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Wiener Wirtschaft 19/2025 - 11.09.2025

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Österreichische Post AG. PZ 17Z041093 P. WK Wien, Straße der Wiener Wirtschaft 1, 1020 Wien, Post-Nr. 19 | € 1,90. Nicht retournieren. 49. Jahrgang | Ausgabe 19 | 11. September 2025

© Melanie Nedelko

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Wien

Wiens Handwerk

hat Zukunft

Wie Unternehmen traditionelle Handwerkskunst mit Innovation verbinden - Seite 6

Mehr Gründungen

Im ersten Halbjahr

wurden in Wien 5584

Unternehmen neu

gegründet. Seite 5

Wiener Ortstaxe

Der Streit zwischen

Stadt und Wirtschaft

wegen der Erhöhung

ist beigelegt. Seite 14

Im Bild:

Goldschmiedemeisterin

Marlene Pletz

Währungszone

Bulgarien führt im

Jänner 2026 den Euro

ein. Wiens Wirtschaft

proitiert. Seite 24

Extra

zu Nachhaltigkeit

mit vielen praktischen

Infos - im Mittelteil

zum Herausnehmen.


2 AM PUNKT

6

HANDWERK

Tradition und

Fachwissen vereint

© Florian Wieser

21

BETRIEBSANLAGE

Was tun bei einem

Inhaberwechsel?

© Melanie Nedelko

14

ORTSTAXE

Dominic Schmid

schafft neue Lösung

© Christian Vorhofer | WKO

AM PUNKT

WIRTSCHAFTSLEBEN

TIPPS

4 JUNGE WIENER BEI EUROSKILLS

Aktuelle Kurzmeldungen

5 WIEN IST GRÜNDER-HOTSPOT

Aktuelle Kurzmeldungen

IM FOKUS

6 HANDWERK IST GELEBTE TRADITION

Wichtiger Teil der regionalen Wirtschaft

7 VON DRECHSLERN BIS BUCHBINDERN

Viel Handarbeit im Wiener Handwerk

8 HANDWERK UND NACHHALTIGKEIT

So zukunftsfit sind die Betriebe

9 DIE STANDORTWAHL

So unterstützt die WK Wien

26

GEOTHERMIE

Durchbruch bei

Wärmeversorgung

10 NEU IN WIEN

Unternehmen, Standorte, Online-Shops

12 WIRTSCHAFTSFAKTOR TOURISMUS

WKÖ zur Zukunft einer Erfolgsgeschichte

13 START DER ERSTEN LOGISTIK-HAK

Neues Angebot an Vienna Business School

14 ORTSTAXE: STREIT IST BEIGELEGT

WK Wien verhandelt neues Modell

15 REKORD BEI FÖRDERANTRÄGEN

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen

16 FRISEUR-SALON ZU ÜBERGEBEN

Aus der Nachfolgebörse Wien

17 FRISCHER WIND IM 13. BEZIRK

Im Bezirk aktuell

I

EXTRA

NACHHALTIGE ZUKUNFT

Acht Seite „extra” mit Infos und

Kontakten zum Thema Nachhaltigkeit

zum Herausnehmen im Mittelteil

© Stadt Wien/Christian Fürthner

18 FRAGEN UND ANTWORTEN

zu Wirtschafts-, Steuer- und Arbeitsrecht

sowie zur Lehrlingsausbildung

20 ALS LEHRLING INS AUSLAND

So funktionieren Auslandspraktika

21 BETRIEBSANLAGEN-GENEHMIGUNG

Was tun, wenn der Inhaber wechselt?

22 DAS UNTERNEHMERTRAINING

Aktuelle Infos aus dem WIFI Wien

23 SO FUNKTIONIERT STORYTELLING

Expertin Mareike Tiede gibt Tipps

#ZUKUNFT

24 BULGARIEN FÜHRT DEN EURO EIN

Was das für Wiens Wirtschaft bedeutet

26 WIENS UMWELTFREUNDLICHE WÄRME

Erste Tiefengeothermie-Anlage entsteht

27 ORIENTIERUNG IN UNSICHERER ZEIT

Neues aus der Außenwirtschaft Austria

28 NEUES BEI BANKÜBERWEISUNGEN

Das ändert sich mit 9. Oktober für

Unternehmen, Behörden und Private

30 VERANSTALTUNGEN UND TERMINE

Das sollten Sie nicht verpassen

NÄCHSTE AUSGABE: 25. SEPTEMBER


W 19 | 11. 9. 2025

AM PUNKT

3

SPRECHEN SIE Wirtschaft?

Wiener Ortstaxe, die

3,5

ab

Prozent

© Weinwurm Fotograie

Wien ist anders - auch bei der Ortstaxe,

also bei der Abgabe, die Nächtigungsgäste

an ihre Unterkunftsgemeinde zu

leisten haben. In der Regel ist das in

Österreich ein ixer Euro-Betrag pro erwachsenem

Gast und Nacht. Nicht so in

Wien, da ist es ein ixer Prozentsatz auf

den Nächtigungsumsatz ohne Umsatzsteuer,

ohne Frühstück und abzüglich

einer elfprozentigen Pauschale. Nicht

ganz einfach also und zudem wirkt die

Taxe umsatzabhängig. Um den Wiener

Ortstaxen-Prozentsatz ist in Wien vorige

Woche ein heftiger Streit entbrannt,

denn die Stadt hatte angekündigt, die

Abgabe von 3,2 Prozent auf 8,5 Prozent

zu erhöhen - also eine Anpassung

um 166 Prozent, und zwar schon ab

1. Dezember. Das Problem: Viele Zimmer

wurden schon auf Monate im Voraus

zum bisherigen Preis verkauft. Den

Kunden darf die höhere Abgabe nicht

nachverrechnet werden, die Wiener Hotels

müssten sie daher selbst bezahlen.

Jetzt gibt es eine neue Lösung. Mehr

dazu auf Seite 14.

Inlation dürfte Österreich im Jahresschnitt 2025 erreichen,

schätzt Raiffeisen Research nach dem Anstieg der

Teuerungsrate auf voraussichtlich 4,1 Prozent im August.

Das Auslaufen der Strompreisbremse im Jänner 2025

habe für einen absehbaren Inlationsschub gesorgt, der

Jänner 2026 aus der Preisrechnung wieder herausfalle.

Zitat der Woche

„Der Rückgang bei den Exporten

geht vor allem auf den Handel

mit den USA zurück.”

Manuela Lenk, neue Generaldirektorin der Statistik Austria,

zur mageren österreichischen Handelsbilanz im 1. Halbjahr 2025

„Wien als

Tourismusstadt

weiter stärken.”

Walter Ruck, Präsident der WK Wien

Was die Wirtschaft wie ein Bissen Brot

braucht, ist Planbarkeit. Bestes Beispiel ist

die Ortstaxe. Die Stadt Wien hatte vor, diese

ab Dezember 2025 drastisch zu erhöhen.

Wegen der Kurzfristigkeit hätten die Beherbergungsbetriebe

diese Steigerung selbst

finanzieren müssen. Denn viele Verträge,

beispielsweise für die Wintersaison oder

Kongresse, sind bereits inklusive der alten

Ortstaxe abgeschlossen worden. Die Erhöhung

fällt nun geringer aus und kommt

deutlich später. Was unseren Tourismusunternehmen

Planbarkeit sichert. Ich bin

froh, dass wir hier in Gesprächen mit der

Stadt eine gute Lösung gefunden haben.

Unser aller Ziel muss es sein, sowohl

den guten Ruf Wiens als Tourismusdestination

zu erhalten und die hohe Qualität

unserer touristischen Dienstleistungen

weiter zu verbessern, als auch die Aufenthaltsqualität

unserer Gäste kontinuierlich

zu steigern. Wichtig ist, dass Gelder, die

die Stadt aus dem Tourismus einnimmt -

etwa aus der Ortstaxe -, für dieses Ziel eingesetzt

werden.

Foto Ruck rechts oben: © Christian Skalnik

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Letzte Meldung

Die ÖBB haben im Güterzentrum

Wien Süd in Favoriten die nächste

Ausbaustufe gestartet. Die Kapazität

dieses wichtigsten Güterbahnhofs

der Ostregion soll dadurch um

44 Prozent steigen. Die Inbetriebnahme

ist für Ende 2026 geplant.

Zusätzliche Gleise werden die Abwicklung

des Güterumschlags vereinfachen,

versprechen die ÖBB.

Mehr Wertschöpfung

Zu einer erhöhten Aufenthaltsqualität

gehört auch, dass Touristinnen und Touristen

am Sonntag in Wien einkaufen können.

Und dass es Unternehmen möglich

gemacht wird, in definierten Tourismuszonen

ihre Geschäfte am Sonntag aufzusperren

– wenn sie das wollen. So können

wir Wien als Tourismusstandort weiter

verbessern und auch die Wertschöpfung

steigern. Denn im internationalen Wettbewerb

weht ein rauer Wind.

SCHREIBEN SIE MIR!

walter.ruck@wkw.at

facebook.com/WalterRuck


4 AM PUNKT

Betriebe abhängig

von US-Technologie

Das Wiener Team für EuroSkills 2025: (v.l.) Tarik Begeta, David Herzina-Rusch, Raphael Beutel,

Spartenobfrau Maria Neumann, Stefan Tomp, Tobias Weißengruber und Markus Wizany

Junge Wiener bei EuroSkills

Bei der Berufseuropameisterschaft Euro-

Skills 2025 in Herning (Dänemark) kämpfen

heuer rund 600 Fachkräfte in 38 Berufen um

den Titel. Für Österreich gehen 44 junge Spitzenfachkräfte

an den Start. Mit im Aufgebot sind

auch sechs Wiener: das IT-Netzwerk-Systemadministratoren-Duo

Stefan Tomp und Tarik

Begeta, das Industrie 4.0-Gespann David Herzina-Rusch

und Raphael Beutel sowie Webentwickler

Markus Wizany und Digitalkonstrukteur

Tobias Weißengruber. Sie alle haben ihre

berufliche Ausbildung - an höheren Schulen

oder in einer Lehre - abgeschlossen und sind

unter 25 Jahre. Maria Neumann, Spartenobfrau

Gewerbe und Handwerk der WK Wien meint:

„Wir sind stolz auf unsere jungen Talente, die

Wien mit ihrem Wissen und Engagement auf

europäischer Bühne vertreten. Unsere jungen

Fachkräfte stehen für Exzellenz, Innovation

und den hohen Standard der Wiener Berufsbildung.”

Seit 2008 gab es für Wien bei EuroSkills

sechsmal Gold- und 14-mal Silbermedaillen.

© SkillsAustria/Florian Wieser

Österreichs börsennotierte Unternehmen

sind in ihrer IT-Infrastruktur stark von US-

Technologien abhängig. 59 Prozent setzen

die Services für zentrale Unternehmenssysteme

ein - in Gesamteuropa sind es 74

Prozent, in Irland sogar 93 Prozent. Das

zeigt eine Studie des Schweizer Technologieunternehmens

Proton. Dafür wurden

anhand Domains festgestellt, welche E-

Mail-Dienste als Kernbestandteil der Technologieinfrastruktur

verwendet werden.

Bestimmte Branchen, wie etwa die Pharmaindustrie,

die Biotechnologie, Life Science,

Versicherungen, Telekom-Dienste,

Energie und der Automobil-Sektor sind

besonders von US-Technologien abhängig.

Störungen in US-Netzwerken oder politische

Konflikte könnten dadurch die betriebliche

Kontinuität Europas schwächen.

Öffis und Parken in

Wien werden teurer

© sitthiphong | stock.adobe.com

© astrosystem | stock.adobe.com

Betriebe investieren in

Ressourcenschonung

Jedes zweite Wiener Unternehmen (53 Prozent)

investiert heuer in Nachhaltigkeitsprojekte - am

stärksten im Bereich der Ressourcenschonung

(64 Prozent). Fast ein Drittel der Betriebe (31

Prozent) forciert Mobilität mit alternativen Antrieben.

56 Prozent haben den Energiebedarf

der Raumwärme bereits gesenkt. Das ergibt

eine aktuelle Umfrage von Marketmind im Auftrag

der Wirtschaftskammer Wien und aws.

Die Jahreskarte der Wiener Linien kostet ab 2026

467 Euro statt bisher 365 Euro. Das ist eine Preiserhöhung

von 28 Prozent. Die Einzelfahrkarte

wird 3,20 Euro statt bisher 2,40 Euro kosten. Bei

digitalen Fahrscheinen gibt es einen Rabatt. Die

monatlichen Gebühren für das Wiener Parkpickerl

werden von 10 Euro auf 13 Euro erhöht. Der 30-Minuten-Parkschein

kostet künftig 1,70 Euro statt

bisher 1,30 Euro (+31 Prozent) - die letzte Preisanpassung

der Parkscheine gab es im Jänner 2025.

© Arthon | stock.adobe.com

Hohe Lebensqualität

Bei der jährlichen Expat Insider Umfrage

von InterNations lobten die Arbeitskräfte

Österreich für die hohe Lebensqualität

(Platz 4). Die Unfreundlichkeit der Einheimischen

belastet jedoch das Ergebnis

(Platz 44). Somit belegt Österreich insgesamt

Rang 23 von 46 untersuchten Ländern.

Auch beim bargeldlosen Zahlen

liegt Österreich nur auf Platz 43. Bei Natur,

Landschaft und Freizeitmöglichkeiten

liegt unser Land jedoch im Spitzenfeld.

© Andrej | stock.adobe.com


W 19 | 11. 9. 2025

AM PUNKT

5

© Hunia Studio | stock.adobe.com

Wien ist Gründer-Hotspot

Im ersten Halbjahr 2025 wurden in Wien 5584

Unternehmen gegründet - das sind acht Prozent

mehr als im Vorjahr. „Wien beweist einmal

mehr, dass unsere Stadt ein ausgezeichnetes

Pflaster für Wirtschaftstreibende ist - und damit

auch die Gründerhauptstadt Österreichs”,

sagt Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter

Ruck.

Die meisten Gründungen gab es in Favoriten

(542), Donaustadt (487) und Leopoldstadt

(361). Drei Viertel (77 Prozent) gründeten Einzelunternehmen

und 13 Prozent eine GmbH.

Die wichtigsten Gründe, sich selbstständig zu

machen, sind die flexiblere Zeit- und Lebensgestaltung

(75 Prozent), der eigene Chef bzw.

die eigene Chefin sein (75 Prozent) sowie neue

Berufsperspektiven (61 Prozent). 29 Prozent waren

davor in der Privatwirtschaft angestellt. Die

stärkste Gruppe der Neugründer sind die 31- bis

40-Jährigen (35 Prozent), gefolgt von den 21- bis

30-Jährigen (24 Prozent). 62 Prozent machten

sich hauptberuflich selbstständig.

„Die Wiener Gründerlandschaft ist so vielfältig

wie die Stadt selbst - von innovativen Tech-

Start-ups bis zu kreativen Ein-Personen-Unternehmen.

Diese Dynamik ist ein starkes Zeichen

für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts”,

sagt Ruck. Das Gründerservice der

WK Wien führte im ersten Halbjahr 19.403 telefonische

und persönliche Beratungen durch.

Bis zum Jahresende werden insgesamt rund

10.300 Neugründungen erwartet.

Weiterhin Skepsis

bei Kryptowährung

Die Österreicherinnen und Österreicher

bleiben skeptisch beim Anlegen in Kryptowährungen.

Bei einer Marketagent-Umfrage

unter 2000 Personen sehen zwei Drittel

(67 Prozent) der Befragten die Anlageform

aufgrund hoher Kursschwankungen als risikoreich

an und 61 Prozent fürchten sich vor

Cyberkriminalität und Betrug. Ein Viertel

der Befragten (26 Prozent) steht Kryptowährungen

positiv gegenüber. Dabei wird die

Unabhängigkeit vom Bankensystem als Vorteil

gesehen. Die höchste Investitionsbereitschaft

in Krypto zeigen Männer (53 Prozent)

und die Generation Z (63 Prozent).

© Bildwerk | stock.adobe.com

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6 IM FOKUS

DRECHSLER

BÜRSTENMACHER

© Philipp Kaiserreiner

„Das Handwerk soll

erhalten bleiben.”

Felix Auzinger,

www.felixauzinger.at

Felix Auzinger hat die Liebe zum

Drechslerhandwerk schon im zarten

Alter von sechs Jahren in der Werkstatt

seines Großonkels entdeckt. Das

Kunstdrechseln ist auf dem Tischler-

Handwerk aufgebaut. Nachdem er die

Fachschule für Drechslerei in Hallstatt

absolvierte, arbeitete er in einem

Meisterbetrieb, bis er schließlich 2018

seinen eigenen Betrieb in Gmunden

gründete. 2021 übersiedelte er mit

seiner Werkstatt nach Wien, wo er

auch eine kleine Ausstellung betreibt

und in einem Werkstattverein tätig

ist. Auzinger hat sich vor allem auf

Handdrechseln spezialisiert, produziert

kleine Serienstücke und erledigt Restaurationsarbeiten.

„Oft liegt der Fokus

heute auf günstigen und möglichst

einfachen Produkten. Dennoch gibt

es Menschen, die am Kunstdrechseln

interessiert sind und die Arbeiten wertschätzen.

Ich möchte dazu beitragen,

dieses Handwerk zu erhalten.”

HANDWERK

ist gelebte

Tradition

Alte Handwerksbranchen prägen Wien bis heute.

Sie bewahren Tradition wie auch Fachwissen und

sind ein wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaft.

VON CHRISTINA MICHALKA UND ERIKA SPITALER

Pinsel für Künstler, Restaurateure

und zum Rasieren, Bürsten

zur Schuh- und Körperpflege,

für Obst und Gemüse, zum Autowaschen

und Parkett polieren,

Besen in allen Größen und für

verschiedenste Zwecke, Rauchfangkehrerbedarf

und der gute, alte Bartwisch - das Sortiment von

Gerhard Duchac ist riesig. Der 48-Jährige führt

in Hernals Wiens letzten Bürstenmacherbetrieb.

Übernommen hat er „Meier Bürsten” von seinem

Schwiegervater Norbert Meier, einen der

letzten Meister dieses Metiers, in dem es seit

2007 keine Lehre mehr gibt. Mehr als 50 Jahre

lang hatte dieser den 1918 gegründeten Familienbetrieb

geleitet. Seine Kunden: Vor allem Gewerbe-

und Industriebetriebe, die Spezialwünsche

haben oder besondere Qualität suchen.

Dass das Unternehmen weitergeführt wird,

war bei weitem nicht immer klar. Gerhard

Duchac, Betriebswirt mit Uni-Abschluss, hatte

viele Jahre als Betriebsleiter in Produktionsbe-

GOLDSCHMIEDIN

„Schmuck ist Handwerk, das Generationen verbindet.”

Marlene Pletz, www.rosamarlene.at

© Melanie Nedelko

Marlene Pletz betreibt ein Atelier mit

Werkstatt im Herzen des 7. Bezirks.

Die Kombination aus präziser Technik und

ästhetischer Gestaltung fasziniert Marlene

Pletz seit jeher. Der Beruf Goldschmiedin

wurde zur Leidenschaft und so konnte

sie mit der Gründung von „Rosa Marlene”

2013 den Traum der Selbstständigkeit

verwirklichen. „Diese Handwerkskunst

erlaubt mir, die Natur neu zu interpretieren,

Materialien zu entdecken und zu formen.

