Thermenland_10-2025
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AUSGABE 168 OKT. 2025
Thermenland
MAGAZIN
10 Jahre Weberzeile: „Wir sind die Shopping-Mall Nr.1“
Landleben: Genossenschaften sorgen für mehr Lebensqualität
Apotheker-Tipp: Das hilft, wenn die Haare dünner werden
Mehr Verantwortung
AKTUELL
für die Lebenswelt vor der eigenen Haustür
als die Menschen, die sich in den Gremien von
Gemeinden, Städten und Landkreisen ehrenamtlich
als gewählte Räte engagieren, kann
man für die Gemeinschaft kaum übernehmen.
Ihr Mitdenken, Mitreden und Mitmischen
sind für eine lebendige und funktionierende
Gesellschaft von großer Bedeutung.
Ihre Entscheidungen haben Auswirkungen
auf Bildungseinrichtungen, Gesundheitsdienste,
Straßenbau, Umweltschutz usw.
Bürgerinnen und Bürger kennen ihre Gemeinde
am besten und sind daher oft in der
Lage, lokale Probleme genau zu erkennen und
kreative Lösungen zu finden.
Am 8. März 2026, also in etwa einem halben
Jahr, werden die kommunalen Räte neu gewählt
– wer auf dem Wahlzettel stehen wird,
ist oft aber völlig unklar – die Frist für Wahlvorschläge
endet erst am 8. Januar. Erst dann
werden wir sehen, ob es in der ein oder anderen
Gemeinde weniger Bewerberinnen und
Bewerber gibt, als Ämter und Sitze zu vergeben
sind. Dennoch bestehen ein halbes Jahr
vor der Kommunalwahl mancherorts noch
Sorgen, ob man engagierte Rats- oder gar Bürgermeister-Kandidaten
findet. Es gebe immer
mehr Menschen, die sagten: „Mache ich nicht“,
warnt zumindest Innenminister Joachim
Herrmann. Immerhin fand sich letztes Jahr
bei den Kommunalwahlen in Thüringen laut
Landesamt für Statistik in 210 Gemeinden
maximal eine Kandidatin oder ein Kandidat
für das Bürgermeister-Amt, in 5 Gemeinden
bewarb sich gar niemand. Bei den Bürgermeisterwahlen
in den oberpfälzischen Landgemeinden
Schwarzach bei Nabburg und
Trausnitz fanden sich zu außerturnusmäßigen
Wahlen dieses und letztes Jahr gar keine
Kandidatinnen oder Kandidaten für das Bürgermeisteramt.
Es mussten Urwahlen stattfinden.
Dabei konnte jeder Bürger einen Namen
auf dem Wahlzettel eintragen – am Ende fand
sich erst auf diese Weise in beiden Gemeinden
jemand, der den Job übernahm.
Vor allem die großen Parteien wie die CSU
und die SPD haben auf Stadt- oder Landkreisebene
kaum Probleme, Kandidierende für
ihre Listen zu finden. Anders ist das bei
kleinen Parteien und bürgerlichen Wählergemeinschaften.
Die tun sich schwer, Leute zu
finden, die sich auf ihren Listen um einen
Ratssitz bewerben. Gerade im ländlichen Bereich
geht es dabei aber oft um die Vertretung
von Ortsteilen, die durch ihre Vertretung im
Kommunalparlament nicht nur die Identität
sichern, sondern auch dafür sorgen, dass die
dörflichen Interessen in den Gesamtgemeinden
nicht vergessen werden.
Gründe dafür, dass viele ein kommunales
Spitzenamt scheuen, sind nach Darstellung
von Innenminister Herrmann der Hass und
die Hetze, die Amtsträgern teilweise entgegenschlagen.
„Es ist unübersehbar spürbar,
dass es zugenommen hat. Es ist Gott sei Dank
noch nicht die Regel, aber es hat unübersehbar
zugenommen.“ Auch der Präsident des
bayerischen Gemeindetags, Uwe Brandl, hat
festgestellt, dass sich die Auseinandersetzungs-
und Diskussionskultur stark verändert
hat: Früher habe man offen diskutiert, heute
müsse man dagegen damit rechnen, eine
Martin Semmler M. A., Chefredakteur
Online-Petition oder einen Shitstorm am
Hals zu haben. So trat der parteilose Bürgermeisters
von Markt Schwaben, Michael Stolze,
im Mai 2024 zurück. Er begründete das mit
vielen Beleidigungen und Anfeindungen in
den sozialen Medien und dem rauen Ton im
Gemeinderat.
Wenn bei der nächsten Wahl auch noch AfD-
Mitglieder in die Gremien einziehen, wird es
wohl noch härter werden, da diese nicht eben
für eine konstruktive Zusammenarbeit bei lokalen
Problemen bekannt sind, sondern eher
dafür, landes- oder bundespolitische Themen
wie Migration sowie Sicherheit & Ordnung in
den Ortsräten zu diskutieren. Dabei brauchen
unsere Kommunen in ihren Gremien Räte, die
sich für die Belange der Gemeinde interessieren,
sich für konstruktive Zusammenarbeit
einsetzen und gemeinsam Lösungen finden.
Darum ist es jetzt an der Zeit, sich innerlich
einen Ruck zu geben und eine Kandidatur zu
wagen.
DO SCHAU HER...
Seit 75 Jahren ist das Thermalbad Füssing nun
schon staatlich anerkannte Heilquelle. Dieses
Jubiläum unterstreicht eine außergewöhnlich
facettenreiche Kunstausstellung, die noch bis
zum 11. Oktober im Großen Kurhaus täglich
von 9 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen ist.
Insgesamt 13 Künstlerinnen und Künstler
zeigen hier rund 50 sehr individuelle Werke
rund um das Thema „Heilwasser, Wasser- und
Thermenwelten“. Neben bekannten regionalen
Künstlern wie Otto Müller, Leopold Schmidt
und Dr. Rudolf J. Sommer sind auch eher weniger
bekannte, aufstrebende und solche vertreten,
die nur eine persönliche Beziehung
zum Kurort haben. Außerdem wird ein wirklich
sehenswertes Mosaik aus 16 kleinen Bildern,
das im Ferienprogramm der Gemeinde unter
Betreuung der ukrainischen Künstlerinnen
Oksana Hlynska und Tetyana Gerasymenko
entstanden ist, gezeigt. Letztere erzählt mit
ihrem Werk „Wellen der Heilung“ in 13 linolschnittartigen
Graphiken Weiß auf Blau den
Aufstieg Bad Füssings von der Erbohrung der
Quelle bis zum beliebtesten Heilbad Europas.
Foto: Semmler
AKTUELL
Editorial: Mehr Verantwortung wagen 3
Doschauher: Beeindruckende Heilwasser-Ausstellung 3
Genossenschaften: Lösung für mehr Lebensqualität 5
Thermen: Erneuerbare Energien für bessere Bilanz 6
Krankenhausreform: Keine Benachteiligung fürs Land 8
Jubiläum: 75 Jahre AWO-Ortsverein in Pocking 24
Zahl des Monats: Männer überschätzen sich im Haushalt 29
INHALT
6
GENIESSEN & ERLEBEN
145. Geburtstag: Robert-Stolz-Revue in Pfarrkirchen 9
Interview: 10 Jahre Event-Shopping in Weberzeile Ried 10
Hochadelige Rezepte: Zuckher Paudexen zum Kompott 12
Frauenpilgertag: Besinnlich unterwegs durchs Innviertel 13
Alltagsflucht: Ideen zum Urlaub für einen Tag 13
Räucherwerk: Fischräucherkurs in Lindbergmühle 18
13
FIT & GESUND
Naturapotheke: Der Alant – Lichtbringer fürs Herz 14
Thermen-Sauna: Gesundheit stärken, Wärme genießen 15
Apotheker: Das hilft, wenn Haare dünner werden 16
Stummfilmabend: Lachen ist die beste Therapie 17
KULTUR & FREIZEIT
Göttler-Lesung: Die Emerenz und andere Dichterinnen 18
Puppentheater: Der kleine Drache Robinson im Schloss 18
Jahresausstellung: BBK-Künstler im Format 30x30x30 18
Konzerttradition: Bläserfreundschaft Bayern-Südtirol 19
TV-Kabarett: Malarina präsentiert neues Programm 20
Leonhardimuseum: Ausstellung, Lesung & Musik 20
Kino: Regisseur stellt selbst neue Bayernkomödie vor 20
Glühwein-Verlosung: Weihnachts-Wunderland im Park 21
21
UNTERWEGS MIT DEGENHART
Neues Buch: Lebenslagen. Kindheit. Kirche. Kamera. 22
Entwicklungshilfe: Der Wasserprophet von der Caritas 23
RAT & TAT
Kindernothilfe: Hinsehen. Handeln. Schützen. 25
Kinderuni: Neues vom Klima-Retter aus dem Wald 26
Umwelt-Tipp: Mit ToxFox-App Gifte sichtbar machen 26
Verkehr: Ist das Auto fit für Herbst und Winter? 27
26
SERVICE
Thermenland Horoskop 28
Wetterprophet, Zahl des Monats 29
Impressum 29
Notrufnummern 30
Apotheken-Notdienst 30
www.thermenland-magazin.de
4
AKTUELL
Bezirkstagspräsident Heinrich wirbt für mehr Genossenschaften am Land
„In lokalen Initiativen liegt großes Potenzial“
Wie stärkt man den ländlichen Raum und macht ihn zukunftsfähig?
Welche Innovationen sind dafür notwendig? Über diese Fragen debattierten
im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in der Bayerischen
Vertretung in Berlin Vertreter aus Landwirtschaft, Landesamt
für Landwirtschaft, die langjährige Chefin der mittelständischen
Käserei Bergader aus Waging am See mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf
Heinrich und der Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und
Forsten sowie Tourismus, Michaela Kaniber.
Ins Heimatdorf investieren
Der niederbayerische Bezirkstagspräsident unterstrich, dass nach seiner
Überzeugung die Aktivierung von privatem Kapital besonders wichtig sei,
um ländliche Kommunen in Zeiten zunehmender Finanznot weiterzuentwickeln.
„Viele Menschen im ländlichen Raum sind mit ihrem Heimatort
verbunden. Wer womöglich schon seit Generationen vor Ort verwurzelt ist,
ist viel eher bereit, selbst einen aktiven Beitrag zu leisten als jemand, der
in einer großstädtischen Agglomeration lebt. In der Kombination von kommunalen
Rahmenbedingungen und privatem Beitrag liegt ein Schlüssel für
die Zukunft unserer ländlichen Gemeinden“, zeigte sich Heinrich überzeugt.
Angebote vor Ort nutzen
Heinrich verwies darauf, dass die Gründung von Genossenschaften sowohl
für die Daseinsvorsorge als auch für die Lebensmittelproduktion und den
Einzelhandel Perspektiven bieten könne. Staatsministerin Michaela Kaniber
ergänzte, es sei mindestens ebenso wichtig, dass die Konsumenten
schon vor der Schließung des örtlichen Bäckers, Metzgers oder Einzelhandelsgeschäfts
diese Betriebe durch ihre eigenen Einkäufe und Umsätze stabilisierten.
„Selbstverständlich kann eine gemeinschaftlich gegründete
Unternehmung nur in überschaubaren Fällen das ersetzen, was Private aufgeben
müssen“, so der Bezirkstagspräsident. „Deswegen muss jeder Verbraucher
wissen: Mit seinem Einkauf trifft er Richtungsentscheidungen für
seinen Heimatort. Wer im Internet bestellt, im Supermarkt einkauft und die
örtlichen Lebensmittelproduzenten links liegen lässt, darf sich nicht wundern,
wenn es irgendwann kein regionales Angebot mehr gibt.“
Ehrenamtlich Initiative ergreifen
Bezirkstagspräsident und Freyunger Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich hat sich in der
Bayerischen Vertretung in Berlin an der Debatte zur Zukunft des ländlichen Raumes
beteiligt: „Im privaten Beitrag liegt ein Schlüssel für die Zukunft unserer ländlichen
Gemeinden.“
Bildquelle: Rentenbank
Olaf Heinrich ist selbst bei Genossenschaften ehrenamtlich aktiv. So initiierte
er als Bürgermeister von Freyung im 2014 durch die Gründung einer
Genossenschaft die Rettung des 1856 dort gegründeten „Lang Bräu“. Seitdem
amtiert er als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Die Genossenschaft hat
seit 2014 mehr als 3 Millionen Euro in den innerstädtischen Standort investiert
und schreibt schwarze Zahlen. Der Bierausstoß konnte jährlich gesteigert
werden.
In der Gemeinde Eppenschlag unterstützt Olaf Heinrich die 2021 gegründete
Genossenschaft für regionale Vermarktung eG als Mitglied des Aufsichtsrats.
Sie vermarktet regionale und Bio-Produkte, betreibt eine
Bauernmarkthalle, organisiert einen Genuss- und Bauernmarkt und
betreibt das Gasthaus „Beim Alten Bräu“.
Die Heimat selbst gestalten
In Freyung beteiligte sich Heinrich an der Gründung einer weiteren Genossenschaft,
die das leerstehende Freibad-Umkleidehaus aus den 60er-Jahren
zur öffentliche Sauna-Oase „Sofy“ umgebaut hat. Auch hier fungiert der
Bürgermeister als Aufsichtsratsvorsitzender. Und das nächste genossenschaftliche
Projekt steht bereits in den Startlöchern: Ein leerstehendes
Wirtshaus am Stadtplatz soll zur Genussmanufaktur werden. Rund 70 Bürger
haben laut Olaf Heinrich schon Interesse gezeigt. „In Zeiten, in denen
die Kommunen immer weniger Geld haben, hat dieses Modell wirklich
Zukunft“, sagt Heinrich. „Ich bin überzeugt davon, dass es viele Menschen
gibt, die Lust darauf haben, zu gestalten. Das geht in der Genossenschaft
hervorragend.“
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AKTUELL
Niederbayerische Thermen setzen auf erneuerbare Energien
Meilenstein für Wirtschaftlichkeit und Klima
Die Heil- und Thermalbäder der Niederbayerischen Thermengemeinschaft
– Rottal Terme Bad Birnbach, Europa Therme Bad Füssing, Wohlfühl-Therme
Bad Griesbach und die Limes-Therme Bad Gögging –
treiben ihre Umstellung auf erneuerbare Energien konsequent voran.
Ziel ist es, die Einrichtungen weitgehend unabhängig von fossilen
Brennstoffen zu machen und gleichzeitig die wirtschaftliche Basis der
Thermen zu stärken.
Umfassendes Energiekonzept
Die Thermen setzen dabei auf ein breites Spektrum regenerativer Technologien:
Photovoltaikanlagen zur Eigenstromerzeugung, Wärmerückgewinnung
aus dem Thermalwasser, Grundwasser-Wärmepumpen sowie die
Anbindung der Rottal Terme an das zukünftige Nahwärmenetz von Bad
Birnbach. Zudem prüfen die Verantwortlichen aktuell die Anschlussmöglichkeiten
weiterer Thermen an entstehende Nahwärmenetze in Bad Gögging
und Bad Griesbach. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden
Energiekonzepts, das für jede Einrichtung individuell entwickelt und in
enger Zusammenarbeit mit den Kommunen sowie externen Fachplanern
umgesetzt wird.
