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Baublatt Magazin März 2021

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www.baublatt.at

NR. 3 | 2021

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 9,00 € | März 2021 | www.baublatt.at

TB257FR KRAFTPAKET

MIT WENIG PLATZBEDARF

10 | Neue Donaubrücke Linz

Die beiden Brückenbögen wurden

erfolgreich eingeschwommen

18 | Forschungsprojekt

Geothermisches Potenzial von

Tunnelbauten nutzbar machen

42 | Prajo‘s

Neuer Abbruchriese schafft in

Wien Platz für neue Wohnungen


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Faszination

Großbaustelle

Kaum ein großes Bauprojekt geht dieser

Tage ohne Protestveranstaltung über

die Bühne. Umso sympathischer waren

die Bilder, die Ende Februar und Anfang

März im TV und mittels Livestream zu sehen

waren. Zahlreiche Menschen bestaunten über

Stunden fasziniert von beiden Donauufern

aus den Einschwimmvorgang der Brückentragwerke

der Neuen Donaubrücke Linz. Ein

höchst anspruchsvoller Montageprozess mit

gewaltigen Dimensionen, der jedem Bauprofi

das Herz höherschlagen lässt. Die Details

dazu finden Sie in unserer großen Projekt-

Reportage zu Beginn dieser Ausgabe.

Einen ähnlichen Effekt erzielte auch der

Aushub einer Tiefenrinne in der

Salzach vor dem Kraftwerk

Sohlstufe Lehen, den wir

ebenfalls in dieser Ausgabe

beleuchten. Auch bei diesem

Projekt, das sich über einen

längeren Zeitraum erstreckte,

verfolgten immer wieder

Zaungäste von den Ufern der

Salzach aus das Spektakel, das

die von Wasser umfluteten

Bagger boten. Darunter auch

viele Mütter mit Kindern, was

zu der Hoffnung Anlass gibt,

dass so mancher kleine Bub bei

dieser Gelegenheit vielleicht

seine Liebe zu Baumaschinen und Lkw

entdeckt hat. Schließlich ist der Fachkräftemangel

im Bau und Transportbereich nach

wie vor ein zentrales Thema und auch die

Besetzung der angebotenen Lehrstellen ist

für viele Unternehmen alles andere als

einfach.

Doch bleiben wir beim Thema beeindruckende

Dimensionen: Mit einer Arbeitshöhe

von 36 m glänzt der neue Abbruchbagger der

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Firma Prajo‘s. Damit positioniert sich das

Unternehmen in der Top-Liga der heimischen

Abbruchprofis. Neues zu dem Thema gibt es

auch von der Firma Liebherr, die vor kurzem

ihren bislang größten Abbruchbagger mit

einer maximalen Arbeitshöhe von 55 m

übergeben hat. Knapp übertroffen wird er

vom jüngsten Neuzugang im Fuhrpark der

Hagedorn-Gruppe: der maßgeschneiderte

KMC1600S ist aktuell mit 60 m Arbeitshöhe

der größte Abbruchbagger Deutschlands. Zu

all diesen Geräten finden Sie Berichte in

dieser Ausgabe.

Nicht zuletzt stellen wir ein interessantes

neues Forschungsprojekt vor, bei dem unter

Leitung der TU Graz am Beispiel

des Brenner Basistunnels

untersucht wird, ob das im

abgeleiteten Tunnelwasser

steckende geothermische Potenzial

für die Heizung und Kühlung

einzelner Stadtteile in Innsbruck

genutzt werden kann. Wie sich im

Gespräch mit dem zuständigen

Projektleiter zeigt, handelt es sich

dabei um eine komplexe Aufgabenstellung,

bei der ein

hochkarätiger Forschungsverbund

zahlreiche Fachgebiete bis

hin zur Hydrochemie abdeckt.

Denn der Ansatz des Projekts

geht weit über den Brenner Basistunnel

hinaus und prüft die Möglichkeit, ob auch

bereits bestehende Tunnelanlagen als

Energiequelle nutzbar gemacht werden

können. In Zeiten, in denen ganz Europa

ambitionierte Klimaziele verfolgt, möglichweise

ein weiterer Beitrag zur Sicherung

unserer künftigen Energieversorgung.

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

Neuer TB257FR: viel Kraft

für engste Baustellen

Huppenkothen präsentiert mit dem

TB257FR den neuen Hüllkreisbagger

der japanischen Marke Takeuchi.

Dieser Minibagger ist speziell für

das uneingeschränkte Arbeiten auf

engsten Baustellen konzipiert. Durch

den patentierten Ausleger-Seitenverschub

ist er noch kompakter und die

beste Alternative zum Kurzheckbagger.

Der TB257FR basiert auf der

ganzen Erfahrung des Erfinders des

Kompaktbaggers und ist serienmäßig

mit 4 Hydraulikkreisen ausgestattet,

davon 3 mit Proportionalsteuerung.

Dieser Hüllkreisbagger wird von

einem Kubota 4-Zylinder-Turbodieselmotor

angetrieben, der mit einer

Leistung von 39 kW bei 2.200 U/min.

besticht.

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe März 2021, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 11.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 10,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 70,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann

keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck

freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

3


10

in

Die beiden je ca. 2.800 t schweren Tragwerke

der Neuen Donaubrücke Linz wurden erfolgreich

ihre Endlage eingeschwommen.

MENSCHEN + SZENE

08 Menschen bei Mercedes Benz, Leyrer,

Hünnebeck, Continental, Swietelsky, MTS.

28 Wimmer: Für den Aushub einer Tiefenrinne

in der Salzach vertraute die Firma Böckl auf

verlässliche Geräte, erfahrene Maschinisten

und widerstandsfähige Anbaugeräte.

42

PROJEKTE + PLANUNG

10 Neue Donaubrücke Linz: Ende Februar

und Anfang März wurden die beiden

Brückenbögen der Neuen Donaubrücke

Linz erfolgreich von ihren Montageplätzen

mit Pontonschiffen in ihre Endlage

eingeschwommen und auf den beiden

Brückenpfeilern abgesetzt.

16 ÖBB: Die Koralmbahn zwischen Graz

und Klagenfurt geht ins Finale. Im März

starteten die Arbeiten zwischen Puntigam

und Feldkirchen-Seiersberg.

32 Kuhn: Baumit verstärkt sich für die

Beschickung im Zementwerk Wopfing

mit dem Komatsu-Radlader WA475-10.

33 Lissmac: Der Compactcut 900 P/T sorgt

für Tempo im Trockenschnittverfahren.

34 Ascendum: Volvo CE präsentiert die

aktualisierten Modelle EC250E und EC300E

mit einer gesteigerten Kraftstoffeffizienz.

36 Rubble Master: Das neue, hocheffiziente

Vorsieb RM Active Grid erhöht den Materialdurchsatz

und senkt den Verschleiß.

18 ThermoCluster: Ein Forschungsprojekt

unter Leitung der TU Graz untersucht, wie

das geothermische Potenzial von Tunneln

nutzbar gemacht werden kann.

MASCHINEN + TECHNIK

22 Zeppelin: Im Jakoministeinbruch setzt

die Mineral Abbau GmbH einen neuen

Cat 374F LME mit einem Felstieflöffel

der Firma Baumaschinentechnik ein.

26 Liebherr: Bei den XPower-Radladern

L 550 und L 556 wurden das Hubgerüst

und die Arbeitshydraulik weiter optimiert.

38 Wacker Neuson: In Wien werden bei

einem Bauvorhaben die Außenanlagen

mit zero emission Geräten gestaltet.

40 Wolffkran: Als einer der ersten Hersteller

wurde Wolffkran in Deutschland jetzt

als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert.

42 Prajo’s: Für die Neugestaltung des Althan

Quartiers rund um den Wiener Franz-Josefs-

Bahnhof kommt mit dem Hitachi KMC 600-6

das aktuell größte Abbruchgerät des

Unternehmens zum Einsatz.

46 Allison Transmission: Verlängerte

Getriebegarantie für Baufahrzeuge.

46 Kaeser: Bundesheer übernimmt zwei Kaeser

M82 13 kVA in Sonderausführung.

48 HS-Schoch: Mit Qualität und Service auf

Wachstumskurs in Österreich.

50 MWT: Stationäre und mobile Bandwaagen

sorgen für höchste Wiegegenauigkeit.

Fotos: Gregor Hartl; Baublatt.Österreich

4 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


INHALT

66 Liebherr: Die Autobetonpumpe 42 XXT mit

der Powerbloc-Pumpeinheit stellte ihre

Stärken schon vielfach unter Beweis.

67 Goldhofer: Anspruchsvoller Transport von

sechs großen Wärmetauschern.

68 Winkelbauer: So wie beim neuen Cat 326

Next Generation setzt Erdbau Berger seit

1968 auf Ausrüstung von Winkelbauer.

69 Doosan: Die neue „transparente Schaufel“

zeigt über den Monitor die toten Winkel.

70 Kiesel: Die Hagedorn-Gruppe hat mit

dem KMC1600S Deutschlands größten

Abbruchbagger im Fuhrpark.

72 Rockster: Ein neuer R1100S ist bereits der

zweite Rockster Brecher in Burkina Faso.

73 Humbaur: Neuer Spezialtransporter

für die Fahrbahnmarkierungsbranche.

Nachhaltige Lösungen.

Härtester Stahl.

Seit 1945.

52 MCE: Die Rethebrücke in Hamburg erhielt

den Deutschen Brückenbaupreis 2020.

53 Kuhn Ladetechnik: Die Premiumkranreihe

von Palfinger wurde erneut erweitert.

54 Liebherr: Der bisher größte Abbruchbagger,

ein R 980 Demolition, wurde an die

deutsche Firma AWR übergeben.

55 Huesker: Das Geogitter Fortrac T ist ab

sofort auch in der ecoLine verfügbar.

56 Westtech: Die bislang größte Baumschere

CL320 ergänzt die Woodcracker CL-Serie.

57 Kovanda sorgt für raschen Baufortschritt

bei einem Großprojekt in Gerasdorf.

58 Hamm präsentiert mit Smart Doc eine App,

mit der die Verdichtung dokumentiert und

das Ergebnis geteilt werden kann.

60 Sitech Austria: Trimble präsentierte für

Asphaltfertiger die neueste Plattform für

3D-Steuerungssysteme und WorksOS,

ein neues SaaS-Betriebssystem.

63 Bau Power Group liefert als Partner der

TWF Grabenverbausysteme das Material

für sichere Gräben und Baugruben.

64 Bobcat: Das neue Komplettangebot an

leichten Verdichtungsgeräten wurde mit

der Ammann Group entwickelt.

74 Felbermayr: Nächtlicher Spezialtransport

einer stehenden Platane in Wien.

75 Stehr: Staubfreies Streuen und Fräsen.

75 Rädlinger: Radlog wird zum Standard.

75 BKT: Neuer Earthmax SR 412.

76 Ringer ist trotz Corona-Krise gewachsen

und verstärkt das Management.

76 Wolffkran übernimmt tschechischen

Kranvermieter Konstruktiva Lokus.

76 VDMA: Baumaschinenbranche

sichert Arbeitsplätze.

77 Wietersdorfer: Unter der Dachmarke

InterCal stellen sich die Kalk-Unternehmen

effizient für die Zukunft auf.

78 Baublatt.Österreich Test:

Toyota Proace City Verso Family+

SsangYong Tivoli

Mazda MX-30 GTE+ Premium-M

KIA Sorento 2.2 CRDI Platin

80 Volvo Trucks startet die Produktion der

neuesten Lkw-Generation.

Mercedes-Benz Österreich: Vito mit

erweiterten Sicherheitsassistenten.

04 Editorial

WIRTSCHAFT + MÄRKTE

FUHRPARK

STANDARDS

81 Service

Urlaubstipp: Golden Hill Country Chalets &

Suites in St. Nikolai im Sausal; Literatur

Verlässliche

Leistungsträger

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BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

5


MENSCHEN + SZENE

DAIMLER TRUCKS & BUSES

Vier Jubiläen in einem Jahr

2021 ist ein besonderes Jahr bei Daimler Trucks & Buses: Vor

125 Jahren haben Gottlieb Daimler und Carl Benz mit der Präsentation

des ersten Lkw den Grundstein für die moderne Transport-

Industrie gelegt. 1951 folgte Otto Kässbohrer mit dem ersten Bus in

selbsttragender Bauweise: Setra. Fünf Jahre zuvor bahnte sich bereits

der erste Unimog als Prototyp seinen Weg durch unwegsames

Gelände. Das Bild zeigt die erste „Prüffahrt“, noch ohne Fahrerhaus,

am 9. Oktober 1946. Chefkonstrukteur Heinrich Rößler am Steuer,

rechts Hans Zabel, der Namensgeber des Unimog. Und 1996 schließlich

erblickte der Prototyp des modernen Lkw, der Mercedes-Benz

Actros, das Licht der Welt. Heute arbeitet die Daimler Truck AG

intensiv an der nächsten Evolutionsstufe: das emissionsfreie, automatisierte

und vernetzte Fahren. www.mercedes-benz-trucks.com

LEYRER + GRAF

Bauprofis von morgen bestens geschult

ei Leyrer + Graf werden die

B Wintermonate intensiv für

Auf die zukünftigen Lehrlinge warten eine qualitativ

hochwertige Ausbildung und interessante Goodies.

Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen

genützt, wovon vor

allem die Nachwuchs-Fachkräfte

stark profitieren. Im Februar haben

die Tiefbau-Lehrlinge die jährliche

Winterschulung im Schotterwerk

Schrems (NÖ) besucht. So hat der

Bau-Nachwuchs die Möglichkeit

von erfahrenen Kollegen zu lernen,

wertvolle Inputs zu erhalten sowie

das Fachwissen zu vertiefen und zu

festigen. Natürlich finden für alle

Lehrlinge in den jeweiligen

Berufen spezielle Trainings und

Übungswochen statt, um deren

Fertigkeiten zu schulen und zu

festigen. Letztes Jahr haben rund

50 Lehrlinge ihre Ausbildung

begonnen. Derzeit werden noch

Hochbauer, Betonbauer, Tiefbauer,

Elektrotechniker, Pflasterer und

Zimmerer für die Standorte

Gmünd, Horn, Traun, Wien,

Schwechat und Bad Pirawarth

gesucht. Weitere Infos unter:

www.lehre.leyrer-graf.at

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CONTINENTAL REIFEN AUSTRIA

Ab April unter österreichischer Leitung

Zum neuen Quartal gibt es einen Wechsel in der Geschäftsführung der

Continental Reifen Austria GmbH in Wiener Neudorf. Der derzeitige Geschäftsführer

Mirco Brodthage wird Leiter der Region Süd-Ost-Europa

mit Sitz in Ungarn und gibt die Führung an den derzeitigen

Vertriebsleiter Ing. Kurt Bergmüller ab. Einhergehend mit

dem Wechsel in der Geschäftsführung soll auch der Austausch

mit dem Nachbarland Schweiz gestärkt werden.

Als neu gegründete „Sub-Region Alpen (CH/AT)“ unter

der Leitung von Daniel Freund wird man mit- und voneinander

lernen und sich den neuen Anforderungen

in den Märkten wie beispielsweise noch mehr

Streben nach Nachhaltigkeit gemeinsam stellen.

www.continental.at

www.emtec-tankanlagen.at

Ing. Kurt Bergmüller.

6

MÄRZ 2021

BAUBLATT.ÖSTERREICH


MENSCHEN + SZENE

SWIETELSKY

Vorstandswechsel im Baukonzern

H

arald Gindl, MBA folgt per

31. März auf DI Walter Pertl

und verantwortet künftig das

Auslandsgeschäft im Hochbau,

Tiefbau sowie Straßen- und

Brückenbau. Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Norbert Nagele

bedankte sich bei DI Pertl, der

verdienstvoll und auf eigenen

Wunsch hin ausscheidet. Als

Vorstand der Swietelsky AG

habe DI Pertl maßgeblichen

Anteil an der erfolgreichen

Entwicklung des Auslandsgeschäftes

in den genannten

Sparten. Seine Nachfolge im

Vorstand tritt der Niederösterreicher

Harald Gindl, MBA (48)

an. Nunmehr seit 21 Jahren im

Unternehmen tätig, wirkte Gindl

in einer höchst erfolgreichen

Phase der Unternehmensgeschichte

mit, in der sich die

Bauleistung von etwa 300 Mio.

im Jahr 2000 auf rund 3 Mrd.

Euro verzehnfacht hat. In dieser

Zeit habe er maßgeblichen Anteil

daran gehabt, dass die betriebswirtschaftlichen

Strukturen und

Prozesse des Unternehmens

dieses Wachstum ermöglichten,

betont Aufsichtsratsvorsitzender

Norbert Nagele.

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Fotos: Swietelsky/ Grünwald

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Harald Gindl, MBA (links) folgt auf DI Walter Pertl,

der nun den Ruhestand antritt.

IN KÜRZE

Demomesse: Die Messe Karlsruhe terminiert die RecyclingAktiv & TiefbauLive,

Demonstrationsmesse für Entsorgung und Recycling sowie Straßen-

und Tiefbau, in Absprache mit ihrem Messebeirat, Ausstellern und

Multiplikatoren neu. Die Fachmesse findet nun vom 02. bis 04. September

2021 in der Messe Karlsruhe statt.

www.tiefbaulive.com | www.recycling-aktiv.com

Mapei: Die in Niederösterreich hergestellten Mapei Betoninstandsetzungsmörtel,

Mapegrout T60, Mapegrout T60-AT und Mapegrout Tissotropico

(standfest), überzeugen nicht nur durch innere, sondern auch

durch äußere Werte. Durch die neue Papierverpackung, die Splashbags,

wird auf eine qualitative Papierverpackung gesetzt. Die Splashbags sind

zudem bis zu sechs Stunden regenfest – also perfekt geeignet für Outdoor-Baustellen

in ganz Österreich.

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Bauvorhaben richtig managen:

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Baumangel - Versicherungs- vs.

Bau-Sachverständige

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Ausbildungskurs – Recycling-Fachperson

12.-13.04.2021, Wien www.brv.at

Claim-orientierte Baukalkulation

für erfahrene Praktiker

15.04.2021, Wien + Digital www.ars.at

Der Bauvertrag in der Praxis

21.04.2021, Wien + Digital www.ars.at

Fachtagung: Schimmel

26.04.2021, Wien www.ars.at

Ausbildungskurs Abbrucharbeiten

03.-05.05.2021, Wien www.brv.at

Brunnen- und Quellensanierung

06.05.2021, Tirol www.voebu.at

Abrechnung von Bauprojekten

11.05.2021, Wien www.ars.at

Neue Prozesse - Vergütungsmodelle im ST

28.05.2021, Wien www.voebu.at

Astrad & Austrokommunal

16.-17.06.2021, Wels www.astrad.at

IN KÜRZE

Asfinag: Bereits seit dem Frühjahr

versorgt in Klagenfurt eine große Photovoltaik-Anlage

den Standort mit grünem

Strom. Diese Anlage wurde nun zu einem

„Smart Grid“, also zu einem intelligenten

Stromnetz mit Batteriespeicher, erweitert.

Damit wird der gesamte Standort rund um

die Uhr mit erneuerbarer Energie versorgt

und ist auch für den Fall eines Blackouts

gerüstet.

www.asfinag.at

MTS

MTS-Innovationstage: BIM in der Praxis

I

Ausführliche Details bietet die Info-Broschüre der Firma MTS, die dieser Ausgabe beigelegt ist.

n Deutschland rückt der BIM-Stufenplan

näher und holt jeden ein, der sich damit

nicht rechtzeitig auseinandersetzt. Doch

wie lassen sich die damit verbundenen

Vorteile und Anforderungen konkret auf

den kommunalen Verkehrswege- und

Tiefbau (K-VTB) runterbrechen? Diese

und andere Fragen beantworten die

diesjährigen Innovationstage von MTS am

22. und 23. April 2021 im deutschen

Hayingen konkret und anschaulich

anhand eines 13 Themenstationen und

10.000 m² umfassenden BIM-Parcours mit

Musterbaustelle und Ausstellungsgelände.

Hier können sich die Teilnehmer ihr ganz

persönliches Bild davon machen, wie sich

das „Big Picture“ BIM auf ihren Baustellen

umsetzen lässt. Während der rund

vierstündigen Veranstaltung rotieren die

Teilnehmer in moderierten Kleingruppen

über den Parcours und haben so auch für

weiterführende Fragen und Informationsaustausch

ausreichend Raum und

Gelegenheit. Wer nicht vor Ort dabei sein

kann, hat die Möglichkeit, sich bei diesem

Hybrid-Event erstmals über einen

moderierten Life-Stream auf den Parcour

schalten zu lassen. Eine Teilnahme

erfordert in allen Fällen eine rechtzeitige

Anmeldung bis zum 16.04.2021. Aufgrund

der Outdoor-Veranstaltung und der

limitierten Teilnehmerzahl kann das

Event Corona-konform umgesetzt werden.

Infos und Anmeldung unter

www.mts-Innovationstage.de

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HÜNNEBECK AUSTRIA

Spatenstich für neue Firmenzentrale

Hünnebeck Geschäftsführer Gerald Schönthaler, Immobilienentwickler

Gerhard Rozboril, Bauherr Markus Plech sowie Bürgermeister Josef

Ehrenberger nahmen Mitte Februar den Spatenstich für die neue

Firmenzentrale der Hünnebeck Austria GmbH vor. Bis Ende 2021

wird im Industriegebiet Münchendorf auf einer Grundfläche von

ca. 29.000 m² das neue Headquarter von einem der führenden Unternehmen

für Schalungstechnik, Gerüstsysteme und Sicherheitstechnik

entstehen. Herzstück der Zentrale mit bis zu 90 Arbeitsplätzen wird ein

ca. 620 m² großes, dreigeschossiges Bürogebäude und eine 1.200 m²

große Arbeits- und Lagerhalle. Die Außenflächen dienen als Lager für

die breite Produktpalette des Unternehmens und sind so dimensioniert,

dass der Standort auch zukünftig mit dem stetigen Unternehmenswachstum

expandieren kann.www.huennebeck.com

8 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


CAT KOMPAKTLADER

226D3

KOMFORTABEL. LEISTUNGSSTARK. SMART.

Der neue Cat Kompaktlader 226D3 bietet mit seiner Radialhubvorrichtung eine eindrucksvolle Reichweite bei mittlerer Hubhöhe

und ausgezeichnete Grableistung mit hervorragender Zugkraft. Ausgestattet mit mehr Platz für höheren Fahrerkomfort,

durch eine überarbeitete Fahrerkabine und einem komfortableren Einstieg mit breiteren Türöffnungen zeigt der Kompaktlader

große Vorzüge. Die integrierte SMART-Technologie, erkennt die Anbaugeräte automatisch und setzt somit neue Maßstäbe

bei Maschinen- und Werkzeugkompatilität.

zeppelin-cat.at


Unsere Bilder zeigen die

Lage des Vormontageplatzes am

Urfahraner Ufer, den Transport der

Tragwerke durch die vier ferngesteuerten

SPMT-Einheiten der Firma Mammoet auf die

Pontonschiffe und die beiden Einschwimmvorgänge.

Das Team der auf komplexe Stahlbauten

spezialisierten MCE GmbH musste einige Herausforderungen

meistern. Im Bild DI Günther

Dorrer (Leitung Brückenbau, 3.v.li.) und DI

Barbara Stelzer (Statik und Konstruktion

Brückenbau, ganz links) mit

Mannschaft.


PROJEKTE + PLANUNG

Fotos: Gregor Hartl

NEUE DONAUBRÜCKE LINZ

Millimeterarbeit

über der Donau

Nach mehr als zweieinhalb Jahren

Bauzeit wurden am 23. und 24. Februar

sowie am 3. und 4. März 2021 die beiden

je ca. 2.800 t schweren Tragwerke

der Neuen Donaubrücke Linz erfolgreich

von ihren Montageplätzen auf

dem Urfahraner Donauufer mit

Pontonschiffen in ihre Endlage

eingeschwommen und auf den beiden

Brückenpfeilern abgesetzt.

N

ach der Fertigstellung der beiden Bypassbrücken im

Zuge des Sicherheitsausbaus der Voestbrücke im

letzten Herbst und den bereits fortschreitenden Arbeiten

an der neuen Hängebrücke der A26 bildet die Neue

Donaubrücke Linz das dritte große Infrastruktur projekt

in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Alle

neuen Donauquerungen zusammengerechnet, werden

rund 350 Mio. Euro für den Brückenbau und damit für

die Verkehrszukunft bereitgestellt.

Angesichts der korrosionsgeschädigten Stahlkonstruktion

der 115 Jahre alten Eisenbahnbrücke, entschied eine

Volksbefragung 2015 zugunsten der Errichtung einer

neuen Brücke. Entwurf und Ausschreibungsplanung der

neuen Donaubrücke stammen vom Pariser Architekturbüro

Marc Mimram, das mit seinem Konzept einer

Zügelgurtbrücke in Stahlverbundbauweise als Sieger

eines EU-weiten Architekturwettbewerbs hervorging. Die

neue Donauquerung überführt zwei Fahrstreifen für den

motorisierten Individualverkehr, Busspuren sowie

unter- und oberstromseitig angeordnete Geh- und

Radwege.

Mit der Errichtung wurde von der Landeshauptstadt

Linz die ARGE Neue Donaubrücke Linz bestehend aus

der MCE GmbH, Strabag AG und Porr Bau GmbH

beauftragt. Nach dem Abbruch der alten Brücke 2016

starteten im Herbst 2017 umfassende Vorarbeiten, am

4. Juli 2018 erfolgte der Spatenstich. Erste konkrete

Maßnahmen bildeten die beiden neuen Brückenwiderlager

und der Neubau des Urfahraner Vorlandpfeilers

sowie der beiden Flusspfeiler.

Im September 2019 startete die MCE GmbH vor Ort

mit der Montage der drei Großbauteile. Die MCE GmbH,

ein Unternehmen der Habau Group, ist spezialisiert auf

komplexe Stahlbauten und Stahlbauanlagen für Industrie-

und Infrastrukturprojekte. Neben dem Headquarter

in Linz hält das Unternehmen mit insgesamt 460

Mitarbeitern Niederlassungen in Bremen, Rhein-Main

und Toulouse/Frankreich sowie Tochterunternehmen in

Nyiregyhaza/Ungarn und Slany/Tschechien.

Die Neue Donaubrücke Linz hat eine Länge von rund

400 m und eine maximale Breite von 33,7 m. Auf jeder

MÄRZ 2021

11


PROJEKTE + PLANUNG

Letzte Phase im Einschwimmvorgang des südlichen Brückenbogens P3. Damit genügend Spielraum zum Einfädeln

vorhanden war, wurde das Koppelstück um rund 500 mm Richtung Linz verschoben.

Brückenseite werden 4,50 m breite Gehund

Radwege entstehen. Zusätzlich sorgen

Aussichtsbalkone für einen neuen Blick

auf Linz. Die Brücke ist in fünf Abschnitte

gegliedert, wobei das Koppelstück Urfahr,

das daran anschließende Tragwerk P1

sowie das Koppelstück Linz über Land in

Endlage fertig montiert wurden. Die an P1

anschließenden Tragwerke P2 und P3

wurden parallel zur Donau montiert und

Ende Februar bzw. Anfang März eingeschwommen.

Zum Materialbedarf für den Brückenbau

zählen etwa 13.000 m 3 Beton und zirka

2.500 t Bewehrungsstahl. Für die Brückenbögen

lieferte die voestalpine Grobblech,

Linz, etwa 8.400 t hochwertiges Stahlblech

mit Dicken von 6 bis 130 mm, das von der

Firma MCE in den eigenen Werken in

Ungarn und Tschechien sowie teilweise

auch von der Firma Bögl in Deutschland

für den Zusammenbau am Vormontageplatz

in Linz vorgefertigt wurde.

DI Günther Dorrer, Leitung Brückenbau

der MCE GmbH in Linz, erläutert im

Gespräch mit Baublatt.Österreich die

Details: „Wir als MCE sind einerseits als

Technischer Federführer der ARGE für die

Gesamtkoordination und andererseits für

den Stahlbau inklusive der Werkstätten-,

Montage- und Montageablaufplanung

verantwortlich. Das bedeutet, die Fertigungsfolgen,

die Montage inklusive

Korrosionsschutz und die verschiedenen

Ausrüstungsteile wie z.B. Brückengeländer

werden von uns koordiniert.“

In der Ingenieurbau-ARGE werden die

Firmen Strabag und Porr bei der Erneuerung

der Brückenpfeiler inklusive Fundierung

und der Verbundfahrbahnplatte im

Zuge der Brückenkonstruktion sowie den

Straßenanbindungen zusätzlich von der

Firma Habau unterstützt. Die Ausführung

der Brücke als Zügelgurt ist aus technischer

und statischer Sicht eine herausfordernde

Konstruktionsart, denn die Kräfte

werden über die als Bogen ausgebildeten

Zügelgurte und die V-Streben in die Pfeiler

geleitet. Wenn man sich die Querschnitte

im Detail ansieht, dann bestehen die

Hauptträger jeweils aus vier Hohlkästen.

Für den Zügelgurt wurden zwei Hohlkästen

ineinandergeschoben, die im Bogenlauf

ständig ihre Geometrie verändern. Die

Materialstärke beträgt bei den V-Stützen

130 mm, der Hauptträger weist an der

stärksten Stelle 80 mm auf und die Bögen

beginnen mit 80er Blechen, werden aber

nach oben hin dünner. Aus fertigungstechnischer

Sicht bildete diese Konstruktion

eine enorme Herausforderung, beispielsweise

war die Einhaltung der geforderten

hohen Qualität der Schweißnähte schon

alleine durch die Zugänglichkeit schwierig.

Auch wurden die dreidimensional

gekrümmten Bleche aufgrund der Materialstärke

von einem spezialisierten holländischen

Unternehmen geformt und dann in

den Fertigungswerken der MCE segmentweise

zum Zügelgurt zusammengebaut.

Grundsätzlich ist die Brücke doppelt

symmetrisch, im Wesentlichen wurde jeder

Teil vier Mal gefertigt. Ein weiteres

interessantes Detail bilden die sechs

Gußknoten, welche die Verbindung der

V-Streben mit dem Hauptträger herstellen

und über die die Kräfte konzentriert in die

Pfeiler geleitet werden. Die spätere

Betonfahrbahn wird von 131 Querträgern

im 3 m Abstand getragen. Der Aufbau

besteht aus 10 cm Fertigteilplatten, 20 cm

Aufbeton, der Abdichtung und der Asphaltdeckschicht.

Während die Auflager konventionell

ausgeführt sind, ist der Fahrbahnübergang

aufgrund des Gesamtdehnweges

von 360 mm bei beiden Widerlagern als

Fingerübergangskonstruktion ausgeführt.

Auf dem Vormontageplatz wurden die

beiden Brückentragwerke zunächst auf

Hilfsfundamenten passgenau zusammengebaut.

