30.09.2025 Aufrufe

Der Harz_10_25_I

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Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 10_2025

Spendenaufruf

„Rettet den Schalker

Aussichtsturm!“ S. 5

Magdeburger Weg

wieder frei

S. 15

Tag der Schiene

am 20. September

bei der HSB S. 16

www.harzklub.de


6. bis 9. Juni 2025

www.domfestspiele-halberstadt.de

DOM

MAGDEBURG

DOM

HAVELBERG

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

SCHLO S

NEUENBURG

KLOSTER

HAMERSLEBEN

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

DOM | SCHATZ

HALBERSTADT

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

ECKARTS

BURG

BURG

FALKENSTEIN

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

HARZ

SCHLO S

BERNBURG

KLOSTER

MICHAELSTEIN

MUSIKAKADEMIE | MUSEUM

SCHLO S

GOSECK

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

KONRADS

BURG

SCHLO S

LEITZKAU

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

KULTUR

STIFTUNG

SACHSEN-

ANHALT

Sommer 2025

Auch im Internet: www.harzdruckerei.de

Im Harz ist immer was los für Kinder!

Holt Euch die „Hits für Kids“ in den

Touristinfos im ganzen Harz

und entdeckt jede Menge

spannende Abenteuer,

coole Erlebnisse und Spaß

für die ganze Familie!

Auch im Internet –

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Euer Brocki

Herzlich Willkommen

im Restaurant „Burghof“

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bis Sonntag*

statt 36,00 € nur

25,00 €

Abendbuffet

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Burghotel Wernigerode GmbH & Co. KG

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Kinder ermäßigt. Mittagsbuffet 12-14 Uhr. Abendbuffet 18-21 Uhr. *außer an Feiertagen.

Bei mehreren Personen bitten wir um Voranmeldung. Anpassungen oder Änderungen vorbehalten.

Langer Stieg 62 · D-38855 Wernigerode · Tel. 0 39 43 – 51 64 -0

info@hasseroeder-burghotel.de · www.hasseroeder-burghotel.de

SEILBAHNEN THALE

ERLEBNISWELT

Das Bodetal gehört zu den schönsten Anziehungspunkten

des Harzes. Genau hier, wo sich Hexentanzplatz und

Roßtrappe beinahe berühren, liegt die Seilbahnen Thale

Erlebniswelt. Mit tollen Attraktionen wie der Kabinenbahn

zum Hexentanzplatz, dem Sessellift zur Rosstrappe, der

Sommerrodelbahn Harzbob und dem Freizeitpark auf der

„Spassinsel“ zieht die Seilbahnen Thale Erlebniswelt Jahr

für Jahr ca. 700.000 Besucher an.

Veranstaltungshöhepunkte entlang der Straße der Romanik

„Unter großen Bögen“ 2025

D

ie Konzertreihe „Unter großen Bögen“

ist eine Festivalkooperation entlang

der „Straße der Romanik“, die in und

an den historischen und b eindruckenden

Bauwerken von Sachsen-Anhalt sta tfindet.

Inmi ten romanischer Architektur mit majestätischen

Bögen und gewaltigen Mauern

erleben Sie eine einmalige Akustik. „Unter

großen Bögen“ bietet Musikalisches für Jung

und Alt. Musikliebhaber und Kulturgemeinschaften

sind eingeladen, sich auf eine spannende

Entdeckungstour zu begeben, die sowohl

musikalisch als auch architektonisch

unverge sliche Eindrücke hinterlä st.

Für genauere Informationen zu den einzelnen

Veranstaltungen besuchen Sie bi te

die angegebenen Webseiten oder treten

mit den Veranstaltern direkt in Kontakt.

A le Konzerte „Unter großen Bögen“ finden

Sie auch auf unserer Internetseite

www.stra sederromanik.de.

ROMANIKTAG an den Bauwerken

der Straße der Romanik

» 31. Mai 2025

www.stra sede romanik.de

Ro sini-Quarte t © Marco Reiß

BELLA ITALIA – ITALIENISCHE

STUNDEN IM DOM

» 17. Mai 2025

www.halberstadt-tourismus.de

KONZERTE AN DER STRASSE DER

ROMANIK – ROSSINI

24. Mai 2025, 15:00 Uhr: Hi lersleben

» 5. Juli 2025, 19: 0 Uhr: Diesdorf

18. Juli 2025, 18:30 Uhr: Melkow

» 17. August 2025, 16:00 Uhr: Walbeck

» 31. August 2025, 17: 0 Uhr: Beuster

marcorei s637@googlemail.com

DOMFESTSPIELE

DOM HALBERSTADT

TON AM DOM

DOM HALBERSTADT

» 5. und 6. Juli 2025

www.ton-am-dom.de

KULTURSTIFTUNG

SACHSEN-ANHALT

FASZINATION

Straße der ROMANIK

in Sachsen-Anhalt

Jahre sonderausgabe | 24. Jahrgang | Ausgabe 2025 | Schutzgebühr 1 € | Die historische Reihe aus der HARZDRUCKEREI

2025/26

Nur 5 Minuten von der Bergstation der Kabinenbahn am

Hexentanzplatz entfernt geht es etwas schneller zu. Unsere

Sommerrodelbahn Harzbob lädt euch in schnittigen Bobs zu

einer rasanten Kurvenfahrt durch den Wald ein. Ein tolles

Erinnerungsfoto von der flotten Runde ist Pflicht.

Romaniktag © Kulturstiftung Sachsen-Anhalt,

Museum Burg Falkenstein

montalbâne © Stefan Schweiger

FESTIVAL MONTALBÂNE 2025

» 20. bis 2. Juni 2025

www.montalbane.de

Konzert im Halberstädter Dom

© Ulrich Schrader

NACHT DER KIRCHEN

DOM / DOMPLATZ

» 30. August 2025

www.halberstadt-tourismus.de

tanzart, Cristian Colatriano-Ensemble

© Rolf K. Wegst

14 aus20

Die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt ist

verantwortlich für 20 bedeutende

Baudenkmale. 14 davon befinden sich

an der „Straße der Romanik“.

www.kulturstiftung-st.de

Fotos: Andreas Bez (Schlo s Neuenburg), Henrik Bo lma n (Schlo s Leitzkau, Schlo s Bernburg, Schlo s Goseck,

Kloster Hamersleben), Achim Bötefür (Kloster Jerichow), Christoph Jann (Dom Magdeburg, Dom Havelberg, Konradsburg),

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt (Kloster Michaelstein, Schloss Allstedt), Wolfram Schmidt (Burg Falkenstein),

Falk Wenzel (Dom & Schatz Halberstadt), Manuela Werner (Eckartsburg).

Gleich

online lesen! www.strassederromanik.de

Entdecken Sie eine faszinierende Welt aus Stein, Kunst und Geschichte in

Sachsen-Anhalt! Die spannendsten News zu 88 Bauwerken in 73 Orten

entlang der Tourismusroute finden Sie im Magazin „Faszination Straße der

Romanik“ – alljährlich druckfrisch aus der Harzdruckerei.


EDITORIAL

AKTUELL

Impressum

Herausgeber:

Der Harzklub e.V.

Heimat-, Wander- und

Naturschutzbund

Am Alten Bahnhof 5a

38678 Clausthal-Zellerfeld

Telefon 05323 81758

info@harzklub.de

www.harzklub.de

Redaktion:

Christoph Steingaß (CS)

Redaktionskollegium:

Axel Seiler (Hauptpressewart),

Michael Rudolph (stellv. Hauptpressewart),

Marion Schmidt

(Hauptschriftwartin), Klaus Dumeier

(stellv. Präsident).

Beiträge, die nicht ausdrücklich

als Stellungnahme der genannten

Institutionen gekennzeichnet sind,

stellen die persönliche Meinung

des Verfassers dar. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos

übernimmt der Verlag keine Gewähr.

Der auszugsweise oder vollständige

Abdruck von Beiträgen ist nur

mit Genehmigung des Verlages

gestattet.

Redaktions- und Anzeigenschluss:

Jeweils zum 15. des Vormonats.

