebensmittel- und Pharmaindustrie –

und erweitert zugleich seine technologischen

Kompetenzen sowie die

regionale Produktionspräsenz.

Verpackungsnetzwerk

„Wir sind mit einem klaren Fokus

in das Jahr 2025 gestartet: flexible

Verpackungslösungen zu entwickeln,

die den Herausforderungen von morgen

gewachsen sind“, erklärt Marc

Rademacher, Executive Vice President

Consumer Commercial bei

Constantia Flexibles. „Die Akquisition

von Aluflexpack und unsere

Investitionen in unsere Produktionsstandorte

stehen dabei nicht nur für

Wachstum – sie stehen für ein agiles,

zukunftsfähiges Verpackungsnetzwerk,

das unsere Kund:innen mit

mehr Geschwindigkeit, technischer

Tiefe und einem klaren Bekenntnis

zur ökologischen Verantwortung unterstützt.“

Breiteres Produktportfolio

Mit der Erweiterung der Unternehmensgruppe

präsentiert Constantia

Flexibles auf der FACHPACK ein

deutlich breiteres Produktportfolio.

Gezeigt werden unter anderem

Innovationen aus dem Ecolutions-

Portfolio, leistungsstarke Pouch-

Lösungen sowie neue Deckelmaterialien.

In Zusammenarbeit mit

dem Maschinenhersteller Syntegon

präsentiert Constantia Flexibles ein

Beispiel aus der industriellen Anwendung:

Auf der PMX-Linie von

Syntegon gefertigte Pouches zeigen,

wie leistungsfähig die Monomaterialien

EcoLamHighPlus (Mono-

Polyethylen) und EcoVerHighPlus

(Mono-Polypropylen) in der Praxis

sind. Zusätzlich bietet Constantia

Flexibles in Kooperation mit Wolf

Verpackungsmaschinen eine Live-

Demonstration von EcoVerHighPlus

am Stand 1-428.

Über 100 Millionen Euro

in globales

Produktionsnetzwerk investiert

Über 100 Millionen Euro hat Constantia

Flexibles in die Modernisierung

seines weltweiten Produktionsnetzwerks

investiert. In Österreich

wurden 50 Millionen Euro in die

Erweiterung des Walzwerks am

Standort Teich investiert, wodurch

Mit integrierter Trinkfunktion und

vielseitigen Einsatzmöglichkeiten setzt

ComforLid neue Maßstäbe in Sachen

Komfort und Umweltverträglichkeit.

die Aluminiumfolienproduktion um

rund 30 Prozent auf jährlich zirka

90.000 Tonnen gesteigert werden

kann. Weitere 30 Millionen Euro

flossen in eine neue Lackieranlage.

In Deutschland investierte Constantia

Flexibles über sechs Millionen

Euro in eine neue MDO-Linie

(Machine-Direction Orientation) am

Standort Pirk, die die Produktion

des Monomaterials EcoLamHigh-

Plus unterstützt. Am spanischen

Standort Burgos von Constantia Tobepal

wurde ein Tandem-Extruder

im Wert von über 15 Millionen Euro

installiert, der die Produktionskapazität

erhöht und gleichzeitig eine

verlässliche Backup-Lösung für das

Werk in Logroño bietet. In Mexiko

hat das Unternehmen im Werk Constantia

Aluprint intelligente Fertigungs-Upgrades

implementiert, um

Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit

und Effizienz weiter zu steigern.

Digitaldruck für

maximale Flexibilität

Mit der Installation einer hochmodernen

Digitaldrucklinie am Standort

Kopenhagen in Dänemark hat

Constantia Flexibles einen bedeutenden

technologischen Meilenstein

erreicht – und zugleich eine Branchenpremiere:

Erstmals ermöglicht

eine Anlage vollflächigen, wasserbasierten

Digitaldruck auf Aluminium-

und PET-Substraten. Durch den

Verzicht auf Druckplatten oder Klischees

verkürzt sich die Zeit von der

Gestaltung bis zum fertigen Druck

erheblich – bei einer Abdeckung

von 93 Prozent der Pantone-Farben.

Gleichzeitig ermöglicht das System

eine individualisierte Massenproduktion

und reduziert Materialabfall.

Low Carbon Aluminum:

Methodik zur Berechnung des

Product Carbon Footprint von

TÜV Süd validiert

Als weiteren Beleg für sein Umweltengagement

hat Constantia Flexibles

eine unabhängige Validierung

durch TÜV Süd für die Methodik

zur Berechnung des Product Carbon

Footprint (PCF) seines Low Carbon

Aluminum erhalten. Diese Validierung

bestätigt die Genauigkeit und

Transparenz der CO 2 -Berechnung

entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Diese präzise Kalkulation

ermöglicht es Kund:innen,

fundierte Entscheidungen zu treffen

und macht Fortschritte bei der Erreichung

ihrer eigenen Umweltziele

messbar.

Highlights auf der FachPack

Auf der FACHPACK 2025 rückt

Constantia Flexibles sein Ecolutions-Portfolio

in den Mittelpunkt

– eine umfassende Auswahl an

Verpackungslösungen aus Monomaterialien,

die für das Recycling

konzipiert sind. Das Portfolio umfasst

unter anderem EcoLam, das

zur Familie der Polyethylen (PE)-

basierten Laminaten gehört, die für

den PE-Recyclingstrom entwickelt

wurden und in verschiedenen Barrierestufen

erhältlich sind. Darunter

EcoLamHighPlus, das konventionelle

PET/Alu/PE-Strukturen in

50 04/25

Schneller zum fertigen Design:

Digitaldruck für maximale Flexibilität


lionen Euro und erweitert Produktportfolio

Die Pouches sind in verschiedenen

Formen, Größen und Materialien

erhältlich und bieten hochwertige

Druckoptionen sowie vielfältige

Individualisierungsmöglichkeiten.

Fotos: Constantia Flexibles

Leistung und Nachhaltigkeit herausfordert.

EcoVer, basierend auf

Mono-Polypropylen (PP), überzeugt

durch hohe Transparenz, Hitzebeständigkeit

und zuverlässige

Siegeleigenschaften und eignet

sich für eine Vielzahl von Anwendungen.

Ergänzt wird das Portfolio

durch EcoAlu, das leistungsstarke

Aluminiumlösungen wie AluTainerRetort

umfasst – mit hoher Barrierefunktion

für anspruchsvolle

Einsatzbereiche wie sterile Lebensmittelverpackungen.

Der neue Standard für

Aluminium-Stanzdeckel

Mit integrierter Trinkfunktion und

vielseitigen Einsatzmöglichkeiten

setzt ComforLid neue Maßstäbe

in Sachen Komfort und Umweltverträglichkeit.

Die innovative

Aluminiumdeckel-Lösung vereint

Hygiene, Recyclingfähigkeit und

eine deutlich reduzierte CO 2 -Bilanz.

Entwickelt mit Blick auf die Bedürfnisse

der Verbraucher:innen ersetzt

ComforLid herkömmliche Kunststoffdeckel

– ohne Kompromisse bei

der Benutzerfreundlichkeit zu machen

und mit verbessertem ökologischem

Fußabdruck. Die optimierte

Materialzusammensetzung ermöglicht

eine vollständige Recyclingfähigkeit

über bestehende Sammelund

Verwertungssysteme. In Kürze

startet zudem die Produktion mit

Low Carbon Aluminum, wodurch

die Treibhausgasemissionen um bis

zu 43 Prozent gesenkt werden können.

EcoPeelCover: Der dünnste

Aluminiumdeckel der

Ecolutions-Familie

Neben dem ComforLid hat Constantia

Flexibles mit EcoPeelCover

einen weiteren ressourcenschonenden

Aluminiumdeckel entwickelt:

den weltweit dünnsten gestanzten

Aluminiumdeckel seiner

Art. Er reduziert den Materialeinsatz

deutlich – um 25 Prozent bei der

Aluminiumdicke und um 50 Prozent

beim Beschichtungsgewicht. Der

Druck erfolgt lösemittelfrei im UV-

Flexodruckverfahren. Trotz seiner

extrem dünnen Struktur erfüllt der

Deckel höchste Leistungsanforderungen:

Er ist durchstoßfest, bietet

zuverlässigen Schutz vor Sauerstoff

und Feuchtigkeit und hält Siegeltemperaturen

von bis zu 230 °C

stand. Als Teil der Ecolutions-Produktlinie

ist EcoPeelCover auch in

Varianten aus Low Carbon Aluminum

sowie mit ASI-Zertifizierung

erhältlich. Diese Spezifikation wurde

mit bedeutenden Branchenauszeichnungen

gewürdigt – darunter

der renommierte Deutsche Verpackungspreis

2024 und der Global

Packaging Award 2025.

Constantia Flexibles

erweitert das

Pouch-Portfolio

Mit der Integration von Aluflexpack

hebt Constantia Flexibles

sein Pouch-Portfolio auf ein neues

Niveau und bietet leistungsfähige,

durchdachte Verpackungslösungen

für Lebensmittel, Tiernahrung,

Molkereiprodukte, Süßwaren und

Pharmazeutika an. Dank eines vollständig

integrierten Produktionsprozesses

– von der Folienherstellung

bis zur Pouchformung mit Features

wie Zipper oder Spouts – profitieren

Kund:innen von kürzeren Lieferzeiten

und maßgeschneiderten

Lösungen bei gleichbleibend hoher

Qualität. Die Pouches sind in verschiedenen

Formen, Größen und

Materialien erhältlich und bieten

hochwertige Druckoptionen sowie

vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten.

EcoVer Spouted Pouch:

Verpackungsinnovation

auf PP-Basis

Ein aktuelles Highlight ist der

Mono-PP-Spouted Pouch – eine

vollständig aluminiumfreie Lösung,

die für das Recycling im entsprechenden

Wertstoffstrom konzipiert

wurde. Dieser innovative Pouch

bietet eine hervorragende Barriere

gegen Sauerstoff und Wasserdampf

und eignet sich ideal für haltbare

Produkte, die heiß abgefüllt und

pasteurisiert werden, wie z. B. Babynahrung,

Fruchtpüree oder Nassfutter

für Haustiere, ebenso wie für

kalt abgefüllte oder milchbasierte

Anwendungen. Der EcoVer Spouted

Pouch ist in drei verschiedenen

Barrierestufen erhältlich: EcoVer,

EcoVerPlus und EcoVerHighPlus.

