Wiener Wirtschaft 19/2025 - 11.09.2025
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Österreichische Post AG. PZ 17Z041093 P. WK Wien, Straße der Wiener Wirtschaft 1, 1020 Wien, Post-Nr. 19 | € 1,90. Nicht retournieren. 49. Jahrgang | Ausgabe 19 | 11. September 2025
© Melanie Nedelko
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Wien
Wiens Handwerk
hat Zukunft
Wie Unternehmen traditionelle Handwerkskunst mit Innovation verbinden - Seite 6
Mehr Gründungen
Im ersten Halbjahr
wurden in Wien 5584
Unternehmen neu
gegründet. Seite 5
Wiener Ortstaxe
Der Streit zwischen
Stadt und Wirtschaft
wegen der Erhöhung
ist beigelegt. Seite 14
Im Bild:
Goldschmiedemeisterin
Marlene Pletz
Währungszone
Bulgarien führt im
Jänner 2026 den Euro
ein. Wiens Wirtschaft
proitiert. Seite 24
Extra
zu Nachhaltigkeit
mit vielen praktischen
Infos - im Mittelteil
zum Herausnehmen.
2 AM PUNKT
6
HANDWERK
Tradition und
Fachwissen vereint
© Florian Wieser
21
BETRIEBSANLAGE
Was tun bei einem
Inhaberwechsel?
© Melanie Nedelko
14
ORTSTAXE
Dominic Schmid
schafft neue Lösung
© Christian Vorhofer | WKO
AM PUNKT
WIRTSCHAFTSLEBEN
TIPPS
4 JUNGE WIENER BEI EUROSKILLS
Aktuelle Kurzmeldungen
5 WIEN IST GRÜNDER-HOTSPOT
Aktuelle Kurzmeldungen
IM FOKUS
6 HANDWERK IST GELEBTE TRADITION
Wichtiger Teil der regionalen Wirtschaft
7 VON DRECHSLERN BIS BUCHBINDERN
Viel Handarbeit im Wiener Handwerk
8 HANDWERK UND NACHHALTIGKEIT
So zukunftsfit sind die Betriebe
9 DIE STANDORTWAHL
So unterstützt die WK Wien
26
GEOTHERMIE
Durchbruch bei
Wärmeversorgung
10 NEU IN WIEN
Unternehmen, Standorte, Online-Shops
12 WIRTSCHAFTSFAKTOR TOURISMUS
WKÖ zur Zukunft einer Erfolgsgeschichte
13 START DER ERSTEN LOGISTIK-HAK
Neues Angebot an Vienna Business School
14 ORTSTAXE: STREIT IST BEIGELEGT
WK Wien verhandelt neues Modell
15 REKORD BEI FÖRDERANTRÄGEN
Aktuelle Wirtschaftsmeldungen
16 FRISEUR-SALON ZU ÜBERGEBEN
Aus der Nachfolgebörse Wien
17 FRISCHER WIND IM 13. BEZIRK
Im Bezirk aktuell
I
EXTRA
NACHHALTIGE ZUKUNFT
Acht Seite „extra” mit Infos und
Kontakten zum Thema Nachhaltigkeit
zum Herausnehmen im Mittelteil
© Stadt Wien/Christian Fürthner
18 FRAGEN UND ANTWORTEN
zu Wirtschafts-, Steuer- und Arbeitsrecht
sowie zur Lehrlingsausbildung
20 ALS LEHRLING INS AUSLAND
So funktionieren Auslandspraktika
21 BETRIEBSANLAGEN-GENEHMIGUNG
Was tun, wenn der Inhaber wechselt?
22 DAS UNTERNEHMERTRAINING
Aktuelle Infos aus dem WIFI Wien
23 SO FUNKTIONIERT STORYTELLING
Expertin Mareike Tiede gibt Tipps
#ZUKUNFT
24 BULGARIEN FÜHRT DEN EURO EIN
Was das für Wiens Wirtschaft bedeutet
26 WIENS UMWELTFREUNDLICHE WÄRME
Erste Tiefengeothermie-Anlage entsteht
27 ORIENTIERUNG IN UNSICHERER ZEIT
Neues aus der Außenwirtschaft Austria
28 NEUES BEI BANKÜBERWEISUNGEN
Das ändert sich mit 9. Oktober für
Unternehmen, Behörden und Private
30 VERANSTALTUNGEN UND TERMINE
Das sollten Sie nicht verpassen
NÄCHSTE AUSGABE: 25. SEPTEMBER
W 19 | 11. 9. 2025
AM PUNKT
3
SPRECHEN SIE Wirtschaft?
Wiener Ortstaxe, die
3,5
ab
Prozent
© Weinwurm Fotograie
Wien ist anders - auch bei der Ortstaxe,
also bei der Abgabe, die Nächtigungsgäste
an ihre Unterkunftsgemeinde zu
leisten haben. In der Regel ist das in
Österreich ein ixer Euro-Betrag pro erwachsenem
Gast und Nacht. Nicht so in
Wien, da ist es ein ixer Prozentsatz auf
den Nächtigungsumsatz ohne Umsatzsteuer,
ohne Frühstück und abzüglich
einer elfprozentigen Pauschale. Nicht
ganz einfach also und zudem wirkt die
Taxe umsatzabhängig. Um den Wiener
Ortstaxen-Prozentsatz ist in Wien vorige
Woche ein heftiger Streit entbrannt,
denn die Stadt hatte angekündigt, die
Abgabe von 3,2 Prozent auf 8,5 Prozent
zu erhöhen - also eine Anpassung
um 166 Prozent, und zwar schon ab
1. Dezember. Das Problem: Viele Zimmer
wurden schon auf Monate im Voraus
zum bisherigen Preis verkauft. Den
Kunden darf die höhere Abgabe nicht
nachverrechnet werden, die Wiener Hotels
müssten sie daher selbst bezahlen.
Jetzt gibt es eine neue Lösung. Mehr
dazu auf Seite 14.
Inlation dürfte Österreich im Jahresschnitt 2025 erreichen,
schätzt Raiffeisen Research nach dem Anstieg der
Teuerungsrate auf voraussichtlich 4,1 Prozent im August.
Das Auslaufen der Strompreisbremse im Jänner 2025
habe für einen absehbaren Inlationsschub gesorgt, der
Jänner 2026 aus der Preisrechnung wieder herausfalle.
Zitat der Woche
„Der Rückgang bei den Exporten
geht vor allem auf den Handel
mit den USA zurück.”
Manuela Lenk, neue Generaldirektorin der Statistik Austria,
zur mageren österreichischen Handelsbilanz im 1. Halbjahr 2025
„Wien als
Tourismusstadt
weiter stärken.”
Walter Ruck, Präsident der WK Wien
Was die Wirtschaft wie ein Bissen Brot
braucht, ist Planbarkeit. Bestes Beispiel ist
die Ortstaxe. Die Stadt Wien hatte vor, diese
ab Dezember 2025 drastisch zu erhöhen.
Wegen der Kurzfristigkeit hätten die Beherbergungsbetriebe
diese Steigerung selbst
finanzieren müssen. Denn viele Verträge,
beispielsweise für die Wintersaison oder
Kongresse, sind bereits inklusive der alten
Ortstaxe abgeschlossen worden. Die Erhöhung
fällt nun geringer aus und kommt
deutlich später. Was unseren Tourismusunternehmen
Planbarkeit sichert. Ich bin
froh, dass wir hier in Gesprächen mit der
Stadt eine gute Lösung gefunden haben.
Unser aller Ziel muss es sein, sowohl
den guten Ruf Wiens als Tourismusdestination
zu erhalten und die hohe Qualität
unserer touristischen Dienstleistungen
weiter zu verbessern, als auch die Aufenthaltsqualität
unserer Gäste kontinuierlich
zu steigern. Wichtig ist, dass Gelder, die
die Stadt aus dem Tourismus einnimmt -
etwa aus der Ortstaxe -, für dieses Ziel eingesetzt
werden.
Foto Ruck rechts oben: © Christian Skalnik
Bezahlte Anzeige
Letzte Meldung
Die ÖBB haben im Güterzentrum
Wien Süd in Favoriten die nächste
Ausbaustufe gestartet. Die Kapazität
dieses wichtigsten Güterbahnhofs
der Ostregion soll dadurch um
44 Prozent steigen. Die Inbetriebnahme
ist für Ende 2026 geplant.
Zusätzliche Gleise werden die Abwicklung
des Güterumschlags vereinfachen,
versprechen die ÖBB.
Mehr Wertschöpfung
Zu einer erhöhten Aufenthaltsqualität
gehört auch, dass Touristinnen und Touristen
am Sonntag in Wien einkaufen können.
Und dass es Unternehmen möglich
gemacht wird, in definierten Tourismuszonen
ihre Geschäfte am Sonntag aufzusperren
– wenn sie das wollen. So können
wir Wien als Tourismusstandort weiter
verbessern und auch die Wertschöpfung
steigern. Denn im internationalen Wettbewerb
weht ein rauer Wind.
SCHREIBEN SIE MIR!
walter.ruck@wkw.at
facebook.com/WalterRuck
4 AM PUNKT
Betriebe abhängig
von US-Technologie
Das Wiener Team für EuroSkills 2025: (v.l.) Tarik Begeta, David Herzina-Rusch, Raphael Beutel,
Spartenobfrau Maria Neumann, Stefan Tomp, Tobias Weißengruber und Markus Wizany
Junge Wiener bei EuroSkills
Bei der Berufseuropameisterschaft Euro-
Skills 2025 in Herning (Dänemark) kämpfen
heuer rund 600 Fachkräfte in 38 Berufen um
den Titel. Für Österreich gehen 44 junge Spitzenfachkräfte
an den Start. Mit im Aufgebot sind
auch sechs Wiener: das IT-Netzwerk-Systemadministratoren-Duo
Stefan Tomp und Tarik
Begeta, das Industrie 4.0-Gespann David Herzina-Rusch
und Raphael Beutel sowie Webentwickler
Markus Wizany und Digitalkonstrukteur
Tobias Weißengruber. Sie alle haben ihre
berufliche Ausbildung - an höheren Schulen
oder in einer Lehre - abgeschlossen und sind
unter 25 Jahre. Maria Neumann, Spartenobfrau
Gewerbe und Handwerk der WK Wien meint:
„Wir sind stolz auf unsere jungen Talente, die
Wien mit ihrem Wissen und Engagement auf
europäischer Bühne vertreten. Unsere jungen
Fachkräfte stehen für Exzellenz, Innovation
und den hohen Standard der Wiener Berufsbildung.”
Seit 2008 gab es für Wien bei EuroSkills
sechsmal Gold- und 14-mal Silbermedaillen.
© SkillsAustria/Florian Wieser
Österreichs börsennotierte Unternehmen
sind in ihrer IT-Infrastruktur stark von US-
Technologien abhängig. 59 Prozent setzen
die Services für zentrale Unternehmenssysteme
ein - in Gesamteuropa sind es 74
Prozent, in Irland sogar 93 Prozent. Das
zeigt eine Studie des Schweizer Technologieunternehmens
Proton. Dafür wurden
anhand Domains festgestellt, welche E-
Mail-Dienste als Kernbestandteil der Technologieinfrastruktur
verwendet werden.
Bestimmte Branchen, wie etwa die Pharmaindustrie,
die Biotechnologie, Life Science,
Versicherungen, Telekom-Dienste,
Energie und der Automobil-Sektor sind
besonders von US-Technologien abhängig.
Störungen in US-Netzwerken oder politische
Konflikte könnten dadurch die betriebliche
Kontinuität Europas schwächen.
Öffis und Parken in
Wien werden teurer
© sitthiphong | stock.adobe.com
© astrosystem | stock.adobe.com
Betriebe investieren in
Ressourcenschonung
Jedes zweite Wiener Unternehmen (53 Prozent)
investiert heuer in Nachhaltigkeitsprojekte - am
stärksten im Bereich der Ressourcenschonung
(64 Prozent). Fast ein Drittel der Betriebe (31
Prozent) forciert Mobilität mit alternativen Antrieben.
56 Prozent haben den Energiebedarf
der Raumwärme bereits gesenkt. Das ergibt
eine aktuelle Umfrage von Marketmind im Auftrag
der Wirtschaftskammer Wien und aws.
Die Jahreskarte der Wiener Linien kostet ab 2026
467 Euro statt bisher 365 Euro. Das ist eine Preiserhöhung
von 28 Prozent. Die Einzelfahrkarte
wird 3,20 Euro statt bisher 2,40 Euro kosten. Bei
digitalen Fahrscheinen gibt es einen Rabatt. Die
monatlichen Gebühren für das Wiener Parkpickerl
werden von 10 Euro auf 13 Euro erhöht. Der 30-Minuten-Parkschein
kostet künftig 1,70 Euro statt
bisher 1,30 Euro (+31 Prozent) - die letzte Preisanpassung
der Parkscheine gab es im Jänner 2025.
© Arthon | stock.adobe.com
Hohe Lebensqualität
Bei der jährlichen Expat Insider Umfrage
von InterNations lobten die Arbeitskräfte
Österreich für die hohe Lebensqualität
(Platz 4). Die Unfreundlichkeit der Einheimischen
belastet jedoch das Ergebnis
(Platz 44). Somit belegt Österreich insgesamt
Rang 23 von 46 untersuchten Ländern.
Auch beim bargeldlosen Zahlen
liegt Österreich nur auf Platz 43. Bei Natur,
Landschaft und Freizeitmöglichkeiten
liegt unser Land jedoch im Spitzenfeld.
© Andrej | stock.adobe.com
W 19 | 11. 9. 2025
AM PUNKT
5
© Hunia Studio | stock.adobe.com
Wien ist Gründer-Hotspot
Im ersten Halbjahr 2025 wurden in Wien 5584
Unternehmen gegründet - das sind acht Prozent
mehr als im Vorjahr. „Wien beweist einmal
mehr, dass unsere Stadt ein ausgezeichnetes
Pflaster für Wirtschaftstreibende ist - und damit
auch die Gründerhauptstadt Österreichs”,
sagt Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter
Ruck.
Die meisten Gründungen gab es in Favoriten
(542), Donaustadt (487) und Leopoldstadt
(361). Drei Viertel (77 Prozent) gründeten Einzelunternehmen
und 13 Prozent eine GmbH.
Die wichtigsten Gründe, sich selbstständig zu
machen, sind die flexiblere Zeit- und Lebensgestaltung
(75 Prozent), der eigene Chef bzw.
die eigene Chefin sein (75 Prozent) sowie neue
Berufsperspektiven (61 Prozent). 29 Prozent waren
davor in der Privatwirtschaft angestellt. Die
stärkste Gruppe der Neugründer sind die 31- bis
40-Jährigen (35 Prozent), gefolgt von den 21- bis
30-Jährigen (24 Prozent). 62 Prozent machten
sich hauptberuflich selbstständig.
„Die Wiener Gründerlandschaft ist so vielfältig
wie die Stadt selbst - von innovativen Tech-
Start-ups bis zu kreativen Ein-Personen-Unternehmen.
Diese Dynamik ist ein starkes Zeichen
für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts”,
sagt Ruck. Das Gründerservice der
WK Wien führte im ersten Halbjahr 19.403 telefonische
und persönliche Beratungen durch.
Bis zum Jahresende werden insgesamt rund
10.300 Neugründungen erwartet.
Weiterhin Skepsis
bei Kryptowährung
Die Österreicherinnen und Österreicher
bleiben skeptisch beim Anlegen in Kryptowährungen.
Bei einer Marketagent-Umfrage
unter 2000 Personen sehen zwei Drittel
(67 Prozent) der Befragten die Anlageform
aufgrund hoher Kursschwankungen als risikoreich
an und 61 Prozent fürchten sich vor
Cyberkriminalität und Betrug. Ein Viertel
der Befragten (26 Prozent) steht Kryptowährungen
positiv gegenüber. Dabei wird die
Unabhängigkeit vom Bankensystem als Vorteil
gesehen. Die höchste Investitionsbereitschaft
in Krypto zeigen Männer (53 Prozent)
und die Generation Z (63 Prozent).
© Bildwerk | stock.adobe.com
KEINE NoVA für Kasten- und Pritschenwagen 2
KEINE Vorsteuer für Unternehmer 3
KEIN Sachbezug für vollelektrische Modelle 4
1
2
MEHR Nutzen, WENIGER Steuern
Die neuen Kasten- und Pritschenwagen von Volkswagen Nutzfahrzeuge.
vw-nutzfahrzeuge.at
Bezahlte Anzeige
1
Erhalten Sie serienmäßig eine um 3 Jahre verlängerte Garantie im Anschluss an die 2-jährige Herstellergarantie, bei einer maximalen Gesamtlaufleistung von 100.000 km bei Caddy, dem
neuen California, ID. Buzz und Multivan und 250.000 km beim neuen Transporter (je nachdem, welches Ereignis als Erstes eintritt). Über die weiteren Einzelheiten zur Garantie informiert
Sie Ihr Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. Bei Aus- und Aufbauten nur gültig für werksseitigen Lieferumfang. 2 Per 01.07.2025 gilt für Kastenwagen und Pritschenwagen (Klasse N1) eine
NoVA-Befreiung. 3 Für Unternehmer ist bei betrieblicher Nutzung der Vorsteuerabzug für alle Modelle möglich. Ausgenommen ID. Buzz Pure, Pro und GTX mit normalem Radstand. 4 Modelle
mit einem CO₂-Ausstoß von 0 g/km sind vom Sachbezug ausgenommen. Das trifft auf alle vollelektrischen Modelle, wie den ID. Buzz, ID. Buzz Cargo, e-Transporter und e-Caravelle von
Volkswagen Nutzfahrzeuge zu. Kraftstoffverbrauch: 0,5 – 9,7 l/100 km.Stromverbrauch: 18,5 – 28,2 kWh/100 km. CO₂-Emissionen: 0 – 254 g/km. Symbolfoto. Stand 07/2025.
Wiener_Wirtschaft_NoVA_0725_200x128_DU01092025.indd 1 18.07.25 11:11
6 IM FOKUS
DRECHSLER
BÜRSTENMACHER
© Philipp Kaiserreiner
„Das Handwerk soll
erhalten bleiben.”
Felix Auzinger,
www.felixauzinger.at
Felix Auzinger hat die Liebe zum
Drechslerhandwerk schon im zarten
Alter von sechs Jahren in der Werkstatt
seines Großonkels entdeckt. Das
Kunstdrechseln ist auf dem Tischler-
Handwerk aufgebaut. Nachdem er die
Fachschule für Drechslerei in Hallstatt
absolvierte, arbeitete er in einem
Meisterbetrieb, bis er schließlich 2018
seinen eigenen Betrieb in Gmunden
gründete. 2021 übersiedelte er mit
seiner Werkstatt nach Wien, wo er
auch eine kleine Ausstellung betreibt
und in einem Werkstattverein tätig
ist. Auzinger hat sich vor allem auf
Handdrechseln spezialisiert, produziert
kleine Serienstücke und erledigt Restaurationsarbeiten.
„Oft liegt der Fokus
heute auf günstigen und möglichst
einfachen Produkten. Dennoch gibt
es Menschen, die am Kunstdrechseln
interessiert sind und die Arbeiten wertschätzen.
Ich möchte dazu beitragen,
dieses Handwerk zu erhalten.”
HANDWERK
ist gelebte
Tradition
Alte Handwerksbranchen prägen Wien bis heute.
Sie bewahren Tradition wie auch Fachwissen und
sind ein wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaft.
VON CHRISTINA MICHALKA UND ERIKA SPITALER
Pinsel für Künstler, Restaurateure
und zum Rasieren, Bürsten
zur Schuh- und Körperpflege,
für Obst und Gemüse, zum Autowaschen
und Parkett polieren,
Besen in allen Größen und für
verschiedenste Zwecke, Rauchfangkehrerbedarf
und der gute, alte Bartwisch - das Sortiment von
Gerhard Duchac ist riesig. Der 48-Jährige führt
in Hernals Wiens letzten Bürstenmacherbetrieb.
Übernommen hat er „Meier Bürsten” von seinem
Schwiegervater Norbert Meier, einen der
letzten Meister dieses Metiers, in dem es seit
2007 keine Lehre mehr gibt. Mehr als 50 Jahre
lang hatte dieser den 1918 gegründeten Familienbetrieb
geleitet. Seine Kunden: Vor allem Gewerbe-
und Industriebetriebe, die Spezialwünsche
haben oder besondere Qualität suchen.
Dass das Unternehmen weitergeführt wird,
war bei weitem nicht immer klar. Gerhard
Duchac, Betriebswirt mit Uni-Abschluss, hatte
viele Jahre als Betriebsleiter in Produktionsbe-
GOLDSCHMIEDIN
„Schmuck ist Handwerk, das Generationen verbindet.”
Marlene Pletz, www.rosamarlene.at
© Melanie Nedelko
Marlene Pletz betreibt ein Atelier mit
Werkstatt im Herzen des 7. Bezirks.
Die Kombination aus präziser Technik und
ästhetischer Gestaltung fasziniert Marlene
Pletz seit jeher. Der Beruf Goldschmiedin
wurde zur Leidenschaft und so konnte
sie mit der Gründung von „Rosa Marlene”
2013 den Traum der Selbstständigkeit
verwirklichen. „Diese Handwerkskunst
erlaubt mir, die Natur neu zu interpretieren,
Materialien zu entdecken und zu formen.
