Der Harz_10_25_I
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Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 10_2025
Spendenaufruf
„Rettet den Schalker
Aussichtsturm!“ S. 5
Magdeburger Weg
wieder frei
S. 15
Tag der Schiene
am 20. September
bei der HSB S. 16
www.harzklub.de
6. bis 9. Juni 2025
www.domfestspiele-halberstadt.de
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MAGDEBURG
DOM
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STIFTUNG
SACHSEN-
ANHALT
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NEUENBURG
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KULTUR
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SACHSEN-
ANHALT
KULTUR
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SACHSEN-
ANHALT
DOM | SCHATZ
HALBERSTADT
KULTUR
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SACHSEN-
ANHALT
ECKARTS
BURG
BURG
FALKENSTEIN
KULTUR
STIFTUNG
SACHSEN-
ANHALT
HARZ
SCHLO S
BERNBURG
KLOSTER
MICHAELSTEIN
MUSIKAKADEMIE | MUSEUM
SCHLO S
GOSECK
KULTUR
STIFTUNG
SACHSEN-
ANHALT
KULTUR
STIFTUNG
SACHSEN-
ANHALT
KULTUR
STIFTUNG
SACHSEN-
ANHALT
KULTUR
STIFTUNG
SACHSEN-
ANHALT
KONRADS
BURG
SCHLO S
LEITZKAU
KULTUR
STIFTUNG
SACHSEN-
ANHALT
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STIFTUNG
SACHSEN-
ANHALT
Sommer 2025
Auch im Internet: www.harzdruckerei.de
Im Harz ist immer was los für Kinder!
Holt Euch die „Hits für Kids“ in den
Touristinfos im ganzen Harz
und entdeckt jede Menge
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Euer Brocki
Herzlich Willkommen
im Restaurant „Burghof“
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statt 36,00 € nur
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Kinder ermäßigt. Mittagsbuffet 12-14 Uhr. Abendbuffet 18-21 Uhr. *außer an Feiertagen.
Bei mehreren Personen bitten wir um Voranmeldung. Anpassungen oder Änderungen vorbehalten.
Langer Stieg 62 · D-38855 Wernigerode · Tel. 0 39 43 – 51 64 -0
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SEILBAHNEN THALE
ERLEBNISWELT
Das Bodetal gehört zu den schönsten Anziehungspunkten
des Harzes. Genau hier, wo sich Hexentanzplatz und
Roßtrappe beinahe berühren, liegt die Seilbahnen Thale
Erlebniswelt. Mit tollen Attraktionen wie der Kabinenbahn
zum Hexentanzplatz, dem Sessellift zur Rosstrappe, der
Sommerrodelbahn Harzbob und dem Freizeitpark auf der
„Spassinsel“ zieht die Seilbahnen Thale Erlebniswelt Jahr
für Jahr ca. 700.000 Besucher an.
Veranstaltungshöhepunkte entlang der Straße der Romanik
„Unter großen Bögen“ 2025
D
ie Konzertreihe „Unter großen Bögen“
ist eine Festivalkooperation entlang
der „Straße der Romanik“, die in und
an den historischen und b eindruckenden
Bauwerken von Sachsen-Anhalt sta tfindet.
Inmi ten romanischer Architektur mit majestätischen
Bögen und gewaltigen Mauern
erleben Sie eine einmalige Akustik. „Unter
großen Bögen“ bietet Musikalisches für Jung
und Alt. Musikliebhaber und Kulturgemeinschaften
sind eingeladen, sich auf eine spannende
Entdeckungstour zu begeben, die sowohl
musikalisch als auch architektonisch
unverge sliche Eindrücke hinterlä st.
Für genauere Informationen zu den einzelnen
Veranstaltungen besuchen Sie bi te
die angegebenen Webseiten oder treten
mit den Veranstaltern direkt in Kontakt.
A le Konzerte „Unter großen Bögen“ finden
Sie auch auf unserer Internetseite
www.stra sederromanik.de.
ROMANIKTAG an den Bauwerken
der Straße der Romanik
» 31. Mai 2025
www.stra sede romanik.de
Ro sini-Quarte t © Marco Reiß
BELLA ITALIA – ITALIENISCHE
STUNDEN IM DOM
» 17. Mai 2025
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KONZERTE AN DER STRASSE DER
ROMANIK – ROSSINI
24. Mai 2025, 15:00 Uhr: Hi lersleben
» 5. Juli 2025, 19: 0 Uhr: Diesdorf
18. Juli 2025, 18:30 Uhr: Melkow
» 17. August 2025, 16:00 Uhr: Walbeck
» 31. August 2025, 17: 0 Uhr: Beuster
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» 5. und 6. Juli 2025
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Jahre sonderausgabe | 24. Jahrgang | Ausgabe 2025 | Schutzgebühr 1 € | Die historische Reihe aus der HARZDRUCKEREI
2025/26
Nur 5 Minuten von der Bergstation der Kabinenbahn am
Hexentanzplatz entfernt geht es etwas schneller zu. Unsere
Sommerrodelbahn Harzbob lädt euch in schnittigen Bobs zu
einer rasanten Kurvenfahrt durch den Wald ein. Ein tolles
Erinnerungsfoto von der flotten Runde ist Pflicht.
Romaniktag © Kulturstiftung Sachsen-Anhalt,
Museum Burg Falkenstein
montalbâne © Stefan Schweiger
FESTIVAL MONTALBÂNE 2025
» 20. bis 2. Juni 2025
www.montalbane.de
Konzert im Halberstädter Dom
© Ulrich Schrader
NACHT DER KIRCHEN
DOM / DOMPLATZ
» 30. August 2025
www.halberstadt-tourismus.de
tanzart, Cristian Colatriano-Ensemble
© Rolf K. Wegst
14 aus20
Die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt ist
verantwortlich für 20 bedeutende
Baudenkmale. 14 davon befinden sich
an der „Straße der Romanik“.
www.kulturstiftung-st.de
Fotos: Andreas Bez (Schlo s Neuenburg), Henrik Bo lma n (Schlo s Leitzkau, Schlo s Bernburg, Schlo s Goseck,
Kloster Hamersleben), Achim Bötefür (Kloster Jerichow), Christoph Jann (Dom Magdeburg, Dom Havelberg, Konradsburg),
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt (Kloster Michaelstein, Schloss Allstedt), Wolfram Schmidt (Burg Falkenstein),
Falk Wenzel (Dom & Schatz Halberstadt), Manuela Werner (Eckartsburg).
Gleich
online lesen! www.strassederromanik.de
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Sachsen-Anhalt! Die spannendsten News zu 88 Bauwerken in 73 Orten
entlang der Tourismusroute finden Sie im Magazin „Faszination Straße der
Romanik“ – alljährlich druckfrisch aus der Harzdruckerei.
EDITORIAL
AKTUELL
Impressum
Herausgeber:
Der Harzklub e.V.
Heimat-, Wander- und
Naturschutzbund
Am Alten Bahnhof 5a
38678 Clausthal-Zellerfeld
Telefon 05323 81758
info@harzklub.de
www.harzklub.de
Redaktion:
Christoph Steingaß (CS)
Redaktionskollegium:
Axel Seiler (Hauptpressewart),
Michael Rudolph (stellv. Hauptpressewart),
Marion Schmidt
(Hauptschriftwartin), Klaus Dumeier
(stellv. Präsident).
Beiträge, die nicht ausdrücklich
als Stellungnahme der genannten
Institutionen gekennzeichnet sind,
stellen die persönliche Meinung
des Verfassers dar. Für unverlangt
eingesandte Manuskripte und Fotos
übernimmt der Verlag keine Gewähr.
Der auszugsweise oder vollständige
Abdruck von Beiträgen ist nur
mit Genehmigung des Verlages
gestattet.
Redaktions- und Anzeigenschluss:
Jeweils zum 15. des Vormonats.
Verlag und Druck:
(Redaktion, Anzeigen, Vertrieb)
Harzdruckerei GmbH
Max-Planck-Straße 12/14
38855 Wernigerode
Telefon: 03943 5424-0
Telefax: 03943 5424-99
info@harzdruckerei.de
www.harzdruckerei.de
Layout:
E. Köhler, Telefon: 03943 5424-46
e.koehler@harzdruckerei.de
Anzeigenverkauf:
F. Benesch, Telefon: 03943 5424-24
Abo-Hotline:
Telefon: 03943 5424-0
DER HARZ erscheint Anfang des
Monats. Jahresabonnementpreis:
37,99 € inkl. Versandkosten und
7 % MwSt. Zeitung ist kündbar bis
30. September des laufenden Jahres
für das Folgejahr.
Titelseite:
Die Früchte der Schlehe werden
erst dann genießbar, wenn sie
gefroren waren
Foto: CS
Der Oktober ist ein klassischer Wandermonat.
Vielleicht geht es Ihnen wie mir: ich genieße es, wenn
ich auf einer Wanderung einkehren kann. Für mich sind
(Wander-)gaststätten das i-Tüpfelchen einer Region. Wie
schön, dass wir davon im Harz noch einige vorfinden.
Sie zu erhalten und engagierte Wirtsleute zu finden wird
immer schwieriger.
Da ist es eine ganz besondere Leistung, die der Harzklub
Zweigverein Bad Grund vollbracht hat: die Gaststätte
am Iberger Albertturm war sehr sanierungsbedürftig.
Es drohte die endgültige Schließung. Das konnten einige engagierte Mitglieder nicht
ertragen, zu sehr hing ihr Herz an diesem Ort, der für sie so viele Erinnerungen barg.
So fand sich eine Gruppe um Klaus Häberle und Bodo Probst, die mehr als zwei Jahre
lang jedes Wochenende angepackt hat. Die Gaststätte wurde entkernt, saniert und
mit moderner Technik ausgestattet. Sage und schreibe rund 15.000(!) ehrenamtliche
Arbeitsstunden haben sie zusammen geleistet und rd. 200.000 € in Material und Ausstattung
investiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: hell, modern, freundlich,
sauber – so wie man sich eine Wandergaststätte nur wünschen kann. Ein Besuch ist
jedem zu empfehlen.
Was wäre es schön, wenn überall so tatkräftig angepackt würde. Der Erhalt der vielfältigen
Wandergaststätten und Bauden ist für unseren Harz so wichtig. Es gibt zum
Glück noch eine Vielzahl von ihnen, sie sind sehr unterschiedlich. Manche werden
sogar vom Harzklub ehrenamtlich betrieben – wie schön!
Vielleicht nehmen Sie bei Ihrer nächsten Harzwanderung (z. B. auf dem Harzer Baudensteig)
eine dieser Möglichkeiten zum Ziel und kehren dort ein. Für mich ist das eine
sogenannte „win-win-Situation“ – Entspannung auf einer Wanderung genießen und
damit Gutes tun. Denn nur wenn Gäste kommen, ist der Bestand dieser besonderen
Infrastruktur unseres Harzes gesichert.
