GASTRO das Fachmagazin 9/25
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Frühstück Spezial (ab Seite 18)
D A S F A C H M A G A Z I N
Ausgabe 9/2025
GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
Ausgabe 9, September 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Kröswang (großes Bild), Lubos Chlubn/stock.adobe.com (Frühstücksteller)
Leckere
0810 100 180
Vielfalt
BOARDING to RELAX
WWW.EXITO.AG
HOTEL STEMP WELLNESSRESORT
THERME WIEN
WIR
Mobiler Schauraum
kommen. sitzen Probe.
beraten Sie. SIE entscheiden.
+43 664/44 29 108
GUT MATHESHOF
Ausgabe 9, September 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Kröswang (großes Bild), Lubos Chlubn/stock.adobe.com (Frühstücksteller)
D A S F A C H M A G A Z I N
Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
Ausgabe 9/2025
GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
0810 100 180
9/2025
EDITORIAL 3
Wohnst Du noch, oder lebst Du schon?
Der allseits bekannte
Werbespruch zielt
zwar auf Wohlfühlen
im eigenen Bereich ab,
aber genau dieses Ziel
wird nun auch in der
Hotellerie konsequent
verfolgt. Hotelzimmer, die dem eigenen
Wohnzimmer gleichen, Lobbys, die zum
länger Verweilen einladen – Design prägt
die moderne Hotellerie und hier wird nichts
dem Zufall überlassen. Und nicht zufällig ist
auch die Tatsache, dass die Leitmesse für
Gastronomie und Hotellerie in Bozen den
Titel „Hotel“ trägt. Beherbergungsbetriebe
sollen dem Gast das Gefühl eines Zuhauses
vermitteln und dabei wird viel in Design,
Architektur und Ausstattung investiert. In
diesem Zusammenhang ist überbordende
Erhöhung der Ortstaxe in Wien vielleicht
keine so gute Idee. Denn schließlich wollen
Hotels, mit und ohne Designanspruch,
gefüllt werden.
Wer gut wohnt, der möchte auch gut
frühstücken und demzufolge haben wir
uns auch die aktuellen Frühstückstrends
angesehen. Inklusive Kaffee und warum
Qualität hier der alles
entscheidende Faktor
ist. Dazu auch gleich der
Hinweis auf den Tag des
Kaffees am 1. Oktober.
Aber auch, was derzeit
auf Hütten so angesagt
ist, haben wir nachgefragt. Neben Burger
und Co. ist es natürlich auch das Bier, das
bei der Hütten Kulinarik ein Fixstarter ist
und in diesem Zusammenhang finden Sie
in diesem Heft auch eine Aufstellung zum
Bierland Österreich. Wir können schließlich
etwas zu diesem Thema in unserem
Land beitragen. Tee mit Rum gefällig? Auf
den Hütten sicher, und was der Rum sonst
noch kann, lesen Sie ebenso in der aktuellen
GASTRO Ausgabe.
Nicht zuletzt haben wir uns wieder
einmal in Bad Ischl umgesehen, aber diesmal
nicht auf Kaiser’s Spuren, wie das in anderen
Medien zumeist der Fall ist, sondern auf
den kulinarischen. Da tut sich nämlich ganz
schön viel, nebst einem neu eröffneten Hotel.
Ein bunter Mix aus vielen Themen, wie
der Herbst halt so ist. Viel Spaß beim Lesen!
Kurt & Michael HEINZ
Frühstücks Spezial (ab Seite 18)
Leckere
Vielfalt
Hier geht’s zum e-Paper.
-47%
- 35%
-55%
-60%
-48%
-58%
GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
DIE NEUE
GASTRO
gültig bis 05.10.2025
NEWS
0810 100 180
4
INHALT 9/2025
Aktuell & angesagt
Food 16 bis 49
Personelles Seite 88
Buchtipps Seite 89
Vorschau und Impressum Seite 90
Das Hotel als Destination
Den Beherbergungsbetrieb ausschließlich
als Übernachtungsbasis zu sehen,
verschwindet zunehmend zugunsten
des Anspruchs, den Hotelaufenthalt zum
Erlebnis zu machen.
Seite 10
Foto: Ebners Waldhof
Frühstück: Weniger ist mehr
Meterlange Buffets zum Frühstück
gehören der Vergangenheit an. Die Hotellerie
setzt mehr auf Qualität, denn auf
Quantität.
Seite 18
Fleischeslust am Morgen
Das Frühstück in Österreich ist oft mehr
als nur eine schnelle Mahlzeit und es hat
eine lange Tradition, herzhaft in den Tag
zu starten.
Seite 24
Hoch oben geht’s kulinarisch
hoch her
Gäste, die schubweise kommen, oft
abhängig von den Liftkapazitäten.
Gäste, die nicht über den Tag verteilt das
Restaurant aufsuchen, sondern ziemlich
geballt rund um die Mittagszeit.
Seite 26
Einfache Zubereitung ist
das Erfolgsrezept
GASTRO befragte Jochen Kramer, Geschäftsleitung
bei Salomon Food World,
zu den aktuellen Gastrotrends bei der
Hütteneindeckung.
Seite 27
Regionalität, Qualität und Tierwohl
im Mittelpunkt
Fleisch ist in der österreichischen Gastronomie
seit jeher ein zentraler Bestandteil
der Küche – von Klassikern bis hin zu
modernen Interpretationen regionaler
Gerichte.
Seite 36
Food
Cold & hot drinks 50 bis 67
Wurst ist Wurst? Von wegen!
Kaum ein Lebensmittel ist so vielseitig,
beliebt und international verbreitet wie
die Wurst – und in der Gastronomie spielt
sie eine größere Rolle, als man im ersten
Moment denkt.
Seite 44
Kulinarisches Dreigestirn
in Bad Ischl
120 Jahre süße Verführung, ein Heimkehrer
mit neuen Aufgaben und ein Fine
Dining Restaurant als Zusatzoption im
Hotelbetrieb.
Seite 46
Vielfältiges Bierland Österreich
In Relation zur Bevölkerungsgröße ist
die Anzahl der Braustätten in Österreich
im internationalen Vergleich beeindruckend.
Zum besseren Überblick hat
GASTRO (fast) alle Brauereien Österreichs
nach Bundesländern aufgelistet.
Seite 51
Foto: Johnny McClung
Ein Ausflug in die Kindheit
Früher waren die größten Erfrischungen
oft simpel.
Seite 58
Weine für „wilde Zeiten“
Die kulinarische Herbstsaison ist geprägt
von kräftigen Gerichten, intensiven
Aromen und besonderen Getränkebegleitern.
Seite 61
Alle Welt trinkt Grün
Matcha hat die Teekultur weltweit erobert.
Seite 63
Foto: Anton Dobrea
Kaffee als Erfolgsfaktor
Geschmack, Erlebnis, Nachhaltigkeit –
was guten Kaffee heute ausmacht und
wie Kaffee-Trends den Umsatz ankurbeln.
Seite 64
Tourismus, Hotellerie & Karriere 76 bis 87 Non food 68 bis 75
Saubere Sache
Ohne Spültechnik läuft in der Gastronomie
gar nichts.
Seite 70
Tisch à la Interieur
Ein gut gedeckter Tisch bildet den
sprichwörtlichen roten Faden, der das
gesamte räumliche Konzept
zusammenhält.
Seite 73
Von allem Schmutz reingewaschen
Saubere Textilien sind das Aushängeschild
jedes Betriebs – und die richtige
Lösung entscheidet über Kosten, Komfort
und Gästezufriedenheit.
Seite 74
Ernte-Zeit
Bekanntermaßen ist der Herbst jene Zeit,
in der das meiste auf Feldern und in den
Gärten reift. Diese Tatsache machen sich
immer mehr Touristiker zunutze und
rufen herbstliche Kulinarik-Events ins
Leben. Damit ist der Herbst auch für den
Tourismus mittlerweile Erntezeit.
Seite 78
Foto: Badia Hill
Design im Hotel ist ein Must have
Ein Bett, ein Tisch, zwei Sessel und eine
Ablage! Das definierten dereinst Unterkünfte
jeglicher Art, doch damit kommt
man heute nicht mehr weit. Designelemente
garantieren den ganz persönlichen
Touch und renommierte Architekten
sorgen für das – unverwechselbare
- Design.
Seite 80
ESC wird zum Green Event
GASTRO hat mit dem Spartenobmann
für Tourismus und Freizeitwirtschaft
der Wirtschaftskammer Wien, KommR.
Dominic Schmid einen Ausblick auf den
ESC im kommenden Jahr gewagt.
Seite 83
Bühne frei für Österreichs
Nachwuchstalente
Mehr als 300 Besucher waren bei der
Siegerehrung des Amuse Bouche Wettkampfs
2025.
Seite 86
9/2025
AKTUELL & ANGESAGT 5
Generationenübergabe
Die Schick Hotels Gruppe in
Wien vollzieht einen Generationenwechsel.
Dr. Alexander Schick
übernimmt in fünfter Generation
die Leitung von seinem Vater, Dr.
Martin Schick, der das Familienunternehmen
über 35 Jahre hinweg
geprägt hat. Zum Portfolio gehören
fünf traditionsreiche Häuser wie
das Hotel Stefanie, Wiens ältestes
Hotel, sowie zwei Restaurants
mit insgesamt 170 Mitarbeitern.
Dr. Alexander Schick, der in und
Foto: Schick Hotels
mit der Hotellerie aufgewachsen
ist, sammelte erste Erfahrungen als Management Trainee bei Marriott in
London und arbeitete anschließend mehrere Jahre in der Strategieberatung
für Hotelimmobilien. Geplant sind weitere Investitionen in Modernisierung,
Digitalisierung und ein neues Gastronomiekonzept am Schwedenplatz. Sein
Vater bleibt der Gruppe als strategischer Berater verbunden.
www.schick-hotels.com
Wedl
Messen
Beratung und
Austausch auf
höchstem Niveau
Save the Date
16. – 17. September 2025
Tirol und Vorarlberg
23. – 25. September 2025
Salzburg
07. – 08. Oktober 2025
Kärnten und Steiermark
Foto: Mandarin Oriental Hotelgruppe
Hotel statt Handelsgericht
Mandarin Oriental eröffnet sein erstes Haus in Österreich: das Mandarin
Oriental, Wien. Mitten im ersten Bezirk gelegen, verbindet das Hotel mit
138 Zimmern und Suiten historische Eleganz und modernes Design in einem
denkmalgeschützten Jugendstilgebäude. Gäste erwarten außergewöhnliche
Gastronomiekonzepte, darunter das Atelier 7 mit Brasserie, Café und Izakaya-
Bar sowie das exklusive Restaurant Le Sept. The Spa at Mandarin Oriental
bietet einen luxuriösen Rückzugsort mit Pool, Fitnesscenter und sieben
Behandlungsräumen. Für Veranstaltungen, Tagungen und besondere Anlässe
verfügt das Hotel zudem über sieben multifunktionale Tagungsräume und
einen eleganten, 140 m 2 großen Ballsaal. Das Hotel steht damit für zurückhaltenden
Luxus, Wiener Raffinesse und Gastfreundschaft auf hohem Niveau.
www.mandarinoriental.com
Alle Infos unter
wedl.com/messe
Art. 270*
FF-Mini Blätterteig-
Mischkiste
Art. 2733*
FF-Soft Brezel
mit Sesam
Art. 782*
SG-Mini-Krapfen
bunte Mischung
Art. 2626*
Fruchtiger Kuchenmix
.at
6 AKTUELL & ANGESAGT
9/2025
gastro goes
future
www.koll.co.at
f-b-manager.com
Kreative
Produktwelt
EDNA-HOTLINE
GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
+49 1522 179 55 81
Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler, im C+C Markt oder direkt bei EDNA!
Dieser Ausgabe
von GASTRO
liegt eine Beilage
der Firma
Edna bei.
Südtirol als Labor nachhaltiger
Gastlichkeit
Südtirol steht seit Jahrzehnten für Gastlichkeit
auf höchstem Niveau. Zwischen
Alpen und mediterranem Flair verbindet die
Region Landschaft, Kulinarik, Architektur
und authentische Gastfreundschaft. Doch
die Branche steht vor neuen Herausforderungen
– und hier setzt die Fachmesse Hotel
in Bozen an. Vom 13. bis 16. Oktober 2025
findet sie zum 49. Mal statt und versteht
sich längst nicht mehr nur als Ausstellung,
sondern als Impulsgeberin für die Zukunft.
Kaum eine andere Messe im Alpenraum
widmet sich so konsequent der nachhaltigen
Entwicklung von Hotellerie und Gastronomie.
Der Hotel Sustainability Award
zeichnet Betriebe aus, die ökologische,
ökonomische und soziale Verantwortung
verbinden. Besucher erhalten praxisnahe
Einblicke – von regionalen Lebensmittelkonzepten
bis zu innovativer Architektur.
Südtirols Kulinarik lebt vom Zusammenspiel
alpiner Produkte und mediterraner
Raffinesse. Initiativen wie kmBIOmeile oder
Vinea Tirolensis zeigen, wie Genuss und
Verantwortung zusammengehören. Auch
die Architektur prägt nachhaltige Gastlichkeit:
klare Linien, natürliche Materialien und
ein sensibler Umgang mit der Landschaft.
Bei den Hotel Tours erleben Besucher, wie
Räume Teil der Markenidentität werden.
Neben Kulinarik und Architektur betont
Hotel auch die soziale Dimension: Mitarbeiterwohl,
Ausbildung und Work-Life-Balance
sind ebenso wichtig wie energiesparende
Technologien.
Mit über 400 Ausstellern und 19.000
Fachbesuchern ist die Hotel in Bozen zentraler
Branchentreffpunkt. Die 49. Auflage
2025 zeigt erneut, wie Südtirol als eines der
innovativsten Labore für Gastlichkeit in
Europa Impulse für die Zukunft setzt.
www.fieramesse.com/hotel
Fotos: Hotel 2024 Ph. FeraMesse-Marco Parisi
DIE NEUE
gültig bis 05.10.2025
GASTRO
NEWS
GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
VERKAUF
AUF EIN
EDELSTAHLMÖBEL
Code: jubi20
AUF EINE
SPÜLMASCHINE
Code: jubi20
AUF EINE
KAFFEEMASCHINE
Code: jubi20
AUF EINEN
KÜHLSCHRANK
Code: jubi20
Gutscheincode ist auf eines von vielen Produkten Ihrer Wahl und einmal pro Kunde einlösbar. Gültig vom 15.09. bis 05.10.2025. Nicht mit anderen
Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kombinierbar. Alle Preise sind Abholpreise. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge,
Abverkaufsprodukte, sowie beim Kauf von Gutscheinen und Serviceleistungen. Nur gültig auf lagernde Artikel.
Auch im Onlineshop einlösbar mit Code: jubi20
800 ARTIKEL
EXTREM PREISGESENKT
0810 100 180 089 370 644 00
8
AKTUELL & ANGESAGT 9/2025
Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 9/25
So is(s) es …!
Es liegt wohl in der Natur der Sache
eines jeden Gastronomen, sich gerne
mit Menschen zu umgeben. Mitarbeiter,
die man engagiert, ausbildet
und mit Idealismus fördert. Jedoch stehen
diesem Enthusiasmus stets Rahmenbedingungen
im Weg, die manchmal sogar existenzbedrohlich
seiner Gesinnung im Wege stehen.
Auch Mitarbeiter sollten verinnerlichen, dass der besprochene
Lohn nicht der ist, den der Chef bei einer Anstellung
zu zahlen hat.
Neben den allbekannten Nebenkosten, die tariflich
(seit Nov. 2024 mit Stufenregelung für Arbeiter um acht
Prozent erhöht) interimistisch frisiert werden, gibt es
andere Aspekte, die betriebswirtschaftlich nicht zu vergessen
wären.
Krankenstandstage in Österreich (2021 durchschnittlich
12,3 Tage pro MA) sind bis 2023 um 3,1 Tage auf sage
und schreibe 15,4 Tage pro Jahr gestiegen. Tendenz steigend.
Damit ist ein Mitarbeiter im Durchschnitt neben
dem regulären Urlaub nochmal über zwei Wochen weg,
in denen der Unternehmer ein Substitut organisieren
muss, das er natürlich auch zahlen muss. Einen gesetzlichen
Pflegeurlaub oder sonstige legale Versäumnistage
sind hier nicht bedacht.
Das Verhältnis der Krankheitstage zum Arbeitsvolumen
ist von 2020 (3,4 Prozent) auf 2023 (4,2 Prozent) gestiegen,
so die Statistik, die weiter besagt, dass 2020 56,8
Prozent aller Unselbstständigen und 2023 71,2 Prozent
mindestens ein mal krank waren.
Wer krank ist, ist krank und sollte sich natürlich auskurieren,
damit er schnell wieder funktioniert und nicht
länger ausfällt – jedoch nimmt die Empfindlichkeit der
Entscheidung, sich krankheitsbedingt rauszunehmen,
rasant zu. Man vergisst dabei aber, dass der Brötchengeber
eine finanzielle Mehrlast tragen muss, die vielleicht
am Ende auch Arbeitsplätze kosten kann.
Man hadert mit dem Aufblasen eines Personalkontingentes,
das letztlich den guten Service (für den unser
Land ja immer bekannt war) begründete, den verbleibenden
Arbeitern eine bessere „Work-Life-Balance“
erschwert und den Gastwirt zwingt, Öffnungstage zu
eliminieren, da der Umsatz nicht im Verhältnis zu Personalkosten
und Risiko , die immer größeren Anteil nehmen,
steht.
Mark Chad Lewis
President F&B Manager Club AUSTRIA
www.f-b-manager.com
Foto: F&B Manager Club AUSTIRA
Tourismus verstehen
Von
regulatorischen
Eingriffen
bis hin zu einem
Wertewandel, steht
der Tourismus vor
tiefgreifenden Veränderungen.
In diesem
Spannungsfeld bietet
der Tourismuspresse-
Blog www.tp-blog.
at Orientierung für
Entscheidungsträger,
Medienvertreter und
Branchenakteure. Als
Drehscheibe für wissensbasierte Standortpolitik liefert der Blog
Beiträge zu aktuellen Themen wie der Erhöhung der Wiener Ortstaxe,
Dynamic Pricing bei Skigebieten oder der Bedeutung proaktiver
Beratung für Hoteliers. Leser finden hier datengetriebene
Analysen, Debattenräume und zukunftsgerichtete Perspektiven.
Künftig werden Inhalte auch zielgruppenspezifisch aufbereitet, um
Politik, Praxis und Medien gleichermaßen fundierte Orientierung
zu bieten und die Weiterentwicklung des Tourismusstandorts
Österreich aktiv zu unterstützen.
www.prodinger-tourismusberatung.at
Austausch & Vernetzung
Auch 2025 lädt der Gastrogroßhändler im Rahmen der Wedl
Messen wieder zu den wichtigsten Branchentreffs. In Innsbruck
(16.–17. 9.) im Rahmen der „FAFGA meets Future“, Zell am
See (23.–25. 9.) und Villach (7.–8. 10.) präsentieren zahlreiche Aussteller
die neuesten Trends, Produkte und ein vielfältiges Sortiment
aus den fünf Wedl Genusswelten. Die Gäste erwartet jeweils eine
Mischung aus Verkostungen, Fachgesprächen und persönlicher
Beratung durch die Fachleute vom Wedl-Team. Alle drei Messe-
Standorte bieten Raum für Austausch auf Augenhöhe und die
Möglichkeit, sich direkt mit Produzenten, Lieferanten und Branchenkollegen
zu vernetzen. „Unsere Messen sind eine Plattform für
Begegnung, Inspiration und partnerschaftlichen Dialog“, so Lorenz
Wedl, Geschäftsführer der Wedl Handels-GmbH.
www.wedl.com
Foto: pixabay
Foto: Wedl
13–16/10/2025
Bozen, Südtirol
4
Tage
400
Aussteller mit den
neuesten Trends
19.000
Gastgewerbeprofis
Willkommen
in der Zukunft
der Gastlichkeit
Internationale Fachmesse
für Hotellerie und Gastronomie
…wo Gastfreundschaft zu Hause ist
Follow us!
fieramesse.com/de/hotel
Den Beherbergungsbetrieb ausschließlich als Übernachtungsbasis
zu sehen, verschwindet zunehmend zugunsten des Anspruchs,
den Hotelaufenthalt zum Erlebnis zu machen.
Von Petra Pachler
Das Hotel als Destination
Die Architektur bei Neubauten in
der Gastronomie und Hotellerie
ist von Minimalismus geprägt. Es
wird auf klare Formen und Linien
geachtet und der nachhaltige Anspruch
steht ohnehin außer Frage. Holz ist daher
auch der bevorzugte Baustoff, denn er
erfüllt die nachhaltigen Kriterien genauso,
wie den gesundheitlichen Aspekt.
Auch innen dominiert zumeist
Schlichtheit, die aber durch einzelne, auffällige
Stücke unterbrochen wird. So ist
ein Kristallluster, der die sonst straighte
Lobby dominiert nichts ungewöhnliches
mehr, genauso aber werden Betonwände
im Industrial Design als Designelement
genützt. Die Beleuchtung darf hier dann
gerne auch an losen Kabeln befestigt
sein.
Individualität ist das Motto!
In Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung
ist eine individuelle Note genau
das, was den Unterschied ausmacht und
auch das Hotel oder den Gastronomiebetrieb
unverwechselbar macht.
Das Hotelzimmer muss selbst zur Destination
werden, das die Philosophie der
Gastgeber und auch das Umfeld widerspiegelt.
Das zeigt sich in Farben und auch
Formen, die sich wiederholen und in allen
Bereichen des Hauses widerfinden.
Der Gastronom wiederum hat die Möglichkeit,
seinen USP in Form von Tischwäsche
und Tischdeko ebenso zu transportieren.
Und wenn der Betrieb eine lange
Geschichte hat, umso besser. Denn dann
illustrieren Bilder die Weiterentwicklung
der Gastronomie. Die Kleidung der Mit-
Das Biohotel Gitschberg glänzt durch
Minimalismus in hoher Qualität.
Foto: Boutique Biohotel Gitschbergandreschoenherr
Die Bar mit Alt-Wiener-Flair im Hotel Kaiserhof Wien.
Foto: Hotel Panorama Royal
x/2021
EINRICHTUNG & DESIGN 11
arbeiter im Service bietet ebenso die Möglichkeit
für ein Alleinstellungsmerkmal.
Gemütlich wie im eigenen
Wohnzimmer
Lehnsessel wie zu Omas Zeiten, eine Couch
mit Leselampe, statt der Minibar eine Kaffeemaschine.
Das Hotelzimmer wird zum
Wohnort, an den der Gast gerne zurückkehrt
– nicht nur bei Schlechtwetter. Genauso aber
sind Schreibtische, oder zumindest die Möglichkeit
für einen Arbeitsplatz, unerlässlich.
Arbeits- und Freizeit verschmelzen zusehends
und der Gast will bei beiden ein Angebot
finden. Platz ist daher in jedem Fall ein
wesentliches Kriterium.
Es werde Licht!
Was vielleicht die größte Veränderung in den
letzten Jahren erfahren hat, sind die Nassräume.
Sie gleichen, in der gehobenen Hotellerie,
einem eigenen Mini-Spa mit vielen Assets.
Und das ist von der eigenen Sauna oder der
Badewanne mitten im Zimmer noch gar keine
Rede. Die Bäder sind luxuriös und mit allem
ausgestattet, was der Gast brauchen könnte.
Ein separates Tischchen zum Schminken, so
Platz vorhanden, ein Hocker für die Bequemlichkeit
und vor allem gute Lichtquellen.
Licht ist überhaupt eines der wichtigsten
Kriterien sowohl in der Gastronomie als auch
in der Hotellerie. Stimmungsvolle Beleuchtung
dort, wo sie angebracht ist. Gut ausgeleuchtet,
wo es notwendig ist.
Der gedeckte Tisch wirkt mit der richtigen
Beleuchtung gleich ganz anders, eine
gut ausgeleuchtete Lobby einladend und in
der Lounge schätzt man gedämpftes Licht.
Schließlich ist hier die Gemütlichkeit vorherrschend
und das soll sich auch bei der Beleuchtung
niederschlagen. Inklusive gemütlicher
Couchen und Lehnsessel.
Alles in allem geht es vorrangig um den
individuellen Aspekt, sowohl in der Gastronomie,
als auch in der Hotellerie. Wie wichtig
das ist, zeigt sich auch daran, dass sogar Hotelketten
vermehrt auf individuelle Ausrichtung
an den einzelnen Standorten setzten, die meist
in Zusammenhang mit dem Umfeld stehen,
oder ein Thema herausgreifen, das für diese
FACHINPUT
„Gäste spüren sofort, ob ein
Raum stimmig ist – und
Hoteliers merken es an den
Bewertungen. Innenarchitektur
ist kein dekoratives Beiwerk,
sondern Teil des Geschäftserfolgs.
Wer in Gestaltung investiert,
schafft Atmosphäre, die sich in
Weiterempfehlungen, längeren
Aufenthalten und besseren
Raten widerspiegelt. Unser Anspruch ist es, Räume
zu entwickeln, die sowohl Gäste begeistern als auch
Abläufe im Betrieb erleichtern. Dabei geht es nicht um
kurzfristige Trends, sondern um Konzepte, die langfristig
tragen. Ein gelungenes Design schafft nicht nur
Emotion, sondern auch Orientierung und Sicherheit
für Gäste. Und es gibt Hoteliers ein Werkzeug in die
Hand, mit dem sie sich nachhaltig vom Wettbewerb
abheben. Denn ein Hotel, das seine Geschichte
räumlich erzählt, gewinnt Profil – und bleibt
unvergesslich“, so Yvonne Meindl Cavar, Gründerin &
Innenarchitektin von Meindl Cavar Concepts.
Foto: studiovalo
Destination typisch ist. Das zeigt sich oft in
den großen Glasfronten, die bei Neubauten
mittlerweile fast usus sind.
INKU - Der richtige Partner für Dein Hotel
Unser Service für Dich
Langlebige & hochwertige Produkte • Individuelle & kompetente Beratung
Vermittlung an professionelle Handwerker • Ganzheitliche Raumgestaltung
JETZT MEHR ERFAHREN:
www.inku-hotel.at
12
EINRICHTUNG & DESIGN 9/2025
Von der Vision zum Raum
Zauritz Objekt entwickelt
Raumkonzepte,
die Gastronomie und
Hotellerie spürbar stärker
machen. Von der ersten
Idee bis zur passgenauen
Montage verbindet das
Team Markenidentität,
Funktion und Atmosphäre:
Analyse vor Ort, smarte
Grundrisse, 3D-Visualisierungen,
Material- und
Foto: Petra Kellner
Stoffbemusterung, individuelle Möbel und Theken, präzise Kalkulation.
Die Innenarchitekten berücksichtigen Wegeführung,
Akustik und Licht – für effiziente Abläufe und maximale Aufenthaltsqualität.
Ein Ansprechpartner, viele Lösungen: Showroom,
persönliche Beratung und terminsichere Umsetzung. Für Hotelzimmer,
Restaurants, Cafés, Lobbys und Außenbereiche entstehen
stimmige Gesamterlebnisse, die Marke, Zielgruppe und Budget
präzise treffen. Robuste, pflegeleichte Materialien und nachhaltige
Optionen sichern die Wirtschaftlichkeit.
www.zauritz-objekt.de
Figlmüllers neues Pop-up
Mit Figoletta bringt die Figlmüller-
Gruppe ein lässiges Pizza-Pop-up in die
Wiener Innenstadt und sorgt für sommerliches
Flair und italienisches Lebensgefühl.
Seit Anfang August lädt das neue Konzept
in der Rotenturmstraße zum Verweilen und
Wohlfühlen ein.
Für die gestalterische Umsetzung
zeichnet das Wiener Innenarchitekturbüro
Derenko verantwortlich. Gemeinsam
mit Figlmüller entstand ein Raumkonzept,
das Bestehendes mit Feingefühl
neu interpretiert. Statt aufwändiger Umbauten setzt das Design
bewusst auf gezielte Akzente, farbenfrohe Elemente und respektvollen
Umgang mit der vorhandenen Substanz.
Inspiriert von venezianischer Folklore und italienischem Flair
wurde mit kräftigen Farben, leichten Stoffen und spielerischen
Details gearbeitet. Weiße Vorhänge durchziehen den Raum, schützen
das Vergangene und deuten gleichzeitig auf das Kommende
hin. So entstand in nur sechs Wochen ein atmosphärisches Pop-up,
das mediterrane Leichtigkeit spürbar macht.
www.figoletta.at, www.derenko.at
Foto: Derenko-Innenarchitektur-Wien
ADVERTORIAL
INKU als Hotelexperte
Österreichs Top-Hotels setzen auf starke Raumlösungen.
Fotos: Inku
Die INKU Jordan GmbH ist einer der
führenden Partner der österreichischen
Hotellerie, wenn es um hochwertige
und stimmige Innenraumgestaltung
geht. Ob Designböden, Parkett, Teppiche,
Tapeten oder Sonnenschutz – INKU bietet
nicht nur ein breites Sortiment, sondern
begleitet Hotels mit einem umfassenden
Servicepaket.
Zum Erfolgsrezept gehören persönliche
Beratung durch erfahrene Gebietsmanager,
Projektbegleitung von der Planung bis zur
Fertigstellung, die Vermittlung regionaler
Handwerkspartner, große Lagerverfügbarkeit
und eine eigene Logistik für schnelle
Lieferungen in ganz Österreich. Architekten,
Hoteliers und Planer schätzen besonders die
lösungsorientierte Unterstützung und die
enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen
zwei starke Referenzen:
› Im Fünf-Sterne-Superior Nesslerhof
in Großarl wurden die Böden perfekt
auf das luxuriöse Alpenambiente abgestimmt
– mit Materialien, die Funktionalität
und Ästhetik vereinen.
› Beim Hotel Schachner in Maria Taferl
steht der hochwertige Parkettboden im
Mittelpunkt: In Lobby, Restaurant und
Wellnessbereich sorgt er für eine natürliche,
elegante Atmosphäre. Ergänzend
tragen Teppichböden in den Zimmern zu
Komfort und Akustikdämmung bei.
„Wir schaffen Räume mit Identität – funktional,
langlebig und ästhetisch durchdacht“,
so Geschäftsführer Wolfgang Monger.
Weitere Infos & Projekte:
www.inku.at/gastronomie-hotel
Kontakt:
INKU Jordan GmbH
service@inku.at
T: +43 1 234 56 78
9/2025
DESIGN 13
Kaffeehaus neu gedacht
Am 25. September öffnet
die „Le Burger Lounge“ in
der SCS ihre Türen. Auf 150
zusätzlichen Quadratmetern
entsteht ein stilvoller Treffpunkt
mit 78 Sitzplätzen, der
urbanen Chic mit Kaffeehaustradition
verbindet. „Mit der
,Le Burger Lounge` schaffen
wir nicht nur zusätzlichen
Foto: Monika Fellner
Raum, sondern auch eine
Wohlfühloase, in der Wiener Kaffeehauskultur und modernes
Lifestyle-Dining aufeinandertreffen“, erklärt Mahrem Mert, der
Franchisenehmer von Le Burger in der SCS. Die Speisekarte überrascht
mit „Shake-Salads“, Tartes und Flavoured-Coffee-Varianten,
während handgemachte Burger selbstverständlich nicht fehlen.
Ein multifunktionaler Bereich bietet Platz für Firmenfeiern oder
Meetings, ausgestattet mit Soundsystem, Projektor und Streaming-Optionen.
Die ersten 111 Gäste werden mit 15-Euro-Gutscheinen
belohnt.
www.leburger.at
Foto: Gestra GmbH; Bäckerei Filipp
Abenteueroasen
Familienfreundlichkeit wird in der Gastronomie zunehmend zum
Erfolgsfaktor. Mit den Spielplatzlösungen der Gestra GmbH
aus Waldneukirchen schaffen Betriebe ein Umfeld, in dem sich
Familien willkommen fühlen und Kinder unbeschwert spielen
können. Die individuell gestalteten Anlagen, ausgestattet mit Rutschen,
Kletterelementen und Naturmaterialien, fügen sich dabei
harmonisch in Außenbereiche ein. Dank der hohen Robustheit,
Wetterfestigkeit und Einhaltung strengster Sicherheitsstandards
können Eltern beruhigt zusehen, wie ihre Kinder toben, klettern
und lachen, während sie selbst die entspannte Atmosphäre genießen.
Für Gastronomen bedeutet dies längere Aufenthaltszeiten,
gesteigerte Konsumation und ein rundum positives Erlebnis, das
in Erinnerung bleibt und Gäste immer wieder zurückkehren lässt.
www.gestra.at
EINER FÜR ALLES
TISCHLEIN
DECK’ DICH
Rund 15.000 Fachartikel für Küche und Gastraum
sowie eine professionelle Beratung machen den
Einkauf bei KASTNER Geschirr&Co einzigartig.
kastner.at – Einer für alles. Seit 1828.
KR Christof Kastner
14 HYGIENE
9/2025
hollu Fachberaterin
Claudia Anys (re.) steht
Inhaberin Michaela sowie
dem gesamten Team
kompetent zur Seite.
Fotos: hollu
Inhaber Kilian Angermeyer
und Fachberaterin
Claudia, die im gesamten
Haus liebevoll „Frau
hollu“ genannt wird.
Gemeinsam glänzen in der
Gastronomie
Es ist eine Geschichte vom Suchen und Finden am malerischen Attersee. Michaela und Kilian haben
sich sofort in den Kraftplatz und „das Haus mit Seele“ verliebt. Nach großem Umbau eröffnete das
Gastro-Ehepaar sein Restaurant Das Attersee. Von Anfang an dabei – Hygieneprofi hollu. Eine glänzende
Partnerschaft seit mittlerweile über fünf Jahren.
Das Attersee überzeugt mit einzigartigem
Charme im Boho-Style. So besonders
die Materialien, so herausfordernd
die Reinigung. „Unseren wunderschönen
Travertin-Steinboden haben wir den ganzen
Tag geputzt und einfach nicht richtig sauber
bekommen. Über eine Empfehlung ist der
Kontakt zu hollu entstanden und ab da waren
wir in den besten Händen. Mit den richtigen
Reinigungs- und Pflegeprodukten von hollu
hat der Travertin plötzlich geglänzt wie neu“,
erzählt Inhaberin Michaela mit strahlenden
Augen. Als Gastgeberin weiß sie ganz genau,
dass es auf jedes Detail ankommt. Köstliches
Essen, feine Getränke, schönes Ambiente und
erstklassige Sauberkeit.
Kompetenz erleben, jeden Tag
hollu Fachberaterin Claudia – im ganzen
Haus liebevoll „Frau hollu“ genannt –
nimmt sich viel Zeit für das Attersee-Team
und für die fachgerechte Einschulung auf
die Reinigungssysteme, damit jedes Hygieneprodukt
korrekt angewendet wird. Nur
so sind beste Ergebnisse auf allen Materialien
gegeben. Küchenchef und Inhaber
Kilian gefällt vor allem die ungezwungene
Zusammenarbeit ohne Druck. „Seit
Anfang an werden wir von Claudia extrem
gut beraten. Sie achtet darauf, dass wir für
jeden Bereich das richtige Produkt verwenden.
Cool, taugt mir, weiter so“, freut
sich Kilian.
Wenn sich die Arbeit nicht wie
Arbeit anfühlt
Fast seit der ersten Stunde ist Alena Teil des
Reinigungsteams im Restaurant Das Attersee.
Sie kennt das Haus bis in den kleinsten
Winkel und bringt jahrelange Erfahrung in
Sachen Reinigung und Hygiene mit. „Mit
den Produkten und Maschinen von hollu
macht die Arbeit einfach Spaß. Und wenn
ich mal nicht weiterweiß, rede ich mit
Claudia. Gemeinsam finden wir immer eine
Lösung“, betont Alena.
Gesucht, gefunden, genial
Die Partnerschaft zwischen dem Das Attersee
und hollu zeigt, was eine glänzende
Zusammenarbeit braucht: Respekt, Vertrauen,
Persönlichkeit und vor allem: Spaß
an der gemeinsamen Sache. „Wir sind in der
schönsten Branche der Welt mit dem besten
Partner, den man sich wünschen kann.
Meine Vision ist, dass es immer weitergeht
und wir gemeinsam Spaß daran haben“,
resümiert Michaela.
www.hollu.com
www.dasattersee.at
9/2025
MESSE 15
Alles für den Gast: Der Countdown läuft
Von 8. bis 11. November 2025 öffnet die
„Alles für den Gast“ endlich wieder ihre
Tore, und das bereits zum 55. Mal. Was 1970
als kleine Fachmesse mit großen Zielen
begann, hat sich über die Jahrzehnte zu
einem pulsierenden Treffpunkt für Gastronomie,
Hotellerie und Genusskultur im
gesamten Donau-Alpen-Adria-Raum entwickelt.