Das Highlight meiner Passion? Emotionale
Geschichten meiner Kundinnen und Kunden
in sichtbare und tragbare Schmuckstücke
zu übersetzen.” Schmuck ist Erinnerung,
Haltung und Emotion. Pletz möchte
Tradition mit Verantwortung, Handwerk
und Innovation verbinden. In ihrer Werkstatt
arbeitet die Goldschmiedmeisterin
mit recycelten Edelmetallen aus Wien und
bietet auch nachhaltig hergestellte Labor-
Diamanten an - aus Liebe zur Natur.
© M. Baumgartner
W 19 | 11. 9. 2025
IM FOKUS
7
Im Bild: Gerhard Duchac führt seit vorigem
Herbst Wiens letzten Bürstenmacherbetrieb.
www.buerste.at
BUCHBINDERIN
„So ziemlich alles
ist Handarbeit.”
Kerstin Czerwenka,
www.buchbinderin.at
trieben gearbeitet. Der Wunsch, selbst gestalten
und entscheiden zu können, gepaart mit Interesse
und Liebe für das Handwerk seines Schwiegervaters,
brachten ihn schließlich zu dem Entschluss,
seinen gut bezahlten Job aufzugeben
und das Bürstenmachen zu erlernen.
Vier Jahre lang arbeitete er an der Seite von
Norbert Meier, der ihm jeden Handgriff von der
Pike auf beibrachte. „Ich habe vom Besten gelernt”,
zollt Duchac dem Lehrmeister Respekt.
Seit Herbst 2024 führt er den Betrieb nun alleine
- mit Überzeugung und Liebe, wie er sagt.
„Es ist schön, das Handwerk zu beherrschen.
Mit meiner Hände Arbeit etwas zu schaffen und
Lösungen für Kunden zu finden, das ist ein gutes
Gefühl.” Aber klar, es müsse sich auch wirtschaftlich
lohnen. Deshalb setzt Gerhard Duchac
auf stärkere Sichtbarkeit seines Betriebs und auf
Social Media-Präsenz, um mehr Privatkunden zu
erreichen - Menschen, die Qualität schätzen und
bewusst lokal erzeugten Produkten den Vorzug
geben vor billiger Massenware.
© Florian Wieser
Kerstin Czerwenka ist durch Zufall an
das Handwerk geraten. Sie hat damals
einen Ausbildungsplatz gesucht
und eine Lehrstelle als Buchbinderin
gefunden. „Es hat vom ersten Moment
an Spaß gemacht - ich habe den
besten Beruf gefunden”, erzählt Czerwenka.
Handbuchbinderei ist eine
komplexe Aufgabe mit vielen Arbeitsschritten.
Diese Abwechslung und die
Kreativität bei der Auswahl von Papier
und Farbe gefallen der Buchbindermeisterin
am besten an ihrem Beruf.
Im Jahr 2007 hat sie sich selbstständig
gemacht und ihr eigenes Unternehmen
gegründet. „Buchbinden
ist reines Handwerk, bei dem sich in
den letzten 50 bis 60 Jahren nicht
viel geändert hat. So ziemlich alles
ist Handarbeit. Für manche Arbeiten
braucht man Geräte, z.B. bei der Prägung
für gerade Linien. Sie dienen zur
Arbeitserleichterung.”
SCHUHMACHER
„Unser Handwerk erlebt eine stille Renaissance.”
Mirko Snajdr, www.orthopaedie-snajdr.at
© wkw/Trummer
Mirko Snajdr (r.) und
Mitarbeiter Maximilian Schiebel
Maßschuhe gelten als Ausdruck von
echtem, handgemachtem Luxus, sagt
Mirko Snajdr, Innungsmeister der Wiener
Schuhmacher. „Getragen wird dabei nicht
nur ein Unikat, sondern ein Stück Wiener
Handwerksgeschichte.“ Er selbst betreibt
seit 27 Jahren eine 1902 gegründete Werkstätte
für Maß- und Orthopädieschuhe.
Rund 60 Stunden Handarbeit stecken in
einem Paar Maßschuhe. Ist der Leisten
bereits vorhanden, sind es immerhin
40 Stunden für ein Folgepaar. Die Branche
ist in den letzten Jahrzehnten leicht
geschrumpft - aktuell gibt es rund 180
Schuhmacherbetriebe in Wien, von denen
viele aber nur reparieren. Der Trend zu
Nachhaltigkeit habe der heimischen
Branche, die auch von vielen internationalen
Kunden geschätzt wird, eine „stille
Renaissance” verschafft, so Snajdr.
8 IM FOKUS
Mit Massenware hat das Handwerk
nichts am Hut. Im Gegenteil: „Individuelle
Maßfertigung und ein hoher Anteil
an Handarbeit sind ebenso charakteristisch
wie der enge Austausch mit Kundinnen
und Kunden, der Einsatz von
speziellem Fachwissen und ein starker
Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit”,
betont Maria Neumann, Spartenobfrau
Gewerbe und Handwerk der WK Wien.
© Florian Wieser
© CaioKauffmann
„Traditionshandwerke sind das
Fundament unserer Wirtschaft.”
Walter Ruck, Präsident Wirtschaftskammer Wien
Wichtiger Teil der Wirtschaft
Viele der 41 Handwerke, die die österreichische
Gewerbeordnung auflistet, haben eine lange
Geschichte. Sie bilden das Fundament unserer
Wirtschaft, sagt WK Wien-Präsident Walter Ruck.
„Traditionelle Handwerke schaffen hochwertige
Produkte und Dienstleistungen, produzieren
regional und nachhaltig, schaffen Arbeitsplätze,
bilden Lehrlinge aus, sorgen für Erhalt und Weitergabe
alter Arbeitstechniken und sind dabei kreativ
und innovativ, indem sie Bewährtes
gekonnt mit Neuem verbinden.”
Zwar hat die Globalisierung viele
Handwerke unter Druck gesetzt. Ihr
drohendes Verschwinden ist aber auch
Anstoß für Initiativen zur Erhaltung.
Mehrere traditionelle Branchen - darunter
Buchbinder, Vergolder oder Pflasterer
- stehen schon auf der Unesco-Liste
des österreichischen immateriellen Kulturerbes,
was mithilft, sie sichtbar zu
machen und zu bewahren. Die Initiative
kam von den jeweiligen Branchen. „Die
Aufnahme in die Unesco-Liste ist eine besondere
Auszeichnung und trägt dazu bei, dass traditionelles
Handwerk
bleibt und neu belebt
wird”, so Ruck.
Langsam sei auch zu bemerken, dass immer mehr
Menschen auf individuell gefertigte Qualitätsprodukte
örtlicher Handwerksbetriebe setzen - als
bewussten Gegentrend zum Massenkonsum von
Billig-Wewerfware aus Niedriglohnländern. „Lokales
Handwerk schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze
vor Ort. Deshalb sind solche Impulse
wichtig”, betont Ruck.
Handwerk ist krisenfest
Im traditionellen Handwerk sind seit 2017 die
Unternehmenszahlen um 3,7 Prozent gestiegen,
die Zahl der unselbstständigen
Beschäftigten
sogar um 10,8
Prozent, weiß Christina
Enichlmair, Senior
Researcher der KMU
Forschung Austria: „Gewerbe und Handwerk
sind insgesamt sehr resilient und krisenfest.”
In einigen Handwerksberufen gehen die Unternehmenszahlen
zwar wegen neuer Technologien
oder der Veränderung von Mode und Kultur
zurück, aber „die Branchen sterben nicht aus,
sondern bleiben in bestimmten Nischen bestehen.
Einzelanfertigungen werden als Luxusgüter
gesehen”, bestätigt Enichlmair.
In der Kreislaufwirtschaft werden traditionelle
Handwerke wieder mehr gefragt, Materialien und
Rohstoffe wiederverwendet und Produkte repariert.
„Der Nachhaltigkeitsgedanke führt zum Aufschwung
des Handwerks. Man braucht Fachkräfte,
die sich mit Materialien auskennen. Lehrberufe
werden an Zukunftstrends angepasst. Es ist wichtig,
junge Leute wieder mehr in die Lehre zu bringen”,
so Enichlmair. Neben dem persönlichen
Kundenkontakt ist auch die Online-Präsenz von
großer Bedeutung. Handwerksbetriebe können
Social Media nutzen, um sich und ihre Produkte
„Nachhaltigkeit führt zum
Aufschwung des Handwerks.”
Christina Enichlmair, Senior Researcher, KMU Forschung Austria
optimal zu präsentieren. „Wien muss sich mit dem
traditionellen Handwerk positionieren und das
typisch Wienerische in den Vordergrund stellen”,
betont Enichlmair.
WIRTSCHAFTSFAKTOR MIT LANGER TRADITION
WAS SIND HANDWERKE?
Der Begriff Handwerk umfasst eine Reihe
gewerblicher Berufe, die durch viel Handarbeit,
individuelle Fertigung bzw. Maßarbeit
sowie spezielle, oft jahrhundertelang
überlieferte und verfeinerte Techniken
und Kenntnisse charakterisiert sind.
LANGE TRADITION
Viele Handwerke haben eine lange Geschichte.
So übernahmen etwa Spezialisten
schon ziemlich früh die Bearbeitung
von Metall, weshalb der Schmied zu den
ältesten Handwerken überhaupt zählt.
Vor allem am Land wurden aber die
meisten handwerklichen Arbeiten lange
Zeit von der bäuerlichen Bevölkerung
selbst erledigt. Mit dem Wachstum der Städte
und zunehmender Arbeitsteilung wuchs
die Riege der Handwerker. Im Mittelalter
bildeten sie ihre ersten Standesvertretungen
- die Zünfte. Sie bestimmten, wer den Beruf
ausüben durfte, und regelten die Ausbildung
des Nachwuchses. Mit dem Entstehen von
Manufakturen und der industriellen Fertigung
ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
wurden immer mehr Produkte mithilfe
von Maschinen hergestellt. Manche Handwerke
verloren dadurch ihre wirtschaftliche
Grundlage und verschwanden.
HANDWERK HEUTE
Nach wie vor hat das Handwerk große
Bedeutung als Wirtschaftsfaktor und Kulturgut.
Gerade weil es regionale Wertschöpfung
bringt und auf Qualitätsarbeit und
Individualität fußt, wird es von vielen als
Gegenmodell zur industriell erzeugten
Massenware gesehen und erfreut sich
zuletzt wieder zunehmender Beliebtheit.
Die österreichische Gewerbeordnung listet
aktuell 41 Handwerke auf - die Bandbreite
reicht von Augenoptiker, Bäcker
und Dachdecker über Friseur, Fleischer
und Rauchfangkehrer bis zu Tischler,
Uhrmacher und Zahntechniker. Um ein
Handwerk selbstständig ausüben zu
können, braucht es prinzipiell eine
Meisterprüfung als Befähigungsnachweis.
Der Meistertitel gilt als
weithin anerkanntes Qualitätssiegel.
W 19 | 11. 9. 2025
IM FOKUS
9
WK WIEN
STANDORT-
SERVICE
freielokale.at
Der richtige Standort ist mindestens genauso
wichtig wie die Gründungsidee selbst. Ob
innerstädtisch, am Stadtrand, in einer Wohngegend,
Einkaufsstraße oder im Industriegebiet
- entscheidend ist, wo die Zielgruppe des Produkts
oder der Dienstleistung anzutreffen ist.
Die Standortwahl
...ist entscheidend für den Unternehmenserfolg.
Das Standortservice der WK Wien unterstützt
hier interessierte Wiener Betriebe.
© Roby | stock.adobe.com
Standortfaktoren berücksichtigen
Zu den Standortfaktoren zählen Infos über
■ den vorherrschenden Markt (Wettbewerbssituation,
Branchenmix)
■ die Soziodemographie der Wohnbevölkerung
(Altersstruktur, Bildungsstand, Kaufkraft)
sowie
■ Infrastruktur und Ressourcen (Lage, Mietund
Betriebskosten, Verkehrsanbindung,
Parkplatzsituation, Passantenfrequenzen).
Aber auch Faktoren, wie das Image des Standortes,
kulturelle Vielfalt, Netzwerk und Kooperationsmöglichkeiten
sind nicht außer Acht zu
lassen. Das Standortservice der WK Wien unterstützt
Sie mit kostenlosen Standortanalysen
und individueller Beratung.
Nachfolgebörse der WK Wien
Weiters gibt es auch die Möglichkeit, über die
Nachfolgebörse ein bestehendes Unternehmen
zu übernehmen.
(red)
f nachfolgeboerse.at
So werden Sie jetzt
zum Lehrbetrieb
Die WK Wien unterstützt Unternehmen
beim Start der Lehrlingsausbildung:
1. Die Lehrstellenberater der WK Wien informieren
darüber, welche Lehrberufe
in Frage kommen, über Anforderungen
und rechtlichen Rahmenbedingungen.
2. Der Betrieb beantragt bei der Lehrlingsstelle
die Feststellung der Eignung zur
Lehrlingsausbildung (Feststellungsbescheid).
Anschließend folgt die Prüfung
des Antrags mit Betriebsbesuch durch
die WK Wien und die Arbeiterkammer.
3. Um passende Lehrlinge zu finden, empfiehlt
es sich, Inserate auf Social Media
oder in Printmedien zu schalten, Lehrlingsevents
und Jobmessen zu besuchen.
4. Das AMS gewährt für verschiedene Zielgruppen
Förderungen, wenn diese als
Lehrlinge beginnen. Wichtig: Förderantrag
vorab stellen!
5. Ist ein Lehrling gefunden, wird der
Lehrvertrag abgeschlossen und bei der
Lehrlingsstelle registriert - die Ausbildung
kann starten.
f wko.at/wien/lehrling
Finanzieren & profitieren.
4 Jahre Service kostenlos.
Gilt für Vito & Sprinter dank kostenlosem Servicepaket BestBasic.*
Bei Leasing über Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH.
Attraktive Anzahlung (exkl. MwSt.) € 2.490,–
Vito Kastenwagen 110 CDI, kompakt, Österreich-Edition
75 kW (102 PS), Hinterradantrieb,
6-Gang Schaltgetriebe, 2 Sitze
mtl. Leasingrate; Preis exkl. MwSt. ab € 349,– **
Sprinter Kastenwagen 315 CDI, standard, Österreich-Edition
110 kW (150 PS), Hinterradantrieb,
6-Gang Schaltgetriebe, 3 Sitze
mtl. Leasingrate; Preis exkl. MwSt. ab € 399,– ***
Jetzt ohne NoVA.
Bezahlte Anzeige
Jew. unverb. Nutzenleasingangebot von Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH für Gewerbekunden; Restwert garantiert vorbeh. keine Schäden & Mehrkilometer zum vereinbarten
Vertragsende; Laufzeit 48 M.; Laufleistung 20.000 km p.a.; Bearbeitungsgebühr (pauschal) 208,30 €. Vorbeh. Bonitätsprüfung, Änderungen und Druckfehler; Details & AGB-Info unter
www.mercedes-benz.at/agb. *Servicepaket „ServiceCare BestBasic“ – beinhaltet die Services in den ersten 4 Jahren od. 80.000 km nach Herstellervorgaben, inkl. Tausch aller relevanten Flüssigkeiten
und Arbeitszeit, exklusive Verschleißteile. Angebote gültig bis 31.10.2025 bzw. bis auf Widerruf bei allen teilnehmenden Mercedes-Benz Partnern. Stand 05/2025. Abb. ist Symbolfoto.
**Vito Kastenwagen 110 CDI kompakt, Österreich-Edition; Restwert garantiert 14.968,64 €; Barzahlungspreis 29.183,10 €; Rechtsgeschäftsgebühr 152,07 €; Gesamtbetrag 34.483,11 €;
Sollzinssatz fix 5,88 % p.a.; eff. Jahreszinssatz 6,61 %; sämtliche Werte exkl. MwSt.; Kraftstoffverbrauch (kombiniert): 6,6 l/ 100 km, CO 2
-Emissionen (kombiniert): 174 g/km (WLTP).
***Sprinter Kastenwagen 315 CDI standard, Österreich-Edition; Restwert garantiert € 18.633,31; Barzahlungspreis 34.326,72 €; Rechtsgeschäftsgebühr 204,79 €; Gesamtbetrag 40.625,65 €;
Sollzinssatz fix 5,89 % p.a.; eff. Jahreszinssatz 6,47 %; sämtliche Werte exkl. MwSt.; Kraftstoffverbrauch (kombiniert): 8,6 l/ 100 km, CO 2
-Emissionen (kombiniert): 225 g/km (WLTP).
Finanzieren_BestBasic_Leasing_200x128_WR Wirtschaft.indd 1 11.07.25 09:49
10 WIRTSCHAFTSLEBEN
Neu in Wien
Wiener Unternehmen, Standorte, Online-Shops
NEU GEGRÜNDET?
INFORMIEREN
SIE UNS!
wienerwirtschaft
@wkw.at
3., LANDSTRASSE
Von Altpapier zu neuem Leben
Eine kleine Auswahl der Evopulp-Produkte. Inhaber
Denis Kovalev: „Alles entsteht in Handarbeit
- vom Recycling bis zum fertigen Produkt.”
© Denis Kovalev (4)
Alles begann für Denis Kovalev mit einer einfachen
Frage: „Was passiert eigentlich mit
einer Visitenkarte, nachdem man sie bekommen
hat? Man speichert den Kontakt und dann landet
sie meistens im Müll. Für mich war das nie
eine zufriedenstellende Antwort.” Denn: „Jeden
Tag sehe ich in Wien gedrucktes Material auf den
Straßen oder überfüllte Altpapiercontainer.”
So kam Kovalev mit Samenpapier in Berührung.
„Das ist ein nachhaltiges Material, das
nach dem Gebrauch eingepflanzt werden kann.
Und daraus wächst etwas Neues”, erklärt Kovalev,
dem Umweltbewusstsein und sinnvolle Alternativen
sehr am Herzen liegen. „Als ich sah,
dass immer mehr Handwerksbetriebe mit diesem
Material arbeiten, wusste ich: Ich möchte
meinen eigenen Weg damit gehen. So entstand
Evopulp”, so Kovalev, der das Samenpapier
selbst herstellt, aus recyceltem Altpapier mitechten
Samen. Zu den Produkten gehören z.B.
die besagten Visitenkarten, Kovalevs erste Inspiration:
„Wewerfen? Meine Visitenkarten geben
eine klare Antwort: Zerreißen, in Erde legen, gießen
- den Rest übernimmt die Natur.” Das Papier
ist biologisch abbaubar, die Farben sind auf Wasserbasis,
und im Inneren stecken echte Samen.
„Ich sehe großes Potenzial in diesem Material
und hoffe, Menschen zu finden, die diese Idee
stützen mit mir weiterdenken wollen.”
EVOPULP
Landstraßer Hauptstraße 148/5/14
info@evopulp.at
evopulp.at
22., DONAUSTADT
Sanfte Körperarbeit, tiefe Wirkung
Nach ihrer Tätigkeit als Übersetzerin spürte
Diana Popilka den Wunsch, Menschen mit
Berührung auf ihrem Weg zu mehr Ruhe und
Entspannung zu begleiten. Eigene Erfahrungen
mit Burnout und Panikattacken führten sie zur
cranio-sacralen Körperarbeit. „Von Beginn an
wusste ich - genau das will ich auch machen.”
Zur Ruhe kommen
2023 absolvierte sie die Ausbildung zur dipl.
Cranio-Sacral-Praktikerin am WIFI Wien und
gründete vor kurzem in der Seestadt ihr eigenes
Unternehmen cranio soul E.U. „Die körperliche
und geistige Entspannung, das innere
Zur-Ruhe-Kommen, sind mir ein besonderes
Anliegen”, betont Popilka. Mit viel Achtsamkeit
und Empathie schafft sie Räume, in denen
Menschen sich getragen fühlen dürfen. Ihr Ziel:
Körper und Geist zur Ruhe zu bringen – und so
neue Sichtweisen, mehr Gelassenheit und Lebensfreude
zu ermöglichen.
„Mein Wunsch ist es, dass die Menschen
nach meiner Arbeit mit mehr Ruhe, Vertrauen
und innerer Kraft in ihren Alltag zurückkehren”,
betont die engagierte Unternehmerin.
CRANIO SOUL E.U.
Mela-Köhler-Straße 7/1
info@cranio-soul.at
www.cranio-soul.at
Diana Popilka: „Für mich ist cranio-sacrale
Körperarbeit ein Weg, Menschen wieder näher
zu sich selbst zu bringen.“
© @iris_social_media
W 19 | 11. 9. 2025
WIRTSCHAFTSLEBEN
11
© Monika Sims
© Sayra Leon
9., JOSEFSTADT
Authentisch mexikanisch - und bio
Mexiko mitten in Wien: Bunte Farben und das
„Papel Picado” (mexikanische Papiergirlanden).
Die geschmackvolle Auswahl an Tacos ist groß.
Die Rezepturen ändern sich täglich.