Das Highlight meiner Passion? Emotionale

Geschichten meiner Kundinnen und Kunden

in sichtbare und tragbare Schmuckstücke

zu übersetzen.” Schmuck ist Erinnerung,

Haltung und Emotion. Pletz möchte

Tradition mit Verantwortung, Handwerk

und Innovation verbinden. In ihrer Werkstatt

arbeitet die Goldschmiedmeisterin

mit recycelten Edelmetallen aus Wien und

bietet auch nachhaltig hergestellte Labor-

Diamanten an - aus Liebe zur Natur.


© M. Baumgartner

W 19 | 11. 9. 2025

IM FOKUS

7

Im Bild: Gerhard Duchac führt seit vorigem

Herbst Wiens letzten Bürstenmacherbetrieb.

www.buerste.at

BUCHBINDERIN

„So ziemlich alles

ist Handarbeit.”

Kerstin Czerwenka,

www.buchbinderin.at

trieben gearbeitet. Der Wunsch, selbst gestalten

und entscheiden zu können, gepaart mit Interesse

und Liebe für das Handwerk seines Schwiegervaters,

brachten ihn schließlich zu dem Entschluss,

seinen gut bezahlten Job aufzugeben

und das Bürstenmachen zu erlernen.

Vier Jahre lang arbeitete er an der Seite von

Norbert Meier, der ihm jeden Handgriff von der

Pike auf beibrachte. „Ich habe vom Besten gelernt”,

zollt Duchac dem Lehrmeister Respekt.

Seit Herbst 2024 führt er den Betrieb nun alleine

- mit Überzeugung und Liebe, wie er sagt.

„Es ist schön, das Handwerk zu beherrschen.

Mit meiner Hände Arbeit etwas zu schaffen und

Lösungen für Kunden zu finden, das ist ein gutes

Gefühl.” Aber klar, es müsse sich auch wirtschaftlich

lohnen. Deshalb setzt Gerhard Duchac

auf stärkere Sichtbarkeit seines Betriebs und auf

Social Media-Präsenz, um mehr Privatkunden zu

erreichen - Menschen, die Qualität schätzen und

bewusst lokal erzeugten Produkten den Vorzug

geben vor billiger Massenware.

© Florian Wieser

Kerstin Czerwenka ist durch Zufall an

das Handwerk geraten. Sie hat damals

einen Ausbildungsplatz gesucht

und eine Lehrstelle als Buchbinderin

gefunden. „Es hat vom ersten Moment

an Spaß gemacht - ich habe den

besten Beruf gefunden”, erzählt Czerwenka.

Handbuchbinderei ist eine

komplexe Aufgabe mit vielen Arbeitsschritten.

Diese Abwechslung und die

Kreativität bei der Auswahl von Papier

und Farbe gefallen der Buchbindermeisterin

am besten an ihrem Beruf.

Im Jahr 2007 hat sie sich selbstständig

gemacht und ihr eigenes Unternehmen

gegründet. „Buchbinden

ist reines Handwerk, bei dem sich in

den letzten 50 bis 60 Jahren nicht

viel geändert hat. So ziemlich alles

ist Handarbeit. Für manche Arbeiten

braucht man Geräte, z.B. bei der Prägung

für gerade Linien. Sie dienen zur

Arbeitserleichterung.”

SCHUHMACHER

„Unser Handwerk erlebt eine stille Renaissance.”

Mirko Snajdr, www.orthopaedie-snajdr.at

© wkw/Trummer

Mirko Snajdr (r.) und

Mitarbeiter Maximilian Schiebel

Maßschuhe gelten als Ausdruck von

echtem, handgemachtem Luxus, sagt

Mirko Snajdr, Innungsmeister der Wiener

Schuhmacher. „Getragen wird dabei nicht

nur ein Unikat, sondern ein Stück Wiener

Handwerksgeschichte.“ Er selbst betreibt

seit 27 Jahren eine 1902 gegründete Werkstätte

für Maß- und Orthopädieschuhe.

Rund 60 Stunden Handarbeit stecken in

einem Paar Maßschuhe. Ist der Leisten

bereits vorhanden, sind es immerhin

40 Stunden für ein Folgepaar. Die Branche

ist in den letzten Jahrzehnten leicht

geschrumpft - aktuell gibt es rund 180

Schuhmacherbetriebe in Wien, von denen

viele aber nur reparieren. Der Trend zu

Nachhaltigkeit habe der heimischen

Branche, die auch von vielen internationalen

Kunden geschätzt wird, eine „stille

Renaissance” verschafft, so Snajdr.


8 IM FOKUS

Mit Massenware hat das Handwerk

nichts am Hut. Im Gegenteil: „Individuelle

Maßfertigung und ein hoher Anteil

an Handarbeit sind ebenso charakteristisch

wie der enge Austausch mit Kundinnen

und Kunden, der Einsatz von

speziellem Fachwissen und ein starker

Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit”,

betont Maria Neumann, Spartenobfrau

Gewerbe und Handwerk der WK Wien.

© Florian Wieser

© CaioKauffmann

„Traditionshandwerke sind das

Fundament unserer Wirtschaft.”

Walter Ruck, Präsident Wirtschaftskammer Wien

Wichtiger Teil der Wirtschaft

Viele der 41 Handwerke, die die österreichische

Gewerbeordnung auflistet, haben eine lange

Geschichte. Sie bilden das Fundament unserer

Wirtschaft, sagt WK Wien-Präsident Walter Ruck.

„Traditionelle Handwerke schaffen hochwertige

Produkte und Dienstleistungen, produzieren

regional und nachhaltig, schaffen Arbeitsplätze,

bilden Lehrlinge aus, sorgen für Erhalt und Weitergabe

alter Arbeitstechniken und sind dabei kreativ

und innovativ, indem sie Bewährtes

gekonnt mit Neuem verbinden.”

Zwar hat die Globalisierung viele

Handwerke unter Druck gesetzt. Ihr

drohendes Verschwinden ist aber auch

Anstoß für Initiativen zur Erhaltung.

Mehrere traditionelle Branchen - darunter

Buchbinder, Vergolder oder Pflasterer

- stehen schon auf der Unesco-Liste

des österreichischen immateriellen Kulturerbes,

was mithilft, sie sichtbar zu

machen und zu bewahren. Die Initiative

kam von den jeweiligen Branchen. „Die

Aufnahme in die Unesco-Liste ist eine besondere

Auszeichnung und trägt dazu bei, dass traditionelles

Handwerk

bleibt und neu belebt

wird”, so Ruck.

Langsam sei auch zu bemerken, dass immer mehr

Menschen auf individuell gefertigte Qualitätsprodukte

örtlicher Handwerksbetriebe setzen - als

bewussten Gegentrend zum Massenkonsum von

Billig-Wewerfware aus Niedriglohnländern. „Lokales

Handwerk schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze

vor Ort. Deshalb sind solche Impulse

wichtig”, betont Ruck.

Handwerk ist krisenfest

Im traditionellen Handwerk sind seit 2017 die

Unternehmenszahlen um 3,7 Prozent gestiegen,

die Zahl der unselbstständigen

Beschäftigten

sogar um 10,8

Prozent, weiß Christina

Enichlmair, Senior

Researcher der KMU

Forschung Austria: „Gewerbe und Handwerk

sind insgesamt sehr resilient und krisenfest.”

In einigen Handwerksberufen gehen die Unternehmenszahlen

zwar wegen neuer Technologien

oder der Veränderung von Mode und Kultur

zurück, aber „die Branchen sterben nicht aus,

sondern bleiben in bestimmten Nischen bestehen.

Einzelanfertigungen werden als Luxusgüter

gesehen”, bestätigt Enichlmair.

In der Kreislaufwirtschaft werden traditionelle

Handwerke wieder mehr gefragt, Materialien und

Rohstoffe wiederverwendet und Produkte repariert.

„Der Nachhaltigkeitsgedanke führt zum Aufschwung

des Handwerks. Man braucht Fachkräfte,

die sich mit Materialien auskennen. Lehrberufe

werden an Zukunftstrends angepasst. Es ist wichtig,

junge Leute wieder mehr in die Lehre zu bringen”,

so Enichlmair. Neben dem persönlichen

Kundenkontakt ist auch die Online-Präsenz von

großer Bedeutung. Handwerksbetriebe können

Social Media nutzen, um sich und ihre Produkte

„Nachhaltigkeit führt zum

Aufschwung des Handwerks.”

Christina Enichlmair, Senior Researcher, KMU Forschung Austria

optimal zu präsentieren. „Wien muss sich mit dem

traditionellen Handwerk positionieren und das

typisch Wienerische in den Vordergrund stellen”,

betont Enichlmair.

WIRTSCHAFTSFAKTOR MIT LANGER TRADITION

WAS SIND HANDWERKE?

Der Begriff Handwerk umfasst eine Reihe

gewerblicher Berufe, die durch viel Handarbeit,

individuelle Fertigung bzw. Maßarbeit

sowie spezielle, oft jahrhundertelang

überlieferte und verfeinerte Techniken

und Kenntnisse charakterisiert sind.

LANGE TRADITION

Viele Handwerke haben eine lange Geschichte.

So übernahmen etwa Spezialisten

schon ziemlich früh die Bearbeitung

von Metall, weshalb der Schmied zu den

ältesten Handwerken überhaupt zählt.

Vor allem am Land wurden aber die

meisten handwerklichen Arbeiten lange

Zeit von der bäuerlichen Bevölkerung

selbst erledigt. Mit dem Wachstum der Städte

und zunehmender Arbeitsteilung wuchs

die Riege der Handwerker. Im Mittelalter

bildeten sie ihre ersten Standesvertretungen

- die Zünfte. Sie bestimmten, wer den Beruf

ausüben durfte, und regelten die Ausbildung

des Nachwuchses. Mit dem Entstehen von

Manufakturen und der industriellen Fertigung

ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts

wurden immer mehr Produkte mithilfe

von Maschinen hergestellt. Manche Handwerke

verloren dadurch ihre wirtschaftliche

Grundlage und verschwanden.

HANDWERK HEUTE

Nach wie vor hat das Handwerk große

Bedeutung als Wirtschaftsfaktor und Kulturgut.

Gerade weil es regionale Wertschöpfung

bringt und auf Qualitätsarbeit und

Individualität fußt, wird es von vielen als

Gegenmodell zur industriell erzeugten

Massenware gesehen und erfreut sich

zuletzt wieder zunehmender Beliebtheit.

Die österreichische Gewerbeordnung listet

aktuell 41 Handwerke auf - die Bandbreite

reicht von Augenoptiker, Bäcker

und Dachdecker über Friseur, Fleischer

und Rauchfangkehrer bis zu Tischler,

Uhrmacher und Zahntechniker. Um ein

Handwerk selbstständig ausüben zu

können, braucht es prinzipiell eine

Meisterprüfung als Befähigungsnachweis.

Der Meistertitel gilt als

weithin anerkanntes Qualitätssiegel.


W 19 | 11. 9. 2025

IM FOKUS

9

WK WIEN

STANDORT-

SERVICE

freielokale.at

Der richtige Standort ist mindestens genauso

wichtig wie die Gründungsidee selbst. Ob

innerstädtisch, am Stadtrand, in einer Wohngegend,

Einkaufsstraße oder im Industriegebiet

- entscheidend ist, wo die Zielgruppe des Produkts

oder der Dienstleistung anzutreffen ist.

Die Standortwahl

...ist entscheidend für den Unternehmenserfolg.

Das Standortservice der WK Wien unterstützt

hier interessierte Wiener Betriebe.

© Roby | stock.adobe.com

Standortfaktoren berücksichtigen

Zu den Standortfaktoren zählen Infos über

■ den vorherrschenden Markt (Wettbewerbssituation,

Branchenmix)

■ die Soziodemographie der Wohnbevölkerung

(Altersstruktur, Bildungsstand, Kaufkraft)

sowie

■ Infrastruktur und Ressourcen (Lage, Mietund

Betriebskosten, Verkehrsanbindung,

Parkplatzsituation, Passantenfrequenzen).

Aber auch Faktoren, wie das Image des Standortes,

kulturelle Vielfalt, Netzwerk und Kooperationsmöglichkeiten

sind nicht außer Acht zu

lassen. Das Standortservice der WK Wien unterstützt

Sie mit kostenlosen Standortanalysen

und individueller Beratung.

Nachfolgebörse der WK Wien

Weiters gibt es auch die Möglichkeit, über die

Nachfolgebörse ein bestehendes Unternehmen

zu übernehmen.

(red)

f nachfolgeboerse.at

So werden Sie jetzt

zum Lehrbetrieb

Die WK Wien unterstützt Unternehmen

beim Start der Lehrlingsausbildung:

1. Die Lehrstellenberater der WK Wien informieren

darüber, welche Lehrberufe

in Frage kommen, über Anforderungen

und rechtlichen Rahmenbedingungen.

2. Der Betrieb beantragt bei der Lehrlingsstelle

die Feststellung der Eignung zur

Lehrlingsausbildung (Feststellungsbescheid).

Anschließend folgt die Prüfung

des Antrags mit Betriebsbesuch durch

die WK Wien und die Arbeiterkammer.

3. Um passende Lehrlinge zu finden, empfiehlt

es sich, Inserate auf Social Media

oder in Printmedien zu schalten, Lehrlingsevents

und Jobmessen zu besuchen.

4. Das AMS gewährt für verschiedene Zielgruppen

Förderungen, wenn diese als

Lehrlinge beginnen. Wichtig: Förderantrag

vorab stellen!

5. Ist ein Lehrling gefunden, wird der

Lehrvertrag abgeschlossen und bei der

Lehrlingsstelle registriert - die Ausbildung

kann starten.

f wko.at/wien/lehrling

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Sollzinssatz fix 5,89 % p.a.; eff. Jahreszinssatz 6,47 %; sämtliche Werte exkl. MwSt.; Kraftstoffverbrauch (kombiniert): 8,6 l/ 100 km, CO 2

-Emissionen (kombiniert): 225 g/km (WLTP).

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10 WIRTSCHAFTSLEBEN

Neu in Wien

Wiener Unternehmen, Standorte, Online-Shops

NEU GEGRÜNDET?

INFORMIEREN

SIE UNS!

wienerwirtschaft

@wkw.at

3., LANDSTRASSE

Von Altpapier zu neuem Leben

Eine kleine Auswahl der Evopulp-Produkte. Inhaber

Denis Kovalev: „Alles entsteht in Handarbeit

- vom Recycling bis zum fertigen Produkt.”

© Denis Kovalev (4)

Alles begann für Denis Kovalev mit einer einfachen

Frage: „Was passiert eigentlich mit

einer Visitenkarte, nachdem man sie bekommen

hat? Man speichert den Kontakt und dann landet

sie meistens im Müll. Für mich war das nie

eine zufriedenstellende Antwort.” Denn: „Jeden

Tag sehe ich in Wien gedrucktes Material auf den

Straßen oder überfüllte Altpapiercontainer.”

So kam Kovalev mit Samenpapier in Berührung.

„Das ist ein nachhaltiges Material, das

nach dem Gebrauch eingepflanzt werden kann.

Und daraus wächst etwas Neues”, erklärt Kovalev,

dem Umweltbewusstsein und sinnvolle Alternativen

sehr am Herzen liegen. „Als ich sah,

dass immer mehr Handwerksbetriebe mit diesem

Material arbeiten, wusste ich: Ich möchte

meinen eigenen Weg damit gehen. So entstand

Evopulp”, so Kovalev, der das Samenpapier

selbst herstellt, aus recyceltem Altpapier mitechten

Samen. Zu den Produkten gehören z.B.

die besagten Visitenkarten, Kovalevs erste Inspiration:

„Wewerfen? Meine Visitenkarten geben

eine klare Antwort: Zerreißen, in Erde legen, gießen

- den Rest übernimmt die Natur.” Das Papier

ist biologisch abbaubar, die Farben sind auf Wasserbasis,

und im Inneren stecken echte Samen.

„Ich sehe großes Potenzial in diesem Material

und hoffe, Menschen zu finden, die diese Idee

stützen mit mir weiterdenken wollen.”

EVOPULP

Landstraßer Hauptstraße 148/5/14

info@evopulp.at

evopulp.at

22., DONAUSTADT

Sanfte Körperarbeit, tiefe Wirkung

Nach ihrer Tätigkeit als Übersetzerin spürte

Diana Popilka den Wunsch, Menschen mit

Berührung auf ihrem Weg zu mehr Ruhe und

Entspannung zu begleiten. Eigene Erfahrungen

mit Burnout und Panikattacken führten sie zur

cranio-sacralen Körperarbeit. „Von Beginn an

wusste ich - genau das will ich auch machen.”

Zur Ruhe kommen

2023 absolvierte sie die Ausbildung zur dipl.

Cranio-Sacral-Praktikerin am WIFI Wien und

gründete vor kurzem in der Seestadt ihr eigenes

Unternehmen cranio soul E.U. „Die körperliche

und geistige Entspannung, das innere

Zur-Ruhe-Kommen, sind mir ein besonderes

Anliegen”, betont Popilka. Mit viel Achtsamkeit

und Empathie schafft sie Räume, in denen

Menschen sich getragen fühlen dürfen. Ihr Ziel:

Körper und Geist zur Ruhe zu bringen – und so

neue Sichtweisen, mehr Gelassenheit und Lebensfreude

zu ermöglichen.

„Mein Wunsch ist es, dass die Menschen

nach meiner Arbeit mit mehr Ruhe, Vertrauen

und innerer Kraft in ihren Alltag zurückkehren”,

betont die engagierte Unternehmerin.

CRANIO SOUL E.U.

Mela-Köhler-Straße 7/1

info@cranio-soul.at

www.cranio-soul.at

Diana Popilka: „Für mich ist cranio-sacrale

Körperarbeit ein Weg, Menschen wieder näher

zu sich selbst zu bringen.“

© @iris_social_media


W 19 | 11. 9. 2025

WIRTSCHAFTSLEBEN

11

© Monika Sims

© Sayra Leon

9., JOSEFSTADT

Authentisch mexikanisch - und bio

Mexiko mitten in Wien: Bunte Farben und das

„Papel Picado” (mexikanische Papiergirlanden).

Die geschmackvolle Auswahl an Tacos ist groß.

Die Rezepturen ändern sich täglich.

V iva México. Nach ihrer Karriere als weit wie möglich mit biologischen und regi-

Filmausstatterin in Hollywood hat

onalen Produkten. Gleichzeitig haben wir

Monika Sims nun in Wien das zweite

Kapitel ihrer Erfolgsstory von „Maíz

Tacos & Tortilla” aufgeschlagen. Nach

dem Erfolg in Margareten widmet

sie sich auch im neuen Lokal ganz

den mexikanischen Spezialitäten

Masa, Tortillas und Tacos.

„Unsere Tortillas stellen wir

selbst her - aus Bio-Mais aus Österreich.

Dank des traditionellen

Verfahrens der so genann-

viele Rezepte so angepasst, dass sie mit

möglichst wenigen Allergenen auskommen

- deshalb ist unser Angebot auch

glutenfrei”, betont die sympathische

Gatronomin.

Neben dem Genuss vor

Ort bietet das Lokal auch

Take-away an. Reservierungen

werden nur für

Gruppen ab acht Personen

entgegengenommen. „Aber

ten ,Nixtamalisierung’, bei der

keine Sorge”, lacht Sims,

Monika Sims mit Tortillas aus

die Körner vorher in Kalkwasser dunkelrotem, glutenfreiem „wir finden immer einen Weg,

eingelegt werden, wird der Mais

nicht nur bekömmlicher, sondern

österreichischem Bio-Mais. damit jeder bei uns seine Tacos

genießen kann.”

auch aromatischer”, erklärt

Sims.

