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www.kurzeitung.online

KUR

Bad Füssing

Das Gesundheitsmagazin

Bad Füssing feiert

30 Jahre Oktoberfest

Tausende bejubeln prächtigen Festzug

Oktober 2025 | Schutzgebühr 2,00 EUR


Neue Bücher

Dr. med. Johannes Zwick

Der

Lebenscode

Die Longevity Methode für ein langes

gesundes Leben.

ÄRZTLICH

G

E

F

P R Ü

T

Die Longevity-Methode für ein

langes, gesundes Leben

von Dr. med. Johannes Zwick

Mit der Longevity-Methode entwirft Dr. med. Johannes

Zwick ein praxisnahes, wissenschaftlich fundiertes Konzept

für gesundes Altern. Basierend auf über 40 Jahren

medizinischer Erfahrung und neuesten Erkenntnissen

aus Zellforschung und Longevity-Wissenschaft, zeigt der

Autor, wie wir unsere Lebenszeit nicht nur verlängern,

sondern mit Energie, Freude und innerem Sinn füllen

können.

Im Zentrum steht ein 7-Module-Programm, das körperliche

Gesundheit, mentale Balance und spirituelles

Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigt. Zwick verzichtet

bewusst auf dogmatische Regeln oder Verzichtsideologien

– stattdessen lädt er dazu ein, Gesundheit als

positiven Lebensstil zu verstehen.

Das Buch ist klar strukturiert, inspirierend geschrieben

und bietet konkrete Impulse zur Umsetzung im Alltag.

Ob Ernährung, Bewegung, Stressreduktion oder bewusste

Lebensgestaltung – die „Longevity-Methode“

will motivieren, Verantwortung für die eigene Vitalität zu

übernehmen.

Fazit: Ein ganzheitlicher Gesundheitsratgeber für alle,

die jung bleiben wollen – im Körper, Geist und Herzen.

Verständlich, motivierend und wissenschaftlich auf der

Höhe der Zeit.

Zum Autor: Dr. med. Johannes

Zwick (PhD, MD)

Dr. med. Johannes Zwick ist Arzt mit jahrzehntelanger

Erfahrung in der Allgemeinmedizin

und Gründer von Chōju, einem

Gesundheitskonzept, das modernste Wissenschaft

mit traditionellem ganzheitlichen

Denken verbindet. Er kombiniert die

klassische Schulmedizin mit Erkenntnissen

aus der Zell- und Longevity-Forschung

und engagiert sich dafür, Gesundheit neu

zu denken – ganzheitlich, präventiv und

lebensbejahend.

Mit Chōju steht Zwick in engem Austausch

mit führenden internationalen Forschungsinstituten

und Universitäten, um

Erkenntnisse aus Bereichen wie Reversed

Aging (Umkehrung des Alterungsprozesses)

in praktikable Gesundheitsstrategien

zu übersetzen.

Dr. med. Johannes Zwick

„Chōju ist für mich der Schlüssel zu einer

echten Veränderung: gesund, aktiv und

voller Power.“ Dr. Zwick steht für eine Medizin

der Zukunft: wissenschaftlich fundiert,

aber menschlich nah – und mit dem

Ziel, nicht nur Lebensjahre zu gewinnen,

sondern auch Lebensqualität.

Ab jetzt erhältlich

im Buchhandel, bei Amazon

oder bei Choju (Kontaktdaten s.u.)

Preis: 21,90 €

Choju GmbH

Oberer Stadtplatz 45

4780 Schärding | Österreich

E-Mail info@choju-health.com

Tel +49 15119670422

Web www.choju-health.com


Editorial

Droht uns ein Herbst der Hilflosigkeit? Finanzierung, Generationengerechtigkeit, Reformbedarf?

Die Krise der gesetzlichen Krankenversicherung – tragfähige Lösungen nicht in Sicht

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Bei Gesundheit und Pflege droht uns ein

Herbst der Hilflosigkeit“, mit dieser Warnung

bringt DAK-Chef Andreas Storm die Krise der

gesetzlichen Krankenversicherung auf den

Punkt. Sechs Milliarden Euro fehlen im System,

doch tragfähige Lösungen sind nicht in

Sicht. Storm sieht das Vertrauen in die Gesundheitspolitik

schwinden – und Versicherte

wie Arbeitgeber stehen vor steigenden Belastungen.

Erstmals seit langer Zeit steht die

Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung

(GKV) wieder ganz oben auf der politischen

Agenda – ein deutliches Signal für die

Schwere der Krise. Bundeskanzler Friedrich

Merz kündigte tiefgreifende Reformen an, will

höhere Beiträge für Gutverdiener prüfen und

die Eigenverantwortung der Versicherten stärker

in den Fokus rücken. Bayerns Ministerpräsident

Dr. Markus Söder fordert ein umfassendes

Reformpaket mit mehr Wettbewerb,

einer beschleunigten Digitalisierung sowie

Anpassungen bei Leistungen und Honoraren.

Ökonom Professor Bernd Raffelhüschen verschärft

die Diagnose: In nicht mehr so ferner

Zukunft drohe ein heftiger Generationenkonflikt.

Er fordert unbequeme Schritte – von

Selbstbeteiligungen bis hin zu klaren Prioritäten

bei den Leistungen. Ohne Kurswechsel

klettern die Beitragssätze unaufhaltsam,

warnt er.

Soweit Vorspann und Inhaltsangabe des diesjährigen

Europäischen Gesundheitskongresses

in München unter dem Motto „Sprunginnovationen

im Gesundheitswesen: Von

Rückstand zur Zukunft“. Auf dem Kongress

widmen sich zwei Sessions den drängendsten

Fragen. Unter dem Titel „GKV-Finanzlage: Ein

weiter so kann es nicht geben!“, diskutieren

Dr. Irmgard Stippler, Vorsitzende des Vorstandes

der AOK Bayern, Andreas Storm, Vorsitzender

des Vorstandes der DAK-Gesundheit

und weitere Expertinnen und Experten Strategien,

um die Finanzierung der Kranken- und

Pflegeversicherung langfristig zu sichern. Die

zweite Session nimmt die „Generationengerechtigkeit

in GKV- und Pflegeversicherung“

in den Blick. Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender

IKK Classic, analysiert Finanzdruck

und Strukturprobleme. Professor Bernd Raffelhüschen

zeigt, wie sich Lasten zwischen

den Generationen verschieben und welche

Reformen dringend nötig sind. Professor

Andreas Kruse beleuchtet die gesellschaftliche

Dimension: Wo stößt Pflichtgefühl an

Grenzen, wenn junge Menschen zu stark belastet

werden? Die abschließende Diskussion

bestreiten Klaus Holetschek, CSU-Fraktionsvorsitzender

im Bayerischen Landtag sowie

der Landesvorsitzende der FDP Bayern, Dr.

Michael Ruoff, über mögliche Reformpfade.

Das Gesundheitsmagazin „Kurzeitung Bad

Füssing“ informiert in der folgenden Ausgabe

über die Ergebnisse des Europäischen Gesundheitskongresses.

Neben diesen Stimmen zur Gesundheitspolitik

mahnt der Verband der Ersatzkassen

wirksame Strukturreformen auf den Weg zu

bringen: „Die Vorschläge dazu liegen auf dem

Tisch“.

In dieser Ausgabe fordert Judith Gerlach,

Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und

Prävention in einigen Punkten wichtige Korrekturen

am Entwurf des Krankenhausreformanpassungsgesetzes

(KHAG). Es sei dringend

notwendig, dass die Länder von den Leistungsgruppen-Voraussetzungen

abweichen

dürfen. Auch in anderen Regelungsbereichen

bestehe Nachbesserungsbedarf am Entwurf

des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes

(KHVVG). Das betreffe zum Beispiel

eine praxisgerechte Definition des „Fachklinik“-Begriffs.

Perspektivisch sei die Schaffung

einer eigenen Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“

erforderlich.

Landtagabgeordneter Bernhard Seidenath,

Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit,

Pflege und Prävention des Bayerischen

Landtags, setzt sich unter der Schlagzeile:

„SOS für die Schmerztherapie: Die Krankenhausreform

muss nachgebessert werden!“

für die Interessen der Schmerzpatienten ein.

Nur eine eigenständige Leistungsgruppe „Interdisziplinäre

Schmerztherapie“ könne eine

realistische Planung ermöglichen, die Finanzierung

sichern und verhindern, dass hochspezialisierte

Einrichtungen aus wirtschaftlichen

Gründen schließen müssen.

Die Praxisargumente hatte eindrucksvoll Dr.

med. Oliver Wolf, Chefarzt und Leiter des interdisziplinären

Rücken- und Schmerzzentrums

der Fachklinik Johannesbad, mit leidenschaftlichem

Einsatz auch in Interviews

mit den Medien geliefert. Sein Hauptkritikpunkt

war die Realitätsferne der geplanten

gesetzlichen Maßnahmen. Zur Thematik

Schmerzmedizin hatte er praxisorientiert alle

am Prozess beteiligten Gesundheitspolitiker,

Gremien, Fachverbände und ärztliche Gesellschaften

über die Brisanz der Gesetzgebung

und deren Folgen für die Schmerzpatienten

informiert. Die Reform der Reform müsse in

puncto unspezifische Fallgruppenzuordnung

der Realität Rechnung tragen. Das vorläufige

„Aufschieben“ der Reform sowie dazu die

Stellungnahmen von Staatsministerin Judith

Gerlach und dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses

des Landtags, Bernhard

Seidenath, seien sehr gute Signale, das Problem

erkannt zu haben und Abhilfe im Sinne

der Schmerzpatienten zu ermöglichen.

Ein weiteres Schwerpunktthema, vorgestellt

von Dr. med. Johannes Zwick, Vorsitzender

des Aufsichtsrates Johannesbad Gruppe,

auch in der ehrenamtlichen Funktion als Vorsitzender

der Arbeitsgruppe Gesundheitswirtschaft

des Wirtschaftsbeirats Bayern, ist

die Stärkung der Prävention als Schlüssel zur

Kostensenkung im Gesundheitswesen.

Zusammengefasst kann die gute Botschaft

veröffentlicht werden, dass sich Praxiserfahrung

und gesundheitspolitischer Sachverstand

im Sinne der Schmerzpatienten durchgesetzt

haben.

Viel Freude beim Lesen dieser Oktober-Ausgabe

des Gesundheitsmagazins „Kurzeitung

Bad Füssing“.

Ich wünsche Ihnen mit herzlichen Grüßen einen

erfolgreichen Kur- und Erholungsaufenthalt

bei uns in Bad Füssing.

Ihr

Rudolf G. Maier

Rudolf G. Maier

Chefredakteur

Oktober 2025

UR

KURZeitung

03


KURZeitung

Inhalt

41 30

36 27

24

37

08 17

15

44 46

16

06

09 10 11 34

14 25

43 48

04 KURZeitung

18 40 22

06 Ernst Fuchs, Kommentar

08 Spielbank Sommerfest

09 Beitrag Judith Gerlach

10 Beitrag Bernhard Seidenath

11 Kommentar Dr. Oliver O. Wolf

14 Vernissage

15 Ausstellung

16 Eröffnungskonzert

17 Kulturfestival

18 Interview Ruth Müller

22 Münchner Symphoniker

24 Bad Füssinger Oktoberfest

25 Goldhauben-Glanz

27 Ehrung Gisela Biereder

30 Kurorchester – Konzert

34 Beitrag Dr. med. Johannes Zwick

36 Beitrag Franz Meyer

37 Ausbildungsstart

40 Interview Ottfried Fischer

41 Kurgast Ottfried Fischer

43 Erfolgreiche Prüfung

44 Schirmherr Johannes Schätzl

46 Klaus Holetschek Interview

48 Boutiquehotel Fichtenwald


In alle Kürze

KURze

Gedanken

Kirchenführung

Ort: Evang. Christuskirche

7., 14., 21. und 28. Oktober

Meditative Kirchenführung – Die Atterseebilder

in der Christuskirche.

Freier Eintritt. Spenden erbeten.

Wochenmarkt

Ort: Kurplatz Bad Füssing

Jeden Freitag, 8.00 – 12.00 Uhr

Safferstettener

Bauernmarkt

Ort: Dorfplatz Safferstetten

Jeden Dienstag, 9.00 – 12.00 Uhr,

Kräuterführung mit Ursula Wieser: jeden

Dienstag Treffpunkt 10 Uhr bei der

Dorfkirche Safferstetten.

In 46 Dienstjahren war ich wohl in tausenden

von Wohnungen und Häusern

zu Trauergesprächen, Taufgesprächen,

Geburtstagen, Mitarbeitergesprächen

oder einfach nur Hausbesuchen. Was

mir auffiel, war meist, mit wie viel Liebe

Leute ihre Wohnungen einrichten.

Sie verwenden große Sorgfalt auf die

Gestaltung ihrer Lebensräume. Mit

Phantasie und Geschmack wählen

sie die Dinge aus, die ein Heim schön

und gemütlich machen. Vorhänge und

Teppiche harmonieren, Möbel und Tapeten

passen gut zusammen, Lampen

und Bilder sind fein aufeinander abgestimmt.

Wunderbare Farben, alles Ton

in Ton, stilvoll und schön.

Viele lassen es sich etwas kosten, um

in harmonischen Räumen zu leben.

Was mir aber dann während der Besuche

ebenso aufgefallen ist, dass viele,

die in diesen wunderschönen Räumen

leben, zu wenig an die Harmonie untereinander

denken. Mann und Frau,

Eltern und Kinder, Omas und Opas leben

oft nicht Ton in Ton miteinander.

Sie haben in die Wohnungseinrichtung

viel investiert, aber wenig in die Übereinstimmung

ihrer Herzen und Seelen.

Erst Liebe und Vertrauen zueinander

machen eine Wohnung zu einem Heim.

Und das spürst Du recht schnell, und

keine noch so schöne Wohnung kann

darüber hinwegtäuschen, wie die Bewohner

hier miteinander umgehen.

Nicht Teppiche und Möbel, wohl aber

Verständnis und Geduld, gegenseitige

Achtung und Wertschätzung der Menschen

untereinander in diesen Räumen

machen die Wärme und Geborgenheit

eines Hauses aus. Und auch das

spürst Du recht schnell. Da kann sich

einer noch so bemühen, es sich und

den Seinen mit schönen und teuren

Georg Herrmannsdörfer

Einrichtungsgegenständen wohnlich

zu machen, es gelingt nicht, wenn die

gelebte Harmonie fehlt. Und die kannst

Du auch in bescheiden eingerichteten

Wohnungen erleben, wo diese gelebte

Liebe zuhause ist. Wie viel Lebenskräfte

wenden Menschen auf, um sich ein

Haus zu bauen, einzurichten und zu

erhalten. Aber wie wenig Lebenskräfte

investieren sie dann in die große Aufgabe,

in diesem Haus miteinander in Frieden

und Harmonie zu leben. Da werden

dann oft unausgeheilte Verletzungen

und unvergebene Schuld unter den

teuren Teppich gekehrt. Man lebt im

Alltag zusammen, hat sich aber innerlich

voneinander abgewandt, und das

Familienleben wird nur noch von den

(seltener gewordenen) gemeinsamen

Mahlzeiten und dem Fernseher zusammengehalten.

In einer Wohnung, in der

miteinander geredet, gelacht, gespielt,

geliebt, gelitten und gebetet wird,

entsteht eine unbeschreibliche Atmosphäre,

die Besucher angenehm berührt

und zum Bleiben einlädt. Öfter

schon haben mich Leute gebeten, sie

und ihre neue Wohnung zu segnen.

Viele haben Gott noch niemals zu sich

nach Hause eingeladen; mit ihm in unserer

Mitte aber bekommt unser Heim

eine innere Kraft, eine Liebe und eine

Geborgenheit, die wir mit den schönsten

Möbeln und Dingen nicht selbst

schaffen können.

Oktober 2025

UR

KURZeitung

05


Kommentar

Wie ich es sehe

Die Uhr tickt

„Wissen Union und SPD,

was sie tun?

Das hatten sich der Kanzler, die Union

und die SPD (sowie die allermeisten Leute

im Lande) sicher anders vorgestellt: Kaum

sollte der mit größerem Getöse angekündigte

„Herbst der Reformen“, der inzwischen

ohnehin schon wieder abgeblasen

und vertagt worden ist, in seine heiße

Phase treten, ist vom lange ersehnten

Stimmungsumschwung so gut wie nichts

zu spüren. Die Zustimmungswerte von

Friedrich Merz befinden sich im Sturzflug,

er ist gegenwärtig noch unbeliebter als

Vorgänger Olaf Scholz es war. Das stellt

nachgerade ein Kunststück dar. Die AfD,

die Merz forsch einmal halbieren wollte,

hat die Union laut Umfragen mittlerweile

überholt. Das liegt größtenteils daran,

dass der Kanzler viel versprochen und

bisher zu wenig gehalten hat – und dass

die Deutschen, von den Krisen und Konfl

ikten im Land und in der ganzen Welt zunehmend

überfordert, sich deshalb umso

schwerer damit tun, noch mehr Geduld

für die Regierenden aufzubringen.

Stattdessen fragen viele Bürger sich immer

öfter, ob die Koalitionäre wirklich

verinnerlicht haben, dass sie Erfolg haben

müssen, weil es, ganz schlicht und einfach,

zu ihnen eine Alternative gibt, die

Deutschland und Europa freilich noch weniger

gut bekommen würde, nämlich die

AfD. Union und SPD sind dazu verdammt,

die Probleme zu lösen, auch oder gerade

deshalb, weil die Baustellen inzwischen so

groß und so viele sind. Angesichts der tristen

Regierungs-Realität bricht sich jedoch

der breite und begründete Verdacht regelrecht

Bahn, dass Merz und sein insge-

„Noch mehr Schulden,

Steuerhöhungen oder satte

Einsparungen?

samt eher farbloses Kabinett

mit der herkömmlichen politischen

Betulichkeit und dem

sattsam bekannten Mangel an

Kompromissfähigkeit, getreu

der Devise „Schaun mer mal,

das sehn mas scho“, es nicht

schaffen werden, was eigentlich

geschafft werden muss.

Die Job-Angst nimmt zu. Über

drei Millionen Menschen

sind inzwischen ohne Arbeit.

150000 Industrie-Arbeitsplätze

gingen binnen eines

Jahres verloren, auch, weil

wirtschaftspolitisch bisher praktisch

noch nicht viel passiert ist, außer Belastendes

wie Trumps Zoll-Gebaren. 2026

und 2027 soll die deutsche Wirtschaft

endlich wieder wachsen, allerdings sehr

bescheiden. Hoff nungen richten sich nun

auf die Wirkung der Sondervermögen für

Rüstung/Bundeswehr sowie den Ausbau

der lange schwer vernachlässigten Infrastruktur.

Doch selbst hier läuft längst nicht

alles rund. Zum Beispiel: Der 500 Milliarden-Euro-Topf

für Infrastruktur soll laut

Grundgesetz ausdrücklich für „zusätzliche“

Investitionen eingesetzt werden –

und nicht dafür, schon länger bestehende

Investitionsprojekte zu fi nanzieren und

dergestalt im Etat freiwerdende Gelder

für andere Zwecke, etwa Wahlgeschenke,

verteilen zu können. Trotzdem hat die Koalition

schon mehrere Milliarden-Ausgaben

aus dem regulären Bundeshaushalt in

KOMMENTAR VON ERNST FUCHS

das Sondervermögen verschoben. Dieser

Etat und die Finanzplanung für die nächsten

Jahre werfen ein Schlaglicht darauf,

wie stark der Bund strukturell über seine

Verhältnisse lebt: Trotz der überraschenden

Dreifachöffnung der Schuldenbremse

mit einem unbegrenzten Defizit für Verteidigung,

500 Milliarden Euro mehr für Infrastruktur

und einem dauerhaft größeren

Defizitraum für die Länder reicht der Bundesregierung

das Geld hinten und vorne

nicht. Schon bis 2029 schwillt die ungedeckte

Haushaltslücke auf 170 Milliarden

Euro an. Das heißt: Die Regierung steuert

in der Finanzplanung auf das gewaltigste

Loch aller Zeiten zu, während sie zugleich

so viele Schulden macht wie kaum eine

zuvor. Zum Vergleich: Die Ampel-Koalition

war wegen eines Haushaltsdefizits von

drei Milliarden Euro zerbrochen.

Was also droht? Noch mehr Schulden,

was sich wohl verbietet, Steuererhöhungen

oder fulminante Einsparungen? Die

Antworten darauf geraten zur größten

Herausforderung für die Merz-Regierung!

Die Bürger sind sehr gespannt darauf,

06 KURZeitung

Oktober 2025


Gut zu wissen

wie Merz und Co. das hinkriegen, zumal

bis 2029 die jährlichen Zinsausgaben des

Bundes auf 67 Milliarden Euro steigen

und so den Handlungsspielraum im Bundeshaushalt

einschränken.