In diesem Sinne grüße ich Sie alle herzlich
Ihr Karsten Peiffer
INHALT
Harzklub:
Mitgliederversammlung des Deutschen Wanderverbandes 4
Harzklub-Zweigverein Clausthal-Zellerfeld e.V.:
Spendenaufruf „Rettet des Schalker Aussichtsturm“ 5
Rainer Kutscher: Betrachtung über Wildtiere und Entwicklung im Harz – Der Rotfuchs 6
Harzklub-Zweigverein Ilsenburg:
Einweihung Sitzgruppe auf dem Halberstädter Berg 7
Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg:
Einladung zum Peitschenknaller-Workshop 7
Wandergruppe Königslutter:
30. Nachtwanderung bei Vollmond 8
Harzklub-Zweigverein Lerbach:
… unterstützt den Harzer Hexentrail als Checkpointbetreiber 9
Harzklub-Zweigverein Ballenstedt:
Stecklenberg – Wurmbachtal – Roter Steiger – Wolfsbergblick:
Naturpfade mit Aussicht: 10
Harzklub-Zweigverein Harzgerode:
Entdeckertour durch drei Orte: Ditfurt – Luftenberg – Quedlinburg 11
Kinder/Jugend: Einladung zur Freizeit „Basteln und Backen“ 12
Harzklub: Einladung zum Herbstlehrgang „Jodeln“ 13
Harzer Tourismusverband:
Die Brockenbande erobert das Selketal & „Typisch Harz“-Geschenkboxen 14
Nationalpark Harz: Magdeburger Weg für Wanderer wieder erlebbar 15
Harzer Schmalspurbahnen: Tag der Schiene am 20. September 16
Biosphärenreservat: Einladung zur Herbsttagung 17
HARZVERBAND e.V.:
Nationale Auszeichnung & Nachhaltige Erholungsinfrastruktur 18
Mitgliederversammlung und Festempfang 19
Geführte Wanderungen September und Oktober 2025 20/21
10 | 2025 3
HARZKLUB
Deutscher Wanderverband
DWV-Mitgliederversammlung:
123. Deutscher Wandertag 2026
findet in Oberwiesenthal statt
Grenzenlos wandern
In seiner Mitgliederversammlung am 27.September 2025 hat der Deutsche Wanderverband (DWV) entschieden: Der
123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch
das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EU-
RORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und
tschechische Erzgebirge führt.
Die UNESCO-Welterberegion Montanlandschaft
Erzgebirge/Krušnohoří bildet dafür
die Kulisse – eine Landschaft, die wie geschaffen
ist für Begegnungen über Grenzen
hinweg.
DWV-Präsident Dr. Michael Ermrich:
„Wir bringen beim Wandertag 2026 Wandern,
Europa und Begegnung in eine neue
Symbiose. Dass wir in einer Grenzregion
feiern, zeigt, wie sehr Wandern Brücken
schlägt. Wir hoffen, dass viele Vereine
und andere Organisationen sich inspirieren
lassen, künftig selbst Gastgeber
zu werden.“
Jens Benedict, Bürgermeister von Oberwiesenthal:
„Wir freuen uns, im kommenden
Jahr Gastgeber des 123. Deutsche
Wandertages zu sein. Das Erzgebirge im
Herzen Europas wird bei den hoffentlich
aus ganz Europa anreisenden Wandernden
keine Wünsche offenlassen. Rund um den
1.215 Meter hohen Fichtelberg und dem auf
tschechischer Seite liegenden 1.244 Meter
hohen Keilberg werden wir auch ein Kulturprogramm
organisieren, das die Menschen
begeistern wird.“
Der Deutsche Wandertag ist seit über 140
Jahren der Höhepunkt der deutschen
und europäischen Wanderszene. Er lockt
Zehntausende Menschen in die Natur und
verbindet aktives Unterwegssein mit Kultur
und Austausch. Von familienfreundlichen
Strecken bis zu anspruchsvollen Bergtouren:
Auf dem Programm steht eine große
Auswahl an geführten Wanderungen in
unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen,
spannende Themenwanderungen zu Natur,
Geschichte und Bergbau, aber auch
Konzerte, regionale Märkte und Fachveranstaltungen.
Hinzu kommt ein starkes
Gemeinschaftsgefühl: Vereine aus ganz
Deutschland präsentieren sich beim großen
Festumzug, der mit farbenfrohen
Trachten, Musik und Fahnen traditionell
den Höhepunkt bildet.
Mit der gleichzeitigen EURORANDO öffnet
sich der Wandertag 2026 noch weiter nach
Europa: Geführte Touren auf beiden Seiten
der Grenze, Begegnungsprojekte, Workshops
und kulturelle Veranstaltungen sollen
Wanderfreunde aus vielen Ländern zusammenbringen.
So wird Oberwiesenthal
für einige Tage zum lebendigen Treffpunkt
für alle, die Natur, Bewegung und Miteinander
schätzen.
Die Delegierten bei einer Abstimmung (Foto: CS)
Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert,
findet nicht nur ein Wanderfest,
sondern auch eine Plattform für Vernetzung,
Ehrenamt und Nachhaltigkeit. Der
DWV lädt Vereine und andere Unterstützer
ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv
mitzugestalten.
4 10 | 2025
HARZKLUB
AKTUELL
Harzklub-Zweigverein Clausthal-Zellerfeld e. V.
Spendenaufruf
RETTET DEN SCHALKER AUSSICHTSTURM!
Schalker-Turm
Die Schalke ist ein 762 Meter hoher Berg
zwischen Hahnenklee, Clausthal-Zellerfeld
und Schulenberg.
Der Schalker-Aussichtsturm wurde 1892
vom damaligen Harzklub-Zweigverein Zellerfeld
errichtet und 1992 vom Harzklub-
Zweigverein Clausthal-Zellerfeld restauriert.
Er ist etwa 10,5 Meter hoch und rund
3,5 Tonnen schwer.
Seit 1959 befand sich während des Kalten
Krieges auf dem Gipfel auch der Schalker-
Horchposten. Das war ein Standort der
französischen Luft- und Fernmeldeaufklärung.
In 1978/79 wurde dieser Horchposten
um einen 64 m hohen Stahlbetonturm
erweitert. Während dieser Zeit wurde der
Harzklub-Turm um 100 Meter versetzt.
Nach der Wiedervereinigung stand der
Horchposten-Turm leer und wurde 2002
gesprengt. Nach der Sprengung wurde
der Harzklub-Turm wieder an seinen angestammten
Platz zurückversetzt.
Der Schalker-Turm, einer der letzten vier
Stahlgittertürme im Harz, musste kurzfristig
gesperrt werden. Er entspricht nicht
mehr den heutigen Sicherheitsvorschriften.
Um ihn als wertvolles Touristenziel langfristig
zu erhalten, muss er grundlegend
überarbeitet werden.
Spendenaufruf „Schalker-Aussichtsturm“
Harzklub-Zweigverein Clausthal Zellerfeld
Wir benötigen finanzielle Unterstützung für die Sanierung und Wiederherstellung der Begehbarkeit des Turms,
wofür Mittel im hohen fünfstelligen Bereich notwendig sind. Nur wenn die Verkehrssicherheit gewährleistet
ist, kann dieser wertvolle Aussichtspunkt erhalten bleiben (Stempelstelle 125 Harzer Wandernadel).
Zur Finanzierung der Mehrwertsteuer benötigen wir Ihre Spende.
SPENDENKONTO:
Empfänger:
Harzklub-Zweigverein Clausthal-Zellerfeld e.V.
IBAN: DE 22 2595 0130 0057 8296 58
BIC:
NoLADE21HIK
Verwendungszweck: Mehrwertsteuer Schalker Turm (wichtig !)
Ab 10 € stellen wir gerne eine Spendenquittung aus. Dafür benötigen wir eine E-Mail mit Angabe Ihrer Adressdaten
an: harzklub.zvclz@gmail.com
Harzklub-Zweigverein Clausthal-Zellerfeld e. V. • Burgstätter Straße 30 • 38678 Clausthal-Zellerfeld
10 | 2025 5
AKTUELL
Betrachtung über Wildtiere und Entwicklung im Harz
Der Rotfuchs ist neugierig, schlau und
verspielt, aber auch ein Raubtier
Harz. Über den Luchs und Wolf wird seit Jahren mit Wiedereingliederung,
Bestand, Entwicklung und Monitoring berichtet.
Die Heimkehr der im Harz ausgerotteten und erschossenen
Wildtiere (Wolf am 23. März 1798 und Luchs am 17. März 1818)
wird mit verschiedenen Perspektiven kritisch betrachtet.
Nach erfolgreicher Auswilderung streift der Luchs „Pinselohr auf
Samtpfoten“ durch den Harz. Der Schafmörder Wolf ist in Kritik
von der Jägerschaft, Landwirte, Naturschützer und Politiker. Der
Abschuss, insbesondere Populationsdichte in Schutzgebieten,
ist aktuell. Fotofallen in Nationalparks zeigen die Population für
Forschungsvorhaben und Entwicklung. Am 1. Juni 2023 wurden
neben 7591 Rothirsche, 3443 Rehe, 4876 Wildschweine, 36 Wölfe,
16 Luchse und 276 Rotfüchse in einem Zählappell im Nationalpark
mit 60 Fotofallen erfasst.
Reinecke Fuchs – der Schlaue (Vulpes)
Den Fuchs, als das am weitesten verbreitete Raubtier auf der Erde
erwähnen die Wissenschaftler und Medien nur selten. Heimisch
ist er in ganz Eurasien, Nordamerika und Teilen Nordafrikas. Ob
im Wald oder Steppe, Wüste oder Hochgebirge, er ist ein anpassungsfähiger
Kulturfolger und zeigt katzenähnliches Verhalten.
Der kleinste der echten Füchse (Vulpini) ist der nur 30 cm lange
Fennek. Dieser winzige Wüstenfuchs ist ideal an ein Leben in den
nordafrikanischen Sandwüsten angepasst. In unserer Heimat
mit gemäßigtem Klima ist der Rotfuchs schon lange kein reiner
Waldbewohner mehr. Er hat die ländlichen Gebiete und auch
den Lebensraum in den Städten erobert. In der Großstadt Berlin
wurde er in den 1950er Jahren gesichtet. Seit den 90er Jahren
ist die Millionenstadt flächendeckend von Füchsen besiedelt,
weil dort ein großes zusätzliches Nahrungsangebot, u.a. Kompostabfälle,
Vogel- und Katzenfutter und auch Ratten besteht,
aber das Nahrungsangebot bleibt mit Mäusen, Regenwürmern
und Früchten bestehen.
Natürliche Feinde hat der Fuchs nicht, aber das nachtaktive
Tier findet im Straßen-verkehr seinen Tod. Sorgen vor einer
Begegnung mit einem tollwütigen Fuchs muss der Mensch nicht
befürchten. Seit über zwei Jahrzehnten gibt es in Deutschland
keinerlei Nachweise. Auch der Fuchsbandwurm wird kaum noch
nachgewiesen. Allerdings verenden viele Füchse an Staupe, die
für Menschen ungefährlich ist, aber Hunde und Katzen können
sich damit infizieren.
Die Füchse ähneln in ihrem Jagdverhalten den Katzen, da sie
reaktionsschnell mit ihrem ausgezeichneten Sehvermögen Bewegungen
von Tieren erkennen. Auch im hohen Schnee zeigt ihnen
ihr Spürsinn Mäuse und im „Katzensprung“ erfolgt der Beutezug.