Um den Abflußquerschnitt im

Hochwasserfall zu gewähren, wurden die

beiden Großbauteile ca. 3 m über dem

Gelände zusammengebaut. Eine zentrale

Rolle für das Einschwimmen der beiden

Tragwerke P2 und P3 spielte das niederländische

Unternehmen Mammoet, das

sich auf Gesamtlösungen für das Heben

und den Transport schwerer Objekte

spezialisiert hat. Durch die Spezialisten der

Firma Mammoet wurde die Stahlkonstruktion

mit vier bzw. sechs Stapeltürmen und

hydraulischen Pressen um weitere 5,50 m

hochgehoben, um sie auf die endgültig

erforderliche Höhe zu bringen. Die

Länge der beiden Tragwerke beträgt bis

zu 121,4 m, die Breite bis zu 33,7 m und

die Höhe bis zu 17,4 m. Tragwerk P2 wiegt

2.687 t, Tragwerk P3 wiegt 2.854 t. Zum

Vergleich: bei den Bypässen zur Voestbrücke

wog das schwerste Teil 1.500 t. An

beiden Einschwimmterminen musste der

Schiffsverkehr auf der Donau jeweils an

zwei Tagen gesperrt werden.

Zum Einsatz kamen auch zwei 900 PS

starke Schubschiffe, die von Rotterdam

über den Rhein-Main-Donaukanal mit vier

großen Pontonschiffen nach Linz anreisten.

Für den Transport der Brückentragwerke

vom Vormontageplatz auf die

Pontonschiffe sorgten jeweils vier SPMT-

Einheiten (self-propelled modular transporter)

mit je 30 Achsen. Nachdem ein

Tragwerk auf die SPMT-Fahrzeuge

umgelagert worden war, fuhren diese mit

dem Großbauteil langsam und synchron

12 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


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1

PROJEKTE + PLANUNG

1 Rückblick auf den Montagebeginn: das Koppelstück Urfahr und der daran anschließende Brückenbogen P1 wurden über Land in Endlage

fertig montiert. 2 Fertigung und Montage der Zügelgurtbögen waren eine große Herausforderung. Der Querschnitt besteht aus zwei

ineinandergeschobenen Hohlkästen, die im Bogenlauf ständig ihre Geometrie verändern. 3 Im Vordergrund das Koppelstück Urfahr

und der Brückenbogen P1, dahinter der Vormontageplatz mit den Brückenbögen P2 und P3 (Stand August 2020).

Die Hauptkonstruktion ist zu 100% aus Blechen der voestalpine gefertigt.

2 3

über eine 12 m lange RoRo-Rampe auf die

vier 66 m langen und 11,45 m breiten

Pontonschiffe, die mit Stahlträgern

untereinander fest verbunden waren. Für

den Ausgleich unterschiedlicher Höhen

und Belastungen während des Transports

PROJEKTBETEILIGTE (AUSZUGSWEISE)

Bauherr: Landeshauptstadt Linz

Auftragnehmer: ARGE Neue Donaubrücke Linz

MCE GmbH – Strabag AG - Porr Bau GmbH

konnte jede der 120 Achsen mittels

Fernsteuerung einzeln justiert werden.

Wenn die SPMT-Fahrzeuge ihre Position

am Ponton erreicht hatten, wurde die

RoRo-Rampe gelöst und die Pontonschiffe

wurden mittels Seilwinden am Urfahraner

Entwurfsplanung: ARGE Planung NDL

Marc Mimram Architecture Ingénierie – KMP ZT-GmbH

Ausführungsplanung: ARGE Planung NDL

Marc Mimram Architecture Ingenierie – KMP ZT-GmbH

Bauüberwachung: Schimetta Consult ZT GmbH

IBK Ingenieurbüro Kronawetter ZT GmbH

Prüfingenieur: SBV Ziviltechniker GmbH

tragwerkstatt Ziviltechniker gmbH

Ufer um 90° in Fließrichtung gedreht. Dies

bedeutet den ersten Tag der Schifffahrtssperren.

Am zweiten Tag wurde

der Schiffsverband mit dem Großbauteil

mittels acht Seilwinden mit 1 bis 2 m pro

Stunde in die Mitte der Donau manövriert

und dann in Fließrichtung vor dem

jeweiligen Pfeiler positioniert.

An schließend wurden die Pontons in die

Endlage verbracht und es folgte das exakte

Einrichten und Absetzen des Tragwerks

am Pfeiler. Dazu wurde Ballastwasser in

die Zellen der Pontons gepumpt und durch

die Verringerung des Auftriebs das Bauteil

abgesenkt. Die Feinjustierung erfolgte in

weiterer Folge mit hydraulischen Pressen.

DI Barbara Stelzer, Statik und Konstruktion

Brückenbau, MCE GmbH, erklärt:

„Im Vorfeld der Einschwimmvorgänge

spielten einige Parameter eine große Rolle.

Die Fließgeschwindigkeit durfte nicht

höher als 2 m/s sein, die Windgeschwindigkeit

40 km/h nicht übersteigen und auch

der Wasserstand der Donau musste sich in

14 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


PROJEKTE + PLANUNG

Freuen sich über die erfolgreiche Montage der neuen Donaubrücke

(von links): Stefan Bacher (ÖBA IBK Ingenieurbüro Kronawetter ZT

GmbH) und Paul Koller (ÖBA Schimetta Consult ZT GmbH).

Auf dem Vormontageplatz wurden die beiden

Brückentragwerke zunächst auf Hilfsfundamenten

passgenau zusammengebaut.

einem Schwankungsbereich von 75 cm

bewegen, damit der von uns eingeplante

Spielraum ausreicht. Auch wenn sich

Wasserstand und Windgeschwindigkeit

einigermaßen verlässlich vorhersagen

lassen, so bleibt immer noch der Nebel als

schwer einzuschätzender Faktor. Denn

ohne ausreichende Sicht auf 300 m kann

der Einschwimmvorgang nicht durchgeführt

werden. Die endgültige Entscheidung

über den Start erfolgte daher jeweils

sehr kurzfristig. Während des eigentlichen

Einschwimmvorgangs erfolgte die enge

Kommunikation zwischen den Spezialisten

von Mammoet und MCE nach festgelegten

Regeln. Dadurch ist es möglich, die

Tragwerke millimetergenau in seiner

endgültigen Lage abzusetzen und temporär

zu fixieren.“

Anschließend wird das ganze Bauwerk

vermessen, die Montagestöße in Endlage

verschweißt und der Korrosionsschutz

ergänzt.

Zu den nächsten Schritten zählt die

Herstellung der Betonfahrbahnplatte

samt Abdichtung und die Anbringung der

Brückenausrüstung, wie Geländer,

Fahrbahnübergangskonstruktion,

Inspektionswagen etc. Danach sind die

Straßen- und Effektbeleuchtung sowie die

Fertigstellung der beidseitigen Straßenanschlüsse

an die Linke Brückenstraße und

an die Hafenstraße geplant. Den Abschluss

der Arbeiten an der Neuen Donaubrücke

Linz bilden der Rückbau des Vormontageplatzes

sowie Ufergestaltungs- und

Bepflanzungsmaßnahmen.

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PROJEKTE + PLANUNG

ÖBB

Koralmbahn zwischen Graz

und Klagenfurt geht ins Finale

Der viergleisige Ausbau zwischen Graz und Feldkirchen ist ein wichtiger

Teil der neuen Koralmbahn. Nachdem der Abschnitt Don Bosco – Puntigam

bereits in Betrieb genommen wurde, starten ab März 2021 die Arbeiten

zwischen Puntigam und Feldkirchen-Seiersberg.

D

er letzte große Rohbauabschnitt

zwischen Feldkirchen und Weitendorf

ist voll in Bau und auch der viergleisige

Ausbau zwischen Graz und Feldkirchen

schreitet im Eiltempo voran. Mit dem

Ausbau werden die S-Bahn Verbindungen

und der Zugang zum Fernverkehr noch

komfortabler und sicherer. Gleichzeitig

wird die Bahnstrecke für die Anforderungen

der Zukunft fit gemacht. Der erste Teil

des viergleisigen Ausbaus wurde bereits

Mitte 2020 von Don Bosco bis Puntigam

planmäßig in Betrieb genommen. Jetzt

startet die zweite Phase zwischen Puntigam

und Feldkirchen-Seiersberg. Von März

2021 bis Ende 2023 wird hier die Bahnstrecke

von derzeit zwei auf vier Gleise

erweitert – und das bei laufendem Bahnbetrieb.

Das bedeutet nicht „nur“ zwei

weitere Gleise zu verlegen, sondern eine

Vielzahl an weiteren Maßnahmen und

Umbauarbeiten, die zeitlich und logistisch

genau aufeinander abgestimmt werden.

Der Ausbau der Bahntrasse wird unter

Berücksichtigung modernster Standards

gebaut. Für die neuen Gleise entstehen

unter anderem neue Grabenmauern,

Entwässerungsanlagen, Oberleitungs- und

Kabelanlagen, moderne Lärmschutzwände

und Bodenverbesserungen inklusive

Erschütterungsschutz für optimale

Schallreduktion. Die Haltestellen Puntigam

und Feldkirchen-Seiersberg werden

grundlegend umgebaut und zu 100%

barrierefrei gestaltet. Am Bahnhof

Puntigam entsteht ein zweiter Inselbahnsteig

mit einer Länge von rund 220 m. Zur

Erreichbarkeit des Inselbahnsteiges wird

ein neuer Aufgang mit integrierter

Aufzugsanlage für die barrierefreie

Erreichbarkeit des neuen Bahnsteiges

umgesetzt.

Die Haltestelle Feldkirchen-

Seiersberg wird ebenfalls um zwei

„Koralmbahngleise“ erweitert.

Dazu wird der westliche, bestehende

Randbahnsteig im Bereich des bestehenden

Stiegenaufganges von der Feldkirchner

Straße zu einem Inselbahnsteig umfunktioniert.

Die gesamte Ausstattung und

Zugangssituation zum Bahnsteig muss

auch hier neu arrangiert werden. Die

Arbeiten umfassen zusätzlich die beiden

Brückentragwerke und Bahnsteigbrückentragwerke

für die neuen Koralmbahngleise

im Unterführungsbereich der

Feldkirchnerstraße, sowie die Errichtung

einer überdachten Stiegenaufgangsanlage

zur bestehenden P+R-Anlage.

130 km neue Strecke, davon 47 Tunnelkilometer,

über 100 Brücken sowie 23

moderne Bahnhöfe und Haltestellen: Die

Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt

ist Teil der neuen Südstrecke und

eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte

Europas. Ihr Herzstück ist der 33 km

lange Koralmtunnel. Nach der Fertigstellung

verkürzt sich die schnellste Verbindung

zwischen den Landeshauptstädten

auf nur 45 min.

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Von März 2021 bis Ende 2023 wird zwischen Puntigam und Feldkirchen-Seiersberg

die Strecke bei laufendem Bahnbetrieb von derzeit zwei auf vier Gleise erweitert.

Fotos: ÖBB/Zenz

16 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


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PROJEKTE + PLANUNG

Die Nutzung von Erdwärme aus Tunnels bietet eine

umweltfreundliche Möglichkeit zur Heizung

und Kühlung von Gebäuden im

Nahbereich des Tunnelbauwerks.

THERMOCLUSTER

Forschungsprojekt will geothermisches

Potenzial von Tunneln nutzbar machen

Seit kurzem untersucht ein Forschungsverbund unter Leitung der TU Graz am

Beispiel des Brenner Basistunnels, ob das im abgeleiteten Tunnelwasser steckende

geothermische Potenzial für die Heizung und Kühlung einzelner Stadtteile in

Innsbruck genutzt werden kann. Ziel ist es, bereits bestehende Tunnelanlagen

als Energiequelle nutzbar zu machen.

W

er bei der Fahrt durch einen längeren

Tunnel in seinem Fahrzeug die

Temperaturanzeige beobachtet, kennt den

Effekt des höheren Wärmeniveaus im

Berginneren. Dieser Effekt ist umso

größer, je höher die Überdeckung des

Tunnels durch das Bergmassiv ist.

Um dieses Wärmepotenzial nachhaltig

zu nutzen, wurde vor rund

10 Jahren der

sogenannte

Energietübbing entwickelt. Dieser ist mit

Absorberleitungen für die Wärmegewinnung

bestückt und wurde bereits im Zuge

der Errichtung mehrerer neuer Tunnelanlagen

– unter anderem auch in Jenbach in

Tirol – eingesetzt. Im Gegensatz zu dieser

Lösung für den Tunnelneubau untersucht

das nun gestartete Forschungsprojekt

ThermoCluster die technischen Möglichkeiten

für die thermische Nutzung

bestehender Tunnelanlagen.

Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts

steht der Brenner Basistunnel, der

aufgrund der Nähe zu Innsbruck vorteilhafte

Randbedingungen zur Nutzung der

aus dem Tunnel gewonnenen Energie

bietet. Natürlich ist die Planung bzw.

der Bau des BBT schon zu weit

fortgeschritten, als dass man noch

in den Bauablauf eingreifen

Im Rahmen des

FFG-Programms „Stadt

der Zukunft“ wird ein

nachhaltiges Konzept für die

Stadt Innsbruck erarbeitet.

könnte. Der Fokus liegt daher auf Lösungen,

die auch nachträglich installiert

werden können.

Die besonderen Vorteile des BBT: Durch

seine Länge und die Neigung zu Innsbruck

hin fließt das Tunnelwasser automatisch

und ohne zusätzlichen Pumpenaufwand

auf die Stadt zu. Außerdem befindet sich

unter den Hauptröhren ein Erkundungsstollen,

der schon fast fertiggestellt ist und

über den auch das Drainagewasser der

Haupttunnel zukünftig abgeleitet wird. Im

Erkundungsstollen können somit Konzepte

zur Energiegewinnung entwickelt

werden, die den Bahnbetrieb nicht

behindern.

Angesichts dieser idealen Rahmenbedingungen

wollen die Brenner Basistunnel

Gesellschaft (BBT SE) und die Innsbrucker

Kommunalbetriebe in enger Zusammenarbeit

mit dem Institut für Felsmechanik

und Tunnelbau der TU Graz das

geothermische Potenzial des Tunnels

ermitteln, wie Institutsleiter Thomas

Marcher erklärt: „Wir untersuchen, ob und

wie das Drainagewasser aus dem Brenner

Basistunnel zum klimafreundlichen

Heizen und Kühlen von Häusern oder

Fotos: BBT SE; Lunghammer – TU Graz; Baublatt.Österreich; Innsbruck Tourismus / Helga Andreatta

18 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


PROJEKTE + PLANUNG

sogar ganzen Stadtvierteln in Innsbruck

genutzt werden kann.“

Baublatt.Österreich informierte sich im

Gespräch mit Projektleiter Thomas Geisler

vom Institut für Felsmechanik und Tunnelbau

über die Details. Geisler: „Die Nutzung

des geothermischen Potenzials von bestehenden

Tunnelanlagen kann in Zukunft eine

von vielen neuen Maßnahmen sein, mit der

wir unsere Energieversorgung sichern. Es

freut mich daher sehr, dass ich dieses

interessante Projekt in Abstimmung mit

Institutsleiter Thomas Marcher und in

Zusammenarbeit mit einem wirklich

hochkarätigen Forschungsverbund leiten

darf. In dieses interdisziplinäre Projekt sind

auch Teams des AIT und der Geologischen

Bundesanstalt sowie von BOKU-Forschenden

des Instituts für Angewandte Geologie

und des Instituts für Energie und Verfahrenstechnik

eingebunden, denn das Projekt

betrifft auch die Fachgebiete Hydrogeologie,

Tunnelbau, Verfahrenstechnik und

Hydrochemie.“

Das Projekt ThermoCluster ist an der TU

Graz in den „Fields of Expertise“ Advanced

Materials Science und Sustainable Systems

verankert, zwei von fünf strategischen

Schwerpunktfeldern der Universität.

Gefördert wird das Projekt durch das

Bundesministerium für Klimaschutz,

Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation

und Technologie im Rahmen des

Programms Stadt der Zukunft der

Österreichischen Forschungsgesellschaft

(FFG).

Geisler: „Eine wichtige Basis für

unsere Arbeit ist das ausgezeichnete

Wasser-Monitoring der BBT SE, das

uns bereits zu Beginn des Projekts eine

Fülle an Daten zur Verfügung stellt.

Interessant ist für uns vor allem, welche

Schüttmengen auf Dauer zur Verfügung

stehen und welches Temperaturniveau

sie aufweisen. Im Tunnel haben diese

Wässer je nach Überlagerung

natürlich unterschiedliche

Temperaturen.

Beim BBT

beträgt die

maximale

Überlagerung ca. 1.800 m. Das lässt ein

interessantes Temperaturniveau erwarten,

denn im Mittel steigt die Temperatur im

Berginneren etwa 3° pro 100 m. Da über die

Tunnellänge verschiedene Wasserschüttungen

mit unterschiedlichen Temperaturen

auftreten, ist es unser Ziel, kalte Wassermengen

getrennt auszuleiten und so ein

möglichst hohes Temperaturniveau zu

erzielen. In diesem Sinne überlegen wir

auch, über verschiedene Absorber-Techniken

an der Tunnelinnenwand die Gebirgswärme

zu gewinnen und das Bergwasser weiter zu

erwärmen. Natürlich hat hier der ungestörte

Bahnverkehr immer Priorität. Grundsätzlich

gilt je höher die Temperatur, umso besser,

denn jedes zusätzliche Grad bringt uns einen

höheren Energieoutput. Alle Ansätze werden

von uns zunächst in Simulationen weiterentwickelt.

Danach werden wir kleinere

Prototypen in einem klimatisch gesteuerten

Raum testen.“

Wie die Experten ausdrücklich betonen,

wird sich das Projekt in keiner Weise auf

vorhandene Quellen in der Region aus-

TU Graz-Forscher

Thomas Geisler ist

Projektleiter im

Forschungsprojekt

ThermoCluster.

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Das passende Werkzeug

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Ausführungen erhältlich.

FORSCHUNGSPROJEKT THERMOCLUSTER

Beteiligte Organisationen:

Technische Universität Graz – Institut für Felsmechanik und Tunnelbau (Leitung)

AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Center for Energy

Galleria di Base del Brennero – Brenner Basistunnel BBT SE

Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft

Geologische Bundesanstalt, Abteilung für Hydrogeologie und Geothermie

Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Angewandte Geowissenschaften

Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Verfahrens- und Energietechnik

HS-Schoch GmbH

Laurenz-Dorrer-Straße 6

3300 Amstetten Österreich

Fon: +437472 2075-2

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BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

19


PROJEKTE + PLANUNG

wirken. Es wird nicht nach Wasser gesucht

bzw. gebohrt, sondern ausschließlich das

ohnehin im Tunnel anfallende Bergwasser

genutzt. Es wird auch in keiner Weise

verändert, es wird lediglich das Temperaturniveau

genutzt.

Wie bereits erwähnt, zielt ein weiterer

wichtiger Kernaspekt der Arbeit auf die

Übertragbarkeit des Konzepts auf andere,

auch bestehende Tunnelbauten ab. Die

Forschungsgruppe wird im Zuge des

Projekts untersuchen, mit welchen Technologien

aktuelle Tunnelbauprojekte ergänzt

und bereits aktive Tunnelanlagen nachgerüstet

werden können, um ihr energetisches

Potenzial voll auszuschöpfen. „Das oberirdische

Platzangebot wird immer knapper und

der Energiebedarf immer größer. Untertagebauwerke

sind natürliche Energie- und

Wärmequellen. Nicht nur aus ökologischer

Sicht, auch aus Platzgründen ist es also nur

gut und sinnvoll, diese Infrastruktur

zukünftig verstärkt für die Energieversorgung

zu nutzen“, hofft Thomas Marcher auf

Vorbildwirkung für Tunnelplaner und

-betreiber auf der ganzen Welt. Bei aller

Zuversicht für eine nachhaltige Wärmenutzung

mahnt der Felsmechaniker zu einem

besonnenen Vorgehen: „Wir müssen intensiv

überprüfen, wie sich der Wärmeentzug

langfristig auf die thermophysikalischen

Eigenschaften des Gebirges auswirkt. Denn

was wir alle nicht wollen: Eine Abkühlung

in einer solchen Dimension, die die Energiegewinnung

langfristig schmälert.“

Apropos Kühlung: Angesichts der

vermehrt auftretenden Hitzetage in den

letzten Jahren steigt natürlich auch die

Bedeutung der getrennt ausgeleiteten

kalten Bergwässer, denn sie könnten in

Zukunft einen Beitrag zur Deckung des

Kühlbedarfs der Gebäude in Innsbruck

liefern.

www.tugraz.at

Thomas Marcher leitet das

Institut für Felsmechanik und

Tunnelbau an der TU Graz.

MAX BÖGL

Baubeginn für das Projekt Femern

Am 1. Jänner 2021 begann die Arbeitsgemeinschaft Femern Link

Contractors mit dem Bau des längsten Absenktunnels der Welt. Mit

einer Höhe von bis zu 9 m und einer Breite von 43 m wird der 18 km

lange kombinierte Straßen- und Eisenbahntunnel Deutschland und

Dänemark verbinden.

Auf dänischer Seite haben die Arbeiten mit dem Bau des Werks begonnen,

in dem die 200 m langen Betonfertigteilträger für die Verbindung

zwischen der dänischen Region Lolland Falster und dem

deutschen Bundesland Schleswig-Holstein hergestellt werden. In der

Hochphase des Projekts werden 2.000 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Diese neue Infrastruktureinrichtung – eines der ehrgeizigsten laufenden

Projekte in Europa – wird die Reisezeit zwischen der deutschen

und der dänischen Küste auf nur 7 min. mit dem Zug und 10

min. mit dem Auto verkürzen – gegenüber der derzeitigen Reisezeit

von einer Stunde mit der Fähre oder einem Umweg von 160 km mit

dem Auto. Die Fertigstellung ist für Mitte 2029 geplant.

Hakim Naceur, Projektleiter Tunnel Nord und Tunnel Süd: „Wir haben

uns auf diesen Moment gefreut und sind sehr froh, dass dieses

großartige Projekt nun realisiert werden kann. Es wird eine großartige

Leistung sein, wenn es fertiggestellt ist – eine Leistung, die

nicht ohne die Hilfe, das Engagement und die Zusammenarbeit des

Eigentümers Femern A/S und unserer Partner, Nachunternehmer,

Lieferanten sowie aller deutschen und dänischen Beteiligten möglich

ist.“

Christian Lundhus, Projektleiter (Tunnel, Portal und Rampen): „Unser

Team, das von Tag zu Tag wächst, ist begeistert, Teil des Projekts

zu sein und ist bereits sehr beschäftigt. Ab heute konzentrieren wir

uns auf die Planung, das Gelände in Rødby wird für unsere Büros,

das Dorf und nicht zuletzt die riesige Fabrik vorbereitet, in der die

Tunnelelemente gebaut werden sollen.“

Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus Vinci Construction Grands Projets

(federführend bei den beiden Verträgen für den Bau des Absenktunnels

und des Fertigteilwerks), Per Aarsleff Holding A/S (federführend

beim dritten Vertrag, der die Tunnelzufahrtsrampen umfasst),

Soletanche Bachy International (eine Tochtergesellschaft von

Vinci Construction), CFE, Dredging International NV, Wayss & Freytag

Ingenieurbau, Max Bögl Stiftung & Co, BAM Infra und BAM International.

Ausführungsplanung: Cowi.

www.max-boegl.de

Der längste Absenktunnel der Welt wird Dänemark und Deutschland verbinden. Die Bilder zeigen den Hafen in Rødby,

die Herstellung der Tunnelelemente und das Absenken und Verbinden der Tunnelelemente.

Foto/Grafiken: Femern A/S

20 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


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MASCHINEN + TECHNIK

Rund 500.000 t Hartgestein baut die Mineral

Abbau GmbH pro Jahr im Jakoministeinbruch

ab. Der neue Cat 374F LME ist mit der

verkürzten und verstärkten Ausrüstung

sowie dem Felstieflöffel der Firma

Baumaschinentechnik für den schwierigen

Einsatz bestens gerüstet.

Von links: Andreas Wertschnig (Betriebsaufseher,

Mineral Abbau GmbH), Christian

Kofler (Betriebsleiter, Mineral Abbau GmbH),

Ferdinand Luschnig (Leiter der Zeppelin

Niederlassung Villach), Fritz Koch (zuständiger

Betreuer, Zeppelin Niederlassung

Villach), Michael Perwein (Geschäftsführer

der Firma Baumaschinentechnik in Villach)

und Walter Steiner (Produktionsund

Konstruktionsleitung, Firma

Baumaschinentechnik).

MINERAL-GRUPPE / ZEPPELIN / BAUMASCHINENTECHNIK

Jakoministeinbruch: Mineral setzt auf neuen

Cat 374F LME mit Felstieflöffel von BMT

Eine der modernsten Aufbereitungsanlagen für Hartgestein in Mitteleuropa befindet sich

im Jakoministeinbruch in Bad Bleiberg, wo die Mineral Abbau GmbH seit 1992 Diabas im

Tagbau abbaut. Vor einigen Monaten wurde ein Cat 365 als zentraler Leistungsträger nach

problemlosen 22.000 Betriebsstunden durch ein neues Gerät ersetzt. Die Entscheidung fiel

auf einen neuen Cat 374F LME mit Stufe-V-Motor, der mit einem Felstieflöffel der Firma

Baumaschinentechnik ausgerüstet ist.

D

ie Mineral-Gruppe ist eine der

führenden Rohstoffmarken in Mittel-,

Südost- und Osteuropa und Teil des

Strabag-Konzerns. Auf Basis einer

nachhaltigen Abbauplanung und Rohstoffgewinnung

in ihren rund 200 Steinbrüchen

und Kiesgruben stellt sie die Versorgung

mit hochqualitativen mineralischen

Rohstoffen sicher. Dazu zählt auch der

Jakoministeinbruch in Bad Bleiberg, der

seit 1967 in Betrieb ist und 1992 durch die

Mineral Abbau GmbH übernommen

wurde. Das Unternehmen baut im

Tagbau mit Bohr- und Sprengarbeiten pro

Jahr rund 500.000 t Diabas-Hartgestein

ab. In den letzten Jahren wurde die Anlage

im Jakoministeinbruch umfassend

modernisiert. Der Betrieb verfügt heute

über eine vollautomatisierte Lkw- und

Bahnverladeanlage und aufgrund seiner

Lage über eine hervorragende Anbindung

22 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


Neben Sanden und Splitten für den Straßenbau

sowie Gleisschotter für den Bahnbau erzeugt

die Mineral Abbau GmbH in Bad Bleiberg

noch viele weitere Produkte.

Condecta Schnelleinsatzkrane

sind zu 100 % feuerverzinkt.

Ausladung von 24 m bis 45 m,

Hakenhöhe bis 30 m.

an das Straßen- und Bahnnetz.

Die insgesamt 16 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter von Mineral bereiten das im

Steinbruch gewonnene Material für die

verschiedensten Verwendungsbereiche auf

und für den Verkauf an Groß- und Privatkunden

vor. Im Mittelpunkt der breiten

Produktpalette stehen Sande und Splitte für

den Straßenbau sowie Gleisschotter für den

Bahnbau. Erzeugt werden aber auch

Wasserbausteine sowie Filterkiese, Frostkoffer,

Gradermaterial oder Schmelzgestein

für die Mineralwollerzeugung.

Das gesprengte Hauwerk wird mit dem

neuen Cat 374F LME zunächst auf zwei

Muldenkipper verladen. Diese transportieren

es zur ersten Brechstufe, wo das Material auf

eine Größe bis max. 300 mm zerkleinert

wird. Danach wird es in einem Freilager

zwischengelagert, von wo es unterirdisch für

die weitere Aufbereitung abgezogen wird. Die

breite Palette der Endprodukte erstreckt sich

von der kleinsten Körnung 0-2 bis zum

Gleisbauschotter. Das Material wird in

Betonsilos gelagert und kommt von dort

entweder auf ein Zwischenlager oder direkt

zu den Kundinnen und Kunden. Dank der

vollautomatischen Verladung kann das

Material 24 Stunden am Tag abgeholt

werden, sämtliche Produkte können auch

über die Schiene transportiert werden.

Aktuell ist die Auslastung am Standort in

Bad Bleiberg unter anderem durch die

Projekte Karawankentunnel und

Koralmbahn zufriedenstellend.

Cat 374F LME mit kurzer Ausrüstung

Caterpillar Geräte spielen im Jakoministeinbruch

seit Jahrzehnten eine große Rolle.

Dazu Betriebsaufseher Andreas Wertschnig:

„Als wir den Betrieb 2006 übernommen

haben, befanden sich auch zwei große

Radlader Cat 988B im Fuhrpark. Das waren

damals schon zwei sehr robuste Geräte. Wir

ATC Asphalt-

Thermo-Container,

beheizt und isoliert für 2,5–20 t Asphalt

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Umfassendes

Sicherheitskonzept:

der Cat 374F LME

verfügt über Kabinen-

Schutzgitter, Laufrollenschutz

und

Löffelzylinderschutz.

Dank der Standheizung

muss der

Fahrer im Winter

die Scheiben nicht

vom Eis befreien.

Zahnstangenaufzüge

für Personen- und Materialtransporte

Dreger GmbH

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Tel: 0316/718505-0

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MASCHINEN + TECHNIK

haben seither sehr gute Erfahrungen mit

Caterpillar gemacht und sind der Marke

treu geblieben. Das gilt auch für die

jüngste Investition in den neuen Cat 374F

LME, denn das Vorgängermodell, ein Cat

365, hat in unserem Hartgestein-Steinbruch

rund 22.000 Betriebsstunden

problemlos geleistet. Außer der regelmäßigen

Wartung und kleinen Verschleißteilen

gab es keine Ausfälle. Das ist für einen

Steinbruch schon beeindruckend, immerhin

hat der Cat 365 rund 7 Mio. t Diabas

geschaufelt. Neben der Geräte-Qualität ist

es natürlich auch wichtig, dass der Fahrer

den Bagger so behandelt, als ob es sein

eigenes Gerät wäre.“

Angetrieben wird der neue Cat 374F

LME von einem effizienten Stufe-V-Motor.

Das 75-t-Gerät verlädt nicht nur das

gesprengte Material auf die beiden

Muldenkipper, die es zur Vorbrechanlage

transportieren, sondern verrichtet

zusätzlich die im Steinbruch anfallenden

Nebenarbeiten. Wie bereits die Typenbezeichnung

verrät, verfügt das Gerät

speziell für den Steinbruch über eine

Durch die vollautomatische

Verladung der Mineral

Abbau GmbH kann das

Material 24 Stunden am

Tag abgeholt werden.

kurze ME-Ausrüstung. Diese ist extrem

widerstandsfähig und sorgt dank der

guten Hebelwirkungen für eine hohe

Reißkraft. Je nach geforderter Produktionsleistung

läuft der Cat 374F LME im

Ein- oder Zwei-Schicht-Betrieb.