Monomaterial-Verpackung auf

PP-Basis für Nassfutter und

Fertiggerichte

Eine weitere bedeutende Innovation

im Bereich der Pouches ist

der neue sterilisierfähige Monomaterial-PP-Pouch,

der speziell für

Anwendungen mit hohen Temperaturen,

wie Nassfutter für Haustiere

und Fertiggerichte, entwickelt

wurde. Diese Hochbarriere-Lösung

hält den Anforderungen des Hitzesterilisations-Prozesses

stand und

ist für europäische PP-Recyclingströme

konzipiert. Der EcoVer Retort

Pouch bietet eine hohe Barriere

gegen Sauerstoff und Feuchtigkeit,

gewährleistet Produktsicherheit

und verlängerte Haltbarkeit – und

stellt eine fürs Recycling konzipierte

Alternative zu herkömmlichen

Mehrschichtlaminaten dar.

ALUMINIUMLÖSUNGEN:

Alufoil Container: Die

smarte Wahl für Nassund

Haltbarkeitsprodukte

Neben seinen Pouch-Lösungen

bietet Constantia Flexibles auch

Aluminiumbehälter, die sich ideal

für Anwendungen wie Fleisch,

Fisch, Fertiggerichte, Desserts und

Tiernahrung eignen. Diese Behälter

wurden entwickelt, um höchsten

Leistungs- und Qualitätsstandards

gerecht zu werden, und nutzen die

funktionalen Vorteile von Aluminium

– darunter die Eignung für

den direkten Lebensmittelkontakt

bei hohen Temperaturen sowie exzellente

Barriereeigenschaften bei

minimaler Materialstärke. Dank

vollständig anpassbarer Materialeigenschaften,

kreativer Formgebung

zur Markenprofilierung und vollflächiger

Bedruckbarkeit vereint der

Alufoil Container technische Exzellenz

mit starker Optik.

Folie für Peel-off-Verschlüsse:

Für Retorten- und

Trockenanwendungen

Neu im Portfolio von Constantia

Flexibles ist eine hochwertige Peeloff-Folienlösung

von Aluflexpack,

die erstklassigen Produktschutz mit

maximaler Benutzerfreundlichkeit

vereint. Die Folie eignet sich sowohl

für Retorten- als auch für Trockenanwendungen

und hält den hohen

Temperaturen und dem Druck während

der Sterilisation stand. Damit

ist sie ideal für Lebensmittel, Tiernahrung,

pharmazeutische Produkte,

Milchpulver, Snacks und Nahrungsergänzungsmittel

geeignet. Sie sorgt

für langanhaltende Frische und ein

sauberes, leichtes Öffnen. Die Lösung

ist vollständig individualisierbar

und erfüllt unterschiedlichste

Verpackungsanforderungen in verschiedenen

Branchen.

Mehr während der

FachPack:

´Halle - 4, Stand 4-523

oder vorab unter:

www.cflex.com

04/25

51


Logett investiert nachhaltig

Nachdem die Firma Logett letztes Jahr von der internationalen ESG-Rating Agentur

EcoVadis mit der Gold Medaille ausgezeichnet wurde schaffte das Unternehmen heuer

sogar den Platinum Status zu erreichen. „Dies spiegelt die Qualität unseres Nachhaltigkeits-Managementsystems

wider und zeigt unser Engagement für die Förderung

der Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ so Geschäftsführer

Manfred Pichler, der auch stolz das Zertifikat für das ISO 14001:2015 Umweltmanagementsystem

herzeigt. Neben diesen Auszeichnungen sind Investitionen in die

Umwelt und in eine neue Prati Jupiter 670 TCW (wird von der Labelexpo, wo sie dem

breiten Publikum vorgestellt wird, direkt nach Vorarlberg geliefert) aktuelle Highlights

des Unternehmens.

Schon der Name Logett verrät,

dass Logistik-Etiketten das

Hauptprodukt des Unternehmens

sind. „75 Prozent beträgt der

Anteil von Logistik-Etiketten an der

Produktion“, verrät der Geschäftsführer.

Dabei handelt es sich um

Blanko-Etiketten, in Form und Größe

individuell abgestimmt, die dazu

dienen, dass die Unternehmen alle

notwendigen Logistikdaten aufdrucken

können. Aber auch bedruckte

Etiketten zählen seit Jahren zum

Sortiment. (KOMPACK berichtete)

„Wie beliefern zum Beispiel die

Lebensmittelbranche mit Aktionsetiketten,

die auf die jeweiligen Verpackungen

von Fleisch- und Wurstwaren

aufgeklebt werden“, erläutert

Manfred Pichler. Sein Vater, Kurt

Pichler ergänzt: „Zu den wichtigsten

Kunden des Unternehmens zählen

neben der Transport- und Logistikbranche

auch die Lebensmittel- und

Getränkeindustrie.“

Neue Märkte

„Nach unseren guten Erfahrungen

mit Prati Stanzmaschinen freuen wir

uns schon auf die neueste Investition.

Mit dieser Anlage können wir

schneiden und rotativ stanzen. Die

semirotierende Stanzeinheit verfügt

über ein sehr einfaches Ladesystem.

Die neue Jupiter 670 TCW überzeugt

durch schnellen Rollenwechsel

und der Arbeitsbreite. Wir werden

die Möglichkeiten noch genau

ausloten. Eines ist aber klar - mit der

neuen Stanzmaschine steigern wir

sowohl die Quantität als auch Qualität

der bestehenden Produktion weiter.“

so der Geschäftsführer.

Blick auf das Firmengebäude

Rasante

Unternehmensentwicklung

Hintergrund dieser Investition

ist das anhaltende Wachstum des

Unternehmens. Logett wurde 1997

gegründet, wobei die Firma Müroll

wesentlich an der Gründung beteiligt

war. „Von Seiten Müroll bestand

Bedarf an Logistiketiketten, um die

eigenen Produkte, wie Selbstklebeb.

nder, Papierrollen und Etiketten, zu

kennzeichnen. So hat man beschlossen,

mit Logett ein eigenständiges

Unternehmen ins Leben zu rufen“,

erzählt Kurt Pichler aus der Firmenhistorie.

Es wurde die erste Etikettenstanzmaschine

gekauft und in

weiterer Folge kam eine Druckmaschine

dazu. Der Start des jungen

Unternehmens war erfolgreich und

es konnten neben Müroll zahlreiche

weitere Kunden gewonnen werden.

Die rasante Geschäftsentwicklung

führte dazu, dass man sich 2010 aus

der „Wohngemeinschaft“ mit Müroll

löste. Es folgte der Neubau eines

Produktions- und Verwaltungsgebäudes

auf über 6.000 m. in Frastanz.

Anfang 2011 wurde der Umzug

an den neuen Standort vollzogen.

(KOMPACK berichtete) „Als

wir hierhergezogen sind, hatten wir

drei Stanzmaschinen und eine kleine

Druckmaschine. Jetzt haben wir drei

Flexodruckmaschinen, eine Digitaldruckmaschine

und acht Stanzkonfektionsmaschinen

(ohne die aktuelle

Investition). Begonnen haben

wir mit fünf Mitarbeiter:innen, jetzt

sind fast zwanzig“, blickt Manfred

Pichler stolz auf die Unternehmensentwicklung.

Er selbst ist seit 2010

im Unternehmen und hat 2019 die

Geschäftsführung – gemeinsam mit

seinem Vater Kurt – übernommen.

Dieser ist seit 2022 in Ruhestand,

seitdem ist Manfred Pichler alleiniger

Geschäftsführer.

Nachhaltigkeit

Wie bereits erwähnt investiert das

Unternehmen nicht nur in den Maschinenpark,

auch Nachhaltigkeit

spielt zunehmend eine Rolle. So

kam vor einiger Zeit eine PV-Anlage

auf das Unternehmensdach, mit

der Logett einen Großteil seines

Eigenbedarfes an Energie decken

kann. Ganz im Sinn der Umwelt

wurde nicht nur die Beleuchtung

der Produktion auf LED umgestellt.

„Dadurch können wir einerseits Energie

einsparen und konnten mit

Manfred Pichler freut sich

in der Druckhalle

schon auf die neue Anlage

weniger Lampen die Helligkeit verdreifachen.“

So der Geschäftsführer

und weiters: „Unsere Nilpeter FA4

Next haben wir von UV auf LED-

Trocknung umgestellt und sparen

damit ebenso Energie ein und

konnten damit auch den Lärmpegel

senken. Beim LED-UV-Druck erfolgt

der Trocknungsprozess durch

spezielle LED-UV-Lampen. Diese

verbrauchen um bis zu 80 Prozent

weniger Energie als herkömmliche

UV-Lampen und lassen sich zudem

ohne Wartezeiten ein- oder

ausschalten. Ebenso kommt es bei

LED-UV-Trocknern zu keiner Ozonentwicklung.

Dadurch werden die

bisher notwendigen Absaug- bzw.

Entlüftungsaggregate überflüssig.“

Letztendlich beweist auch die

erfolgreiche Zertifizierung nach

14001 dem Unternehmen einen systematischen

Umweltschutz in allen

Prozessen sowie einen bewußten

Umgang mit Ressourcen. Ständige

Verbesserung der Umweltziele sowie

die Verantwortung gegenüber

Natur und Gesellschaft zeichnet

diese zertifizierung genauso aus wie

nachhaltiges Wachstum für eine bessere

Zukunft.

Mehr über das Unternehmen und

dem Schwesterbetrieb Müroll

sehen Sie während der FachPack:

Halle 6 / Standnummer 6-264 oder

vorab unter: www.mueroll.com

oder www.logett.at

52

04/25

Aktuelle Auszeichnungen


Robatech feiert und präsentiert Alpha

Robatech präsentiert auf der FACHPACK in Nürnberg mit Alpha die erweiterte

Schmelzgerätereihe der neuen Generation. In Halle 2, Stand 407 zeigt das Schweizer

Unternehmen, wie sich Klebstoffauftrag in der Verpackungsindustrie effizient, sicher

und nachhaltig gestalten lässt. Passend zum 50-jährigen Firmenjubiläum präsentiert

sich Robatech modern und zukunftsorientiert.

