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Thermenland Magazin September 2025

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AUSGABE 167 SEPT. 2025

Thermenland

MAGAZIN

Kornelia Soutschek präsentiert:

KUNST HANDWERK SPEKTAKEL

13./14. September ’25

in Gern, 84307 Eggenfelden

Umfrage: „Ihre Meinung zu den neuen Innauen, bitte“

Kulturfestival: Eine Mega-Revue der Stars & Melodien

Shopping: Weberzeile feiert 10 Jahre Einkaufserlebnis


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Verkaufsoffener Sonntag

in Bad Birnbach

am 5. Oktober 25


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Arme Kinder

kennen wir normalerweise aus den Nachrichten,

aus fernen Ländern, in denen Not und

Krieg herrschen. Aber bei uns, mitten in Europa,

im reichen Thermenland? Kindern in

unserer Nachbarschaft sieht man es meistens

nicht an, dass sie von klein auf am Rande der

Wohlstandsgesellschaft leben.Zu groß ist bei

den meisten armen Familien die Scham und

die Angst, wenn man schon von sich aus nicht

am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann,

dann auch noch aktiv gemieden zu werden.

Aktuell schätzt der Paritätische Wohlfahrtsverband,

dass rund 3 Millionen Kinder in

Deutschland in Armut leben oder davon

bedroht sind,. Das ist etwa jedes 5. Kind unter

18 Jahren. Alleinerziehende, Familien mit

mehreren Kindern und zugewanderte Familien

sind dabei besonders betroffen.

Jetzt steht ein neues Schuljahr vor der Tür

und das heißt auch immer: es braucht neue

Hefte, neue Blöcke und neue Stifte, vielleicht

auch mal ein neuer Schulpack. Das geht ziemlich

ins Geld, zumal die Preise für Schulmaterialien

weiter gestiegen sind. Schulhefte und

Malblöcke etwa sind heuer 38% teurer als

noch vor 5 Jahren. Sozialverbände warnen

daher, dass der Schulstart für so manche zur

Armutsfalle wird. 195 Euro bekommen Bürgergeldempfänger

pro Schuljahr. Der VdK hält

das für völlig realitätsfern und veraltet. Laut

Caritas würde dieser Betrag gerade angesichts

der Preissteigerungen die echten Kosten nicht

abdecken, ganz besonders, wenn Übergänge

anstehen wie Einschulung oder Wechsel in

die Oberschule. Die Internetplattform für

AKTUELL

Preisvergleiche idealo.de hat die durchschnittlichen

Kosten für eine Einschulung auf

über 600 Euro beziffert.

„Unsere Studie vom Juni diesen Jahres hat

zum Beispiel ergeben, dass 54% der Eltern für

ihre Kinder auf Essen verzichten. Bei so einem

Ergebnis ist ja auch völlig klar, dass so ein

Event wie eine Einschulung oder neue Schulsachen

im Allgemeinen für diese Familien

und auch für die ganzen alleinerziehenden

Mütter eine wahnsinnige Hürde und eine

wahnsinnige Belastung darstellt“, sagte dazu

im Deutschlandfunk Helena Steinhaus, Gründerin

des Sanktionsfrei e.V., der jedes Jahr

Spenden sammelt, um Familien mit 150 Euro

bei der Einschulung zu unterstützen. Heuer

kann der Verein 419 Kindern deutschlandweit

helfen. Wer unterstützen möchte:

www.sanktionsfrei.de

„Die Eltern erzählen, dass sie jetzt überhaupt

in der Lage sind, eben die nötigsten Sachen zu

kaufen“, berichtet Helena Steinhaus von den

Rückmeldungen, die der Verein bekommt.

„Manche schreiben auch, dass sie zum Beispiel

Turnschuhe gekauft haben, die nicht gebraucht

waren, was ganz besonders ist für

viele, und das ist ja auch okay, teilweise gebrauchte

Sachen zu kaufen. Aber es ist auch

schön, wenn man einfach mal aussuchen

kann, was man dem Kind gibt und, ja, einfach

dass das eine wahnsinnige Erleichterung ist,

weil die sich das wirklich vom Mund absparen.“

So hat die Kinderarmut schwerwiegende

Folgen für die soziale Teilhabe, die Gesundheit

und die Bildungschancen der Kinder.

Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands

und Österreichs stagniert seit Jahren

Martin Semmler M. A., Chefredakteur

und ist durch die Trump'sche Zollpolitik akut

von Rezession bedroht. Laut dem Institut der

deutschen Wirtschaft (IW) basiert die wirtschaftliche

Entwicklung auf drei zentralen

Faktoren: dem intensiveren Einsatz von

Arbeit (= Facharbeiter), der kontinuierlichen

Modernisierung des Kapitalstocks (= Infrastruktur)

und vor allem auf stetigem technischem

Fortschritt (=Bildung). Weil in

unserer Gesellschaft Kinder inzwischen als

Wohlstandshindernis gelten, kommen nicht

genug einheimische Facharbeiter nach, und

die Kinder, die mit ihren Familien zu uns fliehen,

schieben wir zurück. Die Kinder aber, die

uns bleiben, sind unsere wertvollste Option

auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung.

Wir müssen sie alle nach Kräften fördern.

Jedes Einzelne von ihnen ist ein kleiner Sämling,

der zum starken Baum werden kann.

Wenn wir einen Großteil unserer Kinder aber

weiter so verkümmern lassen, sind wir alle

zusammen auf dem Weg in eine

arme Zukunft.

DO SCHAU HER...

Country-Feeling bei

Italienischer Nacht

Im bekannten Pockinger

Café-Bistro IO spielte anlässlich

der Italienischen Nacht

wieder einmal die Band

„Stamping Ground“. Seit

2007 existiert die Band und

sie hat bei dem begehrten

„Country Music Award“ in

Pullmann City auch schon

den 1. Platz belegt. Mit einer

gelungenen Mischung aus

Country- und Rockmusik

begeisterten die vier Musiker

das IO-Publikum. Die Bandmitglieder

Charly Riermeier

(Schlagzeug), Peter Schwibach

(Gesang, Gitarre),

Roland Moser (Gesang,

Leadgitarre, Bluesharp) und

seit 2014 Stefan Pirkl (Bass)

boten ein großartiges Repertoire.

Es war ein Genuss!

Das Publikum hofft, dass die

Band noch viele Auftritte

haben wird.

Franz X. Miedl / Foto: Erwin Auernhammer


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AKTUELL

Editorial: Arme Kinder führen zur armen Zukunft 3

INHALT

10

Doschauher: Country-Feeling bei Italienischer Nacht 3

A94-Baustelle: Lärmschutz nimmt Gestalt an 6

IHK zu Grenzkontrollen: Wirtschaftliches Hindernis 6

100 Jahre Bad: Späte Anerkennung für heilende Wirkung 8

Bundessieger: WDG-Klasse gewinnt französischen Preis 9

Interview: Mitmachen bei Gestaltung der Inn-Auen 10

Innauen-Projekt: Grenzübergreifend Zusammenrücken 14

Zahl des Monats: Sitzen wird zum Sterberisiko 29

GENIESSEN & ERLEBEN

Gesunder Genuss: Bio-Erlebnistage im Thermenland 5

Johannesbad: Wohlgefühl im Spätsommer 9

18

Shopping: Jubiläums-Event in der Weberzeile Ried 15

Spektakel: Kunsthandwerk & Showprogramm in Gern 16

Hochadelige Rezepte: Gutes Essen von „Um̅ urckhen“ 22

FIT & GESUND

Apotheker: Gutes & Gesundes nicht nur für die Schultüte 18

Weidner Augenoptik: Heiße Brillen für Sie und Ihn 19

Naturapotheke: Hauswurz als alte Erste-Hilfe-Pflanze 20

KULTUR & FREIZEIT

Konzerttradition: Bläserfreundschaft Bayern-Südtirol 5

24

Krimi-Lesung: Seltsamer Mord an fliegendem Rottaler 5

Kinofest: Alle Filme. Alle Plätze. Für nur 5 Euro 21

Kulturfestival: Best of Hitchcock im Kino 21

Kulturfestival: Fast täglich Stars & Musik-Highlights 23

Kartenverlosung: Maddin wünscht „Schöne Sonndaach“ 23

UNTERWEGS MIT DEGENHART

Tradition: Kößlarn feiert sein prächtiges Arntfest 24

Sommer in der Stadt: Konzerte umsonst & draußen 25

RAT & TAT

Verkehr: Alles sicher beim Kindertransport mit'm Radl? 26

27

Igel-Hilfe: Naturnahe Gärten sorgen für Lebensraum 27

SERVICE

Thermenland Horoskop 28

Wetterprophet, Zahl des Monats 29

Impressum 29

Notrufnummern 30

Apotheken-Notdienst 30

www.thermenland-magazin.de

4


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AKTUELL

Bio-Erlebnistage feiern 25. Jubiläum

Bioregional Cooking & seltene Sorten kosten

Die Bayerischen Bio-Erlebnistage laden bereits zum 25. Mal dazu

ein, Bio aus Bayern in all seinen Facetten zu entdecken. Bis zum

5. Oktober öffnen Bio-Betriebe im ganzen Freistaat ihre Höfe, Küchen

und Ställe – und geben bei rund 160 Veranstaltungen spannende

Einblicke in die Welt des ökologischen Landbaus.

Ob Hofführungen, Kochkurse, Verkostungen oder Mitmach-Aktionen: Auch

im Jubiläumsjahr ist wieder für die ganze Familie etwas dabei. Die diesjährigen

Veranstaltungen sind dabei so vielfältig wie die Bio-Branche selbst. In

Outdoor-Kochkursen, bei Hofführungen, Ernte-Aktionen, Weinwanderungen

und Verkostungen wird gezeigt, was Bio ist, wie Bio schmeckt und wie viel

Engagement und Begeisterung dahintersteckt. In diesem Jahr sind zudem

einige Veranstaltungen aus dem Einzelhandel und der Gastronomie dabei.

Bio-Erlebnistage in Restaurants mit Bio-Buffets oder -Menüs und Genusstage

in Bio-Läden zeigen, wie wertvoll und vielfältig Bio auch im Alltag ist.

Im Thermenland gibt’s dabei

folgende Veranstaltungen:

Reisnerhof in Kirchham

17. September, 14:30 – 16 Uhr

Reinschnuppern in den Anbau einer SoLaWi: Solidarische Landwirtschaften

sind Partnerschaften, die das Ziel haben, Menschen der Region mit wertvollen

Lebensmitteln zu versorgen. Die SoLaWi „Allerlei“ am Reisnerhof bei

Kirchham baut über 40 verschiedene Gemüsearten saisonal an. Bei einem

Rundgang erfahren Sie alles über den Anbau, die Pflege und Ernte unseres

Gemüses, über Schädlinge und Nützlinge im Garten, über die Lieblingswerkzeuge

von Claudia und Stephan und warum ihnen Vielfalt so wichtig ist.

Gasthof Bauer in Kirchham

27. September, 18 – 21 Uhr

Die alte, fast vergessene Sorte „40-jährige Passauer“ wird seit 2 Jahren von

der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) gemeinsam mit Bio-Landwirt

Bücherei Bad Füssing stellt Niederbayern-Krimi vor

Seltsamer Mord an fliegendem Rottaler

Ein motorisierter Gleitschirmflieger wird leblos in einer Baumkrone mitten

im Zentrum von Pfarrkirchen entdeckt. Bei dem Toten handelt es sich um

einen hiesigen erfolgreichen Gebrauchtwagenhändler, der im Flug aus

großer Entfernung erschossen wurde. Ein sehr komplizierter Fall für das

Pfarrkirchner Ermittlerteam Thomas Huber und Mandy Hanke, da weder

ein genauer Tatort noch die Tatwaffe auszumachen sind. Zudem dürften die

beiden als offizielles Paar eigentlich nicht mehr gemeinsam ermitteln.

„Ausgeschossen“ heißt der inzwischen 5. Niederbayern-Krimi des Autorenpaares

Armin Ruhland und Hans Weber, die schon als Buben in Dingolfing

die gleiche Schulbank blankgewetzt haben. Hans Weber wird den Krimi am

Mittwoch, 10. September persönlich vorstellen und amüsante Anekdoten und

Hintergründe rund ums Buch und ums Schreiben erzählen. Lesen wird Joachim

Lipps, Apotheker aus Pilsting und passionierter Theaterschauspieler.

Beginn ist um 19 Uhr in der Bücherei Bad Füssing am Kurpark. Eintritt frei,

Spenden willkommen!

Die Bioerlebnistage bieten eine gute Gelegenheit, die Vielfalt der ökologischen Landwirtschaft

authentisch und genussreich kennenzulernen. Foto: David Heimerl / StMELF

Simon Strangmüller und unterstützt von der Ökomodellregion „ILE an Rott

& Inn“ im Passauer Land wieder kultiviert. Die diesjährige Ernte wird Robert

Bauer, Wirt des Gasthofs Bauer in Kirchham, in einen kulinarischen Gaumenschmaus

verwandeln. Reservierung empfohlen unter +49-8533-2732.

Garnecker Freiheit in Reut

4. Oktober, 16 – 20 Uhr

Wir zaubern beim „Kochkurs bioregional“ gemeinsam ein 3-Gänge-Menü

und legen den Fokus auf saisonal, regional und Bio. Im Mittelpunkt steht

unser Gallowayfleisch, auch viele andere Zutaten für das Menü kommen direkt

vom Hof. Kosten und Anmelde-Infos unter www.garneckergalloways.de

Das Programm mit weiteren Informationen zu den Bio-Erlebnistagen finden

gibt’s auf www.bioerlebnistage.de

sam

BLÄSERFREUNDSCHAFT

BAYERN - SÜDTIROL

Sinfonisches Blasorchester Bad Griesbach

Musikkapelle Terlan

Leitung SBO Bad Griesbach: Hans Killingseder

Leitung Musikkapelle Terlan: Meinhard Windisch

25. OKT

19:00 UHR

STADTHALLE

POCKING

EINTRITT: VVK 17,50 € / AK 22 €

Tickets erhalten Sie am 10.10.25 von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr

im Rathaus (Stadtparkzimmer) der Stadt Pocking sowie ab

13.10. telefonisch unter 08531 / 709-41 zu den amtsüblichen

Öffnungszeiten. Weitere Infos im Netz: www.pocking.de

Schreiben die beliebten Rottal-Krimis: Hans Weber und Armin Ruhland.

Foto: Privat

5 www.thermenland-magazin.de


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AKTUELL

A94 ist diesen Sommer wieder ein gutes Stück vorangekommen

Lärmschutz-Maßnahmen nehmen Gestalt an

„Die Bauarbeiten im Abschnitt Kirchham-Pocking laufen wie geplant.

Das gilt auch für das Autobahnkreuz A3/A94. Die Brückenbauwerke

sind fast vollständig fertiggestellt. Der Erdbau läuft im gesamten Abschnitt“,

teilte Stefan Pritscher, Leiter der Außenstelle der Autobahn

GmbH des Bundes in Deggendorf auf Anfrage mit. Dies gelte auch für

die planfestgestellten Lärmschutzwälle bei Bad Füssing. Demnach wird

nördlich der A94 ab westlich von Haid bis zur Kreisstraße PA 56 bei

Oberindling ein Wall von mindestens 2,50 Meter über dem Gelände-

Niveau geschüttet. Dieser Wall wird dann auch noch bepflanzt. Das

gleiche gelte für den Bereich südlich der A94, also in Richtung Bad

Füssing, ab westlich von Haid bis östlich von Prenzing, so Pritscher.