An vier Messetagen treffen 711 Aussteller
auf über 35.000 Fachbesucher – eine
ideale Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen,
wertvolle Kontakte zu knüpfen und Teil
eines großen Branchentreffs zu sein.
Gerade in einer Zeit, in der sich die Gastronomie
stetig neu erfinden muss, sei es
durch Digitalisierung, gesetzliche Auflagen
oder veränderte Gästebedürfnisse, bleibt
die Messe ein verlässlicher Taktgeber. Die
Messehallen sind dabei thematisch gegliedert
von der E-Mobility Welt mit Lösungen
für nachhaltige Gastronomie und Hotellerie
über die Startup-Area und BIOWELT bis hin
zur Getränkewelt mit Tastings, Wettbewerben
und Bar-Feeling sowie dem Kompetenzzentrum
Großküchentechnik. Neue Formate,
Side-Events wie die NEXT GASTRO, Räume
für Zukunftsthemen, Workshops und Live-
Erlebnisse zeigen, dass es hier vor allem um
Perspektiven geht. Programmpunkte wie
die Masterclass-Bühne mit Showküche,
spannende Wettbewerbe wie der Austrian
Bartender Award sowie Ehrungen wie
die TOP50 Hoteliers Österreichs oder die
TOP50 Köche Südtirols machen die Messe
zu einem Ort für Impulse und Inspiration.
Damit verspricht die Messe exklusive Einblicke
in die Zukunft der Branche. Wer hier
dabei ist, erlebt die Gastronomie in all ihren
Facetten.
www.gastmesse.at
Das Grand Hotel Bad Ischls
www.grand-elisabeth.at
KONDITOREI-KAFFEE ZAUNER GmbH & Co. KG
info@zauner.at | +43 6132 23310 | Pfarrgasse 7, 4820 Bad Ischl
Seite 16 bis Seite 49
Food
Foto: pixabay
Ratzeputz: Gemüselasagne
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Eintöpfe, Aufläufe und Lasagne sind immer eine gute Möglichkeit, um Gemüse zu verkochen. Dem Zeitgeist entsprechend
lassen sich die verschiedenen Rezepturen dafür leicht abwandeln und auch ohne Fleisch vegetarisch
oder vegan zubereiten. Gerade die Lasagne eignet sich bestens. Schicht für Schicht lässt sich Gemüse zwischen
den Teigplatten und der Sauce legen, und das auch noch saisonal. Aber Gemüselasagne ist vielseitig und lässt sich
auch anders schichten, denn statt der Teigplatten lassen sich Gemüsescheiben verwenden. Wer also reichlich von
einer bestimmten Gemüseart wie Kohlrabi oder Kürbis verarbeiten möchte, kann die Teigplatten weglassen oder
reduzieren und durch Gemüse ersetzen. Das Sugo dafür kann nun klassisch aus Fleisch bestehen oder aus Linsen
oder Lupinenschrot.
Mit Putz und Stingl
LASAGNE MIT KOHLRABI
Zutaten für 4 Personen:
Sugo:
400 g Faschiertes vom Rind
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
500 ml passierte Tomaten
Salz und Pfeffer
2 Lorbeerblätter
Rosmarin
› frisches oder getrocknetes
Basilikum
› etwas Chili
Lasagne:
8 Lasagneteigblätter
› 500 g Kohlrabi geschält
250 ml Büffelmozzarella
› 1 Handvoll frische Spinatblätter
› geriebener Parmesan zum
Bestreuen
› Olivenöl zum Anbraten
Zubereitung:
❱ Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch feinwürfelig
schneiden. Alles in Olivenöl glasig anschwitzen,
Faschiertes dazugeben und gut durchrösten. Mit Tomatensauce
aufgießen und die Gewürze und Kräuter
dazugeben. Alles bei niedriger Temperatur leicht
köcheln und etwas eindicken lassen.
❱ Die geschälten Kohlrabi halbieren und quer in sehr
dünne Scheiben schneiden.
❱ Etwas Sauce in der Auflaufform verteilen. Eine
Lage Teigblätter in die Form legen, etwas Sugo darauf
verteilen und mit Parmesan bestreuen.
❱ Dicht mit Kohlrabischeiben belegen, Spinatblätter
und kleine Mozzarellastücke darauf verteilen, Parmesan
darüber streuen. Das Ganze zweimal wiederholen.
❱ Die letzte Lage Kohlrabischeiben legen. Das restliche
Sugo und Parmesan darauf verteilen und mit
einer Lage Teigblätter abschließen.
❱ Olivenöl darüber träufeln und im Backrohr bei 180 Grad Celsius etwa 30 bis 40 Minuten
backen. 20 Minuten vor Schluss geriebenen Parmesan darüber verteilen.
9/2025
AKTUELLES 17
Fotos: Nannerl
Genuss mit Gewinn
Nannerl feiert Geburtstag! Seit
50 Jahren steht das Unternehmen
aus Salzburg für Innovation,
Qualität und Know-how.
Was 1975 als Familienbetrieb
begann, ist jetzt ein
internationaler Spezialist
für Nahrungsmittel und
Gastronomieprodukte.
Produziert wird ausschließlich
in Salzburg.
Herzstück des Jubiläums
ist ein Gewinnspiel
auf https:\\gewinnspiel.nannerl.at.
Hauptpreis ist eine echte Vespa von
1975. Preise aus den Bereichen Genuss,
Küche und Lifestyle kommen laufend hinzu. Zudem gibt es
spezielle Jubiläumsprodukte. Mitmachen und gewinnen: Nannerl
auf Facebook/Instagram folgen, Posts liken, kommentieren
Der Gewinner der Vespa wird auf der „Alles für den Gast“-Messe
(8.–11.11.2025) am Nannerl-Messestand verkündet und per Direktnachricht
informiert.
https:\\gewinnspiel.nannerl.at
Leckere
Art. 2732*
Pizza Donut
Mischkiste,
2-fach sortiert
Gewicht: 100 g, 32 St. / Kt.
vorgebacken
Art. 342*
Weckerl-Trio
Gewicht: 81 g, 80 St. / Kt.
vorgebacken
Vielfalt
Art. 2854*
Mini-Börek
Mischkiste,
3-fach sortiert
Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.
Teigling
Foto: ERSTE/Binder
50 Tonnen gerettet
Die Wanderausstellung „GewissensBISS – geerntet. gekauft.
gekübelt.“ machte im Erste Campus Halt. Gemeinsam mit Die
Tafel Österreich setzte die Erste Bank ein Signal gegen Lebensmittelverschwendung
und knüpfte damit an ihre seit 2018 erfolgreiche
Kooperation an. Einen Monat lang konnten Besucher erfahren,
wie viele Lebensmittel täglich im Müll landen und wie man selbst
gegensteuern kann. Interaktive Stationen und Workshops stießen
dabei auf großes Interesse. „Armut in Österreich durch gerettete
Lebensmittel bekämpfen – das ist seit 1999 unsere Mission“,
betonte Alexandra Gruber, Geschäftsführerin Die Tafel Österreich.
Die Bilanz der Partnerschaft: 50 Tonnen Obst und Gemüse gerettet,
mehr als eine Million Mahlzeiten ermöglicht. Und die Zusammenarbeit
geht weiter, pünktlich zum 100. Weltspartag.
www.tafel-oesterreich.at
28 Port.
Art. 2797*
Kirsch-Kakao-
Schnitte
Gewicht: 2.200 g, 4 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Port.
EDNA Backwaren GmbH
Rutzenmoos 20
A-4845 Rutzenmoos
E-Mail austria@edna.at
Jetzt schnell
und einfach
mit der
EDNA App
bestellen!
EDNA-HOTLINE
GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
+49 1522 179 55 81
Lieferung per Tiefkühl-LKW.
* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,
Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.
Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben
und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.
Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler,
im C+C Markt oder direkt bei EDNA!
Frühstück:
Weniger ist mehr
Foto: Ebners Waldhof
9/2025
FRÜHSTÜCK 19
Meterlange Buffets zum Frühstück gehören der
Vergangenheit an. Die Hotellerie setzt mehr auf
Qualität, denn auf Quantität.
Von Petra Pachler
Ganz klar geht der Trend mittlerweile zu hoher Qualität
und zu regionalen Produkten. Letztere werden mit dem
Namen des Produzenten versehen, um dem Gast eine
Zuordnung zu geben, denn der möchte genau wissen,
woher sein Käse kommt. Am Buffet, das es meist nach wie vor gibt,
finden sich Produkte, deren Frische durch längeres Liegen nicht
beeinträchtigt werden: Gebäck, Schinken, Käse, Marmeladen, Obst
und Gemüse. Wobei die beiden Letzten in kleinen Mengen immer
wieder frisch nachgelegt werden. Warme und frisch zubereitete
Speisen, wie alle Eier-Gerichte, werden vermehrt in Schauküchen
frisch angeboten und völlig individuell zubereitet. Ebenso Pancakes
oder Palatschinken mit diversen Toppings und Füllungen.
Der Grund dahinter ist simpel: Bei direkter Bestellung wird häufiger
aufgegessen und es bleibt weniger am Teller zurück, weil der
Gast ganz nach seinen besonderen Vorlieben ordern kann. Zudem
steht Frische für Qualität.
Auch die Etageren haben sich etabliert, wo von überall ein bisschen
drauf ist, mit dem klaren Hinweis, dass gerne nachbestellt
werden kann.
IN DER GASTRONOMIE.
JETZT 24/7
ONLINE
BESTELLEN.
Das Sonntagsfrühstück
Das klassische Sonntagsfrühstück, um das Wochenende zu genießen,
hat nichts von seiner Aktualität verloren, aber hat hinsichtlich
des Angebotes eine Adaptierung erfahren. Zu den klassischen
Frühstücks-Packages werden immer häufiger Hauptspeisen im
Kleinformat angeboten: Schnitzerl, Burger oder Bowls. Was dann
letztendlich natürlich in einem Brunch mündet, der gerne bis zum
frühen Nachmittag ausgedehnt werden kann.
Meist wird auch ein Special des Hauses angeboten, das sich
oft an saisonalen Produkten orientiert oder Feiertage wie Ostern,
Halloween oder Weihnachten abbildet.
Midi ist das Maß aller Dinge!
Und wie sieht das mit dem Gebäck aus? Neben vielen Brot- und
Gebäckvarianten für die immer mehr werdenden Unverträglichkeiten,
hat sich die Größe verändert. Midi-Gebäck ist die neue Größe,
und wird von Gastronomen gerne geordert. Deren Begründung
lautet wie folgt: Es wird weniger weggeworfen und der Gast hat
die Möglichkeit, mehrere Gebäcksorten auszuprobieren. Was im
Frühstücksbereich durchaus in Ordnung ist und seine Berechtigung
hat, aber wenn dann in der Gastronomie die Midivariante
genau so viel kostet, wie ursprünglich das normale Gebäck, dann
darf das durchaus hinterfragt werden.
Fleisch ja, aber Suppen genauso
Trotz aller veganen Trends ist das Frühstücksbuffet nach wie vor
üppig mit Schinken und Wurst bestückt. Trotzdem werden vermehrt
internationale Frühstückstrends ins Angebot aufgenommen. Die asiatische
Misosuppe zum Frühstück ist keine Seltenheit mehr, inklusive
weiterer fernöstlicher Produkte. Das englische Frühstück mit Bohnen
und Würstel ist sowieso schon state of the art. Das Frühstück ist die
wichtigste Mahlzeit des Tages, predigten schon die Großeltern, und
dieser Ausspruch hat nichts an Aktualität verloren.
Unser Gastro-Katalog:
www.ankerbrot.at/gastronomie
20 FRÜHSTÜCK
9/2025
Kanadisch zum Morgen
Das Tiroler Familienunternehmen
Darbo bringt eine süße Neuigkeit
auf den Frühstückstisch. Ab
sofort gibt es Ahornsirup auch in
der praktischen Dosierflasche für
das Buffet-Dispensersystem. Damit
erweitert sich die Auswahl neben
den bewährten Fruchtaufstrichen,
Honigen und Nougatcreme um
eine nordamerikanische Köstlichkeit,
die längst Kultstatus erreicht
hat. Ahornsirup passt nicht nur zu
Pancakes und Waffeln, er verfeinert
auch Müsli, Joghurt oder Porridge im
Handumdrehen. Auf frischen Früchten
sorgt Ahornsirup für Abwechslung,
und Saucen sowie Marinaden bringt er eine feine, karamellige
Süße. Hergestellt aus 100 Prozent reinem Ahornsirup aus Kanada,
kommt Darbo Ahornsirup ganz ohne Zusatzstoffe aus. Für alle, die
Honig meiden, ist Ahornsirup zudem eine natürliche und vegane
Alternative.
www.darbo.at
Foto: Darbo
Das große Blubbern
Der Natursauerteig
ist eine der ältesten
kulinarischen Entdeckungen
der Menschheit.
Im Sortiment
von Haubis blubbert
es gewaltig, denn ein
Großteil der Produkte
wurde auf „hausgemachten
Natursauerteig“
umgestellt. Das
bedeutet nicht nur
einen Zuwachs in der Sauerteigfamilie, sondern auch eine Rückkehr
zu wertvollem Wissen, das Haubis über lange Zeit hinweg pflegte.
Ein Beispiel dafür ist das authentische Bio-Steirische Fladenbrot, das
mit einer Mischung aus Bio-Roggen-, -Vollkorn- und -Weizenmehl
und dem hausgemachten Bio-Natursauerteig eine saftige Krume
und lange Frische garantiert. Oder auch das legendäre Bio-Petzenkirchner
Bauernbrot, das mit einer Kombination aus für rustikale
Brote typischen Bio-Roggenmehl und -Weizenmehl und seinem
Sauerteig-Aroma die Herzen von Brotliebhabern erobert.
www.haubis.at
Foto: Haubis
ADVERTORIAL
Morning-Bites von EDNA –
süßer Genuss in Mini-Form
Für all jene, die ihr Verlangen nach
Süßem mit einer bewussten, pflanzlichen
Ernährung in Einklang bringen
möchten, sind die neuen veganen Morning-Bites
von EDNA die perfekte Wahl.
Diese kleinen Hefeteilchen zaubern jedem
Feinschmecker ein Lächeln ins Gesicht
und lassen Foodie-Herzen höherschlagen.
Gleichzeitig kommen sie ganz ohne tierische
Produkte aus und bieten somit pure,
pflanzliche Freude. Die zarte, hausgemachte
Haselnussfüllung verleiht den Bites eine
delikate Note und sorgt für ihren unverwechselbaren
Geschmack.
Gefertigt in 100 Prozent natural-Qualität
und mit rein pflanzlichen Zutaten, garantieren
die Morning-Bites Genuss auf hohem
Niveau. Bereits fertig gebacken, sind sie im
Handumdrehen servierfertig – einfach auftauen
und in vollen Zügen genießen. Ob als
geschmackvoller Auftakt zum Frühstück,
als verführerische Begleitung zum Nachmittagskaffee
oder -tee oder als süßer Snack für
zwischendurch – diese Mini-Hefeteilchen
erobern im Nu die Herzen bewusster Gourmets.
Sie vereinen alles, was wahre Feinschmecker
sich wünschen: authentischen
Geschmack, exquisite Qualität und eine
unkomplizierte Zubereitung. Für alle Gäste,
die sich vegan ernähren, aber dennoch nicht
auf den herrlichen Luxus süßer Backwaren
verzichten möchten.
www.edna.at
Fotos: Edna
9/2025
FRÜHSTÜCK 21
Foto: Vandemoortele
Grüner Trendsetter
Das Croissant ist
und bleibt ein
weltweiter Klassiker,
ob als buttriger
Begleiter zum
Hotelfrühstück, als
schneller Snack im
Bistro oder als süßherzhafter
Genussmoment
zwischendurch.
Und so ist
das Croissant inzwischen in unzähligen Varianten vertreten. Nun
bringt Vandemoortele, Spezialist für tiefgekühlte Backwaren, eine
neue Variante auf den Markt, die Croissantliebhaber aufhorchen
lässt: das Pistaziencroissant. Mit diesem Produkt greift das Unternehmen
einen der angesagtesten Foodtrends auf. In der Füllung
stecken 15 Prozent echte Pistazien, was dem Gebäck eine nussigherbe
Note sowie eine angenehme Süße verleiht. Dekoriert mit
gehackten Kürbiskernen macht es auch optisch etwas her. Nach
einer kurzen Auftauzeit wird das Croissant rund 20 Minuten gebacken,
und schon ist es servierbereit.
www.vandemoortele.com
Süßer Touch
Die
WIBERG
Süßen Saucen
zeigen sich im
neuen Look und
mit einer verbesserten
Rezeptur,
die Individualität
in den Vordergrund
rückt. Am Frühstückstisch
verleihen
sie Waffeln,
Pancakes oder dem Kuchenbuffet das gewisse Extra. Besonders
beliebt ist die Sweet Sauce Chocolate. Mit ihrem vollmundigen,
warmen Schokoladengeschmack ist sie der Favorit aller Naschkatzen
und passt zu Brownies, Pancakes und mehr. Wer es lieber
fruchtig mag, greift zur Sweet Sauce Strawberry, die mit einem
hohen Anteil sonnengereifter Erdbeeren für einen sommerlichen
Morgen sorgt, egal zu welcher Jahreszeit. Für alle, die den süßen
Start in den Tag lieber mit einer Prise Würze mögen, bietet die
Sweet Sauce Salty Caramel, bewährt in der Rezeptur und frisch
im Design, ein Spiel aus zartem Karamell und dezenter Ursalznote.
www.wiberg.eu
Foto: Wiberg
FORMSTABILE
ERGEBNISSE
OHNE WEITERE
ZUSÄTZE.
GANZ SCHÖN
SCHNITTIG.
DAS NEUE QIMIQ VEGAN
Die pflanzliche Innovation:
schnittfest, aufschlagbar &
geschmacksneutral.
HAT JETZT
MAL PAUSE
THE CREAM BASE COMPANY
www.QimiQ.com
22 FRÜHSTÜCK
9/2025
Foto: Vandemoortele
Zimt über Zimt
Zimt ist zeitlos, das steht fest.
Zimt ist beliebt, auch das ist
unbestritten. Und jetzt bringt
die Patisserie du Chef den
Zimt in seiner schönsten Form
auf die Teller: mit dem neuen
Franz Style Kuchen. Die Basis
bildet ein luftiger Rührkuchen,
der durch eine Zimtfüllung zu
einem wahren Zimtwunder
wird. Abgerundet wird das
Ganze von Zimtstreuseln und
einer feinen Zimtzucker-Note.
Schon in 21 portionierten Stücken
vorgeschnitten, ist der
Kuchen nach einer kurzen Auftauzeit servierfertig. Das kleine
Stück Kuchenglück kommt ganz ohne Konservierungsstoffe,
künstliche Aromen oder Farbstoffe aus. Gerade jetzt, wo die Tage
kühler werden, ist Zimt ein echter Dauerbrenner, besonders, wenn
er in Kuchenform daherkommt. Ideal für gemütliche Nachmittage,
zum Verwöhnen oder als süßer Abschluss eines Menüs.
www.vandemoortele.com
Die pflanzliche
Obers-Alternative
QimiQ Vegan auf Kokosbasis ist
die vielseitige Alternative zum
Aufschlagen, Kochen und Backen.
QimiQ Vegan behält dabei dieselben
herausragenden Eigenschaften wie
das tierische Original. Stabil in Kombination
mit Fetten, Alkohol und
Säuren bietet sie verlässliche Ergebnisse,
die herkömmliche Hafer- oder
Soja-Produkte oft nicht erreichen.
Die gesamte QimiQ-Produktpalette
ist zertifiziert für Halal, Kosher und
Grade A Production, ist gentechnikfrei
und verzichtet auf Gluten und
Palmöl. Gekennzeichnet wird QimiQ
Vegan mit dem V-Label, das die hohe
Qualität der pflanzlichen Alternative
bestätigt. Im Großhandel und C&C,
sowie in den 250g Packungen bei Inter- und Eurospar erhältlich.
www.qimiq.com
Foto: QimiQ
ADVERTORIAL
Mit Liebe gebacken
Seit über 130 Jahren
steht Ankerbrot
für österreichische
Backtradition,
Sicherheit
und Verlässlichkeit.
Von Beginn an legt
das Unternehmen größten
Wert auf Regionalität, höchste
Qualität und echtes Bäckerhandwerk.
Verarbeitet
werden ausschließlich
hochwertige
Rohstoffe – Mehl,
Zucker und Salz
stammen zu 100 %
aus Österreich.
Diese Philosophie
setzt sich auch in unserer Großbäckerei
fort: Am modernen Standort in
Lichtenwörth bei Wiener Neustadt sorgen
innovative Produktions- und Verpackungstechnologien
für gleichbleibend höchste
Qualitätsstandards.
Fotos: Kirchgasser Photography
Unsere zahlreichen unterschiedlichen
Gastro-Kund:innen profitieren vom
umfangreichen Sortiment: von
regionalen Backwaren über
traditionelle Mehlspeisklassiker
bis hin zu feinen
saisonalen Spezialitäten.
Ergänzt wird das Angebot
durch attraktive Services
wie verlängerte Bestellzeiten im
Webshop, exklusive Rabatte,
praktische Leihgeräte
und einen persönlichen
Kundenservice.
Aktuell bereichern
mehrere köstliche Neuheiten
das Sortiment: Vom
neuen Couvertbrot – einem
handgeformten 150g-Weizenbrot
– für das Tischgedeck, über
den veganen Brownie, bis hin zum hausgemachten
Zwetschkenkuchen oder die feine
Maronischnitte.
www.ankerbrot.at/gastronomie
Foto: Anker
9/2025
FRÜHSTÜCK 23
Joghurt-Frühstückswaffeln
Zutaten für 4 Personen:
300 g Vanillejoghurt
150 g Sennereibutter
250 ml Honigmilch
4 Eier
400 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
› Etwas Staubzucker
❱ Zu Beginn die weiche Sennereibutter
in einer Schüssel
cremig mit einem Mixer aufschlagen.
Danach die Eier und
das Vanillejoghurt sorgfältig
unterrühren. Anschließend das
Mehl mit dem Backpulver und
der Prise Salz dazugeben. Im
Anschluss noch die Honigmilch
einrühren, bis ein dickflüssiger,
gleichmäßiger Teig entsteht.
❱ Sobald der Teig fertig ist, das
Waffeleisen vorheizen und mit
ein wenig Öl einpinseln. Die
Waffeln ausbacken und mit
Staubzucker bestreuen. Die Joghurt-Waffeln
lassen sich nach Belieben mit verschiedenen Toppings wie etwa
saisonalen Früchten, Ahornsirup, Haselnusscreme, Eis oder diversen Nüssen
kreativ garnieren.
www.erlebnissennerei-zillertal.at
Foto: Natasha Breen/stock.adobe.com
EIN STEIRISCHES
FAMILIENUNTERNEHMEN
Saftig.Frisch.
Und unglaublich flaumig.
Guglhupf aus Meisterhand
Veganer Gurken-Basilikum-Matcha-Shot
Zutaten für 10 Personen:
› 250 g QimiQ Vegan,
zimmerwarm
500 g Gurke
40 g Spinat
10 g frischer Basilikum
2 g Grüner Tee / Matcha Pulver
5 g Salz
20 ml Zitronensaft
150 ml Haferdrink
40 ml Olivenöl
› 0.2 g Schwarzer Pfeffer
Schoko-Obers-
Guglhupf
Nuss-Guglhupf
Marmor-
Guglhupf
Mohn-Guglhupf
Foto: Qimiq
❱ Alle Zutaten in einem Mixer
fein pürieren und mit frisch
gemahlenem Pfeffer servieren.
Eine Prise Cayenne verleiht
dem Shot einen Kick. Kann im
Kühlschrank 4-5 Tage aufbewahrt
werden.
Zitronen-
Guglhupf
je 650 g
www.meisterfrost.at
Fleischeslust am Morgen
Das Frühstück in Österreich ist oft mehr als nur eine schnelle Mahlzeit und es hat eine lange Tradition,
herzhaft in den Tag zu starten.
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Während internationale Frühstückstrends
oft auf leichte
Speisen oder auch Suppen
setzen und verstärkt vegane
Optionen bieten, spielt in Österreich der
Fleischgenuss eine wichtige Rolle. Diese
Vorliebe für Fleisch am Morgen ist tief in
der österreichischen Kultur und Geschichte
verwurzelt und spiegelt die Bedeutung von
regionalen Produkten und deftiger Hausmannskost
wider.
Aber wir sind nicht die einzigen. Die
Vielfalt an Fleischgerichten zum Frühstück
rund um die Welt zeigt, wie unterschiedlich
die Kulturen in den Tag starten. Während
in vielen Teilen Europas eher Wurst, Speck
und Schinken dominieren, gibt es weltweit
eine breite Palette an warmen, oft aufwendig
zubereiteten Fleischgerichten wie etwa
die Feijoada in Brasilien, ein Eintopf aus
Bohnen, Schweine- oder Rindfleisch.
Land des Frühstücks,
schinkenreich
Am heimischen Frühstücksbuffet sind klassische
Aufschnittplatten mit einer Auswahl
an regionalen Wurst- und Schinkenspezialitäten
Usus. Dazu gehören oft Extrawurst,
Schinken, Speck und verschiedene Salami-
Sorten, vermehrt regionale Handwerksprodukte
von Erzeugern aus der Region.
Hochwertiger, saftiger Kochschinken ist
dabei ein Muss. Unterschiedliche Interpretationen
von Bacon mit Spiegelei oder
Omelettes mit Schinken sind die warmen
Klassiker am herzhaften Frühstückstisch.
Aber abgesehen davon könnte das Angebot
etwas kreativer sein. So ist Schinken nicht
nur einfacher Belag fürs Brot oder Gebäck,
9/2025
FRÜHSTÜCK 25
Toast mit Feige, Avocado und Speck
Zutaten für 2 Toasts:
4 Scheiben Toast
6 Scheiben Prosciutto
2 Esslöffel Frischkäse
2 frische Feigen
› 1 reife Birne
1 halbe Avocado
Saft einer halben Zitrone
einige Basilikumblätter
› einige Rukolablätter
❱ Obst und Kräuter waschen. Birne und Avocado halbieren und entkernen. Das
Fruchtfleisch der Avocado im Ganzen mit einem Löffel aus der Schale heben.
❱ Feigen, Avocado und Birne in längliche Streifen schneiden.
❱ 2 Toastscheiben mit Frischkäse bestreichen, anschließend abwechselnd mit den
Obststreifen belegen. Den Zitronensaft darüber träufeln. Die Kräuter und danach
den Speck darüber verteilen.
❱ Die zweite Toastscheibe darauf setzen und leicht andrücken. Den Toast nun
schräg in 2 Teile schneiden.
AUS LIEBE ZUM HANDWERK
Wir backen,
mit Begeisterung.
sondern kann auch in Waffeln oder Muffins
verarbeitet werden. Zusammen mit Kräutern
oder Käse, wird er kleingewürfelt dem
Teig zugesetzt und gebacken. Eine einfache,
aber köstliche Alternative zum normalen
Schinkengenuss. Speck, oft nur als Beilage
zum Ei, kann zum Hit beim Frühstück
werden, entweder pur als hochwertiger
Prosciutto oder geräuchert nach alpiner
Tradition.
Er passt so in Pancakes oder kreative
Toasts, gerade in Kombination mit Obst.
Im Pancake überzeugt knusprig gebratener,
salziger, klein geschnittener Speck im Teig,
am besten dazu geeignet ist Bauchspeck.
Fertig gebacken wird er mit etwas Akazienhonig
oder auch Obst – wie Heidelbeeren
– angerichtet und bietet einen salzig-süßen
Genuss. Im Toast oder Sandwich überzeugen
Feigen und Birne mit Speck und
Avocado, bevorzugt hochwertiger luftgetrockneter
Prosciutto. Kalt oder getoastet
eine willkommene Abwechslung zu früher
Stunde.
Auch die Wurst darf nicht fehlen, als
Aufschnitt am Buffet, geräuchert als Kaminwurzen
oder heiß in Form von Debreziner,
Frankfurter oder Weißwürsten mit Brezen
und Senf. Aufschnittwurst in einer Blätterteigschnecke
verarbeitet, Chorizo statt
Kichererbsen in der Shakshuka, oder Bratwurst
mit Zucchini auf der Tarte, zeigen das
kreative Potenzial.
Experimente erwünscht
Gerade ein Frühstücksbuffet bietet die
perfekte Gelegenheit, mit verschiedenen
Geschmacksrichtungen und Texturen zu
experimentieren. Im Sinne des Zero Waste-
Gedankens bieten sich warme Gerichte an,
die Reste von Wurst, Schinken und Co.
schmackhaft in Szene setzen.
Weit über hundert Jahre ist es her, dass in
einer Backstube die ersten Brotlaibe über
den Ladentisch gingen. Seitdem sind wir
als Bäcker ein großes Stück weitergekommen.
Gerade weil unsere Zutaten noch immer
dieselben sind: regionale Rohstoffe, handwerkliches
Können, die Liebe zur Tradition
und die Lust an der Innovation. Aus dem
niederösterreichischen Petzenkirchen bringen
wir Freude ins Körberl. Von Apetlon bis Zürs.
Und immer ofenfrisch.
Ihr Anton Haubenberger
Bei uns liegt Genuss in der Familie.
Seit fünf Generationen.
www.haubis.at
Art. 270*
FF-Mini Blätterteig-
Mischkiste
Art. 2626*
Fruchtiger Kuchenmix
Kreative
Produktwelt
Art. 2733*
FF-Soft Brezel
mit Sesam
Art. 782*
SG-Mini-Krapfen
bunte Mischung
EDNA-HOTLINE
GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
+49 1522 179 55 81
Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler, im C+C Markt oder direkt bei EDNA!
nnatürlich ∙ ausgenomme
nnatürlich ∙ ausgenomme
nnatürlich ∙ ausgenomme
nnatürlich ∙ ausgenomme
Snack-Tipps
Lorem ipsum
Art. 342*
Weckerl-Trio
Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.
vorgebacken
Art. 2732*
Pizza Donut
Mischkiste,
2-fach sortiert
Gewicht: 100 g, 32 St. / Kt.
vorgebacken
Art. 309*
FF-Mini Blätterteig-
Kiste pikant,
3-fach sortiert
Maße: L 6,0 x B 5,5 x H 3,0 cm
Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2854*
Mini-Börek
Mischkiste,
3-fach sortiert
Maße: L 9,0 x B 4,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.
Teigling
Art. 4607*
Mini-Mix "Snack"
Gewicht: 39 g, 80 St. / Kt.
vorgegart
Art. 2793*
Mini Mix Schnecken
gesalzen,
3-fach sortiert
Maße: L 5,5 x B 5,0 x H 2,5 cm
Gewicht: 33 g, 225 St. / Kt.
Teigling
Lauge
Lorem ipsum
Art. 2668*
FF-Pretzelburger
Bavarian Style,
geschnitten
Maße: Ø 13,0 x H 3,5 cm
Gewicht: 115 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Lauge
Lorem ipsum
Art. 2756*
FF-Laugenkonfekt,
4-fach sortiert
Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2733*
FF-Soft Brezel
mit Sesam
Maße: L 16,0 x B 12,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 80 g, 30 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Lauge
Lorem ipsum
Art. 1207* 1
FF-Bio Vitalbrezel
Maße: L 14,0 x B 10,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 95 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 782*
SG-Mini-Krapfen
bunte Mischung
Maße: Ø 6,3 x H 4,7 cm
Gewicht: 38 g, 80 St. / Kt.
fertig gebacken
Leckere
Naschereien
Lorem ipsum
Lorem ipsum
Art. 2838*
Glutenfreie
süße Mischkiste,
3-fach sortiert
Gewicht: 63 g, 30 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 270*
FF-Mini Blätterteig-Mischkiste,
3-fach sortiert
Maße: L 6,5 x B 5,5 x H 2,8 cm
Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2711*
Box-Mini Süß,
4-fach sortiert
Gewicht: 37,5 g, 80 St. / Kt.
vorgegart
Art. 2833*
Mini Cheesecake
Mischkiste,
3-fach sortiert
Maße: Ø 6,0 x H 3,7 cm
Gewicht: 85 g, 36 St. / Kt.
fertig gebacken
Kuchen-Vielfalt
21 Port.
Port.
28 Port.
Port.
Art. 2626*
Fruchtiger Kuchenmix,
3-fach sortiert
M.: L 38,0 x B 28,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 1.300 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
28 Port.
Port.
Art. 2797*
Kirsch-Kakao-
Schnitte
Maße: L 37,5 x B 24,5 x H 3,9 cm
Gewicht: 2.200 g, 4 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2710*
Omas
Kuchenlieblinge
M.: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 2.200 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
durch den Tag
QUALITÄT
Art. 60801*
Mischkarton Family
Käsekuchen u.
Zupfkuchen
Maße: Ø 12,5 x H 3,8 cm
Gewicht: 450 g, 6 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 57668* 1
Mischkarton
"Bio Muffins"
Maße: Ø 7,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 70 g, 12 St. / Kt.
Service-Welt
Prestige
Art. 59911*
Schoko-Cookies,
glutenfrei
Maße: Ø 11,0 x H 0,8 cm
Gewicht: 80 g, 16 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 91758*
Mischkarton "Frühstücksmischung"
Gewicht: 1.890 g, 1 VPE / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 53785*
Kaisersemmel
Maße: Ø 9,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 67 g, 30 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 91749*
Schnittweckerl
Maße: L 10,0 x B 6,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 67,5 g, 32 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 91753*
Krustenweckerl
Maße: Ø 8,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 65 g, 32 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 61945*
Family
Hot Dog Bun
Maße: L 15,0 x B 4,0 x H 6,5 cm
Gewicht: 65 g, 48 St. / Kt.
Service-Welt
EDNA Backwaren GmbH
Rutzenmoos 20 • 4845 Rutzenmoos
E-Mail austria@edna.at
GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
Prestige
+49 1522 179 55 81
Lorem ipsum
Art. 59998*
All-Free-Brot
Maße: L 16,5 x B 8,5 x H 8,0 cm
Gewicht: 680 g, 4 St. / Kt.
Service-Welt
Lieferung per Tiefkühl-LKW.
Prestige
Art. 59984*
Mischkarton
"Glutenfreie
Frischebrote"
Maße: L 16,5 x B 8,5 x H 8,0 cm
Gewicht: 843 g, 3 St. / Kt.
Service-Welt
Versandkostenfrei & ohne Mindestbestellwert.
Lieferung per Paketversand innerhalb von etwa 3–5 Werktagen.
Jetzt schnell und
einfach mit der
EDNA App
bestellen!
1
Information zur Öko-Kontrollnummer und Öko-Handelstätigkeit finden Sie unter www.edna.at.
* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten, Nährwertdeklaration,
Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer
eingeben und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken. Einige Artikel sind in Österreich nur
über das Preissystem Palette erhältlich. Gerne steht Ihnen unsere kostenlose Service-Hotline 0800/202085 für
weitere Informationen zur Verfügung. Bei einigen Produkt-Abbildungen handelt es sich um Serviervorschläge.
Irrtümer und Änderungen vorbehalten, keine Haftung für Druckfehler.
Beilage AT 09_2025
Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler, im C+C Markt oder direkt bei EDNA!
Foto: Kzenon / stock.adobe.com
Hoch oben geht’s
kulinarisch hoch her
Gäste, die schubweise kommen, oft abhängig von den Liftkapazitäten. Gäste, die nicht über den Tag
verteilt das Restaurant aufsuchen, sondern ziemlich geballt rund um die Mittagszeit.
Von Petra Pachler
Hüttenwirte haben andere Herausforderungen
zu meistern, als die
übliche Gastronomie, und umso
wichtiger ist ein reibungslos funktionierender
Betrieb, der sich auf alle Szenarien
schnell einstellen kann. Flottes Personal,
das Hand in Hand arbeitet und auch mal
andere Aufgaben übernimmt, ist das eine.
Eine Verpflegungsvariante, die schnell und
unkompliziert qualitativ gutes und auch
abwechslungsreiches Essen auf den Tisch
bringt, das andere.
Was im Sommer hinsichtlich Bewirtung
und Gästestrom noch etwas kontinuierlicher
abläuft, kommt im Winter ziemlich
geballt daher. Eine Vielzahl Hungriger, die die
Gondel ausspuckt, möchten alle gleichzeitig
essen und trinken, und das möglichst flott,
denn man will ja schnell wieder auf die Piste.
Trotzdem muss die Qualität gewahrt bleiben.
Erbsensuppe war gestern!