Ein erwachsener Fuchs verputzt etwa 4.000 Mäuse im Jahr.
Die Paarungszeit ist im Winter und im Frühsommer ist die Jungenaufzucht
mit drei bis sechs knuddeligen Jungen. Die Erdbauten
sind meist im Wald, aber auch hinter einem Gartenhaus oder unter
einer Terrasse, zur Plage der Hausbewohner, sind sie zu finden.
Neugierig und stets wachsam blickt Reinecke Fuchs auf der Spurensuche
in das Gelände. (Foto: Repro nach Archiv R.Kutscher)
Das Verhältnis zwischen Menschen und Füchsen war seit jeher eher
zwiespältig, weil der Fuchs geschickt Hühner und recht wehrhafte
Gänse tötet. Das Kinderlied:
Fuchs du hast die Gans gestohlen,
gib sie wieder her,
sonst wird dich der Jäger holen,
mit dem Schießgewehr
wird wohl immer in Erinnerung bleiben und sollte auch von Heimat-
und Volkstumsgruppen gesungen werden.
Ernst Mosch hat mit seinen Egerländer Musikanten die Polka
„Fuchsgraben“ weltweit populär gemacht.
Harzer Fuchs – Hunderasse bewacht Kühe
Der Harzer Fuchs ist in diesem Artikel auch zu erwähnen. Hierbei
handelt es sich um einen Hund, welcher sich zu einem Hütehund
als steter Begleiter vom Kuhhirten mit seiner Kuhherde qualifiziert
hat. Die Eigenschaften sind Mut, Biss, Kernigkeit, Wachsamkeit,
Intelligenz, Beobachtungskunst und Treue, was für den Kuhhirten
mit Kühen der Rasse „Harzer Rotes Höhenvieh“ wichtig war. Vor
60 Jahren fast ausgestorben, ist er bei den Kulturfesten vom Hutund
Weiderecht – Kuhaustrieb – in Wildemann, St. Andreasberg
und Tanne zu sehen und mit Hirten und den geschmückten Kühen
mit Schellen ein begehrtes Fotoobjekt.
Text: Rainer Kutscher
6 10 | 2025
AKTUELL
Harzklub-Zweigverein Ilsenburg
Sitzgruppe auf dem Halberstädter Berg
für Brigitta Roy-Feiler
Am Samstag, 16.08.25 wurde zur Erinnerung an Brigitta Roy-
Feiler eine Waldsitzgruppe am Halberstädter Berg eingeweiht.
Um 10:45 Uhr traf sich die bunt gemischte Wandergruppe am
Parkplatz Schützenhaus in Drübeck. Gesine Haas begrüßte einige
langjährige Wander- und Klöppel-Freund*innen von Brigitta. Zusammen
mit weiteren Gästen und Familienmitgliedern machten
wir uns auf den Weg zur Sitzgruppe. Der Weg führte bergan und gab
herrliche Ausblicke preis. Nach ca. 45-60 min erreichten wir die Sitzgruppe.
Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Denis Loeffke
und Dr. Michael Ermrich, sowie Jörg Niemann als Pressevertreter
von der Volksstimme. Am Ziel hatten Cornelius Meyer-Stork und
Mitglieder des Harzklub-Zweigvereins Ilsenburg e.V. bereits einen
kleinen Pavillon mit Essen und Getränken aufgebaut. Gesine Haas
und Vertreter des Harzklubs hielten jeweils eine kleine Rede und
erinnerten an Brigittas großes Engagement. Dabei flossen auch
einige Tränen der Rührung. Nach circa 3 Stunden ging es zurück
zum Parkplatz. Es war ein sehr schöner Tag und wir hoffen, dass
viele Wanderer und Fahrradfahrer hier zukünftig gemütlich Rast
machen und den Ausblick genießen können.
Text und Foto: Undine Haberland
Die Wanderer an der neuen Sitzgruppe
Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg
Peitschenknaller-Workshop für Anfänger
und Fortgeschrittene am 25. Oktober
Am 25. Oktober 2025 findet wieder ein spannender Workshop
rund ums Peitschenknallen statt – organisiert vom Zweigverein
Bad Lauterberg.
Was erwartet dich?
• Bau deiner eigenen Peitsche
• Einführung in die Technik des Knallens
• Tipps & Tricks für Fortgeschrittene
• Austausch mit Gleichgesinnten
Ort: Uhlenflucht Bad Lauterberg
Zeit: 9:00 – 17:00 Uhr
Zielgruppe: Anfänger & Fortgeschrittene
Kosten: 8 €
Anmeldung erforderlich bei:
Hans Jürgen Winter → 01523 3802558
Alle sind herzlich willkommen – wir freuen uns auf dich!
10 | 2025
7
AKTUELL
Wandergruppe Königslutter
30. Nachtwanderung bei Vollmond
Auch in diesem Jahr wurde die Wandertradition fortgesetzt,
es folgte die 30. Brocken-Nachtwanderung der Wandergruppe
Königslutter.
Die Anreise erfolgte per Pkw nach Oderbrück. Gegen 2.00 Uhr
begann bei Vollmond das nächtliche Wandererlebnis mit 8 Teilnehmern.
Teils mit Stirnlampen oder Taschenlampen ging es auf
dem Kaiserweg zunächst in Richtung Dreieckiger Pfahl, danach
auf dem ehemaligen Kolonnenweg zum Rastplatz Goethebahnhof.
Hier schmeckte bereits die nächtliche „Brotzeit“. Inzwischen
waren auch die Laute der Vögel zu hören. So sanft wie zum Sonnenaufgang
erlebt man den Übergang zwischen Nacht und Tag
nicht überall. Kein Wecker der einen wie sonst gnadenlos aus den
Träumen reißt. Gegen 5.50 Uhr dann die spannenden Momente,
oder auch der wahre Brocken. Er hüllte sich in Nebelschwaden
und ein frischer Wind fegte über den Gipfel, wirklich kein Wetter
für die 30. Jubiläumswanderung.
An diesem Ort, dem Brocken, weiß man die Ruhe besonders
zu schätzen, denn in einigen Stunden werden an diesem Ort
Touristenmassen auf den Berg sein. Man stärkte sich nochmals
und genießt die Stille am Berg aller Deutschen. Wir haben den
Brocken heute mal nicht allein für uns, etliche Menschen sind
inzwischen auch auf dem Gipfel und hofften auch vom Traumerlebnis
Sonnenaufgang.
Dann ging es auf gleichem Weg wieder abwärts. Am Goethebahnhof
konnten die Teilnehmer sich auch auf der vom Wanderführer
Dieter Hauschild gespendeten Bank erholen. Nun kamen auch
bereits die ersten Frühwanderer entgegen, am Dreieckigen Pfahl
gab es nochmals eine Pause. Gegen 8.00 Uhr wurde der Parkplatz
Oderbrück. erreicht. Es folgte die Fahrt zum Torfhaus. Im Gasthaus
Wiener Wald fand dieses nächtliche Wandererlebnis bei einem
guten Frühstück ein geselliges und schönes Ende Ende.
Dieter Hauschild
Die „Nachtschwärmer“ nun wieder am Lächeln beim Dreieckigen Pfahl. (Foto: Privat)
Steinpilze (Foto: CS)
8 10 | 2025
AKTUELL
Harzklub-Zweigverein Lerbach
Harzklub Lerbach unterstützt den Harzer Hexentrail
erneut als Checkpointbetreiber
Auch in diesem Jahr war der Harzklub
beim Harzer Hexentrail mit einem
Checkpoint dabei. Das seit 2010 ununterbrochen.
Begonnen hatte es mit dem
Oxfam Trail. Checkpoint war damals der
Marienblick. Länge der Laufstrecke 100
km. Dazu muss gesagt werden, unser
Checkpoint war und ist immer der letzte,
bevor es zum Ziel nach Osterode geht.
Beim Oxfam begann die Betreuung um
18.00 Uhr und endete am anderen Tag
um 11.00 Uhr. Damit waren wir die ganze
Nacht und den andern Tag gefordert. In
der manchmal kalten Nacht wärmten wir
uns an einem Lagerfeuer. Essen gab es
reichlich, dafür sorgten unsere Frauen. Die
Stimmung war einfach immer super und
empfangen wurden die Teilnehmer*innen
mit dem Lärm von Kuhglocken und Händeklatschen.
Das war in der Nacht teilweise bitter
nötig, denn nach 90 km waren einige
Läufer*innen total erschöpft. Mit Getränken,
Snacks und besonders aufmunternden
Worten von uns wurden sie auf die
letzte Strecke geschickt.
Seit einigen Jahren ist daraus der Hexentrail
entstanden. Die längste Strecke nicht
mehr 100 km, sondern 30 km und 60 km
lang. Viel besser organisiert, weil z.B. auch
das Startgeld an die Vereine in unserer
Region verteilt wird.
Unser Checkpoint war, wie vor 2 Jahren,
ganz oben auf dem Acker. Betreut werden
mussten über 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Das machen immer hervorragend
unsere Frauen. Der Umgang und die
Gespräche mit den vielen Menschen geben
uns viel und wir freuen uns schon auf den
nächsten Hexentrail.
Frank Koch
Der Harzklub-Zweigverein
Wildemann sagt ein
herzliches Dankeschön
2.000 Euro für den Harzklub Wildemann,
ausgelost beim Harzer Hexentrail für das
Team „Wildemanner Hexentrailer“ mit
den Sportlern Jens Ammersdörfer, Uwe
Kunze, André Nösel und Dennis Petri.
Der Spendenlauf ging 60 Kilometer von
Walkenried nach Osterode.
(Foto: privat)
10 | 2025
9
WANDERN
Harzklub-Zweigverein Ballenstedt
Stecklenberg – Wurmbachtal – Roter Steiger –
Wolfsbergblick: Naturpfade mit Aussicht
Der Harzklub Zweigverein Ballenstedt hatte zu einer Harz-
Wanderung eingeladen. Die Wanderleitung übernahm der
Wanderfreund Christian Müller. Der 2. Treffpunkt lag am Parkplatz
am Naturfreundehaus in Stecklenberg. Der staatlich
anerkannte Erholungsort Stecklenberg ist ein Ortsteil von
Thale und liegt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.
Nach der Begrüßung begann bei idealem Wanderwetter unsere
Wanderung. Auf einem gut ausgebauten Forstweg, dem Stecklenberger
Wurmtal, ging es stetig bergauf. Der Wurmbach ist
ein kleiner Harzbach. Er entspringt westlich des Spaltenmoors
kurz vor dem Luftkurort Friedrichsbrunn und mündet bereits
nach knapp 20 km bei Neinstedt in die Bode. Nach ca. 100 m
konnten wir für eine kurze Strecke einen, neben dem Wurmbach
verlaufenden, Wanderweg benutzen. Er führte uns bis zu den
Wurmbachkaskaden.
Jetzt hieß es wieder auf dem geschotterten Forstweg weiter zu
wandern. Hierbei kamen wir am Femengericht vorbei. Dies ist ein
alter Steinbruch. Ob dort im Mittelalter Femengerichte (Sondergerichtsbarkeit)
abgehalten wurden, ist mir nicht bekannt. Kurz hinter
dem alten Steinbruch erreichten wir die Sommerklippen. Dabei
handelt sich, wie auch bei den gegenüberliegenden Winterklippen,
um Granitfelsen. Er wird auch als Ramberg-Granit bezeichnet.