V iva México. Nach ihrer Karriere als weit wie möglich mit biologischen und regi-
Filmausstatterin in Hollywood hat
onalen Produkten. Gleichzeitig haben wir
Monika Sims nun in Wien das zweite
Kapitel ihrer Erfolgsstory von „Maíz
Tacos & Tortilla” aufgeschlagen. Nach
dem Erfolg in Margareten widmet
sie sich auch im neuen Lokal ganz
den mexikanischen Spezialitäten
Masa, Tortillas und Tacos.
„Unsere Tortillas stellen wir
selbst her - aus Bio-Mais aus Österreich.
Dank des traditionellen
Verfahrens der so genann-
viele Rezepte so angepasst, dass sie mit
möglichst wenigen Allergenen auskommen
- deshalb ist unser Angebot auch
glutenfrei”, betont die sympathische
Gatronomin.
Neben dem Genuss vor
Ort bietet das Lokal auch
Take-away an. Reservierungen
werden nur für
Gruppen ab acht Personen
entgegengenommen. „Aber
ten ,Nixtamalisierung’, bei der
keine Sorge”, lacht Sims,
Monika Sims mit Tortillas aus
die Körner vorher in Kalkwasser dunkelrotem, glutenfreiem „wir finden immer einen Weg,
eingelegt werden, wird der Mais
nicht nur bekömmlicher, sondern
österreichischem Bio-Mais. damit jeder bei uns seine Tacos
genießen kann.”
auch aromatischer”, erklärt
Sims.
© Manu Villalobos
Wenig Allergene und glutenfrei
Das Konzept verbindet mexikanische Rezepturen
mit regionalen Zutaten: „Wir kochen so
MAÍZ TACOS & TORTILLA
Albertgasse 14
info@maiztortilla.at
www.maiztortilla.at
Im Oktober 2025 beginnt bereits
der 4. Jahrgang des Masterprogramms
Tourismus und
Recht an der Universität Wien.
Im Oktober 2025 beginnt bereits der 4. Jahrgang
des Masterprogramms „Tourismus und
Recht – LL.M“ an der Universität Wien. Zudem
wird seit 2023 ein Zertifikatsprogramm
„Tourismusrechtsexpert*in“ angeboten. Die
Weiterbildungsprogramme bieten einen praxisorientierten
Überblick über alle für den Tourismus
relevanten Rechtsbereiche.
Die Lehrveranstaltungen werden nicht nur in
Präsenz, sondern auch in Form von Videostreams
angeboten, wodurch eine digitale Teilnahme zu
100 Prozent möglich ist. Das Studium ist nicht
nur für Juristen, sondern auch für Absolventen
wirtschaftlicher oder anderer geeigneter Universitäts-
oder Fachhochschulstudien offen.
Die Bandbreite der Themen reicht vom Hotel-
und Gastwirterecht über das Reise- und
Luftverkehrsrecht, das Arbeitsrecht bis hin zum
Steuer- und Gebührenrecht. Umfasst sind weiters
Gewährleistung und Schadenersatz, Pacht-, Miet-
Bezahlte Anzeige
Top Weiterbildung über Tourismus und Recht
INFO
Lehrgangsleiter
Prof. Dr. Helmut Ofner
und Managementverträge, Gewerbe-
und Wettbewerbsrecht,
sowie Veranstaltungs- und Messerecht.
Ergänzend sind auch
Betriebswirtschaft sowie Tourismusmarketing
Gegenstand
des Lehrgangs.
Eine weitere wichtige Aufgabe
des Programms ist es, den
Teilnehmern zu ermöglichen,
Netzwerke zu bilden und zu erweitern.
Zudem werden „Executive
Lectures“ über aktuelle Themen
veranstaltet. Das Masterprogramm
beinhaltet 22 Wochenend-Einheiten,
die am Freitagnachmittag und Samstag
ganztägig stattfinden. Feier-, Fenstertage
und Schulferien sind ausgenommen.
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät
der Universität Wien wurde
Rechtsbereiche.
im „Times Higher Education Ranking
2025“ auf Rang 45 aller Unis weltweit
gereiht und genießt hohe internationale
Themen veranstaltet.
Reputation.
Short Facts zum Masterstudium:
• Abschluss: „Master of Laws – LL.M“ Tourismus und Recht
• Voraussetzungen: Abschluss eines juristischen, wirtschaftlichen, technischen
oder anderen geeigneten Bachelor-, Diplom- oder Masterstudiums an einer
Universität oder Fachhochschule
• Dauer: Zwei Semester (Vollzeit) oder vier Semester (berufsbegleitend)
• Umfang: 22 Wochenend-Einheiten (Freitag nachmittags/Samstag ganztägig) –
60 ECTS Credits
• Vortrag: Präsenz, aber auch zu 100 Prozent online absolvierbar
• Kosten: 12.200 Euro
• Start: jährlich im März und Oktober
© Livia Ofner
Im Oktober 2025 beginnt bereits der 4. Jahrgang des Masterprogramms „Tourismus und
Recht – LL.M“ an der Universität Wien. Zudem wird seit 2023 ein
Zertifikatsprogramm„Tourismusrechtsexpert*in“ angeboten. Die Weiterbildungsprogramme
bieten einen praxisorientierten Überblick über alle für den Tourismus relevanten
Die Lehrveranstaltungen werden nicht nur in Präsenz, sondern auch in Form von
Videostreams angeboten, wodurch eine digitale Teilnahme zu 100 % möglich ist. Das Studium
ist nicht nur für Jurist*innen, sondern auch für Absolvent*innen wirtschaftlicher, oder
anderer geeigneter Universitäts- oder Fachhochschulstudien offen.
Die Bandbreite der Themen reicht vom Hotel- und Gastwirterecht über das Reise- und
Luftverkehrsrecht, das Arbeitsrecht bis hin zum Steuer- und Gebührenrecht. Umfasst sind
weiters Gewährleistung und Schadenersatz, Pacht-, Miet- und Managementverträge,
Gewerbe- und Wettbewerbsrecht, sowie Veranstaltungs- und Messerecht. Ergänzend sind auch
Betriebswirtschaft sowie Tourismusmarketing Gegenstand des Lehrgangs.
Eine weitere wichtige Aufgabe des Programms ist es, den Teilnehmer*innen zu ermöglichen,
Netzwerke zu bilden und zu erweitern. Zudem werden „Executive Lectures“ über aktuelle
Das Masterprogramm beinhaltet 22 Wochenend-Einheiten, die am Freitagnachmittag und
Samstag ganztägig stattfinden. Sonntage, Feiertage, Fenstertage und Schulferien sind
ausgenommen. Das Programm wird in jedem akademischen Jahr komplett gelesen.
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien wurde im „Times Higher
Education Ranking 2025“ auf Rang 45 aller Universitäten weltweit gereiht und genießt hohe
internationale Reputation.
12 WIRTSCHAFTSLEBEN
Mahrer: Tourismus ist
ein unverzichtbarer
Wirtschaftsfaktor
© WKÖ
WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Sparten-Obfrau Susanne
Kraus-Winkler diskutierten beim European Forum Alpbach,
wie die Erfolgsgeschichte des österreichischen Tourismus
fortgeschrieben werden kann.
Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist
Rückgrat der österreichischen Wirtschaft,
Ausdruck kultureller Vielfalt und internationales
Aushängeschild. Mit rund 94.750 Betrieben,
einer Wertschöpfung von 65,6 Milliarden Euro
und 567.000 gesicherten Arbeitsplätzen (direkt
und indirekt) leistet die Tourismus- und Freizeitwirtschaft
einen wesentlichen Beitrag zu
Wohlstand, Beschäftigung und internationaler
Strahlkraft Österreichs. Doch rasanter gesellschaftspolitischer
und technologischer Wandel,
neue Trends und bahnbrechende Innovationen
erfordern frisches Denken und mutigen Visionen.
Genau hier setzte die WKÖ-Tourismuskonferenz
„Tourismus.Zukunft.Österreich. 2025
- Wandel, Werte, Wachstum” im Rahmen des
European Forum Alpbach an.
Wirtschaftsmotor Tourismus
Vor rund 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmern,
dem „Who’s who” der heimischen Tourismuswirtschaft,
wurde klar herausgearbeitet,
welche Rahmenbedingungen notwendig sind,
damit Österreich auch künftig von den enormen
Leistungen des Tourismus profitiert. WKÖ-
Präsident Harald Mahrer und Susanne Kraus-
Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus
und Freizeitwirtschaft, betonten die Notwendigkeit
neuer Impulse: „Wir müssen heute darüber
reden, wie wir die Erfolgsgeschichte des
österreichischen Tourismus fortschreiben. Wir
müssen uns aber auch klar darüber sein, welche
Chancen der österreichische Tourismus bei den
nächsten Gäste-Generationen hat”, so Kraus-
Winkler. Österreich sei ein großartiges Land mit
besten Voraussetzungen, doch im internationalen
Wettbewerb um Urlauber warten große Aufgaben,
ergänzte Mahrer.
Trends: Qualitätstourismus,
KI und Daten
Entsprechend wurden auf der Konferenz die
entscheidenden Zukunftsthemen diskutiert.
Wie verändern Gäste-, Reise- und Konsumtrends
das touristische Angebot? Wie gelingt
Tourismus in Balance mit Lebensqualität? Und
natürlich: Was macht KI mit der Reiselandschaft?
Man müsse auf einem kontinuierlichen
Innovationspfad bleiben, so Mahrer. Im Hinblick
auf KI-gestützte Online-Suchen unterstrich
er zum Beispiel die Wichtigkeit akkurater
sowie aktueller Informationen. „Wer ungenaue
oder veraltete Informationen liefert, verliert
Sichtbarkeit und damit Gäste”, warnte Mahrer.
Kraus-Winkler stimmte zu: „KI wird den Tourismus
grundlegend verändern.”
Bürokratische Entlastungen notwendig
Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz: Entlastung
für den Tourismus. „Bürokratie stellt
für viele österreichische Tourismusbetriebe
eine nicht mehr zu schulternde Belastung dar”,
so Kraus-Winkler. Eine aktuelle Umfrage zeigt:
Jedes zweite Unternehmen fühlt sich stark
durch Bürokratie belastet. Gemeinsam mit
WKÖ-Präsident Mahrer forderte sie eine Entbürokratisierungsoffensive
und Unterstützung
für Betriebe bei der Senkung von Emissionen
und Energieverbrauch. Ebenso müssten Betriebsübergaben
erleichtert werden. „Um die
Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die Branche
zu entlasten, braucht es ein umfassendes
Entbürokratisierungspaket”, so Kraus-Winkler,
die abschließend Nägel mit Köpfen seitens der
Regierung einmahnte.
(wkö)
WEITERE THEMEN
Wirtschaftskammer Österreich
zur Regierungsklasur:
Die Reaktionen
Generalsekretär Jochen Danninger;
Tourismus und Freizeitwirtschaft;
Gewerbe und Handwerk;
Industrie;
Lebensmittelhandel und
Junge Wirtschaft.
QR-Code
scannen
und ganzen
Artikel lesen
WIFI-Weiterbildungsbarometer
2025
KI-Ausbildung als Schlüssel für
Österreichs Wettbewerbsfähigkeit
© Achirawee | stock.adobe.com
QR-Code
scannen
und Details
erfahren
W 19 | 11. 9. 2025
WIRTSCHAFTSLEBEN
13
Erste Logistik-HAK nimmt Fahrt auf
Vergangene Woche startete
die Ausbildung an Österreichs
erster HAK mit Schwerpunkt
Logistikmanagement.
© Florian Wieser
Logistik ist eine absolute Wachstumsbranche,
die hervorragende Karrierechancen
bietet. Die Nachfrage nach Fachkräften ist
groß”, betont Davor Sertic, Bildungsreferent
der Wirtschaftskammer Wien. Daher starte die
Vienna Business School Akademiestraße mit
dem Schuljahr 2025/26 ihr neuestes Bildungsangebot,
die LogistikHAK. Die Ausbildung
verbindet die klassische HAK-Ausbildung mit
einem umfassenden Schwerpunkt in Logistik.
Neben Fächern wie Logistikmanagement,
Praxis-Logistik, Fachsprache Englisch und ERP-
Systemen stehen auch z.B. Workshops, Praktika
und Exkursionen auf dem Programm.
Die Absolventinnen und Absolventen schließen
mit Matura und Diplomprüfung ab und erwerben
gleichzeitig die Berufsberechtigung als
Minicontainer symbolisieren die international ausgerichtete Ausbildung. Evelyn Meyer (3.v.l.),
Direktorin der VBS Akademiestraße, und Davor Sertic (3.v.r.), Bildungsreferent der WK Wien
mit Efe, Ksenija, Jeannine und Arbi (v.l.), Schülerinnen und Schüler der ersten LogistikHAK.
Speditionskauffrau/-mann. „In den vergangenen
zehn Jahren ist allein in Wien die Zahl der
Spediteure um mehr als 20 Prozent gestiegen.
Die neue LogistikHAK hilft unseren Unternehmen
dabei, die richtigen Profis zu finden, um
im internationalen Wettbewerb bestehen zu
können”, erklärt Sertic.
Der Lehrplan wurde gemeinsam mit der
Wirtschaftskammer Wien und Unternehmen
entwickelt. Damit können die Schülerinnen
und Schüler zusätzlich zu den Ausbildungsinhalten
Zusatzzertifikate erlangen. „Wir bieten
seit einigen Jahren Logistikmanagement im
Aufbaulehrgang und als Freifach an”, erklärt
Direktorin Evelyn Meyer. „Die logische Konsequenz
der positiven Resonanz von Schülerinnen
und Schülern und Unternehmen war die
Gründung der LogistikHAK”, so Meyer. (red)
EIN KLEINES STÜCK ITALIEN & GANZ VIEL AMORE
BEI DEN FIAT BUSINESS DAYS
SICHERN SIE SICH IHR NEUES FIAT FIRMENFAHRZEUG
JETZT MIT GRATIS WINTERKOMPLETTRÄDERN* VOM 11.09. BIS 11.10.2025
Bezahlte Anzeige
Grande Panda Hybrid (WLTP kombiniert): Kraftstoffverbrauch 5,0 - 5,1 l/100 km, CO 2-Emissionen 116 - 117 g/km. 600 Hybrid (WLTP kombiniert): Kraftstoffverbrauch
4,8 - 4,9 l/100km , CO 2-Emissionen 109 g/km. 500e (WLTP kombiniert): Energieverbrauch 13,0 - 14,8 kWh/100 km; CO 2-Emissionen 0 g/km.
*Gültig bei Kaufvertrag vom 11.09 bis 11.10.2025 nur bei Finanzierung über die Stellantis Bank. Weitere Details bei Ihrem Fiat-Partner. Keine Barablöse der
Winterkompletträder möglich. Nur solange der Vorrat reicht. Symbolfoto. Satzfehler vorbehalten. Stand 09/2025.
www.fiat.at
14 WIRTSCHAFTSLEBEN
Ortstaxe: Streit um
Erhöhung ist beigelegt
© skynesher – istockphoto.com
Die Wirtschaftskammer Wien hat erreicht, dass die für den
1. Dezember 2025 angekündigte Anhebung der Wiener
Tourismusabgabe verschoben und reduziert wird. Denn die
Mehrkosten wären bei den Unternehmen hängengeblieben.
Die geplante Anhebung der Wiener Ortstaxe
von 3,2 Prozent auf 8,5 Prozent mit 1.
Dezember 2025 ist vom Tisch. Sie wird ver-
mus- und Freizeitwirtschaft in der WK Wien,
der die Verhandlungen mit der Stadt geführt
hat. „Durch den Stufenplan, auf den wir uns
schoben, kommt in zwei Etappen, fällt gerin-
geeinigt haben, bleiben wir als Destination
ger aus und bringt zudem Zusagen der Stadt
im internationalen Umfeld wettbewerbsfä-
für eine weitere Attraktivierung der Aufent-
hig, vor allem, wenn die der Stadt nun zu-
haltsqualität für Touristinnen und Touristen
sätzlich zukommenden Mittel auch für die
und für eine weniger bürokratische Abrech-
weitere Steigerung der Attraktivität des Ur-
nungsmethode für Hotelbetriebe. Das ist das
laubsziels Wien eingesetzt werden.”
Ergebnis einer intensiven Verhandlungsrunde
der Wirtschaftskammer Wien mit der Wiener
Finanzstadträtin Barbara Novak diesen
Planbarkeit und Vergleichbarkeit
Auch der neue Obmann der Wiener Hotelle-
PROJEKTMANAGEMENT-
KOMPETENZ
Alle Wege führen zum Ziel – nur manche
schneller und besser.
Lernen Sie die Tools des klassischen
und agilen Projektmanagements
kennen – und steuern Sie Ihre Projekte
optimal.
• Projektmanagement –
Basiswissen kompakt
Nächster Start: 13.10.2025
Dienstag, an der auch die Hotelvereinigung
ÖHV teilgenommen hat.
Die Ortstaxe wird nun mit 1. Juli 2026 in
einem ersten Schritt auf fünf Prozent angehoben.
Zeitgleich sollen auch die bürokratischen
Erleichterungen für die Hotels und
Pensionen greifen - sie werden nun im Detail
ausgearbeitet. Zudem soll die Ortstaxe künftig
getrennt vom Zimmerpreis ausgewiesen
werden. Ein Jahr später, am 1. Juli 2027, wird
die Ortstaxe auf acht Prozent angehoben. Die
zusätzlichen Einnahmen sollen dafür genutzt
werden, die Leistungen der Stadt für Wien-
rie in der WK Wien, Felix Neutatz, ist erleichtert:
„Das ist der bestmögliche Kompromiss
für beide Seiten. Die zweistufige Erhöhung
gibt uns und der Stadt die notwendige Planungssicherheit,
die neu geschaffene Möglichkeit,
Zimmerpreis und Ortstaxe getrennt
auszuweisen verbessert die Vergleichbarkeit
- gerade im internationalen Wettbewerb.”
Zufrieden mit der Einigung ist auch die
Stadträtin: „Wir haben im Dialog eine faire
Lösung gefunden, von der besonders bereits
gebuchte Reisen profitieren. Das erleichtert
die Umsetzung der Regelung für die Unter-
• Projektmanagement – Aufbau
Nächster Start: 27.10.2025
• Projekte ziel- und
teamorientiert leiten
Nächster Start: 15.10.2025
• Hybride Projekte planen
und steuern
Nächster Start: 4.11.2025
Besucherinnen und -Besucher zu verbessern.
„Das Wichtigste ist, dass die kommende
Wintersaison gerettet ist und die Wiener
Hoteliers nicht auf den Kosten für die Ortstaxen-Erhöhung
sitzen bleiben, was bei einer
früheren Erhöhung passiert wäre. So haben
wir nun eine Planbarkeit erreicht”, sagt Dominic
Schmid, Obmann der Wiener Touris-
nehmen, gerade in Hinblick auf den Kongresstourismus
oder den Eurovision Song
Contest”, sagt Novak. Verlässlichkeit und
Vertragstreue seien „unantastbare Grundpfeiler,
die den Wirtschafts- und Tourismusstandort
Wien sichern. Die zusätzlichen Einnahmen
seien wichtig, um die Stadt attraktiv
für den Tourismus zu erhalten.
(red)
• Improvisieren in Projekten
Nächster Start: 27.11.2025
Jetzt
buchen!
wifiwien.at/managementforum
Bezahlte Anzeige
© structuresxx | stock.adobe.com
Weil viele Zimmer
für die kommenden
Monate auf Basis
der bisherigen
Ortstaxe bereits
verkauft wurden,
wäre eine höhere
Abgabe schon ab
1. Dezember voll
von den Hotels zu
tragen gewesen.
Das ist nun vom
Tisch.
W 19 | 11. 9. 2025
WIRTSCHAFTSLEBEN
15
Rekord bei
Förderanträgen
Die Wirtschaftsagentur Wien, als Standortagentur
der Stadt Wien auch zentrale
Anlaufstelle für Unternehmens- und Startup-Förderungen,
verzeichnete von Jänner
bis Ende Juli 2025 einen neuen Rekord an
Förderanträgen: 1481 Unternehmen reichten
1728 Projekte ein - um fast fünf Prozent
mehr als im selben Zeitraum 2024.
30 Prozent der Einreichungen kamen von
Gründerinnen und Gründern oder Startups.
Vier von zehn Anträgen waren von
weiblich geführten Betrieben. Deutlich
erkennbar ist auch der Anstieg bei Projekten
mit KI-Bezug. Im Vorjahr hat die Wirtschaftsagentur
53 Millionen Euro Fördergelder
vergeben und damit Investitionen
von 253 Millionen Euro angestoßen.
f www.wirtschaftsagentur.at
Bezahlte Anzeige
HERBST IN BEWEGUNG –
MIT UNSEREN SCHMIERSTOFFEN
LÄUFT’S WIE G’SCHMIERT.
Erhältlich bei
www.klein-autoteile.at
www.lukoil-lubricants.eu
Wissen als Schlüsselressource im ESG-Sektor
Wissen ist die Schlüsselressource für Kleinund
Mittelbetriebe, um sich in Sachen
Nachhaltigkeit zu professionalisieren. Das ist Ergebnis
eines EU-weiten Projekts, an dem Oeko-
BusinessWien, das von der Wirtschaftskammer
Wien unterstützte Umwelt-Servicepaket der Stadt
Wien, mitgearbeitet hat.