Verlag und Druck:

(Redaktion, Anzeigen, Vertrieb)

Harzdruckerei GmbH

Max-Planck-Straße 12/14

38855 Wernigerode

Telefon: 03943 5424-0

Telefax: 03943 5424-99

info@harzdruckerei.de

www.harzdruckerei.de

Layout:

E. Köhler, Telefon: 03943 5424-46

e.koehler@harzdruckerei.de

Anzeigenverkauf:

F. Benesch, Telefon: 03943 5424-24

Abo-Hotline:

Telefon: 03943 5424-0

DER HARZ erscheint Anfang des

Monats. Jahresabonnementpreis:

37,99 € inkl. Versandkosten und

7 % MwSt. Zeitung ist kündbar bis

30. September des laufenden Jahres

für das Folgejahr.

Titelseite:

Die Früchte der Schlehe werden

erst dann genießbar, wenn sie

gefroren waren

Foto: CS

Der Oktober ist ein klassischer Wandermonat.

Vielleicht geht es Ihnen wie mir: ich genieße es, wenn

ich auf einer Wanderung einkehren kann. Für mich sind

(Wander-)gaststätten das i-Tüpfelchen einer Region. Wie

schön, dass wir davon im Harz noch einige vorfinden.

Sie zu erhalten und engagierte Wirtsleute zu finden wird

immer schwieriger.

Da ist es eine ganz besondere Leistung, die der Harzklub

Zweigverein Bad Grund vollbracht hat: die Gaststätte

am Iberger Albertturm war sehr sanierungsbedürftig.

Es drohte die endgültige Schließung. Das konnten einige engagierte Mitglieder nicht

ertragen, zu sehr hing ihr Herz an diesem Ort, der für sie so viele Erinnerungen barg.

So fand sich eine Gruppe um Klaus Häberle und Bodo Probst, die mehr als zwei Jahre

lang jedes Wochenende angepackt hat. Die Gaststätte wurde entkernt, saniert und

mit moderner Technik ausgestattet. Sage und schreibe rund 15.000(!) ehrenamtliche

Arbeitsstunden haben sie zusammen geleistet und rd. 200.000 € in Material und Ausstattung

investiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: hell, modern, freundlich,

sauber – so wie man sich eine Wandergaststätte nur wünschen kann. Ein Besuch ist

jedem zu empfehlen.

Was wäre es schön, wenn überall so tatkräftig angepackt würde. Der Erhalt der vielfältigen

Wandergaststätten und Bauden ist für unseren Harz so wichtig. Es gibt zum

Glück noch eine Vielzahl von ihnen, sie sind sehr unterschiedlich. Manche werden

sogar vom Harzklub ehrenamtlich betrieben – wie schön!

Vielleicht nehmen Sie bei Ihrer nächsten Harzwanderung (z. B. auf dem Harzer Baudensteig)

eine dieser Möglichkeiten zum Ziel und kehren dort ein. Für mich ist das eine

sogenannte „win-win-Situation“ – Entspannung auf einer Wanderung genießen und

damit Gutes tun. Denn nur wenn Gäste kommen, ist der Bestand dieser besonderen

Infrastruktur unseres Harzes gesichert.

In diesem Sinne grüße ich Sie alle herzlich

Ihr Karsten Peiffer

INHALT

Harzklub:

Mitgliederversammlung des Deutschen Wanderverbandes 4

Harzklub-Zweigverein Clausthal-Zellerfeld e.V.:

Spendenaufruf „Rettet des Schalker Aussichtsturm“ 5

Rainer Kutscher: Betrachtung über Wildtiere und Entwicklung im Harz – Der Rotfuchs 6

Harzklub-Zweigverein Ilsenburg:

Einweihung Sitzgruppe auf dem Halberstädter Berg 7

Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg:

Einladung zum Peitschenknaller-Workshop 7

Wandergruppe Königslutter:

30. Nachtwanderung bei Vollmond 8

Harzklub-Zweigverein Lerbach:

… unterstützt den Harzer Hexentrail als Checkpointbetreiber 9

Harzklub-Zweigverein Ballenstedt:

Stecklenberg – Wurmbachtal – Roter Steiger – Wolfsbergblick:

Naturpfade mit Aussicht: 10

Harzklub-Zweigverein Harzgerode:

Entdeckertour durch drei Orte: Ditfurt – Luftenberg – Quedlinburg 11

Kinder/Jugend: Einladung zur Freizeit „Basteln und Backen“ 12

Harzklub: Einladung zum Herbstlehrgang „Jodeln“ 13

Harzer Tourismusverband:

Die Brockenbande erobert das Selketal & „Typisch Harz“-Geschenkboxen 14

Nationalpark Harz: Magdeburger Weg für Wanderer wieder erlebbar 15

Harzer Schmalspurbahnen: Tag der Schiene am 20. September 16

Biosphärenreservat: Einladung zur Herbsttagung 17

HARZVERBAND e.V.:

Nationale Auszeichnung & Nachhaltige Erholungsinfrastruktur 18

Mitgliederversammlung und Festempfang 19

Geführte Wanderungen September und Oktober 2025 20/21

10 | 2025 3


HARZKLUB

Deutscher Wanderverband

DWV-Mitgliederversammlung:

123. Deutscher Wandertag 2026

findet in Oberwiesenthal statt

Grenzenlos wandern

In seiner Mitgliederversammlung am 27.September 2025 hat der Deutsche Wanderverband (DWV) entschieden: Der

123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch

das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EU-

RORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und

tschechische Erzgebirge führt.

Die UNESCO-Welterberegion Montanlandschaft

Erzgebirge/Krušnohoří bildet dafür

die Kulisse – eine Landschaft, die wie geschaffen

ist für Begegnungen über Grenzen

hinweg.

DWV-Präsident Dr. Michael Ermrich:

„Wir bringen beim Wandertag 2026 Wandern,

Europa und Begegnung in eine neue

Symbiose. Dass wir in einer Grenzregion

feiern, zeigt, wie sehr Wandern Brücken

schlägt. Wir hoffen, dass viele Vereine

und andere Organisationen sich inspirieren

lassen, künftig selbst Gastgeber

zu werden.“

Jens Benedict, Bürgermeister von Oberwiesenthal:

„Wir freuen uns, im kommenden

Jahr Gastgeber des 123. Deutsche

Wandertages zu sein. Das Erzgebirge im

Herzen Europas wird bei den hoffentlich

aus ganz Europa anreisenden Wandernden

keine Wünsche offenlassen. Rund um den

1.215 Meter hohen Fichtelberg und dem auf

tschechischer Seite liegenden 1.244 Meter

hohen Keilberg werden wir auch ein Kulturprogramm

organisieren, das die Menschen

begeistern wird.“

Der Deutsche Wandertag ist seit über 140

Jahren der Höhepunkt der deutschen

und europäischen Wanderszene. Er lockt

Zehntausende Menschen in die Natur und

verbindet aktives Unterwegssein mit Kultur

und Austausch. Von familienfreundlichen

Strecken bis zu anspruchsvollen Bergtouren:

Auf dem Programm steht eine große

Auswahl an geführten Wanderungen in

unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen,

spannende Themenwanderungen zu Natur,

Geschichte und Bergbau, aber auch

Konzerte, regionale Märkte und Fachveranstaltungen.

Hinzu kommt ein starkes

Gemeinschaftsgefühl: Vereine aus ganz

Deutschland präsentieren sich beim großen

Festumzug, der mit farbenfrohen

Trachten, Musik und Fahnen traditionell

den Höhepunkt bildet.

Mit der gleichzeitigen EURORANDO öffnet

sich der Wandertag 2026 noch weiter nach

Europa: Geführte Touren auf beiden Seiten

der Grenze, Begegnungsprojekte, Workshops

und kulturelle Veranstaltungen sollen

Wanderfreunde aus vielen Ländern zusammenbringen.

So wird Oberwiesenthal

für einige Tage zum lebendigen Treffpunkt

für alle, die Natur, Bewegung und Miteinander

schätzen.

