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Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 18 - Jahrgang 2025

Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 18 - Jahrgang 2025 mit dem gewerblichen Sonderthema "Steuern & Recht"

Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 18 - Jahrgang 2025
mit dem gewerblichen Sonderthema "Steuern & Recht"

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Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Bildnachweis: Kevin Phillipp | Michael Seidel | Heike Nyari | Anja Sambale

Hans-Joachim Stelter | Naturpark Dübener Heide | Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :

www.duebener-wochenspiegel.de

inklusive Amtsblatt Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 33. Jahrgang | Nr. 18 | 24. September 2025

Brotkorb lief in der ARD

Im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen

Engagements stellte das

ARD Morgenmagazin vor wenigen

Tagen den Bad Dübener Brotkorb und

dessen Vorsitzende Susann Pfalz vor.

Seite 2

Sensationsfund bei Wellaune

Bei den archäologischen Untersuchungen

in Vorbereitung für den Bau

der Ortsumfahrung Wellaune wurde

ein bronzezeitliches Urnengräberfeld

entdeckt.

Seite 2

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dieser Ausgabe:

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Seite 11

Ferry-Porsche-Challenge 2025: 3. Platz für den Förderverein des Evangelischen Schulzentrums Bad Düben

25.000 Euro für die neue Zukunftsakademie Nordsachsen

(Stuttgart/Bad Düben/Wsp/kp). Die

Fahrt ins schwäbische Stuttgart hat

sich mal so richtig gelohnt. Schließlich

kehrten Udo Reiss und Petra

Helbing vom Förderverein des Evangelischen

Schulzentrums (ESZ) Bad

Düben mit einem dritten Platz bei der

diesjährigen Ferry-Porsche-Challenge

und satten 25.000 Euro zurück in

die Kurstadt.

Die stattliche Summe soll in den Aufbau

der geplanten Zukunftsakademie

Nordsachsen fließen, die ausgehend

vom ESZ und in Kooperation mit der

Universität Leipzig im Landkreis etabliert

werden soll. „Hier wollen wir

außerschulische Bildungsangebote

für unsere, aber auch für alle anderen

Schüler der Stadt und aus ganz Nordsachsen

schaffen“, beschreibt Helbing

die Vision der „Kinder-Universität“.

So soll es Workshops, Vorträge

und Mitmach-Angebote für Dritt- bis

Sechstklässler geben, in die man sich

einschreiben kann – ganz wie in einer

normalen Hochschule. Das Preisgeld

werde dabei zum einen für die Honorare

der Referenten und zum anderen

für die nötige Ausstattung eingesetzt.

Petra Helbing und Udo Reiss vom ESZ-

Förderverein bei der Preisverleihung

in Stuttgart.

Foto: privat

„Wir wollen bereits im zweiten

Schulhalbjahr starten“, verrät Helbing.

Zu allererst mit Schülerinnen

und Schülern des ESZ, um zu

schauen, wie es anläuft und auch

angenommen wird. Als erstes Thema

ist „Mein Körper“ geplant. Im

Schuljahr 2026/2027 soll die Zukunftsakademie

dann für alle geöffnet

werden. Das ist das ausdrückliche

Ziel. Bis dahin müsse sich auch

noch ein Organisationsteam finden.

Die Vision der Schule wurde bereits

im Mai in unserer Zeitung wie folgt

zitiert: „Mit der Zukunftsakademie

soll in Bad Düben ein beispielgebendes

Modell entstehen, dass nicht nur

regional Strahlkraft entfaltet, sondern

sich zugleich an der Initiative

‚Bildungsland Sachsen 2030‘ des

Sächsischen Kultusministeriums

orientiert. Ziel ist es, einen Ort zu

schaffen, an dem Bildung zukunftsweisend

gedacht und aktiv mitgestaltet

werden kann.“

Bei der Ferry-Porsche-Challenge

handelt es sich um einen jährlichen

Wettbewerb der Ferry-Porsche-Stiftung,

wobei insgesamt eine Million

Euro an gemeinnützige Vereine und

Organisationen aus Baden-Württemberg

und Sachsen ausgeschüttet

werden. Namensgeber ist der Sohn

und Nachfolger des Porsche-Gründers

Ferdinand Porsche, der Zeit seines

Lebens als Unternehmer mit Herz

galt. Die Stiftung hat es sich auch

nach seinem Tod im Jahr 1998 auf die

Fahnen geschrieben, das chancengerechte

Aufwachsen von Kindern und

Jugendlichen zu unterstützen.

In diesem Jahr gab es 361 Bewerbungen.

Das ESZ schaffte es unter

die ersten 30, wodurch bereits 10.000

Euro sicher waren. Die neun Drittplatzierten,

darunter auch das ESZ,

bekamen letztlich jeweils 25.000

Euro, die sechs Zweitplatzierten je

50.000 Euro und die drei Sieger freuten

sich über je 75.000 Euro.

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2

AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 24. September 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Woche des bürgerschaftlichen Engagements

ARD Morgenmagazin stellte Bad Dübener Brotkorb vor

Zwei Tage vor der Ausstrahlung im ARD Morgenmagazin fanden die Aufnahmen

bei der Ausgabe im Bad Dübener Brotkorb statt.

(Köln/Bad Düben/Wsp/kp). Vom 12.

bis 21. September fand bundesweit

die Aktionswoche des bürgerschaftlichen

Engagements statt. Zum Auftakt

nutzte das ARD-Morgenmagazin

die Gelegenheit, eine von unzähligen

ehrenamtlichen Initiativen etwas näher

vorzustellen. Immerhin engagieren

sich rund 14 Millionen Menschen in

Deutschland ehrenamtlich für andere.

Die Wahl der MOMA-Redaktion fiel

dabei auf den Bad Dübener Brotkorb.

Das Team der Ausgabestelle, aber

auch eine Kundin sowie Bürgermeisterin

Astrid Münster wurden in einem

90-sekündigen Film vorgestellt. Im

Anschluss beantwortete Brotkorb-Vorsitzende

Susann Pfalz noch fünf Minuten

lang die Fragen von Moderator Till

Nassif. Gut 700.000 Zuschauer verfolgten

den Beitrag. Das ergab einen

Marktanteil von knapp 40 Prozent.

Brotkorb-Vorsitzende Susann Pfalz stellte sich im Kölner Studio den Fragen von

MOMA-Moderator Till Nassif.

Screenshots: ARD Mediathek

Pfalz berichtete im Kölner Fernsehstudio

in aller Frühe über die herausfordernde

Anfangszeit des Vereins und

dessen allwöchentlichen Kampf um die

notwendige Unterstützung. „Ohne die

Hilfe der Stadt und die vielen Unternehmen

könnten wir das niemals stemmen“,

sagte Pfalz, die in der Kurstadt

eine Versicherungsagentur leitet und für

den Bürgerkreis zudem im Stadtrat sitzt.

Ob bei all den Herausforderungen

schon einmal der Gedanke aufkam,

das Projekt zu beenden, wollte Nassif

wissen. Pfalz verneinte strikt. „Zu

uns kommen Leute, die 45 Jahre lang

gearbeitet haben und deren Rente nun

so gering ausfällt, dass es nicht reicht.

Denen muss geholfen werden und da

finden wir immer eine Lösung.“

Der Beitrag über den Bad Dübener

Brotkorb ist weiterhin in der ARD

Mediathek abrufbar.

In Vorbereitung für den Bau der Ortsumfahrung: Archäologische Untersuchungen bei Wellaune

Besonderer Fund! Bronzezeitliches Urnengräberfeld freigelegt

(Wellaune/Wsp/ny). Die neue Ortsumfahrung

für Wellaune wird etwa

drei Kilometer lang. Doch bevor

der Bau beginnt, sind genau auf dieser

Strecke aktuell archäologische

Arbeiten nötig. Im Frühsommer

begannen die Untersuchungen ab

Waldsiedlung und folgen dem Verlauf

der zukünftigen B2. Eine erste

spannende Fundstelle befindet sich

zwischen Waldrand und der Ortslage

Wellaune. Dabei handelt es sich um

ein sogenanntes Urnengräberfeld der

Lausitzer Kultur.

Nachdem erste Spuren im Boden auf

Die Nahaufnahme zeigt ein Beigefäß der Bestattung

aus dem Urnengräberfeld.

Vorsichtig werden verschiedene Gefäße aus dem Erdreich geborgen.

einen besonderen Fund hinwiesen,

wurde auf einem Areal von etwa

einem halben Hektar

der Mutterboden vorsichtig

abgezogen

und die Feinarbeit

begann. Dann konnten

zwei Urnen aus

gebranntem Ton geborgen

werden. Anschließend

legten die Mitarbeiter vom

Landesamt für Archäologie

durch vorsichtige Kleinarbeit

weitere zahlreiche

Beigefäße aus derselben Zeit

frei. Das Alter beträgt nach

vorläufigen Schätzungen 3.000

bis 3.200 Jahre. Neben vielen

Scherben fand das Grabungsteam auch

einige intakte Gefäße.

„Wir sind heute schon den ganzen Tag

damit beschäftigt, diese wunderbaren

Dinge aus dem Erdreich zu holen“,

freut sich Claudia Marold aus Leipzig.

Wie die technische Mitarbeiterin hinzufügt,

sei man recht überrascht über

diesen reichhaltigen Fund an dieser

Stelle. Die Stücke wurden vorsichtig

verpackt und beschriftet, um später im

Landesamt fachgerecht gereinigt und

inventarisiert zu werden.

In der vergangenen Woche war Klaus

Cappenberg aus Leipzig vor Ort, der

die Grabungsleiterin Kathrin Balfanz

ein paar Tage vertrat. Wie von ihm zu

erfahren war, gebe es noch zwei weite-

re große Fundstellen auf der drei Kilometer

langen Trasse. Somit werden die

archäologischen Untersuchungen noch

bis in das Frühjahr hinein andauern.

Das Auge des Fachmanns erkennt auf

der freigelegten Fläche eine leichte, für

den Laien kaum wahrnehmbare Erhebung.

Der Archäologe ist sich sicher,

dass es sich hierbei um einen kleinen

Hügel handelt, der in der Bronzezeit

eine sogenannte Landmarke war.

Derartige prägnante Orte wurden in

frühen Zeiten gern für Bestattungen

genutzt. Hier ein Hinweis von Klaus

Cappenberg: Es gibt ein frei zugängliches

Geoportal in Sachsen, wo man

derartige Geländemodelle gut betrachten

kann.

An einer anderen Stelle auf der drei

Kilometer langen Trasse vermutet man

Siedlungsreste. Dazu in der nächsten

Ausgabe mehr. Fotos: (Wsp) Nyari


u. v. m.

Dübener

WOCHENSPIEGEL 24. September 2025

AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3

Strom, Wasser, Straße

Nächste Bauetappe

in Kossa/Durchwehna

(Kossa/Wsp). Am Montag begann in

Kossa und Durchwehna die nächste

Bauetappe, bei der das Trink- und

Abwassernetz sowie die Niederspannungsanlagen

erneuert werden und nun

auch die Söllichauer Straße grundhaft

ausgebaut wird. Projektpartner sind

Landkreis, Gemeinde, Abwasserzweckverband,

Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen

und Mitnetz Strom. Hierbei

werden insgesamt 4,6 Millionen

Euro inklusive Fördermittel investiert.

Die Bau- und Haustechnik Bad Düben

GmbH setzt das Vorhaben in vier

Abschnitten um: zuerst den Vorplatz

am Bürger-Service-Center, dann

zwischen Sonnenhang und Tiglitzer

Weg, anschließend weiter bis zum

Gleinermühlenweg und schließlich bis

zum Ortsausgang Durchwehna. Der

Durchgangsverkehr muss währenddessen

großräumig umgeleitet werden.

Das Ende der Großbaustelle ist für Dezember

2026 geplant. Bislang wurden

bereits 9,2 Millionen Euro investiert.

Ausgabe 34 • Herbst/Winter 2025/2026 • 17. Jahrgang • unbezahlbar www.heidimagazin.de

Das Gäste- und Freizeitmagazin

der Dübener Heide

Impressum

Dübener Wochenspiegel

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

www.duebener-wochenspiegel.de

Redaktion: Kevin Phillipp (kp)

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Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und

Redaktion übernimmt der Verlag keine

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes

Material keine Haftung. In Leserbriefen

sowie Zuschriften von Parteien

oder Wählergemeinschaften geäußerte

Meinungen müssen nicht mit jener der

Redaktion übereinstimmen.

Bad Dübens Vandalismus-Barometer

Vorsichtiger Optimismus: Schäden gingen deutlich zurück

Die Schadenssumme im 1. Quartal 2025 belief sich insgesamt auf 10.685 Euro

(Bad Düben/Wsp/kp). Vor allem

im Jahr 2024 spitzte sich das Vandalismus-Problem

in Bad Düben zu.

Beschmierte Häuserwände, illegal

entsorgter Müll und die allgegenwärtigen

Aufkleber von diversen Fußballvereinen

zeichneten kein ansehnliches

Bild der Kurstadt. Während man sich

andernorts durchaus ergibt, suchte

man in Bad Düben nach Lösungen.

Eine davon war die Einführung eines

Vandalismus-Barometers, der quartalweise

aufzeigt, wie tief für die Schäden

in die städtische Kasse gegriffen

werden muss.

bemerkt haben, dass sich der Rosengarten

in unmittelbarer Nachbarschaft

zum Ländlichen Bürgerzentrum (LBZ)

in den letzten Monaten gehörig rausgeputzt

hat. Das LBZ ist Mittelpunkt

des Dorfes hat damit inzwischen auch

im Außenbereich eine Fläche, auf der

man gern verweilt.

Dazu wurden gut 39.000 Euro in die

Hand genommen. Ein großer Teil

davon wurde über LEADER-Mittel gefördert.

Der Eigenanteil der Gemeinde

lag noch bei knapp 7.850 Euro. Wie

5.637 € 1.406 € 1.571 € 2.071 €

Die Schadenssumme im 2. Quartal 2025 belief sich insgesamt auf 6.313 Euro.

1.213 €

2.762 € 1.642 € 1.455 €

431 €

1.380 €

455 €

401 €

Die Schadenssumme im 3. Quartal 2025 beläuft sich mit Stand vom 19. September insgesamt auf 3.425 Euro. Die Schäden

werden in folgende vier Kategorien unterteilt: Schäden an städtischen Einrichtungen oder Gebäuden (orange), Graffiti- und

Aufkleber-Entfernung an städtischen Einrichtungen oder Verkehrszeichen (gelb), Entfernung von illegal entsorgtem Müll in

der Natur (violett) und Beräumung von illegal entsorgtem Müll an Containerstandorten (blau).

Quelle: Stadtverwaltung Bad Düben / Grafik: (Wsp) Phillipp

Bereits im Mai veröffentlichte unsere

Zeitung die Auswertung des ersten

Quartals. Damals belief sich die

Schadenssumme insgesamt auf 10.685

Euro. Dabei wird in vier Kategorien

unterteilt: Schäden an städtischen

Einrichtungen oder Gebäuden, Graffiti-

und Aufkleber-Entfernung an

städtischen Einrichtungen oder Verkehrszeichen,

Entfernung von illegal

entsorgtem Müll in der Natur sowie

die Beräumung von illegal entsorgtem

Müll an Containerstandorten.

Die neuesten Zahlen für das zweite und

nahezu das komplette dritte Quartal

Aktuelle Jahresbilanz: Bislang verzeichnet das Vandalismus-Barometer in diesem Jahr eine Schadenssumme von insgesamt

20.423 Euro – unnötige Kosten zu Lasten aller Bad Dübener Bürgerinnen und Bürger.

Ortsvorsteher Florian Kern betont, sei

die Umgestaltung des Rosengartens

nur durch den ehrenamtlichen Einsatz

zahlreicher Einwohner möglich gewesen.

Dabei entstanden ein Rosentunnel,

eine Pflasterfläche mit Überdachung,

Verkaufsständen und einem Barcontainer,

Rosenbeete, ein Rosenrondell,

ein Kräuterhochbeet, ein neuer Zaun,

sowie neue Parkbänke. „Auch die

Energieversorgung für den Festplatz

konnte erneuert werden, um einen

reibunglosen Ablauf der Heimatfeste

belegen das Bauchgefühl: Abgesehen

vom illegal in der Natur entsorgten

Müll gingen die Schäden in den einzelnen

Kategorien zuletzt deutlich zurück.

Welche Rolle die Einführung des Barometers

beim Vandalismus-Rückgang

spielt, lässt sich freilich nicht feststellen.

Aber der Trend erlaubt einen

vorsichtigen Optimismus. Dennoch:

Die Stadt musste allein in diesem Jahr

bislang über 20.000 Euro blechen, nur

weil Schäden entstanden sind, die es zu

beseitigen galt – Geld, das an anderer

Stelle sicher sinnvoller hätte eingesetzt

werden können.

9.612 € 2.292 € 4.593 € 3.927 €

und des Weihnachtsmarkts zu gewährleisten“,

freut sich Kern.

Der Förderverein „HeimatHerzen“

sponserte Farbe für den Zaun, Material

und Pflanzen für das Rosenrondell

sowie den Holzverkaufsstand, auch

Angela und Veit Bröse beteiligten sich

an der Zaunfarbe und Lothar Richter

kümmerte sich um die Elektroinstallation

im Barcontainer. „Ich kann mich

nur bei allen Unterstützern für ihre

tatkräftige Hilfe bedanken“, sagt Kern

abschließend.

