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GASTRO das Fachmagazin 9/25

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Frühstück Spezial (ab Seite 18)

D A S F A C H M A G A Z I N

Ausgabe 9/2025

GASTROTECHNIK

www.mayway.eu

Ausgabe 9, September 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Kröswang (großes Bild), Lubos Chlubn/stock.adobe.com (Frühstücksteller)

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Ausgabe 9, September 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

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Ausgabe 9/2025

GASTROTECHNIK

www.mayway.eu

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9/2025

EDITORIAL 3

Wohnst Du noch, oder lebst Du schon?

Der allseits bekannte

Werbespruch zielt

zwar auf Wohlfühlen

im eigenen Bereich ab,

aber genau dieses Ziel

wird nun auch in der

Hotellerie konsequent

verfolgt. Hotelzimmer, die dem eigenen

Wohnzimmer gleichen, Lobbys, die zum

länger Verweilen einladen – Design prägt

die moderne Hotellerie und hier wird nichts

dem Zufall überlassen. Und nicht zufällig ist

auch die Tatsache, dass die Leitmesse für

Gastronomie und Hotellerie in Bozen den

Titel „Hotel“ trägt. Beherbergungsbetriebe

sollen dem Gast das Gefühl eines Zuhauses

vermitteln und dabei wird viel in Design,

Architektur und Ausstattung investiert. In

diesem Zusammenhang ist überbordende

Erhöhung der Ortstaxe in Wien vielleicht

keine so gute Idee. Denn schließlich wollen

Hotels, mit und ohne Designanspruch,

gefüllt werden.

Wer gut wohnt, der möchte auch gut

frühstücken und demzufolge haben wir

uns auch die aktuellen Frühstückstrends

angesehen. Inklusive Kaffee und warum

Qualität hier der alles

entscheidende Faktor

ist. Dazu auch gleich der

Hinweis auf den Tag des

Kaffees am 1. Oktober.

Aber auch, was derzeit

auf Hütten so angesagt

ist, haben wir nachgefragt. Neben Burger

und Co. ist es natürlich auch das Bier, das

bei der Hütten Kulinarik ein Fixstarter ist

und in diesem Zusammenhang finden Sie

in diesem Heft auch eine Aufstellung zum

Bierland Österreich. Wir können schließlich

etwas zu diesem Thema in unserem

Land beitragen. Tee mit Rum gefällig? Auf

den Hütten sicher, und was der Rum sonst

noch kann, lesen Sie ebenso in der aktuellen

GASTRO Ausgabe.

Nicht zuletzt haben wir uns wieder

einmal in Bad Ischl umgesehen, aber diesmal

nicht auf Kaiser’s Spuren, wie das in anderen

Medien zumeist der Fall ist, sondern auf

den kulinarischen. Da tut sich nämlich ganz

schön viel, nebst einem neu eröffneten Hotel.

Ein bunter Mix aus vielen Themen, wie

der Herbst halt so ist. Viel Spaß beim Lesen!

Kurt & Michael HEINZ

Frühstücks Spezial (ab Seite 18)

Leckere

Vielfalt

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GASTROTECHNIK

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DIE NEUE

GASTRO

gültig bis 05.10.2025

NEWS

0810 100 180


4

INHALT 9/2025

Aktuell & angesagt

Food 16 bis 49

Personelles Seite 88

Buchtipps Seite 89

Vorschau und Impressum Seite 90

Das Hotel als Destination

Den Beherbergungsbetrieb ausschließlich

als Übernachtungsbasis zu sehen,

verschwindet zunehmend zugunsten

des Anspruchs, den Hotelaufenthalt zum

Erlebnis zu machen.

Seite 10

Foto: Ebners Waldhof

Frühstück: Weniger ist mehr

Meterlange Buffets zum Frühstück

gehören der Vergangenheit an. Die Hotellerie

setzt mehr auf Qualität, denn auf

Quantität.

Seite 18

Fleischeslust am Morgen

Das Frühstück in Österreich ist oft mehr

als nur eine schnelle Mahlzeit und es hat

eine lange Tradition, herzhaft in den Tag

zu starten.

Seite 24

Hoch oben geht’s kulinarisch

hoch her

Gäste, die schubweise kommen, oft

abhängig von den Liftkapazitäten.

Gäste, die nicht über den Tag verteilt das

Restaurant aufsuchen, sondern ziemlich

geballt rund um die Mittagszeit.

Seite 26

Einfache Zubereitung ist

das Erfolgsrezept

GASTRO befragte Jochen Kramer, Geschäftsleitung

bei Salomon Food World,

zu den aktuellen Gastrotrends bei der

Hütteneindeckung.

Seite 27

Regionalität, Qualität und Tierwohl

im Mittelpunkt

Fleisch ist in der österreichischen Gastronomie

seit jeher ein zentraler Bestandteil

der Küche – von Klassikern bis hin zu

modernen Interpretationen regionaler

Gerichte.

Seite 36

Food

Cold & hot drinks 50 bis 67

Wurst ist Wurst? Von wegen!

Kaum ein Lebensmittel ist so vielseitig,

beliebt und international verbreitet wie

die Wurst – und in der Gastronomie spielt

sie eine größere Rolle, als man im ersten

Moment denkt.

Seite 44

Kulinarisches Dreigestirn

in Bad Ischl

120 Jahre süße Verführung, ein Heimkehrer

mit neuen Aufgaben und ein Fine

Dining Restaurant als Zusatzoption im

Hotelbetrieb.

Seite 46

Vielfältiges Bierland Österreich

In Relation zur Bevölkerungsgröße ist

die Anzahl der Braustätten in Österreich

im internationalen Vergleich beeindruckend.

Zum besseren Überblick hat

GASTRO (fast) alle Brauereien Österreichs

nach Bundesländern aufgelistet.

Seite 51

Foto: Johnny McClung

Ein Ausflug in die Kindheit

Früher waren die größten Erfrischungen

oft simpel.

Seite 58

Weine für „wilde Zeiten“

Die kulinarische Herbstsaison ist geprägt

von kräftigen Gerichten, intensiven

Aromen und besonderen Getränkebegleitern.

Seite 61

Alle Welt trinkt Grün

Matcha hat die Teekultur weltweit erobert.

Seite 63

Foto: Anton Dobrea

Kaffee als Erfolgsfaktor

Geschmack, Erlebnis, Nachhaltigkeit –

was guten Kaffee heute ausmacht und

wie Kaffee-Trends den Umsatz ankurbeln.

Seite 64

Tourismus, Hotellerie & Karriere 76 bis 87 Non food 68 bis 75

Saubere Sache

Ohne Spültechnik läuft in der Gastronomie

gar nichts.

Seite 70

Tisch à la Interieur

Ein gut gedeckter Tisch bildet den

sprichwörtlichen roten Faden, der das

gesamte räumliche Konzept

zusammenhält.

Seite 73

Von allem Schmutz reingewaschen

Saubere Textilien sind das Aushängeschild

jedes Betriebs – und die richtige

Lösung entscheidet über Kosten, Komfort

und Gästezufriedenheit.

Seite 74

Ernte-Zeit

Bekanntermaßen ist der Herbst jene Zeit,

in der das meiste auf Feldern und in den

Gärten reift. Diese Tatsache machen sich

immer mehr Touristiker zunutze und

rufen herbstliche Kulinarik-Events ins

Leben. Damit ist der Herbst auch für den

Tourismus mittlerweile Erntezeit.

Seite 78

Foto: Badia Hill

Design im Hotel ist ein Must have

Ein Bett, ein Tisch, zwei Sessel und eine

Ablage! Das definierten dereinst Unterkünfte

jeglicher Art, doch damit kommt

man heute nicht mehr weit. Designelemente

garantieren den ganz persönlichen

Touch und renommierte Architekten

sorgen für das – unverwechselbare

- Design.

Seite 80

ESC wird zum Green Event

GASTRO hat mit dem Spartenobmann

für Tourismus und Freizeitwirtschaft

der Wirtschaftskammer Wien, KommR.

Dominic Schmid einen Ausblick auf den

ESC im kommenden Jahr gewagt.

Seite 83

Bühne frei für Österreichs

Nachwuchstalente

Mehr als 300 Besucher waren bei der

Siegerehrung des Amuse Bouche Wettkampfs

2025.

Seite 86


9/2025

AKTUELL & ANGESAGT 5

Generationenübergabe

Die Schick Hotels Gruppe in

Wien vollzieht einen Generationenwechsel.

Dr. Alexander Schick

übernimmt in fünfter Generation

die Leitung von seinem Vater, Dr.

Martin Schick, der das Familienunternehmen

über 35 Jahre hinweg

geprägt hat. Zum Portfolio gehören

fünf traditionsreiche Häuser wie

das Hotel Stefanie, Wiens ältestes

Hotel, sowie zwei Restaurants

mit insgesamt 170 Mitarbeitern.

Dr. Alexander Schick, der in und

Foto: Schick Hotels

mit der Hotellerie aufgewachsen

ist, sammelte erste Erfahrungen als Management Trainee bei Marriott in

London und arbeitete anschließend mehrere Jahre in der Strategieberatung

für Hotelimmobilien. Geplant sind weitere Investitionen in Modernisierung,

Digitalisierung und ein neues Gastronomiekonzept am Schwedenplatz. Sein

Vater bleibt der Gruppe als strategischer Berater verbunden.

www.schick-hotels.com

Wedl

Messen

Beratung und

Austausch auf

höchstem Niveau

Save the Date

16. – 17. September 2025

Tirol und Vorarlberg

23. – 25. September 2025

Salzburg

07. – 08. Oktober 2025

Kärnten und Steiermark

Foto: Mandarin Oriental Hotelgruppe

Hotel statt Handelsgericht

Mandarin Oriental eröffnet sein erstes Haus in Österreich: das Mandarin

Oriental, Wien. Mitten im ersten Bezirk gelegen, verbindet das Hotel mit

138 Zimmern und Suiten historische Eleganz und modernes Design in einem

denkmalgeschützten Jugendstilgebäude. Gäste erwarten außergewöhnliche

Gastronomiekonzepte, darunter das Atelier 7 mit Brasserie, Café und Izakaya-

Bar sowie das exklusive Restaurant Le Sept. The Spa at Mandarin Oriental

bietet einen luxuriösen Rückzugsort mit Pool, Fitnesscenter und sieben

Behandlungsräumen. Für Veranstaltungen, Tagungen und besondere Anlässe

verfügt das Hotel zudem über sieben multifunktionale Tagungsräume und

einen eleganten, 140 m 2 großen Ballsaal. Das Hotel steht damit für zurückhaltenden

Luxus, Wiener Raffinesse und Gastfreundschaft auf hohem Niveau.

www.mandarinoriental.com

Alle Infos unter

wedl.com/messe


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6 AKTUELL & ANGESAGT

9/2025

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Dieser Ausgabe

von GASTRO

liegt eine Beilage

der Firma

Edna bei.

Südtirol als Labor nachhaltiger

Gastlichkeit

Südtirol steht seit Jahrzehnten für Gastlichkeit

auf höchstem Niveau. Zwischen

Alpen und mediterranem Flair verbindet die

Region Landschaft, Kulinarik, Architektur

und authentische Gastfreundschaft. Doch

die Branche steht vor neuen Herausforderungen

– und hier setzt die Fachmesse Hotel

in Bozen an. Vom 13. bis 16. Oktober 2025

findet sie zum 49. Mal statt und versteht

sich längst nicht mehr nur als Ausstellung,

sondern als Impulsgeberin für die Zukunft.

Kaum eine andere Messe im Alpenraum

widmet sich so konsequent der nachhaltigen

Entwicklung von Hotellerie und Gastronomie.

Der Hotel Sustainability Award

zeichnet Betriebe aus, die ökologische,

ökonomische und soziale Verantwortung

verbinden. Besucher erhalten praxisnahe

Einblicke – von regionalen Lebensmittelkonzepten

bis zu innovativer Architektur.

Südtirols Kulinarik lebt vom Zusammenspiel

alpiner Produkte und mediterraner

Raffinesse. Initiativen wie kmBIOmeile oder

Vinea Tirolensis zeigen, wie Genuss und

Verantwortung zusammengehören. Auch

die Architektur prägt nachhaltige Gastlichkeit:

klare Linien, natürliche Materialien und

ein sensibler Umgang mit der Landschaft.

Bei den Hotel Tours erleben Besucher, wie

Räume Teil der Markenidentität werden.

Neben Kulinarik und Architektur betont

Hotel auch die soziale Dimension: Mitarbeiterwohl,

Ausbildung und Work-Life-Balance

sind ebenso wichtig wie energiesparende

Technologien.

Mit über 400 Ausstellern und 19.000

Fachbesuchern ist die Hotel in Bozen zentraler

Branchentreffpunkt. Die 49. Auflage

2025 zeigt erneut, wie Südtirol als eines der

innovativsten Labore für Gastlichkeit in

Europa Impulse für die Zukunft setzt.

www.fieramesse.com/hotel

Fotos: Hotel 2024 Ph. FeraMesse-Marco Parisi


DIE NEUE

gültig bis 05.10.2025

GASTRO

NEWS

GASTROTECHNIK

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8

AKTUELL & ANGESAGT 9/2025

Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 9/25

So is(s) es …!

Es liegt wohl in der Natur der Sache

eines jeden Gastronomen, sich gerne

mit Menschen zu umgeben. Mitarbeiter,

die man engagiert, ausbildet

und mit Idealismus fördert. Jedoch stehen

diesem Enthusiasmus stets Rahmenbedingungen

im Weg, die manchmal sogar existenzbedrohlich

seiner Gesinnung im Wege stehen.

Auch Mitarbeiter sollten verinnerlichen, dass der besprochene

Lohn nicht der ist, den der Chef bei einer Anstellung

zu zahlen hat.

Neben den allbekannten Nebenkosten, die tariflich

(seit Nov. 2024 mit Stufenregelung für Arbeiter um acht

Prozent erhöht) interimistisch frisiert werden, gibt es

andere Aspekte, die betriebswirtschaftlich nicht zu vergessen

wären.

Krankenstandstage in Österreich (2021 durchschnittlich

12,3 Tage pro MA) sind bis 2023 um 3,1 Tage auf sage

und schreibe 15,4 Tage pro Jahr gestiegen. Tendenz steigend.

Damit ist ein Mitarbeiter im Durchschnitt neben

dem regulären Urlaub nochmal über zwei Wochen weg,

in denen der Unternehmer ein Substitut organisieren

muss, das er natürlich auch zahlen muss. Einen gesetzlichen

Pflegeurlaub oder sonstige legale Versäumnistage

sind hier nicht bedacht.

Das Verhältnis der Krankheitstage zum Arbeitsvolumen

ist von 2020 (3,4 Prozent) auf 2023 (4,2 Prozent) gestiegen,

so die Statistik, die weiter besagt, dass 2020 56,8

Prozent aller Unselbstständigen und 2023 71,2 Prozent

mindestens ein mal krank waren.

Wer krank ist, ist krank und sollte sich natürlich auskurieren,

damit er schnell wieder funktioniert und nicht

länger ausfällt – jedoch nimmt die Empfindlichkeit der

Entscheidung, sich krankheitsbedingt rauszunehmen,

rasant zu. Man vergisst dabei aber, dass der Brötchengeber

eine finanzielle Mehrlast tragen muss, die vielleicht

am Ende auch Arbeitsplätze kosten kann.

Man hadert mit dem Aufblasen eines Personalkontingentes,

das letztlich den guten Service (für den unser

Land ja immer bekannt war) begründete, den verbleibenden

Arbeitern eine bessere „Work-Life-Balance“

erschwert und den Gastwirt zwingt, Öffnungstage zu

eliminieren, da der Umsatz nicht im Verhältnis zu Personalkosten

und Risiko , die immer größeren Anteil nehmen,

steht.

Mark Chad Lewis

President F&B Manager Club AUSTRIA

www.f-b-manager.com

Foto: F&B Manager Club AUSTIRA

Tourismus verstehen

Von

regulatorischen

Eingriffen

bis hin zu einem

Wertewandel, steht

der Tourismus vor

tiefgreifenden Veränderungen.

In diesem

Spannungsfeld bietet

der Tourismuspresse-

Blog www.tp-blog.

at Orientierung für

Entscheidungsträger,

Medienvertreter und

Branchenakteure. Als

Drehscheibe für wissensbasierte Standortpolitik liefert der Blog

Beiträge zu aktuellen Themen wie der Erhöhung der Wiener Ortstaxe,

Dynamic Pricing bei Skigebieten oder der Bedeutung proaktiver

Beratung für Hoteliers. Leser finden hier datengetriebene

Analysen, Debattenräume und zukunftsgerichtete Perspektiven.

Künftig werden Inhalte auch zielgruppenspezifisch aufbereitet, um

Politik, Praxis und Medien gleichermaßen fundierte Orientierung

zu bieten und die Weiterentwicklung des Tourismusstandorts

Österreich aktiv zu unterstützen.

www.prodinger-tourismusberatung.at

Austausch & Vernetzung

Auch 2025 lädt der Gastrogroßhändler im Rahmen der Wedl

Messen wieder zu den wichtigsten Branchentreffs. In Innsbruck

(16.–17. 9.) im Rahmen der „FAFGA meets Future“, Zell am

See (23.–25. 9.) und Villach (7.–8. 10.) präsentieren zahlreiche Aussteller

die neuesten Trends, Produkte und ein vielfältiges Sortiment

aus den fünf Wedl Genusswelten. Die Gäste erwartet jeweils eine

Mischung aus Verkostungen, Fachgesprächen und persönlicher

Beratung durch die Fachleute vom Wedl-Team. Alle drei Messe-

Standorte bieten Raum für Austausch auf Augenhöhe und die

Möglichkeit, sich direkt mit Produzenten, Lieferanten und Branchenkollegen

zu vernetzen. „Unsere Messen sind eine Plattform für

Begegnung, Inspiration und partnerschaftlichen Dialog“, so Lorenz

Wedl, Geschäftsführer der Wedl Handels-GmbH.

www.wedl.com

Foto: pixabay

Foto: Wedl


13–16/10/2025

Bozen, Südtirol

4

Tage

400

Aussteller mit den

neuesten Trends

19.000

Gastgewerbeprofis

Willkommen

in der Zukunft

der Gastlichkeit

Internationale Fachmesse

für Hotellerie und Gastronomie

…wo Gastfreundschaft zu Hause ist

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Den Beherbergungsbetrieb ausschließlich als Übernachtungsbasis

zu sehen, verschwindet zunehmend zugunsten des Anspruchs,

den Hotelaufenthalt zum Erlebnis zu machen.

Von Petra Pachler

Das Hotel als Destination

Die Architektur bei Neubauten in

der Gastronomie und Hotellerie

ist von Minimalismus geprägt. Es

wird auf klare Formen und Linien

geachtet und der nachhaltige Anspruch

steht ohnehin außer Frage. Holz ist daher

auch der bevorzugte Baustoff, denn er

erfüllt die nachhaltigen Kriterien genauso,

wie den gesundheitlichen Aspekt.

Auch innen dominiert zumeist

Schlichtheit, die aber durch einzelne, auffällige

Stücke unterbrochen wird. So ist

ein Kristallluster, der die sonst straighte

Lobby dominiert nichts ungewöhnliches

mehr, genauso aber werden Betonwände

im Industrial Design als Designelement

genützt. Die Beleuchtung darf hier dann

gerne auch an losen Kabeln befestigt

sein.

Individualität ist das Motto!

In Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung

ist eine individuelle Note genau

das, was den Unterschied ausmacht und

auch das Hotel oder den Gastronomiebetrieb

unverwechselbar macht.

Das Hotelzimmer muss selbst zur Destination

werden, das die Philosophie der

Gastgeber und auch das Umfeld widerspiegelt.

Das zeigt sich in Farben und auch

Formen, die sich wiederholen und in allen

Bereichen des Hauses widerfinden.

Der Gastronom wiederum hat die Möglichkeit,

seinen USP in Form von Tischwäsche

und Tischdeko ebenso zu transportieren.

Und wenn der Betrieb eine lange

Geschichte hat, umso besser. Denn dann

illustrieren Bilder die Weiterentwicklung

der Gastronomie. Die Kleidung der Mit-

Das Biohotel Gitschberg glänzt durch

Minimalismus in hoher Qualität.

Foto: Boutique Biohotel Gitschbergandreschoenherr

Die Bar mit Alt-Wiener-Flair im Hotel Kaiserhof Wien.

Foto: Hotel Panorama Royal


x/2021

EINRICHTUNG & DESIGN 11

arbeiter im Service bietet ebenso die Möglichkeit

für ein Alleinstellungsmerkmal.

Gemütlich wie im eigenen

Wohnzimmer

Lehnsessel wie zu Omas Zeiten, eine Couch

mit Leselampe, statt der Minibar eine Kaffeemaschine.

Das Hotelzimmer wird zum

Wohnort, an den der Gast gerne zurückkehrt

– nicht nur bei Schlechtwetter. Genauso aber

sind Schreibtische, oder zumindest die Möglichkeit

für einen Arbeitsplatz, unerlässlich.

Arbeits- und Freizeit verschmelzen zusehends

und der Gast will bei beiden ein Angebot

finden. Platz ist daher in jedem Fall ein

wesentliches Kriterium.

Es werde Licht!

Was vielleicht die größte Veränderung in den

letzten Jahren erfahren hat, sind die Nassräume.

Sie gleichen, in der gehobenen Hotellerie,

einem eigenen Mini-Spa mit vielen Assets.

Und das ist von der eigenen Sauna oder der

Badewanne mitten im Zimmer noch gar keine

Rede. Die Bäder sind luxuriös und mit allem

ausgestattet, was der Gast brauchen könnte.

Ein separates Tischchen zum Schminken, so

Platz vorhanden, ein Hocker für die Bequemlichkeit

und vor allem gute Lichtquellen.

Licht ist überhaupt eines der wichtigsten

Kriterien sowohl in der Gastronomie als auch

in der Hotellerie. Stimmungsvolle Beleuchtung

dort, wo sie angebracht ist. Gut ausgeleuchtet,

wo es notwendig ist.

Der gedeckte Tisch wirkt mit der richtigen

Beleuchtung gleich ganz anders, eine

gut ausgeleuchtete Lobby einladend und in

der Lounge schätzt man gedämpftes Licht.

Schließlich ist hier die Gemütlichkeit vorherrschend

und das soll sich auch bei der Beleuchtung

niederschlagen. Inklusive gemütlicher

Couchen und Lehnsessel.

Alles in allem geht es vorrangig um den

individuellen Aspekt, sowohl in der Gastronomie,

als auch in der Hotellerie. Wie wichtig

das ist, zeigt sich auch daran, dass sogar Hotelketten

vermehrt auf individuelle Ausrichtung

an den einzelnen Standorten setzten, die meist

in Zusammenhang mit dem Umfeld stehen,

oder ein Thema herausgreifen, das für diese

FACHINPUT

„Gäste spüren sofort, ob ein

Raum stimmig ist – und

Hoteliers merken es an den

Bewertungen. Innenarchitektur

ist kein dekoratives Beiwerk,

sondern Teil des Geschäftserfolgs.

Wer in Gestaltung investiert,

schafft Atmosphäre, die sich in

Weiterempfehlungen, längeren

Aufenthalten und besseren

Raten widerspiegelt. Unser Anspruch ist es, Räume

zu entwickeln, die sowohl Gäste begeistern als auch

Abläufe im Betrieb erleichtern. Dabei geht es nicht um

kurzfristige Trends, sondern um Konzepte, die langfristig

tragen. Ein gelungenes Design schafft nicht nur

Emotion, sondern auch Orientierung und Sicherheit

für Gäste. Und es gibt Hoteliers ein Werkzeug in die

Hand, mit dem sie sich nachhaltig vom Wettbewerb

abheben. Denn ein Hotel, das seine Geschichte

räumlich erzählt, gewinnt Profil – und bleibt

unvergesslich“, so Yvonne Meindl Cavar, Gründerin &

Innenarchitektin von Meindl Cavar Concepts.

Foto: studiovalo

Destination typisch ist. Das zeigt sich oft in

den großen Glasfronten, die bei Neubauten

mittlerweile fast usus sind.

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12

EINRICHTUNG & DESIGN 9/2025

Von der Vision zum Raum

Zauritz Objekt entwickelt

Raumkonzepte,

die Gastronomie und

Hotellerie spürbar stärker

machen. Von der ersten

Idee bis zur passgenauen

Montage verbindet das

Team Markenidentität,

Funktion und Atmosphäre:

Analyse vor Ort, smarte

Grundrisse, 3D-Visualisierungen,

Material- und

Foto: Petra Kellner

Stoffbemusterung, individuelle Möbel und Theken, präzise Kalkulation.

Die Innenarchitekten berücksichtigen Wegeführung,

Akustik und Licht – für effiziente Abläufe und maximale Aufenthaltsqualität.

Ein Ansprechpartner, viele Lösungen: Showroom,

persönliche Beratung und terminsichere Umsetzung. Für Hotelzimmer,

Restaurants, Cafés, Lobbys und Außenbereiche entstehen

stimmige Gesamterlebnisse, die Marke, Zielgruppe und Budget

präzise treffen. Robuste, pflegeleichte Materialien und nachhaltige

Optionen sichern die Wirtschaftlichkeit.

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Figlmüllers neues Pop-up

Mit Figoletta bringt die Figlmüller-

Gruppe ein lässiges Pizza-Pop-up in die

Wiener Innenstadt und sorgt für sommerliches

Flair und italienisches Lebensgefühl.

Seit Anfang August lädt das neue Konzept

in der Rotenturmstraße zum Verweilen und

Wohlfühlen ein.

Für die gestalterische Umsetzung

zeichnet das Wiener Innenarchitekturbüro

Derenko verantwortlich. Gemeinsam

mit Figlmüller entstand ein Raumkonzept,

das Bestehendes mit Feingefühl

neu interpretiert. Statt aufwändiger Umbauten setzt das Design

bewusst auf gezielte Akzente, farbenfrohe Elemente und respektvollen

Umgang mit der vorhandenen Substanz.

Inspiriert von venezianischer Folklore und italienischem Flair

wurde mit kräftigen Farben, leichten Stoffen und spielerischen

Details gearbeitet. Weiße Vorhänge durchziehen den Raum, schützen

das Vergangene und deuten gleichzeitig auf das Kommende

hin. So entstand in nur sechs Wochen ein atmosphärisches Pop-up,

das mediterrane Leichtigkeit spürbar macht.

www.figoletta.at, www.derenko.at

Foto: Derenko-Innenarchitektur-Wien

ADVERTORIAL

INKU als Hotelexperte

Österreichs Top-Hotels setzen auf starke Raumlösungen.

Fotos: Inku

Die INKU Jordan GmbH ist einer der

führenden Partner der österreichischen

Hotellerie, wenn es um hochwertige

und stimmige Innenraumgestaltung

geht. Ob Designböden, Parkett, Teppiche,

Tapeten oder Sonnenschutz – INKU bietet

nicht nur ein breites Sortiment, sondern

begleitet Hotels mit einem umfassenden

Servicepaket.

Zum Erfolgsrezept gehören persönliche

Beratung durch erfahrene Gebietsmanager,

Projektbegleitung von der Planung bis zur

Fertigstellung, die Vermittlung regionaler

Handwerkspartner, große Lagerverfügbarkeit

und eine eigene Logistik für schnelle

Lieferungen in ganz Österreich. Architekten,

Hoteliers und Planer schätzen besonders die

lösungsorientierte Unterstützung und die

enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen

zwei starke Referenzen:

› Im Fünf-Sterne-Superior Nesslerhof

in Großarl wurden die Böden perfekt

auf das luxuriöse Alpenambiente abgestimmt

– mit Materialien, die Funktionalität

und Ästhetik vereinen.

› Beim Hotel Schachner in Maria Taferl

steht der hochwertige Parkettboden im

Mittelpunkt: In Lobby, Restaurant und

Wellnessbereich sorgt er für eine natürliche,

elegante Atmosphäre. Ergänzend

tragen Teppichböden in den Zimmern zu

Komfort und Akustikdämmung bei.

„Wir schaffen Räume mit Identität – funktional,

langlebig und ästhetisch durchdacht“,

so Geschäftsführer Wolfgang Monger.

Weitere Infos & Projekte:

www.inku.at/gastronomie-hotel

Kontakt:

INKU Jordan GmbH

service@inku.at

T: +43 1 234 56 78


9/2025

DESIGN 13

Kaffeehaus neu gedacht

Am 25. September öffnet

die „Le Burger Lounge“ in

der SCS ihre Türen. Auf 150

zusätzlichen Quadratmetern

entsteht ein stilvoller Treffpunkt

mit 78 Sitzplätzen, der

urbanen Chic mit Kaffeehaustradition

verbindet. „Mit der

,Le Burger Lounge` schaffen

wir nicht nur zusätzlichen

Foto: Monika Fellner

Raum, sondern auch eine

Wohlfühloase, in der Wiener Kaffeehauskultur und modernes

Lifestyle-Dining aufeinandertreffen“, erklärt Mahrem Mert, der

Franchisenehmer von Le Burger in der SCS. Die Speisekarte überrascht

mit „Shake-Salads“, Tartes und Flavoured-Coffee-Varianten,

während handgemachte Burger selbstverständlich nicht fehlen.

Ein multifunktionaler Bereich bietet Platz für Firmenfeiern oder

Meetings, ausgestattet mit Soundsystem, Projektor und Streaming-Optionen.

Die ersten 111 Gäste werden mit 15-Euro-Gutscheinen

belohnt.

www.leburger.at

Foto: Gestra GmbH; Bäckerei Filipp

Abenteueroasen

Familienfreundlichkeit wird in der Gastronomie zunehmend zum

Erfolgsfaktor. Mit den Spielplatzlösungen der Gestra GmbH

aus Waldneukirchen schaffen Betriebe ein Umfeld, in dem sich

Familien willkommen fühlen und Kinder unbeschwert spielen

können. Die individuell gestalteten Anlagen, ausgestattet mit Rutschen,

Kletterelementen und Naturmaterialien, fügen sich dabei

harmonisch in Außenbereiche ein. Dank der hohen Robustheit,

Wetterfestigkeit und Einhaltung strengster Sicherheitsstandards

können Eltern beruhigt zusehen, wie ihre Kinder toben, klettern

und lachen, während sie selbst die entspannte Atmosphäre genießen.

Für Gastronomen bedeutet dies längere Aufenthaltszeiten,

gesteigerte Konsumation und ein rundum positives Erlebnis, das

in Erinnerung bleibt und Gäste immer wieder zurückkehren lässt.

www.gestra.at

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Rund 15.000 Fachartikel für Küche und Gastraum

sowie eine professionelle Beratung machen den

Einkauf bei KASTNER Geschirr&Co einzigartig.

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14 HYGIENE

9/2025

hollu Fachberaterin

Claudia Anys (re.) steht

Inhaberin Michaela sowie

dem gesamten Team

kompetent zur Seite.

Fotos: hollu

Inhaber Kilian Angermeyer

und Fachberaterin

Claudia, die im gesamten

Haus liebevoll „Frau

hollu“ genannt wird.

Gemeinsam glänzen in der

Gastronomie

Es ist eine Geschichte vom Suchen und Finden am malerischen Attersee. Michaela und Kilian haben

sich sofort in den Kraftplatz und „das Haus mit Seele“ verliebt. Nach großem Umbau eröffnete das

Gastro-Ehepaar sein Restaurant Das Attersee. Von Anfang an dabei – Hygieneprofi hollu. Eine glänzende

Partnerschaft seit mittlerweile über fünf Jahren.

Das Attersee überzeugt mit einzigartigem

Charme im Boho-Style. So besonders

die Materialien, so herausfordernd

die Reinigung. „Unseren wunderschönen

Travertin-Steinboden haben wir den ganzen

Tag geputzt und einfach nicht richtig sauber

bekommen. Über eine Empfehlung ist der

Kontakt zu hollu entstanden und ab da waren

wir in den besten Händen. Mit den richtigen

Reinigungs- und Pflegeprodukten von hollu

hat der Travertin plötzlich geglänzt wie neu“,

erzählt Inhaberin Michaela mit strahlenden

Augen. Als Gastgeberin weiß sie ganz genau,

dass es auf jedes Detail ankommt. Köstliches

Essen, feine Getränke, schönes Ambiente und

erstklassige Sauberkeit.

Kompetenz erleben, jeden Tag

hollu Fachberaterin Claudia – im ganzen

Haus liebevoll „Frau hollu“ genannt –

nimmt sich viel Zeit für das Attersee-Team

und für die fachgerechte Einschulung auf

die Reinigungssysteme, damit jedes Hygieneprodukt

korrekt angewendet wird. Nur

so sind beste Ergebnisse auf allen Materialien

gegeben. Küchenchef und Inhaber

Kilian gefällt vor allem die ungezwungene

Zusammenarbeit ohne Druck. „Seit

Anfang an werden wir von Claudia extrem

gut beraten. Sie achtet darauf, dass wir für

jeden Bereich das richtige Produkt verwenden.

Cool, taugt mir, weiter so“, freut

sich Kilian.

Wenn sich die Arbeit nicht wie

Arbeit anfühlt

Fast seit der ersten Stunde ist Alena Teil des

Reinigungsteams im Restaurant Das Attersee.

Sie kennt das Haus bis in den kleinsten

Winkel und bringt jahrelange Erfahrung in

Sachen Reinigung und Hygiene mit. „Mit

den Produkten und Maschinen von hollu

macht die Arbeit einfach Spaß. Und wenn

ich mal nicht weiterweiß, rede ich mit

Claudia. Gemeinsam finden wir immer eine

Lösung“, betont Alena.

Gesucht, gefunden, genial

Die Partnerschaft zwischen dem Das Attersee

und hollu zeigt, was eine glänzende

Zusammenarbeit braucht: Respekt, Vertrauen,

Persönlichkeit und vor allem: Spaß

an der gemeinsamen Sache. „Wir sind in der

schönsten Branche der Welt mit dem besten

Partner, den man sich wünschen kann.