Auch wenn in der Hüttenverpflegung natürlich
Convenience den Ton angibt, so hat
sich doch im Angebot vieles verändert. Die
klassische Erbsensuppe, und dann vielleicht
noch das Paar Würstel im Stehen gegessen,
gehören der Vergangenheit an. Der Gast
möchte gut essen, eine breite Auswahl
haben und trotzdem flott essen können.
Produkte, die variabel einsetzbar sind und
mit minimalem Aufwand adaptiert werden
können, sind hier die Trendsetter. Und
natürlich sind auch alle aktuellen Trends,
wie Burger in allen Variationen, Bowls oder
Pasta in unzähligen Varianten, immer vertreten.
Viel Neues auf den Hütten, aber ein
altbekannter verteidigt unbestritten seinen
Platz: Der Kaiserschmarrn ist Fixstarter auf
allen Hütten und da wird fast immer zu
Convenience gegriffen. Was der Qualität
und dem Geschmack keinerlei Abbruch tut.
Und bei den Getränken? Ja eh, ohne Schnaps
geht da gar nichts und sonst wird auch hier
auf Homemade Limos gesetzt, und da gibt’s
ja wahrlich ausreichend gute Anbieter.
Auf den Hütten muss es schnell gehen
und der Hüttenwirt muss flexibel auf unterschiedliche
Gästemengen reagieren können.
Exakte Planung und Vorbereitung, schon bei
der Bestellung, ist hier alles.
9/2025
HÜTTENEINDECKUNG 27
Einfache Zubereitung
ist das Erfolgsrezept
GASTRO befragte Jochen Kramer, Geschäftsleitung bei Salomon Food World, zu den aktuellen
Gastrotrends bei der Hütteneindeckung.
Herr Kramer, welche sind derzeit die
Trendprodukte auf den Hütten?
Unsere Pork Belly Chunks gehören aktuell
zu den gefragtesten Trendprodukten. Vor
allem wegen ihrer Vielseitigkeit und dem
Mix aus Handwerk, Geschmack und moderner
Optik. Sie sind Gerichte, die einfach
zuzubereiten sind, trotzdem frisch aussehen
und die man gut individualisieren kann.
Unsere Pork Belly Chunks bekommen
den Spagat zwischen traditioneller Hausmannskost
und modernen Food-Trends hin.
Pork Belly – also Schweinebauch – ist weltweit
ein Klassiker auf Hütten und unsere
Pork Belly Chunks sind herzhaft mariniert,
bereits gegart und kommen als saftige
Würfel, die außen schön karamellisieren,
egal ob aus dem Ofen, aus der Pfanne oder
vom Grill. Serviert werden sie klassisch rustikal
mit Sauce auf Kartoffelpüree genauso
wie modern als Burnt Ends oder glazed.
Gibt es einen eklatanten Unterschied bei
der Sommer-, bzw. Wintersaison?
Nicht, was die Bestellungen betrifft, was
sich allerdings verändert hat, ist eher die
Art der Zubereitung und Rezeptur. Im
Sommer landen unsere Burger zum Beispiel
öfter mit frischen Toppings, Salaten
oder Bowls auf dem Teller, während es im
Winter eher deftig und wärmend zugeht.
Ihre beiden Burger, der Homestyle Burger
und der veganen Green Oat Burger, sind
Trendsetter auf den Hütten. Wieso das?
Gerade auf Hütten geht’s oft eng zu: wenig
Platz, schwankende Gästezahlen und nicht
immer genug Personal. In solchen Situationen
sind einfache, zuverlässige Abläufe
DEIN PARTNER
IN DEN
BERGEN
HÜTTENSCHMANKERL
VOM FEINSTEN
Effizient vorbereitet –
perfekt für die Wintersaison
QR-CODE SCANNEN UND DAS
GANZE SORTIMENT ENTDECKEN!
Pasta, Gnocchi, Schupfnudeln &
Spätzle, Vegi und Plant-Based
Hilcona Foodservice hilcona.foodservice foodservice.hilcona
foodservice.hilcona.com
28 HÜTTENEINDECKUNG
9/2025
Frühstück ist fertig!
Kolumne
Auf den Frühstücksbuffets in den
Hotels hat sich einiges geändert.
Es gibt fast schon überall eine
gute Auswahl an pflanzlichen Produkten,
die auch in der Qualität
immer besser werden. Beim Frühstück
ist es wichtig , dass man sich
mit vielen Vitaminen und Mineralien
und anderen Nährstoffen gut
versorgt. Es muss nicht immer das
gewohnte Spiegelei sein oder der
fett gebratene Speck, der dann
den ganzen Tag schwer im Magen
liegt. Die Vielfalt an verschiedenen
Müslis und Joghurts macht einem
manchmal die Auswahl schwer.
Auch bei warmen Gerichten wie
Porridge oder geröstetes Gemüse,
Hummus oder einen Fruchtsalat,
frisch gepresste Säfte, kann man
sich hier durchkosten. Beim Frühstück
ist für mich immer wichtig:
Selbstgemachte Marmelade auf
einem guten Brot, oder mit einem
Aufstrich. Auch auf sein Rührei
muss man nicht verzichten, hier
sind genügend Alternativen vorhanden.
Auch bei der Hütteneindeckung
hat sich in den letzten
Jahren einiges getan. Ein veganes
Angebot ist fast immer vorhanden
und manche zeigen auch vor,
dass es nicht schwierig ist, auch
hier Akzente zu setzen. Aber bitte
immer regional bleiben. Ich brauche
kein Curry oder Garnelen auf
einer schönen Almhütte, nichts
gegen ein Curry, nur hier passt
das gar nicht. Die Menschen lieben
eben Hausmannskost, regionale
einfache Küche. Also macht
es nicht kompliziert - einfach und
schmecken muss es.
Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und
Vorreiter der veganen Küche
https://siegfriedkroepfl.com
Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie
Schnell, einfach und qualitativ hochwertig
sollte das Essen auf Hütten sein.
Foto: Kzenon/stock.adobe.com
Gold wert. Und genau hier zeigen unsere
beiden Burger, was sie können.
Die Zubereitung läuft super effizient:
Der Homestyle Burger, ein echter Klassiker
aus 100 Prozent Rind, kommt auf die
Grillplatte, während der Green Oat Burger,
unser veganes Highlight aus Grünkohl,
Spinat, Brokkoli und Haferflocken, parallel
im Kombidämpfer oder Merrychef zubereitet
werden kann. Ganz ohne Kreuzkontamination.
Wichtig: Das Bun nicht vergessen! Unsere
Homestyle Buns aus Sauerteig und Kartoffelflocken
sind im Sandwichschnitt vorgeschnitten
und in drei Minuten servierfertig.
Jochen Kramer, Geschäftsleitung bei
Salomon Food World.
Foto: Salomon FoodWorld
Welche Gebinde werden am häufigsten
geordert?
Beim Homestyle Burger in der 150 g Variante
– das ist übrigens die gängigste Größe
auf Hütten – kommt der Karton mit 36 Patties,
also 5,4 kg und ist gut stapelbar.
Der vegane Green Oat Burger kommt im
4 x 1,1 kg-Gebinde, also insgesamt 4,4 kg.
Je nach Stückgewicht sind das etwa 9–11
Patties pro Beutel und damit flexibel portionierbar.
Apropos vegan & vegetarisch: Ist hier ein
signifikanter Anstieg zu verzeichnen?
Definitiv! Über ein Drittel unseres Sortiments
ist mittlerweile vegetarisch oder
vegan. Was besonders gut ankommt sind
Konzepte, die sich mit minimalem Aufwand
umsetzen lassen. Wie Rezepturen, die einfach
durch den Austausch des Burgerpatties
„veganisierbar“ werden, ohne dass der
Koch an der Grundzubereitung viel ändern
muss. Das spart Zeit und schafft mehr Auswahl
für den Gast.
Ganz neu für die Saison und schon jetzt
vielversprechend ist unser Smoky Cauli
Schnitzel. Ein veganes Schnitzel aus Karfiol,
Haferflocken und einer knusprigen Panade
mit Reispops. Der rauchige Geschmack
sorgt für ein echtes „Wow“, die Standzeit ist
top – ideal für die Selbstbedienungstheke.
Welche Produkte gehen im Selbstbedienungsbereich
am besten?
Zwei echte Dauerbrenner im SB-Bereich
sind bei uns die Spare Ribs Classic und die
Buffalo Chik’n® Wings. Beide Produkte
sind bereits gegart, was Produktsicherheit
gibt, was gerade im Selbstbedienungsbereich,
wo Speisen oft länger stehen, ein
riesiger Pluspunkt ist.
Die Spare Ribs kommen dickfleischig
daher und bringen bei jeder Zubereitungsart
echtes Grill-Feeling auf die Hütte.
Die Buffalo Chik’n® Wings sind schon
Kult: scharf mariniert, mit einer feinen Butternote,
wie man’s aus Buffalo kennt. Wir
setzen bewusst auf Mittel- und Oberflügel
– fleischig, gut kalibriert, fertig mariniert
und auch nach dem Aufwärmen noch richtig
saftig.
Danke für das Gespräch, Herr Kramer!
9/2025
HÜTTE 29
So schmeckt die Zukunft
Mit rund 8.000 Ausstellern
aus 110 Ländern und einer
Fläche von 290.000 m² wird
die Anuga 2025 vom 4. bis
8. Oktober zur größten Ausgabe
ihrer Geschichte. Über
140.000 Fachbesucher aus
fast 200 Ländern erwarten
Innovationen, Trends und
das Neueste aus der Kulinarik.
Korea präsentiert sich als
Foto: Koelnmesse Bilddatenbank
Partnerland mit über 100 Ausstellern, die traditionelle Spezialitäten
mit modernster Food-Tech verbinden. Die Messe bietet eine
neu strukturierte Hallenaufteilung, die verwandte Segmente näher
zusammenbringt, von Anuga Fine Food bis zur neuen Fachmesse
Anuga Alternatives für pflanzenbasierte Produkte. Die Anuga
Trend Zone, die taste Innovation Show und der Boulevard of
Innovations setzen Food-Trends in Szene, während Kongresse
und Foren zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Halal-Food
Fachwissen liefern.
www.anuga.de
Best.Friend App & Webshop.
jetzt in noch mehr
Sprachen verfügbar.
Dein Einkauf in deiner Sprache – ganz einfach!
Ab sofort in folgenden Sprachen verfügbar, um dir den Einkauf
zu erleichtern:
Vaj, tejszínhab, süllőfilé,
natúr joghurt, tárkonyos
mustár, frankfurti virsli és
WC-papír. Mind Eurogast
saját márkás termék.
Mantequilla, nata montada,
filete de lucioperca, yogur
natural, mostaza con estragón,
salchichas Frankfurter
y papel higiénico. Todos los
productos de la marca propia
Eurogast.
Deutsch
Englisch
Ungarisch
Slowakisch
Tschechisch
Spanisch
Butter, Schlagsahne,
Zanderfilet, Naturjoghurt,
Estragon Senf, Frankfurter
und Toilettenpapier. Alle
Produkte der Eurogast
Eigenmarke.
Maslo, šľahačka, filet zo
šťuky, prírodný jogurt,
estragónová horčica, frankfurtské
párky a toaletný
papier. Všetky výrobky
vlastnej značky Eurogast.
Máslo, šlehačka, filet ze
štiky, přírodní jogurt,
estragonová hořčice,
frankfurtské párky a toaletní
papír. Všechny výrobky
vlastní značky Eurogast.
Jetzt
neu!
Foto: c_happyBytz / Oss
Aroma trifft Algorithmus
Frisch zubereitete Gerichte rund um die Uhr zu attraktiven Preisen,
das ist das Ziel von happyBytz. Hinter dem neuen Anbieter
stehen der österreichische Lebensmittelgroßhändler Wedl und
der Tiroler Agrarbetrieb Giner, zwei Familienunternehmen, die
das Projekt gemeinsam gestartet haben. Technologischer Partner
ist das Hamburger Tech-Startup goodBytz, das robotergestützte
Küchenassistenten entwickelt. Für diese werden nun unter dem
Namen „happyBytz“ neue kulinarische Konzepte für Tirol und ganz
Österreich erarbeitet. goodBytz liefert die Technologie, Wedl und
Giner entwickeln eigens hierfür lizenzierte Rohzutaten sowie kundenspezifische
Rezepte und befüllen die Küchenassistenten mit
hochwertigen, zertifizierten Lebensmitteln – für frisch zubereitete,
kalte und warme Speisen, rund um die Uhr.
https://happybytz.com
Best.friend app & Pro.
Vereinfache deinen Einkauf.
Jetzt noch schneller, mehr Funktionen und zusätzliche
Sprachen für ein reibungsloses Einkaufserlebnis.
Einfach sprechen statt tippen
Bestelle schnell und bequem
per Spracheingabe
Schneller zur Bestellung
Kein Scrollen, keine Suche:
Sag einfach, was du brauchst
Funktion Voice
über deinen Verkaufsberater
freischalten
lassen!
Spricht deine Sprache
Bestelle auch auf: Deutsch,
Englisch, Ungarisch,
Slowakisch, Tschechisch,
Spanisch
bestfriend.eurogast.at
30 HÜTTENEINDECKUNG
9/2025
Baut die Gastronomie
Bauern(höfe) auf?
Kolumne
Und wieder geht ein Rekordsommer im Urlaubsland
Österreich zu Ende: Wer weiß die Zugkraft der Kulturlandschaft
und von regionalen Spezialitäten in der
Gastwirtschaft nicht zu schätzen? Von Apfelstrudel
bis Zwiebelrostbraten: Wenn Gäste typisch österreichische
Gerichte bestellen, sind diese oft untrennbar
mit dem Gedanken an die Herkunft vom Bauernhof
verbunden. Als Gastgebende machen wir uns dieses
Bild von kleinstrukturierter Landwirtschaft, die Österreich
tatsächlich prägt, gerne dienlich. Doch welchen
Dienst erweisen wir den bäuerlichen Familien, denen
wir den ideellen Mehrwert verdanken?
Als Gesellschaft keinen guten, wie man den
Schlagzeilen im Juli entnehmen konnte: Jeden Tag
sperren in Österreich neun Bauernhöfe zu. Was besonders
zu denken gibt: Neben vielfältigen betriebsspezifischen
Gründen nennen Bäuerinnen und Bauern
fehlende Wertschätzung in der Bevölkerung als
Grund für die Hofaufgabe.
Wissen wir die Vielfalt an regionalen Lebensmitteln,
die Landwirtinnen und Landwirte für uns herstellen,
also wirklich nicht zu schätzen? Oder geben
wir nicht eher vor, Österreich am Teller zu haben,
auch wenn das sehr oft nicht der Fall ist? Denn heimische
Erzeugnisse finden ihren Weg viel zu selten
in die Gastronomie. Indem wir regionale Traditionen
vermitteln, bei den Zutaten aber nicht auf entsprechende
Herkunft setzen, erweisen wir jedoch nicht
nur unserer Landwirtschaft, sondern langfristig auch
unseren Regionen einen Bärendienst. Jene neun
Höfe, die wir jeden Tag verlieren, legen Zeugnis davon
ab.
Unsere österreichische Kulturlandschaft ist als
Erholungsraum ohne Bauernhöfe unvorstellbar. Die
Speisen auf den Tellern unserer Gäste sollten es auch
sein. Dann können wir alle auch noch in Zukunft Österreich
als Tourismusdestination authentisch nutzen.
Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.
Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die
Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft
Bewusstsein bei Konsumenten.
Foto: Land schafft Leben
Herzhafte Sattmacher
Auf der Hütte freuen sich Gäste stets auf herzhafte Klassiker. Sie
erwarten Gerichte, die satt machen und gleichzeitig für echte
Wohlfühlmomente sorgen. Gerade in der oft hektischen Hüttengastronomie,
wo viele Gäste schnell und dennoch auf hohem
Niveau versorgt werden wollen, spielt Effizienz eine zentrale Rolle.
Genau hier setzt die BÜRGER Profiküche an und bietet verlässliche
Unterstützung. Die Eierspätzle etwa sind die ideale Basis für traditionelle
Käsespätzle, während die Mini-Semmelknödel mit ihrem
rustikalen Charakter als vielseitige Beilage zu Braten, Wild oder
Gulasch überzeugen. Einfach zu portionieren und stets in gleichbleibender
Qualität liefert BÜRGER genau das, worauf es im Hüttengeschäft
ankommt: gelebte Tradition, spürbare Zeitersparnis
und kulinarische Verlässlichkeit.
www.buerger-profikueche.de
Abseits der Klassiker
Für
Hüttenbetriebe,
die ihren
Gästen abseits der
Klassiker etwas
Besonderes bieten
möchten, hat Hilcona
Foodservice
zwei Neuheiten
im Angebot. Der
Raviolo Brasato al
Merlot kombiniert
Schweizer Rindfleisch
mit dem fruchtigen Geschmack von Merlot und entfaltet
ein vollmundiges Aroma. Der rustikale Raviolo aus Vier-Eierteig
sorgt für eine geschmeidige Textur und authentischen Geschmack.
Mit den Gnocchi Rossi setzt Hilcona einen farbenfrohen Akzent
auf der Karte. Diese bereits vorgegarten Gnocchi sind blitzschnell
zubereitet und lassen sich flexibel mit frischen Zutaten kombinieren.
Standfest und vielseitig einsetzbar, bieten sie viel Raum
für kreative Beilagen- und Hauptgerichte, besonders in der Plantbased
Küche. Beide Neuheiten sind kalkulationssicher und bringen
frischen Wind auf die Hüttenkarte.
Foodservice.hilcona.com
Foto: Bürger
Foto: 2020 MarcoFood
Foto: Di Marco
ADVERTORIAL
Die Originale Pinsa Romana von Di Marco
Genuss mit Vorteilen für die Gastronomie.
In den Bergen zählt jede Minute: Gäste
erwarten Qualität, die Küche muss
schnell liefern. Genau hier punktet die
Originale Pinsa Romana von Di Marco. Sie
verbindet römische Tradition mit moderner
Praxistauglichkeit – und das macht sie für
Berggastronomen besonders interessant.
Das Geheimnis liegt im Teig: eine
Mischung aus Weizen-, Soja- und Reismehl,
72 Stunden gereift. So entsteht ein Boden,
außen knusprig, innen luftig und leicht
bekömmlich. Di Marco gilt als Originalproduzent
und Garant für konstante Spitzenqualität
– ein Vorteil, der gerade in der
alpinen Gastronomie zählt, wo konstante
Ergebnisse und kurze Zubereitungszeiten
unverzichtbar sind.
Vorteile für die Gastronomie
› Vorgebacken und tiefgekühlt, in wenigen
Minuten servierfertig – regenerierbar in
nur 45 Sekunden bei Stoßzeiten.
› Gleichbleibende Ergebnisse, unabhängig
vom Personal – besonders wertvoll bei
Saisonkräften.
› Vielseitig belegbar: von klassisch mit
Burrata bis kreativ mit regionalen Zutaten
wie Bergkäse, Speck oder frischem
Gemüse von lokalen Produzenten.
› Lange Haltbarkeit, weniger Ausschuss,
gute Kalkulierbarkeit und verlässliche
Wareneinsätze.
› Leichter Teig, geschätzt von gesundheitsbewussten
Gästen, die Wert auf
Qualität legen.
Damit eröffnet die Pinsa Romana neue Möglichkeiten:
mediterrane Authentizität trifft
alpine Kreativität. Sie passt in jede Karte – vom
urigen Berggasthof bis zur modernen Skihütte.
Gerade dort, wo schnelle Abläufe und gleichbleibende
Qualität über den Erfolg entscheiden,
wird die Pinsa Romana zum starken Partner.
Sie entlastet das Küchenteam, reduziert
Stress in Spitzenzeiten und begeistert Gäste
durch ihren unverwechselbaren Geschmack.
Wer Effizienz, Qualität und Abwechslung
kombinieren will, setzt mit der Originalen
Pinsa Romana von Di Marco auf ein Produkt,
das römische Tradition in die Alpen bringt
– und Gästen das Gefühl schenkt, ein Stück
Italien inmitten der österreichischen Bergwelt
zu genießen. pinsa-romana.at
32 HÜTTENEINDECKUNG
9/2025
Kolumne
Klar gestellt:
Zitrusfrüchte schälen
Gerade im Herbst und Winter
sind Zitrusfrüchte sehr gefragt, da
sie reich an Vitamin C sind. Viele
schwören auf eine zusätzliche Ration
an Vitaminen, um sich vor grippalen
Infekten zu schützen, auch
wenn heimisches Obst Zitrusfrüchten
beim Vitamingehalt in nichts
nachsteht. Man isst gerne eine
Orange oder Mandarine, weil sie so
gesund ist, schält die Frucht mit den
Händen und nascht die einzelnen
Spalten mit Genuss. Kaum jemand
denkt daran, welche unerwünschten
Stoffe sich auf der Schale befinden.
Diese könnten jedoch den
Appetit gründlich verderben. Damit
Zitrusfrüchte nicht so rasch verderben,
wird die Schale nach der Ernte
behandelt. Die pilzabtötenden
Stoffe dienen dazu, die Früchte zu
konservieren und vor frühzeitigem
Verderb zu schützen. Diese Mittel
verbleiben zwar fast vollständig auf
und in der Schale, gelangen aber
durch das Schälen auf die Haut
und wer sich nach dem Schälen
der Frucht die Hände nicht gründlich
wäscht, isst sie mit. Dasselbe
gilt fürs Saftpressen. Wer gerne einen
frisch gepressten Orangensaft
trinkt, sollte die Früchte gründlich
waschen und erst anschließend
auspressen. Das sollte auch für das
Frühstücksbuffet im Hotel gelten.
Bezeichnungen wie „Schale
nicht zum Verzehr geeignet“, „konserviert
mit…“ sind häufige Hinweise
auf der Verpackung. Wer also
auf Nummer sicher gehen möchte,
kauft am besten Bio-Früchte, die
ohne Pestizide kultiviert werden
und auch nach der Ernte nicht mit
Oberflächenkonservierungsmittel
behandelt werden dürfen.
Mag. Andrea Jungwirth
Ernährungswissenschafterin
Foto: Andrea Jungwirth
Zurück ins Tal
Das Brixental feiert den Herbstauftakt
mit seinen traditionellen Almabtrieben,
die am 20. September das Tal in ein
farbenprächtiges Schauspiel verwandeln.
Bauern kehren mit festlich geschmücktem
Vieh von den Almen zurück, und in Brixen
im Thale, Kirchberg und Westendorf wird
dieser Brauch ausgelassen gefeiert. In
Brixen erwartet die Besucher ein Almfest
mit Schmankerln der Schützenkompanie
und der Bäuerinnen, begleitet von der
Aus Alt mach Neu
Lebensmittelreste gehören
zum Alltag in der
Gastronomie, auch beim
Pizzabacken. Arla® Pro
zeigt, wie aus übriggebliebenen
Zutaten kreative
Gerichte entstehen.
Aus überschüssigem Teig
lassen sich Pizzaschnecken
oder Pestokringel
backen, die auf Vorrat eingefroren
werden können.
Basilikumblätter werden
zu aromatischem Pesto,
und zu viele Champignons
verwandeln sich
püriert mit Obers und Olivenöl in neue
Saucen. Käseabschnitte eignen sich für
gefüllte Pizzaränder, und übrig gebliebener
Teig wird mit Schokolade und Obst zu süßen
Dessertpizzen. Mit diesen Ideen lässt sich
nachhaltig handeln und gleichzeitig auch die
Musikkapelle und den „Jungen Zellbergern“.
Der Bauernmarkt bietet handgemachte
Produkte und auch für Kinder gibt es ein
buntes Programm. Gleichzeitig findet in
Westendorf das „Hoamfahrerfest“ statt, mit
kulinarischer Versorgung und Live-Musik.
Auch Kirchberg feiert mit einem Bauernmarkt
am 20. und einem großen Abschluss
am 27. September, inklusive Maibaumversteigerung.
www.kitzbueheler-alpen.com
Speisekarte spannend erweitern. Eine No-
Waste-Pizza wird so zum Zeichen kreativer
Küchenpraxis und zeigt, dass Resteverwertung
sowohl ökologisch als auch kulinarisch
reizvoll sein kann.
www.arlapro.com
Foto: Arla® Pro Foto: Sina Bodingbauer
9/2025
In jeder Form
Gulaschsuppe geht
immer, sei es in
Großküchen oder kleinen
Bistro. Um den
verschiedenen Bedürfnissen
der Betriebe
gerecht zu werden,
bietet FELIX Gulaschsuppe
unterschiedliche
Verpackungsformate
an. Das meistverkaufte
Format, die Dose,
punktet mit einer
langen Haltbarkeit
und einem optimalen
Schutz vor Umwelteinflüssen.
Für noch mehr Flexibilität gibt
es die Gulaschsuppe auch in konzentrierter
Foto: Felix
HÜTTENEINDECKUNG 33
Form in Beuteln, die mit
Wasser aufgefüllt blitzschnell
die fertige Suppe
ergeben. Eine weitere
Option ist die FELIX
Gulaschsuppe mit Rindfleisch
im Beutel, die
ohne Öffnen des Beutels
erwärmt werden kann.
Für Cafés und Bars, die
ihren Gästen schnell
eine köstliche Mahlzeit
bieten möchten, gibt es
die FELIX Gulaschsuppe
auch im Einzelportionsbeutel
– mikrowellengeeignet
und in nur zwei Minuten fertig.
www.felix-austria.at
WIR FEIERN
50 JAHRE
NANNERL!
MACH MIT!
Hier geht‘s zum
Gewinnspiel!
Foto: Iglo
Der Hüttenklassiker
Nach einer langen Abfahrt oder einer
Wanderung gibt es kaum etwas Besseres,
als in einer Berghütte einzukehren und
sich mit echten Klassikern zu verwöhnen.
Der Germknödel von iglo Gastronomie
liefert genau dieses Gefühl: flaumig, mit
Powidlfüllung und dem bereits beigepackten
Mohn-Zucker-Topping. Serviert mit
Vanillesauce wird der Germknödel zum
süßen Hauptgericht, das satt macht und
wärmt. Dank der Zubereitung im Dampfgarer
bleibt er besonders locker, kann
lange warm gehalten werden und ist
daher ideal für den Hüttenbetrieb, wo
Flexibilität zählt. Gleich zwei Knödel-
Größen stehen zur Auswahl: für den kleinen
Hunger oder für den großen. Marillen-
und Topfenknödel runden das süße
Ensemble ab. So wird aus einer Pause
am Berg ein kulinarisches Erlebnis mit
echter Hüttengemütlichkeit.
www.iglo-gastronomie.at
FEIERE MIT
UND GEWINNE
TOLLE PREISE!
ORIGINAL-VESPA VON 1975,
BLUETOOTH-BOXEN. ETC.
Alle Informationen auf
gewinnspiel.nannerl.at
JAHRE 0 5 GENUSS
Das Beste noch besser!
Nannerl GmbH & Co KG
5102 Anthering bei Salzburg
www.nannerl.at
34 HÜTTENEINDECKUNG
9/2025
Foto: Wiberg
Essig zum
Verfeinern
Pünktlich zur goldenen Jahreszeit präsentiert
WIBERG seine Neuprodukte.
Diesmal tatsächlich mit „flüssigem Gold“,
in Form von Essig. Kaum ein Genussmittel
ist so wertvoll wie Honig. Im ersten Schritt
zu kraftvollem Bio-Met verarbeitet, wird
dieser anschließend vergoren und so zu
BIO Honig-Balsamessig veredelt. Am Ende
wird dieser noch mit Bio-Blütenhonig verfeinert
und bietet so eine florale Note mit
einer lieblichen, dezenten Säure. Der neue
BIO Honig-Balsamessig bietet eine hochwertige
Ergänzung zu Fleisch, Wild sowie Gemüse
und ist ideal zum Verfeinern von Saucen und
Suppen geeignet, bei denen ein süß-säuerliches
Geschmacksprofil gewünscht ist. Zudem lässt
sich mit dem BIO Honig-Balsamessig in Kombination
mit Soda oder Mineralwasser im Handumdrehen
ein erfrischendes Getränk kreieren.
www.wiberg.eu
Knödelmomente
ie Kartoffelknödel
Dvon Meisterfrost
sind ein herzhafter
Hochgenuss für die
Herbst- und Wintersaison.
Pikante Füllungen
wie beim Bauernknödel
mit Selchfleisch, Grammelknödel,
Wurstknödel
mit Wiener Wurst
& Kräutern oder den
Putenschinken- und
Selchfleischknödel aus Semmelteig bringen wohlige Wärme auf
jeden Teller. Ob als Hauptgericht mit Sauerkraut oder begleitet von
einem frischen Salat, jeder Bissen überzeugt durch den herzhaften
Charakter. Die tiefgekühlten Knödel lassen sich portionsweise entnehmen,
unkompliziert kalkulieren und flexibel in Gastronomie
oder Großküche einsetzen. Seit über 40 Jahren gelingt Meisterfrost
die Verbindung aus traditioneller österreichischer Rezeptkunst und
moderner Praxisnähe, auch bei den Knödeln, die Genuss, Abwechslung
und Komfort miteinander vereinen.
www.meisterfrost.at
Foto: Meisterfrost
Goodfry – die smarten Lösungen
für die Profiküche
Goodfry ist die Ölmarke für die professionelle
Küche. Hochleistungsöle zum
Frittieren, zum heiß Braten und pflanzliche
Butteralternativen treffen Bedürfnisse
der modernen Gastronomie hergestellt in
Österreich. Goodfry-Produkte machen die
Arbeit und die Abläufe in der Küche einfacher,
helfen dem Unternehmen beim Sparen
und sorgen für exzellente Ergebnisse.
Goodfry Butteralternativen
Goodfry Öle und Pflanzencreme mit Buttergeschmack
sind praktische Helfer in
der Gemeinschaftsverpflegung und in der
Gastronomie. Flüssig, cremig weich oder
stichfest – der Küchenchef hat die Wahl. Die
Produkte brauchen keine Kühlung, sind bei
Raumtemperatur lange haltbar und einfach
zu dosieren. Buttergeschmack ist in der traditionellen
Küche sehr beliebt zum Braten,
Backen und abschmelzen. Teigwaren erhalten
einen feinen Glanz, duften herrlich und
ADVERTORIAL
kleben nicht zusammen. Kaiserschmarren,
Palatschinken, Crèpes & Co gelingen mit
Goodfry Butteralternativen duftig fein. Die
Produkte sind gut erhitzbar und brennen
nicht an – ideal zum Braten für Fleisch,
Fisch, Pilze und Gemüse.
Für die traditionelle Küche wie auch für
vegetarische und vegane Gerichte - Buttergeschmack
rein pflanzlich von Goodfry.
www.goodfry.com
Stichfeste Schmelzcreme mit Buttergeschmack
im 10 l Eimer (li.) und die
Pflanzencreme mit Buttergeschmack –
cremig/gießfähig in der 10 l Bag-in-box.
Fotos: Goodfry
9/2025
HÜTTEN 35
Essen ohne Wartezeit
Neben Geschmack und
Qualität spielt auf der Skihütte
eine weitere Ressource
eine zentrale Rolle: die Zeit.
Wer hungrig von der Piste
kommt, möchte sich schnell
stärken, die wohlverdiente
Pause genießen und dabei
möglichst nicht lange auf sein
Essen warten müssen. „Daher
haben wir es uns bei Caterline
zur Aufgabe gemacht, die Gastronomen
in dieser anspruchs-
Foto: Caterline
vollen Situation optimal zu unterstützen“, erklärt Geschäftsführer
Michael Hirschler. Mit den küchenfertigen und einzeln portionierbaren
Produkten von Caterline können auch Betriebe mit kleiner
Küchenbrigade eine attraktive Speisekarte mit Hüttenklassikern
anbieten, ohne Kompromisse bei Qualität oder Wartezeiten einzugehen.
Die Produkte der Marke sind exklusiv im Großhandel und
über den Vertrieb von Unilever Food Solutions erhältlich.
www.caterline.at
Des Chefkochs Geheimnis.
MISE EN PLACE
FÜR PROFIS
ORIGINAL LÜTTICHER WAFFEL
JETZT PROBIEREN!
JETZT PROBIEREN!
NEU!
JETZT PROBIEREN!
Foto: Wedl
Gut eingedeckt
Ob Skihütte, Bergrestaurant oder Ferienhotel, Wedl gilt als verlässlicher
Partner, wenn es um die Ausstattung für die Wintersaison
geht. Besonders in den Urlaubsregionen Tirol, Vorarlberg,
Salzburg und Kärnten setzen Saisonbetriebe auf den 360-Grad-
Service und die persönliche Betreuung des Familienunternehmens.
Egal ob über die Bergstraße, mit der Seilbahn oder per Pistenraupe,
Wedl beweist als Logistikprofi auch in entlegenen Lagen höchste
Zuverlässigkeit. Das Eindeck-Sortiment umfasst vor allem haltbare
Lebensmittel, Getränke sowie Tiefkühl- und Convenience-
Produkte. Gerade letztere sind bei Betrieben mit schwankender
Auslastung oder bei Personalengpässen gefragt. Die Auswahl reicht
vom klassischen Germknödel über pflanzliche Fertiggerichte bis
hin zu hochwertigen tiefgekühlten Desserts.
www.wedl.com
Foto: pixabay
FLEISCH
KULTUR
Regionalität, Qualität und
Tierwohl im Mittelpunkt
Fleisch ist in der österreichischen Gastronomie seit jeher ein zentraler Bestandteil der Küche – von
Klassikern wie Wiener Schnitzel und Tafelspitz bis hin zu modernen Interpretationen regionaler
Gerichte.
Von Kurt Heinz
Doch während sich die Vorlieben der
Gäste wandeln und Nachhaltigkeit
an Bedeutung gewinnt, verändern
sich auch die Anforderungen an die Herkunft
und Verarbeitung von Fleisch. Heute
stehen Regionalität, Qualität und Tierwohl
im Fokus, sowohl für Küchenchefs als auch
für ihre Gäste.
Regionalität als Mehrwert
Immer mehr Gastronomiebetriebe setzen
bewusst auf Fleisch aus heimischer Produktion.
Österreich bietet eine hervorragende
Grundlage dafür: eine vielfältige Landwirtschaft,
kleinstrukturierte Betriebe und hohe
Standards in der Tierhaltung. Durch kurze
Transportwege und transparente Lieferketten
entsteht ein doppelter Mehrwert: Gäste
erhalten frische Produkte mit nachvollziehbarer
Herkunft, während die heimische
Landwirtschaft gestärkt wird.
Gerade in Zeiten, in denen Konsumenten
zunehmend nach Authentizität und Ehrlichkeit
verlangen, ist die Betonung auf Regionalität
ein starkes Verkaufsargument. Auf
Speisekarten finden sich daher zunehmend
Hinweise wie „Rindfleisch vom Bauern aus
der Region“ oder „Schwein aus Oberösterreich“.
Diese Transparenz schafft Vertrauen
und fördert die Bindung zwischen Gast,
Gastronomiebetrieb und landwirtschaftlichem
Produzenten. Wer noch einen Schritt
weiter gehen möchte, gibt den konkreten
Lieferanten an und bezieht ihn somit in die
Herkunfts-Geschichte ein.
Qualität durch Handwerk
und Standards
Neben der Herkunft ist die Qualität des Fleisches
entscheidend. Österreichische Produzenten
und Verarbeiter haben sich durch
hohe Standards einen guten Ruf erarbeitet.
9/2025
FLEISCH 37
Gütesiegel wie „AMA-Gütesiegel“ oder „Bio
Austria“ stehen für nachvollziehbare Qualitätskriterien
– von Fütterung über Haltung
bis hin zur Verarbeitung.
Viele Gastronomiebetriebe gehen noch
einen Schritt weiter und arbeiten direkt mit
regionalen Metzgereien oder kompetenten
Großhandel mit regionalem Produktsortiment
zusammen. Hier werden traditionelle
Handwerkskunst und modernes Qualitätsmanagement
verbunden: Fleisch wird
sorgfältig gereift, zugeschnitten und so
verarbeitet, dass es in der Küche optimale
Ergebnisse liefert. Küchenchefs können sich
so auf gleichbleibende Qualität verlassen –
ein entscheidender Faktor für die Planung
und Umsetzung einer Speisekarte.
Tierwohl im Mittelpunkt
Das Thema Tierwohl ist in den letzten
Jahren verstärkt in den Vordergrund gerückt.
Gäste möchten heute wissen, unter welchen
Bedingungen Tiere gehalten wurden.
Die Gastronomie hat damit die Chance, ein
klares Signal zu setzen. Betriebe, die bewusst
auf Fleisch aus tiergerechter Haltung setzen,
zeigen nicht nur Verantwortung, sondern
treffen auch den Nerv der Zeit.
Programme wie „Tierwohl Rind“ oder
Initiativen einzelner Bundesländer setzen
auf bessere Haltungsbedingungen, mehr
Platz, Auslauf und artgerechte Fütterung.
