25.09.2025 Aufrufe

Genussmagazin Kostbares Innviertel 2025

„Handwerk, was ist das eigentlich?“, fragt man sich in Zeiten, in denen Technik und Schnelligkeit den Alltag bestimmen. Handwerk, kann man sagen, ist der genaue Gegenentwurf dazu. Fürs Handwerk braucht es Herzblut und Hirnschmalz, Zeit, Muße und den Blick fürs Wesentliche. Dann entstehen am Ende die schönsten Sachen. So auch bei uns im Innviertel, wo wir uns auf die Suche nach spannenden Menschen, Berufen und Berufungen gemacht haben. Das Ergebnis präsentieren wir Ihnen in dieser Ausgabe des „Kostbaren Innviertel“, das selbst auch ein gutes Stück Handwerk ist – von der Ideenfindung über die Recherche bis hin zu Fotos, Text und Grafik. Lesen Sie es in einer ruhigen Minute, lassen Sie sich inspirieren und informieren. Und vielleicht mögen Sie ja selbst vorbeikommen – es gibt viel zu entdecken.

„Handwerk, was ist das eigentlich?“, fragt man sich in Zeiten, in denen Technik und Schnelligkeit den Alltag bestimmen. Handwerk, kann man sagen, ist der genaue Gegenentwurf dazu. Fürs Handwerk braucht es Herzblut und Hirnschmalz, Zeit, Muße und den Blick fürs Wesentliche. Dann entstehen am Ende die schönsten Sachen. So auch bei uns im Innviertel, wo wir uns auf die Suche nach spannenden Menschen, Berufen und Berufungen gemacht haben.
Das Ergebnis präsentieren wir Ihnen in dieser Ausgabe des „Kostbaren Innviertel“, das selbst auch ein gutes Stück Handwerk ist – von der Ideenfindung über die Recherche bis hin zu Fotos, Text und Grafik. Lesen Sie es in einer ruhigen Minute, lassen Sie sich inspirieren und informieren. Und vielleicht mögen Sie ja selbst vorbeikommen – es gibt viel zu entdecken.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

S´INNVIERTEL Tourismus / Genussmagazin

kostbares

INNVIERTEL

Kleidsam

Brautmode, handgenäht

und einzigartig

Schneidig

Messer, schön und

stark wie die Natur

Handwerk

mit Herzblut


• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

editorial

Auf ein

Wort...

Auf den guten

Geschmack kann

man nicht früh

genug kommen.

Deshalb: Innviertel.

„Handwerk, was ist das eigentlich?“, fragt man sich in Zeiten, in denen Technik und

Schnelligkeit den Alltag bestimmen. Handwerk, kann man sagen, ist der genaue

Gegenentwurf dazu. Fürs Handwerk braucht es Herzblut und Hirnschmalz, Zeit,

Muße und den Blick fürs Wesentliche. Dann entstehen am Ende die schönsten

Sachen. So auch bei uns im Innviertel, wo wir uns auf die Suche nach spannenden

Menschen, Berufen und Berufungen gemacht haben.

Das Ergebnis präsentieren wir Ihnen in dieser Ausgabe des „Kostbaren Innviertel“,

das selbst auch ein gutes Stück Handwerk ist – von der Ideenfindung über die

Recherche bis hin zu Fotos, Text und Grafik. Lesen Sie es in einer ruhigen Minute,

lassen Sie sich inspirieren und informieren. Und vielleicht mögen Sie ja selbst

vorbeikommen – es gibt viel zu entdecken.

Gerda Strasser & Gerald Hartl

S'INNVIERTEL Tourismus

Kulinarik

im Innviertel

2 3



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

36

inhalt

30

MESSERSCHARF

Schnittiges aus dem

Innviertel

8

Fleischgenuss

vom Biohof

10

Backstube

statt Luxushotel

38

Zu Besuch bei

der Rathausuhr

40

Bei den

Fahnenstickern

14

Brot backen

wie früher

42

Handwerk

Marke Eigenbau

EINGEFÄDELT

Brautmode ganz individuell

52

38

AUFGEZOGEN

Eine Uhr und ihr

Betreuer

WACHGEKÜSST

Weckruf für ein

Schloss

16

So kocht

das Innviertel

18

Die Brauer und

ihr Handwerk

22

Unterm

Herrgottswinkel

26

Trachtenschneider in

vierter Generation

30

Das Kleid

zur Hochzeit

34

Hier geht’s

zum Handwerk

36

Ein Messer für

die Ewigkeit

44

Der Fotograf

des Innviertels

48

Zu Fuß auf

schönsten Wegen

50

Mit dem Rad

durchs Innviertel

52

Schlafen

im Schloss

60

Sportkleidung mit

gutem Gewissen

62

Bequem und schön

zu Fuß

Kleines Viertel.

Großes Herz.

4 5



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Gegessen wird,

was auf den

Tisch kommt.

Ja! Gerne!

6 7



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Wie er seine köstlichen Bio-Würste ganz ohne Phosphat,

Geschmacksverstärker und künstliche Farbstoffe hinbekommt,

ist ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis von Stefan Brenner.

Stefan Brenner ist Metzgermeister aus Leidenschaft und tüftelt gern an neuen Rezepturen. Der Bauernhof seiner

Familie ist seit 2003 biozertifiziert, den Richtlinien entsprechend gewirtschaftet wurde aber immer schon. Dazu

gehört auch, dass die Tiere möglichst ohne Stress ganz in der Nähe geschlachtet werden.

Von Grund auf gut

Während andere größer und größer werden, ist beim „Woferlbauern“ in Lohnsburg der Blick ein

anderer: Der Viehbestand ist überschaubar, die Wirtschaftsweise traditionell und gut fürs Tier.

Das merkt man mit jedem Bissen Fleisch und Wurst, den Metzgermeister Stefan Brenner auf den

Teller bringt.

”Bei uns am Hof wird alles

verwertet, nichts geht verloren.“

„Lebensmittel sollen einen Wert haben“, sagt der 31-Jährige,

während er mit schnellen Schritten die paar Meter vom Hausstock

zum Verkaufsraum überquert. Im hinteren Teil entstehen

auf wenigen Quadratmetern Schweinsbratwürstl und Debreziner,

Leberkäse und Streichwurst, Jausenwürstl und Knoblauchstangerl,

in Summe bis zu 30 verschiedene Sorten. Auch

Rind- und Schweinefleisch verkauft Stefan ab Hof.

„Als kleiner Handwerksbetrieb haben wir nicht immer alles,

aber dafür können wir uns auf die Kunden einstellen“, sagt Maria

Brenner, die ihren Sohn im Verkauf unterstützt. Will jemand im

Sommer Blunzn oder Weißwurst, werden diese auf Vorbestellung

gemacht, auch fast vergessene Wurstsorten wie Braunschweiger

oder Bratwurstbrat bekommt man hier.

Er habe Jahre gebraucht, bis er mit seinen Würsten halbwegs zufrieden

war, meint Stefan. „Aber ich bin auch sehr selbstkritisch,

passen tut’s eigentlich nie“, merkt er mit einem Schmunzeln an.

Biologisch zu wursten sei eine große Herausforderung, „das zeigt

dir in der Ausbildung keiner.“ Die Kunden und Kundinnen schätzen

Stefans Engagement und belohnen es mit Treue. Als Lehrling

in einem großen Betrieb erlebte er die Kehrseite der Medaille:

„Da geht’s um jeden Euro, um den das Fleisch billiger ist.“ Besonders

stolz ist er darauf, dass bei ihm im Kreislauf von Aufzucht,

Schlachtung und Veredelung nichts weggeworfen und alles verwertet

wird.

Gefüttert wird mit Getreide aus eigenem Anbau, die Schweine

bekommen vom Frühling bis zum Herbst saftigen Klee. Mais und

Soja sucht man beim Woferlbauern vergeblich. Geschlachtet

werden die Tiere in einem kleinen Betrieb nur fünf Kilometer entfernt.

Das erspart ihnen lange Anfahrtswege und damit Stress –

und passt zur Philosophie der Familie Brenner: Dass es eben nicht

Wurst ist, wie man is(s)t.

biohof-brenner.at

UNSER

TIPP

Fleisch und Wurst

jeden Freitag ab Hof

(10:00-16:00 Uhr, außer im August):

Bergham 1

A-4923 Lohnsburg am Kobernaußerwald

biohof-brenner.at

biohof-brenner@gmx.at

Außerdem erhältlich im „Kobl“ in

Ried i. I. und bei diversen Food-Koops.

Auch die „GIESSEREI“ in Ried i. I. kocht

mit Fleisch vom Biohof Brenner.

8 9



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Backstube

statt

Luxushotel

”Jede Hand

wurde gebraucht.

So hatte mich

Altheim wieder.“

1. Februar 2020. Von Mexiko ging es für Franziska Stranzinger heim nach Altheim. Sechs

Wochen Heimaturlaub vor dem neuen Job in einem Hotel in London waren geplant.

Und dann kam Corona und die Hotels hatten zu. So blieb sie im Innviertel hängen. „Es

wurden alle Hände gebraucht“, erzählt sie vom Einstieg in die väterliche Bio-Bäckerei.

Der Weg war nicht unbedingt vorgezeichnet. Nach der Fachhochschule für Tourismus-Management

in Salzburg schloss sie den Doppel-Master „Internationales Business/International

Management“ in Boston und New York ab. Als Marketing-Profi arbeitete sie in Dubai,

Mexiko und Boston in der Luxushotellerie. Klingende Namen wie Kempinski, Mall oft the

Emirates oder The Address Hotels tauschte sie mit der Adresse Doktor-Weinlechner-Platz 43,

4950 Altheim. Schließlich besuchte sie die Meisterschule in Wels, um sich das nötige Rüstzeug

zu holen. Und hatte mit Vater Rudolf „einen Bäcker mit Leib und Seele“ an ihrer Seite.

Auch der hatte ursprünglich einen anderen Job als Bankangestellter und holte die Fachausbildung

nach.

Kennt Kunden seit Kindheit

„Ich esse gerne Brot“, sagt Franziska Stranzinger zu den Beweggründen. Und weiter: „Mir

taugt es, mit Menschen zu tun zu haben. Wir haben viele Stammkunden und ich weiß um ihre

Wünsche. Manche kenne ich schon seit der Kindheit.“ So heißt es für sie jeden Tag um 2:00 Uhr

früh aufstehen, am Samstag um 1:00 Uhr, dann in die Backstube und schließlich noch die

Morgenzustellung an bis zu 150 private Haushalte oder das „Ins-Gai-fahren“. Die Tradition

des Brotauslieferns in der Früh (ins „Gai“ = ins Land hinein) gibt es schon sehr lange,

weit vor der Etablierung von Supermärkten. „Mein Großvater hatte auch Waschmittel,

Limonade, Wurst oder Käse mit“, erzählt Franziska. Jeden Mittwoch ist sie am Wochenmarkt

in Braunau zu finden.

Ein Bäcker zur Unterstützung des Vater-Tochter-Teams wird gesucht, ist aber – wie bei vielen

Fachkräften – nur schwer zu finden.

10 11



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Frisch gebacken von

Meisterhand:

Man schmeckt’s

3 FRAGEN AN FRANZISKA

Was ist dir das Liebste an deiner Arbeit?

Wenn ich den Menschen mit einem guten Brot Freude

mache. Und wenn sie zu mir kommen und sagen: Ich

habe gehört, dass ihr ein wirklich gutes Brot habt, kein

08/15-Produkt.

Was ist das Besondere am Innviertel?

Es ist einfach dahoam. Hier schmeckt das Brot besonders,

in einer Qualität, die es nirgendwo sonst gibt. Und so ein

gutes Surbratl gibt's auch nur bei uns.

Handarbeit, feine Rezepte und

Leidenschaft fürs Brot sind für Rudolf

Stranzinger die wichtigsten Zutaten.

Stranzinger ist ein klingender Name in

der Region. Qualität kommt von den

Zutaten, die größtenteils aus der näheren

Umgebung stammen. Schon 1994 wurde

auf Bio umgestellt. Der Natursauerteig

wird von Hand jeden Tag frisch gemacht,

eigene Backmischungen kommen ohne

chemische Zusätze aus.

Das Bio-Bauernbrot mit 90 % Roggen und

10 % Dinkel ist am beliebtesten, gefolgt

vom Frankenlaiberl. Krustenlaibchen mit

Leinsamen sind wahre Proteinspender.

Manche Rezepte stammen noch vom Ururgroßvater

wie das zu den Schusterlaibchen.

Rund 20 Sorten wie Mohnflesserl

oder Salzweckwerl werden täglich frisch

gebacken, darunter auch Kaiser-, Handoder

Paarsemmeln.

Hat man spezielle Wünsche, heißt es mitunter

früh aufstehen. Um 6:00 Uhr früh

wird aufgesperrt, zu Mittag wieder zu.

„Wenn etwas aus ist, ist es aus“, so Franziska

Stranzinger mit klarer Haltung gegen

Lebensmittelverschwendung. Wenn etwas

übrig bleibt, holt es ein Landwirt zum

Verfüttern ab – derselbe wie schon beim

Opa. Und am Samstag wird die Braunauer

Tafel unterstützt.

Erweiterung im Visier

Weitere Wochenmärkte würde Franziska

Stranzinger gerne noch dazunehmen: „Die

laufen richtig gut. So habe ich in Braunau

75 % Stammkundschaft. Da kenne ich die

Vorlieben und das erleichtert auch die Planung.“

Ihren Weg von der großen weiten Welt zurück

in die Heimat bereut Franziska nicht:

„Ich gehöre seit der Kindheit hierher und

möchte mir hier etwas aufbauen.“ Und

wenn sie doch das Fernweh überkommt

und genug Zeit bleibt, schnappt sie schon

mal die Koffer, um Freunde und Bekannte

rund um den Globus zu besuchen.

stranzinger-brot.at

„Wir sind Brot“

Die Bio-Bäckerei Stranzinger ist Teil

der Initiative „Wir sind Brot“. Unter der

Schirmherrschaft des „Entdeckerviertels“

haben sich Bäcker aus Österreich und

Bayern zusammengeschlossen, die mit

Gastronomen und Gastgebern kooperieren.