Verkehrsübergabe 2027

Derzeit laufen an der Anschlussstelle Pocking zum Autobahnkreuz A3/A94

noch die letzten Bauarbeiten für die Brücke, mit der die nördliche Fahrbahn

der A94 künftig über die A3 überführt wird. Die Fertigstellung dieser Brücke

ist noch für September geplant. Damit wurden allein heuer vier Brückenbauwerke

im Bauabschnitt Kirchham-Pocking fertiggestellt. In großen Bereichen

haben bereits die Asphaltarbeiten begonnen. Die Verkehrsfreigabe

für diesen Autobahnabschnitt ist für 2027 geplant.

Nadelöhr Simbach in Planung

„Die B 12 bei Simbach ist keine Ortsdurchfahrt sondern eine anbaufreie Bundesstraße

mit höhenfreien Kreuzungen. Derzeit werden die Vorentwurfsunterlagen

für diesen Abschnitt ausgearbeitet“, erklärte Pritscher unserem

Magazin. Für den Abschnitt durch Simbach, der der letzte der A 94 sein wird,

hatte es noch letztes Jahr aus der Ampel-Koalition geheißen, dass er nicht

weitergeplant werde, weil das Geld fehle. In der Stadtratssitzung in Simbach

am Inn Ende Juli erklärte der Außenstellenleiter dem Gremium nun, mit

dem Regierungswechsel habe sich das politische Klima in Berlin verändert,

Sollen für genügend Lärmschutz sorgen: Zwischen Pocking und Bad Füssing wurden

Erdwälle auf eine Höhe von 2,50 Meter über Geländeniveau aufgeschüttet, die später

noch bepflanzt werden.

Foto: Semmler

die Bedeutung der Autobahnen sei wieder gestiegen das wirke sich freilich

auch positiv auf den Lückenschluss der A 94 aus: „Es wird weitergeplant.“

Fertigstellung dauert noch

Im derzeit gültigen Bedarfsplan für Bundesfernstraßen sei die A94 auf ganzer

Länge im „Vordinglichen Bedarf“. „Das ist der Auftrag des Deutschen

Bundestags an die Autobahn GmbH des Bundes die Planung und den Bau

der A94 umzusetzen. Von den insgesamt 151 km sind bereits 110 km unter

Verkehr. 13 km werden aktuell gebaut. Die restlichen 28 km befinden sich

in unterschiedlichen Planungsphasen und werden Zug um Zug verwirklicht“,

so Stefan Pritscher in seiner Stellungnahme.

Stefanie Koller, Geschäftsbereichsleiterin in der Außenstelle, hatte Mitte Juli

bei einer Versammlung des Vereins „Ja zur A 94“ erklärt, wenn alles gut

gehe, wolle man gleich, nachdem der Abschnitt Kirchham–Pocking 2027 für

den Verkehr freigegeben sei, mit den Ausschreibungen und dem Bau des

Abschnitts Marktl–Simbach-West beginnen. Das sei in 2 bis 3 Jahren. sam

Auf ein Wort, Herr IHK-Geschäftsführer Thomas Graupe:

Wie sieht die Wirtschaft die Grenzkontrollen?

Thomas Graupe, stv. Hauptgeschäftsführer

IHK Niederbayern

Foto: Marcel Peda

Seit inzwischen 10 Jahren werden Fahrzeuge

auf der Autobahn A3 beim ursprünglichen

Rastplatz Rottal-Ost kontrolliert.

Weil es im Schengen-Raum grundsätzlich

keine Grenzkontrollen zwischen zwei Mitgliedsländern

mehr geben darf, handelt es

sich hier offiziell um eine nicht ständige

Verkehrskontrolle, die seit 2015 jeweils um

ein halbes Jahr verlängert wird. Über die

IHK hat die Wirtschaft der Region diese

Kontrollen schon länger kritisiert. Nun

kommt aus der Wirtschaft offene Kritik an

der Verschärfung der Kontrollen an der österreichischen

Grenze durch die neue Bundesregierung.

Die IHK München und

Oberbayern kritisiert etwa Umsatzverluste

für die örtliche Wirtschaft im Berchtesgadener

Land und stundenlange Verspätungen im Lieferverkehr. Zuvor hatte

schon der Deutsche Industrie- und Handelskammertag die verschärften

Kontrollen kritisiert. Wie stellt sich die Situation an der niederbayerischen

Grenze zu Österreich dar, welche Auswirkungen hat das auf die niederbayerische

Wirtschaft und was schlagen Sie vor, Herr Graupe?

„Ein Hindernis für den freien Warenverkehr“

„Grenzkontrollen wie auf der A3 zwischen Pocking und dem Grenzübergang

zu Österreich sind immer ein Hindernis für den freien Warenverkehr, aber

etwa auch für Berufspendler, die jeden Tag die Grenze überqueren oder

Dienstleister, die grenzüberschreitend tätig sind. Stockender Verkehr, Staus

und Behinderungen sind an der Tagesordnung. Insbesondere für die regionalen

Unternehmen aus der Logistikbranche hat das einen erheblichen

Mehraufwand bei der Planung und Durchführung von Fahrten zur Folge.

Bei der Einführung der temporären Kontrollen im Jahr 2015 hatte sich die

IHK Niederbayern bereits dafür eingesetzt, die Grenzkontrollen zumindest

pragmatisch zu gestalten. Am Grenzübergang Suben wäre das möglich,

die Kontrollen müssten dafür nur zum dortigen deutsch-österreichischen

Gemeinschaftszollamt verlagert werden – das ist eine langjährige Forderung

der IHK und der regionalen Unternehmen.

„Zollamt Suben für Kontrollen besser geeignet“

Die Flächen des Zollamts bieten ideale Voraussetzungen für effektive Kontrollen:

mehrere Fahrspuren, die ein sicheres Ausleiten der Fahrzeuge

erlauben, sowie große Parkplätze. Diese liegen zwar auf österreichischem

Hoheitsgebiet, vor dem Wegfall der Grenzkontrollen durch das Schengen-

Abkommen hatte das aber auch funktioniert. Ein partnerschaftlich koordiniertes

Vorgehen mit den oberösterreichischen Nachbarn wäre hier

zielführend. Wichtig ist, eine Lösung zu finden, die zwar der politischen Entscheidung,

die Grenzen zu sichern, Rechnung trägt, die aber auch Verkehrssicherheit

und Kontrollmöglichkeiten verbessert und vor allem die Belange

der Wirtschaft besser berücksichtigt. Denn den niederbayerischen Spe -

ditions- und Logistikunternehmen wäre sicherlich der Wegfall der

stationären Kontrollen am liebsten, um ungehindert ihrem Geschäft nachkommen

zu können.“

www.thermenland-magazin.de

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Das heutige Rottaler Bäderdreieck Bad Birnbach,

Bad Füssing und Bad Griesbach war

zwar schon seit 1879 von München her bis Pocking

mit der Eisenbahn erreichbar, doch lag

ein Kurgeschehen zu dieser Zeit noch in weiter

Ferne. Das damals für die Münchner Gesellschaft

attraktive Rottaler Bäderdreieck

lag ganz woanders. Seit alter Zeit, urkundlich

bekannt seit dem 14. Jahrhundert, galten die

Moor-Schwefelquellen von Höhenstatt und

Pilzweg südlich von Fürstenzell als sehr heilsam.

Dazu kam noch der nördlich bei Jägerwirth

gelegene Heiligenbrunn, ursprünglich

ein flacher Quell mit heilbringender Wirkung,

der von Einheimischen und Wallfahrern

noch heute verehrt und genutzt wird.

Anlässlich der niederbayerischen Friedenswallfahrt

1970 kamen rund 10.000 Pilger dort

zusammen.

Uralte Heilbad-Tradition

AKTUELL

100 Jahre Bad-Erhebung von Höhenstadt

Späte Anerkennung für Jahrhunderte der Heilung

Die Geschichte der Heilquellen von Höhenstatt

reicht bis ins hohe Mittelalter zurück. Der Traditionskodex

des Klosters Vornbach führt die

Quellen im Jahr 1144 erstmals auf. Auf eine

Schwefelquelle als der „Stünchende Brunn“ verweist

eine Erwähnung aus dem Jahr 1334. Wegen

seiner Heilerfolge war Höhenstatt über 300 Jahre

bis 1630 ein beliebter Marien-Wallfahrtsort. 1713

wurde der Badebetrieb erneuert, als das Kloster

Fürstenzell die „Schwefelweide“ mit ihren Quellen

erwarb. In diesem Jahr gaben der Stadtphysikus

von Vilshofen Johann Andrä Mayr und Abt

Abundus II. de Pugnetti ein 54 Seiten umfassendes

Büchlein unter dem Titel „Marianischer Heylund

Gnadenbrunnen“ heraus. 1719 ließen sie ein

hölzernes Badehaus errichten. „1726 erfreute

sich Mayr in Höhenstadt einer illustren Liste von

Badegästen sowohl geistlichen als auch weltlichen

Standes“, ist Wikipedia zu entnehmen.

Auch die Wallfahrt scheint noch einmal erblüht

zu sein, denn 1780 wurde für das Gnadenbild

ein neuer Altar errichtet. 1780 bis 1783 schließlich

baute Abt Otto Prasser ein erstes steinernes

Badehaus.

Das königliche Kurbad

www.thermenland-magazin.de

Ein Dampfzug zeigt im Hintergrund einer Postkarte von 1904 die Anbindung Bad Höhenstadts mit modernsten

Verkehrsmitteln.

Foto: Sammlung Simmel/Bearb. Semmler

Wie viel die Münchner Gesellschaft von den

Schwefelquellen und Schwefel-Moor-Anwendungen

in Höhenstadt hielt, zeigt sich daran, dass

König Ludwig I. die Kuranlage 1830 kaufte. Ludwig

I. ist auch die bayerische Landesausstellung

gewidmet, die zur Zeit in Regensburg im Haus

der Bayerischen Geschichte zu sehen ist. 1840/41

beauftrage der König seinen Lieblingsbaumeister

Leo von Klenze, in einem 40.000 qm großen

Kurpark ein neues, standesgemäßes Kurhaus im

Stil des Hofgartens und der Ludwigstraße zu errichten,

wo heute die Seniorenresidenz untergebracht

ist. Im Sommer 1842 wurde das neue

Kurhaus mit 45 Zimmern und 15 Doppelzimmern

eröffnet. Man kann durchaus davon ausgehen,

dass das Kurbad unter der Regentschaft

von König Ludwig I. (1825-48) seine Blütezeit

erlebte.

Großer Aufwand für wenig Gäste

Bei allem Staunen über die architektonische

Pracht und Schönheit der Kuranlage muss man

aber bedenken, dass hier übers Jahr nicht Hunderttausende

von Kurgästen zu versorgen

waren, wie dies heute in den Kurorten des Bäderdreiecks

der Fall ist. Das „Jahrbuch für Deutschlands

Heilquellen und Seebäder“ von 1839

vermerkte für 1836 immerhin 336 Kurgäste im

Königlichen Kurhaus zu Höhenstadt, für 1837 lediglich

232. Das eher bürgerliche Pilzweg besuchten

1836 immerhin 210 Kurgäste, 1837 kamen

jedoch nur124. „Die Wirkungen der Heilquelle

und die Krankheiten, in welchen sie sich heilsam

erweist, sind im Wesentlichen dieselben, wie bei

dem Bade Höhenstadt“, mithin Krankheiten, die

vor allem die höhere Gesellschaft auf Grund

ihres Lebenswandels plagten.

Zusammenhang mit Bahnpolitik

Werner Simmel von den Eisenbahnfreunden

Passau, hat herausgefunden, dass für die Planer

der Localbahn, die die Lücke von Pocking nach

Passau schließen sollte, der Anschluss Höhenstadts

mit eigenem Bahnhof eine wesentliche

Voraussetzung für den Bau der Strecke war. So

fuhr also am 6. Oktober 1888 um 9.15 Uhr der

erste Bäderzug von Passau nach Pocking. Eine

der hier eingesetzten Localbahn-Locomotiven

trug bereits seit 1887 den Namen „Höhenstadt“,

8

wie Simmel belegen

kann Dass Höhenstadt

als königlicher

Kurort bei der Eisenbahn

auch entsprechend

wahrgenommen

wurde, zeigt der

Umstand, dass die Generaleisenbahndirektion

München den

Bahnhof bereits 1893

mit dem Titel Bad versah, obwohl dem Ort diesen

Titel offiziell noch gar nicht erhalten hatte.

Offiziell anerkannt

Werbemarke Bad Höhenstadt:

Sammlung Simmel

Als der Trend im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts

endete, verkaufte König Ludwig II. die

Anlage wieder. Die Kuranlage wurde um eine

Abteilung für die damals sehr populär gewordenen

Kneipp-Behandlungen erweitert. Zwischen

den beiden Weltkriegen erlebte das Bad einen

neuen Aufschwung und so schaffte man es 1925

zur staatlichen Anerkennung und erhielt am

24. September den Titel „Bad“ verliehen. 1940

wurde im Kurhaus ein Lazarett eingerichtet,

nach Kriegsende wurde es zum Flüchtlingslager.

Es kam zu keiner Wiederaufnahme des Badebetriebes

in dem renovierungsbedürftigen Kurhaus

mehr. Heute ist hier eine Seniorenresidenz

untergebracht, aber der Kneipp-Verein Passau

und Umgebung e.V. betreibt im Kurwald wieder

eine kleine Kneipp-Anlage, in der man jederzeit

Wassertreten kann.

Martin Semmler


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AKTUELL

Pockinger Französisch-Klasse gewinnt 1. Preis beim Geschichtswettbewerb „Bertrand Herz“

„Versöhnung ist heute noch von hoher Aktualität“

Mit einer wiederentdeckten, berührenden deutsch-französischen Fami -

liengeschichte hat die 11. Klasse von Französischlehrerin Elke Han -

kofer-Bloch des Wilhelm-Diess-Gymnasiums Pocking den 1. Preis des bundesweiten

Wettbewerbs „Bertrand Herz“ gewonnen. Der vom Institut

français Deutschland ausgeschriebene Wettbewerb, benannt nach dem

französischen Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugen Bertrand Herz,

richtete sich im Schuljahr 2024/25 erstmals bundesweit an Französischlernende

der Jahrgangsstufen 9 bis 11. Das Thermenland Magazin berichtete

im April ausführlich über die Schüler-Recherche. Im Rahmen eines

feierlichen Empfangs im Bayerischen Kultusministerium gratulierten

nun Amtschef Martin Wunsch sowie der Generalkonsul der Republik

Frankreich in Bayern, Alexandre Vulic, den Schülerinnen und Schülern.

Eine Brücke in die Geschichte

Bei der Übergabe der Urkunde dankte Amtschef Martin Wunsch der Schülergruppe:

„Ihr habt eine Brücke zwischen der heutigen Jugend und einem

bewegenden, oft schon vergessenen Kapitel der deutsch-französischen

Geschichte geschlagen.“ Alexandre Vulic, Generalkonsul der Republik Frankreich

in Bayern, lobte die Arbeit der Klasse und hob die Sprachmotivation

und das historische Gespür der Jugendlichen hervor: „Euer Beitrag zeigt,

dass die Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich auch in der

Gegenwart noch von hoher Aktualität ist und Menschen bewegt.“

Familiengeheimnis gelüftet

Im Mittelpunkt der ausgezeichneten Arbeit steht eine bis zur Veröffentlichung

im Thermenland Magazin unbekannte Familiengeschichte: Die

Schülergruppe konnte nach über 80 Jahren den Kontakt zwischen den deutschen

und französischen Familienteilen des Schülers Leon Gramüller herstellen.