Vorreiter & Vorbild bei Umbau
Durch intelligente Planung, moderne Technik und eine konsequente Umsetzung
des Energieumbaus will auch der Bezirk Niederbayern „mehr und
mehr zum Vorreiter und Vorbild im Bereich der öffentlichen Hand werden“,
betonte der Bezirkstagspräsident. Dazu sei auch angedacht, in einzelnen
Projekten Public-Private-Partnerships, also Kooperationen mit Dritten zu
prüfen. So sei beispielsweise denkbar, dass bestimmte Investitionen in Thermalbäder
durch Energiegenossenschaften ermöglicht werden.
Für Heinrich ist die Frage der Energieversorgung langfristig auch zentral
für den Wirtschaftsstandort Niederbayern wichtig. „Vieles sollte man kommunal
steuern und nicht zu viel aus der Hand geben.“ Zumal, so hoben
auch die Coplan-Verantwortlichen hervor, die regionale Wertschöpfung ein
erhebliches wirtschaftliches Potential für Niederbayern biete und gerade
auch Effizienzmaßnahmen und innovative Konzepte für den Energiemix
viele ökonomische Vorteile bringen würden.
Investoren in die eigene Heimat
„Anstatt die Gewinne den großen Investoren und Fonds zu überlassen, sollten
sich Kommunen überlegen, die ein oder andere Maßnahme selbst umzusetzen
– am besten mit Bürgerbeteiligung“, so Olaf Heinrich. Am Geld
würde es nicht scheitern. „Allein die Einlagen bei den Sparkassen und
Volksbanken in Freyung-Grafenau, dem ärmsten Landkreis in Bayern,
betragen über eine Milliarde Euro“, so Heinrich, der selbst Bürgermeister
von Freyung ist. Es gelte, dieses Geld für Projekte in der Region zu mobilisieren
und die Menschen zu Investoren in die eigene Heimat zu machen,
anstatt die Rendite für Öl oder Gas ins Ausland zu transferieren. „Jeder Liter
Heizöl und jeder Kubikmeter Gas, den wir verwenden, erzeugt einen Kapitalabfluss
ins Ausland. Nachwachsende Rohstoffe, Biogas, Wasserkraft,
Wind- und Sonnenenergie, die in der Region genutzt werden, stärken
regionale Wirtschaftskreisläufe. Davon können die Menschen in Niederbayern
direkt finanziell profitieren“, unterstrich der Bezirkstagspräsident.
Weg zur Energieautonomie
Die vier Thermen wurden kürzlich erfolgreich nach dem anerkannten Energiemanagementsystem
nach ISO 500001 zertifiziert, das eine systematische
Erfassung, Bewertung und Optimierung des Energieverbrauchs ermöglicht.
Die niederbayerischen Thermen nutzen das heilkräftige Wasser auch zur Energiegewinnung.
Foto: Frank Heuer, TVO
So lassen sich Einsparpotenziale identifizieren, die Effizienz der Maßnahmen
deutlich steigern und die CO 2 -Emissionen reduzieren. „Die Einführung
des Energiemanagementsystems war ein logischer Schritt auf unserem Weg
zur Energieautonomie. Es unterstützt uns dabei, gezielt zu handeln und
unsere Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen“, erklären Geschäftsführer
Franz Altmannsperger und Matthias Kopf, Bezirksbaumeister und
verantwortlich für die bauliche Umsetzung, einhellig.
Zentrale Zukunftsfrage Energie
Auch Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident und Vorsitzender der Bäderzweckverbände,
unterstreicht die Bedeutung der Transformation: „Die Energieversorgung
ist eine zentrale Zukunftsfrage. Wir haben aus den Krisen
der letzten Jahre gelernt und setzen nun konsequent auf regenerative Energien.
Damit sichern wir nicht nur die wirtschaftliche Stabilität unserer
Thermen, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.“
Die energetische Transformation ist nicht nur ein ökologisches Projekt,
sondern auch ein wirtschaftlicher Impuls für die Region. Als bedeutende
Arbeitgeber und touristische Anziehungspunkte profitieren die Thermen
von niedrigeren Energiekosten und einer höheren Versorgungssicherheit,
was ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärkt.
sam
www.thermenland-magazin.de
6
AKTUELL
MdL Meyer im gesundheitspolitischen Austausch mit der AOK Bayern im Rottal
„Reform darf das Land nicht benachteiligen“
Die gesundheitspolitischen Positionen
der AOK-Direktion für das
Rottal waren Gegenstand eines
Austauschs von MdL Stefan Meyer,
Günter Schober, Beauftragter des
Vorstandes bei der AOK Bayern
und Direktor Richard Kirmaier.
Als Mitglied im Landtagsausschuss
für Gesundheit, Pflege und
Prävention ist MdL Stefan Meyer
seit nunmehr gut eineinhalb
Jahren weiter auch zum Landesgesundheitsrat
bestellt und
fungiert in dieser Funktion als
Bindeglied und Schnittstelle zum
Wissenschaftsausschuss, unter
anderem mit den Themen Medizinerausbildung
sowie Zukunft
der Universitätskliniken.
Für Widerspruchslösung
Zum politischen Austausch trafen sich (v. l.) AOK-Direktor Richard Kirmaier, Günter Schober (Beauftragter des
Vorstandes bei der AOK Bayern) und MdL Stefan Meyer.
Foto: Starke/Windpassinger
„Ein ganz präsentes Thema ist hier aktuell die
Organtransplantation und in diesem Zusammenhang
der Umgang mit den Spenderausweisen
– dies ist jedoch in erster Linie eine ethische
Frage, wobei Aufklärung eine große Rolle
spielt“, betont MdL Meyer, der sich hinsichtlich
der Organspende für eine Widerspruchslösung
einsetzt. Auch die Gesundheitsreform beschäftige
die Landespolitik massiv. „Wir brauchen
diese Reform, aber in einer Variante, die den
ländlichen Raum nicht benachteiligt“, so MdL
Meyer.
Gegen Leistungskürzungen
Damit rennt der CSU-Abgeordnete offene Türen
bei den Krankenkassen-Vertretern ein, die sich
für regionales und gemeinschaftliches Agieren
aussprechen. „Für eine gute Versorgung müssen
alle an einen Tisch kommen: Politik, Krankenhäuser,
Ärzteschaft und Krankenkassen“, betont
Günter Schober aus dem bayernweiten AOK-Vorstand.
Er teilt mit, dass Bayerns größte gesetzliche
Krankenversicherung mindestens bis
Jahresende eine Beitragsstabilität garantieren
kann und gegen Leistungskürzungen sei.
„Wir bleiben in der Fläche“
Direktor Richard Kirmaier greift auf, dass Gesundheitsversorgung
regional vor Ort bei den
Menschen passiere. „Wir bekennen uns zur regionalen
Versorgung und bleiben als einzige Kasse
in der Fläche. Wir wünschen uns eine qualitativ
hochwertige Vor-Ort-Versorgung. Dabei sollten
auch regionale Vertragsmöglichkeiten und
Kooperationen mit Gesundheitspartnern eine
größere Rolle spielen. Jede Region tickt anders
und daher wünschen wir uns mehr Handlungsspielraum
im Schulterschluss mit unseren lokalen
Vertragspartnern.“
„Die ePA ist die Zukunft“
Kirmaier geht auf weitere für die Krankenkassen
essenziellen Themen dieser Zeit ein: „Europa
macht es vor, die digitale Patientenakte ist die
Zukunft und wir sind durchaus dankbar, dass die
,ePA’ so konsequent durchgezogen wurde, auch
wenn sich freilich noch Optimierungsnotwendigkeiten
ergeben.“ Natürlich genieße hier der
Datenschutz oberste Priorität, aber die Digitalisierung
sei in diesem Zusammenhang unerlässlich
und eine große Chance hinsichtlich einer
umfassenden medizinischen Versorgung. „Die
Digitalisierung kann in diesem Fall Leben retten“,
ist Kirmaier überzeugt. Im Sinne der Kunden
gelte es, Digitalität und lokale Aufstellung
geschickt zu verknüpfen, bringt er beispielsweise
den MedizinCampus Niederbayern ins
Spiel. „Das ist ein Segen für unsere Region“, lobt
er dabei das Zusammenspiel sämtlicher Akteure.
Diskutiert wurde hier auch über mögliche Aufnahmetests
zu Medizinstudienplätzen und die
Abkehr von der reinen Fokussierung auf den
Numerus Clausus.
Weniger Umsatzsteuer bei Arznei?
Was die AOK-Vertreter massiv beschäftigt: Die
explodierenden Ausgaben im Bereich der Arzneimittel.
„Es ist wichtig, dass wir unsere Versicherten
gut versorgen können, aber die Preisentwicklung
auf diesem Sektor macht uns schon
Sorgen“, betont Günter Schober. Die AOK halte deshalb
auch Arzneimittelrabattverträge für sinnvoll
und spreche sich für den ermäßigten Mehrwertsteuersatz
aus. „Es ist unerklärlich, warum die
Mehrwertsteuer auf Medikamente 19 Prozent
beträgt und die auf Gummibärchen nur 7 Prozent“,
so der Vertreter der AOK-Bayern weiter.
Medikamente selbst produzieren
„Ein Ansatz muss sein, dass wir wieder selbst
produzieren und nicht so viele Arzneimittel
aus dem Ausland beziehen“, ist auch MdL
Meyer überzeugt. Neben der Sicherstellung der
Notfallversorgung, einer höheren Effizienz des
Gesundheitssystems sowie stabile Finanzen für
Gesundheitsleistungen, wurden auch die Themenfelder
Pflege, Rehabilitation und Prävention
diskutiert. „Die große Stärke der AOK ist
die Fokussierung auf Vorsorge und Prävention
und die regionale Verwurzelung mit Geschäftsstellen
auch in ländlichen Gebieten“, dankt
MdL Meyer abschließend für den transparenten
Austausch.
Stefanie Starke
www.thermenland-magazin.de
8
GENIESSEN & ERLEBEN
Theater in Pfarrkirchen erinnert zu seinem 145. Geburtstag an Robert Stolz
Mein Liebeslied muss ein Walzer sein…
Das „Theater in Pfarrkirchen“ ehrt am 10.
Oktober den großen Komponisten und Dirigenten
Robert Stolz im Rahmen einer Geburtstags-Gala
im Hans-Reiffenstuel-Haus in
Pfarrkirchen.
Robert Stolz war ein Mann, dessen Leben und
Schaffen wohl als einmalig zu bezeichnen ist:
50 Bühnenwerke, überwiegend Operetten, hat
er komponiert, die Zahl seiner Lied-Kompositionen
liegt bei ungefähr 2.000, gut zwei
Dutzend hohe Ehrungen, Orden und Ehrenmitgliedschaften
wurden ihm verliehen, und
er erreichte ein Lebensalter von immerhin 95
Jahren.
Oscar-Nominierungen im Exil
Dieses Leben war ein durchaus wechselvolles,
doch bei allen Höhen und Tiefen behielten die
Erfolge eindeutig die Oberhand. Die Musik war
ihm als 12. Kind eines Komponisten und einer
Musiklehrerin schon in die Wiege gelegt. Der
Wirkungsraum des gebürtigen Grazers wurde
zunächst Wien; allerdings flüchtete Stolz bald
nach Berlin, als seine 1924 gegründete „Robert-
Stolz-Bühne“ schon nach zwei Jahren pleite
machte. Dies wurde zum Glücksfall für ihn. Unter
anderem lernte er dort Ralph Benatzky kennen
und schrieb für dessen „Weißes Rössl“ die meisten
der Evergreens in dieser weltberühmten
Operette. Wie viele andere entzog sich Robert
Stolz der Nazi-Diktatur durch Emigration nach
Frankreich, später nach New York und wurde in
den USA sogar zweimal für den „Oscar“ nominiert
(1941 Bester Filmsong „Waltzing in the
Clouds“, 1945 Filmmusik für die Liebeskomödie
„Es geschah morgen“) – aber dem Ruf nach Wien
konnte er sich nach dem Krieg nicht entziehen
und feierte hier einen Triumph nach dem anderen,
als Komponist und Dirigent.
Großneffe als Schirmherr
Am 10. Oktober werden nun auf der Bühne des
Hans-Reiffenstuel-Hauses zahlreiche Werke von
Robert Stolz erklingen. Schirmherr dieses besonderen
Abends ist Hans Stolz, Großneffe und
Nachlassverwalter des berühmten Komponisten,
ein absoluter Experte, was Leben und Werk von
Robert Stolz betrifft. Intendantin Petra Weber-
Schuwerack hat für diesen großen Robert-Stolz-
Abend ein besonderes Ensemble zusammengestellt
und Moderator Franz-Josef Schuwerack
wird Anmerkungen zur bewegten Lebensgeschichte
von Robert Stolz beisteuern – auch
manches Persönliche.
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Mail passione.musica@t-online.de
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GENIESSEN & ERLEBEN
Die Weberzeile Ried feiert 10jähriges Jubiläum – Center-Manager Vormair bekennt im Thermenland-Interview:
„Wir sind der beliebteste Shopping-Treffpunkt für
Die Eröffnung der Weberzeile am 28. August 2015 markiert einen Meilenstein
in der Geschichte der Stadt Ried. Schließlich hatte es bereits
seit über 10 Jahren in der Bürgerschaft eine teils sehr emotionsgeladene
Diskussion um die Errichtung eines Einkaufszentrums in oder bei
Ried gegeben. Lange Zeit war sogar ein Standort auf den Gelände der
Messe Ried im Gespräch. Vor allem die Rieder Kaufmannschaft hatte
erhebliche Bedenken, dass durch solch ein Projekt die Altstadt geschäftlich
veröden würde und schlug sogar eine Überkuppelung der
Altstadt als bestehendes Shopping-Center vor. Am Ende stimmte die
Stadtbevölkerung über Shopping-Center-Konzepte zweier konkurrierender
Projektgesellschaften ab. Im April 2013 war Baubeginn für das
innerstädtische Einkaufsquartier, in das die SES Spar European Shopping
Centers 70 Millionen Euro investieren würde. Das Thermenland
Magazin sprach zum 10jährigen Jubiläum mit Mag. Christoph Vormair,
seit 2019 Center-Manager der Weberzeile Ried, über Tradition, Erfolg
und Zukunft des Shopping Centers.
„Die Weberzeile ist heute die Shopping-Destination
Nummer 1 im Innviertel“
Thermenland Magazin: Herr Vormair, Hand aufs Herz, hat sich die Investition
der Spar-Gruppe in den Standort ausgezahlt?