Das neue Schmelzgerät

Alpha schmilzt je nach

Tankgrösse bis zu 12.5

kg/h thermoplastische Klebstoffe.

Die hohe Systemverfügbarkeit und

Energieeffizienz sorgen für einen

nachhaltigen Betrieb und niedrige

Betriebskosten – beides Pluspunkte,

um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Alpha ist mit dem Robatech Control

System (RCS) ausgestattet und

bietet somit eine smarte Bedienung

und zahlreiche Schnittstellen zur

Vereinfachung der Systemintegration,

Steuerung und Überwachung

des Klebstoffauftrags. Dies erleichtert

bestehenden Kunden das Upgrade

von früheren Systemen – und

neuen Benutzern den Einstieg in

die neueste Generation. Ausserdem

sind Robatechs Heizschläuche und

Auftragsköpfe ab Baujahr 2000 mit

Alpha kompatibel.

50 Jahre Robatech:

Connecting the future

Ein Blick zurück bestätigt: Zukunftsfähige

Technologie ist einer

der Gründe, warum viele von Robatechs

Kundenbeziehungen seit

Jahrzehnten bestehen. «Langjährige

Beziehungen sind die Grundlage

unseres Erfolgs», sagt CEO Yves

Ottiger. Und Firmeninhaber Marcel

Meyer ergänzt: «Wir gestalten

die Zukunft nicht allein, sondern

Seite an Seite mit unseren Kunden.

Wir entwickeln gemeinsam Lösungen,

die den Produktionsalltag

einfacher, sicherer und effizienter

machen.» Dass Robatech grossen

Wert auf persönliche Betreuung,

lokale Nähe und schnellen Service

legt, widerspiegelt sich in der globalen

Präsenz des Unternehmens.

Die Geschichte, die 1975 in Muri

(Schweiz) begann, wird auf der

FACHPACK 2025 gemeinsam mit

Kunden und Partnern weitergeschrieben.

Mehr unter: www.robatech.at

oder während der FachPack:

Halle 2, Stand 407

Die Robatech AG, Schweizer Herstelrin von Klebstoff-Auftragssystemen,

feiert 2025 unter dem Motto «Connecting the future» ihr 50-jähriges

Bestehen. Seit der Gründung 1975 steht das Unternehmens für

wegweisende Technologie, nachhaltige Lösungen und

eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Mitarbeitenden

weltweit.

„Wir blicken dankbar zurück – und mit Zuversicht nach vorn“. Mit

diesen Worten bringt CEO Yves Ottiger die Haltung von Robatech

zum Jubiläum auf den Punkt. „Langjährige Beziehungen sind die

Grundlage unseres Erfolgs“, so Ottiger weiter. „Was uns auszeichnet, ist

nicht nur technologische Kompetenz, sondern das Vertrauen,

das wir über Jahrzehnte hinweg aufbauen durften.“ Auch Firmeninhaber

Marcel Meyer betont die partnerschaftliche Ausrichtung des

Unternehmens: „Die Zukunft gestalten wir nicht allein, sondern Seite

an Seite mit unseren Kunden. Wir entwickeln gemeinsam Lösungen,

die den Produktionsalltag einfacher, sicherer und effizienter machen.“

Von Muri in die Welt hinaus

Was 1975 im aargauischen Muri (Schweiz) mitfünf Mitarbeitenden

und dem ersten Schmelzgerät Roba 1 begann, hat sich zu einem global

tätigen Unternehmen entwickelt. 1980 gründete Robatech die erste

Tochtergesellschaft im Ausland. Heute ist das Unternehmen in über 80

Ländern vertreten – mit 19 eigenen Gesellschaften und einem starken

Partnernetzwerk auf allen Kontinenten. Kundennähe, persönliche

Betreuung und schnelle Serviceverfügbarkeit gehören bis heute zu

den zentralen Werten.

Technologie mit Weitblick und Verantwortung

Seit den Anfängen setzt Robatech auf technologische Innovation

mit Blick auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Systemoffenheit.

Anfang der 1980er Jahre verfügten Robatechs Schmelzgeräte bereits

über eine elektronische Temperaturregelung – damals ein Novum.

Auch aktuelle Entwicklungen zeigen diese Philosophie:

Das Schmelzgerät Alpha, das im April 2025 lanciert wurde, lässt

sich nahtlos in bestehende Anlagen integrieren – modular,

effizient und kundenorientiert.

Halle 3C / Standnummer 3C-322

04/25

53


Ganzheitliche Lösungen für die Kreislaufwirtschaft

Schütz auf der FACHPACK 2025

In Nürnberg trifft sich die Verpackungsindustrie auf der FACHPACK um sich unter dem

Leitthema „Transition in Packaging“ über den umfassenden Wandel der Branche auszutauschen.

Im Fokus stehen dabei unter anderem der Ausbau der Kreislaufwirtschaft

und die Frage, welchen Beitrag Verpackungen leisten können, damit Unternehmen ihre

Umweltziele erreichen. Schütz präsentiert konkrete Antworten in Form von ganzheitlich

entwickelten Verpackungssystemen und Services, die Nachhaltigkeit, Sicherheit und

Effizienz vereinen.

Da die Konzentration auf

Einzelaspekte wie den Einsatz

von Kunststoffrezyklat

allein zu kurz greift, verfolgt Schütz

unter dem Motto „Circular by Design“

einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz

bei seinen Verpackungen.

Alle Produktinnovationen

sind so konzipiert, dass sie über die

gesamte Supply Chain hinweg volle

Performance bieten – und sich nach

Gebrauch problemlos in den Materialkreislauf

zurückführen lassen. Das

Ergebnis: Verpackungen, die sich

sowohl durch ökologische Effizienz

als auch durch ökonomischen Nutzen

auszeichnen.

Designt für die Wiederverwendung:

ein weltweiter Kreislauf

Das Kreislaufsystem Schütz Ticket

Service stützt sich auf ein weltweit

etabliertes Netzwerk aus Wiederverwendungs-

und Rekonditionierungsprogrammen,

das passgenau

auf die Anforderungen von Kunden

und Entleerern abgestimmt ist. Dazu

zählen sowohl offene als auch

geschlossene Kreisläufe für IBC,

Fässer und Kanister mit professioneller

Reinigung, dem Austauschen

und der Reperatur von Verpackungskomonenten,

sowie packmittelspezifischen

Verfahren wie die thermische

Behandlung von Stahlfässern.

Die Umsetzung erfolgt über 70

Produktions- und Servicestandorte

weltweit sowie durch zertifizierte

Partner – allein in Europa an 28 Lokationen.

Neue Partnerschaften in

Frankreich, Spanien, Dänemark und

Schweden sowie der Ausbau bestehender

Standorte mit zusätzlichen

Rekonditionierungsanlagen – etwa

in Italien und Belgien – stärken die

Marktpräsenz und erweitern die Kapazitäten

für nachhaltige Services

direkt vor Ort.

Ticket Service

Die weltweite Rückholung entleerter

Industrieverpackungen über

den Schütz Ticket Service ist einfach,

schnell und in der Regel kostenlos.

54 04/25

Auf der Fachpack 2025 präsentiert Schütz zahlreiche innovative

Verpackungslösungen aus den Bereichen IBC, Kunststoffund

Stahlfässer sowie Kunststoffkanister.

Je nach Wiederaufbereitungsverfahren

wird in unternehmenseigenen

Recyclingcentern unter Einhaltung

strengster Umwelt- und Qualitätsstandards

Kunststoffrezyklat gewonnen.

Dieses wird vollständig

wiederverwendet – entweder für

die Herstellung neuer Verpackungskomponenten

wie Kunststoffpaletten

oder Eckschonern für IBC oder

fließt bei den Schütz Green Layer-

Verpackungen als hochwertiges Regranulat

mit einem Anteil von 30

% in die mittlere Schicht der IBC-

Innenbehälter, Kanister und Kunststofffässer

ein.

Lösungen, die

den Kreislauf schließen

Neben der Green Layer-Serie werden

auf dem Schütz-Stand weitere

Innovationen dieses ganzheitlichen

Ansatzes ausgestellt, darunter der

Schütz Impeller, ein vollständig recycelbares

Einweg-Rührwerk für

IBC. Das auf Wunsch direkt ab Werk

integrierte System ermöglicht das sichere

und kontaminationsfreie Aufrühren

viskoser Stoffe im geschlossenen

Behälter. Für eine optimale

Abstimmung auf die Eigenschaften

des Füllguts können Anwender

zwischen dem bewährten Becherrührwerk

und einer neuen Impeller-

Geometrie, dem Flügelrührwerk,

auswählen. Dieses gewährleistet

auch bei niedrigen Drehzahlen eine

gleichmäßige Durchmischung.

Veranschaulicht wird der Einsatz

des Impellers beispielhaft in einem

Ecobulk MX560. Der IBC mit 560

Litern Füllvolumen eignet sich aufgrund

des vergleichsweise geringen

Eigengewichts besonders gut für

den mobilen Einsatz, beispielsweise

bei der Verarbeitung hochkonzentrierter

Füllgüter in der Agrochemie.

Ecobulk SX-D

Leicht entzündliche Flüssigkeiten

werden mit dem Ecobulk SX-D

besonders sicher verpackt. Dieser

spezielle IBC ist für den Einsatz in

Ex-Zonen 1 und 2 geeignet und hat

Feuerschutztests mit brennbaren

und entzündlichen Flüssigkeiten

erfolgreich absolviert. Die doppelwandige

Konstruktion bietet zusätzlichen

Auslaufschutz, sodass

auch unter extremen Bedingungen

kein Füllgut austreten kann. Unabhängige

Institutionen bestätigen die

Sicherheit der Verpackung: Der SX-

D ist sowohl von Underwriters Laboratories

Inc. als auch als bislang

einziger Kombinations-IBC von der

US-Versicherungsgesellschaft FM

Global Group geprüft und zertifiziert.

Auf der Fachpack wird der am

Markt bewährte IBC in der Variante

SX-D OV ausgestellt. Diese verfügt

zusätzlich zur Entnahmemöglichkeit

von oben über eine Auslaufarmatur

für die Entnahme von unten.