Dabei wurde analysiert, wie ESG-Initiativen
(kurz für (Umwelt-, Sozial- und Governance) durch
institutionelle Förderung zum wirtschaftlichen Erfolgsfaktor
für KMU werden können. 600 KMU aus
sieben europäischen Ländern wurden begleitet.
Betriebe mit anfänglich geringem ESG-Knowhow
konnten ihre Umweltleistungen durch Wissenserwerb,
Begleitung und Förderung um durchschnittlich
34 Prozent steigern. Regulatorische,
finanzielle und Wissens-Barrieren erwiesen sich
als hinderlich. Die Projektergebnisse gehen nun
© Nisit | stock.adobe.com
samt Empfehlungen zur Förderung nachhaltigen
Wirtschaftens von KMU an EU-Institutionen sowie
lokale und nationale Entscheider. (red)
Künstliche Intelligenz - Chancen und Gefahren
Österreich braucht einen kräftigen, nachhaltigen
Wirtschaftsaufschwung wie einen Bissen
Brot. Ein möglicher Treiber dafür ist die
in Wien im Oktober mit den ersten Dienstleistungen
startende AI Factory, eine riesige
Fabrik für Künstliche Intelligenz. Ab Jänner
2027 wird ein Supercomputer für unser Land
© Parlament/T. Topf
Bereichen der Wirtschaft.
Schnellere
Markteinführung,
bessere Personalisierung,
optimale
Ressourcenplanung
werden die Wett-
riesige Gefahr ist, das unverzichtbar Menschliche
zu vernachlässigen, im „Digital only“
alles den Maschinen zu überlassen. Denn das
hätte wesentliche Einbußen zur Folge.
Anforderungen an Bildungspolitik
Im Zuge dessen ist daher die Bildungspolitik
betriebsbereit sein.
Produktivitätssteigerungen
Künstliche Intelligenz (KI), englisch Artificial
Rudolf Taschner
leitet den Wiener
Wirtschaftskreis
bewerbsfähigkeit
österreichischer Unternehmen
stärken.
Viele Forscher ge-
gefordert wie noch selten zuvor. Vor allem
drei Schulfächer sind in der Pflicht: Sprachen
(Deutsch und Fremdsprachen), Geschichte,
Mathematik. Digitales Zeug können die Kin-
Bezahlte Anzeige
Intelligence (AI), bewirkt eine industrielle
Revolution, eine Umwälzung der Arbeitswelt,
eine Steigerung der Produktivität, eine
Beschleunigung der Innovationen in allen
hen von einem weit über zehn Prozent hinausreichenden
Wirtschaftswachstum aus.
Doch es ist vermessen, von KI mehr zu erwarten,
als sie kann. Die mit KI verwobene
der zuhause lassen.
MEHR INFOS ÜBER DEN
WIENER WIRTSCHAFTSKREIS:
16 WIRTSCHAFTSLEBEN
Großer Friseur-Salon zu übergeben
Die Wiener Friseurmeisterin Elvira Zahlmayer möchte ihren
eleganten Salon im 10. Bezirk in neue Hände legen.
Seit 16 Jahren führt Friseurmeisterin Elvira
Zahlmayer ihren Salon in der Favoritner Neilreichgasse,
einem lebendigen Viertel mit umliegenden
Geschäften, Straßenbahn, ausreichend
Parkplätzen und viel Wohnbevölkerung. 2009
hat sie mit ihm den Sprung in die Selbstständigkeit
gewagt - „ein völlig neues Gefühl”, erinnert
sich die Unternehmerin heute. Aus privaten
Gründen möchte sie ihren bestens etablierten
Salon nun übergeben. Derzeit arbeitet sie allein,
aber der Salon hat Potenzial für viel mehr: Das
61 m² große Mietlokal von Wiener Wohnen erstreckt
sich auf zwei Ebenen, sodass zusätzlich
zum Friseurgeschäft im Erdgeschoß weitere
Dienstleistungen im ersten Stock angeboten werden
könnten, etwa Kosmetik, Fußpflege oder
Nageldesign. Derzeit gibt es neun Schnittplätze
und vier Waschplätze - also jede Menge Platz für
weitere Entfaltung. Der Salon punktet mit elegant,
zeitlosem Design, Klimaanlage, einer kleinen
Küche, großen Schaufenstern, gut sichtbarer
Leuchtreklame und seiner Lage als Ecklokal.
Sie haben Interesse? Einfach anrufen!
f T 0699 / 11 44 52 44
DIE NACHFOLGEBÖRSE
Friseurmeisterin Elvira Zahlmayer sucht eine Nachfolgerin
oder einen Nachfolger für ihren beliebten Salon in Favoriten.
© wkw/Pippan
Sie möchten einen laufenden Betrieb
übernehmen? Dann kontaktieren Sie
die Nachfolgebörse, eine Plattform
der Wirtschaftskammern, auf der
derzeit rund 980 Unternehmen
einen Nachfolger suchen:
T 01 / 514 50 - 1010
W www.nachfolgeboerse.at
Firmenchallenge bewegt die Wirtschaft
Die Firmenchallenge will Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter motivieren, im Alltag aktiver zu sein. Unternehmen,
die sich jetzt noch anmelden, erhalten 50 Prozent Rabatt.
Die Firmenchallenge ist eine Initiative für
Betriebe, die ihre Beschäftigten zu mehr
Bewegung im Alltag motivieren wollen. Verbunden
ist das mit einem Wettbewerb. Ab 1. Oktober
zählen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
teilnehmenden Unternehmen 50 Tage lang die
Zeit, die sie in Bewegung sind. Das soll sie motivieren,
mehr Schwung in ihren Alltag zu bringen,
etwa durch Stufen steigen statt Lift fahren,
den Arbeitsweg mit dem Rad zurücklegen oder
Pausen für eine Runde zu Fuß ums Haus nutzen.
Jede aktive Minute wird per App registriert,
am Ende pro Unternehmen summiert. Den Betrieben
mit den aktivsten Teams winken attraktive
Belohnungen. Alle, die mitmachen, werden
unterstützt durch sport- und ernährungswissenschaftliche
sowie psychologische Beraterinnen
und Berater sowie Sportlegenden.
So profitieren Betriebe
Die Unternehmen profitieren von gesünderen,
motivierteren und produktiveren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern. Mitmachen stärkt auch
den Teamgeist, fördert die Unternehmenskultur
und steigert die Attraktivität als Arbeitgeber. Pro
© Kzenon | stock.adobe.com
Anmeldung und pro tausend gesammelte Minuten
wird zudem ein Baum gepflanzt.
Last-minute-Angebot
Die Betriebe müssen sich zuerst registrieren, ehe
sich ihre Mitarbeiter anmelden können. Beides
erfolgt online über die Homepage. Die Challenge
läuft dann vom 1. Oktober bis 19. November.
Für alle Unternehmen, die zum ersten Mal dabei
sind, gibt es mit dem Rabattcode „WKW” 50 Prozent
Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr.
f www.firmenchallenge-oesterreich.at
Projekt für mehr
Bewegung im Alltag:
Die Firmenchallenge
findet seit 2019
alljährlich statt und
wird von der Wiener
Fachgruppe Personenbetreuung
und
Personenberatung
als Partner unterstützt.
extra
Nachhaltigkeit
bei Immobilien
ZUM HERAUSNEHMEN
Heute für morgen und übermorgen
Nachhaltigkeit bei Immobilien ist heute mehr als optional.
Es ist eine Notwendigkeit und sichert die Zukunft. Seite II
Das bewegt Österreich
E-Mobilität wird zwar deutlich weniger gefördert, dennoch
gibt es eine Vielzahl an Unterstützungen. Seite VI
Sonderbeilage mit entgeltlichen Einschaltungen.
Es menschelt
Der Faktor Mensch gehört zur Nachhaltigkeit einer
Immobilie genauso dazu wie das Gebäude selbst. Seite IV
Fachkräfte im Ressourcenmanagement
Recycling ist gut, der schonende Umgang mit Ressourcen
aber besser.
Seite VIII
Foto: COK House/stock.adobe.com
II
extra Nachhaltigkeit bei Immobilien
Nachhaltigkeit ist erforderlich
Immobilien müssen mehr
denn je über ihren
gesamten Lebenszyklus
und Wirkungsgrad
betrachtet werden.
Vor gar nicht allzu langer Zeit stand bei
der Errichtung von Gebäuden vor allem
eines im Mittelpunkt: die Kosten.
Natürlich führt an einer soliden Kalkulation
gerade von kommerziell genutzten Immobilien
auch heute kein Weg vorbei, vor allem
in Zeiten, die von unsicherer konjunktureller
Lage und einem Wandel in der Arbeitswelt
– Stichwort Home Office oder hybrides Arbeiten
– geprägt sind. Die zunehmende Digitalisierung
erfasst auch Produktions- und
Arbeitsabläufe in immer größerem Ausmaß.
Dazu nimmt im urbanen Umfeld, auch in
einer Weltstadt wie Wien, das vorhandene
Raumpotenzial für neue Betriebsflächen oder
Gewerbeimmobilien eher ab, als zu. Schließlich
benötigen immer mehr Menschen in der
Großstadt auch mehr Wohnflächen. Umso
wichtiger ist daher die möglichst gesamtheitliche
und langfristige Beurteilung von Immobilienprojekten.
Nachhaltigkeit im Fokus
Nachhaltigkeit bzw. nachhaltiges Bauen
und Nutzen von Immobilien gilt dabei als
zentraler Faktor für die Werterhaltung bzw.
Wertsteigerung eines Objekts. Das ist insofern
interessant, als bis vor wenigen Jahren
Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche
noch als optionale Fleißaufgabe oder „Addon“
galt, mit dem sich dann eben ausgewählte
Projekt schmücken und teurer verwerten
ließen. Doch mittlerweile prägen strenge
EU-Regulierungen wie etwa die Taxonomie-
Verordnung sowie ambitionierte politische
Klimaziele das Marktgeschehen. Heute sind
ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance)
essenziell für Investitionen, Kreditvergabe
und Mietentscheidungen. Damit haben
sich die Spielregeln in der Immobilienbranche
in vielen Bereichen verändert. Gleichzeitig
bietet das die Chance, Immobilien ganz
neu zu denken und zu planen.
Optimieren statt tauschen.
Sparen Sie bis zu 30% Heizenergie dank smarter Heizungssteuerung
mit ista HeatPilot.
HeatPilot bringt Bestandsanlagen auf den neuesten Stand: intelligent gesteuert,
jederzeit überblickt und nachhaltig betrieben. So reduzieren Sie Energieverbrauch
und CO₂, sichern langfristig den Wert Ihrer Gebäude und investieren in eine
zukunftsfähige Lösung.
Jetzt mehr erfahren unter ista.ly/AT-HeatPilot
Nachhaltige Immobilien
performen besser
So weisen beispielsweise die Expertinnen und
Experten der LZH Group (LZH Landzinshaus
GmbH) mit Sitz in Wien, die zu den führenden
Projektentwicklern in Österreich zählt,
in einem Blog auf die vielseitigen Vorteile
nachhaltiger Immobilien hin. Sie erzielen
demnach höhere Verkaufspreise und bessere
langfristige Wertbeständigkeit – auch deshalb,
weil viele Investoren bereit sind, einen
„Marktwertaufschlag“ zu bezahlen.
Eine nachhaltige Bauweise und ein energieeffizienter
Betrieb sind auch für die Mieter
selbst von größter Bedeutung, vor allem
dann, wenn sie regelmäßige Nachhaltigkeitsberichte
erstellen, aber natürlich auch
aus reiner Kostensicht. Die Vermieter wiederum
können laut einer Studie von CBRE,
extra Nachhaltigkeit bei Immobilien
III
einem weltweit führenden Anbieter von
Dienstleistungen im Bereich Gewerbeimmobilien
und Investitionen, im Schnitt um 3–5
% höhere Miete erzielen, als bei herkömmlichen
Gebäuden. Damit sinkt automatisch
auch das Leerstandsrisiko.
Nicht zu vergessen: Banken müssen heute
mehr denn je bei der Finanzierung auf die
Nachhaltigkeit eines Projekts Wert legen.
Eine positive Auswirkung dessen können
günstigere Zinsen sein, weil auch die Bank
selbst solche Projekte für ihre Bilanzen nutzen
können. Dazu kommen die öffentlichen
Förderungen, die ebenfalls stark mit dem
Nachhaltigkeits-Gedanken assoziiert sind.
Werterhalt sichern
Die Sicherung des Werterhalts einer Gewerbeimmobilie
hängt dabei von vielen
Faktoren ab, die über Planung, Ausstattung
und Nutzungsmöglichkeiten hinausgehen.
Unterschätzt wird oft die Auswirkung eines
modernen und individuellen Facility
Managements (FM), das ein entscheidender
Faktor für die Wertsteigerung eines Gebäudes
ist. Dabei geht es nicht allein um Reinigungsdienstleistungen.
Modernes Facility
Management kombiniert technische, infrastrukturelle
und kaufmännische Leistungen,
um die Immobilie nachhaltig funktionsfähig
und attraktiv zu halten. Regelmäßige Wartung
der Technik, Früherkennung von Mängeln
und laufende Optimierung der Betriebsund
Energiekosten zählen ebenso dazu wie
Pflege des Inventars und Objektschutz und
-sicherheit. Immer mehr Bedeutung gewinnt
auch ein nachhaltiges Abfall- und Entsorgungsmanagement,
das in der Regel heute
schon sehr früh in den Planungsprozessen
berücksichtigt wird.
Auf den Punkt gebracht: Nachhaltigkeit in
Immobilien stellt heute weit mehr als einen
rein ökologischen Mehrwert dar. Sie erhöht
messbar den Marktwert und die Rendite,
reduziert langfristig Kosten,
verbessert Finanzierungskonditionen,
mindert regulatorische
Risiken und steigert die Lebensqualität der
Bewohnerinnen und Bewohner erheblich.
Diesen Vorteilen steht oft eine erhöhte Anfangsinvestition
gegenüber, die sich aber
langfristig in den meisten Fällen mehr als
bezahlt macht. Nachhaltige Gebäudeeigenschaften
sind eben zu einem zentralen Erfolgsfaktor
geworden, der langfristige Wettbewerbsfähigkeit
und Rentabilität sichert.
© MarkusWache
PORR baut auf alternative Antriebe auf der Baustelle.
PORR mit
„CO 2 -neutraler
Baustelle“
Wie man auf Baustellen Emissionen reduzieren
kann, zeigt die PORR: So etwa hat sie
in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, der
Wirtschaftskammer Wien und der TU Wien
ein Pilotprojekt zur „CO 2
-neutralen Baustelle“
durchgeführt.
Im 14. Bezirk wurden 200 m an Wasserrohren
erneuert. Dabei kamen ausschließlich
Elektrogeräte und ein HVO100-LKW zum
Einsatz. Ziel ist es, praxistaugliche Lösungen
und Standards für die emissionsarme Baustelle
der Zukunft zu entwickeln und zu
testen. Im Herbst werden die ersten Ergebnisse
veröffentlicht.
© Prostock-studio/stock.adobe.com
Bis 2030 will die PORR ihre Scope 1- und
Scope 2-Emissionen, also die direkten und
indirekten Treibhausgasemissionen aus dem
Energieverbrauch, um 43 % reduzieren. Der
Großteil der Scope 1-Emissionen entsteht
durch den Einsatz fossiler Energieträger in
den Fuhr- und Maschinenparks.
porr-group.com
IV
extra Nachhaltigkeit bei Immobilien
An die Arbeitszufriedenheit denken
Es gilt, Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und Anrainerinnen
und Anreiner zufriedenzstellen.
Die Nachhaltigkeit von Gewerbeimmobilien
beeinflusst die Arbeitszufriedenheit,
denn das Wohlbefinden
am Arbeitsplatz hängt nicht zuletzt mit dem
Raumklima oder den verwendeten Materialien
zusammen. Dabei spielen Luftqualität,
Lichteinfall sowie thermischer Komfort
wichtige Rollen. Letzten Endes muss die
Architektur auf die Anforderungen von mehreren
„User Generations“ Rücksicht nehmen:
Es reicht heute nicht mehr, ein für alle Zeiten
geltendes Raumkonzept oder Bürodesign zu
etablieren. Nachhaltige Gewerbeimmobilien
und Büroräume lassen sich flexibel und ohne
große grundlegende Umbauten an andere
Mieterinnen und Mieter oder auch generell
andere Anforderungen adaptieren. Viele
Betriebe sind gerade dabei, die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter schrittweise wieder
mehr ins Büro zu holen. Beide Entwicklungen
finden statt, erfordern aber in manchen
Bereichen eine grundlegend andere Gestaltung
von Büroräumlichkeiten. Kurz: Ohne
eine tiefgehende Lebenszyklus-Analyse von
Immobilien, speziell von Gewerbeimmobilien,
sind nachhaltige Immobilienprojekte
heute nicht mehr umsetzbar. Darüber hinaus
gewinnt das Konzept der Kreislaufwirtschaft
auch im Immobilienbereich immer mehr an
Bedeutung.
Großstädte mit besonderen
Herausforderungen
Vor allem im urbanen Raum gibt es ganz besondere
Herausforderungen. Es beginnt bei
der Standortwahl und der städtebaulichen
Integration. Die Lage an sich ist dabei ebenso
ein Aspekt wie die Harmonisierung bzw. Entwicklung
gemischter Nutzungen aus Wohnen,
Arbeiten und Freizeit. Neue Gebäude unterliegen
auch strengen Auflagen seitens der
Stadt Wien, die ja das Ziel verfolgt, bis 2040
klimaneutral zu sein. Ein wesentlicher Aspekt
dabei ist die Mobilität. Daher sind Flächen für
Fahrradstellplätze und Mikromobilität sowie
intelligente Parkraumlösungen unerlässlich.
Wien gilt als Stadt der E-Mobilität, was auch
durch Initiativen der Wirtschaftskammer
Wien unterstützt wird. So haben sich bereits
mehr als 40 Unternehmen der Initiative „Zero
Emission Transport“ angeschlossen und setzen
künftig vor allem auf E-Fahrzeuge im betrieblichen
Verkehr. Der weitere Ausbau der
E-Mobilität ist gerade für eine Stadt wie Wien
von essenzieller Bedeutung.
Anrainerkommunikation ist wichtig
Von Beginn eines Projekts an sollten auch immer
die umliegenden Nachbarparteien – Unternehmen,
aber auch Bewohnerinnen und
Bewohner – mit regelmäßigen Informationen
versorgt werden. Kommunikation ist wichtig,
damit das Projekt kein Misserfolg wird. Vor allem
wenn es um neue Logistikflächen geht, die
in der Regel auch mehr Verkehrsaufkommen
bedeuten, kommt es immer wieder zu Diskussionen
oder der Gründung von Bürgerbeteiligungs-Gruppen,
die gegen Projekte opponieren.
Aktuell zeigt sich das beispielsweise vor
den Toren Wiens in Baden: Hier ist ein neuer
Gewerbepark geplant, der jedoch auf wenig
Gegenliebe stößt. Gerade in Städten müssen
Immobilien, und vor allem Gewerbeimmobilien,
daher nicht nur wirtschaftlich tragfähig
sein, sondern auch ökologisch verantwortungsvoll,
städtebaulich integriert und sozial
verträglich.
© Sirichai/stock.adobe.com
Zuverlässigkeit, Erfahrung und höchstes Niveau
Emissionsrückstände, Staub, Algen und Ruß
beeinflussen nicht nur das Außenbild einer
Immobilie, sondern schädigen langfristig
auch die Bausubstanz. Die professionelle
Fassadenreinigung des qualitätsorientierten
Immobiliendienstleisters JÄGER bietet eine
schonende und umweltfreundliche Reinigung
von Außenwänden und sichert gleichzeitig
die Werterhaltung der Immobilie. Neben einer
schonenden Säuberung durch ein spezielles
Niederdrucksystem spielen für JÄGER bei der
Fassadenreinigung hochwertige Reinigungsprodukte
eine wichtige Rolle. Ausschließlich
bezogen von zertifizierten Herstellern werden
die Reinigungsmittel auf die Art der Verschmutzung
perfekt abgestimmt.
Als präventive Maßnahme empfehlen die
Profis von JÄGER zusätzlich zur Fassadenreinigung
eine regelmäßige Dachrinnenreinigung.
Dabei werden Laub, Geäst und Verschmutzungen
von Tieren entfernt sowie Fallrohre, Laubund
Sinkkörbe gepflegt und gewartet.
Unter office@jaeger-hausbetreuung.at
können Interessierte einen Termin für die
kostenlose Reinigung einer Probefläche vereinbaren,
um sich von der JÄGER-Fassadenreinigung
zu überzeugen.
KONTAKT
Jäger Hausbetreuung
Nussdorfer Straße 11
T 01 405 75 65
E office@jaeger-hausbetreuung.at
www.jaeger-hausbetreuung.at
Foto: www.jaeger-hausbetreuung.at
extra E-Mobilität
V
Nachhaltige Mobilität
Viele Förderungen für Elektromobilität gibt es zwar nicht mehr, das heißt aber
nicht, dass von Seiten des Bundes keine Unterstützung vorhanden wäre.
