Alb-Donau_Magazin_2025
Das Alb-Donau Magazin ist Teil der crossmedialen Kampagne Alb-Donau.Business und entstand in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Alb-Donau-Kreises. Das Magazin stellt spannende Unternehmen, innovative Zukunftsprojekte sowie interessante Informationen zum Standort, zur Wirtschaft und zum Leben in der Region vor.
Das Alb-Donau Magazin ist Teil der crossmedialen Kampagne Alb-Donau.Business und entstand in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Alb-Donau-Kreises. Das Magazin stellt spannende Unternehmen, innovative Zukunftsprojekte sowie interessante Informationen zum Standort, zur Wirtschaft und zum Leben in der Region vor.
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Schneller do,
wo’s schee isch.
Innovation. Wirtschaft. Leben.
Alb-Donau.Business
Besuchen Sie uns online und entdecken Sie
weitere Erfolgsgeschichten aus der Region.
Alb-Donau.Business
Inhalt
04 ̶ Vorwort
Schneller do, wo
schaffa Spaß machd.
08 ̶ Innovationsregion Ulm
14 ̶ Branchenmix
18 ̶ Zahlen, Daten und Fakten
24 ̶ BusinessPark Ehingen
28 ̶ BioPharma Cluster South Germany
32 ̶ Start-ups
36 ̶ TFU
Schneller do,
wo’s schee isch.
70 ̶ Outdoorparadies Alb-Donau-Kreis
74 ̶ UNESCO-Welterbe
78 ̶ Regionale Produkte
82 ̶ Kultur rund ums Jahr
86 ̶ Freizeitspaß für die ganze Familie
92 ̶ Bildung
94 ̶ Medizin und Pflege
96 ̶ Impressum
Schneller do,
wo’s innovativ isch.
42 ̶ Digitalisierungszentrum
46 ̶ LoRaWAN und 5G
50 ̶ Breitbandausbau
54 ̶ Nachhaltige Zukunft
58 ̶ STADTRADELN
64 ̶ ÖPNV
2
Langenau
Laichingen
Blaubeuren
Blaustein
Schelklingen
Ehingen (Donau)
Erbach
Munderkingen
Dietenheim
3
Alb-Donau.Business ̶ Vorwort
HERZLICH WILLKOMMEN
IM ALB-DONAU-KREIS!
Unser Landkreis bietet eine perfekte Kombination aus
moderner Infrastruktur, attraktiven Arbeitsplätzen,
herrlicher Naturlandschaft und einem echten Miteinander.
Was den Alb-Donau-Kreis besonders macht, ist das Zusammenspiel
aus landschaftlicher Schönheit, gewachsenen
Städten, herzlichen Menschen und den familiengeführten
Unternehmen, die in einem innovationsfreundlichen Klima
wirtschaften, sowie eine hervorragende Infrastruktur als
Basis: Hier treffen Zukunftsgeist und Lebensqualität aufeinander
– davon bin ich überzeugt.
Die Schwäbische Alb mit ihren Höhlen und Felsen, das
barocke Oberland mit Klöstern und Schlössern – unsere
vielfältige Landschaft begeistert Einheimische wie Gäste.
Gleichzeitig prägen die Menschen, die hier leben, das Bild
des Alb-Donau-Kreises: aufgeschlossen, herzlich und bodenständig.
Sie machen unseren Landkreis so lebens- und
liebenswert. Die Nähe zu historischen Altstädten im Kreisgebiet,
unsere sehr gute dezentrale Infrastruktur sowie ein
breites Freizeit- und Tourismusangebot – vom Wandern
über das Radfahren bis zu Klettertouren – sind ebenfalls
wichtige Faktoren für die hohe Lebensqualität. Wir haben
kurze Wege in die Natur und gleichzeitig hervorragende
Anbindungen in die Metropolen der Großregion via Autobahn
und ICE, was uns nicht nur kulturell, sondern auch
wirtschaftlich prägt.
Ein starker Unternehmergeist, eine hohe Innovationskraft
sowie ein außerordentliches Qualitätsstreben prägen die
Wirtschaft in unserem Kreis. Wir profitieren einerseits von
einer starken Landwirtschaft, andererseits von hoch innovativen
Unternehmen in ganz unterschiedlichen Branchen –
viele davon nationale Hidden Champions oder gar Weltmarktführer
in ihrem Bereich. Die meisten Betriebe sind
klein und mittelständisch, in der Regel inhabergeführt und
in Familienhand. Und das ist mit allen positiven Aspekten
verbunden, die dazugehören: viel Herzblut und Motivation
fürs Geschäft, kurze Entscheidungswege, flache Hierarchien,
eine familiäre Atmosphäre und ein gutes Arbeitsklima
im Betrieb.
Wir verfügen im Alb-Donau-Kreis über sehr gute berufliche
Aus- und Weiterbildungsangebote für die Fach- und
Führungskräfte von morgen: Ich denke da an den Wissenstransfer
im Bereich Schule und Bildung, die Lernfabrik 4.0
an der Gewerblichen Schule Ehingen mit einer vollautomatischen,
KI-unterstützten Fertigungsstraße sowie an die
im direkten Umfeld liegenden Hochschulen und die Universität
Ulm. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer
Ulm und der Handwerkskammer Ulm unterstützen
wir Unternehmen zudem bei der internationalen Fachkräftegewinnung.
Eine hervorragende Infrastruktur ist die Basis jeder Prosperität:
Als Teil der Innovationsregion Ulm und Vorreiter
bei der Digitalisierung ist der Alb-Donau-Kreis gut für die
Zukunft gerüstet. Der Glasfaserausbau schreitet zügig
voran, unser Ziel ist die flächendeckende Gigabitfähigkeit
bis Ende 2026. Um die Abdeckung des Mobilfunknetzes
weiter zu optimieren und passende Standorte für neue
Funkmasten zu finden, vermitteln wir zwischen den Netzbetreibern
und den Kommunen. Der Ausbau der Funktechnologie
LoRaWAN ist in enger Zusammenarbeit mit
Netze BW GmbH flächendeckend realisiert worden. Mit
4
ihr lassen sich vielfältige Nutzungen in puncto Smart City
und Internet der Dinge verwirklichen – etwa in unseren
„Winkelgemeinden“ zur Hochwasserwarnung am Stehenbach
und seinen Zuflüssen. Und dann ist da noch unser
Digitalisierungszentrum, das unsere Unternehmen unterstützt
und eine Quelle für Innovation ist. Diese und viele
weitere Initiativen zeigen, wie unser Landkreis in die Zukunft
denkt.
Die Digitalisierung prägt auch unser Gesundheitswesen:
Ein Beispiel ist der Knieroboter, der im Alb-Donau Klinikum
im Einsatz ist – ein gefragter Helfer bei Operationen.
Um die hoch qualifizierte Medizin an den drei Standorten
unseres Alb-Donau Klinikums unter den Voraussetzungen
der bundesweiten Krankenhausreform zu erhalten und
weiter zu verbessern, realisieren wir am Mutterhaus in
Ehingen einen Klinikneubau. Die bereits heute sehr gute
und durch verschiedene Zertifizierungen nachgewiesene
Versorgung von komplexen und lebensbedrohlichen Notfällen
in der Zentralen Notaufnahme wird dadurch noch
verbessert. Auch die Standorte in Blaubeuren und Langenau
werden gezielt weiterentwickelt.
Damit wir auch in Zukunft auf eine sichere Energieversorgung
bauen können, setzen wir uns nachdrücklich für den
Ausbau der erneuerbaren Energien ein – Ministerpräsident
Kretschmann hat unseren Landkreis bei seinem Besuch
Anfang 2024 als landesweiten Vorreiter bezeichnet. Um
auch künftigen Generationen eine gute Lebensgrundlage
bieten zu können, wägen wir im Rahmen unserer
Nachhaltigkeitsstrategie die Entscheidungen von Kreisverwaltung
und Kreistag nach ökonomischen, sozialen und
ökologischen Kriterien ab. Unternehmen unterstützen wir
gezielt im Rahmen unseres Bioökonomiekonzepts bei
Projekten, die die Kreislaufwirtschaft als Ziel haben.
Der Alb-Donau-Kreis ist eine hoch innovative, attraktive,
lebenswerte und prosperierende Region mit sehr geerdeten
Menschen und tollen Zukunftschancen. Wer zum Arbeiten
und Leben hierherkommt, wird ein Stück echtes Miteinander
erleben – ein Landkreis, der zum Bleiben einlädt.
Ihr Landrat
Heiner Scheffold
5
Alb-Donau.Business
6
WIRTSCHAFT
SCHNELLER DO, WO
SCHAFFA SPASS MACHD.
Der Alb-Donau-Kreis steht für Innovationsfreude und starke
Netzwerke: Mittelständler, Weltmarktführer und Start-ups
prägen seine unternehmerische Vielfalt. Hier entstehen
Spitzenleistungen in Maschinen- und Fahrzeugbau, Bio-
Pharmazie und Logistik – getragen von visionärem Geist
und hohem Qualitätsanspruch.
7
Alb-Donau.Business ̶ Innovationsregion Ulm
INNOVATIONSREGION ULM –
ZUKUNFT MADE IN SÜDDEUTSCHLAND
Der Alb-Donau-Kreis ist Gründungsmitglied der Innovationsregion
Ulm, die wirtschaftliche, wissenschaftliche
und technologische Kompetenzen von Baden-Württemberg
und Bayern vereint und gezielt weiterentwickelt.
Mit über 75 Städten und Gemeinden, rund 500.000 Einwohnern
sowie einem starken Netzwerk aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik zählt die Innovationsregion Ulm
zu den dynamischsten Wirtschafts- und Gründungsstandorten
Deutschlands. Die Stärken zweier Bundesländer verbinden
sich hier zu einem einzigartigen Standortvorteil.
Gegründet von den Städten Ulm und Neu-Ulm, dem Alb-
Donau-Kreis und dem Landkreis Neu-Ulm sowie der IHK
Ulm, vereint der Verein Innovationsregion Ulm e. V. mittlerweile
rund 100 Mitglieder. Die Leitung übernehmen im
Wechsel Eva Treu (Landrätin Neu-Ulm), Heiner Scheffold
(Landrat Alb-Donau-Kreis), Katrin Albsteiger (Oberbürgermeisterin
Neu-Ulm), Martin Ansbacher (Oberbürgermeister
Ulm) und Petra Engstler-Karrasch (Hauptgeschäftsführerin
IHK Ulm).
■ Die Innovationsregion Ulm ist ein Zusammenschluss der Städte
Ulm und Neu-Ulm, dem Alb-Donau-Kreis, dem Landkreis
Neu-Ulm und der IHK Ulm
Diese Vielfalt ist das Rückgrat der regionalen Wirtschaft
und sorgt für Stabilität, Beschäftigung und Innovation.
Wachstum mit Weitblick
Kluge Fachkräftebindung
Die Innovationsregion Ulm setzt durch ständige Weiterentwicklung,
neue Geschäftsfelder und technologischen
Fortschritt gezielt auf nachhaltiges Wachstum. Digitalisierung,
Gesundheitsversorgung, Energie und Mobilität sind
Zukunftsthemen, die langfristig die Wettbewerbsfähigkeit
des Standorts stärken.
Angesichts des Fachkräftemangels setzt die Innovationsregion
auf nachhaltige Talentbindung: vom digitalen Karriereportal
über die Ausbildungsförderung bis hin zur Verbesserung
der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Attraktive
Programme zur Fachkräftegewinnung machen die
Region besonders zukunftsfähig.
Starke Netzwerke für gemeinsame Erfolge
Projekte mit gesellschaftlichem Nutzen
Hier entstehen Synergien: Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen,
Institutionen und Kommunen arbeiten eng
zusammen. Die Innovationsregion Ulm versteht sich als
Plattform und Impulsgeber. Im Netzwerk der Innovationsregion
Ulm treffen Global Player auf starke mittelständische
Unternehmen und traditionsreiche Handwerksbetriebe.
Die Innovationsregion Ulm setzt Projekte um, die wirtschaftlich
wie gesellschaftlich Wirkung zeigen. Die Mitfahrzentrale
„Pendla“ etwa unterstützt die Mobilitätswende.
Der Personality- und Business-Podcast „Jetzt mal ehrlich“
beschäftigt sich mit zentralen Themen der Gegenwart –
von Klimawandel über Fachkräftemangel bis hin zu Female
8
■ Vorstand und Geschäftsführung der Innovationsregion Ulm: Petra Engstler-Karrasch, Hauptgeschäftsführerin der IHK,
Katrin Albsteiger, Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm, Heiner Scheffold, Landrat des Alb-Donau-Kreises, Eva Treu,
Landrätin des Landkreises Neu-Ulm, Martin Ansbacher, Oberbürgermeister der Stadt Ulm und Simone Strobel, Geschäftsführerin
Innovationsregion Ulm (v. l. n. r.)
Leadership und moderner Führungskultur. Eine besondere
Charity-Aktion initiierte die Innovationsregion Ulm zum
letzten Heimspiel des SSV Ulm 1846: Junge Patienten der
Kinderklinik des Universitätsklinikums Ulm durften gemeinsam
mit den Profis ins Stadion einlaufen.
Ein Ort zum Leben und Arbeiten
Hohe Lebensqualität, moderne Infrastruktur, familienfreundliche
Wohnangebote und ein breites Freizeitangebot
machen die Region zu einem gefragten Lebens- und
Arbeitsort für Fachkräfte und Familien. Hier trifft Lebensfreude
auf Karrieremöglichkeiten – in einer Region, die das
Beste aus zwei Bundesländern vereint.
Die Innovationsregion Ulm hat 2025 das
webbasierte Pendlerportal PENDLA ins
Leben gerufen. Die Plattform vernetzt
Berufspendler in der gesamten Region –
für mehr Fahrgemeinschaften und weniger
tägliche Einzelfahrten.
9
Alb-Donau.Business ̶ Maschinenbau
Mitarbeitende:
175
Gründungsjahr:
1964
Kommune:
Ehingen
■ Die Geschäfts leitung der Tries GmbH (v. li.): Roland Stirmlinger, Matthias Tries,
Firmen gründer Manfred Tries und Andreas Guter
WIRTSCHAFTEN MIT
BLICK AUF MENSCH
UND NATUR
Die Hydraulikprodukte von TRIES sind gefragt: Zahlreiche
Bereiche der Industrie profitieren von den hohen
Qualitätsstandards des Unternehmens. Das Fundament
dieses Erfolgs bilden die besondere Werteordnung und
soziale Verantwortung.
Vom kleinen Ein-Mann-Unternehmen zum Innovationsführer
für Hydraulikelemente. Geschäftsführer Manfred Tries
wollte eigentlich Förster werden, doch sein Onkel hatte andere
Pläne: „Der Junge studiert Maschinenbau.“ Während
des Studiums in Esslingen entdeckte Manfred Tries sehr
schnell seine Leidenschaft für die Technik und gründete nach
ersten Arbeitserfahrungen 1964 sein eigenes Ingenieurbüro
in Ehingen. Zu diesem Zeitpunkt gab es keinen Kundenstamm,
und die Fachrichtung der Hydraulik war noch sehr
jung und unbekannt, doch Manfred Tries folgte seiner unternehmerischen
Ader. Er entwickelte Hydraulikkomponenten
und nahm den Vertrieb selbst in die Hand. Schrittweise
baute Tries so sein Unternehmen mit Sitz in Ehingen aus,
vergrößerte es und führte die Mitarbeitenden von Beginn
an mit der Überzeugung: „Eine Geschäftsführung nach
einer Werteordnung wird erfolgreicher sein als ohne diese.“
Zuverlässigkeit, soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit, Umweltschutz
und Gesetzeskonformität prägen die Unternehmenswerte
der TRIES GmbH und ergänzen die kameradschaftliche
und leistungsorientierte Führung des Ingenieurs.
Der globale Erfolg seines Unternehmens gibt ihm recht:
Die Tries GmbH gilt als innovativer Entwickler und Hersteller
von Hydraulikelementen. Drehdurchführungen, Hydrolenkungen,
Steuerblöcke, Ventile und Aggregate sowie
10
Advertorial
Sondermaschinen für den Maschinen- und Fahrzeugbau
gehören zum Lieferprogramm. So kommen zum Beispiel
Tries-Steuersysteme in Kranen, in Pistenraupen und in Fluggastbrücken
auf dem Rollfeld zum Einsatz. Tries-Technik
sorgte auch dafür, dass das Space Shuttle zur Abschussrampe
transportiert werden konnte. Seit den 70er-Jahren
wurde fast die Hälfte aller Wolkenkratzer der Welt mit
TRIES-Hydraulik gebaut – zum Beispiel vertraute man auch
beim Bau der berühmten Petronas-Zwillingstürme in Kuala
Lumpur auf das Know-how aus Ehingen.
durch die Orientierung an Kundenwünschen und -anforderungen
entsteht Produktqualität.“
So entwickelte TRIES zum Beispiel als Erster eine Bremsensteuerung
für Gabelstapler. Besonders im Bereich des Sondermaschinenbaus
kann die TRIES GmbH als Partner für
erfolgreiche Lösungen überzeugen: Ihre wartungsarmen
Produkte bieten den entscheidenden Vorteil bei Herausforderungen
wie Dauerbetrieb, extreme Temperaturen,
tropisches Klima oder Salzwasser.
Dieses Vertrauen hat sich das Unternehmen durch seinen
hohen Qualitätsanspruch erarbeitet. Das Managementsystem
von TRIES ist mit dem Qualitätssiegel EQ ZERT ausgezeichnet
worden. Hinzu kommen mehrere Zertifikate
etwa nach DIN EN 1090, ISO 9001 oder ISO 14001. Die geringe
Reklamationsquote von nur 0,3 Prozent unterstreicht darüber
hinaus die hohe Kundenzufriedenheit.
Die hohe Nachfrage der Industrie nach TRIES-Produkten
lässt sich auf die starke Innovationskraft des Unternehmens
zurückführen. Die Produktentwicklung steht nicht
still, sondern schreitet stetig voran und orientiert sich hierbei
an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden: „Erst
Darüber hinaus entstand auf Manfred Tries Bestreben das
Kompetenzzentrum Hydraulik an der Technischen Hochschule
Ulm, für das der Geschäftsführer viele Unternehmen
mit ins Boot holte, sodass der Lehrstuhl die gesamte Wertschöpfungskette
hydraulisch angetriebener Maschinen abbilden
kann. Das Lehrangebot der Hochschule ermöglicht
somit die Ausbildung von Hydraulikfachpersonal, um den
Industriebedarf zu decken. Außerdem finanziert Manfred
Tries die Stiftungsprofessur für Nachhaltigkeit mit. Für sein
Engagement wurde er zum Ehrensenator der THU berufen.
Das Thema Nachhaltigkeit ist fest in der Unternehmensphilosophie
von TRIES verankert: „Wir haben Umweltschutz
■ Blick in die begrünte Werks halle von Tries
Erst durch die Orientierung
an Kundenwünschen und
-anforderungen entsteht
Produktqualität.
11
Alb-Donau.Business ̶ Maschinenbau
unserem Unternehmen auf die Fahne geschrieben“, sagt
Manfred Tries. Solaranlagen auf den Dächern und reihenweise
grüne Bäume mitten in den Werkshallen – bereits vor
der Jahrtausendwende begann Tries damit, die eigenen
Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz
in einem jährlichen Bericht zu dokumentieren.
Strikte Nutzenorientierung
und Ökologie sind bei uns
absolut kein Widerspruch.
Im Jahr 2000 wurden dann im Rahmen der Erweiterung
des Verwaltungsgebäudes sowie des Baus einer neuen
Montagehalle und Schweißerei aufwendige Maßnahmen
zur Emissionsabsaugung, Wärmerückgewinnung und Klimatisierung
umgesetzt. „Strikte Nutzenorientierung und
Ökologie sind bei uns absolut kein Widerspruch“, sagt der
Firmengründer. Unsere Leitlinien beinhalten Punkte wie die
Optimierung des Energiehaushalts durch die Nutzung alternativer
Energiequellen oder recyclingfähiger Werkstoffe und
die Förderung der Langlebigkeit der eigenen Produkte.
Das Unternehmen sieht vorsorgenden Umweltschutz mit
einer harmonischen Verbindung zu Mensch, Maschine und
Natur als seine Verantwortung und Verpflichtung.
Außerdem strebt TRIES eine umweltverträgliche Produktentwicklung
in Form eines nachhaltigen Baukastensystems
an, um die Reparaturfähigkeit zu gewährleisten und die
Umweltwirkungen der Produktnutzung schon bei der Konstruktion
zu berücksichtigen.
Die Werte des Unternehmens haben TRIES zu einem gefragten
Arbeitgeber und Partner für die Industrie gemacht.
Die soziale Verantwortung gegenüber allen Mitarbeitenden
und deren Familien nehmen Manfred Tries und sein Team
ernst, daher sind eine leistungsgerechte Bezahlung, sinngebende
Tätigkeiten und die Möglichkeit zu verschiedenen
Aus- und Weiterbildungsangeboten garantiert.
■ Hydraulische Drehdurchführungen finden Anwendung in Kranen und Baggern
12
Advertorial
■ Die TRIES GmbH gilt als führender Entwickler und Hersteller von Hydraulikelementen
Unsere Region bietet gesicherte Arbeitsplätze bei
Weltmarktführern und eine gute Lebensqualität. Gut
ausgebildete Fachkräfte haben hier ihren Arbeitsplatz,
wo andere ihren Urlaub verbringen.
Der Fokus der Mitarbeiterführung liegt bei TRIES auf dem
Menschen selbst. Die Wünsche und Bedürfnisse jedes
Teammitglieds werden gehört und respektiert. Diese Umgangsform
in Kombination mit flachen Hierarchien sorgt
für ein allgemein positives sowie kollegiales Betriebsklima
und brachte Tries 2014 bis ins Finale des CSR-Preises, mit
dem die Bundesregierung Unternehmen auszeichnet, die
ökologische und soziale Verantwortung übernehmen.
■ Firmenzentrale in Ehingen
Besonders wichtig ist dem Firmengründer Manfred Tries,
junge Menschen in die Arbeitswelt einzuführen. So starten
jedes Jahr bis zu fünf Auszubildende ihre Karriere im
Unternehmen in den Berufen Industriemechaniker, Mechatroniker,
Industriekaufmann und Wirtschaftsingenieur.
Außerdem bietet die TRIES GmbH regelmäßig Schülerpraktika
und die Begleitung von Studienarbeiten in verschiedenen
Fachgebieten des Betriebs an.
TRIES GmbH & Co. KG
Röntgenstraße 10
89584 Ehingen
www.tries.de
13
Alb-Donau.Business ̶ Branchenmix
BRANCHENMIX:
AUSGEWOGEN UND
VIELFÄLTIG
Was macht einen Landkreis wenig anfällig für Konjunkturschwankungen
und krisenfest? Ein breiter Branchenmix.
Der Alb-Donau-Kreis überzeugt hier mit seiner ausgewogenen
unternehmerischen Vielfalt. Als Teil der Innovationsregion
Ulm ist er daher bestens für die Zukunft
gerüstet.
■ Fast die Hälfte aller Mitarbeiter im Landkreis
ist im produzierenden Gewerbe beschäftigt
Innovationsregion mit besten Aussichten
Starke Cluster rund um Ulm
Die Region rund um Ulm, zu der auch der Alb-Donau-
Kreis gehört, zählt zu den wirtschaftlich dynamischsten
und gründungsaktivsten Regionen Deutschlands. Neben
global agierenden Weltmarktführern sind hier leistungsstarke
Mittelständler, traditionsreiche Handwerksbetriebe
und visionäre Start-ups ansässig. Der Fokus liegt auf Forschung,
Entwicklung und Produktion, insbesondere in den
Clusterbereichen Pharma, Biotechnologie und Logistik.
■ Im Alb-Donau-Kreis werden Biopharmazeutika
entwickelt und hergestellt
Der BioPharma Cluster South Germany steht insbesondere
im Alb-Donau-Kreis für die forschungsbasierte Entwicklung
und Herstellung von Biopharmazeutika. Ferner findet
sich in der Innovationsregion die bundesweit höchste Konzentration
an Nutzfahrzeugherstellern und Zulieferern. Dies
führte im Jahr 2007 zur Gründung der Initiative „Cluster
Nutzfahrzeuge Schwaben“. Und auch im Bereich Logistik
zählen der Alb-Donau-Kreis und das Umland zu den Top-
Standorten in Deutschland. Der „Logistik-Cluster Schwaben“
vernetzt Unternehmen aus der Logistikbranche. Davon
profitiert die ganze Region, denn nahezu alle Betriebe aus
den Bereichen Produktion, Distribution und Handel sind
auf eine leistungsfähige Logistik angewiesen. Eine außerdem
hier stark vertretene Branche ist die Metallindustrie
mit dem Maschinenbau und der Herstellung von Metallerzeugnissen.
Fast jeder zweite Beschäftigte
arbeitet im produzierenden Gewerbe
Eine starke Wirtschaft bringt auch viele gute Arbeitsplätze
mit sich. Insgesamt sind im Alb-Donau-Kreis mehr als
59.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte registriert.
Davon entfallen auf das produzierende Gewerbe, hier insbesondere
den Maschinenbau, die Herstellung von Fahrzeugen
und Fahrzeugteilen sowie den Bereich Metallbau mit
47 Prozent fast die Hälfte aller Beschäftigten. Auch die Baubranche
ist stark vertreten. Handel, Gastgewerbe und Ver-
14
kehr haben einen Anteil von rund 22 Prozent, und der Bereich
der öffentlichen und privaten Dienstleister kommt auf
gut neun Prozent der Beschäftigten im Alb-Donau-Kreis.
Auch das Landratsamt ist mit 1.050 Mitarbeitern ein großer
Arbeitgeber.
Berufliche Chancen für internationale Studierende
Die Fachkräftesicherung ist ein wichtiges Thema für die
Unternehmen in der Region Ulm. Es ist daher entscheidend,
den Pool an potenziellen Bewerbern zu erweitern.
Hier setzt die Fachmesse „International students meet regional
companies – Make it in Ulm!“ des Welcome Centers
Ulm/Oberschwaben an. Ziel ist es, internationale Studierende
über die beruflichen Chancen in der Region zu informieren,
anhand von Erfolgsgeschichten aufzuzeigen,
wie ein Berufseinstieg gelingen kann, und sie mit regionalen
Unternehmen in Kontakt zu bringen.
■ Die Logistikbranche ist eine tragende Säule
der regionalen Wirtschaft
Neben global agierenden Weltmarktführern
sind im Alb-Donau-
Kreis leistungsstarke Mittelständler,
traditionsreiche Handwerksbetriebe
und visionäre Start-ups
ansässig.
Kampagne für den Mittelstand –
„mittel IST MEGA“
Er versorgt die Nachbarschaft mit Brötchen, begrüßt Kollegen
per Handschlag und meldet Patente an, die weltweit
Maßstäbe setzen. Die Rede ist vom Mittelstand, der in
Baden-Württemberg 99 Prozent aller Unternehmen und
64 Prozent aller Arbeitsplätze stellt. Auch im Alb-Donau-
Kreis sind die mittelständischen Unternehmen stark vertreten,
in vielen Fällen familiengeführt. Wie auch Großkonzerne
tragen sie maßgeblich zu Beschäftigung und
Steuerkraft sowie zur Standortsicherung bei. Ob bekannte
Weltmarktführer oder Hidden Champions, die Region lebt
von ihrer erfrischenden und wirtschaftlich starken Vielfalt.