Seine Neugierde auf seinen bis dahin unbekannten Urgroßvater

Empfang im Kultusministerium (vorne v.l.): Martin Wunsch (Amtschef des Kultusministeriums),

Alexandre Vulic (Generalkonsul der Republik Frankreich in Bayern),

Stefan Stadler (Schulleiter des Wilhelm-Diess-Gymnasiums Pocking), Lehrerin Elke

Hankofer-Bloch und ganz rechts Marie-Laure Canteloube (Sprach- und Bildungsattachée

des Institut français), Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter (Leiter der Gymnasialabteilung

am Kultusministerium) mit den Schülerinnen und Schülern der

Preisträgerklasse.

Foto: Felix Albrecht/STMUK

hatte das Projekt angestoßen. Recherchen des Gemeindearchives Bad

Füssing brachten schließlich den Namen ans Licht: Antonin Chemarin war

als französischer Kriegsgefangener während des 2. Weltkriegs in Safferstetten

zur Zwangsarbeit auf einem Bauernhof eingesetzt. Dort entwickelte sich

eine damals verbotene Liebesbeziehung zu Leons Urgroßmutter Maria

Schmidbauer, die ebenfalls auf dem Hof arbeitete. Dass Chemarin der Vater

des gemeinsamen Kindes – also der Großmutter des heutigen Schülers –

war, blieb jahrzehntelang ein Familiengeheimnis.

sam

Wohlgefühl im Spätsommer

Auch wenn der Sommer bald vorbei ist, liefern wir weiter

Wärme und Wohlbefinden. Egal ob relaxen im warmen

Thermalwasser, schwitzen in der Sauna oder entspannen bei

Massagen und Wellness Anwendungen.

Zum Massagen-Angebot

Johannesbad Therme Bad Füssing

Johannesstr. 2 | 94072 Bad Füssing

servicecenter@johannesbad.com

www.johannesbad-therme.de | Tel. +49 8531 23-0

9 www.thermenland-magazin.de


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AKTUELL

Fragen an Kur-& Tourismusmagagerin Daniela Leipelt:

„Wir freuen uns besonders über kreative, naturverträglich

In Bad Füssing ist gerade der offizielle Startschuss für das INTERREG-

Projekt „Grenzüberschreitende integrierte touristische Entwicklung

mit Besucherlenkung im Bereich der Auenlandschaft am Inn“ gefallen.

Ziel ist es, grenzenlose Tourismus- und Naturerlebnisse am Inn rund

um das Innkraftwerk Egglfing-Obernberg zu entwickeln. Ausgangspunkt

ist eine generelle Umgestaltung des bayerischen Innufers durch

eine mehrere Kilometer lange Aufstiegshilfe für im Fluss lebende Tiere

durch die österreichische Verbund AG, die das Innkraftwerk betreibt.

nutzen, um den Naturraum zwar zu schonen, aber doch besser erlebbar zu

machen. Die Gemeinde Bad Füssing führt das EU-geförderte Projekt als

Lead-Partner in enger Abstimmung mit den österreichischen Nachbargemeinden

Obernberg, Reichersberg und Kirchdorf sowie Fachstellen und

Institutionen. Gemeinsam soll ein nachhaltiges Tourismuskonzept erarbeitet

werden, das die einzigartige Auenlandschaft entlang des Inns schützt

und zugleich für Einheimische wie Gäste verantwortungsvoll als gesunder

Erholungsraum nutzbar macht. Die am Projekt beteiligten Partner haben

nun zur Beteiligung der Einheimischen wie der Gäste aufgerufen. Alle sind

eingeladen, ihre Ideen zur Gestaltung des Bereichs beiderseits des Inns als

naturnahes Erholungsgebiet in eine Umfrage einzubringen.

Vor diesem Hintergrund fragte das Thermenland Magazin die Leiterin des

neuen Interreg-Projektes, Bad Füssings Kur-& Tourismusmagagerin Daniela

Leipelt, nach den Erwartungen, die die beteiligten Gemeinden Bad Füssing,

Kirchdorf am Inn, Obernberg am Inn und Reichersberg aber auch Naturschutzbehörden

damit verbinden.

Die Umfrage finden Sie im Internet unter dem Link

https://tinyurl.com/Innauen-Umfrage

Sie können aber auch einfach mit dem Handy teilnehmen, indem Sie den

QR-Code am Ende des Textes scannen.

Illustration EU-LIFE Projekt verbindet den Inn für Wasser-Tiere

Foto: VERBUND

Das österreichische Unternehmen errichtet bereits seit längerer Zeit bei den

Kraftwerken im Rahmen des EU-LIFE Projekts „Riverscape Lower Inn“ entlang

des Inns künstliche Aufstiegshilfen für Flusstiere. Zum LIFE-Projekt

gehören neben dem knapp 6 Kilometer langen naturnahen Umgehungsgewässer

am Innkraftwerk Egglfing-Obernberg die Fischwanderhilfe Braunau-Simbach

und die Herstellung von Gewässerlebensräumen in den

Kraftwerksbereichen Egglfing-Obernberg und Schärding-Neuhaus. Auf 40

Kilometern Länge werden zudem die Dämme von insgesamt vier Innkraftwerken

durch gezielte Pflegemaßnahmen als Lebensraum für geschützte

Pflanzen- und Tierarten optimiert und langfristig erhalten. Ab 2027 sollen

dann die Flussstrecken vom „Eisernen Tor“ in Rumänien bis nach Tirol für

alle wanderwilligen Fischarten barrierefrei sein.

Trend zum naturnahen Urlaub

Bereits vor 10 Jahren hat eine damals in Fachkreisen des Tourismus und

der damit verbundenen Branchen viel beachtete Studie des Büro für Tourismus-

und Erholungsplanung (BTE) zu „Naturtourismus in Deutschland“

festgestellt, dass Naturerleben besonders stark mit Aktivitäten wie Wandern

und Radfahren und in Verbindung mit Tierbeobachtung und Naturexkursionen

bei den Deutschen im Trend liegt. Die Hauptmotive für den

Besuch von Naturlandschaften sind laut BTE-Studie mit je über 60 Prozent

der Nennungen „in der Natur sein, Natur erleben“, „wandern“, „Tier- und

Pflanzenwelt erleben“, „Kraft tanken, zu sich kommen“. Als weiterer positiver

Aspekt zeigte sich, dass das Interesse an der Natur mit steigendem Bildungsgrad,

steigendem Haushaltsnettoeinkommen und mit steigendem

Alter zunimmt. Allerdings war durchaus auch eine Tendenz zur Verjüngung

der Interessierten festzustellen.

„In der Gratwanderung

liegt auch der besondere

Reiz des Projektes“

Thermenland Magazin: Frau Leipelt, vor kurzem fand im Stift Reichersberg

der erste Workshop für das neue Interreg-Projekt statt. Dabei wurden von

den Partnern auch die Ziele für das Projekt festgelegt. Welche Grenzen des

Möglichen wurden denn abgesteckt?

Daniela Leipelt: Wie Sie bereits festgestellt haben, geht es bei dem Projekt

um eine touristische Entwicklung mit Besucherlenkung im grenzüberschreitenden

Bereich der Auenlandschaft am Inn. Unser Ziel ist ein sanfter,

verantwortungsvoller Tourismus. Das heißt: Natur erlebbar machen, ohne

sie zu zerstören. Vielmehr möchten wir die Einzigartigkeit der Landschaft

bewahren und gleichzeitig so gestalten, dass Einheimische und Gäste sie

genießen können – sei es beim Radeln, Wandern oder Naturbeobachten. Es

ist eine Gratwanderung, aber genau darin liegt auch der besondere Reiz des

Projektes.

Was geht garnicht?

Daniela Leipelt: Im Rahmen des Workshops im Stift Reichersberg wurde

sehr deutlich und auch von den anwesenden Vertretern der Fachbehörden

für die Bereiche Natur und Landschaftsschutz und Gewässerschutz betont,

dass das Projekt zu einer Balance zwischen Naturschutz und Erlebbarkeit

verpflichtet ist. Alles, was dem ökologischen Wert der Innauen schadet –

etwa massive bauliche Eingriffe, großflächige Versiegelungen oder kommerzielle

Freizeitnutzungen – ist ausgeschlossen. Ziel ist vielmehr eine

sanfte touristische Entwicklung, die den Naturraum erhält, schützt und

gleichzeitig für Besucher zugänglich macht.

Innauen touristisch erschließen

Dieses große Bauprojekt wollen die Gemeinden im Umfeld des Innkraftwerks

Egglfing-Obernberg nun durch das ergänzende INTERREG-Projekt

www.thermenland-magazin.de

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AKTUELL

gliche Impulse zum erholsamen Erlebnis in den Innauen

Gemeinsam Grenzen überschreiten - im Denken und Handeln: Zur kreativen Auftaktveranstaltung für die nachhaltige Erschließung der Auenlandschaft

am Inn versammelten sich Bürgermeister, Amtsleitungen und Fachleute aus Bayern und Oberösterreich im Stift Reichersberg: Josef Schöppl, (Bürgermeister

Kirchdorf am Inn), Maria Reiter (Gemeindevorstand Obernberg am Inn, Markus Punz (Verbund Hydro Power GmbH), Tobias Kurz (Bürgermeister Bad Füssing),

Ariane Pfitscher, (Consultant conos GmbH), Andreas Auer (Werksgruppenleiter, Grenzkraftwerke GmbH), Dr. Hans-Peter Hochhold (Wirtschaftsdirektor

Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg), Projektleiterin Daniela Leipelt (Kur- & Tourismusmanagerin Bad Füssing), Arnold Oberacher

(Geschäftsführer conos GmbH), Gerald Altenweisl (Geschäftsführer Ingenieurbüro für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung), Dana Biskup

(Stv. Geschäftsführung Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn e.V.).

Foto: Kur- & GästeService Bad Füssing

„Die Natur schützen und

gleichzeitig ein gutes

Besuchserlebnis ermöglichen“

Was genau ist unter naturverträglicher Besucherlenkung zu verstehen?

Daniela Leipelt: Darunter versteht man alle Maßnahmen, die dazu beitragen,

dass Gäste und Einheimische sich so im Naturraum bewegen, dass

Natur geschützt und gleichzeitig ein gutes Besuchserlebnis ermöglicht wird.

Es geht also nicht darum, Menschen auszuschließen, sondern sie so zu führen,

dass sensible Natur- und Landschaftsbereiche geschont werden. Es geht

uns um Angebote statt Verbote, also schöne Rastplätze, Aussichtsplattformen

oder Naturerlebnispfade, die Anreize schaffen, nur die für den Tourismus

vorgesehenen Bereiche zu nutzen.

Das heißt, es wird reine touristische Bereiche geben und Bereiche, die der Natur

vorbehalten sind, und Sie suchen nun Ideen für den touristischen Bereich?

Daniela Leipelt: Alle am Workshop Beteiligten waren sich einig: Die Attraktionen

sollen eine dienende Funktion erfüllen – also in erster Linie der Ver-

Meine Region. Mein VDW.

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11 www.thermenland-magazin.de


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AKTUELL

mittlung und Sensibilisierung für die Besonderheiten der Innauen dienen

und nicht bloß auf Unterhaltung ausgerichtet sein. Bezüglich der Flächenzuordnung

wurde in der Diskussion klar, dass Schutzzonen als Rückzugsräume

für die Natur unangetastet bleiben müssen. Gleichzeitig konnten

aber auch Bereiche identifiziert werden, die als Entwicklungszonen Möglichkeiten

für sanften Tourismus und naturverträgliche Attraktionen bieten.

In der Umfrage möchten wir gerne wissen, welche Maßnahmen und

Angebote sich Gäste und Einheimische wünschen, was ihre Erwartungen

und Vorschläge sind.

„Es entstand eine Vielzahl

innovativer, erlebnisorientierter

und teils visionärer Ideen“

Bei der Umfrage, die noch bis zum 10. September läuft, wollen Sie Anre -

gungen von Gästen der Region, von Bürgern und Bürgerinnen zur neuen

naturnahen Gestaltung des Bereichs beiderseits des Innkraftwerks

Egglfing-Obernberg sammeln. Können Sie vielleicht ein paar Beispiele nennen,

die im Workshop genannt wurden, damit man sich in etwa vorstellen

kann, welche Art von Ideen Sie sich erwarten?

Daniela Leipelt: In der Arbeitsgruppe „Angebote & Attraktionen“ entstand

eine Vielzahl innovativer, erlebnisorientierter und teils visionärer Ideen.

Darunter waren schon sehr konkrete Vorschläge, wie Naturbeobachtungsplattformen,

an denen man Vögel und andere Tiere ungestört beobachten

kann, sowie Lehr- und Infotafeln, die die Zusammenhänge in der Auenlandschaft

erklären. Auch naturnahe Rastplätze für Radler und Wanderer wurden

angeregt – mehr Sitzgelegenheiten, die sich harmonisch in die

Landschaft einfügen. Zudem waren auch digitale Angebote ein großes

Thema: Apps, Audioguides oder QR-Codes, die Besuchern zusätzliche Informationen

bieten, ohne dass man überall große Tafeln aufstellen muss.

Es geht uns darum, möglichst viele innovative Ideen einzusammeln, die

aufzeigen, wie man die Auenlandschaft nutzen und erlebbar machen kann,

ohne sie zu überfrachten. Deshalb sind kreative, naturverträgliche Impulse

besonders willkommen.

Daniela Leipelt: Die Fischwanderhilfe ist zwar das zentrale Bauprojekt im

Umfeld des Kraftwerks, sie bleibt aber ein eigenständiges Infrastrukturvorhaben

der Verbund AG. Da die Verbund AG Partner im Interreg-Projekt ist,

wurde von allen vier beteiligten Gemeinden bereits der Wunsch an sie

herangetragen, den Staudamm – ähnlich wie in Ering-Frauenstein – auch

für Fußgänger und Radfahrer zu öffnen. Allerdings gilt es hier, komplexe

Fragen wie Eigentumsrechte, Sicherheitsaspekte und technische Machbarkeit

zu klären. Eine verbindliche Zusage gibt es derzeit nicht. Wir sind mit

der Verbund AG auch hierzu im regelmäßigen Gespräch, wissen aber auch,

dass wir realistisch bleiben und Schritt für Schritt vorgehen müssen.

„Eine Querungsmöglichkeit

über den Inn wäre ein

echtes Leuchtturmprojekt“

Da die derzeitige Situation auf der Innbrücke keine geeignete Überquerung

des Inns für Fußgänger und Radfahrer darstellt: Welche Lösungen wurden

bereits Alternative angedacht?

Daniela Leipelt: Diese Idee einer alternativen Lösung wurde im Workshop

erneut diskutiert, denn eine Querungsmöglichkeit an dieser Stelle hätte

einen enormen Mehrwert: Sie würde die bayerische und die österreichische

Seite direkt miteinander verbinden und wäre damit ein echtes Leuchtturmprojekt.