Im Rosengarten am Ländlichen Bürgerzentrum in Laußig ist unter anderem eine gepflasterte Fläche für Veranstaltungen

sowie ein schickes Rosenrondell entstanden.

Fotos: privat


4

GEMISCHTE SEITE 24. September 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

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Er:

Schatz, es geht nicht. Hast du das Kabel

auch reingesteckt?“

Sie: „Ja logisch! Ich bin doch nicht blöd!“

DBU-Naturerbefläche Authausener Wald

Freiwillige ackerten für den Erhalt

der geschützten Heidesträucher

Stefan Küster aus Tiefensee und Evelyn Cedel aus Bad Düben buddelten mit Spaten

junge Setzlinge auf der DBU-Naturerbefläche Authausener Wald aus.

Foto: Jan Felix Schneider/DBU Naturerbe

(Authausen/Wsp). 24 helfende Hände

packten vor wenigen Tagen auf der

DBU-Naturerbefläche Authausener

Wald an und leisteten gemeinsam mit

dem Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen

und der DBU Naturerbe,

einer gemeinnützen Tochtergesellschaft

der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

(DBU), einen wichtigen Beitrag zur

Pflege der wertvollen Zwergstrauch-

Heide. Per Hand und mit dem Spaten

rupfte, zupfte und buddelte die Gruppe

auf einem Teil des ehemaligen PSA-Platzes

zahlreiche Sträucher und Büsche aus,

um das Offenland frei von Bewuchs zu

halten. „Ohne die gemeinsame Arbeit

würden sich Spätblühende Traubenkirsche,

Birken und Pappeln ausbreiten und

die in unserer Kulturlandschaft ohnehin

seltenen offenen Heideflächen mit ihrer

ganz besonderen und speziell an diesen

Lebensraum angepassten Pflanzen- und

Tiergemeinschaft ginge verloren“, verdeutlicht

Jan Felix Schneider, Offenlandmanager

im DBU Naturerbe.

Naturschutz ist Gemeinschaftsaufgabe

Über 30 Jahre ist es her, dass auf der

DBU-Naturerbefläche Authausener

Wald das Militär übte. Inzwischen ist

es hier ruhig geworden. Und dennoch

prägt die militärische Vergangenheit

die Fläche: Durch die jahrelange Nutzung

konnte sich ein großer Bestand

der Zwergstrauch-Heide auf der Fläche

entwickeln. Ab August entfaltet das 30

bis 50 Zentimeter hohe Heidekraut seine

lila Blütenpracht und seinen würzigen

Geruch. Damit der europäisch geschützte

Lebensraum Jahr für Jahr kräftig blüht,

braucht er dauerhafte Pflege. Ohne Mahd

und andere Entbuschungsmaßnahmen

droht das Offenland durch aufwachsende

Sträucher und Bäume wieder zu Wald zu

werden. Seit vielen Jahren arbeitet die

DBU Naturerbe daher gemeinsam mit

den Mitarbeitenden des Bundesforstbetriebes

Mittelelbe, dem Pächter Marco

Göttert sowie dem Landschaftspflegeverband

Nordwestsachsen daran, dass die

Fläche dauerhaft gepflegt wird.

Verschiedene Techniken für

pflegeintensives Offenland

Neben dem Einsatz der Freiwilligen probierte

der Bundesforstbetrieb Mittelelbe

in den vergangenen Jahren verschiedene

Pflegetechniken, da die Heidepflanzen

mit zunehmendem Alter an Kraft verlieren,

um Samen zu bilden und offener

Boden für die Keimung junger Pflanzen

fehlte. In Bahnen wurden die Heidepflanzen

daher mal höher und mal tiefer mit

einem Forstmulchgerät zurückgeschnitten.

Die dabei teilweise bewusst geschaffenen

offenen Bodenstellen, dienen

jungen Heidepflanzen als neues Saatbett

zur Keimung. Ganz nebenbei profitieren

auch weitere typische, meist unscheinbare

Pflanzenarten, wie der Frühlingsspark

oder die Frühe Haferschmiele, von den

Maßnahmen. „Eine solche Verjüngungskur

werden wir in den kommenden Jahren

auf verschiedenen Abschnitten des

PSA-Platzes fortführen und gemeinsam

mit Freiwilligen, dem Landschaftspflegeverband

Nordwestsachsen und

dem Bundesforstbetrieb Mittelelbe die

Heidepflege im Blick behalten. Denn

Heidepflege funktioniert nur, wenn wir

gemeinsam an einem Strang ziehen“,

sagt Schneider.

Polder Löbnitz: Einlaufbauwerk bei Glaucha

Flügelwände werden sieben Meter hoch

(Glaucha/Wsp/ny). In der Aue zwischen

Glaucha und Bad Düben steht

seit Monaten ein riesiger Baukran.

An dieser Stelle wird das große Einlaufbauwerk

für den Polder Löbnitz

gebaut (wir berichteten). Nach einer

mehrmonatigen naturschutzbedingten

Sommerpause sind die Arbeiten wieder

in vollem Gange.

Wie vom zuständigen Projektleiter

Thomas Zechendorf von der Landestalsperrenverwaltung

zu erfahren ist,

sei die Bodenplatte, die auf mehreren

Ebenen verläuft, mittlerweile zu großen

Teilen eingebracht. Momentan

sind die Bauarbeiter der Firma Bickhardt

Bau dabei, die zukünftigen Flügelwände

einzuschalen und zu beto-

nieren. Diese werden übrigens bis zu

sieben Meter hoch.

Außerdem weist Zechendorf darauf

hin, dass sich die umfangreichen und

zum Teil komplizierten Betonarbeiten

über den Winter hinaus bis zum

Frühjahr hinziehen werden. Dem

schließt sich dann wieder eine Baupause

an.

Desweiteren wird ab Ende September

der bestehende Deich von Einlaufbauwerk

bis vor zur Bundesstraße

107 (unweit der Bockwindmühle

Glaucha) umgebaut. Er wird soweit

verbreitert, dass eine Zuwegung zum

Einlaufbauwerk per Fahrzeug auf der

Deichkrone möglich ist. Insgesamt

liegen die Bauarbeiten im Zeitplan.

In den kommenden Monaten sind am künftigen Einlaufbauwerk umfangreiche

Betonarbeiten vorgesehen.

Foto: (Wsp) Nyari


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. September 2025 AUS DER REGION 5

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Wirtschaftsfrühstück im HEIDE SPA

Landrat Emanuel traf sich mit nordsächsischen Unternehmern

(Bad Düben/Wsp). Um „Investition

und Förderung“ ging es diesen Monat

beim traditionellen Wirtschaftsfrühstück

von Nordsachsens Landrat Kai

Emanuel mit Unternehmern aus der

Region. „Die jüngste Umfrage unserer

Wirtschaftsförderung hat gezeigt, dass

zahlreiche Firmen investieren möchten,

Standorterweiterungen planen

oder Flächen benötigen“, erklärte der

Landrat den Hintergrund des Treffens,

das wie immer im Bad Dübener HEI-

DE SPA stattfand. Außerdem gebe es

Fragen zu den neuen Sondervermögen

und zum Wachstumsbooster-Gesetz

der Bundesregierung.

Bürgerinitiative „Gegenwind Dübener Heide“

Mitgründer Maik Liebe: „Wir fordern den Erhalt der Natur“

(Dübener Heide/Wsp/db). In der

Dübener Heide regte sich bereits vor

Monaten Protest gegen die Errichtung

von Windenergieanlagen im Gebiet

des Naturparks. Doch wer steckt hinter

der Bürgerinitiative (BI) „Gegenwind

Dübener Wind“? Sie gründete sich laut

Maik Liebe nach dem 11. Dezember

2024, dem Tag als durch den Gemeinderat

Muldestausee der Aufstellungsbeschluss

zur Teil änderung des

Flächennutzungsplans „Windpark“ bei

Schmerz und Gröbern gefasst wurde.

Dieser soll den Weg frei machen, um

in entsprechenden Waldflächen der

Dübener Heide Windenergieanlagen

zu errichten. Dies ist der Aufhänger,

weshalb sich Liebe und seine anfangs

fünf Mitstreiter dem Ziel verschrieben

haben, dies zu verhindern.

Nun muss aber auch festgestellt werden,

dass der Gemeinderat im Grundsatz

nichts Unrechtes beschlossen hat,

denn es gibt kein bundesweit gültiges

Gesetz, das Windräder im Wald

generell erlaubt oder verbietet, aber

eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

vom November 2022 hat

generelle Waldverbote für Windkraft

für verfassungswidrig erklärt. Dar-

Zu Gast in der Gesprächsrunde waren

Moritz John, Abteilungsleiter

für Wirtschafts- und Bildungspolitik

Rege Diskussion beim Wirtschaftsfrühstück im HEIDE SPA.

aufhin müssen die Bundesländer ihre

Gesetze anpassen, da sie Waldeigentümern

nicht mehr pauschal den Bau

von Windrädern untersagen dürfen.

Konkret ist die Änderung der Waldgesetze

in den Ländern erforderlich, wie

beispielsweise das Bundeswaldgesetz

und die Landesgesetze. So zumindest

ist es überall nachzulesen.

Obwohl nun von der einen Seite also

nichts Unrechtes getan wird, sieht

die Bürgerinitiative aber auch das

Recht auf ihrer Seite, den Bau der

Wind energieanlagen in der Dübener

von der Leipziger Industrie- und

Handelskammer, und René Preusche,

Firmenkundenberater der Sächsischen

Foto: LRA/Simon

Maik Liebe, Birgit Gehre und Thomas Schwarzbrunn (v. l.) sind Mitglieder der

Bürgerinitiative.

Foto: (Wsp) Bebber

Aufbaubank. In ihren Impulsvorträgen

gingen sie auf die aktuelle Förderpolitik

von Bund und Land sowie auf

neue Finanzierungsmöglichkeiten bei

Investitionen ein. Die anschließende

Diskussion drehte sich insbesondere

um konkrete Erfahrungen der nordsächsischen

Unternehmer mit ihren

Investitionsvorhaben, deren Herausforderungen

und Rahmenbedingungen.

Das Wirtschaftsfrühstück des Landrats

zu wechselnden Schwerpunkten

erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Allein zum September-Treffen kamen

Vertreter von 25 Unternehmen nach

Bad Düben.

Heide zu verhindern. „Jetzt ist der

Moment der demokratischen Teilhabe“,

ist Liebe überzeugt und will so

verhindern, dass sich dies zu einem

Flächenbrand ausweitet und noch mehr

Wind energieanlagen im Naturpark

aufgestellt werden. Deshalb nutzen die

mittlerweile auf etwa 40 aktive Mitglieder

angewachsene BI alle legalen

Möglichkeiten, um auf ihr Anliegen

aufmerksam zu machen. So gibt es

die stillen Proteste auf publikumswirksamen

Orten, die Teilnahme an

Sitzungen der Ortschafts- und Stadträte

bis hin zum Kreistag.

Auch wurde ihnen laut Liebe dabei

schon unterstellt, Windkraftgegner zu

sein, was er strikt von sich weist „Wir

haben nichts gegen die Windenergie,

sondern nur etwas gegen Windräder in

der Dübener Heide und fordern vielmehr

den Erhalt der Natur“. Sie verweisen

auch auf solche Gefahren, wie

sei bei einem möglichen Brand einer

Windenergieanlage denkbar sind. „Im

Jahr geraten deutschlandweit an die 50

Windräder in Brand. Die Feuerwehr ist

aber nur bis etwa 70 Meter Höhe in der

Lage, Brande zu löschen. Somit würde

diese Anlage abbrennen mit der Gefahr,

dass brennende Teile in den Wald fallen.

Was das bedeutet, kann sich wohl jeder

denken“, schildert er dieses mögliche

Szenario. Das sei nur einer von vielen

Gründen, auf Windräder in Wäldern zu

verzichten und vielmehr andere besser

geeignete Flächen für den Bau von solchen

Anlagen dafür zu finden.

Um ihre Ziele zu erreichen und so

die Dübener Heide vor dem Bau von

Windrädern zu schützen, greifen sie

als BI laut Thomas Schwarzbrunn nur

zu einem legalen Mittel: „Wir machen

nichts anderes als Bürgerdemokratie.“


6

WAS – WANN – WO 24. September 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Landfrauen Hohenprießnitz

Brotverkostung im

Bauerndorf

(Hohenprießnitz/Wsp/ny). Am 12.

Oktober laden die Hohenprießnitzer

Landfrauen zur Brotverkostung ein.

In der Zeit von 13 bis 16 Uhr wollen

die engagierten Damen verschiedene

zauberhafte Brotkreationen in den

Holzbackofen schieben. Die Gäste

dürfen kosten und sich von der Vielfalt

überraschen lassen.

VdK-Ortsverband

Vortrag in Bad Düben

thematisiert Demenz

(Bad Düben/Wsp). Der VdK-Ortsverband

Bad Düben lädt in Zusammenarbeit

mit dem Landratsamt Nordsachsen

zu einer Vortragsveranstaltung zum

Thema „Demenz“ ein. Diese findet

am 9. Oktober um 14 Uhr in der Obermühle

statt. Als Referentin fungiert

Grit Wegner vom Dezernat Soziales

und Gesundheit.

„O‘zapft is“ auf der Reinharzer Wiesn

Mit Maßkrugstemmen und

Dirndl-Wettbewerb

Krensitzer Flohmärkte

Nächster Termin am kommenden Samstag

(Krensitz/Wsp). Insgesamt 14 Verkäuferinnen

und Verkäufer stehen

hochmotiviert am kommenden Samstag

(27.09.) hinter ihren Tischen und

freuen sich darauf, Kundenwünsche

zu erfüllen. Frohsinn,

Spaß beim Feilschen

und Fachsimpeln gehören

mittlerweile dazu.

Das Gleiche gilt für

das breite, vielfältige

Spektrum der angebotenen

Gegenstände

auf den Verkaufstischen

– von Antik bis Trödel,

von Kitsch bis Kunst.

Natürlich hoffen alle auf sonniges, angenehmes

Herbstwetter, denn der August-Flohmarkt

musste wegen starkem

Regen und Windböen kurz nach 13

Uhr abgebaut werden. Selbstverständlich

blieb die große Werkstatthalle mit

den vier Ständen bis abends geöffnet.

Denn wie alle wissen: „Ausfall ist

keine Option!“

Und wir wissen auch, dass sich die

Verkaufswilligen abwechseln, das

Motto aber immer gleich bleibt:

„Wegwerfen ist out! Wiederverwenden

ist in! Nachhaltigkeit

wird gelebt!“

Wer einen Wunsch hat,

kann uns diesen jederzeit

mitteilen (Sprachbox:

034295 / 73792 und WhatsApp/Telegram/Signal:

0152 / 04458337). Wir

versuchen alles, um die Wünsche

unserer Kundinnen und Kunden zu

erfüllen. In den meisten Fällen waren

wir erfolgreich. Elke Fromm

Mike Schmidt, Thomas Schelenz, Waldtraut Pohnke und Volker Pannier (v. l.)

vom Reinharzer Heimat- und Traditionsverein

Foto: (Wsp) Nyari

(Reinharz/Wsp/ny). Der Heimat- und

Traditionsverein lädt am kommenden

Samstag (27.09.) ab 16 Uhr zum Reinharzer

Wiesn-Fest am Vereinshaus ein.

Es gibt tolle Live-Musik mit der bekannten

regionalen Band „The Dreps“.

Zu den zünftigen Highlights gehören

der Almabtrieb, das Maßkrugstemmen

und die Dirndlprämierung. Wer übrigens

in Tracht erscheint, nimmt automatisch

an der Wiesn-Tombola teil.

Weitere Überraschungen folgen während

des Festes. Für das Kulinarische

ist rundherum gesorgt.

Geführte Pilzwanderung zum Gesundbrunnen

Soll ich oder soll ich nicht?

Fermate – Innehalten zum Monatsende

Schwedische Nyckelharpa in St. Nikolai

(Bad Düben/Wsp). Die beliebte

Fermate-Reihe der Evangelichen Kirchengemeinde

Bad Düben zum Ende

eines jeden Monats geht in die nächste

Runde. Im Juli musste das angekündigte

Konzert mit Peter Puma Hedlund

und seiner Nyckelharpa kurzfristig

abgesagt werden. Der Auftritt

wird nun am 30. September ab 19.30

Uhr in Bad Dübens Stadtkirche St.

Nikolai nachgeholt. Dafür rückt das

ursprünglich geplante Anima-Konzert

in die Weihnachtszeit. Begleitet wird

Hedlund von seinem Sohn Mathias an

der Gitarre. Der Eintritt ist frei, um

eine Spende wird herzlich gebeten.

Peter Puma Hedlund ist DER schwedische

Meister auf der Nyckelharpa.

Er ist Jahrgang 1957 und bekam

schon 1975 die zweithöchste Auszeichnung,

die ein Volksmusiker in

Schweden erhalten kann. Im Jahre

2010 erhielt der die höchste, das heißt

er ist Reichsspielmann Gold oder mit

anderen Worten Träger der Zorn-Märke.

Da diese Auszeichnung pro Jahr

nur an einen Musiker vergeben wird,

gibt es etwa 30 lebende mit diesem

Ehrentitel.

Er gastierte schon in Japan, USA, Irland,

Schottland, Dänemark, Deutschland

und weiteren Ländern Europas.

Peter Puma Hedlund (r.) wird mit seinem Sohn Mathias in der Bad Dübener Stadtkirche

St. Nikolai gastieren.