© Manu Villalobos

Wenig Allergene und glutenfrei

Das Konzept verbindet mexikanische Rezepturen

mit regionalen Zutaten: „Wir kochen so

MAÍZ TACOS & TORTILLA

Albertgasse 14

info@maiztortilla.at

www.maiztortilla.at

Im Oktober 2025 beginnt bereits

der 4. Jahrgang des Masterprogramms

Tourismus und

Recht an der Universität Wien.

Im Oktober 2025 beginnt bereits der 4. Jahrgang

des Masterprogramms „Tourismus und

Recht – LL.M“ an der Universität Wien. Zudem

wird seit 2023 ein Zertifikatsprogramm

„Tourismusrechtsexpert*in“ angeboten. Die

Weiterbildungsprogramme bieten einen praxisorientierten

Überblick über alle für den Tourismus

relevanten Rechtsbereiche.

Die Lehrveranstaltungen werden nicht nur in

Präsenz, sondern auch in Form von Videostreams

angeboten, wodurch eine digitale Teilnahme zu

100 Prozent möglich ist. Das Studium ist nicht

nur für Juristen, sondern auch für Absolventen

wirtschaftlicher oder anderer geeigneter Universitäts-

oder Fachhochschulstudien offen.

Die Bandbreite der Themen reicht vom Hotel-

und Gastwirterecht über das Reise- und

Luftverkehrsrecht, das Arbeitsrecht bis hin zum

Steuer- und Gebührenrecht. Umfasst sind weiters

Gewährleistung und Schadenersatz, Pacht-, Miet-

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Top Weiterbildung über Tourismus und Recht

INFO

Lehrgangsleiter

Prof. Dr. Helmut Ofner

und Managementverträge, Gewerbe-

und Wettbewerbsrecht,

sowie Veranstaltungs- und Messerecht.

Ergänzend sind auch

Betriebswirtschaft sowie Tourismusmarketing

Gegenstand

des Lehrgangs.

Eine weitere wichtige Aufgabe

des Programms ist es, den

Teilnehmern zu ermöglichen,

Netzwerke zu bilden und zu erweitern.

Zudem werden „Executive

Lectures“ über aktuelle Themen

veranstaltet. Das Masterprogramm

beinhaltet 22 Wochenend-Einheiten,

die am Freitagnachmittag und Samstag

ganztägig stattfinden. Feier-, Fenstertage

und Schulferien sind ausgenommen.

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät

der Universität Wien wurde

Rechtsbereiche.

im „Times Higher Education Ranking

2025“ auf Rang 45 aller Unis weltweit

gereiht und genießt hohe internationale

Themen veranstaltet.

Reputation.

Short Facts zum Masterstudium:

• Abschluss: „Master of Laws – LL.M“ Tourismus und Recht

• Voraussetzungen: Abschluss eines juristischen, wirtschaftlichen, technischen

oder anderen geeigneten Bachelor-, Diplom- oder Masterstudiums an einer

Universität oder Fachhochschule

• Dauer: Zwei Semester (Vollzeit) oder vier Semester (berufsbegleitend)

• Umfang: 22 Wochenend-Einheiten (Freitag nachmittags/Samstag ganztägig) –

60 ECTS Credits

• Vortrag: Präsenz, aber auch zu 100 Prozent online absolvierbar

• Kosten: 12.200 Euro

• Start: jährlich im März und Oktober

© Livia Ofner

Im Oktober 2025 beginnt bereits der 4. Jahrgang des Masterprogramms „Tourismus und

Recht – LL.M“ an der Universität Wien. Zudem wird seit 2023 ein

Zertifikatsprogramm„Tourismusrechtsexpert*in“ angeboten. Die Weiterbildungsprogramme

bieten einen praxisorientierten Überblick über alle für den Tourismus relevanten

Die Lehrveranstaltungen werden nicht nur in Präsenz, sondern auch in Form von

Videostreams angeboten, wodurch eine digitale Teilnahme zu 100 % möglich ist. Das Studium

ist nicht nur für Jurist*innen, sondern auch für Absolvent*innen wirtschaftlicher, oder

anderer geeigneter Universitäts- oder Fachhochschulstudien offen.

Die Bandbreite der Themen reicht vom Hotel- und Gastwirterecht über das Reise- und

Luftverkehrsrecht, das Arbeitsrecht bis hin zum Steuer- und Gebührenrecht. Umfasst sind

weiters Gewährleistung und Schadenersatz, Pacht-, Miet- und Managementverträge,

Gewerbe- und Wettbewerbsrecht, sowie Veranstaltungs- und Messerecht. Ergänzend sind auch

Betriebswirtschaft sowie Tourismusmarketing Gegenstand des Lehrgangs.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Programms ist es, den Teilnehmer*innen zu ermöglichen,

Netzwerke zu bilden und zu erweitern. Zudem werden „Executive Lectures“ über aktuelle

Das Masterprogramm beinhaltet 22 Wochenend-Einheiten, die am Freitagnachmittag und

Samstag ganztägig stattfinden. Sonntage, Feiertage, Fenstertage und Schulferien sind

ausgenommen. Das Programm wird in jedem akademischen Jahr komplett gelesen.

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien wurde im „Times Higher

Education Ranking 2025“ auf Rang 45 aller Universitäten weltweit gereiht und genießt hohe

internationale Reputation.


12 WIRTSCHAFTSLEBEN

Mahrer: Tourismus ist

ein unverzichtbarer

Wirtschaftsfaktor

© WKÖ

WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Sparten-Obfrau Susanne

Kraus-Winkler diskutierten beim European Forum Alpbach,

wie die Erfolgsgeschichte des österreichischen Tourismus

fortgeschrieben werden kann.

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist

Rückgrat der österreichischen Wirtschaft,

Ausdruck kultureller Vielfalt und internationales

Aushängeschild. Mit rund 94.750 Betrieben,

einer Wertschöpfung von 65,6 Milliarden Euro

und 567.000 gesicherten Arbeitsplätzen (direkt

und indirekt) leistet die Tourismus- und Freizeitwirtschaft

einen wesentlichen Beitrag zu

Wohlstand, Beschäftigung und internationaler

Strahlkraft Österreichs. Doch rasanter gesellschaftspolitischer

und technologischer Wandel,

neue Trends und bahnbrechende Innovationen

erfordern frisches Denken und mutigen Visionen.

Genau hier setzte die WKÖ-Tourismuskonferenz

„Tourismus.Zukunft.Österreich. 2025

- Wandel, Werte, Wachstum” im Rahmen des

European Forum Alpbach an.

Wirtschaftsmotor Tourismus

Vor rund 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmern,

dem „Who’s who” der heimischen Tourismuswirtschaft,

wurde klar herausgearbeitet,

welche Rahmenbedingungen notwendig sind,

damit Österreich auch künftig von den enormen

Leistungen des Tourismus profitiert. WKÖ-

Präsident Harald Mahrer und Susanne Kraus-

Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus

und Freizeitwirtschaft, betonten die Notwendigkeit

neuer Impulse: „Wir müssen heute darüber

reden, wie wir die Erfolgsgeschichte des

österreichischen Tourismus fortschreiben. Wir

müssen uns aber auch klar darüber sein, welche

Chancen der österreichische Tourismus bei den

nächsten Gäste-Generationen hat”, so Kraus-

Winkler. Österreich sei ein großartiges Land mit

besten Voraussetzungen, doch im internationalen

Wettbewerb um Urlauber warten große Aufgaben,

ergänzte Mahrer.

Trends: Qualitätstourismus,

KI und Daten

Entsprechend wurden auf der Konferenz die

entscheidenden Zukunftsthemen diskutiert.

Wie verändern Gäste-, Reise- und Konsumtrends

das touristische Angebot? Wie gelingt

Tourismus in Balance mit Lebensqualität? Und

natürlich: Was macht KI mit der Reiselandschaft?

Man müsse auf einem kontinuierlichen

Innovationspfad bleiben, so Mahrer. Im Hinblick

auf KI-gestützte Online-Suchen unterstrich

er zum Beispiel die Wichtigkeit akkurater

sowie aktueller Informationen. „Wer ungenaue

oder veraltete Informationen liefert, verliert

Sichtbarkeit und damit Gäste”, warnte Mahrer.

Kraus-Winkler stimmte zu: „KI wird den Tourismus

grundlegend verändern.”

Bürokratische Entlastungen notwendig

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz: Entlastung

für den Tourismus. „Bürokratie stellt

für viele österreichische Tourismusbetriebe

eine nicht mehr zu schulternde Belastung dar”,

so Kraus-Winkler. Eine aktuelle Umfrage zeigt:

Jedes zweite Unternehmen fühlt sich stark

durch Bürokratie belastet. Gemeinsam mit

WKÖ-Präsident Mahrer forderte sie eine Entbürokratisierungsoffensive

und Unterstützung

für Betriebe bei der Senkung von Emissionen

und Energieverbrauch. Ebenso müssten Betriebsübergaben

erleichtert werden. „Um die

Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die Branche

zu entlasten, braucht es ein umfassendes

Entbürokratisierungspaket”, so Kraus-Winkler,

die abschließend Nägel mit Köpfen seitens der

Regierung einmahnte.

(wkö)

WEITERE THEMEN

Wirtschaftskammer Österreich

zur Regierungsklasur:

Die Reaktionen

Generalsekretär Jochen Danninger;

Tourismus und Freizeitwirtschaft;

Gewerbe und Handwerk;

Industrie;

Lebensmittelhandel und

Junge Wirtschaft.

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scannen

und ganzen

Artikel lesen

WIFI-Weiterbildungsbarometer

2025

KI-Ausbildung als Schlüssel für

Österreichs Wettbewerbsfähigkeit

© Achirawee | stock.adobe.com

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und Details

erfahren


W 19 | 11. 9. 2025

WIRTSCHAFTSLEBEN

13

Erste Logistik-HAK nimmt Fahrt auf

Vergangene Woche startete

die Ausbildung an Österreichs

erster HAK mit Schwerpunkt

Logistikmanagement.

© Florian Wieser

Logistik ist eine absolute Wachstumsbranche,

die hervorragende Karrierechancen

bietet. Die Nachfrage nach Fachkräften ist

groß”, betont Davor Sertic, Bildungsreferent

der Wirtschaftskammer Wien. Daher starte die

Vienna Business School Akademiestraße mit

dem Schuljahr 2025/26 ihr neuestes Bildungsangebot,

die LogistikHAK. Die Ausbildung

verbindet die klassische HAK-Ausbildung mit

einem umfassenden Schwerpunkt in Logistik.

Neben Fächern wie Logistikmanagement,

Praxis-Logistik, Fachsprache Englisch und ERP-

Systemen stehen auch z.B. Workshops, Praktika

und Exkursionen auf dem Programm.

Die Absolventinnen und Absolventen schließen

mit Matura und Diplomprüfung ab und erwerben

gleichzeitig die Berufsberechtigung als

Minicontainer symbolisieren die international ausgerichtete Ausbildung. Evelyn Meyer (3.v.l.),

Direktorin der VBS Akademiestraße, und Davor Sertic (3.v.r.), Bildungsreferent der WK Wien

mit Efe, Ksenija, Jeannine und Arbi (v.l.), Schülerinnen und Schüler der ersten LogistikHAK.

Speditionskauffrau/-mann. „In den vergangenen

zehn Jahren ist allein in Wien die Zahl der

Spediteure um mehr als 20 Prozent gestiegen.

Die neue LogistikHAK hilft unseren Unternehmen

dabei, die richtigen Profis zu finden, um

im internationalen Wettbewerb bestehen zu

können”, erklärt Sertic.

Der Lehrplan wurde gemeinsam mit der

Wirtschaftskammer Wien und Unternehmen

entwickelt. Damit können die Schülerinnen

und Schüler zusätzlich zu den Ausbildungsinhalten

Zusatzzertifikate erlangen. „Wir bieten

seit einigen Jahren Logistikmanagement im

Aufbaulehrgang und als Freifach an”, erklärt

Direktorin Evelyn Meyer. „Die logische Konsequenz

der positiven Resonanz von Schülerinnen

und Schülern und Unternehmen war die

Gründung der LogistikHAK”, so Meyer. (red)

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14 WIRTSCHAFTSLEBEN

Ortstaxe: Streit um

Erhöhung ist beigelegt

© skynesher – istockphoto.com

Die Wirtschaftskammer Wien hat erreicht, dass die für den

1. Dezember 2025 angekündigte Anhebung der Wiener

Tourismusabgabe verschoben und reduziert wird. Denn die

Mehrkosten wären bei den Unternehmen hängengeblieben.

Die geplante Anhebung der Wiener Ortstaxe

von 3,2 Prozent auf 8,5 Prozent mit 1.

Dezember 2025 ist vom Tisch. Sie wird ver-

mus- und Freizeitwirtschaft in der WK Wien,

der die Verhandlungen mit der Stadt geführt

hat. „Durch den Stufenplan, auf den wir uns

schoben, kommt in zwei Etappen, fällt gerin-

geeinigt haben, bleiben wir als Destination

ger aus und bringt zudem Zusagen der Stadt

im internationalen Umfeld wettbewerbsfä-

für eine weitere Attraktivierung der Aufent-

hig, vor allem, wenn die der Stadt nun zu-

haltsqualität für Touristinnen und Touristen

sätzlich zukommenden Mittel auch für die

und für eine weniger bürokratische Abrech-

weitere Steigerung der Attraktivität des Ur-

nungsmethode für Hotelbetriebe. Das ist das

laubsziels Wien eingesetzt werden.”

Ergebnis einer intensiven Verhandlungsrunde

der Wirtschaftskammer Wien mit der Wiener

Finanzstadträtin Barbara Novak diesen

Planbarkeit und Vergleichbarkeit

Auch der neue Obmann der Wiener Hotelle-

PROJEKTMANAGEMENT-

KOMPETENZ

Alle Wege führen zum Ziel – nur manche

schneller und besser.

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und agilen Projektmanagements

kennen – und steuern Sie Ihre Projekte

optimal.

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Basiswissen kompakt

Nächster Start: 13.10.2025

Dienstag, an der auch die Hotelvereinigung

ÖHV teilgenommen hat.

Die Ortstaxe wird nun mit 1. Juli 2026 in

einem ersten Schritt auf fünf Prozent angehoben.

Zeitgleich sollen auch die bürokratischen

Erleichterungen für die Hotels und

Pensionen greifen - sie werden nun im Detail

ausgearbeitet. Zudem soll die Ortstaxe künftig

getrennt vom Zimmerpreis ausgewiesen

werden. Ein Jahr später, am 1. Juli 2027, wird

die Ortstaxe auf acht Prozent angehoben. Die

zusätzlichen Einnahmen sollen dafür genutzt

werden, die Leistungen der Stadt für Wien-

rie in der WK Wien, Felix Neutatz, ist erleichtert:

„Das ist der bestmögliche Kompromiss

für beide Seiten. Die zweistufige Erhöhung

gibt uns und der Stadt die notwendige Planungssicherheit,

die neu geschaffene Möglichkeit,

Zimmerpreis und Ortstaxe getrennt

auszuweisen verbessert die Vergleichbarkeit

- gerade im internationalen Wettbewerb.”

Zufrieden mit der Einigung ist auch die

Stadträtin: „Wir haben im Dialog eine faire

Lösung gefunden, von der besonders bereits

gebuchte Reisen profitieren. Das erleichtert

die Umsetzung der Regelung für die Unter-

• Projektmanagement – Aufbau

Nächster Start: 27.10.2025

• Projekte ziel- und

teamorientiert leiten

Nächster Start: 15.10.2025

• Hybride Projekte planen

und steuern

Nächster Start: 4.11.2025

Besucherinnen und -Besucher zu verbessern.

„Das Wichtigste ist, dass die kommende

Wintersaison gerettet ist und die Wiener

Hoteliers nicht auf den Kosten für die Ortstaxen-Erhöhung

sitzen bleiben, was bei einer

früheren Erhöhung passiert wäre. So haben

wir nun eine Planbarkeit erreicht”, sagt Dominic

Schmid, Obmann der Wiener Touris-

nehmen, gerade in Hinblick auf den Kongresstourismus

oder den Eurovision Song

Contest”, sagt Novak. Verlässlichkeit und

Vertragstreue seien „unantastbare Grundpfeiler,

die den Wirtschafts- und Tourismusstandort

Wien sichern. Die zusätzlichen Einnahmen

seien wichtig, um die Stadt attraktiv

für den Tourismus zu erhalten.

(red)

• Improvisieren in Projekten

Nächster Start: 27.11.2025

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wifiwien.at/managementforum

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Weil viele Zimmer

für die kommenden

Monate auf Basis

der bisherigen

Ortstaxe bereits

verkauft wurden,

wäre eine höhere

Abgabe schon ab

1. Dezember voll

von den Hotels zu

tragen gewesen.

Das ist nun vom

Tisch.


W 19 | 11. 9. 2025

WIRTSCHAFTSLEBEN

15

Rekord bei

Förderanträgen

Die Wirtschaftsagentur Wien, als Standortagentur

der Stadt Wien auch zentrale

Anlaufstelle für Unternehmens- und Startup-Förderungen,

verzeichnete von Jänner

bis Ende Juli 2025 einen neuen Rekord an

Förderanträgen: 1481 Unternehmen reichten

1728 Projekte ein - um fast fünf Prozent

mehr als im selben Zeitraum 2024.

30 Prozent der Einreichungen kamen von

Gründerinnen und Gründern oder Startups.

Vier von zehn Anträgen waren von

weiblich geführten Betrieben. Deutlich

erkennbar ist auch der Anstieg bei Projekten

mit KI-Bezug. Im Vorjahr hat die Wirtschaftsagentur

53 Millionen Euro Fördergelder

vergeben und damit Investitionen

von 253 Millionen Euro angestoßen.

f www.wirtschaftsagentur.at

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Wissen als Schlüsselressource im ESG-Sektor

Wissen ist die Schlüsselressource für Kleinund

Mittelbetriebe, um sich in Sachen

Nachhaltigkeit zu professionalisieren. Das ist Ergebnis

eines EU-weiten Projekts, an dem Oeko-

BusinessWien, das von der Wirtschaftskammer

Wien unterstützte Umwelt-Servicepaket der Stadt

Wien, mitgearbeitet hat.

Dabei wurde analysiert, wie ESG-Initiativen

(kurz für (Umwelt-, Sozial- und Governance) durch

institutionelle Förderung zum wirtschaftlichen Erfolgsfaktor

für KMU werden können. 600 KMU aus

sieben europäischen Ländern wurden begleitet.

Betriebe mit anfänglich geringem ESG-Knowhow

konnten ihre Umweltleistungen durch Wissenserwerb,

Begleitung und Förderung um durchschnittlich

34 Prozent steigern. Regulatorische,

finanzielle und Wissens-Barrieren erwiesen sich

als hinderlich. Die Projektergebnisse gehen nun

© Nisit | stock.adobe.com

samt Empfehlungen zur Förderung nachhaltigen

Wirtschaftens von KMU an EU-Institutionen sowie

lokale und nationale Entscheider. (red)

Künstliche Intelligenz - Chancen und Gefahren

Österreich braucht einen kräftigen, nachhaltigen

Wirtschaftsaufschwung wie einen Bissen

Brot. Ein möglicher Treiber dafür ist die

in Wien im Oktober mit den ersten Dienstleistungen

startende AI Factory, eine riesige

Fabrik für Künstliche Intelligenz. Ab Jänner

2027 wird ein Supercomputer für unser Land

© Parlament/T. Topf

Bereichen der Wirtschaft.