Die bestehende Verbindung über die Innbrücke zwischen Egglfing und

Obernberg ist tatsächlich eine Schwachstelle. Die Brücke wurde zwar

saniert, der vielfach gewünschte Anbau eines Rad- und Fußwegs war aus

bautechnischen Gründen jedoch nicht möglich. Um dennoch Lösungen zu

finden, wurde über die Fraktionsinitiative von MdL Christian Lindinger

(Freie Wähler) ein Betrag von bis zu 295.000 Euro für die Erstellung einer

Machbarkeitsstudie bewilligt. Mit diesen Mitteln können wir nun prüfen

lassen, ob und wie eine sichere Querung für Radfahrer und Fußgänger

realisiert werden könnte.Die ersten Ideen reichen von zusätzlichen

Stegen, über reine Fuß- und Radwegbrücken bis hin zu einer verbesserten

Anbindung bestehender Wegeführungen oder eine neue Innbrücke. Wir

befinden uns hier noch in einer frühen Diskussionsphase. Es geht darum,

Lösungen zu finden, die technisch machbar, finanziell tragbar und gleichzeitig

naturverträglich sind. Eine solche Verbindung hätte eine große

Bedeutung für die grenzüberschreitende touristische Entwicklung, weil

sie Rad- und Wanderwege auf beiden Seiten des Inns miteinander ver -

netzen würde.

„Den Inn als verbindendes

Element und nicht als

trennende Grenze begreifen“

Da die Fischwanderhilfe auf der bayerischen Seite errichtet wird und dies

die österreichische Seite des Inns kaum betrifft, wie hoch ist die Motivation

der dortigen Projektpartner, überhaupt etwas am Status Quo zu verändern?

Innkraftwerk Egglfing-Obernberg

Foto: VERBUND

Die Fischwanderhilfe in den Innauen auf bayerischer Seite steht zwar im

Zentrum Ihres touristischen Interreg-Projektes, sie ist aber ein eigenständiges

Projekt des Betreibers des Innkraftwerks Egglfing-Obernberg, der Verbund

AG. Nachdem die Verbund AG auch Partner in Ihrem Projekt ist, ist es

auch angedacht worden, dem Staudamm wie in Ering-Freuenstein für Fußgänger

und Radfahrer zu öffnen?

Daniela Leipelt: Die Motivation ist sehr hoch. Natürlich war die Basis für

das Interreg-Projekt das auf bayerischer Seite geplante Bauprojekt „Fischwanderhilfe“,

aber die österreichischen Partner erkennen klar, dass auch

sie profitieren können und werden. Die Auenlandschaft endet ja nicht an

der Staatsgrenze. Eine Aufwertung auf einer Seite zieht automatisch die andere

mit. Außerdem sehen die Gemeinden Obernberg, Reichersberg und

Kirchdorf die Chance, durch begleitende Maßnahmen wie Radwege, Führungen

oder Veranstaltungen ihre Attraktivität zu steigern. Es geht um eine

gemeinsame Vision: Den Inn als verbindendes Element und nicht als trennende

Grenze zu begreifen.

Das INTERREG-Projekt umfasst aktuell nur die Erstellung des Konzepts.

Sollen dann einzelne Projekte daraus umgesetzt werden, müssen dazu einzeln

Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten gefunden werden. Welche

Chancen sehen Sie in Anbetracht der Situation der öffentlichen Kassen, einzelne

Projekte auch finanziert zu bekommen, so sinnvoll und wünschenswert

sie auch wären?

www.thermenland-magazin.de

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AKTUELL

Daniela Leipelt: Das INTERREG-Projekt umfasst tatsächlich zunächst nur

die Konzepterstellung mit dem Blick auch auf Machbarkeit und Realisierungschancen.

Für die Umsetzung einzelner Maßnahmen aus dem Projekt

können dann sicher wieder Fördermittel aus unterschiedlichen Töpfen

beantragt werden. Dies kann aber erst am Ende des Projektes in Abstimmung

mit den vier Gemeinden, mit dem Verbund und möglichen weiteren

Partnern entschieden werden.

Natürlich ist die Finanzierung neuer Projekte immer eine große Herausforderung,

gerade in diesen auch für Kommunen schweren finanziellen Zeiten.

Aber: Wir haben den Vorteil, dass die EU-Naturschutz- und Tourismusförderung

ein großes Interesse an nachhaltigen Projekten zeigt. Wichtig ist,

dass wir Maßnahmen entwickeln, die ökologisch sinnvoll, gesellschaftlich

breit akzeptiert und touristisch relevant sind. Dann steigen die Chancen

erheblich, Fördermittel aus unterschiedlichen Programmen – sei es von EU,

Bund oder Ländern – einzuwerben.

Ich bin überzeugt, dass wir für viele Ideen auch Fördermöglichkeiten und

Partner finden werden. Aber dies kann, wie schon ausgeführt, sinnvoll und

zielführend erst zum Abschluss dieses Projektes erfolgen.

Daniela Leipelt: Das frühere INTERREG-Kleinprojekt zur A94 zeigte die touristischen

Potenziale durch die künftig bessere Verkehrsanbindung Richtung

Großraum München auf. Das neue Innauen-Projekt kann daran perfekt

anknüpfen, indem es die Region nicht nur verkehrlich, sondern auch

landschaftlich und touristisch besser erschließt – mit besonderem Fokus

auf Natur- und Erholungstourismus.

Das Projekt zu den Chancen durch die A94 ist bereits seit einiger Zeit beendet.

Die A94 zwischen Kirchham und dem Autobahndreieck mit der A3 soll

in 2 Jahren dem Verkehr übergeben werden. Von den Ergebnissen des

INTERREG-Projekts hört man aber nichts mehr. Woran liegt das?

Daniela Leipelt: Das für die Thermenregion und das Innviertel wichtige

finale Stück der A94 von Marktl bis Pocking ist noch lückenhaft bzw. noch

nicht ausgebaut und wird auch noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen!

Da die A94 noch nicht komplett fertiggestellt ist, konnten viele Empfehlungen

bislang noch nicht umgesetzt werden. Mit der geplanten Freigabe des

letzten Abschnitts wird das Thema aber wieder an Fahrt gewinnen. Dann

können wir die damals erarbeiteten Maßnahmen gezielt aufgreifen und mit

dem neuen Innauen-Projekt verknüpfen.

„Wir können ein Naturjuwel

herausstellen, das den Menschen

einzigartige Erlebnisse bietet.“

Können Sie zu den Ergebnissen der Studie schon etwas sagen?

Foto-Montage: Kur- & GästeService Bad Füssing

„Das Innauen-Projekt

kann an das A94-Projekt

perfekt anknüpfen“

Beim Stichwort Besucherlenkung fällt mir ein, dass Bad Füssing Projektpartner

eines INTERREG-Projektes war, das sich mit den touristischen Chancen

durch die A94 beschäftigt hat. Welche Anknüpfungspunkte gibt es denn

hier zum Projekt in den Innauen?

Daniela Leipelt: Das INTERREG-Kleinprojekt zur A94 beschäftigte sich mit

der Kernfrage „Wie lassen sich für die Projektregion (Gemeinde Bad Füssing

und Kirchham sowie die Gemeinden des Tourismusverbandes s´Innviertel)

im Zuge des Ausbaus der A94 (schnellere Anreise) neue Gästesegmente aus

dem Großraum München erschließen?“ Das Projekt wurde bereits Ende

August 2022 abgeschlossen und es liegen wertvolle Untersuchungsergebnisse

mit Zielgruppenanalysen und erste Konzeptpapiere für neue touristische

Angebote vor. Es reicht für unsere Region nicht, nur schnell vom

Großraum München erreichbar zu sein – wir müssen auch zeigen, was die

Gäste hier erwartet. Mit den Innauen können wir in Kombination mit

unserem heilkräftigen Thermalwasser jetzt ein Naturjuwel herausstellen,

das den Menschen Erholung, Bewegung und einzigartige Erlebnisse bietet.

So ergänzen sich Infrastruktur und touristisches Angebot optimal.

Betrachtet man die Ergebnisse der BTE-Studie, die in der Einleitung zitiert

wurde, haben Sie in Bad Füssing mit dem noch immer relativ neuen Heilwald

und Entschleunigungsangeboten wie Yoga im Kurpark den Trend zum

Naturtourismus bereits aufgegriffen. Doch wie werden diese Angebote

tatsächlich nachgefragt?

Daniela Leipelt: Unsere Waldtherapie- und Naturgesundheitsangebote –

vom Kur- und Heilwald über Yoga im Kurpark bis hin zu den weiteren Präventionsbausteinen

wie Stressbewältigung, Achtsamkeit und Entschleunigung

in und mit der Natur – erfreuen sich bereits einer guten Nachfrage.

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TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 14

AKTUELL

Besonders gesundheits- und naturbewusste Gäste nehmen diese Angebote

bereits in Anspruch. Damit bestätigt sich der Trend, den auch die BTE-Studie

beschrieben hat: Naturerlebnisse und gesundheitsfördernde Aktivitäten in

der Natur sind für viele Menschen ein zentrales Reisemotiv.

Wir sehen, dass die Nachfrage generationenübergreifend ist – vom älteren

Kurgast bis hin zu jüngeren Zielgruppen, die zunehmend Wert auf Natur,

Balance und Regeneration legen. Besonders unsere geführten meditativen

Spaziergänge sowie Achtsamkeits- und Entspannungsangebote sind regelmäßig

ausgebucht. Andere Kursformate haben noch weiteres Potenzial, das

wir künftig stärker aktivieren möchten. Gerade Menschen, die beruflich

stark eingespannt sind oder gesundheitlich belastet, schätzen diese Programme

inzwischen als wertvolle Ergänzung zu den klassischen und bereits

etablierten Kur- und Gesundheitsangeboten in Kombination mit dem heilkräftigen

Thermalwasser.

„Die Ergebnisse der Umfrage

werden am 30. September

öffentlich vorgestellt“

Wollen Sie diese Angebote im Rahmen des Innauen-Projekts noch weiter

ausbauen?

Daniela Leipelt: Im Rahmen des INTERREG-Projektes werden auch Naturgesundheitsangebote

Berücksichtigung finden. Unter der Themenstellung

„Kraft & Achtsamkeit“ sind derzeit auch sogenannte Kraftplätze für Yoga

und Meditation sowie sINNfonieplätze für Ruhe, Achtsamkeit und Rückzug

vorgesehen.

Da haben Sie ja ganz schön viel zusätzliche Arbeit zum ohnehin schon

herausfordernden Job als Kur-& Tourismusmanagerin von Bad Füssing

geschultert. Bis wann wollen Sie die Ergebnisse des Projekts denn prä -

sentieren?

Daniela Leipelt: Die Ergebnisse der Umfrage werden im Rahmen der Kommunalen

Vertiefungsworkshops in den vier Gemeinden vorgestellt. Für Bad

Füssing ist dieser Workshop – mit Beteiligung von Bürgerinnen, Bürgern

und Gästen – am 30. September 2025 im Kleinen Kurhaus vorgesehen. Die

große gemeinsame Abschlusspräsentation aller Ergebnisse findet nach

aktuellem Stand Mitte November 2025 in Bad Füssing statt. Der finale Projektbericht

wird dann Ende des Jahres vorliegen.

Es ist ein ambitionierter Zeitplan, doch wir arbeiten alle mit großem

Engagement – und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam einen wertvollen

Beitrag für die Zukunft unserer Region leisten werden.

Martin Semmler

Die Umfrage finden Sie im Internet unter dem Link

https://tinyurl.com/Innauen-Umfrage

Sie können aber auch einfach mit dem Handy

teilnehmen, indem Sie den QR-Code scannen.

„Der Mehrwert des Projekts liegt in der

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit“

Die kommunale Kooperation über die Genzen hinweg ist ein ganz zentraler

Punkt in diesem Projekt, denn der Mehrwert von INTERREG liegt ja gerade

in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Für die österreichischen

Kommunen und auch für Bad Füssing ergeben sich aus dem Projekt GITEK

(Grenzüberschreitende integrierte touristische Entwicklung mit Besucherlenkung

im Bereich der Auenlandschaft am Inn) eine Reihe von vernetzenden

Chancen:

1. Gemeinsames Natur- und Tourismusprofil

● Die Auenlandschaft am Inn ist ein zusammenhängender Naturraum,

der nicht an der Staatsgrenze Halt macht. Durch das Projekt können

die österreichischen Gemeinden Obernberg, Reichersberg und Kirchdorf

gemeinsam mit Bad Füssing ein starkes, gemeinsames Natur- und

Tourismusprofil entwickeln.

● Dadurch entsteht ein einheitlicher Natur- und Erholungsraum, der über

die Grenze hinaus als Marke wahrgenommen wird.

2. Grenzüberschreitende Erlebnisräume

● Rad- und Wanderwege können besser vernetzt und verbunden werden.

Gäste erleben dadurch Rundtouren beidseits des Inns, statt einseitiger

Wegeführungen.

● Naturschutz- und Naturerlebnisangebote (z. B. Beobachtungsplattformen,

Führungen) lassen sich grenzüberschreitend abstimmen – das erhöht die

Attraktivität für Besucher.

3. Wirtschaftliche Chancen für die Region

● Gäste, die z. B. in Bad Füssing übernachten, besuchen auch Gastronomie,

Kulturveranstaltungen oder Ausstellungen in den österreichischen Nachbargemeinden

– und umgekehrt.

● Das stärkt die regionale Wertschöpfung auf beiden Seiten: Hotellerie,

Gastronomie, Handel, Radverleih, Naturführungen etc. profitieren.

4. Synergie mit bestehenden Projekten

● Österreich ist bereits stark im LIFE-Projekt „Riverscape Lower Inn“ engagiert

(Fischwanderhilfen, Gewässer-lebensräume, Dammoptimierungen).

● Über das Interreg-Projekt kann man

diese ökologischen Maßnahmen mit

touristischen und pädagogischen Angeboten

ergänzen – so entstehen neue,

aufeinander abgestimmte Erlebnisräume.

5. Gemeinsames Marketing und

Sichtbarkeit

● Durch das Projekt werden Mittel und

Ideen gebündelt, um die Region als

gemeinsame Tourismusdestination zu

positionieren.

● Marketingmaßnahmen im Rahmen

von Interreg erreichen neue Zielgruppen

– vor allem Gäste, die Wert auf

Natur- und Gesundheitstourismus

legen.

6. Gesellschaftlicher Mehrwert

● Das Projekt fördert die grenzüberschreitende

Zusammenarbeit nicht

nur auf Verwaltungsebene, sondern auch in der Bevölkerung: Bürgerbeteiligung,

gemeinsame Workshops, Umfragen.

● Dadurch wächst das Bewusstsein, dass Natur- und Kulturlandschaften

gemeinsame Verantwortung sind, unabhängig von politischen Grenzen.

Zusammengefasst: Für die beteiligten Projektorte bedeutet GITEK

nicht nur die Chance, ihre Natur- und Erholungsräume aufzuwerten,

sondern auch wirtschaftlich, touristisch und gesellschaftlich enger zu kooperieren

und zusammenzuwachsen.

Daniela Leipelt

GITEK-Projektleiterin

Leitet das grenzübergreifende

Projekt zum naturnahen Tourismus

in den Innauen: Bad Füssings Kur &

Tourismusmanagerin Daniela

Leipelt Foto: Leonie Lorenz

www.thermenland-magazin.de

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GENIESSEN & ERLEBEN

Live-Autoverlosung, MediaMarkt-Lauf, Familientag

10 Jahre WEBERZEILE Ried:

Shoppen und Auto gewinnen!