Die Delegierten bei einer Abstimmung (Foto: CS)

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert,

findet nicht nur ein Wanderfest,

sondern auch eine Plattform für Vernetzung,

Ehrenamt und Nachhaltigkeit. Der

DWV lädt Vereine und andere Unterstützer

ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv

mitzugestalten.

4 10 | 2025


HARZKLUB

AKTUELL

Harzklub-Zweigverein Clausthal-Zellerfeld e. V.

Spendenaufruf

RETTET DEN SCHALKER AUSSICHTSTURM!

Schalker-Turm

Die Schalke ist ein 762 Meter hoher Berg

zwischen Hahnenklee, Clausthal-Zellerfeld

und Schulenberg.

Der Schalker-Aussichtsturm wurde 1892

vom damaligen Harzklub-Zweigverein Zellerfeld

errichtet und 1992 vom Harzklub-

Zweigverein Clausthal-Zellerfeld restauriert.

Er ist etwa 10,5 Meter hoch und rund

3,5 Tonnen schwer.

Seit 1959 befand sich während des Kalten

Krieges auf dem Gipfel auch der Schalker-

Horchposten. Das war ein Standort der

französischen Luft- und Fernmeldeaufklärung.

In 1978/79 wurde dieser Horchposten

um einen 64 m hohen Stahlbetonturm

erweitert. Während dieser Zeit wurde der

Harzklub-Turm um 100 Meter versetzt.

Nach der Wiedervereinigung stand der

Horchposten-Turm leer und wurde 2002

gesprengt. Nach der Sprengung wurde

der Harzklub-Turm wieder an seinen angestammten

Platz zurückversetzt.

Der Schalker-Turm, einer der letzten vier

Stahlgittertürme im Harz, musste kurzfristig

gesperrt werden. Er entspricht nicht

mehr den heutigen Sicherheitsvorschriften.

Um ihn als wertvolles Touristenziel langfristig

zu erhalten, muss er grundlegend

überarbeitet werden.

Spendenaufruf „Schalker-Aussichtsturm“

Harzklub-Zweigverein Clausthal Zellerfeld

Wir benötigen finanzielle Unterstützung für die Sanierung und Wiederherstellung der Begehbarkeit des Turms,

wofür Mittel im hohen fünfstelligen Bereich notwendig sind. Nur wenn die Verkehrssicherheit gewährleistet

ist, kann dieser wertvolle Aussichtspunkt erhalten bleiben (Stempelstelle 125 Harzer Wandernadel).

Zur Finanzierung der Mehrwertsteuer benötigen wir Ihre Spende.

SPENDENKONTO:

Empfänger:

Harzklub-Zweigverein Clausthal-Zellerfeld e.V.

IBAN: DE 22 2595 0130 0057 8296 58

BIC:

NoLADE21HIK

Verwendungszweck: Mehrwertsteuer Schalker Turm (wichtig !)

Ab 10 € stellen wir gerne eine Spendenquittung aus. Dafür benötigen wir eine E-Mail mit Angabe Ihrer Adressdaten

an: harzklub.zvclz@gmail.com

Harzklub-Zweigverein Clausthal-Zellerfeld e. V. • Burgstätter Straße 30 • 38678 Clausthal-Zellerfeld

10 | 2025 5


AKTUELL

Betrachtung über Wildtiere und Entwicklung im Harz

Der Rotfuchs ist neugierig, schlau und

verspielt, aber auch ein Raubtier

Harz. Über den Luchs und Wolf wird seit Jahren mit Wiedereingliederung,

Bestand, Entwicklung und Monitoring berichtet.

Die Heimkehr der im Harz ausgerotteten und erschossenen

Wildtiere (Wolf am 23. März 1798 und Luchs am 17. März 1818)

wird mit verschiedenen Perspektiven kritisch betrachtet.

Nach erfolgreicher Auswilderung streift der Luchs „Pinselohr auf

Samtpfoten“ durch den Harz. Der Schafmörder Wolf ist in Kritik

von der Jägerschaft, Landwirte, Naturschützer und Politiker. Der

Abschuss, insbesondere Populationsdichte in Schutzgebieten,

ist aktuell. Fotofallen in Nationalparks zeigen die Population für

Forschungsvorhaben und Entwicklung. Am 1. Juni 2023 wurden

neben 7591 Rothirsche, 3443 Rehe, 4876 Wildschweine, 36 Wölfe,

16 Luchse und 276 Rotfüchse in einem Zählappell im Nationalpark

mit 60 Fotofallen erfasst.

Reinecke Fuchs – der Schlaue (Vulpes)

Den Fuchs, als das am weitesten verbreitete Raubtier auf der Erde

erwähnen die Wissenschaftler und Medien nur selten. Heimisch

ist er in ganz Eurasien, Nordamerika und Teilen Nordafrikas. Ob

im Wald oder Steppe, Wüste oder Hochgebirge, er ist ein anpassungsfähiger

Kulturfolger und zeigt katzenähnliches Verhalten.

Der kleinste der echten Füchse (Vulpini) ist der nur 30 cm lange

Fennek. Dieser winzige Wüstenfuchs ist ideal an ein Leben in den

nordafrikanischen Sandwüsten angepasst. In unserer Heimat

mit gemäßigtem Klima ist der Rotfuchs schon lange kein reiner

Waldbewohner mehr. Er hat die ländlichen Gebiete und auch

den Lebensraum in den Städten erobert. In der Großstadt Berlin

wurde er in den 1950er Jahren gesichtet. Seit den 90er Jahren

ist die Millionenstadt flächendeckend von Füchsen besiedelt,

weil dort ein großes zusätzliches Nahrungsangebot, u.a. Kompostabfälle,

Vogel- und Katzenfutter und auch Ratten besteht,

aber das Nahrungsangebot bleibt mit Mäusen, Regenwürmern

und Früchten bestehen.

Natürliche Feinde hat der Fuchs nicht, aber das nachtaktive

Tier findet im Straßen-verkehr seinen Tod. Sorgen vor einer

Begegnung mit einem tollwütigen Fuchs muss der Mensch nicht

befürchten. Seit über zwei Jahrzehnten gibt es in Deutschland

keinerlei Nachweise. Auch der Fuchsbandwurm wird kaum noch

nachgewiesen. Allerdings verenden viele Füchse an Staupe, die

für Menschen ungefährlich ist, aber Hunde und Katzen können

sich damit infizieren.

Die Füchse ähneln in ihrem Jagdverhalten den Katzen, da sie

reaktionsschnell mit ihrem ausgezeichneten Sehvermögen Bewegungen

von Tieren erkennen. Auch im hohen Schnee zeigt ihnen

ihr Spürsinn Mäuse und im „Katzensprung“ erfolgt der Beutezug.

Ein erwachsener Fuchs verputzt etwa 4.000 Mäuse im Jahr.

Die Paarungszeit ist im Winter und im Frühsommer ist die Jungenaufzucht

mit drei bis sechs knuddeligen Jungen. Die Erdbauten

sind meist im Wald, aber auch hinter einem Gartenhaus oder unter

einer Terrasse, zur Plage der Hausbewohner, sind sie zu finden.

Neugierig und stets wachsam blickt Reinecke Fuchs auf der Spurensuche

in das Gelände. (Foto: Repro nach Archiv R.Kutscher)

Das Verhältnis zwischen Menschen und Füchsen war seit jeher eher

zwiespältig, weil der Fuchs geschickt Hühner und recht wehrhafte

Gänse tötet. Das Kinderlied:

Fuchs du hast die Gans gestohlen,

gib sie wieder her,

sonst wird dich der Jäger holen,

mit dem Schießgewehr

wird wohl immer in Erinnerung bleiben und sollte auch von Heimat-

und Volkstumsgruppen gesungen werden.

Ernst Mosch hat mit seinen Egerländer Musikanten die Polka

„Fuchsgraben“ weltweit populär gemacht.

