29.09.2025 Aufrufe

Schwachhauser I Magazin für Bremen I Ausgabe 105

Liebe Leserin, lieber Leser, diese Herbstausgabe ist wieder eine bunte „Pralinenschachtel“ voll von Neuem, oder altem Wiederentdeckten. Wie das ehemalige Wallcafè, heute Café Vinyl. Viele verschiedene Jubiläen können Sie entdecken, vier davon feierten Ende August ein kleines Fest im Fedelhören, die Straße, in der der Kunst viel Raum gegeben wird. In Bremen haben allerdings auch viele Künstlerinnen und Künstler zu wenig Ausstellungsflächen, wo sie ihre Kunst zeigen können. Ab dem 15. November gibt es nun eine dazu. Das Schwachhauser Magazin wird auch Galerie. Näheres finden Sie in dem Artikel über die Künstlerin Birthe Çil. Viel Kunst, Kultur und Musik finden Sie in diesem Magazin und wem das in Bremen nicht reicht, der wird von Annette Schneider inspiriert, sich auf die Reisen zur Kunst zu machen. Die Kunst, sich stilvoll zu kleiden, elegant modisch, sportlich chic oder einfach nur lässig, obliegt jedem selbst. In diesem Magazin habe ich die aktuellen Modetrends für Sie zusammengestellt, und die Geschäfte in Bremen freuen sich über Ihren Besuch! Wir haben in Bremen mehr Auswahl als Sie glauben. Viel Freude beim Lesen und bleiben Sie zuversichtlich. Herzlichst, Ihre Susanne Lolk

Liebe Leserin, lieber Leser,

diese Herbstausgabe ist wieder eine bunte „Pralinenschachtel“ voll von Neuem, oder altem Wiederentdeckten. Wie das ehemalige Wallcafè, heute Café Vinyl. Viele verschiedene Jubiläen können Sie entdecken, vier davon feierten Ende August ein kleines Fest im Fedelhören, die Straße, in der der Kunst viel Raum gegeben wird. In Bremen haben allerdings auch viele Künstlerinnen und Künstler zu wenig Ausstellungsflächen, wo sie ihre Kunst zeigen können. Ab dem 15. November gibt es nun eine dazu. Das Schwachhauser Magazin wird auch Galerie. Näheres finden Sie in dem Artikel über die Künstlerin Birthe Çil. Viel Kunst, Kultur und Musik finden Sie in diesem Magazin und wem das in Bremen nicht reicht, der wird von Annette Schneider inspiriert, sich auf die Reisen zur Kunst zu machen.

Die Kunst, sich stilvoll zu kleiden, elegant modisch, sportlich chic oder einfach nur lässig, obliegt jedem selbst. In diesem Magazin habe ich die aktuellen Modetrends für Sie zusammengestellt, und die Geschäfte in Bremen freuen sich über Ihren Besuch! Wir haben in Bremen mehr Auswahl als Sie glauben.

Viel Freude beim Lesen und bleiben Sie zuversichtlich.
Herzlichst, Ihre Susanne Lolk

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KULTUR

Theater

Kino

Konzerte

Ausstellungen

PLAUDEREI

Elke Heyduck

KUNST

Birthe Çil

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Oktober / November 2025

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diese Herbstausgabe ist wieder eine

bunte „Pralinenschachtel“ voll von

Neuem, oder altem Wiederentdeckten. Wie das

ehemalige Wallcafè. Heute Café Vinyl.

Viele verschiedene Jubiläen können Sie entdecken,

vier davon feierten Ende August ein kleines

Fest im Fedelhören, die Straße, in der der Kunst

viel Raum gegeben wird.

In Bremen haben allerdings auch viele Künstlerinnen

und Künstler zu wenig Ausstellungsflächen,

wo sie ihre Kunst zeigen können. Ab

dem 15. November gibt es nun eine dazu. Das

Schwachhauser Magazin wird auch Galerie. Näheres

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Birthe Çil.

Viel Kunst, Kultur und Musik finden Sie in diesem

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3


Inhalt

105

06

PLAUDEREI

Elke Heyduck

56

BÜHNE

Theater Bremen

Shakespeare Company

Stadttheater BRV

GOP

64

MUSIK

Glocke

Sendesaal

Philharmoniker

Seebühne

74

AUSSTELLUNGEN

Kunsthalle

Reisen zur Kunst

Hafenmuseum

Syker Vorwerk

4


Immobilienrecht?

Dafür hab ich

jemanden!

12

KUNST

Birthe Çil

Ingelore Kreienborg

50

MODE

Ristedt Modenschau

Modetrends Herbst

und Winter 25/26

88

VEREINE

Club zur Vahr

Reitverein St. Georg

94

UNTERHALTUNG

Kino

Buchbesprechungen

Cartoon

Kreuzworträtsel

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5


Elke Heyduck im Porträt

Von Lena Häfermann

Elke Heyduck macht ihren Job mit Schwung und Leidenschaft, Foto: Konstantin Zigmann

6


„Mit Herzblut für Gerechtigkeit“

Zwischen Schrebergarten und Sitzungssaal, zwischen Punkrock und Politikberatung:

Elke Heyduck ist aufrichtig, authentisch und überzeugend; mit einer klaren Haltung

zu den Themen, die ihr am Herzen liegen. Und das sind eine Menge! Seit über zwei

Jahrzehnten kämpft sie bei der Arbeitnehmerkammer Bremen mit Leidenschaft für

Fairness im Arbeitsleben.

Wenn Elke Heyduck den Raum betritt, geht – Achtung,

der Artikel beginnt ein wenig kitschig – ein bisschen

die Sonne auf. Sie strahlt über das ganze Gesicht,

wirkt fröhlich und gut gelaunt, und ich fühle mich

sofort willkommen. Heyducks Stimme ist ruhig, ihre

Worte überlegt – und doch spürt man sofort, dass sie

ihren Job mit Leidenschaft ausfüllt. Seit über zwanzig

Jahren ist sie bei der Arbeitnehmerkammer Bremen,

heute als Geschäftsführerin. Dabei hatte ihr Weg dorthin

zunächst gar nicht danach ausgesehen.

Geboren im Allgäu, zog es sie zum Studium in den

Norden. Bremen war jung, aufregend, mit einem neuen

Studiengang Kulturwissenschaften, der sie anlockte.

„Das war damals ein interessantes neues Fach“,

erzählt sie, „aber so richtig begeistert war ich dann

leider doch nicht. Am Ende bin ich auf Germanistik im

Hauptfach umgesattelt.“ Rückblickend klingt es, als

habe sie sich schon früh nicht mit halben Sachen zufrieden

gegeben.

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7


Die Arbeitnehmerkammer Bremen ist Anlaufstelle für alle Fragen rund um Arbeits- und Sozialrecht, Foto: Arbeitnehmerkammer Bremen

Erste berufliche Stationen führten sie in die Bremer

Kulturszene – in den Schlachthof, wo sie Debatten

organisierte, Diskussionen über Stadtentwicklung anstieß

und den Umbau der Stadthalle begleitete. Danach

zur taz. „Der Journalismus war eine schöne Station“,

sagt sie, „vielleicht sogar der schönste Beruf,

den ich ausgeübt habe. Aber der Verdienst war mäßig,

und ich war alleinerziehend.“ In dieser Phase kam das

Angebot der Arbeitnehmerkammer – „genau zur richtigen

Zeit“.

„Ich stehe hinter dem, was ich mache“

Was sie seitdem in der Arbeitnehmerkammer hält, ist

vor allem ihr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden.

„Das begleitet mich schon mein Leben lang“, erklärt

sie. „Mir geht schnell der Hut hoch, wenn ich merke,

dass jemand benachteiligt wird.“ Für sie ist klar: Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer sind die schwächere

Seite in der Wirtschaft. „Arbeitgeber können frei

entscheiden, Beschäftigte sind dagegen immer abhängig.

Dieses Machtungleichgewicht treibt mich an.“

Ihre Beispiele sind – vor allem in Anbetracht der Tatsache,

dass wir uns im gemütlichen Bremen befinden

– ziemlich drastisch. Von Menschen, die keinen Urlaub

bekommen. Von Küchenhilfen oder Reinigungskräften,

die weit unter Mindestlohn arbeiten. Von

Leiharbeitern, die unter Druck gesetzt werden, Verträge

zu unterschreiben. „Wir denken oft, in Deutschland

hält man sich an Recht und Gesetz – aber das stimmt

nicht. Gerade Zugewanderte sind verletzlich, weil sie

Sprache und System nicht kennen. Auch hier gibt es

Ausbeutung.“

Bremen zwischen Stahl und Zukunft

Wer ihr zuhört, merkt, wie sehr sie das Schicksal des

Industriestandorts Bremen umtreibt. Daimler, Airbus,

Stahlwerke. „Das sind unsere Schwergewichte, aber

auch fragile Säulen. Wenn Zölle kommen oder Investitionen

ausbleiben, verlieren wir Arbeitsplätze. Und

Bremen hat ohnehin eine hohe Arbeitslosigkeit.“ Hoffnung

gibt ihr die Qualifizierung von Beschäftigten.

„Wenn wir es schaffen, Weiterbildung konsequent zu

fördern, nehmen wir vielen Menschen die Angst vor

dem Wandel.“

Eines ihrer erklärten Steckenpferde, wenn man es

denn so nennen kann, ist das Thema Frauen. Dass

Bremen bundesweit die niedrigste Erwerbstätigenquote

von Frauen hat, schockiert sie noch immer. Und

auch ich muss staunen, als ich das höre. „Das hat viele

Gründe – hohe Löhne in der Industrie, zu wenig

Angebote in der Kinderbetreuung, tradierte Rollen.“

In Bremen arbeiten viele Frauen oft nicht aus freier

Entscheidung in Teilzeit, sondern weil Betreuungsplätze

fehlen oder weil sie in Familienrollen gedrängt

werden. „Es heißt dann schnell: Frauen wollen das so.

Aber die Wahrheit ist, viele würden lieber mehr arbeiten

– sie können es nur nicht“, betont sie. Die Fol-

8


gen sind gravierend: weniger Aufstiegschancen, geringere

Renten, ein Leben lang strukturelle Nachteile.

Heyduck kämpft dafür, dass Frauen die echte Wahl

haben – und nicht in Rollenmustern hängenbleiben,

die nicht mehr passen. Sie hält kurz inne, dann sagt

sie leise, fast für sich: „Ich würde wirklich gerne am

Ende meiner Berufstätigkeit sagen: Da sind wir besser

geworden.“

Technik als Helfer oder als Gefahr

Wenn es um Digitalisierung geht, schwankt Heyduck

zwischen Begeisterung und Skepsis. Sie kennt die

Robotik-Hallen bei Daimler, die Datenbrillen in der Logistik.

„Technik entlastet oft, aber manchmal frage ich

mich: Wer macht hier eigentlich was mit wem? Nutzt

der Mensch die Technik – oder ist er nur noch Anhängsel?“

Doch natürlich sieht sie auch die Chancen,

die sich hier verbergen. Elke Heyduck teilt die Welt

nicht in Schwarz und Weiß ein. „Wenn ältere Menschen

dank smarter Technik länger in ihrer Wohnung

bleiben können, ist das großartig. Es geht nicht darum,

Menschen zu ersetzen, sondern sie zu unterstützen.“

Die Situation in der Pflege steht weit oben auf der

Agenda der Arbeitnehmerkammer. Die Geschäftsführerin

muss nicht lange überlegen, wenn man sie fragt,

was sie mit einem Fingerschnips sofort verändern

Elke Heyduck im Gespräch mit Lena Häfermann

Foto: Konstantin Zigmann

würde: „Mehr Kolleginnen und Kollegen auf den Stationen.“

Dabei geht es ihr nicht nur um die Entlastung,

sondern um die Würde des Berufs. „Pflegekräfte haben

ihren Beruf gewählt, weil sie Menschen gut versorgen

wollen. Stattdessen stehen sie unter einem

Druck, der ihnen kaum noch Raum dafür lässt.“ Für

Heyduck ist klar: Ohne bessere Bedingungen in der

Pflege lässt sich weder der Fachkräftemangel lösen

noch eine menschliche Betreuung sichern.

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Wir laden am Donnerstag, den 18.12.2025

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Abend zum Kauf zur Verfügung.

9


Im Foyer wird derzeit die Ausstellung WORK – Behind closed doors

(Fotografien von Wolfram Scholl) gezeigt, Foto: Konstantin Zigmann

Überhaupt: Fachkräftemangel! Hier hört Heyduck genau hin – und ruckelt

die Perspektive ein wenig zurecht. „Ja, wir haben einen Mangel, aber

im Kapitalismus gilt eigentlich: Wenn etwas knapp ist, steigt der Preis. Nur

bei Arbeitskraft soll das plötzlich nicht gelten?“, meint sie und runzelt die

Stirn. Für sie hängt beides zusammen: faire Bezahlung und die Attraktivität

von Berufen. „Ein höherer Mindestlohn sorgt nicht nur dafür, dass

Menschen von ihrer Arbeit leben können, er stärkt auch die Kaufkraft und

die Würde ganzer Branchen.“ Und dann wird eben der Haarschnitt oder

das Bier in der Kneipe ein wenig teurer. Aber Hand aufs Herz: das können

wir uns doch leisten, oder?

Wie sie zur viel diskutierten Vier-Tage-Woche steht, möchte ich nun gern

noch wissen. Elke Heyduck wiegt den Kopf. One-Size-Fits-All-Lösungen

mag sie einfach nicht. „Starre Modelle helfen uns nicht weiter“, sagt sie

entschieden. Stattdessen plädiert sie für mehr Flexibilität: Arbeitszeiten,

die zu den Lebensphasen passen, Teilzeitmöglichkeiten, die später wieder

aufgestockt werden können, und klare Regeln, damit nicht am Ende

Überstunden ins Bodenlose wachsen. „Jeder Mensch braucht Verlässlichkeit

– und die entsteht nur, wenn Arbeitszeit fair dokumentiert und

respektiert wird.“

Kleine Siege, große Wirkung

Es sind aber nicht nur die großen Schlagworte wie Mindestlohn, Digitalisierung

oder Fachkräftemangel, auf die Heyduck ein Augenmerk legt. Oft

sind es die kleinen, hart erkämpften Veränderungen. Sie erzählt von einer

Buslinie, die nach jahrelangem Ringen endlich eine weitere Schleife durch

ein abgelegenes Gewerbegebiet fährt. „So etwas dauert drei, vier, fünf

Jahre. Erst heißt es: unmöglich. Dann sagt man, doch, eigentlich ginge es.

Und irgendwann fährt der Bus. Das ist dann ein echter Erfolg – weil es

für die Beschäftigten spürbar etwas verändert.“

Man merkt, dass sie Freude daran hat, Menschen zusammenzubringen,

Netzwerke zu knüpfen, Dinge in Bewegung zu setzen. „Ich arbeite gerne

an Projekten, bei denen am Ende wirklich etwas sichtbar wird. Dann weiß

ich, wofür ich das alles mache.“ Wenn ihre Kosmetikerin erfährt, was

Heyduck beruflich macht und ihr gleich begeistert erzählt, wie sehr ihr

dort geholfen wurde. Oder der Mann, den sie mal im Aufzug traf und der

fantastische Laune hatte, weil er „das erste Mal einen Job hatte, bei dem

er mehr als 1200 Euro verdient.“ Das sind die Beispiele, die sie, wenn das

überhaupt noch geht, für ihr tägliches Tun noch mehr anspornen.

10


Ausgleich im Schrebergarten – und bei Punkrock

Bei so viel Engagement braucht es Rückzugsorte. Für

Heyduck ist das zum einen ihr Schrebergarten in Bremen,

den sie seit vielen Jahren hegt und pflegt. „Da

rücken sich die Verhältnisse zurecht“, sagt sie. Zum

anderen ist da die Musik. Indie, Punk, auch mal laut,

auch mal wild. „Ich muss mich manchmal austoben

– Konzerte helfen mir dabei. Oft fahre ich nach Hamburg.

Das ist mein Ausgleich.“ Und dann ist da noch

die Weser. Fast jeden Tag geht sie dort spazieren.

„Wenn ich aufs Wasser schaue, merke ich: Die Welt

ist größer als der eigene Schreibtisch. Das erdet.“

Zum Ende des Gesprächs wird Heyduck nochmal

ernst. Sie spricht von der politischen Großwetterlage,

von Trumps Zöllen, von nationalistischen Strömungen

– und vom Rechtsruck in Deutschland. „Das macht

mir wirklich Sorgen. Wir brauchen ein starkes Sozialsystem,

dem die Menschen vertrauen. Sonst gewinnen

die Rechten noch mehr an Boden.“ Was sie sich

für die Zukunft wünscht? „Dass junge Menschen Berufe

finden, die ihnen Freude machen. Dass sie fair

behandelt werden. Und dass Bremen den Mut hat,

neue Wege auszuprobieren. Weil hier alles so nah

beieinander ist, könnten wir viel innovativer sein, viel

mehr wagen“, sagt sie. Ob Pflege im Quartier, beson-

Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß – es gibt immer auch ein

Dazwischen., Foto: Konstantin Zigmann

dere Angebote für Alleinerziehende oder neue Weiterbildungsmodelle

– die Arbeitnehmerkammer treibt

solche Ideen immer wieder an. Bremen könne so etwas

wie ein Labor für die Republik sein, vergleichbar

mit seiner Rolle in der Marktforschung, wo neue Produkte

oft zuerst hier getestet werden. „Was in Bremen

funktioniert, könnte bundesweit Schule machen.

Dafür brauchen wir nur mehr Mut, weniger norddeutsche

Zurückhaltung.“

Dann lehnt sie sich zurück, lächelt – und wirkt, als

wolle sie gleich wieder aufstehen, um genau dafür

zu kämpfen.

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Birthe Çil

Killer Queen

12


von Karla Wagner

Picking out the good ones

Birthe Çil ist angekommen in ihrem künstlerischen Tun. Seit anderthalb Jahren

konzentriert die Künstlerin sich auf die Kunstform Collagen wie auch auf die

Auseinandersetzung mit historischem Papiermaterial und findet in diesem Arbeitsfeld

ein Ausdrucksmittel, das sie inspiriert und fasziniert.

Nach Lebensstationen in Aachen, Los Angeles, Paris,

Berlin und Hamburg lebt und arbeitet Birthe Çil in

Bremen. Mit Abschluss ihres Studiums der Kunstgeschichte

und Literaturwissenschaft (Germanistik

und Romanistik) ist sie zunächst viele Jahre in der

Museumspädagogik tätig, arbeitet in der literarischen

Vermittlung, sammelt reichhaltige Erfahrungen, so

beispielsweise im Rahmen von Führungen im Bucerius

Kunst Forum in Hamburg oder auch während ihrer

Tätigkeit in der Unternehmenskommunikation.

Als Quereinsteigerin im Schuldienst eröffnet sich ihr

ein Arbeitsfeld, das nicht nur Brotberuf ist. Sie kann

auch in diesem Kontext ihr künstlerisches Tun realisieren,

es immer wieder auf den Prüfstand stellen. Das

Feedback der Jugendlichen, mit denen sie arbeitet,

beflügelt, inspiriert, ermöglicht ihr Perspektivwechsel

und alternative Betrachtungsweisen. Auch im Rahmen

von Workshops, die sie regelmäßig anbietet, geht sie

mit Teilnehmenden in den Dialog, ist Lehrende und

Lernende, gibt ihre reichhaltigen Erfahrungen weiter

und realisiert gemeinsam analoge Collagen.

Ausstellungen in Marrakesch und Berlin sind Belege

ihres kreativen Schaffens. Bis Juli 2026 ist die Künstlerin

mit ihrer Ausstellung „Schichten, Fragmente,

Erinnerungen“ im Ausstellungsraum zahn&art in der

Chausseestraße 22 (Berlin Mitte) mit einer Auswahl

aktueller Mixed-Media-Collagen zu sehen.

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13


Abstract 2

Birthe Çil versteht sich als Sammlerin von Papieren

aller Art. Sie erhält alte Zeitungen, Magazine mit eigenen

Monotypien, Postkarten, alte Bücher, Briefe,

Rechnungen, Landkarten, Lösch-, Linien- und Notenblätter

aus dem Freundes- und Bekanntenkreis.

Online stöbert sie nach alten Dokumenten, stößt auf

Fundstücke, die sie en passant auf der Straße entdeckt

– so auch beispielsweise Zigarettenpackungen.

Selten kauft Birthe Çil Materialien, sie schöpft aus

Nachlässen, ist unfreiwillig und doch fesselnd Zeugin

fremder Lebenswege, die vermeintlich abgeschlossen

scheinen, für „Lieferanten“ gegebenenfalls kaum noch

von Bedeutung sind, ihr überlassen und einer neuen

Bestimmung übergeben werden.

Und doch stehen die in der Vergangenheit einmal

bedeutsamen Belege und Alltagsdokumente (nichts

ist so alt wie die Zeitung von gestern) von Anfang an

im Mittelpunkt ihres kreativen Schaffens. Die Textur,

Patina und Herkunft erzählen eine ganz eigene Geschichte,

sind Zeitzeugen von Flüchtigkeit, Vergänglichkeit,

vielleicht auch Banalität und doch Dokumente

menschlichen Seins und Wirkens. Birthe Çil transformiert

die Papiere in die Jetztzeit, versetzt sie in einen

neuen Kontext. Häufig sind die einzelnen Fundstücke

zunächst Fragmente, entfalten erst im Laufe des

Prozesses eine Erzählung, werden zu eigenständigen

narrativen Elementen und entwickeln neue Inhalte

und Akzente.

Die haptischen Eigenschaften des Papiers und die

sichtbaren Spuren der Zeit sind für die Künstlerin

ebenso bedeutungsvoll wie ihre zentralen Motive.

Birthe Çil zerschneidet, schichtet, stanzt, abstrahiert,

ordnet neu an, legt frei, reduziert, verwirft Anordnungen,

bis nur noch der Kontrast übrigbleibt. Die

Liebe zum Detail bedeutet für sie den Unterschied,

um das Füllhorn von Möglichkeiten zu realisieren. Sie

lässt sich leiten von dem, was sich ihr offenbart, ist

sich der Vielfalt und Vielschichtigkeit des Lebens und

der Kunst bewusst, wertschätzt die facettenreichen

Schichten, versteht und akzeptiert die Dinge „wie

sie sind“.

Ihre Arbeitsweise gleicht einem visuell-poetischen

Puzzle. Die Linien, Formen und Strukturen werden

reduziert, verschoben, immer wieder neu arrangiert

bis sie zusammenpassen. „Ich tapeziere Bücher!“, so

die Künstlerin. Jede verwendete Seite eines Journals

oder einer alten Zeitung hat für sie Bedeutung.

Sie sind für sie Schichten aus der Vergangenheit wie

auch der Gegenwart, wecken persönliche Erinnerung

und Geschichte, neu angeordnet und transformiert in

einen (neuen) anderen Zusammenhang wird ihnen

14


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15


16

Contemporary Houses


eine neue Bedeutung gegeben, der Betrachter und

Betrachterinnen folgen oder die sie mit alternativen

Assoziationen versehen werden können.

Ein harmonisches Ganzes, so Birthe Çil, entstehe

manchmal erst, nachdem sie die Arbeiten einige Zeit

zur Seite gelegt habe. Sie arbeitet gern parallel an

verschiedenen Werken, schaut mit Abstand auf ihre

Arbeiten im Prozess und entdeckt alternative Schwerpunkte.

Sie zitiert an dieser Stelle gern Jurgen Bey

- einer der bekanntesten Designer der Niederlande -

aus dem Buch „Wie man sich die Welt erlebt“ von Keri

Smith: „Alles hat einen Wert, vorausgesetzt es taucht

zur richtigen Zeit, am richtigen Ort auf.“ Aber auch:

„No sense is better than low sense.“ Man müsse sich

eben trauen und vertrauen und in den Flow kommen,

was immer wieder neue, positive wie auch fordernde

Energie voraussetze.

In der bildenden Kunst verleihen namhafte Künstlerinnen

und Künstler anhand von Collagen als Kunsttechnik

ihrem kreativen Schaffen Ausdruck. Dabei ist der

Begriff Collage aus dem Französischem entlehnt. Um

1910 begannen Georges Braque und Pablo Picasso

auf Bilder Teile aus anderen Materialien (Zeitungen,

oder Tapeten) aufzukleben. Das Ergebnis nannten sie

papier collé, auf Deutsch „geklebtes Papier“ oder auch

„Klebebild“. Später wurde der Begriff zu collage – also

„[das] Leimen, Aufkleben“ – vereinfacht.

Auch Dadaisten wie Kurt Schwitters, Marcel Duchamp,

Raoul Hausmann oder Hannah Höch – verankert in

einer provokativen, avantgardistischen Anti-Kunstbewegung

mit Wurzeln des frühen 20. Jahrhunderts

und als künstlerische Reaktion auf die Erschütterungen

des Ersten Weltkrieges zu verstehen – brachten

mit der Collage eine neue Technik im Bereich der

bildenden Kunst hervor, verwendeten Reste von

Schachteln, Stoff- und Papierfetzen oder verarbeiteten

realistische Fotos mit anderen zu neuen Kunstwerken.