Ziel ist es Qualität, Handarbeit und

Sortenvielfalt eines der faszinierendsten

Lebensmittel zu vermitteln. Jährlich wird

zur „Woche der Brotkultur“ eingeladen.

Eine sehr informative „Brotfibel“ nähert sich

dem Thema von vielen Seiten: von der 10.000

Jahre alten Geschichte über Getreide, Mehl

und Teigherstellung, dem „Großen 1x1 des

Backens“, bis zu „Brot und Küche“ – zum

Download unter wir-sind-brot.at

Was ist dein Lieblingsplatz im Innviertel?

Am Römerradweg an der Mühlheimer Ache entlang

gehen. Da kann ich direkt vor der Haustür frische Luft

schnappen. Es ist traumhaft schön. Schon als Kind hat

mir das getaugt.

Von der klassischen Semmel bis zur

„Altheimer Bio Sonne“ – bei Stranzinger

wird „mit Herz und Hand“ gebacken.

Man schmeckt den Unterschied.

12 13



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Der Geschmack

von gestern,

„Mit ein paar Grundregeln

kann jeder Brotbacken lernen“,

ist Rudolf Faschang überzeugt.

gebacken

in einem Ofen

von heute

Es war eine Kindheitserinnerung, die Rudolf Faschang zum

Ofenbauer werden ließ. Das wunderbare Holzofenbrot seiner

Mutter Kreszentia wollte er nachbacken, genauso, wie sie

es für ihn und seine vier Brüder getan hatte. Aus einem Ofen

wurden viele und aus einer Liebhaberei ein zweites berufliches

Standbein.

„Ich hatte überhaupt nicht vor, Holzbacköfen zu verkaufen, das

hat sich zufällig so ergeben“, sagt der Inhaber einer Werkzeugbaufirma

in Weng. Am Anfang stand lediglich ein Gedanke, der

ihm über die Jahre immer wieder in den Sinn kam: Dem mehr

Seither steigt regelmäßig Rauch aus seinem Backofenhäuschen

auf. Nicht nur Brot, auch Pizza, Schweinsbraten, Pulled Pork und

Flammkuchen gelingen dort bestens. So etwas kann natürlich

nicht lange unbemerkt bleiben, weshalb auch immer mehr Nachbarn,

Freunde und Bekannte den Wunsch nach einem Ofen äußerten.

„Dazu kommt, dass die Leute wieder verstärkt auf Selbstversorgung

setzen“, sagt der gebürtige Altheimer.

Ein Produkt, das Freude macht

Mittlerweile baut und vertreibt er die Öfen professionell. Sein

Kundenstock reicht von Vorarlberg bis ins Burgenland, auch in

Deutschland und der Schweiz stehen Holzbacköfen

aus Weng. Bislang hauptsächlich in Privathaushalten,

aber Rudolf Faschang sieht auch

anderswo Potential: etwa in der Hotellerie, in

Altersresidenzen oder im Außenbereich von alpinen

Chalets.

Kreszentia Faschang mit ihrem

Holzbackofen. Er lieferte das

Vorbild für die Öfen ihres Sohnes

Rudolf. Auch Viktoria Hönegger

vom Hildegard Naturhaus in

Kirchberg bei Mattighofen nutzt

ihn gern und häufig (rechts).

als 100 Jahre alten Brotbackofen seiner Mutter neues Leben einzuhauchen.

Vor sechs Jahren war es schließlich so weit: Rudolf

Faschang zerlegte das Original, vermaß es und baute den Ofen in

seinem Garten neu auf.

Da passt es gut, dass sich der Ofen aus feuerfest

lackiertem Stahlblech ganz unterschiedlich

verkleiden lässt: mit Lärchenschindeln oder

einem Gehäuse in Ziegel- oder Holzoptik. Es

gibt schlichte Modelle ganz in Weiß, Varianten

mit und ohne Dach und für die Gastronomie

und Veranstaltungen ein mobiles Modell auf

Rädern. Viele Kunden bauen sich das Drumherum

auch einfach selbst. Für den Einbau in Outdoorküchen

eignet sich der Ofen, den es in zwei

Größen gibt, ebenfalls.

„Der Holzbackofen ist ein Produkt, mit dem du

den Leuten eine Freude machen kannst“, sagt

Rudolf Faschang. Er selbst ist der beste Beweis

dafür. Und vielleicht findet sich ja jemand, der seine Passion teilt

und sein kleines, feines Zweitunternehmen weiterführen möchte.

Das würde den 66-Jährigen auch sehr freuen.

holz-brotbackofen.at

14 15



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Naturgemäß gut:

Innviertler Köchen

in die Töpfe geschaut

Zartschmelzender Surspeck, kernige Knödel im Minimundus-Format

und sündhaft gute, in Schmalz herausgebackene

Mehlspeisen: So liest sich die Speisekarte

des Innviertels. Blättert man um, stößt man auf weitere

Delikatessen, die in besonderem Maß auch der Umwelt

schmecken.

Klimaschutz, Verantwortung und Herkunft sind Schlagworte

unserer Zeit. Wie gut sich damit der Teller füllen

lässt, zeigt eine dreiteilige Serie aus den Küchen des Innviertels.

In den Videos präsentieren Köche köstliche Gerichte

mit regionalen Zutaten, kleinem ökologischen Fußabdruck

und viel Geschmack. Vorgestellt werden auch die

Produzenten hinter den Lebensmitteln und Partner, beispielsweise

der BIOhof Geinberg oder das Spa Resort

Geinberg.

Eingefädelt wurde das Videoprojekt von den Klima- und

Energie-Modellregionen Inn-Hausruck und Inn-Kobernaußerwald

sowie dem S'INNVIERTEL Tourismus. Die Videos

wollen das Bewusstsein für vegetarische, regionale und

saisonale Ernährung stärken und innovative Betriebe aus

der Region vorstellen. Das schmeckt dem Klima und allen,

die die Rezepte nachkochen, hoffentlich auch.

Ein Teil

der Rezepte stammt

aus dem Kochbuch

„Wieʻs Innviertel

schmeckt“. Erhältlich im

Tourismusbüro

in Ried i. I.

Austernpilz-Burger

Zutaten (für 10 Burger):

Weckerl:

½ Würfel Germ

15 g Zucker

100 ml lauwarmes Wasser

130 ml Milch

3 TL Salz

1 Ei

60 g geschmolzene Butter

500 g Mehl

1 Eidotter zum Bestreichen

Sesam zum Bestreuen

Sauce:

80 ml Bier

50 ml Essig

1 TL Speisestärke

MIT BIER-SENF-SAUCE

2 EL brauner Zucker

½ TL Salz

1 Prise gemahlener Koriander

1 Prise Kurkumapulver

½ TL scharfer Senf

Burgerfülle:

3 Zwiebeln

3 EL Butter

3 TL Zucker

Öl für die Pfanne (z. B. Rapsöl)

500 g Austernpilze

Salz, Pfeffer

20 Salatblätter

10 Tomatenscheiben oder

10 halbierte Kirschtomaten

Zubereitung der Weckerl:

Für die Weckerl Germ und Zucker in lauwarmem Wasser

auflösen. Milch, Salz, Germmischung, Ei und geschmolzene

Butter zum Mehl geben. Alles gut verkneten, bis ein glatter Teig

entsteht. Teig ca. 60 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort

rasten lassen. Nach dem Rasten den Teig in 10 Stücke (zu je

ca. 80 g) teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln auf ein mit

Backpapier belegtes Blech legen und flach drücken. Eidotter

mit 1 EL Wasser verquirlen und damit die Teiglinge bestreichen,

danach mit Sesam bestreuen. Teiglinge nochmals 15 Minuten

gehen lassen, währenddessen den Backofen auf 180 °C Heißluft

vorheizen. Weckerl 20 bis 30 Minuten goldbraun backen.

Zubereitung Sauce und Fülle:

Für die Sauce Bier mit Essig vermischen, gut mit Speisestärke

und Zucker verrühren. Gewürze und Senf dazugeben und in

einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen lassen, bis die

Sauce eindickt. Gut auskühlen lassen.

Für die Fülle Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und in der

erhitzten Butter zusammen mit Zucker und einer Prise Salz

karamellisieren. Austernpilze in Streifen schneiden und zu den

Zwiebeln geben, kurz scharf anbraten. Gegen Ende der Bratzeit

mit Salz und Pfeffer würzen. Salatblätter waschen und gut

abtropfen lassen. Burgerweckerl halbieren und die

Schnittflächen in Butter kurz anbraten. Mit Sauce

bestreichen und mit Salat, Pilzen und Tomaten

füllen.

Zutaten (für 10 Knödel):

Knödelteig:

70 g Knödelbrot

150 ml Milch

150 g griffiges Weizenmehl

1 Ei

Salz

Fülle:

120 g mittelfester Schafkäse

200 g gekochte mehlige Erdäpfel

½ kleine Zwiebel

1 TL Butter oder Öl zum Anrösten

40 g Sauerrahm

½ TL Paprikapulver, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Knödelbrot mit der Milch verrühren und ca. 10–15 Minuten

einweichen lassen. Mehl, Ei und Salz unterrühren und alles zu

einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Rolle formen,

mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 30 Minuten rasten

lassen. Anschließend in 10 gleich große Portionen teilen.

Für die Füllung die Zwiebel sehr fein würfeln. Butter in einem

kleinen Topf zerlassen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen.

Den Käse reiben oder zerbröseln und mit den restlichen Zutaten

sowie der angerösteten Zwiebel gründlich vermengen. Aus der

Masse 10 gleich große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier

belegtes Blech legen. Mindestens 1 Stunde im Gefrierschrank

tiefkühlen.

Die gefrorenen Kugeln jeweils mit einem Teigstück umhüllen

und die Knödel in kochendem Salzwasser 15–20 Minuten ziehen

lassen, bis sie gar sind.

Tipp:

Als Beilage passt Sauerkraut.

Knödel

MIT ERDÄPFEL-SCHAFKÄSE-FÜLLUNG

Ochsenherztomaten-

Carpaccio

KARAMELLISIERTER SCHAFKÄSE,

GEINBERGER BIO-SNACKGURKE

Zutaten (für 4 Portionen):

2 Ochsenherztomaten (mittlere Größe, ca. 320 g)

2 Snackgurken

1 Packung Schafkäse

40 ml Honig

Salz, Pfeffer aus der Mühle

40 ml Apfelessig

40 ml Olivenöl

Zubereitung:

Die Ochsenherztomaten in gleichmäßige, nicht zu dünne

Scheiben schneiden, leicht salzen und pfeffern. Mit der Hälfte

des Olivenöls übergießen und mit einem Küchenbrenner bei

sanfter Flamme goldbraun abflämmen (optional ca. 1 Minute

im geschlossenen Grill bräunen).

Die Snackgurken vom Kerngehäuse befreien und in Scheiben

oder Würfel schneiden, leicht salzen, pfeffern und mit

Apfelessig, restlichem Olivenöl und 20 ml Honig marinieren.

Schafkäse mit den übrigen 20 ml Honig bestreichen und

mit einem Küchenbrenner bei sanfter Flamme goldbraun

abflämmen.

Nach Belieben anrichten und genießen!

Zutaten Korallenchips:

70 ml Wasser

50 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl)

10 g Mehl

Zubereitung Korallenchips:

Alle Zutaten vermischen und in einer beschichteten

Pfanne ausbacken. Nach jedem Chip die Pfanne

mit Küchenrolle austupfen.

16 17



• kostbares innviertel • Brauer in fünfter Generation:

• kostbares innviertel •

Claus Wurmhöringer von der

gleichnamigen Brauerei in Altheim

inspiziert das geschrotete Malz.

Wo das

Brauen

zur DNA

gehört

Wer in die Innviertler Biergeschichte

eintaucht, muss sich darauf einstellen,

nicht trocken durch dieses Unterfangen

zu kommen. Mehr als 600 Jahre

Brauerfahrung und eine ungebrochene

Leidenschaft für dieses überschäumende

Handwerk wollen schließlich verkostet

sein.

Beginnen wir ganz trocken mit den Fakten.

Verbürgt ist: Seit Mitte des 15. Jahrhunderts

betätigen sich die Innviertler

hauptberuflich als Brauer. Bauern

und Klöster kamen schon

früher auf den Biergeschmack,

der aber

nur wenig mit

dem zu tun hatte,

was heute

von den Brauereien

kredenzt

wird. Gebraut

wurde anfangs

ausschließlich

Braunbier – ein

meist recht fades

Gesöff aus Getreideschrot

und gewürzt mit

allerhand, nur nicht mit Hopfen;

der kam erst im ausgehenden Mittelalter

in Mode.

Einmal losgetreten, ließ sich die Brauwelle,

die über das damals noch bayerische

Innviertel schwappte, nicht mehr aufhalten:

Etwa 23 Brauereien verzeichnet Braunau

um das Jahr 1600, in Ried sind es im

17. Jahrhundert ebenfalls beachtliche 13.

Und das flüssige Gold spülte den Brauern

reichlich Geld in die Tasche.

In Ried im Innkreis etwa waren sie so vermögend,

dass sie 1669 beim Bildhauer

Thomas Schwanthaler einen eigenen

Braueraltar in Auftrag gaben, der noch

heute in der Rieder Stadtpfarrkirche besichtigt

werden kann – falls einmal Zeit

bleiben sollte zwischen zwei Seiterln. In

der Innviertler Bezirksstadt erliegt man

nämlich nur allzu leicht den Verlockungen

des Biers – der

hiesigen Brauerei sei

Dank.