Das Land Baden-Württemberg hat im Mai 2025 die Kampagne
„mittel IST MEGA“ gestartet, die auf verschiedensten
Wegen die mittelständischen Unternehmen in den Fokus
rückt. Herzstück der Kampagne sind die Menschen, die den
Mittelstand ausmachen.
15
Alb-Donau.Business ̶ Industrie
Mitarbeitende:
ca. 25
Gründungsjahr:
1992
Kommune:
Ehingen
■ Innovative Fassadenelemente der Peter Banderitsch GmbH
ermöglichen klimaschonende Begrünung
QUALITÄT IN
HÜLLE UND FÜLLE
Mit „Wiebke“ fing alles an: Der Sturm fegte 1990 über
Deutschland hinweg und hinterließ verwüstete Industriehallen.
Der gelernte Zimmermann Peter Banderitsch
eilte den Unternehmen zu Hilfe – die Qualität seiner
Arbeit sprach sich schnell herum …
Begrünte Dächer sind längst Standard bei der Peter Banderitsch
GmbH und werden deutschlandweit umgesetzt.
Doch das Unternehmen geht noch weiter: 2024 wurde am
eigenen Firmengebäude ein Prototyp für eine begrünte
Fassade getestet, bevor diese innovative Lösung nun
marktreif wird. „Nachhaltiges Bauen ist für uns kein Trend,
sondern ein fester Bestandteil unserer Arbeit. Neue Konzepte
prüfen wir sorgfältig, bevor wir sie unseren Kunden
anbieten“, erklärt Andreas Banderitsch.
Heute führen seine Söhne Andreas und Martin das Unternehmen
in zweiter Generation – geprägt von Innovationsgeist
und höchstem Qualitätsanspruch. Die Peter Banderitsch
GmbH hat sich auf maßgefertigte Fassaden- und
Dachlösungen spezialisiert, sowohl für Industriehallen als
auch für Privatkunden. Dabei setzt das Familienunternehmen
auf ganzheitliche Konzepte. „Wir planen, fertigen
und montieren passgenaue Fassaden und Dächer“, erläutert
Martin Banderitsch. „Auch bei Wartung oder Reparatur
stehen wir unseren Kunden zuverlässig zur Seite.“
Von Fassaden- und Dachsystemen aus Metall über Flachdachabdichtungen
bis hin zu Spenglerarbeiten, jedes
Detail wird mit Sorgfalt geplant und umgesetzt. Getreu
dem Firmenmotto „Egal welches Blech … wir bringen es
in jede Form!“ entstehen Fassadenelemente, die nicht nur
funktional, sondern auch ästhetisch überzeugen.
Als familiengeführtes Unternehmen steht bei der Peter
Banderitsch GmbH das MITEINANDER im Vordergrund.
„Wir leben das ‚Du‘ und begegnen uns auf Augenhöhe“,
betonen die Mitarbeiter. Persönliche Stärken zu fördern, ist
bei der Peter Banderitsch GmbH selbstverständlich, ebenso
wie moderne Arbeitsplätze und fortlaufende Weiterbildung.
Nur wer sein Handwerk beherrscht und mit den
besten Materialien arbeitet, kann Spitzenleistungen erbringen.
Herausforderungen meistert das Team gemeinsam
– und feiert Erfolge zusammen. Hier ist jeder willkommen,
der gern im Team arbeitet und Lust hat auf jede
Menge Abwechslung!
Peter Banderitsch GmbH
Berkacher Straße 78
89584 Ehingen
www.banderitsch.de
16 Advertorial
̶ Handel und Dienstleistung
Mitarbeitende:
188
Gründungsjahr:
1869
Betriebszugehörigkeit
∅ 21 Jahre
Kommune:
Ehingen
■ Die Donau-Iller Bank eG – mehr als ein Gebäude:
regional, ausgezeichnet, nachhaltig
AUSGEZEICHNETE BANK
MIT REGIONALEM HERZEN
Die Donau-Iller Bank eG punktet mit regionaler Nähe,
starken Werten sowie mehrfach ausgezeichneter Qualität
und setzt sich dabei auch aktiv für Nachhaltigkeit
und die Region ein.
Das Geldinstitut wurde 1869 gegründet und trägt gleich
mehrere Gütesiegel: Zum neunten Mal in Folge ging die
Donau-Iller Bank eG zuletzt 2025 als Siegerin im regio-
nalen Bankentest hervor und darf sich „Beste Bank vor Ort“
nennen. Im Bereich Baufinanzierung lässt sie regelmäßig
ihr TÜV-Siegel für das Leistungs- und Serviceversprechen
erneuern, und auch die TÜV-Zertifizierung „Service tested“
trägt die Bank mit Sitz in Ehingen mit Stolz.
Wie das immer wieder gelingt? „Zufriedene Mitglieder, Kun-
den und Mitarbeiter sind seit über 150 Jahren das Fundament
unserer Arbeit und der Schlüssel zum langfristigen
Erfolg unserer Bank“, kennt Jost Grimm, Sprecher des Ban-
kenvorstandes, die Antwort. Denn die Kunden sind als Ge-
nossenschaftsmitglieder gleichzeitig Eigentümer der Bank.
Das hohe Vertrauen in das Geldinstitut verdankt die Donau-
Iller Bank eG ihren Mitarbeitern. Oft sind sie seit vielen Jah-
ren hier tätig und kommen aus der Region. Für die Kunden
sind sie Ansprechpartner, Nachbarn und Vertraute.
Guten Arbeitsbedingungen misst die Bank deshalb einen
großen Wert bei. Sie bildet jedes Jahr aufs Neue die Fachkräfte
von morgen aus und bietet ihren 188 Mitarbeitern,
darunter neun Auszubildenden, Weiterbildungsmöglichkeiten.
Außerdem achtet die Bank unter anderem beim
Gebäudemanagement und den Geldanlagen auf Nachhaltigkeit.
Zusätzlich stellt sie vier Stromtankstellen für E-Autos
zur Verfügung und hat bereits rund 3.000 Bäume in regionalen
Wäldern gepflanzt.
Ihr Anspruch lautet, als attraktive Arbeitgeberin und geschätzte
Partnerin mit gutem Beispiel voranzugehen. Vertriebsleiter
Thomas Freudenreich betont: „Wir sind uns
unserer Verantwortung für die Region bewusst. Unser vielseitiges
Engagement zeigt sich insbesondere in der Unterstützung
von Vereinen und Institutionen in unserem Geschäftsgebiet,
in dem wir aktiv zur Stärkung der Gemeinschaft
und zur Förderung sozialer Projekte beitragen.“
Donau-Iller Bank eG
Pfisterstraße 20
89548 Ehingen
www.donau-iller-bank.de
Advertorial
17
Alb-Donau.Business ̶ Zahlen, Daten und Fakten
1.359
Landkreisfläche
in km 2
55
Städte und
Gemeinden
Der gemeindestärkste von
35 baden-württembergischen
Landkreisen
952,7 km
Wanderwege
Ehin
gen
Größte Stadt
Ehingen hat knapp
28.000 Einwohner
Wirt
schaft
Innovationsregion
Ulm
Der Alb-Donau-Kreis, die Städte
Ulm und Neu-Ulm und der Landkreis
Neu-Ulm bilden gemeinsam
die wirtschaftlich dynamischste
und gründungsaktivste
Region Deutschlands.
rd. 112
Schlösser und
Burgen
59.166
Beschäftigte im
Alb-Donau-Kreis
18
1.416 km
Bildung
Radverkehrsnetz
104 Schulen
und 177 Kindertagesstätten
33
Naturschutzgebiete
598.300
43,3
Durchschnittsalter
der Bevölkerung
13
Hallen- und
Freibäder
202.552
Einwohner
(Stand 2025)
1
Klinikum
mit 3 Standorten (Alb-Donau
Klinikum mit den Standorten
Ehingen, Blaubeuren, Langenau)
Touristische
Übernachtungen
2024
ZAHLEN, DATEN
UND FAKTEN
19
Alb-Donau.Business ̶ Produktion
Mitarbeitende:
203
Gründungsjahr:
1910
Kommune:
Langenau
■ Der Firmensitz in Langenau beliefert europaweite und globale Märkte
DENTALPRODUKTE
MIT ZUKUNFT
Coltène/Whaledent GmbH + Co. KG entwickelt, produziert
und vertreibt hochwertige Verbrauchsmaterialien
für die zahnärztliche Praxis am Standort Langenau und
ist der größte Arbeitgeber innerhalb der Stadt Langenau.
Von der klassischen Watterolle über Prothetik und sterile
Geräte bis hin zum hochpräzisen Hartmetallbohrer – mit
über 100 Jahren Erfahrung zählt Coltène zu den führenden
Anbietern der Branche. Der Firmenhauptsitz liegt in
der Schweiz, weitere Produktionsstandorte in den USA,
Kanada und Frankreich. Das Werk im süddeutschen Langenau
spielt dabei eine zentrale Rolle für die europaweite
Versorgung, und zunehmend auch für globale Märkte.
Wer schon einmal eine Zahnbehandlung hatte, ist Coltène
vermutlich bereits begegnet – zumindest indirekt. Unsere
Produkte sind in vielen Praxen weltweit im Einsatz und
machen die Zahnmedizin einfacher, sicherer und effizienter
– für Behandelnde und Patienten. Unsere Mission: „Wir erhalten
und verschönern natürliche Zähne – the Swiss Way“.
Coltène setzt konsequent auf Innovation und Qualität. Nur
wer den Alltag in der Praxis kennt, kann ihn verbessern. Des-
halb steht der direkte Austausch mit den Endverbrauchern
im Mittelpunkt – ebenso wie das Streben nach Präzision,
Verlässlichkeit und stetiger Weiterentwicklung.
Grundlage des Erfolgs sind hoch qualifizierte, engagierte
Teams. Coltène bietet seinen Mitarbeitenden daher attraktive
Arbeitsbedingungen, viel Eigenverantwortung und
individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, beruflich wie persönlich.
Mit dem weltweit steigenden Bedarf an hochwertiger
Zahnversorgung und Zahnästhetik eröffnet sich zugleich
ein spannender Zukunftsmarkt. Coltène erschließt
neue Potenziale mit einer fundierten und ehrgeizigen
Wachstumsstrategie. Damit bleibt das Unternehmen auch
langfristig ein sicherer und innovativer Arbeitgeber in der
Region.
Coltène/Whaledent
GmbH + Co. KG
Raiffeisenstraße 30
89129 Langenau
www.coltene.com
20
Advertorial
̶ Handel und Dienstleistung
Mitarbeitende Gruppe:
97
Gründungsjahr:
1965
Kommune:
Ehingen
■ Geschäftsführer Bernd Halder
INNOVATIVE ELEKTRO-
TECHNIK SEIT 1965
Seit mehr als 60 Jahren steht das Unternehmen Kurt
Halder e. K., Inhaber Bernd Halder, für zuverlässige Elek-
tro- & Energietechnik im Alb-Donau-Kreis.
Das Leistungsspektrum des Unternehmens reicht vom
klassischen Elektrohandwerk über den Ausbau und die
Wartung regionaler Strom- und Breitbandnetze bis hin zu
PV-Anlagen, Batteriespeichersystemen, Ladeinfrastruktur
und Software.
„Wir verbinden Handwerkstradition mit moderner Tech-
nik – gründlich, kompetent, zuverlässig“ – dieser Leitsatz ist
gelebte Realität und macht das familiengeführte Unternehmen
zu einem verlässlichen Partner für Kunden, Mitarbeitende
und die Region.
Aus dem einst kleinen Handwerksbetrieb ist eine vielseitige
Unternehmensgruppe entstanden, die heute einzelne
Fachbereiche abdeckt: Die halder & sinn GmbH – geführt
von der Familie Sinn – betreut den Raum um Laichingen
und Merklingen. Die Kurt Halder Energietechnik GmbH
liefert Lösungen für Photovoltaik, intelligente Batterie-
speicher und Ladeinfrastruktur für Privatkunden, Gewerbe
und Industrie. Die powerXcharge GmbH betreibt große
PV-Dachanlagen, Standalone-Speicher und Ladeparks. Die
Halder IT Solutions GmbH ist auf Softwareentwicklung für
KMU spezialisiert und ergänzt die technischen Themen
digital.
Im eigenen Schulungszentrum des Ausbildungsbetriebs
werden interne und externe Fachkräfte aus- und weitergebildet
– etwa in Arbeitssicherheit, Arbeiten unter Spannung
oder Maschinenbedienung. Das Unternehmen bietet
jungen Menschen sowie Quereinsteigern attraktive Einstiegschancen.
Neben tariflicher Bezahlung profitieren die
Mitarbeitenden von einem familiären Arbeitsklima, langfristigen
Perspektiven und echten Entwicklungsmöglichkeiten.
Gleichzeitig wird kontinuierlich in moderne und nachhaltige
Ausstattung investiert: So umfasst der Fuhrpark beispielsweise
bereits 14 vollelektrische Pkw und einen E-
Lkw. Weitere mit Grünstrom betriebene Maschinen sind
geplant.
Kurt Halder e. K.,
Inhaber Bernd Halder
Weidach 9
89584 Ehingen-Dettingen
www.elektro-halder.de
Advertorial
21
Alb-Donau.Business
22
̶ Industrie
Mitarbeitende:
60
Gründungsjahr:
1899
Altersdurchschnitt:
41 Jahre
Kommune:
Blaubeuren
■ Seit über 125 Jahren in der Region verwurzelt – mit Verantwortung für Generationen
ROHSTOFFGEWINNUNG
IM EINKLANG MIT DER
NATUR
Mit Blick auf die Zukunft verarbeitet die Eduard Merkle
GmbH & Co. KG den wertvollen Kalkstein mithilfe inno-
vativer Technologien – effizient, nachhaltig und verant-
wortungsbewusst.
Der Kalkstein wird getrocknet, gemahlen und zu Füllstoff
und Körnungen weiterverarbeitet. Durch seinen hohen
Reinheitsgehalt ist er vielseitig einsetzbar: Substitute finden
in der Farb-, Lack- und Kunststoffindustrie sowie in
gröberer Form in der Glasindustrie und Bauchemie Verwendung.
Die Kalksteinmehle und Körnungen von Merkle
werden ebenso in der Landwirtschaft, der Lebens- und
Futtermittelindustrie, in der Wasseraufbereitung oder zur
Neutralisation und Abgasreinigung benötigt.
In Blaubeuren-Michelreibershalde wird der Kalkstein seit
über 125 Jahren abgebaut. Das Vorkommen reicht noch
für weitere 40 bis 50 Jahre. Eine Reservelagerstätte ist bereits
erkundet. Um diesen wertvollen Rohstoff möglichst
effizient zu nutzen, setzt Merkle auf innovative Aufbereitungsverfahren.
Bei einer Jahresproduktion von 500.000 Tonnen werden
im Jahr bis zu 65.000 Tonnen anfallendes Kalkstein-Tongemisch
aufbereitet. Das bisher unverkäufliche Material
muss nun nicht mehr deponiert werden, sondern der darin
befindliche Kalkstein wird verwertet – so wird die Lebensdauer
des Steinbruches signifikant verlängert.
„Durch den Einkauf von 100 Prozent grünem Strom und die
Umstellung auf Biomethan konnte der CO₂-Fußabdruck
von rund 60 kg/t Kalksteinmehl auf unter 10 kg/t gesenkt
werden. Damit stellen wir uns aktiv der Transformation hin
zu einer klimaneutralen Produktion – unsere Maßnahmen
sind gezielt auf dieses Ziel ausgerichtet.“
Rohstoffgewinnung und Umweltschutz gehen bei Merkle
Hand in Hand. Stillgelegte Abbauflächen werden durch aufwendige
Renaturierungsmaßnahmen wieder naturgerecht
eingegliedert. „Als Rohstoffverarbeiter leben wir vom natürlichen
Vorkommen des Kalksteins in der Region um Blaubeuren.
Deshalb liegt uns dessen nachhaltige Nutzung und
der Fortbestand unserer Umwelt sehr am Herzen“, so Geschäftsführer
Hartmut Koch-Czech.
Eduard Merkle GmbH & Co. KG
Altental 6
89143 Blaubeuren-Altental
www.eduard-merkle.de
Advertorial
23
Alb-Donau.Business ̶ BusinessPark Ehingen
BUSINESSPARK EHINGEN DONAU:
MARKTPLATZ DER MÖGLICHKEITEN
Im BusinessPark Ehingen finden sowohl etablierte
Unternehmen als auch Start-ups eine gelungene Mischung
aus moderner Bürokultur, kreativem Arbeitsumfeld
und starker Infrastruktur.
aber auch für Gründer, die einen repräsentativen Standort
und ein modernes Arbeitsambiente suchen. Der Businesspark
ist Benchmark im Hinblick auf Mietpreis, Service, Flexibilität
und Funktionalität.
Insgesamt 18.000 Quadratmeter Bürofläche, lichtdurchflutete
Co-Working-Bereiche, großzügige Konferenzräume
und ein modernes InnovationLab: Das alles bietet der
BusinessPark Ehingen. Vom Einzimmerbüro bis hin zum
kompletten Gebäudeflügel mit mehreren Hundert Quadratmetern
– hier ist Platz für bereits etablierte Unternehmen,
Über 70 Unternehmen haben sich bereits für den BusinessPark
entschieden – dazu zählen Dienstleister, Firmen
aus dem Bereich Biopharma und Healthcare, Technologie,
Bildungseinrichtungen, Ämter, Schulen und Seminaranbieter.
Sie alle finden ihren individuellen Platz in den
Räumen des BusinessParks.
■ Die parkähnliche Außenanlage lädt zum Durchatmen
oder Brainstormen im Grünen ein
24
Auch ein Notariat, das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-
Donau | Biberach | Neu-Ulm, die Agentur für Arbeit und
das GC.OS als KI-Institut haben sich hier angesiedelt. Heute
arbeiten mehrere Hundert Menschen im BusinessPark –
Tendenz steigend.
Moderne und zukunftsfähige Infrastruktur
Die Unternehmen profitieren im BusinessPark von einer
außergewöhnlich guten Infrastruktur. Zur Ausstattung
gehören eine hochmoderne Cloud-Telefonanlage und
Highspeed-Glasfaserinternet mit 1.000 Mbit/s auf allen
Etagen. Zuverlässige Firewalls sorgen für hohe Sicherheit in
der Datenverbindung. Für spezielle Anwendungen stehen
Plätze in einem hauseigenen Rechenzentrum zur Verfügung,
die Stromversorgung ist hier durch eine USV-Anlage
abgesichert.
■ 18.000 Quadratmeter für Büroflächen inklusive Co-Working,
Meetings, Innovation, Freizeit und Gesundheit
Das Konferenzzentrum des BusinessParks bietet flexibel
buchbare Räume zwischen 23 und 300 Quadratmetern –
ideal für Workshops, Seminare oder größere Veranstaltungen
mit bis zu 200 Teilnehmenden. Die Räumlichkeiten
können sowohl von den Mietern als auch externen
Unternehmen stunden-, halbtage- oder tageweise gebucht
werden.
Praktische Zusatzleistungen wie eine Poststelle und Paketstation,
Hausmeisterservice oder Sekretariatsdienste runden
das Angebot ab. Ein Fitnesscenter und eine Physiotherapiepraxis
schaffen den Rahmen, um Arbeit, Freizeit
und Gesundheit miteinander zu verbinden.
Ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzt der BusinessPark mit
einer neu errichteten Photovoltaikanlage, die mit einer
Modulleistung von 155 Kilowattpeak durchschnittlich rund
150.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen wird –
der BusinessPark deckt so einen guten Teil seines künftigen
Strombedarfs aus erneuerbaren Energien selbst.
Vernetzung schafft Synergien
Der BusinessPark versteht sich auch als Ort der Begegnung:
Gemeinsame Veranstaltungen wie das Ehinger Wirtschaftsforum,
das zweimal jährlich im BusinessPark stattfindet,
fördern die Vernetzung und den Wissensaustausch.
Arbeitskultur mit Wohlfühlfaktor
Der BusinessPark fördert eine offene, kreative Atmosphäre:
mit Co-Working-Bereichen für Freiberufler oder Kreativlinge
sowie ein InnovationLab mit Platz für bis zu 30 Personen.
Wer lieber im Grünen brainstormt, nutzt den parkähnlichen
Außenbereich oder dreht eine Runde auf dem angrenzenden
Donau-Radweg – ideal auch für die Mittagspause an
der frischen Luft.
Zu den Partnern des BusinessParks Ehingen zählen neben
der Stadt Ehingen unter anderem auch das Digitalisierungszentrum
Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm, die
TFU – TechnologieFörderungsUnternehmen GmbH, die
Standortförderungsagentur bwi Baden-Württemberg International,
das KI-Institut German Center for Open Source
AI sowie der BioPharma Cluster South Germany.
Auch die Anbindung überzeugt: In wenigen Gehminuten
erreicht man die ÖPNV-Angebote. Vor Ort gibt es 450 Parkplätze
– inklusive E-Ladesäulen. Und für alle, die gern mit
dem Rad ins Büro kommen, stehen jede Menge Fahrradstellplätze
bereit.
25
Alb-Donau.Business ̶ Produktion
Mitarbeitende:
85
Gründungsjahr:
1981
Kommune:
Rammingen
Wir sind Familienunternehmen
durch und durch: ein
starkes nahbares Team, regional
verwurzelt und mitten
im Spannungsfeld zwischen
Tradition und Innovation.
■ Team HENLE
TRADITION UND
INNOVATION IN DER
BAUMASCHINENTECHNIK
Bei HENLE Baumaschinentechnik GmbH trifft techni-
sches Know-how auf echten Teamgeist und regionale
Verwurzelung auf Zukunftsdenken. Ein Familienunter-
nehmen, das Verantwortung lebt und viele Perspektiven
bietet.
Wer durch das Tor bei HENLE in Rammingen geht, spürt
schnell: Hier läuft vieles ein bisschen anders. Vielleicht
liegt es daran, dass man sich kennt, sich grüßt und ehrlich
miteinander redet. Vielleicht auch an dem Mix aus Metall,
Maschinen und Mensch auf dem Weg durch die Werkstatt.
Oder daran, dass hier Menschen arbeiten, die wissen,
warum sie morgens aufstehen.
HENLE ist ein Familienunternehmen, und das nicht nur
auf dem Papier. Inhabergeführt und mit klaren Werten.
Der Ton ist freundlich, der Umgang familiär und nahbar. Hier
zählt, was man tut – nicht, welchen Titel man trägt. Viele
Mitarbeitende sind seit Jahren oder sogar Jahrzehnten dabei.
Andere haben gerade erst ihre Ausbildung angefangen.
Und genau diese Mischung macht es aus: Erfahrung trifft
auf frische Ideen, Handwerk auf moderne Technik.
Als Hersteller von Anbaugeräten für Baumaschinen hat
sich HENLE auf individuelle Sonderlösungen spezialisiert.
Das klingt technischer, als es im Alltag ist. Vereinfacht gesagt:
Wenn es etwas nicht von der Stange gibt, bauen wir
es so, wie es gebraucht wird. Kein Projekt gleicht dem anderen,
und genau das macht die Arbeit spannend. Es geht
darum, Lösungen zu finden, mit- und vorauszudenken
und gemeinsam etwas zu schaffen, das bleibt. Die Produkte
müssen einiges aushalten – und das tun sie auch, weil sie
mit Sorgfalt und Know-how gefertigt werden.
26 Advertorial
■ Produktion in Rammingen
Was HENLE besonders macht, ist nicht nur das, was produziert
wird, sondern wie es produziert wird. Nachhaltigkeit
spielt im Betrieb eine echte Rolle – nicht als Marketingversprechen,
sondern als gelebte Haltung. Das beginnt
bei langlebigen Materialien und reicht bis zur energieeffizienten
Arbeitsumgebung.
Trotz aller Bodenständigkeit ist HENLE offen für Neues. Der
Maschinenpark wird ständig weiterentwickelt, und Abläufe
werden optimiert – Tradition und Innovation schließen sich
hier nicht aus. Die Werte bleiben, aber der Blick geht nach
vorn. Dabei verlieren sie nie aus dem Blick, worauf es wirklich
ankommt: die Menschen, die HENLE ausmachen.
Vor allem aber geht es um ein gutes Miteinander. Um ein
Umfeld, in dem man sich wohlfühlen kann und Verantwortung
füreinander übernimmt. HENLE versteht Arbeit
nicht als reinen Job, sondern als Teil des Lebens. Und das
soll möglichst gut und fair gestaltet sein.
Wer Lust hat, Teil eines Teams zu werden, in dem Zusammenhalt,
Offenheit und Qualität keine Floskeln sind, sondern
Alltag, sollte sich HENLE näher anschauen.
Für junge Menschen in der Region ist HENLE ein verlässlicher
Ausbildungsbetrieb. Ob in der Werkstatt oder im
Büro – die Auszubildenden werden eingebunden, ernst
genommen und gefördert. Ausbildung heißt hier: Lernen
mit Praxisbezug, wachsen mit Unterstützung. Wer bleibt,
tut das oft lange. Wer geht, nimmt viel mit.
HENLE Baumaschinentechnik GmbH
Ringstraße 9
89192 Rammingen
www.henle-baumaschinentechnik.de
27
Alb-Donau.Business ̶ BioPharma Cluster South Germany
BIOPHARMA CLUSTER
SOUTH GERMANY
Biopharmazeutika – Arzneimittel, die aus lebenden Zellen
oder Organismen gewonnen werden, eröffnen neue
Wege in der Behandlung schwerer Erkrankungen. Als
einer der führenden internationalen Standorte für Forschung,
Entwicklung und Produktion dieser Wirkstoffe
gilt der BioPharma Cluster South Germany.
Biopharmazeutische Arzneimittel sind die Medizin der
Zukunft. Biotechnologische Arzneimittel enthalten einen
Wirkstoff, der nicht synthetisch, sondern biologischer Natur
ist. Ihre Wirkstoffe – Proteine, Antikörper oder Nukleinsäuren
– sind mit Molekülen im menschlichen Organismus
identisch oder diesen sehr ähnlich. Ihre Entwicklung und
Herstellung ist komplex und erfordert modernste Verfahren
sowie höchste Qualitätsstandards.
Fast jedes zweite neu zugelassene Medikament in Deutschland
ist mittlerweile ein Biopharmazeutikum. Diese Medikamente
werden weltweit zur Behandlung schwerer und
lebensbedrohlicher Krankheiten eingesetzt – insbesondere
bei Autoimmun-, Krebs- und Stoffwechselerkrankungen.
Herzstück der biopharmazeutischen
Entwicklung und Produktion
Alle wesentlichen Schritte der Wertschöpfungskette biologischer
Arzneimittel sind im Cluster verankert: von der
Forschung über die Abfüllung bis hin zur Verpackung. Das
garantiert höchste Qualität und Sicherheit in jedem Produktionsschritt.
Denn sowohl die biologischen Wirkstoffe
als auch die Produktionsorganismen reagieren empfindlich
auf kleinste Änderungen, etwa in pH-Wert, Temperatur,
Nährstoffzusammensetzung oder anderen Produktionsbedingungen.
Analytische Verfahren begleiten die
Entwicklung und Herstellung der biologisch erzeugten
Arzneimittel, um ihre gleichbleibend hohe Wirksamkeit
und Sicherheit zu gewährleisten.
Große Produktionsstätten
Ein bekanntes Unternehmen, das im Alb-Donau-Kreis
diesem Cluster angehört, ist Teva Deutschland, zu dem
unter anderem die Arzneimittelmarke Ratiopharm gehört.