Nach gut 3 km erreichten wir, unmittelbar bevor der „Stecklenburger
Wurmtal“ auf den Roten Steiger trifft, eine Teichstelle. Dieses Biotop
steht unter Naturschutz. Mit 431 m hatten wir nun den höchsten
Punkt auf dieser Wanderung erreicht. Auf etwas über 3 km mussten
wir rund 220 m Höhenmetern überwinden. Der Rote Steiger ist ein
ebenfalls gut ausgebauter Forstweg. Er verbindet den staatlich
anerkannten Kurort Bad Suderode mit dem 330 m höher gelegenen
Luftkurort Friedrichsbrunn. Auf dem Roten Steiger wanderten wir
in Richtung Bad Suderode. Nach gut 1 km erreichten wir Bormanns
Wiese. An dieser Wegkreuzung befindet sich auf dem, zur Burgruine
Lauenburg führenden Forstweg, eine Schutzhütte.
Auf diesem Forstweg gelangten wir nach ca. 500 m an einen unbefestigten
und nicht ausgeschilderten Waldweg. Auf diesem
Waldweg wanderten wir in nordöstlicher Richtung weiter. Nach
ca. 800 m erreichten wir den, ebenfalls zur Burgruine Lauenburg
führenden, unteren Forstweg. Auf ihm gelangten wir in Richtung
Lauenburg nach etwa 300 m zu dem Abzweig zur Wolfsbergsicht.
Nach wenigen Metern erreichten wir die Ausblickstelle. Von hier hat
man einen schönen, nur durch den Wildwuchs etwas eingeschränkten
180° Panoramablick auf das Harzvorland. Wir konnten von
dort die Orte Stecklenberg, Neinstedt, Wedersleben, Warnstedt,
Halberstadt und Quedlinburg erkennen. Leider war es etwas zu
dunstig um einwandfreie Bilder zu erzielen.
An diesem Ausblick legten wir eine längere Pause ein. Auf dem
Forstweg wanderten wir anschließend weiter in Richtung Burgruine
Lauenburg. Bald trafen wir auf einen ausgeschilderten
Wanderpfad, der in Richtung Burgruine Lauenburg führt. Dieser
Wanderpfad stellt eine willkommene Abkürzung dar. Nach ein
paar hundert Metern gelangten wir oberhalb der Georgenquelle
wieder auf den Forstweg. Die Burgruine Lauenburg erreichten
nach kurzer Zeit. Hier angekommen wählten wir den nach Stecklenberg
hinunter führenden Wanderweg. Am Naturfreundehaus,
d. h. unmittelbar an unserem Parkplatz endete dieser Weg. Ein
herzliches Dankeschön geht an unseren Wanderleiter Christian
Müller für die 8 km lange, schöne Wanderung.
Dieser gewählte Streckenverlauf ist allerdings nur bei trockenem
Wetter zu empfehlen. Bei Regenwetter bzw. nach einer Regenperiode
besteht die Gefahr, dass der erwähnte 800 m lange Waldweg
nur schwer passierbar ist. In diesem Falle empfehle ich, auf dem
Roten Steiger nicht den Forstweg an Bormanns Wiese zu benutzen,
sondern weiter auf dem Roten Steiger zu bleiben und nach
etwa 1,5 km den unteren, zur Burgruine Lauenburg führenden,
Forstweg zu nutzen.
Für Wanderfreunde, die die Lauenburg noch nicht kennen, lohnt
sich auf alle Fälle ein Besuch der Burgruine Lauenburg. Vom Aussichtspodest
des Wehrturmes der Vorburg hat man ebenfalls
einen 180° Panoramablick. Auch ein Besuch der oberhalb von
Stecklenberg liegenden Burgruine Stecklenburg ist lohnenswert.
Meinen Beitrag habe ich mit Bildern aus meinem Archiv ergänzt.
Text und Fotos: Gerd Horenburg
10 10 | 2025
WANDERN
Harzklub-Zweigverein Harzgerode
Entdeckertour durch drei charmante Orte:
Ditfurt – Luftenberg – Quedlinburg
Ich hatte die Möglichkeit an einer Wanderung
des Harzklub Zweigvereins Harzgerode
teilzunehmen. Der Treffpunkt dafür
war der Kreisverkehr an der Abfahrt
Quedlinburg Ost der A36. Es handelt
sich hierbei um die frühere Zufahrt von
der damaligen B6n zur Welterbestadt
Quedlinburg. Die Wanderleitung lag in
den Händen von Wanderfreund Michael
Rühlmann.
Bei recht warmem Wetter wanderten wir in
nordöstlicher Richtung. Anfangs begleitete
uns eine wunderschöne Obstbaumallee.
Später führte uns ein naturbelassener
Feldweg durch die Feldflur zum Ort Ditfurt.
Ditfurt ist eine Gemeinde in der Verbandsgemeinde
Vorharz im Landkreis Harz in
Sachsen-Anhalt und liegt an dem Harzfluß
Bode. Die ganze Strecke vom Parkplatz aus
verlief in Sichtweite der Bode mit teilweisem
Auenwald. Nach ca. 2,5 km erreichten
wir die K1231. Auf ihr überquerten wir die
Bode. Kurz hinter der Brücke ging es nun
in südwestlicher Richtung weiter. Nach
fast 400 m erreichten wir das Ostufer des
Difurter Sees. Der See ist nach Aufgabe des
Kiessandabbaus im Jahre 1998 entstanden.
Er hat eine Größe von ungefähr 30 ha.
Im Jahre 2001 war die Rekultivierung der
Kiesgrube abgeschlossen. Seitdem steht
der entstandene Ditfurter See der Bevölkerung
als Badesee zur Verfügung. Auch ein
Campingplatz ist vorhanden. Wir umwanderten
den Kiessee entgegengesetzt des
Uhrzeigersinnes. Bei der Umrundung des
Sees kamen wir an mehreren Badestellen
vorbei. An einer der vielen Badestellen legte
unsere Wandergruppe eine Pause ein. Einige
von uns nutzten die Gelegenheit, sich
durch ein kühles Bad, etwas abzukühlen.
Nach der Umrundung des Sees ging es an
Otts Garten (hier befindet sich hinter einer
großen Mauer der Campingplatz) vorbei
durch die Salzrinnenstraße zur Quedlinburger
Straße.
Hier verließen wir den Ort Ditfurt. Nach
Überquerung der Bahnlinie wanderten wir
nun auf dem Stadtweg in südwestlicher
Richtung weiter. Dieser Stadtweg stellt einen
mit zwei Betonstreifen versehenden
Feldweg dar. Die Sonne meinte es jetzt
„recht gut“ mit uns. Schattenspendende
Bäume waren nur wenige anzutreffen. Nach
der Überquerung der A36 gelangten wir
nach insgesamt gut 9 km zum Luftenberg.
An der Ostseite des Hügels befindet sich
dort ein markanter Sandsteinfelsen, der Lehof.
Von dort oben hat man einen schönen
Ausblick auf das Harzvorland und vor allem
auf die Stadt Quedlinburg. Es war geplant
diesem Lehof einen Besuch abzustatten.
Aufgrund der Sonneneinstrahlung verzichteten
aber alle Mitwanderer auf diesem Besuch.
Von dem einstigen Luftenberg ist nur
noch eine beeindruckende Sandsteinfelswand
und der Lehof übrig geblieben. Durch
den Quarzsandabbau ist der Berg schon
fast verschwunden.
Auf dem Lehofsweg
wanderten wir
anschließend in
südlicher Richtung
weiter. Bei Kilometerstand
10 erreichten
wir die Straße
Feldmark links der
Bode. Nach ein paar
hundert Metern auf
dieser asphaltierten
Straße gelangten
wir zum Ritterangerweg. Auf ihm ging es
weiter, bis wir auf den Anfang der Straße
Am Lagerweg trafen. Diese Straße Am Lagerweg
führt in nordöstlicher Richtung,
vorbei am Denkmal für die Kriegsgefangenen
des I. Weltkrieges, direkt zum Nordostufer
des Ditfurter Sees. Wir folgten der,
als Werksstraße gekennzeichneten, rechtsabbiegenden
Betonstraße. Nach knapp
1,5 km erreichten wir nach Überquerung
der Bahnlinie und der Bode wieder den
Parkplatz am Kreisverkehr.
Es war eine schöne ca. 12,5 km lange Wanderung,
die aufgrund der Wetterbedingungen
etwas anstrengend war. Ein großes
Dankeschön geht an den Wanderleiter,
Michael Rühlmann, für die Wanderleitung.
Als Alternative zum Rückweg von Ditfurt
bietet sich eine gut 4 km kürzere Strecke,
allerdings ohne den Besuch des Lehofs,
über die schon erwähnte Straße bzw. den
Feldweg Am Lagerweg an. Ditfurt hat aber
auch eine aus dem 12. Jahrhundert stammende
Kirche aufzuweisen. Jedoch konnte
von der ersten Kirche, beim Neubau der
jetzigen Kirche (die dritte) im Jahre 1901,
nur noch der Kirchturmrumpf verwendet
werden. Die St. Bonifatius Kirche verfügt
über, für den kleinem Ort, beachtliche 500
Sitzplätze und ist mit einer originale Röver
Orgel aus dem Jahre 1903 ausgestattet.
In Ditfurt gibt auch ein gut ausgestattetes
Heimatmuseum mit landwirtschaftlichen
Maschinen. Beides kann – nach einer Voranmeldung
– besichtigt werden. Aus meinem
Archiv habe ich wieder einige Bilder
beigefügt.
Text und Fotos: Gerd Horenburg
10 | 2025
11
JUGEND
Kinder/Jugend Freizeit 2025
Basteln und Backen
05. bis 07. Dezember 2025
Gemütlich soll es wieder werden, wir möchten gemeinsam verschiedene Plätzchen backen und weihnachtliche
Bastelarbeiten herstellen, Gesellschaftsspiele spielen, chillen und eine gute Zeit haben. Je
nach Witterung geht es natürlich auch raus in den Wald, lasst euch überraschen.
Anreise ist am Freitag, den 5. Dezember 2025, gegen 17.00 Uhr
Nach dem Bezug der Zimmer treffen wir uns im Aufenthaltsraum und stellen das Programm vor, anschließend
gibt es Abendessen. Das Bastelmaterial wird vorgestellt, bei trockenem Wetter können wir am
Feuerkorb sitzen oder schon drinnen anfangen zu basteln und zu spielen.
Vorhaben am Samstag, den 6. Dezember 2025:
Am Samstag starten wir mit einem kräftigen gemeinsamen
Frühstück.
Wir werden gemeinsam eine kleine Wanderung
zum 19. Lachter Stollen unternehmen, dort den
Pochknaben besuchen und mit ihm gemeinsam
in das Bergwerk einfahren. Wenn wir ganz großes
Glück haben und es liegt Schnee, bauen wir
anschließend auf dem Wanderheimgelände eine
Schneeburg.