Foto: privat

Auf Pilzwanderung im Herbstwald

(Bad Düben/Wsp). Begleiten Sie am

5. Oktober eine Pilzsachverständige

auf einer Pilzexkursion durch den

Heidewald bei Bad Düben. Auf dieser

Tour werden mysteriöse Pilzmythen

aufgedeckt: Ist es tatsächlich besser,

Pilze abzuschneiden oder sie herauszudrehen?

Kann man Pilze zweimal

erhitzen?

Die erfahrene Pilzexpertin Christina

Kieswetter zeigt unterwegs, wie

man leckere Speisepilze und ihre

Erkennungsmerkmale sicher identifiziert

und gefährliche Giftpilze von

schmackhaften Köstlichkeiten unterscheidet.

Auch die „Doppelgänger“

stehen im Fokus – Pilze, die Speisepilzen

zum Verwechseln ähnlich sehen.

Darüber hinaus gibt es spannende Informationen

über Vital- und Heilpilze

Foto: J. Adam

und ihre Verwendungsmöglichkeiten.

Treff ist 9 Uhr vor dem Bad Dübener

Waldfriedhof. Von dort aus geht es

zum Gesundbrunnen. Ziel der circa

fünf Kilometer langen, leichten Wanderung

ist wieder der Waldfriedhof.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen

begrenzt. Eine Voranmeldung

ist zwingend erforderlich (Tel.:

034243 / 72993 oder www.naturparkduebener-heide.de/veranstaltungen).

Hinweis: Festes Schuhwerk und

wettergerechte Kleidung sind Voraussetzung.

Die Mitnahme eines Getränks

ist empfehlenswert.

Diese Veranstaltung wird finanziert

aus den Mitteln der Naturschutzstation

im NaturparkHaus Dübener Heide. Die

Teilnahme ist kostenfrei. Spenden sind

herzlich willkommen.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. September 2025 GUT INFORMIERT 7

Herzlichste GEBURTSTAGSGRÜSSE

Der AWO-Ortsverein Bad Düben/Wellaune gratuliert!

Heidemarie Blache.................feiert am 26. September ihren 82.

Hannelore Blankmann...........feiert am 26. September ihren 82.

Sonja Rademacher.................feiert am 28. September ihren 95.

Lothar Günther.......................feiert am 3. Oktober seinen 88.

Getrud Wulfert.......................feiert am 6. Oktober ihren 98.

Siegfried Radtke.....................feiert am 6. Oktober seinen 90.

Gisela Kuballa........................feiert am 6. Oktober ihren 77.

Martina Sonnenberg...............feiert am 6. Oktober ihren 75.

Der AWO Seniorenbegegnungsstätte lädt ein

Do., 09.10., 14.30 Uhr: Gemütlich bei Kaffee und Kuchen laden wir Sie herzlich

zu einer Info-Veranstaltung zum Thema „Altern in Balance“ mit Frau

Prof. Dr. Barbara von Meibom ein. Unkostenbeitrag: 6 Euro, Anmeldung bis

06.10. unter Tel.: 034243 / 51308 (Frau Kanemeier).

Jeden Montag, ab 9.30 Uhr heißt es „Sport frei“ mit Physiotherapeutin Ines

Müller. Jeden Mittwoch findet ab 13 Uhr unser Spielnachmittag statt. Zu allen

Veranstaltungen kann der Fahrdienst der AWO in Anspruch genommen werden.

AWO Seniorenberatung

Wir helfen Ihnen gern und unterstützen Sie ehrenamtlich, Anträge für jegliche

Ämter zu stellen und auszufüllen (Wohngeld, Sozialhilfe, Krankenkasse,...).

Jeden Dienstag, 9 bis 11 Uhr, bieten wir in der AWO Seniorenbegegnungsstätte

(Neuhofstraße 19 A) unsere Hilfe an. Wir bitten um telefonische Anmeldung

unter 034243 / 51308 bei Frau Kanemeier.

Heide-Apotheke, Tel.: 31 00

Dienstag, 30.09., 20 – 8 Uhr

farma-plus Apotheke Löbnitz,

Tel.: 034208 / 7 80 83

Freitag, 03.10., 20 – 8 Uhr

Notdienste der APOTHEKEN

Markt-Apotheke, Tel.: 5 27 30

Dienstag, 07.10., 20 – 8 Uhr

Der nächste Dübener

WOCHENSPIEGEL

erscheint am 8. Oktober.

22.

Oktober

2025

Wann: 17.00 Uhr

Wo: Heide-Apotheke

VORTRAG

ARTHROSE

Arthrose-Vortrag mit Heilpraktiker

Thomas Maaß

Erfahren Sie, wie Arthrose entsteht und welche natürlichen Mittel,

sowie praktische Alltagstipps dazu beitragen können, Schmerzen zu

lindern und die Beweglichkeit zu fördern.

Unser Ziel: Mehr Lebensqualität trotz Arthrose – aktiv bleiben,

Beschwerden reduzieren, Zukunft genießen.

ANMELDUNG ERFORDERLICH!

DER VOTRAG IST KOSTENLOS! WIR FREUEN UNS AUF SIE!

Liebe Eltern, Oma und Opa!

Alles Gute zu eurer

JEHOVAS ZEUGEN

Termine Gottesdienste

mittwochs 19 Uhr & sonntags 10 Uhr

im Königreichssaal der Zeugen Jehovas

(Hauptstraße 10 a, 06809 Petersroda)

Auf der Website www.jw.org können Sie unter der

Rubrik „Über uns“ und –> „Zusammenkünfte“ mehr

darüber erfahren, wie ein Gottesdienst bei Jehovas

Zeugen abläuft. Schauen Sie gern kostenlos und

unverbindlich vorbei.

(Eilenburg/Wsp). Vielleicht haben

Sie schon einmal darüber nachgedacht,

sich ehrenamtlich zu engagieren,

oder wünschen selbst Begleitung

im Alltag? Mit unserem Alltagshilfenetzwerk

unterstützen wir ältere und

hilfebedürftige Menschen mit kleinen

Handreichungen, Spaziergängen und

gemeinsamen Momenten.

Wir möchten Ihnen einen Einblick

in unsere Arbeit geben und laden

Sie herzlich ein zu einem Informationsnachmittag

am Dienstag, den 7.

Oktober, um 17 Uhr im Eilenburger

Mehrgenerationenhaus Arche (Nikolaiplatz

3). In lockerer Runde stellen

wir Ihnen unser Ehrenamtsprojekt

vor, sprechen über Einsatzmöglichkeiten

und klären offene Fragen. Bei

Getränken und kleinen Snacks haben

TIERARZT-

BEREITSCHAFTSDIENST

Telefon: 01805 / 843736

Goldenen Hochzeit

wünschen euch

eure Kinder Diana, Ronny mit Anett, Anke und Marco,

eure Enkel Bianca mit Andreas, Jenny, Sven,

Billy mit Maike, Vivien mit Christian und Max

sowie eure Urenkel Mia, Paul, Emilie,

Eleni, Avila, Alice und Adina

Alltaghilfe mit dem Atmaseva e. V.

Diabetiker-Treffen

am 06.10.2025

Die Diabetiker-Selbsthilfegruppe

Bad Düben trifft sich zur

Veranstaltung:

„Ernährung für Diabetiker“

Referentin: Frau Sattler

um 14.00 Uhr, in der Seniorenbegegnungsstätte

der AWO.

Interessenten sind stets willkommen.

Nächste Info-Veranstaltung in Eilenburg

Sie die Möglichkeit, an den Erfahrungen

unserer ehrenamtlichen Alltagshelferinnen

und -helfern teilzuhaben.

Zur besseren Planung erbitten wir

eine kurze Voranmeldung (Tel.:

0176 / 15246166 oder E-Mail: alltagshilfen@atmaseva.de)

Wir freuen uns auf Sie!

Ulrike Rettig

Projektkoordinatorin

Alltagshilfe mit Herz und Hand

Atmaseva e. V., Dorfplatz 5e,

04838 Hohenprießnitz,

www.atmaseva.de

Diese Anzeige ist ausschließlich in der

Printausgabe sichtbar.

Heide-Apotheke Bad Düben, Inh. Michael Kruschwitz e.K., Gartenstr. 4c, 04849 Bad Düben

Tel: 034243/3100, info@heideapotheke-bad-dueben.de


8

WAS – WANN – WO 24. September 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Krimilesung

„Böse“ Kurzgeschichten an der Obermühle

(Bad Düben/Wsp). Werden Sie auch

manchmal von finsteren Gedanken

heimgesucht? Es gibt so

viele Anlässe, „böse“ zu

sein. Der unliebsame Nachbar,

ein lästig gewordener

Freund, die Weihnachtsgesellschaft,

nervige Einhörner...

Claudia Puhlfürst

offenbart uns die Lösung.

Die sächsische Krimiautorin

kommt nach Bad Düben und

Anzeige

Vom Keller bis zum Dach Platz schaffen!

TRÖDELMARKT – Sonntag, 5. Oktober

„Guldenhof“ in Brösa, Am Mühlteich 3

Einfach kommen und Stand aufbauen

(ab 8 Uhr möglich, keine Gebühr)

Schauen – Stöbern – Ratschen – Kaufen

Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Neues aus der Backstube

(Bad Düben/Wsp). Liebe Bad Dübener

und Gäste!

Zuerst ein großes Dankeschön für

Ihre Treue! Dank Ihnen und unseren

wettergeprüften Verkäuferinnen

konnten wir die bisherige Bauphase

am REWE gut überstehen.

Für die kurzzeitige

Schließung

des Verkaufswagens

danken wir nochmals

für Ihr Verständnis!

Und nun ist es schon

WIR

BACKEN´S ...

wieder soweit! Am 3. Oktober lädt

die Bäckerei Heiko Paetsch zum beliebten

Hoffest und Tag der offenen

Backstubentür ein. Backstube, Scheune,

Niedermühlenhof und der „Biergarten“

neben dem Schweineauslauf

sind für alle geöffnet. Ob Plätzchen

backen für die Kleinen, basteln, Pferde

und alte Technik auf dem abgeern-

Hotel Landgasthof Pressel

Restaurant • Festsaal • Biergarten

Freitag, 3., Samstag, 4. und Sonntag, 5. Oktober

AUFTAKT SCHLACHTFESTWOCHEN

wird am 22. Oktober aus „Böses Buch“

Kurzgeschichten lesen. Die Zuhörer

können sich auf kurzweiligen

Krimispaß von wahren

Kriminalfällen inklusive

Hintergrundinformationen

freuen.

Los geht es um 18.30 Uhr

in der Bad Dübener Obermühle.

Karten sind ab sofort

in der AWO Bibliothek erhältlich.

teten Kürbis- und Kartoffelfeld bewundern,

den Bäckermeistern Heiko

und Philipp am altdeutschen Backofen

über die Schulter schauen, sich

über den Hauptgewinn (Spanferkel)

der traditionellen Tombola freuen

oder einfach den Tag

genießen – unsere

Bäcker, Verkäuferinnen

und alle fleißigen

Helfer heißen Sie

herzlich willkommen!

Pfannen, Kuchenbleche

und Krüge sind wie immer reichlich

gefüllt und bei einem Plausch mit

dem Bäckermeister erfahren Sie bestimmt

einiges über sein 25-jähriges

Firmenjubiläum und 99 Jahre Bäckerei

in der Niedermühle.

Eine schöne Herbstzeit wünscht

Ihnen Ihre Bäckerei Paetsch!

Schlachtebuffet mit musikalischer Unterhaltung

essen so viel Sie möchten

Freitag zum Feiertag von 11 bis 14 Uhr

Samstag von 17 bis 21 Uhr

Sonntag von 11 bis 14 Uhr

18,- E p. P., Kinder 5 – 11 Jahre: 9,- E

Alle Gerichte, gemäß Speisekarte im

Restaurant ebenfalls im Angebot.

Montag, 6. Oktober – Freitag, 31. Oktober

SCHLACHTFESTWOCHEN

À LA CARTE zu unseren regulären Öffnungszeiten

Alle Gerichte, gemäß Speisekarte im Restaurant ebenfalls im Angebot.

Dübener Str. 2 • 04849 Pressel • Telefon: 034243/26121 • E-Mail: gasthof-pressel@gmx.de

www.facebook.com/HotelLandgasthofPressel • www.landgasthof-pressel.de

mit Vorbestellung

Country & Western Lokal

• LIEFERSERVICE (extra Karte)

• FAMILIEN- UND FIRMENFEIERN

• PARTYSERVICE (auch außer Haus)

Dienstag – Freitag: 3-Gänge-Mittags-Menü ab 11,99 E

(wechselnde Gerichte)

Schmiedeberger Str. 31 · 04849 Bad Düben • Tel.: 034243 29494

WhatsApp: 0155 63 78 22 56 · www.countrylokal-goldgräber.de

Öffnungszeiten: Di – Fr: 11 – 14.30 Uhr und 16.30 – 22 Uhr

Sa., So. & Feiertage 11 – 22 Uhr

Tiefenseer Drachenfest am 3. Oktober

(Tiefensee/Wsp/ny). Da steht er

wieder – der lachende Drache von Tiefensee

und macht auch in diesem Jahr

erneut Werbung in eigener Sache. Am

Tag der Deutschen Einheit (03.10.)

wird zum beliebten Drachenfest

an den Ortsrand geladen.

Auf den Muldewiesen in

Richtung Schnaditz steigen

hoffentlich wieder viele

bunte Drachen auf, die

von der Jury bewertet werden.

Dabei schauen Ute

Krahnefeld und Kornelia

Lehmann auf die erreichte

Höhe der Flugobjekte und

wie lange diese am Himmel

zu sehen sind. Es werden auch

die schönsten Drachen bewertet,

doch am meisten freuen sich die

Tiefenseer Preisrichterinnen auf die

Marke Eigenbau, die demzufolge

auch am höchsten bewertet wird. Wer

Wandelwerkstatt im Bitterfelder Revier

(Bitterfeld/Wsp). Die Evangelische

Akademie Wittenberg lädt gemeinsam

mit dem Verein Dübener Heide vom

28. bis 30. September zu einer Wandelwerkstatt

ins Bitterfelder Revier

ein. Die Veranstaltung führt mitten

hinein in eine Region, die wie kaum

eine andere für den tiefgreifenden

Strukturwandel Ostdeutschlands steht.

Auf dem Programm stehen Wanderungen

(2 bis 8 km), Exkursionen und

Begegnungen: von den Spuren der

ehemals „dreckigsten Stadt Europas“

bis hin zu moderner Chemieindustrie

und Energie-Avantgarde. Im Mittelpunkt

stehen jedoch nicht nur Orte,

sondern vor allem die Menschen, die

Wandel gestalten und Verantwortung

übernehmen.

Dass der Verein Dübener Heide Mitveranstalter

ist, hat einen besonderen

Grund: Er ging aus dem Protest

gegen neue Kohletagebaue Anfang

der 1990er-Jahre hervor und trägt

heute den Naturpark Dübener Heide.

Damit verbindet er Vergangenheit

AB

OKTOBER NEUE

MITTAGSKARTE

Jury freut sich über Marke Eigenbau

am Wettbewerb teilnehmen möchte,

lässt sich bitte aus organisatorischen

Gründen registrieren.

Beginn ist 14 Uhr und ungefähr gegen

16 Uhr wird die Siegerehrung stattfinden.

Wie Egbert Krahnefeld

erklärt, gibt es wieder viele

tolle Preise für die Gewinner.

Auf die Gäste warten auch

selbstgebackene Kuchen

sowie frisch Gegrilltes

von den Kameraden der

Freiwilligen Feuerwehr.

Wenn das Wetter passt,

können sich die Kinder auf

eine Hüpfburg freuen und

ein Eismann, der auch Süßes

dabei hat, hat sein Kommen

zugesagt.

Gut zu wissen: Freie Fahrt nach Tiefensee,

denn die Deichbauarbeiten

und Straßenerneuerungen sind abgeschlossen.

Abbrüche, Umbrüche, Aufbrüche

und Zukunft und steht wie kaum eine

andere Institution für den Weg von

Abbrüchen und Umbrüchen hin zu

Aufbrüchen und nachhaltiger Regionalentwicklung

– insbesondere im Rahmen der europäischen

Initiative LEADER.

Die Wandelwerkstatt vom 28. bis 30.

September richtet sich an alle Interessierten,

die den Strukturwandel hautnah

erleben und darüber ins Gespräch

kommen möchten. In Bitterfeld ist Exkursionsstart

und Übernachtung. Die

Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro pro

Person inkl. Übernachtung, Verpflegung

und Eintritte. Eine detaillierte

Einladung mit Programm, Kontaktdaten

sowie die Möglichkeit einer

Direktanmeldung finden Sie auf der

Website der Evangelischen Akademie

(www.ev-akademie-wittenberg.de/

veranstaltungen).

Die Veranstaltung ist Teil des EAD-

Projektes „Wandelwerkstatt“ und wird

von der Bundeszentrale für politische

Bildung gefördert.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. September 2025 GEMISCHTE SEITE 9

Der nächste

Dübener

WOCHENSPIEGEL

erscheint am 8. Oktober

mit den gewerblichen

Sonderthemen

„Bauen & Wohnen“ und

„Fahrzeugwelt“.

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gerne Studenten, Studenten, Akademiker,

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Wir sind seit Jahrzehnten ein kompetenter Partner für Handwerk, Gewerbe und Privatkunden.

An 8 Standorten bieten wir für Privat- und Profikunden ein breit gefächertes Sortiment rund

um Bauen, Haus, Garten und Landwirtschaft. Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams einen:

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Achtzig Jahre, welch ein Glück,

wir schauen gern und viel zurück.