Vormair: Die Ziele sind zu 100 Prozent aufgegangen und wir sind mit der
Entwicklung der ersten 10 Jahre absolut zufrieden, schließlich ist die Weberzeile
heute die Shopping-Destination Nummer 1 im Innviertel mit zahlreichen
Shops, die exklusiv im Innviertel nur in der Weberzeile mitten in
Ried zu finden sind. Gerade wenn ich mich an die vielen Highlight-Events
in den letzten Jahren erinnere, die wir für unsere Kund:innen veranstaltet
haben – ob Fashion Shows, große Perchtenläufe, unsere Jubiläumsfeste mit
Autoverlosungen oder auch exklusive Show-Abende mit dem Magierpaar
Tommy Ten und Amelie von Tass oder einem Varieté. Wir haben uns im Innviertel
zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt und unsere
Events sind immer eine Reise wert.
Der Name „Weberzeile“ ist eher untypisch
für ein Einkaufszentrum. Woher kommt er
denn?
Vormair: Der Name kommt von den Textilfärbern
und Leinenwebern, die hier bereits
im 18. Jahrhundert lebten und arbeiteten.
Damit wurde der direkte Bezug zur historischen
Handelsstadt Ried und zur Fashion
hergestellt. Der Standort wurde bewusst so
gewählt, da dieser seit Jahrzehnten ein gelebter
Handelsstandort mit dem Modehaus
Kastner & Öhler war und ist. Dieses besondere
Modegeschäft mit zahlreichen Top-Marken
von Marc Cain über Boss, Joop feiert
übrigens heuer sein 40jähriges Standort-Jubiläum
in Ried.
Center-Manager Christoph
Vormair hat mit der
Weberzeile noch einiges vor.
Foto: Eva Trifft
„Durch uns ist Ried ein beliebter urbaner
Einkaufsknotenpunkt mit überregionaler Bedeutung“
Die SES wurde von der Stadt Ried damit beauftragt, mit dem Bau des Einkaufszentrums
auch einen Beitrag zur Belebung und Vernetzung der Innenstadt
zu leisten. Wie beurteilen Sie die Situation heute?
Vormair: Der Standort der Weberzeile wurde ja bewusst ausgewählt, weil er
traditioneller Ort des Handels und der Kaufleute ist. Natürlich ist die Weberzeile
als Shopping Center mit 50 Shops etwas Besonderes. Die Innenstadtlage
ist aktuell ein absoluter Trend und ein wichtiger Grund für den
Erfolg des Centers. Damit ist die Weberzeile ein wichtiger Impulsgeber für
den gesamten Handelsstandort Ried, denn es geht schließlich auch darum,
den Charakter der Stadt Ried zu unterstützen und damit die gesamte Region
zu stärken. Nicht zuletzt verschmilzt die Weberzeile mit der historischen
Stadt durch ihre Architektur, die als städtebaulicher Anker zwischen
Altstadt und Gewerbegebiet dient. Die Weberzeile ist somit einzigartig und
kann nur hier in Ried stehen.
Die Weberzeile ist vom Rottaler Bäderdreieck in etwa gleich weit entfernt
wie die Stadtgalerie in Passau. Hatte man bei der Errichtung der Weberzeile
auch das Grenzland jenseits des Inns im Blick, oder war der Fokus allein
aufs Innviertel gerichtet?
Vormair: Nun, zunächst einmal haben wir mit der Weberzeile sicher einen
wichtigen Impuls gesetzt, um Ried wieder zu einem interessanten Marktplatz
im Innviertel zu machen. Darüber hinaus wurde die Stadt zu einem
beliebten urbanen Einkaufsknotenpunkt mit überregionaler Bedeutung.
Die Straßen von Schärding und Obernberg sind gut ausgebaut, so dass man
sich die Autobahn-Vignette sparen kann und das Parken in unserer Parkgarage
ist für 2 Stunden kostenlos, wenn Sie die Angebote in unseren Restaurants
oder Cafés genießen, sogar 3 Stunden.
„Neben den Shops ist unsere Weberzeile
für eine ausgezeichnete Gastronomie
in entspannten Wohlfühlambiente bekannt“
Welche Angebote können Sie aus Ihren 50 Shops nennen, die Konsumenten
im grenznahen Bayern nicht oder nicht so finden?
Vormair: In unserem Shopping Center befinden sich zahlreiche Shops, die
exklusiv im Innviertel nur bei uns mitten in Ried zu finden sind. Speziell
im Modebereich haben wir mit H&M, Kastner&Öhler, ONLY, Intimissimi und
Calzedonia interessante Angebot für den grenznahen Bereich. Aber auch
viele weitere Marken wie zum Beispiel MediaMarkt, Rituals, Thalia, die Fussl
Modestraße und das Modehaus Mittermayr sind eine Fahrt nach Ried wert.
Beim Publikum sehr beliebt: Die großen Events für die ganze Familie wie hier der
Maskottchen-Empfang zum 10 Geburtstag der Weberzeile. Foto: SkylineMedien
Warum lohnt sich Ihrer Ansicht nach eine Shoppingfahrt aus dem Rottal
zur Weberzeile noch?
www.thermenland-magazin.de
10
GENIESSEN & ERLEBEN
Jung und Alt in der ganzen Region“
Vormair: Neben den Shops ist unsere Weberzeile für eine ausgezeichnete
Gastronomie sowie ein entspanntes Shopping Erlebnis mit Wohlfühlambiente
bekannt. Dies zeigt uns auch die Marktforschung, wo unsere
Besucher:innen die besondere Aufenthaltsqualität im Center sehr positiv
beurteilen. Wir bieten ein urbanes Shoppingerlebnis in einem entspannten
Innenstadtflair.
„Jedes Jahr spielen hier über 20.000 Kinder und
werden über 650 Partys gefeiert!“
Für welche Zielgruppen sehen Sie die Angebote der Weberzeile als besonders
attraktiv?
Vormair: Als Shopping Center arbeiten wir tagtäglich daran, dass sich alle
Generationen bei uns wohlfühlen, aber ich bin der Meinung, dass wir speziell
für Familien mit Kindern sowie für die ältere Zielgruppe sehr interessant
sind. Mit unserem Shopping-Mix und der Architektur des Hauses
schaffen wir ein urbanes Shopping-Erlebnis ganz ohne den Großstadtstress.
Sie legen großen Wert auf Familienfreundlichkeit. Welche Services halten
Sie in der Weberzeile besonders für Familien mit Kindern bereit?
Die Themen Natur, Wald und Wildtiere rückt die Weberzeile gemeinsam mit der Jägerschaft
Ried bei einer 2tägigen Veranstaltung am Freitag, 10., und Samstag, 11. Oktober,
in den Mittelpunkt. Dabei wird ein spannendes und abwechslungsreiches
Programm mit interessanten Talks, einer Ausstellung der heimischen Wildtiere, Musikeinlagen
der Jagdhornbläser und einer Kinderecke geboten. Auch der kulinarische
Genuss kommt an beiden Tagen nicht zu kurz, versprechen (v. l. n. r.) Weberzeile-Manager
Christoph Vormair, Bezirksjägermeister Andreas Gasslsberger und sein Stellvertreter
Manfred Schabetsberger.
Foto: Weberzeile
Einmaliges Ambiente: Die Weberzeile bietet einen Indoor-Marktplatz mit Café und
lebenden Bäumen.
Foto: Robert Fritz
Vormair: Von der Anreise und dem Parken auf übergroßen Familienparkplätzen
bis hin zu gratis Shopping Cars und einem gemütlichen Still- und
Wickelraum mit Gratis-Windeln haben wir einen starken Fokus auf Familien
– ein besonderes Highlight ist die über 350 Quadratmeter große Kindererlebniswelt
Planet Lollipop mit Klettergerüst, großer Rutsche, Bällebad
und vielem mehr. Im Jahr spielen hier über 20.000 Kinder und werden über
650 Partys gefeiert!
„Neben einer großen PV-Anlage haben wir
auch Bienen auf dem Dach“
Welche Rolle könnte für Besucher der Weberzeile auch die Stadt Ried als Erlebnisort
spielen?
Vormair: Wie die Weberzeile ist auch die Stadt Ried ein vielseitiger Ort. Von
den abwechslungsreichen Messen, den sportlichen Highlights bis hin zu traditionellen
Events wie dem Rieder Kultursommer oder dem Rieder Pferdemarkt,
die Stadt Ried ist immer eine Reise wert.
So ein Einkaufszentrum ist ein dynamischer Ort. Gibt es schon Vorzeichen
für weitere Entwicklungen im Angebot der Weberzeile?
Vormair: In Sachen Nachhaltigkeit sind wir für die Zukunft schon gut gerüstet:
Mit der 520 Kilowatt-Photovoltaik-Anlage am Dach können wir bereits
etwa 30 Prozent des Strombedarfs selber decken, wir beziehen
Fernwärme über Geothermie, haben ein zertifiziertes Umweltmanagement
und das gesamte Center ist mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet, was
jede Menge Strom spart. Übrigens haben wir auch Bienen auf unserem
Dach! Sie sind uns ein Vorbild, tagtäglich daran zu arbeiten, unser Angebot
der Dienstleistungen und Services für unsere Besucher:innen weiter zu verbessern.
Als regionaler Nahversorger, aber auch als Shopping-Center mit
hoher Modekompetenz ist es uns wichtig, dass unsere Kund:innen alles
unter einem Dach vorfinden.
Martin Semmler
... die Druckerei dahoam.
Drucken Sie regional.
Drucken Sie bei uns!
Jetzt bewerben – job@passavia.de
11 www.thermenland-magazin.de
KULTUR FIT AKTUELL & GESUND & FREIZEIT
Bei einzelnen Rezepten aus dem Kochbuch der Ortenburger Grafen sind Namen angegeben, die auf eine Geberin
schließen lassen, meist Hochadelige aus dem Habsburgischen Herrschaftsbereich, die zum protestantischen
Glauben übergetreten waren. Diese hier (E:V:E) konnte von Elmar Grimbs noch nicht zugeodnet werden. Zur
herbstlichen Jahreszeit passen Rohrnudeln z. B. mit Zwetschgenkompott ganz gut.
Zuckher Paudexen1) von freillen
E : V : E2)
Nembt frischen Butter, Einer Welische(n) Nuß3)
groß Schmalz auch souil, laß bedes in einer
Pfan zugehen, dan gieß darzue Sieße obere
Milch4) ein 5 Eß Leffel vol, die fein Lablet5)
ist und ain Leffel uol, gewaßerte büer
germb6), dißes rier wol durcheinander,
und gieß es in ein Mel, das in einer Erden
Schißl ein wenig warmb worden, schlag
Seite 220 / darzue ain Ay, und 2 Ayr dotter, Salzs
ein wenig, dan Rier den Taig also ab, d(as)
er in d(er) Tückhn7) ohngefehr, wie ein Nockhen-
Taig ist, dan laß in ein guete Stundt, ohn
ein and(er) Rihren8), Zukhern, Vnd laß in bey
einem offen stehen, d(as) er geht, wan
er nun wol gegangen ist, so eul9) in, Vnd
mach kleine Laibl darauß, sträe Mel
auf ein Duech, leg die Laibel darauf, laß
wider wol aufgehen, dan bach sie in einer
dortten Pfan fein gemach, das Blädtl10) schmier
wol mit Butter, das sie sich nit anbachen,
oben auf Schmier auch die Laibl, mit Einem
Zergangenen Butter, folgents leg sie in
ein Zinene Schißl, Leg darauf gieß, obere
sieße Milch11), die fein Zukhert ist, Vnd laß
die laibl also lang siedtn, bis sich die milch
ganz in die Laibl hinein gesotten hat, dan Seite 221/
gieß die Schießel wid(er) mit Milch wie Vor, wol
Zukhert, Vol an, Vnd laß ohngefehr halbes ein
siedten, dan gibs Zu Eßen, man muß Zun
außmachen, die Laibl, nit mit Zu Vil
mel ankhnedten, Es muß der Taig Zuvor
seine Rechte dickhen haben. (…)*)
Anmerkungen:
1) Paudexen = Buchteln, Rohrnudeln, Baudaxl
= Spottnamme für einen kleinen dicken Menschen
(Schmeller I/183, 382)
2) freillen = Fräulein
3) Welische(n) Nuß = Walnuss (welsche Nuss)
4) Sieße obere Milch = Rahm (in Österreich "Obers");
5) Lablet = lauwarm
6) büer germb = Bierhefe
7) Tückhn = in der Dicke;
8) ohn ein and(er) Rihren = ohne weiteres Rühren;
9) so eul in = so beeile dich
10) das Blädtl = den Boden:
*.) (…) = Schreiberzeichen (Viele Rezepte sind mit
unterschiedlichen Schreiberzeichen versehen.)
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12
GENIESSEN & ERLEBEN
Frauenpilgertag der Katholischen Frauenbewegung im Innviertel
Zeit zu leben: Ein Tag von Frauen für Frauen
Foto: Wallfahrtsausschuss Maria Schmolln
Das Innviertel ist eine hügelige Gegend voller
Geschichte, Geschichten und geselligen Menschen
– kulinarische Köstlichkeiten und 1000
Wanderkilometer inklusive. Zum Glück braucht’s
oftmals nur einen Ort zum Durchatmen und
Herunterkommen, zum Sich-umschauen und
Bei-sich-Sein. Eine Landschaft, die nicht fordert,
sondern gibt, und Menschen mit Herz und
Humor. Dazu passt der Frauenpilgertag, den die
Katholische Frauenbewegung am Samstag, 11.
Oktober 2025 mit gleich zwei Pilgerrouten organisiert.
Insgesamt werden dann in ganz Österreich
100 Pilgerinnengruppen an verschiedenen
Orten, auf verschiedenen Wegen, in verschiedene
Richtungen unterwegs sein. Auf dem Weg
laden kurze spirituelle Impulse zum Innehalten
ein. „Zeit zu leben“ beim gemeinsamen Gehen.
Anmeldung für beide Wege unter
www.frauenpilgertag.at/ooe.
„Gemma Schmolln schau’n“
In Maria Schmolln führt die Route 014 von
der Wallfahrtskirche über die alte Schmollner
Straße zum 2. Teil des Landschaftsrahmenweges
„gemma Schmolln schau’n“. Birgit Horlacher,
Sonja Berer und Anita Egger werden die Gruppe
begleiten. Zur kostenlosen Teilnahme sind alle
Frauen herzlich eingeladen.
Streckenlänge 8 km (leicht), Treffpunkt 8.30 Uhr
beim Pilgerbrunnen, Start 9 Uhr (bei jeder Witterung).
Parkmöglichkeit: Öffentlicher Parkplatz,
5241 Maria Schmolln 31 und Sportanlage.
Weitere Informationen unter +43-677-61557770
Pilgern entlang des Inns
Die Pilgerinnenstrecke 015 beginnt in Kirchdorf
am Inn und führt auf einem befestigten Schotterweg
sowie Asphaltstrecken entlang des malerischen
Innufers und durch die idyllischen
Innauen. Der Weg nach Reichersberg bietet nicht
nur herrliche Natur, sondern auch faszinierende
Ausblicke auf Europas größte Lachmöwenkolonie,
ein echtes Highlight der Strecke. Da es sich
um keinen Rundweg handelt, erfolgt die Rückfahrt
bequem per Shuttle. Die Wegbegleiterinnen
Elisabeth Weinberger und Maria Klambauer
freuen sich auf eine schöne Wanderung.