Weil sie sich über

die schwankende

Qualität des

zugelieferten

Biers ärgerten,

gründeten beherzte

Gastwirte

im Jahr 1908

kurzerhand ihre

eigene Brauereigenossenschaft.

Sie kauften die

bereits seit dem 16. Jahrhundert

bestehende Brauerei Ried und legten los.

Diesen Elan haben sich die Brauer bis heute

erhalten, was man nicht nur an ihren

überschäumend guten Weißbieren erschmecken

kann.

Auch die Brauerei Wurmhöringer in Altheim

kann schon ein paar Jährchen, äh,

Jahrhunderte zurückschauen. Ihre Geschichte

lässt sich nahezu lückenlos bis

ins Jahr 1632 zurückverfolgen. Und dass

Blut dicker als Bier ist, sieht man schon

daran, dass der aktuelle Wurmhöringer-

Boss Claus 2012 mit damals gerade einmal

20 Jahren der jüngste Braumeister Österreichs

war.

Innviertler Bierkodex:

Klasse statt Masse

Nicht minder geschichtsträchtig ist die

Brauerei Raschhofer, die ihr Sudhaus

ebenfalls in Altheim stehen hat. Im „Innviertler

Brauturm“ bekommt man einen

Einblick in die Kunst des Bierbrauens, die

Welt der Rohstoffe und in die kleinen und

großen Geheimnisse des besonderen Geschmacks.

Verkosten darf man die feinen

Kreszenzen natürlich auch.

Nur wenige Kilometer weiter, in Treubach,

steht in der kleinen Ortschaft Pfendhub

die ebenso kleine Brauerei Pfesch. Bio-

Bauer Martin Erlinger und sein Bruder

Florian haben sich 2014 dem Bierbrauen

verschrieben und sind noch immer mit

großer Begeisterung dabei. Davon kann

man sich selbst überzeugen – bei einem

Brauseminar, einer Brauereibesichtigung

oder einem lauschigen Bierpicknick.

Und so schließt sich der Bogen von der

trockenen Historie zur süffigen Gegenwart

des Innviertler Biers.

bierregion.at

raschhoferbier.at

Weißbierkompetenz

und eine hochmoderne

Flaschenabfüllanlage: In

der Brauerei Ried trifft

Erfahrung auf unternehmerische

Weitsicht.

Unterwegs im eigenen

Hopfengarten: Johanna

und Martin Erlinger

von der Brauerei Pfesch

in Treubach.

18 19



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

In der Rieder Stadtpfarrkirche

haben die Brauer einen eigenen

Altar, erschaffen von Thomas

Schwanthaler, einem Meister

der barocken Bildhauerei.

EINKEHRTIPPS:

BRAUGASTHOF WURMHÖRINGER

STADTPLATZ 10/11, wurmhoeringer.at

GASTHOF *** PENSION BAUMKIRCHNER

STADTPLATZ 9, baumkirchner.at

GASTHOF ENGLWIRT

ST. LAURENZ 37, englwirt.at

JADE CHINA-RESTAURANT

KIRCHENGASSE 1

JENICHLS KNÖDLKUCHL

WAGHAM 1, genussbauernhof-jenichl.at

RENNBAHNWIRT

MÜHLHEIMER STRASSE 42, rennbahnwirt.at

Bummelnd zum Bier

Edler Gerstensaft trifft auf Kulinarik und gut geerdeten Humor: Das

ist – stark verkürzt gesagt – der Rieder Bierbummel. In Begleitung

von ausgebildeten Biersommeliers und -sommeliéren geht es zu

Bräustätten und Gaststätten, Verpflegung selbstredend inklusive.

Die Route führt vom Biergasthof Riedberg über die Brauerei Ried

ins historische Stadtzentrum mit der ehemaligen Weißbierbrauerei

im Braugasthof Träger und zum Weberbräu.

bierbummel.at

SO VIEL LIEBE

GIBT’S NUR

IM INNVIERTEL.

84 Biersorten braut

man im Innviertel!

Kein Bier gleicht dem

anderen. Da zahlt es sich

aus, einmal genauer hinzuschmecken.

Am besten genießen Sie

jedes Innviertler Bier so,

wie es gebraut wird:

mit Wertschätzung

und Hingabe.

Altheim –

die Stadt mit dem

gewissen Extra

„Klein, fein, aber groß in der Auswahl“ beschreibt Altheim wohl am besten.

Egal ob es ums Einkaufen, Genießen oder um Naturerlebnisse geht

– die Stadt nahe Inn und Spa Resort Geinberg bietet für jeden genau das

Richtige. Ein bunter Mix an Handwerks- und Gastronomiebetrieben sowie

viele Nahversorger und Dienstleister laden ein. In vielen Betrieben

kann man mit dem „Altheimer 10er“ bezahlen, einer Lokalwährung,

mit der die heimische Wirtschaft unterstützt wird. „Altheim erleben,

Wärme spüren“ ist nicht zufällig das Motto des Stadtmarketings. Denn

die Stadt ist auch sehr innovativ und umweltbewusst: Seit 1990 wird

mittels Tiefenbohrung die Kraft der Erde zur Strom- und Wärmegewinnung

genutzt, u. a. zum Beheizen des schönen Freibades. 903 erstmals

urkundlich erwähnt, bietet Altheim auch kulturell einiges, am besten zu

erkunden am drei Kilometer langen historischen Spazierweg mit 27 Stationen.

Apropos Bewegung: Entlang der Mühlheimer Ache, aber auch

durch Wiesen, Wälder und Auen in der Umgebung finden sich viele „grüne

Lungen“ zur sportlichen Betätigung, aber auch zum Entspannen und

Auftanken.

altheim-erleben.at

altheim.ooe.gv.at

RESTAURANT BALABAN

LINZER STRASSE 11, balaban.at

RISTORANTE NAPOLEONE

STADTPLATZ 33, napoleone.at

RISTORANTE TRICOLORE

STADTPLATZ 19, ristorante-tricolore-altheim.at

SʼMETZGER STÜBERL

BAHNHOFSTRASSE 1, lettner.fleischer.at

WAGHAMERWIRT

WAGHAM 19

BÄCKEREI KONDITOREI CAFÉ WEINHÄUPL

STADTPLATZ 32, weinhaeupl.eu

BIO-BÄCKEREI CAFÉ STRANZINGER

DOKTOR-WEINLECHNER-PLATZ 43, stranzinger-brot.at

CAFÉ BÄCKEREI ZAGLER

STADTPLATZ 29, zaglerbrot.at

STADTCAFÉ LECKERL

KIRCHENGASSE 7, leckerl.at

UNIMARKT CAFÉ

MÜHLHEIMER STRASSE 10, unimarktcafe.at

ALLE GASTRO-

ÖFFNUNGSZEITEN -

HIER ENTLANG:

20 21

WWW.BIERREGION.AT



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Unterm

Herrgottswinkel

Unterm Herrgottswinkel kommt man gern ein wenig ins Sinnieren. Redet über das

Leben, seine Höhen und Tiefen, über Pläne und Erreichtes, über Gott und die Welt.

Und über besondere Momente, die man so schnell nicht vergisst. Wir haben uns bei

Hauben-Gastronomen umgehört und sie gefragt:

Was war das bisher schönste Erlebnis

in deinem Beruf?

Wolfgang Wohlschlager

Jürgen Grünsteidl

Florian Schlöglmann

Adrian Schlager

Etwas ganz Besonderes ist für mich die

Kreation eines neuen Gerichts, das zu Beginn

erst mal nur gedanklich komponiert

und zusammengestellt wird. Dann folgen

erste Skizzen und das Ausprobieren der

einzelnen Komponenten, es wird verfeinert

und weiter getüftelt, bis das fertige Gericht

schlussendlich unseren Gästen angeboten

wird. Wenn der Gast dieses Gericht dann

feiert, zählt das für mich zum Schönsten,

was unser Beruf zu bieten hat. Und besonders

schön ist natürlich auch, wenn ein

zufriedener Gast so zum Stammgast wird.

Ganz klar: der Schritt in die Selbstständigkeit.

Endlich meinen Traum leben, mein

eigenes Restaurant eröffnen – das war pure

Lebensfreude. Noch unvergesslicher war der

Moment, als wir unsere Haube bekommen

haben. Da wusste ich: Alles, was wir mit

so viel Liebe zum Detail aufgebaut haben,

wird gesehen. Für mich bedeutet Kochen die

Verwirklichung meines Kindheitstraumes.

Unsere Produkte kommen von regionalen

Produzenten und aus eigenem Anbau – aus

der direkten Umgebung, frisch und ehrlich.

Das macht mich und unser Restaurant aus.

Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen.

Mein schönstes Erlebnis war, als mich eines

Abends im Herbst 2011 ganz unerwartet

Gerhard Bauböck anrief und mir mitteilte,

dass wir im neuen Gault & Millau mit

einer Haube vertreten sein werden. Das

war für mich und mein Team ein unglaublich

besonderer Moment!

Ähnlich ist es für mich, wenn meine

Töchter es schaffen, alleine Palatschinken

zu backen. Palatschinken waren auch mein

erstes selbstgekochtes Gericht als Kind

und sie haben in mir den Wunsch geweckt,

Koch zu werden.

Es ist schwer, ein einziges Erlebnis als „das

schönste“ festzumachen. Aber ein wirklich

schöner Moment war zum Beispiel, als wir

zum ersten Mal drei Hauben von Gault &

Millau bekommen haben. Das war im Herbst

2021 und wir hatten erst vor kurzem neu eröffnet.

Ich war mit zwei Kollegen essen, als wir

die Neuigkeiten erfuhren. An diesem Abend

haben wir definitiv gefeiert! Aber die allerschönsten

Momente erlebe ich im Restaurant,

wenn unsere Gäste mit allen Sinnen genießen

und wir ihnen für zwei, drei Stunden eine

Auszeit bieten können. Das ist jeden Tag aufs

Neue das Beste an meinem Beruf.

SPA RESORT GEINBERG

Thermenplatz 1, A-4943 Geinberg

+43 676 83127 4855

w.wohlschlager@sparesortgeinberg.at

sparesortgeinberg.at

GENUSSWERK

Schacher 17, A-4932 Kirchheim im Innkreis

+43 660 1649 306

office@genusswerk-restaurant.at

genusswerk-restaurant.at

WIRT Z'KRAXENBERG

Kraxenberg 13, A-4932 Kirchheim im Innkreis

+43 7755 6494

info@wirtzkraxenberg.at

wirtzkraxenberg.at

KAMMER5

Kammer 5, A-4974 Ort im Innkreis

+43 7751 806 50

restaurant@kammer5.at

kammer5.at

22 23



• kostbares innviertel •

• kostbares innviertel •

WAGENRADL-ESSEN

AM LEITNER GUT

WAGENRADL-ESSEN

Ein besonderes Highlight sind die

Wagenradl-Essen im Leitner Stadel: An

ausgewählten Sonntagen wird rund um das

Rad aufgetischt. Mit regionalen Gerichten,

mit unterschiedlichen Ideen und mit einer

großen Portion Innviertler Gastlichkeit. Die

Gerichte – von der Suppe bis zum Knödel –

werden in den eigens kreierten Wagenrädern

direkt am Tisch serviert. Dort kann sich jede

und jeder nach Belieben bedienen. Gespeist

wird auf runden 10er-Tischen, die je nach

Reservierung nach und nach gefüllt werden.

Ein kulinarisches Highlight, das man einmal

erlebt haben muss!

Termine und

Wagenradl-Füllungen:

Ein Eventgut mitten im Innviertel. Wandelbar, verwurzelt und mit den Wagenradl-

Essen ein einzigartiges Beispiel für Erlebnisgastronomie der gemütlichen Art!

DAS LEITNER GUT.

Leitner Gut. Alles Gut. So das Motto der Eventlocation, die seit 2021 in Ort im Innkreis

für Hochzeiten, Firmenfeiern oder (kulinarische) Veranstaltungen offensteht. Das

urige Gut mit zwei Stadeln eignet sich bestens für Feierlichkeiten von 20 bis 3000

Personen und ist mit den unterschiedlichen Räumlichkeiten ein wandelbares Juwel

mitten im Innviertel. Da wäre zum Beispiel das kammer5 im gemütlichen Gewölbe

des Bauernhauses, wo ganzjährig Gourmetküche auf 3-Hauben-Niveau serviert wird.

Der Leitner Stadel mit seinen mehr als 250 Jahren bietet wiederum Platz für bis zu

220 Personen und eignet sich mit dem idyllischen Innenhof perfekt für Hochzeiten.

Und schließlich ist da noch der Woodstock Stadel, der mit moderner Bühnentechnik

Platz für bis zu 1800 Personen bietet.

Infos und Reservierung:

Leitner Gut, Kammer 5, A-4974 Ort im Innkreis

+43 7751 80651, feiern@leitnergut.at

leitnergut.at

Beim Feiern

kumman d‘Leit z‘samm.

Nicht nur im Innviertel.

Aber vor allem dort.

GROW A LITTLE MORE

Veranstaltungen

im Innviertel

EVERY DAY

24 25



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Handwerk.

Goldener Boden?

Hosenboden!

26 27



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Tracht mit

(Hohen)sinn

„A echte

Hohensinn“

Idyllisch gelegen in Pramet am Mühlbach, zwischen Einfamilienhäusern mit

schattigen Gärten, liegt ein Kleinod des Innviertler Handwerks. Wir trafen

August Hohensinn von der gleichnamigen Schneiderei zum Gespräch.

Die beiden Schneidermeister

August (li.) und Simon Hohensinn.

Lederhosen haben eine lange

Tradition im Innviertel. Was ist das

Besondere an einer Lederhose von

Hohensinn?

Eine Lederhose ist für mich mehr als ein

Kleidungsstück, sie ist ein Kulturgut. Darum

stecken in unseren Hosen viel handwerkliches

Können, Sorgfalt und Liebe

zum Detail. Nahezu alle Leder kommen

aus Österreich, vor allem sämisch (ohne

Chrom) gegerbtes Hirschleder. Unsere

Kunden können sich die Stickereien selbst

aussuchen, sogar aus alten Mustern aus

Museen. Bis zu 25 Stunden Arbeitszeit

werden für eine echte Hohensinn benötigt.