Vor und nach dem Mittagessen können Im Aufenthaltsraum
weiter Bastelarbeiten hergestellt
werden, in der Backstube backen wir verschiedene
Plätzchen. Abends geht es nach dem Essen auf
eine Nachtwanderung.
Abreise ist am Sonntag, den 7. Dezember 2025, gegen 11.00 Uhr
Am Sonntag nach dem Frühstück und Säubern der Zimmer klingt unsere spannende und fröhliche weihnachtliche
Freizeit aus.
Vergesst bitte nicht, Bettwäsche, gute Laune sowie zweckmäßige wettergerechte Kleidung und gemütliche
Sachen und Hausschuhe für drinnen einzupacken. Bitte zieht Euch warme und feste Schuhe an und bringt
auch Sachen zum Wechseln mit. Wenn Schnee liegt, könnt Ihr eine Rutscheplatte mitbringen.
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung betragen 50 € für Erwachsene und 25 € für Kinder bis
15 Jahren, Harzklub Mitglieder zahlen die Hälfte.
Wir freuen uns auf Euch! Anmeldungen unter: jugendwarteharzklub@web.de
Eure Hauptjugendwarte vom Harzklub
12 10 | 2025
HARZKLUB
AKTUELL
Einladung zum Herbstlehrgang
„Jodeln für Anfänger und Fortgeschrittene“
am 18. / 19. Oktober 2025 in Wildemann
Liebe Heimatgruppenleiterinnen und Heimatgruppenleiter, liebe Musikfreunde,
nach einem sehr erfolgreichen Start im Frühjahr möchten wir Euch hiermit herzlich zu unserem Herbst-
Jodellehrgang für Anfänger und Fortgeschrittene einladen.
Der Herbstlehrgang findet am 18. / 19. Oktober 2025 im Wanderheim „Schwarzewald“ des Harzklub
e.V., Im Schwarzewald 21, 38709 Wildemann statt
Beginn: 18. Oktober (Samstag) um 15.00 Uhr (Anreise / Zimmerbezug ab 14.00 Uhr möglich)
Ende: 19. Oktober (Sonntag) gegen 15.00 Uhr
Der Lehrgang wird wieder mit Übernachtung angeboten. Natürlich kann man auch nur am Samstag oder
Sonntag teilnehmen. Wir bitten darum, uns dieses zur besseren Planung (Einkauf Verpflegung) bei der
Anmeldung mitzuteilen.
Für die Verpflegung (Abendessen am Samstag / Frühstück und Mittagessen am Sonntag) inkl. Kaffee,
selbstgebackener Kuchen und nichtalkoholische Getränke wird – wie bisher – bestens gesorgt sein. Gängige
alkoholische Getränke (Bier, Sekt) sind zum Einkaufspreis erhältlich. Ansonsten kann sich natürlich jeder
seine eigenen Getränke mitbringen.
Teilnahmevoraussetzung:
Da wir in den vergangenen Wochen verstärkt Anfragen erhalten haben, ob die Jodellehrgänge des Harzklubs
für jedermann angeboten werden, möchten wir an dieser Stelle auf folgendes hinweisen:
Der Jodellehrgang in Wildemann wird ausschließlich vom Harzklub e.V. finanziert. Alle Lehrgangsleiter
arbeiten ehrenamtlich. Nur so ist es möglich, die Lehrgänge derart kostengünstig anzubieten. Wir möchten
mit unseren Lehrgängen die Brauchtumsgruppen des Harzklubs und Heimatbundes Oberharz e.V. unterstützen,
sei es durch das Erlernen von neuen Liedern oder Musikstücken zur Weitergabe an die jeweilige
Heimatgruppe, durch Ratschläge bezüglich einzelner Jodelvorträge (z.B. Duett / Trio / Jodelgruppe)
oder aber durch Tipps bezüglich der Programmgestaltung. Um den Wünschen und Anliegen unserer
Gruppen – auch zeitlich gesehen – gerecht werden zu können, bitten wir um Verständnis, dass an den
vom Harzklub e.V. angebotenen Jodellehrgängen in Wildemann nur Mitglieder einer Brauchtumsgruppe
des Harzklubs bzw. Heimatbundes Oberharz e.V. teilnehmen können.
Für alle anderen interessierten Musikfreunde, Chöre, Gruppen usw., die das Jodeln einfach nur mal
ausprobieren möchten, werden gesonderte Jodelworkshops angeboten, die natürlich auch vom Aufbau
wesentlich anders gestaltet sind als die Jodellehrgänge des Harzklubs. Für nähere Infos hierzu steht
Marina Hein unter den unten angegebenen Kontaktdaten jederzeit gerne zur Verfügung.
Kosten des Lehrgangs:
Für Harzklub-Mitglieder ist die Verpflegung kostenfrei. Für die Übernachtung fallen Gebühren in
Höhe von 10 € pro Person an. Für alle anderen – gerne gesehenen – Mitglieder einer Harzer Brauchtumsgruppe
(wie z.B. des Heimatbundes Oberharz e.V.) betragen die Kosten für Übernachtung und
Verpflegung 25 € pro Person.
Wir bitten darum, die Anmeldung für den Herbstlehrgang bis zum 13.10.2025 an
Marina Hein, Am Twenger 14, 38723 Seesen, Marina.Hein@t-online.de
Mobil: 0172 5478855 – gerne auch per whatsapp – zu schicken.
10 | 2025 13
HARZER TOURISMUSVERBAND
Digitaler Audio-Guide begleitet Wanderer auf dem Selketal-Stieg
Die Brockenbande erobert das Selketal
Harzer Tourismusverband
Seit 2006 ist der Selketal-Stieg eine
feste Größe im Harzer Wanderwegenetz.
Die 75 Kilometer lange Route
führt Wanderer von Stiege durch das
Stammland der Anhaltiner vorbei an
der Burg Falkenstein bis zur UNESCO-
Welterbestadt Quedlinburg. Die Strecke
vereint ursprüngliche Natur mit üppigen
Mischwäldern, weiten Wiesen und bizarren
Felsformationen mit der vielfältigen
Geschichte der Region.
Pünktlich zum Start in die
Herbstsaison wurde Ende
September ein eigens für
den Selketal-Stieg konzipierter
Audio-Guide vorgestellt.
Mit Unterstützung
der Brockenbande
bietet er ein unterhaltsames,
informatives Hörerlebnis
und sorgt damit
für ein kurzweiliges Wanderabenteuer.
An insgesamt
14 Stationen – darunter die
Grube Glasebach, das Carlswerk, die Burgruine
Anhalt und das Schloss Ballenstedt
– können Wanderer den unterhaltsamen
Dialogen und Interviews
der Brockenbande lauschen.
Unterwegs treffen
sie auf interessante
Gesprächspartner, wie
den Bergbauingenieur
Torsten Honkisch, den
Quedlinburger Stadtführer
Hans-Jürgen Meie, Katharina
Bolle-Katthöver
vom Waldhof Silberhütte
oder Cosima Pilz vom
Verein Stabkirche
Stiege e. V., und
erfahren spannende Hintergrundinformationen
zu den Höhepunkten
am Wegesrand. Neben
den Audio-Spuren hält
die App auch anschauliches
Bildmaterial zu
den Stationen bereit und
gibt hilfreiche Tipps für die
Erkundung des Selketals.
Mit Blick auf das bevorstehende
Jubiläum „20 Jahre Selketal-Stieg“ ist
der Audio-Guide ein wichtiger Baustein in
der Weiterentwicklung des touristischen
Angebots. Unterhaltsam
vermittelt er auch Kindern
Wissenswertes über das Selketal, wobei
die Erfahrung zeigt, dass die Dialoge der
Brockenbande nicht nur bei jungen Hörern
gut ankommen – auch Erwachsene
schätzen diese unkomplizierte Form der
Wissensvermittlung.
Der Flyer zum Audio-Guide ist in den
Tourist-Informationen im Selketal erhältlich.
Über den darin enthaltenen
QR-Code oder direkt unter https://multimediaguide.harzinfo.de/de/selketal/
streaming/portal kann die kostenlose
App abgerufen werden.
„Typisch Harz“-Geschenkboxen:
Tradition und Geschmack unter dem
Weihnachtsbaum
Sobald Lebkuchen & Co. in den Regalen
stehen, naht die Frage nach dem passenden
Geschenk. Die „Typisch Harz“-
Genussboxen des Harzer Tourismusverbands
bringen ein Stück Harz als
besondere Geschenkidee direkt nach
Hause.
Sechs kulinarische Genüsse und ein handwerkliches
Unikat vereint die liebevoll
gestaltete ‚Typisch Harz‘-Geschenkbox.
Darin finden sich köstliche Highlights wie
der Bio-Pflaumenmus der Fallstein Manufaktur
aus Rohrsheim, die herzhafte Leberwurst
vom Harzer Roten Höhenvieh von
Brockenbauer Thielecke aus Tanne und das
aromatische Wildkräuter-Salz der Quedlinburger
Senfmanufaktur. Vier feine Likör-
Kompositionen aus
der Klosterbrennerei
Wöltingerode laden
zum Genießen
ein, während die
Bio-Eier-Nudeln der
Harzer Nudelmanufaktur
aus Lutter am
Barenberge in festlichen
Glocken-,
Stern- und Tannenbaumformen
für weihnachtliche Momente
sorgen. Abgerundet wird das regionale
Genussensemble durch traditionelle
Schokoladen-Printen des Friwi Werk Witte
aus Stolberg und einen handgefertigten
Keramik-Baumanhänger in Engelsform der
Töpferei ‚Alte Schmiede‘ aus Schierke.
Die Typisch-Harz-Genussbox kann ab sofort
für 36,00 € zzgl. Versand online auf www.
typisch-harz.de vorbestellt werden. Es gilt
solange der Vorrat reicht. Pünktlich zur Adventszeit
werden die Boxen versandt.
www.typisch-harz.de
14 10 | 2025
NATIONALPARK HARZ
Nach langjähriger Sperrung: Umweltminister Meyer gibt
beliebten Abschnitt des Harzer Hexenstiegs im Nationalpark wieder frei
Die Nationalparkverwaltung macht Magdeburger
Weg für Wandernde wieder erlebbar
Der Niedersächsische Umweltminister
Christian Meyer war aus einem besonders
für Wanderfans überaus erfreulichem Anlass
im Nationalpark Harz zu Besuch: Er
hat gemeinsam mit Nationalparkleiter Dr.
Roland Pietsch den seit mehreren Jahren
aus Sicherheitsgründen gesperrten
Magdeburger Weg zwischen Altenau und
Torfhaus wieder für Wandernde geöffnet.
Der Minister nutzte die Gelegenheit, gemeinsam
mit dem Nationalparkleiter und
weiteren Gästen als einer der Ersten über
den wieder freigegebenen Wanderweg zu
gehen und die herrliche Aussicht dort zu
genießen. Dieser Wanderweg hat aus touristischer
Sicht eine besondere Strahlkraft und
ist Teil des bekannten Harzer Hexenstiegs,
ein knapp 100 km langer, zertifizierter Qualitätswanderweg,
der von Osterode durch
den Harz über den Brocken nach Thale führt.
