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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025

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ISSN 2197-5450 SEPTEMBER | OKTOBER 2025

SCHWACHHAUSEN

BOUTIQUE AECHT

Die Freude, Mode zu leben

ITALIEN ZUM GREIFEN NAH

La Scuola Toscana von Sara Gasparri

LIEBE AUF DEN ERSTEN TON

Sendesaal-Intendant Marc Niemann

TIERGEHEGE IM BÜRGERPARK

Unterwegs mit Tierpfleger Christian Panhorst

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


Vielfalt

für alle!

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gleich um die Ecke.

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Arne Dunker

Gründer und

Geschäftsführer der

Deutschen KlimaStiftung

kennen Sie die Anekdote, wie eine Schuhfabrik

zwei Verkäufer nach Afrika entsendet? Der erste

telegrafiert nach zwei Tagen: „Kein Geschäft

zu machen. Niemand trägt hier Schuhe. Reise

wieder ab.“ Der andere meldet sich nach einer

Woche: „Ein riesiger Markt für uns. Keiner hat

hier Schuhe!“

Diesen unterschiedlichen Blick auf die Welt

rufe ich mir immer wieder in Erinnerung,

wenn ich an die dicken Bretter denke, die es

in der Klimakrise zu bohren gilt und die unsere

Arbeit bei der Deutschen KlimaStiftung bestimmen.

Will die Botschaft niemand hören oder sind

die Unbelehrten und Unbelehrbaren ein riesiger

Markt, den wir erreichen und für den Klimaschutz

sensibilisieren können? Die Realität

liegt irgendwo dazwischen.

Fakt ist, dass die Auswirkungen der globalen

Erwärmung auch bei uns in Bremen immer

deutlicher werden und sich paradoxerweise

zugleich immer weniger Menschen damit

zu befassen scheinen. Vom Handeln ganz zu

schweigen.

In diesem Dezember wird das Pariser Klimaabkommen

zehn Jahre alt. 198 Staaten haben in

diesem Vertrag zur Sicherung unserer Lebensgrundlage

vereinbart, dass sich die Erde bis

zum Ende dieses Jahrhunderts um möglichst

nicht mehr als 1,5 Grad erwärmt. Diesen Wert

haben wir in Deutschland im vergangenen Jahr

bereits überschritten. Wenn wir nicht sofort

umsteuern, wird es bis 2100 im globalen Mittel

über drei Grad wärmer sein als zu Beginn

der Industrialisierung. Was das bedeutet, legt

der in wesentlichen Teilen in Bremen erarbeitete

„1,5-Grad-Bericht“ des Weltklimarats

IPCC dar. Nach dieser Ausgabe des Schwachhausen

Magazins sollte er das nächste sein,

was Sie lesen. Oder Sie kommen uns besuchen

und erfahren mehr über das Thema und über

unsere Arbeit!

Seit Frühjahr 2024 hat die Deutsche Klima-

Stiftung ihren Sitz in Schwachhausen, in einem

wunderschönen Haus der Gerd-Schmidt-

Stiftung in der Arnold-Böcklin-Straße. Von hier

aus organisieren wir unsere Wanderausstellung

Klimaflucht, qualifizieren Menschen zu

Klimabotschaftern, planen den bundesweiten

Schülerwettbewerb YES! - Young Economic Solutions

und sprechen mit der Wirtschaft über

Nachhaltigkeit in der Berufsausbildung und

über grüne Berufsorientierung.

In allen Projekten richten wir ein besonderes

Augenmerk auf die heranwachsende Generation

mit dem Ziel, sie auf die Lösung der epochalen

Herausforderungen der kommenden

Jahrzehnte vorzubereiten. Ganz wichtig sind

uns dabei Zuversicht, Gestaltungswille und

Handlungsmut.

Wir machen eine ganze Menge. Nur Schuhe

verkaufen wir nicht.

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INHALTSVERZEICHNIS

MODEBOUTIQUE

AECHT

MARC

NIEMANN

LA SCUOLA

TOSCANA

22 34

28

52

46

KLECKS

40

48

HERBST-

SÄFTE

THEATER

BREMEN

TIERGEHEGE IM

BÜRGERPARK

47

KUNST-

HALLE

4

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


FRISCH GEMISCHTES

06​ Aktuell, informativ, menschlich: unser buntes

Stadtteilleben

AECHT

22 Aus ihrer Liebe und Leidenschaft für Mode &

Beratung gründete Andrea Lindner ihre Modeboutique

AECHT. Hier stehen die Kundinnen mit ihren

Wünschen und Bedürfnissen im Mittelpunkt. Ziel von

Andrea ist es, jeder von ihnen zu einem echten Look

zu verhelfen.

MARC NIEMANN

28 Der Sendesaal Bremen ist ein Ort, der Musiker wie

Publikum gleichermaßen fasziniert. Seit Januar 2025

ist Marc Niemann Intendant und Geschäftsführer des

Sendesaals. Der Sendesaal ist für ihn Arbeitsort, Herzensprojekt

und Zukunftsaufgabe zugleich. Mit neuen

Formaten und Ideen möchte er ihn weiterentwickeln.

LA SCUOLA TOSCANA

34 In der Scuola Toscana wird Italien zur Gewohnheit,

mit Sprache, Wein und Gemeinschaft. Sara Gasparri

hat mit ihrer Italienisch-Schule einen Lernort geschaffen,

der sich wie ein Café anfühlt. Klein und persönlich.

So lernt man besser und lebt schöner.

TIERGEHEGE IM BÜRGERPARK

40 Tierpfleger Christian Panhorst kümmert sich seit über

zwei Jahrzehnten um das Wohl der Tiere im Bürgerpark.

Jeden Tag und bei jedem Wetter. Für die Tiere.

Und für die Menschen, die wegen der Tiere in den

Bürgerpark kommen.

6. September

11.30 Uhr I 13.30 Uhr

MODENSCHAU

Die Modenschau findet

draußen statt.

(Fällt bei Regen aus!)

THEATER BREMEN

46​ Madama Butterfly

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

KUNSTHALLE

47​ Alberto Giacometti. Das Maß der Welt

11. Oktober 2025 – 15. Februar 2026

RUNDUM GESUND

48​ Wenn die Blätter sich in leuchtendes Gelb, Orange

und Rot färben und die Tage kürzer werden, beginnt

die Erntezeit für viele heimische Früchte und Gemüse.

Aus dieser reichen Ernte entstehen wohlschmeckende,

gesunde Herbstsäfte.

FAMILIE & CO

52 Seit über zehn Jahren ist Jana Möllers im kreativen

Bereich tätig. Anfang 2025 hat sie sich mit KLECKS

selbstständig gemacht – einem mobilen Atelier für Kinder.

SPORT IM STADTTEIL

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ROBELL | S. MARLON | SUMMUM | VETONO | UNIO

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10DAYS | SOFIE SCHNOOR | JC SOPHIE | PLACE DU

SOLEIL | GITTA BANKO | COPENHAGEN STUDIOS

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 5


L O O P W A Y

FRISCH GEMISCHTES FÜR SCHWACHHAUSEN

Rhododendronpark

Vortrag der DGGL: Naturstandorte

der Rhododendron – eine kleine

Weltreise durch vier Kontinente

Vortrag der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur

e.V. (DGGL) von Dr. Hartwig Schepker, Stiftung Bremer Rhododendron-Park:

Mit über 1.000 Arten gehört die Gattung Rhododendron zu

den vielfältigsten Gehölzgruppen. Seit über 200 Jahren sind die attraktiven

Blütensträucher bereits in Kultur und gerade in Nordwestdeutschland

kaum aus unseren Gärten wegzudenken. Rhododendron-Spezies

gibt es auf vier Kontinenten. Sie kommen in den Alpen, im Kaukasus,

in den Appalachen, im Himalaya und den benachbarten chinesischen

Gebirgszügen, in Japan und auf vielen südostasiatischen Inseln und sogar

im australischen Queensland vor. Der Leiter des Bremer Rhododendron-

Parks, Dr. Hartwig Schepker, nimmt die Gäste mit auf eine bilderreiche

Reise zu vielen dieser Naturstandorte.

Der Vortrag fi ndet am 7. Oktober von 18 bis 19.30 Uhr in den Seminarräumen

der botanika statt. Es ist keine Anmeldung zur Teilnahme

notwendig. Der Eintritt kostet 5,– Euro, für Mitglieder des DGGL ist er

kostenlos.

Eine Führung zum Thema „Die Vielfalt der Gräser“ von Dr. Hartwig

Schepker fi ndet am 9. Oktober von 17 bis 18.30 Uhr statt. Treffpunkt

ist vor dem Eingang der botanika, eine Anmeldung ist nicht notwendig,

die Kosten liegen bei 5,– Euro (für Schüler, Schülerinnen, Studierende

und bBR-Mitglieder kostenfrei).

»»» rhododendronparkbremen.de

J O H A N N B U E S E N A N J A J O S E

F I N E S C H A N Z C H R I S T O P H S P

R U T E K R I S T I N E T H I E M A N N M

I C H A E L R O H D E O L I V E R Z A B E L

P H I L P

R B E R

U E L L

L U G E

O E N

B I N E

E R S E

D O T T

G E F F

U L R I

Ausblick

mit Raum

O R T E

N D M

E R P F

D D A K

I G S A

W E W

R G E J

T O M

K E N

Ausstellung zum 10. Galerie-Jubiläum vom 9. Oktober bis 29. November

K H A P

P

10

Y D

Jahre

A N N E N

GALERIE

B E R G L E O N

PLUS

I E N

Gemeinschaftsausstellung

zum Jubiläum

O W O T S C H U T E S E I F E R T C H R

I S T I N A V O E L K E R A N J A H Ö P P

N E R M A N F R E D K I R S C H N E R

Seit ihrer Eröffnung im November 2015 hat sich die GALERIE PLUS im

Obergeschoss von STILPLUS OPTIC zu einem festen Ort für Kunst in

der Bremer City entwickelt. Unter der Leitung der Kuratoren Prof. Bernd

Müller-Pfl ug und Oliver Zabel wurden in den vergangenen zehn Jahren

knapp zwanzig Ausstellungen realisiert – mit Arbeiten von etablierten

und aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern.

Zum zehnjährigen Bestehen lädt die GALERIE PLUS zu einer besonderen

Gemeinschaftsausstellung ein: Gezeigt werden Werke aller Kunstschaffenden,

die in den vergangenen Jahren hier ausgestellt haben – ein

vielfältiger Rückblick, der zugleich einen Ausblick in die künstlerische

Zukunft wirft.

Die Vernissage fi ndet am Donnerstag, 9. Oktober, um 19 Uhr statt. Die

Ausstellung läuft bis zum 29. November. Der Eintritt ist frei.

»»» stilplus.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Das zehnjährige Bestehen von GutsKinder e.V. wird am 27. September

mit einem bunten Programm gefeiert

10 Jahre GutsKinder

Ein Grund zum Feiern!

Viel zu häufig bleiben Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

Türen verschlossen. Besonders isoliert sind dabei schwer betroffene

Kinder. Damit alle Kinder Zugang zu Ferien- und Freizeit-Erlebnissen haben,

wurde GutsKinder e.V. 2015 gegründet.

Mit großer Freude lädt GutsKinder e.V. zu der Feier des 10-jährigen Bestehens

herzlich ein. Die Jubiläumsveranstaltung findet am 27. September

2025 ab 14 Uhr in den Räumlichkeiten in der Gevekohtstraße 12 in

Schwachhausen statt.

Alles begann mit einem Ferienprogramm in Zusammenarbeit mit dem

Pflegedienst Advertus. Nur zwei Wochen nach der Vereinsgründung

konnte GutsKinder e.V. bereits das erste wirklich inklusive Ferienangebot

in Bremen auf die Beine stellen. Sie gingen mit 15 Kindern, fünf von

ihnen chronisch krank, zu verschiedenen Kultur- und Freizeitanbietern

im Land Bremen. Glückliche Kinder, entlastete Eltern und zufriedenes

Betreuungs bzw. Pflegepersonal waren das Ergebnis – ein gelungener

Start, der Lust auf mehr weckte.

Heute ist GutsKinder e.V. – dank großzügiger Spenden, der Starthilfe der

Aktion Mensch und viel ehrenamtlichen Engagements zu einer festen

Größe in Bremer geworden. Die Ferien- und Freizeitaktivitäten finden im

geschützten Raum statt. Die Kinder können sich sicher fühlen und haben

Raum, sich weiterzuentwickeln. Die Erfahrung des Vereins im Umgang

mit behinderten Menschen bringt die unterschiedlichen körperlichen

und kognitiven Voraussetzungen in Einklang mit der gesamten Gruppe.

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Neben dem vom GutsKinder e.V. organisierten Programm bietet der Verein

Unterstützung im Alltag, um die Familien zu entlasten. Außerdem

finden in seinen Räumlichkeiten Informationsveranstaltungen und Elterntreffen

mit kompetenten und erfahrenen Referenten statt.

Bei der Jubiläumsfeier erwartet die Gäste ein buntes Programm, Rückblicke,

Austausch und viel Dankbarkeit für diejenigen, die diese Arbeit

möglich machen, da der Verein komplett auf Spenden angewiesen ist.

»»» gutskinder.de/helfen

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 7


FRISCH GEDRUCKT

Caroline Wahl

Die Assistentin

Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe.

Es läuft bei Charlotte – nur in die

ganz falsche Richtung ...

Eine Karriere als Musikerin

– das war eigentlich

Charlottes größter

Wunsch. Aber jetzt ist

es ja eh zu spät, und

sie muss sich um einen

vernünftigen Job kümmern,

schon wegen der

Eltern. Sie fi ndet eine

Stelle in einem Verlag,

auch nicht schlecht,

und München ist eine

schöne Stadt, vor allem

im Sommer.

Im Vorzimmer des

Verlegers sitzt te ganz nah am Zent-

Charlotein

gutes Verhältnis zu ihrem

rum der Macht. Dass

der seine Assistentinnen

oft auswechselt,

kriegt sie schnell mit.

Aber sie entwickelt

Chef, der ihre Stärken erkennt, ihr vertraut. Und dafür muss sie eben viel

in Kauf nehmen, sehr viel, vielleicht auch selbst mit harten Bandagen

kämpfen, vielleicht ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Vielleicht sogar Bo

verlieren, in den sie sich doch gerade erst verliebt hat …

In wunderbar lakonischem Tonfall, mit Humor und Tiefgang erzählt Caroline

Wahls neuer Roman von einer jungen Frau, die sich nicht zum Opfer

machen lassen will und doch in eine Lage gerät, die viele Menschen

kennen: wenn einem der Beruf zur Hölle wird. Eine ganz alltägliche

Leidensgeschichte, ein Roman über Resilienz und Überleben.

Für die Künstlerin Birgit Heimburg haben Polarlichter eine besondere

Bedeutung (Foto: Claudia Höhl)

Polarlichter &

andere Farbexplosionen

Ausstellung von Birgit Heimburg

Die Bremer Künstlerin Birgit Heimburg präsentiert vom 7. bis 30. Oktober

in der Stadtteilfi liale Schwachhausen Malereien und Druckgrafi ken.

Noch bevor im Oktober 2024 Polarlichter am Himmel über Bremen und

Umgebung gesichtet wurden, zogen Birgit Heimburg die Farben in ihrer

besonderen Leuchtkraft wie magisch an: „Der Himmel gerät in Bewegung,

die Farben tanzen wie von unsichtbaren Kräften gelenkt.“ Dieses

faszinierende Motiv wollte sie unbedingt ins Bild bringen. Polarlichter

lassen sich wissenschaftlich analysieren. Trotzdem scheint Magie auch

für uns Menschen in der Luft zu liegen, wenn sich Polarlichter zeigen. In

Malereien und Druckgrafi ken versucht die Künstlerin, dem phänomenalen

Lichtspiel nahe zu kommen.