Die Wirtschaftsweise Prof. Veronika

Grimm legt den Finger so in die Wunde:

„Die staatlichen Investitionen dürften lediglich

ein Strohfeuer entfachen, wenn

„Was jetzt nicht angepackt wird,

fällt dem Land später umso

schmerzhafter auf die Füße

sie nicht von Reformen begleitet werden“.

Dem ist wenig hinzuzufügen, außer vielleicht

die legendäre Erkenntnis des einstigen

SPD-Spitzenpolitikers Franz Müntefering:

„Um das zu verstehen, reicht

Volksschule Sauerland“.

Grundsätzlich sind Union und SPD sich ja

einig, dass beim Bürgergeld, der Rente,

Pflege und im Gesundheitswesen etwas

passieren muss, damit die Finanzierbarkeit

nicht völlig außer Kontrolle gerät. Die

Frage jedoch ist, wie beherzt die Reformen

sein sollen. Bisher jedenfalls bleiben

die Ankündigungen vage, ausgesprochen

vage.Aber egal, auf welche Schritte die Koalitionspartner

sich letztendlich durchringen

– es werden vermutlich jeweils solche

des kleinsten gemeinsamen Nenners sein.

Ob das reicht, darf arg bezweifelt werden.

Die Sozialdemokraten sowieso, allein wegen

ihres Selbstverständnisses, aber auch

CDU und CSU scheuen in der Regel vor

harten, effektiven Einschnitten zurück, allein

schon aus Angst vor einer Abstrafung

an der nächsten Wahlurne. Das mag aus

der Perspektive, wiedergewählt werden zu

„Akuter Handlungsbedarf, damit

Ungeduld nicht explodiert

wollen, irgendwie erklärlich zu sein, ist in

der Tat allerdings nachgerade verantwortungslos,

weil alles, was jetzt endlich nicht

wirklich angepackt wird, der Politik und

den Bürgern spätestens in den kommenden

Jahren auf die Füße fallen wird – und

zwar noch viel schmerzhafter.

Thema Bürgergeld: Es verursacht inzwischen

Gesamtkosten von rund 50 Milliarden

Euro jährlich. Die Regierung will

rund fünf Milliarden Euro einsparen. Ob

das klappt? Auch das ist fraglich. Auf alle

Fälle werden wohl alle enttäuscht sein, die

den (Wahlkampf-)Ansichten glauben, mit

der Bürgergeld-Reform könne man den

Der Autor

Ernst Fuchs schrieb als Redakteur 50 Jahre

lang ununterbrochen für die Passauer

Neue Presse, in den letzten Jahren auch

für den dazu erworbenen Donaukurier

in Ingolstadt und die Mittelbayerische

Zeitung in Regensburg.

Vom Volontär zum Chefredakteur:

Bis zu seinem Ruhestand zum 1. April

2024 stand der Rudertinger (verheiratet,

zwei Kinder) 15 Jahre lang an der Spitze

der Gesamtredaktion der Heimatzeitung.

Davor war er Lokal- und Politik-Redakteur

und über 15 Jahre lang stellvertretender

Chefredakteur. Ernst Fuchs machte sich

als fast täglicher Kommentator und Leitartikler

der PNP bundesweit einen Namen.

Ministerpräsident Söder würdigte ihn als

einen „der meinungsstärksten Journalisten

Bayerns“: Ernst Fuchs wurde u.a. mit dem

Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Zu seiner neuen Aufgabe sagt Fuchs:

„Ich freue mich auf die Leser und die Kurzeitung.

Sie ist zwar keine Tageszeitung,

aber ein angesehenes Monatsmagazin

mit ordentlicher Reichweite. Ich werde

mich pro Ausgabe in einem Kommentar

mit Sachverhalten und Zuständen

auseinandersetzen, die regional, politisch,

wirtschaftlich, sozial oder gesellschaftlich

relevant sind. Und hoff e, so den einen oder

anderen Denkanstoß geben zu können“.

Bundeshaushalt gesunden. Das allermindeste,

das gelingen muss, ist die Eindämmung

des Sozialbetrugs, der unumstritten

stattfindet.

Thema Rente: Nichts deutet bisher darauf

hin, dass es ausreichend strenge Maßnahmen

geben könnte, um das System

zukunftsfest zu gestalten. Der Handlungsbedarf

ist eklatant: Immer mehr Ältere

treffen auf immer weniger Jüngere, die die

Renten ihrer Eltern und Großeltern fi nanzieren.

Das führt zu steigenden Rentenbeiträgen

und dazu, dass schon ein Viertel

des 500-Milliarden-Bundeshaushalts

als Zuschuss nur für die Rente reserviert

ist. Denkbar ist vieles, vermutlich läuft es

aber u. a. darauf hinaus, dass die Menschen

künftig in der Regel länger arbeiten

(müssen).

Thema Gesundheit: Da brennt es lichterloh.

Deutschland leistet sich das teuerste

Gesundheitssystem in der EU, gehört

bei der Lebenserwartung aber zu den

Schlusslichtern. Die Beiträge steigen beständig,

trotzdem klaffen bei der Krankenversicherung

riesige Finanzlöcher. Die

überfällige Krankenhausreform kommt

nicht vom Fleck, es fehlen Ärzte, Studienplätze

und es gibt bei Fachärzten für Kassenpatienten

vielerorts völlig inakzeptabel

lange Wartezeiten sowie bei den Kassen

zu viele versicherungsfremde Leistungen.

Die Klinikreform, mehr Selbstbeteiligung,

ein Primär-Hausarztmodell liegen u. a. als

mögliche Rezepte auf dem Tisch. Dazu

birgt mehr Prävention ein riesiges Potenzial,

das besser erschlossen werden muss.

Aber: Zunächst soll, gemäß guter, aber

nicht unbedingt effektiver deutscher Tradition,

eine neue Kommission es richten,

wie bei der Pflege und Rente, im nächsten

Jahr vielleicht, und wenn nicht, dann halt

im übernächsten…

Thema Pflege: Ein vergleichbares Szenario.

Immer höhere Beiträge, immer höhere

Finanzlücken, immer höhere Heimkosten,

zu wenig Unterstützung für pflegende Angehörige.

Geschieht nichts, ist der Kollaps

unausweichlich: Die Zahl der Pflegefälle

hat sich in Deutschland in den vergangenen

zehn Jahren auf jetzt 5,6 Millionen

verdoppelt – und wird wegen der fortschreitenden

Alterung weiterhin rasant

wachsen. Auch hier gilt: Rehabilitation vor

Pflege, Prävention kann Pflegebedürftigkeit

vermeiden oder verzögern.

Ja, es gibt viel zu tun. Nicht nur bei den

unausweichlichen Sozialreformen, sondern

auch im Ukraine-Krieg, beim Wehrdienst,

der Reform des Asylrechts, der

Bildung, Steuerpolitik, der Digitalisierung

der Verwaltung und beim Bürokratie-Abbau?

Und es eilt. Die Uhr tickt, bis die

wachsende Ungeduld im Volk sich zur

Explosion hochschaukelt. Dieser Kelch

möge an Deutschland bitte vorübergehen!

Oktober 2025

UR

KURZeitung

07


Das dreitägige Spielbank-Sommerfest war wieder ein vorbildliches, bestens organisiertes Event

mit einem Spiel- und Showprogramm der Sonderklasse

Der Erlös ging an den Soroptimist Club Passau. Im Bild Anschnitt der Spielbank-Torte durch Marion Samland, vorne rechts, Günther Wagner und Direktor

Ralf Samland. Mit im Bild Dieter Künstel, MdB a. D. Verena Künstel-Wohlleben, Volker Teisen, Monika Wagner, die fränkische Weinprinzessin Franziska I. und

Janina Dern sowie Hans Schuster, Rudi Pleh, MdL a. D. Walter Taubeneder, Lilo Stephan, Dr. Gülin Tulani, Kirchenrat Norbert Stapfer, Kurdirektorin Daniela

Leipelt, Kurseelsorgerin Maria-Anna Müller, Walfried Hamsch und Ingrid Schreck.

Foto: Lindmeier

08 KURZeitung

Oktober 2025


Medizin und Gesundheit

Gesundheitsministerin Judith Gerlach:

Perspektivisch ist die Schaffung einer

eigenen Leistungsgruppe

„Schmerzmedizin“ erforderlich

„Auf Änderungen in diesem Sinne wird Bayern bestehen“ – Von Judith Gerlach

„Die Länder fordern an einigen Punkten

wichtige Korrekturen am Entwurf zum

Krankenhausreformanpassungsgesetz.

Dabei geht es um Weichenstellungen

im Sinne der Patientinnen und Patienten.

Die Krankenhausversorgung vor

allem in den ländlichen Regionen darf

nicht gefährdet werden. Es ist deshalb

dringend notwendig, dass die Länder

von den Leistungsgruppen-Voraussetzungen

in begründeten Fällen abweichen

dürfen. Dies gilt für Vorgaben,

die im konkreten Fall unerfüllbar sind.

Der Punkt ist auch für die Kommunen

Judith Gerlach, Staatsministerien für Gesundheit, Pflege und Prävention: Perspektivisch ist zudem die Schaffung einer

eigenen Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“ erforderlich. Zum einen, weil – richtig umgesetzt – damit passgenauere

Strukturanforderungen für diese Disziplin geregelt werden können als innerhalb der Leistungsgruppen Allgemeine Innere

Medizin oder Allgemeine Chirurgie, denen sie derzeit zugeordnet werden müssten. Und zum anderen, weil Fachkrankenhäuser

für Schmerzmedizin nur dann von Erleichterungen bei den Strukturvoraussetzungen profitieren können, wenn

ihre Leistungen einer speziellen (und nicht wie derzeit einer allgemeinen) Leistungsgruppe unterfallen. Foto: StMGP

wichtig, denn benötigte Krankenhausleistungen

muss es weiterhin geben.

Auf Änderungen in diesem Sinne wird

Bayern bestehen.

Auch in anderen Regelungsbereichen

besteht noch Nachbesserungsbedarf

am Entwurf zum Krankenhausreformanpassungsgesetz.

Das betrifft zum

Beispiel eine praxisgerechte Definition

des ‚Fachklinik‘-Begriffs. Die medizini-

sche Versorgung der Bevölkerung über

Fachkrankenhäuser ist gerade in Bayern

sehr wichtig – auch hier setzen wir

uns für den Erhalt der benötigten Strukturen

ein.

Ich finde es fahrlässig und verantwortungslos,

dass die SPD zuletzt diese

wichtigen Nachbesserungen blockiert

hat. Dadurch verlängert sich die Hängepartie

in Sachen Krankenhausreform

ganz erheblich. Die Unsicherheit ist für

alle Beteiligten extrem belastend - vor

allem natürlich für die Kliniken, die immer

noch nicht wissen, worauf genau

sie sich einzustellen haben.

Perspektivisch ist zudem die Schaffung

einer eigenen Leistungsgruppe

,Schmerzmedizin‘ erforderlich. Zum

einen, weil – richtig umgesetzt – damit

passgenauere Strukturanforderungen

für diese Disziplin geregelt werden

können als innerhalb der Leistungsgruppen

,Allgemeine Innere Medizin‘

oder ,Allgemeine Chirurgie‘, denen sie

derzeit zugeordnet werden müssten.

Und zum anderen, weil Fachkrankenhäuser

für Schmerzmedizin nur dann

von Erleichterungen bei den Strukturvoraussetzungen

profitieren können,

wenn ihre Leistungen einer speziellen

(und nicht wie derzeit einer allgemeinen)

Leistungsgruppe unterfallen. Da

die Leistungsgruppenzuordnung einen

erheblichen Vorlauf hat und die Krankenhäuser

dringend Planungssicherheit

benötigen, ist eine rechtzeitige Regelung

wichtig.“

Oktober 2025

UR

KURZeitung

09


Medizin und Gesundheit

SOS für die Schmerztherapie: die Krankenhausreform

muss nachgebessert werden!

Von Bernhard Seidenath

In Deutschland leben derzeit rund

4,8 Millionen Menschen mit schweren

chronischen Schmerzen. Für diese

Patientinnen und Patienten ist die

interdisziplinäre, multimodale stationäre

Schmerztherapie (IMST) oft die

einzige Chance auf nachhaltige Linderung.

IMST bedeutet die gleichzeitige,

aufeinander abgestimmte Behandlung

durch verschiedene Fachdisziplinen:

somatische Medizin, psychologische

Verfahren, Bewegungstherapie und weitere

Bausteine greifen gezielt ineinander,

um den Teufelskreis aus Schmerz,

Angst und sozialem Rückzug zu durchbrechen.

Aktuell bieten rund 450 Kliniken in

Deutschland diese hochspezialisierte

Therapie an. Doch die Versorgung steht

vor einem dramatischen Einschnitt: Die

besserungs-Gesetz (KHVVG) – sieht in

ihrer bisherigen Gestalt keine eigene

Leistungsgruppe für die Schmerztherapie

vor. Stattdessen werden die Einrichtungen,

die IMST anbieten, fachfremden

Leistungsgruppen wie „Allgemeine

Innere Medizin“ oder „Allgemeine Chirurgie“

zugeschlagen. Das hat fatale

Folgen, denn die dort geforderten Mindestvoraussetzungen

– etwa mehrere

Operationssäle, endoskopische Dienste

Bernhard Seidenath, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention des Bayerischen Landtags:

Nur eine eigenständige Leistungsgruppe „Interdisziplinäre Schmerztherapie“ würde eine realistische Planung

ermöglichen, die Finanzierung sichern und verhindern, dass hochspezialisierte Einrichtungen aus wirtschaftlichen Gründen

schließen müssen.

oder chirurgische Rufbereitschaften –

passen weder medizinisch noch organisatorisch

zur Schmerzmedizin.

Diese Fehlzuordnung führt bereits heute

zu Schließungen und gestoppten

Neuplanungen. Kliniken können die

fachfremden Vorgaben schlicht nicht

erfüllen. Für die Versorgung chronischer

Schmerzpatienten ist dies auch

gar nicht nötig. Ohne schnelle Korrekturen

droht deshalb ein massiver Ver-

Krankenhausreform – das beschlossene

Krankenhaus-Versorgungs-Versorgungsrückgang

um bis zu 40 Prozent

der bisherigen Fallzahlen – sowohl

quantitativ als auch qualitativ. Für Millionen

Betroffene bedeutet das längere

Wartezeiten, weitere Anfahrtswege und

ein höheres Risiko, dauerhaft arbeitsunfähig

zu werden.

Nötig ist eine eigene Leistungsgruppe

„Interdisziplinäre Schmerztherapie“

Die Logik des neuen, durch das KHVVG

eingeführten Systems sieht vor, dass

für jede Leistungsgruppe Mindeststandards

in Personal, Technik und Struktur

definiert werden. Für die interdisziplinäre

Schmerztherapie existiert jedoch

kein passender Katalog. Die Folge: Fälle

werden erratisch über verschiedene

fachfremde Leistungsgruppen verteilt.

Die notwendige Bedarfsplanung wird

verzerrt, und auch andere Fachabteilungen

werden rechnerisch „verunreinigt“,

weil ihre Fallzahlen künstlich

aufgebläht erscheinen. Nur eine eigenständige

Leistungsgruppe „Interdisziplinäre

Schmerztherapie“ würde eine

realistische Planung ermöglichen, die

Finanzierung sichern und verhindern,

dass hochspezialisierte Einrichtungen

aus wirtschaftlichen Gründen schließen

müssen.

Nur eine neue Leistungsgruppe

führt zum Ziel

Die Problematik lässt sich leider auch

nicht auf anderem Wege lösen. Manche

verweisen darauf, Schmerzkliniken

künftig als Fachkrankenhaus („Level

F“) einzuordnen oder auf Ausnahmeregelungen.

Doch auch diese Wege

greifen zu kurz: Die Vorgaben für Fach-

10 KURZeitung

Oktober 2025


Medizin und Gesundheit

krankenhäuser sind komplex und für

viele Schmerzkliniken praktisch unerfüllbar.

Selbst bei großzügigen Ausnahmen

müssten schmerztherapeutische

Häuser beispielsweise Operationssäle,

Endoskopiezeiten und chirurgische

Fachärzte vorhalten – Leistungen, die

für eine multimodale Schmerztherapie

schlicht nicht erforderlich sind. Zudem

fehlt es an klaren Rechtsansprüchen

auf die Ausweisung als Fachkrankenhaus.

Eine Umsetzung wäre langwierig

und unsicher. Die Leidtragenden wären

die Patientinnen und Patienten, deren

Versorgung weiter ausgedünnt würde.

Jetzt handeln – nicht irgendwann!

Das Abrechnungsverbot nach § 8 Abs.

4 KHEntgG und die geplante Vorhaltefinanzierung

setzen die Kliniken unter

enormen Zeitdruck. Geschäftsführungen

und Träger müssen schon heute

strategische Entscheidungen treffen.

Ohne zeitnahes politisches Commitment

werden viele Einrichtungen schließen,

bevor eine spätere Nachbesserung

greifen könnte.

Die Lösung liegt auf der Hand: Der

Leistungsgruppen-Katalog muss um

eine Leistungsgruppe „Interdisziplinäre

multimodale Schmerzmedizin“ ergänzt

werden – idealerweise noch im Rahmen

des in der Pipeline befindlichen

Krankenhausreformanpassungsgesetzes

(KHAG). Nur so lassen sich Versorgungssicherheit,

Qualität und Planung

verlässlich sichern.

Fazit:

Chronischer Schmerz ist eine eigenständige

Erkrankung, die eigenständige

Strukturen erfordert. Eine eigene

Leistungsgruppe ist die schnellste,

einfachste und nachhaltigste Maßnahme,

um die stationäre multimodale

Schmerztherapie zu retten. Politik und

Gesetzgeber müssen jetzt handeln,

um das Leiden von Millionen Betroffenen

nicht weiter zu verschärfen. Jede

Verzögerung gefährdet unwiederbringlich

Versorgungsangebote, die oft die

Chefarzt Dr. med. Oliver O. Wolf: Inhalte

der Reform der Reform ein gutes Signal

„Das ‚Aufschieben‘ der Reform und damit,

wie ich hoffe, der Startschuss der Reform

der Reform, insbesondere in Bezug

auf die Zuordnung von unspezifischen

Leistungsgruppen in der Akutmedizin, in

unserem Falle der Speziellen Schmerztherapie

– Fallpauschalensystem – ist ein

aus meiner Sicht sehr gutes Signal. Es

ist ein Signal entsprechend dem gesunden

Menschenverstand. Katastrophale

Fehlentwicklungen nicht mit aller Gewalt

durchzusetzen, nur weil es, aus welchen

Gründen auch immer, aus sachfremden

Erwägungen von die Folgen nicht bedenkenden,

sogenannten Fachleuten in Hinterzimmerkompromissen

so beschlossen

wurden. Wir erinnern uns an die unverständliche,

nahezu zeitgleiche Zustimmung

der CDU zum Lauterbachschen Gesetz

in Bundestag und Bundesrat, nahezu

zeitgleich mit der vorzeitigen Auflösung

der Bundesregierung. Diese überstürzte

Gesetzgebung und ihre heute wie damals

absehbaren Folgen sollten ein Signal sein

zum Überdenken und neu organisieren.

Eine Reform des Gesundheitssystems ist

auch aus meiner Sicht dringend notwendig.

Ein ‚Gesundschrumpfen‘ im Sinne

von Zentralisierung und Spezialisierung

ist der absolut richtige Ansatz. Dass nicht

jedes periphere Krankenhaus alle notwendigen

Fachbereiche bezüglich Infrastruktur,

apparativer Ausstattung und

vieles anderes mehr personell 24 Stunden

vorhalten kann, ist verständlich. Aber vor

allem in Bezug auf die Spezialisierung in

der Schmerzmedizin ist das ‚Rücken- und

Schmerzzentrum‘ der Fachklinik Johannesbad

wohl deutschlandweit führend.

Der Bedarf ist immens, es besteht eine

eklatante Unterversorgung, da uns dieses

letzte Hoffnung für schwer chronische

Schmerzkranke darstellen.

Gesetz (KHVVG) trotz dieser Alleinstellung

in punkto Schmerzmedizin nun leider

auch wesentlich und schmerzhaft trifft,

spiegelt die Unausgegorenheit, die Praxisferne

und Unspezifität dieses Gesetzes

Dr. med. Oliver O. Wolf, Chefarzt und Leiter Interdisziplinäres

Rücken- und Schmerzzentrum der Fachklinik

Johannesbad: „Ein Gesetz, das auf Landesebene so nie

gewollt war, muss zeitnah gewachsenen Strukturen der

medizinischen Versorgung in Bayern angepasst werden“.

wider. Frau Staatsministerin Gerlach hat

bei ihrem Besuch in der Fachklinik Johannesbad

diesbezüglich Verständnis sowie

zeitnahen Handlungsbedarf signalisiert.

