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ÖVP muss sich jetzt zwei U-Ausschüssen stellen

Auf U-Ausschuss zur Causa Pilnacek soll der zu den Corona-Maßnahmen folgen

Auf U-Ausschuss zur Causa Pilnacek soll der zu den Corona-Maßnahmen folgen

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Nr. 36 . Donnerstag, 4. September 2025

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Das Ende der finanziellen

„Willkommenskultur“!

Weil der Bund schläft, ordnet Salzburg die Familienförderung neu

und beendet Zahlungen an Asylwerber. Unterstützungen wie

Mehrlingshilfe, Hilfe für werdende Mütter oder Leistungen

in Notsituationen werden künftig ausschließlich Salzburger

Familien gewährt, erläuterte Marlene Svazek. S. 13

Foto: FPÖ Salzburg

ÖVP muss sich jetzt zwei

U-Ausschüssen stellen!

Auf U-Ausschuss zur Causa Pilnacek soll der zu den Corona-Maßnahmen folgen

S. 2/3

Mit der Masseneinwanderung

kam auch der Islamismus

Foto: NFZ

Dokumentationsstelle Politischer Islam bestätigt FPÖ-Warnungen – S. 4/5

PARLAMENT

Stockers Null-Ansagen

Weil sich die Verliererampel nicht auf das

Sparen bei den Staatsausgaben versteht,

will sie die Österreicher zur Kassa bitten.

Pensionen und Löhnen will ÖVP-Kanzler

Christian Stocker den Teuerungsausgleich

versagen. Die Freiheitlichen kritisierten diese

„nachhaltigen Einkommenskürzungen“

auf das Schärfste. S. 6

AUSSENPOLITIK

Autoindustrie wehrt sich

Der EU-Kommissionspräsidentin Ursula

von der Leyen weht immer schärferer

Wind entgegen. Neben der Kritik an ihrer

„Kapitulation“ bei den Zollverhandlungen

mit den USA, haben jetzt die Vertreter von

Europas Autoherstellern und deren Zulieferern

ein Überdenken des Verbrennerverbots

ab 2035 eingefordert. S. 8/9

WIEN

Rote Wucherer

Das rote Wien scheint bei der Abzocke der Wiener

keinen Genierer zu kennen. Nach der jüngsten Erhebung

kostet die Fernwärme in Wien das Doppelte bis

Dreifache der Preise in den Bundesländern. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Zwei, eins, aus! So schnell ging

nach der „Stocker-Formel“ das

Versprechen des ÖVP-Kanzlers

im ORF-„Sommergespräch“ am

ersten darauffolgenden Tag bei der

Offenbarungsklausur der Verliererampel

zu Boden.

Seine „Investitionsmilliarde“

war zu 600 Millionen schon im

Budget eingeplant, die restlichen

400 will man durch „Umschichtungen“

finden. Das dürfte man

wohl bei der Pensionsanpassung

einsparen, wie das dröhnende

Schweigen der SPÖ zu Stockers

Vorschlag erahnen lässt.

Zwei, eins, aus!

Dass die Inflation im August

auf 4,1 Prozent geklettert ist, verwunderte

außerhalb der Koalition

eigentlich niemand, nach der eben

in Kraft getretenen massiven Gebührenerhöhung

für alle Ausweisdokumente.

Dass die Teuerung nicht so

schnell sinken wird, dafür sorgte

am Montag auch der Wiener Bürgermeister:

Um ein sattes Drittel

schnalzte er die Preise für Öffis

und Parken in die Höhe, obwohl er

im Februar – vor der Wien-Wahl –

das noch mit Genossen-Ehrenwort

ausgeschlossen hatte.

Die Hilflosigkeit des Kanzlers

manifestierte sich in seinen Worten:

Man suche, man verhandle,

man werde sehen. Und das setzte

sich am Dienstag bei der Klausur

fort. Kein wir machen, wir tun

oder wir entlasten. Selbst Dinge,

die kaum Auswirkung aufs Budget

haben, wie die „Industriestrategie“

oder ein Bürokratieabbau,

müsse man erst „evaluieren“ und

gegen Jahresende vorlegen.

Zur Erinnerung: Das Budget hat

die FPÖ zu Jahresbeginn in einer

Woche erstellt. Seither stolpert die

Verliererampel orientierungslos

durch ihren Selbstfindungskreis.

Jetzt zwei U-Ausschüsse: Pi

Aufgrund des systematischen Versagens der staatlichen Kontrollmechanismen

Im September wird die FPÖ im Nationalrat einen Untersuchungsausschuss

zur „Causa Pilnacek“ auf Schiene bringen. Das hat der

freiheitliche Generalsekretär Christian Hafenecker vergangenen

Freitag angekündigt. Unmittelbar danach wird der versprochene umfassende

Corona-Untersuchungsausschuss folgen.

Mit neuen Details zur „Causa

Pilnacek“ und einer Ansage an

die ÖVP hat FPÖ-Generalsekretär

Christian Hafenecker die Notwendigkeit

eines parlamentarischen

Untersuchungsausschusses untermauert:

„Angesichts eines drohenden

Totalversagens von Justiz und

Exekutive ist das Parlament nun in

der Pflicht zu handeln.“

Als zentralen Beweis für die

Notwendigkeit der Aufklärung

nannte Hafenecker die kürzlich bekanntgewordenen

Vorgänge rund

um die Smartwatch von Christian

Pilnacek: „Wenn eine Uhr nach

dem Tod noch Verbindungsversuche

startet und niemand erklären

kann und vor allem ermitteln will,

mit welchen Geräten sie sich verbinden

wollte, dann reden wir nicht

mehr von Pannen, sondern von systemischem

Behördenversagen.“

SPITZE FEDER

Klausur-Mantra der Ampel.

SPÖ, Neos und Grüne in der Pflicht

Bis heute sei die Aktenlage zur

Uhr auffallend dünn und es sei

nicht dokumentiert, welche Daten

gesichert wurden.

Der FPÖ-Generalsekretär nahm

auch SPÖ, Neos und Grüne in die

Pflicht, die sich zuvor wortreich für

eine Aufklärung starkgemacht hatten:

„Alle außer der ÖVP haben die

Causa als aufklärungswürdig bezeichnet.

Jetzt ist der Moment, Farbe

zu bekennen. Das ist vor allem

an die Steigbügelhalter der ÖVP,

die SPÖ und die Neos gerichtet.

Nur die ÖVP mauert, spricht von

‚Wirrwarr‘ und will den Deckel

draufhalten – und genau das zeigt:

Sie hat am meisten zu verlieren.“

Auf Pilnacek folgt Corona

Der Fahrplan der FPÖ sehe nun

die Einsetzung eines kompakten,

seriösen und „rechtlich unangreifbaren“

Pilnacek-U-Ausschuss im

September vor. Unmittelbar danach

werde ein umfassender Corona-

Untersuchungsausschuss folgen.

„Dank der Regierungsparteien

und des VfGH haben wir die Möglichkeit,

uns in Sachen Corona-

Aufarbeitung nicht nur auf das Innenministerium,

sondern auf alle

beteiligten Ministerien zu fokussieren.

Kanzleramt, Innenministerium,

Gesundheitsministerium und

andere können sich schon warm

anziehen“, kündigte Hafenecker

an.

Die Vorbereitungen für den

Corona-Untersuchungsausschuss

seien bei den Freiheitlichen bereits

in vollem Gange. Er erinnerte daran,

dass die ÖVP in den kurz gehaltenen

Regierungsverhandlungen

mit der FPÖ jegliche Aufklärungs-

Foto: NFZ

Hafenecker: „Das Parlament darf nicht

politische Verantwortung für diese Verw

initiativen in Sachen Corona kategorisch

ausgeschlossen habe: „Wir

sorgen somit dafür, dass die politischen

Verantwortlichen in der ÖVP

sowohl die Pilnacek-Causa als

auch die Corona-Politik nicht weiter

im Dunkeln bleiben. Die Bürger

haben ein Recht auf Wahrheit.“

Reform des U-Ausschusses

Darüber hinaus kündigte der

FPÖ-Generalsekretär eine freiheitliche

Initiative zur Reform der

Verfahrensordnung für Untersuchungsausschüsse

an, um zukünftigen

Machtmissbrauch durch Re-

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

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des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 36 Donnerstag, 4. September 2025

g

lnacek und Corona

sehen Freiheitliche jetzt das Parlament in der Pflicht

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Innenpolitik 3

Kein Ende des Abkassierens

Die rot-pinke Stadtregierung in Wien hat

entgegen den zentralen Wahlversprechen der

SPÖ eine massive Verteuerung der öffentlichen

Verkehrsmittel und des Parkens in Wien

angekündigt. „Das Abkassieren der Bürger

ist die einzige treibende Kraft der Einheitsparteien

in der Verkehrspolitik – sowohl in

der Stadt Wien als auch in der Verliererampel

im Bund!“, kritisierte FPÖ-Generalsekretär

und Verkehrssprecher Christian Hafenecker

die Entscheidung in Wien. Damit werde das

Grundbedürfnis Mobilität zum Luxus erklärt.

länger wegschauen. Im Gegenteil, wir sind sogar dazu verpflichtet, die

altungsvorgänge und dieses Behördenversagen restlos aufzuklären!“

Erfolglose Kampagne

Die im Juli gestartete Kampagne „Wir sind

mehr“ stellt für FPÖ-Linksextremismussprecher

Sebastian Schwaighofer das beste Beispiel

für den Realitätsverlust der SPÖ dar.

Während der rote Parteichef und Vizekanzler

Andreas Babler immer schriller auftritt und

die Sozialdemokraten in den Umfragen unter

die 20 Prozent-Marke absacken, versucht

man mit billigen Tricks Stimmung gegen die

FPÖ unter Herbert Kickl zu machen – ohne

jeden Erfolg bei den Österreichern“, erklärte

der freiheitliche Abgeordnete.

Foto: FPÖ

gierungsparteien zu verhindern:

„Mit einer Reform der Verfahrensordnung

stärken wir die Demokratie,

sichern die Minderheitenrechte

ab und verhindern künftigen Missbrauch“,

betonte Hafenecker.

In diesem Zusammenhang werde

die Partei auch Live-Übertragungen

aus den Ausschüssen einfordern.

Die Regierungsparteien, insbesondere

die ÖVP, hätten in der

Vergangenheit verfassungswidrig

Untersuchungsausschüsse eingesetzt,

wodurch eine Änderung der

Verfahrensordnung unbedingt notwendig

sei.

„Das Parlament ist das Kontrollorgan.

Und wir, die Freiheitlichen,

nehmen diese Verantwortung ernst

– im Interesse von Transparenz,

Rechtsstaat und Demokratie“, stellte

der FPÖ-Generalsekretär klar.