Die Vernissage ist am 7. Oktober um 18.30 Uhr in der Stadtteilfi liale

Schwachhausen. Der Einlass beginnt um 18.20 Uhr. Um Anmeldung zu

dieser kostenlosen Veranstaltung wird gebeten:

Stadtteilfi liale Schwachhausen

Telefon: (0421) 179-2638

Mail: stadtteilfi liale.schwachhausen@sparkasse-bremen.de

»»» spot-bremen.de

Gebundene Ausgabe

368 Seiten

ISBN: 978-3-498-00770-6

Preis: 24,– Euro

Verlag: Rowohlt

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ausgeschlossen.

8

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


TOP 100-Auszeichnung für Nordic CAMPUS: Ranga Yogeshwar (l.) und

Geschäftsführer Nordic CAMPUS Dr. Torben Möller (r.)

(Foto: KD Busch / compamedia)

TOP 100-Auszeichnung

Ranga Yogeshwar würdigt

Innovationskraft von Nordic CAMPUS

Ranga Yogeshwar gratulierte der Nordic CAMPUS Berufsbildungswerk

Bremen gGmbH zu ihrem Erfolg beim Innovationswettbewerb TOP 100.

Die Preisverleihung fand am 27. Juni 2025 im Rahmen des Deutschen

Mittelstands-Summits in Mainz statt. Der Wissenschaftsjournalist begleitete

den zum 32. Mal ausgetragenen Wettbewerb als Mentor. Nordic

CAMPUS überzeugte in der Größenklasse C (über 200 Mitarbeiter in

Deutschland) besonders in der Kategorie „Agility“ – und gehört bereits

zum zweiten Mal zu den Top-Innovatoren.

Der „Nordic CAMPUS“ in Bremen bietet jungen Menschen mit Handicap

beste Voraussetzungen, Berufe aller Art zu erlernen. Hier wurde ein

Ausbildungsort geschaffen, der Lernende und Lehrende mit ihren Ideen

ernst nimmt. Ein strukturierter Innovationsprozess stellt sicher, dass jede

Idee wahrgenommen und gewürdigt wird.

Rund 600 Rehabilitand:innen profitieren von sozialpädagogischer Betreuung,

begleitenden Diensten und einem Campus-Internat. „Unsere

Rehabilitanden legen ihre Abschlussprüfung vor der Handelskammer auf

demselben Niveau ab wie jeder andere Prüfling“, betont Geschäftsführer

Dr. Torben Möller. Mit über 30 Berufsbildern, eigener Berufsschule und

Lehrwerkstätten ist die Ausbildung praxisnah. Ein Beispiel ist der nachhaltige

REVIVE-Shop des Berufszweigs „Kaufleute im E-Commerce“.

Dort werden gebrauchte Gegenstände wie Bücher, Kleidung oder Möbel

aufbereitet und online verkauft – ein Projekt, das komplett von Auszubildenden

umgesetzt wurde.

Ideen entstehen in allen Berufsfeldern und werden über verschiedene

Kanäle gesammelt. Die Innovationsfindungskommission – bestehend aus

Geschäftsführung und Abteilungsleitungen – prüft sie auf langfristigen

Nutzen. „Wir setzen vor allem auf Projekte, die dem Campus nachhaltig

zugutekommen“, erklärt Dr. Möller. Das zentrale Ziel bleibt, die

Absolvent:innen auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten – mit

Ausbildung, die befähigt, ohne einzuschränken.

»»» top100.de/die-top-innovatoren

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 9


Die Sonderausstellung Magie im Übersee-Museum kann man ab dem

18. Oktober besuchen

Ausstellung: Magie

Ein Märchenwald,

ein Hexenhut, eine Zaubershow,

schwarzer Zauber…

Ab 18. Oktober 2025

Magie ist die Fähigkeit, den gewöhnlichen Lauf der Dinge durch den

Einsatz okkulter Kräfte zu verändern oder unsere Wahrnehmung durch

das Wirken von Illusionen zu beeinflussen. Im Laufe ihrer langen Geschichte,

hier wie dort, schwankte die Magie zwischen Glauben und

Wissen, zwischen bösen und guten Absichten, zwischen Geheimhaltung

und Spektakel.

Von der Naturmagie des Wolfes und des schwarzen Holunder über heilende

Steine bis hin zum raffinierten Bühnenzauber von Robert Houdin

– „Magie“ ist alles zugleich: Illusion, Zauber, Aberglaube und ein Rausch

der Sinne.

In der Welt der Magie verschwimmen die Grenzen zwischen Realität

und Fiktion, zwischen Wissen und Wunder. Was ist Täuschung, was

Wahrheit? Was glauben wir – und warum?

Durch den Wald der Magie öffnen sich viele Wege… geheimnisvoll, voller

Rätsel und Wunder. Bitte eintreten und verzaubern lassen!

»»» uebersee-museum.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Das Munte-Wellnesshotel am Stadtwald bietet seinen Gästen seit mehr

als fünf Jahren eine Spendenaktion an: Für jede Übernachtung ohne Zimmerreinigung

spendet das Hotel 5 Euro an zwei gemeinnützige Bremer

Organisationen.

Alternativ können die Gäste auch einen Gutschein für die Bar wählen. So

wird der Wasser-, Strom und Waschmittelverbrauch gesenkt und die Umwelt

geschont. Kürzlich übergaben Christin Reincke (Empfangsleiterin)

und Michael Ziegler (stellvertretender Bankettverkaufsleiter) gemeinsam

mit Inhaber Detlef Pauls im Namen aller Mitarbeitenden je 1.440 Euro

aus der Spendenbox an Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und

den Bremer Treff, die Begegnungsstätte für Menschen in materiellen,

körperlichen oder seelischen Notlagen.

Insgesamt wurden somit im ersten Halbjahr 5.595 Euro an die beiden

Organisationen gespendet.

»»» hotel-munte.de

Spendenbox vom Hotel Munte

Munte-Wellnesshotel am Stadtwald spendet 5.595 Euro an

Trauerland und Bremer Treff

Inhaber Detlef Pauls präsentiert gemeinsam mit Christin Reincke

(Empfangsleitung) und Michael Ziegler (stellvertretender Bankettverkaufsleiter)

die Spendenbox. (Foto: Munte–Wellnesshotel am Stadtwald)

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Wir zeigen auf, wie Sie mit Ihrer Gebäudehülle aktiv

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 11


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Jürgen Jansen

here, there and everywhere

Malerei

28. September – 23. November

Zu Beginn der Herbstsaison möchte die Galerie Corona Unger in Jürgen

Jansens polychrom schillernde Bildwelten entführen, dessen Tafelbilder

oft wie hauchzarte Aquarelle wirken. Und dennoch arbeitet der Künstler

mit Ölfarben, Pigmenten und Harzen auf Holzgrund. Er experimentiert

mit Variationen des Farbauftrags und erprobt die Wirkung verschiedener

Farbverbindungen, -überlagerungen oder Trocknungsprozesse. Zunächst

versetzt er die gesamte Bildfläche in einen fließenden Zustand, indem er

sie mit farblosem Harz überzieht. In diese Fläche werden viele Schichten

Farbe gegossen, getropft oder gespritzt und anschließend ihre Vermischungen

mit Rakel oder Druckluft stellenweise wieder aufgelöst, so dass

der Blick erneut in tiefer gelegene Ebenen dringen kann.

Die intensive Farbigkeit von Jürgen Jansens Malerei umfasst ein weites

Spektrum. Sie besitzt sowohl deckende als auch durchsichtige Partien,

wobei v. a. die Transparenz des Farbauftrags wesentlich in seinem

künstlerischen Schaffen ist, denn sie erzeugt eine besondere räumliche

Illusion, in der die Bildelemente in ständiger Bewegung erscheinen –

schwebend oder in die Raumtiefe gleitend – die der Künstler letztendlich

zu einer glänzenden Fläche verschmilzt. Wie hinter einem Schleier,

einem Spiegel oder einer Wasseroberfläche öffnet sich ein Kosmos, der

an Motive aufblühender Blumenbouquets, Momentaufnahmen aus den

Tiefen des Ozeans oder den Blick in mikro- und makroskopische Systeme

denken lässt. Sie verbinden sich zu einer betörenden Bildwirklichkeit

amorpher, ineinander verflochtener Strukturen, die das Auge in einen

Strudel changierender Perspektiven ziehen.

Veranstaltungshinweise

Sonntag, 28.09.2025, 12 – 18 Uhr Vernissage der Ausstellung

Sonntag, 12.10.2025, 15 Uhr Bildbetrachtung und Lesung

Donnerstag, 30.10.2025, 18 – 22 Uhr Apéro/l’Art – Kurzführung und

Aperitif

Sonntag, 23.11.2025, 15 Uhr Rundgang, Sekt und Süßigkeiten zur Finissage

der Ausstellung

»»» galerie-corona-unger.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025



Das Gut Horn am Zwischenahner Meer präsentiert vom 25. bis 28. September in stilvollen Pagoden über 150 handverlesene Aussteller und ein

vielfältiges kulinarisches Angebot mit abwechslungsreichem Begleitprogramm

Raus aufs Land, rein ins Vergnügen!

Immer mehr Bremer entdecken die Freuden der Landpartie auf

Gut Horn am Zwischenahner Meer

Inmitten weiter Felder, Wiesen und Pferdekoppeln liegt idyllisch das

traditionsreiche Gut Horn. Von mächtigen Bäumen umarmt, präsentiert

sich die Landpartie in einem wunderschönen Ensemble mit dem weißen

Herrenhaus, ausladenden Scheunen, rosen-berankten Remisen und einer

lichtdurchfl uteten Orangerie.

Dort locken in eleganten Pagoden 150 handverlesene Aussteller, ein

ebenso feines wie vielfältiges kulinarisches Angebot, das vom Foodtruck

bis zum Sternerestaurant reicht, sowie ein inspirierendes Begleitprogramm

mit perlendem Soul & Jazz, beeindruckender Floristik, den Vorkriegsrennwagen

der populären Vintage Race Days und einem kleinen

„Golfplatz auf Zeit“.

Schon um die Jahrhundertwende fuhr man von Bremen mit Sonderzügen

ins Ammerland – um die Natur und Gastronomie zu genießen. Zeit,

diese schöne Tradition wieder aufzunehmen und entspannte Tage mit

der Familie und guten Freunden zu verbringen.

Öffnungszeiten

25. bis 28. September, täglich von 10 bis 19 Uhr

Eintritt

Tageskarte im VVK im Online-Ticketshop 16,– Euro

Tageskarte 20,– Euro

(Kinder bis 16 Jahre frei)

Anfahrt

Gut Horn 1, 26215 Wiefelstede

Die Anfahrt ist in der

Nähe des Gutes ausgeschildert.

Kostenfreie Parkplätze am Gut.

»»» landpartie-gut-horn.de

Verlosung!

3 x 2 Karten

Einfach eine E-Mail bis zum

22. September schicken

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ausgeschlossen.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Am 20. September öffnen 20 Bremer Spielstätten ihre Türen zur 2. Langen

Nacht der Bühnen – ein Nachmittag und Abend voller Theater, Tanz,

Musik und kultureller Vielfalt für Groß und Klein

2. Lange Nacht der

Bühnen in Bremen

Bremen öffnet erneut seine

Theater- und Kulturbühnen

Am 20. September geht die Lange Nacht der Bühnen in die zweite Runde!

Die 2. Lange Nacht der Bühnen ist eine gemeinsame Veranstaltung

von 20 Bremer Spielstätten, die einen Nachmittag und Abend lang ihre

Türen öffnen und die Vielfalt der darstellenden Künste in der Stadt präsentieren.

AZ_RA-KorzusPiewack_SM_05-22_Layout 1 16.11.22 11:38 Seite 1

Mit dabei sind in diesem Jahr: AMS! Theater, Blaumeier-Atelier, Boulevardtheater

Bremen, bremer kriminal theater, Bremer Philharmoniker,

bremer shakespeare company, Bremer Tourneetheater im Lagerhaus,

Bürgerhaus Weserterrassen, etage° Bremen, Mensch, Puppe!, Metropol

Theater Bremen, OpusEinhundert im Theater im Volkshaus, Schlachthof,

Schnürschuh Theater, Schwankhalle, tanzbar_bremen, Theater 11, Theater

Bremen, Theaterschiff Bremen, Zentrum für Kunst.

Zwischen 15 und 22 Uhr erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches

Programm quer durch alle Sparten: offene Proben, Ausschnitte aus

Produktionen, Performances, Konzerte, Hausführungen – und ganz viel

Gelegenheit, die darstellenden Künste in all ihren Facetten neu zu entdecken.

Ob Tanz, Schauspiel, Musiktheater, Zauberei oder Figurenspiel:

Die beteiligten Bühnen laden dazu ein, neue Orte kennenzulernen und

dort zu verweilen, hinter die Kulissen zu blicken und kulturelle Vielfalt

live zu erleben. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Party im Falstaff

in der bremer shakespeare company ab 21.30 Uhr.

Die Lange Nacht der Bühnen ist ein Projekt des Landesverbands freie

darstellende Künste Bremen e. V. und Teil des landesweiten Engagements

für eine lebendige, zugängliche und vielfältige Theaterlandschaft.

Sie findet in diesem Jahr am Weltkindertag statt, mit einem besonderen

Fokus auf Kinderkultur, Familienangebote und kulturelle Teilhabe für

junges Publikum.

»»» lafdk-bremen.de

Denise Fromme

Rechtsanwältin und Notarin

Fachanwältin für Familienrecht

Trentmann PartGmbB Rechtsanwälte

Obernstraße 39-43 | 28195 Bremen

Telefon: (0421) 33947-0 | Telefax: (0421) 33947-80

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und erbrechtlichen

Gestaltungen beratend

zur Seite.

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 15


Begegnungen, Inspiration und Freude am Besonderen kann man bei der HerbstZeit vom 3. bis 5. Oktober erleben

HerbstZeit: Auf zur Indoor-Landpartie!

Genuss, Handwerk und Design: Halle 5 wird zum herbstlichen Marktplatz Bremens

Regen, Wind, kühle Temperaturen – typisch norddeutsches Herbstwetter.

Wer trotzdem etwas Schönes erleben möchte, fi ndet mit der Herbst-

Zeit vom 3. bis 5. Oktober genau den richtigen Ort: eine Landpartie unter

Dach, wettergeschützt und modern interpretiert. In Halle 5 entsteht

eine abwechslungsreiche Landschaft aus Pagodenzelten, Holzbauten und

herbstlicher Dekoration. Anstelle geradliniger Gänge laden geschwungene

Wege zum Flanieren und Entdecken ein.

Genuss & Handwerk

Ob Käse aus den Alpen, Knoblauchspeck, Wildspezialitäten oder knackfrische

Macadamia-Nüsse von NutQueen – kulinarische Vielfalt ist garantiert.

Das Schuhcafé desenrasco aus Leer verbindet Handwerkskunst mit

hausgemachten Waffeln, Pasteis de Nata und Bio-Kaffee.

Kunst & Design

Die Bremer Künstlerin Rita Rassenhövel zeigt KI-generierte Stadtmusikanten-Motive

auf Papier, Holz und Textil. Mit einer historischen Druckpresse

entstehen Drucke direkt vor Ort, ergänzt durch einen Selfi e-Spot.

