Kurzeitung_10-2025
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
www.kurzeitung.online
KUR
Bad Füssing
Das Gesundheitsmagazin
Bad Füssing feiert
30 Jahre Oktoberfest
Tausende bejubeln prächtigen Festzug
Oktober 2025 | Schutzgebühr 2,00 EUR
Neue Bücher
Dr. med. Johannes Zwick
Der
Lebenscode
Die Longevity Methode für ein langes
gesundes Leben.
ÄRZTLICH
G
E
F
P R Ü
T
Die Longevity-Methode für ein
langes, gesundes Leben
von Dr. med. Johannes Zwick
Mit der Longevity-Methode entwirft Dr. med. Johannes
Zwick ein praxisnahes, wissenschaftlich fundiertes Konzept
für gesundes Altern. Basierend auf über 40 Jahren
medizinischer Erfahrung und neuesten Erkenntnissen
aus Zellforschung und Longevity-Wissenschaft, zeigt der
Autor, wie wir unsere Lebenszeit nicht nur verlängern,
sondern mit Energie, Freude und innerem Sinn füllen
können.
Im Zentrum steht ein 7-Module-Programm, das körperliche
Gesundheit, mentale Balance und spirituelles
Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigt. Zwick verzichtet
bewusst auf dogmatische Regeln oder Verzichtsideologien
– stattdessen lädt er dazu ein, Gesundheit als
positiven Lebensstil zu verstehen.
Das Buch ist klar strukturiert, inspirierend geschrieben
und bietet konkrete Impulse zur Umsetzung im Alltag.
Ob Ernährung, Bewegung, Stressreduktion oder bewusste
Lebensgestaltung – die „Longevity-Methode“
will motivieren, Verantwortung für die eigene Vitalität zu
übernehmen.
Fazit: Ein ganzheitlicher Gesundheitsratgeber für alle,
die jung bleiben wollen – im Körper, Geist und Herzen.
Verständlich, motivierend und wissenschaftlich auf der
Höhe der Zeit.
Zum Autor: Dr. med. Johannes
Zwick (PhD, MD)
Dr. med. Johannes Zwick ist Arzt mit jahrzehntelanger
Erfahrung in der Allgemeinmedizin
und Gründer von Chōju, einem
Gesundheitskonzept, das modernste Wissenschaft
mit traditionellem ganzheitlichen
Denken verbindet. Er kombiniert die
klassische Schulmedizin mit Erkenntnissen
aus der Zell- und Longevity-Forschung
und engagiert sich dafür, Gesundheit neu
zu denken – ganzheitlich, präventiv und
lebensbejahend.
Mit Chōju steht Zwick in engem Austausch
mit führenden internationalen Forschungsinstituten
und Universitäten, um
Erkenntnisse aus Bereichen wie Reversed
Aging (Umkehrung des Alterungsprozesses)
in praktikable Gesundheitsstrategien
zu übersetzen.
Dr. med. Johannes Zwick
„Chōju ist für mich der Schlüssel zu einer
echten Veränderung: gesund, aktiv und
voller Power.“ Dr. Zwick steht für eine Medizin
der Zukunft: wissenschaftlich fundiert,
aber menschlich nah – und mit dem
Ziel, nicht nur Lebensjahre zu gewinnen,
sondern auch Lebensqualität.
Ab jetzt erhältlich
im Buchhandel, bei Amazon
oder bei Choju (Kontaktdaten s.u.)
Preis: 21,90 €
Choju GmbH
Oberer Stadtplatz 45
4780 Schärding | Österreich
E-Mail info@choju-health.com
Tel +49 15119670422
Web www.choju-health.com
Editorial
Droht uns ein Herbst der Hilflosigkeit? Finanzierung, Generationengerechtigkeit, Reformbedarf?
Die Krise der gesetzlichen Krankenversicherung – tragfähige Lösungen nicht in Sicht
Liebe Leserin, lieber Leser!
„Bei Gesundheit und Pflege droht uns ein
Herbst der Hilflosigkeit“, mit dieser Warnung
bringt DAK-Chef Andreas Storm die Krise der
gesetzlichen Krankenversicherung auf den
Punkt. Sechs Milliarden Euro fehlen im System,
doch tragfähige Lösungen sind nicht in
Sicht. Storm sieht das Vertrauen in die Gesundheitspolitik
schwinden – und Versicherte
wie Arbeitgeber stehen vor steigenden Belastungen.
Erstmals seit langer Zeit steht die
Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV) wieder ganz oben auf der politischen
Agenda – ein deutliches Signal für die
Schwere der Krise. Bundeskanzler Friedrich
Merz kündigte tiefgreifende Reformen an, will
höhere Beiträge für Gutverdiener prüfen und
die Eigenverantwortung der Versicherten stärker
in den Fokus rücken. Bayerns Ministerpräsident
Dr. Markus Söder fordert ein umfassendes
Reformpaket mit mehr Wettbewerb,
einer beschleunigten Digitalisierung sowie
Anpassungen bei Leistungen und Honoraren.
Ökonom Professor Bernd Raffelhüschen verschärft
die Diagnose: In nicht mehr so ferner
Zukunft drohe ein heftiger Generationenkonflikt.
Er fordert unbequeme Schritte – von
Selbstbeteiligungen bis hin zu klaren Prioritäten
bei den Leistungen. Ohne Kurswechsel
klettern die Beitragssätze unaufhaltsam,
warnt er.
Soweit Vorspann und Inhaltsangabe des diesjährigen
Europäischen Gesundheitskongresses
in München unter dem Motto „Sprunginnovationen
im Gesundheitswesen: Von
Rückstand zur Zukunft“. Auf dem Kongress
widmen sich zwei Sessions den drängendsten
Fragen. Unter dem Titel „GKV-Finanzlage: Ein
weiter so kann es nicht geben!“, diskutieren
Dr. Irmgard Stippler, Vorsitzende des Vorstandes
der AOK Bayern, Andreas Storm, Vorsitzender
des Vorstandes der DAK-Gesundheit
und weitere Expertinnen und Experten Strategien,
um die Finanzierung der Kranken- und
Pflegeversicherung langfristig zu sichern. Die
zweite Session nimmt die „Generationengerechtigkeit
in GKV- und Pflegeversicherung“
in den Blick. Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender
IKK Classic, analysiert Finanzdruck
und Strukturprobleme. Professor Bernd Raffelhüschen
zeigt, wie sich Lasten zwischen
den Generationen verschieben und welche
Reformen dringend nötig sind. Professor
Andreas Kruse beleuchtet die gesellschaftliche
Dimension: Wo stößt Pflichtgefühl an
Grenzen, wenn junge Menschen zu stark belastet
werden? Die abschließende Diskussion
bestreiten Klaus Holetschek, CSU-Fraktionsvorsitzender
im Bayerischen Landtag sowie
der Landesvorsitzende der FDP Bayern, Dr.
Michael Ruoff, über mögliche Reformpfade.
Das Gesundheitsmagazin „Kurzeitung Bad
Füssing“ informiert in der folgenden Ausgabe
über die Ergebnisse des Europäischen Gesundheitskongresses.
Neben diesen Stimmen zur Gesundheitspolitik
mahnt der Verband der Ersatzkassen
wirksame Strukturreformen auf den Weg zu
bringen: „Die Vorschläge dazu liegen auf dem
Tisch“.
In dieser Ausgabe fordert Judith Gerlach,
Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und
Prävention in einigen Punkten wichtige Korrekturen
am Entwurf des Krankenhausreformanpassungsgesetzes
(KHAG). Es sei dringend
notwendig, dass die Länder von den Leistungsgruppen-Voraussetzungen
abweichen
dürfen. Auch in anderen Regelungsbereichen
bestehe Nachbesserungsbedarf am Entwurf
des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes
(KHVVG). Das betreffe zum Beispiel
eine praxisgerechte Definition des „Fachklinik“-Begriffs.
Perspektivisch sei die Schaffung
einer eigenen Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“
erforderlich.
Landtagabgeordneter Bernhard Seidenath,
Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit,
Pflege und Prävention des Bayerischen
Landtags, setzt sich unter der Schlagzeile:
„SOS für die Schmerztherapie: Die Krankenhausreform
muss nachgebessert werden!“
für die Interessen der Schmerzpatienten ein.
Nur eine eigenständige Leistungsgruppe „Interdisziplinäre
Schmerztherapie“ könne eine
realistische Planung ermöglichen, die Finanzierung
sichern und verhindern, dass hochspezialisierte
Einrichtungen aus wirtschaftlichen
Gründen schließen müssen.
Die Praxisargumente hatte eindrucksvoll Dr.
med. Oliver Wolf, Chefarzt und Leiter des interdisziplinären
Rücken- und Schmerzzentrums
der Fachklinik Johannesbad, mit leidenschaftlichem
Einsatz auch in Interviews
mit den Medien geliefert. Sein Hauptkritikpunkt
war die Realitätsferne der geplanten
gesetzlichen Maßnahmen. Zur Thematik
Schmerzmedizin hatte er praxisorientiert alle
am Prozess beteiligten Gesundheitspolitiker,
Gremien, Fachverbände und ärztliche Gesellschaften
über die Brisanz der Gesetzgebung
und deren Folgen für die Schmerzpatienten
informiert. Die Reform der Reform müsse in
puncto unspezifische Fallgruppenzuordnung
der Realität Rechnung tragen. Das vorläufige
„Aufschieben“ der Reform sowie dazu die
Stellungnahmen von Staatsministerin Judith
Gerlach und dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses
des Landtags, Bernhard
Seidenath, seien sehr gute Signale, das Problem
erkannt zu haben und Abhilfe im Sinne
der Schmerzpatienten zu ermöglichen.
Ein weiteres Schwerpunktthema, vorgestellt
von Dr. med. Johannes Zwick, Vorsitzender
des Aufsichtsrates Johannesbad Gruppe,
auch in der ehrenamtlichen Funktion als Vorsitzender
der Arbeitsgruppe Gesundheitswirtschaft
des Wirtschaftsbeirats Bayern, ist
die Stärkung der Prävention als Schlüssel zur
Kostensenkung im Gesundheitswesen.
Zusammengefasst kann die gute Botschaft
veröffentlicht werden, dass sich Praxiserfahrung
und gesundheitspolitischer Sachverstand
im Sinne der Schmerzpatienten durchgesetzt
haben.
Viel Freude beim Lesen dieser Oktober-Ausgabe
des Gesundheitsmagazins „Kurzeitung
Bad Füssing“.
Ich wünsche Ihnen mit herzlichen Grüßen einen
erfolgreichen Kur- und Erholungsaufenthalt
bei uns in Bad Füssing.
Ihr
Rudolf G. Maier
Rudolf G. Maier
Chefredakteur
Oktober 2025
UR
KURZeitung
03
KURZeitung
Inhalt
41 30
36 27
24
37
08 17
15
44 46
16
06
09 10 11 34
14 25
43 48
04 KURZeitung
18 40 22
06 Ernst Fuchs, Kommentar
08 Spielbank Sommerfest
09 Beitrag Judith Gerlach
10 Beitrag Bernhard Seidenath
11 Kommentar Dr. Oliver O. Wolf
14 Vernissage
15 Ausstellung
16 Eröffnungskonzert
17 Kulturfestival
18 Interview Ruth Müller
22 Münchner Symphoniker
24 Bad Füssinger Oktoberfest
25 Goldhauben-Glanz
27 Ehrung Gisela Biereder
30 Kurorchester – Konzert
34 Beitrag Dr. med. Johannes Zwick
36 Beitrag Franz Meyer
37 Ausbildungsstart
40 Interview Ottfried Fischer
41 Kurgast Ottfried Fischer
43 Erfolgreiche Prüfung
44 Schirmherr Johannes Schätzl
46 Klaus Holetschek Interview
48 Boutiquehotel Fichtenwald
In alle Kürze
KURze
Gedanken
Kirchenführung
Ort: Evang. Christuskirche
7., 14., 21. und 28. Oktober
Meditative Kirchenführung – Die Atterseebilder
in der Christuskirche.
Freier Eintritt. Spenden erbeten.
Wochenmarkt
Ort: Kurplatz Bad Füssing
Jeden Freitag, 8.00 – 12.00 Uhr
Safferstettener
Bauernmarkt
Ort: Dorfplatz Safferstetten
Jeden Dienstag, 9.00 – 12.00 Uhr,
Kräuterführung mit Ursula Wieser: jeden
Dienstag Treffpunkt 10 Uhr bei der
Dorfkirche Safferstetten.
In 46 Dienstjahren war ich wohl in tausenden
von Wohnungen und Häusern
zu Trauergesprächen, Taufgesprächen,
Geburtstagen, Mitarbeitergesprächen
oder einfach nur Hausbesuchen. Was
mir auffiel, war meist, mit wie viel Liebe
Leute ihre Wohnungen einrichten.
Sie verwenden große Sorgfalt auf die
Gestaltung ihrer Lebensräume. Mit
Phantasie und Geschmack wählen
sie die Dinge aus, die ein Heim schön
und gemütlich machen. Vorhänge und
Teppiche harmonieren, Möbel und Tapeten
passen gut zusammen, Lampen
und Bilder sind fein aufeinander abgestimmt.
Wunderbare Farben, alles Ton
in Ton, stilvoll und schön.
Viele lassen es sich etwas kosten, um
in harmonischen Räumen zu leben.
Was mir aber dann während der Besuche
ebenso aufgefallen ist, dass viele,
die in diesen wunderschönen Räumen
leben, zu wenig an die Harmonie untereinander
denken. Mann und Frau,
Eltern und Kinder, Omas und Opas leben
oft nicht Ton in Ton miteinander.
Sie haben in die Wohnungseinrichtung
viel investiert, aber wenig in die Übereinstimmung
ihrer Herzen und Seelen.
Erst Liebe und Vertrauen zueinander
machen eine Wohnung zu einem Heim.
Und das spürst Du recht schnell, und
keine noch so schöne Wohnung kann
darüber hinwegtäuschen, wie die Bewohner
hier miteinander umgehen.
Nicht Teppiche und Möbel, wohl aber
Verständnis und Geduld, gegenseitige
Achtung und Wertschätzung der Menschen
untereinander in diesen Räumen
machen die Wärme und Geborgenheit
eines Hauses aus. Und auch das
spürst Du recht schnell. Da kann sich
einer noch so bemühen, es sich und
den Seinen mit schönen und teuren
Georg Herrmannsdörfer
Einrichtungsgegenständen wohnlich
zu machen, es gelingt nicht, wenn die
gelebte Harmonie fehlt. Und die kannst
Du auch in bescheiden eingerichteten
Wohnungen erleben, wo diese gelebte
Liebe zuhause ist. Wie viel Lebenskräfte
wenden Menschen auf, um sich ein
Haus zu bauen, einzurichten und zu
erhalten. Aber wie wenig Lebenskräfte
investieren sie dann in die große Aufgabe,
in diesem Haus miteinander in Frieden
und Harmonie zu leben. Da werden
dann oft unausgeheilte Verletzungen
und unvergebene Schuld unter den
teuren Teppich gekehrt. Man lebt im
Alltag zusammen, hat sich aber innerlich
voneinander abgewandt, und das
Familienleben wird nur noch von den
(seltener gewordenen) gemeinsamen
Mahlzeiten und dem Fernseher zusammengehalten.
In einer Wohnung, in der
miteinander geredet, gelacht, gespielt,
geliebt, gelitten und gebetet wird,
entsteht eine unbeschreibliche Atmosphäre,
die Besucher angenehm berührt
und zum Bleiben einlädt. Öfter
schon haben mich Leute gebeten, sie
und ihre neue Wohnung zu segnen.
Viele haben Gott noch niemals zu sich
nach Hause eingeladen; mit ihm in unserer
Mitte aber bekommt unser Heim
eine innere Kraft, eine Liebe und eine
Geborgenheit, die wir mit den schönsten
Möbeln und Dingen nicht selbst
schaffen können.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
05
Kommentar
Wie ich es sehe
Die Uhr tickt
„Wissen Union und SPD,
was sie tun?
Das hatten sich der Kanzler, die Union
und die SPD (sowie die allermeisten Leute
im Lande) sicher anders vorgestellt: Kaum
sollte der mit größerem Getöse angekündigte
„Herbst der Reformen“, der inzwischen
ohnehin schon wieder abgeblasen
und vertagt worden ist, in seine heiße
Phase treten, ist vom lange ersehnten
Stimmungsumschwung so gut wie nichts
zu spüren. Die Zustimmungswerte von
Friedrich Merz befinden sich im Sturzflug,
er ist gegenwärtig noch unbeliebter als
Vorgänger Olaf Scholz es war. Das stellt
nachgerade ein Kunststück dar. Die AfD,
die Merz forsch einmal halbieren wollte,
hat die Union laut Umfragen mittlerweile
überholt. Das liegt größtenteils daran,
dass der Kanzler viel versprochen und
bisher zu wenig gehalten hat – und dass
die Deutschen, von den Krisen und Konfl
ikten im Land und in der ganzen Welt zunehmend
überfordert, sich deshalb umso
schwerer damit tun, noch mehr Geduld
für die Regierenden aufzubringen.
Stattdessen fragen viele Bürger sich immer
öfter, ob die Koalitionäre wirklich
verinnerlicht haben, dass sie Erfolg haben
müssen, weil es, ganz schlicht und einfach,
zu ihnen eine Alternative gibt, die
Deutschland und Europa freilich noch weniger
gut bekommen würde, nämlich die
AfD. Union und SPD sind dazu verdammt,
die Probleme zu lösen, auch oder gerade
deshalb, weil die Baustellen inzwischen so
groß und so viele sind. Angesichts der tristen
Regierungs-Realität bricht sich jedoch
der breite und begründete Verdacht regelrecht
Bahn, dass Merz und sein insge-
„Noch mehr Schulden,
Steuerhöhungen oder satte
Einsparungen?
samt eher farbloses Kabinett
mit der herkömmlichen politischen
Betulichkeit und dem
sattsam bekannten Mangel an
Kompromissfähigkeit, getreu
der Devise „Schaun mer mal,
das sehn mas scho“, es nicht
schaffen werden, was eigentlich
geschafft werden muss.
Die Job-Angst nimmt zu. Über
drei Millionen Menschen
sind inzwischen ohne Arbeit.
150000 Industrie-Arbeitsplätze
gingen binnen eines
Jahres verloren, auch, weil
wirtschaftspolitisch bisher praktisch
noch nicht viel passiert ist, außer Belastendes
wie Trumps Zoll-Gebaren. 2026
und 2027 soll die deutsche Wirtschaft
endlich wieder wachsen, allerdings sehr
bescheiden. Hoff nungen richten sich nun
auf die Wirkung der Sondervermögen für
Rüstung/Bundeswehr sowie den Ausbau
der lange schwer vernachlässigten Infrastruktur.
Doch selbst hier läuft längst nicht
alles rund. Zum Beispiel: Der 500 Milliarden-Euro-Topf
für Infrastruktur soll laut
Grundgesetz ausdrücklich für „zusätzliche“
Investitionen eingesetzt werden –
und nicht dafür, schon länger bestehende
Investitionsprojekte zu fi nanzieren und
dergestalt im Etat freiwerdende Gelder
für andere Zwecke, etwa Wahlgeschenke,
verteilen zu können. Trotzdem hat die Koalition
schon mehrere Milliarden-Ausgaben
aus dem regulären Bundeshaushalt in
KOMMENTAR VON ERNST FUCHS
das Sondervermögen verschoben. Dieser
Etat und die Finanzplanung für die nächsten
Jahre werfen ein Schlaglicht darauf,
wie stark der Bund strukturell über seine
Verhältnisse lebt: Trotz der überraschenden
Dreifachöffnung der Schuldenbremse
mit einem unbegrenzten Defizit für Verteidigung,
500 Milliarden Euro mehr für Infrastruktur
und einem dauerhaft größeren
Defizitraum für die Länder reicht der Bundesregierung
das Geld hinten und vorne
nicht. Schon bis 2029 schwillt die ungedeckte
Haushaltslücke auf 170 Milliarden
Euro an. Das heißt: Die Regierung steuert
in der Finanzplanung auf das gewaltigste
Loch aller Zeiten zu, während sie zugleich
so viele Schulden macht wie kaum eine
zuvor. Zum Vergleich: Die Ampel-Koalition
war wegen eines Haushaltsdefizits von
drei Milliarden Euro zerbrochen.
Was also droht? Noch mehr Schulden,
was sich wohl verbietet, Steuererhöhungen
oder fulminante Einsparungen? Die
Antworten darauf geraten zur größten
Herausforderung für die Merz-Regierung!
Die Bürger sind sehr gespannt darauf,
06 KURZeitung
Oktober 2025
Gut zu wissen
wie Merz und Co. das hinkriegen, zumal
bis 2029 die jährlichen Zinsausgaben des
Bundes auf 67 Milliarden Euro steigen
und so den Handlungsspielraum im Bundeshaushalt
einschränken.
Die Wirtschaftsweise Prof. Veronika
Grimm legt den Finger so in die Wunde:
„Die staatlichen Investitionen dürften lediglich
ein Strohfeuer entfachen, wenn
„Was jetzt nicht angepackt wird,
fällt dem Land später umso
schmerzhafter auf die Füße
sie nicht von Reformen begleitet werden“.
Dem ist wenig hinzuzufügen, außer vielleicht
die legendäre Erkenntnis des einstigen
SPD-Spitzenpolitikers Franz Müntefering:
„Um das zu verstehen, reicht
Volksschule Sauerland“.
Grundsätzlich sind Union und SPD sich ja
einig, dass beim Bürgergeld, der Rente,
Pflege und im Gesundheitswesen etwas
passieren muss, damit die Finanzierbarkeit
nicht völlig außer Kontrolle gerät. Die
Frage jedoch ist, wie beherzt die Reformen
sein sollen. Bisher jedenfalls bleiben
die Ankündigungen vage, ausgesprochen
vage.Aber egal, auf welche Schritte die Koalitionspartner
sich letztendlich durchringen
– es werden vermutlich jeweils solche
des kleinsten gemeinsamen Nenners sein.
Ob das reicht, darf arg bezweifelt werden.
Die Sozialdemokraten sowieso, allein wegen
ihres Selbstverständnisses, aber auch
CDU und CSU scheuen in der Regel vor
harten, effektiven Einschnitten zurück, allein
schon aus Angst vor einer Abstrafung
an der nächsten Wahlurne. Das mag aus
der Perspektive, wiedergewählt werden zu
„Akuter Handlungsbedarf, damit
Ungeduld nicht explodiert
wollen, irgendwie erklärlich zu sein, ist in
der Tat allerdings nachgerade verantwortungslos,
weil alles, was jetzt endlich nicht
wirklich angepackt wird, der Politik und
den Bürgern spätestens in den kommenden
Jahren auf die Füße fallen wird – und
zwar noch viel schmerzhafter.
Thema Bürgergeld: Es verursacht inzwischen
Gesamtkosten von rund 50 Milliarden
Euro jährlich. Die Regierung will
rund fünf Milliarden Euro einsparen. Ob
das klappt? Auch das ist fraglich. Auf alle
Fälle werden wohl alle enttäuscht sein, die
den (Wahlkampf-)Ansichten glauben, mit
der Bürgergeld-Reform könne man den
Der Autor
Ernst Fuchs schrieb als Redakteur 50 Jahre
lang ununterbrochen für die Passauer
Neue Presse, in den letzten Jahren auch
für den dazu erworbenen Donaukurier
in Ingolstadt und die Mittelbayerische
Zeitung in Regensburg.