Schnellere

Markteinführung,

bessere Personalisierung,

optimale

Ressourcenplanung

werden die Wett-

riesige Gefahr ist, das unverzichtbar Menschliche

zu vernachlässigen, im „Digital only“

alles den Maschinen zu überlassen. Denn das

hätte wesentliche Einbußen zur Folge.

Anforderungen an Bildungspolitik

Im Zuge dessen ist daher die Bildungspolitik

betriebsbereit sein.

Produktivitätssteigerungen

Künstliche Intelligenz (KI), englisch Artificial

Rudolf Taschner

leitet den Wiener

Wirtschaftskreis

bewerbsfähigkeit

österreichischer Unternehmen

stärken.

Viele Forscher ge-

gefordert wie noch selten zuvor. Vor allem

drei Schulfächer sind in der Pflicht: Sprachen

(Deutsch und Fremdsprachen), Geschichte,

Mathematik. Digitales Zeug können die Kin-

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Intelligence (AI), bewirkt eine industrielle

Revolution, eine Umwälzung der Arbeitswelt,

eine Steigerung der Produktivität, eine

Beschleunigung der Innovationen in allen

hen von einem weit über zehn Prozent hinausreichenden

Wirtschaftswachstum aus.

Doch es ist vermessen, von KI mehr zu erwarten,

als sie kann. Die mit KI verwobene

der zuhause lassen.

MEHR INFOS ÜBER DEN

WIENER WIRTSCHAFTSKREIS:


16 WIRTSCHAFTSLEBEN

Großer Friseur-Salon zu übergeben

Die Wiener Friseurmeisterin Elvira Zahlmayer möchte ihren

eleganten Salon im 10. Bezirk in neue Hände legen.

Seit 16 Jahren führt Friseurmeisterin Elvira

Zahlmayer ihren Salon in der Favoritner Neilreichgasse,

einem lebendigen Viertel mit umliegenden

Geschäften, Straßenbahn, ausreichend

Parkplätzen und viel Wohnbevölkerung. 2009

hat sie mit ihm den Sprung in die Selbstständigkeit

gewagt - „ein völlig neues Gefühl”, erinnert

sich die Unternehmerin heute. Aus privaten

Gründen möchte sie ihren bestens etablierten

Salon nun übergeben. Derzeit arbeitet sie allein,

aber der Salon hat Potenzial für viel mehr: Das

61 m² große Mietlokal von Wiener Wohnen erstreckt

sich auf zwei Ebenen, sodass zusätzlich

zum Friseurgeschäft im Erdgeschoß weitere

Dienstleistungen im ersten Stock angeboten werden

könnten, etwa Kosmetik, Fußpflege oder

Nageldesign. Derzeit gibt es neun Schnittplätze

und vier Waschplätze - also jede Menge Platz für

weitere Entfaltung. Der Salon punktet mit elegant,

zeitlosem Design, Klimaanlage, einer kleinen

Küche, großen Schaufenstern, gut sichtbarer

Leuchtreklame und seiner Lage als Ecklokal.

Sie haben Interesse? Einfach anrufen!

f T 0699 / 11 44 52 44

DIE NACHFOLGEBÖRSE

Friseurmeisterin Elvira Zahlmayer sucht eine Nachfolgerin

oder einen Nachfolger für ihren beliebten Salon in Favoriten.

© wkw/Pippan

Sie möchten einen laufenden Betrieb

übernehmen? Dann kontaktieren Sie

die Nachfolgebörse, eine Plattform

der Wirtschaftskammern, auf der

derzeit rund 980 Unternehmen

einen Nachfolger suchen:

T 01 / 514 50 - 1010

W www.nachfolgeboerse.at

Firmenchallenge bewegt die Wirtschaft

Die Firmenchallenge will Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter motivieren, im Alltag aktiver zu sein. Unternehmen,

die sich jetzt noch anmelden, erhalten 50 Prozent Rabatt.

Die Firmenchallenge ist eine Initiative für

Betriebe, die ihre Beschäftigten zu mehr

Bewegung im Alltag motivieren wollen. Verbunden

ist das mit einem Wettbewerb. Ab 1. Oktober

zählen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

teilnehmenden Unternehmen 50 Tage lang die

Zeit, die sie in Bewegung sind. Das soll sie motivieren,

mehr Schwung in ihren Alltag zu bringen,

etwa durch Stufen steigen statt Lift fahren,

den Arbeitsweg mit dem Rad zurücklegen oder

Pausen für eine Runde zu Fuß ums Haus nutzen.

Jede aktive Minute wird per App registriert,

am Ende pro Unternehmen summiert. Den Betrieben

mit den aktivsten Teams winken attraktive

Belohnungen. Alle, die mitmachen, werden

unterstützt durch sport- und ernährungswissenschaftliche

sowie psychologische Beraterinnen

und Berater sowie Sportlegenden.

So profitieren Betriebe

Die Unternehmen profitieren von gesünderen,

motivierteren und produktiveren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern. Mitmachen stärkt auch

den Teamgeist, fördert die Unternehmenskultur

und steigert die Attraktivität als Arbeitgeber. Pro

© Kzenon | stock.adobe.com

Anmeldung und pro tausend gesammelte Minuten

wird zudem ein Baum gepflanzt.

Last-minute-Angebot

Die Betriebe müssen sich zuerst registrieren, ehe

sich ihre Mitarbeiter anmelden können. Beides

erfolgt online über die Homepage. Die Challenge

läuft dann vom 1. Oktober bis 19. November.

Für alle Unternehmen, die zum ersten Mal dabei

sind, gibt es mit dem Rabattcode „WKW” 50 Prozent

Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr.

f www.firmenchallenge-oesterreich.at

Projekt für mehr

Bewegung im Alltag:

Die Firmenchallenge

findet seit 2019

alljährlich statt und

wird von der Wiener

Fachgruppe Personenbetreuung

und

Personenberatung

als Partner unterstützt.


extra

Nachhaltigkeit

bei Immobilien

ZUM HERAUSNEHMEN

Heute für morgen und übermorgen

Nachhaltigkeit bei Immobilien ist heute mehr als optional.

Es ist eine Notwendigkeit und sichert die Zukunft. Seite II

Das bewegt Österreich

E-Mobilität wird zwar deutlich weniger gefördert, dennoch

gibt es eine Vielzahl an Unterstützungen. Seite VI

Sonderbeilage mit entgeltlichen Einschaltungen.

Es menschelt

Der Faktor Mensch gehört zur Nachhaltigkeit einer

Immobilie genauso dazu wie das Gebäude selbst. Seite IV

Fachkräfte im Ressourcenmanagement

Recycling ist gut, der schonende Umgang mit Ressourcen

aber besser.

Seite VIII

Foto: COK House/stock.adobe.com


II

extra Nachhaltigkeit bei Immobilien

Nachhaltigkeit ist erforderlich

Immobilien müssen mehr

denn je über ihren

gesamten Lebenszyklus

und Wirkungsgrad

betrachtet werden.

Vor gar nicht allzu langer Zeit stand bei

der Errichtung von Gebäuden vor allem

eines im Mittelpunkt: die Kosten.

Natürlich führt an einer soliden Kalkulation

gerade von kommerziell genutzten Immobilien

auch heute kein Weg vorbei, vor allem

in Zeiten, die von unsicherer konjunktureller

Lage und einem Wandel in der Arbeitswelt

– Stichwort Home Office oder hybrides Arbeiten

– geprägt sind. Die zunehmende Digitalisierung

erfasst auch Produktions- und

Arbeitsabläufe in immer größerem Ausmaß.

Dazu nimmt im urbanen Umfeld, auch in

einer Weltstadt wie Wien, das vorhandene

Raumpotenzial für neue Betriebsflächen oder

Gewerbeimmobilien eher ab, als zu. Schließlich

benötigen immer mehr Menschen in der

Großstadt auch mehr Wohnflächen. Umso

wichtiger ist daher die möglichst gesamtheitliche

und langfristige Beurteilung von Immobilienprojekten.

Nachhaltigkeit im Fokus

Nachhaltigkeit bzw. nachhaltiges Bauen

und Nutzen von Immobilien gilt dabei als

zentraler Faktor für die Werterhaltung bzw.

Wertsteigerung eines Objekts. Das ist insofern

interessant, als bis vor wenigen Jahren

Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche

noch als optionale Fleißaufgabe oder „Addon“

galt, mit dem sich dann eben ausgewählte

Projekt schmücken und teurer verwerten

ließen. Doch mittlerweile prägen strenge

EU-Regulierungen wie etwa die Taxonomie-

Verordnung sowie ambitionierte politische

Klimaziele das Marktgeschehen. Heute sind

ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance)

essenziell für Investitionen, Kreditvergabe

und Mietentscheidungen. Damit haben

sich die Spielregeln in der Immobilienbranche

in vielen Bereichen verändert. Gleichzeitig

bietet das die Chance, Immobilien ganz

neu zu denken und zu planen.

Optimieren statt tauschen.

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Nachhaltige Immobilien

performen besser

So weisen beispielsweise die Expertinnen und

Experten der LZH Group (LZH Landzinshaus

GmbH) mit Sitz in Wien, die zu den führenden

Projektentwicklern in Österreich zählt,

in einem Blog auf die vielseitigen Vorteile

nachhaltiger Immobilien hin. Sie erzielen

demnach höhere Verkaufspreise und bessere

langfristige Wertbeständigkeit – auch deshalb,

weil viele Investoren bereit sind, einen

„Marktwertaufschlag“ zu bezahlen.

Eine nachhaltige Bauweise und ein energieeffizienter

Betrieb sind auch für die Mieter

selbst von größter Bedeutung, vor allem

dann, wenn sie regelmäßige Nachhaltigkeitsberichte

erstellen, aber natürlich auch

aus reiner Kostensicht. Die Vermieter wiederum

können laut einer Studie von CBRE,


extra Nachhaltigkeit bei Immobilien

III

einem weltweit führenden Anbieter von

Dienstleistungen im Bereich Gewerbeimmobilien

und Investitionen, im Schnitt um 3–5

% höhere Miete erzielen, als bei herkömmlichen

Gebäuden. Damit sinkt automatisch

auch das Leerstandsrisiko.

Nicht zu vergessen: Banken müssen heute

mehr denn je bei der Finanzierung auf die

Nachhaltigkeit eines Projekts Wert legen.

Eine positive Auswirkung dessen können

günstigere Zinsen sein, weil auch die Bank

selbst solche Projekte für ihre Bilanzen nutzen

können. Dazu kommen die öffentlichen

Förderungen, die ebenfalls stark mit dem

Nachhaltigkeits-Gedanken assoziiert sind.

Werterhalt sichern

Die Sicherung des Werterhalts einer Gewerbeimmobilie

hängt dabei von vielen

Faktoren ab, die über Planung, Ausstattung

und Nutzungsmöglichkeiten hinausgehen.

Unterschätzt wird oft die Auswirkung eines

modernen und individuellen Facility

Managements (FM), das ein entscheidender

Faktor für die Wertsteigerung eines Gebäudes

ist. Dabei geht es nicht allein um Reinigungsdienstleistungen.

Modernes Facility

Management kombiniert technische, infrastrukturelle

und kaufmännische Leistungen,

um die Immobilie nachhaltig funktionsfähig

und attraktiv zu halten. Regelmäßige Wartung

der Technik, Früherkennung von Mängeln

und laufende Optimierung der Betriebsund

Energiekosten zählen ebenso dazu wie

Pflege des Inventars und Objektschutz und

-sicherheit. Immer mehr Bedeutung gewinnt

auch ein nachhaltiges Abfall- und Entsorgungsmanagement,

das in der Regel heute

schon sehr früh in den Planungsprozessen

berücksichtigt wird.

Auf den Punkt gebracht: Nachhaltigkeit in

Immobilien stellt heute weit mehr als einen

rein ökologischen Mehrwert dar. Sie erhöht

messbar den Marktwert und die Rendite,

reduziert langfristig Kosten,

verbessert Finanzierungskonditionen,

mindert regulatorische

Risiken und steigert die Lebensqualität der

Bewohnerinnen und Bewohner erheblich.

Diesen Vorteilen steht oft eine erhöhte Anfangsinvestition

gegenüber, die sich aber

langfristig in den meisten Fällen mehr als

bezahlt macht. Nachhaltige Gebäudeeigenschaften

sind eben zu einem zentralen Erfolgsfaktor

geworden, der langfristige Wettbewerbsfähigkeit

und Rentabilität sichert.

© MarkusWache

PORR baut auf alternative Antriebe auf der Baustelle.

PORR mit

„CO 2 -neutraler

Baustelle“

Wie man auf Baustellen Emissionen reduzieren

kann, zeigt die PORR: So etwa hat sie

in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, der

Wirtschaftskammer Wien und der TU Wien

ein Pilotprojekt zur „CO 2

-neutralen Baustelle“

durchgeführt.

Im 14. Bezirk wurden 200 m an Wasserrohren

erneuert. Dabei kamen ausschließlich

Elektrogeräte und ein HVO100-LKW zum

Einsatz. Ziel ist es, praxistaugliche Lösungen

und Standards für die emissionsarme Baustelle

der Zukunft zu entwickeln und zu

testen. Im Herbst werden die ersten Ergebnisse

veröffentlicht.

© Prostock-studio/stock.adobe.com

Bis 2030 will die PORR ihre Scope 1- und

Scope 2-Emissionen, also die direkten und

indirekten Treibhausgasemissionen aus dem

Energieverbrauch, um 43 % reduzieren. Der

Großteil der Scope 1-Emissionen entsteht

durch den Einsatz fossiler Energieträger in

den Fuhr- und Maschinenparks.

porr-group.com


IV

extra Nachhaltigkeit bei Immobilien

An die Arbeitszufriedenheit denken

Es gilt, Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter und Anrainerinnen

und Anreiner zufriedenzstellen.

Die Nachhaltigkeit von Gewerbeimmobilien

beeinflusst die Arbeitszufriedenheit,

denn das Wohlbefinden

am Arbeitsplatz hängt nicht zuletzt mit dem

Raumklima oder den verwendeten Materialien

zusammen. Dabei spielen Luftqualität,

Lichteinfall sowie thermischer Komfort

wichtige Rollen. Letzten Endes muss die

Architektur auf die Anforderungen von mehreren

„User Generations“ Rücksicht nehmen:

Es reicht heute nicht mehr, ein für alle Zeiten

geltendes Raumkonzept oder Bürodesign zu

etablieren. Nachhaltige Gewerbeimmobilien

und Büroräume lassen sich flexibel und ohne

große grundlegende Umbauten an andere

Mieterinnen und Mieter oder auch generell

andere Anforderungen adaptieren. Viele

Betriebe sind gerade dabei, die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter schrittweise wieder

mehr ins Büro zu holen. Beide Entwicklungen

finden statt, erfordern aber in manchen

Bereichen eine grundlegend andere Gestaltung

von Büroräumlichkeiten. Kurz: Ohne

eine tiefgehende Lebenszyklus-Analyse von

Immobilien, speziell von Gewerbeimmobilien,

sind nachhaltige Immobilienprojekte

heute nicht mehr umsetzbar. Darüber hinaus

gewinnt das Konzept der Kreislaufwirtschaft

auch im Immobilienbereich immer mehr an

Bedeutung.

Großstädte mit besonderen

Herausforderungen

Vor allem im urbanen Raum gibt es ganz besondere

Herausforderungen. Es beginnt bei

der Standortwahl und der städtebaulichen

Integration. Die Lage an sich ist dabei ebenso

ein Aspekt wie die Harmonisierung bzw. Entwicklung

gemischter Nutzungen aus Wohnen,

Arbeiten und Freizeit. Neue Gebäude unterliegen

auch strengen Auflagen seitens der

Stadt Wien, die ja das Ziel verfolgt, bis 2040

klimaneutral zu sein. Ein wesentlicher Aspekt

dabei ist die Mobilität. Daher sind Flächen für

Fahrradstellplätze und Mikromobilität sowie

intelligente Parkraumlösungen unerlässlich.

Wien gilt als Stadt der E-Mobilität, was auch

durch Initiativen der Wirtschaftskammer

Wien unterstützt wird. So haben sich bereits

mehr als 40 Unternehmen der Initiative „Zero

Emission Transport“ angeschlossen und setzen

künftig vor allem auf E-Fahrzeuge im betrieblichen

Verkehr. Der weitere Ausbau der

E-Mobilität ist gerade für eine Stadt wie Wien

von essenzieller Bedeutung.

Anrainerkommunikation ist wichtig

Von Beginn eines Projekts an sollten auch immer

die umliegenden Nachbarparteien – Unternehmen,

aber auch Bewohnerinnen und

Bewohner – mit regelmäßigen Informationen

versorgt werden. Kommunikation ist wichtig,

damit das Projekt kein Misserfolg wird. Vor allem

wenn es um neue Logistikflächen geht, die

in der Regel auch mehr Verkehrsaufkommen

bedeuten, kommt es immer wieder zu Diskussionen

oder der Gründung von Bürgerbeteiligungs-Gruppen,

die gegen Projekte opponieren.

Aktuell zeigt sich das beispielsweise vor

den Toren Wiens in Baden: Hier ist ein neuer

Gewerbepark geplant, der jedoch auf wenig

Gegenliebe stößt. Gerade in Städten müssen

Immobilien, und vor allem Gewerbeimmobilien,

daher nicht nur wirtschaftlich tragfähig

sein, sondern auch ökologisch verantwortungsvoll,

städtebaulich integriert und sozial

verträglich.

© Sirichai/stock.adobe.com

Zuverlässigkeit, Erfahrung und höchstes Niveau

Emissionsrückstände, Staub, Algen und Ruß

beeinflussen nicht nur das Außenbild einer

Immobilie, sondern schädigen langfristig

auch die Bausubstanz. Die professionelle

Fassadenreinigung des qualitätsorientierten

Immobiliendienstleisters JÄGER bietet eine

schonende und umweltfreundliche Reinigung

von Außenwänden und sichert gleichzeitig

die Werterhaltung der Immobilie. Neben einer

schonenden Säuberung durch ein spezielles

Niederdrucksystem spielen für JÄGER bei der

Fassadenreinigung hochwertige Reinigungsprodukte

eine wichtige Rolle. Ausschließlich

bezogen von zertifizierten Herstellern werden

die Reinigungsmittel auf die Art der Verschmutzung

perfekt abgestimmt.

Als präventive Maßnahme empfehlen die

Profis von JÄGER zusätzlich zur Fassadenreinigung

eine regelmäßige Dachrinnenreinigung.

Dabei werden Laub, Geäst und Verschmutzungen

von Tieren entfernt sowie Fallrohre, Laubund

Sinkkörbe gepflegt und gewartet.

Unter office@jaeger-hausbetreuung.at

können Interessierte einen Termin für die

kostenlose Reinigung einer Probefläche vereinbaren,

um sich von der JÄGER-Fassadenreinigung

zu überzeugen.

KONTAKT

Jäger Hausbetreuung

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Foto: www.jaeger-hausbetreuung.at


extra E-Mobilität

V

Nachhaltige Mobilität

Viele Förderungen für Elektromobilität gibt es zwar nicht mehr, das heißt aber

nicht, dass von Seiten des Bundes keine Unterstützung vorhanden wäre.