Zudem präsentieren Aussteller:innen Möbel, Schmuck und Kunstwerke

aus Holz, Glas, Metall oder Gips – von Natur Top Line über Opale Blum

bis Patricia Jann.

Besondere Momente

Wer seine Apfelsorte bestimmen lassen

möchte, ist bei Boomgarden e.V. richtig.

In der Showküche stehen die

Brothers Bremen an allen drei gen bereit und kochen spontan

Tamit

frischen Zutaten.

„HerbstZeit bedeutet Begegnung,

Inspiration und Freude

am Besonderen“, so Kerstin

Renken, Bereichsleitung Publikumsmessen

Verlosung!

3 x 2 Karten für die HerbstZeit

Einfach eine E-Mail bis

zum 25. September an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

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Nicht nur als Wellnesshotel liegt es uns am

Herzen, dass wir Sie in unserem Haus mit

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dürfen. Dafür werden wir seit mehr als 10

Jahren in Folge mit dem HolidayCheck

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16

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


65 Jahre Kosmos Apotheke in der Berliner Freiheit

Dr. Stefan Schwenzer ist Inhaber in der 3. Generation

Die Kosmos Apotheke in der Berliner Freiheit feiert in diesem Jahr ihr

65-jähriges Bestehen – seit ihrer Gründung 1960 ist sie im Besitz derselben

Familie. Apotheker Werner Schwenzer eröffnete sie damals im

Einkaufszentrum Berliner Freiheit. Nach seinem Tod führte Sohn Jürgen

die Apotheke weiter, ehe sie 1985 ins neu errichtete Ärztehaus umzog.

2016 übernahm schließlich dessen Sohn Dr. Stefan Schwenzer die Leitung

in dritter Generation.

Dr. Stefan Schwenzer, 1966 geboren, studierte zunächst Pharmazie in

Berlin, später auch Archäologie, in der er promovierte. Beruflich war

er viele Jahre zweigleisig unterwegs – u. a. als Beratungsapotheker und

Dozent. Seit 2007 konzentriert er sich ganz auf die Pharmazie und entschied

sich 2016, die Familientradition fortzuführen. „Es ist schön, den

Menschen im Stadtteil durch unsere lange Erfahrung eine verlässliche

Versorgung bieten zu können“, sagt er.

Heute ist die Apotheke für ihn Leidenschaft und Zukunftsaufgabe zugleich.

Geplant ist u. a. ein 24-Stunden-Abholsystem für Medikamente.

Auch Aktionen für Kundinnen und Kunden gehören dazu, etwa der digitale

Adventskalender mit kleinen Überraschungen.

Die Kosmos Apotheke ist montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr sowie

samstags von 8.30 bis 14 Uhr geöffnet. Kontakt: Tel. (0421) 461318,

mail@kosmos-apotheke-bremen.de

Für Dr. Stefan Schwenzer ist die Kosmos Apotheke Leidenschaft und

Zukunftsaufgabe zugleich

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 17


Ausmisten, tauschen und neue Lieblingsstücke entdecken - Kleidertauschparty

im Klima Bau Zentrum (Foto: Katja Thiele)

Im September geht es im Klima Bau Zentrum Bremen (Knochenhauerstraße

9) um Klima- und Ressourcenschutz mit viel Gemeinschaft und

Austauschmöglichkeiten: Von aktuellen Informationen zu Wärmepumpen

über unterhaltsames Quizzen bis hin zum nachhaltigen Weg zum

neuen Lieblingskleidungsstück. Die Veranstaltungen eröffnen neue Perspektiven

für einen bewussteren Umgang mit Umwelt und Ressourcen

sowie den richtigen Einsatz von energieeffizienter Technologie.

Neben den Vorträgen und Veranstaltungen können die Besuchenden die

Ausstellung des Klima Bau Zentrums für klimafreundliches Bauen und

Wohnen in Augenschein nehmen und entdecken. Weitere Informationen

zu den Veranstaltungen sowie zur Anmeldung unter klimabauzentrum.

de/veranstaltungen.

24. September, 19 bis 21 Uhr (Klima Bau Zentrum Bremen)

Klima Quiz Night meets Science

Teams mit drei bis fünf Personen treten in sechs Runden zu Umwelt,

Bauwesen und Allgemeinwissen an. Außerdem gibt es Live-Experimente

und einen Impulsvortrag. Die Teilnahme ist allein oder im Team möglich.

Gratis Popcorn und Getränke inklusive.

Klima Quiz Night meets Science im Klima Bau Zentrum (Foto: Katja

Thiele)

Klima Bau Zentrum Bremen

Das Septemberprogramm im Überblick

25. September, 18 bis 19.30 Uhr (Klima Bau Zentrum Bremen)

Heizung, auch mit Kühlung möglich?

Der Vortrag klärt auf, wie sich Wärmepumpen in Bestandsgebäuden wirtschaftlich

einsetzen lassen – inklusive Kühlfunktion. Außerdem werden

Einsparpotenziale, Alternativen sowie aktuelle Förderprogramme und Finanzierungswege

vorgestellt. Teilnehmende erhalten zudem einen Überblick

über die wichtigsten Anforderungen für den Einbau. Die Teilnahme

ist kostenfrei.

27. September, 11 bis 13 Uhr (Klima Bau Zentrum Bremen)

Kleidertauschparty im Klima Bau Zentrum

Bei der Kleidertauschparty wechseln gut erhaltene Kleidungsstücke den

Besitzer und finden neue Liebhaber:innen. Bis zu fünf Teile können

getauscht werden (ausgenommen Unterwäsche und Socken). Nicht getauschte

Kleidung wird gespendet; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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18

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Duckomenta geht

in die zweite Runde

Momente der Kulturgeschichte

Die Duckomenta geht im Focke-Museum in die zweite Runde. Im Ostflügel

des Haupthauses präsentieren sich die Enten in einer neuen Zusammenstellung.

74 bisher nicht gezeigte Werke ergänzen die Schau und

zeigen neue Welten. Auch im Haus Riensberg und der Wissenswerkstatt

Archäologie kann man auf Entdeckungstour gehen. Die Besucher:innen

können sich auf ein Wiedersehen mit der Mona Lisa und dem Dötzi freuen

und gespannt sein, wie die Enten die Welt entdeckten.

Hinter der Duckomenta steht die Berliner Künstlergruppe interDuck.

Seit über 30 Jahren kreieren die Mitglieder der Gruppe mit ironischem

Witz täuschend echte Enten-Exponate, die die Besucher:innen immer

wieder verblüffen.

Führungen durch die Ausstellung mit Gabriele Kroll sowie auch durch

Haus Riensberg und in den Eichenhof finden am Sonntag, 21. September,

um 15 Uhr, am Dienstag, 30. September, um 15.30 Uhr sowie am

Sonntag, 12. Oktober, um 11.30 Uhr statt. Die Gebühr beträgt 5,– Euro

zzgl. Eintritt.

Die Ausstellung zur Stadtgeschichte und das Schaumagazin sind noch bis

Ende 2027 wegen Umbaumaßnahmen geschlossen.

»»» focke-museum.de

Die Enten entdecken die Welt (Foto: ©interDuck)

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 19


Verlagssonderseite

Kundenberatung in moderner Ausstellung bei Hansa Holz

Hansa Holz Ausstellung für Türen und Böden.

Inspiration in modernem Ambiente

Hansa Holz in Bremen steht seit Jahrzehnten

für hochwertige Holzprodukte, umfassendes

Fachwissen und zuverlässigen Service – für

Handwerksbetriebe, die Bauindustrie und private

Kunden. Das Sortiment ist so vielfältig wie

die Projekte unserer Kundschaft: Konstruktionsholz,

Bauschnittholz, Plattenwerk- und

Dämmstoffe, Hobelware, Holz für den Garten,

Türen und Bodenbeläge. Geliefert wird flexibel

und termingerecht mit dem firmeneigenen

Fuhrpark.

Moderne Ausstellung – Inspiration live

erleben

Wer mehr sehen und anfassen möchte, findet

in unserer großzügigen und modern gestalteten

Ausstellung jede Menge Inspiration. Hier präsentieren

wir Wohnraum- und Wohnungseingangstüren,

Parkett, Designböden, Korkböden,

Terrassendielen und dekorative Plattenwerkstoffe.

Unsere Präsentation kombiniert das klassische

Erleben vor Ort mit modernen digitalen Lösungen:

Auf Touchscreens und Tablets können Sie

„Holzhandel, Fachausstellung,

Fabrikverkauf, Hobelwerk,

Abbundtechnik und Holzrahmenbau

aus einer Hand“

Hansa Holz Standort Bremen auf dem ehemaligen

AG-Weser Gelände, direkt bei der

"Waterfront"

20

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Böden und Türen in realistischen Raumszenarien

betrachten. So sehen Sie sofort, wie sich

Material, Farbe oder Format in Ihrem Zuhause

auswirken könnten.

Digitale Planung – von der Idee zur Umsetzung

Ein besonderes Highlight ist der Hansa Holz

Bodenplaner. Mit diesem kostenlosen Online-

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Ausstellungsbesuch – sogar mit eigenen Fotos.

Ihren persönlichen Planungscode bringen

Sie einfach mit, und in der Ausstellung setzen

wir gemeinsam die Planung fort. Unsere

Berater:innen unterstützen Sie dabei, Varianten

zu vergleichen, die passende Produktauswahl

zu treffen und die Details auf Ihre individuellen

Bedürfnisse abzustimmen.

Terrassendielen und Fassadenprofile

produziert im eigenen Hobelwerk

Bodenbeläge von Parkett-, Design-, Vinyl- und Korkböden namenhafter Hersteller präsentiert in

großer Auswahl und exklusivem Ambiente in der Fachausstellung

Persönliche Beratung – weil jedes Projekt

einzigartig ist

Bei Hansa Holz nehmen wir Beratung ernst.

Unser Ziel ist es nicht nur, Produkte zu verkaufen,

sondern gemeinsam mit Ihnen die beste

Lösung für Ihr Vorhaben zu fi nden. Dabei

hören wir genau zu, fragen nach Ihren Wünschen,

Anforderungen und Rahmenbedingungen

und zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten

es gibt. Wir sprechen über Vor- und Nachteile,

über Pfl ege und Haltbarkeit, über Kosten

und Budget. Und wir begleiten Sie Schritt für

Schritt – von der ersten Idee über die Auswahl

und Bestellung bis hin zur fachgerechten Montage.

Wenn Sie noch keinen Handwerksbetrieb

haben, vermitteln wir Ihnen auf Wunsch zuverlässige

Partner aus unserem Netzwerk.

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Beratung in der Ausstellung

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können, arbeiten wir mit festen Beratungsterminen.

Diese können Sie ganz

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haben oder sich zunächst inspirieren

lassen möchten. So stellen wir sicher,

dass Ihre Fragen umfassend beantwortet

werden und Sie in Ruhe die richtigen

Entscheidungen treffen können.

Diese Produkte – darunter Terrassendielen,

Fassadenprofi le, Profi lholz für den Innen- und

Außenbereich sowie massive Landhausdielen

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lediglich kleine optische Abweichungen

auf, die die Funktion nicht beeinträchtigen. So

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Fazit:

Hansa Holz ist mehr als ein Holzhandel – wir

sind Ihr Partner für Projekte mit Anspruch. Ob

Neubau, Renovierung, Garten- oder Innenausbau:

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fachliche Expertise, digitale Planung und persönliche

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 21


aus Schwachhausen

In der Boutique von Andrea Lindner

entdecken Frauen ihren echten Look

TEXT | ANDREAS SCHACK

FOTOS | VERA DÖPCKE & AECHT

„Das hätte ich mir selbst nie ausgesucht“, gibt die Frau vor dem Spiegel

zu, während sie sich zufrieden lächelnd und fast tänzelnd im Spiegel

betrachtet. Andrea Lindner kennt diese Momente. „Wenn eine Kundin

strahlt, weil sie sich neu entdeckt, weiß ich, dass ich alles richtig gemacht

habe.“ Es sind diese besonderen Augenblicke, für welche die Modehändlerin

vor sechs Jahren ihre Boutique in der Scharnhorststraße eröffnet

hat.

AECHT heißt ihr Damenmodegeschäft, gesprochen wie „echt“. Der

Name ist ein Wortspiel aus den Initialen A und E ihres Geburtsnamens

Andrea Ebersbach. Doch dahinter steckt noch mehr: „Mode soll nicht

verkleiden, sondern befl ügeln“, erklärt sie. Ihr Ziel ist es, Frauen zu ihrem

„echten Look“ zu führen – authentisch, mutig und nicht verkleidet.

Viele Kundinnen wagen hier etwas, das sie allein im Geschäft nie ausgewählt

hätten. „Und wenn sie sich dann mit leuchtenden Augen im

Spiegel sehen, spüre ich die positive Energie. Das befl ügelt mich auch.“

Wer die Tür zu AECHT öffnet, wird von Andrea und ihrem Team herzlich

begrüßt. „Viele erzählen, sie hätten sich erst nicht reingetraut, weil

sie bei einer Boutique an etwas Strenges denken. Aber sobald sie drin

sind, fühlen sie sich wie zu Hause.“

Die 37-Jährige hat den Standort in Schwachhausen bewusst gewählt.

„Man kennt sich hier, winkt sich zu. Das wollte ich auch für meinen

Laden.“ Ihr Corporate Design in Schwarz-Weiß-Gold zieht sich durch die

Geschäftsausstattung. Doch sobald der Blick über die Regale im Laden

schweift, fallen die kräftigen Farben ins Auge: Pink, frisches Grün, warme

Erdtöne. „Wir trotzen dem Bremer Wetter. Bei uns gibt es auch im

Winter etwas Fröhliches“, verspricht sie.

22

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Andrea berät ihre Kunden mit Ruhe und

Leidenschaft. Ihr Ziel ist immer, den

echten Look zu finden.

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 23


BOUTIQUE AECHT

Ganz privat: Traumhochzeit am Strand

von Amrum – Andrea und ihr Mann

Marcel feierten dort mit Hund Mylo als

inoffiziellem Trauzeugen.

Mode mit Stil

Das Sortiment ist handverlesen. Dazu gehören

Labels wie Summum aus Amsterdam und

nachhaltige Jeans von Dawn Denim, ebenso

wie die farbenfrohen KKNEKKIs – Haar- und

Armbänder, die längst Sammelstatus haben.

„Bei Dawn Denim können Kundinnen den

Näherinnen per QR-Code ein Trinkgeld senden.

Das Konzept hat mich sofort begeistert.“

Preislich bleibt AECHT bewusst im mittleren

Segment. „Eine Jeans für 140 Euro ist eine

Investition, aber eine faire. Mode soll Freude

machen, nicht Kopfschmerzen. Hier soll man

sich immer etwas gönnen können.“

Geschichten aus dem Laden

Die Geschichten, die Andrea erzählt, zeigen,

was Mode bedeuten kann. Dazu gehört auch

die 86-jährige Stammkundin, die sich erst

kürzlich eine moderne Lederjacke gönnte.

„Einfach, weil sie Lust darauf hatte. Das ist für

mich Modeglück.“ Oder die Tennismädchen,

die nach dem Training mit ihrem Hollandrad

vorbeikommen, um die neuesten KKNEKKIs

zu kaufen. „Die sammeln sie wie wir früher Stickeralben.