Ein Chef, nie laut, nie streng, stets angenehm.

Deshalb sagen wir heute, die Zeit am „Schweitzer“ war einfach nur schön.

Mit Ruhe, Geduld und Humor stets bereit,

war Nähe zu Menschen ihm nie zu weit.

Mit seiner immer guten Laune steckte er jeden an.

Ein Chef, wie man sich ihn besser nicht wünschen kann.

Zum 80. wünschen wir weiter viel Schwung,

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Warntag ausgewertet

In Nordsachsen heulten 261 Sirenen

(Nordsachsen/Wsp). Nordsachsens

Amt für Brandschutz, Rettungsdienst

und Katastrophenschutz hat nach

Auswertung der Rückmeldungen aus

den 30 Städten und Gemeinden im

Landkreis ein überwiegend positives

Fazit zum bundesweiten Warntag am

11. September gezogen. „261 der 272

von der Landesdirektion gemeldeten

Sirenen gaben pünktlich um 11 Uhr

den erwarteten Heulton ab. Auch Cell

Broadcast und NINA-App funktionierten.

Das bedeutet: Die Alarmierung im

Mix aus herkömmlichen und modernen

Warnmitteln war flächendeckend wirksam“,

sagt der zuständige Beigeordnete

Jens Kabisch. Dass nur 213 Sirenen

auch das Entwarnungssignal abgegeben

hätten, liege zumeist daran, dass

einige ältere Sirenentypen technisch

nicht mehr in der Lage seien, die jeweiligen

Töne abzuspielen. Allen am

Warntag ermittelten Ausfällen werde

selbstverständlich nachgegangen.

Der bundesweite Warntag findet

jährlich am zweiten Donnerstag im

September statt. Weitere Infos: www.

bbk.bund.de/bundesweiter-warntag

Verlagshaus „Heide-Druck“

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Tel.: 034243/24602

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Mitarbeiter in der Warnzentrale des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und

Katastrophenhilfe.

Foto: BBK


10

AUS DER REGION 24. September 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

„Das besondere Hobby“ – heute: Steffi Emrich und ihre seltenen Bohnen

Alte Sorten für eine vielseitigere neue Zukunft

(Löbnitz/Wsp). Seit zwei Jahren baut

Steffi Emrich als Bürgerwissenschaftlerin

alte Bohnensorten zur Erhaltung

und Erhöhung der Biodiversität

in ihrem Garten an.

Die Betriebswirtin mit

Gartenleidenschaft aus

Löbnitz ist eine von

über 5.000 Hobbygärtnern

zwischen

Island und den Kanarischen

Inseln, die das

Wuchs- und Ertragsverhalten

von jeweils sechs

zufällig ausgewählten, fast

vergessenen Bohnensorten im Rahmen

des EU-geförderten Citizen-Science-

Projekts „INCREASE“ dokumentieren.

Insgesamt werden so europaweit

über 1.000 Bohnensorten getestet. Die

Schon einmal pinke Bohnen gesehen?

Die wachsen bei Steffi Emrich in ihrem

Löbnitzer Garten. Fotos: privat

Bohnen stammen aus der Sammlung

alter Sorten des Leibnitz-Instituts für

Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung.

INCREASE steht für Intelligent

Col lections of

Food Legumes Genetic

Resources for

European Agrofood

Systems und ist ein

internationales Forschungsprojekt,

das

dank der vielen Daten

engagierter Teilnehmer

eine Basis zur Identifikation

derjenigen pflanzlichen Eiweißlieferanten

legt, die am besten mit den

Klimaveränderungen umgehen können

und gleichzeitig die Biodiversität im

Garten erhöhen.

In der aktuellen Anbaurunde begeistern

Emrich vor allem zwei Sorten mit

unglaublichem Wachstum und Ertrag:

„Es ist ein bisschen wie im Märchen

mit den Zauberbohnen.“ Sogar die

Haltestangen mussten noch zusätzlich

gesichert werden.

INCREASE fand inzwischen so viel

Resonanz, dass es 2024 von der EU

mit dem Grand Prix der Bürgerwissenschaft

ausgezeichnet wurde. Auch

ARTE berichtete über das Projekt

in der Dokumentation „Superfood

Bohnen“.

„Das Gefühl, Teil einer internationalen

Gemeinschaft zu sein, die dieselbe

Garten- und Forschungsfreude teilt und

damit einen Beitrag für die Vielfältigkeit

auf unserem Teller und die Neuentdeckung

alter Sorten leistet, finde ich

sehr schön“, sagt Steffi Emrich.

Wer mehr über das Projekt wissen

möchte, kann mit der Hobbygärtnerin

gern direkt Kontakt aufnehmen (Tel.:

0157 / 32929061).

Kennen auch Sie

jemanden mit

einem besonderen

Hobby oder haben

Sie selbst eins?

Lassen Sie es uns

wissen!

Tel.: 034243 / 24602

E-Mail: info@heide-druck.com

Meine geliebte Tine,

Dipl. päd. Christine Dora Stärtzel, geb. Näser,

ist am 18. September 2025, kurz vor ihrem 89. Geburtstag in unserem Hause gestorben.

Nach ruhig ertragenem langen Kampf gegen den Krebs konnte sie ihm nicht mehr standhalten.

Mit ihr verbinden mich 74 Jahre, davon 66 Ehejahre glücklichen Zusammenlebens mit unseren Kindern

Thomas und Josephine. Sie war eine hochqualifizierte Körperbehinderten-Pädagogin und mir eine

liebevolle, sorgende, stets hilfsbereite Ehefrau, Beraterin und Stütze in allen Lebenslagen.

Mit mir, Prof. Dr. Werner Wilhelm Stärtzel, trauern und denken mit Liebe und Verehrung an sie

unser Sohn Dr. Thomas Werner Stärtzel und Hanka,

unsere Tochter Josephine Kramm und Roland,

die Enkel Franziska, Lene, Luisa, Hanne und Stefan und ihre Partnerinnen und Partner,

die Urenkel Fritz, Charlotte, Moritz, Justus, Timo, Mathilda, Max und Theo,

Christines Schwester Heike Lomb und mein Bruder Lutz Mehrer und Gabriele,

meine Schwägerin Rosemarie Stärtzel und unsere Hausärztin Frau Dr. med. Monika Ruf-Lehmann

sowie viele weitere Verwandte und Bekannte.

Wir glauben fest daran, dass Gott dich, Christine, freundlich bei sich aufnehmen wird.

Der Trauergottesdienst findet am 26.09.2025 um 13.00 Uhr in der Kapelle auf dem Bad Dübener Stadtfriedhof

statt.

Pfarrer Andreas Ohle wird zu der Trauergemeinde sprechen, die Lieder gestaltet unser Kantor Norbert Britze.

Die Trauergäste sind anschließend an die Bestattung zu einem Kaffee im Napoleonsaal

des Restaurants „National“ eingeladen.

Steffi Emrich schaut nach ihren Bohnen und ist dabei voll in ihrem Element.

Nachruf

Heimatfreunde

trauern um

Margarete Rau

Margarete Rau

Foto: privat

(Bad Düben/

Wsp). Die

früheren Mitglieder

des

inzwischen

aufgelösten

Heimatvereins

Bad Düben

trauern

um ihre langjährig

engagierte

Heimatfreundin Margarete

Rau, die vor wenigen Tagen nach

langer schwerer Krankheit im Alter

von 85 Jahren verstarb.

Der Heimatverein gründete sich

im Jahr 1992. Nur wenig später

schloss sich Margarete Rau der

geschichtsinteressierten Gruppe

an und hinterließ hier nachhaltig

ihre Spuren. „Sie war sehr aktiv,

hat sich um die Öffentlichkeitsarbeit

bemüht. Die Bergschiffmühle

und das Pegelhaus waren

ihre Herzensprojekte. Aber auch

um die Reklame und Eintrittskarten

für unsere Frühlings- und

Herbstfeste hat sie sich gekümmert“,

erinnert sich mit Rudolf

Scheeren der letzte Vorsitzende

an die frühere Lehrerin.

Bis zur Auflösung des Vereins

im Jahr 2023 war Rau aktives

Mitglied. „Wir haben sie als

freundliche, zuverlässige und

stets hilfsbereite Persönlichkeit

schätzen gelernt und werden ihr

ein ehrendes Andenken bewahren“,

verspricht Scheeren.


Auch im Internet unter:

www.duebener-wochenspiegel.de

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :

Dübener

www.duebener-wochenspiegel.de

WOCHENSPIEGEL

AMTSBLATT

der Stadt Bad Düben

Nr. 18/2025

24. September 2025

Bekanntmachung der Elternbeiträge und weiterer

Entgelte für den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2026

für Kindertageseinrichtungen und

Kindertagesbetreuung in der Stadt Bad Düben

(Elternbeitragsbekanntmachung)

Für die Betreuung eines Kindes in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege

in der Stadt Bad Düben sind monatliche Elternbeiträge und weitere

Entgelte zu entrichten. Die folgenden Elternbeiträge und weiteren Entgelte gelten

auf der Grundlage der vom Stadtrat am 17. Oktober 2023 beschlossenen und

im Amtsblatt der Stadt Bad Düben am 1. November 2023 bekanntgemachten

Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen und weiteren Entgelten für die

Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und in Kindertagespflege

der Stadt Bad Düben Elternbeitragssatzung ab dem 1. Januar 2026.

Betreuung

10

Stunden

9

Stunden

6

Stunden

4,5

Stunden

Zählkinder

Elternbeitrag

vollständige

Familie

Elternbeitrag

Alleinerziehende

Amtliche Mitteilungen

Elternbeitrag

Gastkinder

Stunde Tag

Kinderkrippe

1. Kind 365,45 € 328,90 €

2. Kind 219,26 € 197,33 €

3. Kind 73,08 € 65,77 €

1. Kind 286,00 € 257,40 € 1,62 € 14,58 €

2. Kind 171,60 € 154,44 €

3. Kind 57,20 € 51,48 €

1. Kind 190,66 € 171,59 €

2. Kind 114,39 € 102,95 €

3. Kind 38,13 € 34,31 €

1. Kind 143,00 € 128,70 €

2. Kind 85,80 € 77,22 €

3. Kind 28,60 € 25,74 €

6

Stunden

5

Stunden

Hort

1. Kind 107,25 € 96,52 € 0,79 € 4,74 €

2. Kind 64,35 € 57,91 €

3. Kind 21,45 € 19,30 €

1. Kind 89,37 € 80,43 €

2. Kind 53,62 € 48,25 €

3. Kind 17,87 € 16,08 €

weitere Entgelte

Entgelte bei Überschreitung der Betreuungszeit während

der Öffnungszeit für jede weitere Stunde

Kindergrippe 8,14 €

Kindergarten 3,39 €

Hort 1,83 €

Entgelte bei Überschreitung der Betreuungszeit außerhalb

der Öffnungszeit für jede weitere Stunde

Kindergrippe 20,00 €

Kindergarten 20,00 €

Hort 20,00 €

Bad Düben, den 17. September 2025

Beschlussübersicht

Astrid Münster

Bürgermeisterin

Der Verwaltungsausschuss hat am 2. September 2025 folgenden Beschluss

gefasst:

10

Stunden

9

Stunden

6

Stunden

4,5

Stunden

Kindergarten

1. Kind 198,61 € 178,75 €

2. Kind 119,16 € 107,24 €

3. Kind 39,72 € 35,74 €

1. Kind 191,99 € 172,79 € 0,98 € 8,82 €

2. Kind 115,19 € 103,67 €

3. Kind 38,39 € 34,55 €

1. Kind 127,99 € 115,19 €

2. Kind 76,79 € 69,11 €

3. Kind 25,59 € 23,03 €

1. Kind 95,99 € 86,39 €

2. Kind 57,59 € 51,83 €

3. Kind 19,19 € 17,27 €

Impressum

Amtsblatt der Stadt Bad Düben

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.

Beschluss-Nr. 28/25

Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates der Stadt Bad Düben beschließt gemäß

§ 34 BauGB (Bauvorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile,

unbeplanter Innenbereich) das gemeindliche Einvernehmen zum Bauvorhaben:

Aufstockung der vorhandenen Nebengebäude, Baderstraße 8, Flurstück 1026,

Flur 11, in Bad Düben zu erteilen.

Hinweis: Das Grundstück befindet sich nicht im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung

„Altstadt Bad Düben“.

Vollsperrung Görschlitzer Straße / B 183

bis Brückenstraße

Das Landratsamt Nordsachsen / Straßenverkehrsamt hat uns informiert, dass die

Görschlitzer Straße bis zur Brückenstraße vom 22. September bis 8. Oktober

2025 wegen Fahrbahnerneuerung auf einer Baulänge von ca. 360 Metern vollgesperrt

ist. Die Vollsperrung beginnt in Höhe Tankstelle Aral (Ein- und Ausfahrt

Trankstelle aus Richtung Bad Düben ist weiterhin möglich) und endet in Höhe

Zufahrt Umspannwerk, ca. 100 Meter vor dem Ortsaus- und -eingang Bad Düben.

Auftraggeber ist das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV). Die

Umleitungspläne finden Sie auf unserer Homepage: www.bad-dueben.de/

rathaus/aktuelles/


Seite 63 AMTSBLATT

24. September 2025

Die Stadt bemüht sich in Abstimmung mit dem Landratsamt darum, die Maßnahme

zu modifizieren, um die Einschränkungen möglichst zu reduzieren.

2. Öffentliche Informationsveranstaltung für

die Kommunale Wärmeplanung in Bad Düben

Am 7. Oktober 2025 findet um 17.30 Uhr die 2. Öffentliche Informationsveranstaltung

im Ratssaal des Bad Dübener Rathauses statt. Das durch den

Stadtrat der Stadt Bad Düben beauftragte Büro Back2B Solution GmbH aus

Bitterfeld-Wolfen stellt den aktuellen Stand mit Ergebnissen der Bestands- und

Potenzialanalyse vor und möchte über den Inhalt und die Auswirkungen der

Kommunalen Wärmeplanung informieren. Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch

kommen und freuen uns auf Ihre Fragen, Wünsche und Ideen.

Feuerwehrförderverein

Bad Düben e. V.

Satzungsgemäße Einladung

zu der am 7. Oktober 2025, 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Bad Düben,

Bitterfelder Straße 17, stattfindenden 32. Mitgliederversammlung des Feuerwehrförderverein

Bad Düben e. V.

Tagesordnung

1. Versammlungseröffnung, Beschlussfähigkeitsfeststellung, Verlesen der

Tagesordnung und Grußworte

2. Bericht in Auszügen über die 31. Mitgliederversammlung

3. Kassenprüferbericht

4. Genehmigung der Jahresrechnung des Geschäftsjahres 2024

5. Entlastung des Rechnungsführers für das Geschäftsjahr 2024

6. Bericht über das Geschäftsjahr 2024

7. Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2024

8. Vorstellung und Genehmigung von Förderprojekten

9. Beratung und Beschlussfassung über eingebrachte Anträge

10. Schlusswort des Vorsitzenden

Bitte beachten: An diesem Termin Bezahlung der Mitgliedsbeiträge!

Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten.

Jürgen Grothe

Vorsitzender e. V.

Thomas Haberland

Stadtwehrleiter

Feuer und Flamme für die Freiwillige Feuerwehr Bad Düben

Bitterfelder Straße 17 | 04849 Bad Düben | Tel.: 034243 / 23011

Fax: 034243 / 23013 | E-Mail: feuerwehrfoerderverein-dueben@web.de

Schießwarnung für den Standortübungsplatz

Delitzsch – Teil Tiglitzer Forst in Bad Düben

07.10.2025 7.00 – 17.00 Uhr Waldkampfbahn 1

14.10.2025 7.00 – 17.00 Uhr Waldkampfbahn 2

15.10.2025 7.00 – 17.00 Uhr Waldkampfbahn 2

20.10.2025 7.00 – 17.00 Uhr Waldkampfbahn 2

21.10.2025 7.00 – 17.00 Uhr Waldkampfbahn 1 & 2

Auf die gesetzten Warnzeichen (Absperrschranken, rote Warnflaggen) ist zu

achten, dem eingeteilten Sicherheitspersonal ist Folge zu leisten.

VERANSTALTUNGEN OKTOBER

02.10.

18.30 Mini-Bibliothek geöffnet, Bürgerhaus Schnaditz

03.10.

10.00 – 18.00 Hoffest und Tag der offenen Backstubentür, Bäckerei Paetsch (Niedermühle 1)

04.10.

09.00 – 12.00 Kunst-Workshop „Strukturbilder“, abstrakte Werke mit Strukturpasten und individuellen

+ 19.00 – 22.00 Farben, optional mit Gold für edle Akzente, Voranmeldung erforderlich

(Tel.: 0176 / 56995704), KUNSTRAUMeins (Neumärker Straße 5)

05.10.

09.00 Stadtführung mit Torsten Gaber, www.reha-zentrum-bad-dueben.de,

Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang

14.10.

10.00 – 12.00 Oma-Opa-Enkelzeit, spielend das Museum entdecken, geeignet für Kinder ab 8 Jahre,

Voranmeldung erforderlich (Tel.: 034243 / 23691), www.bad-dueben.de,

Landschaftsmuseum der Dübener Heide Burg Düben

18.10.

09.00 – 12.00 Kunst-Workshop „Neonbilder – Kunst im UV-Licht“, Malen mit Neonfarben,

+ 19.00 – 22.00 die unter UV-Licht zum Leuchten kommen, Voranmeldung erorderlich (Tel.: 0176 / 56995704),

KUNSTRAUMeins (Neumärker Straße 5)

19.10.