Das ist besonders für die Schmerzpatienten

eine gute Nachricht.

Das Gesundheitsmagazin „Kurzeitung Bad Füssing

hat die Stellungnahme von Chefarzt Dr. Oliver O.

Wolf an Gesundheits-, Pflege- und Präventionsministerin

Judith Gerlach sowie an den Landtagsabgeordneten

Bernhard Seidenath, Vorsitzender des

Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention

des Bayerischen Landtags übermittelt. Die beiden

im Sinne der Schmerzpatienten optimistisch

stimmenden Beiträge werden in dieser Ausgabe

mit Dank für die kurzfristige Übermittlung im Wortlaut

veröffentlicht.

Oktober 2025

UR

KURZeitung

11


Gut zu wissen

Traudl Wolff gefeiert

Schwarzer Humor aus Wien

BAYERISCHE SPIELBANK BAD FÜSSING

Sie erinnert an die Fernsehsendung „Gaudimax“. Aus drei

Bewerbern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

wurde der beste Witzeerzähler gekürt. Moderator war Gerd

Rubenbauer. Eine Siegerin der beliebten Sendung war Traudl

Wolff. Damals wurde die Begeisterung des Publikums mithilfe

eines „Lachometers“ ermittelt. Die Bad Füssingerin hatte mit

Oktober 2025

Traudl Wolff in Aktion. Das Thema: „Schwarzer Humor aus Wien“. Musikalische Begleitung

durch Anita Friedl.

ihrem Witz den höchsten Wert erreicht. Dieser Erfolg war mit

ein Grund für den Start von Auftritten von Traudl Wolff in den

letzten 20 Jahren. Begeisterndes Kabarett und volle Veranstaltungssäle

machen ihren Erfolg deutlich. Im Johannesbad hat

sie alle 14 Tage einen gefeierten Auftritt. Je nach Jahreszeit,

Ostern oder Weihnachten, präsentiert sie auch heiter besinnliches.

Hinzu kommt die Kulturbühne der Spielbank. Traudl

Wolff ist ein Gewinn für Bad Füssing.

01.10.2025: Vortrag Dr.habil. Gülin Tunali

Gesundbleiben trotz Medikamenteneinnahme

Personen, die über einen langen Zeitraum Medikamente

einnehmen, können Nährstoffdefizite entwickeln.

In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie diese Defizite

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10.10.2025: Kulturbühne – Lesung & Musik

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich: Lesung von

Helmut Degenhart mit musikalischer Begleitung

13.10.2025:„Ausg’schmatzt“ – Talk im Casino

Gesprächspartner: Gesprächspartner Pfarrer Rainer

Maria Schießler und Spielbankdirektor Ralf Samland

17.10.2025: Kulturbühne – Klassische Musik

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:

Konzert mit dem Duo Cuvée Classic

24.10.2025: Kulturbühne – American Folk Music

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:

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12 KURZeitung

Oktober 2025


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exklusiven Finest Beer Selection 2023, 2024 & 2025.


Die Künstlerinnen und Künstler, die mit ihren Werken die Ausstellung unter dem Leitmotiv „Wasserwelten & Thermenwelten“ ermöglicht haben: Leopold Schmidt, Jürgen Lindner,

Josef Kreileder, Gisela Reinhardt, Alexandra Vogt, Günter Burr, Tetyana Gerasymenko, Oksana Hlynska, Sylvia Gnatz, Otto Müller, Waltraud Riedl, J. Rudolf Sommer und Renate Felden.

Fotos: Rudolf G. Maier

Kurdirektorin Daniela Leipelt: Das Thermal-Mineralwasser aus

der Tiefe der Erde schenkt seit 75 Jahren Heilung und Kraft

Ausstellung unter dem Leitmotiv „Wasserwelten & Thermenwelten“

Wasser als Symbol für Erneuerung

bedeute Bewegung, Verwandlung,

Neubeginn. Diese symbolische Kraft beeinflusse

auch die Kunst. Sie erinnere an

die Geschichte von Bad Füssing: Was als

kleine Quelle begann, wurde zu einem

Strom, der Gesundheit, Wohlbefinden

und Kultur trage. Mit viel Beifall führte

Kurdirektorin Daniela Leipelt bei der Vernissage

der Ausstellung des diesjährigen

Kulturfestivals in die Vielschichtigkeit des

Themas „Wasser“ ein. Unter dem Leitmotiv

„Wasserwelten & Thermenwelten“,

gemeint sind die drei Bad Füssinger Ther-

men – Therme Eins, Europatherme und

Johannesbad Therme, als sichtbare Symbole

eines erfolgreichen modernen Kurortes.

Dreizehn große Künstlerinnen und

Künstler und zehn kleine Künstlerinnen

und Künstler präsentierten rund 50, zum

Teil sehr außergewöhnliche Werke: „Ihre

Arbeiten zeigen, wie individuell Wasser

gedeutet werden kann: als heilende Kraft,

als Naturphänomen, als Symbol für Energie,

Ruhe oder Lebenskraft“, so Kurdirektorin

Leipelt. Ein besonderes Glanzlicht

der Ausstellung sei das Gemeinschaftskunstwerk

der Kinder im Ferienprogramm.

Ihre farbenfrohen Einzel-Bilder zeigen ihre

Lieblingsorte in Bad Füssing – und damit

wie lebendig und zukunftsgerichtet unser

Kurort nach 75 Jahren ist. Jedes der zehn

Kinder malte auf einer eigenen Leinwand

mit Acrylfarben seinen ganz persönlichen

Lieblingsort in Bad Füssing oder der Umgebung.

Anschließend wurden alle kleinen

Leinwände zu einem großen Kunstwerk

zusammengesetzt. Das verbindende

Element sei „der Schwammerl“ als Teil

des Gemeinde-Wappens und somit auch

Symbol für das heilkräftige Thermal-Mineralwasser

in Bad Füssing. So sei wie-

14 KURZeitung

Oktober 2025


der ein Bild entstanden, das Bad Füssing

durch die positiven Eindrücke der Kinder

vorstelle. Der Gedanke dahinter: „Ich liebe

meine Heimat und bin ein kleiner Teil

unserer Gemeinde“. Das sei, so Leipelt ein

in die Zukunft gerichtetes, sehr schönes

Bekenntnis. Niemand außer den Kindern

könne so ehrlich und unmittelbar malen,

was sie wirklich lieben. Beim gemeinsamen

Rundgang stellten alle Künstlerinnen

und Künstler ihre Werke vor. In der Kurzeitung

sind sie alle veröffentlicht. Der Dank

galt den Künstlern ebenso wie dem Veranstaltungsteam

rund um Veranstaltungsleiter

Markus Kagleder.

Die Ausstellung ist während des gesamten Kulturfestivals

bis 11. Oktober täglich von 9:00 bis 18:00

Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Oktober 2025

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KURZeitung

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Erster Bürgermeister Tobias Kurz: Das heilende Thermal-Mineralwasser,

das auch Bad Füssing „antreibt“, ist Inspiration für Künstler

und musikalischer Funke für das Eröffnungskonzert

Grandioser Auftakt des Kulturfestivals durch die Neue Philharmonie Frankfurt

Erster Bürgermeister Tobias Kurz hatte

es bereits in seiner Festansprache anlässlich

der Eröffnung des 26. Bad Füssinger

Kulturfestivals angedeutet: „Beginnen

wird das diesjährige Festival mit diesem besonderen

Höhepunkt: Dem Crossover-Programm

der Neuen Philharmonie Frankfurt.

Und der Titel des Programms könnte nicht

besser zu Bad Füssing passen – ,Aquamania‘.

Die Neue Philharmonie Frankfurt

hat seit ihrer Gründung im Jahr 1999 eine

schrieben. Sie stand bereits mit Weltstars

wie Andrea Bocelli, José Carreras, David

Garrett, Robbie Williams und Udo Lindenberg

auf den größten Bühnen Europas. Mit

ihrer Bandbreite von Klassik bis Rock, von

Barock bis Filmmusik beweisen die über

60 Musikerinnen und Musiker immer wieder

auf’s neue ihre künstlerische Neugier,

Professionalität und Weltoffenheit“. Mit

dieser Ankündigung hat Bürgermeister

Kurz sicher nicht zu viel versprochen. Das

Konzert im vollen großen Kursaal wurde

beeindruckende Erfolgsgeschichte gebegeistert

mit viel Beifall und mit Standing

Ovations gefeiert. Die Neue Philharmonie

Frankfurt bot ein Konzert, das weit über

musikalische Konventionen hinausging.

Anders als das üblicherweise heiß begehrte

Thermal-Mineralwasser der Bad Füssinger

Heilquellen stand die Musik im Zeichen

des Wassers – mal sprudelnd und leicht,

mal tief und rauschend. Die Philharmonie

unter Leitung von Jens Troester zeigte

außergewöhnlichen Mut zur musikalischen

Freiheit. Sie präsentierte eine schillernde

Foto links: Die Neue Philharmonie Frankfurt bot mit großartigen Sängern und Sängerinnen wie Lorena Huber ein mitreißendes

Crossover-Konzert. Foto rechts: Besonders begeisterten die Soliautritte von Bass und Gitarre, die Bühnenshows

von Karsten Stiers und Achim Dürr. Rockmusik die Beifallsstürme auslöste. Fotos: Rudolf G. Maier

16 KURZeitung

Oktober 2025


Aus Bad Füssing

Vielfalt, die klassische Orchesterwerke mit

kraftvollen Neuinterpretationen von Rockund

Popballaden vereinte. Diese Kombination

führte zu einem bunten Klangbild, das

durch eine beeindruckende Klangfülle und

Dynamik bestach. Der Dirigent verstand

es meisterhaft, das Orchester durch diese

Reise zu führen indem er die verschiedenen

musikalischen Elemente zu einem harmonischen

Gesamtbild formte. Der grandiose

Auftakt des Kulturfestivals durch die

Musiklandschaft, der es meisterhaft versteht,

Tradition und Innovation in Einklang

zu bringen. Die Heimatzeitung Passauer

Neue Presse informierte ausführlich über

die Eröffnungsausstellung und das Eröffnungskonzert.

Erster Bürgermeister Tobias

Kurz hatte in seiner Eröffnungsansprache

auch darauf hingewiesen, dass er wieder

Gäste aus der Gemeinde eingeladen habe,

die sich mit großem Einsatz für das Gemeinwohl

stark machen. Diese Einladung

ten der Gemeinde. Einen besonderen Gruß

richtete Bürgermeister Kurz an die älteste

Mitbürgerin Ruth Ullrich, die in diesem

Jahr ihren 105. Geburtstag bei guter Gesundheit

feiern konnte.

Ausführlich auch der Anteil der Rede zum

Jubiläum 75 Jahre Anerkennung der Heilquellen

von Bad Füssing. Am 28. Juni 1950

habe das Bayerische Innenministerium die

Foto links: Mehrmals Standing Ovations im vollen Kursaal für die begeisternde Neue Philharmonie Frankfurt. Foto rechts: Erster Bürgermeister Tobias Kurz stimmte in seiner Festrede

auf das Konzert ein und würdigte das Jubiläum 75 Jahre Anerkennung der Heilquelle. Fotos unten: Unter den Konzertgästen gesehen, von links, Josef Schöppl, 1. Bürgermeister Kirchdorf

am Inn, Cornelia Wasner Sommer, stellvertretende Landrätin, Bezirksrätin, Andrea Schachinger, Vizebürgermeisterin Kirchdorf am Inn und Altbürgermeister Alois Brundobler, Dr.

Josef Sommer, Margarehta Maier, Rosmarie Meyer und Staatssekretär a. D., Altlandrat Franz Meyer.

Neue Philharmonie Frankfurt setzte nicht

nur einen besonderen Akzent, sondern

demonstrierte auch die Fähigkeit des Orchesters,

sich stetig neu zu erfinden und

Grenzen zu überschreiten. In dieser faszinierenden

Fusion von Alt und Neu zeigte

sich die Bedeutung der Philharmonie als

wichtiger Akteur in der zeitgenössischen

sei ein Zeichen der besonderen Wertschätzung

für ihr Engagement, das das Zusammenleben

in Bad Füssing so wertvoll mache.

Der Dank richtete sich an die Vertreter

der Dorfgemeinschaften, an die Vertreter

der Trachten- und Musikvereine, an die

Verantwortlichen der Bad Füssinger Chöre

sowie die Senioren- und Jugendbeauftrag-

erste Füssinger Thermalquelle offiziell zur

„öffentlich benützten Heilquelle“ erklärt.

Ein bürokratischer Akt, aber ein bedeutender

Meilenstein in der Geschichte des

Kurortes, in der Erfolgsgeschichte, die Bad

Füssing vom kleinen Weiler mit 38 Einwohnern

zum heute erfolgreichsten Kurort Europas

führte.

Oktober 2025

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KURZeitung

17


Gut zu wissen

Ruth Müller: Ich schätze ganz besonders das Miteinander

und das Gefühl, hier „daheim“ zu sein

Zur Gesundheitspolitik: „Es ist Aufgabe des Freistaats, eine Krankenhausplanung

vorzulegen und eine wohnortnahe Versorgung zu ermöglichen“

Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Generalsekretärin der Bayern-SPD wurde für jahrzehntelanges

kommunales Engagement im festlichen Rahmen des Schlosses Dachau mit der Medaille für besondere

Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung ausgezeichnet. Sie war dabei die einzige Kommunalpolitikerin

aus Niederbayern, wie Innenminister Joachim Herrmann bei der feierlichen Übergabe feststellte.

Seit 30 Jahren bringt sich Ruth Müller in die Kommunalpolitik ihrer Heimat ein – seit 2002 im

Marktgemeinderat Pfeffenhausen, seit 1996 im Kreistag Landshut und seit 2013 auch im Bayerischen

Landtag. „Ihre tiefe Verbundenheit zur Region prägt ihr politisches Handeln“, verlas Herrmann in der

Laudatio. Aufgewachsen in Pfeffenhausen kenne sie die Herausforderungen, Sorgen und Wünsche der

Menschen aus nächster Nähe. Dabei gehe ihr Engagement weit über die Gremienarbeit hinaus. Die Redaktion

der Kurzeitung Bad Füssing nahm die hohe Auszeichnung zum Anlass, mit Gastautorin Ruth

Müller ein Interview zu aktuellen Themen zu führen. Beginnend mit ihrer Antwort auf zu hohe Gebühren

in Pflegeheimen befasst sich die Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit der Feier anlässlich der Verleihung

der Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung im Beisein ihres Sohnes.

Weitere Themen sind die Krankenhausreform mit einer klaren Meinung und Handlungsbedarf des

Freistaats. Zur wieder in den Pflichtkatalog der Krankenkassen aufgenommenen ambulanten Badekur

fordert Müller neben Allgemeinmedizinern auch am Arbeitsplatz aufzuklären – bei Arbeitgebern und

bei Gewerkschaften. Sie wisse auch, wie sehr Bad Füssing als Kurort und Urlaubsort geschätzt werde.

Abschließend stellt Ruth Müller ein besonderes Anliegen zu den Kommunalwahlen 2026 vor.

informieren oder zu aktuellen Vorgängen

Stellung zu beziehen. Gibt es im Bereich der

Gesundheitspolitik Themen, Entwicklungen

oder Anliegen, die Sie als SPD-Generalsekretärin

kommentieren beziehungsweise unterstützen

werden?

»Ruth Müller, Mitglied des Bayerischen

Landtags und Mitglied im

Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft,

Forsten und Tourismus, Generalsekretärin

der Bayern-SPD: Es gibt derzeit zu Recht

eine erregte Debatte um die immer höheren

Pflegekosten. Mehr und mehr Betroffene

fühlen sich dadurch massiv überfordert.

Wir kämpfen dafür, dass diese Kosten

sinken und das erwarte ich auch von der

bayerischen Staatsregierung, die nicht unschuldig

an hohen Gebühren in Pflegeheimen

ist. Sie drückt sich nämlich darum, die

Investitionskosten wie Heizung und Co. in

den Heimeinrichtungen zu übernehmen,

obwohl sie hierzu verpflichtet wäre. Würde

Herr Söder Verantwortung übernehmen,

könnten Betroffene hunderte Euro sparen.

Besonders wichtig ist mir noch, auf den

Medizincampus Niederbayern hinzuweisen.

Wir haben mit den Standorten in Passau,

Deggendorf, Straubing und in meiner

Heimatregion Landshut damit große Chancen

für die Zukunft der Medizinausbildung

geschaffen und bieten damit jungen Menschen

ein Studienangebot in einem attraktiven

und bezahlbaren Umfeld.

Große Anerkennung für jahrzehntelanges Engagement: Ruth Müller, SPD-Landtagsabgeordnete, Generalsekretärin der Bayern-SPD,

in ihrer Heimat verwurzelte Kommunalpolitikerin, wurde im festlichen Rahmen des Schlosses Dachau von Innenminister

Joachim Herrmann mit der Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung ausgezeichnet.

Kurzeitung: Frau Müller, Sie sind Landtagsabgeordnete

und Generalsekretärin der Bayern-SPD,

und Sie nutzen gerne die Möglich-

keit, im Gesundheitsmagazin „Kurzeitung

Bad Füssing“ auch wegen dem überregionalen

Verteiler über Ihre Landtagsarbeit zu

Frau Müller, ich darf nicht vergessen, Ihnen

sehr herzlich zur Verleihung der Medaille für

besondere Verdienste um die kommunale

Selbstverwaltung zu gratulieren, die Ihnen

im festlichen Rahmen des Schlosses Dachau

überreicht wurde.Innenminister Joachim Herrmann

hat in seiner Laudatio hervorgehoben,

18 KURZeitung

Oktober 2025


Gut zu wissen

dass Sie die einzige Kommunalpolitikerin aus

Niederbayern waren, die ausgezeichnet wurde.

Wie haben Sie auf diese Anerkennung reagiert?

»Es war durchaus ein besonderer Moment,

mit vielen anderen verdienten

niederbayerischen

Kommunalpolitikern

geehrt zu werden. Dabei ist mir dann auch

bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass

sich Frauen in der Politik engagieren und

ihre Sichtweise einbringen, um die Gesellschaft

voranzubringen. Besonders schön

war es für mich auch, dass mein Sohn bei

der Verleihung dabei war. Er hat immerhin

26 Jahre der fast 30 Jahre meiner politischen

Laufbahn begleitet und miterlebt.

Sie sind fast 30 Jahre in der Kommunalpolitik

engagiert: Ich zitiere aus der Verleihungsbegründung:

„Ihre tiefe Verbundenheit zur Region

prägt ihr politisches Handeln“, Sie sind in

Pfeffenhausen aufgewachsen. Was verbindet

Sie ganz besonders mit Ihrer niederbayerischen

Heimat?

»Ich schätze ganz besonders die Nähe

zu den Menschen, das Miteinander

und das Gefühl, hier „daheim“ zu sein. Und

ich empfinde es als ein besonderes Privileg,

dass mir die Bürgerinnen und Bürger

seit fast drei Jahrzehnten das Vertrauen

schenken, mich um ihre Anliegen und die

Entwicklung unserer Region kümmern zu

dürfen. Die liebste Jahreszeit ist mir der

späte Sommer, wenn die Hopfenernte beginnt

und der wunderbare Duft des „grünen

Golds“ über der Hallertau liegt.

Ich darf für das Gesundheitsmagazin „Kurzeitung

Bad Füssing“ auch eine Frage zu einem

besonderen Anliegen der Kurorte stellen: Ein

noch immer heiß diskutiertes Thema ist die

Krankenhausreform, die noch von Bundesgesundheitsminister

a.D. Prof. Dr. Lauterbach

stammt. Welche Vorschläge machen, beziehungsweise

unterstützen Sie als Bayern-SPD

um Versorgungssicherheit im Flächenland

Bayern zu gewährleisten?

»Karl Lauterbach hat eine wichtige

Reform vorgelegt, die vor allem dafür

sorgen soll, dass Menschen unabhängig

von ihrem Wohnort die beste medizinische

Versorgung erhalten. Darin waren wir

nicht gut, auch weil Kliniken falsche Anreize

hatten und Kosten für diese medizinische

Grundversorgung fast nicht vergütet

wurden. Es ist Aufgabe des Freistaats, eine

Krankenhausplanung vorzulegen und so

eine wohnortnahe Versorgung zu ermöglichen.

Das verschleppt die Staatsregierung

aber, mit der Folge, dass viele Kliniken unter

großen Druck geraten. Auch bei den

Krankenhäusern drückt sich die Staatsregierung

um die Investitionskosten, die

Kliniken entlasten würden. Die Staatsregierung

muss jetzt sagen, was konkret sie

gegen das Kliniksterben unternimmt und

wie die Krankenhauslandschaft neu strukturiert

werden muss.