Vom Volontär zum Chefredakteur:
Bis zu seinem Ruhestand zum 1. April
2024 stand der Rudertinger (verheiratet,
zwei Kinder) 15 Jahre lang an der Spitze
der Gesamtredaktion der Heimatzeitung.
Davor war er Lokal- und Politik-Redakteur
und über 15 Jahre lang stellvertretender
Chefredakteur. Ernst Fuchs machte sich
als fast täglicher Kommentator und Leitartikler
der PNP bundesweit einen Namen.
Ministerpräsident Söder würdigte ihn als
einen „der meinungsstärksten Journalisten
Bayerns“: Ernst Fuchs wurde u.a. mit dem
Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Zu seiner neuen Aufgabe sagt Fuchs:
„Ich freue mich auf die Leser und die Kurzeitung.
Sie ist zwar keine Tageszeitung,
aber ein angesehenes Monatsmagazin
mit ordentlicher Reichweite. Ich werde
mich pro Ausgabe in einem Kommentar
mit Sachverhalten und Zuständen
auseinandersetzen, die regional, politisch,
wirtschaftlich, sozial oder gesellschaftlich
relevant sind. Und hoff e, so den einen oder
anderen Denkanstoß geben zu können“.
Bundeshaushalt gesunden. Das allermindeste,
das gelingen muss, ist die Eindämmung
des Sozialbetrugs, der unumstritten
stattfindet.
Thema Rente: Nichts deutet bisher darauf
hin, dass es ausreichend strenge Maßnahmen
geben könnte, um das System
zukunftsfest zu gestalten. Der Handlungsbedarf
ist eklatant: Immer mehr Ältere
treffen auf immer weniger Jüngere, die die
Renten ihrer Eltern und Großeltern fi nanzieren.
Das führt zu steigenden Rentenbeiträgen
und dazu, dass schon ein Viertel
des 500-Milliarden-Bundeshaushalts
als Zuschuss nur für die Rente reserviert
ist. Denkbar ist vieles, vermutlich läuft es
aber u. a. darauf hinaus, dass die Menschen
künftig in der Regel länger arbeiten
(müssen).
Thema Gesundheit: Da brennt es lichterloh.
Deutschland leistet sich das teuerste
Gesundheitssystem in der EU, gehört
bei der Lebenserwartung aber zu den
Schlusslichtern. Die Beiträge steigen beständig,
trotzdem klaffen bei der Krankenversicherung
riesige Finanzlöcher. Die
überfällige Krankenhausreform kommt
nicht vom Fleck, es fehlen Ärzte, Studienplätze
und es gibt bei Fachärzten für Kassenpatienten
vielerorts völlig inakzeptabel
lange Wartezeiten sowie bei den Kassen
zu viele versicherungsfremde Leistungen.
Die Klinikreform, mehr Selbstbeteiligung,
ein Primär-Hausarztmodell liegen u. a. als
mögliche Rezepte auf dem Tisch. Dazu
birgt mehr Prävention ein riesiges Potenzial,
das besser erschlossen werden muss.
Aber: Zunächst soll, gemäß guter, aber
nicht unbedingt effektiver deutscher Tradition,
eine neue Kommission es richten,
wie bei der Pflege und Rente, im nächsten
Jahr vielleicht, und wenn nicht, dann halt
im übernächsten…
Thema Pflege: Ein vergleichbares Szenario.
Immer höhere Beiträge, immer höhere
Finanzlücken, immer höhere Heimkosten,
zu wenig Unterstützung für pflegende Angehörige.
Geschieht nichts, ist der Kollaps
unausweichlich: Die Zahl der Pflegefälle
hat sich in Deutschland in den vergangenen
zehn Jahren auf jetzt 5,6 Millionen
verdoppelt – und wird wegen der fortschreitenden
Alterung weiterhin rasant
wachsen. Auch hier gilt: Rehabilitation vor
Pflege, Prävention kann Pflegebedürftigkeit
vermeiden oder verzögern.
Ja, es gibt viel zu tun. Nicht nur bei den
unausweichlichen Sozialreformen, sondern
auch im Ukraine-Krieg, beim Wehrdienst,
der Reform des Asylrechts, der
Bildung, Steuerpolitik, der Digitalisierung
der Verwaltung und beim Bürokratie-Abbau?
Und es eilt. Die Uhr tickt, bis die
wachsende Ungeduld im Volk sich zur
Explosion hochschaukelt. Dieser Kelch
möge an Deutschland bitte vorübergehen!
Oktober 2025
UR
KURZeitung
07
Das dreitägige Spielbank-Sommerfest war wieder ein vorbildliches, bestens organisiertes Event
mit einem Spiel- und Showprogramm der Sonderklasse
Der Erlös ging an den Soroptimist Club Passau. Im Bild Anschnitt der Spielbank-Torte durch Marion Samland, vorne rechts, Günther Wagner und Direktor
Ralf Samland. Mit im Bild Dieter Künstel, MdB a. D. Verena Künstel-Wohlleben, Volker Teisen, Monika Wagner, die fränkische Weinprinzessin Franziska I. und
Janina Dern sowie Hans Schuster, Rudi Pleh, MdL a. D. Walter Taubeneder, Lilo Stephan, Dr. Gülin Tulani, Kirchenrat Norbert Stapfer, Kurdirektorin Daniela
Leipelt, Kurseelsorgerin Maria-Anna Müller, Walfried Hamsch und Ingrid Schreck.
Foto: Lindmeier
08 KURZeitung
Oktober 2025
Medizin und Gesundheit
Gesundheitsministerin Judith Gerlach:
Perspektivisch ist die Schaffung einer
eigenen Leistungsgruppe
„Schmerzmedizin“ erforderlich
„Auf Änderungen in diesem Sinne wird Bayern bestehen“ – Von Judith Gerlach
„Die Länder fordern an einigen Punkten
wichtige Korrekturen am Entwurf zum
Krankenhausreformanpassungsgesetz.
Dabei geht es um Weichenstellungen
im Sinne der Patientinnen und Patienten.
Die Krankenhausversorgung vor
allem in den ländlichen Regionen darf
nicht gefährdet werden. Es ist deshalb
dringend notwendig, dass die Länder
von den Leistungsgruppen-Voraussetzungen
in begründeten Fällen abweichen
dürfen. Dies gilt für Vorgaben,
die im konkreten Fall unerfüllbar sind.
Der Punkt ist auch für die Kommunen
Judith Gerlach, Staatsministerien für Gesundheit, Pflege und Prävention: Perspektivisch ist zudem die Schaffung einer
eigenen Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“ erforderlich. Zum einen, weil – richtig umgesetzt – damit passgenauere
Strukturanforderungen für diese Disziplin geregelt werden können als innerhalb der Leistungsgruppen Allgemeine Innere
Medizin oder Allgemeine Chirurgie, denen sie derzeit zugeordnet werden müssten. Und zum anderen, weil Fachkrankenhäuser
für Schmerzmedizin nur dann von Erleichterungen bei den Strukturvoraussetzungen profitieren können, wenn
ihre Leistungen einer speziellen (und nicht wie derzeit einer allgemeinen) Leistungsgruppe unterfallen. Foto: StMGP
wichtig, denn benötigte Krankenhausleistungen
muss es weiterhin geben.
Auf Änderungen in diesem Sinne wird
Bayern bestehen.
Auch in anderen Regelungsbereichen
besteht noch Nachbesserungsbedarf
am Entwurf zum Krankenhausreformanpassungsgesetz.
Das betrifft zum
Beispiel eine praxisgerechte Definition
des ‚Fachklinik‘-Begriffs. Die medizini-
sche Versorgung der Bevölkerung über
Fachkrankenhäuser ist gerade in Bayern
sehr wichtig – auch hier setzen wir
uns für den Erhalt der benötigten Strukturen
ein.
Ich finde es fahrlässig und verantwortungslos,
dass die SPD zuletzt diese
wichtigen Nachbesserungen blockiert
hat. Dadurch verlängert sich die Hängepartie
in Sachen Krankenhausreform
ganz erheblich. Die Unsicherheit ist für
alle Beteiligten extrem belastend - vor
allem natürlich für die Kliniken, die immer
noch nicht wissen, worauf genau
sie sich einzustellen haben.
Perspektivisch ist zudem die Schaffung
einer eigenen Leistungsgruppe
,Schmerzmedizin‘ erforderlich. Zum
einen, weil – richtig umgesetzt – damit
passgenauere Strukturanforderungen
für diese Disziplin geregelt werden
können als innerhalb der Leistungsgruppen
,Allgemeine Innere Medizin‘
oder ,Allgemeine Chirurgie‘, denen sie
derzeit zugeordnet werden müssten.
Und zum anderen, weil Fachkrankenhäuser
für Schmerzmedizin nur dann
von Erleichterungen bei den Strukturvoraussetzungen
profitieren können,
wenn ihre Leistungen einer speziellen
(und nicht wie derzeit einer allgemeinen)
Leistungsgruppe unterfallen. Da
die Leistungsgruppenzuordnung einen
erheblichen Vorlauf hat und die Krankenhäuser
dringend Planungssicherheit
benötigen, ist eine rechtzeitige Regelung
wichtig.“
Oktober 2025
UR
KURZeitung
09
Medizin und Gesundheit
SOS für die Schmerztherapie: die Krankenhausreform
muss nachgebessert werden!
Von Bernhard Seidenath
In Deutschland leben derzeit rund
4,8 Millionen Menschen mit schweren
chronischen Schmerzen. Für diese
Patientinnen und Patienten ist die
interdisziplinäre, multimodale stationäre
Schmerztherapie (IMST) oft die
einzige Chance auf nachhaltige Linderung.
IMST bedeutet die gleichzeitige,
aufeinander abgestimmte Behandlung
durch verschiedene Fachdisziplinen:
somatische Medizin, psychologische
Verfahren, Bewegungstherapie und weitere
Bausteine greifen gezielt ineinander,
um den Teufelskreis aus Schmerz,
Angst und sozialem Rückzug zu durchbrechen.
Aktuell bieten rund 450 Kliniken in
Deutschland diese hochspezialisierte
Therapie an. Doch die Versorgung steht
vor einem dramatischen Einschnitt: Die
besserungs-Gesetz (KHVVG) – sieht in
ihrer bisherigen Gestalt keine eigene
Leistungsgruppe für die Schmerztherapie
vor. Stattdessen werden die Einrichtungen,
die IMST anbieten, fachfremden
Leistungsgruppen wie „Allgemeine
Innere Medizin“ oder „Allgemeine Chirurgie“
zugeschlagen. Das hat fatale
Folgen, denn die dort geforderten Mindestvoraussetzungen
– etwa mehrere
Operationssäle, endoskopische Dienste
Bernhard Seidenath, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention des Bayerischen Landtags:
Nur eine eigenständige Leistungsgruppe „Interdisziplinäre Schmerztherapie“ würde eine realistische Planung
ermöglichen, die Finanzierung sichern und verhindern, dass hochspezialisierte Einrichtungen aus wirtschaftlichen Gründen
schließen müssen.
oder chirurgische Rufbereitschaften –
passen weder medizinisch noch organisatorisch
zur Schmerzmedizin.
Diese Fehlzuordnung führt bereits heute
zu Schließungen und gestoppten
Neuplanungen. Kliniken können die
fachfremden Vorgaben schlicht nicht
erfüllen. Für die Versorgung chronischer
Schmerzpatienten ist dies auch
gar nicht nötig. Ohne schnelle Korrekturen
droht deshalb ein massiver Ver-
Krankenhausreform – das beschlossene
Krankenhaus-Versorgungs-Versorgungsrückgang
um bis zu 40 Prozent
der bisherigen Fallzahlen – sowohl
quantitativ als auch qualitativ. Für Millionen
Betroffene bedeutet das längere
Wartezeiten, weitere Anfahrtswege und
ein höheres Risiko, dauerhaft arbeitsunfähig
zu werden.
Nötig ist eine eigene Leistungsgruppe
„Interdisziplinäre Schmerztherapie“
Die Logik des neuen, durch das KHVVG
eingeführten Systems sieht vor, dass
für jede Leistungsgruppe Mindeststandards
in Personal, Technik und Struktur
definiert werden. Für die interdisziplinäre
Schmerztherapie existiert jedoch
kein passender Katalog. Die Folge: Fälle
werden erratisch über verschiedene
fachfremde Leistungsgruppen verteilt.
Die notwendige Bedarfsplanung wird
verzerrt, und auch andere Fachabteilungen
werden rechnerisch „verunreinigt“,
weil ihre Fallzahlen künstlich
aufgebläht erscheinen. Nur eine eigenständige
Leistungsgruppe „Interdisziplinäre
Schmerztherapie“ würde eine
realistische Planung ermöglichen, die
Finanzierung sichern und verhindern,
dass hochspezialisierte Einrichtungen
aus wirtschaftlichen Gründen schließen
müssen.
Nur eine neue Leistungsgruppe
führt zum Ziel
Die Problematik lässt sich leider auch
nicht auf anderem Wege lösen. Manche
verweisen darauf, Schmerzkliniken
künftig als Fachkrankenhaus („Level
F“) einzuordnen oder auf Ausnahmeregelungen.
Doch auch diese Wege
greifen zu kurz: Die Vorgaben für Fach-
10 KURZeitung
Oktober 2025
Medizin und Gesundheit
krankenhäuser sind komplex und für
viele Schmerzkliniken praktisch unerfüllbar.
Selbst bei großzügigen Ausnahmen
müssten schmerztherapeutische
Häuser beispielsweise Operationssäle,
Endoskopiezeiten und chirurgische
Fachärzte vorhalten – Leistungen, die
für eine multimodale Schmerztherapie
schlicht nicht erforderlich sind. Zudem
fehlt es an klaren Rechtsansprüchen
auf die Ausweisung als Fachkrankenhaus.
Eine Umsetzung wäre langwierig
und unsicher. Die Leidtragenden wären
die Patientinnen und Patienten, deren
Versorgung weiter ausgedünnt würde.
Jetzt handeln – nicht irgendwann!
Das Abrechnungsverbot nach § 8 Abs.
4 KHEntgG und die geplante Vorhaltefinanzierung
setzen die Kliniken unter
enormen Zeitdruck. Geschäftsführungen
und Träger müssen schon heute
strategische Entscheidungen treffen.
Ohne zeitnahes politisches Commitment
werden viele Einrichtungen schließen,
bevor eine spätere Nachbesserung
greifen könnte.
Die Lösung liegt auf der Hand: Der
Leistungsgruppen-Katalog muss um
eine Leistungsgruppe „Interdisziplinäre
multimodale Schmerzmedizin“ ergänzt
werden – idealerweise noch im Rahmen
des in der Pipeline befindlichen
Krankenhausreformanpassungsgesetzes
(KHAG). Nur so lassen sich Versorgungssicherheit,
Qualität und Planung
verlässlich sichern.
Fazit:
Chronischer Schmerz ist eine eigenständige
Erkrankung, die eigenständige
Strukturen erfordert. Eine eigene
Leistungsgruppe ist die schnellste,
einfachste und nachhaltigste Maßnahme,
um die stationäre multimodale
Schmerztherapie zu retten. Politik und
Gesetzgeber müssen jetzt handeln,
um das Leiden von Millionen Betroffenen
nicht weiter zu verschärfen. Jede
Verzögerung gefährdet unwiederbringlich
Versorgungsangebote, die oft die
Chefarzt Dr. med. Oliver O. Wolf: Inhalte
der Reform der Reform ein gutes Signal
„Das ‚Aufschieben‘ der Reform und damit,
wie ich hoffe, der Startschuss der Reform
der Reform, insbesondere in Bezug
auf die Zuordnung von unspezifischen
Leistungsgruppen in der Akutmedizin, in
unserem Falle der Speziellen Schmerztherapie
– Fallpauschalensystem – ist ein
aus meiner Sicht sehr gutes Signal. Es
ist ein Signal entsprechend dem gesunden
Menschenverstand. Katastrophale
Fehlentwicklungen nicht mit aller Gewalt
durchzusetzen, nur weil es, aus welchen
Gründen auch immer, aus sachfremden
Erwägungen von die Folgen nicht bedenkenden,
sogenannten Fachleuten in Hinterzimmerkompromissen
so beschlossen
wurden. Wir erinnern uns an die unverständliche,
nahezu zeitgleiche Zustimmung
der CDU zum Lauterbachschen Gesetz
in Bundestag und Bundesrat, nahezu
zeitgleich mit der vorzeitigen Auflösung
der Bundesregierung. Diese überstürzte
Gesetzgebung und ihre heute wie damals
absehbaren Folgen sollten ein Signal sein
zum Überdenken und neu organisieren.
Eine Reform des Gesundheitssystems ist
auch aus meiner Sicht dringend notwendig.
Ein ‚Gesundschrumpfen‘ im Sinne
von Zentralisierung und Spezialisierung
ist der absolut richtige Ansatz. Dass nicht
jedes periphere Krankenhaus alle notwendigen
Fachbereiche bezüglich Infrastruktur,
apparativer Ausstattung und
vieles anderes mehr personell 24 Stunden
vorhalten kann, ist verständlich. Aber vor
allem in Bezug auf die Spezialisierung in
der Schmerzmedizin ist das ‚Rücken- und
Schmerzzentrum‘ der Fachklinik Johannesbad
wohl deutschlandweit führend.
Der Bedarf ist immens, es besteht eine
eklatante Unterversorgung, da uns dieses
letzte Hoffnung für schwer chronische
Schmerzkranke darstellen.
Gesetz (KHVVG) trotz dieser Alleinstellung
in punkto Schmerzmedizin nun leider
auch wesentlich und schmerzhaft trifft,
spiegelt die Unausgegorenheit, die Praxisferne
und Unspezifität dieses Gesetzes
Dr. med. Oliver O. Wolf, Chefarzt und Leiter Interdisziplinäres
Rücken- und Schmerzzentrum der Fachklinik
Johannesbad: „Ein Gesetz, das auf Landesebene so nie
gewollt war, muss zeitnah gewachsenen Strukturen der
medizinischen Versorgung in Bayern angepasst werden“.
wider. Frau Staatsministerin Gerlach hat
bei ihrem Besuch in der Fachklinik Johannesbad
diesbezüglich Verständnis sowie
zeitnahen Handlungsbedarf signalisiert.
Das ist besonders für die Schmerzpatienten
eine gute Nachricht.
Das Gesundheitsmagazin „Kurzeitung Bad Füssing
hat die Stellungnahme von Chefarzt Dr. Oliver O.
Wolf an Gesundheits-, Pflege- und Präventionsministerin
Judith Gerlach sowie an den Landtagsabgeordneten
Bernhard Seidenath, Vorsitzender des
Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention
des Bayerischen Landtags übermittelt. Die beiden
im Sinne der Schmerzpatienten optimistisch
stimmenden Beiträge werden in dieser Ausgabe
mit Dank für die kurzfristige Übermittlung im Wortlaut
veröffentlicht.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
11
Gut zu wissen
Traudl Wolff gefeiert
Schwarzer Humor aus Wien
BAYERISCHE SPIELBANK BAD FÜSSING
Sie erinnert an die Fernsehsendung „Gaudimax“. Aus drei
Bewerbern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
wurde der beste Witzeerzähler gekürt. Moderator war Gerd
Rubenbauer. Eine Siegerin der beliebten Sendung war Traudl
Wolff. Damals wurde die Begeisterung des Publikums mithilfe
eines „Lachometers“ ermittelt. Die Bad Füssingerin hatte mit
Oktober 2025
Traudl Wolff in Aktion. Das Thema: „Schwarzer Humor aus Wien“. Musikalische Begleitung
durch Anita Friedl.
ihrem Witz den höchsten Wert erreicht. Dieser Erfolg war mit
ein Grund für den Start von Auftritten von Traudl Wolff in den
letzten 20 Jahren. Begeisterndes Kabarett und volle Veranstaltungssäle
machen ihren Erfolg deutlich. Im Johannesbad hat
sie alle 14 Tage einen gefeierten Auftritt. Je nach Jahreszeit,
Ostern oder Weihnachten, präsentiert sie auch heiter besinnliches.
Hinzu kommt die Kulturbühne der Spielbank. Traudl
Wolff ist ein Gewinn für Bad Füssing.
01.10.2025: Vortrag Dr.habil. Gülin Tunali
Gesundbleiben trotz Medikamenteneinnahme
Personen, die über einen langen Zeitraum Medikamente
einnehmen, können Nährstoffdefizite entwickeln.
In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie diese Defizite
wieder korrigieren können. Beginn: 19:00 Uhr
10.10.2025: Kulturbühne – Lesung & Musik
Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich: Lesung von
Helmut Degenhart mit musikalischer Begleitung
13.10.2025:„Ausg’schmatzt“ – Talk im Casino
Gesprächspartner: Gesprächspartner Pfarrer Rainer
Maria Schießler und Spielbankdirektor Ralf Samland
17.10.2025: Kulturbühne – Klassische Musik
Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:
Konzert mit dem Duo Cuvée Classic
24.10.2025: Kulturbühne – American Folk Music
Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:
Konzert mit der Band Mr.Jones
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!
Kurhausstr. 1 · Tel. 08531 97790 · www.spielbanken-bayern.de
12 KURZeitung
Oktober 2025
Anzeige
Weil’s guad ist!
TSV DJK Oberdiendorf
Nicht nur wir sind überzeugt –
auch die Fußballer des TSV DJK Oberdiendorf!
Unser Urhell wurde erneut ausgezeichnet und gehört zur
exklusiven Finest Beer Selection 2023, 2024 & 2025.
Die Künstlerinnen und Künstler, die mit ihren Werken die Ausstellung unter dem Leitmotiv „Wasserwelten & Thermenwelten“ ermöglicht haben: Leopold Schmidt, Jürgen Lindner,
Josef Kreileder, Gisela Reinhardt, Alexandra Vogt, Günter Burr, Tetyana Gerasymenko, Oksana Hlynska, Sylvia Gnatz, Otto Müller, Waltraud Riedl, J. Rudolf Sommer und Renate Felden.
Fotos: Rudolf G. Maier
Kurdirektorin Daniela Leipelt: Das Thermal-Mineralwasser aus
der Tiefe der Erde schenkt seit 75 Jahren Heilung und Kraft
Ausstellung unter dem Leitmotiv „Wasserwelten & Thermenwelten“
Wasser als Symbol für Erneuerung
bedeute Bewegung, Verwandlung,
Neubeginn. Diese symbolische Kraft beeinflusse
auch die Kunst. Sie erinnere an
die Geschichte von Bad Füssing: Was als
kleine Quelle begann, wurde zu einem
Strom, der Gesundheit, Wohlbefinden
und Kultur trage. Mit viel Beifall führte
Kurdirektorin Daniela Leipelt bei der Vernissage
der Ausstellung des diesjährigen
Kulturfestivals in die Vielschichtigkeit des
Themas „Wasser“ ein. Unter dem Leitmotiv
„Wasserwelten & Thermenwelten“,
gemeint sind die drei Bad Füssinger Ther-
men – Therme Eins, Europatherme und
Johannesbad Therme, als sichtbare Symbole
eines erfolgreichen modernen Kurortes.