Jede neue Farbe muss dabei sein.“

Auch unterwegs im Stadtteil entdeckt Andrea

ihre Looks wieder. „Neulich stand ich an der

Ampel, und neben mir fuhr eine Kundin im

kompletten AECHT-Outfit. Eine weiche Sommerjeans,

ein fliederfarbener Sweater, dazu ein

T-Shirt in der gleichen Farbe. Sie sah so entspannt

aus, dass ich dachte: Ja, genau das ist

schöne Bremen-Mode.“

Beratung mit Herz

Für Andrea ist Beratung kein Beiwerk, sondern

Kern ihrer Arbeit. Sie erklärt, wie ein Outfit

sich schnell verwandeln lässt: Ein Hosenanzug

wirkt mit Sneakern sportlich, mit Pumps und

Clutch elegant. „Mode lebt von Nuancen. Accessoires

entscheiden oft über den Charakter.“

Beliebt sind auch die Private-Shopping-Abende

in ihrer Boutique, bei denen Kundinnen oft

schon vor Verkaufsstart die neuen Kollektionen

entdecken können. „Wir machen das mit Prosecco

und viel Zeit, fast wie ein kleines Event.“

Oder das Style-Coaching, bei dem Kundinnen

ihre „Schrankleichen“ mitbringen. „Dann

puzzeln wir sie zusammen und mit ein, zwei

neuen Teilen entstehen plötzlich ganz neue

Looks.“

Ein Team wie Familie

Hinter AECHT steht ein kleines, eingespieltes

Team. Eva, langjährige Freundin und Trauzeugin,

arbeitet fast seit Beginn mit. Heike, früher

Stammkundin, unterstützt seit ihrer Rente im

Verkauf. Malin, Anfang 20, bringt frischen

Blick und Social-Media-Kompetenz. „Wir haben

keine Hierarchien. Jede bringt ihre Stärken

ein, und die Kundinnen spüren das. Es fühlt

sich eher an wie eine Familie.“

Und dann war da noch Dackel Mylo. Fast 18

Jahre begleitete er Andrea. „Viele Kundinnen

24

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Auf der Höhe 4

28357 Bremen

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johann-osmers.de

Dackel Mylo begleitete Andrea fast zwei Jahrzehnte

fragten sofort beim Reinkommen: Ist Mylo heute da?“ Bei ihrer Hochzeit

auf Amrum – der Rückzugsort des Paares – war er natürlich auch dabei,

„als inoffizieller Trauzeuge“. Viele Stammkundinnen haben ihn ebenso

in ihr Herz geschlossen wie Andrea und ihr Mann. Schweren Herzens

mussten sie ihn Anfang September gehen lassen.

Ihr Weg zur Mode erscheint rückblickend wie vorgezeichnet. Andrea

wuchs in Oyten auf, studierte Freizeitwissenschaften und jobbte schon

als Schülerin im Modehandel. „Mode war schon immer mein Ding. Meine

Mutter erzählt, dass ich schon als Kind dreimal am Tag das Outfit

gewechselt habe.“ Mit 31 erfüllte sie sich dann den Traum vom eigenen

Laden, unterstützt von ihrem Mann Marcel Lindner, der die Einrichtung

baute. „Wir haben den Grundriss damals mit Klebeband auf dem Boden

abgeklebt. Er hat die Metallkonstruktionen gefertigt. Ohne ihn wäre

vieles nicht möglich gewesen.“ Heute lebt das frisch verheiratete Paar

nur wenige Straßen vom Geschäft entfernt. „Es war mir wichtig, hier zu

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 25


BOUTIQUE AECHT

Andrea lebt Mode mit Herz. In Schwachhausen hat sie ihren Traum vom eigenen Laden verwirklicht.

wohnen und zu arbeiten. Schwachhausen ist

mein Zuhause.“

Echt Schwachhausen

Filialen in Hamburg oder Oldenburg? Nicht ihr

Ziel. „Höher, schneller, weiter? Das reizt mich

nicht. Ich will bis zur Rente hier stehen, beraten

und Menschen glücklich machen.“ Statt

Expansion setzt sie auf Beständigkeit, Nachbarschaft

und den besonderen Moment, wenn

eine Kundin mit leuchtenden Augen zum Spiegel

geht.

Im Herbst prägen warme Brauntöne, Aubergine

und Rot die Kollektion. Doch egal, was

gerade Trend ist, eines bleibt: Farbe, Persönlichkeit

und die Freude, Mode zu leben. Vielleicht

bringt Andrea es selbst am besten auf den

Punkt: „AECHT ist ein bisschen Wohnzimmer,

ein bisschen Modebühne, ein bisschen Zuhause.“

Und wer einmal hier war, spürt genau das.

www.a-echt.de

Anfang September musste Andrea

sich von ihrem geliebten Mylo verabschieden

– kurz vor seinem 18. Geburtstag.

Im Herzen bleibt er immer ein Teil von ihr.

26

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


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Ein Saal

voller Klang

Intendant Marc Niemann

öffnet uns die Türen zum Sendesaal

und zeigt, warum dieser Ort

so einzigartig ist

TEXT | ANDREAS SCHACK

FOTOS | KRISTIN NIEMANN, ANDREAS SCHACK & SENDESAAL BREMEN

„Sehen Sie diese Federn?“ Marc Niemann deutet nach oben. Zwischen

Balken und Kabeln hängen Hunderte Metallfedern, die das Gebäude tragen.

„Der ganze Saal hängt in diesem Gerüst. So können keine Schwingungen

von außen übertragen werden.“ Und tatsächlich: Wer auf den

Dachboden des Sendesaals steigt, sieht sofort, dass dies kein gewöhnliches

Haus ist. Hier schwebt ein Raum in einem Raum, gebaut für die Stille und

für den perfekten Klang.

Unten im Saal wird alles noch greifbarer. Die Wände sind verkleidet mit

Holz, die Bühne ist groß, der Zuschauerraum vergleichsweise klein. „Etwas

mehr als eine Sekunde Nachhall – das ist optimal“, erklärt Niemann.

„Nicht zu trocken, nicht zu schwammig. Musiker lieben das.“

Ein Haus mit Geschichte

Gebaut wurde der Sendesaal in den 1950er Jahren. Von hier wurden auch

die Konzerte des Radio Bremen Orchesters übertragen. „Ja, es gab ein eigenes

Orchester!“ Ursprünglich war der Sendesaal weniger Konzertsaal

als Produktionsstudio, für Aufnahmen, Übertragungen und Hörspiele.

Noch heute zeugen alte Bandmaschinen, analoge Pulte und Kabelstränge

von dieser Zeit. „Wir haben hier eine einzigartige Mischung aus High-

End-Technik der 90er und modernster Digitaltechnik“, sagt Niemann und

schmunzelt: „Manchmal kommen Künstler mit dem MacBook und brauchen

nur einen Stecker. Andere schwören auf die alten analogen Schätze.“

28

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Marc Niemann plant neue Formate von

„HB unplugged“ bis zum Liedfestival

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 29


SENDESAAL BREMEN

„Hier zu spielen ist ein Traum“ – Marc Niemann in seinem neuen Arbeitsumfeld

Legendär ist der Saal spätestens seit 1973, als Keith Jarrett hier ein

Konzert spielte. „Die Aufnahme ging um die Welt“, erzählt Niemann.

„Bremen, Lausanne – ein Meilenstein.“ Auch Alfred Brendel, Christian

Tetzlaff und Marc-André Hamelin haben hier schon gespielt oder aufgenommen.

Rund 80 bis 100 Produktionstage pro Jahr kommen so zusammen,

fast ebenso viele Konzerte. „Hier war schon das Who’s who der

internationalen Musikszene.“

Marc Niemann übernimmt

Seit Januar 2025 ist Marc Niemann Intendant und Geschäftsführer des

Sendesaals. Der 52-Jährige ist in der Musikszene kein Unbekannter. In

Hannover geboren, studierte er Klavier und Dirigieren, arbeitete an Theatern

in ganz Deutschland und wurde 2014 Generalmusikdirektor in

Bremerhaven. Dort baute er neue Formate auf, erweiterte das Publikum,

produzierte CDs und gewann überregionale Aufmerksamkeit.

Nach elf Jahren suchte er eine neue Herausforderung. „Der Sendesaal

war für mich Liebe auf den ersten Ton“, sagt er. Als Dirigent hat er hier

mit seinem Orchester eine CD aufgenommen. „Diese Akustik ist unvergleichlich.

Man hört hier Dinge, die man sonst nie hört, gerade die leisen,

feinen Nuancen.“

Stille, die berührt

Wer im Saal Platz nimmt, erlebt etwas Besonderes. Kein Rumpeln von

Straßenbahnen wie in der Glocke, kein Brummen von außen. „Hier

herrscht absolute Stille“, sagt Niemann. „Das macht es für Musiker wie

Publikum gleichermaßen einzigartig. Jeder Atemzug, jeder Bogenstrich

wird hörbar.“ Diese Nähe prägt auch das Publikum. „Die Leute hier sind

sehr kunstsinnig“, erzählt Niemann. „Man spürt sofort, dass sie ganz bei

der Musik sind.“

Kleines Team, großer Verein

Hinter dem Sendesaal steht ein Trägerverein mit rund 700 Mitgliedern.

Sie sichern die Arbeit, tragen den Betrieb und bekommen dafür die Hälfte

des Eintrittspreises erlassen. „Das lohnt sich schon nach wenigen Konzerten“,

sagt Niemann. Sein festes Team besteht aus nur vier Personen,

ergänzt durch Techniker, Kassenkräfte und freie Mitarbeitende. „Ein

kleiner Betrieb, aber ein hochprofessioneller.“ Die Förderung der Stadt

beträgt lediglich 50.000 Euro im Jahr. „Das reicht für eine Stelle“, erklärt

er nüchtern. Der Rest muss über Produktionen, Konzerte, Förderungen

und Mitgliedsbeiträge erwirtschaftet werden.

30

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Marc Niemann auf dem Dachboden des Sendesaals. An Stahlfedern

aufgehängt, schwebt der Saal im Gebäude.

Neue Formate, neue Ideen

Trotz knapper Mittel möchte Niemann den Saal weiterentwickeln. „Wir

bieten hier Champions League“, sagt er. Namen wie Christian Tetzlaff

oder Viktoria Mullova stehen für internationale Qualität. Daneben sollen

neue Formate entstehen: ein Liedfestival mit Opernsänger Dietrich Henschel,

Abende mit Musik und Literatur, Stummfilme mit Livemusik. Und

unter dem Titel „HB unplugged“ sollen künftig auch Singer-Songwriter

und junge Bands aus Bremen auftreten. „Wir wollen die Szene fördern

und gleichzeitig neue Besuchergruppen ansprechen.“

Kulturmanager mit Taktstock

Niemann versteht sich als Musiker und Kulturmanager gleichermaßen.

„Ein Dirigent leitet nicht nur Konzerte, er verantwortet auch Finanzen

und Personal. Diese Doppelrolle hilft mir hier sehr.“ Und wenn er selbst

dirigiert? „Dann freue ich mich, wenn es am Abend still ist.“ Denn auch

er braucht manchmal Abstand vom Klang. Zu Hause in Hamburg hört er

Jazz und legt gelegentlich noch eine Schallplatte auf. „Ich habe tatsächlich

noch einen alten Plattenspieler.“

Der Sendesaal Bremen ist ein Ort, der Musiker wie Publikum gleicher-

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 31


SENDESAAL BREMEN

Der Sendesaal ist Studio und Konzertsaal zugleich. Rund 80 Produktionen

finden hier jährlich statt.

maßen fasziniert. Für Marc Niemann ist er Arbeitsort, Herzensprojekt

und Zukunftsaufgabe zugleich. „Hier zu spielen, ist für viele Künstler ein

Traum. Und für das Publikum jedes Mal ein Erlebnis.“

www.sendesaal-bremen.de

32

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Absolute Stille: Der Sendesaal gilt als akustisch einzigartig – jeder Ton wird hörbar.

Wir wissen Ihr Zuhause zu schätzen

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 33


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TEXT | ANDREAS SCHACK

FOTOS | ANDREAS SCHACK, LA SCUOLA TOSCANA

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


In der Scuola Toscana kann man Genuss

& Kultur erleben. Hier fi nden Italienisch-

Sprachkurse, Weinabende und kulturelle

Veranstaltungen statt.

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 35


LA SCUOLA TOSCANA

La Scuola Toscana: viel Licht, gemütliche Tische, Wein – ein Lernort, der sich wie ein Café anfühlt. Sara Gasparri begrüßt ihre Gruppen mit Espresso

und einem Lächeln. Sie bietet auch Weinabende an: 12 bis 15 Gäste, 5 bis 6 Weine, dazu gibt es Bruschetta, Käse und Gespräche.

In der Scuola Toscana von Sara Gasparri wird Italien zur Gewohnheit,

mit Sprache, Wein und Gemeinschaft.

Die Espressomaschine zischt, während die ersten Stimmen in dem kleinen

Café im Fedelhören erklingen. „Buonasera! Come stai?“ Sara Gasparri

lacht, reicht ihren Gästen die kleinen Tassen über den Tresen, und

plötzlich erscheint der Alltag vor den großen Fenstern weit entfernt.

„Das hier ist meine kleine italienische Welt“, sagt sie. „Damit ich hier im

Norden besser leben kann, habe ich sie mir gebaut. Und viele fühlen sich

darin mittlerweile genauso zu Hause wie ich.“

La Scuola Toscana – so heißt ihre Italienisch-Schule. Unterrichtsraum,

Weinhaus, Wohnzimmer, Wintergarten und ein bisschen Café, alles

spielt hier zusammen. Bücherregale, Weinfl aschen, Amaretti und Fotos

aus der Heimat schmücken die Wände. Unten das gemütliche Café mit

Blick auf das Weinregal. Oben das helle Klassenzimmer, mit einem langen

Holztisch, der sich für Weinabende ausziehen lässt.

„Ich habe 1998 als Mini-Sprachschule in meinem Haus begonnen, zuerst

in der Neustadt, später hier im Fedelhören“, erzählt die 53-Jährige. Drei

Jahre kehrte sie zwischendurch nach Italien zurück, nach Livorno an

die Küste: „Sonne, Meer, Familie!“. Dort begann sie spontan eine Ausbildung

zum Wein-Sommelier und entwickelte sich nach erfolgreicher

Prüfung zu einer gefragten Weinexpertin. 2011 zurück in Bremen, kombinierte

sie ihre beiden Leidenschaften: Sprache und Wein aus Italien.

Seit 2013 befi ndet sich die Scuola Toscana in den heutigen Räumen.

2016 kamen ein dritter Raum und ein kleiner Ladenbereich dazu. „Alles,

was man hier sieht, ist da, weil ich es liebe“, sagt sie und zeigt auf

Amaretti-Dosen, Cantuccini aus Prato, Espresso aus ihrer Heimat und

eine Flasche Limoncello.

Rund 150 Menschen lernen aktuell italienisch in der Scuola Toscana. Die

Gruppen sind klein, maximal neun Personen, 60 Minuten pro Woche,

dazu Hausaufgaben. „Wunder kann ich noch nicht bewirken“, sagt Sara

und grinst. „Einmal pro Woche hier und einmal zu Hause, nur so wächst

die Sprache.“ In jeder Stunde beginnt sie mit dem gleichen Ritual: „Erzählt

was Schönes.“ Keine Weltlage, kein Trübsinn. Lieber von einem

netten Gespräch, einem guten Film, einem Spaziergang. „Solo Cose Belle

– nur schöne Dinge. Das tut der Gruppe gut. Und mir auch.“

Einsteiger starten in Anfängerkursen, sobald wieder ein Termin frei wird.