Er erinnerte dazu an die von Bundesparteiobmann

Herbert Kickl

definierte Rolle der FPÖ: „Unser

Obmann hat es auf den Punkt gebracht:

Wir sind die einzige politische

Kraft, die wirklich aufklären

will – und die sich nicht von Posten,

Privilegien oder Machtkalkülen

davon abbringen lässt. Und genau

das werden wir tun.“

Foto: NFZ

Nur „wenige“ Impfschäden?

FPÖ-Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak

zeigte sich angesichts der aktuellen Anfragebeantwortung

des Sozialministeriums zu

den Impfschadensmeldungen besorgt: „Seit

Beginn der Corona-Impfungen wurden 2.655

Anträge auf Anerkennung eines Impfschadens

gestellt. Doch nur 735 wurden anerkannt.“

In diesen Fällen erhielten die Opfer

400 Pauschalentschädigungen, 193 Beschädigtenrenten

sowie 75 befristete Renten. Zusätzlich

wurden Sterbe-, Witwen- und Waisenrenten

ausbezahlt. „Das zeigt klar, dass

es sehr wohl eine erhebliche Zahl schwerer

Impfschäden gibt“, betonte Kaniak.

SPRUCH DER WOCHE

„Zehn Jahre nach ,Wir schaffen das!‘ muss die

Devise nun heißen: ,Wir stoppen das!‘ – ganz im

Sinne unserer Bevölkerung.“

Foto: NFZ

Michael Schnedlitz

31. August 2025

Der FPÖ-Generalsekretär zieht

die Lehre aus dem „SuperGAU

2015“, die von den Österreichern

gewünscht wird.

BILD DER WOCHE

Die Zeiten, in „denen die Teuerung die

Haushalte stark belastet“ sind für Wiens SPÖ-Bürgermeister Ludwig

vorbei. Er erhöht die Öffi-Tarife samt Jahreskarte um 30 Prozent!!!

Foto: facebook.com


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Die Republik muss endlich klare Kante

gegen radikale Islamisten zeigen!

Der freiheitliche Sicherheitssprecher Gernot Darmann fordert im NFZ-Interview ein verschärftes Vorgehen

gegen den politischen Islam in Österreich: „Anstatt klare Kante gegen den zunehmenden Islamismus

zu zeigen, sehen wir bei der Verliererampel nur ein mutloses Herumeiern und ein bewusstes Wegschauen

vor den katastrophalen Folgen dieser selbstverschuldeten Völkerwanderung.“

Herr Abgeordneter, der aktuelle

Jahresbericht der Dokumentationsstelle

Politischer Islam (DPI)

liest sich wie eine Warnung an die

Politik. Welche Schlussfolgerung

muss die Regierung daraus ziehen?

Darmann: Sie haben vollkommen

Recht, der Bericht der DPI

ist eine alarmierende Bestätigung

des Totalversagens der schwarzrot-pink-grünen

Systemparteien.

Dieser dokumentiert schwarz auf

weiß, wie islamistische Hassprediger,

ihre Netzwerke und Anhänger

die reale und

virtuelle Welt in

Österreich unterwandern.

Das

ist die direkte

Folge der jahrzehntelangen

„Politik der offenen Grenzen für

kulturfremde ‚neue Völkerwanderer“,

die vor zehn Jahren mit einer

sehr naiven „Willkommenspolitik“

eingeläutet wurde.

Mit anderen Worten: Die Warnungen

und Befürchtungen der

Freiheitlichen vor diesem massenhaften

Missbrauch des Asylrechts

haben sich bestätigt?

Darmann: Genau, das DPI listet

das auf, wovor wir Freiheitliche

seit Jahren unermüdlich warnen:

Die illegale Masseneinwanderung

hat nicht nur

unsere Sozialsysteme

an den Rand des

Kollapses gebracht,

sondern auch radikalen

Islamisten,

ihren Hintermännern

und Anhängern

Tür und Tor geöffnet.

ÖVP, SPÖ, Grüne

und

Neos

haben mit ihrer naiven Willkommenskultur

eine brandgefährliche

Entwicklung in Gang gesetzt, die

unsere Sicherheit und unseren Lebensstil

fundamental bedroht. Sie

haben mit ihren Multikulti-Fantasien

die Bildung und Verfestigung

von sich abschottenden Gegengesellschaften

zu unserem demokratisch

geprägten Gesellschaftsmodell

ermöglicht, in denen die

Scharia über dem österreichischen

Rechtsstaat steht, die Gleichberechtigung

von Mann und Frau mit

„Sie verachten unsere Werte und

Traditionen, unsere demokratische

Grundordnung und unseren Rechtsstaat.“

Füßen getreten wird und de facto

No-Go-Areas für Nichtmoslems

geschaffen. An den öffentlichen

Wiener Pflichtschulen ist der Islam

bereits die am stärksten vertretene

Glaubensgruppe. In den sogenannten

„Brennpunktbezirken“ Favoriten,

Ottakring oder Simmering

stellen Kinder mit nichtdeutscher

Muttersprache satte Mehrheiten

zwischen zwei Drittel bis drei Viertel

der Schüler.

Wie müsste eine verantwortungsvolle

Politik darauf reagieren?

Darmann: Auf jeden Fall

völlig anders als Schwarz-

Grün und die jetzige Verliererampel.

Anstatt sich

schützend vor die eigene

Bevölkerung zu stellen,

schaut diese tatenlos zu,

wie Hassprediger über

das Internet, in den Moscheen

oder im Islamunterricht

moslemische

Kinder geradezu

vergiften

und für ihre

menschenverachte

n d e

Ideologie

Foto: NFZ

rekrutieren. Diese Regierung liefert

diese Kinder und Jugendlichen der

IS-Propaganda schutzlos aus! Ob

auf Social Media, durch Lifestyle-Produkte

oder auf offener Straße

– der radikale Islam frisst sich immer

tiefer in unsere Gesellschaft.

Das Ergebnis dieser Kapitulation

von ÖVP, SPÖ, Grünen und Neos

vor diesen islamistischen Gegengesellschaften,

sind die tagtäglichen

Messerstechereien und Gewalttaten,

mit welchen diese Islamisten

ihre pure Verachtung für alles

zum Ausdruck bringen,

was unsere Heimat ausmacht:

Sie verachten

unsere Werte und Traditionen,

unsere demokratische

Grundordnung

und unseren Rechtsstaat.

Um diesen Wahnsinn zu stoppen,

braucht es endlich die von uns

Freiheitlichen geforderte „Festung

Österreich“. Und es braucht ein

Verbotsgesetz gegen den Politischen

Islam, mit dem die Behörden

endlich den Sumpf der radikalislamistischen

Propaganda ein für

alle Mal trockenlegen können. Die

Republik muss endlich klare Kante

gegen radikale Islamisten zeigen.

Aber das wird unter der Verliererampel

nicht passieren, dazu

braucht es einen Volkskanzler

Herbert Kickl, der Schluss macht

mit diesem Kuschelkurs.

Was bedeutet das konkret?

Darmann: Die konsequente

Abschiebung aller im Lande illegal

Aufhältigen, krimineller Asylwerber

und Asylanten, sowie von

Integrationsverweigerern. Einen

nachhaltigen Stopp der Familienzusammenführung

und der Beginn

der Rückführungen syrischer

Asylanten, da für die meisten der

Hauptgrund, die Verfolgung durch

das Assad-Regime, längst weggefallen

ist. Asyl heißt Schutz auf

Zeit und ist kein Anspruch auf

einen Daueraufenthalt. Und das

heißt natürlich auch einen effektiven

Grenzschutz, um die nunmehr

zehnjährige illegale Masseneinwanderung

unter dem Missbrauch

des Asylrechts ein für alle Mal zu

beenden.

Zehn Jahre nach Beginn der

illegalen Masseneinwanderung

im Jahr 2015 zog die

Dokumentationsstelle Politischer

Islam (DPI) Bilanz in Bezug auf

das Ausbreiten des islamischen

Fundamentalismus für Österreich

– und die ist verheerend

für Sicherheitsbehörden und Politik:

„Islamistische Propaganda

war 2024 nicht nur in den sozialen

Medien, sondern auch zunehmend

im österreichischen

Straßenbild sichtbar. Die Verharmlosung

oder offene Sympathiebekundungen

gegenüber

islamistischen Terrororganisationen

wie der Hamas sowie die

Ablehnung pluralistisch-demokratischer

Werte sind nach wie

vor fester Bestandteil religiösextremistischer

Ideologien“,

notiert der Bericht. Für die FPÖ

eine Dokumentation des Versagens

der schwarz-rot-grünpinken

Einheitspartei.

Der Politis

Der jüngste Bericht der D

Für den freiheitlichen Sicherheitssprecher

Gernot Darmann

stellt der Bericht eine „alarmierende

Bestätigung des Totalversagens

der schwarz-rot-pink-grünen Systemparteien“

dar: „Zehn Jahre nach

dem Beginn der fatalen Willkommenspolitik

von SPÖ und ÖVP ist

das Ergebnis ein Desaster für unsere

Heimat.“

Es sei ein Skandal, dass islamistische

Akteure den öffentlichen

Raum mit ihrer Propaganda

fluten können, während die Regierung

– und hier vor allem das

ÖVP-geführte Innenministerium –

durch falsch verstandene Toleranz

in Realitätsverweigerung verharre.

„Ob auf den sozialen Medien, über

Lifestyle-Produkte oder Anwerbungsaktionen

auf offener Straße –

der radikale Islam frisst sich immer

tiefer in unsere Gesellschaft“, zeigte

Darmann auf.

Politischer Islam agiert offen

Aber die Regierung wolle oder

könne die Österreicher davor nicht

schützen. Sie verschaffte sich stattdessen

über das Feigenblatt der islamistischen

Terrorgefahr mit der

Messenger-Überwachung ein Bespitzelungsinstrument

gegen die

eigene Bevölkerung.


Nr. 36 Donnerstag, 4. September 2025

g

Innenpolitik 5

Thema

der

Woche

Foto: NFZ

che Islam hat bei uns Fuß gefasst

okumentationsstelle Politischer Islam zeigt die Folgen des Versagens der ÖVP-Innenminister auf

Es gehöre zur Strategie islamistischer

Bewegungen, jede Kritik am

Politischen Islam als Angriff auf die

Religion und auf die muslimische

Gemeinschaft in ihrer Gesamtheit

umzudeuten – und das mit Erfolg,

warnte die DPI: „In Teilen der Gesellschaft

sind Tendenzen auszumachen,

die in Richtung einer bedenklichen

Abwendung vom freien und

säkularen Lebensmodell weisen.“

Die westlichen demokratischen

Gesellschaften werden dämonisiert,

antisemitische Ressentiments

geschürt und gewaltlegitimierende

Narrative gefördert – etwa durch Medienkanäle,

die islamistischen Akteuren

zugerechnet werden können.

Netzwerke des Politischen Islams,

in denen gemeinsame Unternehmungen

organisiert werden, befördern

diese Entwicklung zusätzlich.