Im Gegensatz zur digitalen Collage werden demzufolge

verschiedene Materialien physisch auf einen

Untergrund geklebt, arrangiert und zu einem neuen

Ganzen verbunden –von Hand bearbeitet und zusammengesetzt,

um eine ganz neue Bedeutungsebene zu

schaffen.

Durch das Zerreißen, Ausschneiden und Zusammenfügen

der Materialien mit den Händen verleiht die

Künstlerin ihren Arbeiten eine uneingeschränkt authentische

und individuelle Note. So gelingt es Birthe

Çil ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, sie entwickelt

17


18

Rainy


eine greifbare Authentizität, die in der digitalen Kunst

nicht immer zu entdecken ist.

Im Zentrum vieler ihrer Arbeiten stehen weibliche Figuren.

Sie kombiniert sie mit weiteren Bildelementen

und setzt sie in neue Zusammenhänge. Sie erforscht

Formen und Identitäten von Weiblichkeit sowie deren

Rolle im gesellschaftlichen und kulturellen Raum. Dabei

interesseiert sie insbesondere, wie diese mit ihren

individuellen Bedürfnissen in Resonanz treten. Diese

Themen bilden eine zentrale Inspirationsquelle für

ihren künstlerischen Prozess.

Lutz Krumbach

prasselndes

Kaminfeuer

Birthe Çil wählt für ihre Collagen Pappe oder Holz

als Untergrund. Das hat für die Künstlerin den Vorteil,

dass es nicht wellt und sich daher gut eignet für

Mixed Media Projekte, da hier zeichnerische Elemente

gut in den Malgrund zu integrieren sind. Dabei ist es

speziell bei den Klebtechniken wichtig, die einzelnen

Schichten jeweils gut trocknen zu lassen, um dem

Hauptmotiv – meistens eine zentrale Figur – als Eye-

Catcher ein visuelles Element zu verleihen wie auch

die Aufmerksamkeit der Betrachter und Betrachterinnen

auf sich zu ziehen. Mixed Media ist für sie der

Beginn, dass etwas Gestalt annimmt.

wohlige Wärme

gemütliche

Atmosphäre

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Auch verwendet Birthe Çil als Werkzeug zur Herstellung

von individuellen Monoprints, die sie in ihren

Collagen verarbeitet, gern eine Gelliplate, eine weiche,

wieder verwendbare Druckplatte, bestehend aus flexiblem

Gel-Material (früher aus Gelatine, heute meist

Kunststoff auf Gelbasis). Auf die Druckplatte trägt die

Künstlerin Acryl- oder Kreidefarben mit einer Rolle auf

und kann im Anschluss Texturen, Schablonen oder

Naturmaterialien hineindrücken. Danach wird ein Papier

aufgelegt und abgezogen. Auf diese Weise entsteht

ein Monoprint, ein einzigartiger Druck, den sie in

ihren Mixed Media Collagen verarbeitet.

Im Gespräch „verrät“ Birthe Çil, dass sie auch sehr

gern Papiereinkaufstüten zum Bedrucken auf der Gelliplate

(als Untergrund für ihre Collagen) verwendet.

Sie schätzt deren ledrige Struktur und die sich im Laufe

des Prozesses entwickelnde Patina. Sie habe mit

vielen verschiedenen Klebstoffen experimentiert und

erst im Laufe der Zeit den für sie optimalen entdeckt.

Beim Ankleben verschieben sich die Stücke, wodurch

das Ergebnis häufig anders ist als geplant – Kunst wie

auch das Leben erfordere, so Birthe Çil, Flexibilität und

Offenheit.

Nicht immer versieht die Künstlerin ihre Arbeiten mit

einem Titel. Manchmal hat sie nur einen Satz im Kopf,

an den sie sich während ihrer Arbeit. Ihr Material sind

19


20

Yellow Birdie


Geschichten, die das Papier, die Bücher und Zeitschriften,

die Birthe Çil als Quelle der Inspiration nutzt,

erzählen. Geschichten, die nicht vergessen werden

sollen und nicht verloren gehen sollen. In Sketchbooks

und Skizzenbüchern entwickelt die Künstlerin Paper

Poetry, ästhetische und kreative Dokumente ihres

Wirkens, verbindet Wort und Bild zu Geschichten und

Erzählungen

Über ihren Instagram-Account @art.oder.artig können

Betrachter und Betrachterinnen ihres kreativen Schaffens

Teilnehmende sein. Regelmäßig dokumentiert

Birthe Çil auf dieser Plattform den Prozess ihrer Arbeiten,

beschreibt, reflektiert. Kurze Videosequenzen,

hinterlegt mit Musik und Texten versetzen ihr künstlerisches

Wirken in lebendiges Tun. In immer wieder

neuer Form setzt sich die Künstlerin mit Alltagsthemen,

Alltagsschnipseln, vermeintlich unbedeutsamen

Fragmenten, die ihr begegnen, auseinander und

transformiert sie in neue Kontexte.

über das Leben und das Kunstschaffen bereichert,

aber auch in ihrem Geist reguliert und gleichsam zu

innerem Frieden bringt.

Am Ende empfindet sie ihre Arbeiten häufig als einen

Hauch von Magie, über den sie selber staut. Nachdem

sie sich vom Prozess hat leiten lassen, entstehen

Werke, in denen sie manchmal im Nachhinein eine

weitere Dimension entdeckt. Für Birthe Çil sind Collagen

ein Symbol dafür, dass selbst die kleinsten Details

eine Welt zusammenhalten können.

Kreative Collagen Workshops bietet die Künstlerin im

SCHÖNES GEDÖNS im Bremer Viertel (Bauernstraße

4, 28203 Bremen) immer samstags von 14:00 Uhr bis

17:00 Uhr (Kosten 45 €, inkl. Material, kleinem Snack

und Getränken) an.

Einige ihrer Arbeiten sind mit winzigen Acrylpunkten

versehen, jeder einzelne wirkt wie ein kleiner Knoten

in einem zentralen Netz, das die Stücke gleichsam

zusammenhält. Die Künstlerin beschreibt ihr Tun als

Prozess, als Flow, der sie beflügelt, in ihren Ansichten

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Ausstellung: Montags bis freitags 9 – 13 und 14 – 18 Uhr

21


Bluebird

22

Das Schwachhauser Magazin wird Galerie

In Kooperation mit dem jungen Team des Bestattungsinstituts

Caspary bietet das Schwachhauser

Magazin für Bremen einen Raum für Künstlerinnen

und Künstler an, die ihre Kunst nicht nur im Magazin

zeigen, sondern auch in Zukunft an den Wänden

eines schönen Raumes in der Schwachhauser Heerstraße

47.

Am Sonnabend, dem 15. November 2025, eröffnet

diese kleine Galerie für Sie die Tür. Um 18:00 Uhr

möchten wir Sie begrüßen, Birthe Çil kennenzulernen,

die ihre Collagen zeigt.

Eröffnen wird die Ausstellung Karla Wagner. Sie

schreibt im Schwachhauser Magazin über die Künstlerinnen

und Künstler, die sie selbst schätzt und auswählt

und wird diese auch bei zukünftigen Vernissagen

vorstellen.

Wir bitten Sie um eine persönliche Anmeldung per

Mail: lolk@schwachhauser.de, da wir nur Platz für

max. 60 Besucher haben, bitte bis zum 10. November.

Die darauf folgenden Öffnungszeiten für diese

erste Ausstellung sind bis zum 15. Dezember Montag

und Mittwoch von 17:00 bis 19:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Sie!


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Ihr Badezimmer gezielt zu modernisieren,

ohne eine komplette Renovierung durchführen

zu müssen. Gerade in älteren Bädern

können gezielte Veränderungen das Wohlfühlambiente

verbessern und für mehr Barrierefreiheit

sorgen.

Besonders häufig wird bei einer Teilsanierung

der Fokus auf funktionale Verbesserungen

gelegt. Eine bodengleiche Dusche

statt einer alten Badewanne erleichtert

beispielsweise den Einstieg und reduziert

das Risiko von Stürzen. Aber auch moderne

Armaturen oder eine neue Waschtischlösung

tragen zu einer zeitgemäßen

Gestaltung bei.

Eine sorgfältige Planung ist der Schlüssel zu

einer gelungenen Teilsanierung. Es lohnt

sich, die verschiedenen Möglichkeiten sorgfältig

abzuwägen und sich inspirieren zu

lassen – sei es durch den Besuch einer Ausstellung

oder auch durch praktische Online-

Tools. Besonders wichtig ist es, hochwertige

Materialien und langlebige Produkte zu

wählen, die den täglichen Anforderungen

standhalten und das Badezimmer nicht nur

optisch aufwerten, sondern auch funktional

verbessern.

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23


Kreienborg

Die Bremer Künstlerin Ingelore

Kreienborg erobert mit ihrer

Kunst die Herzen der Menschen

auf Madeira

Von Anja Edith Brinckmann

Madeira ist ein Ort voller Farben, Licht und Lebendigkeit.

Schon nach wenigen Tagen ist zu spüren,

wie stark Natur und Kultur auf der Insel miteinander

verbunden sind. Es ist offensichtlich, dass die Kunst

der Bremer Künstlerin Ingelore Kreienborg phantastisch

hierher in das Centro Cultural Quinta Magnolia

in Funchal passt.

Am 3. September 2025 fand die Vernissage ihrer Ausstellung

„Just a wink“ mit anschließendem Empfang

und Abendessen im Rahmen eines groß angekündigten

Events statt, auf dem der Gouverneur der Insel

zugegen war wie auch verschiedene andere Vertreter

der Regierung von Madeira und zahlreiche andere

interessierte Ausstellungsbesucher.

Während eine Spazierganges durch den ausladenden

Park des Kulturzentrums entdeckte Ingelore Kreienborg

im Jahr 2024 diesen inzwischen öffentlichen

Ort, der in früheren Zeiten ein elitärer englischer Club

gewesen ist. Sie informierte sich und trat in Kontakt

mit den Zuständigen des Zentrums. Schnell entstand

die Idee um eine Ausstellung, die sich nun nach umfangreicher

Vorarbeit in die Wirklichkeit umgesetzt

hat. Das Ergebnis ist eine sehr sehenswerte, sechs

Monate andauernde Ausstellung mit über 67 Gemälden

und fünf Aluminiumskulpturen aus dem umfangreichen

Oeuvre der Künstlerin.

Es ist eine Kunst, die in den herrlichen Räumen des

Centro Quinta Magnolia, eingebettet in einen echten

subtropischer Rückzugsort mitten in Funchal,

wunderbar zur Geltung kommt. Hier vereinen sich

Beschaulichkeit, Kunst und Natur und ermöglichen,

24


Ansprache Anja Edith Brinckmann

Ingelore Kreienborg und Governor Senior Albuquerque

umgeben von solch eindrücklicher Kunst wie der von

Ingelore Kreienborg, Begegnung und Austausch.

Solche Orte sind heute wichtiger denn je. Sie sind

nicht nur Häuser der Kunst, sondern auch Häuser des

Miteinanders. Portugal selbst und auch Madeira hat

namhafte Künstler hervorgebracht. Das Centro Quinta

Magnolia aber öffnet sich und lädt mit der Ausstellung

von internationalen Künstlern die Welt ein. Es sucht

auf diese Weise den internationalen Austausch in

einer Zeit, in der die Welt sich so gerne verschließen

mag. Das ist ein starkes und mutiges Zeichen und es

scheint als stünde es für ganz Madeira.

Der deutsche Künstler Gerhard Richter pflegt zu sagen:

Kunst ist die höchste Form von Hoffnung. Und

Hoffnung ist es, die wir in solch spannenden Zeiten

wie diesen dringend benötigen. Schließlich kennt

Kunst keine Grenzen. Sie spricht eine universelle Sprache,

die uns miteinander verbindet – unabhängig von

Herkunft, Sprache oder Tradition. Kunst kann Brücken

bauen – Brücken zwischen Kulturen, zwischen Menschen

und auch zwischen Mensch und Natur. An ihrer

Hingabe zur Natur sollte sich für Ingelore Kreienborg

ihr ganzes Leben lang nichts ändern. Regelmäßig

kehrt sie noch heute auf langen Spaziergängen dorthin

zurück, um die Inspiration zu sammeln für ihre

unerschöpfliche, ihre expressive Kunst, die sie seit

nunmehr mehr als drei Jahrzehnten produziert.

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Ob klassische Weihnachtsspezialitäten wie

unser echter Bremer Klaben oder individuell

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25

09.09.2010 15:22:52 Uhr


Immer schon kümmert sie sich darin um die Geschicke

dieser Welt, die der Natur, der Tiere, die der Menschen.

In ihren Bildern schafft sie zwischen allen eine

harmonische Balance. Allen voran liebt sie Tiere und

widmet sich hingebungsvoll ihrer Darstellung. Oft der

solcher Tiere, die vom Aussterben bedroht sind: dem

Kiwi in Neuseeland zum Beispiel, dem Eisbären, dessen

Habitat, das Eis, verschwindet, oder Seeschildkröten,

die sterben, weil sie sich in den Netzen, ausgeworfen

von Menschen, verfangen.

Aber sie widmet sich in ihrem Werk stets auch starken

Frauen, die kraftvoll und freudvoll in die Welt

sehen. Dies trotz schwieriger Umstände, denen sie

gesellschaftlich in vielen Ländern dieser Welt ausgesetzt

sind. Es sind Frauen, die ihren Platz im Leben

einfängt, um sie sodann in kraftvollen Farben auf die

Leinwand zu bringen.

Es sind übrigens hochwertige Acrylfarben von einer

ganz bestimmten Schweizer Farbenfirma, mit denen

die Künstlerin praktisch nur in Primärfarben arbeitet.

Sie mischt sie in ihrer malerischen Technik nie mit

anderen Produkten, um ihre Reinheit und die Frische

der Farben, die auch nach Jahren nicht verblassen, zu

erhalten. Ihre Farben sollen das Licht im Raum einfangen.

Das Licht, das hier auf Madeira auf das Federkleid

des kleinen Vogels Tintilao fällt, auf die Blüten

der vielen Hortensien auf der Insel oder der Masaroccos.

Tiere und Blumen, die sie nach ihrer Rückkehr

von Madeira nach Hause aus ihrer Erinnerung heraus

bestimmt malen wird. Denn auch ihre Reisen dienen

Ohne Titel, Acryl auf Leinwand

verteidigen. Die Künstlerin zeigt es mit ihrem kräftigen

Strich anhand ihrer Augen, ihrer Mimik, ihrer Gestik. Es

sind Frauen, die viel Mut in sich tragen und vor allem

Liebe. Denn die ist es, die alles auf dieser Welt zusammenhält.

Und ist in dem Blick einer Dame einmal

so etwas wie Skepsis zu finden, so liegt dies an den

Feigen, die sich wie ein Hut auf ihrem Kopf versammeln.

Argwöhnisch fällt ihr Blick auf den bunten Vogel,

der nur darauf wartet, ihr die Feigen vom Kopf zu

picken. Dies ist eine der Geschichten die die Künstlerin

Ohne Titel, Acryl auf Leinwand

ihr als unerschöpfliche Quelle der Inspiration für ihre

Motive. Und wenn sie nicht auf Reisen ist, tritt sie in

ihrem Atelier innere Reisen an. Versinkt in ihrer Gedanken-

und Bilderwelt und lässt sich inspirieren von

ihrem Leben mit seinen Erfahrungen, ihrem Herzen,

ihrer Seele. Es ist beim Anblick ihrer Gemälde offensichtlich,

dass wir es mit viel davon zu tun haben.

Die berühmte portugiesische Künstlerin Paula Rego

sagte zeitlebens „Kunst ist der einzige Ort, an dem du


tun kannst, was du willst. Das ist Freiheit.“ Die Künstlerin

Ingelore Kreienborg lebt sie immer schon, diese

Freiheit seit sie nach ihrem Kunststudium in Deutschland

ihren Weg als Malerin unermüdlich beschritten

hat. Es ist kein leichter Weg, aber für sie ist es stets

ein notwendiger gewesen. Und sie hatte ihre erste

Ausstellung in Bremen und fand Anerkennung bereits,

als sie ihr Studium noch nicht einmal abgeschlossen

hatte.

Sonntagskind

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Ohne Titel, Acryl auf Leinwand

Zielstrebig und konzentriert verfolgt sie ihren Weg.

Das zeigt sich nicht nur an ihren zahlreichen Ausstellungen

auf der ganzen Welt, die der ersten folgten.

Sondern auch an der engen Zusammenarbeit, die sie

immer schon mit Firmen und Unternehmen gesucht

hat. Denen sie zum einen ihre großformatigen Arbeiten

für die Eingangshallen gemalt hat. Denen sie zum

anderen für ihre Eingangshallen und Parks Skulpturen

etwa aus Aluminium angefertigt hat. Solche wie die

bezaubernden Skulpturen, die in dem Centro Cultural

Quinta Magnolia in kleinem Format zu sehen sind. Oder

solche, die anhand der ausgestellten kleinformatigen

Muster in ganz groß zu bestellen sind. Ingelore Kreienborg

tut neben ihrer Malerei kaum etwas lieber, als

hochwertiges Aluminium so zu bearbeiten, dass es ein

unverkennbar aus ihrer Hand gefertigtes Muster erhält.

Ohne Titel, Acryl auf Leinwand

Es ist zu hoffen, dass ihre Kunst auf Madeira auf neue

Resonanz stößt, andere Blickwinkel eröffnet und vielleicht

sogar Gespräche anregt, die weit über die Kunst

hinausgehen. Denn um es mit den Worten von Picasso

zu sagen: Kunst wischt den Staub des Alltags von

der Seele.

atelier-kreienborg.info

27


Cafe Vinyl

Das neue Musik-Café mit Nostalgie am Wall 164

Henryk Lorenz, Jaqueline Peters, José León-Henkle und Christian León (v.l.) vom Café Vinyl, Foto: Café Vinyl, Text: Susanne Lolk

28

Kennen Sie noch das Wallcafé? Im Hause 164 am

Wall? Das, wo man die Treppen ganz nach oben gehen

musste, um dort mit dem schönen Blick in die Wallanlagen

einen Kaffee und ein Stück Kuchen zu genießen?

Da war früher schon eine Art Vorfreude, und die Stufen

lief man leichten Fußes hoch. Heute empfängt dort

eine lockere Atmosphäre mit gemütlichen Vintage Möbeln,

die meisten davon bei Wedderbruk gekauft. Auch

„Vintage“ die Musik. Schöner kann es gar nicht sein,

wenn die Musik nicht aus der Dose kommt. Plattenspieler

und viele Plattenspender sorgen für Abwechslung

und wer Lust hat, kann zu den Open Decks gehen. Was

das ist? Ganz einfach, beim Open Decks im

Café wird frei Vinyl

aufgelegt. Wechselnde

Gäste sorgen für

bunte Musikstile und

abwechslungsreichen

Sound. Und wer möchte,

kann selbst 30 Minuten

auflegen und den

Abend mitzugestalten.

Gute Stimmung, guter Kaffee

und gute Musik im Cafe Vinyl,

Fotos: Konstantin Zigmann

Mit dem Cafe Vinyl hat Bremen sein einziges Listening

Cafe bekommen, ein super Konzept für alle Liebhaber

bester Musik. An Hörstationen können Gäste aus einer

kuratierten Auswahl ihre Lieblingsplatten entdecken

und selbst auflegen. Hierfür ist Henryk verantwortlich,

den Sie dafür ansprechen können. Für ihn stehen die

Schallplatten im Mittelpunkt.

Das Konzept wurde aus dem Hause Hübotter angestoßen,

die Besitzerinnen des Hauses Am Wall 164

wünschten sich ein Café wie früher. Haben die Beiden

und die Schreiberin dieses Textes auch, doch sehr

gerne viel Zeit im Wallcafé verbracht und so manche

Unterrichtsstunde dort im Erkerfenster genossen,

lieber gelesen und Gedichte

geschrieben.

Am Eröffnungstag, dem

22. August, kamen viele,

die sich sehr gerne

an diese Zeit im Wallcafé

erinnerten. Am schönen

Tresen wurde Schlange

gestanden und alle beka-


men ein Plätzchen an den vielen kleinen Tischen, es

wurde eng zusammengerückt und fröhlich geplaudert.

Hinterm Tresen haben die neuen Betreiber Christian

und José gut gelaunt und glücklich endlich öffnen zu

können, die Kaffees, Kuchenstücke und auch Tapas

und weitere kleine Speisen aus dem Restaurant Napoli,

ganz unten im Haus, nach oben durchgereicht. Die Beiden

haben in Bremen zwei weitere Cafés. Das Noon

am Theater und das Café im ehemaligen Presseclub im

Schnoor. Sie kennen sich mit Kaffee bestens aus, kommen

Sie doch aus einem Land, in dem der Kaffeeanbau

zu den Stärken des Landes gehört: aus Guatemala.

Am Wall 164

Wolle am Wall

Schöne Wolle für

persönliche Projekte.

wolleamwall.de

Cafe Vinyl

Das chillige Listening-

Café mit groovigen

DJ Sets.

cafevinyl.net

Guter Kaffee, freundlicher Service, Foto: Konstantin Zigmann

Im Team auch Henryk, er kümmert sich um alles, was

zur Musik gehört, seine Leidenschaft für das Vinyl wird

er sicher mit vielen im Café teilen, darauf freut er sich

schon sehr. Er wird der Ansprechpartner sein, wenn Sie

selbst mal auflegen möchten. Jacqueline, die Vierte im

Bunde, kümmert sich darum, wenn Sie zum Beispiel

das Café für einen Event buchen möchten. Sie ist für

alle Projekte im Café Vinyl die Managerin.

Das Cafe Vinyl knüpft übrigens an eine lange Bremer

Cafétradition an: Schon seit den 1910er Jahren war

dieses Haus ein Ort des Genusses und der Begegnung

– vom traditionsreichen Café August Turck über das legendäre

Wallcafé bis zur Lemon Lounge. Nun wird die

Geschichte mit frischer Gestaltung fortgeschrieben. Das

Cafe Vinyl soll nicht nur ein Café sein, auch ein Ort, an

dem Musik bewusst gehört wird. Gerne in die Abendstunden

hinein, beim Chillen in der Lounge Ecke, oder

einfach beim Plaudern an der Theke und den gemütlichen

Sitzen. Ergänzt wird das Angebot durch kulturelle

Formate, DJ-Sets und kleine Veranstaltungen rund um

die Schallplatte. Ob zum Kaffeetrinken, für einen Moment

der Ruhe oder als Treffpunkt vor Konzert oder

Ausstellung – das Cafe Vinyl lädt ein zum Innehalten,

Lauschen und Verbinden.

Café Vinyl

Am Wall 164

Mi-So 10-20 Uhr

cafevinyl.net

Boutique 164

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29


Zeit für

An der Gitarre: Denis Fischer

Kay Schneider, KONTRAST Männermode, Meriko Cashmere und mooi

lecker! feierten mit ihren Gästen im Fedelhören!

Am ersten Heimspieltag von Werder gab es zudem

viele weitere schöne Events in Bremen. Ganz besonders

schön war es im Fedelhören. Ab 16:00 Uhr luden

vier Jubilare zum Feiern ein. Es kamen geladene Gäste

und einige dazu, die einfach spontan blieben.

gerade 50 Jahre gefeiert, auch wenn dazu natürlich

die Zeit gehörte, die Roman Kroupa der Chef des

schönen Friseursalons war. Um die Ecke ist seit drei

Holger Mertins hatte die Idee, sein Zehnjähriges im

Fedelhören zu feiern. Er hatte im März 2015 das Geschäft

KONTRAST von Ulrich Stelljes übernommen.

Der wiederum hatte das Geschäft für moderne und

chice Herrenmode bereits 20 Jahre in der Humboldtstraße,

am Steinernen Kreuz und zum Schluss im

Fedelhören geführt.. So waren die 30 Jahre als Jubiläumszahl

gefunden. Holger Mertins Idee kam bei

Kay Schneider auch sehr gut an. Dieser hatte doch


ein Fest

Eindrücke aus dem Fedelhören

Fotos: Konstantin Zigmann

Text: Susanne Lolk

Jahren Ramona Krasnowski mit ihrem mooi, eine

Suppenbar mit Catering, Am Richtweg 4, die für einen

leckeren Mittagstisch den Anrainern im Fedelhören

und anderen Gästen bekannt ist. Für die Feier hatte

sie vegane Chili sin Carne zubereitet und zudem jede

Menge Sushi Maki gerollt, 450 Stück in verschiedenen

Kombinationen, die so köstlich waren, dass sie auch

schnell verputzt wurden. Die Vierte im Bunde, Meriko

Gehrmann, mit ihrem Geschäft Meriko Cashmere, neben

dem Café Bramante von Pina Scaldione, konnte

schon ihr Einjähriges mitfeiern.

Das Wetter war für dieses Fest der Vier ein Traum.

Sonne satt, und bis in den Abend hinein blieb es warm

und lauschig.

Die Freundschaft von Holger Mertins zu den Brüdern

Tim und Denis Fischer war für die Gäste der Jubilare

eine weitere Freude, Denis Fischer begleitete das

Fest mit seinem Gesang. Er trat mehrmals auf, und

die Gäste waren entzückt über die Leichtigkeit seiner

Chansons. Manche glaubten sogar, er sei sein Bruder,

Tim Fischer. Denis Fischer gab auch seine Interpretation

der legendären Gruppe ABBA zum Besten. Tim

Fischer war jedoch nicht zugegen, ihn können Sie am

26. Oktober mit seinem Hildegard-Knef-Programm im

Metropol Theater sehen und hören, sofern Sie noch

eine Karte ergattern können.