Von 18. bis 20. September feiert das größte Einkaufszentrum des Innviertels,

die WEBERZEILE Ried, den 10. Geburtstag. Dazu wird am Freitag,

19. September ein Auto live verlost und der MediaMarkt bietet

einen Minuten-Marathon: In 60 Sekunden durch den Shop laufen und

kostenlos alles mit nach Hause nehmen, was man in dieser Zeit zum

Startpunkt zurückbringt.

„Die Vorfreude auf unser Jubiläums-Wochenende im September ist schon

riesig“, betont Christoph Vormair, Center-Manager der WEBERZEILE. Bereits

am Donnerstag, den 18. September, lädt die WEBERZEILE von 8.30 bis 11.00

Uhr zum Pensionisten- & Seniorenfrühstück ein. Mit Renten-Nachweis gibt

es dann Gratis-Würstel, solange der Vorrat reicht. Am Samstag, 20. September,

steht ab 10.00 Uhr der Familientag mit großer Maskottchen-Parade –

u. a. mit Super Mario und Benjamin Blümchen – auf dem Programm. Dazu

gibt es für alle Besucher:innen ein Stück Geburtstagskuchen gratis und

Kinderschminken für alle Kids.

Neues Auto live gewinnen

Das große Highlight am Jubiläums-Wochenende ist die Verlosung eines

nagelneuen Hyundai Inster im Wert von 30.000 Euro in Kooperation mit

Automobile Deschberger am 19. September um 17.00 Uhr. Wer dieses Auto

gewinnen möchte, braucht nur zwischen 15 und 17 Uhr bei der Bühne vorbeizukommen

und sich ein Armband für die Verlosung abholen. An diesem

Freitag haben die Shops der WEBERZEILE und der Rieder Innenstadt im

Rahmen der Rieder Shopping Night bis 21.00 Uhr geöffnet.

60 Sekunden GRATIS Shoppen

Eine ganz besondere Aktion haben sich die WEBERZEILE und der Media-

Markt Ried für das Jubiläums-Wochenende einfallen lassen: Den ultimativen

MediaMarkt-Lauf, bei dem man 60 Sekunden Zeit hat, um durch den

Shop zu laufen und Produkte einzusammeln. Alles, was rechtzeitig zurück

am Startplatz landet, darf mit nach Hause genommen werden. An jeden der

drei Tage des Geburtstags-Wochenendes findet jeweils um 8.30 Uhr ein Lauf

statt. Startplatz 1 wird unter allen MediaMarkt Member-Kunden verlost.

Startplatz 2 wird auf den WEBERZEILE-Social Media-Kanälen ausgespielt.

Für Startplatz 3 muss man bis 6. September im MediaMarkt einkaufen. Die

Teilnahmekarte dafür erhält man direkt an der MediaMarkt-Kasse.

Fashion Days am Tag der Einheit

Die neuen Mode-Trends für den Herbst werden bei den Fashion Days am

2. und 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, präsentiert – mit täglichen

Fashion Shows und fantastischen Aktionen in den 50 Markenshops.

Ab einem Einkauf von 70 Euro ist das Parken an diesen beiden Tagen kostenlos.

Zusätzlich gibt es für alle Besucher:innen täglich von 9 bis 19 Uhr

ein Glas Prosecco gratis.

Erstmals in der WEBERZEILE bietet ‚Die Perle‘ die beliebten Permanent Bracelets

an – Schmuck, der verbindet – für immer. Nur an den Fashion Days wartet

eine exklusive Aktion: Beim Kauf eines Permanent Bracelets gibt es einen

gravierbaren Anhänger im Wert von € 20,- zum Selbstgestalten gratis dazu.

Kurze Anfahrt, kostenlos Parken

Die WEBERZEILE Ried ist aus dem Rottal in rund 30 Minuten über Aurolzmünster

bequem erreichbar. In der Parkgarage des Shopping-Centers parkt

man 2 Stunden gratis, bei einem Konsum von 10 Euro in der hauseigenen

Gastronomie sogar 3 Stunden.

Nähere Informationen finden Sie unter www.weberzeile.at. sam

Foto: Weberzeile

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GENIESSEN & ERLEBEN

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FIT & GESUND

Ideen (nicht nur) für die Schultüte vom Pockinger Marienapotheker Gerald Kunz:

Gutes und Gesundes statt Glukose

Bestimmt haben es einige von Ihnen gespürt:

Ein leichter Herbstduft liegt schon in der Luft.

Trotz noch warmer Temperaturen schaut man

bereits nach der ersten Herbstmode, erfreut

sich mancher an der eigenen Ernte im Garten –

und auch der Schulbeginn Mitte September

liegt nicht mehr in allzu ferner Zukunft. Eine

gute Zeit für Familien mit Schulanfängern, sich

ein paar Gedanken darüber zu machen, was

man seinen Kindern, Enkeln, Nichten / Neffen

usw. in die Schultüte packen – und was Freude

machen und gleichzeitig sinnvoll und gesund

sein könnte. Seit einigen Jahren ist auch die

so genannte „Geschwistertüte“ sehr populär:

Eine kleinere Schultüte, in der Schwester oder

Bruder des Schulanfängers am ersten Schultag

nach den Ferien auch eine Kleinigkeit

eingepackt bekommt. Übrigens freuen sich

natürlich auch Studienanfänger oder junge

Erwachsene zu Beginn ihrer Ausbildung oder

Lehre über ein Motivations-„Zuckerl“. Und so

kann man jeweils dem Alter und Anlass entsprechend

Nützliches mit Erfreulichem verbinden

und für strahlende Augen bei den

Beschenkten sorgen.

Das Problem mit der Glukose

Dass zuckerhaltige Getränke und Süßigkeiten

für starke Zuckerspitzen im Blut – und einen relativ

raschen Leistungsabfall danach – sorgen, ist

nicht neu. Ein Zuviel an Zucker kann Karies und

Stoffwechselerkrankungen verursachen, fördert

Übergewicht und steht im Verdacht, die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung

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Ob da auch ein bisschen mehr Zeit mit Eltern und Geschwistern drin ist? In eine ideenreich gefüllte Schultüte gehört

zum 1. Schultag auch etwas Erlebnisreiches, etwas Einmaliges, das lange im Herzen Freude bereitet.

Foto: AOK-Mediendienst

(ADHS) zu begünstigen. Insbesondere in großen

Mengen kann Aufnahme von Glukose negative

Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung von

Kindern (und auch Erwachsenen) haben. Durch

einen regelmäßigen Konsum von zucker- und

fettreichen Lebensmitteln wird das Gehirn so

verändert, dass es ein immer stärkeres Verl -

angen danach entwickelt – führt also in ein

Suchtverhalten. Damit einher geht eine Beein-

Wir bieten Ihnen täglich:

11-14 Uhr:

MITTAGSGERICHTE*

*außer Sonn- und Feiertag

ALLE GERICHTE AUCH

ZUM MITNEHMEN

Donnerstag Ruhetag

trächtigung der Impulskontrolle – es bedeutet,

dass bei Kindern mit verminderter Impulskontrolle

durch eine hohe Aufnahmen von Zucker

die Fähigkeit, das eigene Verhalten zu kontrollieren,

weiter beeinträchtigt wird. Ebenfalls ein

großes Problem ist der Anstieg von Typ-2-Diabetes-Erkrankungen

bei jungen Menschen, sogar

im Grundschulalter! Das wiederum kann das Risiko

für vaskuläre Demenz erhöhen, da Zucker

die Blutgefäße schädigen und die Durchblutung

des Gehirns beeinträchtigen kann.

Gute Gründe also, um so weit wie möglich auf

das „weiße Gift“ bei unseren Liebsten zu ver -

zichten.

Gesunde süße Alternativen

Zu empfehlen sind immer leckeres Obst und

Frucht- und Müsliriegel mit weniger Zucker.

Selbstgebackene Vollkornkekse in lustigen Formen

oder Heidelbeer-/Apfelmuffins erfreuen die

Beschenkten sicherlich – und Sie haben sowohl

den Zuckergehalt als auch die verwendete Zuckerart

selbst in der Hand. Zuckerfreie Kaugummis

oder Fruchtgeleegummis sind ebenfalls

gesunde süße Alternativen wie Nüsse und getrocknete

Beeren, auch in Form von Studentenfutter.

Was auch sehr gut ankommt und für

wertvolle Vitamine sorgt, sind Tüten mit

Trockenobst, wie beispielsweise Mango- und

Kokosstreifen, Pflaumen, Äpfel, Aprikosen oder

getrocknete knusprige Bananenscheiben. Sie

wissen sicherlich, wo die Präferenzen bei den

Beschenkten liegen!

Vitamine fürs Immunsystem

Gerade zur beginnenden Herbst- und später

Winterzeit ist sicherlich auch eine Beigabe von

www.thermenland-magazin.de

18


TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 19

Vitaminen sinnvoll. Es gibt auch für die Kleinsten

altersgerechte und ansprechende Darreichungsformen

von sehr wichtigen Vitaminen

wie C, D, B12, die zu einem kräftigen Immunsystem

beitragen und dadurch einen wertvollen

Beitrag zur Gesundheit liefern können. Ob in

Fruchtgeleegummi-Form, als Kautabletten, in

Form von zuckerfreien Bonbons oder auch als

kleine Saftfläschchen – lassen Sie sich dazu

gerne in Ihrer Apotheke beraten.

Schönes und Sinnvolles

Natürlich besteht eine solche Geschenktüte

nicht nur aus Essbarem. Beim Befüllen sind der

Fantasie keine Grenzen gesetzt. Gerade bei Schülern

und Studenten bieten sich benötigte Utensilien,

die das Nützliche mit dem Formschönen

verbinden, an: Bei den Kleinsten dürfen es

Federmäppchen mit dem Lieblingshelden, Glitzerstifte,

Radiergummis in besonderen Formen,

Klebestifte und besondere Hefteinbände sein.

FIT & GESUND

Die Älteren hingegen freuen sich sicherlich über

den benötigten iPad-Stift, einer neuen Handyoder

Tablet-Hülle, einer schönen Laptoptasche,

dem Taschenrechner oder auch dem schicken

Stifte-Etui aus Leder oder Stoff. Selbstgenähtes

sorgt auch hier bestimmt für Begeisterung – hat

man doch auf diese Weise ein besonderes Unikat

erhalten, was es so kein zweites Mal mehr gibt.

Und für diejenigen unter Ihnen, die gut handarbeiten

können, wäre eine selbstgestrickte

Mütze, ein paar Socken oder auch ein Schal in

Lieblingsfarben eine sehr individuelle Geschenkidee,

die man dazupacken könnte.

Eine Uhr, ein kleines Schmuckstück, evtl. auch

in Form eines Talismans oder Glücksbringers für

Prüfungen und Proben, ein Schlüsselanhänger

oder Haarschmuck sind ebenfalls sinnvolle

Beigaben, welche jedoch auch eine emotionale

Verbindung zwischen Beschenkten und Schenkenden

schaffen können.

Besser Freude schenken

Und zu guter Letzt: Die größte Freude machen

Sie, indem Sie gemeinsame Zeit verschenken

und zusammen etwas unternehmen: Sei es der

Besuch im Bayernpark, die Sommer-Rodelbahn,

ein Kinofilm, ein Kindertheater – oder auch eine

Oper oder ein Pop-Konzert, eine tolle Unterhaltungsshow,

ein sportliches Event oder … auch

ein gemeinsamer Spaziergang mit Café-Besuch,

ein Stadtbummel, ein gemeinsames Essen, ein

Besuch im Zoo oder Vogelpark etc. sind immer

sehr willkommen. Auf diese Weise können Sie

miteinander wertvolle Zeit verbringen und

schaffen unvergessliche Momente und Erinnerungen

– was bekanntlich unbezahlbar ist.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Inspiration

beim Aussuchen Ihrer Geschenke sowie einen

guten Start nach der Ferien- und Urlaubszeit in

Schule und Beruf!

Ihr Marien-Apotheker Gerald Kunz

Heiße Brillen

für Sie und Ihn

Berger Straße 1

94060 Pocking

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TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 20

Hauswurzen sind immergrüne

mehrjährige

Rosettenpflanzen.

Der wissenschaftliche Name

„Sempervivum tectorum“

stammt aus dem lateinischen

(„semper“ heißt so viel wie

„immer“ und „vivus“ bedeutet

„lebend“). Der Name bezieht

sich auf die Fähigkeit, lange

Trockenphasen zu überstehen.

Der im Zellsaft gelöste

Zucker schützt die Blätter im

Winter vor dem Erfrieren.

Bestimmte Arten sind

geschützt und außerhalb von

Gärten kaum noch zu finden.

Wenn man viel Glück hat,

könnte man sie an trockenen

Stellen im Gebirge antreffen.

FIT & GESUND

HEILKRÄFTE DER NATUR

Die Hauswurz

Eine alte Erste-Hilfe-Pflanze

Das robuste Dickblattgewächs wird seit

Jahrhunderten als Hexen-, Zauber- und

Heilpflanze geschätzt. Sie gilt als Glücksbringer

und Schutzpflanze. Früher glaubten

die Menschen, dass die Pflanze böse

Geister fernhält und das Haus vor Unglück

schützt.

Traditionell wird die Hauswurz in der

Volksheilkunde bei verschiedenen Beschwerden

eingesetzt und ist eines der

ältesten Kräuter für Erste Hilfe. Verwendet

werden die ausgewachsenen frischen

Blätter. Man kann sie mit der Schnittkante

oder zu einem Brei zerquetscht zur

Linderung von Insektenstichen, bei Hühneraugen,

Warzen, bei Hautverletzungen

und bei Verbrennungen anwenden.

Innerlich wird die Pflanze eher selten

angewendet. Pfarrer Kneipp empfahl

den Tee, der harntreibend und krampfstillend

ist, bei Magengeschwüren, Übelkeit

und bei Angina. Er warnte aber auch

www.thermenland-magazin.de

vor einer Überdosierung, da diese zu

Erbrechen und Übelkeit führen kann.

Hauswurzen enthalten eine Vielzahl von

Inhaltsstoffen, darunter Gerbstoffe, Bitterstoffe,

Schleimstoffe, Harze, Vitamin C,

Ameisen- und Apfelsäure.

Bitte immer vorsichtig anwenden, da die

Pflanze bei manchen Menschen allergische

Reaktionen hervorrufen kann.

Diese Anwendungen sind nur Ratschläge

für Therapiemöglichkeiten und sollen

den Besuch eines Arztes / Ärztin oder

Heilpraktiker/-in nicht ersetzen.

Wenn Sie neugierig auf die Natur und

Ihre Wunder sind, können Sie sich gerne

zu einer Kräuterwanderung oder einem

20

Workshop bei Holler und Co anmelden:

Handy: 0151/64000020

E-Mail: hollerundco@gmx.de

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TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 21

KULTUR & FREIZEIT

Großes Kinofest in der Filmgalerie Bad Füssing

Magie des Kinos zum Spartarif

Nur am Freitag, den 12.09. um 16.00 Uhr gibt’s in

der Filmgalerie für alle Schulkinder als Ferien-

Finale-Film ein turbulentes Abenteuer mit „Lilly

und den Kängurus“ - inklusive Popcorn für nur

6 Euro! Bitte hierzu unter www.kino-bf.de anmelden

oder einfach 20 Minuten vorher da sein. „Der

Film wird im großen Saal gezeigt, so dass es bestimmt

für jedes Kind einen Platz gibt“, versichert

Christian Mitzam.

Am Wochenende von 13. und 14. September

feiert die Filmgalerie Bad Füssing wieder ihr

großes Kinofest der Filmkunst. An beiden

Tagen gilt das Motto: „Alle Filme. Alle Plätze.