An den Produktionsstätten in Ulm und Blaubeuren/
Weiler stellt Teva Generika, also Nachahmerpräparate von
chemisch-synthetisch hergestellten Arzneimitteln, frei verkäufliche
Medikamente und andere innovative Arzneimittel
her. Der deutsche Produktionsstandort ist der größte
innerhalb des weltweiten Teva-Konzerns.
Der BioPharma Cluster South Germany im Alb-Donau-
Kreis ist ein weltweit führender Biotech-Standort. Im nationalen
Vergleich wird hier nahezu die Hälfte der EU-weit zugelassenen
biopharmazeutischen Wirkstoffe produziert.
Der Cluster zählt zu den umsatzstärksten und wichtigsten
Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandorten
der pharmazeutischen Industrie in Deutschland.
■ Teva produziert seit 2006 Biopharmazeutika am Standort Ulm
Neben den mehr als 100 Unternehmen gehören auch die
Hochschulen in Biberach und Ulm, forschungsnahe Institutionen,
kommunale Partner wie der Alb-Donau-Kreis
und verschiedene Finanzpartner zum BioPharma Cluster
South Germany. Er versteht sich als Schnittstelle zwischen
Forschung und Anwendung in Wissenschaft und Wirtschaft.
28
Seit 2006 produziert Teva am Standort Ulm auch Biopharmazeutika
– sowohl innovative Wirkstoffe als auch Biosimilars:
kostengünstigere Nachahmerprodukte biologischer
Arzneimittel, die dem Originalpräparat in Qualität, Wirksamkeit
und Sicherheit sehr ähnlich sind. Inzwischen hat
Teva Deutschland vier biotechnologisch erzeugte Arzneimittel
auf den Markt gebracht.
Für die Produktion nutzt Teva unter anderem eine Single-
Use-Anlage: eine Prozessanlage, deren Komponenten nach
Gebrauch entsorgt, anstatt gereinigt und wiederverwendet
zu werden. So werden die empfindlichen Wirkstoffe
und Organismen geschützt und beispielsweise Kreuzkontaminationen
bei Produktionswechseln verhindert.
Darüber hinaus hat Teva 2024 ein zweites Gebäude zur
Produktion modernster biotechnologischer Wirkstoffe fertiggestellt.
Damit will das Unternehmen künftig monoklonale
Antikörper aus Säugetierzellen für eine Vielzahl von
Anwendungsgebieten im großen Maßstab produzieren.
Beide Projekte erweitern nicht nur die Produktionstechnologien
und -kapazitäten am Standort, sondern machen
Ulm auch zur zentralen Biotech-Drehscheibe im internationalen
Teva-Konzern.
■ Biopharmazeutika sind Arzneistoffe, die aus lebenden Zellen
oder Organismen hergestellt werden
29
Alb-Donau.Business̶ Maschinenbau
Mitarbeitende:
1.400 weltweit
Gründungsjahr:
1992
Kommune:
Dornstadt
■ Arbeiten bei ASYS heißt: Technik leben, Zukunft gestalten,
gemeinsam wachsen und den digitalen Wandel möglich machen
WIR DENKEN WEITER.
WIR AUTOMATISIEREN DIE
ZUKUNFT. WIR SIND ASYS.
Bei ASYS ist Arbeit mehr als ein Job – sie ist eine Reise
in die Zukunft der Technik. Hier gestalten Sie Innovation,
treiben Automatisierung voran und erleben echten
Fortschritt.
und Entdeckerfreude nicht nur willkommen, sondern essenziell
sind. Unsere Mitarbeitenden übernehmen Verantwortung,
koordinieren Projekte und treiben mit ihrer Kompetenz
Software- und Automatisierungslösungen voran.
Die ASYS Group mit Hauptsitz in Dornstadt zählt zu den
innovativsten Maschinenbauunternehmen der Region und
ist weltweit als Technologieführer in der industriellen Automatisierung
etabliert. Mit über 1.400 Mitarbeitenden, 15
Tochterunternehmen und Partnern in über 40 Ländern
entwickeln wir ganzheitliche Prozess- und Linienlösungen
– von der Elektronikfertigung über Life Science bis
hin zu Energy-Anwendungen. Unsere Mission: den digitalen
Wandel aktiv vorantreiben und die Smart Factory von
morgen Wirklichkeit werden lassen.
Was uns besonders macht? Unsere Leidenschaft für Technik,
unser Mut zur Innovation und der Wille, neue Wege zu
gehen. Wir glauben an die Kraft von Ideen – unabhängig
davon, in welche Richtung sie sich entwickeln. Deshalb
fördern wir ein Umfeld, in dem Eigeninitiative, Teamgeist
Als Arbeitgeber bieten wir mehr als nur einen Arbeitsplatz:
Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, regelmäßige
Events, flache Hierarchien und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten
schaffen ein attraktives, zukunftsorientiertes
Arbeitsumfeld. Bei ASYS sind Sie nicht nur einer
unter vielen, sondern der oder die ‚Eine‘. Sie gestalten mit
uns die Zukunft der Automatisierung.
Denn Fortschritt entsteht dort, wo Menschen gemeinsam
Visionen verwirklichen. Willkommen bei ASYS – wo Technik
gelebt wird und Zukunft greifbar nahe ist.
ASYS Automatisierungssysteme GmbH
Benzstraße 10
89160 Dornstadt
www.asys-group.com
30 Advertorial
̶ Industrie
Mitarbeitende:
120
Gründungsjahr:
1984
Kommune:
Munderkingen
■ Firmengebäude Bartholomäus GmbH
BARTHOLOMÄUS GMBH:
FAMILIENBETRIEB MIT
INNOVATIONSKRAFT
Als innovativer Familienbetrieb entwickelt geba seit
über 40 Jahren zukunftsweisende und maßgeschneiderte
Lösungen im Brandschutz und in der Lüftung –
zuverlässig, nachhaltig und mit persönlichem Engagement,
stets am Puls der Zeit.
Was heute ein gefragter Partner für den mehrgeschossigen
Wohnungs- oder Sonderbau ist, nahm einst ganz bodenständig
seinen Anfang: in einem umgebauten Kuhstall
im oberschwäbischen Emerkingen. Mit handwerklichem
Geschick, viel Mut und unternehmerischem Weitblick legte
Gert Bartholomäus damals den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte.
Heute wird geba in zweiter Generation mit derselben
Leidenschaft und einem klaren Blick in die Zukunft geführt.
Im Fokus steht dabei immer eines: Sicherheit. Mit technisch
ausgereiften Systemen sorgt geba dafür, dass Menschen
in Gebäuden geschützt sind und sich wohlfühlen –
über moderne Lüftungstechnik mit und ohne Wärmerückgewinnung
bis hin zu präventivem Brandschutz. Die ge-
bäudetechnische Kombination aus langjähriger Erfahrung,
technischem Know-how und Innovationsfreude macht das
Unternehmen zu einem geschätzten Experten in der
Branche.
Als Familienbetrieb legt geba besonderen Wert auf langfristige
Kundenbeziehungen, persönliche Beratung und
höchste Qualitätsstandards. Gleichzeitig investieren die Inhaber
gezielt in Digitalisierung und smarte Technologien,
um auch künftig Maßstäbe zu setzen.
geba ist tief in der Region verwurzelt – und dennoch offen
für Neues. Mit einem engagierten Team und einem klaren
Werteverständnis steht das Unternehmen für Sicherheit,
Fortschritt und familiäre Kontinuität – gestern, heute und
morgen.
Bartholomäus GmbH
Bachstraße 10
89607 Emerkingen
www.geba-emerkingen.de
Advertorial
31
Alb-Donau.Business ̶ Start-ups
RÜCKENWIND FÜR
START-UPS: VON DER
IDEE ZUM ERFOLG
Von der Pre-Seed-Phase über die Gründung bis zur
erfolgreichen Etablierung am Markt – die Technologie-
FörderungsUnternehmen GmbH unterstützt Start-ups
auf dem Weg zum Erfolg.
■ Innovative Köpfe finden in der TFU Ansprechpartner für alle Gründungsphasen
Die innovative Geschäftsidee ist im Kopf – eine grobe Ahnung,
wie man diese Idee umsetzen kann, ebenfalls. Zur
erfolgreichen Gründung eines Start-ups gehört jedoch
einiges mehr: Ein solider Businessplan ist die Grundlage
jeder Geschäftsidee. Wichtig sind auch die Wahl der passenden
Rechtsform, die Sicherstellung der Finanzierung,
eine Marketingstrategie und der Aufbau eines starken
Teams. Auch für die bürokratischen Herausforderungen
sollte man gewappnet sein.
Kein Grund, die Flinte schon vor dem ersten Schritt ins
Korn zu werfen. Im Alb-Donau-Kreis finden Gründer kompetente
Unterstützung durch die TechnologieFörderungs-
Unternehmen GmbH, die TFU. „Wir sorgen dafür, dass
junge Unternehmen in den ersten Jahren ständige Ansprechpartner
haben, die ihnen bei unerwarteten Problemen
unbürokratisch und kurzfristig mit Rat und Tat zur Seite
stehen“, sagt Ulrike Hudelmaier, Geschäftsführerin der TFU.
Die Gesellschaft bietet vielfältige Unterstützung für Grün-
32
dungsinteressierte aus dem Alb-Donau-Kreis und darüber
hinaus – von günstigen Räumlichkeiten bis zum Zugang
zu einem großen Netzwerk an Partnern.
Kompetentes Netzwerk mit fruchtbarem Austausch
Ist das Start-up erst einmal gegründet, ergeben sich selbstverständlich
immer wieder einmal Situationen, in denen
schnell gehandelt werden muss. In der TFU einen verlässlichen
Partner zu haben, der rasch und unkompliziert
unterstützen kann, ist für die Gründer von unschätzbarem
Wert. Vom Umgang mit Kunden, Lieferanten oder Banken
über die Erschließung von Märkten bis zur Entwicklung
einer Strategie – die Themen sind vielfältig. Als Partner der
TFU erhalten Start-ups individuelle Beratung sowie Hilfe
beim Krisenmanagement und profitieren vom Austausch
mit den Unternehmen des TFU-Netzwerks.
Förderung schon in der Frühphase in Anspruch nehmen
Bevor es zur Gründung eines Start-ups kommt, befindet
sich der angehende Unternehmer in der sogenannten Pre-
Seed-Phase. Dabei handelt es sich um eine der frühesten
Phasen der Gründung. In dieser Zeit geht es darum, überhaupt
erst eine Idee zu entwickeln. Das Ziel ist es, ein „Minimum
Viable Product“ (MVP) auszuarbeiten, das auf dem
Markt getestet werden kann. Auch in dieser Phase begleitet
die TFU innovative Köpfe engmaschig. Und das mit großem
Erfolg, wie die vergangenen Jahre zeigen: „Viele von
denen, die später durchgestartet sind, hätten es ohne gute
Unterstützung vielleicht nicht geschafft“, sagt Ulrike Hudelmaier.
Als Partnerin des Landes Baden-Württemberg ist es
im Programm „Start-up BW Pre-Seed“ seit der Pilotphase
2018 gelungen, fast 40 Gründungsideen in der Frühphase
zu finanzieren und damit rund zehn Prozent der Fördermittel
in die Region zu holen.
Zugriff auf das Wissen der Region
Die TFU betreibt mit dem „Accelerator Creative Energy
Quantum Leap“ einen der Landesacceleratoren im Programm
„Start-up BWAccelerators“. Acceleratoren sind Institutionen,
die Start-ups für einen begrenzten Zeitraum
bei der Unternehmensentwicklung unterstützen. Etwa mit
Coaching, Mentoring, Finanzierung und Bereitstellung der
erforderlichen Infrastruktur. Acceleratoren sind für junge
Unternehmen eine wertvolle Hilfe, da diese Organisatio-
■ Das Start-up HKK Bionics fertigt mechanische und
myoelektrische Handorthesen
nen in der Regel von Experten geleitet werden und über
zahlreiche Kontakte verfügen. So erhalten Start-ups um-
fassendes Wissen aus der Region und können zudem jeder-
zeit und überall per Videoplattform auf interessante Themen
zugreifen.
Erfolgreiche Gründer
In der Region gibt es zahlreiche Beispiele für erfolgreich
agierende und nicht zuletzt durch die Hilfestellung der TFU
geförderte Start-ups. Seit 2020 ist das Produkt „exomotion®
hand one“ auf dem Markt, das Menschen mit teil- und vollständig
gelähmten Händen das Greifen wieder ermöglichen
kann.
In die Riege der erfolgreichen Start-ups gehört auch die
SAX Power GmbH aus Erbach, deren Anfänge ebenfalls in
Ulm liegen. Sie hat einen technischen Durchbruch in der
Entwicklung von digitalen AC-Batterien für Energiespeicher
und E-Mobilität erzielt.
Als Ausgründung von drei Alumni der Hochschulen Ulm
und Neu-Ulm wurde 2020 auch das in der Elektronik angesiedelte
Unternehmen „mango solar“ gegründet. Es hat
eine Software für die Stromversorgung ländlicher Gebiete
in Entwicklungsländern entwickelt.
33
Alb-Donau.Business ̶ Maschinenbau
Mitarbeitende:
16
Gründungsjahr:
1989/2011
Kommune:
Westerstetten
■ Wenn es präzise laufen soll: Förderlösungen von Vetter – 100 Prozent aus Deutschland
PRÄZISION AM
LAUFENDEN BAND
Es ist gerade einmal so breit wie eine 1-Cent-Münze und
damit das kleinste Förderband der Welt: das FR-12-20
aus dem Hause Vetter. Dort ist man überzeugt: Groß
kann jeder, aber Präzision zeigt sich im kleinsten Detail.
Ob Pharmaunternehmen, Mikrotechnikhersteller oder
Lebensmittelindustrie: Überall dort, wo kleinste Produkte
auf engem Raum bewegt werden, greifen Unternehmen
zu den Kleinförderbändern von Vetter. Die ausgeklügelte
Technik verbindet individuelle Lösungen mit höchster
Qualität – kompakt, störkonturfrei und mit clever integrierten,
kraftvollen Motoren. Grundlage dieses Erfolgs sind
30 Jahre Erfahrung und der Wille, sich stetig weiterzuentwickeln.
„Neue Anwendungen erkennen wir früh und
schaffen so Innovationen für heute und morgen“, erklärt
Geschäftsführer Dirk Steinmann.
sierte Module ermöglichen flexible Reaktionen – selbst bei
komplexen Sonderwünschen und knappen Lieferzeiten.
Produziert wird am Standort Westerstetten, alle Komponenten
stammen von regionalen Partnern. Weltweit im
Einsatz – made by Vetter.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Fundament
unseres Erfolgs“, betont Steinmann. Vetter bietet
ihnen nicht nur ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld,
sondern fördert individuelle Stärken gezielt. Fachliche
Weiterbildung und persönliches Coaching gehören dazu.
„Attraktive Zusatzleistungen sind Ausdruck unserer wertschätzenden
Kultur, die auf Offenheit setzt – und darauf,
dass sich jeder im Team wohlfühlt“, so der Geschäftsführer.
Bei jedem Auftrag analysiert Vetter zunächst das Transportgut
und die Anforderungen des Kunden. „Wir stellen
gezielte Fragen und begleiten als kompetenter Partner
von Anfang an“, sagt Steinmann. Das Resultat: maßgeschneiderte
Lösungen im Baukastenprinzip. Standardi-
Vetter Kleinförderbänder GmbH
Bernstadter Straße 10
89198 Westerstetten
www.vetter-band.de
34 Advertorial
̶ Industrie
Mitarbeitende:
50
Gründungsjahr:
1988
Betriebszugehörigkeit
∅ 9,5 Jahre
Kommune:
Laichingen
■ Fertigung mit neuesten Maschinengenerationen
erlauben ein breites Spektrum an Dienstleistungen
ELEKTRONIKDIENSTLEISTUNG
VON DER SCHWÄBISCHEN ALB
Seit 37 Jahren produziert Hannusch in Laichingen auf der
schwäbischen Alb Elektronikbaugruppen und Schaltschränke
unter anderem für Kaffeemaschinen, Medizintechnik,
Beleuchtungs- sowie Halbleiterindustrie.
werden. Der Fokus liegt hier klar auf einer engen Zusammenarbeit,
um auch kurzfristige Bedarfe und Sonderprozesse
abbilden zu können und dabei den hohen Qualitätsanspruch
im Auge zu behalten.
Was 1988 in einer für Technikfirmen eher untypischen,
alten Tankstelle begann, mit Lötkolben und Lötzinn, hat
sich über die Jahre zu einem nachhaltigen Anbieter von
Dienstleistungen rund um die Elektronik und den Schaltschrankbau
entwickelt. Auf mittlerweile über 4.000 m² und
mit modernsten Fertigungsmitteln ausgestattet, kann Kunden
aus den unterschiedlichsten Branchen nahezu jeder
Prozess einer modernen Fertigung angeboten werden.
Hierbei kommen zum Beispiel auch Komponenten mit
einer Größe von 0,25 mm x 0,125 mm zum Einsatz. Diese
können nur noch unter einem Mikroskop gesehen oder
überhaupt wahrgenommen werden.
Kunden, die einen Dienstleister für SMT-/THT-Bestückungen
inklusive automatisch optischer Kontrolle, Funktionstest,
Beschichtung, Lackierung oder auch Schaltschrankverdrahtungen
und -Tests suchen, können optimal betreut
Das größte Potenzial einer Firma ist und bleibt der Mitarbeiter.
Durch Fortbildungen und Schulungen können
nicht nur Elektroniker und Techniker in der Fertigung oder
der Verwaltung beschäftigt werden, sondern auch fachfremdes
Personal, welches interessiert an neuen Aufgaben
oder dem Umgang mit Technik ist. Um die Gesundheit
unserer Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen, bieten
wir attraktive Benefits wie eine private Zusatzkrankenversicherung
und JobRad.
Hannusch
Industrieelektronik GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 18
89150 Laichingen
www.hannusch.de
Advertorial
35
Alb-Donau.Business ̶ TFU
TFU: SEIT 40 JAHREN ERSTER
ANSPRECHPARTNER FÜR
GRÜNDER UND MITTELSTAND
Die TechnologieFörderungsUnternehmen GmbH (TFU)
begleitet Start-ups und Mittelständler seit 1985 bei vielfältigen
Herausforderungen. Mit kurzen Wegen, spannenden
Menschen und Zugang zu einem großen Netzwerk.
Neue Ideen umsetzen, bestehende verbessern, Kunden
finden und binden, internationale Märkte erschließen oder
die digitale Transformation meistern: Diese und viele weitere
Themen und Ziele treibt die TFU seit 1985 voran. Heute
zählt sie zu den führenden Zentren des Landes – gut vernetzt
in der Region und immer darauf aus, neue Impulse
zu setzen.
Gesellschafter der TFU sind neben dem Alb-Donau-Kreis
auch der Landkreis und die Stadt Neu-Ulm, sowie die Stadt,
Universität und IHK Ulm. Damit arbeitet das Zentrum
grenzüberschreitend in Bayern und Baden-Württemberg
und ist an drei Standorten aktiv: dem GründerZentrum
Neu-Ulm, dem InnovationsZentrum Ulm im Science Park
II und dem BiotechnologieZentrum Ulm. Außerdem besteht
eine Kooperation mit dem Businesspark Ehingen.
Hand in Hand
„An diesen Standorten bieten wir fundierte Beratung und
ein weit gespanntes Netzwerk. Dieses Angebot gilt Gründungswilligen
und auch gewachsenen Unternehmen, die
einfach mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen
möchten oder Hilfestellung auf dem Weg zu mehr Digitalisierung
benötigen“, sagt TFU-Geschäftsführerin Ulrike
Hudelmaier. „Wir sind hier in einer wirtschaftsstarken Region
tätig. Alle sind engagiert und ziehen an einem Strang,
um die Unternehmen voranzubringen.“
Die TFU vermietet dabei nicht nur Räumlichkeiten: Startups
und Mittelständler werden Teil einer Community, die
sie mitgestalten können. „Dein Weg! Unser Support.“ – so
lautet der Claim der TFU. Sie schlägt nicht nur die Brücke
■ Die TFU stellt Start-ups und Mittelständlern vielseitige Räumlichkeiten zur Verfügung.
Im Angebot sind Seminar- und Konferenzräume, Büroräume und Co-Working-Spaces.
36
■ Die TFU ist an drei Standorten vertreten: am GründerZentrum Neu-Ulm, am Innovations-
Zentrum Ulm im Science Park II (im Bild zu sehen) und am BiotechnologieZentrum Ulm
zu spannenden Menschen und einem großen Netzwerk,
sondern stellt Unternehmern ein starkes Team zur Seite.
Beste Infrastruktur
Neben Beratungs- und Informationsdienstleistungen bietet
die TFU alles, was Unternehmen für ihr Business brauchen:
flexible Büroflächen, Co-Working-Spaces, Konferenzräume
mit moderner Präsentationstechnik und Labore mit zeitgemäßer
Ausstattung. Hinzu kommen Services wie leistungsstarke
IT-Infrastruktur, Telefonservice, Teeküchen
und Cateringangebote für Mieter. In drei Gebäuden mit
insgesamt 10.000 Quadratmetern betreut die TFU derzeit
rund 85 meist junge Unternehmen. Zusätzlich begleitet sie
mehr als 40 weitere Gründungsvorhaben in der Region.
Die TFU ist Partner der Initiative „Start-up BW“ des Landes
Baden-Württemberg und hilft Gründern bei der Finanzierung
in der frühen Unternehmensphase. Darüber hinaus
ist die TFU einer der Landesacceleratoren und unterstützt
Start-up-Teams beim Einstieg ins unternehmerische Leben.
Biotechnologie im Fokus
Einen besonderen Schwerpunkt setzt die TFU im Bereich
der Biotechnologie. „Diese Branche gehört zu den wichtigsten
Wachstumsmärkten der Zukunft. Von 29 deutschen
Bioregionen haben fünf ihren Sitz in Baden-Württemberg,
darunter auch in Ulm“, sagt TFU-Geschäftsführerin Ulrike
Hudelmaier. „Wir sind zentraler Standort für die biotechnische
Herstellung von Arzneimittelwerkstoffen, hier sind
rund 50 biotechnologische Firmen mit etwa 2.200 Arbeitsplätzen
angesiedelt.“
Unter der Trägerschaft der TFU wurde im Ulmer Westen
ein ehemaliges Bürogebäude zum BiotechnologieZentrum
umgebaut – hier ist Platz für Büro- und Laboreinheiten ab
20 Quadratmetern. Eine branchenspezifische Infrastruktur
unterstützt bei der Kooperation mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen
und Unternehmen. Start-ups aus
dem Bereich Biotechnologie profitieren von individueller
Beratung und Förderung.
37
Alb-Donau.Business ̶ Maschinenbau
Mitarbeitende:
> 30
Gründungsjahr:
2020
Altersdurchschnitt:
41 Jahre
Kommune:
Westerstetten
■ Die LEHNER Maschinenbau GmbH ist Marktführer
für 12-V-Streutechnik in Europa
12-VOLT-STREUTECHNIK
VOM MARKTFÜHRER
Die LEHNER Maschinenbau GmbH entwickelt und produziert
in Westerstetten innovative 12-V-Streulösungen
für die Landwirtschaft, den Winterdienst und Sonderanwendungen.
In Sachen Streutechnik macht den Profis von LEHNER
niemand etwas vor. Denn was bereits Anfang der 1990er-
Jahre – damals noch unter LEHNER Agrar – mit den ersten
eigenen Streuern begann, hat sich zu einer unglaublichen
Erfolgsgeschichte entwickelt und setzt diese bis heute
konsequent fort. LEHNER-Produkte gehören zum Besten,
was der Markt weltweit zu bieten hat und das lässt sich
eindrucksvoll auch an den Marktanteilen ablesen.
LEHNER besitzt bei 12-V-Streuern in Deutschland einen beachtlichen
Marktanteil von circa 75 Prozent. Bei den Streulösungen
für den Winterdienst allein kommt LEHNER
mit seiner POLARO-Serie auf einen Marktanteil von fast
90 Prozent. Der Exportanteil liegt aktuell bei circa 35 Prozent,
wobei die 12-Volt-Streuer von LEHNER nicht nur in
ganz Europa, sondern auch in Übersee bei den Kunden
gefragt sind – insbesondere in Südafrika, Australien, Neuseeland
und Japan.
Verantwortlich für diesen Erfolg sind neben der hohen
Produkt- und Servicequalität, der Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit
der LEHNER-Produkte vor allem die
gelebten Werte, welche LEHNER-Kunden, -Partner und
-Mitarbeiter gleichermaßen schätzen. Eine Unternehmensphilosophie,
die Eigenverantwortung fördert, Bodenständigkeit
vorlebt, sich eindeutig zur Region und dem Standort
Westerstetten bekennt und in der Fairness und gegenseitige
Wertschätzung eine wesentlich wichtigere Rolle
spielen als maximales Gewinnstreben.
„Made in Germany“ ist ein verbindliches Qualitätsversprechen,
das bei LEHNER mit einem Höchstmaß an unternehmerischer
Verantwortung, Unabhängigkeit und Vorbildfunktion
einhergeht. Ziel ist es, den Standort und die
Marktposition von LEHNER mit sinnvollen und zielgerichteten
Investitionen weiter zu stärken, technologieoffen voranzugehen
und dabei möglichst vorausschauend und sorgsam
zu wirtschaften.
LEHNER Maschinenbau GmbH
Häuslesäcker 14
89198 Westerstetten
www.lehner.eu
38 Advertorial
̶ Landwirtschaft
Mitarbeitende:
11
Gründungsjahr:
1956
Kommune:
Westerstetten
■ Die LEHNER Agrar GmbH ist weit über die Grenzen des Alb-Donau-Kreises
hinaus der innovative Partner der Landwirtschaft
WER HEUTE MUTIG IST,
WIRD SPÄTER REICH ERNTEN
Gerade in vermeintlich konservativen Branchen ist der
Gang mit dem Fortschritt essenziell. Im Familienbetrieb
wurde der Mut zur Investition mit der Marktführerschaft
belohnt.
Was Vater Josef im Jahr 1956 gründete, führt sein Sohn
Helmut heute in zweiter Generation fort. Als Helmut Lehner
1980 in das Familienunternehmen einstieg, begann eine
Zeit des Wachstums, die bis heute anhält. Im Laufe der
Jahre erschloss LEHNER den Bereich Streutechnik, der in-
zwischen als eigenständige Firma – die LEHNER Maschinen-
bau GmbH – tätig ist. Auch die Produktpalette an Pflanzen-
schutz- und Düngemitteln sowie Saatgut wurde stetig aus-
gebaut. Im Jahr 2018 erfolgte ein umfassender Neubau
für die LEHNER Maschinenbau GmbH. Dadurch wuchs
die Betriebsfläche auf drei Hektar an. Neben neuen Büros
und einem zusätzlichen Hochregallager erweiterte LEHNER
auch das Getreidelager um zwei neue Silos, die jeweils
1.800 Tonnen fassen. Der Betrieb ist heute imstande, 18.000
Tonnen Getreide und Raps, davon 3.500 Tonnen Saatgut, zu
lagern. Zur Ernte 2023 wurde ein weiterer Neubau fertiggestellt:
Europas modernste Saatgutaufbereitungsanlage
für schonend entspelztes Dinkelsaatgut.