Umweltminister Christian Meyer sagt: „Mit
der Wiedereröffnung des Magdeburger Weges
schenken wir Wanderinnen und Wandern,
Naturfreundinnen und -freunden ein
Stück Harz zurück. Dieser traditionsreiche
Pfad verbindet nicht nur Orte, sondern auch
Menschen mit der Geschichte und wilden
Schönheit des Harzes. Ich freue mich, dass
dieses schöne Stück Wanderstrecke auf der
niedersächsischen Harzseite jetzt wieder für
alle zugänglich ist. Das gemeinsame Erwandern
der Landschaft bringt uns nicht nur die
Schönheit der Natur näher, sondern erinnert
uns an den Naturschutzgedanken des länderübergreifenden
Nationalparks: Wir können
nur das schützen, was wir auch kennen.“
Gefahr durch Windwurf: Weg musste aus
Sicherheitsgründen gesperrt werden
Der Magdeburger Weg im Nationalpark Harz
musste im Jahr 2017 aufgrund von Windwurf
und stehendem Totholz aus Sicherheitsgründen
gesperrt werden: Sich dort
zu bewegen war lebensgefährlich, insbesondere
bei windigem Wetter. Aufgrund der
besonders schwierigen Lage, etwa durch
verkeilte umgestürzte Baumstämme und
unkontrollierbare Wurzelteller, konnte lange
Zeit auch keine Beräumung durch die Nationalparkverwaltung
erfolgen – das Risiko
eines schweren Unfalls der eingesetzten
Forstarbeiter war untragbar. Um trotzdem
einen Anschluss an den Harzer Hexenstieg
zu schaffen, wurde eine Umleitung über
die sogenannte Blochschleife eingerichtet.
In den zurückliegenden Monaten war es
nun aber möglich, den Magdeburger Weg
endlich freizuräumen und die Gefahr, die
insbesondere von unmittelbar am Weg stehenden
und darüber gefallenen Totholz
ausging, zu beseitigen.
Nationalparkleiter Dr. Pietsch sagt: „Wir
sind uns der touristischen Bedeutung dieses
beliebten und wunderschönen Wanderwegs
gerade für Altenau und Torfhaus
bewusst. Die bedauerliche Sperrung hat der
Nationalparkverwaltung einige Kritik eingebracht,
war aber absolut unumgänglich.
Nicht nur für Nationalparkbesucherinnen
und -besucher war es zu gefährlich, dort
unterwegs zu sein. Gleiches galt selbstverständlich
auch für unsere Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Ihre Gesundheit
wollten wir nicht aufs Spiel setzen, um den
beliebten Wanderweg schneller und früher
wieder freizuräumen. Umso erfreuter sind
wir, dass sich die Lage dort in diesem Jahr
soweit verändert hatte, dass die notwendigen
Räumarbeiten jetzt endlich ausgeführt
werden konnten. So kommen unsere Gäste
nun wieder in den Genuss dieses herrlichen
Abschnitts des Harzer Hexenstiegs.“
Umweltminister Christian Meyer (4.v.re.) nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch und weiteren Gästen
als einer der Ersten über den wieder freigegebenen Wanderweg zu gehen und die herrliche Aussicht dort zu genießen.
(Foto: Martin Baumgartner)
10 | 2025
15
HARZER SCHMALSPURBAHNEN
Erlebnis Eisenbahn
„Tag der Schiene“ am 20. September
bei den Harzer Schmalspurbahnen
Am 20. September 2025 präsentierte die deutsche Bahnbranche
beim „Tag der Schiene“ wieder ihre gesamte Vielfalt, um
insbesondere bei den Menschen auf sich aufmerksam zu machen,
die sonst eher weniger mit dem Schienenverkehr zu tun
haben. Neben bundesweit verschiedensten Veranstaltungen
bei Verkehrsunternehmen, Verbänden, Vereinen und sonstigen
Institutionen hat sich auch die Harzer Schmalspurbahnen
GmbH (HSB) an den Aktionen beteiligt.
So konnten Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt von
der Besuchergalerie aus einen spannenden Blick in die neue
Dampflokwerkstatt in Wernigerode werfen. Für die kleinen Gäste
sorgte auf dem Außengelände der allseits beliebte Dampflok-
Spielplatz mit Lernspielwänden, Kletterelementen und weiteren
Attraktionen für strahlende Augen. Spannende Einblicke hinter die
Kulissen der neuen Dampflokwerkstatt gaben auch die insgesamt
drei Sonderführungen, welche die HSB an diesem Tag anbot.
Ein besonderes Highlight war die Buchpräsentation von Dirk
Endisch, wo er sein neuestes Werk „Mythos Brockenloks – Die
Baureihe 99.23–24“ anlässlich des diesjährigen Jubiläums „70
Jahre Brockenlok“ in der neuen Dampflokwerkstatt dem interessierten
Publikum vorstellte. Im Anschluss gab es die Möglichkeit,
ein vom Autor persönlich handsigniertes Exemplar des Buches
zu erwerben.
Auch auf den Harzer Schienen wurde wieder auf den bundesweiten
Aktionstag hingewiesen. Ein Dampfzug der Brockenbahn fuhr an
diesem Tag mit einem speziellen Lokschild an der Rauchkammer
geschmückt auf den höchsten Harzer Berg.
Die HSB war bereits zum vierten Mal beim deutschlandweiten
„Tag der Schiene“ dabei und konnte zahlreichen Besucherinnen
und Besuchern einen ganzen Tag lang Eisenbahnromantik und
vor allem die Faszination für die Dampflok näherbringen.
Weitere Informationen: www.hsb-wr.de
Besucher bei einer Führung durch die neue Dampflokwerkstatt der Harzer Schmalspurbahnen (Foto: Archiv HSB)
16 10 | 2025
BIOSPHÄRENRESERVAT
Herbsttagung
„Auf sechs Beinen durch´s Biosphärenreservat“
Samstag 15.11.2025 / 10 – 16 Uhr
„Dass Insekten die artenreichste Tierklasse auf unserem Planteten sind, ist den meisten
bekannt. Viele Menschen denken bei Insekten an lästige, flugfähige Krabbeltiere, die
beim Frühstück stören oder den Schlaf rauben. Wir bewegen uns dieses Jahr „auf sechs
Beinen durch´s Biosphärenreservat“ und zeigen, dass Insekten noch viel mehr können...“
Insekten sorgten in den vergangenen Jahren vor allem durch ihren massiven Rückgang
für Schlagzeilen. Getreu dem Jahresmotto begeben wir uns mit der diesjährigen Herbsttagung
in das spannende Reich der einheimischen Insekten.
Die Anzahl der Teilnehmer an der Tagung ist begrenzt.
Bitte melden Sie sich bis zum 11.11.2025 an!
E-Mail: poststelle@biores.mwu.sachsen-anhalt.de oder Tel.: 034651-298890
10 | 2025
17
Geschmückter Weihnachtsbaum (Foto: moerschy auf Pixabay)
HARZVERBAND
Nationale Auszeichnung
Ministerium würdigt Einsatz des UNESCO Global
Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen
Der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger
Land . Ostfalen ist vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung
(BMBF) und der Deutschen UNESCO-
Kommission zum zweiten Mal mit der
Nationalen Auszeichnung – Bildung für
nachhaltige Entwicklung (BNE) geehrt
worden. Die Jury würdigte das beispielhafte
Engagement des Geoparks für BNE
und seinen besonderen Einsatz zur Erreichung
der Globalen Nachhaltigkeitsziele
der Vereinten Nationen.
Die fünf deutschen UNESCO Global Geoparks Bergstraße-Odenwald,
Ries, Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen, TERRA.vita und Vulkaneifel
bei der Urkundenübergabe zusammen mit Frau Dr. Andrea
Ruyter-Petznek (ganz rechts), Leiterin des Referats Bildung in Regionen,
Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesministerium
für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Herrn Dr.
Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-
Kommission (ganz links). (Foto: Sarah Larissa Heuser)
Infotafeln und Erlebnisstationen
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung
am 28. August 2025 in der
VHS in Köln nahmen die Geopark-
Mitarbeiterinnen Tanja Mühlhaus und
Deborah Trümer die Auszeichnung
entgegen. Mit sichtbarer Freude betonte
Deborah Trümer die Bedeutung
dieser Anerkennung: „Ich bin glücklich, dass
das BNE in den unterschiedlichsten Bereichen
immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ich
bin stolz, dass unser ganzheitliches Konzept
im Sinne der Nachhaltigkeit und unsere Weiterentwicklung
durch
die Auszeichnung
anerkannt wird. Wir
möchten damit auch
weitere Institutionen
und Vereine ermutigen,
BNE in ihrem
Arbeitsalltag zu etablieren.“
Die Nationale Auszeichnung
würdigt
herausragende Bildungsinitiativen,
die
durch qualitativ hochwertige
Angebote und
langfristige Wirkung
zu einer nachhaltigen
REGIONALVERBAND HARZ
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Entwicklung beitragen. Sie macht BNE-Akteurinnen
und -Akteure sichtbar, stärkt deren
Arbeit und bietet ihnen Zugang zu einem
starken Netzwerk. Alle Ausgezeichneten
erhalten ein offizielles Logo für zwei Jahre
und werden in ihrer Öffentlichkeitsarbeit
unterstützt.
Das Spektrum der Preisträger ist vielfältig:
Von Kindertagesstätten und Schulen über
Unternehmen, Vereine und Universitäten
bis hin zu Kommunen. Gemeinsam verfolgen
sie ein Ziel – die Umsetzung der Sustainable
Development Goals (SDGs).
Mit dieser Auszeichnung unterstreicht der
UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger
Land . Ostfalen seine führende Rolle als
Bildungsakteur für nachhaltige Entwicklung
in der Region und setzt ein starkes Zeichen
für Zukunftsfähigkeit und globales Verantwortungsbewusstsein.
Tausch-Weihnachtsbaum –
Tauschen Sie ihre Weihnachtsdeko!
Die festliche Zeit steht vor der Tür und mit ihr die Vorfreude auf
das Weihnachtsfest. Wie in der Modebranche gibt es auch für den
Weihnachtsschmuck in jedem Jahr einen neuen Trend. Manchmal
ist auch einfach Zeit für etwas Neues.
Aber müssen wir den alten Schmuck dann gleich wegwerfen?
NEIN, in diesem Jahr nicht!
Der Naturpark Harz bietet eine originelle und umweltschonende
Alternative. Tauschen Sie ihren Schmuck einfach mit anderen. Vielleicht
sucht jemand genau Ihren Schmuck oder jemand hat genau
die Dekoration an unseren Baum gehängt, die sie suchen. Vom 2.
bis 20. Dezember wird in der Natur- und Geoparkausstellung „Drei
Länder - ein Harz“ in Quedlinburg ein Tausch-Weihnachtsbaum
stehen. Hängen Sie ihren alten Weihnachtsschmuck an unseren
Baum und nehmen Sie sich, was Ihnen gefällt.
Ob bunte Christbaumkugeln, traditionelle Strohsterne, stilvolle
Holzfiguren, klingende Weihnachtsglöckchen oder einen glitzernden
Stern für die Spitze. All das können Sie vorbeibringen, solange
es in gebrauchsfähigem Zustand ist. Auf diese Weise entsteht ein
sich ständig wandelnder Weihnachtsbaum.