Ein anderes Thema ist die wieder in den

Pflichtkatalog der Krankenkassen aufgenommene

ambulante Badekur. Das war schon

sensationell, als dieser Erfolg auch mit Unterstützung

von SPD-Gesundheitspolitikern

Hoff nungen geweckt hat, die Kurorte und

Heilbäder auch in Bayern könnten sich mit

dieser erneuten gesetzlichen Verankerung

aus dem Coronatief erholen. Leider ist es so,

dass diese Möglichkeit zu wenig bekannt ist

und dass vor allem Haus- und Fachärzte nicht

allzu viel über Antragstellung, Voraussetzungen

und so weiter wissen. Welche Möglichkeit

der Werbung und Information sehen Sie, um

im Sinne erfolgreicher Prävention und Vorsorge

diese ambulante Kur verstärkt in den

Blickpunkt derer zu rücken, die dringend eine

Gesundheitsvorsorge nötig hätten? Wie stehen

Sie dazu?

»Wir wissen aus dem Bereich der Arbeitsmedizin,

dass Überlastungssituationen,

auf die man nicht eingeht, oft

der Weg in eine lange Arbeitsunfähigkeit

sein können. Umso wichtiger ist es, neben

Allgemeinmedizinern auch am Arbeitsplatz

aufzuklären – bei Arbeitgebern, bei

Gewerkschaften.

Frau Müller, ich darf Sie abschließend fragen,

waren Sie schon einmal in Bad Füssing,

Europas erfolgreichstem Kurort? Wir würden

Sie nach Rücksprache mit Klinikleiter Karsten

Fuchs gerne zu einem Besuch mit Informationsprogramm

einladen.

»Natürlich war ich schon in Bad Füssing,

und ich weiß auch aus vielen

Gesprächen, wie sehr Bad Füssing als

Kur- und Urlaubsort geschätzt wird. Im

Rahmen meiner Niederbayern-Besuchstouren

komme ich auch gerne wieder

einmal in Bad Füssing zum persönlichen

Gespräch vorbei – denn das ist mein Verständnis

von Politik: Miteinander zu reden,

statt übereinander. Was mir noch ein

besonderes Anliegen ist: In rund einem

halben Jahr fi nden die Kommunalwahlen

in Bayern statt. Am 8. März werden die

Oberbürgermeister*innen, Landrät*innen,

Bürgermeister*innen und die Mitglieder

der Kommunalparlamente gewählt. Rund

40.000 Menschen engagieren sich in ganz

Bayern regelmäßig in der Kommunalpolitik

vor Ort – und ich weiß aus vielen Gesprächen,

dass sich alle demokratischen

Parteien über Interesse von Bürgerinnen

und Bürgern freuen, die sich vorstellen

können, an der Zukunft ihrer eigenen

Gemeinde mitzuwirken. In diesem Sinne

möchte ich dieses Interview auch nutzen,

aus meiner fast 30-jährigen Erfahrung als

Kommunalpolitikern dafür zu werben, den

eigenen Horizont zu erweitern und sich als

Kandidat*in aufstellen zu lassen.

Frau Müller, vielen Dank für dieses Interview.

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Die Münchner Symphoniker gastieren am Freitag, 10. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im Großen Kursaal in Bad Füssing. Unter Leitung von Joseph Bastian erklingt als Hauptwerk die

„Jupiter“-Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart. Foto: Peter von Felbert

Jürgen Wisgalla an die Freundinnen und

Freunde der Kirchenmusik

Im Oktober „jagen“ sich die Feste und

kirchenmusikalischen Termine im

Bäderdreieck: Das Erntedankfest am

5. Oktober, das voraussichtlich letzte

Konzert der Münchner Symphoniker

am 10. Oktober, die Kantatengottesdienste

am 19. und 26. Oktober und

So 05. Oktober 2025, 10:00 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Bläser-Gottesdienst zum Erntedankfest,

Abendmahlsgottesdienst mit

Musik für Bläser, Pauken und Orgel.

Bad Füssinger Blechbläser (Leitung:

Kirchenmusikdirektor Jürgen Wisgalla),

Karin Wisgalla (Orgel) und Pfarrer

Joachim von Kölichen.

So 05. Oktober 2025, 11:30 Uhr

Gemeinde- und Kurseelsorgezentrum

Bad Füssing

Standmusik zum Weinfest mit dem Musikverein

Bad Füssing: Es spielen die

„Minis“ unter Leitung von Maximilian

Lindmeier.

Do 09. Oktober 2025, 19:30 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Abendmusik in der Christuskirche.

Volksmusik mit Worten zum Ausklang

des Tages.Daniela Günzel (Steirische

tag am 31. Oktober 2025. Natürlich

bieten wir Kirchenmusiker in Bad Füssing

und Bad Griesbach auch wieder

Abendmusiken und offenes Singen

an. Als Dekanatskantor und Bezirkschorleiter

lade ich außerdem zum

Dekanatsposaunentag nach Grafenau

ein. Mit 20 Bläserinnen und Bläsern

Harmonika), Kirchenmusikdirektor

Jürgen Wisgalla (Orgel) und Pfarrer

Norbert Stapfer.Thema: „Was brauchen

wir wirklich?“

Fr 10. Oktober 2025, 19:30 Uhr

Großer Kursaal im Großen Kurhaus Bad Füssing

Symphoniekonzert Münchner Symphoniker.

Münchner Symphoniker, Tjasha

Gafner (Harfe) und Joseph Bastian

(Leitung)

Di 14. Oktober 2025, 19:30 Uhr

Gemeinde- und Kurseelsorgezentrum

Bad Füssing

Offenes Singen mit Kirchenmusikdirektor

Jürgen Wisgalla

So 19. Oktober 2025, 10:00 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Kantaten-Gottesdienst. Johann Sebastian

Bach: „Jauchzet Gott in allen

Landen“, Kantate für Sopran und

die Gottesdienste zum Reformationsaus

dem Dekanat Passau kann ich am

Sonntag, 12. Oktober einen Festgottesdienst

um 10:00 Uhr in der Evangelischen

Christuskirche Grafenau mitgestalten.

Nachfolgend informiere ich Sie

für den Monat Oktober über Angebote

der Kirchenmusik in der Christuskirche

Bad Füssing:

Orchester BWV 51. Elisabeth Jehle (Sopran),

Franz Wagnermeyer (Trompete),

Karin Wisgalla (Orgel), Streichorchester

der Christuskirche Bad Füssing,

Kirchenmusikdirektor Jürgen Wisgalla

(Dirigent) und Pfarrer Norbert Stapfer

(Predigt)

Di 21. Oktober 2025, 19:30 Uhr

Gemeinde- und Kurseelsorgezentrum

Bad Füssing

Offenes Singen mit Kirchenmusikdirektor

Jürgen Wisgalla. Freier Eintritt.

Spenden erbeten.

Do 23. Oktober 2025, 19:30 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Abendmusik in der Christuskirche.

Orgelmusik mit Worten zum Ausklang

des Tages. Karin Wisgalla (Orgel) und

Pfarrer Norbert Stapfer. Thema: „Vom

Sorgen“.

22 KURZeitung

Oktober 2025


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Staunen und Schunkeln: So schön war das

Oktoberfest in der Lindenstraße

Tausende bejubeln prächtigen Jubiläumsfestzug

Es war ein großartiges Fest für die Kurortgeschichte:

Bad Füssing feierte

30 Jahre Oktoberfest in der Lindenstraße.

Die Luft war erfüllt von den

festlichen Klängen der Blasmusik, als

der außergewöhnliche, Begeisterung

auslösende Festzug das Zentrum von

Bad Füssing in eine feierliche Atmosphäre

versetzte. Das 30. Oktoberfest

in Bad Füssing war Anlass für Tausende

von Besuchern, Einheimische und

Kurgäste, ein Fest traditioneller Kultur,

Musik und Gemeinschaft zu erleben,

das an Glanz und Begeisterung seines

gleichen suchte. Bereits seit drei Jahrzehnten

ist das Oktoberfest in der Lindenstraße

ein fester Bestandteil des

kulturellen Veranstaltungskalenders

von Bad Füssing. Auch im Jubiläumsjahr

wurden seine treuen Besucher

nicht enttäuscht. Der Festzug, der den

Auftakt zu den Feierlichkeiten bildete,

präsentierte eine beeindruckende Vielfalt

von teilnehmenden Gruppen. Angeführt

von Bürgermeister Tobias Kurz,

Kurdirektorin Daniela Leipelt, Cornelia

Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin

und Bezirksrätin, Gemeinderäten

und Persönlichkeiten des öffentlichen

Lebens. Im Mittelpunkt standen auch

beim Festzug gefeiert, die Organisatoren

und Veranstalter, namentlich Festwirtin

Michaela Lang, Christina Lang

24 KURZeitung

Oktober 2025


sowie die Mitglieder der Werbegemeinschaft

Lindenstraße, an der Spitze Kurt

Dotzler. Es folgten die Wittibreuter Musikanten

und die Hofmark Böllerschützen

Aigen am Inn. Große Gruppen der

Goldhauben-Frauen aus Bad Füssing,

Pocking und Bad Griesbach verliehen

dem Festzug einen besonderen Glanz.

Es folgten die Goaßlschnalzer des Heimat-

und Trachtenvereins Aigen am Inn,

der Heimat- und Trachtenverein Altbachtaler

Wittibreut sowie ein festlich

geschmücktes Sechser-Pferdegespann

der Innstadt Brauerei Passau. Diese

beeindruckende Vielfalt des Festzuges,

die das Herz und die Seele der bayerischen

Tradition verkörperte, wurde auf

dem Weg vom Kurplatz zur Lindentraße

begeistert mit viel Beifall gefeiert. Ein

ganz großer Teil der Besucher des Festes

war auch, so wie von den Veranstaltern

gewünscht, in Tracht gekommen.

Begonnen hatte das Jubiläumsfest mit

einem Standkonzert auf dem Kurplatz,

das bereits zu früher Stunde viele Musikliebhaber

begeistert hatte. Die Klänge

der Blasmusik hallten durch die Straßen,

während sich die Vorfreude auf

den großen Oktoberfest-Umzug steigerte.

Die Besucher genossen sichtlich

die fröhliche Atmosphäre und tauchten

ein in ein Fest, das mit seiner Herzlichkeit

und Gastfreundschaft in der

Lindenstraße dem großen Münchner

Vorbild, das am gleichen Tag eröffnet

wurde, in nichts nachstand. Höhepunkt

Bad Füssing feierte

30 Jahre Oktoberfest

Die Kurzeitung Fotos lassen erahnen,

wie schön das Jubiläumsfest

und besonders der Festzug im

Zentrum von Bad Füssing waren.

Besonders glanzvoll im wahrsten

Sinne des Wortes die großen Gruppen

der Goldhaubenfrauen. Die

Böllerschützen aus Aigen machten

mit ihren Salven auf das Fest im

Zentrum Lindenstraße aufmerksam.

Stellvertretende Landrätin

Cornelia Wasner-Sommer und

Erster Bürgermeister Tobias Kurz

stimmten mit ihren Ansprachen auf

das festliche Ereignis ein. Wieder

einmal haben die Organisatoren der

Werbegemeinschaft Lindenstraße

ein traumhaft schönes Fest für den

ganzen Kurort veranstaltet.

Oktober 2025

UR

KURZeitung

25


Aus Bad Füssing

war der feierliche Anstich des ersten

Fasses Festbier durch Cornelia Wasner-Sommer,

stellvertretende Landrätin.

Nach nur drei Schlägen konnte sie

unter dem Applaus der Menge getreu

dem Münchner Vorbild die erste Maß

Bürgermeister Kurz überreichen. In

seinem Grußwort sagte der Erste Bürgermeister,

er sei dankbar und stolz,

dass ein so grandioses Fest 30 Jahre

ohne Unterbrechung gefeiert werden

konnte. Er lobte die hervorragende Arbeit

der Organisatoren, die es erneut

geschafft hätten, das Jubiläumsfest

zu einem besonderen Erlebnis für alle

Beteiligten zu machen. Sein Dank galt

ebenso den Vereinen und allen ehrenamtlichen

Helfern. Cornelia Wasner-Sommer

hatte stellvertretend für

Schirmherr Landrat Raimund Kneidinger

die Festansprache gehalten. Das

Oktoberfest in Bad Füssing sei ein eindrucksvoller

Beweis dafür, dass Tradition

und Gemeinschaftssinn lebendig

seien und auch im kleineren Rahmen

große Freude bereiten könnten. Ein

Fest, das die Herzen der Besucher erwärme

und schon jetzt Vorfreude auf

das nächste Jahr wecke, könne nur als

großartig bezeichnet werden.

Fotos: Rudolf G. Maier

26 KURZeitung

Oktober 2025


Jubiläumsfeier mit Verbundenheit und Wertschätzung für Gisela Biereder. Blumen und Dankadressen kamen von Klinikleiter Karsten Fuchs und Hubertus Winkler, Chefarzt

Abteilung Orthopädie.

Anerkennung und ein Dankeschön für Gisela Biereder

40 Jahre Betriebstreue gewürdigt von Chefarzt Hubertus

Winkler und Klinikleiter Karsten Fuchs

Diesmal war Jubilarin Gisela Biereder

im Mittelpunkt, den sie sonst auf ihre

bescheidene Art meidet. Chefarzt Hubertus

Winkler und Klinikleiter Karsten Fuchs

sprachen Dank, Anerkennung und ein

herzliches Dankeschön für 40 Jahre vorbildlichen

Einsatz aus. Bei Gisela Biereder

komme, so der Klinikleiter, hinzu, dass sie

besonders beliebt und durch ihre hilfsbereite

Art anerkannt sei. Sie trage maßgeblich

auch zum guten Betriebsklima im

Johannesbad bei. 40 Jahre Treue, Engagement

und Loyalität seien kennzeichnend

für ihre Persönlichkeit, ergänzte Chefarzt

Winkler. Die Jubilarin startete im August

1985 ihre Ausbildung in Buchhaltung und

Verwaltung. Über die langjährige leitende

Funktion in der Abteilung Anschlussheilbehandlung

und weiteren verantwortungsvollen

Funktionen ist sie seit März

2022 als Chefarztsekretärin der Abteilung

Orthopädie eine geschätzte Mitarbeiterin.

Das brachte besonders Chefarzt Winkler

in der Jubiläumsfeier zum Ausdruck.

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Oktober 2025

UR

KURZeitung

29


Musik als Medizin: Bad Füssing erlebt

ein einmaliges Kurkonzert

Ein klingendes Plädoyer für die Kurmusik: Vier Kurorchester aus ganz

Deutschland stehen am 17. Oktober in Bad Füssing gemeinsam auf der Bühne

Vier Kurorchester, ein gemeinsamer

Klangkörper, ein Abend voller Lebensfreude:

Am Freitag, 17. Oktober 2025

(Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr), feiert

Bad Füssing ein Konzertereignis, das es

so noch nie gab: Unter dem Titel „Musik

bleibt Medizin – Der echte Gewinn der

Kurmusik“ gastiert das Jubiläumsorchester

im Großen Kurhaus - ein Zusammenschluss

der traditionsreichen Klangkörper

aus Bad Oeynhausen in Nordrhein-Westfalen,

Bad Krozingen in Baden-Württemberg

sowie den bayerischen Kurorten Bad

Reichenhall und eben Bad Füssing.

Die Idee zu dieser einzigartigen Tournee

kam aus Bad Oeynhausen. Bad Füssing

war von Anfang an überzeugt dabei: „Kurmusik

ist mehr als Unterhaltung. Sie ist

eine Quelle der Gesundheit, der Inspiration

und der seelischen Erholung. Genau

das wollen wir mit diesem besonderen

Abend spürbar machen“, sagt Markus

Kagleder, Leiter VeranstaltungsService in

Bad Füssing. Er erinnert an die besondere

Bedeutung des Bad Füssinger Kurorchesters:

Gegründet vor mehr als 50 Jahren,

ist es heute deutschlandweiter Botschafter

niederbayerischer Musikkultur und

wichtige Säule im Kulturangebot Niederbayerns.

Die musikalische Leitung des Abends

übernimmt Anna Fuhrländer aus Bad

Füssing. Sie steht seit mehr als zwei Jahrzehnten

als Dirigentin an der Spitze des

Bad Füssinger Kurorchesters. Auf der

Bühne stehen Solisten von internationalem

Rang: Sopranistin Lini Gong (Hamburg),

Tenor Roberto Gionfriddo (Freiburg)

und Zithervirtuose Wolfgang Hubert

(Bochum). Moderator Thomas Gierling

führt durch den Abend.

Das Programm ist ein Feuerwerk der

Kurmusik-Tradition – im Mittelpunkt die

glanzvollen Werke von Johann Strauß,

dessen 200. Geburtstag 2025 gefeiert

30 KURZeitung

Oktober 2025


Aus Bad Füssing

KURZeitung

Bad Füssing

Das Gesundheitsmagazin

21. Bad Füssinger Kulturfestival

Musikgenuss in außergewöhnlichen Zeiten

Kurzeitung Titel auch als Ausdruck von Wertschätzung für

das großartige Kurorchester Bad Füssing.

Foto: Rudolf G. Maier

www.kurzeitung.online

KURZeitung

Bad Füssing

Das Gesundheitsmagazin

wird. Zu hören sind unter anderem die

Ouvertüre zur „Fledermaus“, der „Frühlingsstimmen“-Walzer,

das Duett „Wiener

Blut“ und das weltbekannte „An der

schönen blauen Donau“. Mit Offenbachs

spritziger „Orpheus“-Ouvertüre und

Brahms' Klavierkonzert Nr. 2 runden weitere

Meisterwerke den Abend ab.

Bad Füssing ist nach Bad Oeynhausen

und Bad Krozingen und vor dem Abschluss

in Bad Reichenhall die dritte Station

der Kurorchestertour durch Deutschland.

„Die heilende und inspirierende

Wirkung der Musik, die schon in der Antike

bekannt war, steht dabei im Mittelpunkt

- und wird durch die Tradition der

Kurmusik auf eindrucksvolle Weise lebendig“,

betont Kagleder. Die Kooperation

zeigt eindrucksvoll, wie Musik über Orte

hinweg verbindet und zur Gesundheit und

Lebensfreude beiträgt. Ein Abend, der

Körper und Seele gleichermaßen berührt

und die Tradition der Kurmusik in besonderer

Form feiert.

Info:

Tickets gibt es ab 18 Euro, mit Kur- & Gästekarte

sowie Bad Füssinger Bürgerkarte um 3 Euro

ermäßigt. Vorverkauf online unter

www.badfuessing.de oder direkt über https://

www.badfuessing.com/de/event/sonderkonzert~17119.

KUR

Bad Füssing

www.kurzeitung.online

Das Gesundheitsmagazin

Kulturpreis für das Kurorchester Bad Füssing

Kapellmeisterin Anna Fuhrländer:

Große Freude über die hohe Auszeichnung

Die Geburtsstunde

des „Toselli-Quartetts“

März 2011 | Abopreis 1,25 €

Oktober 2025

UR

KURZeitung

31



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Mittwoch Musikabend

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Medizin und Gesundheit

Prävention als Schlüssel zur Kostensenkung im Gesundheitswesen

Kurorte könnten eine zentrale Rolle spielen – ein Beispiel ist die Johannesbad Therme

Von Dr. med. Johannes Zwick

Für mich ist Prävention ein unterschätzter

Hebel. Das deutsche Gesundheitswesen

steht vor enormen finanziellen Herausforderungen.

Chronische Erkrankungen, eine

alternde Gesellschaft und steigende Behandlungskosten

belasten die gesetzliche Krankenversicherung

(GKV) massiv. Dabei wird ein

entscheidender Hebel oft übersehen: Die Prävention.

Wissenschaftlich ist längst bewiesen,

dass präventive Maßnahmen – von Bewegung

über Ernährung bis hin zu Stressbewältigung

unter Einbeziehung der Themen Alkohol

und Nikotin – Krankheiten verhindern oder

deren Verlauf abmildern können. Das würde

langfristig die Kosten senken und gleichzeitig

die Lebensqualität steigern. Trotzdem gilt Prävention

noch immer als sogenannter „weicher

Faktor“ und wird systematisch unterschätzt

und nicht in dem Maße in der Gesundheitsversorgung

eingesetzt wie das notwendig wäre.

Einzigartige Infrastruktur

in Deutschland

Gerade Deutschland verfügt über eine weltweit

einzigartige Infrastruktur die bestens

geeignet ist Prävention flächendeckend umzusetzen.

Kurorte, Heilbäder und Thermen

haben seit Jahrhunderten Erfahrung darin,

Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Sie

verbinden natürliche Heilmittel, moderne

medizinische Erkenntnisse und Medikamente

mit wissenschaftlich fundierten Programmen

zu einem starken Fundament der Vorsorge.