Glorifizierung des Terrors

Geopolitische Entwicklungen wie

der Israel-Palästina-Konflikt oder

die Machtübernahme der Islamisten

in Syrien werden von islamistischen

Gruppierungen genutzt, um religiösen

Extremistische zu erzeugen. Dieser

diene als Vehikel zur Verbreitung

ihrer radikalen Ideologie. „In den sozialen

Medien kursieren Texte, Bilder

und Videos, die vor allem der

emotionalen Mobilisierung dienen.

So wird Terror teils relativiert oder

gar glorifiziert, während Kritik an

islamistischen Tendenzen mit dem

Vorwurf der ,Islamophobie‘ pauschal

zurückgewiesen wird“, zeigte

die Dokumentationsstelle auf. So

werden die Grenzen zwischen Religionsausübung

und religiösem Extremismus

aufgeweicht und nicht

mehr nur die Islamisten, sondern alle

Moslems als Opfer der westlichen

Gesellschaft dargestellt.

Im vergangenen Jahr hat der Verfassungsschutz

215 Tathandlungen

mit einer islamistisch-dschihadistischen

Motivlage offiziell registriert.

Das ist ein Anstieg gegenüber 2023

um 41,5 Prozent.

Leere Versprechen der ÖVP

So hat ein Funktionär der Moscheegemeinde

Islamische Föderation

Pottendorf, die der islamischen Gemeinschaft

Milli Görüs zuzurechnen

ist, sein Facebook-Profil dazu benutzt,

um antisemitische Verschwörungstheorien

zu verbreiten oder

den Tod von Hamas-Führer Ismail

Haniyya zu betrauern und ihn sogar

als Märtyrer zu glorifizieren. Die

Organisation wird in Deutschland

vom deutschen Bundesverfassungsschutz

beobachtet, deren österreichi-

Vollverschleierte Frauen gehören in Wien bereits zum „Stadtbild“.

Foto: NFZ

scher Ableger, die Islamische Föderation,

kann hingegen unbehelligt

operieren.

Insbesondere seit dem Massaker

der Hamas am 7. Oktober 2023 mit

über 1.300 Todesopfern, das auch

Österreich von den Islamisten auf offener

Straße gefeiert wurde, und der

israelischen Reaktion darauf, tauchten

immer mehr Graffitis auf Fassaden

und wild geklebte Plakate auf.

Deren gemeinsame Botschaft: „Freies

Palästina, Sieg der Hamas!“

Das wird auch mit der Hamas-

Parole „From the river to the sea“

verdeutlicht, die im Klartext heißt:

Der Staat Israel und all seine jüdischen

Bewohner müssen ausgelöscht

werden, um einem Palästinenserstaat

Platz zu machen.

Die Verantwortlichen für diese

Entwicklung in Österreich sind

leicht ausgemacht. „Allen voran

ÖVP-Innenminister Karner und seine

ÖVP tragen seit Jahren die Verantwortung

dafür, dass Österreich

regelrecht durch eine moslemische

Massenzuwanderung unter dem

krassen Missbrauch des Asylrechts

geflutet wurde“, betonte Darmann.

Alle Versprechen zu einem harten

Asylkurs mit konsequenten Abschiebungen

haben sich in Schall

und Rauch aufgelöst.


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubdirektor der FPÖ

HOHES

HAUS

Die tagungsfreie Zeit geht zu

Ende. Aus unserer Sicht war die

Entscheidung des VfGH der „Höhepunkt“,

dass eine Verknüpfung der

Themen „Pilnacek“ und „Corona“

in einem Untersuchungsausschuss

(UsA) nicht möglich sei.

In der Entscheidungsbegründung

der Hinweis, dass der VfGH wohl

schon in früheren Verfahren das

Bestimmtheits- bzw. Konkretisierungsgebot

etwas strenger ausgelegt

hätte, er aber die Möglichkeit

dazu nicht hatte.

Seriosität statt Denunziation

Wörtlich heißt es dazu: „In anderen

Verfahren nach Art. 138b

Abs. 1 B-VG war es dem Verfassungsgerichtshof

auf Grund der

verfassungsrechtlichen Vorgaben

verwehrt, auf die Bestimmtheit

des Untersuchungsgegenstandes

einzugehen.“ Mit anderen Worten:

Der von der ÖVP verlangte und

eingesetzte UsA zum angeblichen

Machtmissbrauch von SPÖ und

FPÖ hätte eigentlich nicht stattfinden

dürfen. Es verbleibt der schale

Geschmack, dass im Parlament mit

zweierlei Maß gemessen wurde.

Generell stellt sich die Frage,

ob die Reform der UsA ein Erfolg

oder ein Misserfolg war. Hat es

der Aufklärung gedient, sie zum

Minderheitenrecht zu machen oder

wurde dadurch das Ansehen der

Politik beschädigt? Die Wahrheit

wird wie so oft in der Mitte liegen.

Im Freiheitlichen Parlamentsklub

hat immer das Prinzip gegolten,

dass der Erfolg eines UsA weniger

von der Verfahrensordnung als

von der Qualität seiner Mitglieder

abhängt. Wer nicht Missstände in

der Verwaltung abstellen und deren

politische Verantwortung ausfindig

machen, sondern nur politische

Mitbewerber anzeigen will, tut seinem

eigenen Stand nichts Gutes.

Foto: NFZ

VERTEIDIGUNGSPOLITIK

Aufwertung der EF-Ausbildung

Zum diesjährigen Start der Einjährig-Freiwilligen-Ausbildung

forderte FPÖ-Wehrsprecher Volker

Reifenberger, diese Ausbildung attraktiver zu

gestalten, etwa mit der Verleihung des Dienstgrads

„Fähnrich“ für die erfolgreiche Absolvierung des

Kurses: „Angesichts des zunehmenden Bedarfs sowohl

an Berufs- als auch an Milizoffizieren im Bundesheer

braucht es unbedingt eine generelle Attraktivierung

des Soldatenberufs.“

Foto: NFZ

WIRTSCHAFTSPOLITIK

Wirtschaft ankurbeln

Die FPÖ beantragte im Wirtschaftsausschuss

eine Erhöhung

des Investitionsfreibetrags (IFB).

Dieser soll bei Anschaffungskosten

unter einer Million Euro einheitlich

15 Prozent betragen, bei Anschaffungen

bis 1,5 Millionen Euro sollte

der Satz für zwei Jahre auf 20

Prozent angehoben werden.

Das „Trio Infernal“ richtet

Österreich zugrunde

Politisches Versagen zeigt sich in bereits 367.120 Arbeitslosen

Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit

von 4,2 Prozent inmitten

der Hochsaison in Tourismus

und Bau ist schlichtweg der Ausdruck

des Versagens, kritisierte

Dagmar Belakowitsch.

Ende August waren insgesamt

367.120 Personen beim Arbeitsmarktservice

(AMS) als arbeitslos

registriert. Die Arbeitslosenrate betrug

damit sieben Prozent.

Besonders betroffen von der Arbeitslosigkeit

waren laut AMS Personen

über 50 Jahre. Deren Zahl

stieg auf 96.891, das bedeutet ein

Plus von sechs Prozent gegenüber

dem Vorjahr.

Bezüglich der Qualifikation betraf

es im August auch Facharbeiter

(plus 7,3 Prozent) und Akademiker

(plus 12,3 Prozent).

Belakowitsch: Jeder vierte Arbeitslose

ist über 50 Jahre alt.

Zunahme über alle Bereiche

Ebenso dramatisch, um 10,3 Prozent,

stieg die Zahl der Langzeitarbeitslosen

auf 93.692, die der über

zwölf Monate vergeblich Arbeits-

„Anstatt Leistung und Integration

einzufordern, werden Parallelgesellschaften

direkt in unseren

Schulen gezüchtet. Das Ergebnis

ist ein Drittel mehr Schüler in

Deutschförderkursen und eine Verdoppelung

in den Förderklassen seit

2019. Das System steht nicht vor

einem Kollaps, sondern ist bereits

kollabiert!“, warnte der freiheitliche

Bildungssprecher Hermann

Brückl vor den Folgen der „Reformen“

von Neos-Bildungsminister

Christoph Wiederkehr.

Mittlerweile weist bereits jeder

vierte Schüler eine nicht deutsche

Umgangssprache auf und die Zahl

der außerordentlichen Schüler

wegen mangelnder Deutschkenntnisse

ist österreichweit auf über

50.000 geradezu explodiert.

Foto: NFZ

suchenden legte im August gar um

25,4 Prozent zu.

„Angesichts der dramatischen

AMS-Zahlen für den August 2025

muss man sich schon fragen, womit

diese Chaos-Truppe aus ÖVP,

SPÖ und Neos den ganzen Tag ihre

Zeit verbringt. Sinnvolle Arbeit für

unser Land und seine Bevölkerung

kann es wohl nicht sein“, kritisierte

die freiheitliche Sozialsprecherin

Dagmar Belakowitsch.

Vor allem der Anstieg bei den

älteren Arbeitnehmern sollte die

Koalition aus ihren Pensionsträumen

reißen, betonte Belakowitsch:

„Wenn diese Verliererampel noch

immer von einer Anhebung des

gesetzlichen Pensionsantrittsalters

träumt, kann das ja nur ein Politwitz

sein, den allerdings niemand in

Österreich lustig findet!“

So bringt man Kinder um ihre Zukunft

„Anstatt unsere Kinder mit wokem

Gender-Gaga und Klimahysterie

zu indoktrinieren, müssen wir

zurück zur Vermittlung der Kernkompetenzen

an den Schulen und

einem klaren Bekenntnis zur Leistung“,

spielte Brückl auf die stetig

sinkenden Leistungen der österreichischen

Schüler in internationalen

Vergleichsstudien an. So würden

die österreichischen und die gut integrierten

Kinder um ihre Zukunft

gebracht, warnte Brückl: „Aus

einem Land des Wohlfühlens, des

Wohlstands und der klugen Köpfe

wurde in den letzten sechs Jahren

ein dystopisches Ghetto.“


Nr. 36 Donnerstag, 4. September 2025

g

Die Regierung kann und will nicht sparen, also werden (schon wieder)

die Pensionisten und die fleißig arbeitenden Österreicher zur Kassa

gebeten. „Das ist wirklich ein Armutszeugnis für den Bundeskanzler

unseres Landes“, zeigte sich FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz

entsetzt über Stockers Aussagen im ORF-„Sommergespräch“.

Parlament 7

ÖVP-Raubzug gegen Pensionsten und Arbeiter

ÖVP-Kanzler: Bei Pensionen und Löhnen kein Teuerungsausgleich im kommenden Jahr

„Es ist wirklich ein Hohn, wenn

Stocker die Pensionisten mit mageren

zwei Prozent Pensionserhöhung

abspeisen will, während die Völkerwanderer

aus aller Herren Länder

nach wie vor paradiesische Zustände

in der sozialen Hängematte

vorfinden“, erklärte der freiheitliche

Generalsekretär zu den Ankündigungen

des ÖVP-Kanzlers.