Nicht nur Denis Fischer sang, auch eine kubanische

Sängerin, deren Künstlername Darling ist und die vielen

aus der Fangemeinde der lateinamerikanischen

Musik bekannt ist. Zudem legte Lars Lammers auf.

Am späten Abend endete der lockere und heitere Jubiläums

Event. Allen Gästen wird dieser charmante

Abend in sehr guter Erinnerung bleiben, und viele

haben sich erinnert, welch große Aufenthaltsqualität

diese von Bremens schönsten Einkaufsstraßen hat.

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Therapeutischer Ansatz in der Bindungsernergetik

Bindungsenergetik

Eine Therapie für Herzgesundheit

und sichere emotionale Bindungen

Im Fedelhören 106: 25 Jahre Bremen, 25 Jahre bindungsenergetische

Therapie. Ein schönes Jubiläum

und Anlass genug, um auf eine lange Geschichte in

einer der schönsten Geschäftsstraßen Bremens zurückzublicken.

Umrahmt von der wohltuenden Atmosphäre

unserer Nachbarschaft ist unser Zentrum für

Bindungsenergetik ein Ort für einen ungewöhnlichen

Therapieansatz. Gemeinsam mit seinem langjährigen

Team hat der Psychologe Michael Munzel hier einen

gesundheitspsychologischen Therapieansatz entwickelt:

die bindungsenergetische Therapie.

Gesundheitspsychologisch bedeutet, dass sowohl

Therapiemethoden als auch therapeutische Beziehungen

darauf ausgerichtet sind, ihre individuelle

Natur von Regeneration, von Belastungsfähigkeit und

Widerstandskraft gezielt kennenzulernen. Gesunde

Feinfühligkeit und die Natur von Wohlgefühl und

Wohlbefinden werden hier therapeutisch erforscht

und praktisch umgesetzt. Die Erkenntnis, dass es

sich lohnt, die psychische Gesundheit, die sich durch

Wohlgefühl zu erkennen gibt, auch selbst zu erforschen,

setzt sich seither immer mehr durch.

Wissenschaftlich wurzelt der bindungsenergetische

Therapieansatz auf den Erkenntnissen der

international anerkannten Bindungstheorie und den

bahnbrechenden Erkenntnissen der modernen Gehirnforschung.

Wann ist Empathie gesund? Wieso

kann Feinfühligkeit zum Schlüssel für gesunde Emotionalität

entwickelt werden? Was hat Sicherheit mit

Stressregulation zu tun? Es sind immer spannende

und zukunftsträchtige Fragen, welche den Werdegang

der bindungsenergetischen Therapieform

bestimmt haben und weiterhin bestimmen. Sie sind

auch Inhalte in unseren zahlreichen Fort- und Weiterbildungen.


Bärbel Westerhof

Diplom-Psychologin,

Therapeutin, Ausbilderin

und Supervisorin

Bettina Munzel

Diplom-Psychologin,

Therapeutin, Ausbilderin

und Supervisorin

Dirk Toboll

Therapeut, Trainer,

Supervisor

Unsere Herztherapie, welche die gezielte Beseitigung

von Herzstress im Fokus hat, ist seither unser ganzer

therapeutischer Stolz. Herzstress ist bekanntlich eine

schleichende und oft kaum wahrzunehmende Form

der gesundheitlichen Belastung, die aber langfristig zu

einer ernsten Gefahr für unsere Gesundheit werden

kann. Die Herztherapie wendet gezielt psychologische

Fähigkeiten an, um den oft körperlich schwer zu

fassenden Herzstress deutlicher wahrzunehmen und

Herzbelastungen dann systematisch zu reduzieren.

Herztherapie leistet einen wertvollen Beitrag für eine

emotional gesunde und herzschonende Lebensweise.

Insbesondere gilt dies, wenn Menschen sich emotional

erschöpft fühlen oder sich von Herzleiden erholen

wollen oder müssen.

Die Themen Stress und Sicherheit bilden das zweite

Standbein in unserer täglichen Arbeit. Schauen wir

gemeinsam auf die letzten 25 Jahre zurück, dann

lässt sich zweifelslos feststellen, dass ein gesundes

Sicherheitsgefühl in unsicheren Zeiten unbedingt nottut.

Das eigene Sicherheitsgefühl kennen- und nutzen

zu lernen, erweist sich als tatsächlich nachhaltige Wirkung.

Die dazugehörigen Methoden der Gehirnentlastung,

die hier am Schatten der herrlichen Parkanlage

gedeihen konnten, zeigen, dass die Bindungsenergetik

eine Therapieform ist, die auf eigenes Lernen und

Kennenlernen im Bereich der mentalen Gesundheit

setzt. Es stehen hier also keine psychischen Störungen

im Vordergrund. In diesem Sinne ist die Bindungsenergetik

auch keine klassische Psychotherapie,

sondern ein Ort für Gesundheit und Wohlbefinden.

Michael Munzel

Dipl. Psych

Begründer der Bindungsenergetik

und Gründer von Wohlwurzeln

Fedelhören 106

28203 Bremen

0421 2446393

bindungsenergetik.de

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VIP Beratung und Weihnachten

bei MEYERHOFF

Hochwertige Wohnwelten mit bekannten Marken, Fotos: Konstantin Zigmann, Text: Susanne Lolkt


Ökologie ist ein starkes Thema bei MEYERHOFF, dazu gehören neben

der Möbelausstattung auch Geschirr und Stoffe

Kennen Sie das auch? Sie betreten ein Möbelhaus

mit dem Wunsch etwas Schönes für Ihre vier Wände

zu kaufen und die Auswahl ist so groß, dass Sie sich

am Ende nicht entscheiden können?

Stefan Fromme ist seit drei Jahren Geschäftsführer

im Hause Meyerhoff und hat sich überlegt, dass es

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Gespräch lässt sich herausfinden was Sie genau

möchten und wo Sie es sich

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Ihr Fest so individuell und besonders wie nie zuvor.

Im Hause MEYERHOFF finden auch weitere Events

statt, informieren Sie sich auf der Website. meyerhoff.

de Das Team im Möbelhaus MEYERHOFF freut sich

auf Sie!

Stefan Fromme erläutert das

MEYERHOFF Konzept

Gegründet 1928, treibt das

Unternehmen Meyerhoff

seine Erfolgsgeschichte

voran. In den letzten 12

Monaten wurde das gesamte

Haus einmal auf

links gedreht und auch das hochwertige Sortiment

für Küchen ist neu. Die geschulten Mitarbeiter möchten

Sie begeistern und Ihnen auf breiter Basis ein

faszinierendes Einkaufserlebnis bieten. Atmosphäre

gepaart mit Auswahl und Qualität, Service in allen

Wohnbereichen. Die starken Marken bieten Ihnen

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Weihnachten. Auch im Hause MEYERHOFF ist die

stimmungsvolle Weihnachtszeit zu finden.

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35


Herbst

Winter

2025

MODE TRENDS

Foto: Eduardo Romero von pexels.com

36


STRICK-AUF-STRICK

Diese trendige Kombination zelebriert die Vielfalt von

Strick und bietet eine Vielzahl an stilistischen Möglichkeiten,

die sowohl Komfort als auch Eleganz garantieren.

Hier sind die Hauptmerkmale und Inspirationen

dieses ansprechenden Trends:

Ästhetik und Inspiration

Der Strick-auf-Strick-Trend ist stark von der Suche

nach Gemütlichkeit und Bequemlichkeit inspiriert.

In einer Welt, in der der Alltagsstress oft überhandnimmt,

greifen Designer auf die Qualität und Wärme

von Strickstoffen zurück, um kuschelige und modische

Outfits zu kreieren. Die Kombination von verschiedenen

Strickvarianten bringt eine interessante Dimension

in die Gestaltung und fördert die Individualität.

Materialien und Texturen

In dieser Saison stehen Strickstoffe in verschiedenen

Qualitäten und Texturen im Vordergrund. Von feiner

Merinowolle, schwerem Kaschmir bis hin zu groben

Strickarten – die Auswahl ist enorm. Mixe aus unterschiedlichen

Materialien, wie Baumwolle und synthetischen

Fasern, sorgen für interessante Haptiken und

visuelle Effekte. Auch unterschiedliche Strickarten wie

Zopf- oder Strukturstrick kommen zum Einsatz, um

Dimension und Tiefe in die Outfits zu bringen.

Farben und Muster

Die Farbpalette für Strick-auf-Strick-Kombinationen

ist weit gefächert und reicht von sanften, erdigen Tönen

wie Beige, Braun, Ocker und Olivgrün bis hin zu

kräftigen Farben wie Burgunder, Nachtblau und Smaragdgrün.

Monochrome Looks sind besonders beliebt,

da sie durch verschiedene Texturen und Strickarten

lebendig werden. Ebenso können zarte, gemusterte

Strickteile harmonisch mit unifarbenen Pieces kombiniert

werden, um einen interessanten Kontrast zu

schaffen.

Schnitte und Silhouetten

Die Silhouetten für diesen Trend sind variabel und

reichen von locker sitzenden Oversized-Pullovern und

-Kleidern bis hin zu taillierten Cardigans und Strickjacken.

Lange Strickmäntel oder -kleider können hervorragend

mit einem grob gestrickten Schal kombiniert

werden, während schicke, schmal geschnittene Strickhosen

und ein weites Strickoberteil eine harmonische

Balance schaffen. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es,

je nach Anlass und Stimmung unterschiedliche Looks

zu kreieren.

Dein Herbst. Dein Denim.

Bei jeans disco findest Du nicht nur deine perfekte

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Unterschied macht:

Persönliche Beratung, passgenaue Änderungen,

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individuellen Denim-Style.

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37


Styling-Möglichkeiten

Die Kombination von Strickteilen

bietet unzählige Styling-Optionen.

Ein grob gestrickter Pullover kann

über einem feinen ärmellosen

Strickkleid getragen werden, während

schmale Strickhosen mit einem

übergroßen Cardigan stilvoll

kombiniert werden. Für den Alltag

eignen sich bequeme Sneakers

oder Ankle Boots, während Pumps

oder Stiefel einen eleganteren

Look für abendliche Veranstaltungen

unterstützen. Layering ist

ebenfalls eine großartige Technik,

um Tiefe und Stil zu erzeugen: Das

Tragen von mehreren Strickteilen

übereinander schafft nicht nur

Wärme, sondern auch visuelles

Interesse.

Accessoires

Accessoires spielen eine wichtige

Rolle, um Strick-auf-Strick-Looks

zu vervollständigen. Strickmützen,

Schals und Handschuhe in passenden

Farben oder Mustern runden

das Outfit ab. Auch Gürtel können

geschickt eingesetzt werden,

um die Taille zu betonen und eine

feminine Silhouette zu schaffen.

Großer Schmuck, wie Statement-

Halsketten oder -Ohrringe, kann

einen schönen Kontrast zu den

weichen, strukturierten Materialien

bieten.

Die Strick-auf-Strick-Kombinationen

sind die perfekte Wahl

für modebewusste Frauen, die

sowohl Stil als auch Komfort

schätzen. Dieser trendige Ansatz

hebt die Vielseitigkeit von Strick

in der kälteren Jahreszeit hervor

und bietet unendliche Optionen

für jede Gelegenheit. Egal, ob für

eine entspannte Auszeit zu Hause

oder elegante Begegnungen in

der Stadt – mit Strick-auf-Strick-

Looks ist man immer gut gekleidet,

um die Schönheit und Frische von

Herbst und Winter zu genießen.

LAYERING

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Layering ist ein entspannter Look, der viele Kombinationsmöglichkeiten bietet

Foto: Konstantin Zigmann / KI


LAYERING

Der Trend der Layering-Looks bietet eine spannende

Möglichkeit, verschiedene Texturen, Farben und Stile

übereinander und miteinander zu kombinieren.

Vielfalt der Schichten

Unterlayer: Leichte T-Shirts oder Langarmshirts aus

Baumwolle oder Merinowolle können als Basis dienen.

Middle Layer: Strickjacken, Pullover oder dünne Sweatshirts

bieten zusätzlichen Komfort und Wärme. Materialien

wie Kaschmir oder grobe Strickwaren sind ideal.

Outer Layer: Oversized Mäntel, Trenchcoats oder Parkas

sind als letzte Schicht gefragt, um den Look abzurunden

und vor Kälte zu schützen.

Mix aus Texturen

Um einen interessanten Look zu kreieren, können Sie

verschiedene Materialien miteinander kombinieren.

Weiche Strickwaren auf einer glatten Bluse oder einem

seidigen Top, dazu Leder mit Wolle oder Baumwolle

für eine spannende Kombination.

Farbkoordination

Die Farbpalette kann den Look erheblich beeinflussen:

Monochrome Looks: Tragen Sie verschiedene Schattierungen

einer Farbe für einen harmonischen Effekt.

Kontraste nutzen: Setzen Sie auf verschiedene, kräftige

Farben oder Muster, um lebendige Akzente zu

setzen.

Accessoires

Accessoires sind der Schlüssel, um Ihren Layering-

Look zu vervollständigen. Schals und Tücher dienen

als zusätzliche Schicht und Farbtupfer. Mützen und

Beanies sind nicht nur praktisch, sondern verleihen

dem Outfit auch eine lässige Note. Stiefeletten oder

klobige Sneakers passen gut zu Layering-Outfits und

bieten Komfort.

Praktikabilität

Layering ist nicht nur stylisch, sondern auch praktisch,

Sie können sich einfach an wechselnde Temperaturen

anpassen, indem Sie eine Schicht hinzufügen oder

entfernen. Dabei helfen bequeme Schichten, um sich in

verschiedenen Situationen wohl zu fühlen – sei es im

Büro, beim Stadtbummel oder bei einem Abendessen.

Layering ist eine wunderbare Möglichkeit, Ihre Kreativität

modisch auszuleben. Es bietet unbegrenzte

Kombinationsmöglichkeiten und ermöglicht es Ihnen,

Ihren persönlichen Stil zu zeigen – und dabei sicher

warm zu bleiben!

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SNAKEPRINT

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Leder und Snakeprint sind eine spannende Kombination nicht nur in dieser Saison

Foto: Konstantin Zigmann / KI


LEDER UND SCHLANGENMUSTER

Dieses Zusammenspiel verkörpert einen modernen,

zeitgenössischen Look, der sowohl in der Alltagsmode

als auch in der Abendgarderobe an Bedeutung

gewinnt. Hier sind die zentralen Elemente und Eigenschaften

dieses faszinierenden Trends:

Schlangenmuster

Schlangenmuster sind ein langlebiger Favorit in der

Mode und erleben im Herbst/Winter 2025/2026 ein

Comeback. Die edlen, organischen Linien und die interessante

Textur des Schlangenhaut-Designs verleihen

jedem Outfit einen Hauch von Extravaganz. Diese

Muster können sowohl auf Leder als auch auf anderen

Materialien zum Einsatz kommen, was vielseitige

Styling-Möglichkeiten eröffnet.

Materialien

Das Leder selbst wird in dieser Saison von hochwertiger

Qualität geprägt. Die Auswahl reicht von weichem,

geschmeidigem Nappa-Leder bis hin zu strukturierteren

Varianten, die dem Outfit mehr Form und Charakter

verleihen. Die Kombination mit anderen Materialien

wie Baumwolle, Wolle oder sogar samtartigen

Texturen sorgt für einen spannenden Mix und erhöhte

Tragbarkeit.

Schnitte und Silhouetten

Die Silhouetten für diesen Trend sind vielseitig und

reichen von taillierten Jacken und Mänteln bis hin zu

lässigen Oversized-Pullovern. Röcke und Hosen in

Lederoptik, die das Schlangenmuster aufnehmen, erweitern

die Möglichkeiten, die das Outfit bietet.

Accessoires und Styling

Accessoires spielen eine entscheidende Rolle beim

Trend von farbigem Leder und Schlangenmuster. Stiefel

aus farbigem Leder oder in Schlangenmuster-Optik

sind hervorragende Ergänzungen, die jedes Outfit

aufwerten. Auch Taschen und Gürtel aus diesen Materialien

sind beliebte Wahlmöglichkeiten. Schlichte,

elegante Schmuckstücke setzen subtile Akzente.

Der Trend von farbigem Leder und Schlangenmuster

bietet eine spannende Kombination, die sowohl Auffälligkeit

als auch Eleganz verkörpert. Die Kombination

aus mutigen Farben und exotischen Mustern erlaubt

es den Modeinteressierten, sich kreativ auszudrücken

und mit verschiedenen Styles zu experimentieren.

Dieser Trend ist perfekt für alle, die im Herbst und

Winter nicht auf Stil verzichten möchten, sondern ihre

Outfits mit einzigartigen Akzenten bereichern wollen.

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Sexy, entspannt, gleichzeitig retro und modern: der Low Rise Look

Foto: Konstantin Zigmann / KI


LOW RISE

Ursprünglich aus den späten 1990er und frühen

2000er Jahren stammend, kehrt dieser Stil mit einer

modernen Interpretation zurück, die sowohl Nostalgie

als auch zeitgemäße Eleganz vereint. Hier sind die

zentralen Aspekte und Merkmale dieses Trends:

Definition und Ursprung

„Low Rise“ bezieht sich auf eine Hosen- und Rocksilhouette,

bei der der Bund deutlich unterhalb der Taille

sitzt. Diese Schnittführung schafft eine lässige, entspannte

Anmutung und eignet sich sowohl für Casual-

als auch für schicke Outfits.

Materialien und Texturen

In dieser Saison werden eine Vielzahl von Materialien

eingesetzt, um den „Low Rise“-Trend frisch

und interessant zu gestalten. Jeansstoffe, weiche

Baumwollmixe, Wolle und sogar Leder sorgen für viel

Abwechslung. Die Texturen können von glatten, glänzenden

Oberflächen bis hin zu rauen, strukturierten

Materialien reichen, die dem Look Tiefe verleihen.

Schnitte und Silhouetten

Die charakteristischen Hosen und Röcke sind gerade

geschnitten oder leicht ausgestellt und bieten eine bequeme

Passform. Gerade Hosen mit niedrigem Bund,

baggy Jeans und Minirock-Varianten sind wesentliche

Elemente dieses Trends. Kombiniert werden diese mit

Oberteilen, die entweder tailliert oder cropped sind,

um die Silhouette optimal zu betonen. Schichten sind

auch ein wichtiger Aspekt dieser Modeperiode.

Stylingmöglichkeiten

Die Kombinationen mit „Low Rise“-Teilen sind vielfältig.

Ein klassischer Look könnte eine baggy Jeans mit

einem knappen Top und einer samtigen Jacke sein,

während der Abendlook einen tief geschnittenen Rock

mit einem eleganten, bodenlangen Oberteil integriert.

Auch Layering ist entscheidend; ein Cropped-Top unter

einem Oversized-Blazer oder einer kurz geschnittenen

Lederjacke bringt den Look auf den Punkt.

Der „Low Rise“-Trend bringt eine erfrischende Perspektive

auf Mode und bietet viel Raum zur kreativen

Entfaltung. Mit seinem Fokus auf bequeme, modische

Silhouetten und mutige Styling-Kombinationen ist

dieser Trend sowohl zeitgemäß als auch nostalgisch.

Er lädt dazu ein, den persönlichen Stil neu zu interpretieren,

und öffnet die Türen zu vielfältigen Outfits.

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LADYLIKE

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Sexy, entspannt, gleichzeitig retro und modern: der Low Rise Look

Foto: Elias Decarvalho von pexels.com


LADYLIKE LOOKS

Eine Rückkehr zur zeitlosen Eleganz und Weiblichkeit.

Dieser Trend kombiniert klassische Schnitte mit modernen

Akzenten und zelebriert feminine Silhouetten,

die sowohl stilvoll als auch tragbar sind. Hier sind die

wesentlichen Elemente und Merkmale dieses ansprechenden

Trends:

Ästhetik und Inspiration

Die „Ladylike-Looks“ sind stark von der Mode vergangener

Dekaden inspiriert, insbesondere den 1950er

und 1960er Jahren, als Weiblichkeit und Eleganz in

der Mode eine zentrale Rolle spielten. Die Designs

sind oft von ikonischen Stilikonen dieser Zeit geprägt

und bieten eine nostalgische Erweiterung in die heutige

Zeit, mit einem modernen Twist.

Farben und Muster

Die Farbpalette für diesen Trend ist vielfältig. Sanfte,

romantische Töne wie Pastellrosa, Himmelblau, Creme

und Flieder dominieren und schaffen eine weiche,

feminine Ausstrahlung. Überdies werden kräftigere

Farben wie tiefes Bordeaux, klassisches Dunkelblau

und sattes Grün gerne eingesetzt, um bestimmte Outfits

aufzupeppen. Florale Muster, Punkte und Streifen

sind ebenfalls beliebte Designelemente, die den

„Ladylike-Look“ unterstreichen.

Materialien und Texturen

Der Trend nutzt eine Vielzahl von hochwertigen Materialien,

die sowohl im Alltag als auch bei besonderen

Anlässen tragbar sind. Leichte Stoffe wie Chiffon,

Seide und Wolle kommen zum Einsatz, ebenso wie

zeitlose Materialien wie Tweed und Baumwolle. Auch

Jacquardstoffe und Spitzenapplikationen verleihen

den Outfits eine luxuriöse Note, während strukturierte

Materialien für mehr Tiefe und Dimension sorgen.

Schnitte und Silhouetten

Die Silhouetten für „Ladylike-Looks“ sind charakteristisch

feminin: Taillierte Kleider, Midi-Röcke, schwingende

A-Linien und schicke verschiedene Jacken.

Wichtige Elemente sind auch Details wie Puffärmel,

Rüschen und enge Taillenschnitte, die die Figur betonen.

Bei den Hosen sind schmal geschnittene, elegante

Modelle sowie hochgeschnittene Taillen gefragt, die

einen lässigen jedoch stilvollen Look garantieren.

Styling-Möglichkeiten

Die Kombinationen sind sowohl vielseitig als auch

abwechslungsreich. Ein klassisches, tailliertes Kleid

kann mit einer eleganten Blazerjacke kombiniert

werden, während ein schwingender Midi-Rock mit

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einem schlichten, eng anliegenden

Oberteil und einem Gürtel ergänzt

wird. Für den legeren Look sind

Stiefeletten oder elegante Flats

ohne hohe Absätze ideal; für das

abendliche Outfit sind Pumps oder

schicke Overknees die erste Wahl.

Accessoires

Zubehör spielt eine zentrale Rolle

im „Ladylike-Look“. Zarte Goldoder

Silberschmuckstücke, wie

filigrane Halsketten und kleine

Creolen, unterstreichen die Eleganz,

während handliche, strukturierte

Taschen in klassischen

Farben das Gesamtbild abrunden.

Auch Hüte, Schals und Statement

Zubehör sind willkommen, um den

persönlichen Stil zu betonen und

dem Outfit Struktur zu verleihen.

Der „Ladylike-Look“ ist eine

wunderbare Hommage an die

klassische Weiblichkeit und bietet

zahlreiche Möglichkeiten für

kreative Kombinationen. Mit einem

Schwerpunkt auf Eleganz,

high-quality Materialien und viel

Liebe zum Detail ist dieser Trend

ideal für Frauen, die zeitlosen Stil

mit modernem Flair kombinieren

möchten. Egal ob im Büro, beim

Dinner oder bei festlichen Anlässen

– dieser Trend bietet für jede

Gelegenheit den passenden Auftritt

und bringt die feminine Seite

jeder Frau zum Strahlen.

POWERDRESING

Die Schnitte sind wieder tailliert mit betonten Schultern

Foto: Jackline Addis Ababa von pexels.com / KI

Gabriele Schmidt · Wernerstr. 38 · 28203 Bremen · Tel. (0421) 747 20

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POWER-DRESSING

Diese Mischung zeugt von einer spannenden Balance

zwischen Tradition und Moderne und bietet den Modebegeisterten

zahlreiche Möglichkeiten, ihre Stärke

und Anmut auszudrücken. Hier sind die zentralen

Merkmale und Aspekte dieses inspirierenden Trends:

Eleganz und Raffinesse

Bei dieser Saison wird Spitze nicht nur in traditionellen

Anwendungen wie Blusen oder Kleidern verwendet,

sondern auch in aufregenden, modernen Ensembles.

Sie kann durchlegt oder als unmittelbares Designelement

eingesetzt werden, wobei transparente Schichten

und Applikationen für interessante Kontraste sorgen.

Diese Techniken erlauben es, andere Materialen

und Silhouetten hervorzuheben, während sie gleichzeitig

einen Hauch von Weiblichkeit und Eleganz

integrieren.

Stärke und Selbstbewusstsein

Der Power-Dressing-Trend bringt eine neue Dimension

in das Ensemble, indem er Stärke und Selbstbewusstsein

verkörpert. Charakteristische Merkmale sind

strukturierte Silhouetten und starke Farbgebungen.

Dieser Trend feiert die moderne Frau, die sowohl im

Beruf als auch im Alltag vertrauensvoll und elegant

auftreten möchte. Schnitte sind oft tailliert, mit betonten

Schultern.