Combi-Fass

Für stark permeierende, aggressive

und korrosive Füllgüter, oftmals in

der sogenannten Verpackungsgruppe

I klassifiziert, eignet sich das

Combi-Fass von Schütz. Hier kombiniert

der Verpackungsspezialist

die Stabilität und den Permeationsschutz

eines Standard-Stahlfasses

mit einem Innenbehälter aus HDPE-

Kunststoff, der Korrosionsfreiheit

und Sauberkeit sicherstellt. Für doppelten

Leckageschutz ist der Zwischenraum

durch eine Runddichtung

versiegelt. Diese Verpackungslö-

Der Ecobulk SX-D ist einsetzbar in

EX Zonen 1 + 2. Bei der Variante

SX-D OV kann das Füllgut über eine

zusätzliche Auslaufarmatur nun auch

sicher von unten entnommen werden.

Fotos: Schütz


Die Kanister der Produktlinie SC1 gibt es nun auch in Foodcert und

Cleancert-Varianten für maximale Produkt- und Prozesssicherheit.

sung ist besonders für Chemikalien

geeignet, die mit rohem Stahl oder

herkömmlichen Innenlacken nicht

kompatibel sind.

Lebensmittel- und

Getränkeindustrie

Für besonders sensible Anwendungen

in der Lebensmittel- und

Getränkeindustrie hat Schütz seine

SC1-Kanisterserie erfolgreich

einer FSSC 22000-Zertifizierung

unterzogen. Höchste Lebensmittelsicherheit,

geprüfte Materialien und

eine kontrollierte Produktion garantierten

nicht nur Qualität, sondern

auch Sicherheit und Kosteneffizienz

entlang der gesamten Lieferkette.

Darüber hinaus sind die Kanister in

einer Cleancert-Variante verfügbar,

die in Industrien mit noch höheren

Reinheitsansprüchen als Alternative

zu Standardkanistern zum Einsatz

kommen. Die dort produzierten

Füllgüter werden beispielweise im

Automotive-Bereich verwendet, in

dem technische Sauberkeit elementar

ist.

Neue Palettenvarianten

Damit Industrieverpackungen und

deren Füllgüter nicht nur nachhaltig,

sondern auch sicher ans Ziel

kommen, hat das Unternehmen

neue Palettenvarianten für IBC und

ein Ladungssicherungskonzept für

Stahlfässer entwickelt. Bereits die

Wahl dieser kritischen Bauteile beeinflusst

die Gesamtperformance der

Verpackungslösung entscheidend.

Eine besonders nachhaltige Option

ist die Kunststoffrahmenpalette mit

ihrer robusten Konstruktion für maximale

Stabilität, Langkebigkeit und

beste Fördereigenschaften. Sie wird

im hauseigenen Spritzgussbetrieb

zu 100 % aus Rezyklat gefertigt, ist

äußerst stabil und langlebig und ermöglicht

CO 2 -Einsparungen von bis

zu 64,8 kg pro Stück im Vergleich zu

einer herkömmlichen IBC-Palette.

Zukunftssichere Lösungen

Aber auch andere Materialien

bieten zukunftssichere Lösungen.

Durch eine zusätzliche Mittelkufe

erreicht die 3-Kufen-Stahlpalette

nicht nur eine vergrößerte Auflagefläche,

auch die Traglastverteilung

ist gegenüber einer herkömmlichen

Stahlkufenpalette signifikant besser

– insbesondere bei schweren

Transportgütern mit hoher Dichte.

Um Sicherheit beim Transport von

Stahlfässern auf Paletten zu gewährleisten

hat Schütz die effiziente, zuverlässige

und ressourcenschonende

Ladungssicherung Drumfix entwickelt.

Das neue System sorgt für

eine enorme Ersparnis an Zeit und

Aufwand auf der Anwenderseite und

bietet administrationsfreies und problemloses

Recycling.

Verpackung als anwendungsbezogene

Problemlösung

Die Anforderungen an Verpackungen

sind heute so vielfältig wie

nie zuvor. Für Schütz ist klar: Nachhaltigkeit

darf kein Widerspruch zu

Sicherheit und Performance sein.

Deshalb wird die Entwicklung von

Verpackungslösungen als eine kontinuierliche

Optimierungsaufgabe

angesehen, die mit durchdachtem

Design höchste Anwendungssicherheit,

beste Produktperformance und

maximale Effizienz bieten sowie

den Anforderungen moderner Kreislaufwirtschaft

entsprechen.

Von dem technisch-innovativen

Produktfokus des Circular Design

von Schütz können sich

Interessierte auf der FACHPACK

in Halle 6, Stand 6-328

selbst überzeugen - oder

vorabunter: www.schuetz.net

WE LABEL YOUR SUCCESS

Etiketten von Logett.

Logett GmbH

Sonnenbergerstraße 27a · A-6820 Frastanz

T +43 5522 52518-0 · F +43 5522 52518-66

office@logett.at · www.logett.at

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BLANKO

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BEDRUCKTE

ETIKETTEN

THERMOTRANSFER

BÄNDER

04/25

55


Klimakontrolle

Condair präsentiert auf der FACHPACK die aktuelle

Generation von energiesparenden und VDI-zertifizierten

Luftbefeuchtungslösungen zur kontrollierten

Konditionierung des Raumklimas in der Verpackungsindustrie.

Eine konstant optimale Luftfeuchte

ist für viele Produktionsprozesse

ein entscheidender

Qualitätsfaktor, der

Materialien und Maschinen schützt

und die Kosten senkt. Sinkt die relative

Luftfeuchte unter die optimalen

Werte, können elektrostatische Aufladungen,

Dimensionsänderungen

und schlechte Druckqualität die Produktion

beeinträchtigen.

Weniger Energiekosten

Auf der FACHPACK zeigt Condair

aktuelle Möglichkeiten einer

energieeffizienten Luftbefeuchtung.

Die Condair Direkt-Raumsysteme

zeichnen sich durch einen besonders

niedrigen Primärenergiebedarf aus:

Mit bis zu 70 bar Betriebsdruck wird

das Wasser über Hochdruckdüsen

mikrofein vernebelt. Der Energieverbrauch

der Hochdruckpumpe ist

dabei mit 700 W sehr gering und ermöglicht

eine Kosten-Ersparnis von

über 90% im Vergleich zu anderen

Technologien. Hinzu kommt, dass

die Kosten für den Einsatz von Klimageräten

durch den zusätzlichen

Kühleffekt der Luftbefeuchtung reduziert

werden können.

Stand der Technik

Mit der Zertifizierung nach VDI

6022, Blatt 6 dokumentieren Luftbefeuchtungssysteme

heute den

aktuellen Stand hinsichtlich Betriebssicherheit

und Hygiene. Welche

Voraussetzungen es für eine

VDI-Zertifizierung gibt und welche

Hygienemaßnahmen, Inspektionsintervalle

und Keimobergrenzen dafür

notwendig sind, wird in Nürnberg

von den Condair-Experten beantwortet.

Condair zeigt die aktuellen

Möglichkeiten der

Direkt-Raumluftbefeuchtung

in Funktion auf der FachPack

in Halle 4, Stand 4-415.

Ein aktueller Leitfaden zum

Thema „Energiekosten senken“

kann kostenfrei bei Condair

angefordert werden:

https://www.condair-systems.de/

energiekosten-senken

Ready for future-

packed solutions?

„Transition in Packaging“ als diesjähriges Motto der

FachPack und beschreibt den umfassenden Wandel

der Verpackungsindustrie. Zwischen Digitalisierung,

EU-Vorgaben und Materialinnovationen müssen

Prozesse und Geschäftsmodelle neu gedacht werden.

Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern Erwartung –

von Politik und Verbrauchern gleichermaßen.

Die Saropack Gruppe ist

sich ihrer Verantwortung

bewusst – und liefert mit

dem SaroGreen Konzept kundenorientierte

Antworten. Saropack AG

nutzt die Messe als Plattform, um

Branchenkennern und Entscheidungsträgern

ihr umfassendes Portfolio

und das SaroGreen Konzept

für umweltverträgliche und ressourcenschonende

Verpackungslösungen

zu präsentieren.

Marktführer

Als Marktführer im Verkauf von

Folienverpackungssystemen im

DACH-Raum verfolgt Saropack einen

ganzheitlichen Ansatz, der das

Knowhow für Verbrauchsmaterial,

die Maschinen und den technischen

Service kombiniert.

Neueste Innovationen

Besucherinnen und Besucher

erfahren, wie sich Folienverpackungen

dank neuester Innovationen

in Materialien und Prozesse

optimieren lassen. An den Verpackungsmaschinen

vor Ort demonstriert

Saropack die Funktionalität

von nachhaltigen und lebensmittelkonformen

Folien mit Recyclinganteilen.

Ein umfassendes Portfolio

für massgeschneiderte und branchenspezifische

Lösungen, über das

sich Interessierte am Stand unverbindlich

beraten und informieren

lassen können.

Mehr während der FachPack

Halle 7, Stand 7-741

oder vorab unter:

www.saropack.at

Fotos: Saropak

VDI-Zertifizierung von Direkt-Raumluftbefeuchtern

Fotos: Condair GmbH

56 04/25


WELLPAPPE

Maßgeschneiderte Verpackungslösungen

Unter dem Motto „Redefining Packaging for a Changing World“ gehen wir bei

DS Smith weit über herkömmliche Verpackungslösungen hinaus. Unser Team steht

Ihnen von der Konzeption bis zur Umsetzung zur Seite, um wegweisende Verpackungen

aus Wellpappe zu entwickeln. Bei uns erwarten Sie die neuesten Verpackungslösungen

für Retail, FMCG, E-Commerce und vieles mehr.

Im PackRight Centre bringen

wir Inspirationen direkt vom

Zeichenbrett in die Produktion.

In gemeinsamen Workshops

finden wir die richtigen Verpackungslösungen,

mit denen Sie

Ihre Ziele erreichen. Unsere erfahrenen

Designer:innen erarbeiten in

einem strukturierten, vierstufigen

Prozess maßgeschneiderte Konzepte,

die exakt auf Ihre individuellen

Anforderungen zugeschnitten

sind. Ob Umsatzsteigerung, Kostensenkung,

Risikomanagement

oder Förderung der Kreislaufwirtschaft

- Sie können spezifische Optimierungsbereiche

und Erfolgskriterien

ganz nach Wunsch festlegen.