Nicht minder empört zeigte sich

FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar

Belakowitsch: „Was Kanzler

Stocker hier als ‚Formel‘ für die

Zukunft verkauft, ist in Wahrheit

ein eiskalter Plan zum Pensionsraub.“

Denn der Wertverlust bei

einer Anpassung unter der Inflationsrate

verfestige und erhöhe sich

in den Folgejahren. „Das ist ein

beispielloser Anschlag auf die soziale

Sicherheit und eine Verhöhnung

unserer älteren Generation!“, kritisierte

Belakowitsch.

„Sicherheitsministerium“

von Hackern lahmgelegt

Es müssten eigentlich alle

Alarmglocken im Land schrillen,

wenn ein Innenminister nicht einmal

fähig sei, die Cybersicherheit

seines eigenen Ressorts sicherzustellen,

aber gleichzeitig mit der

„Messenger-Überwachung“ an die

höchstprivaten Daten der Bürger

gelangen und sie speichern will.

Nicht so in Österreich. Erst nachdem

der Skandal nicht mehr unter der

Decke gehalten werden konnte, das

Ministerium teilweise „vom Netz

genommen“ werden musste, stotterte

ÖVP-Innenminister Gerhard

Karner herum, dass die Arbeitsfähigkeit

seines Ministeriums „vollumfänglich

gewahrt“ war.

Hacker hatten sich über „mehrere

Wochen“ Zugang zu rund 100

der etwa 60.000 E-Mail-Accounts

des BMI verschafft. „Wochenlang

wurde offenbar mit Blick auf die

Katastrophe im Außenministerium

versucht, den Angriff intern zu beseitigen

und die Vorfälle geheim

zu halten. Man hat es aber nicht

geschafft, ohne großräumig Systeme

abzuschalten“, empörte sich

FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot

Darmann: Wieso wurde der Angriff

so lange vertuscht?

Darmann über die „Vertuschungsaktion“

des ÖVP-Ministers.

Er forderte eine sofortige Aufklärung

und eine vollumfängliche Information

des Parlaments: „Ist der

Schaden durch Zuwarten, um den

Skandal unter der Decke zu halten,

größer geworden? Wer soll durch

die Vertuschung und die amateurhaften

Vorgänge wieder geschützt

werden? Es braucht klare Antworten

und volle Transparenz!“

Karner sei als Innenminister endgültig

rücktrittsreif. Jemand, der

die digitale Sicherheit des „Sicherheitsministeriums“

nicht im Griff

habe, sei „ein Sicherheitsrisiko“ für

die Bürger und die Exekutive.

Foto: NFZ

ÖVP-Kanzler Stocker: Österreicher sollen für ÖVP-Budgetchaos bluten.

Europameister bei Inflation

Stockers Inflationsziel von zwei

Prozent verwies die freiheitliche

Wirtschaftssprecherin Barbara

Kolm ins „Reich der Träume“.

Denn laut Schnellschätzung der

Statistik Austria ist die Inflation

nach 3,6 Prozent im Juli auf

4,1 Prozent im August geklettert.

Im Euro-Raum lag sie jedoch bei

durchschnittlich der Hälfte, nämlich

bei 2,1 Prozent.

Die Ursache liegt für Kolm auf

der Hand: „Alle EU-Maßnahmen,

die die Energieimporte insbesondere

nach Österreich verteuern,

werden von der Regierung mitgetragen

– zum Nachteil der österreichischen

Wirtschaft und der Bevölkerung.“

Gleichzeitig explodieren unter

den Händen der Verliererampel die

FPÖ-ABGEORDNETE DECKEN AUF

Lügt Karner oder sagt

er nur die Unwahrheit?

In der Beantwortung einer

parlamentarischen Anfrage der

FPÖ-Bundesparteisprecherin

Lisa Schuch-Gubik zu der Wirkung

der „Waffenverbotszonen“

blamiert sich ÖVP-Innenminister

Gerhard Karner gleich doppelt.

Auf die Frage, wie viele Gewaltdelikte

sich seit Einführung

der Waffenverbotszonen in diesen

Bereichen tatsächlich ereignet

haben, spielt Karner den

Unwissenden: „Entsprechende

Statistiken werden nicht geführt.“

Besonders dreist wirkt das,

wenn der ÖVP-Innenminister im

selben Atemzug behauptet, dass

die Wirksamkeit dieser Zonen

„laufend evaluiert“ werde – und

zwar „anhand von Deliktszahlen

und abgenommenen Waffen“.

Entweder lügt Karner im ersten

Teil der Beantwortung, oder

sagt dann im zweiten Teil bewusst

die Unwahrheit.

„Die Antwort von ÖVP-Innenminister

Gerhard Karner auf

Staatsausgaben: Das Budgetdefizit

liegt aktuell bei 4,7 Prozent des

BIP. Kolm: „Diese Regierung spart

nicht bei ihren Ausgaben, sondern

holt sich immer mehr Geld von den

fleißigen Bürgern und Unternehmern!“

meine parlamentarische Anfrage

zu den Waffenverbotszonen

ist nichts anderes als ein politischer

Skandal – ein echter Paukenschlag

und gleichzeitig ein

Offenbarungseid“, empörte sich

Schuch-Gubik.

Damit gebe aber der Innenminister

zumindest unumwunden

zu, dass seine gefeierten

„Waffenverbotszonen“ nichts

anderes als reine Luftnummern

seien – wie eigentlich seine

gesamte bisherige Tätigkeit.

„Karner verkauft der Bevölkerung

Sicherheitsmärchen. Das ist

eine schamlose Täuschung der

Bürger und ein Schlag ins Gesicht

jedes Steuerzahlers, der sich

von einem Innenminister ernsthafte

Sicherheitspolitik erwartet!“,

kritisierte Schuch-Gubik.

Foto: NFZ

Foto: ORF/Roman Zach-Kiesling


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Roman Haider

Van der Bellens falsche

Vorwürfe gegen Ungarn

„Genau das, was Bundespräsident

Alexander Van der Bellen Ungarn

vorwirft, passiert in Österreich

tatsächlich – mit seinem Segen aus

der Hofburg!“, kritisierte Generalsekretär

Christian Hafenecker die

Rede des Bundespräsidenten am

Europäischen Forum Alpbach, in

der er unser Nachbarland der Beschneidung

der Medienfreiheit, der

Untergrabung von Rechtsstaat und

Justiz sowie der Einschränkung der

Grundrechte bezichtigte.

Geradezu grotesk mute auch der

Vorwurf des Demokratieabbaus an,

habe er sich doch selbst nach der

letzten Nationalratswahl geweigert,

den Chef der stimmenstärksten Partei

den Regierungsbildungssauftrag

zu erteilen – und das wegen der Zurufe

der EU-Eliten, insbesondere

des Chefs der Europäischen Volkspartei

Manfred Weber.

Der freiheitliche Delegationsleiter

im Europaparlament Harald

Vilimsky erinnerte, dass Van der

Bellen selbst während der umstrittenen

Corona-Maßnahmen keinen

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Autoindustrie am Altar

der Klimasekte opfern?

Mehr als 30 Millionen – ein

neuer Rekord. Das war die Automobilproduktion

Chinas im Jahr

2024. Damit kamen 34,5 Prozent

aller 2024 weltweit produzierten

Autos aus China. Und wie steht

es um die europäische Automobilproduktion?

Nicht gut. Im globalen

Vergleich fallen Europas Hersteller

immer weiter zurück. Die

Auswirkungen auf die Wirtschaft

in Europa sind dramatisch.

Schwächelt dieser Wirtschaftszweig,

wird das ein Beben in Europa

auslösen. Die Vorboten sind

bereits in Deutschland spürbar:

Foto: EP

51.500 Arbeitsplätze wurden in

den letzten zwölf Monaten abgebaut,

das sind rund sieben Prozent

aller Beschäftigten.

Die Gründe für diese Entwicklung

sind hausgemacht. Neben

hoher Arbeitskosten und Überregulierung

sind vor allem der

massive Anstieg der Energiekosten

sowie das Verbrennerverbot

ab 2035 die Hauptgründe. Dahinter

steckt die rein ideologisch

motivierte Klimapolitik der EU,

die mit der CO2-Bepreisung die

Energiepreise künstlich in astronomische

Höhen treibt.

Dabei sind die Auswirkungen

dieses Verbots für die weltweite

Emissionsbilanz völlig irrelevant.

Europa verursacht nur sechs

Prozent des weltweiten menschengemachten

CO2-Ausstoßes.

Betrachtet man nur die durch

Verkehr verursachten Emissionen,

befinden wir uns im Promillebereich.

Dafür soll einer der

wichtigsten Wirtschaftszweige in

Europa auf dem Altar der Klimareligion

geopfert werden?

Moment gezögert habe, massivste

Grundrechtseingriffe mitzutragen.

Wenn er jetzt aber anderen Staaten

wie Ungarn die Rechtsstaatlichkeit

abspreche, obwohl er selbst in

Österreich das Gegenteil vorlebt,

dann sei das an Doppelmoral kaum

zu überbieten, kritisierte Vilimsky

und stellte klar: „Ungarns Außenminister

Szijjártó hat den Nagel auf

den Kopf getroffen: Van der Bellen

sollte sich davor hüten, in Fragen

der Demokratie Lektionen zu erteilen.“

Vilimsky: Falsche Vorwürfe.

Aufstand gegen vo

Autoindustrie forde

Von Green Deal bis zum Zollabkommen mit den US

EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen wurde

letzte Woche mit Kritik geradezu

überschüttet. Aus Italien hagelte

es Kritik von Regierungschefin

Meloni und Ex-EZB-Chef

Draghi, weil die Kommission

unfähig sei, „wirksam auf die

Herausforderungen der Wettbewerbsfähigkeit

durch China und

die USA zu reagieren“. Zudem

erhielt sie einen „Wutbrief“ der

europäischen Autohersteller und

deren Zulieferer wegen der unerreichbaren

Ziele ihres Green

Deal, der in Europa bereits hunderttausende

Arbeitsplätze vernichtet

hat. Wenn sie auf der einseitigen

Ausrichtung auf E-Autos

beharre, werde diese Zahl bald

in die Millionen gehen, warnten

die Vertreter von Europas bedeutendstem

Industriezweig.

„Dieses Jahr wird als das Jahr in

Erinnerung bleiben, in dem die Illusion

zerplatzte“, erkläre der Ex-

Chef der Europäischen Zentralbank

Mario Draghi, der 2024 im

Auftrag der Kommissionspräsidentin

einen Bericht zur Bekämpfung

der Wirtschaftskrise in der EU erstellt

hatte.