Kombinationen

Die Kombination von Rüschen, Spitze und Power-

Dressing ist reich an Möglichkeiten. Ein elegantes,

rüschenverziertes Hemd kann mit einer taillierten

Hose oder einem strukturierten Pencil-Skirt kombiniert

werden, um den Balanceakt zwischen Feminität und

Autorität zu vollziehen. Layering-Elemente, bringen

das perfekte Maß an Eleganz und Professionalität.

Styling-Tipps

Um diesen trendbewussten Look zu kreieren, sollten

Accessoires sorgfältig ausgewählt werden. Schlichte,

elegante Schmuckstücke passen perfekt zu den

opulenten Rüschen und Spitzen. Hohe Schuhe oder

elegante Ankle Boots erhöhen den Glamour-Faktor

und unterstützen die feminine Silhouette. Eine strukturierte

Handtasche ergänzt das Outfit und bringt die

notwendige Funktionalität in die Kombination.

Farben und Muster

Farblich wird die Palette in dieser Saison vielseitig gestaltet.

Neben klassischen Farben werden auch sanfte

Pastelltöne und erdige Nuancen – wie Beige, Mittelblau

oder Blush-Rosa – für einen harmonischen Look

eingesetzt. Während des Winters werden gedecktere

Töne, wie dunkle Grüntöne oder bordeauxrot, zum

Einsatz kommen, um dem Outfit eine tiefere Dimension

zu verleihen.

Die Verbindung von Rüschen, Spitze und Power-

Dressing ist eine aufregende und vielschichtige

Modebewegung, die Weiblichkeit, Stärke und Stil

vereinigt. Diese Trendkombination bietet vielfältige

Möglichkeiten für individuelle Ausdrucksformen und

erlaubt es Frauen, ihre Geschichten durch Kleidung

zu erzählen. Egal ob im Büro, zu festlichen Anlässen

oder im Alltag – dieser Trend ist die perfekte Wahl für

alle, die sowohl Eleganz als auch Selbstbewusstsein in

ihren Outfits verkörpern möchten.

Sparen sie diese Zeit und Ihre Nerven und legen die Personalsuche

vertrauensvoll in die Hände von Anke Wartenberg, der Inhaberin

der Agentur Mary Poppins in Bremen. Sie prüft Bewerbungen,

Zeugnisse und Referenzen und trifft eine Vorauswahl unter den

Bewerber*Innen.

Die Agentur Mary Poppins berät außerdem bei Gehaltsfragen und

Gestaltung von Arbeitsverträgen genauso wie bei den Anmeldeformularen

für die Minijobzentrale.

Mary Poppins – wer kennt sie nicht, das legendäre, zauberhafte

Kindermädchen mit dem Schirm, das vom Himmel kam und

einer Familie Liebe, Harmonie und Hilfe brachte.

Ganz nach dieser Philosophie arbeitet die Agentur Mary Poppins

seit über 25 Jahren in Deutschland und hilft Privathaushalten das

passende Personal zu finden.

Ob Nanny, Haushälterin, Putzfee, Koch, Seniorenbetreuung oder

Personal Assistant - die Suche nach geeignetem, zuverlässigem

Personal ist sehr zeitaufwendig.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website oder direkt bei

Anke Wartenberg unter 0421-51848483.

Agentur Mary Poppins

Außer der Schleifmühle 49

28203 Bremen

Tel.: 0421-51 84 84 83

bremen@agenturmarypoppins.de

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47


Pea & Pearls

Schönste Kinderkleidung im Schnoor

Kinderkleidung bei Pea & Pearls in Schnoor 7, Foto: Smilla Bruckert, Text: Susanne Lolk


Das Team und ein Blick in den Laden (v.l.n.r.) Cornelia Bruckert, Ulrike Wedig, Smilla Bruckert, Ursula Bruckert, Jennifer Podehl, Gheena Alarab,

Bianca Vespermann und vorne stehend Anna Maria Feisel. Foto links: Mia Baar. Foto rechts und Modefotos: Smilla Bruckert

Wann waren Sie zuletzt im Schnoor bummeln? Geht

Ihnen das auch so, dass Sie selten dort sind und gar

nicht mitbekommen, was es wieder Neues dort zu

entdecken gibt? So ging es mir auch, als ich den kleinen

Laden Pea & Pearl fast ganz am Ende der kleinen

Straße Schnoor 7, entdeckte. Ein kleines Schaufenster

liebevoll dekoriert mit Kinderkleidung. Neugierig

ging ich hinein und erfuhr von der Inhaberin Cornelia

Bruckert, dass Sie sich ihn diesem kleinen Haus ihren

Lebenstraum erfüllt hat. Besonders dankt Sie Ihrer

Freundin Sylvia Wedemeyer die viel dazu beitrug,

dass sie sich es selbst zugetraut hat, endlich diesen

Schritt zu wagen.

Ein Gardinenstoff aus Seide, entzückend mit Puffärmeln

zu einem Kleid geworden. Lässige und verspielte

Kleidung aus Stoffen, die mal etwas ganz anderes

waren. Immer aus hochwertigen Materialien, Seide,

Baumwolle, Wolle und ganz selten mal Gemische.

.

In Zusammenarbeit mit Sibilla Pavenstedts „Made

of Veddel“, gibt es auch handgenähte Bademäntel

aus Baumwolle in Waffelpiquet Optik. Für die ganz

Kleinen gibt es süße Erstlingskleidung. Alles aus der

eigenen kleinen Manufaktur in Bremen Hastedt. Besonders

und perfekt für die, die etwas verschenken

mögen. Ein Großelternparadies!

Die 58 jährige Mutter einer Tochter ist studierte

Modedesignerin und Schneiderin. Mit Blick auf die

entzückende Kinderkleidung wünschte ich mir meine

Tochter als kleines Mädchen zurück, für das ich in diesem

Geschäft sofort einkaufen möchte. Frau Bruckert

lachte und hatte schon selbst diesen Gedanken. Denn

ihre Tochter ist leider auch nicht mehr die Zielgruppe

für diese besonderen Einzelstücke.

Der Nachhaltigkeitsgedanke findet hier seine Perfektion.

Süße Röcke aus ehemaligen Krawatten aus Seide.

Cornelia Bruckert zeigt Ihnen Sehr gerne ihre selbst

designten und liebevoll genähten Kreationen für die

Kleinen und ein Besuch im Schnoor ist immer eine

kleine „Reise“ wert.

Pea & Pearls

Schnoor 7

28195 Bremen

Onlineshop:

pea-and-pearls.com

49


Bremens Fashion-Mittelpunkt

trifft auf ein Parallel Universum!

MARC CAIN Modepräsentation bei Ristedt, Fotos: Konstantin Zigmann und Ristedt, Text: Susanne Lolk

Im Hause Ristedt finden mehrmals im Jahr Modenschauen

statt. Am 22. August startete die Saison

Herbst / Winter mit exklusiven MARC CAIN Trendshows,

die von dem charmanten Conferencier Fred

moderiert wurden. Unter dem Motto „A Parallel Universe“

führten drei Models viele Kombinationen der

schönen, neuen Stücke vor. In Zweierreihen saßen

die Kundinnen und bestaunten die neuen Looks und

Styles und am Ende der Shows wurde gleich das eine

oder andere schöne Teil entdeckt, bezahlt und direkt

mit nach Hause genommen.

Wenn der Mann zu seiner Gattin sagt: „Schau mal diese

Bluse mit der Schluppe, wie entzückend, darf ich sie

dir kaufen?“ oder eine Freundin zu der anderen flüstert

„das ist deine Farbe und der Schnitt super für dich“.

Dann trifft man im Hause auf Kundinnen und Kunden,

die sich schon lange bei Ristedt sehr wohl fühlen und

in dieser familiären, persönlichen Umgebung gerne

einkaufen. Die Beratung des Teams rund um Inhaber

Jens Ristedt gefällt den Kundinnen besonders gut. Ist

es bedauerlich, dass sich in vielen Geschäften mittlerweile

die Beraterinnen mit dem sie umgebenen

Sortimenten nicht mehr richtig auskennen. Service und

Qualität hingegen, sind ein wichtiger Teil der Philosophie

des Modehauses Ristedt.

Ristedt führt viele sehr angesagte Labels, eines davon

ist MARC CAIN und dieses wurde am 22. August

präsentiert. Was viele nicht wissen ist, dass Marc Cain

eine etablierte Premium-Modemarke ist, die sich durch

luxuriöse Materialien, höchste Ansprüche an Design,

Qualität und Passform sowie einer Mischung aus Ästhetik,

Kunst, Lässigkeit und Exklusivität auszeichnet,

also hochwertige Womenswear bietet.

Aber nicht nur Kleidung, auch Schuhe und Accessoires

für anspruchsvolle Frauen sind im Sortiment und

wenn Sie Wert auf Stil und einen Hauch von Exklusivität

in ihrem Alltag legen und es Ihnen wichtig ist, dass

vieles in Deutschland produziert wird, ist diese Marke

perfekt. Vor allem Strickwaren stammen aus Bodelshausen.

Bodelshausen (ca. 6000 Einwohner) ist die

südlichste Gemeinde im Landkreis Tübingen. Die

Kleinstadt liegt vier Kilometer nördlich von Hechingen

und gehört zur Region Neckar-Alb bzw. zur Randzone

der europäischen Metropolregion Stuttgart, Baden-

Würtemberg.

50


Immer am Zeitgeist – seit 1867

Die Historie rund ums Modehaus Ristedt ist so bunt

und vielfältig wie die aktuellen Kollektionen. Durchaus

stolz ist man darauf, dass der Store auch noch in fünfter

Generation inhabergeführt ist und es stets starke

Charaktere waren, die den Weg des Unternehmens

entscheidend geprägt haben. Vor über 150 Jahren als

Ristedt immer wieder einen besonderen Shopping-

Charme. Das inhabergeführte Haus, eines der wenigen

in unserer Innenstadt, liebevoll dekoriert und mit sympathischen

Mitarbeitenden im Team von Jens Ristedt,

hat viele Stammkunden, die lieber dort einkaufen, als

im anonymen Onlinehandel zu bestellen. Das Ristedt-

Modeteam freut sich, allen Gästen die neuen Herbst-/

Die Trends für Herbst-Winter von MARC CAIN: Layering, Farben und Prints, Ladylike-Looks und kuschelige Materialkombinationen

Winterkollektionen zeigen zu können. Einfach mal

wieder inspirieren lassen, persönlich shoppen gehen

und sich in der Fashion Lounge bei einem leckeren

Sprizz verwöhnen lassen…

Das Team von MARC CAIN verabschiedet sich gut gelaunt

„Tuch- und Manufacturwaren-Geschäft“ gegründet,

wandelte es sich vom Fachgeschäft für anspruchsvolle

Designs bis zur heutigen Top-Adresse für Women‘s

Fashion in der Region.

Auf zwei Etagen und 750 qm Verkaufsfläche erwartet

Sie trendige Womenswear in zahlreichen Facetten.

Während im Erdgeschoss vor allem sportive Looks

auf Sie warten, gilt es im Obergeschoss die Welt der

Premium-Designer für verschiedenste Anlässe zu

entdecken. Heute versprüht ein Besuch im Modehaus

Jens Ristedt in seiner Fashion Lounge

Ristedt –

Mode erleben!

Ansgaritorstraße 22

28195 Bremen

T 0421 131 75

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51


FRISEURMEISTEREI

Neu in der Georg-Gröning-Straße 163

Blick in den neuen Salon

Wenn man sich Friseurmeisterei

nennt, ist man dann auch Meister?

Natürlich und nicht nur das! Josephine

Jurczyk die im Mai diesen Jahres den

Salon von La Blonde übernommen hat, ist

nicht nur Meisterin, sie ist auch Mitglied des Vorstandes

der Handwerksinnung für Friseure und die erste

weibliche Vorsitzende des Prüfungsausschusses des

Friseurhandwerks. Die 39-jährige Mutter eines vierjährigen

Kindes, hat sich ihren Lebenstraum erfüllt.

Endlich ein eigener Friseursalon!

Josephine Jurczyk sieht sich als Expertin für die individuelle

Typberatung der Haare, Schnitt und Styling,

sie möchte sicherstellen, dass Ihre Frisur nicht nur zu

Ihnen passt, sondern Sie sich auch damit wohlfühlen.

Ob glatt oder lockig, Kurzhaarschnitt oder lange Mähne:

Sie nimmt sich die Zeit, um den Schnitt, die Farbe und

das Styling zu finden, die Ihre Wünsche und Ihre Persönlichkeit

perfekt unterstreichen. Auch beim Schneiden,

Färben, Stylen und Co. steht immer der Mensch

im Fokus. Deshalb widmet sie sich nur einem Kunden

zurzeit und bietet einen persönlichen 1:1-Service, der

heute selten geworden ist.

Josephine Jurczyk, Friseurmeisterin

Eine maßgeschneiderte Beratung

umfasst jedoch mehr als die Typberatung

für Haare und die Wahl der passenden

Frisur. Sie schließt auch Pflegeund

Stylingtipps ein sowie Ideen, wie Sie Ihren

Look nach Stimmung und Anlass variieren können.

Erleben Sie bei ihr ein bisschen ME-Time. Josephine

Jurczyk freut sich auf Sie!

Josephine’s Friseurmeisterei

Georg-Gröning-Str. 163

Tel. 0421 34 99 934

Öffnungszeiten:

Dienstag, Donnerstag, Freitag

9:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch

9:00 - 15:00 Uhr

Samstag

8:30 - 14:00 Uhr

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KÖNEgliches Schattenreich

Rainer Köne und sein Enkel Padreic Köne

Halbes Jahrhundert Handwerk mit Herz,

Meisterqualität mit Tradition

Man glaubt es kaum: Seit stolzen 50 Jahren sorgt

Köne Rolladen-Markisen-Studio schon dafür, dass die

Sonne nicht macht, was sie will. Während andere Betriebe

in dieser Zeit aufgaben, fusionierten oder von

Staubsauger-Vertretern übernommen wurden, blieb

Köne eisern: „die Sonne bleibt da, wo sie hingehört –

draußen“.

Firmengründer Rainer Köne ist ein echtes Urgestein:

Seit über 50 Jahren mischt er in der Sonnenschutz-

Branche mit. 40 davon als Meister – und seitdem

läuft der Laden wie geschmiert (beziehungsweise: wie

frisch geölte Rollläden). Anders gesagt: Während die

meisten Menschen in diesem Alter längst die Fernbedienung

nicht mehr finden, findet er seine tägliche

Dosis Herausforderung und Spaß in Beratung der

Kunden - persönlich und vor Ort, um Lösungen für

deren Wünsche und Bedürfnisse zu finden.

Die Zufriedenheit der Kunden spiegelt sich in den

Worten wie „/.../ ich habe etwas viel Wertvolleres

gefunden, nämlich ein ´KÖNEgliches´ Unternehmen,

das zur Stelle war, pünktlich, einsatzfähig und in jeder

Hinsicht zuverlässig.“ Bei anderen heißt die „Zufriedenheit“

vermutlich: Sie schwitzen nicht mehr im

Wohnzimmer wie in einer finnischen Sauna.

Von Markisen über Rollläden bis zu modernen Beschattungssystemen:

Köne Rolladen-Markisen-Studio

macht alles, außer Sonnenschein. Funktionalität trifft

hier auf Design – und ja, der Rollladen von heute ist

mehr als nur ein Brett vorm Kopf. Über Jahrzehnte

hinweg hat sich der Betrieb so in Bremen und Umgebung

einen glänzenden Ruf erarbeitet – ganz ohne

Sonnenbrand. Oder, wie es ein Kunde mal formulierte:

„Seitdem ich einen Köne-Rolladen habe, sehe ich meine

Nachbarn viel seltener – herrlich!“

Doch die Zukunft ruft! Der Enkel von Rainer Köne

scharrt schon ungeduldig mit den Füßen. Aktuell bereitet

er sich auf seine Meisterprüfung vor – denn Tradition

verpflichtet. Schließlich muss irgendwer dafür

sorgen, dass auch die nächsten 50 Jahre in Bremen

niemand unfreiwillig Vitamin D tankt.

Mit Stolz blickt Rainer Köne zurück – und mit viel

Zuversicht auf die nächsten Jahrzehnte. Denn eins

steht fest: Die Sonne mag Milliarden Jahre alt sein,

aber Köne Rolladen-Markisen- Studio ist hartnäckiger.

Qualität, Kundennähe und der ewige Kampf gegen

blendende Lichtstrahlen bleiben die Leitlinien des Unternehmens.

Und wenn’s nach Köne geht, bleibt Bremen

noch mindestens ein halbes Jahrhundert länger

im Schatten.

Köne Rolladen-Markisen-Studio sagt Danke!

Findorffstr. 40-42

T 0421 37 18 37

koene.de

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Neuer Standort

Der Wintermaak zieht um

Verkauf 2025 im Kwadrat

Der Wintermaak verlegt seinen Verkauf in das Kwadrat

und bietet dort sein vielfältiges Angebot an. Die

untere Rathaushalle, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes,

bleibt aktuell geschlossen. Der beliebte und

traditionelle Weihnachtsmarkt vom Martinshof „Wintermaak“

wird dieses Jahr 45 Jahre.

Der neue Standort 2025 im Kwadrat bietet zahlreiche

Vorteile. Die zentrale Lage sorgt für eine hohe

Besucherfrequenz und ermöglicht es, die festliche

Atmosphäre des Weihnachtsmaaks in einem ansprechenden

Umfeld zu genießen. Die Umgestaltung des

Platzes wird auch dazu beitragen, die Zugänglichkeit

für alle Besucher zu verbessern und ein vielfältiges

Angebot an Ständen und Attraktionen zu präsentieren.

Im Kwadrat erwartet die Besucherinnen und Besucher

ein modernes, einladendes Ambiente, das das besondere

Wintermaak-Erlebnis in vollem Umfang ermöglicht.

Wir freuen uns, Sie / euch an diesem neuen Standort

begrüßen zu dürfen und laden herzlich zum Besuch ein.

KWADRATan der Wilhelm-Kaisen-Brücke

Die Organisatoren des Wintermaaks möchten den

Besuchern ein unvergessliches Erlebnis bieten. Neben

den traditionellen Ständen mit handwerklichen

Erzeugnissen und kulinarischen Köstlichkeiten wird es

ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geben,

das für Unterhaltung und festliche Stimmung sorgt.

Besonderes Highlight ist die festliche Beleuchtung.

Wir laden ein, das neue Ambiente zu erleben und gemeinsam

die Vorweihnachtszeit zu feiern.

28.11. 7.12. 11 19 Uhr

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Das kunstseidene Mädchen

Kunstseidenes Mädchen, Grafik: Tamara Trölsch

SCHAUSPIEL / FIGURENTHEATER / MUSIK

Mit „Das kunstseidene Mädchen “ präsentiert das

Bremer Figurentheater „Mensch, Puppe!“ in Kooperation

mit der Arbeitnehmerkammer Bremen einen

Abend über die Schriftstellerin Irmgard Keun (1905-

1982), der sowohl den berühmten Großstadtroman

auf die Bühne bringt als auch aus dem Leben der

Autorin erzählt.

Irmgard Keun war eine wichtige, wenn nicht die weibliche

literarische Stimme der Weimarer Republik und

schrieb mit dem damaligen Bestseller „Das Kunstseidene

Mädchen“ ein Standardwerk der Neuen Sachlichkeit,

das bis heute in Schulen gelesen wird. Keun

thematisiert darin die Rolle der Frau in der Weimarer

Republik und wirft zugleich einen kritischen Blick auf

die sich damals entwickelnde Konsum- und Medienkultur

sowie die weit offenstehende Schere zwischen

Arm und Reich. Die Puppenspielerin Jeannette Luft

und die Schauspielerin Anna Stieblich führen Irmgard

Keuns großen Roman mit autobiografischen Texten

der Autorin sowie vielen zeitgenössischen Chansons

zusammen und erzählen so einen informativ-spannenden

Abend über Irmgard Keun und ihre Zeit.

Premiere: 21.11.2025, 19:00 Uhr

im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer

Weitere Vorstellungen: 22./28./29.November,

12./13. Dezember, 16./17./29./30. Januar 2026

13./14. März, 10./11. April, jeweils um 19:00 Uhr

Authentisch bleiben –

bis zuletzt.

Bestattungsvorsorge

Alles geregelt.

Familienbetrieb seit 1903

Tel. 0421 45 14 53

Bremen-Hemelingen

Bremen-Osterholz

www.ahrens-bestattungen.de

55


SISSY, Foto: Jörg Landsberg

OKTOBER / NOVEMBER 2025

MUSIKTHEATER

SISSY

Musik von Fritz Kreisler

Text von Ernst Marischka und Hubert Marischka

In deutscher Sprache

Jahr für Jahr tanzt sie sich im Walzerschritt über die Flimmerkisten direkt ins Herz der Menschen – die Kaiserin

Elisabeth. Wallendes, perlenbesetztes Haar, exorbitante Kleider, schneebedeckte Berge. So geht Heimat! Also

im Film. Und auf der Theaterbühne? Dort machten es Fritz Kreisler und die Brüder Marischka 1932 vor. Mit Biss

und musikalischem Baiser lassen sie Sissy mit einem kleinen Segelboot über den Starnberger See rauschen – so

ganz und gar nicht ladylike. Das will sie auch nicht sein. Und so mischt sie die eitle Etikettenstrenge ihrer adeligen

Familie zwischen Ischl und Wienerwald ordentlich auf. Da bleibt kein Auge trocken, kein Walzer ungetanzt,

keine Konvention ungebrochen. Regisseur Frank Hilbrich widmet sich diesem trickreichen Abenteuer zwischen

Komödie, Salonstück und sentimentaler Operette. Bis es heißt: Was wird eigentlich gesucht? Die Liebe oder das

eigene Selbst?

Regie: Frank Hilbrich // Musikalische Leitung: Stefan Klingele

Premiere: So 30. November um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz

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Die unendliche Geschichte

Familienstück ab 6 Jahren nach dem Roman von Michael Ende

Fassung von John von Düffel

Bastian Balthasar Bux wird in der Schule gemobbt und versteckt sich in einem Antiquariat, wo er ein

geheimnisvolles Buch entdeckt: „Die unendliche Geschichte“. Während er darin liest, taucht er tief

in die magische Welt Phantásiens ein, die vom zerstörerischen „Nichts“ bedroht wird. Nur ein Menschenkind

könnte Rettung bringen, auch für die schwer kranke Kindliche Kaiserin, erfährt er. Begleitet

von Atréju und dem Glücksdrachen Fuchur wagt sich Bastian ins Reich der Irrlichter, Felsenbeißer und

Rennschnecken und erlebt, dass er selbst die Kraft besitzt, alles zu verändern – nicht nur in Phantásien,

sondern auch in seinem eigenen Leben. Gefördert von den Bremer Theaterfreunden. Präsentiert von

Bremen Vier.

Premiere: So 9. November um 16 Uhr im Theater am Goetheplatz

Weiterer Termin: So 23. November um 10 Uhr

SCHAUSPIEL

CABARET

Musical von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb in deutscher Sprache mit englischem Übertext

Foto: J. Landsberg

Berlin, zu Beginn der 1930er Jahre. Der Zeitgeist in der deutschen Hauptstadt

ist geprägt von Sex, Rausch und Kunst – sowie von Armut und

scheiternder Politik. In dem legendären Kit Kat Club leuchtet der Star Sally

Bowles. Ihr Charme blendet auch den amerikanischen Schriftsteller Clifford

Bradshaw – sie lernen sich kennen, er verliebt sich in sie. Als Sally

ihren Job verliert und bei ihm einzieht, werden sie ein Paar. Die Vermieterin

der Pension, Fräulein Schneider, möchte den jüdischen Obsthändler

Schulz heiraten, aber die Pläne werden von der Realität überholt: Die

Machtergreifung der Nationalsozialisten bestimmt fortan ihr Leben.

Regie: Andreas Kriegenburg // Musikalische Leitung: Michelle Bernard

Wiederaufnahme: Fr 3. Oktober um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz

Weitere Termine: Mi 8. Oktober und Do 30. Oktober jeweils um 19 Uhr, mehr Termine unter theaterbremen.de

MUSIKTHEATER

DER FEURIGE ENGEL

Musik und Text von Sergej Prokofjew nach Waleri Brjussows Roman „Der feurige Engel“

In russischer Sprache mit deutschem Übertext

Foto: J. Landsberg

Renata wird verfolgt. Seit der Kindheit ist sie der Vision eines feurigen

Engels verfallen. Ihre Fantasien weiten sich aus und als sie beginnt, den

imaginierten Engel auch körperlich zu begehren, verschwindet das Trugbild.

Nun versucht sie, diese Engelsgestalt in Menschen wiederzufinden

und dadurch ihre Fantasie zu verwirklichen. Scheinbar vom Teufel besessen,

soll an Renata am Ende sogar ein Exorzismus durchgeführt werden.

Ruprecht verfällt dieser faszinierenden Frau. Seine Projektionen auf sie

reißen ihn mit und führen zu seinem persönlichen Abstieg. Beide stürzen

sich gegenseitig in die Tiefe, gefangen in einem Strudel der Fantasien.