Dieses vorhandene Netzwerk ist ein weitgehend

ungenutzter Schatz – und könnte wesentlich

dazu beitragen, das Gesundheitssystem

spürbar zu entlasten.

Die Rolle der Johannesbad Therme

Ein herausragendes Beispiel ist die Johannesbad

Therme in Bad Füssing. Dort wird

Kurtradition mit moderner Präventionsme-

dizin erfolgreich verbunden. Programme zur

Bewegung, Ernährung, mentaler Balance und

Stressmanagement schaffen nachhaltige Effekte

– wissenschaftlich begleitet und ärztlich

betreut. Damit zeigt die Therme wie Prävention

praktisch in die Versorgung integriert werden

kann.

Prävention braucht ein eigenes Budget

Damit Prävention nicht länger Nebenschauplatz

bleibt, braucht es eine klare politische

Entscheidung:

• Ein eigenes Präventionsbudget in der GKV

– unabhängig von Akutversorgung und Rehabilitation.

• Prävention als Pflichtprüfung: Vor jeder

Operation sollte dokumentiert werden, ob

alle präventiven Maßnahmen ausgeschöpft

wurden. Viele Eingriffe – von Rücken- bis

Knieoperationen – könnten so vermieden

oder hinausgezögert werden.

• Vorbildliche Integration: Prävention muss

systematisch in Behandlungsleitlinien, Arztpraxen

und Krankenkassenangeboten verankert

werden.

Apell an Politik und Gesellschaft

Die Zukunft der GKV hängt nicht nur von Einsparungen

und Strukturreformen ab, sondern

auch davon, wie konsequent wir in Prävention

investieren. Statt Milliarden für vermeidbare

Operationen und chronische Erkrankungen

auszugeben, sollten Mittel dorthin fließen,

wo sie langfristig Wirkung entfalten: In Bewegung,

Ernährung, Stressbewältigung und

gesundheitsfördernde Umfelder. Orte wie

Bad Füssing mit den drei Thermen, Therme

Eins, Europatherme und Johannesbad Therme,

zeigen eindrucksvoll: Prävention ist keine

Nebensache – sie ist das Fundament für ein

zukunftsfähiges Gesundheitssystem.

Ich darf es zusammenfassen: In einer Zeit in

der die Belastungen der gesetzlichen Krankenversicherung

beständig zunehmen, ist ein

Umdenken hinsichtlich der Prioritäten der Gesundheitsversorgung

dringend erforderlich.

Die Zukunft der Krankenversicherung hängt

nicht allein von Einsparungen und strukturellen

Reformen ab, sondern maßgeblich davon,

wie engagiert wir in präventive Maßnahmen

investieren. Der gegenwärtige Fokus auf die

kostspielige Behandlung vermeidbarer Operationen

und chronischer Erkrankungen muss

sich ändern. Statt Milliarden in diese Bereiche

zu leiten sollten Ressourcen viel stärker dort

eingesetzt werden, wo sie langfristig gesundheitsfördernde

Wirkungen entfalten können.

Für die Politik bedeutet dies, dass Prävention

als integraler Bestandteil der Gesundheitsstrategie

an oberster Stelle stehen muss. Dies

erfordert die Einführung spezifischer Budgets

für präventive Maßnahmen und die Entwicklung

von Programmen die den Zugang und

die Akzeptanz von Gesundheitsprävention

verbessern. Gesellschaftlich gesehen braucht

es ein Bewusstsein dafür, dass ein Präventivansatz

nicht nur individuelle Gesundheit

verbessert, sondern auch die Systembelastung

reduziert und damit die Basis für eine

gerecht und effiziente Krankenversicherung

legt. Prävention sollte als eine Investition in

die Zukunft betrachtet werden – eine Investition

die sich nicht nur ökonomisch, sondern

auch durch gesteigerte Lebensqualität und

eine gesündere Gesellschaft bezahlt macht.

Es ist an der Zeit, dass Politik und Gesellschaft

gemeinsam einen Kurswechsel einleiten, der

Prävention als zentrale Säule unseres Gesundheitssystems

etabliert. Nur so können wir

ein Gesundheitssystem schaffen, das sowohl

heute als auch in Zukunft tragfähig ist.

34 KURZeitung

Oktober 2025


Medizin und Gesundheit

Krankheitsverläufe und eine niedrigere

Anzahl an notwendigen operativen

Eingriffen entlasten Arztpraxen und

Krankenhäuser und erlauben eine

bessere Versorgung der Patienten, die

tatsächlich auf akute medizinische

Eingriffe angewiesen sind.

• Förderung der Eigenverantwortung:

Durch Bildung und Aufklärung über

die Vorteile von Prävention werden

Individuen ermutigt, Verantwortung

für ihre Gesundheitsentscheidungen

zu übernehmen, was zu einem

nachhaltigen Gesundheitsverhalten

führen kann.

Dr. med. Johannes Zwick: „Kurorte, Heilbäder und Thermen haben seit Jahrhunderten Erfahrung darin, Gesundheit

zu erhalten und zu fördern. Sie verbinden natürliche Heilmittel, moderne medizinische Erkenntnisse

und Medikamente mit wissenschaftlich fundierten Programmen zu einem starken Fundament der

Vorsorge.“

Dr. med. Johannes Zwick, Vorsitzender

des Aufsichtsrats des Familienunternehmens

Johannesbad, ehrenamtlich

Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gesundheitswirtschaft

des Wirtschaftsbeirats

Bayern, engagiert sich seit Jahren

leidenschaftlich für die Förderung von

Präventionsmaßnahmen. Mit dem

Leitsatz „Prävention vor Pflege“, oder

„Prävention vor Operation“ verfolgt er

das Ziel die Bedeutung von Prävention

in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit

zu rücken und die Belastungen

des Akutbereiches im Gesundheitswesen

zu verringern. Als positive Auswirkungen

eines verstärkten Angebots an

Präventionsmaßnahmen setzt er sich in

folgenden Bereichen mit nachgewiesener

Wirkung ein:

• Reduzierung von Krankheitsfällen:

Durch gezielte Präventionsmaßnahmen

können die Inzidenzen von

chronischen Erkrankungen und akuten

gesundheitlichen Problemlagen

signifikant gesenkt werden. Prävention

verhindert das Fortschreiten von

Krankheiten und ihre Verlagerung in

schwerwiegendere Stadien, wodurch

die Notwendigkeit für intensive medizinische

Eingriffe vermindert wird.

• Kostenersparung im Gesundheitswesen:

Krankenversicherungen und

das Gesundheitssystem insgesamt

profitieren von geringeren Ausgaben

für teure medizinische Behandlungen

und Krankenhausaufenthalte. Investitionen

in Prävention können sich

langfristig als wirtschaftlich effizient

herausstellen.

• Verbesserung der Lebensqualität:

Präventionsmaßnahmen die einen

gesunden Lebensstil fördern, führen

nicht nur zu körperlichem Wohlbefinden,

sondern können auch die mentale

Gesundheit und die allgemeine

Lebenszufriedenheit steigern.

• Entlastung der medizinischen Einrichtungen:

Weniger schwerwiegende

• Stärkung der Gesundheitskompetenz:

Menschen die über präventive Maßnahmen

aufgeklärt sind, entwickeln

oftmals ein besseres Verhältnis für

Gesundheit und Krankheit, was zu

informierteren und gesünderen Entscheidungen

im Alltag führt.

• Kulturelle Veränderung hin zu

Gesundheitsbewusstsein: Mit der

Förderung von Prävention wird eine

Kultur des Gesundheitsbewusstseins

etabliert, die auf Vorbeugung und

Schaffung eines gesundheitsfördernden

Umfelds basiert.

Dr. med. Johannes Zwick setzt sich

dafür ein, dass die Vorteile der Prävention

vermehrt thematisiert und in

die Öffentlichkeit getragen werden.

Sein Engagement zielt darauf ab, eine

nachhaltige Veränderung im Gesundheitswesen

herbeizuführen, die nicht

nur kurzfristig Abhilfe schafft, sondern

langfristig zur Gesundheit der Bevölkerung

beiträgt. Durch seine Bemühungen

wird deutlich, dass ein Umdenken

hin zu mehr Prävention notwendig ist

um ein effektives und zukunftsfähiges

Gesundheitssystem zu gestalten.

Oktober 2025

UR

KURZeitung

35


Gut zu wissen

Neue politische Agenda der Senioren-Union

Franz Meyer: CDU und CSU ziehen auch künftig an einem Strang

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete

und Beauftragte der Bundesregierung

für die Belange behinderter

Menschen, Hubert Hüppe, ist in Magdeburg

zum neuen Bundesvorsitzenden

der Senioren-Union Deutschlands gewählt

worden. Sein bayerischer Amtskollege,

Staatssekretär a. D. und Altlandrat

Franz Meyer, der die Senioren-Union der

CSU seit vier Jahren anführt, freute sich

über das Wahlergebnis: „Ich gratuliere

Hubert Hüppe sehr herzlich zu seinem

neuen Amt und wünsche ihm alles erdenklich

Gute! Wir als Senioren-Union

der CSU werden mit der Senioren-Union

der CDU unter Hubert Hüppe auch

zukünftig an einem Strang ziehen. In

der Vergangenheit konnten wir bereits

viele gemeinsame Erfolge erzielen. Das

wollen und müssen wir fortsetzen“, so

Meyer. Im Rahmen der Bundesdelegiertenversammlung

der CDU-Senioren in

Magdeburg hatte auch Franz Meyer das

erischen Ministerpräsidenten Dr. Markus

Söder dafür, dass er die Mütterrente

gegen große Widerstände durchgesetzt

habe: „Für die betroffenen älteren Mütter

stand keine Kinderbetreuung zur

Verfügung. Sie mussten auf eigenes Einkommen

und dadurch auf bessere Rentenansprüche

verzichten. Gerade diese

Frauen brauchen jeden Euro dringender

als andere!“ Jetzt stehen weitere Themen

auf der Tagesordnung, von denen

Franz Meyer, Staatssekretär a. D., Altlandrat des Landkreises Passau und Vorsitzender der Senioren-Union Bayern,

rechts, gratuliert Hubert Hüppe zur Wahl als Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU.

die ältere Generation direkt oder indirekt

betroffen ist: „Unser heutiger Sozialstaat

ist so nicht mehr finanzierbar. Deshalb

muss das Bürgergeld in seiner jetzigen

Form aufgegeben werden. Notwendig

ist eine Rentenreform, die zunächst den

Menschen die ein Leben lang gearbeitet

haben, eine auskömmliche Rente beschert“,

sagte Meyer unter dem Beifall

der Bundesdelegierten. Großen Handlungsbedarf

stellte Meyer auch in den

Bereichen Gesundheit und Pflege vor:

„Damit in Zukunft eine adäquate Versorgung

gewährleistet ist, sind Entschei-

Wort. Unter großem Beifall dankte er zunächst

dem CSU-Vorsitzenden und Baydungen

zu treffen, in die auch Praktiker

einbezogen werden müssen. Betroffene

Patienten oder pflegende Angehörige

brauchen keine komplizierten Gesetzestexte

und Verfahren. Sie brauchen

konkrete und unkomplizierte Hilfestellungen“.

Weitere Ausführungen und

Forderungen von Franz Meyer in Magdeburg:

„Ein klarer Wählerauftrag an die

neue Bundesregierung war die Wende in

der Migrationspolitik. Bundesinnenminister

Alexander Dobrint hat bereits klare

Entscheidungen getroffen. Er braucht

jetzt unsere Unterstützung. Wir müssen

die Zahl der illegalen Migranten weiter

senken, wir müssen wissen, wer in unser

Land kommt. Die Migranten die bereits

im Land sind müssen sich zu unserem

Grundgesetz bekennen, davon müssen

wir das Bleiberecht abhängig machen.

Ich erwarte von der neuen Bundesregierung

zeitnah, dass die Abschaffung des

Bürgergeldes und die Neustrukturierung

der Grundsicherung in Angriff genommen

werden. Jetzt muss gehandelt

werden! Die Leute waren darauf. Wir als

Senioren-Union müssen aktiv mit dabei

sein bei den Kommissionen zur Pflegeversicherung

und zur Rentenreform. Wir

müssen dabei sein, wenn über unsere Interessen

und Belange entschieden wird.

Die häusliche Pflege muss gestärkt werden

und die stationäre Pflege muss bezahlbar

sein. Wir haben in vielen weiteren

Bereichen großen Handlungsbedarf.

Seniorenpolitik ist eine Querschnittsaufgabe

über alle Politikbereich hinweg. Sie

ist eine wichtige Leitlinie die uns in die

Pflicht nimmt. Wir müssen gemeinsam

dafür sorgen, dass mit einer neuen Politik

für Deutschland, mit überzeugenden

Reformen und Gesetzen Deutschland

wieder einen anerkannten Platz in der

Welt findet“.

36 KURZeitung

Oktober 2025


Johannesbad Gruppe

Erinnerungsfoto vor der Fachklinik Johannesbad vor dem Start ins Berufsleben, von links, Sarah Tischler, Ausbildungsbetreuerin, Domenic Kray, Fachinformatiker für

Systemintegration, Jan Polifka, Kaufmann im Gesundheitswesen, Arilona Bajrami, Sophie Gass, beide Kauffrau für Büromanagement, Felicitas Bauernfeind, Kauffrau

im Gesundheitswesen, Indira Majeric, Kauffrau für Büromanagement, Daniela Baal, Kauffrau im Gesundheitswesen und Pia Wiesenbauer, Personalsachbearbeiterin &

Ausbildungsbetreuerin.

Johannesbad Azubis vor dem Ausbildungsstart

Sieben Neue unterstützen kaufmännische Bereiche

Pia Wiesenbauer, Personalsachbearbeiterin

und Ausbildungsbetreuerin,

hieß die neuen Johannesbad

Auszubildenden namentlich herzlich

willkommen: „Die neuen Talente wurden

wunschgemäß in die verschiedenen

kaufmännischen Bereiche der Fachklinik

Johannesbad eingewiesen und beginnen

mit der obligatorisch einleitenden Unterstützung

und Information ihre Ausbildungszeit.

Jan Polifka, Dajana Baal und

Felicitas Bauernfeind starten ihre Ausbildung

als Kaufleute im Gesundheitswesen,

während Indira Majeric, Arilona

Bajrami und Sophie Gass ihre Ausbildung

zur Kauffrau für Büromanagement

begonnen haben. Einzige Ausnahme:

Domenic Kray startet die Ausbildung

zum Fachinformatiker mit Fachrichtung

Systemintegration. Der sogenannte „Onboarding-Tag“

bot den neuen Auszubildenden

einen umfassenden Einblick in

ihren zukünftigen Ausbildungsalltag und

die Arbeitsweise in der Fachklinik Johannesbad.

Ein besonderes Highlight war für

die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

die obligatorische Schnitzeljagd,

die nicht nur dazu diente, den Standort

Bad Füssing sowie die Fachklinik und

die Johannesbad Hotels besser kennen

zu lernen, sondern auch erste Kontakte

zu den Ausbildungsverantwortlichen der

verschiedenen Abteilungen zu knüpfen“.

Personalsachbearbeiterin Pia Wiesenbauer

hieß die Auszubildenden willkommen,

wünschte einen erfolgreichen Start

ins Berufsleben sowie eine spannende,

lehrreiche sowie angenehme Ausbildungszeit.

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Oktober 2025

UR

KURZeitung

37


Gut zu wissen

Internationale Rieder Messe 2025

Eröffnung durch Bundeskanzler Dr. Christian Stocker

Informationsgespräch im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Rieder Messe. Kurzeitung Chefredakteur Rudolf G.

Maier übermittelte herzliche Grüße aus Bad Füssing, Bundeskanzler Dr. Christian Stocker zeigte sich gerne bereit Interviewfragen

zum touristische Austausch beider Länder zu beantworten.

Die Rieder Messe präsentierte sich erneut

als bedeutendes Messeerlebnis in Österreich

und im benachbarten Bayern. Mit über

500 Ausstellern und der bewährten Kombination

aus Landwirtschaft, Tourismus und

dem Rieder Volksfest war die Großveranstal-

tung in der Nachbarschaft von Bad Füssing

auch Anlass für Kurgäste und Einheimische

nachzuschauen, was drüben angeboten und

worüber informiert wird. Im Mittelpunkt des

Interesses stand für die Redaktion der Kurzeitung

das touristische Verhältnis und Möglichkeiten

der Zusammenarbeit. Besonders

die Eröffnungsveranstaltung mit den Festansprachen

von Magister Thomas Stelzer, Landeshauptmann

Oberösterreich, Magister

Norbert Totschnig, Bundesminister für Landund

Fortwirtschaft, Klima- und Umweltschutz,

Regionen und Wasserwirtschaft, sowie

dem Höhepunkt die Eröffnungsrede von

Bundeskanzler Dr. Christian Stocker ermöglichte

gute Kontakte. Es war unproblematisch

möglich auch Informationsgespräche

zu führen. Die von Bundeskanzler Stocker

im Gespräch mit dem Gesundheitsmagazin

„Kurzeitung Bad Füssing“ gemachte Zusage

gerne auch Interviewfragen zu beantworten

zeigte die freundschaftliche Kommunikationsbereitschaft.

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38 KURZeitung

Oktober 2025


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Gut zu wissen

Eine grandiose Ottfried Fischer

Ausstellung in Fürstenzell

Dank und Anerkennung für Initiatorin Dr. med. Gudrun Seegerer

Dem berühmtesten Maristen-Abiturienten

Ottfried Fischer wurde eine

großartige Ausstellung am Originalort

seiner Zeit als Gymnasiast, dem Kloster

Fürstenzell gewidmet. Die Kurzeitung

Redaktion besuchte die Ausstellung und

hatte die Gelegenheit mit dem Schauspieler

und Autor Ottfried Fischer ein

Interview zu führen. Der Dank gilt Kloster-Eigentümerin

Gudrun Seegerer für die

Exklusivführung durch die Ausstellung

sowie Assistentin Marion Voggenreiter

für den Austausch von Informationen und

deren Einbeziehung in den Fundus der

Ausstellung. Die Zeit von Ottfried Fischer

als Kurgast in Bad Füssing und die Schulfreundschaft

zu Dr. med. Johannes Zwick,

ebenfalls drei Jahre ab 1967 gleichzeitig

Gymnasiast in Fürstenzell, war verständlicherweise

ein Diskussionsthema. Das

Konzept der Ausstellung von Peter Syr mit

dem Titel „Der sanfte Bulle“ mit der Präsentation

zahlreicher Originalexponate

aus dem Leben des Kabarettisten, Filmschauspielers,

Buchautors und einstigen

Moderators der Kult-Talkrunde „Ottis

Schlachthof“ begeisterte die Besucher.

Auf vielen Bildern und überdimensionalen

Postern kam bei manchen die Erinnerung

zurück. Einige Male musste Ottfried

Fischer Tränen abwischen, als er die

großartig inszenierte Ausstellung „Alles

Ottfried“ auch über seine Zeit im ehemaligen

Maristen-Internat besichtigte. Auf

die Frage an Ehefrau Simone Brandlmeier,

ob ihr Mann in diesem Trubel Interviewfragen

beantworten würde, oder ob es

besser wäre, diese per E-Mail zu übermitteln,

sagte sie resolut: „Das machen

wir gleich“. Die Gelegenheit ergab sich

bei Kaffee und Streuselkuchen der legendären

Süßigkeit nach dem Rezept von

Filmmutter Resi Berghammer, der unvergessenen

Ruth Drexel. Er fühle sich überwältigt

von dem gewaltigen Sympathiebeweis,

sagte Fischer einleitend auf die

Frage nach der gemeinsamen Schulzeit

in Fürstenzell mit Dr. Johannes Zwick sagte

er unter anderem: „Ja, wir haben uns

im Gymnasium kennengelernt und dann

Foto oben links: Kurzeitung-Interview mit Ottfried Fischer. Foto unten links: Dr. Josef Sommer, Schulfreund von Ottfried

Fischer und Dr. Gudrun Seegerer mit dem berühmtesten Maristen-Abiturienten Ottfried Fischer. Foto unten Mitte: Ottfried

Fischer mit Ehefrau Simone Brandlmeier. Ihr galt der herzliche Dank für die Ermöglichung eines Kurzeitung-Interviews.

Foto unten rechts: Ochsenrennen mit Ottfried Fischer, ein Plakat mit besonderer Anziehungskraft.