Meine Vision ist, dass es immer weitergeht

und wir gemeinsam Spaß daran haben“,

resümiert Michaela.

www.hollu.com

www.dasattersee.at


9/2025

MESSE 15

Alles für den Gast: Der Countdown läuft

Von 8. bis 11. November 2025 öffnet die

„Alles für den Gast“ endlich wieder ihre

Tore, und das bereits zum 55. Mal. Was 1970

als kleine Fachmesse mit großen Zielen

begann, hat sich über die Jahrzehnte zu

einem pulsierenden Treffpunkt für Gastronomie,

Hotellerie und Genusskultur im

gesamten Donau-Alpen-Adria-Raum entwickelt.

An vier Messetagen treffen 711 Aussteller

auf über 35.000 Fachbesucher – eine

ideale Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen,

wertvolle Kontakte zu knüpfen und Teil

eines großen Branchentreffs zu sein.

Gerade in einer Zeit, in der sich die Gastronomie

stetig neu erfinden muss, sei es

durch Digitalisierung, gesetzliche Auflagen

oder veränderte Gästebedürfnisse, bleibt

die Messe ein verlässlicher Taktgeber. Die

Messehallen sind dabei thematisch gegliedert

von der E-Mobility Welt mit Lösungen

für nachhaltige Gastronomie und Hotellerie

über die Startup-Area und BIOWELT bis hin

zur Getränkewelt mit Tastings, Wettbewerben

und Bar-Feeling sowie dem Kompetenzzentrum

Großküchentechnik. Neue Formate,

Side-Events wie die NEXT GASTRO, Räume

für Zukunftsthemen, Workshops und Live-

Erlebnisse zeigen, dass es hier vor allem um

Perspektiven geht. Programmpunkte wie

die Masterclass-Bühne mit Showküche,

spannende Wettbewerbe wie der Austrian

Bartender Award sowie Ehrungen wie

die TOP50 Hoteliers Österreichs oder die

TOP50 Köche Südtirols machen die Messe

zu einem Ort für Impulse und Inspiration.

Damit verspricht die Messe exklusive Einblicke

in die Zukunft der Branche. Wer hier

dabei ist, erlebt die Gastronomie in all ihren

Facetten.

www.gastmesse.at

Das Grand Hotel Bad Ischls

www.grand-elisabeth.at

KONDITOREI-KAFFEE ZAUNER GmbH & Co. KG

info@zauner.at | +43 6132 23310 | Pfarrgasse 7, 4820 Bad Ischl


Seite 16 bis Seite 49

Food

Foto: pixabay

Ratzeputz: Gemüselasagne

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Eintöpfe, Aufläufe und Lasagne sind immer eine gute Möglichkeit, um Gemüse zu verkochen. Dem Zeitgeist entsprechend

lassen sich die verschiedenen Rezepturen dafür leicht abwandeln und auch ohne Fleisch vegetarisch

oder vegan zubereiten. Gerade die Lasagne eignet sich bestens. Schicht für Schicht lässt sich Gemüse zwischen

den Teigplatten und der Sauce legen, und das auch noch saisonal. Aber Gemüselasagne ist vielseitig und lässt sich

auch anders schichten, denn statt der Teigplatten lassen sich Gemüsescheiben verwenden. Wer also reichlich von

einer bestimmten Gemüseart wie Kohlrabi oder Kürbis verarbeiten möchte, kann die Teigplatten weglassen oder

reduzieren und durch Gemüse ersetzen. Das Sugo dafür kann nun klassisch aus Fleisch bestehen oder aus Linsen

oder Lupinenschrot.

Mit Putz und Stingl

LASAGNE MIT KOHLRABI

Zutaten für 4 Personen:

Sugo:

400 g Faschiertes vom Rind

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

500 ml passierte Tomaten

Salz und Pfeffer

2 Lorbeerblätter

Rosmarin

› frisches oder getrocknetes

Basilikum

› etwas Chili

Lasagne:

8 Lasagneteigblätter

› 500 g Kohlrabi geschält

250 ml Büffelmozzarella

› 1 Handvoll frische Spinatblätter

› geriebener Parmesan zum

Bestreuen

› Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

❱ Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch feinwürfelig

schneiden. Alles in Olivenöl glasig anschwitzen,

Faschiertes dazugeben und gut durchrösten. Mit Tomatensauce

aufgießen und die Gewürze und Kräuter

dazugeben. Alles bei niedriger Temperatur leicht

köcheln und etwas eindicken lassen.

❱ Die geschälten Kohlrabi halbieren und quer in sehr

dünne Scheiben schneiden.

❱ Etwas Sauce in der Auflaufform verteilen. Eine

Lage Teigblätter in die Form legen, etwas Sugo darauf

verteilen und mit Parmesan bestreuen.

❱ Dicht mit Kohlrabischeiben belegen, Spinatblätter

und kleine Mozzarellastücke darauf verteilen, Parmesan

darüber streuen. Das Ganze zweimal wiederholen.

❱ Die letzte Lage Kohlrabischeiben legen. Das restliche

Sugo und Parmesan darauf verteilen und mit

einer Lage Teigblätter abschließen.

❱ Olivenöl darüber träufeln und im Backrohr bei 180 Grad Celsius etwa 30 bis 40 Minuten

backen. 20 Minuten vor Schluss geriebenen Parmesan darüber verteilen.


9/2025

AKTUELLES 17

Fotos: Nannerl

Genuss mit Gewinn

Nannerl feiert Geburtstag! Seit

50 Jahren steht das Unternehmen

aus Salzburg für Innovation,

Qualität und Know-how.

Was 1975 als Familienbetrieb

begann, ist jetzt ein

internationaler Spezialist

für Nahrungsmittel und

Gastronomieprodukte.

Produziert wird ausschließlich

in Salzburg.

Herzstück des Jubiläums

ist ein Gewinnspiel

auf https:\\gewinnspiel.nannerl.at.

Hauptpreis ist eine echte Vespa von

1975. Preise aus den Bereichen Genuss,

Küche und Lifestyle kommen laufend hinzu. Zudem gibt es

spezielle Jubiläumsprodukte. Mitmachen und gewinnen: Nannerl

auf Facebook/Instagram folgen, Posts liken, kommentieren

Der Gewinner der Vespa wird auf der „Alles für den Gast“-Messe

(8.–11.11.2025) am Nannerl-Messestand verkündet und per Direktnachricht

informiert.

https:\\gewinnspiel.nannerl.at

Leckere

Art. 2732*

Pizza Donut

Mischkiste,

2-fach sortiert

Gewicht: 100 g, 32 St. / Kt.

vorgebacken

Art. 342*

Weckerl-Trio

Gewicht: 81 g, 80 St. / Kt.

vorgebacken

Vielfalt

Art. 2854*

Mini-Börek

Mischkiste,

3-fach sortiert

Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.

Teigling

Foto: ERSTE/Binder

50 Tonnen gerettet

Die Wanderausstellung „GewissensBISS – geerntet. gekauft.

gekübelt.“ machte im Erste Campus Halt. Gemeinsam mit Die

Tafel Österreich setzte die Erste Bank ein Signal gegen Lebensmittelverschwendung

und knüpfte damit an ihre seit 2018 erfolgreiche

Kooperation an. Einen Monat lang konnten Besucher erfahren,

wie viele Lebensmittel täglich im Müll landen und wie man selbst

gegensteuern kann. Interaktive Stationen und Workshops stießen

dabei auf großes Interesse. „Armut in Österreich durch gerettete

Lebensmittel bekämpfen – das ist seit 1999 unsere Mission“,

betonte Alexandra Gruber, Geschäftsführerin Die Tafel Österreich.

Die Bilanz der Partnerschaft: 50 Tonnen Obst und Gemüse gerettet,

mehr als eine Million Mahlzeiten ermöglicht. Und die Zusammenarbeit

geht weiter, pünktlich zum 100. Weltspartag.

www.tafel-oesterreich.at

28 Port.

Art. 2797*

Kirsch-Kakao-

Schnitte

Gewicht: 2.200 g, 4 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Port.

EDNA Backwaren GmbH

Rutzenmoos 20

A-4845 Rutzenmoos

E-Mail austria@edna.at

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Lieferung per Tiefkühl-LKW.

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,

Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.

Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben

und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.

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im C+C Markt oder direkt bei EDNA!


Frühstück:

Weniger ist mehr

Foto: Ebners Waldhof


9/2025

FRÜHSTÜCK 19

Meterlange Buffets zum Frühstück gehören der

Vergangenheit an. Die Hotellerie setzt mehr auf

Qualität, denn auf Quantität.

Von Petra Pachler

Ganz klar geht der Trend mittlerweile zu hoher Qualität

und zu regionalen Produkten. Letztere werden mit dem

Namen des Produzenten versehen, um dem Gast eine

Zuordnung zu geben, denn der möchte genau wissen,

woher sein Käse kommt. Am Buffet, das es meist nach wie vor gibt,

finden sich Produkte, deren Frische durch längeres Liegen nicht

beeinträchtigt werden: Gebäck, Schinken, Käse, Marmeladen, Obst

und Gemüse. Wobei die beiden Letzten in kleinen Mengen immer

wieder frisch nachgelegt werden. Warme und frisch zubereitete

Speisen, wie alle Eier-Gerichte, werden vermehrt in Schauküchen

frisch angeboten und völlig individuell zubereitet. Ebenso Pancakes

oder Palatschinken mit diversen Toppings und Füllungen.

Der Grund dahinter ist simpel: Bei direkter Bestellung wird häufiger

aufgegessen und es bleibt weniger am Teller zurück, weil der

Gast ganz nach seinen besonderen Vorlieben ordern kann. Zudem

steht Frische für Qualität.

Auch die Etageren haben sich etabliert, wo von überall ein bisschen

drauf ist, mit dem klaren Hinweis, dass gerne nachbestellt

werden kann.

IN DER GASTRONOMIE.

JETZT 24/7

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Das Sonntagsfrühstück

Das klassische Sonntagsfrühstück, um das Wochenende zu genießen,

hat nichts von seiner Aktualität verloren, aber hat hinsichtlich

des Angebotes eine Adaptierung erfahren. Zu den klassischen

Frühstücks-Packages werden immer häufiger Hauptspeisen im

Kleinformat angeboten: Schnitzerl, Burger oder Bowls. Was dann

letztendlich natürlich in einem Brunch mündet, der gerne bis zum

frühen Nachmittag ausgedehnt werden kann.

Meist wird auch ein Special des Hauses angeboten, das sich

oft an saisonalen Produkten orientiert oder Feiertage wie Ostern,

Halloween oder Weihnachten abbildet.

Midi ist das Maß aller Dinge!

Und wie sieht das mit dem Gebäck aus? Neben vielen Brot- und

Gebäckvarianten für die immer mehr werdenden Unverträglichkeiten,

hat sich die Größe verändert. Midi-Gebäck ist die neue Größe,

und wird von Gastronomen gerne geordert. Deren Begründung

lautet wie folgt: Es wird weniger weggeworfen und der Gast hat

die Möglichkeit, mehrere Gebäcksorten auszuprobieren. Was im

Frühstücksbereich durchaus in Ordnung ist und seine Berechtigung

hat, aber wenn dann in der Gastronomie die Midivariante

genau so viel kostet, wie ursprünglich das normale Gebäck, dann

darf das durchaus hinterfragt werden.

Fleisch ja, aber Suppen genauso

Trotz aller veganen Trends ist das Frühstücksbuffet nach wie vor

üppig mit Schinken und Wurst bestückt. Trotzdem werden vermehrt

internationale Frühstückstrends ins Angebot aufgenommen. Die asiatische

Misosuppe zum Frühstück ist keine Seltenheit mehr, inklusive

weiterer fernöstlicher Produkte. Das englische Frühstück mit Bohnen

und Würstel ist sowieso schon state of the art. Das Frühstück ist die

wichtigste Mahlzeit des Tages, predigten schon die Großeltern, und

dieser Ausspruch hat nichts an Aktualität verloren.

Unser Gastro-Katalog:

www.ankerbrot.at/gastronomie


20 FRÜHSTÜCK

9/2025

Kanadisch zum Morgen

Das Tiroler Familienunternehmen

Darbo bringt eine süße Neuigkeit

auf den Frühstückstisch. Ab

sofort gibt es Ahornsirup auch in

der praktischen Dosierflasche für

das Buffet-Dispensersystem. Damit

erweitert sich die Auswahl neben

den bewährten Fruchtaufstrichen,

Honigen und Nougatcreme um

eine nordamerikanische Köstlichkeit,

die längst Kultstatus erreicht

hat. Ahornsirup passt nicht nur zu

Pancakes und Waffeln, er verfeinert

auch Müsli, Joghurt oder Porridge im

Handumdrehen. Auf frischen Früchten

sorgt Ahornsirup für Abwechslung,

und Saucen sowie Marinaden bringt er eine feine, karamellige

Süße. Hergestellt aus 100 Prozent reinem Ahornsirup aus Kanada,

kommt Darbo Ahornsirup ganz ohne Zusatzstoffe aus. Für alle, die

Honig meiden, ist Ahornsirup zudem eine natürliche und vegane

Alternative.

www.darbo.at

Foto: Darbo

Das große Blubbern

Der Natursauerteig

ist eine der ältesten

kulinarischen Entdeckungen

der Menschheit.

Im Sortiment

von Haubis blubbert

es gewaltig, denn ein

Großteil der Produkte

wurde auf „hausgemachten

Natursauerteig“

umgestellt. Das

bedeutet nicht nur

einen Zuwachs in der Sauerteigfamilie, sondern auch eine Rückkehr

zu wertvollem Wissen, das Haubis über lange Zeit hinweg pflegte.

Ein Beispiel dafür ist das authentische Bio-Steirische Fladenbrot, das

mit einer Mischung aus Bio-Roggen-, -Vollkorn- und -Weizenmehl

und dem hausgemachten Bio-Natursauerteig eine saftige Krume

und lange Frische garantiert. Oder auch das legendäre Bio-Petzenkirchner

Bauernbrot, das mit einer Kombination aus für rustikale

Brote typischen Bio-Roggenmehl und -Weizenmehl und seinem

Sauerteig-Aroma die Herzen von Brotliebhabern erobert.

www.haubis.at

Foto: Haubis

ADVERTORIAL

Morning-Bites von EDNA –

süßer Genuss in Mini-Form

Für all jene, die ihr Verlangen nach

Süßem mit einer bewussten, pflanzlichen

Ernährung in Einklang bringen

möchten, sind die neuen veganen Morning-Bites

von EDNA die perfekte Wahl.

Diese kleinen Hefeteilchen zaubern jedem

Feinschmecker ein Lächeln ins Gesicht

und lassen Foodie-Herzen höherschlagen.

Gleichzeitig kommen sie ganz ohne tierische

Produkte aus und bieten somit pure,

pflanzliche Freude. Die zarte, hausgemachte

Haselnussfüllung verleiht den Bites eine

delikate Note und sorgt für ihren unverwechselbaren

Geschmack.

Gefertigt in 100 Prozent natural-Qualität

und mit rein pflanzlichen Zutaten, garantieren

die Morning-Bites Genuss auf hohem

Niveau. Bereits fertig gebacken, sind sie im

Handumdrehen servierfertig – einfach auftauen

und in vollen Zügen genießen. Ob als

geschmackvoller Auftakt zum Frühstück,

als verführerische Begleitung zum Nachmittagskaffee

oder -tee oder als süßer Snack für

zwischendurch – diese Mini-Hefeteilchen

erobern im Nu die Herzen bewusster Gourmets.

Sie vereinen alles, was wahre Feinschmecker

sich wünschen: authentischen

Geschmack, exquisite Qualität und eine

unkomplizierte Zubereitung. Für alle Gäste,

die sich vegan ernähren, aber dennoch nicht

auf den herrlichen Luxus süßer Backwaren

verzichten möchten.

www.edna.at

Fotos: Edna


9/2025

FRÜHSTÜCK 21

Foto: Vandemoortele

Grüner Trendsetter

Das Croissant ist

und bleibt ein

weltweiter Klassiker,

ob als buttriger

Begleiter zum

Hotelfrühstück, als

schneller Snack im

Bistro oder als süßherzhafter

Genussmoment

zwischendurch.

Und so ist

das Croissant inzwischen in unzähligen Varianten vertreten. Nun

bringt Vandemoortele, Spezialist für tiefgekühlte Backwaren, eine

neue Variante auf den Markt, die Croissantliebhaber aufhorchen

lässt: das Pistaziencroissant. Mit diesem Produkt greift das Unternehmen

einen der angesagtesten Foodtrends auf. In der Füllung

stecken 15 Prozent echte Pistazien, was dem Gebäck eine nussigherbe

Note sowie eine angenehme Süße verleiht. Dekoriert mit

gehackten Kürbiskernen macht es auch optisch etwas her. Nach

einer kurzen Auftauzeit wird das Croissant rund 20 Minuten gebacken,

und schon ist es servierbereit.

www.vandemoortele.com

Süßer Touch

Die

WIBERG

Süßen Saucen

zeigen sich im

neuen Look und

mit einer verbesserten

Rezeptur,

die Individualität

in den Vordergrund

rückt. Am Frühstückstisch

verleihen

sie Waffeln,

Pancakes oder dem Kuchenbuffet das gewisse Extra. Besonders

beliebt ist die Sweet Sauce Chocolate. Mit ihrem vollmundigen,

warmen Schokoladengeschmack ist sie der Favorit aller Naschkatzen

und passt zu Brownies, Pancakes und mehr. Wer es lieber

fruchtig mag, greift zur Sweet Sauce Strawberry, die mit einem

hohen Anteil sonnengereifter Erdbeeren für einen sommerlichen

Morgen sorgt, egal zu welcher Jahreszeit. Für alle, die den süßen

Start in den Tag lieber mit einer Prise Würze mögen, bietet die

Sweet Sauce Salty Caramel, bewährt in der Rezeptur und frisch

im Design, ein Spiel aus zartem Karamell und dezenter Ursalznote.

www.wiberg.eu

Foto: Wiberg

FORMSTABILE

ERGEBNISSE

OHNE WEITERE

ZUSÄTZE.

GANZ SCHÖN

SCHNITTIG.

DAS NEUE QIMIQ VEGAN

Die pflanzliche Innovation:

schnittfest, aufschlagbar &

geschmacksneutral.

HAT JETZT

MAL PAUSE

THE CREAM BASE COMPANY

www.QimiQ.com


22 FRÜHSTÜCK

9/2025

Foto: Vandemoortele

Zimt über Zimt

Zimt ist zeitlos, das steht fest.

Zimt ist beliebt, auch das ist

unbestritten. Und jetzt bringt

die Patisserie du Chef den

Zimt in seiner schönsten Form

auf die Teller: mit dem neuen

Franz Style Kuchen. Die Basis

bildet ein luftiger Rührkuchen,

der durch eine Zimtfüllung zu

einem wahren Zimtwunder

wird. Abgerundet wird das

Ganze von Zimtstreuseln und

einer feinen Zimtzucker-Note.

Schon in 21 portionierten Stücken

vorgeschnitten, ist der

Kuchen nach einer kurzen Auftauzeit servierfertig. Das kleine

Stück Kuchenglück kommt ganz ohne Konservierungsstoffe,

künstliche Aromen oder Farbstoffe aus. Gerade jetzt, wo die Tage

kühler werden, ist Zimt ein echter Dauerbrenner, besonders, wenn

er in Kuchenform daherkommt. Ideal für gemütliche Nachmittage,

zum Verwöhnen oder als süßer Abschluss eines Menüs.

www.vandemoortele.com

Die pflanzliche

Obers-Alternative

QimiQ Vegan auf Kokosbasis ist

die vielseitige Alternative zum

Aufschlagen, Kochen und Backen.

QimiQ Vegan behält dabei dieselben

herausragenden Eigenschaften wie

das tierische Original. Stabil in Kombination

mit Fetten, Alkohol und

Säuren bietet sie verlässliche Ergebnisse,

die herkömmliche Hafer- oder

Soja-Produkte oft nicht erreichen.

Die gesamte QimiQ-Produktpalette

ist zertifiziert für Halal, Kosher und

Grade A Production, ist gentechnikfrei

und verzichtet auf Gluten und

Palmöl. Gekennzeichnet wird QimiQ

Vegan mit dem V-Label, das die hohe

Qualität der pflanzlichen Alternative

bestätigt. Im Großhandel und C&C,

sowie in den 250g Packungen bei Inter- und Eurospar erhältlich.

www.qimiq.com

Foto: QimiQ

ADVERTORIAL

Mit Liebe gebacken

Seit über 130 Jahren

steht Ankerbrot

für österreichische

Backtradition,

Sicherheit

und Verlässlichkeit.

Von Beginn an legt

das Unternehmen größten

Wert auf Regionalität, höchste

Qualität und echtes Bäckerhandwerk.

Verarbeitet

werden ausschließlich

hochwertige

Rohstoffe – Mehl,

Zucker und Salz

stammen zu 100 %

aus Österreich.

Diese Philosophie

setzt sich auch in unserer Großbäckerei

fort: Am modernen Standort in

Lichtenwörth bei Wiener Neustadt sorgen

innovative Produktions- und Verpackungstechnologien

für gleichbleibend höchste

Qualitätsstandards.

Fotos: Kirchgasser Photography

Unsere zahlreichen unterschiedlichen

Gastro-Kund:innen profitieren vom

umfangreichen Sortiment: von

regionalen Backwaren über

traditionelle Mehlspeisklassiker

bis hin zu feinen

saisonalen Spezialitäten.

Ergänzt wird das Angebot

durch attraktive Services

wie verlängerte Bestellzeiten im

Webshop, exklusive Rabatte,

praktische Leihgeräte

und einen persönlichen

Kundenservice.

Aktuell bereichern

mehrere köstliche Neuheiten

das Sortiment: Vom

neuen Couvertbrot – einem

handgeformten 150g-Weizenbrot

– für das Tischgedeck, über

den veganen Brownie, bis hin zum hausgemachten

Zwetschkenkuchen oder die feine

Maronischnitte.

www.ankerbrot.at/gastronomie

Foto: Anker


9/2025

FRÜHSTÜCK 23

Joghurt-Frühstückswaffeln

Zutaten für 4 Personen:

300 g Vanillejoghurt

150 g Sennereibutter

250 ml Honigmilch

4 Eier

400 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

› Etwas Staubzucker

❱ Zu Beginn die weiche Sennereibutter

in einer Schüssel

cremig mit einem Mixer aufschlagen.

Danach die Eier und

das Vanillejoghurt sorgfältig

unterrühren. Anschließend das

Mehl mit dem Backpulver und

der Prise Salz dazugeben. Im

Anschluss noch die Honigmilch

einrühren, bis ein dickflüssiger,

gleichmäßiger Teig entsteht.

❱ Sobald der Teig fertig ist, das

Waffeleisen vorheizen und mit

ein wenig Öl einpinseln. Die

Waffeln ausbacken und mit

Staubzucker bestreuen. Die Joghurt-Waffeln

lassen sich nach Belieben mit verschiedenen Toppings wie etwa

saisonalen Früchten, Ahornsirup, Haselnusscreme, Eis oder diversen Nüssen

kreativ garnieren.

www.erlebnissennerei-zillertal.at

Foto: Natasha Breen/stock.adobe.com

EIN STEIRISCHES

FAMILIENUNTERNEHMEN

Saftig.Frisch.

Und unglaublich flaumig.

Guglhupf aus Meisterhand

Veganer Gurken-Basilikum-Matcha-Shot

Zutaten für 10 Personen:

› 250 g QimiQ Vegan,

zimmerwarm

500 g Gurke

40 g Spinat

10 g frischer Basilikum

2 g Grüner Tee / Matcha Pulver

5 g Salz

20 ml Zitronensaft

150 ml Haferdrink

40 ml Olivenöl

› 0.2 g Schwarzer Pfeffer

Schoko-Obers-

Guglhupf

Nuss-Guglhupf

Marmor-

Guglhupf

Mohn-Guglhupf

Foto: Qimiq

❱ Alle Zutaten in einem Mixer

fein pürieren und mit frisch

gemahlenem Pfeffer servieren.

Eine Prise Cayenne verleiht

dem Shot einen Kick. Kann im

Kühlschrank 4-5 Tage aufbewahrt

werden.

Zitronen-

Guglhupf

je 650 g

www.meisterfrost.at


Fleischeslust am Morgen

Das Frühstück in Österreich ist oft mehr als nur eine schnelle Mahlzeit und es hat eine lange Tradition,

herzhaft in den Tag zu starten.

Text & Fotos: Andrea Jungwirth

Während internationale Frühstückstrends

oft auf leichte

Speisen oder auch Suppen

setzen und verstärkt vegane

Optionen bieten, spielt in Österreich der

Fleischgenuss eine wichtige Rolle. Diese

Vorliebe für Fleisch am Morgen ist tief in

der österreichischen Kultur und Geschichte

verwurzelt und spiegelt die Bedeutung von

regionalen Produkten und deftiger Hausmannskost

wider.

Aber wir sind nicht die einzigen. Die

Vielfalt an Fleischgerichten zum Frühstück

rund um die Welt zeigt, wie unterschiedlich

die Kulturen in den Tag starten. Während

in vielen Teilen Europas eher Wurst, Speck

und Schinken dominieren, gibt es weltweit

eine breite Palette an warmen, oft aufwendig

zubereiteten Fleischgerichten wie etwa

die Feijoada in Brasilien, ein Eintopf aus

Bohnen, Schweine- oder Rindfleisch.

Land des Frühstücks,

schinkenreich

Am heimischen Frühstücksbuffet sind klassische

Aufschnittplatten mit einer Auswahl

an regionalen Wurst- und Schinkenspezialitäten

Usus. Dazu gehören oft Extrawurst,

Schinken, Speck und verschiedene Salami-

Sorten, vermehrt regionale Handwerksprodukte

von Erzeugern aus der Region.

Hochwertiger, saftiger Kochschinken ist

dabei ein Muss. Unterschiedliche Interpretationen

von Bacon mit Spiegelei oder

Omelettes mit Schinken sind die warmen

Klassiker am herzhaften Frühstückstisch.

Aber abgesehen davon könnte das Angebot

etwas kreativer sein. So ist Schinken nicht

nur einfacher Belag fürs Brot oder Gebäck,


9/2025

FRÜHSTÜCK 25

Toast mit Feige, Avocado und Speck

Zutaten für 2 Toasts:

4 Scheiben Toast

6 Scheiben Prosciutto

2 Esslöffel Frischkäse

2 frische Feigen

› 1 reife Birne

1 halbe Avocado

Saft einer halben Zitrone

einige Basilikumblätter

› einige Rukolablätter

❱ Obst und Kräuter waschen. Birne und Avocado halbieren und entkernen. Das

Fruchtfleisch der Avocado im Ganzen mit einem Löffel aus der Schale heben.

❱ Feigen, Avocado und Birne in längliche Streifen schneiden.

❱ 2 Toastscheiben mit Frischkäse bestreichen, anschließend abwechselnd mit den

Obststreifen belegen. Den Zitronensaft darüber träufeln. Die Kräuter und danach

den Speck darüber verteilen.

❱ Die zweite Toastscheibe darauf setzen und leicht andrücken. Den Toast nun

schräg in 2 Teile schneiden.

AUS LIEBE ZUM HANDWERK

Wir backen,

mit Begeisterung.

sondern kann auch in Waffeln oder Muffins

verarbeitet werden. Zusammen mit Kräutern

oder Käse, wird er kleingewürfelt dem

Teig zugesetzt und gebacken. Eine einfache,

aber köstliche Alternative zum normalen

Schinkengenuss. Speck, oft nur als Beilage

zum Ei, kann zum Hit beim Frühstück

werden, entweder pur als hochwertiger

Prosciutto oder geräuchert nach alpiner

Tradition.

Er passt so in Pancakes oder kreative

Toasts, gerade in Kombination mit Obst.

Im Pancake überzeugt knusprig gebratener,

salziger, klein geschnittener Speck im Teig,

am besten dazu geeignet ist Bauchspeck.

Fertig gebacken wird er mit etwas Akazienhonig

oder auch Obst – wie Heidelbeeren

– angerichtet und bietet einen salzig-süßen

Genuss. Im Toast oder Sandwich überzeugen

Feigen und Birne mit Speck und

Avocado, bevorzugt hochwertiger luftgetrockneter

Prosciutto. Kalt oder getoastet

eine willkommene Abwechslung zu früher

Stunde.

Auch die Wurst darf nicht fehlen, als

Aufschnitt am Buffet, geräuchert als Kaminwurzen

oder heiß in Form von Debreziner,

Frankfurter oder Weißwürsten mit Brezen

und Senf. Aufschnittwurst in einer Blätterteigschnecke

verarbeitet, Chorizo statt

Kichererbsen in der Shakshuka, oder Bratwurst

mit Zucchini auf der Tarte, zeigen das

kreative Potenzial.

Experimente erwünscht

Gerade ein Frühstücksbuffet bietet die

perfekte Gelegenheit, mit verschiedenen

Geschmacksrichtungen und Texturen zu

experimentieren. Im Sinne des Zero Waste-

Gedankens bieten sich warme Gerichte an,

die Reste von Wurst, Schinken und Co.

schmackhaft in Szene setzen.

Weit über hundert Jahre ist es her, dass in

einer Backstube die ersten Brotlaibe über

den Ladentisch gingen. Seitdem sind wir

als Bäcker ein großes Stück weitergekommen.

Gerade weil unsere Zutaten noch immer

dieselben sind: regionale Rohstoffe, handwerkliches

Können, die Liebe zur Tradition

und die Lust an der Innovation. Aus dem

niederösterreichischen Petzenkirchen bringen

wir Freude ins Körberl. Von Apetlon bis Zürs.

Und immer ofenfrisch.

Ihr Anton Haubenberger

Bei uns liegt Genuss in der Familie.

Seit fünf Generationen.

www.haubis.at


Art. 270*

FF-Mini Blätterteig-

Mischkiste

Art. 2626*

Fruchtiger Kuchenmix

Kreative

Produktwelt

Art. 2733*

FF-Soft Brezel

mit Sesam

Art. 782*

SG-Mini-Krapfen

bunte Mischung

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Snack-Tipps

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Art. 342*

Weckerl-Trio

Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.

vorgebacken

Art. 2732*

Pizza Donut

Mischkiste,

2-fach sortiert

Gewicht: 100 g, 32 St. / Kt.

vorgebacken

Art. 309*

FF-Mini Blätterteig-

Kiste pikant,

3-fach sortiert

Maße: L 6,0 x B 5,5 x H 3,0 cm

Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2854*

Mini-Börek

Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: L 9,0 x B 4,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.

Teigling

Art. 4607*

Mini-Mix "Snack"

Gewicht: 39 g, 80 St. / Kt.

vorgegart

Art. 2793*

Mini Mix Schnecken

gesalzen,

3-fach sortiert

Maße: L 5,5 x B 5,0 x H 2,5 cm

Gewicht: 33 g, 225 St. / Kt.

Teigling

Lauge

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Art. 2668*

FF-Pretzelburger

Bavarian Style,

geschnitten

Maße: Ø 13,0 x H 3,5 cm

Gewicht: 115 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

Lauge

Lorem ipsum

Art. 2756*

FF-Laugenkonfekt,

4-fach sortiert

Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2733*

FF-Soft Brezel

mit Sesam

Maße: L 16,0 x B 12,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 80 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

Lauge

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Art. 1207* 1

FF-Bio Vitalbrezel

Maße: L 14,0 x B 10,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 95 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken


Art. 782*

SG-Mini-Krapfen

bunte Mischung

Maße: Ø 6,3 x H 4,7 cm

Gewicht: 38 g, 80 St. / Kt.

fertig gebacken

Leckere

Naschereien

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Art. 2838*

Glutenfreie

süße Mischkiste,

3-fach sortiert

Gewicht: 63 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 270*

FF-Mini Blätterteig-Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: L 6,5 x B 5,5 x H 2,8 cm

Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2711*

Box-Mini Süß,

4-fach sortiert

Gewicht: 37,5 g, 80 St. / Kt.

vorgegart

Art. 2833*

Mini Cheesecake

Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: Ø 6,0 x H 3,7 cm

Gewicht: 85 g, 36 St. / Kt.

fertig gebacken

Kuchen-Vielfalt

21 Port.

Port.

28 Port.

Port.

Art. 2626*

Fruchtiger Kuchenmix,

3-fach sortiert

M.: L 38,0 x B 28,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 1.300 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

28 Port.

Port.

Art. 2797*

Kirsch-Kakao-

Schnitte

Maße: L 37,5 x B 24,5 x H 3,9 cm

Gewicht: 2.200 g, 4 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2710*

Omas

Kuchenlieblinge

M.: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 2.200 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken


durch den Tag

QUALITÄT

Art. 60801*

Mischkarton Family

Käsekuchen u.

Zupfkuchen

Maße: Ø 12,5 x H 3,8 cm

Gewicht: 450 g, 6 St. / Kt.

Service-Welt

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Art. 57668* 1

Mischkarton

"Bio Muffins"

Maße: Ø 7,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 70 g, 12 St. / Kt.

Service-Welt

Prestige

Art. 59911*

Schoko-Cookies,

glutenfrei

Maße: Ø 11,0 x H 0,8 cm

Gewicht: 80 g, 16 St. / Kt.

Service-Welt

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Art. 91758*

Mischkarton "Frühstücksmischung"

Gewicht: 1.890 g, 1 VPE / Kt.

Service-Welt

Lorem ipsum

Art. 53785*

Kaisersemmel

Maße: Ø 9,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 67 g, 30 St. / Kt.

Service-Welt

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Art. 91749*

Schnittweckerl

Maße: L 10,0 x B 6,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 67,5 g, 32 St. / Kt.

Service-Welt

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Art. 91753*

Krustenweckerl

Maße: Ø 8,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 65 g, 32 St. / Kt.

Service-Welt

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Art. 61945*

Family

Hot Dog Bun

Maße: L 15,0 x B 4,0 x H 6,5 cm

Gewicht: 65 g, 48 St. / Kt.

Service-Welt

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Art. 59998*

All-Free-Brot

Maße: L 16,5 x B 8,5 x H 8,0 cm

Gewicht: 680 g, 4 St. / Kt.

Service-Welt

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Prestige

Art. 59984*

Mischkarton

"Glutenfreie

Frischebrote"

Maße: L 16,5 x B 8,5 x H 8,0 cm

Gewicht: 843 g, 3 St. / Kt.