Regie: Barbora Horáková // Musikalische Leitung: Stefan Klingele

Premiere: So 26. Oktober um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz

Weitere Termine: Mi 29. Oktober, Sa 8. November und Fr 21. November jeweils um 19 Uhr

Theater Bremen

Goetheplatz 1-3

28203 Bremen

Theaterkasse

Goetheplatz 1-3

Mo-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr

Termine und Karten unter

theaterbremen.de

T 0421 3653333

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ROMEO UND JULIA, Foto: Marianne Menke

Oktober / November 2025

PREMIERENFEUERWERK

ROMEO UND JULIA

Als sich Romeo und Julia kennenlernen, sind sie zwei

ganz normale Teenager, denen etwas ganz Besonderes

geschieht: auf den ersten Blick sind sie unsterblich

ineinander verliebt! Doch sie gehören zwei verfeindeten

Familien an, die Verona mit ihrer blutigen Fehde

aus Hass und Gewalt überziehen. Eine Versöhnung der

Capulets und Montagues – unmöglich! Die Verbindung

von Romeo und Julia hat Sprengkraft, die Opfer fordert

– am Ende die beiden selbst! Choreographierte Kämpfe

und treibende Beatbox-Sounds akzentuieren die Geschichte

dieser fatalen Liebe.

TERMINE: 11.10. (Premiere),

12.10., 17.10., 18.10., 29.11. um 19.30 Uhr

und am 2.11. um 18.00 Uhr

Theater am Leibnizplatz.

JULIUS CÄSAR

Shakespeares Römerdrama ist aktueller denn je: Eine

Gruppe Verschwörer verhindert die Machtübernahme

eines ebenso charismatischen wie autokratischen

Politikers mit einer grausamen Tat. Doch wer profitiert

von diesem Tyrannenmord? Dieser Frage nimmt sich

die Gruppe der nichtprofessionellen Spieler, » Die Art-

Verwandten« an, rockig begleitet von 1. Bremer Ukulelenorchester.

TERMINE: 16.10. (öffentliche Probe),

31.10. (Premiere), 1.11, 14.11.28.11. um 19.30 Uhr

23.11. um 18.00 Uhr im Theater am Leibnizplatz.

Die ArtVerwandten, Foto: Marianne Menke

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GAME OF CLOWNS

In einer leeren Welt irren zwei clowneske Gestalten auf

der Suche nach dem Baum, der Kreide trägt, herum.

Dinge, die man mit dieser Kreide auf eine Tafel zeichnet,

werden augenblicklich Wirklichkeit. Schon bald

genügen ihnen die überlebenswichtigen Dinge nicht

mehr. Eigennutz, Prestigesucht und Machtfantasien

befeuern ihre Wünsche – bis zum bitteren Ende. Eine

apokalyptische Zukunftsvision mit unterhaltsamen

Mitteln vorgeführt.

GAME OF CLOWNS, Foto: Marianne Menke

TERMIN: 8.11., 15.11. um 19.30 Uhr. 9.11. um 18.00 Uhr

Theater am Leibnizplatz.

MEHR CLOWNS, MEHR KOMIK

GARDI HUTTER: ZERO

Hanna, das clowneske Alter Ego von Gardi Hutter,

schwebt als Geist im leeren Raum. Quasi als Essenz.

Das große Scheitern – oder die große Freiheit? Gardi

Hutter und Regisseur Michael Vogel (Familie Flöz)

machen aus dieser Frage einen gleichzeitig amüsanten

und nachdenklichen Abend – typisch Gardi Hutter!

TERMINE: 19.11., 20.11. um 19.30 Uhr

Theater am Leibnizplatz

GARDI HUTTER, Foto: Geri Born

DIE DISTEL:

DIE SCHMERZTHERAPIE

Das Berliner Kabarett-Theater, immer wieder gern zu

Gast in der bremer shakespeare company, nimmt augenzwinkernd

Bezug auf aktuelle Ereignisse. Ähnlichkeiten

mit realen Personen sind nicht rein zufällig und

durchaus beabsichtigt…

TERMIN: 6.11. um 19.30 Uhr

Theater am Leibnizplatz

DIE DISTEL, Foto: Chris Gonz

bremer shakespeare company

Theater am Leibnizplatz

Schulstr. 26

28199 Bremen

Tickets

Vorverkauf: Stadtbibliothek am Wall

Di-Fr 15-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr

T 0421 500 333 | Mo-Fr 15-18 Uhr

Spielplan

und Online-Kartenverkauf

shakespeare-company.com

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DER NUSSKNACKER, Foto: Anni Strauss

SPIELPLAN OKTOBER / NOVEMBER 2025

DER NUSSKNACKER

Ballett von Alfonso Palencia nach der Erzählung von

E. T. A. Hoffmann, Musik von Pjotr I. Tschaikowski

Sa, 11.10., 19:30 Uhr, Großes Haus (Premiere)

So, 02.11., 15:00 Uhr, Großes Haus

Sa, 28.11., 19:30 Uhr, Großes Haus

weitere Termine: stadttheaterbremerhaven.de

Für Clara liegt in diesem Jahr etwas Besonderes unter dem Weihnachtsbaum: ein verzauberter Nussknacker, den

sie sofort ins Herz schließt. In der Nacht erwacht er zum Leben, besiegt eine Mäuseschar und nimmt sie mit auf

ein Abenteuer voller zauberhafter Erlebnisse – und ins Erwachsenwerden. Tschaikowskis legendäre Musik, vom

funkelnden Tanz der Zuckerfee bis hin zum farbenfrohen Blumenwalzer, lässt Claras Reise in unvergesslichem

Zauber erblühen. Nach seiner erfolgreichen Inszenierung von Dornröschen choreografiert und inszeniert Ballettdirektor

Alfonso Palencia eine neue, träumerische Fassung dieses Weihnachtsballetts, das die Herzen verzaubert

und die festliche Saison feierlich begrüßt.

Choreografie & Regie: Alfonso Palencia // Musikalische Leitung: Davide Perniceni

Bühne & Video: Yoko Seyama // Kostüme: Rosa Ana Chanzá

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DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

Operette von Emmerich Kálmán / Libretto von Leo Stein

und Béla Jenbach / in deutscher Sprache

Sa, 08.11., 19:30 Uhr, Großes Haus (Premiere)

Sa, 22.11., 15:00 Uhr, Großes Haus

Do, 04.12., 19:30 Uhr, Großes Haus

Der Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim will die berühmte Chansonnière Sylva Varescu heiraten. Unerhört

für seine adligen Eltern. Sie ziehen sämtliche Register, um eine Heirat zu verhindern. Und dann macht sich das

Paar mit seinen Eifersuchten und Spielchen das Leben auch noch selber schwer. Wie kann das nur gut gehen?

Zum Glück kennt die Operette immer eine Antwort ... Mit seiner 1915 uraufgeführten Csárdásfürstin steigt Kálmán

zu einem der beliebtesten Operettenkomponisten auf. Meisterhaft mischt er den Freigeist ungarischer Folklore

mit der Seligkeit des Wiener Walzers zu einem Werk voller Komik und schlagerartiger Ohrwürmer.

Musikalische Leitung: Hartmut Brüsch // Regie: Sebastian Kranner // Bühne & Kostüme: Anna Kreinecker

2. SINFONIEKONZERT «D’UN SOIR TRISTE»

LILI BOULANGER D’un soir triste

MAURICE RAVEL Klavierkonzert G-Dur

GEORGES BIZET L’Arlésienne – Suite Nr. 1

MAURICE RAVEL Boléro

Mo, 20.10., 20:00 Uhr // Di, 21.10., 19:30 Uhr // Mi, 22.10., 19:30 Uhr, Großes Haus

Schon mit 24 Jahren verstarb 1918 Lili Boulanger, eine der hoffnungsvollsten Komponistinnen ihrer Zeit. Mit

D’un soir triste hinterließ sie in ihren letzten Lebensmonaten eine ergreifend emotionale Auseinandersetzung mit

der Endlichkeit des Seins. Im Gegensatz dazu verlangte die Komposition seines Klavierkonzertes Maurice Ravel

alles ab, denn «heiter und im Geiste von Mozart und Saint-Saëns» sollte es klingen. Mit seiner Brillanz eroberte

es sich bald einen festen Platz im Konzertrepertoire. Als das Schauspiel L’Arlésienne von Alphonse Daudet nach

wenigen Vorstellungen wieder vom Spielplan verschwand, hatte Georges Bizet aus seiner Schauspielmusik, die

er für Daudets Werk geschrieben hatte, eine Suite zusammengestellt, die neben seiner Oper Carmen zu seinen

populärsten Werken zählt.

Ein von der kleinen Trommel vorgegebener Rhythmus, zwei Themen, die sich im stetigen Crescendo bis zu einem

überwältigenden Finale immer wieder ablösen. Das sind die Zutaten zu Maurice Ravels Boléro, mit dessen Erfolg

er nicht recht umgehen mochte und behauptete: «... es enthält leider keine Musik.» Das begeisterte Publikum sieht

das bis heute anders.

Dirigent: Marc Niemann // Klavier: Davide Cabassi // Philharmonisches Orchester Bremerhaven

EIN VOLKSFEIND

Schauspiel in fünf Akten von Henrik Ibsen

Sa, 15.11., 19:30 Uhr, Kleines Haus (Premiere)

So, 23.11., 15:00 Uhr, Kleines Haus

Do, 27.11., 19:30 Uhr, Kleines Haus

weitere Termine: stadttheaterbremerhaven.de

Bade-Ärztin Dr. Stockmann entdeckt, dass das Wasser des Kurbads verseucht ist und eine gesundheitliche Bedrohung

darstellt. Als sie die Tatsache öffentlich machen will, stößt sie bei der Presse zunächst auf großes Interesse,

aber auch auf erbitterten Widerstand der Bürgermeisterin, die zudem ihre Schwester ist, denn das Bad ist

die wichtigste Einnahmequelle der Stadt. Aus Angst vor finanziellen Einbußen will plötzlich niemand mehr etwas

wissen von den Problemen für Umwelt und Gesundheit. Stockmann hält eine Versammlung ab und beschimpft

dort alle, die ihr nicht folgen wollen, so massiv, dass sie von nun an als «Volksfeind» gilt.

Ibsens Stück ist bis heute ein Musterbeispiel dafür, wie moralische Dauererregung jenseits von Fakten Politik

beeinflusst und dass eine Gesellschaft, die das Recht der Mehrheit an erste Stelle setzt, die Grundlagen der Demokratie

preisgibt.

Regie: Florian Thiel // Bühne & Kostüme & Video: Andreas Schmitz

Stadttheater Bremerhaven

Theodor-Heuss-Platz

27568 Bremerhaven

Öffnungszeiten Theaterkasse

Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr

T 0471 49001

Spielplan

und Online-Kartenverkauf

stadttheaterbremerhaven.de

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Moderner LifeSTYLE

und die ganz große Liebe

Jahresabschluss der Extraklasse

im GOP Varieté-Theater Bremen

GOP Stylez!, Foto: Ralf Mohr

Das Varieté-Theater in der Bremer Überseestadt lädt zu einem spektakulären

Doppelpack ein, der kaum unterschiedlicher sein könnte. Mit „Stylez!“ und „Big

Love“ erwarten die Gäste zwei Highlights zum Jahresende, die die Bandbreite

der modernen Varietékunst eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Spektakulär, modern, einzigartig

Noch bis zum 9. November zeigt das GOP mit „Stylez!“

eine Show, die Breakdance und Akrobatik verbindet und

so manches überraschendes Element mit sich bringt.

Energie, Beats, Tempo und aufwendige Choreographien

bestimmen dieses einzigartige Cross-Over-Event.

„Stylez!“ schafft die Brücke zwischen Tanz, Technik

und akrobatischen Darbietungen. Egal ob LED Cyr,

leuchtende Diabolos oder die vielseitig genutzte große

Leinwand im Hintergrund: Es wird bunt!

GOP Stylez!, Foto: Ralf Mohr

Die DDC-Crew zeigt, warum Breakdance seit 2024

olympisch ist. Ganz im Rausch der Bewegung beweisen

sie, wie schön das Leben im Moment sein kann. Die

Fusion aus Tanz und Akrobatik führt dabei durch die

komplette Show. So kombiniert beispielsweise das Duo

In Motion Tanz mit Partnerakrobatik, während Akira

Fukagawa die Kunst des Diabolos tänzerisch erweitert.

So entstehen unvergessliche Bilder und Emotionen, die

das Publikum immer wieder in Staunen versetzen.

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Der volle Genuss

Um den Besuch abzurunden, empfiehlt es sich, das

GOP Erlebnis mit einem der kulinarischen Highlights zu

verbinden. So ist „Zarahs Dinner-Buffet“ zurück aus

der Sommerpause und verwöhnt die Gäste im hauseigenen

Restaurant Leander mit mediterranen Vorspeisen,

wechselnden Pasta-Gerichten und Spezialitäten

aus dem Steinofen. Dazu stellen sich die Gäste ihre

Hauptspeisen an den verschiedenen Food-Stationen

zusammen und genießen abschließend eine der

himmlischen Dessertkreationen.

Big Love, Foto: Dominik Junker

Vorhang auf für die Liebe

Nicht weniger begeisternd wird die Winter-Show „Big

Love“, die am 13. November Premiere im GOP feiert.

Mit einer hinreißenden Liebeserklärung an das Varieté,

an Akrobatik, an die große Kunst der Comedy und

an brillanten Live-Gesang bringt dieses Showspektakel

facettenreiches Entertainment und gleichzeitig den

Glamour einer Revue auf die Bühne.

Im Varieté-Saal wird indes ein saisonales 3-Gänge-

Menü gereicht. Zu „Stylez!“ wird es mit einer passierten

Kartoffelsuppe, Sauerbraten vom deutschen Weiderind

und einem Apfelcrumble herbstlich, während

zur Show „Big Love“ ein winterlicher Klassiker auf die

Gäste wartet. Neben einer Kürbis-Kokos-Cremesuppe

erwartet sie rosa gebratene Barbarie Entenbrust mit

Jus, Rotkohl, Klößen und brauner Butter. Eine Bratapfel-Crème

Brûlée als Dessert bildet den kulinarischen

Abschluss. So wird der GOP Besuch zu einem Genuss

für alle Sinne.

Chris Kolonko führt als Verwandlungskünstler durch

die Show – ob als glitzerndes Showgirl oder einfach

als Stimmungskanone. Dem Tausendsassa steht die

charismatisch-stimmgewaltige Soul Queen Bridget

Fogle zur Seite, die musikalisch zu begeistern weiß und

mitten ins Herz trifft. Zusammen mit einem erstklassigen

Artistik-Ensemble wird „Big Love“ zum perfekten

Erlebnis für die Winterzeit – mal adrenalinreich-rasant,

mal voller Hingabe romantisch-poetisch.

Show und Menü „Big Love“, Foto: GOP

TERMINE

STYLEZ!

Bis zum 9. November

BIG LOVE

Ab 13. November

GOP Varieté Theater Bremen

Am Weser-Terminal 4

28217 Bremen

T 0421 89 89 89 89

variete. de/bremen

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DIE GLOCKE

Oktober / November 2025

German GameMusic Award

Glocke: Außenansicht mit Dom bei Nacht.

Foto: Mark Bollhorst

GLOCKE ImPuls

Sonntag, 5. Oktober, 19 Uhr

Zum vierten Mal richtet das Landesjugendorchester Bremen den German

GameMusic Award aus. Europaweit waren junge Komponist*innen bis 30

Jahre aufgerufen, Musik in großer sinfonischer Orchesterbesetzung zum

Trailer vom Anime-Game »Atelier Yumia: The Alchemist of Memories« zu

schreiben. Im Finale werden die besten Wettbewerbsbeiträge vorgestellt,

bevor eine Fachjury und das Publikums-Voting den Gewinner ermitteln.

Daneben erklingt Musik aus weiteren Computerspielen wie »One Piece«,

»Dragon Quest«, »The Legend of Zelda« und »Genshin Impact« sowie aus

Animationsfilmen wie »My Neighbour Totoro« oder »The Simpsons«.

»Atelier Yumia: The Alchemist of Memories«

Illustration: Koei Tecmo

»Klang-Malerei«

GLOCKE Ferienprogramm

Mittwoch/Donnerstag, 15./16. Oktober, 10 Uhr

Hier steht das Zusammenspiel zwischen Kunst und Musik im Mittelpunkt.

In dieser erstmaligen Kooperation mit der Kunsthalle Bremen werden die

Teilnehmenden Klangfarben nicht nur auf Instrumenten und in Musik

entdecken, sondern auch künstlerisch mit Aquarell- oder Acrylfarben umsetzen,

inspiriert von den Bildern in der Kunsthalle. Kräftige oder sanfte

Farbtöne, leuchtende oder matte Farben, Kontraste oder Farbverläufe lassen

sich sowohl mit Farben als auch mit Klängen »malen«. Das Ferienprogramm

richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, Vorkenntnisse

sind nicht erforderlich.

Ferienprogramm Klang-Malerei

Foto: Patric Leo

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Tingvall Trio: »Pax«

GLOCKE JAZZnights

Mittwoch, 29. Oktober, 20 Uhr

Das 2003 in Hamburg gegründete Tringvall Trio blickt auf eine nunmehr

über 20-jährige Erfolgsgeschichte zurück. In seiner Besetzung mit Pianist

und Komponist Martin Tingvall aus Schweden, Bassist Omar Rodriguez

Calvo aus Kuba und Schlagzeuger Jürgen Spiegel aus Bremen ist es zuverlässiger

Garant für packenden Piano Trio Jazz mit griffigen Melodien

und kraftvollen Rhythmen. Auch im aktuellen neunten Studioalbum »Pax«

reicht das Spektrum vom wild-ausgelassenen Voranpreschen in Uptempo-Nummern

wie »Cruisin‘« bis zu besinnlich-poetischen Tönen in berührenden

Balladen wie »A Promise«.

Tingvall Trio

Foto: Steven Haberland

»Momentum – ein Abend für Roger Willemsen«

GLOCKE Spezial

Donnerstag, 6. November, 20 Uhr

Als 2016 Roger Willemsen mit 60 Jahren an Krebs starb, verstummte auf

tragische Weise eine der führenden intellektuellen Stimmen Deutschlands

viel zu früh. Anlässlich seines 70. Geburtstags erinnern Schauspieler

Joachim Król, Violinistin Franziska Hölscher und Pianist Martin Klett an

den bedeutenden Publizisten und feinsinnigen Beobachter. Auszüge aus

dessen Buch »Momentum« über entscheidende Augenblicke des Lebens

treten hier in einen Dialog mit Komponisten wie Beethoven, Strawinsky,

Schostakowitsch oder John Adams, deren Musik von Eruptionen, Sehnsüchten

und Widersprüchen des Lebens erzählt.

Joachim Król

Foto: Emil Levy

Sílvia Pérez Cruz & Salvador Sobral

GLOCKE Spezial

Sonntag, 23. November, 20 Uhr

Dieses Konzert vereint zwei Top-Acts der iberischen Halbinsel: Sílvia Pérez

Cruz und Salvador Sobral. Die vielleicht schönste Stimme Kataloniens und

der portugiesische ESC-Gewinner von 2017 vereinen beide in ihrer Musik

Einflüsse aus Flamenco, Fado, Chanson und Jazz mit brasilianischen Klängen.

Neben Eigenkompositionen steuern nahestehende Songwriter neue

Lieder eigens zu diesem Anlass bei. Wenn Pérez Cruz und Sobral diese mit

dem sinnlichen Timbre ihrer Stimmen erklingen lassen, wird die wärmende

südliche Sonne und die salzige Luft der Meeresbrandung von ganz allein

heraufbeschworen.

Sílvia Pérez Cruz & Salvador Sobral

Foto: Lorena Diniz

Ticket-Service der Glocke:

T 0421 33 66 99

Domsheide 6-8 I 28195 Bremen

Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa, 11-14 Uhr

Karten online unter:

glocke.de

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sendesaal

bremen

Oktober / November 2025

Sharon Brauner and the Toy Goys, Foto: Oliver Hildebrandt

Julie Sassoon Quartett –

Individueller Jazz voller Intensität

Seit dem Erfolg ihres letzten Albums „Voyages“ hat das

Julie Sassoon Quartett auf Jazzfestivals und Clubs in

ganz Europa und Großbritannien gespielt und das Publikum

in seinen Bann gezogen. Zu den Highlights zählten

ausverkaufte Konzerte beim London Jazz Festival und

in der Elbphilharmonie Hamburg. „Voyages“ wurde als

eine der herausragendsten zeitgenössischen Jazz-Aufnahmen

für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik

nominiert, und war Jazzalbum des Monats im Guardian.

Samstag, 11. Oktober 2025, 19.30 Uhr

HB unplugged – Ameel Hotaky | Coucou

Die neue Konzertreihe „HB unplugged“ bietet Bremer

Newcomer-Künstler:innen und -Bands eine Bühne.

Pop und Rock goes acoustical in der Tradition der „MTV

unplugged“- oder „Tiny-Desk“-Konzerte. Ameel Hotaky

begeistert mit ihrer warmen, ehrlichen und zugleich

kraftvollen Stimme. Mit ihrer Loopstation gestaltet sie

faszinierende Klanglandschaften. Coucou nimmt das

Publikum mit ihren ehrlichen und tiefgründigen Songs

auf eine emotionale Reise, die berührt, verzaubert und

unvergesslich bleibt.

Samstag, 18. Oktober 2025, 19.30 Uhr

Viktoria Mullova Ensemble –

Meisterwerke auf Weltniveau

Mit Viktoria Mullova wird eine der bekanntesten Violinistinnen

unserer Zeit mit ihrem Ensemble ein Konzert im

Sendesaal geben. Im Fokus ihres Programms steht mit

Arnold Schönbergs noch tonalem Frühwerk „Verklärte

Nacht“ (1902) eines der faszinierendsten Streichsextette

der Musikgeschichte, das an der Schwelle zur Moderne

suggestiv das zugrundeliegende gleichnamige Gedicht

Richard Dehmels nachzeichnet.

Montag, 20. Oktober 2025, 19.30 Uhr

Marialy Pacheco & Olvido Ruiz –

Karibisches Feuer im Sendesaal

Marialy zählt zu den absoluten Publikumslieblingen in

Bremen und ihre temperamentvollen Auftritte sorgen

immer wieder für begeisterten Jubel im Sendesaal. Für

dieses Konzert hat sie sich die bekannte mittelamerikanische

Sängerin Olvido Ruiz Castellanos eingeladen. Mit

ihrem Programm „Alma“ (=Seele) bringen sie Klänge ihrer

karibischen Heimat in den Sendesaal.

Freitag, 31. Oktober 2025, 19.30 Uhr

Auch im Oktober

Camerata Instrumentale– Prokofjew im Fokus

Samstag / Sonntag, 4. / 5. Oktober 2025, 18.00 Uhr

ADHD – Isländischer Jazz mit Kultfaktor

Sonntag, 12. Oktober 2025, 18.00 Uhr

Devin Gray – Zeitgeist trifft Jazz-Avantgarde

Sonntag, 19. Oktober 2025, 18.00 Uhr

Felix Henkelhausen Quintett –

Junger Jazz voller Energie

Freitag, 24. Oktober 2025, 19.30 Uhr

Programm November 2025

Triosence “Stories of Life” – Leben trifft Jazz

Nach ihrer großen internationalen „25 Jahre Jubiläums

Tour“ mit über 50 Konzerten in 2024/25 veröffentlicht

die Band triosence bei SONY Music Masterworks 2025

ihr 10. Album „stories of life“. Die neuen Songs des Pianisten

und Bandleaders Bernhard Schüler sind persönliche

Lebensgeschichten verwandelt in berührende Musik.

Dabei weiß er auf einzigartige Weise Eingängigkeit

und musikalische Tiefe und Raffinesse zu verbinden.

Samstag, 01. November 2025, 19.30 Uhr

66


Sharon Brauner & The Toy Goys –

Jiddischer Groove mit Herz

„Lache, wenn Dir nach Weinen ist, tanze, wenn Du auf

der Stelle trittst, und singe, wenn Dir die Worte fehlen!“

ist eine Kernaussage jiddischer Kultur, die die Berliner

Sängerin und Schauspielerin Sharon Brauner gekonnt

in ein mitreißendes Bühnenprogramm transformiert.

Den musikalischen Rahmen setzen „The Toy Goys“ mit

coolem Bass und virtuosem Klavier gespielt von Daniel

Zenke & Harry Ermer, jazziger Trompete, geblasen von

Vit Polak und rhythmisch begleitet von dem Beatboxer

Paul Brenning, der mit seinen Lippen lässig ein Schlagzeug

ersetzt.

Freitag, 07. November 2025, 19.30 Uhr

Fergus McCreadie Trio „The Shieling“ –

Klanglandschaften aus Schottland

Mit seiner einzigartigen Mischung aus Jazz und Folklore,

die weit über die Grenzen beider Genres hinausgeht,

erobert der Pianist Fergus McCreadie die Herzen des

Publikums auf der ganzen Welt. Eine wichtige Inspirationsquelle

seiner Musik stellt seine Heimat Schottland

dar, deren Schönheit und Besonderheit er klanglich erkundet.

Nach ausverkauften Headliner-Tourneen und

Auftritten auf renommierten Jazz Festivals stellt Fergus

McCreadie 2025 nun im Sendesaal sein neues Album

„The Shieling“ live vor.