Streckenlänge 9 km (leicht), Treffpunkt Pfarrkirche.
Parkmöglichkeit: Gemeindeamt 4982
Kirchdorf am Inn; Shuttle zurück zum Treffpunkt:
Kosten: 3 Euro.
sam
Andreas Muhlleitner_Innviertel aktiv
Urlaub für einen Tag mit
Auszug aus unserem
Mehrtagesfahrten Programm:
Wolfgangsee
inkl. Schifffahrt
Eingerahmt von Hügeln und Bergen, liegt der
Wolfgangsee wie ein gefasster Schmuckstein
glänzend inmitten der abwechslungsreichen
Landschaft des Salzkammerguts.
Erleben und entdecken Sie die Schönheiten
der einzigartigen Kultur- und Naturlandschaft
bei einer romantischen Schifffahrt.
Termin 26.10.
Inklusive Fahrt im modernen Fernreisebus,
SchifffahrtWolfgangsee
Abfahrt
07:00 Bad Füssing, Betriebshof
Bayerische Innschifffahrt
Historisches Prunkschiff
Lernen Sie das untere Inntal von seiner
schönsten Seite an Bord der Prunkplätte
„Neuhaus“ kennen. Die elektrisch betriebene
Holzplätte gleitet beinahe lautlos durch
das grüne Inntal, vorbei an alten Burgen und
Klöstern, herrschaftlichen Schlössern und
der sagenumwobenen Innhexe.
Termine
jeden Mittwoch und Freitag
Inklusive Fahrt im modernen Fernreisebus,
Innschifffahrt Neuhaus – Wernstein
und zurück
Abfahrt
13:00 Uhr Bad Füssing, Betriebshof
48.-
34.-
49.-
Zillertal
Gerlospass & Krimmler Wasserfälle
Die schönsten Landschaften der österreichischen
Alpen sind heute Ihr Ziel – das Zillertal.
In steiler Bergfahrt erreichen Sie den Gerlospass.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch
der Krimmler Wasserfälle. Die Rückfahrt führt
vorbei am Zeller See in das schöne Zell am
See.
Termin 11.10.
Inklusive Fahrt im modernen Fernreisebus,
Maut Gerlos Alpenstraße
Eichberger Reisen GmbH & Co. KG I Dürnöderweg 1 I 94072 Bad Füssing | Tel. 08531 9 44 90
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Abfahrt
08:00 Bad Füssing, Betriebshof
TERME RADENCI Wellness
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PRAG Silvester
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13 www.thermenland-magazin.de
Der Alant, auch als Echter Alant
oder Helenenkraut bekannt, ist eine
ausdauernde Pflanze aus der Familie
der Korbblütler. Ursprünglich in
Asien beheimatet, ist die Pflanze
heutzutage in vielen Teilen Europas
verwildert anzutreffen. Auf nährstoffreichen
Böden an Waldrändern,
Böschungen oder in Gärten wächst
er bevorzugt. Im Sommer schmücken
den bis zu zwei Meter hohen
Stängel auffällig goldgelbe Blüten,
die etwas an Sonnenblumen erinnern.
FIT & GESUND
HEILKRÄFTE DER NATUR
Der Alant
Lichtbringer für unser Herz
Alant ist seit der Antike eine geschätzte
Heilpflanze. Besonders die Wurzel enthält
ätherische Öle, Inulin, Bitterstoffe
und Saponine – eine Kombination, die
Alant zu einem wertvollen Mittel bei
Husten, Bronchitis und Verdauungsbeschwerden
macht. Der Wurzelextrakt
wirkt schleimlösend, antibakteriell
und entzündungshemmend. Traditionell
wird Alantwurzel als Tee, Tinktur oder
Sirup verwendet. Auch in der Naturkosmetik
und der Likörherstellung
findet die Pflanze Anwendung. Ihre
Bitterstoffe regen Appetit und Verdauung
an.
Die Wurzel des Alants riecht aromatisch
und hat einen hohen Inulingehalt. Der
Zuckeraustauschstoff Inulin kann die
Blutzuckerwerte normalisieren und bei
der Behandlung von Diabetikern unterstützend
eingesetzt werden. Außerdem
wirkt sie als starkes Räuchermittel,
kann antidepressiv, aufmunternd und
stärkend wirken, schenkt dem Herzen
Wärme, wirkt reinigend und keimtötend.
Dafür die Wurzel im Herbst gut säubern,
klein schneiden und trocknen. Falls man
den Alant ohnehin schon im Garten hat,
kann man den großen Wurzelstock
teilen. Einen Teil davon zum Räuchern
verwenden und die andere Hälfte an
www.thermenland-magazin.de
anderen Stellen im Garten zum Weiterwachsen
wieder einpflanzen.
Bitte immer vorsichtig anwenden, da die
Pflanze bei manchen Menschen allergische
Reaktionen hervorrufen kann.
Diese Anwendungen sind nur Ratschläge
für Therapiemöglichkeiten und sollen
den Besuch eines Arztes bzw. einer Ärztin
oder Heilpraktiker/in nicht ersetzen.
Schwangeren wird von einer Anwendung
abgeraten.
Wenn Sie neugierig auf die Natur
und Ihre Wunder sind, können Sie
sich gerne zu einer Kräuterwanderung
oder einem Workshop bei Holler und Co
anmelden:
14
Handy: 0151/64000020
E-Mail: hollerundco@gmx.de
Instagram:
www.instagram.com/hollerundco/
Sauna erleben – Gesundheit
stärken, Wärme genießen
in den Thermen der Niederbayerischen
Thermengemeinschaft
Wenn sich draußen die Blätter bunt färben, der Wind frischer weht
und die Nächte wieder länger werden, wächst die Sehnsucht nach
Wärme und Geborgenheit. Was gibt es Schöneres, als den Alltag hinter
sich zu lassen und in der Sauna neue Kraft zu tanken? Jeder Aufguss
ist wie eine kleine Reise: die wohltuende Hitze öffnet die Poren,
die anschließende Abkühlung weckt die Lebensgeister. So wird der
Kreislauf und das Herz gestärkt, das Immunsystem trainiert und
Stress fällt ab wie das Laub im Herbst.
Doch Saunieren ist weit mehr als nur Entspannung – es ist ein Erlebnis.
Und in den Thermen der Niederbayerischen Thermengemeinschaft warten
in den kommenden Wochen besondere Abende, die den Saunagang zu
etwas Einzigartigem machen:
FIT & GESUND
SPLASH
& BEATS
EUROPA THERME AFTERGLOW PARTY
● In der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach geht am 31. Oktober eine neue
Saunareihe in die nächste Runde: Unter dem Motto „Sauna pur mal
anders“ wird jeden letzten Freitag im Monat bis 22 Uhr Saunakultur
einmal neu interpretiert – mit besonderen Ideen und abwechslungsreicher
Atmosphäre.
● In der Europa Therme verschmelzen am 10. Oktober Wellness und Beats.
Bei der Splash&Beats AFTERGLOW Party sorgt Musik zusammen mit
einer besonderen Textilsauna für ein Saunaerlebnis, das gleichermaßen
entspannt und elektrisiert.
● In der Rottal Terme Bad Birnbach erleben Gäste am 24. Oktober eine
unvergessliche Sauna-Nacht. Bis Mitternacht taucht die Therme in eine
besondere Atmosphäre ein – mit stimmungsvollen Aufgüssen, wohliger
Wärme und viel Zeit zum Durchatmen.
So wird der Herbst zur Einladung: Wärme spüren, loslassen, neue Energie
tanken. Die Saunazeit ist da – und sie könnte schöner nicht beginnen.
EVENTTICKET
15,50 €
(ab 15 Uhr,
Aufpreis Sauna 4,50 €)
KINDER
10,00 €
(ab 3 bis 14 Jahren)
10.10.2025
von 16 bis 22 Uhr - Einlass ab 15 Uhr
EVENTHIGHLIGHTS:
• Coole Drinks & herzhafte Snacks
• Getränkeservice am Becken
• Live-DJ mit den besten Party-Hits:
Schlager, 90er & mehr
• ThermenRUN: Das spaßige
Wasser-Rennen
• und viele weitere Highlights
Noch mehr
Eventdetails
In den Thermen der Niederbayerischen Thermengemeinschaft findet jeder Sauna-
Typ sein Lieblingsplätzchen.
(Foto: Rottal Terme)
Europa Therme Bad Füssing
Kurallee 23
D-94072 Bad Füssing
info@europatherme.de
www.europatherme.de
Telefon: +49 (0) 8531 9447 - 0
15 www.thermenland-magazin.de
FIT & GESUND
Pockings Marienapotheker weiß auch bei sehr persönlichen Gesundheitsfragen Rat
Was hilft wirklich, wenn Haare dünner werden?
Kräftiges, volles Haar steht für Vitalität und
Attraktivität. Umso größer ist der Schreck,
wenn beim Bürsten oder Duschen plötzlich
mehr Haare in der Hand bleiben als gewohnt,
oder wenn sich am Scheitel immer deutlicher
die Kopfhaut zeigt. Haarausfall kann sehr
belastend sein – doch er ist kein Schicksal,
dem man hilflos ausgeliefert ist. Wichtig
ist, die Ursache zu erkennen und passende
Behandlungsmöglichkeiten auszuschöpfen.
Warum fallen Haare aus?
Foto: Neocapil.ch
Haarausfall ist keineswegs selten. Ärzte unterscheiden
verschiedene Formen. Am häufigsten
ist der sogenannte erblich bedingte Haarausfall,
die androgenetische Alopezie. Dabei reagieren
die Haarwurzeln empfindlich auf ein Abbauprodukt
des männlichen Hormons Testosteron, das
Dihydrotestosteron (DHT). Das Haar wird mit
jeder Wachstumsphase feiner, bis die Wurzeln
schließlich gar keine Haare mehr produzieren.
Männer trifft es oft früh, bei Frauen zeigt sich die
lichter werdende Frisur meist später – häufig
durch einen immer breiter werdenden Scheitel.
Seelische Belastung als Grund
Eine andere Form ist der diffuse Haarausfall.
Hier dünnt das Haar gleichmäßig am ganzen
Kopf aus. Auslöser können körperliche oder seelische
Belastungen sein, aber auch Infekte,
Schilddrüsenerkrankungen oder ein Mangel an
Nährstoffen wie Eisen oder Zink. Auch bestimmte
Medikamente – etwa Blutgerinnungshemmer
oder Retinoide – stehen auf der Liste
möglicher Ursachen.
Welche Medikamente helfen
Für den erblich bedingten Haarausfall stehen
heute bewährte Wirkstoffe zur Verfügung. Am
bekanntesten ist Minoxidil, das als Lösung oder
Schaum direkt auf die Kopfhaut aufgetragen
wird. Es verlängert die Wachstumsphase der
Haare und kann so den Haarausfall bremsen
und neues Wachstum anregen. Geduld ist allerdings
nötig: Erste Effekte zeigen sich frühestens
nach drei bis sechs Monaten regelmäßiger Anwendung.
Männern steht zusätzlich der Wirkstoff Finasterid
zur Verfügung, ein verschreibungspflichtiges
Medikament in Tablettenform. Es hemmt die Bildung
von DHT und kann so das Fortschreiten des
Haarausfalls stoppen. Für Frauen ist Finasterid
nicht geeignet – insbesondere in Schwangerschaft
und Stillzeit wäre es sogar gefährlich.
Sonderfall: Runder Haarverlust
Daneben gibt es den kreisrunden Haarausfall,
eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem
fälschlicherweise die Haarwurzeln
angreift. Es entstehen plötzlich runde kahle Stellen,
die für Betroffene sehr auffällig sind. Auch
hormonelle Veränderungen – etwa nach einer
Schwangerschaft, während der Stillzeit oder in
den Wechseljahren – können den Haarzyklus
beeinflussen und vorübergehend zu dünnerem
Haar führen.
Bei kreisrundem Haarausfall setzen Hautärzte
manchmal Kortisonpräparate ein, die als Creme
oder in Form kleiner Injektionen verabreicht
werden. Sie sollen die überschießende Immunreaktion
bremsen. In spezialisierten Zentren
werden zudem neue Ansätze wie die Behandlung
mit Blutplasma (PRP) oder sogenannte JAK-
Inhibitoren erprobt. Diese Verfahren gelten
jedoch noch nicht als Standardtherapie.
Alternative Möglichkeiten
Nicht immer ist eine Arzneimitteltherapie die
einzige oder beste Lösung. Manchmal genügt es
schon, die Ursache zu beheben – etwa einen
Nährstoffmangel auszugleichen. Besonders
Eisen, Zink und Biotin sind für gesundes Haarwachstum
wichtig. Wer ausgewogen isst, deckt
seinen Bedarf meist problemlos. Hochdosierte Vitaminpillen
bringen oft keinen zusätzlichen Nutzen,
solange kein Mangel vorhanden ist.
Transplantation von Haaren
Für viele Betroffene mit erblich bedingtem Haarverlust
kann auch eine Haartransplantation
infrage kommen. Dabei werden Haare vom Hinterkopf
in lichte Bereiche verpflanzt. Das Ergebnis
wirkt in der Regel dauerhaft, ist aber mit
Kosten und einem gewissen Aufwand verbunden.
Wenn medizinische Therapien nicht greifen
oder der Haarverlust sehr stark ist, können
Perücken oder Haarteile eine Entlastung sein.
Die Krankenkassen beteiligen sich in manchen
Fällen an den Kosten.
Wenn Kinder betroffen sind
Daneben spielt die tägliche Pflege eine wichtige
Rolle (siehe Kasten). Stressabbau wirkt sich ebenfalls
günstig aus: Entspannungstechniken, Spaziergänge
oder Yoga helfen nicht nur der Seele,
sondern indirekt auch den Haaren.
Auch Kinder können Haarausfall entwickeln,
zum Beispiel nach Infekten, durch Eisenmangel
oder bei Pilzerkrankungen der Kopfhaut. In solchen
Fällen ist ein Besuch beim Kinder- oder
Hautarzt unbedingt notwendig.
Realistische Erwartungen sind wichtig
Egal, welche Behandlung gewählt wird – Betroffene
sollten wissen: Aus einer lichten Frisur wird
nicht wieder die volle Haarpracht der Jugend.
Medikamente können das Fortschreiten oft aufhalten
und in manchen Fällen für etwas Nachwuchs
sorgen, doch Wunder sind selten.
Entscheidend ist, die passende Lösung für die
individuelle Situation zu finden – sei es durch
Medikamente, eine Transplantation, durch Haarteile
oder auch durch die bewusste Entscheidung,
die neue Frisur mit Selbstbewusstsein zu tragen.
Wichtig: rechtzeitig zum Hautarzt
Haarausfall hat viele Gesichter – und ebenso
vielfältig sind die Behandlungsmöglichkeiten.
Wer rechtzeitig den Hautarzt aufsucht, hat die
besten Chancen, die passende Therapie zu finden.
Klar ist: Ganz hilflos ist heute niemand
mehr. Mit Geduld, der richtigen Behandlung und
guter Beratung lässt sich der Verlust oft bremsen
und das Selbstvertrauen wieder stärken.