09.00 Wanderung „Auf den Spuren des Alaun“ mit Stadtführer Torsten Gaber,

www.reha-zentrum-bad-dueben.de, Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang

22.10.

18.30 Krimi-Lesung mit Claudia Puhlfürst, www.bibo-dueben.de, Obermühle

24.10.

19.00 Spieleabend, Bürgerhaus Schnaditz

25.10.

14.00 Im kleinen Rahmen: „Rendezvous mit einem Unbekannten [Objekt] – Das Vierte“,

mutmaßen und diskutieren über Objekte, Dokumente oder Fotografien bei Kaffee und

Kuchen, Voranmeldung erforderlich (Tel.: 034243 / 23691), www.bad-dueben.de,

Landschaftsmuseum der Dübener Heide Burg Düben

25. – 31.10. Halloweenwoche, Projektionen und Lichteffekte setzen das Haus stimmungsvoll in Szene,

mystische Aufgüsse und Rituale in der Saunawelt, spannende Abenteuer für kleine

Geisterjäger in der Badelandschaft, Badegutschein bei Abgabe von selbstgeschnitztem Kürbis,

Highlight: DJ Lounge Night bis Mitternacht am 31.10. (Halloween), www.heidespa.de,

HEIDE SPA

29.10.

19.30 „Hasch mich, ich bin der Frühling“ mit dem Kabarett academixer, Lieblingsnummern aus

den letzten 15 Jahren, bunter Blumenstrauß zeitloser Szenen und witziger Pointen,

KVV: HEIDE SPA Kasse, www.heidespa.de, HEIDE SPA Kursaal

30.10.

17.00 Geistergeflüster, für Essen, Trinken und Stockbrot ist gesorgt, für den kleinen

Geisterumzug in den Park bitte ein Lichtlein mitbringen, Pavillon Schnaditz

31.10.

19.30 „Fermate – Innehalten zum Monatsende“, Orgelkonzert mit Norbert Britze,

Eintritt frei, Spende herzlich erbeten, www.evangelische-kirche-bad-dueben.de,

Evangelische Stadtkirche St. Nikolai

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!


Dübener

WOCHENSPIEGEL

Sonderthema STEUERN & RECHT

24. September 2025 11

Steuertipp

Energetische Sanierung: Bis zu 40.000 Euro absetzen

Tipps und Fallstricke

Immobilien vererben

(Wsp/akz). Ob Haus oder Wohnung:

Immobilien stellen nicht nur einen materiellen,

sondern oft auch einen hohen

emotionalen Wert dar. Wer seinen Besitz

weitergeben möchte, sollte sich

frühzeitig mit der Nachfolge befassen.

Denn obwohl gesetzliche Regelungen

existieren, entstehen ohne klare Planung

häufig Konflikte unter den Erben – mit

rechtlichen und finanziellen Folgen.

In Deutschland greift im Todesfall zunächst

die gesetzliche Erbfolge. Diese

berücksichtigt den Ehepartner sowie

Kinder und andere Verwandte in festgelegter

Reihenfolge. Was viele jedoch

nicht wissen: Lebenspartnerinnen und

-partner ohne Trauschein gehen leer

aus, wenn keine individuelle Regelung

getroffen wurde. Wer davon abweichen

möchte, muss frühzeitig aktiv werden –

durch ein handschriftliches Testament

oder einen notariellen Erbvertrag. Auch

steuerlich sind sie deutlich schlechter gestellt,

da ihnen nur geringe Freibeträge

zustehen.

Komplexe Familienverhältnisse erfordern

präzise Lösungen

„Mit der steigenden Zahl an Patchwork-

Konstellationen und nichtehelichen Partnerschaften

steigen auch die Anforderungen

an eine gerechte und durchdachte

Nachlassregelung“, sagt Experte Martin

(Wsp). Kosten für die energetische

Sanierung einer selbstbewohnten

Immobilie können mit bis zu 40.000

Euro steuerlich geltend gemacht

werden.

Auch im Jahr 2025 gilt: Wer sein eigenes

und selbstbewohntes Haus oder seine

selbstbewohnte Eigentumswohnung

energetisch sanieren lässt, kann 20 Prozent

der Kosten, maximal bis 40.000

Euro von der Steuer absetzen. Genauer

gesagt: Um bis zu 40.000 Euro kann

sich die Einkommensteuer für Maßnahmen

reduzieren, die vor dem 1.

Januar 2030 abgeschlossen sind. Das

geht allerdings nicht auf einen Schlag,

sondern verteilt über drei Jahre. Und

das Haus oder die Wohnung muss

mindestens zehn Jahre alt sein, zudem

müssen Sanierungsarbeiten von einem

geeigneten Fachunternehmen bescheinigt

werden.

Im Kalenderjahr des Abschlusses der

energetischen Sanierung und im darauffolgenden

Kalenderjahr können

jeweils 7 Prozent der Kosten von der

Steuer abgesetzt werden, allerdings nur

bis zu einer Höhe von jeweils 14.000

Euro. Macht zusammen maximal

28.000 Euro. Im zweiten Kalenderjahr

nach Abschluss der Maßnahme sind es

weitere 6 Prozent und maximal 12.000

Euro, die steuerlich geltend gemacht

werden können.

Wichtig: Kosten für eine energetische

Baubegleitung und Fachplanung dürfen

direkt zu 50 Prozent abgesetzt werden

und müssen nicht über mehrere Jahre

verteilt werden.

Welche Maßnahmen gelten als

energetische Sanierung?

Um als energetische Sanierungsmaßnahmen

anerkannt zu werden, müssen

die Arbeiten bestimmte Voraussetzungen

erfüllen. Gute Beispiele: Wärmedämmung

von Wänden, Dachflächen

oder Geschossdecken, Erneuerung der

Fenster oder Außentüren, Erneuerung

Englert. Sind Kinder aus unterschiedlichen

Beziehungen im Spiel, ist besondere

Sorgfalt geboten.

Auch im klassischen Familienverbund

mit verheirateten Eltern und gemeinsamen

Kindern gibt es Tücken: Erbt der

überlebende Ehepartner oder die -partnerin

nur 50 Prozent und die Kinder

den Rest, kann das zu Konflikten führen

– etwa, wenn einer der Erben seine Anteile

zu Geld machen will, obwohl der

verbliebene Ehepartner weiterhin in der

Immobilie wohnen möchte. Eine Lösung

bietet hier das sogenannte Berliner

Testament, bei dem sich Eheleute gegenseitig

als Alleinerben einsetzen und die

Kinder erst beim Tod des zweiten Elternteils

erben.

Klare Kommunikation ist der Schlüssel

zum friedlichen Erbe

Der wohl wichtigste Ratschlag für Immobilienbesitzerinnen

und -besitzer lautet:

Reden hilft. „Wer mit seiner Familie

offen über die Zukunft des Eigentums

spricht und gemeinsam Lösungen erarbeitet,

vermeidet Konflikte, minimiert

steuerliche Risiken und sorgt dafür, dass

der Besitz im Sinne des Erblassers weitergeführt

wird“, sagt Martin Englert.

Idealerweise wird das Ergebnis in einem

notariellen Erbvertrag festgehalten, an

dem alle Beteiligten mitwirken.

oder Einbau einer Lüftungsanlage, Installation

einer neuen Heizungsanlage

oder unter gewissen Umständen eine

Optimierung bestehender Heizungsanlagen,

Einbau digitaler Systeme

zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung.

Kosten für eine energetische Sanierung

lassen sich nur mit einer Rechnung steuerlich

geltend machen. Darin müssen in

deutscher Sprache die förderungsfähige

Maßnahme und die Arbeitsleistung des

Fachunternehmens beschrieben sowie

die Adresse des Gebäudes aufgeführt

werden. Zudem muss die Maßnahme

von einem Fachunternehmen oder einem

Ener gieberater beziehungsweise

einer Ener gieberaterin mit einer Bescheinigung

nach amtlichem Muster

bestätigt werden. Darüber hinaus darf

die Rechnung nicht in bar beglichen

Ihre Kanzlei in Bad Düben

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worden sein. Wichtig für Ratenzahler:

Erst wenn die letzte Rate beglichen

wurde, ist eine Steuerermäßigung möglich.

Achtung: Wurden bereits zinsverbilligte

Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse

für die energetische Sanierung

gewährt oder ist die Maßnahme mit öffentlichen

Geldern gefördert, ist keine

Steuerermäßigung mehr möglich.

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Jentzsch leitet die VLH-Beratungsstelle

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12

TRAUERANZEIGEN 24. September 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

DANKSAGUNG

Tief bewegt und überwältigt von der großen Wertschätzung,

die meinem lieben Mann, unserem Vater und Opa

Walter Lehmann

beim Abschied zuteil wurde, möchten wir allen für

den liebenvollen Beistand, die Hilfe und die Unterstützung danken.

Besonderer Dank gilt Pfarrer Ohle für die tröstenden Worte,

der Freiwilligen Feuerwehr Tornau, der Arztpraxis

Jens und Sarah Franke, dem Bestattungswesen Sonntag,

der Gaststätte „Hammermühle“, Carolas Blumeninsel

sowie Christian Schmidt und Dietmar Adam.

In stiller Trauer

Deine Ehefrau Rena und Kinder

im Namen aller Angehörigen

D

A

N

K

E

Herzlichen Dank

sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns

verbunden fühlten und ihre Anteilnahme am Tod

unserer lieben Schwester und Tante

Renate Littmann

zum Ausdruck brachten.

Unser Dank gilt auch der Hausärztin Sarah Franke,

dem Team des Pflegezentrum „Am Kurpark“

Bad Schmiedeberg, der Trauerrednerin Frau Herwig,

der Gaststätte Hammermühle, dem Blumenladen Noack

sowie dem Bestattungswesen Sonntag.

In stiller Trauer

Margot Littmann und Familie Bad Düben, im September 2025

Der nächste Dübener

WOCHENSPIEGEL erscheint am 8. Oktober.

DU FEHLST!

Bescheiden und gütig,

herzlich im Geben,

alles für uns, das war dein Leben.

In Liebe und Dankbarkeit

nehmen wir Abschied von

unserer lieben Mutti,

Schwiegermutti und Oma

Christa Fahle

* 21.12.1946 † 05.09.2025

In stiller Trauer

Dein Sohn Ronny mit Marion

und Finn

Deine Tochter Astrid mit Maik

und Lenny

Die Trauerfeier mit anschließender

Urnenbeisetzung findet am Freitag,

dem 10.10.2025, 15.00 Uhr

auf dem Friedhof in Söllichau statt.

Du bist nicht mehr da,

wo du warst,

aber du bist überall,

wo wir sind.

Nils Rainer Schönefeld

geb. 02. Juni 1953

gest. 07. September 2025

Wir vermissen dich

Deine Ehefrau Heike

Deine Tochter Kristin mit Mario

Deine Tochter Anke mit André

Deine Tochter Katja mit Marvin

Deine Enkelinnen und Enkel

Lucy mit Nick, Matti und Maxine,

Lorenz und Gregor

Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Und immer sind irgendwo Spuren Deines Lebens ...

... Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.

Sie werden uns immer an Dich erinnern und Dich dadurch nicht vergessen lassen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Dieter Lehmann

* 07.02.1951 † 05.09.2025

Ehefrau Helga

Sohn Marcel mit Nicole

seine Lieblinge Pia und Hannes

Schwester Gitti mit Tochter Jana und Udo

Schwager Siegfried und Harald

im Namen aller Angehörigen

Die Trauerfeier findet am 11. Oktober 2025 um 11:00 Uhr

auf dem Stadtfriedhof Bad Düben statt.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. September 2025 TRAUERANZEIGEN 13

DANKSAGUNG

Für immer in meinem Herzen nahm ich Abschied

von meinem Ehemann

Joachim Obst

Für die vielen tröstenden Worte oder Zeilen der Anteilnahme,

für die gemeinsam verbrachte Zeit mit Freunden und Bekannten,

sage ich allen meinen tief empfundenen Dank!

In stiller Trauer

Ehefrau Eva Obst

Bad Düben, im September 2025

NACHRUF

Tief erschüttert nehmen wir Abschied von unserer

geschätzten Mitarbeiterin und Kollegin

Ines Loch

Über viele Jahre hat Frau Loch am Erfolg des

Unternehmens mitgearbeitet. Sie war stets eine freundliche

und pflichtbewusste Mitarbeiterin.

Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.

Klinikleitung Betriebsrat Belegschaft

MEDICLIN Kliniken Bad Düben GmbH & Co.KG

Waldkrankenhaus & Reha-Zentrum

Einschlafen dürfen, wenn man das Leben

nicht mehr selbst gestalten kann,

ist der Weg zur Freiheit und Trost für uns alle.

Nachruf

Dankbar für die lange gemeinsame Zeit und

die vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied

von meinem lieben Mann, unserem Vater,

Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel

Peter Egert

geb. 31.05.1942 gest. 27.08.2025

In liebevoller Erinnerung

Deine Frau Hella

Deine Kinder Petra,Volker († 03.09.2025),

Christina und Kathrin mit Familien

Dein Bruder Bernd mit Familie

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung

findet am Donnerstag, dem 16. Oktober 2025,

um 11.00 Uhr in der Kirche zu Laußig statt.

Bestattungsinstitut A. Steinbach

Löbnitzer trauern um einen stillen Helfer

(Löbnitz/Wsp). Über Jahrzehnte

hinweg war Joachim

Pohl sowohl bei den Löbnitzer

Fußballern als auch bei

den Sängern des Löbnitzer

Männergesangvereins 1860

die gute Seele im Hintergrund

und die Zuverlässigkeit

in Person.

Viele Jahre war er als Mannschaftsleiter

bei verschiedensten Nachwuchsmannschaften

der LSG Löbnitz

aktiv. Keiner der Trainer musste sich

um die Fahrt, die Organisation vor den

Spielen oder die schmutzigen Trikots

nach dem Abpfiff kümmern, Joachim

Pohl hatte alles im Griff. Immer ruhig

und sachlich im Hintergrund agierend

war auf den „Mann für alle Fälle“

absolut Verlass. Der langjährige LSG-

Trainer Harald Adamczak erinnert

sich voller Dankbarkeit an seinen

stillen Helfer: „Joachim war immer zur

Stelle, wenn Unterstützung benötigt

wurde, ob als Mannschaftsleiter oder

als Fahrer des LSG-Busses. Ruhig

Joachim Pohl

Foto: privat

und sachlich, ohne ein böses

Wort konnte ich mir keinen

Besseren an meiner Seite

wünschen.“

Auch im Löbnitzer Männerchor

genoss Joachim Pohl

großes Ansehen. Jahrelang

sorgte er als Fahrer dafür,

dass die auswärtigen Sänger

stets pünktlich zu den Chorproben

oder Auftritten vor Ort waren.

Niemand kann sich erinnern, dass er

jemals zu spät gekommen wäre. Und

wenn es an den Abenden etwas später

wurde, dann kam seine unendliche Geduld

zum Tragen. „Wir sind ihm sehr

dankbar für all das, was er für uns getan

hat“, sagt der Vorsitzende des Männergesangvereins,

Frank Baranowski.

Für alle, die ihn kannten, war es eine

traurige Nachricht, dass der überaus

beliebte Joachim Pohl nun nach seiner

schweren Krankheit im Alter von 74

Jahren verstorben ist. Bei seinen Löbnitzern

wird er in bester Erinnerung

bleiben.

Heiko Wittig

DANKSAGUNG

Was man im Herzen trägt, bleibt für immer.

Magdalene Schönrock

* 2. September 1933 † 7. Juli 2025

Wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken,

die ihre Verbundenheit in so liebevoller und vielfältiger Weise

zum Ausdruck gebracht haben.

Ein besonderer Dank gilt dem Team der Station 7 Erd

des Klinikums St. Georg,

dem AWO-Pflegedienst,

dem Bestattungswesen Sonntag,

dem Blumenshop Weiler,

der Familie Cachej und

der Trauerrednerin Frau Herwig.

In Liebe und Dankbarkeit

Deine Töchter Brigitte, Petra und Inis

mit Familien

im Namen aller Angehörigen

Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.

Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen

Seite des Weges.

Ich habe keinen anderen Wunsch mehr,

als dass ihr an mich denkt und ihr einander liebt,

so wie ich euch geliebt habe.

Helga Kademann

geb. Scholz

geb. 18. Dezember 1937 gest. 31. August 2025

In Liebe und Dankbarkeit

Lebensgefährte Manfred Seidel

Tochter Sybille mit Familie

Tochter Birgit mit Familie

Sohn Bernd

Laußig, im August 2025

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag,

dem 24. Oktober 2025, 11.00 Uhr auf dem Stadtfriedhof in Bad Düben

statt.


14 24. September 2025

BAD DÜBENER BESUCHTEN DIEZ

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Städtepartnerschaft im 35. Jahr und bereit für die Zukunft

Beeindruckender Jubiläumsbesuch in der Partnerstadt Diez

Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster

mit ihrer Diezer Amtskollegin Annette

Wick, dem Diezer Bundeswehr-Kommandeur

Dr. Matthias Grüne und Verbandsbürgermeisterin

Maren Busch (v. l.)