Dreizehn große Künstlerinnen und
Künstler und zehn kleine Künstlerinnen
und Künstler präsentierten rund 50, zum
Teil sehr außergewöhnliche Werke: „Ihre
Arbeiten zeigen, wie individuell Wasser
gedeutet werden kann: als heilende Kraft,
als Naturphänomen, als Symbol für Energie,
Ruhe oder Lebenskraft“, so Kurdirektorin
Leipelt. Ein besonderes Glanzlicht
der Ausstellung sei das Gemeinschaftskunstwerk
der Kinder im Ferienprogramm.
Ihre farbenfrohen Einzel-Bilder zeigen ihre
Lieblingsorte in Bad Füssing – und damit
wie lebendig und zukunftsgerichtet unser
Kurort nach 75 Jahren ist. Jedes der zehn
Kinder malte auf einer eigenen Leinwand
mit Acrylfarben seinen ganz persönlichen
Lieblingsort in Bad Füssing oder der Umgebung.
Anschließend wurden alle kleinen
Leinwände zu einem großen Kunstwerk
zusammengesetzt. Das verbindende
Element sei „der Schwammerl“ als Teil
des Gemeinde-Wappens und somit auch
Symbol für das heilkräftige Thermal-Mineralwasser
in Bad Füssing. So sei wie-
14 KURZeitung
Oktober 2025
der ein Bild entstanden, das Bad Füssing
durch die positiven Eindrücke der Kinder
vorstelle. Der Gedanke dahinter: „Ich liebe
meine Heimat und bin ein kleiner Teil
unserer Gemeinde“. Das sei, so Leipelt ein
in die Zukunft gerichtetes, sehr schönes
Bekenntnis. Niemand außer den Kindern
könne so ehrlich und unmittelbar malen,
was sie wirklich lieben. Beim gemeinsamen
Rundgang stellten alle Künstlerinnen
und Künstler ihre Werke vor. In der Kurzeitung
sind sie alle veröffentlicht. Der Dank
galt den Künstlern ebenso wie dem Veranstaltungsteam
rund um Veranstaltungsleiter
Markus Kagleder.
Die Ausstellung ist während des gesamten Kulturfestivals
bis 11. Oktober täglich von 9:00 bis 18:00
Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
15
Erster Bürgermeister Tobias Kurz: Das heilende Thermal-Mineralwasser,
das auch Bad Füssing „antreibt“, ist Inspiration für Künstler
und musikalischer Funke für das Eröffnungskonzert
Grandioser Auftakt des Kulturfestivals durch die Neue Philharmonie Frankfurt
Erster Bürgermeister Tobias Kurz hatte
es bereits in seiner Festansprache anlässlich
der Eröffnung des 26. Bad Füssinger
Kulturfestivals angedeutet: „Beginnen
wird das diesjährige Festival mit diesem besonderen
Höhepunkt: Dem Crossover-Programm
der Neuen Philharmonie Frankfurt.
Und der Titel des Programms könnte nicht
besser zu Bad Füssing passen – ,Aquamania‘.
Die Neue Philharmonie Frankfurt
hat seit ihrer Gründung im Jahr 1999 eine
schrieben. Sie stand bereits mit Weltstars
wie Andrea Bocelli, José Carreras, David
Garrett, Robbie Williams und Udo Lindenberg
auf den größten Bühnen Europas. Mit
ihrer Bandbreite von Klassik bis Rock, von
Barock bis Filmmusik beweisen die über
60 Musikerinnen und Musiker immer wieder
auf’s neue ihre künstlerische Neugier,
Professionalität und Weltoffenheit“. Mit
dieser Ankündigung hat Bürgermeister
Kurz sicher nicht zu viel versprochen. Das
Konzert im vollen großen Kursaal wurde
beeindruckende Erfolgsgeschichte gebegeistert
mit viel Beifall und mit Standing
Ovations gefeiert. Die Neue Philharmonie
Frankfurt bot ein Konzert, das weit über
musikalische Konventionen hinausging.
Anders als das üblicherweise heiß begehrte
Thermal-Mineralwasser der Bad Füssinger
Heilquellen stand die Musik im Zeichen
des Wassers – mal sprudelnd und leicht,
mal tief und rauschend. Die Philharmonie
unter Leitung von Jens Troester zeigte
außergewöhnlichen Mut zur musikalischen
Freiheit. Sie präsentierte eine schillernde
Foto links: Die Neue Philharmonie Frankfurt bot mit großartigen Sängern und Sängerinnen wie Lorena Huber ein mitreißendes
Crossover-Konzert. Foto rechts: Besonders begeisterten die Soliautritte von Bass und Gitarre, die Bühnenshows
von Karsten Stiers und Achim Dürr. Rockmusik die Beifallsstürme auslöste. Fotos: Rudolf G. Maier
16 KURZeitung
Oktober 2025
Aus Bad Füssing
Vielfalt, die klassische Orchesterwerke mit
kraftvollen Neuinterpretationen von Rockund
Popballaden vereinte. Diese Kombination
führte zu einem bunten Klangbild, das
durch eine beeindruckende Klangfülle und
Dynamik bestach. Der Dirigent verstand
es meisterhaft, das Orchester durch diese
Reise zu führen indem er die verschiedenen
musikalischen Elemente zu einem harmonischen
Gesamtbild formte. Der grandiose
Auftakt des Kulturfestivals durch die
Musiklandschaft, der es meisterhaft versteht,
Tradition und Innovation in Einklang
zu bringen. Die Heimatzeitung Passauer
Neue Presse informierte ausführlich über
die Eröffnungsausstellung und das Eröffnungskonzert.
Erster Bürgermeister Tobias
Kurz hatte in seiner Eröffnungsansprache
auch darauf hingewiesen, dass er wieder
Gäste aus der Gemeinde eingeladen habe,
die sich mit großem Einsatz für das Gemeinwohl
stark machen. Diese Einladung
ten der Gemeinde. Einen besonderen Gruß
richtete Bürgermeister Kurz an die älteste
Mitbürgerin Ruth Ullrich, die in diesem
Jahr ihren 105. Geburtstag bei guter Gesundheit
feiern konnte.
Ausführlich auch der Anteil der Rede zum
Jubiläum 75 Jahre Anerkennung der Heilquellen
von Bad Füssing. Am 28. Juni 1950
habe das Bayerische Innenministerium die
Foto links: Mehrmals Standing Ovations im vollen Kursaal für die begeisternde Neue Philharmonie Frankfurt. Foto rechts: Erster Bürgermeister Tobias Kurz stimmte in seiner Festrede
auf das Konzert ein und würdigte das Jubiläum 75 Jahre Anerkennung der Heilquelle. Fotos unten: Unter den Konzertgästen gesehen, von links, Josef Schöppl, 1. Bürgermeister Kirchdorf
am Inn, Cornelia Wasner Sommer, stellvertretende Landrätin, Bezirksrätin, Andrea Schachinger, Vizebürgermeisterin Kirchdorf am Inn und Altbürgermeister Alois Brundobler, Dr.
Josef Sommer, Margarehta Maier, Rosmarie Meyer und Staatssekretär a. D., Altlandrat Franz Meyer.
Neue Philharmonie Frankfurt setzte nicht
nur einen besonderen Akzent, sondern
demonstrierte auch die Fähigkeit des Orchesters,
sich stetig neu zu erfinden und
Grenzen zu überschreiten. In dieser faszinierenden
Fusion von Alt und Neu zeigte
sich die Bedeutung der Philharmonie als
wichtiger Akteur in der zeitgenössischen
sei ein Zeichen der besonderen Wertschätzung
für ihr Engagement, das das Zusammenleben
in Bad Füssing so wertvoll mache.
Der Dank richtete sich an die Vertreter
der Dorfgemeinschaften, an die Vertreter
der Trachten- und Musikvereine, an die
Verantwortlichen der Bad Füssinger Chöre
sowie die Senioren- und Jugendbeauftrag-
erste Füssinger Thermalquelle offiziell zur
„öffentlich benützten Heilquelle“ erklärt.
Ein bürokratischer Akt, aber ein bedeutender
Meilenstein in der Geschichte des
Kurortes, in der Erfolgsgeschichte, die Bad
Füssing vom kleinen Weiler mit 38 Einwohnern
zum heute erfolgreichsten Kurort Europas
führte.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
17
Gut zu wissen
Ruth Müller: Ich schätze ganz besonders das Miteinander
und das Gefühl, hier „daheim“ zu sein
Zur Gesundheitspolitik: „Es ist Aufgabe des Freistaats, eine Krankenhausplanung
vorzulegen und eine wohnortnahe Versorgung zu ermöglichen“
Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Generalsekretärin der Bayern-SPD wurde für jahrzehntelanges
kommunales Engagement im festlichen Rahmen des Schlosses Dachau mit der Medaille für besondere
Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung ausgezeichnet. Sie war dabei die einzige Kommunalpolitikerin
aus Niederbayern, wie Innenminister Joachim Herrmann bei der feierlichen Übergabe feststellte.
Seit 30 Jahren bringt sich Ruth Müller in die Kommunalpolitik ihrer Heimat ein – seit 2002 im
Marktgemeinderat Pfeffenhausen, seit 1996 im Kreistag Landshut und seit 2013 auch im Bayerischen
Landtag. „Ihre tiefe Verbundenheit zur Region prägt ihr politisches Handeln“, verlas Herrmann in der
Laudatio. Aufgewachsen in Pfeffenhausen kenne sie die Herausforderungen, Sorgen und Wünsche der
Menschen aus nächster Nähe. Dabei gehe ihr Engagement weit über die Gremienarbeit hinaus. Die Redaktion
der Kurzeitung Bad Füssing nahm die hohe Auszeichnung zum Anlass, mit Gastautorin Ruth
Müller ein Interview zu aktuellen Themen zu führen. Beginnend mit ihrer Antwort auf zu hohe Gebühren
in Pflegeheimen befasst sich die Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit der Feier anlässlich der Verleihung
der Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung im Beisein ihres Sohnes.
Weitere Themen sind die Krankenhausreform mit einer klaren Meinung und Handlungsbedarf des
Freistaats. Zur wieder in den Pflichtkatalog der Krankenkassen aufgenommenen ambulanten Badekur
fordert Müller neben Allgemeinmedizinern auch am Arbeitsplatz aufzuklären – bei Arbeitgebern und
bei Gewerkschaften. Sie wisse auch, wie sehr Bad Füssing als Kurort und Urlaubsort geschätzt werde.
Abschließend stellt Ruth Müller ein besonderes Anliegen zu den Kommunalwahlen 2026 vor.
informieren oder zu aktuellen Vorgängen
Stellung zu beziehen. Gibt es im Bereich der
Gesundheitspolitik Themen, Entwicklungen
oder Anliegen, die Sie als SPD-Generalsekretärin
kommentieren beziehungsweise unterstützen
werden?
»Ruth Müller, Mitglied des Bayerischen
Landtags und Mitglied im
Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft,
Forsten und Tourismus, Generalsekretärin
der Bayern-SPD: Es gibt derzeit zu Recht
eine erregte Debatte um die immer höheren
Pflegekosten. Mehr und mehr Betroffene
fühlen sich dadurch massiv überfordert.
Wir kämpfen dafür, dass diese Kosten
sinken und das erwarte ich auch von der
bayerischen Staatsregierung, die nicht unschuldig
an hohen Gebühren in Pflegeheimen
ist. Sie drückt sich nämlich darum, die
Investitionskosten wie Heizung und Co. in
den Heimeinrichtungen zu übernehmen,
obwohl sie hierzu verpflichtet wäre. Würde
Herr Söder Verantwortung übernehmen,
könnten Betroffene hunderte Euro sparen.
Besonders wichtig ist mir noch, auf den
Medizincampus Niederbayern hinzuweisen.
Wir haben mit den Standorten in Passau,
Deggendorf, Straubing und in meiner
Heimatregion Landshut damit große Chancen
für die Zukunft der Medizinausbildung
geschaffen und bieten damit jungen Menschen
ein Studienangebot in einem attraktiven
und bezahlbaren Umfeld.
Große Anerkennung für jahrzehntelanges Engagement: Ruth Müller, SPD-Landtagsabgeordnete, Generalsekretärin der Bayern-SPD,
in ihrer Heimat verwurzelte Kommunalpolitikerin, wurde im festlichen Rahmen des Schlosses Dachau von Innenminister
Joachim Herrmann mit der Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung ausgezeichnet.
Kurzeitung: Frau Müller, Sie sind Landtagsabgeordnete
und Generalsekretärin der Bayern-SPD,
und Sie nutzen gerne die Möglich-
keit, im Gesundheitsmagazin „Kurzeitung
Bad Füssing“ auch wegen dem überregionalen
Verteiler über Ihre Landtagsarbeit zu
Frau Müller, ich darf nicht vergessen, Ihnen
sehr herzlich zur Verleihung der Medaille für
besondere Verdienste um die kommunale
Selbstverwaltung zu gratulieren, die Ihnen
im festlichen Rahmen des Schlosses Dachau
überreicht wurde.Innenminister Joachim Herrmann
hat in seiner Laudatio hervorgehoben,
18 KURZeitung
Oktober 2025
Gut zu wissen
dass Sie die einzige Kommunalpolitikerin aus
Niederbayern waren, die ausgezeichnet wurde.
Wie haben Sie auf diese Anerkennung reagiert?
»Es war durchaus ein besonderer Moment,
mit vielen anderen verdienten
niederbayerischen
Kommunalpolitikern
geehrt zu werden. Dabei ist mir dann auch
bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass
sich Frauen in der Politik engagieren und
ihre Sichtweise einbringen, um die Gesellschaft
voranzubringen. Besonders schön
war es für mich auch, dass mein Sohn bei
der Verleihung dabei war. Er hat immerhin
26 Jahre der fast 30 Jahre meiner politischen
Laufbahn begleitet und miterlebt.
Sie sind fast 30 Jahre in der Kommunalpolitik
engagiert: Ich zitiere aus der Verleihungsbegründung:
„Ihre tiefe Verbundenheit zur Region
prägt ihr politisches Handeln“, Sie sind in
Pfeffenhausen aufgewachsen. Was verbindet
Sie ganz besonders mit Ihrer niederbayerischen
Heimat?
»Ich schätze ganz besonders die Nähe
zu den Menschen, das Miteinander
und das Gefühl, hier „daheim“ zu sein. Und
ich empfinde es als ein besonderes Privileg,
dass mir die Bürgerinnen und Bürger
seit fast drei Jahrzehnten das Vertrauen
schenken, mich um ihre Anliegen und die
Entwicklung unserer Region kümmern zu
dürfen. Die liebste Jahreszeit ist mir der
späte Sommer, wenn die Hopfenernte beginnt
und der wunderbare Duft des „grünen
Golds“ über der Hallertau liegt.
Ich darf für das Gesundheitsmagazin „Kurzeitung
Bad Füssing“ auch eine Frage zu einem
besonderen Anliegen der Kurorte stellen: Ein
noch immer heiß diskutiertes Thema ist die
Krankenhausreform, die noch von Bundesgesundheitsminister
a.D. Prof. Dr. Lauterbach
stammt. Welche Vorschläge machen, beziehungsweise
unterstützen Sie als Bayern-SPD
um Versorgungssicherheit im Flächenland
Bayern zu gewährleisten?
»Karl Lauterbach hat eine wichtige
Reform vorgelegt, die vor allem dafür
sorgen soll, dass Menschen unabhängig
von ihrem Wohnort die beste medizinische
Versorgung erhalten. Darin waren wir
nicht gut, auch weil Kliniken falsche Anreize
hatten und Kosten für diese medizinische
Grundversorgung fast nicht vergütet
wurden. Es ist Aufgabe des Freistaats, eine
Krankenhausplanung vorzulegen und so
eine wohnortnahe Versorgung zu ermöglichen.
Das verschleppt die Staatsregierung
aber, mit der Folge, dass viele Kliniken unter
großen Druck geraten. Auch bei den
Krankenhäusern drückt sich die Staatsregierung
um die Investitionskosten, die
Kliniken entlasten würden. Die Staatsregierung
muss jetzt sagen, was konkret sie
gegen das Kliniksterben unternimmt und
wie die Krankenhauslandschaft neu strukturiert
werden muss.
Ein anderes Thema ist die wieder in den
Pflichtkatalog der Krankenkassen aufgenommene
ambulante Badekur. Das war schon
sensationell, als dieser Erfolg auch mit Unterstützung
von SPD-Gesundheitspolitikern
Hoff nungen geweckt hat, die Kurorte und
Heilbäder auch in Bayern könnten sich mit
dieser erneuten gesetzlichen Verankerung
aus dem Coronatief erholen. Leider ist es so,
dass diese Möglichkeit zu wenig bekannt ist
und dass vor allem Haus- und Fachärzte nicht
allzu viel über Antragstellung, Voraussetzungen
und so weiter wissen. Welche Möglichkeit
der Werbung und Information sehen Sie, um
im Sinne erfolgreicher Prävention und Vorsorge
diese ambulante Kur verstärkt in den
Blickpunkt derer zu rücken, die dringend eine
Gesundheitsvorsorge nötig hätten? Wie stehen
Sie dazu?
»Wir wissen aus dem Bereich der Arbeitsmedizin,
dass Überlastungssituationen,
auf die man nicht eingeht, oft
der Weg in eine lange Arbeitsunfähigkeit
sein können. Umso wichtiger ist es, neben
Allgemeinmedizinern auch am Arbeitsplatz
aufzuklären – bei Arbeitgebern, bei
Gewerkschaften.
Frau Müller, ich darf Sie abschließend fragen,
waren Sie schon einmal in Bad Füssing,
Europas erfolgreichstem Kurort? Wir würden
Sie nach Rücksprache mit Klinikleiter Karsten
Fuchs gerne zu einem Besuch mit Informationsprogramm
einladen.
»Natürlich war ich schon in Bad Füssing,
und ich weiß auch aus vielen
Gesprächen, wie sehr Bad Füssing als
Kur- und Urlaubsort geschätzt wird. Im
Rahmen meiner Niederbayern-Besuchstouren
komme ich auch gerne wieder
einmal in Bad Füssing zum persönlichen
Gespräch vorbei – denn das ist mein Verständnis
von Politik: Miteinander zu reden,
statt übereinander. Was mir noch ein
besonderes Anliegen ist: In rund einem
halben Jahr fi nden die Kommunalwahlen
in Bayern statt. Am 8. März werden die
Oberbürgermeister*innen, Landrät*innen,
Bürgermeister*innen und die Mitglieder
der Kommunalparlamente gewählt. Rund
40.000 Menschen engagieren sich in ganz
Bayern regelmäßig in der Kommunalpolitik
vor Ort – und ich weiß aus vielen Gesprächen,
dass sich alle demokratischen
Parteien über Interesse von Bürgerinnen
und Bürgern freuen, die sich vorstellen
können, an der Zukunft ihrer eigenen
Gemeinde mitzuwirken. In diesem Sinne
möchte ich dieses Interview auch nutzen,
aus meiner fast 30-jährigen Erfahrung als
Kommunalpolitikern dafür zu werben, den
eigenen Horizont zu erweitern und sich als
Kandidat*in aufstellen zu lassen.
Frau Müller, vielen Dank für dieses Interview.
◊ Kfz-Reparatur
◊ Unfallinstandsetzung
◊ Lackiererei
◊ Reifenservice
◊ Batterie
◊ Neu- und Gebrauchtwagen
Dürnöderweg 7
Bad Füssing
Tel. 08531 981144
www.autoberger.de
Oktober 2025
UR
KURZeitung
19
ALLE regulären DAMEN - und
HERRENHOSEN - 20%
vom 27 Sep. bis 25 Okt. 2025
EXKLUSIVE und
nur in
TETTENWEIS
..
... da
d s H
Ha
Y
nl
H us mit Y Herz & persönl
Aktionen sind ausgenommen!
ers
...
n icher Note
Mode
aus
Italien
Kostenlose 7 Blitzänderung # in der Hausschneiderei!
Wir ändern kostengünstig Ihre Lieblingsteile!
Ihr
ÜBER
GRÖSSEN
SPEZIALIST
im
ROTTAL
... ob kurz, lang, stark
oder schlank! Bei uns hängt
jede Größe im Schrank!
HOSEN Stadel alle Größen
Herren Walkfilzjacken
Herren Anzüge
Herren Stretchhosen
Damen Hosen & Jeans
Hosenträger & Gürtel
Mode vomF achmann
Nimm2
Unser Klassiker: 2 Hosen zum Preis von einer ab 99, 99
auch in Übergößen inklusive kostenloser Kürzung !
Anzeige
ÄNDERUNGSSERVICE
Schneiderei im Haus !
ANZÜGE / BUSINESS
AUTOMATIKLEDERGÜRTEL
BERMUDAS
BLUSEN
CORDHOSEN
EDEL JEANS STRETCH
ECHT LEDERGÜRTEL
FLANELLHOSEN
FUNKTIONS HOSEN
GILET / SPENCER
HAUSANZÜGE
HOSENTRÄGER Special
HEMDEN
JACKEN
JOGGINGHOSEN
LEDERHOSEN
OUTDOORHOSEN
PULLOVER
PULLUNDER
POLOHEMDEN
SAKKOS
STICKSERVICE
STOFFHOSEN TREVIRA
SHIRTS
SOCKEN
SCHLUPFHOSEN Gummibund
TEAMBEKLEIDUNG
TRACHTENMODE
THERMOHOSEN
TEXTILBANDGÜRTEL
UNTERWÄSCHE
WANDERHOSEN
WALKFILZJACKEN
WESTEN
ZIPP OFF HOSEN
... und vieles mehr!
weitere Aktionen unter
www.hosenverkauf-kotter.de
Mo bis Fr 9.30 bis 17.00 Uhr + Sa 9.00 bis 12.00 Uhr ö708534 337 ö Blumenstraße 2
94167 Tettenweis liegt zwischen Pocking und Vilshofen an der Staatsstraße 2117 ö
Gutscheine +Aktionen sind nicht kombinierbar! Es gelten unsere Geschäftsbedingungen! solange Vorrat reicht
Die Münchner Symphoniker gastieren am Freitag, 10. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im Großen Kursaal in Bad Füssing. Unter Leitung von Joseph Bastian erklingt als Hauptwerk die
„Jupiter“-Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart. Foto: Peter von Felbert
Jürgen Wisgalla an die Freundinnen und
Freunde der Kirchenmusik
Im Oktober „jagen“ sich die Feste und
kirchenmusikalischen Termine im
Bäderdreieck: Das Erntedankfest am
5. Oktober, das voraussichtlich letzte
Konzert der Münchner Symphoniker
am 10. Oktober, die Kantatengottesdienste
am 19. und 26. Oktober und
So 05. Oktober 2025, 10:00 Uhr
Evangelische Christuskirche Bad Füssing
Bläser-Gottesdienst zum Erntedankfest,
Abendmahlsgottesdienst mit
Musik für Bläser, Pauken und Orgel.
Bad Füssinger Blechbläser (Leitung:
Kirchenmusikdirektor Jürgen Wisgalla),
Karin Wisgalla (Orgel) und Pfarrer
Joachim von Kölichen.
So 05. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Gemeinde- und Kurseelsorgezentrum
Bad Füssing
Standmusik zum Weinfest mit dem Musikverein
Bad Füssing: Es spielen die
„Minis“ unter Leitung von Maximilian
Lindmeier.
Do 09. Oktober 2025, 19:30 Uhr
Evangelische Christuskirche Bad Füssing
Abendmusik in der Christuskirche.