Samstag, 08. November 2025, 19.30 Uhr

Florian Arbenz Trio „Conversation #1“ –

Dialoge voller Spannung & Klang

In seiner bald 30-jährigen Musiker-Karriere hat Florian

Arbenz immer wieder bewiesen, dass er nicht nur ein

brillanter Schlagzeuger ist, sondern auch ein gutes Gespür

für ungewöhnliche und packende Kombinationen

von Musikern und Instrumenten hat. In diesem Trio mit

dem brasilianischen Gitarren-Meister Nelson Veras und

dem „Young Lion“ Hermon Mehari, der seine Wurzeln

in Eritrea wie auch in Kansas City hat, kommt dies voll

zur Geltung! Das Trio entführt den Hörer in eine Welt

voller rhythmischer Spannung, swingenden Soli, freien

Improvisationen und träumerischen Klängen.

Freitag, 14. November 2025, 19.30 Uhr

Tord Gustavsen Trio „Seeing“ –

Norwegischer Jazz voller Poesie

Die Musik des norwegischen Pianisten und Komponisten

Tord Gustavsen befindet sich in kontinuierlicher

Metamorphose und basiert doch immer auf einprägsamen

Melodien, subtilen Grooves, musikalischem Raum

und faszinierenden Texturen, die Sanftheit mit Tiefe

verbinden. Seine Weltkarriere führte ihn und seine unterschiedlichen

Ensembles zu Konzerten auf der ganzen

Welt. Er spielt in den bedeutendsten Jazz-Venues und

ist Gast bei namhaften Festivals. Sein jüngst erschienenes

Album „Seeing“ wird er im Sendesaal vorstellen.

Dienstag, 18. November 2025, 19.30 Uhr

La Ninfea – Klangreise durch den Winter

Das Ensemble La Ninfea und der Tenor Mirko Ludwig

widmen sich in ihrem Programm „Winter“ den musikalischen

Spuren dieser mit so starken Emotionen besetzten

Jahreszeit. Ausganspunkt ist der legendäre Jahrtausendwinter

1708/09 . Die musikalischen Werke des 16.-

18. Jahrhunderts und improvisatorische Ergänzungen

spannen einen Bogen vom ersten Frost über die stille

Adventszeit, das große Weihnachtsfest und den Jahreswechsel

bis hin zum ausgelassenen Karneval.

Freitag, 21. November 2025, 19.30 Uhr

Auch im November

Amaryllis Quartett - „Liebe & Sehnsucht“ –

International ausgezeichnetes Streichquartett

Samstag, 15. November 2025, 19.30 Uhr

Barockorchester der HfK Bremen –

Monteverdi im Fokus

Samstag, 22. November 2025, 19.30 Uhr

Alt-Hastedter Kammerorchester – „Italienische Reise“

Sonntag, 23. November 2025, 11.00 Uhr

Carolin No „ON & ON“ –

Singer-Songwriter-Duo voller Gefühl

Donnerstag, 27. November 2025, 19.30 Uhr

Candlelight-Konzerte –

Musik von Adele und Hans Zimmer

Freitag, 28. November 2025, 18.00 und 20.00 Uhr

Marcia Bittencourt & Dami Andres –

Jazz trifft Südamerikas Rhythmen

Samstag, 29. November 2025, 19.30 Uhr

Detlef Stein – Hans Christian Andersen

Sonntag, 30. November 2025, 18.00 Uhr

Sendesaal Bremen

Bürgermeister-Spitta-Allee 45

28329 Bremen

Ticket Vorverkauf und Infos

sendesaal-bremen.de

oder an den Sendesaal-Abendkassen

ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn

67


Die Bremer

Philharmoniker

Oktober / November 2025

Radikaler Optimismus

2. Philharmonisches Konzert

Die Glocke

So 2.11.2025 11 Uhr

Mo 3.11.2025 19:30 Uhr

Afterwork Konzert mit Stephanie Childress, Foto: Karolina Heller

von Andrea Lorenzo Scartazzini zu werden. Einer der

angesagtesten Komponisten unserer Tage verbindet

die symphonische Tradition mit dem musikalischen

Sound unserer Zeit.

Entschlossen, bejahend, voller Kraft: Beethovens zweite

Symphonie klingt wie ein einziges optimistisches

Statement. Diese Musik spendet Trost, Energie und

Hoffnung. Ein Werk voller Eindringlichkeit und Zuversicht

ist auch Brahms Zweite. Von Publikum und Kritik

wurde sie als zukunftsweisendes Werk gefeiert. Frisch,

radikal und unerwartet verspricht eine Uraufführung

Ludwig van Beethoven (1770–1827)

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Andrea Lorenzo Scartazzini (*1971)

Uraufführung

Johannes Brahms (1833–1897)

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Marko Letonja, Dirigat

Von Freibeutern und Freiheitskämpfern

3. Philharmonisches Konzert

Die Glocke

Mo 24.11.2025 19:30 Uhr

Di 25.11.2025

19:30 Uhr

Sie ist ein ikonisch gewordenes Meisterwerk: Aaron

Coplands legendäre Fanfare for the Common Man.

Diese Musik ist elektrisierend, verspricht Gänsehaut

pur. Wie auch die Ballettmusik zu Billy the Kid

steht sie für endlose Weiten, Freiheitsdrang

und Abenteuergeist. Um Abenteuer dreht sich

auch Korngolds Sea Hawk Suite, der epische

Soundtrack des Piraten-Klassikers „Der Herr

der sieben Meere“ – Kino für die Ohren. Und

Sibelius? Seine zweite Symphonie ist eine

Geschichte des Protestes, der Hoffnung, des

finnischen Freiheitskampfes. Ein Manifest in

Tönen, gewaltig, mutig, zeitlos.

Aaron Copland (1900-1990)

Fanfare for the Common Man

Erich Wolfgang Korngold (1897-1957)

The Sea Hawk Suite

Aaron Copland (1900-1990)

Billy the Kid

Jean Sibelius (1865-1957)

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Jonathan Stockhammer, Dirigat

Jonathan Stockhammer, Foto: Marco Borggreve

68


5nachsechs – Das Afterwork-Konzert

Eine gute Stunde Musik und Moderation, ohne Pause, kurzweilig, zwanglos, auf höchstem Niveau - die Afterwork-Konzerte

der Bremer Philharmoniker bieten in der Glocke großes Orchester, interessante Gäste und ein

abwechslungsreiches Programm.

Mi 8.10.2025 18:05 Uhr

Auf- und Untergang

Carl Nielsen (1865-1931)

Helios Ouvertüre op. 17

Robert Schumann (1810-1856)

Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Stephanie Childress, Dirigat und Moderation

Mi 5.11.2025 18:05 Uhr

Beethovens Federkiel

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Brett Dean ((*1961)

Testament

Marko Letonja, Dirigat und Moderation

Sounds of Windhoek

Hallo 1 im Tabakquartier

Fr 28.11.2025 19 Uhr

Sa 29.11.2025 19 Uhr

Namibia 2024: Die 16-jährige Anirus, wühlt mit ihren

Fragen an ihre Großmutter Ouma verdrängte Erinnerungen

auf, Antworten erhält sie jedoch nicht. Parallel

macht sich Hermann, der Sohn eines deutschen Geschäftsmannes

auf den Weg nach Namibia, um ein

geerbtes Artefakt zurückzubringen. Eine ungewöhnliche

Familie findet zusammen.

Natasha Kitavi, Foto: Avy Mabel

Musiktheater von Osmond Owoseb

In Kooperation mit dem Theodosia Music and Art Centre

(Namibia) und der Momentbühne e.V. (Deutschland)

Natasha Kitavi, Musikalische Leitung

Streichquintett der Bremer Philharmoniker

Kammermusiken – die kleinen Juwelen der klassischen Musik

Drei Konzerten geben intensive Einblicke in die faszinierende

Welt der Kammermusik und präsentieren ein

kurzweiliges Klassikvergnügen.

Kammermusik am Sonntagmorgen

Halle 1 im Tabakquartier

So 12.10.2025 11:30 Uhr

„Croissants zum Frühstück“

Bläserquintett der Bremer Philharmoniker

So 9.11.2025

„Gedenken“

Fidis Quartett

11:30 Uhr

Fidis Quartett, Foto: Caspar Sessler

PHIL BENEFIT

Matinee im Park

Haus im Park

So 23.11.2025 11:30 Uhr

„Musikalische Fantasien“

Zusätzlich zur ABO-Reihe mit Preisvorteilen bis zu 35%, Stammplatz und weiteren Extras bieten die Bremer Philharmoniker

ab der Spielzeit 25/26 Einzelticketkäufer:innen mit PHIL BENEFIT ein attraktives neues Angebot:

Der Kauf einer Eintrittskarte für ein Philharmonisches Konzert oder für ein Afterwork-Konzert aus der Reihe

5nachsechs gewährt einen Rabatt von 20% auf Eintrittskarten für weitere Konzerte.

Nähere Details und Karten unter:

bremerphilharmoniker.de

Ticket-Service in der Glocke

Domsheide 6-8 I 28195 Bremen

T 0421 33 66 99

Nordwest-Ticket in allen angeschlossenen

Vorverkaufsstellen

T 0421 36 36 36

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SEEBÜHNE BREMEN

HIGHLIGHTS 2026

Die Seebühne Bremen startet 2026 bereits in ihre

sechste Saison – und das größer denn je: Vom 17. Juli

bis 23. August 2026 erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches

Programm mit mehr Shows, mehr

Stars und insgesamt fünfeinhalb Wochen voller Musik

und Entertainment. Unter freiem Himmel, direkt an der

Weser, entsteht so erneut eine spektakuläre Open-

Air-Kulisse für unvergessliche Abende. Das Programm

vereint beliebte Publikumslieblinge, die nach ihren

gefeierten Auftritten erneut auf die Seebühne zurück-

Foto: Erik Umphrey

Foto: Christoph Köstlin

Foto: Sebastian Balz

kehren – darunter SCHILLER, Alphaville, Ben Zucker,

Philharmonic Rock und Highland Saga – ebenso wie

starke Neuzugänge, die 2026 erstmals auf dieser

Bühne zu erleben sind, etwa NENA und Madsen. Und

das ist längst nicht alles: Schon jetzt sind zahlreiche

weitere Shows im Vorverkauf, und das Programm füllt

sich laufend mit weiteren Highlights. Ein Sommer voller

einzigartiger Erlebnisse – jetzt Tickets sichern und Sommernächte

unter freiem Himmel genießen!

GREGORY PORTER

21.07.2026, 20:00 Uhr

Mit seiner warmen Baritonstimme, zwei Grammy-Auszeichnungen

und über 1,6 Milliarden Streams weltweit

zählt Gregory Porter zu den größten Jazzstars unserer

Zeit. Der US-amerikanische Sänger verbindet zeitlose

Eleganz mit moderner Leichtigkeit und berührt sein Publikum

weit über Genregrenzen hinaus – live ein unvergleichliches

Erlebnis.

CLUESO

06.08.2026, 19:30 Uhr

Clueso bringt seine größten Hits und neue Songs auf

die Open-Air-Bühne an der Weser. Mit frischen Arrangements,

seiner unverwechselbaren Band und einer

energiegeladenen Live-Show verwandelt er die Seebühne

in einen Sommer-Hotspot voller Emotionen und

Musik. Ein Abend, der Pop, Hip-Hop und Singer-Songwriter-Sound

einzigartig verbindet.

THE BOSSHOSS

09.08.2026, 19:00 Uhr

Live auf der Bühne sind sie ein unvergessliches, explosiv-energiegeladenes

Erlebnis! Wenn die sieben charismatischen

Hauptstadt-Cowboys, auf der Bühne stehen,

kommen Rock’n’Roll-Fans voll auf ihre Kosten. Mit dem

Sound des brandneuen Albums „Back To The Boots“

kehren sie auch live zu ihren musikalischen Wurzeln zurück:

rauer, roher, ehrlicher denn je. Gekoppelt mit ihren

Greatest Hits lässt die Band keine Wünsche offen.

Seebühne Bremen

AG-Weser-Straße

28237 Bremen

Das komplette Programm und

Tickets versandkostenfrei unter:

seebühne-bremen.de

70


jazzhaus artists

METROPOL THEATER

UPCOMING

CURTIS

STIGERS

TOUR 2025

NEW ALBUM OUT 21 MARCH

Tickets & Infos: 02405 - 40 860 | www.meyer-konzerte.de | www.hoehner.com

Klassische

Philharmonie

NordWest

und Band

2025

www.philharmonicrock.de

Foto: Sascha Schröder/Seebühne Bremen

Montags

Metropol Jazz Lounge

Service, Vielfalt & Gute Unterhaltung

10.10.2025

Wolfgang Trepper

19.10.2025

Lars Eidinger

04.10.2025

Enis Beslagic

11.- 12.10.2025

The Addams Family

23.10.2025

Storytelling Piano

04.10.2025

JuniorSenior Party

13.10.2025

Vanya Usovich

30.10.2025

Herr Schröder

05.10.2025

The Simon & Garfunkel Story

15.10.2025

TUTTY TRAN

31.10.2025

Barclay James Harvest

07.-09.10.2025

Saturday Night Fever

18.10.2025

Nights on Broadway

01.11.2025

Bülent Ceylan

Metropol Theater Bremen

Richtweg 7

28195 Bremen

Das komplette Programm und

Tickets unter:

metropol-theater-bremen.de

71


Osterchorsteinway Bremen

„Die Schöpfung“ von Joseph Haydn

Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ (1798)

erzählt in drei Teilen die biblische Erschaffung der

Welt, verbindet Aufklärungsideale mit feierlicher Kirchenmusik

und zählt zu den bedeutendsten Werken

der Wiener Klassik.

Der erste Teil beginnt mit der eindrucksvollen Orchestereinleitung

„Vorstellung des Chaos“, die das formlose

Nichts in wechselnden Tonarten malt. Es folgen

die ersten vier Schöpfungstage: Trennung von Licht

und Finsternis, Bildung von Himmel, Meer, Land und

Pflanzen. Berühmt ist der strahlende C-Dur-Akkord auf

„Es werde Licht“.

Im zweiten Teil erschafft Gott Tiere und schließlich den

Menschen. Haydn illustriert Vögel, Fische und Landtiere

mit klangmalerischen Effekten – vom brummenden

Löwen bis zum leisen Wurm – und krönt den sechsten

Tag mit Adam und Eva.

Der dritte Teil spielt im Paradies: Adam und Eva besingen

Natur und Liebe, bevor Chor und Solisten in einen

mächtigen Lobgesang auf den Schöpfer einstimmen.

Zur Entstehung: Während seiner Englandreisen

(1791–95) lernte Haydn Händels Oratorien kennen

und beschloss, ein ähnlich groß angelegtes Werk

zu schaffen. Grundlage war ein englisches Libretto,

das Texte aus Genesis, Psalmen und Miltons Paradise

Lost vereinte. Haydns Wiener Förderer Baron

van Swieten übersetzte und überarbeitete den Text

ins Deutsche. Zwischen 1796 und 1798 komponiert,

spiegelt das Werk Haydns tiefen Glauben und sein

Streben nach einem Vermächtnis. Die glanzvolle Uraufführung

fand 1798 im Palais Schwarzenberg statt,

die öffentliche Premiere 1799 im Wiener Burgtheater.

Die Schöpfung vereint musikalische Dramatik, Naturmalerei

und religiöse Erhabenheit zu einem zeitlosen

Zeugnis der klassischen Epoche.

Die Aufführung geschieht in Zusammenarbeit mit

BUND, Landesverband Bremen.

TERMIN

Die Schöpfung“ von Joseph Haydn

Osterchorsteinway und Orchestersteinway

16. November 2025, 18 Uhr

Kirche St. Ursula

Emmastraße 300, 28213 Bremen

osterchor.de

72


Noriko

Yamamoto

Unsichtbarkeiten

Noriko Yamamoto Quinternity 2024 Installationsansicht

Unsichtbares zeigen zu wollen ist eigentlich ein

Widerspruch für eine Ausstellung. Die Arbeiten von

Noriko Yamamoto, die in der Galerie Kramer zu sehen

sind, widmen sich jedoch genau diesem paradoxen

Anspruch.

Noriko Yamamoto arbeitet in den Medien Zeichnung,

Collage und Installation, wobei ihre Bildergebnisse

allerdings so gut wie nie zu sehen sind. Meistens werden

sie mit Acrylplatten in unterschiedlichen Formen

und Formaten zugedeckt. Kleine Ausschnitte lassen

nur einen Bruchteil der darunterliegenden Arbeit frei.

Diese Ausschnitthaftigkeit ist für die Künstlerin eine

Metapher für die nur sehr begrenzte Überschaubarkeit

der Welt. Die Formen und die Oberflächen ihrer

Objekte scheinen auf den ersten Blick zu zeigen, um

was es sich handelt; die verschiedenen Ebenen, aus

denen sie bestehen, enthalten jedoch auch nicht

sichtbare Inhalte.

Yamamotos Objekte fordern dazu auf, die eigene

Vorstellung und die Fantasie einzusetzen. Sie weisen

darauf hin, dass die Welt, die wir sehen, immer nur ein

Teil des Ganzen ist. Nur durch reine Anschauung lässt

sie sich nicht erfassen. In einer Wissens- und Informationsgesellschaft,

in der theoretisch das gesamte

Wissen über die Welt zur Verfügung steht, gerät eine

selbstkritische Auseinandersetzung mit der Frage, was

wir wirklich wissen, oft in den Hintergrund.

TERMIN

Noriko Yamamoto

Unsichtbarkeiten

20. September bis 25. Oktober 2025

Galerie Kramer

Vor dem Steintor 46 I 28203 Bremen

galeriekramer.de

Familie Tielitz

und Mitarbeiter

in 5. Generation

Laura und Henrick Tielitz

Friedhofstraße 19

28213 Bremen

www.tielitz.de

Tag & Nacht

0421 - 20 22 30

73


Alberto Giacometti

Alberto Giacometti, Drei schreitende Männer (kleines Quadrat), 1948, Bronze, 72 x 32,7 x 34,1 cm

Fondation Giacometti, Paris © Succession Alberto Giacometti / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

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Alberto Giacometti, Bäume und Berg, um 1920, Malerei und

Bleistift auf Papier, 28,8 x 22,9 cm, Fondation Giacometti, Paris

© Succession Alberto Giacometti / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Alberto Giacometti an Bord der France bei der Abreise aus

New York, 1965, Foto: Patricia Matisse, Archives Fondation

Giacometti, Paris

„Alberto Giacometti. Das Maß der Welt“ in der

Kunsthalle Bremen ist die erste umfassende

monographische Ausstellung über das Leben

und Werk des schweizerischen Bildhauers und

Malers Alberto Giacometti seit zehn Jahren in

Deutschland. Die Ausstellung entsteht in Kooperation

mit der Fondation Giacometti in Paris.

Das Maß der Welt

Es ist zugleich die erste Retrospektive, die sich

speziell Giacomettis intensiver Beschäftigung mit

Landschaften widmet und zeigt, wie diese sich in

seinen Figuren ausdrückt. Giacometti entwickelte

ein regelrechtes System von Äquivalenzen, in dem

er etwa einen Baum wie eine stehende Frau und

einen Stein wie einen Kopf auffasste. Auch nachdem

er bereits Jahrzehnte in Paris gelebt hatte,

kamen seine Gedanken immer wieder auf die prägende

Landschaft seiner Jugend in den Schweizer

Bergen zurück.

Die Ausstellung zeigt erstmals, wie stark Giacomettis

Faszination für Analogien zwischen

Mensch und Natur durch seine Auseinandersetzung

mit der deutschen Romantik entstand.

Die Ausstellung bietet einen umfassenden

Überblick über das Schaffen Giacomettis:

von den frühen Werken und der surrealistischen

Periode bis zur Erfindung seines berühmten Stils

der Nachkriegszeit. In einer abwechslungsreichen

Inszenierung wird die Schau sowohl herausragende

Meisterwerke wie auch bisher unveröffentlichte

Werke und unerwartete Gegenüberstellungen

präsentieren.

Gezeigt werden mehr als einhundert Werke aus

dem Bestand der Fondation Giacometti in Paris –

Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke sowie

dokumentarisches Material. Ergänzt wird dieses

bedeutende Leihgaben-Konvolut durch ausgewählte

Werke aus der Sammlung der Kunsthalle

Bremen.

TERMIN

Alberto Giacometti

Das Maß der Welt

11. Oktober 2025 bis 15. Februar 2026

Kunsthalle Bremen

Am Wall 207 | 28195 Bremen

kunsthalle-bremen.de

Alberto Giacometti, Mittelgroße Figur III, 1948-1949,

Gips, 126,5 x 18,5 x 34 cm, Fondation Giacometti,

Paris © Succession Alberto Giacometti / VG

Bild-Kunst, Bonn 2025

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Unterwegs

zur Kunst

Lust auf spannende Ausstellungen? Doch wofür lohnt sich die Anreise?

Die Bremer Kunstexpertin Annette Schneider hat für Sie eine Auswahl

sehenswerter Kultur-Highlights zusammengestellt – perfekt für einen

inspirierenden Tagestrip oder einen Wochenendausflug.

SCHLOSS MOYLAND: Marina Abramović im Dialog mit Joseph Beuys

Marina Abramović, 7 Easy Pieces, Performing Joseph Beuys,

How to Explain Pictures to a Dead Hare (1965), Solomon

R. Guggenheim Museum, New York, 2005, Foto: Attilio

Maranzano © Courtesy of the Marina Abramović Archives

KOPENHAGEN: Bouchra Khalili

Was für ein Kraftfeld! In dieser Ausstellung begegnen sich zwei

Ausnahmekünstler*innen, deren Werke durchdrungen sind

von Ritual, Transformation und gesellschaftlichem Anspruch.

Abramovićs körperliche Intensität trifft auf Beuys’ visionären

Aktionsbegriff – ein Dialog der Extreme. Zugleich ist die Ausstellung

Teil des MAI (Marina Abramović Institute), das hier

erstmals in Deutschland erlebbar wird. Besucher*innen können

sich aktiv einbringen: In speziell konzipierten Übungen geht

es um Wahrnehmung, Geduld, Stille, Konzentration – Themen,

die auch in Abramovićs Werk zentral sind. Es entsteht

ein Raum jenseits des klassischen Kunstgenusses – eher ein

Erfahrungsfeld für Zeit, Präsenz und Bewusstsein. Für alle

Abramović-Fans ein Must See.

Noch bis 11. Januar 2026 im Museum Schloss Moyland

moyland.de/

Die marokkanische Künstlerin Bouchra Khalili zählte zu meinen

persönlichen Favoritinnen der letzten Venedig Biennale – ihre

Arbeiten gehen unter die Haut. In ihren Videos, Installationen

und visuellen Essays erzählt sie von Migration, Widerstand

und Zugehörigkeit – ruhig, klar und voller politischer Wucht.

Die Ausstellung im Louisiana zeigt zentrale Werkgruppen sowie

neue Arbeiten, die den Begriff der „Stimme“ auf ganz besondere

Weise erfahrbar machen – nicht als Lautstärke, sondern

als Selbstermächtigung. Formal reduziert und zugleich

von erzählerischer Tiefe.

Foto: Annette Schneider

Bis zum 30. November 2025 im Louisiana Museum of

Modern Art, Kopenhagen.

louisiana.dk

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BONN: Wim Wenders – Die Kunst des Sehens

Foto: Bruno Ganz in Der Himmel über Berlin von Wim

Wenders © 1987 Road Movies – Argos Films

Mit freundlicher Genehmigung der Wim Wenders Stiftung

– Argos Films

BASEL: Der Weg ins Jenseits

Ein Regisseur als Reisender: Wim Wenders hat mit seinen Filmen

Bilder geschaffen, die längst Teil unseres kollektiven Gedächtnisses

sind – von Paris, Texas bis Der Himmel über Berlin.

Die Bundeskunsthalle widmet ihm nun eine große Ausstellung,

die weit über das Kino hinausgeht. Zu sehen sind Fotografien,

Zeichnungen, Collagen, Plakate, Drehbücher und Requisiten

– ein Kosmos aus Landschaften, Räumen und Geschichten.

Besonders beeindruckend: eine immersive Installation, die

ikonische Szenen aus Wenders’ Filmen mit State-of-the-Art-

Projektionen und Sound zum Leben erweckt. Besucher*innen

tauchen ein in eine Bildwelt voller Melancholie, Fernweh und

Sehnsucht – begleitet von einer eigens kuratierten Musikauswahl,

die fast ein „Woodstock-Gefühl“ entstehen lässt.

Bis zum 11. Januar 2026 in der Bundeskunsthalle, Bonn

bundeskunsthalle.de

Sterben, Trauer, Erinnerung – universelle Themen, die in dieser

Ausstellung einen eindrucksvollen, kulturübergreifenden Rahmen

finden. Von Tibet bis Bali, von Ritualen des Abschieds bis

zu Objekten des Schutzes: „Der Weg ins Jenseits“ zeigt, wie

Menschen weltweit den Übergang in eine andere Existenzform

gestalten. Faszinierend sind die tibetischen Darstellungen aus

dem Bardo Thödol ebenso wie die prachtvollen balinesischen

Kremationstürme. Die Ausstellung macht sichtbar, wie stark

Kunst, Musik, Tiere oder symbolische Gegenstände die Reise

der Verstorbenen begleiten – und dass es nicht das „Ende“,

sondern Erinnerung ist, die bleibt. Eine berührende Schau, die

Trost spendet und zugleich ein Bewusstsein für die Vielfalt kultureller

Perspektiven auf den Tod öffnet.