Das Lederhosenmachen habe ich mir

übrigens vor 35 Jahren selbst beigebracht,

als mich damals ein Lieferant im Stich gelassen

hat.

Ist eine Lederhose überhaupt noch

angesagt?

Die ist voll im Kommen, vor allem bei jungen

Leuten. Das Publikum wird immer

jünger. Bei jedem Fest, am Kirtag, bei Konzerten

werden Lederhosen und Tracht getragen.

Da hat sicher das Woodstock der

Blasmusik seinen Teil mit beigetragen.

Stichwort Tracht. Auch da hat sich

Hohensinn einen Namen gemacht.

Wir haben 520 Vereine als Kunden, vor

allem Trachten-, Musik- oder Brauchtumsvereine

– von Salzburg und der Steiermark

über Oberösterreich, Niederösterreich bis

hinunter ins Burgenland. Fast jeden Abend

fahre ich oder mein Sohn zu den Kunden.

Im Gegensatz zur Industrie achten wir auf

Regionalität und Langlebigkeit. So kommen

die Stoffe aus Oberösterreich oder

Bayern. Unsere Kleidungsstücke können

wir mit Vereinslogos besticken und ändern,

wenn sie mit der Zeit nicht mehr

passen. Sämtliche Teile können ergänzt

oder nachbestellt werden, neue Vereinsmitglieder

jederzeit ausgestattet werden.

Wie sieht die Zukunft aus?

Hohensinn gibt es seit 1929 und wir sind

gut aufgestellt. Sohn Simon in vierter Generation

ist schon in den Startlöchern. Wir

sind sehr familienfreundlich, haben insgesamt

20 Leute beschäftigt, vor allem Frauen,

in Teilzeit, Gleitzeit, wie es für jeden

passt.

hohensinn.com

3 FRAGEN AN AUGUST

Was gefällt dir bei der Arbeit am besten?

Ich bin gerne draußen bei den Kundschaften. Ich mag auch

das Mit-der-Hand-Nähen besonders gern. Und das Wissen an

Jüngere weiterzugeben.

Was ist das Besondere am Innviertel?

Die „Leit“. Wir sind ein eigener Schlag. Der Innviertler ist robust

und oft ein echter Mostschädel, übersetzt Sturkopf. Aber man

wird rasch warm mit ihm und ist auch schnell per du.

Was ist dein Lieblingsplatzerl im Innviertel?

„Dahoam is dahoam“ hat schon der Heimatdichter Franz

Stelzhamer gesagt. Das Stelzhamerhaus ist übrigens nur wenige

Hundert Meter von unserem Firmensitz entfernt.

Auf den Leib geschneidert: Gerade

die feinen Details zeugen von hoher

Handwerkskunst.

28 29



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Ein wahrer Traum

zum echten Glück

Idyllisch ist es hier, im Schloss Mamling

nahe dem Inn. Die wenigen, die

sich hierher verirren, haben einen ganz

besonderen Grund: ein Kleid für den

schönsten Tag im Leben. Theresa Achleitner

(34) stellt im Interview ihr Atelier

„Bona Res“ vor.

Wie sie auf Brautkleider gekommen

ist und warum Bona Res…

Schon im Kindergarten in Nordheim am

Main, wo ich aufgewachsen bin, war ich

die erste, die sich verkleidet hat, vornehmlich

als Braut. Ich habe in Kunst maturiert

– mit einem roten Brautkleid. Die Ausbildung

an der Modedesignschule Manuel

Fritz in Mannheim hat mir dann den Weg

gewiesen. Feine Stoffe, aufwändig gearbeitete

Spitzen, verschnörkelte Borten

und verspielte Details haben mich schon

immer fasziniert. Seit 2017 designe ich

jetzt Brautkleider. Bona Res, weil lateinisch

bona gut heißt und res, die Sache,

also eine gute Sache. Außerdem ist Res

mein Spitzname.

Das Einzigartige an Theresas

Hochzeitskleidern

Grundsätzlich sind meine Kleider schlicht,

funktionell, zeitlos. Schöne Frauen sollen

schlichte Kleider tragen, heißt es ja auch.

Und jede Frau hat etwas Schönes an sich.

Es geht darum es richtig zu betonen. Es

sind die Feinheiten, die den Unterschied

ausmachen wie schöne Spitzenmanschetten,

überzogene Knöpfe, die ich selbst

anfertige, oder Spitzenborten im Rückenausschnitt.

Jedes Hochzeitskleid ist ein

Einzelstück, angefertigt in 35 bis 40 Stunden

Handarbeit in meinem Atelier in Mamling.

Alles ist von Hand genäht. Design,

Schnitt und Fertigung sind bis ins kleinste

Detail individuell, inspiriert von gemeinsam

mit der Braut verbrachten Stunden.

Gerne kombiniere ich auch ein schlichtes

Brautkleid mit einer Bluse oder einem

leichten Chiffonkleid. Außerdem kann

man sich bei mir bei Bedarf einen Schleier,

eine Seidenstola oder einen Strickpulli

gratis ausleihen.

Zum Atelier in Mamling

Ich bin zwar sehr spontan, aber 10 bis 12

Monate vor der Hochzeit sollte man sich

einen Termin bei mir ausmachen. In meinem

Atelier habe ich bis zu 40 Grundmodelle

zum Anprobieren. Hat man sich in

ein Kleid verliebt, verändere ich es individuell.

Hals, Rückenausschnitt, verschiedene

Details oder Stoffe: Das Wichtigste ist,

dass sich die Braut wohl fühlt. Im Atelier

nehme ich Maß, fertige eine Skizze und

technische Zeichnung an. Meist reichen

zwei Anproben, an denen die Passform optimiert

und die Länge angepasst werden,

und das Kleid kann schon mitgenommen

werden.

… was viele nicht wissen

In Nordheim, dem größten Weinbauort

Frankens, war ich einmal Weinprinzessin.

Ehemann Andreas, einen gebürtigen

Mininger, habe ich beim Surfen in Portugal

kennengelernt, einer gemeinsamen

Leidenschaft.

bona-res.com

Keine Stäbchen, kein Korsett, keine Sissi,

sondern elegant, zeitlos, cool, frisch und

lässig – Bona Res war geboren.

3 FRAGEN AN THERESA

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

Das Nähen. Da habe ich Zeit für mich. Ich genieße es, mich mit

einem Hörspiel dabei richtig zu entspannen.

Was zeichnet das Innviertel speziell aus?

Die Weite am Inn, die Natur wie im Europareservat Unterer Inn.

Das ist traumhaft, holt einen echt runter. Und die Menschen. Die

haben eine direkte Art, sind ein bisschen stur. Aber man weiß,

woran man ist.

Was ist dein Lieblingsplatz im Innviertel?

Da gibt es mehrere. Der Schlosspark in Mamling. Der

Gundhollinger Badesee, der ist fünf Minuten von mir mit dem

Rad weg. Und die Burgschänke Frauenstein, direkt am Inn

gelegen mit einem wunderschönen Biergarten.

Einfach wohl fühlen und sich von

feinen Stoffen umschmeicheln lassen.

30 31



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

7 TIPPS

VON THERESA FÜR DAS

PERFEKTE HOCHZEITSKLEID

Die Braut als Maß aller Dinge: Fühlst

du dich rundum wohl? Sitzt alles?

Passen auch die Accessoires?

1 Bleib du selbst. Es geht darum, dass

du dich wohl fühlst.

2 Folge lieber deinem Bauchgefühl

als einem Trend.

3 Es gibt sicher was, was dir besonders

an dir gefällt. Betone es!

4 The details are not the details,

they make the design (Charles Eames).

5 Schleier geht immer.

6 Trau dich was, it's your time to shine.

7 Schlaf eine Nacht drüber. Lass dir

nichts einreden und lass dich nicht

drängen.

3 TIPPS FÜR EIN UNVERGESSLICHES FEST

1 Nehmt euch den Tag über immer wieder mal ein paar Minuten Zeit für

euch als Paar, in denen ihr ganz bewusst den Moment wahrnehmt.

2 Die Bar muss neben die Tanzfläche, damit auch die, die sonst nicht

tanzen, mitgerissen werden.

3 Mut zur Lücke, es muss nicht alles perfekt sein. Genießt lieber die

Vorfreude als euch verrückt zu machen.

Atelier und Showroom:

ÖSTERREICH

Mamling 3

A-4962 Mining

bona-res.com

Showroom:

DEUTSCHLAND

Mainstraße 66

D-97334 Nordheim am Main

Wünsch dir was: Inspiriert von Ideen, Erfahrungen,

Stoffen und den vielen Details, auf die es ankommt,

entsteht bei Bona Res das ganz persönliche Brautkleid.

Verliebt? Verlobt? Und jetzt perfekt ins Eheglück starten?

Alles rund um den Traumtag im Innviertel gibt es unter:

32 33



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

HANDWERK & GENUSS:

BITTE HIER ENTLANG!

1 Atelier Bona Res

Mamling 3

A-4962 Mining am Inn

+49 17642020096

bona-res.com

2 Schloss Sunzing

Untersunzing 1

A-4962 Mining am Inn

+43 664 9260847

schloss-sunzing.at

3 Innviertler Holz-Brotbackofen

Pirath 12

A-4952 Weng im Innkreis

+43 677 63959854

holz-brotbackofen.at

4 Privatbrauerei Pfesch

Pfendhub 3

A-5272 Treubach

+43 676 7787090

pfesch.at

5 Brauerei Raschhofer

Braunauer Straße 12

A-4950 Altheim

+43 7723 42205

raschhoferbier.at

6 Brauerei Wurmhöringer

Stadtplatz 10/11

A-4950 Altheim

+43 7723 42204

wurmhoeringer.at

7 69° Nord

Meindlgasse 5

A-4950 Altheim

+43 699 10479538

69nord.at

8 Bio-Bäckerei Stranzinger

Doktor-Weinlechner-Platz 43

A-4950 Altheim

+43 7723 42397

stranzinger-brot.at

9 BIOhof Geinberg

Moosham 33

A-4943 Geinberg

+43 7723 21521810

biohof-geinberg.at

Hofladen Geinberg

Moosham 33

A-4943 Geinberg

+43 7723 21521850

hofladen-geinberg.at

10 Spa Resort Geinberg

Thermenplatz 1

A-4943 Geinberg

+43 7723 8501

sparesortgeinberg.at

11 Andreas Mühlleitner

Hinterholz 14

A-4933 Wildenau

+43 7755 5021

muehlleitner-fotografie.at

12 genussWERK

Schacher 17

A-4932 Kirchheim im Innkreis

+43 660 1649306

genusswerk-restaurant.at

13 Wirt z'Kraxenberg

Kraxenberg 13

A-4932 Kirchheim im Innkreis

+43 7755 6494

wirtzkraxenberg.at

14 Biohof Brenner

Bergham 1

A-4923 Lohnsburg am Kobernaußerwald

+43 7754 3338

biohof-brenner.at

15 Hoiz Gspui Akademie

Magetsham 60

A-4923 Lohnsburg am Kobernaußerwald

+43 676 6723235

hoizgspui.at

16 kammer5

Kammer 5

A-4974 Ort im Innkreis

+43 7751 80650

kammer5.at

17 Hartjes

Pramet 67

A-4925 Pramet

+43 7754 8181

hartjes.at

18 Trachtenschneiderei Hohensinn

Pramet 31

A-4925 Pramet

+43 7754 8254

hohensinn.com

19 Löffler

Südtirolerstraße 41

A-4910 Ried im Innkreis

+43 7752 844210

loeffler.at

20 Brauerei Ried

Brauhausgasse 24

A-4910 Ried im Innkreis

+43 7752 82017

rieder-bier.at

21 Uhren Schmollgruber

Rathausgasse 8

A-4910 Ried im Innkreis

+43 7752 82608

uhren-schmollgruber.at

22 Ridia

Hauptplatz 27

A-4910 Ried im Innkreis

+43 7752 858450

ridia.at

23 Bierregion Innviertel

Dr. Thomas-Senn-Straße 10

A-4910 Ried im Innkreis

+43 7752 21118

bierregion.at

34 35



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

3 FRAGEN AN NORBERT

„A guade Schneid“

braucht ihre Zeit

Was ist dir das Liebste an deiner Arbeit?

Bei mir zu sein und mir die Zeit nehmen, die es braucht.

Das ist schon ein Geschenk.

Was ist das Besondere am Innviertel?

Die Flüsse und Bäche, die Inn-Auen und Biotope mit einer

außergewöhnlichen Vogelvielfalt.

Dein Lieblingsplatz im Innviertel?

Der Kobernaußerwald als Wandergebiet.

Und die Mühlheimer Ache.

„Die Digitalisierung

führt zu Entwurzelung.

Beim Handwerk findet

der Mensch wieder zu

sich selbst.“

NORBERT LEITNER

Weng 111. Ein kleines Häuschen

aus den 1950er-Jahren, beheizt

mit einem gusseisernen Ofen.

Viel Ruhe und Grün herum… Hier

entstehen Wunderwerke der Technik:

Messer in reiner Handarbeit, gerade

eines in der Woche.

„Das ist ein Stück Heimat, mein kreatives

Zentrum“, sagt Norbert Leitner.

Seit 25 Jahren fertigt er unter der

Marke 69° Nord einzigartige Messer.

„Frei Hand, frei Auge: Das Präzisionswerkzeug

bin ich!“, so Leitner. Mehr

Handwerk geht nicht: Die Griffe aus

Hölzern, Horn oder Knochen stellt er

selbst her. Die Klingen entstehen aus

einem einzigen Stück Stahl – sorgfältig

herausgearbeitet oder mit Muskelkraft

geschmiedet. Handwerk in seiner

feinsten Form: vom Design bis

zum letzten Schliff. Millimeter für

Millimeter. Stunde für Stunde. Kein

Wunder, dass Norbert Leitner in der

Woche nur ein Messer herstellt, das in

die ganze Welt bis Japan oder Alaska

geht.