Gerade in Städten ist der Zug zur E-
Mobilität nicht aufzuhalten. Selbst
wenn manche Förderungen nicht
mehr gewährt werden, gibt es eine Reihe
von öffentlichen Unterstützungen. Allen
voran das Programm „eMove Austria“ des
Bundesministeriums für Innovation, Mobilität
und Infrastruktur. eMove Austria wird
wissenschaftlich begleitet und in regelmäßigen
Abständen evaluiert. Darüber ist die
jährliche Erstellung eines Leistungsberichts
geplant, der einen umfassenden Überblick
über die Entwicklung der E-Mobilität in Österreich
und die Aktivitäten im Rahmen von
eMove Austria bieten soll. Das Programm
vereint mehrere Säulen der E-Mobilität:
• eCharge – alle Maßnahmen zum Ausbau
der öffentlichen Ladeinfrastruktur
• eBus – alle Maßnahmen zum Umstieg von
konventionellen auf emissionsfreie Antriebe
bei Bussen
• eTruck – alle Maßnahmen zum Umstieg
von konventionellen auf emissionsfreie
Antriebe bei LKW
• eRide – alle Maßnahmen zum Umstieg auf
Individual-E-Fahrzeuge im privaten und
betrieblichen Kontext.
Ob und in welchem Ausmaß diese oder andere
Förderungen auch für Ihr Unternehmen
möglich sind, können Sie mit einem Klick
feststellen: Auf ratgeber.wko.at/emobilitaet/
finden Sie ein umfassendes Informationsangebot
zur Fahrzeugumstellung, der benötigten
Ladeinfrastruktur sowie der Nutzung
von Ladeinfrastruktur. Sie erhalten auch einen
Überblick über den Energiebedarf (Leistungsanforderungen/Anschlussbedarf),
die
aktuell verfügbaren Fahrzeuge und die nationale
Förderberatung.
Die Förderung für E-Mopeds und E-Motorräder
wurde ab Herbst verlängert und soll
bis Frühjahr 2026 laufen. Die Pauschalfördersätze
für Betriebe sind auf maximal 30 %
begrenzt.
Interessant ist für Unternehmen das Jobrad-Modell,
bei dem Sie Ihren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern ein alltagstaugliches
Fahrrad bzw. E-Bike zur Verfügung stellen
können, das sowohl dienstlich als auch privat
genutzt werden kann. Dafür gibt es für
beide Seiten steuerliche Erleichterungen.
Elektrofahrzeuge sind von der Normverbrauchsabgabe
befreit, bei E-Autos ist jedoch
seit heuer eine motorbezogene Versicherungssteuer
fällig. Ein Vorsteuerabzug für
GEMEINSAM
SIND WIR DIE
ZUKUNFT DER
KREISLAUF-
WIRTSCHAFT.
ZUKUNFT. KREISLAUF. WIRTSCHAFT.
Kauf und laufende Kosten ist möglich. Für
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das
Dienstfahrzeug auch privat nutzen, entfällt
im Falle eines E-Fahrzeugs der Sachbezug.
VON ÖSTEREICH
FÜR ÖSTERREICH.
SEIT ÜBER
30 JAHREN.
ara.at Facebook
ARA25_Anzeige-Allgemein_132x195_RZ.indd 1 03.09.25 09:50
VI
extra Nachhaltigkeit bei Immobilien
INFO
© Anuson/stock.adobe.com
Merkmale nachhaltiger Immobilien
• Planung und Entwurf: Auswahl nachhaltiger Materialien und Bauweisen
treffen, Flächen- und Energieeffizienz im Design berücksichtigen, flexible
Konzepte zur Verlängerung der Lebens- bzw. Nutzungsdauer umsetzen
• Bauphase: Ressourcenverbrauch (Baustoffe, Energie, Wasser), CO 2 -Emissionen
reduzieren in Bauprozessen und bei der Logistik, Abfallmanagement
erstellen und Recyclingpotenziale prüfen
• Nutzungsphase: Energiebedarf für Heizung, Kühlung, Beleuchtung und Betrieb
reduzieren, Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwand anpassen,
Nutzerkomfort und Einfluss auf die Produktivität (z. B. Raumklima, Akustik,
Beleuchtung) optimieren
• Sanierung und Umnutzung: Potenziale zur Verlängerung der Nutzungsdauer
durch Modernisierung schaffen, Anpassungsfähigkeit an neue Anforderungen
(z. B. Digitalisierung, ESG-Kriterien) ermöglichen, Wirtschaftlichkeit von Umnutzungen
gegenüber Abriss und Neubau abwägen
• Rückbau und Entsorgung: Rückgewinnung und Recycling von Baustoffen,
Vermeidung von Deponieabfällen, Energieaufwand beim Abbruch reduzieren
• Ökonomische Perspektive: Gesamtkosten über den Lebenszyklus (Total Cost
of Ownership) betrachten, Wertentwicklung und Renditepotenziale erheben,
Einfluss regulatorischer Anforderungen und Förderprogramme berücksichtigen
• Ökologische und soziale Wirkung: CO 2-Fußabdruck der Immobilie über die
gesamte Lebensdauer analysieren, Einfluss auf Umwelt und Nachbarschaft
(Lärm, Verkehr, Flächenverbrauch) berücksichtigen, Beitrag zu sozialen
Zielen wie Arbeitsqualität, Aufenthaltsqualität und städtebaulicher Integration
leisten.
Die Bank, die Immobilien versteht
Immobilienlösungen mit Branchenexpertise
und lokaler Marktkenntnis: Raiffeisen
Wien ist eng mit der Wirtschaft verbunden
und weiß, dass Herausforderungen nur gemeinsam
bewältigt werden können. „Mit unseren
Branchenkenntnissen sind wir der zuverlässige
Sparringspartner“, betont Martin
Rapf, Leiter KMU der Raiffeisen Stadtbank.
„Wir sehen immer den Menschen im Unternehmen
mit seinen Überzeugungen und seinem
Engagement. Dabei hören wir genau zu,
um den Bedarf zu verstehen und passende
Lösungen zu finden.“
Verlässlicher Partner für Bauprojekte
und Immobilieninvestitionen: Als erfahrener
Bankpartner der Branche begleitet Raiffeisen
Wien gewerbliche und gemeinnützige
Bauträger, Projektentwickler, Eigentümergemeinschaften
sowie Investoren bei der
Realisierung ihrer Vorhaben. Das Leistungsspektrum
umfasst Büro- und Gewerbeimmobilien,
großvolumigen Wohnbau, Einkaufs-
und Fachmarktzentren, Hotels sowie
Infrastruktureinrichtungen. „Wir haben ein
tiefgehendes Verständnis lokaler Gegebenheiten“,
so Immanuel Kudlacek, Leiter Kompetenzzentrum
Immobilien.
Ganzheitliche Beratung mit fundierter
Marktkenntnis: Die Beratung erfolgt auf
Augenhöhe – getragen von langjähriger Erfahrung,
kurzen Entscheidungswegen und
persönlicher Betreuung. Die Stadtbank entwickelt
gemeinsam mit Unternehmen individuelle
Finanzierungslösungen, die Wachstum
fördern. Begleitet wird der gesamte Projektzyklus
– von der Planungsphase bis zum
Abschluss. Produkte wie der „Going Green
Kredit“ sowie fundiertes Know-how im Bereich
Sustainable Finance ermöglichen eine
zukunftsorientierte Immobilienstrategie.
Zusätzlich deckt Raiffeisen Wien auch weitere
Bedürfnisse aus einer Hand ab: Förderberatung,
Zahlungsverkehr, Versicherungen
sowie attraktive kurz- und langfristige Veranlagungen.
Die Kombination aus Branchenkenntnis,
lokaler Expertise und persönlicher Betreuung
macht Raiffeisen Wien zum verlässlichen
Partner für Immobilienprojekte jeder Größenordnung.
martin.rapf@raiffeisenbank.at
+43 664 882 824 29
raiffeisenbank.at/unternehmertum
immanuel.kudlacek@raiffeisenbank.at
+43 699 157 751 92
© Thomas Suchanek
© Eva Kelety
extra Nachhaltigkeit bei Immobilien
VII
Das ökologische Dorf in der Stadt
Das Projekt Baumstadt Floridsdorf
ist nach klimaaktiv-Standards und
höchsten ESG-Kriterien konzipiert.
Die Baumstadt Floridsdorf ist ein innovatives
Wohnbauprojekt im 21. Bezirk Wiens, das
rund um die Werndlgasse entsteht und als
Vorzeigeprojekt für ökologischen sowie generationenübergreifenden
Wohnbau gilt. Die
Baumstadt Floridsdorf entwickelt eine etwa
150 Jahre alte Siedlung behutsam weiter und
macht daraus ein „ökologisches Dorf in der
Stadt“ mit etwa 300 Wohnungen. Das Projekt
legt Wert auf Nachhaltigkeit – vieles wird in
Holzbauweise errichtet und besteht aus ressourcenschonenden
Materialien.
Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage
startet IFA ein weiteres Investment: In der
Kopalgasse 11 in Wien-Simmering nahe der
U3-Stationen Enkplatz und Zippererstraße
entstehen insgesamt 41 geförderte Mietwohnungen,
an denen man sich über zwei Bauherrenmodelle
beteiligen kann. Das erste Investment
kann bereits gezeichnet werden, es ist
ein Bauherrenmodell mit ideeller Beteiligung
über eine KG. Das Mindestinvestment beträgt
Baumstadt 2 bestätigt
14.960 Euro p.a., zahlbar über drei Jahre bei
Nach der vollständigen Platzierung des Bauherrenmodells
Kreditzeichnung. Die Planrendite beträgt rund
„Baumstadt 1“ im April folgte 6,2 Prozent p.a. nach Ablauf der Förderphase
im August die Platzierung der „Baumstadt 2“. bei Kreditzeichnung.
Somit hat IFA Institut für Anlageberatung AG Investorinnen und Investoren profitieren:
am Stadtentwicklungsprojekt „Baumstadt Durch langfristige, inflationsgesicherte Mieterträge,
Seite öffentliche 1 Förderungen, Floridsdorf DFG_inserat “ diesem 185x131_21 Jahr 07 bereits 21.qxp zwei 21.07.21 Bau-
09:00 attraktive,
herrenmodelle mit einer Gesamtinvestitionssumme
von 38,6 Mio. Euro eingereicht. Der
Baustart der ersten Gebäude erfolgt noch in
diesem Jahr, die Fertigstellung des gesamten
Projekts bis 2029.
Neues Investment
© IFA AG
steuerliche Begünstigungen und das umfassende
Rundum-Paket der IFA, das Konzeption
Bau, Vermietung, Assetmanagement und
laufendende Investorenbetreuung umfasst.
www.ifa.at
MIT NACHHALTIGKEIT
GEMEINSAM ZUM ERFOLG
AUS- UND WEITERBILDUNG
IN DER GEBÄUDEREINIGUNGS
AKADEMIE
FÜR SIE. FÜR WIEN. FÜR ALLE.
DIE DENKMAL-, FASSADEN- UND GEBÄUDEREINIGER
UND HAUSBETREUER
Unser komplettes Kursprogramm finden Sie unter
www.gebäudereinigungsakademie.at
LANDESINNUNG WIEN
DER DENKMAL-, FASSADEN- UND GEBÄUDEREINIGER
T 01 514 50-2362 | www.sauberplus.at
GEBÄUDEREINIGUNGSAKADEMIE
DER WIENER GEBÄUDEREINIGER
T 01 865 55 05 | E office@grag.at | www.gebäudereinigungsakademie.at
VIII
extra Entsorgungs- und Ressourcenmanagement
Verantwortung für morgen
Kreislaufwirtschaft bedeutet, für die Zukunft Verantwortung zu übernehmen. Wiener Unternehmen
zählen hier zur europäischen Spitzenklasse, weiß Kommerzialrat Helmut OGULIN, Obmann der
Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement.
Klimawandel, Rohstoffknappheit und globale
Umweltbelastungen erfordern ein Umdenken
im Umgang mit Ressourcen. Die Kreislaufwirtschaft
bietet dafür passende Antworten. Doch
wo stehen wir hier in Wien?
Die Kreislaufwirtschaft kann maßgeblich
dazu beitragen, den Herausforderungen
von morgen zu begegnen. Sie steht für einen
nachhaltigen, effizienten und verantwortungsvollen
Umgang mit Material- und
Energieflüssen. Doch damit das Konzept der
Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert,
muss es bereits in einem sehr frühen Stadium
der Wertschöpfungs- und Prozesskette gelebt
werden. Das beginnt beim Produktdesign und
der Planung des Materialeinsatzes – bis hin zu
den Möglichkeiten der Entsorgung am Ende
des Lebenszyklus, wobei dieser möglichst
lange ausgelegt sein sollte. Denn die Kreislaufwirtschaft
verfolgt das Ziel, Ressourcen
effizient zu nutzen und Abfälle zu minimieren,
indem Produkte, Materialien und Wertstoffe
möglichst lange im Kreislauf gehalten werden.
Der zweite Ansatz zur Verwirklichung
einer Kreislaufwirtschaft ist, neue Modelle zu
entwickeln und technologische Lösungen anzustreben,
die eine Kreislaufwirtschaft auch
ermöglichen. Da sind wir in Wien, aber auch
in ganz Österreich, auf einem guten Weg. Wir
haben sehr erfahrene Netzwerkpartner und
Unternehmen, die sich mit diesen Themen
seit langem beschäftigen. Insofern sehe ich
Österreich durchaus in einer europäischen
Vorreiterrolle, was die Etablierung der Kreislaufwirtschaft
betrifft. In Wien vertreten wir
derzeit rund 1.520 Mitgliedsbetriebe, bundesweit
sind es rund 7.500 Unternehmen. Wir als
Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement
verstehen uns dabei als starker
Partner in diesem Wandel. Wir vertreten Unternehmen,
die täglich zeigen, dass ökonomischer
Erfolg und ökologisches Handeln Hand
in Hand gehen können.
Reichen technologische Lösungen aus, um das
Ziel der Kreislaufwirtschaft zu verwirklichen?
Sie sind zwar der Schlüssel zum nachhaltigen
Erfolg, aber es braucht ein entsprechendes
Mindset über die gesamte Wertschöpfungskette
hinweg – angefangen bei den
Konsumentinnen und Konsumenten, die mit
ihren Kaufentscheidungen bewusste Akzente
für die Circular Economy treffen können.
Dazu wird es noch einige Sensibilisierungsarbeit
brauchen. Einen wichtigen Aspekt für
© The Little Hut/stock.adobe.com
die Qualitätssicherung sehe ich aber auch in
unserem modernen Lehrberuf „Entsorgungsund
Recyclingfachkraft“. Hier schaffen wir
gemeinsam die Ressourcenmanagerinnen
und -manager von morgen. Und wir werden
künftig viel mehr innovative und praxisorientierte
Fachkräfte im Entsorgungs- und
Ressourcenmanagement benötigen, denn
die Anforderungen in unserer Branche ändern
sich, beispielsweise durch die Digitalisierung,
enorm schnell.
Welche Rolle spielt die Politik in diesem Transformationsprozess?
Sie übernimmt eine ganz wichtige Rolle in
der weiteren Entwicklung der Kreislaufwirtschaft!
Denn es braucht neben gesellschaftlichem
und unternehmerischem Bewusstsein
sowie bestens ausgebildeten Fachkräften
klare politische Rahmenbedingungen. Auch
dafür setzen wir uns als Fachgruppe ein.
© Foto Wilke
„Kreislaufwirtschaft ist keine
Option – sie ist eine Notwendigkeit.
Wer in Umweltschutz
investiert, sichert Wohlstand
von morgen.”
Helmut Ogulin, Obmann der Fachgruppe Wien
für Entsorgungs- und Ressourcenmanagement
KONTAKT
Entsorgungs- und Ressourcenmanagement,
Fachgruppe Wien
Wirtschaftskammer Wien, Straße
der Wiener Wirtschaft 1, 1020 Wien
T 01/514 50 3735
F 01/514 50 3734
dieabfallwirtschaft@wkw.at
http://dieabfallwirtschaft.eu
© Florian Wieser
W 19 | 11. 9. 2025
WIRTSCHAFTSLEBEN
17
Im Bezirk aktuell
Neues aus den Wiener Grätzeln
NOCH MEHR
BEZIRKS-NEWS
gibt’s auf:
wkoimbezirk.wien
13., HIETZING
Frischer Wind im Bezirk
Peter Sverak, der
neue WK Wien-
Bezirksobmann für
Hietzing, möchte
sichtbar und
erreichbar sein - und
dort ansetzen, wo
Hilfe gebraucht wird.
„Zuhören, verstehen,
vernetzen und
unterstützen, damit
wir Hietzing gemeinsam
als lebendigen
Wirtschaftsstandort
stärken”, betont
Sverak.
Es tut sich was in Hietzing, ein neuer
WK Wien-Bezirksobmann ist am Start: Mit
Peter Sverak bekommen die Hietzinger Unternehmen
einen erfahrenen Unternehmer als ihren
Vertreter - sowie einen Hietzinger durch und
durch. „Ich bin seit 2010 selbstständig und habe
in dieser Zeit umfassende Einblicke in die unternehmerische
Praxis gewonnen, mit all den Chancen,
Entscheidungen und Herausforderungen,
die damit verbunden sind. In Ober Sankt Veit bin
ich geboren, aufgewachsen und lebe auch noch
heute hier - dieses Grätzel ist für mich seit jeher
zentraler Lebensmittelpunkt”, so Sverak.
Auf seine neue Rolle als Bezirksobmann der
WK Wien freut sich Sverak sehr: „Die Wirtschaftskammer
im Bezirk ist oft die erste Anlaufstelle,
sei es bei Fragen zur Betriebsführung,
zur Standortentwicklung, zu Förderungen oder
bei ganz praktischen Herausforderungen. Mein
Zugang zur neuen Aufgabe ist klar: zuhören,
verstehen, vernetzen, unterstützen. Ich möchte
sichtbar und erreichbar sein - und dort ansetzen,
wo Hilfe konkret gebraucht wird. Ich freue
mich auf die Begegnungen, den Austausch und
auf die Zusammenarbeit mit allen, die Hietzing
als lebendigen Wirtschaftsstandort stärken”,
erklärt der WK Wien-Bezirksobmann. (red/pe)
3., LANDSTRASSE
Ein Fest der lokalen Wirtschaft
Ende August fand bereits zum fünften Mal das
von The Mall und Center Wien Mitte organisierte
Landstraßenfest statt. „Veranstaltungen wie
diese sind wichtig, weil sie den Zusammenhalt
unter den Kaufleuten signalisieren und ein starkes
Lebenszeichen der lokalen Wirtschaft sind”,
betonte Klaus Brandhofer, WK Wien-Bezirksobmann
für den 3. Bezirk, bei der Eröffnung.
„Dank der Unterstützung unserer Partner und
der Unternehmen ist es uns erneut gelungen, ein
Programm zu realisieren, das Generationen verbindet
und alle Altersgruppe anspricht”, freute
sich auch Center-Manager Florian Richter.
Klaus Brandhofer (r.), im Gespräch mit
Moderator Wolfgang Reichl.
© wkw/Stuhlpfarrer
ALLE BEZIRKE
Bewusstsein für
Klimaschutz
Mehr Bewusstsein für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit in der breiten Bevölkerung
zu schaffen, ist das Ziel des Vereins „Out of
the Box”. Über die „Klimabox”-Plattform
finden sich Installationen und Aktionen,
die die Bedeutung des Themas transparent
machen sollen. Unternehmen können z.B.
die „Klima-Zeitmaschine” mieten, um in ihrem
Umfeld mehr Bewusstsein zu schaffen.
Alle weiteren Infos, siehe Link.
f www.klimabox.at
18 TIPPS
WK WIEN-
SERVICECENTER
Fragen und Antworten
Ein Auszug aus den aktuellen Fragen der Unternehmer an die Wirtschaftskammer
info@wkw.at
01 / 514 50 - 1010
Steuerrecht
Welche steuerlichen Aspekte sind
für gesellschaftsrechtliche
Geschäftsführer zu beachten?
Die Einkunftsart des Geschäftsführers hängt
von der Beteiligungshöhe und der Beschäftigungsform
ab. Ein wesentlich am Unternehmen
beteiligter Geschäftsführer (zu mehr als 50 Prozent)
bezieht im Regelfall Einkünfte aus selbstständiger
Tätigkeit.
Der nicht wesentlich beteiligte Geschäftsführer
(höchsten 25 Prozent) bezieht Einkünfte aus
© igorp17 | stock.adobe.com
unselbstständiger Tätigkeit. Bei einer Beteiligung
zwischen 25 und 50 Prozent hängt es davon
ab, ob eine Sperrminorität vorhanden ist.
Wird ein Geschäftsführer als freier Dienstnehmer
oder im Werkvertrag tätig, bezieht er
unabhängig von der Beteiligungshöhe Einkünfte
aus selbstständiger Arbeit oder Einkünfte aus
Gewerbebetrieb.
Lehrlingsausbildung
Wie beeinflussen Präsenz- und Zivildienst
die Weiterbeschäftigungszeit?