Tipps für die Haarpflege:
Ihr Marienapotheker Gerald Kunz
• Shampoos sind zur Reinigung von Haaren und Kopfhaut da, nicht
zu viel verwenden und die Haare anschließend gut ausspülen
• Die Haarpflegeprodukte sollten auf Haar und Kopfhaut abgestimmt
sein
• Ab und zu freuen sich die Haare über Spülungen und Kuren, dadurch
wird das Haar besser kämmbar
• Haare nach dem Waschen nicht trockenrubbeln sondern behutsam
"trocken drücken" und gerne einige Minuten im Handtuch belassen
• Nur lauwarm föhnen, den Föhn nicht zu dicht ans Haar halten,
alternativ die Haare an der Luft trocknen lassen
• Haare und Kopfhaut vor UV-Strahlung schützen
Nicht zu häufig Stylingprozeduren wie Bleichen, Glätten oder Dauerwellen
anwenden – das kann die Haare strapazieren und Haare brüchiger
machen. Haarausfall entsteht aber dabei in der Regel nicht.
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16
FIT & GESUND
Stummfilmklassiker mit virtuoser Musikbegleitung
Lachen ist die beste Gesundheitstherapie
Bereits zum 14. Mal lädt die Gesunde
Gemeinde zum Filmabend mit Stummfilm-
Pianist Gerhard Gruber in die Landesmusikschule
Altheim ein. Am Mittwoch,
22. Oktober wird der renommierte Musiker
verschiedene Laurel & Hardy-Kurzfilme am
Klavier begleiten. Sie gelten als absolute
Klassiker des Slapstick-Kintop.
Grubers Ansatz zur Musikbegleitung bei Stummfilmen
zeichnet sich besonders durch seine Improvisation
aus. Er betrachtet diese als
fortwährenden, immer wieder neuen Austausch
mit den Geschehnissen auf der Leinwand, was
dazu führt, dass keine zwei Aufführungen identisch
sind. Er genießt es, sich jedes Mal von den
Filmen neu inspirieren zu lassen und diese Begeisterung
auf das Publikum zu übertragen.
Beginn ist um 19.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es
zwar an der Abendkasse, aber wir raten dringend
zu einer Reservierung unter
+43-7723-4225542 oder
annika.mayr-staufer@altheim.ooe.gv.at
Foto: Veranstalter
17 www.thermenland-magazin.de
KULTUR & FREIZEIT
Lesung auf Schloss Ortenburg mit Hans Göttler
Die Emerenz und andere Dichterinnen
„Küsse für Emerenz und andere niederbairische
Schreiberinnen – Schräge und gerade
Texte aus drei Jahrhunderten“ präsentiert
Hans Göttler am Donnerstag, 30. Oktober,
ab 19 Uhr im Schloss Ortenburg. Der leidenschaftliche
Literaturarchäologe hat sich in
den letzten Jahren vor allem auf den Nachlass
und die Lebensspuren niederbayerischer
Dichterinnen fokussiert. Soeben hat er sein
neues Buch „Küsse für Emerenz. 2025“
herausgebracht, das sich wieder einmal mit
„seiner“ Emerenz Meier beschäftigt.
sondern auch um die Ortenburgerin Katharina
Koch, die in Hauzenberg geborene Maria Mayer
aus Passau und die vom Schloss Schönburg bei
Pocking stammende Mechtilde Lichnowsky,
geborene Gräfin von und zu Arco-Zinneberg.
Für seine Verdienste zum Erhalt der heimischen
Literatur erhielt dafür Göttler bereits 1993 den
Kulturpreis des Landkreises Passau. Seit 2005 ist
er Mitglied der renommierten Schriftstellervereinigung
„Münchner Turmschreiber“.
Das Buch über die Emerenz Meier kann bei der
Veranstaltung (signiert) erworben werden.
Bei der Lesung geht es aber nicht nur um die
inzwischen recht bekannte Bayerwalddichterin,
Eintritt frei – Spenden erbeten!
Foto: Förderkreis Schloss Ortenburg
sam
Puppentheater im Ortenburger Gräfinnenzimmer
Der kleine Drache Robinson
Eine pfiffige und spannende Entdeckungsreise zum eigenen Element zeigt
das Passauer Klappmaul-Puppentheater „Lumumba“ für Kleine und Große
ab 4 Jahren am Dienstag, 4. November, ab 15 Uhr im Schloss Ortenburg.
Drachen hüten Schätze, das weiß jeder. Doch was passiert, wenn ein
Drachenjunges aus der Art schlägt? Zum Kummer des alten Erddrachen
Rachmanulus sträubt sich sein kleiner Drachensohn gegen die alte Familientradition.
Viel zu ungeduldig und neugierig auf die Welt außerhalb der
Höhle ist er! Die Hexe Pomeranzia Puhbacke, die es seit 700 Jahren auf den
Familienschatz abgesehen hat, hat mit ihm leichtes Spiel. Der Schatz ist weg
und die Schande ist groß. Da fasst der kleine Drache Rubinson einen mutigen
Entschluss: Er wagt sich raus aus der Drachenhöhle und hinein in die
große weite Welt, um den Schatz zurück zu erobern!
Info: Alfons Niederhofer, Tel. +49-8542-7678 oder Rosi Berger, +49-176-
45684369 sam
Fischräucherkurs in
Lindbergmühle
Im Fischereilichen Lehr- und Beispielbetrieb Lindbergmühle bei Zwiesel
dreht sich am Samstag, 18. Oktober, wieder alles um die Frage: Wie geht es
weiter nach dem großen Fang? Wie räuchert und entgrätet man die ergatterten
Fische? Über passende Methoden für verschiedene Fischarten informiert
dann ab 9 Uhr der alljährliche Fischräucherkurs der Fachberatung
für Fischerei des Bezirks Niederbayern.
Der Kurs (Beitrag 40 Euro) vermittelt theoretische Grundlagen und praktische
Kenntnisse des Räucherns. Es handelt sich um einen Einsteigerkurs,
der keine Vorkenntnisse voraussetzt. Natürlich können aber auch Fortgeschrittene
vom angebotenen Erfahrungsaustausch mit unseren erfahrenen
Räucherprofis profitieren. Die Teilnehmer bewerten die Qualität der
Ergebnisse anschließend im Rahmen einer Verkostung.
Anmeldung per E-Mail an fff@bezirk-niederbayern.de oder unter
+49-871-97512-750 sam
So werden Saibling und Weißfisch richtig geräuchert: Über 100 Fische sind für den
Räucherkurs in Lindbergmühle vorbereitet.
Foto: Florian Parsche, Bezirk Niederbayern
www.thermenland-magazin.de
18
KULTUR & FREIZEIT
Konzert im Rahmen der Bläserfreundschaft Bayern-Südtirol mit
dem Sinfonischen Blasorchester Bad Griesbach und der Musikkapelle
Terlan am 25. Oktober 2025 in der Stadthalle
Ein außergewöhnliches Vergnügen verspricht auch in diesem Jahr das Konzert im Rahmen der Bläserfreundschaft Bayern-
Südtirol zu werden. Das Sinfonische Blasorchester Bad Griesbach, das musikalische Aushängeschild für konzertante Blasmusik
aus Bayern, und die Musikkapelle Terlan konzertieren gemeinsam unter dem Motto „Bläserfreundschaft Bayern-Südtirol“. Dabei
stehen neben traditionellen Märschen, modernen Werken auch anspruchsvolle Höhepunkte der sinfonischen Blasmusik auf dem
Programm. Die beiden Orchester, bestehend aus über 100 Musikerinnen und Musikern, treten abwechselnd auf und werden von
den jeweiligen Kapellmeistern Meinhard Windisch und Hans Killingseder dirigiert.
der Kurstadt Bad Griesbach und des Landkreises Passau, der dem Orchester
als besonderes Dankeschön 1999 den Kulturpreis verliehen hat.
Foto: Musikkapelle Terlan
Die Musikkapelle Terlan wurde im Jahre 1840 gegründet und hat sich
seitdem zu einem wichtigen Dorfverein und Kulturträger entwickelt. Die
Kapelle begleitet das Dorfleben sowohl bei freudigen wie auch bei traurigen
Anlässen, gestaltet kirchliche und weltliche Feiern musikalisch – auch von
kleinen Formationen wie der Böhmischen, Bläsergruppen oder der Jugendkapelle
vertreten.
Das Vereinsleben beschränkt sich jedoch nicht nur auf Auftritte im Dorf und
der näheren Umgebung, die Kapelle weiß auch im Ausland zu begeistern.
Die Pflege der Blasmusik und der Geselligkeit steht seit jeher im Vordergrund,
außerdem ist die Förderung der Jugend ein großes Anliegen.
Das Musikrepertoire ist in den letzten Jahren um einiges gewachsen, von
traditioneller Blasmusik bis hin zu modernen, teils eigens für die Kapelle
komponierten Werken, sind bei den Konzerten vielseitige Programme zu
hören. Nicht nur die Musik, sondern auch die Mitglieder betreffend hat sich
die Musikkapelle stetig weiterentwickelt und so zählen heute 56 Mitglieder
sowie 26 Jungmusikanten der Jugendkapelle zum Verein.
Als musikalischer Leiter versteht es Meinhard Windisch seit 2019 die Musik
in den Mittelpunkt zu stellen und immer neue musikalische
Herausforderungen zu finden. Als Obfrau steht
Sylvia Verdross seit 2024 an der Spitze der Musikkapelle
Terlan, tatkräftig unterstützt von ihrem Stellvertreter
Dietmar Folie. Sylvia Verdross – Musikkapelle Terlan
In den nunmehr über 50 Jahren ihres Bestehens hat die Stadtkapelle Bad
Griesbach aus kleinen Anfängen heraus eine äußerst beachtenswerte Entwicklung
genommen. Inzwischen gilt sie als musikalisches Aushängeschild
Mit Hans Killingseder als Orchesterchef, Träger der Ehrennadel in Gold und
Diamant des Musikbundes von Ober- und Niederbayern, steht eine Musikerpersönlichkeit
von internationalem Ruf an der Spitze des Orchesters und formierte
dieses zu einem Synonym für anspruchsvolle konzertante Blasmusik.
Zahlreiche nationale wie auch internationale Auszeichnungen zeugen von
der Leistungsfähigkeit der Kapelle und dem ständigen Bestreben, sich der
Konkurrenz im musikalischen Wettstreit zu stellen. Als besonderen Höhepunkt
darf man hier den Gesamtsieg im Juni 2024 beim 25. Internationalen
Blasmusikfestival in Prag nennen. Mit dem Gesamturteil „Gold mit Auszeichnung“
in der Höchststufe erreiche das Orchester die höchste Bewertung aller
Teilnehmer, die aus Europa und sogar aus Thailand angereist waren.
Musikkapelle Terlan / SBO Bad Griesbach
Die Eintrittskarten (17,50 Euro (VVK) / 22 Euro (AK) – Jugendliche bis 16
Jahre (12 Euro)), erhalten Sie am Freitag, 10. Oktober, von 13:30 Uhr bis 15:00
Uhr im Rathaus Pocking (Stadtparkzimmer) sowie ab Montag, 13. Oktober
telefonisch unter 08531 / 709-41 zu den amtsüblichen Öffnungszeiten.
BLÄSERFREUNDSCHAFT
BAYERN - SÜDTIROL
Sinfonisches Blasorchester Bad Griesbach
Musikkapelle Terlan
Leitung SBO Bad Griesbach: Hans Killingseder
Leitung Musikkapelle Terlan: Meinhard Windisch
25. OKT
19:00 UHR
STADTHALLE
POCKING
EINTRITT: VVK 17,50 € / AK 22 €
Tickets erhalten Sie am 10.10.25 von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr
im Rathaus (Stadtparkzimmer) der Stadt Pocking sowie ab
13.10. telefonisch unter 08531 / 709-41 zu den amtsüblichen
Öffnungszeiten. Weitere Infos im Netz: www.pocking.de
Foto: SBO Bad Griesbach
19 www.thermenland-magazin.de
KULTUR & FREIZEIT
Kulturinitiative Mettmach präsentiert:
Trophäen-Frauen vom Balkan
In ihrem zweiten Solo-Programm beschäftigt
sich die aus dem TV bekannte Kabarettistin Malarina
mit dem Phänomen der „Trophäen-
Frauen“ aus dem Osten. „Warum wählen Männer
wie Donald Trump oder Johann Gudenus Frauen
vom Balkan? Und wie wird man selbst zu einer
solchen Frau?“, fragt die geborene Serbin. Malarina
lässt ihre Vergangenheit als Sozialistin hinter
sich und begibt sich auf die Suche nach altem
Geld. Aber, wer ist nun die Trophäe, die Frau oder
das Erbe? Und wer wird beraubt? Die Frauen,
denen ein reicher Mann entgeht, oder die balkanischen
Männer, denen die „Trophäen-Frauen”
gestohlen werden?
Zwischen Kapitalismus und Kommunismus,
zwischen der Europäischen Union und China
ergründet Malarina, die 2023 mit dem Kleinkunstpreis
„Salzburger Stier“ ausgezeichnet
wurde, die Wege der modernen Kolonialisierung.
Malarina gastiert am Samstag, 18.10. ab 19.30
Uhr im Gasthaus Stranzinger, Mettmach.
Infos auf www.KIMM.at
Foto: Christopher Glanzl
sam
Lesung mit Musik zu Dietrich Bonhoeffer
Vom kirchlichen zum politischen Widerstand
„Musik und Wort“ nennt sich die offizielle Abschlussveranstaltung des Aigener
Leonhardimuseums zum Ende der diesjährigen Ausstellungssaison. Ein
gemütlicher Nachmittag, der sicher auch immer wieder zum Nachdenken anregen
wird, soll es werden. Kirchenrat Norbert Stapfer wird Einblick in das
Leben von Dietrich Bonhoeffer, einem Gegner des Nazis-Regimes geben, der
seine Kraft aus dem Glauben schöpfte. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“,
den Text zu diesem, heute weitum bekannten Kirchenlied hatte Bonhoeffer
in einem seiner letzten Briefe aus der Gestapo-Haft geschrieben.
Theologe & Antifaschist
Der hervorragende Theologe wuchs in besseren Verhältnissen in Berlin auf,
schrieb in jungen Jahren bereits seine Doktorarbeit und promovierte als
Professor. Früh engagierte er sich auch im kirchlichen Widerstand gegen
den aufkeimenden Nationalsozialismus. Vom Amt für Spionageabwehr
unter Admiral Canaris wurde er mit einem entsprechenden Auftrag ins Ausland
geschickt. Was ihn letztlich auch zum politischen Widerstand gegen
das Regime führte. Kurz vor Kriegsende wurde er im April 1945 hingerichtet.
Zu seinem 80. Todesjahr liest und erzählt Norbert Stapfer von „der Symbolfigur
des christlichen Widerstands gegen den Nationalsozialismus“.