Auch die steigende Zahl an Bio-Betrieben
unterstreicht diesen Trend. Für Gastronomen
bedeutet dies, ihren Gästen nicht nur
kulinarische Qualität zu bieten, sondern
auch ein gutes Gewissen mit zu servieren.
Herausforderung und Chance für
die Gastronomie
Natürlich sind Regionalität, Qualität und
Tierwohl mit höheren Kosten verbunden.
Für die Gastronomie stellt sich daher die
Frage, wie sich diese Werte wirtschaftlich
darstellen lassen. Erfolgreiche Beispiele
zeigen, dass Gäste durchaus bereit sind, für
nachvollziehbar hochwertige Produkte mehr
zu bezahlen – vorausgesetzt, die Kommunikation
stimmt.
Eine klare Herkunftskennzeichnung,
die Vorstellung der Lieferanten und der
bewusste Einsatz von Fleisch auf der Karte
(zum Beispiel kleinere Portionen oder der
Einsatz besonderer Teilstücke) helfen, die
Balance zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit
zu halten. So wird Fleisch nicht als
Massenware, sondern als wertvolles Lebensmittel
verstanden.
Indem Gastronomen Verantwortung
übernehmen und bewusste Entscheidungen
treffen, leisten sie nicht nur einen Beitrag zu
mehr Nachhaltigkeit, sondern schaffen auch
kulinarische Erlebnisse, die in Erinnerung
bleiben.
Foto: pixabay
Die Fleischmarke
aus dem Hause
gourmetfein
*
ÖBERIO Hofgenau S-Karree
Art.-Nr. 3205
Herkunftskennzeichnung:
AT
40502
EG
Mehr Infos unter: www.öberio.at
Herkunft und Produktion - 100 % Oberösterreich, AT
*gemäß Codex-Richtlinen „Gentechnikfreie Produktion“, Kontrolle durch agroVet GmbH
www.öberio.at
Garantierte
Herkunftskennzeichnung
Rückverfolgbarkeit bis zum Bauern
9 006460 906815
Gerald Jungmair, A-4611 Buchkirchen
Wissen wo‘s
herkommt.
*Einer von 206 gourmetfein
Partnerbauern.
Das ÖBERIO Hofgenau Schweineund
Rindfleisch kommt exklusiv von
206 gourmetfein Partnerbauern
aus Österreich. ÖBERIO Hofgenau
steht für 100 % regionale, gentechnikfreie
und nachhaltige Produkte.
individueller Gastrozuschnitt
weniger Wareneinsatz
mehr Safthaltevermögen - weniger Bratverlust
höherer intramuskulärer Fettgehalt
optimale Reifedauer
Wir freuen uns
auf euch!
38 FLEISCH
9/2025
ADVERTORIAL
Best.Friend Voice:
Einfach bestellen
in Deiner Sprache
Eurogast Österreich setzt seit Jahren auf Innovation
und künstliche Intelligenz, um Gastronomiebetriebe
im Alltag zu entlasten. Mit Best.Friend Voice konnten
Profis schon bisher rund um die Uhr per Sprache bestellen, ab
jetzt sogar in sechs Sprachen: Deutsch, Englisch, Ungarisch,
Slowakisch, Tschechisch und Spanisch. Schnell, einfach und
ohne lange Suche. Die KI erkennt Produkte, gleicht sie mit
über 44.000 Produkten ab und berücksichtigt automatisch
die individuelle Einkaufshistorie. So kann jedes Küchenteammitglied
bequem in seiner eigenen Sprache bestellen.
„Mit der KI-generierten Bestellung sind wir Vorreiter
im DACH-Raum. Das macht den Bestellprozess in Österreichs
Küchen so einfach wie nie zuvor“, erklärt Peter Krug,
Geschäftsführer von Eurogast Österreich.
Sprechen statt tippen
Das Prinzip ist einfach: Sagen, was gebraucht wird, der Rest
läuft automatisch. Kein Scrollen, keine Suche, kein mühsames
Eintippen. In Sekunden steht die passende Bestellung bereit.
Für die Voice-Funktion in der Best.Friend App ist eine Freischaltung
durch die Eurogast Verkaufsberater:innen erforderlich.
Auch in den Webshops
In den Webshops von Eurogast Österreich sind die neuen
Sprachen sofort nutzbar, ganz ohne Freischaltung. „Unser
Ziel ist es, den Alltag in der Gastronomie leichter zu machen.
So bleibt mehr Zeit für das, was wirklich zählt: zufriedene
Gäste“, so Peter Krug.
bestfriend.eurogast.at
Foto: Julian Mitterbauer
Knackfrisches Sortiment
Im KASTNER Frische-
Markt hat Qualität stets
oberste Priorität, egal, ob
es um Obst und Gemüse,
Frischfleisch, Molkereiprodukte,
Feinkost oder
Tiefkühlware geht. Neben
der Qualität spielt auch
Regionalität eine zentrale
Rolle. Mit der rot-weißroten
Kennzeichnung
macht KASTNER bewusst
auf heimische Produkte
Foto: studiohuger
und kurze Transportwege
aufmerksam. Eine der vielen regionalen Marken im Sortiment ist
„donauland“, bei der 100 Prozent österreichische Qualität garantiert
wird – vom Anbau über die Schlachtung bis zur Verarbeitung.
Erfahrene KASTNER Fleischer sorgen für meisterhaften Zuschnitt
und stehen bei Fragen jederzeit beratend zur Seite. Doch Qualität
zieht sich auch durch das breite Convenience-Sortiment „Schneller
aufs Teller“, wo tiefgekühlte und küchenfertige Spezialitäten wertvolle
Zeit sparen.
www.kastner.at
Wilde Zeiten
In die heurige Saison
startet der Frische-
Lieferant KRÖSWANG
mit seinem bislang
umfangreichsten Wildsortiment.
Besonders im
Bereich der österreichischen
Wildprodukte hat
das Unternehmen deutlich
aufgestockt. Von
den klassischen Wildarten
wie Hirsch, Reh und
Wildschwein über Gans,
Ente und Fasan bis hin
zu kreativen Convenience-Lösungen
ist für
jeden Geschmack etwas
dabei. Auch für den Einstieg
in ein Wild-Menü ist gesorgt, mit edlen Pasteten, Terrinen
und delikaten Wildpralinen. Abgerundet wird das Angebot mit
einer Vielzahl an herbstlichen Beilagen, die von klassischen bis
hin zu extravaganten Variationen reichen, sowie Dessertkreationen,
die das süße Finale eines Wild-Menüs bilden. Die gesamte
Vielfalt dieser herbstlichen Spezialitäten lässt sich im aktuellen
KRÖSWANG Wildfolder entdecken.
www.kroeswang.at
Foto: 2024 hlphoto/Shutterstock.
9/2025
FLEISCH 39
Foto: Sander Gruppe
Saisonale
Publikumslieblinge
Pünktlich zum Herbstbeginn
präsentiert
Sander das Saisonangebot
„Farbenfrohe Vielfalt“. Ob
zartes Hirschedelgulasch
mit Eierschwammerl oder
veganer Seitanbraten in
Pflaumengewürzjus, hier
finden Gastgeber raffinierte Gerichte, die sich blitzschnell zubereiten
lassen. Ergänzt wird das Angebot durch kreative À-la-carteund
Buffetideen, die Sander-Kunden direkt im Webshop individuell
konfigurieren können. Transparente Preisgestaltung, exakte Grammaturen
und durchdachte Vorschläge bieten Küchenprofis eine
verlässliche Grundlage für wirtschaftliches Arbeiten. Unter den
Serviervorschlägen finden sich Klassiker wie geschmorte Gänsebrust
mit Gänsejus, Serviettenknödeln und Apfel-Bacon-Wirsing.
Bei der Auswahl von Gänse- und Entenfleisch setzt Sander auf
nachhaltige und artgerechte Tierhaltung.
www.sander-gruppe.com
www.sander-gourmet.com
Bio schmeckt besser
Nachhaltigkeit und Transparenz
gewinnen in der
Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung
zunehmend
an Bedeutung, denn
immer mehr Gäste legen
Wert darauf, zu wissen,
woher ihre Speisen stammen
und unter welchen
Bedingungen sie erzeugt
wurden. Sonnberg Biofleisch
geht hier mit einer
Foto: GUTENTHALER ROMAN
klaren Haltung voran und setzt auf 100 Prozent BIO-Qualität
aus Österreich, die von bioregionalen Bauern stammt, welche
ihre Tiere mit Sorgfalt und artgerechter Haltung züchten. Gefragt
sind derzeit BIO-Rind- und BIO-Schweinefleisch, die sowohl die
klassische Wirtshausküche als auch moderne Menülinien bereichern.
Dabei profitieren Gastronomen nicht nur vom Geschmack
und der Sicherheit zertifizierter BIO-Standards, sondern auch von
einer klaren Herkunftsgarantie, die den steigenden Ansprüchen
der Gäste gerecht wird.
www.biofleisch.biz
M. KRÖSWANG
2025 steht bei KRÖSWANG ganz im Zeichen
von „Zeit für Fleisch. Aus Österreich.“
Foto: Kröswang
Österreichische Fleischkultur
bei KRÖSWANG
Wenn es um erstklassiges Fleisch
geht, führt kein Weg an Österreich
vorbei. Die Kombination aus kristallklarem
Wasser, fruchtbarem Boden und
reiner Alpenluft schafft optimale Voraussetzungen
für Fleischprodukte höchster Güte.
KRÖSWANG hat sich von Anfang an der
heimischen Qualitätsphilosophie verpflichtet
und bietet seinen Kunden inzwischen
über 500 frische Fleischprodukte von Rind,
Kalb, Schwein und Geflügel österreichischer
Erzeuger – und das in unschlagbaren
24 Stunden ab Bestellung. Nicht umsonst
ist KRÖSWANG unbestritten der führende
Frische-Lieferant in Österreich und Süddeutschland.
Highlight auf der
„Alles für den Gast“
Auf der Salzburger Gastronomie-Leitmesse
„Alles für den Gast“ können sich Gastronomen
von 8. bis 11. November von der
Fleisch-Qualität bei KRÖSWANG überzeugen.
Denn heuer steht der Messeauftritt
des Frische-Lieferanten ganz im Zeichen der
Initiative „Zeit für Fleisch. Aus Österreich“ –
für echte Fleischliebhaber ein Fixpunkt für
den Messebesuch.
Bekenntnis zu heimischer Qualität
Eine Initiative, der Manfred Kröswang ein
Gesicht gab und das aus gutem Grund: „Als
österreichischer Familienbetrieb sind uns
Regionalität und Nachhaltigkeit besonders
wichtig“, so der KRÖSWANG Eigentümer.
Mit der Firmenzentrale, dem Klaushof in
Grieskirchen, verkörpert KRÖSWANG die
Verwurzelung mit der Landwirtschaft wie
kein anderer Lebensmittelgroßhändler. „Wir
zeigen dadurch unsere Verbundenheit zur
österreichischen Landwirtschaft und zur Qualität
von österreichischen Produkten“, betont
Manfred Kröswang. „Speziell in einer Zeit, wo
der Kosten- und Spardruck steigt, war es uns
wichtig, zu zeigen, dass für hochwertige österreichische
Produkte immer ein Platz ist.“
Über 250 „Zeit für Fleisch.
Aus Österreich“-Fans
KRÖSWANG setzt mit beeindruckenden
500 Artikeln auf heimische Frischfleisch-Qualität.
Was als klares Statement für mehr heimische
Qualität begann, entwickelte sich schnell zur
wahren Erfolgsgeschichte. Über 250 Gastronomen
haben sich mit dem Anbringen eines
eigenen „Zeit für Fleisch. Aus Österreich“-Stickers
offiziell als Fans der Initiative geoutet.
„Ich bin stolz, wie viele Gastronomen uns auf
dieser Reise begleiten und in Form von Aufklebern
ganz klar zeigen, wie wichtig ihnen
Fleisch aus Österreich ist“, zeigt sich Manfred
Kröswang von der Begeisterung für heimische
Qualität beeindruckt.
Herkunft, die man schmeckt
Mit „Zeit für Fleisch. Aus Österreich“ unterstreicht
KRÖSWANG sein Bekenntnis zu
österreichischen Qualitätsprodukten – für
Gastronomen, die ihren Gästen authentischen
Genuss und nachhaltige Qualität
bieten möchten. Nehmen Sie sich Zeit
für Fleisch. Zeit für echte österreichische
Fleischkultur.
kroeswang.at
Foto: Hans Schubert
ETHNO
FOOD
Foto: pixabay
Wurst ist Wurst? Von wegen!
Kaum ein Lebensmittel ist so vielseitig, beliebt und international verbreitet wie die Wurst – und in der
Gastronomie spielt sie eine größere Rolle, als man im ersten Moment denkt.
Von Kurt Heinz
Ob beim Hotelfrühstück, im Beisl oder
am Imbissstand: Würste sind feste
Größen auf Speisekarten und Buffets.
Am Morgen erwartet man sie klassisch als
Nürnberger Rostbratwürstchen, gebraten
oder gedünstet, oft neben Rührei und Speck.
In Österreich sind auch knackige Frankfurter
ein Klassiker beim Frühstücksbuffet. In
Großbritannien sind „sausages“ ein Muss
im „Full English Breakfast“, während in den
USA kleine „breakfast sausages“ beliebt sind.
Mittags und abends zeigt die Wurst
ihre Wandlungsfähigkeit: Die Käsekrainer
ist längst Kult, die Bosna aus Salzburg
ein echter Streetfood-Klassiker. In Italien
lockt die Salsiccia vom Grill, in Frankreich
die „andouillette“ mit kräftigem Aroma. In
Spanien ist die Chorizo unverzichtbar, egal
ob als Tapas oder Zutat im Eintopf. Auch in
Asien kennt man Wurstvarianten: In China
finden sich süßlich gewürzte Lap Cheong, in
Thailand gerne scharf-säuerliche Sai Ua aus
Schweinefleisch und Kräutern.
Vielfalt für Profiküchen und Gäste
Für Gastronomen sind Würste wahre Alleskönner.
Sie sind portioniert, kalkulationssicher
und lassen sich sowohl frisch zubereiten
als auch vorbereitet servieren. In Buffets
funktionieren Mini-Würstchen ebenso wie
edle Varianten vom Grill. In der Fine-Dining-
Küche werden Würste neu interpretiert,
etwa als hausgemachte Salsiccia-Varianten
mit regionalen Gewürzen oder in modernen
Streetfood-Konzepten mit internationalen
Einflüssen.
Ein „fun fact“ für den Service: Die
längste jemals hergestellte Wurst kam
2014 in Rumänien auf eine Länge von über
62 Kilometern – das entspricht in etwa der
Strecke von Wien nach St. Pölten. Und in
Österreich selbst gibt es rund 400 verschiedene
Wurstsorten, von der Blunz’n bis zur
Extrawurst.
Hüttenklassiker und
herbstliche Genüsse
Besonders auf Berghütten sind Würste
unverzichtbar – sie geben Kraft nach dem
Aufstieg und vermitteln alpine Gemütlichkeit.
Eine deftige Bratwurst mit Sauerkraut
oder eine würzige Kaminwurzn auf
der Brettljause gehören dort zum Pflichtprogramm.
Im Herbst rückt die Weißwurst
in den Fokus, oft mit frischen Brezen und
süßem Senf serviert.
Gelegenheiten ohne Ende
Wurst ist kein Saisonprodukt, sondern das
ganze Jahr über präsent. Im Sommer gehört
sie auf den Grill, im Winter wärmt die Bratwurst
in Weihnachtsmarkt-Atmosphäre.
Im Stadion ist sie genauso zu Hause wie
auf Volksfesten, in Betriebskantinen oder
Hotellobbys. Ihr Vorteil: Sie verbindet Vertrautheit
mit kulinarischer Bandbreite – von
der schnellen Stärkung bis zum ausgefallenen
Genuss.
Internationale Wurst-Highlights lassen
sich als kulinarische Reise inszenieren: mexikanische
Chorizo-Tacos, österreichische
Bosna frisch vom Grill, französische Merguez
im Sandwich oder amerikanische Corn Dogs.
Mit Würsten können Gastronomen unkompliziert
internationale Akzente setzen und
zugleich Gäste mit Vertrautem abholen.
Fotos: pixabay
08.–11. NOV. 2025
MESSEZENTRUM SALZBURG
GASTMESSE.AT
55. INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR GASTRONOMIE UND HOTELLERIE
@gastmesse
Alles für den Gast
Foto: OÖ Tourismus Bad Ischl/Katrin Kerschbaumer
Kulinarisches
Dreigestirn
in Bad Ischl
120 Jahre süße Verführung, ein
Heimkehrer mit neuen Aufgaben und ein
Fine Dining Restaurant als Zusatzoption im
Hotelbetrieb.
Von Petra Pachler
Foto: kansak01 / stock.adobe.com
Foto: cjfkfeichter
Foto: Villa Seilern
9/2025
PORTRAIT 47
Bad Ischl’s Seele ist die Kaiserzeit und
die wird auch gelebt. Abseits der k.u.k.
Nostalgie hat sich in Bad Ischl aber
mittlerweile fast unbemerkt eine
kulinarische Schiene entwickelt, die der Stadt
durchaus auch neue Gäste bringen kann.
Die Basis der Genüsse ist nach wie vor
die Konditorei Zauner, die mit Philipp Zauner
den Traditionsbetrieb bereits in siebenter
Generation und 170 Mitarbeitern führt. Markenzeichen
des Betriebes ist der legendäre
Zaunerstollen, der heuer 120 Jahre feiert,
dessen Rezept in dieser Zeit nicht verändert
wurde und der Versand in die ganze Welt
zeigt, dass dies eine gute Entscheidung ist.
Man rechnet, dass 2026 der zehnmillionste
Zaunerstollen produziert wird. Handwerk
vom Feinsten wird in der Patisserie erzeugt
und das Markenzeichen des Betriebes ist die
absolute Frische. Um das zu gewährleisten,
werden Mehlspeisen, wie zum Beispiel eine
Cremeschnitte, nur in kleinen Chargen zubereitet
und mit Ausnahme des neuen Hotels
Grand Elisabeth, die neueste Zauner-Spielwiese,
auch in keinen anderen Gastronomiebetrieb
geliefert. Laut Zauner geht, neben
diesen Klassikern, die Patisserie in Richtung
leicht mit mehr Frucht und mehr Joghurt.
Und natürlich vegan, wie zum Beispiel die
Apfel-Mandel-Schnitte.
https://badischl.salzkammergut.at/.
Sisis Präsenz im gleichnamigen Hotel.
Foto: Hotel Grand Elisabeth
Kaisertorte muss sein.
Foto: OÖ Tourismus Bad Ischl/Katrin Kerschbaumer
Endlose Vitrine in der Konditorei Zauner.
Foto: Zauner
Fine Dining im 1881 der Villa Seilern.
Foto: Villa Seilern
Mit zwei Locations, nämlich einmal dem
Stammhaus in der Fußgängerzone mit einer
Vitrine, die ihresgleichen sucht, und dem
Grand Café & Restaurant Esplanade ist der
Zauner-Betrieb erklärter Platzhirsch am
Ischler Mehlspeisensektor.
https://zauner.at
Vom Patissier zum Hotelbesitzer
Philipp Zauner ist aber auch am aktuell
neuesten Projekt in Bad Ischl beteiligt, dem
Hotel Grand Elisabeth. Als 50%iger Gesellschafter,
gemeinsam mit seinem Vater Josef,
war er bei Konzept, Planung und vor allem
der Idee federführend beteiligt. Betrieben
von der Grand Elisabeth Betriebsgesellschaft
und direkt neben Theater- und Kongresshaus
gelegen, soll es den Kongresstourismus
fördern. Dass der Lieferwagen der Konditorei
Zauner täglich mit frischen Torten vorfährt,
versteht sich von selbst.
Heimkehrer aus Überzeugung
Das ist aber auch schon das einzige Außer-
Haus Angebot der Hotel Elisabeth Küche,
Alt- und Neubau harmonieren im Hotel
Villa Seilern.
Foto: Villa Seilern
denn in der Hotelküche selbst werkt mit
Daniel Gschwandtner kein Unbekannter.
Nach Stationen wie der Sky Bar in Wien
oder seiner Zeit, als er mit dem Red Bull
Racing Team um die Welt gondelte, kehrte
er nun wieder heim. Zuerst in die Villa Seilern,
wo er zum Schluss als Küchenchef tätig
war, nun eben in das Hotel Grand Elisabeth.
Jetzt ist der Ischler in seiner Heimatstadt
Am Zauner kommt in Bad Ischl niemand
vorbei.
Foto: Pachler
sesshaft geworden und kocht im Restaurant
Grande Liberté des Hotels eine neue „Sisi
Küche“, nämlich deren Lieblingsgerichte und
da auch nach dem Vorbild der rebellischen
Seite der Kaiserin. Avantgarde war die Vorgabe
und man darf gespannt sein, was die
Küche in Zukunft so alles hervorbringen wird.
Noch ist die Karte in der Findungsphase, wie
Gschwandtner meint, aber zumindest findet
48 PORTRAIT
9/2025
Zitronentartelettes
Zutaten für ca. 16 Stück:
Mandelmürbteig:
150 g Weizenmehl
60 g Staubzucker
1 Eidotter
50 g gemahlene Mandeln
› 10 g weiche Butter
Zitronencreme:
1 Ei
2 Eidotter
1 Prise Salz
85 g Z u c k e r
› 85 ml Zitronensaft
› abgeriebene Schale von 1
Bio-Zitrone
› 100 g Butter
Eiweißhaube:
2 Eiklar
160 g Zucker
› 40 ml Wasser
Foto: Foto Hofer.
Philipp Zauner
❱ Für den Teig alle Zutaten zu einem
Teig kneten und mind. 2 Stunden
im Kühlschrank rasten lassen. Die
Tarteletteformen mit etwas Mehl
bestauben. Den Mürbteig ca. 3mm
dick ausrollen, in gleich große Stücke
schneiden, die Formen damit
auslegen und den überstehenden
Rand abstreifen. Backrohr auf 190°C
Ober-/Unterhitze vorheizen und
den Mürbteig ca. 10 Minuten goldbraun
backen. Kurz überkühlen
lassen und aus den Formen stürzen.
❱ Für die Creme Ei und Eidotter mit Salz, Zucker und Zitronensaft und -abrieb in
einem kleinen Metallkessel glatt rühren. In einer Kasserolle Wasser erhitzen und
den Kessel mit der Zitronenmasse daraufstellen. Die Masse unter ständigem Rühren
erhitzen, bis die Flüssigkeit etwas eindickt. Danach kurz überkühlen lassen. In der
Zwischenzeit die kalte Butter in kleine Würfel schneiden, anschließend zur Zitronenmasse
geben und rasch unterrühren, bis eine glatte, glänzende Creme entsteht. Die
Zitronencreme in die Tartelettes füllen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
❱ Für die Haube Eiklar mit der Hälfte des Zuckers zu Schnee schlagen, den restlichen
Zucker mit dem Wasser in einem Topf verrühren und aufkochen. Bei einer Temperatur
von 117°C die Zuckerlösung schnell in den Eischnee laufen lassen und gut durchrühren.
Die Masse in den Dressiersack füllen und wellenförmig auf den Zitronentartelettes
verteilen. Mit einem Bunsenbrenner kurz abflämmen, nach Belieben mit
Heidelbeeren und Minze garnieren.
Foto: Konditorei Zauner
Foto: Plamberger Fotografie
ZITAT
„Kulinarik ist für Bad Ischl weit mehr
als nur ein Genussmoment – sie ist ein
zentraler Bestandteil unseres touristischen
Angebots. Gäste verbinden ihre Nächtigung
bei uns immer stärker mit authentischen,
regionalen Geschmackserlebnissen. Vom
kaiserlichen Kaffeehaus bis zur modernen
Wirtshausküche: Die Vielfalt unserer
Gastronomie trägt maßgeblich dazu bei, dass
Besucher länger bleiben, wiederkehren und
Bad Ischl in bester Erinnerung behalten.“
GF Tourismusverein Bad Ischl, Frank Jost
sich jetzt bereits das Gericht „Sissis Garten“,
bei dem Schafkäse mit Veilchen, Apfel, Birne
und karamellisiertem Rhabarber serviert
wird. Noch nicht wirklich rebellisch, aber
zumindest weit weg vom klassischen Tafelspitz.
Der wird übrigens gebacken, weil ohne
diesen geht’s ja dann doch nicht. Franzl ist
mit einem Toast vertreten – immerhin. Mit
der ehemaligen Zauner-Mitarbeiterin, Melanie
Grill, hat Gschwandtner dann einen Vollprofi
in der Patisserie in der Küche, und kann
diesen Part damit getrost abgeben.
www.grand-elisabeth.at
Frischer Kulinarik-Wind in
ehrwürdigen Mauern
Weiter zur Villa Seilern, der ehemaligen Wirkungsstätte
von Gschwandtner. Das etablierte
Haus aus dem Jahr 1881, das damals der
Entourage des Kaisers als Treffpunkt diente,
wird heute als Viersterne-superior Hotel
geführt. Seine Basisauslastung zieht der
Betrieb durch die Kurgäste der LKUF Gruppe,
der Lehrer- Kranken- und Unfallfürsorge
Oberösterreichs, an die das Haus schon vor
Jahrzehnten verkauft wurde. Einst als Villa
für das Gefolge des Kaiserhofes erbaut, wurde
es 2002 mit dem Neubau zu einem Hotel mit
114 Zimmern. Für die Hotelgäste und auch
für das im Vorjahr eröffnete a la Carte Restaurant
1881, kocht seit Mai diesen Jahres Danny
Karnatz, frisch eingeflogen aus Norddeutschland.
Ein Koch, den man sich merken muss.
Seine Gerichte pendeln zwischen klassischer
österreichischer Küche und Neuem, wie Fish
& Chips beim Abendmenü – originell und
gelungen. Und auch mutig, weicht das doch
vom gewohnten Angebot einer Halbpension
in einem Viersternehaus ab. Wobei seine
Variante nichts mit den zum Teil labbrigen
Namensvetter Englands zu tun hat. Zusätzlich
bespielt er das seit letztem Jahr bestehende
à la carte-Restaurant 1881, benannt
nach dem Eröffnungsjahr der Villa Seilern!
Dort ist er für Speisen wie gegrillte Dorade,
ein Maishendl Suprême, Miso-Melanzane,
Reis-Dumplings oder Karfiol-Couscous-Tartare
zuständig und damit wird auch hier den
Veganern Tribut gezollt. Die Karte soll den
Gast abholen, sagt Karnatz. Verschiedene
Sorbets werden ebenso im Haus gemacht,
wie Aufstriche oder Marmeladen. 40 Plätze
im neuen a la carte und 114 Zimmer im Hotel
verköstigt Karnatz mit insgesamt 27 Mitarbeitern
und die Halbpension ist mindestens
so gut, wie das a la carte. Aber eben nur für
die Hotelgäste, während das Restaurant auch
für externe Gäste offen steht.
Foto: kansak01 / stock.adobe.com
9/2025
PORTRAIT 49
Gekochtes und Gebackenes vom Rindertafelspitz
Komponenten:
Schnittlauchsauce
Schnittlauchöl
gebackener Tafelspitz
Baby Karotten in Butter geschwenkt
› Karotten grün
Zutaten für den Tafelspitz
1,5 kg Tafelspitz (Rind, mit Fettrand)
3 Liter Wasser
2 TL Salz
1 Zwiebel (halbiert, mit Schale)
2 Karotten (in groben Stücken)
1 /2 Knollensellerie (gewürfelt)
1 Lauchstange (in Ringe geschnitten)
3 Lorbeerblätter
5 Pfefferkörner
3 Pimentkörner
3 Wacholderbeeren
1 Bund Petersilie
› 2 EL Essig (optional, für eine klarere Brühe)
Fotos: Hotel Grand Elisabeth
Daniel Gschwandtner
❱ Fleisch vorbereiten & Brühe
ansetzen
❱ Das Wasser in einem großen
Topf mit Salz zum Kochen
bringen.
❱ Den Tafelspitz einlegen und
einmal aufkochen lassen. Den entstehenden Schaum abschöpfen.
❱ Zwiebel (mit der Schnittfläche nach unten) in einer Pfanne ohne Öl dunkel
rösten und mit Karotten, Sellerie, Lauch, Lorbeerblättern, Pfefferkörnern, Piment
und Wacholder in den Topf geben.
❱ Die Hitze reduzieren und den Tafelspitz bei niedriger Temperatur ca. 2,5
Stunden sanft ziehen lassen (nicht sprudelnd kochen!).
❱ 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Petersilie hinzufügen.
❱ In Worcestersauce, Senf und Zitronensaft für ca. 1 h marinieren, klassisch
panieren und goldgelb ausbacken.
Wenn sie sich denn über die Hotelschwelle
trauen, was ein typisch österreichisches
Problem bei Hotelrestaurants ist.
Es wäre schade, wenn das auch diesmal ein
Hemmnis wäre, denn Danny Karnatz‘ Küche
ist es wert, getestet zu werden. Schließlich
kann auch er auf außergewöhnliche Stationen,
wie zum Beispiel das Schlosshotel
Fuschl, verweisen.
https://villaseilern.at
Bad Ischl ist nun zumindest um einige
kulinarische Hotspots reicher und das tut
dem kaiserlichen Ambiente durchaus gut.
Denn auch die kaiseraffinen Gäste legen
großen Wert auf gutes Essen und sind auch
bereit, dafür Geld auszugeben.
badischl.salzkammergut.at
Karfiol-Couscous mit Limetten-Kaviar
Zutaten:
Für den Karfiol-Couscous
1 mittelgroßer Karfiol
50 g Cashewkerne
› Abrieb und Saft v. 1 Zitrone
Für die Cashew-Emulsion
50 g Cashewkerne
20 ml Sushi-Essig
1 EL Ahornsirup
20 ml Wasser
60 ml neutrales Öl
› Prise Salz
Für den Limettenkaviar
100 ml Limettensaft
2 g Agar-Agar-Pulver
› 100 ml neutrales Öl
Foto: Alexander Erhold Photographie
Danny Karnatz
Foto: Villa Seilern
INFO
Im Jahr 2024 konnte Bad Ischl 108.769
Ankünfte und 407.005 Nächtigungen verzeichnen
(Quelle: Statistik Austria). 76,30 %
der Nächtigungen kommen aus Österreich,
die zweitstärkste Gruppe bilden Gäste aus
Deutschland mit 11,58 % der Ankünfte.
Während der Kaiserwoche 2024 (8.–18.
August) wurden 257.220 Besucher in Bad Ischl
gezählt (Quelle: A1 Mobility Insights) und das
unterstreicht die Bedeutung der Tagesgäste.
Aktuell sind 69 Gastronomiebetriebe in Bad
Ischl gemeldet.
❱ Karfiol-Couscous: Karfiol mit 50 Gramm Cashewkernen fein hacken. Mit Zitronenabrieb,
Zitronensaft abschmecken und mit der Cashew-Emulsion vermengen.
❱ Cashew-Emulsion: Alle Zutaten zu einer homogenen Masse mixen.
❱ Limetten-Kaviar: 100ml neutrales Öl in ein hohes schmales Gefäß füllen und
für ca. 30 Min. ins Gefrierfach stellen.
❱ In der Zwischenzeit den Limettensaft mit dem Agar-Agar aufkochen lassen.
Die flüssige Masse in einer Spritzflasche oder Spritze füllen und in das kalte Öl
reintropfen lassen. Es entstehen „Perlen“. Diese durch ein Sieb abgießen und mit
klarem Wasser abspülen.
❱ Mit zwei Löffeln schöne Nocken vom Karfiol-Couscous abstechen und mit der
Cashew-Emulsion und dem Limettenkaviar dekorativ am Teller anrichten.
Seite 50 bis Seite 61
Cold Drinks
Kolumne
Foto: pixabay
Besser trinken
Thomas Peyker, dem EU-Botschafter
in Guatemala, verdanke ich den
Hinweis, dass dieses mittelamerikanische
Land eine gut entwickelte
Bierkultur hat – ob ich mich davon
selbst überzeugen wolle? Ja, wollte
ich. Also: Ticket gekauft und hingeflogen.
Tatsächlich konnte ich etliche
kleine Brauereien finden – und eine
nahezu marktbeherrschende Brauerei,
die mit einem technisch hochgerüsteten,
organisatorisch aber völlig
eigenständigen Tochterunternehmen
unter der Marke „El Zapote“ Pale
Ales, Porters und alle möglichen anderen
modernen Bierstile braut. Für
derartige Biere gibt es offenbar große
Nachfrage. Klar: Besondere Biere
sind auch ein wenig teurer (das sind
sie ja bei uns auch), aber sie sind ein
Magnet, um jene Gäste anzulocken,
die es sich leisten können, „besser“
zu trinken als der Durchschnitt. Und
diese Gäste kommen, wenn man
ihnen die entsprechenden Angebote
macht. Und das nicht nur in der
Landessprache (ich spreche leider
kein Spanisch), sondern in fehlerfreiem
Englisch, das auch in einfachen
Craftbier-Bars gesprochen wird.
Conrad Seidls Bierwelt
Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl
Conrad.Seidl@gmx.at
Foto: Medianet-Hartl
9/2025
BIERLAND ÖSTERREICH 51
Vielfältiges Bierland Österreich
In Relation zur Bevölkerungsgröße ist die Anzahl der Braustätten in Österreich im internationalen
Vergleich beeindruckend. Ein Beleg für die Vielfalt und auch regionale Verbundenheit der heimischen
Brauwirtschaft. Zum besseren Überblick hat GASTRO hier alle Brauereien Österreichs nach
Bundesländern aufgelistet. Viel Spaß beim Durchkosten bzw. Entdecken neuer Adressen!
K. & K. Brauereigesellschaft m.b.H.
Große Sperlgasse 8, 1020 Wien
+43(0)699 12638800, www.illegalbrewing.at
Muttermilch – Vienna Brewery
Gumpendorfer Straße 35, 1060 Wien
+43 1 581 05 13, www.muttermilchbrewery.at
Beaver Brewing Company GmbH
Liechtensteinstraße 69, 1090 Wien
+43 677 61012253, www.beaverbrewing.at
Bräuhaus Ten.Fifty. GmbH
Absberggasse 27 / 3 / 10.2, 1100 Wien
+43(0)676/9417616, www.tenfifty.at
Schnauzer & Beagle Brewery
Hasengasse 56, 1100 Wien
+43 664 9985 3823, www.schnauzerbeagle.com
Next Level Brewing
Wilhelmstrasse 23, 1120 Wien
+43(0)1/974 46 27, www.nextlevelbrewing.at
5hausbrauerei STUR
Diefenbachgasse 43, 1150 Wien
+43 699 14015870, www.diefenbachgasse.eu
Collabs Brewery GmbH
Ullmannstrape 31/1-3, 1150 Wien
+43(0)664/1508429, www.collabs.beer
Braumanufaktur Schalken
Lobgrundstraße 3, 1220 Wien
+43 670 557 20 51, www.schalken.at
Ottakringer Brauerei GmbH.
Ottakringer Platz 1, 1160 Wien
+43(0)664 88992200, www.ottakringer.at
Nussdorfer Kuchlbräu
Greinergasse 37, 1190 Wien
+43 (0)664 4615311,
Leopoldauer Brauhandwerk
Großfeldstraße 9, 1210 Wien
0664 / 92 00 587, www.leopoldauer.at
Brauviertel OG
Triestinggasse 38, 1210 Wien
+43(0)680/2205951, www.brauviertel.at
Brew Age GmbH
Haberlandtg. 64/3/1, 1220 Wien
+43 (0) 680 11 55 120, www.brewage.at
100 Blumen Brauerei GmbH
Endresstraße 18, 1230 Wien
+43(0)677/619 451 88, www.100blumen.at
Der Belgier Brewing KG
Endresstraße 18, 1230 Wien
+43 (0)660 823 07 03, www.derbelgier.at
Fellabrunner-Bierbrauerei
Zeile 110, 2020 Oberfellabrunn
+43 660 6568748, www.fellabrunner-bier.com
Brauküche 35
Schalladorf 35, 2022 Schalladorf
+43(0)680 2122242, www.braukueche35.at
Zebedäus Bräu OG
Zellerndorf 334, 2051 Zellerndorf
+43(0)664 8453118,
Winzerbräu Hofbauer
2074 Unterretzbach
Hauptstraße 1, www.winzerbraeu.at
Drunken Unicorn Beer Factor
Hauptplatz 33, 2100 Korneuburg
+43 (0)664 1327760,
Biermanufaktur Hopfenkuch
Kellergasse 13, 2120 Wolkersdorf im Weinviertel
+43 664 - 923 04 08, www.hopfenkuchl.at
Hubertusbräu Johann Kühtreiber OG
Hubertusgasse 1, 2136 Laa a.d.Thaya
+43(0)2522 2246, www.hubertus.at
Bärenbräu
Hauptstraße 21, 2243 Matzen
+43(0)676 6969141, www.baerenstubn.at
Marchfelder Storchenbräu Vertriebs-
GmbH
Erste Straße 7, 2284 Untersiebenbrunn
+43(0)2286 27422 0, www.bauersbier.at
Brauerei Schwechat
Mautner Markhof-Straße 11, 2320 Schwechat
+43(0)1 70140 0, www.schwechater.at
TSCHÖAMs BIERE
Dobrastraße 106, 2344 Maria Enzersdorf
0650 2944101, www.tschoeams-biere.at
Laxenburger Brauhandwerk
Wiener Straße 5, 2361 Laxenburg
+43 (0)677 61270777, www.laxenburger.at
P3 Perchtoldsdorfer Privatbräu GmbH
Tilgnergasse 1, 2380 Perchtoldsdorf
+43(0)664 1481979, www.perchtoldsdorf.beer
6 beers brewing company
Margaritenweg 23, 2384 Breitenfurt
+43(0)677/62416866, www.6beers.at
Westwindbrauerei e.U.