(Diez/Wsp). Bereits Ende August

machte sich übers Wochenende eine

Delegation von rund 40 Personen mit

Vertretern vom Stadtrat, den Kirchgemeinden,

Dübener Vereinen und der

Stadtverwaltung mit dem Bus auf den

Weg ins 440 Kilometer entfernte Diez

an der Lahn (Rheinland-Pfalz). Grund

der Reise war offiziell das 35-jährige

Jubiläum der Städtepartnerschaft, auch

wenn sich vor Ort herausstellte, dass

es ganz genau erst 34 Jahre sind. Das

tat dem wichtigen Austausch aber

keinen Abriss, vielmehr hatten unsere

Gastgeber in Diez ein beeindruckendes

Besuchsprogramm organisiert.

Nach dem Check-in im mittelalterlichen

Grafenschloss, welches über

der Stadt Diez thront und vom Land

als sehr beliebte Jugendherberge betrieben

wird, startete das Programm

mit einer Ausstellungseröffnung im

Museum des Schlosses. Die junge Bad

Dübener Künstlerin Johanna Samuel

(KUNSTRAUMeins) hat dafür extra

unter dem Namen „Lebenslust und

Lieblingsgefühle“ eine thematische

Ausstellung vorbereitet. Farbenfroh

wurde hierbei auch das Thema Städtepartnerschaft

inszeniert und alle kamen

dabei und bei anschließendem Kaffee

und Kuchen ins Gespräch. Solche

künstlerischen Austausche gab es

übrigens wechselseitig schon mehrfach

– bisher meist im Diezer „Haus

Eberhard“ oder auf der Dübener Burg.

Am Abend ging es dann für alle zum

Weinfest auf den Marktplatz, welches

ähnlich wie der überaus erfolgreiche

„Donnerstagstreff“ von lokalen Gastronomen

und Händlern organisiert

Das wunderschöne Panorama von Diez an der Lahn

wird. Ohne viel Musik geht es hier

einfach darum, Freunde zu treffen

und in geselliger Runde ins Gespräch

zu kommen. Das Fest war wirklich

gut besucht und alle Generationen

kamen hier zusammen. Ein Konzept,

das sicher auch in Bad Düben eine

Überlegung wert ist. Im Verlaufe des

Abends wurden dann von unserer

Feuerwehr und der Stadt Bad Düben

diverse Gastgeschenke übergeben. Bis

tief in die Nacht wurde anschließend

gefeiert und die Städtefreundschaft

vertieft.

Am darauffolgenden Sonntag standen

gleich mehrere Highlights auf dem

Programm. Als erstes ging es zum

nahegelegenen Schloss Oranienstein,

welches mit seiner wechselvollen

Geschichte seit vielen Jahren von der

Bundeswehr genutzt wird. Ähnlich

wie im brandenburgischen Oranienburg

und dem ganz in unserer Nähe

befindlichen Schloss Oranienbaum

geht die Entstehungsgeschichte auf die

Adelsfamilie von Oranien (Niederlande)

zurück. In Diez wurde es für und

von der Prinzessin Henriette Amalie

geschaffen. Auf den Resten eines ehemals

romanischen Klos tergebäudes

wurde ein bis heute beeindruckendes

Barockschloss

erbaut. Nach einer

Führung durch das

Haus trafen wir uns

mit unseren Gastgebern

zu einem

„Picknick in Orange“

in der ehemaligen

Orangerie des

Schlosses. Unsere

Bürgermeisterin Astrid

Münster bat uns

im Vorfeld, die Farbe

Orange auch bei der

Kleidung für diesen Tag zu beachten,

was wunderbar klappte. Von den

Verwaltungen beider Städte wurden

auch die Tische festlich in orange

geschmückt, was diesem Essen einen

wirklich festlichen Rahmen verlieh. Im

Anschluss überraschte uns die Diezer

Bürgermeisterin Annette Wick mit

einem wunderschönen Konzert in der

Schlosskapelle. Die beiden Künstlerinnen

begeisterten ihr Publikum

äußerst kurzweilig und wurden von

Frau Münster spontan zu einem Auftritt

in Bad Düben eingeladen.

Am Nachmittag wurde dann noch

eine wissenswerte Führung durch die

Diezer Altstadt

Zur Überraschung gab es ein Konzert in der

Schlosskapelle. Fotos: M. Seidel

organisiert, bevor es am Abend zu

einer musikalischen Floßfahrt auf der

Lahn kam. Die sogenannte „Lahn-

Arche“ ist dabei mehr ein schwimmender

Biergarten und verkehrt auf

dem romantischen Fluss zwischen der

Residenzstadt Diez und dem beliebten

Ausflugsort Balduin stein durch das

Lahntal. Bei Bier, deftiger Kost vom

Grill und abwechslungsreicher Musik

vergingen die drei Stunden auf dem

Fluss wie im Flug. Mit einem Absacker

im legendären „Nassauer Hof“

endete dann dieser erlebnisreiche Tag.

Am nächsten Morgen hieß es dann

schon wieder Koffer packen und nach

einem gemeinsamen Frühstück mit

den Diezer Gastgebern in der Jugendherberge

ging es auf die knapp siebenstündige

Heimreise nach Bad Düben.

Zusammenfassend kann man sagen,

dass die Partnerschaft der Städte Bad

Düben und Diez erfolgreich ins 35.

Jahr ihres Bestehens gestartet ist und

auch ein wenig auf neue Füße gestellt

wurde. Gerade in der aktuellen Zeit

ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit

von Ost und West in unserem Land

wichtig, um keine neuen Mauern in

den Köpfen der Menschen entstehen

zu lassen. In diesem Sinne ein großes

Dankeschön der Stadt Diez und den

Damen von der Bad Dübener Stadtverwaltung,

welche diesen Besuch erfolgreich

geplant und organisiert haben.

Gleichzeitig gibt es nun auch einen

Grund, schon im nächsten Jahr auf den

35. Geburtstag dieser erfolgreichen

Städtepartnerschaft anzustoßen.

Michael Seidel

Links: Das imposante Schloss Oranienstein wird von der Bundeswehr genutzt und ist unter anderem Standort des Kommandos Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung.

Mitte: Bad Dübens Künstlerin Johanna Samuel eröffnete im Grafenschloss eine Ausstellung. Rechts: Hier ist sie mit Autor Michael Seidel zu sehen.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. September 2025 AUS DER REGION 15

Für „Dein Schopp“ braucht es noch jede Menge Registrierungen

Kommt ein 24-Stunden-Dorfladen nach Rösa?

(Rösa/Wsp/ny). Früher gab es wohl in

jedem Ort so eine Art Dorf-Konsum.

Doch das ist schon lange Geschichte.

Aktuell gestaltet sich die Situation so,

dass die Einwohner meistens in den

nächsten oder übernächsten Ort zu einem

Supermarkt zum Einkaufen fahren.

In Rösa wurde die Idee geboren, einen

24-Stunden-Einkaufscontainer zu installieren.

Doch, wie von Katrin Hopfe

zu erfahren ist, brauche das Projekt eine

Interessenbekundung seitens der Bevölkerung.

„Es wird auch eine aktive Beteiligung,

also eine Art Abo benötigt“,

stellt die Ortsbürgermeisterin für Rösa

und Brösa fest.

Damit sich das Ganze rechnet, soll es

mit den Bürgern Vereinbarungen geben.

Das gestaltet sich derart, dass monatlich

ein bestimmter Geldbetrag vom Konto

abgebucht wird. Dieses Budget landet

direkt auf der Kundenkarte, mit der man

in diesem Shop bezahlen kann. Diese

Karte ist auch gleichzeitig die Eintrittskarte

in den Shop.

Damit sich dieser Laden rechnet, ist in

etwa ein Umsatz von 3.500 Euro in der

Woche nötig. Doch zur Zeit sind erst

21 Prozent der benötigten Abonnenten

registriert, um dieses Ziel zu erreichen.

So hofft Hopfe, dass sich weitere der

etwa 800 Einwohner von Rösa und

Brösa einbringen und somit als Dorfgemeinschaft

ein ernsthaftes Interesse

signalisieren.

Wie die Ortschefin hinzufügt, bestehe

dieses Angebot nur bis November.

Auf diesem kommunalen Grundstück in der Dübener Straße 7 in Rösa ist der

24-Stunden-Verkaufscontainer geplant.

Foto: (Wsp) Nyari

Wenn also bis dahin nicht genügend

Interessenbekundungen vorliegen,

verfällt der Anspruch auf Fördermittel

und somit gilt dann die Umsetzung des

Projektes eher als unwahrscheinlich.

Zur Kurzbeschreibung: Der Verkaufscontainer

beinhaltet die Waren des täglichen

Bedarfs. Also Lebensmittel (auch

Kühltheke), Getränke, Drogerieartikel,

Süßigkeiten, Brot, Obst, Gemüse und

allerhand mehr. Die Verkaufsfläche ist

rund 80 Quadratmeter groß, inklusive

einer kleinen Kaffee-Ecke und einer

Spielecke für die Kleinsten. Übrigens:

Ein derartiger Verkaufscontainer steht

erfolgreich in Burgkemnitz. „Wer dann

eine Rösa-Einkaufskarte besitzt, kann

übrigens mit dieser auch in Burgkemnitz

einkaufen“, fügt Katrin Hopfe hinzu.

Sollte dieses Konzept erfolgreich sein,

könnten in den kommenden Jahren

eventuell weitere Verkaufscontainer im

ländlichen Raum entstehen.

Natürlich holen sich viele per Auto

ihren Lebensmittelbedarf in benachbarten

Supermärkten. Bei den Containern

liegt der Vorteil jedoch an der

Möglichkeit, 24 Stunden an sieben

Tagen in der Woche einkaufen gehen

zu können. Man kann dann also

auch am 1. Weihnachtsfeiertag etwas

erwerben, weil sich vielleicht überraschender

Besuch angemeldet hat. Gut

zu wissen: Wenn der Laden nach Rösa

kommt, soll stundenweise außerdem

eine Verkäuferin vor Ort sein, bei der

man klassisch auch mit Bargeld bezahlen

kann. Als potentielle Fläche wurde

bereits das kommunale Grundstück in

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16

AUS DER REGION 24. September 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Tag des offenen Denkmals in Reinharz

Gäste stürmten Schloss, Kirche und Alte Feuerwache

Hier ist ein wahres Schmuckstück für den Ort entstanden: Die jüngst sanierte Alte

Feuerwache zog zahlreiche Schaulustige an.

René Engler kam mit seinen Eltern aus Gräfenhainichen nach Reinharz und ließ

sich von Rainer Kaspar die Pumpenspritze erklären.

(Reinharz/Wsp/ny). Da hatte sich

der Heimat- und Traditionsverein

aber tüchtig ins Zeug gelegt, um den

Gästen, die zuhauf nach Reinharz pilgerten,

optisch und kulinarisch was

Tolles zu bieten. Es öffneten sich

die Türen des Wasserschlosses, der

Barockkirche und des alten Feuerwehrhäuschens.

Außerdem hatte

nach vielen Jahren auch das Schlosscafé

wieder geöffnet. Die Reinharzer

Landfrauen boten frisch gebackene

Kuchen und Herzhaftes gab es vom

Grill.

In der Kirche wussten Thomas Schelenz

und Monika Ritter allerhand aus

der Geschichte des barocken Kleinods

zu berichtet. Besonders bemerkenswert

sind Altar, Empore und Orgel.

Des Weiteren gibt es ein Epitaph

des Erbauers von Schloss und Kirche

Graf Heinrich Löser zu sehen.

Das historische etwa 200 Jahre alte

Feuerwehrgerätehäuschen ist ein

Schmuckstück geworden. Aus der

einstigen Ruine entstand ein Ausstellungsraum

für alte Feuerwehrgerätschaften.

Der besondere Stolz

im Dorf ist die voll funktionsfähige

historische Feuerlösch-Pumpenspritze

aus dem Jahr 1911. Heimatfreund

Rainer Kaspar beantwortete gern die

Fragen neugieriger Besucher.

Vorbei am Schlosscafé stiegen die

Gäste die Stufen hinauf zum Schlosseingang.

Dort wurden sie von Mike

und Edvina Schmidt sowie Schlossbesitzer

Kostja Künzel erwartet, die

mehrmals Führungen absolvierten.

Bei dem herrlichen Wetter bot sich

natürlich auch ein ausgiebiger Spaziergang

durch den Schlosspark an, in

dem sich die größte Strauchkastanie

Deutschlands befindet. Neben Brauhausteich

und Schlossteich, die leider

gerade wenig Wasser führen, gibt es

auch die Sophienquelle, die Rotbuche

und das Hartwig-Denkmal.

Wie früher konnten die Gäste das Schlosscafé genießen.

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Thomas Schelenz (l.) mit Eckhard und Edeltraud Meyer aus Durchwehna in der

Reinharzer Barockkirche

Fotos: (Wsp) Nyari

Was geschah an einem 24. September...?

...1957: In Barcelona wird das Fußballstadion Camp Nou des FC Barcelona eröffnet.

...1959: Günter Grass veröffentlicht seinen Roman „Die Blechtrommel“.

...1964: Willi Stoph wird für den verstorbenen Otto Grotewohl Vorsitzender des

Ministerrats und stellvertretender Vorsitzender des Staatsrats in der DDR.

...1990: Die Nationale Volksarmee der DDR wird aus dem Warschauer Pakt im

Hinblick auf die deutsche Vereinigung herausgelöst.

...1991: Das Album Nevermind von Nirvana erscheint in den USA und wird ein

Meilenstein der Musikgeschichte.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. September 2025 AUS DER REGION 17

Mercedes-Benz-Treffen der Kühne Autohäuser

Ein Tag voller Sterne

(Leipzig/Wsp).Vor wenigen Tagen

verwandelte sich die Merseburger

Straße in Leipzig erneut in einen Hotspot

für alle Fans der Marke mit dem

Stern. Von 10 bis 15 Uhr feierten die

Kühne Autohäuser gemeinsam mit

über 150 Fahrzeugen, zahlreichen Gästen

und Experten das große Mercedes-

Benz-Highlight 2025 – und machten

Leipzig für einen Tag zur automobilen

Hauptstadt Sachsens.

Ob faszinierende Tuning-Fahrzeuge

aus der Region, stilvolle Klassiker der

Oldtimer-Szene oder die innovativen

Modelle der EQ- und AMG-Reihen

– die Vielfalt der ausgestellten Fahrzeuge

ließ keine Wünsche offen.

Ein voller Erfolg für alle Sinne

„Wir freuen uns sehr über das große

Interesse und die positive Resonanz“,

sagte Mike Kühne, Inhaber der Kühne

Autohäuser. „Dieses Event zeigt einmal

mehr, wie stark die Begeisterung

für Mercedes-Benz in der Region

verwurzelt ist – quer durch alle Generationen.“

Leserpost

(Löbnitz/Bad Düben/Wsp). Vor

wenigen Tagen machte sich die älteste

Gruppe der AWO Kneipp-Kita

„Märchenland“ mit dem Bus auf den

Weg nach Löbnitz. Schon lange hatten

wir darauf hingefiebert, denn an

diesem Tag wollten wir einen echten

Reitstall besuchen und viele Pferde

kennenlernen. Schon einige Zeit vorher

hatten wir allerlei Wissenwertes

über die großen Vierbeiner gehört

und in Büchern gesehen, aber ein

echtes Erlebnis ist eben doch etwas

ganz anderes.

Manuel Prause vom Reitstall Arndt

erwartete uns schon und begrüßte uns

ganz herzlich. Alle Kinder, auch die

Erzieherinnen, staunten, als er uns

den großen, modernen und vor allem

sauberen Reitstall zeigte, wo sogar jedes

Pferd seine kleine Terrasse hatte.

Wir erfuhren, dass es „Kindergarten-“

und „Grundschulpferde“ gibt, was sie

fressen, wie zeitig die Pferdewirte

Neben den automobilen Highlights bot

die Veranstaltung Gelegenheit zum

persönlichen Austausch mit Fachleuten,

inspirierende Gespräche mit

Gleichgesinnten sowie ein emotionales

Markenerlebnis, das Besucherinnen

und Besucher noch lange in Erinnerung

behalten werden.

Schon jetzt arbeiten die Veranstalter an

der Fortsetzung im kommenden Jahr.

Gäste dürfen sich 2026 auf noch mehr

Highlights, Fahrzeuge und Emotionen

rund um die Marke mit dem Stern

freuen. Kühne Autohäuser

Am Fimenstandort in der Merseburger

Straße in Leipzig kamen Mercedes-Fans

voll auf ihre Kosten.

Foto: Kühne Autohäuser

Ausflug zum Reiterhof Arndt

aufstehen müssen, um den Stall zu

säubern, dass „Kindergartenpferde“

auf der Wiese herumtollen dürfen und

„Grundschulpferde“ springen lernen.

Dann konnten wir sogar zuschauen,

wie ein großes Pferd mit seinem Reiter

über Hindernisse springt und auch

nicht ängstlich wurde, als viele Kinder

klatschten. Und wer sich traute, durfte

dem Pferd auch noch ein Apfelstück

geben. Nun hieß es Abschied nehmen

und nach einem ausgiebigem Picknick

im schönen Park und einem Besuch

auf dem Spielplatz fuhren wir wieder

zurück in die Kita.

Wir bedanken uns bei Manuel Prause

und seiner Frau Franziska vom Reitstall

Arndt für die tolle Führung und

den kindgerechten, geduldigen und

liebevollen Erläuterungen. Wir werden

uns noch lange an diesen schönen

Tag erinnern.

Brita Hundt und Carolin Müller

AWO Kneipp-Kita „Märchenland“

Die „Märchenland“-Kinder verfolgten gebannt das Springtraining auf der Anlage.