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* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten, Nährwertdeklaration,

Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer

eingeben und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken. Einige Artikel sind in Österreich nur

über das Preissystem Palette erhältlich. Gerne steht Ihnen unsere kostenlose Service-Hotline 0800/202085 für

weitere Informationen zur Verfügung. Bei einigen Produkt-Abbildungen handelt es sich um Serviervorschläge.

Irrtümer und Änderungen vorbehalten, keine Haftung für Druckfehler.

Beilage AT 09_2025

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Foto: Kzenon / stock.adobe.com

Hoch oben geht’s

kulinarisch hoch her

Gäste, die schubweise kommen, oft abhängig von den Liftkapazitäten. Gäste, die nicht über den Tag

verteilt das Restaurant aufsuchen, sondern ziemlich geballt rund um die Mittagszeit.

Von Petra Pachler

Hüttenwirte haben andere Herausforderungen

zu meistern, als die

übliche Gastronomie, und umso

wichtiger ist ein reibungslos funktionierender

Betrieb, der sich auf alle Szenarien

schnell einstellen kann. Flottes Personal,

das Hand in Hand arbeitet und auch mal

andere Aufgaben übernimmt, ist das eine.

Eine Verpflegungsvariante, die schnell und

unkompliziert qualitativ gutes und auch

abwechslungsreiches Essen auf den Tisch

bringt, das andere.

Was im Sommer hinsichtlich Bewirtung

und Gästestrom noch etwas kontinuierlicher

abläuft, kommt im Winter ziemlich

geballt daher. Eine Vielzahl Hungriger, die die

Gondel ausspuckt, möchten alle gleichzeitig

essen und trinken, und das möglichst flott,

denn man will ja schnell wieder auf die Piste.

Trotzdem muss die Qualität gewahrt bleiben.

Erbsensuppe war gestern!

Auch wenn in der Hüttenverpflegung natürlich

Convenience den Ton angibt, so hat

sich doch im Angebot vieles verändert. Die

klassische Erbsensuppe, und dann vielleicht

noch das Paar Würstel im Stehen gegessen,

gehören der Vergangenheit an. Der Gast

möchte gut essen, eine breite Auswahl

haben und trotzdem flott essen können.

Produkte, die variabel einsetzbar sind und

mit minimalem Aufwand adaptiert werden

können, sind hier die Trendsetter. Und

natürlich sind auch alle aktuellen Trends,

wie Burger in allen Variationen, Bowls oder

Pasta in unzähligen Varianten, immer vertreten.

Viel Neues auf den Hütten, aber ein

altbekannter verteidigt unbestritten seinen

Platz: Der Kaiserschmarrn ist Fixstarter auf

allen Hütten und da wird fast immer zu

Convenience gegriffen. Was der Qualität

und dem Geschmack keinerlei Abbruch tut.

Und bei den Getränken? Ja eh, ohne Schnaps

geht da gar nichts und sonst wird auch hier

auf Homemade Limos gesetzt, und da gibt’s

ja wahrlich ausreichend gute Anbieter.

Auf den Hütten muss es schnell gehen

und der Hüttenwirt muss flexibel auf unterschiedliche

Gästemengen reagieren können.

Exakte Planung und Vorbereitung, schon bei

der Bestellung, ist hier alles.


9/2025

HÜTTENEINDECKUNG 27

Einfache Zubereitung

ist das Erfolgsrezept

GASTRO befragte Jochen Kramer, Geschäftsleitung bei Salomon Food World, zu den aktuellen

Gastrotrends bei der Hütteneindeckung.

Herr Kramer, welche sind derzeit die

Trendprodukte auf den Hütten?

Unsere Pork Belly Chunks gehören aktuell

zu den gefragtesten Trendprodukten. Vor

allem wegen ihrer Vielseitigkeit und dem

Mix aus Handwerk, Geschmack und moderner

Optik. Sie sind Gerichte, die einfach

zuzubereiten sind, trotzdem frisch aussehen

und die man gut individualisieren kann.

Unsere Pork Belly Chunks bekommen

den Spagat zwischen traditioneller Hausmannskost

und modernen Food-Trends hin.

Pork Belly – also Schweinebauch – ist weltweit

ein Klassiker auf Hütten und unsere

Pork Belly Chunks sind herzhaft mariniert,

bereits gegart und kommen als saftige

Würfel, die außen schön karamellisieren,

egal ob aus dem Ofen, aus der Pfanne oder

vom Grill. Serviert werden sie klassisch rustikal

mit Sauce auf Kartoffelpüree genauso

wie modern als Burnt Ends oder glazed.

Gibt es einen eklatanten Unterschied bei

der Sommer-, bzw. Wintersaison?

Nicht, was die Bestellungen betrifft, was

sich allerdings verändert hat, ist eher die

Art der Zubereitung und Rezeptur. Im

Sommer landen unsere Burger zum Beispiel

öfter mit frischen Toppings, Salaten

oder Bowls auf dem Teller, während es im

Winter eher deftig und wärmend zugeht.

Ihre beiden Burger, der Homestyle Burger

und der veganen Green Oat Burger, sind

Trendsetter auf den Hütten. Wieso das?

Gerade auf Hütten geht’s oft eng zu: wenig

Platz, schwankende Gästezahlen und nicht

immer genug Personal. In solchen Situationen

sind einfache, zuverlässige Abläufe

DEIN PARTNER

IN DEN

BERGEN

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28 HÜTTENEINDECKUNG

9/2025

Frühstück ist fertig!

Kolumne

Auf den Frühstücksbuffets in den

Hotels hat sich einiges geändert.

Es gibt fast schon überall eine

gute Auswahl an pflanzlichen Produkten,

die auch in der Qualität

immer besser werden. Beim Frühstück

ist es wichtig , dass man sich

mit vielen Vitaminen und Mineralien

und anderen Nährstoffen gut

versorgt. Es muss nicht immer das

gewohnte Spiegelei sein oder der

fett gebratene Speck, der dann

den ganzen Tag schwer im Magen

liegt. Die Vielfalt an verschiedenen

Müslis und Joghurts macht einem

manchmal die Auswahl schwer.

Auch bei warmen Gerichten wie

Porridge oder geröstetes Gemüse,

Hummus oder einen Fruchtsalat,

frisch gepresste Säfte, kann man

sich hier durchkosten. Beim Frühstück

ist für mich immer wichtig:

Selbstgemachte Marmelade auf

einem guten Brot, oder mit einem

Aufstrich. Auch auf sein Rührei

muss man nicht verzichten, hier

sind genügend Alternativen vorhanden.

Auch bei der Hütteneindeckung

hat sich in den letzten

Jahren einiges getan. Ein veganes

Angebot ist fast immer vorhanden

und manche zeigen auch vor,

dass es nicht schwierig ist, auch

hier Akzente zu setzen. Aber bitte

immer regional bleiben. Ich brauche

kein Curry oder Garnelen auf

einer schönen Almhütte, nichts

gegen ein Curry, nur hier passt

das gar nicht. Die Menschen lieben

eben Hausmannskost, regionale

einfache Küche. Also macht

es nicht kompliziert - einfach und

schmecken muss es.

Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und

Vorreiter der veganen Küche

https://siegfriedkroepfl.com

Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie

Schnell, einfach und qualitativ hochwertig

sollte das Essen auf Hütten sein.

Foto: Kzenon/stock.adobe.com

Gold wert. Und genau hier zeigen unsere

beiden Burger, was sie können.

Die Zubereitung läuft super effizient:

Der Homestyle Burger, ein echter Klassiker

aus 100 Prozent Rind, kommt auf die

Grillplatte, während der Green Oat Burger,

unser veganes Highlight aus Grünkohl,

Spinat, Brokkoli und Haferflocken, parallel

im Kombidämpfer oder Merrychef zubereitet

werden kann. Ganz ohne Kreuzkontamination.

Wichtig: Das Bun nicht vergessen! Unsere

Homestyle Buns aus Sauerteig und Kartoffelflocken

sind im Sandwichschnitt vorgeschnitten

und in drei Minuten servierfertig.

Jochen Kramer, Geschäftsleitung bei

Salomon Food World.

Foto: Salomon FoodWorld

Welche Gebinde werden am häufigsten

geordert?

Beim Homestyle Burger in der 150 g Variante

– das ist übrigens die gängigste Größe

auf Hütten – kommt der Karton mit 36 Patties,

also 5,4 kg und ist gut stapelbar.

Der vegane Green Oat Burger kommt im

4 x 1,1 kg-Gebinde, also insgesamt 4,4 kg.

Je nach Stückgewicht sind das etwa 9–11

Patties pro Beutel und damit flexibel portionierbar.

Apropos vegan & vegetarisch: Ist hier ein

signifikanter Anstieg zu verzeichnen?

Definitiv! Über ein Drittel unseres Sortiments

ist mittlerweile vegetarisch oder

vegan. Was besonders gut ankommt sind

Konzepte, die sich mit minimalem Aufwand

umsetzen lassen. Wie Rezepturen, die einfach

durch den Austausch des Burgerpatties

„veganisierbar“ werden, ohne dass der

Koch an der Grundzubereitung viel ändern

muss. Das spart Zeit und schafft mehr Auswahl

für den Gast.

Ganz neu für die Saison und schon jetzt

vielversprechend ist unser Smoky Cauli

Schnitzel. Ein veganes Schnitzel aus Karfiol,

Haferflocken und einer knusprigen Panade

mit Reispops. Der rauchige Geschmack

sorgt für ein echtes „Wow“, die Standzeit ist

top – ideal für die Selbstbedienungstheke.

Welche Produkte gehen im Selbstbedienungsbereich

am besten?

Zwei echte Dauerbrenner im SB-Bereich

sind bei uns die Spare Ribs Classic und die

Buffalo Chik’n® Wings. Beide Produkte

sind bereits gegart, was Produktsicherheit

gibt, was gerade im Selbstbedienungsbereich,

wo Speisen oft länger stehen, ein

riesiger Pluspunkt ist.

Die Spare Ribs kommen dickfleischig

daher und bringen bei jeder Zubereitungsart

echtes Grill-Feeling auf die Hütte.

Die Buffalo Chik’n® Wings sind schon

Kult: scharf mariniert, mit einer feinen Butternote,

wie man’s aus Buffalo kennt. Wir

setzen bewusst auf Mittel- und Oberflügel

– fleischig, gut kalibriert, fertig mariniert

und auch nach dem Aufwärmen noch richtig

saftig.

Danke für das Gespräch, Herr Kramer!


9/2025

HÜTTE 29

So schmeckt die Zukunft

Mit rund 8.000 Ausstellern

aus 110 Ländern und einer

Fläche von 290.000 m² wird

die Anuga 2025 vom 4. bis

8. Oktober zur größten Ausgabe

ihrer Geschichte. Über

140.000 Fachbesucher aus

fast 200 Ländern erwarten

Innovationen, Trends und

das Neueste aus der Kulinarik.

Korea präsentiert sich als

Foto: Koelnmesse Bilddatenbank

Partnerland mit über 100 Ausstellern, die traditionelle Spezialitäten

mit modernster Food-Tech verbinden. Die Messe bietet eine

neu strukturierte Hallenaufteilung, die verwandte Segmente näher

zusammenbringt, von Anuga Fine Food bis zur neuen Fachmesse

Anuga Alternatives für pflanzenbasierte Produkte. Die Anuga

Trend Zone, die taste Innovation Show und der Boulevard of

Innovations setzen Food-Trends in Szene, während Kongresse

und Foren zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Halal-Food

Fachwissen liefern.

www.anuga.de

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Aroma trifft Algorithmus

Frisch zubereitete Gerichte rund um die Uhr zu attraktiven Preisen,

das ist das Ziel von happyBytz. Hinter dem neuen Anbieter

stehen der österreichische Lebensmittelgroßhändler Wedl und

der Tiroler Agrarbetrieb Giner, zwei Familienunternehmen, die

das Projekt gemeinsam gestartet haben. Technologischer Partner

ist das Hamburger Tech-Startup goodBytz, das robotergestützte

Küchenassistenten entwickelt. Für diese werden nun unter dem

Namen „happyBytz“ neue kulinarische Konzepte für Tirol und ganz

Österreich erarbeitet. goodBytz liefert die Technologie, Wedl und

Giner entwickeln eigens hierfür lizenzierte Rohzutaten sowie kundenspezifische

Rezepte und befüllen die Küchenassistenten mit

hochwertigen, zertifizierten Lebensmitteln – für frisch zubereitete,

kalte und warme Speisen, rund um die Uhr.

https://happybytz.com

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30 HÜTTENEINDECKUNG

9/2025

Baut die Gastronomie

Bauern(höfe) auf?

Kolumne

Und wieder geht ein Rekordsommer im Urlaubsland

Österreich zu Ende: Wer weiß die Zugkraft der Kulturlandschaft

und von regionalen Spezialitäten in der

Gastwirtschaft nicht zu schätzen? Von Apfelstrudel

bis Zwiebelrostbraten: Wenn Gäste typisch österreichische

Gerichte bestellen, sind diese oft untrennbar

mit dem Gedanken an die Herkunft vom Bauernhof

verbunden. Als Gastgebende machen wir uns dieses

Bild von kleinstrukturierter Landwirtschaft, die Österreich

tatsächlich prägt, gerne dienlich. Doch welchen

Dienst erweisen wir den bäuerlichen Familien, denen

wir den ideellen Mehrwert verdanken?

Als Gesellschaft keinen guten, wie man den

Schlagzeilen im Juli entnehmen konnte: Jeden Tag

sperren in Österreich neun Bauernhöfe zu. Was besonders

zu denken gibt: Neben vielfältigen betriebsspezifischen

Gründen nennen Bäuerinnen und Bauern

fehlende Wertschätzung in der Bevölkerung als

Grund für die Hofaufgabe.

Wissen wir die Vielfalt an regionalen Lebensmitteln,

die Landwirtinnen und Landwirte für uns herstellen,

also wirklich nicht zu schätzen? Oder geben

wir nicht eher vor, Österreich am Teller zu haben,

auch wenn das sehr oft nicht der Fall ist? Denn heimische

Erzeugnisse finden ihren Weg viel zu selten

in die Gastronomie. Indem wir regionale Traditionen

vermitteln, bei den Zutaten aber nicht auf entsprechende

Herkunft setzen, erweisen wir jedoch nicht

nur unserer Landwirtschaft, sondern langfristig auch

unseren Regionen einen Bärendienst. Jene neun

Höfe, die wir jeden Tag verlieren, legen Zeugnis davon

ab.

Unsere österreichische Kulturlandschaft ist als

Erholungsraum ohne Bauernhöfe unvorstellbar. Die

Speisen auf den Tellern unserer Gäste sollten es auch

sein. Dann können wir alle auch noch in Zukunft Österreich

als Tourismusdestination authentisch nutzen.

Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.

Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die

Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft

Bewusstsein bei Konsumenten.

Foto: Land schafft Leben

Herzhafte Sattmacher

Auf der Hütte freuen sich Gäste stets auf herzhafte Klassiker. Sie

erwarten Gerichte, die satt machen und gleichzeitig für echte

Wohlfühlmomente sorgen. Gerade in der oft hektischen Hüttengastronomie,

wo viele Gäste schnell und dennoch auf hohem

Niveau versorgt werden wollen, spielt Effizienz eine zentrale Rolle.

Genau hier setzt die BÜRGER Profiküche an und bietet verlässliche

Unterstützung. Die Eierspätzle etwa sind die ideale Basis für traditionelle

Käsespätzle, während die Mini-Semmelknödel mit ihrem

rustikalen Charakter als vielseitige Beilage zu Braten, Wild oder

Gulasch überzeugen. Einfach zu portionieren und stets in gleichbleibender

Qualität liefert BÜRGER genau das, worauf es im Hüttengeschäft

ankommt: gelebte Tradition, spürbare Zeitersparnis

und kulinarische Verlässlichkeit.

www.buerger-profikueche.de

Abseits der Klassiker

Für

Hüttenbetriebe,

die ihren

Gästen abseits der

Klassiker etwas

Besonderes bieten

möchten, hat Hilcona

Foodservice

zwei Neuheiten

im Angebot. Der

Raviolo Brasato al

Merlot kombiniert

Schweizer Rindfleisch

mit dem fruchtigen Geschmack von Merlot und entfaltet

ein vollmundiges Aroma. Der rustikale Raviolo aus Vier-Eierteig

sorgt für eine geschmeidige Textur und authentischen Geschmack.

Mit den Gnocchi Rossi setzt Hilcona einen farbenfrohen Akzent

auf der Karte. Diese bereits vorgegarten Gnocchi sind blitzschnell

zubereitet und lassen sich flexibel mit frischen Zutaten kombinieren.

Standfest und vielseitig einsetzbar, bieten sie viel Raum

für kreative Beilagen- und Hauptgerichte, besonders in der Plantbased

Küche. Beide Neuheiten sind kalkulationssicher und bringen

frischen Wind auf die Hüttenkarte.

Foodservice.hilcona.com

Foto: Bürger

Foto: 2020 MarcoFood


Foto: Di Marco

ADVERTORIAL

Die Originale Pinsa Romana von Di Marco

Genuss mit Vorteilen für die Gastronomie.

In den Bergen zählt jede Minute: Gäste

erwarten Qualität, die Küche muss

schnell liefern. Genau hier punktet die

Originale Pinsa Romana von Di Marco. Sie

verbindet römische Tradition mit moderner

Praxistauglichkeit – und das macht sie für

Berggastronomen besonders interessant.

Das Geheimnis liegt im Teig: eine

Mischung aus Weizen-, Soja- und Reismehl,

72 Stunden gereift. So entsteht ein Boden,

außen knusprig, innen luftig und leicht

bekömmlich. Di Marco gilt als Originalproduzent

und Garant für konstante Spitzenqualität

– ein Vorteil, der gerade in der

alpinen Gastronomie zählt, wo konstante

Ergebnisse und kurze Zubereitungszeiten

unverzichtbar sind.

Vorteile für die Gastronomie

› Vorgebacken und tiefgekühlt, in wenigen

Minuten servierfertig – regenerierbar in

nur 45 Sekunden bei Stoßzeiten.

› Gleichbleibende Ergebnisse, unabhängig

vom Personal – besonders wertvoll bei

Saisonkräften.

› Vielseitig belegbar: von klassisch mit

Burrata bis kreativ mit regionalen Zutaten

wie Bergkäse, Speck oder frischem

Gemüse von lokalen Produzenten.

› Lange Haltbarkeit, weniger Ausschuss,

gute Kalkulierbarkeit und verlässliche

Wareneinsätze.

› Leichter Teig, geschätzt von gesundheitsbewussten

Gästen, die Wert auf

Qualität legen.

Damit eröffnet die Pinsa Romana neue Möglichkeiten:

mediterrane Authentizität trifft

alpine Kreativität. Sie passt in jede Karte – vom

urigen Berggasthof bis zur modernen Skihütte.

Gerade dort, wo schnelle Abläufe und gleichbleibende

Qualität über den Erfolg entscheiden,

wird die Pinsa Romana zum starken Partner.

Sie entlastet das Küchenteam, reduziert

Stress in Spitzenzeiten und begeistert Gäste

durch ihren unverwechselbaren Geschmack.

Wer Effizienz, Qualität und Abwechslung

kombinieren will, setzt mit der Originalen

Pinsa Romana von Di Marco auf ein Produkt,

das römische Tradition in die Alpen bringt

– und Gästen das Gefühl schenkt, ein Stück

Italien inmitten der österreichischen Bergwelt

zu genießen. pinsa-romana.at


32 HÜTTENEINDECKUNG

9/2025

Kolumne

Klar gestellt:

Zitrusfrüchte schälen

Gerade im Herbst und Winter

sind Zitrusfrüchte sehr gefragt, da

sie reich an Vitamin C sind. Viele

schwören auf eine zusätzliche Ration

an Vitaminen, um sich vor grippalen

Infekten zu schützen, auch

wenn heimisches Obst Zitrusfrüchten

beim Vitamingehalt in nichts

nachsteht. Man isst gerne eine

Orange oder Mandarine, weil sie so

gesund ist, schält die Frucht mit den

Händen und nascht die einzelnen

Spalten mit Genuss. Kaum jemand

denkt daran, welche unerwünschten

Stoffe sich auf der Schale befinden.

Diese könnten jedoch den

Appetit gründlich verderben. Damit

Zitrusfrüchte nicht so rasch verderben,

wird die Schale nach der Ernte

behandelt. Die pilzabtötenden

Stoffe dienen dazu, die Früchte zu

konservieren und vor frühzeitigem

Verderb zu schützen. Diese Mittel

verbleiben zwar fast vollständig auf

und in der Schale, gelangen aber

durch das Schälen auf die Haut

und wer sich nach dem Schälen

der Frucht die Hände nicht gründlich

wäscht, isst sie mit. Dasselbe

gilt fürs Saftpressen. Wer gerne einen

frisch gepressten Orangensaft

trinkt, sollte die Früchte gründlich

waschen und erst anschließend

auspressen. Das sollte auch für das

Frühstücksbuffet im Hotel gelten.

Bezeichnungen wie „Schale

nicht zum Verzehr geeignet“, „konserviert

mit…“ sind häufige Hinweise

auf der Verpackung. Wer also

auf Nummer sicher gehen möchte,

kauft am besten Bio-Früchte, die

ohne Pestizide kultiviert werden

und auch nach der Ernte nicht mit

Oberflächenkonservierungsmittel

behandelt werden dürfen.

Mag. Andrea Jungwirth

Ernährungswissenschafterin

Foto: Andrea Jungwirth

Zurück ins Tal

Das Brixental feiert den Herbstauftakt

mit seinen traditionellen Almabtrieben,

die am 20. September das Tal in ein

farbenprächtiges Schauspiel verwandeln.

Bauern kehren mit festlich geschmücktem

Vieh von den Almen zurück, und in Brixen

im Thale, Kirchberg und Westendorf wird

dieser Brauch ausgelassen gefeiert. In

Brixen erwartet die Besucher ein Almfest

mit Schmankerln der Schützenkompanie

und der Bäuerinnen, begleitet von der

Aus Alt mach Neu

Lebensmittelreste gehören

zum Alltag in der

Gastronomie, auch beim

Pizzabacken. Arla® Pro

zeigt, wie aus übriggebliebenen

Zutaten kreative

Gerichte entstehen.

Aus überschüssigem Teig

lassen sich Pizzaschnecken

oder Pestokringel

backen, die auf Vorrat eingefroren

werden können.

Basilikumblätter werden

zu aromatischem Pesto,

und zu viele Champignons

verwandeln sich

püriert mit Obers und Olivenöl in neue

Saucen. Käseabschnitte eignen sich für

gefüllte Pizzaränder, und übrig gebliebener

Teig wird mit Schokolade und Obst zu süßen

Dessertpizzen. Mit diesen Ideen lässt sich

nachhaltig handeln und gleichzeitig auch die

Musikkapelle und den „Jungen Zellbergern“.

Der Bauernmarkt bietet handgemachte

Produkte und auch für Kinder gibt es ein

buntes Programm. Gleichzeitig findet in

Westendorf das „Hoamfahrerfest“ statt, mit

kulinarischer Versorgung und Live-Musik.

Auch Kirchberg feiert mit einem Bauernmarkt

am 20. und einem großen Abschluss

am 27. September, inklusive Maibaumversteigerung.

www.kitzbueheler-alpen.com

Speisekarte spannend erweitern. Eine No-

Waste-Pizza wird so zum Zeichen kreativer

Küchenpraxis und zeigt, dass Resteverwertung

sowohl ökologisch als auch kulinarisch

reizvoll sein kann.

www.arlapro.com

Foto: Arla® Pro Foto: Sina Bodingbauer


9/2025

In jeder Form

Gulaschsuppe geht

immer, sei es in

Großküchen oder kleinen

Bistro. Um den

verschiedenen Bedürfnissen

der Betriebe

gerecht zu werden,

bietet FELIX Gulaschsuppe

unterschiedliche

Verpackungsformate

an. Das meistverkaufte

Format, die Dose,

punktet mit einer

langen Haltbarkeit

und einem optimalen

Schutz vor Umwelteinflüssen.

Für noch mehr Flexibilität gibt

es die Gulaschsuppe auch in konzentrierter

Foto: Felix

HÜTTENEINDECKUNG 33

Form in Beuteln, die mit

Wasser aufgefüllt blitzschnell

die fertige Suppe

ergeben. Eine weitere

Option ist die FELIX

Gulaschsuppe mit Rindfleisch

im Beutel, die

ohne Öffnen des Beutels

erwärmt werden kann.

Für Cafés und Bars, die

ihren Gästen schnell

eine köstliche Mahlzeit

bieten möchten, gibt es

die FELIX Gulaschsuppe

auch im Einzelportionsbeutel

– mikrowellengeeignet

und in nur zwei Minuten fertig.

www.felix-austria.at

WIR FEIERN

50 JAHRE

NANNERL!

MACH MIT!

Hier geht‘s zum

Gewinnspiel!

Foto: Iglo

Der Hüttenklassiker

Nach einer langen Abfahrt oder einer

Wanderung gibt es kaum etwas Besseres,

als in einer Berghütte einzukehren und

sich mit echten Klassikern zu verwöhnen.

Der Germknödel von iglo Gastronomie

liefert genau dieses Gefühl: flaumig, mit

Powidlfüllung und dem bereits beigepackten

Mohn-Zucker-Topping. Serviert mit

Vanillesauce wird der Germknödel zum

süßen Hauptgericht, das satt macht und

wärmt. Dank der Zubereitung im Dampfgarer

bleibt er besonders locker, kann

lange warm gehalten werden und ist

daher ideal für den Hüttenbetrieb, wo

Flexibilität zählt. Gleich zwei Knödel-

Größen stehen zur Auswahl: für den kleinen

Hunger oder für den großen. Marillen-

und Topfenknödel runden das süße

Ensemble ab. So wird aus einer Pause

am Berg ein kulinarisches Erlebnis mit

echter Hüttengemütlichkeit.

www.iglo-gastronomie.at

FEIERE MIT

UND GEWINNE

TOLLE PREISE!

ORIGINAL-VESPA VON 1975,

BLUETOOTH-BOXEN. ETC.

Alle Informationen auf

gewinnspiel.nannerl.at

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Das Beste noch besser!

Nannerl GmbH & Co KG

5102 Anthering bei Salzburg

www.nannerl.at


34 HÜTTENEINDECKUNG

9/2025

Foto: Wiberg

Essig zum

Verfeinern

Pünktlich zur goldenen Jahreszeit präsentiert

WIBERG seine Neuprodukte.

Diesmal tatsächlich mit „flüssigem Gold“,

in Form von Essig. Kaum ein Genussmittel

ist so wertvoll wie Honig. Im ersten Schritt

zu kraftvollem Bio-Met verarbeitet, wird

dieser anschließend vergoren und so zu

BIO Honig-Balsamessig veredelt. Am Ende

wird dieser noch mit Bio-Blütenhonig verfeinert

und bietet so eine florale Note mit

einer lieblichen, dezenten Säure. Der neue

BIO Honig-Balsamessig bietet eine hochwertige

Ergänzung zu Fleisch, Wild sowie Gemüse

und ist ideal zum Verfeinern von Saucen und

Suppen geeignet, bei denen ein süß-säuerliches

Geschmacksprofil gewünscht ist. Zudem lässt

sich mit dem BIO Honig-Balsamessig in Kombination

mit Soda oder Mineralwasser im Handumdrehen

ein erfrischendes Getränk kreieren.

www.wiberg.eu

Knödelmomente

ie Kartoffelknödel

Dvon Meisterfrost

sind ein herzhafter

Hochgenuss für die

Herbst- und Wintersaison.

Pikante Füllungen

wie beim Bauernknödel

mit Selchfleisch, Grammelknödel,

Wurstknödel

mit Wiener Wurst

& Kräutern oder den

Putenschinken- und

Selchfleischknödel aus Semmelteig bringen wohlige Wärme auf

jeden Teller. Ob als Hauptgericht mit Sauerkraut oder begleitet von

einem frischen Salat, jeder Bissen überzeugt durch den herzhaften

Charakter. Die tiefgekühlten Knödel lassen sich portionsweise entnehmen,

unkompliziert kalkulieren und flexibel in Gastronomie

oder Großküche einsetzen. Seit über 40 Jahren gelingt Meisterfrost

die Verbindung aus traditioneller österreichischer Rezeptkunst und

moderner Praxisnähe, auch bei den Knödeln, die Genuss, Abwechslung

und Komfort miteinander vereinen.

www.meisterfrost.at

Foto: Meisterfrost

Goodfry – die smarten Lösungen

für die Profiküche

Goodfry ist die Ölmarke für die professionelle

Küche. Hochleistungsöle zum

Frittieren, zum heiß Braten und pflanzliche

Butteralternativen treffen Bedürfnisse

der modernen Gastronomie hergestellt in

Österreich. Goodfry-Produkte machen die

Arbeit und die Abläufe in der Küche einfacher,

helfen dem Unternehmen beim Sparen

und sorgen für exzellente Ergebnisse.

Goodfry Butteralternativen

Goodfry Öle und Pflanzencreme mit Buttergeschmack

sind praktische Helfer in

der Gemeinschaftsverpflegung und in der

Gastronomie. Flüssig, cremig weich oder

stichfest – der Küchenchef hat die Wahl. Die

Produkte brauchen keine Kühlung, sind bei

Raumtemperatur lange haltbar und einfach

zu dosieren. Buttergeschmack ist in der traditionellen

Küche sehr beliebt zum Braten,

Backen und abschmelzen. Teigwaren erhalten

einen feinen Glanz, duften herrlich und

ADVERTORIAL

kleben nicht zusammen. Kaiserschmarren,

Palatschinken, Crèpes & Co gelingen mit

Goodfry Butteralternativen duftig fein. Die

Produkte sind gut erhitzbar und brennen

nicht an – ideal zum Braten für Fleisch,

Fisch, Pilze und Gemüse.

Für die traditionelle Küche wie auch für

vegetarische und vegane Gerichte - Buttergeschmack

rein pflanzlich von Goodfry.

www.goodfry.com

Stichfeste Schmelzcreme mit Buttergeschmack

im 10 l Eimer (li.) und die

Pflanzencreme mit Buttergeschmack –

cremig/gießfähig in der 10 l Bag-in-box.

Fotos: Goodfry


9/2025

HÜTTEN 35

Essen ohne Wartezeit

Neben Geschmack und

Qualität spielt auf der Skihütte

eine weitere Ressource

eine zentrale Rolle: die Zeit.

Wer hungrig von der Piste

kommt, möchte sich schnell

stärken, die wohlverdiente

Pause genießen und dabei

möglichst nicht lange auf sein

Essen warten müssen. „Daher

haben wir es uns bei Caterline

zur Aufgabe gemacht, die Gastronomen

in dieser anspruchs-

Foto: Caterline

vollen Situation optimal zu unterstützen“, erklärt Geschäftsführer

Michael Hirschler. Mit den küchenfertigen und einzeln portionierbaren

Produkten von Caterline können auch Betriebe mit kleiner

Küchenbrigade eine attraktive Speisekarte mit Hüttenklassikern

anbieten, ohne Kompromisse bei Qualität oder Wartezeiten einzugehen.

Die Produkte der Marke sind exklusiv im Großhandel und

über den Vertrieb von Unilever Food Solutions erhältlich.

www.caterline.at

Des Chefkochs Geheimnis.

MISE EN PLACE

FÜR PROFIS

ORIGINAL LÜTTICHER WAFFEL

JETZT PROBIEREN!

JETZT PROBIEREN!

NEU!

JETZT PROBIEREN!

Foto: Wedl

Gut eingedeckt

Ob Skihütte, Bergrestaurant oder Ferienhotel, Wedl gilt als verlässlicher

Partner, wenn es um die Ausstattung für die Wintersaison

geht. Besonders in den Urlaubsregionen Tirol, Vorarlberg,

Salzburg und Kärnten setzen Saisonbetriebe auf den 360-Grad-

Service und die persönliche Betreuung des Familienunternehmens.

Egal ob über die Bergstraße, mit der Seilbahn oder per Pistenraupe,

Wedl beweist als Logistikprofi auch in entlegenen Lagen höchste

Zuverlässigkeit. Das Eindeck-Sortiment umfasst vor allem haltbare

Lebensmittel, Getränke sowie Tiefkühl- und Convenience-

Produkte. Gerade letztere sind bei Betrieben mit schwankender

Auslastung oder bei Personalengpässen gefragt. Die Auswahl reicht

vom klassischen Germknödel über pflanzliche Fertiggerichte bis

hin zu hochwertigen tiefgekühlten Desserts.

www.wedl.com


Foto: pixabay

FLEISCH

KULTUR

Regionalität, Qualität und

Tierwohl im Mittelpunkt

Fleisch ist in der österreichischen Gastronomie seit jeher ein zentraler Bestandteil der Küche – von

Klassikern wie Wiener Schnitzel und Tafelspitz bis hin zu modernen Interpretationen regionaler

Gerichte.

Von Kurt Heinz

Doch während sich die Vorlieben der

Gäste wandeln und Nachhaltigkeit

an Bedeutung gewinnt, verändern

sich auch die Anforderungen an die Herkunft

und Verarbeitung von Fleisch. Heute

stehen Regionalität, Qualität und Tierwohl

im Fokus, sowohl für Küchenchefs als auch

für ihre Gäste.

Regionalität als Mehrwert

Immer mehr Gastronomiebetriebe setzen

bewusst auf Fleisch aus heimischer Produktion.

Österreich bietet eine hervorragende

Grundlage dafür: eine vielfältige Landwirtschaft,

kleinstrukturierte Betriebe und hohe

Standards in der Tierhaltung. Durch kurze

Transportwege und transparente Lieferketten

entsteht ein doppelter Mehrwert: Gäste

erhalten frische Produkte mit nachvollziehbarer

Herkunft, während die heimische

Landwirtschaft gestärkt wird.

Gerade in Zeiten, in denen Konsumenten

zunehmend nach Authentizität und Ehrlichkeit

verlangen, ist die Betonung auf Regionalität

ein starkes Verkaufsargument. Auf

Speisekarten finden sich daher zunehmend

Hinweise wie „Rindfleisch vom Bauern aus

der Region“ oder „Schwein aus Oberösterreich“.

Diese Transparenz schafft Vertrauen

und fördert die Bindung zwischen Gast,

Gastronomiebetrieb und landwirtschaftlichem

Produzenten. Wer noch einen Schritt

weiter gehen möchte, gibt den konkreten

Lieferanten an und bezieht ihn somit in die

Herkunfts-Geschichte ein.