Harzer Fuchs – Hunderasse bewacht Kühe

Der Harzer Fuchs ist in diesem Artikel auch zu erwähnen. Hierbei

handelt es sich um einen Hund, welcher sich zu einem Hütehund

als steter Begleiter vom Kuhhirten mit seiner Kuhherde qualifiziert

hat. Die Eigenschaften sind Mut, Biss, Kernigkeit, Wachsamkeit,

Intelligenz, Beobachtungskunst und Treue, was für den Kuhhirten

mit Kühen der Rasse „Harzer Rotes Höhenvieh“ wichtig war. Vor

60 Jahren fast ausgestorben, ist er bei den Kulturfesten vom Hutund

Weiderecht – Kuhaustrieb – in Wildemann, St. Andreasberg

und Tanne zu sehen und mit Hirten und den geschmückten Kühen

mit Schellen ein begehrtes Fotoobjekt.

Text: Rainer Kutscher

6 10 | 2025


AKTUELL

Harzklub-Zweigverein Ilsenburg

Sitzgruppe auf dem Halberstädter Berg

für Brigitta Roy-Feiler

Am Samstag, 16.08.25 wurde zur Erinnerung an Brigitta Roy-

Feiler eine Waldsitzgruppe am Halberstädter Berg eingeweiht.

Um 10:45 Uhr traf sich die bunt gemischte Wandergruppe am

Parkplatz Schützenhaus in Drübeck. Gesine Haas begrüßte einige

langjährige Wander- und Klöppel-Freund*innen von Brigitta. Zusammen

mit weiteren Gästen und Familienmitgliedern machten

wir uns auf den Weg zur Sitzgruppe. Der Weg führte bergan und gab

herrliche Ausblicke preis. Nach ca. 45-60 min erreichten wir die Sitzgruppe.

Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Denis Loeffke

und Dr. Michael Ermrich, sowie Jörg Niemann als Pressevertreter

von der Volksstimme. Am Ziel hatten Cornelius Meyer-Stork und

Mitglieder des Harzklub-Zweigvereins Ilsenburg e.V. bereits einen

kleinen Pavillon mit Essen und Getränken aufgebaut. Gesine Haas

und Vertreter des Harzklubs hielten jeweils eine kleine Rede und

erinnerten an Brigittas großes Engagement. Dabei flossen auch

einige Tränen der Rührung. Nach circa 3 Stunden ging es zurück

zum Parkplatz. Es war ein sehr schöner Tag und wir hoffen, dass

viele Wanderer und Fahrradfahrer hier zukünftig gemütlich Rast

machen und den Ausblick genießen können.

Text und Foto: Undine Haberland

Die Wanderer an der neuen Sitzgruppe

Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg

Peitschenknaller-Workshop für Anfänger

und Fortgeschrittene am 25. Oktober

Am 25. Oktober 2025 findet wieder ein spannender Workshop

rund ums Peitschenknallen statt – organisiert vom Zweigverein

Bad Lauterberg.

Was erwartet dich?

• Bau deiner eigenen Peitsche

• Einführung in die Technik des Knallens

• Tipps & Tricks für Fortgeschrittene

• Austausch mit Gleichgesinnten

Ort: Uhlenflucht Bad Lauterberg

Zeit: 9:00 – 17:00 Uhr

Zielgruppe: Anfänger & Fortgeschrittene

Kosten: 8 €

Anmeldung erforderlich bei:

Hans Jürgen Winter → 01523 3802558

Alle sind herzlich willkommen – wir freuen uns auf dich!

10 | 2025

7


AKTUELL

Wandergruppe Königslutter

30. Nachtwanderung bei Vollmond

Auch in diesem Jahr wurde die Wandertradition fortgesetzt,

es folgte die 30. Brocken-Nachtwanderung der Wandergruppe

Königslutter.

Die Anreise erfolgte per Pkw nach Oderbrück. Gegen 2.00 Uhr

begann bei Vollmond das nächtliche Wandererlebnis mit 8 Teilnehmern.

Teils mit Stirnlampen oder Taschenlampen ging es auf

dem Kaiserweg zunächst in Richtung Dreieckiger Pfahl, danach

auf dem ehemaligen Kolonnenweg zum Rastplatz Goethebahnhof.

Hier schmeckte bereits die nächtliche „Brotzeit“. Inzwischen

waren auch die Laute der Vögel zu hören. So sanft wie zum Sonnenaufgang

erlebt man den Übergang zwischen Nacht und Tag

nicht überall. Kein Wecker der einen wie sonst gnadenlos aus den

Träumen reißt. Gegen 5.50 Uhr dann die spannenden Momente,

oder auch der wahre Brocken. Er hüllte sich in Nebelschwaden

und ein frischer Wind fegte über den Gipfel, wirklich kein Wetter

für die 30. Jubiläumswanderung.

An diesem Ort, dem Brocken, weiß man die Ruhe besonders

zu schätzen, denn in einigen Stunden werden an diesem Ort

Touristenmassen auf den Berg sein. Man stärkte sich nochmals

und genießt die Stille am Berg aller Deutschen. Wir haben den

Brocken heute mal nicht allein für uns, etliche Menschen sind

inzwischen auch auf dem Gipfel und hofften auch vom Traumerlebnis

Sonnenaufgang.

Dann ging es auf gleichem Weg wieder abwärts. Am Goethebahnhof

konnten die Teilnehmer sich auch auf der vom Wanderführer

Dieter Hauschild gespendeten Bank erholen. Nun kamen auch

bereits die ersten Frühwanderer entgegen, am Dreieckigen Pfahl

gab es nochmals eine Pause. Gegen 8.00 Uhr wurde der Parkplatz

Oderbrück. erreicht. Es folgte die Fahrt zum Torfhaus. Im Gasthaus

Wiener Wald fand dieses nächtliche Wandererlebnis bei einem

guten Frühstück ein geselliges und schönes Ende Ende.

Dieter Hauschild

Die „Nachtschwärmer“ nun wieder am Lächeln beim Dreieckigen Pfahl. (Foto: Privat)

Steinpilze (Foto: CS)

8 10 | 2025


AKTUELL

Harzklub-Zweigverein Lerbach

Harzklub Lerbach unterstützt den Harzer Hexentrail

erneut als Checkpointbetreiber

Auch in diesem Jahr war der Harzklub

beim Harzer Hexentrail mit einem

Checkpoint dabei. Das seit 2010 ununterbrochen.

Begonnen hatte es mit dem

Oxfam Trail. Checkpoint war damals der

Marienblick. Länge der Laufstrecke 100

km. Dazu muss gesagt werden, unser

Checkpoint war und ist immer der letzte,

bevor es zum Ziel nach Osterode geht.

Beim Oxfam begann die Betreuung um

18.00 Uhr und endete am anderen Tag

um 11.00 Uhr. Damit waren wir die ganze

Nacht und den andern Tag gefordert. In

der manchmal kalten Nacht wärmten wir

uns an einem Lagerfeuer. Essen gab es

reichlich, dafür sorgten unsere Frauen. Die

Stimmung war einfach immer super und

empfangen wurden die Teilnehmer*innen

mit dem Lärm von Kuhglocken und Händeklatschen.

Das war in der Nacht teilweise bitter

nötig, denn nach 90 km waren einige

Läufer*innen total erschöpft. Mit Getränken,

Snacks und besonders aufmunternden

Worten von uns wurden sie auf die

letzte Strecke geschickt.

Seit einigen Jahren ist daraus der Hexentrail

entstanden. Die längste Strecke nicht

mehr 100 km, sondern 30 km und 60 km

lang. Viel besser organisiert, weil z.B. auch

das Startgeld an die Vereine in unserer

Region verteilt wird.

Unser Checkpoint war, wie vor 2 Jahren,

ganz oben auf dem Acker. Betreut werden

mussten über 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Das machen immer hervorragend

unsere Frauen. Der Umgang und die

Gespräche mit den vielen Menschen geben

uns viel und wir freuen uns schon auf den

nächsten Hexentrail.

Frank Koch

Der Harzklub-Zweigverein

Wildemann sagt ein

herzliches Dankeschön

2.000 Euro für den Harzklub Wildemann,

ausgelost beim Harzer Hexentrail für das

Team „Wildemanner Hexentrailer“ mit

den Sportlern Jens Ammersdörfer, Uwe

Kunze, André Nösel und Dennis Petri.