Gerade in Städten ist der Zug zur E-

Mobilität nicht aufzuhalten. Selbst

wenn manche Förderungen nicht

mehr gewährt werden, gibt es eine Reihe

von öffentlichen Unterstützungen. Allen

voran das Programm „eMove Austria“ des

Bundesministeriums für Innovation, Mobilität

und Infrastruktur. eMove Austria wird

wissenschaftlich begleitet und in regelmäßigen

Abständen evaluiert. Darüber ist die

jährliche Erstellung eines Leistungsberichts

geplant, der einen umfassenden Überblick

über die Entwicklung der E-Mobilität in Österreich

und die Aktivitäten im Rahmen von

eMove Austria bieten soll. Das Programm

vereint mehrere Säulen der E-Mobilität:

• eCharge – alle Maßnahmen zum Ausbau

der öffentlichen Ladeinfrastruktur

• eBus – alle Maßnahmen zum Umstieg von

konventionellen auf emissionsfreie Antriebe

bei Bussen

• eTruck – alle Maßnahmen zum Umstieg

von konventionellen auf emissionsfreie

Antriebe bei LKW

• eRide – alle Maßnahmen zum Umstieg auf

Individual-E-Fahrzeuge im privaten und

betrieblichen Kontext.

Ob und in welchem Ausmaß diese oder andere

Förderungen auch für Ihr Unternehmen

möglich sind, können Sie mit einem Klick

feststellen: Auf ratgeber.wko.at/emobilitaet/

finden Sie ein umfassendes Informationsangebot

zur Fahrzeugumstellung, der benötigten

Ladeinfrastruktur sowie der Nutzung

von Ladeinfrastruktur. Sie erhalten auch einen

Überblick über den Energiebedarf (Leistungsanforderungen/Anschlussbedarf),

die

aktuell verfügbaren Fahrzeuge und die nationale

Förderberatung.

Die Förderung für E-Mopeds und E-Motorräder

wurde ab Herbst verlängert und soll

bis Frühjahr 2026 laufen. Die Pauschalfördersätze

für Betriebe sind auf maximal 30 %

begrenzt.

Interessant ist für Unternehmen das Jobrad-Modell,

bei dem Sie Ihren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern ein alltagstaugliches

Fahrrad bzw. E-Bike zur Verfügung stellen

können, das sowohl dienstlich als auch privat

genutzt werden kann. Dafür gibt es für

beide Seiten steuerliche Erleichterungen.

Elektrofahrzeuge sind von der Normverbrauchsabgabe

befreit, bei E-Autos ist jedoch

seit heuer eine motorbezogene Versicherungssteuer

fällig. Ein Vorsteuerabzug für

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Kauf und laufende Kosten ist möglich. Für

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das

Dienstfahrzeug auch privat nutzen, entfällt

im Falle eines E-Fahrzeugs der Sachbezug.

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VI

extra Nachhaltigkeit bei Immobilien

INFO

© Anuson/stock.adobe.com

Merkmale nachhaltiger Immobilien

• Planung und Entwurf: Auswahl nachhaltiger Materialien und Bauweisen

treffen, Flächen- und Energieeffizienz im Design berücksichtigen, flexible

Konzepte zur Verlängerung der Lebens- bzw. Nutzungsdauer umsetzen

• Bauphase: Ressourcenverbrauch (Baustoffe, Energie, Wasser), CO 2 -Emissionen

reduzieren in Bauprozessen und bei der Logistik, Abfallmanagement

erstellen und Recyclingpotenziale prüfen

• Nutzungsphase: Energiebedarf für Heizung, Kühlung, Beleuchtung und Betrieb

reduzieren, Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwand anpassen,

Nutzerkomfort und Einfluss auf die Produktivität (z. B. Raumklima, Akustik,

Beleuchtung) optimieren

• Sanierung und Umnutzung: Potenziale zur Verlängerung der Nutzungsdauer

durch Modernisierung schaffen, Anpassungsfähigkeit an neue Anforderungen

(z. B. Digitalisierung, ESG-Kriterien) ermöglichen, Wirtschaftlichkeit von Umnutzungen

gegenüber Abriss und Neubau abwägen

• Rückbau und Entsorgung: Rückgewinnung und Recycling von Baustoffen,

Vermeidung von Deponieabfällen, Energieaufwand beim Abbruch reduzieren

• Ökonomische Perspektive: Gesamtkosten über den Lebenszyklus (Total Cost

of Ownership) betrachten, Wertentwicklung und Renditepotenziale erheben,

Einfluss regulatorischer Anforderungen und Förderprogramme berücksichtigen

• Ökologische und soziale Wirkung: CO 2-Fußabdruck der Immobilie über die

gesamte Lebensdauer analysieren, Einfluss auf Umwelt und Nachbarschaft

(Lärm, Verkehr, Flächenverbrauch) berücksichtigen, Beitrag zu sozialen

Zielen wie Arbeitsqualität, Aufenthaltsqualität und städtebaulicher Integration

leisten.

Die Bank, die Immobilien versteht

Immobilienlösungen mit Branchenexpertise

und lokaler Marktkenntnis: Raiffeisen

Wien ist eng mit der Wirtschaft verbunden

und weiß, dass Herausforderungen nur gemeinsam

bewältigt werden können. „Mit unseren

Branchenkenntnissen sind wir der zuverlässige

Sparringspartner“, betont Martin

Rapf, Leiter KMU der Raiffeisen Stadtbank.

„Wir sehen immer den Menschen im Unternehmen

mit seinen Überzeugungen und seinem

Engagement. Dabei hören wir genau zu,

um den Bedarf zu verstehen und passende

Lösungen zu finden.“

Verlässlicher Partner für Bauprojekte

und Immobilieninvestitionen: Als erfahrener

Bankpartner der Branche begleitet Raiffeisen

Wien gewerbliche und gemeinnützige

Bauträger, Projektentwickler, Eigentümergemeinschaften

sowie Investoren bei der

Realisierung ihrer Vorhaben. Das Leistungsspektrum

umfasst Büro- und Gewerbeimmobilien,

großvolumigen Wohnbau, Einkaufs-

und Fachmarktzentren, Hotels sowie

Infrastruktureinrichtungen. „Wir haben ein

tiefgehendes Verständnis lokaler Gegebenheiten“,

so Immanuel Kudlacek, Leiter Kompetenzzentrum

Immobilien.

Ganzheitliche Beratung mit fundierter

Marktkenntnis: Die Beratung erfolgt auf

Augenhöhe – getragen von langjähriger Erfahrung,

kurzen Entscheidungswegen und

persönlicher Betreuung. Die Stadtbank entwickelt

gemeinsam mit Unternehmen individuelle

Finanzierungslösungen, die Wachstum

fördern. Begleitet wird der gesamte Projektzyklus

– von der Planungsphase bis zum

Abschluss. Produkte wie der „Going Green

Kredit“ sowie fundiertes Know-how im Bereich

Sustainable Finance ermöglichen eine

zukunftsorientierte Immobilienstrategie.

Zusätzlich deckt Raiffeisen Wien auch weitere

Bedürfnisse aus einer Hand ab: Förderberatung,

Zahlungsverkehr, Versicherungen

sowie attraktive kurz- und langfristige Veranlagungen.

Die Kombination aus Branchenkenntnis,

lokaler Expertise und persönlicher Betreuung

macht Raiffeisen Wien zum verlässlichen

Partner für Immobilienprojekte jeder Größenordnung.

martin.rapf@raiffeisenbank.at

+43 664 882 824 29

raiffeisenbank.at/unternehmertum

immanuel.kudlacek@raiffeisenbank.at

+43 699 157 751 92

© Thomas Suchanek

© Eva Kelety


extra Nachhaltigkeit bei Immobilien

VII

Das ökologische Dorf in der Stadt

Das Projekt Baumstadt Floridsdorf

ist nach klimaaktiv-Standards und

höchsten ESG-Kriterien konzipiert.

Die Baumstadt Floridsdorf ist ein innovatives

Wohnbauprojekt im 21. Bezirk Wiens, das

rund um die Werndlgasse entsteht und als

Vorzeigeprojekt für ökologischen sowie generationenübergreifenden

Wohnbau gilt. Die

Baumstadt Floridsdorf entwickelt eine etwa

150 Jahre alte Siedlung behutsam weiter und

macht daraus ein „ökologisches Dorf in der

Stadt“ mit etwa 300 Wohnungen. Das Projekt

legt Wert auf Nachhaltigkeit – vieles wird in

Holzbauweise errichtet und besteht aus ressourcenschonenden

Materialien.

Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage

startet IFA ein weiteres Investment: In der

Kopalgasse 11 in Wien-Simmering nahe der

U3-Stationen Enkplatz und Zippererstraße

entstehen insgesamt 41 geförderte Mietwohnungen,

an denen man sich über zwei Bauherrenmodelle

beteiligen kann. Das erste Investment

kann bereits gezeichnet werden, es ist

ein Bauherrenmodell mit ideeller Beteiligung

über eine KG. Das Mindestinvestment beträgt

Baumstadt 2 bestätigt

14.960 Euro p.a., zahlbar über drei Jahre bei

Nach der vollständigen Platzierung des Bauherrenmodells

Kreditzeichnung. Die Planrendite beträgt rund

„Baumstadt 1“ im April folgte 6,2 Prozent p.a. nach Ablauf der Förderphase

im August die Platzierung der „Baumstadt 2“. bei Kreditzeichnung.

Somit hat IFA Institut für Anlageberatung AG Investorinnen und Investoren profitieren:

am Stadtentwicklungsprojekt „Baumstadt Durch langfristige, inflationsgesicherte Mieterträge,

Seite öffentliche 1 Förderungen, Floridsdorf DFG_inserat “ diesem 185x131_21 Jahr 07 bereits 21.qxp zwei 21.07.21 Bau-

09:00 attraktive,

herrenmodelle mit einer Gesamtinvestitionssumme

von 38,6 Mio. Euro eingereicht. Der

Baustart der ersten Gebäude erfolgt noch in

diesem Jahr, die Fertigstellung des gesamten

Projekts bis 2029.

Neues Investment

© IFA AG

steuerliche Begünstigungen und das umfassende

Rundum-Paket der IFA, das Konzeption

Bau, Vermietung, Assetmanagement und

laufendende Investorenbetreuung umfasst.

www.ifa.at

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VIII

extra Entsorgungs- und Ressourcenmanagement

Verantwortung für morgen

Kreislaufwirtschaft bedeutet, für die Zukunft Verantwortung zu übernehmen. Wiener Unternehmen

zählen hier zur europäischen Spitzenklasse, weiß Kommerzialrat Helmut OGULIN, Obmann der

Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement.

Klimawandel, Rohstoffknappheit und globale

Umweltbelastungen erfordern ein Umdenken

im Umgang mit Ressourcen. Die Kreislaufwirtschaft

bietet dafür passende Antworten. Doch

wo stehen wir hier in Wien?

Die Kreislaufwirtschaft kann maßgeblich

dazu beitragen, den Herausforderungen

von morgen zu begegnen. Sie steht für einen

nachhaltigen, effizienten und verantwortungsvollen

Umgang mit Material- und

Energieflüssen. Doch damit das Konzept der

Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert,

muss es bereits in einem sehr frühen Stadium

der Wertschöpfungs- und Prozesskette gelebt

werden. Das beginnt beim Produktdesign und

der Planung des Materialeinsatzes – bis hin zu

den Möglichkeiten der Entsorgung am Ende

des Lebenszyklus, wobei dieser möglichst

lange ausgelegt sein sollte. Denn die Kreislaufwirtschaft

verfolgt das Ziel, Ressourcen

effizient zu nutzen und Abfälle zu minimieren,

indem Produkte, Materialien und Wertstoffe

möglichst lange im Kreislauf gehalten werden.

Der zweite Ansatz zur Verwirklichung

einer Kreislaufwirtschaft ist, neue Modelle zu

entwickeln und technologische Lösungen anzustreben,

die eine Kreislaufwirtschaft auch

ermöglichen. Da sind wir in Wien, aber auch

in ganz Österreich, auf einem guten Weg. Wir

haben sehr erfahrene Netzwerkpartner und

Unternehmen, die sich mit diesen Themen

seit langem beschäftigen. Insofern sehe ich

Österreich durchaus in einer europäischen

Vorreiterrolle, was die Etablierung der Kreislaufwirtschaft

betrifft. In Wien vertreten wir

derzeit rund 1.520 Mitgliedsbetriebe, bundesweit

sind es rund 7.500 Unternehmen. Wir als

Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement

verstehen uns dabei als starker

Partner in diesem Wandel. Wir vertreten Unternehmen,

die täglich zeigen, dass ökonomischer

Erfolg und ökologisches Handeln Hand

in Hand gehen können.

Reichen technologische Lösungen aus, um das

Ziel der Kreislaufwirtschaft zu verwirklichen?

Sie sind zwar der Schlüssel zum nachhaltigen

Erfolg, aber es braucht ein entsprechendes

Mindset über die gesamte Wertschöpfungskette

hinweg – angefangen bei den

Konsumentinnen und Konsumenten, die mit

ihren Kaufentscheidungen bewusste Akzente

für die Circular Economy treffen können.

Dazu wird es noch einige Sensibilisierungsarbeit

brauchen. Einen wichtigen Aspekt für

© The Little Hut/stock.adobe.com

die Qualitätssicherung sehe ich aber auch in

unserem modernen Lehrberuf „Entsorgungsund

Recyclingfachkraft“. Hier schaffen wir

gemeinsam die Ressourcenmanagerinnen

und -manager von morgen. Und wir werden

künftig viel mehr innovative und praxisorientierte

Fachkräfte im Entsorgungs- und

Ressourcenmanagement benötigen, denn

die Anforderungen in unserer Branche ändern

sich, beispielsweise durch die Digitalisierung,

enorm schnell.

Welche Rolle spielt die Politik in diesem Transformationsprozess?

Sie übernimmt eine ganz wichtige Rolle in

der weiteren Entwicklung der Kreislaufwirtschaft!

Denn es braucht neben gesellschaftlichem

und unternehmerischem Bewusstsein

sowie bestens ausgebildeten Fachkräften

klare politische Rahmenbedingungen. Auch

dafür setzen wir uns als Fachgruppe ein.

© Foto Wilke

„Kreislaufwirtschaft ist keine

Option – sie ist eine Notwendigkeit.

Wer in Umweltschutz

investiert, sichert Wohlstand

von morgen.”

Helmut Ogulin, Obmann der Fachgruppe Wien

für Entsorgungs- und Ressourcenmanagement

KONTAKT

Entsorgungs- und Ressourcenmanagement,

Fachgruppe Wien

Wirtschaftskammer Wien, Straße

der Wiener Wirtschaft 1, 1020 Wien

T 01/514 50 3735

F 01/514 50 3734

dieabfallwirtschaft@wkw.at

http://dieabfallwirtschaft.eu


© Florian Wieser

W 19 | 11. 9. 2025

WIRTSCHAFTSLEBEN

17

Im Bezirk aktuell

Neues aus den Wiener Grätzeln

NOCH MEHR

BEZIRKS-NEWS

gibt’s auf:

wkoimbezirk.wien

13., HIETZING

Frischer Wind im Bezirk

Peter Sverak, der

neue WK Wien-

Bezirksobmann für

Hietzing, möchte

sichtbar und

erreichbar sein - und

dort ansetzen, wo

Hilfe gebraucht wird.

„Zuhören, verstehen,

vernetzen und

unterstützen, damit

wir Hietzing gemeinsam

als lebendigen

Wirtschaftsstandort

stärken”, betont

Sverak.

Es tut sich was in Hietzing, ein neuer

WK Wien-Bezirksobmann ist am Start: Mit

Peter Sverak bekommen die Hietzinger Unternehmen

einen erfahrenen Unternehmer als ihren

Vertreter - sowie einen Hietzinger durch und

durch. „Ich bin seit 2010 selbstständig und habe

in dieser Zeit umfassende Einblicke in die unternehmerische

Praxis gewonnen, mit all den Chancen,

Entscheidungen und Herausforderungen,

die damit verbunden sind. In Ober Sankt Veit bin

ich geboren, aufgewachsen und lebe auch noch

heute hier - dieses Grätzel ist für mich seit jeher

zentraler Lebensmittelpunkt”, so Sverak.

Auf seine neue Rolle als Bezirksobmann der

WK Wien freut sich Sverak sehr: „Die Wirtschaftskammer

im Bezirk ist oft die erste Anlaufstelle,

sei es bei Fragen zur Betriebsführung,

zur Standortentwicklung, zu Förderungen oder

bei ganz praktischen Herausforderungen. Mein

Zugang zur neuen Aufgabe ist klar: zuhören,

verstehen, vernetzen, unterstützen. Ich möchte

sichtbar und erreichbar sein - und dort ansetzen,

wo Hilfe konkret gebraucht wird. Ich freue

mich auf die Begegnungen, den Austausch und

auf die Zusammenarbeit mit allen, die Hietzing

als lebendigen Wirtschaftsstandort stärken”,

erklärt der WK Wien-Bezirksobmann. (red/pe)

3., LANDSTRASSE

Ein Fest der lokalen Wirtschaft

Ende August fand bereits zum fünften Mal das

von The Mall und Center Wien Mitte organisierte

Landstraßenfest statt. „Veranstaltungen wie

diese sind wichtig, weil sie den Zusammenhalt

unter den Kaufleuten signalisieren und ein starkes

Lebenszeichen der lokalen Wirtschaft sind”,

betonte Klaus Brandhofer, WK Wien-Bezirksobmann

für den 3. Bezirk, bei der Eröffnung.

„Dank der Unterstützung unserer Partner und

der Unternehmen ist es uns erneut gelungen, ein

Programm zu realisieren, das Generationen verbindet

und alle Altersgruppe anspricht”, freute

sich auch Center-Manager Florian Richter.

Klaus Brandhofer (r.), im Gespräch mit

Moderator Wolfgang Reichl.

© wkw/Stuhlpfarrer

ALLE BEZIRKE

Bewusstsein für

Klimaschutz

Mehr Bewusstsein für Klimaschutz und

Nachhaltigkeit in der breiten Bevölkerung

zu schaffen, ist das Ziel des Vereins „Out of

the Box”. Über die „Klimabox”-Plattform

finden sich Installationen und Aktionen,

die die Bedeutung des Themas transparent

machen sollen. Unternehmen können z.B.

die „Klima-Zeitmaschine” mieten, um in ihrem

Umfeld mehr Bewusstsein zu schaffen.

Alle weiteren Infos, siehe Link.

f www.klimabox.at


18 TIPPS

WK WIEN-

SERVICECENTER

Fragen und Antworten

Ein Auszug aus den aktuellen Fragen der Unternehmer an die Wirtschaftskammer

info@wkw.at

01 / 514 50 - 1010

Steuerrecht

Welche steuerlichen Aspekte sind

für gesellschaftsrechtliche

Geschäftsführer zu beachten?

Die Einkunftsart des Geschäftsführers hängt

von der Beteiligungshöhe und der Beschäftigungsform

ab. Ein wesentlich am Unternehmen

beteiligter Geschäftsführer (zu mehr als 50 Prozent)

bezieht im Regelfall Einkünfte aus selbstständiger

Tätigkeit.

Der nicht wesentlich beteiligte Geschäftsführer

(höchsten 25 Prozent) bezieht Einkünfte aus

© igorp17 | stock.adobe.com

unselbstständiger Tätigkeit. Bei einer Beteiligung

zwischen 25 und 50 Prozent hängt es davon

ab, ob eine Sperrminorität vorhanden ist.

Wird ein Geschäftsführer als freier Dienstnehmer

oder im Werkvertrag tätig, bezieht er

unabhängig von der Beteiligungshöhe Einkünfte

aus selbstständiger Arbeit oder Einkünfte aus

Gewerbebetrieb.