Obere Hauptstraße 43, 2423 Deutsch Jahrndorf
+43(0)660/7008599, www.westwindbrauerei.at
Baeckert‘s Brauerei
Rennbahnzeile 29, 2511 Pfaffstätten
+43(0)664/9142070, www.baeckerts.at
2514 Bier Privatbräu Leimer eU
Alfons Petzoldstraße 30, 2514 Traiskirchen
+43(0)660 8148881, www.2514-bier.at
Mei Durscht Lang e.U
Nelkenstraße 52, 2542 Kottingbrunn
+43(0)699 11734017, www.MeiDurscht.at
Privatbrauerei Michael Zeisel
Steinfeldgasse 12, 2620, Ramplach
+43(0)664 3133640, www.zeiserl.at
Privatbrauerei Schneebergbräu
Felsweg 152, 2732, Würflach
+43(0)676 4288738, www.schneebergbrau.at
Wanderbrauer KG
Hauptstraße 61, 2801, Katzelsdorf
+43(0)699 14421041, www.wanderbrauer.at
Handwerksbrauerei Gerhard Holzb(r)auer
Wiesengasse 9, 2831 Warth
+43 (0)650 8703422, www.holzbrauer.at
Wolfsbräu KG
Blumengasse 7, 2832, Thernberg
+43(0)664 1925560, www.wolfsbrau.at
52 BIERLAND ÖSTERREICH
9/2025
Privatbrauerei Gerald Schwarz
Bundesstraße 19, 2851, Krumbach
+43(0)660 8712288, www.schwarzbraeu.at
Gablitzer Privatbrauerei
Hauptstraße 14, 3003, Gablitz
+43(0)664 8520352,
Privatbrauerei Fritz Egger GmbH & Co KG
Tiroler Straße 18, 3105, St. Pölten-Unterradlberg
+43(0)2742 392, www.egger-bier.at
Hopfenspinnerei e.U.
Mühlgasse 4, 3830 Waidhofen/Thaya
+43 660 200 98 69, www.hopfenspinnerei.at
Perschling Bräu
Hauptstraße 47, 3142, Perschling
+43(0)680 2084716
Brau.Hand.Werk.Knaller
Hauptstraße 47, 3153, Eschenau
+43(0)680 2372317, www.brauhandwerk.at
Brauerei Hainfeld Karl Riedmüller GmbH
& Co.KG
Wiener Straße 10, 3170, Hainfeld
+43(0)2764 2350, www.hainfeld.com
Steinbachbräu Türnitzer Bier
Mariazellerstrasse 56, 3184, Türnitz
+43(0)660 5338099,
Walleri´s Hausbräu
Steingrub 19, 3242, Texing
+43(0)664/4967088, www.walleri.at
Brauerei Wieselburg
Dr. Beurle-Straße 1, 3250, Wieselburg
+43(0)7416 501 0, www.wieselburger.at
Bruckners Bierwelt GmbH
Grubberg 4a, 3292, Gaming
+43 (0)7485 98599, www.bruckners-bierwelt.at
Craftlackl
Feldholzstraße 4, 3304, St. Georgen am Ybbsfelde
Geroldinger Brauhaus GmbH
Graf Geroldstraße 43, 3392, Gerolding
+43(0)664/3408592, www.geroldinger-brauhaus.at
Wagram Bräu
Feldstraße 6, 3481, Fels am Wagram
+43(0)664/1278117, office@wagrambraeu.at
Erste Nöhagener Braugenossenschaft eG
Nöhagen 67, 3521, Nöhagen
www.noehagen-braeu.at
Brauhaus Wösendorf Friesenbichler OG
Kellergasse 101, 3610, Wösendorf
+43(0)677/61958342, www.brauhaus-woesendorf.at
Privatbrauerei ME
Hauptstraße 32/2, 3804, Allentsteig
+43(0)650 8506781
Privatbrauerei Zwettl, Karl Schwarz GmbH
Syrnauer Straße 22-25, 3910 Zwettl
+43(0)2822 500, www.zwettler.at
Bierbrauerei Schrems GmbH
Niederschremserstr.1, 3943, Schrems
+43(0)2853 77275-0, www.schremser.at
Brauerei Weitra
Sparkasseplatz 160, 3970, Weitra
+43(0)2856 2387,
Linzer Brauerei
Peter-Behrens-Platz 1, 4020 Linz
www.linzerbier.at
Die Marktbrauerei
Marktplatz 4b, 4020, Linz
+43 (0)664 3276964, www.marktbrauerei.at
The Beer Buddies Brewing Company
Rudigierstraße 1, 4020 Linz
www.thebeerbuddies.at
Sankt Bernhardsbräu
Heinrich Gruberstr. 6, 4050, Traun
+ 43 664 5266 559, www.sankt-bernhardsbraeu.at
Brauerei Hofstetten, Krammer GmbH &
Co.KG
Adsdorf 5, 4113, St. Martin im Mühlkreis
+43(0)7232/2204, www.hofstetten.at
Neufeldner Biobrauerei GmbH
Bräuhausgasse 3, 4120, Neufelden
www.biobrauerei.at
Stiftsbrauerei Schlägl
Schlägl 1, 4160 Aigen-Schlägl
Tel. 07281/8801-254
www.stiftsbrauerei-schlaegl.at
Brau-Boutique
Höhenweg 1, 4170, St. Stefan am Walde
+43(0)7216/37600-905, www.brau-boutique.at
Brauerei Bachner
Unterriedl 4, 4170 Unterriedl
+43(0)7216 6143,
Lepus Bräu
Raiden 24, 4170, Sankt Stefan am Walde
+43(0)7289/71094
kroaftbier
Gewerbepark 2
4190 Bad Leonfelden
+4367762892489, trink@kroaftbier.at
Leonfeldner Bier
Hauptplatz 24, 4190, Bad Leonfelden
+43(0)650/4177417, www.leonfeldnerbier.at
Braucommune in Freistadt
Brauhausstraße 2
4240 Freistadt
+43 7942/75 7 77
www.freistaedter-bier.at
Schwertberger Bräu e.U.
Aisttalstraße 17, 4311, Schwertberg
+43 (0)664 1003475,
Buchholzer Bräu
Buchholz 1 , 4312, Ried in der Riedmark
+43(0)664/12345678, www.buchholzer-brauerei.at
Freyni`s Bäcker Bräu
Ardagger Markt 26, 3321, Ardagger
+43 ( 0)676 9567262,
Dampfplaudara
Wachtberg 3, 3365, Allhartsberg
+43(0)677/63633101, www.dampfplaudara.at
Birgl-Bräu
Gartenberg 7, 3383, Inning
+43 699 10634346
Trauner Bier GmbH
Madlschenterweg 7, 4050, Traun
+43(0)7229 21109, www.traunerbier.at
Dörnbacher Floriani-Bräu
Dörnbacher Straße 132, 4061, Wilhering
+43(0)699 10190820, www.florianibraeu.at
Trappistenbrauerei, Stift Engelszell
Stiftstraße 6, 4090, Engelhartszell
+43 (0)7717 8010, www.leer.at
Syndicate Brewers OG
Lerchenweg 6, 4331, Naarn im Machlande
+43(0)660 2214597, www.syndicatebrewers.at
Brauerei Lind‘n Bräu
Linden 16 , 4372, St. Georgen am Walde
+43(0)680/1226907
Steyrer Bräu
Gleinker Hauptstr. 3d, 4400, Steyr
+43 (0)650 5606263, www.kremsmayr.com
Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock
9/2025
BIERLAND ÖSTERREICH 53
Brauerei Schloss Eggenberg Stöhr GmbH &
Co.KG
Eggenberg 1, 4655, Vorchdorf
+43(0)7614 6345 0, www.schloss-eggenberg.at
Max und Malz Privatbrauerei e.U.
Obernfurth 1, 4720, Neumarkt i. H.
+43 699 128 22 405, www.maxundmalz.at
Ritterbräu Privatbrauerei Neumarkt
GmbH
Bräuhausgasse 1, 4720, Neumarkt/Hausruck, +43(0)7733
7555 0, www.ritterbraeu.at
Brauerei Josef Baumgartner GmbH
Franz-Xaver Brunner Straße, 4780 Schärding
+43(0)7712 3119 0, www.brauerei-baumgartner.at
Kanonenbräu
Leonhard-Kaiser-Weg 1, 4780, Schärding
+43 (0)7712 7350, www.innschifffahrt.at
Wenzl Privatbräu
Wimberg 1, 4783, Wernstein am Inn
+43(0)664 739 098 28,
3 Prinzen Bräu – Ischler Bier
Kaiser Franz Josef Strasse 14, 4820, Bad Ischl
+43 664 8300800, www.3prinzen.at
Zeller Craft Bier
Schwarzland 25, 4842, Zell am Pettenfirst
0043 (0)677 62865567, www.zellerbier.at
Brauerei Pachinger Pfeiffi´s Bräu
Vorderschlagen 19, 4843, Ampflwang
+43(0)664/534 07 71
Bierschmiede
Seefeld 56, 4853 Steinbach am Attersee
Tel. 0664/5486321, www.bierschmiede.at
Brauerei Zipf
Zipf 22, 4871, Zipf
+43(0)7682 3600 0, www.zipfer.at
Brauerei Attersee GmbH
Straß 8, 4881, Straß im Attergau
+43 (0)699 10904519, www.brauerei-attersee.at
Brauerei Aspach GmbH
Hauptstrasse 23, 4890, Frankenmarkt
+43(0)7684 6444, www.starzinger.at
Römerbräu
Römerhof 100, 4894, Oberhofen am Irrsee
+43 (0)664 8929540, www.roemerbraeu.at
Brauerei Ried e. Gen.
Brauhausgasse 24, 4910, Ried/Innkreis,
+43(0)7752/82017 36, www.rieder-bier.at
Brauerei Raschhofer
Braunauer Straße 12, 4950, Altheim
+43(0)7723 42205 0, www.raschhoferbier.at
Wurmhöringer Privatbrauerei-
Braugasthof
Stadtplatz 10/11, 4950, Altheim
+43(0)7723 42204, www.wurmhoeringer.at
Stieglbrauerei zu Salzburg
Kendlerstraße 1, 5017 Salzburg
+43 50 1492-0, www.stiegl.at
Augustinerbräu Kloster Mülln OG
Lindhofstraße 7, 5020, Salzburg
+43(0)662 431246, www.augustinerbier.at
DIE WEISSE - Salzburger Biermanufaktur
GmbH
Bayerhamerstraße 10, 5020 Salzburg
+43 662 876 376
www.dieweisse.at
Stiegl-Gut Wildshut
Wildshut 8, 5120 St. Pantaleon
www.biergut.at
Brauerei Schnaitl GmbH & Co KG
Gundertshausen 9, 5142, Eggelsberg
+43(0)7748 6682 0, www.schnaitl.at
Trumer Privatbrauerei Josef Sigl
Brauhausgasse 2, 5162, Obertrum
+43(0)6219 7411 0, www.trumer.at
Woigartlbräu
Oberharlochen 6, 5231, Oberharlochen
+43 (0)660 3473494, www.woigartlbraeu.at
Brauerei Vitzthum GmbH & Co. KG
Uttendorf 25, 5261, Uttendorf
+43(0)7724 2508,
Pfesch OG
Pfendhub 3, 5272, Treubach
,Brauerei Gusswerk GmbH
Römerstraße 3, 5322, Hof bei Salzburg
+43(0)6629 39777, www.brauhaus-gusswerk.at
Bramsau-Bräu
Bramsaustr. 36, 5324, Faistenau
+43(0)6228 2566, www.bramsau-braeu.at
Erste Wolfgangseer Braugesellschaft mbH
Ischlerstrasse 17, 5350, Strobl
+43(0)664 88199488, www.strobler.at
Foto: Mirko Vitali/stock.adobe.com
54 BIERLAND ÖSTERREICH
9/2025
Spezialitätenmanufaktur Hofbräu
Kaltenhausen
Salzburgerstraße 67, 5400 Hallein
Tel. +43/6245/795-0, www.kaltenhausen.at
RBB Rolbrettbräu
Langgasse 62, 5424, Bad Vigaun
+43(0)650/4611783,
Mühltaler Brauerei OG
Markt 86, 5570, Mauterndorf
+43(0)664 4523817
Mandlbräu
Marktstraße 10, 5582 Sankt Michael / Lungau
Grossarltaler Bier
Schulgasse 3, 5611, Grossarl
+43(0)664 9269949, www.grossarltalerbier.at
Großarltaler Wochtabier GmbH
Achengasse 14, 5611, Großarl
www.wochtabier.at
Winzerbräu Hofbauer
Weinviertel | Unterretzbach
Pinzgau 2074 Unterretzbach
Bräu
Glocknerstraße Hauptstraße 60a , 5671, 1 Bruck
+43(0)6545/93080, www.pinzgau-braeu.at
Zwergenbräu
Ein regionales Bier mit Charakter.
Wenns 33, 5733, Bramberg
Hand in Hand mit der Natur produzieren
wir unsere 4 Biersorten.
+43(0)664/2002401,
Brauerei Gebraut Harald wird Franz nach Baumgartner traditioneller
Feldstraße Methode 11a, 6020, nur Innsbruck mit Hopfen, Malz und
+43(0)664 Wasser, 2346839, um anschließend mit Hefe
vergoren zu werden. Unsere trinkfreudigen
Brauerei und schmackhaften Bie-
´s 4er
Kiechlanger re überzeugen 9b , 6060, Hall mit in Tirol Top-Qualität.
www.viererbier.at www.winzerbraeu.at
Zillertal Bier
Bräuweg 1, 6280 Zell am Ziller
Tel. 05282/2366
Fax 05282 2366-77
E-Mail verkauf@zillertal-bier.at
In 16. Generation begeistert
die Privat brauerei
mit ihrem besonderen
Ge schmackserlebnis,
persönlicher Beratung und
zuverlässiger Dienstleistung. Vor Ort
bekommen Besucher im modernen
BrauKunstHaus auf einem multimedialen
Rundgang einen spannenden
Einblick in den Traditionsbetrieb.
www.zillertal-bier.at
Schlachtlbräu OG
Brennerstrasse 24, 6143, Matrei am Brenner
+43(0)660 4796466
Branger Bräu
Unterperfuß 32, 6175, Unterperfuß
+43(0)5232 2209,
Kristall Brauerei GmbH
Inneralpbach 431, 6236, Alpbach
+43(0)664 4501566, www.kristallbrauerei.com
Tuxertal Brauerei OG
Lanersbach 391, 6293, Tux
+43(0)680 403053, www.tuxertalbrauerei.at
Bierol GmbH.
Sonnendorf 27, 6330, Schwoich bei Kufstein
+43(0)5372 58207, www.bierol.at
Familienbrauerei Huber GmbH & Co.KG
Brauweg 2, 6380, St. Johann in Tirol
+43(0)5352 62221, www.huberbraeu.at
Ötztaler Brauhaus GmbH
Niederthai 57a, 6441, Umhausen
+43 676 5812692, www.oetztalerbrauhaus.at
Bäckelar Brewery GmbH
Untere Gewerbestrasse 7, 6450, Sölden
info@soelsch.com, soelsch.com, shop.soelsch.com
Privatbrauerei Kugler
Josef-Koch-Straße 1, 6460, Imst
+43(0)676 4616535, www.kuglers.at
Vilser Privatbrauerei GmbH
Stadtgasse 2, 6682, Vils
+43(0)5677 531 76, www.vilserprivatbrauerei.at
Brauerei Fohrenburg
Fohrenburgstraße 5, 6700 Bludenz
+43(0)5552/606-0, www.fohrenburger.at
Privatbrauerei Gols GmbH
Brauhausplatz 1, 7122, Gols
+43(0)2173 2719, www.golserbier.at
Brauerei Kobersdorf OG
Hauptstraße 43, 7332, Kobersdorf
+43(0)2618 20173, www.kobersdorfer.at
Brauerei Scharrer
Obere Hauptstraße 129, 7453, Steinberg-Dörfl
+43(0)699 88453231,
Hianzenbräu e.U.
Ungarnstraße 10, 7503, Großpetersdorf
+43(0)660 6642431, www.hianzenbraeu.at
Die Bierquelle
Heugraben 19, 7551, Heugraben
+43(0)676 88041402,
Brauerei Puntigam
Triester Straße 359, 8055, Graz
Leopoldauer Brauhandwerk
+43(0)316 502-0, www.puntigamer.at
Großfeldstraße 9, 1210 Wien
Tel. 0664 / 92 00 587
PÖLZER Spezialitäten GmbH
E-Mail info@leopoldauer.at
Wetterkreuzweg
S
1, 8063, Eggersdorf
+43 3117 eit 3556 2019 11, www.poelzer.net produzieren
2 motivierte Jungunternehmer
Gnaninger in Leo-
Das
Gnaninger poldau Straße 4 69 Standardsorten:
81 88 Feines 04 08, Helles,
C, 8072, Gnaning
+43(0)681
Hoppy Pale Ale, Wiener
FLECKS Lager SteirerBier und Wiener GmbH Weizen. Saisonal
Laufnitzdorf werden 200a, immer 8130, wieder FrohnleitenSpezialitäten
+43
eingebraut.
(0)3126 20611, www.flecksbier.at
1x im Monat gibt es einen
Ab-Hof Verkauf. Nächster Termin:
08. & 09.10.21
Herzog Privatbrauerei
Steindorf 8, 8142, Wundschuh
www.leopoldauer.at
+43(0)676 353 0560,
Joglland Hoamatbräu
Waisenegg 78, 8190, Birkfeld
www.hoamatbrau.at
Laurenzi Bräu
Hauptplatz 3, 8200, Gleisdorf
+43 (0)3112 36795, www.laurenzibraeu.at
LEOPOLDAUER
BRAUHANDWERK
Leopoldauer Bräu
Panülerbräu
Bahnhofstrasse Stiegl-Gut 45, 6710, Nenzing Wildshut
+43(0)664 Wildshut 8145449, 8www.panueler.at
5120 St. Pantaleon
Brauerei Frastanz eGen
Tel.+43 (0)6277 64141
Bahnhofstraße 2, 6820, Frastanz
E-Mail biergut@stiegl.at
+43(0)5522 51701-0, wwwfrastanzer.at
I
Brauerei n Wildshut Egg, Simma, – dort, Kohler wo Salzburg GmbH & Co. und
KG Oberösterreich aufeinandertreffen
Gerbe – hat 500, 6863 die Egg Stieglbrauerei das 1. Biergut
+43(0)5512 Österreichs 2201, www.brauerei-egg.at
geschaffen. Dieses steht
für nachhaltige Kreislaufwirtschaft,
Grabhers Sudwerk OG
Vielfalt und Experimentierfreude. Hier
Fluh 24d, 6900, Bregenz, , www.grabhers.com
werden fast vergessene Urgetreidesorten
angebaut, e.U. die in der einzigarten
Lakeseidel
Oberer Kombination Kirchberg 76, 7100, aus Neusiedl Mälzerei am See und Rösterei
veredelt und www.lakeseidel.at vor Ort in der +43(0)676/6062477, Vollholz-
Met-Bräu Vertriebs GesmbH - Steirisch Ursprung,
Brodersdorfstraße 85, 8200, Eggersdorf
brauerei zu den Wildshut Bierspezialitäten
„verbraut“ werden. Daneben sind
+43 (0)3117 51 71, www.steirischursprung.at
hier seltene Tierrassen beheimatet, z. B.
Mangalitza-Schweine, Pinzgauer Rinder
und Dunkle 26, 8224, Bienen. Kaindorf Wildshut ist
Brauerei Gratzer
Obertiefenbach
+43(0)664 aber auch 3023344, ein Impulszentrum www.brauereigratzer.at für Körper,
Geist & Seele: Der „Kråmerladen“
Bierwerkstatt
und das Gästehaus bieten Genussmomente
und 8, 8262, Erholung Ilz für alle Sinne.
Nestelberg
+43(0)664/4575911,
www.biergut.at
Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock
9/2025
BIERLAND ÖSTERREICH 55
Toni Bräu
Wagenbach 61, 8273, Ebersdorf
+43(0)699 10616161, www.tonibraeu.at
Nibelungengold Brauerei und Destillerie
Franz-Bauer-Weg 4, 8280, Fürstenfeld
+43(0)664 8636564, www.nibelungengold.at
Hermax-Bräu
Reith 72, 8311, Markt Hartmannsdorf
+43(0)699 11876216
Noom Wild Ales
Gleichenberger Straße 30, 8333 Riegersburg
+43(0)660 5752891, www.noom.at
Schwannlbräu e. U.
Paldau 204, 8341 Paldau
Tel:06506264015, https://schwannlbraeu.jimdo.com/
WALHALLA GENUSSKULISSE
Pertlstein 30, 8350, Fehring
+43(0)664/4 29 20 56, www.walhalla-genusskulisse.at
Franz Josef Bräu GmbH
Bahnhofring 19, 8380, Jennersdorf
+43(0)664 5920656, www.franzjosefbraeu.at
Handbrauerei Forstner
Dorfstr. 52, 8401, Kalsdorf
+43(0)3135/54228, www.forstner-biere.at
Richards Bieratelier
Ahornweg 2, 8430, Leitring
+43(0)664/34 12 060, www.richardsbieratelier.at
diebrauerei Leutschach GmbH
Schillerplatz 3, 8463, Leutschach
www.diebrauerei.com
Brauhaus BEVOG GmbH
Gewerbepark B, Nr. 9
A-8490 Bad Radkersburg
Tel. +43 (0)3476/41543
Web www.bevog.at
B evog ist immer auf der Suche nach
neuen und frischen Biererlebnissen
Biererlebnissen
voller Charakter, Charakter, Seele, Seele, Begeisterung Begeiste-
voller
und rung Eifer. und Unser Eifer. Ziel Unser ist es, Ziel die ist Grenzen es, die
auf Grenzen das höchste auf das Qualitätsniveau höchste Qualitätsniveau
zu und verschieben das Beste und für Menschen das Bes-
zu verschieben
anzubieten, für Menschen die sich anzubieten, nicht mit die dem sich
Gewöhnlichen nicht mit dem zufrieden Gewöhnlichen geben. zufrieden
Ihren geben. Lieblingsaktivitäten Wir sind bestrebt, Bier in der
Ob Sie
nun zu
Landwerkstatt & Genusslabor POCK BIER
Pichla 31, 8481, Weinburg
+43(0)664 1915963, www.pockbier.com
Brauhaus Bevog GmbH
Gewerbepark B Nr. 9, 8490, Bad Radkersburg
+43(0)3476 41543, www.bevog.at
Brauerei Dipl.-Ing. Dr. Michael Löscher
Flamberg 101, 8505, St. Nikolai i. S.
+43(0)3185 3266,
Privatbrauerei Nassauer City Bier
Richard Achleitner
Nassau 48, 8522 Groß Sankt Florian
+43(0)664 5972032, www.nassauercitybier.at
Privatbrauerei: Schwannlbräu
Julia Schwinger
Werkstraße 27, 8580 Köflach
Tel: 06506264015
https://schwannlbraeu.jimdofree.com/
Trieb-Bräu
Ferdinand Raimundweg 7, 8641, St. Marein
+43 664 83 67717, www.trieb-braeu.com
Brauerei Göss
Brauhausgasse 1, 8700 Leoben
+43/3842/2090-0, www.goesser.at
Thalheimer Heilwasser GmbH
Sauerbrunnstraße 7, 8754, Thalheim
www.thalheimerheilwasser.at
Erzbergbräu GmbH
Trofengbachgasse 2, 8790, Eisenerz
+43 664 320 2340, www.erzbergbraeu.at
Natur mehr als nachgehen, nur einem erstaunliche Mittel zum einfachen
Genuss erkunden zu machen, oder sich und mit möchten kulinari-
neue
Orte
schen andere Spezialitäten dazu inspirieren, verwöhnen, ein erfülltes Bevog
ist Leben der perfekte zu führen, Begleiter indem sie für großarti-
jede Gelegenheit.
Dinge, Schließen Orte, Menschen Sie sich uns und an Speisen
entdecken.“ Sie das gute
und
entdecken Leben!
Brauerei Murau eGen
Raffaltplatz 19-23, 8850, Murau
+43(0)3532 3266, www.murauerbier.at
Brauerei Schladming
Hammerfeldweg 163, 8970, Schladming
+43(0)3687/22591-0, www.schladmingerbier.at
Lindwurm BrauCraft GmbH
Dr. Wutte Straße 14, 9020, Klagenfurt
+43 (0)650 5545165, www.lindwurm.beer
Brauerei Schleppe
Schleppeplatz 1, 9020, Klagenfurt
+43/463/3845, www.schleppe.at
Mühlenbräu
Oschenitzen 10, 9100, Völkermarkt
+43(0)664 9797108,
Wimitzbräu GmbH
Wimitz 7, 9311, Kraig
+43 (0)4212 28074, www.wimitzbraeu.com
Privatbrauerei Hirt
Hirt 1, 9322 Micheldorf
+43-(0)4268 2050-500, www.hirterbier.at
malle biermanufaktur
Hochpirkachweg 3, 9500, Villach
+43(0)660 7624040, www.mallebier.at
Brauerei Villach
Brauhausgasse 6, 9500, Villach
+43/4242/23494, www.villacher.com
Halle Bräu
Friedlach 84, 9555, Glanegg
+43(0)676 748 70 28, www.hallebraeu.at
FEIN Brewery
Inselweg 7, 9583, Faak am See
www.feinbrewing.com
Prewstone Brewing GesbR
Kärntner Straße 12, 9601, Arnoldstein
+43(0)676/7963637, www.prewstone.com
Privatbrauerei Loncium
Mauthen 60, 9640, Kötschach-Mauthen
+43(0)664 88941055, www.loncium.at
Lieserbräu
Bogengasse 16, 9800, Spittal an der Drau
+43(0)676 848267667, www.lieserbrau.at
M.V.B. Möll Valley Brewery
Penk 93, 9816, Penk
+43(0)650/9779816,
Brauerei Falkenstein
Pustertaler Straße 36, 9900, Lienz
+43/4852/62062-6211
Foto: Pixel-Shot / stock.adobe.com
Rum-Topf für die Sinne
Rum ist längst mehr als nur „Piraten-Spirituose“ – er hat sich in der Gastronomie und Barszene zu
einem vielfältigen Trendgetränk entwickelt.
Von Michael Heinz
Heller Rum steht für Leichtigkeit und
Mixability. Er wird gern in Cocktails
wie Mojito oder Daiquiri verwendet,
wirkt frisch, fruchtig und ist ein idealer Einstieg
für Gäste, die Rum noch nicht kennen.
Dunkler Rum dagegen überzeugt mit Tiefe,
reifen Aromen von Vanille, Karamell oder
Schokolade und eignet sich für Drinks mit
Charakter oder puren Genuss. Während
heller Rum die Basis für sommerliche Klassiker
bildet, bringt dunkler Rum gerade
in Österreichs Wintermonaten eine wärmende,
fast schon heimelige Note ins Glas.
Trends in Österreich und weltweit
In Österreich beobachten Gastronomen
einen klaren Aufwärtstrend beim Premium-
Rum. Gäste sind neugierig, probieren Rums
aus kleinen karibischen Destillerien und
legen zunehmend Wert auf Qualität statt
Quantität. Auch Rum-Tastings in Bars oder
Hotels gewinnen an Beliebtheit. International
zeigen sich zwei Strömungen: Zum einen
die Rückkehr zu klassischen Rum-Cocktails
mit klarer Rezeptur, zum anderen kreative
Crossover-Konzepte – Rum trifft Kaffee, Tee
oder sogar Craft Beer. Ein spannender Nebentrend
ist Spiced Rum, der mit Gewürzen wie
Zimt, Muskat oder Vanille aromatisiert wird
und gerade jüngere Gäste anspricht.
Nachhaltigkeit rückt ins Glas
Ein weiterer Trend betrifft die Herkunft und
Produktion: Immer mehr Hersteller setzen auf
nachhaltigen Rum, der aus lokalem Zuckerrohr,
fair gehandelten Rohstoffen und in
ressourcenschonenden Verfahren hergestellt
wird. Auch Bars können punkten, indem sie
regionale Zutaten für ihre Rum-Drinks einsetzen,
Zero-Waste-Konzepte bei Garnituren
nutzen und die Story des nachhaltigen Genusses
aktiv kommunizieren. Für Gäste wird Rum
so nicht nur zum Erlebnis, sondern auch zu
einer bewussten Entscheidung.
Vermarktungstipps
Rum lässt sich hervorragend inszenieren,
wenn man Geschichten erzählt: über seine
Herkunft aus der Karibik, die Reifung in
Eichenfässern oder den Unterschied zwischen
Column Still und Pot Still. Eine kleine
Rum-Karte mit Empfehlungen erleichtert
Gästen den Zugang. Besonders erfolgreich ist
das Food Pairing: Heller Rum harmoniert mit
leichten Speisen wie Ceviche oder tropischen
Früchten, dunkler Rum passt perfekt zu Schokolade,
Desserts oder Käse. Tipp für Bars: Rum
in Flights anbieten – drei kleine Gläser mit
unterschiedlichen Sorten – so können Gäste
vergleichen und ihren Favoriten entdecken.
Rezeptideen
Alpine Mojito
› Heller Rum, Limette, Minze,
Rohrzucker, Soda
› Twist: Statt Minze regionale
Kräuter wie Zitronenmelisse
einsetzen.
Kaffee-Rum-Flip
› Dunkler Rum, Espresso,
Zuckersirup, Eiweiß, kräftig shaken
› Ideal als After-Dinner-Drink; lässt
sich auch alkoholfrei mit Cold
Brew adaptieren.
Rum & Zwetschke
› Dunkler Rum, Zwetschkenröster,
Zitronensaft, Tonic auffüllen
› Ein österreichisch-karibischer
Brückenschlag, der saisonal
variiert werden kann.
9/2025
RUM 57
Foto: Kawama
Geschmack der
Karibik
Kawama, benannt nach der mythischen „Caguama“-Meeresschildkröte,
bringt das Lebensgefühl Kubas ins Glas. In der
renommierten Ronera Cárdenas destilliert, vereint Kawama
traditionelle Handwerkskunst mit karibischem Charakter.
Besonders begeistert Kawama Añejo mit seiner warmen
Bernsteinfarbe, fruchtigen Noten und sanft holzigen Mandelanklängen.
Das Geschmacksprofil ist trocken und ausgewogen
mit einer eleganten Süße. Noch tiefer geht Kawama 13 Extra
Añejo: 13 Jahre gereift, entfaltet er seine sanfte Süße mit einem
würzigen Unterton von Eichenholz der mit fruchtigen Aromen
abgerundet wird. Mit seiner dunklen Bernsteinfarbe und der
harmonischen Vollmundigkeit trifft er die Ansprüche von Rumliebhabern.
Am besten genießt man Kawama pur und ungekühlt
für eine volle Geschmacksentfaltung.
www.egfra.at
Foto: Morandell
Aromen und Tradition
In der Welt der edlen Spirituosen zählt
Flor de Caña mit seiner über 130-jährigen
Geschichte zu den herausragendsten und
authentischsten Rum-Marken. Was diese
Marke so besonders macht, ist nicht nur
die kompromisslose Qualität, sondern auch
das tiefe Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, Tradition
und verantwortungsvollem Genuss.
Der mehrfach international ausgezeichnete
Single Estate Rum begeistert Kenner
und Liebhaber durch fein ausbalancierte
Aromen: Noten von roten Früchten, Honig
und gerösteten Nüssen verbinden sich harmonisch
mit Anklängen von Vanille und
Bratapfel am Gaumen. Die langsame, natürliche
Reifung in ausgewählten Bourbonfässern
unterstreicht seine Tiefe, Eleganz und
außergewöhnliche Finesse. Morandell freut
sich daher ganz besonders, diesen einzigartigen
Premium-Rum exklusiv in Österreich
vertreten zu dürfen und damit ein
Stück echte Handwerkskunst zugänglich
zu machen.
www.morandell.com
20
JAHRE
WEINGUT SALZL
& MORANDELL
GEMEINSAME GESCHICHTE,
GETRAGEN VON DER
LEIDENSCHAFT FÜR WEIN.
M O R A N D E L L . C O M
@MORANDELL.INTERNATIONAL
Foto: cottonbro studio
Ein Ausflug in die Kindheit
Früher waren die größten Erfrischungen oft simpel.
Von Nele Klaffl
Mal war es ein Soda-Zitron, manchmal
vielleicht ein Apfelsaft. Die Getränkewelt
hat sich seitdem gewandelt,
und das Spektrum war nie zuvor so facettenreich.
Vielfalt bereichert, kann aber auch
überfordern. Umso stärker wächst die Sehnsucht
nach vertrauten Geschmäckern, die
uns seit Kindheitstagen begleiten.
Flüssige Erinnerungen
Ein gutes Beispiel ist das „Obi g’spritzt“. Wer
nicht im Osten Österreichs aufwuchs, mag
zunächst rätseln. „Obi“ ist in diesem Fall
kein Baumarkt, sondern eine schweizerische
Apfelsaftmarke, die in den 1970ern hierzulande
so populär wurde, dass ihr Name zum
Synonym für Apfelsaft avancierte. Apfelsaft
gilt weiterhin als Dauerbrenner, erhältlich
von großen Produzenten ebenso wie von
Mostereien, die oft eine erstaunliche Sortenvielfalt
anbieten. Jede Sorte, ob Elstar,
Boskoop oder Gravensteiner, verleiht dem
Saft einen eigenen Charakter und ermöglicht
Gastronomen, mit Geschmacksprofilen
zu spielen.
Auch die Johannisbeere hat ihren festen
Platz. Rote bringen eine lebendige Säure,
schwarze eine intensivere, herbere Note,
weshalb sie bevorzugt zu Saft verarbeitet
werden. Daneben behaupten sich alte
Bekannte wie der Marillensaft, natürlich der
Orangensaft oder ein kräftiger Traubensaft.
Allesamt sind sie Zeugnisse einer Zeit, in der
die Auswahl kleiner, aber vielleicht gerade
deshalb umso prägender war.
Süß, süßer, Sirup
Sirup ruft sofort andere Assoziationen
hervor. Die Holunderblüte etwa begleitet
seit jeher die österreichische Trinkkultur.
„Einen großen Hollersaft!“, heißt es dann
bei der Bestellung. Aus den zwischen Mai
und Juli gepflückten Blüten entsteht der
typische Geschmack nur dann, wenn die
Rispen ungewaschen bleiben, denn in den
Pollen liegt die eigentliche Aromatik.
Auf der Hütte wird das Schiwasser aus
Himbeersirup verdünnt mit Wasser und Zitronensaft
bestellt. Allerdings bringt jeder Sirup
naturgemäß eine hohe Süße mit sich. So steigt
heute die Nachfrage nach zuckerreduzierten
Varianten. Um den Geschmack intensiv zu
halten, verwenden Produzenten einen höheren
Anteil an Fruchtextrakten, Pürees oder
eine höhere Saftkonzentration.
Ein Balanceakt im Glas
Die Dosierung wiederum will gelernt sein.
Die Enttäuschung ist groß, wenn ein Himbeer-Soda
nahezu farb- und geschmacklos
serviert wird. Ideal ist ein Mischverhältnis
von etwa 1:8. Hier können Zapfsysteme
Abhilfe schaffen. Postmix-Konzentrate
erleichtern die Zubereitung, sichern gleichbleibende
Qualität und sparen Lagerfläche,
Transportaufwand sowie Energie.