Der Altersmix reicht von Anfang 20 bis über 80. Die Motive der Schüler

sind so bunt wie Italien: Sehnsucht nach dem Klang der Sprache, Opernleidenschaft,

Urlaubspläne, ein Haus in Italien, Familie. Oder einfach die

Lust, sich einmal pro Woche an einen großen Tisch zu setzen und zu

reden.

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Eine Gemeinschaft

Und so ist La Scuola mehr als ein Lernort. Es ist ein Mikrokosmos. „Das

Leben geht durch diese Räume“, erzählt Sara. „Freudiges, Schwieriges

– alles.“ Zweimal im Jahr gibt es große Feste mit Buffet, Kennenlernspiel

und einem gemeinsamen Lied – von „Azzurro“ bis „Volare“. Eine Woche

lang wird dafür in jeder Klasse geübt. Am Abend singen alle zusammen.

Oft verabreden sich Gruppen auch außerhalb, feiern Geburtstage, gehen

gemeinsam in die Oper am Goetheplatz, wenn eine italienische Produktion

läuft. „Ich begrüße jeden mit einem Lächeln“, sagt Sara. „Ein Lächeln

ist besser als Medizin.“ „Diese Haltung trage ich hier hinein. Sie macht

etwas mit uns. Man geht leichter aus der Stunde, als man hineingekommen

ist.“

Alle sechs bis acht Wochen verwandelt sich der lange Tisch in eine Tafel

für 12 bis 15 Gäste. Dann führt Sommelier Sara durch einen Abend mit

Weinen aus unterschiedlichen Regionen. Dazu passendes Fingerfood:

Bruschetta, eine schnelle Pasta mit Trüffel, Quiche, Aufschnitt- und Käseplatten,

Cremes zum Streichen. „Wein hilft ins Gespräch“, sagt sie.

Die Weinabende sind kein Pfl ichtprogramm, sondern Teil des Konzepts.

Sprache, Genuss, Kultur – alles greift ineinander. „Wer zuerst für den

Wein kommt, entdeckt häufi g die Sprache. Und umgekehrt.“

Für den Sommer organisiert Sara oft eine Reise in ihre Heimatstadt

Livorno. Da ist dann die Stadt der Klassenraum.

Für den Sommer organisiert Sara oft eine Reise in ihre Heimatstadt Livorno.

„Die Stadt ist nicht touristisch. Das ist das Tolle“, sagt sie. „Man muss

Italienisch sprechen, in der Bar, im Buchladen, beim Einkauf, auf dem

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LA SCUOLA TOSCANA

„Erzählt etwas Schönes“: So beginnt jede Stunde. Positives Denken gehört hier zum Lehrplan.

Markt.“ Unterricht fi ndet statt. Aber die Stadt ist der Klassenraum. Dazu

kommen Ausfl üge, Menschen, Handwerk, Küche. „Die Teilnehmer tauchen

in meine Welt ein, meine Orte, Freunde, manchmal Familie. Das

prägt. Zurück in Bremen kennen sie mich anders und sich selbst auch.“

Der Weg nach Bremen

1994 kam Sara, während ihres Studiums, für ein dreimonatiges Praktikum

nach Bremen. „Ich wusste bis dahin nicht einmal, dass es die Stadt

aus dem Märchen der Bremer Stadtmusikanten wirklich gibt“, erinnert

sie sich und lacht. Aus drei Monaten wurden drei Jahrzehnte, der Liebe

wegen. Mit ihrer Rückkehr nach Italien 2008 stillte sie ihre Sehnsucht

nach Heimat und Familie. 2011 kehrte sie zurück nach Bremen, zu ihren

Freunden. 2013 folgte der Umzug in die heutigen Räume, 2016 der

Ausbau. „Ich wachse peu à peu – so, wie es zu mir passt.“

Ihre Kinder, Lorenzo und Letizia sind längst erwachsen, mehrsprachig

aufgewachsen und haben bei den Weinabenden oft mitgeholfen. „Wir

haben viel als Familie gemacht.“ Heute bereiten auch Saras Schüler gelegentlich

das Anrichten mit vor und freuen sich darüber. „Das verbindet.“

Leichtigkeit, die bleibt

Es ist nicht die pure Grammatik, auch wenn Sara beim Konjunktiv keine

Gnade kennt. Es ist die Atmosphäre. Der Einstieg mit der Frage nach

dem Schönen. Das Lachen über kleine Fehler. Die Nähe. Die Verlässlichkeit

der kleinen Einheit: „Ich will keine Volkshochschule werden“, sagt

sie. „Es soll klein bleiben, persönlich. So lernt man besser und lebt schöner.“

„Doch wenn es klappt, würde ich gern noch eine weitere Lehrkraft

dazunehmen“, sagt sie. „Jemand Italienisches aus Bremen, der oder die

unsere Art teilt: herzlich, klar, spielerisch.“

Draußen rauscht der Verkehr, drinnen erklingt ein vielstimmiges „Ciao,

a presto!“. Auf dem Tisch stehen jetzt leere Tassen, ein paar Krümel

Cantuccini, ein Notizzettel mit neuen Vokabeln: sorriso – das Lächeln.

„Ich bin ehrgeizig für meine Leute“, sagt Sara Gasparri beim Abschied.

„Sie sollen lernen. Aber noch wichtiger: Sie sollen sich auf diese Stunde

freuen. Solo Cose Belle – davon lebt man länger als von Regeln.“

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Tierpflege mit Herz: Seit über 20 Jahren

kümmert sich Christian Panhorst um

Ziegen, Esel, Alpakas & Co. im Bremer

Bürgerpark – mit großer Erfahrung, viel

Geduld und echter Leidenschaft.

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Zwei Jahrzehnte

für Ziegen, Esel & Co.

Ein Tag mit dem Tierpfleger Christian Panhorst

im Bremer Bürgerpark

TEXT & FOTOS | DOREEN VON OESEN

Von außen wirkt das Tiergehege im Bremer Bürgerpark wie ein kleines

Idyll: Ziegen, Alpakas, Ponys und Esel trotten durchs Gehege, Kinder

drücken sich an die Zäune, Erwachsene zücken ihre Handys. Und mittendrin:

Christian Panhorst. Seit über 20 Jahren kümmert er sich um

das Wohl der Tiere im grünen Herzen Bremens. Doch wer genauer hinschaut,

merkt schnell: Hier steckt nicht nur viel Arbeit, sondern auch ein

hohes Maß an Verantwortung, Erfahrung und ja, – echte Leidenschaft.

„Tierpfl eger? Bin ich eigentlich gar nicht“, sagt Panhorst, der gebürtig aus

der Nähe von Bielefeld kommt, als sei das nichts Besonderes. Gelernt hat

er Landwirt, doch seit 2003 steht er mit Gummistiefeln und Heugabel

auf dem Gelände mitten im Bürgerpark. „Die Stelle war bundesweit ausgeschrieben

– meine Lebensgefährtin und ich haben uns damals einfach

beworben. Und Schwups, waren wir in Bremen.“ Seitdem ist er geblieben.

Ob das bis zur Rente so bleibt? „Vielleicht. Ich denke da nicht viel

drüber nach.“

Kein romantisierter Traumjob

Ein bisschen klingt es so, als sei der heute 54-Jährige damals in den Beruf

hineingestolpert. Geblieben ist er über all die Jahre trotzdem. Warum?

„Ich mag den Job. Wenn ich ihn nicht gerne machen würde, wäre ich

schon weg“, sagt er trocken. Romantisieren will er aber nichts: „Es ist

kein Märchenjob. Aber er hat was“, fügt er hinzu. Die Arbeit beginnt

um sieben Uhr morgens mit Füttern, Stall ausmisten und Putzen. Esel,

Schweine, Ziegen, Alpakas sowie auch Meerschweinchen – rund 70 bis

80 Tiere leben hier, je nach Saison, in dem kleinen Tierpark.

Ob Tiere verschiedene Charakterzüge haben? „Ganz sicher“, sagt Panhorst.

„Manche kommen schon so auf die Welt. Wie bei uns Menschen.“

Und alle Tiere hier im Bürgerpark haben auch ihre Eigenheiten. „Die

Schweine zum Beispiel – die sind richtig charakterstark“, berichtet er

und lacht. „Neulich hatte ein Schwein elf Ferkel – da war hier richtig

was los!“

Der Job bringt Routine, aber nie Langeweile. Neben der täglichen Pfl ege

von Stall und Tieren gehört auch Bildungsarbeit zu seinem Job: Führungen

mit Kindertagesstätten und Schulklassen sind fester Bestandteil

seines Alltags. „Gerade Kinder haben heute oft kaum noch Berührungspunkte

mit Tieren“, so Panhorst. Dabei sei das Wissen um deren Bedürfnisse

und Lebensweise essenziell. Was fressen Esel? Warum können

Schweine nicht schwitzen? Und was macht die Schwalben zu Stammgästen

im Stall? Im Sommer kommen fast täglich Schulklassen. „Aber bitte

nicht alle auf einmal. Fünfzig Kinder schaffe ich nicht. Esel übrigens auch

nicht“, ergänzt er schmunzelnd.

Der Bürgerpark als Naherholungsort –

ein Park wie kein anderer

Was macht den Bürgerpark eigentlich so besonders? Für Panhorst ist es

die Kombination aus Natur, Erholung und Überraschung: „Viele Besucher

– gerade die, die nicht aus Bremen kommen, sind erst mal baff, dass

mitten in der Stadt so ein großer, schöner Park liegt.“ Und dann noch

mit Tieren – kostenlos zugänglich für alle. „Das gibt’s nicht oft“, fasst

er zusammen. Der Vergleich, den er zieht, kommt nicht von ungefähr:

„Der Englische Garten in München ist natürlich bekannter – aber der

Bürgerpark kann da locker mithalten“, so Panhorst. Die Mischung aus

historischer Parkanlage, grüner Lunge der Stadt und Tiergehege mache

den Reiz aus. Und vielleicht ist es gerade das: dass er nicht so überlaufen

ist, aber trotzdem genauso besonders.

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TIERGEHEGE

Das Tiergehege im Bürgerpark ist ein beliebter Ort für Familien. Hier können Kinder Tieren begegnen – und gleichzeitig viel über deren Bedürfnisse

lernen.

Der Tierpfl eger weiß, wie wichtig das Gehege für die Stadt ist. „Gerade

Familien, die sich z. B. keinen Zoobesuch leisten können, kommen hierher.

Der Park ist frei zugänglich, die Tiere auch – das ist ein Geschenk.“

Ein bisschen stolz klingt er dabei schon, wenn er von der Bedeutung für

Bremen spricht.

Esel als Wachhunde

Und dann gibt es da noch die Geschichten, die man nicht vergisst. Etwa

die von dem Mann, der spätabends, nur in Unterhose bekleidet, im Gehege

der Esel stand und laut „I love you, donkey!“ rief. „Die Esel sind

wie Wachhunde“, sagt Panhorst. „Wenn sie laut rufen, stimmt meistens

was nicht.“ Wichtig ist ihm, dass die Tiere hier nicht nur zur Schau

stehen, sondern sich auch wohlfühlen können. „Die brauchen Rückzugsorte

– gesetzlich vorgeschrieben, aber vor allem auch sinnvoll.“ Dass

Besucher die Tiere streicheln oder füttern, kommt selten vor – „früher

war das schlimmer. Da haben Leute hier Küchenabfälle entsorgt. Heute

läuft das meiste ziemlich gut.“

Kein Liebling – aber eine tiefe Bindung

Auf die Frage nach seinem Lieblingstier überrascht Panhorst: „Die

Schwalben“, sagt er wie selbstverständlich. Keine Esel, keine Ponys,

sondern die leichten, fast unauffälligen Flugkünstler, die im Sommer

ihre Nester unter dem Dach des Geheges bauen. „Die gehören genauso

dazu“, sagt er. Vielleicht ist es kein Zufall, dass Panhorst ausgerechnet die

Schwalben schätzt. Sie gelten als Symbol für Heimkehr und Treue und

dafür, dass manches einfach richtig ist, wenn es wiederkehrt. Außerdem

sind sie sensible Dauerbewohner: still, unaufgeregt und trotzdem überall

dabei. Wie ihr Tierpfl eger. Seit über 20 Jahren im Bürgerpark.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Im Herzen Bremens liegt das traditionsreiche Tiergehege. Mit rund 80 Tieren bietet es Begegnung, Bildung und Erholung – ganz ohne Eintritt, für

alle zugänglich.

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TIERGEHEGE

Wichtig ist Christian Panhorst, dass die Tiere im Tiergehege nicht nur zur Schau stehen,

sondern sich auch wohlfühlen können. „Sie brauchen Rückzugsorte – gesetzlich vorgeschrieben,

aber vor allem auch sinnvoll.“

Aber auch mit den Eseln, Ziegen oder Alpakas ist über die Jahre eine

Beziehung gewachsen. „Klar, entsteht da was. Das sind schon irgendwie

Familienmitglieder“, so Panhorst.

Lernen von Tieren

Christian Panhorst ist keiner, der große Reden schwingt – aber einer, der

für das spricht, was er täglich tut: „Die Tiere sind feinfühlig und geben

einem viel zurück. Wenn man gut mit ihnen umgeht und nett zu ihnen

ist, sind sie’s auch.“ Was er in all den Jahren gelernt hat? „Dass man

Geduld braucht. Und dass Tiere einem zeigen, wie wichtig Vertrauen

ist.“ Gerade Kinder könnten laut Panhorst im Tiergehege viel lernen:

„Die meisten wissen gar nicht mehr, wie ein Schaf klingt – geschweige

denn, wie es lebt“.

Was bleibt?

Was sich Christian Panhorst für die Zukunft wünscht? Vor allem, dass

alles so bleibt, wie es ist. „Es gibt hier viel Wertschätzung der Besucher.

Aber es ist nicht selbstverständlich, dass so ein Gehege in einer Stadt wie

Bremen erhalten bleibt.“ Natürlich gebe es Sanierungsbedarf – Dächer,

Stallungen, Kleinigkeiten, die sich summieren. „Aber das ist wie bei jedem

alten Haus: Man ist nie fertig.“ Und wie lange macht er das noch?

Panhorst zuckt erneut mit den Schultern: „Weiß ich nicht. Vielleicht bis

zur Rente. Vielleicht länger. Oder kürzer. Aber ich bleibe, solange ich’s

gerne mache.“ Und auch wenn diese Frage offen bleibt: Noch ist er hier.

Jeden Tag, bei jedem Wetter. Für die Tiere. Und für die Menschen, die

wegen der Tiere in den Bürgerpark kommen.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 45


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Madama Butterfly

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

in italienischer Sprache mit deutschem Übertext

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„Madama Butterfl y“ am 16. Oktober

um 19 Uhr im Theater am Goetheplatz.

Einfach eine E-Mail bis zum

6. Oktober:

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Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Cio-Cio San wartet und hofft, jahrelang. Sie wartet darauf, den Mann

wiederzusehen, der ihr ein Leben in Liebe und Sicherheit versprach.

US-Leutnant Pinkerton hingegen kaufte sich seine Braut und damit ihre

Träume, gefesselt von einem für ihn fremden Land, „in dem die Häuser

so fl exibel sind wie die Verträge“. Fasziniert warf Puccini einen westlichen

Blick auf die „japanische Tragödie“ und betrachtete sein Werk als

sein liebstes und bestes. Mit schönen Tönen und dramatischen Farben

zeichnete er das Porträt einer Frau, die mehr Projektion denn Person

werden durfte. Diesem Abziehbild eines Menschen zwischen Hingabe

und Hoffnung im Spannungsfeld verpasster Lebens- und Liebeschancen

widmet sich Regisseurin Ulrike Schwab, die für ihre dritte Arbeit ans

Theater Bremen kommt. Am Ende bleibt die Hoffnung, nicht auf Pinkertons

Rückkehr, sondern auf Selbstermächtigung. Und der Blick auf das

Wesentliche: sich selbst.