69° Nord:

„Startlinie ins Abenteuer“

Wie er auf Messer gekommen sei?

Schon als Bub verbrachte er viel Zeit

in der Natur. Mit der Zeit wuchs das

Interesse an Wildnisgebieten mit

ihrer Stille und Einsamkeit. Mit 16

hatte ihn der „Nordlandvirus“ endgültig

gepackt – in Lappland bzw.

Sápmi, dem Land der Samen: „Die

Landschaft ist extrem reduziert, sehr

karg, sehr rau und weit – hier kommt

man zu sich.“ Ab dem 69. Breitengrad

fange das echte Abenteuer an. Die

heimische Bevölkerung habe es ihm

angetan: „Die Samen sind ein interessantes

Volk, mit einem ganz anderen

Selbstverständnis. Sie leben für sich,

für ihre Arbeit wie früher die Kleinbauern

bei uns.“ Messer verwenden

die Samen im täglichen Leben. Norbert

Leitner: „Ein Messer ist einer der

wenigen Gegenstände, die das Geschick

fördern. Jagen, kochen, Dinge

herstellen, reparieren, vieles geht mit

einem Messer. Und es vermag, den

Menschen die Natur wieder ein Stück

näherzubringen.“

In Workshops Gespür für

sich selbst finden

„Mensch und Natur. Was verbindet,

was trennt“, ist das große Thema,

das Norbert Leitner beschäftigt: beim

Bergsteigen, Klettern, Weitwandern.

Aber auch als Maler, bildender Künstler,

Schriftsteller, Fotograf und Filmemacher.

In Workshops gibt er sein

Wissen und seine Einstellung weiter.

„Nicht selten sind es Menschen im

Umbruch – beruflich oder privat. Darunter

Richter, Rechtsanwälte, Apotheker,

Manager.“ Beim Handwerk zu

sich selbst kommen, neue Impulse

und Inspiration finden: „Wenn das

gelingt, ist schon viel gewonnen“, so

Norbert Leitner.

69nord.at

„Reduziert aufs Maximum“ –

so ungewöhnlich die Worte, so

außergewöhnlich die Werke.

36 37



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Baujahr 1870 und aus der Turmuhrenfabrik

Mannhardt in München: Die Rieder Rathausuhr

ist ein solides Stück Handwerksgeschichte. Das

Uhrwerk besteht aus Messing und Stahl, das

Pendel aus Holz.

Besuch

bei einer

alten Dame

Manchmal braucht es einen kleinen Schubs, damit die Dinge

in Gang kommen. Oder – im Fall der altehrwürdigen Rieder

Rathausuhr – ein paar kräftige Drehungen mit der Kurbel. Und

das nicht nur von Zeit zu Zeit, sondern jeden Tag.

Auf dem Weg zur Post nimmt Uhrmachermeister Felix Grünbart

einen kleinen Umweg über den Dachboden des Rieder Rathauses.

Dort schlägt das Herz der 155 Jahre alten Pendeluhr, die den

Riedern und Riederinnen seit Generationen verlässlich die Zeit

anzeigt. Als jüngster Mitarbeiter von „Uhren Schmollgruber“ liegt

es an Felix, das Uhrwerk am Laufen zu halten – und das Tag für

Tag.

Einmal, erinnert sich der 19-Jährige, habe ihn beim Öffnen der

Falltür zum Dachboden eine kecke Taube angestarrt. Ansonsten

passiere hier oben wenig Überraschendes. Drei schwere Gewichte

baumeln an Stahlseilen vom Giebel, das mächtige Uhrwerk sitzt

in einem Kasten in der Mitte des Raums. Die Gewichte steuern

den Viertelstunden-, den Halbstunden- und den Stundenschlag

sowie das Gehwerk. Bevor sie ganz zu Boden sinken, müssen sie

von Felix mit einer Kurbel wieder aufgezogen werden.

„Ich mach‘ das gern“, sagt er, nicht zuletzt deshalb, weil es eine

gute Geschichte zum Erzählen unter Freunden abgebe. An erster

Stelle steht aber seine Begeisterung fürs Handwerk, die ihn an

freien Tagen auch schon einmal in der Lederhose oder im Anzug

hier oben stehen lasse. Und irgendwie sei es ja auch eine Ehre,

eine so lange Tradition fortzusetzen: An der Rückseite des Uhrkastens

haben sich sämtliche Mitarbeiter von Uhren Schmollgruber

mit ihrer Unterschrift verewigt, in der Regel musste der

jeweils jüngste Lehrling hinauf zur Rathausuhr.

Diese bedankt sich für die gute Pflege und geht wie ein Glöckerl.

Das Uhrwerk treibt gleich vier Zifferblätter an: eines vorne am

Rathausturm, eines auf der Rückseite des Gebäudes, ein weiteres

im Ratssaal und ein winzig kleines, das direkt auf der Uhr aufliegt.

Dafür braucht es ein ausgeklügeltes System von Seilen und

Gestängen, das vom Dachboden quer durchs Haus zu den jeweiligen

Zifferblättern führt.

„Übers Wochenende ist es etwas knapp. Wenn ich die Uhr Samstagmittag

aufziehe, geht es sich aber aus, bis ich am Montag wiederkomme“,

sagt Felix. Passiert es ganz selten doch einmal, dass

die Uhr stehen bleibt, bleibt das nie lange unbemerkt – vor allem

am Dienstag, wenn am Hauptplatz der Wochenmarkt abgehalten

wird. „Da kommt es schon vor, dass jemand bei uns im Geschäft

nachfragt“, sagt Felix. Bis Februar ist er noch im Einsatz, dann

muss jemand anderer übernehmen. Dann ist es für ihn nämlich

Zeit fürs Bundesheer.

uhren-schmollgruber.at

Viele Mitarbeiter von

Uhren Schmollgruber

waren im Lauf der

Jahrzehnte hier oben,

um die Uhr aufzuziehen

– nachzulesen auf der

Rückseite des Uhrkastens.

Die Unterschrift von Felix

Grünbart (rechts) fehlt noch.

38 39



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Lebendige Tradition

Gegründet als Kostüm- und Theaterbuchverleih, zwischenzeitlich Sehnsuchtsort für

Kinder als Spielwaren-Geschäft, ist die Ridia Stein GmbH in Ried im Innkreis heute

eine von nur noch zwei Fahnenmanufakturen in Österreich.

Sie sind oft das kostbarste Stück eines Vereines, zeigen mit

ihrer Symbolik seine Werte, Herkunft und Aufgaben, werden

bei besonderen Anlässen herausgeholt und stolz an der

Spitze von Festzügen getragen: Fahnen und dazugehörige

Fahnenbänder.

Kostenlose Führungen

gegen Voranmeldung

für Traditionsvereine,

Feuerwehren u. Ä.:

Roman Freund

Verkauf / Kundenbetreuung

+43 7752 85845-0

roman.freund@ridia.at

UNSER

TIPP

„Wir stellen seit 1927 Fahnen her und führen jetzt in dritter Generation

den Betrieb. Von Österreich über Bayern bis Südtirol findet

man unsere Kunden“, so Geschäftsführer Thomas Stein. Neben

rund 100 Reparaturen und Reinigungen werden 20 bis 25 Vereinsfahnen

jährlich hergestellt: für kirchliche Gemeinden, Feuerwehren,

Landjugend, Trachten- und Schützenvereine, Kameradschaftsbund,

speziell in Vorarlberg auch für Musikkapellen. Das

Design findet im eigenen Haus statt. Landestypische Farben, Vereinslogo

oder Gemeindewappen dürfen nicht fehlen, bei Feuerwehren

sind die Farben Rot, Blau und der Schutzpatron, der Hl.

Florian, „Must-haves“, um es mit heutigem Jargon auszudrücken.

Fahnen gibt es schon seit

der Römerzeit. Die Ridia

Stein GmbH am Hauptplatz

von Ried im Innkreis

hält eine schöne Tradition

aufrecht.

Goldenes Handwerk –

Es sind nicht nur die vielen Goldfäden, es ist vor

allem die aufwändige Handarbeit, die Unikate in

höchster Qualität entstehen lässt. Viele Schritte sind

notwendig, um kleine Gesamtkunstwerke zu schaffen:

den Stolz vieler Vereine und Vereinigungen.

Fahnenweihe wird zelebriert

Rund um Fahnen gibt es ein ganzes Universum: vom Fähnrich,

der für sie verantwortlich ist, über Fahnenträger und -mutter bis

zu Fahnenpatinnen. Bei der Fahnenweihe kommen noch Wimpel

und Bänder als Erinnerungsstücke für die Festgäste dazu und vor

allem in Bayern auch eigene Festtrachten. Das geht ganz schön

ins Geld – dazu hat Ridia ein eigenes Finanzierungssystem über

Sponsoring entwickelt.

Oft stecken hunderte Arbeitsstunden in der Fahnenherstellung.

Herzstück ist die Tambourstickerei mit einer Blattstichmaschine:

Ein uraltes Handwerk, das nur noch wenige beherrschen. Stich

für Stich entwickelt sich langsam das Motiv. Geduld, Genauigkeit

und ein gutes Auge sind dafür notwendig. „Wir sind ein Partner

der Vereine. Neben Fahnen bieten wir für sie von Tombola-Losen

über Abzeichen und Urkunden bis zu Pokalen ein umfassendes

Sortiment an“, so Thomas Stein abschließend.

ridia.at

Wussten Sie, dass...

… die älteste Fahne, die Ridia restaurierte, eine Feuerwehrfahne aus dem

Jahr 1888 war, die unter Beisein von Kaiser Franz Joseph in Wien geweiht

wurde?

… bayerische Fahnen opulenter, aufwändiger mit Ornamenten,

Blumendekors u. Ä. bestickt sind als österreichische?

… in Bayern quadratische, in Österreich und Südtirol rechteckige Fahnen

bevorzugt werden?

40 41



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Hilfe zur Selbsthilfe

oder: Wie mach ich’s?

Das Innviertel hat seit jeher eine starke Handwerkskultur. Man findet sie

in großen Unternehmen und kleinen Initiativen wie der Hoiz Gspui Akademie.

„Der Werkunterricht war mein Ding“, sagt Gründer Klaus Pointecker.

Die Freude am handwerklichen Tun und die Begeisterung, selbst etwas

zu schaffen, möchte der Lohnsburger auch anderen vermitteln.

Der Werkraum in Magetsham ist so gut sortiert wie wohlgeordnet: Es

gibt Laden mit Schrauben und Dübeln, Boxen mit Sägen und Hämmern,

Stemmeisen, Lötkolben und gefühlt tausend andere Sachen. Vor

der Tür steht „Konrad, der Kreativ-Vierachser“, ein schmucker hölzerner

Laster in Esstisch-Größe. Mittendrin und überall ist Klaus, der den

Kursteilnehmern da zur Hand geht und dort mit guten Tipps aushilft.

”Wir bieten Raum

zur Entfaltung und

zum spielerischen

Ausprobieren.“

Der selbstständige Bauunternehmer und gelernte Schalungsbauer ist

schon von Berufs wegen mit dem Baustoff Holz vertraut. Als er vor acht

Jahren für die Willkommensfeier seines Neffen auf die Schnelle einen

Spielzeug-Lkw bastelte, war das die Initialzündung für eine andere, auf

Holz gebaute Idee: jungen und junggebliebenen Menschen zu zeigen,

was handwerklich in ihnen steckt.

Klaus Pointecker in seiner Holzwerkstatt. Einen Stock

höher gibt es einen gemütlichen Seminarraum mit Blick

auf Weiden und Wiesen.

Vom Umgang mit Werkzeug bis zum fertigen Stück

„Obwohl wir alle diese kindliche Gestaltungslust in uns tragen, wird das

Selbermachen in unserer Gesellschaft nicht mehr gelebt. Das möchte

ich ändern“, sagt Klaus. In Handwerks-Kursen, Kreativ-Seminaren und

Workshops für Gruppen zeigt der 43-Jährige, wie man schraubt und

bohrt, sägt und hobelt. Die Ideen kommen von den Kursteilnehmern

und -teilnehmerinnen selbst. Spiele, kleine Geschenke, Praktisches für

Alltag und Büro – Klaus setzt der Kreativität bewusst keine Grenzen.

Auch wer etwas zum Reparieren hat, kann nach Voranmeldung zu den

Handwerkstreffen kommen.

„Bei uns lernt man den sicheren Umgang mit Werkzeugen und Geräten

auf Augenhöhe. Hier ist jeder Schüler und Lehrer“, skizziert Klaus sein

Konzept. Dieses soll langfristig in eine „Bildungsakademie“ münden, in

der man die unterschiedlichsten Techniken vom Buchbinden bis zum

Drechseln lernen kann. Einen Namen gibt es schon: Hoiz Gspui. Das

trifft den Nagel buchstäblich auf den Kopf.

hoizgspui.at

Werkzeuge kennenlernen und ausprobieren, sich Kreatives ausdenken und umsetzen: Im Hoiz-Gspui-Werkraum bekommt man

Unterstützung bei seinem Projekt. Holzlaster Konrad (Mitte) begleitet Klaus Pointecker auf Vorträgen und Veranstaltungen.

42 43



• kostbares innviertel •

Ganz viel Himmel,

ganz viel Gegend,

ganz schön schön.

44 45



• kostbares innviertel •

Darauf kommt es an: zur

richtigen Zeit am richtigen

Ort zu sein.

Der Fotograf

des Innviertels

Unterwegs in seinem Basislager,

dem Innviertel: Fotograf

Andreas Mühlleitner aus Aspach.