Ausstellungstitel – Ansicht Ausstellung ©Museum der

Kulturen Basel

Bis zum 26. April 2026 im Museum der Kulturen, Basel

mkb.ch

HERFORD: Mohamed Bourouissa – Pour Noubia

Der algerische Künstler Mohamed Bourouissa zählt zu den

wichtigsten Stimmen seiner Generation – seine Werke sind direkt,

poetisch und von tiefer Menschlichkeit geprägt. Zu sehen

sind Filme, Fotografien, Installationen und Skulpturen, die von

den Realitäten und Verletzungen erzählen, die kolonialistische

Ideologien bis heute hinterlassen haben. Gewalt und Ausgrenzung

sind die Ausgangspunkte, doch Bourouissa verwandelt sie

in Bilder von Würde, Nähe und Selbstermächtigung. Besonders

berührend: das Porträt seiner Tante Noubia, die nach Osnabrück

migrierte und hier lebte. Ein künstlerisches Statement gegen

Demütigung – und für die Kraft, die im Erzählen der eigenen

Geschichten liegt.

Foto: Mohamed Bourouissa, Noubia, 2025,

Videoinstallation (Detail), ©2025 VG Bild-Kunst, Bonn,

der Künstler und Noubia Meier Collection

Bis zum 18. Januar 2026 im Marta Herford

marta-herford.de

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Feast

Olaf Brzeski

Olaf Brzeski, Half Dream from the Adventure Series, 2020, Keramik, Foto: Michał Kaczyński

Das Gerhard-Marcks-Haus zeigt erstmals in Deutschland eine Einzelausstellung

des Bildhauers, Zeichners und Filmemachers Olaf Brzeski

(geb. 1975).

16. November 2025

bis 8. März 2026

Der Künstler nutzt die Medien, um Geschichten zu erzählen: über sein

Leben, seine Ängste, Träume und Visionen. Dabei verbindet er mit

großer Leichtigkeit Populärkultur, obskure tibetische Mythen und Privates.

Brzeski arbeitet in unterschiedlichen Modi und Techniken, die

er jedes Mal neu ergründet, mal massiv, mal leicht, fast zeichnend im

Raum. Ebenso variiert er den Maßstab seiner Arbeiten, so dass sich

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Keine Freundin von …

Bildhauerinnen aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts

Lore Friedrich-Gronau, Kaiserwalzer, 1938, Bronze, Sammlung Knauf, Berlin

Heute noch wird mit einer großen Selbstverständlichkeit

die (falsche) Aussage wiederholt, Künstlerinnen

und besonders Bildhauerinnen habe es bis zur

zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kaum gegeben.

Die Ausstellung »Keine Freundin von…« macht Bildhauerinnen

sichtbar, deren Arbeiten zeitgenössische

Beachtung fanden und unverdient in Vergessenheit

gerieten.

Ausgangspunkt ist dabei die Bildhauerin Hanna Koschinsky

(1884–1939), die mit ihren Plastiken am Puls

der zeitgenössischen Entwicklungen war, an europäischen

Hotspots der Bildhauerei erfolgreich ausstellte

und arbeitete – und trotzdem heute als unbekannt

gilt. Ergänzt wird die Ausstellung mit Leihgaben aus

der Sammlung Knauf (u. a. Lore Friedrich-Gronau,

Dorothea von Philipsborn, Christa Winsloe-Hatvang).

Die Präsentation findet im Rahmen des Jubiläumsprogramms

»Paula Modersohn-Becker und

ihre Weggefährtinnen. Der unteilbare Himmel«

(29. Juni 2025 bis 18. Januar 2026) statt.

Gerhard-Marcks-Haus

Am Wall 208, 28195 Bremen

marcks.de

Besucher*innen auf sehr unterschiedliche Seherfahrungen

freuen können.

Der englische Titel der Ausstellung, »Feast«, kann

sowohl Substantiv als auch Verb sein und verbindet

all die Aspekte, die dem Künstler wichtig sind. Augenweide,

Bewirten, Ergötzen, Feier(n), (ein) Festmahl

(bereiten), Schwelgen. Kurz: ein vielseitiges visuelles

Festmahl. Olaf Brzeski lebt und arbeitet in Breslau.

Olaf Brzeski, Francis and the Frog, 2024, Keramik, Foto: Alicja Kielan

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Kapier Papier

Papier in Kunst

und Kultur

Das kek Kindermuseum zeigt

die Mitmachaussstellung

für Kinder ab 4 Jahren bis

zum 15. Februar 2026 im

Hafenmuseum Bremen

Eine Welt ohne Papier, ein Leben ohne Papier - das

ist unvorstellbar geworden. In den Industrienationen

verbraucht jeder Mensch ungefähr drei Kilo Papier

pro Woche. Papier begegnet uns in allen Bereichen

des täglichen Lebens, ohne dass wir uns dieser Tatsache

bewusst sind.

Noch bis zum 15. Februar 2026 zeigt das kek Kindermuseum

die Ausstellung Kapier Papier im Hafenmuseum

Bremen. Die Mitmachausstellung für Kinder ab

4 Jahren teilt sich in zwei Hauptbereiche: Die Geschichte

und die Herstellung des Papiers und die vielfältigen

Aspekte von Papier als Kulturträger. Ein Highlight

ist das begehbare Wespennest der Künstlerin

Stef Wildung, das alle Gäste zum Verweilen einlädt.

Das Erfolgsgeheimnis des Papiers liegt in der Banalität

seiner Rohstoffe und im ungeheuren Reichtum seiner

Anwendung. Die einfachen Rohstoffe verleiten dazu,

sie unreflektiert zu verschwenden. Doch der Rohstoffverbrauch

von Holzschliff und Wasser haben Auswirkungen

auf die Umwelt. Die kleinen und großen

Besucher lernen die Rohstoffe des Papiers kennen

und können selber Papier schöpfen. Auf verschiedenen

Vorläufern des Papiers können sie Zeichnungen

und Schriftzeichen hinterlassen: auf Stein, in Wachs,

auf Papyrus.

Papierflieger, Foto: Claudia Hoppens

In der Papiersammlung, die stetig erweitert wird,

erleben die Besucher Alltagsgegenstände, die die

vielfältige Verwendung von Papier bewusst machen:

vom Papiergeld bis Klopapier, von Verpackungen bis

Zeitschriften ist alles vorhanden.

80


KAPIERPAPIER, Foto: Claudia Hoppens

Papier als wichtiger Kulturträger

Unsere Kultur ist mit Papier untrennbar verknüpft. Im

Kunsthandwerk wurde Papier schon früh beliebtes

Arbeitsmaterial, beginnend beim Origami in Japan

(ab 8. Jahrhundert), dem Scherenschnitt (seit 16. Jahrhundert),

Papiertheatern (ab 17. Jahrhundert).

Papier ist ein faszinierendes Medium. In verschiedenen

Werkstätten kann es geschnitten, gerissen,

zerknittert und gefaltet werden: Durch einen sanft

raschelnden Wald aus Papier gelangt man in eine

schallschluckende Papierhöhle aus gefalteten „Himmel

- und Hölle“ - Objekten, an der die Besucher weiterbauen

können. Drei Partnerschulen aus Bremen

sind an der Papierkunstbaustelle beteiligt und stellen

von Januar bis Juni 2025 im Kunstunterricht Papiermodule

her.

Papier trägt auch das Wissen um Musik in sich. Es hat

nicht nur haptische und optische, sondern auch akustische

Qualitäten. Die zeitgenössische experimentelle

Musik hat die vielfältigen Qualitäten von Papier schon

entdeckt. Die Ausstellung lädt zu ganz neuen Klangund

Hörerlebnissen ein und lässt Papier mit all seinen

akustischen Fähigkeiten lebendig werden.

Papierbekleidung ist in Japan seit ca. 1000 Jahren bekannt.

In Europa konnte sich Papier wegen des geringen

Tragekomforts nie richtig durchsetzen. In einem

eigens für die Ausstellung konzipierten Modesalon

können die Besucher ungewöhnliche Papiermode

ausprobieren und selber herstellen.

Papiertheater, Origami und Co.

Papiertheater sind als Miniaturtheater seit dem 19.

Jahrhundert geläufig. Das Papiertheater hat sich ähnlich

dem Schattentheater zu großformatigen Kulissen

und Bühnenbildern weiterentwickelt. Für die Ausstellung

hat die Künstlerin Melanie Kuhl eine begehbare

Papiertheaterlandschaft inszeniert. Eine großformatige

Papierbühne lädt die Besucher ein, Märchen und

Fantasiegeschichten nachzuspielen oder zu entwickeln.

Origami Tiere laden zum Spielen ein und können

in einer Werkstatt nachgebaut werden. Die Papierkünstler

Heiko Ahrens und Walter Ruffler zeigen ihr

vielfältiges Können und stellen Objekte zum Spielen

zur Verfügung. Ein unter der Decke hängendes Netz

fängt diverse Papierflieger auf, die je nach Falttechnik

unterschiedliche Flugfähigkeiten haben.

Kapier Papier

Papier in Kunst und Kultur

Bis 15. Februar 2026

Hafenmuseum Bremen

Am Speicher XI 1, 28217 Bremen

hafenmuseum-bremen.de

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Juran Landt, Mesh Roaming 2, 2025

Zeichnung auf Papier © VG Bild-Kunst, Bonn

STREAMS

Juran Landt

Mit Juran Landt präsentiert das Syker Vorwerk den 13.

Preisträger des Werner-Kühl-Preises. Der 1994 geborene

Künstler wurde 2024 für seine Arbeit DIVE von der Werner-Kühl-Stiftung

ausgezeichnet. In seinen farbintensiven

Zeichnungen, Malereien und digitalen Arbeiten verbindet

Landt analoge und digitale Bildwelten zu fragmentarischen,

zugleich hochreflektierten Räumen.

82


Juran Landt, Bottom Text EXCUSE ME, ROCKS..., 2025

Zeichnung auf Papier © VG Bild-Kunst, Bonn

Juran Landt, Bottom Text HAPPY FISH, 2025

Zeichnung auf Papier © VG Bild-Kunst, Bonn

Juran Landt, Bottom Text TOP TEXT 1, 2025

Zeichnung auf Papier © VG Bild-Kunst, Bonn

Juran Landt, Bottom Text TOP TEXT 2, 2025

Zeichnung auf papier © VG Bild-Kunst, Bonn

Die Ausstellung STREAMS führt die mit DIVE begonnene

zeichnerische Praxis fort. In der Interface-Reihe

(2024/25) erscheinen geöffnete Bildschirmfenster,

die Motive wie Wellen, Ströme oder Memes enthalten

– visuelle Archive, in denen digitale Ordnung

und persönliche Bildfindung ineinandergreifen. Auch

die Mesh Roaming-Zeichnungen (2025) spielen mit

Netzwerken und Durchlässigkeit, während die kleinformatige

Bottom Text-Serie ironisch mit Sprache,

Alltagssätzen und Meme-Ästhetiken arbeitet.

Neben den Zeichnungen präsentiert Landt erstmals

großformatige Malereien auf Leinwand, in denen sich

die Logik digitaler Oberflächen in Malerei übersetzt.

Eine eigene Werkgruppe bilden zudem die animierten

GIFs der Stream- und Deep Sea Cable-Serien, die das

Thema „Fließen“ in digitale Bewegung transformieren.

Die titelgebenden „Streams“ verweisen so auf Wasser,

Datenflüsse, Energie und Bewusstseinsströme

gleichermaßen. Landts Arbeiten fragen danach, wie

sich unsere Wahrnehmung zwischen analoger Welt,

digitaler Ordnung und kunsthistorischen Referenzen

formt und verschiebt.

TERMIN

STREAMS

Juran Landt

28. September bis 09. November 2025

SYKER VORWERK

Waldstraße 76 I 28857 Syke

syker-vorwerk.de

83


8. Dezember 2024

AIHAM DIB

Syrian Perspectives

Mit Syrian Perspektives zeigt das Haus der syrischen

Kunst erstmals in Deutschland fotografische Arbeiten

des international anerkannten syrischen Künstlers

Aiham Dib. Als Fotograf und Filmemacher hält Dib

die Geschichten des Alltagslebens in Syrien fest und

zeigt damit eine wichtige Alternative zu dem, was

in den Medien zu sehen ist. Aus einer kinematographischen

Sicht auf die Welt weitet er die Grenzen

dessen, was Kunst ist und wie sie die Wahrnehmung

verändern kann. In der Auseinandersetzung mit medientheoretischen

Ansätzen erklärt er: „Kunst hilft

Gesellschaften, sich weiterzuentwickeln, indem sie

immer rebellisch und dennoch konstruktiv ist.“

in die Stadt Jableeh, wo sich alle Menschen auf der

Straße versammelt hatten, und entdeckte im Zentrum,

nah am römischen Amphitheater, diese Szene: Zwei

Jungen werfen einen ganzen Haufen Papiere in die

Luft. Die frühe Sonne tut dazu ihr Eigenes, sie spielt

mit Licht und Schatten. Es ist ein fast ikonisches Bild.

Im Zentrum der Ausstellung steht ein Bild Flying papers,

das am frühen Morgen des 8. Dezember 2024

entstand. Es war jener Morgen, als sich die Nachricht

von der Flucht Assads bereits wie ein Lauffeuer in Syrien

verbreitet hatte. Der Künstler fuhr mit seinem Auto

9. Dezember 2024

84


26. Juli 2014

Dibs Arbeiten zeugen von hoher Authentizität und

haben immer einen biografischen Bezug. Mit dieser

Fotografie vom 8. Dezember schreibt er Geschichte,

Weltgeschichte. Ist es ein Bild der Hoffnung?

Auf die Frage, worin er seine Aufgabe als Fotograf

sehe, antwortete der Künstler:

„Ich bin hier, um Fotos zu machen. Das ist das Maximum,

was ich sage. Ich mache Fotos und nähere mich

der Welt, um sie besser kennenzulernen. Und dann

bin ich mir meiner möglichen Unwissenheit sehr bewusst,

wenn ich anderen von der Welt erzähle. Auch

wenn sich manche Menschen mit der Zeit verändern,

muss ich mich damit auf konzeptioneller und moralischer

Ebene auseinandersetzen“.

Gezeigt werden Fotografien aus der Zeit vor und nach

dem 8. Dezember 2024. Blicke auf die Menschen und

auf den sie umgebenden sozialen und kulturellen Kontext.

Dib arbeitet mit seiner Kunst an gegen überlieferte

Regeln der Fotografie, versucht sie zu verändern und

schafft sich seine eigenen Gesetze des Sehens.

TERMIN

AIHAM DIB

Syrian Perspectives

11. Oktober 2025 bis 31. Januar 2026

TAKLA – HAUS DER SYRISCHEN KUNST

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85


Blick in die Ausstellung „Schiffswelten“, Foto: DSM / Nicole Werner

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum

(DSM) / Leibniz-Institut für Maritime

Geschichte begeht das Jubiläumsjahr

mit einem Ausstellungsreigen und

Geschenken für die Gäste

Seit dem 5. September schaut das Museum in Bremerhaven

auf ein halbes Jahrhundert Schiffe und

Meer zurück. Anlässlich des runden Geburtstags erhalten

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre

das ganze Jahr über freien Eintritt. Im Museumshafen

dürfen alle die Schiffe noch bis 31. Oktober eintrittsfrei

besuchen.

„Zum 50. wünschen wir uns, dass viele erkennen, wie

bedeutend die Ozeane für unser Leben sind und wie

wichtig ein bewusster Umgang mit ihnen ist“, sagt

Prof. Dr. Ruth Schilling, geschäftsführende Direktorin

des DSM.

Die Sonderausstellung „Große Geschichten – Kleine

Schiffe“ ist ein Herzensprojekt und ein Geschenk an

alle, die an ihrer Entstehung beteiligt waren. Über

1.200 Menschen folgten im Frühjahr dem Aufruf zur

Abstimmung und wählten aus zwölf historischen

Schiffsmodellen ihre fünf Favoriten, die nun in der

Kogge-Halle zu sehen sind.

Ein Highlight in diesem Jahr war auch die Eröffnung

der Sonderausstellung „Land gewinnen – Die Deutsche

Atlantische Expedition von 1925 bis 1927“ anlässlich

des 100. Jubiläums der METEOR-Expedition.

Zwischen 1925 und 1927 erforschte das deutsche

Forschungsschiff den Südatlantik und revolutionierte

damit die Ozeanforschung. Originaldokumente, der

Nachlass von Kapitän Fritz Spieß sowie tausende

Glasplattennegative geben einen tiefen Einblick in die

Arbeitswelt der damaligen Ozeanforschung. „Land

gewinnen“ ist noch bis zum 3. Mai 2026 zu erleben.

Das Jubiläumsjahr gipfelt in einem atmosphärischen

Abend voller Entdeckungen: Am 8. November 2025

lädt das DSM ab 18 Uhr zur „Langen Nacht der Tiefsee“

ein. Ein Stummfilmkonzert mit einem eigens

86


vom Simon Quinn Orchester komponierten Stück zum

historischen Dokumentarfilm über die METEOR-Expedition

entführt das Publikum noch einmal an Bord

des Forschungsschiffes. Der Abend wird möglich aufgrund

der freundlichen Unterstützung der WESPA-

Kulturstiftung. Tickets sind bereits jetzt im Vorverkauf

erhältlich und kosten 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Den glanzvollen Schlusspunkt des Jahres setzt die

Heimkehr eines ganz besonderen Schiffes: Das Modell

der SOLEIL ROYAL wird am 28. Dezember in der

Kogge-Halle eingeweiht. Lange war das französische

Segelschiff aus dem 17. Jahrhundert in Großbritannien

und wurde dort aufwendig saniert. Die Pandemie

verhinderte die Rückkehr. Ab Mitte November ist der

britische Restaurator im Museum und nimmt letzte

Handgriffe am nie fertig gestellten Modell vor. Neugierige

sind herzlich eingeladen, dem Restaurator live

über die Schulter zu schauen.

METEOR-Schiffsmodell, Foto: DSM / Nicole Werner

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Leibniz-Institut für

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87


Feierliche Eröffnung der neuen Hartcourt-Plätze mit Patrik Kühnen (rechts), Tennisvorstand Dr. Christian Lütke-Uhlenbrock (lins)

und Geschäftsführer David Müller (Mitte)

Vier neue

Hartcourt-Tennisplätze

Club zur Vahr feierte die Einweihung am 17. September

In der Woche vor der Einweihung wurde nahezu

rund um die Uhr an der Fertigstellung gearbeitet –

nun können die Tennismitglieder die hochmodernen

Plätze endlich bespielen. Zum Einsatz kommt das

REBOUND ACE® Kunststoffsystem, das seit seiner

Premiere bei den Australian Open Ende der 1980er-

Jahre als internationaler Spitzenbelag gilt.

Die neue Anlage bietet den Spielerinnen und Spielern

nun optimale Bedingungen für dynamisches, gelenkschonendes

Tennis auf höchstem Niveau. Über den

Winter werden die vier Plätze künftig von einer modernen

Traglufthalle überdacht.

Ansprache von Hans-Dieter Lampe, Präsident des Club zur Vahr


Einer der vier neuen Hartcourt-Tennisplätze wird begeistert bespielt, Fotos: Club zur Vahr

Für die offizielle Eröffnung hat sich der Club etwas Besonderes einfallen

lassen: Gemeinsam mit Wilson und dem Wilson Pro Shop von Frank Bolfraß

in Lilienthal wurde Tennis-Legende Patrik Kühnen eingeladen. Der

ehemalige Davis-Cup-Sieger und heutige Turnierdirektor der BMW Open

begeisterte die Mitglieder nicht nur mit einem Showtraining für Kinder,

Jugendliche und Erwachsene, sondern gab auch spannende Einblicke in

seinen Alltag zwischen Spitzensport und Turnierorganisation. Eine Autogrammstunde

am Ende des Tages rundete den Eröffnungstag ab.

Tennis gehört überhaupt zu einer der gefragtesten Sportarten im Club zur

Vahr. Aber auch Golf und Hockey freut sich über viel Zulauf. Erst Anfang

September wurden zahlreiche Neumitglieder bei einem Empfang in der

Eventlocation offiziell begrüßt. Präsident Hans-Dieter Lampe und Geschäftsführer

David Müller hießen die neuen Mitglieder herzlich willkommen

und machten deutlich, wie lebendig und vielfältig das Clubleben ist.

Mit den neuen Hartcourtplätzen setzt der Club zur Vahr ein klares Zeichen:

Tradition und Zukunft des Tennissports gehören hier untrennbar

zusammen.

Club zur Vahr e.V.

Bürgermeister-Spitta-Allee 34

28329 Bremen

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89


Voltigierturnier

Bremer Landesmeisterschaft im Reitclub St. Georg

Team Phönix in der Kür, Foto: Eva Döhmann

Der Reitclub St. Georg zu Bremen e.V. hat sein erstes

Voltigierturnier ausgerichtet. Erst seit etwa zwei

Jahren beheimatet der Verein, der in Bremen zu den

Urgesteinen des Reitsports zählt, ein Voltigierteam:

Das Team Phönix, das in der Leistungsklasse M**

auf lokalen und nationalen Turnieren antritt.

Das Turnier mit Bremer Landesmeisterschaft fand

zweitägig am 13. und 14. September statt. 43 Teams,

Einzel- und Doppelvoltigierer waren angemeldet –

Klein und Groß von der niedrigsten Leistungsklasse

(Mini-Schritt) bis zur höchsten (S).

In der großen Reithalle konnten Zuschauende das

Sportevent verfolgen. Für das leibliche Wohl sorgte

das Team vom Reitclub St. Georg mit vollem Einsatz.

Während am Samstag die höheren Leistungsklassen

(A, L, M, S, L-Einzel und M-Einzel) an den Start

gingen, kamen am Sonntag die Kleineren auf ihre

Kosten (Nachwuchs-Einzel, Nachwuchs-Doppel,

Galopp-Schritt, Schritt-Schritt, Mini-Schritt). Auch eine

Voltigierpferdeprüfung wurde ausgetragen. In dieser

Prüfung können Pferde, die neu im Sport sind, ohne

Wertung vor Publikum im Prüfungszirkel vorgestellt

werden, um sich an die Atmosphäre zu gewöhnen

und hinterher ein Feedback der Richterin zu erhalten.

Team Phönix ist Bremer Meister

Das gastgebende Team konnte die Bremer Landesmeisterschaft,

die zuvor regelmäßig auf dem Schimmelhof

ausgerichtet wurde, für sich entscheiden. Das Team

Phönix mit Longenführerin Miriam Ostmeier auf ihrem

Pferd „Riverside“ gewann die Prüfung ihrer Leistungsklasse

M** und erhielt den Bremer Meistertitel. „Wenn

ich vor 20 Monaten erzählt hätte, dass wir mit dem

Team Phönix auf der Anlage glückliche Landesmeister

Die Schritt-Schritt-Gruppe mit „Joy“ geht aus ihrem ersten Turnier

ebenfalls als Sieger hervor, Foto: Eva Döhmann


v.l.n.r.: Stute „Riverside” mit Trainerin Marion Jüptner, Udo Tjaden (1. Vorsitzender Reitclub St. Georg zu Bremen e.V.), Walter Kind (Präsident

Pferdesportverband Bremen), Meta Tosonowski, Aaliyah Steiert, Ida Schober, Jördis Körber, Vanessa Gaertner, Cynthia Hofmann, Miriam Ostmeier,

Norbert Schaffer (Voltigierbeauftragter Pferdesportverband Bremen), Foto: Fadri Bischoff

werden, wer hätte das geglaubt?“, zeigt sich Udo Tjaden,

1. Vorsitzender des Reitclub St. Georg, stolz.

Riverside, liebevoll „River“ genannt, ist dieses Jahr ihre

erste Saison als Voltigierpferd gelaufen. Die 15-jährige

Westfalenstute hat sich bewiesen und mehr als deutlich

gemacht, dass sie wie für diesen Sport gemacht

ist. „Das Team ist unglaublich stolz auf sie“, sagt Longenführerin

Miriam Ostmeier.

Kurz nachdem das Team Phönix zum Reitclub St. Georg

kam, entstanden hier zwei weitere Voltigiergruppen

für Kinder. Auch diese zeigten natürlich ihr Können

auf dem Heimturnier. Die Schritt-Schritt-Gruppe

des Reitclubs St. Georg auf Haflingerstute „Joy“ mit

Aaliyah Steiert an der Longe gewann ihr erstes Turnier,

während die Mini-Schritt-Gruppe den vierten

Platz erreichte.

Udo Tjaden weiß, dass der Umgang mit den Pferden

für Groß und Klein nur Vorteile mit sich bringt, egal, ob

es einen sportlichen Hintergrund hat oder nicht. Er

betont, dass das Voltigieren in jeder Hinsicht eine

Bereicherung für den Reitsport und vor allem für den

Reitclub St. Georg ist. „Ob jemand auf einem Pferd

reitet, auf ihm turnt oder es nur liebevoll betüddelt

– Hauptsache, sie machen etwas mit Pferden. Und

wenn das dann noch bei uns auf der Anlage geschieht,

ist alles perfekt!“

Reitclub Sankt Georg

zu Bremen e.V.