Besetzung:

Musikalische Leitung: Sasha Yankevych

Regie: Ulrike Schwab

Bühne: Rebekka Dornhege Reyes

Kostüme: Martha Lange, Lena Schmid

Mit: Angela Jiyoung Shin, Sarah-Jane Brandon, Brigitte Hahn, Nathalie

Mittelbach, Oliver Sewell, Michał Partyka, Fabian Düberg, Arvid Fagerfjäll,

Jasin Rammal-Rykała, Paul J. Ham, Daniel Ratchev, Yosuke Kodama,

Krassena Velkova, Andrezza Reis, Zlatina Genova-Wolf sowie dem Chor

und der Statisterie des Theater Bremen. Es spielen die Bremer Philharmoniker.

Vorstellungen:

Sonntag, 14. September 2025, 18.00 Uhr (Premiere)

Sonntag, 21. September 2025, 18.00 Uhr

Sonntag, 05. Oktober 2025, 15.30 Uhr

Samstag, 11. Oktober 2025, 19.00 Uhr

Donnerstag, 16. Oktober 2025, 19.00 Uhr

Freitag, 31. Oktober 2025, 18.00 Uhr

www.theaterbremen.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Alberto Giacometti. Das Maß der Welt

11. Oktober 2025 – 15. Februar 2026

Die erste große Alberto Giacometti-Retrospektive

in Deutschland seit mehr als zehn Jahren

bietet einen umfassenden Überblick über das

Schaffen des berühmten Schweizer Bildhauers

und Malers: von frühen Aquarellen, Kunstwerken

aus der surrealistischen Periode bis zu

seinen berühmten Skulpturen aus der Nachkriegszeit.

Die Ausstellung zeigt dabei erstmals,

wie intensiv sich Giacometti mit Landschaften

beschäftigte – und wie diese seine ikonischen

Figuren beeinfl ussten.

Giacometti sah die Welt in Analogien: Ein

Baum wurde zur stehenden Frau, ein Stein

zum Kopf, ein Berg zu einer männlichen Büste.

Trotz seines Lebens in Paris kehrten seine

Gedanken immer wieder zu den prägenden

Berglandschaften seiner Jugend in der Schweiz

zurück. Die Ausstellung beleuchtet erstmals,

wie seine Faszination für die Verbindung von

Mensch und Natur auch durch Ideen der Romantik

inspiriert wurde.

In einer abwechslungsreichen Inszenierung

wird die Schau sowohl herausragende Meisterwerke

wie auch bisher Unveröffentlichtes

präsentieren. Gezeigt werden über einhundert

Werke aus dem Bestand der renommierten

Fondation Giacometti in Paris – Skulpturen,

Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Drucke

sowie dokumentarisches Material. Ergänzt

werden diese bedeutenden Leihgaben durch

bisher kaum gezeigte Zeichnungen und Drucke

von Alberto Giacometti aus der Sammlung der

Kunsthalle Bremen.

Gemeinsam organisiert von der Kunsthalle Bremen

und der Fondation Giacometti, Paris.

www.kunsthalle-bremen.de

Alberto Giacometti, Landschaft, Hügel von Capolago und Silsersee, 1919

Aquarell und Bleistift auf Papier, 28 x 20 cm

Fondation Giacometti, Paris © Succession Alberto Giacometti / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 47


Herbstsäfte sind eine sinnvolle Ergänzung zur Ernährung, da

sie auf natürliche Weise das Immunsystem stärken. Sie liefern

Energie, ohne zu belasten und bieten eine schmackhafte

Möglichkeit, mehr Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


HERBSTSÄFTE

Gesunder Genuss aus der

goldenen Jahreszeit

Der Herbst ist eine Jahreszeit voller Farben, Düfte und vor allem

Aromen. Wenn die Blätter sich in leuchtendes Gelb, Orange und

Rot färben und die Tage kürzer werden, beginnt die Erntezeit für

viele heimische Früchte und Gemüse. Aus dieser reichen Ernte entstehen

wohlschmeckende, gesunde Herbstsäfte – ein Genuss, der

nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch das Immunsystem

stärkt und den Körper auf die kalte Jahreszeit vorbereitet.

Die Vielfalt der herbstlichen Ernte

Zu den typischen Früchten und Gemüsesorten, die im Herbst geerntet

werden und sich hervorragend zur Saftherstellung eignen,

zählen Äpfel, Birnen, Trauben, Quitten, Karotten, Rote Bete, Kürbis

und Sanddorn. Auch Wildfrüchte wie Hagebutten, Holunderbeeren

oder Schlehen kommen in dieser Zeit in die Presse. Die Kombination

aus süßen, sauren und herben Aromen sorgt für eine besondere

Geschmacksvielfalt, die den Herbst in flüssiger Form einfängt.

Apfelsaft – Der Klassiker unter den Herbstsäften

Apfelsaft ist wohl der bekannteste und beliebteste Herbstsaft. Mit

dem Beginn der Apfelernte im Spätsommer und Herbst ist die Auswahl

an Sorten besonders groß. Je nach Apfelsorte – süß, sauer

oder leicht herb – variiert auch der Geschmack des Safts. Besonders

beliebt ist naturtrüber Apfelsaft, da er viele Ballaststoffe und sekundäre

Pflanzenstoffe enthält. Er schmeckt intensiv und enthält noch

einen Großteil der natürlichen Inhaltsstoffe des Apfels.

Frisch gepresster Apfelsaft ist nicht nur lecker, sondern auch gesund:

Er enthält viele Vitamine wie Vitamin C und zahlreiche Antioxidantien.

In Kombination mit anderen Früchten wie Birnen oder

Quitten entstehen spannende Mischsäfte mit herbstlich-fruchtiger

Note.

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 49


Äpfel, Birnen, Trauben, Quitten, Karotten, Rote Bete, Kürbis und Sanddorn sind typische Früchte und Gemüsesorten, die im Herbst geerntet werden

und sich hervorragend zur Saftherstellung eignen

Rote Bete und Karotte – Gemüsesäfte für Vitalität

Auch Gemüse spielt im Herbst eine große Rolle. Rote Bete beispielsweise

ist ein typisches Herbstgemüse, das sich hervorragend für die Saftherstellung

eignet. Ihr erdiger Geschmack wird oft mit Apfelsaft gemischt,

um eine süßere, mildere Note zu erzielen. Der Saft der Roten Bete ist

reich an Eisen, Folsäure, Kalium und Nitraten, die sich positiv auf den

Blutdruck auswirken können.

Karottensaft wiederum überzeugt mit seinem hohen Gehalt an Beta-

Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird – wichtig für

Haut, Augen und das Immunsystem. Karottensaft lässt sich gut mit Apfel,

Orange oder Ingwer kombinieren und schmeckt angenehm süß.

Sanddorn, Holunder und Hagebutte – echte Vitaminbomben

Weniger bekannt, aber äußerst gesund sind Säfte aus Wildfrüchten wie

Sanddorn, Holunder oder Hagebutte. Diese Früchte enthalten besonders

hohe Mengen an Vitamin C und anderen antioxidativen Stoffen. Sanddornsaft

beispielsweise schmeckt sehr sauer und wird meist mit anderen

Fruchtsäften gemischt. Er stärkt das Immunsystem und kann bei Erkältungskrankheiten

unterstützend wirken.

Holundersaft ist bekannt für seine antivirale Wirkung. Er wird traditionell

bei grippalen Infekten oder zur Vorbeugung von Erkältungen getrunken.

Warm serviert mit etwas Honig ist Holundersaft im Herbst ein wohltuendes

Hausmittel. Auch Hagebuttensaft, aus den Früchten der Wildrose, ist

reich an Vitamin C und fördert die Abwehrkräfte.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


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Früchte in einer Mosterei pressen lassen. Dort erhält man seinen ganz

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Kürbissaft – Eine herbstliche Rarität

Kürbis kennt man vor allem in der Suppe oder als Ofengemüse – doch

auch als Saft hat er seinen Reiz. Der Geschmack ist mild, leicht süßlich

und harmoniert gut mit Apfel, Orange oder Ingwer. Kürbissaft enthält

viele Vitamine (A, C, E), Mineralstoffe und Ballaststoffe. Er wirkt leicht

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Die Herstellung – Frisch, naturtrüb und möglichst regional

Bei der Saftherstellung im Herbst stehen Frische und Natürlichkeit im

Vordergrund. Wer einen Garten mit Obstbäumen besitzt oder selbst erntet,

kann die Früchte in einer Mosterei pressen lassen. Dort erhält man

seinen ganz persönlichen, regionalen Saft – naturtrüb, ohne Zusätze und

reich an Inhaltsstoffen. Auch auf Wochenmärkten oder in Hofläden werden

häufig Herbstsäfte aus lokaler Produktion angeboten. Wichtig ist,

beim Kauf auf Qualität zu achten: Direktsäfte enthalten mehr Nährstoffe

als Konzentrate, und naturtrübe Säfte bieten oft eine höhere Dichte an

sekundären Pflanzenstoffen.

Herbstsäfte als Teil einer gesunden Ernährung

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In der kalten Jahreszeit steigt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen.

Herbstsäfte sind daher eine sinnvolle Ergänzung zur Ernährung, da

sie auf natürliche Weise das Immunsystem stärken. Sie liefern Energie,

ohne zu belasten, und bieten eine schmackhafte Möglichkeit, mehr Obst

und Gemüse zu sich zu nehmen. Besonders in der Erkältungssaison kann

ein Glas Sanddorn-Apfel-Saft oder Holunder-Karotte am Morgen helfen,

gesund durch den Tag zu kommen. Auch als alkoholfreie Alternative zu

Glühwein oder Punsch eignen sich erwärmte Herbstsäfte mit Gewürzen

wie Zimt, Nelken oder Ingwer hervorragend.

Herbstsäfte sind mehr als nur ein saisonaler Trend – sie sind ein Spiegel

der Natur, vollgepackt mit Vitaminen, Geschmack und Tradition. Ob süß,

herb oder würzig – jeder Saft bringt ein Stück Herbst ins Glas.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 51


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Wenn Kinderaugen

leuchten

Das mobile Kreativ-Atelier KLECKS

TEXT | DOREEN VON OESEN

FOTOS | DOREEN VON OESEN & JANA MÖLLERS

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„Familie & Co“

Ein sonniger Nachmittag in

Bremen. Vor einer blauen

Garage steht Jana Möllers im

weißen Malkittel, den Pinsel

in der Hand. Neben ihr stehen

bunte Spraydosen, an der Wand

trocknet ein Pullover, den sie selbst

mit Farbe gestaltet hat. Zwischen bunten Farbdosen, Pinseln und

kleinen Leinwänden wirkt sie ganz in ihrem Element. „Ich liebe

es, wenn Kinder völlig in eine Idee eintauchen und am Ende selbst

überrascht sind, was sie geschaffen haben“, erzählt die 43-Jährige.

Die gebürtige Bremerin ist Mediendesignerin und Künstlerin – und

seit Anfang 2025 Gründerin von KLECKS, einem mobilen Kreativ-

Atelier für Kinder.

Die Idee: Statt Kinder in ein Atelier bringen zu müssen, kommt das Atelier

zu ihnen. Möllers bringt Farbe und Fantasie dorthin, wo sie gebraucht

werden. Ob Kindergeburtstag, Projekttage in Kindergarten oder Schule,

eine Ferienaktion oder ein Nachmittag im Garten – sie reist mit ihrem

Material an, baut alles auf, begleitet die Kinder beim kreativen Gestalten

und räumt hinterher wieder auf. „Viele Eltern sind froh, dass sie zuhause

Gastgeber sein können, ohne sich selbst um alles kümmern zu müssen“,

sagt die Gründerin. Am Ende bleibt nur die Freude – und ein Kunstwerk,

das die Kinder stolz mit nach Hause nehmen.

Von der Grafikerin zum mobilen Atelier

Kreativität war für Möllers schon immer ein Lebenselixier. Ihre Mutter

förderte sie früh, erste Kurse besuchte sie bereits als Kind. „Am liebsten

saß ich am Zeichentisch“, erzählt sie strahlend. „Es gibt Fotos von mir,

wie ich mit fünf Jahren in einem Kunstkurs sitze und konzentriert male.“

Für die Bremerin war schnell klar: Das gehört zu meinem Leben. Später

studierte sie Grafikdesign, unterrichtete digitales Zeichnen und sammelte

über zehn Jahre Erfahrung in verschiedenen Kunstprojekten. Die Begeisterung

für Farben, Materialien und die Fantasie der Kinder hat sie nach

eigener Beschreibung nie losgelassen. Schon früh kamen Anfragen, ob

sie nicht auch für Geburtstage oder Projekte buchbar sei. „Irgendwann

dachte ich: Warum nicht all das in eine eigene Idee stecken?“, erinnert

sich Möllers an die Anfänge. Mit KLECKS erfüllte sie sich diesen Wunsch

– ein Atelier, das nicht an einen festen Ort gebunden ist, sondern dorthin

fährt, wo Kinder gerade kreativ werden wollen.

Kleine Hände, große Ideen

Ihre Angebote sind vielfältig: Graffiti-Stencil-Art auf Leinwänden,

Schmuckkästchen, Traumfänger, Miniaturwelten aus Naturmaterialien.

Manchmal wird auch gestaltet oder Kleidung bemalt. „Die Kinder dürfen

ausprobieren, matschen, sprühen, kleben – alles, was Spaß macht“,

erzählt die Ideengeberin hinter KLECKS. Besonders beeindruckt war sie

von einer Ferienaktion beim Bremer Martinsclub, wo Kinder mit und

ohne Beeinträchtigung gemeinsam kreativ wurden. „Da war so eine Offenheit,

so viel Freude am Gestalten, das hat mich sehr berührt“, erinnert

sich Möllers. Solche Erfahrungen bestätigen sie darin, dass Kreativität

nicht nur ein schöner Zeitvertreib ist, sondern auch ein Stück Inklusion,

Selbstbewusstsein und Gemeinschaft fördert. „Alle waren gleich mittendrin,

keiner hat auf Unterschiede geschaut“, fügt die Gründerin noch

hinzu.

Jana Möllers beim Malen – Kreativität ist ihre Leidenschaft

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 53


„Familie & Co“

Graffiti-Workshop auf einem Kindergeburtstag

Spraykunst zum Anziehen: Pullover-Design ist auch

ein Teil des KLECKS-Angebots.

Freiheit statt Perfektion

Möllers legt Wert darauf, den Kindern möglichst wenig vorzugeben.

„Wenn ich eine Vorlage mitbringe, richten sich die Kinder sehr schnell

danach. Aber wenn sie frei gestalten, kommen die besten Ideen.“ Besonders

beim beliebten Pullover-Design, das sie oft bei Geburtstagen anbietet,

entstehen Überraschungen. Manche Kinder seien zu Beginn sehr

selbstkritisch und glaubten, sie könnten das nicht. „Und dann halten sie

ein selbstgestaltetes Kleidungsstück in der Hand und strahlen. Diese Momente

sind unbezahlbar“, sagt sie lächelnd und fügt noch hinzu: „Genau

dafür mache ich das.“

Für die Gründerin ist die Zeit im mobilen Atelier von KLECKS mehr als

Basteln. „Es ist ein Erlebnis, das sie stärkt und begleitet“, erläutert sie.