Mit einer geliehenen Spiegelreflexkamera

fing es an. Heute besitzt

Andreas Mühlleitner eines der umfangreichsten

Bildarchive von Landschaftsaufnahmen

aus Oberösterreich. Besonders

ans Herz gewachsen ist ihm seine

Heimat, das Innviertel.

Andreas, wie bist du auf die Fotografie

gekommen?

Schon mein Vater war ein leidenschaftlicher

Fotograf. Von ihm habe ich mir seine

wertvolle Spiegelreflexkamera ausgeliehen,

als ich nach der Lehre zum Sanitärund

Heizungstechniker mit zwei Freunden

ein halbes Jahr durch Australien getourt

bin. Er gab sie mir nur sehr widerwillig mit,

aber ich kam mit tollen Bildern zurück. So

fing es an.

Mittlerweile hast du dich nicht nur

durch viele fremde Länder, sondern

auch durch ganz Oberösterreich fotografiert.

Was ist das Besondere an

deiner Heimat, dem Innviertel?

Das lässt sich schwer auf einen Nenner

bringen, weil es hier alles gibt. Einerseits

das Sanft-Hügelige, aber auch die Weite

mit dem Blick in den Himmel über dir.

Man erlebt hier wunderbare Sonnenaufgänge

und Sonnenuntergänge; etwas, auf

das mich Freunde aus den Bergen aufmerksam

gemacht haben, die das so nicht

kennen.

Und zu welcher Jahreszeit ist es am

schönsten?

Wir tragen ja alle die Sehnsucht nach dem

Sommer in uns, aber als Fotograf muss

ich sagen: im Frühling und im Herbst. Die

Baumblüte in den Obstbaumwiesen oder

später die verfärbten Blätter, das macht

natürlich was her. In den letzten Jahren

habe ich auch viel im Winter fotografiert.

So entstanden reduzierte Aufnahmen, die

weniger dokumentieren, sondern in eine

eher künstlerische Richtung gehen. Hier

liegt meine eigentliche Leidenschaft.

Aber auch wenn es künstlerisch ist, ist

es doch immer auch ein Dokumentieren

und Festhalten?

Ja, das schon. In meiner Serie „Schnee

von gestern“ habe ich zum Beispiel alte

Bauernhäuser im Schneegestöber fotografiert,

die es so vielleicht irgendwann

nicht mehr gibt. Damit möchte ich das

Bewusstsein dafür schärfen, wie sich die

Landschaft verändert.

Und wie kommst du zu deinen

Motiven?

Ganz unterschiedlich. Für meine Wanderbücher

habe ich mir bewusst Routen herausgesucht

und dort gezielt nach Motiven

gesucht. Lieber ist es mir allerdings, wenn

ich mich treiben lassen und die Naturräume

auf mich wirken lassen kann. Die Stimmung

aufzunehmen, die herrscht, und die

in mir ist. Dann gehen die Bilder mehr in

die Tiefe. Die eigentliche Herausforderung

ist aber die Standortfindung.

Inwiefern?

Mit dem richtigen Standort und Blickwinkel

kann jeder ein gutes Foto machen.

Aber vermutlich nicht in der Qualität,

wie du sie lieferst.

Meine Bilddateien sind sehr hochauflösend.

Wenn man möchte, kann man ein

„Am

liebsten

lasse ich

mich

treiben.“

In der Serie „Schnee von gestern“

setzt der Fotograf den Bauernhäusern

des Innviertels ein Denkmal.

Bild auf sieben oder acht Meter aufblasen.

Das ist vor allem bei der Ausstattung von

öffentlichen Gebäuden interessant. Großformatige

Bilder hängen zum Beispiel im

Krankenhaus Braunau, aktuell arbeite ich

mit einem Seniorenzentrum zusammen.

Wenn du dich für einen Platz im Innviertel

entscheiden müsstet: Wo wäre der?

Bei der Stibler-Linde in Aspach. Das ist Innviertel

pur.

muehlleitner-fotografie.at

46 47



BERGAUF, BERGAB,

DURCH WALD UND WIESE

• kostbares innviertel •

In der „Bewegungs-Arena Innviertel“ wartet ein rund

1000 Kilometer langes Wegenetz mit 131 einheitlich

beschilderten Routen darauf, erkundet zu werden.

Und damit es nicht zu anstrengend wird, gibt es an

30 schönen Plätzen Relax-Liegen aus duftender

Weißtanne. Am besten, man fängt schon mal an ...

01

Wanderkarte

erhältlich in den

LEADER- und

Tourismusbüros

CHORHERRENWEG

IN REICHERSBERG

2,5 Kilometer

Dunkles Wasser, üppiges Grün, dazu ein vielstimmiges Vogelkonzert:

Wer sich beim Spaziergang durch die Inn-Auen

bei Reichersberg an den Amazonas erinnert fühlt, liegt nicht

ganz falsch. Ausgehend vom Marktplatz geht es vorbei am

Stift Reichersberg bergab in Richtung Inn. Auf einem breiten

Holzsteg überquert man die Aulandschaft und steht wenig

später am Fluss. Weiter geht es flussaufwärts und zurück

über mehrere Holzbrücken und einen kurzen Anstieg zum

Ausgangspunkt. Hier lohnt sich ein Abstecher ins Stift, seinen

Klosterladen und das Bräustüberl. Eine nette Wanderung für

die ganze Familie und am schönsten im Frühling, Sommer,

Herbst oder Winter. Also immer.

04

SCHLÖSSERWEG

IN MINING AM INN

9,1 Kilometer

Frauenstein, Mamling und Sunzing: Es sind drei Kleinode

aus längst vergangener Zeit, die sich am Schlösserweg den

Wanderern präsentieren. Ausgehend von Frauenstein, den

Überresten einer einst feudalen Burg mit 1000-jähriger

Geschichte, führt der Weg weiter ins Ortszentrum von Mining

und zu den Schlössern Mamling und Sunzing (beide in

Privatbesitz). Bei der Sunzinger Eiche lässt es sich gut rasten,

bevor man – zurück in Frauenstein – in der Burgschänke den

Tag Revue passieren lässt.

05

KULTURRUNDGANG

IN OBERNBERG AM INN

1,4 Kilometer

Sei es der mittelalterliche Burggraben oder die letzte Ruhestätte

von Anton Reidinger, dem Schöpfer des Weihnachtsliedes

„Es wird scho glei dumpa“: In Obernberg liegt viel Interessantes

am (Rund-)Weg. Der vom Heimat- und Kulturverein

initiierte Spaziergang durch die schöne Marktgemeinde regt

mit Schautafeln an acht Stationen zum Nachdenken über

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an.

02

KULTURWEG

IN PRAMET

9,2 Kilometer

Gleich drei Mundartdichtern kann man auf dem Kulturweg

in Pramet begegnen. Zahlreiche Gedichttafeln (und ein Museum)

erinnern auf dem Rundweg an Franz Stelzhamer, Hans

Schatzdorfer und Ferdinand Binder. Vom Ortszentrum geht es

Richtung Großpiesenham, wo die Geburtshäuser von Stelzhamer

und Schatzdorfer stehen, und weiter zum Badesee, wo

man sich nicht nur abkühlen, sondern auch kitschig-schöne

Sonnenuntergänge erleben kann. Und schließlich retour in

den Ort – entlang des Hausruckwaldes, mit einem letzten

Blick auf den See und heiteren Erinnerungen im Rucksack.

03

GEMMA SCHMOLLN SCHAUN

IN MARIA SCHMOLLN

9,6 Kilometer

„Was gestern unüberwindbar schien, ist im Rückblick nur

eine Schwelle auf deinem Lebensweg“: Es sind Sätze wie diese,

die Wanderer auf dem Rundweg begleiten und zum Nachdenken

anregen. Gesetzt sind sie in große Holzrahmen, die

gleichzeitig den Blick lenken. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich

und gewährt grandiose Ausblicke ins Gebirge und

auf den Kobernaußerwald.

06

ADELSBERG WEG

IN METTMACH

8,6 Kilometer

Mit wundervollen Ausblicken und unerwarteten Einblicken

wartet der Adelsberg Weg zwischen Mettmach und Aspach auf.

Er führt über Wiesen, Weiden und durch Wald, das Fernglas

sollte dabei stets griffbereit sein – immerhin reicht der Blick

bis zum Dachstein und zum Watzmann. Neben vielen anderen

feinen Plätzen bietet sich das „Adelsberger Kreuz“ für eine

Rast an: Dort kann man sich auf einer Panoramatafel einen

Überblick über das Wanderparadies Hausruck- und Kobernaußerwald

verschaffen und gleich die nächste Route planen.

07

FRIEDENSWEG IN ROSSBACH

UND ST. VEIT IM INNKREIS

33,5 Kilometer

Ein bisschen Unterstützung von „ganz oben“ kann beim

Wandern nie schaden. Und die begleitet einen am Friedensweg

quasi auf Schritt und Tritt. Mehr als 30 Kapellen, Marterl,

Weg- und Wetterkreuze säumen den Weg, der wegen der Länge

und vielen Auf und Abs etwas für ausdauernde Wanderer

ist. Freilich kann man ihn auch auf mehrere Etappen begehen

oder sich zwischendurch eine Stärkung beim Wirt z’Grünau in

Roßbach oder beim Haiderwirt in St. Veit gönnen. Müde Wanderfüße

freuen sich über ein Kneippbad im St. Veiter Bach.

48 49



Römerradweg

Rennrad-Tour

Römer- und

Schwanthalerrunde

Römer- und

Schwanthalerrunde

Römerradweg-

RennradTour

TOUR-DETAILS

TOUR-DETAILS

Auf historischen Spuren

Wer sportliche Herausforderungen mit kulturellen Highlights

und vielseitigen Naturerlebnissen verbinden will, ist auf dieser

Tour genau richtig. Startet man in Altheim, ist das Römermuseum

oder das Römerbad Villa Weirading die richtige Einstimmung

auf die namensgebenden Vorfahren. Die Hügel des Innviertels

bieten anschließend manch faszinierende Ausblicke. Für die genaue

Routenplanung bietet sich die interaktive Karte mit Gastronomiebetrieben,

Unterkünften, Sehenswürdigkeiten u. v. m. an

(siehe QR-Code). Wer eine Pause in Waldzell im Gasthof „Zum

Mitterhofer“ einlegt, hat z. B. nur wenige Meter weit zu einer

Statue des Skisprungidols Andreas Goldberger, der aus Waldzell

stammt. Wem das alles zu wenig ist: Die Rennradtour ist Teil des

Römerradweges, der über 242 km von Passau über das oberösterreichische

Seengebiet bis nach Linz führt (Rückreise über

Donau-Radweg, Schiff oder Zug).

roemerradweg.info

EINKEHRTIPPS:

„Zum Mitterhofer“, Waldzell, gasthofschachinger.com

Kirchenwirt, Kirchheim im Innkreis, ferienpension.at

Start- und Zielort: 4950 Altheim

(Ein- und Ausstieg überall möglich)

Dauer:

6 h 15 min

Länge:

89,1 Kilometer

Höhenmeter: 653 m (aufwärts)

Höhenmeter: 648 m (abwärts)

niedrigster Punkt: 358 m

höchster Punkt: 716 m

Schwierigkeit: mittel

Kondition: mittel

Wegbelag: Asphalt

Faszinierende Ausblicke, für Ambitionierte

Alle Infos zur

Römerradweg-

Rennradtour:

Auf den Spuren von Genuss und Kultur

Diese E-Bike- und Radtour durch die sanften und fruchtbaren Hügel

des Innviertels bietet neben manch atemberaubender Landschaft

und gastronomischen Hotspots viele kulturelle Highlights.

Die namensgebende bayerisch-österreichische Künstlerdynastie

Schwanthaler war vom 17. bis ins 19. Jahrhundert eine fixe

Größe in der Großregion. So schuf Ludwig Schwanthaler 1850

die bekannte Bavaria-Statue in München. Im Museum Innviertler

Volkskundehaus in Ried im Innkreis sind im Figurensaal herausragende

Werke der Schwanthalers zu sehen. Einer weiteren

Künstlerfamilie jüngeren Datums ist das sehenswerte Daringer-

Museum in Aspach gewidmet. Gleich daneben verwöhnt das Café

FLORIAN mit Kaffee und Kuchen und sorgt für feinen Kaloriennachschub.

Pausen sind auch das Polizei- und Militärmuseum

Lohnsburg oder der Obsterlebnisgarten Lohnsburg, ein Paradies

für Hobbygärtner, wert. Die interaktive Karte (siehe QR-Code)

informiert über aktuelle Ausstellungen bzw. Veranstaltungen.

EINKEHRTIPPS:

FLORIAN – Café, Aspach, dasflorian.at

Kirchenwirt, Lohnsburg, kirchenwirt-lohnsburg.at

Start- und Zielort: 4910 Ried im Innkreis

(Ein- und Ausstieg überall möglich)

Dauer:

2 h 50 min

Länge:

40 Kilometer

Höhenmeter: 326 m (aufwärts)

Höhenmeter: 367 m (abwärts)

niedrigster Punkt: 413 m

höchster Punkt: 590 m

Schwierigkeit: mittel

Kondition: mittel

Wegbelag: Asphalt

Atemberaubende Landschaft, zum Genießen

Alle Infos zur

Römer- und

Schwanthalerrunde:

50 51



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Königlich schlafen.

Kaiserlich träumen.

Wie eine Prinzessin

aufwachen.

52 53



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

*

Zimmer mit

Aussicht

Vom Dornröschenschloss zum Lebenstraum – zu Gast im Schloss Sunzing

Schlossherr und Koch:

Gerald Birkner in der Küche

von Schloss Sunzing, das

versteckt in den malerischen

Inn-Auen liegt.

„Ich will einfach nur hier sitzen“: Das Bonmot von

Humor-Altmeister Loriot bekommt im Garten von

Schloss Sunzing eine ganz eigene Bedeutung.