Qualität durch Handwerk

und Standards

Neben der Herkunft ist die Qualität des Fleisches

entscheidend. Österreichische Produzenten

und Verarbeiter haben sich durch

hohe Standards einen guten Ruf erarbeitet.


9/2025

FLEISCH 37

Gütesiegel wie „AMA-Gütesiegel“ oder „Bio

Austria“ stehen für nachvollziehbare Qualitätskriterien

– von Fütterung über Haltung

bis hin zur Verarbeitung.

Viele Gastronomiebetriebe gehen noch

einen Schritt weiter und arbeiten direkt mit

regionalen Metzgereien oder kompetenten

Großhandel mit regionalem Produktsortiment

zusammen. Hier werden traditionelle

Handwerkskunst und modernes Qualitätsmanagement

verbunden: Fleisch wird

sorgfältig gereift, zugeschnitten und so

verarbeitet, dass es in der Küche optimale

Ergebnisse liefert. Küchenchefs können sich

so auf gleichbleibende Qualität verlassen –

ein entscheidender Faktor für die Planung

und Umsetzung einer Speisekarte.

Tierwohl im Mittelpunkt

Das Thema Tierwohl ist in den letzten

Jahren verstärkt in den Vordergrund gerückt.

Gäste möchten heute wissen, unter welchen

Bedingungen Tiere gehalten wurden.

Die Gastronomie hat damit die Chance, ein

klares Signal zu setzen. Betriebe, die bewusst

auf Fleisch aus tiergerechter Haltung setzen,

zeigen nicht nur Verantwortung, sondern

treffen auch den Nerv der Zeit.

Programme wie „Tierwohl Rind“ oder

Initiativen einzelner Bundesländer setzen

auf bessere Haltungsbedingungen, mehr

Platz, Auslauf und artgerechte Fütterung.

Auch die steigende Zahl an Bio-Betrieben

unterstreicht diesen Trend. Für Gastronomen

bedeutet dies, ihren Gästen nicht nur

kulinarische Qualität zu bieten, sondern

auch ein gutes Gewissen mit zu servieren.

Herausforderung und Chance für

die Gastronomie

Natürlich sind Regionalität, Qualität und

Tierwohl mit höheren Kosten verbunden.

Für die Gastronomie stellt sich daher die

Frage, wie sich diese Werte wirtschaftlich

darstellen lassen. Erfolgreiche Beispiele

zeigen, dass Gäste durchaus bereit sind, für

nachvollziehbar hochwertige Produkte mehr

zu bezahlen – vorausgesetzt, die Kommunikation

stimmt.

Eine klare Herkunftskennzeichnung,

die Vorstellung der Lieferanten und der

bewusste Einsatz von Fleisch auf der Karte

(zum Beispiel kleinere Portionen oder der

Einsatz besonderer Teilstücke) helfen, die

Balance zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit

zu halten. So wird Fleisch nicht als

Massenware, sondern als wertvolles Lebensmittel

verstanden.

Indem Gastronomen Verantwortung

übernehmen und bewusste Entscheidungen

treffen, leisten sie nicht nur einen Beitrag zu

mehr Nachhaltigkeit, sondern schaffen auch

kulinarische Erlebnisse, die in Erinnerung

bleiben.

Foto: pixabay

Die Fleischmarke

aus dem Hause

gourmetfein

*

ÖBERIO Hofgenau S-Karree

Art.-Nr. 3205

Herkunftskennzeichnung:

AT

40502

EG

Mehr Infos unter: www.öberio.at

Herkunft und Produktion - 100 % Oberösterreich, AT

*gemäß Codex-Richtlinen „Gentechnikfreie Produktion“, Kontrolle durch agroVet GmbH

www.öberio.at

Garantierte

Herkunftskennzeichnung

Rückverfolgbarkeit bis zum Bauern

9 006460 906815

Gerald Jungmair, A-4611 Buchkirchen

Wissen wo‘s

herkommt.

*Einer von 206 gourmetfein

Partnerbauern.

Das ÖBERIO Hofgenau Schweineund

Rindfleisch kommt exklusiv von

206 gourmetfein Partnerbauern

aus Österreich. ÖBERIO Hofgenau

steht für 100 % regionale, gentechnikfreie

und nachhaltige Produkte.

individueller Gastrozuschnitt

weniger Wareneinsatz

mehr Safthaltevermögen - weniger Bratverlust

höherer intramuskulärer Fettgehalt

optimale Reifedauer

Wir freuen uns

auf euch!


38 FLEISCH

9/2025

ADVERTORIAL

Best.Friend Voice:

Einfach bestellen

in Deiner Sprache

Eurogast Österreich setzt seit Jahren auf Innovation

und künstliche Intelligenz, um Gastronomiebetriebe

im Alltag zu entlasten. Mit Best.Friend Voice konnten

Profis schon bisher rund um die Uhr per Sprache bestellen, ab

jetzt sogar in sechs Sprachen: Deutsch, Englisch, Ungarisch,

Slowakisch, Tschechisch und Spanisch. Schnell, einfach und

ohne lange Suche. Die KI erkennt Produkte, gleicht sie mit

über 44.000 Produkten ab und berücksichtigt automatisch

die individuelle Einkaufshistorie. So kann jedes Küchenteammitglied

bequem in seiner eigenen Sprache bestellen.

„Mit der KI-generierten Bestellung sind wir Vorreiter

im DACH-Raum. Das macht den Bestellprozess in Österreichs

Küchen so einfach wie nie zuvor“, erklärt Peter Krug,

Geschäftsführer von Eurogast Österreich.

Sprechen statt tippen

Das Prinzip ist einfach: Sagen, was gebraucht wird, der Rest

läuft automatisch. Kein Scrollen, keine Suche, kein mühsames

Eintippen. In Sekunden steht die passende Bestellung bereit.

Für die Voice-Funktion in der Best.Friend App ist eine Freischaltung

durch die Eurogast Verkaufsberater:innen erforderlich.

Auch in den Webshops

In den Webshops von Eurogast Österreich sind die neuen

Sprachen sofort nutzbar, ganz ohne Freischaltung. „Unser

Ziel ist es, den Alltag in der Gastronomie leichter zu machen.

So bleibt mehr Zeit für das, was wirklich zählt: zufriedene

Gäste“, so Peter Krug.

bestfriend.eurogast.at

Foto: Julian Mitterbauer

Knackfrisches Sortiment

Im KASTNER Frische-

Markt hat Qualität stets

oberste Priorität, egal, ob

es um Obst und Gemüse,

Frischfleisch, Molkereiprodukte,

Feinkost oder

Tiefkühlware geht. Neben

der Qualität spielt auch

Regionalität eine zentrale

Rolle. Mit der rot-weißroten

Kennzeichnung

macht KASTNER bewusst

auf heimische Produkte

Foto: studiohuger

und kurze Transportwege

aufmerksam. Eine der vielen regionalen Marken im Sortiment ist

„donauland“, bei der 100 Prozent österreichische Qualität garantiert

wird – vom Anbau über die Schlachtung bis zur Verarbeitung.

Erfahrene KASTNER Fleischer sorgen für meisterhaften Zuschnitt

und stehen bei Fragen jederzeit beratend zur Seite. Doch Qualität

zieht sich auch durch das breite Convenience-Sortiment „Schneller

aufs Teller“, wo tiefgekühlte und küchenfertige Spezialitäten wertvolle

Zeit sparen.

www.kastner.at

Wilde Zeiten

In die heurige Saison

startet der Frische-

Lieferant KRÖSWANG

mit seinem bislang

umfangreichsten Wildsortiment.

Besonders im

Bereich der österreichischen

Wildprodukte hat

das Unternehmen deutlich

aufgestockt. Von

den klassischen Wildarten

wie Hirsch, Reh und

Wildschwein über Gans,

Ente und Fasan bis hin

zu kreativen Convenience-Lösungen

ist für

jeden Geschmack etwas

dabei. Auch für den Einstieg

in ein Wild-Menü ist gesorgt, mit edlen Pasteten, Terrinen

und delikaten Wildpralinen. Abgerundet wird das Angebot mit

einer Vielzahl an herbstlichen Beilagen, die von klassischen bis

hin zu extravaganten Variationen reichen, sowie Dessertkreationen,

die das süße Finale eines Wild-Menüs bilden. Die gesamte

Vielfalt dieser herbstlichen Spezialitäten lässt sich im aktuellen

KRÖSWANG Wildfolder entdecken.

www.kroeswang.at

Foto: 2024 hlphoto/Shutterstock.


9/2025

FLEISCH 39

Foto: Sander Gruppe

Saisonale

Publikumslieblinge

Pünktlich zum Herbstbeginn

präsentiert

Sander das Saisonangebot

„Farbenfrohe Vielfalt“. Ob

zartes Hirschedelgulasch

mit Eierschwammerl oder

veganer Seitanbraten in

Pflaumengewürzjus, hier

finden Gastgeber raffinierte Gerichte, die sich blitzschnell zubereiten

lassen. Ergänzt wird das Angebot durch kreative À-la-carteund

Buffetideen, die Sander-Kunden direkt im Webshop individuell

konfigurieren können. Transparente Preisgestaltung, exakte Grammaturen

und durchdachte Vorschläge bieten Küchenprofis eine

verlässliche Grundlage für wirtschaftliches Arbeiten. Unter den

Serviervorschlägen finden sich Klassiker wie geschmorte Gänsebrust

mit Gänsejus, Serviettenknödeln und Apfel-Bacon-Wirsing.

Bei der Auswahl von Gänse- und Entenfleisch setzt Sander auf

nachhaltige und artgerechte Tierhaltung.

www.sander-gruppe.com

www.sander-gourmet.com

Bio schmeckt besser

Nachhaltigkeit und Transparenz

gewinnen in der

Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung

zunehmend

an Bedeutung, denn

immer mehr Gäste legen

Wert darauf, zu wissen,

woher ihre Speisen stammen

und unter welchen

Bedingungen sie erzeugt

wurden. Sonnberg Biofleisch

geht hier mit einer

Foto: GUTENTHALER ROMAN

klaren Haltung voran und setzt auf 100 Prozent BIO-Qualität

aus Österreich, die von bioregionalen Bauern stammt, welche

ihre Tiere mit Sorgfalt und artgerechter Haltung züchten. Gefragt

sind derzeit BIO-Rind- und BIO-Schweinefleisch, die sowohl die

klassische Wirtshausküche als auch moderne Menülinien bereichern.

Dabei profitieren Gastronomen nicht nur vom Geschmack

und der Sicherheit zertifizierter BIO-Standards, sondern auch von

einer klaren Herkunftsgarantie, die den steigenden Ansprüchen

der Gäste gerecht wird.

www.biofleisch.biz


M. KRÖSWANG


2025 steht bei KRÖSWANG ganz im Zeichen

von „Zeit für Fleisch. Aus Österreich.“

Foto: Kröswang

Österreichische Fleischkultur

bei KRÖSWANG

Wenn es um erstklassiges Fleisch

geht, führt kein Weg an Österreich

vorbei. Die Kombination aus kristallklarem

Wasser, fruchtbarem Boden und

reiner Alpenluft schafft optimale Voraussetzungen

für Fleischprodukte höchster Güte.

KRÖSWANG hat sich von Anfang an der

heimischen Qualitätsphilosophie verpflichtet

und bietet seinen Kunden inzwischen

über 500 frische Fleischprodukte von Rind,

Kalb, Schwein und Geflügel österreichischer

Erzeuger – und das in unschlagbaren

24 Stunden ab Bestellung. Nicht umsonst

ist KRÖSWANG unbestritten der führende

Frische-Lieferant in Österreich und Süddeutschland.

Highlight auf der

„Alles für den Gast“

Auf der Salzburger Gastronomie-Leitmesse

„Alles für den Gast“ können sich Gastronomen

von 8. bis 11. November von der

Fleisch-Qualität bei KRÖSWANG überzeugen.

Denn heuer steht der Messeauftritt

des Frische-Lieferanten ganz im Zeichen der

Initiative „Zeit für Fleisch. Aus Österreich“ –

für echte Fleischliebhaber ein Fixpunkt für

den Messebesuch.

Bekenntnis zu heimischer Qualität

Eine Initiative, der Manfred Kröswang ein

Gesicht gab und das aus gutem Grund: „Als

österreichischer Familienbetrieb sind uns

Regionalität und Nachhaltigkeit besonders

wichtig“, so der KRÖSWANG Eigentümer.

Mit der Firmenzentrale, dem Klaushof in

Grieskirchen, verkörpert KRÖSWANG die

Verwurzelung mit der Landwirtschaft wie

kein anderer Lebensmittelgroßhändler. „Wir

zeigen dadurch unsere Verbundenheit zur

österreichischen Landwirtschaft und zur Qualität

von österreichischen Produkten“, betont

Manfred Kröswang. „Speziell in einer Zeit, wo

der Kosten- und Spardruck steigt, war es uns

wichtig, zu zeigen, dass für hochwertige österreichische

Produkte immer ein Platz ist.“

Über 250 „Zeit für Fleisch.

Aus Österreich“-Fans

KRÖSWANG setzt mit beeindruckenden

500 Artikeln auf heimische Frischfleisch-Qualität.

Was als klares Statement für mehr heimische

Qualität begann, entwickelte sich schnell zur

wahren Erfolgsgeschichte. Über 250 Gastronomen

haben sich mit dem Anbringen eines

eigenen „Zeit für Fleisch. Aus Österreich“-Stickers

offiziell als Fans der Initiative geoutet.

„Ich bin stolz, wie viele Gastronomen uns auf

dieser Reise begleiten und in Form von Aufklebern

ganz klar zeigen, wie wichtig ihnen

Fleisch aus Österreich ist“, zeigt sich Manfred

Kröswang von der Begeisterung für heimische

Qualität beeindruckt.

Herkunft, die man schmeckt

Mit „Zeit für Fleisch. Aus Österreich“ unterstreicht

KRÖSWANG sein Bekenntnis zu

österreichischen Qualitätsprodukten – für

Gastronomen, die ihren Gästen authentischen

Genuss und nachhaltige Qualität

bieten möchten. Nehmen Sie sich Zeit

für Fleisch. Zeit für echte österreichische

Fleischkultur.

kroeswang.at

Foto: Hans Schubert




ETHNO

FOOD

Foto: pixabay

Wurst ist Wurst? Von wegen!

Kaum ein Lebensmittel ist so vielseitig, beliebt und international verbreitet wie die Wurst – und in der

Gastronomie spielt sie eine größere Rolle, als man im ersten Moment denkt.

Von Kurt Heinz

Ob beim Hotelfrühstück, im Beisl oder

am Imbissstand: Würste sind feste

Größen auf Speisekarten und Buffets.

Am Morgen erwartet man sie klassisch als

Nürnberger Rostbratwürstchen, gebraten

oder gedünstet, oft neben Rührei und Speck.

In Österreich sind auch knackige Frankfurter

ein Klassiker beim Frühstücksbuffet. In

Großbritannien sind „sausages“ ein Muss

im „Full English Breakfast“, während in den

USA kleine „breakfast sausages“ beliebt sind.

Mittags und abends zeigt die Wurst

ihre Wandlungsfähigkeit: Die Käsekrainer

ist längst Kult, die Bosna aus Salzburg

ein echter Streetfood-Klassiker. In Italien

lockt die Salsiccia vom Grill, in Frankreich

die „andouillette“ mit kräftigem Aroma. In

Spanien ist die Chorizo unverzichtbar, egal

ob als Tapas oder Zutat im Eintopf. Auch in

Asien kennt man Wurstvarianten: In China

finden sich süßlich gewürzte Lap Cheong, in

Thailand gerne scharf-säuerliche Sai Ua aus

Schweinefleisch und Kräutern.

Vielfalt für Profiküchen und Gäste

Für Gastronomen sind Würste wahre Alleskönner.

Sie sind portioniert, kalkulationssicher

und lassen sich sowohl frisch zubereiten

als auch vorbereitet servieren. In Buffets

funktionieren Mini-Würstchen ebenso wie

edle Varianten vom Grill. In der Fine-Dining-

Küche werden Würste neu interpretiert,

etwa als hausgemachte Salsiccia-Varianten

mit regionalen Gewürzen oder in modernen

Streetfood-Konzepten mit internationalen

Einflüssen.

Ein „fun fact“ für den Service: Die

längste jemals hergestellte Wurst kam

2014 in Rumänien auf eine Länge von über

62 Kilometern – das entspricht in etwa der

Strecke von Wien nach St. Pölten. Und in

Österreich selbst gibt es rund 400 verschiedene

Wurstsorten, von der Blunz’n bis zur

Extrawurst.

Hüttenklassiker und

herbstliche Genüsse

Besonders auf Berghütten sind Würste

unverzichtbar – sie geben Kraft nach dem

Aufstieg und vermitteln alpine Gemütlichkeit.

Eine deftige Bratwurst mit Sauerkraut

oder eine würzige Kaminwurzn auf

der Brettljause gehören dort zum Pflichtprogramm.

Im Herbst rückt die Weißwurst

in den Fokus, oft mit frischen Brezen und

süßem Senf serviert.

Gelegenheiten ohne Ende

Wurst ist kein Saisonprodukt, sondern das

ganze Jahr über präsent. Im Sommer gehört

sie auf den Grill, im Winter wärmt die Bratwurst

in Weihnachtsmarkt-Atmosphäre.

Im Stadion ist sie genauso zu Hause wie

auf Volksfesten, in Betriebskantinen oder

Hotellobbys. Ihr Vorteil: Sie verbindet Vertrautheit

mit kulinarischer Bandbreite – von

der schnellen Stärkung bis zum ausgefallenen

Genuss.

Internationale Wurst-Highlights lassen

sich als kulinarische Reise inszenieren: mexikanische

Chorizo-Tacos, österreichische

Bosna frisch vom Grill, französische Merguez

im Sandwich oder amerikanische Corn Dogs.

Mit Würsten können Gastronomen unkompliziert

internationale Akzente setzen und

zugleich Gäste mit Vertrautem abholen.

Fotos: pixabay


08.–11. NOV. 2025

MESSEZENTRUM SALZBURG

GASTMESSE.AT

55. INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR GASTRONOMIE UND HOTELLERIE

@gastmesse

Alles für den Gast


Foto: OÖ Tourismus Bad Ischl/Katrin Kerschbaumer

Kulinarisches

Dreigestirn

in Bad Ischl

120 Jahre süße Verführung, ein

Heimkehrer mit neuen Aufgaben und ein

Fine Dining Restaurant als Zusatzoption im

Hotelbetrieb.

Von Petra Pachler

Foto: kansak01 / stock.adobe.com

Foto: cjfkfeichter

Foto: Villa Seilern


9/2025

PORTRAIT 47

Bad Ischl’s Seele ist die Kaiserzeit und

die wird auch gelebt. Abseits der k.u.k.

Nostalgie hat sich in Bad Ischl aber

mittlerweile fast unbemerkt eine

kulinarische Schiene entwickelt, die der Stadt

durchaus auch neue Gäste bringen kann.

Die Basis der Genüsse ist nach wie vor

die Konditorei Zauner, die mit Philipp Zauner

den Traditionsbetrieb bereits in siebenter

Generation und 170 Mitarbeitern führt. Markenzeichen

des Betriebes ist der legendäre

Zaunerstollen, der heuer 120 Jahre feiert,

dessen Rezept in dieser Zeit nicht verändert

wurde und der Versand in die ganze Welt

zeigt, dass dies eine gute Entscheidung ist.

Man rechnet, dass 2026 der zehnmillionste

Zaunerstollen produziert wird. Handwerk

vom Feinsten wird in der Patisserie erzeugt

und das Markenzeichen des Betriebes ist die

absolute Frische. Um das zu gewährleisten,

werden Mehlspeisen, wie zum Beispiel eine

Cremeschnitte, nur in kleinen Chargen zubereitet

und mit Ausnahme des neuen Hotels

Grand Elisabeth, die neueste Zauner-Spielwiese,

auch in keinen anderen Gastronomiebetrieb

geliefert. Laut Zauner geht, neben

diesen Klassikern, die Patisserie in Richtung

leicht mit mehr Frucht und mehr Joghurt.

Und natürlich vegan, wie zum Beispiel die

Apfel-Mandel-Schnitte.

https://badischl.salzkammergut.at/.

Sisis Präsenz im gleichnamigen Hotel.

Foto: Hotel Grand Elisabeth

Kaisertorte muss sein.

Foto: OÖ Tourismus Bad Ischl/Katrin Kerschbaumer

Endlose Vitrine in der Konditorei Zauner.

Foto: Zauner

Fine Dining im 1881 der Villa Seilern.

Foto: Villa Seilern

Mit zwei Locations, nämlich einmal dem

Stammhaus in der Fußgängerzone mit einer

Vitrine, die ihresgleichen sucht, und dem

Grand Café & Restaurant Esplanade ist der

Zauner-Betrieb erklärter Platzhirsch am

Ischler Mehlspeisensektor.

https://zauner.at

Vom Patissier zum Hotelbesitzer

Philipp Zauner ist aber auch am aktuell

neuesten Projekt in Bad Ischl beteiligt, dem

Hotel Grand Elisabeth. Als 50%iger Gesellschafter,

gemeinsam mit seinem Vater Josef,

war er bei Konzept, Planung und vor allem

der Idee federführend beteiligt. Betrieben

von der Grand Elisabeth Betriebsgesellschaft

und direkt neben Theater- und Kongresshaus

gelegen, soll es den Kongresstourismus

fördern. Dass der Lieferwagen der Konditorei

Zauner täglich mit frischen Torten vorfährt,

versteht sich von selbst.

Heimkehrer aus Überzeugung

Das ist aber auch schon das einzige Außer-

Haus Angebot der Hotel Elisabeth Küche,

Alt- und Neubau harmonieren im Hotel

Villa Seilern.

Foto: Villa Seilern

denn in der Hotelküche selbst werkt mit

Daniel Gschwandtner kein Unbekannter.

Nach Stationen wie der Sky Bar in Wien

oder seiner Zeit, als er mit dem Red Bull

Racing Team um die Welt gondelte, kehrte

er nun wieder heim. Zuerst in die Villa Seilern,

wo er zum Schluss als Küchenchef tätig

war, nun eben in das Hotel Grand Elisabeth.

Jetzt ist der Ischler in seiner Heimatstadt

Am Zauner kommt in Bad Ischl niemand

vorbei.

Foto: Pachler

sesshaft geworden und kocht im Restaurant

Grande Liberté des Hotels eine neue „Sisi

Küche“, nämlich deren Lieblingsgerichte und

da auch nach dem Vorbild der rebellischen

Seite der Kaiserin. Avantgarde war die Vorgabe

und man darf gespannt sein, was die

Küche in Zukunft so alles hervorbringen wird.

Noch ist die Karte in der Findungsphase, wie

Gschwandtner meint, aber zumindest findet


48 PORTRAIT

9/2025

Zitronentartelettes

Zutaten für ca. 16 Stück:

Mandelmürbteig:

150 g Weizenmehl

60 g Staubzucker

1 Eidotter

50 g gemahlene Mandeln

› 10 g weiche Butter

Zitronencreme:

1 Ei

2 Eidotter

1 Prise Salz

85 g Z u c k e r

› 85 ml Zitronensaft

› abgeriebene Schale von 1

Bio-Zitrone

› 100 g Butter

Eiweißhaube:

2 Eiklar

160 g Zucker

› 40 ml Wasser

Foto: Foto Hofer.

Philipp Zauner

❱ Für den Teig alle Zutaten zu einem

Teig kneten und mind. 2 Stunden

im Kühlschrank rasten lassen. Die

Tarteletteformen mit etwas Mehl

bestauben. Den Mürbteig ca. 3mm

dick ausrollen, in gleich große Stücke

schneiden, die Formen damit

auslegen und den überstehenden

Rand abstreifen. Backrohr auf 190°C

Ober-/Unterhitze vorheizen und

den Mürbteig ca. 10 Minuten goldbraun

backen. Kurz überkühlen

lassen und aus den Formen stürzen.

❱ Für die Creme Ei und Eidotter mit Salz, Zucker und Zitronensaft und -abrieb in

einem kleinen Metallkessel glatt rühren. In einer Kasserolle Wasser erhitzen und

den Kessel mit der Zitronenmasse daraufstellen. Die Masse unter ständigem Rühren

erhitzen, bis die Flüssigkeit etwas eindickt. Danach kurz überkühlen lassen. In der

Zwischenzeit die kalte Butter in kleine Würfel schneiden, anschließend zur Zitronenmasse

geben und rasch unterrühren, bis eine glatte, glänzende Creme entsteht. Die

Zitronencreme in die Tartelettes füllen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

❱ Für die Haube Eiklar mit der Hälfte des Zuckers zu Schnee schlagen, den restlichen

Zucker mit dem Wasser in einem Topf verrühren und aufkochen. Bei einer Temperatur

von 117°C die Zuckerlösung schnell in den Eischnee laufen lassen und gut durchrühren.

Die Masse in den Dressiersack füllen und wellenförmig auf den Zitronentartelettes

verteilen. Mit einem Bunsenbrenner kurz abflämmen, nach Belieben mit

Heidelbeeren und Minze garnieren.

Foto: Konditorei Zauner

Foto: Plamberger Fotografie

ZITAT

„Kulinarik ist für Bad Ischl weit mehr

als nur ein Genussmoment – sie ist ein

zentraler Bestandteil unseres touristischen

Angebots. Gäste verbinden ihre Nächtigung

bei uns immer stärker mit authentischen,

regionalen Geschmackserlebnissen. Vom

kaiserlichen Kaffeehaus bis zur modernen

Wirtshausküche: Die Vielfalt unserer

Gastronomie trägt maßgeblich dazu bei, dass

Besucher länger bleiben, wiederkehren und

Bad Ischl in bester Erinnerung behalten.“

GF Tourismusverein Bad Ischl, Frank Jost

sich jetzt bereits das Gericht „Sissis Garten“,

bei dem Schafkäse mit Veilchen, Apfel, Birne

und karamellisiertem Rhabarber serviert

wird. Noch nicht wirklich rebellisch, aber

zumindest weit weg vom klassischen Tafelspitz.

Der wird übrigens gebacken, weil ohne

diesen geht’s ja dann doch nicht. Franzl ist

mit einem Toast vertreten – immerhin. Mit

der ehemaligen Zauner-Mitarbeiterin, Melanie

Grill, hat Gschwandtner dann einen Vollprofi

in der Patisserie in der Küche, und kann

diesen Part damit getrost abgeben.

www.grand-elisabeth.at

Frischer Kulinarik-Wind in

ehrwürdigen Mauern

Weiter zur Villa Seilern, der ehemaligen Wirkungsstätte

von Gschwandtner. Das etablierte

Haus aus dem Jahr 1881, das damals der

Entourage des Kaisers als Treffpunkt diente,

wird heute als Viersterne-superior Hotel

geführt. Seine Basisauslastung zieht der

Betrieb durch die Kurgäste der LKUF Gruppe,

der Lehrer- Kranken- und Unfallfürsorge

Oberösterreichs, an die das Haus schon vor

Jahrzehnten verkauft wurde. Einst als Villa

für das Gefolge des Kaiserhofes erbaut, wurde

es 2002 mit dem Neubau zu einem Hotel mit

114 Zimmern. Für die Hotelgäste und auch

für das im Vorjahr eröffnete a la Carte Restaurant

1881, kocht seit Mai diesen Jahres Danny

Karnatz, frisch eingeflogen aus Norddeutschland.

Ein Koch, den man sich merken muss.

Seine Gerichte pendeln zwischen klassischer

österreichischer Küche und Neuem, wie Fish

& Chips beim Abendmenü – originell und

gelungen. Und auch mutig, weicht das doch

vom gewohnten Angebot einer Halbpension

in einem Viersternehaus ab. Wobei seine

Variante nichts mit den zum Teil labbrigen

Namensvetter Englands zu tun hat. Zusätzlich

bespielt er das seit letztem Jahr bestehende

à la carte-Restaurant 1881, benannt

nach dem Eröffnungsjahr der Villa Seilern!

Dort ist er für Speisen wie gegrillte Dorade,

ein Maishendl Suprême, Miso-Melanzane,

Reis-Dumplings oder Karfiol-Couscous-Tartare

zuständig und damit wird auch hier den

Veganern Tribut gezollt. Die Karte soll den

Gast abholen, sagt Karnatz. Verschiedene

Sorbets werden ebenso im Haus gemacht,

wie Aufstriche oder Marmeladen. 40 Plätze

im neuen a la carte und 114 Zimmer im Hotel

verköstigt Karnatz mit insgesamt 27 Mitarbeitern

und die Halbpension ist mindestens

so gut, wie das a la carte. Aber eben nur für

die Hotelgäste, während das Restaurant auch

für externe Gäste offen steht.

Foto: kansak01 / stock.adobe.com


9/2025

PORTRAIT 49

Gekochtes und Gebackenes vom Rindertafelspitz

Komponenten:

Schnittlauchsauce

Schnittlauchöl

gebackener Tafelspitz

Baby Karotten in Butter geschwenkt

› Karotten grün

Zutaten für den Tafelspitz

1,5 kg Tafelspitz (Rind, mit Fettrand)

3 Liter Wasser

2 TL Salz

1 Zwiebel (halbiert, mit Schale)

2 Karotten (in groben Stücken)

1 /2 Knollensellerie (gewürfelt)

1 Lauchstange (in Ringe geschnitten)

3 Lorbeerblätter

5 Pfefferkörner

3 Pimentkörner

3 Wacholderbeeren

1 Bund Petersilie

› 2 EL Essig (optional, für eine klarere Brühe)

Fotos: Hotel Grand Elisabeth

Daniel Gschwandtner

❱ Fleisch vorbereiten & Brühe

ansetzen

❱ Das Wasser in einem großen

Topf mit Salz zum Kochen

bringen.

❱ Den Tafelspitz einlegen und

einmal aufkochen lassen. Den entstehenden Schaum abschöpfen.

❱ Zwiebel (mit der Schnittfläche nach unten) in einer Pfanne ohne Öl dunkel

rösten und mit Karotten, Sellerie, Lauch, Lorbeerblättern, Pfefferkörnern, Piment

und Wacholder in den Topf geben.

❱ Die Hitze reduzieren und den Tafelspitz bei niedriger Temperatur ca. 2,5

Stunden sanft ziehen lassen (nicht sprudelnd kochen!).

❱ 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Petersilie hinzufügen.

❱ In Worcestersauce, Senf und Zitronensaft für ca. 1 h marinieren, klassisch

panieren und goldgelb ausbacken.

Wenn sie sich denn über die Hotelschwelle

trauen, was ein typisch österreichisches

Problem bei Hotelrestaurants ist.

Es wäre schade, wenn das auch diesmal ein

Hemmnis wäre, denn Danny Karnatz‘ Küche

ist es wert, getestet zu werden. Schließlich

kann auch er auf außergewöhnliche Stationen,

wie zum Beispiel das Schlosshotel

Fuschl, verweisen.

https://villaseilern.at

Bad Ischl ist nun zumindest um einige

kulinarische Hotspots reicher und das tut

dem kaiserlichen Ambiente durchaus gut.

Denn auch die kaiseraffinen Gäste legen

großen Wert auf gutes Essen und sind auch

bereit, dafür Geld auszugeben.

badischl.salzkammergut.at

Karfiol-Couscous mit Limetten-Kaviar

Zutaten:

Für den Karfiol-Couscous

1 mittelgroßer Karfiol

50 g Cashewkerne

› Abrieb und Saft v. 1 Zitrone

Für die Cashew-Emulsion

50 g Cashewkerne

20 ml Sushi-Essig

1 EL Ahornsirup

20 ml Wasser

60 ml neutrales Öl

› Prise Salz

Für den Limettenkaviar

100 ml Limettensaft

2 g Agar-Agar-Pulver

› 100 ml neutrales Öl

Foto: Alexander Erhold Photographie

Danny Karnatz

Foto: Villa Seilern

INFO

Im Jahr 2024 konnte Bad Ischl 108.769

Ankünfte und 407.005 Nächtigungen verzeichnen

(Quelle: Statistik Austria). 76,30 %

der Nächtigungen kommen aus Österreich,

die zweitstärkste Gruppe bilden Gäste aus

Deutschland mit 11,58 % der Ankünfte.

Während der Kaiserwoche 2024 (8.–18.

August) wurden 257.220 Besucher in Bad Ischl

gezählt (Quelle: A1 Mobility Insights) und das

unterstreicht die Bedeutung der Tagesgäste.

Aktuell sind 69 Gastronomiebetriebe in Bad

Ischl gemeldet.

❱ Karfiol-Couscous: Karfiol mit 50 Gramm Cashewkernen fein hacken. Mit Zitronenabrieb,

Zitronensaft abschmecken und mit der Cashew-Emulsion vermengen.

❱ Cashew-Emulsion: Alle Zutaten zu einer homogenen Masse mixen.

❱ Limetten-Kaviar: 100ml neutrales Öl in ein hohes schmales Gefäß füllen und

für ca. 30 Min. ins Gefrierfach stellen.

❱ In der Zwischenzeit den Limettensaft mit dem Agar-Agar aufkochen lassen.

Die flüssige Masse in einer Spritzflasche oder Spritze füllen und in das kalte Öl

reintropfen lassen. Es entstehen „Perlen“. Diese durch ein Sieb abgießen und mit

klarem Wasser abspülen.

❱ Mit zwei Löffeln schöne Nocken vom Karfiol-Couscous abstechen und mit der

Cashew-Emulsion und dem Limettenkaviar dekorativ am Teller anrichten.


Seite 50 bis Seite 61

Cold Drinks

Kolumne

Foto: pixabay

Besser trinken

Thomas Peyker, dem EU-Botschafter

in Guatemala, verdanke ich den

Hinweis, dass dieses mittelamerikanische

Land eine gut entwickelte

Bierkultur hat – ob ich mich davon

selbst überzeugen wolle? Ja, wollte

ich. Also: Ticket gekauft und hingeflogen.