Dazu Ferdinand Luschnig, Leiter der

Zeppelin Niederlassung in Villach: „Wir

sind der einzige Anbieter, der die ME-

Ausrüstung in dieser Form anbietet. Stiel

und Ausleger sind verkürzt ausgeführt

und durch eine größere Wandstärke auch

extrem belastbar. Grundsätzlich ist der

Cat 374F LME auch mit einer normalen

Ausrüstung und Schnellwechselsystem

verfügbar, denn er wird in Steinbrüchen

auch mit Reißzahn verwendet. Für den

Einsatz hier bei der Mineral Abbau GmbH

ist der Cat 374F LME mit Kabinen-

Schutzgitter, durchgehendem Laufrollenschutz,

Löffelzylinderschutz und Zentralschmieranlage

optimal ausgerüstet. Ein

weiterer Sicherheitsaspekt ist die Standheizung,

denn der Fahrer muss im Winter

nicht herumklettern und das Eis von den

Scheiben kratzen. Natürlich sorgt die

Von links: Ferdinand

Luschnig (Leiter der

Zeppelin Niederlassung

Villach) und

Michael Perwein

(Geschäftsführer

der Firma Baumaschinentechnik

in

Villach) mit dem

neuen Felstieflöffel

des Cat 374F LME.

Standheizung durch den vorgewärmten

Motor auch für weniger Verschleiß

gegenüber einem Kaltstart. Für den Cat

374F LME wurde eine Vollwartung

abgeschlossen, sämtliche Services und

Reparaturarbeiten werden von uns

durchgeführt. Sollte darüber hinaus eine

Fehlermeldung vorliegen, so sehen wir das

auch über die Fernwartung. Natürlich ist

die Nähe unserer Niederlassung in Villach

ein weiterer Vorteil. Im Fall des Falles sind

wir zu 100% am selben Tag vor Ort, wobei

wir darauf achten, dass immer derselbe

Monteur die Betreuung übernimmt.“

Hochwertiger Felstieflöffel

von Baumaschinentechnik

Nicht nur der Hydraulikbagger selbst,

auch das Anbaugerät ist im Hartgestein-

Steinbruch extremsten Belastungen

ausgesetzt. Auf der Suche nach der

qualitativ besten Lösung entschied sich

das Team der Mineral Abbau GmbH dazu,

den Cat 374F LME mit einem direkt

verbolzten Felstieflöffel der in Villach

ansässigen Firma Baumaschinentechnik

auszurüsten.

Dazu Michael Perwein, Geschäftsführer

der Firma Baumaschinentechnik: „Unser

verstärkter Felstieflöffel KL 80 mit einer

Schnittbreite von 2.100 mm und einem

Fassungsvermögen von 4,5 m 3 wurde für

den schweren Felseinsatz in der besten

Materialqualität hergestellt. Das gesamte

Gefäß ist aus Hardox 450 gefertigt, das

gilt auch für die Schneidkante und die

Bodenpanzerung. Boden und Seitenteile

sind gepanzert, die Bodenpanzerung HD

ist längs und quer ausgeführt. Eckteil und

Seitenteilverstärkung sind aus einem

Stück gefertigt. Die Trapezschneidkante

ist mit vier Zähnen des Systems Star Met

bestückt. Zwischen den Zähnen sind

hochfeste Verschleißschutzprotektoren

aufgeschweißt, auf den Zahnhaltern gibt

es weitere Verschleißsegmente. Diese

Dimensionen sind für jeden Stahl- oder

Maschinenbauer natürlich eine Herausforderung.

Um derartige Wandstärken biegen

zu können, braucht man leistungsfähige

Abkantpressen und die Qualitätsansprüche

an die Schweißnaht sind extrem hoch.

Die Firma Baumaschinentechnik ist aber

auch für derart anspruchsvolle Anbaugeräte

bestens ausgerüstet, denn wir

verfügen unter anderem über eine der

modernsten CNC-Fertigungen sowie eine

Schweißroboterfertigung. Unser Team

verfügt in allen Bereichen über große

Kompetenzen und die hohe Produktqualität

in Verbindung mit den kurzen

Lieferzeiten sind die Basis für unsere

zufriedenen Kundinnen und Kunden.“

www.mineral.eu/bleiberg

www.zeppelin-cat.at

24 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


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MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Der Radlader L 556 XPower mit Z-Kinematik und

Erdbauschaufel in einem klassischen Gewinnungseinsatz. Zu

den Neuerungen gehört auch eine Anhebung von Kipplast,

Ausbrechkraft und Motorleistung.

Modellpflege: Liebherr erhöht Leistung bei

den XPower-Radladern L 550 und L 556

In den rund fünf Jahren seit ihrer Premiere haben sich die XPower-Großradlader von

Liebherr als Vorreiter in Sachen Kraftstoffeffizienz und Standfestigkeit etabliert. Nun

unterzieht Liebherr zwei Modelle dieser Baureihe, den L 550 XPower und den L 556

XPower, einer Modellpflege. Mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit weiter zu erhöhen,

verstärkt Liebherr das Hubgerüst und überarbeitet die Arbeitshydraulik.

D

ie Radlader L 550 XPower und L 556

XPower verfügen weiterhin über den

leistungsverzweigten Fahrantrieb, den

Liebherr bei allen XPower-Radladern

serienmäßig verbaut. Durch eine Anhebung

der Motorleistung bei beiden

Modellen ist der Fahrantrieb bei gleichbleibend

niedrigem Verbrauch noch

kraftvoller, etwa beim Beschleunigen oder

beim Eindringen ins Material. Das gilt

auch, wenn die Radlader in Industrie-

Einsätzen mit schweren Schutzvorrichtungen

oder Vollgummireifen ausgestattet

sind.

Der Liebherr-Radlader L 550 XPower

ist häufig in Industrie-Einsätzen,

etwa im Metallrecycling,

zu

finden.

Eine Leistungssteigerung bei der

Arbeitshydraulik ermöglicht dynamische

Hub- und Kippfunktionen, unabhängig

von Größe oder Gewicht des Anbauwerkzeugs.

Konstruktive Anpassungen am

Hubgerüst sorgen für größere Ausbrech-,

Halte- und Rückholkräfte als bisher.

Folglich kann der Maschinenführer vor

allem im oberen Hubbereich anspruchsvolle

Materialen wie Metallschrott, Papier,

Kompost oder Rundholz effizient

manipulieren.

Vier Hubgerüstvarianten zur Auswahl

Für die XPower-Radlader L 550 und L 556

bietet Liebherr mit der Z-Kinematik und

der Industrie-Kinematik, jeweils in den

Ausführungen Standard oder High Lift,

insgesamt vier Hubgerüstvarianten an.

Beim Kauf können Kunden zwischen

diesen vier Versionen wählen und so den

Radlader für ihre individuellen Anforderungen

konfigurieren. Im Zuge der

Modellpflege hat Liebherr alle Varianten

des Hubgerüsts überarbeitet und den

Stahlbau verstärkt.

Die modifizierte Z-Kinematik der

Radlader L 550 und L 556 hat ihre

Stärken im unteren Hubbereich und sorgt

für noch bessere Ausbrechkräfte als bisher.

Die maximale Kraft entfaltet sich, wenn

das Anbauwerkzeug in Bodennähe

arbeitet und beispielsweise Material aus

einem Haufwerk herausbricht. Diese

Eigenschaft ist wichtig beim Aufnehmen

und Verladen von Gestein, Kies oder

Bauschutt.

Liebherr hat auch die Industrie-Kinematik

der beiden Radlader runderneuert.

Sie ist maßgeschneidert für Industrie-

Einsätze, in denen die Betreiber häufig

mit schweren Anbauwerkzeugen wie

Leichtgutschaufeln, Hochkippschaufeln

oder Holzgreifern arbeiten. Die Industrie-

Kinematik bietet zudem eine Parallelführung,

die optimal für den Einsatz von

Ladegabeln ist. Bei der Variante High Lift

(jeweils für Z- oder Industrie-Kinematik)

handelt es sich um eine verlängerte

Version des Hubgerüsts, das für mehr

Reichweite und einen produktiveren

Ladebetrieb in größerer Höhe sorgt.

Die Überarbeitung des Hubgerüsts

führt auch zu einer höheren Kipplast. Das

bedeutet, Betreiber eines neuen L 550

XPower oder L 556 XPower können mit

größeren Schaufeln arbeiten als bisher

und pro Ladevorgang mehr Material

bewegen. Liebherr hat das zum Anlass

genommen, auch das Schaufeldesign bei

beiden Modellen neu zu gestalten. Kunden

haben dadurch beim Kauf die Möglichkeit,

26 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

Ein L 556 XPower mit Industrie-Kinematik und Hochkippschaufel

verlädt Erde und Substrate.

die einzelnen Module und Verschleißteile

der Schaufeln noch individueller auf ihre

Bedürfnisse abzustimmen.

Erstmalig ist für die Radlader L 550

XPower und L 556 XPower das von den

Liebherr-Hydraulikbaggern bekannte

vollautomatische Schnellwechselsystem

Likufix erhältlich. Es entfaltet seine

Vorteile bei Arbeiten, die den Einsatz

unterschiedlicher Anbauwerkzeuge

erfordern. Denn mit Likufix kann der

Maschinenführer mechanische und

hydraulische Anbauwerkzeuge sicher und

komfortabel per Knopfdruck von der

Kabine aus tauschen.

Weitere Ausstattungen bieten die

Möglichkeit, die beiden XPower-Radlader

auf kundenspezifische Anforderungen

vorzubereiten. Ein sichtoptimierter

hydraulischer Schnellwechsler steht

ebenso auf Kundenwunsch zur Verfügung

wie verschiedene Assistenzsysteme. Ein

Beispiel hierfür ist die aktive Personenerkennung

heckseitig mit neuem Bremsassistent,

um die Sicherheit in der täglichen

Arbeit zu erhöhen. Die beiden leistungsoptimierten

Modelle sind ab sofort bei allen

Liebherr-Vertriebspartnern bestellbar.

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MASCHINEN + TECHNIK

Für die Herstellung der

Tiefenrinne in der Salzach

wurden von der Firma

Böckl in Spitzenzeiten

sechs Bagger und zwei

Muldenkipper eingesetzt.

Ausgerüstet waren die

Hydraulikbagger aufgrund

der abschleifenden

Wirkung des Materials mit

robusten XHD-Tieflöffeln

der Firma Wimmer.

BÖCKL / WIMMER

Tiefenrinne in der Salzach verbessert

den Hochwasserschutz in Salzburg

Die Bagger der Firma Böckl Erdbau und Abbruch GmbH lockten in den letzten

Monaten zahlreiche Schaulustige an das Salzachufer in Salzburg-Lehen. Zwischen

dem Müllner Steg und dem Kraftwerk Sohlstufe Lehen hoben sie in der Mitte der

Salzach eine Tiefenrinne aus, damit das Geschiebe besser abfließen kann und der

Hochwasserschutz verbessert wird. Ein Job, bei dem verlässliches Gerät, erfahrene

Maschinisten und widerstandsfähige Anbaugeräte gefragt waren.

Die von der Salzburg AG beigestellten Ist- und

Soll-Werte wurden als Geländemodell in das

Leica GPS System der Firma Böckl eingespeist.

A

ls einer der größten Alpenflüsse

transportiert die Salzach auf ihrem

Weg durch die Gebirgsgaue auch große

Mengen Geschiebe. Ein Teil davon hat

sich im Laufe der Jahre unter anderem

im Rückstaubereich des Wasserkraftwerks

Sohlstufe Lehen abgelagert. Aus

diesem Grund nutzte die Salzburg AG

die niedrige Wasserführung der Salzach

in den Wintermonaten für die Herstellung

einer Tiefenrinne. „Die Tiefenrinne

soll die Strömungsgeschwindigkeit der

Salzach und damit auch die Schleppkraft

wesentlich erhöhen. Das Geschiebe, das

wir herausnehmen, wird im Uferbereich

deponiert“, so Gerald Tscherne, Bereichsleiter

der Kraftwerke bei der Salzburg

AG.

Durchgeführt wurden die Arbeiten

von der Firma Böckl Erdbau und

Abbruch GmbH in St.Gilgen zwischen

November und Februar. Die Wurzeln des

Unternehmens, das mit Holztransporten

begann und diese rasch durch die

Bereiche Rohstoffproduktion und Erdbau

erweiterte, reichen bis in das Jahr 1958

zurück. 1995 wurde die heutige Böckl

Erdbau und Abbruch GmbH gegründet,

drei Jahre später kam das Baumeistergewerbe

dazu. Heute leitet mit Matthias

Böckl III bereits die 3. Generation das

Unternehmen. Ein moderner und

leistungsfähiger Fuhrpark, die umfangreiche

Maschinenpalette und das

jahrzehntelange Know-how sorgen

unabhängig von Größe und Anforderung

28 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

Von links: Andreas Wimmer (Geschäftsführer

Wimmer Hartstahl GmbH in

Thalgau), Matthias Böckl jun. (Böckl

Erdbau und Abbruch GmbH),

Thomas Böckl (Böckl Erdbau und Abbruch

GmbH) und Martin Eder (Außendienst

Wimmer Hartstahl GmbH).

Der Wasserstand und die Gefahr einer Unterspülung mussten von den Baggerfahrern

ständig im Auge behalten werden. Im Bild ein Cat 5F L der Firma Böckl, der ebenfalls

mit einem Felstieflöffel der Firma Wimmer ausgerüstet ist.

des Projekts für zufriedene Kunden. Bei

den Anbaugeräten setzt das Unternehmen

seit vielen Jahren auch auf die Produkte

der Firma Wimmer in Thalgau.

Im Rahmen der Besichtigung der

Aushubarbeiten mit Baublatt.Österreich

erklärt Geschäftsführer Matthias Böckl

jun.: „Das Projekt der Tiefenrinne

erstreckt sich über eine Länge von etwa

1,5 km vom Müllner Steg bis zur Sohlstufe

Lehen. In diesem Abschnitt werden von

uns ca. 40.000 m³ Geschiebe umgelagert.

Im Schnitt wird das Flussbett um rund 1

m vertieft, wobei das Material nur

umgelagert wird, es wird nichts abtransportiert.

Teilweise war es notwendig, in der

Salzach Bahnen aufzuschütten, damit die

Bagger bis zur Aushubstelle fahren

können. Vom Ablauf her übernimmt ein

Bagger die Geschieberäumung, also die

Schöpfarbeit, und ein anderer belädt

damit die Muldenkipper, die es zu den

Aufschüttungen transportieren. Parallel

dazu werden von uns auch die Uferbereiche

saniert, in denen sich vor allem

Feinsand abgelagert hat.“

In Spitzenzeiten setzte die Firma Böckl

sechs Bagger und zwei Muldenkipper ein.

Konkret handelte es sich um die Hydraulikbagger

Cat 325F, Cat 5F L, Volvo

EC220, Volvo ECR235EL, Volvo EC300EL

und Hitachi ZX350 sowie die beiden Volvo

Muldenkipper A 25G und A 30G.

Drei Hydraulikbagger waren im Zuge

der Arbeiten mit einem GPS-System von

Leica ausgerüstet und erstellten die

Tiefenrinne anhand eines digitalen

Geländemodells. Dazu wurden von der

Salzburg AG Ist- und Soll-Höhen beigestellt,

die vom Techniker der Firma Böckl

in ein 3D-Geländemodell überspielt

wurden. So wussten die Maschinisten

jederzeit exakt, wo sie noch wieviel

abtragen müssen. Generell wurde die

Tiefenrinne etwas tiefer als gefordert

angelegt, da sich jederzeit wieder neues

Material ablagern kann. Wichtig war es in

diesem Zusammenhang daher in Flussrichtung

zu arbeiten, weil sich das

aufgewirbelte Material flussabwärts

wieder anlagert.

Es hat sich in der Branche schon längst herumgesprochen:

Verlässlichkeit hat einen Namen

– Eisenwagen. Als Ihr Spezialist für das gesamte

Bobcat®-Sortiment mit unzähligen Möglichkeiten

freuen wir uns, Sie bei Ihren Vorhaben mit

der perfekten Lösung unterstützen zu dürfen.

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BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

29


Das Geschiebe der Tiefenrinne wurde im

Uferbereich wieder aufgeschüttet.

Wimmer Hartstahl ist seit kurzem ein Clean System Partner von OilQuick. So wie

bei den Geräten der Firma Böckl werden die eigenen Anbauwerkzeuge mit Original

OilQuick-Platten bzw. die Tieflöffel mit Original-Aufnahmen von OilQuick

ausgerüstet. Im Bild ein Volvo EC300EL der Firma Böckl.

Besonders aufmerksam beobachteten

die Baggerfahrer den Wasserstand, da sich

dieser jederzeit ändern konnte. Matthias

Böckl jun.: „Das Material wird Richtung

Sohlstufe feinkörniger, wodurch auch die

Gefahr der Unterspülung größer wurde.

Der Baggerfahrer muss mit seiner

Erfahrung ein Gefühl dafür haben, wie

sicher er steht, denn im trüben Wasser

sieht er nichts. In diesem Zusammenhang

mussten wir auch einige Auflagen einhalten.

So war ein Rettungsboot immer in der

Nähe und die Baggerfahrer wurden von

uns mit Schwimmwesten versorgt. Auch

Ölbindemittel stand für den Fall des Falles

griffbereit. Neben den vielen Zuschauern

lag eine weitere Besonderheit des Projekts

in der großen Bandbreite der Gegenstände,

die von uns im Zuge der Aushubarbeiten

ans Tageslicht gefördert wurden.

Vom Fahrrad über Baustahlgitter bis hin

zu kleinen Elektrowerkzeugen war alles

dabei.“

Böckl und Wimmer: generationenübergreifende

Partnerschaft

Matthias Böckl jun.: „Die Zusammenarbeit

zwischen unseren beiden Unternehmen

begann bereits vor 35 Jahren, als sich

unsere Senior-Chefs über den ersten

Schnellwechsler handelseins wurden.

Mein Vater war immer sehr motiviert,

technisch vorne mit dabei zu sein und die

ersten Schnellwechsler – damals natürlich

noch ohne vollhydraulische Kupplung

– waren ja schon ein großer Fortschritt.

Heute haben wir die gesamte Palette der

Firma Wimmer an Anbauwerkzeugen bei

uns im Betrieb – vom normalen Löffel

über den Hydraulikhammer, Greifer und

die Abbruchzange bis hin zur Fräse.“

Eine Besonderheit der Geschieberäumung

in der Salzach ist die abschleifende

Wirkung des Materials auf den Baggerlöffel,

wie Geschäftsführer Andreas

Wimmer betont: „Der Schotter, der am

Boden der Salzach mittransportiert wird,

beansprucht das Anbaugerät enorm. Man

darf nicht unterschätzen, welchem

Verschleiß der Baggerlöffel hier ausgesetzt

ist. Es ist uns bei jedem Auftrag wichtig,

gemeinsam mit unseren Kunden die

optimale Qualität des Anbaugeräts für den

jeweiligen Einsatz zu finden und so haben

wir natürlich auch mit der Firma Böckl

eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt.

Erst das Zusammenspiel aus Löffelform,

Kubatur und der Abstimmung auf das

Trägergerät ermöglicht einen hocheffizienten

Einsatz. Für die Arbeiten in der

Salzach stand vor allem die verschleißfeste

Ausführung im Mittelpunkt, die wir mit

unserer robusten XHD-Tieflöffelserie für

Hydraulikbagger bis 140 t anbieten. Diese

sind komplett aus WHD 450 Sonderverschleißstahl

gefertigt, wobei ein selbst

nachstellender Verschleißausgleich das

Löffelspiel verhindert. Anmerken möchte

ich noch, dass die Firma Böckl das Schnellwechselsystem

von OilQuick verwendet.

Wir verfügen zwar mit A-Lock oder

W-Lock über unsere eigenen Schnellwechselsysteme,

produzieren aber auch für

OilQuick die passenden Tieflöffel. Die

Firma Wimmer ist seit kurzem ein Clean

System Partner von OilQuick, das heißt

wir können unsere Anbauwerkzeuge mit

Original OilQuick-Platten bzw. die

Tieflöffel mit Original-Aufnahmen von

OilQuick anbieten. Im Falle einer Umrüstung

von einem alten System bieten wir

auch den Schnellwechsler an. Wir reagieren

damit auf die Entwicklung im deutschsprachigen

Raum und sind für unsere

Kunden im Sinne eines Komplettanbieters

nun auch Ansprechpartner für Systemlösungen

mit OilQuick.“

www.boeckl.com | www.wimmer.info

30 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


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steht für Nachhaltigkeit. Im Laufe unserer langjährigen

Tätigkeit konnten wir uns auch in puncto umweltgerechter

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Das garantiert Ihnen das gute Gewissen, das bei Ihrem

Projekt im wahrsten Sinne des Wortes alles im grünen

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Mulden- u. Containerservice


MASCHINEN + TECHNIK

Baumit erwarb

den Komatsu-Radlader

WA475-10

bei Kuhn (von

links): Roland

Hochwartner

(Baumit Werksleitung

Wopfing),

Johann Kornfeld

(Baumit Werkstättenleiter),

Fahrer

Peter Fiala und

Michael Klima

(Verkauf Kuhn).

KUHN

Baumit verstärkt sich mit dem

Komatsu-Radlader WA475-10

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind für Baumit entscheidende Faktoren.

Umso besser passt der emissionsarme Komatsu-Radlader WA475-10 von Kuhn

in den Fuhrpark des Unternehmens. Zudem besticht der Radlader durch eine

sehr hohe Hub- und Schubkraft.

B

aumit ist Österreichs führender

Hersteller für Fassaden, Putze und

Estriche. Traditionsreichtum spielt für das

Familienunternehmen mit österreichweit

acht Standorten eine große Rolle. Die

Unternehmenszentrale befindet sich in

Waldegg im Bezirk Wiener Neustadt-Land

in Niederösterreich, wo das Werk Wopfing

zu finden ist. Baumit ist heute in 25

Ländern vertreten, wobei die internationale

Präsenz während der letzten 30 Jahre

auf einem soliden Fundament gewachsen

ist. Die derzeit 3.200 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter stehen für die Vision, dass alle

Menschen gesund, energieeffizient und

schön wohnen können. Immerhin verbringen

die Menschen die meiste Zeit ihres

Lebens in Innenräumen.

Nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz

stehen für Baumit seit jeher im

Fokus. Seit 2011 ist der Standort Wopfing

das sauberste Baustoffwerk der Welt.

Ganz im Einklang mit dieser Philosophie

achtet das Unternehmen auch bei der

Auswahl seiner Maschinen und des

Fuhrparks auf Nachhaltigkeit. Kürzlich

erwarb Baumit bei der Firma Kuhn den

Komatsu-Radlader WA475-10. Der Motor

dieses Gerätes, gemäß Abgasnorm

EU-Stufe V, reduziert Emissionen und

bietet hohe Leistung sowie ein hohes

Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen.

Die Abgasnachbehandlung erfolgt über

einen Dieselpartikelfilter von Komatsu

und ein SCR-Modul zur selektiven

katalytischen Reduktion. Generell eignet

sich der 25 t schwere und leistungsstarke

Radlader perfekt für jegliche

Transport- und Ladeeinsätze, da er

Kraftstoffeffizienz, Produktivität und

einfache Bedienung perfekt kombiniert.

„Das Preis-Leistungsverhältnis passt und

auch die Lebensdauerkosten von

Komatsu-Maschinen sind gut. Zudem sind

wir mit dem Service von Kuhn zufrieden“,

nennt Roland Hochwartner, Baumit-

Werksleiter Wopfing, die Gründe für den

Erwerb des Radladers.

Baumit pflegt mit Kuhn eine langjährige

Partnerschaft und hat schon zahlreiche

Geräte und Maschinen von Komatsu

erworben. Darunter Muldenkipper,

Radlader und Tieflöffelbagger. „Der

WA475-10 zeichnet sich vor allem durch

seine sehr hohe Hub- und Schubkraft aus.

Unser Fahrer ist mit der Maschine sehr

zufrieden, auch weil die Lenkung mit

Lenkrad und Joystick kombiniert möglich

ist“, erklärt Roland Hochwartner. Eingesetzt

wird der leistungsstarke Radlader

laut dem Baumit-Werksleiter für die

Beschickung des Zementwerkes Wopfing

mit Rohstoffen.

Zu den besonderen Stärken des

WA475-10 zählt sein leistungsverzweigtes

Getriebe, eine innovative Technologie von

Komatsu. Dieses macht das Arbeitsgerät

noch leistungsstärker und kraftstoffeffizienter.

Durch das variable Übersetzungsverhältnis

arbeitet der Motor stets im

Hocheffizienzbereich. Was Bediener des

Radladers zudem freut: Die Fahrerkabine

bietet einen Innengeräuschpegel von

lediglich 70 dB(A). Mit nur vier Säulen in

der komplett verglasten Kabine ist

perfekte Sicht garantiert. Und die Bedienhebelkonsole

besitzt einen Schnellwahlschalter

und kann aufgrund der fünfdimensionalen

Anpassung für jeden Fahrer

perfekt eingestellt werden.

www.kuhn.at

32 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

LISSMAC

Tempomacher im Trockenschnittverfahren

Der Compactcut 900 P/T von Lissmac beherrscht nicht nur das wand- und bordstein -

bündige Schneiden, dank Trockenschnittverfahren spart er das Absaugen und

kostenintensive Entsorgen von Schneidschlämmen.

D

er Compactcut 900 P/T ist eine

Spezialausführung für das

Erstellen von Fugen im Trockenschnittverfahren.

In einem Arbeitsschritt

entstehen vergussfertige

Fugen mit einer Tiefe von bis zu 125

mm. Damit ist der Compactcut 900

P/T die erste Wahl für zeitkritische

Einsätze. Er bewährt sich hervorragend

bei Sanierungsarbeiten, bei der

Herstellung von Anschluss- und

Dehnungsfugen und auf engen

Baustellen, wo ihn sein Bediener

mittels leichtgängiger Achsschenkelverstellung

steuern und führen kann.

Die Herstellung von wand- und

bordsteinbündigen Fugen erledigt der

Compactcut 900 P/T durch ein

senkrechtes Schneiden, wie es die

ZTV Fug vorschreibt. Möglich macht

das die speziell geformte Absaughaube,

ein zentrales Bauteil der

integrierten Trockenabsaugung

Vacuum-Dry 100. Dieses geschlossene

Absaugsystem garantiert ein staubfreies

Trockenschneiden, was nicht

nur Zeit spart, sondern auch den

Arbeitsschutz des Bedieners und des

gesamten Teams auf der Baustelle

fördert. Ebenfalls anwenderfreundlich

sind das übersichtlich gestaltete

Bedienpult sowie die höhenverstellbaren

Handgriffe. Mit einem feinfühlig

reagierenden Fahrhebel wird der

robuste Hydrostat angesteuert, der

eine gleichmäßige, kontrollierte

Maschinenführung gewährleistet.

www.lissmac.com

Mit dem Lissmac Fugenschneider

Compactcut 900 P/T ist wand- und bordsteinbündiges

Schneiden im Trockenschnitt möglich.

Hoch hinaus – mit krandioser Technik und Service von WOLFFKRAN. Ob Laufkatz- oder Wippauslegerkran,

mit oder ohne Spitze, S oder XXL: WOLFF ist genau der Richtige für Ihr Projekt. Wir beraten Sie umfassend

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Der Leitwolf. The leader of the pack.


MASCHINEN + TECHNIK

Mehr bewegen für weniger Geld:

Die aktualisierten Modelle EC300E

und EC250E (im Bild) bieten dank einer

intelligenteren Elektrohydraulik, dem

klassischem ECO-Modus, wählbaren Arbeitsmodi

und dem neuen Volvo-Motor D8M

eine um bis zu 10% gesteigerte

Kraftstoffeffizienz.

ASCENDUM

Volvo CE präsentiert die aktualisierten

Modelle EC250E und EC300E

Mit einer um bis zu 10% gesteigerten Kraftstoffeffizienz – kombiniert mit einer

verbesserten Leistung, Kontrolle und Servicefreundlichkeit – sind der EC250E und

EC300E von Volvo Construction Equipment die perfekten Teamplayer.

D

ie neuen Raupenbagger EC250E und

EC300E von Volvo Construction

Equipment (Volvo CE) sind Schwerlastmaschinen

mit einem Gewicht von 26 bis

31,5 t (EC250E) bzw. 30,2 bis 36,8 t

(EC300E). Diese weiterentwickelten

Maschinen sind vollgepackt mit neuester

Technologie, neuen und bewährten

Funktionen und können mit speziell

Weitere

Infos

bietet

dieses

Video:

Bewährte Merkmale

wie einfache Zugänge,

verschraubte Anti-

Rutsch-Platten, gut

sichtbare Handläufe

und die geräumige,

ergonomische und die

geräuscharme Volvo-

Komfortkabine gewährleisten

ein Höchstmaß

an Fahrerkomfort

und Sicherheit.

angefertigten Anbaugeräten ausgestattet

werden – damit die Kunden mehr bewegen

können für weniger Geld. Dank ihrer

robusten Konstruktion sind diese Volvo-

Bagger sichere, komfortable und zuverlässige

Säulen eines Maschinenparks.

Die aktualisierten Modelle bieten eine

um bis zu 10% gesteigerte Kraftstoffeffizienz

dank einer Kombination von Merkmalen,

zu denen eine intelligentere Elektrohydraulik,

der klassische ECO-Modus,

wählbare Arbeitsmodi und nicht zuletzt

auch der neue Volvo-Motor D8M gehören.

Dieser verbesserte Motor reduziert die

Drehzahl von 1.800 auf 1.600 Umdrehungen

pro Minute und bietet zugleich eine

Leistungssteigerung von 5%. Der EC300E

verfügt zudem über ein um 700 kg

schwereres Gegengewicht, das für noch

mehr Stabilität und eine um 5% höhere

Hubkapazität sorgt. Darüber hinaus

haben beide Maschinen neue Prioritätsfunktionen,

die die Steuerbarkeit verbessern,

indem sie es dem Fahrer ermöglichen,

einer Funktion – Ausleger/Schwenkung

und Ausleger/Fahrt – Vorrang vor

einer anderen zu geben. Hinzu kommt

eine erhöhte Hubgeschwindigkeit, die

einstellbar ist und sich ideal für Präzisionsaufgaben

eignet.

Die Bediener profitieren dank des

elektrischen Steuerjoysticks und der

vollelektrischen Fahrpedale von verkürzten

Ansprechzeiten. Sie werden dabei

unterstützt vom optionalen Maschinensteuerungssystem

Dig Assist, das mit den

Softwarepaketen 2D, In Field-Design, 3D

sowie neuen Anwendungen für das

integrierte Wiegen ausgestattet ist, die

34 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


Die weiterentwickelten Maschinen sind

nicht nur vollgepackt mit neuester

Technologie, sie sind mit ihrer

robusten Konstruktion auch

für härteste Einsätze gerüstet.

alle auf dem hochauflösenden 10-Zoll-

Tablett des Volvo Co-Pilot in der Fahrerkabine

angezeigt werden. Hinzu kommt

die Volvo Active Control, die mit automatisierten

Ausleger- und Löffelbewegungen

für effizientere, präzisere und weniger

aufwendige Aushubarbeiten sorgt und es

ermöglicht, Arbeitsvorgänge um bis zu

45% schneller abzuschließen. Die Fahrer

können zudem problemlos Schwenk-,

Höhen- und Tiefenbegrenzungen einstellen,

um den Kontakt mit seitlichen

Hindernissen, Stromleitungen oder

Decken sowie mit unterirdischen Elementen

wie Rohren und Kabeln zu vermeiden.