Unsere bewährte PackRight-

Methodik begleitet Sie durch den

Von der Idee bis in die Produktion:

Die bewährte PackRight-Methodik begleitet Sie durch

den gesamten Prozess. / Fotos: © DS Smith

gesamten Prozess, von der Datenerhebung

bis zur Umsetzung.

Kontaktieren Sie uns und buchen

Sie noch heute Ihren kostenlosen

PackRight Workshop bei DS Smith.

Verpacken wir gemeinsam Ihre Erfolgsgeschichte!

Um unsere Kunden auf dem

Weg zur erfolgreichen Kreislaufwirtschaft

zu unterstützen

hat DS Smith eine vielfältige

Palette innovativer

Verpackungen entwickelt.

E-Commerce Envelope von DS

Smith ist eine hochwertige

Verpackungslösung für

Luxusgüter und Geschenke, die

ein intuitives Öffnen und

Wiederverschließen ermöglicht.

Redefining Packaging

for a Changing World

DS Smith – Ihr Experte für Verpackungen aus Wellpappe

Margarethen am Moos

Heidestraße 15

2433 Margarethen am Moos

T: +43 (0) 2230 711 11-0

Kalsdorf bei Graz

Forster Straße 54-62

8401 Kalsdorf bei Graz

T: +43 (0) 3135 521 11-0

E: contact.austria@dssmith.com | W: www.dssmith.com/at

Neumarkt am Wallersee

Pfongau-Mitte 9/2. OG

5202 Neumarkt am Wallersee

T: +43 (0) 6216 7756

Wien

Friedrichstraße 10/4. OG

1010 Wien

T: +43 (0) 1 86300 256

04/25

57


LABELEXPO

Neue Lösungen für den wachsenden

HEIDELBERG und Gallus adressieren mit neuen Lösungen zentrale

Kundenherausforderungen, darunter die Nachfrage nach einer hochvolumigen

digitalen Etikettenproduktion. Ein erweitertes Portfolio stärkt die Position der

Gruppe in allen Marktsegmenten und Anwendungsbereichen des Etikettendrucks.

HEIDELBERG präsentiert zudem Bogenoffset-Lösungen für die

effiziente Produktion von Nassklebe- und In-Mould-Etiketten

Die Heidelberger Druckmaschinen

AG (HEIDEL-

BERG) und Gallus werden

auf der Labelexpo Europe 2025

(Stand 3E23-3E29) zwei neuen Maschinenlösungen

für die intelligente

und vernetzte Etikettendruckproduktion

vorstellen.

Kleinere Auflagen,

kürzere Durchlaufzeiten

Der Bedarf an kleineren Auflagen

und kürzeren Durchlaufzeiten in der

Etikettenbranche nimmt ständig zu

und stellt Produzenten vor die Herausforderung,

trotz einer komplexen

Marktdynamik und sinkenden

Margen ein hohes Maß an Produktivität

und Rentabilität zu erreichen.

Neuigkeiten

verschaffen Leistungsvorteile

Die auf der Messe von Gallus und

HEIDELBERG vorgestellten Innovationen

stellen eine Erweiterung

des Portfolios beider Unternehmen

dar, das alle Marktsegmente und

Anwendungsbereiche abdeckt und

Etikettenproduzenten – unabhängig

von Größe, Marktausrichtung oder

Produktionsherausforderungen

– bedeutende Leistungsvorteile

verschafft. Die Lösungen, die auf

aktuelle Kundenanforderungen entwickelt

wurden, werden Etikettenverarbeiter

dabei unterstützen, ihre

Kapazitäten effizient zu skalieren,

schnell auf sich ändernde Marktanforderungen

zu reagieren und in

einem sich stetig verändernden

Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

Fotos: Impressionen von vergangenen Veranstaltungen./Foto: Gallus

Digitaler Markt steigt

Prognosen zufolge wird der Markt

für digital gedruckte Etiketten in

den nächsten zehn Jahren auf über

20 Milliarden US-Dollar ansteigen.*

Das Segment ist daher ein wichtiger

Innovationstreiber und Wertschöpfungsfaktor

in der Verpackungs- und

Druckindustrie. Mit ihrem gemeinsamen

Messeauftritt unterstreichen

HEIDELBERG und Gallus ihr Ziel

bei der Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie,

von der Dynamik des

Verpackungs- und Etikettensegment

zunehmend zu profitieren. Die vorgestellten

Technologien und End-to-

End-Lösungen sind auf die Verbesserung

der Effizienz, Produktivität

und Qualität sowie die Erfüllung

der steigenden Anforderungen von

Markenartiklern und Verarbeitern

ausgerichtet.

Strategische

Bedeutung des Etikettendrucks

„Das gemeinsame Auftreten von

HEIDELBERG und Gallus auf

der Labelexpo unterstreicht die

strategische Bedeutung des Etikettendrucks

für die gesamte Unternehmensgruppe“,

sagt Dr. David

Schmedding, Vorstand Technologie

& Vertrieb bei HEIDELBERG.

„Als Gesamtanbieter und Systemintegrator

für digitale und konventionelle

Lösungen haben wir die

besten Voraussetzungen, um auf

neue Markttrends reagieren und

die unterschiedlichsten Kundenanforderungen

in allen Segmenten

bedienen zu können. Unsere Kunden

profitieren von einem nahtlos

integrierten Ökosystem mit End-to-

End-Lösungen, die auf höchste Effizienz,

Produktivität und Qualität

ausgerichtet sind. Die Labelexpo

ist die ideale Plattform, um diese

Vision mit der Öffentlichkeit zu teilen

und unser wachsendes globales

Netzwerk weiter auszubauen.“

Erweitertes Portfolio

Die Besucher des Standes von

HEIDELBERG und Gallus können

sich aus erster Hand davon überzeugen,

wie das Gallus-Konzept „System

to Compose“, unterstützt durch

bestehende sowie auf der Messe

neu vorgestellte Innovationen, Etikettenproduzenten

dabei hilft, ihre

Betriebe zukunftssicher zu machen.

Die modularen Lösungen von Gallus

sind so konzipiert, dass sie nicht

nur nahtlos in das unternehmenseigene

Ökosystem integriert werden

können, sondern auch mit ergänzenden

Partnertechnologien über

die komplette Wertschöpfungskette

zusammenarbeiten. Mit diesen Partnerschaften

betont das Unternehmen

sein Engagement für ein vernetztes,

ganzheitliches Druck-Ökosystem.

Auf der Messe wird ein umfassendes,

Angebot von Technologien und

Anwendungsbeispielen präsentiert,

darunter auch innovative Bogenoffsetdrucklösungen

zur effizienten

Herstellung von Nassklebe- und In-

Mould-Etiketten, HEIDELBERG

Prinect, Gallus Screeny, Gallus Services

und Gallus Classics.

Barcelona

„Wir freuen uns auf eine erfolgreiche

Labelexpo in Barcelona. Der

dynamische neue Veranstaltungsort

wird zweifellos neue Denkansätze,

frischen Schwung und spannende

Möglichkeiten hervorbringen, besonders

angesichts der starken Partnerschaft

mit HEIDELBERG und

unseres wachsenden Partnernetzwerks“,

sagt Dario Urbinati, CEO

der Gallus Group. „Die Labelexpo

war schon immer eine Plattform

für Inspirationen und Innovationen

und unterstreicht, das wirkliche

und wichtige Veränderungen in der

Branche nicht isoliert stattfinden.

Um in dieser Branche erfolgreich zu

sein, ist eine Zusammenarbeit über

die gesamte Wertschöpfungskette

erforderlich. Je mehr Know-how,

Ideen und Ziele wir einbringen, desto

größer sind die Erfolgschancen

für alle.“

58

04/25


Etikettenmarkt

Vernetzte Zukunft

für die Druckindustrie

„Die jüngsten auf der diesjährigen

Fachmesse vorgestellten Innovationen

und strategischen Partnerschaften

sind ein Beleg dafür, wie

Gallus mit der Einführung digitaler

Technologien für nachhaltiges

Wachstum und Erfolg steht“, fügt

er hinzu. „Wir arbeiten eng mit

Branchenführern zusammen und

hören unseren Kunden stets aufmerksam

zu. Dies hilft uns bei der

Verwirklichung unserer Vision, eine

intelligente, vernetzte Zukunft

für die Druckindustrie zu schaffen.

Wir wollen Verarbeiter dazu befähigen,

sich selbstbewusst auf die

Zukunft vorzubereiten und neue

Wege zum Erfolg einzuschlagen.“

Kontinuierliche

Weiterentwicklungen

Die für die Messe angekündigten

Produktneuheiten knüpfen an die

jüngsten Entwicklungen von Gallus

an, darunter die Einführung

der neuen Gallus MatteJet-Technologie

(KOMPACK berichtete)

für die Gallus One. Die im Gallus

Experience Center entwickelte und

Anfang dieses Jahres eingeführte

Lösung zur Herstellung rentabler,

inline gefertigter digitaler Etiketten

mit einem hochwertigen matten Finish

wurde auf dem Markt bereits

sehr positiv aufgenommen. Matte-

Jet gingen weitere Meilensteine wie

die Einführung der Gallus One sowie

die kontinuierliche Weiterentwicklung

der modularen Plattform

System to Compose voran.

„Wir wollen zeigen

welche Möglichkeiten

sich auftun können“

Dario Urbinati sagt: „Wir freuen

uns sehr darauf, Besucher der Labelexpo

am gemeinsamen Stand

von HEIDELBERG und Gallus

begrüßen zu dürfen – nicht nur, um

Ihnen unsere neuesten Lösungen

vorzustellen, sondern auch, um

der Branche zu zeigen, welche

Möglichkeiten sich auftun können,

wenn wir gemeinsam an der Bewältigung

der Herausforderungen

arbeiten.“

Mehr unter:

www.gallus-group.com

oder unter

www.heidelberg.com

* Future Market Insights (2024)

„Digital Label Printing Market

Size, Share, Trends & Forecast

by 2034”, Future Market Insights,

April. Abrufbar unter:

https://www.futuremarketinsights.

com/reports/digital-label-printingmarket

VIELFACH

AUSGEZEICHNET

Gewinner Staatspreis

Smart Packaging 2022

www.pawel.at / Tel .: +43 1 602 13 22

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04/25 59


VERPACKUNGUNTERNEHMEN

1 Jahr Smurfit Westrock

Smurfit Kappa und Westrock haben vor gut einem Jahr (Juni 2024) einen neuen

Verpackungsriesen geschaffen. Der größte europäische und das zweitgrößte

US-Verpackungsunternehmen fusionierten. Der neue Name Smurfit Westrock war

geboren. Smurfit Westrock ist in 40 Ländern tätig und kann auf das Know-how von

über 100.000 Mitarbeitenden in über 500 Verpackungsbetrieben und über 60 Papierfabriken

zurückgreifen.