Wir hoffen, dass sich zahlreiche Menschen an der Aktion beteiligen
und die gemeinsame Vorfreude auf Weihnachten steigern.
Abgesetzter Kasten (wenn möglich):
Die Ausstellung in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg ist
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und
Freitag von 08:00 – 14:00 Uhr geöffnet.
Text: Deborah Trümer
Naturpark Harz bewertet Erholungsinfrastruktur
Jetzt auch auf der Website des Naturpark Harz!
unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
Text: Christoph Diedicke
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Der Naturpark Harz engagiert sich in der Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE). Ermöglicht wird dies durch eine Projektförderung
des Landes Sachsen-Anhalt. Die Tätigkeiten richten sich
dabei vor allem an die Zielgruppen Kinder und Jugendliche.
Alles zum Projekt ist jetzt auch auf unserer Website zu finden.
Neben aktuellen Informationen zu den Projektbausteinen stellen
wir auch Bildungsmaterial, beispielsweise zum Thema Waldboden,
zur Verfügung.
14
12 | 2024
Text: Christoph Diedicke
Der Naturpark Harz unterzieht seine Erholungsinfrastruktur
einer umfassenden
Nachhaltigkeitsprüfung. Ziel ist es, bestehende
Einrichtungen wie Informationstafeln,
Naturerlebnisstationen und
weitere Angebote kritisch zu bewerten
und im Sinne eines nachhaltigen Naturtourismus
weiterzuentwickeln.
„Der Naturpark Harz ist nicht nur ein beliebter
Erholungsraum, sondern auch ein
ökologisch sensibler Naturraum. Unsere
Infrastruktur soll auch langfristig den Anforderungen
eines naturverträglichen Tourismus
entsprechen“, betont der Fachbereich
Naturpark beim Harzverband.
Im Fokus stehen dabei die Überprüfung der
Standorte und die jährlich durchzuführenden
Begehungen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht.
Künftig sollen auch regionale
Akteure verstärkt in diesen Prozess
eingebunden werden. Unter dem Leitsatz
„Weniger ist mehr“ werden Standorte mit
geringer Eignung identifiziert – mit dem Ziel,
diese gegebenenfalls zurückzubauen oder
an geeignetere Orte zu verlagern.
Den Auftakt der Initiative bilden die Naturerlebnisstationen
entlang des Lutherwegs, die
zwischen 2015 und 2017 errichtet wurden.
Aufgrund des Waldwandels und einer Neuausrichtung
des Wanderwegenetzes haben
sich dort inzwischen veränderte Rahmenbedingungen
ergeben. Auch sind Unterhaltung
und Pflege der Einrichtungen mit einem immer
größer werdenden Aufwand verbunden.
Mit dieser Maßnahme setzt der Naturpark
Harz ein klares Zeichen für einen verantwortungsvollen
Umgang mit Natur und
Landschaft – und für eine nachhaltige Weiterentwicklung
des Tourismus in der Region.
Text: Christian Resow
Die Öffentlichkeitsarbeit des
HARZVERBANDS wird gefördert
aus Mitteln des Ministeriums
für Wissenschaft, Energie,
Klimaschutz und Umwelt
des Landes Sachsen-Anhalt.
18 10 | 2025
Geschmückter Weihnachtsbaum (Foto: moerschy auf Pixabay)
Weihnachtsschmuck in jedem Jahr einen neuen Trend. Manchmal
ist auch einfach Zeit für etwas Neues.
Aber müssen wir den alten Schmuck dann gleich wegwerfen?
NEIN, in diesem Jahr nicht!
Der Naturpark Harz bietet eine originelle und umweltschonende
Alternative. Tauschen Sie ihren Schmuck einfach mit anderen. Vielleicht
sucht jemand genau Ihren Schmuck oder jemand hat genau
die Dekoration an unseren Baum gehängt, die sie suchen. Vom 2.
bis 20. Dezember wird in der Natur- und Geoparkausstellung „Drei
Länder - ein Harz“ in Quedlinburg ein Tausch-Weihnachtsbaum
stehen. Hängen Sie ihren alten Weihnachtsschmuck an unseren
Baum und nehmen Sie sich, was Ihnen gefällt.
Ob bunte Christbaumkugeln, traditionelle Strohsterne, stilvolle
Holzfiguren, klingende Weihnachtsglöckchen oder einen glitzernden
Stern für die Spitze. All das können Sie vorbeibringen, solange
es in gebrauchsfähigem Zustand ist. Auf diese Weise entsteht ein
sich ständig wandelnder Weihnachtsbaum.
Wir hoffen, dass sich zahlreiche Menschen an der Aktion beteiligen
und die gemeinsame Vorfreude auf Weihnachten steigern.
HARZVERBAND
Abgesetzter Kasten (wenn möglich):
Die Ausstellung in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg ist
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und
Freitag von 08:00 – 14:00 Uhr geöffnet.
Text: Christoph Diedicke
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Jetzt auch auf der Website des Naturpark Harz!
Der Naturpark Harz engagiert sich in Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE). Ermöglicht wird dies durch eine Projektförderung
des Landes Sachsen-Anhalt. Die Tätigkeiten richten sich
Text: Christoph Diedicke
Mitgliederversammlung
dabei vor allem an die Zielgruppen Kinder und Jugendliche.
und Festempfang
Alles zum Projekt ist jetzt auch auf unserer Website zu finden.
Neben aktuellen Informationen zu den Projektbausteinen stellen
wir auch Bildungsmaterial, beispielsweise zum Thema Waldboden,
zur Verfügung.
Neuer Vorsitz beim HARZVERBAND
und Preise für besonderes Engagement
14
12 | 2024
Der HARZVERBAND e.V. hielt am Donnerstag seine erste Mitgliederversammlung
in der neuen Struktur ab. Veranstaltungsort
war das UNESCO-Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar.
Zentrale Entscheidung war die Wahl des neuen Vorsitzenden:
Thomas Balcerowski, Landrat des Landkreises Harz, übernimmt
das Amt und löst damit nach mehrjähriger Amtszeit
Dr. Alexander Saipa, Landrat des Landkreises Goslar, ab.
Dr. Saipa bleibt dem Vorstand jedoch ebenso erhalten wie Matthias
Jendricke, Landrat des Landkreises Nordhausen. Beide fungieren
künftig als stellvertretende Vorsitzende. So sind weiterhin die drei
Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen
im Vorstand vertreten und damit die Regionen des Naturparks
Harz und des UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger
Land . Ostfalen, deren Träger der HARZVERBAND e.V. ist. Im Rahmen
der Mitgliederversammlung wurden zudem turnusgemäß
der Haushalt und der Stellenplan für das Jahr 2026 verabschiedet.
Im Anschluss an die Sitzung lud der HARZVERBAND e.V. zum Jahresempfang
in die Alte Schlosserei des UNESCO-Weltkulturerbes
Rammelsberg ein, diesmal unter dem Motto „10 Jahre UNESCO
Global Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen“.
Familie Heddergott nimmt stellvertretend für Harald Heddergott den
Harzer Naturparkpreis von Landrat Dr. Alexander Saipa (li.) und Carola
Schmidt (r.), Geschäftsführerin des HARZVERBANDS e.V., entgegen.
In diesem Rahmen fand traditionsgemäß die Verleihung der beiden
Verbandspreise, des Harzer Naturparkpreises 2025 und des
Harzer Kulturpreises 2025, statt, beide dotiert mit jeweils 2.500 €.
Der Harzer Naturparkpreis 2025 wurde an Harald Heddergott
aus Duderstadt, ehemaliger Inhaber der Harald Heddergott KG,
verliehen, die den stillgelegten Steinbruch Jung bei Wildemann
erfolgreich renaturierte. Unter dem Motto „Zurück zur Natur –
Förderung der Biodiversität an ehemaligen Gewinnungsstätten
von Bodenschätzen“ überzeugte das Projekt die Jury. Weil Harald
Heddergott aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst teilnehmen
konnte, wurde er an diesem Abend von seiner Tochter und seinem
Schwiegersohn vertreten, die den Preis stellvertretend entgegennahmen.
„Der Steinbruch an der Westflanke des Einersbergs bei
Wildemann, direkt an der L 515 nahe der B 242 gelegen, wurde
vom ehemaligen Pächter, der Firma Jung aus Clausthal-Zellerfeld,
nach ihrem Konkurs circa 1970 in einem Zustand hinterlassen,
der äußerst unbefriedigend war“, führte Rainer Schlicht, verantwortlich
für die Naturraumentwicklung im Landkreis Goslar, in
seiner Laudatio aus. Bereits 1982 schloss das Staatliche Forstamt
Grund mit der Firma Harald Heddergott aus Duderstadt einen
Vertrag zur Nutzung des Steinbruchs. Auf Grundlage eines mit der
Naturschutzbehörde abgestimmten Rekultivierungsplans setzte
das Unternehmen gezielt Maßnahmen zur Biotopgestaltung um.
„Die Vielfalt von Flora und Fauna in einem Lebensraum aus zweiter
Hand war schon 1994 herausragend. Die Biodiversität wurde
durch das kleinteilige Arbeiten der Firma Heddergott erheblich
gesteigert“, resümierte Schlicht.
„Natürliche Schätze – Reichtümer unserer Region – Vorbilder!
Ressourcenschonend Kultur bewahren“ lautete das Thema des
Harzer Kulturpreises 2025. In festlichem Rahmen überreichten
Matthias Jendricke, stellv. Vorsitzender, und Carola Schmidt,
Geschäftsführerin des HARZVERBANDES, diese Auszeichnung an
den engagierten Verein für lebendiges Mittelalter e.V.. Laudator
Thomas Müller, Leiter der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei,
lobte den Einsatz des Vereins insbesondere für die 1180 erbaute
Ebersburg im Landkreis Nordhausen. Seit 21 Jahren saniert und
pflegt der Verein die Anlage, gewährleistet deren Zugänglichkeit
und bietet Führungen und Veranstaltungen.
Darüber hinaus sichert er die Erlebbarkeit der vor sechs Jahren
in der Nordhäuser Altstadt entdeckten und sanierten gotischen
Holzbohlenstube, indem er mehrmals im Jahr in die gemütliche
Stube einlädt und deren Geschichte weiterträgt.
„Der Verein legt Wert darauf, dass Denkmalschutz, Naturschutz
und Tourismus eine Einheit bilden und nichts das andere überlagert“,
fasste Thomas Müller das besondere Zusammenspiel der
Vereinsaktivitäten zusammen.
Text: Carola Schmidt, Carolin Neumann
Matthias Jendricke (li.), Landrat des Landkreises Nordhausen, und
Carola Schmidt, (r.), Geschäftsführerin des HARZVERBANDS e.V.,
rahmen den Verein für lebendiges Mittelalter e.V., Preisträger des
Harzer Kulturpreises 2025, ein. (Fotos: HARZVERBAND)
10 | 2025
19
HARZKLUB
Der Harzklub wandert wieder, wandern Sie mit!
Geführte Wanderungen Oktober | November 2025
BITTE BEACHTEN SIE:
Um Anmeldung zu den Wanderungen wird gebeten. Rucksackverpflegung, zweckmäßige Kleidung und
geeignetes Schuhwerk ist erforderlich. Die Teilnahme an den Wanderungen erfolgt auf eigene Gefahr.