Für seine Innovation der schonenden Entspelzung ist
der LEHNER Agrarhandel weit über die Grenzen des Alb-
Donau-Kreises hinaus bekannt. Keimfähigkeit und Triebkraft
bleiben beim eigens entwickelten und patentierten
Entspelzungsverfahren voll erhalten, und das Saatgut erfüllt
damit höchste Qualitätsansprüche. „Nur mit Innovationen
kann man ein Unternehmen zukunftsfähig gestalten
und nachhaltig aufstellen“, ist Helmut Lehner überzeugt.
Der Mut der Lehners, in einer bisweilen eher konservativen
Branche mit dem Fortschritt zu gehen, wurde 2017 mit
dem Innovationsaward Agrarhandel belohnt. Auch wirtschaftlich
hat sich diese Entschlossenheit ausgezahlt. Beim
Dinkelsaatgut ist LEHNER Agrar in Deutschland Marktführer.
Das Produkt ist europaweit gefragt und wird sogar
bis nach Neuseeland geliefert. Davon profitieren in
erster Linie die Kunden, die dank des exzellenten Saatguts
reiche Ernten einfahren können. Ein Grund mehr, warum
sich LEHNER Agrar weniger als Händler, sondern mehr als
Partner der Landwirtschaft sieht.
LEHNER Agrar GmbH
Häuslesäcker 5-9
89198 Westerstetten
www.lehner-agrar.de
Advertorial
39
Alb-Donau.Business ̶ Produktion
Mitarbeitende:
330
Gründungsjahr:
1999
Kommune:
Blaustein
■ Griffwerk steht für erstklassiges Design und eine offene Unternehmenskultur
Bild links: Griffwerk, Blaustein | Bild rechts: HAFI, Elchingen
DAS DESIGN IM GRIFF
Ob Loft-Look, Landhaus oder Purismus: Bei Griffwerk
gibt es für jeden Stil den richtigen Türöffner – entwickelt
in Kooperation mit renommierten Designern und nach
hohen Qualitätsstandards produziert.
Griffwerk steht für erstklassiges Design und Komfort rund
um die Tür. Entwürfe renommierter Designer und Designagenturen
wie FRAME von Prof. Thomas Gerlach oder die
Kollektion CHARACTERS von sieger design definieren das
breite Sortiment. Dabei setzt Griffwerk auf zeitlose Entwürfe
– getreu dem Firmenmotto „Weniger ist mehr“.
Hinter Griffwerk steht ein Team aus rund 120 Mitarbeitenden,
das mit Innovationskraft und Kundenorientierung
überzeugt. Die Unternehmenskultur am Firmensitz in Blaustein
nahe Ulm ist geprägt durch flache Hierarchien und
eine offene Du-Kultur, die es jedem ermöglicht, Ideen einzubringen
und Verantwortung zu übernehmen. „Teamspirit,
Engagement und Freude am Tun sowie Begeisterung für
Interior, Design und Architektur kennzeichnen die Menschen,
die für uns arbeiten“, betont Lamparter. „Wir glauben,
dass jede:r Einzelne einen wertvollen Beitrag zu unserem
gemeinsamen Erfolg leisten kann.“
„Wir sind immer auf der Suche nach Wegen, die Tür aufzuwerten
– wir nennen es die ‚Elements of Perfection‘“, erläutert
Matthias Lamparter, Geschäftsführender Gesellschafter
bei Griffwerk. „Dabei hilft unser ganzheitlicher Blick: Wir begreifen
die Tür in ihrer Funktion und entwickeln Produkte,
die optisch und technisch begeistern.“ Ein Beispiel ist
smart2lock, eine intelligente Schließtechnik, die wartungsfrei
ohne Elektronik funktioniert. Kurz angeklickt, aktiviert
sich die im Türgriff integrierte Mechanik. Im verriegelten Zustand
lässt sich dieser dann auf beiden Seiten nicht mehr
betätigen. „Mit smart2lock haben wir eine revolutionäre
Technik geschaffen und damit neue Standards in Sachen
Optik und Sicherheit in der Branche gesetzt“.
Im Frühjahr 2025 hat Griffwerk zudem die Firma HAFI Beschläge
im benachbarten Elchingen übernommen. Sie zählen
zu einem der führenden Anbieter gewerkübergreifender
Objektbeschläge Europas und betreuen eine vielfältige
nationale sowie internationale Kundschaft aus unterschiedlichen
Branchen – ein „perfect match“ für das Portfolio
Griffwerks und in Sachen Karriereperspektiven.
Griffwerk GmbH
Lindenstraße 90
89134 Blaustein
www.griffwerk.de
40 Advertorial
ZUKUNFT
SCHNELLER DO,
WO’S INNOVATIV ISCH.
Der Alb-Donau-Kreis stellt die Weichen auf Zukunft – mit
flächendeckendem Glasfaserausbau, LoRaWAN und dem
Einsatz von künstlicher Intelligenz. Das Landratsamt treibt
auch die nachhaltige Entwicklung des Kreises weiter voran,
beispielsweise beim Ausbau erneuerbarer Energien, mit
Wasserstoff-Projekten, einer Nachhaltigkeitsstrategie und
einem Bioökonomiekonzept. So macht sich der Landkreis
fit für die Welt von morgen.
41
Alb-Donau.Business ̶ Digitalisierungszentrum
DIGITALISIERUNG, DIE WIRKT –
GANZ NAH DRAN AM MITTELSTAND
Von ersten Impulsen bis zur konkreten Umsetzung: Das
Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach |
Neu-Ulm macht Digitalisierung erlebbar und umsetzbar.
Mit Beratung, Workshops, innovativen Tools und
einem starken Netzwerk.
Digitale Transformation ist mehr als ein Schlagwort – sie
ist Herausforderung und Chance zugleich. Gerade kleine
und mittlere Unternehmen in der Region stehen zunehmend
unter Druck, digitale Technologien sinnvoll und effizient
zu nutzen. Doch wo anfangen? Das Digitalisierungszentrum
Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm, kurz DZ,
zeigt, wie es geht.
Innovativ. Inspirierend. Umsetzungsstark.
■ Das Team des Digitalisierungszentrums unterstützt
bei allen Fragen rund um die Digitalisierung
Wie bringt man kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
in Zeiten rasanter Digitalisierung auf Augenhöhe mit den
Großen? Wie lassen sich Innovationspotenziale nutzen,
ohne gleich große Budgets zu investieren? Die Antwort
liefert das DZ. Seit 2019 begleitet es Unternehmen mit
einem umfassenden Angebot – von individueller Beratung
über praxisnahe Workshops bis hin zum Test modernster
Technologien und der Entwicklung erster Prototypen. Neutral,
kompetent und kostenfrei – gefördert durch das Land
Baden-Württemberg, die IHK, Landkreise und Städte.
Mehr als nur Beratung: digitale Impulse, die bewegen
Im Digitalisierungszentrum steht nicht die Technik im
Mittelpunkt, sondern der Mensch – und seine Herausforderungen
im digitalen Alltag. Deshalb bietet das DZ weit
mehr als klassische Fachberatung. Ob digitale Sichtbarkeit,
KI-Lösungen oder die Entwicklung digitaler Services – die
Experten erarbeiten gemeinsam mit den Unternehmen
konkrete, realisierbare Strategien. Ein Beispiel: Nach einer
Erstberatung durch das DZ erkannte ein mittelständisches
Unternehmen, dass es mit Kurzvideos auf Social Media
nicht nur Reichweite, sondern auch Fachkräfte gewinnen
kann. Seitdem produziert es regelmäßig Inhalte, die seine
Zielgruppe erreichen.
Prototypen und Experimentierräume
Digitale Transformation braucht Raum zum Ausprobieren.
Das DZ bietet Unternehmen genau diesen Raum: Ob aus
Ulm, Laupheim, Ehingen, Riedlingen oder Amstetten – alle
Betriebe sind herzlich eingeladen, mit moderner Technik zu
experimentieren und diese vor einer Investition zu testen.
Fachberater stehen unterstützend zur Seite und begleiten
42
■ Ein Instrumentenbauer integrierte mit Unterstützung
des Digitalisierungszentrums AirTags in Musikinstrumente
■ Mithilfe des Digitalisierungszentrums können Unternehmen
Ersatzteile im 3D-Druckverfahren herstellen
die Einführung neuer Technologien. In diesem Rahmen entwickelte
zum Beispiel ein Instrumentenbauer einen 3Dgedruckten
Prototyp zur Integration von AirTags in Musikinstrumente
– mittlerweile ein marktreifes Produkt.
Workshops und Webinare:
Ob Grundlagen in SEO und Content-Marketing, erste Schritte
mit KI-Tools wie ChatGPT oder Einblicke in Augmented Reality –
hier wird Wissen verständlich und praxisnah vermittelt.
Stammtische und Austauschformate:
Der persönliche Dialog steht im Fokus. Bei Themenstammtischen
zu Data Science, KI oder neuen Technologien entstehen
neue Kooperationen und Impulse aus der Region.
Veranstaltungsformate vereinen
Wissen, Austausch und Praxis
Das DZ bietet über das Jahr hinweg ein breites Spektrum
an Veranstaltungen, das sich vom Einsteiger bis zum Digitalprofi
an unterschiedliche Zielgruppen richtet. Die Formate
sind praxisnah, dialogorientiert und flexibel wählbar. Diese
Vielfalt zeigt: Digitalisierung kann informativ, praxisbezogen
und inspirierend zugleich sein – besonders, wenn sie lokal
gedacht und umgesetzt wird.
Challenges und Planspiele:
Veranstaltungsformate wie die 3D-Druck-Challenge oder
Planspiele zur Produktionsplanung laden zum Mitmachen,
Lernen und Vernetzen ein – immer mit realem Praxisbezug.
Events und Abendformate:
Veranstaltungen wie die InnoNight, die jährlich stattfindenden
„Anwendertage Digitalisierung“ oder innovative Pitch-Abende
bringen Unternehmer, Innovationsmanager und Kreative zusammen.
Hier entstehen Ideen, Kontakte und neue Denkansätze.
43
Alb-Donau.Business ̶ Digitalisierungszentrum
Das DZ stellt Unternehmen
passende Soft- und Hardware
bereit und zeigt, wie sie digitale
Technologien nutzen können.
■ Eine Zahnarztpraxis erprobte mit dem Digitalisierungszentrum
den Einsatz von VR-Brillen zur Beruhigung der
Patienten
Hightech zum Ausprobieren
Investitionen in digitale Technologien sind oft kostspielig
und riskant. Das DZ schafft Abhilfe: Unternehmen können
verschiedenste Hardware und Software testen – von VR-
Brillen über 3D-Drucker bis hin zu Sensorik, Drohnen, KI-
Rechnern oder Gimbals, also Stabilisierungssysteme für
die Videoproduktion. So testete etwa eine Zahnarztpraxis
den Einsatz von VR-Brillen, um Patienten während der Behandlung
zu beruhigen. Das Feedback war so positiv, dass
die Brillen heute zum Praxisalltag gehören.
Inspiration auf Bestellung: Speaker für Events
Digitale Transformation braucht Begeisterung. Das DZ
stellt Speaker für interne oder öffentliche Veranstaltungen.
Ob zu Themen wie KI, Metaverse, Onlinemarketing oder
Internet der Dinge – die Impulse des DZ sorgen für Denkanstöße,
Diskussionen und konkrete Ideen.
44
InnoTeamDay: das digitale Teamevent
für Unternehmen
Der InnoTeamDay ist das modulare Teamevent für Unternehmen,
bei dem nicht nur gesprochen, sondern ausprobiert
wird. An diesem individuell gestaltbaren Tag erleben
Mitarbeiter digitale Technologien hautnah. Die Inhalte
lassen sich aus verschiedenen Fachbereichen und mit
vielfältigen Elementen kombinieren – dazu gehören zum
Beispiel:
• Prompt Battle mit künstlicher Intelligenz
• Keep Talking: Teamwork in der Virtual Reality
• Content King: Social Media kreativ erleben
• Sensorbau: Einstieg ins Internet of Things
• 3D-Druck-Quiz: von Materialien zu Anwendungen
• Mini-Drohne fliegen: Technik und Spiel vereint
• und vieles mehr
Digitalcheck:
Standortbestimmung
für Unternehmen
Mit dem kostenfreien Digitalcheck beleuchtet das
DZ zentrale Bereiche wie Strategie, IT-Infrastruktur,
Datenmanagement oder Innovationskultur. Unternehmen
erhalten eine fundierte Standortbestimmung
und konkrete Empfehlungen zur Weiterentwicklung
ihrer digitalen Kompetenzen. Der Digitalcheck
dient dabei nicht nur als Analyseinstrument,
sondern auch als Ausgangspunkt für individuelle
Digitalisierungsstrategien.
Agenturfinder: die
passende digitale Unter-
stützung aus der Region
Der Tag endet mit einer gemeinsamen Ideensammlung,
der Bewertung von Quick Wins und konkreten Ansätzen
für den Transfer ins Unternehmen. Fachberater begleiten
den Tag, geben Impulse und sorgen für Struktur. Kaffee,
Catering und Koordination sind inklusive.
Bereits zu Gast waren Azubis, Entwicklerteams, Mitarbeiter
und Führungskräfte – Firmen, die einfach einmal Lust
haben, raus aus dem Alltag zu kommen und ihren Mitarbeitern
einen kreativen, lustigen und spannenden Tag
voller neuer Eindrücke, Impulse, Erfahrungen und gemeinsamen
Erlebens zu bieten.
Manche Herausforderungen lassen sich nicht
allein bewältigen. Dafür bietet das DZ mit dem
Agenturfinder eine kostenfreie Onlineplattform,
auf der Unternehmen gezielt nach digitalen
Dienstleistern suchen können. Ob Webdesign,
App-Entwicklung, Social Media oder IT-Security –
die Plattform bringt Bedarf und Angebot zusammen
und unterstützt Unternehmen bei der Auswahl
geeigneter Partner.
Digitalmacher-Podcast:
Praxiswissen auf den
Punkt gebracht
Regionales Netzwerk, starke Partner
Das Digitalisierungszentrum wird von einem starken Verbund
getragen: Neben dem Alb-Donau-Kreis sind auch die
Landkreise Biberach und Neu-Ulm, die IHK Ulm sowie die
Städte Ulm, Biberach, Ehingen, Laupheim, Riedlingen, Neu-
Ulm und der GVV Amstetten-Lonsee beteiligt. Die Nähe
zur Hochschule Biberach ermöglicht zudem Synergien,
etwa im Bereich „Building Information Modeling“ (BIM).
Wer Digitalisierung sagt, denkt oft an internationale
Konzerne und Start-ups im Silicon Valley.
Doch wie gelingt der digitale Wandel im Mittelstand
– vor Ort, mit überschaubaren Budgets,
aber großem Veränderungsdruck? Genau hier
setzt der Podcast „Digitalmacher“ an. Monatlich
berichten Unternehmer aus der Region, wie sie
Digitalisierung konkret umsetzen. Ob digital gesteuerte
Gewächshäuser, papierlose Pflegeprozesse
oder 3D-gedruckte Bauteile im Handwerk –
der Podcast macht deutlich: Digitalisierung findet
hier und jetzt statt. Jede Folge dauert rund
15 Minuten – ideal für die Kaffeepause oder den
Arbeitsweg.
Erfolgreiche Digitalisierung ist kein Sololauf. Sie braucht
Impulse, Austausch und Mut zur Umsetzung. Hier setzt das
Digitalisierungszentrum an: Es vernetzt, motiviert, begleitet
– und macht Innovation für KMU konkret erlebbar.
45
Alb-Donau.Business ̶ LoRaWAN und 5G
LORAWAN: DAS FUNKNETZ,
DAS DEN ALB-DONAU-KREIS
SMARTER MACHT
Vom Parkplatzsensor bis zum Gewächshaushelfer –
LoRaWAN bringt frischen Schwung in den Alb-Donau-
Kreis. Die innovative Funktechnologie überträgt Daten
über große Entfernungen, energieeffizient und flexibel.
Und das Beste: Die Infrastruktur ist bereits vorhanden.
Mit über 21 installierten Gateways steht im Kreisgebiet ein
nahezu flächendeckendes LoRaWAN-Netz bereit. Unternehmen
können diese Technik nutzen, um Prozesse zu
automatisieren, Ressourcen zu sparen und Kosten zu senken
– ob in Landwirtschaft, Gebäudetechnik oder Logistik.
■ Mehr als 21 Gateways im Kreisgebiet bilden
ein fast flächendeckendes LoRaWAN-Netz
So funktioniert’s:
Beratung für Unternehmen
Kleine Sensoren, die bereits ab rund 20 Euro erhältlich sind,
erfassen Messwerte wie Temperatur, Füllstände oder GPS-
Positionen. Diese Daten werden drahtlos an ein Gateway
gesendet und stehen für Auswertungen, Alarme oder automatisierte
Abläufe bereit. Ein Beispiel: Ein Sensor im Gewächshaus
meldet dem Gärtner, wenn gegossen werden
muss – das spart Zeit, Wasser und Energie.
Das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach |
Neu-Ulm begleitet Unternehmen mit Beratungen, Workshops
und Pilotprojekten rund um LoRaWAN. Zusätzlich
hat das Digitalisierungszentrum aktuell bereits sechs
eigene Gateways in der Region installiert. Diese frei zugängliche
Infrastruktur steht Unternehmen kostenlos zur
Verfügung.
Was ist LoRaWAN?
LoRaWAN steht für Long Range
Wide Area Network. Diese Funktechnik
ermöglicht die Übertragung
kleiner Datenmengen über große
Entfernungen – mit sehr geringem
Stromverbrauch. Ideal für Sensoren,
die zum Beispiel Luftqualität, Bodenfeuchte
oder den Standort eines
Fahrzeugs überwachen.
46
5G IM ALB-DONAU-
KREIS: DER AUSBAU
SCHREITET VORAN
Seit 2020 treibt der Alb-Donau-Kreis den Ausbau eines
leistungsfähigen 5G-Netzes konsequent voran. Ziel ist
es, die bestehende Mobilfunkinfrastruktur zu modernisieren
und eine möglichst flächendeckende 5G-Versorgung
sicherzustellen.
5G, die fünfte Mobilfunkgeneration, ermöglicht deutlich
höhere Datenübertragungsraten. So werden Anwendungen
wie autonomes Fahren, der Einsatz von Robotern in
der Medizin oder das Streamen hochauflösender Inhalte
unterwegs erst realisierbar. Gleichzeitig können wesentlich
mehr Endgeräte pro Fläche zuverlässig angebunden werden
– ideal für kommunizierende Maschinen in der Industrie
oder Smarthome-Anwendungen im privaten Bereich.
Ausbau weiter zu beschleunigen, schloss sich der Landkreis
2021 mit Netze BW zusammen.
Netze BW forciert den Aufbau passiver Infrastrukturen für
den Mobilfunk wie Masten und Standorte. Diese werden
anschließend Mobilfunkanbietern wie Vodafone zur Verfügung
gestellt, die dort ihre aktive Technik installieren. In
Zusammenarbeit mit der Netze BW erfolgte 2023 die Umsetzung
von insgesamt acht neuen Mobilfunkstandorten.
Der Alb-Donau-Kreis und die privaten Provider arbeiten
eng zusammen, um Mobilfunklöcher zu schließen und die
Qualität zu verbessern. 2025 sind weitere Mobilfunk-Bauprojekte
geplant. Darüber hinaus wird das 5G-Netz weiter
ausgebaut und verbessert.
Alb-Donau-Kreis schließt „weiße Flecken“
Der Alb-Donau-Kreis hat schon früh auf den neuen Standard
gesetzt: Vodafone nahm 2020 mit Blaustein und
Heroldstatt die ersten 5G-Stationen im Alb-Donau-Kreis
in Betrieb, es folgten Dornstadt und Rottenacker. Um den
■ Obermarchtal ist Teil des bundesweiten 450-Megahertz-Funknetzes
und einer von acht Standorten im Alb-Donau-Kreis
Sicherheit für kritische Infrastrukturen:
das 450-MHz-Funknetz
Parallel zu 5G wird ein zweites, besonders krisensicheres
Netz aufgebaut: das 450-MHz-Funknetz. Es dient der digitalen
Kommunikation kritischer Infrastrukturen – etwa in
der Strom- und Wasserversorgung oder im ÖPNV. Besonders
im Katastrophenfall ist es entscheidend: Selbst bei längerem
Stromausfall kann das Netz mindestens 72 Stunden
weiterbetrieben werden.
Das 450-MHz-Funknetz nimmt einen relativ kleinen Bereich
im niedrigen Frequenzspektrum ein. Es werden nur
geringe, aber entscheidende Datenmengen – vor allem
in Notfallsituationen – übertragen.
Den Aufbau des bundesweiten Netzes verantwortet 450-
connect, ein Joint Venture der Energie- und Wasserwirtschaft.
Für Baden-Württemberg sind rund 195 Funkstandorte
geplant, acht davon im Alb-Donau-Kreis. Praktisch:
Diese Standorte können auch für den Mobilfunk genutzt
werden – ein willkommener Synergieeffekt.
47
Alb-Donau.Business
48
̶ Handel & Dienstleistung
Mitarbeitende:
15
Gründungsjahr:
2014
Betriebszugehörigkeit
∅ 8 Jahre
Kommune:
Langenau
■ Im firmeneigenen Kieswerk produziert recycling plus
auch Rohstoffe für die Bauwirtschaft
DOPPELTES KNOW-HOW
FÜR MODERNES RECYCLING
recycling plus GmbH, der Spezialist für fachgerechte
Entsorgung und Wiederaufbereitung von Baustoffen,
leistet als Team seinen Beitrag zu Klimaschutz und
Bauwende.
Bekanntermaßen sind die Ressourcen, aus denen Baustoffe
gewonnen werden, endlich. Das weiß auch Markus Jung.
Gemeinsam mit seinem Team von 15 Mitarbeitern und Mitar-
beiterinnen führt der Bauingenieur nun schon mehr als
zehn Jahre die Recycling Plus GmbH. Von Anfang an war
der Wunsch der, aus mineralischen Abfällen wieder neue
Stoffkreisläufe zu bilden, um so das eigene vorhandene
Rohstoffvorkommen zu schonen. Unter Einsatz neuester
Maschinentechnik ist es möglich, aus Abfallströmen wieder
neue Einsatzstoffe für die Bauindustrie zu gewinnen.
Das Firmenmotto? Neues aus alten Lasten. „Im Idealfall soll
so wenig wie möglich auf Deponien landen“, erklärt Geschäftsführer
Jung. Recycling Plus stellt die fachgerechte
Entsorgung von Bauschutt, kontaminierten Böden und
Abbruchmassen, Asphalt oder bituminösen Dachbahnen
sicher. Auch Altschotter, Gipsabfälle, Schlämme aus Öl-
und Sandfängen, Asche aus Biomassefeuerung sowie
Abfälle auf Zementbasis und weitere mineralische Abfälle
werden von Recycling Plus kompetent entsorgt.
Hierfür entwickelt das Unternehmen aus Langenau individuelle
Entsorgungskonzepte, deren Nachfrage bundesweit
reicht. Recycling Plus ist in zehn von 16 Bundesländern aktiv.
Mit eigenem Kieswerk in Sachsen-Anhalt ist der DEKRAzertifizierte
Entsorgungsfachbetrieb auch als Rohstoffproduzent
für die Bauwirtschaft unterwegs. „Wir liefern
aufbereitete Baustoffe und Böden auch direkt an Baustellen“,
sagt Jung und geht ins Detail: „Sand, Ton, Kies,
Humus, Jura, Muschelkalk, Granit, Basalt und RC-Baustoffe.“
Mittels innovativer Recyclingmöglichkeiten gewinnt das
Unternehmen bedeutsame Sekundärstoffe für die Bauwirtschaft
zurück, wie beispielsweise Zuschlagstoffe für die
Betonindustrie. „Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag,
Transportwege und damit einhergehende Kosten zu reduzieren“,
führt Jung aus. Ein Grund mehr also für Recycling
Plus sich in diversen Verbänden zu engagieren, um das
Potenzial der Baustoffaufbereitung künftig noch weiter
auszuschöpfen und die Bauwende mit voranzutreiben.
recycling plus GmbH
Kiesgräble 16
89129 Langenau
www.recycling-plus.de
Advertorial
49
Alb-Donau.Business ̶ Breitbandausbau
Standortfaktor „Schnelles Internet“
BREITBAND: MIT
HOCHGESCHWINDIGKEIT
IN DIE ZUKUNFT
Seit Jahren schreitet der Ausbau von schnellem Internet
im Alb-Donau-Kreis zügig voran. Landkreis und
Kommunen haben bereits dafür gesorgt, dass ein großer
Teil des Glasfasernetzes verlegt ist.
Vom schnellen Internet hängt die Wettbewerbsfähigkeit
einer Region entscheidend ab. Denn mit fortschreitender
Digitalisierung werden größere Datendurchsätze benötigt,
um effizienter zu werden und wirtschaftlich weiterhin ganz
vorn mitspielen zu können. Höhere Bandbreiten verbessern
die Wettbewerbschancen für Unternehmen sowie Bil-
dungseinrichtungen und die Lebensqualität im privaten
Bereich. Daher treibt das Landratsamt Alb-Donau-Kreis
den Breitbandausbau seit Jahren mit Hochdruck voran.
Die Verlegung des Glasfasernetzes bis in den Ort hinein
(FTTC) oder sogar bis in jedes Gebäude (FTTB) geht in den
Kommunen des Alb-Donau-Kreises zügig voran.
Ein Breitbandausbau mit Glasfaserkabel ermöglicht Datenübertragungsraten,
die die Leistungsfähigkeit von älteren
Techniken – wie der Übertragung über Kupferleitungen –
um ein Vielfaches übersteigt. Schnelles Internet ist schon
jetzt ein wesentlicher Standortfaktor. Ein Glasfaseranschluss
wird künftig selbstverständlich sein. Bis Ende des Jahrzehnts
sollen für alle bebauten Gebiete im Alb-Donau-
Kreis gigabitfähige Anschlüsse zur Verfügung stehen. Das
kreisweite Backbonenetz bindet die Städte und Gemeinden
mit Glasfaser an und ist die Verbindung an die überregionalen
Verteilnetze. Der Ausbau des rund 650 Kilometer
langen Backbonenetzes im Alb-Donau-Kreis ist
im Grundsatz abgeschlossen. Lediglich einzelne wenige
Trassen befinden sich noch im Ausbau – sie werden im
Rahmen von weiteren Ausbaumaßnahmen fertiggestellt
und in Betrieb genommen.
Im Fokus: flächendeckende Versorgung
Da der Breitbandausbau im Alb-Donau-Kreis ein Topthema
der Kreisentwicklungspolitik ist, wird dieses gemeinsam
mit den Städten und Gemeinden flächendeckend seit 2009
verfolgt. Für Landrat Heiner Scheffold sind sind der Breitband-Ausbau
und die Digitalisierung Chefsache: „Bund
■ Spatenstich zum Breitbandausbau der
OEW Breitband GmbH im Alb-Donau-Kreis
■ Seit Dezember 2023 gibt es auch in
Ehingen-Rißtissen Highspeed-Internet
50
Wenn die Umsetzung wie geplant
weiterläuft, werden wir in den nächsten
Jahren bereits gigabitfähig sein, dank der
engen Zusammenarbeit von OEW Breitband
GmbH, Kommunen und Landkreis.
■ Der Alb-Donau-Kreis treibt den Breitbandausbau
seit Jahren mit Hochdruck voran
und Land haben rund 600 Millionen Euro für den Ausbau
der Breitbandnetze im Alb-Donau-Kreis bewilligt. Wenn
die Umsetzung wie geplant weiterläuft, werden wir in den
nächsten Jahren bereits gigabitfähig sein – dank der
Kommunen und der OEW Breitband GmbH.“
Gemeinsam stark für den Breitbandausbau
Beim Breitbandausbau wurden die Kommunen zunächst
von Komm.Pakt.Net, dem größten Verbund zum kommunalen
Breitbandausbau in Europa, unterstützt. Mittlerweile
ist Komm.Pakt.Net in die OEW Breitband GmbH integriert.
Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit
wird im gesamten Kreis ein rund 650 Kilometer langer
Backbone als Verbindung der einzelnen Orte realisiert. Bis
Mitte 2025 waren davon bereits 560 Kilometer in Betrieb
und 639 Kilometer Trassen gezogen. Die Zahl der fertiggestellten
und an den Netzbetreiber NetCom BW übergebenen
kommunalen Trassen steigt kontinuierlich. Ergänzend
zum Ausbau der Kommunen unterstützt die OEW
Breitband GmbH den Breitbandausbau in der Fläche. Die
Zusammenarbeit von Landkreis, den Kommunen und der
OEW Breitband GmbH beschleunigt den Breitbandausbau
im Alb-Donau-Kreis erheblich.
Landes Baden-Württemberg. Rund 558 Millionen Euro
wurden im Rahmen der sogenannten „Weiße-Flecken-
Förderung“ und „Graue-Flecken-Förderung“ von Bund und
Land bewilligt. Die „Weiße-Flecken-Förderung“ gilt für Gebiete,
in denen weniger als dreißig Megabit pro Sekunde
im Download verfügbar sind, während die „Graue-Flecken-
Förderung“ Regionen mit weniger als einhundert Megabit
pro Sekunde im Download unterstützt. Das Land Baden-
Württemberg stellte für den Backbone-, FTTC- und vereinzelt
auch FTTB-Ausbau bereits eine Förderung in Höhe
von knapp 40 Millionen Euro für 190 Projekte zur Verfügung.
Der Ausbau der „weißen Flecken“ ist in 32 Kommunen
geplant und befindet sich aktuell vielerorts in der
Umsetzung. In mehreren Gemeinden konnten die errichteten
Netze bereits ganz oder teilweise in Betrieb
genommen werden. Geplant ist, dass rund 7.000 Haushalte,
Unternehmen und Behörden über den Ausbau der
„Weiße-Flecken-Förderung“ einen Glasfaserhausanschluss
erhalten.
Auch die OEW Breitband GmbH hat mit der Umsetzung
der Projekte zum Ausbau der „grauen Flecken“ begonnen.
In den nächsten Jahren werden rund 28.000 Glasfaserhausanschlüsse
landkreisweit realisiert.
Finanziell unterstützt werden die Kommunen und die OEW
Breitband GmbH mit Fördergeldern des Bundes und des
51
Alb-Donau.Business ̶ Handel und Dienstleistung
Mitarbeitende:
> 80
Gründungsjahr:
2021
Altersdurchschnitt:
40 Jahre
Kommune:
Ehingen
Wir möchten unseren
Mitarbeitenden Sicherheit
und Perspektive in einem
modernen und vertrauensvollen
Arbeitsumfeld bieten.
Gemeinsam gestalten wir
die Zukunft unserer Region.
■ Glasfaser, die ankommt. OEW Breitband bringt
Highspeed-Internet aufs Land.
SCHNELL. ZUKUNFTS-
STARK. DIGITAL.
Gemeinden des OEW-Verbandsgebiets konsequent voran.
So ermöglichen wir auch jenen Regionen den Anschluss
an die digitale Zukunft, um die sich sonst kaum jemand
kümmert – und machen sie: Schnell. Zukunftsstark. Digital.
Wie die OEW Breitband GmbH als regionales Unternehmen
den digitalen Wandel gestaltet.
Digitalisierung beginnt mit Infrastruktur. Was für viele
selbstverständlich ist, bleibt in ländlichen Regionen oft
Zukunftsmusik: schnelles Internet per Glasfaser. Genau
hier setzt die OEW Breitband GmbH an. Wir bringen modernste
Glasfasertechnologie in unterversorgte Städte
und Gemeinden in und um Oberschwaben. Unsere Vision:
das größte interkommunale Glasfasernetz Europas schaffen
– mit Highspeed-Internet für alle.
Um dieses Ziel zu erreichen, treiben wir den geförderten,
kommunalen Ausbau von Glasfaseranschlüssen in allen
OEW Breitband GmbH – für den digitalen Wandel in
und um Oberschwaben. Die GmbH ist ein zu 100 Prozent
kommunal getragenes Unternehmen mit klarem öffentlichen
Auftrag: die Daseinsvorsorge im digitalen Zeitalter.
Gegründet wurde die Gesellschaft im Jahr 2021 von der
OEW (Oberschwäbische Elektrizitätswerke), Komm.Pakt.
Net, der Breitbandversorgung im Landkreis Sigmaringen
GmbH & Co. KG, dem Zweckverband Breitbandversorgung
im Landkreis Ravensburg sowie dem Zweckverband Breitband
Bodenseekreis. Inzwischen ist Komm.Pakt.Net vollständig
in die Struktur der OEW Breitband GmbH eingegliedert.
Größter Anteilseigner ist die OEW Energie-Beteiligungs
GmbH.
52 Advertorial
Für viele Kommunen stellen der Verwaltungsaufwand eines
geförderten Projektes und die verbleibenden 10 Prozent
der Kosten jedoch eine große Hürde dar. Genau hier kommt
die OEW Breitband ins Spiel: Wir übernehmen den geförderten
Ausbau komplett – inklusive des kommunalen
Eigenanteils. Wir steuern Planer, beteiligte Bauunternehmen
und übernehmen die gesamte Verantwortung für
die Beschaffung der Fördermittel. Die dabei entstehende
passive Glasfaserinfrastruktur verpachten wir an Netzbetreiber,
die letztendlich die Versorgung mit schnellem Internet
für die Bürgerinnen und Bürger übernehmen.
So schaffen wir digitale Teilhabe – dort, wo sie sonst ausbleibt.
Zukunft gestalten –
mit Verantwortung und Schlagkraft.
■ Das OEW Breitband-Team gestaltet den Glasfaserausbau
in der Region mit Verantwortung und Know-how
Damit ist die OEW Breitband ein junges Unternehmen
auf einem starken Fundament: Der Zweckverband Oberschwäbische
Elektrizitätswerke (OEW) treibt bereits seit
über 100 Jahren den Ausbau kommunaler Infrastruktur
in Baden-Württemberg voran – einst mit Strom, heute im
Namen der OEW Breitband mit Glasfaser: für schnelles
Internet in der gesamten OEW-Gebietskulisse.
Die Herausforderungen mit dem schnellen Internet: Der
Ausbau leistungsfähiger Breitbandinfrastruktur ist erklärtes
Ziel auf europäischer Ebene. Doch gerade im süddeutschen,
ländlichen Raum liegt noch ein weiter Weg vor uns.
Für private Telekommunikationsunternehmen ist der flächendeckende
Ausbau oft wirtschaftlich nicht rentabel –
der Anreiz fehlt. Investiert wird nur punktuell. Die Folge:
Kommunen mit sogenanntem „Marktversagen“, in denen
die digitale Infrastruktur nicht voranschreitet.
Mit einem Fördervolumen von über 1,5 Milliarden Euro
und als größter Fördermittelnehmer Deutschlands ist
sich die OEW Breitband der Verantwortung ihres Auftrags
bewusst. Wir realisieren Infrastrukturprojekte von großer
Tragweite. Rund um den geförderten Glasfaserausbau
verstehen wir uns als Motor für die digitale Transformation
der Region – Schnell. Zukunftsstark. Digital.
Diese Aufgabe bewältigen wir mit einem starken Team:
Von Anfang 2024 bis Ende 2025 wächst die OEW Breitband
GmbH von 15 auf rund 100 Mitarbeitende an. Als Arbeitgeber
legt die OEW Breitband besonderen Wert auf
eine attraktive Arbeitsumgebung mit flexiblen Arbeitszeiten
und bietet die Möglichkeit des mobilen Arbeitens.
Neben zahlreichen Benefits und Angeboten wird das Miteinander
zum Beispiel durch Team-Events gefestigt und
großgeschrieben.
Die OEW Breitband verfolgt daher das Ziel, digitale Gleichwertigkeit
auch in diesen unterversorgten Kommunen
herzustellen. Ermöglicht wird dies durch Förderprogramme
von Bund und Ländern, die den Glasfaserausbau in Gebieten
mit Marktversagen mit bis zu 90 Prozent der Kosten
bezuschussen. So wird ein zukunftsfähiger Breitbandausbau
greifbar.
OEW Breitband GmbH
Talstraße 21
89584 Ehingen
www.oew-breitband.de
53
Alb-Donau.Business ̶ Nachhaltige Zukunft
EIN GUTER PLAN
FÜR DIE ZUKUNFT
Der Alb-Donau-Kreis ist ein starker Wirtschaftsstandort
und attraktiver Lebensraum. Damit das auch für
kommende Generationen so bleibt, hat der Landkreis
ein umfassendes Nachhaltigkeitsprogramm aufgelegt.
Der Alb-Donau-Kreis hat sich ambitionierte Ziele gesetzt:
Im Sommer 2024 verabschiedete der Kreistag eine Nachhaltigkeitsstrategie
und ein umfangreiches Programm,
das die Zukunft des Landkreises mit Weitblick und Verantwortungsbewusstsein
sichert. Die Strategie dient als
lebendiger Kompass für eine nachhaltige Entwicklung. Sie
ist ein Aufruf zum Handeln und umfasst konkrete Maßnahmen,
die darauf abzielen, den Alb-Donau-Kreis auf
allen Ebenen noch lebenswerter zu machen – von einer
sicheren Energieversorgung mit erneuerbaren Energien bis
zu einem generationengerechten Haushalt. In sechs Handlungsfeldern
setzt die Nachhaltigkeitsstrategie Schwerpunkte,
unterlegt mit konkreten operativen Zielen und
Maßnahmen. Einige Beispiele:
■ Mit dem Online-Tool „Solaratlas“ können Privatpersonen und
Unternehmen das Solarpotenzial ihrer Dach- und Freiflächen
ermitteln
Organisation und Finanzen
Nachhaltiges Handeln als Leitmotiv der Kreisverwaltung: Eine generationengerechte
Haushaltsführung ist die Basis für alle Tätigkeiten
der Verwaltung. Digitalisierung verschlankt Prozesse, sorgt für mehr
Bürgernähe und spart Verwaltungskosten.
Umwelt und Ressourcen
Intakte Naturlandschaften als Grundlage für hohe Lebensqualität: Im
Alb-Donau-Kreis haben Menschen, Tiere und Pflanzen einen guten
Platz zum Leben. Die Kreisverwaltung macht sich für gesunde Lebensgrundlagen
wie saubere Gewässer, intakte Wälder und die Vernetzung
wertvoller Biotope stark.
Klima und Energie
Emissionen senken und Energiewende beschleunigen: Die Kreisverwaltung
hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 in den Bereichen Fuhrpark,
Liegenschaften und Beschaffung treibhausgasneutral zu sein.
Die Energiewende wird durch den Ausbau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen
vorangetrieben.
Wirtschaft und Tourismus
Innovationen für einen zukunftssicheren Wirtschaftsstandort: Im Landkreis
gehen Tradition und Fortschritt Hand in Hand. Ein beschleunigter
Breitbandausbau, ein kreisweites Bioökonomiekonzept und die
Förderung des nachhaltigen Tourismus machen den Standort fit für
die Zukunft.
54
Energieautarkie:
Der Landkreis macht sich unabhängig
Die Energieversorgung der Zukunft ist erneuerbar, bezahlbar
und sicher. Der Alb-Donau-Kreis hat sich zum Ziel
gesetzt, energieautark zu werden. Das heißt, der gesamte
Strombedarf soll rechnerisch durch regionale, erneuerbare
Quellen gedeckt werden. Eine Potenzialanalyse von Netze
BW zeigt: Dieses Ziel ist machbar, allerdings muss bis 2040
die installierte Leistung erneuerbarer Energien im Alb-
Donau-Kreis auf das Fünffache gesteigert werden. Wichtige
Schritte sind bereits gemacht. So hilft beispielsweise das
Online-Tool „Solaratlas“ Bürgern und Unternehmen, das
Solarpotenzial ihrer Dach- und Freiflächen zu ermitteln.
Kommunen und Unternehmen finden mit der PV-Freiflächenleitlinie
Orientierungshilfe bei der Planung von geeigneten
Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Auch andere
Formen, wie beispielsweise Agri-PV, also die gleichzeitige
Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für die Nahrungsmittelproduktion
und PV-Stromerzeugung, und PV entlang
von Bahn- und Autobahntrassen, sind im Alb-Donau-
Kreis bereits in Planung.
Wasserstoff für die Energiewende
Wasserstoff als vielseitiger und klimafreundlicher Energieträger
spielt eine zukunftsträchtige Rolle. Er kann überschüssige
Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind
und Sonne speichern und flexibel und bedarfsgerecht bereitstellen.
Damit ist Wasserstoff ein unverzichtbarer Baustein
für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung.
Große Bedeutung hat dabei auch die Errichtung des
Wasserstoff-Kernnetzes. Auch der Alb-Donau-Kreis soll zukünftig
über zwei überregionale Wasserstoff-Leitungen
versorgt werden: die „Illertal-/Donau-Bodensee-Leitung“
und die „Süddeutsche Erdgasleitung“ (SEL).
Der Landkreis hat die Bedeutung von Wasserstoff bereits
frühzeitig erkannt und engagiert sich als Mitglied bei der
Modellregion „H2-Wandel“. Im Rahmen des Projekts „H2-
EHI“ treibt der Kreis die Planungen für ein Wasserstoff-
Hub in Ehingen voran: Hier soll die gesamte Wertschöpfungskette
– von der Erzeugung über Speicherung bis zur
Nutzung – abgebildet werden. Damit wird nicht nur der
lokale Energiebedarf gedeckt, sondern auch die regionale
Wirtschaft gestärkt.
Vernetzte Mobilität
Sicherheit und Verlässlichkeit auf allen Wegen: Eine alltagstaugliche
Mobilität ist elementar im Berufs- und Privatleben. Der Alb-Donau-
Kreis arbeitet an der kontinuierlichen Verbesserung von Mobilitätsangeboten,
beispielsweise durch einen gut durchdachten Nahverkehrsplan
und den Ausbau von Radwegen.
Zukunftsfähige Gesellschaft
Bildung und Gesundheit für alle: Der Landkreis zeichnet sich
durch eine moderne Gesundheitsversorgung und vielfältige
Bildungslandschaft aus. Um diesen hohen Standard zu sichern,
investiert die Verwaltung in Schulgebäude und deren digitale
Ausstattung sowie in die Klinikstandorte Ehingen, Blaubeuren
und Laichingen.
HANDLUNGSFELDER
55
Alb-Donau.Business ̶ Nachhaltige Zukunft
■ Der Landkreis möchte verfügbare Biomassen aus Land- und Forstwirtschaft erfassen –
als Grundlage für gezielte Bioökonomie-Maßnahmen
Bioökonomie – Wirtschaftsweise der Zukunft
Die Bioökonomie ist eine kreislaufbasierte Wirtschaftsform,
die fossile Rohstoffe vermeidet und natürliche Ressourcen
wie die Biomasse von Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen
nutzt. Bioökonomische Ansätze sind oft dezentral und
lokal verankert. So werden neue Wertschöpfungsketten,
Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten gerade
auch in ländlichen Räumen geschaffen. Mit dem Beschluss
seines Bioökonomiekonzeptes im Jahr 2024 ist der Alb-
Donau-Kreis einer der ersten Landkreise in Deutschland,
der eine Strategie zur Umsetzung von Bioökonomie auf
lokaler Ebene vorantreibt. Anfang 2025 erhielt der Alb-
Donau-Kreis eine umfassende Förderzusage, welche die
Umsetzung der Maßnahmen des Bioökonomiekonzepts
unterstützt.
So plant der Landkreis unter dem Titel „Bioökonomie zwischen
Alb und Donau“ (kurz: BÖKADO) ein Projekt, das die
sogenannte Stoffstromanalyse in den Mittelpunkt stellt.
Ziel ist es, eine umfassende Übersicht über verfügbare Biomassen
aus Land- und Forstwirtschaft zu erstellen. Diese
Analyse bildet die Grundlage für konkrete Projekte mit
Fokus auf die Land- und Forstwirtschaft. Hierzu gehören
insbesondere die Weiterentwicklung von Biogasanlagen,
die hochwertige Holznutzung sowie der Einsatz von Pflanzenkohle
und Pyrolyseverfahren.
Energie aus Abfall:
das Müllheizkraftwerk Ulm-Donautal
Seit 1997 sorgt das Müllheizkraftwerk Ulm-Donautal (MHKW)
für eine sichere und möglichst umweltschonende Abfallentsorgung
und zugleich für eine CO₂-sparende Energiegewinnung.
Etwa 50 Prozent der brennbaren Bestandteile
im Restmüll stammen aus organischem Material. Diese
sogenannten biogenen Anteile gelten als erneuerbare
Energiequelle. Anders als Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen
leisten die Müllverbrennung und Energieerzeugung
aus Restmüll also einen aktiven Beitrag zur CO₂-
Einsparung.
Im Jahr 2024 wurden rund 164.000 Tonnen Abfall aus dem
Alb-Donau-Kreis und mehreren benachbarten Stadt- und
56
Landkreisen verarbeitet. Der Müll wird zunächst von Entsorgungsunternehmen
gesammelt und zu dem MHKW
transportiert. Dort wird er zur Verbrennung in Bunker entladen
und anschließend für eine optimale Brennbarkeit gut
gemischt. Die bei der Verbrennung entstandene Wärme
wird schließlich in Strom und Fernwärme umgewandelt.
Das MHKW zählt zu den größten Energieerzeugern der
Region Ulm. Sein Versorgungsgebiet deckt etwa 25 Prozent
des Ulmer Fernwärmebedarfs und rund 30 Prozent
des Strombedarfs der Ulmer Privathaushalte ab. Seit der
Inbetriebnahme des MHKW wurden am Standort Ulm-
Donautal pro Jahr rund 14.000 Tonnen CO 2
eingespart.
Allein durch die Verwertung der Verbrennungsenergie
werden fossile Brennstoffe im Umfang von etwa 40.000
Tonnen Heizöl eingespart – das entspricht rund 1.000 voll
beladenen Tanklastwagen pro Jahr.
Das große Einzugsgebiet des Müllheizkraftwerks
deckt rund 25 Prozent des
Ulmer Fernwärmebedarfs sowie rund
30 Prozent des Strombedarfs der
Ulmer Privathaushalte ab.
■ Die bei der Verbrennung entstandene Wärme aus dem Brennstoff
Müll wird zur Strom- und Fernwärmeerzeugung genutzt
57
Alb-Donau.Business ̶ STADTRADELN
AB AUFS RAD:
STADTRADELN 2025
Auch 2025 engagierten sich wieder zahlreiche Menschen
im Rahmen der Aktion „STADTRADELN – Radeln
für ein gutes Klima“ für mehr Klimaschutz, Bewegung
im Alltag und nachhaltige Mobilität.
Vom 22. Juni bis 12. Juli 2025 wurde im Alb-Donau-Kreis
wieder kräftig in die Pedale getreten. Die Idee hinter der
bundesweiten Aktion: Drei Wochen lang sollen (angehende)
Fahrradfahrer möglichst viele Alltagswege klimafreundlich
mit dem Fahrrad zurücklegen, egal ob mit klassischem
Rad oder Pedelec (bis 25 Kilometer pro Stunde). Jeder Kilometer
zählt – besonders, wenn man die Strecke ansonsten
mit dem Auto zurückgelegt hätte.
Wie gut der Wettbewerb im Alb-Donau-Kreis ankommt,
zeigte sich bereits zum vierten Mal in Folge: Knapp
3.000 Teilnehmende legten gemeinsam 757.698 Kilometer
zurück und sparten dabei 124 Tonnen CO₂ ein – eine deutliche
Steigerung gegenüber den Vorjahren. Im bundesweiten
Vergleich erreichte der Alb-Donau-Kreis Platz 79
unter allen 2.998 teilnehmenden Kommunen.
Mit ihrer Teilnahme am STADTRADELN tragen die Teilnehmenden
zu geringerer Verkehrsbelastung, weniger Abgasen
und weniger Lärm bei und leisten einen aktiven Beitrag
zur eigenen Gesundheit. Gleichzeitig stärkt die Aktion das
Gemeinschaftsgefühl und fördert das Bewusstsein für eine
nachhaltige Mobilität.
Inklusive Radtour: Handbike-Sport unterstützen
Ein besonderes Highlight abseits des STADTRADELN fand
am 24. August 2025 statt: die inklusive Radtour, die bereits
zum dritten Mal veranstaltet und vom Sanitätshaus
Häussler in Kooperation mit den Gemeinden Oberstadion
und Rottenacker sowie dem Landratsamt Alb-Donau-Kreis
organisiert wurde. Mit dem Ziel, gelebte Inklusion zu fördern
und den Handbike-Sport sichtbarer zu machen, setzte
die Veranstaltung ein Zeichen für mehr Teilhabe im Sport.
Startpunkt war die Mehrzweckhalle in Oberstadion. Die
Tour hielt zwei Rundkurse für jedermann und ein buntes
Rahmenprogramm bereit.
■ Im Juli 2025 hieß es wieder: Jeder Kilometer auf dem Sattel zählt
58
59
Alb-Donau.Business ̶ Maschinenbau
Mitarbeitende:
5.000
Gründungsjahr:
1969
Kommune:
Ehingen
Ohne Liebherr-Krane sähe
die Welt wahrscheinlich
anders aus.
■ Krane in jeder Größe. Das Liebherr-Werk Ehingen zählt weltweit
zu den führenden Herstellern von Fahrzeugkranen
VON EHINGEN HOCH
HINAUS IN DEN
WELTMARKT
Stadien, Kölner Dom, Wolkenkratzer in Dubai – was nach
Superlativen klingt, ist für den Kranbauer Liebherr aus
dem Alb-Donau-Kreis gelebte Realität und lange nicht
nur die Arbeit von Männern.
Dienstagmorgen 7.00 Uhr: Gemeinsam mit seinen Teamleitern
sitzt Abteilungsmeister Andreas Oßwald im Frühstücksraum
und bespricht die anstehenden Aufgaben für
die Mobilkran-Endmontage. Eine Männerrunde, die sich
auf den Arbeitstag vorbereitet, könnte man jetzt meinen.
Bis die Tür aufgeht und Isabell Blaser zur Gruppe hin-
zustößt. Die Teamleiterin trägt die Verantwortung für insgesamt
25 Mitarbeitende in der Vormontage der Ober-
wagen. „Große Maschinen und Technik haben mich schon
immer fasziniert“, sagt sie, weshalb sie sich nach der Mittleren
Reife im Liebherr-Werk Ehingen zur Mechatronikerin
ausbilden ließ. „Im Alltag ist man immer aufeinander angewiesen,
da spielt der Unterschied zwischen Mann und
Frau keine Rolle“, erklärt die Teamleiterin. Mit der Erfindung
des mobilen Turmdrehkrans begann nach dem
Zweiten Weltkrieg die Erfolgsgeschichte von Liebherr.
Seit 1969 existiert das Werk im Alb-Donau-Kreis bereits.
Immer wieder machen die Ehinger mit Innovationen von
sich reden. Im Jahr 1977 setzte der weltweit erste All-Terrain-
Mobilkran, der seinem Namen nach für Straßen wie auch
im Gelände geeignet ist, neue Maßstäbe. Später dann prä-
̈sentierten die schwäbischen Kranbauer aus Ehingen den
stärksten konventionellen Raupenkran mit einer Tragkraft
von 3.000 Tonnen und 245 Metern Hubhöhe. Mittlerweile
zählen zum umfassenden Portfolio auch hochmoderne
Teleskop- und Gittermastkrane auf Mobil- und Raupenfahrwerken.
60
Advertorial
■ Teamleiterin Isabell Blaser begann ihre Karriere bei Liebherr als
Mechatronikerin und hat sich zur staatlich geprüften Technikerin
weitergebildet
■ Für die Erweiterung des Miniatur Wunderlands in Hamburg wird mit
dem Liebherr-Mobilkran LTM 1750-9.1 eine 25 Meter lange Brücke für die
Verbindung zweier Gebäude in der historischen Speicherstadt eingesetzt
Ohne Liebherr-Krane würde das eine oder andere Stadtbild
heute sicherlich etwas anders ausschauen. So montierte
und demontierte das Team bereits riesige Hängegerüste
am Kölner Dom oder war am Aufbau des weltweit
größten Riesenrads in Dubai beteiligt. Und auch die
Fertigstellung des Kreuzfahrtschiffs AIDAsol reiht sich in
die Liste renommierter Projekte ein. Damit solche gigantischen
nationalen und internationalen Leistungen gestemmt
werden können, braucht es einen hohen Anspruch
an Qualität sowie Zuverlässigkeit. Beides liegt beim Weltmarktführer
für Mobil- und Raupenkrane in den Händen
von Mitarbeitenden wie Isabell Blaser. Zusätzlich zu den
routinemäßigen Qualitätstests wird alle 14 Tage ein zufällig
ausgewählter, fertig montierter Kran einmal komplett auf
den Prüfstand gestellt. All das sei nur aufgrund eines eingespielten
Teams möglich, ist sich Isabell Blaser sicher.
Technikerin. „Ich bekam auf meinem Weg alle Unterstützung,
die ich brauchte, und zwar von der Werkbank bis
zur Führungskraft“, erklärt sie stolz.
Diesen Spirit will sie heute vor allem auch an Azubis weitergeben.
Ihrer Meinung nach gehöre dies zur Kultur von
Liebherr. Kein Wunder also, dass das weltweit bekannte
Familienunternehmen zu den beliebtesten Arbeitgebern
der Region gehört. Das unterstreicht auch der Employer
Branding Award der Hochschule Neu-Ulm. Insgesamt
werden der hohe Qualitätsanspruch, enge Zusammenarbeit
mit Kunden sowie das einzigartige Arbeitsklima auch
in Zukunft der Maßstab dafür sein, dass Liebherr an der
Weltspitze rangiert.
Selbstverständlich gehören auch Auszubildende zum Team
von Liebherr. Und genau wie Isabell Blaser will auch der
Nachwuchs perspektivisch Karriere im Unternehmen
machen. Die Teamleiterin geht hier mit gutem Beispiel
voran: Nach der Lehre zur Mechatronikerin absolvierte sie
eine berufsbegleitende Ausbildung zur staatlich geprüften
Liebherr-Werk
Ehingen GmbH
Dr.-Hans-Liebherr-Straße 1
89584 Ehingen
www.liebherr.com
61
Alb-Donau.Business ̶ Handel und Dienstleistung
Mitarbeitende:
20
Gründungsjahr:
1899
Altersdurchschnitt:
42 Jahre
Kommune:
Laichingen
■ Unternehmenszentrale Stäudle
IT UND BÜRODESIGN
DIREKT VON DER
SCHWÄBISCHEN ALB
Stäudle sorgt seit über 125 Jahren dafür, dass im Büro
alles rund läuft – mit durchdachter IT, einzigartigem
Bürodesign und Lösungen, die einfach passen.
Seit über 125 Jahren sorgt Stäudle dafür, dass in Unternehmen
alles rund läuft. Was 1899 in einer Buchbinderei
begann, ist heute ein umfassender Service rund um IT-
Infrastruktur und Büroausstattung für moderne Arbeitswelten.