Wer noch mehr erfahren will, ist eingeladen am Sonntag, 26. Oktober, ins
Leonhardimuseum in Aigen am Inn. Ab 16 Uhr (Einlass ab 15 Uhr) wird Norbert
Stapfer mehr über Bonhoeffer erzählen. Der Eintritt ist frei, um Spenden
wird gebeten.
Wolfgang Hofer
Ausstellungen geöffnet: Bei der Gelegenheit kann man sich vor der Winterpause auch
noch die Ausstellung zur Wallfahrt und Geschichte Aigens sowie die aktuelle Kunstausstellung
zum Aigener Maler Hans Waiblinger (Bild: Beduinen mit Kamelen, Aquarell,
1941/42 Libyen) ansehen, der viel mehr war als der bekannte „Gockerl-Maler“.
Foto-Repro: Waiblinger-Stiftung
Zu Gast in der Filmgalerie Bad Füssing
Julius Grimm und seine „Zweigstelle“
Der Regensburger Regisseur Julius Grimm wird
am Montag, 13. Oktober um 19.30 Uhr seine bayerische
Komödie „Zweigstelle“ persönlich in der
Filmgalerie Bad Füssing vorstellen und erwartet
dazu auch noch einige Überraschungsgäste.
In seiner ersten abendfüllenden Kinokomödie
endet der Alpenausflug von drei Freundinnen abrupt
durch einen Unfall – und sie finden sich in
der „Zweigstelle“ wieder, einer kuriosen Jenseits-
Behörde mitten in Bayern. Als die Beamteten der
Zweigstelle feststellen, dass die Clique an nichts
glaubt – weder an Gott noch an ein Leben nach
dem Tod – wird die Sache kompliziert …
„Zweigstelle“ ist das Kinofilmdebüt von Regisseur
Julius Grimm, der mit viel Humor und
www.thermenland-magazin.de
einem scharfen Blick die Bürokratie Deutschlands
aufs Korn nimmt. Mit dabei sind Luise Kinseher,
Rainer Bock, Johanna Bittenbinder, Maxi
Schafroth, Florian Brückner und Rick Kavanian
als Bestatter uva.
Auf dem Filmfest-München hat Grimm mit
„Zweigstelle“ die Publikums-Auszeichnung National
Audience Award erhalten.
Außerdem laufen noch einmalig die Film-Klassiker:
„Ich kämpfe um dich“, Hitchcocks Meister-
Thriller von 1945 mit Ingrid Bergman und
Gregory Peck auf dem Zenit ihrer Karriere und
der surrealistischen Traumsequenz, die Salvador
Dalí für den Film konzipierte. Dienstag, 07.10.,
19:30 Uhr
20
„Manche mögen's heiß“, meisterlich überdrehte
Trans-Komödie von 1959 mit Tony Curtis und
Jack Lemmon sowie Marilyn Monroe in ihrer
wohl legendärsten Rolle. Mittwoch, 08.10., 19.30
Uhr.
sam
KULTUR & FREIZEIT
Bad Füssinger Winterzauber 2025:
Spektakuläres Weihnachts-Wunderland im Kurpark
Bad Füssing verwandelt sich an den beiden letzten
Wochenenden im November wieder in ein
adventliches Wunderland zwischen den Thermen
mit Christkindlmarkt-Romantik, einem
funkelnden Lichtermeer und Lichtkunst-Inszenierungen
der besonderen Art mit stündlicher
Laser-Show und stimmungsvollen Musikarrangements.
Inmitten des Kurwaldes und an der
Konzertmuschel hält der Winterzauber dieses
Jahr sogar an jeweils 4 Tagen Einzug und die
besondere Magie des Ortes in der Adventszeit
macht einen Besuch zu einem einzigartigen und
besonders stimmungsvollen Erlebnis.
Die Besucher erwarten vom 20. bis 23. November
sowie vom 27. bis 30. November ein glitzerndes
Meer aus Lichtern, adventliche Live-Musik und
kulinarische Köstlichkeiten - eine Mischung, die
es so nur vor Weihnachten gibt. Feuertonnen
und Licht-Illumination tauchen das gesamte Veranstaltungsgelände
in ein glanzvolles und weihnachtliches
Lichtermeer.
Kunst, Kulinarik & Live-Musik
Verkaufsstände eröffnen den Winterzauber-
Gästen viele Möglichkeiten, Schmankerl aus der
Region, aber auch traditionelles niederbayerisches
Kunsthandwerk zu entdecken. Besuchende
können auf ihrem Rundgang über 50 verschiedene
Aussteller entdecken, davon rund die Hälfte
traditionelle Handwerksbetriebe. Auch ein kostenloses
Kinderkarussell wird wieder vor Ort
sein. Geplant sind außerdem zahlreiche Live-
Darbietungen an allen 8 Winterzauber-Tagen: Sie
umrahmen das adventliche Treiben musikalisch
und kulturell - von bayerisch bis poppig und von
jazzig bis klassisch.
Feierliche Eröffnung mit Christkind
An den Freitagen und Samstagen öffnet der Bad
Füssinger Winterzauber jeweils von 16 Uhr bis
22 Uhr und an den Sonntagen von 13 Uhr bis 22
Uhr. Feierlich eröffnet wird der Markt am 20. November
durch das Bad Füssinger Christkind. Der
Winterzauber-Markt wird auch am Totensonntag,
23.11., stattfinden, jedoch ohne musikalische
Darbietungen auf der Bühne.
Täglich ab 17 Uhr wird zu jeder vollen Stunde
eine besondere mehrminütige Laser-Lichtershow
den Bad Füssinger
Kurwald durchfluten,
begleitet von
passender Musik.
Winterzauber-Gutscheine
zu gewinnen
„Diese inspirierende
Performance trägt
dazu bei, die Besucher
in eine magische und
träumerische Winterwelt
zu entführen“, ist
Bad Füssings Kur- &
Tourismusmanagerin Daniela Leipelt überzeugt.
„Wir sind uns sicher, dass die ausgesuchte Musik
die visuelle Pracht der Laser- und Licht-Show
perfekt ergänzt und den Besuchern ein unvergessliches
Erlebnis bieten wird."
Das Thermenland Magazin verlost zusammen mit
dem VeranstaltungsService Bad Füssing 4 x 2
Glühwein-Gutscheine unter allen, die bis zum 30.
Oktober eine E-Mail mit ihrer Adresse schreiben
an: Mein-Thermenland-Magazin@gmx.de
Mehr Informationen über den Bad Füssinger
Winterzauber wie einen Programm, Übersichtsund
Parkplatzplan finden Sie im Internet unter
www.winterzauber-badfuessing.de sam
Foto: Kur- & GästeService Bad Füssing
BAD FÜSSING
03.10. Hausmeister Krause – Theater
05.10. Die Schürzenjäger Live
Oktober
2025
Vorschau
Weihnachten in Bad Füssing
20.-23.11. & Bad Füssinger
27.-30.11.
Winterzauber
06.12.
Die Nacht der Tenöre
22.12. Tanzabend mit Nicki
25.12. Festkonzert zu Weihnachten – Bad Füssinger
Kurorchester
26.12. Bad Füssinger Weihnachtsgala mit Reiner
Kirsten, Bergkristall, Romy & STEFAN MROSS
08.10.
11.10.
Pippi Langstrumpf – Kindertheater
Best of Filmmusik – Bad Füssinger
Kurorchester
Karten / Infos unter www.events-badfuessing.de
21 www.thermenland-magazin.de
KULTUR & FREIZEIT
Unterwegs mit Degenhart
Lebenstage. Kindheit. Kirche. Kamera.
Der Titel des neuen Buches von Helmut Degenhart bringt es bereits auf
den Punkt um was es Inhalt geht. Es sind Erzählungen aus der Kindheit
in der Nachkriegszeit, Berichte über Reisen wie sie heute kaum noch
zu unternehmen sind, weil zu gefährlich und über Begegnungen mit
vielen Menschen der Zeitgeschichte.
In seinen 35 Jahren die er als Journalist bei „unserRadio“ Passau,
bei TRP 1 und nun seit Jahren bei „Niederbayerntv“ tätig ist, hat er
viele Prominente aus Politik und Kirche interviewt von denen er
in seinem Buch erzählt. An seinen Reisen nach Afrika oder Südamerika,
nach Indien oder zu den Erdbebeneinsätzen nach Italien lässt er uns
in dem Buch teilhaben.
Auch von den Begegnungen mit den beiden Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hat er viele
Geschichten zu erzählen, ebenso wie vom Dalai Lama.
Helmut Degenhart Radio- und Fernsehjournalist, Sozialarbeiter
und Dipl. Lebensberater schreibt gerne und viel:
die täglich anfallenden Texte der Fernsehbeiträge für den
Fernsehsender Niederbayerntv oder die Geschichten für sein
erfolgreich verkauftes Buch „Schön war die Zeit“. Dazu Texte
zu acht erfolgreich aufgeführten Musicals. Das Neunte mit
dem Titel „Wohin das Leben uns treibt“ hat am 11. Oktober in
der Stadthalle in Pocking Premiere. Dazu zwei neue Gedichtbände:
„Melancholie“ und „Wenn der Himmel offensteht“.
In Lebenstage erinnert er sich an schöne Momente seines
beruflichen Schaffens und an Begegnungen mit besonderen
Menschen.
Fotos: Degenhart
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22
Der Wasserprophet
Das Überleben von Menschen und Tieren in der afrikanischen Sahelzone hängt vom Wasser ab. In den
Dörfern weitab der großen Städte und Zentren, in den kleinen Dörfern auf dem Land, gibt es meist nur einen
einzigen Ziehbrunnen für die Bewohner. Nicht selten sind die 200 bis 300 Bewohner eines Dorfes auf so
einen einfachen Ziehbrunnen angewiesen. So auch im Norden der Republik Senegal. Leider trocknen diese
Brunnen aus verschiedenen Gründen immer wieder aus.
Von Staat und Kirche wird der Bau von neuen Brunnen unterstützt. Auch private Spender tragen dazu bei,
dass neue Brunnen gebaut werden können. Die Grabung für einen Brunnen ist einem Team von drei Männern
vorbehalten, das sich auf den Ausbau neuer Brunnen spezialisiert hat. Diese Fachleute werden von den
Dorfältesten angefordert, bekommen Unterkunft und Verpflegung, und eine entsprechend ausgehandelte
Geldsumme für ihre Tätigkeit. Das Grabungsteam, das von Ort zu Ort zieht und die Grabungen, 20 Meter und
tiefer, von Hand ausführt, lebt nicht ungefährlich. Immer wieder kommt es zu Unfällen. Vor wenigen Jahren
verunglückte einer dieser Männer, was den Brunnenbau zum Erliegen brachte.
Eine entscheidende Rolle über den Standort des neuen Brunnens spielte länderübergreifend in der Sahelregion
Frere Matthias. Ein Franziskanerpater, der damals um die Jahrtausendwende eine in der Sahelregion
bekannte und wichtige Person war, wenn es um den Brunnenbau ging. Frere Matthias war ein Wünschelrutengänger,
der immer dann geholt wurde, wenn in einem Dorf ein neuer Brunnen gegraben werden sollte.
Die Bewohner erhofften sich von ihm einen Hinweis über den Verlauf der unterirdischen Wasseradern und
Wasservorräte.
Das ganze Dorf wartete geduldig bis Frere Matthias nach mehreren Tagen eintraf. Der machte sich gleich
nach seiner Ankunft einen Plan des Dorfes und ging es mit seiner Wünschelrute von einem bis zum anderen
Ende ab. Dann versammelte er die Dorfältesten, um ihnen den Platz für den Brunnen zu erläutern.
Feierlich zogen dann die Honoratioren an den von Frere Matthias ausgesuchten Platz, den dieser mit einem
Kreis gekennzeichnet hatte. Hier sollte man, seinen Erkenntnissen nach, den neuen Brunnen graben.
Der Pater legte einen
Stein auf den Boden
und setzte damit
symbolisch den
Grundstein für den
Brunnen. Seine Festlegung
des Platzes
verhinderte, dass es
Streit gab um die
Lage des Brunnens.
Wer im Dorf ist
näher daran, wer hat
weitere Wege zu
gehen um Wasser zu
holen. Diesen Streit
darüber ersparte sich
das Dorf, denn
schließlich hat für
sie ein unabhängiger
Fachmann den Platz
festgelegt.
Eine gute und
kluge Möglichkeit
den Dorffrieden
zu bewahren.
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KULTUR & FREIZEIT
v.l. Co-Landesvorsitzende Nicole Schley, Bezirksvositzender Bernhard Feuerecker,
Kreisvorsitzender Christian Plach, Ortsvorsitzende Eveline Kretschmer, Siegi Depold
75 Jahre Solidarität, Herz und Engagement zeigt der AWO-Ortsverein Pocking für die Bevölkerung von Pocking. Die Co-Landesvorsitzende
Nicole Schley, die als Festrednerin gerne zu diesem Festakt kam, sowie der Bezirksvorsitzende (Niederbayern/Oberpfalz)
Bernhard Feuerecker, würdigten die Arbeit und das beispielhafte Engagement des Ortsvereins.
Die Ortsvorsitzende Eveline Kretschmer, die 2024 den Ortsvorsitz übernommen hatte, begrüßte die Ehrengäste, Co-Landesvorsitzende
Nicole Schley, Bezirksvositzender Bernhard Feuerecker, Kreisrätin und stellvertretende Landrätin, Bgm. Franz Krah,
2. Bgm. Barbara Weiss, Kreisvorsitzender Christian Plach und zahlreiche Stadträte. AWO-Urgestein Siegi Depold, der 18 Jahre Vorsitzender
des AWO-Ortsvereins war, gab einen historischen Rückblick auf die AWO-Vereinsgründung im Gasthof Freudenstein.
Für die musikalische Umrahmung sorgte das “Saxophon-Trio” der Passauer Kreismusikschule unter Regie von deren Bezirksvorsitzenden
Arno Eiboszyc.
Fotos: F.X. Miedl
Eveline Kretschmer
Christian Plach Franz Krah Gerlinde Kaupa Siegi Depold
Nicole Schley Saxophon-Trio Bernhard Feuerecker
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24
KULTUR & FREIZEIT
Passauer Mutter-Kind-Hilfswerk appelliert: Kindeswohlgefährdung geht uns alle an!
„Hinsehen. Handeln. Schützen.“
Gegenteil ist der Fall: Wer schweigt, obwohl er
etwas sieht, wird Teil des Problems.
Was tun bei einem Verdacht?
Der Mutter-Kind-Hilfswerk e.V. appelliert: Hinschauen,
dann handeln. Wenn ein Kind z. B. ungepflegt
wirkt, regelmäßig krank erscheint,
Angst vor bestimmten Personen zeigt oder auffällige
Verhaltensweisen entwickelt – dann sind
dies möglicherweise Warnzeichen. Auch ständige
Demütigungen, Isolation oder extreme Kontrolle
durch Bezugspersonen können Anzeichen
psychischer Misshandlung sein.