Neben der Sicherheit zählt auch der

Bedienerkomfort zu den obersten Prioritäten.

Volvo hat die Erschütterungen der

Maschine dank einer neuen Technologie

zur Reduzierung von Ausleger- und

Stielrückschlägen gemindert. Die Komfortlenkung

trägt zur Verringerung der

Ermüdung bei, indem sie es dem Fahrer

ermöglicht, die Maschine mit dem Proportionalschieber

für den Zeigefinger am

Joystick statt mit den Pedalen zu lenken.

Anpassbare Einstellungen, durch die sich

die bevorzugten Steuerungsmuster einfach

über den Monitor auswählen lassen, und

die neue „Long Push“-Funktion am

Joystick, mit welcher der Bediener eine

weitere Shortcut-Funktion einstellen

kann, erleichtern das Arbeiten zusätzlich.

Mit dem neuen Steelwrist Auto

Connect-Schnellwechsler können hydraulische

Anbaugeräte bequem von der

Kabine aus angeschlossen werden. Die

Kompatibilität mit Steelwrist-, Engcon-,

Rototilt-, SMP- und OilQuick-Tiltrotatoren

erhöht die Produktivität und macht

das Graben in jedem Winkel möglich. Das

werkseitig montierte Tiltrotator-Vorbereitungssystem

erlaubt es, sowohl den

Bagger als auch den Tiltrotator mit den

MASCHINEN + TECHNIK

Original-Joysticks zu steuern, wobei die

Informationen auf dem Hauptdisplay

angezeigt werden. Die langfristige

Leistung all dieser Anbaugeräte wurde

dank der um 10% verbesserten Kühlleistung

der hydraulischen Anbaugeräte

sichergestellt.

Der neue Volvo-Motor D8M basiert auf

langjähriger bewährter Volvo-Motorentechnologie

und bietet eine überragende

Zuverlässigkeit. Durch die automatische

Motor-Regeneration und die aktualisierte

Hydraulik reduzieren sich auch die

Wartungsanforderungen. Das neue

Hydrauliksystem kommt mit weniger

Schläuchen aus, was den Bedarf an

Kupplungen reduziert und die Zuverlässigkeit

weiter erhöht. Der Zeitaufwand

und die Wartungskosten verringern sich

weiter, da die Motoröl- und Filterwechselintervalle

auf 1.000 Stunden verdoppelt

wurden. Und wenn der Harnstoff nachgefüllt

werden muss, sorgt der neue Spritzschutz

für eine schnellere und einfachere

Befüllung – bei gleichzeitiger Reduzierung

der Gefahr des Verschüttens und der

nachfolgenden Korrosion von darunter

verbauten Komponenten.

Selbst die härtesten Einsätze stellen

für den EC300E und EC250E keinerlei

Problem dar. Beide Bagger verfügen über

robuste Fahrwerke mit verstärkten

Laufradrahmen, Kettengliedern und

Stützrollen. Die Widerstandsfähigkeit und

Langlebigkeit werden durch ein verstärktes

Löffelgestänge, ein optionaler Schwerlastschutz

des Oberbaus und leicht

austauschbare, angeschraubte Verschleißplatten

zusätzlich unterstützt.

www.ascendum.at


MASCHINEN + TECHNIK

Die hocheffiziente Vorabsiebung mit

dem patentierten RM Active Grid sorgt für mehr

Brecher-Durchsatz und niedrigere Kosten. Erhältlich

ist das RM Active Grid für die Brecher RM 100GO!

und RM 120X.

RUBBLE MASTER

Hocheffiziente Vorabsiebung mit

dem patentierten RM Active Grid

Ein hoher Feinanteil in der Brechkammer senkt die Effizienz und Profitabilität

des Brechers. Rubble Master hat mit dem patentierten RM Active Grid ein

neues hocheffizientes Vorsieb auf den Markt gebracht, das den Materialdurchsatz

um bis zu 30% erhöht und den Verschleiß senkt.

A

bbruchmaterial, Betonbruch, Asphalt,

Wandschotter und Flußschotter sind

nur einige Beispiele, wo ein hoher Feinanteil

im Aufgabematerial zu finden ist. Wird

auf eine Vorsiebanlage verzichtet, so

landet das gesamte Material unabhängig

der Korngrößen im Brecher und läuft

nicht selten vollständig durch den Brechprozess.

Das feine Material sorgt aber in

der Brechkammer für einen unnötigen

Verschleiß der Schlagleisten, Prall- und

Verschleißplatten, sowie für einen höheren

Energieverbrauch in Form von Diesel oder

Strom, da der Rotor stärker belastet wird.

Das Ergebnis sind höhere Kosten für den

Durch die aktive Schwingung eines Teils

des Stabrostes wird die Absiebleistung

deutlich gesteigert. Nicht zuletzt wird

diese Effizienz auch durch den Selbstreinigungseffekt

des Active Grid erhöht.

häufigeren Tausch der Schlagleisten und

Platten, sowie kürzere Wartungszyklen.

Das senkt nicht nur die Effizienz des

Brechers, sondern auch den Profit, da der

Materialdurchsatz geringer ist, die Kosten

jedoch höher.

Aus diesem Grund wird in vielen Fällen

ein Stabrost zur Vorabsiebung des

Feinanteils und der kleinen Korngrößen

eingesetzt. Soweit so gut, doch hat der

Stabrost den Nachteil, dass er aufgrund

seiner starren Bauweise speziell bei

feuchtem, klebrigem oder lehmigem,

bindigem Material mit der Zeit zuwächst

und die Effizienz der Vorabsiebung so

sinkt. Selbst bei trockenem Material ist

die Absiebrate oft nicht ideal. Damit

kommt erneut der Großteil des Materials

in die Brechkammer oder es wird der

Einlauf zur Brechkammer blockiert,

sodass sich der Materialfluss verlangsamt.

Das hat wiederum den Effekt, dass der

Brecherdurchsatz sinkt, der Verschleiß

steigt und der Brecher wegen der notwendigen

Reinigung des Stabrostes stillsteht.

Abhilfe für die oben beschriebenen

Probleme schafft das von Rubble Master

entwickelte RM Active Grid. Es besteht

aus einem starren und einem beweglichen,

speziell gelagerten Teil des Stabrostes. Die

Schwingung der Vibrorinne versetzt das

Active Grid in eine Eigenschwingung,

daher ist ein eigener Antrieb nicht nötig.

Durch die aktive Schwingung eines Teils

des Stabrostes wird die Absiebleistung

deutlich gesteigert und je nach Material

und Aufgabe der gesamte Materialdurchsatz

um bis zu 30% erhöht. Nicht zuletzt

wird diese Effizienz auch durch den

Selbstreinigungseffekt des Active Grid

erhöht, der für eine konstante Absiebleistung

sorgt. Das Feinmaterial kann über

den Bypass der Brechkammer auf das

Hauptaustrageband laufen, oder über ein

Seitenaustrageband ausgebracht werden.

Ergebnis: mehr Materialdurchsatz,

weniger Verschleiß, niedrigere Kosten und

geringere Wartungszyklen, was letztendlich

mehr Produktivität und Profitabilität

bedeutet. Sollte bei wechselnden Einsatzfällen

des Brechers einmal keine Vorabsiebung

nötig sein, so kann das Active Grid

auch mit einem Blindboden ausgestattet

werden, das sich rasch montieren lässt.

Erhältlich ist das RM Active Grid für

die Brecher RM 100GO! und RM 120X.

Da die Erfordernisse in der Materialaufbereitung

sehr unterschiedlich sind,

bietet Rubble Master selbstverständlich

eine Reihe von Lösungen für die Vorabsiebung.

Neben dem Active Grid und einem

Standard-Stabrost wird auch ein im

Aufgeber integriertes 2-Deck Vorsieb für

definierte Korngrößen in der Vorabsiebung

angeboten. Zusätzlich stehen mobile

Vorsiebanlagen der HS Serie in unterschiedlichen

Größen zur Verfügung.

www.rubblemaster.com

36 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


VERNETZTES

ARBEITEN

Rahofer.

MIT BAUMASCHINENTECHNIK DIE ZUKUNFT KOPPELN

Die Schnellwechselvorrichtung SW2-Q GPS und SW3-Q GPS mit Oil- und Elektro-Quickfunktion

für Hydraulik bagger (12t bis 40t) macht das automatische Kuppeln von digital

aufbereiteten Gelände plandaten zum Kinderspiel. Ein zu tiefes Eindringen des Böschungs

löffels über das Zielprofil hinaus wird verhindert, indem die Löffelkante in Echt zeit

und Relation zur Maschinenposition und den Geländeplandaten durch gezielte Sensorik

und 3D-Daten gesteuert wird. Schnell, einfach, intelligent – und sicher. Denn durch die

selbstnach stellende, konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck

sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at


MASCHINEN + TECHNIK

Im Rahmen eines privaten

Bauvorhabens, bei dem ein

Gebäudekomplex aus

Wohnhochhäusern, einem

Bürohaus und einem Hotel

entsteht, werden die Außenanlagen

mit Hilfe der zero

emission Reihe von Wacker

Neuson gestaltet.

D

as ausführende Bauunternehmen

Swietelsky AG setzt hier bewusst auf

die E-Maschinen von Wacker Neuson: „Im

Zuge unseres Engagements für mehr

Nachhaltigkeit am Bau möchten wir

schrittweise die CO2-Emissionen und

gerade im innerstädtischen Bereich auch

die Lärmemissionen reduzieren“, sagt Karl

Weidlinger, Vorstandsvorsitzender der

Swietelsky AG.

Vom Innenrüttler zur Betonverdichtung

bis zum vollelektrischen 1,7-t-Bagger

wurde auf der Wiener Baustelle fast das

gesamte zero emission Portfolio von

Wacker Neuson eingesetzt. „Mit unseren

elektrisch betriebenen Maschinen können

wir viele Anwendungsszenarien abdecken“,

sagt Alexander Greschner, Vertriebsvorstand

der Wacker Neuson Group.

„Der Einsatz in Wien zeigt, dass unsere

zero emission Lösungen nicht nur für

Vom Innenrüttler über Stampfer und

Vibrationsplatten bis hin zum Dumper und

Minibagger haben die elektrischen Maschinen und Geräte

von Wacker Neuson bewiesen, dass sie für den täglichen

Praxiseinsatz ideal geeignet sind. Im Bild der akkubetriebene

Minibagger EZ17e und der elektrische

Dumper DW15e.

WACKER NEUSON

E-Maschinen überzeugen

im Praxiseinsatz in Wien

Spezialeinsätze, sondern auch für ganz

alltägliche Aufgaben auf Baustellen im

innerstädtischen Bereich ideal geeignet

sind. Hier sind wir mit unserem breiten

Portfolio Vorreiter in der Branche.“

Mit bis zu 90% geringeren CO2-Emissionen

– Batterieproduktion und Energiegewinnung

sind hier bereits enthalten –

machen die E-Maschinen nicht nur das

Arbeiten auf der Baustelle angenehmer,

sondern leisten auch einen Beitrag zum

Erreichen der Klimaziele. In Wien

überzeugten die extrem leisen Elektrobagger,

-dumper, -radlader und Co. Swietelsky

zudem mit ihrem einfachen Handling in

der Praxis: Alle Maschinen können über

Nacht geladen werden und der Akku

reicht für einen durchschnittlichen

Arbeitstag. „Die elektrischen Produkte von

Wacker Neuson bieten zahlreiche Vorteile“,

erklärt Mario Lang, Polier bei der Swietelsky

AG. „Wir können mit ihnen die

Betriebskosten verringern und die

Bediener noch besser schützen. Insbesondere

die einfache Handhabung und das

reibungslose Zusammenspiel der Maschinen

und Geräte haben uns überzeugt.

Einem Einsatz der elektrisch betriebenen

Maschinen von Wacker Neuson bei

weiteren Baustellen steht nichts im Weg.“

Bei dem Bauprojekt entstehen unter

anderem Außenanlagen, Kinderspielplätze,

Sitzmöglichkeiten, Gehsteige und

Ladezonen. Dafür wurden Kabel verlegt,

Grünflächen angelegt, Wege vorbereitet

und Betonfundamente gesetzt. Für die

anfallenden Aushubarbeiten kam der

akkubetriebene Minibagger EZ17e zum

Einsatz. Die hochwertige Lithium-Ionen-

Technologie wird bereits seit einigen

Jahren von Wacker Neuson eingesetzt,

denn mit ihr wird die Maschine den hohen

Anforderungen an Leistungsdauer,

Langlebigkeit, Sicherheit und Robustheit

gerecht. Die großzügige Batteriekapazität

sorgt dafür, dass die hydraulischen

Funktionen mit gleicher Leistung wie

beim konventionellen Modell einen ganzen

Arbeitstag lang verfügbar sind. Über das

7-Zoll-Display wird der Bediener jederzeit

über den Zustand der Maschine, beispielsweise

den aktuellen Ladestand und die

38 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

Hier geht’s zum Video

über den emissionsfreien

Einsatz in Wien:

damit verbleibende Verwendungsdauer,

informiert. Aufgeladen wird er über eine

Haushaltssteckdose (110-230 Volt) oder

per Schnellladung über Starkstrom (bis zu

415 Volt) in nur vier Stunden. Das

ausgehobene Material wird mithilfe des

elektrischen Dumpers DW15e transportiert.

Im Vergleich zum konventionellen

Modell wurden hier die Geräuschemissionen

um mehr als 20 Dezibel auf 60 db(A)*

Dezibel reduziert, was in etwa normaler

Zimmerlautstärke entspricht.

Im Zuge der Bodenverdichtung kamen

sowohl der Akkustampfer AS60e als auch

zwei akkubetriebene Vibrationsplatten

zum Einsatz. Zudem verdichtete der

Hochfrequenz-Innenrüttler IEe zuverlässig

den Beton für die Spielplatzfundamente.

Der Akku wird dabei in den

Umformer-Rucksack (ACBe) eingesetzt.

Dadurch trägt der Bediener die Energiequelle

beim Arbeiten auf dem Rücken und

lange Stromkabel sind nicht mehr nötig.

Das bedeutet mehr Sicherheit, neue

Bewegungsfreiheit und hohen Bedienkomfort.

Alle zero emission Verdichtungsgeräte

von Wacker Neuson, also Akkustampfer,

Akkuplatten und Innenrüttler, werden mit

demselben modularen Lithium-Ionen-

Akku betrieben. Dieser kann im Handumdrehen

entweder durch einen zweiten

Akku ausgetauscht oder zwischen den

Geräten gewechselt werden – ein zusätzliches

Plus an Flexibilität im Baustellenalltag.

In den eigens für Wacker Neuson

UN-zertifizierten Systemboxen der Marke

Alle zero

emission Verdichtungsgeräte

von Wacker

Neuson, also

Akkustampfer,

Akkuplatten

und Innenrüttler,

werden mit

demselben

modularen

Lithium-Ionen-

Akku betrieben.

Systainer sind der Akku und das Ladegerät

vor Verschmutzung und Beschädigung

geschützt. Der Akku kann damit gemäß

ADR/RID-Richtlinien transportiert und

sicher gelagert werden.

Heimische Betriebe können mit

emissionsfreien Lösungen von Fördergeldern

profitieren, denn zero emission

Fahrzeuge sind im Rahmen der E-Mobilitätsförderung

2021 förderfähig.

www.wackerneusongroup.com

Lowatschek & Regner KG

WWW.LOWATSCHEK-REGNER.AT


MASCHINEN + TECHNIK

In die Berechnung der Treibhausgasemissionen

werden die sieben vom

Weltklimarat IPCC und im Kyoto-Protokoll festgelegten

Haupttreibhausgase Kohlendioxid (CO2),

Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O), Fluorkohlenwasserstoffe

(FKWs), Perfluorcarbone (PFCs),

Stickstofftrifluorid (NF3) und Schwefelhexafluorid

(SF6) einbezogen.

Der Technikstandort Ilsfeld im Landkreis Heilbronn.

Insgesamt beschäftigt Wolffkran an den drei

Standorten 377 Menschen. Sie sollen in diesem

Jahr alle eine umfassende Schulung zum

Thema Klimaschutz im Arbeitsalltag erhalten.

WOLFFKRAN

Engagement im Klimaschutz

Als einer der ersten Hersteller in der Branche wurde Wolffkran in Deutschland jetzt

als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert. Andreas Kahl, Geschäftsführer der

Wolffkran GmbH, kündigte zahlreiche weitere Vorhaben für den Klimaschutz an.

V

orgenommen hat die Zertifizierung

die Fokus Zukunft GmbH & Co. KG,

eine unabhängige Beratungsgesellschaft

für Nachhaltigkeit. Sie durchleuchtete die

beiden Produktionsstandorte in Heilbronn

und Luckau sowie den Technikstandort in

Ilsfeld hinsichtlich ihrer CO2-Emmissionen

und ermittelte einen Gesamt-Fußabdruck

CO2-äquivalenter Schadstoffe1 von

4.035 t pro Jahr. Zum Vergleich: der oder

die Durchschnittsdeutsche verursacht pro

Jahr rund elf t CO2. „Wir sind uns der

besonderen Verantwortung als Industriebetrieb

gegenüber kommenden Generationen

bewusst“, sagt Andreas Kahl. „Die

Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt auf

unserem Weg zum klimabewussten

Unternehmen.“

Die ermittelten jährlichen Treibhausgasemissionen

gleicht der Kranhersteller

durch den Erwerb von 8.070 Klimaschutzzertifikaten

für die Jahre 2020 und 2021

aus. Damit ist Wolffkran einer der ersten

Hersteller in der Branche, der seine

Emissionen nach dem „Clean Development

Mechanism“, einem durch das

Kyoto-Protokoll festgelegten Mechanismus

zur Reduktion von Treibhausgasen,

freiwillig kompensiert. „Durch den Kauf

der Zertifikate unterstützen wir ein

Wasserkraftprojekt in Uganda“, erläutert

Andreas Kahl. „Wir haben dieses UNzertifizierte

und TÜV-geprüfte Projekt

sehr gewissenhaft ausgewählt und sind

überzeugt, dass es einen positiven Beitrag

zum Klimaschutz leistet“, so Kahl.

Der CO2-Ausgleich durch Klimazertifikate

ist nur ein Baustein von Wolffkrans

Klimaschutzbestrebungen. „2021 wollen

wir viele weitere Schritte in Deutschland

gehen“, so der Geschäftsführer. „Wir

planen unter anderem Solaranlagen auf

1 In die Berechnung der Treibhausgasemissionen werden die sieben vom Weltklimarat IPCC und im Kyoto-Protokoll

den Werksdächern zu installieren.

Außerdem möchten wir die deutschen

Produktionsstätten auf Ökostrom

umstellen, unsere Belegschaft großflächig

zum Thema Energie- und Ressourceneinsparung

im Arbeitsalltag weiterbilden, ein

Waldaufforstungsprojekt in der Region

Luckau fördern und gemeinsam mit

Heilbronner Schulen Blühwiesen anlegen

und Bienenvölker ansiedeln“, gibt

Andreas Kahl einen Ausblick. „Ich bin

überzeugt, dass die Erhebung und

Visualisierung unseres CO2-Ausstoßes

langfristig das Bewusstsein für ein

großangelegtes Um- und Neudenken in

Sachen Klimaschutz schärfen wird –

sowohl innerhalb unseres Unternehmens

als auch bei unseren Kunden, Partnern

und letztlich sogar in unserer ganzen

Branche.“

www.wolffkran.com

40 MÄRZ 2021 festgelegten Haupttreibhausgase Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O), Fluorkohlenwasserstoffe

BAUBLATT.ÖSTERREICH

(FKWs), Perfluorcarbone (PFCs), Stickstofftrifluorid (NF3) und Schwefelhexafluorid (SF6) einbezogen.


Den Fortschritt erleben.

Die neue Generation der Liebherr-Raupenbagger

Die Liebherr-Raupenbagger der 8. Generation sind innovativ und zukunftsorientiert. Liebherr

hat die Maschinen komplett überarbeitet, um seinen Kunden komfortablere und effizientere

Produkte anzubieten. Zu den Stärken der neuen Raupenbaggergeneration gehören:

eine gesteigerte Motorleistung, ein schweres Gegengewicht für größere Löffelkapazitäten und

ein reduzierter Kraftstoffverbrauch.

Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH

Dr.-Hans-Liebherr-Straße 4

5500 Bischofshofen

Tel.: +43 50809 1 0

E-Mail: info.lbh@liebherr.com

www.facebook.com/LiebherrConstruction

www.liebherr.com


MASCHINEN + TECHNIK

Eines der derzeit

spannendsten Projekte

in der Wiener Stadtentwicklung

ist die Neugestaltung

des Althan

Quartiers rund um den

Franz-Josefs-Bahnhof

durch den Projektentwickler

6B47. Für die

Realisierung der Wohnbauprojekte

„Sophie“

und „Joseph“ sorgt die

Firma Prajo‘s mit ihrem

aktuell größten Abbruchgerät

– einem

Hitachi KMC 600-6 mit

36 m Arbeitshöhe – trotz

der engen Verhältnisse

für einen raschen Baufortschritt.

PRAJO‘S / 6B47

Prajo‘s neuer Abbruchriese schafft in

Wien-Alsergrund Platz für neue Wohnungen

S

o wie die Rossau oder Spittelau wurde

auch der Althangrund als ehemalige

Vorstadt in den 9. Wiener Gemeindebezirk

Alsergrund eingegliedert. Im Zentrum des

Bezirks liegt der Franz-Josefs-Bahnhof

mit seiner markanten Glasfassade, der als

Endstelle zahlreicher Regionalexpress-

Verbindungen für eine starke Belebung

sorgt. Rund um den Bahnhof entstand im

Laufe der Jahre das ca. 2,4 ha umfassende

Althan Quartier, an dessen Neugestaltung

bzw. Neubelebung seit einigen Jahren die

6B47 Real Estate Investors AG arbeitet.

Das Unternehmen zählt zu den führenden

Immobilienentwicklern im deutschsprachigen

Raum und verfügt über Standorte in

Die Abbrucharbeiten

umfassen

ca. 130.000 m³

umbauten

Raum, die

Schad- und

Störstoffe der

Entkernung

wurden

fachgerecht

entsorgt.

Wien, Düsseldorf, Berlin, München und

Warschau. Läuft alles nach Plan, dann

werden die Arbeiten am neuen Althan

Quartier bis 2023 abgeschlossen sein. Das

neue Viertel wird dann eine bunte

Mischnutzung aus Arbeiten, Wohnen,

Gewerbe, Handel, Tourismus sowie

Sozialem bieten und auch rund 2.500

Arbeitsplätze schaffen.

Einen Überblick über die vier zentralen

Projekte des neuen Althan Quartiers gibt

Prokurist DI Christian Großschartner,

Leiter Projektentwicklung der 6B47:

„Unser Ausgangspunkt für dieses Entwicklungsgebiet

war das benachbarte

Projekt Althan Park, wo wir ab 2014 in

einem ehemaligen Bürogebäude rund 240

Wohnungen geschaffen haben. Eines der

vier aktuellen Projekte betrifft den

Kopfbau des Bahnhofs, der unter dem

Titel ,Francis‘ vollständig erneuert werden

wird. Eine Besonderheit des Projekts sind

die großen Raumhöhen von bis zu 3,5 m,

die vertikale Raumkonzepte ermöglichen.

Als zweites Projekt wird in der Althanstraße

die bestehende Hochgarage saniert

Rendering/Fotos: WOOW Studio; Prajo´s; Baublatt.Österreich

42 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


Der neue Abbruchbagger Hitachi

KTEG KMC600-6 der Firma Prajo‘s

erreicht eine Arbeitshöhe von 36 m.

Damit positioniert sich das Unternehmen

in der Oberliga der

heimischen Abbruchunternehmen.

Mobile

wiege

technik

und über ihr ein zweigeschossiges Hotel

mit ca. 160 Zimmern errichtet. Bereits

begonnen haben die Abbrucharbeiten an

den bestehenden Bürogebäuden in der

Nordbergstraße, wo wir mit den beiden

neuen Wohngebäuden ,Sophie‘ und

,Joseph‘ rund 250 Eigentumswohnungen

schaffen. Die Realisierung der

Projekte erfolgt gestaffelt, als erstes

Projekt wird ,Sophie‘ im ersten Quartal

2023 fertiggestellt sein.“

Mit den Rückbauarbeiten in der

Nordbergstraße wurde die Firma Prajo‘s

beauftragt, die im September mit den

Entkernungsarbeiten startete und seit

Dezember den konstruktiven Abbruch

vorantreibt. Bei den Bestandsgebäuden

handelt es sich um Bürogebäude in

Stahlbetonbauweise, die mit Zwischenwänden,

abgehängten Decken und

Doppelböden ausgestattet sind. Die

Abbrucharbeiten umfassen ca. 130.000

m³ umbauten Raum, die Schad- und

Störstoffe der Entkernung wurden

fachgerecht entsorgt. Insgesamt müssen

ca. 45.000 t vorsortiertes Abbruchmaterial

zur Wiederverwertung abtransportiert

werden, was angesichts der engen

Nebenstraßen eine große logistische

Herausforderung darstellt. So ist ein

Mitarbeiter im Büro der Firma Prajo‘s

permanent damit beschäftigt, über ein

Telematik-System den Lkw-Einsatz zu

optimieren. Der Transport selbst erfolgt

über die firmeneigenen Lkw im Verbund

mit anderen Unternehmen, wie etwa

der Firma ContraCon.

Die Firma Prajo‘s Bau verfügt seit

rund 30 Jahren über Erfahrung in der

Abbruchbranche und hat bereits

Projekte jeder Größenordnung

JeDes graMM zählt

Von links: Firmenchef

Nikola Prajo und

Prokurist DI Christian

Großschartner (Leiter

Projektentwicklung

6B47) vor dem Standort

des künftigen

Wohnbauprojekts

„Sophie“.

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MASCHINEN + TECHNIK

Abbruch mit Aussicht: Für den Neubau des benachbarten Wohnbauprojekts Joseph haben ein Takeuchi TB250-2 und ein TB235-2 mit

dem Teilabbruch begonnen. Sie werden dabei auch von einer Seilsäge unterstützt. Abbruchelement bis 8 t werden von einem Mobilbaukran

der Firma Prangl abtransportiert.

abgewickelt. Geleitet wird sie von Nikola

Prajo, der als geschäftsführender Gesellschafter

in die Fußstapfen seines Vaters

Zoran Prajo steigt. Das Unternehmen

beschäftigt rund 60 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter bzw. rund 120 Personen in

verschiedenen Sub-Unternehmen.

Firmenchef Nikola Prajo: „Im Abbruch

sind wir im Raum Wien und Umgebung

sehr gut aufgestellt. Eines unserer großen

Zukunftsprojekte ist ein moderner

Recycling-Standort in Himberg, den wir im

nächsten Jahr realisieren werden. Unser

Ziel ist es, an diesem Standort in Kooperation

mit bekannten Unternehmen aus der

Recycling Branche die qualitative Aufbereitung

der bei unseren Projekten anfallenden

Baurestmassen sicherzustellen.

Ein weiteres Projekt ist ein neues Zwischenlager

im 23. Bezirk, mit dem im

Süden von Wien die Abläufe erleichtert

werden sollen. Unsere aktuellste Neuheit

ist aber unser neuer Hitachi KTEG

KMC600-6, der im Dezember von der

Firma Kiesel aus Deutschland gekommen

ist. Es ist das erste Gerät dieser Type in

Österreich und aktuell unser größter

Abbruchbagger. Er wiegt mit dem Aufbau

und Anbaugeräten ca. 85 t, verfügt über

ein hydraulisch ausfahrbares Fahrwerk

und erreicht mit seinem Teleskopausleger

eine Arbeitshöhe von 36 m. Durch dieses

extrem leistungsfähige und transportfreundliche

Gerät sind wir nicht nur voll

im Zeitplan, wir haben uns damit auch

ganz klar in der Oberliga der heimischen

Abbruchunternehmen positioniert.“

Bei dem neuen Abbruchbagger handelt

es sich um ein maßgeschneidertes Gerät

der Kiesel Technologie- & Entwicklungsgesellschaft

(kurz: KTEG). Das Unternehmen

ist ein kompetenter Partner rund um

Der Abtransport des Abbruchmaterials zur Wiederverwertung ist in dem

beengten Wohngebiet eine logistische Herausforderung. Der Hitachi

ZX190LC übernimmt die Vorsortierung und die Beladung der Lkw.

den Spezialmaschinenbau, die Geschäftsfelder

reichen von Systemen für Abbruch

und Spezialtiefbau, über batteriebetriebene

Raupenbagger bis hin zu digitalen

Assistenzsystemen. Das Grundgerät des

Hitachi KMC600-6 wiegt 72 t. Der

Oberbau stammt von einem Hitachi 490,

Unterbau und Ausleger kommen von der

Firma Kiesel. Der Verstellausleger wiegt

26 t, mit ihm lässt sich ein 3,5 t schweres

Anbaugerät in der maximalen Arbeitshöhe

von 36 m einsetzen. Für das Gerät stehen

grundsätzlich 12 verschiedene Ausleger

für die verschiedenen Einsatzbereiche zur

Verfügung.

Der Ausleger des Hitachi KMC600-6

der Firma Prajo‘s ist mit zwei OilQuick

Schnellwechselsystemen ausgerüstet: ein

OQ80 für die Abbruchschere und ein

OQ120 für die Auslegerverlängerung. Der

Auslegerwechsel selbst dauert nur wenige

Minuten und kann ohne Zweitgerät

durchgeführt werden. Nach der Ablage

bzw. Aufnahme über das Transportgestell

müssen nur noch die Strom- und Wasserleitungen

verbunden werden. Ausgerüstet

ist der Teleskopausleger mit Wasserleitungen

und Sprühdüsen sowie einem Kamerasystem

für das sichere Arbeiten in

großer Höhe. Der Vorteil des Teleskopauslegers:

wo für die verschiedenen Arbeitshöhen

bis jetzt verschiedene Geräte mit

unterschiedlichen Reichweiten eingesetzt

werden mussten, kann nun der Hitachi

KMC600-6 alleine verschiedene Gebäudeklassen

abbrechen.