Wetterungsweg 1

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91


BREMER

FILMKUNST

FILMSTARTS IM OKTOBER

SCHAUBURG // GONDEL // ATLANTIS

THEATER

Karla, Szenenfoto, Foto: AchtungPanda, FlorianEmmerich

Zweigstelle, Szenenfoto, Foto: Luis Zeno Kuhn

Karla

Inspiriert von einem wahren Gerichtsfall. Ein Kraftvoller

Film über Zivilcourage, Selbstermächtigung – und

das Recht, gehört zu werden.

Do. 02.10.

Zweigstelle

Mit viel Humor und einem feinen Gespür für das Abenteuer

lässt der Regisseur die Menschen gegen den

bürokratischen Wahnsinn im Jenseits ankämpfen.

Do. 09.10.

Wie das Leben manchmal spielt

Regie Jean-Pierre Améris

mit Louane Emera, Michel Blanc. Marie-Line

Eine junge Kellnerin, schlägt sich gerade so

durchs Leben. Nach einem heftigen Streit

mit ihrem Freund verliert sie nicht nur ihren

Job, sondern wird auch noch zu einer

hohen Geldstrafe verurteilt. Der zuständige

Richter Gilles - erkennt in Marie-Line jedoch

mehr als nur eine Akte. Zwischen der impulsiven

und lebensfrohen Marie-Line und

dem distanzierten und melancholischen

Richter entwickelt sich daraufhin eine ungewöhnliche

Freundschaft. Do. 02.10.

Nur für einen Tag

Regie: Amélie Bonnin

mit Juliette Armanet, Bastien Bouillon

Die aufstrebende Gourmetköchin Cécile und

ihr Lebensgefährte Sofiane stehen zwei Wochen

vor der Eröffnung ihres ersten eigenen

Restaurants in Paris. Was ihr noch fehlt, ist

das eine, entscheidende Signature Dish.

Mitten in den Vorbereitungen erreicht sie die

Nachricht vom dritten Herzinfarkt ihres Vaters.

Kurz entschlossen reist sie - zumindest

für einen Tag - zurück in das verschlafene

Provinznest ihrer Kindheit.Doch der Besuch

verläuft anders als geplant. Do. 02.10.

Amrum

Regie Fatih Akim

mit Jasper Billerbeck, Laura Tonke

Amrum, 1945: Das Ende des Zweiten Weltkrieges

steht unmittelbar bevor. Um seine

Mutter in den letzten Kriegstagen zu unterstützen,

ist sich der zwölfjährige Nanning

(Jasper Billerbeck) für nichts zu schade. Er

geht Seehunde jagen oder nachts fischen,

Hauptsache, am Ende des Tages steht was

zum Essen auf dem Tisch. Doch nachdem der

Frieden eingekehrt ist, steht die Familie vor

völlig neuen Problemen ... Do. 09.10. Preview

am 08.10 um 20 Uhr in der Schauburg

A House of Dynamite

Regie: Kathryn Bigelow

mit Idris Elba, Rebecca Ferguson

Als in den USA von Unbekannten eine Rakete

gestartet wird, beginnt ein Wettlauf gegen

die Zeit, um die Urheber und eine mögliche

Reaktion zu bestimmen. Do. 09.10.

After the Hunt

Regie: Luca Guadagnino mit Julia Roberts

Fesselnder Thriller über eine College-Professorin,

die an einem persönlichen und beruflichen

Scheideweg steht. Als ihre Muster-Studentin

einen ihrer Kollegen beschuldigt, droht

ein dunkles Geheimnis aus ihrer eigenen Vergangenheit

ans Licht zu kommen. Aus der Feder

von Nora Garrett. Do. 16.10.

Jane Austin und das Chaos

in meinem Leben.

Regie: Laura Piani

mit Camille Rutherford, Pablo Pauly

Agathe, jung, hübsch und hoffnungslos alleinstehend,

arbeitet in einer Buchhandlung

und hat eine Jane-Austen-Romanempfehlung

für alle Lebensfragen. Wenn sie nicht

gerade den Eroberungsgeschichten ihres

besten Freundes Félix lauschen muss, träumt

sie davon, selbst Schriftstellerin zu werden.

Als Félix die ersten Kapitel ihres Romans

bei einem Schreibwettbewerb einreicht und

Agathe einen Aufenthalt in der „Jane Austen

Writers‘ Residency“ gewinnt, muss die unbeholfene

Mittdreißigerin ihre Komfortzone

verlassen. Do. 09.10.

Ballad of a Small Player

Regie: Edward Berger

mit Colin Farrell, Tilda Swinton

„Rien ne va plus“: Mit Ballad of a Small Player

erzählt der Oscar-prämierte deutsche Regisseur

Edward Berger die Geschichte des spielsüchtigen

Glücksspielers Doyle (Colin Farrell),

der in der undurchsichtigen Casinowelt von

Macau untergetaucht ist. Als ihn seine Vergangenheit

und seine Schulden einzuholen

drohen, trifft er auf eine verwandte Seele, die

der Schlüssel zu seiner Rettung sein könnte.

Do. 09.10.

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Bugonia

Regie: Yorgos Lanthimos

mit Emma Stone, Jesse Piemons

Zwei von Verschwörungstheorien besessene

junge Männer entführen die einflussreiche

Geschäftsführerin einer großen Firma, überzeugt

davon, dass sie eine Außerirdische ist,

die plant, die Erde zu zerstören. Do. 30.10.

Franz K, Plakatausschnitt, X Verleih

Franz K

Ein ebenso komplexes wie humorvolles Werk, das Einblick in

das Wesen und Wirken des Phänomens namens Franz Kafka.

Do. 23.10.

Das Verschwinden des

Josef Mengele

Regie: Kirill Serebrennikov

mit August Diehl, Dana Herfurth

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs

gelang Josef Mengele, dem NS-Arzt, der im

Vernichtungslager Auschwitz praktiziert hatte,

die Flucht aus Deutschland. Mit Hilfe von

SS-Soldaten und der Unterstützung wohlhabender

südamerikanischer Familien ging er

nach Argentinien, um unterzutauchen. Von

Buenos Aires nach Paraguay, mit Aufenthalten

im brasilianischen Urwald, organisierte

der sogenannte Todesengel sein methodisches

Verschwinden und entging jeglicher

Form von Prozess. Do. 23.10.

Springsteen – Deliver me

from nowhere.

Regie: Scott Cooper

mit Jeremy Allen White, Jeremy Strong

Im Jahr 1982 arbeitet Bruce Springsteen – im

Film verkörpert von Jeremy Allen White – an

seinem wohl radikalsten Album: „Nebraska“.

In einer Phase innerer Zerrissenheit, in der ihn

der eigene Ruhm zunehmend zu erdrücken

droht, entscheidet er sich bewusst gegen

das Tonstudio. Stattdessen zieht er sich in

die Abgeschiedenheit seines Schlafzimmers

zurück. Dort entstehen keine mitreißenden

Rockhymnen, sondern düstere, zerbrechliche

Songs, aufgenommen auf einem einfachen

Vierspurgerät. Der Film zeichnet ein intimes

Porträt eines zerrissenen Künstlers, der mit

inneren Dämonen ringt - und dabei unbeabsichtigt

ein Meisterwerk der Musikgeschichte

schafft. Do. 23.10.

Frankenstein

Regie: Guillermo del Toro

mit Mia goth, Oscar Isaac

Frankenstein erwacht zum Leben: Der Oscarprämierte

Regisseur Guillermo del Toro adaptiert

mit seiner Interpretation von FRAN-

KENSTEIN Mary Shelleys klassische Erzählung

eines brillanten, aber egoistischen

Wissenschaftlers, der in einem monströsen

Experiment eine Kreatur zum Leben erweckt,

was letztendlich zum Untergang sowohl des

Schöpfers als auch seiner tragischen Schöpfung

führt. Do. 23.10.

Stiller

Regie: Stefan Haupt

mit Albrecht Schuch, Paula Beer

Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der

US-Amerikaner James Larkin White an der

Grenze festgenommen. Der Vorwurf: Er sei

der vor sieben Jahren verschwundene Bildhauer

Anatol Stiller, der wegen seiner Verwicklung

in eine dubiose politische Affäre gesucht

wird. White bestreitet seine Schuld und

beharrt darauf, nicht Stiller zu sein. Um ihn zu

überführen, bittet die Staatsanwaltschaft Stillers

Frau Julika um Hilfe. Aber auch sie vermag

ihn nicht eindeutig zu identifizieren, in

Erinnerungen wird aber mehr und mehr die

Beziehung des Ehepaars offengelegt.

Do. 30.10.

HIGHLIGHTS IN DEN KINOS

Psychoanalyse & Kino: Sterben

7.10. um 19:30 Uhr im Atlantis

The Royal Ballet & Opera: Tosca

01.10. um 19:45 Uhr in der Gondel

The Royal Ballet & Opera: La Fille mal gardée

30.10. um 19:45 Uhr in der Gondel

Französische Sneak Preview

29.10. um 20:00 Uhr in der Gondel

Sparkassen Kinonachmittag: TBA

04.10. und 25.10. um 15:00 Uhr im Atlantis

Freier Eintritt für Kinder!

Von uns für gut befunden: Pulp Fiction (OmU)

26.10. um 19:30 Uhr in der Schauburg

Die Bremer Filmkunsttheater zeigen in dieser

Filmreihe zeitlose Klassiker, die auch Jahre

später noch begeistern! Ein Meisterwerk der

Postmoderne aus dem Jahr 1994 von Quentin

Tarantino.

Familienkino

Sonntags um 15.00 Uhr in der Schauburg.

No Hit Wonder

Regie: Florian Dietrich mit Florian David Fritz

Daniel hat danebengeschossen. Er wollte

mit einem großen Knall abtreten, stattdessen

liegt er auf der Geschlossenen und darf nicht

raus. Er war mal ganz oben – Olympiastadion,

10.000 Feuerzeuge im Abendwind, alle

haben seinen Song gesungen. Mittlerweile

ist er ganz unten – nicht einmal das Dschungelcamp

will ihn jetzt noch haben. Das Einzige,

was ihm bleibt, ist dieser verfluchte Song,

dem er alles verdankt und der ihm gleichzeitig

alles genommen hat. Do. 30.10.

Dracula: Die Auferstehung

Regie: Luc Besson

mit Caleb Landry, Chrostoph Waltz

Im 15. Jahrhundert wendet sich der transilvanische

Prinz Vlad II, Graf von Dracul, nach

dem grausamen Verlust seiner angebeteten

Frau Elisabeta, voller Zorn von der Kirche ab.

In seiner unbändigen Trauer tötet er einen

Priester, verflucht Gott - und wird zum ewigen

Leben verdammt. Er wird zu Dracula. Als

bluttrinkender Vampir muss er fortan durch

die Jahrhunderte irren. Dracula ist von der

finsteren Hoffnung besessen, irgendwann

mit seiner große Liebe wiedervereint zu sein.

400 Jahre später scheint er sie in Paris gefunden

zu haben, in Gestalt der verführerischen

Mina. Do. 30.10.

Weird Xperience: TBA (OmU)

12.10. um 20:00 Uhr. Die Filmreihe Weird

Xperience zeigt jeden Monat Filme, die man

sonst nicht im Kino sieht. Filme, die gegen den

guten Geschmack verstoßen, die sich in keine

Schublade sperren lassen wollen, die zu

seltsam sind, um im normalen Kinoprogramm

ihren Platz zu finden. Immer mit einer fachkundigen

Einführung.

28.Jahre Cinema Italia! 7 wundervolle Filme

02.10. bis 08.10. in Schauburg & Atlantis

40 jähriges Jubiläum: Police Story in 4K

14.10. um 20:00 Uhr und 18.10. um 15:00 Uhr

in der Schauburg

Cartoon Lesung

31.10. um 20.00 in der Schauburg

anlässlich der Verleihung des Deutschen Karikaturpreises

u.a. mit Til Mette, Denis Metz,

moderiert von Tobias Hacker .Tickets gibt es

im Pressehaus und bei Nord-West Ticket .

Themenmonat: Gesche Gottfried

03.10. & 26.10. um 15 Uhr im Atlantis

11.10. & 17.10. um 20 Uhr im Atlantis

bremerfilmkunsttheater.de

93


NACHTEULE

Eine Buchempfehlung

von Gretel Sattler

Foto: Alexey Demidov von pexels.com

Foto: Hamid Tajik, pexels.com

Luisa, 15, geboren in Peru, als Baby adoptiert und nach

Deutschland gekommen, wächst von ihren Eltern wohl

behütet und umsorgt in gut bürgerlichen Verhältnissen

auf. Ihr Vater fährt sie täglich zur Schule und sie ist eine

gute Schülerin. Schulfreund:innen hat sie nicht, gilt sie

doch als Streberin und Außenseiterin. Luisa liebt Vögel,

Tiere und ihre größte Freude ist das Beobachten

von (Nacht)-Tieren im Garten und im Wald, denn sie

hat eine außergewöhnliche Gabe: Sie kann im Dunkeln

sehen.

So entdeckt sie eines Abends auf ihren Streifzügen

auch den obdachlosen und hungrigen Tim im Wald,

den sie mit einer Mahlzeit versorgt. Diese Begegnung

mit Tim eröffnet Luisa eine Welt jenseits des behüteten

Zuhauses. Anfangs motiviert von Fürsorge und

dem Wunsch nach Zugehörigkeit, gerät sie

Schritt für Schritt in eine Abhängigkeit, die Tim

geschickt ausnutzt. Luisa entwickelt romantische

Gefühle für ihn und buhlt mit ihren Gefälligkeiten

für ihn um seine Liebe. Luisa entdeckt

so die geheimen Seiten ihres Lebens.

Anstatt sich in einer kritischen Situation von

ihm zu distanzieren, deckt sie Tim. Ihre Eltern

bekommen davon nichts mit, denn auch sie

scheinen ein eigenes, verborgenes Leben zu

führen. So bekommt die vermeintlich heile Welt ihrer

Kleinstadt und auch ihre eigene familiäre Welt große

Risse, was Luisa vor weitere Identitäts- und Loyalitätskonflikte

stellt.

Von Ingrid Noll erwartet der Leser /die Leserin einen

Krimi, aber dieser Roman ist anders! Der Roman ist

eine Coming-of-Age-Geschichte, also eine Erkundung

von Ängsten und Sehnsüchten und der Komplexität

menschlicher Beziehungen in der Zeit des Erwachsenwerdens.

Es ist eine düstere Geschichte über Schuld,

Verantwortung und die Grenzen des eigenen Einflusses.

Ingrid Noll hat auch mit 90 Jahren nicht vergessen,

wie besonders diese Zeit des Erwachsenwerdens war

und ist. Es ist wieder ein toller Roman

geworden. Gut geschrieben, spannend

und ein überraschendes Ende. Typisch

Ingrid Noll eben.

Ingrid Noll

Nachteule

Diogenes Verlag

26 €

buchhandlungsattler.de

94


Cartoon von Til Mette

Von KI- bis Klimakrise

Die Krisen unserer Zeit humorvoll aufgearbeitet!

Til Mette

Cartoons für Menschen

mit gehobenen humoristischen

Ansprüchen

Carlsen Verlag

Hardcover

128 Seiten

16 €

Til Mette widmet sich in seinem neuen Buch den absurden,

ernsten und manchmal unfassbaren Themen

der Gegenwart. Mit treffendem, feinem Humor greift

er aktuelle Herausforderungen wie Künstliche Intelligenz,

Klimawandel, Meinungsfreiheit, politische Konflikte

und die Suche nach Glücksgefühlen in unserer

selbstoptimierten Welt auf. Seine Cartoons, die wöchentlich

exklusiv im stern erscheinen, richten sich an

Menschen, die guten, nicht immer leicht zu konsumierenden

Humor zu schätzen wissen.

95


Ortsamt Schwachhausen/Vahr

Wilhelm-Leuschner-Str. 27 A, Block D, 28329 Bremen

(Straßenbahn Linie 1 Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Str.)

T 0421 361-3063 oder -3064 oder -18039

office@oaschwachhausen.bremen.de

ORTSAMTSLEITER: Ralf Möller

ÖFFNUNGSZEITEN:

Mo-Do von 09:00 – 15:00 Uhr, Fr. von 09:00 - 13:30 Uhr

nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter Tel. 361-3063

Für Pass-,Ausweis-, Meldeangelegenheiten u. ä. wenden Sie sich bitte an das Bürger-

ServiceCenter, Stresemannstr. 48, oder an das BürgerServiceCenter Mitte, Pelzerstr. 40

MITGLIEDER DES BEIRATES SCHWACHHAUSEN:

Beiratssprecherin: Gudrun Eickelberg, GRÜNE

Stellv. Beiratssprecher: Jörn H. Linnertz (CDU)

Dr. Christine Börner, CDU

Lukas Dietzel, CDU

Jörg Findeisen, CDU

Yvonne Funke, CDU

Jörn H. Linnertz; Fraktionssprecher, CDU

Robert Lippardt, CDU

Gudrun Eickelberg, Grüne

York Golinski , Grüne

Marek Helsner; Fraktionssprecher, Grüne

Antje Hoffmann-Land, Grüne

Klaus-Peter Land, Grüne

Jan Brockmann, SPD

Dr. Dagmar Burgdorf, SPD

Jörg Henschen; Fraktionssprecher, SPD

Ingeborg Mehser, SPD

Malte Lier, DIE LINKE

Tim Ruland; Fraktionssprecher, DIE LINKE

Jan Hannemann; Fraktionssprecher, FDP

Frank Köhler; Fraktionssprecher, BD

Beirat Schwachhausen - öffentliche Hybrid-Sitzung (Zoom)

Wann: 282.11.2025 um 19:30 Uhr

Wo: Focke Museum, Schwachhauser Heerstraße 240, Vortragssaal

Impressum 105

Herausgeberin und Chefredakteurin

Verlag Susanne Lolk I T 0421 257 57 47

Schwachhauser Heerstraße 47

28211 Bremen

Online

schwachhauser.de

facebook.com/schwachhauser.de/

instagram.com/schwachhauser/

Redaktionelle Mitarbeiter

Lena Häfermann

Susanne Lolk

Mark Scheibe

Karla Wagner

Layout /Art Direction

Konstantin Zigmann

PR- und Anzeigenberatung

Susanne Lolk I T 0421 2575747

lolk@schwachhauser.de

Erscheinungsweise

Zweimonatlich

Ausgabe 105

Dezember 2025 / Januar 2026

Anzeigenschluss: 10. November 2025

Erhältlich und zu lesen

Erhältlich im Zeitschriftenhandel sowie

bei Anzeigenkunden und zu lesen an

über 1000 Auslegestellen in Arztpraxen,

bei Friseuren, in der Gastronomie und

in Vereinen und Institutionen.

Vertrieb

Lesezirkel Leserkreis Daheim,

Haferwende 29/a1, 28357 Bremen

Titelbild

Birthe Çil

Killer Queen

96


engl.

Hohlmaß

für

Wein

wohlerzogen

Teil der

Leiter

Kleiderbesatz

Volk in

Togo u.

Ghana

fruchtb.

Bodenablagerung

Erinnerungsbild

(Mz.)

Departement

in

Frankreich

asiat.

Sprache

frz.: drei

mundartl.:

Pünktchen

unverheiratete

Gräfin

Stadt

in

Alaska

größter

Donau-

Zufluss

norweg.

Philosoph

† 1943

islam.

Hauptfest

spanischer

Aktienindex

Veranstaltung,

Ereignis

(engl.)

Libellen

(Zool.)

kurzer

Tagschlaf

(engl., 2

Wörter)

7

schott.

Fluss

Zuckerrohrschnaps

ein

Faultier

Prophet

im A. T.

5

31

35

ital.

Seebad

bei

Triest

32

Schweiz

Umlaufbahn

e.

Satelliten

modernes

starke

Zuneigung

Bühnenstück

engl.: Gefängnis

Fluss

aus dem

Kaukasus

franz.:

Rhein

Zeitmesser

29

Krankheit,

Gebrechen

22

franz.

Maler †

engl.:

Gleis

Fundort v.

Mineralien

Sternbild

Widder

pers.

Dichter

† um 1292

Org. der

Erdöl export.

Länder

(Abk.)

früheres

chinesisches

Gewicht

flink,

munter

dreiatom.

Sauerstoff

ein Nahostbewohner

Borverbindung

Ziegenpeter

Frauengestalt

in „La

Bohème“

Stadt

am

Gardasee

türk.

Ehrentitel

indoiran.

Lichtgott

Nierenausscheidung

Musik:

betont,

markant

weltweites

Datennetz

(Kf.)

Schutztracht

Himmelsrichtung

mancher

Tiere

wütend,

grob,

roh

körperl.-

seelische

Belastung

Gifte

aus

Körpereiweiß

islam.

Frauengemach

Kartenspiel

italienisch:

Insel

Tochter

Labans

(A. T.)

engl.:

Ohr

Aare-

Zufluss

in der

afroam.

Klaviermusikstil

(Kurzw.)

Vitaminmangelkrankheit

poln.-

tschech.

Fluss

zur Oder

13 14

28

34

38

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27

10

1

8

2

24

6

19

20 33 18

15

9

23

Warthe-

Zufluss

griechischer

Kriegsgott

Vorsilbe:

Stickstoff

Vorname

des

Sängers

Cordalis †

30

schweiz.

Feldmaß

Stadt in

Japan

17

Metall-

Stick-

stoff-

Verbindg.

Berichte,

Protokolle

(lat.)

21

11

Trinkgefäß

16

dt.

Schriftsteller

† 1939

36

indische

Anrede

25

chem.

Element

26

Fluss

in Pommern

ausgestorb.

Feuerländer

Vollstrecker

Pferdekrankheit

3

®

12

4

svd1719-33

Foto: Bara Art von pexels.com

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97


KOLUMNE

Führe die Feder

Vom Zauber der Handschrift

Du hinterlässt mir auf einer abgerissenen, unbedruckten

Ecke vom Weser-Kurier die Worte: „Guten Morgen,

Geliebter – wann feiern wir wieder eine Privatparty?“

Ich antworte mit einer Kugelschreibernotiz auf der

Rückseite der Pappschachtel, in der die Cherrytomaten

waren – und stelle mir dein divenhaftes Lächeln

vor, wenn du meine Sauklaue entzifferst: „Am liebsten

schon heute Nacht!“

Dann freue ich mich auf deinen nächsten hand-schriftlichen

Gruß. Mach mir bitte eine Szene – nenne es Postit-Drama,

Notizenoper, Bleistiftkomödie – Hauptsache,

kein bürgerliches Trauerspiel, wie es die eigentlichen

Botschaftsprofis aufführen:

Früher war die Post ein romantisches Segelschiff

mit der Aura behördlicher Akkuratesse. Irgendwann

muss es in den Händen überforderter Subunternehmer

gestrandet sein – zwischen Energydrinks und E-

Zigaretten googeln sie „Einschreiben“.

Ich meine nicht die freundliche Postbotin, die mir die

Briefe einfach in die Hand gibt, wenn ich ihr auf der

Straße begegne – sie ist der Engel des Botengewerbes.

Auch wenn sie mir statt Schriftkunst, die vor Sprache

strotzt, nur Standardbriefe überreicht: von Maschinen

verfasste Monologe der Melancholie. Werbeworte

ohne Würde, finanzamtliche Drohprosa. Melodramatische

Akte in gelben Umschlägen, die ein finsteres Finale

in Aussicht stellen.

Ach, Post, wann hast du das letzte Mal einen von

Herzklopfen diktierten Liebesbrief durchs Land kutschiert?

Einen, dessen Briefmarke von küssenden Lippen

befeuchtet wurde? Ich muss mich selbst fragen,

wann ich zuletzt mit Luftpostflugzeugen im Bauch

ein Kuvert zugeklebt habe. Wer Begehrlichkeiten nur

ins Smartphone tippt, begräbt seine Sehnsucht auf

dem digitalen Wortefriedhof.

„Leben kann ich entweder nur gantz mit dir oder gar

nicht“ – kratzte der junge Beethoven seiner Begehrten

mit der Goldfeder aufs Büttenpapier. Kann man natürlich

auch mit Emojis sagen. Aber am Schwung der

Unterlängen, in jeder Girlande eines handgeführten

Buchstabens steckt Persönlichkeit – wir schmecken

die Atmosphäre einer Handschrift. Wir erkennen in ihr

einen Geist in Unruhe, ein genussliebendes Temperament,

eine noble Haltung oder die Lust am Spiel. Ist so

ein Brief nicht eigentlich viel smarter als ein Smartphone,

das uns zwar zehn Gigabit pro Sekunde um die Ohren

haut, aber jeder Botschaft die Seele raubt?

Wir haben die geschriebene Annäherung doch alle

in der Schule geübt, wenn wir Stefan gebeten haben,

Thomas den gefalteten Brief rüberzureichen, damit

Erkan ihn an Nicoles Sitznachbarin Kerstin reicht. Sollten

wir nicht die Kunst der Handschreibung pflegen?

Widerstehe der Whatsapp, führe die Feder!

Möchten Sie hier über ein bestimmtes Thema lesen?

Schreiben Sie Mark Scheibe unter:

mark@sonntagskind.blog

98


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