40 KURZeitung

Oktober 2025


Gut zu wissen

Foto oben links: Ausstellungsinitiatorin, Kloster-Eigentümerin Dr. Gudrun Seegerer vor einem der beeindruckenden Exponate der Ottfried Fischer Ausstellung. Foto oben rechts: In

der Rokoko-Bibliothek des Klosters Fürstenzell war auch die persönliche Kommunikation mit Ottfried Fischer möglich. Foto unten links: Mit Bad Füssing Pionierin und Johannesbad

Gründerin Dr. med. Angelika Zwick verband Ottfried Fischer eine herzliche Freundschaft.

wieder einige Zeit aus den Augen verloren,

bis Johannes in München das studieren

angefangen hat. Da haben wir uns

wieder öfter getroffen. Ich habe dann, was

naheliegend war, seinen Wunsch erfüllt,

die Johannesbad Sauna in Bad Füssing

einzuweihen. Dann haben wir gelegentlich

einige Runden auf dem brettlebenen

Bad Füssinger Golfplatz gespielt. Einige

„Mit Bad Füssing Pionierin und

Johannesbad Gründerin Dr.

med. Angelika Zwick verband Ottfried

Fischer eine herzliche Freundschaft.“

Kuraufenthalte kamen hinzu. Ich habe

ihn einige Male in den Schlachthof eingeladen.

Wir haben uns nie aus den Augen

verloren. Man kann sagen, die gemeinsame

Schulzeit hat sich zu einer freundschaftlichen

Beziehung entwickelt“. Auch

an die letzte Kur im Johannesbad mit einem

„fast freundschaftlichen Verhältnis“

mit Physiotherapeut Thomas Weinhardt,

seinen Arzt Dr. Georg Mikesch und Ernährungsberaterin

Kadriye Akkaya. Herzliche

Grüße an Schulfreund Dr. Johannes

Zwick. Er konnte wegen einem USA-Aufenthalt

nicht nach Fürstenzell kommen.

Oktober 2025

UR

KURZeitung

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Gut zu wissen

Eine Ausstellung, die

auch Erinnerungen an

Ottfried Fischer als

prominenter Kurgast in

Bad Füssing weckte

Foto oben links: Ottfried Fischer mit Ernährungsberaterin

Kadriye Akkaya und Dr.

med. Johannes Zwick. Foto Mitte links: Mit

Physiotherapeut Thomas Weinhardt verband

Ottfried Fischer am Ende des Kuraufenthaltes

in Bad Füssing ein „fast freundschaftliches

Verhältnis“. Foto Mitte rechts: Ottfried

Fischer freut sich über die von Dr. med. Johannes

Zwick überreichte lebenslang gültige

Badekarte für die Johannesbad Therme.

Fotos: Rudolf G. Maier

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42 KURZeitung

Oktober 2025


Glückwünsche und Anerkennung für die Johannesbad-Auszubildenden zum erfolgreichen Prüfungsabschluss: Hintere Reihe von links: Reinhold Hofmann, Geschäftsführer Hotellerie,

Le Anh Thien, Auszubildender mit Prüfungsabschluss , Jürgen Knaus, Direktor Hotel Königshof, Stefan Imhof, stellvertretender Küchenleiter und Ausbilder, Martin Brenneisen,

Küchenleiter Thermalhotel Ludwig Thoma, Trinh van Quang, Auszubildender mit Prüfungsabschluss, Elisabeth Böhm-Buran, Direktorin Hotel Füssinger Hof. Reihe vorne von links: Die

Auszubildenden mit Prüfungsabschluss: Hoang Minh Vu, Thi Ninh Tam Nguyen, Thi Phoung Anh Le, Thi Bich Houng Nguyen, Thi Kim Chi Dao, Thi Xuan Chau Nguyen, Thi Huyen Nguyen

und Cornelia Weilhartner, Direktorin der Hotels Ludwig Thoma und Hotel Phönix.

Johannesbad-Azubis haben ihre

Prüfung erfolgreich abgeschlossen

„Sie können stolz sein auf das, was sie geleistet haben“

Von den aktuell 35 Auszubildenden

der Johannesbad Hotels in Bad Füssing

stand für zwölf die Prüfung an, die

alle erfolgreich abschließen konnten.

Im Rahmen der Gratulationsfeier sagte

Reinhold Hofmann Geschäftsführer Hotellerie

unter anderem: „Sie haben eine

beeindruckende

Leistungsbereitschaft

gezeigt. Sie können zu Recht stolz sein

auf das, was sie geleistet haben und

jetzt mit noch mehr Zuversicht in eine

berufliche Zukunft starten können, die

wir ihnen mit großer Freude anbieten“.

Beispielsweise mit großem Beifall aufgenommen

in die vorgestellten neuen

Betätigungsfelder in den Hotels als Hotelfachfrau,

Koch oder Fachkraft Küche.

In Frage kamen die verschiedenen in den

Hotels zu besetzenden Verantwortungsbereiche

im Service, an der Rezeption, in

der Küche oder im Bereich der Führungsebene,

die Unterstützung der Hoteldirektion.

„Einen guten Start, viel Freude

in der Ausbildung und am Lernen“, das

hatte Personalsachbearbeiterin Pia Wiesenbauer

den jungen Menschen bereits

zum Ausbildungsstart gewünscht. Eine

abgeschlossene Berufsausbildung sei

für die jungen Johannesbad Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der wichtigs-

te Grundstein für ein erfolgreiches und

selbstbestimmtes Berufsleben. Der erfolgreiche

Abschluss sei auch eine sehr

gute Ausgangsbasis für Weiterbildungsund

Aufstiegsmöglichkeiten, informierte

Wiesenbauer. Die Johannesbad Gruppe

habe, ergänzte Geschäftsführer Hofmann,

in allen Bereichen die ohnehin

schon hohe Ausbildungsbereitschaft

verstärkt: Die Zahl der Auszubildenden

insgesamt und die erfolgreiche aktuelle

Abschlussprüfung zeige, dass gute Perspektiven

und ein Umfeld, das den Auszubildenden

zusage, auch die Situation

fehlender Fachkräfte verbessern könne.

Oktober 2025

UR

KURZeitung

43


Gut zu wissen

Bundestagsabgeordneter Johannes Schätzl ist Schirmherr

des Johannesbad Thermen-Marathon am 1. Februar 2026

Bundestagsabgeordneter Johannes Schätzl ist Schirmherr des Johannesbad Thermen-Marathon am 1. Februar 2026

Der Johannesbad Winter-Thermen-Marathon

– die Wettbewerbe

Schülerlauf, Zehn-Kilometer-Distanz,

Halb-Marathon

und die Königsdisziplin über 42

Kilometer 2026 hat mit dem Bundestagsabgeordneten

Johannes

Schätzl einen Schirmherrn. Er

fühle sich geehrt und übernehme

die Aufgabe sehr gerne, hatte

Schätzl auf die Anfrage übermittelt.

Jürgen Knaus, Organisationsleiter

des Sportevents, brachte

seine Freude über die Zusage

zum Ausdruck. Er freue sich über

den ersten Kontakt.

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44 KURZeitung

Oktober 2025


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Gut zu wissen

Gesund etwas schlanker werden

Klaus Holetschek: Der Rauchstopp war einer meiner größten persönlichen Erfolge

Die Kurzeitung-Frage wie er es geschafft

habe, in verhältnismäßig kurzer Zeit

auffallend schlank zu werden, beantwortete

Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek,

Staatsminister a.D., CSU-Fraktionsvorsitzender

im Bayerischen Landtag sowie

Präsident des Bayerischen Heilbäderverbandes

a.D., spontan: „Das Abnehmen

habe ich unter ärztlicher Aufsicht vor etwa

eineinhalb Jahren begonnen und habe

gleichzeitig versucht, meinen Lebensstil

umzustellen, gesündere Ernährung, Bewegung

und einiges mehr…“. Holetschek, der

als früherer Bürgermeister des Kurortes

Bad Wörishofen und ehemaliger Gesundheitsminister

das Thema gesunde Ernährung

und Bewegung immer als wichtig

erachtete, gibt zu, diesen Prinzipien nicht

immer konsequent gefolgt zu sein. Ein

entscheidender Schritt in seinem persönlichen

Wandel war der Rauchstopp vor 15

Jahren, den er heute noch als einen seiner

größten persönlichen Erfolge betrachtet. Er

betont, dass signifikante Veränderungen

nötig wurden, als er bemerkte, dass seine

Anzüge nicht mehr so richtig passten. Diese

Erkenntnis führte ihn dazu, ärztlichen

Rat einzuholen, seine Ernährung umzustellen

und mehr Bewegung in seinen Alltag

zu integrieren indem er beispielsweise die

Treppe statt des Aufzugs benutzte. Auf die

Frage, wie er sich an seine Teilnahme am

Johannesbad Marathon in Bad Füssing erinnert

– ein Ereignis, das sicherlich einiges

von ihm abverlangte – antwortete Holetschek

mit einer nostalgischen Note: „Der

Johannesbad Marathon in Bad Füssing

war für mich mehr als nur eine sportliche

Herausforderung, er war eine Rückkehr zu

meinen Wurzeln in der Gesundheitsvorsorge.

Als Schirmherr dieses Events gleichzeitig

über die Halbmarathon-Distanz mitzulaufen,

war eine sehr wichtige Erfahrung

mit dem Anreiz, künftig vermehrt an Laufwettbewerben

teilzunehmen.“ Nach einem

Tipp für gesunde Ernährung gefragt, sagte

Klaus Holetschek, er halte es mit Sebastian

Kneipp, er habe nichts verboten, nur das

Übertreiben sei nicht so gut: „Im Maße liegt

die Ordnung. Jedes zu viel und jedes zu wenig

setzt anstelle Gesundheit Krankheit. Es

lohne sich auf Pfarrer Sebastian Kneipp,

dem Namensgeber der Kneipp-Medizin, zu

hören.

Ein Beweisfoto aus dem Kurzeitung-Archiv: Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek als Schirmherr des Johannesbad Thermen-Marathon sowie mit der Startnummer 2766 Teilnehmer

am Halbmarathon in einer Stunde und 40 Minuten. Foto: Rudolf G. Maier

46 KURZeitung

Oktober 2025


Berufung von Dr. Ferdinand Swozil, rechts, als leitender Oberarzt am Rücken- und Schmerzzentrum, Ambulantes Praxiszentrum für Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie der

Fachklinik Johannesbad mit sofortiger Wirkung. Chefarzt Dr. med. Oliver O. Wolf gratulierte herzlich und bezeichnete die Beförderung als logisch, stringent und fachlich wie menschlich

meine erste Wahl.

Dr. Ferdinand Swozil leitender Oberarzt

Glückwünsche von Chefarzt Dr. Oliver Wolf mit Zukunftsperspektiven

An den von ihm festgelegten großen

Verteiler hatte Dr. med. Oliver O. Wolf,

Chefarzt und Leiter des Interdisziplinären

Rücken- und Schmerzzentrums der Fachklinik

Johannesbad die Information „mit

großer Freude übermittelt“, dass Dr. Ferdinand

Swozil, seit vielen Jahren Oberarzt

am Rücken- und Schmerzzentrum/Ambulantes

Praxiszentrum für Orthopädie

und Spezielle Schmerztherapie mit sofortiger

Wirkung die Stelle des Leitenden

Oberarztes übernehmen wird. Chefarzt

Dr. Wolf bezeichnete diese Entscheidung

und Beförderung als nur logisch, stringent

und fachlich wie menschlich die

erste Wahl der er habe treffen können. Er

freue sich auf die weitere, noch engere

Zusammenarbeit mit Dr. Swozil, einmal

in der Erledigung des Tagesgeschäftes,

besonders jedoch in der weiteren Umsetzung

der laufenden und geplanten

Projekte. Unter anderem natürlich auch

unter Einbeziehung von Unsicherheiten

sche Modifikation“ im Rahmen der neuen

Gesetzgebung bringe tatsächlich die Verunsicherung

mit der Frage: „Wie geht’s

weiter?“ Dr. Wolf verwies aber auch auf

die ganz junge Entwicklung mit positiven

Signalen, besonders von Gesundheitsund

Präventionsministerin Judith Gerlach

sowie von dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses

des Bayerischen

Landtags Bernhard Seidenath. Zusammen

mit dem leitenden Oberarzt und dem

spezialisierten praxiserprobten Team des

Rücken- und Schmerzzentrums sei es

nach den genannten Weichenstellungen

im politischen Bereich im positiven Sinne

möglich die tägliche optimale Betreuung

der Schmerzpatienten fortzuführen

sowie an der weiteren Optimierung von

Rahmenbedingungen zu arbeiten. Alles

stehe und falle mit einem hoch motivierten

und fachlich hochgradig gut ausgebildeten

Mitarbeiterstab und genau diesen

haben wir in den letzten Jahren Schritt

für Schritt auf- und ausgebaut. Das posi-

auf politischer Ebene. Die „Lauterbachtive

Feedback der über 1.200 stationären

Patienten pro Jahr sei der schönste Beweis

für Effizienz und Leistungsfähigkeit.

Seien es die Mitarbeiter der Pflege, die

Ergotherapeuten, die Psychologen, die

Physiotherapeuten oder das ärztliche

Team. Das Rücken- und Schmerzzentrum

sei multimodal ausgerichtet. Alle

Kollegen mit hoher Schmerzexpertise,

jahrelanger Erfahrung in der Schmerztherapie,

Facharztstatus und überwiegend

„Spezielle Schmerztherapeuten“. Das

gelte auch für die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der zweiten Reihe, welche für

Organisation, Planung, Aufmerksamkeit

und Fürsorge gegenüber dem Team und

den Patienten zuständig seien, die sich

um die Organisation und die „kleinen

Sorgen“ kümmern seien ein ebenso wertgeschätzter

unverzichtbarer Bestandteil

des Rücken- und Schmerzzentrums an

der Fachklinik Johannesbad. Jetzt mit Dr.

Ferdinand Swozil als leitender Oberarzt

mit optimierter Zukunftsperspektive.

Oktober 2025

UR

KURZeitung

47


Viele prominente Gäste, Nachbarn, Freunde und Gäste feierten 50 Jahre Fichtenwald, im Bild von links, Pater Dr. Peter Uzor, Carola Maier, Christian Bartsch, Kurdirektorin Daniela

Leipelt und Kirchenrat Norbert Stapfer.

Halbes Jahrhundert Gastlichkeit:

Fichtenwald feiert mit Glanz und Gloria

Jubiläums-Ja-Wort: Carola und Christian strahlen beim großen Fest

Am Anfang standen heilendes Thermal-Mineralwasser

und Herzblut.

Im Juli 1975 eröffneten Sonja und Johann

Maier die „Pension Fichtenwald“

in Bad Füssing, Ortsteil Riedenburg.

Jetzt erstrahlte im Herzen von Europas

erfolgreichsten Kurort das Boutique

Hotel Fichtenwald in festlichem Glanz,

als es sein 50-jähriges Bestehen feiern

konnte. Was als bescheidene Frühstückspension

begann, hat sich über

ein halbes Jahrhundert hinweg zu einem

renommierten Wohlfühlparadies entwickelt

– ein Symbol für die wechselhafte

Kurort-Geschichte. 50 Jahre währende

Gastfreundschaft und ein Jahrzehnt

Weiterentwicklung unter der liebevollen

Leitung von Carola und Christian führten

zu einem unvergesslichen Jubiläumsfest,

das Vergangenheit und Gegenwart

auf wunderbarste Weise vereinte. Ein

wenig Geschichte im Zeitraffer: 1977

kam Carola zur Welt und fünf Jahre später

Sohn Thorsten. Bereits 1988 erhielt

das Hotel einen modernen Anbau mit

Lift und einer renommierten Massageund

Fango-Abteilung. Investitionen, die

Initialzündung der einzigartigen Wellness-Oase

waren, die über die Jahre

hinweg entstanden ist. Meilensteine

wurden auch im neuen Jahrtausend mit

einem weiteren Anbau gesetzt, der nicht

nur vier moderne Junior Suiten enthielt,

sondern auch viele Herausforderungen

damaliger Gesundheitsreformen meisterte.

Mit der unerschütterlichen Entschlossenheit

Carola Maiers, die mit

ihrem Fachwissen als Hotelfachfrau

bereit war, Luftschlösser in Realität zu

verwandeln, übernahm sie und ihr Part-

ner Christian Bartsch am 1. Mai 2015

die Zügel des Hotels. Durch beherzten

Einsatz und zukunftsweisende Visionen

verwandelten sie das Hotel Fichtenwald

in eine exklusive Wohlfühloase. Höhepunkte

dieser Entwicklungen in den folgenden

Jahren waren ein prachtvoller

Wellnessbereich, 14 neue gemütliche,

mit viel Aufwand und Liebe ausgestattete

Gästezimmer mit den klingenden Namen

Rose-, Lavendel-, Margerite- oder

Fichtentraum-Zimmer. Ein besonders

ambitioniertes Projekt war 2019 ein

großzügiger Frühstücksraum mit Lounge-Bereich,

Wintergarten und wunderschönen

parkartigen Außenanlagen.

Diese Transformation führte letztendlich

zur Geburt des heutigen Boutique Hotels

Fichtenwald. Das Jubiläum mit einer

großen Zahl von Gästen, Nachbarn,

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Oktober 2025


Aus Bad Füssing

Freunden, Persönlichkeiten des öffentlichen

Lebens, den Geistlichen, Bürgermeister

und Kurdirektorin. Ein glanzvoller

Höhepunkt der Hotelgeschichte war

geprägt von Freude und Überraschung.

Inmitten der Feierlichkeiten machte

Carola ihrem langjährigen Partner und

Verlobten Christian einen romantischen

Heiratsantrag, was das nächste große

Fest bereits ankündigte. Das traumhafte

Ambiente des Hotels erstrahlte noch

mehr in freudigem Glanz als die Gäste,

darunter auch Kirchenrat Norbert Stapfer,

Pater Dr. Peter Uzor, Kurdirektorin

Daniela Leipelt und Bürgermeister

Martin Neun, die das Glück des Paars

bejubelten, mit ihren Glückwünschen

die einmalige Verbindung von Tradition,

Herzblut und Innovation zu würdigen

wussten. Die Kurzeitung-Fotos lassen

es nur erahnen: Mit bemerkenswertem

Gespür

für Details und einer Leidenschaft,

die sich in jedem

Winkel des Hotels

widerspiegelt, wird das

Fichtenwald Boutique Hotel

auch in Zukunft sowohl

ein Zufluchtsort für Erholungssuchende

als auch

ein Symbol für familiären

Zusammenhalt sein. Neue

Pläne und Ideen keimen

bereits und die Vorfreude

auf eine schöne Hochzeitsfeier war

bereits spürbar. In ihren Ansprachen

würdigten Kurdirektorin Daniela Leipelt

und Bürgermeister Martin Neun die vorbildliche,

generationenübergreifende

Privatinitiative, die auch mit Risikobereitschaft

und viel Arbeit verbunden

war. Das Logo bringe zum Ausdruck,

was die Gäste hier erwarten könnten:

„Boutique-Glücks-Hotel – klein, fein,

herzlich, ehrlich, familiär“.

50 Jahre währende Gastfreundschaft und ein Jahrzehnt Weiterentwicklung unter der liebevollen Leitung von Carola und

Christian führten zu einem unvergesslichen Jubiläumsfest, das Vergangenheit und Gegenwart auf wunderbarste Weise vereinte.

Foto oben rechts: Ein Prost von Kurdirektorin Daniela Leipelt, rechts, und Unternehmerin Michaela Lang. Vielleicht

bereits mit Vorfreude auf eine schöne Hochzeitsfeier? Die weiteren Fotos können nur andeuten mit welchem Gespür für

Details die sich in jedem Winkel des Hotels wiederspiegeln das Fichtenwald seine glanzvolle Ausstrahlung erhalten hat.

Im Bild unten eine sichtbar glückliche Inhaberin Carola Maier, der es gelungen ist mit ihrem Fachwissen als Hotelfachfrau

Luftschlösser in Realität zu verwandeln. Fotos: Rudolf G. Maier

Oktober 2025

UR

KURZeitung

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Funktion der Knochen bei.

WENN DIE GELENKE

SCHMERZEN

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Gelenkschmerzen oder -beschwerden können verschiedene

Ursachen haben, die sich am besten in zwei Arten einteilen lassen:

Entweder entstehen die Symptome durch eine Entzündung im

Gelenk oder durch eine Verletzung der Bänder, Sehnen oder des

umgebenden Schleimbeutels.

Der Schmerz äussert sich entweder im Ruhezustand, in der

Bewegung und/oder unter Belastung. Oftmals sind solche

Beschwerden auch mit einem Versteifungsgefühl des Gelenkes oder

mit Bewegungsschwierigkeiten verbunden.

Regelmäßige Bewegung ist der beste Weg, um Gelenkschmerzen in

Schach zu halten. Wenn Sie Ihre Gelenke aufgrund von Schmerzen

schonen oder nicht mehr bewegen, werden Muskeln, Sehnen und

Bänder geschwächt und verkürzt. Zudem «verhungern» die Gelenke

ohne Bewegung, weil die Knorpelschicht nicht durchblutet wird und

somit nicht mit «Nahrung aus der Gelenksflüssigkeit» versorgt wird.