Beim Abbruch in der Nordbergstraße

arbeitet das Gerät aus mehreren Gründen

auf einer aufgeschütteten Rampe. Einerseits

können so trotz der enormen Reichweite

auch die obersten Gebäudeteile

erreicht werden, andererseits ermöglicht

die Aufschüttung einen Sicherheitsabstand

zum Gebäude. Eine weitere zentrale

Aufgabe des Schüttkörpers besteht aber

darin, den Aufprall der herabstürzenden

44 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

Die Abbruchprofis der Firma Prajo‘s sind täglich gemeinsam für ihre Kunden im Einsatz

(von links): die Poliere Zdravko Prajo und Dajan Vudrag, Firmenchef Nikola Prajo

und Maschinist Gerhard Grünwald.

Teile zu dämpfen. Dies ist vor allem

deshalb von Bedeutung, weil durch die

angrenzenden Gleise der ÖBB ein

Erschütterungswert von 24 mm pro

Sekunde nicht überschritten werden darf.

Eine Forderung, die einen zentralen Punkt

in den Vorbereitungen bzw. bei den

Ausschreibungen bildete. Mit Rücksicht

auf diese Grenzwerte muss Maschinist

Gerhard Grünwald daher im Abbruch sehr

sorgfältig auf möglichst kleine Teile

hinarbeiten. Das bedeutet natürlich einen

Mehraufwand, der sich auch zeitlich

niederschlägt.

Parallel zum Rückbau des Bürogebäudes

am Standort Sophie hat auch

schon der Teilabbruch am Standort Joseph

durch die Firma Prajo´s begonnen. Zwei

Takeuchi Bagger, ein TB250-2 und ein

TB235-2, arbeiten zurzeit mit Hydraulikhämmern

vom Dach abwärts daran, die

Teile in den einzelnen Geschossen abzubrechen,

die über die Gleishalle der ÖBB

auskragen. Die unterste Decke kragt am

weitesten aus, sodass die oberen Ebenen

mit den Kompaktgeräten – unterstützt

durch Seilsägen – rückgebaut werden

können. Das bis zu einer Stückgröße von

8 t zerkleinerte Material wird mit einem

Mobilbaukran der Firma Prangl nach

unten transportiert. Am Schluss wird die

unterste Decke besonders vorsichtig

herausgeschnitten. Sobald gegenüber

der Gleishalle eine gerade Fluchtlinie

vorhanden ist, wird hier zunächst der

bewährte Kobelco SK400DLC der Firma

Prajo´s mit Long Reach Ausrüstung samt

Wassersprüheinrichtung und in der Folge

auch der neue Hitachi KMC600-6 den

weiteren Abbruch vornehmen. Bis

spätestens Mitte April werden bei Sophie

die Abbrucharbeiten abgeschlossen sein,

wenige Wochen später ist dann auch der

Weg frei für die Errichtung des Wohnbauprojekts

Joseph.

www.prajos-bau.at | www.6b47.com


MASCHINEN + TECHNIK

ALLISON TRANSMISSION

Verlängerte Getriebegarantie

Allison Transmission, weltweit größter Hersteller von vollautomatischen

Getrieben für mittlere und schwere Nutzfahrzeuge, hat eine neue Aktion

für die Bauindustrie gestartet. Für alle neuen On-Highway-Baufahrzeuge

mit Allison-Vollautomatikgetrieben der 4.000er Baureihe, die zwischen

dem 1. Jänner und dem 31. Dezember 2021 bestellt und ausgeliefert

werden, bietet Allison eine kostenlose Verlängerung der Getriebegarantie

von den üblichen 2 Jahren auf 5 Jahre. Dies gilt ausschließlich für

Baufahrzeuge wie Kipper, Absetz- und Abrollkipper und Betonmischer.

www.allisontransmission.com

KAESER

Bundesheer übernimmt zwei Kaeser

M82 13 kVA in Sonderausführung

Ende Februar wurden von Kaeser Österreich zwei Stück Mobilair M82 mit 7 bar

Betriebsdruck und 13 KVA Generator in kundenspezifischer Ausführung an das

Österreichische Bundesheer übergeben.

Ü

bergeben wurden die beiden Geräte, die

durch die Firma Laurer verkauft

wurden, in der Schwarzenberg Kaserne in

Salzburg. Eine Anlage ist für die Pioniere in

Oberösterreich und eine für die Steiermark

bestimmt. Die neuen Geräte sollen sowohl

für den Brückenbau als auch zur Hangsicherung

verwendet werden.

Der neue Motor mit knapp 55 kW

Nennleistung hält mit dem serienmäßigen

Dieselpartikelfilter die strenge europäische

Abgasstufe V ein und öffnet ohne den

Einsatz von AdBlue die Tür zu allen

Umweltzonen. Die Motorleistung beflügelt

den Kaeser-Schraubenkompressorblock mit

Sigma-Profil zu hohen Liefermengen von

zum Beispiel 8,4 m³/min bei 7 bar bis zu

starken 5,5 m³/min bei 14 bar und stellt die

Druckluftversorgung für zum Beispiel

Trockeneisstrahlen, Sandstrahlen oder

Die beiden Kaeser Mobilair M82 werden vom Österreichischen Bundesheer in Oberösterreich

und in der Steiermark für den Brückenbau und zur Hangsicherung eingesetzt.

Arbeiten mit dem Abbruchhammer sicher.

Während Betreiber von Abbruch- oder

Bohrhämmern die patentierte Anti-Frost-

Regelung schätzen, die in Verbindung mit

einem eingebauten Werkzeugöler den

perfekten Schutz der angeschlossenen

Werkzeuge vor Korrosionsschäden und vor

dem Einfrieren bietet, kann bei der

konfigurierten Druckluftaufbereitungsvariante

mit Nachkühler und Rückerwärmung

die für den Prozess optimale Druckluftaustrittstemperatur

für zum Beispiel

Strahlanwendungen stufenlos eingestellt

werden. Ist eine Mikrofilter-Kombination an

Bord, dann fördert die kompakte Anlage

technisch ölfreie Druckluft mit einem

Ölrestgehalt von 0,01 ppm.

Die integrierte Kompressorsteuerung

Sigma Control Smart ist kinderleicht zu

bedienen. Das Farbdisplay gibt Aufschluss

über alle Betriebsparameter, meldet

Störungen und zeigt anstehende Wartungen

rechtzeitig an. Neben dem zuverlässigen

Kaltstart auf Knopfdruck kann auch der

Arbeitsdruck einfach und exakt in 0,1 bar

Schritten bis 5 bar reduziert und somit

exakt auf die Bedürfnisse vor Ort angepasst

werden. Bei der M82, die optional mit einem

8,5 oder 13 kVA-Stromerzeuger ausrüstbar

ist, sorgt die Steuerung für die maximale

Druckluftverfügbarkeit im Verhältnis zum

Strombedarf. Je nach den eigenen Präferenzen

können unterschiedliche Fahrwerksund

stationäre Varianten gewählt werden

sowie zahlreiche weitere Optionen. So lässt

sich ein zuverlässiger und umweltschonender

Baukompressor für die härtesten

Arbeitsbedingungen zusammenstellen, der

in jeder Umweltzone gern gesehen ist.

www.kaeser.at

46 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


KEINEN CAT KÖNNEN

WIR UNS NICHT LEISTEN.

Wir sind ein breit aufgestelltes Familienunternehmen mit starken Werten und nachhaltiger Ausrichtung. Qualifizierte Mitarbeiter

und modernste Technologien garantieren unser hohes Niveau, das wir mit starken Partnern permanent verbessern.

Ohne die Maschinen von Caterpillar und den Service von Zeppelin auszukommen, das können wir uns nicht leisten.

Christian, Bruno und Johannes Urschitz,

Ing. Bruno Urschitz GmbH, Finkenstein

zeppelin-cat.at


MASCHINEN + TECHNIK

Perfekt für den

Kanalbau: Schwenktieflöffel

und Trapezlöffel von

HS-Schoch.

Marcel Schoch, geschäftsführender

Gesellschafter der HS-Schoch Gruppe ist

stolz auf die Entwicklung der HS-Schoch

GmbH Austria.

HS-SCHOCH

Mit Qualität und Service auf

Wachstumskurs in Österreich

Vor genau drei Jahren expandierte Anbaugeräte-Experte HS-Schoch nach

Österreich. Grund dafür war die anhaltende Nachfrage am Markt. Seitdem

kümmert sich der Amstettner Felix Funke als geschäftsführender Gesellschafter

um den Standort und den Vertrieb von Baumaschinenzubehör,

Anbaugeräten und Verschleißteilen sowie den dazugehörigen Service.

B

ereits seit 1986 entwickelt und

produziert HS-Schoch mit Hauptsitz in

Deutschland Anbaugeräte wie Löffel,

Schaufeln und Greifer. Oberste Priorität

haben Qualität und Service. Das Produktsortiment

umfasst u.a. Tieflöffel, Abbruchgeräte,

Standardschaufeln, Kombischaufeln,

Hochkippschaufeln, Sieblöffel,

Hydraulikgreifer, Schnellwechseleinrichtungen,

Abbruchgreifer und

Sonderkonstruktionen.

Top Qualität durch top Partner

HS-Schoch ist Hardox-Wearparts Partner

und verfügt über langjährige Erfahrung in

der Verarbeitung von Hardox-Verschleißblech.

Darüber hinaus ist HS-Schoch

Borox Partner. Borox Messerstahl und

Verschleißstreifen zeichnen sich durch

eine hervorragende Verschleißfestigkeit

und Beständigkeit gegen Bruch auf Grund

von Stoßeinwirkung aus. Bei den Zahnsystemen

vertraut man auf die Qualität von

Esco und MTG.

Geschäftsführender Gesellschafter der

HS-Schoch Gruppe Marcel Schoch ist stolz

auf die Entwicklung der HS-Schoch GmbH

Austria: „Dass es einen großen Markt in

Österreich für Anbaugeräte gibt, war uns

schon lange bekannt und seit jeher

beliefern wir auch den D-A-CH Markt von

Deutschland aus. Mit Felix Funke als

Ansprechpartner direkt in Österreich

haben wir jetzt aber noch einmal ein ganz

anderes Statement setzen können. Die

Wege sind kurz und wir kümmern uns vor

Ort um die Wünsche und Anforderungen

der Kunden, d.h. wir können auch viel

schneller bzw. kurzfristiger reagieren.

Felix hat innerhalb der letzten drei Jahre

ein großes Netzwerk aufbauen und einige

namhafte Kunden für sich und uns

gewinnen können.“

Der 28-jährige Felix Funke ist Wirtschaftsingenieur

und kann bereits einige

Erfahrung in der Baumaschinenbranche

vorweisen. Auch er ist glücklich über den

Werdegang des österreichischen Standorts:

„Die Baubranche und mit ihr die Nachfrage

an qualitativen Anbaugeräten am

Markt wächst stetig. Ich freue mich sehr

über die Entwicklung und die tolle

Zusammenarbeit mit allen Kolleginnen

und Kollegen der HS-Schoch Gruppe.

48 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


1 2 3

1 Bereit für den Abbruch: Pladdet Abbruch- und Sortiergreifer. 2 HS-Reißlöffel „The Beast“.

3 Felstieflöffel im Einsatz: Inhalt 5,2 m³, Eigengewicht 8,5 t.

Felix Funke,

geschäftsführender

Gesellschafter der

HS-Schoch GmbH

in Österreich,

freut sich über

das steigende

Inter esse der

heimischen

Bauunternehmen.

Durch die bewährte Qualität der Produkte

‚made in Germany‘ und die Vorteile als

Full-Liner im Bereich Baumaschinen mit

der HS-Schoch GmbH & Co.KG, der ZFE

GmbH und der bsg GmbH können wir

unsere Schlagkraft und den geforderten

Mehrwert für unsere Kunden täglich

unter Beweis stellen. Dank eines großen

Mietparks können wir Geräte auch

unverbindlich und zu günstigen Konditionen

zur Miete anbieten. Ich freue mich auf

viele weitere interessante Anfragen und

Kundenbegegnungen.“

www.hs-schoch.at

BOBCAT

BIETET HEUTE

DIE LÖSUNGEN

FÜR MORGEN

Vor vielen Jahren gründete Bobcat die Kompaktmaschinenindustrie. Heute erfinden wir sie neu!

Bei der Entwicklung der Kompaktbagger stand der Fahrer wahrlich im Mittelpunkt. Alle Wünsche und

Anforderungen der Unternehmen wurden konsequent in Lösungen umgesetzt. Daraus ist eine gelungene

Mischung aus hoher Leistungsfähigkeit, anwenderfreundlichen, intuitiven Bedien elementen und erstklassigem

Komfort entstanden.

Exzellente Steuerbarkeit | Mehr Sicherheit durch Stabilität | Leistung und Produktivität | Vielseitigkeit

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Händler oder unter www.bobcat.com

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

49


MASCHINEN + TECHNIK

Mit innovativen Lösungen sorgt MWT sowohl bei stationären als auch bei

mobilen Bandwaagen für präzise Wiegeergebnisse.

MWT

Stationäre und mobile Bandwaagen

sorgen für höchste Wiegegenauigkeit

MWT bietet zahlreiche Varianten zur kontinuierlichen Verwiegung von Schüttgut.

Hier sorgen Bandwaagen für präzise Wiegeergebnisse und müssen Messaufgaben unter

schwierigen Einflüssen wie z.B. Vibrationen, Erschütterungen, Wasser, Staub oder

Temperaturschwankungen durchführen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die

Bandwaage robust, zuverlässig, bedienerfreundlich und wartungsarm arbeitet.

D

ie Förderbänder auf den Bandwaagen

sind ständig in Bewegung und müssen

in der Lage sein, die Wiegegüter exakt zu

erfassen. Deshalb erfolgt die Gewichtsermittlung

der Bandwaagen mit Hilfe der

dynamischen Verwiegung. Eine präzise

und zuverlässige Bandgeschwindigkeitsmessung,

sorgt für optimale Messergebnisse.

Die Bandwaagen besitzen eine

Wiegeleistung von 3.000 t/h und sind aus

qualitativ hochwertigen Materialien

hergestellt, um bei allen Begebenheiten

bestens zu funktionieren. Die spezielle

Konstruktion erlaubt, dass die Waage in

fast allen gängigen Förderbandkonstrukti-

Fotos: Öllinger

50 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

onen und in bereits bestehende Förderbänder

nachträglich ein gebaut werden kann.

Innovative Wiege-Elektronik

verbessert Bedienbarkeit

Aus dem Gewichts- und Geschwindigkeitsmesswert

wird von der neuen Wiege-Elektronik

BM10 die aktuelle Förderleistung

des Bandes berechnet und aufsummiert.

Diese zuverlässige Wiegeelektronik

enthält ein komfortables 10 Zoll Display

und erleichtert den Zugriff sowie die

Auswertung sämtlicher Wiegedaten. Die

Software kann Daten von verschiedensten

Wiegeterminals einlesen und ist mit

diversen Schnittstellen für Stammdaten

und Benutzerverwaltung ausgestattet. Mit

einem angeschlossenen Drucker wird der

Wiegeschein ausgedruckt, der die aktuelle

Fördermenge, Kundenadresse, Frächter,

Produkt sowie Datum und Uhrzeit

anzeigt. Durch die hohe Modularität

können vom einfachsten Wiegeablauf, bis

zur komplexen branchenspezifischen

Selbstbedienungswaage, fast alle Aufgabenstellungen

abgebildet werden.

Die Auswertungen der Bandstatistik

des MultiControlPanel BM10 zeigen

folgende Ergebnisse an:

n Datum für die

Statistikanzeige

n Balkendiagramm der

Stundenleistung je Band

n Anzeige der Fördermengen

an Baustellen bei Tagen,

Wochen, Monaten

n Die jeweilige Bandauswahl

n Bandprotokoll der

Bandlasten

n Wiegeschein Archiv

n Ermittlung der Fördermengen

für einen einstellbaren

Zeitraum

n Versenden eines

Tagesberichtes

n Export der Tagesfördermengen

im CSV-Format

n Eine LOG-Datei mit allen

Ereignissen

n Erstellen von Tages-, Wochenund

Monatsberichten als

Datei, Druck oder Mail

„Die neue Wiegeelektronik BM10 ist

eine umfassende Anzeige- und Schaltzentrale

der neuesten Generation. Somit wird

die Leistungsfähigkeit und Betriebsdatenerfassung

aller Bandwaagen noch

Durch die neue Wiege-Elektronik BM10 wird

die aktuelle Förderleistung des Bandes

berechnet und aufsummiert.

besser unterstützt. Eine weitere Stärke

des Produktes ist, dass kundenspezifische

Wünsche mit geringem Aufwand realisiert

werden können und somit maßgeschneiderte

Lösungen kostengünstig sind“,

betont MWT Geschäftsführer Günter

Schmalnauer.

www.mwt-systeme.at

DIE NEUEN

RADLADER

DER SERIE 7

Mehr Rundumsicherheit und Fahrkomfort

dank neu konzipiertem Kabinendesign

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BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

51


MASCHINEN + TECHNIK

Fotos: MCE GmbH & HPA

MCE

Deutscher Brückenbaupreis für Rethebrücke

Im März wurde die neue Rethebrücke in Hamburg als in Europa einzigartige

Konstruktion mit dem Deutschen Brückenbaupreis 2020 ausgezeichnet.

Eindrucksvolle Montage: Die

vier Klappen wurden auf einem

Vormontageplatz in Wilhelmshaven

zusammengebaut,

anschließend in einem Stück

mittels Pontoneinheiten nach

Hamburg transportiert und mit

einem Schwimmkran in ihre

Endlage gehoben.

D

ie ursprüngliche Konstruktion

der Rethe-Hubbrücke in

Hamburg aus dem Jahr 1934

war in die Jahre gekommen und

hielt den modernen Anforderungen

an Infrastruktur nicht mehr

stand. Das Habau Group

Unternehmen MCE (siehe auch

Bericht ab Seite 10) wurde

deshalb von Hamburg Port

Authority AöR mit den ARGE-

Partnern Hochtief, Bilfinger und

Waagner Biro Bridge Systems

mit der Errichtung der neuen

Konstruktion, einer zweiflügligen

Klappbrücke, beauftragt.

Das Bauwerk misst eine

Spannweite zwischen den

Drehlagern von 104,2 m und

zählt somit zu den größten

Klappbrücken weltweit.

Für das Projekt war nicht nur

größte Exaktheit, sondern auch

Innovationsreichtum gefragt, wie

Projektleiter Günther Dorrer von

der MCE berichtet: „Dadurch,

dass über die Brücke auch die

Hafenbahn auf einer festen

Fahrbahnkonstruktion geführt

wird, durften die Toleranzen im

Gleisbereich von einem Millimeter

nicht überschritten werden.

Bei einer Klappbrücke von dieser

Dimension ist das eine großartige

Leistung.“ Hierfür war es

nötig, dass die Bereiche Ingenieur-,

Stahl- und Maschinenbau

sowie Elektro- und Steuerungstechnik

interdisziplinär und eng

zusammenarbeiteten. „Die

Rethebrücke zeichnet sich durch

das Novum aus, dass an der

Klappenspitze keine wartungsintensive

mechanische Verriegelung

eingebaut wurde. Die

Klappen zentrieren sich über die

sogenannte Fingerkonstruktion

selbstständig“, so Dorrer weiter.

Seitens Bundesingenieurkammer

und dem Verband Beratender

Ingenieure gab es für diesen

„europaweit einzigartigen

Schließmechanismus“ nun den

Deutschen Brückenbaupreis

verliehen.

www.mce-hg.com


MASCHINEN + TECHNIK

Nach der Vorstellung der

acht neuen TEC 7-Krane von

Palfinger wird die Premiumkranreihe

um weitere vier

Modelle erweitert.

D

ie gesamte TEC 7-Kranbaureihe

besticht durch einzigartige Assistenzsysteme

und Innovationen auf allen

Ebenen. So überwacht die Steuerungssoftware

mit der Wiegefunktion Weigh die

unterschiedlichen Drücke der Zylinder und

kann so das Gewicht der Last am Kranhaken

auf 5% exakt berechnen. Ein optionales

Längenmesssystem im Ausschubsystem

(in Verbindung mit Fly-Jib serienmäßig)

ermöglicht die Optimierung der Hubkräfte

in höheren Armstellungen. Die gehobenen

Gewichte sind direkt auf der Palcom P7

ersichtlich. Alternativ dazu kann zwischen

Kran und Kranhaken ein kabelloses

Wiegesystem eingebaut werden. Die Daten

werden dann direkt über Bluetooth auf

dem Mobiltelefon ausgelesen. Der Mehrwert

dieses Systems ist es, das Gewicht der

Last exakt zu kennen. Dies erleichtert den

Arbeitsalltag des Bedieners, ist aber auch

ein wesentlicher Sicherheitsfaktor bei der

Einschätzung, ob ein Untergrund stabil

genug ist oder womöglich nicht.

Weiters wurde bei der Konzeption der

Seilwinde höchstes Augenmerk auf

Hubleistung, Geschwindigkeit und

optimales Wickelverhalten gelegt. Die

Seilwinde kann zu jeder Zeit unter Volllast

KUHN-LADETECHNIK

Neue Modelle der Palfinger

Tec 7-Premiumkranreihe

Der PK45002 TEC 7,

PK 48002 TEC 7 (Bild),

PK 55002 TEC 7 und der PK

58002 TEC 7 mit P-Profil sind

ab sofort bei Kuhn-Ladetechnik

verfügbar.

in Gang gesetzt werden (maximales

Anfahrtsmoment) – mit Seilgeschwindigkeiten,

die konventionelle Winden um 50%

übertreffen, mit Seillängen von bis zu 90 m

und auch wenn Fly-Jibs zum Einsatz

kommen. Die Seilwinde lässt sich über die

Fernbindung bequem abklappen und

reduziert damit die Gesamthöhe. Intelligente

Assistenzsysteme der TEC-Reihe

verwandeln die Seilwinde in ein intelligentes

Werkzeug, das den Abstand zwischen

Rollenkopf und Unterflasche bei jeder

Kranbewegung konstant hält (RTC).

Dadurch wird die Effizienz und Flexibilität

im Einsatz gesteigert. Die Power Link

Seilwinde, RTC und P-Fold machen es

möglich, den Kran nur mit einer Hebelbewegung

– quasi auf Knopfdruck – zu

entfalten oder zusammenzulegen.

www.kuhn.at


MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Übergabe des bisher größten

Abbruchbaggers von Liebherr

Das deutsche Abbruchunternehmen AWR Abbruch GmbH erhielt den Schlüssel

für den R 980 Abbruch bei einer offiziellen Übergabe am Standort Colmar.

Dieser Bagger mit seinen beeindruckenden Dimensionen wurde von der

Liebherr-France SAS entwickelt und produziert.

Der R 980 Demolition hat ein

Einsatzgewicht von 190 t, ein

Ballastgewicht von 35 t und kann

ein 3 t Anbaugerät in der maximalen Arbeitshöhe

von 55 m einsetzen.

Dieser Stahlglobus wurde

von den Auszubildenden des

Schweißtrainingszentrums der

Liebherr-France SAS gefertigt.

Von rechts: Martin Schickel (Geschäftsführer Liebherr-France SAS), Brigitte Klinkert

(Ministerin für Arbeit, Beschäftigung, Berufsbildung und sozialen Dialog), Nazmi Viqa

(AWR Abbruch GmbH) und Ilmi Viqa (AWR Abbruch GmbH).

D

er deutsche Kunde ist bereits mit Liebherr-

Abbruchmaschinen vertraut und besitzt

insbesondere eine im Jahr 2007 erworbene

R 974 Abbruch-Maschine. Diese ist auch heute

noch in Betrieb. Seit diesem ersten Projekt hat

die AWR Abbruch GmbH auch weitere Liebherr-Geräte

erworben, darunter zwei Abbruchbagger,

Mobilbagger und Radlader.

Der Auftrag wurde am Produktionsstandort

der Liebherr-France SAS in Colmar in Zusammenarbeit

mit dem Kunden entwickelt und

ausgeführt. Die Maschine hat ein Einsatzgewicht

von 190 t, ein Ballastgewicht von 35 t und

erforderte monatelange Studien, Tests und

Änderungen, um ein Ergebnis zu erzielen, das

den Erwartungen des Kunden vollkommen

entspricht. Der von Liebherr-France SAS

entwickelte und produzierte R 980 Abbruch

verfügt über vier Abbruchausrüstungen von

jeweils 21, 26, 36 und 55 m Länge. Die 21- und

26-m-Geräte werden 15-t-Werkzeuge tragen

können, 7 t bei der 36-m-Version und schließlich

3 t bei der 55-m-Version.

Die vor 55 Jahren gegründete AWR Abbruch

GmbH zählt zu den führenden Abbruchunternehmen

in Deutschland. Das Unternehmen ist

spezialisiert in den Bereichen Schadstoffsanierung,

Verwertung, Entsorgung, Erd- und Grundbau

sowie Sprengungen. Die Unternehmensführung

entschied sich erneut für Liebherr wegen

des Know-hows, der Anpassungsfähigkeit der

Produkte und vor allem der über dreißigjährigen

Erfahrung von Liebherr mit Abbruchbaggern.

Neben der beeindruckenden Maschine wurde

auch ein Stahlglobus besichtigt, der von den

Auszubildenden des Schweißtrainingszentrums

der Liebherr-France SAS gefertigt wurde. Ihr

Werk steht für die internationale Bedeutung

und das lokale Know-how des Produktionsstandorts.

Der Globus wird auf dem Werksrundgang

vor drei historischen Modellen der

Produktionsstätte ausgestellt werden. Die

Liebherr-France SAS begrüßt dieses Jahr mehr

als 70 Auszubildende an ihrem Produktionsstandort

in Colmar. Die Ausbildung ist ein fester

Bestandteil der Einstellungspolitik des Unternehmens:

Sie ist der beste Weg, einen Beruf zu

erlernen und sich dabei so früh wie möglich in

das berufliche Umfeld zu integrieren.

www.liebherr.com

54 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

Das langjährig bewährte

Geogitter Fortrac T ist ab

sofort auch in der ecoLine

verfügbar.

D

er Huesker Gruppe ist es gelungen,

das flexible, extrem belastbare

Geogitter für die Bewehrung von Erdkonstruktionen

aus 100% recycelten PET-Garnen

herzustellen. Zuvor hatte das Unternehmen

bereits erfolgreich einen weiteren

Produktklassiker, die Asphaltbewehrung

HaTelit C eco, ebenfalls aus PET-Recycling-Garnen,

in der ecoLine eingeführt. Die

verwendeten Garne der ecoLine sind zu

100% PET-Recyclingmaterial. Sie leisten

durch den Verzicht auf primäre Rohstoffe

einen wertvollen Beitrag für nachhaltiges

Bauen durch Ressourcenschonung und

CO2-Emissionseinsparungen. Die Anforderungen

an die Produktqualität und

-sicherheit von Fortrac T eco sind hoch.

„Unsere Geogitter der ecoLine erfüllen

dieselben hohen Qualitätsstandards wie

das Ursprungsprodukt aus Originalfasern.

Fortrac T eco wird aus hochmodulen

Polyestergarnen hergestellt und hält

Zugkräften bis 1.600 kN/m stand“, erklärt

HUESKER

Hochzugfestes Geogitter

Fortrac Geogitter zeigen

eine sehr gute Verbundflexibilität,

die für eine

optimale Bodenverzahnung

sorgt, sie

sind extrem belastbar

und halten

hohen Zugkräften

stand.

Sven Schröer, Geschäftsführer für die

weltweiten Vertriebs- und Anwendungstechnikaktivitäten

der Huesker Gruppe im

Bereich Geokunststoffe.

Auch für Fortrac T eco gilt: Die hohe

Verbundflexibilität sorgt für optimale

Bodenverzahnungseffekte. Die Hochwertigkeit

des Geogitters zeigt sich auch in

den Kreuzungspunkten. Sie sind frei von

Schwachstellen, da es keine produktionsbedingten

molekularen Strukturveränderungen

gibt. Fortrac Geogitter werden,

unter anderem, bei der Errichtung von

Steilböschungen, Stützkonstruktionen,

Erdfallüberbrückungen oder auch zur

Bewehrung über vertikalen Traggliedern

eingesetzt. Durch die hohe Bemessungsfestigkeit

können niedrigere – und somit

günstigere – Festigkeiten gewählt werden.

www.huesker.de

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MASCHINEN + TECHNIK

Die Woodcracker CL-Serie

zeichnet sich durch leichte,

flinke Maschinen aus, die

gerade wegen ihres geringen

Eigengewichts, vielseitig

einsetzbar sind. Um die

Einsatzmöglichkeiten noch

zu erweitern, wurde nun die

bislang größte Baumschere

in dieser Baureihe entwickelt:

der Woodcracker CL320

D

ie bisherigen CL-Maschinen werden

an Trägerfahrzeuge von 2,5 bis 14 t

angebaut und können mit einem Schneiddurchmesser

bis zu 320 mm bei der Ernte

von Bäumen und Sträuchern ihre Power

beweisen. Der Woodcracker CL320 schafft

einen Schneiddurchmesser bis zu 400 mm

im Weichholz und bis zu 320 mm im

Hartholz. Die Basismaschine bringt ca.

590 kg auf die Waage, was mit der

herausragenden Schnittleistung in

Kombination noch nicht dagewesene

Anwendungs-Möglichkeiten eröffnet.

Durch dieses Eigengewicht wird der

Schneidkopf an Trägerfahrzeuge mit

einem Gewicht von 12 bis 20 t angebaut.

Damit eignet sich auch diese Baumschere,

wie ihre leichteren Brüder, ideal

für das Ernten von kleineren Bäumen

oder Sträuchern, für die Ernte von

Kurzumtriebsplantagen, für die Kultivierung

und Landschaftspflege und für den

landwirtschaftlichen Einsatz. Angebaut

WESTTECH

Zuwachs in der CL-Familie:

Woodcracker CL320

Der Woodcracker CL320 schafft einen

Schneiddurchmesser bis zu 400 mm im

Weichholz und wird mit einem Eigengewicht

von ca. 590 kg an Trägerfahrzeuge mit einem

Gewicht von 12 bis 20 t angebaut.

wird diese Maschine durch ein Plug-and-

Play-System und sie ist ebenfalls aus

hochfestem Hardox-Stahl gefertigt,

wodurch sie äußerste Robustheit

aufweist.

Das Woodcracker-Orange wird mit

kathodischer Tauchlackierung und

Pulverdeck-Lackierung angebracht,

womit ein Qualitätsstandard geschaffen

wird, den man so sonst nur in der

Automobilindustrie findet. Diese Lackiermethode

zeichnet sich durch besondere

Elastizität und Langlebigkeit aus.

Der CL320 verfügt über ein hochfestes

Messer, das einfach nachzuschärfen und

unempfindlich gegen Schmutz ist. Sollte

es doch einmal zum Tauschen sein, so ist

dies sehr einfach möglich. Bei der

Entwicklung wurde auf robuste und

bewährte Technik zurückgegriffen,

wodurch der Woodcracker CL320 ebenfalls

wartungs- und verschleißarm ist. Um

diese Eigenschaften zu erreichen, wurden

u.a. groß dimensionierte Lager konstruiert.