Lehrlingsausbildung

Wie beeinflussen Präsenz- und Zivildienst

die Weiterbeschäftigungszeit?

Arbeitsrecht

Kann von einer getroffenen Urlaubsvereinbarung

zurückgetreten werden?

Ein Rücktritt des Arbeitgebers von der Urlaubsvereinbarung

ist nur aus besonders schwerwiegenden

Gründen zulässig, wenn dies aus betrieblichen

Gründen unumgänglich notwendig

ist und daher das Festhalten an der Urlaubsvereinbarung

unzumutbar wäre. Arbeitnehmende

können bei Vorliegen von bestimmten Gründen,

etwa im Fall von Pflegefreistellungen, einen

Rücktritt vom Urlaub erklären, wobei die

Meldung der Dienstverhinderung als Rücktrittserklärung

anzusehen ist.

f wko.at/arbeitsrecht/urlaubsverbrauch

Für den Gesellschafter-Geschäftsführer sind

auch die Bestimmungen zur verdeckten Gewinnausschüttung

zu beachten.

Leistet der ehemalige Lehrling unmittelbar

nach Lehrzeitende seinen Präsenz- oder Zivildienst,

ruht für diese Dauer die Weiterbeschäftigungspflicht

des Lehrbetriebs. Die noch nicht

verstrichene Weiterbeschäftigungszeit wird

nach dem Präsenz- oder Zivildienst einfach angehängt.

Der Arbeitnehmer bzw. (ehemalige)

Lehrling muss dem Arbeitgeber seinen Einberufungsbefehl

unverzüglich vorlegen, sobald

er ihn erhalten hat. Eine explizite Frist ist im

Gesetz nicht ausdrücklich genannt.

f wko.at/wien/lehrling

© conrastwerkstatt | adobe.stock.com © conrastwerkstatt | adobe.stock.com


W 19 | 11. 9. 2025

TIPPS

19

Wirtschaftsrecht

Welche Gewerbetreibenden müssen

Maßnahmen gegen Geldwäsche und

Terrorismusfinanzierung setzen?

Zu den Gewerbetreibenden, die zur Geldwäscheprävention

verpflichtet sind, zählen insbesondere

Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler,

die Kauf- oder Verkaufsgeschäfte

abwickeln oder Mietverhältnisse mit monatlichen

Mieten ab einem Betrag von 10.000 Euro

vermitteln.

Ebenso betroffen sind Versicherungsvermittlerinnen

und Versicherungsvermittler,

die Lebens- oder Anlageversicherungen vertreiben.

Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater,

fallen darunter, wenn sie

Tätigkeiten wie Gesellschaftsgründungen, Treuhandfunktionen

oder das Bereitstellen von Geschäftsführungsdiensten

übernehmen.

Weiteres betroffen sind Handelsgewerbetreibende

(einschließlich Versteigerer), wenn

Barzahlungen ab 10.000 Euro getätigt werden

sowie Kunsthändler und Kunstvermittler

bei Transaktionen (bar oder unbar) ab

10.000 Euro.

Auch Büroserviceunternehmen, die beispielsweise

Geschäftsadressen zur Verfügung

stellen, fallen unter die Regelungen.

© wladimir1804 | adobe.stock.com

Ab welcher Betriebsgröße müssen diese

Maßnahmen umgesetzt werden?

Diese Vorgaben gelten unabhängig von der

Unternehmensgröße und betreffen damit auch

bspw. Kleinunternehmen oder Ein-Personen-

Unternehmen (EPU).

© Nuttapong punna | adobe.stock.com

Betroffene Gewerbetreibende sind verpflichtet,

die Identität ihrer Kundinnen und Kunden

zu kontrollieren, indem sie amtliche Ausweise

überprüfen und die wirtschaftlich Berechtigten

ermitteln. Zudem ist eine schriftliche Risikoanalyse

durchzuführen, um das Risiko für Geldwä-

Wirtschaftsrecht

Welche Pflichten gelten zur

Verhinderung von Geldwäsche

für Gewerbetreibende?

sche in den jeweiligen Geschäftsbeziehungen

zu bewerten. Diese Dokumentation muss mindestens

fünf Jahre lang aufbewahrt werden.

Zusätzlich müssen die Geschäftsbeziehungen

laufend überwacht und auällige Transaktionen

hinterfragt werden. Besonders sorgfältige

Prüfungen sind bei politisch exponierten Personen

(PEP) sowie bei Geschäften mit Hochrisikoländern

notwendig. Unternehmerinnen und

Unternehmen sind verpflichtet, einen Verdacht

auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung

an die österreichische Geldwäschemeldestelle

(A-FIU im Bundeskriminalamt) zu melden.

Bei unauffälligen Geschäftsbeziehungen

muss auf behördliche Anfrage eine Negativerklärung

abgegeben werden.

Hinsichtlich Mitarbeitenden gilt die Verpflichtung,

diese regelmäßig im Bereich Geldwäscheprävention

zu schulen.

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und Förderungen. Wir unterstützen Sie auf Ihrem

Weg zum Lehrbetrieb und beraten Sie gerne.

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Beruflich ins Ausland

während der Lehre

Auch nächstes Jahr haben Lehrlinge wieder die Chance, ein

Auslandspraktikum zu absolvieren. 16 Länder stehen zur Wahl.

Der Verein Ifa - Internationaler Fachkräfteaustausch

organisiert alljährlich Auslandspraktika

für Lehrlinge, um ihnen schon während

ihrer Ausbildung die Möglichkeit zu geben,

Berufserfahrung in anderen Ländern

zu sammeln. Das vermittelt wertvolle Praxiserfahrung,

schafft zusätzliche Kompetenzen

und erweitert den Horizont.

Aktuell läuft die Anmeldung für die Praktika

im ersten Halbjahr 2026. Zur Auswahl stehen

16 Termine in 13 europäischen Ländern:

Dänemark, England, Griechenland, Italien,

Litauen, Malta, Norwegen, Nordirland, Polen,

Portugal, Schweden, Spanien und Zypern.

Die Praktika dauern je nach Destination vier

bis acht Wochen. Die Lehrlinge sind in dieser

Zeit bei Gastfamilien, in Appartements oder

Wohnheimen untergebracht. Während der

Anreise und der ersten Tage im Gastland werden

sie von einer Betreuungsperson begleitet.

Jetzt bewerben

Die Bewerbungsfrist läuft bis 14. Oktober.

Bewerben können sich Lehrlinge aus allen

Lehrberufen ab dem zweiten Lehrjahr. Gute

Englisch- und Fachkenntnisse sind Voraussetzung.

In der ersten Woche findet begleitend

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zum Praktikum ein Intensiv-Sprachkurs für

die Landessprache statt. Die Praktika werden

über das Programm Erasmus+ der EU kofinanziert,

für die Lehrlinge bzw. ihre Ausbildungsbetriebe

bleibt ein Eigenbetrag.

Lehrlingsgehalt wird rückerstattet

Lehrbetriebe, die ihre Lehrlinge für das Auslandspraktikum

freistellen, können binnen

drei Monaten nach dessen Ende einen Antrag

auf Rückerstattung des Lehrlingsgehalts für

diese Zeit bei der WK Wien stellen. (red)

INFOS

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Ab sofort und noch bis 30. September

kann für den Meritus eingereicht werden.

Diese Auszeichnung prämiert seit

2009 alle zwei Jahre Unternehmen wie auch

Organisationen, die sich in den Diversity-

Dimensionen sexuelle Orientierungen und

Geschlechtervielfalt engagieren.

Hier werden Betriebe vor den Vorhang

geholt, die sich für Inklusion, Fairness und

Gleichstellung von Mitgliedern der LGBTIQ+

Community am Arbeitsplatz einsetzen. Vergeben

wird die Auszeichnung von Pride Biz

Austria, dem Dachverband der QBW* (Queer

Business Women*) und AGPRO (Austrian Gay

Professionals).

Mehr Infos zur Auszeichnung sowie die

Möglichkeit zur Einreichung gibt es online.

f pridebiz.at/meritus


W 19 | 11. 9. 2025

TIPPS

21

Betriebsanlage:

Wenn der

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Inhaber wechselt

Welche Auswirkungen hat der Wechsel des Inhabers auf die

Betriebsanlagengenehmigung? Eine Zusammenfassung.

Durch den Wechsel des Inhabers der

Betriebsanlage wird die Wirksamkeit

der Betriebsanlagengenehmigung

nicht berührt. Der Inhaberwechsel

muss der Anlagenbehörde auch nicht angezeigt

werden. Nur die Gewerbeausübung ist bei der

zuständigen Gewerbebehörde anzumelden.

Wann erlischt die Genehmigung?

Allerdings erlischt die Betriebsanlagengenehmigung,

wenn mit dem Betrieb der Anlage nicht

binnen fünf Jahren nach erteilter Genehmigung

begonnen wurde (Nichtinanspruchnahme)

oder wenn die Anlage länger als fünf Jahre nicht

betrieben wurde.

Auch eine Änderung des Verwendungszwecks

von Anlagen kann zum Erlöschen der Genehmigung

führen. Ist die Betriebsanlagengenehmigung

erloschen, so muss eine Neugenehmigung

beantragt werden. In diesem Fall wird die Anlage

von der Behörde jedoch nach dem aktuellen

Stand der Technik beurteilt, was zu erheblichen

Investitionen führen und im Einzelfall sogar die

Genehmigungsfähigkeit ausschließen kann.

Welche Dokumente braucht der neue

Inhaber?

Der Übernehmer einer genehmigten Anlage

benötigt alle Genehmigungsbescheide samt

dazu gehörender Unterlagen wie Pläne, Maschinenbeschreibungen,

Prüfbefunde etc. Das

sollte grundsätzlich der bisherige Betreiber vor

Übernahme zur Verfügung stellen. Ist das nicht

der Fall, so sollte sich der Übernehmer an die

zuständige Betriebsanlagenbehörde zwecks

Akteneinsicht und dem Anfertigen von Fotos/

Kopien der Betriebsanlagen-Unterlagen wenden.

Die Unterlagen werden benötigt, um zu

wissen, was im Detail genehmigt ist, welche

Auflagen bestehen und welche Befunde wann

zu erstellen sind.

Was tun bei Abweichungen vom

Genehmigungsbescheid?

Generell sollte der Übernehmer vor der Übernahme

prüfen, ob die Betriebsanlage konsensgemäß

entsprechend der Genehmigung

errichtet und betrieben wurde. Stellt er dabei

fest, dass die Betriebsanlage nicht dem Genehmigungsstand

entsprechend ausgeführt wurde,

Auflagen nicht eingehalten oder zwischenzeitlich

Änderungen außerhalb der Genehmigungsbescheide

vorgenommen wurden, muss er die

Änderungen bei der Behörde entweder anzeigen

oder eine Änderungsgenehmigung beantragen.

Eine bloße Anzeige reicht aus z.B. bei

Änderungen, die „Nachbar-neutral” sind.

Bei gewissen Änderungen (z.B. dem Austausch

von Maschinen, Geräten, Anlagen durch

gleichartige oder emissionsneutrale Änderungen)

ist gar kein Betriebsanlagenverfahren

erforderlich - diese Schritte sollten jedoch im

Rahmen der wiederkehrenden Überprüfung

der Betriebsanlage dokumentiert werden.

Wenn das Genehmigungsverfahren

noch läuft

Auch ein laufendes Genehmigungsverfahren

steht dem Inhaberwechsel nicht entgegen. Der

neue Inhaber kann in das Genehmigungsverfahren

eintreten und muss dafür eine ausdrückliche

Erklärung abgeben.

Altlasten und Haftung

Zur Absicherung des Erwerbers vor fehlenden

Bewilligungen kann der Kaufvertrag unter der

Bedingung abgeschlossen werden, dass er erst

wirksam wird, wenn alle Anlagenbewilligungen

rechtskräftig erteilt wurden.

Auch zivilrechtlich ist es dem Übernehmer

einer Betriebsanlage zu empfehlen, sich mit

einer entsprechenden Vertragsklausel, die die

Haftung des Veräußerers bei Altlasten (z.B. Kontamination)

klärt, dagegen abzusichern, dass er

selbst dafür zur Verantwortung gezogen wird.

Wo gibt es Beratung?

Zu allen Fragen rund um Betriebsanlagengenehmigungen

steht das Betriebsanlagenservice

der WK Wien mit rechtlicher und technischer

Beratung zur Verfügung. Unterstützung bietet

auch ein Online-Ratgeber der Wirtschaftskammerorganisation,

der Selbstständige anhand

ihrer individuellen Angaben durch das Thema

durchführt (siehe unten).

Monatlich finden für alle Wiener Bezirke

Projektsprechtage zum Thema Betriebsanlagengenehmigungen

statt (siehe Link unten).

Unternehmerinnen und Unternehmer können

dort mit Ansprechpersonen aus allen Bereichen

(Sachverständige der MA 36, Experten des WK

Wien-Betriebsanlagenservice und des Arbeitsinspektorats

sowie Juristen) über ihr konkretes

Projekt sprechen.

(esp/red)

INFO UND BERATUNG

WK Wien Service Center

01 / 514 50 - 1010

wko.at/wien/betriebsanlagen

ONLINE-RATGEBER

ratgeber.wko.at/betriebsanlagen

BEZIRKS-PROJEKTSPRECHTAGE

www.wien.v.at/mba/projekt.html


22 TIPPS

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Sich flexibel,

praxisbezogen und

effizient auf die Unternehmerprüfung

vorzubereiten, ermöglicht

das online

Unternehmertraining

am WIFI Wien. Mehr

Infos & Anmeldung:

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Unternehmertraining im

digitalen Zeitalter

Eine flexible und praxisorientierte Vorbereitung auf das Ablegen

der Unternehmerprüfung sowie die Selbstständigkeit danach

bietet das online Unternehmertraining am WIFI Wien.

Marketing, Unternehmensrecht, Businessplan

Kostenrechnung und mehr - der

Lernstoff für die Unternehmerprüfung ist umfangreich.

Das bedeutet für viele eine Herausforderung,

zumal die Zeit, in der die hier antretenden

Prüflinge die Schulbank drückten, oft

schon einige Jahre zurückliegt.

Hier setzt das Unternehmertraining des

WIFI Wien an. Es ist ein etabliertes Angebot,

das darauf abzielt, die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer beim Wissenserwerb strukturiert

UNTERNEHMERTRAINING AM WIFI WIEN

zu unterstützen sowie auf die danach folgende

selbstständige Tätigkeit bestmöglich vorzubereiten.

Praxisbezogener Online-Kurs

Unterricht in virtueller Präsenz

sowie selbstständig zu erarbeitende

eLearning-Einheiten

wechseln sich ab, was den

Teilnehmenden dieses Online-Kurses

größtmögliche

BESTENS

VORBEREITET

MIT DEM

UNTERNEHMER-

TRAINING

in die

Selbstständigkeit

Flexibilität bietet. Im Rahmen des Kurses werden

Übungsunternehmen gegründet und für

dieses sind gewisse Aufgaben zu erfüllen. Vorab

gibt es dazu die theoretischen Inputs und

über 100 Lernvideos, um die Aufgabenstellung

anhand der Übungsfirma selbstständig umzusetzen.

Im Anschluss gibt es Feedback durch

den jeweiligen Trainer oder die Trainerin wie

auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. So wird

sichergestellt, dass die Aufgabe von allen voll-

ständig verstanden wird.

Dieser praxisorientierte Lernprozess

und die begleitenden Skripten

führen durch den Stoff der Unternehmerprüfung.

Die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer können

sich auf diese Weise alles in

eigenem Tempo erarbeiten, was

sie für eine erfolgreiche Prüfung

benötigen.

ONLINE KURS

180 Lerneinheiten, davon 36 in

virtueller Präsenz

Berufsbegleitend an - je nach

Variante - zwei bis vier Abenden

pro Woche oder alternativ als

Tageskurs

Online über die WIFI Lernplattform

INHALT

Praxisbezogenes Lernen über das

Gründen einer Übungsfirma

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Steuer, Einnahmen-Ausgaben-

Rechnung, Kostenrechnung,

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Preisgekrönte Methodik

Entwickelt wurde die eLearning-basierte Lernmethode

von einem Trainer des WIFI Wien,

Mario Wolfram. Für dieses praxisbezogene und

abwechslungsreiche Konzept, einen umfangreichen

Lernstoff effizient zu vermitteln, wurde

Wolfram mit dem ersten Platz des „LenaAward

2024” in der Kategorie „Digitalisierung im Training”

ausgezeichnet.

Dieser Preis dient dazu, Spitzenleistungen in

der Erwachsenenbildung vor den Vorhang zu

holen und auszuzeichnen.

(wifi wien)


W 19 | 11. 9. 2025

TIPPS

23

Erzählen Sie Ihre Story

Damit der Funke überspringt, brauchen Sie eine gute

Geschichte. Wie Sie andere begeistern und überzeugen,

erklärt Storytellerin und Sprechtrainerin Mareike Tiede.

Geschichten helfen, Themen und Informationen

zu vermitteln, machen Lösungen

greifbar und Visionen bildlich. Mareike Tiede

ist Sprechtrainerin und unterstützt Unternehmen

dabei, ihre Geschichte zu entdecken

und zu erzählen.

© Sabrina Zisch-Ortner

1 Die Menschen bewegen

Geschichten übersetzen Botschaften in Bilder,

die wir nicht nur mit dem Kopf, sondern

auch mit dem Herzen verstehen. Sie wecken

Gefühle, die Menschen ins Handeln bringen.

Eine gute Geschichte ist wie ein Streichholz:

klein, unscheinbar - und doch in der Lage, einen

ganzen Raum zu erhellen. Unternehmen

können Storytelling nutzen, um echte Verbindung

zu Kundinnen und Kunden aufzubauen.

2 „Signature Stories” einsetzen

Anfangsgeschichten: Menschen lieben es

zu hören, wo die Wurzeln einer Unternehmung

liegen. Erzählen Sie von einem

entscheidenden Moment auf Ihren Weg.

Scheitergeschichten: Solche Geschichten

sind wertvoll, weil sie Nähe und Glaubwürdigkeit

schaffen. Erzählen Sie von einem

Fehler in Ihrer Laufbahn.

Kundengeschichten: Welche Erfahrungen

haben meine Kundinnen und Kunden

gemacht? Erzählen Sie von einer erfolgreichen

Zusammenarbeit.

3 Richtige Story für die Zielgruppe

Die richtige Geschichte für meine Zielgruppe

findet man, indem man ihre Perspektive

einnimmt. Es geht darum zu verstehen, welche

Sehnsucht, welcher Schmerz, welches

Bedürfnis bewegt sie? Wofür suchen sie eine

Lösung? Das erfordert zunächst echtes Zuhören

- „Story-Listening“. Nur wer aufmerksam

wahrnimmt, was seine Kundinnen und Kunden

bewegt, kann Geschichten erzählen, die

sie wirklich erreichen. Storytelling ist keine

Einbahnstraße.

„Storytelling ist keine

Einbahnstraße.”

Mareike Tiede, Sprech(train)erin & Storytellerin

4 Verschiedene Kanäle nutzen

Es gibt nicht den einen richtigen Kanal - Geschichten

können bei persönlichen Begegnungen

oder über Social Media geteilt

werden. Das Prinzip ist einfach: Die besten

Geschichten entfalten ihre Wirkung dort, wo

man sich authentisch zeigen kann und wo die

Zuhörerinnen und Zuhörer zu Hause sind.