9/2025
FRUCHTSAFT & SIRUP 59
Foto: Jasper Ehrich
Zurück in den Sommer
Auch wenn der Herbst schon anklopft,
holt fritz-limo mit ingwer-limette den
Sommer zurück: Sonnengereifte Limetten,
spritzige Zitronen und ein Hauch Ingwersaft
sorgen für alkoholfreie Erfrischung mit
einem überraschenden Schärfekick. Statt
trüber Herbsttage kommt die norddeutsche
Brause wie ein sonniger Throwback direkt
in die heimischen Kühlregale. Mit sechs Prozent
Fruchtgehalt, Limetten- und Zitronensaft
aus Konzentrat, Zucker aus Zuckerrüben
und ein Prozent echtem Ingwersaft bleibt sie
spritzig und nicht zu süß. Ob im Café oder
gemütlich an der Bar: fritz-limo ingwerlimette
bringt noch einmal Sommerfeeling
ins Hier und Jetzt. In wiederbefüllbaren Glasflaschen,
mit natürlichen Aromen und streng
kontrollierten Rohstoffen zeigt Hamburg
klare Kante für bewussten, saisonübergreifenden
Genuss.
www.fritz-kola-shop.com
Revival des Sirups
Sirupe haben es aktuell
nicht leicht, denn klassische
„Zuckerbomben“
verlieren zunehmend an
Attraktivität. Konsumenten
achten bewusster
auf Inhaltsstoffe, Kalorien
und Herkunft. Doch
genau diese Entwicklung
sorgt für frische Impulse,
die das Gewohnte herausfordern.
Ingwer spielt dabei eine Hauptrolle, sei es in Form von
Konzentraten oder den hochwertigen Sirupen von Dr. Ößler oder
Wiener Dirndl, die von Bartendern gekonnt in neue Drink-Kreationen
eingesetzt werden. Auch im Kaffee-Bereich sind Sirupe gern
gesehen: Geschmackskreationen von weißer Schokolade über
Haselnuss bis hin zu Cookie-Noten bringen Vielfalt in die Tasse.
Parallel dazu setzt sich der Trend zu BIO-Produkten sowie Regionalität
fort, weshalb Marken wie Höllinger oder Wiener Dirndl von
dieser wachsenden Nachfrage profitieren.
www.delfabrokolarik.at
Foto: stock.adobe.com
Fotos: Grapos
ADVERTORIAL
Konzentriert auf das Wesentliche
In der Gastronomie zählen Tempo, Qualität
und Kosten, auch bei der Getränkebewirtschaftung.
Mit hochwertigen Konzentraten,
Sirupen und Fruchtsaftgetränken, die direkt
aus der Leitung gemischt werden, bietet
Grapos eine pfandfreie und nachhaltigere
Lösung. So wird die Logistik optimiert und
der ökologische Fußabdruck erheblich reduziert.
Dabei kommt es zu keiner unnötigen
Wasserlogistik, weniger Leergut und geringeren
Lager- sowie Kühlflächenanforderungen.
Die 10-Liter-Bag-in-Box etwa ersetzt bis
zu 12 Kisten. Laut TU Graz sinkt der CO 2 -
Ausstoß damit um bis zu 90 Prozent. Gleichzeitig
spart die optimierte Kühlung zusätzlich
bis zu 40 Prozent Energie. Grapos bietet
hierfür eine breite Produktpalette, die von
Cola über Bio-Limonaden bis hin zu Fruchtsäften
reicht. Auch zuckerfreie, vegane oder
allergenfreie Optionen sind erhältlich.
Die Schankomat-Technologie sorgt
dafür, dass die Getränke direkt am Zapfhahn
frisch und hygienisch gemischt werden.
Dank der einfach zu bedienenden Schankanlagen,
die sich individuell anpassen lassen,
entfällt das lästige Nachbestücken. So bleibt
mehr Zeit für den Service und das Wohl der
Gäste. Die pfandfreie Lösung von Grapos
entlastet das Team, spart Kosten und trägt
so zu einer besseren Kostenkontrolle bei.
www.grapos.com
60 WEIN & SCHAUMWEIN
9/2025
Kolumne
Goldene Reife
Es gibt eine Jahreszeit, in der die
Weinberge in einem besonderen
Glanz erstrahlen. Wenn sich die
Blätter langsam in leuchtendes Gelb,
sattes Rot und warmes Orange verwandeln,
liegt ein Duft von reifen
Trauben in der Luft. Der Herbst ist
für Winzerinnen und Winzer der Höhepunkt
des Jahres – und für Gäste
der wohl eindrucksvollste Moment,
Wein in seiner Ursprünglichkeit zu
erleben. Jede Traube, die in den
Hotten (Lese-Körben) landet, erzählt
eine Geschichte von Sonnenstunden,
Regenfällen und sorgfältiger
Pflege. Und da ist sie schon, die
Vorfreude auf den neuen Jahrgang
und den Geschmack der Regionen.
Genau hier liegt die Chance für die
Gastronomie: Wer Gästen Zugang zu
dieser Erfahrung verschafft, schenkt
neben Genuss auch unvergessliche
Erinnerungen. Denn Weinwanderungen
oder geführte Spaziergänge
durch die Rebzeilen bieten nicht nur
einen körperlichen Ausgleich, sondern
auch authentische Geschichten
rund um die Weinproduktion.
Wie wäre es mit kleinen Verkostungsstationen
direkt im Weinberg,
begleitet von Winzern, die von ihrer
Arbeit berichten, in Kombination
mit regionalen Spezialitäten wie
Käseplatten, Kürbis- bzw. Wildgerichten?
Für Gäste wird so aus einem
einfachen Ausflug ein kulinarisches
Gesamterlebnis – und für Betriebe
eine attraktive Möglichkeit, ihre
Weinkarte in Szene zu setzen. Ich
bin dann mal kurz im Weinberg!
Katrin Hammer (Sommelière)
beschäftigt sich mit Wein &
Kulinarik. Im Fokus: Regionale
Produkte und Produzenten.
Foto: Michel Pfister
Mit sieben Visionären
Dom Pérignon öffnet ein neues kreatives
Kapitel mit der Kampagne „Creation is
an eternal journey“, das die tief verwurzelte
Verbindung zwischen Kunst und Kultur des
Hauses feiert. Inspiriert von Dom Pierre
Pérignons Vision, den besten Wein der Welt
zu schaffen, stellt die Maison seit 1668 die
Suche nach Harmonie als Quelle der Emotion
in den Mittelpunkt. Das neue Kapitel
wird von sieben visionären Persönlichkeiten
geprägt: Zoë Kravitz, Tilda Swinton, Iggy
Pop, Anderson Paak, Takashi Murakami,
Clare Smyth und Alexander Ekman, die
ihre Perspektiven auf den kreativen Prozess
teilen. Ein Ausblick auf 2026 verspricht limitierte
Design-Kooperationen. Begleitet wird
die Kampagne von vier neuen Jahrgängen,
darunter der Dom Pérignon Vintage 2008 –
Plénitude 2 und Dom Pérignon Rosé Vintage
2010.
www.domperignon.com
Alkoholfreier Lifestyle
Mit SOBER LOVER® betritt eine Neuheit
den europäischen Markt: die laut eigenen
Angaben erste Dachmarke für alkoholfreie
und alkoholreduzierte Lifestyle-Getränke, die
sich klar an Erwachsene richtet. Mit der Signature
Edition präsentiert SOBER LOVER®
seine erste Produktlinie. Dabei handelt es sich
um einen alkoholfreien Schaumwein in zwei
Varianten, BLANC und ROSÉ, jeweils in der
0,75-Liter-Flasche. Das Motto „BUBBLE UP
YOUR LIFEstyle“ bringt auf den Punkt, wofür
die Marke steht: sprudelnde Lebensfreude,
bewusster Genuss und ein moderner Zugang
zu alkoholfreien Alternativen.
Für die Herstellung werden gezielt
Grundweine mit wenig Säure entalkoholisiert,
anschließend cuvéetiert, fein ausbalanciert
und mit Kohlensäure veredelt.
Das Ergebnis ist ein klarer, reduzierter und
unkomplizierter Genuss, frei von der klassischen
Winzerstory, aber voller Lifestyle.
Denn hier geht es nicht um Rebsorten oder
Terroir, sondern um das Gefühl von Klarheit
und bewusster Entscheidung. Mit auffälligem
Design und modernem Packaging
sorgt SOBER LOVER® am Point of Sale für
Aufmerksamkeit und erleichtert den Impulskauf.
Damit trifft die Marke genau den Zeitgeist,
denn der Trend zu No & Low Alcohol
wächst stetig und damit auch die Erwartungen
der Konsumenten.
www.oneworld-heroes.at
Foto: Dom Pérignon
Foto: SOBER LOVER®
9/2025
WEIN 61
Weine für „wilde Zeiten“
Die kulinarische Herbstsaison ist geprägt von kräftigen Gerichten, intensiven Aromen und besonderen
Getränkebegleitern.
Von Katrin Hammer
Sturm ist im Herbst in vielen Weinregionen Tradition. Er ist ein
teilweise vergorener Traubenmost, süß, spritzig und mit einer
lebhaften Hefenote. Ein Glas Sturm als Aperitif schafft sofort
Regionalität, als Speisenbegleiter ist er allerdings mit Vorsicht zu
genießen. Durch seine Restsüße und den niedrigen Alkoholgehalt
harmoniert Sturm eher mit einfachen, rustikalen Gerichten wie
herbstlichen Strudeln oder deftigen Jausen.
Wild und Wein
Wildgerichte zählen zu den kulinarischen Höhepunkten der
Herbstküche. Ihre Aromen sind kräftig, erdig und oft von Röstaromen
begleitet. Entsprechend verlangen sie nach Weinen mit Tiefe
und Struktur. Wildschwein: Sein intensives, fast nussiges Aroma
verlangt nach Weinen mit Körper. Ein Barbera aus dem Piemont,
ein gereifter Tempranillo aus der Rioja oder ein heimischer Cuvée
mit Merlot-Betonung bieten sich an. Besonders interessant: Wildschweinragout
mit einem mineralischen Südtiroler Lagrein. Reh:
Das zarte, elegante Fleisch des Rehs harmoniert besonders gut mit
Pinot Noir/Spätburgunder. Dessen rote Fruchtaromen und feine
Säure ergänzen das Fleisch, ohne es zu erschlagen. Ein österreichischer
Blaufränkisch bietet sich wunderbar an – seine würzige
Note unterstützt klassische Saucen mit Preiselbeeren oder Rotwein.
Hirsch: Hier darf es kräftiger werden. Ein Syrah oder Shiraz
bringt würzige Pfeffernoten, die perfekt mit Rosmarin und Wacholder
korrespondieren. Auch ein heimischer Zweigelt Reserve oder
ein kräftiger Bordeaux sind spannende Partner. Federwild (Ente,
Fasan): Fruchtbetonte Weine sind hier gefragt. Ein eleganter Riesling
Kabinett mit leichter Restsüße kann Ente mit Orangensauce
perfekt ergänzen. Fasan hingegen profitiert von gereiften Chardonnays,
die buttrige Noten in die Sauce aufnehmen.
Tipp: Ein spannender Trend ist die Kombination mit Orange
Wines. Ihre leichte Gerbstoffstruktur und würzige Aromatik eröffnen
neue Perspektiven – besonders zu Wildterrinen oder Carpaccio
von Reh.
Kürbis und Maroni
Der Geschmack von Kürbis ist mild, leicht süßlich und verlangt
nach Weinen, die Struktur, aber auch Frische mitbringen. Während
sich für die Kürbiscremesuppe aromatische Weißweine wie Grüner
Veltliner oder Sauvignon Blanc eignen, harmoniert gebratener
Kürbis oder Kürbis aus dem Ofen hervorragend mit Chardonnay,
der gerne eine feine Holznote haben darf. Ebenso spannend ist ein
Silvaner, dessen erdige Nuancen den Kürbis in seiner natürlichen
Aromatik betonen.
Zum Kürbisrisotto passt ein Weißburgunder oder Pinot Gris,
aber auch ein gereifter Riesling aus der Spätlese ideal. Herbstliche
Desserts mit Maroni sind ein Klassiker. Ob als Maronipüree,
Törtchen oder in Verbindung mit Schokolade – die Kombination
mit Wein verlangt Fingerspitzengefühl. Besonders empfehlenswert
sind hier edelsüße Weine. Eine Beerenauslese vom Riesling,
ein Sauternes aus Bordeaux oder eine Trockenbeerenauslese aus
Österreich bringen Honig- und Karamellnoten, die die cremige
Textur der Maroni unterstreichen. Wer es sprudelig mag, greift
zum Uhudler Frizzante mit leichter Süße – eine ungewöhnliche,
aber charmante Begleitung.
WO WEIN ZUR KUNST WIRD
Speziell für die Gastronomie entwickelt, setzt Wein bei
optimaler Trinktemperatur verkaufsfördernd in Szene.
→ NEU: Weinklimaschrank »Silent«
www.hagola.de
Foto: SeventyFour
Seite 62 bis Seite 67
Hot Drinks
Foto: pixabay
Equipment 101 – Must-have oder Nice-to-have bei der
Kaffeezubereitung?
Kolumne
In der Kaffeewelt glänzen oft die Gadgets,
doch in der Gastronomie zählen
Verlässlichkeit und Konstanz. Das
Herzstück sind eine leistungsstarke
Espressomaschine und eine präzise
eingestellte Mühle – ohne sie gibt es
keine gleichbleibende Qualität in der
Tasse. Ebenso unverzichtbar: Tamper,
Milchkännchen in verschiedenen
Größen, Reinigungstools und ein Wasserfilter,
der die Maschine schützt und
konstante Wasserqualität sicherstellt.
Darüber hinaus gibt es Extras, die
den Alltag erleichtern: smarte Sensoren,
automatische Milchsysteme oder
digitale Helfer für die Kontrolle von
Parametern. Sie sind nützlich, aber
kein Muss. Wirklich entscheidend ist
der Umgang mit dem vorhandenen
Equipment: Regelmäßige Wartung
und Schulungen machen aus Werkzeugen
wahre Partner im Alltag. Denn
die beste Technik entfaltet ihren Wert
erst dann, wenn Menschen sie verstehen
und richtig nutzen.
Am Ende gilt: Weniger Spielerei,
mehr Substanz – und der Kaffee überzeugt
von selbst.
Victoria Spielberger, J. Hornig
Brandmanagerin
www.jhornig.com
Foto: J. Hornig
9/2025
TEE 63
Alle Welt trinkt Grün
Matcha hat die Teekultur weltweit erobert.
2023 erreichte die japanische Produktion
über 41.000 Tonnen, mehr als
die Hälfte davon ging ins Ausland.
Die ganze Welt hat sich in den grünen Tee
verliebt, und vielerorts ist er zum festen
Bestandteil der Speisekarte geworden.
Schluck mit Anspruch
Doch der Erfolg hat seinen Preis, denn
echter Matcha wird immer kostbarer, und
genau das steigert seinen Wert. So hat er
die Rolle als beiläufiges Getränk abgelegt
und avanciert stattdessen zum Erlebnis, das
inszeniert werden will. Wenn ein Hotel am
Nachmittag eine Teezeremonie anbietet, zu
einem feinen Teekränzchen lädt oder eigene
Rituale schafft, die an japanische Traditionen
anknüpfen, entstehen Momente von
gewisser Exklusivität. Augenblicke wie diese
binden Gäste an das Haus und bleiben ihnen
in Erinnerung.
Matcha in Begleitung
Die Knappheit lenkt zudem den Blick auf
Alternativen. Hojicha mit seiner warmen,
karamelligen Note oder Genmaicha mit
erdigem, popcornartigem Aroma bereichern
die Palette. Beide Tees sind mild,
vielseitig einsetzbar und laden dazu ein,
sie in Desserts oder Lattes zu interpretieren.
Werden Matcha und seine Mitstreiter
Von Nele Klaffl
bewusst inszeniert, zeigt man den Gästen,
dass es Orte gibt, an denen die großen
Trends der Welt auf die Intimität eines
Moments treffen.
Foto: pexels
Zum Wohl!
Der Trend
zu einem
bewussten
Lebensstil
bleibt ungeb
r o c h e n
und mit ihm
wächst das
Interesse an
Produkten, die
das mentale
Wohlbefinden
unterstützen.
Meßmer
reagiert auf
diesen Wunsch und präsentiert die
neue Sorte „Klare Gedanken mit
Vitamin B5 & B2“. Die fruchtigsüße
Kräuter-Früchte-Komposition
mit Orange, Hibiskus und Ginkgo
kombiniert bewährte Teekultur mit
gezielten Zusätzen. Pantothensäure
(Vitamin B5) unterstützt dabei eine
normale geistige Leistung, während
Riboflavin (Vitamin B2) hilft, Müdigkeit
und Erschöpfung zu reduzieren.
Mit „Klare Gedanken“ wächst das
Meßmer Sortiment an funktionalen
Tees auf insgesamt sechs Sorten.
Ergänzt wird die Range durch
Varianten wie „Schöne Haut“, „Gute
Nacht“ oder „Immunsystem“, die alle
gezielt auf unterschiedliche Alltagsbedürfnisse
abgestimmt sind.
www.milford.at
Foto: Meßmer
ADVERTORIAL
Eine Tasse grünes Gold
Matcha gilt seit Jahrhunderten als das
Grüne Gold Japans – ein Symbol für
Achtsamkeit, Schönheit und vollendeten
Geschmack. Die besondere Teekultur
bringt das Frankfurter Traditionshaus
Ronnefeldt auf elegante Weise in die
Gastronomie.
Matcha Horai, benannt nach der sagenumwobenen
Insel der Unsterblichkeit,
ist eine Rarität – weich, süss und edel im
Charakter, perfekt für puristische Genussmomente.
Matcha Iri Sencha vereint
Matcha und Sencha zu einer harmonischen
Komposition, die Umami mit strahlender
Frische verbindet. So überzeugt Matcha
als Highlight jeder modernen Tee-Karte.
Mit Ronnefeldts Premix-Option und hochwertigem
Zubehör gelingt die Zubereitung
mühelos, für glückliche Gäste und einfachen
Service. Als feiner Tee, Iced Matcha Latte,
oder Dessert-Note – Matcha bleibt zeitlos
und spricht jede Generation von Tee-Liebhabern
an.
Alle Matcha-Sorten von Ronnefeldt
stammen aus kontrolliertem Bio-Anbau
und erreichen Ceremonial Grade-Qualität.
Für ein individuelles Angebot freut sich Ronnefeldt
über Ihre Kontaktaufnahme unter
info@ronnefeldt.de
www.ronnefeldt.com
Foto: Ronnefeldt
Foto: Anton Dobrea
Kaffee als Erfolgsfaktor
Geschmack, Erlebnis, Nachhaltigkeit – was guten Kaffee heute ausmacht und wie Kaffee-Trends den
Umsatz ankurbeln.
Von Katrin Hammer
In den vergangenen Jahren hat sich Kaffee
in der Wahrnehmung vieler Gäste grundlegend
verändert und ist längst kein
Nebenthema mehr, sondern ein entscheidendes
Qualitätsmerkmal in Gastronomie
und Hotellerie. Angetrieben von der sogenannten
„Third Wave Coffee“-Bewegung
rücken Anbauweisen, Herkunft und Röstung
stärker in den Fokus. Ähnlich wie beim Wein
geht es um Transparenz: Woher stammt
die Bohne, wie wurde sie verarbeitet, wer
steckt hinter der Rösterei? Immer mehr
Gäste schätzen die Geschichte in der Tasse.
Für die Gastronomie heißt das: Storytelling
rund um den Kaffee wird Teil des Erlebnisses
und zusätzliche eine echte Chance für Gästebindung
und Umsatzsteigerung. Ein Café
oder auch Hotel, das etwa mit einer kleinen
Rösterei aus der Region zusammenarbeitet
und diese Partnerschaft aktiv kommuniziert,
vermittelt Authentizität und hebt sich vom
Standardangebot ab. Sie bekommen eine
exklusive Hausmischung von Ihrer Rösterei
des Vertrauens geliefert? Perfekt. Nicht nur
für Sie als Gastgeber, sondern auch für den
Gast, der die Kaffeebohnen auch schön verpackt
mit nach Hause nehmen kann – als
Souvenir für Freunde und Familie oder für
sich selbst. Mit jeder Tasse zu Hause erinnert
sich der Gast an die schöne Zeit bei
Ihnen.
Qualität, die sich lohnt
Warum lohnt sich die Investition in hochwertigen
Kaffee? Zum einen ist da der
Imagefaktor: Ein Hotel oder Restaurant,
das besonderen Wert auf Kaffee legt, signalisiert
Gastfreundschaft und Professionalität.
Zum anderen ist Kaffee ein Erlebnis,
das Gäste in Erinnerung behalten. Wer
morgens beim Hotelfrühstück einen perfekt
extrahierten Espresso oder Cappuccino serviert
bekommt, startet anders in den Tag –
und wird das Haus positiv bewerten. Sieht
man sich Onlinebewertungen an, zeigt sich
schnell: Gäste erwähnen gute Kaffeeerlebnisse
oft gezielt, während schlechter Kaffee
überproportional häufig zu Kritik führt.
Darüber hinaus eröffnet Qualität klare Kalkulationsvorteile.
Während ein einfacher
Filterkaffee in der Tasse kaum mehr als
einen Euro kostet, lassen sich Spezialitäten
wie Flat White oder saisonale Kreationen
zu deutlich höheren Preisen anbieten – bei
vergleichbarem Wareneinsatz. Herbstund
Winterkreationen sorgen somit in
den nächsten Monaten für zusätzlichen
Umsatz. Pumpkin Spice Latte, der Klassiker
mit Kürbis, Zimt und anderen Gewürzen
fängt die gemütliche Herbststimmung ein
und ist bei den Gästen heiß begehrt. Außerdem
setzen sich dunklere Kaffeeröstungen
mit Aromen wie Karamell oder Schokolade
durch. Experimentelle Aromen wie Ingwer
und Kardamom können einen Hauch von
Würze und Wärme verleihen und machen
sich gut in Kombination mit Honig oder
Haselnusssirup. Der Hype um die grüne
Nuss macht auch vor Kaffee keinen Halt.
Pistachio Coffee ist ein absoluter Trend. In
Verbindung mit Kaffee entfalten Pistazien
leicht süße, nussige und buttrige Noten.
Ob in Cappuccino, Latte oder Cold Brew –
Pistazien als Creme, Sirup oder gehackt als
Topping sind gerade gefragt.
9/2025
KAFFEE & TEE 65
Eine Tasse kommt selten allein
Wir Österreicher brauchen unseren Kaffee, und das nicht nur am „Tag des Kaffees“, der jedes Jahr
weltweit am 1. Oktober begangen wird.
Von Nele Klaffl
Kaffee ist hierzulande Ritual, Muntermacher,
Begleiter, manchmal auch
Ausrede für eine Pause. So greift fast
die Hälfte aller Menschen über 15 mehrmals
täglich zur Tasse. Am liebsten bleiben
wir dabei den Klassikern treu. Ganz vorne
rangiert der Verlängerte, dicht gefolgt von
Espresso und Cappuccino. Und auch der
Filterkaffee erlebt eine Renaissance, pur,
schwarz und reduziert auf das Wesentliche.
Der Trend geht zunehmend weg von Obershauben
und Sirups, hin zum reinen Kaffeegenuss.
Mehr ist mehr
Dabei ist die Vielfalt österreichischer
Kaffeespezialitäten kaum zu überbieten.
Franziskaner, Einspänner oder Kapuziner
sind klingende Namen, die in den Altwiener
Kaffeehäusern noch immer auf den
Karten stehen. Mit strengem, schwarzem
Kaffee haben sie wenig zu tun. Stattdessen
kommen Milch, Schlagobers, Likör oder gar
eine Kugel Vanilleeis ins Spiel.
Im Europavergleich sind wir Spitzenreiter
im Kaffeekonsum. Und vielleicht ist
es genau diese Melange aus puristischem
Espresso, süßen Spezialitäten und dem Verlängerten
als verlässlichem Alltagsbegleiter,
die den Kaffee bei uns so fest verankert hat.
Foto: Anna Urlapova
Foto: Pamela Schmatz
Für jedes Bedürfnis
ger(ü)östet
Die Geschichte von JAVA Kaffee zeigt, wie Tradition und Innovation
Hand in Hand gehen können. Unerschütterliches
Qualitätsstreben, Handwerkskunst und tiefes Know-how stehen
im Mittelpunkt – ohne dabei aktuelle Trends aus den Augen zu
verlieren. Das Sortiment umfasst acht Kaffeespezialitäten: vier
reinsortige Arabicas bester Herkunft und vier sanfte Blends aus
Arabica- und Robusta-Bohnen für den täglichen Genuss. Dank
kompatibler Kapseln lässt sich JAVA-Qualität jederzeit und überall
anbieten. Besonders im Rampenlicht: JAVA Classic Sempre.
Dieser Blend aus handverlesenen Arabica- und Robusta-Bohnen
aus Asien, Süd- und Zentralamerika macht seinem Namen alle
Ehre – „Sempre“ bedeutet „immer“. Schonend trommelgeröstet,
vollmundig und harmonisch eignet er sich für nahezu jede Zubereitung:
vom kräftigen Espresso bis zum cremigen Cappuccino.
www.java-kaffee.at
Genuss ist
unser Kaffee
Österreich hat große Tradition im Rösten von Kaffee, in
welche auch die JAVAREI mit dem Rösten von JAVA Kaffee
tritt. Unser Anliegen ist es, die heimische Kaffeekultur zu
bereichern und mit voller Leidenschaft geschmackvolle
Röstmischungen zu erzeugen.
Fotos: Martin Steiger (5)
Caffè Vergnano: Italienische Kaffeekultur
Italien-Kenner:innen sind mit Caffè Vergnano längst vertraut: Die Traditionsmarke ist die älteste
Kaffeerösterei Italiens mit Hauptsitz in Santena, deren Geschichte bis ins Jahr 1882 zurück reicht, und
derzeit in vierter Generation von CEO Carolina Vergnano geführt wird.
Das Familienunternehmen exportiert
seine Produkte mittlerweile erfolgreich
in mehr als 80 Länder weltweit.
Bei dem typisch italienischen Espresso steht
Qualität an erster Stelle. Das einzigartige
Röstverfahren von Caffè Vergnano setzt
auf eine schonende Langzeitröstung bei
180–200 °C. Jede Bohne wird 18–22 Minuten
langsam geröstet, um ihre individuellen
Aromen zu entfalten. Die herkunftsbezogene
Röstung bewahrt feine Geschmacksnuancen,
reduziert Bitterstoffe und macht den Kaffee
besonders harmonisch und bekömmlich.
Seit 2022 ist Caffè Vergnano auch in
Österreich etabliert, vertrieben werden die
Produkte vom 24/7 Getränkeanbieter Coca-
Cola HBC Österreich. Das Portfolio umfasst
die „1882 Linie“ mit ganzen Bohnen, das
Caffè Vergnano Sortiment der „Klassik Linie“
mit sechs verschiedenen Blends, darunter die
beliebten Sorten Ottocento, Mille und Bio,
sowie Caffè Vergnano classico Filterkaffee
und die „Women in Coffee“-Spezialedition.
Innovative Partnerschaften
Gemeinsam mit dem Verkaufsteam von
Coca-Cola HBC Österreich werden Gastronomiekund:innen
mit Barista-Trainings und
erstklassigen Weiterbildungen rund um das
Thema Kaffee unterstützt. „Kaffee spielt
in Österreich eine essenzielle Rolle und
mit Caffè Vergnano haben wir eine starke
Marke für die Gastronomie, die für allerhöchste
Kaffeequalität steht,“ so Coca-Cola
HBC Coffee Ambassador Zoran Katic, der in
engem Kontakt und Austausch mit seinen
Caffè Vergnano-Kund:innen steht. „Kaffee
steht nicht nur für guten Geschmack, sondern
auch für Verbundenheit und Leidenschaft.
Mein Credo ist, unsere Kund:innen
nicht nur als solche, sondern als Partner:innen,
manchmal sogar als Freund:innen zu
sehen, um gemeinsam mehr zu erreichen.“
Aleksandra Radulovic, Inhaberin der
Remember Cafe Lounge Bar auf der Wiedner
ADVERTORIAL
trifft auf österreichische Innovationskraft
Hauptstraße 154 im 5. Wiener Bezirk, schätzt
die Partnerschaft: „Für uns ist das Kaffeegeschäft
tagsüber das Herzstück, daher haben
wir einen Partner gesucht, der uns mit der
Qualität seiner Produkte, dem Geschmack,
aber auch durch seine laufende Unterstützung
überzeugt.“ Gemeinsam wurde die
Idee des „Fensterkaffees“ geboren: Über das
speziell gestaltete Schaufenster, das die Siebträgermaschine
in den optischen Mittelpunkt
setzt, wurde in der tagsüber gut frequentierten
Hauptstraße das On-the-Go-Geschäft
angekurbelt. „Wir wollen nicht nur mit Know-
How zur richtigen Handhabung und Zubereitung
unterstützen, sondern rücken die
Marke, die international für höchste italienische
Kaffeekultur steht, mit verschiedenen
Aktivierungen ins Rampenlicht. Das sorgt für
hohe Aufmerksamkeit und letztendlich für
höheren Umsatz“, so Zoran Katic. Im Rahmen
der individuell konzipierten Partnerschaften
werden neben der Siebträgermaschinen auch
Tassen, Gläser, Kaffeemühlen oder Schirme
für den Gastgarten zur Verfügung gestellt.
Regelmäßige Barista-Schulungen
sichern Qualität
Damit die Qualität jeder Tasse Caffè Vergnano
konstant hoch bleibt, besuchen die Kundenberater:innen
die Gastronom:innen zumindest
einmal pro Monat, um die Funktion der
Maschine zu kontrollieren und gegebenenfalls
nachzujustieren, Personal einzuschulen oder
neue Zubereitungsarten zu präsentieren.
„Die Menschen in Wien sind echte Kaffeetrinker,
sie wissen genau, was sie wollen
und fordern die entsprechende Qualität
auch ein“, so der Coffee Ambassador, „sie
sind aber auch stets offen für neue Trends“.
Aktuell werden in der Remember Bar neben
dem Espresso Martini auch Kreationen wie
der Tiramisu Martini oder ein Espresso
Tonic (Zubereitung: 0,2 Liter Kinley Tonic
mit einfachem Espresso und Eiswürfel im
Longdrink-Glas) nachgefragt. Aleksandra
Radulovic bietet neben den Cocktails auf
Kaffeebasis auch saisonale Spezialitäten
wie Iced Latte oder Affogato an, „Unsere
Gäste schätzen auch hier die Kaffeequalität
als wichtige Basis für gute Cocktails.“ Die
Partnerschaft mit Caffè Vergnano ist für sie
die richtige Wahl gewesen: „Das Feedback
unserer Gäste ist ausgezeichnet – von der
Zubereitung bis zur Präsentation stimmt
alles. Kürzlich waren italienische Touristen
bei uns zu Gast, die geschwärmt haben, dass
der Kaffee hier wie daheim schmeckt – ein
besseres Kompliment kann es nicht geben!“
Info und Kontakt: Coca-Cola HBC Österreich,
cocacola.at@cchellenic.com
Seite 68 bis Seite 75
Non-Food
Foto: pexels
Kolumne
KI – die neue Generationsfalle
Wenn man in Hotels über KI spricht, passiert
fast immer dasselbe: Die Jungen
zeigen begeistert, was sie schon ausprobiert
haben. Chatbots für Gästekommunikation,
automatisierte Textvorschläge, kleine
Hacks für Dienstpläne. Die Älteren sagen:
„Schauen wir uns irgendwann einmal an. Ist
ja ganz nett zum für E-Mails schreiben und
Beschwerden beantworten“ Und mittendrin
die Betriebsleitung, die hofft, dass sich das
Thema irgendwie von selbst erledigt. Tut es
aber nicht.
Denn wer glaubt, KI sei ein nettes Spielzeug
für Digital Natives oder ein Zauberkastl
für die Marketingabteilung, der irrt gewaltig.
Die wahren Hebel liegen dort, wo Erfahrung
auf System trifft. Und genau dort scheitert
es oft. Warum? Weil zu viele Entscheidungsträger
glauben, sie müssten erst alles bis ins
letzte Detail verstehen, bevor sie überhaupt
loslegen. Ein fataler Trugschluss.
Ich sehe das in Workshops immer
wieder: Junge Kolleg:innen hauen einen
prompt raus, schnell und ohne viel Nachdenken.
Heraus kommt ein Text, der zwar
formal korrekt ist, aber klingt wie eine
Betriebsanleitung für ein Dampfbügeleisen.
Kein Gefühl, kein Kontext, null Stil. Auf der
anderen Seite steht jemand mit jahrzehntelanger
Gastgebererfahrung, der mit zwei
Sätzen den richtigen Ton treffen würde
aber sich nicht traut, ein KI-Tool auch nur
zu öffnen. Ergebnis? Die einen erzeugen
Datenmüll, die anderen lassen ihr Wissen
brachliegen.
Dabei ist das Problem nicht technischer
Natur. Es ist eine Frage der Haltung. KI ist kein
Ersatz für Hausverstand. Aber sie verstärkt,
was da ist – oder eben nicht. Wer Klarheit hat,
wird durch KI schneller. Wer nur reagiert statt
führt, macht sich noch abhängiger.
Und genau das ist die Falle. KI fordert
Führung. Wer wartet, bis das System „eh
irgendwann alles automatisch kann“, gibt
in Wahrheit Verantwortung ab. Und zwar an
einen Algorithmus, den er nicht einmal versteht.
Das ist keine Strategie, das ist Kapitulation
mit WLAN.
KI ist nicht die nächste Digitalwelle, die
wir aussitzen können. Sie ist ein Lackmustest
für Führungsverhalten. Für Mut. Für
Neugier. Und für die Bereitschaft, den eigenen
Denkstil zu hinterfragen. Wer immer
Riccardo Giacometti
Führender Experte für KI, Datenanalyse
und Hotel-Digitalisierung
Cross Point Swiss Hospitality Lab
www.giacometti-consulting.com
nur sagt: „Dafür hab ich keine Zeit“, soll sich
bitte fragen, wofür er sich eigentlich die Zeit
nimmt.
Also: Nicht mehr fragen, ob du KI
brauchst. Sondern, was dich davon abhält,
sie endlich sinnvoll einzusetzen. Und wem
du diese Entscheidung überlassen willst.
Deinem Lehrling? Deiner IT? Oder doch dir
selbst?
Foto: Riccardo Giacometti
9/2025
KÜCHENTECHNIK 69
Foto: Matias Bager
Messbarer CO 2 -Abdruck
Der Anbieter von Reinigungslösungen
Nilfisk
hat den Start seines neuen
CO 2 -Rechners bekannt
gegeben. Dieses Instrument
wurde entwickelt,
um den CO 2 -Fußabdruck
von Nilfisk-Maschinen
in der Betriebsphase zu
schätzen. Kunden können
Emissionsdaten für existierende
Maschinen einsehen
oder den Fußabdruck potenzieller Neuanschaffungen vergleichen.
Auch Vertriebsteams können diese Emissionsdaten nutzen, um
Kundengespräche zu optimieren. Malene Thiele, VP Global ESG
& Sustainability bei Nilfisk, betonte die Bedeutung dieses Tools:
„Mit dem CO 2 -Rechner verbinden wir die Punkte, indem wir Emissionsdaten
bequem allen Kunden verfügbar machen. Das unterstützt
verantwortungsvolle Beschaffungsentscheidungen und
ESG-Berichterstattung – mit wissenschaftlich fundierten Daten
zur Nutzung unserer Reinigungsmaschinen.“
www.nilfisk.com
Auf Tab-Basis
Effizienz und praktisch
zu handhaben, so lässt
sich ReadyDose beschreiben.
Die Tabs lassen sich
mühelos auflösen, nach
Bedarf mit Wasser auffüllen
oder mit weiteren
Tabs kombinieren. Mitarbeitende
sind mit den
ReadyDose Tabs jedes
Mal auf der sicheren Seite
in punkto exakter Menge
und richtiger Dosierung. Gleichzeitig ist ReadyDose besonders
platzsparend: Es benötigt 84 Prozent weniger Lagerfläche und
das deutlich geringere Gewicht erleichtert den Transport erheblich.
Der Kunststoffabfall wird um 98,8 Prozent reduziert, zudem
werden Wasser und Energie erheblich eingespart. Mit ReadyDose
wird die tägliche Reinigung neu definiert, bequem, sicher und effizient
in nur einem Tab. Mit Mehrzweckreiniger, Kalklöser, Spezialgetränkereiniger
und Bodenreiniger ist das ReadyDose-Produktsortiment
komplett.
www.ecolab.com
Foto: Ecolab
70 KÜCHENTECHNIK
9/2025
Saubere Sache
Ohne Spültechnik läuft in der Gastronomie gar nichts.