Auch Eltern seien überrascht, wie konzentriert und lange ihre Kinder bei

der Sache bleiben. Gerade in einer Zeit, in der Bildschirme viel Raum einnehmen,

sei es schön zu erleben, wie Kreativität den Alltag entschleunigt

und Momente echter Hingabe schafft.

Werte, die bleiben

Bei KLECKS geht es nicht nur um schöne Ergebnisse, sondern um das,

was dahintersteckt: Selbstvertrauen, Freude am Ausprobieren, Gemeinschaft.

„Mir ist wichtig, dass Kinder spüren: Alles was gemalt oder gebastelt

wird, ist wertvoll“, betont die Workshop-Leiterin. Das Erleben

in der Gruppe spiele ebenfalls eine große Rolle. „Wenn Kinder merken,

dass ihre Idee so gut ist, dass auch andere sie übernehmen, dann lernen

sie: Teilen macht stark. Und Nachahmen ist nicht schlimm, sondern ein

Kompliment.“

Mehr als Kinderkunst

Obwohl KLECKS als Kinderatelier gestartet ist, denkt Möllers bereits weiter.

Sie träumt von offenen Kursen für Eltern-Kind-Teams, Projekten mit

Jugendlichen und vielleicht sogar von Nachmittagen für Senioren. „Kreativität

verbindet alle Generationen. Es ist so schön, wenn man gemeinsam

an einem Tisch sitzt, wo jeder etwas Eigenes erschafft“, erzählt sie.

Im öffentlichen Raum auf Stadtteilfesten ist KLECKS bereits mit Angeboten

und Aktionen wie Kinderschminken vertreten. Für Events wie Hochzeiten

kann man das mobile Kreativ-Atelier ebenfalls buchen.

„Alles ist Kunst“

Am Ende des Gesprächs fasst Jana Möllers ihre positive Haltung in einem

Satz zusammen: „Alles, was gemalt oder gebastelt wird, ist Kunst. Und

jedes Kind soll spüren: Ich kann etwas. Ich bin so gut, wie ich bin.“ So

schafft KLECKS kreative Momente, die Kindern Mut machen, eigene

Ideen zu entdecken – und sie dann stolz mit nach Hause zu tragen.

www.klecks-bremen.de

Jana Möllers, Tel. 0176-64 35 94 52

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


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„Familie & Co“

DayCamp Herbst 2025

Ferienbetreuung mit Spaß,

Abenteuer & Gemeinschaft!

Das Herbst DayCamp des CVJM Bremen e.V. bietet auch 2025 wieder

eine abwechslungsreiche Ferienbetreuung für Kinder von 4 bis 12 Jahren

an. In zwei thematisch gestalteten Wochen erwarten die Teilnehmenden

kreative Aktivitäten, Naturerlebnisse und ein starkes Gemeinschaftsgefühl

– jeweils von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, mit optionalem Frühdienst

ab 7.30 Uhr und Spätdienst bis 16.30 Uhr.

Woche 1: 13. bis 17. Oktober – Geschichten erfinden

Diese Woche steht ganz im Zeichen der Fantasie. Die Kinder entwickeln

eigene Geschichten – geschrieben, gemalt, erzählt oder gespielt. Ziel ist

es, kreative Ausdrucksformen zu entdecken und vielleicht sogar ein gemeinsames

Geschichtenbuch entstehen zu lassen.

Woche 2: 20. bis 24. Oktober – Basteln mit herbstlichen Naturmaterialien

In der zweiten Woche wird der Herbst mit all seinen Farben und Formen

kreativ genutzt. Aus Stöcken, Kastanien, Eicheln, Blättern und Beeren

entstehen fantasievolle Kunstwerke. Eigene Ideen sind ebenso willkommen

wie die Impulse des Betreuungsteams.

In den Leistungen ist folgendes enthalten: Stilles und Medium Wasser,

Obst & Rohkost nach Bedarf, ein Kindgerechtes Mittagessen, Spielund

Bastelmaterial.

Veranstaltungsort ist: Am Stadtwaldsee 1 in Horn – auf dem Gelände des

ehemaligen Campingplatzes am Unisee. Die Kosten pro Woche liegen

bei 130,– Euro, für CVJM-Mitglieder 110,– Euro. Eine Anmeldung ist

erforderlich, bitte bei Susanne Kettler unter der Nummer (0421) 169 12

93 oder per E-Mail: daycamp@cvjm-bremen.de.

»»» cvjm-bremen.de

Gemeinsame

Sache

AOK Bremen/Bremerhaven und

Bremen 1860 bilden ein Team

Alle Versicherten der AOK Bremen/Bremerhaven

profitieren bei einer Neumitgliedschaft bei

Bremen 1860 gleich von mehreren Vorteilen:

• Keine Aufnahmegebühr

• Die ersten zwei Monate sind beitragsfrei

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 55


„Familie & Co“

Peter und der Wolf

Figurentheater -

Ein musikalisches Märchen

von Sergej Prokofjew

Der Großvater sagt zu Peter: „Wenn du in den Garten gehst, mach das

Tor wieder zu!“ Doch was macht Peter, der kleine Schlingel? Er vergisst

natürlich, das Tor zu schließen. Statt brav auf den Großvater zu hören,

ist er viel zu neugierig und spielt lieber mit seinen Freunden: der Ente,

die fröhlich im Wasser planscht, und dem kleinen Vogel, der zwitschernd

durch die Luft schwirrt. Auch der Kater schleicht leise und mit spitzen

Pfoten um die drei herum – und schon jetzt merkt man, dass in diesem

Garten einiges los ist.

Was dann geschieht, ist eine richtig spannende Geschichte! Denn plötzlich

wird es gefährlich – sehr gefährlich sogar! Doch Peter lässt sich nicht

so leicht einschüchtern. Mit viel Mut, Cleverness und einer guten Portion

Unerschrockenheit stellt er sich der Herausforderung. Und das Beste

daran: Er ist nicht allein. Gemeinsam mit seinen tierischen Freunden

wächst Peter über sich hinaus. Zusammen beweisen sie, dass Freundschaft,

Mut und Zusammenhalt Berge versetzen können – oder zumindest

einen sehr gefährlichen Gegner in die Flucht schlagen!

Ein musikalisch-poetisches Abenteuer für die ganze Familie, voller Witz,

Spannung und Überraschungen. Die liebevoll gespielten Figuren ziehen

Klein und Groß sofort in ihren Bann und machen die bekannte Geschichte

zu einem besonderen Erlebnis.

Für Kinder ab 4 Jahren · Dauer: ca. 40 Minuten

Sonntag, 26. Oktober um 15 Uhr

Nils Mohl

Die Insel der Schlasocks

Wenn das nicht die Chance aufs

Abenteuer seines Lebens ist!

Mitten in der Nacht fl iegt Jasper mit einer Drohne übers Meer, denn zu

Hause fühlt er sich im Stich gelassen. So landet er auf der Insel der Schlasocks.

Schnarnas und Trütass gibt es dort auch. Aber was sind das nur für

seltsame Monster, die nicht wissen, was ein Kind so macht? Kann Jasper

das Rätsel dieses geheimnsivollen Ortes knacken? Mit viel Fantasie und

Witz und einer gehörigen Portion Mut schafft er es, diesen monströs müden

Haufen aufzumischen und Freundschaften zu schließen. Doch dann

gerät plötzlich die anze Insel in größte Gefahr. Wenn überhaupt noch

etwas hilft, dann die Hoffnung, dass sie alle gemeinsam anpacken ...

Originalausgabe

288 Seiten

ISBN: 978-3-423-76586-2

Preis: 15,– Euro

Format: 14,3 x 22,0 cm

Lesealter ab 8

»»» dtv.de

Verlosung!

2 x „Die Insel der Schlasocks“

Einfach eine E-Mail bis

zum 15. Oktober an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

»»» menschpuppe.de

56

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


„Familie & Co“

Neu: Offener Trauertreff für Jugendliche

Raum und Zeit zum Erzählen, Zuhören, Fragen stellen und gemeinsam

Spaß haben. Neben inhaltlichen Angeboten zum Entdecken eigener

Kraftquellen oder dem Bewahren von Erinnerungen an die verstorbene

Person gibt es parallel auch immer die Möglichkeit für Gruppenaktivitäten

wie Kochen, Kickern oder Spiele spielen. Vieles darf, nichts muss.

Das Angebot ist so konzipiert, dass neben den (kreativen) Angeboten

zu den Themen, genug Zeit für den Austausch untereinander bleibt.

Die Treffen finden einmal im Monat jeweils an einem Dienstagnachmittag

in der Zeit von 16.30 bis 19 Uhr in der Buchenstraße 8a, 28211

Bremen, statt.

Bei dem Trauertreff haben Jugendliche die Gelegenheit, andere trauernde

Jugendliche kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen

Der gemeinnützige Verein Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder

und Jugendliche e. V. bietet ab September einen monatlich stattfindenden

Trauertreff für Jugendliche an, bei denen ein naher Mensch

gestorben ist.

Bei dem Trauertreff haben Jugendliche die Gelegenheit, andere trauernde

Jugendliche kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Die Gruppen beginnen und enden gemeinsam. Dazwischen gibt es viel

Die nächsten Termine sind:

Dienstag, 7. Oktober 2025

Dienstag, 11. November 2025

Dienstag, 2. Dezember 2025

Dienstag, 13. Januar 2026

Interessierten Jugendlichen steht es frei, an einem der Treffen teilzunehmen

oder an beliebig vielen. Die Treffen sind kostenfrei. Um Voranmeldung

wird gebeten: entweder über das Beratungstelefon unter (0421)

69 66 72 80 oder per Mail an beratung@trauerland.org.

»»» trauerland.org

An diesen Orten

ermög lichen wir

regel mäßig allen

unter 18 Jahren

den KOSTENLOSEN

Besuch.

Eintritt frei!

Mehr Infos und Bedingungen ( * ) unter:

www.sparkasse-bremen.de/vorteile

Stark. Fair. Hanseatisch.

Kunsthalle

Bremen

Übersee-

Museum*

Universum ®

Bremen*

kek

Kindermuseum*

Museen

Böttcherstraße

Weserburg

Focke-Museum

Hafenmuseum

botanika*

Wilhelm

Wagenfeld Haus

Atlantis

Filmtheater*

Schulmuseum

Bremen

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 57


„Familie & Co“

Lustige Ideen für einen

Halloween Teller

Kürbisse: Schäle die Mandarine und achte darauf, sie nicht zu teilen.

Nimm dir nun ein paar Schnüre und schneide sie in ca. 4 cm lange Stücke.

Stecke sie anschließend in das Loch der Mandarine.

Geister: Schmelze etwas Schokolade und schäle die Banane. Teile sie

anschließend und bestreiche sie mit etwas Zitronensaft, damit sie nicht

braun wird. Schneide an der Schnittseite kleine Zacken ein und male mit

der Schokolade ein Geistergesicht auf.

Monsteraugen: Schmelze etwas Schokolade. Tunke anschließend die

gewaschene Weintraube leicht in die Schokolade und klebe ein Zuckerauge

an.

Hexenbesen: Schneide ein schmales Stück Käse ab und schneide dann

mehrfach für die Fransen in den Käse. Breche eine Salzstange in der

Mitte durch und wickle den Käse an einem Ende um die Stange. Knote

den Käse mit einem Stück Schnittlauch zu.

Frankensteins Monster: Entferne 2/3 der Schale einer Kiwi mit einem

harten Schnitt. Schmelze etwas Schokolade und male einen Mund

auf die Kiwi. Außerdem kannst du damit die Zuckeraugen ankleben. Stecke

an den Seiten je ein Stück Salzstange in die Kiwi.

Monstermünder: Drittel einen Apfel und entferne das Kerngehäuse.

Schneide eine Kerbe ein und bestreiche diesen Bereich mit Erdbeermarmelade.

Schneide aus einer Drachenzunge (Süßigkeit) eine Zunge und

lege sie in die Kerbe. Platziere kleine Marshmallows für die Zähne. Klebe

mit etwas geschmolzener Schokolade die Augen an.

Mumienlichter

basteln

Materialien:

5 unterschiedlich große Weck- oder Marmeladengläser

Selbsthaftende Mullbinde

Wackelaugen in verschiedenen Größen

LED-Teelichter (warmweiß oder gelb, am besten mit Timer)

So geht’s:

Die Mullbinde wird locker und unregelmäßig um die Gläser gewickelt.

Bei kleineren Gläsern empfiehlt es sich, die Binde der Länge nach zu

teilen.

Ein kleiner Bereich bleibt frei, dort werden die Wackelaugen aufgeklebt.

Anschließend wird ein LED-Teelicht ins Glas gestellt. (Echte Kerzen sind

ebenfalls möglich, LED ist jedoch sicherer.)

Zum Schluss werden die fertigen Mumienlichter auf Fensterbank, Tisch

oder im Garten dekorativ platziert.

Schon leuchten die kleinen Mumien und sorgen für eine stimmungsvolle

Halloween-Atmosphäre!

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


„Familie & Co“

Süße DIY-Monster zum Fürchten

Freche kleine Monster passen nicht nur perfekt zu Halloween, sondern

bringen das ganze Jahr über Spaß auf den Basteltisch. Mit wenigen Materialien

entstehen fantasievolle Figuren, die Kinder zum Lachen bringen

– und bei denen ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Schon

mit einfachen Utensilien wie Tonpapier, Filz oder leeren Klopapierrollen

lassen sich tolle Ungeheuer gestalten. Hier findet ihr ein paar originelle

Ideen zum Nachmachen.

Wollmonster-Kraken

Wie wäre es mit einem Kraken, der drei Augen hat? Diese witzigen Wollmonster

sind schnell gebastelt und sehen richtig ulkig aus. Ihr benötigt lediglich

ein Stück Pappe, Wolle, Wackelaugen, Pfeifenreiniger, Schere und

Bastelkleber. Wickelt die Wolle mehrfach um die Pappe, schneidet die

Stränge unten auf und bindet sie mit einem Pfeifenreiniger zusammen.

Mit einem weiteren Pfeifenreiniger trennt ihr den Kopf vom Körper ab.

Danach die Fäden gleichmäßig kürzen, Wackelaugen ankleben – fertig

ist der lustige Kraken. Besonders pfiffig wirken zusätzliche Augen, die in

kleine Pfeifenreinigerringe geklebt werden.

Handmonster

Eine ganz einfache Idee: Malt die Umrisse einer Hand auf Bastelkarton,

schneidet sie aus und dekoriert die Form nach Lust und Laune. Augen,

Zähne oder ein Mund lassen sich schnell aus buntem Papier ausschneiden

und aufkleben. Mit Filzstiften könnt ihr außerdem Haare, Pupillen

oder kleine Details hinzufügen – so wird jede Hand zum ganz persönlichen

Monster.

Filzmonster zum Kuscheln

Diese Variante eignet sich für Kinder, die gern nähen: Schneidet eine

einfache Figur mit zwei Beinen zweimal aus farbigem Filz aus. Fügt Augen

und Zähne aus Filz hinzu, malt Pupillen oder stickt einen Mund auf.

Dann legt ihr die beiden Filzteile übereinander und näht sie mit einem

Steppstich zusammen. Kurz bevor die Figur geschlossen ist, kommt etwas

Watte hinein – und schon habt ihr ein kleines Kuschelmonster.

Monster aus Klopapierrollen

Leere Klorollen sind perfekte Bastelrohlinge, die man vielseitig gestalten

kann. Bemalt sie nach Belieben, klebt Augen, Haare und Zähne auf oder

verwandelt sie mit Mullbinden und Wackelaugen in gruselige Mumien.