Volksmusik mit Worten zum Ausklang
des Tages.Daniela Günzel (Steirische
tag am 31. Oktober 2025. Natürlich
bieten wir Kirchenmusiker in Bad Füssing
und Bad Griesbach auch wieder
Abendmusiken und offenes Singen
an. Als Dekanatskantor und Bezirkschorleiter
lade ich außerdem zum
Dekanatsposaunentag nach Grafenau
ein. Mit 20 Bläserinnen und Bläsern
Harmonika), Kirchenmusikdirektor
Jürgen Wisgalla (Orgel) und Pfarrer
Norbert Stapfer.Thema: „Was brauchen
wir wirklich?“
Fr 10. Oktober 2025, 19:30 Uhr
Großer Kursaal im Großen Kurhaus Bad Füssing
Symphoniekonzert Münchner Symphoniker.
Münchner Symphoniker, Tjasha
Gafner (Harfe) und Joseph Bastian
(Leitung)
Di 14. Oktober 2025, 19:30 Uhr
Gemeinde- und Kurseelsorgezentrum
Bad Füssing
Offenes Singen mit Kirchenmusikdirektor
Jürgen Wisgalla
So 19. Oktober 2025, 10:00 Uhr
Evangelische Christuskirche Bad Füssing
Kantaten-Gottesdienst. Johann Sebastian
Bach: „Jauchzet Gott in allen
Landen“, Kantate für Sopran und
die Gottesdienste zum Reformationsaus
dem Dekanat Passau kann ich am
Sonntag, 12. Oktober einen Festgottesdienst
um 10:00 Uhr in der Evangelischen
Christuskirche Grafenau mitgestalten.
Nachfolgend informiere ich Sie
für den Monat Oktober über Angebote
der Kirchenmusik in der Christuskirche
Bad Füssing:
Orchester BWV 51. Elisabeth Jehle (Sopran),
Franz Wagnermeyer (Trompete),
Karin Wisgalla (Orgel), Streichorchester
der Christuskirche Bad Füssing,
Kirchenmusikdirektor Jürgen Wisgalla
(Dirigent) und Pfarrer Norbert Stapfer
(Predigt)
Di 21. Oktober 2025, 19:30 Uhr
Gemeinde- und Kurseelsorgezentrum
Bad Füssing
Offenes Singen mit Kirchenmusikdirektor
Jürgen Wisgalla. Freier Eintritt.
Spenden erbeten.
Do 23. Oktober 2025, 19:30 Uhr
Evangelische Christuskirche Bad Füssing
Abendmusik in der Christuskirche.
Orgelmusik mit Worten zum Ausklang
des Tages. Karin Wisgalla (Orgel) und
Pfarrer Norbert Stapfer. Thema: „Vom
Sorgen“.
22 KURZeitung
Oktober 2025
Anzeige
Schnupperwoche Sparsaison
Reisezeit: 08.11. - 22.12.2025 und 02.01. - 27.04.2026
Inklusivleistungen pro Person:
• 7 x Übernachtung
• 7 x Vital-Frühstücksbuffet
• 7 x leckeres Abendessen
• 6 x Eintritt in die Johannesbad Therme (außer am An- und Abreisetag)
• 3 x Massage (je ca. 20 Min.)
• Johannesbad Hotels Wohlfühlleistungen (z.B. Leihbademantel, uvm.)
Johannesbad Hotels 2025 2026
Königshof
Ludwig Thoma
Phönix (kein EZ-Zuschlag)
Füssinger Hof (kein EZ-Zuschlag)
ab 649,- €
ab 641,- €
ab 567,- €
ab 546,- €
ab 672,- €
ab 657,- €
ab 564,- €
Preise pro Person im Standard DZ zzgl. Kurtaxe und ggf. Tischgetränke und Parkplatzgebühr.
Komfortzimmer, Suiten und Einzelzimmer mit Zuschlägen buchbar. Rabatt im angegebenen Preis bereits abgezogen.
Beliebig viele Wochen erweiterbar. Ausgenommen Weihnachten & Silvester.
Jetzt zum garantiert besten Preis buchen:
Tel: +49 8531 23 - 2909 (Ortstarif) täglich 8-22 Uhr
info@johannesbad-hotels.com | www.johannesbad-hotels.com
Keine Anzahlung & kostenfreie Hotel-Stornierung bis 7 Tage vor Anreise!
Johannesbad Hotels Bad Füssing GmbH | Johannesstr. 2 I 94072 Bad Füssing
Geschäftsführung: Reinhold Hofmann
Staunen und Schunkeln: So schön war das
Oktoberfest in der Lindenstraße
Tausende bejubeln prächtigen Jubiläumsfestzug
Es war ein großartiges Fest für die Kurortgeschichte:
Bad Füssing feierte
30 Jahre Oktoberfest in der Lindenstraße.
Die Luft war erfüllt von den
festlichen Klängen der Blasmusik, als
der außergewöhnliche, Begeisterung
auslösende Festzug das Zentrum von
Bad Füssing in eine feierliche Atmosphäre
versetzte. Das 30. Oktoberfest
in Bad Füssing war Anlass für Tausende
von Besuchern, Einheimische und
Kurgäste, ein Fest traditioneller Kultur,
Musik und Gemeinschaft zu erleben,
das an Glanz und Begeisterung seines
gleichen suchte. Bereits seit drei Jahrzehnten
ist das Oktoberfest in der Lindenstraße
ein fester Bestandteil des
kulturellen Veranstaltungskalenders
von Bad Füssing. Auch im Jubiläumsjahr
wurden seine treuen Besucher
nicht enttäuscht. Der Festzug, der den
Auftakt zu den Feierlichkeiten bildete,
präsentierte eine beeindruckende Vielfalt
von teilnehmenden Gruppen. Angeführt
von Bürgermeister Tobias Kurz,
Kurdirektorin Daniela Leipelt, Cornelia
Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin
und Bezirksrätin, Gemeinderäten
und Persönlichkeiten des öffentlichen
Lebens. Im Mittelpunkt standen auch
beim Festzug gefeiert, die Organisatoren
und Veranstalter, namentlich Festwirtin
Michaela Lang, Christina Lang
24 KURZeitung
Oktober 2025
sowie die Mitglieder der Werbegemeinschaft
Lindenstraße, an der Spitze Kurt
Dotzler. Es folgten die Wittibreuter Musikanten
und die Hofmark Böllerschützen
Aigen am Inn. Große Gruppen der
Goldhauben-Frauen aus Bad Füssing,
Pocking und Bad Griesbach verliehen
dem Festzug einen besonderen Glanz.
Es folgten die Goaßlschnalzer des Heimat-
und Trachtenvereins Aigen am Inn,
der Heimat- und Trachtenverein Altbachtaler
Wittibreut sowie ein festlich
geschmücktes Sechser-Pferdegespann
der Innstadt Brauerei Passau. Diese
beeindruckende Vielfalt des Festzuges,
die das Herz und die Seele der bayerischen
Tradition verkörperte, wurde auf
dem Weg vom Kurplatz zur Lindentraße
begeistert mit viel Beifall gefeiert. Ein
ganz großer Teil der Besucher des Festes
war auch, so wie von den Veranstaltern
gewünscht, in Tracht gekommen.
Begonnen hatte das Jubiläumsfest mit
einem Standkonzert auf dem Kurplatz,
das bereits zu früher Stunde viele Musikliebhaber
begeistert hatte. Die Klänge
der Blasmusik hallten durch die Straßen,
während sich die Vorfreude auf
den großen Oktoberfest-Umzug steigerte.
Die Besucher genossen sichtlich
die fröhliche Atmosphäre und tauchten
ein in ein Fest, das mit seiner Herzlichkeit
und Gastfreundschaft in der
Lindenstraße dem großen Münchner
Vorbild, das am gleichen Tag eröffnet
wurde, in nichts nachstand. Höhepunkt
Bad Füssing feierte
30 Jahre Oktoberfest
Die Kurzeitung Fotos lassen erahnen,
wie schön das Jubiläumsfest
und besonders der Festzug im
Zentrum von Bad Füssing waren.
Besonders glanzvoll im wahrsten
Sinne des Wortes die großen Gruppen
der Goldhaubenfrauen. Die
Böllerschützen aus Aigen machten
mit ihren Salven auf das Fest im
Zentrum Lindenstraße aufmerksam.
Stellvertretende Landrätin
Cornelia Wasner-Sommer und
Erster Bürgermeister Tobias Kurz
stimmten mit ihren Ansprachen auf
das festliche Ereignis ein. Wieder
einmal haben die Organisatoren der
Werbegemeinschaft Lindenstraße
ein traumhaft schönes Fest für den
ganzen Kurort veranstaltet.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
25
Aus Bad Füssing
war der feierliche Anstich des ersten
Fasses Festbier durch Cornelia Wasner-Sommer,
stellvertretende Landrätin.
Nach nur drei Schlägen konnte sie
unter dem Applaus der Menge getreu
dem Münchner Vorbild die erste Maß
Bürgermeister Kurz überreichen. In
seinem Grußwort sagte der Erste Bürgermeister,
er sei dankbar und stolz,
dass ein so grandioses Fest 30 Jahre
ohne Unterbrechung gefeiert werden
konnte. Er lobte die hervorragende Arbeit
der Organisatoren, die es erneut
geschafft hätten, das Jubiläumsfest
zu einem besonderen Erlebnis für alle
Beteiligten zu machen. Sein Dank galt
ebenso den Vereinen und allen ehrenamtlichen
Helfern. Cornelia Wasner-Sommer
hatte stellvertretend für
Schirmherr Landrat Raimund Kneidinger
die Festansprache gehalten. Das
Oktoberfest in Bad Füssing sei ein eindrucksvoller
Beweis dafür, dass Tradition
und Gemeinschaftssinn lebendig
seien und auch im kleineren Rahmen
große Freude bereiten könnten. Ein
Fest, das die Herzen der Besucher erwärme
und schon jetzt Vorfreude auf
das nächste Jahr wecke, könne nur als
großartig bezeichnet werden.
Fotos: Rudolf G. Maier
26 KURZeitung
Oktober 2025
Jubiläumsfeier mit Verbundenheit und Wertschätzung für Gisela Biereder. Blumen und Dankadressen kamen von Klinikleiter Karsten Fuchs und Hubertus Winkler, Chefarzt
Abteilung Orthopädie.
Anerkennung und ein Dankeschön für Gisela Biereder
40 Jahre Betriebstreue gewürdigt von Chefarzt Hubertus
Winkler und Klinikleiter Karsten Fuchs
Diesmal war Jubilarin Gisela Biereder
im Mittelpunkt, den sie sonst auf ihre
bescheidene Art meidet. Chefarzt Hubertus
Winkler und Klinikleiter Karsten Fuchs
sprachen Dank, Anerkennung und ein
herzliches Dankeschön für 40 Jahre vorbildlichen
Einsatz aus. Bei Gisela Biereder
komme, so der Klinikleiter, hinzu, dass sie
besonders beliebt und durch ihre hilfsbereite
Art anerkannt sei. Sie trage maßgeblich
auch zum guten Betriebsklima im
Johannesbad bei. 40 Jahre Treue, Engagement
und Loyalität seien kennzeichnend
für ihre Persönlichkeit, ergänzte Chefarzt
Winkler. Die Jubilarin startete im August
1985 ihre Ausbildung in Buchhaltung und
Verwaltung. Über die langjährige leitende
Funktion in der Abteilung Anschlussheilbehandlung
und weiteren verantwortungsvollen
Funktionen ist sie seit März
2022 als Chefarztsekretärin der Abteilung
Orthopädie eine geschätzte Mitarbeiterin.
Das brachte besonders Chefarzt Winkler
in der Jubiläumsfeier zum Ausdruck.
… MACH(T)
DEINEN
TAG
perfekt
www.spielbanken-bayern.de
Glücksspiel kann süchtig machen. Spielteilnahme ab 21 Jahren. Informationen und Hilfe unter www.spielbanken-bayern.de
Oktober 2025
UR
KURZeitung
27
Anzeige
NEU
ITALIENISCHE LEBENSMITTEL
FOLGE UNS AUF:
HAUS
HALT
FREI
ZEIT
DRO
GERIE
LEBENS
MITTEL
dauerhaft günstig
94072 BAD FÜSSING • Lindenstraße 3 • Montag - Samstag: 09:00 - 18:00
lich
Willkommen
SHOP - BISTRO - CATERING
Öffnungszeiten
MO - SO 8 - 22 Uhr
20 22
Adolf-Kolping Str. 30
84359 Simbach am Inn
TISCHRESERVIERUNG UNTER:
TISCHRESERVIERUNG UNTER:
WWW.BIERHAUS.EU
WWW.BIERHAUS.EU
ONLINE EINEN TISCH
RESERVIEREN
ONLINE SPEISEN
BESTELLEN
SCHUSTERS.COM
Münchner Str. 88
84359 Simbach am Inn
Anzeige
… Bad Füssings Einkaufsmeile Nr.1
© by remark.de
Samstag ist
Lindenstraßen-Tag
Herrenfriseur
Lindenstraße 5
94072 Bad Füssing
Tel. 08531/135047
Öffnungszeiten:
Di.-Fr.
Sa.
Montag
geschlossen!
Metzgerei - Feinkost:
Mo - Fr 7.00 - 18.00 Uhr
Samstag 7.00 - 12.30 Uhr
09.00 -12.30 &
14.00 -18.00 Uhr
09.00 -13.00 Uhr
Backstube - Café-Bistro:
Mo - Fr 7.00 - 18.00 Uhr
Samstag 7.00 - 16.00 Uhr
Lindenstraße 6 - 94072 Bad Füssing Tel.: 08531-21153
e-mail: cl@lang-metzgerei.de www.lang-metzgerei.de
christina-bf@t-online.de feinschmeckerei
Ab 10.00 Uhr
“ Stimmungs und Unterhaltungs-Musik „
Sturm-Zeit aus der Steiermark 0,25 4,00
Ab 10.00
und dazu an warmen Zwiebelkuchen Stück 4,00
Ab 09.00
bis 16.00
Ab 10.00 Uhr
Herbst-Frühschoppen
1 paar Weißwürscht mit Brez`n 6,90 €
zum herbstlichen Mittagstisch
1/4 Bauernente knusprig aus`m Rohr
auf Orangensoße, Blaukraut und Reiberknödel 13,90 €
... Herbstzeit-Strudelzeit!
Apfelstrudel / Topfen-Marillen oder 6,50 €
Kirsch / Heidelbeerstrudel mit Vanillesoße
Mo.-Fr.Täglich von 16.-18.00 Uhr Bier-Probe
Schwarzbier, Weisse Hell, Dunkel, Alkoholfrei 0,5 4,00 €
“ Herbstzeit-Einkaufszeit “
In unseren Fachgeschäften
www.lindenstraße-fuessing.de / facebook.de/feinschmeckerei
Oktober 2025
UR
KURZeitung
29
Musik als Medizin: Bad Füssing erlebt
ein einmaliges Kurkonzert
Ein klingendes Plädoyer für die Kurmusik: Vier Kurorchester aus ganz
Deutschland stehen am 17. Oktober in Bad Füssing gemeinsam auf der Bühne
Vier Kurorchester, ein gemeinsamer
Klangkörper, ein Abend voller Lebensfreude:
Am Freitag, 17. Oktober 2025
(Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr), feiert
Bad Füssing ein Konzertereignis, das es
so noch nie gab: Unter dem Titel „Musik
bleibt Medizin – Der echte Gewinn der
Kurmusik“ gastiert das Jubiläumsorchester
im Großen Kurhaus - ein Zusammenschluss
der traditionsreichen Klangkörper
aus Bad Oeynhausen in Nordrhein-Westfalen,
Bad Krozingen in Baden-Württemberg
sowie den bayerischen Kurorten Bad
Reichenhall und eben Bad Füssing.
Die Idee zu dieser einzigartigen Tournee
kam aus Bad Oeynhausen. Bad Füssing
war von Anfang an überzeugt dabei: „Kurmusik
ist mehr als Unterhaltung. Sie ist
eine Quelle der Gesundheit, der Inspiration
und der seelischen Erholung. Genau
das wollen wir mit diesem besonderen
Abend spürbar machen“, sagt Markus
Kagleder, Leiter VeranstaltungsService in
Bad Füssing. Er erinnert an die besondere
Bedeutung des Bad Füssinger Kurorchesters:
Gegründet vor mehr als 50 Jahren,
ist es heute deutschlandweiter Botschafter
niederbayerischer Musikkultur und
wichtige Säule im Kulturangebot Niederbayerns.
Die musikalische Leitung des Abends
übernimmt Anna Fuhrländer aus Bad
Füssing. Sie steht seit mehr als zwei Jahrzehnten
als Dirigentin an der Spitze des
Bad Füssinger Kurorchesters. Auf der
Bühne stehen Solisten von internationalem
Rang: Sopranistin Lini Gong (Hamburg),
Tenor Roberto Gionfriddo (Freiburg)
und Zithervirtuose Wolfgang Hubert
(Bochum). Moderator Thomas Gierling
führt durch den Abend.
Das Programm ist ein Feuerwerk der
Kurmusik-Tradition – im Mittelpunkt die
glanzvollen Werke von Johann Strauß,
dessen 200. Geburtstag 2025 gefeiert
30 KURZeitung
Oktober 2025
Aus Bad Füssing
KURZeitung
Bad Füssing
Das Gesundheitsmagazin
21. Bad Füssinger Kulturfestival
Musikgenuss in außergewöhnlichen Zeiten
Kurzeitung Titel auch als Ausdruck von Wertschätzung für
das großartige Kurorchester Bad Füssing.
Foto: Rudolf G. Maier
www.kurzeitung.online
KURZeitung
Bad Füssing
Das Gesundheitsmagazin
wird. Zu hören sind unter anderem die
Ouvertüre zur „Fledermaus“, der „Frühlingsstimmen“-Walzer,
das Duett „Wiener
Blut“ und das weltbekannte „An der
schönen blauen Donau“. Mit Offenbachs
spritziger „Orpheus“-Ouvertüre und
Brahms' Klavierkonzert Nr. 2 runden weitere
Meisterwerke den Abend ab.
Bad Füssing ist nach Bad Oeynhausen
und Bad Krozingen und vor dem Abschluss
in Bad Reichenhall die dritte Station
der Kurorchestertour durch Deutschland.
„Die heilende und inspirierende
Wirkung der Musik, die schon in der Antike
bekannt war, steht dabei im Mittelpunkt
- und wird durch die Tradition der
Kurmusik auf eindrucksvolle Weise lebendig“,
betont Kagleder. Die Kooperation
zeigt eindrucksvoll, wie Musik über Orte
hinweg verbindet und zur Gesundheit und
Lebensfreude beiträgt. Ein Abend, der
Körper und Seele gleichermaßen berührt
und die Tradition der Kurmusik in besonderer
Form feiert.
Info:
Tickets gibt es ab 18 Euro, mit Kur- & Gästekarte
sowie Bad Füssinger Bürgerkarte um 3 Euro
ermäßigt. Vorverkauf online unter
www.badfuessing.de oder direkt über https://
www.badfuessing.com/de/event/sonderkonzert~17119.
KUR
Bad Füssing
www.kurzeitung.online
Das Gesundheitsmagazin
Kulturpreis für das Kurorchester Bad Füssing
Kapellmeisterin Anna Fuhrländer:
Große Freude über die hohe Auszeichnung
Die Geburtsstunde
des „Toselli-Quartetts“
März 2011 | Abopreis 1,25 €
Oktober 2025
UR
KURZeitung
31
jetzt neu
Feierabendticket
+gratis
Extras
September und Oktober I Montag - Samstag I ab 16:30 Uhr I € 15
Mit wechselnden gratis Extras passend zum Motto, z.B. Sauna,
Cocktail u. v. m. – ganz ohne Aufpreis! *
Montag Pizzaabend
Dienstag Vitalabend
Mittwoch Musikabend
Donnerstag Sommerabend
Freitag Partnerabend
Samstag Cocktailabend
*nähere Informationen zu den Extras finden Sie auf unserer Website
Medizin und Gesundheit
Prävention als Schlüssel zur Kostensenkung im Gesundheitswesen
Kurorte könnten eine zentrale Rolle spielen – ein Beispiel ist die Johannesbad Therme
Von Dr. med. Johannes Zwick
Für mich ist Prävention ein unterschätzter
Hebel. Das deutsche Gesundheitswesen
steht vor enormen finanziellen Herausforderungen.
Chronische Erkrankungen, eine
alternde Gesellschaft und steigende Behandlungskosten
belasten die gesetzliche Krankenversicherung
(GKV) massiv. Dabei wird ein
entscheidender Hebel oft übersehen: Die Prävention.
Wissenschaftlich ist längst bewiesen,
dass präventive Maßnahmen – von Bewegung
über Ernährung bis hin zu Stressbewältigung
unter Einbeziehung der Themen Alkohol
und Nikotin – Krankheiten verhindern oder
deren Verlauf abmildern können. Das würde
langfristig die Kosten senken und gleichzeitig
die Lebensqualität steigern. Trotzdem gilt Prävention
noch immer als sogenannter „weicher
Faktor“ und wird systematisch unterschätzt
und nicht in dem Maße in der Gesundheitsversorgung
eingesetzt wie das notwendig wäre.
Einzigartige Infrastruktur
in Deutschland
Gerade Deutschland verfügt über eine weltweit
einzigartige Infrastruktur die bestens
geeignet ist Prävention flächendeckend umzusetzen.
Kurorte, Heilbäder und Thermen
haben seit Jahrhunderten Erfahrung darin,
Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Sie
verbinden natürliche Heilmittel, moderne
medizinische Erkenntnisse und Medikamente
mit wissenschaftlich fundierten Programmen
zu einem starken Fundament der Vorsorge.
Dieses vorhandene Netzwerk ist ein weitgehend
ungenutzter Schatz – und könnte wesentlich
dazu beitragen, das Gesundheitssystem
spürbar zu entlasten.
Die Rolle der Johannesbad Therme
Ein herausragendes Beispiel ist die Johannesbad
Therme in Bad Füssing. Dort wird
Kurtradition mit moderner Präventionsme-
dizin erfolgreich verbunden. Programme zur
Bewegung, Ernährung, mentaler Balance und
Stressmanagement schaffen nachhaltige Effekte
– wissenschaftlich begleitet und ärztlich
betreut. Damit zeigt die Therme wie Prävention
praktisch in die Versorgung integriert werden
kann.
Prävention braucht ein eigenes Budget
Damit Prävention nicht länger Nebenschauplatz
bleibt, braucht es eine klare politische
Entscheidung:
• Ein eigenes Präventionsbudget in der GKV
– unabhängig von Akutversorgung und Rehabilitation.
• Prävention als Pflichtprüfung: Vor jeder
Operation sollte dokumentiert werden, ob
alle präventiven Maßnahmen ausgeschöpft
wurden. Viele Eingriffe – von Rücken- bis
Knieoperationen – könnten so vermieden
oder hinausgezögert werden.
• Vorbildliche Integration: Prävention muss
systematisch in Behandlungsleitlinien, Arztpraxen
und Krankenkassenangeboten verankert
werden.