5 Storytelling beruflich und privat

Geschichten lassen sich überall einsetzen - in

Meetings, in Vorträgen, beim Netzwerken,

im Vier-Augen-Gespräch, beim Golfen oder

beim Tanzen. Wichtig ist jedoch, nicht zum

„Gschichtldrucker” zu werden, sondern Botschaften

zu vermitteln, die für das Gegenüber

relevant sind.

(chm)

INFOS & ANMELDUNG

Workshop am 22. September

wko.at Veranstaltung

ZUR PERSON

Mareike Tiede ist Storytelling-Expertin,

Sprechtrainerin und Coach.

Sie begleitet Menschen dabei, ihre

eigene Stimme zu finden, Geschichten

glasklar zu erzählen und

mit ihrer Botschaft zu berühren.

WWW.MAREIKETIEDE.DE

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BUCHHALTUNGSTIPPS

© Florian Wieser

Berufsgruppensprecher Thomas

Stefan Wurst.

Die Personalverrechnung auslagern

KMU sollten sich auf ihr Kerngeschäft

konzentrieren können. Die

Auslagerung der Personalverrechnung

kann dazu beitragen. Die

Vorteile auf einem Blick.

Rechtssicherheit und Aktualität:

Externe Dienstleister sind auf dem

neuesten Stand der gesetzlichen

Änderungen im Lohnsteuer-,

Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht

und gewährleisten korrekte,

gesetzeskonforme Abrechnungen.

Entlastung interner Ressourcen:

Durch die Auslagerung werden

interne Kapazitäten frei.

Zeit- und Kostenersparnis:

Professionelle Anbieter arbeiten

effizient, bieten transparente Kostenmodelle

(oft Pauschalpreise pro

Mitarbeiter) und vermeiden Fehler,

die zu Nachzahlungen oder Strafen

führen könnten.

Kompetente Beratung: Neben

der Abrechnung erhalten Unternehmen

Unterstützung bei arbeitsrechtlichen

Fragen, Gestaltung von

Arbeitsverträgen, Optimierung von

Lohn- und Gehaltszahlungen sowie

bei Prüfungen durch Behörden.

Digitale Lösungen: Moderne

Anbieter setzen auf digitale Tools

und automatisierte Prozesse, was

die Effizienz und Transparenz weiter

erhöht.

Flexibilität: Die Leistungen können

individuell angepasst werden

– von der vollständigen Übernahme

der Personalverrechnung bis zur

Unterstützung in Teilbereichen.

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24 #ZUKUNFT

ALLE INFOS

UND TERMINE FÜR

UNTERNEHMEN ZU

BULGARIEN

wko.at/

aussenwirtschaft/bg

Im Bild: Veneta

Tabakov-Vassilev,

Gründerin und

Geschäftsführerin

des Wiener

Reisebüros

Inter Vega Reisen

im 1. Bezirk.

BULGARIEN

führt den Euro ein

Mit 1. Jänner 2026 bekommt die Eurozone ihr 21. Mitglied.

Für die Wirtschaft in Wien bringt das viele Vorteile, denn mit Bulgarien

sind Wiener Unternehmen seit Jahren eng vernetzt.

VON GARY PIPPAN

© wkw/Pippan

Bulgarien kennt die Wiener Unternehmerin

Veneta Tabakov-

Vassilev wie ihre Westentasche.

Seit 30 Jahren führt sie im 1.

Bezirk ihr Reisebüro Inter Vega

Reisen, das eine besondere Spezialisierung

auf Bulgarien hat. Geschäftsreisende,

Individualreisende und Reisegruppen gehören

zu ihren Kunden - Outgoing wie Incoming.

„Mein Beruf macht mir unendlich viel Spaß,

man kann immer etwas Neues kennenlernen

und ausprobieren”, sagt die gebürtige Bulgarin,

die seit 1989 in Österreich lebt. Ausprobiert hat

sie in ihrer langen Laufbahn wahrlich viel - darunter

exklusive Reisen in die schönsten Weinregionen

Bulgariens. „Das Land hat unglaublich

viel zu bieten - von weißen Sandstränden am

Schwarzen Meer über das Rosental, wo Rosenöl

für die ganze Welt produziert wird, bis hin zu

Kulturstätten der 7000-jährigen Geschichte Bulgariens”,

schwärmt die Reiseunternehmerin.

Als 21. Staat erfüllt Bulgarien nun die Kriterien

für die Aufnahme in die Eurozone und

hat am 8. Juli 2025 die finale Genehmigung der

EU-Institutionen und EU-Staaten für den Beitritt

bekommen. Die bulgarische Währung Lew

wird somit am 1. Jänner 2026 vom Euro abgelöst.

Für Tabakov-Vassilev wird sich dadurch

einiges ändern: „Teile unseres Geschäfts werden

einfacher, günstiger und von den Kosten

her besser planbar, weil der Wechselkurs und

die Wechselgebühren wegfallen. Das betrifft

vor allem unsere Zusammenarbeit mit vielen

kleineren Hotels, die bisher ausschließlich in

Lew abrechnen.” Sie erwartet, dass ab dem

kommenden Jahr wesentlich mehr Menschen

nach Bulgarien reisen werden, weil der Euro

ihr früheres Heimatland für Reisen attraktiver

mache. „Der Euro wird viel bewirken”, ist die

© Valeri Angelov

„Von der Euro-

Einführung in

Bulgarien profitieren

auch die

österreichischen

Betriebe”, sagt

der Wirtschaftsdelegierte

der

WKÖ in Sofia,

Philippe Kupfer.

Unternehmerin überzeugt. Sie hofft, dass auch

das Interesse von Investoren steigt, das Land

touristisch noch besser erschlossen und die

Verkehrsinfrastruktur weiter ausgebaut wird.

Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Dass der Euro Bulgarien als Reiseziel noch

attraktiver machen wird, erwartet auch der

österreichische Wirtschaftsdelegierte in Bulgariens

Hauptstadt Sofia, Philippe Kupfer: „Bereits

heute urlauben rund 180.000 Menschen

aus Österreich in Bulgarien, die meisten im

Sommer an der Schwarzmeer-Küste. Der Euro

wird das gute Preis-Leistungsverhältnis der

bulgarischen Tourismuswirtschaft sichtbarer

machen.” Für Bulgarien ginge es aber um noch

viel mehr: „Der Beitritt zur Eurozone wird als

Schritt zu mehr wirtschaftlicher Stabilität und

Vertrauen in die Finanzpolitik Bulgariens gesehen”,

erklärt Kupfer. Der Euro könnte weitere

ausländische Direktinvestitionen anziehen, wie

das Beispiel Österreich gezeigt habe. In Bulgarien

sind österreichische Unternehmen bereits

die zweitgrößten Investoren im Land (nach den

Niederlanden) - sie beschäftigen Schätzungen


W 19 | 11. 9. 2025

#ZUKUNFT

25

zufolge vor Ort rund 30.000 Menschen. Die Arbeitslosigkeit

im Land ist niedrig, der Fachkräftemangel

jedoch hoch.

„Auch der Export könnte durch wegfallende

Wechselkursrisiken und -gebühren zulegen, da

die Integration in den EU-Binnenmarkt vertieft

wird. Davon profitieren auch die österreichischen

Investitionen in Bulgarien und Exporteure,

die mit Bulgarien Handel treiben”, sagt der

Wirtschaftsdelegierte. Geschäftschancen für

heimische Betriebe gebe es in vielen Bereichen,

etwa bei der Verkehrsinfrastruktur, der Wasserund

Abfallwirtschaft, bei erneuerbaren Energien

und Energieeffizienz sowie im Bergbau, in

der Sicherheit und Landwirtschaft.

BULGARIEN IN ZAHLEN (2024)

Millionen

Prozent

Menschen, Hauptstadt

Soia: Millionen

Wirtschaftswachstum

Euro BIP pro Kopf

seit

Millionen Euro Importe aus Wien

zu

Millionen Euro Handelsbilanzüberschuss

Wiens

Milliarden Euro österreichische

Direktinvestitionen

Quellen: AC Soia, Eurostat, Statistik Austria, OeNB

© Florian Wieser

Im Dezember 2024 empfing WK Wien-

Präsident Walter Ruck die bulgarische

Vizepräsidentin, Iliana Iotova,

im Haus der Wiener Wirtschaft.

Stabile Finanzen schaffen Vertrauen

Wichtig ist der Beitritt zum Euro auch für den

bulgarischen Finanzsektor: Die Bulgarische Nationalbank

kann Banken im Bedarfsfall Notfallfinanzierungen

zur Verfügung stellen und den

Einlagenzinssatz der Europäischen Zentralbank

(EZB) erhalten. Und sie bekommt einen Sitz in

den EZB-Gremien und kann die Geldpolitik aktiv

mitbestimmen, wie Kupfer erklärt.

Durch einen stabilen Wechselkurs an den

Euro gebunden ist der Lew schon seit 1999. Die

nun eingeleitete Umstellung verläuft ähnlich

wie einst in Österreich: Doppelte Preisauszeichnung

in den Monaten davor und danach, technische

Umrüstung von Bankomaten, Kassen

und Zahlungsdiensten, kostenloser Bargeldumtausch

und Sanktionen bei ungerechtfertigten

Preiserhöhungen. Die Europäische Kommission

geht davon aus, dass Bulgariens Wirtschaftswachstum

durch den Euro um bis zu 0,5 Prozentpunkte

steigen wird.

Zusätzliches Wirtschaftswachstum erwartet

auch die Bulgarien-Expertin am Wiener Institut

für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw),

Emilia Penkova-Pearson (Interview rechts). Außerdem

werde der verstärkte Handel innerhalb

der Eurozone langfristig zu mehr Wettbewerb,

einer größeren Vielfalt an Waren und Dienstleistungen

und mehr Innovation führen. Positive

Effekte erwartet auch sie für den Tourismus. Für

Unternehmen aus Österreich und anderen Euro-

Ländern werde es attraktiver, Geschäftschancen

in Bulgarien zu nutzen und zu investieren.

Auch kritische Stimmen in Bulgarien

In Bulgarien selbst gibt es aber auch kritische

Stimmen zur bevorstehenden Euro-Einführung:

„Die bulgarische Bevölkerung ist sowohl

begeistert als auch besorgt über den Euro. Viele

Menschen befürchten, dass die Einführung des

Euro zu einer höheren Inflation führen könnte”,

erklärt Penkova-Pearson. Die Regierung

müsse für Preistransparenz sorgen und aktiv

INTERVIEW

© Penkova-Pearson

WIE WIRD BULGARIEN VOM EURO

PROFITIEREN?

Durch die Einführung des Euro erhält Bulgarien

einen besseren Zugang zum EU-

Binnenmarkt, was die Preistransparenz

erhöht, die Transaktionskosten senkt und

zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten

bietet. Es wird erwartet, dass der Euro

auch ausländische Direktinvestitionen,

den internationalen Handel und den

Tourismus ankurbeln wird. Die Regierung

wird Zugang zu Mechanismen zur Krisenprävention

und -bewältigung haben, die

eine tiefere Integration der bulgarischen

Wirtschaft in die robuste EU-Wirtschaft

ermöglichen. Das wird zu einem starken

und nachhaltigen Wirtschaftswachstum

des Landes beitragen.

gegen spekulative Preissteigerungen vorgehen,

empfiehlt die Expertin. „Einige befürchten

auch, dass die Einführung des Euro die Identität

des Landes gefährden könnte”, gibt Penkova-Pearson

Einblick in die Stimmung im Land.

Wann die EU-Länder Rumänien, Ungarn,

Tschechien und Polen die gemeinsame Währung

übernehmen werden, hält die Expertin für

schwierig vorauszusagen. „Sie werden den Euro

einführen, sobald sie die formalen Kriterien erfüllen,

Anträge auf Konvergenzberichte stellen

und positiv bewertet werden”, sagt Penkova-

Pearson. Die künftige Erweiterung der Eurozone

ist damit vor allem eine politische Frage.

„Euro bringt Anreiz, in

Bulgarien zu investieren.”

Emilia Penkova-Pearson, Bulgarien-Expertin am Wiener

Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw)

WIE PROFITIEREN ÖSTERREICH

UND DIE EUROZONE?

Bulgarien wird das 21. Mitglied der Eurozone,

dies unterstreicht die Stärke und

Attraktivität der Währung. Aufgrund der

geringeren Transaktionskosten und der

tieferen Integration in den Binnenmarkt

werden Unternehmen aus der Eurozone,

einschließlich solcher aus Österreich,

einen Anreiz haben, mehr Handel mit

Bulgarien zu treiben und in dem Land zu

investieren.

WAS MUSSTE BULGARIEN TUN, UM

DEN EURO EINFÜHREN ZU DÜRFEN?

Bulgarien hat die vier formalen Kriterien

erfolgreich erfüllt: Preisstabilität, solide

und nachhaltige öffentliche Finanzen,

einen stabilen langfristigen Zinssatz und

Wechselkursstabilität. Zusätzlich wurden

auch die Zahlungsbilanz und die Integration

von Produkt-, Arbeits- und Finanzmärkten

bewertet sowie die Rechtsvorschriften

bezüglich der Zentralbanken.


26 #ZUKUNFT

Umweltfreundlich warm

In Aspern (Bezirk

Donaustadt) ist es

diesen Sommer erstmals

gelungen, große

Wassermengen

aus 3000 Metern

Tiefe zu fördern und

in kreisrunden Becken

zu sammeln. Im

Winter soll erstmals

ein geschlossener

Wasserkreislauf entstehen:

Gefördertes

Wasser wird an anderer

Stelle wieder

in den Untergrund

gepumpt, wo es sich

aufheizt und dann

wieder gefördert

wird. Wenn alles

klappt, steht 2028

hier die erste Tiefengeothermie-Anlage

Wiens und erzeugt

Fernwärme für

20.000 Haushalte.

Ab 2028 wollen Wien Energie und OMV 20.000 Haushalte mit

Fernwärme versorgen, die mit heißem Wasser aus 3000 Metern

Tiefe erzeugt wurde. Ein erster Test dazu war nun erfolgreich.

In Wien wird Fernwärme größtenteils nicht

umweltfreundlich erzeugt - nämlich aus fossilen

Energieträgern, insbesondere aus Gas. Für

den Weg Wiens zur angestrebten Klimaneutralität

bis 2040 ist das ein großes Hindernis. Seit

Jahren versucht die Stadt daher, Tiefengeothermie

- konkret ein rund 100 Grad heißes Wasservorkommen

3000 Meter unter der Stadt - für

die Wärmeversorgung in Wien zu nutzen. Ein

2011 gestarteter Versuch in Essling (Bezirk Donaustadt)

scheiterte. Ein neuer Anlauf, wenige

Kilometer südwestlich in Aspern, dürfte nun

erfolgreich sein.

Denn nun ist es erstmals gelungen, das Thermalwasser

aus dem Untergrund in großen Mengen

zu fördern und in kreisrunden Becken zu

sammeln (siehe Bilder). Dort werden sie nun

im Detail untersucht. Denn es muss bestätigt

werden, dass ausreichend viel Wasser gefördert

werden kann, um ein Fernwärmekraftwerk zu

versorgen. Das mineralisch hoch angereicherte

Wasser muss zudem chemisch untersucht werden,

damit an der Oberfläche die passsende Anlage

entwickelt werden kann. Umgesetzt wird

das Projekt von deeep, einem Gemeinschaftsunternehmen

des städtischen Versorgers Wien

Energie und der OMV, die aus dem Öl- und Gasgeschäft

ihr Know-how zu Geologie und Bohrtechnik

einbringt. 90 Millionen Euro sind für

das Projekt vorerst veranschlagt.

Am Ziel angekommen ist man mit dieser

ersten Wasserförderung noch nicht. In einem

nächsten Schritt wird versucht, erstmals einen

geschlossenen Wasserkreislauf herzustellen -

also Wasser zu fördern und durch ein zweites

Bohrloch wieder in den Untergrund zurückführen,

wo es sich aufheizt, bevor es erneut an die

Oberfläche gepumpt wird. Das passiert diesen

Winter. Die Testergebnisse werden für nächstes

Frühjahr erwartet. Danach werden die Anlagen

zur Wärmeübergabe an das Fernwärmenetz geplant

und errichtet. Ab 2028 sollen rund 20.000

Wiener Haushalte, vor allem in der Seestadt

Aspern, mit dieser umweltfreundlichen Wärme

versorgt werden. Wenn diesmal alles klappt.

Weitere Anlagen geplant

Die Planungen von Wien Energie und OMV

gehen über das Projekt in Aspern weit hinaus:

„Die erste Tiefengeothermie-Anlage Wiens ist

unsere Blaupause für den weiteren Ausbau: Bis

2040 wollen wir mit mehreren Anlagen nachhaltige

Fernwärme für bis zu 200.000 Wiener

Haushalte erzeugen”, erklärt Wien Energie-

Geschäftsführer Michael Strebl. Bis zu sieben

solcher Anlagen könnten es werden. (gp)

TIEFENGEOTHERMIE ASPERN AUF EINEN BLICK

■ Projektträger: Wien Energie und

OMV mit ihrem Gemeinschaftsunternehmen

deeep

■ Teststandort: Seestadtstraße 17

im 22. Bezirk (Bezirksteil Aspern)

■ Bohrbeginn: Dezember 2024

■ Erste Wasserförderung: Juli 2025

■ Erster Wasserkreislauf geplant für

Winter 2025/26

■ Danach Entwicklung und Errichtung

einer Anlage mit rund 20 Megawatt

Leistung für 20.000 Wiener

Haushalte

■ Inbetriebnahme geplant für 2028

■ Danach Bau weiterer Anlagen, um bis

2040 die Tiefengeothermie-Leistung

zu verzehnfachen (200 Megawatt

Leistung für 200.000 Haushalte)

ALLE INFOS ZUM PROJEKT UND ZUM INFOCENTER: WWW.DEEEP.AT

© Stadt Wien/Christian Fürthner (2)


W 19 | 11. 9. 2025

#ZUKUNFT

27

International Mobility Days 2025

Mobility in Transformation: Bei dem Networking-Event in der

WKÖ mit einem breiten Teilnehmerfeld aus über 60 Nationen

stehen Trends und Innovationen aus der Branche im Fokus.

Mit den International Mobility Days 2025 am

20. und 21. November in der WKÖ unterstützt

die Außenwirtschaft Austria österreichische Unternehmen

aus dem Mobilitätsbereich bei der

Neu: WKÖ Global Insights

Internationalisierung. Nutzen Sie unter

dem Motto „Mobility in Transformation”

interessante schäfts- und

Ge-

Exportchancen,

Neues WKÖ-Projekt bündelt Fachwissen und Kontakte

aus mehreren Bereichen und liefert Orientierung in einer

zunehmend fragmentierten Weltordnung.

AKTUELLE

INFOS AUS DER

AUSSEN-

WIRTSCHAFT

AUSTRIA

wko.at/aw

Handelskonflikte zwischen den USA und China,

Kriege, zunehmender Protektionismus und neue

geopolitische Allianzen verändern die Spielregeln

der globalen Wirtschaft grundlegend. Für

eine kleine, exportorientierte Volkswirtschaft

wie Österreich ist das eine große Herausforderung

- aber auch eine Chance, wenn man frühzeitig

die richtigen Schlüsse zieht. Genau hier

setzt die neue Plattform „Global Insights” der

WKÖ an. Sie liefert Infos zu wichtigen Entwicklungen,

kompakte geo- und wirtschaftspolitische

Analysen, Marktinformationen zu Wachstumsregionen,

eine Veranstaltungsübersicht sowie Einschätzungen

zu sicherheits- und verteidigungs-

entdecken Sie die Mobilitätsthemen der Zukunft

und treffen Sie internationale Einkäuferinnen

und Einkäufer sowie Kooperations- und Netzwerkpartnerinnen

und -partner. Die anwesenden

Branchen sind so vielfältig wie spannend:

Automotive, Schienenverkehr, Häfen & Logistikterminals,

Verkehrs- & Stadtplanung, Verkehrsinfrastruktur

& -management sowie Transport &

Logistik. Auch Behörden sind vor Ort. (wkö)

WEB-TIPP:

mobility-days.at

politischen Fragen auf EU-Ebene.