Und zwar die Illusion eines Europas,

das wirklich zählt – und nicht

nur zahlt. Wie etwa im Ukraine-

Krieg, zu dem sie den größten finanziellen

Beitrag geleistet habe,

aber als „Friedensunion“ zu etwaigen

Friedensverhandlungen „nicht

einmal eine marginale Rolle gespielt“

habe: „Wo ist die Fähigkeit

der Europäischen Union, ihre eigenen

Werte zu verteidigen?“

Er kritisierte, dass die Kommissionspräsidentin

im Zollabkommen

mit den USA Europas Wirtschaft

zu Investitionen in Höhe

von 600 Milliarden Euro in den

USA verdammt habe. Milliarden,

die jetzt in Europa fehlen.

Wirtschaftspolitik? Fehlanzeige!

Daran knüpfte Italiens Regierungschefin

Giorgia Meloni an

und kritisierte, dass die Kommission

unfähig sei, den Herausforderungen

der Wettbewerbsfähigkeit

Foto: EU

Das Lieblingsprojekt der Kommissionsp

Arbeitsplätze vernichten. Deshalb forde

durch China und die USA zu reagieren,

wie sie im Zoll-Streit mit

den USA bewiesen habe.

Zu diesem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit

trage auch von

der Leyens „Herzensprojekt“, der

Green Deal, seinen Beitrag bei. Alleine

in Deutschland sind seit 2019

in der Industrie 245.000 Arbeitsplätze

verloren gegangen, rechnete

die Beratungsfirma Ernest &

Young vor.

Und es droht nicht nur der deutschen

Industrie ein weiteres Blutbad,

sondern der europäischen insgesamt,

warnten die europäischen

Die EU fordern den Umstieg auf E-Aut

nicht kaufen. Deswegen drohen den A


Nr. 36 Donnerstag, 4. September 2025

g

n der Leyen:

rt Umdenken

A: Die Kommissionspräsidentin steht in der Kritik

räsidentin vertreibt die Industrie aus der EU und könnte hunderttausende

rt Europas Autoindustrie ein Überdenken des Verbrennerverbots.

Verbände der Autohersteller und

der Autozulieferindustrie, wenn

die Kommission am Verbot für den

Verbrennermotor 2035 festhalte.

Mercedes-Chef Ola Källenius,

einer der eifrigsten Befürworter der

E-Mobilität warnte vor einem Kollaps

des europäischen Automarkts:

„Wir müssen einen Realitätscheck

machen. Sonst fahren wir mit Vollgas

gegen die Wand.“

EU sabotiert eigene Industrie

Allein in Deutschland wurden

in den letzten zwölf Monaten rund

51.500 Jobs in der Autoindustos,

aber die Europäer wollen diese

utoherstellern Milliardenstrafen.

Foto: VW

rie und im Zulieferbereich abgebaut.

In Österreich, arbeiten rund

120.000 Beschäftigte in diesem

Sektor, die Beschäftigung sank im

ersten Halbjahr 2025 um satte 8,1

Prozent.

Europa sei in Bezug auf die Batterie-Wertschöpfungskette

fast

vollständig von China abhängig,

hat eine ungleiche Verteilung der

Ladeinfrastruktur, höhere Herstellungskosten

– einschließlich

Strompreisen – und belastende

Zölle von wichtigen Handelspartnern,

wie den jetzt 15prozentigen

Zöllen in die USA.

Die Autohersteller kritisierten

insbesondere die Fixierung der

Politik auf Batterieautos. „Auch

andere Antriebstechnologien tragen

dazu bei, die Dekarbonisierungsziele

unter realen Bedingungen

zu erreichen. Andere Märkte

setzen diesen Ansatz bereits erfolgreich

um“, heißt es in ihrem Brief

an von der Leyen. Und dann der

wohl wichtigste Satz: „Die Einhaltung

der strengen CO2-Ziele für

Pkw und Transporter für 2030 und

2035 ist in der heutigen Welt einfach

nicht mehr realisierbar. (…)

Die Welt hat sich seit der Festlegung

des aktuellen Kurses drastisch

verändert, und die Strategie

der EU für den Automobilsektor

muss sich ebenfalls ändern.“

KURZ UND BÜNDIG

Außenpolitik 9

Verrat am Friedensprojekt EU

Mit scharfer Kritik reagierte die freiheitliche

EU-Abgeordnete Petra Steger auf die

jüngsten Aussagen von EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen, wonach es

bereits „recht präzise Pläne“ zur Entsendung

von EU-Truppen in der Ukraine gebe. Sie

wies darauf hin, dass in der Angelegenheit

nicht einmal innerhalb der EU ein Konsens

existiert. Denn der deutsche Verteidigungsminister

habe eine Teilnahme bereits abgelehnt.

Steger: „Die FPÖ sagt Nein zu jeder

Form einer EU-Militärunion und Nein zu

EU-Truppen in der Ukraine. Österreich darf nicht Teil eines Wahnsinns

werden, der unseren Kontinent direkt an den Rand eines Weltkriegs führt.“

Von der Leyen hat es verbockt

Foto: EP

Wenn Kommissionspräsidentin Ursula von

der Leyen etwas selbst in die Hand nimmt,

dann geht das gründlich schief – siehe Green

Deal oder Impfstoffbeschaffung. Dem fügte

sie jetzt die „Chefsache Zoll-Verhandlungen“

mit den USA hinzu. Diesen Vorwurf

erhob jetzt Sabine Weyand, Generaldirektion

Handel in der EU-Kommission, gegenüber

der „Süddeutschen Zeitung“: „In Wahrheit

ging es nicht um einen klassischen Interessenausgleich,

sondern um die Sicherung eines

politischen Gesamtpakets.“ Und das beinhaltet die Aufrechterhaltung

des militärischen Schutzschirms der USA für Europa – und die Ukraine.

Das Milliardengeschäft mit

unverkäuflichem Windstrom

Die britische Tageszeitung „The

Telegraph“ berichtete letzte Woche,

dass der im Besitz des staatlichen

französischen Energiekonzerns

EDF stehende Windpark Dorenell

2024 Einnahmen in Höhe von fast

78,5 Millionen Euro erzielte, obwohl

nur die Hälfte des produzierten

Stroms „ins Netz“ ging. Etwa

294.027 Megawattstunden (MWh),

wurde „eingeschränkt”, weil das

nationale Stromnetz nicht über die

Kapazität verfügte, ihn aufzunehmen.

Allein dafür erhielt die EDF

rund 46,2 Millionen Euro an „Einschränkungszahlungen“.

Diese Verschwendung ist darauf

zurückzuführen, dass sich die meisten

Windparks in Schottland befinden,

aber der Strom wegen unzureichender

Stromleitungen nicht in

die Nachfragezentren weit südlich,

in England und Wales, transportiert

werden kann.

Laut der Energieberatung Ember

erhielt Dorenell für den im letzten

Jahr gelieferten Strom effektiv 227

Pfund pro MWh – fast dreimal so

Foto: NFZ

viel wie die 77 Pfund, die Gaskraftwerke

im gleichen Zeitraum erzielen

konnten.

Die Situation dürfte sich noch

verschärfen. Der nationale Netzbetreiber

(Neso) prognostizierte, dass

sich die „Einschränkungszahlungen“

bis 2030 auf 4,62 Milliarden

Euro pro Jahr verdoppeln könnten,

wenn die Netzmodernisierung

weiter verzögert wird. Mit anderen

Worten: Die Briten zahlen Milliarden

für Windstrom, den sie gar

nicht nutzen können.

Goldgrube Windräder.

Foto:: EC


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

September

4

September

14

Donaustädter

Sommergespräche

Frühschoppen in

Enzenkirchen/OÖ

LESER AM WORT

Erwacht die Autoindustrie?

Endlich erwacht die Autoindustrie

und fordert die EU auf,

das Verbrennerverbot zu stornieren.

Frau von der Leyen und die

grünen Chaoten haben alleine im

letzten Jahr über 50.000 Arbeitsplätze

in Deutschland vernichtet –

und das nur in der Autoindustrie.

Dazu kommen noch unzählige Arbeitsplätze,

die die EU durch Sanktio-

nen und schikanöse Verordnungen

in den Osten vertrieben hat.

Wann erwacht die Justiz und zieht

die EU-Kommissionspräsidentin

für ihre Geldverschwendung und

Freunderlwirtschaft bei Corona

zur Verantwortung? Alleine für

diese Milliardenverluste gehört sie

lebenslänglich eingesperrt. Ebenso

für die tausenden Toten, die sie im

Krieg gegen Russland am Gewissen

hat. Das ist zumindest Mittäterschaft

an Massenmorden – und

Mittäterschaft wird bei uns so bestraft

wie die Täterschaft. Was ist

los mit den Regierungen? Sind die

alle gekauft? Eines hat die EU mit

der Ukraine gemeinsam – beide

sind durch und durch korrupt.

Stephan Pestitschek, Strasshof

NGO-Schattenstaat

NGOs und gemeinnützige Vereine

erhalten viel Geld vom Staat

(Bund, Länder, Gemeinden, Stadt

Wien), damit sie Aufgaben übernehmen,

die im staatlichen Interesse

liegen oder überhaupt staatli-

chen Zielen dienen. Und die werden

dabei aus der öffentlichen Verwaltung

herausgenommen, ausgelagert,

obwohl sie aber eigentlich

staatliche Aufgaben sind. Und der

Zweck dieser Auslagerung ist meist

eindeutig: Man will gezielt den Beschränkungen

entgehen, die gesetzlich

für die staatliche Verwaltungstätigkeit

bestehen (vor allem

den Grundsätzen von Sparsamkeit

und Kontrolle). Und dabei wird bewusst

in Kauf genommen, dass das

im Widerspruch zu den Grundsätzen

der Verfassung geschieht. Und

dann die politische Abhängigkeit:

Es sind staatliche Funktionsträger,

vor allem die Ressortchefs in

Bundes- und Landesregierung, die

die Entscheidungsmacht haben und

faktisch derartige Entscheidungen

fast im Alleingang treffen. Die Folge

dieser Entwicklung ist ein fast

unüberschaubares Anwachsen von

NGOs und gemeinnützigen Vereinen

und eine mehr und mehr unkontrollierbare

Ausgabe staatlicher

Finanzmittel. Der Status des

Staats Österreich als Rechtsstaat

muss mehr und mehr in Zweifel gezogen

werden.

Peter F. Lang, Wien

Steuern nur bei Schutz

„Wenn Ihr uns nicht schützt, wird

auch nicht geschatzt!“ – Mit diesen

Worten drohte der Heidbauer

Wulff, im Roman „Der Wehrwolf“

seinem fürstlichen Landesherrn,

keine Steuern mehr zu entrichten,

wenn dieser seine Landsleute

nicht vor den marodierenden ausländischen

Banden schütze. Das

schien zu Zeiten des Dreißigjährigen

Krieges eine wirksame Methode

gewesen zu sein, denn der

Teil der Lüneburger Heide, der die

Heimat des Heidbauern Wulff gewesen

war, blieb vor Dieben und

Mördern verschont – zumindest im

Roman. Nachdenken ist erlaubt.