5 Euro“.

Um das Kino in seiner ganzen Bandbreite zu

feiern, hat Betreiberfamilie Mitzam ein buntes

Programm für jeden Geschmack zusammengestellt:

Von Familien- und Beziehungskomödien

über bildgewaltiges Dokutainment

bis hin zum außergewöhnlichen Konzertfilm

geht es auf der Leinwand mal dramatisch,

mal spannend und oft recht lustig zu – aber

immer auf höchstem Niveau.

Da bei Drucklegung noch nicht absehbar war,

wie stark Bully Herbigs neue Westernparodie

„Das Kanu des Manitu“ vom Publikum angenommen

wird, können die Spielzeiten der einzelnen

Filme noch nicht genannt

werden.

Auf dem Programm des

Kino-Festes 2025 stehen

aber folgende Filme:

In der Filmgalerie Bad

Füssing:

Lilly und die Kängurus

Das Kanu des Manitu

Downton Abbey –

Urlaub für einen Tag mit

Das große Finale

Was ist Liebe wert?

In die Sonne schauen

Wenn der Herbst naht

Die Gesandte des Papstes

Jane Austen und das Chaos in meinem Leben

(wird als Vorpremiere am Sonntag gezeigt)

Im Kino im Großen Kurhaus:

Rosenschlacht

Salzpfad

Tag und Uhrzeiten sind noch offen

Karten und Infos zu den Filmen unter

www.kino-bad-fuessing.de

Kino-Tipp zum Ferienfinale:

Während des Kulturfestivals zeigt die Filmgalerie

diesmal vier Klassiker von Meisterregisseur

Alfred Hitchcock:

„Im Schatten des Zweifels“

Hitchcocks Lieblingsfilm mit

Joseph Cotton

Mittwoch, 17.09., 19.30 Uhr

mit Einfuḧrung durch Hitchcock-Biograph

Thilo Wydra

„Über den Dächern von Nizza“

mit Grace Kelly & Cary Grant

Dienstag, 23.09., 19.30 Uhr

„Der zerrissene Vorhang“

mit Paul Newman, Julie Andrews,

Hansjörg Felmy, Günter Strack

Dienstag, 30.09., 19.30 Uhr

„Ich kämpfe um Dich“

mit Ingrid Bergman und Gregory Peck

Dienstag, 07.10., 19.30 Uhr

sam

Planai Schafalm

Almfest

Die Schafalm, die beliebte Hütte direkt neben

der Bergstation, bietet eine ideale Location

für einzigartige Alm-Erlebnisse mit spektakulärem

Dachstein-Panorama. Das Küchenteam

verwöhnt Sie mit steirischen Schmankerln.

Verschiedene Musikgruppen aus ganz Österreich

sorgen für beste Stimmung!

Termin 07.09. | 20.09.

Inklusive Fahrt im modernen Fernreisebus,

Maut Planaistraße

Abfahrt

07:00 Bad Füssing, Betriebshof

Chiemsee

Herreninsel & Fraueninsel

Das Schloss Herrenchiemsee auf der Herreninsel

ließ König Ludwig II. als Abbild von

Schloss Versailles erbauen. Ebenso reizvoll

ist die Fraueninsel. Ein kleines Fischerdorf,

mit buntem gastronomischem Angebot und

das Kloster der Benediktinerinnen machen

sie zu einem einmaligen Juwel im Chiemgau.

Termine 07.09. | 12.07.

Inklusive Fahrt im modernen Fernreisebus,

Schifffahrt Gstad – Herreninsel –

Fraueninsel und zurück

Abfahrt

09:00 Uhr Bad Füssing, Betriebshof

39.-

49.-

44.-

Almabtrieb

Söll

DAS Fest im Herbst

Im Herbst werden überall die Kühe festlich

mit Blumen, Bändern, Spruch- und Heiligentafeln,

sowie den großen Abfahrtglocken

„aufgekranzt“ und von den Almen heim getrieben.

Termin 20.09.

Inklusive Fahrt im modernen Fernreisebus

Eichberger Reisen GmbH & Co. KG I Dürnöderweg 1 I 94072 Bad Füssing | Tel. 08531 9 44 90

www.eichberger-reisen.de Gleich online buchen!

Abfahrt

07:00 Bad Füssing, Betriebshof

Auszug aus unserem

Mehrtagesfahrten Programm:

ISTRIEN Extratour

25.09. – 28.09. ..............4 Tage HP+. ...ab 299.-

SCHLADMING Hochwurzen & Planai

27.09. – 28.09. ...................2 Tage HP. ...ab 222.-

KÄRNTEN 3-Länder-Reise

28.09. – 02.10. ...................5 Tage HP. ...ab 777.-

VENEZIANISCHES FLAIR

01.10. – 05.10. ....................5 Tage HP. ...ab 599.-

STEIERMARK & GRAZ

03.10. – 05.10. ...................3 Tage HP. ...ab 333.-

ROVINJ Saisonabschluss

12.10. – 16.10. .....................5 Tage HP. ...ab 499.-

23.10. – 26.10. ....................4 Tage HP. ...ab 399.-

23.10. – 30.10. ....................8 Tage HP. ...ab 699.-

26.10. – 30.10. ...................5 Tage HP. ...ab 499.-

26.10. – 02.11. ....................8 Tage HP. ...ab 699.-

30.10. – 02.11. ....................4 Tage HP. ...ab 399.-

21 www.thermenland-magazin.de


TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 22

KULTUR FIT AKTUELL & GESUND & FREIZEIT

Der Förderkreis Bereich Schloss Ortenburg konnte vor einiger Zeit Überreste

der Bibliothek des letzten Schlossverwalters Hans Schellnhuber

(1887 - 1968) erwerben. Hier fand sich auch ein Kochbuch aus dem Jahr

1649. Elmar Grimbs transkribierte die Handschrift und wählte wieder ein

zur Jahreszeit passendes Rezept aus: „Gefüllte Gurken". Die Bezeichnung

„Umurken" für Gurken ist heute noch in Österreich und in der sog. „Neuen

Welt" im südöstlichen Bayerischen Wald gebräuchlich.

Mit dem abgebildeten Originaltext kann man auch das Lesen alter

Schriften üben. Auffällig ist, dass die Groß-Klein-Schreibung fast beliebig

verwendet wird. Die Buchstaben "u" und "v" sind völlig austauschbar.

Gurken, deren Inneres entfernt

werden muss.

Guetes Eßen von Vmurckhen, 1)

Nehmbt griene Vmurckhen, schöel das griene

Sauber hinweg, die aber nit zu klain

sein, alß dan Wan du einen Sallat machen Wildt2)

so gib acht, das du nit Zu dief auf die Khern

Schneidtest. hernach hol sie inwendig auß,

vnd durchgrab sie nit, alsdan Vber bren sie3)

mit gesalzenen Wasser, Vnder deßen aber / (Seite) 189

nimb Capaunen4) Leber, od(er) von jungen Hienl5)

Leber, hackh sie klein nimb auch ein wenig

Pettersiel und Meyron6) darund(er), auch ein

Wenig Semel Schmollen7), welche Zuvor in ein

obere Sieße Milchraumb 8) ist gewaicht worden,

Schlag hernach ein 2 Eyr dotter daran,

Pfeffers und leg ein Stickhl butter daran,

Laß nacher ein butter Zu gehen in ein Pfändl

Schidt die fil9) darein, laß ein wenig an=

lauffen, dan fül sie in die Vmurckhen, mach

sie wied(er) Zue mit Einem Vmurckhen bladtl da=

mit die Fül nit herauß kan, Legs in ein

Rein vnd mach ein guette Pudter Supen

darüber, laß Sieden alß dan Richt es an,

Leg auch ein Stickhl butter daran, Vnd Zukherts

Pfefferts vnd göbts Zu Eßen. (…)10)

Anmerkungen:

1) Vmurckhen = Gurken, mit Verdoppelungsstrich über dem "m"

2) Wildt = willst

3) Vber bren = blanchiere

4) Capaunen = kastrierte und gemästete Hähne

5) Hienl = Hühnchen,

6) Mayron = Majoran

7) Schmollen = weiches Inneres einer Semmel

8) obere Sieße Milchraumb = Süßrahm, Obers

9) fil = Füllung,

10) (…) = Schreiberzeichen

www.thermenland-magazin.de

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TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 23

KULTUR & FREIZEIT

Thermenland Magazin verlost Karten für Star-Comedian Maddin Schneider

Maddin wünscht hintersinnig „Schöne Sonndaach“

Passend am Samstag, 13. September, wünscht Comedy-Star Maddin

Schneider erstmal einen „Schöne Sonndaach“! Mit seiner unvergleichlichen

Mimik und dem Tempo eines Faultiers bringt der Hesse mit Sicherheit

den Saal des Großen Kurhauses schnell zum Kochen. Was soll

man über das neue Programm dieses geistreichen Spaßmachers schon

sagen: maa kaan seine Geedanggesprüng reecht guud vafooolsche…

Maddin kredenzt manch tiefsinnige Botschaft oder Erkenntnis in locker-leichtem

Hessisch wie ein sonntägliches Überraschungs-Menue:

Es enthält köstliche Leckerbissen in verschiedenen Variationen für

jeden Geschmack! Auf unvergleichlich hessische Art serviert er Gesprochenes,

Gelesenes und Gesungenes, wobei er wie gewohnt alle mimischen

Register zieht. Es ist immer wieder erstaunlich, wie er es

damit schafft, sein Publikum in Lachekstase zu versetzen.

Beste Unterhaltung beim Festival

Auch sonst bietet der September bereits eine Menge Highlights des Kulturfestivals

2025: „Aquamania“lädt als Auftaktgala am 12. September zu einem

musikalischen Gewebe aus Rock und Klassik rund ums Thema Wasser, denn

das Festival steht im Zeichen der ersten staatlichen Anerkennung der Füssinger

Quelle als Heilwasser vor 75 Jahren. Laut wird es am 14. September

beim Pink-Floyd-Tribute-Konzert. Am 18. September gibt es eine Kinolesung

zu Alfred Hitchcock und am Tag darauf gastiert Sabine Eixenberger mit

ihrem Programm „Volle Kontrolle“ im intimen Ambiente der Kurgärtnerei.

Der 20. und 21. September gehören ganz der deutschen Popmusik: Am Samstag

gibt es die schönsten Schlager aller Zeiten und am Sonntag eine NDW-

Party mit Markus & Freunden.

Foto: Patrick Reymann

Karten für Maddin zu gewinnen

Alle Veranstaltungen beginnen um 19:30 Uhr. Infos & Tickets gibt es beim

TicketService Bad Füssing im Bgm.-Frankenberger-Haus, Kurallee 15, telefonisch

unter 08531-975-522, per Mail unter ticket@badfuessing.de oder online

unter www.badfuessing.com/de/kulturfestival

Das Thermenland Magazin und der VeranstaltungsService Bad Füssing verlosen

2 mal 2 Karten für den hessischen Wortakrobaten im Großen Kurhaus

Bad Füssing unter allen, die bis zum 9. September eine E-Mail mit ihrer

Adresse schreiben an: Mein-Thermenland-Magazin@gmx.de sam

BAD FÜSSING

September / Oktober

12.09.

13.09.

14.09.

18.09.

19.09.

20.09.

Neue Philharmonie Frankfurt

Aquamania in Concert „Klassik meets Rock“

Maddin Schneider

Schöne Sonndaach! – Comedy

Pink Floyd performed by echoes

Hitchcock Lesung

Von Thilo Wydra & Susanne Hermanski

Christine Eixenberger

Volle Kontrolle

Die schönsten Schlager aller Zeiten

Du gehörst zu mir!

21.09.

03.10.

05.10.

08.10.

NDW-Abend mit Markus Mörl

Die Ich will Spaß! Show

Hausmeister Krause

Theater

Schürzenjäger LIVE!

Pippi Langstrumpf

Kindertheater

11.10. Best of Filmmusik

Bad Füssinger Kurorchester

Karten / Infos unter www.events-badfuessing.de

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KULTUR & FREIZEIT

Unterwegs mit Degenhart

Der Markt Kößlarn rüstet sich für sein

außergewöhnliches Erntedankfest

Die ganze Marktgemeinde in Kößlarn im Landkreis Passau ist

wieder auf den Beinen um sich wie seit Generationen am Erntedankfest

zu beteiligen. Dazu kommen hunderte Besucher

aus der gesamten Region um dieses Ereignis mit zu feiern. Vor

allem die Kinder und die jungen Familien nehmen alle Jahre

die Tradition dieses alten Festes auf, damit sie auch in unserer

Zeit erhalten bleibt. So ziehen an die 250 Mitwirkende mit

ihren alten Trachten und Gewändern durch den Marktplatz

und stellen die alten Handwerker und Zünfte dar. Mit beim

Umzug dabei auch einige Tiere, die früher auf einem bäuerlichen

Hof zuhause waren.

Ganz besonders wird dabei das bäuerliche Leben im Jahreskreislauf

dargestellt und aufgezeigt. Alle Mitwirkenden, und

besonders die Kinder, haben sich dazu in alte farbenfrohe

Trachten gekleidet. Sie führen die typischen Gerätschaften des

bäuerlichen und handwerklichen Lebens früherer Zeiten mit

und ziehen in einer feierlichen Prozession durch den alten

Markt.

Neben Heiligenfiguren und Kirchengeräten zeigen die Kößlarner das Bauernleben früherer Zeiten auf. Anstrengende Tage und Zeiten waren

das. Gerade in den Perioden schwerster Bedrängnis, wenn unsere Vorfahren von Wasserflut und Feuersbrunst, von Pest, Hungersnot und Kriegsgeschrei

heimgesucht wurden, haben sie den Segen der Felder schätzen gelernt. So darf wohl das Ende des Dreißigjährigen Krieges und das Aufleben

der Menschen im Zeitalter der Barock als Ursprung des Erntedankfestes angesehen werden.

Genaue Daten und Fakten von der Entstehung des Festes fehlen. Vielleicht ist ein Eintrag in den Kirchenrechnungen von 1623, in denen Brotund

Geldspenden an Kinder für einen „besonderen Umgang“ vermerkt sind, als Vorläufer der Erntedankprozession anzusehen. Eine erste schriftliche

Erwähnung ist in der Erzählung „Der Herrgott

von Tann“ aus dem Jahre 1695 zu finden. Die farbenfrohe

und prächtige Ausstattung der Kostüme und Rottaler

Trachten, die zum Teil nach einem Votivbild aus

dem Jahre 1797 angefertigt wurden, weist ebenfalls

auf die Entstehungszeit im 17./18. Jahrhundert hin, so

dass man mit Recht von einer rund 300 Jahre alten Tradition

des Kößlarner „Arntfestes“, wie es im Volksmund

heißt, sprechen darf.

So bringen die Kößlarner mit ihrer Erntedankprozession

den Dank an den Schöpfer und die Verbundenheit

mit der Schöpfung zum Ausdruck. Zum Fest gehörte

neben der Prozession ein feierlicher Gottesdienst dem

sich ein gemütlicher Ausklang bei einem Straßenfest

anschließt. In diesem Jahr findet das Erntedankfest

am 14. September statt. Fotos: H. Degenhart

www.thermenland-magazin.de

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TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 25

S mmer

jeden Sonntag

vom 03.

in der

Stadt

0 bis .September

Stadtplatz Pocking

um 17 Uhr

Jazz

Rock

Volksmusik

Blasmusik

Pop

Folk


TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 26

RAT & TAT

GTÜ gibt Tipps zum sicheren Kinder-Transport auf dem Fahrrad

Nur geprüfte Transportsysteme verwenden!