Tatsächlich konnte ich etliche

kleine Brauereien finden – und eine

nahezu marktbeherrschende Brauerei,

die mit einem technisch hochgerüsteten,

organisatorisch aber völlig

eigenständigen Tochterunternehmen

unter der Marke „El Zapote“ Pale

Ales, Porters und alle möglichen anderen

modernen Bierstile braut. Für

derartige Biere gibt es offenbar große

Nachfrage. Klar: Besondere Biere

sind auch ein wenig teurer (das sind

sie ja bei uns auch), aber sie sind ein

Magnet, um jene Gäste anzulocken,

die es sich leisten können, „besser“

zu trinken als der Durchschnitt. Und

diese Gäste kommen, wenn man

ihnen die entsprechenden Angebote

macht. Und das nicht nur in der

Landessprache (ich spreche leider

kein Spanisch), sondern in fehlerfreiem

Englisch, das auch in einfachen

Craftbier-Bars gesprochen wird.

Conrad Seidls Bierwelt

Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl

Conrad.Seidl@gmx.at

Foto: Medianet-Hartl


9/2025

BIERLAND ÖSTERREICH 51

Vielfältiges Bierland Österreich

In Relation zur Bevölkerungsgröße ist die Anzahl der Braustätten in Österreich im internationalen

Vergleich beeindruckend. Ein Beleg für die Vielfalt und auch regionale Verbundenheit der heimischen

Brauwirtschaft. Zum besseren Überblick hat GASTRO hier alle Brauereien Österreichs nach

Bundesländern aufgelistet. Viel Spaß beim Durchkosten bzw. Entdecken neuer Adressen!

K. & K. Brauereigesellschaft m.b.H.

Große Sperlgasse 8, 1020 Wien

+43(0)699 12638800, www.illegalbrewing.at

Muttermilch – Vienna Brewery

Gumpendorfer Straße 35, 1060 Wien

+43 1 581 05 13, www.muttermilchbrewery.at

Beaver Brewing Company GmbH

Liechtensteinstraße 69, 1090 Wien

+43 677 61012253, www.beaverbrewing.at

Bräuhaus Ten.Fifty. GmbH

Absberggasse 27 / 3 / 10.2, 1100 Wien

+43(0)676/9417616, www.tenfifty.at

Schnauzer & Beagle Brewery

Hasengasse 56, 1100 Wien

+43 664 9985 3823, www.schnauzerbeagle.com

Next Level Brewing

Wilhelmstrasse 23, 1120 Wien

+43(0)1/974 46 27, www.nextlevelbrewing.at

5hausbrauerei STUR

Diefenbachgasse 43, 1150 Wien

+43 699 14015870, www.diefenbachgasse.eu

Collabs Brewery GmbH

Ullmannstrape 31/1-3, 1150 Wien

+43(0)664/1508429, www.collabs.beer

Braumanufaktur Schalken

Lobgrundstraße 3, 1220 Wien

+43 670 557 20 51, www.schalken.at

Ottakringer Brauerei GmbH.

Ottakringer Platz 1, 1160 Wien

+43(0)664 88992200, www.ottakringer.at

Nussdorfer Kuchlbräu

Greinergasse 37, 1190 Wien

+43 (0)664 4615311,

Leopoldauer Brauhandwerk

Großfeldstraße 9, 1210 Wien

0664 / 92 00 587, www.leopoldauer.at

Brauviertel OG

Triestinggasse 38, 1210 Wien

+43(0)680/2205951, www.brauviertel.at

Brew Age GmbH

Haberlandtg. 64/3/1, 1220 Wien

+43 (0) 680 11 55 120, www.brewage.at

100 Blumen Brauerei GmbH

Endresstraße 18, 1230 Wien

+43(0)677/619 451 88, www.100blumen.at

Der Belgier Brewing KG

Endresstraße 18, 1230 Wien

+43 (0)660 823 07 03, www.derbelgier.at

Fellabrunner-Bierbrauerei

Zeile 110, 2020 Oberfellabrunn

+43 660 6568748, www.fellabrunner-bier.com

Brauküche 35

Schalladorf 35, 2022 Schalladorf

+43(0)680 2122242, www.braukueche35.at

Zebedäus Bräu OG

Zellerndorf 334, 2051 Zellerndorf

+43(0)664 8453118,

Winzerbräu Hofbauer

2074 Unterretzbach

Hauptstraße 1, www.winzerbraeu.at

Drunken Unicorn Beer Factor

Hauptplatz 33, 2100 Korneuburg

+43 (0)664 1327760,

Biermanufaktur Hopfenkuch

Kellergasse 13, 2120 Wolkersdorf im Weinviertel

+43 664 - 923 04 08, www.hopfenkuchl.at

Hubertusbräu Johann Kühtreiber OG

Hubertusgasse 1, 2136 Laa a.d.Thaya

+43(0)2522 2246, www.hubertus.at

Bärenbräu

Hauptstraße 21, 2243 Matzen

+43(0)676 6969141, www.baerenstubn.at

Marchfelder Storchenbräu Vertriebs-

GmbH

Erste Straße 7, 2284 Untersiebenbrunn

+43(0)2286 27422 0, www.bauersbier.at

Brauerei Schwechat

Mautner Markhof-Straße 11, 2320 Schwechat

+43(0)1 70140 0, www.schwechater.at

TSCHÖAMs BIERE

Dobrastraße 106, 2344 Maria Enzersdorf

0650 2944101, www.tschoeams-biere.at

Laxenburger Brauhandwerk

Wiener Straße 5, 2361 Laxenburg

+43 (0)677 61270777, www.laxenburger.at

P3 Perchtoldsdorfer Privatbräu GmbH

Tilgnergasse 1, 2380 Perchtoldsdorf

+43(0)664 1481979, www.perchtoldsdorf.beer

6 beers brewing company

Margaritenweg 23, 2384 Breitenfurt

+43(0)677/62416866, www.6beers.at

Westwindbrauerei e.U.

Obere Hauptstraße 43, 2423 Deutsch Jahrndorf

+43(0)660/7008599, www.westwindbrauerei.at

Baeckert‘s Brauerei

Rennbahnzeile 29, 2511 Pfaffstätten

+43(0)664/9142070, www.baeckerts.at

2514 Bier Privatbräu Leimer eU

Alfons Petzoldstraße 30, 2514 Traiskirchen

+43(0)660 8148881, www.2514-bier.at

Mei Durscht Lang e.U

Nelkenstraße 52, 2542 Kottingbrunn

+43(0)699 11734017, www.MeiDurscht.at

Privatbrauerei Michael Zeisel

Steinfeldgasse 12, 2620, Ramplach

+43(0)664 3133640, www.zeiserl.at

Privatbrauerei Schneebergbräu

Felsweg 152, 2732, Würflach

+43(0)676 4288738, www.schneebergbrau.at

Wanderbrauer KG

Hauptstraße 61, 2801, Katzelsdorf

+43(0)699 14421041, www.wanderbrauer.at

Handwerksbrauerei Gerhard Holzb(r)auer

Wiesengasse 9, 2831 Warth

+43 (0)650 8703422, www.holzbrauer.at

Wolfsbräu KG

Blumengasse 7, 2832, Thernberg

+43(0)664 1925560, www.wolfsbrau.at


52 BIERLAND ÖSTERREICH

9/2025

Privatbrauerei Gerald Schwarz

Bundesstraße 19, 2851, Krumbach

+43(0)660 8712288, www.schwarzbraeu.at

Gablitzer Privatbrauerei

Hauptstraße 14, 3003, Gablitz

+43(0)664 8520352,

Privatbrauerei Fritz Egger GmbH & Co KG

Tiroler Straße 18, 3105, St. Pölten-Unterradlberg

+43(0)2742 392, www.egger-bier.at

Hopfenspinnerei e.U.

Mühlgasse 4, 3830 Waidhofen/Thaya

+43 660 200 98 69, www.hopfenspinnerei.at

Perschling Bräu

Hauptstraße 47, 3142, Perschling

+43(0)680 2084716

Brau.Hand.Werk.Knaller

Hauptstraße 47, 3153, Eschenau

+43(0)680 2372317, www.brauhandwerk.at

Brauerei Hainfeld Karl Riedmüller GmbH

& Co.KG

Wiener Straße 10, 3170, Hainfeld

+43(0)2764 2350, www.hainfeld.com

Steinbachbräu Türnitzer Bier

Mariazellerstrasse 56, 3184, Türnitz

+43(0)660 5338099,

Walleri´s Hausbräu

Steingrub 19, 3242, Texing

+43(0)664/4967088, www.walleri.at

Brauerei Wieselburg

Dr. Beurle-Straße 1, 3250, Wieselburg

+43(0)7416 501 0, www.wieselburger.at

Bruckners Bierwelt GmbH

Grubberg 4a, 3292, Gaming

+43 (0)7485 98599, www.bruckners-bierwelt.at

Craftlackl

Feldholzstraße 4, 3304, St. Georgen am Ybbsfelde

Geroldinger Brauhaus GmbH

Graf Geroldstraße 43, 3392, Gerolding

+43(0)664/3408592, www.geroldinger-brauhaus.at

Wagram Bräu

Feldstraße 6, 3481, Fels am Wagram

+43(0)664/1278117, office@wagrambraeu.at

Erste Nöhagener Braugenossenschaft eG

Nöhagen 67, 3521, Nöhagen

www.noehagen-braeu.at

Brauhaus Wösendorf Friesenbichler OG

Kellergasse 101, 3610, Wösendorf

+43(0)677/61958342, www.brauhaus-woesendorf.at

Privatbrauerei ME

Hauptstraße 32/2, 3804, Allentsteig

+43(0)650 8506781

Privatbrauerei Zwettl, Karl Schwarz GmbH

Syrnauer Straße 22-25, 3910 Zwettl

+43(0)2822 500, www.zwettler.at

Bierbrauerei Schrems GmbH

Niederschremserstr.1, 3943, Schrems

+43(0)2853 77275-0, www.schremser.at

Brauerei Weitra

Sparkasseplatz 160, 3970, Weitra

+43(0)2856 2387,

Linzer Brauerei

Peter-Behrens-Platz 1, 4020 Linz

www.linzerbier.at

Die Marktbrauerei

Marktplatz 4b, 4020, Linz

+43 (0)664 3276964, www.marktbrauerei.at

The Beer Buddies Brewing Company

Rudigierstraße 1, 4020 Linz

www.thebeerbuddies.at

Sankt Bernhardsbräu

Heinrich Gruberstr. 6, 4050, Traun

+ 43 664 5266 559, www.sankt-bernhardsbraeu.at

Brauerei Hofstetten, Krammer GmbH &

Co.KG

Adsdorf 5, 4113, St. Martin im Mühlkreis

+43(0)7232/2204, www.hofstetten.at

Neufeldner Biobrauerei GmbH

Bräuhausgasse 3, 4120, Neufelden

www.biobrauerei.at

Stiftsbrauerei Schlägl

Schlägl 1, 4160 Aigen-Schlägl

Tel. 07281/8801-254

www.stiftsbrauerei-schlaegl.at

Brau-Boutique

Höhenweg 1, 4170, St. Stefan am Walde

+43(0)7216/37600-905, www.brau-boutique.at

Brauerei Bachner

Unterriedl 4, 4170 Unterriedl

+43(0)7216 6143,

Lepus Bräu

Raiden 24, 4170, Sankt Stefan am Walde

+43(0)7289/71094

kroaftbier

Gewerbepark 2

4190 Bad Leonfelden

+4367762892489, trink@kroaftbier.at

Leonfeldner Bier

Hauptplatz 24, 4190, Bad Leonfelden

+43(0)650/4177417, www.leonfeldnerbier.at

Braucommune in Freistadt

Brauhausstraße 2

4240 Freistadt

+43 7942/75 7 77

www.freistaedter-bier.at

Schwertberger Bräu e.U.

Aisttalstraße 17, 4311, Schwertberg

+43 (0)664 1003475,

Buchholzer Bräu

Buchholz 1 , 4312, Ried in der Riedmark

+43(0)664/12345678, www.buchholzer-brauerei.at

Freyni`s Bäcker Bräu

Ardagger Markt 26, 3321, Ardagger

+43 ( 0)676 9567262,

Dampfplaudara

Wachtberg 3, 3365, Allhartsberg

+43(0)677/63633101, www.dampfplaudara.at

Birgl-Bräu

Gartenberg 7, 3383, Inning

+43 699 10634346

Trauner Bier GmbH

Madlschenterweg 7, 4050, Traun

+43(0)7229 21109, www.traunerbier.at

Dörnbacher Floriani-Bräu

Dörnbacher Straße 132, 4061, Wilhering

+43(0)699 10190820, www.florianibraeu.at

Trappistenbrauerei, Stift Engelszell

Stiftstraße 6, 4090, Engelhartszell

+43 (0)7717 8010, www.leer.at

Syndicate Brewers OG

Lerchenweg 6, 4331, Naarn im Machlande

+43(0)660 2214597, www.syndicatebrewers.at

Brauerei Lind‘n Bräu

Linden 16 , 4372, St. Georgen am Walde

+43(0)680/1226907

Steyrer Bräu

Gleinker Hauptstr. 3d, 4400, Steyr

+43 (0)650 5606263, www.kremsmayr.com

Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock


9/2025

BIERLAND ÖSTERREICH 53

Brauerei Schloss Eggenberg Stöhr GmbH &

Co.KG

Eggenberg 1, 4655, Vorchdorf

+43(0)7614 6345 0, www.schloss-eggenberg.at

Max und Malz Privatbrauerei e.U.

Obernfurth 1, 4720, Neumarkt i. H.

+43 699 128 22 405, www.maxundmalz.at

Ritterbräu Privatbrauerei Neumarkt

GmbH

Bräuhausgasse 1, 4720, Neumarkt/Hausruck, +43(0)7733

7555 0, www.ritterbraeu.at

Brauerei Josef Baumgartner GmbH

Franz-Xaver Brunner Straße, 4780 Schärding

+43(0)7712 3119 0, www.brauerei-baumgartner.at

Kanonenbräu

Leonhard-Kaiser-Weg 1, 4780, Schärding

+43 (0)7712 7350, www.innschifffahrt.at

Wenzl Privatbräu

Wimberg 1, 4783, Wernstein am Inn

+43(0)664 739 098 28,

3 Prinzen Bräu – Ischler Bier

Kaiser Franz Josef Strasse 14, 4820, Bad Ischl

+43 664 8300800, www.3prinzen.at

Zeller Craft Bier

Schwarzland 25, 4842, Zell am Pettenfirst

0043 (0)677 62865567, www.zellerbier.at

Brauerei Pachinger Pfeiffi´s Bräu

Vorderschlagen 19, 4843, Ampflwang

+43(0)664/534 07 71

Bierschmiede

Seefeld 56, 4853 Steinbach am Attersee

Tel. 0664/5486321, www.bierschmiede.at

Brauerei Zipf

Zipf 22, 4871, Zipf

+43(0)7682 3600 0, www.zipfer.at

Brauerei Attersee GmbH

Straß 8, 4881, Straß im Attergau

+43 (0)699 10904519, www.brauerei-attersee.at

Brauerei Aspach GmbH

Hauptstrasse 23, 4890, Frankenmarkt

+43(0)7684 6444, www.starzinger.at

Römerbräu

Römerhof 100, 4894, Oberhofen am Irrsee

+43 (0)664 8929540, www.roemerbraeu.at

Brauerei Ried e. Gen.

Brauhausgasse 24, 4910, Ried/Innkreis,

+43(0)7752/82017 36, www.rieder-bier.at

Brauerei Raschhofer

Braunauer Straße 12, 4950, Altheim

+43(0)7723 42205 0, www.raschhoferbier.at

Wurmhöringer Privatbrauerei-

Braugasthof

Stadtplatz 10/11, 4950, Altheim

+43(0)7723 42204, www.wurmhoeringer.at

Stieglbrauerei zu Salzburg

Kendlerstraße 1, 5017 Salzburg

+43 50 1492-0, www.stiegl.at

Augustinerbräu Kloster Mülln OG

Lindhofstraße 7, 5020, Salzburg

+43(0)662 431246, www.augustinerbier.at

DIE WEISSE - Salzburger Biermanufaktur

GmbH

Bayerhamerstraße 10, 5020 Salzburg

+43 662 876 376

www.dieweisse.at

Stiegl-Gut Wildshut

Wildshut 8, 5120 St. Pantaleon

www.biergut.at

Brauerei Schnaitl GmbH & Co KG

Gundertshausen 9, 5142, Eggelsberg

+43(0)7748 6682 0, www.schnaitl.at

Trumer Privatbrauerei Josef Sigl

Brauhausgasse 2, 5162, Obertrum

+43(0)6219 7411 0, www.trumer.at

Woigartlbräu

Oberharlochen 6, 5231, Oberharlochen

+43 (0)660 3473494, www.woigartlbraeu.at

Brauerei Vitzthum GmbH & Co. KG

Uttendorf 25, 5261, Uttendorf

+43(0)7724 2508,

Pfesch OG

Pfendhub 3, 5272, Treubach

,Brauerei Gusswerk GmbH

Römerstraße 3, 5322, Hof bei Salzburg

+43(0)6629 39777, www.brauhaus-gusswerk.at

Bramsau-Bräu

Bramsaustr. 36, 5324, Faistenau

+43(0)6228 2566, www.bramsau-braeu.at

Erste Wolfgangseer Braugesellschaft mbH

Ischlerstrasse 17, 5350, Strobl

+43(0)664 88199488, www.strobler.at

Foto: Mirko Vitali/stock.adobe.com


54 BIERLAND ÖSTERREICH

9/2025

Spezialitätenmanufaktur Hofbräu

Kaltenhausen

Salzburgerstraße 67, 5400 Hallein

Tel. +43/6245/795-0, www.kaltenhausen.at

RBB Rolbrettbräu

Langgasse 62, 5424, Bad Vigaun

+43(0)650/4611783,

Mühltaler Brauerei OG

Markt 86, 5570, Mauterndorf

+43(0)664 4523817

Mandlbräu

Marktstraße 10, 5582 Sankt Michael / Lungau

Grossarltaler Bier

Schulgasse 3, 5611, Grossarl

+43(0)664 9269949, www.grossarltalerbier.at

Großarltaler Wochtabier GmbH

Achengasse 14, 5611, Großarl

www.wochtabier.at

Winzerbräu Hofbauer

Weinviertel | Unterretzbach

Pinzgau 2074 Unterretzbach

Bräu

Glocknerstraße Hauptstraße 60a , 5671, 1 Bruck

+43(0)6545/93080, www.pinzgau-braeu.at

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Branger Bräu

Unterperfuß 32, 6175, Unterperfuß

+43(0)5232 2209,

Kristall Brauerei GmbH

Inneralpbach 431, 6236, Alpbach

+43(0)664 4501566, www.kristallbrauerei.com

Tuxertal Brauerei OG

Lanersbach 391, 6293, Tux

+43(0)680 403053, www.tuxertalbrauerei.at

Bierol GmbH.

Sonnendorf 27, 6330, Schwoich bei Kufstein

+43(0)5372 58207, www.bierol.at

Familienbrauerei Huber GmbH & Co.KG

Brauweg 2, 6380, St. Johann in Tirol

+43(0)5352 62221, www.huberbraeu.at

Ötztaler Brauhaus GmbH

Niederthai 57a, 6441, Umhausen

+43 676 5812692, www.oetztalerbrauhaus.at

Bäckelar Brewery GmbH

Untere Gewerbestrasse 7, 6450, Sölden

info@soelsch.com, soelsch.com, shop.soelsch.com

Privatbrauerei Kugler

Josef-Koch-Straße 1, 6460, Imst

+43(0)676 4616535, www.kuglers.at

Vilser Privatbrauerei GmbH

Stadtgasse 2, 6682, Vils

+43(0)5677 531 76, www.vilserprivatbrauerei.at

Brauerei Fohrenburg

Fohrenburgstraße 5, 6700 Bludenz

+43(0)5552/606-0, www.fohrenburger.at

Privatbrauerei Gols GmbH

Brauhausplatz 1, 7122, Gols

+43(0)2173 2719, www.golserbier.at

Brauerei Kobersdorf OG

Hauptstraße 43, 7332, Kobersdorf

+43(0)2618 20173, www.kobersdorfer.at

Brauerei Scharrer

Obere Hauptstraße 129, 7453, Steinberg-Dörfl

+43(0)699 88453231,

Hianzenbräu e.U.

Ungarnstraße 10, 7503, Großpetersdorf

+43(0)660 6642431, www.hianzenbraeu.at

Die Bierquelle

Heugraben 19, 7551, Heugraben

+43(0)676 88041402,

Brauerei Puntigam

Triester Straße 359, 8055, Graz

Leopoldauer Brauhandwerk

+43(0)316 502-0, www.puntigamer.at

Großfeldstraße 9, 1210 Wien

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Waisenegg 78, 8190, Birkfeld

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Laurenzi Bräu

Hauptplatz 3, 8200, Gleisdorf

+43 (0)3112 36795, www.laurenzibraeu.at

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Panülerbräu

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Brauerei Frastanz eGen

Tel.+43 (0)6277 64141

Bahnhofstraße 2, 6820, Frastanz

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Hintergrundfoto: Romolo Tavani / Adobe Stock


9/2025

BIERLAND ÖSTERREICH 55

Toni Bräu

Wagenbach 61, 8273, Ebersdorf

+43(0)699 10616161, www.tonibraeu.at

Nibelungengold Brauerei und Destillerie

Franz-Bauer-Weg 4, 8280, Fürstenfeld

+43(0)664 8636564, www.nibelungengold.at

Hermax-Bräu

Reith 72, 8311, Markt Hartmannsdorf

+43(0)699 11876216

Noom Wild Ales

Gleichenberger Straße 30, 8333 Riegersburg

+43(0)660 5752891, www.noom.at

Schwannlbräu e. U.

Paldau 204, 8341 Paldau

Tel:06506264015, https://schwannlbraeu.jimdo.com/

WALHALLA GENUSSKULISSE

Pertlstein 30, 8350, Fehring

+43(0)664/4 29 20 56, www.walhalla-genusskulisse.at

Franz Josef Bräu GmbH

Bahnhofring 19, 8380, Jennersdorf

+43(0)664 5920656, www.franzjosefbraeu.at

Handbrauerei Forstner

Dorfstr. 52, 8401, Kalsdorf

+43(0)3135/54228, www.forstner-biere.at

Richards Bieratelier

Ahornweg 2, 8430, Leitring

+43(0)664/34 12 060, www.richardsbieratelier.at

diebrauerei Leutschach GmbH

Schillerplatz 3, 8463, Leutschach

www.diebrauerei.com

Brauhaus BEVOG GmbH

Gewerbepark B, Nr. 9

A-8490 Bad Radkersburg

Tel. +43 (0)3476/41543

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Gewerbepark B Nr. 9, 8490, Bad Radkersburg

+43(0)3476 41543, www.bevog.at

Brauerei Dipl.-Ing. Dr. Michael Löscher

Flamberg 101, 8505, St. Nikolai i. S.

+43(0)3185 3266,

Privatbrauerei Nassauer City Bier

Richard Achleitner

Nassau 48, 8522 Groß Sankt Florian

+43(0)664 5972032, www.nassauercitybier.at

Privatbrauerei: Schwannlbräu

Julia Schwinger

Werkstraße 27, 8580 Köflach

Tel: 06506264015

https://schwannlbraeu.jimdofree.com/

Trieb-Bräu

Ferdinand Raimundweg 7, 8641, St. Marein

+43 664 83 67717, www.trieb-braeu.com

Brauerei Göss

Brauhausgasse 1, 8700 Leoben

+43/3842/2090-0, www.goesser.at

Thalheimer Heilwasser GmbH

Sauerbrunnstraße 7, 8754, Thalheim

www.thalheimerheilwasser.at

Erzbergbräu GmbH

Trofengbachgasse 2, 8790, Eisenerz

+43 664 320 2340, www.erzbergbraeu.at

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Genuss erkunden zu machen, oder sich und mit möchten kulinari-

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entdecken.“ Sie das gute

und

entdecken Leben!

Brauerei Murau eGen

Raffaltplatz 19-23, 8850, Murau

+43(0)3532 3266, www.murauerbier.at

Brauerei Schladming

Hammerfeldweg 163, 8970, Schladming

+43(0)3687/22591-0, www.schladmingerbier.at

Lindwurm BrauCraft GmbH

Dr. Wutte Straße 14, 9020, Klagenfurt

+43 (0)650 5545165, www.lindwurm.beer

Brauerei Schleppe

Schleppeplatz 1, 9020, Klagenfurt

+43/463/3845, www.schleppe.at

Mühlenbräu

Oschenitzen 10, 9100, Völkermarkt

+43(0)664 9797108,

Wimitzbräu GmbH

Wimitz 7, 9311, Kraig

+43 (0)4212 28074, www.wimitzbraeu.com

Privatbrauerei Hirt

Hirt 1, 9322 Micheldorf

+43-(0)4268 2050-500, www.hirterbier.at

malle biermanufaktur

Hochpirkachweg 3, 9500, Villach

+43(0)660 7624040, www.mallebier.at

Brauerei Villach

Brauhausgasse 6, 9500, Villach

+43/4242/23494, www.villacher.com

Halle Bräu

Friedlach 84, 9555, Glanegg

+43(0)676 748 70 28, www.hallebraeu.at

FEIN Brewery

Inselweg 7, 9583, Faak am See

www.feinbrewing.com

Prewstone Brewing GesbR

Kärntner Straße 12, 9601, Arnoldstein

+43(0)676/7963637, www.prewstone.com

Privatbrauerei Loncium

Mauthen 60, 9640, Kötschach-Mauthen

+43(0)664 88941055, www.loncium.at

Lieserbräu

Bogengasse 16, 9800, Spittal an der Drau

+43(0)676 848267667, www.lieserbrau.at

M.V.B. Möll Valley Brewery

Penk 93, 9816, Penk

+43(0)650/9779816,

Brauerei Falkenstein

Pustertaler Straße 36, 9900, Lienz

+43/4852/62062-6211


Foto: Pixel-Shot / stock.adobe.com

Rum-Topf für die Sinne

Rum ist längst mehr als nur „Piraten-Spirituose“ – er hat sich in der Gastronomie und Barszene zu

einem vielfältigen Trendgetränk entwickelt.

Von Michael Heinz

Heller Rum steht für Leichtigkeit und

Mixability. Er wird gern in Cocktails

wie Mojito oder Daiquiri verwendet,

wirkt frisch, fruchtig und ist ein idealer Einstieg

für Gäste, die Rum noch nicht kennen.

Dunkler Rum dagegen überzeugt mit Tiefe,

reifen Aromen von Vanille, Karamell oder

Schokolade und eignet sich für Drinks mit

Charakter oder puren Genuss. Während

heller Rum die Basis für sommerliche Klassiker

bildet, bringt dunkler Rum gerade

in Österreichs Wintermonaten eine wärmende,

fast schon heimelige Note ins Glas.

Trends in Österreich und weltweit

In Österreich beobachten Gastronomen

einen klaren Aufwärtstrend beim Premium-

Rum. Gäste sind neugierig, probieren Rums

aus kleinen karibischen Destillerien und

legen zunehmend Wert auf Qualität statt

Quantität. Auch Rum-Tastings in Bars oder

Hotels gewinnen an Beliebtheit. International

zeigen sich zwei Strömungen: Zum einen

die Rückkehr zu klassischen Rum-Cocktails

mit klarer Rezeptur, zum anderen kreative

Crossover-Konzepte – Rum trifft Kaffee, Tee

oder sogar Craft Beer. Ein spannender Nebentrend

ist Spiced Rum, der mit Gewürzen wie

Zimt, Muskat oder Vanille aromatisiert wird

und gerade jüngere Gäste anspricht.

Nachhaltigkeit rückt ins Glas

Ein weiterer Trend betrifft die Herkunft und

Produktion: Immer mehr Hersteller setzen auf

nachhaltigen Rum, der aus lokalem Zuckerrohr,

fair gehandelten Rohstoffen und in

ressourcenschonenden Verfahren hergestellt

wird. Auch Bars können punkten, indem sie

regionale Zutaten für ihre Rum-Drinks einsetzen,

Zero-Waste-Konzepte bei Garnituren

nutzen und die Story des nachhaltigen Genusses

aktiv kommunizieren. Für Gäste wird Rum

so nicht nur zum Erlebnis, sondern auch zu

einer bewussten Entscheidung.

Vermarktungstipps

Rum lässt sich hervorragend inszenieren,

wenn man Geschichten erzählt: über seine

Herkunft aus der Karibik, die Reifung in

Eichenfässern oder den Unterschied zwischen

Column Still und Pot Still. Eine kleine

Rum-Karte mit Empfehlungen erleichtert

Gästen den Zugang. Besonders erfolgreich ist

das Food Pairing: Heller Rum harmoniert mit

leichten Speisen wie Ceviche oder tropischen

Früchten, dunkler Rum passt perfekt zu Schokolade,

Desserts oder Käse. Tipp für Bars: Rum

in Flights anbieten – drei kleine Gläser mit

unterschiedlichen Sorten – so können Gäste

vergleichen und ihren Favoriten entdecken.

Rezeptideen

Alpine Mojito

› Heller Rum, Limette, Minze,

Rohrzucker, Soda

› Twist: Statt Minze regionale

Kräuter wie Zitronenmelisse

einsetzen.

Kaffee-Rum-Flip

› Dunkler Rum, Espresso,

Zuckersirup, Eiweiß, kräftig shaken

› Ideal als After-Dinner-Drink; lässt

sich auch alkoholfrei mit Cold

Brew adaptieren.

Rum & Zwetschke

› Dunkler Rum, Zwetschkenröster,

Zitronensaft, Tonic auffüllen

› Ein österreichisch-karibischer

Brückenschlag, der saisonal

variiert werden kann.


9/2025

RUM 57

Foto: Kawama

Geschmack der

Karibik

Kawama, benannt nach der mythischen „Caguama“-Meeresschildkröte,

bringt das Lebensgefühl Kubas ins Glas. In der

renommierten Ronera Cárdenas destilliert, vereint Kawama

traditionelle Handwerkskunst mit karibischem Charakter.

Besonders begeistert Kawama Añejo mit seiner warmen

Bernsteinfarbe, fruchtigen Noten und sanft holzigen Mandelanklängen.

Das Geschmacksprofil ist trocken und ausgewogen

mit einer eleganten Süße. Noch tiefer geht Kawama 13 Extra

Añejo: 13 Jahre gereift, entfaltet er seine sanfte Süße mit einem

würzigen Unterton von Eichenholz der mit fruchtigen Aromen

abgerundet wird. Mit seiner dunklen Bernsteinfarbe und der

harmonischen Vollmundigkeit trifft er die Ansprüche von Rumliebhabern.

Am besten genießt man Kawama pur und ungekühlt

für eine volle Geschmacksentfaltung.

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Foto: Morandell

Aromen und Tradition

In der Welt der edlen Spirituosen zählt

Flor de Caña mit seiner über 130-jährigen

Geschichte zu den herausragendsten und

authentischsten Rum-Marken. Was diese

Marke so besonders macht, ist nicht nur

die kompromisslose Qualität, sondern auch

das tiefe Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, Tradition

und verantwortungsvollem Genuss.

Der mehrfach international ausgezeichnete

Single Estate Rum begeistert Kenner

und Liebhaber durch fein ausbalancierte

Aromen: Noten von roten Früchten, Honig

und gerösteten Nüssen verbinden sich harmonisch

mit Anklängen von Vanille und

Bratapfel am Gaumen. Die langsame, natürliche

Reifung in ausgewählten Bourbonfässern

unterstreicht seine Tiefe, Eleganz und

außergewöhnliche Finesse. Morandell freut

sich daher ganz besonders, diesen einzigartigen

Premium-Rum exklusiv in Österreich

vertreten zu dürfen und damit ein

Stück echte Handwerkskunst zugänglich

zu machen.

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JAHRE

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Foto: cottonbro studio

Ein Ausflug in die Kindheit

Früher waren die größten Erfrischungen oft simpel.

Von Nele Klaffl

Mal war es ein Soda-Zitron, manchmal

vielleicht ein Apfelsaft. Die Getränkewelt

hat sich seitdem gewandelt,

und das Spektrum war nie zuvor so facettenreich.

Vielfalt bereichert, kann aber auch

überfordern. Umso stärker wächst die Sehnsucht

nach vertrauten Geschmäckern, die

uns seit Kindheitstagen begleiten.

Flüssige Erinnerungen

Ein gutes Beispiel ist das „Obi g’spritzt“. Wer

nicht im Osten Österreichs aufwuchs, mag

zunächst rätseln. „Obi“ ist in diesem Fall

kein Baumarkt, sondern eine schweizerische

Apfelsaftmarke, die in den 1970ern hierzulande

so populär wurde, dass ihr Name zum

Synonym für Apfelsaft avancierte. Apfelsaft

gilt weiterhin als Dauerbrenner, erhältlich

von großen Produzenten ebenso wie von

Mostereien, die oft eine erstaunliche Sortenvielfalt

anbieten. Jede Sorte, ob Elstar,

Boskoop oder Gravensteiner, verleiht dem

Saft einen eigenen Charakter und ermöglicht

Gastronomen, mit Geschmacksprofilen

zu spielen.

Auch die Johannisbeere hat ihren festen

Platz. Rote bringen eine lebendige Säure,

schwarze eine intensivere, herbere Note,

weshalb sie bevorzugt zu Saft verarbeitet

werden. Daneben behaupten sich alte

Bekannte wie der Marillensaft, natürlich der

Orangensaft oder ein kräftiger Traubensaft.

Allesamt sind sie Zeugnisse einer Zeit, in der

die Auswahl kleiner, aber vielleicht gerade

deshalb umso prägender war.

Süß, süßer, Sirup

Sirup ruft sofort andere Assoziationen

hervor. Die Holunderblüte etwa begleitet

seit jeher die österreichische Trinkkultur.

„Einen großen Hollersaft!“, heißt es dann

bei der Bestellung. Aus den zwischen Mai

und Juli gepflückten Blüten entsteht der

typische Geschmack nur dann, wenn die

Rispen ungewaschen bleiben, denn in den

Pollen liegt die eigentliche Aromatik.