Arbeitsrecht
Kann von einer getroffenen Urlaubsvereinbarung
zurückgetreten werden?
Ein Rücktritt des Arbeitgebers von der Urlaubsvereinbarung
ist nur aus besonders schwerwiegenden
Gründen zulässig, wenn dies aus betrieblichen
Gründen unumgänglich notwendig
ist und daher das Festhalten an der Urlaubsvereinbarung
unzumutbar wäre. Arbeitnehmende
können bei Vorliegen von bestimmten Gründen,
etwa im Fall von Pflegefreistellungen, einen
Rücktritt vom Urlaub erklären, wobei die
Meldung der Dienstverhinderung als Rücktrittserklärung
anzusehen ist.
f wko.at/arbeitsrecht/urlaubsverbrauch
Für den Gesellschafter-Geschäftsführer sind
auch die Bestimmungen zur verdeckten Gewinnausschüttung
zu beachten.
Leistet der ehemalige Lehrling unmittelbar
nach Lehrzeitende seinen Präsenz- oder Zivildienst,
ruht für diese Dauer die Weiterbeschäftigungspflicht
des Lehrbetriebs. Die noch nicht
verstrichene Weiterbeschäftigungszeit wird
nach dem Präsenz- oder Zivildienst einfach angehängt.
Der Arbeitnehmer bzw. (ehemalige)
Lehrling muss dem Arbeitgeber seinen Einberufungsbefehl
unverzüglich vorlegen, sobald
er ihn erhalten hat. Eine explizite Frist ist im
Gesetz nicht ausdrücklich genannt.
f wko.at/wien/lehrling
© conrastwerkstatt | adobe.stock.com © conrastwerkstatt | adobe.stock.com
W 19 | 11. 9. 2025
TIPPS
19
Wirtschaftsrecht
Welche Gewerbetreibenden müssen
Maßnahmen gegen Geldwäsche und
Terrorismusfinanzierung setzen?
Zu den Gewerbetreibenden, die zur Geldwäscheprävention
verpflichtet sind, zählen insbesondere
Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler,
die Kauf- oder Verkaufsgeschäfte
abwickeln oder Mietverhältnisse mit monatlichen
Mieten ab einem Betrag von 10.000 Euro
vermitteln.
Ebenso betroffen sind Versicherungsvermittlerinnen
und Versicherungsvermittler,
die Lebens- oder Anlageversicherungen vertreiben.
Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater,
fallen darunter, wenn sie
Tätigkeiten wie Gesellschaftsgründungen, Treuhandfunktionen
oder das Bereitstellen von Geschäftsführungsdiensten
übernehmen.
Weiteres betroffen sind Handelsgewerbetreibende
(einschließlich Versteigerer), wenn
Barzahlungen ab 10.000 Euro getätigt werden
sowie Kunsthändler und Kunstvermittler
bei Transaktionen (bar oder unbar) ab
10.000 Euro.
Auch Büroserviceunternehmen, die beispielsweise
Geschäftsadressen zur Verfügung
stellen, fallen unter die Regelungen.
© wladimir1804 | adobe.stock.com
Ab welcher Betriebsgröße müssen diese
Maßnahmen umgesetzt werden?
Diese Vorgaben gelten unabhängig von der
Unternehmensgröße und betreffen damit auch
bspw. Kleinunternehmen oder Ein-Personen-
Unternehmen (EPU).
© Nuttapong punna | adobe.stock.com
Betroffene Gewerbetreibende sind verpflichtet,
die Identität ihrer Kundinnen und Kunden
zu kontrollieren, indem sie amtliche Ausweise
überprüfen und die wirtschaftlich Berechtigten
ermitteln. Zudem ist eine schriftliche Risikoanalyse
durchzuführen, um das Risiko für Geldwä-
Wirtschaftsrecht
Welche Pflichten gelten zur
Verhinderung von Geldwäsche
für Gewerbetreibende?
sche in den jeweiligen Geschäftsbeziehungen
zu bewerten. Diese Dokumentation muss mindestens
fünf Jahre lang aufbewahrt werden.
Zusätzlich müssen die Geschäftsbeziehungen
laufend überwacht und auällige Transaktionen
hinterfragt werden. Besonders sorgfältige
Prüfungen sind bei politisch exponierten Personen
(PEP) sowie bei Geschäften mit Hochrisikoländern
notwendig. Unternehmerinnen und
Unternehmen sind verpflichtet, einen Verdacht
auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
an die österreichische Geldwäschemeldestelle
(A-FIU im Bundeskriminalamt) zu melden.
Bei unauffälligen Geschäftsbeziehungen
muss auf behördliche Anfrage eine Negativerklärung
abgegeben werden.
Hinsichtlich Mitarbeitenden gilt die Verpflichtung,
diese regelmäßig im Bereich Geldwäscheprävention
zu schulen.
f wko.at Geldwäsche
STÄRKEN SIE IHR
UNTERNEHMEN.
EIGENE LEHRLINGE
AUSBILDEN.
© christian vorhofer
Erfahren Sie hier alles zur Lehrlingsausbildung
und Förderungen. Wir unterstützen Sie auf Ihrem
Weg zum Lehrbetrieb und beraten Sie gerne.
wko.at/wien/bildung-lehre/lehrlingsstelle
GEMEINSAM FÜR IHREN ERFOLG.
Der schnellste
Weg zu unseren
Services.
20250807_I_200x64_Lehrlingsbörse_SiS.indd 2 07.08.25 11:53
20 TIPPS
Gestalten Sie die
Zukunft der Gesundheitsbranche
mit!
• Geprüfte:r
Medizinprodukteberater:in
15.–24.10.2025 und
3.–12.12.2025
wifiwien.at/90102x
© Zamrznuti tonovi – adobe.stock.com
Beruflich ins Ausland
während der Lehre
Auch nächstes Jahr haben Lehrlinge wieder die Chance, ein
Auslandspraktikum zu absolvieren. 16 Länder stehen zur Wahl.
Der Verein Ifa - Internationaler Fachkräfteaustausch
organisiert alljährlich Auslandspraktika
für Lehrlinge, um ihnen schon während
ihrer Ausbildung die Möglichkeit zu geben,
Berufserfahrung in anderen Ländern
zu sammeln. Das vermittelt wertvolle Praxiserfahrung,
schafft zusätzliche Kompetenzen
und erweitert den Horizont.
Aktuell läuft die Anmeldung für die Praktika
im ersten Halbjahr 2026. Zur Auswahl stehen
16 Termine in 13 europäischen Ländern:
Dänemark, England, Griechenland, Italien,
Litauen, Malta, Norwegen, Nordirland, Polen,
Portugal, Schweden, Spanien und Zypern.
Die Praktika dauern je nach Destination vier
bis acht Wochen. Die Lehrlinge sind in dieser
Zeit bei Gastfamilien, in Appartements oder
Wohnheimen untergebracht. Während der
Anreise und der ersten Tage im Gastland werden
sie von einer Betreuungsperson begleitet.
Jetzt bewerben
Die Bewerbungsfrist läuft bis 14. Oktober.
Bewerben können sich Lehrlinge aus allen
Lehrberufen ab dem zweiten Lehrjahr. Gute
Englisch- und Fachkenntnisse sind Voraussetzung.
In der ersten Woche findet begleitend
© Dovidovich Mikhail | stock.adobe.com
zum Praktikum ein Intensiv-Sprachkurs für
die Landessprache statt. Die Praktika werden
über das Programm Erasmus+ der EU kofinanziert,
für die Lehrlinge bzw. ihre Ausbildungsbetriebe
bleibt ein Eigenbetrag.
Lehrlingsgehalt wird rückerstattet
Lehrbetriebe, die ihre Lehrlinge für das Auslandspraktikum
freistellen, können binnen
drei Monaten nach dessen Ende einen Antrag
auf Rückerstattung des Lehrlingsgehalts für
diese Zeit bei der WK Wien stellen. (red)
INFOS
01 / 366 55 44 - 11
info@ifa.or.at
ifa.or.at
• Vorbereitung auf die
Befähigungsprüfung –
gewerberechtliche:r
Geschäftsführer:in für
Medizinprodukte
18.–27.9.2025 und
20.–29.11.2025
wifiwien.at/90101x
Jetzt für den Meritus einreichen
© Denis | stock.adobe.com
Bleib
neugierig.
Jetzt
anmelden!
Bezahlte Anzeige
Ab sofort und noch bis 30. September
kann für den Meritus eingereicht werden.
Diese Auszeichnung prämiert seit
2009 alle zwei Jahre Unternehmen wie auch
Organisationen, die sich in den Diversity-
Dimensionen sexuelle Orientierungen und
Geschlechtervielfalt engagieren.
Hier werden Betriebe vor den Vorhang
geholt, die sich für Inklusion, Fairness und
Gleichstellung von Mitgliedern der LGBTIQ+
Community am Arbeitsplatz einsetzen. Vergeben
wird die Auszeichnung von Pride Biz
Austria, dem Dachverband der QBW* (Queer
Business Women*) und AGPRO (Austrian Gay
Professionals).
Mehr Infos zur Auszeichnung sowie die
Möglichkeit zur Einreichung gibt es online.
f pridebiz.at/meritus
W 19 | 11. 9. 2025
TIPPS
21
Betriebsanlage:
Wenn der
© hedgehog94 | stock.adobe.com
Inhaber wechselt
Welche Auswirkungen hat der Wechsel des Inhabers auf die
Betriebsanlagengenehmigung? Eine Zusammenfassung.
Durch den Wechsel des Inhabers der
Betriebsanlage wird die Wirksamkeit
der Betriebsanlagengenehmigung
nicht berührt. Der Inhaberwechsel
muss der Anlagenbehörde auch nicht angezeigt
werden. Nur die Gewerbeausübung ist bei der
zuständigen Gewerbebehörde anzumelden.
Wann erlischt die Genehmigung?
Allerdings erlischt die Betriebsanlagengenehmigung,
wenn mit dem Betrieb der Anlage nicht
binnen fünf Jahren nach erteilter Genehmigung
begonnen wurde (Nichtinanspruchnahme)
oder wenn die Anlage länger als fünf Jahre nicht
betrieben wurde.
Auch eine Änderung des Verwendungszwecks
von Anlagen kann zum Erlöschen der Genehmigung
führen. Ist die Betriebsanlagengenehmigung
erloschen, so muss eine Neugenehmigung
beantragt werden. In diesem Fall wird die Anlage
von der Behörde jedoch nach dem aktuellen
Stand der Technik beurteilt, was zu erheblichen
Investitionen führen und im Einzelfall sogar die
Genehmigungsfähigkeit ausschließen kann.
Welche Dokumente braucht der neue
Inhaber?
Der Übernehmer einer genehmigten Anlage
benötigt alle Genehmigungsbescheide samt
dazu gehörender Unterlagen wie Pläne, Maschinenbeschreibungen,
Prüfbefunde etc. Das
sollte grundsätzlich der bisherige Betreiber vor
Übernahme zur Verfügung stellen. Ist das nicht
der Fall, so sollte sich der Übernehmer an die
zuständige Betriebsanlagenbehörde zwecks
Akteneinsicht und dem Anfertigen von Fotos/
Kopien der Betriebsanlagen-Unterlagen wenden.
Die Unterlagen werden benötigt, um zu
wissen, was im Detail genehmigt ist, welche
Auflagen bestehen und welche Befunde wann
zu erstellen sind.
Was tun bei Abweichungen vom
Genehmigungsbescheid?
Generell sollte der Übernehmer vor der Übernahme
prüfen, ob die Betriebsanlage konsensgemäß
entsprechend der Genehmigung
errichtet und betrieben wurde. Stellt er dabei
fest, dass die Betriebsanlage nicht dem Genehmigungsstand
entsprechend ausgeführt wurde,
Auflagen nicht eingehalten oder zwischenzeitlich
Änderungen außerhalb der Genehmigungsbescheide
vorgenommen wurden, muss er die
Änderungen bei der Behörde entweder anzeigen
oder eine Änderungsgenehmigung beantragen.
Eine bloße Anzeige reicht aus z.B. bei
Änderungen, die „Nachbar-neutral” sind.
Bei gewissen Änderungen (z.B. dem Austausch
von Maschinen, Geräten, Anlagen durch
gleichartige oder emissionsneutrale Änderungen)
ist gar kein Betriebsanlagenverfahren
erforderlich - diese Schritte sollten jedoch im
Rahmen der wiederkehrenden Überprüfung
der Betriebsanlage dokumentiert werden.
Wenn das Genehmigungsverfahren
noch läuft
Auch ein laufendes Genehmigungsverfahren
steht dem Inhaberwechsel nicht entgegen. Der
neue Inhaber kann in das Genehmigungsverfahren
eintreten und muss dafür eine ausdrückliche
Erklärung abgeben.
Altlasten und Haftung
Zur Absicherung des Erwerbers vor fehlenden
Bewilligungen kann der Kaufvertrag unter der
Bedingung abgeschlossen werden, dass er erst
wirksam wird, wenn alle Anlagenbewilligungen
rechtskräftig erteilt wurden.
Auch zivilrechtlich ist es dem Übernehmer
einer Betriebsanlage zu empfehlen, sich mit
einer entsprechenden Vertragsklausel, die die
Haftung des Veräußerers bei Altlasten (z.B. Kontamination)
klärt, dagegen abzusichern, dass er
selbst dafür zur Verantwortung gezogen wird.
Wo gibt es Beratung?
Zu allen Fragen rund um Betriebsanlagengenehmigungen
steht das Betriebsanlagenservice
der WK Wien mit rechtlicher und technischer
Beratung zur Verfügung. Unterstützung bietet
auch ein Online-Ratgeber der Wirtschaftskammerorganisation,
der Selbstständige anhand
ihrer individuellen Angaben durch das Thema
durchführt (siehe unten).
Monatlich finden für alle Wiener Bezirke
Projektsprechtage zum Thema Betriebsanlagengenehmigungen
statt (siehe Link unten).
Unternehmerinnen und Unternehmer können
dort mit Ansprechpersonen aus allen Bereichen
(Sachverständige der MA 36, Experten des WK
Wien-Betriebsanlagenservice und des Arbeitsinspektorats
sowie Juristen) über ihr konkretes
Projekt sprechen.
(esp/red)
INFO UND BERATUNG
WK Wien Service Center
01 / 514 50 - 1010
wko.at/wien/betriebsanlagen
ONLINE-RATGEBER
ratgeber.wko.at/betriebsanlagen
BEZIRKS-PROJEKTSPRECHTAGE
www.wien.v.at/mba/projekt.html
22 TIPPS
© Syda Productions | stock.adobe.com
Sich flexibel,
praxisbezogen und
effizient auf die Unternehmerprüfung
vorzubereiten, ermöglicht
das online
Unternehmertraining
am WIFI Wien. Mehr
Infos & Anmeldung:
www.wifiwien.at/
50277x
Unternehmertraining im
digitalen Zeitalter
Eine flexible und praxisorientierte Vorbereitung auf das Ablegen
der Unternehmerprüfung sowie die Selbstständigkeit danach
bietet das online Unternehmertraining am WIFI Wien.
Marketing, Unternehmensrecht, Businessplan
Kostenrechnung und mehr - der
Lernstoff für die Unternehmerprüfung ist umfangreich.
Das bedeutet für viele eine Herausforderung,
zumal die Zeit, in der die hier antretenden
Prüflinge die Schulbank drückten, oft
schon einige Jahre zurückliegt.
Hier setzt das Unternehmertraining des
WIFI Wien an. Es ist ein etabliertes Angebot,
das darauf abzielt, die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer beim Wissenserwerb strukturiert
UNTERNEHMERTRAINING AM WIFI WIEN
zu unterstützen sowie auf die danach folgende
selbstständige Tätigkeit bestmöglich vorzubereiten.
Praxisbezogener Online-Kurs
Unterricht in virtueller Präsenz
sowie selbstständig zu erarbeitende
eLearning-Einheiten
wechseln sich ab, was den
Teilnehmenden dieses Online-Kurses
größtmögliche
BESTENS
VORBEREITET
MIT DEM
UNTERNEHMER-
TRAINING
in die
Selbstständigkeit
Flexibilität bietet. Im Rahmen des Kurses werden
Übungsunternehmen gegründet und für
dieses sind gewisse Aufgaben zu erfüllen. Vorab
gibt es dazu die theoretischen Inputs und
über 100 Lernvideos, um die Aufgabenstellung
anhand der Übungsfirma selbstständig umzusetzen.
Im Anschluss gibt es Feedback durch
den jeweiligen Trainer oder die Trainerin wie
auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. So wird
sichergestellt, dass die Aufgabe von allen voll-
ständig verstanden wird.
Dieser praxisorientierte Lernprozess
und die begleitenden Skripten
führen durch den Stoff der Unternehmerprüfung.
Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer können
sich auf diese Weise alles in
eigenem Tempo erarbeiten, was
sie für eine erfolgreiche Prüfung
benötigen.
■
■
■
ONLINE KURS
180 Lerneinheiten, davon 36 in
virtueller Präsenz
Berufsbegleitend an - je nach
Variante - zwei bis vier Abenden
pro Woche oder alternativ als
Tageskurs
Online über die WIFI Lernplattform
■
■
INHALT
Praxisbezogenes Lernen über das
Gründen einer Übungsfirma
18 Lernblöcke mit u.a. Businessplan,
Marketing, Finanzplanung,
Steuer, Einnahmen-Ausgaben-
Rechnung, Kostenrechnung,
Personalwesen
Jetzt informieren und anmelden: WWW.WIFIWIEN.AT/50277X
Preisgekrönte Methodik
Entwickelt wurde die eLearning-basierte Lernmethode
von einem Trainer des WIFI Wien,
Mario Wolfram. Für dieses praxisbezogene und
abwechslungsreiche Konzept, einen umfangreichen
Lernstoff effizient zu vermitteln, wurde
Wolfram mit dem ersten Platz des „LenaAward
2024” in der Kategorie „Digitalisierung im Training”
ausgezeichnet.
Dieser Preis dient dazu, Spitzenleistungen in
der Erwachsenenbildung vor den Vorhang zu
holen und auszuzeichnen.
(wifi wien)
W 19 | 11. 9. 2025
TIPPS
23
Erzählen Sie Ihre Story
Damit der Funke überspringt, brauchen Sie eine gute
Geschichte. Wie Sie andere begeistern und überzeugen,
erklärt Storytellerin und Sprechtrainerin Mareike Tiede.
Geschichten helfen, Themen und Informationen
zu vermitteln, machen Lösungen
greifbar und Visionen bildlich. Mareike Tiede
ist Sprechtrainerin und unterstützt Unternehmen
dabei, ihre Geschichte zu entdecken
und zu erzählen.
© Sabrina Zisch-Ortner
1 Die Menschen bewegen
Geschichten übersetzen Botschaften in Bilder,
die wir nicht nur mit dem Kopf, sondern
auch mit dem Herzen verstehen. Sie wecken
Gefühle, die Menschen ins Handeln bringen.
Eine gute Geschichte ist wie ein Streichholz:
klein, unscheinbar - und doch in der Lage, einen
ganzen Raum zu erhellen. Unternehmen
können Storytelling nutzen, um echte Verbindung
zu Kundinnen und Kunden aufzubauen.
2 „Signature Stories” einsetzen
Anfangsgeschichten: Menschen lieben es
zu hören, wo die Wurzeln einer Unternehmung
liegen. Erzählen Sie von einem
entscheidenden Moment auf Ihren Weg.
Scheitergeschichten: Solche Geschichten
sind wertvoll, weil sie Nähe und Glaubwürdigkeit
schaffen. Erzählen Sie von einem
Fehler in Ihrer Laufbahn.
Kundengeschichten: Welche Erfahrungen
haben meine Kundinnen und Kunden
gemacht? Erzählen Sie von einer erfolgreichen
Zusammenarbeit.
■
■
■
3 Richtige Story für die Zielgruppe
Die richtige Geschichte für meine Zielgruppe
findet man, indem man ihre Perspektive
einnimmt. Es geht darum zu verstehen, welche
Sehnsucht, welcher Schmerz, welches
Bedürfnis bewegt sie? Wofür suchen sie eine
Lösung? Das erfordert zunächst echtes Zuhören
- „Story-Listening“. Nur wer aufmerksam
wahrnimmt, was seine Kundinnen und Kunden
bewegt, kann Geschichten erzählen, die
sie wirklich erreichen. Storytelling ist keine
Einbahnstraße.
„Storytelling ist keine
Einbahnstraße.”
Mareike Tiede, Sprech(train)erin & Storytellerin
4 Verschiedene Kanäle nutzen
Es gibt nicht den einen richtigen Kanal - Geschichten
können bei persönlichen Begegnungen
oder über Social Media geteilt
werden. Das Prinzip ist einfach: Die besten
Geschichten entfalten ihre Wirkung dort, wo
man sich authentisch zeigen kann und wo die
Zuhörerinnen und Zuhörer zu Hause sind.
5 Storytelling beruflich und privat
Geschichten lassen sich überall einsetzen - in
Meetings, in Vorträgen, beim Netzwerken,
im Vier-Augen-Gespräch, beim Golfen oder
beim Tanzen. Wichtig ist jedoch, nicht zum
„Gschichtldrucker” zu werden, sondern Botschaften
zu vermitteln, die für das Gegenüber
relevant sind.