Wie in der CL-Serie üblich, ist

optional auch hier ein Sammler und/oder

eine Schwenkeinheit für die effiziente

Ernte verfügbar. Der Woodcracker CL320

ist ab Sommer 2021 erhältlich.

www.westtech.at

56 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

KOVANDA

Großprojekt in Gerasdorf

Die Neuerrichtung der Kläranlage und des Wirtschaftshofes

in Gerasdorf ist mit einem Gesamtinvestitionsvolumen

von 15 Mio. Euro das größte

Bauprojekt der Stadtgemeinde.

S

üdlich des Marchfeldkanals werden

bis 2022 die Bauprojekte Kläranlage

und neuer Wirtschaftshof der Stadtgemeinde

Gerasdorf umgesetzt. „Wir sind

sehr stolz, dass wir unseren Beitrag zu

diesem für die Gemeinde bedeuteten

Großprojekt leisten dürfen. Das ist eine

Investition in die Zukunft“, sagt KR

Leopold Kovanda, Geschäftsführer der

Kovanda GmbH. Im Auftrag der Habau

Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H.

führt Kovanda diverse Tätigkeiten

durch, die das Fundament des Projekts

bilden. Im ersten Schritt – Startschuss

der Arbeiten war Anfang Februar 2021

– wird der Bodenaushub durchgeführt.

In diesem Zusammenhang wurden bis

22. Februar 2021 9.500 t Erdreich

weggebracht. Das Gesamtvolumen des

Bodenaushubs beträgt an die 91.000 t,

was ungefähr 5.000 Lkw-Ladungen

entspricht. Im Einklang mit den eigenen

Nachhaltigkeits- und Naturschutzzielen

hat Kovanda 700 t recycelten Beton

zugeführt, um die Baustraße zu

errichten. Weitere Aufgabengebiete von

Kovanda sind der Bau des Fundaments

des Wirtschaftshofs, wo Künetten

verlegt werden, sowie die Aushubarbeiten

für die Kläranlage. „Bei diesen

Projekten zeigt sich, wie wichtig die

Nähe der primären Rohstoffgewinnung

für uns alle ist: Der CO2-Fußabdruck

unserer Lieferungen ist minimal. Das

liegt uns auch für kommende Generationen

am Herzen“, betont KR Kovanda.

Die Firma Kovanda ist ein Familienbetrieb

in dritter Generation unter der

Leitung von KR Leopold und KR Ing.

Eva Kovanda mit über 100 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern. Kovanda ist

Hersteller von Fertigbeton und bietet

verschiedene Dienstleistungen wie

Abbrucharbeiten, Erdarbeiten,

Gewinnung von Kies (Sand-Schotter),

Recycling und Transporte für das

Baugewerbe.

www.kovanda.at

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

Nr. 0124850

11

12

1

10

27

26 21

2

9

25 22

3

8 24 23 4

7

6

5

Fotos: Kovanda / Hron

Das Gerasdorfer Familienunternehmen Kovanda setzt den Bodenaushub,

das Fundament und die Basisarbeiten für die Klärbecken um.

BAUBLATT.ÖSTERREICH

PRÜFPLAKETTEN &

PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO

Ein SERVICE des MAWEV

Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei

Durchschlagblättern und für die fortlaufend

nummerierte Prüfplakette (hochqualitativ,

äußerst wetterbeständig, – 40° bis +130°)

als Aufkleber richten Sie bitte direkt an

den MAWEV.

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und Bestellungen:

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MASCHINEN + TECHNIK

Die App Smart Doc von Hamm

zeigt in Echtzeit, wie sich die Verdichtung

der jeweiligen Überfahrt entwickelt. Für

unerfahrene Fahrer ist sie bei der

Einarbeitung eine große Hilfe.

Mit Smart Doc präsentiert

Hamm eine App, mit der

die Verdichtung im Erdbau

transparent dokumentiert

und das Ergebnis mit Dritten

geteilt werden kann. Die

schlanke App wurde in

enger Abstimmung mit

Baupraktikern entwickelt.

I

m Fokus stand vor allem die Möglichkeit

zur Eigenüberwachung bei der Verdichtung

im Erdbau. Smart Doc erfüllt zudem

die Mindestanforderungen an die flächendeckende

Verdichtungskontrolle (FDVK).

Die App leistet mit einer intuitiven

Bedienoberfläche auch einen Mehrwert

beim Anlernen von neuen Walzenfahrern,

da alle relevanten Verdichtungsparameter

in Echtzeit auf dem Smartphone visualisiert

werden.

„Mit der App verfolgen wir zwei

wesentliche Ziele: Zum einen bieten wir

Kunden, die nur gelegentlich Erdbaustellen

abwickeln, ein Werkzeug, mit dem sie

sehr einfach einen Verdichtungsnachweis

erstellen können. Zum anderen unterstützen

wir mit Smart Doc unerfahrene

Walzenfahrer bei ihrer täglichen Arbeit.

Sie haben oft nicht die Praxiserfahrung

ihrer Kollegen, sind aber mit der digitalen

Welt vertraut. Die Live-Anzeige auf dem

Smartphone veranschaulicht visuell, wie

sich die Verdichtung bei der aktuellen

Überfahrt entwickelt. Somit kann eine

qualitativ hochwertige und homogene

Verdichtung auch von jungen Walzenfahrern

erzielt werden. Die Erfahrung wächst

HAMM

Eigenüberwachung im

Erdbau via Smart Doc

dabei spielerisch“, erläutert Dr. Axel

Mühlhausen, Product Manager Digital

Solutions bei der Hamm AG.

Verfügbar für Serie H und

Serie H CompactLine

Mit Smart Doc kann jeder Walzenfahrer

eines Walzenzuges der Serie H oder der

Serie H CompactLine ein Protokoll über

die Verdichtung anfertigen. Als Voraussetzung

müssen die Walzenzüge mit dem

Hamm Compaction Meter ausgerüstet

sein, den viele Kunden ohnehin bereits

nutzen. Dazu kommt eine Bluetooth-

Schnittstelle. Diese steht als Option für

die entsprechenden Modelle zur Verfügung.

Die Walzenzüge der Serie H CompactLine

sollten zudem mit einem

Geschwindigkeitsmesser und einer

Frequenzanzeige für die Vibration

ausgestattet sein.

Sobald das Mobiltelefon über die App

per Bluetooth mit dem CAN-Bus der

Walze verknüpft ist, werden die aktuellen

Verdichtungsparameter (Geschwindigkeit,

Frequenz, Amplitude und Verdichtungswert)

an die App übertragen. Dabei sorgt

Die neue App von Hamm, Smart Doc,

zeichnet während der Verdichtung die

Geschwindigkeit, die Frequenz, die Amplitude,

den Anteil an Sprungbetrieb sowie den

erreichten Verdichtungswert (HMV) auf.

der Bluetooth Low Energy-Standard für

einen äußerst energiesparenden Datentransfer.

Sollte der Akku des Mobiltelefons

trotzdem leer werden, kann er über die

12-V-Steckdose oder den optionalen

USB-Ladeanschluss am Fahrerstand

geladen werden.

58 MÄRZ 2021


MASCHINEN + TECHNIK

Als Ergebnis liefert die App einen

Verdichtungsreport im PDF-Format.

Dieser zeigt die wesentlichen Daten zu

Projekt und Baulos, die technischen Daten

des Walzenzugs (Gewicht, Bandagenbreite

und statische Linienlast), die verschiedenen

Verdichtungsparameter und die

Anzahl der Überfahrten pro Walzbahn. Der

Bericht beinhaltet zudem eine Grafik, die

verdeutlicht, an welchen Stellen bereits

wie intensiv verdichtet wurde.

Smart Doc zeichnet Daten auf, sobald

mit Vibration oder Oszillation verdichtet

wird. Dazu wird während der dynamischen

Verdichtung über einen Beschleunigungssensor

an der Bandage die Tragfähigkeit

des Bodens ermittelt. Als Messgröße für die

Verdichtung wird der HMV (= Hamm

Measurement Value) verwendet, ein Maß

für die Tragfähigkeit des Untergrundes bei

der Verdichtung. Mit der Echtzeit-Visualisierung

der Verdichtungsdaten sowie der

Möglichkeit, jederzeit einen Verdichtungsreport

zu generieren und vorzuweisen,

erfüllt Smart Doc die Basis-Anforderungen

an ein FDVK-System. Kurzum: Mit Smart

Doc bietet Hamm eine wirtschaftliche

Alternative, um bei Erdbaustellen mit

erforderlicher Basis-FDVK nachweissicher

hochwertige Verdichtung zu erreichen.

So wie die Hamm Walzenzüge selbst, ist

auch die App sehr einfach zu bedienen.

Nach der Eingabe der Projektdaten können

Start und Stopp der Aufzeichnung beim

Ein- bzw. Ausschalten der Vibration bzw.

Oszillation automatisiert erfolgen. Zudem

kann jede Überfahrt und jede neue Spur

einzeln dokumentiert und automatisch

gespeichert werden. Nach dem Ende der

Arbeiten löst ein Fingertipp den Export der

Daten aus. Während der Verdichtung mit

Vibration oder Oszillation kann der Fahrer

den aktuellen Status live auf dem Smartphone

verfolgen. Diese Darstellung eignet

sich hervorragend, um neues Personal

anzulernen, denn mit Smart Doc können

unerfahrene Bediener ihre Wahrnehmung

mit dem tatsächlichen Verdichtungsergebnis

abgleichen.

Die App ist kostenlos und kann über

den Google Play Store auf allen Android-

Smartphones und Tablets ab Android 6.0

installiert werden. Die App steht in den

Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und

Französisch zur Verfügung.

www.wirtgen-group.com

Mit der App Smart Doc kann ein

Prüfbericht automatisch erstellt und

als PDF versendet werden – ein einfacher,

aber dennoch zuverlässiger und

präziser Basis-FDVK-Nachweis.


MASCHINEN + TECHNIK

Trimble Roadworks entwickelt die

Steuerungssysteme für Asphaltfertiger

weiter – mit intuitiver

Software, robuster Hardware und

Konnektivität zwischen Büro und

Baustelle.

Die 3D-Steuerungsplattform

Trimble Roadworks für Asphaltfertiger

ermöglicht es Fahrern

aller Kenntnisstufen schneller

und produktiver zu arbeiten. Sie

ist ab sofort weltweit über das

Sitech-Vertriebsnetz erhältlich.

TRIMBLE / SITECH AUSTRIA

Neueste 3D-Steuerung für Asphaltfertiger

und neues Betriebssystem WorksOS

Trimble präsentierte Anfang Februar mit Trimble Roadworks die neueste Plattform

für 3D-Steuerungssysteme für Asphaltfertiger und informierte auch über WorksOS, ein

neues Software-as-a-Service (SaaS)-Betriebssystem. Mit WorksOS können Benutzer

über eine zentrale Anwendung alle Daten zu Auftrag, Abtrag, Volumen und Verdichtung

in Echtzeit anzeigen lassen und so die Baustellenproduktivität maximieren.

60 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

WWW.KAESER.AT

T

BAUBLATT.ÖSTERREICH

3D-Entwürfe werden aus dem Büro über die Cloud zur

Maschine übertragen, gleichzeitig werden automatisch die

Produktivitätsdaten der Maschine zurück ans Büro gemeldet.

rimble Roadworks ist ein

hochpräzises Automatiksystem

zur 3D-Steuerung des

Belageinbaus. Mit diesem System

können Produktivität und

Ebenheit deutlich gesteigert

werden, indem anstelle einer

Oberfläche oder eines Leitdrahts

direkt der Entwurf als Referenz

dient. Asphalteinsatz und

Mehrverbrauch werden minimiert,

gleichzeitig die Termintreue

und das Budget gehalten.

Die auf Android basierende

Anwendung wird auf einem

Trimble TD520 Touchscreen-

Display mit 25,7 cm (10 Zoll)

Bildschirmdiagonale ausgeführt.

Die Bedienoberfläche der

Software Trimble Roadworks ist

Trimble-Benutzern vertraut und

auf effiziente Bedienung ausgelegt.

Farbige Grafiken, natürliche

Interaktionen und Gesten sowie

selbsterklärende Funktionen

machen die Software intuitiv und

leicht erlernbar. Jeder Benutzer

kann die Oberfläche an seinen

Arbeitsablauf anpassen. Mithilfe

konfigurierbarer Darstellungsmodi

ist die passende Ansicht für

eine optimale Produktivität leicht

einzustellen. Dank hochmoderner

Software und Hardware können

Fahrer aller Kenntnisstufen

schneller und produktiver

arbeiten als je zuvor.

Trimble Roadworks profitiert

von der bewährten, robusten und

haltbaren Trimble-Systemhardware

für raue Einsatzbedingungen

beim Asphaltieren. Die

Komponenten von Trimble

Roadworks sind aufeinander

abgestimmt und ihre Verwendung

erhöht nicht nur die

Mobilität der Hardware, sondern

steigert auch die Rentabilität.

Unter dem Android-Betriebssystem

können außerdem weitere

Fremdanwendungen als zusätzliche

nützliche Hilfsmittel für den

Fahrer in der Kabine heruntergeladen

werden.

„Trimble Roadworks ist leicht

erlernbar und eignet sich für die

verschiedensten Arten von

Bauunternehmen, da es die

intuitive Trimble-Maschinensteuerungsoberfläche

nutzt und auf

Asphaltfertiger anwendet“, so

Johann Bosch, Geschäftsführer

„Trimble Roadworks ist leicht

erlernbar und eignet sich für die

verschiedensten Arten von

Bauunternehmen“, betont

Johann Bosch, Geschäftsführer

vom Trimble Vertriebspartner

Sitech Austria GmbH.

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für Druckluft und Strom

Ausrüstbar mit Druckluftaufbereitung und Generator •

Sparsamer und abgasarmer Stufe V Motor • Großes Anwendungsspektrum

dank serienmäßiger pV-Regelung •

Alternativ auch in Leichtbau <750 kg • SIGMA CONTROL

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Unsere Händler und Vermietpartner:

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STEELWRIST


MASCHINEN + TECHNIK

vom Trimble Vertriebspartner Sitech

Austria GmbH. „Dank dieser Plattform

kann auch die branchenführende Asphaltfertiger-Technologie

von Trimble Teil einer

Reihe von integrierten, vernetzten Lösungen

werden, die ihre Vorteile bei komplexen

Infrastrukturprojekten voll ausspielt.“

Durch die drahtlose Verbindung von

Büro und Baustelle wird mit effizienter

Kommunikation und Datenübertragung

für das gesamte Projekt der Mehrverbrauch

reduziert. Mithilfe des Trimble

SNM941 Connected Site Gateway kann

Trimble Roadworks 3D-Entwürfe aus

dem Büro über die Cloud zur Maschine

übertragen, sodass die Benutzer stets mit

aktuellen Entwürfen arbeiten. Außerdem

werden automatisch die Produktivitätsdaten

der Maschine zurück ans Büro

gemeldet.

Neues Betriebssystem Trimble

WorksOS auf SaaS-Basis

Das cloudbasierte System führt Daten von

Trimble und Drittanbietern zu Kalkulation,

Disposition, Entwürfen und Einsatzorten

über den gesamten Lebenszyklus

von Bauprojekten zusammen. Trimble

WorksOS zeigt, wie 3D-Produktivität und

Planfortschritt auf der Baustelle in

Echtzeit und transparent wie nie zuvor ins

Büro übertragen werden.

„Wir verstehen die Abhängigkeiten der

Lösungen, die unsere Kunden benötigen,

um in allen Bauphasen erfolgreich zu

sein“, so Mark Schwartz, Vizepräsident

von Trimble. „Mithilfe eines neuen

Betriebssystems, das die Grundfunktionen

der Baustelle unterstützt, z.B. die Kombination

von einer einfachen Aufgabenverwaltung

mit der Produktivität der

Baustelle, können Projektmanager die

Gesamteffizienz des Projekts maximieren.

Unser neues Betriebssystem Trimble

WorksOS auf SaaS-Basis für das Bauwesen

verknüpft Arbeitsabläufe über den

gesamten Lebenszyklus des Bauprojekts.“

Gegenwärtig müssen Bauleiter und

Projektmanager zwischen verschiedenen

Systemen wechseln, um bei den täglichen

Produktionsmengen, den Arbeits- und

Einsatzzeiten sowie den Maschinenwartungsplänen

auf dem Laufenden zu

bleiben. Trotz all dieser Systeme fehlt

ihnen ein Blick auf den Baufortschritt in

Echtzeit und dessen Auswirkung auf den

Zeitplan und die Kosten. Benutzer können

mit WorksOS über eine zentrale Anwendung

alle Daten zu Auftrag, Abtrag,

Volumen und Verdichtung in Echtzeit

anzeigen lassen und so die Baustellenproduktivität

maximieren.

WorksOS punktet mit einer benutzerfreundlichen

Übersicht, mit der Führungskräfte,

einschließlich Baustellenleiter, die

täglichen Arbeitsziele anpassen können

und sicherstellen, dass die Arbeit wie

erwartet voranschreitet. Bauleiter

erhalten außerdem tägliche Volumenberechnungen,

Kennzahlen zur Verdichtungsqualität

und transparente Daten

zum Maschineneinsatz, um den Fortschritt

zu überwachen und festzustellen, ob das

Projekt noch im Zeitplan liegt.

www.trimble.com

https://heavyindustry.trimble.com/roadworks

Trimble WorksOS verbindet Arbeitsabläufe

und integriert Trimble Business

Center, Trimble WorksManager, das

Trimble Siteworks-Positionierungssystem,

die Trimble Earthworks-Maschinensteuerungs-Plattform

und die Flottenund

Ausrüstungsverwaltungssoftware

Trimble Pulse, um branchenführende

Lösungen zum Vorteil aller Phasen des

Baulebenszyklus zusammenzubringen.

62 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

Als Partner der TWF-

Grabenverbausysteme und

auf Basis des eigenen umfangreichen

Know-hows

kann Bau Power Group

jederzeit das richtige

Tiefbau-Produkt anbieten.

F

ür den Grabenverbau gibt es verschiedenste

Elemente, Beratung ist

daher das A und O in der Tiefbautechnik.

Je nach Größe steht von der Leichtverbau-

Box bis hin zur Doppelgleitschiene oder

Kanaldiele mit Kammerelementen eine

Fülle an ausgereiften technischen

Lösungen zur Verfügung. Ergänzend dazu

unterstützt die Bau Power Group ihre

Kunden mit den passenden Serviceleistungen,

etwa dem Rundum-Service:

auf Wunsch wird der Materialbedarf

berechnet und die nötigen Rüstpapiere

werden beigestellt. Für Submissionsphasen

werden CAD-Pläne erstellt und bei

Sonderlösungen bietet das Unternehmen

technische Unterstützung. Baustellen-

Besuche oder die Koordinationshilfe bei

der Logistik sind ebenso hilfreich wie eine

BAU POWER GROUP

Sicherheit im Tiefbau

kompetente Schulung im Umgang mit

Grabenverbausystemen. Damit stets

korrektes und einsatzfähiges Material

verfügbar ist, bietet Bau Power Group

einen Spindelservice und eine Verbau-

Platten-Reparatur nach jedem Einsatz an

und eruiert auf Wunsch auch die entsprechenden

Fehlmengen. Durch das kompakte

Serviceangebot kann sich der

Für sichere Gräben

und Baugruben erhalten

Bauunternehmen bei Bau

Power Group das richtige

Material zur richtigen Zeit

am richtigen Ort.

Anwender auf die Arbeiten vor Ort

fokussieren. Bauunternehmen haben

zudem die Wahl zwischen den Varianten

Mieten, Miet-Kauf oder Kaufen. Ein

erstes Beratungsgespräch gibt Aufschluss

darüber, welche Form für das geplante

Projekt die idealste und kostengünstigste

ist.

www.baupowergroup.com

Ich will. Ich kann. Ich werde.

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MASCHINEN + TECHNIK

Dieses Video informiert über die neuen leichten Verdichtungsgeräte:

EISENWAGEN / BOBCAT

Bobcat präsentiert Komplettangebot

an leichten Verdichtungsgeräten

Vom Vibrationsstampfer über vorwärtslaufende, reversierbare und hydrostatische

Rüttelplatten bis hin zu handgeführten Walzen, Grabenwalzen und Tandemwalzen

hat Bobcat im Bereich leichte Verdichtung eine neue Produktlinie auf den Markt

gebracht, die in Zusammenarbeit mit der Ammann Group entwickelt wurde.

D

iese jüngste Produktlinienerweiterung,

die Bobcat unter dem Unternehmensmotto

„Next is Now“ einführt, bietet für

jede Verdichtungsanforderung auf der

Baustelle das passende Gerät. Modernste

Technologien sorgen für maximale

Leistung, ohne dass Bedienkomfort und

Sicherheit auf der Strecke bleiben. Mike

Vought, Senior Director im Produktmanagement

bei Doosan Bobcat EMEA meint

dazu: „Neben den Radladern sind die

Verdichtungsgeräte die zweite völlig neue

Produktkategorie, die Bobcat im Jahr 2020

einführte. Ergänzend dazu wartet Bobcat

auch mit bedeutenden Neuentwicklungen

im Sortiment der Minibagger, Teleskoplader,

Kompaktlader und Kompakt-Raupenlader

sowie Baggerlader auf.“

Vibrationsstampfer

Das Sortiment von Bobcat umfasst sechs

Modelle in der Gewichtsklasse von 29 bis

89 kg – R30, R60, R68, R60P, R68P und

R70D. Für maximale Sicherheit und

optimalen Bedienkomfort sind alle

Bobcat-Vibrationsstampfer mit vibrationsgedämpften

Führungsbügeln und

modernster, per CAD berechneter

Gewichtsverteilung ausgestattet. In die

Modelle ab R60 ist auch ein System zur

Höhenverstellung integriert.

Vorwärtslaufende, reversierbare und

hydrostatische Rüttelplatten

Sechs verschiedene vorwärtslaufende

Rüttelplatten stehen zur Verdichtung von

Sand, Kies, Beton, bitumenumhülltem

Kies und Pflastersteinen zur Verfügung.

Die Modelle FP10.33, FP12.40, FP15.40,

FP15.50, FP20.50 und FP20.50D sind die

Alle Bobcat-Vibrationsstampfer, im Bild das

Modell R68, sind mit vibrationsgedämpften

Führungsbügeln und modernster, per CAD

berechneter Gewichtsverteilung ausgestattet.

kleinsten Vertreter des Angebots an

Rüttelplatten von 54 bis 115 kg. Die

intelligent konstruierten Führungsbügel

schützen den Bediener vor ungewollter

Vibrationsbelastung. Der Maschinenrahmen

bietet sichere Halte- und einfache

Lenkmöglichkeiten.

Alle reversierbaren Rüttelplatten von

Bobcat arbeiten mit einem Zwei-Wellen-

System zur einfachen Änderung der

Laufrichtung – einer Technologie, die auch

zu einer Verdoppelung des Gewichts und

einer besseren Verdichtungskraft führt.

Die hydrostatische Lenkung ist unkompliziert

und ermöglicht rasche Richtungsänderungen.

Diese 12 Modelle haben ein

Maschinengewicht zwischen 109 bis 490

kg: RP22.40, RP22.40D, RP25.40D,

RP25.50D, RP30.50, RP30.50D, RP30.60,

RP30.60D, RP40.60, RP40.60D, RP49.20D

und RP59.20D.

Vier hydrostatische Rüttelplatten

runden das Angebot an Verdichtungsplatten

ab: Die Modelle HP50.75, HP55.75,

HP60.85 und HP65.85 haben ein Gewicht

zwischen 450 und 582 kg. Hydrostatische

Rüttelplatten sind auf schwerere Verdichtungsarbeiten

im Hoch- und Tiefbau sowie

im Straßenbau ausgelegt. Alle hydrostatischen

Rüttelplatten von Bobcat basieren

auf einem komplett hydraulischen System

64 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

In sieben Produktfamilien mit insgesamt

37 Modellen sind von Stampfern ab 29 kg

bis hin zu Tandemwalzen von 2,6 t alle

Verdichtungsgeräte vertreten.

Bei den Grabenwalzen

umfasst das Angebot

von Bobcat das knickgelenkte

Modell TR75

mit 1.340 kg (im Bild)

und die TR85S mit

1.305 kg.

und benötigen daher keine Keilriemen.

Die Geräte werden mit einem zwei Wellen

System (HP50.75 und HP60.85) oder sogar

branchenweit einzigartigen drei Wellen

System (HP55.75 und HP65.85) betrieben

und weisen damit eine maximale Verdichtungsleistung

und unschlagbare Steigfähigkeit

auf.

Handgeführte Walzen,

Graben- und Tandemwalzen

Bobcat bietet das WR65-Modell in zwei

Versionen mit Hatz- oder Yanmar-Motor,

beide mit Doppelwalzen für maximale

Verdichtung. In die vollhydraulischen

Maschinen ist serienmäßig ein Wasserberieselungssystem

integriert. Die handgeführten

Walzen von Bobcat sind zudem

mit zwei Amplitudeneinstellungen

ausgestattet, wodurch eine sekundenschnelle

Umschaltung zwischen Boden/

Kies- sowie Asphalt/Bitumen-Verdichtung

möglich ist. Bei Grabenwalzen umfasst

das Angebot von Bobcat das knickgelenkte

Modell TR75 mit 1.340 kg und die TR85S

mit 1.305 kg. Bei den Tandemwalzen plant

Bobcat ein Angebot von fünf knickgelenkten

Aufsitzwalzen. Die ersten beiden

Modelle ATR23 und ATR26, mit einem

Gewicht von jeweils 2,3 und 2,6 t, werden

im März 2021 erhältlich sein. Drei weitere

Modelle ab 1,2 t folgen im Sommer 2021.

Offizielle Vertriebspartner von Bobcat sind

in Österreich die Eisenwagen Baumaschinen

GmbH in Himberg und die Kaiser

Fahrzeugtechnik GmbH in Nenzing.

www.bobcat.com

www.eisenwagen.co.at

www.kaiser-fahrzeugtechnik.at

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BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

65


MASCHINEN + TECHNIK

Autobetonpumpe 42 XXT mit Powerbloc: Ergänzt wird die innovative

Antriebseinheit durch einen neu konzipierten, hocheffizienten und halb ge schlossenen

Ölkreislauf. Nach Angaben der Firma Liebherr ist Powerbloc bald für weitere

Betonpumpentypen verfügbar.

LIEBHERR

Powerbloc bewährt sich beim Betonpumpen

Nach der Vorstellung der Weltneuheit Liebherr-Powerbloc auf der bauma 2019

konnte die Autobetonpumpe 42 XXT mit der Powerbloc-Pumpeinheit ihr

Können vielfach unter Beweis stellen.

B

ereits seit zwei Jahren ist die Autobetonpumpe

42 M5 XXT inzwischen bei

der Betonpumpen-Union (BPU) in und um

Ulm stetig im Einsatz. Zuletzt sogar bei

der Betonage einer sehr massiven Bodenplatte

im Liebherr-Werk Ehingen, wo

Mobil- und Raupenkrane hergestellt

werden. Um die durchgängig hohe

Qualität der Liebherr Krane sicherzustellen,

ist eine hoch tragfähige Testfläche

notwendig. Hierfür wurde mit Hilfe der

42 M5 XXT Autobetonpumpe eine Prüfplatte

bestehend aus rund 750 m³ Beton

gepumpt. Die kompletten Betonagearbeiten

konnten innerhalb von nur einem

Arbeitstag abgeschlossen werden. Vor Ort

war zusätzlich mit der 37 XXT noch eine

weitere Autobetonpumpe aus dem Hause

Liebherr.

Ein wesentliches Highlight der neuen

42 M5 XXT Autobetonpumpe ist die neu

entwickelte Antriebseinheit Liebherr-

Powerbloc. Sie zeichnet sich insbesondere

durch die vollständige Integration aller

hydraulischen Schalt- und Messelemente

aus. Dadurch werden zahlreiche zuvor noch

Zu den Vorteilen der innovativen Technologie zählen dank des neuen Powerbloc-Systems

auch der ruhige und kraftvolle Betrieb der Pumpeinheit. Hier die Liebherr 42 XXT beim

Einsatz im Liebherr-Werk Ehingen.

notwendige Hydraulikschläuche sowie

weitere Bauteile überflüssig. Damit ist die

Antriebseinheit ein wahrliches Unikat in

der Betonpumpenwelt. Die herausragenden

Eigenschaften des neuen Systems sind

allen voran die hohe Robustheit und

Leistung sowie die Laufruhe im Betrieb.

Christian Klafszky, Geschäftsführer der

BPU Ulm, ist von der Betriebseinheit nach

rund eineinhalb Jahren Baustelleneinsatz

vollends überzeugt und bestätigt: „Was

mir an dieser Maschine besonders gut

gefällt, ist der ruhige und kraftvolle

Betrieb der Pumpeinheit. Dies ist möglich

dank des neuen Powerbloc-Systems.“

Ergänzt wird die innovative Antriebseinheit

durch einen neu konzipierten,

hocheffizienten halbgeschlossenen

Ölkreislauf. Dieser garantiert, dass

sämtliche Antriebe permanent sowohl

zuverlässig als auch kraftvoll mit hydraulischer

Energie versorgt werden. Dem von

Liebherr eigens entwickelten System

gelingt damit die optimale Verschmelzung

aller Vorteile der am Markt aktuell

erhältlichen offenen und geschlossenen

Kreise ohne deren jeweilige Nachteile.

Infolgedessen kann das Ölvolumen

erheblich reduziert werden.

Derzeit ist der Powerbloc noch lediglich

in Kombination mit der 42 M5 XXT

Autobetonpumpe verfügbar. Allerdings

wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass

das innovative System schon in naher

Zukunft auch für weitere Betonpumpentypen

angeboten werden kann.

www.liebherr.com

66 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

GOLDHOFER

Gasverflüssigungsanlage für Russland

Insgesamt sechs große Wärmetauscher hatte die Unternehmensgruppe

Kahl Ende letzten Jahres von einer Werkshalle in der Nähe des

Eurohafen Haren/Ems bis auf das Transportschiff zu verbringen.

O

bwohl die Transportstrecke

nur ca. 800 m

betrug, waren die Herausforderungen

aufgrund der beengten

Platzverhältnisse enorm, da

das gesamte Hafenbecken

umrundet werden musste. Zum

Einsatz für den rund 658 t

schweren Cooler setzte das

Transportteam auf seine

bewährten Goldhofer Schwerlastmodule.

In der Konfiguration

als Nachläufer mit 2 x 12

Achslinien PST/SL-E P (1+1/2)

wurde der Koloss hydraulisch

ohne fremde Kranhilfe

aufgenommen. Bei der Fahrzeugkombination

P (1+1/2)

handelt es sich um eine so

genannte Split-Ausführung.

Dabei wird ein Fahrzeugmodul

längs geteilt und mit einem

weiteren Modul parallel

gekoppelt. Dies bietet zum

einen eine spürbar bessere

Stabilität als ein Fahrzeug mit

einfacher Breite und zum

anderen erfordert es weniger

Platz zum Manövrieren als die

doppelt breite P (1+1)-Ausführung.