Aus diesem Grund sind kontrolierte Bewegungsabläufe eine wichtige

Massnahme zur schnellen Linderung von Gelenkbeschwerden. Ein

weiterer essentieller Punkt ist eine gezielte Nährstoffzufuhr, welche

die Regeneration und der Erhalt des Gelenkknorpels unterstützt.

Nach dem aktuellen Stand der Forschung hat ACTEN, eine klinisch

getestete Kombination von Nährstoffen für Gelenke entwickelt. Mit

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Reduktion von Entzündungen und Schwellungen nachhaltig

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Gut zu wissen

Drei Wanderer stellten sich zum Erinnerungsfoto, von links; Josef Schöppel, Bürgermeister Kirchdorf am Inn, Cornelia Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin und Bezirksrätin

sowie Landeshauptmann a. D. Dr. Josef Pühringer.

Grenzüberschreitender Seniorenwandertag

Kirchdorf am Inn war ein schöner und guter Gastgeber

Bewegung, Bewegung und gelebte

Nachbarschaft über die Landesgrenzen

hinweg: Der Seniorenlandeswandertag

2025 lockte bei strahlendem

Sonnenschein mehr als 2.000

Teilnehmer nach Kirchdorf am Inn

in Oberösterreich. Drei unterschiedlich

lange Routen führten durch das

Gemeindegebiet und boten für alle

Alters- und Konditionsstufen die passende

Strecke. Unter den Wanderern

war auch Landesobmann, Landeshauptmann

a. D. Dr. Josef Pühringer,

der zugleich Landesvorsitzender des

oberösterreichischen Seniorenbundes

ist. Beim anschließenden Mittagstisch

im Festzelt, das für das 100-jährige

Jubiläum des Musikvereins aufgestellt

worden war, kamen Gäste aus dem Innviertel

und aus Niederbayern zusammen.

Zu den Ehrengästen zählten unter

anderem Landeshauptmann Magister

Thomas Stelzer. Auch aus Niederbayern

war politische Prominenz vertreten:

Bezirksrätin und stellvertretende

Landrätin Cornelia Wasner-Sommer

nahm am Wandertag teil. Sie hob in

ihrer Ansprache die besondere Bedeutung

des Miteinanders über die Grenze

hinweg hervor: „Es ist schön zu sehen,

wie selbstverständlich hier drent und

herent miteinander gewandert, geredet

und gefeiert wird. Solche Begegnungen

zeigen, wie eng unsere Regionen verbunden

sind“. Den Seniorenlandeswandertag

bezeichnete sie als sichtbares

Zeichen der lebendigen Freundschaft

zwischen Oberösterreich und Niederbayern.

Oktober 2025

UR

KURZeitung

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Gut zu wissen

Landtagsabgeordneter Stefan Meyer

im Meinungsaustausch mit der AOK

Reformen auch unter Einbeziehung des ländlichen Raumes

Am runden Tisch diskutierten Günter

Schober, Beauftragter des Vorstandes

der AOK Bayern, Richard Kirmaier,

Direktor AOK Passau-Rottal-Inn und

Landtagsabgeordneter Stefan Meyer als

Mitglied des Landtagsausschusses für

Gesundheit, Pflege und Prävention sowie

Mitglied im Landesgesundheitsrat.

Unter den Gesprächsthemen die Organtransplantation

auch als ethische Frage.

MdL Meyer setze sich für die Wider-

spruchslösung ein. Ein weiteres Schwerpunktthema

war die Gesundheitsreform.

Diese sei, so MdL Meyer, notwendig, jedoch

in einer Variante die den ländlichen

Raum nicht benachteilige. „Für eine gute

Konstruktiver Meinungsaustausch zwischen Politik und AOK, von links Direktor Richard Kirmaier, AOK Passau-Rottal-Inn,

Günter Schober, Bevollmächtigter des Vorstands der AOK Bayern, und Landtagsabgeordneter Stefan Meyer.

Versorgung müssen alle zusammenwirken:

Politik, Krankenhäuser, Ärzteschaft

und Krankenkassen, betonte Günter

Schober. Richard Kirmaier, Direktor

AOK Passau-Rottal-Inn, informierte über

Grundsätze der Krankenkasse: „Wir be-

kennen uns zur regionalen Versorgung

und bleiben in der Fläche präsent. Wir

garantieren damit eine qualitativ hochwertige

Vor-Ort-Versorgung. Dabei spielen

regionale Vertragsmöglichkeiten

und Kooperationen mit Gesundheitspartnern,

Unternehmen und Kassenmitgliedern

eine immer größere Rolle. Jede

Region werde je nach Situation in die

Bemühungen der AOK einbezogen, um

die Gesundheitsversorgung so optimal

wie möglich zu gestalten. Zusätzliche

Diskussionsthemen mit weitgehender

Übereinstimmung waren die digitale Patientenakte

als Zukunftschance für das

Gesundheitswesen, der MedizinCampus

Niederbayern als Segen für die Region,

Aufnahmetests für Medizinstudienplätze

statt ausschließlicher Fokussierung

auf den Numerus clausus, explodierende

Ausgaben im Bereich der Arzneimittel,

Sicherstellung der Notfallversorgung,

Maßnahmen zur Erhöhung der

Effizienz einschließlich stabiler Finanzen

im Bereich des Gesundheitssystems.

Hinzu kamen die Themenfelder Pflege,

Rehabilitation und Prävention. Die Anerkennung

von MdL Stefan Meyer galt

der Präsenz der AOK durch Geschäftsstellen

auch in ländlichen Gebieten. Die

Gesprächspartner waren sich einig, den

offenen Austausch fortzusetzen.

Schlaganfall –

Schritte nach vorn

Hilfe bei Fußheberschwäche

Bisher alltägliche Bewegungen können

nach einem Schlaganfall plötzlich zur

Herausforderung werden. Speziell bei

einer Fußheberschwäche helfen die

WalkOn Fußheberorthesen sowie

funktionelle Elektrostimulation durch

den Oberflächenstimulator MyGait

oder das Implantat ActiGait.

52 KURZeitung

Oktober 2025


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Herzlich willkommen in unserer ALDI SÜD Filiale

in 94072 Bad Füssing, Hofgartenweg 6.

Filialleiterin Frau Stephanie Junk und ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch.

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Anteil Eigenmarken amSortiment)

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Aktionsartikel von Heimwerker- und

Gartenbedarf über Textilien aller Art

bis hin zu hochwertigen technischen

Geräten. Dazu kommen verschiedene

Serviceangebote wie ALDI TALK,

ALDI Reisen oder ALDI Blumen. Der

übersichtliche Warenaufbau und der

freundliche Service garantieren einen

rundum bequemen und einfachen

Einkauf.

Regionale Produkte

Für eine abwechslungsreiche und

gesunde Ernährung gibt es bei ALDI

SÜD täglich frisches Obst und Gemüse,

aber auch Lebensmittel aus

kontrolliert ökologischem Anbau sowie

fair gehandelte, laktosefreie und

vegetarische Produkte. Liebhaber

von regionalen Produkten kommen

bei ALDI SÜD in Bad Füssing und

Umgebung auf ihre Kosten. So bieten

wir unseren Kundinnen und Kunden

zum Beispiel Milfina „meine bayrische

Bauernmilch“. Sie steht für Qualität,

tierartgerechte Haltungsbedingungen,

gentechnikfreie Fütterung sowie

kurze Transportwege und Nähe zu den

Erzeugern. Angeboten werden außerdem

Wurstspezialitäten wie Münchener

Weißwurst und Krustenschinken

oder nach Verfügbarkeit regionale

Obst- und Gemüseerzeugnisse.

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Ein verantwortungsbewusster Umgang

mit der Umwelt und den natürlichen

Ressourcen der Erde ist für

ALDI SÜD selbstverständlich. Dazu

gehört zum Beispiel der Einsatz von

energiesparenden Kühlmöbeln und

klimaverträglichen Kältemitteln sowie

die Verwendung von Mehrwegtransportkisten

im Obst- und Gemüsebereich.

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Gebäuden gehört ALDI SÜD mit zu

den größten privaten Betreibern in

Deutschland.

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Mitinsgesamt mehr als 50.600 Mitarbeitern

–davon mehr als 4.350

Auszubildende – betreibt ALDI

SÜD in Deutschland rund 2.000

Filialen. Die ALDI SÜD Regionalgesellschaft

Regenstauf versorgt

die Regionen Niederbayern und

Oberpfalz und ist damit auch für

die Filiale in Bad Füssing zuständig.

Als bedeutender Arbeitgeber in der

Region sucht die Regionalgesellschaft

Regenstauf regelmäßig neue Mitarbeiter

in den unterschiedlichsten

Bereichen. Schulabsolventen bietet

ALDI SÜD übertariflich vergütete

Ausbildungen in den Filialen und der

Verwaltung an. Stellenangebote, Bewerbungen

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Oktober 2025

UR

KURZeitung

53


Internationaler Volksmusiktag

Sonntag, 21. September 2025

Mit Musikanten aus Bayern und Europa,

Handwerker- und Bauernmarkt

Verleihung MiE Musik-Kabarett-Preis an

Jürgen Kirner und die Couplet-AG

Laudatio: Martin Frank

Verleihung MiE Volksmusik-Preis JUGEND

Kloster Aldersbach, Freiherr-von-Aretin-Platz 1

Finanzen

Freitag, 26. September 2025 – 18.00 Uhr

Aufschwung auf Pump –

wie sicher ist unser Geld?

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Veronika Grimm, Mitglied des Sach-

verständigenrates Wirtschaft

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender

Deutsche Bank AG

Dr. Ralf Wintergerst, Group CEO Giesecke+Devrient,

Präsident Bitkom

Moderation: Christian Nitsche, Chefredakteur BR

Natur

Donnerstag, 23. Oktober 2025 – 18.00 Uhr

Felix Neureuther:

Die Alpen – ein Juwel

In Kooperation mit dem Deutschen

Alpenverein e.V. und GeoComPass

Podiumsdiskussion mit

Felix Neureuther, ehem. Ski-Weltcupsieger und

UN-Botschafter für Gletscher und Berge

Roland Stierle, Präsident Deutscher Alpenverein e.V.

Michael Ruhland, Autor, Journalist

Moderation: Tilmann Schöberl, BR

Multivisionsvortrag „Das Wasser der Alpen“

Fotografie: Bernd Ritschel

Moderation: Felix Neureuther und Bernd Ritschel

Ausstellung

Montag, 27. Oktober – Freitag, 28. November 2025

„Das Wasser der Alpen“

Fotografie: Bernd Ritschel

Im Medienzentrum der Mediengruppe Bayern

Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr,

freier Eintritt, Führungen auf Anfrage

Landwirtschaft

Donnerstag, 30. Oktober 2025 – 18.00 Uhr

Wie viel Regulierung braucht/

verträgt die Landwirtschaft?

Podiumsdiskussion mit

Alois Rainer MdB, Bundesminister für Ernährung,

Landwirtschaft und Heimat

Günther Felßner, Präsident Bayerischer Bauern-

verband, Vizepräsident Deutscher Bauernverband

Dr. Franz Fischler, ehem. EU-Agrarkommissar

Moderation: Florian Kienast, BR

Wirtschaft

Montag, 10. November 2025 – 18.00 Uhr

Made in Germany –

Comeback oder Nostalgie?

Podiumsdiskussion mit

Hubert Aiwanger MdL, Bayerischer Staatsminister

für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender

Siemens Energy AG und Daimler Truck

Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender

Schaeffler AG

Moderation: Ursula Heller, BR

Charity

Sonntag, 23. November 2025 – Matinée · 11.00 Uhr

Jonas Kaufmann – der Startenor

und sein Engagement

Podiumsgespräch mit Jonas Kaufmann, Botschafter der

PNP Spendenaktion mit SOS-Kinderdörfer weltweit

Verleihung MiE Award

Laudatio: Thomas Gottschalk, Moderator, Entertainer

Moderation: Arabella Kiesbauer

Politik

Donnerstag, 27. November 2025 – 18.00 Uhr

Mutige Frauen für Freiheit

und Demokratie

Podiumsgespräch in Kooperation mit

dem Internationalen Karlspreis zu Aachen

mit Julia Nawalnaja, Menschenrechtsaktivistin,

russische Oppositionelle

Sviatlana Tsikhanouskaya, belarussiche

Oppositionelle, Karlspreisträgerin

Verleihung MiE Awards

Laudatio: Prof. Dr. h.c. Wolfgang Ischinger

Moderation: Theo Koll, Journalist und ehem. Leiter

des ZDF Hauptstadtstudios

Kinder

Samstag, 29. November 2025 – 15.00 Uhr

Der nimmermüde Albert

Ein fröhliches Musik-Theater-Mitmach-Spektakel für

Klein und Groß mit Solisten und dem Orchester der

Niederbayerischen Philharmonie unter der Leitung

von Generalmusikdirektor Basil H. E. Coleman

Leserreise

Sonntag, 5. Oktober – Donnerstag, 9. Oktober 2025

Nova Gorica – Europas

Kulturhauptstadt 2025

Erleben Sie auf einer Leserreise die europäische

Kulturhauptstadt 2025: Die slowenische Stadt Nova

Gorica und das italienische Gorizia feiern unter dem

Motto „GO! Borderless.“ kulturelle Zusammenarbeit.

Tagesausflüge führen Sie unter anderem durch die

„slowenische Toskana“, ins mittelalterliche Dorf

Smartno, an die malerische Küste Sloweniens und die

italienische Hafenstadt Triest.

Preis: 999,– Euro pro Person im Doppelzimmer

inkl. Halbpension

Information und Anmeldung unter Tel. 0800 947 947 0

2025

Alle Podiumsdiskussionen

sowie das Musiktheater für Kinder

finden im Medienzentrum

der Mediengruppe Bayern

in Passau statt.

Änderungen im Programm

vorbehalten.

Kartenvorverkauf

für Podiumsdiskussionen

nur online unter:

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Anfang / Mitte Oktober

WIE DAS LEBEN MANCHMAL

SPIELT

Eine leise französische Komödie über die uner-

wartete Freundschaft zwischen einer lebensfrohe

Kellnerin und einem griesgrämigen Richter kurz

vor dem Ruhestand.

Anfang Oktober

GANZER HALBER BRUDER

Kleinganove Thomas erfährt, dass er zusammen

mit seinem unbekannten Halbbruder ein Haus geerbt

hat. Er sieht schon die Millionen winken, die

er für den Verkauf der Villa erzielen will. Er ist fest

entschlossen sein Halbblut mit List und Tücke aus

dem Haus zu kriegen…

Anfang Oktober

MARIA REICHE – DAS GEHEIMNIS

DER NAZCA-LINIEN

Peru in den dreißiger Jahren. Die junge Dresdnerin

Maria Reiche arbeitet als Mathematiklehrerin in

der Hauptstadt Lima als der französische Archäologe

Paul sie überredet für ihn einige Schriftstücke

zu übersetzen.

Ab Donnerstag, 02. Oktober

MICHAEL ENDE: MOMO

Im Mittelpunkt von MICHAEL ENDES Romanverfilmung

steht ein junges Waisenmädchen, das in den

Ruinen eines alten römischen Amphitheaters lebt

und dort viele Freunde hat. Doch als ein mächtiger

internationaler Konzern beginnt, die Zeit aller zu

stehlen, hat niemand mehr Zeit für sie, geschweige

denn für ihre Freunde oder Familien – und Momo

ist zusammen mit Meister Hora, dem Hüter der

Zeit, die Einzige, die es mit den Zeitdieben aufnehmen

kann…

Ab Donnerstag, 09. Oktober

FATI AKIM: AMRUM

Der Film basiert auf den Kindheits- und Jugenderinnerungen

von Hark Bohm, der mit seiner

Familie zum Kriegsende auf Amrum lebte. Filmemacher

Fati Akim erfindet sich wieder neu und

erzählt diesmal eine Geschichte in schönen wie

eindringlichen Bildern.

Ab Donnerstag, 09. Oktober

NUR FÜR EINEN TAG

Eine junge Köchin, hin und hergerissen zwischen

Kinderwunsch und Küchen-Karriere muss für einen

Tag zurück in ihre Heimat…

Ab Donnerstag, 16. Oktober

JULIA ROBERTS IN AFTER

THE HUNT

Im Neuen Film von Luca Guadagnino („Call me

by your name“, „Challengers“, „Queer“) spielt

Julia Roberts die Hauptrolle: Eine College-Proff

esorin, die sich privat und beruflich an einem

Scheideweg befindet als Ihr Kollege eines Verbrechens

beschuldigt wird, wobei seine Darstellung

der Geschichte eine völlig andere ist…

Ab 16. Oktober

JANE AUSTEN UND DAS CHAOS

IN MEINEM LEBEN

Agathe arbeitet in einer Buchhandlung und

träumt davon, selbst Schriftstellerin zu werden.

Als sie einen Aufenthalt in der „Jane Austen Writers

Residency“ gewinnt, steht die unbeholfene

Mittdreißigerin vor völlig neuen Herausforderungen

und sieht sich selbst zwischen Stolz, Vorurteil

und vielleicht doch der ganz großen Liebe.

Genießen Sie den

Herbst in unserem

Wintergarten!

Wir freuen uns auf Sie!

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56 KURZeitung

Oktober 2025


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GÄSTEPROGRAMM

Mit Kirchhamer Gästekarte Teilnahme

kostenlos!

GÄSTETREFF UNTER DEM MOTTO

BIER UND BAROCK IN KIRCHHAM

im Bürgerhaus Kirchham:

Jeden Montag um 18.30 Uhr: Yoga

Jeden Mittwoch um 9.30 Uhr:

Frühgymnastik

Genuss und Kultur gehören in Kirchham

nicht nur fest zusammen – es wird hier

auch gelebt. Deshalb treffen sich hier

regelmäßig alle Kulturfreunde des guten

Geschmacks um Tradition gemeinsam

zu genießen und dabei zünftig miteinander

ins Gespräch zu kommen.

Nach einer kurzen Begrüßung gibt es

eine fi lmische Kirchenführung von der

prunkvollen Barockkirche St. Martin,

die zu einer der prächtigsten Dorfkirchen

von Niederbayern zählt und von

der faszinierenden Vergangenheit von

Kirchham zeugt. Erbaut von 1725 –

1732 nach Plänen des genialen Barockbaumeisters

Johann Michael Fischer.

Nach einem Brand im Jahr 1914 wurde

sie liebevoll in neubarocker Gestaltung

renoviert. Die Altäre stammen von Johann

Baptist Modler und seinem Sohn

Josef Narziss, die Putten und Engel von

J. Deutschmann.

Nach dem Kirchenfilm widmet man sich

bei einer herzhaften bayerischen Brotzeit

und Freibier ganz genussvoll dem

Thema Bier. Dabei wird Ihnen von einem

erfahrenen Braumeister nicht nur

die Herstellung des Gerstensaftes erklärt

sondern erfahren auch viel Interessantes,

Wissenswertes und Lustiges

rund um das Thema Bier. Alle Gäste

sind herzlich zu diesem Treff in das Bürgerhaus

Kirchham eingeladen um auch

die verschieden Biersorten der Brauerei

Hacklberg zu verkosten.

INFO

Kirchhamer Gästeinformation

Kirchplatz 3 l 94148 Kirchham

Öffnungszeiten:

Mo – Fr : 8.00 – 12.00 Uhr

Mo – Do : 14.00 – 16.00 Uhr

Telefon: (08533) 96 48 16

Fax: (08533) 96 48 25

Internet: www.kirchham.de

E-mail: gaesteinfo@kirchham.de

Oktober 2025

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KURZeitung

57


Aus Bad Füssing

Bayerisches Thermenland: Bayerns „heißes Herz“

begeistert mit spektakulären Saunawelten

Jeder dritte Deutsche geht regelmäßig in die Sauna. Im Bayerischen Thermenland hat man

die Auswahl aus mehr als 50 spektakulären, überraschenden und ungewöhnlichen Saunen

Vom Duft dampfender Kräuter umhüllt

die Welt vergessen, in einer Lehmsauna

im Paradiesgarten dem hektischen

Strom der Zeit entfliehen, wärmende

Geheimnisse aus 1001 Nacht entdecken

und Erfrischung finden in einer Iglu-Eisgrotte:

Das Bayerische Thermenland

ist Deutschlands Saunaregion Nummer

Saunahof Bad Füssing - Therme Eins. Foto: obx-news/Gerhard Illig

Eins. Besucher und Besucherinnen haben

die Wahl aus 50 Saunen: Von A wie

Apfelsauna bis Z wie Zirben-Sauna. Die

wertvolle Ergänzung in den Heil- und

Thermalbädern ist das mineralienreiche

Thermal-Mineralwasser.