Unser Anspruch ist es, Arbeitsplätze zu schaffen, an
denen Menschen gerne, produktiv und motiviert arbeiten.
Als erfahrener IT-Dienstleister sind wir in der Region seit
Jahrzehnten bekannt und geschätzt. Unsere Kunden vertrauen
uns, wenn es um Server, Netzwerke, Sicherheitskonzepte
und IT-Support geht. Darüber hinaus gestalten wir
moderne Arbeitswelten vom Bodenbelag und der Wandgestaltung
über Lichtinstallationen bis zur Einrichtung. Wir
sind davon überzeugt, dass ein angenehmes Arbeitsumfeld
die Motivation und das Wohlbefinden der Menschen fördert
und Talente anzieht. Mit den Einrichtungsideen von Stäudle
wird Ihr Büro zum Anziehungspunkt für Ihre Mitarbeiter.
Für unsere Kunden heißt das: Ein Ansprechpartner für alles,
was den Arbeitsplatz produktiver, sicherer und angenehmer
macht. Mehr als 200 Unternehmen aus der Region
vertrauen bereits auf Stäudle. Weil wir zuhören, bevor wir
beraten. Weil wir uns persönlich ein Bild vor Ort machen,
statt standardisierte Lösungen zu verkaufen. Und weil wir
die Beziehung zu unseren Kunden ernst nehmen – mit
Handschlag, Respekt und ehrlichem Austausch.
Als Familienunternehmen aus dem Ländle haben wir über
Generationen gelernt: Nur Lösungen, die wirklich passen,
sind gute Lösungen. Wir kümmern uns darum, dass Ihre
Infrastruktur langfristig funktioniert – damit Sie sich aufs
Wesentliche konzentrieren können: Ihre Arbeit.
Wolfgang Stäudle e. K.
Carl-Benz-Straße 2
89150 Laichingen
www.staeudle.com
62
Advertorial
̶ Produktion
Mitarbeitende:
17
Gründungsjahr:
1993
Kommune:
Laichingen
■ Modernste Technologie trifft jahrzehntelange Expertise
Ebert Kunststoffbearbeitung GmbH steht für höchste
Präzision in der Verarbeitung von Kunststoffen und für
individuelle Lösungen in der Displaymanufaktur.
Biegen, Kleben, Fräsen, 3D-Druck oder Zuschnittservice,
bei Ebert treffen modernste Technologie, ein qualifiziertes
Team und jahrzehntelange Expertise aufeinander. Das
zweite Standbein ist die Displaymanufaktur, hier werden
hochklassige Lösungen auf individuelle Bedürfnisse angepasst.
DER DYNAMISCHE
PARTNER FÜR DIE
INDUSTRIE
Spezielle Einzelteile oder in Serie? Besondere Wünsche?
Kein Problem. Ebert arbeitet präzise, transparent, punktet
mit hohen Qualitätsstandards und Zuverlässigkeit. Das
hat sich bewährt, namhafte Firmen schätzen Ebert seit
Jahren als dynamischen Partner am Markt.
Die Erfolgsgeschichte begann 1993 in einer Doppelgarage.
Firmengründer Wolfgang Ebert startete damals noch als
Ein-Personen-Betrieb auf 80 Quadratmetern durch. Das
reichte bald nicht mehr aus, knapp drei Jahre später wurden
die ersten Mitarbeitenden eingestellt und der Umzug
in eine Industriehalle mit 400 Quadratmetern erforderlich.
Ab dem Jahr 2000 wurde die Fläche stetig erweitert, hinzu
kam modernes Equipment wie eine Fräsmaschine und
eine Laserschneideanlage. Heute umfasst das Firmengelände
über 2.200 Quadratmeter, und die Zeichen stehen
nach wie vor auf Wachstum.
Vor Kurzem hat ein Generationswechsel stattgefunden.
Die Firma hat sich auf allen Ebenen vergrößert, aber die
Wurzeln als Familienbetrieb nicht vergessen. Bei Ebert
weiß man: Ohne ein gutes Team geht gar nichts, deshalb
wird viel Wert auf Mitarbeiterzufriedenheit gelegt. Weitere
Boni für Arbeitnehmende: Sicherheit, gute Perspektiven
und eine stabile Grundlage fürs Arbeitsleben.
Auch offiziell: Ebert Kunststoffbearbeitung GmbH wurde
2024 als „Arbeitgeber der Zukunft“ ausgezeichnet.
Umweltschutz ist bei Ebert nicht nur ein Wort, sondern ein
wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie. 100 Prozent
des Stromverbrauchs stammen aus Ökostrom – mit einem
Anteil an selbst produziertem Strom.
Ebert Kunststoffbearbeitung GmbH
Treffensbucher Weg 13
89150 Laichingen-Machtolsheim
www.ebert-acryl.de
Advertorial
63
Alb-Donau.Business ̶ ÖPNV
ADKflex: FLEXIBEL UND
KLIMAFREUNDLICH VON
A NACH B
Im ländlichen Raum mobil sein – ganz ohne eigenes Auto?
Das geht. Der Alb-Donau-Kreis zeigt, wie Angebotslücken
im öffentlichen Nahverkehr geschlossen werden
können: mit elektrisch betriebenen Kleinbussen auf Abruf.
Parallel wird auch das Schienennetz ausgebaut.
Das Wohnen auf dem Land ist reizvoll, stellt jedoch besondere
Anforderungen an die Mobilität. Vor allem in
dünn besiedelten Regionen ist es schwierig, den ÖPNV im
Linienverkehr wirtschaftlich zu betreiben. Der eigene Pkw
ist meist die Lösung: Im Alb-Donau-Kreis besitzen 657 von
1.000 Einwohnern ein Auto. Für alle anderen bietet das
Pilotprojekt „ADKflex“ seit Juli 2022 eine nachhaltige Alternative:
Auf Bestellung bringen elektrische Kleinbusse Fahrgäste,
ob Pendler, Jugendliche oder Senioren, vor allem im
südwestlichen Kreisgebiet um Munderkingen und Ehingen
von A nach B.
„Das Angebot soll keineswegs in Konkurrenz zum Linien-
busverkehr treten, denn in den Hauptverkehrszeiten sollen
die Schülerströme und Berufstätigen selbstverständlich
nach wie vor in Bussen transportiert werden. Aber zu weni-
ger frequentierten Tageszeiten können die Kleinbusse
schnell und effektiv zur Verfügung stehen – für Einkauf
und Arztbesuch, Freizeitverkehr und Versorgungsfahrt“, so
Dr. Kathrin Schmidtke vom Amt für Verkehr und Mobilität
des Landkreises.
■ Der Fahrpreis von ADKflex entspricht dem Verbundticket DING,
auch Zeitkarten und das Deutschlandticket sind gültig
Jede Stunde kommt der Bus
Fahrplan flexibel nach Bedarf
Die Kleinbusse bedienen sechs Zonen, Start- und Zielpunkt
jeder Fahrt sind die Bahnhöfe in Ehingen oder
Munderkingen. Eine erste Auswertung zeigt: Viele nutzen
das Angebot, um Veranstaltungen in Ehingen zu besuchen
oder per Zug weiter nach Ulm zu reisen. Die E-Kleinbusse
sind barrierefrei und bieten Platz für bis zu acht Personen.
Wochentags fahren sie zwischen 5 und 24 Uhr, am
Wochenende zwischen 7 und 24 Uhr.
Das Angebot soll keineswegs in Konkurrenz
zum Linienbusverkehr treten, denn in den
Hauptverkehrszeiten sollen die Schülerströme
und Berufstätigen selbstverständlich nach wie
vor in Bussen transportiert werden.
Entscheidend ist: Die Kleinbusse fahren nur nach Bedarf.
Fahrgäste melden sich mindestens eine Stunde vor Abfahrt
über die „unser DING“-App, die Website www.ding.eu
oder telefonisch an. Grundlage für den Takt ist ein virtueller
Fahrplan, der ungefähre Fahrtzeiten angibt, aber bei
jeder Fahrt flexibel angepasst wird. Eine Software nimmt
die Fahrtwünsche auf und optimiert die Routen. Es kann
deshalb sein, dass Fahrgäste mal fünf oder acht Minuten
an der Haltestelle warten müssen. Der Anschluss an die
Bahnverbindungen in Ehingen und in Munderkingen ist
aber sichergestellt.
Für das „ADKflex“-Angebot wurden 50 zusätzliche Haltestellen
eingerichtet, sodass ein Fahrgast nicht mehr als
250 Meter bis zum nächsten Einstieg zurücklegen muss.
Der Fahrpreis entspricht dem Verbundticket DING, auch
Zeitkarten und das Deutschlandticket sind ohne Zuschlag
gültig.
64
■ Die Kleinbusse fahren nur nach Bedarf: Fahrgäste melden sich mindestens eine
Stunde vor Abfahrt über die „unser DING“-App, www.ding.eu oder telefonisch
unter 07392 900 70 26 an.
Pilotprojekt mit Perspektive
Das Pilotprojekt ist im Juli 2022 an den Start gegangen
und auf acht Jahre angelegt. Während der Laufzeit wird
der Einsatz der Kleinbusse genauestens überwacht. Wird
es ein Erfolg, soll es auf andere vergleichbare Teilregionen
des Alb-Donau-Kreises ausgeweitet werden. „Wir wünschen
uns, dass damit nicht nur eine verlässliche Mobilität für alle
Bürgerinnen und Bürger im südwestlichen Landkreis garantiert,
sondern durch den Verzicht aufs Auto auch hier
im ländlichen Raum ein Beitrag zur Verkehrswende geleistet
werden kann“, ergänzt Dr. Kathrin Schmidtke.
Schienennetz: Ausbau im Regional- und Fernverkehr
Damit die Zukunft in nachhaltige Bahnen gelenkt wird,
engagieren sich der Landkreis und seine Städte und Gemeinden
auch aktiv für den Ausbau des Schienenverkehrs.
Für deutlich schnellere Fahrtzeiten im Fernverkehr und
Regionalverkehr sorgt etwa die Neubaustrecke Ulm-Stuttgart.
Ende 2022 hat die Deutsche Bahn den Teilabschnitt
von Ulm nach Wendlingen in Betrieb genommen. Im
Rahmen von „Stuttgart 21“ wird die Strecke ab Dezember
2025 bis zum Stuttgarter Flughafen und weiter bis Stuttgart
Hauptbahnhof verlängert. Mit dem neuen Halt Merklingen
– Schwäbische Alb erhielt auch das nördliche Kreisgebiet
einen stündlich angebundenen Regionalbahnhof.
Und ein weiteres Signal für mehr Mobilität auf den Schienen
steht auf Grün: Bei der Regio-S-Bahn Donau-Iller ist ein
der S-Bahn ähnliches System mit dem Ziel eines Halbstundentakts
in der Region Ulm/Neu-Ulm im Aufbau. Ergänzend
hat sich der Containerbahnhof Ulm/Dornstadt
(DUSS-Terminal) längst zur Drehscheibe des Güterverkehrs
entwickelt – mit weiteren Ausbauschritten in Planung.
65
Alb-Donau.Business
Die Schwäbische Alb mit ihren Höhlen und Felsen,
das barocke Oberland mit Klöstern und Schlössern –
unsere vielfältige Landschaft begeistert Einheimische
wie Gäste. Gleichzeitig prägen die Menschen,
die hier leben, das Bild des Alb-Donau-Kreises: aufgeschlossen,
herzlich und bodenständig. Sie machen
unseren Landkreis so lebens- und liebenswert.
Landrat Heiner Scheffold
66
̶ Handel & Dienstleistung
Mitarbeitende:
45
Gründungsjahr:
1990
Kommune:
Erbach
■ Die Geschäftsführer Sascha Stecken und Harald Locher (v. li.)
LOCHER HAUSTECHNIK
GMBH – INNOVATIVE
LÖSUNGEN AUS EINER HAND
„Wir inspirieren einander – und wir bremsen einander auch,
wenn es sein muss. Wir denken mit, statt jedem Trend hinterherzulaufen.“
Das Ergebnis: ein Betriebsklima mit kreativen
Impulsen und Weitblick, volle Auftragsbücher – und
zufriedene Kunden seit über 30 Jahren.
Schon gewusst? Heutzutage verbringen Menschen etwa
90 Prozent ihres Lebens in Innenräumen. Die Locher
Haustechnik GmbH sorgt dafür, dass daraus echte Wohlfühlräume
werden.
Ob Badsanierung, Wärmepumpe oder moderne Lüftungssysteme
– Locher berät, plant und installiert mit Erfahrung,
Know-how und echter Leidenschaft. Das Ziel: eine persönliche
Wohlfühloase für die Kunden. Von der Ausstattung
einer neuen Küchenarmatur bis hin zur Wiederaufbereitung
von Leitungswasser, Locher hat immer den Markt
sowie technische Entwicklungen im Blick und sucht die
individuell passende Lösung – alles aus einer Hand.
Die Ressourcen des Planeten sind begrenzt und der Umgang
damit wird maßgeblichen Einfluss auf das Leben der
kommenden Jahrzehnte haben. Deshalb setzt Locher auf
energieeffiziente Technik – und fängt bei sich selbst an. Das
Unternehmen punktet mit einer CO₂-neutralen Firmenzentrale
inklusive PV-Anlage. Es bietet eine umfassende
Analyse und Beratung für Modernisierungen und unterstützt
auch beim Antrag auf Fördermöglichkeiten.
Bei Locher gilt: gemeinsam die Zukunft gestalten – ökologisch,
wirtschaftlich, nachhaltig.
Seit der Gründung 1990 durch Harald Locher ist Locher
Haustechnik von drei motivierten Angestellten auf 45 Mitarbeitende
gewachsen. 2012 wurde das Ganze zur GmbH
umstrukturiert, Sascha Stecken trat als geschäftsführender
Gesellschafter auf den Plan. Stecken und Locher ergänzen
einander hervorragend: „Das Beste aus zwei Generationen
und zwei Blickwinkeln“, bringt Stecken es auf den Punkt.
Locher Haustechnik GmbH
Oberer Luß 3
89155 Erbach
www.locher-haustechnik.de
Advertorial
67
Alb-Donau.Business ̶ Produktion
Mitarbeitende:
350
Gründungsjahr:
1963
Kommune:
Schelklingen
■ Das Firmengebäude von Lorenz GmbH & Co. KG –
fest in der Region verwurzelt
SMARTE WASSERZÄHLER –
MADE IN GERMANY
Die Lorenz GmbH & Co. KG ist ein führender Hersteller
smarter Wohnungs-, Haus- und Großwasserzähler samt
Kommunikationstechnik – und steht für Qualität, Verantwortung
und regionale Verbundenheit.
Seit der Gründung 1963 entwickelt das mittelständische
Unternehmen aus Schelklingen langlebige und zuverlässige
Produkte, die millionenfach in Haushalten in Deutschland
und Europa im Einsatz sind.
Lorenz bietet eine maßgeschneiderte Produktpalette für
Messdienste, Wasserversorger und industrielle Anwendungen
– mit Geräten, die durch präzise Messtechnik, ressourcenschonende
Produktion und intelligente Kommunikation
überzeugen. Während viele Unternehmen ihre
Produktion ins Ausland verlagerten, entschied sich Lorenz
bewusst für den Standort Deutschland – aus Überzeugung
und mit Haltung.
gagement wurde Lorenz mehrfach ausgezeichnet: Bereits
2012 wurde das Unternehmen vom Institut für Wirtschaftsethik
der Universität St. Gallen in die Werte-Allianz
„Ethics in Business“ aufgenommen – als Vorreiter für
ethisches und verantwortungsbewusstes Unternehmertum.
2020 erhielt Lorenz den renommierten „Innovationspreis
für Klima und Umwelt“ für sein firmeneigenes Kreislaufwirtschaftskonzept
– eine der bedeutendsten Auszeichnungen
für nachhaltige Unternehmensführung in
Deutschland.
Geschäftsführer Wilhelm Mauß bringt es auf den Punkt:
„Wir leben Nachhaltigkeit – und wir bei Lorenz machen
vor, dass es geht.“
Nachhaltigkeit ist bei Lorenz kein Trend, sondern gelebte
Praxis. Das Unternehmen nutzt CO₂-neutrale Wärme aus
einer benachbarten Biogasanlage, setzt auf Kreislaufwirtschaft
und produziert ressourcenschonend. Für dieses En-
Lorenz GmbH & Co. KG
Burgweg 3
89601 Schelkingen
www.lorenz-meters.de
68 Advertorial
LEBEN
SCHNELLER DO,
WO’S SCHEE ISCH.
Eingebettet zwischen Schwäbischer Alb, Donau und Iller
liegt der Alb-Donau-Kreis in abwechslungsreicher Naturlandschaft.
Er begeistert mit hohem Freizeitwert, Lebensqualität
und Geselligkeit. Hier kann man abtauchen, ankommen,
entschleunigen, feiern – und das Leben spüren.
Ein Paradies für Outdoorfreunde, Kulturliebhaber und Genießer.
69
Alb-Donau.Business ̶ Outdoorparadies Alb-Donau-Kreis
Wandern auf den
Eiszeitpfaden
Der Alb-Donau-Kreis mit seinen geologischen
Besonderheiten ist ein echtes
Mekka für Wanderfreunde. Zu den
beliebtesten Tages- und Halbtagestouren
zählen die 20 Eiszeitpfade,
Rundwanderwege zwischen sechs
und 14 Kilometern Länge. Einige dieser
Wege sind als Qualitätsweg ausgezeichnet.
Hier streifen Wanderer durch
geschwungene Flusstäler, dichte Wälder
und über Höhenzüge und erleben
die von der Eiszeit geprägte Landschaft
mit ihren mystisch anmutenden
Höhlen, Felsen und Quellen.
■ Die Schertelshöhle auf der Schwäbischen Alb bei Westerheim
■ Die Sirgensteinhöhle im Achtal
Mehrere Tage
unterwegs
Ein besonderes Wandererlebnis bieten
Mehrtagestouren. Gleich sechs
von ihnen führen durch das Kreisgebiet:
der als Qualitätswanderweg ausgezeichnete
Besinnungsweg Ehinger
Alb, der Martinusweg, der Lonetalwanderweg,
ein Teil des Jakobswegs
und der Oberschwäbische Pilgerweg.
Einen ganz besonderen Genuss versprechen
die Mehrtagestouren der
Reihe „WanderMahl!“. Sie verbinden
Wandern, Kulinarik sowie Geschichte
und führen zu den Biosphärengastgebern
entlang der Strecke, die Wanderer
zur stärkenden Einkehr oder
Übernachtung einladen.
70
Radfahren für alle – von
gemütlich bis sportlich
Radbegeisterte finden in der Region ein dichtes Wegenetz mit Touren
aller Schwierigkeitsgrade. Perfekt für E-Bikes und Tagesausflüge eignen
sich die Erlebnisrouten: 14 Rundtouren von 40 bis 75 Kilometern Länge
führen zu den Highlights der Schwäbischen Alb, der Donau und des
Biosphärengebiets. Wer kein eigenes E-Bike mitbringt, kann sich vor
Ort eines ausleihen. Ladestationen in den Gemeinden oder örtlichen
Gastronomien und Radservice-Stationen sorgen dafür, dass auch unterwegs
alles rund läuft. Praktisch: Von Mai bis Oktober verkehren an
Sonn- und Feiertagen Rad- und Wanderbusse sowie Bahnen und
bringen Aktivurlauber bequem zu den Ausflugszielen und zurück.
Ausgezeichnete
Radreisen
Einige Fernradwege führen mitten
durch den Alb-Donau-Kreis: Zu den
Highlights zählen der 4-Sterne-zerti-
fizierte Albtäler-Radweg, der Iller-Rad-
weg von Oberstdorf nach Ulm, der
klassische Donau-Radweg sowie der
300 Kilometer lange DonauTäler-
Radweg. Interessant für Wochenend-
touristen sind auch der idyllische
Württemberger Tälerradweg oder die
zweitägige Berg Bier-Tour, die unter
anderem zu Sehenswürdigkeiten wie
Kloster Untermarchtal, Hohle Fels im
Achtal oder dem Blautopf in Blau-
beuren führt und zahlreiche Einkehr-
möglichkeiten bietet. Entlang der
Radwege finden sich viele Hotels und
Gasthöfe, die speziell auf die Bedürfnisse
von Radfahrern eingestellt sind.
ECHT BEWEGEND:
OUTDOORPARADIES
ALB-DONAU-KREIS
Die Alb und das Donautal laden mit ausgezeichneten
Wander- und Radwegen zu sportlichen Naturerlebnissen
ein. Auch Kletterfreunde kommen auf ihre Kosten.
71
Alb-Donau.Business ̶ Outdoorparadies Alb-Donau-Kreis
Rennradtouren und
Mountainbike-Trails
Sportlich Ambitionierte kommen auf
neun Rennradstrecken zwischen 50
und 170 Kilometer Länge auf ihre Kosten.
Die abwechslungsreichen Strecken
führen durch atemberaubende
Landschaften.
Auch für Mountainbiker gibt es mehrere
Trails. Empfehlenswert sind hier
etwa die fünf Kilometer lange Mountainbike-Strecke
im Naherholungsgebiet
Westerlau bei Laichingen oder
der 800 Meter lange Trail bei Blaustein
mit neun Sprüngen und zahlreichen
Steilkurven.
Paradies
für Kletterer
Der größte Kletterwald Baden-Württembergs
liegt in einem malerischen
Buchenwald bei Laichingen und bietet
auf 28.000 Quadratmetern Familien
und Teams verschiedene Parcours
unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.
Wer lieber direkt am Fels
klettert, findet an zahlreichen Kalkfelsen
im Blautal, in Schelklingen und
Allmendingen ideale Bedingungen.
Im Blautal bei Blaubeuren bietet die
Kletterschule „Alpine Welten“ Kurse
für Jung und Alt an, geführt von
staatlich geprüften Berg- und Skiführern.
72
73
Alb-Donau.Business ̶ UNESCO-Welterbe
NATUR- UND KULTURLAND-
SCHAFTEN UNTER DEM
SCHUTZ DER UNESCO
Schon vor über 40.000 Jahren lebten im Alb-Donau-Kreis
Menschen, die bemerkenswerte Spuren hinterließen.
Seit 2017 zählen die Höhlen und die Eiszeitkunst der
Schwäbischen Alb zum UNESCO-Welterbe – darüber
hinaus stehen noch mehrere Regionen im Kreis unter
dem Schutz der UNESCO.
Bereits während der letzten Eiszeit schufen Menschen in
der Alb-Donau-Region faszinierende Kunstgegenstände,
die wir heute noch bewundern können. Archäologen entdeckten
in sechs Höhlen des Achtals und Lonetals die
älteste figürliche Kunst sowie die ältesten Musikinstrumente
der Welt. Berühmt ist unter anderem die nur sechs
Zentimeter große „Venus vom Hohle Fels“ aus Schelklingen,
die bisher älteste bekannte, von Menschenhand geschaffene
Frauenfigur. Sie ist heute im Urgeschichtlichen
Museum in Blaubeuren zu sehen. Auch der geheimnisvolle
„Löwenmensch“ aus der Höhle „Hohlenstein-Stadel“, ganze
31 Zentimeter groß, ist ein beeindruckendes Kunstwerk aus
der jüngeren Altsteinzeit.
Der Ursprung von Kunst und Musik
Neben den kunstfertig geschnitzten Figuren wurden auch
filigrane Flöten aus Vogelknochen und Mammutelfenbein
gefunden – die ältesten bekannten Musikinstrumente der
Menschheit. Experten schätzen ihr Alter auf rund 40.000
Jahre. Diese einzigartigen Fundstücke gelten als die frühesten
Belege für die Entwicklung des menschlichen
Geistes. Ausgestellt sind die Originalfunde unter anderem
im Urgeschichtlichen Museum (URMU) in Blaubeuren und
im Museum Ulm.
■ Der Hohlenstein-Stadel ist die größte der drei Höhlen im
Hohlenstein-Felsmassiv – berühmt als Fundort des „Löwenmenschen“
Seit 2017 gehören die sechs Fundhöhlen in Achtal und
Lonetal zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst
der Schwäbischen Alb“ und stehen damit auf einer Stufe
mit den Pyramiden von Gizeh, der Großen Mauer in China
oder Machu Picchu in Peru.
Prähistorische Pfahlbauten
■ Die berühmte „Venus vom Hohle Fels“
Eine weitere UNESCO-Stätte im Alb-Donau-Kreis ist das
Steinzeitdorf Ehrenstein bei Ulm. Die 6.000 Jahre alte
Siedlung lag einst an einem Seitenarm der heutigen Blau
und zählt zum Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um
die Alpen“. Das Dorf nimmt eine Sonderstellung ein, denn
es ist nicht nur die nördlichste Fundstelle Europas, sondern
auch die einzige Siedlung, die nicht an einem See,
sondern in einer Flusslandschaft lag. Das Dorf, das heute
unter dem Grundwasserspiegel liegt, wird nach und nach
rekonstruiert und für Besucher zugänglich gemacht.
74
■ Der Hohle Fels bei Schelklingen – hier wurden einzigartige steinzeitliche
Figuren und Musikinstrumente gefunden
Biosphärengebiet Schwäbische Alb
UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb
Nicht nur archäologische Schätze, auch die außergewöhnliche
Landschaft der Schwäbischen Alb stehen im
Fokus der UNESCO: Seit 2009 trägt sie den Titel „UNESCO-
Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Streuobstwiesen,
Flusstäler, Hang- und Schluchtwälder, Burgen, Klöster sowie
zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten machen die
Region zu einem ökologisch wertvollen und schützenswerten
Lebensraum. Das Prädikat „Biosphärengebiet“ steht
für das modellhafte Miteinander von Ökologie, Ökonomie
und Sozialem. Das zentrale Informationszentrum befindet
sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen.
Weitere Infostellen gibt es unter anderem auch an vier
Standorten im Alb-Donau-Kreis.
Als wäre das nicht schon besonders genug, ist der Kreis
mit seinen vielen Höhlen auch Teil des UNESCO Global
Geoparks Schwäbische Alb. Er erstreckt sich über 6.200
Quadratkilometer. 2002 zunächst als nationaler Geopark
ausgewiesen, wurde er 2015 in das weltweite UNESCO-
Netzwerk aufgenommen. Die Schwäbische Alb ist mit ihren
besonderen geologischen Stätten und Landschaften einer
von nur acht deutschen und weltweit 213 UNESCO Global
Geoparks.
75
Alb-Donau.Business ̶ Industrie
Mitarbeitende:
50
Gründungsjahr:
1989
Kommune:
Ehingen
■ ZET-CHEMIE ist welt weit der einzige Schmier stoff hersteller,
der EMAS-konform produziert
VORREITER FÜR NACH-
HALTIGE SCHMIERSTOFFE
Der Schmierstoffspezialist aus Ehingen hat für jede
Anwendung in der Metallbearbeitung die passende
Lösung parat und punktet mit Nachhaltigkeit.
Metallverarbeitende Unternehmen rund um den Globus
vertrauen auf die mehr als 750 Produkte von ZET-CHEMIE.
Kein Wunder, denn die Metallbearbeitungsfluide, Reiniger
und Korrosionsschutzprodukte genießen seit jeher einen
exzellenten Ruf.
15 Millionen Liter Schmierstoffe verlassen Jahr für Jahr die
Produktionshalle. Dabei beweist ZET, dass Chemie auch
nachhaltig geht. Das Unternehmen ist der weltweit ein-
zige Hersteller von Schmierstoffen, der EMAS-konform pro-
duziert. Bereits seit 2013 halten die Ehinger die höchsten
Standards im Umweltmanagement ein und beweisen
damit ihr Herz für den Natur- und Klimaschutz.