Karl-Heinz Morré, Graz

Geldentwertung

Inflation ist die Weitergabe der

Teuerungen in allen Bereichen an

die Endkunden – und zwar netto

und eine Vorleistung. Gehälter und

Pensionen hingegen werden erst

im Nachhinein anhand der durchschnittlichen

Inflation des letzten

Jahres angeglichen. Aber nicht die

Nettobeträge, sondern die Bruttobeträge!

Sprich: Eine Geldentwertung

im Galopp!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Imageprasser

Wir sind zwar pleite aber leisten

uns den Luxus zig Millionen an die

Ukraine, Syrien und nach Afrika zu

spenden. Ich gewinne immer mehr

den Eindruck, dass dieser Bundesregierung

die eigene Bevölkerung

völlig wurscht ist, Hauptsache wir

stehen international gut da. Gute

Nacht Österreich!

Franz Vorderwinker, Ferschnitz

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„U-Ausschüsse & Verbrennerverbot

& Van

der Bellen & NGOs“

Das FPÖ Klubradio

„Österreich-Werbung

wirbt mit Regenbogen-Propaganda!“

Das FPÖ Klubradio

„Wer verdient eigentlich

am teuren Warenkorb?“

Das FPÖ Klubradio

„Holen wir uns unsere

Freibäder zurück!“

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 36 Donnerstag, 4. September 2025

g

WIEN

Ludwig muss Fernwärme-

Wucher in Wien beenden!

Im Bundesländervergleich kostet Fernwärme in Wien ein Vielfaches

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Eine aktuelle Analyse zu den

österreichweiten Fernwärmetarifen

bescheinigt der städtischen

Wien-Energie Preiswucher

beim Fernwärme-Monopol. Die

FPÖ fordert ein Eingreifen des

SPÖ-Bürgermeisters gegen diese

Preistreiberei.

Eine Analyse des Beraternetzwerks

Kreutzer Fischer & Partner

zu den österreichweiten Fernwärmetarifen

ließ aufhorchen. Während

Konsumenten im Burgenland

für ihre Fernwärme im Bestandstarif

jährlich 437 Euro bezahlen,

müssen die Menschen in Wien im

Schnitt 1.602 Euro berappen. Das

ist ein Preisunterschied von fast

270 Prozent! Auch bei Neuanschlüssen

liegt Wien mit denselben

1.602 Euro an der Spitze, während

Kärnten mit 588 Euro beweist, dass

es deutlich günstiger geht.

Abzocke im „roten Wien“

„Während andere Bundesländer

längst zeigen, dass faire Preise

für Fernwärme möglich sind, werden

die Wiener von ihrem SPÖ-

Bürgermeister Michael Ludwig mit

den überzogenen Tarifen der Wien

Energie regelrecht ausgenommen“,

Die teuersten Fernwärmetarife gibt es im „roten Wien“.

empörte sich der Wiener FPÖ-Chef

Dominik Nepp. Er forderte Ludwig

auf, als Eigentümervertreter der

Stadt Wien diese Preistreiberei sofort

zu beenden: „Schließlich ist

Ludwig laut Gesetz Preisregulator.“

Hinzu kommt, dass anders als

bei Strom oder Gas die Konsumenten

im Bereich Fernwärme keine

Möglichkeit haben, den Anbieter zu

wechseln. Die Versorgung ist an lokale

Netze gebunden, die Großteils

im Besitz der Wärmelieferanten stehen.

„In Wien sind die Menschen

damit der Willkür der roten Energiepolitik

ausgeliefert – und diese

lässt sie im Regen stehen“, kritisierte

Nepp und forderte eine umgehende

Senkung der Fernwärmepreise.

Sozialwohnungen:

Asylanten bevorzugt

Während tausende Wiener Familien

verzweifelt auf leistbaren

Wohnraum warten, hat SPÖ-Bürgermeister

Michael Ludwig allein im

vergangenen Jahr 1.618 Gemeindewohnungen

direkt an anerkannte

Flüchtlinge vergeben, kritisierte

FPÖ-Klubobmann Maximilian

Krauss: „Die Wiener, die im Begriff

sind, sich etwas aufzubauen,

werden von Ludwig und seinen

,Willkommens-Genossen‘ im Stich

gelassen. Neubauten – wie zuletzt

in Favoriten – werden bereits gezielt

an Asylanten vergeben.“

Foto: NFZ

Aus dem Textilviertel, das mit

Textilien kaum mehr was zu tun

hat, bin ich hinausgetreten auf

den Schwedenplatz. Der ist ja seit

Jahren für eine Verschönerung im

Gespräch, wobei es bis jetzt beim

Gespräch geblieben ist, was mich

aber gar nicht stört. Man bräuchte

lediglich ein paar zusätzliche

Bäume zu setzen.

Beim Steffl

Dann ging’s in die Rotenturmstraße

hinauf zu dem ehrwürdigen

Dom, der für die Wiener

mehr ist als nur eine Kathedrale.

Drum bin ich sehr froh, dass ich

dort immer einen Polizeiwagen

sehe, das ist ein gewisses Maß an

Sicherheit, das der Steffl genießt.

Eine Weile bin ich stehengeblieben

und hab aus dem Inneren des

Doms Orgelklänge gehört. In diesen

Momenten konnte man richtig

andächtig werden.

Und jetzt hat sich die Tür des

Polizeiautos geöffnet und zwei

Polizisten sind ausgestiegen.

Nein, nicht um amtszuhandeln,

vielmehr haben sie sich in Richtung

Turm verneigt, haben das

Kreuzzeichen gemacht und sind

wieder eingestiegen. Dann ist das

Auto weggefahren.

Hoffentlich haben die Beamten

keine Probleme wegen ihrer

Handlung. Weiß man’s? Es könnte

sich ja einer der neuen Mitbürger

drüber beschweren.

Ich aber sag den beiden Ordnungshütern

danke. Wien ist ja

doch noch Wien.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

VORARLBERG

Taten statt lamentieren

Beim „Runden Tisch“ im Landhaus

wurde letzte Woche die aktuelle

Problematik rund um die Führerscheinprüfungen

in Vorarlberg

intensiv diskutiert. „Wir verstehen

den Ärger und die Frustration vieler

Fahrschüler, die derzeit von

langen Wartezeiten und organisatorischen

Problemen betroffen sind.

Wir werden rasch und entschlossen

gegenzusteuern“, betonte dazu

FPÖ-Klubobmann Markus Klien.

Er verwies dazu auf das von FPÖ-

Landesstatthalter Christof Bitschi

präsentierte Maßnahmenpaket, das

hier rasch Abhilfe schaffen werde.

KÄRNTEN

Kinderbetreuungspleite

Die rot-schwarze

Landesregierung

hat Kärntens Kindergärten

in den

letzten Jahren

in eine wirtschaftliche

und

pädagogische

Krise geführt, Erwin Angerer

kritisierte FPÖ-Landeschef Erwin

Angerer deren „Kärntner Kinderbetreuungsmodell“:

„Dieses kurz

vor der Landtagswahl durchgepeitsche

Husch-Pfusch-Gesetz hat sich

als unfinanzierbar herausgestellt.“

TIROL

Massive Einwände

Eine von der Landesregierung

bei der Natur- und Vogelschutzorganisation

„BirdLife“ in Auftrag

gegebene Studie belege klar, dass

ein massives Konfliktpotenzial

zwischen Vogelschutz und Windkraftnutzung

in den Tiroler Bergen

bestehe, hielt FPÖ-Energie- und

Umweltsprecher Andreas Gang den

Bestrebungen der Landesregierung

in Sachen Windkraftausbau entgegen:

„Die Idee in Tirol Windkraftanlagen

zu errichten, ist ebenso

absurd wie der Versuch im Burgenland

ein Pumpspeicherkraftwerk

zu bauen.“ Nach der Vorprüfung

sind nun von den ursprünglich 54

geplanten Anlagen gerade einmal

drei übriggeblieben – und auch

diese werden scheitern, oder könnten

nur durch massive Eingriffe in

unsere Natur und zum Schaden von

Flora und Fauna errichtet werden,

betonte Gang.

Foto: FPÖ Kärnten

Foto: NFZ

„Wir sind geschafft!“ – Jetzt

Asylstopp und Abschiebungen!

Amesbauer: Die Steiermark wird für Asyleinwanderer unattraktiv

Die Steiermark setzt nach dem

Schwenk zu Blau-Schwarz

einen Kontrapunkt zum Versagen

der Verliererampel in der

Asylpolitik.

BURGENLAND

STEIERMARK

Zehn Jahre nach Merkels „Wir

schaffen das“ ist für den steirischen

Asyllandesrat Hannes Amesbauer

klar: „Wir sind geschafft.“

Die Steiermark setzt daher alle

zur Verfügung stehenden Hebel in

Bewegung. Die Reform der Sozialunterstützung

befindet sich in der

finalen Ausarbeitung – den Sozialstaat

für Einwanderung unattraktiver

zu machen. Die Ausrollung der

Sachleistungskarte für Asylwerber

steht kurz bevor. Darüber hinaus

werde an zahlreichen restriktiven

Maßnahmen gearbeitet, um die

Steiermark als Asylzielland massiv

unattraktiv zu machen.

„Im Gegensatz zu Wien oder Brüssel

handeln wir. Wir setzen Grenzen,

wir schaffen Ordnung – und wir sichern

die Interessen unserer Bevölkerung“,

betonte Amesbauer.

Schubumkehr in der Asylpolitik

Österreich dürfe nie wieder in eine

Situation geraten, in der die Souveränität

über die eigenen Grenzen

Doskozils Müllplan stinkt

„Wenn die SPÖ Burgenland offen

davon spricht, dass die Landesholding

den Müllverband künftig

,gewinnorientiert‘ führen werde,

dann heißt das höhere Gebühren für

die Bürger, damit marode SPÖ-Gemeinden

durchgefüttert werden“,

warnte FPÖ-Landesparteiobmann

Alexander Petschnig.

Doskozil will mit Mist Geld machen,

um das Budget zu retten.

Foto: FPÖ Steiermark

Asyllandesrat Amesbauer: Schubumkehr in Asylpolitik gestartet!

Die SPÖ plane offenbar, den

Müllverband zur Gelddruckmaschine

für parteipolitische Experimente

umzubauen. „Die Bürger

zahlen drauf, damit Doskozil die

Fehler seiner eigenen Politik kaschieren

kann“, erklärte Petschnig.