Der Spendenlauf ging 60 Kilometer von

Walkenried nach Osterode.

(Foto: privat)

10 | 2025

9


WANDERN

Harzklub-Zweigverein Ballenstedt

Stecklenberg – Wurmbachtal – Roter Steiger –

Wolfsbergblick: Naturpfade mit Aussicht

Der Harzklub Zweigverein Ballenstedt hatte zu einer Harz-

Wanderung eingeladen. Die Wanderleitung übernahm der

Wanderfreund Christian Müller. Der 2. Treffpunkt lag am Parkplatz

am Naturfreundehaus in Stecklenberg. Der staatlich

anerkannte Erholungsort Stecklenberg ist ein Ortsteil von

Thale und liegt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Nach der Begrüßung begann bei idealem Wanderwetter unsere

Wanderung. Auf einem gut ausgebauten Forstweg, dem Stecklenberger

Wurmtal, ging es stetig bergauf. Der Wurmbach ist

ein kleiner Harzbach. Er entspringt westlich des Spaltenmoors

kurz vor dem Luftkurort Friedrichsbrunn und mündet bereits

nach knapp 20 km bei Neinstedt in die Bode. Nach ca. 100 m

konnten wir für eine kurze Strecke einen, neben dem Wurmbach

verlaufenden, Wanderweg benutzen. Er führte uns bis zu den

Wurmbachkaskaden.

Jetzt hieß es wieder auf dem geschotterten Forstweg weiter zu

wandern. Hierbei kamen wir am Femengericht vorbei. Dies ist ein

alter Steinbruch. Ob dort im Mittelalter Femengerichte (Sondergerichtsbarkeit)

abgehalten wurden, ist mir nicht bekannt. Kurz hinter

dem alten Steinbruch erreichten wir die Sommerklippen. Dabei

handelt sich, wie auch bei den gegenüberliegenden Winterklippen,

um Granitfelsen. Er wird auch als Ramberg-Granit bezeichnet.

Nach gut 3 km erreichten wir, unmittelbar bevor der „Stecklenburger

Wurmtal“ auf den Roten Steiger trifft, eine Teichstelle. Dieses Biotop

steht unter Naturschutz. Mit 431 m hatten wir nun den höchsten

Punkt auf dieser Wanderung erreicht. Auf etwas über 3 km mussten

wir rund 220 m Höhenmetern überwinden. Der Rote Steiger ist ein

ebenfalls gut ausgebauter Forstweg. Er verbindet den staatlich

anerkannten Kurort Bad Suderode mit dem 330 m höher gelegenen

Luftkurort Friedrichsbrunn. Auf dem Roten Steiger wanderten wir

in Richtung Bad Suderode. Nach gut 1 km erreichten wir Bormanns

Wiese. An dieser Wegkreuzung befindet sich auf dem, zur Burgruine

Lauenburg führenden Forstweg, eine Schutzhütte.

Auf diesem Forstweg gelangten wir nach ca. 500 m an einen unbefestigten

und nicht ausgeschilderten Waldweg. Auf diesem

Waldweg wanderten wir in nordöstlicher Richtung weiter. Nach

ca. 800 m erreichten wir den, ebenfalls zur Burgruine Lauenburg

führenden, unteren Forstweg. Auf ihm gelangten wir in Richtung

Lauenburg nach etwa 300 m zu dem Abzweig zur Wolfsbergsicht.

Nach wenigen Metern erreichten wir die Ausblickstelle. Von hier hat

man einen schönen, nur durch den Wildwuchs etwas eingeschränkten

180° Panoramablick auf das Harzvorland. Wir konnten von

dort die Orte Stecklenberg, Neinstedt, Wedersleben, Warnstedt,

Halberstadt und Quedlinburg erkennen. Leider war es etwas zu

dunstig um einwandfreie Bilder zu erzielen.

An diesem Ausblick legten wir eine längere Pause ein. Auf dem

Forstweg wanderten wir anschließend weiter in Richtung Burgruine

Lauenburg. Bald trafen wir auf einen ausgeschilderten

Wanderpfad, der in Richtung Burgruine Lauenburg führt. Dieser

Wanderpfad stellt eine willkommene Abkürzung dar. Nach ein

paar hundert Metern gelangten wir oberhalb der Georgenquelle

wieder auf den Forstweg. Die Burgruine Lauenburg erreichten

nach kurzer Zeit. Hier angekommen wählten wir den nach Stecklenberg

hinunter führenden Wanderweg. Am Naturfreundehaus,

d. h. unmittelbar an unserem Parkplatz endete dieser Weg. Ein

herzliches Dankeschön geht an unseren Wanderleiter Christian

Müller für die 8 km lange, schöne Wanderung.

Dieser gewählte Streckenverlauf ist allerdings nur bei trockenem

Wetter zu empfehlen. Bei Regenwetter bzw. nach einer Regenperiode

besteht die Gefahr, dass der erwähnte 800 m lange Waldweg

nur schwer passierbar ist. In diesem Falle empfehle ich, auf dem

Roten Steiger nicht den Forstweg an Bormanns Wiese zu benutzen,

sondern weiter auf dem Roten Steiger zu bleiben und nach

etwa 1,5 km den unteren, zur Burgruine Lauenburg führenden,

Forstweg zu nutzen.

Für Wanderfreunde, die die Lauenburg noch nicht kennen, lohnt

sich auf alle Fälle ein Besuch der Burgruine Lauenburg. Vom Aussichtspodest

des Wehrturmes der Vorburg hat man ebenfalls

einen 180° Panoramablick. Auch ein Besuch der oberhalb von

Stecklenberg liegenden Burgruine Stecklenburg ist lohnenswert.

Meinen Beitrag habe ich mit Bildern aus meinem Archiv ergänzt.

Text und Fotos: Gerd Horenburg

10 10 | 2025


WANDERN

Harzklub-Zweigverein Harzgerode

Entdeckertour durch drei charmante Orte:

Ditfurt – Luftenberg – Quedlinburg

Ich hatte die Möglichkeit an einer Wanderung

des Harzklub Zweigvereins Harzgerode

teilzunehmen. Der Treffpunkt dafür

war der Kreisverkehr an der Abfahrt

Quedlinburg Ost der A36. Es handelt

sich hierbei um die frühere Zufahrt von

der damaligen B6n zur Welterbestadt

Quedlinburg. Die Wanderleitung lag in

den Händen von Wanderfreund Michael

Rühlmann.

Bei recht warmem Wetter wanderten wir in

nordöstlicher Richtung. Anfangs begleitete

uns eine wunderschöne Obstbaumallee.

Später führte uns ein naturbelassener

Feldweg durch die Feldflur zum Ort Ditfurt.

Ditfurt ist eine Gemeinde in der Verbandsgemeinde

Vorharz im Landkreis Harz in

Sachsen-Anhalt und liegt an dem Harzfluß

Bode. Die ganze Strecke vom Parkplatz aus

verlief in Sichtweite der Bode mit teilweisem

Auenwald. Nach ca. 2,5 km erreichten

wir die K1231. Auf ihr überquerten wir die

Bode. Kurz hinter der Brücke ging es nun

in südwestlicher Richtung weiter. Nach

fast 400 m erreichten wir das Ostufer des

Difurter Sees. Der See ist nach Aufgabe des

Kiessandabbaus im Jahre 1998 entstanden.

Er hat eine Größe von ungefähr 30 ha.

Im Jahre 2001 war die Rekultivierung der

Kiesgrube abgeschlossen. Seitdem steht

der entstandene Ditfurter See der Bevölkerung

als Badesee zur Verfügung. Auch ein

Campingplatz ist vorhanden. Wir umwanderten

den Kiessee entgegengesetzt des

Uhrzeigersinnes. Bei der Umrundung des

Sees kamen wir an mehreren Badestellen

vorbei. An einer der vielen Badestellen legte

unsere Wandergruppe eine Pause ein. Einige

von uns nutzten die Gelegenheit, sich

durch ein kühles Bad, etwas abzukühlen.