Allein durch den Einsatz rekonditionierter Fassware spart
ZET-CHEMIE mehr als 827.000 Kilogramm CO 2
im Jahr ein.
Ein Teil der Schneid- und Schleiföle sowie Kühlschmierstoffe
ist mineralölfrei und absolut hautverträglich. Da
ZET-CHEMIE Nachhaltigkeit weiter als bis zum Werkstor
denkt, gehören zu den umfangreichen Serviceleistungen
auch die Rücknahme und das fachgerechte Entsorgen
verbrauchter Schmierstoffe. So leistet ZET-CHEMIE seinen
Beitrag für eine nachhaltige Metallbearbeitung.
Doch allein Masse und grüne Technologie führen noch
nicht zu dem Erfolg, der ZET-CHEMIE auszeichnet. Im
hauseigenen Labor überwachen die Spezialisten die Produktqualität
und entwickeln neue, innovative Schmierstoffe.
So bewahrt sich das Unternehmen seine internationale
Vorreiterrolle und bietet Raum für neue Ideen. Die
Produkte helfen metallbearbeitenden Betrieben dabei,
den Werkzeugverschleiß und die damit einhergehenden
Kosten zu senken.
Am Standort in Ehingen produzieren die Photovoltaikanlagen
auf dem Firmengelände mehr Strom als verbraucht
wird. Zudem läuft die gesamte Produktion abwasserfrei.
Das Unternehmen verfügt über eine eigene Gebindereinigung
und -rekonditionierung von IBC-Containern.
ZET-CHEMIE GmbH
Heisenbergstraße 3
89584 Ehingen
www.zet-chemie.de
76
Advertorial
̶ Handel und Dienstleistung
Mitarbeitende:
280
Gründungsjahr:
1981
Kommune:
Dornstadt
■ Diakonisches Institut – wo Lernen und Natur sich treffen
EXCELLENCE MEETS
MENSCHLICHKEIT
Eine sinnstiftende Karriere im Sozial- und Gesundheitswesen:
Den Weg dorthin öffnet das Diakonische Institut
für Soziale Berufe mit neun fundierten und praxisnahen
Ausbildungsgängen – herzlich, menschlich, zukunftsstark.
Ob Pflege, Heilerziehungspflege, Heilpädagogik, Ergotherapie
oder Physiotherapie: Die Ausbildung am Diakonischen
Institut bereitet optimal auf eine erfüllende Zukunft
im Sozial- und Gesundheitswesen vor – dank moderner
Lernkonzepte, kleiner Klassen und persönlicher Betreuung.
„Wir verbinden höchste fachliche Kompetenz mit gelebter
Menschlichkeit“, erläutert Geschäftsführer Salvatore
Morello. Eine Kombination, die ankommt: Derzeit zählt das
Institut an seinen 15 Standorten rund 2.500 Auszubildende
aus 100 Ländern. Hinzu kommen jährlich 4.700 Absolvent*innen
der Fort- und Weiterbildungen – etwa in der
Pflege, Eingliederungshilfe oder in therapeutischen Berufen.
Auch hier setzt das Diakonische Institut auf moderne
Lernmethoden, erfahrene Dozent*innen und einen starken
Praxisbezug – so können die Teilnehmenden Wissen vertiefen
und neue Perspektiven entdecken.
„Uns ist es wichtig, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.
Das gelingt durch die Lage mitten im Grünen ebenso
wie durch das persönliche Miteinander“, betont Schulleiterin
Nicola Maxwell – auch mit Blick auf die Mitarbeitenden
am Institut, das sich als engagierter Arbeitgeber für echte
Teamarbeit starkmacht. Ob in der Lehre, Verwaltung oder in
Unterstützungsbereichen: Wer hier arbeitet, bewegt etwas –
für Menschen, für Bildung, für die Zukunft.
Diakonisches Institut
für Soziale Berufe gGmbH
Bodelschwinghweg 30
89160 Dornstadt
www.diakonisches-institut.de
Advertorial
77
Alb-Donau.Business ̶ Regionale Produkte
Direktvermarktung
regional einkaufen beim bauern.
Die Landwirte im Alb-Donau-Kreis
verkaufen ihre Waren nicht nur auf
den Märkten, sondern setzen immer
öfter auch auf Direktvermarktung. In
kleinen Hofläden können Kunden
regionale Besonderheiten wie Fleisch
und Wurst, Obst und Gemüse, Eier
und Nudeln sowie Marmeladen, Milchprodukte,
Öle, Säfte und Biere gleich
beim Bauern um die Ecke kaufen –
frisch und ohne lange Lieferwege.
Die Direktvermarkter setzen sich für
mehr Tierwohl ein, stärken die lokalen
Strukturen und machen Landwirtschaft
erlebbar.
Bauernmärkte
frisches vom hof. Rund 30 Erzeugerfamilien
aus dem Alb-Donau-Kreis,
dem Stadtkreis Ulm und benachbarten
Landkreisen haben sich zum
Bauernmarktverein zusammengeschlossen.
Ihr gemeinsames Ziel:
hochwertige, heimische Produkte
an zentralen Orten direkt an die Verbraucher
bringen. Auf den Bauernmärkten
in Blaubeuren, Ehingen,
Laichingen, Schelklingen und Ulm
erwartet die Besucher eine große
Auswahl an saisonalen Spezialitäten
mit garantiert regionaler Herkunft.
Während des Einkaufs können sich
die Verbraucher direkt beim Erzeuger
über Tierhaltung, Futtermittel oder
Anbaumethoden informieren.
Hülsenfrüchte
wiederentdeckt. Die Linsen von der
Schwäbischen Alb sind eine besondere
Spezialität. Die Hülsenfrüchte galten
nach dem Zweiten Weltkrieg als nahezu
verschwunden, bis sie 2006 in Sankt
Petersburg wiederentdeckt wurden.
Die Erzeugergemeinschaft Lauteracher
Alb-Feld-Früchte importierte
wenige Hundert Linsensamen und
vermehrte diese in mühevoller Arbeit:
zuerst im Gewächshaus, dann unter
Hagelschutznetzen und schließlich
im Freiland. Seit 2012 sind die historischen
Alblinsensorten Späths Alblinse
I „Die Große“, eine eher mehlige
Sorte, und Späths Alblinse II „Die Kleine“,
eine festkochende Linse mit würzigem
Geschmack, wieder erhältlich.
78
Brauereikultur und Whiskydestillerien
ehingen ist seit jeher eng mit dem bierbrauen verbunden. In der
Bierkulturstadt sind fünf traditionsreiche Brauereien zu Hause – allesamt
Familienbetriebe, die das Brauhandwerk und die Gastfreundschaft
seit vielen Generationen leben. Gemeinsam produzieren sie
rund 53 verschiedene Biere. Der etwa 14 Kilometer lange Bierwanderweg
führt an allen fünf Brauereien vorbei und lädt zum Verkosten ein.
Wer es entspannter mag, genießt in einem der zahlreichen Biergärten
oder auf einer Restaurantterrasse in Ehingens Altstadt. Und wer ein
besonderes Mitbringsel sucht, wird in Form von Bierschokolade, Badezusatz
mit Bier, Bieressig oder Biergelee fündig. Auch in Langenau-Hörvelsingen,
Oberstadion-Moosbeuren und Blaustein wird die Brautradition
gepflegt. Neben Bier sind hier auch hochprozentige Spezialitäten
wie schwäbischer Whisky oder edle Obstbrände aus der Region sehr
gefragt – ebenso wie erfrischende Cider- und Fruchtsaftkreationen lokaler
Manufakturen.
Gastgeber
heimatverbunden. Hoteliers und Gastronomen
rund um das Biosphärengebiet
Schwäbische Alb haben sich zu den Biosphärengastgebern
zusammengeschlossen.
Damit möchten sie ihre Verbundenheit
zur einzigartigen Kulturlandschaft
und die Leidenschaft für ihre Arbeit ausdrücken.
Ihre Küchen prägen albtypische
Gerichte und Zutaten aus dem Biosphärengebiet:
Lamm im Kräutermantel, Forellen
aus den heimischen Bachtälern oder
Destillate von den Streuobstwiesen im
Albvorland. Gäste finden hier überwiegend
nachhaltig produzierte und möglichst
naturbelassene Gerichte. Die Gastgeber
verpflichten sich zum schonenden
Umgang mit Ressourcen und setzen auf
ökologische Betriebsmittel und Baustoffe.
GENUSSREGION
ALB-DONAU-KREIS
Heimische Spezialitäten direkt vom Erzeuger, Linsen,
Braukunst, Biergarten oder Sterneküche: Im Alb-Donau-
Kreis lassen sich vielseitige Gaumenfreuden entdecken.
79
Alb-Donau.Business ̶ Produktion
Mitarbeitende:
530
Gründungsjahr:
1938
Kommune:
Ehingen
Unser Unternehmensziel ist
die Herstellung von Produkten
für eine plastikfreie
Welt, die einen Mehrwert
für die Menschen bieten und
sich geringstmöglich auf die
Umwelt und die Ressourcennutzung
auswirken.
■ Das Verantwortungsbewusstsein gegenüber Qualität, Arbeitssicherheit, Natur und
Umwelt vermittelt das Unternehmen auch seinen angehenden Fachkräften
MIT ONESAPPI FÜR EINE
NACHHALTIGE PAPIER-
PRODUKTION
für gestrichene Fein- und Spezialpapiere. Das Unternehmen
beschäftigt mehr als 12.500 Mitarbeiter an Produktionsstandorten
in Europa, Nordamerika und Südafrika
und liefert seine Produkte in über 150 Länder.
Sappi Ehingen GmbH: Wertschöpfung und Nachhaltigkeit
gehen in der Ehinger Papier- und Zellstofffabrik
Hand in Hand. Mit seiner ressourcenschonenden Produktion
möchte das Unternehmen einen Beitrag zur
Erhaltung der Umwelt leisten.
Sie ist drei Stockwerke hoch, 250 Meter lang und steht
niemals still. Die Papiermaschine der Sappi Ehingen GmbH
produziert im Jahr rund 280.000 Tonnen Papier, das für
Magazine, Kataloge, Bücher, Verpackungen oder Druckwerbung
genutzt wird. Ehingen ist einer von acht europäischen
Produktionsstandorten, die zur südafrikanischen
Sappi Group gehören, dem weltweit führenden Hersteller
Sappi produziert eine Vielzahl von Produkten wie hochwertige
Papier- und Verpackungslösungen und Biomaterialien.
Dabei setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit
und Umweltverträglichkeit. So wird zum Beispiel bei der
Produktion des Zellstoffs auf die Verwendung von Holz aus
nachhaltig bewirtschafteten Wäldern geachtet, und die
Abwärme aus den Produktionsprozessen wird zur Energiegewinnung
genutzt. Sappi arbeitet aktiv daran, den
Materialkreislauf zu schließen, um recycelbare Papierlösungen,
wie etwa für Lebensmittel, Labels für Getränke, Verpackungen
für Konsumgüter und vieles mehr, herzustellen.
„Unser Unternehmensziel ist die Herstellung von Produkten,
die sich geringstmöglich auf die Umwelt und die
80
Advertorial
■ Bei Sappi legt man großen Wert auf eine freundschaftliche Arbeits atmosphäre
Ressourcennutzung auswirken“, erklärt Geschäftsführer
Maik Willig. „Das Buchen- und Fichtenholz stammt bevorzugt
aus zertifizierter nachhaltiger Forstwirtschaft aus
der Region. Unsere Beschaffungswege für Holz und Zellstoff
sind transparent und nachvollziehbar.“ Den größten
Teil des Holzes bezieht Sappi aus Wäldern, die nach den
Standards des Forest Stewardship Council® (FSC®) (FSC®
C015022) und des Programme for the Endorsement of
Forest Certification (PEFC) zertifiziert sind.
Mit modernster Produktionstechnologie unterstreicht Sappi
Ehingen seinen Anspruch, nachhaltig zu wirtschaften.
Dieses Verantwortungsbewusstsein vermittelt das Unternehmen
auch den angehenden Fach- und Führungskräften,
denen es die beste Ausbildung verspricht. Insgesamt
rund 35 Nachwuchskräfte absolvieren bei Sappi in sechs
verschiedenen Berufen ihre Ausbildung. Zusätzlich bietet
das Unternehmen ein duales Studium mit dem Abschluss
als Bachelor of Engineering in der Fachrichtung Papiertechnik
an. Abwechslung und Vielseitigkeit sind garantiert,
denn alle Azubis durchlaufen die unterschiedlichen
Abteilungen.
sich als eine Einheit. Was das bedeutet? Für die Fachkräfte
sind nahtlose Übergänge in die Schwestergesellschaften
möglich.
Auch hat es viele der Beschäftigten aus anderen Regionen
Deutschlands und dem Ausland nach Ehingen gezogen.
Was macht die Region so attraktiv? Die Region vereint starke
Wirtschaft, gute Infrastruktur und hohe Beschäftigung
mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, lebendigem Kulturleben
und starkem Gemeinschaftsgefühl. Natur, eine
lebenswerte Umwelt und die Nähe zur Schwäbischen Alb,
Bodensee, Alpen und Schwarzwald sowie kurze Wege nach
Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich bieten eine
Lebensqualität, die viele nicht mehr missen möchten. Ebenso
familienfreundliche Wohngebiete sowie eine gute Versorgung
mit Schulen und Freizeitmöglichkeiten: „Ich bin
jetzt seit rund 20 Jahren hier im Ländle und habe seitdem
keinen einzigen Tag bereut", so Janette Seegräf, Assistentin
des Geschäftsführers, die aus der Nähe von Düsseldorf
nach Oberschwaben zog.
Auch für die weitere berufliche Laufbahn stehen den Fachkräften
alle Türen offen. Unter dem Motto „OneSappi“ sind
die Produktionsstandorte eng miteinander verzahnt, handeln
bereichs- und standortübergreifend und verstehen
Sappi Ehingen GmbH
Biberacher Straße 73
89584 Ehingen
www.sappi.com/de/ehingen-mill
81
Alb-Donau.Business ̶ Kultur rund ums Jahr
FASNET, FESTE, FESTIVALS –
KULTUR RUND UMS JAHR
ERLEBEN
Im Alb-Donau-Kreis spielt sich das Leben draußen ab –
besonders in der warmen Jahreszeit. Dann locken Festivals
und Open-Air-Bühnen mit einzigartigem Ambiente
unter freiem Himmel. Aber auch im Winter ist kulturell
einiges geboten.
Weitere Informationen:
■ Summervibrations
Schwäbisch-alemannische
Fasnet
Fasnet, wie die „fünfte Jahreszeit“ heißt,
hat im Alb-Donau-Kreis eine lange Tra-
dition. Es wird gefeiert, getrommelt, ge-
tanzt – Hexen, Teufel und Geister ziehen
in Narrenumzügen durch die Orte und
vertreiben das Wintergrau mit bunten
Masken, viel Lärm und guter Laune. Vor
allem die Hochburgen Dietenheim, Ehin-
gen, Westerheim und Munderkingen
leben diese Tradition, aber auch viele
andere Orte im Kreis schließen sich dem
närrischen Treiben an. In Munderkingen
zählt der Brunnensprung zu den Höhe-
punkten, während in Ehingen der „Glom-
bige Doschdig“ traditionell den Auftakt
zum Spektakel bildet.
Die größte Party im
Alb-Donau-Kreis
Eine Sommerparty im März? „Summervibrations“
in Weidenstetten lockt jedes
Jahr Tausende Besucher an und gilt mit
rund 3.500 Gästen als größte Party im
Alb-Donau-Kreis. Auf der Main Stage und
Techno Stage machen verschiedene DJs
die Nacht zum Tag. Veranstalter ist der
gleichnamige Verein, der Jugendlichen
und jungen Erwachsenen auch das restliche
Jahr über ein vielseitiges Freizeitangebot
bietet: von Skiausfahrten und
Ausflügen über Kinderkino, Fahrsicherheitstrainings
und Selbstverteidigungskurse
bis hin zu Spieleabenden und dem
beliebten Beachvolleyballturnier.
■ Theaterei
Herrlingen
■ Obstwiesenfestival
■ Sommerbühne
Blaubeuren
■ Erbacher
Kulturtipps
■ Ehingener
Kulturtipps
82
Willkommen zum Kultursommer
open air. Die Sommerbühne im Klosterkirchensaal Blaubeuren zieht
Künstler und Publikum gleichermaßen in ihren Bann. Das Rauschen
des Wassers und die besondere Atmosphäre machen den Reiz der
Spielstätte aus. Auf dem Programm steht eine Mischung aus Comedy,
Jazz, Rock und Theater. Auch in Langenau und Blaustein gibt es Kultur
in der Natur. Besonders idyllisch sind die Veranstaltungen auf der Seebühne
am Badesee in Erbach. Im Rahmen des Erbacher Kultursommers
finden dort Konzerte, Kabarettabende und Open-Air-Kino statt.
Weitere Höhepunkte im Veranstaltungskalender: der Street Food Markt
auf dem Erbacher Marktplatz und das Stadtfest.
ehingen. Auch in Ehingen ist das Kulturleben reichhaltig und vielseitig:
Die beliebte Veranstaltungsreihe „Musiksommer“ bringt bei über zehn
Veranstaltungen regionale und internationale Künstler zusammen. Die
Ehinger Kirbe ist ein Fest der Ehinger für Ehingen. Das große Straßenfest
am letzten Sommerferienwochenende lockt mit leckerem Essen,
Kinderkarussell, Kasperletheater, Spielen und Bühnenprogramm.
kloster obermarchtal. Von April bis November zieht das Kloster Obermarchtal
Musikliebhaber aus der ganzen Region an. Internationale
Künstler begeistern das Publikum unter anderem mit Klängen auf der
über 200 Jahre alten Holzhey-Orgel. Das Programm beinhaltet auch
oratorische Konzerte, Chorkonzerte und instrumentale Darbietungen.
Theater und
Kleinkunst
theaterei. Mit dem Charme und der In-
timität eines Zimmertheaters begeistert
die Theaterei Herrlingen seit über 30 Jah-
ren kleine und große Gäste. Unter der
künstlerischen Leitung von Edith Ehrhardt
werden anregende und unterhaltsame
Vorstellungen auf höchstem Niveau geboten.
umsonst & draussen. Das Obstwiesenfestival in Dornstadt bereichert
seit über 30 Jahren das kulturelle Leben im Kreis. Beliebt ist das Spätsommerfestival
nicht nur wegen des freien Eintritts und des stimmungsvollen
Geländes mit Naturtheater-Charakter, sondern auch
wegen seines hochkarätigen Line-ups. Drei Tage lang gibt es Livemusik,
Kinderprogramm, Frühschoppen mit Blaskapelle, Yoga-Sessions,
After-Show-Partys oder Bastelaktionen der lokalen Handwerkskammer.
pfleghofsaal. Seit 1988 ist der Saal in
Langenau mit rund 160 Plätzen eine feste
Größe in der regionalen Kulturszene. Das
Programm, konzipiert vom städtischen
Kulturbüro, reicht von Konzerten, Kabarett
und Kleinkunst über Literatur bis zum
Theater. Im Laufe der Jahre haben sich
viele bekannte Künstler ins Gästebuch eingetragen,
darunter Hazel Brugger, Konrad
Beikircher, Bülent Ceylan, Götz Alsmann
oder Till Brönner. Neben der Qualität des
Programms überzeugt vor allem die besondere
Atmosphäre des Gebäudes: Das
Publikum ist bei allem ganz nah dabei.
Alle zwei Jahre verwandelt sich das Gelände
rund um den Pfleghof beim beliebten
Turmfest in ein buntes Stadtfest
mit außergewöhnlichem Programm auf
drei Bühnen.
83
Alb-Donau.Business ̶ Handel und Dienstleistung
Mitarbeitende:
360
Gründungsjahr:
1962
Altersdurchschnitt:
44 Jahre
Kommune:
Rottenacker
■ Stöhr Logistik – Logistik. Passgenau. Seit mehr als sechs Jahrzehnten.
STÖHR LOGISTIK:
PASSGENAUE LÖSUNGEN
SEIT ÜBER 60 JAHREN
Stöhr Logistik überzeugt mit mittelständischer Verlässlichkeit,
Kundennähe und Innovationskraft: mehr als
360 Mitarbeitende, 160 Fahrzeuge, 75.000 m² Lager –
bereit für jede logistische Herausforderung.
Das Leistungsspektrum reicht von klassischer Transport-
logistik über spezialisierte Lagerlogistik bis hin zu individuell
geplanten Spezialtransporten. Der Anspruch: passgenaue
Lösungen, die sich nahtlos in die Abläufe der
Kunden einfügen.
Als Vorreiter im nachhaltigen Wirtschaften setzt Stöhr
Logistik Maßstäbe: Eine 2,5 MWp-Photovoltaikanlage auf
25.000 m² Dachfläche produziert jährlich rund 2.800 MWh
Strom – genug für etwa 800 Haushalte. Eine eigene Trafo-
station sowie ein 600 kWh-Batteriespeicher sichern die
Netzstabilität. Der Großteil des Stroms fließt direkt in den
Betrieb: für E-Stapler, E-Pkw, Logistikanlagen – und E-Lkw,
die über 400 kW-Ladesäulen direkt am Standort geladen
werden. Das spart nicht nur Stromkosten, sondern auch
jährlich rund 1.500 Tonnen CO₂.
Digitalisierung ist bei Stöhr gelebter Alltag. Das Unternehmen
integriert neue Technologien wie KI-gestützte Tourenplanung,
digitale Lieferscheine oder Echtzeit-Tracking in
bestehende Prozesse. Automatisierte Statusmeldungen
sorgen für Transparenz entlang der gesamten Lieferkette.
Dabei gilt: Digitalisierung passiert bei Stöhr im Dialog mit
den Mitarbeitenden. Schulungen und E-Learning-Angebote
begleiten die Einführung neuer Tools.
Wer bei Stöhr einsteigt, baut auf Zukunft: Unsere Ausbildungsplätze
verbinden Praxisnähe, moderne Inhalte und
individuelle Förderung. Vom ersten Tag an zählen echte Einblicke,
Teamgeist und abwechslungsreiche Aufgaben. Interne
Schulungen, gute Übernahmechancen und ein starkes
Team machen Ausbildung bei Stöhr zum Sprungbrett.
„Der Alb-Donau-Kreis bietet als eine der stärksten Wirtschaftsregionen
Deutschlands beste Bedingungen für
Unternehmen. Wir fühlen uns der Region eng verbunden,
und zugleich ist es mir ein Anliegen, die wirtschaftliche
Entwicklung aktiv mitzugestalten“, sagt Erwin Stöhr, Geschäftsführer
von Stöhr Logistik.
Stöhr Logistik GmbH
Grundlerstraße 15
89616 Rottenacker
www.stoehr-logistik.de
84
Advertorial
̶ Industrie
Mitarbeitende:
150
Gründungsjahr:
1900
Kommune:
Schelklingen
■ Die Modernisierung des Zementwerks Schelklingen gestaltet den Standort
nachhaltig und sichert die Zukunft von Heidelberg Materials
FÜR EINE NACHHALTIGE
ZUKUNFT IN DER REGION
Das Zementwerk in Schelklingen ist ein Symbol für die
Zukunft: zum einen als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb,
zum anderen als nachhaltig produzierender
Baustoffhersteller.
Heidelberg Materials zählt weltweit zu den größten Baustoffunternehmen
und beschäftigt rund 51.000 Mitarbeitende
in über 50 Ländern auf fünf Kontinenten. Insgesamt be-
treibt Heidelberg Materials zehn Zementwerke in Deutsch-
land – das Werk in Schelklingen ist seit über 125 Jahren
lebendiger Teil der Stadt.
In den letzten Jahren hat Heidelberg Materials die Produktionsstätte
umfassend modernisiert und über 100 Millionen
Euro in den Bau eines modernen Wärmetauscherofens investiert.
Der 140 Meter hohe Wärmetauscherturm markiert
den Standort des Zementwerks schon von Weitem und
steht zugleich symbolisch für die Aussichten der Zukunft
des Industriezweigs. Die technischen Erneuerungen des
Zementwerks stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Stand-
orts nachhaltig: Der Austausch der alten Anlagen reduziert
nicht nur wesentlich die Emissionen, sondern steigert
auch deutlich die Energieeffizienz des Werks. So spart die
neue Technik pro Jahr fast 70 Millionen Kilowattstunden
an Wärmeenergie ein – das entspricht dem Energieverbrauch
von rund 14.000 Haushalten. Durch den neuen
Ofen sind außerdem die CO 2
-Emissionen des Werks um
mehr als 78.000 Tonnen pro Jahr gesunken.
Neben der nachhaltigen Produktion zeichnet sich Heidelberg
Materials durch partnerschaftliche Zusammenarbeit
aus: Die Kundinnen und Kunden erhalten im Zementwerk
Schelklingen maßgeschneiderte, innovative Produkte, individuelle
Beratung und eine perfekte Logistik bis zur Baustelle
oder jedem anderen gewünschten Ort.
Für seine Mitarbeitenden übernimmt Heidelberg Materials
soziale Verantwortung und achtet als Arbeitgeber mit
Alters- und Gesundheitsvorsorge, Firmenevents und gemeinsamen
Ausflügen auf das Wohl seiner Beschäftigten.
Heidelberg Materials verfolgt das Ziel, Branchenführer auf
dem Weg zur CO 2
-Neutralität zu sein. Das Unternehmen
hat sich seit vielen Jahren dem Natur- und Umweltschutz
verschrieben. Dies können Interessierte bei einer Führung
durch das Werk oder in den Steinbrüchen live erleben.
Heidelberg Materials AG
Zementwerk 1/1
89601 Schelklingen
www.heidelbergmaterials.de
Advertorial
85
Alb-Donau.Business ̶ Freizeitspaß für die ganze Familie
Unterirdische Welten
Große Teile des Alb-Donau-Kreises liegen auf der Schwäbischen Alb,
dem höhlenreichsten Gebiet Deutschlands. Etwa 2.600 Höhlen sind hier
bekannt, viele davon begehbar. Sechs Höhlen im Ach- und Lonetal gehören
zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen
Alb“: Dazu zählen Hohle Fels, Geißenklösterle sowie Sirgenstein
im Achtal und Hohlenstein, Vogelherd sowie Bockstein im Lonetal. Einige
dieser Höhlen sind frei zugänglich – allerdings nur mit geeignetem
Schuhwerk und Trittsicherheit.
Ein besonderes Erlebnis bietet die Tiefenhöhle Laichingen – Deutschlands
tiefste begehbare Schauhöhle. Sie erlaubt Besuchern einen gefahrlosen
Abstieg bis zu 55 Metern Tiefe. Der Führungsweg ist 320
Meter lang und mit Audio-Stationen ausgestattet. Die Höhle gilt als
eines der bedeutendsten Karstobjekte der Schwäbischen Alb.
FREIZEITSPASS FÜR DIE
GANZE FAMILIE
Ob Eisenbahnabenteuer mit historischen Dampfloks,
spannende Höhlenwanderungen oder märchenhafte
Schlösser: Der Alb-Donau-Kreis ist eine Region voller
Sehenswürdigkeiten und Abenteuer.
Monumentale Bauwerke:
Kirchen und Klöster
Prächtige Klosteranlagen und Kir-
chenbauten prägen die Region. Ober-
marchtal gehört zu den großen Klos-
terbauten der Oberschwäbischen
Barockstraße. Das Münster und der
Spiegelsaal mit einzigartigem Stuck-
dekor sind für Besucher zugänglich.