Gut jeder dritte Deutsche (rund 37 Prozent)

geht regelmäßig in die Sauna, hat

eine Umfrage des Instituts für Demoskopie

Allensbach 2023 ergeben. Die

Gründe dafür sind vielfältig: Saunieren

entspannt, stärkt das Immunsystem und

hilft, gute Laune zu tanken. In den niederbayerischen

Thermalbädern entstanden

in den vergangenen Jahren Saunawelten

der Superlative als Inseln der

Ruhe, des Glücks und des körperlichen

Wohlbefindens.

Die Kombination mit dem heilkräftigen

Thermal-Mineralwasser, das bis zu 70

Grad heiß und aus bis zu 2.000 Metern

Tiefe an die Oberfläche sprudelt, macht

das Saunaerlebnis im Bayerischen Thermenland

einzigartig. Wie nirgends sonst

in Europa bietet das Bäderquintett fast

20.000 Quadratmeter Wasserfläche. Die

natürlichen Quellen speisen die Becken

mit fluoridhaltigen Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Wässern.

Dieser Mineraliencocktail

wirkt nachweislich heilend

und wohltuend auf den gesamten Bewegungsapparat.

Ausdauer und Mobilität

werden erhöht. Zusätzlich hilft es auch,

Stress zu lindern und nachhaltig die

Stresstoleranz zu erhöhen.

Fünf außergewöhnliche

Sauna-Tipps in Bad Füssing

Johannesbad Sauna, Bad Füssinger Schwitzstube.

Saunieren in einem Vierseit-Bauernhof

der Therme Eins

Der Saunahof der Therme Eins ist integriert

in einen historischen Vierseit-Bauernhof.

Mit modernster Saunatechnik

ausgestattet, befinden sich darin acht

verschiedene Erlebnissaunen, Thermalwasserbecken

und ein Wasserfall.

Im Hüttenspa genießt man individuelle

58 KURZeitung

Oktober 2025


Johannesbad Sauna, Osmanischer Badetempel.

Anwendungen, während die Liegewiese

im Außenbereich geschützt zum hüllenlosen

Sonnenbad einlädt. In privaten

Lounges lässt sich das Saunaerlebnis in

der Therme Eins auch exklusiv genießen.

Eine Reise in den Orient in der

Johannesbad Therme

Im Johannesbad können Saunafans „auf

Weltreise gehen“: Bei 46 Grad und 80

Prozent Luftfeuchtigkeit kommen Besucher

im indischen Kristall-Blütendampfbad

ins Schwitzen. Marmor-Säulen und

ein Wandgemälde mit römischen Motiven

sorgen im Römischen Schwitzbad

für eine klassisch antike Atmosphäre.

Ein Osmanischer Badetempel entführt

Saunagäste in ein Märchen aus 1001

Nacht. Kobaltblaue, goldene und zitronengelbe

Farben sorgen für eine zusätzlich

beruhigende und authentische Atmosphäre.

Europa Therme mit 1.000 Quadratmeter

Sauna

Wärme, Ruhe und Entspannung sind

auch in der Bad Füssinger Europa Therme

die schönsten Geschenke, die Gäste

ihrem Körper machen können: Die Therme

begeistert mit einer rund 1.000 Quadratmeter

großen Saunalandschaft, die

keine Wünsche offenlässt: Von der besonders

kreislaufschonenden Biosauna

mit 65 Grad Innentemperatur bis hin zur

finnischen Aufgusssauna mit Panoramablick.

Dort schwitzen Entspannungssuchende

bei 90 Grad. Stilvolle Abkühlung

garantiert ein eigener Stalagmit-Eisbrunnen.

Saunalandschaft Europa Therme. Foto: Europa Therme

Oktober 2025

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KURZeitung

59


CHŌJU

Die Zukunft

der Gesundheit

beginnt jetzt

Wie Sie dem Leben mehr gesunde, aktive Jahre hinzufügen

Gesund altern – geht das überhaupt?

Die moderne Forschung sagt: Ja.

Neue Erkenntnisse der Medizin und

Biowissenschaft machen es möglich,

den Alterungsprozess nicht nur zu verlangsamen,

sondern gezielt umzukehren.

Chōju, gegründet von Dr. med. Johannes

Zwick und Anja Weber, vereint

diese Hightech-Innovationen mit einem

ganzheitlichen Lifestyle – und erschließt

damit völlig neue Perspektiven für ein

langes, aktives und erfülltes Leben.

„Chōju ist für mich der

Schlüssel zu einer echten

Veränderung: gesund,

aktiv und voller Power.“

Dr. med. Johannes Zwick,

Gründer von Chōju

Die 10 Bausteine der Langlebigkeit –

das Chōju-Konzept

In Zusammenarbeit mit führenden Universitäten

und medizinischen Instituten

entwickelt, basiert Chōju auf einem

10-Punkte-System zur messbaren Verlängerung

der Gesundheits- und Lebensspanne:

01. Epigenetik & DNA-Analyse

Jeder Mensch ist einzigartig – deshalb

beginnt alles mit einem präzisen Gesundheitsprofil.

Eigene DNA- und Epigenetik-Tests

identifizieren biologische

Marker für eine personalisierte Langlebigkeitsstrategie.

02. Hightech-Supplementierung

Individuell abgestimmte Longevity-

Supplements – entwickelt auf Basis modernster

Forschung – unterstützen Ihre

Vitalität und Zellgesundheit.

03. Chōju-Ernährung

Unsere speziell entwickelte Anti-Aging-

Ernährungsform basiert auf neuesten

Erkenntnissen der Longevity-Ernährungswissenschaft

– alltagstauglich und

genussvoll.

04. Intervallfasten & Autophagie

Gezieltes Fasten (z.B. 16:8-Methode) aktiviert

zelluläre Reinigungsprozesse und

fördert Fettverbrennung, Muskelaufbau

und mentale Klarheit – unterstützt durch

die Enzyme Spermidin und Fisetin.

05. Bewegung mit Zellwirkung

Ein spezielles Trainingsprogramm aktiviert

die zellulären Schutzsysteme SIRT1

und SIRT6 – messbar an der Verlängerung

der Telomere, also dem biologischen

Jungbrunnen.

06. Zell-Physiotherapie

Die „zelluläre Müllabfuhr“ muss aktiv

bleiben – mit gezielter Physiotherapie

wird der Abtransport schädlicher Stoffe

über Lymphe und Blut angeregt. Unterstützt

durch Chōju-NR.

07. Regenerativer Schlaf

Erholsamer Schlaf ist kein Luxus, sondern

Lebenselixier. Unser Schlafcocktail

„Sleep well and deep“ unterstützt die

nächtliche Zellregeneration.

60 KURZeitung

Oktober 2025


PR-Veröffentlichung

„Es fasziniert mich, wie

Wissenschaft in den Alltag

integriert werden kann –

mit enormen Ergebnissen.“

Anja Weber – Gründerin von Choju

Mehr als ein Gesundheitskonzept –

ein neuer Lifestyle

Chōju steht für eine neue Art zu leben.

Nicht Verzicht, sondern neue Lebensfreude.

Nicht nur gesund – sondern vital,

inspiriert und erfüllt. Die Methoden sind

wissenschaftlich fundiert, ganzheitlich

und vor allem: für jeden zugänglich.

08. Live Change & Mindset

In Chōju-Retreats erlernen Sie Strategien

für mehr Lebensfreude, Motivation

und mentale Stärke – für nachhaltige

Veränderung.

09. Stressabbau & Achtsamkeit

Mit individuell angepassten Methoden

wie Meditation, Yoga, Qigong oder Atemübungen

finden Sie zu mehr innerer

Ruhe – ein wichtiger Faktor für Langlebigkeit.

10. Longevity-Medikation

Chōju verfolgt aufmerksam aktuelle Studien

zu Medikamenten wie Rapamycin

oder Metformin, die das Potenzial haben,

die Lebensspanne zu verlängern.

Erleben Sie es selbst – in einem unserer

Retreats oder als individuelles Programm.

Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem längeren,

gesünderen Leben.

Unsere Enzyme und Produkte können

Sie einfach und leicht im Choju Shop auf

unserer Webseite bestellen:

www.choju.de

Choju GmbH

Oberer Stadtplatz 45

4780 Schärding | Österreich

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Telefon: +49 151 19670422

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Oktober 2025

UR

KURZeitung

61


Aus Bad Füssing

Tennistraining mit den Kindern des Kindergartens Bad Füssing gemeinsam mit, von rechts, Clubpräsident Günter Köck, Chef-Trainer Hubert Freudenstein und Assistent Nico Freudenstein,

das erfolgreiche Projekt werden im neuen Kindergartenjahr mit circa 20 neuen Vorschulkindern fortgesetzt. Foto unten rechts: Die Sieger Mixed 50, von links, Fritz Tschernuth und

Gabi Eichner sowie die Finalisten Thorsten Heiß und Ernestine Englmayer. Fotos: Rudolf G. Maier

231 Matches beim Tennis-

Weltranglistenturnier in Bad Füssing

Begeisterte Zuschauer und eine positive Bilanz des TC-Bad Füssing

Die im Grußwort von Bürgermeister

Tobias Kurz vorgestellten guten

Wünsche für die fünfte Auflage des

Senioren-Tennis-Weltranglistenturniers

im Rahmen der Masters-Tour der Internationalen

Tennisfederation (ITF) sind

ausnahmslos in Erfüllung gegangen.

Die 184 Spielerinnen und Spieler aus

16 Nationen sorgten bei strahlendem

Sonnenschein auf der, auf für internationale

Turniere ideal geeigneten Anlage

des Tennisclub Bad Füssing bei 231

Matches für die erwarteten spannenden

Begegnungen um Spiel, Satz und Sieg.

Inzwischen wurden auch die Abschlussberichte

ausgewertet und eine überwie-

62 KURZeitung

Oktober 2025


Aus Bad Füssing

Die Turnierverantwortlichen und Vertragspartner des Tennis-Weltranglistenturniers Bad Füssing Masters, von links, Kurdirektorin Daniela Leipelt, Oberschiedsrichterin Meike Specht,

Turnierdirektorin Kerstin Peick, Erster Bürgermeister Tobias Kurz, Veranstaltungsleiter und ITF-Oberschiedsrichter Norbert Peick und Stefan Lengdobler, Vizepräsident Tennisclub Bad

Füssing.

gend positive Bilanz gezogen. Turnierdirektorin

Kerstin Peick bestätigte den

Verantwortlichen der Gemeinde Bad

Füssing, dem Ersten Bürgermeister Tobias

Kurz, Gemeinderat und Kurdirektorin

Daniela Leipelt sowie dem TC-Bad

Füssing vorbildliche organisatorische

Rahmenbedingungen. Günter Köck,

Präsident des Tennisclubs übermittelte

an die Kurzeitung-Redaktion seine

Perspektive: „Die Durchführung des internationalen

Tennisturniers im August

2025 war für den TC-Bad Füssing eine

Ehre und zugleich ein Kraftakt der erst

durch viele ehrenamtliche Helfer und

die Sponsoren möglich gemacht wurde.

Die Vergabe von Weltranglistenpunkten

für die besten Seniorentennisspieler der

Welt hat zahlreiche Zuschauer begeistert

und das obere Ende des Tennissports

in Bad Füssing sichtbar gemacht.

Unser Verein fühlt sich an erster Stelle

dem Breitensport und der Förderung

der Jugend verpflichtet. Mit dem Erlös

aus dem Turnier gelingt es uns die Jugendförderung

weiter auszubauen. Seit

einem Jahr besteht eine neuartige Zusammenarbeit

mit dem Kindergarten

Bad Füssing. Auf dieser Grundlage bieten

wir allen Vorschulkindern im Sommer

und im Winter einen wöchentlichen

Tennisunterricht auf unserer Anlage an.

Das erfolgreiche Projekt setzen wir im

neuen Kindergartenjahr mit circa 20

neuen Vorschulkindern fort. Nach dem

Übertritt in die erste Klasse werden die

dann sechs bis sieben Jahre jungen Kinder

weiter von unserem Trainerteam betreut.

Wir sind der festen Überzeugung,

dass die Kinder beim Sport besonders

gut aufgehoben sind und einen Ausgleich

vom digitalen Alltag bekommen“.

Köck erinnerte auch daran, dass die

Plätze um das Turnier in optimalere Weise

zu ermöglichen grundsaniert wurden

und auch für die Bad Füssing Masters

2025 eine weitere Optimierung erfolgt

sei. Bad Füssing sei dadurch auch in

Zukunft prädestiniert Gastgeber für

namhafte internationale Tennisevents

zu sein. Für Bürgermeister Tobias Kurz

sind die Bad Füssing Masters eine echte

Bereicherung für den Kurort und ein

Event mit überregionaler Strahlkraft.

Für ihr Engagement sei er den Organisatoren,

Vertragspartnern sowie den

Ehrenamtlichen sehr dankbar. Sein besonderer

Dank galt den Turnierverantwortlichen

Kerstin Peick und Norbert

Peick, verbunden mit der Erwartung,

dass Bad Füssing auch 2026 die Weltelite

im Seniorentennis begrüßen könne.

Hubert Freudenstein, Tennislehrer und

Vorstandsmitglied des TC-Bad Füssing

kommentierte Turnier-Besonderheiten:

„Der Wettbewerb Damen 50 war fest in

Bad Füssinger Hand, Christina Schaur

konnte Ernestine Englmayer knapp im

Finale bezwingen. Die Bad Füssingerin

Gabi Eichner war im Mixed 50 mit ihrem

österreichischen Partner Friedrich

Tschernuth nicht zu schlagen. Turnierdirektorin

Kerstin Peick mit der Agentur

np-sports bereits unterwegs zum nächsten

Tennisevent zeigte sich alle Kennzahlen

des Bad Füssinger Turniers 2025

einbeziehend sehr zufrieden mit Verlauf,

Ergebnissen und Zusammenarbeit.

Oktober 2025

UR

KURZeitung

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Gottesdienste in Heilig Geist:

Sonntag 9.00, 10.30 und 18.30 Uhr

Dienstag bis Donnerstag: 18.30 Uhr

Samstag 18.30 Uhr

Gottesdienst im Johannesbad:

jeden Sonntag um 9.00 Uhr

Gottesdienst in der Andreaskirche

in Safferstetten: Freitag 18.30 Uhr

Mi, 8.10.24, 19.30 Uhr

Pfarrsaal Heilig Geist

Multimediavortrag mit Josef Grünberger

„Sebastian Kneipp – Priester und

Therapeut“

So, 12.10.25, 10.30 Uhr

Gottesdienstgestaltung

mit der Blaskapelle Mittich

Mo, 13.10.25, 19.30 Uhr

Kirchenkonzert

mit Bavarian Brass

Di, 14.10.25, 15.00 Uhr

„Wechselnde Pfade – Schatten und Licht“

Herbstspaziergang mit geistlichen

Impulsen. Treffen vor der

Heilig-Geist-Kirche

Mi, 15.10.25, 18.30 Uhr

Ökumenisches Friedensgebet

in der Heilig-Geist-Kirche

So, 19.10.25, 9.00+10.30 Uhr

Musikal. Gottesdienstgestaltung

mit den Klingenbrunner Sänger

Di, 21.10.25, 15.00 Uhr

Kirchenführung in St. Leonhard

mit Manfred Steininger

Mi, 22.10.25, 12.30 – ca. 19.00 Uhr

Bildungsfahrt nach Niederalteich

mit Besuch des Hospizes und Basilika

sowie byzantinische Kirche jeweils mit

Führung. Infos und Anmeldung:

0172 8588644

Änderungen vorbehalten!

Unser Titelbild

Das 30. Bad Füssinger Oktoberfest war Anlass einen

Auszug des sechsspännigen Festgespanns der Inntalbrauerei,

eine besondere Attraktion im Festzug

für die Titelgestaltung zu wählen. Das Bild zeigt

Christiane Lallinger, Pferdefuhrwerk Neubauer, sie

hat es mit ihrer Freundlichkeit und ihrem Lachen auf

die Titelseite geschafft.

Mi, 1.10.25, 10.00 – 15.30 Uhr

Radkapellentour

zu den Kapellen im Pfarrgebiet mit

Kurseelsorgerin Maria Müller. Kleine

Brotzeit bitte mitbringen, Einkehr zum

Kaffee. Treffpunkt: an der Kurverwaltung

Rathausstr 8

Sa, 4.10.25, 14.00 Uhr

Gottesdienst mit H.H. Bischof Stefan Oster

zum diözesanen Seniorentag in der

Heilig-Geist-Kirche

So, 5.10.25, 10.30 Uhr

Erntedankgottesdienst

mit dem Familienchor

Oktober 2025

UR

KURZeitung

65


Kurseelsorge

Katholische Kurseelsorge

Gottesdienste in den Kliniken:

So. 9.00 Uhr Johannesbad

Pfarrkirche Heilig Geist:

Sonn- und Feiertage: 9.00, 10.30 Uhr

und von April – Okt: 18.30 Uhr

Täglich, außer Montag: 18.30 Uhr

Kirchenkonzerte, Angebote der Kurseelsorge und die Gottesdienstzeiten

in den übrigen Pfarreien der Gemeinde Bad Füssing:

entnehmen Sie dem Pfarrbrief, den Aushängen

an der Pfarrkirche und unserer Webseite:

www.pfarrverband-bad-fuessing.bistum-passau.de

Erreichbarkeit der Kath. Geistlichen / Kurseelsorge:

Bernd Kasper, Pfarrer

Rathausstraße 10 | Bad Füssing

Tel. 08531 3107330

Pfarrbüro

Rathausstr. 10 | Bad Füssing

Tel.: 08531 3107330

Pfarramt.bad.fuessing@bistum-passau.de

Öffnungszeiten Pfarrbüro Bad Füssing:

Mo. 9.00 – 12.00 Uhr; Di. 12.00 – 16.00 Uhr

Mi. geschlossen; Do. 10.00 – 12.00 Uhr

Fr. 9.00 – 12.00 Uhr

Maria Müller, Pastoralreferentin und Kurseelsorgerin

Rathausstraße 10 | Bad Füssing

Tel. 08531 31073315

maria-anna.mueller@bistum-passau.de

Evangelische Kurseelsorge

Gottesdienste in der Christuskirche:

So. 10.00 Uhr Gottesdienst (14-täglich mit Abendmahl)

Gottesdienste in den Kliniken:

So. 9.00 Uhr Fachklinik Johannesbad

Beachten Sie bitte die Aushänge in den Kliniken!

Wenn Sie ein vertrauliches Gespräch möchten,

rufen Sie bitte Pfarrer Norbert Stapfer an: Tel. 0151 62682108

Hinweis: Veranstaltungen und besonders gestaltete Gottesdienste

entnehmen Sie bitte dem Pfarr-, Gäste- bzw. Gemeindebrief und den

Schaukästen an den Kirchen. Aktuelle Termine sind auch auf unserer

Homepage einsehbar: www.bad-fuessing-evangelisch.de

i

Erreichbarkeit der Evangelischen Geistlichen:

Pfarrer Norbert Stapfer (Kurseelsorge und Klinikseelsorge)

Sprechzeiten: Montag und Mittwoch: 10:00 – 12:00 Uhr im Evang.

Kurseelsorgezentrum außerdem nach Vereinbarung unter

Mobil-Nr. 0151 62682108

Evang.-Luth. Pfarramt

Pfarrer Joachim von Kölichen (Gemeindepfarrer)

Rathausstraße 2 | Bad Füssing (im Gebäude der Christuskirche)

Tel. 08531 29636 | pfarramt.badfuessing@elkb.de I bad-fuessing-evangelisch.de

IMPRESSUM

Herausgeber: Johannesbad Hotels, Johannesstr. 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 0, Fax 0 85 31/23 2986; Chefredakteur: Rudolf G. Maier, Tettenweiser Str. 1, 94060 Pocking, Tel. 0 85 31/45 77, Fax

0 85 31/4 19 74, E-Mail: Pressebuero.RGMaier@t-online.de; Freie Journalisten: Ernst Fuchs; Herbert Zelzer; Layout & Satz: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin),

Medienstraße 5b, 94036 Passau, Tel. 08 51/96 61 80-783, Fax 08 51/96 61 80-919, E-Mail: sarah.brunner@passavia.de; Anzeigendisposition: Johannesbad Reha-Kliniken GmbH & Co. KG, Rainer Rampetsreiter,

Johannesstraße 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 31 83 oder 23 31 53, Fax: 0 85 31/23 31 80, E-Mail: rainer.rampetsreiter@johannesbad.com; Druck: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG; Gestaltung

Titel: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin)

Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Johannesbad Hotels. Der Zweck der Datenverarbeitung ist auf die Zusendung des Magazins Kurzeitung beschränkt. Weiterführende Informationen zum Datenschutz

erhalten Sie auf der Internetseite oder vom Datenschutzbeauftragten der verantwortlichen Stelle, E-Mail: datenschutz@saarschleife.de

66 KURZeitung

Oktober 2025


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