Nach der Umrundung des Sees ging es an

Otts Garten (hier befindet sich hinter einer

großen Mauer der Campingplatz) vorbei

durch die Salzrinnenstraße zur Quedlinburger

Straße.

Hier verließen wir den Ort Ditfurt. Nach

Überquerung der Bahnlinie wanderten wir

nun auf dem Stadtweg in südwestlicher

Richtung weiter. Dieser Stadtweg stellt einen

mit zwei Betonstreifen versehenden

Feldweg dar. Die Sonne meinte es jetzt

„recht gut“ mit uns. Schattenspendende

Bäume waren nur wenige anzutreffen. Nach

der Überquerung der A36 gelangten wir

nach insgesamt gut 9 km zum Luftenberg.

An der Ostseite des Hügels befindet sich

dort ein markanter Sandsteinfelsen, der Lehof.

Von dort oben hat man einen schönen

Ausblick auf das Harzvorland und vor allem

auf die Stadt Quedlinburg. Es war geplant

diesem Lehof einen Besuch abzustatten.

Aufgrund der Sonneneinstrahlung verzichteten

aber alle Mitwanderer auf diesem Besuch.

Von dem einstigen Luftenberg ist nur

noch eine beeindruckende Sandsteinfelswand

und der Lehof übrig geblieben. Durch

den Quarzsandabbau ist der Berg schon

fast verschwunden.

Auf dem Lehofsweg

wanderten wir

anschließend in

südlicher Richtung

weiter. Bei Kilometerstand

10 erreichten

wir die Straße

Feldmark links der

Bode. Nach ein paar

hundert Metern auf

dieser asphaltierten

Straße gelangten

wir zum Ritterangerweg. Auf ihm ging es

weiter, bis wir auf den Anfang der Straße

Am Lagerweg trafen. Diese Straße Am Lagerweg

führt in nordöstlicher Richtung,

vorbei am Denkmal für die Kriegsgefangenen

des I. Weltkrieges, direkt zum Nordostufer

des Ditfurter Sees. Wir folgten der,

als Werksstraße gekennzeichneten, rechtsabbiegenden

Betonstraße. Nach knapp

1,5 km erreichten wir nach Überquerung

der Bahnlinie und der Bode wieder den

Parkplatz am Kreisverkehr.

Es war eine schöne ca. 12,5 km lange Wanderung,

die aufgrund der Wetterbedingungen

etwas anstrengend war. Ein großes

Dankeschön geht an den Wanderleiter,

Michael Rühlmann, für die Wanderleitung.

Als Alternative zum Rückweg von Ditfurt

bietet sich eine gut 4 km kürzere Strecke,

allerdings ohne den Besuch des Lehofs,

über die schon erwähnte Straße bzw. den

Feldweg Am Lagerweg an. Ditfurt hat aber

auch eine aus dem 12. Jahrhundert stammende

Kirche aufzuweisen. Jedoch konnte

von der ersten Kirche, beim Neubau der

jetzigen Kirche (die dritte) im Jahre 1901,

nur noch der Kirchturmrumpf verwendet

werden. Die St. Bonifatius Kirche verfügt

über, für den kleinem Ort, beachtliche 500

Sitzplätze und ist mit einer originale Röver

Orgel aus dem Jahre 1903 ausgestattet.

In Ditfurt gibt auch ein gut ausgestattetes

Heimatmuseum mit landwirtschaftlichen

Maschinen. Beides kann – nach einer Voranmeldung

– besichtigt werden. Aus meinem

Archiv habe ich wieder einige Bilder

beigefügt.

Text und Fotos: Gerd Horenburg

10 | 2025

11


JUGEND

Kinder/Jugend Freizeit 2025

Basteln und Backen

05. bis 07. Dezember 2025

Gemütlich soll es wieder werden, wir möchten gemeinsam verschiedene Plätzchen backen und weihnachtliche

Bastelarbeiten herstellen, Gesellschaftsspiele spielen, chillen und eine gute Zeit haben. Je

nach Witterung geht es natürlich auch raus in den Wald, lasst euch überraschen.

Anreise ist am Freitag, den 5. Dezember 2025, gegen 17.00 Uhr

Nach dem Bezug der Zimmer treffen wir uns im Aufenthaltsraum und stellen das Programm vor, anschließend

gibt es Abendessen. Das Bastelmaterial wird vorgestellt, bei trockenem Wetter können wir am

Feuerkorb sitzen oder schon drinnen anfangen zu basteln und zu spielen.

Vorhaben am Samstag, den 6. Dezember 2025:

Am Samstag starten wir mit einem kräftigen gemeinsamen

Frühstück.

Wir werden gemeinsam eine kleine Wanderung

zum 19. Lachter Stollen unternehmen, dort den

Pochknaben besuchen und mit ihm gemeinsam

in das Bergwerk einfahren. Wenn wir ganz großes

Glück haben und es liegt Schnee, bauen wir

anschließend auf dem Wanderheimgelände eine

Schneeburg.

Vor und nach dem Mittagessen können Im Aufenthaltsraum

weiter Bastelarbeiten hergestellt

werden, in der Backstube backen wir verschiedene

Plätzchen. Abends geht es nach dem Essen auf

eine Nachtwanderung.

Abreise ist am Sonntag, den 7. Dezember 2025, gegen 11.00 Uhr

Am Sonntag nach dem Frühstück und Säubern der Zimmer klingt unsere spannende und fröhliche weihnachtliche

Freizeit aus.

Vergesst bitte nicht, Bettwäsche, gute Laune sowie zweckmäßige wettergerechte Kleidung und gemütliche

Sachen und Hausschuhe für drinnen einzupacken. Bitte zieht Euch warme und feste Schuhe an und bringt

auch Sachen zum Wechseln mit. Wenn Schnee liegt, könnt Ihr eine Rutscheplatte mitbringen.

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung betragen 50 € für Erwachsene und 25 € für Kinder bis

15 Jahren, Harzklub Mitglieder zahlen die Hälfte.

Wir freuen uns auf Euch! Anmeldungen unter: jugendwarteharzklub@web.de

Eure Hauptjugendwarte vom Harzklub

12 10 | 2025


HARZKLUB

AKTUELL

Einladung zum Herbstlehrgang

„Jodeln für Anfänger und Fortgeschrittene“

am 18. / 19. Oktober 2025 in Wildemann

Liebe Heimatgruppenleiterinnen und Heimatgruppenleiter, liebe Musikfreunde,

nach einem sehr erfolgreichen Start im Frühjahr möchten wir Euch hiermit herzlich zu unserem Herbst-

Jodellehrgang für Anfänger und Fortgeschrittene einladen.

Der Herbstlehrgang findet am 18. / 19. Oktober 2025 im Wanderheim „Schwarzewald“ des Harzklub

e.V., Im Schwarzewald 21, 38709 Wildemann statt

Beginn: 18. Oktober (Samstag) um 15.00 Uhr (Anreise / Zimmerbezug ab 14.00 Uhr möglich)

Ende: 19. Oktober (Sonntag) gegen 15.00 Uhr

Der Lehrgang wird wieder mit Übernachtung angeboten. Natürlich kann man auch nur am Samstag oder

Sonntag teilnehmen. Wir bitten darum, uns dieses zur besseren Planung (Einkauf Verpflegung) bei der

Anmeldung mitzuteilen.

Für die Verpflegung (Abendessen am Samstag / Frühstück und Mittagessen am Sonntag) inkl. Kaffee,

selbstgebackener Kuchen und nichtalkoholische Getränke wird – wie bisher – bestens gesorgt sein. Gängige

alkoholische Getränke (Bier, Sekt) sind zum Einkaufspreis erhältlich. Ansonsten kann sich natürlich jeder

seine eigenen Getränke mitbringen.