(chm)
INFOS & ANMELDUNG
Workshop am 22. September
wko.at Veranstaltung
ZUR PERSON
Mareike Tiede ist Storytelling-Expertin,
Sprechtrainerin und Coach.
Sie begleitet Menschen dabei, ihre
eigene Stimme zu finden, Geschichten
glasklar zu erzählen und
mit ihrer Botschaft zu berühren.
WWW.MAREIKETIEDE.DE
Bezahlte Anzeige
BUCHHALTUNGSTIPPS
© Florian Wieser
Berufsgruppensprecher Thomas
Stefan Wurst.
Die Personalverrechnung auslagern
KMU sollten sich auf ihr Kerngeschäft
konzentrieren können. Die
Auslagerung der Personalverrechnung
kann dazu beitragen. Die
Vorteile auf einem Blick.
Rechtssicherheit und Aktualität:
Externe Dienstleister sind auf dem
neuesten Stand der gesetzlichen
Änderungen im Lohnsteuer-,
Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht
und gewährleisten korrekte,
gesetzeskonforme Abrechnungen.
Entlastung interner Ressourcen:
Durch die Auslagerung werden
interne Kapazitäten frei.
Zeit- und Kostenersparnis:
Professionelle Anbieter arbeiten
effizient, bieten transparente Kostenmodelle
(oft Pauschalpreise pro
Mitarbeiter) und vermeiden Fehler,
die zu Nachzahlungen oder Strafen
führen könnten.
Kompetente Beratung: Neben
der Abrechnung erhalten Unternehmen
Unterstützung bei arbeitsrechtlichen
Fragen, Gestaltung von
Arbeitsverträgen, Optimierung von
Lohn- und Gehaltszahlungen sowie
bei Prüfungen durch Behörden.
Digitale Lösungen: Moderne
Anbieter setzen auf digitale Tools
und automatisierte Prozesse, was
die Effizienz und Transparenz weiter
erhöht.
Flexibilität: Die Leistungen können
individuell angepasst werden
– von der vollständigen Übernahme
der Personalverrechnung bis zur
Unterstützung in Teilbereichen.
NÄHERE INFOS & KONTAKT
Der Buchhalter in Ihrer Nähe:
www.buchhaltung.wien
24 #ZUKUNFT
ALLE INFOS
UND TERMINE FÜR
UNTERNEHMEN ZU
BULGARIEN
wko.at/
aussenwirtschaft/bg
Im Bild: Veneta
Tabakov-Vassilev,
Gründerin und
Geschäftsführerin
des Wiener
Reisebüros
Inter Vega Reisen
im 1. Bezirk.
BULGARIEN
führt den Euro ein
Mit 1. Jänner 2026 bekommt die Eurozone ihr 21. Mitglied.
Für die Wirtschaft in Wien bringt das viele Vorteile, denn mit Bulgarien
sind Wiener Unternehmen seit Jahren eng vernetzt.
VON GARY PIPPAN
© wkw/Pippan
Bulgarien kennt die Wiener Unternehmerin
Veneta Tabakov-
Vassilev wie ihre Westentasche.
Seit 30 Jahren führt sie im 1.
Bezirk ihr Reisebüro Inter Vega
Reisen, das eine besondere Spezialisierung
auf Bulgarien hat. Geschäftsreisende,
Individualreisende und Reisegruppen gehören
zu ihren Kunden - Outgoing wie Incoming.
„Mein Beruf macht mir unendlich viel Spaß,
man kann immer etwas Neues kennenlernen
und ausprobieren”, sagt die gebürtige Bulgarin,
die seit 1989 in Österreich lebt. Ausprobiert hat
sie in ihrer langen Laufbahn wahrlich viel - darunter
exklusive Reisen in die schönsten Weinregionen
Bulgariens. „Das Land hat unglaublich
viel zu bieten - von weißen Sandstränden am
Schwarzen Meer über das Rosental, wo Rosenöl
für die ganze Welt produziert wird, bis hin zu
Kulturstätten der 7000-jährigen Geschichte Bulgariens”,
schwärmt die Reiseunternehmerin.
Als 21. Staat erfüllt Bulgarien nun die Kriterien
für die Aufnahme in die Eurozone und
hat am 8. Juli 2025 die finale Genehmigung der
EU-Institutionen und EU-Staaten für den Beitritt
bekommen. Die bulgarische Währung Lew
wird somit am 1. Jänner 2026 vom Euro abgelöst.
Für Tabakov-Vassilev wird sich dadurch
einiges ändern: „Teile unseres Geschäfts werden
einfacher, günstiger und von den Kosten
her besser planbar, weil der Wechselkurs und
die Wechselgebühren wegfallen. Das betrifft
vor allem unsere Zusammenarbeit mit vielen
kleineren Hotels, die bisher ausschließlich in
Lew abrechnen.” Sie erwartet, dass ab dem
kommenden Jahr wesentlich mehr Menschen
nach Bulgarien reisen werden, weil der Euro
ihr früheres Heimatland für Reisen attraktiver
mache. „Der Euro wird viel bewirken”, ist die
© Valeri Angelov
„Von der Euro-
Einführung in
Bulgarien profitieren
auch die
österreichischen
Betriebe”, sagt
der Wirtschaftsdelegierte
der
WKÖ in Sofia,
Philippe Kupfer.
Unternehmerin überzeugt. Sie hofft, dass auch
das Interesse von Investoren steigt, das Land
touristisch noch besser erschlossen und die
Verkehrsinfrastruktur weiter ausgebaut wird.
Gutes Preis-Leistungsverhältnis
Dass der Euro Bulgarien als Reiseziel noch
attraktiver machen wird, erwartet auch der
österreichische Wirtschaftsdelegierte in Bulgariens
Hauptstadt Sofia, Philippe Kupfer: „Bereits
heute urlauben rund 180.000 Menschen
aus Österreich in Bulgarien, die meisten im
Sommer an der Schwarzmeer-Küste. Der Euro
wird das gute Preis-Leistungsverhältnis der
bulgarischen Tourismuswirtschaft sichtbarer
machen.” Für Bulgarien ginge es aber um noch
viel mehr: „Der Beitritt zur Eurozone wird als
Schritt zu mehr wirtschaftlicher Stabilität und
Vertrauen in die Finanzpolitik Bulgariens gesehen”,
erklärt Kupfer. Der Euro könnte weitere
ausländische Direktinvestitionen anziehen, wie
das Beispiel Österreich gezeigt habe. In Bulgarien
sind österreichische Unternehmen bereits
die zweitgrößten Investoren im Land (nach den
Niederlanden) - sie beschäftigen Schätzungen
W 19 | 11. 9. 2025
#ZUKUNFT
25
zufolge vor Ort rund 30.000 Menschen. Die Arbeitslosigkeit
im Land ist niedrig, der Fachkräftemangel
jedoch hoch.
„Auch der Export könnte durch wegfallende
Wechselkursrisiken und -gebühren zulegen, da
die Integration in den EU-Binnenmarkt vertieft
wird. Davon profitieren auch die österreichischen
Investitionen in Bulgarien und Exporteure,
die mit Bulgarien Handel treiben”, sagt der
Wirtschaftsdelegierte. Geschäftschancen für
heimische Betriebe gebe es in vielen Bereichen,
etwa bei der Verkehrsinfrastruktur, der Wasserund
Abfallwirtschaft, bei erneuerbaren Energien
und Energieeffizienz sowie im Bergbau, in
der Sicherheit und Landwirtschaft.
BULGARIEN IN ZAHLEN (2024)
Millionen
Prozent
Menschen, Hauptstadt
Soia: Millionen
Wirtschaftswachstum
Euro BIP pro Kopf
seit
Millionen Euro Importe aus Wien
zu
Millionen Euro Handelsbilanzüberschuss
Wiens
Milliarden Euro österreichische
Direktinvestitionen
Quellen: AC Soia, Eurostat, Statistik Austria, OeNB
© Florian Wieser
Im Dezember 2024 empfing WK Wien-
Präsident Walter Ruck die bulgarische
Vizepräsidentin, Iliana Iotova,
im Haus der Wiener Wirtschaft.
Stabile Finanzen schaffen Vertrauen
Wichtig ist der Beitritt zum Euro auch für den
bulgarischen Finanzsektor: Die Bulgarische Nationalbank
kann Banken im Bedarfsfall Notfallfinanzierungen
zur Verfügung stellen und den
Einlagenzinssatz der Europäischen Zentralbank
(EZB) erhalten. Und sie bekommt einen Sitz in
den EZB-Gremien und kann die Geldpolitik aktiv
mitbestimmen, wie Kupfer erklärt.
Durch einen stabilen Wechselkurs an den
Euro gebunden ist der Lew schon seit 1999. Die
nun eingeleitete Umstellung verläuft ähnlich
wie einst in Österreich: Doppelte Preisauszeichnung
in den Monaten davor und danach, technische
Umrüstung von Bankomaten, Kassen
und Zahlungsdiensten, kostenloser Bargeldumtausch
und Sanktionen bei ungerechtfertigten
Preiserhöhungen. Die Europäische Kommission
geht davon aus, dass Bulgariens Wirtschaftswachstum
durch den Euro um bis zu 0,5 Prozentpunkte
steigen wird.
Zusätzliches Wirtschaftswachstum erwartet
auch die Bulgarien-Expertin am Wiener Institut
für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw),
Emilia Penkova-Pearson (Interview rechts). Außerdem
werde der verstärkte Handel innerhalb
der Eurozone langfristig zu mehr Wettbewerb,
einer größeren Vielfalt an Waren und Dienstleistungen
und mehr Innovation führen. Positive
Effekte erwartet auch sie für den Tourismus. Für
Unternehmen aus Österreich und anderen Euro-
Ländern werde es attraktiver, Geschäftschancen
in Bulgarien zu nutzen und zu investieren.
Auch kritische Stimmen in Bulgarien
In Bulgarien selbst gibt es aber auch kritische
Stimmen zur bevorstehenden Euro-Einführung:
„Die bulgarische Bevölkerung ist sowohl
begeistert als auch besorgt über den Euro. Viele
Menschen befürchten, dass die Einführung des
Euro zu einer höheren Inflation führen könnte”,
erklärt Penkova-Pearson. Die Regierung
müsse für Preistransparenz sorgen und aktiv
INTERVIEW
© Penkova-Pearson
WIE WIRD BULGARIEN VOM EURO
PROFITIEREN?
Durch die Einführung des Euro erhält Bulgarien
einen besseren Zugang zum EU-
Binnenmarkt, was die Preistransparenz
erhöht, die Transaktionskosten senkt und
zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten
bietet. Es wird erwartet, dass der Euro
auch ausländische Direktinvestitionen,
den internationalen Handel und den
Tourismus ankurbeln wird. Die Regierung
wird Zugang zu Mechanismen zur Krisenprävention
und -bewältigung haben, die
eine tiefere Integration der bulgarischen
Wirtschaft in die robuste EU-Wirtschaft
ermöglichen. Das wird zu einem starken
und nachhaltigen Wirtschaftswachstum
des Landes beitragen.
gegen spekulative Preissteigerungen vorgehen,
empfiehlt die Expertin. „Einige befürchten
auch, dass die Einführung des Euro die Identität
des Landes gefährden könnte”, gibt Penkova-Pearson
Einblick in die Stimmung im Land.
Wann die EU-Länder Rumänien, Ungarn,
Tschechien und Polen die gemeinsame Währung
übernehmen werden, hält die Expertin für
schwierig vorauszusagen. „Sie werden den Euro
einführen, sobald sie die formalen Kriterien erfüllen,
Anträge auf Konvergenzberichte stellen
und positiv bewertet werden”, sagt Penkova-
Pearson. Die künftige Erweiterung der Eurozone
ist damit vor allem eine politische Frage.
„Euro bringt Anreiz, in
Bulgarien zu investieren.”
Emilia Penkova-Pearson, Bulgarien-Expertin am Wiener
Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw)
WIE PROFITIEREN ÖSTERREICH
UND DIE EUROZONE?
Bulgarien wird das 21. Mitglied der Eurozone,
dies unterstreicht die Stärke und
Attraktivität der Währung. Aufgrund der
geringeren Transaktionskosten und der
tieferen Integration in den Binnenmarkt
werden Unternehmen aus der Eurozone,
einschließlich solcher aus Österreich,
einen Anreiz haben, mehr Handel mit
Bulgarien zu treiben und in dem Land zu
investieren.
WAS MUSSTE BULGARIEN TUN, UM
DEN EURO EINFÜHREN ZU DÜRFEN?
Bulgarien hat die vier formalen Kriterien
erfolgreich erfüllt: Preisstabilität, solide
und nachhaltige öffentliche Finanzen,
einen stabilen langfristigen Zinssatz und
Wechselkursstabilität. Zusätzlich wurden
auch die Zahlungsbilanz und die Integration
von Produkt-, Arbeits- und Finanzmärkten
bewertet sowie die Rechtsvorschriften
bezüglich der Zentralbanken.
26 #ZUKUNFT
Umweltfreundlich warm
In Aspern (Bezirk
Donaustadt) ist es
diesen Sommer erstmals
gelungen, große
Wassermengen
aus 3000 Metern
Tiefe zu fördern und
in kreisrunden Becken
zu sammeln. Im
Winter soll erstmals
ein geschlossener
Wasserkreislauf entstehen:
Gefördertes
Wasser wird an anderer
Stelle wieder
in den Untergrund
gepumpt, wo es sich
aufheizt und dann
wieder gefördert
wird. Wenn alles
klappt, steht 2028
hier die erste Tiefengeothermie-Anlage
Wiens und erzeugt
Fernwärme für
20.000 Haushalte.
Ab 2028 wollen Wien Energie und OMV 20.000 Haushalte mit
Fernwärme versorgen, die mit heißem Wasser aus 3000 Metern
Tiefe erzeugt wurde. Ein erster Test dazu war nun erfolgreich.
In Wien wird Fernwärme größtenteils nicht
umweltfreundlich erzeugt - nämlich aus fossilen
Energieträgern, insbesondere aus Gas. Für
den Weg Wiens zur angestrebten Klimaneutralität
bis 2040 ist das ein großes Hindernis. Seit
Jahren versucht die Stadt daher, Tiefengeothermie
- konkret ein rund 100 Grad heißes Wasservorkommen
3000 Meter unter der Stadt - für
die Wärmeversorgung in Wien zu nutzen. Ein
2011 gestarteter Versuch in Essling (Bezirk Donaustadt)
scheiterte. Ein neuer Anlauf, wenige
Kilometer südwestlich in Aspern, dürfte nun
erfolgreich sein.
Denn nun ist es erstmals gelungen, das Thermalwasser
aus dem Untergrund in großen Mengen
zu fördern und in kreisrunden Becken zu
sammeln (siehe Bilder). Dort werden sie nun
im Detail untersucht. Denn es muss bestätigt
werden, dass ausreichend viel Wasser gefördert
werden kann, um ein Fernwärmekraftwerk zu
versorgen. Das mineralisch hoch angereicherte
Wasser muss zudem chemisch untersucht werden,
damit an der Oberfläche die passsende Anlage
entwickelt werden kann. Umgesetzt wird
das Projekt von deeep, einem Gemeinschaftsunternehmen
des städtischen Versorgers Wien
Energie und der OMV, die aus dem Öl- und Gasgeschäft
ihr Know-how zu Geologie und Bohrtechnik
einbringt. 90 Millionen Euro sind für
das Projekt vorerst veranschlagt.
Am Ziel angekommen ist man mit dieser
ersten Wasserförderung noch nicht. In einem
nächsten Schritt wird versucht, erstmals einen
geschlossenen Wasserkreislauf herzustellen -
also Wasser zu fördern und durch ein zweites
Bohrloch wieder in den Untergrund zurückführen,
wo es sich aufheizt, bevor es erneut an die
Oberfläche gepumpt wird. Das passiert diesen
Winter. Die Testergebnisse werden für nächstes
Frühjahr erwartet. Danach werden die Anlagen
zur Wärmeübergabe an das Fernwärmenetz geplant
und errichtet. Ab 2028 sollen rund 20.000
Wiener Haushalte, vor allem in der Seestadt
Aspern, mit dieser umweltfreundlichen Wärme
versorgt werden. Wenn diesmal alles klappt.
Weitere Anlagen geplant
Die Planungen von Wien Energie und OMV
gehen über das Projekt in Aspern weit hinaus:
„Die erste Tiefengeothermie-Anlage Wiens ist
unsere Blaupause für den weiteren Ausbau: Bis
2040 wollen wir mit mehreren Anlagen nachhaltige
Fernwärme für bis zu 200.000 Wiener
Haushalte erzeugen”, erklärt Wien Energie-
Geschäftsführer Michael Strebl. Bis zu sieben
solcher Anlagen könnten es werden. (gp)
TIEFENGEOTHERMIE ASPERN AUF EINEN BLICK
■ Projektträger: Wien Energie und
OMV mit ihrem Gemeinschaftsunternehmen
deeep
■ Teststandort: Seestadtstraße 17
im 22. Bezirk (Bezirksteil Aspern)
■ Bohrbeginn: Dezember 2024
■ Erste Wasserförderung: Juli 2025
■ Erster Wasserkreislauf geplant für
Winter 2025/26
■ Danach Entwicklung und Errichtung
einer Anlage mit rund 20 Megawatt
Leistung für 20.000 Wiener
Haushalte
■ Inbetriebnahme geplant für 2028
■ Danach Bau weiterer Anlagen, um bis
2040 die Tiefengeothermie-Leistung
zu verzehnfachen (200 Megawatt
Leistung für 200.000 Haushalte)
ALLE INFOS ZUM PROJEKT UND ZUM INFOCENTER: WWW.DEEEP.AT
© Stadt Wien/Christian Fürthner (2)
W 19 | 11. 9. 2025
#ZUKUNFT
27
International Mobility Days 2025
Mobility in Transformation: Bei dem Networking-Event in der
WKÖ mit einem breiten Teilnehmerfeld aus über 60 Nationen
stehen Trends und Innovationen aus der Branche im Fokus.
Mit den International Mobility Days 2025 am
20. und 21. November in der WKÖ unterstützt
die Außenwirtschaft Austria österreichische Unternehmen
aus dem Mobilitätsbereich bei der
Neu: WKÖ Global Insights
Internationalisierung. Nutzen Sie unter
dem Motto „Mobility in Transformation”
interessante schäfts- und
Ge-
Exportchancen,
Neues WKÖ-Projekt bündelt Fachwissen und Kontakte
aus mehreren Bereichen und liefert Orientierung in einer
zunehmend fragmentierten Weltordnung.
AKTUELLE
INFOS AUS DER
AUSSEN-
WIRTSCHAFT
AUSTRIA
wko.at/aw
Handelskonflikte zwischen den USA und China,
Kriege, zunehmender Protektionismus und neue
geopolitische Allianzen verändern die Spielregeln
der globalen Wirtschaft grundlegend. Für
eine kleine, exportorientierte Volkswirtschaft
wie Österreich ist das eine große Herausforderung
- aber auch eine Chance, wenn man frühzeitig
die richtigen Schlüsse zieht. Genau hier
setzt die neue Plattform „Global Insights” der
WKÖ an. Sie liefert Infos zu wichtigen Entwicklungen,
kompakte geo- und wirtschaftspolitische
Analysen, Marktinformationen zu Wachstumsregionen,
eine Veranstaltungsübersicht sowie Einschätzungen
zu sicherheits- und verteidigungs-
entdecken Sie die Mobilitätsthemen der Zukunft
und treffen Sie internationale Einkäuferinnen
und Einkäufer sowie Kooperations- und Netzwerkpartnerinnen
und -partner. Die anwesenden
Branchen sind so vielfältig wie spannend:
Automotive, Schienenverkehr, Häfen & Logistikterminals,
Verkehrs- & Stadtplanung, Verkehrsinfrastruktur
& -management sowie Transport &
Logistik. Auch Behörden sind vor Ort. (wkö)
WEB-TIPP:
mobility-days.at
politischen Fragen auf EU-Ebene.
Und das alles mit gebündelter Kom-
petenz aus mehreren WKÖ-Fachbereichen.
Neben der Wirtschaftspolitik
bringen sich auch die Außenwirtschaft
Austria, die Europapolitik sowie die Stabsstelle
Krisenmanagement & Sicherheitsvorsorge ein.
Ergänzt wird die Plattform um Analysen internationaler
Think Tanks und Organisationen sowie
um Beiträge von Lookaut und MARI€, die geopolitische
Themen anschaulich aufbereiten. (wkö)
WEB-TIPP:
wko.at/global-insights
WEITERE TERMIN-TIPPS DER AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA
TÜRKEI | INVESTMENT AND TRADING
Erhalten Sie am 13. Oktober in der WKÖ
Informationen aus erster Hand und
knüpfen Sie neue Kontakte.
SCHWEIZ | ROBOTIK UND DIGITALER
HOLZBAU
Die Zukunftsreise Bauvisionen am 13. und
14. Oktober nach Zürich bringt Sie mit
Führenden der digitalen Transformation
im Bauwesen zusammen.