Von Michael Heinz
Die Anforderungen an Spültechnik
hängen direkt mit der Betriebsgröße
zusammen. In Cafés oder kleineren
Restaurants reichen meist Untertischspülmaschinen,
die kompakt sind und Gläser
oder Geschirr schnell wieder einsatzbereit
machen. Für mittlere Betriebe eignen sich
Haubenspülmaschinen, die in Kombination
mit Zu- und Ablauftischen einen reibungslosen
Arbeitsfluss sichern. In Großküchen und
Kantinen sind Band- oder Korbtransportmaschinen
unverzichtbar – sie schaffen mehrere
Hundert bis Tausende Teller pro Stunde und
können individuell konfiguriert werden.
Nachhaltigkeit im Fokus
Moderne Geräte punkten nicht nur durch
Leistung, sondern auch durch Effizienz.
Viele Hersteller bieten heute Systeme, die
Wasser mehrfach filtern und wiederverwenden,
wodurch der Verbrauch erheblich
sinkt. Auch beim Energiebedarf gibt es Fortschritte:
Wärmerückgewinnungssysteme
nutzen die Abwärme des Spülvorgangs,
um das Zulaufwasser vorzuwärmen. Bei
der Chemie wird zunehmend auf konzentrierte,
umweltfreundliche Reiniger gesetzt,
die dosiergenau arbeiten und Verpackungsmüll
reduzieren. Für Gastronomen bedeutet
das: niedrigere Betriebskosten und ein Plus
beim Nachhaltigkeitsimage.
Wann ist es Zeit für
eine neue Maschine?
Eine Spülmaschine hält im Durchschnitt
acht bis zwölf Jahre. Spätestens wenn Reparaturen
die Anschaffungskosten übersteigen,
sollte man über eine Neuanschaffung
Foto: pixabay
ADVERTORIAL
Spültechnik von FRIGOMAC:
Effizient, nachhaltig, leistungsstark
Die moderne Spültechnik hat große Fortschritte in Effizienz und Umweltfreundlichkeit
gemacht. Besonders die exklusiven Aristarco-Geräte von
FRIGOMAC zeigen, wie innovative Technologie und Nachhaltigkeit
kombiniert werden können.
Exklusive Sondermodelle – Lösungen für jede Anforderung
FRIGOMAC bietet drei Aristarco-Sondermodelle an, die mit modernster
Technologie und hochwertiger Verarbeitung überzeugen. Als Lagerware
sofort verfügbar, sind sie mit elektronischer Steuerung für präzise Programme
und hoher Energieeffizienz ausgestattet. Standardmäßig enthalten sind ein
Flächensieb sowie drei leistungsstarke Pumpen (Ablauf-, Klarspüler- und
Spülmittelpumpe), die beste Spülergebnisse garantieren. Edelstahl-Spülarme
sorgen zusätzlich für Langlebigkeit und gleichmäßige Reinigung. Ergänzend
führt FRIGOMAC abgestimmte Reinigungsmittel, die ohne Nachjustierung
sofort einsetzbar sind.
Foto: Frigomac
FRIGOMAC: Partner der Gastronomie
Die FRIGOMAC Kühlmöbel- und Gastronomiehandel Ges.m.b.H. verfügt über
langjährige Erfahrung und bietet hochwertige Produkte sowie individuelle
Lösungen für Gastronomie, Hotellerie und Catering. Qualität, Beratung und
Kundenzufriedenheit stehen dabei im Mittelpunkt.
www.frigomac.at
9/2025
KÜCHENTECHNIK 71
Foto: pixabay
nachdenken. Auch der steigende Anspruch
an Hygiene, die Einführung neuer Energiestandards
oder veränderte Kapazitätsanforderungen
können Gründe sein. Ein einfacher
Check: Wenn die Spülmaschine öfter streikt
als sie läuft oder deutlich mehr Wasser und
Energie verbraucht als aktuelle Modelle, ist
es höchste Zeit für Ersatz.
Händisch spülen – bleibt aktuell
Ganz ohne Handarbeit geht es auch in der
Profiküche nicht. Vorreinigung per Hand
spart Energie und verlängert die Lebensdauer
der Maschine. Hier sind ergonomische
Geschirrbrausen mit sparsamen Strahlreglern
gefragt: Sie lösen Speisereste effizient,
sparen Wasser und schonen gleichzeitig die
Handgelenke. Moderne Brausen verbrauchen
bis zu 50 % weniger Wasser als ältere
Modelle – ein kleines, aber entscheidendes
Detail im Küchenalltag.
Spültechnik ist ein entscheidender
Faktor für Hygiene, Nachhaltigkeit und
Wirtschaftlichkeit. Ob Untertischgerät oder
Bandspülmaschine: Wer die richtige Lösung
für seinen Betrieb wählt, investiert nicht nur
in Sauberkeit, sondern auch in zufriedene
Gäste und Mitarbeiter.
KAUFEN
WAR
GESTERN.
ALL
INCLUSIVE
IST HEUTE.
Die neuen MEIKO ALL INCLUSIVE
„Sorglos-Pakete“: Gerät, Service
und Spülchemie ab sofort zum monatlichen
Fixpreis – ohne Anzahlung!
Durch dieses Full-Service-System
wird der laufende Betrieb mit MEIKO
Spülmaschinen noch einfacher
und komfortabler.
MEIKO
Clean Solutions
Austria GmbH
www.meiko.at
Foto: alexandersolia GmbH
20 Jahre „Made in Germany“
Alexandersolia feiert 20 Jahre, in denen
die Traditionsmarken Alexanderwerk
und Solia Palmer – Marken mit über
100-jähriger Geschichte – erfolgreich vereint
wurden. Aus einem Team von rund
zehn Kollegen am Standort Remscheid
entwickelte sich ein Unternehmen mit
heute über 30 Beschäftigten, das sich als
Marktführer für universelle Großküchenmaschinen
in Deutschland etabliert hat.
Qualität, Funktionalität und Kundennähe
stehen stets im Fokus. Seit der Gründung
verfolgt alexandersolia das Ziel, die Produktion
von Großküchengeräten „Made in Germany“
kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Möglich wird dies durch das Engagement
der Mitarbeiter sowie eine Unternehmenskultur
voller Herzblut und Humor. Im Oktober
2025 wird das Jubiläum gemeinsam mit
langjährigen Wegbegleitern und dem eigenen
Team gefeiert.
www.alexandersolia.de
72 KÜCHENTECHNIK
9/2025
Foto: Hobart
Fleckenfreie Ergebnisse
Ganz ohne manuelles
Polieren sorgt
die Untertischspülmaschine
mit integriertem
BESTECK PREMIUM
Feature von HOBART
für hygienisch sauberes
und fleckenfreies
Besteck. Das spart nicht
nur Zeit und Personalkosten,
sondern auch
Platz in der Küche. Ein rotierender, herausnehmbarer Besteckkorb
verhindert dabei Sprühschatten. Und wenn statt Besteck Teller
gespült werden sollen, wird der Korb einfach ausgetauscht. Dank
automatischer Programmeinstellung ist die Bedienung denkbar
einfach. Besonders in Stoßzeiten ein klarer Vorteil, da das Besteck
sofort wieder einsatzbereit ist. Die neue Lösung vereint Spülen,
Trocknen und Polieren in nur einem Gerät. Wer sich bis 31. Oktober
für Spültechnik von HOBART entscheidet, erhält im Rahmen der
Aktion SOMMER CASHBACK 2025 einen Teil des Kaufbetrages
zurück.
www.hobart.de
Schirm mit Charme
Stimmungsvolles
Licht
verwandelt Räume in
Orte des Wohlfühlens, sei
es im Gästezimmer, in der
Lobby, der Lounge oder am
gedeckten Tisch. Villeroy &
Boch bietet Akku-Leuchten,
die drinnen wie draußen für
eine einladende Atmosphäre
sorgen. Die Serien Seoul und
Neapel bestechen durch klare
Linien oder charmante Ecken
und Kanten, dazu eine Farbpalette
von klassischem Weiß
und Schwarz bis zu lebendigem Rot und Olivgrün. Die Serie Aarhus
vereint LED-Licht mit echten Kerzen und taucht jeden Tisch in
sanften Schein, der Romantik und Design vereint. Spritzwassergeschützt,
dimmbar und stromsparend, lassen sich die Leuchten
flexibel platzieren. Akkus und Ladestationen für sechs Lampen
schaffen Ordnung, Flexibilität und stimmungsvolles Licht, drinnen
wie draußen, wann immer die Nacht ein wenig Glanz braucht.
www.villeroy-boch.at
Foto: Villeroy & Boch
ADVERTORIAL
Spültechnik und Wasseraufbereitung:
Effizienz, Qualität, Langlebigkeit
In der Gastronomie entscheidet die Kombination
aus moderner Spültechnik und
optimaler Wasseraufbereitung über Wirtschaftlichkeit
und Servicequalität. Hartes
Leitungswasser verursacht Kalkablagerungen,
erhöht den Energie- und Chemieverbrauch
und beeinträchtigt Spülergebnisse.
Fleckenfreie Gläser und glänzendes Geschirr
sind nur mit passender Wasseraufbereitung
möglich.
MAYWAY bietet dafür maßgeschneiderte
Systeme: SOFTENER VE-Enthärter
schützen zuverlässig vor Kalk, die MTE-
Serie mit DigiFlow reduziert den Chemieverbrauch
um bis zu 60 %, und das DF 2.0
Umkehrosmose-System liefert höchste
Reinheit für kompromisslose Ergebnisse.
Ergänzende Spezialfilter sorgen für perfekte
Wasserqualität bei Kaffeemaschinen,
Eiswürflern und Kombidämpfern.
Besonders wirkungsvoll ist die Kombination
mit den NeoTech- und TopTech-Spülmaschinen
von MAYWAY. Diese Geräte
benötigen nur 1,5–1,6 Liter Frischwasser
Foto: MayWay
pro Spülgang und erzielen in Verbindung
mit Wasseraufbereitungssystemen konstant
brillante Ergebnisse – ganz ohne manuelles
Polieren. Gleichzeitig profitieren Betreiber
von geringeren Betriebskosten und längerer
Maschinenlebensdauer.
So zeigt sich: Spültechnik und Wasseraufbereitung
von MAYWAY sind kein
Zusatz, sondern ein Schlüssel zu Effizienz,
Nachhaltigkeit und höchster Qualität in der
Gastronomie.
www.mayway.eu
9/2025
TISCHKULTUR 73
Tisch à la Interieur
Ein gut gedeckter Tisch bildet den sprichwörtlichen roten Faden, der das gesamte räumliche Konzept
zusammenhält.
Von Nele Klaffl
Selbstverständlich lässt sich mit Gegensätzen
spielen. So kann etwa eine
opulente Art-Deco-Einrichtung mit
kühlem, industriellem Geschirr kontrastiert
werden. Doch ebenso faszinierend ist die
Harmonie, die entsteht, wenn Möbel, Deko
und Tischgestaltung einer gemeinsamen
Ästhetik gleichkommen.
Dem Stil gemäß
Ist der Betrieb im skandinavischen Stil gehalten,
so sollte sich diese puristische Ausrichtung
auch im Tischgedeck widerspiegeln:
neutrale Farben, Tischwäsche aus Leinen,
und Geschirr mit minimalistischen Linien.
Anders verhält es sich im Bauhausstil. Hier
harmoniert der gedeckte Tisch mit Chrom-
Elementen, die den Marcel-Breuer-Stühlen
schmeicheln, während Glaswaren in Primärfarben
Spannung kreieren. Ganz andere
Impulse vermittelt der Landhausstil, in dem
Cottage-Charme, rustikale Holzbalken und
florale Tischdecken dominieren; Vintage-
Teeservices und romantisch verzierte Teller
erzeugen eine nostalgische Atmosphäre.
Foto: cottonbro studio
Selbst wenn das Interieur nicht einem
einzigen Stil folgt, lässt sich der Tisch
nutzen, um Brücken zu schlagen. Einzelne
Designakzente des Raums lassen sich aufgreifen,
subtil auf dem Tisch wieder aufnehmen
und so den roten Faden bewahren.
Foto: Eddie Ortiz
Markante Akzente
Foto: VEGA
Farben und Strukturen machen einen Tisch lebendig. Die Porzellan-Serie
Cascais von VEGA setzt genau hier an und bringt mit
ihrer ausdrucksstarken Gestaltung Individualität in den Betrieb.
Die Kombination aus zarten Farbverläufen, unregelmäßigen Sprenkeln
und den sanften Tönen Apricot und Hellgrün verleiht der
Serie eine spannende Tiefe. Jedes Stück wirkt einzigartig, denn die
Reaktivglasur sorgt dafür, dass sich bei jedem Brennvorgang feine
Variationen in Farbe und Muster ergeben. So entstehen Unikate
mit einer handwerklichen Anmutung. Die Showpiece-Teile von
Cascais setzen mit ihrem außergewöhnlichen Design markante
Akzente. Das übrige Sortiment ergänzt die Serie mit einer durchdachten
Auswahl: Flache und tiefe Teller, vielseitige Schüsseln
sowie Tassen bieten Gastronomen eine verlässliche Basis.
www.lusini.com
Tableware
von Top-Marken
Vom Teller bis zum Glas,
alles aus einer Hand.
Schnell, verlässlich, unkompliziert.
Entdecken Sie Vielfalt, die passt.
VEGA Besteck Diamante, VEGA Teller Premoria, ERWIN M. Serviette Ambiente
lusini.com
Foto: pixabay
Von allem Schmutz reingewaschen
Saubere Textilien sind das Aushängeschild jedes Betriebs – und die richtige Lösung entscheidet über
Kosten, Komfort und Gästezufriedenheit.
Von Michael Heinz
Betriebe mit eigener Wäscherei profitieren
von maximaler Flexibilität.
Flecken können sofort behandelt
werden, Sonderwünsche von Gästen lassen
sich umsetzen und die Qualität bleibt im
Haus überprüfbar. Besonders für Hotels mit
gehobenem Anspruch oder für Häuser, die
großen Wert auf Individualität bei Tischwäsche
legen, ist diese Variante ideal.
Allerdings erfordert sie Investitionen in
Maschinen, Platzbedarf und Personal. Auch
Energiekosten und Waschmittel müssen
sorgfältig kalkuliert werden.
Mietwäsche – bequem
und kalkulierbar
Ein in Österreich stark genutztes Modell ist
die Mietwäsche. Externe Anbieter liefern
frische Wäsche im vereinbarten Turnus und
holen die benutzte wieder ab. Für Betriebe
mit schwankender Auslastung, etwa Saisonhotels
oder Eventgastronomie, bietet diese
Lösung hohe Planungssicherheit. Die Kosten
sind transparent, Investitionen in Maschinen
oder Personal entfallen. Zudem übernehmen
die Anbieter meist auch die Qualitätssicherung,
sodass Bett- und Tischwäsche stets in
einwandfreiem Zustand verfügbar sind.
Externe Wäscherei –
Outsourcing mit Effizienz
Wer seine eigene Wäsche besitzt, diese aber
außer Haus reinigen lässt, wählt die klassische
Fremdwäscherei. Hier bleibt die Kontrolle
über den Bestand erhalten, während die
Pflege ausgelagert wird. Diese Lösung eignet
sich für mittlere bis große Betriebe, die Wert
auf eigene Designs legen, jedoch den Aufwand
der Pflege nicht stemmen möchten.
Wichtig ist eine verlässliche Logistik, damit
der Wäschekreislauf reibungslos funktioniert.
Tischwäsche vs. Bettwäsche
In der Gastronomie spielt vor allem die
Tischwäsche eine Rolle: Sie entscheidet über
den ersten Eindruck. Fleckenfreiheit, strahlendes
Weiß und gleichbleibende Qualität
sind Pflicht. Für die Hotellerie kommt die
Bettwäsche hinzu, wo Haptik und Hygiene
direkten Einfluss auf den Schlafkomfort
haben. Kleinere Restaurants fahren oft
gut mit Fremdwäscherei, Hotels mit hoher
Auslastung greifen gerne auf Mietwäsche
zurück, um Spitzen flexibel abzufangen.
Für wen eignet sich was?
› Kleine Betriebe wie Wirtshäuser oder
Pensionen: Fremdwäscherei – keine
Investitionskosten, einfache Abläufe.
› Mittlere Betriebe: Mietwäsche für kalkulierbare
Kosten und Planbarkeit.
› Große Hotels oder Resorts: Inhouse-
Wäscherei – volle Kontrolle, langfristige
Kostenersparnis.
Nachhaltigkeit nicht vergessen.
Ob intern oder extern: Nachhaltigkeit
wird zunehmend ein Kriterium. Moderne
Maschinen verbrauchen weniger Wasser und
Energie, viele Miet- und Fremdwäschereien
setzen auf geschlossene Kreisläufe, effiziente
Dosiersysteme und umweltverträgliche
Waschmittel. Gastronomen und Hoteliers
können dies aktiv kommunizieren – Gäste
honorieren sichtbare Verantwortung für
Umwelt und Ressourcenschonung.
9/2025
WÄSCHEPFLEGE 75
Leuchtende Textilien
Foto: green care
Mit SOFT fresh CF protect bringt Werner & Mertz Professional
einen Weichspüler auf den Markt, der für den spürbaren
Unterschied sorgt. Der Clou: der Re-New-Effekt, der Textilfasern
revitalisiert, Farben strahlen lässt und gleichzeitig für einen langanhaltend
angenehmen Duft sorgt. Dank spezieller Anti-Pilling-
Wirkung bleibt die Wäsche weich, während die Farben lebendig
und frisch wirken. Zudem schützt die Formel die Fasern und trägt
so zu einer höheren Textilqualität und längeren Lebensdauer bei.
100 Prozent pflanzliche Tenside, überwiegend aus europäischem
Raps und Sonnenblumen, machen das Produkt besonders nachhaltig.
Geeignet für natürliche Fasern wie Baumwolle, richtet sich
SOFT fresh CF protect an professionelle Anwender, die Wert auf
Qualität, Nachhaltigkeit und effiziente Prozesse legen.
www.green-care-professional.com
Herbstbonus sichern
Miele Professional rief eine attraktive Herbstaktion ins Leben.
Wer zwischen 1. September und 30. November 2025 zwei
Waschmaschinen oder Trockner aus derselben Baureihe kauft,
erhält sofort bis zu 1.500 Euro Rabatt. Die Höhe des Nachlasses
richtet sich nach der Gerätegröße, von 350 Euro bei kleinen bis hin
zu 1.500 Euro bei großen Maschinen. Zusätzlich sparen Kunden
dank effizienter Technik mit kurzen Laufzeiten, automatischer
Beladungserkennung und niedrigen Verbrauchswerten. Bis zu 90
Programme, zugeschnitten auf den jeweiligen Bedarf, erleichtern
den Alltag. Besonders gefragt sind Spezialprogramme für RKI-konforme
Desinfektion oder die schonende „WetCare“-Technologie.
Jede Maschine steht für langlebige Qualität, zuverlässige Leistung
und eine Investition, die sich schnell amortisiert.
www.miele.at
Foto: Miele
Die Qualität verbessern
wir ständig.
Manchmal reduzieren
wir den Preis.
Time to
SAVE
Beim Kauf zweier Geräte aus den ausgewählten Produktgruppen, wird das
günstigere Gerät im Aktionszeitraum mit dem angegebenen Betrag rabattiert.
Mehr Infos
www.miele.at/pro/save-waschen
* Beim Kauf zweier Geräte aus den ausgewählten Produktgruppen,
wird das günstigere Gerät mit dem angegebenen Betrag rabattiert.
Bis zu
1.500 € *
sparen
Miele Professional. Immer Besser.
Aktionszeitraum 01. September – 30. November 2025. Die Aktion ist nicht mit anderen Aktionen,
SonderfinanzierungsformenoderSonderkonditionenkombinierbar.DerSofortrabattverstehtsichexkl.20
%MwSt.undwirddirektbeiderRechnungabgezogen.
Seite 76 bis Seite 87
Tourismus,
Hotellerie & Karriere
Foto: pixabay
Unter Kollegen
Kolumne
Wie es der Hotellerie geht? Je nachdem,
wer sie betrachtet! Die öffentliche
Hand sieht den Heilsbringer
schlechthin: Schafft Arbeitsplätze
selbst in entlegensten Tälern, regt
den Konsum an, weil im Urlaub einfach
jeder spendabler ist, und vergibt
Aufträge ans regionale Gewerbe,
egal ob die Auftragslage dort
trist aussieht oder die Preise nachfragebedingt
in die Höhe schießen.
Hinter den Kulissen aber ein
anderes Bild: Rekordsteuern, Bürokratie,
gebrochene Versprechen.
Wer nicht ins Ausland flüchtet, wird
gnadenlos geschröpft. Und dann
noch die Idee neuer Abgaben auf
jede Nächtigung? Tourismus ist
Wirtschaftsmotor, kein Goldesel!
Unsere Hotels kämpfen längst mit
explodierenden Kosten, ohne Milliardenhilfen,
dafür im gnadenlosen
Wettbewerb um den Gast. Wer die
Branche wie eine offene Kassa behandelt,
spielt mit dem Feuer: Jobs,
Investitionen und Steuereinnahmen
stehen auf dem Spiel. Tourismus
ist keine Melkkuh, sondern ein
Milliardenmotor. Das Ziel muss klar
sein: stärken statt schwächen!
Walter Veit
ÖHV-Präsident
Foto: ÖHV
9/2025
AKTUELLES 77
Destination in Grün
Der Tourismusverband
Kitzbüheler Alpen
St. Johann in Tirol wurde
im August 2025 mit dem
Österreichischen Umweltzeichen
für Tourismusdestinationen
ausgezeichnet.
Nach intensiver Vorbereitung
erhielt die Region die
Zertifizierung ohne Auflagen
vom VKI. Das Siegel
bestätigt somit das starke
Foto: Mirja Geh
Engagement der Region für
Umwelt, Klimaschutz und Lebensqualität. Mit über 100 Kriterien
in sechs Bereichen, darunter Maßnahmen wie die Einführung der
Okto Wanderbusse, Mehrwegbecher und Shuttle-Busse bei Veranstaltungen,
zeigt die Region ihren Einsatz für Nachhaltigkeit.
Veranstaltungen folgen den Green-Event-Richtlinien, und Projekte
wie KAT Walk und KAT Bike fördern den sanften Tourismus.
Besonderes Augenmerk liegt auf dem Schutz der Landschaft, etwa
durch den Erhalt des Naturschutzgebiets Wilder Kaiser.
www.kitzbueheler-alpen.com
Europameisterschaft
der Berufe
Foto: SkillsAustria/Slovencik/Wieser
Die Fachverbände Gastronomie
und Hotellerie der
WKÖ haben hochmotivierte
junge Fachkräfte zu EuroSkills
2025 nach Herning, Dänemark,
entsandt – einem der größten
Berufs- und Ausbildungs-
Events Europas. Knapp 600
Nachwuchstalente traten in 38
Berufen gegeneinander an und
demonstrierten ihre Fertigkeiten.
Österreich kehrte mit glänzenden Erfolgen zurück. So darf
sich Elena Mathis ab sofort Europameisterin nennen. Die Vorarlbergerin
die bei „GAMS zu zweit ****S“ in Bezau arbeitet, konnte
ihren Bewerb Hotel-Rezeption für sich entscheiden. Gleichzeitig
erhielten Hannes Sortsch in der Küche und Maria Gesslbauer im
Service jeweils ein Medallion for Excellence für ihre Leistungen.
Hinter dem Erfolg stehen intensive Trainings, engagierte Ausbilder
und die Zusammenarbeit der Betriebe mit den Fachverbänden.
www.wko.at
Sprachgesteuerte
Gästeerfahrung
Im Alpbachtal startet ein
europaweit einzigartiges
Pilotprojekt. In 24 Beherbergungsbetrieben
der Tourismusregion
stehen 500
sprachgesteuerte Geräte
bereit, die Gäste bei Fragen
und Serviceleistungen
unterstützen. Der „Alpbachtal
Voice Concierge“
beantwortet Routineanfragen
direkt im Zimmer, vom
Frühstückszeitpunkt über
Handtuchbestellungen bis
zu Ausflugs- oder Businformationen.
Entwickelt von
Foto: Alexa Grießenböck
der Thoesch GmbH auf Basis von Amazon Alexa Smart Properties,
bietet das System erstmals eine flächendeckende Lösung
für eine gesamte Destination. Ein eigenes MICE-Modul liefert
Kongressgästen aktuelle Informationen, während Datenschutz
gewährleistet bleibt. Der Echtbetrieb startet im Herbst 2025, erste
Erfahrungen werden nach einem Jahr ausgewertet, um Service und
Funktionen kontinuierlich zu optimieren.
www.alpbachtal.at
GLÄNZENDE
OBERFLÄCHEN ZUM
JUBILÄUMSPREIS!
Für Flächen, die viel aushalten müssen.
Und trotzdem nachhaltig strahlen.
Alle Angebote auf
hollu.com/
120jahre/aktionen
hollu live
auf der FAFGA!
15. – 17.09.2025
Stand A40
Bis zu
50 %
sparen!
hollu Systemhygiene GmbH
Tel. 00800 52800 900 | www.hollu.com
gastro_aktion_oberflaechen_fafga_98x130_2025_07_rz.indd 1 31.07.25 11:19
Ernte-Zeit
Bekanntermaßen ist der Herbst jene Zeit, in der das meiste auf Feldern und in den Gärten reift. Diese
Tatsache machen sich immer mehr Touristiker zunutze und rufen herbstliche Kulinarik-Events ins
Leben. Damit ist der Herbst auch für den Tourismus mittlerweile Erntezeit.
Von Petra Pachler
Foto: Steiermark Tourismus/Tom Lamm
Was Gastronomen schon lange
wissen, setzen jetzt vermehrt
auch Touristiker um: Den Herbst
mit all seinen Produkten zu
einer zusätzlichen Jahreszeit auszurufen.
Beginnend mit dem Weinherbst in Niederösterreich
(acht Weinbaugebiete) und der
Südsteiermark, die beide seit Jahren die
Betten füllen und als Vorreiter in diesem
Bereich gesehen werden können, ziehen
immer mehr Regionen nach und schöpfen
aus den vorhandenen landwirtschaftlichen
Produkten. Kürbis und Schwammerl,
Birnen, Äpfel und natürlich Weintrauben.
Aus all diesen Produkten lassen sich nicht
nur köstliche Speisen kredenzen, sondern
auch themenspezifische Packages schnüren.
Stellvertretend und mit dem auch entsprechenden
Wording eindeutig positioniert,
ist das zum Beispiel „Das Gipfeltreffen des
guten Geschmacks“ am Millstättersee, wo
an acht Terminen insgesamt 15 Betriebe
an den kulinarischen Nächten teilnehmen.
Betreffend Wertschöpfung und Nächtigungszahlen
steht vorrangig der Stellenwert
der Kulinarik als Teil der touristischen
Identität.
Ebenso in Kärnten, nämlich in Klagenfurt,
sorgt das Festival der Alpen-Adria
Küche mit über 30 Veranstaltungen jedes
Jahr im September für volle Betriebe. Neben
einem Slow Food Markt, der Genussmeile
und einem slowenischen Abend, geben sich
diverse Köche des Jahres ein Stelldichein.
In Vorarlberg bringt man unter dem
Begriff „Genussfestival der Alpen“ noch bis
zum 31. Oktober bei 80 Veranstaltungen
renommierte Köche zusammen. Zu den
Festival-Partnern gehört neben Vorarlberg
Tourismus auch die Wirtschaftskammer
Vorarlberg.
30 Jahre Erfolgsgeschichte
Der Bauernherbst in Salzburg war vermutlich
die erste Veranstaltung in diese Richtung, wo
der landwirtschaftliche Jahreszeiten-Reigen
touristisch aufbereitet wurde. 76 Bauernherbst-Orte
feiern mit rund 2.000 und14.000
aktiven Teilnehmern. Seit dem ersten Bauernherbst-Jahr
1996 stieg die Besucheranzahl
bei den Festen von 150.000 auf rund 500.000.
Als bekannteste touristische Produktmarke
im SalzburgerLand ist das Format rund 50%
aller Sommergäste ein Begriff.
9/2025
TOURISMUS 79
Beeindruckend auch die Zahlen der
Ankünfte: Von 1998 bis 2024 konnte ein
Plus von 100,4 % verzeichnet werden, bei
den Nächtigungen war es im selben Zeitraum
ein Plus von 54,3 %. Was die Wertschöpfung
für den ländlichen Raum betrifft,
so gibt der Gast durchschnittlich € 186,- aus
(ohne Anreise). (Quelle: Tourismus Monitor
Austria, 2024).
Voi Guad
Erntezeit ist Kulinarikzeit mit vielen Events .
Foto: Giuliano Baldessari
Die GenusslandStraße in Linz erfreut sich
seit zehn Jahren größter Beliebtheit und
bringt auch dem Handel zusätzliche Kunden.
Treffender als die „Voi Guad Genusswochen“
in der Region Wels, kann man Regionales
kaum benennen. Bis Ende Oktober
präsentieren 22 Gastronomiebetriebe
ihre saisonalen und regionalen Voi Guad
Gerichte, die auf den Speisekarten zu finden
sind und für ihren Betrieb als Aushängeschild
stehen.
Nicht umsonst präsentiert sich Oberösterreich
dem Begriff „Genussland Oberösterreich“
als Initiative des Landes für
regionale Esskultur. Als Partner der bäuerlichen
Direktvermarkter, Lebensmittelmanufakturen
und der Gastronomie setzt man
auf gute Kooperationen.
Erntezeit in jeder Hinsicht
Das Herbstpotential in der Steiermark ist
ein Kapitel für sich: Eine knappe Million
Gäste sorgt in den Herbstmonaten September
bis November für rund 2,7 Millionen
Nächtigungen. Der Anteil am Kalenderjahr
beträgt damit rund 19 %. Diese Jahreszeit
ist zugleich Erntezeit in der Kulinarik-Destination
Steiermark und wird in über 200
Kulinarium Steiermark-Betrieben oder
einem Guide Michelin- oder Gault Millau-
Restaurant zelebriert.
Foto: Salzburgerland Tourismus
ADVERTORIAL
Herbsturlaub am Attersee
Goldene Tage & edle Genüsse.
Der Herbst ist da! Die Blätter färben
sich bunt, die Luft wird klarer, die
Tage kürzer – und die Region Attersee-Attergau
zeigt sich jetzt von ihrer
schönsten Seite.
Ob beim Genusswandern, Golfen, Radfahren
oder beim Verkosten regionaler
Spezialitäten: Der Herbsturlaub rund um
den Attersee verspricht Erholung und
Geschmack auf höchstem Niveau.
Ein ganz besonderes Highlight ist das
traditionelle Kastanienfest in Unterach
am Attersee am 18. Oktober. Denn hier, am
Südende des Sees, wächst eine botanische
Rarität: die Edelkastanie. Nördlich der Alpen
einzigartig, reifen hier die edlen Früchte zu
voller Güte. Beim Fest im Oktober dreht sich
daher alles um die Kastanie – mit kulinarischen
Schmankerln wie Maroni-Fleischtaschen,
Maroni im Speckmantel, Maronibier
und feinem Maronilikör.
Musikalisch wird das Fest von Chören,
Tanzlmusi, Austropop und Country-Klängen
begleitet. Wer davor noch aktiv sein
möchte, wandert durch den herbstlichen
Kastanienwald bis zum Jubiläumsbaum von
1908.
Die Beherbergungsbetriebe
rund um den See
und im Attergau bieten
tolle Angebote zum Wandern
oder für kulinarischen
Herbst-Genuss.
Foto: OÖ Tourismus GmbH/Matthias Klugsberger
Design im Hotel ist
ein Must have
Lichtquellen, die Design verkörpern,
sind Blickfang und
Dekoelement zugleich.
Foto: c Hotel Panorama Royal
9/2025
HOTELLERIE & EINRICHTUNG 81
Ein Bett, ein Tisch, zwei Sessel und eine Ablage! Das definierten dereinst Unterkünfte jeglicher Art, doch
damit kommt man heute nicht mehr weit. Designelemente garantieren den ganz persönlichen Touch
und renommierte Architekten sorgen für das – unverwechselbare - Design.
Von Petra Pachler
Schlafqualität hat im neuen Biohotel Gitschberg, das auf klare Linien setzt, oberste Priorität.
Fotos: Boutique Biohotel Gitschbergandreschoenherr
Lounge mit viel Design im Hotel Badia Hill.
Foto: badia hill
Das neue Hideaway Spazi 46 in Südtirol.
Foto: Spazio 46 PERGOLA Nathalie Krag
Südtirol ist ja bekannt für seine
Architektur und sein Design in der
Hotellerie. Stellvertretend für viele
sei da nur einmal Matteo Thun
genannt, dessen Handschrift unverwechselbar
ist.
Als Teil der von Matteo Thun entworfenen
Pergola Residence schließt sich das
neue Hideaway Spazio 46 für zwei Gäste
bei Meran an, das alpinen Stil mit internationaler
Gestaltungskultur kombiniert.
Entworfen vom Mailänder Architekten und
Designer Hannes Peer, derzeit hoch im Kurs
in der internationalen Designszene, hat er
mit dem Spazio 46 eine Design-Ikonen
Südtirols geschaffen. Das Spazio 46 ist kein
Appartement, sondern ein Erlebnisraum –
ein Loft exklusiv für zwei Gäste, dazu ein
Rooftop-Pool, Spa samt Panorama-Sauna,
Fitnessbereich und Lounge.
Architektur & Schlafkultur
Ebenso luxuriös geht’s im neuen Boutique
Biohotel Gitschberg zu, das neues Design
mit Nachhaltigkeit verbindet. Das im Juli
2025 eröffnete Hotel wurde von Architekt
Gerhard Tauber konsequent neu gedacht.
Eine markante Holzfassade mit klaren
Linien, Schindeln und großzügigen Loggias
inszeniert alpine Architektur, passend zur
Landschaft.
Wer erholt urlauben möchte, der muss
auch gut schlafen. Demzufolge werden den
Betten und Matratzen erhöhte Aufmerksamkeit
gewidmet. Hier ist es das in fast
allen Zimmern befindliche, orthopädischbioenergetische
Samina Schlafsystem, das
für guten Schlaf sorgen soll. Bio-Materialien,
frei schwingende, entlastende Lamellenroste
in unverleimtem Buchenholz, punktelastische
Matratzen aus Naturkautschuk,
klimaregulierende, allergikerfreundliche
82 HOTELLERIE & EINRICHTUNG
9/2025
Besser schlafen:
Sauber und
nachhaltig
Foto: marcel a. mayer/hoechst grand resort zuerserhof
Kolumne
In Österreich werden jährlich rund
1 Million Matratzen entsorgt und
einer thermischen Verwertung
zugeführt. Insgesamt verursacht
dies rund 150.000 Tonnen CO2-
Emissionen, wobei 80-90% der
Emissionen bereits bei der Gewinnung
der Rohstoffe und der
Produktion anfallen.
Wer von Anfang an in Qualität
investiert, reduziert gleichzeitig
den Ressourcenverbrauch. Eine
hochwertige Matratze hält länger,
sorgt für spürbar besseren Schlafkomfort
und spart auf Dauer Kosten.
Auch die Verlängerung der
Nutzungsdauer ist wichtig: Regelmäßige
Pflege und professionelle
Reinigung sorgen dafür, dass Matratzen
hygienisch einwandfrei
bleiben. Es gibt auch Unternehmen,
die einen Vollwaschservice
bieten. Gerade bei Qualitätsmatratzen
spart das Waschen CO2
und Geld, indem eine frühzeitige
Neuanschaffung vermieden werden
kann. Wenn eine Matratze
dann am Ende ihres Lebenszyklus
angekommen ist, entscheidet die
fachgerechte Entsorgung über die
ökologische Bilanz. Eine verantwortungsvolle
Entsorgung führt
Matratzen dem Recycling zu, wodurch
Rohstoffe in die Kreislaufwirtschaft
zurückfließen können.
Punkten Sie doppelt, bei der
Umwelt und beim Gast, indem
Sie bei Matratzen auf Nachhaltigkeit
setzen!
Julia Füreder, BSc.
Österreichisches Umweltzeichen
www.umweltzeichen.at
Foto: Privat
Topper aus Schurwolle und Bio-Keramik-
Baumwolle sowie ergonomische und allergikerfreundliche
Polster und naturbelassene
Schurwolldecken – ein Paket, welches das
Schlafen zum Vergnügen macht. Vor allem
die Besonderheit der Schurwolldecken sind
ein Hit: kühlend im Sommer, wärmend im
Winter.