Dabei sind viele Gemeinden erst

durch die Politik des SPÖ-Landeshauptmanns

Hans Peter Doskozil

in die finanzielle Schieflage geraten,

erinnerte Petschnig an den

aufgezwungenen Mindestlohn für

Gemeindebedienstete, mit dem

Doskozil im Wahlkampf 2022

zahlreiche Gemeinden in den roten

Bereich drücken konnte: „Jetzt sollen

die Burgenländer mit höheren

Müllgebühren die Zeche für dieses

Wahlzuckerl bezahlen.“

Die Freiheitlichen sagen daher

„Nein!“ zum SPÖ-Gemeindepaket:

„Statt neuer Umverteilungsfantasien

braucht es Einsparungen und

eine faire Verteilung der Mittel im

Finanzausgleich. Die Bürger sind

nicht die Melkkuh Doskozils!“

Foto: NFZ

aufgegeben wird, wie es 2015 der

Fall war. „Wir haben 2015 nicht

geschafft – aber wir müssen jetzt

die komplette Schubumkehr in der

Asyl- und Migrationspolitik schaffen.

Wir Freiheitliche arbeiten daran

“, erklärte Amesbauer.

TIROL

Kein Sozialtarif bei der Tiwag.

Fehlende soziale

Verantwortung

In der Diskussion um einen

„Strom-Sozialtarif“ der Tiwag beweist

für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann

Markus Abwerzger,

Landesregierung ihre Abgehobenheit

und die Realitätsferne: „Die

Tiwag-Spitze muss endlich kapieren,

dass der Landesenergieversorger

nicht ihnen und dem Landeshauptmann

gehört, sondern

den Tirolern.“ Die Teuerungswelle,

die auch von den Strompreisen

getrieben werde, sei ein existenzgefährdender

Teufelskreis für immer

mehr Tiroler. Daher brauche

es auch eine soziale Verantwortung

des Landesenergieversorgers.


Nr. 36 Donnerstag, 4. September 2025

g

Länder 13

SALZBURG

Foto: FPÖ Salzburg

LÄNDER-

SACHE

Marlene Svazek

FPÖ-Landesparteiobfrau Salzburg

Foto: NFZ

Weil der Bund nichts tut, schreiten Salzburgs Freiheitliche

ein: Das Land Salzburg stellt die finanziellen

Anreize für den Zuzug von Asylwerbern ein.

Jetzt beginnt das Ende der

„Willkommensgeschenke“!

Freiheitliche beenden Familien- und Sonderleistungen für Asylwerber

Am 1. September wird die Landesunterstützung

neu ausgerichtet.

Künftig bleiben Leistungen

ab dann ausschließlich Salzburger

Familien vorbehalten.

Salzburg ordnet die Familienförderung

neu und beendet Zahlungen

an Asylwerber. Unterstützungen wie

Mehrlingshilfe, Hilfe für werdende

Mütter oder Leistungen in Notsituationen

werden künftig ausschließlich

Salzburger Familien gewährt.

„Wir stellen sicher, dass diese Gelder

bei den Menschen ankommen,

für die sie geschaffen wurden“, erklärte

Landeshauptmann-Stellvertreterin

Marlene Svazek. Bisher

genügte der Hauptwohnsitz, um

Ansprüche zu stellen. Damit hatten

auch Asylwerber Zugang zu Geldern,

die nie für sie gedacht waren.

Unsere Familien im Mittelpunkt

„Es ist nicht nachvollziehbar, dass

Fremde Leistungen beziehen, während

Salzburger Familien auf Unterstützung

angewiesen sind“, betonte

Svazek. Wer in Grundversorgung

lebt, erhält Unterkunft, Verpflegung,

Krankenversicherung, Bekleidungsgeld

und Deutschkurse: „Das ist

ausreichend. Ein zusätzlicher Bonus

über die Familienförderung war im-

Konzentration auf Bildung

Immer mehr Ressourcen, angefangen

vom Lehrpersonal, über

Förderstunden bis hin zur Betreuung,

fließen weg von den österreichischen

Kindern hin zu Schülern

mit mangelhaften Deutschkenntnissen.

Die Zahl der Schüler, die

wegen mangelnder Deutschkenntnisse

in Förderklassen sitzen, hat

sich seit 2020 verdoppelt. Die Kosten

betrugen 2024 fast 50 Millionen

Euro.

„Es darf nicht sein, dass die Kinder,

deren Eltern Steuern zahlen

und deren Heimat dieses Land ist,

in den Klassen permanent ausgebremst

werden. Das ist keine

Chancengleichheit, das ist eine

strukturelle Benachteiligung der

österreichischen Kinder“, kritisierte

der Bildungssprecher der FPÖ

Niederösterreich Helmut Fiedler

zum Schulstart die Bildungspolitik

der Verliererampel.

Er erinnerte Neos-Bildungsminister

Christoph Wiederkehr daran,

dass Bildung keine Spielwiese

für ideologische Experimente sein

dürfe, sondern ein Grundrecht, das

„allen Kindern“ zustehe.

mer ein falsches Signal.“ Unter die

Neuregelung fallen auch subsidiär

Schutzberechtigte und Vertriebene.

Ziel ist es, das System gerecht zu

machen und Leistungen nicht länger

zweckentfremden.

„Unser Auftrag ist, jene Familien

zu stärken, die hier arbeiten, Verantwortung

tragen und unsere Gesellschaft

am Laufen halten“, erklärte

Svazek. Damit wird ein Schlussstrich

unter eine falsche Politik

gezogen. Die finanzielle Willkommenskultur

gehört der Vergangenheit

an und an ihrer Stelle rükken

endlich wieder die Salzburger

Familien in den Mittelpunkt.

NIEDERÖSTERREICH

Fiedler: Die Bildung für unsere

Kinder bleibt auf der Strecke.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Es klingt ja zunächst harmlos:

„Hilfe für werdende Mütter“ oder

„Unterstützung in Notsituationen“.

Doch was harmlos klingt, galt

bislang als Bonusleistung für

Menschen, die gerade erst ihren

Fuß über die Grenze gesetzt haben.

Asylwerber, die kein Wort

Deutsch sprechen, wissen sogar

oft schneller, als sie „Willkommenskultur“

sagen kann, wo sie

die entsprechenden Anträge dafür

stellen müssen.

Nur fair

Die gute Nachricht: Seit 1. September

2025 ist damit Schluss.

Zumindest in Salzburg.

Wir ziehen jetzt einen klaren

Strich: Keine Landes-Familienförderung

mehr für Asylwerber,

Vertriebene oder subsidiär

Schutzberechtigte.

Was bleibt, ist die Grundversorgung.

Nicht mehr, aber auch nicht

weniger. Essen, ein Dach über

dem Kopf, medizinische Versorgung.

Das ist human. Aber es braucht

keine „Extras on top“.

Die von den Salzburger Steuerzahlern

finanzierte Landesförderung

ist kein Selbstbedienungsladen

und schon gar kein

Begrüßungspaket.

Sie bleibt, sie ist aber nur mehr

für jene gedacht, die dieses Land

tragen – und nicht mehr für jene,

die gerade angekommen sind.

Die Salzburger Landesregierung

setzt damit ein klares Signal:

Keine Gießkanne für alle,

sondern Verantwortung für die

eigenen Leute!

Wir läuten damit nicht nur das

Ende der finanziellen „Willkommenskultur“

ein, sondern auch

den Beginn einer neuen Normalität.

Und das ist nur fair.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

OE_Markus

@OE_Markus

Kanzler #Stocker kann im

Krone #Sommergespraech

nicht beantworten, wieviel eine

Packung normale Milch kostet:

„Ich glaube so 1,50 Euro, oder?“

Moderatorin @_katiawagner

bessert ihn aus: „Naja, eher 1,20

Euro in etwa.“

Lukas

@lukasleys

31. Aug. 2025 20:43

Wenn die ÖVP-Blase mit der Realität

konfrontiert wird.

Es ist der erste September. Heute

schlägt der Abzockstaat massiv zu.

- Wiener Linien Jahreskarte +23%

- Parken +31%

- Ortstaxe +266% von 3,2 Prozent

auf 8,5 Prozent

Steuern massiv rauf „um den Wirtschaftsstandort

Wien auf Erfolgskurs

zu halten“.

1. Sept. 2025 12:57

Wiens SPÖ zeigt vor, wie staatliche

Preistreiberei funktioniert.

TELEGRAM

Van der Bellens Doppelmoral zu

Grund- und Freiheitsrechten

Ungarn anpatzen, um vom eigenen Versagen abzulenken

In seiner Rede am Europäischen

Forum Alpbach entlarvte

der Bundespräsident seine

Doppelmoral in Sachen Grundund

Freiheitsrechte.

Beim Europäischen Forum in

Alpbach erhob Österreichs Bundespräsident

Alexander Van der Bellen

seinen moralischen Zeigefinger gegen

Ungarn, obwohl er in seiner

Amtsführung tatsächlich das getan

hat, was er Ungarns Viktor Orbán

vorwarf, angeblich getan zu haben.

„Wer im eigenen Land den Willen

der Wähler, des obersten Souveräns

in einer Demokratie, grob missachtet

und bis zur Unkenntlichkeit uminterpretieren

will, sollte anderen

keine Ratschläge erteilen“, erklärte

der FPÖ-Generalsekretär Christian

Hafenecker, der auch Obmann der

Parlamentarischen Gruppe Österreich-Ungarn

ist.

Tatsächlich höhle die Regierung

in Österreich auch seit Jahren die

Medienfreiheit immer weiter aus

und versuche, sich mit millionenschweren

Inseraten sowie Förderungen

eine „genehme Berichterstattung

auf Steuerzahlerkosten“

zu erkaufen. Zugleich ziehe sie im

Van der Bellens ideologische Schieflage zu Grundrechten.

Gleichschritt mit der EU beim vorgeblichen

„Kampf gegen Hass im

Netz“ oder angeblicher Desinformation

die Zensurschraube immer

härter an – und das mit Duldung

des Bundespräsidenten.

„Hüter der Verfassung“?

„Dazu kommt noch der ORF,

der längst zu einem über Zwangsgebühren

finanzierten Regierungsund

Systemlautsprecher umgebaut

wurde. Debanking, Diffamierung

bis hin zur Kriminalisierung alternativer

Medien sind mittlerweile

zum Alltag geworden. Und zu alledem

hört man von Bundespräsident

Van der Bellen nichts, außer wohlwollendes

Schweigen!“, erklärte

der freiheitliche Generalsekretär.

Auch hinsichtlich Rechtsstaatlichkeit,

Justiz und Grundrechte hätte

der Bundespräsident als „Hüter der

Verfassung“ zahlreiche Gelegenheiten

gehabt, sein Wort zu erheben

und einzuschreiten: „Das Corona-

Zwangsregime mit den größten

Einschränkungen der Grund- und

Freiheitsrechte in der Zweiten Republik

wurde von Van der Bellen

genauso abgenickt wie die laufende

Aushöhlung unserer in der Verfassung

verankerten Neutralität

durch die Einheitsparteien.“

Was die österreichische Regierung

von der ungarischen unterscheide:

In Ungarn steht die eigene

Bevölkerung an erster Stelle, während

in Wien die Verliererampel

gegen die Österreicher arbeite.