Kinder sind unsere Zukunft. Sie zu schützen,
ist nicht nur eine gesetzliche, sondern vor
allem eine menschliche Pflicht. Dennoch erleben
wir in unserer Gesellschaft immer wieder,
dass Kinder mit ihren Sorgen und
Ängsten übersehen werden – sei es aus Scham,
Unsicherheit oder weil viele glauben: „Das
geht mich nichts an." Der Mutter-Kind-Hilfswerk
e.V. ruft dazu auf, dieser Gleichgültigkeit
entgegenzutreten und Verantwortung zu
übernehmen – für die eigenen Kinder wie
auch für fremde.
Kinder brauchen Aufmerksamkeit
Kindeswohlgefährdung ist kein Randphänomen
– sie geschieht täglich, oft unbemerkt und mitten
unter uns. Es kann sich um Vernachlässigung,
körperliche oder psychische Misshandlung,
sexuelle Gewalt oder gefährliche digitale Ausbeutung,
wie etwa durch die unreflektierte
Veröffentlichung von Kinderbildern im Netz
handeln. Allen Formen ist eines gemeinsam: Sie
hinterlassen Spuren, oft lebenslang. Die Realität
ist ernüchternd: Viele Erwachsene möchten sich
nicht einmischen. Sie fühlen sich überfordert,
unsicher oder haben Angst etwas falsch zu machen.
Doch Wegsehen schützt kein Kind.
„Wir sollten das Schweigen brechen“
Es gibt eine tief verwurzelte Hemmschwelle in
der Bevölkerung, wenn es darum geht, bei Kindeswohlgefährdung
aktiv zu werden. Viele Menschen
denken: „Wenn ich nichts mache, trage
ich auch keine Verantwortung.“ Doch genau das
Bei Verdacht sollte man:
1. Beobachtungen dokumentieren – neutral und
sachlich.
2. Vertrauensvolle Gespräche mit Fachpersonen
suchen, z. B. mit einer „insoweit erfahrenen
Fachkraft“ (ISEF) vom Jugendamt, Kinderschutzbund,
pro familia, der Caritas etc.
3. Nicht zögern, das Jugendamt zu informieren –
auch anonym ist dies möglich.
4. Sich selbst beraten lassen, z. B. bei Beratungsstellen
oder Hilfetelefonen wie Nummer gegen
Kummer: (D) 0800 111 0 550 / (A) 147 (auch für
Großeltern, Nachbarn, Freunde – kostenfrei &
anonym) oder online bei bke-Elternberatung:
www.bke-elternberatung.de
Kindeswohl ist Gemeinschaftsaufgabe
AGORA
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Geöffnet 11-14.30 Uhr und 17-22 Uhr
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11-14 Uhr:
MITTAGSGERICHTE*
*außer Sonn- und Feiertag
ALLE GERICHTE AUCH
ZUM MITNEHMEN
Donnerstag Ruhetag
Kinderschutz ist kein Denunziantentum, sondern
Zivilcourage. Es geht nicht um Schuldzuweisungen
– sondern um Hilfe für ein Kind in
Not. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat zum
Schutz von Kindern – doch dieser Auftrag endet
nicht bei den Behörden. Schulen, Kitas, Ärztinnen
und Ärzten, Nachbarn, Verwandten, Bekannten
– alle tragen Mitverantwortung. Wer als
Gesellschaft Kinder stärken will, sollte sie zuerst
sehen – und darf bei Gefährdung nicht wegschauen.
Kinderschutz braucht Mut
Jeder Schritt zählt. Jeder Hinweis kann ein Kind
schützen. Niemand muss allein handeln – aber
niemand darf untätig bleiben. Wer das Wohl
eines Kindes bedroht sieht, darf nicht wegsehen.
Denn das wichtigste Signal an ein Kind in Not
lautet:
„Ich sehe dich. Du bist nicht allein.“
Benedikt Leicht
Illustration: Katholische Jugendagentur Bonn
25 www.thermenland-magazin.de
RAT & TAT
Kinderuni am European Campus Rottal-Inn
Der Klima-Retter aus dem Wald
Der European Campus Rottal-Inn lädt im Oktober wieder interessierte
Kinder von 8 bis 12 Jahren zur Kinderuni in die Max-Breiherr-Straße
32 in Pfarrkirchen ein. Am Freitag, 17. Oktober, geht’s ab 17 Uhr mit
Alexander Schulze vom C.A.R.M.E.N. e.V. um das Holz aus dem Wald:
„Wir brauchen Holz zum Bauen, z. B. auf dem Spielplatz oder für den Tisch
im Klassenzimmer. Holz kann Häuser dämmen oder in Papier einfließen.
Das kennen wir. Doch was hat Holz mit Zahnpasta und Kaugummi zu tun?
Komm und finde es heraus“, lädt die Kinder-Uni am European Campus ein.
Das wird spannend, denn der Wald kann noch viel mehr: Er macht unsere
Luft sauber und bildet den für uns zum Leben so wichtigen Sauerstoff. Wie
sieht der Wald der Zukunft aus? Was müssen Försterinnen und Förster
bedenken, wenn sie unseren Wald für die Zukunft rüsten wollen? Welche
Baumarten sollten dort wachsen, welche vielleicht nicht? „All dies besprechen
wir mit dir in unserer Kinderuni über Holz und Wald“, verspricht
Alexander Schulze.
Foto: TH Deggendorf
Die Kinderuni am ECRI ist ohne Anmeldung und kostenlos. Infos gibt es
unter +49-991-3615-8863, kinderuni@th-deg.de
sam
Ökotipp: Wie man in Kosmetik auf Umweltschadstoffe verzichten kann
Von der Haut in Fluss und Trinkwasser
Ob Mikroplastik oder andere sehr langlebige
Chemikalien: In Kosmetik sind Umweltschadstoffe
weit verbreitet. Bei der Zulassung von
kosmetischen Inhaltsstoffen spielen Umweltauswirkungen
keine Rolle. Luise Körner, Chemie-Expertin
beim Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND), erklärt,
wie Sie umweltschädigende Inhaltsstoffe
beim Kauf von Kosmetik ausfindig machen
und vermeiden können.
Kosmetikstoffe im Trinkwasser
Viele beständige („persistente“), mobile und
giftige („toxische“) Stoffe, die unser Trinkwasser
gefährden, kommen auch in Kosmetik vor.
Dazu gehören etwa der UV-Filter Benzophenone-4
in Sonnencreme und der blaue Farbstoff
CI 42051 als Farbgeber in Schaumbädern, Zahnpasta
und Co. „Wenn Sie unser Trinkwasser
schützen wollen, schauen Sie sich beim Kauf
Ihrer Kosmetika die Inhaltsstoffe genau an oder
nutzen Sie unsere ToxFox-App“, erklärt Luise
Körner.
Wasserlösliche Chemikalien
Chemikalien der Kategorie „persistent, mobil,
toxisch (PMT)“ oder „sehr persistent und sehr
mobil (vPvM)“ landen besonders leicht in Gewässern.
Denn es sind Schadstoffe, die sehr gut in
Wasser löslich sind und sich schlecht in der Umwelt
abbauen. Einmal in der Umwelt ist es somit
sehr wahrscheinlich, dass diese Chemikalien ins
Grund- oder Oberflächenwasser gelangen, auch
wenn sie etwa zunächst den Boden verschmutzt
haben. In Kläranlagen werden sie nicht oder nur
kaum zurückgehalten.
App erkennt Umweltgifte
Die gute Nachricht: Zertifizierte Naturkosmetik
setzt auf pflanzliche Inhaltsstoffe, die in der
Regel gut abbaubar sind. Da diese Inhaltsstoffe
aus der Umwelt kommen, gibt es Mikroorganismen
wie Pilze und Bakterien, die diese abbauen
können.
Und auch die kostenlose ToxFox-App des BUND
hilft hier weiter: Neben Mikroplastik, Nano-Stoffen,
PFAS und hormonellen Schadstoffen spürt
der ToxFox nun auch die vom Umweltbundesamt
als trinkwassergefährdend eingestuften Schadstoffe
(PMT und vPvM) auf. Einfach den Barcode
von Kosmetik scannen und direkt das Ergebnis
bekommen: Die ToxFox-App gibt es für Android,
iOS und auch ohne App Store kostenlos unter
„ToxFox – der Produktcheck“ beziehen.
Kosmetik selber machen
Sie möchten die Inhaltsstoffe Ihrer Kosmetik
selbst bestimmen? Dann können Sie diese auch
selber machen. Oft ist dafür gar nicht viel nötig.
Deo können Sie zum Beispiel ganz einfach selbst
herstellen:
Für ein Trocken-Deo benötigen Sie Natron aus
dem Supermarkt. Optional können Sie das Pulver
mit 5 Tropfen ätherischem Öl parfümieren.
Geben Sie das Pulver in einen Tiegel. Zum Auftragen
einfach mit zwei feuchten Fingern etwas
Pulver aufnehmen und unter den Achseln verteilen.
Das Natron neutralisiert Gerüche – so
haben Sie ein Deo ganz ohne überflüssige Farbund
Duftstoffe.
BUND/sam
Eine Anleitung zur ToxFox-App vom BUND gibt
es unter https://tinyurl.com/TLM-ToxFox-App-Flyer
www.thermenland-magazin.de
26
RAT & TAT RAT & TAT
GTÜ rät zu rechtzeitiger Vorbereitung für Herbst und Winter
Auto fit machen und sicherer unterwegs sein
Sinkende Temperaturen sind ein klares Zeichen: Herbst
und Winter kommen näher. Die Gesellschaft für
Technische Überwachung mbH (GTÜ) empfiehlt allen
Autofahrern, ihr Fahrzeug rechtzeitig auf die kalte Jahreszeit
vorzubereiten. Denn wer jetzt vorsorgt, reduziert
Pannenrisiken und sorgt zudem für mehr Sicherheit im
Straßenverkehr.
Licht und Batterie prüfen
Kurze Tage und schlechte Sichtverhältnisse erfordern eine einwandfreie
Beleuchtung. Die GTÜ rät, sämtliche Leuchten und Scheinwerfer zu kontrollieren
und bei Bedarf einstellen zu lassen. Viele Werkstätten bieten dazu im
Oktober den kostenlosen Lichttest an. Ebenso wichtig: die Starterbatterie.
Schwache Akkus geben bei Kälte oft als Erste auf. Ein Batteriecheck beugt
Startproblemen vor.
Frostschutz und Scheiben
Kühlflüssigkeit und Scheibenwaschanlage sollten über ausreichenden
Frostschutz verfügen – mindestens bis minus 25 Grad Celsius. Für klare
Sicht sorgen zudem frische Wischerblätter. Ein erneuerter Innenraumfilter
(Pollen- oder Aktivkohlefilter) verbessert die Luftzirkulation im Innenraum
und reduziert das Risiko beschlagener Scheiben.
Gefährlicher Herbst: Nebelfeuchte und Blätter bilden einen sehr rutschigen Straßenbelag.
Vorsicht in Kurven und beim Abbremsen!
Foto: GTÜ
Reifen rechtzeitig wechseln
Sobald die Temperaturen dauerhaft unter sieben Grad Celsius sinken oder
wenn mit winterlichen Straßenverhältnissen zu rechnen ist, gehören
Winter- oder Ganzjahresreifen mit dem Alpine-Symbol ans Auto. Die GTÜ
empfiehlt mindestens vier Millimeter Restprofil. Auch der Reifendruck
sollte regelmäßig überprüft werden, da er bei Kälte sinkt.
Karosserie und Dichtungen
Türdichtungen lassen sich mit speziellen Gummipflegemitteln vor dem
Festfrieren bewahren. Zudem ist es sinnvoll, das Auto vor dem Winter mit
einer Wachsschicht zu schützen und bei Salzfahrten regelmäßig die Waschanlage
zu nutzen. Gegen zugefrorene Schlösser einen Enteiser kaufen – und
diesen außerhalb des Autos griffbereit haben.
Mit angepasster Energie fahren
Dieselfahrer sollten ab Mitte November auf Winterdiesel achten, der bis
minus 20 Grad Celsius kältefest ist. Die Tankstellen haben ihn dann meist
standardmäßig in den Reservoirs.
Um Reichweite zu sichern, profitieren Besitzer von Elektrofahrzeugen
vom Vorkonditionieren der Batterie am Ladekabel und sollten ebenfalls auf
korrekten Reifendruck achten.
Praktische Helfer bereit halten
Unverzichtbar im Winter sind Eiskratzer, Schneebesen, Enteiserspray für
die Scheiben, Handschuhe, Decke, Taschenlampe sowie Starthilfekabel. Stets
vorgeschrieben sind Warnweste und Verbandkasten nach aktueller Norm.
Hilfreich sein können eine kleine Schaufel oder etwas Streusplitt.
Wer sein Auto rechtzeitig auf den Winter vorbereitet, spart Ärger, Kosten
und erhöht die Sicherheit für sich und andere Verkehrsteilnehmer. Zudem
empfiehlt die GTÜ, spätestens im Oktober einen gründlichen Herbst-Check
durchzuführen – selbst oder in der Fachwerkstatt.
GTÜ
27 www.thermenland-magazin.de
SERVICE
Thermenland-Horoskop für den Spätsommer
NUR IM THERMENLAND-MAGAZIN · EXKLUSIV VON SIEGI LILITH
Widder
Liebe: Ihnen geht es richtig gut, wenn die Beziehung
Spiel, Spaß & Spannung beinhaltet. Wird es
zu langweilig, werden Sie unleidig und machen es
den anderen nicht gerade leicht, mit Ihnen zurecht
zu kommen. Vielleicht sollten Sie sich mitteilen,
dann wäre allen geholfen.
Körper: Ein nicht ausgeheiltes Nervenleiden oder
eine falsch behandelte Erkrankung des Bewegungsapparates
verlangt nach einer Langzeittherapie
mit außergewöhnlichen alternativen
Heilmethoden. Diese versprechen den besten Erfolg
für Ihre Gesundheit.
Beruf: Damit hätten Sie doch rechnen müssen,
dass es schwierig wird, das Pensum zu erreichen,
wenn man alles jeden Tag erneut auf den nächsten
verschiebt. Von den Kollegen brauchen Sie keine
Hilfe zu erwarten, da Sie dieses Spielchen schon
zu oft gespielt haben.
Stier (21.4.-20.5.)
Liebe: Sie zaudern immer oder warten zu lange
darauf, dass der/die andere aktiv wird. Ändern Sie
das, sonst läuft Ihnen noch die Liebe Ihres Lebens
davon. Sie sind genial, wenn andere von Ihnen Hilfe
in kniffligen Situationen brauchen. Hören Sie auch
mal auf Ihre eigenen Ratschläge.
Körper: Sind Sie echt so knausrig, dass Sie die
Untersuchungskosten scheuen oder glauben Sie
wirklich, dass Sie über allem stehen, was man
Krankheit nennt? Vorsorgeuntersuchungen sind
kostenlos. Sie sparen also am falschen Ende und
tun sich damit keinen Gefallen!
Beruf: Sie stehen mit Ihren Ideen ziemlich alleine
da. Sie sind überzeugt vom Erfolg, doch ohne den
Beistand Ihres Vorgesetzten ist es nicht umsetzbar.
Warum verschwenden Sie hier noch Energie?
Sprechen Sie mit der Bank und denken über eine
Selbstständigkeit nach.