Auch die Holzhey-Orgel, das Chor-
gestühl und die Sakristei des Klosters
mit wertvollen Schnitzereien sind
sehenswert.
Der Hochaltar des Klosters Blaubeuren
wurde von Bildhauern und Malern
der Ulmer Schule geschaffen und gilt
als Perle mittelalterlicher Kunst. Bei
Schelklingen liegt das ehemalige Benediktinerinnenkloster
Urspring. Auf
dem Gelände des Klosters befindet
sich auch die Urspringquelle, ein sehr
schöner Karstquelltopf mit tiefblauem
Wasser.
86
Auf Zeitreise
Nostalgie auf Schienen bieten in den
Sommermonaten mehrere historische
Bahnen: Die Schmalspurbahn „Alb-Bähnle“
fährt zwischen Amstetten und Oppingen
und verbindet Eisenbahnromantik
mit historischen Dampf- und Dieselloks.
Eine Panoramafahrt erleben Besucher
während einer Reise mit dem „Blautopfbähnle“,
das durch eine schöne Naturlandschaft
und das hübsche Gerberviertel
von Blaubeuren bis zum Blautopf zuckelt.
Die Lokalbahn zwischen Amstetten und
Gerstetten lädt Kinder ein, im Triebwagen
Platz zu nehmen und dem Lokführer über
die Schulter zu schauen. Im Schmiechtal
und durch das Biosphärengebiet Schwäbische
Alb fährt zudem die Schwäbische
Alb-Bahn.
Märchenhaft
Das Große Lautertal ist das burgenreichste
Tal Deutschlands. Rund 20
mittelalterliche Burgen und Ruinen
säumen die Talränder. Von den Türmen
der Ruinen Wartstein und Reichenstein
genießen Besucher einen
herrlichen Blick auf die Naturlandschaft
mitten im Biosphärengebiet.
Über dem Blautal thront das Rusenschloss,
eine malerische Burgruine aus
dem 12. Jahrhundert. Zu den Ruinen
gelangt man über einen Wanderweg.
Ein Höhepunkt für Eisenbahnfans: Der restaurierte
Bahnhof Westerstetten von 1876.
Hier findet man eine Ausstellung zur
Eisenbahngeschichte, eine Modellbahn
im Maßstab H0 mit 460 Metern Schienennetz
sowie historische Exponate.
Besonders eindrucksvoll: Schloss Mochental
bei Ehingen-Kirchen, das sich
weithin sichtbar über einem verlassenen
Flussbett der Donau erhebt.
In dem herrschaftlichen Gebäude befindet
sich heute eine der schönsten
Kunstgalerien Deutschlands. Es beherbergt
auch das weltweit erste Besenmuseum:
Die Sammlung reicht vom
Allgäuer Stubenbesen über den kenianischen
Affenschwanzbesen bis zum
perlenbestickten Tischbesen.
87
Alb-Donau.Business ̶ Freizeitspaß für die ganze Familie
Auf Erkundungstour
Bummeln, entdecken, genießen: Die Altstädte von Blaubeuren, Ehingen,
Langenau oder Munderkingen laden zum Flanieren ein. Auch
die Museen der Region sind immer einen Besuch wert – nicht nur an
Regentagen: Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (URMU), ein
Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg,
widmet sich der Altsteinzeit Baden-Württembergs. Das Krippenmuseum
Oberstadion zeigt eine der schönsten und umfangreichsten
Krippensammlungen Deutschlands.
Ein Highlight für Entdecker ist der GenerationenAktivPark GARTEN
EDEN mit Tierpark, Sinnes- und Therapiegarten, Bewegungsgarten,
Walderlebnisbereich und Kinderaktivinsel auf 30.000 Quadratmetern.
Weitere tierisch gute Erlebnisse halten der Ponyhof und Märchenpark
„Zwergental“, der Ehinger Bienenlehrpfad oder die Wanderungen mit
Eseln oder Alpakas bereit.
88
Beeindruckende Quellen
Der Blautopf in Blaubeuren zählt zu den bekanntesten Karstquellen
Deutschlands. Hier entspringt die Blau, die nach 22 Kilometern in Ulm
in die Donau mündet. Die leuchtend blaue Farbe des Wassers und die
einmalig schöne Lage im Talkessel machen ihn zu einem der beliebtesten
Ausflugsziele der Schwäbischen Alb. Schon der Dichter Eduard
Mörike ließ sich vom geheimnisvollen Farbspiel zu Mythen und Geschichten
inspirieren.
Im Laufe von Jahrtausenden hat das Wasser ein weit verzweigtes Höhlensystem
geschaffen, darunter die Blautopfhöhle und die Vetterhöhle.
Zwar sind diese nicht öffentlich zugänglich, doch regelmäßig finden
spannende Vorträge dazu statt. Neben dem Blautopf gibt es im Alb-
Donau-Kreis weitere beeindruckende Karstquellen: Auch die Quelltöpfe
der Lone, Urspring, Ach, Schmiech, Nau und Kleinen Lauter sind
sehenswert.
89
Alb-Donau.Business ̶ Maschinenbau
Mitarbeitende:
45
Gründungsjahr:
1980
Altersdurchschnitt:
46 Jahre
Kommune:
Laichingen
■ Das Werk in Laichingen ist ein zentrales Element von SCHUMA und ein Ort,
an dem Qualität, Innovation und Leidenschaft Hand in Hand gehen
ECHTE SCHWÄBISCHE
WERTARBEIT
Mit modernster Technik und einem engagierten Team
sorgt SCHUMA Maschinenbau GmbH dafür, dass sie
stets die besten Produkte und Lösungen für ihre internationalen
Kunden bieten können.
Ob Förderbänder, Maschinenverkettungen, Rollen- und
Röllchenbahnen, Sortiereinrichtungen sowie Boxen-/Behäl-
terstapel und Palettiersysteme: Das breite Portfolio des
Unternehmens aus Laichingen genießt europaweit einen
exzellenten Ruf. Hinzu kommen Drehteller und -tische,
Hebeeinrichtungen, Speichersysteme, Sonderkonstruktionen
und Automationslösungen. Trotz dieser umfangreichen
Produktpalette setzt SCHUMA auch immer wieder
die individuellen Anforderungen der Kunden maßge-
schneidert um. Das gelingt unter anderem, da das Unternehmen
alles aus einer Hand liefert: von der Projektierung
über die Montage bis zur Inbetriebnahme – stets termingerecht
und zuverlässig. Dieses Vorgehen ermöglicht es
zum Beispiel, Fördersysteme an die räumlichen Gegebenheiten
des Einsatzorts anzupassen.
Der Maschinenbauer blickt auf mehr als 40 Jahre Erfahrung
zurück. Gepaart mit schwäbischer Wertarbeit ergibt
sich der bekannte SCHUMA-Effekt: Lösungen mit höchster
Qualität in allen Bereichen. Dafür setzen die Laichinger
modernste 3D-Konstruktion ein und programmieren jegliche
Automation selbstständig. Auf diese Weise entstehen
Maschinen und Anlagen, mit denen die Kunden ihre Prozessabläufe
optimieren sowie die eigene Rentabilität und
Sicherheit erhöhen. SCHUMA-Produkte grenzen sich technologisch
ab und bringen einen spürbaren Wettbewerbsvorteil.
Kunden profitieren von einem System, das Betriebsabläufe
perfektioniert.
Die hohe Qualität und Individualität der Lösungen führt
dazu, dass SCHUMA in ganz Europa treue Kunden gefunden
hat. Bei Betriebserweiterungen planen sie direkt mit
den Maschinenbauprofis aus Laichingen. Dafür hat das
Unternehmen ein flächendeckendes Beratungs- und Vertriebsnetz
aufgebaut, das den Kunden jederzeit und an jedem
Ort einen optimalen Service bietet. Mit echter schwäbischer
Wertarbeit bietet SCHUMA kundenorientierte und
zukunftsfähige Lösungen im Maschinenbau.
SCHUMA Maschinenbau GmbH
Heinrich-Kahn-Straße 63
89150 Laichingen
www.schuma.com
90
Advertorial
̶ Handel und Dienstleistung
Mitarbeitende:
914
Gründungsjahr:
1847
Kommune:
Ulm und Alb-Donau-Kreis
■ Die Sparkasse Ulm – starker Partner, starkes Team
IHRE CHANCE – TRÄUME
ZU VERWIRKLICHEN!
Die Sparkasse Ulm ist seit über 175 Jahren ein starker
Partner in der Region – nicht nur für unsere Kund:innen,
sondern auch für unsere Mitarbeiter:innen.
Was uns besonders macht? Wir setzen auf Menschen, nicht
nur auf Zahlen. Ob in der Beratung, im Controlling, im
Kundenservice oder in der IT – wir bieten vielfältige Einstiegsmöglichkeiten
mit echten Perspektiven und Raum
für persönliche Entfaltung.
Unser Ziel ist es, den Wohlstand in der Region zu fördern
und Menschen dabei zu unterstützen, ihre finanziellen
Ziele zu erreichen und ihre Träume zu verwirklichen. Das
gelingt nur mit einem starken Team, das sich auf Augenhöhe
begegnet, einander unterstützt und gemeinsam
wächst.
Deshalb leben wir unsere Werte: Erfolg, Offenheit, Unterstützung,
Freude und Wertschätzung – und das nicht nur
auf dem Papier.
Was uns dabei besonders wichtig ist: ein Arbeitsumfeld, in
dem man sich wohlfühlt. Bei uns zählen Teamgeist, Ver-
trauen und gegenseitige Wertschätzung genauso wie
fachliche Kompetenz. Wir bieten nicht nur einen sicheren
Arbeitsplatz mit attraktiven Sozialleistungen, sondern
auch flexible Arbeitszeiten, moderne Arbeitsplätze und
vielfältige Weiterbildungsangebote. Denn wer mit Freude
zur Arbeit kommt, kann wirklich etwas bewegen – für sich
selbst und für andere.
Mit über 900 Kolleg:innen, 60 Auszubildenden und Studierenden
zählt die Sparkasse Ulm zu den größten Ausbildungsbetrieben
der Region. Ob Praktikum, Ausbildung,
Duales Studium oder Karriere als Spezialist:in – wir unterstützen
und fördern unsere Mitarbeiter:innen individuell
auf ihrem Weg.
Sparkasse Ulm
Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 2
89073 Ulm
www.spkulm.de
Advertorial
91
Alb-Donau.Business ̶ Bildung
ALB-DONAU-KREIS: ZUKUNFT
GESTALTEN – BILDUNG FÜR
DIE ZUKUNFT
Der Alb-Donau-Kreis ermöglicht nicht nur erstklassige
Aus- und Weiterbildung, sondern bietet Bildungseinrichtungen
ein starkes Netzwerk an Unterstützung und
Serviceleistungen.
Im Alb-Donau-Kreis sind sämtliche Schulformen vertreten:
von Kindertagesstätten über Grund- und weiterführende
Schulen bis hin zu spezialisierten beruflichen Schulen an
vier Standorten. Die beruflichen Schulen bilden die Schwerpunkte
der gewerblichen, kaufmännischen, sozialen sowie
haus- und landwirtschaftlichen dualen Ausbildung und
bieten zusätzlich ein vielfältiges Weiterbildungsangebot –
etwa berufliche Gymnasien, Berufskollegs und Berufsfachschulen.
Das Angebot deckt von Meister- und Technikerkursen
bis zum „Bachelor Professional“ den Qualifizierungsbedarf
von Fach- und Spitzenpersonal optimal
ab. Für die digitale Ausstattung der kreiseigenen Schulen
ist der Landkreis als Schulträger zuständig. Alle vier beruflichen
Schulen sowie die beiden Sonderpädagogischen Bildungs-
und Beratungszentren (SBBZ) verfügen via Glasfaserkabel
über schnelles Internet. Digitale Tafeln, Tablets
und eine flächendeckende WLAN-Anbindung ermöglichen
modernen Unterricht und digitale Lernformate.
■ Die Gewerbliche Schule in Ehingen
■ Die Kaufmännische Schule in Ehingen
Bildungsregion Alb-Donau-Kreis
Im Alb-Donau-Kreis wird Bildung großgeschrieben – und
zwar gemeinsam. Als Teil des Landesprogramms „Bildungsregionen“
hat sich der Landkreis das Ziel gesetzt, Schulen,
Jugendarbeit, Bildungsträger, Politik und Wirtschaft enger
zu vernetzen. Davon profitieren alle: Durch die gebündelten
Kräfte entsteht eine Bildungslandschaft mit neuen, besseren
Möglichkeiten – insbesondere im Bereich „Bildung für
nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Ein deutliches Zeichen
für das Engagement im Bereich BNE ist die „Nationale
Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die
das Regionale Bildungsbüro im Jahr 2025 erhielt. Diese
Auszeichnung und die Nominierung für die TOP 20 zum
„Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“
bestätigen das Bestreben, zukunftsfähige Kompetenzen
zu vermitteln und nachhaltiges Denken und Handeln in
allen Bildungsbereichen zu verankern.
BiBA – das digitale Bildungs- und Beratungsportal des
Alb-Donau-Kreises
Das digitale Bildungs- und Beratungsportal Alb-Donau-
Kreis (BiBA) bündelt transparent alle Angebote der Bildungslandschaft
Alb-Donau-Kreis. Es ist in fünf Teilbereiche
gegliedert:
Bildungsatlas: Der Bildungsatlas gibt einen Überblick
über verschiedene Bildungseinrichtungen, vom Elementar-
92
Als Teil des Landesprogramms „Bildungsregionen“
hat sich der Landkreis das Ziel
gesetzt, Schulen, Jugendarbeit, Bildungsträger,
Politik und Wirtschaft enger zu
vernetzen.
bereich über allgemeinbildende Schulen bis hin zu Angeboten
von Weiterbildungsträgern, Kammern, freien Trägern,
Wohlfahrtsverbänden und Volkshochschulen.
Beratungsatlas: Hier sind die Beratungsangebote für
unterschiedliche Lebenslagen und Problemstellungen aufgelistet.
Dazu gehören zum Beispiel die Familien- und Sozialberatung
oder Hilfestellungen bei Migrations- und Integrationsfragen
oder der beruflichen (Neu-)Orientierung.
ADK macht Schule: Die digitale Bildungsmappe „ADK
macht Schule“ richtet sich insbesondere an Eltern mit Zuwanderungsgeschichte
und unterstützt sie dabei, sich im
Bildungssystem zurechtzufinden. Texte in leicht verständlicher
Sprache, Piktogramme und Übersetzungen helfen
bei der Orientierung. Eltern können sich so umfassend über
alle Bildungswege informieren: von der Kita über die duale
Ausbildung bis zum Studium.
Schulnavi: Die zahlreichen Bildungsangebote im Alb-
Donau-Kreis bieten nicht nur Schülern sowie Auszubildenden
Chancen und Möglichkeiten, sondern auch allen,
die nach einer Berufsausbildung einen höheren Schulabschluss
oder eine weitere berufliche Qualifikation anstreben.
Darüber hinaus leistet das Schulnavi Hilfestellung zu
Themen wie Schullaufbahn, Berufs- und Studienorientierung
und weiteren Bildungsangeboten.
■ Von Kita über Grund- und weiterführende Schulen bis hin zu
spezialisierten beruflichen Schulen: Im Alb-Donau-Kreis sind
sämtliche Schulformen vertreten
Regionaler Ratgeber im Sozialraum Schule (RiSS): Mit
dem Regionalen Ratgeber im Sozialraum Schule werden
verschiedene Problemlagen beleuchtet, die in Schulen
wahrgenommen werden. Schulleitungen sowie sämtliche
Lehr- und Fachkräfte in der Schulsozialarbeit erhalten
Handlungsempfehlungen zu Themen wie Mobbing, Schulverweigerung,
familiäre Probleme, Kindeswohlgefährdung,
Armut oder psychische Probleme.
93
Alb-Donau.Business ̶ Medizin und Pflege
BESTENS VERSORGT –
MEDIZIN UND PFLEGE
IN DER REGION
Die Unternehmensgruppe ADK GmbH für Gesundheit
und Soziales stellt mit Spezialisten verschiedenster
Fachrichtungen eine umfassende, wohnortnahe und
hochwertige Versorgung sicher: von Medizin über Pflege
und Altenhilfe bis hin zu Therapie.
Drei Klinikstandorte und ein dichtes
Netz an weiteren medizinischen
und therapeutischen Angeboten
garantieren eine hochwertige
Gesundheitsversorgung.
■ An zehn Standorten sorgt die ADK GmbH für hochwertige medizinische Versorgung, Pflege und Therapie
Seit 2008 besteht die ADK GmbH in ihrer heutigen Form,
ihr alleiniger Gesellschafter ist der Alb-Donau-Kreis. Die
Unternehmensgruppe umfasst vier Tochterunternehmen
sowie weitere Betriebe und Beteiligungen aus dem Bereich
Gesundheit, Pflege und Soziales. Gemeinsam mit
niedergelassenen Ärzten, therapeutischen Einrichtungen
und Selbsthilfegruppen bietet die ADK GmbH im Alb-
Donau-Kreis ein dichtes Netz von ambulanten und stationären
Gesundheits- und Sozialdienstleistungen – wohnortnah
und mit kurzen Wegen.
Die ADK GmbH ist an zehn Standorten mit rund 2.400 Mitarbeitenden
aktiv: drei Gesundheitszentren mit Klinikstandorten,
drei medizinische Versorgungszentren mit diversen
Zweigstellen, 13 Einrichtungen der Altenpflege sowie ein
ambulanter Pflegedienst. Wo immer es möglich ist, arbeiten
die medizinischen und therapeutischen Einrichtungen
Hand in Hand. Um die Versorgung auf hohem und
modernem Niveau zu halten, passt sich die ADK GmbH
kontinuierlich medizinischen und gesellschaftlichen Entwicklungen
an und erweitert stetig ihr Leistungsangebot.
94
Drei Klinikstandorte – ein Klinikum:
Ehingen, Blaubeuren und Langenau
Die drei Klinikstandorte decken neben der Grundversorgung
besondere Schwerpunktbereiche ab.
am größten Standort in Ehingen einen Klinikneubau. Die
bereits heute sehr gute Versorgung von komplexen und
lebensbedrohlichen Notfällen in der Zentralen Notaufnahme
wird dadurch noch verbessert. Auch der Standort Blaubeuren
wird gezielt weiterentwickelt.
Der Klinikstandort Blaubeuren ist auf die Viszeralchirurgie
und Gastroenterologie spezialisiert. Der angesichts des
demografischen Wandels wichtige Fachbereich Pneumologie
wird derzeit ausgebaut. Die sanierte und modernisierte
Intensivstation bietet hervorragende Bedingungen
für die Versorgung schwerkranker Menschen.
Das Alb-Donau Klinikum Ehingen legt das Augenmerk
auf die Bereiche Unfallchirurgie, Orthopädie, Kardiologie
und Geriatrie. Die Frauenklinik ist Teil des Brustzentrums
Donau-Riß und seit 2005 als babyfreundliche Geburtsklinik
zertifiziert. Darüber hinaus ergänzen die Geriatrische
Rehabilitationsklinik sowie verschiedene psychiatrische
Angebote, eine Dialyseeinrichtung und die Strahlentherapie
das breite Spektrum des Standorts.
Medizinische Innovationen
Egal, ob hochmoderne Intensivstation mit Tageslichtsimulation
in Blaubeuren, zwei topausgestattete Herzkatheterlabore
in Ehingen oder der Einsatz von Robotik am
Knie und bei der Navigation an der Wirbelsäule: das Alb-
Donau Klinikum setzt auf medizinische Zukunftstechnologien.
So war Ehingen die erste Klinik in Baden-Württemberg,
an der Kniegelenksersatzoperationen mit der Unterstützung
eines CT-basierten Roboterarms durchgeführt
wurden. Mehr als 1.500 Patienten wurden bereits roboterassistiert
operiert. Dabei gewährleistet der Roboter ein
äußerst präzises Sägen der Knochen. Patienten profitieren
nach der OP von einer besseren Beweglichkeit des Gelenks,
weniger Schmerzen und einer kürzeren Heildauer.
Der Standort Langenau ist eine Klinik für Innere Medizin
mit den drei Schwerpunkten Rheuma, Akutgeriatrie und
Allgemeine Innere Medizin. Im Zuge der Krankenhausreform
soll die Klinik zu einer sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung
(SVE) weiterentwickelt werden – mit modernen,
ambulant-stationär verzahnten Leistungen und neuen, bedarfsorientierten
medizinischen Angeboten für die Region.
Um die hochqualitative Medizin auch an den Standorten
Ehingen und Blaubeuren unter den Voraussetzungen der
bundesweiten Krankenhausreform zu erhalten und weiter
zu verbessern, realisieren der Landkreis und die ADK GmbH
Ausgezeichnete Versorgung
Mehrere Auszeichnungen belegen die hohe Versorgungsqualität
der ADK GmbH. So erhielt das Klinikum Ehingen
im Oktober 2024 etwa das Zertifikat „Cardiac Arrest Center“
für seine spezialisierte Versorgung nach einem Herzstillstand.
Die Klinik für Innere Medizin und Kardiologie trägt die
Auszeichnung „HFU-Schwerpunktklinik“ für ihre Expertise
im Bereich akute Herzinsuffizienz und das Zertifikat „Chest
Pain Unit“ für die Behandlung von Patienten mit Brustschmerzen.
Seit Juni 2025 ist die Klinik zudem als Endoprothetikzentrum
der Maximalversorgung zertifiziert.
■ Das Alb-Donau Klinikum mit seinen drei Standorten:
01 Klinikum und Gesundheitszentrum Ehingen 02 Klinikum und Gesundheitszentrum Blaubeuren 03 Klinikum und Gesundheitszentrum Langenau
01 02 03
95
Alb-Donau.Business ̶ Impressum
Impressum
HERAUSGEBER + VERLAG
neomediaVerlag GmbH
Goebelstraße 61/63
28865 Lilienthal
Tel. 04298 93 33 9-0
info@neomedia.de
www.neomedia.de
REDAKTION / GRAFIK
neomediaVerlag GmbH
In Zusammenarbeit mit dem
Landratsamt Alb-Donau-Kreis
Wirtschaftsförderung
Schillerstraße 30, 89077 Ulm
Tel. 0731 / 1851300
wirtschaft@alb-donau-kreis.de
Sandra Warneke, Lisa Altenberger,
Sven Östreicher
Redakteurinnen:
Christina Winter, Sonja Hausmanns,
Janika Rehak
PROJEKTLEITUNG
Tammo Wendorff
BILDNACHWEISE
Liebherr-Werk Ehingen GmbH: Motiv
Magazintitel; Reinhold Armbruster-Mayer,
Ulm: Motiv Magazintitel; Rawpixel Ltd.:
Motiv Magazintitel, S. 41; Stadtverwaltung
Schelklingen / Ingo Rack: U2, S. 66;
Unsplash: S. 2, 5, 8, 18 – 19, 41, 56, 72, 78, 82, 89;
Hannah Bichay: S. 4; Pexels: S. 6, 7, 14, 15, 32, 41,
54, 79, 88, 93; BusinessPark Ehingen
(Donau): S. 7, 24 – 25; Landratsamt Alb-
Donau-Kreis: S. 9; Wirtschaftsministerium_
BW: S. 15; TMBW: S. 22, 87; Teva Biotech:
S. 28; BioPharma Cluster South Germany:
S. 29; HKK Bionics GmbH: S. 33;
TFU – TechnologieFörderungsUnternehmen
GmbH: S. 36 – 37; Digitalisierungszentrum
Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm:
S. 42 – 45, S. 46; Netze BW GmbH: S. 47;
Franzfoto, CC BY-SA 3.0, creativecommons.
org/licenses/by-sa/3.0: S. 48; Landratsamt
Alb-Donau-Kreis: S. 50 – 51, 58, 92;
Stadt Ehingen: S. 50; Oleg Kuchar: S. 57;
Alb-Donau-Kreis Tourismus / Roswitha
Guggemos: S. 59; photo by drazen zigic:
S. 64; Süddeutsche Verkehrslinien GmbH &
Co. KG: S. 65; Fotoatelier Emmenlauer: S. 69,
82 – 83; Alb-Donau-Kreis Tourismus / burkert
ideenreich: S. 69, 86; Stadt Blaubeuren: S. 69;
Landratsämter Alb-Donau und Heidenheim /
burkert ideenreich: S. 70, 74 – 75, 86;
Alb-Donau-Kreis Tourismus / Tobias
Froehner: S. 70; Alb-Donau-Kreis
Tourismus / Moritz Heinzmann und Felix
Müller: S. 71; Alpine Welten Die Bergführer
GmbH & Co. KG / Hans Honold: S. 72;
Stadtverwaltung Ehingen: S. 73;
Urgeschichtliches Museum Blaubeuren /
burkert ideenreich: S. 74; Stadt Ehingen /
burkert ideenreich: S. 79; Ralf Hinz: S. 83;
ROTH PHOTOGRAPHY: S. 83; Dr. Eugen
Lehle, CC BY-SA 3.0, creativecommons.org/
licenses/by-sa/3.0/legalcode: S. 87;
Schwäbische Alb Tourismus / desire lines:
S. 88; Alb-Donau-Kreis Tourismus: S. 89;
Frederike Münz: S. 92; ADK GmbH für
Gesundheit und Soziales: S. 94 – 95
Die beteiligten Unternehmen und
Einrichtungen
DRUCK
Druck & Medien Zipperlen GmbH
Dieselstraße 3, 89160 Dornstadt
Auflage 2025, Artikelnummer: 1265
96
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10 ̶ TRIES GmbH & Co. KG
16 ̶ Peter Banderitsch GmbH
17 ̶ Donau-Iller Bank eG
20 ̶ Coltène/Whaledent GmbH + Co. KG
21 ̶ Kurt Halder e. K., Inhaber Bernd Halder
23 ̶ Eduard Merkle GmbH & Co. KG
26 ̶ HENLE Baumaschinentechnik GmbH
30 ̶ ASYS Automatisierungssysteme GmbH
31 ̶ Bartholomäus GmbH
34 ̶ Vetter Kleinförderbänder GmbH
35 ̶ Hannusch Industrieelektronik GmbH
38 ̶ LEHNER Maschinenbau GmbH
39 ̶ LEHNER Agrar GmbH
40 ̶ Griffwerk GmbH
49 ̶ recycling plus GmbH
52 ̶ OEW Breitband GmbH
60 ̶ Liebherr-Werk Ehingen GmbH
62 ̶ Wolfgang Stäudle e. K.
63 ̶ Ebert Kunststoffbearbeitung GmbH
67 ̶ Locher Haustechnik GmbH
68 ̶ Lorenz GmbH & Co. KG
76 ̶ ZET-CHEMIE GmbH
77 ̶ Diakonisches Institut für Soziale Berufe gGmbH
80 ̶ Sappi Ehingen GmbH
84 ̶ Stöhr Logistik GmbH
85 ̶ Heidelberg Materials AG
90 ̶ SCHUMA Maschinenbau GmbH
91 ̶ Sparkasse Ulm
ADK GmbH für Gesundheit und Soziales, Brandner Stahlbau GmbH & Co. KG, Elektro Fuchs Inh. Harald Fuchs,
Etimex Primary Packaging GmbH, Druck + Medien Zipperlen GmbH, Holzbau Gapp GmbH, Stadtwerke Blaustein GmbH
ist ein Projekt des neomediaVerlags und in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt
Alb-Donau-Kreis entstanden. Sie sind Unternehmerin oder Unternehmer und
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