Angetrieben wurde der

jeweilige 12-Achser von einem

leistungsstarken Powerpack

mit 490 PS. Da die 658 t fix auf

den beiden eineinhalbfachen

Selbstfahrern verzurrt wurden,

grenzte es schon an eine

Meisterleistung die drei

anstehenden 90° Kurven mit

einer Gesamtlänge von mehr

als 50 m und einer Ladungsbreite

von 6,43 m zu bewältigen.

Dass solche Transporte

auch ohne Drehschemel (bietet

den Vorteil einer deutlich

besseren Kippstabilität)

bewältigt werden können,

Ständig mussten

die Operator an den

Fahrzeugen den Lenkeinschlag

im Auge behalten, da die

Fahrzeuge ja starr über die

Ladung miteinander verbunden

waren.

bedarf schon einer akribischen

Vorarbeit und viel Transporterfahrung,

die das eingespielte

Transportteam von Kahl und

Pieper jedoch täglich unter

Beweis stellt.

www.goldhofer.com

Foto: Knieper

POWERSCREEN

MARKET LEADING CRUSHING AND SCREENING TECHNOLOGY

www.kuhn.at

Kuhn Baumaschinen GmbH • Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg

Telelon: 0043 (0) 6225 8206 0 • Telefax: 0043 (0) 6225 8206 190 • Email: office-bm@kuhn.at

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

67


Von links: Othmar Rechberger

(Außendienst Firma Winkelbauer),

Simon Durlacher (Firma Berger), Tanja

und Michael Berger (Geschäftsführer

Firma Berger) und Geschäftsführer

Michael Winkelbauer.

WINKELBAUER

Erdbau Michael Berger setzt seit 1968

auf Winkelbauer Baumaschinenausrüstung

Der Familienbetrieb Erdbau Michael Berger in Anger bei Weiz blickt auf über

60 Jahre Erdbauerfahrung zurück. Bereits in den frühen Anfangsjahren setzte das

Unternehmen auf die Baumaschinenausrüstung der benachbarten Winkelbauer

GmbH. Vor kurzem wurde nun ein neuer Cat 326 von Winkelbauer ausgerüstet.

Bereits in der 3. Generation bezieht das

Erdbauunternehmen die Baggerausrüstungen

von Winkelbauer. Der Cat 326 Next

Generation wurde mit einem vollhydraulischen

Schnellwechsler multiconnect mit

coupfix sowie front-pin-lock und einem

Löffelpaket von Winkelbauer ausgestattet.

E

rdbau Michael Berger war 1968 der

erste Baumaschinenkunde des

oststeirischen Baumaschinenausrüsters

und Komponentenfertigers Winkelbauer.

Den Grundstein für Zusammenarbeit der

beiden Angerer Unternehmen legte der

Großvater des jetzigen Geschäftsführers

des Erdbaubetriebs, Michael Berger,

indem er bereits in den sechziger Jahren

erste Ausrüstungen bei Winkelbauer

reparieren ließ.

Aber nicht nur die Firma Erdbau

Berger wurde schon damals von der guten

Qualität der ausgetauschten Produkte

überzeugt, sondern auch Johann Zöhrer,

Verkaufsleiter beim Handelshaus

Schöller. Der Familienbetrieb Berger

hatte zu dieser Zeit einen Hanomag

Lader, eine Komatsu Laderaupe und

einen Massey Ferguson Baggerlader im

Fuhrpark. Beim Anblick eines von der

Firma Winkelbauer reparierten Löffels

wurde Johann Zöhrer klar, dass der

reparierte Löffel besser war, als die

originalen englischen Löffel. Spontan hat

er daher bei der Firma Winkelbauer

mehrere dutzend Löffel angefragt und

damit die Basis für den Einstieg der

Firma Winkelbauer in die Löffelneuproduktion

gelegt.

Seit 20 Jahren ist Michael Berger

Geschäftsführer des gleichnamigen

Erdbauunternehmens. Rund 15 Mitarbeiter

beschäftigt der Familienbetrieb

derzeit. Der Fuhrpark umfasst 17 Miniund

Kompaktbagger sowie drei große

Hydraulikbagger. Seit Jahresbeginn

vergrößert der neue Cat 326 Next

Generation neben einem Cat 323E und

dem Cat 323D die Baggerflotte. Der Cat

326 wurde mit einem vollhydraulischen

Winkelbauer Schnellwechsler multiconnect

mit coupfix sowie front-pin-lock und

einem Löffelpaket von Winkelbauer

ausgestattet. Neben den robusten Löffeln

wird mit dem vollhydraulischen Schnellwechsler

inklusive front-pin-lock ein

rascher Werkzeugwechsel sowie höhere

Sicherheit gewährleistet.

„Bereits von Anfang an wurden unsere

Baumaschinen mit Winkelbauer-Ausrüstungen

ausgestattet. Die qualitativen und

langlebigen Produkte von Winkelbauer

haben uns von Beginn an überzeugt“, so

Geschäftsführer Michael Berger. Alle

großen Hydraulikbagger sind mit

Winkelbauer Schnellwechsler, Anbaugeräten

und Abbruchwerkzeugen ausgestattet.

Auch zahlreiche Mini- und Kompaktgeräte

sind mit Anbaugeräten und Löffelpaketen

von Winkelbauer ausgerüstet.

www.winkelbauer.com | www.erdbau-berger.at

68 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

Doosan Infracore Europe

hat das branchenweit erste

„transparente Schaufelsystem“

für Radlader auf den

Markt gebracht, das dem

Fahrer über den Monitor in

der Kabine die toten Winkel

im vorderen Bereich der

Maschine zeigt.

D

ieses innovative System nimmt Bilder

vor dem Radlader mit oben und unten

angebrachten Frontkameras auf und zeigt

kombinierte Aufnahmen in Echtzeit

mittels eines „gekrümmte Projektion“

genannten Projektionsverfahrens. Aufgrund

von toten Winkeln, die hinter den

Schaufeln von Radladern auftreten, gilt

der Bereich vor den Maschinen als

besonders sicherheitsrelevanter Bereich.

Mit der neuen Funktion, die die Schaufel

sozusagen „durchsichtig“ macht, kann der

Fahrer jedoch den toten Winkel vor der

Schaufel bequem über den Kabinenmonitor

kontrollieren, so die Sicherheit erhöhen

und Unfälle vermeiden. Ein weiterer

DOOSAN

Neue „transparente Schaufel“

Vorteil des Systems liegt darin, dass es die

Arbeitseffizienz erheblich verbessern kann,

indem es dem Fahrer beim Be- und

Entladen oder beim Materialtransport eine

Vorwärtsperspektive bietet. Doosan

Infracore ist das erste Unternehmen

weltweit, das eine Frontprojektionsfunktion

mit der „transparenten“ Schaufel für

Baumaschinen entwickelt und in Korea,

Das System der

„transparenten

Schaufel“ für

Radlader ermöglicht

es dem Fahrer, tote

Winkel vor der

Schaufel der

Maschine zu sehen.

Nordamerika, Europa und China zum

Patent angemeldet hat. Doosan hat weitere

hochmoderne Sicherheitssysteme für die

eigene Radlader-Reihe entwickelt, wie z. B.

das AVM-System („Around View Monitor“),

das die Umgebung der Maschine beobachten

kann, sowie ein heckseitiges Warnsystem

mit Ultraschallsensoren.

www.eu.doosanequipment.com

DUMPERS-11/20 - Service communication Mecalac ©Fotos: Sémaphore - Fotolia

DIE GESAMTEN BAUREIHEN DER MECALAC

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BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

69


MASCHINEN + TECHNIK

Der KMC1600S steht für Kraft wie

Präzision gleichermaßen. Die Maschine

ermöglicht chirurgische Feinarbeit in 60 m

Höhe wie auch brachiale Reißkräfte

von bis zu 324 kN.

KIESEL / HAGEDORN

Deutschlands größter Abbruchbagger

Für die Rückbauarbeiten von großen Industriearealen und Kraftwerken werden

besonders leistungsstarke Maschinen benötigt. Die deutsche Hagedorn-Gruppe

konzipierte deshalb gemeinsam mit ihrem Partner Kiesel ein ideales

Maschinenkonzept für diese Aufgaben.

D

eutschland steckt im Wandel. Die

Energiewende und der Ausstieg aus

der Kohleverstromung sind politisch

gesehen beschlossene Sache. Gehen die

Kohlekraftwerke vom Netz, bleiben

ausgediente Industrieruinen zurück, die

revitalisiert und in eine neue Nutzung

überführt werden müssen. Um das

umzusetzen, braucht es einen effizienten

Rückbau und entsprechende Maschinen.

Die Hagedorn Unternehmensgruppe ist

einer der Vorreiter der Branche und hat

ihren hauseigenen Maschinenpark jetzt

um den größten Abbruchbagger Deutschlands

erweitert: den KTEG Multi Carrier

1600S, kurz KMC1600S. Gemeinsam mit

der KTEG GmbH, einem Unternehmen

der Kiesel Gruppe, konzipierte Hagedorn

ein 230 t Schwergewicht, das wesentlich

schneller und leistungsfähiger ist als ein

Standardbagger. Die KTEG GmbH hat es

sich zur Aufgabe gemacht, solch maßgeschneiderte

Lösungen zu entwickeln und

zu bauen. Die Erfolgsgeschichte begann im

Jahr 2013 und wurde bis hin zur Marktführerschaft

mit einem Marktanteil von

aktuell über 50% im Segment Abbruch

fortgeschrieben. Inzwischen arbeiten 30

Ingenieure daran, die Produkte stetig

weiter zu entwickeln. Mit dem flächendeckenden

Netzwerk für Vertrieb, Service

und Ersatzteilversorgung der Kiesel

Gruppe hat man einen starken Partner

mit einer über 60-jährigen Branchenerfahrung

an seiner Seite. „Die neuen Herausforderungen

und Dimensionen brauchen

derartige Innovationen. Der KMC, der

genau nach unseren Anforderungen

entwickelt wurde, ist ein Leistungsträger,

der unsere immer komplexer werdenden

Rückbauprojekte effizienter bewältigen

kann“, sagt Thomas Hagedorn, geschäftsführender

Gesellschafter der Hagedorn

Unternehmensgruppe.

Als Basis für den modifizierten Oberwagen

dient ein Hitachi EX1200. Dank des

Cummins-Niederemissionsmotor mit

Ladeluftkühlung, kommt er mit 23,15 L

Hubraum auf 771 PS. Auch sonst kann er

mit einigen großen Zahlen auftrumpfen.

Die hydraulische Leistung liegt bei bis zu

1.000 l/min. und bis zu 370 bar. Die

Gesamtmenge des Hydrauliksystems kann

mit 1.700 l punkten. Das Gesamtgewicht

des Baggers kommt mit den Ausrüstungsvarianten

auf über 300 t. Hierbei ist der

Einsatz von Anbauwerkzeugen mit einem

Gewicht von bis zu 25 t möglich.

Die erste Station des KMC ist das

ehemalige Steag-Kraftwerk an der

Moltkestraße in Lünen. Anfang 2020 hat

die Hagedorn-Gruppe die Fläche mit allen

Risiken und Herausforderungen erworben,

um sie zu einer baureifen Fläche zu

entwickeln, denn der systematische

Rückbau von Gebäuden in jeglicher Größe

ist eine der Kernkompetenzen des

Gütersloher Familienbetriebs. Um das

Kraftpaket Anfang Februar vom badischen

70 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


Der KMC1600S verfügt

über mehrere Auslegersysteme:

die Triple

Boom-Ausrüstung mit

Arbeitshöhen von 21,

30 oder optional 36 m

sowie die Tele-High-

Reach-Ausrüstung

bis 60 m. Leider waren

bis Redaktionsschluss

keine Einsatzbilder mit

der 60 m Variante

verfügbar.

Symbolische Schlüsselübergabe (von links): Geschäftsführer Thomas Hagedorn und

Maschinist Peter Elstermann (beide Hagedorn-Gruppe). Rechts Harald Thum

(Geschäftsführer der KTEG GmbH) hatte die Flasche für die Sekttaufe im Gepäck.

Geisingen zu seinem ersten Einsatzort ins

westfälische Lünen zu bringen, war ein

immenses Transportaufgebot sowie eine

lange Planung nötig. 730 km lagen vor

dem Konvoi, bestehend aus sechs Hagedorn-

und drei Fremd-Tiefladern, BF3-

und streckenweise BF4-Fahrzeugen sowie

polizeilicher Begleitung. Aufgrund der

Dimensionen musste die Maschine in

mehrere Segmente zerlegt transportiert

werden. Die Seitenschiffe und das Kontergewicht

demontiert die Maschine dabei in

Eigenregie und ohne externe Hilfsgeräte.

Am Zielort baut sie sich genauso selbständig

wieder auf. Dieses Konzept macht das

Handling selbst einer solchen Großmaschine

einfach und kostengünstig. Peter

Elstermann, Fahrer bei Hagedorn, steuert

MASCHINEN + TECHNIK

den KMC und ist von der Triple-Boom-

Ausrüstung mit seinen leistungsfähigen

Anbauwerkzeugen begeistert: „Vor allem

freue ich mich, den Bagger in Kombination

mit unserer Betonschere, der NPK

SV-100XR, zu nutzen, die eine Maulöffnungsweite

von 2,2 m aufweist.“

Das Konzept des Multi Carriers

beinhaltet die Möglichkeit, den Ausleger

bedarfsgerecht zu wechseln. So kommt

auch der KMC1600S mit gleich mehreren

Auslegersystemen daher. Dies ist zum

einen die Triple Boom-Ausrüstung mit

Arbeitshöhen von 21, 30 oder optional

36 m, die es ermöglicht, eine Schrottschere

anzubauen, um Stahlträger bis 1.000 mm

zu schneiden. 60 m hinaus geht es mit der

Tele-High-Reach-Ausrüstung – optimal

geeignet für den Rückbau großer Industrieareale

wie das in Lünen. Das maximale

Anbaugerätegewicht liegt bei 25 t in 21 m,

über 12 t in 36 m bis hin zu beachtlichen

3 t in 60 m. Der Wechsel des Anbaugerätes

erfolgt dank des vollhydraulischen

Schnellwechselsystems OilQuick genauso

spielend, wie man das von Baggern

kleinerer Baugrößen kennt.

Die Hagedorn Unternehmensgruppe ist

einer von Deutschlands leistungsstärksten

Rundum-Dienstleistern in den Bereichen

Abbruch, Entsorgung, Tiefbau und

Flächenrevitalisierung. Das Familienunternehmen

mit Barbara und Thomas

Hagedorn an der Spitze, erzielte im

Geschäftsjahr 2019 eine Gesamtleistung

von 215 Mio. Euro. Damit gehört der im

Jahr 1997 von Thomas Hagedorn gegründete

Betrieb mit seinen knapp 650

Mitarbeitern zu den Top 5 der größten und

erfolgreichsten Abbruchunternehmen der

Welt. Neben dem Hauptsitz in Gütersloh

ist Hagedorn heute mit zusätzlichen

Standorten in Berlin, Hannover, Köln

und Ulm deutschlandweit aktiv.

www.kiesel.net

www.kteg-gmbh.com

www.unternehmensgruppe-hagedorn.de

KAISER Fahrzeugtechnik GmbH

Gewerbestrasse 4, A-6710 Nenzing

Tel. +43-55 25-641 80

Fax +43-55 25-64180-10

www.kaiser-fahrzeugtechnik.at

mail@kaiser-fahrzeugtechnik.at

PAUS Senkmuldenkipper SMK 365

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

71


MASCHINEN + TECHNIK

Brechen von Dolomitkalkstein mit dem Rockster Prallbrecher

R1100S auf 0/32mm. Das hochwertige, kubische Endmaterial

wird zur Erzeugung von Zement weiterverkauft.

ROCKSTER

Zweiter Rockster Brecher in Burkina Faso

Seit 2008 hat der burkinische Bergbau-Spezialist den Rockster Prallbrecher R900

im Einsatz, welcher im Herbst 2020 zur Steigerung der Kapazitäten in der Kalksteinaufbereitung

um einen neuen R1100S ergänzt wurde.

L

angfristige Kundenzufriedenheit und

zuverlässig hohe Produktionsleistung

waren die beiden Hauptfaktoren für den

Verkauf eines weiteren Rockster Brechers

in das westafrikanische Land Burkina

Faso, was so viel bedeutet wie „Land des

aufrichtigen Menschen“. Aufrichtig und

beständig ist auch die langjährige

Geschäftsbeziehung zwischen Rockster

aus Österreich und dem burkinischen

Unternehmen Tropic Mining & Quarry

SASU mit Sitz in Burkina Fasos Hauptstadt

Ouagadougou. Das Team rund um

Geschäftsführer Al Hassane Sienou ist

spezialisiert auf Bergbau und Steinbrucharbeiten.

Die Rockster Prallbrecher setzen

sie hauptsächlich zum Zerkleinern von

Dolomitkalkstein für die Herstellung von

Zement ein.

Im Jahr 2008 wurde der erste Rockster

Brecher an T.M.Q. geliefert und der Kunde

war von Anfang an begeistert: „Der R900

war genau die richtige Brechanlage zum

Start in das Aufbereitungsgeschäft. Sie ist

sehr einfach zu handhaben und zu warten

und die Leistung ist hervorragend“, so

Al Hassane Sienou. Mittlerweile ist das

Geschäft gewachsen und die Kapazitäten

mussten aufgestockt werden.

Das Team von Tropic Mining & Quarry lobt

vor allem die einfache Handhabung und gute

Zugängigkeit für Wartungsarbeiten bei Rockster’s

Brechanlagen.

600.000 t Dolomitkalkstein mit bis zu 800 mm

Durchmesser werden von T.M.Q. auf 0/32 mm

feines Endkorn gebrochen.

Größere Brechanlage für

noch mehr Produktionsleistung

T.M.Q. blieb Rockster treu und orderte

nach 12 Jahren den nächsten Brecher des

oberösterreichischen Herstellers. „Wir sind

von der Robustheit und Langlebigkeit

dieser Prallbrecher überzeugt und haben

daher in die nächstgrößere Anlage von

Rockster investiert. Unser neuer R1100S

besitzt außerdem ein Siebsystem bestehend

aus Siebbox und Rückführband,

womit wir perfekt definiertes Endkorn

erzeugen können. Wir produzieren in etwa

300 t pro Stunde 0/32mm feinen Kalkstein

und können diesen sehr gut an Zementhersteller

weiterverkaufen“, ist Al

Hassane Sienou zufrieden. Der Betrieb

will damit im Jahr 600.000 t Endmaterial

herstellen.

www.rockster.at

72 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


27.07.20 07:55

MASCHINEN + TECHNIK

HUMBAUR

Speziallösung für Fahrbahnmarkierung

Aus dem geballten Know-how der Firmen Humbaur und Hima aus Nürnberg

entstand der ideale Anhänger für die Fahrbahnmarkierungsbranche.

D

ie Tieflade-Anhänger sind

nicht nur mit einem

extrem flachen Auffahrwinkel

versehen. Zahlreiche Besonderheiten

machen den Alltag der

Nutzer deutlich einfacher.

Zudem wird der Zeitaufwand

beim Be- und Entladen

reduziert. Das erhöht gleichzeitig

die Wirtschaftlichkeit.

Besonderheiten des HBTZ BS

10 62 24 BS sind die spezielle

Überfahrwand mit verzinktem

Stahl-Gitterrostbelag am Heck,

die Anhängerkupplung an der

Stirnwand-Innenseite und die

speziell abgeflachte Heckschräge.

Der Vorteil der speziellen

Überfahrwand liegt darin, dass

sie nicht auf die Stromversorgung

des Zugfahrzeugs

angewiesen ist. Sie wird über

eine am Anhänger befindlichen

Elektrohydraulik gesteuert.

Damit kann der Anhänger

autark genutzt werden. Durch

die im Inneren integrierte

Anhängerkupplung können

Fahrbahnmarkierungsmaschinen

fixiert werden. So wird

sichergestellt, dass sie immer

in der gleichen Position

befestigt werden, wodurch die

Genauigkeit weiter steigt.

Durch die abgeflachte Heckschräge

um ca. 7° ist ein

sicheres Be- und Entladen

gewährleistet. Für einen

langjährigen Einsatz, auch

unter extremen Witterungsbedingungen,

sorgen das im

Tauchbad feuerverzinkte

Fahrgestell, Zugrohr und die

Rampen. Das verbaute

Elektro-Hydraulikaggregat am

Anhänger ist mit autarken

Batterien versehen. Diese

werden während des normalen

Fahrbetriebs geladen und sind

somit stets einsatzbereit.

Weitere Besonderheit des

Spezialanhängers: die LED-

Der Tieflade-

Anhänger wurde

für die besonderen

Anforderungen der

Fahrbahnmarkierungsbranche

maßgeschneidert.

Innenbeleuchtung, zwei

LED-Rundumkennleuchten

hinten oben auf dem Verdeck

und zwei LED-Rückfahrscheinwerfer

am Heck. Damit ist der

Anhänger auch im Dunkeln

gut sichtbar und bietet

Sicherheit für seine Nutzer.

www.humbaur.com

BRUNNER HYDRAULIK SERVICE GmbH liefert

NEUE flachdichtende Schraubkupplungen

Sechs Monate konnte sich Firma Magyer Betriebs GmbH aus

Untersiebenbrunn von der neuen Faster Schraubkupplung

FHV HD1 überzeugen, die durch Brunner

Hydraulik Service GmbH zur Verfügung

gestellt wurde. Die neue Faster FHV HD1

ist geeignet für Baumaschinen und Heavy

Duty Applikationen.

Die Zink-Nickel-Oberflächenbeschichtung,

garantiert eine außergewöhnliche Resistenz

gegenüber Korrosion und ist von

Hand (bis zu 350 bar im Stecker) unter

Restdruck kuppelbar. Dank des integrierten zweireihigen

Kugellagers, kommt es zu keiner Schlauchtorsion beim Kuppelund

Entkuppelvorgang.

Hydraulikschlauchnotdienst

Hydraulikzylinder

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0650 244 1551

Ingenieur www.brunnerhydraulik.at

Marcel Magyer haben die Produkte von Faster

überzeugt und es wurden bereits sämtliche Großbaumaschinen

und Anbaugeräte durch Brunner Hydraulik GmbH aus Breitstetten

umgerüstet. Brunner Hydraulik Service GmbH bietet

Hydraulik-

Hydraulikschlauch-vor-Ort-Service, Hydraulikzylinderreparaturen

und Hydraulikkomponenten

schlauchnotdienst

an.

Hydraulikzylinder

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Informationen auf www.brunnerhydraulik.at

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BRUNNER HYDRAULIK SERVICE GMBH · Rußbachgasse 3 · 2285 Breitstetten

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

73


MASCHINEN + TECHNIK

Mit rund 86 t Gesamttransportgewicht

und unter

großer Anteilnahme Schaulustiger

ging der 80-jährige

Baum auf die Reise.

FELBERMAYR

Spezialtransport zur Geisterstunde

Einen Auftrag mit Seltenheitswert meisterten die Mitarbeiter der Felbermayr-

Niederlassung Lanzendorf bei Wien Mitte Februar. Dabei wurde eine 22 m hohe

und 12 m breite Platane in der Wiener Innenstadt zu einem rund 350 m

entfernten Standort per Spezialtransport übersiedelt.

S

eit etwa 1940 schlug die inzwischen

22 m hohe Platane im achten Wiener

Gemeindebezirk ihre Wurzeln. Jetzt, etwa

80 Jahre danach muss sie dem Bau einer

U-Bahn-Station weichen. Im Vorjahr wurde

eine europaweite Ausschreibung für die

Übersiedelung durchgeführt, einige lehnten

wegen Undurchführbarkeit ab, andere

wiederum machten Angebote, die den

Wiener Linien zu teuer waren. Doch

aufgrund zahlreicher Interventionen von

Naturliebhabern sollte der Baum in letzter

Sekunde doch noch gerettet werden und

einen neuen Platz bekommen. Mit der

Übersiedelung dieses 22 m hohen ahornblättrigen

Gewächses wurde die Felbermayr-Abteilung

für Spezialtransporte in

Lanzendorf bei Wien beauftragt. Und da

der schmucke Baum laut Gutachten in

übersiedelungsfähigem Zustand rund 42 t

auf die Waage bringen sollte, kamen dafür

zwei stattliche Mobilkrane von Felbermayr

zum Einsatz.

Nur rund drei Wochen dauerten die

Vorbereitungen für diesen Großeinsatz zu

nächtlicher Stunde, für den auch zahlreiche

Genehmigungen nötig waren. Das

größte Problem sei laut Thomas Daxelmüller

die Höhe des Baumes gewesen: „Ein

liegender Transport wäre einfach gewesen,

kam aber nicht in Frage, da dabei zahlreiche

Äste gebrochen wären“, erklärt

Daxelmüller, der auch die Kranabteilung

bei Felbermayr in Lanzendorf leitet. Somit

musste ein Konzept erarbeitet werden, um

die Platane „erhobenen Hauptes“ zu ihrem

neuen, etwa 350 m entfernten Standort zu

übersiedeln.

Transportfähig verpackt wurde der

Baum, indem rund um den Wurzelbereich

ein Spundwandkasten errichtet wurde. An

diesem wurde er dann mittels Textilschlingen

und einem Heberahmen an der

Kranflasche angeschlagen. „Inklusive

dieser Stahlkonstruktion erreichte der

Baum ein Gewicht von rund 55 t“, schildert

Daxelmüller. Werden dann noch das

Gewicht des Tiefladers und der Sattelzugmaschine

hinzugerechnet, kommt man auf

knapp 86 t. „Damit waren wir statisch

betrachtet sehr nah an der zulässigen

Belastbarkeit der Fahrbahn“, merkt

Daxelmüller an und weist auf die bestehende,

nur 1,4 m unter der Fahrbahn

liegende U-Bahn sowie auf die zahlreichen

unterirdischen Leitungen unterhalb der

Transportroute und der Kranstellplätze

hin. Deshalb wurde aus Sicherheitsgründen

auch ein Live-Monitoring im U-Bahn-

Tunnel durchgeführt, um allfällig entstehende

Veränderungen dokumentieren zu

können.

Zu guter Letzt sei aber alles laut Plan

gelaufen und die 80-jährige Platane

erreichte noch vor dem Einsetzen des

Frühverkehrs ihren neuen Standplatz im

1. Wiener Gemeindebezirk unweit des

Justizpalastes. Für das Ausheben des

Baumes war noch ein Mobilkran (LTM

1350-6.1 von Liebherr) mit 350 t maximaler

Traglast und 100 t Ballast ausreichend.

Für das Einheben des Baumes am Zielort

war mit etwa 23 m die benötigte Ausladung

aber fast doppelt so weit. „Deshalb ist dort

ein LTM 1450-8.1 mit 134 t Ballast und

einer maximalen Traglast von 450 t zum

Einsatz gekommen“, erklärt Daxelmüller.

www.felbermayr.cc

74 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MASCHINEN + TECHNIK

Die Stehr Baumaschinen

GmbH mit Sitz im deutschen

Storndorf hat angesichts der

Bestimmungen für staubfreies

Streuen und Fräsen

ihre Anbaugeräte

weiterentwickelt.

M

it der bereits angebotenen Kombination

aus Bindemittelstreuer und

Fräse mit Fassungsvermögen von 6 m³

bzw. 9 m³ ist ein absolut staubfreies

Aufbringen und Einmischen von aggressiven

und vor allem gesundheitsschädigenden

Bindemitteln möglich. Um in Zukunft

noch leistungsfähiger zu werden, entwickelten

die Stehr Ingenieure jetzt eine

hydraulisch angetriebene Zusatzachse.

Durch diese lässt sich die Traktion und

somit der Vortrieb um 30% steigern. Die

Ölversorgung erfolgt über die Load-Sensing-Funktion

des Schleppers und wird

über den vorhandenen Bordcomputer von

Stehr, der die exakte Streumenge unter

Wasserzugabe bis zu 70.000 l/h sowie die

Drehzahl der Räder der Zusatzachse

genau an die Fahrtgeschwindigkeit des

STEHR

Staubfreies Streuen und Fräsen

Stehr präsentiert Neuheiten im Rahmen des kombinierten staubfreien Systems

aus Bindemittelstreuer und Bodenstabilisierungsfräse.

Traktors anpasst. Die Zusatzachse ist so

konstruiert, dass man sämtliche bestehende

Maschinen nachrüsten kann.

Weiters bringt Stehr aufgrund der

Nachfrage nach kleineren Maschinen für

räumlich beschränkte Baustellen nun eine

kostengünstige, innovative Maschine als

Kombination Streuer/Fräse für Traktoren

von 160-240 PS auf den Markt. Verbaut

werden darin bewährte Komponenten,

wie die Stehr Fräse SBF 24/L und der

Bindemittelstreuer SBS 3000 mit

Frästiefen bis 450 mm und einem

Behältervolumen von 3,6 m³.

www.stehr.tv

www.stehr.com

RÄDLINGER

Radlog-Aufnahme wird zum Standard

Die Rädlinger Maschinen- und Stahlbau GmbH produziert

ihre Baggerlöffel für die Klassen MS01, MS03 und MS08

zukünftig standardmäßig mit Radlog-Aufnahme.

D

ie Radlog-Aufnahme besteht aus zwei

gegenüberliegenden Wellen, die beide

mit allen nötigen Elementen zur Verriegelung

des Schnellwechslers ausgestattet

sind. Sie ermöglicht es, einen Tieflöffel auch

um 180 Grad gedreht mit einem Schnellwechsler

aufzunehmen und ihn so als

Hochlöffel zu nutzen. Dadurch eröffnet sich

eine Vielzahl weiterer Einsatzmöglichkeiten.

Bisher war die Ausstattung mit Radlog

für den Endkunden mit einem Aufpreis

verbunden. Durch die Standardisierung

sinkt dieser stark. Denn auch Rädlinger hat

dadurch einen Vorteil: „Wir können unsere

Produktvarianten so verringern. Dadurch

können wir unseren Lagerbestand konzentriert

ausbauen und es ist uns zukünftig

möglich, alle Standardprodukte auf Lager

zu halten und schnell zu liefern“, führt

Schraml aus. Ein Vorteil, der letztlich

wieder den Endkunden zu Gute kommt.

www.raedlinger.de

Alle Baggerlöffel mit einem

Einsatz gewicht von bis zu 12 t

produziert Rädlinger künftig

mit Radlog-Aufnahme.

BKT

Neuer Earthmax SR 412

Das BKT-Sortiment von

über 2.700 Reifen wird

erneut erweitert: Der

jüngste Neuzugang ist

der Earthmax SR 412,

der für die Ausrüstung

von knickgelenkten

Muldenkippern,

Ladern und Planierraupen

entwickelt

wurde. Das robuste Gehäuse

und die Vollstahlgurte

ermöglichen es dem

Earthmax SR 412, schwere

Lasten zu transportieren und dabei

Risse und Durchschläge zu vermeiden.