Foto: Carina Karlovits/HBF

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

1. September 2025

Perfekt So geht freiheitliche

Politik!

13.170 Personen gefällt das.

Die ÖVP redet nur um den heißen

Brei herum, die Freiheitlichen machen

Nägel mit Köpfen.


Nr. 36 Donnerstag, 4. September 2025

g

Von der Scheibe zur Kugel

Alles begann mit dem „Welterdapfel“ Behaims

Der Glaube, die Erde sei eine

Scheibe, ist ja Vergangenheit.

Umso mehr richtet sich das Interesse

den Ausmaßen der Erdkugel,

die man anhand der Globusse erkennen

kann. Der älteste vorhandene

Globus ist jener des Nürnberger

Tuchhändlers Marin Behaim, der

in Anbetracht der damaligen Bedeutung

des Apfels – man denke

nur an den „Reichsapfel – „Welterdapfel“

genannt wurde.

Die Globen der damaligen Zeit

kannten manche Erdteile gar nicht,

waren aber reichlich beschriftet,

sodass man einen Überblick über

die bekannten Landschaften bekam.

In Wien steht nach jenem vom

britischen Greenwich das zweitgrößte

Globenmuseum der Welt.

Es zeigt Erd-, Himmels-, Mondund

Planetengloben, die vor 1850

entstanden sind.

Der älteste der ausgestellten Globen

ist jener des Gemma Frisius

aus dem Jahr 1535.

Wertvolle Erdkugeln

In der Fülle der 250 bereitgestellten

Globen (die gesamte Sammlung

beläuft sich auf 820 Exemplare)

findet man wahre Prachtstücke,

auch zwei 110 cm große Globusse

sind darunter.

Beachtlich sind die aus wissenschaftlicher

und auch aus handwerklicher

Sicht hochentwickelten

Exponate. Der Besucher kann übrigens

interaktiv werden und sich die

Oberfläche eines Globus auch auf

flacher Ebene anschauen.

Die Räumlichkeiten für diese

wirklich hochinteressante Sammlung

wurden nach langen Irr- und

Suchzeiten endgültig erst im Jahr

2005 gefunden.

Sie ist Teil der Österreichischen

Nationalbibliothek und befindet

sich im Palais Mollard in der Wiener

Herrengasse 8 (Bild), quasi

ums Eck vom Heldenplatz.

Ergänzung

Wenn Zeit bleibt, besteht auch

die Möglichkeit, das angeschlossene

Esperanto-Museum zu besichtigen.

Bei Erwähnung des Wortes

„Esperanto“ fällt mir stets der Umstand

ein, dass unser Österreich

von 1965 bis 1974 in der Person

FPÖ Taiskirchen: Sicherheit

für unsere Schulkinder!

Rechtzeitig vor Schulbeginn

werden von der FPÖ Taiskirchen

„Achtung Kinder“ Tafeln montiert.

„Die Sicherheit der Kinder

und das erhöhen der Verkehrssicherheit

sind Ziel dieser Aktion“,

betonte Bürgermeisterkandidat

Markus Ott. Zum Schulstart am 8.

September hängen sechs Tafeln mit

„ACHTUNG KINDER!“ im Ortsgebiet

von Taiskirchen. „Wir sind

stets bemüht, für die Menschen in

Taiskirchen Verbesserungen und

eine noch bessere Lebensqualität

zu schaffen. Die FPÖ Taiskirchen

zeigt sich sehr erfreut, dass wir mit

den Gefahrenzeichen die Sicherheit

der Kinder weiter erhöhen“,

betonte der freiheitliche Ortsparteiobmann

Peter Gsottbauer.

Foto: Österreichische Nationalbibliothek

des Franz Jonas einen Bundespräsidenten

hatte, der fließend Esperanto

sprach.

Die Kunstsprache hat inzwischen

an Wert verloren, entpuppt

sich doch in unseren Tagen Englisch

als weltumfassende und allgemein

verwendete Sprache.

Erlauben Sie mir, abschließend

Kultur 15

ein wirklich „geflügeltes“ Wort zu

erwähnen, das zwar scherzhaft gemeint,

aber verblüffend wahr ist.

Zwei Fliegen krabbeln über einen

Globus, und als sie sich zum dritten

Male begegnen, sagt die eine

zur anderen: „Wie klein doch die

Welt ist!“

Herbert Pirker

Anzeige

Lotterien Tag im MuseumsQuartier Wien

Am 5. September wartet ein besonders Angebot auf alle Kulturliebhaber:innen

Kunsthalle wien, Leopold Museum,

mumok: Die Österreichischen Lotterien

laden alle Spielteilnehmer:innen

am Freitag, dem 5. September von

10 bis 18 Uhr zum Lotterien Tag ins

MuseumsQuartier Wien (MQ) und

erklären diesen Tag damit zu einem

Tag für die Kunst und ihre Liebhaber:innen.

Gegen Vorlage einer

Spielquittung oder eines Brief- oder

Rubbelloses erhält man freien Eintritt.

Ticketausgabe ist beim Stand

der Österreichischen Lotterien im

MQ-Point beim Haupteingang.

Die Spielteilnehmer:innen der Österreichischen

Lotterien kommen so in

den Genuss von spannenden Führungen, die alternativ auch in Gebärdensprache angeboten werden. Beim

„Einblick in die Geheimnisse des MQ“ taucht man in die Geheimnisse des Areals ein. Diese Führungen finden

sowohl auf Deutsch als alternativ auch mit Simultandolmetsch in Österreichischer Gebärdenspräche (ÖGS)

statt, damit hörende und nicht hörende Personen gleichzeitig daran teilnehmen können. Am Ende des Tages

wartet noch die Podiumsdiskussion „Inklusion als Chance für Kunst & Kultur“ auf der MQ-Sommerbühne auf

alle Interessierten.Die Teilnehmerzahlen für die Führungen sind begrenzt. Alle Infos und das komplette Programm

gibt es auf www.lotterientag.at

Lotto Bonus Ziehung am 5. September

Marcel Kilic ist am Freitag, den 5.9. Gastmoderator im Lotto Studio, auch bei dieser

Bonus-Ziehung geht es wieder um einen Extra-Bonus in Höhe von 30.000 Euro

Foto: MuseumsQuartierWien/Thomas Meyer

Foto: FPÖ Schärding

Journalist, Podcaster und ORF-Moderator Marcel Kilic „entführt“ Mitte September bei der „Starnacht“ wieder

das Publikum. Und zwar hinter die Kulissen

dieses Musik-Spektakels, in der Wachau in

Niederösterreich.

Doch zunächst, und zwar am kommenden

Freitag, den 5. September, tritt er noch

schnell vor die Kulissen. Vor jene des Lotto

Studios, wo er die Lotto Bonus Ziehung

präsentiert. Dabei geht es nicht nur um

die „sechs Richtigen“, sondern auch wieder

um einen Bonus-Gewinn in Höhe von

30.000 Euro, der unter allen am Freitag, den

5. September 2025 an der Bonus-Ziehung

mitspielenden Lotto Tipps verlost wird.

Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung

ist am Freitag, den 5., um 18.30 Uhr, die

Ziehung gibt es um 18.47 Uhr live in ORF

2 zu sehen.

Foto: ORF/Günther Pichlkostner


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

Angebote BARGELD des UND Freiheitlichen DIGITALER Bildungsinstituts EURO – WOHIN GEHT DIE REISE?

Das Freiheitliche Bildungsinstitut. Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit (FBI) ist die politische Akademie der Freiheitlichen

Bargeld ist in unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung ein fundamentaler Eckpfeiler für

die ökonomische

Partei Österreichs.

und damit

Parteiakademien

individuelle Freiheit

sind

des

als

Einzelnen.

Vereine organisiert.

Nur wer über

Der

sein

Vereinszweck

Einkommen

besteht gemäß Gesetz in der Förderung der

staatsbürgerlichen, und sein Vermögen zu politischen jeder Zeit und an kulturellen jedem Ort selbstbestimmt Bildung sowie von verfügen Einsichten kann, in ist politische, in der Lage, wirtschaftliche, rechtliche und gesellschaftliche

Zusammenhänge unabhängig von staatlicher auf innerstaatlicher Überwachung und und internationaler finanziellen Interventionen Ebene im Sinne zu agieren. der Grundsätze der Bundesverfassung. Dementsprechend

bietet das Freiheitliche Bildungsinstitut eine Reihe von allgemein zugänglichen Serviceleistungen für alle interessierten Bürger an.

Doch Maßnahmen von EU- und anderen supranationalen Institutionen wie Bargeldobergrenzen und

Reduzierung von Bankfilialen und Bankomaten deuten in Richtung der Einführung eines digitalen Euro.

Publikationen

Die FPÖ hat die sachpolitische Diskussion über die Geldpolitik in Österreich seit Jahrzehnten maßgeblich

mitbestimmt: mit dem „Schillingvolksbegehren“, der Diskussion zum Euro-Rettungsschirm ESM und

Das Freiheitliche Bildungsinstitut wirkt im Sinne des staatsbürgerlichen Bildungsauftrags

auch als Herausgeber von selbständigen Publikationen.

Initiativen zu Bestandsschutz und Rückholung der Goldreserven der OeNB. Jetzt setzt sie sich für Erhalt

und Schutz des Bargeldes ein.

Die Bücher und Broschüren, die das FBI publiziert,

Mit der Herausgabe greifen verschiedene dieser Publikation, wichtige die po-

das Thema rer Website unter dem aufgelistet. Aspekt der Durch Grund- Klick und Freiheits-

auf

Sie finden unsere Publikationen auf unselitischerechte

und gesellschaftliche der Verhinderung eines und historische digitalen Überwachungsstaates das Cover können beleuchtet, Sie die leistet Verfügbarkeit das Freiheitliche

Thematiken Bildungsinstitut auf, einen von Beitrag der dazu, Corona-Politik dass der einzelne prüfen, Bürger kostenfrei grundlegenden bestellen Informationen und die meisten

Bargeldabschaffung aktuellen Publikationen zu machen. auch online

erhält, um

über sich selbst die Asylthematik ein Bild über die bis Gefahren zur Wirtschaftsund

Gesellschaftspolitik. Auch Bücher zur durchblättern.

einer möglichen

Parteigeschichte, GRATIS zu beziehen über ein das Steuer-Guide Freiheitliche Bildungsinstitut und

(FBI):

praktische Friedrich-Schmidt-Platz Handbücher 4/3a, für 1080 Funktionäre

Wien Machen Sie Gebrauch vom reichhaltigen

und Per E-Mail: Wahlhelfer buchbestellung@fbi.at finden sich in oder unserer unterPu-

blikationsliste.

www.fbi-politikschule.at/publikationen/buecher-und-broschueren

Angebot des Freiheitlichen Bildungsinstituts!

Informationen zu Buchbestellungen und Datenschutz finden Sie unter: www.fbi-politikschule.at/datenschutz

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

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