Apell an Politik und Gesellschaft
Die Zukunft der GKV hängt nicht nur von Einsparungen
und Strukturreformen ab, sondern
auch davon, wie konsequent wir in Prävention
investieren. Statt Milliarden für vermeidbare
Operationen und chronische Erkrankungen
auszugeben, sollten Mittel dorthin fließen,
wo sie langfristig Wirkung entfalten: In Bewegung,
Ernährung, Stressbewältigung und
gesundheitsfördernde Umfelder. Orte wie
Bad Füssing mit den drei Thermen, Therme
Eins, Europatherme und Johannesbad Therme,
zeigen eindrucksvoll: Prävention ist keine
Nebensache – sie ist das Fundament für ein
zukunftsfähiges Gesundheitssystem.
Ich darf es zusammenfassen: In einer Zeit in
der die Belastungen der gesetzlichen Krankenversicherung
beständig zunehmen, ist ein
Umdenken hinsichtlich der Prioritäten der Gesundheitsversorgung
dringend erforderlich.
Die Zukunft der Krankenversicherung hängt
nicht allein von Einsparungen und strukturellen
Reformen ab, sondern maßgeblich davon,
wie engagiert wir in präventive Maßnahmen
investieren. Der gegenwärtige Fokus auf die
kostspielige Behandlung vermeidbarer Operationen
und chronischer Erkrankungen muss
sich ändern. Statt Milliarden in diese Bereiche
zu leiten sollten Ressourcen viel stärker dort
eingesetzt werden, wo sie langfristig gesundheitsfördernde
Wirkungen entfalten können.
Für die Politik bedeutet dies, dass Prävention
als integraler Bestandteil der Gesundheitsstrategie
an oberster Stelle stehen muss. Dies
erfordert die Einführung spezifischer Budgets
für präventive Maßnahmen und die Entwicklung
von Programmen die den Zugang und
die Akzeptanz von Gesundheitsprävention
verbessern. Gesellschaftlich gesehen braucht
es ein Bewusstsein dafür, dass ein Präventivansatz
nicht nur individuelle Gesundheit
verbessert, sondern auch die Systembelastung
reduziert und damit die Basis für eine
gerecht und effiziente Krankenversicherung
legt. Prävention sollte als eine Investition in
die Zukunft betrachtet werden – eine Investition
die sich nicht nur ökonomisch, sondern
auch durch gesteigerte Lebensqualität und
eine gesündere Gesellschaft bezahlt macht.
Es ist an der Zeit, dass Politik und Gesellschaft
gemeinsam einen Kurswechsel einleiten, der
Prävention als zentrale Säule unseres Gesundheitssystems
etabliert. Nur so können wir
ein Gesundheitssystem schaffen, das sowohl
heute als auch in Zukunft tragfähig ist.
34 KURZeitung
Oktober 2025
Medizin und Gesundheit
Krankheitsverläufe und eine niedrigere
Anzahl an notwendigen operativen
Eingriffen entlasten Arztpraxen und
Krankenhäuser und erlauben eine
bessere Versorgung der Patienten, die
tatsächlich auf akute medizinische
Eingriffe angewiesen sind.
• Förderung der Eigenverantwortung:
Durch Bildung und Aufklärung über
die Vorteile von Prävention werden
Individuen ermutigt, Verantwortung
für ihre Gesundheitsentscheidungen
zu übernehmen, was zu einem
nachhaltigen Gesundheitsverhalten
führen kann.
Dr. med. Johannes Zwick: „Kurorte, Heilbäder und Thermen haben seit Jahrhunderten Erfahrung darin, Gesundheit
zu erhalten und zu fördern. Sie verbinden natürliche Heilmittel, moderne medizinische Erkenntnisse
und Medikamente mit wissenschaftlich fundierten Programmen zu einem starken Fundament der
Vorsorge.“
Dr. med. Johannes Zwick, Vorsitzender
des Aufsichtsrats des Familienunternehmens
Johannesbad, ehrenamtlich
Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gesundheitswirtschaft
des Wirtschaftsbeirats
Bayern, engagiert sich seit Jahren
leidenschaftlich für die Förderung von
Präventionsmaßnahmen. Mit dem
Leitsatz „Prävention vor Pflege“, oder
„Prävention vor Operation“ verfolgt er
das Ziel die Bedeutung von Prävention
in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit
zu rücken und die Belastungen
des Akutbereiches im Gesundheitswesen
zu verringern. Als positive Auswirkungen
eines verstärkten Angebots an
Präventionsmaßnahmen setzt er sich in
folgenden Bereichen mit nachgewiesener
Wirkung ein:
• Reduzierung von Krankheitsfällen:
Durch gezielte Präventionsmaßnahmen
können die Inzidenzen von
chronischen Erkrankungen und akuten
gesundheitlichen Problemlagen
signifikant gesenkt werden. Prävention
verhindert das Fortschreiten von
Krankheiten und ihre Verlagerung in
schwerwiegendere Stadien, wodurch
die Notwendigkeit für intensive medizinische
Eingriffe vermindert wird.
• Kostenersparung im Gesundheitswesen:
Krankenversicherungen und
das Gesundheitssystem insgesamt
profitieren von geringeren Ausgaben
für teure medizinische Behandlungen
und Krankenhausaufenthalte. Investitionen
in Prävention können sich
langfristig als wirtschaftlich effizient
herausstellen.
• Verbesserung der Lebensqualität:
Präventionsmaßnahmen die einen
gesunden Lebensstil fördern, führen
nicht nur zu körperlichem Wohlbefinden,
sondern können auch die mentale
Gesundheit und die allgemeine
Lebenszufriedenheit steigern.
• Entlastung der medizinischen Einrichtungen:
Weniger schwerwiegende
• Stärkung der Gesundheitskompetenz:
Menschen die über präventive Maßnahmen
aufgeklärt sind, entwickeln
oftmals ein besseres Verhältnis für
Gesundheit und Krankheit, was zu
informierteren und gesünderen Entscheidungen
im Alltag führt.
• Kulturelle Veränderung hin zu
Gesundheitsbewusstsein: Mit der
Förderung von Prävention wird eine
Kultur des Gesundheitsbewusstseins
etabliert, die auf Vorbeugung und
Schaffung eines gesundheitsfördernden
Umfelds basiert.
Dr. med. Johannes Zwick setzt sich
dafür ein, dass die Vorteile der Prävention
vermehrt thematisiert und in
die Öffentlichkeit getragen werden.
Sein Engagement zielt darauf ab, eine
nachhaltige Veränderung im Gesundheitswesen
herbeizuführen, die nicht
nur kurzfristig Abhilfe schafft, sondern
langfristig zur Gesundheit der Bevölkerung
beiträgt. Durch seine Bemühungen
wird deutlich, dass ein Umdenken
hin zu mehr Prävention notwendig ist
um ein effektives und zukunftsfähiges
Gesundheitssystem zu gestalten.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
35
Gut zu wissen
Neue politische Agenda der Senioren-Union
Franz Meyer: CDU und CSU ziehen auch künftig an einem Strang
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete
und Beauftragte der Bundesregierung
für die Belange behinderter
Menschen, Hubert Hüppe, ist in Magdeburg
zum neuen Bundesvorsitzenden
der Senioren-Union Deutschlands gewählt
worden. Sein bayerischer Amtskollege,
Staatssekretär a. D. und Altlandrat
Franz Meyer, der die Senioren-Union der
CSU seit vier Jahren anführt, freute sich
über das Wahlergebnis: „Ich gratuliere
Hubert Hüppe sehr herzlich zu seinem
neuen Amt und wünsche ihm alles erdenklich
Gute! Wir als Senioren-Union
der CSU werden mit der Senioren-Union
der CDU unter Hubert Hüppe auch
zukünftig an einem Strang ziehen. In
der Vergangenheit konnten wir bereits
viele gemeinsame Erfolge erzielen. Das
wollen und müssen wir fortsetzen“, so
Meyer. Im Rahmen der Bundesdelegiertenversammlung
der CDU-Senioren in
Magdeburg hatte auch Franz Meyer das
erischen Ministerpräsidenten Dr. Markus
Söder dafür, dass er die Mütterrente
gegen große Widerstände durchgesetzt
habe: „Für die betroffenen älteren Mütter
stand keine Kinderbetreuung zur
Verfügung. Sie mussten auf eigenes Einkommen
und dadurch auf bessere Rentenansprüche
verzichten. Gerade diese
Frauen brauchen jeden Euro dringender
als andere!“ Jetzt stehen weitere Themen
auf der Tagesordnung, von denen
Franz Meyer, Staatssekretär a. D., Altlandrat des Landkreises Passau und Vorsitzender der Senioren-Union Bayern,
rechts, gratuliert Hubert Hüppe zur Wahl als Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU.
die ältere Generation direkt oder indirekt
betroffen ist: „Unser heutiger Sozialstaat
ist so nicht mehr finanzierbar. Deshalb
muss das Bürgergeld in seiner jetzigen
Form aufgegeben werden. Notwendig
ist eine Rentenreform, die zunächst den
Menschen die ein Leben lang gearbeitet
haben, eine auskömmliche Rente beschert“,
sagte Meyer unter dem Beifall
der Bundesdelegierten. Großen Handlungsbedarf
stellte Meyer auch in den
Bereichen Gesundheit und Pflege vor:
„Damit in Zukunft eine adäquate Versorgung
gewährleistet ist, sind Entschei-
Wort. Unter großem Beifall dankte er zunächst
dem CSU-Vorsitzenden und Baydungen
zu treffen, in die auch Praktiker
einbezogen werden müssen. Betroffene
Patienten oder pflegende Angehörige
brauchen keine komplizierten Gesetzestexte
und Verfahren. Sie brauchen
konkrete und unkomplizierte Hilfestellungen“.
Weitere Ausführungen und
Forderungen von Franz Meyer in Magdeburg:
„Ein klarer Wählerauftrag an die
neue Bundesregierung war die Wende in
der Migrationspolitik. Bundesinnenminister
Alexander Dobrint hat bereits klare
Entscheidungen getroffen. Er braucht
jetzt unsere Unterstützung. Wir müssen
die Zahl der illegalen Migranten weiter
senken, wir müssen wissen, wer in unser
Land kommt. Die Migranten die bereits
im Land sind müssen sich zu unserem
Grundgesetz bekennen, davon müssen
wir das Bleiberecht abhängig machen.
Ich erwarte von der neuen Bundesregierung
zeitnah, dass die Abschaffung des
Bürgergeldes und die Neustrukturierung
der Grundsicherung in Angriff genommen
werden. Jetzt muss gehandelt
werden! Die Leute waren darauf. Wir als
Senioren-Union müssen aktiv mit dabei
sein bei den Kommissionen zur Pflegeversicherung
und zur Rentenreform. Wir
müssen dabei sein, wenn über unsere Interessen
und Belange entschieden wird.
Die häusliche Pflege muss gestärkt werden
und die stationäre Pflege muss bezahlbar
sein. Wir haben in vielen weiteren
Bereichen großen Handlungsbedarf.
Seniorenpolitik ist eine Querschnittsaufgabe
über alle Politikbereich hinweg. Sie
ist eine wichtige Leitlinie die uns in die
Pflicht nimmt. Wir müssen gemeinsam
dafür sorgen, dass mit einer neuen Politik
für Deutschland, mit überzeugenden
Reformen und Gesetzen Deutschland
wieder einen anerkannten Platz in der
Welt findet“.
36 KURZeitung
Oktober 2025
Johannesbad Gruppe
Erinnerungsfoto vor der Fachklinik Johannesbad vor dem Start ins Berufsleben, von links, Sarah Tischler, Ausbildungsbetreuerin, Domenic Kray, Fachinformatiker für
Systemintegration, Jan Polifka, Kaufmann im Gesundheitswesen, Arilona Bajrami, Sophie Gass, beide Kauffrau für Büromanagement, Felicitas Bauernfeind, Kauffrau
im Gesundheitswesen, Indira Majeric, Kauffrau für Büromanagement, Daniela Baal, Kauffrau im Gesundheitswesen und Pia Wiesenbauer, Personalsachbearbeiterin &
Ausbildungsbetreuerin.
Johannesbad Azubis vor dem Ausbildungsstart
Sieben Neue unterstützen kaufmännische Bereiche
Pia Wiesenbauer, Personalsachbearbeiterin
und Ausbildungsbetreuerin,
hieß die neuen Johannesbad
Auszubildenden namentlich herzlich
willkommen: „Die neuen Talente wurden
wunschgemäß in die verschiedenen
kaufmännischen Bereiche der Fachklinik
Johannesbad eingewiesen und beginnen
mit der obligatorisch einleitenden Unterstützung
und Information ihre Ausbildungszeit.
Jan Polifka, Dajana Baal und
Felicitas Bauernfeind starten ihre Ausbildung
als Kaufleute im Gesundheitswesen,
während Indira Majeric, Arilona
Bajrami und Sophie Gass ihre Ausbildung
zur Kauffrau für Büromanagement
begonnen haben. Einzige Ausnahme:
Domenic Kray startet die Ausbildung
zum Fachinformatiker mit Fachrichtung
Systemintegration. Der sogenannte „Onboarding-Tag“
bot den neuen Auszubildenden
einen umfassenden Einblick in
ihren zukünftigen Ausbildungsalltag und
die Arbeitsweise in der Fachklinik Johannesbad.
Ein besonderes Highlight war für
die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
die obligatorische Schnitzeljagd,
die nicht nur dazu diente, den Standort
Bad Füssing sowie die Fachklinik und
die Johannesbad Hotels besser kennen
zu lernen, sondern auch erste Kontakte
zu den Ausbildungsverantwortlichen der
verschiedenen Abteilungen zu knüpfen“.
Personalsachbearbeiterin Pia Wiesenbauer
hieß die Auszubildenden willkommen,
wünschte einen erfolgreichen Start
ins Berufsleben sowie eine spannende,
lehrreiche sowie angenehme Ausbildungszeit.
-Reparatur sämtlicher
Fabrikate
-Windschutzscheiben-Reparatur
- Unfallinstandsetzung
- Fahrzeuginspektion
- Leihwagen
- eigene Lackiererei
- Hol- und Bringservice
Oberindlinger-Str. 2
94060 Pocking
Tel. 08531/1855
Fax: 08531/41325
dietl-gmbh@freenet.de
Oktober 2025
UR
KURZeitung
37
Gut zu wissen
Internationale Rieder Messe 2025
Eröffnung durch Bundeskanzler Dr. Christian Stocker
Informationsgespräch im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Rieder Messe. Kurzeitung Chefredakteur Rudolf G.
Maier übermittelte herzliche Grüße aus Bad Füssing, Bundeskanzler Dr. Christian Stocker zeigte sich gerne bereit Interviewfragen
zum touristische Austausch beider Länder zu beantworten.
Die Rieder Messe präsentierte sich erneut
als bedeutendes Messeerlebnis in Österreich
und im benachbarten Bayern. Mit über
500 Ausstellern und der bewährten Kombination
aus Landwirtschaft, Tourismus und
dem Rieder Volksfest war die Großveranstal-
tung in der Nachbarschaft von Bad Füssing
auch Anlass für Kurgäste und Einheimische
nachzuschauen, was drüben angeboten und
worüber informiert wird. Im Mittelpunkt des
Interesses stand für die Redaktion der Kurzeitung
das touristische Verhältnis und Möglichkeiten
der Zusammenarbeit. Besonders
die Eröffnungsveranstaltung mit den Festansprachen
von Magister Thomas Stelzer, Landeshauptmann
Oberösterreich, Magister
Norbert Totschnig, Bundesminister für Landund
Fortwirtschaft, Klima- und Umweltschutz,
Regionen und Wasserwirtschaft, sowie
dem Höhepunkt die Eröffnungsrede von
Bundeskanzler Dr. Christian Stocker ermöglichte
gute Kontakte. Es war unproblematisch
möglich auch Informationsgespräche
zu führen. Die von Bundeskanzler Stocker
im Gespräch mit dem Gesundheitsmagazin
„Kurzeitung Bad Füssing“ gemachte Zusage
gerne auch Interviewfragen zu beantworten
zeigte die freundschaftliche Kommunikationsbereitschaft.
Betreutes Wohnen im Bäderdreieck
mit dem Plus an Leistungen
Wohnbeispiel Appartementhaus
Vollausgestattete Küche
Nur
noch wenige
Appartements
verfügbar!
Hochwertige Bodenbeläge
inklusive Fußbodenheizung
Türen und Durchgänge
barrierefrei
Großzügige Terrasse
Geräumiges Bad
mit bodengleicher,
großflächiger Dusche
ohne Stolperkante
Fenster
mit 3-fach Verglasung
und Wärmeschutzglas
PARKWOHNSTIFT Tettenweis | Hauptstraße 2 | 94167 Tettenweis | Telefon: 08534 9690-0
Unser Rundum-Sorglos-Paket mit
dem Plus an Leistungen:
• Komfortable Ausstattung: Küche, Bad mit
Dusche, Einbaugarderobenschrank, eigene
Anschlüsse für Telefon, Fernsehen und Internet
• Ansprechpartner rund um die Uhr erreichbar
• Ambulante Pflege in der eigenen Wohnung
(Pflegedienst im Haus)
• Tagespflege (im Erdgeschoss)
• Dienstleistungen wie Reinigung, Wäsche
waschen, Einkaufsservice
• Frühstück, Mittagessen und Abendessen
frei wählbar
• Haustechnische Unterstützung
• Wöchentlich organisierte Freizeitangebote
• 24 h Notrufanlage
– Mietinteressententage –
Jeden letzten Mittwoch im Monat
jeweils von 09:00 – 16:00 Uhr
38 KURZeitung
Oktober 2025
Anzeige
Gut zu wissen
Eine grandiose Ottfried Fischer
Ausstellung in Fürstenzell
Dank und Anerkennung für Initiatorin Dr. med. Gudrun Seegerer
Dem berühmtesten Maristen-Abiturienten
Ottfried Fischer wurde eine
großartige Ausstellung am Originalort
seiner Zeit als Gymnasiast, dem Kloster
Fürstenzell gewidmet. Die Kurzeitung
Redaktion besuchte die Ausstellung und
hatte die Gelegenheit mit dem Schauspieler
und Autor Ottfried Fischer ein
Interview zu führen. Der Dank gilt Kloster-Eigentümerin
Gudrun Seegerer für die
Exklusivführung durch die Ausstellung
sowie Assistentin Marion Voggenreiter
für den Austausch von Informationen und
deren Einbeziehung in den Fundus der
Ausstellung. Die Zeit von Ottfried Fischer
als Kurgast in Bad Füssing und die Schulfreundschaft
zu Dr. med. Johannes Zwick,
ebenfalls drei Jahre ab 1967 gleichzeitig
Gymnasiast in Fürstenzell, war verständlicherweise
ein Diskussionsthema. Das
Konzept der Ausstellung von Peter Syr mit
dem Titel „Der sanfte Bulle“ mit der Präsentation
zahlreicher Originalexponate
aus dem Leben des Kabarettisten, Filmschauspielers,
Buchautors und einstigen
Moderators der Kult-Talkrunde „Ottis
Schlachthof“ begeisterte die Besucher.
Auf vielen Bildern und überdimensionalen
Postern kam bei manchen die Erinnerung
zurück. Einige Male musste Ottfried
Fischer Tränen abwischen, als er die
großartig inszenierte Ausstellung „Alles
Ottfried“ auch über seine Zeit im ehemaligen
Maristen-Internat besichtigte. Auf
die Frage an Ehefrau Simone Brandlmeier,
ob ihr Mann in diesem Trubel Interviewfragen
beantworten würde, oder ob es
besser wäre, diese per E-Mail zu übermitteln,
sagte sie resolut: „Das machen
wir gleich“. Die Gelegenheit ergab sich
bei Kaffee und Streuselkuchen der legendären
Süßigkeit nach dem Rezept von
Filmmutter Resi Berghammer, der unvergessenen
Ruth Drexel. Er fühle sich überwältigt
von dem gewaltigen Sympathiebeweis,
sagte Fischer einleitend auf die
Frage nach der gemeinsamen Schulzeit
in Fürstenzell mit Dr. Johannes Zwick sagte
er unter anderem: „Ja, wir haben uns
im Gymnasium kennengelernt und dann
Foto oben links: Kurzeitung-Interview mit Ottfried Fischer. Foto unten links: Dr. Josef Sommer, Schulfreund von Ottfried
Fischer und Dr. Gudrun Seegerer mit dem berühmtesten Maristen-Abiturienten Ottfried Fischer. Foto unten Mitte: Ottfried
Fischer mit Ehefrau Simone Brandlmeier. Ihr galt der herzliche Dank für die Ermöglichung eines Kurzeitung-Interviews.
Foto unten rechts: Ochsenrennen mit Ottfried Fischer, ein Plakat mit besonderer Anziehungskraft.
40 KURZeitung
Oktober 2025
Gut zu wissen
Foto oben links: Ausstellungsinitiatorin, Kloster-Eigentümerin Dr. Gudrun Seegerer vor einem der beeindruckenden Exponate der Ottfried Fischer Ausstellung. Foto oben rechts: In
der Rokoko-Bibliothek des Klosters Fürstenzell war auch die persönliche Kommunikation mit Ottfried Fischer möglich. Foto unten links: Mit Bad Füssing Pionierin und Johannesbad
Gründerin Dr. med. Angelika Zwick verband Ottfried Fischer eine herzliche Freundschaft.
wieder einige Zeit aus den Augen verloren,
bis Johannes in München das studieren
angefangen hat. Da haben wir uns
wieder öfter getroffen. Ich habe dann, was
naheliegend war, seinen Wunsch erfüllt,
die Johannesbad Sauna in Bad Füssing
einzuweihen. Dann haben wir gelegentlich
einige Runden auf dem brettlebenen
Bad Füssinger Golfplatz gespielt. Einige
„Mit Bad Füssing Pionierin und
Johannesbad Gründerin Dr.
med. Angelika Zwick verband Ottfried
Fischer eine herzliche Freundschaft.“
Kuraufenthalte kamen hinzu. Ich habe
ihn einige Male in den Schlachthof eingeladen.
Wir haben uns nie aus den Augen
verloren. Man kann sagen, die gemeinsame
Schulzeit hat sich zu einer freundschaftlichen
Beziehung entwickelt“. Auch
an die letzte Kur im Johannesbad mit einem
„fast freundschaftlichen Verhältnis“
mit Physiotherapeut Thomas Weinhardt,
seinen Arzt Dr. Georg Mikesch und Ernährungsberaterin
Kadriye Akkaya. Herzliche
Grüße an Schulfreund Dr. Johannes
Zwick. Er konnte wegen einem USA-Aufenthalt
nicht nach Fürstenzell kommen.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
41
Gut zu wissen
Eine Ausstellung, die
auch Erinnerungen an
Ottfried Fischer als
prominenter Kurgast in
Bad Füssing weckte
Foto oben links: Ottfried Fischer mit Ernährungsberaterin
Kadriye Akkaya und Dr.
med. Johannes Zwick. Foto Mitte links: Mit
Physiotherapeut Thomas Weinhardt verband
Ottfried Fischer am Ende des Kuraufenthaltes
in Bad Füssing ein „fast freundschaftliches
Verhältnis“. Foto Mitte rechts: Ottfried
Fischer freut sich über die von Dr. med. Johannes
Zwick überreichte lebenslang gültige
Badekarte für die Johannesbad Therme.
Fotos: Rudolf G. Maier
Mach mal 3
3-facher Teilerabatt für ältere Modelle
zum 130-jährigen Škoda Jubiläum.