Auf der Hütte wird das Schiwasser aus

Himbeersirup verdünnt mit Wasser und Zitronensaft

bestellt. Allerdings bringt jeder Sirup

naturgemäß eine hohe Süße mit sich. So steigt

heute die Nachfrage nach zuckerreduzierten

Varianten. Um den Geschmack intensiv zu

halten, verwenden Produzenten einen höheren

Anteil an Fruchtextrakten, Pürees oder

eine höhere Saftkonzentration.

Ein Balanceakt im Glas

Die Dosierung wiederum will gelernt sein.

Die Enttäuschung ist groß, wenn ein Himbeer-Soda

nahezu farb- und geschmacklos

serviert wird. Ideal ist ein Mischverhältnis

von etwa 1:8. Hier können Zapfsysteme

Abhilfe schaffen. Postmix-Konzentrate

erleichtern die Zubereitung, sichern gleichbleibende

Qualität und sparen Lagerfläche,

Transportaufwand sowie Energie.


9/2025

FRUCHTSAFT & SIRUP 59

Foto: Jasper Ehrich

Zurück in den Sommer

Auch wenn der Herbst schon anklopft,

holt fritz-limo mit ingwer-limette den

Sommer zurück: Sonnengereifte Limetten,

spritzige Zitronen und ein Hauch Ingwersaft

sorgen für alkoholfreie Erfrischung mit

einem überraschenden Schärfekick. Statt

trüber Herbsttage kommt die norddeutsche

Brause wie ein sonniger Throwback direkt

in die heimischen Kühlregale. Mit sechs Prozent

Fruchtgehalt, Limetten- und Zitronensaft

aus Konzentrat, Zucker aus Zuckerrüben

und ein Prozent echtem Ingwersaft bleibt sie

spritzig und nicht zu süß. Ob im Café oder

gemütlich an der Bar: fritz-limo ingwerlimette

bringt noch einmal Sommerfeeling

ins Hier und Jetzt. In wiederbefüllbaren Glasflaschen,

mit natürlichen Aromen und streng

kontrollierten Rohstoffen zeigt Hamburg

klare Kante für bewussten, saisonübergreifenden

Genuss.

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Revival des Sirups

Sirupe haben es aktuell

nicht leicht, denn klassische

„Zuckerbomben“

verlieren zunehmend an

Attraktivität. Konsumenten

achten bewusster

auf Inhaltsstoffe, Kalorien

und Herkunft. Doch

genau diese Entwicklung

sorgt für frische Impulse,

die das Gewohnte herausfordern.

Ingwer spielt dabei eine Hauptrolle, sei es in Form von

Konzentraten oder den hochwertigen Sirupen von Dr. Ößler oder

Wiener Dirndl, die von Bartendern gekonnt in neue Drink-Kreationen

eingesetzt werden. Auch im Kaffee-Bereich sind Sirupe gern

gesehen: Geschmackskreationen von weißer Schokolade über

Haselnuss bis hin zu Cookie-Noten bringen Vielfalt in die Tasse.

Parallel dazu setzt sich der Trend zu BIO-Produkten sowie Regionalität

fort, weshalb Marken wie Höllinger oder Wiener Dirndl von

dieser wachsenden Nachfrage profitieren.

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Fotos: Grapos

ADVERTORIAL

Konzentriert auf das Wesentliche

In der Gastronomie zählen Tempo, Qualität

und Kosten, auch bei der Getränkebewirtschaftung.

Mit hochwertigen Konzentraten,

Sirupen und Fruchtsaftgetränken, die direkt

aus der Leitung gemischt werden, bietet

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Lösung. So wird die Logistik optimiert und

der ökologische Fußabdruck erheblich reduziert.

Dabei kommt es zu keiner unnötigen

Wasserlogistik, weniger Leergut und geringeren

Lager- sowie Kühlflächenanforderungen.

Die 10-Liter-Bag-in-Box etwa ersetzt bis

zu 12 Kisten. Laut TU Graz sinkt der CO 2 -

Ausstoß damit um bis zu 90 Prozent. Gleichzeitig

spart die optimierte Kühlung zusätzlich

bis zu 40 Prozent Energie. Grapos bietet

hierfür eine breite Produktpalette, die von

Cola über Bio-Limonaden bis hin zu Fruchtsäften

reicht. Auch zuckerfreie, vegane oder

allergenfreie Optionen sind erhältlich.

Die Schankomat-Technologie sorgt

dafür, dass die Getränke direkt am Zapfhahn

frisch und hygienisch gemischt werden.

Dank der einfach zu bedienenden Schankanlagen,

die sich individuell anpassen lassen,

entfällt das lästige Nachbestücken. So bleibt

mehr Zeit für den Service und das Wohl der

Gäste. Die pfandfreie Lösung von Grapos

entlastet das Team, spart Kosten und trägt

so zu einer besseren Kostenkontrolle bei.

www.grapos.com


60 WEIN & SCHAUMWEIN

9/2025

Kolumne

Goldene Reife

Es gibt eine Jahreszeit, in der die

Weinberge in einem besonderen

Glanz erstrahlen. Wenn sich die

Blätter langsam in leuchtendes Gelb,

sattes Rot und warmes Orange verwandeln,

liegt ein Duft von reifen

Trauben in der Luft. Der Herbst ist

für Winzerinnen und Winzer der Höhepunkt

des Jahres – und für Gäste

der wohl eindrucksvollste Moment,

Wein in seiner Ursprünglichkeit zu

erleben. Jede Traube, die in den

Hotten (Lese-Körben) landet, erzählt

eine Geschichte von Sonnenstunden,

Regenfällen und sorgfältiger

Pflege. Und da ist sie schon, die

Vorfreude auf den neuen Jahrgang

und den Geschmack der Regionen.

Genau hier liegt die Chance für die

Gastronomie: Wer Gästen Zugang zu

dieser Erfahrung verschafft, schenkt

neben Genuss auch unvergessliche

Erinnerungen. Denn Weinwanderungen

oder geführte Spaziergänge

durch die Rebzeilen bieten nicht nur

einen körperlichen Ausgleich, sondern

auch authentische Geschichten

rund um die Weinproduktion.

Wie wäre es mit kleinen Verkostungsstationen

direkt im Weinberg,

begleitet von Winzern, die von ihrer

Arbeit berichten, in Kombination

mit regionalen Spezialitäten wie

Käseplatten, Kürbis- bzw. Wildgerichten?

Für Gäste wird so aus einem

einfachen Ausflug ein kulinarisches

Gesamterlebnis – und für Betriebe

eine attraktive Möglichkeit, ihre

Weinkarte in Szene zu setzen. Ich

bin dann mal kurz im Weinberg!

Katrin Hammer (Sommelière)

beschäftigt sich mit Wein &

Kulinarik. Im Fokus: Regionale

Produkte und Produzenten.

Foto: Michel Pfister

Mit sieben Visionären

Dom Pérignon öffnet ein neues kreatives

Kapitel mit der Kampagne „Creation is

an eternal journey“, das die tief verwurzelte

Verbindung zwischen Kunst und Kultur des

Hauses feiert. Inspiriert von Dom Pierre

Pérignons Vision, den besten Wein der Welt

zu schaffen, stellt die Maison seit 1668 die

Suche nach Harmonie als Quelle der Emotion

in den Mittelpunkt. Das neue Kapitel

wird von sieben visionären Persönlichkeiten

geprägt: Zoë Kravitz, Tilda Swinton, Iggy

Pop, Anderson Paak, Takashi Murakami,

Clare Smyth und Alexander Ekman, die

ihre Perspektiven auf den kreativen Prozess

teilen. Ein Ausblick auf 2026 verspricht limitierte

Design-Kooperationen. Begleitet wird

die Kampagne von vier neuen Jahrgängen,

darunter der Dom Pérignon Vintage 2008 –

Plénitude 2 und Dom Pérignon Rosé Vintage

2010.

www.domperignon.com

Alkoholfreier Lifestyle

Mit SOBER LOVER® betritt eine Neuheit

den europäischen Markt: die laut eigenen

Angaben erste Dachmarke für alkoholfreie

und alkoholreduzierte Lifestyle-Getränke, die

sich klar an Erwachsene richtet. Mit der Signature

Edition präsentiert SOBER LOVER®

seine erste Produktlinie. Dabei handelt es sich

um einen alkoholfreien Schaumwein in zwei

Varianten, BLANC und ROSÉ, jeweils in der

0,75-Liter-Flasche. Das Motto „BUBBLE UP

YOUR LIFEstyle“ bringt auf den Punkt, wofür

die Marke steht: sprudelnde Lebensfreude,

bewusster Genuss und ein moderner Zugang

zu alkoholfreien Alternativen.

Für die Herstellung werden gezielt

Grundweine mit wenig Säure entalkoholisiert,

anschließend cuvéetiert, fein ausbalanciert

und mit Kohlensäure veredelt.

Das Ergebnis ist ein klarer, reduzierter und

unkomplizierter Genuss, frei von der klassischen

Winzerstory, aber voller Lifestyle.

Denn hier geht es nicht um Rebsorten oder

Terroir, sondern um das Gefühl von Klarheit

und bewusster Entscheidung. Mit auffälligem

Design und modernem Packaging

sorgt SOBER LOVER® am Point of Sale für

Aufmerksamkeit und erleichtert den Impulskauf.

Damit trifft die Marke genau den Zeitgeist,

denn der Trend zu No & Low Alcohol

wächst stetig und damit auch die Erwartungen

der Konsumenten.

www.oneworld-heroes.at

Foto: Dom Pérignon

Foto: SOBER LOVER®


9/2025

WEIN 61

Weine für „wilde Zeiten“

Die kulinarische Herbstsaison ist geprägt von kräftigen Gerichten, intensiven Aromen und besonderen

Getränkebegleitern.

Von Katrin Hammer

Sturm ist im Herbst in vielen Weinregionen Tradition. Er ist ein

teilweise vergorener Traubenmost, süß, spritzig und mit einer

lebhaften Hefenote. Ein Glas Sturm als Aperitif schafft sofort

Regionalität, als Speisenbegleiter ist er allerdings mit Vorsicht zu

genießen. Durch seine Restsüße und den niedrigen Alkoholgehalt

harmoniert Sturm eher mit einfachen, rustikalen Gerichten wie

herbstlichen Strudeln oder deftigen Jausen.

Wild und Wein

Wildgerichte zählen zu den kulinarischen Höhepunkten der

Herbstküche. Ihre Aromen sind kräftig, erdig und oft von Röstaromen

begleitet. Entsprechend verlangen sie nach Weinen mit Tiefe

und Struktur. Wildschwein: Sein intensives, fast nussiges Aroma

verlangt nach Weinen mit Körper. Ein Barbera aus dem Piemont,

ein gereifter Tempranillo aus der Rioja oder ein heimischer Cuvée

mit Merlot-Betonung bieten sich an. Besonders interessant: Wildschweinragout

mit einem mineralischen Südtiroler Lagrein. Reh:

Das zarte, elegante Fleisch des Rehs harmoniert besonders gut mit

Pinot Noir/Spätburgunder. Dessen rote Fruchtaromen und feine

Säure ergänzen das Fleisch, ohne es zu erschlagen. Ein österreichischer

Blaufränkisch bietet sich wunderbar an – seine würzige

Note unterstützt klassische Saucen mit Preiselbeeren oder Rotwein.

Hirsch: Hier darf es kräftiger werden. Ein Syrah oder Shiraz

bringt würzige Pfeffernoten, die perfekt mit Rosmarin und Wacholder

korrespondieren. Auch ein heimischer Zweigelt Reserve oder

ein kräftiger Bordeaux sind spannende Partner. Federwild (Ente,

Fasan): Fruchtbetonte Weine sind hier gefragt. Ein eleganter Riesling

Kabinett mit leichter Restsüße kann Ente mit Orangensauce

perfekt ergänzen. Fasan hingegen profitiert von gereiften Chardonnays,

die buttrige Noten in die Sauce aufnehmen.

Tipp: Ein spannender Trend ist die Kombination mit Orange

Wines. Ihre leichte Gerbstoffstruktur und würzige Aromatik eröffnen

neue Perspektiven – besonders zu Wildterrinen oder Carpaccio

von Reh.

Kürbis und Maroni

Der Geschmack von Kürbis ist mild, leicht süßlich und verlangt

nach Weinen, die Struktur, aber auch Frische mitbringen. Während

sich für die Kürbiscremesuppe aromatische Weißweine wie Grüner

Veltliner oder Sauvignon Blanc eignen, harmoniert gebratener

Kürbis oder Kürbis aus dem Ofen hervorragend mit Chardonnay,

der gerne eine feine Holznote haben darf. Ebenso spannend ist ein

Silvaner, dessen erdige Nuancen den Kürbis in seiner natürlichen

Aromatik betonen.

Zum Kürbisrisotto passt ein Weißburgunder oder Pinot Gris,

aber auch ein gereifter Riesling aus der Spätlese ideal. Herbstliche

Desserts mit Maroni sind ein Klassiker. Ob als Maronipüree,

Törtchen oder in Verbindung mit Schokolade – die Kombination

mit Wein verlangt Fingerspitzengefühl. Besonders empfehlenswert

sind hier edelsüße Weine. Eine Beerenauslese vom Riesling,

ein Sauternes aus Bordeaux oder eine Trockenbeerenauslese aus

Österreich bringen Honig- und Karamellnoten, die die cremige

Textur der Maroni unterstreichen. Wer es sprudelig mag, greift

zum Uhudler Frizzante mit leichter Süße – eine ungewöhnliche,

aber charmante Begleitung.

WO WEIN ZUR KUNST WIRD

Speziell für die Gastronomie entwickelt, setzt Wein bei

optimaler Trinktemperatur verkaufsfördernd in Szene.

→ NEU: Weinklimaschrank »Silent«

www.hagola.de

Foto: SeventyFour


Seite 62 bis Seite 67

Hot Drinks

Foto: pixabay

Equipment 101 – Must-have oder Nice-to-have bei der

Kaffeezubereitung?

Kolumne

In der Kaffeewelt glänzen oft die Gadgets,

doch in der Gastronomie zählen

Verlässlichkeit und Konstanz. Das

Herzstück sind eine leistungsstarke

Espressomaschine und eine präzise

eingestellte Mühle – ohne sie gibt es

keine gleichbleibende Qualität in der

Tasse. Ebenso unverzichtbar: Tamper,

Milchkännchen in verschiedenen

Größen, Reinigungstools und ein Wasserfilter,

der die Maschine schützt und

konstante Wasserqualität sicherstellt.

Darüber hinaus gibt es Extras, die

den Alltag erleichtern: smarte Sensoren,

automatische Milchsysteme oder

digitale Helfer für die Kontrolle von

Parametern. Sie sind nützlich, aber

kein Muss. Wirklich entscheidend ist

der Umgang mit dem vorhandenen

Equipment: Regelmäßige Wartung

und Schulungen machen aus Werkzeugen

wahre Partner im Alltag. Denn

die beste Technik entfaltet ihren Wert

erst dann, wenn Menschen sie verstehen

und richtig nutzen.

Am Ende gilt: Weniger Spielerei,

mehr Substanz – und der Kaffee überzeugt

von selbst.

Victoria Spielberger, J. Hornig

Brandmanagerin

www.jhornig.com

Foto: J. Hornig


9/2025

TEE 63

Alle Welt trinkt Grün

Matcha hat die Teekultur weltweit erobert.

2023 erreichte die japanische Produktion

über 41.000 Tonnen, mehr als

die Hälfte davon ging ins Ausland.

Die ganze Welt hat sich in den grünen Tee

verliebt, und vielerorts ist er zum festen

Bestandteil der Speisekarte geworden.

Schluck mit Anspruch

Doch der Erfolg hat seinen Preis, denn

echter Matcha wird immer kostbarer, und

genau das steigert seinen Wert. So hat er

die Rolle als beiläufiges Getränk abgelegt

und avanciert stattdessen zum Erlebnis, das

inszeniert werden will. Wenn ein Hotel am

Nachmittag eine Teezeremonie anbietet, zu

einem feinen Teekränzchen lädt oder eigene

Rituale schafft, die an japanische Traditionen

anknüpfen, entstehen Momente von

gewisser Exklusivität. Augenblicke wie diese

binden Gäste an das Haus und bleiben ihnen

in Erinnerung.

Matcha in Begleitung

Die Knappheit lenkt zudem den Blick auf

Alternativen. Hojicha mit seiner warmen,

karamelligen Note oder Genmaicha mit

erdigem, popcornartigem Aroma bereichern

die Palette. Beide Tees sind mild,

vielseitig einsetzbar und laden dazu ein,

sie in Desserts oder Lattes zu interpretieren.

Werden Matcha und seine Mitstreiter

Von Nele Klaffl

bewusst inszeniert, zeigt man den Gästen,

dass es Orte gibt, an denen die großen

Trends der Welt auf die Intimität eines

Moments treffen.

Foto: pexels

Zum Wohl!

Der Trend

zu einem

bewussten

Lebensstil

bleibt ungeb

r o c h e n

und mit ihm

wächst das

Interesse an

Produkten, die

das mentale

Wohlbefinden

unterstützen.

Meßmer

reagiert auf

diesen Wunsch und präsentiert die

neue Sorte „Klare Gedanken mit

Vitamin B5 & B2“. Die fruchtigsüße

Kräuter-Früchte-Komposition

mit Orange, Hibiskus und Ginkgo

kombiniert bewährte Teekultur mit

gezielten Zusätzen. Pantothensäure

(Vitamin B5) unterstützt dabei eine

normale geistige Leistung, während

Riboflavin (Vitamin B2) hilft, Müdigkeit

und Erschöpfung zu reduzieren.

Mit „Klare Gedanken“ wächst das

Meßmer Sortiment an funktionalen

Tees auf insgesamt sechs Sorten.

Ergänzt wird die Range durch

Varianten wie „Schöne Haut“, „Gute

Nacht“ oder „Immunsystem“, die alle

gezielt auf unterschiedliche Alltagsbedürfnisse

abgestimmt sind.

www.milford.at

Foto: Meßmer

ADVERTORIAL

Eine Tasse grünes Gold

Matcha gilt seit Jahrhunderten als das

Grüne Gold Japans – ein Symbol für

Achtsamkeit, Schönheit und vollendeten

Geschmack. Die besondere Teekultur

bringt das Frankfurter Traditionshaus

Ronnefeldt auf elegante Weise in die

Gastronomie.

Matcha Horai, benannt nach der sagenumwobenen

Insel der Unsterblichkeit,

ist eine Rarität – weich, süss und edel im

Charakter, perfekt für puristische Genussmomente.

Matcha Iri Sencha vereint

Matcha und Sencha zu einer harmonischen

Komposition, die Umami mit strahlender

Frische verbindet. So überzeugt Matcha

als Highlight jeder modernen Tee-Karte.

Mit Ronnefeldts Premix-Option und hochwertigem

Zubehör gelingt die Zubereitung

mühelos, für glückliche Gäste und einfachen

Service. Als feiner Tee, Iced Matcha Latte,

oder Dessert-Note – Matcha bleibt zeitlos

und spricht jede Generation von Tee-Liebhabern

an.

Alle Matcha-Sorten von Ronnefeldt

stammen aus kontrolliertem Bio-Anbau

und erreichen Ceremonial Grade-Qualität.

Für ein individuelles Angebot freut sich Ronnefeldt

über Ihre Kontaktaufnahme unter

info@ronnefeldt.de

www.ronnefeldt.com

Foto: Ronnefeldt


Foto: Anton Dobrea

Kaffee als Erfolgsfaktor

Geschmack, Erlebnis, Nachhaltigkeit – was guten Kaffee heute ausmacht und wie Kaffee-Trends den

Umsatz ankurbeln.

Von Katrin Hammer

In den vergangenen Jahren hat sich Kaffee

in der Wahrnehmung vieler Gäste grundlegend

verändert und ist längst kein

Nebenthema mehr, sondern ein entscheidendes

Qualitätsmerkmal in Gastronomie

und Hotellerie. Angetrieben von der sogenannten

„Third Wave Coffee“-Bewegung

rücken Anbauweisen, Herkunft und Röstung

stärker in den Fokus. Ähnlich wie beim Wein

geht es um Transparenz: Woher stammt

die Bohne, wie wurde sie verarbeitet, wer

steckt hinter der Rösterei? Immer mehr

Gäste schätzen die Geschichte in der Tasse.

Für die Gastronomie heißt das: Storytelling

rund um den Kaffee wird Teil des Erlebnisses

und zusätzliche eine echte Chance für Gästebindung

und Umsatzsteigerung. Ein Café

oder auch Hotel, das etwa mit einer kleinen

Rösterei aus der Region zusammenarbeitet

und diese Partnerschaft aktiv kommuniziert,

vermittelt Authentizität und hebt sich vom

Standardangebot ab. Sie bekommen eine

exklusive Hausmischung von Ihrer Rösterei

des Vertrauens geliefert? Perfekt. Nicht nur

für Sie als Gastgeber, sondern auch für den

Gast, der die Kaffeebohnen auch schön verpackt

mit nach Hause nehmen kann – als

Souvenir für Freunde und Familie oder für

sich selbst. Mit jeder Tasse zu Hause erinnert

sich der Gast an die schöne Zeit bei

Ihnen.

Qualität, die sich lohnt

Warum lohnt sich die Investition in hochwertigen

Kaffee? Zum einen ist da der

Imagefaktor: Ein Hotel oder Restaurant,

das besonderen Wert auf Kaffee legt, signalisiert

Gastfreundschaft und Professionalität.

Zum anderen ist Kaffee ein Erlebnis,

das Gäste in Erinnerung behalten. Wer

morgens beim Hotelfrühstück einen perfekt

extrahierten Espresso oder Cappuccino serviert

bekommt, startet anders in den Tag –

und wird das Haus positiv bewerten. Sieht

man sich Onlinebewertungen an, zeigt sich

schnell: Gäste erwähnen gute Kaffeeerlebnisse

oft gezielt, während schlechter Kaffee

überproportional häufig zu Kritik führt.

Darüber hinaus eröffnet Qualität klare Kalkulationsvorteile.

Während ein einfacher

Filterkaffee in der Tasse kaum mehr als

einen Euro kostet, lassen sich Spezialitäten

wie Flat White oder saisonale Kreationen

zu deutlich höheren Preisen anbieten – bei

vergleichbarem Wareneinsatz. Herbstund

Winterkreationen sorgen somit in

den nächsten Monaten für zusätzlichen

Umsatz. Pumpkin Spice Latte, der Klassiker

mit Kürbis, Zimt und anderen Gewürzen

fängt die gemütliche Herbststimmung ein

und ist bei den Gästen heiß begehrt. Außerdem

setzen sich dunklere Kaffeeröstungen

mit Aromen wie Karamell oder Schokolade

durch. Experimentelle Aromen wie Ingwer

und Kardamom können einen Hauch von

Würze und Wärme verleihen und machen

sich gut in Kombination mit Honig oder

Haselnusssirup. Der Hype um die grüne

Nuss macht auch vor Kaffee keinen Halt.

Pistachio Coffee ist ein absoluter Trend. In

Verbindung mit Kaffee entfalten Pistazien

leicht süße, nussige und buttrige Noten.

Ob in Cappuccino, Latte oder Cold Brew –

Pistazien als Creme, Sirup oder gehackt als

Topping sind gerade gefragt.


9/2025

KAFFEE & TEE 65

Eine Tasse kommt selten allein

Wir Österreicher brauchen unseren Kaffee, und das nicht nur am „Tag des Kaffees“, der jedes Jahr

weltweit am 1. Oktober begangen wird.

Von Nele Klaffl

Kaffee ist hierzulande Ritual, Muntermacher,

Begleiter, manchmal auch

Ausrede für eine Pause. So greift fast

die Hälfte aller Menschen über 15 mehrmals

täglich zur Tasse. Am liebsten bleiben

wir dabei den Klassikern treu. Ganz vorne

rangiert der Verlängerte, dicht gefolgt von

Espresso und Cappuccino. Und auch der

Filterkaffee erlebt eine Renaissance, pur,

schwarz und reduziert auf das Wesentliche.

Der Trend geht zunehmend weg von Obershauben

und Sirups, hin zum reinen Kaffeegenuss.

Mehr ist mehr

Dabei ist die Vielfalt österreichischer

Kaffeespezialitäten kaum zu überbieten.

Franziskaner, Einspänner oder Kapuziner

sind klingende Namen, die in den Altwiener

Kaffeehäusern noch immer auf den

Karten stehen. Mit strengem, schwarzem

Kaffee haben sie wenig zu tun. Stattdessen

kommen Milch, Schlagobers, Likör oder gar

eine Kugel Vanilleeis ins Spiel.

Im Europavergleich sind wir Spitzenreiter

im Kaffeekonsum. Und vielleicht ist

es genau diese Melange aus puristischem

Espresso, süßen Spezialitäten und dem Verlängerten

als verlässlichem Alltagsbegleiter,

die den Kaffee bei uns so fest verankert hat.

Foto: Anna Urlapova

Foto: Pamela Schmatz

Für jedes Bedürfnis

ger(ü)östet

Die Geschichte von JAVA Kaffee zeigt, wie Tradition und Innovation

Hand in Hand gehen können. Unerschütterliches

Qualitätsstreben, Handwerkskunst und tiefes Know-how stehen

im Mittelpunkt – ohne dabei aktuelle Trends aus den Augen zu

verlieren. Das Sortiment umfasst acht Kaffeespezialitäten: vier

reinsortige Arabicas bester Herkunft und vier sanfte Blends aus

Arabica- und Robusta-Bohnen für den täglichen Genuss. Dank

kompatibler Kapseln lässt sich JAVA-Qualität jederzeit und überall

anbieten. Besonders im Rampenlicht: JAVA Classic Sempre.

Dieser Blend aus handverlesenen Arabica- und Robusta-Bohnen

aus Asien, Süd- und Zentralamerika macht seinem Namen alle

Ehre – „Sempre“ bedeutet „immer“. Schonend trommelgeröstet,

vollmundig und harmonisch eignet er sich für nahezu jede Zubereitung:

vom kräftigen Espresso bis zum cremigen Cappuccino.

www.java-kaffee.at

Genuss ist

unser Kaffee

Österreich hat große Tradition im Rösten von Kaffee, in

welche auch die JAVAREI mit dem Rösten von JAVA Kaffee

tritt. Unser Anliegen ist es, die heimische Kaffeekultur zu

bereichern und mit voller Leidenschaft geschmackvolle

Röstmischungen zu erzeugen.


Fotos: Martin Steiger (5)

Caffè Vergnano: Italienische Kaffeekultur

Italien-Kenner:innen sind mit Caffè Vergnano längst vertraut: Die Traditionsmarke ist die älteste

Kaffeerösterei Italiens mit Hauptsitz in Santena, deren Geschichte bis ins Jahr 1882 zurück reicht, und

derzeit in vierter Generation von CEO Carolina Vergnano geführt wird.

Das Familienunternehmen exportiert

seine Produkte mittlerweile erfolgreich

in mehr als 80 Länder weltweit.

Bei dem typisch italienischen Espresso steht

Qualität an erster Stelle. Das einzigartige

Röstverfahren von Caffè Vergnano setzt

auf eine schonende Langzeitröstung bei

180–200 °C. Jede Bohne wird 18–22 Minuten

langsam geröstet, um ihre individuellen

Aromen zu entfalten. Die herkunftsbezogene

Röstung bewahrt feine Geschmacksnuancen,

reduziert Bitterstoffe und macht den Kaffee

besonders harmonisch und bekömmlich.

Seit 2022 ist Caffè Vergnano auch in

Österreich etabliert, vertrieben werden die

Produkte vom 24/7 Getränkeanbieter Coca-

Cola HBC Österreich. Das Portfolio umfasst

die „1882 Linie“ mit ganzen Bohnen, das

Caffè Vergnano Sortiment der „Klassik Linie“

mit sechs verschiedenen Blends, darunter die

beliebten Sorten Ottocento, Mille und Bio,

sowie Caffè Vergnano classico Filterkaffee

und die „Women in Coffee“-Spezialedition.

Innovative Partnerschaften

Gemeinsam mit dem Verkaufsteam von

Coca-Cola HBC Österreich werden Gastronomiekund:innen

mit Barista-Trainings und

erstklassigen Weiterbildungen rund um das

Thema Kaffee unterstützt. „Kaffee spielt

in Österreich eine essenzielle Rolle und

mit Caffè Vergnano haben wir eine starke

Marke für die Gastronomie, die für allerhöchste

Kaffeequalität steht,“ so Coca-Cola

HBC Coffee Ambassador Zoran Katic, der in

engem Kontakt und Austausch mit seinen

Caffè Vergnano-Kund:innen steht. „Kaffee

steht nicht nur für guten Geschmack, sondern

auch für Verbundenheit und Leidenschaft.

Mein Credo ist, unsere Kund:innen

nicht nur als solche, sondern als Partner:innen,

manchmal sogar als Freund:innen zu

sehen, um gemeinsam mehr zu erreichen.“

Aleksandra Radulovic, Inhaberin der

Remember Cafe Lounge Bar auf der Wiedner

ADVERTORIAL


trifft auf österreichische Innovationskraft

Hauptstraße 154 im 5. Wiener Bezirk, schätzt

die Partnerschaft: „Für uns ist das Kaffeegeschäft

tagsüber das Herzstück, daher haben

wir einen Partner gesucht, der uns mit der

Qualität seiner Produkte, dem Geschmack,

aber auch durch seine laufende Unterstützung

überzeugt.“ Gemeinsam wurde die

Idee des „Fensterkaffees“ geboren: Über das

speziell gestaltete Schaufenster, das die Siebträgermaschine

in den optischen Mittelpunkt

setzt, wurde in der tagsüber gut frequentierten

Hauptstraße das On-the-Go-Geschäft

angekurbelt. „Wir wollen nicht nur mit Know-

How zur richtigen Handhabung und Zubereitung

unterstützen, sondern rücken die

Marke, die international für höchste italienische

Kaffeekultur steht, mit verschiedenen

Aktivierungen ins Rampenlicht. Das sorgt für

hohe Aufmerksamkeit und letztendlich für

höheren Umsatz“, so Zoran Katic. Im Rahmen

der individuell konzipierten Partnerschaften

werden neben der Siebträgermaschinen auch

Tassen, Gläser, Kaffeemühlen oder Schirme

für den Gastgarten zur Verfügung gestellt.

Regelmäßige Barista-Schulungen

sichern Qualität

Damit die Qualität jeder Tasse Caffè Vergnano

konstant hoch bleibt, besuchen die Kundenberater:innen

die Gastronom:innen zumindest

einmal pro Monat, um die Funktion der

Maschine zu kontrollieren und gegebenenfalls

nachzujustieren, Personal einzuschulen oder

neue Zubereitungsarten zu präsentieren.

„Die Menschen in Wien sind echte Kaffeetrinker,

sie wissen genau, was sie wollen

und fordern die entsprechende Qualität

auch ein“, so der Coffee Ambassador, „sie

sind aber auch stets offen für neue Trends“.

Aktuell werden in der Remember Bar neben

dem Espresso Martini auch Kreationen wie

der Tiramisu Martini oder ein Espresso

Tonic (Zubereitung: 0,2 Liter Kinley Tonic

mit einfachem Espresso und Eiswürfel im

Longdrink-Glas) nachgefragt. Aleksandra

Radulovic bietet neben den Cocktails auf

Kaffeebasis auch saisonale Spezialitäten

wie Iced Latte oder Affogato an, „Unsere

Gäste schätzen auch hier die Kaffeequalität

als wichtige Basis für gute Cocktails.“ Die

Partnerschaft mit Caffè Vergnano ist für sie

die richtige Wahl gewesen: „Das Feedback

unserer Gäste ist ausgezeichnet – von der

Zubereitung bis zur Präsentation stimmt

alles. Kürzlich waren italienische Touristen

bei uns zu Gast, die geschwärmt haben, dass

der Kaffee hier wie daheim schmeckt – ein

besseres Kompliment kann es nicht geben!“

Info und Kontakt: Coca-Cola HBC Österreich,

cocacola.at@cchellenic.com


Seite 68 bis Seite 75

Non-Food

Foto: pexels

Kolumne

KI – die neue Generationsfalle

Wenn man in Hotels über KI spricht, passiert

fast immer dasselbe: Die Jungen

zeigen begeistert, was sie schon ausprobiert

haben. Chatbots für Gästekommunikation,

automatisierte Textvorschläge, kleine

Hacks für Dienstpläne. Die Älteren sagen:

„Schauen wir uns irgendwann einmal an. Ist

ja ganz nett zum für E-Mails schreiben und

Beschwerden beantworten“ Und mittendrin

die Betriebsleitung, die hofft, dass sich das

Thema irgendwie von selbst erledigt. Tut es

aber nicht.

Denn wer glaubt, KI sei ein nettes Spielzeug

für Digital Natives oder ein Zauberkastl

für die Marketingabteilung, der irrt gewaltig.

Die wahren Hebel liegen dort, wo Erfahrung

auf System trifft. Und genau dort scheitert

es oft. Warum? Weil zu viele Entscheidungsträger

glauben, sie müssten erst alles bis ins

letzte Detail verstehen, bevor sie überhaupt

loslegen. Ein fataler Trugschluss.

Ich sehe das in Workshops immer

wieder: Junge Kolleg:innen hauen einen

prompt raus, schnell und ohne viel Nachdenken.

Heraus kommt ein Text, der zwar

formal korrekt ist, aber klingt wie eine

Betriebsanleitung für ein Dampfbügeleisen.

Kein Gefühl, kein Kontext, null Stil. Auf der

anderen Seite steht jemand mit jahrzehntelanger

Gastgebererfahrung, der mit zwei

Sätzen den richtigen Ton treffen würde

aber sich nicht traut, ein KI-Tool auch nur

zu öffnen. Ergebnis? Die einen erzeugen

Datenmüll, die anderen lassen ihr Wissen

brachliegen.

Dabei ist das Problem nicht technischer

Natur. Es ist eine Frage der Haltung. KI ist kein

Ersatz für Hausverstand. Aber sie verstärkt,

was da ist – oder eben nicht. Wer Klarheit hat,

wird durch KI schneller. Wer nur reagiert statt

führt, macht sich noch abhängiger.

Und genau das ist die Falle. KI fordert

Führung. Wer wartet, bis das System „eh

irgendwann alles automatisch kann“, gibt

in Wahrheit Verantwortung ab. Und zwar an

einen Algorithmus, den er nicht einmal versteht.