Immer mehr Familien setzen aufs Fahrrad,

um ihre Kinder zur Kita, in die Schule oder

zum Spielplatz zu bringen. Damit der Nachwuchs

dabei gut geschützt ist, weist die Gesellschaft

für Technische Überwachung mbH

(GTÜ) auf wichtige Sicherheitsaspekte und

gesetzliche Vorgaben hin. „Fahrräder, Anhänger

und Lastenräder bieten flexible Transportlösungen

für Familien. Doch nur mit

geprüfter Technik und der richtigen Ausstattung

sind Kinder wirklich sicher unterwegs“,

betont der GTÜ-Fahrradsachverständige Stefan

Krone.

Gesetzliche Vorgaben

Kinder dürfen laut Straßenverkehrsordnung

§ 21, Absatz 3, nur transportiert werden, wenn

die Fahrräder zur Personenbeförderung gebaut

und eingerichtet sind. Und zwar bis zum vollendeten

7. Lebensjahr. Fahrende Personen müssen

mindestens 16 Jahre alt sein. In Anhängern

dürfen maximal 2 Kinder mitfahren. Die Altersgrenze

gilt nicht für die Beförderung eines behinderten

Kindes. Zu den Basisanforderungen

gehören stets eine sichere Montage und regelmäßige

Wartung der Transportsysteme. Auch

sollte man stets darauf achten, dass die Kinder

gut sitzen und die Sicherheitsgurte optimal eingestellt

sind.

Für den Kindertransport kommen

drei Systeme infrage:

● Kindersitze nach DIN EN 14344 mit Gurtsystem,

Fußstützen, Rückenlehne und Speichenschutz,

ausgewählt passend zu Gewicht und

Größe des Kindes. Vorteile: Der Platzbedarf fürs

Fahrrad in der Garage ist nicht groß, und der

Sitz kann auf unterschiedliche Fahrräder montiert

werden. Ob vorn oder hinten angebracht

– Prüfingenieur Stefan Krone weist darauf hin,

dass sich das Fahrverhalten aufgrund eines

höheren Schwerpunkts deutlich ändert. Bei

vorn montiertem Sitz erhöht sich zudem die

Last aufs Vorderrad und somit auch das Kippmoment.

Das erfordert beim Bremsen größere

Vorsicht.

● Fahrradanhänger nach DIN EN 15918 für ein

oder zwei Kinder mit Sicherheitsgurt, Reflektoren,

Beleuchtung und möglichst auch mit

Federung. Sie bieten Flexibilität, weil das Rad

auch mal gewechselt werden kann. „Ein guter

Anhänger kann durchaus 1.000 Euro kosten. Er

macht aus dem Fahrrad ein Zweispurfahrzeug,

zudem fährt er eine andere Spur als das Zugfahrzeug.

Die andere Durchfahrtsbreite ist zu

beachten. An diese Faktoren muss man sich

gewöhnen“, sagt Stefan Krone. Auch die Manövrierfähigkeit

ist eingeschränkt.

● Lastenräder mit fest installierten Sitzsystemen

und Gurten, bei Einspurfahrzeugen mit Speichenschutz.

„Niemals Kinder in ein nur für den

Gütertransport vorgesehenes Fahrrad setzen“,

warnt Stefan Krone, „es muss einen echten Passagierraum

mit allen Sicherheitseinrichtungen

haben. Dreiräder bieten Standsicherheit, sind

aber groß. Wenn sie Neigetechnik haben, sind

Kippmomente reduziert. Das führt dazu, dass

in Kurven die Seitenführungskräfte auf den

Fahrer geringer sind und somit das Fahrverhalten

dem eines normalen Fahrrads ähnelt.“

Fahrräder dieser Kategorie kosten meist mehrere

tausend Euro. Viele haben einen Elektroantrieb,

der das Fahren angesichts des hohen

Gesamtgewichts deutlich erleichtert.

Helm & Sichtbarkeit

Eine gesetzliche Helmpflicht besteht nicht. Dennoch

rät die GTÜ dringend dazu, dass Kinder und

begleitende Erwachsene einen geprüften Fahrradhelm

tragen. Helle Kleidung, reflektierende

Elemente sowie Beleuchtung und Sicherheitswimpel

erhöhen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr

deutlich.

Vor jeder Fahrt muss die Technik gecheckt werden:

Bremsen, Reifen, Lichtanlage und alle

Befestigungen müssen regelmäßig geprüft werden.

Das maximal zulässige Gesamtgewicht laut

Herstellerangaben darf nicht überschritten werden

– insbesondere bei Pedelecs oder E-Lastenrädern.

Vorsicht beim Fahren

Eltern sollten sich zunächst auf ruhigen Strecken

mit dem beladenen Rad oder Anhänger vertraut

machen, insbesondere mit Kurvenfahrten,

Bremsweg und Bremsverhalten. Diese Faktoren

unterscheiden sich deutlich vom normalen Fahrrad.

Vorausschauende Sicht, das Umfahren von

Schlaglöchern oder Straßenbahnschienen sowie

eine defensive Fahrweise erhöhen die Sicherheit

für alle Beteiligten.

Achtung bei Babys! Ärzte empfehlen, Säuglinge

erst ab einem Alter von etwa zehn Monaten im

Fahrradanhänger zu transportieren – wenn sie

selbstständig sitzen und den Kopf sicher halten

können. Dort sollten sie in einer speziellen Babyschale

untergebracht sein.

Grundsätzlich gilt: Wer Kinder auf dem Fahrrad

transportieren möchte, sollte vorsichtig und

vorausschauend fahren, Sicherheitsregeln einhalten,

auf geprüfte Systeme setzen und die

Technik regelmäßig warten. Das erhöht die

Sicherheit für alle, ob klein und groß. GTÜ

Ohne Security-Check keine Action: Vor allem kleine Kinder haben viel Spaß beim „Schubkarren-Radln“, aber zu erst kommt immer die Sicherheit! Foto: Riese & Müller

www.thermenland-magazin.de

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RAT & TAT RAT & TAT

Der heimische Braunbrustigel droht auszusterben

Neuer Lebensraum für Igel in naturnahen Gärten

Die ersten Blätter fallen, der Herbst kündigt sich an. Das ist die

Zeit, in denen Igelinnen noch mit ihren Jungen beschäftigt sind,

während die Igelbuben vorrangig die Gärten auf der Suche nach

Futter durchstreifen. Der Igelnachwuchs ist heuer in unserer

Region relativ spät dran. Im September tummeln sich die Jungigel

auch außerhalb ihres Nests, da ist besondere Vorsicht bei der

Gartenarbeit angesagt. Ansonsten sind Igel nachtaktiv. Ein Igel,

der tagsüber auf einer Wiese liegt, verletzt ist, von Fliegen

umkreist wird, nur mühsam laufen kann, braucht umgehend

Hilfe. Er sollte in Sicherheit gebracht und ausbruch- und fliegensicher

verwahrt werden, bevor die Igelhilfe Passauer Land e.V.

in Bad Griesbach kontaktiert wird. Dazu bitte eine Nachricht

über WhatsApp mit Fotos des hilfsbedürftigen Stachlers an

+49-163-8271517 schicken. Dann erfolgt ein zeitnaher Rückruf

zur Abstimmung der weiteren Maßnahmen.

Spürbar immer weniger Igel

Die Basisstation der Igelhilfe mit Sitz in Bad Griesbach-Reutern, Niedergrün

1 kümmert sich inzwischen ganzjährig um hilfsbedürftige Igel. Sie sind verletzt,

unterernährt, dehydriert, sie husten, haben verklebte Augen, eine

Rotznase, oder es sind verwaiste Igelbabys, deren Mutter zu Tode gekommen

ist. Die Basisstation der Igelhilfe wird unterstützt von Pflegestellen,

trotzdem sind oft alle Plätze belegt. Die Spezies des heimischen Braunbrust -

igels ist auf dem absteigenden Ast und steht inzwischen auf der Roten Liste

der vom Aussterben bedrohten Wildtiere. Igel sind urtümlich und liebenswert,

aber es gibt spürbar immer weniger. Jeder, der einen Garten hat, kann

und sollte etwas dagegen tun.

Ein heimischer Braunbrustigel, wie er sein sollte: rund und gesund.

Foto: Gaby Asselberghs

Letzte Zuflucht in Hausgärten

Der Hausgarten ist der letzte Zufluchtsort des heimischen Braunbrustigels,

seinen früheren Lebensraum, bevorzugt Feldränder mit Blühstreifen,

Buschwerk und einem reichen Nahrungsangebot an Insekten, hat er weitestgehend

verloren. Er ist also notgedrungen in die Nähe des Menschen

gezogen, um dort zu überleben. Doch nicht jeder Garten ist als Lebensraum

geeignet. Der Igel braucht Gärten, die ihm Unterschlupf und Nahrung

bieten. Dichte Hecken und Gebüsch mit Bewuchs bis zum Boden

bieten begehrte trockene und schattige Verstecke, die sich wunderbar zum

Nestbau und zum Chillen eignen. Als artgerechte Nahrung braucht der

Igel Insekten, bevorzugt Laufkäfer, wie sie sich in Totholz- und Laubhaufen

tummeln.

Artgerechtes Zusatzfutter

Der Traumgarten des Igels ist naturnah und zumindest in Teilen unaufgeräumt.

Und dort gibt es einen Futterplatz und eine Schale mit frischem

Wasser, die regelmäßig abends frisch bestückt werden, um den Nahrungsmangel

infolge des inzwischen dramatischen Insektenrückgangs abzumildern.

Besonders Igelinnen, die Junge großziehen, sind auf die Zufütterung

mit geeignetem Futter angewiesen. Weitere Informationen gibt es gern

unter +49-151-55535140 (Tel. oder WhatsApp). Helfen Sie den einheimischen

Braunbrustigel zu schützen, indem Sie Ihre Gärten wenigstens zum Teil

naturnah und igelfreundlich gestalten!

Gaby Asselberghs

Igelhilfe Passauer Land e.V.

27 www.thermenland-magazin.de


TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 28

SERVICE

Thermenland-Horoskop für den Spätsommer

NUR IM THERMENLAND-MAGAZIN · EXKLUSIV VON SIEGI LILITH

Widder:

Liebe: Beharren Sie nicht ständig

darauf, im Recht zu sein. Entscheidungen

sollten so getroffen werden, dass

nicht nur einer profitiert und glücklich

wird. Ob es um die Verschönerung der

Wohnung oder das Liebesleben geht:

auch der Partner sollte sich dabei wohl

fühlen.

Körper: Damit er unter der täglichen

Belastung nicht zusammenbricht,

braucht der Widder abendliche „Entspannungsübungen“,

bevor er sich dem

erholsamen Schlaf hingibt. Singles sollten

spontan verreisen. Vielleicht können

sie ja eine Urlaubsbekanntschaft

vom positiven Sinn des entspannenden

Abendsports überzeugen.

Beruf: Monotonie und zu wenig geistiger

Anspruch machen die Arbeit für Sie

zum Horrortrip. Vielleicht sollten Sie

nicht darauf warten, dass es interessanter

wird oder andere für Action sorgen.

Öffnen Sie Augen und Ohren und Ihnen

wird schon bald eine Lösung einfallen.

Stier (21.4.-20.5.)

Liebe: Ein völlig neues Lebensgefühl erfährt

der Stier, wenn er/sie lernt, bedient

und verwöhnt zu werden. Bei

einer Familienfeier könnte Ihnen ein

Löwe zeigen, wie das funktioniert.

Körper: Von Aerobic über Reiten bis

zum Zwergenwerfen gibt es unzählige

Sportarten. Da wird doch eine dabei

sein, die auch Ihnen Spaß macht! Erkundigen

Sie sich nach Schnupperkursen,

um sich wenigstens mal ein Bild davon

zu machen.

Beruf: Ihr Misstrauen ist überflüssig, da

die Kollegen vom Erfolg ebenso profitieren

wie Sie. Alleine deshalb werden Sie

nicht gegen Sie, sondern hundertprozentig

am selben Strang ziehen. Aber

Vorsicht: dasselbe kann man nicht von

Ihrem Vorgesetzten behaupten!

Zwillinge (21.5.-21.6.)

Liebe: Stellen Sie sich vor, Sie treffen unterwegs

den Menschen Ihrer Träume

und Sie sind stumm wie ein Fisch. Überlegen

Sie sich Gesprächsthemen. Missbrauchen

Sie aber keinesfalls flüchtige

Bekanntschaften als Testobjekte, die

diese Flirtversuche dann für bare

Münze nehmen.

Körper: Haben Sie Ihren nötigen Erholungsurlaub

wieder ausfallen lassen

oder so kurz wie möglich geplant? Nur,

weil man Ihnen einredet, Sie seien

unentbehrlich, werfen Sie wieder alles

über den Haufen. Irgendwann rächt sich

Ihr Körper dafür, dass Sie ihn derart

ignorieren.

Beruf: Auch mit seinem tyrannischen

Chef kann man mal einer Meinung

sein. Packen Sie Ihre bizarren Ideen in

ein vertrauenswürdiges Paket, dazu

ein überzeugendes Lächeln, dann wird

sich Ihr Vorgesetzter damit anfreunden.

Mit etwas Geduld ist der Sieg so

gut wie sicher.

Krebs (22.6.-22.7.)

Liebe: Damit Sie nicht plötzlich die

Nächte auf dem Sofa verbringen müssen,

sollten Sie aufhören zu flirten. Reduzieren

Sie es auf Zeiten, zu denen Sie

alleine unterwegs sind. Ihr Partner weiß

ja, dass Sie diese Selbstbestätigung

brauchen, doch jede Geduld hat mal ein

Ende.

Körper: Hat Ihnen Ihr Arzt wieder das

Gefühl übermittelt, dass die Symptome,

die Sie aufgezählt haben, zu keiner bekannten

Krankheit passen? Die Symptome

sind nicht eingebildet, aber

überlegen Sie genau, welche Sorgen sich

evtl. über den Körper bemerkbar machen.

Beruf: Lassen Sie sich von Kollegen

nicht zu Sonderschichten überreden. Es

ist nicht das erste Mal, dass Ihre Gutmütigkeit

nicht auf Gegenseitigkeit beruht.

Müde und unkonzentriert passieren

dann Missgeschicke und Fehler, für die

Sie aber alleine einstehen müssen.

Löwe (23.7.-23.8.)

Liebe: Am liebsten würden Sie Ihren

Partner zum 2. Mal heiraten. Immer wieder

werden Sie positiv überrascht und

Sie sind wie zwei frisch verliebte Turteltauben.

Für Singles bedeutet das, dass

anfängliche Flirts in intensiven Hochzeitsplanungen

enden. Nichts ist unmöglich.

Körper: Yoga, Progressive Muskelentspannung,

autogenes Training, Meditation

sind nur ein paar Möglichkeiten,

mit denen es Ihnen möglich werden

sollte, zu entspannen und Ihre innere

Ruhe wieder zu finden. Informieren Sie

sich in den Kurorten, was für Sie passen

könnte.

Beruf: Bis Mitte des Monats wird es

Ihnen schwerfallen, die Arbeit mit den

Kollegen verständnisvoll und kompromissbereit

zu gestalten. Lernen Sie aus

dem Misserfolg, zu dem dieses Verhalten

führt, und bedenken Sie vorher genau,

wie wichtig Ihnen Ihre Karriere ist.