Je älter, umso günstiger: Škoda Modelle ab vier Jahre sparen mit
unserem Teilerabatt x3 gleich 3-fach. Die Rechnung ist ganz einfach:
Fahrzeugalter in Jahren x 3 = Teilerabatt 1 in Prozent. Ein acht Jahre
alter Škoda erhält also 24 % Rabatt auf Škoda Original und Economy
Teile. Wir beraten Sie gern.
1
Bezogen aufunserePreisefür ŠkodaOriginal undEconomyTeile (ausgenommen
Chemie, Lack,Öl). Rabattierung bis maximal 30 %, gilt für Fahrzeuge älter als vier Jahre,
bezogen auf das Modelljahr.Das ModelljahrIhres Škodanennen wirIhnen gern. Oder
schauen Sie unter www.skoda.de/modelljahr nach. Diese Aktion ist gültig bis 31.12.2025.
Gerhard Schuster GmbH
Rotthofer Straße 10
94099 Ruhstorf a.d. Rott
T 08531 97 80 70
info@schuster-automobile.de
www.schuster-automobile.de
42 KURZeitung
Oktober 2025
Glückwünsche und Anerkennung für die Johannesbad-Auszubildenden zum erfolgreichen Prüfungsabschluss: Hintere Reihe von links: Reinhold Hofmann, Geschäftsführer Hotellerie,
Le Anh Thien, Auszubildender mit Prüfungsabschluss , Jürgen Knaus, Direktor Hotel Königshof, Stefan Imhof, stellvertretender Küchenleiter und Ausbilder, Martin Brenneisen,
Küchenleiter Thermalhotel Ludwig Thoma, Trinh van Quang, Auszubildender mit Prüfungsabschluss, Elisabeth Böhm-Buran, Direktorin Hotel Füssinger Hof. Reihe vorne von links: Die
Auszubildenden mit Prüfungsabschluss: Hoang Minh Vu, Thi Ninh Tam Nguyen, Thi Phoung Anh Le, Thi Bich Houng Nguyen, Thi Kim Chi Dao, Thi Xuan Chau Nguyen, Thi Huyen Nguyen
und Cornelia Weilhartner, Direktorin der Hotels Ludwig Thoma und Hotel Phönix.
Johannesbad-Azubis haben ihre
Prüfung erfolgreich abgeschlossen
„Sie können stolz sein auf das, was sie geleistet haben“
Von den aktuell 35 Auszubildenden
der Johannesbad Hotels in Bad Füssing
stand für zwölf die Prüfung an, die
alle erfolgreich abschließen konnten.
Im Rahmen der Gratulationsfeier sagte
Reinhold Hofmann Geschäftsführer Hotellerie
unter anderem: „Sie haben eine
beeindruckende
Leistungsbereitschaft
gezeigt. Sie können zu Recht stolz sein
auf das, was sie geleistet haben und
jetzt mit noch mehr Zuversicht in eine
berufliche Zukunft starten können, die
wir ihnen mit großer Freude anbieten“.
Beispielsweise mit großem Beifall aufgenommen
in die vorgestellten neuen
Betätigungsfelder in den Hotels als Hotelfachfrau,
Koch oder Fachkraft Küche.
In Frage kamen die verschiedenen in den
Hotels zu besetzenden Verantwortungsbereiche
im Service, an der Rezeption, in
der Küche oder im Bereich der Führungsebene,
die Unterstützung der Hoteldirektion.
„Einen guten Start, viel Freude
in der Ausbildung und am Lernen“, das
hatte Personalsachbearbeiterin Pia Wiesenbauer
den jungen Menschen bereits
zum Ausbildungsstart gewünscht. Eine
abgeschlossene Berufsausbildung sei
für die jungen Johannesbad Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der wichtigs-
te Grundstein für ein erfolgreiches und
selbstbestimmtes Berufsleben. Der erfolgreiche
Abschluss sei auch eine sehr
gute Ausgangsbasis für Weiterbildungsund
Aufstiegsmöglichkeiten, informierte
Wiesenbauer. Die Johannesbad Gruppe
habe, ergänzte Geschäftsführer Hofmann,
in allen Bereichen die ohnehin
schon hohe Ausbildungsbereitschaft
verstärkt: Die Zahl der Auszubildenden
insgesamt und die erfolgreiche aktuelle
Abschlussprüfung zeige, dass gute Perspektiven
und ein Umfeld, das den Auszubildenden
zusage, auch die Situation
fehlender Fachkräfte verbessern könne.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
43
Gut zu wissen
Bundestagsabgeordneter Johannes Schätzl ist Schirmherr
des Johannesbad Thermen-Marathon am 1. Februar 2026
Bundestagsabgeordneter Johannes Schätzl ist Schirmherr des Johannesbad Thermen-Marathon am 1. Februar 2026
Der Johannesbad Winter-Thermen-Marathon
– die Wettbewerbe
Schülerlauf, Zehn-Kilometer-Distanz,
Halb-Marathon
und die Königsdisziplin über 42
Kilometer 2026 hat mit dem Bundestagsabgeordneten
Johannes
Schätzl einen Schirmherrn. Er
fühle sich geehrt und übernehme
die Aufgabe sehr gerne, hatte
Schätzl auf die Anfrage übermittelt.
Jürgen Knaus, Organisationsleiter
des Sportevents, brachte
seine Freude über die Zusage
zum Ausdruck. Er freue sich über
den ersten Kontakt.
www.thermen-marathon.de
Drucken Sie regional.
Drucken Sie bei uns!
Jetzt bewerben – job@passavia.de
Member of
44 KURZeitung
Oktober 2025
Anzeige
Was kölbl kann ist regional!
Dabei setzen wir auf höchste Standards bei unseren Erzeugern
In den letzten Jahren haben wir
unsere Entscheidungen gezielt
auf Qualität und Nachhaltigkeit
ausgerichtet. Diese beiden
Aspekte gehen Hand in Hand.
Deshalb setzen wir auf regionale
Erzeuger und beziehen in der
Saison 95% unserer Gemüseprodukte
aus der Region.
Unserer
Gemüseprodukte
stammen aus
der Region!
„Heute auf dem Feld, morgen
auf dem Teller“
Dank unserer effizienten
Arbeitsweise gelangen die
Waren innerhalb von 48 Stunden
vom Feld auf eure Teller.
Das sorgt für die
unvergleichliche Frische
unserer Produkte. Wer
kölbl kauft, tut sich und seinen
Gästen etwas Gutes – und unterstützt
gleichzeitig Nachhaltigkeit
im Handel.
Fannerl - by kölbl
Unsere regionale Linie ausgezeichnet mit dem Fannerl-Logo
Franziska „Fannerl“ Kölbl, die
Großmutter unseres Inhabers,
war eine Koryphäe unserer Obstund
Gemüsewelt. Sie kannte
alle Anbau- und Erntezeiten im
Schlaf und war die gute Seele
von kölbl von Beginn an. Um ihr
Vermächtnis zu würdigen und
zu zeigen, dass wir ihre Werte
jeden Tag leben, versehen wir
unsere regionalen Produkte mit
ihrem Siegel. Wo „Fannerl“
draufsteht, ist
Liebe drin!
Gut zu wissen
Gesund etwas schlanker werden
Klaus Holetschek: Der Rauchstopp war einer meiner größten persönlichen Erfolge
Die Kurzeitung-Frage wie er es geschafft
habe, in verhältnismäßig kurzer Zeit
auffallend schlank zu werden, beantwortete
Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek,
Staatsminister a.D., CSU-Fraktionsvorsitzender
im Bayerischen Landtag sowie
Präsident des Bayerischen Heilbäderverbandes
a.D., spontan: „Das Abnehmen
habe ich unter ärztlicher Aufsicht vor etwa
eineinhalb Jahren begonnen und habe
gleichzeitig versucht, meinen Lebensstil
umzustellen, gesündere Ernährung, Bewegung
und einiges mehr…“. Holetschek, der
als früherer Bürgermeister des Kurortes
Bad Wörishofen und ehemaliger Gesundheitsminister
das Thema gesunde Ernährung
und Bewegung immer als wichtig
erachtete, gibt zu, diesen Prinzipien nicht
immer konsequent gefolgt zu sein. Ein
entscheidender Schritt in seinem persönlichen
Wandel war der Rauchstopp vor 15
Jahren, den er heute noch als einen seiner
größten persönlichen Erfolge betrachtet. Er
betont, dass signifikante Veränderungen
nötig wurden, als er bemerkte, dass seine
Anzüge nicht mehr so richtig passten. Diese
Erkenntnis führte ihn dazu, ärztlichen
Rat einzuholen, seine Ernährung umzustellen
und mehr Bewegung in seinen Alltag
zu integrieren indem er beispielsweise die
Treppe statt des Aufzugs benutzte. Auf die
Frage, wie er sich an seine Teilnahme am
Johannesbad Marathon in Bad Füssing erinnert
– ein Ereignis, das sicherlich einiges
von ihm abverlangte – antwortete Holetschek
mit einer nostalgischen Note: „Der
Johannesbad Marathon in Bad Füssing
war für mich mehr als nur eine sportliche
Herausforderung, er war eine Rückkehr zu
meinen Wurzeln in der Gesundheitsvorsorge.
Als Schirmherr dieses Events gleichzeitig
über die Halbmarathon-Distanz mitzulaufen,
war eine sehr wichtige Erfahrung
mit dem Anreiz, künftig vermehrt an Laufwettbewerben
teilzunehmen.“ Nach einem
Tipp für gesunde Ernährung gefragt, sagte
Klaus Holetschek, er halte es mit Sebastian
Kneipp, er habe nichts verboten, nur das
Übertreiben sei nicht so gut: „Im Maße liegt
die Ordnung. Jedes zu viel und jedes zu wenig
setzt anstelle Gesundheit Krankheit. Es
lohne sich auf Pfarrer Sebastian Kneipp,
dem Namensgeber der Kneipp-Medizin, zu
hören.
Ein Beweisfoto aus dem Kurzeitung-Archiv: Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek als Schirmherr des Johannesbad Thermen-Marathon sowie mit der Startnummer 2766 Teilnehmer
am Halbmarathon in einer Stunde und 40 Minuten. Foto: Rudolf G. Maier
46 KURZeitung
Oktober 2025
Berufung von Dr. Ferdinand Swozil, rechts, als leitender Oberarzt am Rücken- und Schmerzzentrum, Ambulantes Praxiszentrum für Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie der
Fachklinik Johannesbad mit sofortiger Wirkung. Chefarzt Dr. med. Oliver O. Wolf gratulierte herzlich und bezeichnete die Beförderung als logisch, stringent und fachlich wie menschlich
meine erste Wahl.
Dr. Ferdinand Swozil leitender Oberarzt
Glückwünsche von Chefarzt Dr. Oliver Wolf mit Zukunftsperspektiven
An den von ihm festgelegten großen
Verteiler hatte Dr. med. Oliver O. Wolf,
Chefarzt und Leiter des Interdisziplinären
Rücken- und Schmerzzentrums der Fachklinik
Johannesbad die Information „mit
großer Freude übermittelt“, dass Dr. Ferdinand
Swozil, seit vielen Jahren Oberarzt
am Rücken- und Schmerzzentrum/Ambulantes
Praxiszentrum für Orthopädie
und Spezielle Schmerztherapie mit sofortiger
Wirkung die Stelle des Leitenden
Oberarztes übernehmen wird. Chefarzt
Dr. Wolf bezeichnete diese Entscheidung
und Beförderung als nur logisch, stringent
und fachlich wie menschlich die
erste Wahl der er habe treffen können. Er
freue sich auf die weitere, noch engere
Zusammenarbeit mit Dr. Swozil, einmal
in der Erledigung des Tagesgeschäftes,
besonders jedoch in der weiteren Umsetzung
der laufenden und geplanten
Projekte. Unter anderem natürlich auch
unter Einbeziehung von Unsicherheiten
sche Modifikation“ im Rahmen der neuen
Gesetzgebung bringe tatsächlich die Verunsicherung
mit der Frage: „Wie geht’s
weiter?“ Dr. Wolf verwies aber auch auf
die ganz junge Entwicklung mit positiven
Signalen, besonders von Gesundheitsund
Präventionsministerin Judith Gerlach
sowie von dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses
des Bayerischen
Landtags Bernhard Seidenath. Zusammen
mit dem leitenden Oberarzt und dem
spezialisierten praxiserprobten Team des
Rücken- und Schmerzzentrums sei es
nach den genannten Weichenstellungen
im politischen Bereich im positiven Sinne
möglich die tägliche optimale Betreuung
der Schmerzpatienten fortzuführen
sowie an der weiteren Optimierung von
Rahmenbedingungen zu arbeiten. Alles
stehe und falle mit einem hoch motivierten
und fachlich hochgradig gut ausgebildeten
Mitarbeiterstab und genau diesen
haben wir in den letzten Jahren Schritt
für Schritt auf- und ausgebaut. Das posi-
auf politischer Ebene. Die „Lauterbachtive
Feedback der über 1.200 stationären
Patienten pro Jahr sei der schönste Beweis
für Effizienz und Leistungsfähigkeit.
Seien es die Mitarbeiter der Pflege, die
Ergotherapeuten, die Psychologen, die
Physiotherapeuten oder das ärztliche
Team. Das Rücken- und Schmerzzentrum
sei multimodal ausgerichtet. Alle
Kollegen mit hoher Schmerzexpertise,
jahrelanger Erfahrung in der Schmerztherapie,
Facharztstatus und überwiegend
„Spezielle Schmerztherapeuten“. Das
gelte auch für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der zweiten Reihe, welche für
Organisation, Planung, Aufmerksamkeit
und Fürsorge gegenüber dem Team und
den Patienten zuständig seien, die sich
um die Organisation und die „kleinen
Sorgen“ kümmern seien ein ebenso wertgeschätzter
unverzichtbarer Bestandteil
des Rücken- und Schmerzzentrums an
der Fachklinik Johannesbad. Jetzt mit Dr.
Ferdinand Swozil als leitender Oberarzt
mit optimierter Zukunftsperspektive.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
47
Viele prominente Gäste, Nachbarn, Freunde und Gäste feierten 50 Jahre Fichtenwald, im Bild von links, Pater Dr. Peter Uzor, Carola Maier, Christian Bartsch, Kurdirektorin Daniela
Leipelt und Kirchenrat Norbert Stapfer.
Halbes Jahrhundert Gastlichkeit:
Fichtenwald feiert mit Glanz und Gloria
Jubiläums-Ja-Wort: Carola und Christian strahlen beim großen Fest
Am Anfang standen heilendes Thermal-Mineralwasser
und Herzblut.
Im Juli 1975 eröffneten Sonja und Johann
Maier die „Pension Fichtenwald“
in Bad Füssing, Ortsteil Riedenburg.
Jetzt erstrahlte im Herzen von Europas
erfolgreichsten Kurort das Boutique
Hotel Fichtenwald in festlichem Glanz,
als es sein 50-jähriges Bestehen feiern
konnte. Was als bescheidene Frühstückspension
begann, hat sich über
ein halbes Jahrhundert hinweg zu einem
renommierten Wohlfühlparadies entwickelt
– ein Symbol für die wechselhafte
Kurort-Geschichte. 50 Jahre währende
Gastfreundschaft und ein Jahrzehnt
Weiterentwicklung unter der liebevollen
Leitung von Carola und Christian führten
zu einem unvergesslichen Jubiläumsfest,
das Vergangenheit und Gegenwart
auf wunderbarste Weise vereinte. Ein
wenig Geschichte im Zeitraffer: 1977
kam Carola zur Welt und fünf Jahre später
Sohn Thorsten. Bereits 1988 erhielt
das Hotel einen modernen Anbau mit
Lift und einer renommierten Massageund
Fango-Abteilung. Investitionen, die
Initialzündung der einzigartigen Wellness-Oase
waren, die über die Jahre
hinweg entstanden ist. Meilensteine
wurden auch im neuen Jahrtausend mit
einem weiteren Anbau gesetzt, der nicht
nur vier moderne Junior Suiten enthielt,
sondern auch viele Herausforderungen
damaliger Gesundheitsreformen meisterte.
Mit der unerschütterlichen Entschlossenheit
Carola Maiers, die mit
ihrem Fachwissen als Hotelfachfrau
bereit war, Luftschlösser in Realität zu
verwandeln, übernahm sie und ihr Part-
ner Christian Bartsch am 1. Mai 2015
die Zügel des Hotels. Durch beherzten
Einsatz und zukunftsweisende Visionen
verwandelten sie das Hotel Fichtenwald
in eine exklusive Wohlfühloase. Höhepunkte
dieser Entwicklungen in den folgenden
Jahren waren ein prachtvoller
Wellnessbereich, 14 neue gemütliche,
mit viel Aufwand und Liebe ausgestattete
Gästezimmer mit den klingenden Namen
Rose-, Lavendel-, Margerite- oder
Fichtentraum-Zimmer. Ein besonders
ambitioniertes Projekt war 2019 ein
großzügiger Frühstücksraum mit Lounge-Bereich,
Wintergarten und wunderschönen
parkartigen Außenanlagen.
Diese Transformation führte letztendlich
zur Geburt des heutigen Boutique Hotels
Fichtenwald. Das Jubiläum mit einer
großen Zahl von Gästen, Nachbarn,
48 KURZeitung
Oktober 2025
Aus Bad Füssing
Freunden, Persönlichkeiten des öffentlichen
Lebens, den Geistlichen, Bürgermeister
und Kurdirektorin. Ein glanzvoller
Höhepunkt der Hotelgeschichte war
geprägt von Freude und Überraschung.
Inmitten der Feierlichkeiten machte
Carola ihrem langjährigen Partner und
Verlobten Christian einen romantischen
Heiratsantrag, was das nächste große
Fest bereits ankündigte. Das traumhafte
Ambiente des Hotels erstrahlte noch
mehr in freudigem Glanz als die Gäste,
darunter auch Kirchenrat Norbert Stapfer,
Pater Dr. Peter Uzor, Kurdirektorin
Daniela Leipelt und Bürgermeister
Martin Neun, die das Glück des Paars
bejubelten, mit ihren Glückwünschen
die einmalige Verbindung von Tradition,
Herzblut und Innovation zu würdigen
wussten. Die Kurzeitung-Fotos lassen
es nur erahnen: Mit bemerkenswertem
Gespür
für Details und einer Leidenschaft,
die sich in jedem
Winkel des Hotels
widerspiegelt, wird das
Fichtenwald Boutique Hotel
auch in Zukunft sowohl
ein Zufluchtsort für Erholungssuchende
als auch
ein Symbol für familiären
Zusammenhalt sein. Neue
Pläne und Ideen keimen
bereits und die Vorfreude
auf eine schöne Hochzeitsfeier war
bereits spürbar. In ihren Ansprachen
würdigten Kurdirektorin Daniela Leipelt
und Bürgermeister Martin Neun die vorbildliche,
generationenübergreifende
Privatinitiative, die auch mit Risikobereitschaft
und viel Arbeit verbunden
war. Das Logo bringe zum Ausdruck,
was die Gäste hier erwarten könnten:
„Boutique-Glücks-Hotel – klein, fein,
herzlich, ehrlich, familiär“.
50 Jahre währende Gastfreundschaft und ein Jahrzehnt Weiterentwicklung unter der liebevollen Leitung von Carola und
Christian führten zu einem unvergesslichen Jubiläumsfest, das Vergangenheit und Gegenwart auf wunderbarste Weise vereinte.
Foto oben rechts: Ein Prost von Kurdirektorin Daniela Leipelt, rechts, und Unternehmerin Michaela Lang. Vielleicht
bereits mit Vorfreude auf eine schöne Hochzeitsfeier? Die weiteren Fotos können nur andeuten mit welchem Gespür für
Details die sich in jedem Winkel des Hotels wiederspiegeln das Fichtenwald seine glanzvolle Ausstrahlung erhalten hat.
Im Bild unten eine sichtbar glückliche Inhaberin Carola Maier, der es gelungen ist mit ihrem Fachwissen als Hotelfachfrau
Luftschlösser in Realität zu verwandeln. Fotos: Rudolf G. Maier
Oktober 2025
UR
KURZeitung
49
ACTENNEWS
Anzeige
REVOLUTIONÄRE
NÄHRSTOFFE FÜR DIE
GELENKE
Kollagen
Kollagen ist für die
Festigkeit, die Flexibilität
und Elastizität von
Knorpel, Sehnen und
Bänder verantwortlich.
Das in ACTEN verwendete Kollagen basiert
auf wissenschaftlicher Forschung und bietet
massgeschneiderte Eigenschaften zur
Stimulierung der Chondrozyten welche den
Hauptbestandteil des Knorpels bilden.
Braunalge
Die Braunalge ist eine
Meisterin der Evolution,
die es schafft, sich vor
schädlichen
Umwelteinflüssen & freien
Radikalen zu schützen.
Der in ACTEN enthaltenen biologisch
zertifizierte Braunalgenextrakt unterstützt
auf natürliche Art und Weise die
Entzündung & Schwellung zu reduzieren.
Vitamin C & Zink
Mit den zwei
Antioxidantien trägt
Vitamin C und das
Spurenelement Zink
dazu bei, die Zellen vor
oxidativem Stress zu
schützen.
Ausserdem trägt Zink zur Erhaltung
normaler Knochen und Vitamin C zu einer
normalen Kollagenbildung für eine normale
Funktion der Knochen bei.
WENN DIE GELENKE
SCHMERZEN
Von Walter Rainer
Gelenkschmerzen oder -beschwerden können verschiedene
Ursachen haben, die sich am besten in zwei Arten einteilen lassen:
Entweder entstehen die Symptome durch eine Entzündung im
Gelenk oder durch eine Verletzung der Bänder, Sehnen oder des
umgebenden Schleimbeutels.
Der Schmerz äussert sich entweder im Ruhezustand, in der
Bewegung und/oder unter Belastung. Oftmals sind solche
Beschwerden auch mit einem Versteifungsgefühl des Gelenkes oder
mit Bewegungsschwierigkeiten verbunden.
Regelmäßige Bewegung ist der beste Weg, um Gelenkschmerzen in
Schach zu halten. Wenn Sie Ihre Gelenke aufgrund von Schmerzen
schonen oder nicht mehr bewegen, werden Muskeln, Sehnen und
Bänder geschwächt und verkürzt. Zudem «verhungern» die Gelenke
ohne Bewegung, weil die Knorpelschicht nicht durchblutet wird und
somit nicht mit «Nahrung aus der Gelenksflüssigkeit» versorgt wird.
Aus diesem Grund sind kontrolierte Bewegungsabläufe eine wichtige
Massnahme zur schnellen Linderung von Gelenkbeschwerden. Ein
weiterer essentieller Punkt ist eine gezielte Nährstoffzufuhr, welche
die Regeneration und der Erhalt des Gelenkknorpels unterstützt.
Nach dem aktuellen Stand der Forschung hat ACTEN, eine klinisch
getestete Kombination von Nährstoffen für Gelenke entwickelt. Mit
der Patentierten Formulierung aus Kollagen, Braunalge, Vitamin C
und Zink wird die Bildung von Knorpelgewebe stimuliert sowie die
Reduktion von Entzündungen und Schwellungen nachhaltig
angetrieben.