Das ist keine Strategie, das ist Kapitulation

mit WLAN.

KI ist nicht die nächste Digitalwelle, die

wir aussitzen können. Sie ist ein Lackmustest

für Führungsverhalten. Für Mut. Für

Neugier. Und für die Bereitschaft, den eigenen

Denkstil zu hinterfragen. Wer immer

Riccardo Giacometti

Führender Experte für KI, Datenanalyse

und Hotel-Digitalisierung

Cross Point Swiss Hospitality Lab

www.giacometti-consulting.com

nur sagt: „Dafür hab ich keine Zeit“, soll sich

bitte fragen, wofür er sich eigentlich die Zeit

nimmt.

Also: Nicht mehr fragen, ob du KI

brauchst. Sondern, was dich davon abhält,

sie endlich sinnvoll einzusetzen. Und wem

du diese Entscheidung überlassen willst.

Deinem Lehrling? Deiner IT? Oder doch dir

selbst?

Foto: Riccardo Giacometti


9/2025

KÜCHENTECHNIK 69

Foto: Matias Bager

Messbarer CO 2 -Abdruck

Der Anbieter von Reinigungslösungen

Nilfisk

hat den Start seines neuen

CO 2 -Rechners bekannt

gegeben. Dieses Instrument

wurde entwickelt,

um den CO 2 -Fußabdruck

von Nilfisk-Maschinen

in der Betriebsphase zu

schätzen. Kunden können

Emissionsdaten für existierende

Maschinen einsehen

oder den Fußabdruck potenzieller Neuanschaffungen vergleichen.

Auch Vertriebsteams können diese Emissionsdaten nutzen, um

Kundengespräche zu optimieren. Malene Thiele, VP Global ESG

& Sustainability bei Nilfisk, betonte die Bedeutung dieses Tools:

„Mit dem CO 2 -Rechner verbinden wir die Punkte, indem wir Emissionsdaten

bequem allen Kunden verfügbar machen. Das unterstützt

verantwortungsvolle Beschaffungsentscheidungen und

ESG-Berichterstattung – mit wissenschaftlich fundierten Daten

zur Nutzung unserer Reinigungsmaschinen.“

www.nilfisk.com

Auf Tab-Basis

Effizienz und praktisch

zu handhaben, so lässt

sich ReadyDose beschreiben.

Die Tabs lassen sich

mühelos auflösen, nach

Bedarf mit Wasser auffüllen

oder mit weiteren

Tabs kombinieren. Mitarbeitende

sind mit den

ReadyDose Tabs jedes

Mal auf der sicheren Seite

in punkto exakter Menge

und richtiger Dosierung. Gleichzeitig ist ReadyDose besonders

platzsparend: Es benötigt 84 Prozent weniger Lagerfläche und

das deutlich geringere Gewicht erleichtert den Transport erheblich.

Der Kunststoffabfall wird um 98,8 Prozent reduziert, zudem

werden Wasser und Energie erheblich eingespart. Mit ReadyDose

wird die tägliche Reinigung neu definiert, bequem, sicher und effizient

in nur einem Tab. Mit Mehrzweckreiniger, Kalklöser, Spezialgetränkereiniger

und Bodenreiniger ist das ReadyDose-Produktsortiment

komplett.

www.ecolab.com

Foto: Ecolab


70 KÜCHENTECHNIK

9/2025

Saubere Sache

Ohne Spültechnik läuft in der Gastronomie gar nichts.

Von Michael Heinz

Die Anforderungen an Spültechnik

hängen direkt mit der Betriebsgröße

zusammen. In Cafés oder kleineren

Restaurants reichen meist Untertischspülmaschinen,

die kompakt sind und Gläser

oder Geschirr schnell wieder einsatzbereit

machen. Für mittlere Betriebe eignen sich

Haubenspülmaschinen, die in Kombination

mit Zu- und Ablauftischen einen reibungslosen

Arbeitsfluss sichern. In Großküchen und

Kantinen sind Band- oder Korbtransportmaschinen

unverzichtbar – sie schaffen mehrere

Hundert bis Tausende Teller pro Stunde und

können individuell konfiguriert werden.

Nachhaltigkeit im Fokus

Moderne Geräte punkten nicht nur durch

Leistung, sondern auch durch Effizienz.

Viele Hersteller bieten heute Systeme, die

Wasser mehrfach filtern und wiederverwenden,

wodurch der Verbrauch erheblich

sinkt. Auch beim Energiebedarf gibt es Fortschritte:

Wärmerückgewinnungssysteme

nutzen die Abwärme des Spülvorgangs,

um das Zulaufwasser vorzuwärmen. Bei

der Chemie wird zunehmend auf konzentrierte,

umweltfreundliche Reiniger gesetzt,

die dosiergenau arbeiten und Verpackungsmüll

reduzieren. Für Gastronomen bedeutet

das: niedrigere Betriebskosten und ein Plus

beim Nachhaltigkeitsimage.

Wann ist es Zeit für

eine neue Maschine?

Eine Spülmaschine hält im Durchschnitt

acht bis zwölf Jahre. Spätestens wenn Reparaturen

die Anschaffungskosten übersteigen,

sollte man über eine Neuanschaffung

Foto: pixabay

ADVERTORIAL

Spültechnik von FRIGOMAC:

Effizient, nachhaltig, leistungsstark

Die moderne Spültechnik hat große Fortschritte in Effizienz und Umweltfreundlichkeit

gemacht. Besonders die exklusiven Aristarco-Geräte von

FRIGOMAC zeigen, wie innovative Technologie und Nachhaltigkeit

kombiniert werden können.

Exklusive Sondermodelle – Lösungen für jede Anforderung

FRIGOMAC bietet drei Aristarco-Sondermodelle an, die mit modernster

Technologie und hochwertiger Verarbeitung überzeugen. Als Lagerware

sofort verfügbar, sind sie mit elektronischer Steuerung für präzise Programme

und hoher Energieeffizienz ausgestattet. Standardmäßig enthalten sind ein

Flächensieb sowie drei leistungsstarke Pumpen (Ablauf-, Klarspüler- und

Spülmittelpumpe), die beste Spülergebnisse garantieren. Edelstahl-Spülarme

sorgen zusätzlich für Langlebigkeit und gleichmäßige Reinigung. Ergänzend

führt FRIGOMAC abgestimmte Reinigungsmittel, die ohne Nachjustierung

sofort einsetzbar sind.

Foto: Frigomac

FRIGOMAC: Partner der Gastronomie

Die FRIGOMAC Kühlmöbel- und Gastronomiehandel Ges.m.b.H. verfügt über

langjährige Erfahrung und bietet hochwertige Produkte sowie individuelle

Lösungen für Gastronomie, Hotellerie und Catering. Qualität, Beratung und

Kundenzufriedenheit stehen dabei im Mittelpunkt.

www.frigomac.at


9/2025

KÜCHENTECHNIK 71

Foto: pixabay

nachdenken. Auch der steigende Anspruch

an Hygiene, die Einführung neuer Energiestandards

oder veränderte Kapazitätsanforderungen

können Gründe sein. Ein einfacher

Check: Wenn die Spülmaschine öfter streikt

als sie läuft oder deutlich mehr Wasser und

Energie verbraucht als aktuelle Modelle, ist

es höchste Zeit für Ersatz.

Händisch spülen – bleibt aktuell

Ganz ohne Handarbeit geht es auch in der

Profiküche nicht. Vorreinigung per Hand

spart Energie und verlängert die Lebensdauer

der Maschine. Hier sind ergonomische

Geschirrbrausen mit sparsamen Strahlreglern

gefragt: Sie lösen Speisereste effizient,

sparen Wasser und schonen gleichzeitig die

Handgelenke. Moderne Brausen verbrauchen

bis zu 50 % weniger Wasser als ältere

Modelle – ein kleines, aber entscheidendes

Detail im Küchenalltag.

Spültechnik ist ein entscheidender

Faktor für Hygiene, Nachhaltigkeit und

Wirtschaftlichkeit. Ob Untertischgerät oder

Bandspülmaschine: Wer die richtige Lösung

für seinen Betrieb wählt, investiert nicht nur

in Sauberkeit, sondern auch in zufriedene

Gäste und Mitarbeiter.

KAUFEN

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GESTERN.

ALL

INCLUSIVE

IST HEUTE.

Die neuen MEIKO ALL INCLUSIVE

„Sorglos-Pakete“: Gerät, Service

und Spülchemie ab sofort zum monatlichen

Fixpreis – ohne Anzahlung!

Durch dieses Full-Service-System

wird der laufende Betrieb mit MEIKO

Spülmaschinen noch einfacher

und komfortabler.

MEIKO

Clean Solutions

Austria GmbH

www.meiko.at

Foto: alexandersolia GmbH

20 Jahre „Made in Germany“

Alexandersolia feiert 20 Jahre, in denen

die Traditionsmarken Alexanderwerk

und Solia Palmer – Marken mit über

100-jähriger Geschichte – erfolgreich vereint

wurden. Aus einem Team von rund

zehn Kollegen am Standort Remscheid

entwickelte sich ein Unternehmen mit

heute über 30 Beschäftigten, das sich als

Marktführer für universelle Großküchenmaschinen

in Deutschland etabliert hat.

Qualität, Funktionalität und Kundennähe

stehen stets im Fokus. Seit der Gründung

verfolgt alexandersolia das Ziel, die Produktion

von Großküchengeräten „Made in Germany“

kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Möglich wird dies durch das Engagement

der Mitarbeiter sowie eine Unternehmenskultur

voller Herzblut und Humor. Im Oktober

2025 wird das Jubiläum gemeinsam mit

langjährigen Wegbegleitern und dem eigenen

Team gefeiert.

www.alexandersolia.de


72 KÜCHENTECHNIK

9/2025

Foto: Hobart

Fleckenfreie Ergebnisse

Ganz ohne manuelles

Polieren sorgt

die Untertischspülmaschine

mit integriertem

BESTECK PREMIUM

Feature von HOBART

für hygienisch sauberes

und fleckenfreies

Besteck. Das spart nicht

nur Zeit und Personalkosten,

sondern auch

Platz in der Küche. Ein rotierender, herausnehmbarer Besteckkorb

verhindert dabei Sprühschatten. Und wenn statt Besteck Teller

gespült werden sollen, wird der Korb einfach ausgetauscht. Dank

automatischer Programmeinstellung ist die Bedienung denkbar

einfach. Besonders in Stoßzeiten ein klarer Vorteil, da das Besteck

sofort wieder einsatzbereit ist. Die neue Lösung vereint Spülen,

Trocknen und Polieren in nur einem Gerät. Wer sich bis 31. Oktober

für Spültechnik von HOBART entscheidet, erhält im Rahmen der

Aktion SOMMER CASHBACK 2025 einen Teil des Kaufbetrages

zurück.

www.hobart.de

Schirm mit Charme

Stimmungsvolles

Licht

verwandelt Räume in

Orte des Wohlfühlens, sei

es im Gästezimmer, in der

Lobby, der Lounge oder am

gedeckten Tisch. Villeroy &

Boch bietet Akku-Leuchten,

die drinnen wie draußen für

eine einladende Atmosphäre

sorgen. Die Serien Seoul und

Neapel bestechen durch klare

Linien oder charmante Ecken

und Kanten, dazu eine Farbpalette

von klassischem Weiß

und Schwarz bis zu lebendigem Rot und Olivgrün. Die Serie Aarhus

vereint LED-Licht mit echten Kerzen und taucht jeden Tisch in

sanften Schein, der Romantik und Design vereint. Spritzwassergeschützt,

dimmbar und stromsparend, lassen sich die Leuchten

flexibel platzieren. Akkus und Ladestationen für sechs Lampen

schaffen Ordnung, Flexibilität und stimmungsvolles Licht, drinnen

wie draußen, wann immer die Nacht ein wenig Glanz braucht.

www.villeroy-boch.at

Foto: Villeroy & Boch

ADVERTORIAL

Spültechnik und Wasseraufbereitung:

Effizienz, Qualität, Langlebigkeit

In der Gastronomie entscheidet die Kombination

aus moderner Spültechnik und

optimaler Wasseraufbereitung über Wirtschaftlichkeit

und Servicequalität. Hartes

Leitungswasser verursacht Kalkablagerungen,

erhöht den Energie- und Chemieverbrauch

und beeinträchtigt Spülergebnisse.

Fleckenfreie Gläser und glänzendes Geschirr

sind nur mit passender Wasseraufbereitung

möglich.

MAYWAY bietet dafür maßgeschneiderte

Systeme: SOFTENER VE-Enthärter

schützen zuverlässig vor Kalk, die MTE-

Serie mit DigiFlow reduziert den Chemieverbrauch

um bis zu 60 %, und das DF 2.0

Umkehrosmose-System liefert höchste

Reinheit für kompromisslose Ergebnisse.

Ergänzende Spezialfilter sorgen für perfekte

Wasserqualität bei Kaffeemaschinen,

Eiswürflern und Kombidämpfern.

Besonders wirkungsvoll ist die Kombination

mit den NeoTech- und TopTech-Spülmaschinen

von MAYWAY. Diese Geräte

benötigen nur 1,5–1,6 Liter Frischwasser

Foto: MayWay

pro Spülgang und erzielen in Verbindung

mit Wasseraufbereitungssystemen konstant

brillante Ergebnisse – ganz ohne manuelles

Polieren. Gleichzeitig profitieren Betreiber

von geringeren Betriebskosten und längerer

Maschinenlebensdauer.

So zeigt sich: Spültechnik und Wasseraufbereitung

von MAYWAY sind kein

Zusatz, sondern ein Schlüssel zu Effizienz,

Nachhaltigkeit und höchster Qualität in der

Gastronomie.

www.mayway.eu


9/2025

TISCHKULTUR 73

Tisch à la Interieur

Ein gut gedeckter Tisch bildet den sprichwörtlichen roten Faden, der das gesamte räumliche Konzept

zusammenhält.

Von Nele Klaffl

Selbstverständlich lässt sich mit Gegensätzen

spielen. So kann etwa eine

opulente Art-Deco-Einrichtung mit

kühlem, industriellem Geschirr kontrastiert

werden. Doch ebenso faszinierend ist die

Harmonie, die entsteht, wenn Möbel, Deko

und Tischgestaltung einer gemeinsamen

Ästhetik gleichkommen.

Dem Stil gemäß

Ist der Betrieb im skandinavischen Stil gehalten,

so sollte sich diese puristische Ausrichtung

auch im Tischgedeck widerspiegeln:

neutrale Farben, Tischwäsche aus Leinen,

und Geschirr mit minimalistischen Linien.

Anders verhält es sich im Bauhausstil. Hier

harmoniert der gedeckte Tisch mit Chrom-

Elementen, die den Marcel-Breuer-Stühlen

schmeicheln, während Glaswaren in Primärfarben

Spannung kreieren. Ganz andere

Impulse vermittelt der Landhausstil, in dem

Cottage-Charme, rustikale Holzbalken und

florale Tischdecken dominieren; Vintage-

Teeservices und romantisch verzierte Teller

erzeugen eine nostalgische Atmosphäre.

Foto: cottonbro studio

Selbst wenn das Interieur nicht einem

einzigen Stil folgt, lässt sich der Tisch

nutzen, um Brücken zu schlagen. Einzelne

Designakzente des Raums lassen sich aufgreifen,

subtil auf dem Tisch wieder aufnehmen

und so den roten Faden bewahren.

Foto: Eddie Ortiz

Markante Akzente

Foto: VEGA

Farben und Strukturen machen einen Tisch lebendig. Die Porzellan-Serie

Cascais von VEGA setzt genau hier an und bringt mit

ihrer ausdrucksstarken Gestaltung Individualität in den Betrieb.

Die Kombination aus zarten Farbverläufen, unregelmäßigen Sprenkeln

und den sanften Tönen Apricot und Hellgrün verleiht der

Serie eine spannende Tiefe. Jedes Stück wirkt einzigartig, denn die

Reaktivglasur sorgt dafür, dass sich bei jedem Brennvorgang feine

Variationen in Farbe und Muster ergeben. So entstehen Unikate

mit einer handwerklichen Anmutung. Die Showpiece-Teile von

Cascais setzen mit ihrem außergewöhnlichen Design markante

Akzente. Das übrige Sortiment ergänzt die Serie mit einer durchdachten

Auswahl: Flache und tiefe Teller, vielseitige Schüsseln

sowie Tassen bieten Gastronomen eine verlässliche Basis.

www.lusini.com

Tableware

von Top-Marken

Vom Teller bis zum Glas,

alles aus einer Hand.

Schnell, verlässlich, unkompliziert.

Entdecken Sie Vielfalt, die passt.

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Foto: pixabay

Von allem Schmutz reingewaschen

Saubere Textilien sind das Aushängeschild jedes Betriebs – und die richtige Lösung entscheidet über

Kosten, Komfort und Gästezufriedenheit.

Von Michael Heinz

Betriebe mit eigener Wäscherei profitieren

von maximaler Flexibilität.

Flecken können sofort behandelt

werden, Sonderwünsche von Gästen lassen

sich umsetzen und die Qualität bleibt im

Haus überprüfbar. Besonders für Hotels mit

gehobenem Anspruch oder für Häuser, die

großen Wert auf Individualität bei Tischwäsche

legen, ist diese Variante ideal.

Allerdings erfordert sie Investitionen in

Maschinen, Platzbedarf und Personal. Auch

Energiekosten und Waschmittel müssen

sorgfältig kalkuliert werden.

Mietwäsche – bequem

und kalkulierbar

Ein in Österreich stark genutztes Modell ist

die Mietwäsche. Externe Anbieter liefern

frische Wäsche im vereinbarten Turnus und

holen die benutzte wieder ab. Für Betriebe

mit schwankender Auslastung, etwa Saisonhotels

oder Eventgastronomie, bietet diese

Lösung hohe Planungssicherheit. Die Kosten

sind transparent, Investitionen in Maschinen

oder Personal entfallen. Zudem übernehmen

die Anbieter meist auch die Qualitätssicherung,

sodass Bett- und Tischwäsche stets in

einwandfreiem Zustand verfügbar sind.

Externe Wäscherei –

Outsourcing mit Effizienz

Wer seine eigene Wäsche besitzt, diese aber

außer Haus reinigen lässt, wählt die klassische

Fremdwäscherei. Hier bleibt die Kontrolle

über den Bestand erhalten, während die

Pflege ausgelagert wird. Diese Lösung eignet

sich für mittlere bis große Betriebe, die Wert

auf eigene Designs legen, jedoch den Aufwand

der Pflege nicht stemmen möchten.

Wichtig ist eine verlässliche Logistik, damit

der Wäschekreislauf reibungslos funktioniert.

Tischwäsche vs. Bettwäsche

In der Gastronomie spielt vor allem die

Tischwäsche eine Rolle: Sie entscheidet über

den ersten Eindruck. Fleckenfreiheit, strahlendes

Weiß und gleichbleibende Qualität

sind Pflicht. Für die Hotellerie kommt die

Bettwäsche hinzu, wo Haptik und Hygiene

direkten Einfluss auf den Schlafkomfort

haben. Kleinere Restaurants fahren oft

gut mit Fremdwäscherei, Hotels mit hoher

Auslastung greifen gerne auf Mietwäsche

zurück, um Spitzen flexibel abzufangen.

Für wen eignet sich was?

› Kleine Betriebe wie Wirtshäuser oder

Pensionen: Fremdwäscherei – keine

Investitionskosten, einfache Abläufe.

› Mittlere Betriebe: Mietwäsche für kalkulierbare

Kosten und Planbarkeit.

› Große Hotels oder Resorts: Inhouse-

Wäscherei – volle Kontrolle, langfristige

Kostenersparnis.

Nachhaltigkeit nicht vergessen.

Ob intern oder extern: Nachhaltigkeit

wird zunehmend ein Kriterium. Moderne

Maschinen verbrauchen weniger Wasser und

Energie, viele Miet- und Fremdwäschereien

setzen auf geschlossene Kreisläufe, effiziente

Dosiersysteme und umweltverträgliche

Waschmittel. Gastronomen und Hoteliers

können dies aktiv kommunizieren – Gäste

honorieren sichtbare Verantwortung für

Umwelt und Ressourcenschonung.


9/2025

WÄSCHEPFLEGE 75

Leuchtende Textilien

Foto: green care

Mit SOFT fresh CF protect bringt Werner & Mertz Professional

einen Weichspüler auf den Markt, der für den spürbaren

Unterschied sorgt. Der Clou: der Re-New-Effekt, der Textilfasern

revitalisiert, Farben strahlen lässt und gleichzeitig für einen langanhaltend

angenehmen Duft sorgt. Dank spezieller Anti-Pilling-

Wirkung bleibt die Wäsche weich, während die Farben lebendig

und frisch wirken. Zudem schützt die Formel die Fasern und trägt

so zu einer höheren Textilqualität und längeren Lebensdauer bei.

100 Prozent pflanzliche Tenside, überwiegend aus europäischem

Raps und Sonnenblumen, machen das Produkt besonders nachhaltig.

Geeignet für natürliche Fasern wie Baumwolle, richtet sich

SOFT fresh CF protect an professionelle Anwender, die Wert auf

Qualität, Nachhaltigkeit und effiziente Prozesse legen.

www.green-care-professional.com

Herbstbonus sichern

Miele Professional rief eine attraktive Herbstaktion ins Leben.

Wer zwischen 1. September und 30. November 2025 zwei

Waschmaschinen oder Trockner aus derselben Baureihe kauft,

erhält sofort bis zu 1.500 Euro Rabatt. Die Höhe des Nachlasses

richtet sich nach der Gerätegröße, von 350 Euro bei kleinen bis hin

zu 1.500 Euro bei großen Maschinen. Zusätzlich sparen Kunden

dank effizienter Technik mit kurzen Laufzeiten, automatischer

Beladungserkennung und niedrigen Verbrauchswerten. Bis zu 90

Programme, zugeschnitten auf den jeweiligen Bedarf, erleichtern

den Alltag. Besonders gefragt sind Spezialprogramme für RKI-konforme

Desinfektion oder die schonende „WetCare“-Technologie.

Jede Maschine steht für langlebige Qualität, zuverlässige Leistung

und eine Investition, die sich schnell amortisiert.

www.miele.at

Foto: Miele

Die Qualität verbessern

wir ständig.

Manchmal reduzieren

wir den Preis.

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günstigere Gerät im Aktionszeitraum mit dem angegebenen Betrag rabattiert.

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Miele Professional. Immer Besser.

Aktionszeitraum 01. September – 30. November 2025. Die Aktion ist nicht mit anderen Aktionen,

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Seite 76 bis Seite 87

Tourismus,

Hotellerie & Karriere

Foto: pixabay

Unter Kollegen

Kolumne

Wie es der Hotellerie geht? Je nachdem,

wer sie betrachtet! Die öffentliche

Hand sieht den Heilsbringer

schlechthin: Schafft Arbeitsplätze

selbst in entlegensten Tälern, regt

den Konsum an, weil im Urlaub einfach

jeder spendabler ist, und vergibt

Aufträge ans regionale Gewerbe,

egal ob die Auftragslage dort

trist aussieht oder die Preise nachfragebedingt

in die Höhe schießen.

Hinter den Kulissen aber ein

anderes Bild: Rekordsteuern, Bürokratie,

gebrochene Versprechen.

Wer nicht ins Ausland flüchtet, wird

gnadenlos geschröpft. Und dann

noch die Idee neuer Abgaben auf

jede Nächtigung? Tourismus ist

Wirtschaftsmotor, kein Goldesel!

Unsere Hotels kämpfen längst mit

explodierenden Kosten, ohne Milliardenhilfen,

dafür im gnadenlosen

Wettbewerb um den Gast. Wer die

Branche wie eine offene Kassa behandelt,

spielt mit dem Feuer: Jobs,

Investitionen und Steuereinnahmen

stehen auf dem Spiel. Tourismus

ist keine Melkkuh, sondern ein

Milliardenmotor. Das Ziel muss klar

sein: stärken statt schwächen!

Walter Veit

ÖHV-Präsident

Foto: ÖHV


9/2025

AKTUELLES 77

Destination in Grün

Der Tourismusverband

Kitzbüheler Alpen

St. Johann in Tirol wurde

im August 2025 mit dem

Österreichischen Umweltzeichen

für Tourismusdestinationen

ausgezeichnet.

Nach intensiver Vorbereitung

erhielt die Region die

Zertifizierung ohne Auflagen

vom VKI. Das Siegel

bestätigt somit das starke

Foto: Mirja Geh

Engagement der Region für

Umwelt, Klimaschutz und Lebensqualität. Mit über 100 Kriterien

in sechs Bereichen, darunter Maßnahmen wie die Einführung der

Okto Wanderbusse, Mehrwegbecher und Shuttle-Busse bei Veranstaltungen,

zeigt die Region ihren Einsatz für Nachhaltigkeit.

Veranstaltungen folgen den Green-Event-Richtlinien, und Projekte

wie KAT Walk und KAT Bike fördern den sanften Tourismus.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Schutz der Landschaft, etwa

durch den Erhalt des Naturschutzgebiets Wilder Kaiser.

www.kitzbueheler-alpen.com

Europameisterschaft

der Berufe

Foto: SkillsAustria/Slovencik/Wieser

Die Fachverbände Gastronomie

und Hotellerie der

WKÖ haben hochmotivierte

junge Fachkräfte zu EuroSkills

2025 nach Herning, Dänemark,

entsandt – einem der größten

Berufs- und Ausbildungs-

Events Europas. Knapp 600

Nachwuchstalente traten in 38

Berufen gegeneinander an und

demonstrierten ihre Fertigkeiten.

Österreich kehrte mit glänzenden Erfolgen zurück. So darf

sich Elena Mathis ab sofort Europameisterin nennen. Die Vorarlbergerin

die bei „GAMS zu zweit ****S“ in Bezau arbeitet, konnte

ihren Bewerb Hotel-Rezeption für sich entscheiden. Gleichzeitig

erhielten Hannes Sortsch in der Küche und Maria Gesslbauer im

Service jeweils ein Medallion for Excellence für ihre Leistungen.

Hinter dem Erfolg stehen intensive Trainings, engagierte Ausbilder

und die Zusammenarbeit der Betriebe mit den Fachverbänden.

www.wko.at

Sprachgesteuerte

Gästeerfahrung

Im Alpbachtal startet ein

europaweit einzigartiges

Pilotprojekt. In 24 Beherbergungsbetrieben

der Tourismusregion

stehen 500

sprachgesteuerte Geräte

bereit, die Gäste bei Fragen

und Serviceleistungen

unterstützen. Der „Alpbachtal

Voice Concierge“

beantwortet Routineanfragen

direkt im Zimmer, vom

Frühstückszeitpunkt über

Handtuchbestellungen bis

zu Ausflugs- oder Businformationen.

Entwickelt von

Foto: Alexa Grießenböck

der Thoesch GmbH auf Basis von Amazon Alexa Smart Properties,

bietet das System erstmals eine flächendeckende Lösung

für eine gesamte Destination. Ein eigenes MICE-Modul liefert

Kongressgästen aktuelle Informationen, während Datenschutz

gewährleistet bleibt. Der Echtbetrieb startet im Herbst 2025, erste

Erfahrungen werden nach einem Jahr ausgewertet, um Service und

Funktionen kontinuierlich zu optimieren.

www.alpbachtal.at

GLÄNZENDE

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JUBILÄUMSPREIS!

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Ernte-Zeit

Bekanntermaßen ist der Herbst jene Zeit, in der das meiste auf Feldern und in den Gärten reift. Diese

Tatsache machen sich immer mehr Touristiker zunutze und rufen herbstliche Kulinarik-Events ins

Leben. Damit ist der Herbst auch für den Tourismus mittlerweile Erntezeit.

Von Petra Pachler

Foto: Steiermark Tourismus/Tom Lamm

Was Gastronomen schon lange

wissen, setzen jetzt vermehrt

auch Touristiker um: Den Herbst

mit all seinen Produkten zu

einer zusätzlichen Jahreszeit auszurufen.

Beginnend mit dem Weinherbst in Niederösterreich

(acht Weinbaugebiete) und der

Südsteiermark, die beide seit Jahren die

Betten füllen und als Vorreiter in diesem

Bereich gesehen werden können, ziehen

immer mehr Regionen nach und schöpfen

aus den vorhandenen landwirtschaftlichen

Produkten. Kürbis und Schwammerl,

Birnen, Äpfel und natürlich Weintrauben.

Aus all diesen Produkten lassen sich nicht

nur köstliche Speisen kredenzen, sondern

auch themenspezifische Packages schnüren.

Stellvertretend und mit dem auch entsprechenden

Wording eindeutig positioniert,

ist das zum Beispiel „Das Gipfeltreffen des

guten Geschmacks“ am Millstättersee, wo

an acht Terminen insgesamt 15 Betriebe

an den kulinarischen Nächten teilnehmen.

Betreffend Wertschöpfung und Nächtigungszahlen

steht vorrangig der Stellenwert

der Kulinarik als Teil der touristischen

Identität.

Ebenso in Kärnten, nämlich in Klagenfurt,

sorgt das Festival der Alpen-Adria

Küche mit über 30 Veranstaltungen jedes

Jahr im September für volle Betriebe. Neben

einem Slow Food Markt, der Genussmeile

und einem slowenischen Abend, geben sich

diverse Köche des Jahres ein Stelldichein.

In Vorarlberg bringt man unter dem

Begriff „Genussfestival der Alpen“ noch bis

zum 31. Oktober bei 80 Veranstaltungen

renommierte Köche zusammen. Zu den

Festival-Partnern gehört neben Vorarlberg

Tourismus auch die Wirtschaftskammer

Vorarlberg.

30 Jahre Erfolgsgeschichte

Der Bauernherbst in Salzburg war vermutlich

die erste Veranstaltung in diese Richtung, wo

der landwirtschaftliche Jahreszeiten-Reigen

touristisch aufbereitet wurde. 76 Bauernherbst-Orte

feiern mit rund 2.000 und14.000

aktiven Teilnehmern. Seit dem ersten Bauernherbst-Jahr

1996 stieg die Besucheranzahl

bei den Festen von 150.000 auf rund 500.000.

Als bekannteste touristische Produktmarke

im SalzburgerLand ist das Format rund 50%

aller Sommergäste ein Begriff.


9/2025

TOURISMUS 79

Beeindruckend auch die Zahlen der

Ankünfte: Von 1998 bis 2024 konnte ein

Plus von 100,4 % verzeichnet werden, bei

den Nächtigungen war es im selben Zeitraum

ein Plus von 54,3 %. Was die Wertschöpfung

für den ländlichen Raum betrifft,

so gibt der Gast durchschnittlich € 186,- aus

(ohne Anreise). (Quelle: Tourismus Monitor

Austria, 2024).

Voi Guad

Erntezeit ist Kulinarikzeit mit vielen Events .

Foto: Giuliano Baldessari

Die GenusslandStraße in Linz erfreut sich

seit zehn Jahren größter Beliebtheit und

bringt auch dem Handel zusätzliche Kunden.

Treffender als die „Voi Guad Genusswochen“

in der Region Wels, kann man Regionales

kaum benennen. Bis Ende Oktober

präsentieren 22 Gastronomiebetriebe

ihre saisonalen und regionalen Voi Guad

Gerichte, die auf den Speisekarten zu finden

sind und für ihren Betrieb als Aushängeschild

stehen.

Nicht umsonst präsentiert sich Oberösterreich

dem Begriff „Genussland Oberösterreich“

als Initiative des Landes für

regionale Esskultur. Als Partner der bäuerlichen

Direktvermarkter, Lebensmittelmanufakturen

und der Gastronomie setzt man

auf gute Kooperationen.

Erntezeit in jeder Hinsicht

Das Herbstpotential in der Steiermark ist

ein Kapitel für sich: Eine knappe Million

Gäste sorgt in den Herbstmonaten September

bis November für rund 2,7 Millionen

Nächtigungen. Der Anteil am Kalenderjahr

beträgt damit rund 19 %. Diese Jahreszeit

ist zugleich Erntezeit in der Kulinarik-Destination

Steiermark und wird in über 200

Kulinarium Steiermark-Betrieben oder

einem Guide Michelin- oder Gault Millau-

Restaurant zelebriert.

Foto: Salzburgerland Tourismus

ADVERTORIAL

Herbsturlaub am Attersee

Goldene Tage & edle Genüsse.

Der Herbst ist da! Die Blätter färben

sich bunt, die Luft wird klarer, die

Tage kürzer – und die Region Attersee-Attergau

zeigt sich jetzt von ihrer

schönsten Seite.

Ob beim Genusswandern, Golfen, Radfahren

oder beim Verkosten regionaler

Spezialitäten: Der Herbsturlaub rund um

den Attersee verspricht Erholung und

Geschmack auf höchstem Niveau.

Ein ganz besonderes Highlight ist das

traditionelle Kastanienfest in Unterach

am Attersee am 18. Oktober. Denn hier, am

Südende des Sees, wächst eine botanische

Rarität: die Edelkastanie. Nördlich der Alpen

einzigartig, reifen hier die edlen Früchte zu

voller Güte. Beim Fest im Oktober dreht sich

daher alles um die Kastanie – mit kulinarischen

Schmankerln wie Maroni-Fleischtaschen,

Maroni im Speckmantel, Maronibier

und feinem Maronilikör.

Musikalisch wird das Fest von Chören,

Tanzlmusi, Austropop und Country-Klängen

begleitet. Wer davor noch aktiv sein

möchte, wandert durch den herbstlichen

Kastanienwald bis zum Jubiläumsbaum von

1908.

Die Beherbergungsbetriebe

rund um den See

und im Attergau bieten

tolle Angebote zum Wandern

oder für kulinarischen

Herbst-Genuss.

Foto: OÖ Tourismus GmbH/Matthias Klugsberger


Design im Hotel ist

ein Must have

Lichtquellen, die Design verkörpern,

sind Blickfang und

Dekoelement zugleich.

Foto: c Hotel Panorama Royal


9/2025

HOTELLERIE & EINRICHTUNG 81

Ein Bett, ein Tisch, zwei Sessel und eine Ablage! Das definierten dereinst Unterkünfte jeglicher Art, doch

damit kommt man heute nicht mehr weit. Designelemente garantieren den ganz persönlichen Touch

und renommierte Architekten sorgen für das – unverwechselbare - Design.