Auch die häufig vertretenen Boxspringbetten
garantieren durch ihre gute Belüftung
und einer ergonomischen Unterstützung
einen guten Schlafkomfort. Sie haben eine
mehrschichtige Konstruktion, die eine gute
Druckentlastung möglich macht. Dazu
kommt die Höhe der Matratzen, die für ein
bequemes Hinlegen sorgt. Und dann kommt
noch das Design dazu, das hier in verschiedenen
Farben und Formen erhältlich ist, was
ein wesentlicher Bestandteil der Architektur
ist. Betten sind nicht einfach nur mehr zum
Schlafen da, sondern positionieren sich als
eigenständiges Designelement des Hotelzimmers.
So sind die Betten oft mit einem bequemen
und hohen Kopfteil versehen, der das
Design des jeweiligen Hotels widerspiegelt.
Und zwar sowohl in Farbe, als auch in Form
und Material. Decken, die in der Leitfarbe
des Hotels gehalten sind, zieren den Fußteil,
ebenso wie bunte Pölster. Das Bett bleibt
somit sehr wohl das Wichtigste im Hotelzimmer,
aber muss sich gut in die Gesamtkonzeption
einfügen.
So, das Ganze braucht natürlich auch
ordentliche Pflege. Lüften, lüften, lüften.
Und Matratze regelmäßig umdrehen. Ganz
einfach und sehr effizient. Bei Flecken
müssen selbstredend die jeweiligen Reinigungsprodukte
zum Einsatz kommen und
da gibt es ausreichend Profis in der Branche,
die das passende anbieten. Hier gilt es,
perfekte Reinigung mit schonender Behandlung
zu verbinden und im besten Fall sind die
Produkte abbaubar – und bio. Und last but
not least gehört eine Matratze regelmäßig
getauscht.
Minimalismus oder
Üppigkeit?
Während in Südtirol
klare Linien
und ein helles
Gesamtambiente
vorherrschend
sind, dominieren
in Tirol und Vorarlberg
nach wie vor
dunkles Holz und
schwere Möbel.
Foto: Hochfirst
Beides! Zwar sind Neubauten grundsätzlich
von klaren, geraden Strukturen gekennzeichnet,
aber trotzdem finden sich der
schwere Vorhang, der Lobmeyr Luster oder
vor allem auch Relikte aus der Kaiserzeit
immer noch gerne in der Hotellerie. Denn
schließlich fungieren „Franzl & Sisi“ als
Zugpferde immer noch äußerst erfolgreich
und bei allem Heimatgefühl und Regionalität,
die Hotellerie und Gastronomie immer
mehr prägen, darf nicht vergessen werden,
dass internationale Gäste das eng gefasste
Regionale gar nicht einordnen können,
sondern sich an Altbekanntem und äußerst
Beliebtem orientieren. Und da ist nun mal
die Kaiserzeit samt allem Prunk und aller
Pracht.
9/2025
TOURISMUS 83
ESC wird zum Green Event
GASTRO hat mit dem Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer
Wien, KommR. Dominic Schmid, einen Ausblick auf den ESC im kommenden Jahr gewagt.
Herr Schmid, was erwartet sich die Hotellerie
vom ESC, von wie vielen Nächtigungen
geht man mit den Erfahrungswerten
vom letzten Mal aus?
Für uns Hoteliers &Touristiker ist mit dieser
Entscheidung, den ESC wieder nach Wien
zu holen, „ein Traum“ in Erfüllung gegangen,
dieses großartige Event nach 10 Jahren
wieder durchzuführen zu dürfen.
Bei der letzten Austragung des ESC
in Wien konnte in der Bundeshauptstadt
eine Wertschöpfung von 28 Millionen Euro
erwirtschaftet werden. Diesen Wert zu
übertreffen, ist natürlich das Ziel für den
kommenden Groß-Event. Aber vor allem
der nachhaltige, wirtschaftliche Werbewert
für die Destination Wien mit den vielen
verschiedenen Erlebnismöglichkeiten ist
um einiges höher. Dies sichert langfristig
Arbeitsplätze, zudem ist der Tourismus der
Wirtschaftsmotor, von dem viele verschiedene
Branchen einen Nutzen ziehen. Das
Thema Nachhaltigkeit war schon vor zehn
Jahren ein sehr großes Thema und wurde
damals zum ersten MEGA Green Event.
Dh kurze Wege, minimierte ökologische
Fußabdrücke und Fokus auf die Straffung
der Abläufe hinsichtlich der Umwelt, haben
den Songcontest 2015 zu etwas besonderem
gemacht – für Wien, aber auch international.
Dieser Erfolg des Nachhaltigkeitsgedankens
war die Initialzündung für mehr
Bewusstsein für die ökologischen Folgen im
Event- und Veranstaltungsbusiness. Und hat
uns zu den Green Events gebracht, die wir
heute in der Stadt ausrichten können.
Wien hat im Eventbereich gezeigt, dass
es möglich ist, Wachstum, Nachhaltigkeit
und Lebensqualität für die Bewohner in
Einklang zu bringen. Wir dürfen ja nicht
vergessen, dass das Eventbusiness zwar Teil
der Tourismuswirtschaft ist, ein Großteil der
Besucher der Events in der Stadt sind aber
natürlich die Wiener selbst.
In Wien gibt es 1.200 Beherbergungsbetriebe
(Hotels, Pensionen und Appartements),
werden diese gefüllt werden?
Das sind über 100.000 Betten, wir rechnen
mit 30.000 Besuchern die speziell für den
ESC nach Wien anreisen, um dieses einzigartige
Event LIVE miterleben zu können.
Zudem haben wir sowohl vor, als nach
dem Event, jeweils Kongresse in der Stadt.
Diese Gäste bleiben im Schnitt drei Nächte
und werden sicher das ESC Feeling mitnehmen
wollen.
Reizthema Sonntagsöffnung, wie stehen
Sie dazu?
Die Sonntagsöffnung in touristischen Zonen
ist in den meisten touristischen Städten und
Regionen eine Selbstverständlichkeit. Aus
meiner Sicht gibt es hier nur Gewinner bei
allen Beteiligten.
Die Unternehmer bekommen die Möglichkeit,
ihre Produkte, Leistungen sieben
Tage die Woche anbieten zu können.
Die Gäste haben die Möglichkeit, entspannt
einkaufen zu gehen. Die Mitarbeiter
können zusätzliches Einkommen lukrieren.
Hier gibt es kollektiv vertragliche Regelungen
und ist definitiv ein Mehrwert.
Die Öffnung an Sonn- und Feiertagen
in Tourismuszonen schafft eine zusätzliche
Wertschöpfung.
Vielen Dank für das Gespräch!
Foto: Weinwurm Fotografie
Architektonische Kontraste
Das Hotel Schwarzer Adler Innsbruck
blickt auf über 500 Jahre Geschichte
zurück und verbindet heute historischen
Charme mit Moderne. Gäste übernachten
in individuell gestalteten Zimmern, darunter
die Signature-Rooms zu Themen wie Versace,
Maria-Theresia oder Swarovski, oder
im Kaiser Maximilian Room mit originalen
Möbel- und Dekorstücken des berühmten
Herrschers. Edle Holzdecken, kunstvolle
Gemälde, Antiquitäten und das Kellergewölbe
als Frühstücksraum verleihen dem
Haus seine besondere Atmosphäre. Vom
Hotel aus lassen sich Innsbrucks architektonische
Höhepunkte bequem zu Fuß
erkunden: Wahrzeichen wie das Goldene
Dachl, moderne Bauten wie das Glasdach
über den Rathausgalerien von Daniel Buren
und Werke von Zaha Hadid, etwa die Hungerburgbahn
oder die Bergisel-Schanze,
liegen in unmittelbarer Nähe.
www.schwarzeradler-innsbruck.com
Foto: Innsbruck Tourismus/Tom Bause
84 HOTELLERIE
9/2025
Kolumne
Hotel oder Galerie?
Seit kurzem gleichen Hotellobbys
und deren Gänge eher einer Ausstellung,
als einem Beherbergungsbetrieb.
Bilder, Skulpturen und allerlei
Künstlerisches zieren Wände und
behübschen so die Hotels. Was natürlich
durchaus ansprechend sein
kann und vor allem im Gedächtnis
bleibt und dem ganzen auch einen
persönlichen Touch gibt. Außerdem
kommen sehr oft heimische Künstler
zum Zug, die bei diesem Konzept
Kontakt mit internationalem
Publikum haben, das so sonst nicht
möglich gewesen wäre.
Verstehen Sie mich nicht falsch,
ich schätze Kunst. Und ich schätze
auch ein geschmackvoll designtes
Hotelzimmer, wo Farben, Stile und
Deko aufeinander abgestimmt
sind. Wenn das Design dann allerdings
dazu führt, dass ich mehrere
Minuten brauche, um abends das
Lichtermeer komplett auszuschalten,
weil die Schalter gut versteckt
als Designelement daher kommen,
dann schätze ich das nicht
mehr. Denn nichts ist lästiger, als
wenn man bereits im Bett liegt
und in blindem Vertrauen, dass
jetzt gleich der Sandmann aktiv
wird, auf den einzig verbleibenden
Schalter beim Bett drückt und es
tut sich – nichts. Dann bin ich frustig.
Denn dann muss ich aufstehen
und mich auf die Suche machen,
nach dem einzigen separaten
Drückschalter, der die romantische
Stehlampe in der Ecke bedient.
Und der ist dann meist am Boden,
hinter einem gemütlichen Sessel
und nur durch Verrenkungen erreichbar.
Spätestens dann bin ich
munter und sauer. Also, liebe Designer:
Stil ist gut und wichtig, aber
bitte nicht auf die Praktikabilität
vergessen!
Petra Pachler
Redaktionsleitung GASTRO
Herausgeberin Magazin
Genusszeit & GesundReisen
www.genusszeit.at
www.gesundreisen.net
Foto: GASTRO/Rozsnyai
10 Jahre Leidenschaft
Als Gastgeber aus Leidenschaft feiert
das ARCOTEL Castellani in Salzburg
sein zehnjähriges Jubiläum und präsentiert
sich mit frisch renovierten Deluxe
Zimmern und Junior Suiten, sodass Gäste
nun in zeitgemäßem Komfort residieren
können. Inmitten eines herrlichen Gartens
gelegen und doch nur wenige Schritte vom
Zentrum entfernt, verbindet das Haus
zeitgenössisches Design mit historischem
Flair. Küchenchef Martin Möglinger, seit
der Eröffnung Teil des Teams, serviert
zum Anlass ein Jubiläumsmenü, das alpine
Authentizität mit handwerklicher Raffinesse
vereint: vom Bachforellen-Tatar
über Ricotta-Tortellini bis zum zarten Mai-
Rehbock und einem Topfenmousse zum
Abschluss. Sommelière Gina Oberrauch
sorgt mit edlen Weinen vom Hauswinzer
Josef Fischer aus der Wachau für die passende
Begleitung.
castellani.arcotel.com
Der Gang als Kunstwerk
Verwandlung einer Salzburger Hotellegende,
Teil zwei: Zum 25-Jahre-Jubiläum
ließ Andreas Gfrerer sein Hotel, die
legendäre Blaue Gans renovieren. Neue
Kunstwerke und noch mehr Freiräume in
dem verwinkelten Haus in Getreidegasse 41:
Hochwertige Tischlerarbeiten, blaue Wandpaneele
und harmonisch abgestimmte Lampenschirme.
„In den neuen Zimmern haben
wir Gestaltungselemente, Formen und
Farben, die im Hotel an vielen Orten bereits
vorhanden sind, fortgesetzt“, so Gfrerer. Die
Rezeption übersiedelte zum Herbert-von-
Karajan-Platz, im frei gewordenen Raum
entstand eine Lounge. Der Verbindungsgang
beider Räume wurde selbst zum Kunstwerk:
Christian Schwarzwald, in Salzburg geborener
Künstler, der an der Akademie für
bildende Künste Wien lehrt, brachte blaue
Farbe als überdimensionale Grafik mittels
Airbrush an die Wand. Gfrerer: „Der Durchgang
ist seitdem der wohl meistfotografierte
Raum des Hauses! Er ist ein großer Schritt
weiter zu meinem Ziel, dass die Blaue Gans
eine wahre Wunderkammer wird.“ Die Blaue
Gans wurde 1350 als Herberge gegründet
und ist das älteste bestehende Gasthaus der
Stadt, seit 2002 ist es ein arthotel.
www.blauegans.at
Foto: ARCOTEL Hotels.
Foto: Christian Schwarzwald
Fotos: Meindl Cavar Concepts
Raum für Gedanken
Wie Innenarchitektur Gäste bindet – und Hotels unverwechselbar macht.
ADVERTORIAL
In einer Branche, in der Standort, Service
und Preis längst keine Alleinstellungsmerkmale
mehr sind, gewinnt ein Faktor
zunehmend an Bedeutung: die Gestaltung
der Räume. Gäste buchen heute nicht mehr
nur ein Zimmer, sie investieren in ein Erlebnis.
Und dieses Erlebnis wird wesentlich
über Architektur, Materialien und Atmosphäre
geprägt – bewusst und unbewusst.
Design als strategischer
Wettbewerbsvorteil
Ein stimmiges Raumkonzept ist kein „Niceto-have“,
sondern ein klarer Erfolgsfaktor:
› Differenzierung: Ein markantes Interior
erzählt die Geschichte eines Hauses und
verleiht ihm Identität.
› Emotionale Bindung: Farben, Licht,
Haptik und Akustik schaffen Erinnerungen,
die zu Wiederbuchungen führen.
› Prozessorientierung: Durchdachte
Räume optimieren Abläufe und steigern
die Effizienz.
› Positionierung: Wer Atmosphäre schafft,
rechtfertigt höhere Raten und stärkt sein
Pricing.
Hotel Der Wilhelmshof – ein
Beispiel für gelebtes Design
Ein Beispiel liefert das Wiener Hotel Der
Wilhelmshof. Rund 30 Zimmer wurden
nicht einfach renoviert, sondern zu künstlerischen
Erlebniswelten transformiert.
Tiefes Waldgrün und sanftes Blush unterstreichen
die Architektur und schaffen
Geborgenheit, während Werke des Künstlers
Constantin Luser den Räumen eine
unverwechselbare Handschrift verleihen.
So entsteht eine Symbiose aus Gastlichkeit
und Kunst – ein Aufenthalt, der
weit über eine bloße Übernachtung hinausgeht
und das Hotel klar im Markt positioniert.
Mehrwert für Hoteliers
Investitionen in Innenarchitektur zahlen
sich mehrfach aus: durch höhere Gästezufriedenheit,
steigende Wiederkehrraten
und eine starke Markenpositionierung.
In Zeiten, in denen Bewertungen und
Empfehlungen über den Erfolg entscheiden,
wird die Gestaltung zum unsichtbaren
Umsatztreiber. Sie wirkt zudem nach innen:
Sie verbessert die Arbeitsumgebung, stärkt
die Identifikation des Teams mit dem Haus
und reduziert Fluktuation. Gleichzeitig
eröffnen charakterstarke Konzepte neue
Vermarktungsmöglichkeiten – von Fotostrecken
in Magazinen bis hin zu Reichweiten
durch Gäste, die ihre Eindrücke online teilen.
Fazit
Wer Innenarchitektur als USP versteht,
schafft nicht nur Räume, sondern Erlebnisse,
die Gäste emotional binden und
den Geschäftserfolg langfristig sichern.
Atmosphäre entscheidet dabei über Wahrnehmung,
Weiterempfehlung und Preissensibilität.
Hotels, die mutig auf individuelle
Gestaltung setzen, machen ihr Interior zum
echten Erfolgsfaktor – und sichern sich die
Gäste von morgen.
Kontakt:
Yvonne Meindl Cavar, Meindl Cavar
Concepts
Lindengasse 20/10, 1070 Wien
design@meindlcavar.com
www.meindlcavar.com
Foto: VOGUS 197
Bühne frei für Österreichs
Nachwuchstalente
Ein lauer Sommerabend und ein
Garten voller Gäste. Vor dieser Kulisse
begrüßten Gastgeber Florian Czink,
Geschäftsführer von Schlumberger, und
Piroska Payer, Gründerin und Gesamtkoordination
von Amuse Bouche, mehr als
300 Besucher zur Siegerehrung des Amuse
Bouche Wettkampfs 2025. Im Mittelpunkt
standen natürlich die Lehrlinge, jene jungen
Talente aus Hotellerie, Gastronomie und
Tourismus, die in den vergangenen Wochen
gezeigt hatten, was in ihnen steckt. Die
Branche war prominent vertreten und feierte
ihre Besten.
Ein Wettkampf mit Anspruch
Insgesamt traten sechs Lehrlings-Teams
an, bestehend aus je zwei Lehrlinge Küche,
ein Service und ein HGA. Am Finaltag stieß
zusätzlich jeweils ein Commis aus dem
ersten Lehrjahr dazu, wodurch schließlich
48 Lehrlinge aktiv beteiligt waren. Den Auftakt
bildete ein Workshop am Bio-Landgut
Esterhazy, bei dem Tischkultur und Kommunikationsstil
im Mittelpunkt standen.
Danach ging es in die zweitägige Wettbewerbsphase,
in der Praxis und Theorie ineinandergriffen.
Station eins war das Miele
Experience Center, ehe im Quartier Sechs
by Eurest das große Finale wartete.
Die Lehrlinge selbst sprechen vom
„Amuse Bouche Workshop-Wettkampf “.
Der Name ist Programm: Sie entwickelten
Teamnamen, planten Menüs, trainierten
Gästekommunikation und stellten ihr
Können in Küche, Service und HGA unter
Beweis. Dabei lernten sie Verantwortung
zu übernehmen und im Team zu bestehen.
Unterstützt wurden sie von Größen wie
Gregor Zimmermann und Riccardo Giacometti
sowie von österreichischen Experten
der Branche, die ihr Wissen einbrachten.
Die diesjährigen Sieger
Den Gesamtsieg holte das Team „Mise
en Élégance“ mit Jasmin Enengel (Hotel
Imperial Wien), Sophia Waffek (Kremslehner
Hotels), Abela Alnajaffi (Austria Trend
Parkhotel Schönbrunn) und Livia Kolowrat
(Vienna Marriott Hotel). Ihr Preis ist
eine mehrtägige Überraschungsreise, die
„Tour d’Amuse Bouche“. Auch individuelle
Leistungen wurden gefeiert. Katharina
Wild (Intercontinental Wien) überzeugte
im Bereich HGA, Ayshat Gukhaeva (Hotel
Sacher Wien) im Service und Johann Pham
(Sans Souci Wien) in der Küche. Besonders
gewürdigt wurde zudem das Team „Les
meilleurs“, das von den Lehrlingen selbst für
seinen fairen Umgang ausgezeichnet wurde.
„Die Top-Lehrlinge haben Großartiges
geleistet – mit Kreativität, Einsatzbereitschaft
und Teamgeist“, betonte Gründerin
Piroska Payer. Seit der Gründung 2007
hat Amuse Bouche knapp 2.000 Lehrlinge
begleitet. Der Wettbewerb ist längst Tradition,
doch er versteht sich als modernes
Format, das Lernen erlebbar macht.
www.amuse-bouche.at
9/2025
KARRIERE 87
Foto: pixabay
Bildungskarenz ade
Ab 2026 ersetzt
die „Weiterbildungsbeihilfe“
die bisherige Bildungskarenz
und
bringt wesentliche
Neuerungen mit
sich. Künftig gibt
es keinen Rechtsanspruch
mehr auf
bezahlte Weiterbildung über das AMS, die nur mehr bei verfügbaren
Budgetmitteln gewährt wird. Die Mindestzuzahlung des AMS
steigt auf 40,40 Euro pro Tag, Arbeitgeber tragen bei höheren Einkommen
einen Teil selbst. Zugleich werden die Voraussetzungen
verschärft: Künftig ist ein Jahr Beschäftigung erforderlich, und
zwischen dem Bezug von Kinderbetreuungsgeld und Bildungskarenz
müssen mind. sechs Monate Arbeit liegen. Masterabsolventen
müssen zudem mind. vier Jahre versicherungspflichtig beschäftigt
gewesen sein. Prüfungs- und Stundenanforderungen werden angepasst,
und das Budget sinkt von zuvor 400–670 Millionen auf 150
Millionen Euro.
www.arbeiterkammer.at
Erweiterung mit
Erfahrung
Die TTC Training Center Unternehmensberatung GmbH startet
mit einem erweiterten Führungsteam in den Herbst. Isabelle
Fleury und Kevin Radinger ergänzen die Geschäftsführung rund
um Christian Wildfeuer. Fleury bringt über 30 Jahre Erfahrung in
der Touristik und Reiseversicherung mit, während Radinger auf
mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung der Assistance und Reiseversicherung
zurückblicken kann.
www.ttc.at
Foto: Europäische Reiseversicherung
䜀 䄀 匀 吀 刀 伀 伀 一 䰀 䤀 一 䔀 ⴀ 䄀 䈀 伀
䔀 爀 氀 攀 戀 攀 渀 匀 椀 攀 搀 椀 攀 圀 攀 氀 琀 搀 攀 爀 䜀 愀 猀 琀 爀 漀 渀 漀 洀 椀 攀 昀 氀 攀 砀 椀 戀 攀 氀 甀 渀 搀 渀 愀 挀 栀 栀 愀 氀 琀 椀 最 洀 椀 琀 甀 渀 猀 攀 爀 攀 洀 欀 漀 猀 琀 攀 渀 氀 漀 猀 攀 渀 伀 渀 氀 椀 渀 攀 ⴀ 䄀 戀 漀 ℀
吀 愀 甀 挀 栀 攀 渀 匀 椀 攀 攀 椀 渀 椀 渀 搀 椀 攀 昀 愀 猀 稀 椀 渀 椀 攀 爀 攀 渀 搀 攀 圀 攀 氀 琀 瘀 漀 渀 䘀 漀 漀 搀 Ⰰ 䈀 攀 瘀 攀 爀 愀 最 攀 Ⰰ 䠀 漀 琀 攀 氀 氀 攀 爀 椀 攀 Ⰰ 吀 漀 甀 爀 椀 猀 洀 甀 猀 Ⰰ 䬀 愀 爀 爀 椀 攀 爀 攀 甀 渀 搀
䤀 洀 洀 漀 戀 椀 氀 椀 攀 渀 ጠ 眀 愀 渀 渀 甀 渀 搀 眀 漀 椀 洀 洀 攀 爀 匀 椀 攀 洀 挀 栀 琀 攀 渀 ⸀ 䴀 椀 琀 搀 攀 洀 䜀 愀 猀 琀 爀 漀 伀 渀 氀 椀 渀 攀 ⴀ 䄀 戀 漀 攀 爀 栀 愀 氀 琀 攀 渀 匀 椀 攀 愀 氀 氀 攀 稀 攀 栀 渀
䄀 甀 猀 最 愀 戀 攀 渀 甀 渀 猀 攀 爀 攀 猀 䴀 愀 最 愀 稀 椀 渀 猀 瘀 氀 氀 椀 最 欀 漀 猀 琀 攀 渀 氀 漀 猀 ⸀ 䘀 爀 攀 甀 攀 渀 匀 椀 攀 猀 椀 挀 栀 愀 甀 昀 昀 甀 渀 搀 椀 攀 爀 琀 攀 䄀 爀 琀 椀 欀 攀 氀 Ⰰ 攀 砀 欀 氀 甀 猀 椀 瘀 攀
䤀 渀 琀 攀 爀 瘀 椀 攀 眀 猀 甀 渀 搀 椀 渀 猀 瀀 椀 爀 椀 攀 爀 攀 渀 搀 攀 刀 攀 瀀 漀 爀 琀 愀 最 攀 渀 ጠ 搀 椀 爀 攀 欀 琀 愀 甀 昀 䤀 栀 爀 攀 洀 䈀 椀 氀 搀 猀 挀 栀 椀 爀 洀 甀 渀 搀 搀 愀 猀 最 愀 渀 稀 漀 栀 渀 攀 䬀 漀 猀 琀 攀 渀 ℀
䤀 栀 爀 攀 嘀 漀 爀 琀 攀 椀 氀 攀 愀 甀 昀 攀 椀 渀 攀 渀 䈀 氀 椀 挀 欀 㨀
∠ 䤀 洀 洀 攀 爀 甀 瀀 ⴀ 琀 漀 ⴀ 搀 愀 琀 攀 㨀 匀 椀 攀 攀 爀 栀 愀 氀 琀 攀 渀 樀 攀 搀 攀 䄀 甀 猀 最 愀 戀 攀 瘀 漀 爀 愀 戀 椀 渀 甀 渀 猀 攀 爀 攀 洀 一 攀 眀 猀 氀 攀 琀 琀 攀 爀 ⸀
∠ 唀 洀 眀 攀 氀 琀 昀 爀 攀 甀 渀 搀 氀 椀 挀 栀 㨀 䴀 椀 琀 樀 攀 搀 攀 洀 伀 渀 氀 椀 渀 攀 ⴀ 䄀 戀 漀 渀 渀 攀 渀 琀 攀 渀 眀 椀 爀 搀 眀 攀 渀 椀 最 攀 爀 最 攀 搀 爀 甀 挀 欀 琀
ጠ 攀 椀 渀 愀 欀 琀 椀 瘀 攀 爀 䈀 攀 椀 琀 爀 愀 最 昀 ئج 爀 甀 渀 猀 攀 爀 攀 唀 洀 眀 攀 氀 琀 ⸀
∠ 䬀 漀 猀 琀 攀 渀 氀 漀 猀 㨀 䄀 氀 氀 攀 䤀 渀 栀 愀 氀 琀 攀 稀 甀 Ⰰⴀ 䔀 甀 爀 漀 瀀 爀 漀 䨀 愀 栀 爀 ℀
䨀 䔀 吀 娀 吀 刀 䔀 䜀 䤀 匀 吀 刀 䤀 䔀 刀 䔀 一 㨀 圀 圀 圀 ⸀ 䜀 䄀 匀 吀 刀 伀 ⸀ 䄀 吀 ⼀ 䴀 䄀 䜀 䄀 娀 䤀 一 ⴀ 䄀 䈀 伀
88 PERSONALIA
9/2025
Foto: HOFBURG Vienna, K. Schiffl Foto: B&B HOTELS Central & Northern Europe
Komplettiertes Team
B
&B HOTELS CNE stellt sein Leadership-Team vollständig
auf. Unter CEO Arno Schwalie übernehmen Jana Warken
die Rolle der HR-Direktorin, Deniel Frey die Position des Chief
Commercial Officer und Karsten Tremmel die des Chief Information
Officer. Mit
den Neubesetzungen
verfolgt Deutschlands
größte Hotelmarke
das Ziel, Personalstrategie,
kommerzielle
Ausrichtung und digitale
Infrastruktur zu
stärken.
www.hotel-bb.com
Doppelspitze
Die HOFBURG Vienna präsentiert
zwei zentrale Personalentscheidungen:
Seit September
führt Armin Egger MBA als neuer
Geschäftsführer das internationale
Kongress- und Eventcenter,
während Mag. (FH) Barbara Riedl
MSc. ppa. die Leitung von Sales &
Marketing übernommen hat. Mit
Engagement und Erfahrung wollen
beide die HOFBURG Vienna als
Top-Adresse für Kongresse, Bankette
und Galaevents stärken.
www.hofburg.com
Auf Expansionskurs
Mit Marco Trupp steigt ein starker Partner in die FHE
Gastro Gruppe ein. Über die Trupp Group übernimmt er
65 Prozent der Anteile und erweitert die Geschäftsführung um
Wolfgang Isenberg und Robert Beck. „Im Mittelpunkt steht
nachhaltiges Wachstum,
allerdings immer
mit starkem Fokus auf
den Menschen“, betont
Trupp, der in seiner
neuen Position Strategie,
Innovationen und
Expansion verantwortet.
www.fhe.at
Aufsichtsrat im Wandel
Mit Anfang September kam
es im Aufsichtsrat der
Österreich Werbung (ÖW)
zu personellen Veränderungen:
Susanne Kraus-Winkler,
Staatssekretärin a. D. und ehemalige
Präsidentin der ÖW,
kehrte nach kurzer Pause in
neuer Funktion zurück. Neu
ins Gremium zog Erich Moser
ein, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich.
Gleichzeitig legten Robert Seeber und Mario Pulker ihre Mandate
zurück.
www.austriatourism.com
Foto: FHE Gastro
Foto: Nadine Studeny
Foto: P.M. Mounier / Adrian Almasan
Führungswechsel
Mit 1. Oktober 2025 übernimmt Benjamin Leitner die
Geschäftsführung der Schlumberger-Tochter P.M. Mounier
GmbH. Auf seinem bisherigen Karriereweg, zuletzt als
Wine Brand Ambassador bei P.M. Mounier, sammelte Benjamin
Leitner umfassende
Markt- und
Branchenkenntnisse.
Künftig will er die
Wachstumsstrategie
der Weinvertriebsgesellschaft
konsequent
weiterführen.
Er folgt damit auf Dr.
Eugen Lamprecht.
www.schlumberger.at
Kooperieren & profitieren
Ab 2026 übernimmt Stefan
Brandlehner die Geschäftsführung
des neuen Tourismusverbandes
Salzkammergut sowie
Marketing und Vertrieb der länderübergreifenden
DMO. Mit
der Fusion von sechs Verbänden
entsteht eine der größten Tourismusorganisationen
Österreichs.
Brandlehner, erfahrener
Touristiker mit über 20 Jahren
Branchenerfahrung, will das
„außergewöhnliche Potenzial“ des
Salzkammerguts sichtbar machen.
www.oberoesterreich.at
Foto: Michael NEUWIRTH-FOTO
9/2025
BUCHTIPPS 89
Foto: Südwest
Französische Winterzeit
Sophie Bonnet lädt in ihrem neuen
Kochbuch zu einer kulinarischer
Reise durch Südfrankreich ein. Die Bestsellerautorin
stellt 65 herbstliche und
winterliche Rezepte vor, ergänzt um regionale
Bräuche und Geschichten. Klassiker
wie Kartoffelgratin, Mangoldkuchen
und Baba au rhum holen mediterranes
Lebensgefühl in die eigene Küche. Ein
Buch voller Aromen, Traditionen und
Impressionen aus der Provence.
www.penguin.de
Umfang: 208 Seiten
Einband: Gebunden
28,80 €, ISBN: 978-3-517-10304-4
Foto: Tyrolia
Erst backen, dann feiern
Dieses Buch begleitet durch alle vier
Jahreszeiten und liefert kreative
Backideen für jeden Anlass, ob festliche
Weihnachten, fröhliche Geburtstage,
ein entspanntes Osterfrühstück oder
die sommerliche Gartenparty. Süße und
herzhafte Rezepte, mal modern, mal
klassisch, sind unkompliziert umzusetzen
und mit saisonalen Zutaten abgestimmt.
So entstehen Köstlichkeiten,
die auch optisch einiges hermachen.
www.tyroliaverlag.at
Umfang: 192 Seiten
Einband: Gebunden
29 €, ISBN: 978-3-7022-4304-3
Foto: Südwest
Foto: Tyrolia
Deutsche Backkunst
Keine Hexerei
Unsere deutschen Nachbarn haben
in der Backwelt einiges zu bieten.
Ob Apfelküchle, Schwarzwälder Kirschtorte
oder Puddingplunder-Gebäck –
Jürgen Krauss sammelt in seinem Buch
über 80 traditionelle Rezepte aus ganz
Deutschland. Auch das ein oder andere
Schmankerl aus Österreich, wie Linzeroder
Sachertorte, dürfen nicht fehlen.
Ein Kapitel zu Grundrezepten vermittelt
zudem fundamentales Backgrundwissen.
www.penguin.de
Umfang: 208 Seiten
Einband: Gebunden
25,70 €, ISBN: 978-3-517-10356-3
Sorgsam konzipiert, bietet dieses
Buch eine Reihe bewährter
Grundrezepte, etwa für Nudeln,
Strudel, Spätzle oder Polenta, und
dazu jeweils eine Menge kreativer
und doch simpler Ideen. So lassen
sich aus wenigen Zutaten immer
wieder neue Gerichte zaubern:
heute selbstgemachte Nudeln als
Auflauf, morgen süß mit Brösel und
Apfelmus, diese Woche ein Flammkuchen
und dann mit dem gleichen
Teig ein Apfelstrudel.
www.tyrolia-verlag.at
Umfang: 184 Seiten
Einband: Gebunden
29 €, ISBN: 978-3-7022-4305-0
Foto: Penguin Random House
Foto: DK Verlag
Ökologische Ökonomie
Intakte Ökosysteme, Artenvielfalt und
sauberes Wasser schwinden. Partha
Dasgupta, preisgekrönter Wirtschaftswissenschaftler
und Professor in Cambridge,
fordert dringend, wirtschaftliches
Handeln neu auszurichten. In
seinem neuen Buch zeigt er, wie ökologische
Leistungen der Natur in wirtschaftliche
Entscheidungen integriert
werden können und wie ein nachhaltiger
Umgang mit unserer Umwelt möglich ist.
www.penguinrandomhouse.de
Umfang: 288 Seiten
Einband: Gebunden
26,80 €, ISBN: 978-3-8275-0202-5
Vitalität in Rezeptform
Jamie Olivers neues Kochbuch
über gesunde Ernährung zeigt,
dass es um das „mehr“ geht: mehr
Geschmack, mehr Freude, mehr
Energie, mehr Schlaf. Mit 120
Rezepten voller Vitalität, Genuss
und Sättigung, ergänzt durch 50
Tipps und einen nährstoffreichen
Zwei-Wochen-Plan, steht ein neues
Lebensgefühl im Mittelpunkt. Ein
Buch, das gesunde Ernährung einfach,
schmackhaft und alltagstauglich
macht.
www.dorlingkindersley.de
Umfang: 320 Seiten
Einband: Gebunden
32 €, ISBN: 978-3-8310-5230-1
90 VORSCHAU ADVERTORIAL
& IMPRESSUM
9/2025
Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:
Anzeigenschluss
Erscheinungstermin
Food Getränke Non-Food
Tourismus/
Hotellerie/Karriere
29. 9.
2025
9. 10. 2025
• Herbstkulinarik
• Wild & Gans
• Suppen
• Knödel-Vielfalt
• Ethno: One Pot
• Pils
• Liköre
• Spirituosen:
Miniaturen
• Kaffee & Tee im Hotel
• Verpackungsspezial
• Küchentechnik:
Kantine
• Prozessoptimierung
&
Automatisierung
• Gemeinschaftsverpflegung
• Tischkultur
• Kulturtourismus &
Strauss-Jahr
• Wellness-Konzepte im
Hotel
• Karriere: Ausbildung
Wellness- und
Gesundheitstrainer
Hotel & Green Future Spezial
Button-Legende
In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:
NACH
HALTIG
Stories, die unter
anderem
Nachhaltigkeit zum
Inhalt haben.
WIRTSHAUS-
KULTUR
Portraits, welche die
Wirtshauskultur in
Österreich
repräsentieren.
ETHNO
FOOD
Die Küchen
der Welt.
SÜD
TIROL
Foto: Josef Rozsnyai
Impressum
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;
Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:
ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,
Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at
› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,
pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin
Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,
Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara
Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›
Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479
84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. ›
Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN AT73
4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art.
Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt:
1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt
eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die
persönliche Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.
202021021
Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und die männliche
Form.
www.gastroverlag.at
PEFC/06-39-01
objekt- .com ®
Letzte Chance
JETZT ATTRAKTIVES
ANGEBOT SICHERN
FOMA-1798 Khaki
nur € 59,90
nur € 39,90
o b
FOMA-1798
Light-Grey
nur € 49,90
nur € 39,90
2
0
j e k t
0
8
- m . c o m
7
-
2
0
5
2
Tel. +49 (0)9562 4048280
FOMA-1819 Taupe
nur € 36,90
FOMA-T100 Light-Grey
nur € 36,90
FOMA-1819 Light-Grey
nur € 36,90
SOFORT LIEFERBAR
GROSSES OUTDOOR SORTIMENT
Romero
nur € 99,90
nur € 79,90
Romiana
nur € 129,90
nur € 79,90
NUR FÜR
KURZE ZEIT !
Jackson
nur € 89,90
nur € 39,90
Ramila Brown
nur € 89,90
nur € 79,90
Nea Grey
nur € 68,90
nur € 49,90
Sponto Duotone Grey
nur € 69,90
nur € 49,90
Xona Creme
nur € 79,90
nur € 49,90
Tel. +49 (0)9562 4048280 | www.objekt-m.com
Alle hier genannten Preise ver stehen sich zzgl. 19 % MwSt. und ab Lager Sonnefeld. Irr tü mer, Änderungen und Druck fehler vor behalten.
GOODFRY
Bratöl
GOODFRY
Pflanzliche Butteralternative
GOODFRY
Frittieröl
Smarte Öle für die Profiküche
Goodfry – die Formel für bestes Frittieren und Braten
Mehr Zeit für die Gäste, weniger Ölwechsel an der Fritteuse.
Mit höchster Qualität Geld, Zeit und Mühe sparen – das leistet Goodfry!
goodfry.com