Teilnahmevoraussetzung:

Da wir in den vergangenen Wochen verstärkt Anfragen erhalten haben, ob die Jodellehrgänge des Harzklubs

für jedermann angeboten werden, möchten wir an dieser Stelle auf folgendes hinweisen:

Der Jodellehrgang in Wildemann wird ausschließlich vom Harzklub e.V. finanziert. Alle Lehrgangsleiter

arbeiten ehrenamtlich. Nur so ist es möglich, die Lehrgänge derart kostengünstig anzubieten. Wir möchten

mit unseren Lehrgängen die Brauchtumsgruppen des Harzklubs und Heimatbundes Oberharz e.V. unterstützen,

sei es durch das Erlernen von neuen Liedern oder Musikstücken zur Weitergabe an die jeweilige

Heimatgruppe, durch Ratschläge bezüglich einzelner Jodelvorträge (z.B. Duett / Trio / Jodelgruppe)

oder aber durch Tipps bezüglich der Programmgestaltung. Um den Wünschen und Anliegen unserer

Gruppen – auch zeitlich gesehen – gerecht werden zu können, bitten wir um Verständnis, dass an den

vom Harzklub e.V. angebotenen Jodellehrgängen in Wildemann nur Mitglieder einer Brauchtumsgruppe

des Harzklubs bzw. Heimatbundes Oberharz e.V. teilnehmen können.

Für alle anderen interessierten Musikfreunde, Chöre, Gruppen usw., die das Jodeln einfach nur mal

ausprobieren möchten, werden gesonderte Jodelworkshops angeboten, die natürlich auch vom Aufbau

wesentlich anders gestaltet sind als die Jodellehrgänge des Harzklubs. Für nähere Infos hierzu steht

Marina Hein unter den unten angegebenen Kontaktdaten jederzeit gerne zur Verfügung.

Kosten des Lehrgangs:

Für Harzklub-Mitglieder ist die Verpflegung kostenfrei. Für die Übernachtung fallen Gebühren in

Höhe von 10 € pro Person an. Für alle anderen – gerne gesehenen – Mitglieder einer Harzer Brauchtumsgruppe

(wie z.B. des Heimatbundes Oberharz e.V.) betragen die Kosten für Übernachtung und

Verpflegung 25 € pro Person.

Wir bitten darum, die Anmeldung für den Herbstlehrgang bis zum 13.10.2025 an

Marina Hein, Am Twenger 14, 38723 Seesen, Marina.Hein@t-online.de

Mobil: 0172 5478855 – gerne auch per whatsapp – zu schicken.

10 | 2025 13


HARZER TOURISMUSVERBAND

Digitaler Audio-Guide begleitet Wanderer auf dem Selketal-Stieg

Die Brockenbande erobert das Selketal

Harzer Tourismusverband

Seit 2006 ist der Selketal-Stieg eine

feste Größe im Harzer Wanderwegenetz.

Die 75 Kilometer lange Route

führt Wanderer von Stiege durch das

Stammland der Anhaltiner vorbei an

der Burg Falkenstein bis zur UNESCO-

Welterbestadt Quedlinburg. Die Strecke

vereint ursprüngliche Natur mit üppigen

Mischwäldern, weiten Wiesen und bizarren

Felsformationen mit der vielfältigen

Geschichte der Region.

Pünktlich zum Start in die

Herbstsaison wurde Ende

September ein eigens für

den Selketal-Stieg konzipierter

Audio-Guide vorgestellt.

Mit Unterstützung

der Brockenbande

bietet er ein unterhaltsames,

informatives Hörerlebnis

und sorgt damit

für ein kurzweiliges Wanderabenteuer.

An insgesamt

14 Stationen – darunter die

Grube Glasebach, das Carlswerk, die Burgruine

Anhalt und das Schloss Ballenstedt

– können Wanderer den unterhaltsamen

Dialogen und Interviews

der Brockenbande lauschen.

Unterwegs treffen

sie auf interessante

Gesprächspartner, wie

den Bergbauingenieur

Torsten Honkisch, den

Quedlinburger Stadtführer

Hans-Jürgen Meie, Katharina

Bolle-Katthöver

vom Waldhof Silberhütte

oder Cosima Pilz vom

Verein Stabkirche

Stiege e. V., und

erfahren spannende Hintergrundinformationen

zu den Höhepunkten

am Wegesrand. Neben

den Audio-Spuren hält

die App auch anschauliches

Bildmaterial zu

den Stationen bereit und

gibt hilfreiche Tipps für die

Erkundung des Selketals.

Mit Blick auf das bevorstehende

Jubiläum „20 Jahre Selketal-Stieg“ ist

der Audio-Guide ein wichtiger Baustein in

der Weiterentwicklung des touristischen

Angebots. Unterhaltsam

vermittelt er auch Kindern

Wissenswertes über das Selketal, wobei

die Erfahrung zeigt, dass die Dialoge der

Brockenbande nicht nur bei jungen Hörern

gut ankommen – auch Erwachsene

schätzen diese unkomplizierte Form der

Wissensvermittlung.

Der Flyer zum Audio-Guide ist in den

Tourist-Informationen im Selketal erhältlich.

Über den darin enthaltenen

QR-Code oder direkt unter https://multimediaguide.harzinfo.de/de/selketal/

streaming/portal kann die kostenlose

App abgerufen werden.

„Typisch Harz“-Geschenkboxen:

Tradition und Geschmack unter dem

Weihnachtsbaum

Sobald Lebkuchen & Co. in den Regalen

stehen, naht die Frage nach dem passenden

Geschenk. Die „Typisch Harz“-

Genussboxen des Harzer Tourismusverbands

bringen ein Stück Harz als

besondere Geschenkidee direkt nach

Hause.

Sechs kulinarische Genüsse und ein handwerkliches

Unikat vereint die liebevoll

gestaltete ‚Typisch Harz‘-Geschenkbox.

Darin finden sich köstliche Highlights wie

der Bio-Pflaumenmus der Fallstein Manufaktur

aus Rohrsheim, die herzhafte Leberwurst

vom Harzer Roten Höhenvieh von

Brockenbauer Thielecke aus Tanne und das

aromatische Wildkräuter-Salz der Quedlinburger

Senfmanufaktur. Vier feine Likör-

Kompositionen aus

der Klosterbrennerei

Wöltingerode laden

zum Genießen

ein, während die

Bio-Eier-Nudeln der

Harzer Nudelmanufaktur

aus Lutter am

Barenberge in festlichen

Glocken-,

Stern- und Tannenbaumformen

für weihnachtliche Momente

sorgen. Abgerundet wird das regionale

Genussensemble durch traditionelle

Schokoladen-Printen des Friwi Werk Witte

aus Stolberg und einen handgefertigten

Keramik-Baumanhänger in Engelsform der

Töpferei ‚Alte Schmiede‘ aus Schierke.

Die Typisch-Harz-Genussbox kann ab sofort

für 36,00 € zzgl. Versand online auf www.

typisch-harz.de vorbestellt werden. Es gilt

solange der Vorrat reicht. Pünktlich zur Adventszeit

werden die Boxen versandt.

www.typisch-harz.de

14 10 | 2025


NATIONALPARK HARZ

Nach langjähriger Sperrung: Umweltminister Meyer gibt

beliebten Abschnitt des Harzer Hexenstiegs im Nationalpark wieder frei

Die Nationalparkverwaltung macht Magdeburger

Weg für Wandernde wieder erlebbar

Der Niedersächsische Umweltminister

Christian Meyer war aus einem besonders

für Wanderfans überaus erfreulichem Anlass

im Nationalpark Harz zu Besuch: Er

hat gemeinsam mit Nationalparkleiter Dr.

Roland Pietsch den seit mehreren Jahren

aus Sicherheitsgründen gesperrten

Magdeburger Weg zwischen Altenau und

Torfhaus wieder für Wandernde geöffnet.

Der Minister nutzte die Gelegenheit, gemeinsam

mit dem Nationalparkleiter und

weiteren Gästen als einer der Ersten über

den wieder freigegebenen Wanderweg zu

gehen und die herrliche Aussicht dort zu

genießen. Dieser Wanderweg hat aus touristischer

Sicht eine besondere Strahlkraft und

ist Teil des bekannten Harzer Hexenstiegs,

ein knapp 100 km langer, zertifizierter Qualitätswanderweg,

der von Osterode durch

den Harz über den Brocken nach Thale führt.