Von Petra Pachler

Schlafqualität hat im neuen Biohotel Gitschberg, das auf klare Linien setzt, oberste Priorität.

Fotos: Boutique Biohotel Gitschbergandreschoenherr

Lounge mit viel Design im Hotel Badia Hill.

Foto: badia hill

Das neue Hideaway Spazi 46 in Südtirol.

Foto: Spazio 46 PERGOLA Nathalie Krag

Südtirol ist ja bekannt für seine

Architektur und sein Design in der

Hotellerie. Stellvertretend für viele

sei da nur einmal Matteo Thun

genannt, dessen Handschrift unverwechselbar

ist.

Als Teil der von Matteo Thun entworfenen

Pergola Residence schließt sich das

neue Hideaway Spazio 46 für zwei Gäste

bei Meran an, das alpinen Stil mit internationaler

Gestaltungskultur kombiniert.

Entworfen vom Mailänder Architekten und

Designer Hannes Peer, derzeit hoch im Kurs

in der internationalen Designszene, hat er

mit dem Spazio 46 eine Design-Ikonen

Südtirols geschaffen. Das Spazio 46 ist kein

Appartement, sondern ein Erlebnisraum –

ein Loft exklusiv für zwei Gäste, dazu ein

Rooftop-Pool, Spa samt Panorama-Sauna,

Fitnessbereich und Lounge.

Architektur & Schlafkultur

Ebenso luxuriös geht’s im neuen Boutique

Biohotel Gitschberg zu, das neues Design

mit Nachhaltigkeit verbindet. Das im Juli

2025 eröffnete Hotel wurde von Architekt

Gerhard Tauber konsequent neu gedacht.

Eine markante Holzfassade mit klaren

Linien, Schindeln und großzügigen Loggias

inszeniert alpine Architektur, passend zur

Landschaft.

Wer erholt urlauben möchte, der muss

auch gut schlafen. Demzufolge werden den

Betten und Matratzen erhöhte Aufmerksamkeit

gewidmet. Hier ist es das in fast

allen Zimmern befindliche, orthopädischbioenergetische

Samina Schlafsystem, das

für guten Schlaf sorgen soll. Bio-Materialien,

frei schwingende, entlastende Lamellenroste

in unverleimtem Buchenholz, punktelastische

Matratzen aus Naturkautschuk,

klimaregulierende, allergikerfreundliche


82 HOTELLERIE & EINRICHTUNG

9/2025

Besser schlafen:

Sauber und

nachhaltig

Foto: marcel a. mayer/hoechst grand resort zuerserhof

Kolumne

In Österreich werden jährlich rund

1 Million Matratzen entsorgt und

einer thermischen Verwertung

zugeführt. Insgesamt verursacht

dies rund 150.000 Tonnen CO2-

Emissionen, wobei 80-90% der

Emissionen bereits bei der Gewinnung

der Rohstoffe und der

Produktion anfallen.

Wer von Anfang an in Qualität

investiert, reduziert gleichzeitig

den Ressourcenverbrauch. Eine

hochwertige Matratze hält länger,

sorgt für spürbar besseren Schlafkomfort

und spart auf Dauer Kosten.

Auch die Verlängerung der

Nutzungsdauer ist wichtig: Regelmäßige

Pflege und professionelle

Reinigung sorgen dafür, dass Matratzen

hygienisch einwandfrei

bleiben. Es gibt auch Unternehmen,

die einen Vollwaschservice

bieten. Gerade bei Qualitätsmatratzen

spart das Waschen CO2

und Geld, indem eine frühzeitige

Neuanschaffung vermieden werden

kann. Wenn eine Matratze

dann am Ende ihres Lebenszyklus

angekommen ist, entscheidet die

fachgerechte Entsorgung über die

ökologische Bilanz. Eine verantwortungsvolle

Entsorgung führt

Matratzen dem Recycling zu, wodurch

Rohstoffe in die Kreislaufwirtschaft

zurückfließen können.

Punkten Sie doppelt, bei der

Umwelt und beim Gast, indem

Sie bei Matratzen auf Nachhaltigkeit

setzen!

Julia Füreder, BSc.

Österreichisches Umweltzeichen

www.umweltzeichen.at

Foto: Privat

Topper aus Schurwolle und Bio-Keramik-

Baumwolle sowie ergonomische und allergikerfreundliche

Polster und naturbelassene

Schurwolldecken – ein Paket, welches das

Schlafen zum Vergnügen macht. Vor allem

die Besonderheit der Schurwolldecken sind

ein Hit: kühlend im Sommer, wärmend im

Winter.

Auch die häufig vertretenen Boxspringbetten

garantieren durch ihre gute Belüftung

und einer ergonomischen Unterstützung

einen guten Schlafkomfort. Sie haben eine

mehrschichtige Konstruktion, die eine gute

Druckentlastung möglich macht. Dazu

kommt die Höhe der Matratzen, die für ein

bequemes Hinlegen sorgt. Und dann kommt

noch das Design dazu, das hier in verschiedenen

Farben und Formen erhältlich ist, was

ein wesentlicher Bestandteil der Architektur

ist. Betten sind nicht einfach nur mehr zum

Schlafen da, sondern positionieren sich als

eigenständiges Designelement des Hotelzimmers.

So sind die Betten oft mit einem bequemen

und hohen Kopfteil versehen, der das

Design des jeweiligen Hotels widerspiegelt.

Und zwar sowohl in Farbe, als auch in Form

und Material. Decken, die in der Leitfarbe

des Hotels gehalten sind, zieren den Fußteil,

ebenso wie bunte Pölster. Das Bett bleibt

somit sehr wohl das Wichtigste im Hotelzimmer,

aber muss sich gut in die Gesamtkonzeption

einfügen.

So, das Ganze braucht natürlich auch

ordentliche Pflege. Lüften, lüften, lüften.

Und Matratze regelmäßig umdrehen. Ganz

einfach und sehr effizient. Bei Flecken

müssen selbstredend die jeweiligen Reinigungsprodukte

zum Einsatz kommen und

da gibt es ausreichend Profis in der Branche,

die das passende anbieten. Hier gilt es,

perfekte Reinigung mit schonender Behandlung

zu verbinden und im besten Fall sind die

Produkte abbaubar – und bio. Und last but

not least gehört eine Matratze regelmäßig

getauscht.

Minimalismus oder

Üppigkeit?

Während in Südtirol

klare Linien

und ein helles

Gesamtambiente

vorherrschend

sind, dominieren

in Tirol und Vorarlberg

nach wie vor

dunkles Holz und

schwere Möbel.

Foto: Hochfirst

Beides! Zwar sind Neubauten grundsätzlich

von klaren, geraden Strukturen gekennzeichnet,

aber trotzdem finden sich der

schwere Vorhang, der Lobmeyr Luster oder

vor allem auch Relikte aus der Kaiserzeit

immer noch gerne in der Hotellerie. Denn

schließlich fungieren „Franzl & Sisi“ als

Zugpferde immer noch äußerst erfolgreich

und bei allem Heimatgefühl und Regionalität,

die Hotellerie und Gastronomie immer

mehr prägen, darf nicht vergessen werden,

dass internationale Gäste das eng gefasste

Regionale gar nicht einordnen können,

sondern sich an Altbekanntem und äußerst

Beliebtem orientieren. Und da ist nun mal

die Kaiserzeit samt allem Prunk und aller

Pracht.


9/2025

TOURISMUS 83

ESC wird zum Green Event

GASTRO hat mit dem Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer

Wien, KommR. Dominic Schmid, einen Ausblick auf den ESC im kommenden Jahr gewagt.

Herr Schmid, was erwartet sich die Hotellerie

vom ESC, von wie vielen Nächtigungen

geht man mit den Erfahrungswerten

vom letzten Mal aus?

Für uns Hoteliers &Touristiker ist mit dieser

Entscheidung, den ESC wieder nach Wien

zu holen, „ein Traum“ in Erfüllung gegangen,

dieses großartige Event nach 10 Jahren

wieder durchzuführen zu dürfen.

Bei der letzten Austragung des ESC

in Wien konnte in der Bundeshauptstadt

eine Wertschöpfung von 28 Millionen Euro

erwirtschaftet werden. Diesen Wert zu

übertreffen, ist natürlich das Ziel für den

kommenden Groß-Event. Aber vor allem

der nachhaltige, wirtschaftliche Werbewert

für die Destination Wien mit den vielen

verschiedenen Erlebnismöglichkeiten ist

um einiges höher. Dies sichert langfristig

Arbeitsplätze, zudem ist der Tourismus der

Wirtschaftsmotor, von dem viele verschiedene

Branchen einen Nutzen ziehen. Das

Thema Nachhaltigkeit war schon vor zehn

Jahren ein sehr großes Thema und wurde

damals zum ersten MEGA Green Event.

Dh kurze Wege, minimierte ökologische

Fußabdrücke und Fokus auf die Straffung

der Abläufe hinsichtlich der Umwelt, haben

den Songcontest 2015 zu etwas besonderem

gemacht – für Wien, aber auch international.

Dieser Erfolg des Nachhaltigkeitsgedankens

war die Initialzündung für mehr

Bewusstsein für die ökologischen Folgen im

Event- und Veranstaltungsbusiness. Und hat

uns zu den Green Events gebracht, die wir

heute in der Stadt ausrichten können.

Wien hat im Eventbereich gezeigt, dass

es möglich ist, Wachstum, Nachhaltigkeit

und Lebensqualität für die Bewohner in

Einklang zu bringen. Wir dürfen ja nicht

vergessen, dass das Eventbusiness zwar Teil

der Tourismuswirtschaft ist, ein Großteil der

Besucher der Events in der Stadt sind aber

natürlich die Wiener selbst.

In Wien gibt es 1.200 Beherbergungsbetriebe

(Hotels, Pensionen und Appartements),

werden diese gefüllt werden?

Das sind über 100.000 Betten, wir rechnen

mit 30.000 Besuchern die speziell für den

ESC nach Wien anreisen, um dieses einzigartige

Event LIVE miterleben zu können.

Zudem haben wir sowohl vor, als nach

dem Event, jeweils Kongresse in der Stadt.

Diese Gäste bleiben im Schnitt drei Nächte

und werden sicher das ESC Feeling mitnehmen

wollen.

Reizthema Sonntagsöffnung, wie stehen

Sie dazu?

Die Sonntagsöffnung in touristischen Zonen

ist in den meisten touristischen Städten und

Regionen eine Selbstverständlichkeit. Aus

meiner Sicht gibt es hier nur Gewinner bei

allen Beteiligten.

Die Unternehmer bekommen die Möglichkeit,

ihre Produkte, Leistungen sieben

Tage die Woche anbieten zu können.

Die Gäste haben die Möglichkeit, entspannt

einkaufen zu gehen. Die Mitarbeiter

können zusätzliches Einkommen lukrieren.

Hier gibt es kollektiv vertragliche Regelungen

und ist definitiv ein Mehrwert.

Die Öffnung an Sonn- und Feiertagen

in Tourismuszonen schafft eine zusätzliche

Wertschöpfung.

Vielen Dank für das Gespräch!

Foto: Weinwurm Fotografie

Architektonische Kontraste

Das Hotel Schwarzer Adler Innsbruck

blickt auf über 500 Jahre Geschichte

zurück und verbindet heute historischen

Charme mit Moderne. Gäste übernachten

in individuell gestalteten Zimmern, darunter

die Signature-Rooms zu Themen wie Versace,

Maria-Theresia oder Swarovski, oder

im Kaiser Maximilian Room mit originalen

Möbel- und Dekorstücken des berühmten

Herrschers. Edle Holzdecken, kunstvolle

Gemälde, Antiquitäten und das Kellergewölbe

als Frühstücksraum verleihen dem

Haus seine besondere Atmosphäre. Vom

Hotel aus lassen sich Innsbrucks architektonische

Höhepunkte bequem zu Fuß

erkunden: Wahrzeichen wie das Goldene

Dachl, moderne Bauten wie das Glasdach

über den Rathausgalerien von Daniel Buren

und Werke von Zaha Hadid, etwa die Hungerburgbahn

oder die Bergisel-Schanze,

liegen in unmittelbarer Nähe.

www.schwarzeradler-innsbruck.com

Foto: Innsbruck Tourismus/Tom Bause


84 HOTELLERIE

9/2025

Kolumne

Hotel oder Galerie?

Seit kurzem gleichen Hotellobbys

und deren Gänge eher einer Ausstellung,

als einem Beherbergungsbetrieb.

Bilder, Skulpturen und allerlei

Künstlerisches zieren Wände und

behübschen so die Hotels. Was natürlich

durchaus ansprechend sein

kann und vor allem im Gedächtnis

bleibt und dem ganzen auch einen

persönlichen Touch gibt. Außerdem

kommen sehr oft heimische Künstler

zum Zug, die bei diesem Konzept

Kontakt mit internationalem

Publikum haben, das so sonst nicht

möglich gewesen wäre.

Verstehen Sie mich nicht falsch,

ich schätze Kunst. Und ich schätze

auch ein geschmackvoll designtes

Hotelzimmer, wo Farben, Stile und

Deko aufeinander abgestimmt

sind. Wenn das Design dann allerdings

dazu führt, dass ich mehrere

Minuten brauche, um abends das

Lichtermeer komplett auszuschalten,

weil die Schalter gut versteckt

als Designelement daher kommen,

dann schätze ich das nicht

mehr. Denn nichts ist lästiger, als

wenn man bereits im Bett liegt

und in blindem Vertrauen, dass

jetzt gleich der Sandmann aktiv

wird, auf den einzig verbleibenden

Schalter beim Bett drückt und es

tut sich – nichts. Dann bin ich frustig.

Denn dann muss ich aufstehen

und mich auf die Suche machen,

nach dem einzigen separaten

Drückschalter, der die romantische

Stehlampe in der Ecke bedient.

Und der ist dann meist am Boden,

hinter einem gemütlichen Sessel

und nur durch Verrenkungen erreichbar.

Spätestens dann bin ich

munter und sauer. Also, liebe Designer:

Stil ist gut und wichtig, aber

bitte nicht auf die Praktikabilität

vergessen!

Petra Pachler

Redaktionsleitung GASTRO

Herausgeberin Magazin

Genusszeit & GesundReisen

www.genusszeit.at

www.gesundreisen.net

Foto: GASTRO/Rozsnyai

10 Jahre Leidenschaft

Als Gastgeber aus Leidenschaft feiert

das ARCOTEL Castellani in Salzburg

sein zehnjähriges Jubiläum und präsentiert

sich mit frisch renovierten Deluxe

Zimmern und Junior Suiten, sodass Gäste

nun in zeitgemäßem Komfort residieren

können. Inmitten eines herrlichen Gartens

gelegen und doch nur wenige Schritte vom

Zentrum entfernt, verbindet das Haus

zeitgenössisches Design mit historischem

Flair. Küchenchef Martin Möglinger, seit

der Eröffnung Teil des Teams, serviert

zum Anlass ein Jubiläumsmenü, das alpine

Authentizität mit handwerklicher Raffinesse

vereint: vom Bachforellen-Tatar

über Ricotta-Tortellini bis zum zarten Mai-

Rehbock und einem Topfenmousse zum

Abschluss. Sommelière Gina Oberrauch

sorgt mit edlen Weinen vom Hauswinzer

Josef Fischer aus der Wachau für die passende

Begleitung.

castellani.arcotel.com

Der Gang als Kunstwerk

Verwandlung einer Salzburger Hotellegende,

Teil zwei: Zum 25-Jahre-Jubiläum

ließ Andreas Gfrerer sein Hotel, die

legendäre Blaue Gans renovieren. Neue

Kunstwerke und noch mehr Freiräume in

dem verwinkelten Haus in Getreidegasse 41:

Hochwertige Tischlerarbeiten, blaue Wandpaneele

und harmonisch abgestimmte Lampenschirme.

„In den neuen Zimmern haben

wir Gestaltungselemente, Formen und

Farben, die im Hotel an vielen Orten bereits

vorhanden sind, fortgesetzt“, so Gfrerer. Die

Rezeption übersiedelte zum Herbert-von-

Karajan-Platz, im frei gewordenen Raum

entstand eine Lounge. Der Verbindungsgang

beider Räume wurde selbst zum Kunstwerk:

Christian Schwarzwald, in Salzburg geborener

Künstler, der an der Akademie für

bildende Künste Wien lehrt, brachte blaue

Farbe als überdimensionale Grafik mittels

Airbrush an die Wand. Gfrerer: „Der Durchgang

ist seitdem der wohl meistfotografierte

Raum des Hauses! Er ist ein großer Schritt

weiter zu meinem Ziel, dass die Blaue Gans

eine wahre Wunderkammer wird.“ Die Blaue

Gans wurde 1350 als Herberge gegründet

und ist das älteste bestehende Gasthaus der

Stadt, seit 2002 ist es ein arthotel.

www.blauegans.at

Foto: ARCOTEL Hotels.

Foto: Christian Schwarzwald


Fotos: Meindl Cavar Concepts

Raum für Gedanken

Wie Innenarchitektur Gäste bindet – und Hotels unverwechselbar macht.

ADVERTORIAL

In einer Branche, in der Standort, Service

und Preis längst keine Alleinstellungsmerkmale

mehr sind, gewinnt ein Faktor

zunehmend an Bedeutung: die Gestaltung

der Räume. Gäste buchen heute nicht mehr

nur ein Zimmer, sie investieren in ein Erlebnis.

Und dieses Erlebnis wird wesentlich

über Architektur, Materialien und Atmosphäre

geprägt – bewusst und unbewusst.

Design als strategischer

Wettbewerbsvorteil

Ein stimmiges Raumkonzept ist kein „Niceto-have“,

sondern ein klarer Erfolgsfaktor:

› Differenzierung: Ein markantes Interior

erzählt die Geschichte eines Hauses und

verleiht ihm Identität.

› Emotionale Bindung: Farben, Licht,

Haptik und Akustik schaffen Erinnerungen,

die zu Wiederbuchungen führen.

› Prozessorientierung: Durchdachte

Räume optimieren Abläufe und steigern

die Effizienz.

› Positionierung: Wer Atmosphäre schafft,

rechtfertigt höhere Raten und stärkt sein

Pricing.

Hotel Der Wilhelmshof – ein

Beispiel für gelebtes Design

Ein Beispiel liefert das Wiener Hotel Der

Wilhelmshof. Rund 30 Zimmer wurden

nicht einfach renoviert, sondern zu künstlerischen

Erlebniswelten transformiert.

Tiefes Waldgrün und sanftes Blush unterstreichen

die Architektur und schaffen

Geborgenheit, während Werke des Künstlers

Constantin Luser den Räumen eine

unverwechselbare Handschrift verleihen.

So entsteht eine Symbiose aus Gastlichkeit

und Kunst – ein Aufenthalt, der

weit über eine bloße Übernachtung hinausgeht

und das Hotel klar im Markt positioniert.

Mehrwert für Hoteliers

Investitionen in Innenarchitektur zahlen

sich mehrfach aus: durch höhere Gästezufriedenheit,

steigende Wiederkehrraten

und eine starke Markenpositionierung.

In Zeiten, in denen Bewertungen und

Empfehlungen über den Erfolg entscheiden,

wird die Gestaltung zum unsichtbaren

Umsatztreiber. Sie wirkt zudem nach innen:

Sie verbessert die Arbeitsumgebung, stärkt

die Identifikation des Teams mit dem Haus

und reduziert Fluktuation. Gleichzeitig

eröffnen charakterstarke Konzepte neue

Vermarktungsmöglichkeiten – von Fotostrecken

in Magazinen bis hin zu Reichweiten

durch Gäste, die ihre Eindrücke online teilen.

Fazit

Wer Innenarchitektur als USP versteht,

schafft nicht nur Räume, sondern Erlebnisse,

die Gäste emotional binden und

den Geschäftserfolg langfristig sichern.

Atmosphäre entscheidet dabei über Wahrnehmung,

Weiterempfehlung und Preissensibilität.

Hotels, die mutig auf individuelle

Gestaltung setzen, machen ihr Interior zum

echten Erfolgsfaktor – und sichern sich die

Gäste von morgen.

Kontakt:

Yvonne Meindl Cavar, Meindl Cavar

Concepts

Lindengasse 20/10, 1070 Wien

design@meindlcavar.com

www.meindlcavar.com


Foto: VOGUS 197

Bühne frei für Österreichs

Nachwuchstalente

Ein lauer Sommerabend und ein

Garten voller Gäste. Vor dieser Kulisse

begrüßten Gastgeber Florian Czink,

Geschäftsführer von Schlumberger, und

Piroska Payer, Gründerin und Gesamtkoordination

von Amuse Bouche, mehr als

300 Besucher zur Siegerehrung des Amuse

Bouche Wettkampfs 2025. Im Mittelpunkt

standen natürlich die Lehrlinge, jene jungen

Talente aus Hotellerie, Gastronomie und

Tourismus, die in den vergangenen Wochen

gezeigt hatten, was in ihnen steckt. Die

Branche war prominent vertreten und feierte

ihre Besten.

Ein Wettkampf mit Anspruch

Insgesamt traten sechs Lehrlings-Teams

an, bestehend aus je zwei Lehrlinge Küche,

ein Service und ein HGA. Am Finaltag stieß

zusätzlich jeweils ein Commis aus dem

ersten Lehrjahr dazu, wodurch schließlich

48 Lehrlinge aktiv beteiligt waren. Den Auftakt

bildete ein Workshop am Bio-Landgut

Esterhazy, bei dem Tischkultur und Kommunikationsstil

im Mittelpunkt standen.

Danach ging es in die zweitägige Wettbewerbsphase,

in der Praxis und Theorie ineinandergriffen.

Station eins war das Miele

Experience Center, ehe im Quartier Sechs

by Eurest das große Finale wartete.

Die Lehrlinge selbst sprechen vom

„Amuse Bouche Workshop-Wettkampf “.

Der Name ist Programm: Sie entwickelten

Teamnamen, planten Menüs, trainierten

Gästekommunikation und stellten ihr

Können in Küche, Service und HGA unter

Beweis. Dabei lernten sie Verantwortung

zu übernehmen und im Team zu bestehen.

Unterstützt wurden sie von Größen wie

Gregor Zimmermann und Riccardo Giacometti

sowie von österreichischen Experten

der Branche, die ihr Wissen einbrachten.

Die diesjährigen Sieger

Den Gesamtsieg holte das Team „Mise

en Élégance“ mit Jasmin Enengel (Hotel

Imperial Wien), Sophia Waffek (Kremslehner

Hotels), Abela Alnajaffi (Austria Trend

Parkhotel Schönbrunn) und Livia Kolowrat

(Vienna Marriott Hotel). Ihr Preis ist

eine mehrtägige Überraschungsreise, die

„Tour d’Amuse Bouche“. Auch individuelle

Leistungen wurden gefeiert. Katharina

Wild (Intercontinental Wien) überzeugte

im Bereich HGA, Ayshat Gukhaeva (Hotel

Sacher Wien) im Service und Johann Pham

(Sans Souci Wien) in der Küche. Besonders

gewürdigt wurde zudem das Team „Les

meilleurs“, das von den Lehrlingen selbst für

seinen fairen Umgang ausgezeichnet wurde.

„Die Top-Lehrlinge haben Großartiges

geleistet – mit Kreativität, Einsatzbereitschaft

und Teamgeist“, betonte Gründerin

Piroska Payer. Seit der Gründung 2007

hat Amuse Bouche knapp 2.000 Lehrlinge

begleitet. Der Wettbewerb ist längst Tradition,

doch er versteht sich als modernes

Format, das Lernen erlebbar macht.

www.amuse-bouche.at


9/2025

KARRIERE 87

Foto: pixabay

Bildungskarenz ade

Ab 2026 ersetzt

die „Weiterbildungsbeihilfe“

die bisherige Bildungskarenz

und

bringt wesentliche

Neuerungen mit

sich. Künftig gibt

es keinen Rechtsanspruch

mehr auf

bezahlte Weiterbildung über das AMS, die nur mehr bei verfügbaren

Budgetmitteln gewährt wird. Die Mindestzuzahlung des AMS

steigt auf 40,40 Euro pro Tag, Arbeitgeber tragen bei höheren Einkommen

einen Teil selbst. Zugleich werden die Voraussetzungen

verschärft: Künftig ist ein Jahr Beschäftigung erforderlich, und

zwischen dem Bezug von Kinderbetreuungsgeld und Bildungskarenz

müssen mind. sechs Monate Arbeit liegen. Masterabsolventen

müssen zudem mind. vier Jahre versicherungspflichtig beschäftigt

gewesen sein. Prüfungs- und Stundenanforderungen werden angepasst,

und das Budget sinkt von zuvor 400–670 Millionen auf 150

Millionen Euro.

www.arbeiterkammer.at

Erweiterung mit

Erfahrung

Die TTC Training Center Unternehmensberatung GmbH startet

mit einem erweiterten Führungsteam in den Herbst. Isabelle

Fleury und Kevin Radinger ergänzen die Geschäftsführung rund

um Christian Wildfeuer. Fleury bringt über 30 Jahre Erfahrung in

der Touristik und Reiseversicherung mit, während Radinger auf

mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung der Assistance und Reiseversicherung

zurückblicken kann.

www.ttc.at

Foto: Europäische Reiseversicherung

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88 PERSONALIA

9/2025

Foto: HOFBURG Vienna, K. Schiffl Foto: B&B HOTELS Central & Northern Europe

Komplettiertes Team

B

&B HOTELS CNE stellt sein Leadership-Team vollständig

auf. Unter CEO Arno Schwalie übernehmen Jana Warken

die Rolle der HR-Direktorin, Deniel Frey die Position des Chief

Commercial Officer und Karsten Tremmel die des Chief Information

Officer. Mit

den Neubesetzungen

verfolgt Deutschlands

größte Hotelmarke

das Ziel, Personalstrategie,

kommerzielle

Ausrichtung und digitale

Infrastruktur zu

stärken.

www.hotel-bb.com

Doppelspitze

Die HOFBURG Vienna präsentiert

zwei zentrale Personalentscheidungen:

Seit September

führt Armin Egger MBA als neuer

Geschäftsführer das internationale

Kongress- und Eventcenter,

während Mag. (FH) Barbara Riedl

MSc. ppa. die Leitung von Sales &

Marketing übernommen hat. Mit

Engagement und Erfahrung wollen

beide die HOFBURG Vienna als

Top-Adresse für Kongresse, Bankette

und Galaevents stärken.

www.hofburg.com

Auf Expansionskurs

Mit Marco Trupp steigt ein starker Partner in die FHE

Gastro Gruppe ein. Über die Trupp Group übernimmt er

65 Prozent der Anteile und erweitert die Geschäftsführung um

Wolfgang Isenberg und Robert Beck. „Im Mittelpunkt steht

nachhaltiges Wachstum,

allerdings immer

mit starkem Fokus auf

den Menschen“, betont

Trupp, der in seiner

neuen Position Strategie,

Innovationen und

Expansion verantwortet.

www.fhe.at

Aufsichtsrat im Wandel

Mit Anfang September kam

es im Aufsichtsrat der

Österreich Werbung (ÖW)

zu personellen Veränderungen:

Susanne Kraus-Winkler,

Staatssekretärin a. D. und ehemalige

Präsidentin der ÖW,

kehrte nach kurzer Pause in

neuer Funktion zurück. Neu

ins Gremium zog Erich Moser

ein, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Gleichzeitig legten Robert Seeber und Mario Pulker ihre Mandate

zurück.

www.austriatourism.com

Foto: FHE Gastro

Foto: Nadine Studeny

Foto: P.M. Mounier / Adrian Almasan

Führungswechsel

Mit 1. Oktober 2025 übernimmt Benjamin Leitner die

Geschäftsführung der Schlumberger-Tochter P.M. Mounier

GmbH. Auf seinem bisherigen Karriereweg, zuletzt als

Wine Brand Ambassador bei P.M. Mounier, sammelte Benjamin

Leitner umfassende

Markt- und

Branchenkenntnisse.

Künftig will er die

Wachstumsstrategie

der Weinvertriebsgesellschaft

konsequent

weiterführen.

Er folgt damit auf Dr.

Eugen Lamprecht.

www.schlumberger.at

Kooperieren & profitieren

Ab 2026 übernimmt Stefan

Brandlehner die Geschäftsführung

des neuen Tourismusverbandes

Salzkammergut sowie

Marketing und Vertrieb der länderübergreifenden

DMO. Mit

der Fusion von sechs Verbänden

entsteht eine der größten Tourismusorganisationen

Österreichs.

Brandlehner, erfahrener

Touristiker mit über 20 Jahren

Branchenerfahrung, will das

„außergewöhnliche Potenzial“ des

Salzkammerguts sichtbar machen.

www.oberoesterreich.at

Foto: Michael NEUWIRTH-FOTO


9/2025

BUCHTIPPS 89

Foto: Südwest

Französische Winterzeit

Sophie Bonnet lädt in ihrem neuen

Kochbuch zu einer kulinarischer

Reise durch Südfrankreich ein. Die Bestsellerautorin

stellt 65 herbstliche und

winterliche Rezepte vor, ergänzt um regionale

Bräuche und Geschichten. Klassiker

wie Kartoffelgratin, Mangoldkuchen

und Baba au rhum holen mediterranes

Lebensgefühl in die eigene Küche. Ein

Buch voller Aromen, Traditionen und

Impressionen aus der Provence.

www.penguin.de

Umfang: 208 Seiten

Einband: Gebunden

28,80 €, ISBN: 978-3-517-10304-4

Foto: Tyrolia

Erst backen, dann feiern

Dieses Buch begleitet durch alle vier

Jahreszeiten und liefert kreative

Backideen für jeden Anlass, ob festliche

Weihnachten, fröhliche Geburtstage,

ein entspanntes Osterfrühstück oder

die sommerliche Gartenparty. Süße und

herzhafte Rezepte, mal modern, mal

klassisch, sind unkompliziert umzusetzen

und mit saisonalen Zutaten abgestimmt.

So entstehen Köstlichkeiten,

die auch optisch einiges hermachen.

www.tyroliaverlag.at

Umfang: 192 Seiten

Einband: Gebunden

29 €, ISBN: 978-3-7022-4304-3

Foto: Südwest

Foto: Tyrolia

Deutsche Backkunst

Keine Hexerei

Unsere deutschen Nachbarn haben

in der Backwelt einiges zu bieten.

Ob Apfelküchle, Schwarzwälder Kirschtorte

oder Puddingplunder-Gebäck –

Jürgen Krauss sammelt in seinem Buch

über 80 traditionelle Rezepte aus ganz

Deutschland. Auch das ein oder andere

Schmankerl aus Österreich, wie Linzeroder

Sachertorte, dürfen nicht fehlen.

Ein Kapitel zu Grundrezepten vermittelt

zudem fundamentales Backgrundwissen.

www.penguin.de

Umfang: 208 Seiten

Einband: Gebunden

25,70 €, ISBN: 978-3-517-10356-3

Sorgsam konzipiert, bietet dieses

Buch eine Reihe bewährter

Grundrezepte, etwa für Nudeln,

Strudel, Spätzle oder Polenta, und

dazu jeweils eine Menge kreativer

und doch simpler Ideen. So lassen

sich aus wenigen Zutaten immer

wieder neue Gerichte zaubern:

heute selbstgemachte Nudeln als

Auflauf, morgen süß mit Brösel und

Apfelmus, diese Woche ein Flammkuchen

und dann mit dem gleichen

Teig ein Apfelstrudel.

www.tyrolia-verlag.at

Umfang: 184 Seiten

Einband: Gebunden

29 €, ISBN: 978-3-7022-4305-0

Foto: Penguin Random House

Foto: DK Verlag

Ökologische Ökonomie

Intakte Ökosysteme, Artenvielfalt und

sauberes Wasser schwinden. Partha

Dasgupta, preisgekrönter Wirtschaftswissenschaftler

und Professor in Cambridge,

fordert dringend, wirtschaftliches

Handeln neu auszurichten. In

seinem neuen Buch zeigt er, wie ökologische

Leistungen der Natur in wirtschaftliche

Entscheidungen integriert

werden können und wie ein nachhaltiger

Umgang mit unserer Umwelt möglich ist.

www.penguinrandomhouse.de

Umfang: 288 Seiten

Einband: Gebunden

26,80 €, ISBN: 978-3-8275-0202-5

Vitalität in Rezeptform

Jamie Olivers neues Kochbuch

über gesunde Ernährung zeigt,

dass es um das „mehr“ geht: mehr

Geschmack, mehr Freude, mehr

Energie, mehr Schlaf. Mit 120

Rezepten voller Vitalität, Genuss

und Sättigung, ergänzt durch 50

Tipps und einen nährstoffreichen

Zwei-Wochen-Plan, steht ein neues

Lebensgefühl im Mittelpunkt. Ein

Buch, das gesunde Ernährung einfach,

schmackhaft und alltagstauglich

macht.

www.dorlingkindersley.de

Umfang: 320 Seiten

Einband: Gebunden

32 €, ISBN: 978-3-8310-5230-1


90 VORSCHAU ADVERTORIAL

& IMPRESSUM

9/2025

Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:

Anzeigenschluss

Erscheinungstermin

Food Getränke Non-Food

Tourismus/

Hotellerie/Karriere

29. 9.

2025

9. 10. 2025

• Herbstkulinarik

• Wild & Gans

• Suppen

• Knödel-Vielfalt

• Ethno: One Pot

• Pils

• Liköre

• Spirituosen:

Miniaturen

• Kaffee & Tee im Hotel

• Verpackungsspezial

• Küchentechnik:

Kantine

• Prozessoptimierung

&

Automatisierung

• Gemeinschaftsverpflegung

• Tischkultur

• Kulturtourismus &

Strauss-Jahr

• Wellness-Konzepte im

Hotel

• Karriere: Ausbildung

Wellness- und

Gesundheitstrainer

Hotel & Green Future Spezial

Button-Legende

In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:

NACH

HALTIG

Stories, die unter

anderem

Nachhaltigkeit zum

Inhalt haben.

WIRTSHAUS-

KULTUR

Portraits, welche die

Wirtshauskultur in

Österreich

repräsentieren.

ETHNO

FOOD

Die Küchen

der Welt.

SÜD

TIROL

Foto: Josef Rozsnyai

Impressum

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;

Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:

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› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,

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Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›

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Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt:

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