Nach Umsatz ist es der weltgrößte

börsennotierte Verpackungskonzern.

„Ein

Jahr nach dem Zusammenschluss

sehen wir den klaren Vorteil in der

Verbindung geografischer Stärke

mit einem komplementären Leistungsportfolio.

Ehemals Smurfit

Kappa bringt seine herausragende

Kompetenz im Bereich papierbasierter

Wellpappenverpackungen

ein und ist in Europa und Südamerika

der größte Anbieter in diesem

Segment. Ehemals WestRock wiederum

steuert umfassende Erfahrung

und starke Marktpositionen

im Bereich der Konsumgüterverpackungen

bei – insbesondere für

Lebensmittel, Getränke und hochwertige

Produkte wie Parfüms

oder Pflegekosmetik.“ erklärt Florian

Kühne/Manager Marketing &

Communication DACH.

Enorme Schlagkraft

Frank Graf, Regional General

Manager bei Smurfit Westrock ergänzt:

„In der DACH-Region etwa

bedeutet das: Als größter Anbieter

für Wellpappenverpackungen kann

Smurfit Kappa den bisherigen Kunden

von ehemals WestRock einen

unmittelbaren Mehrwert bieten –

durch ein breiteres, nachhaltigeres

Angebot aus Papier und Wellpappe.

Gleichzeitig profitieren die bisherigen

Smurfit-Kappa-Kunden von

einem deutlich erweiterten Zugang

zu hochqualitativen Konsumgüterverpackungen.

In Summe haben

wir heute ein Unternehmen mit

enormer Schlagkraft, das Kunden

weltweit alle relevanten Verpackungslösungen

aus einer Hand

bietet – im Rahmen eines geschlossenen

Kreislaufmodells, das auf

Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit

ausgelegt ist.

Better Planet Packaging

Schon 2019 hat Smurfit Kappa

die Initiative „Better Planet Packaging“

ins Leben gerufen. Ziel der

Initiative ist es, umweltfreundliche

Alternativen zur bisherigen Verpackungspraxis

zu finden, mit der

Verbraucher, Handel und Hersteller

leben können. Das Unternehmen

schaut sich dazu die gesamte Logistikkette

von der Herstellung bis

zum Kunden an. Durch optimierte

Verpackungsprozesse und einer

Effizienzsteigerung entlang der

Logistikkette kann ein großer Anteil

an Plastikmüll eingespart werden.

„Mit Better Planet Packaging

möchten wir positiv auf Milliarden

von Lieferketten und Konsumenten

einwirken, indem wir die Umweltauswirkungen

und die Spuren von

Verpackungsmaterial auf der Erde

verringern.“ so Kühne. Gerade wurde

auch der Nachhaltigkeitsbericht

von SmurfitWetrock online gestellt.

WorldStar Awards

Das der eingeschlagene Weg in

die richtige Richtung geht bewiesen

auch die heurigen WorldStar

Awards. Die Worldstar Awards gelten

als eine der höchsten Auszeichnungen

der Verpackungsbranche.

Sie honorieren Innovationen, die

entscheidend zur Weiterentwicklung

von Verpackungstechnologien

beitragen. Arco Berkenbosch, Chief

Innovation Officer bei Smurfit

Frank Graf

Westrock:„Wir sind stolz darauf,

zehn Worldstar Awards gewonnen

zu haben. Diese Auszeichnungen

sind eine Anerkennung für die Kreativität

und das Engagement unserer

2000-köpfigen Designteams

weltweit. Sie zeigen, wie wir bei jedem

Projekt neue Maßstäbe setzen,

sei es in Bezug auf Nachhaltigkeit,

Effizienz oder Kundenzufriedenheit.“

Mehr unter:

www.smurfitwestrock.com

Hier ein kleiner Auszug

der Produkte

die heuer

bei den

WorldStar Awards

gewonnen haben.

60 04/25


WIRTSCHAFT

Traditionsreiche Auszeichnung würdigt Erfindergeist und unternehmerischen Mut

Hans Beckhoff, Gründer, Geschäftsführer und Gesellschafter des Technologieunternehmens

Beckhoff Automation in Verl, wurde mit der renommierten Rudolf-Diesel-Medaille

2025 geehrt. Im Rahmen der feierlichen Bekanntgabe und Medaillenverleihung

am 10. Juli im MAN Museum in Augsburg erhielt Hans Beckhoff diese prestigeträchtige

Auszeichnung in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“, die ihn als

Visionär und Wegbereiter in der Automatisierungstechnik würdigt.

Die Rudolf-Diesel-Medaille ist eine der höchsten und traditionsreichsten Anerkennungen

für Innovationsleistung in Europa, die den Stellenwert der Innovationskultur in Deutschland

würdigt und die Bedeutung von Erfindergeist und unternehmerischem Mut in den

Vordergrund stellt. Sie wird vom Deutschen Institut für Erfindungswesen verliehen

und ehrt Persönlichkeiten und Unternehmen, die einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung

der Lebensqualität, des Wohlstandes sowie dem Erhalt der Innovationskultur in Deutschland

geleistet haben und damit auch eine inspirierende Kraft für die nächste Generation von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Unternehmern sind.

Hans Beckhoff hat mit der Idee der PC-basierten Steuerungstechnik (PC-based Control) im Jahr 1985 und deren Markteinführung im Jahr 1986

einen Paradigmenwechsel in der Automatisierung angestoßen, der bisherige Prinzipien revolutionierte und das Familienunternehmen zu einer

Branchengröße aus dem Mittelstand machte.

Mehr unter: www.beckhoff.com

HERMA - Erstmals Goldmedaille bei EcoVadis

Nach zwei Silbermedaillen in den Vorjahren konnte HERMA beim Nachhaltigkeitsaudit von EcoVadis erstmals eine Goldmedaille

erzielen. Damit gelang dem auf Verpackungs- und Produktkennzeichnung spezialisierten Unternehmen mit Hauptsitz in Filderstadt

der Sprung unter die besten 5 Prozent der in den letzten 12 Monaten von EcoVadis auditierten Unternehmen. EcoVadis ist einer der

weltweit führenden Anbieter von Nachhaltigkeitsaudits. Rund 150.000 Unternehmen in 185 Ländern haben dort inzwischen ein Audit

durchführen lassen.

„Die Goldmedaille unterstreicht, dass unser kontinuierliches Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit Wirkung zeigt“,

betont Marcus Gablowski, Chief Sustainability Officer von HERMA. „Gerade in Zeiten globaler Krisen und Unsicherheiten ist

es nach unserer Einschätzung wichtig und notwendig, den unbestreitbaren Wert nachhaltigen Wirtschaftens hoch zu halten.

Denn nur dadurch ist auch die langfristige Stabilität von Unternehmen und allgemeinem Wohlstand gesichert“, ergänzt

Geschäftsführer Dr. Guido Spachtholz. Elise Keuler, Gablowskis Kollegin im Nachhaltigkeitsteam, fährt fort: „Das ist ein großer

Erfolg, über den wir uns besonders freuen, für den wir uns aber auch sehr ins Zeug gelegt haben – schön, dass unsere Anstrengungen

belohnt werden. Wir wissen, dass positive Bewertungen von EcoVadis auf Seiten unserer Kunden weiterhin einen hohen Stellenwert

haben. Auch das zeigt uns: Nachhaltiges Handeln wird nach wie vor erkannt und anerkannt.“

(Im Bild zu sehen ist die Photovoltaikanlage des Unternehmens auf einem Werk für Haftmaterial.)

Mehr unter: www.herma.at

Paletten wechseln in unter 30 Sekunden

Der PARATUS® Change revolutioniert den Palettenwechsel. Dank des patentierten Prinzips gelingt das

Umpalettieren in weniger als 30 Sekunden – ganz ohne Kippen, Wenden oder Quetschen. Schnell, sicher und

ergonomisch.

„Setzen Sie Ihre beladene Startpalette einfach in den Slider der Anlage, bringen Sie die gewünschte Zielpalette mit dem Flurförderzeug ein – und der

Wechsel geschieht wie von selbst. Ihre Ware wird sanft auf die neue Palette übertragen, ganz ohne Kraftaufwand und mit nur einer Bedienperson.“ so

Geschäftsführer Werner Winter von HtW der den Palettenwechsler neu im Programm hat.

Mehr unter: www.h-t-w.at

Hugo Beck stellt die Weichen für die Zukunft unter Leitung der dritten Familiengeneration

Hugo Beck, ein führender Hersteller von horizontalen Verpackungsmaschinen, gibt die Ernennung von Simon Beck

und Jonas Beck zu Geschäftsführern bekannt. Als Enkel des Firmengründers Hugo Beck führen sie das Familienunternehmen

nunmehr in dritter Generation weiter.

Die Ernennungen folgen auf das Ausscheiden von Timo Kollmann als Geschäftsführer, der sich nach 20 Jahren bei

Hugo Beck einer neuen beruflichen Herausforderung stellen möchte. Während seiner Laufbahn spielte er eine zentrale

Rolle bei der Förderung innovativer Lösungen, der Stärkung der Marktposition des Unternehmens sowie bei dessen

gesamtheitlicher Weiterentwicklung.

„Nach vielen erfüllenden Jahren in der Geschäftsleitung von Hugo Beck habe ich mich dazu entschlossen, eine neue

berufliche Herausforderung anzunehmen“, erklärt Timo Kollmann. „Ich bin überzeugt, dass das Unternehmen unter

der Führung der Familie Beck in besten Händen ist und freue mich, die weitere erfolgreiche Entwicklung zu

verfolgen.“ Curt-Jürgen Raiser bleibt bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand im Oktober 2025 in seiner

Funktion als Geschäftsführer tätig. Nach fast 30 Jahren im Unternehmen garantiert er mit seiner Erfahrung einen

reibungslosen Übergang und den Kunden eine gleichbleibend hohe Zuverlässigkeit während der Übergabephase.