Foto: privat

Leserpost

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Kneipp-Kita auf Entdeckertour

(Schwemsal/Wsp). Im Rahmen unserer

„Entdeckertour“ hat sich die älteste

Kindergruppe der Bad Dübener

AWO Kneipp-Kita „Märchenland“

diesmal einen Kuhstall ausgesucht.

Wir wollten hautnah miterleben, wo

die Milch herkommt. Vor wenigen

Tagen fuhren wir mit dem Bus nach

Schwemsal. Von dort aus machten

wir uns auf den Weg zur Heideagrar

Söllichau GmbH (Milchviehhaltung

Schwemsal).

Ralf Deckert nahm uns herzlich in

Empfang und gab uns ein paar wichtige

Verhaltensregeln mit. Dann durften

wir uns den riesigen Stall mit für den

unzähligen Kühen besichtigen. Herr

Deckert erklärte uns alles kindgerecht

und beantwortete uns jede noch so

kleine Frage. Besonders staunten wir

über das große Melkkarussell und die

Kälbchen im „Kuh-Kindergarten“

waren einfach nur niedlich.

Zum Schluss „zapften“ wir uns noch

einen Liter frische Milch an der

Milchtankstelle. Die haben wir uns

im Kindergarten abgekocht und uns

Ausflug ins Gestüt Sachsen

Pflegekindertag führte nach Cavertitz

(Cavertitz/Wsp). Um „Natur, Umwelt,

Nachhaltigkeit“ ging es beim

diesjährigen Pflegekindertag des

Landkreises Nordsachsen. Nach Ausflügen

in die Geschichte der Schlösser

Wermsdorf und Delitzsch in den vorangegangenen

Jahren war die Auswahl

des Veranstaltungsorts diesmal auf das

Gestüt Sachsen in Cavertitz gefallen.

Mehr als 50 Pflegekinder mit ihren

Geschwistern und Pflegeeltern erlebten

auf Einladung des Landratsamtes

einen ebenso ereignisreichen wie unbeschwerten

Nachmittag.

„Viele Pflegefamilien haben diesen

Termin rot im Kalender für sich angestrichen.

Das freut uns. Der Tag ist

auch ein großes Dankeschön an die

Pflegeeltern für ihre besondere Arbeit

und bietet ihnen darüber hinaus eine

gute Gelegenheit, sich untereinander

über Erfahrungen auszutauschen und

mit dem Team des Jugendamts ins

Gespräch zu kommen“, sagt Nordsachsens

Sozialdezernentin Heike

Schmidt. Neben ihr machten sich

zudem Landrat Kai Emanuel und die

Cavertitzer Bürgermeisterin Christiane

Gürth vor Ort ein Bild.

schmecken lassen. Wir bedanken uns

bei Herrn Deckert, dass er uns dies ermöglicht

hat. Es war ein aufregender,

interessanter Vormittag und mindestens

drei Kinder aus unserer Gruppe

möchten jetzt Tierpfleger werden.

Brita Hundt und Carolin Müller

Gefragt waren am Samstag vor allem

die Führungen durch das Gestüt, jeweils

gespickt mit zahlreichen Informationen

rund um die Pferdehaltung.

Vor Ort waren aber auch der Grüne-

Welle-Umweltverein, eine Imkerin

aus den Reihen des Jugendamtes, der

Pflegeelternverein Nordsachsen, Vormünder

sowie die Caritas Erziehungsund

Beratungsstelle Delitzsch. LRA

Beim Pflegekindertag im Sächsischen

Gestüt Cavertitz kamen die Besucher

den edlen Vierbeinern ganz nah.

Foto: LRA/Mucke


18

VOM SPORTGESCHEHEN 24. September 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Volleyball: Sachsenliga

„Holzbuben“ starten mit Auswärtssieg

(Leipzig/Wsp/kp). Die Sachsenliga-

Volleyballer des SV Bad Düben bauten

auch eine Spielklasse höher ihre Siegesserie

aus. Nach dem Aufstieg starteten

die selbsternannten „Holzbuben“ mit

einem verdienten 3:1-Erfolg beim SV

Reudnitz II. Saisonübergreifend war es

bereits der zehnte Sieg am Stück.

Die Kurstädter gehen mit einer guten

Mischung aus erfahrenen Spielern und

jungen Talenten ins Rennen. Das spiegelte

sich auch in Leipzig wider, als

man über große Strecken der Partie auf

die Eigengewächse Dimitri Gorr (20)

im Zuspiel und Hannes Oldenburg (21)

auf der Libero-Position setzte. Zudem

kam Leonard Strauch (20), Neuzugang

vom Kreisklasse-Team aus Trossin,

vier Ligen höher zu seinem ordentlichen

Debüt im Bad Dübener Trikot.

Die Medaille für den wertvollsten

Spieler (MVP) ging letztlich dennoch

an Hauptangreifer Felix Hönemann.

Am kommenden Samstag (27.09.) geht

es für die Männer um Kapitän Kevin

Phillipp ins Vogtland zu Mitaufsteiger

VSV Eintracht Reichenbach. Die

eigenen Fans müssen sich bis zum

ersten Heimspieltag noch etwas gedulden.

Der SVBD bespielt erst am 16.

November die Sporthalle der Bundespolizei.

Ab 12 Uhr werden dann die

Neuseenland-Volleys Markkleeberg

sowie der dritte Aufsteiger des SV

Motor Mickten aus Dresden erwartet.

Volleyball-Sachsenliga Männer

Pl. Mannschaft Sp. Sätze Pkt.

1. NV Markkleeberg 3 8:4 7

2. VC Zschopau II 1 3:0 3

3. VSV Eintracht Reichenbach 1 3:0 3

4. SV Bad Düben 1 3:1 3

5. GSVE Delitzsch III 1 3:1 3

6. USV TU Dresden II 3 4:7 3

7. SV Motor Mickten 2 4:5 2

8. VF Blau-Weiß Hoyerswerda 0 0:0 0

9. L.E. Volleys III (SSR) 1 1:3 0

10. SV Reudnitz II 3 1:9 0

46. Bad Dübener Heidelauf

Nichte und Tante siegen in ihren Rennen

treten – von den jüngsten Bambinis

bis hin zu erfahrenen Langstreckenläufern.

Besonders hervorzuheben

sind die Gesamtsiege durch die heimischen

Athletinnen Helena Jost über

die 2 Kilometer der Mädchen in 9:10

Minuten sowie ihrer Tante Rebecca

Jost über die 20 Kilometer der Frauen

in 1:57:57 Stunden. Damit blieben

gleich zwei Gesamtsiege im weiblichen

Bereich in der Kurstadt. Auch

der sportliche Nachwuchs sorgte

beim Bambini-Lauf für Begeisterung.

Die Freude bei der Medaillenübergabe

war unübersehbar.

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen

ehrenamtlichen Helfern, die

durch ihren Einsatz an der Strecke, in

der Organisation und bei der Verpflegung

maßgeblich zum Gelingen des

Heidelaufs beitrugen. Die 47. Auflage

des Bad Dübener Heidelaufs ist

bereits in Planung – mit der Hoffnung

auf eine ebenso starke Beteiligung.

SV Bad Düben Abt. Leichtathletik

Erstes Spiel, erster Sieg: Die Sachsenliga-Volleyballer jubelten über das 3:1 beim

SV Reudnitz II.

Foto: privat

Gerätturnen: Landesliga

Treppchenplätze für Bad Dübener Teams in Meißen

(Meißen/Wsp/bro). Mehr als spannend

war das zweite Aufeinandertreffen

der Sächsischen Turn-Landesligateams

in Meißen. Die beiden

Mannschaften des TV Blau-Gelb 90

Bad Düben hatten sich viel vorgenommen,

um den Auftakt vom März

mit jeweils zwei vierten Plätzen zu

verbessern. „Um den Aufstieg nicht

aus dem Blick zu verlieren, muss in

Meißen mindestens ein zweiter Platz

her“, wusste Trainer Steffen Brost

bereits im Vorfeld.

Im Beisein des starken Bad Dübener

Fanblocks und Vereinssponsorin Sandra

Neubert von der Neubert Orthopädie-Technik

ging es für die beiden

Teams am Stufenbarren los. Während

die Mädels der Leistungsklasse (LK)

3 einen super Start erwisch ten, hatte

es die LK2-Mannschaft es deutlich

schwerer. Es holperte bei den Flugelementen.

Am Balken lief es dann

besser. Auch am Boden und später

beim Sprung konnten die Blau-Gelben

zu alter Form auflaufen.

Dann hieß es warten und bangen. Bei

der Siegerehrung dann große Freude.

Unweit der Bad Dübener Obermühle

wurden die kleinen und großen Läufer

auf die Runde geschickt. Foto: privat

(Bad Düben/Wsp). Bei strahlendem

Spätsommerwetter fand vor wenigen

Tagen der 46. Bad Dübener Heidelauf

statt. Zahlreiche Läufer aus der

Region und darüber hinaus gingen

auf verschiedenen Distanzen an den

Start – quer durch die herbstlich gefärbte

Dübener Heide.

Ausrichter der traditionsreichen

Veranstaltung war abermals die Abteilung

Leichtathletik des SV Bad

Düben. Neben der Organisation war

der Verein auch sportlich stark ver-

In der LK2 holten sich Emily Janssen,

Fabi Runzer, Josie Eckenigk, Florentine

Heimpold, Emma Köckeritz,

Charlotte Blaas und Neele Nenitschka

mit 149,750 Punkten hinter dem SC

Daumen hoch für den TV Bad Düben: Die beiden Turnteams landeten bei der

Landesliga in Meißen auf Platz zwei.

Foto: (Wsp) Brost

GESAMTSIEGER IM ÜBERBLICK

2 km

• Theodor Kögel (Lipsia Leipzig)

• Helena Jost (SV Bad Düben)

5 km

• Rocco Martin (SG MoGoNo Leipzig)

• Finnja Rößler (SV Lok Eilenburg)

10 km

• Henry Muschler (SV Lok Eilenburg)

• Sabrina Schmidt (ohne Verein)

20 km

• Michael Voß (SC DHfK Leipzig)

• Rebecca Jost (SV Bad Düben)

8 km Walking

• Frank Thomas (ohne Verein)

• Elke Altmann (Naturheilpraxis

Naunhof)

DHfK Leipzig den zweiten Platz. Auch

das LK3-Team mit Laura Henger,

Anna-Lucia Michael, Nele Liß, Mia

Oehlrich, Jasmin Schmidt und Betty

Sehmisch überraschte. Mit 148,100

Punkten belegten sie hinter dem SV

Motor Mickten ebenfalls Platz zwei.

Damit schafften beide Teams gute

Voraussetzungen für einen Aufstieg

beim großen Finale am 15. November

in Chemnitz. In der aktuellen Tabelle

rutschte das LK2-Team mit jetzt 20

Score-Points auf Platz zwei hinter

Leipzig (28 Punkte) und vor Oschatz

(18 Punkte). Die LK3-Mannschaft parkt

bis zum Finale mit 20 Score-Points auf

Platz vier, hinter Dresden (24), Riesa

und Pirna (jeweils 22 Punkte).

Vielen Dank an die Kampfrichter Anke

Heinicke, Jane Völz, Celine Georgi

und Andrea Körner sowie Betreuerin

Annika Sachse und Trainer Steffen

Brost.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. September 2025 VOM SPORTGESCHEHEN 19

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Fußball: Nordsachsenpokal

(Region/Wsp/kp). Sechs Teams

aus unserem Verteilgebiet waren in

der zweiten Runde des diesjährigen

Nordsachsenpokals noch im Rennen.

Lediglich die LSG Löbnitz konnte sich

durchsetzen. Allen anderen Mannschaften

war es nicht vergönnt, ihre

Außenseiterchancen zu nutzen.

FV Bad Düben 1921 – SV Traktor

Naundorf 3:4 n. V.

Ganz nah dran an einer kleinen Überraschung

waren die Kreisliga-Kicker

des FV Bad Düben 1921. Vor knapp

100 Zuschauern im heimischen Horst-

Stahnisch-Stadion schoss Jeremy

Komischke mit seinem zweiten Treffer

in der 87. Minute die blutjungen Kurstädter

in Führung. Die Naundorfer

„Traktoren“ aus der Nordsachsenliga

hatten jedoch noch nicht genug und

glichen nahezu mit dem Schlusspfiff

aus. In der Verlängerung sorgte ein

früher Treffer der Gäste dann für die

Entscheidung.

Bad Düben: Jannik Waldorf, Albert

Lehmann, Pit Schüßler, Jeremy Komischke

(105., Tim Dietrich), Alejandro

Huffziger (91., Hannes Kudwin),

Erik Petersohn, Morice Beyer (46.,

Willem Bresack), Lucca Wildner,

Aaron Gebel (69., Ben Steudel), Eddi

Barthel, Werner Janssen (58., Felix

Barthel)

LSG Löbnitz – FSV Glesien 1:0 n. V.

In der Neuauflage des Vorjahres-

Halbfinals bekam es die LSG Löbnitz

in einem wahren Topspiel mit dem

ambitionierten Ligakonkurrenten FSV

Glesien zu tun. Wie schon im April

setzten sich die Gastgeber auch dieses

Mal mit 1:0 durch. Die goldene Treffer

vor 120 Zuschauern fiel erst spät in der

Der DÜBENER WOCHENSPIEGEL präsentiert

Fußball-Nordsachsenliga

Verlängerung durch den eingewechselten

Patrick Küster.

Im Achtelfinale am 11. Oktober (14

Uhr) kommt Landesklasse-Absteiger

FSV Krostitz nach Löbnitz. Wird hier

der nächster Hochkaräter rausgekegelt?

Löbnitz: Sebastian Scholz, Matthis

Löffler, Hans Bechtloff, Alex Seyffert,

Lukas Münch, Dennis Seifert (90., Lucas

Petzold), Robin Busse (85., Lukas

Volk), Louis Bauer, Max Wolter (71.,

Sören Wittig), Sven Schoen, Hannes

Petzold (63., Patrick Küster)

SV Pressel – FSV Wacker Dahlen 2:5

Der „Hexenkessel von Pressel“ machte

seinem Namen wieder alle Ehre. 150

handgezählte Schlachtenbummler

strömten erneut ins Rund, um die

heimischen Männer gegen den Nordsachsenligist

aus Dahlen anzufeuern.

Am Ende war der Klassenunterschied

doch eine Nummer zu groß. Jan-Erik

Riesenbergs Hattrick und Marcus Gensels

Doppelpack schafften klare Verhältnisse.

Für den SVP trafen der kurz

zuvor eingewechselte Tom Pursch witz

(36.) zum zwischenzeitlichen 1:1 und

Luis Emilio Jimenez (85.) kurz vor

Schluss zum 2:4.

Pressel: André Malter, Erik Böhme,

Kai Müller, Nick Marthaler, Elias

Rauch (78., Dominik Hellwig), Markus

Koch (84., Philip Heinze), Max Böhme,

Tom Dietterle (89., René Purschwitz),

Maximilian Oel, Benjamin Koch (32.,

Tom Purschwitz), Roy Kästner (60.,

Luis Emilio Jimenez)

SpG Tornau/Bad Düben II – SG

Zschortau 1:6

Absolut nichts zu holen gab es auch

für die sächsisch-anhaltische Spielgemeinschaft

Tornau/Bad Düben II

LSG LÖBNITZ – SV Concordia Schenkenberg

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Umjubeltes Déjà-vu in Löbnitz / Endstation für alle anderen Teams

gegen die eine Etage höher spielende

SG Zschortau. Bis zur 75. Minute

machten die Gäste das halbe Dutzend

voll. David Hennig gelang mit dem

Schlusspfiff noch der Ehrentreffer.

Tornau/Bad Düben II: Reza Gholamalinezhad,

Nils Grosskopf (46.,

Chris toph Wedell), Jens Fitze (46.,

Fritz Fitze), Albert Ceprakow (57.,

Lukas Nannt), Oliver Thor (71., Andrej

Werner), Florian Willi Thielen, David

Hennig, Kristian Cajko (71., Nico

Sirrenberg), Johannes Jentzsch, Sören

Dietrich, Johannes Rücker

SV Pressel (AH) – SpG Zschortau II/

Rackwitz 2:4

Der Presseler Kessel loderte an einem

Wochenende noch ein zweites Mal, als

die „Alten Herren“ gegen die Spielgemeinschaft

Zschortau II/Rackwitz

zum Tanz baten – und erneut über

100 Zuschauer kamen. In der ersten

Hälfte deutete alles auf den nächsten

Coup hin, als Daniel Stielke zwei Elfmeter

im Doppelschlag (30. & 32.)

verwandelte und auf 2:0 stellte. Die

Gäste konnten in der zweiten Halbzeit

jedoch erst verkürzen, um dann mit

drei Treffern in der Schlussviertelstunde

die nächste Runde zu buchen.

Pressel (AH): Steven Negendank,

Marcel Füßler (35., Michael Kläring),

Matti Trebeljahr, Silvio Herrmann,

Patrick Herrmann (90.+3, Sven Peters),

Uwe Marthaler (81., André

Lingner), Daniel Stielke, Patrick Rohrbach

(90., Norman Okwieka), Tommy

Trennert, Mario Pertzsch, Kay Klatte

SV Mügeln-Ablaß – SpG Mörtitz/

Laußig/Battaune 6:1

Bei Nordsachsenliga-Absteiger Mügeln-Ablaß

hatte die dreifache Spielgemeinschaft

aus Mörtitz, Laußig

und Battaune einen schweren Stand.