7
GELENKSCHMERZEN
Schützen Sie Ihre Gelenke nachhaltig
Acten Beratung & erhältlich im Jovendi Shop in der Johannesbad Therme Bad Füssing
Beratung / Fragen | T +41 55 616 66 60 | info@acten.ch | www.acten.com
Gut zu wissen
Drei Wanderer stellten sich zum Erinnerungsfoto, von links; Josef Schöppel, Bürgermeister Kirchdorf am Inn, Cornelia Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin und Bezirksrätin
sowie Landeshauptmann a. D. Dr. Josef Pühringer.
Grenzüberschreitender Seniorenwandertag
Kirchdorf am Inn war ein schöner und guter Gastgeber
Bewegung, Bewegung und gelebte
Nachbarschaft über die Landesgrenzen
hinweg: Der Seniorenlandeswandertag
2025 lockte bei strahlendem
Sonnenschein mehr als 2.000
Teilnehmer nach Kirchdorf am Inn
in Oberösterreich. Drei unterschiedlich
lange Routen führten durch das
Gemeindegebiet und boten für alle
Alters- und Konditionsstufen die passende
Strecke. Unter den Wanderern
war auch Landesobmann, Landeshauptmann
a. D. Dr. Josef Pühringer,
der zugleich Landesvorsitzender des
oberösterreichischen Seniorenbundes
ist. Beim anschließenden Mittagstisch
im Festzelt, das für das 100-jährige
Jubiläum des Musikvereins aufgestellt
worden war, kamen Gäste aus dem Innviertel
und aus Niederbayern zusammen.
Zu den Ehrengästen zählten unter
anderem Landeshauptmann Magister
Thomas Stelzer. Auch aus Niederbayern
war politische Prominenz vertreten:
Bezirksrätin und stellvertretende
Landrätin Cornelia Wasner-Sommer
nahm am Wandertag teil. Sie hob in
ihrer Ansprache die besondere Bedeutung
des Miteinanders über die Grenze
hinweg hervor: „Es ist schön zu sehen,
wie selbstverständlich hier drent und
herent miteinander gewandert, geredet
und gefeiert wird. Solche Begegnungen
zeigen, wie eng unsere Regionen verbunden
sind“. Den Seniorenlandeswandertag
bezeichnete sie als sichtbares
Zeichen der lebendigen Freundschaft
zwischen Oberösterreich und Niederbayern.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
51
Gut zu wissen
Landtagsabgeordneter Stefan Meyer
im Meinungsaustausch mit der AOK
Reformen auch unter Einbeziehung des ländlichen Raumes
Am runden Tisch diskutierten Günter
Schober, Beauftragter des Vorstandes
der AOK Bayern, Richard Kirmaier,
Direktor AOK Passau-Rottal-Inn und
Landtagsabgeordneter Stefan Meyer als
Mitglied des Landtagsausschusses für
Gesundheit, Pflege und Prävention sowie
Mitglied im Landesgesundheitsrat.
Unter den Gesprächsthemen die Organtransplantation
auch als ethische Frage.
MdL Meyer setze sich für die Wider-
spruchslösung ein. Ein weiteres Schwerpunktthema
war die Gesundheitsreform.
Diese sei, so MdL Meyer, notwendig, jedoch
in einer Variante die den ländlichen
Raum nicht benachteilige. „Für eine gute
Konstruktiver Meinungsaustausch zwischen Politik und AOK, von links Direktor Richard Kirmaier, AOK Passau-Rottal-Inn,
Günter Schober, Bevollmächtigter des Vorstands der AOK Bayern, und Landtagsabgeordneter Stefan Meyer.
Versorgung müssen alle zusammenwirken:
Politik, Krankenhäuser, Ärzteschaft
und Krankenkassen, betonte Günter
Schober. Richard Kirmaier, Direktor
AOK Passau-Rottal-Inn, informierte über
Grundsätze der Krankenkasse: „Wir be-
kennen uns zur regionalen Versorgung
und bleiben in der Fläche präsent. Wir
garantieren damit eine qualitativ hochwertige
Vor-Ort-Versorgung. Dabei spielen
regionale Vertragsmöglichkeiten
und Kooperationen mit Gesundheitspartnern,
Unternehmen und Kassenmitgliedern
eine immer größere Rolle. Jede
Region werde je nach Situation in die
Bemühungen der AOK einbezogen, um
die Gesundheitsversorgung so optimal
wie möglich zu gestalten. Zusätzliche
Diskussionsthemen mit weitgehender
Übereinstimmung waren die digitale Patientenakte
als Zukunftschance für das
Gesundheitswesen, der MedizinCampus
Niederbayern als Segen für die Region,
Aufnahmetests für Medizinstudienplätze
statt ausschließlicher Fokussierung
auf den Numerus clausus, explodierende
Ausgaben im Bereich der Arzneimittel,
Sicherstellung der Notfallversorgung,
Maßnahmen zur Erhöhung der
Effizienz einschließlich stabiler Finanzen
im Bereich des Gesundheitssystems.
Hinzu kamen die Themenfelder Pflege,
Rehabilitation und Prävention. Die Anerkennung
von MdL Stefan Meyer galt
der Präsenz der AOK durch Geschäftsstellen
auch in ländlichen Gebieten. Die
Gesprächspartner waren sich einig, den
offenen Austausch fortzusetzen.
Schlaganfall –
Schritte nach vorn
Hilfe bei Fußheberschwäche
Bisher alltägliche Bewegungen können
nach einem Schlaganfall plötzlich zur
Herausforderung werden. Speziell bei
einer Fußheberschwäche helfen die
WalkOn Fußheberorthesen sowie
funktionelle Elektrostimulation durch
den Oberflächenstimulator MyGait
oder das Implantat ActiGait.
52 KURZeitung
Oktober 2025
Anzeige
Wir sind einfach für Sie da…
Herzlich willkommen in unserer ALDI SÜD Filiale
in 94072 Bad Füssing, Hofgartenweg 6.
Filialleiterin Frau Stephanie Junk und ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch.
Frische, Qualität und ein ausgezeichnetes
Preis-Leistungs-Verhältnis
–dafür steht ALDI SÜD auch
in Bad Füssing. Hier finden Sie ca.
1650 Basisartikel (mehr als 90%
Anteil Eigenmarken amSortiment)
des täglichen Bedarfs und dreimal wöchentlich
montags, donnerstags und
samstags wechselnde Aktionsartikel.
Pro Woche bieten wir Ihnen ca. 130
Aktionsartikel von Heimwerker- und
Gartenbedarf über Textilien aller Art
bis hin zu hochwertigen technischen
Geräten. Dazu kommen verschiedene
Serviceangebote wie ALDI TALK,
ALDI Reisen oder ALDI Blumen. Der
übersichtliche Warenaufbau und der
freundliche Service garantieren einen
rundum bequemen und einfachen
Einkauf.
Regionale Produkte
Für eine abwechslungsreiche und
gesunde Ernährung gibt es bei ALDI
SÜD täglich frisches Obst und Gemüse,
aber auch Lebensmittel aus
kontrolliert ökologischem Anbau sowie
fair gehandelte, laktosefreie und
vegetarische Produkte. Liebhaber
von regionalen Produkten kommen
bei ALDI SÜD in Bad Füssing und
Umgebung auf ihre Kosten. So bieten
wir unseren Kundinnen und Kunden
zum Beispiel Milfina „meine bayrische
Bauernmilch“. Sie steht für Qualität,
tierartgerechte Haltungsbedingungen,
gentechnikfreie Fütterung sowie
kurze Transportwege und Nähe zu den
Erzeugern. Angeboten werden außerdem
Wurstspezialitäten wie Münchener
Weißwurst und Krustenschinken
oder nach Verfügbarkeit regionale
Obst- und Gemüseerzeugnisse.
Verantwortlich handeln
Ein verantwortungsbewusster Umgang
mit der Umwelt und den natürlichen
Ressourcen der Erde ist für
ALDI SÜD selbstverständlich. Dazu
gehört zum Beispiel der Einsatz von
energiesparenden Kühlmöbeln und
klimaverträglichen Kältemitteln sowie
die Verwendung von Mehrwegtransportkisten
im Obst- und Gemüsebereich.
Bei Fotovoltaikanlagen auf
Gebäuden gehört ALDI SÜD mit zu
den größten privaten Betreibern in
Deutschland.
Verstärkung gesucht
Mitinsgesamt mehr als 50.600 Mitarbeitern
–davon mehr als 4.350
Auszubildende – betreibt ALDI
SÜD in Deutschland rund 2.000
Filialen. Die ALDI SÜD Regionalgesellschaft
Regenstauf versorgt
die Regionen Niederbayern und
Oberpfalz und ist damit auch für
die Filiale in Bad Füssing zuständig.
Als bedeutender Arbeitgeber in der
Region sucht die Regionalgesellschaft
Regenstauf regelmäßig neue Mitarbeiter
in den unterschiedlichsten
Bereichen. Schulabsolventen bietet
ALDI SÜD übertariflich vergütete
Ausbildungen in den Filialen und der
Verwaltung an. Stellenangebote, Bewerbungen
und weitere Infos unter
karriere.aldi-sued.de.
WIR SIND EINFACH
FÜR DICH DA.
Zuverlässig, schnell und unkompliziert.
Gutes für alle.
Einfach einkaufen.
Das kannst du bei ALDI SÜD –
dem zuverlässigen Partner auch in deiner Nähe.
Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche,
damit du keinen Stress hast.
Frische, Qualität und ein ausgezeichnetes Preis-
Leistungs-Verhältnis sind dabei selbstverständlich.
Finde stets das Richtige für jeden Anlass und lass
dich von laufend tollen Angeboten inspirieren.
Hofgartenweg 6,
94072
Bad Füssing
Wir freuen uns auf deinen Besuch!
Oktober 2025
UR
KURZeitung
53
Internationaler Volksmusiktag
Sonntag, 21. September 2025
Mit Musikanten aus Bayern und Europa,
Handwerker- und Bauernmarkt
Verleihung MiE Musik-Kabarett-Preis an
Jürgen Kirner und die Couplet-AG
Laudatio: Martin Frank
Verleihung MiE Volksmusik-Preis JUGEND
Kloster Aldersbach, Freiherr-von-Aretin-Platz 1
Finanzen
Freitag, 26. September 2025 – 18.00 Uhr
Aufschwung auf Pump –
wie sicher ist unser Geld?
Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Veronika Grimm, Mitglied des Sach-
verständigenrates Wirtschaft
Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender
Deutsche Bank AG
Dr. Ralf Wintergerst, Group CEO Giesecke+Devrient,
Präsident Bitkom
Moderation: Christian Nitsche, Chefredakteur BR
Natur
Donnerstag, 23. Oktober 2025 – 18.00 Uhr
Felix Neureuther:
Die Alpen – ein Juwel
In Kooperation mit dem Deutschen
Alpenverein e.V. und GeoComPass
Podiumsdiskussion mit
Felix Neureuther, ehem. Ski-Weltcupsieger und
UN-Botschafter für Gletscher und Berge
Roland Stierle, Präsident Deutscher Alpenverein e.V.
Michael Ruhland, Autor, Journalist
Moderation: Tilmann Schöberl, BR
Multivisionsvortrag „Das Wasser der Alpen“
Fotografie: Bernd Ritschel
Moderation: Felix Neureuther und Bernd Ritschel
Ausstellung
Montag, 27. Oktober – Freitag, 28. November 2025
„Das Wasser der Alpen“
Fotografie: Bernd Ritschel
Im Medienzentrum der Mediengruppe Bayern
Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr,
freier Eintritt, Führungen auf Anfrage
Landwirtschaft
Donnerstag, 30. Oktober 2025 – 18.00 Uhr
Wie viel Regulierung braucht/
verträgt die Landwirtschaft?
Podiumsdiskussion mit
Alois Rainer MdB, Bundesminister für Ernährung,
Landwirtschaft und Heimat
Günther Felßner, Präsident Bayerischer Bauern-
verband, Vizepräsident Deutscher Bauernverband
Dr. Franz Fischler, ehem. EU-Agrarkommissar
Moderation: Florian Kienast, BR
Wirtschaft
Montag, 10. November 2025 – 18.00 Uhr
Made in Germany –
Comeback oder Nostalgie?
Podiumsdiskussion mit
Hubert Aiwanger MdL, Bayerischer Staatsminister
für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender
Siemens Energy AG und Daimler Truck
Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender
Schaeffler AG
Moderation: Ursula Heller, BR
Charity
Sonntag, 23. November 2025 – Matinée · 11.00 Uhr
Jonas Kaufmann – der Startenor
und sein Engagement
Podiumsgespräch mit Jonas Kaufmann, Botschafter der
PNP Spendenaktion mit SOS-Kinderdörfer weltweit
Verleihung MiE Award
Laudatio: Thomas Gottschalk, Moderator, Entertainer
Moderation: Arabella Kiesbauer
Politik
Donnerstag, 27. November 2025 – 18.00 Uhr
Mutige Frauen für Freiheit
und Demokratie
Podiumsgespräch in Kooperation mit
dem Internationalen Karlspreis zu Aachen
mit Julia Nawalnaja, Menschenrechtsaktivistin,
russische Oppositionelle
Sviatlana Tsikhanouskaya, belarussiche
Oppositionelle, Karlspreisträgerin
Verleihung MiE Awards
Laudatio: Prof. Dr. h.c. Wolfgang Ischinger
Moderation: Theo Koll, Journalist und ehem. Leiter
des ZDF Hauptstadtstudios
Kinder
Samstag, 29. November 2025 – 15.00 Uhr
Der nimmermüde Albert
Ein fröhliches Musik-Theater-Mitmach-Spektakel für
Klein und Groß mit Solisten und dem Orchester der
Niederbayerischen Philharmonie unter der Leitung
von Generalmusikdirektor Basil H. E. Coleman
Leserreise
Sonntag, 5. Oktober – Donnerstag, 9. Oktober 2025
Nova Gorica – Europas
Kulturhauptstadt 2025
Erleben Sie auf einer Leserreise die europäische
Kulturhauptstadt 2025: Die slowenische Stadt Nova
Gorica und das italienische Gorizia feiern unter dem
Motto „GO! Borderless.“ kulturelle Zusammenarbeit.
Tagesausflüge führen Sie unter anderem durch die
„slowenische Toskana“, ins mittelalterliche Dorf
Smartno, an die malerische Küste Sloweniens und die
italienische Hafenstadt Triest.
Preis: 999,– Euro pro Person im Doppelzimmer
inkl. Halbpension
Information und Anmeldung unter Tel. 0800 947 947 0
2025
Alle Podiumsdiskussionen
sowie das Musiktheater für Kinder
finden im Medienzentrum
der Mediengruppe Bayern
in Passau statt.
Änderungen im Programm
vorbehalten.
Kartenvorverkauf
für Podiumsdiskussionen
nur online unter:
shop.menschen-in-europa.events
Anzeige
IHR PARTNER FÜR
IMMOBILIEN
BAUPROJEKTE & ENERGIEBERATUNG
Gut beraten, wenn es
um Ihre Immobilie geht
Unter einem Dach vereint erbringen wir
eine vielfältige Palette an Leistungen
MarktWert-Makler/in
Sprengnetter
Büro Wohnbau (Bad Birnbach)
Pfarrkirchner Str. 16
Tel.: 08563/2067
info@wohnbau-hallabrin.de
www.wohnbau-hallabrin.de
Büro Bad Füssing
Goethestr. 3
Büro Bad Birnbach
Pfarrkirchner Str. 16
Tel.: 08563/2066
Tel.: 08531/22051
info@immobilien-hallabrin.de
www.immobilien-hallabrin.de
Anzeige
Weitere Infos unter:
www.kino-bad-fuessing.de
Anfang / Mitte Oktober
WIE DAS LEBEN MANCHMAL
SPIELT
Eine leise französische Komödie über die uner-
wartete Freundschaft zwischen einer lebensfrohe
Kellnerin und einem griesgrämigen Richter kurz
vor dem Ruhestand.
Anfang Oktober
GANZER HALBER BRUDER
Kleinganove Thomas erfährt, dass er zusammen
mit seinem unbekannten Halbbruder ein Haus geerbt
hat. Er sieht schon die Millionen winken, die
er für den Verkauf der Villa erzielen will. Er ist fest
entschlossen sein Halbblut mit List und Tücke aus
dem Haus zu kriegen…
Anfang Oktober
MARIA REICHE – DAS GEHEIMNIS
DER NAZCA-LINIEN
Peru in den dreißiger Jahren. Die junge Dresdnerin
Maria Reiche arbeitet als Mathematiklehrerin in
der Hauptstadt Lima als der französische Archäologe
Paul sie überredet für ihn einige Schriftstücke
zu übersetzen.
Ab Donnerstag, 02. Oktober
MICHAEL ENDE: MOMO
Im Mittelpunkt von MICHAEL ENDES Romanverfilmung
steht ein junges Waisenmädchen, das in den
Ruinen eines alten römischen Amphitheaters lebt
und dort viele Freunde hat. Doch als ein mächtiger
internationaler Konzern beginnt, die Zeit aller zu
stehlen, hat niemand mehr Zeit für sie, geschweige
denn für ihre Freunde oder Familien – und Momo
ist zusammen mit Meister Hora, dem Hüter der
Zeit, die Einzige, die es mit den Zeitdieben aufnehmen
kann…
Ab Donnerstag, 09. Oktober
FATI AKIM: AMRUM
Der Film basiert auf den Kindheits- und Jugenderinnerungen
von Hark Bohm, der mit seiner
Familie zum Kriegsende auf Amrum lebte. Filmemacher
Fati Akim erfindet sich wieder neu und
erzählt diesmal eine Geschichte in schönen wie
eindringlichen Bildern.
Ab Donnerstag, 09. Oktober
NUR FÜR EINEN TAG
Eine junge Köchin, hin und hergerissen zwischen
Kinderwunsch und Küchen-Karriere muss für einen
Tag zurück in ihre Heimat…
Ab Donnerstag, 16. Oktober
JULIA ROBERTS IN AFTER
THE HUNT
Im Neuen Film von Luca Guadagnino („Call me
by your name“, „Challengers“, „Queer“) spielt
Julia Roberts die Hauptrolle: Eine College-Proff
esorin, die sich privat und beruflich an einem
Scheideweg befindet als Ihr Kollege eines Verbrechens
beschuldigt wird, wobei seine Darstellung
der Geschichte eine völlig andere ist…
Ab 16. Oktober
JANE AUSTEN UND DAS CHAOS
IN MEINEM LEBEN
Agathe arbeitet in einer Buchhandlung und
träumt davon, selbst Schriftstellerin zu werden.
Als sie einen Aufenthalt in der „Jane Austen Writers
Residency“ gewinnt, steht die unbeholfene
Mittdreißigerin vor völlig neuen Herausforderungen
und sieht sich selbst zwischen Stolz, Vorurteil
und vielleicht doch der ganz großen Liebe.
Genießen Sie den
Herbst in unserem
Wintergarten!
Wir freuen uns auf Sie!
Mo–Fr:
Sa:
So:
6:00–18:00 Uhr
6:00–12:00 Uhr
Geschlossen
seit
1889
FAMILIENBETRIEB
Inh.: Renate Küpper e. K.
Hofgartenstraße 2
94148 Kirchham
Tel.: (+49) 8533 1615
56 KURZeitung
Oktober 2025
Anzeige
GÄSTEPROGRAMM
Mit Kirchhamer Gästekarte Teilnahme
kostenlos!
GÄSTETREFF UNTER DEM MOTTO
BIER UND BAROCK IN KIRCHHAM
im Bürgerhaus Kirchham:
Jeden Montag um 18.30 Uhr: Yoga
Jeden Mittwoch um 9.30 Uhr:
Frühgymnastik
Genuss und Kultur gehören in Kirchham
nicht nur fest zusammen – es wird hier
auch gelebt. Deshalb treffen sich hier
regelmäßig alle Kulturfreunde des guten
Geschmacks um Tradition gemeinsam
zu genießen und dabei zünftig miteinander
ins Gespräch zu kommen.
Nach einer kurzen Begrüßung gibt es
eine fi lmische Kirchenführung von der
prunkvollen Barockkirche St. Martin,
die zu einer der prächtigsten Dorfkirchen
von Niederbayern zählt und von
der faszinierenden Vergangenheit von
Kirchham zeugt. Erbaut von 1725 –
1732 nach Plänen des genialen Barockbaumeisters
Johann Michael Fischer.
Nach einem Brand im Jahr 1914 wurde
sie liebevoll in neubarocker Gestaltung
renoviert. Die Altäre stammen von Johann
Baptist Modler und seinem Sohn
Josef Narziss, die Putten und Engel von
J. Deutschmann.
Nach dem Kirchenfilm widmet man sich
bei einer herzhaften bayerischen Brotzeit
und Freibier ganz genussvoll dem
Thema Bier. Dabei wird Ihnen von einem
erfahrenen Braumeister nicht nur
die Herstellung des Gerstensaftes erklärt
sondern erfahren auch viel Interessantes,
Wissenswertes und Lustiges
rund um das Thema Bier. Alle Gäste
sind herzlich zu diesem Treff in das Bürgerhaus
Kirchham eingeladen um auch
die verschieden Biersorten der Brauerei
Hacklberg zu verkosten.
INFO
Kirchhamer Gästeinformation
Kirchplatz 3 l 94148 Kirchham
Öffnungszeiten:
Mo – Fr : 8.00 – 12.00 Uhr
Mo – Do : 14.00 – 16.00 Uhr
Telefon: (08533) 96 48 16
Fax: (08533) 96 48 25
Internet: www.kirchham.de
E-mail: gaesteinfo@kirchham.de
Oktober 2025
UR
KURZeitung
57
Aus Bad Füssing
Bayerisches Thermenland: Bayerns „heißes Herz“
begeistert mit spektakulären Saunawelten
Jeder dritte Deutsche geht regelmäßig in die Sauna. Im Bayerischen Thermenland hat man
die Auswahl aus mehr als 50 spektakulären, überraschenden und ungewöhnlichen Saunen
Vom Duft dampfender Kräuter umhüllt
die Welt vergessen, in einer Lehmsauna
im Paradiesgarten dem hektischen
Strom der Zeit entfliehen, wärmende
Geheimnisse aus 1001 Nacht entdecken
und Erfrischung finden in einer Iglu-Eisgrotte:
Das Bayerische Thermenland
ist Deutschlands Saunaregion Nummer
Saunahof Bad Füssing - Therme Eins. Foto: obx-news/Gerhard Illig
Eins. Besucher und Besucherinnen haben
die Wahl aus 50 Saunen: Von A wie
Apfelsauna bis Z wie Zirben-Sauna. Die
wertvolle Ergänzung in den Heil- und
Thermalbädern ist das mineralienreiche
Thermal-Mineralwasser.
Gut jeder dritte Deutsche (rund 37 Prozent)
geht regelmäßig in die Sauna, hat
eine Umfrage des Instituts für Demoskopie
Allensbach 2023 ergeben. Die
Gründe dafür sind vielfältig: Saunieren
entspannt, stärkt das Immunsystem und
hilft, gute Laune zu tanken. In den niederbayerischen
Thermalbädern entstanden
in den vergangenen Jahren Saunawelten
der Superlative als Inseln der
Ruhe, des Glücks und des körperlichen
Wohlbefindens.