Donnerstag, 16.10.2025
Wanderung nach Neinstedt
Zweigverein Thale
Treffpunkt: 9.45 Uhr Busbahnhof in Thale
Wanderung: Thale (Friedhof) – Kahlenberg – Neinstedt Cafe Marienhof
Streckenlänge: ca. 7 km
Rückkehr: ca. 14 Uhr mit Zug oder Bus möglich
Anmeldung: erforderlich bis 1.11.2025
S. Konzog → 0151 59415351
Donnerstag, 16.10.2025
Tagesfahrt nach Einbeck
Zweigverein Lamspringe
Besuch des PS.Speicher und der Einbecker Brauerei
Anmeldung und Informationen: Ilsemarie Müller → 05183 957201
Samstag, 25.10.25
Rundwanderweg Berg und Täler
Zweigverein Wernigerode
Treffpunkt: 9 Uhr Parkplatz Feldstraße, Fahrgemeinschaft
Wanderung: Friedrichsbrunnen – Adlereiche – Echowiese
Harzer Wandernadel: 1 Stempelstelle
Streckenlänge: ca. 10 km
Rückkehr: ca. 15 Uhr
Anmeldung und Führung: Martina Tamke → 0170 1955099
Samstag, 25.10.2025
Pilzwanderung
Zweigverein Wippra
PKW-Fahrgemeinschaften oder individuelle Anreise zum
Startpunkt
Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Angerborn Wippra
Wanderung: Kirche Dankerode – Einlauf Talsperre Wippra –
Schiefergraben und zurück
Streckenlänge: 11 km
Anmeldung: nicht erforderlich
Infos: H. Wein → 03477520909
Sonntag, 26.10.2025
Ende der Sommerzeit
Zweigverein Hildesheim
Treffpunkt: 10 Uhr Hildesheim Frankenstr. 43 (Bavaria Alm)
Wanderung: Derneburg
Streckenlänge: ca. 12 km
Wanderführer: I. Fündling
Sonntag, 26.10.2025
Picknickwanderung zur Weppner Hütte
Zweigverein Clausthal-Zellerfeld
Treffen: 11 Uhr Parkplatz Gedenkstätte Unterer Pfauenteich
Wanderung: Unterer Pfauenteich – mittlerer Pfauenteich –
Dorotheer Kehrradsgraben – Hischler Teich – Jägersbleeker
Teich – Weppner Hütte – Roter Handschuh – Teichdamm Oberer
Pfauenteich
Streckenlänge: ca. 6 km
Wanderführer: H. Purk
Selbstversorger – Getränke sind an der Hütte
Freitag, 31.10.2025
Halloween–Familientaschenlampenwanderung
mit Gruselfaktor
Zweigverein Bad Suderode
Treffunkt:
17 Uhr Behringer Brunnen am Kurpark Bad
Suderode
Streckenlänge: ca. 5 km
Sonntag, 02.11. 2025
Am Rand des Ostharzes
Zweigverein Herzberg/Harz
PKW-Fahrgemeinschaften nach Heimburg/Blankenburg
Treffpunkt: 9 Uhr Herzberg/H. Busbahnhof
Wanderung: Heimburg – Kammweg Ziegenberg – Struvenberg –
Benzingerode – Stapenberg (Einkehr in Elbingerode).
Streckenlänge: ca. 10 km
Harzer Wandernadel: 3 Stempel möglich
Rückkehr: ca. 16.30 Uhr
Anmeldung und Führung: Olaf Peters → 0171 6015745
Sonntag, 02.11.2025
Wanderung um den Galgenberg
Zweigverein Hildesheim
Treffpunkt: 10 Uhr Hildesheim Ostbahnhof
Streckenlänge: ca. 13 km
Wanderführer: I. Fündling
20 10 | 2025
HARZKLUB
AKTUELL
Samstag, 08.11.2025
Wanderung um Harzgerode
Zweigverein Harzgerode
Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Wallgarten Harzgerode
Wanderung: Parkplatz – Liebeslaube – Krause Hütte – Naturlehrpfad
– Waldparkplatz – Rasthütte Lampe – Apfelberg – Parkplatz
Streckenlänge: ca. 8 km
Rückkehr: ca. 15 Uhr
Anmeldung: Horst Schöne → 039484 909939
Samstag, 08.11.2025
Saison Abschlusswanderung
Zweigverein Clausthal-Zellerfeld
Infos werden noch bekannt gegeben
Samstag, 08.11.2025
Wanderung um Harzgerode
Zweigverein Harzgerode
Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Wallgarten Harzgerode
Wanderung: Parkplatz – Liebeslaube – Krause Hütte – Naturlehrpfad
– Waldparkplatz – Rasthütte Lampe – Apfelberg – Parkplatz
Streckenlänge: ca. 8 km
Rückkehr: ca. 15 Uhr
Anmeldung: Horst Schöne → 039484 909939
Montag, 10.11.2025
Hohenrode bis Krimderode
Treffpunkt: 9 Uhr Bahnhof Ilfeld
Busfahrt mit Linie 10 bis Ricarda-Huch-Str.
Wanderung: Park Hohenrode – Gumpetal – Antiquareiche – Krimderode
Streckenlänge: ca. 8 km
Wanderführer: G. Pojtinger → 036331 46235
Donnerstag, 13.11.2025
Grünkohlwanderung
Zweigverein Lamspringe
Führung und Anmeldung: Jürgen Salewski → 05381 8106
Sonntag, 16.11.2025
Historische Bergmannswanderung um Zorge
Zweigverein Zorge
Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge
Wanderung: Säulenhaus Zorge – Neuer Teich – Mundloch des
Carlsstollens – Felsenbau – Helenenruh Rast in der Schutzhütte
– Alter Wiedaer Hüttenweg – Säulenhaus Zorge.
Streckenlänge: ca. 10 km, Höhenmeter ca. 200 m, leicht begehbare
Wege, Rucksackverpflegung empfohlen.
Anmeldung: Hendrik Behrens → 0178 8434507
(Foto: https://de.freepik.com, @jplenio1)
10 | 2025 21
Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 10_2025
HARZKLUB
✂
Beitrittserklärung
Zutreffendes bitte ankreuzen:
Ja, ich möchte die wichtigen Ziele und Aufgaben des Harzklubs unterstützen
und erkläre hiermit meinen Beitritt als:
Einzelmitglied
Familie
Vorname/Name:
Geburtsdatum:
Straße:
PLZ /Ort:
E-Mail:
Beitritt zum Harzklub-Hauptverein/Zweigverein:
Der Jahresbeitrag ist unterschiedlich und ist bei den Zweigvereinen zu erfragen.
Ort, Datum
Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«:
Ort, Datum
Der Harz (-er Wald)
geht nicht ohne uns
Harzklub hilft!
Hier geht es zur großen Pflanzaktion:
https://harzklub.de/harzklub-hilft/
Aktiv für den Naturschutz
im Harz!
Unterschrift
Bei Minderjährigen, Unterschrift
eines Erziehungsberechtigten.
Ich abonniere die Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«
(erscheint monatlich, Abo-Hotline: siehe Impressum).
Unterschrift
Spendenaufruf
„Rettet den Schalker
Aussichtsturm!“ S. 5
Magdeburger Weg
wieder frei
S. 15
Tag der Schiene
am 20. September
bei der HSB S. 16
www.harzklub.de
Vorteile der Mitgliedschaft
im Harzklub e.V.
✔ Vergünstigungen, preiswerte Nutzung
von Wanderheimen z.B. beim Kauf
von Wanderkarten, Übernachtungen in den
Wanderheimen
✔ DWV-Mitgliedskarte (Deutscher
Wanderverband): Vergünstigungen regional
und deutschlandweit bei vielen Partnern
✔ Angebote: Möglichkeit der Teilnahme
an Veranstaltungen des Harzklub e.V., z.B.
Harzer Heimattag, Naturschutztag, Sternwanderung,
Brockenveranstaltungen, den
Veranstaltungen der Zweigvereine und an
den geführten Wanderungen und Ausflügen
des Harzklubs
✔ Lehrgänge und Fachtagungen: Möglichkeit
der Teilnahme an den Lehrgängen,
Fachtagungen und Weiterbildungen (Wanderführer,
Wegebeschilderung, Naturschutz,
Jodeln und Peitschenknallen, Akkord-Zither,
Klöppeln)
✔ Kinder- und Jugendfreizeiten im
Wanderheim Wildemann, Ausflüge:
Teilnahme an den Kinderfreiten mit Aktivitäten
im Wald, zu Bergbau und Naturschutz,
Basteln, Harzer Brauchtum und Lagerfeuer,
Ausflüge zum Weltwald Harz, auf den Brocken,
in Höhlen oder Bergwerke
✔ Versicherungen: günstige Beiträge aufgrund
der hohen Mitgliederzahl im Harzklub-
Gesamtverein (Haftpflicht,-Unfall,- Schutzhütten,-
Musikinstrumente)
✔ Gema-Rahmenvertrag: Durch Mitgliedschaft
im Deutschen Wanderverband
20 % Nachlass der Gema-Gebühren bei Auftritte
und Möglichkeit der Mitgliedschaft im
Landestrachtenverband
✔ Vermarktung und Werbung für die
Heimat- und Brauchtumsgruppen sowie für
Wanderungen und sonstige Veranstaltungen
über die Geschäftsstelle, das Internet,
Rundschreiben und Presseinformationen
✔ Information sämtlicher Zweigvereine
zu den Geschehnissen im Harzklub und im
gesamten Harz z.B. durch Rundschreiben,
Vereinszeitschrift „Der Harz“, Versammlungen,
Internet, Presse
✔ Termine: Weitergabe aus den Zweigvereinen
über Rundschreiben und Veröffentlichungen,
Internet
✔ Austausch der Zweigvereine untereinander
z.B. über Vereinsrecht (Satzungen),
Versicherungen, Betreuungsgebiete usw.
✔ Stiftungen: Inanspruchnahme finanzieller
Zuschüsse entsprechend den Richtlinien
für besondere Projekte der Zweigvereine
✔ Unterstützung der Zweigvereine durch
den Hauptverein bei Problemen, Gründungen,
Veranstaltungen usw.
✔ Beratung durch den Hauptverein über
die Zusammenarbeit mit Forstbetrieben,
Kommunen, anderen Partnern, Pressearbeit,
Datenschutz usw.
✔ Hohe Mitgliederzahl: 12.000 Mitglieder
im gesamten Harzklub können sich viel besser
Gehör verschaffen, als einzeln agierende
„Ortsvereine“
✔ Aktive Mitwirkung in der großen
Harzklub-Familie: Umsetzung gemeinsamer
Aufgaben und Ziele, Pflege des Gemeinschaftssinns
22 10 | 2025
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Unser Kundenberater
Ferdinand Benesch
informiert Sie gern.
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Mehr Infos unter www.rabensteiner-stollen.de!
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www.HARZwert.app
Öffnungszeiten und Tickets
unter www.rabensteiner-stollen.de
Rabensteiner Stollen, Netzkater 8, 99768 Harztor, Tel: 036331 48153
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