Jungfrau (24.8.-23.9.)

Liebe: Ihre Laune steht mehr auf Fortbildung

und Wissensdurst als auf die

Liebesbezeugungen des Partners. Erklären

Sie dem Partner den Grund Ihrer

Unlust und ermöglichen es ihm so, dass

auch er/sie sich intensiver seinen/ihren

Hobbys widmen kann.

Körper: Ein Rückenleiden könnte Sie

die nächste Zeit ruhig stellen. Ohne

Bewegung sollten Sie auf die richtige

Ernährung achten, sonst müssen Sie

nach der Gesundung einen Diätplan

aufstellen. Durch Bewegungsmangel

können zusätzlich Verdauungsprobleme

auftreten.

Beruf: Viele interessante Projekte tun

sich in Ihrem Umfeld auf. Bringen Sie

erst das Angefangene zu Ende, bevor

Ihnen vor Überheblichkeit Fehler passieren,

die Sie wieder viele Schritte zurückwerfen.

Beachten Sie dies, kann es ein

sehr erfolgreicher September werden.

Waage (24.9.-23.10.)

Liebe: Alles mal ganz anders. Im Liebesleben

und außerdem beim Rest der Familie.

Sie müssen nicht überall dabei

sein und alles kontrollieren. Lernen Sie,

alles einfach geschehen zu lassen. Sie

bemerken schnell, wie sich langgehegte

Wünsche plötzlich erfüllen.

Körper: Wenn Sie einmal angefangen

haben, sich für eine Sportart zu interessieren

und sie dann auch ausführen,

statt nur davon zu reden, werden Sie erleben,

wie Sport Glückshormone freisetzen

kann. Beim Radeln kann man

zudem seine Gedanken schweifen lassen

und Probleme überdenken.

Beruf: Plötzlich ist alles infrage gestellt.

Verfallen Sie jetzt nicht in Hektik, damit

es durch Fehler nicht noch schlimmer

wird. Lassen Sie die letzten Aktionen

nochmal Revue passieren und über -

denken Sie sie. Die Perspektive für

die Zukunft sieht dann gar nicht so

schlecht aus.

Skorpion (24.10.-22.11.)

Liebe: Schluss mit Verstecken, Sie mischen

sich wieder unters Volk. Skorpion-

Männer suchen ihr Glück beim flotten

Tanzabend und die Damen gehen zum

Shoppen, um sich nach Partnern umzusehen.

In langen Liebesnächten werden

Sie so manche Sternschnuppe

fliegen sehen.

Körper: Sehen Sie ein, dass man nicht

perfekt sein kann. Planen Sie auf

längere Zeit und lassen Sie es ruhig

angehen. Schwimmen, walken oder

leichte Körperübungen können auch

sehr erfolgreich sein.

Beruf: Haben Sie schon mal gehört, dass

jemandem der Traumjob daheim angeboten

wurde? Der künftige Chef an

der Tür läutet, um Sie abzuholen? Beenden

Sie sich Ihren Dornröschenschlaf

und werden Sie aktiv. Es klappt schneller,

als Sie denken.

Schütze (23.11.-21.12.)

Liebe: Etwas mehr Zeit sollten Sie schon

in die Beziehung investieren, sonst

wird es der Partner nicht nur beim

Fremdschauen belassen. Mit gerechtfertigten

Vorwürfen müssen Sie auf jeden

Fall rechnen. Lassen Sie sich etwas einfallen,

um sich wieder interessant zu

machen.

Körper: Kalorienzählen ist nicht gerade

Ihr Ding. Schützen brauchen einen geregelten

Tagesablauf, wenn's um's Essen

geht. Die Sterne haben derzeit nicht nur

beim Schützen eine hüfterweiternde

Wirkung. Doch dieser muss sich doppelt

bemühen, um ein bleibendes Resultat

zu erzielen.

Beruf: Aus Langeweile wird schon mal

über Kollegen gelästert. Doch seien Sie

vorsichtig, dass es am Schluss nicht Sie

sind, dem man die Schuld zuschiebt. Aus

Zorn verdächtigen Sie dann noch den

Falschen und das Betriebsklima ist auf

dem Tiefpunkt angelangt.

Steinbock (22.12.-20.1.)

Liebe: Anscheinend sind Sie sich selbst

nicht sicher, was Sie eigentlich wollen.

Absolute Nähe, aber ja keine enge Bindung,

von Freiheit reden und gleichzeitig

hysterische Eifersuchtsszenen. Kein

Wunder, wenn Sie für ein bisschen wirrt

gehalten werden.

Körper: Leicht exzentrisch und allzu

halsstarrig halten Sie an Ihren Gesundheitsplänen

fest. Ob es sich um den Sport

oder eine Diät handelt: Sie sollten die

ganze Sache etwas lockerer angehen.

Schließen Sie sich speziellen Gruppen an,

die Ihnen dabei behilflich sein können.

Beruf: Ihr Chef ist sehr zufrieden. Das

zahlt sich aus und Sie bekommen die

Chance, sich auf Reisen zu beweisen. Solange

Sie Ihre Grenzen kennen, werden

Sie in jeder Hinsicht davon profitieren.

Es könnte sogar sein, dass Sie nicht nur

beruflich ein Erfolgserlebnis verbuchen!

Wassermann (21.1.-19.2.)

Liebe: Auch Sie dürfen sich zurückziehen

und ein bisschen träumen und grübeln.

Lassen Sie den Partner aber

wissen, dass nicht er/sie der Grund

dafür ist. Ihnen wird bewusst, dass auch

Kleinigkeiten glücklich machen können.

Öffnen Sie sich für diese Glücksmomente

im Leben.

Körper: Sie neigen zu leichten Verletzungen.

Wenn Sie sich nicht die Zeit

nehmen, diese komplett auszukurieren,

werden sie zu einem bleibenden Problem.

Am besten Sie nützen die Gelegenheit

für einen Generalcheck Ihrer

Gesundheit.

Beruf: Behalten Sie Ihre Pläne für sich

und hören Sie dafür gut zu, wenn die

anderen von ihren erzählen. So können

Sie in Ruhe vergleichen und eventuelle

Fehler ausbügeln. Sie sollen die Ideen

nur vergleichen und sie nicht übernehmen.

Das haben Sie absolut nicht nötig!

Fische (20.2.-20.3.)

Liebe: Nützen Sie die ruhige „liebesfreie“

Zeit aus, um etwas für sich zu tun.

Ein Besuch bei der Kosmetikerin, beim

Frisör oder im Wellness-Studio. Neue

Kleidung könnte auch nicht schaden

und vergessen Sie nicht, dass es auch

ein „darunter“ gibt. Alles erledigt? Dann

sind Sie fit, wenn Ende des Monats die

Liebessterne aktiv werden.

Körper: Arbeit, Arbeit und noch mehr

Arbeit. Da ist für sportliche Aktivitäten

nicht viel Zeit. Nützen Sie die Mittagspausen

für Spaziergänge oder nehmen Sie

öfter mal die Treppe statt des Aufzugs.

Die stressige Zeit ist bald vorbei und

dann verlaufen die Tage wieder ruhiger.

Beruf: Vergewissern Sie sich, ob die Informationen,

die Ihnen aus der Gerüchteküche

zugetragen wurden, auch einer

Überprüfung standhalten. Konzentrieren

Sie sich auf das Wichtige und mithilfe

fleißiger Kollegen werden Sie das

vorgegebene Pensum mit Leichtigkeit

schaffen.

Genießen Sie jeden Sonnentag, den Ihnen der Spätsommer noch schenkt! Ihre Siegi Lilith


TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 29

SERVICE

Die 100-jährige Wettervorhersage für den September

Durchwachsen mit warmen Momenten

In der Landwirtschaft, für die Abt Mauritius Knauer ja ursprünglich seine

Aufzeichnungen verfasst hat, hatte man große Befürchtungen wegen der

regenreichen Wochen im Juli und Anfang August. Doch der Ernteertrag ist

von der Menge her nun doch nicht so schlecht ausgefallen. Was den Bauern

jedoch Sorgen macht, ist, dass durch die Trockenheit während des Wachstums

im Fruḧjahr und den späten Regen zur Erntezeit die Qualität der Feldfrüchte

gelitten hat. Vor allem beim wichtigen Winterweizen ist sie zum Teil

regelrecht ungenügend.

Wie sich die Bilanzen der Freibäder lesen werden, werden wir erst am Ende

der Saison sehen – und die scheint ja noch ganz gut weiterzulaufen, denn

der Herbst des Venusjahres ist gewöhnlich bis Oktober „warm und schön“, so

Knauer. Nach seinen Aufzeichnungen zieht sich das schöne Augustwetter

noch bis in die erste September-Woche. Dann kommt erstmal eine Woche

windiges, trübes, vor allem Morgen kühles Wetter. Nur der Sonntag (7.) wird

„warm und schön“. Am 12. kommt dann noch einmal ein Schwenk zu

„schönem, warmen Wetter“ bis zum Monatsende. Mit etwas Regen ist im

September nur am 11. sowie am Wochenende 19. bis 21. zu rechnen. sam

Diese Wettervorhersage basiert auf der Langzeitstudie von Mauritius

Knauer, 1649 bis 1664 Abt des fränkischen Zisterzienser-Klosters Langheim,

bekannt als „100jähriger Kalender“.

ZAHL

DES

MONATS

613 Minuten

613

Minuten

...

verbrachten die Deutschen 2024 im Sitzen. Das sind an einem Werktag durchschnittlich

über 10 Stunden – fast 2 Stunden mehr als noch vor 10 Jahren. Nur

30 Prozent der „Vielsitzer“ schaffen es durch ausreichend körperliche Aktivität,

das lange Sitzen zu kompensieren. Das ist das Ergebnis des DKV-Reports 2025,

für den die Deutsche Krankenversicherung AG (DKV), die Deutsche Sporthochschule

Köln und die Universität Würzburg das Gesundheitsverhalten der Deutschen

repräsentativ abgefragt hat.

Erhöhtes Sterberisiko durch Sitzen

„Ein alarmierender Rekord“, befindet die Krankenkasse in ihrer Pressemitteilung,

denn „aufgrund ihres Sitz- und Bewegungsverhaltens weisen 37 Prozent

der Befragten ein erhöhtes Sterberisiko auf“. Prof. Ingo Froböse von der Deutschen

Sporthochschule Köln betont darin: „Dieser gefährliche Trend muss

dringend gestoppt werden. Wir brauchen einen gesellschaftlichen Wandel, der

vom Sitzen wegfuḧrt und einen Alltag ermöglicht, in dem Bewegung erlaubt,

unterstuẗzt und sogar belohnt wird.“

Weniger Stress – mehr Bewegung

Gleichzeitig leben nur 2 % der deutschen Bevölkerung rundum gesund. Dabei

erzielen Frauen über alle Merkmale hinweg die besseren Ergebnisse: Während

3 % von ihnen alle Kriterien für ein rundum gesundes Leben erfüllen, schaffen

dies nur 1 % der Männer. Erfreuliche 68 % der Befragten erreichen das nötige

Maß an körperlicher Aktivität. Doch nur 34 % ernähren sich ausreichend gesund.

Besonders problematisch finden die Forschenden, dass nur jede/jeder fünfte

Befragte einen guten Wert beim „Stressempfinden“ erreicht. DKV-Vorstandsvorsitzende

Frauke Fiegl fordert daher: „Ein gesunder Lebensstil muss frühzeitig

vermittelt und intensiv gefördert werden, bei Kindern ebenso wie bei

Erwachsenen – und das über alle Bevölkerungsgruppen hinweg. Ausgewogene

Ernährung, mehr Bewegung und weniger Bildschirmzeit sind grundlegende

Voraussetzungen für ein rundum gesundes Leben.“

Den kompletten DKV-Report gibt es im Internet unter

https://tinyurl.com/TLM-DKV-Report2025

Foto: DKV sam

IMPRESSUM

HERAUSGEBER:

Rottal-Verlag e.K.

Thermenlandverlag* Wollham 2c, 94060 Pocking,

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Chefredakteur: Martin Semmler M.A. (sam)

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TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 30

"!#

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Sorgentelefon (D) Kinder & Jugend: 116 111

Sorgentelefon (A) Kinder & Jugend: 147

Sorgentelefon (D) Eltern: 0800 111 0550

Power Child (Kindesmissbrauch): +49-89-38 666 888

Frauenhelpline (A): 0800 222 555

Polizei: (D) 110 / (A) 133 / Notruf: (EU-weit) 112

Ärztlicher Notdienst: (D) 116 117 / (A) 141

Telefonseelsorge: (D) 0800 1110222 / (A) 142

Frauenhaus (D): +49-851-89272

Frau für Frau (A): +43-7722-64650

Erste Hilfe in seelischer Not (BY): 0800-655-3000

APOTHEKENNOTDIENST September 2025

Die Apotheken aus Pocking und Umgebung wechseln sich ab. Der Notdienst wird von 8.30 8.00 Uhr morgens des

angegebenen Tages bis um 8.00 8.30 Uhr morgens des folgenden Tages von der Apotheke versehen.

Apotheke Telefon Telefon Adresse Adresse Sept. 2025

Marien-Apotheke 08531-4801 Kirchplatz , 94060 Pocking 05./07./30.

Apotheke St. Georg 8531-249020 Passauer Str. 23, 94060 Pocking 23.

St. Ulrich-Apotheke 08531-7602 Simbacher Str. 6, 94060 Pocking 10.

Alte Apotheke 08531-4982 Simbacher Str.12, 94060 Pocking 03./13./26.

Marien-Apotheke 08503-922025 Passauer-Str.10, 94152 Neuhaus 14./25.

Marien-Apotheke 08531-31210 Hauptstr. 30, 94099 Ruhstorf 04./29.

Thermen-Apotheke 08531-21203 Sonnenstr. 4, 94072 Bad Füssing 16./27.

Löwen-Apotheke 08531-29279 Thermalbadstr. 9, 94072 Bad Füssing 08.

Kurpark-Apotheke 08531-2022 Kurallee 18, 94072 Bad Füssing 09./25.

Rottal-Apotheke 08533-7221 Marktplatz 23, 94094 Rotthalmünster 02./21./25.

Neue Markt-Apotheke 08536-9192330 Marktplatz 18, 94149 Kößlarn 01./24.

Landgerichts-Apotheke 08532-1334 Stadtplatz 7, 94086 Bad Griesbach 06./12.

St.-Konrad-Apotheke 08531-8866 Hauptstr. 16, 94086 Bad Griesbach 15./27.

Kur-Apotheke 08563-91140 Neuer Markt 2, 84364 Bad Birnbach 03./07./26.

Hofmark-Apotheke 08563-3935 Hofmark 20, 84364 Bad Birnbach 19.

Apotheke am Rathaus 08542-8982131 Marktplatz 7, 94496 Ortenburg 04./29.

Schloss-Apotheke 08542-91116 Marktplatz 25, 94496 Ortenburg 17.

Engel-Apotheke 08562-1201 Oberer Markt 5, 84371 Triftern 02./25./27.

Markt-Apotheke 08562-2687 Unterer Markt 11, 84371 Triftern 08./13.

Markt-Apotheke Greiff 08573-969910 Am Gasteig 4, 94094 Malching 11.


TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 31

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TLM Sept. 2025.qxp_TLM 9/24 26.08.25 19:05 Seite 32

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