Die Kombination mit dem heilkräftigen
Thermal-Mineralwasser, das bis zu 70
Grad heiß und aus bis zu 2.000 Metern
Tiefe an die Oberfläche sprudelt, macht
das Saunaerlebnis im Bayerischen Thermenland
einzigartig. Wie nirgends sonst
in Europa bietet das Bäderquintett fast
20.000 Quadratmeter Wasserfläche. Die
natürlichen Quellen speisen die Becken
mit fluoridhaltigen Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Wässern.
Dieser Mineraliencocktail
wirkt nachweislich heilend
und wohltuend auf den gesamten Bewegungsapparat.
Ausdauer und Mobilität
werden erhöht. Zusätzlich hilft es auch,
Stress zu lindern und nachhaltig die
Stresstoleranz zu erhöhen.
Fünf außergewöhnliche
Sauna-Tipps in Bad Füssing
Johannesbad Sauna, Bad Füssinger Schwitzstube.
Saunieren in einem Vierseit-Bauernhof
der Therme Eins
Der Saunahof der Therme Eins ist integriert
in einen historischen Vierseit-Bauernhof.
Mit modernster Saunatechnik
ausgestattet, befinden sich darin acht
verschiedene Erlebnissaunen, Thermalwasserbecken
und ein Wasserfall.
Im Hüttenspa genießt man individuelle
58 KURZeitung
Oktober 2025
Johannesbad Sauna, Osmanischer Badetempel.
Anwendungen, während die Liegewiese
im Außenbereich geschützt zum hüllenlosen
Sonnenbad einlädt. In privaten
Lounges lässt sich das Saunaerlebnis in
der Therme Eins auch exklusiv genießen.
Eine Reise in den Orient in der
Johannesbad Therme
Im Johannesbad können Saunafans „auf
Weltreise gehen“: Bei 46 Grad und 80
Prozent Luftfeuchtigkeit kommen Besucher
im indischen Kristall-Blütendampfbad
ins Schwitzen. Marmor-Säulen und
ein Wandgemälde mit römischen Motiven
sorgen im Römischen Schwitzbad
für eine klassisch antike Atmosphäre.
Ein Osmanischer Badetempel entführt
Saunagäste in ein Märchen aus 1001
Nacht. Kobaltblaue, goldene und zitronengelbe
Farben sorgen für eine zusätzlich
beruhigende und authentische Atmosphäre.
Europa Therme mit 1.000 Quadratmeter
Sauna
Wärme, Ruhe und Entspannung sind
auch in der Bad Füssinger Europa Therme
die schönsten Geschenke, die Gäste
ihrem Körper machen können: Die Therme
begeistert mit einer rund 1.000 Quadratmeter
großen Saunalandschaft, die
keine Wünsche offenlässt: Von der besonders
kreislaufschonenden Biosauna
mit 65 Grad Innentemperatur bis hin zur
finnischen Aufgusssauna mit Panoramablick.
Dort schwitzen Entspannungssuchende
bei 90 Grad. Stilvolle Abkühlung
garantiert ein eigener Stalagmit-Eisbrunnen.
Saunalandschaft Europa Therme. Foto: Europa Therme
Oktober 2025
UR
KURZeitung
59
CHŌJU
Die Zukunft
der Gesundheit
beginnt jetzt
Wie Sie dem Leben mehr gesunde, aktive Jahre hinzufügen
Gesund altern – geht das überhaupt?
Die moderne Forschung sagt: Ja.
Neue Erkenntnisse der Medizin und
Biowissenschaft machen es möglich,
den Alterungsprozess nicht nur zu verlangsamen,
sondern gezielt umzukehren.
Chōju, gegründet von Dr. med. Johannes
Zwick und Anja Weber, vereint
diese Hightech-Innovationen mit einem
ganzheitlichen Lifestyle – und erschließt
damit völlig neue Perspektiven für ein
langes, aktives und erfülltes Leben.
„Chōju ist für mich der
Schlüssel zu einer echten
Veränderung: gesund,
aktiv und voller Power.“
Dr. med. Johannes Zwick,
Gründer von Chōju
Die 10 Bausteine der Langlebigkeit –
das Chōju-Konzept
In Zusammenarbeit mit führenden Universitäten
und medizinischen Instituten
entwickelt, basiert Chōju auf einem
10-Punkte-System zur messbaren Verlängerung
der Gesundheits- und Lebensspanne:
01. Epigenetik & DNA-Analyse
Jeder Mensch ist einzigartig – deshalb
beginnt alles mit einem präzisen Gesundheitsprofil.
Eigene DNA- und Epigenetik-Tests
identifizieren biologische
Marker für eine personalisierte Langlebigkeitsstrategie.
02. Hightech-Supplementierung
Individuell abgestimmte Longevity-
Supplements – entwickelt auf Basis modernster
Forschung – unterstützen Ihre
Vitalität und Zellgesundheit.
03. Chōju-Ernährung
Unsere speziell entwickelte Anti-Aging-
Ernährungsform basiert auf neuesten
Erkenntnissen der Longevity-Ernährungswissenschaft
– alltagstauglich und
genussvoll.
04. Intervallfasten & Autophagie
Gezieltes Fasten (z.B. 16:8-Methode) aktiviert
zelluläre Reinigungsprozesse und
fördert Fettverbrennung, Muskelaufbau
und mentale Klarheit – unterstützt durch
die Enzyme Spermidin und Fisetin.
05. Bewegung mit Zellwirkung
Ein spezielles Trainingsprogramm aktiviert
die zellulären Schutzsysteme SIRT1
und SIRT6 – messbar an der Verlängerung
der Telomere, also dem biologischen
Jungbrunnen.
06. Zell-Physiotherapie
Die „zelluläre Müllabfuhr“ muss aktiv
bleiben – mit gezielter Physiotherapie
wird der Abtransport schädlicher Stoffe
über Lymphe und Blut angeregt. Unterstützt
durch Chōju-NR.
07. Regenerativer Schlaf
Erholsamer Schlaf ist kein Luxus, sondern
Lebenselixier. Unser Schlafcocktail
„Sleep well and deep“ unterstützt die
nächtliche Zellregeneration.
60 KURZeitung
Oktober 2025
PR-Veröffentlichung
„Es fasziniert mich, wie
Wissenschaft in den Alltag
integriert werden kann –
mit enormen Ergebnissen.“
Anja Weber – Gründerin von Choju
Mehr als ein Gesundheitskonzept –
ein neuer Lifestyle
Chōju steht für eine neue Art zu leben.
Nicht Verzicht, sondern neue Lebensfreude.
Nicht nur gesund – sondern vital,
inspiriert und erfüllt. Die Methoden sind
wissenschaftlich fundiert, ganzheitlich
und vor allem: für jeden zugänglich.
08. Live Change & Mindset
In Chōju-Retreats erlernen Sie Strategien
für mehr Lebensfreude, Motivation
und mentale Stärke – für nachhaltige
Veränderung.
09. Stressabbau & Achtsamkeit
Mit individuell angepassten Methoden
wie Meditation, Yoga, Qigong oder Atemübungen
finden Sie zu mehr innerer
Ruhe – ein wichtiger Faktor für Langlebigkeit.
10. Longevity-Medikation
Chōju verfolgt aufmerksam aktuelle Studien
zu Medikamenten wie Rapamycin
oder Metformin, die das Potenzial haben,
die Lebensspanne zu verlängern.
Erleben Sie es selbst – in einem unserer
Retreats oder als individuelles Programm.
Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem längeren,
gesünderen Leben.
Unsere Enzyme und Produkte können
Sie einfach und leicht im Choju Shop auf
unserer Webseite bestellen:
www.choju.de
Choju GmbH
Oberer Stadtplatz 45
4780 Schärding | Österreich
E-Mail weber@choju-health.com
Telefon: +49 151 19670422
Web www.choju-health.com
Oktober 2025
UR
KURZeitung
61
Aus Bad Füssing
Tennistraining mit den Kindern des Kindergartens Bad Füssing gemeinsam mit, von rechts, Clubpräsident Günter Köck, Chef-Trainer Hubert Freudenstein und Assistent Nico Freudenstein,
das erfolgreiche Projekt werden im neuen Kindergartenjahr mit circa 20 neuen Vorschulkindern fortgesetzt. Foto unten rechts: Die Sieger Mixed 50, von links, Fritz Tschernuth und
Gabi Eichner sowie die Finalisten Thorsten Heiß und Ernestine Englmayer. Fotos: Rudolf G. Maier
231 Matches beim Tennis-
Weltranglistenturnier in Bad Füssing
Begeisterte Zuschauer und eine positive Bilanz des TC-Bad Füssing
Die im Grußwort von Bürgermeister
Tobias Kurz vorgestellten guten
Wünsche für die fünfte Auflage des
Senioren-Tennis-Weltranglistenturniers
im Rahmen der Masters-Tour der Internationalen
Tennisfederation (ITF) sind
ausnahmslos in Erfüllung gegangen.
Die 184 Spielerinnen und Spieler aus
16 Nationen sorgten bei strahlendem
Sonnenschein auf der, auf für internationale
Turniere ideal geeigneten Anlage
des Tennisclub Bad Füssing bei 231
Matches für die erwarteten spannenden
Begegnungen um Spiel, Satz und Sieg.
Inzwischen wurden auch die Abschlussberichte
ausgewertet und eine überwie-
62 KURZeitung
Oktober 2025
Aus Bad Füssing
Die Turnierverantwortlichen und Vertragspartner des Tennis-Weltranglistenturniers Bad Füssing Masters, von links, Kurdirektorin Daniela Leipelt, Oberschiedsrichterin Meike Specht,
Turnierdirektorin Kerstin Peick, Erster Bürgermeister Tobias Kurz, Veranstaltungsleiter und ITF-Oberschiedsrichter Norbert Peick und Stefan Lengdobler, Vizepräsident Tennisclub Bad
Füssing.
gend positive Bilanz gezogen. Turnierdirektorin
Kerstin Peick bestätigte den
Verantwortlichen der Gemeinde Bad
Füssing, dem Ersten Bürgermeister Tobias
Kurz, Gemeinderat und Kurdirektorin
Daniela Leipelt sowie dem TC-Bad
Füssing vorbildliche organisatorische
Rahmenbedingungen. Günter Köck,
Präsident des Tennisclubs übermittelte
an die Kurzeitung-Redaktion seine
Perspektive: „Die Durchführung des internationalen
Tennisturniers im August
2025 war für den TC-Bad Füssing eine
Ehre und zugleich ein Kraftakt der erst
durch viele ehrenamtliche Helfer und
die Sponsoren möglich gemacht wurde.
Die Vergabe von Weltranglistenpunkten
für die besten Seniorentennisspieler der
Welt hat zahlreiche Zuschauer begeistert
und das obere Ende des Tennissports
in Bad Füssing sichtbar gemacht.
Unser Verein fühlt sich an erster Stelle
dem Breitensport und der Förderung
der Jugend verpflichtet. Mit dem Erlös
aus dem Turnier gelingt es uns die Jugendförderung
weiter auszubauen. Seit
einem Jahr besteht eine neuartige Zusammenarbeit
mit dem Kindergarten
Bad Füssing. Auf dieser Grundlage bieten
wir allen Vorschulkindern im Sommer
und im Winter einen wöchentlichen
Tennisunterricht auf unserer Anlage an.
Das erfolgreiche Projekt setzen wir im
neuen Kindergartenjahr mit circa 20
neuen Vorschulkindern fort. Nach dem
Übertritt in die erste Klasse werden die
dann sechs bis sieben Jahre jungen Kinder
weiter von unserem Trainerteam betreut.
Wir sind der festen Überzeugung,
dass die Kinder beim Sport besonders
gut aufgehoben sind und einen Ausgleich
vom digitalen Alltag bekommen“.
Köck erinnerte auch daran, dass die
Plätze um das Turnier in optimalere Weise
zu ermöglichen grundsaniert wurden
und auch für die Bad Füssing Masters
2025 eine weitere Optimierung erfolgt
sei. Bad Füssing sei dadurch auch in
Zukunft prädestiniert Gastgeber für
namhafte internationale Tennisevents
zu sein. Für Bürgermeister Tobias Kurz
sind die Bad Füssing Masters eine echte
Bereicherung für den Kurort und ein
Event mit überregionaler Strahlkraft.
Für ihr Engagement sei er den Organisatoren,
Vertragspartnern sowie den
Ehrenamtlichen sehr dankbar. Sein besonderer
Dank galt den Turnierverantwortlichen
Kerstin Peick und Norbert
Peick, verbunden mit der Erwartung,
dass Bad Füssing auch 2026 die Weltelite
im Seniorentennis begrüßen könne.
Hubert Freudenstein, Tennislehrer und
Vorstandsmitglied des TC-Bad Füssing
kommentierte Turnier-Besonderheiten:
„Der Wettbewerb Damen 50 war fest in
Bad Füssinger Hand, Christina Schaur
konnte Ernestine Englmayer knapp im
Finale bezwingen. Die Bad Füssingerin
Gabi Eichner war im Mixed 50 mit ihrem
österreichischen Partner Friedrich
Tschernuth nicht zu schlagen. Turnierdirektorin
Kerstin Peick mit der Agentur
np-sports bereits unterwegs zum nächsten
Tennisevent zeigte sich alle Kennzahlen
des Bad Füssinger Turniers 2025
einbeziehend sehr zufrieden mit Verlauf,
Ergebnissen und Zusammenarbeit.
Oktober 2025
UR
KURZeitung
63
Anzeige
Hereinspaziert!
BAYERISCHE
WIRTSHAUSTRADITION
GENIESSEN SIE
UNSERE
WOCHEN-
SCHMANKERL:
www.visuelle-ideen.de
Mittwoch - Schlachttag:
Schlachtplatte und frische Leber
Donnerstag - Bradl in der Rein
Freitag - Burgertag
Samstag - Spanferkel
Sonn-& Feiertag - frische Bauernente
(nur mit Vorbestellung)
Gasthof Loher | Marktplatz 8 | 94060 Hartkirchen
Tel. +49 8538 861 | gasthofloher@gmail.com | www.gasthof-loher.de
Unsere aktuellen
ÖFFNUNGSZEITEN
Täglich:
Mittags- und Abendtisch
Montag und Dienstag: Ruhetag
Kurseelsorge
Veranstaltungen Kath. Kurseelsorge Oktober 2025
Gottesdienste in Heilig Geist:
Sonntag 9.00, 10.30 und 18.30 Uhr
Dienstag bis Donnerstag: 18.30 Uhr
Samstag 18.30 Uhr
Gottesdienst im Johannesbad:
jeden Sonntag um 9.00 Uhr
Gottesdienst in der Andreaskirche
in Safferstetten: Freitag 18.30 Uhr
Mi, 8.10.24, 19.30 Uhr
Pfarrsaal Heilig Geist
Multimediavortrag mit Josef Grünberger
„Sebastian Kneipp – Priester und
Therapeut“
So, 12.10.25, 10.30 Uhr
Gottesdienstgestaltung
mit der Blaskapelle Mittich
Mo, 13.10.25, 19.30 Uhr
Kirchenkonzert
mit Bavarian Brass
Di, 14.10.25, 15.00 Uhr
„Wechselnde Pfade – Schatten und Licht“
Herbstspaziergang mit geistlichen
Impulsen. Treffen vor der
Heilig-Geist-Kirche
Mi, 15.10.25, 18.30 Uhr
Ökumenisches Friedensgebet
in der Heilig-Geist-Kirche
So, 19.10.25, 9.00+10.30 Uhr
Musikal. Gottesdienstgestaltung
mit den Klingenbrunner Sänger
Di, 21.10.25, 15.00 Uhr
Kirchenführung in St. Leonhard
mit Manfred Steininger
Mi, 22.10.25, 12.30 – ca. 19.00 Uhr
Bildungsfahrt nach Niederalteich
mit Besuch des Hospizes und Basilika
sowie byzantinische Kirche jeweils mit
Führung. Infos und Anmeldung:
0172 8588644
Änderungen vorbehalten!
Unser Titelbild
Das 30. Bad Füssinger Oktoberfest war Anlass einen
Auszug des sechsspännigen Festgespanns der Inntalbrauerei,
eine besondere Attraktion im Festzug
für die Titelgestaltung zu wählen. Das Bild zeigt
Christiane Lallinger, Pferdefuhrwerk Neubauer, sie
hat es mit ihrer Freundlichkeit und ihrem Lachen auf
die Titelseite geschafft.
Mi, 1.10.25, 10.00 – 15.30 Uhr
Radkapellentour
zu den Kapellen im Pfarrgebiet mit
Kurseelsorgerin Maria Müller. Kleine
Brotzeit bitte mitbringen, Einkehr zum
Kaffee. Treffpunkt: an der Kurverwaltung
Rathausstr 8
Sa, 4.10.25, 14.00 Uhr
Gottesdienst mit H.H. Bischof Stefan Oster
zum diözesanen Seniorentag in der
Heilig-Geist-Kirche
So, 5.10.25, 10.30 Uhr
Erntedankgottesdienst
mit dem Familienchor
Oktober 2025
UR
KURZeitung
65
Kurseelsorge
Katholische Kurseelsorge
Gottesdienste in den Kliniken:
So. 9.00 Uhr Johannesbad
Pfarrkirche Heilig Geist:
Sonn- und Feiertage: 9.00, 10.30 Uhr
und von April – Okt: 18.30 Uhr
Täglich, außer Montag: 18.30 Uhr
Kirchenkonzerte, Angebote der Kurseelsorge und die Gottesdienstzeiten
in den übrigen Pfarreien der Gemeinde Bad Füssing:
entnehmen Sie dem Pfarrbrief, den Aushängen
an der Pfarrkirche und unserer Webseite:
www.pfarrverband-bad-fuessing.bistum-passau.de
Erreichbarkeit der Kath. Geistlichen / Kurseelsorge:
Bernd Kasper, Pfarrer
Rathausstraße 10 | Bad Füssing
Tel. 08531 3107330
Pfarrbüro
Rathausstr. 10 | Bad Füssing
Tel.: 08531 3107330
Pfarramt.bad.fuessing@bistum-passau.de
Öffnungszeiten Pfarrbüro Bad Füssing:
Mo. 9.00 – 12.00 Uhr; Di. 12.00 – 16.00 Uhr
Mi. geschlossen; Do. 10.00 – 12.00 Uhr
Fr. 9.00 – 12.00 Uhr
Maria Müller, Pastoralreferentin und Kurseelsorgerin
Rathausstraße 10 | Bad Füssing
Tel. 08531 31073315
maria-anna.mueller@bistum-passau.de
Evangelische Kurseelsorge
Gottesdienste in der Christuskirche:
So. 10.00 Uhr Gottesdienst (14-täglich mit Abendmahl)
Gottesdienste in den Kliniken:
So. 9.00 Uhr Fachklinik Johannesbad
Beachten Sie bitte die Aushänge in den Kliniken!
Wenn Sie ein vertrauliches Gespräch möchten,
rufen Sie bitte Pfarrer Norbert Stapfer an: Tel. 0151 62682108
Hinweis: Veranstaltungen und besonders gestaltete Gottesdienste
entnehmen Sie bitte dem Pfarr-, Gäste- bzw. Gemeindebrief und den
Schaukästen an den Kirchen. Aktuelle Termine sind auch auf unserer
Homepage einsehbar: www.bad-fuessing-evangelisch.de
i
Erreichbarkeit der Evangelischen Geistlichen:
Pfarrer Norbert Stapfer (Kurseelsorge und Klinikseelsorge)
Sprechzeiten: Montag und Mittwoch: 10:00 – 12:00 Uhr im Evang.
Kurseelsorgezentrum außerdem nach Vereinbarung unter
Mobil-Nr. 0151 62682108
Evang.-Luth. Pfarramt
Pfarrer Joachim von Kölichen (Gemeindepfarrer)
Rathausstraße 2 | Bad Füssing (im Gebäude der Christuskirche)
Tel. 08531 29636 | pfarramt.badfuessing@elkb.de I bad-fuessing-evangelisch.de
IMPRESSUM
Herausgeber: Johannesbad Hotels, Johannesstr. 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 0, Fax 0 85 31/23 2986; Chefredakteur: Rudolf G. Maier, Tettenweiser Str. 1, 94060 Pocking, Tel. 0 85 31/45 77, Fax
0 85 31/4 19 74, E-Mail: Pressebuero.RGMaier@t-online.de; Freie Journalisten: Ernst Fuchs; Herbert Zelzer; Layout & Satz: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin),
Medienstraße 5b, 94036 Passau, Tel. 08 51/96 61 80-783, Fax 08 51/96 61 80-919, E-Mail: sarah.brunner@passavia.de; Anzeigendisposition: Johannesbad Reha-Kliniken GmbH & Co. KG, Rainer Rampetsreiter,
Johannesstraße 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 31 83 oder 23 31 53, Fax: 0 85 31/23 31 80, E-Mail: rainer.rampetsreiter@johannesbad.com; Druck: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG; Gestaltung
Titel: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin)
Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Johannesbad Hotels. Der Zweck der Datenverarbeitung ist auf die Zusendung des Magazins Kurzeitung beschränkt. Weiterführende Informationen zum Datenschutz
erhalten Sie auf der Internetseite oder vom Datenschutzbeauftragten der verantwortlichen Stelle, E-Mail: datenschutz@saarschleife.de
66 KURZeitung
Oktober 2025
Schluss mit ersten Zipperlein!
Mit RV Fit in der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing
5 Tage vor Ort - danach bequem zuhause fit werden: Stark und fit mit RV Fit -
dem kostenlosen Präventionsprogramm für Berufstätige in der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing.
• Kostenloses Präventionsprogramm: Die Rentenversicherung übernimmt alle Kosten.
• 3 Programmsäulen: Bewegung, Ernährung und Entspannung – auf Sie abgestimmt.
• Nachhaltiges Konzept: Startphase in Bad Füssing, Trainingsphase bequem bei Ihnen zuhause.
Das Beste:
Sie benötigen keine ärztliche Verordnung! Einfach online beantragen und schon bald starten.
Johannesbad Fachklinik Bad Füssing
Johannesstr. 2 | 94072 Bad Füssing
servicecenter@johannesbad.com | www.johannesbad-medizin.com/bad-fuessing
Anzeige
Schlafstörungen?
Damit bist du nicht allein - über 40% der Menschen kämpfen
mit diesem Problem.
Viele sind sich nicht bewusst, dass ohne gesunden Schlaf das
Risiko schwerer Gesundheitsschäden erheblich steigt.
Menschen, die regelmäßig zu wenig Schlaf bekommen, setzen
sich einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
wie Bluthochdruck oder Herzerkrankungen aus.
Zudem kann Schlafmangel das Diabetes-Risiko erhöhen, indem
er die Insulinsensitivität beeinträchtigt.
Entscheidend ist, dass im Schlaf die Regeneration und Reinigung
unseres Gehirns stattfindet. Schlaf ist Gehirngesundheit.
Wir von Choju haben einen Schlafcocktail entwickelt, der nach
neuesten Wissenschaftlichen Erkenntnissen den gesunden Schlaf
fördert, erholsamen Schlaf gewährleistet und damit auch
Krankheiten vorbeugt.
Choju „Sleep well and deep“
Zu bestellen unter:
www.choju-health.com
Choju bietet ein ganzheitliches Konzept um die Gesundheitsspanne
des Lebens zu verlängern. Wir bieten Tests und Analysen,
Enzyme und Micronährstoffe und auch "Longevity Retreats" um
das Konzept ganzheitlich zu erleben. Schauen Sie sich auf
unserer Webseite gerne um.