Zwillinge (21.5.-21.6.)
Liebe: Jede Aussage des Partners, der Freunde
und Bekannten wird geprüft. Dabei hören Sie oft
Dinge heraus, die gar nicht real sein können. Deshalb
Sie gehen auf Tauchstation oder beenden
schon mal eine länger währende Freundschaft?
Das könnte Ihnen noch leid tun.
Körper: Ihre harmonische Art öffnet Sie für die
positive Wirkung von Entspannungsbädern, Wohlfühlmassagen
und Kuren. Machen Sie es sich mit
einer Tasse Tee bequem und legen Sie die Beine
hoch – dann kann Sie nichts mehr aus der Ruhe
bringen.
Beruf: Sie müssen lernen, Nein zu sagen, oder
versuchen, die Lösung der Probleme der Kollegen
auf die Pausen oder in die Freizeit zu verschieben.
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Arbeit, sonst gibt's
eine Abmahnung.
Krebs (22.6.-22.7.)
Liebe: Die innere Unruhe, die Sie vom Beruf mit
nach Hause bringen, verunsichert Ihren Partner.
Vermengen Sie sie nicht mit Problemen im häuslichen
Bereich. Es wird zu einer sehr klaren Aussprache
kommen, die, wenn sie diplomatisch
geführt wird, mit einer feurigen Versöhnung endet.
Körper: Das Beste für den Krebs, um die innere
Ruhe wieder zu finden, sind Spaziergänge. Durch
den Wald, barfuß über eine Wiese, gut eingepackt
durch den Regen mit anschließendem Aromabad.
Das verspricht Entspannung für den ganzen Tag
und macht den Kopf frei.
Beruf: Sie haben jetzt lange genug zugesehen,
wie die anderen Mist bauen und so ein wichtiges
Projekt in Gefahr bringen. Lassen Sie sich nicht
mehr dreinreden und übernehmen Sie die Führung.
Das wirkt sich auf Ihr Selbstwertgefühl und Ihren
Geldbeutel sehr positiv aus.
Löwe (23.7.-23.8.)
Liebe: Seien Sie nicht so wählerisch bei der Wahl
desPartners.SieübersehendiepositivenSeitender
Person, die schon da ist und gerne das Leben mit
Ihnen teilen möchte. Sie setzen sehr viel aufs Spiel,
wenn Sie einfach so nach etwas Besserem suchen.
Körper: Immer für Extravagantes aufgeschlossen
könnten Sie Ihre Muskeln mal mit Pilates, Tae Bo
oder Taekwondo trainieren. Da hier verschiedene
Übungen miteinander kombiniert werden, wird es
nicht langweilig und Sie tun Ihrem Körper wirklich
etwas Gutes.
Beruf: Alles braucht seine Zeit. Träumen Sie nicht
schon vom Erfolg und feiern ihn, wenn der Weg,
der dorthin führen soll, noch nicht mal geplant ist.
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Idee und üben Sie
sich in Geduld. Sie werden immer eine Hilfe an
Ihrer Seite finden.
Jungfrau (24.8.-23.9.)
Liebe: Wissen Ihre Freunde und Bekannten, dass
Sie wieder frei und reif für eine Beziehung sind?
Kommen Sie raus aus Ihrem Schneckenhaus. Sonst
werden Sie keine Möglichkeit haben, den trüben
Herbst und kalten Winter zu zweit unter der Bettdecke
zu genießen.
Körper: Nützen Sie die letzten warmen Tage dieses
Jahres dafür, sich bei Spaziergängen, beim
Schwimmen in den Thermen oder vielleicht einem
Besuch im Solarium ein Gefühl von Sommer und
Wärme zu bewahren. So kommt auch die Lust nach
leichtem Sport.
Beruf: Sie haben das Gefühl, dass alles wunderbar
funktioniert, solange sich niemand einmischt. Entsprechend
abweisend verhalten Sie sich zu Ihren
Kollegen. Sie müssen lernen, dass Sie mit- und
nicht gegeneinander arbeiten müssen. Sonst bleibt
nur die Selbstständigkeit.
Waage (24.9.-23.10.)
Liebe: Sie wissen genau, wie Sie es angehen
müssen, um herauszufinden wie weit Sie bei Ihrem
Partner gehen können, ohne ihn vor den Kopf zu
stoßen. Bevor Sie sich aber verführen lassen, muss
sich der Partner schon viel einfallen lassen und
auch sehr anstrengen.
Körper: Um die gewünschte Traumfigur zu erhalten,
reicht es nicht, wenn Sie alle 2 Wochen mal
im Fitnessstudio vorbeischauen. Schließen Sie ein
Abo ab und halten Sie sich an die Empfehlungen
der Trainer. Im Spiegel wird die positive Entwicklung
des Trainings sichtbar.
Beruf: Mit Ihrer positiven Ausstrahlung haben Sie
bis Mitte des Monats alle wichtigen Verträge zu
einem guten Abschluss gebracht. Keine Zeit, nachzulassen
und sich auf den Lorbeeren auszuruhen.
Nutzen Sie den restlichen Monat für einen Blick auf
die künftigen Aktionen.
Skorpion (24.10.-22.11.)
Liebe: Morgens nur ein Tipp, wie Sie sich den
Abend vorstellen, ohne ins Detail zu gehen. Die
Vorfreude regt die Phantasie an und es kann nur
eine unvergessliche Nacht werden. Behalten Sie
es als gemeinsames Geheimnis, sonst waren die
Bemühungen umsonst.
Körper: Um die angesetzten Ziele auch zu erreichen,
sollten Sie sich unbedingt nach Gleichgesinnten
umsehen, indem Sie sich z.B. einem Verein
anschließen. Ihr Körper macht es Ihnen durch seine
Launenhaftigkeit schwer, Ihren inneren Schweinehund
zu überwinden.
Beruf: Machen Sie jetzt keine Dummheit oder lassen
sich zu unüberlegten Äußerungen hinreißen,
nur weil Ihre Arbeit nicht sofort gewürdigt wird.
Manches kommt etwas später, aber dafür schlägt
es dann wie eine „Geld“-Bombe ein. Der Herbsturlaub
wäre damit gesichert.
Schütze (23.11.-21.12.)
Liebe: Relaxen statt Action & heiße Liebesnächte.
Wo ist der feurige, zu spontanen Liebesabenteuer
bereite Schütze? Bei einer Runde „Dirty Dancing“
dürfte es auch Ihnen heiß genug werden. Faul herumhängen
können Sie auch, wenn Sie alleine sind.
Körper: Warum lassen Sie sich bei einem simplen
Schnupfen ohne Ende bemitleiden, aber bei nicht
offensichtlichen Krankheiten arbeiten Sie bis zum
Umfallen. Haben Sie etwa Angst, dass man Sie da
nicht ernst nimmt? Nehmen Sie sich Zeit für einen
Ganzkörper-Check.
Beruf: Leistung ist nicht alles. Die Vorgesetzten
wünschen sich auch Loyalität und Eigeninitiative
von ihren Angestellten. Ein bisschen Kritik müssen
Sie sich schon gefallen lassen. Nicht ärgern, sondern
darüber nachdenken, ob nicht auch die anderen
recht haben könnten.
Steinbock (22.12.-20.1.)
Liebe: Ein Liebesurlaub mit Ihrem/r Liebsten.
Dahin, wo Sie noch richtig Wärme tanken können
und der Flair romantische Stimmung aufkommen
lässt. Erinnerungen an diesen Urlaub verkürzen die
kalte Jahreszeit, wobei Sie sich von Beginn an
schon nach dem Frühling sehnen.
Körper: Mit Hilfe Ihres Therapeuten werden Sie
gesundheitliche Probleme schnell in den Griff bekommen.
Eine geplante Kur wird ein voller Erfolg.
Sie agieren aus dem Bauch heraus und werden
nicht enttäuscht.
Beruf: Da Ihnen in der 1. Monatshälfte überzeugende
Worte nur so zufliegen, erreichen Sie Ihr
gesetztes Ziel mit Leichtigkeit. Jetzt den Urlaubsantrag
für die 2. Hälfte abgeben und genießen.
Missgünstige Kollegen wollen Ihnen was anhängen.
Doch Sie waren ja nicht da.
Wassermann (21.1.-19.2.)
Liebe: Um keine Langeweile aufkommen zu lassen,
sollten auch Sie mal in die Trickkiste greifen
und für Abwechslung sorgen. Es ist nicht nur die
Aufgabe des Partners, dass der Kick in der Beziehung
bleibt. Rollenspiele sind eine beliebte Methode,
um Phantasien auszuleben.
Körper: Stress und eine schlechte Körperhaltung
verursachen Rücken- und Nackenschmerzen. Ein
paar Minuten Gymnastik am Tag erleichtern die Beschwerden.
Die Haut ist die Stimme Ihrer Seele.
Emotionale wie körperliche Distanz zu Mitmenschen
führt zu Ausschlag.
Beruf: Die Konkurrenz schläft nicht. Da wird
gemogelt, getrickst und versucht, Sie auszubooten.
Doch die Glücksplaneten sind auf Ihrer Seite. Auch,
wenn Sie hin und wieder verzweifeln möchten,
gehen Sie erhobenen Hauptes Ihren Weg und glauben
Sie an sich!
Fische (20.2.-20.3.)
Liebe: Sie träumen von vergangenen Zeiten und
wünschen sich sie zurück. Vielleicht erinnern Sie
sich auch daran, was Sie alles ändern und verbessern
wollten. Jetzt wäre die richtige Zeit, die
Beziehung, Freundschaften oder auch ein Suchtverhalten
neu zu überdenken.
Körper: Sie sollten sich nicht nur für eine Sportart
entscheiden, weil sich dort sehr viele Mitglieder
des anderen Geschlechts aufhalten. Der Sport, den
Sie bevorzugen, braucht jemanden, auf den man
sich 100prozentig verlassen kann. Egal, welches
Geschlecht diese Person hat.
Beruf: Haben Sie sich gut überlegt, ob Sie diese
Führungsposition wirklich wollen. Der magere Inhalt
des Geldbeutels sollte nicht ausschlaggebend
für diese Wahl sein. Wenn sich die negative Seite
des Jobs zeigt, wie Mehrarbeit und fehlende Freizeit,
wird es Ihnen leid tun.
Genießen Sie jeden Sonnentag im goldenen Oktober! Ihre Siegi Lilith
Die 100-jährige Wettervorhersage für den Oktober:
SERVICE
Herbstwetter mit schönen und nassen Tagen
Durchwachsen hat der Herbst Ende September begonnen und ebenso durchwachsen
geht’s im Oktober weiter – nur vielleicht eine Spur kühler. So mancher
Regenschauer kam im letzten Monat leider gerade die großen Volksfeste
kalt erwischt. Andererseits müssen wir angesichts der immer weiter um sich
greifenden Wasserknappheit über jedes Regenwetter froh sein. Davon werden
auch die ein Lied singen können, die in den letzten Ferienwochen noch
die Wärme im Süden suchten und vor leeren Pools standen.
Der Oktober beginnt laut Mauritius Knauer mit einen schönen Mittwoch,
doch bereits tags drauf bricht „Blitz, Donner und großer Regen“ übers Land
herein. Fast eine ganze Woche bleibt „trübes Wetter mit Regen“, aber übers
2. Oktoberwochenende ist es dann „schön warm“. Dieses „schöne und gute
Wetter“ hält sich bis zum 27. Obtober. Nur einmal, am 14., „gibt es Nachmittag
Regen, früh hat es gereift“. Mit dem 28. Oktober kommt die Kälte. Bei Knauer
hat es damals „Eis gefroren“ und geschneit. Wahrscheinlich klingt der Monat
aber eher trüb mit Nieselregen aus.
sam
Diese Wettervorhersage basiert auf der Langzeitstudie von Mauritius
Knauer, 1649 bis 1664 Abt des fränkischen Zisterzienser-Klosters Langheim,
bekannt als „100jähriger Kalender“.
ZAHL
DES
MONATS
68 Prozent
der Männer
...
68 Prozent der Männer
sagen in einer aktuellen Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation, dass
beide Partner „gemeinsam“ oder zumindest „meistens gemeinsam“ für Aufgaben
im Haushalt zuständig sind. Frauen sehen das allerdings ganz anders:
nur 44% von ihnen geben an, dass die Aufgaben gleich verteilt sind. Ähnlich
unterschiedlich ist die Wahrnehmung, wenn es um die klassische, getrennte
Zuständigkeit für den Haushalt geht: in 54% der Fälle sehen Frauen die
Zuständigkeit immer oder meistens bei sich selbst. Demgegenüber sagen nur
knapp 22% der Männer, dass die Zuständigkeit zumeist bei ihrer Partnerin
liegt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Onlinebefragung, die das
Institut für die Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat.
Männer investieren weniger Zeit
Das unterschiedliche Verständnis von einer gleichmäßigen Verteilung der
Aufgaben zeigt sich laut Studie auch beim Zeitaufwand, den Männer und
Frauen für Jobs im Haushalt und für die Kinderbetreuung angeben. Selbst bei
den Befragten, die das Prinzip „Wir machen das gemeinsam“ bejahen, geben
Männer an, pro Woche 6,7 Stunden für den Haushalt zu investieren. Bei Frauen
sind es 10,6 Stunden – also deutlich mehr. Noch eklatanter ist der Unterschied
bei der Kinderbetreuung. Bei Paaren mit gemeinsamer Sorgeverantwortung
investieren Männer nach eigener Einschätzung durchschnittlich 17,5 Stunden,
bei Frauen sind es dagegen 27,5 Stunden pro Woche.
Frauen mit Aufteilung unzufrieden
Wenig überraschend ist, dass ein Großteil der Frauen unzufrieden ist mit der
Aufteilung von Erwerbs-, Haushalts- und Sorgearbeit im gemeinsamen Haushalt.
Auf einer 11-Punkte-Zufriedenheitsskala liegen die Männer bei 7,7
Punkten, die Frauen nur bei 6,8. Insgesamt sind Frauen deutlich zufriedener,
wenn beide Partner gemeinsam für Haushaltsaufgaben zuständig sind (7,6),
als wenn sie allein dafür zuständig sind (5,9).
Personalpolitik ändern
Der direkte Vergleich von Zuständigkeit und tatsächlichem Zeitaufwand zeigt,
dass die Männer mit ihrer Einschätzung falsch liegen. Sie leisten deutlich
weniger als ihre Partnerinnen. „Männer müssen ihre Verantwortung in Haushalt
und Familie stärker wahrnehmen und für diesen Zweck auch Angebote
wie Brückenteilzeit und flexible Arbeitszeitmodelle häufiger in Anspruch nehmen“,
so das Fazit der Studie. Damit das gelingt, müssten auch Betriebe ihren
Beitrag leisten. „Führungsaufgaben in Teilzeit oder Rücksichtnahme auf Kita-
Schließzeiten sollten auch für Männer normal sein und vom Arbeitgeber
offensiv angeboten werden.“
Die Studie gibt es kostenlos als PDF-Download unter:
https://tinyurl.com/TLM-Haushaltstudie2025
sam
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