Das Profil weist eine E-4-Tiefe

auf, die eine außergewöhnliche

Traktion und eine hohe Hitzebeständigkeit

garantiert, während die

kantige Schulter dafür sorgt, dass der

Earthmax SR 412 einen festen Halt

auf dem Boden hat, was dem

Fahrzeug mehr Kontrolle und Manövrierfähigkeit

verleiht. Der Earthmax

SR 412 ist in den Größen 29,5 R 25

und 750/65 R 25 erhältlich.

www.bohnenkamp.at

MÄRZ 2021

75


WIRTSCHAFT + MÄRKTE

RINGER

Trotz Corona-Krise gewachsen

Der Regauer Gerüst- und Schalungshersteller Ringer hat

ein herausforderndes Jahr hinter sich, konnte aber trotz

der Corona-Krise auch im abgelaufenen Geschäftsjahr

ein Wachstum einfahren. Seit Februar 2021 verstärkt

Ing. Robert Traxl MSC MBA das Ringer Management

als technischer Geschäftsführer.

T

raxl bringt 25 Jahre Erfahrung aus

einem international tätigen Familienunternehmen

mit. Er war beim Welser

Stahlseilproduzenten Teufelberger tätig,

zuerst im Bereich Forschung und Technologie

im Drahtseilsegment, zuletzt als

technischer Leiter und Mitglied der

Geschäftsführung.

„Ringer wächst dynamisch und ist in

seinen Märkten äußerst erfolgreich. Ich

freue mich, das bestehende Team mit

meinen Fähigkeiten zu ergänzen um den

Erfolgskurs gemeinsam fortzusetzen“, sagt

der studierte Innovationsmanager. Traxl

kümmert sich bei Ringer um die Bereiche

der Produktion, Logistik und Produktentwicklung

und ist neben Geschäftsführer

MMag. Peter Rungger damit für den

gesamten Bereich Technik verantwortlich.

Die Familienmitglieder und Gesellschafter

Peter, DI(FH) Thomas und Markus Ringer

sind unverändert operativ im Unternehmen

tätig. „Die Herausforderungen des

Marktes sind komplex und werden immer

komplexer. Wir sind stolz auf die Erweiterung

unseres Teams durch einen Experten

mit internationaler Erfahrung und

enormem technischen Know-how“, sagt

Vertriebsleiter Markus Ringer. Der

Regauer Peter Rungger ist seit 2017 als

Geschäftsführer im Unternehmen.

„Wir sind gut aufgestellt in die Krise

gegangen und haben schnell auf die neue

Situation reagiert“, so GF MMag. Peter

Rungger. 2019 war in den Ausbau des

Standortes Regau und einen modernen

Schalungsreinigungsroboter investiert

worden, schon vor dem Ausbruch der

Corona Krise hatte Ringer verstärkt auf

Digitalisierung gesetzt. 2020 arbeiteten

viele Mitarbeiter im Home-Office, gleichzeitig

konnte der direkte Kontakt zu den

Ing. Robert Traxl MSC MBA ist neuer

technischer Geschäftsführer.

Kunden durchgehend aufrechterhalten

werden. „Wir waren und sind immer für

unsere Kunden erreichbar“, sagt Rungger

und verweist damit auf die jahrzehntelange

Unternehmensphilosophie der

direkten und persönlichen Kundenbetreuung.

Die 2020 getätigten Investitionen in

Digitalisierung sieht er gleichzeitig als

Investitionen in die Zukunft. „Wir haben

uns durch die spontanen Herausforderungen

der Krise schneller und intensiver auf

zukünftige Herausforderungen vorbereitet“,

so Rungger. Ein top Ranking in den

„Austria‘s Leading Companies“ und die

erneute Wahl Ringers zum besten Schalungslieferanten

Österreichs“ bestätigten

die Bemühungen in den Bereichen Service,

Termintreue und Preis-Leistung.

www.ringer.at

WOLFFKRAN

Wolffkran übernimmt

tschechischen Kranvermieter

Ende Februar übernahm Kranhersteller Wolffkran den tschechischen Kranvermieter

Konstruktiva Lokus a.s. Das Unternehmen mit Sitz in Prag ist auf dem tschechischen Markt

seit Jahrzehnten etabliert. Das 1929 gegründete Unternehmen und Wolffkran ver bindet eine

lange Partnerschaft. Die rund 120 Oben- und Unten dreher umfassende Flotte besteht zu

einem Großteil aus Wolff-Kranen, die Konstruktiva Lokus seit fast 30 Jahren an Kunden in

Tschechien, der Slowakei, Deutschland und Polen vermietet und verkauft. Der Übernahme

voraus ging zudem eine langjährige Zusammenarbeit mit der Wolffkran Austria GmbH.

www.wolffkran.com

Jan Drastík (links,

Vorsitzender der

Geschäftsführung)

und Jiří Řezáč (Mitglied

der Geschäftsführung),

blicken

positiv in die Zukunft

von Konstruktiva

Lokus.

VDMA

Baumaschinenbranche

sichert Arbeitsplätze

Die Mitgliederversammlung des VDMA

Baumaschinen und Baustoffanlagen am

3. März 2021 zog ein positives Fazit für

das vergangene und laufende Jahr.

Zwei zentrale Themen waren die wirtschaftliche

Situation und die Bedeutung der europäischen

Klimaziele 2050 für die Branche.

„Wir sind tatsächlich mit einem blauen Auge

davongekommen. Hätte man uns am Anfang

der Pandemie prophezeit, dass der

Umsatzrückgang nur moderat sein wird, wir

hätten es nicht geglaubt“, resümierte

Franz-Josef Paus, Vorsitzender des VDMA

Baumaschinen und Baustoffanlagen. Im

vergangenen Jahr lag der Branchenumsatz

von Baumaschinen aus deutscher Produktion

bei 10,5 Mrd. Euro. Das entspricht einem

Minus von 17% gegenüber dem hohen Niveau

im Jahr 2019. Vergleichbar ist das Umsatzvolumen

mit der Situation im Jahr 2017.

76 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


WIRTSCHAFT + MÄRKTE

„Dank länderübergreifender

Synergieeffekte

ist es uns möglich,

einen noch stärkeren Fokus auf

das Thema nachhaltige Produktion

zu legen“, betont Lutz Weber,

Geschäftsführer von InterCal für

die Bereiche Produktion

und Technik.

Die Pandemie wirkte sich somit nicht so

stark aus, wie zur Jahresmitte 2020 befürchtet.

Weltweit ging der Absatz von

Baumaschinen im Jahr 2020 um 3% zurück,

allerdings legte der chinesische Markt um

30% zu, sodass der Weltmarkt ohne China

tatsächlich um 17% abflaute. In Europa war

das Kompaktmaschinengeschäft kaum

betroffen, das Großmaschinengeschäft

verzeichnete dagegen wegen der erforderlichen

höheren Investitionen deutliche

Rückgänge. Das vierte Quartal 2020 und

das erste Quartal 2021 zeigten eine verstärkte

Nachfrage, sodass die Branche ein Umsatzplus

im ersten Halbjahr 2021 erwarten

kann. Sie wird die Rückgänge im Jahr 2020

allerdings nicht mehr ausgleichen.

bub.vdma.org

www.cece.eu

mic40.org

WIETERSDORFER

Kalkaktivitäten gebündelt

Unter der Dachmarke InterCal stellen sich die

Kalk-Unternehmen der Wietersdorfer Gruppe modern

und effizient für die Zukunft auf.

S

eit dem Jahreswechsel treten die

Kalk-Unternehmen der Wietersdorfer

Gruppe unter der gemeinsamen Dachmarke

InterCal auf. Kernkompetenz der Unternehmensgruppe

ist die Produktion hochwertiger

Kalkprodukte für verschiedenste

Anwendungsbereiche in der Stahl- und

chemischen Industrie, der Landwirtschaft

sowie in der Papier- und Baubranche. Dabei

reichen die Wurzeln von InterCal über 200

Jahre in die Vergangenheit zurück. Das

erste Kalkwerk der Gruppe nahm bereits

im Jahr 1804 die Produktion im slowenischen

Zagorje ob Savi auf – knapp 90 Jahre

vor dem Wietersdorfer Stammwerk in

Österreich. Heute erwirtschaftet InterCal

mit 130 Mitarbeitern an fünf Standorten in

Österreich, Slowenien und Kroatien durch

die Veredelung von 700.000 t Kalkstein

jährlich über 26 Mio. Euro.

Durch die engere Zusammenarbeit der

regional verwurzelten InterCal Standorte

wird sichergestellt, dass Best-Practice

Beispiele für nachhaltige Produktion und

Abbautechnik auch auf andere Standorte

ausgerollt werden können. So werden heute

am österreichischen Standort Peggau

Drohnen beispielsweise im Bergbau

eingesetzt, um eine präzisere und damit

ressourcenschonende Abbauplanung zu

gewährleisten. Zudem wurde am gleichen

Standort im Jahr 2019 der Kalkofen um

eine Vorrichtung zum Einblasen von

Holzstaub erweitert. Dadurch konnte der

Anteil fossiler Brennstoffe reduziert und die

CO2-Bilanz des Standortes nachhaltig

verbessert werden. Für die Implementierung

dieser Technik an weiteren Standorten

in Slowenien und Kroatien laufen bereits

heute entsprechende Genehmigungsverfahren.

www.intercal.at

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

77


FUHRPARK

FACTS

Motor: 1,5 Liter 4-Zylinder-Turbodiesel,

96 kW (131 PS)

Eigengewicht: 1.659 kg

Sitzplätze: 6+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.100 kg

Testverbrauch: 7,1 l/100 km

Listenpreis: 43.590,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ trotz Konzerngenen eigenständiges Ego

+ unzählige praktische Ablagen

+ intelligente Traktionskontrolle

- relativ weich gefedert

- zu große Mittelkonsole

- schwergängige Schiebetüren

D

ie ursprünglichen Pläne mussten wir

leider ad acta legen. Wenn ein Auto

schon den Zusatz Family+ im Namen trägt

und die Semesterferien vor der Türe

stehen, wäre der geplante Skiurlaub wie

geschaffen dafür gewesen, den Toyota

Proace City Verso aus der Reserve zu

locken. Vier Erwachsene, zwei Kinder und

jede Menge Gepäck. Journalistenherz was

willst Du mehr? Aus der Semesterwoche

wurden letztlich arbeitsreiche Tage zu

TOYOTA PROACE CITY VERSO FAMILY+

Hauptdarsteller beim Plan B

Hause, die den Siebensitzer (den fünften

und sechsten Sitz gibt es um 1.100 Euro

Aufpreis) zum König der Kurz- und

Mittelstrecken werden ließen. Was man in

einer Woche so alles erledigen kann, wenn

der Urlaub flachfällt, eigentlich unglaublich.

Zwei Termine in benachbarten

Bundesländern, der Proace Verso City

spult die Kilometer munter auf der

Autobahn herunter. 131 PS aus 1,5 l

Hubraum sind das optimale Startkapital

Raumwunder – den

Toyota Proace Verso

City gibt es auf Wunsch

auch als Siebensitzer.

für nicht ganz 1.700 kg Eigengewicht. Drei

Tage Kinderdienst zu Hause. Von einem

elterlichen Taxidienst zum nächsten. Mit

der abschließenden Erkenntnis, dass sich

der Innenraum angenehm einfach

reinigen lässt. Und auch der vergessene

Traubenzuckerschlecker auf der Rückbank

tatsächlich keine Spuren hinterlassen hat.

Fazit: Auch ohne Urlaub ein Auto

zum entspannten Dahinrollen, egal ob

auf der Kurz-, Mittel- oder Langstrecke.

SSANGYONG TIVOLI

Nicht nur preislich attraktiv

G

leich zu Beginn, ein Geständnis: Mit

dem Begriff City-SUV haben wir

eigentlich so unsere liebe Not. In der Stadt

sehnen wir uns vordergründig nach einem

Asphalthupferl, das jeden noch so kleinen

Parkplatz erobern kann. Punkt. Dass

Vorurteile auch dazu da sind, ein für

allemal umgestoßen zu werden, zeigten

zwei kurzweilige Wochen mit dem erst im

vergangenen Jahr facegelifteten Ssang-

Yong Tivoli. Ein City-SUV wie es im Buche

steht, noch dazu ohne Allradantrieb. Mit

4,23 m Länge von außen angenehm

kompakt gehalten, dürfen sich die bis zu

fünf Personen an Bord über mehr als

ausreichend Platz freuen. Der Chauffeur

lernt den Tivoli im Handumdrehen als

angenehm fahraktiven und noch dazu sehr

wendigen Zeitgenossen kennen. Womit das

eingangs erwähnte Argument der innerstädtischen

Parkplatzsuche gekonnt

ausgehebelt wäre. 50 l Tankinhalt sind

Komplettpaket – der

SsangYong Tivoli punktet

mit umfangreicher

Ausstattung und

attraktivem Preis.

FACTS

Motor: 1,6 Liter 4-Zylinder-Turbodiesel,

100 kW (136 PS)

Eigengewicht: 1.425 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 500 kg/1.500 kg

Testverbrauch: 6,9 l/100 km

Listenpreis: 29.990,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ übersichtliches Cockpit

+ viel Platz im Fond

+ Fahrwerk straff und doch komfortabel

- eigenwilliges Heckdesign

- kompakter Kofferraum

- manuelle Handbremse

nicht viel, nach einem Seitenblick auf die

populärsten Marktbegleiter scheinbar

Standard. Lobende Worte verdient sich

auch die Preisgestaltung des Koreaners.

In der von uns gefahrenen Ausstattungsvariante

Icon (die Zweitbeste im Portfolio)

gibt es den umfangreich ausgestatteten

Tivoli als Fronttriebler um moderate

29.990 Euro (inkl. MwSt. & NoVA).

Fazit: Ein City-SUV, das uns ganz

locker um den Finger gewickelt hat.

78 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


MAZDA MX-30 GTE+ PREMIUM-M

Charmant – der Mazda

MX-30 gefällt durch

seine gelungene Form

und dem ansprechenden

Interieur.

Unterwegs mit Billy, Ivar und Co.

H

ier fühlt man sich tatsächlich sofort

wie zu Hause. Noch dazu, wenn das

eigene Wohnzimmer dem Katalog eines

bekannten, schwedischen Möbelhauses

entstammt. Im rein elektrisch betriebenen

Mazda CX-30 Platz zu nehmen,

wirkt optisch wie der angenehm,

geschmackvolle Abstecher in die Welt von

Billy, Ivar und Co. Der Stoff der Sitze

kommt dir irgendwie von der eigenen

Couch bekannt vor. Die Ablagen mit

Korkapplikationen sind alles andere als

alltäglich. Genauso wie die Frage, wie sie

sich nach einigen Monaten erstmals

wirkungsvoll reinigen lassen. Das

Karosseriekonzept, mit den gegengleich

öffnenden Türen ist sowieso der Hammer.

Vom Interieur und dem Blechkleid zum

Fahrspaß: In Sachen Antriebskonzept hat

der Mazda CX-30 in der aktuellen Form

noch deutlich Luft nach oben. Was mehr

am elektrischen Tankinhalt als an der

FACTS

Motor: Elektro, 107 kW (146 PS)

Eigengewicht: 1.675 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): k. A.

Reichweite: rund 150 km

Grundpreis: 41.490,– Euro

(inkl. MwSt.)

+ pfiffiges Interieur

+ sportliche Erscheinung

+ witziges Türenkonzept

- mangelnde Reichweite

- wenig Platz in zweiter Reihe

- lädt nur mit einer Phase

FUHRPARK

Fahrleistung des schnittigen Japaners

liegt. 35,5 kWh Batteriekapazität

reichen im normalen Alltagsbetrieb für

rund 150 km. Das kann, nach eigenen

Erfahrungen, dort und da recht knapp

werden. Noch dazu, wenn das Auto über

Nacht nicht am Ladekabel gehangen ist.

Fazit: Ein außen wie innen wirklich

gelungenes Strommobil, das sich

schleunigst eine größere Batterie

verdient hat.

FACTS

Motor: 2,2 Liter 4-Zylinder-Turbodiesel,

148 kW (201 PS)

Eigengewicht: 1.954 kg

Sitzplätze: 6+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/2.500 kg

Testverbrauch: 8,2 l/100 km

Listenpreis: 62.490,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ top motorisiert

+ Bose-Soundsystem

+ Fußmatten in Walkjanker-Optik

- unhandlicher Fahrzeugschlüssel

- nur ein Dieselmotor im Programm

- langsame Tankentlüftung

D

em unverkennbaren Trend zum

Hubraum-Downsizing, alternativen

Antriebsquellen und CO2-Fußabdrücken in

Ehren: Hin und wieder ist es Zeit, als

Kapitän eines echten Schlachtschiffes in

See zu stechen. Nur mit Dieselpower unter

der Haube. Wobei der Vergleich eigentlich

schon von Anfang an hinkt. Denn den Kia

Sorento, um den es in dieser Geschichte

geht, gibt es schon längst auch als Hybrid

und Plug-in Hybrid. Doch dazu gerne ein

KIA SORENTO 2.2 CRDI PLATIN

Groß, größer, Sorento

anderes Mal. Wir verlassen uns hier einzig

und alleine auf die (Antriebs)Qualitäten des

2,2 l-Vierzylinders mit deftigen 201 PS. Die

sich im Umfeld des doch 1.954 kg schweren

Siebensitzers (Sie haben sich nicht verlesen,

der Sorento hat auf Wunsch zwei Einzelsitze

im Heck) ausgesprochen wohl fühlen.

Mit 4,81 m Länge und einer Gesamtbreite

von 1,90 m ist der Sorento eine stattliche

Erscheinung im Straßenverkehr, die sich

zur Freude seines Chauffeurs jedoch

Stattliche Erscheinung

– der Kia Sorento ist ein

angenehm handlich zu

manövrierendes, top

motorisiertes

Schlachtschiff.

absolut wendig zeigt. Im Innenraum geben

sich durchwegs durchdachte Detaillösungen

ein Stelldichein. Egal ob die anstelle von

Tacho bzw. Drehzahlmesser beim Blinken

projizierten Bilder der Außenkameras oder

die in den Rücklehnen von Fahrer und

Beifahrersitz integrierten USB-Stecker für

die Fahrgäste der zweiten Reihe.

Fazit: Bewerben Sie sich schnellstens

um den Kapitänsposten auf diesem

Schlachtschiff, bevor es andere machen.

BAUBLATT.ÖSTERREICH

MÄRZ 2021

79


FUHRPARK

VOLVO TRUCKS

Produktionsstart der neuen Lkw-Generation

Volvo Trucks startet die Produktion der neuesten Lkw-Generation. Die Modelle

Volvo FH, FH16, FM und FMX werden in Kürze in Europa ausgeliefert.

I

n den Volvo-Produktionsstätten in

Schweden, Belgien und Russland laufen

die Bänder für die in 2020 vorgestellten

Modelle an. Wegen der Corona-Pandemie

mussten zunächst die Präsentation und

darauf folgend die Produktion verschoben

werden. „Wir freuen uns sehr, dass unsere

neue Lkw-Generation schon bald unsere

geschätzten Kunden erreichen wird. Alle

vier Lkw-Modelle wurden mit einem

starken Fokus auf die Verbesserung der

Fahrerumgebung, die Sicherheit und die

Produktivität der Fahrzeuge entwickelt

und sind effizienter als ihre Vorgänger“,

sagt Roger Alm, Präsident von Volvo

Trucks.

Die Modelle Volvo FM und FMX haben

eine komplett neue Kabine mit veränderten

A-Säulen. Dadurch erhalten Fahrerinnen

und Fahrer bis zu einem zusätzlichen

Kubikmeter mehr Platz im Innenraum

und eine verbesserte Lichtsituation in der

Kabine. Zudem erhöht dies die Sicht auf

den umliegenden Straßenverkehr. Diese

kann für die Fahrer noch weiter durch

eine Kamera im Spiegelsockel der Beifahrerseite

verbessert werden. Sie bietet eine

vollständigere Seitenansicht und wird auf

Die Serienproduktion

der

neuen Generation

von Volvo Trucks

ist im CO2-

neutralen

Tuve-Werk in

Göteborg,

Schweden,

angelaufen.

einem zusätzlichen Display im Armaturenbrett

angezeigt. Bis zu acht Kameras

können optional installiert werden.

Weitere wichtige Updates sind die neue

Fahrerschnittstelle und die optionalen

adaptiven Scheinwerfer, die für noch mehr

Sicherheit am Volvo FH und FH16 sorgen.

Die neuen Volvo FH und FM können auch

auf erhebliche Kraftstoff- und CO2-Einsparungen

zugeschnitten werden, beispielsweise

beim Volvo FH mit der I-Save-Technologie.

Das Engagement von Volvo Trucks

für nachhaltige Transportlösungen wird

auch bei den neuen Modellen sichtbar. Sie

wurden mit Blick auf elektrifizierte

Antriebsstränge entwickelt, deren

Produktionsstart im Jahr 2022 sein wird.

www.volvotrucks.at

MERCEDES-BENZ ÖSTERREICH

Weiteres Sicherheitsfeature zum Jubiläum

Zum 25-jährigen Markteinführungsjubiläum ist der Mercedes-Benz Vito ab sofort

mit einem erweiterten Sicherheitsassistenten bestellbar.

Passend zur 25-jährigen Markteinführung

ist der vielseitige Mercedes-Benz Vito ab

sofort kostenfrei auch mit Rear Cross

­Traffic Alert bestellbar, in Kombination

mit dem Totwinkelassistenten.

D

er Rear Cross Traffic Alert ermöglicht

die Erkennung von Querverkehr bis zu

einer Geschwindigkeit von 10 km/h beim

Rückwärtsfahren, zum Beispiel aus einer

Ausfahrt oder einer Parklücke. Vor einer

möglichen Gefahrenquelle wird sowohl

optisch über rote Dreiecke im Spiegel

gewarnt als auch akustisch. Zur Verfügung

steht dieser Dienst in Verbindung mit dem

Totwinkelassistenten.

Der im Jahr 2020 technisch und optisch

aktualisierte Vito ist dank neuer Vierzylinder-Dieselmotoren

und eines ausgewogenen

Preis-Leistungs-Verhältnisses attraktiver

denn je. Als Antrieb stehen fünf effiziente

Vierzylinder-Diesel der Motorenfamilie

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die WLTP-CO2-Werte i.S.v. Art. 2

OM654 und OM622 in Leistungsstufen bis

174 kW (237 PS) zur Auswahl. Das Topaggregat

Vito 124 CDI mit 174 kW (237 PS)

und 500 Nm Drehmoment (Kraftstoffverbrauch

kombiniert 8,2-7,3 l/100 km,

CO2-Emissionen kombiniert 214-191 g/km) 1

ist exklusiv dem Tourer mit Pkw-Zulassung

vorbehalten. Zu den weiteren Neuheiten der

aktuellen Vito Generation zählen das

aufgewertete Infotainment-Portfolio, das

9G-Tronic Automatikgetriebe, die Luftfederung

Airmatic für mehr Fahrkomfort

sowie weitere Safety-Systeme. Aufgefrischte

Designdetails innen und außen runden die

Modellpflege ab.

www.pappas.at | www.mercedes-benz.at

80 MÄRZ 2021 Nr. 3 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.

BAUBLATT.ÖSTERREICH


SERVICE

KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE

Eine Reise in die magische Golden Hill Welt

Luxus im Einklang mit der Natur findet sich in den Golden Hill Country Chalets & Suites in

der Südsteiermark. Als stolzes Mitglied der Hideaways Hotels Collection und vielfach prämiert,

wird das Wohlfühlrefugium der Superlative um gleich zwei neue Chalets erweitert.

D

er Tourismus ist seit Monaten im

Stillstand und hat zu kämpfen. Der

Trend zum Individualurlaub im eigenen

Chalet hat sich jedoch durch die aktuellen

Herausforderungen enorm verstärkt. Die

Gastgeber Barbara und Andreas Reinisch

kommen ins inspirierte Tun. Sie investieren

in die Zukunft, lassen den Traum von

der luxuriösen Auszeit ein weiteres Mal

zur Realität werden. Das Ergebnis? Zwei

neue, exklusiv ausgestattete Chalets –

bezugsfertig ab 17. Mai 2021. Dieser

Tatendrang ist gerne gesehen und

hochgeschätzt: So kürte der renommierte

Gault&Millau Guide das Golden Hill mit

dem Award „Beste Chalets 2021“ und

schließt damit an zahlreiche Auszeichnungen

der Vergangenheit an, darunter 2019

der 1. Platz in der Kategorie Chalets bei

„Die besten Hotels Österreichs“ des

Connoisseur Circles und der Lifestyle-

Insider Award im Jahr 2020.

Privatissimum pur im Galeriehaus

Polarfuchs, errichtet wieder in Vollholz-

Bauweise, das seine Gäste mit „polariger“

Extravaganz empfängt. Wie auf einer

Wolke schwebt man hier in den Tag

hinein. Dafür sorgen das ausgesuchte

Interieur – alles in Weiß – und die goldene,

vor dem Kamin stehende Devon &

Devon-Badewanne. Nicht zuletzt dann

noch das völlig private Spa mit extra

Ob Badewanne vor dem

Kamin, Naturschwimmteich oder

ganzjahresbeheizter Infinity-Pool mit Outdoor-Sauna-Kubus

und Whirlpool: das Golden

Hill Country Chalets & Suites in St. Nikolai

im Sausal ist ein Wohlfühlrefugium der

Superlative.

großem Sauna-Kubus im eigenen Spa-

Garten sowie den im Park schimmernden

Naturschwimmteich.

Luxus ohne Grenzen wartet derweil

auch im 200 m² Chalet Steppenfuchs,

dessen 10 m Panorama-Glasfront die

umliegende Natur nach drinnen holt.

Zentraler Blickfang sind der mächtige

Kamin, dessen knisterndes Feuer man

auch vom übergroßen King Size Bett aus

noch im Blick hat und eine massive

Metallwendeltreppe in Bronze, die vom

Erdgeschoß in den ersten Stock führt.

Besonderes zukunftsweisendes Highlight:

das Premium Chalet mit seinem 10 x 4 m

ganzjahresbeheiztem Infinity-Pool mit

Outdoor-Sauna-Kubus und

Whirlpool wird energieautark

sein. Luftwärme und

eine 36 kWp Photovoltaik-

Anlage machen dies

möglich. Die nachhaltige

Bauweise ist Ziegel und

Vollholz nach den Prinzipien

höchster Ressourcen- und

Energieeffizienz. Eine

wahre Energie-Quelle für

die Golden Hill-Gäste und

Luxus im Einklang mit der

Natur. Zu genießen ab

17. Mai 2021.

Für weitere Informationen

steht das Team von

Golden Hill Country Chalets

& Suites in St. Nikolai im

Sausal unter welcome@

golden-hill.at gerne

zur Verfügung.

www.golden-hill.at

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2021

81


SERVICE

BÜCHER

ENGLISCHE GRAMMATIK IM ÜBERBLICK

Buch kartoniert; 336 Seiten; 4. Auflage 2021

ISBN: 9783714302943; 35,00 Euro

Das vorliegende Buch erschien

erstmals vor zwanzig Jahren, damals

noch unter dem Titel Englische

Grammatik für die Wirtschaftskommunikation.

Die nunmehr vierte

Auflage wurde erstmals von einem

Autoren-Duo verfasst. Fundierte

Kenntnisse der Grammatik sind

unerlässlich, um im Englischen

kompetent, gewandt und rhetorisch

effektiv zu kommunizieren. Sowohl

Studierende als auch Fach- und

Führungskräfte aus der Wirtschaft

finden in diesem benutzerfreundlichen

Lehr- und Übungsbuch die

wichtigsten Regeln und Besonderheiten

aus den zentralen Themenbereichen

der englischen Grammatik, mehrere hundert Beispielsätze aus

Wirtschaftstexten, gezielte Übungen zur Wiederholung und Vertiefung und

ein Lösungsheft, das das Selbststudium erleichtert. Die vierte, stark überarbeitete

Auflage ist darüber hinaus die ideale Ergänzung zum Englisch-

Programm der Wirtschaftsuniversität Wien, insbesondere English Business

Communication I und II.

www.lindeverlag.at

ARCHITEKTURFÜHRER EISENHÜTTENSTADT

320 Abbildungen, Softcover; 135 x 245 mm, 224 Seiten

ISBN 978-3-86922-094-9 (deutsch); 28,00 Euro

Eisenhüttenstadt, bis 1961 Stalinstadt, ist die erste vollständig durchgeplante

Stadtneugründung in Deutschland nach 1945. Ab 1950 wurde sie auf

Beschluss der SED als „sozialistische Wohnstadt“ in Verbindung mit einem

Stahlwerk westlich der Oder an der polnischen Grenze errichtet. In Eisenhüt-

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tenstadt wird die Geschichte von

Architektur und Städtebau der

DDR nachvollziehbar, ohne dass

die Stadt zu einem nostalgischen

Freilichtmuseum

geworden ist. Von ihrer

erst 70-jährigen

Geschichte zeugen

aber nicht nur die

Gebäude, Straßen

und Plätze,

sondern auch

viele Kunstwerke.

Denn von Beginn an

sind Architektur und Kunst

in Eisenhüttenstadt eine Synthese

eingegangen, die ihresgleichen sucht. Für

den Architekturführer Eisenhüttenstadt/Stalinstadt

hat der Architekt und Fotograf Martin Maleschka je 35 herausragende

Bauten und Kunstwerke dokumentiert – als Würdigung der

einzigartigen Stadtanlage Eisenhüttenstadts sowie als ein Plädoyer

für einen aufgeschlossenen Umgang mit dem bewahrenswerten

baukulturellen und künstlerischen Erbe der DDR.

www.dom-publishers.com

HANDBUCH ZIVILTECHNIKERRECHT

Oppel/Swittalek; 1. Auflage 2021, 640 Seiten,

Buch kart.; ISBN 978-3-7073-4335-9; 99,00 Euro

Rechtliche Fragen

spielen in der Berufspraxis

von Ziviltechnikern

eine große Rolle. Sie

betreffen nicht nur

Themen wie das

Bau- oder Berufsrecht,

sondern sind überaus

mannigfaltig: Wie läuft

ein Architekturwettbewerb

ab, wann ist eine

Umweltverträglichkeitsprüfung

durchzuführen,

wie ist mit denkmalgeschützten

Bauten

umzugehen?

Der Ziviltechniker muss

bei der Planung und

Umsetzung von

Projekten stets eine Vielzahl von Rechtsgebieten bedenken und

kennen. Das Handbuch hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, sowohl

das neue ZTG detailliert zu erläutern als auch Zusammenhänge,

Querverbindungen und Grundsätze des Ziviltechnikerrechts

umfassend darzustellen, inklusive Ausblick auf die aufgrund des

EuGH-Urteils C-209/18 geplante, notwendige Novelle. Den Themen

Baurecht, Umweltverträglichkeitsprüfung, Vergaberecht, Bauvertragsrecht

und Denkmalschutz sind eigene Kapitel gewidmet.

www.lindeverlag.at

82 MÄRZ 2021 BAUBLATT.ÖSTERREICH


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