Und das alles mit gebündelter Kom-

petenz aus mehreren WKÖ-Fachbereichen.

Neben der Wirtschaftspolitik

bringen sich auch die Außenwirtschaft

Austria, die Europapolitik sowie die Stabsstelle

Krisenmanagement & Sicherheitsvorsorge ein.

Ergänzt wird die Plattform um Analysen internationaler

Think Tanks und Organisationen sowie

um Beiträge von Lookaut und MARI€, die geopolitische

Themen anschaulich aufbereiten. (wkö)

WEB-TIPP:

wko.at/global-insights

WEITERE TERMIN-TIPPS DER AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

TÜRKEI | INVESTMENT AND TRADING

Erhalten Sie am 13. Oktober in der WKÖ

Informationen aus erster Hand und

knüpfen Sie neue Kontakte.

SCHWEIZ | ROBOTIK UND DIGITALER

HOLZBAU

Die Zukunftsreise Bauvisionen am 13. und

14. Oktober nach Zürich bringt Sie mit

Führenden der digitalen Transformation

im Bauwesen zusammen.

DEUTSCHLAND | GRÜNER

WASSERSTOFF IM FOKUS

Tauchen Sie am 14. und 15. Oktober in

Berlin und Brandenburg in die Welt des

grünen Wasserstoffs ein.

KROATIEN |

GESUNDHEITSTOURISMUS

Bei der Wirtschaftsmission am 22. und 23.

Oktober nach Crikvenica können Sie sich

in diesem Zukunftsmarkt für moderne

Medizintechnik frühzeitig positionieren.

BORN GLOBAL LAUNCHPAD 2025

Am 28. Oktober erwartet Sie in Wien ein

Tag voller Impulse, die dabei helfen, den

Schritt über Grenzen hinweg zu gehen.

UKRAINE | INFRASTRUKTUR UND

ENERGIEWIRTSCHAFT

Präsentieren Sie am 13. und 14. November

in Warschau Ihr Angebot am Österreich-Stand

der Fachmesse „Rebuild

Ukraine - Construction & Energy”.

INDIEN | ZUKUNFTSREISE

Erkunden Sie vom 17. bis 22. November

Indiens Technologie- und Innovationsökosystem

in Bengaluru und New Delhi.

UK | THE FUTURE OF ARTIFICIAL

INTELLIGENCE FOR BUSINESS

Lernen Sie von 30. November bis

2. Dezember in London führende

KI-Expertinnen und Experten kennen.

KENIA | WIRTSCHAFTSMISSION

Nutzen Sie vom 1. bis 5. Dezember unsere

Wirtschaftsmission mit Fokus Gesundheitswesen

& erneuerbare Energien.

ITALIEN | ORBITING THE FUTURE

Die Zukunftsreise am 2. Dezember in

Turin bietet einen Einblick in den Space-

Sektor und Zugang zu Unternehmen.

USA | AUSTRIA @ SXSW 2026

Erleben Sie das größte Zukunfts-Happening

der Welt - die South by Southwest

(SXSW). Nehmen Sie vom 12. bis 17. März

an unserer Wirtschaftsmission „How to

Deal with the Future” in Austin/Texas teil.

ALLE VERANSTALTUNGEN:

wko.at/aussenwirtschaft/

veranstaltungstermine


28 #ZUKUNFT

Neue Regelungen für

Bei Zahlungsgeschäften stehen ab 9. Oktober wichtige Änderungen

bevor. Neben einer verpflichtenden Empfängerüberprüfung werden

Echtzeitüberweisungen in Zukunft ohne Mehrkosten möglich.

Grund für die anstehenden Änderungen

ist die EU Instant Payment-

Verordnung, die auf

mehr Sicherheit

sowie schnellere Abwicklungen

im Zahlungsverkehr

bei Überweisungen

abzielt. In Kraft getreten

ist diese zwar bereits im

April 2024. Die Implementierung

erfolgt jedoch

schrittweise, die nächste

Stufe der Umsetzung erfolgt

am 9. Oktober 2025. Ab diesem

Datum sind Kreditinstitute

verpflichtet, eine Empfängerüberprüfung für

SEPA-Überweisungen und SEPA-Echtzeitüberweisungen

durchzuführen.

„Die Sicherheit der Kunden hat für uns Banken

absolute Priorität und mit diesen neuen

© Erste Bank

Kleinanzeigen

/ Philipp Horak

Abläufen heben wir die Sicherheitsbarrieren

auf ein noch höheres Niveau”, schildert Hans

Unterdorfer, WK Wien-Obmann der

Sparte Bank und Versicherung. Die

verpflichtende Empfängerüberprüfung

gilt für Zahlungen, die in Euro und innerhalb

des europäischen Wirtschaftsraumes getätigt

werden. Von der Überprüfung ausgenommen

sind u.a. Eigenüberträge, Zahlungen an das Finanzamt

sowie Überweisungen auf Spar- oder

Kreditkonten. Geschäftskunden können auch

Unternehmen bei Sammelüberweisungen auf

die Namensüberprüfung (Opt-out) verzichten.

„Es ist künftig nicht mehr möglich,

einen falschen Empfängernamen

vorzutäuschen.”

Hans Unterdorfer, WK Wien-Spartenobmann Bank und Versicherung

Namensabgleich

Bei der Empfängerüberprüfung wird noch vor

der Autorisierung der Zahlung überprüft, ob der

angegebene Empfängername mit dem Kontoinhaber

übereinstimmt. Bei kleineren Abweichungen

wird der richtige Empfängername vorgeschlagen

und kann übernommen werden. Ist die

Abweichung größer wie etwa im Fall eines gänzlich

anderen Namens - wird die Überweisung

nicht durchgeführt. „Durch diese neue Regelung

ist es künftig nicht mehr möglich, jemandem einen

falschen Empfängernamen vorzutäuschen

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W 19 | 11. 9. 2025

#ZUKUNFT

29

Banküberweisungen

TIPPS ZUR VORBEREITUNG

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und so zu einer Überweisung zu bringen”, beschreibt

Unterdorfer: „Damit können wir viele

Betrugsversuche nun gleich im Keim ersticken.”

Darüber hinaus besteht jedoch die Möglichkeit,

die Überweisung auf ausdrücklichem

Wunsch trotzdem durchzuführen. Haftungen

trägt die Bank dafür natürlich nicht mehr.

Echtzeitüberweisungen

Eine weitere Änderung, die im Rahmen dieser

Verordnung auf uns zu kommt, betriffen Echtzeitüberweisungen.

Sämtliche Kreditinstitute

müssen ab 9. Oktober dieses Service ohne zusätzliches

Entgelt ermöglichen (wiederum für

Zahlungen in Euro innerhalb des EWR). In Echtzeit

erhält man auch Informationen zum Status

der Zahlung und erfährt also sofort, ob eine

Überweisung erfolgreich gewesen ist.

Vorteile für Utnernehmen liegen in schnellerem

Zahlungsverkehr, weniger Fehlüberweisungen

und keine Mehrkosten bei Echtzeitüberweisungen.

(red/pm)

MEHR INFOS

wko.at/finanzierung/zahlungsverkehrregeln

wko.at/bank-versicherung/eu-instantpayment-verordnung

Damit es ab 9. Oktober Zahlungsverkehr

nicht verzögern, sind folgende

Schritte vorab empfohlen:

■ Interne Bezahlprozesse prüfen

und ggf. anpassen.

■ Aktuelleste Electronic/Internetbanking-Version

installieren.

■ Genauen Kontoinhaber auf

Rechnungen anbringen (in Sonderfällen

an Bank wenden).

■ QR-Code auf Rechnungen mit

korrekten Zahlungsempfängerdaten

anbringen.

■ Prüfen, ob für regelmäßige Zahlungen

auch SEPA-Lastschriften

genutzt werden können.

■ Ausgabe von SEPA-Zahlungsanweisungen

(wegen Lesefehlern

beim Scannen) vermeiden.

■ Keine unbedruckten SEPA-Zahlungsanweisungen

ausgeben.

■ Geschäftspartner-Daten prüfen.

GRÜNPFLEGE

INSERIEREN IM „EXTRA”

Die nächste Themen und Termine:

25. SEPTEMBER

■ Sicherheit | Wellness & Gesundheit

ÜBERSETZUNGEN

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IMPRESSUM

Herausgeber und Medieninhaber:

Wirtschaftskammer Wien, 1020 Wien, Straße der

Wiener Wirtschaft 1, T 01 / 514 50 - 1637, E wienerwirtschaft@wkw.at.

Redaktion: Petra Errayes (DW 1415/pe),

Christina Michalka (DW 1718/chm), Pia Moik (DW 1311/

pm), Gary Pippan (DW 1320/gp), Erika Spitaler (DW 1291/

esp). CR: Martin Sattler. E-Mail: vorname.nachname@

wkw.at. Änderung der Zustelladresse: DW 1342. Anzeigenverkauf:

Erhard Witty, Roseggerstraße 30, 2604

Theresienfeld. T 0676 / 401 45 46. Anzeigenannahme:

Annahme nur schriftlich per E-Mail an e.witty@wienerwirtschaft.info

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Franz Jonas Platz 1/1, 1210 Wien

Nach telefonischer Vereinbarung unter

0676/329 35 82

Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H & Co KG, 1230

Wien, Richard-Strauss-Straße 16. Jahresbezugspreis:

€ 54. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien kostenlos.

Nachdruck oder Verwendung in Online-Medien

nur bei voller Quellenangabe gestattet. Grundlegende

Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen

aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien. Offenlegung

der Eigentumsverhältnisse nach dem Mediengesetz:

Wirtschaftskammer Wien, 1020 Wien, Straße der

Wiener Wirtschaft 1. Siehe auch: wko.at/offenlegungwien.

Verbreitete Aulage laut ÖAK: 114.441 (1. Hj. 2025).

Alle geschlechtsspeziischen Formulierungen meinen

die weibliche und männliche Form.


30 #ZUKUNFT

Termine für Sie

Aus unserem Workshop- und Veranstaltungskalender

WISSEN FÜR

UNTERNEHMER

WORKSHOPS

WKO.AT/WIEN/

WORKSHOPS

© soyibakter | stock.adobe.com

© Sandra Tauscher © Stimmkultur

Barbara Walcher ist ausgebildete Sprecherin

und diplomierte Stimm- und Sprechtrainerin.

Kapitalmarkt für KMU

Der Kapitalmarkt wirkt kompliziert, teuer, elitär?

In diesem Webseminar erfahren Sie, warum

genau das Gegenteil der Fall ist. Welche

Finanzierungswege stehen Unternehmen offen

- und wann lohnt sich ein Listing an der Wiener

Börse? Denn für den Kapitalmarkt muss man

kein ATX Unternehmen sein.

Claus Rominger, Deputy Head of Capital

Markets der Wiener Privatbank, und Henriette

Klaudia Wurzer ist Success-Coachin,

Psychologin und Trainerin.

Ihre Stimme im Business

wirkungsvoll einsetzen

Als Unternehmerin und Unternehmer verkaufen

Sie nicht nur Ihre Dienstleistung, sondern

auch sich selbst - und das durch Ihre Stimme

und Körpersprache. Diese beiden Faktoren haben

einen entscheidenden Einfluss auf Sympathie

und Erfolg im Geschäftsleben - oder auch

auf Ablehnung und Misserfolg. Durch das gezielte

Zusammenspiel von Stimme und Körpersprache

können Sie das Vertrauen Ihrer Kundinnen

und Kunden gewinnen und eine nachhaltige

Beziehung aufbauen. Überlassen Sie daher den

hörbaren Teil Ihrer Persönlichkeit und Ihre

nonverbale Kommunikation nicht dem Zufall.

Lininger, Director Issuers der Wiener Börse,

geben einen praxisnahen Überblick über die

Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung

über den Kapitalmarkt.

INFOS & ANMELDUNG

Dienstag, 16. September, 14 bis 15 Uhr

wko.at/wien/veranstaltungen

Kapitalmarkt

Die diplomierte Stimm- und Sprechtrainerin

Barbara Walcher zeigt im Präsenz-Workshop

„Die Stimme im Business” die Kriterien einer

überzeugenden und klanvollen Stimme. Sie

erhalten wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Stimme

und Körpersprache optimieren können, um

noch wirkungsvoller zu kommunizieren.

Transformationen für Ihren Erfolg

Gibt es Ziele in Ihrem (Business-)Leben, die Sie

trotz großer Anstrengungen und guten Strategien

nicht erreichen? Was die Ursachen dafür sind

und wie Sie diese lösen, zeigt Ihnen Unternehmensberaterin

Klaudia Wurzer in dem Präsenz-

Workshop „Mind Mastery: Tiefgreifende Transformation

für Ihren Erfolg!”.

Wurzer vermittelt die mentalen Mechanismen

für die Verwirklichung Ihrer Ziele und gibt

Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für de-

© Alterfalter | stock.adobe.com

INFOS & ANMELDUNG

Donnerstag, 25. September, 10 bis 12 Uhr

Ort: WK Wien, 1020 Wien

wko.at/wien/workshops

-> Persönlichkeitsentwicklung

ren Umsetzung. Sie bekommen eine Erfolgsformel

an die Hand, die es Ihnen ermöglicht, Ihre

limitierenden Glaubenssätze zu einem Erfolgs-

Bewusstsein zu transformieren.

INFOS & ANMELDUNG

Dienstag, 16. September, 15 bis 17 Uhr

Ort: WK Wien, 1020 Wien

wko.at/wien/workshops

-> Persönlichkeitsentwicklung


W 19 | 11. 9. 2025

#ZUKUNFT

31

Wie Sie in 60 Sekunden

andere überzeugen

Stellen Sie sich vor, Sie haben wenige Sekunden

Zeit, um Ihre Idee, Ihr Business oder Produkt

vorzustellen? Die meisten Unternehmerinnen

und Unternehmer sind nicht gut genug vorbereitet

und tun sich in diesen Situationen sehr

schwer. Haben Sie eine prägnante Erklärung parat?

Personen, die oft in der Öffentlichkeit sprechen,

sollten einen Elevator Pitch in petto haben.

Sprech- und Stimmtrainerin Nikola Vodicka

erklärt im Präsenz-Workshop „Elevator Pitch”,

wie Sie mit einem klaren Pitch Geschichten

erzählen und Interesse wecken können.

INFOS & ANMELDUNG

Montag, 13. Oktober, 10 bis 12 Uhr

Ort: WK Wien, 1020 Wien

wko.at/wien/epu

-> Kundengewinnung

© Alexander Todorovic

Nikola Vodicka hat u.a. mehrjährige Erfahrung

als Videoproduzentin und Regisseurin.

Lichtblicke - Fotografie im Fokus

© William Knaack

Eine Impression der Ausstellung 2024

© Sima Prodinger

Fotografie bewahrt Geschichten, Eindrücke

und Emotionen - und eröffnet die Möglichkeit,

persönliche Erlebnisse festzuhalten und mit

anderen zu teilen. Die Ausstellung „Lichtblicke

- Fotografie im Fokus” der Landesinnung

Wien Berufsfotografie lädt dazu ein, die ganze

Bandbreite professioneller Fotografie im Großformat

zu entdecken. Vom 16. September bis

30. Oktober sind die Lichtblicke im Wiener

Prater zu erleben. Ausgestellt sind die 30 Landespreis-Siegerbilder

sowie die vier besten Einreichungen

des Wiener Nachwuchses. Der Ausstellungsort

startet am Schweizerhausplatz und

geht entlang der Straße des Ersten Mai.

INFOS

Lichtblicke im Wiener Prater

16. September bis 30. Oktober

NOCH MEHR TERMINE

USA: INTERKULTURELLES TRAINING

Mittwoch, 17. September, 9 bis 13 Uhr

Kommunikationsstratege Guillermo Nanni

aus New York zeigt in diesem Präsenz-

Workshop (in englischer Sprache) Strategien,

um Missverständnisse aufgrund

kultureller Unterschiede zu vermeiden und

eine klare Kommunikation mit Geschäftspartnern

zu fördern. Der Fokus liegt auf

der US-amerikanischen Geschäftskultur.

fwko.at/wien/aussenwirtschaft/veranstaltungen-wien

GASTRONOMIE WORKSHOP

Donnerstag, 18. September, 17 bis

18.30 Uhr

Sie planen einen Gastronomiebetrieb zu

eröffnen? Sie haben Fragen zur Standortsuche

und zu den Herausforderungen,

die Ihnen bevorstehen? Gastro-Experte

Rudolf Endlicher (Inhaber ImmoShopbörse)

gibt wichtige Tipps aus erster Hand.

-> wko.at/wien/workshops

-> Betriebsstandort

SCHMERZFREI UND ERFOLGREICH

Dienstag, 23. September, 14 bis 15 Uhr

Schmerztherapeutin Boshra Amasha

beleuchtet die häufigsten Schmerzen,

die insbesondere Unternehmerinnen und

Unternehmer belasten. Weiters präsentiert

sie u.a. praktische Übungen nach der

Liebscher & Bracht Methode für den Büroalltag,

die Bandscheiben und Gelenke

stärken und die Produktivität steigern.

-> wko.at/wien/orkshops

-> Unternehmensführung

SELBSTMANAGEMENT

Montag, 29. September, 10 bis 11 Uhr

Sie wollen etwas weiterbringen, Ihre

Vorstellungen und Träume verwirklichen?

Ein aktives, produktives Leben führen?

Unternehmensberaterin Susanne Jech

präsentiert in diesem Online-Seminar

Werkzeuge und Motivation für Ihr persönliches

Selbst- und Zeitmanagement.

fwko.at/wien/workshops

-> Unternehmensführung

SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Donnerstag, 2. Oktober, 9 bis 11 Uhr

Unternehmensberater Gerold Halmetschlager

zeigt Ihnen in diesem Präsenz-

Workshop, wie die Unternehmensstrategie

in Ihre Mission und Vision eingebettet ist

und was das explizit für Angebotsportfolio,

(Web-)Auftritt, Vertriebsstrategie und

Kundenstruktur bedeutet.

fwko.at/wien/workshops

-> Unternehmensführung

DIE VISIONEN IM MITTELPUNKT

Montag, 6. Oktober, 15.30 bis 17 Uhr

Jedes EPU braucht eine klare Vision. In

diesem Präsenz-Workshop zeigt Ihnen

Businesscoachin Magdalena Fischer auf

bildhafte und spielerische Art, wie Sie

diese Vision erfolgreich entwickeln.

fwko.at/wien/workshops

-> Persönlichkeitsentwicklung

ALLE WEITEREN EVENTS UNTER:

wko.at/wien/veranstaltungen


© Елена Бутусова | Kainat – adobe.stock.com

NO

Business Days

NOW or never –

Ihr Business wartet nicht

Hands-on Beratungen & Keynotes

von echten Game-Changern

5. – 6. November 2025

Haus der Wiener Wirtschaft

Straße der Wiener Wirtschaft 1

1020 Wien

JETZT

ANMELDEN!

#nowbd25

wko.info/now-business-days

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