DEUTSCHLAND | GRÜNER
WASSERSTOFF IM FOKUS
Tauchen Sie am 14. und 15. Oktober in
Berlin und Brandenburg in die Welt des
grünen Wasserstoffs ein.
KROATIEN |
GESUNDHEITSTOURISMUS
Bei der Wirtschaftsmission am 22. und 23.
Oktober nach Crikvenica können Sie sich
in diesem Zukunftsmarkt für moderne
Medizintechnik frühzeitig positionieren.
BORN GLOBAL LAUNCHPAD 2025
Am 28. Oktober erwartet Sie in Wien ein
Tag voller Impulse, die dabei helfen, den
Schritt über Grenzen hinweg zu gehen.
UKRAINE | INFRASTRUKTUR UND
ENERGIEWIRTSCHAFT
Präsentieren Sie am 13. und 14. November
in Warschau Ihr Angebot am Österreich-Stand
der Fachmesse „Rebuild
Ukraine - Construction & Energy”.
INDIEN | ZUKUNFTSREISE
Erkunden Sie vom 17. bis 22. November
Indiens Technologie- und Innovationsökosystem
in Bengaluru und New Delhi.
UK | THE FUTURE OF ARTIFICIAL
INTELLIGENCE FOR BUSINESS
Lernen Sie von 30. November bis
2. Dezember in London führende
KI-Expertinnen und Experten kennen.
KENIA | WIRTSCHAFTSMISSION
Nutzen Sie vom 1. bis 5. Dezember unsere
Wirtschaftsmission mit Fokus Gesundheitswesen
& erneuerbare Energien.
ITALIEN | ORBITING THE FUTURE
Die Zukunftsreise am 2. Dezember in
Turin bietet einen Einblick in den Space-
Sektor und Zugang zu Unternehmen.
USA | AUSTRIA @ SXSW 2026
Erleben Sie das größte Zukunfts-Happening
der Welt - die South by Southwest
(SXSW). Nehmen Sie vom 12. bis 17. März
an unserer Wirtschaftsmission „How to
Deal with the Future” in Austin/Texas teil.
ALLE VERANSTALTUNGEN:
wko.at/aussenwirtschaft/
veranstaltungstermine
28 #ZUKUNFT
Neue Regelungen für
Bei Zahlungsgeschäften stehen ab 9. Oktober wichtige Änderungen
bevor. Neben einer verpflichtenden Empfängerüberprüfung werden
Echtzeitüberweisungen in Zukunft ohne Mehrkosten möglich.
Grund für die anstehenden Änderungen
ist die EU Instant Payment-
Verordnung, die auf
mehr Sicherheit
sowie schnellere Abwicklungen
im Zahlungsverkehr
bei Überweisungen
abzielt. In Kraft getreten
ist diese zwar bereits im
April 2024. Die Implementierung
erfolgt jedoch
schrittweise, die nächste
Stufe der Umsetzung erfolgt
am 9. Oktober 2025. Ab diesem
Datum sind Kreditinstitute
verpflichtet, eine Empfängerüberprüfung für
SEPA-Überweisungen und SEPA-Echtzeitüberweisungen
durchzuführen.
„Die Sicherheit der Kunden hat für uns Banken
absolute Priorität und mit diesen neuen
© Erste Bank
Kleinanzeigen
/ Philipp Horak
Abläufen heben wir die Sicherheitsbarrieren
auf ein noch höheres Niveau”, schildert Hans
Unterdorfer, WK Wien-Obmann der
Sparte Bank und Versicherung. Die
verpflichtende Empfängerüberprüfung
gilt für Zahlungen, die in Euro und innerhalb
des europäischen Wirtschaftsraumes getätigt
werden. Von der Überprüfung ausgenommen
sind u.a. Eigenüberträge, Zahlungen an das Finanzamt
sowie Überweisungen auf Spar- oder
Kreditkonten. Geschäftskunden können auch
Unternehmen bei Sammelüberweisungen auf
die Namensüberprüfung (Opt-out) verzichten.
„Es ist künftig nicht mehr möglich,
einen falschen Empfängernamen
vorzutäuschen.”
Hans Unterdorfer, WK Wien-Spartenobmann Bank und Versicherung
Namensabgleich
Bei der Empfängerüberprüfung wird noch vor
der Autorisierung der Zahlung überprüft, ob der
angegebene Empfängername mit dem Kontoinhaber
übereinstimmt. Bei kleineren Abweichungen
wird der richtige Empfängername vorgeschlagen
und kann übernommen werden. Ist die
Abweichung größer wie etwa im Fall eines gänzlich
anderen Namens - wird die Überweisung
nicht durchgeführt. „Durch diese neue Regelung
ist es künftig nicht mehr möglich, jemandem einen
falschen Empfängernamen vorzutäuschen
BUCHHALTUNG
BUCHHALTUNG & PERSONALVERRECHNUNG
Damit Sie den Kopf für Ihre Kunden frei bekommen!
Dienstleistung zu Pauschalpreisen.
Hr. Martin Blaschka, Tel.: 0660/267 73 78,
E-Mail: office@buchhaltung-blaschka.at
www.buchhaltung-blaschka.at
Buchhaltungsbüro, erledigt Ihre
steuerlichen Angelegenheiten, Buchen,
monatl. UVA, Jahresabschlüsse E/A
und Lohnverrechnung.
Alle Branchen, Taxierfahrung,
Verrechnung Monatspauschale.
Erstgespräch kostenlos.
Mobil: 0664 3071250
e-mail: ulrich.langthaler@mcs-edv.at
ANZEIGEN UND BEILAGEN BUCHEN:
Werbeagentur Witty | T 0676 / 401 45 46
E e.witty@wienerwirtschaft.info
Im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien
GESCHÄFTLICHES
KAUFE JEDE MODELLEISENBAHN UND
ZUBEHÖR IN ALLEN SPURWEITEN
JEDES MODELLAUTO; BLECHSPIELZEUG;
LEGO; MARKENSPIELZEUG; COMICS
MODELLBAUSÄTZE; FIGUREN (STARWARS;
HE-MAN; INDIANER; MILITÄRFIGUREN
USW)
1070 Wien, Zieglergasse 33
Telefon: 0664 847 17 59
BARZAHLUNG BARZAHLUNG
Gewerberechtlicher Geschäftsführer
gesucht? Immobilien-Makler -Verwalter,
Bauträger prompt verfügbar
Kontakt: 0676 88 9999 88
Kaufe Pendeluhren, Taschenuhren, Armbanduhren,
auch beschädigt. 0676 3738537
anzeigenservice@wienerwirtschaft.info
GESCHÄFTSAN- UND -VERKAUF
DIE ZUKUNFT
MEINES BETRIEBES
SICHERN
www.nachfolgeboerse.at
W 19 | 11. 9. 2025
#ZUKUNFT
29
Banküberweisungen
TIPPS ZUR VORBEREITUNG
© t.paisit | stock.adobe.com
und so zu einer Überweisung zu bringen”, beschreibt
Unterdorfer: „Damit können wir viele
Betrugsversuche nun gleich im Keim ersticken.”
Darüber hinaus besteht jedoch die Möglichkeit,
die Überweisung auf ausdrücklichem
Wunsch trotzdem durchzuführen. Haftungen
trägt die Bank dafür natürlich nicht mehr.
Echtzeitüberweisungen
Eine weitere Änderung, die im Rahmen dieser
Verordnung auf uns zu kommt, betriffen Echtzeitüberweisungen.
Sämtliche Kreditinstitute
müssen ab 9. Oktober dieses Service ohne zusätzliches
Entgelt ermöglichen (wiederum für
Zahlungen in Euro innerhalb des EWR). In Echtzeit
erhält man auch Informationen zum Status
der Zahlung und erfährt also sofort, ob eine
Überweisung erfolgreich gewesen ist.
Vorteile für Utnernehmen liegen in schnellerem
Zahlungsverkehr, weniger Fehlüberweisungen
und keine Mehrkosten bei Echtzeitüberweisungen.
(red/pm)
MEHR INFOS
wko.at/finanzierung/zahlungsverkehrregeln
wko.at/bank-versicherung/eu-instantpayment-verordnung
Damit es ab 9. Oktober Zahlungsverkehr
nicht verzögern, sind folgende
Schritte vorab empfohlen:
■ Interne Bezahlprozesse prüfen
und ggf. anpassen.
■ Aktuelleste Electronic/Internetbanking-Version
installieren.
■ Genauen Kontoinhaber auf
Rechnungen anbringen (in Sonderfällen
an Bank wenden).
■ QR-Code auf Rechnungen mit
korrekten Zahlungsempfängerdaten
anbringen.
■ Prüfen, ob für regelmäßige Zahlungen
auch SEPA-Lastschriften
genutzt werden können.
■ Ausgabe von SEPA-Zahlungsanweisungen
(wegen Lesefehlern
beim Scannen) vermeiden.
■ Keine unbedruckten SEPA-Zahlungsanweisungen
ausgeben.
■ Geschäftspartner-Daten prüfen.
GRÜNPFLEGE
INSERIEREN IM „EXTRA”
Die nächste Themen und Termine:
25. SEPTEMBER
■ Sicherheit | Wellness & Gesundheit
ÜBERSETZUNGEN
Übersetzungen 9. OKTOBERfür Wirtschaft, Recht und
Technik: www.scanlang.at 0699 10560856.
■ Logistikspezialisten und
Transportdienstleistungen
LOKALE / GESCHÄFTE
■ Mobilität
IMMOBILIEN / REALITÄTEN
HAUSVERWALTER / Immobilien-Makler
GW-Geschäftsführer prompt verfügbar
E-Mail.: 350162ow@gmail.com
Bungalows zu verkaufen in
Lutzmannsburg 0676 434 4333
Wasserkraftwerke, auch genehmigte
Projekte jeder Größe dringend für
finanzstarke Investoren zu kaufen gesucht! Ihr
Wasserkraft-Spezialvermittler seit Jahrzehnten,
info@nova-realitaeten.at 0664-3820560
IMPRESSUM
Herausgeber und Medieninhaber:
Wirtschaftskammer Wien, 1020 Wien, Straße der
Wiener Wirtschaft 1, T 01 / 514 50 - 1637, E wienerwirtschaft@wkw.at.
Redaktion: Petra Errayes (DW 1415/pe),
Christina Michalka (DW 1718/chm), Pia Moik (DW 1311/
pm), Gary Pippan (DW 1320/gp), Erika Spitaler (DW 1291/
esp). CR: Martin Sattler. E-Mail: vorname.nachname@
wkw.at. Änderung der Zustelladresse: DW 1342. Anzeigenverkauf:
Erhard Witty, Roseggerstraße 30, 2604
Theresienfeld. T 0676 / 401 45 46. Anzeigenannahme:
Annahme nur schriftlich per E-Mail an e.witty@wienerwirtschaft.info
oder per Post an Erhard Witty (Adresse s.
o.). Anzeigentarif Nr. 46, gültig ab 1. 1. 2025. Hersteller:
WOCHENEND- UND NACHTDIENSTE
REPARATURDIENST FÜR ZAHNERSATZ
13. bis 14. September 2025
Eurodental-Labor Wladislaw Graf,
Schreygasse 12A/5-6, 1020 Wien
Nach telefonischer Vereinbarung unter
0676/844 298 204
20. bis 21. September 2025
Dental PhDr.Sallahi, MSc,
Franz Jonas Platz 1/1, 1210 Wien
Nach telefonischer Vereinbarung unter
0676/329 35 82
Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H & Co KG, 1230
Wien, Richard-Strauss-Straße 16. Jahresbezugspreis:
€ 54. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien kostenlos.
Nachdruck oder Verwendung in Online-Medien
nur bei voller Quellenangabe gestattet. Grundlegende
Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen
aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien. Offenlegung
der Eigentumsverhältnisse nach dem Mediengesetz:
Wirtschaftskammer Wien, 1020 Wien, Straße der
Wiener Wirtschaft 1. Siehe auch: wko.at/offenlegungwien.
Verbreitete Aulage laut ÖAK: 114.441 (1. Hj. 2025).
Alle geschlechtsspeziischen Formulierungen meinen
die weibliche und männliche Form.
30 #ZUKUNFT
Termine für Sie
Aus unserem Workshop- und Veranstaltungskalender
WISSEN FÜR
UNTERNEHMER
WORKSHOPS
WKO.AT/WIEN/
WORKSHOPS
© soyibakter | stock.adobe.com
© Sandra Tauscher © Stimmkultur
Barbara Walcher ist ausgebildete Sprecherin
und diplomierte Stimm- und Sprechtrainerin.
Kapitalmarkt für KMU
Der Kapitalmarkt wirkt kompliziert, teuer, elitär?
In diesem Webseminar erfahren Sie, warum
genau das Gegenteil der Fall ist. Welche
Finanzierungswege stehen Unternehmen offen
- und wann lohnt sich ein Listing an der Wiener
Börse? Denn für den Kapitalmarkt muss man
kein ATX Unternehmen sein.
Claus Rominger, Deputy Head of Capital
Markets der Wiener Privatbank, und Henriette
Klaudia Wurzer ist Success-Coachin,
Psychologin und Trainerin.
Ihre Stimme im Business
wirkungsvoll einsetzen
Als Unternehmerin und Unternehmer verkaufen
Sie nicht nur Ihre Dienstleistung, sondern
auch sich selbst - und das durch Ihre Stimme
und Körpersprache. Diese beiden Faktoren haben
einen entscheidenden Einfluss auf Sympathie
und Erfolg im Geschäftsleben - oder auch
auf Ablehnung und Misserfolg. Durch das gezielte
Zusammenspiel von Stimme und Körpersprache
können Sie das Vertrauen Ihrer Kundinnen
und Kunden gewinnen und eine nachhaltige
Beziehung aufbauen. Überlassen Sie daher den
hörbaren Teil Ihrer Persönlichkeit und Ihre
nonverbale Kommunikation nicht dem Zufall.
Lininger, Director Issuers der Wiener Börse,
geben einen praxisnahen Überblick über die
Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung
über den Kapitalmarkt.
INFOS & ANMELDUNG
Dienstag, 16. September, 14 bis 15 Uhr
wko.at/wien/veranstaltungen
Kapitalmarkt
Die diplomierte Stimm- und Sprechtrainerin
Barbara Walcher zeigt im Präsenz-Workshop
„Die Stimme im Business” die Kriterien einer
überzeugenden und klanvollen Stimme. Sie
erhalten wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Stimme
und Körpersprache optimieren können, um
noch wirkungsvoller zu kommunizieren.
Transformationen für Ihren Erfolg
Gibt es Ziele in Ihrem (Business-)Leben, die Sie
trotz großer Anstrengungen und guten Strategien
nicht erreichen? Was die Ursachen dafür sind
und wie Sie diese lösen, zeigt Ihnen Unternehmensberaterin
Klaudia Wurzer in dem Präsenz-
Workshop „Mind Mastery: Tiefgreifende Transformation
für Ihren Erfolg!”.
Wurzer vermittelt die mentalen Mechanismen
für die Verwirklichung Ihrer Ziele und gibt
Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für de-
© Alterfalter | stock.adobe.com
INFOS & ANMELDUNG
Donnerstag, 25. September, 10 bis 12 Uhr
Ort: WK Wien, 1020 Wien
wko.at/wien/workshops
-> Persönlichkeitsentwicklung
ren Umsetzung. Sie bekommen eine Erfolgsformel
an die Hand, die es Ihnen ermöglicht, Ihre
limitierenden Glaubenssätze zu einem Erfolgs-
Bewusstsein zu transformieren.
INFOS & ANMELDUNG
Dienstag, 16. September, 15 bis 17 Uhr
Ort: WK Wien, 1020 Wien
wko.at/wien/workshops
-> Persönlichkeitsentwicklung
W 19 | 11. 9. 2025
#ZUKUNFT
31
Wie Sie in 60 Sekunden
andere überzeugen
Stellen Sie sich vor, Sie haben wenige Sekunden
Zeit, um Ihre Idee, Ihr Business oder Produkt
vorzustellen? Die meisten Unternehmerinnen
und Unternehmer sind nicht gut genug vorbereitet
und tun sich in diesen Situationen sehr
schwer. Haben Sie eine prägnante Erklärung parat?
Personen, die oft in der Öffentlichkeit sprechen,
sollten einen Elevator Pitch in petto haben.
Sprech- und Stimmtrainerin Nikola Vodicka
erklärt im Präsenz-Workshop „Elevator Pitch”,
wie Sie mit einem klaren Pitch Geschichten
erzählen und Interesse wecken können.
INFOS & ANMELDUNG
Montag, 13. Oktober, 10 bis 12 Uhr
Ort: WK Wien, 1020 Wien
wko.at/wien/epu
-> Kundengewinnung
© Alexander Todorovic
Nikola Vodicka hat u.a. mehrjährige Erfahrung
als Videoproduzentin und Regisseurin.
Lichtblicke - Fotografie im Fokus
© William Knaack
Eine Impression der Ausstellung 2024
© Sima Prodinger
Fotografie bewahrt Geschichten, Eindrücke
und Emotionen - und eröffnet die Möglichkeit,
persönliche Erlebnisse festzuhalten und mit
anderen zu teilen. Die Ausstellung „Lichtblicke
- Fotografie im Fokus” der Landesinnung
Wien Berufsfotografie lädt dazu ein, die ganze
Bandbreite professioneller Fotografie im Großformat
zu entdecken. Vom 16. September bis
30. Oktober sind die Lichtblicke im Wiener
Prater zu erleben. Ausgestellt sind die 30 Landespreis-Siegerbilder
sowie die vier besten Einreichungen
des Wiener Nachwuchses. Der Ausstellungsort
startet am Schweizerhausplatz und
geht entlang der Straße des Ersten Mai.
INFOS
Lichtblicke im Wiener Prater
16. September bis 30. Oktober
NOCH MEHR TERMINE
USA: INTERKULTURELLES TRAINING
Mittwoch, 17. September, 9 bis 13 Uhr
Kommunikationsstratege Guillermo Nanni
aus New York zeigt in diesem Präsenz-
Workshop (in englischer Sprache) Strategien,
um Missverständnisse aufgrund
kultureller Unterschiede zu vermeiden und
eine klare Kommunikation mit Geschäftspartnern
zu fördern. Der Fokus liegt auf
der US-amerikanischen Geschäftskultur.
fwko.at/wien/aussenwirtschaft/veranstaltungen-wien
GASTRONOMIE WORKSHOP
Donnerstag, 18. September, 17 bis
18.30 Uhr
Sie planen einen Gastronomiebetrieb zu
eröffnen? Sie haben Fragen zur Standortsuche
und zu den Herausforderungen,
die Ihnen bevorstehen? Gastro-Experte
Rudolf Endlicher (Inhaber ImmoShopbörse)
gibt wichtige Tipps aus erster Hand.
-> wko.at/wien/workshops
-> Betriebsstandort
SCHMERZFREI UND ERFOLGREICH
Dienstag, 23. September, 14 bis 15 Uhr
Schmerztherapeutin Boshra Amasha
beleuchtet die häufigsten Schmerzen,
die insbesondere Unternehmerinnen und
Unternehmer belasten. Weiters präsentiert
sie u.a. praktische Übungen nach der
Liebscher & Bracht Methode für den Büroalltag,
die Bandscheiben und Gelenke
stärken und die Produktivität steigern.
-> wko.at/wien/orkshops
-> Unternehmensführung
SELBSTMANAGEMENT
Montag, 29. September, 10 bis 11 Uhr
Sie wollen etwas weiterbringen, Ihre
Vorstellungen und Träume verwirklichen?
Ein aktives, produktives Leben führen?
Unternehmensberaterin Susanne Jech
präsentiert in diesem Online-Seminar
Werkzeuge und Motivation für Ihr persönliches
Selbst- und Zeitmanagement.
fwko.at/wien/workshops
-> Unternehmensführung
SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG
Donnerstag, 2. Oktober, 9 bis 11 Uhr
Unternehmensberater Gerold Halmetschlager
zeigt Ihnen in diesem Präsenz-
Workshop, wie die Unternehmensstrategie
in Ihre Mission und Vision eingebettet ist
und was das explizit für Angebotsportfolio,
(Web-)Auftritt, Vertriebsstrategie und
Kundenstruktur bedeutet.
fwko.at/wien/workshops
-> Unternehmensführung
DIE VISIONEN IM MITTELPUNKT
Montag, 6. Oktober, 15.30 bis 17 Uhr
Jedes EPU braucht eine klare Vision. In
diesem Präsenz-Workshop zeigt Ihnen
Businesscoachin Magdalena Fischer auf
bildhafte und spielerische Art, wie Sie
diese Vision erfolgreich entwickeln.
fwko.at/wien/workshops
-> Persönlichkeitsentwicklung
ALLE WEITEREN EVENTS UNTER:
wko.at/wien/veranstaltungen
© Елена Бутусова | Kainat – adobe.stock.com
NO
Business Days
NOW or never –
Ihr Business wartet nicht
Hands-on Beratungen & Keynotes
von echten Game-Changern
5. – 6. November 2025
Haus der Wiener Wirtschaft
Straße der Wiener Wirtschaft 1
1020 Wien
JETZT
ANMELDEN!
#nowbd25
wko.info/now-business-days