Wer eine Auszeit vom Lärm der Welt braucht, ist

auf Schloss Sunzing (Mining, Bezirk Braunau)

richtig. Hier gehen die Uhren anders, oder – noch

wahrscheinlicher – man vergisst die Zeit einfach

komplett. Für ein paar Tage, für eine Woche oder für

ein schönes Fest.

Der Regen fällt in dicken Schnüren vom Himmel, von

den Bäumen tropft es schwer. Dem Zauber dieses besonderen

Ortes tut es keinen Abbruch, im Gegenteil:

Es lässt ihn noch ein wenig entrückter und entschleunigter

wirken. Man kann nur erahnen, wie großartig es

hier ist, wenn die Sonne zwischen den knorrigen Bäumen

durchblinzelt und sich wattebauschige Schönwetterwolken

in den Kastenfenstern spiegeln.

Schockverliebt und wild entschlossen

Auch Gerald Birkner war schockverliebt, als er das

erste Mal vor Schloss Sunzing stand. „Wieder stand“,

muss man sagen, denn er kannte es schon als Bub, als

er seinen Großvater zum Fischen an die nahe Mühlheimer

Ache begleitete und zum Abschluss ein Kracherl

in der Schlosstaverne spendiert bekam. Nun

war das Schloss auf einer Internetplattform zur Miete

ausgeschrieben. Versteckt hinter wild wucherndem

Buschwerk und Bäumen dämmerte es vor sich hin,

doch Gerald Birkner erkannte das Potential, das in seinen

Mauern schlummerte.

„Ich bin sehr geschichtsinteressiert, kenne alle Burgen

und Ansitze hier in der Gegend. Und ich liebe diese

Region“, sagt der gebürtige Rieder. Jahrelang war er

als Flugbegleiter in aller Welt unterwegs, führte zwischenzeitlich

ein Lokal, organisierte Events im Wiener

Belvedere und Hochzeiten in Italien. Aber: „Das hier

ist meine letzte berufliche Station. Hier bin ich angekommen.“

Dachbodenfunde und Design

Angekommen in seinem neuen Leben als „Schlossherr“,

das aber so gar nicht feudal abläuft. „Ich bin Gastgeber,

Koch, Gärtner, Reinigungskraft, Eventmanager

und noch so einiges mehr“, sagt Gerald Birkner. Als er

das Schloss nach langen Gesprächen mit den Eigentümern

2019 übernimmt, fehlt es an vielem, an Strom,

an Heizung, an Böden. Mit tatkräftiger Unterstützung

durch den Vermieter macht man sich ans Werk, organisiert

Handwerker und Material. Anschließend

widmet er sich seiner Leidenschaft, dem Einrichten.

„Ich bin Gastgeber, Koch, Gärtner,

Reinigungskraft, Eventmanager

und noch so einiges mehr.“

Das spürt man in jedem der fünf Gästezimmer und

überhaupt in jedem Winkel seines großzügigen Zuhauses.

Antiquitäten und Dachboden-Funde teilen

sich den Platz mit modernen Betten, Lampen und

Sofas. Alles wohldosiert, alles abgestimmt auf das

historische Erbe des Schlosses, dessen Vorläufer →

54 55



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Heute haben wir

Montag, aber es

klingt wie Sonntag.“

Gerald Birkner über die Ruhe in Sunzing

bereits 904 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Eine

große Gemeinschaftsküche, in der Birkner auf Wunsch

für bis zu 24 Gäste privat kocht, zwei Seminarräume

und viele Ecken, in die man sich zurückziehen kann,

dazu ein großer Garten mit Pool – heute fehlt es Gästen

in Sunzing an nichts mehr. „Natürlich fällt uns

immer noch was ein“, sagt Gerald Birkner. Er denkt

an eine kleine Ausschank in der alten Mühle nebenan

oder an ein „Artist-in-Residence“-Zimmer für Künstler

und Künstlerinnen auf der Suche nach Inspiration.

Während er erzählt, plätschert in Hörweite ein Bach

munter vor sich hin. Im „Europareservat Unterer Inn“

campierende Vögel schauen auf einen kurzen Abstecher

vorbei und ziehen in kühnen Bögen über das

Areal. „Leave your world behind“ steht auf der Website

von Schloss Sunzing. Wie lange sein Mietvertrag

läuft? „Auf Lebenszeit“, sagt Gerald Birkner.

schloss-sunzing.at

Offen für vieles

Auf Schloss Sunzing lässt sich nicht nur herrlich entspannen,

es bietet auch Raum für Seminare, Klausuren und Retreats.

Vorhanden sind:

· ein Raum für 8 Personen mit Flipchart, Monitor etc.

· ein Raum von 10 bis max. 24 Personen

· viele Rückzugsorte im und um das Schloss

· 5 Zimmer für Einzel- oder Doppelbelegung

· auf Wunsch mit Catering (Mittagessen, Kaffeepause, Abendessen)

und Shuttledienst

Ausgeschlafen

durchs Innviertel

Ob ein Zimmer im Schloss oder ein

Bett im Tiny House: Königlich schlafen

kann man im Innviertel an vielen

Orten. Kleine Pensionen, gemütliche

Gasthöfe, gut ausgestattete Campingplätze

oder eine Private Spa Villa im

Spa Resort sorgen für Abwechslung

und – zzz, zzz – erholsamen Schlaf.

In der Nähe gibt es Radwege, Badeseen, Golfplätze,

(Hauben-)Lokale und das Spa Resort Geinberg:

Bitte hier entlang:

56 57



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Wohlgefühl

Next Level

Bewegung trifft Entspannung

im Sport & Soul Center

Wer sich nach ausgiebiger Entspannung so

richtig auspowern möchte, ist im resorteigenen

Sport & Soul Center genau richtig.

Von A wie Aqua bis Z wie Zirkeltraining wird

im Spa Resort Geinberg eine große Bandbreite

an sportlichen Aktivitäten und ein

Fitness Center auf über 450 m 2 angeboten.

Spa Resort Geinberg

Ein Resort der

VAMED VITALITY WORLD

Thermenplatz 1

A-4943 Geinberg

therme@sparesortgeinberg.at

sparesortgeinberg.at

Im Herzen der Urlaubsregion S'INNVIERTEL gelegen, ist das Spa Resort

Geinberg nicht nur eine Top-Adresse für Wellness und Erholung, sondern

auch Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten, die gleich vor der Hoteltür

starten und sowohl Natur- als auch Kulturfans begeistern.

Wohlgefühl Next Level... so lautet das Motto im Spa Resort Geinberg. Gespeist

von einer der heißesten und ergiebigsten Thermalquellen Mitteleuropas und

umgeben von den tiefen Wäldern und sanften Hügellandschaften der Urlaubsregion

S'INNVIERTEL ist im Spa Resort Geinberg Abtauchen, Auftauchen

und Ausatmen angesagt.

In der Therme mit ihren 5 Pools und 3 Wasserwelten und ihrer über 3.000 m²

großen Wasserfläche mit Frisch-, Salz und Thermalwasser findet jeder seinen

perfekten Lieblingsplatz. Insgesamt 11 Themensaunen und -dampfbäder

laden in der Karibischen Saunawelt zu Wellness-Weltreisen ganz ohne Jetlag

ein. Hier gerät jeder ins Schwitzen: Durch die Vielzahl an angebotenen Saunaritualen

und -aufgüssen – von „Aroma & Eis“ über „Klangschalen“ und „Kräuter“

bis hin zu „Salz“ oder „Smoke“ – ist für jeden Sauna-Begeisterten das

Passende dabei.

Wellness Next Level

Das Spa Resort Geinberg setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz, der auf den

Saulen „Schönheit“ und „Wohlgefühl“ basiert. Neben einer Vielzahl an Bodyund

Beauty-Treatments wird auch ein breites Sortiment an Behandlungsleistungen

angeboten.

Kulinarik, die mit den Jahreszeiten geht

Im Spa Resort Geinberg trifft regionale Schmankerlküche auf kreative Health-

Cuisine. Ob vegetarisch, vegan oder leichte Gerichte – gesundheitsbewusste

Genießer finden hier eine große Auswahl. Verwendet werden überwiegend

Zutaten aus der Region, vielfach in Bio-Qualität.

Der Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet bis 12:00 Uhr –

inklusive hausgemachter Marmeladen, frisch zubereiteter Eierspeisen, Säften

von heimischen Streuobstwiesen und Frizzante Free Flow. Abends erwartet

die Gäste ein genussvolles Abendessen mit Front-Cooking, Buffet und servierten

Gerichten. Für entspannte Stunden lädt die stilvolle Bar von nachmittags

bis in die Nacht zum Verweilen ein – mit kreativen Cocktails, Kaffee-Spezialitäten

und Live-Musik.

SPA+ Upgrade your Day

Der ab 17. Oktober 2025 neu eröffnete

Adults Only Bereich SPA+ überrascht mit

Erlebnisaufgüssen, einem Schaumdampfbad,

Ruhebereichen auf unterschiedlichen

Ebenen mit Designer-Daybeds, einer

Salz-Lounge und natürlich mit einem mit

Thermalwasser befüllten 35 °C warmen In-

& Outdoor-Pool, der drinnen wie draußen

für entspannte und erholsame Momente

sorgt. Der beheizte Nabelstein spendet

wohlige Wärme von innen, während der

Duft ätherischer Öle die Luft erfüllt. Besonders

die wohltuenden Seifenschaummassagen

in den Behandlungsräumen

gelten als echtes Highlight. In der Tee-

Lounge lässt sich bei aromatischem Tee

und feinen Trockenfrüchten neue Energie

tanken. Im lichtdurchfluteten Arkadenhof

findet man Ruhe, bevor sich auf der Terrasse

stilvoll der Sonnenuntergang über

dem Innviertel genießen lässt – ein wahrer

Genussmoment.

Ein besonderes Erlebnis ist die Dachgarten-Sauna:

eine klassische finnische Sauna

mit 90 °C, kombiniert mit spektakulärem

Ausblick. Exklusive Aufgüsse lassen

in intensive aromatische Saunaerlebnisse

eintauchen. Im Schaumdampfbad erwartet

die Gäste eine moderne Wellness-

Zeremonie, bei der Licht, Klang, Wärme

und natürlicher Pflegeschaum Haut und

Sinne verwöhnen – ein Gefühl, das lange

nachwirkt. Die Salz-Lounge vermittelt das

Gefühl, am Meer zu sein. Das salzhaltige

Raumklima wirkt wohltuend auf die Atemwege,

während die beleuchtete Salzsteinwand

mit wechselnden Lichtstimmungen

einen ruhigen, heilsamen Rückzugsort

schafft.

58 59



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

SPORTKLEIDUNG

MIT GUTEM GEWISSEN

BEMERKENSWERT

IST…

Was haben Jacqueline Seifriedsberger und Andi Goldberger,

beide waschechte Innviertler, Hermann Maier, Stefan

Kraft und die Kicker des FC Bayern München gemeinsam? Sie

vertrauten bei ihren Erfolgen auf Funktions-Textilien von Löffler

aus Ried im Innkreis – und tun es, wie Stefan, auch heute noch.

„Wir sind bereits seit 46 Jahren Partner des Österreichischen

Skiverbandes. Das Feedback aus dem Spitzensport kommt allen

unseren Kunden zugute. Die Produkte werden adaptiert,

was sinnvoll ist, fließt in die Kollektionen ein“, sagt Marketingleiter

Jörg Tichy. Die Anforderungen an Sportkleidung sind

enorm: funktionell, dehnbar, abriebfest, schnell trocknend sind

einige Kriterien.

Mit der Erfindung von transtex, dem ersten schweißtransportierenden

Stoff, gelang Löffler der Durchbruch – und bis heute zeigt

der Pfeil nach oben. Obwohl Löffler untypisch ist für die Textilbranche.

Statt auf Lieferketten rund um den Globus zu setzen,

macht das Innviertler Unternehmen fast alles selbst.

Herzstück Strickerei in Ried

„Man kann uns mit einem Handwerksbetrieb vergleichen, von

der Qualität her bis zur Fertigungstiefe. Wir begleiten ein Produkt

über eine lange Strecke der Entstehung“, so Jörg Tichy. 70 % der

Stoffe werden selbst in Ried hergestellt, 99 % der Produkte stammen

aus Europa. Von der Produktentwicklung über Design, Stoffproduktion

und -zuschnitt bis zum Nähen und der Endkontrolle

findet alles am Firmensitz in Ried statt. Nur einige Näharbeiten

werden im Tochterunternehmen in Bulgarien durchgeführt.

Regional produziert, weltweit getragen

Von Funktionsunterwäsche über Rad-, Wander-, Lauf- und Langlaufbekleidung

bis zu Stirnbändern und Hauben reicht das umfangreiche

Sortiment. Regionale Wertschöpfung, kurze Lieferwege,

schonender Umgang mit den Ressourcen und der Umwelt

sind bei Löffler keine leeren Versprechungen, sondern gelebte

Philosophie. So sind Ehrlichkeit und Transparenz für Löffler von

zentraler Bedeutung. Über QR-Codes an den Produktanhängern

oder die Website sind die Herkunft der Materialien und die Verarbeitungsschritte

nachvollziehbar. Mit diesem Projekt namens

„Supply Chain Transparency“ gewann Löffler 2025 den renommierten

Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) in der Kategorie

Sportprodukte. „Transparente Lieferkette“, „Fairer Lohn“, „Faire

Arbeitsbedingungen“ – wohl nur wenige in der Textilbranche können

wie Löffler damit werben…

loeffler.at

UNSER

TIPP

→ dass Löffler schon seit 50

Jahren einen Reparaturservice

anbietet. Es gibt immer vorab

einen Kostenvoranschlag, nur der

tatsächliche Aufwand wird verrechnet,

die Rücksendekosten übernimmt

Löffler. Im Geschäftsjahr 2024/25

wurden über 1000 Reparaturen

durchgeführt!