Allein Heim-Stürmer Robby Golzsch

traf in dreifacher Ausführung. Der eingewechselte

Kaed Omar sorgte in der

75. Minute mit seinem Tor immerhin

für etwas Ergebnis-Kosmetik.

Mörtitz/Laußig/Battaune: Paul Stets,

Aidan-Joel Henze, Silvio Berger (22.,

Maximilian Mack), Jannik Herrmann,

Michael Schrader (58., Kaed Omar),

Marcel Hartsch, Colin Knorr (64.,

Sunny Max Deutrich), Frank Gleitsmann,

Benjamin Szuban, Florian

Lehn, Marvin Czech

FUßBALL-NORDSACHSENLIGA MÄNNER

Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.

1. FSV Blau-Weiß Wermsdorf 5 11:2 13

2. FC Eilenburg II 5 19:8 11

3. ESV Delitzsch 5 19:9 10

4. FSV Krostitz 5 15:6 10

5. FSV Glesien 5 14:9 10

6. SV Concordia Schenkenberg 5 15:7 9

7. LSG Löbnitz 4 11:4 9

8. TSV 1862 Schildau 4 11:7 9

9. SG Zschortau 5 8:15 4

10. SV Naundorf 5 6:14 4

11. FSV Beilrode 09 5 8:13 3

12. SV Traktor Naundorf 5 7:24 2

13. FSV Wacker Dahlen 5 4:12 1

14. SV Zwochau 5 6:24 0

FUßBALL-KREISLIGA WEST MÄNNER

Samstag, 27.09.

15 Uhr SpG Tornau/Bad Düben II – SV Wölkau

15 Uhr SV Eintracht Söllichau – SpG Glesien II/Lissa

Samstag, 04.10.

15 Uhr FV Bad Düben 1921 – SV Eintracht Söllichau

Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.

1. FV Bad Düben 1921 5 24:2 15

2. SV Spröda 4 20:1 12

3. SV Jesewitz 4 16:6 12

4. SV Wölkau 4 12:4 12

5. SV Eintracht Söllichau 5 19:13 10

6. FSV Krostitz II 5 14:12 9

7. SpG Zschortau II/Rackwitz 5 9:13 6

8. SpG Glesien II/Lissa 5 10:15 6

9. SpG Zschepplin/Naundorf II 5 11:14 4

10. SV Grün-Weiß Selben 5 7:16 4

11. SG Pehritzsch 5 9:22 3

12. SV Concordia Schenkenberg II 5 6:13 2

13. SpG Tornau/Bad Düben II 5 11:23 1

14. Union 47 Zschernitz 4 3:17 0

FUßBALL-KREISLIGA OST MÄNNER

Samstag, 27.09.

15 Uhr SV Pressel – FC Terpitz

Sonntag, 28.09.

15 Uhr Mört./Lauß./Battuna – TG II/Schild. II/Kob.

Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.

1. SV Mügeln-Ablaß 5 29:8 15

2. Dommitzscher SV Grün-Weiß 5 23:6 13

3. FC Elbaue Torgau 5 16:11 12

4. SpG Beilrode II/Arzberg 4 14:3 10

5. SpG Mört./Laußig/Battuna 5 15:10 10

6. FSV Oschatz 5 15:11 10

7. SV Pressel 4 13:4 7

8. SV FA Doberschütz-Mockrehna 5 17:15 7

9. SpG Luppa/Wermsdorf II 5 9:14 6

10. SV Roland Belgern 5 7:10 4

11. FC Terpitz 5 5:21 1

12. SpG Oschatz II/Dahlen II 5 3:18 0

13. SpG TG II/Schild. II/Kobershain 4 6:23 0

14. TSV Röcknitz 4 7:25 0


20

HEIMATGESCHICHTE 24. September 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Heimatgeschichte

Wenn der „Kuckuckskleber“ kommt

(Wsp). Ja die gute alte Zeit, welch ein

Irrtum. So gut war die Zeit für unsere

Vorfahren wirklich nicht. Und nicht

selten waren sie schneller vor Gericht,

als heute, denn schon damals wachte

der Staat auf die Einhaltung von Recht

und Ordnung.

Nirgends ist der Gerichtsvollzieher

ein gern gesehener Besuch. Da aber

der Staat ihn mit allen Mitteln schützt,

muss man ihn auch respektieren. Das

hatten auch zwei Einwohner aus Düben

im Jahr 1930 zu erfahren, die sich

vor dem Torgauer Schöffengericht zu

verantworten hatten. Zunächst handelte

es sich um den Viehhändler Wilhelm

P. Ihm hat der Gerichtsvollzieher vier

Kühe und zwei Pferde gepfändet. P.

verkaufte aber die Tiere. Er berief

sich dabei auf eine angebliche Abmachung

mit dem Rechtsvertreter seines

Gläubigers. Hierüber gab er sogar eine

eidesstattliche Versicherung vor dem

Dübener Amtsgericht ab, der Rechtsvertreter

habe ihm seine Genehmigung

zu dem Verkauf gegeben und in die

Aufhebung der Zwangsvollstreckung

eingewilligt. Vor Gericht gab er zu, die

Tiere verkauft zu haben. Die amtlichen

Heimatgeschichte

Siegel habe er nicht entfernt, das hätten

wahrscheinlich seine Kinder getan.

Hierzu konnte ihm das Gericht nicht

das Gegenteil beweisen, wohl aber

ergab sich, dass die eidesstattliche Erklärung

wissentlich falsch war. P. hatte

einen Brief von dem Rechtsvertreter

erhalten, in dem ihm nur vorläufige

Einstellung des Zwangsverfahrens

in Aussicht gestellt worden war. Das

Gericht verurteilte den Angeklagten

wegen Pfandentziehung und Abgabe

Als der „Preußischer Hof“ in Düben brennt

(Düben/Wsp). Im Jahr 1836 bekam

Herr Friedrich Hanisch sen. die Erlaubnis

zum Betreiben eines Gasthofes

und er nannte ihn „Preußischer

Hof“. Nach 1945 – da schon lange

Hotel – hieß dieser dann „Dübener

Hof“.

Am 2. Januar 1928, gegen 3 Uhr

morgens, brach in diesem Grundstück

(Paradeplatz 2) ein Schadenfeuer aus.

Besitzer des Gasthofs und Hotels waren

Paul Rößner und dessen Ehefrau

Flora Rößner (verwitwet gewesene

Bahn). Es brannte zuerst im Dachgeschoss

in unmittelbarer Nähe des

östlichen Giebels zum Nachbar, dem

Stellmachermeister Pohle. Das Feuer

griff schnell um sich. Brandstiftung

von fremder Hand liegt zweifellos

vor. Der oder die Täter konnten nicht

ermittelt werden. Soviel kann jedoch

gesagt werden: Die Besitzer-Familie

Rößner und deren Angehörige wurden

nicht verdächtig, den Brand angestiftet

zu haben.

Der Brand ergriff das ganze Wohnhaus

und kleinere angrenzende Wirtschaftsgebäude

des „Preußischen

Hofes“ und dehnte sich weiter auf

die Nachbarwohngebäude zu beiden

Seiten aus. Dank des schnellen Eingreifens

der hiesigen Freiwilligen

Feuerwehr, die schon eine halbe

Stunde nach Alarmierung aus einem

etwa 200 Meter entfernt liegenden 22

Kubikmeter fassenden Bassin durch

die Motorspritze aus zwei Schlauchleitungen

Wasser gab, wurde das Feuer

im Allgemeinen auf den Brandherd

im „Preußischen Hof“ beschränkt.

Das Wasser wurde dann nach Umlegung

der Schläuche aus dem etwa

340 Meter entfernten Schwarzbach

gesogen und auf die Brandstelle geführt.

Es gelang somit, die angrenzenden

Gebäude inklusive Tanzsaal des

„Preußischen Hofes“ noch zu halten.

Zwischen allen diesen Gebäuden

waren keine Brandmauern, sondern

nur Lehmfach- oder Lehmstakwerk.

einer falschen eidesstattlichen Erklärung

zu einer Gesamtstrafe von drei

Monaten und einer Woche Gefängnis.

Von der Anklage wegen vorsätzlicher

Beseitigung der Pfandsiegel wurde er

freigesprochen.

Nicht ganz so schlimm lag der Fall

bei zwei weiteren Angeklagten. Der

Gerichtsvollzieher hatte in einem

Zwangsvollstreckungsverfahren gegen

den Kraftwagenführer Alfred Waldau

ein Motorrad gepfändet, das aber

Zur Zeit des Brandes herrschten Minusgrade,

was zur Folge hatte, dass

die Spritze und Schlauchleitungen

vollkommen vereisten und die Löscharbeiten

sehr erschwerten oder gar

fast unmöglich machten. Trotz der

großen Wassermengen, welche in den

Brandherd geführt wurden, brannte es

noch am Abend des 2. Januar, sodass

die Gefahr für die Nachbargebäude

noch nicht beseitigt war und eine

starke Wache an der Brandstelle belassen

werden musste. Diese hatte

reichlich Arbeit.

Der damalige Gasthof „Preußischer Hof“, heute das Bad Dübener Volksbank-

Standort, brannte am 2. Januar 1928 nieder. Man geht von Brandstiftung aus.

Waldaus Vater, dem Landwirt Fritz

Waldau, gehörte. Der Vater strengte

hierauf einen Freigabeprozess gegen

die Gläubigerfirma an, wartete aber

den Ausgang des Verfahrens nicht

ab, sondern ließ die Maschine durch

seinen Sohn verkaufen. Das Rad war

schon zweimal von anderen Gläubigern

gepfändet worden; jedes Mal war

es dem Vater gelungen, das Pfandstück

wieder frei zu bekommen. Auch

diesmal erfolgte die Freigabe – aber

zu spät. Der Zwangsversteigerungstermin

kam heran, die Pfändung war

noch nicht aufgehoben und das Rad

verschwunden.

Vor dem Schöffengericht in Torgau erklärte

der Sohn, er habe angenommen,

das Rad sei wieder frei. Der Vater sagte,

er habe dasselbe geglaubt, denn er

habe vom Gericht nichts mehr gehört,

bis er eine Kostenrechnung erhalten

hätte. Das Gericht glaubte dem Sohn

und sprach ihn frei. Der Vater aber

wurde für schuldig befunden und wegen

Pfandbruchs – jedoch bei äußerster

Zubilligung mildernde Umstände – mit

70 Mark Geldstrafe belegt.

Lutz Fritzsche

Gegen 3 Uhr des 3. Januar fing es

in der abgelöschten Brandstelle des

Nachbarwohnhauses Pohle erneut an

zu brennen. Die Wache war jedoch

in der Lage, ein weiteres Umsichgreifen

des Feuers zu verhindern.

Gegen 8 Uhr morgens erhob sich bei

zunehmendem Wind erneut das Feuer

und zwar in unmittelbarer Nähe des

Böhme‘schen Wohnhauses (Paradeplatz

1). Es bestand ernste Gefahr

für dieses Wohnhaus. Deshalb wurde

nochmals großer Alarm gemacht, der

die gesamte Freiwillige Feuerwehr

an die Brandstelle rief, durch die die

Gefahr beseitigt wurde. Mithilfe der

organisierten Landwirte (Landbund

Ortsgruppe Düben) wurde mithilfe

einiger Feuerwehrleute ganze Arbeit

gemacht. Die brennenden Balken

und Holzteile wurden mittels Pferdegespanne

aus der Brandstelle herausgezogen

und abgelöscht.

Der Gesamtbrandschaden an Gebäuden

betrug nach Schätzung 36.298

Reichsmark und wurde durch die

Sozietät gedeckt. Die Gebäude waren

zum Wiederherstellungspreise

versichert – und es stand auch bald

wieder ein neues Hotel. Nur der im

Hof stehende Schlauchtrockenturm

der Feuerwehr konnte nicht wiedererrichtet

werden. Dafür konnte die

Freiwillige Feuerwehr 1933 ein neues

Gebäude mit neuem Turm einweihen.

Lutz Fritzsche


Dübener

WOCHENSPIEGEL

24. September 2025 AUS DER REGION 21

Leserpost

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Wie gut kennen Sie Ihre Heimat?

(Bad Düben/Wsp). In der Bad Dübener

Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt

finden jeden Monat abwechselnde

Veranstaltungen statt. Im

September war Heike Nyari zu Gast,

die mit einer ungewöhnlichen Art eines

Vortrages vor die Gäste trat. Anstatt zu

jedem ihrer wunderbaren Bilder nähere

Erläuterungen zu geben, fragte sie in

den Raum, was denn auf dem Bild zu

sehen ist. Somit stellte sich nämlich

die Frage, wie gut die Seniorinnen und

Senioren ihre Heimat kennen.

Das „Heide-Quiz“ begann mit der

Burg Düben. Na, die kennt ja jeder.

Aber dann begann mit 100 Bildern

eine Reise quer durch die Dübener

Heide. Bekannte und weniger bekannte

Gebäude, Landschaften, Ausflugsziele

wechselten einander ab und das

Frage-Antwort-Spiel machte richtig

Freude. Man konnte sich erinnern, wo

man schon überall mal war. Einiges

was bereits in Vergessenheit geraten

war, tauchte nun wieder auf. Um nur

einiges zu nennen: Paul-Gerhardt-Kapelle

Gräfenhainichen, Obermühle und

Kurpark Bad Düben, Pegelturm an der

Goitzsche, Jungferngrab und „Schöne

Aussicht“ bei Bad Schmiedeberg,

Friedrichshütte, Luther,- Teufels- und

Hexenstein und vieles andere. Nahaufnahmen

von Tieren und Pflanzen

sowie Bilder von großen Festen in der

Dübener Heide ergänzten die umfangreiche

Schau.

Man spürt, dass Frau Nyari, die in der

Region keine Unbekannte ist, sehr

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ressiert ist. Sie vermittelt ihr umfangreiches

Wissen sehr anschaulich und

humorvoll. Uns wurde bewusst, wie

schön unsere Heimat ist, man muss nur

sehen können und alles dafür tun, sie

zu erhalten. Man hätte noch Stunden

lang zuhören können, der Nachmittag

Heike Nyari (stehend 3. v. l.) besuchte die AWO Seniorenbegegnungsstätte mit einem Heide-Quiz.

verging wie im Flug. Ein großes Dankeschön

an Frau Nyari, wir würden

Sie gern wiedersehen und hören. Und

Dank auch an Frau Kanemeier und die

liebe Gerda, für die wie immer liebevolle

Betreuung und Fürsorge.

Helga Grandke

Foto: privat

Repro: (Wsp) Nyari

Foto: (Wsp) Nyari

In loser Abfolge reisen wir durch die Zeit und vergleichen historische Ansichten mit dem aktuellen Blickwinkel. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Heute führt uns die Zeitreise auf den Bad Schmiedeberger Marktplatz. Der Blick geht auf das imposante Rathaus und die Evangelische Stadtkirche rechts im

Hintergrund. Das alte Foto, datiert auf das Jahr 1928, stammt aus der privaten Sammlung von Uwe Lehmann.

Schlummert auch in Ihrem Schrank eine alte Ansicht, die es aktuell nachzustellen lohnt? Kontaktieren Sie uns unter info@heide-druck.com.


22

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Lesung mit Kati Naumann in Bad Düben

Strahlende Kinderaugen in

der „Biberburg“

(Bad Düben/Wsp). Vor wenigen

Tagen erwartete die Vorschüler und

Erstklässler in der Bad Dübener

„Biberburg“ sowie die Schülerinnen

und Schüler der 1. und 2. Klassen am

Evangelischen Schulzentrum ein ganz

besonderes Erlebnis: Autorin Kati

Naumann war zu Gast und nahm die

Kinder mit in die Welt der drei Freunde

Monika, Schorsch und Herr Günter

aus ihrer beliebten Reihe „Monika

Häuschen“. Für die Kinder war das

ein besonderes Wiedersehen, denn die

Reihe begleitet die meisten bereits seit

ihrer frühesten Kindheit und ist einer

der Ausleih-Renner in der AWO Bibliothek

Bad Düben.

Mit viel Humor und Spannung las Kati

Naumann die Geschichte „Konzert mit

Lichtshow“ aus dem Monika-Häuschen-Buch

„Warum blinken Glühwürmchen?“.

Die kleinen Zuhörer

erfuhren dabei, wie sich Tiere miteinander

verständigen – insbesondere die

Wiesenbewohner, wie Grillen, Frösche

und Glühwürmchen.

Die Kinder durften selbst Tierlaute

mit Instrumenten nachahmen und mit

kleinen Taschenlampen die blinkenden

Glühwürmchen darstellen. So wurde

die Lesung zu einem lebendigen Erlebnis,

das nicht nur die Fantasie anregte,

sondern auch Wissen über die Sprache

der Tiere vermittelte.

Ein besonderes Erlebnis für die Schüler

war vor allem der Besuch der

kleinen Schnecke Monika Häuschen,

die nicht nur die Kinder höchstselbst

Kati Neumann hatte die Schnecke Monika

Häuschen im Schlepptau.

Foto: privat

begrüßte, sondern sogar Autogramme

verteilte und sich geduldig von den

Kindern streicheln ließ – ein unvergesslicher

Moment für die jungen

Gäste. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll,

wie spannend und lustig

die Welt der kleinen Tiere ist und wie

wichtig es ist neugierig zu sein und

Fragen zu stellen. Dank der einfühlsamen

Art von Kati Naumann und der

fröhlichen Mitmach-Aktionen bleibt

dieser Tag den Kindern sicher noch

lange in Erinnerung.

AWO Bibliothek Bad Düben

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