Mehr unter: www.hugobeck.com

Timo Kollmann, Jomas Beck und

Simon Beck/Foto: Hugo Beck

04/25

61


WIRTSCHAFT

Marzek Etiketten+Packaging weiter auf

Mit einem umfassenden Investitionsprogramm setzt Marzek Etiketten+Packaging auch

in diesem Jahr konsequent auf technologischen Fortschritt. Als eines der ersten Unternehmen

weltweit und als erstes Unternehmen in Österreich erweitert der Etiketten- und

Verpackungsspezialist seinen Maschinenpark in Traiskirchen um die neueste HP Indigo

6K+ Digital-Offsetmaschine und setzt damit neue Maßstäbe in puncto Druckqualität,

Produktivität und Automatisierung.

Angesichts des wachsenden

Bedarfs der Kund:innen an

schnellerer Individualisierung

und kürzeren Vorlaufzeiten ist

es für Marzek Etiketten+Packaging

entscheidend, mit Präzision und

Effizienz zu liefern. Die HP Indigo

6K+ Digital-Offsetdruckmaschine,

die mit dem neuen SmartControl-

System ausgestattet ist, ermöglicht

es dem Unternehmen, diese betrieblichen

Anforderungen mit hoher

Produktivität, Zuverlässigkeit,

betrieblicher Robustheit und außergewöhnlicher

Vielseitigkeit direkt

zu erfüllen. In der Praxis bedeutet

dies ein schnelleres Rüsten, Konsistenz

bei Wiederholungsaufträgen

und schnellere Umstellungen bei

unterschiedlichen Bedruckstoffen,

sodass Marzek Etiketten+Packaging

die Durchlaufzeiten verkürzen und

gleichzeitig die hohe von den Kunden

erwartete Qualität aufrechterhalten

kann. Darüber hinaus bietet die

Möglichkeit, sich über die PrintOS

APP mit der Maschine zu verbinden,

einen Produktionsleitstand, um die

Prozesse zu überwachen und Berichte

abzurufen.

Vorreiterrolle

Bereits 2009 hatte Marzek

Etiketten+Packaging mit der europaweit

ersten Inbetriebnahme einer

HP Indigo WS 6000 seine Vorreiterrolle

in der Branche bewiesen. 2020

folgte mit der Anschaffung einer HP

Indigo 6K ein weiterer technologischer

Quantensprung – erneut als

erstes Unternehmen in Österreich.

Mit der aktuellen Investition eröffnet

Marzek Etiketten+Packaging

seinen Kund:innen völlig neue

Möglichkeiten in Bezug auf Präzision

und Farbtreue. „Bei unseren

umfangreichen Investitionen geht es

immer darum, unseren Kund:innen

einen Mehrwert und Wettbewerbsvorteile

zu bieten“, erläutert Dr. Johannes

Michael Wareka, CEO von

Marzek Etiketten+Packaging und 4.

Generation der Gründerfamilie.

Fotos: Marzek Etiketten+Packaging

Dr. Johannes Michael Wareka

bei der Qualitätskontrolle

62 04/25

Dr. Johannes Michael Wareka, CEO, 4. Generation der Gründerfamilie,

Stefanie Wareka, CMO und 5. Generation der Gründerfamilie,

DI Michael Grech, MBA, COO, und Mitarbeiter der Produktion

Digital Offset mit der HP Indigo 6k+ Digital-Offsetmaschine, der

jüngsten Innovation im Maschinenpark von Marzek Etiketten+Packaging.

(Fast) grenzenlose

Möglichkeiten für kreative Ideen

Diesen Mehrwert bietet die HP

Indigo 6K+: Ein großes Portfolio

an Spezialfarben und ein breites

Spektrum an Veredelungsoptionen

ermöglichen die Produktion hochauflösender

Drucke in exzellenter

Qualität bei den unterschiedlichsten

Anwendungen von Selbstklebeetiketten,

In-Mold-Labels, Rundum-Etiketten

und flexiblen Verpackungen

bis hin zu Faltschachteln.

Die Möglichkeit, variable Daten wie

personalisierte Texte, Bilder oder

Barcodes direkt zu integrieren und

unterschiedlichste Bedruckstoffe zu

verarbeiten, eröffnet einen großen

Gestaltungsspielraum – und macht

jedes Etikett zu einem Unikat. Damit

kann Marzek Etiketten+Packaging

dem wachsenden Kundenbedarf

nach schnellerer Individualisierung

und kürzeren Lieferzeiten bei höchster

Qualität gerecht werden und digitale

Agilität mit traditioneller Exzellenz

perfekt verbinden.

Maßgeschneiderte Lösungen

„Die wachsende Nachfrage unserer

Kund:innen nach maßgeschneiderten,

flexiblen Lösungen

ist der Grund, weshalb wir bei

Marzek Etiketten+Packaging auf

digital-konventionelle Hybridtechnologie

setzen. Man könnte auch

sagen: Die HP Indigo 6K+ Digital-

Offsetmaschine als 5. Generation

der Indigo-Technologie passt ideal

zur 5. Generation unseres Familienunternehmens.

Sie ist perfekt, um

unser dynamisches Wachstum auch

in Zukunft nachhaltig fortzusetzen“,

ergänzt Stefanie Wareka, CMO von

Marzek Etiketten+Packaging und 5.

Marzek-Generation.

Technologiepartner

Auf Seiten des langjährigen Technologiepartners

HP Indigo wird

die enge Kooperation mit Marzek

Etiketten+Packaging sehr geschätzt:

„We’re on a mission to reshape the

future of print - and we can only do

it with partners like Marzek,” said

Noam Zilbershtain, VP & General

Manager, HP Indigo. “Over the years,

they’ve been early adopters and

innovators always looking for new

ways to deliver more to their customers.

Their feedback has played

a key role in shaping our roadmap.

With the HP Indigo 6K+ and the new

SmartControlSystem, they can now

run nonstop production, strengthen

brand connections, and take full

control of their print environment“.

(„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht,

die Zukunft des Drucks neu

zu gestalten – und das gelingt nur

mit Partnern wie Marzek“, sagte

Noam Zilbershtain, VP & General

Manager von HP Indigo. „Im Laufe

der Jahre war Marzek stets ein Early

Adopter und Innovator, der immer

nach neuen Wegen gesucht hat, seinen

Kund:innen einen Mehrwert zu

bieten. Das Feedback von Marzek

hat eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung

unserer Technologie

gespielt. Mit der HP Indigo 6K+ und

dem neuen SmartControlSystem

kann Marzek jetzt im Dauerbetrieb

produzieren, Markenbindungen stärken

und die volle Kontrolle über seine

Druckumgebung übernehmen.“)

Weitere Investitionen

im industriellen Bereich

Zusätzlich zur Anschaffung der

HP Indigo 6k+ wurden im industriellen

Bereich für Großauflagen

Investitionen getätigt. „Abgesehen

von hochwertigen Spezialetiketten

mit allen Veredelungen liegt

unser Fokus auf Großauflagen sowie

ökologischen Etiketten- und

Verpackungslösungen für unsere

Industriekund:innen, die höchsten

industriellen Qualitätskriterien entsprechen“,

erläutert Stefanie Wareka

die strategische Ausrichtung im

industriellen Segment. Für die kommenden

Jahre sind Investitionen im

Bereich Digital- und Hybridtechnologien

sowohl für hochveredelte

Etiketten als auch industrielle Massenauflagen

geplant, um die Vorreiterrolle

bei Druckinnovationen auch

in Zukunft abzusichern.


Innovationskurs

Bereits zum 3. Mal organisierte Marzek Etiketten+Packaging für 25 Kinder

von ukrainischen Beschäftigten der Marzek Gruppe ein Feriencamp in Ungarn

Auch in diesem Sommer ermöglichte Marzek Etiketten+Packaging 25 Kindern der Beschäftigen des Tochterunternehmens Marzek-Dnipropack in

der Ukraine mit 4 Begleitpersonen unbeschwerte und unvergessliche Ferientage in Békéscsaba, Ungarn. Nach dem großen Erfolg der Ferienaktion

in den letzten beiden Jahren hatte das Team von Marzek Kner Packaging, dem ungarischen Tochterunternehmen von Marzek

Etiketten+Packaging, wieder ein vielfältiges und buntes Programm zusammengestellt, das lange in Erinnerung bleiben wird.

Auch im 4. Jahr des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine gelingt es Marzek-Dnipropack LLC., dem Werk von Marzek Etiketten+Packaging in

der Ukraine, trotz anhaltender russischer Angriffe verlässlich Etiketten und Verpackungen besonders für systemrelevante Unternehmen (Trinkwasser,

Getränke und Lebensmittel) zu produzieren. Seit Beginn des Krieges setzt sich die Eigentümerfamilie von Marzek Etiketten+Packaging mit großem

Engagement für die Mitarbeitenden von Marzek-Dnipropack LLC ein und versucht, durch gezielte Sozialleistungen, Sonderzahlungen und weitere

Unterstützungsmaßnahmen ihr Leid zu lindern. Da Kinder besonders belastet sind, organisierte Marzek Etiketten+Packaging auch in diesem Sommer

wieder für 25 Kinder der Beschäftigten von Marzek-Dnipropack LLC. ein Sommercamp in Ungarn. Wie schon in den Vorjahren hatten István Kása,

Geschäftsführer von Marzek Kner Packaging, und sein Team mit großem Engagement ein abwechslungsreiches Ferienprogramm zusammengestellt,

um so ihre Solidarität mit den Kolleg:innen im Nachbarland zu zeigen und diese bestmöglich zu unterstützen. Ausflüge zu Burgen und Schlössern, ein

Zoo-Besuch, Kanu-Fahrten, sportliche Aktivitäten aller Art und ein Besuch in Budapest mit Donaurundfahrt sorgten für beste Unterhaltung. Die Kinder

freuten sich über zahlreiche Geschenke wie Kopfhörer, Sonnenbrillen, T-Shirts und vieles mehr, die sie zuhause an ihre Ferien in Ungarn erinnern werden.

„Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, Kindern unserer Beschäftigten in der Ukraine wenigstens zwei Wochen lang unbeschwerte Ferientage zu

ermöglichen, damit sie in dieser Zeit den schrecklichen Krieg vergessen können“, erläutert Dr. Johannes Michael Wareka, CEO von Marzek

Etiketten+Packaging und 4. Generation der Gründerfamilie. Er ließ es sich daher auch nicht nehmen, zusammen mit seiner Frau Rossana und

seinen Kindern Marie und Stefanie das Feriencamp zu besuchen und sich persönlich davon zu überzeugen, dass die jungen Ukrainer:innen

die Ferien in vollen Zügen genießen konnten: „Es war sehr berührend zu sehen, mit welcher Freude und Begeisterung die Kinder an den

Aktivitäten teilgenommen haben. Wie schon in den Vorjahren hat unser ungarisches Team tolle Arbeit geleistet und den Kindern ein unvergessliches

Ferienerlebnis geboten. Die netten Bilder und Basteleien, mit denen sich die Kinder für die Einladung zu diesem Feriencamp bedankt haben, ihre

strahlenden Augen und herzlichen Umarmungen haben uns zutiefst berührt“, ergänzt Dr. Johannes Michael Wareka.

Unterstützung von offizieller Seite

Wie schon in den Vorjahren hatte sich Marzek Etiketten+Packaging die Unterstützung der ungarischen und ukrainischen

Botschaften gesichert, um einen problemlosen Transfer der Kinder über die Landesgrenzen zu ermöglichen. Besonders groß war die

Freude über den Besuch SE. Fedir Schandor, Botschafter der Ukraine in Ungarn. - Mehr unter: www.marzek.at

Ringwickler

● ● aut. aut. Wickelfolienwechsler

● ● aut. aut. Deckblattrollenwechsler

● ● Doppelwickelkopf uvm.

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www.riegler‐verpackungstechnik.com

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04/25 63


WIRTSCHAFT

RATTPACK ® erweitert Produktportfolio

Mit der Beteiligung an der ECM-Group, einem führenden Spezialisten für

Etiketten- und Kennzeichnungslösungen, erweitert RATTPACK® sein

Leistungsportfolio gezielt und bietet seinen Kunden künftig ein durchgängiges

Servicekonzept – von der Verpackung bis zum Etikett, alles aus einer Hand.

Die ECM-Group mit Sitz

in Thalheim bei Wels

(Oberösterreich) vereint

die Geschäftsbereiche ECM Label

Production und ECM Marking Solutions.

Sie verfügt über jahrzehntelange

Erfahrung sowie ein breites

Portfolio an Etikettenlösungen –

von klassischen Selbstklebeetiketten

bis hin zu komplexen Sicherheits-

und Speziallösungen.

One-Stop-Shop für

Verpackung & Kennzeichnung

Mit dieser strategischen Erweiterung

stärkt RATTPACK® seine Position

als Komplettanbieter entlang

der gesamten Wertschöpfungskette.

Unternehmen aus den Bereichen

Pharma, Kosmetik, Food und Industrie

profitieren künftig von

einem noch breiteren, nahtlos verzahnten

Leistungsspektrum – alles

unter einem Dach: Kombinationen

wie beispielsweise eine Faltschachtel

mit integrierter Sicherheits-Etikette,

sind künftig aus einer Hand

realisierbar – technologisch abgestimmt,

effizient und nachhaltig.

Geschäftsfelder

Mit der Integration der ECM-

Group vereint RATTPACK® nun

sieben starke Geschäftsfelder:

Karton, Flexible Verpackungen,

Papier, Wellpappe, Etiketten, Service

und Marking

Zentraler Ansprechpartner

Diese Struktur macht RATT-

PACK® zu einem zentralen Ansprechpartner

für integrierte Verpackungs-

und Kennzeichnungslösungen

– von der Idee bis zur

fertigen Verpackung. „Mit unserer

Beteiligung an ECM haben wir

den fehlenden Puzzlestein in unserem

Portfolio gefunden.“ erklärt

Stephan Ratt und Matthias Tarr

ergänzt: „Gemeinsam mit den geschäftsführenden

Gesellschaftern

von ECM, Birgit und Hubert Trunkenpolz,

möchten wir unser Angebot

um Etiketten- und Kennzeichnungslösungen

erweitern.“

Mehr unter:

www.ratpack.eu

und: www.ecm.at

Geschäftsführende Gesellschafter:innen (von links) Stephan Ratt,

Ina Trunkenpolz, Birgit Trunkenpolz, Hubert Trunkenpolz

und Matthias Ratt

Foto: RATTPACK®

Der neue Verpackungspodcast:

Harrys und Gernots Packstube

auf und !

Wir freuen uns über zahlreiche Besucher - und natürlich auch über Kommentare und Abos.

Unter allen Kommentaren mit Sektglas verlosen wir gerne eine Flasche Sparkling!

(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

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VERPACKUNGSANLAGEN

Packed, Strapped & Wrapped!

Seit über 30 Jahren bietet die Bernd Marake Umreifungs- und Verpackungstechnik

GmbH ihren Kunden optimale Verpackungslösungen an. Um ihr Portfolio noch

abzurunden hat sie jetzt die Betreuung in Österreich und den Nachbarländern für die

„innova group“ übernommen. „Unser Ziel ist es, die Welt der Verpackungsmaschinen mit

innovativen, nachhaltigen und effizienten Designlösungen zu revolutionieren.“ erklärt die

„innova group“ auf ihrer Homepage. Eine der Prämissen des Unternehmens ist es, lokalen

spezialisierten technischen Support anzubieten. Die Support- und Kundendienstteams

arbeiten Seite an Seite mit den Kunden und stellen sich auf deren Bedürfnisse ein und

bieten ein umfassendes Programm von Support und vorbeugender Wartung.

Entwicklungen wie das das

Stretch Hood-Palettenverpackungssystem

bieten

eine hocheffiziente Lösung mit

maximaler Ladungsstabilität und

Schutz. Dieses ist eine innovative

Technologie, bei der eine schlauchförmige

Folie aufgebracht wird,

die sich dehnt und an die Form der

Ladung anpasst und so Stabilität

und Schutz bietet. Das innovative

Palettenverpackungssystem „more

savings“ bietet mehr Einsparungen,

bei den Verbrauchsmaterialien,

vollständigen Schutz der Ladung,

Sicherheit während des Transports

und ein hochwertiges Finish, das

Ihrem palettierten Produkt einen

zusätzlichen Wert verleiht.

Gasinstallationen) benötigt wird,

wird außerdem der Energieverbrauch

gesenkt.“ erklärt Bernd

Marke und weiter: „Das Stretch

Hood-System umhüllt bis zu 150

Paletten pro Stunde. Es verpackt

Paletten schneller und verdoppelt

den Durchsatz eines Schrumpfhaubensystems

und herkömmlicher

Stretch-Wickler, die normalerweise

60 Paletten pro Stunde verpacken.

Dies ist ein entscheidendes

Argument für viele Unternehmen,

die sich für eine weitere Automatisierung

und Optimierung ihrer

Endlinienproduktion entscheiden.“

Innova stellt Verbindungen zu den

am häufigsten verwendeten Kommunikations-

und SPS-Systemen in

der Verpackungs- und Endlinienindustrie

her. Innova Anlagen bieten

Integrationen und Kompatibilität

mit Systemen von Omron, Siemens,

Rockwell, Schneider und anderen.

In vorhandene

Verpackungslinien integrierbar

Ja, das Stretch Hood-System von

Innova kann in jede automatische

Verpackungslinie integriert werden,

die es benötigt. Obwohl die anderen

Systeme von der gleichen Marke

sein sollten, kann das Stretch

Hood-System von Innova auf Linien

mit bestehenden Umreifungsoder

Stretch-Wickelsystemen nachgerüstet

werden, um die Vorteile

der Haubenstretchens zu bieten.

Bei einer solchen Integration

passt das Ingenieurteam sowohl die

Förderstrecke als auch die Kommunikationssysteme

an, um einen reibungslosen

Verpackungsprozess zu

gewährleisten.

Vollständiger Schutz

„Das Stretch Hood-System ist

das einzige System, das dem palettierten

Produkt vollständigen

Schutz und Wasserundurchlässigkeit

bietet. Der vollständige Schutz

wird durch die Kombination aus

der Haube selbst - die sich den

Abmessungen der Ladung anpasst

- und den Eigenschaften der

Stretch Hood-Folie erreicht. Diese

mehrschichtige Folie besteht hauptsächlich

aus linearem Polyethylen

niedriger Dichte (LLDPE – Linear

Low Density Polyethylene) und ist

gegen Wasser, Feuchtigkeit, Staub

und UV-Strahlen beständig. Das

Stretch Hood-System bietet bis zu

50 % Einsparungen bei den Verbrauchsmaterialien

und der Energie

für die Produktion. Im Gegensatz

zu anderen Verpackungssystemen

verwendet das Stretch Hood-System

nur genau die Menge an Folie,

die zum Schutz der Ladung erforderlich

ist, wodurch Abfall und

überschüssige Folie reduziert werden.

Energieverbrauch wird gesenkt

Da keine Wärmeenergie (oder

Einige der Lösungen von

Bernd Marake Umreifungs- und

Verpackungstechnik GmbH

Mehr unter: https://

www.strappingservice.com

Halbautomat

„Zum Programm des Unternehmens

gehört auch der vielseitigste

halbautomatische Drehtellerwickler

den ich kenne“ so Marake. Die

fortschrittliche halbautomatische

Palettenwickelmaschine CYCLO-

NE mit Vorstrecksystem und Anseilvorrichtung

benutzt überlegene

europäische Technologie. Anpassungsfähigkeit

an Ihren Raum und

Einsparungen bei den Verbrauchsmaterialien

vereinen sich in einem

der vollständigsten halbautomatischen

Drehtellerwickle

Optimale Verpackungslösungen

seit über 30 Jahren

„End-of-line Verpackungslösungen

sind unsere Profession. Wir

sind seit mittlerweile über 30 Jahren

einer der größten unabhängigen

Servicedienstleister für Umreifungs-

und Verpackungstechnik in

Europa. Wir kümmern uns um die

Projektierung, Inbetriebnahme, Reparatur,

Wartung und den Umbau

ihrer Verpackungslösung. Mit den

Produkten der Innova Group runden

wir unser Angebotsspektrum

ideal ab.“ sagt Marake.

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