So entstehen im Handumdrehen bunte Monster, die sich auch hervorragend

als Dekoration eignen – nicht nur zu Halloween.

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 59


„Familie & Co“

Rallyes

im Focke-Museum

Zeitreise durch die Bremer Geschichte und Kultur

Für Kinder ab 6 Jahren und ihre Begleitung

Warum fehlt dem unbekannten Herrn ein Hut? Wie viele Fliesen ergeben

ein Bild? Wurde aus einer alten Kanne früher Eistee getrunken? Das

Focke-Museum bietet für Kinder ab sechs Jahren eine unbetreute Rallye

an. Die Reise durch die Zeit geht durch verschiedene Räume des Haus

Riensberg, die genau unter die Lupe genommen werden. Dabei werden

über 500 Jahre Bremer Geschichte und Kultur bereist. Die Kinder erfahren,

wie die Menschen früher gewohnt und wie sie sich gekleidet haben,

und auch wie Kinder früher spielten.

Die Teilnahme ist während der Öffnungszeiten des Museums möglich.

Die Rallye ist kostenfrei an der Museumskasse im Haus Riensberg erhältlich,

wo sie auch startet.

Kinder haben freien Eintritt

Entenjagd

Für Kinder ab 6 Jahren und ihre Begleitung

Kekse, Kunst &

Limonade

Kunstworkshop

für Kinder ab 6 Jahren

Hier wird Kunst genascht und erschaffen! Nach einem Ausstellungsrundgang

können Kinder selbst zu Freestyle-Künstler:innen werden: Buntes

Acryl, tiefschwarze Chinatusche oder luftige Aquarellfarben - unterschiedlichste

Materialien und fachkundige Anleitung schaffen eine kreative

Atmosphäre, die viel Raum zum Ausprobieren bietet.

Dieser Kunstworkshop mit Vanessa Hartmann findet am Samstag,

27. September von 12 bis 15 Uhr statt.

Kosten

16 Euro Kind(er)

14 Euro Kind(er) / Mitglied

inklusive Eintritt in die Kunsthalle Bremen

»»» kunsthalle-bremen.de

Befindet sich eine Ente im Seerosen-Gemälde? Ist Mickey Maus auf einer

Höhlenzeichnung aus der Steinzeit abgebildet? Die „Entenjagd“ führt

durch die Duckomenta 2.0 im Haupthaus des Focke-Museums, durch

den Eichenhof und ins Haus Riensberg. Am Ende wartet im Haus Riensberg

ein kleiner Preis auf die Kinder.

Die Teilnahme ist kostenfrei und während der Öffnungszeiten des Museums

möglich. Die Entenjagd gibt es auch digital, sie kann auf dem Smartphone

gespielt werden und steht im Museum kostenfrei zum Download

bereit.

Rallye durch 200 Jahre und kein bisschen leise

Für Kinder ab 9 Jahren und ihre Begleitung

Seit 200 Jahren fördert die Philharmonische Gesellschaft Bremen das

Musikleben Bremens. Die Rallye für Kinder ab 9 Jahren und ihre Begleitung

führt durch die Ausstellung, die sich der Geschichte der Gesellschaft

widmet. Am Ende können die Kinder an Medienstationen hören,

wie klassische Musikinstrumente klingen, sie ausprobieren und ein Orchester

dirigieren. Nach Durchführung der Rallye wartet ein kleiner Preis

an der Kasse im Hauptgebäude.

Die Teilnahme ist kostenfrei und während der Öffnungszeiten des Museums

möglich. Die Rallye gibt es auch digital, sie kann auf dem Smartphone

gespielt werden und steht im Museum kostenfrei zum Download

bereit.

»»» focke-museum.de

60

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


„Familie & Co“

Ein kleiner Stern hat seinen Klang verloren und begibt sich auf eine

Reise durch eine fantasievolle Welt voller sprechender Tiere, leuchtender

Klänge und magischer Momente

Sternenklang

Das Familienkonzert

zum Träumen

Sternenklang – Wenn Musik Geschichten erzählt. Eine musikalische

Reise für die ganze Familie – geführt von einem einfühlsamen Erzähler

und begleitet von traumhafter Klaviermusik kann man am Samstag, 25.

Oktober um 15 Uhr in der Glocke (Kleiner Saal) erleben. Ein Konzert,

das Kinder und Eltern gemeinsam verzaubert.

Das Besondere: Kinder werden an ausgewählten Stellen aktiv in die

Geschichte einbezogen – fantasievoll und mit Feingefühl. So entsteht

ein Konzert, das nicht nur gehört, sondern gemeinsam erlebt wird. Kinder

tauchen ein in eine Geschichte über Träume, Mut und den eigenen

Klang. Für Eltern ist es ein Moment der Nähe, der Entschleunigung –

und echter Verbindung. Jetzt Tickets sichern und gemeinsam träumen.

Programm: Ein kleiner Stern hat seinen Klang verloren und begibt sich

auf eine Reise durch eine fantasievolle Welt voller sprechender Tiere,

leuchtender Klänge und magischer Momente. Die Erzählung wird von

stimmungsvoller Musik am Konzertflügel begleitet – verträumt, bewegend

und voller Atmosphäre.

»»» glocke.de

Tolle Veranstaltungsformate zum Hören und Entdecken, Erleben und

Mitmachen bietet die Musikvermittlungsabteilung „Musik im Ohr“

Außergewöhnliche Konzerte und

kreative Projekte für Groß & Klein

„Musik im Ohr“ startet am

21. September in die neue Saison

Die Musikvermittlungsabteilung „Musik im Ohr“ bietet zahlreiche Veranstaltungsformate

für Groß und Klein – zum Hören und Entdecken,

Erleben und Mitmachen. Die verschiedenen Reihen bieten Raum für unterschiedlichste

Altersgruppen, Musikstile und Formate und machen die

Auseinandersetzung mit Musik zu einem Erlebnis.

Nach dem Erfolg des Ferienprogramms „TonMalerei“ können Kinder von

8 bis 12 Jahren im Glocke Ferienprogramm „Klang-Malerei“ im Herbst

erneut das Zusammenspiel zwischen Kunst und Musik erforschen. In

dieser erstmaligen Kooperation mit der Kunsthalle Bremen werden die

Teilnehmenden Klangfarben nicht nur auf Instrumenten und in Musik

entdecken, sondern auch künstlerisch mit Aquarell- oder Acrylfarben

umsetzen, inspiriert von den Bildern in der Kunsthalle (15. und 16. Oktober).

„Bühne frei“ für innovative Konzertformate heißt es in der Reihe Glocke

ImPuls, in der am 5. Oktober zum vierten Mal in Kooperation mit

dem Landesjugendorchester Bremen der „German GameMusic Award“

vergeben wird. Europaweit wurden junge Komponist:innen aufgerufen,

Musik in großer sinfonischer Orchesterbesetzung zum Trailer vom Anime-Game

„Atelier Yumia: The Alchemist of Memories“ zu schreiben. Im

Finale werden die drei besten Beiträge mit gleichzeitiger Projektion des

Trailers erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, bevor eine Fachjury und

das Publikums-Voting den Gewinner ermitteln. Außerdem erklingt Musik

aus weiteren Computerspielen und Animationsfilmen – live gespielt

in vollem orchestralen Sound (für Erwachsene und Jugendliche ab 12

Jahren).

»»» glocke.de

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 61


Die neu gegründete Line Dance Gruppe bei Bremen 1860 ist die ideale Möglichkeit ohne Tanzpartner zu tanzen

Tanzen bei Bremen 1860

Ausdruck, Energie und Gemeinschaft

Ob mit Anmut, Kraft oder purer Lebensfreude – Tanzen hat viele Facetten.

Bei Bremen 1860 ist daraus eine lebendige Abteilung entstanden,

die in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist. Das Besondere: Hier

fi nden Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ihren Platz –

vom ersten Hineinschnuppern bis zur Bühnenreife.

Bewegung erleben: Angebote für Kinder und Jugendliche

Im Kinder- und Jugendbereich liegt der Fokus auf dem spielerischen Erleben

von Bewegung, Musik und Rhythmus. Die jungen Tänzer:innen

lernen erste Bewegungsabfolgen kennen, entdecken ihre Körperwahrnehmung

und entwickeln ein Gefühl für Raum und Ausdruck. In den

Gruppen des Modern Dance und Dance and Show werden neben dem

Tanzen auch die Kreativität gefördert und das Selbstbewusstsein gestärkt.

Elemente aus Hip-Hop, Jazz, Ballett und Akrobatik sorgen für Abwechslung

und machen das Training lebendig.

Im Bereich Acrobatic Dance kommen neben tänzerischen auch akrobatische

Elemente wie Spagat, Handstand oder Radschlag zum Einsatz. Das

ist ideal für bewegungsfreudige Kinder und Jugendliche, die gern Neues

Familie Tielitz

und Mitarbeiter

in 5. Generation

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28213 Bremen

www.tielitz.de

Tag & Nacht

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62

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Ein weiteres Angebot für Erwachsene ist der Standardtanzkurs im Therafi

t unter der Leitung von Sandra Kailbach. Hier steht das gemeinsame

Tanzen in entspannter Atmosphäre im Vordergrund – perfekt, um ein

Rhythmusgefühl zu entwickeln oder wiederzugewinnen.

Gemeinschaft feiern – auf der Bühne und im Verein

Die Acrobatic Dance Gruppe trainiert für spektakuläre und bunte

Shows

Höhepunkte des Tanzjahres sind die beiden großen Shows im Sommer

und zur Weihnachtszeit. Bei der Sommershow am 22. Juni 2025 begeisterten

zuletzt rund 120 aktive Tänzerinnen und Tänzer über 280

Besucher:innen. Mit dabei war wie immer das Demo-Team der Taekwondo-Abteilung,

das das Programm mit spektakulären Einlagen bereicherte.

Tanzen bei Bremen 1860 bedeutet Bewegung, Ausdruck und Gemeinschaft

– auf der Bühne und im Alltag. Also gern hereinschnuppern und

ausprobieren.

ausprobieren und sich präsentieren möchten. Ergänzend dazu gibt es

klassische Ballettangebote für den Nachwuchs, die Haltung, Balance und

Ausdruck in den Mittelpunkt stellen.

Kreativ, anspruchsvoll und inklusiv: Angebote für Erwachsene

Die Erwachsenenangebote bei Bremen 1860 sind ebenso vielfältig wie

die Teilnehmenden selbst. Wer Lust auf choreografi sch anspruchsvolle

Tänze hat, ist bei der Gruppe „Dance and Show“ genau richtig. Unter

professioneller Leitung werden hier Bühnenstücke einstudiert – mit Erfolg:

Die Gruppe erreichte kürzlich den 3. Platz beim DTB-Cup auf dem

Deutschen Turnfest in Leipzig. Wer ohne Leistungsdruck, aber mit viel

Freude tanzen möchte, fi ndet beim Line Dance sein Format: Gemeinsam

in der Gruppe, aber ohne Tanzpartner, werden Tänze aus verschiedenen

Stilrichtungen eingeübt – von Country bis Latein. Trainerin Susanne Urhahn

bringt dabei Energie und Inklusion ins Training – auch Menschen

mit Handicap sind herzlich willkommen.

Modern Dance bei Bremen 1860 vereint unterschiedliche Tanzstile wie

Hip Hop, Modern Dance und Jazz Dance

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 63


Beim Sportkompass probieren die Kinder verschiedene Sportarten aus

Kindersport bei Bremen 1860

Mit Bewegung ins Leben starten!

Bewegung, Gemeinschaft und Struktur sind die Grundpfeiler des Kindersports

bei Bremen 1860, wo Kinder von 0 bis 10 Jahren alles fi nden,

was sie für eine gesunde Entwicklung benötigen. Mit rund 2.400 jungen

Mitgliedern ist es die größte Abteilung des Vereins – ein Beweis für Qualität

und Beliebtheit.

Vom Baby bis zum Schulkind

Die sportliche Reise beginnt für die Kleinsten mit DELFI ® -Kursen und

Rückbildungskursen, die sie gemeinsam mit der Mutter besuchen.

Anschließend wechseln sie in den Fitnesskurs „Mum&Fit”. Auch hier

können die Kinder dabei sein. Sind die Kinder selbst mobil, stehen Eltern-Kind-Krabbelkurse

bereit. Hier entdecken die Kinder eine speziell

aufgebaute Bewegungslandschaft und erschließen sich mit Musik und

verschiedensten Sportgeräten auf spielerische Weise ihre Umgebung.

Wenn die Kinder laufen können, wechseln sie in den Eltern-Kind-Sport.

Noch im Beisein ihrer Eltern werden die Möglichkeiten des Kinderbewegungszentrums

musikalisch und spielerisch erkundet. Ab dem Kindergartenalter,

wenn der Abnabelungsprozess beginnt, bleiben die Eltern

dann „draußen“ und die Kinder machen ihren ersten Sport alleine. Die

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Fenster

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SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Gruppen bauen inhaltlich aufeinander auf und folgen einem didaktischen

Konzept, das von Musik und altersgemäßen Bewegungsanregungen bis

hin zu den ersten Regelspielen und Fitnessübungen reicht. All dies fi n-

det in der gewohnten Umgebung der drei Sporthallen des Kinderbewegungszentrums

statt: der Sing- und Spielhalle, der Schaukelhalle und der

Bewegungslandschaft.

Als Parallelzweig beginnt für Kinder ab 4 Jahren der Sportkompass, eine

vielseitige motorische Grundausbildung mit Sportarten wie Handball,

Basketball oder Badminton, die von ausgebildeten Trainer:innen und

FSJler:innen betreut wird. Arne, der Leiter des Kindersports, sagt: „Unser

Anspruch ist eine liebevolle, strukturierte und fantasievolle Umgebung –

mit dem Blick auf das, was Kinder wirklich benötigen.“

Das Kinderbewegungszentrum

Das KBZ bietet eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft für Kinder

von 1 bis 10 Jahren, die auch bei Kindergeburtstagen gerne genutzt

wird. Ohne Warten oder Anstehen können sich dort alle Kinder kontinuierlich

bewegen. Das Angebot ist auch ergotherapeutisch wertvoll, da

jedes Kind im eigenen Tempo lernt.

Jährlicher Umbau mit pädagogischem Mehrwert

In den Sommerferien wird das KBZ vollständig in Einzelteile zerlegt,

von Hand gereinigt, überprüft sowie wieder neu aufgebaut. Etwa 100

Arbeitsstunden entfallen auf den Abbau, bei dem wir tatkräftig von engagierten

Eltern unterstützt werden. Der Wiederaufbau erfordert bis zu

400 Stunden durch das erfahrene Team.

Dieser aufwendige Prozess dient nicht nur der Sicherheit und Materialschonung,

sondern erfüllt auch wichtige pädagogische Ziele. Neue

Wege, Geräte und Herausforderungen regen zum fantasievollen Spiel an,

wecken den Entdeckergeist und fördern die Fähigkeit, sich auf Veränderungen

einzulassen. Auch in den Weihnachtsferien wird das Zentrum

gründlich gereinigt und technisch überprüft, damit es das ganze Jahr

über in einwandfreiem Zustand bleibt.

Im Kinderbewegungszentrum können sich Kinder ausprobieren und in

der Bewegungslandschaft ausgiebig toben

BREMEN 1860

Baumschulenweg 6

28213 Bremen

Tel.: (0421) 21 18 60

www.bremen1860.de

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025 65


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erscheint am 13. November 2025

66

SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2025


Am Samstag, 27. September ab 19.30 Uhr im PARKHOTEL Bremen

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– das gesellschaftliche Gala-Highlight in Bremen

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