→ das Projekt „Second Life“.

Nicht mehr reparierbare Löffler-Teile

können im Shop abgegeben werden,

Löffler bedankt sich mit einem 25 %

Gutschein auf ein neues Stück. Die

alten Teile werden wieder verarbeitet,

aus einer Hose entsteht z. B. ein

Stirnband oder eine Haube.

Werksverkauf:

Mi., Do., Fr.: 9:00-18:00 Uhr

Schau rein:

Produktion bei Löffler →

60 61



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Wussten Sie,

dass...

Hartjes für

Schuhliebhaberinnen

wirte, Familien oder Teilzeitkräfte Rücksicht nehmen. Zusammen

mit dem Tochterunternehmen MUCOS werden in einer strukturschwachen

Region rund 100 Arbeitsplätze gesichert.

MUCOS produziert am selben Standort Leichtkorkfußbetten, Einlagensysteme

für Orthopäden und Korkteile wie Griffe für Kinderwägen.

Hartjes ist nach einigen „Auf und Abs“ heute grundsolide

aufgestellt und wächst sogar: Seit August 2025 ist auch die bekannte

Pantoletten- und Sandalenmarke VITAL Teil der Hartjes-Familie.

hartjes.at

… ein Schuh bei Hartjes aus bis zu 80

Einzelteilen besteht?

… Hartjes der größte Schuhhersteller

in Familienbesitz ist, der noch in

Österreich produziert?

... die „Bewegungs-Arena Pramet“

von der gemütlichen Runde rund um

den Badesee bis zum 17,5 km langen

Hartjes-Weg viel Abwechslung für alle

Ansprüche bietet?

„Qualität,

Nachhaltigkeit und

Verwurzelung in

der Region sind

uns persönlich sehr

wichtig.“

„Comfort with Style“ ist das Motto von Hartjes-Schuhen, die in

Pramet südlich von Ried i. I. produziert werden. Neben dem topmodischen

Design besticht jeder Hartjes-Schuh durch individuelle

Passform und viel Komfort: Merkmale sind herausnehmbare

Korkfußbetten, samtweiches Oberleder, Futtermaterial aus

verschleißfestem Leder, Walkloden oder auf Maisbasis, gelenkschonende,

dämpfende Sohle, natürlich wärmendes Futter bei

allen Wintermodellen.

Vertrieben wird ausschließlich über den Fachhandel, Hauptabsatzmärke

sind Österreich, Deutschland, die Schweiz und die

Beneluxländer. Aber auch in Frankreich, den USA oder Australien

sind Hartjes-Schuhe erhältlich.

Verwurzelt in der Region

Gegründet 1953 von Heinrich Hartjes ist das Unternehmen nach

wie vor in Familienbesitz. Das merkt man an der Unternehmensphilosophie,

die sich an den Menschen und ihrer Umwelt orientiert.

„Qualität, Nachhaltigkeit und Verwurzelung in der Region

sind uns persönlich sehr wichtig. Sie sind die Grundpfeiler unseres

Erfolges“, so die Geschäftsführer Stefan Spreitzer und Christoph

Götzendorfer.

Als einer der wenigen Schuhhersteller produziert Hartjes noch in

Österreich, mit Innviertler Qualität, Sorgfalt und viel Handarbeit.

Kurze, ressourcenschonende Wege gehören dazu. Statt weltweiter

Lieferketten bezieht Hartjes Leder aus Kroatien und Italien,

die Sohlen aus Italien.

Wichtiger Arbeitgeber vor Ort

„Fairness, Miteinander und Menschlichkeit: Darin ist Hartjes

stark“, so die Geschäftsführer weiter. Die soziale Ader zeigt sich in

mehr als 30 (!) Arbeitszeitmodellen, die auf Nebenerwerbsland-

Werksverkauf:

Mi.–Fr.: 8:00-17:00 Uhr

UNSERE

TIPPS

Werksführungen:

Kostenlose Führungen ab 10 Personen,

Montag und Dienstag, gegen Voranmeldung:

+43 7754 8181-12

elisabeth.hangler@hartjes.at

Dauer: 1,5 Stunden

Schau rein: So entsteht ein

Hartjes-Schuh – zu 100 % in Österreich →

62 63



• kostbares innviertel • • kostbares innviertel •

Ried im Innkreis –

eine Stadt mit

Esprit und

guten Ideen

© S‘INNVIERTEL Tourismus_ Klugsberger

In der Innenstadt reiht sich Bürgerhaus an Bürgerhaus,

belebte Plätze und gut gefüllte Gasthäuser

zeugen von einem geselligen Menschenschlag.

Kunst und Kultur sind hier genauso daheim wie

Unternehmen von Weltruf. Und nicht zuletzt gibt

es eine Reihe von Geschäften – von der kleinen,

inhabergeführten Boutique bis zum Einkaufszentrum

–, in denen man sich gerne umsieht und etwas

Schönes mit nach Hause nimmt.

Dienstag ist Markttag

Wer an einem Dienstagvormittag durch Ried schlendert,

erlebt die Stadt von ihrer schönsten Seite: Am

Markttag sind der Hauptplatz und der angrenzende

Stelzhamerplatz Bühne für Köstliches und Nützliches.

Obst und Gemüse, Käse, Fleisch und Wurst,

Blumen und Salatpflanzen, Körbe und Haushaltswaren

– hier gibt es all das und mehr.

1 Gutschein. Über 300 Möglichkeiten.

Alle Infos unter innviertel-gutscheine.at

Erhältlich in den Tourismusbüros Ried und Geinberg sowie bei unseren regionalen Banken und Verkaufsstellen:

Raiffeisenbanken (Altheim, Eberschwang, Geinberg, Höhnhart, Lohnsburg, Mehrnbach, Mettmach, Obernberg,

Pramet, St. Johann am Walde, Waldzell, Weng im Innkreis), Restaurant Heimatliebe/Aspach

innviertel-tourismus.at

Es gibt immer was zu feiern

Ein traditionsreicher Markt anderer Art findet jeweils

am Mittwoch vor Ostern statt – und das seit über

540 Jahren: Der Rieder Pferdemarkt punktet beim

Publikum mit der bewährten Mischung aus Reitergruppen,

Pferdegespannen, Geselligkeit, Tracht und

Blasmusik. Rund ums Jahr gibt es zahlreiche weitere

Veranstaltungen – von der Shopping Night über

das Sommerfestival, die Moonlight-Events bis zum

„Rieder Advent“. Die Rieder Messe mit angeschlossenem

Volksfest kennt man in ganz Österreich und

darüber hinaus.

Der Blick von oben

Wer Ried in seiner ganzen Pracht überblicken möchte,

kann das übrigens aus luftiger Höhe tun – im

Zuge einer Kirchturmführung aus der Türmerstube

der beeindruckenden Stadtpfarrkirche. Von hier

geht der Blick weit ins Land.

ried.com

messe-ried.at

Ausfüllen & Herbstauszeit

gewinnen

Jetzt 2 Nächte für 2 Personen mit Halbpension

im Spa Resort Geinberg gewinnen.

QR-Code scannen & gewinnen!

Spa Resort Geinberg

therme@sparesortgeinberg.at

+43 7723 8500 2526

sparesortgeinberg.at

64 65



• kostbares innviertel •

UNSERE PARTNERREGIONEN

IM NEUEN TOURISMUSVERBAND

Seit 2025 gehen wir gemeinsame Wege: Die Vitalwelt Bad

Schallerbach, s'Entdeckerviertel und der Hausruckwald

bilden zusammen mit dem S'INNVIERTEL einen der größten

Tourismusverbände Oberösterreichs. Gemeinsam bieten wir

noch mehr Abwechslung, Inspiration und unvergessliche

Momente für unsere Gäste.

Vitalwelt Bad Schallerbach

Wellness, Natur und Kulinarik – hier ist für alle Sinne

etwas dabei! Sieben Orte laden ein: vom wohltuenden

Thermalwasser in der Eurotherme über faszinierende

Tierwelten im Zoo Schmiding bis hin zu idyllischen Radund

Wanderwegen im Trattnachtal. Auch kulinarisch glänzt

die Vitalwelt – vom Mostheurigen bis zur Haubenküche.

Promenade 2, A-4701 Bad Schallerbach, +43 7249 42071-0

info@vitalwelt.at

vitalwelt.at

impressum

Medieninhaber / Herausgeber:

Tourismusverband Vitalwelt Innviertel

Entdeckerviertel Hausruckwald

Promenade 2

A-4701 Bad Schallerbach

Geschäftsführer: Mag. (FH) Pilipp Haas

Teilregion S'INNVIERTEL (inhaltliche Verantwortung)

S'INNVIERTEL Tourismus

Thermenplatz 2, A-4943 Geinberg

Stelzhamerplatz 2, A-4910 Ried i. I.

+43 7723 8555

info@innviertel-tourismus.at

innviertel-tourismus.at

Tourismusmanager: Gerald Hartl

Unternehmensgegenstand:

Angebotsentwicklung sowie Werbung und Marketing für die Mitgliedsgemeinden

des Tourismusverbandes Vitalwelt Innviertel Entdeckerviertel Hausruckwald;

Förderung der touristischen und regionalen Entwicklung der Region.

Grundlegende Richtung (Blattlinie gemäß § 25 Mediengesetz):

„Kostbares Innviertel“ informiert über Tourismus, Kulinarik, Kultur,

Freizeitangebote und wirtschaftliche Besonderheiten der Region S'INNVIERTEL.

Idee & Konzeption, Redaktion:

Gerda Strasser, Marlene Hangler, Claudia Stopfner

Texte:

Silvia Pfaffenwimmer, Albin Gattermayr

Grafik & Gestaltung:

Pauline Schmidleitner, paulines.at

Lektorat:

Albin Gattermayr, texter.cc

Illustration:

Franziska Fruhstorfer, fruh-studio.com

Mit Leidenschaft zusammengestellt. Mit Liebe gekocht.

Mit Lebensmitteln aus der unmittelbaren Umgebung.

Intensiv. Geradlinig. Bodenständig. Österreichische Küche.

Französische Basis. Geschmacksinnlich Umami.

Schmeckt. Versprochen.

s'Entdeckerviertel

Grenzenlos unterwegs zwischen Inn und Salzach!

700 km Radwege, acht warme Seen, die längste Burg der Welt

in Burghausen, das Europareservat Unterer Inn, die größte

zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs, das Ibmer

Moor und die KTM Motohall in Mattighofen – hier trifft Natur

auf Kultur und Technik. Und: Unter dem Motto „Wir sind Brot“

gibt’s regionale Backkunst zum Verlieben.

Theatergasse 3, A-5280 Braunau am Inn, +43 7722 62644-0

info@entdeckerviertel.at

entdeckerviertel.at

Hausruckwald

Kraft tanken inmitten sanfter Hügel, radfahren und wandern

durch idyllische Wälder, Geschichte und Tradition hautnah

erleben - das ist der Hausruckwald. Pferdefans finden ihr Glück

im Reiterdorf Ampflwang. Geschichte- und Kulturbegeisterte

tauchen im Freilichtmuseum Stehrerhof, beim Frankenburger

Würfelspiel oder im Lokpark und Bergbaumuseum der ÖGEG

Ampflwang in die Geschichte der Region ein.

Graben 8, A-4840 Vöcklabruck, +43 7672 26644-0

info@tourismus-hausruckwald.at

tourismus-hausruckwald.at

Fotos:

Andreas Mühlleitner, anklang.cc, Bettina Futter-myHomestory, Bona Res/Silvia

Zeilinger, Brauerei Ried, Eat Live Love/Madeleine Rudolph, Entdeckerviertel/

media.dot, Faschang privat, genussWERK, Hartjes, Jan Oechler, Johannes

Kernmayer, LEADER Mitten im Innviertel/Matthias Klugsberger, Leitner Gut/Klaus

Mittermayr, Löffler GmbH, Manuel Kottersteger, Matthias Klugsberger, Norbert

Leitner, Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach, Oberösterreich

Tourismus/S'INNVIERTEL Tourismus/TomSon, Spa Resort Geinberg/Chris Perkles,

Spa Resort Geinberg/Tobias Gast, Stadtmarketing Ried, Stefan Rosenboom,

Steffi Daubek, Ulrike Dirmayer, Veronika E. Schweiger, Wie's Innviertel schmeckt/

Werbung am Inn GmbH_Marcel Peda, Wirt z'Kraxenberg, Wolfgang Czeland,

Wolfgang Grilz, Wolfgang Lichtenberger, Woodstock der Blasmusik/Jakob Zeller

Cover:

© Wolfgang Grilz

Model: Marlene Frauscher, Bäckerei Zischg Konditorei, zischg-brot.at

U2:

© Matthias Klugsberger, matthiasklugsberger.com

Mit freundlicher Unterstützung von: Stablhof, stablhof.wordpress.com

Model: Kilian Danler

Druck:

Mediengruppe Attenkofer, Ludwigspl. 32, 94315 Straubing

Auflage: 60.000 Stk., Erscheinungstermin: September/Oktober 2025

Haftungsausschluss:

Trotz höchster Sorgfalt und gewissenhafter Ausarbeitung besteht kein Anspruch

auf Richtigkeit und Vollständigkeit; eine Haftung für den Inhalt ist ausdrücklich

ausgeschlossen. Recherche-, Satz- und Druckfehler sind vorbehalten.

Gerichtsstand Landesgericht Wels.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung

der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) teilweise verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

FINE

DIN

ING

DO-SO

18:30-00:00

INNVIERTEL

ORT IM INNKREIS

KAMMER5.AT

Ein

Blick

aufs

aktuelle

Menü

Alte Hülle, neues Leben.

Idyllische Umgebung. Verkehrstechnisch

top angebunden. Auf

einem ehemaligen Bauernhof.

Renoviert. Am Leitner Gut. In

einem Gewölbe. Anno dazumal

Kuhstall. Jetzt Esszimmer.

67



Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!