Umweltminister Christian Meyer sagt: „Mit

der Wiedereröffnung des Magdeburger Weges

schenken wir Wanderinnen und Wandern,

Naturfreundinnen und -freunden ein

Stück Harz zurück. Dieser traditionsreiche

Pfad verbindet nicht nur Orte, sondern auch

Menschen mit der Geschichte und wilden

Schönheit des Harzes. Ich freue mich, dass

dieses schöne Stück Wanderstrecke auf der

niedersächsischen Harzseite jetzt wieder für

alle zugänglich ist. Das gemeinsame Erwandern

der Landschaft bringt uns nicht nur die

Schönheit der Natur näher, sondern erinnert

uns an den Naturschutzgedanken des länderübergreifenden

Nationalparks: Wir können

nur das schützen, was wir auch kennen.“

Gefahr durch Windwurf: Weg musste aus

Sicherheitsgründen gesperrt werden

Der Magdeburger Weg im Nationalpark Harz

musste im Jahr 2017 aufgrund von Windwurf

und stehendem Totholz aus Sicherheitsgründen

gesperrt werden: Sich dort

zu bewegen war lebensgefährlich, insbesondere

bei windigem Wetter. Aufgrund der

besonders schwierigen Lage, etwa durch

verkeilte umgestürzte Baumstämme und

unkontrollierbare Wurzelteller, konnte lange

Zeit auch keine Beräumung durch die Nationalparkverwaltung

erfolgen – das Risiko

eines schweren Unfalls der eingesetzten

Forstarbeiter war untragbar. Um trotzdem

einen Anschluss an den Harzer Hexenstieg

zu schaffen, wurde eine Umleitung über

die sogenannte Blochschleife eingerichtet.

In den zurückliegenden Monaten war es

nun aber möglich, den Magdeburger Weg

endlich freizuräumen und die Gefahr, die

insbesondere von unmittelbar am Weg stehenden

und darüber gefallenen Totholz

ausging, zu beseitigen.

Nationalparkleiter Dr. Pietsch sagt: „Wir

sind uns der touristischen Bedeutung dieses

beliebten und wunderschönen Wanderwegs

gerade für Altenau und Torfhaus

bewusst. Die bedauerliche Sperrung hat der

Nationalparkverwaltung einige Kritik eingebracht,

war aber absolut unumgänglich.

Nicht nur für Nationalparkbesucherinnen

und -besucher war es zu gefährlich, dort

unterwegs zu sein. Gleiches galt selbstverständlich

auch für unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Ihre Gesundheit

wollten wir nicht aufs Spiel setzen, um den

beliebten Wanderweg schneller und früher

wieder freizuräumen. Umso erfreuter sind

wir, dass sich die Lage dort in diesem Jahr

soweit verändert hatte, dass die notwendigen

Räumarbeiten jetzt endlich ausgeführt

werden konnten. So kommen unsere Gäste

nun wieder in den Genuss dieses herrlichen

Abschnitts des Harzer Hexenstiegs.“

Umweltminister Christian Meyer (4.v.re.) nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch und weiteren Gästen

als einer der Ersten über den wieder freigegebenen Wanderweg zu gehen und die herrliche Aussicht dort zu genießen.

(Foto: Martin Baumgartner)

10 | 2025

15


HARZER SCHMALSPURBAHNEN

Erlebnis Eisenbahn

„Tag der Schiene“ am 20. September

bei den Harzer Schmalspurbahnen

Am 20. September 2025 präsentierte die deutsche Bahnbranche

beim „Tag der Schiene“ wieder ihre gesamte Vielfalt, um

insbesondere bei den Menschen auf sich aufmerksam zu machen,

die sonst eher weniger mit dem Schienenverkehr zu tun

haben. Neben bundesweit verschiedensten Veranstaltungen

bei Verkehrsunternehmen, Verbänden, Vereinen und sonstigen

Institutionen hat sich auch die Harzer Schmalspurbahnen

GmbH (HSB) an den Aktionen beteiligt.

So konnten Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt von

der Besuchergalerie aus einen spannenden Blick in die neue

Dampflokwerkstatt in Wernigerode werfen. Für die kleinen Gäste

sorgte auf dem Außengelände der allseits beliebte Dampflok-

Spielplatz mit Lernspielwänden, Kletterelementen und weiteren

Attraktionen für strahlende Augen. Spannende Einblicke hinter die

Kulissen der neuen Dampflokwerkstatt gaben auch die insgesamt

drei Sonderführungen, welche die HSB an diesem Tag anbot.

Ein besonderes Highlight war die Buchpräsentation von Dirk

Endisch, wo er sein neuestes Werk „Mythos Brockenloks – Die

Baureihe 99.23–24“ anlässlich des diesjährigen Jubiläums „70

Jahre Brockenlok“ in der neuen Dampflokwerkstatt dem interessierten

Publikum vorstellte. Im Anschluss gab es die Möglichkeit,

ein vom Autor persönlich handsigniertes Exemplar des Buches

zu erwerben.

Auch auf den Harzer Schienen wurde wieder auf den bundesweiten

Aktionstag hingewiesen. Ein Dampfzug der Brockenbahn fuhr an

diesem Tag mit einem speziellen Lokschild an der Rauchkammer

geschmückt auf den höchsten Harzer Berg.

Die HSB war bereits zum vierten Mal beim deutschlandweiten

„Tag der Schiene“ dabei und konnte zahlreichen Besucherinnen

und Besuchern einen ganzen Tag lang Eisenbahnromantik und

vor allem die Faszination für die Dampflok näherbringen.

Weitere Informationen: www.hsb-wr.de

Besucher bei einer Führung durch die neue Dampflokwerkstatt der Harzer Schmalspurbahnen (Foto: Archiv HSB)

16 10 | 2025


BIOSPHÄRENRESERVAT

Herbsttagung

„Auf sechs Beinen durch´s Biosphärenreservat“

Samstag 15.11.2025 / 10 – 16 Uhr

„Dass Insekten die artenreichste Tierklasse auf unserem Planteten sind, ist den meisten

bekannt. Viele Menschen denken bei Insekten an lästige, flugfähige Krabbeltiere, die

beim Frühstück stören oder den Schlaf rauben. Wir bewegen uns dieses Jahr „auf sechs

Beinen durch´s Biosphärenreservat“ und zeigen, dass Insekten noch viel mehr können...“

Insekten sorgten in den vergangenen Jahren vor allem durch ihren massiven Rückgang

für Schlagzeilen. Getreu dem Jahresmotto begeben wir uns mit der diesjährigen Herbsttagung

in das spannende Reich der einheimischen Insekten.

Die Anzahl der Teilnehmer an der Tagung ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich bis zum 11.11.2025 an!

E-Mail: poststelle@biores.mwu.sachsen-anhalt.de oder Tel.: 034651-298890

10 | 2025

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Geschmückter Weihnachtsbaum (Foto: moerschy auf Pixabay)

HARZVERBAND

Nationale Auszeichnung

Ministerium würdigt Einsatz des UNESCO Global

Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen

Der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger

Land . Ostfalen ist vom Bundesministerium

für Bildung und Forschung

(BMBF) und der Deutschen UNESCO-

Kommission zum zweiten Mal mit der

Nationalen Auszeichnung – Bildung für

nachhaltige Entwicklung (BNE) geehrt

worden. Die Jury würdigte das beispielhafte

Engagement des Geoparks für BNE

und seinen besonderen Einsatz zur Erreichung

der Globalen Nachhaltigkeitsziele

der Vereinten Nationen.

Die fünf deutschen UNESCO Global Geoparks Bergstraße-Odenwald,

Ries, Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen, TERRA.vita und Vulkaneifel

bei der Urkundenübergabe zusammen mit Frau Dr. Andrea

Ruyter-Petznek (ganz rechts), Leiterin des Referats Bildung in Regionen,

Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesministerium

für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Herrn Dr.

Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-

Kommission (ganz links). (Foto: Sarah Larissa Heuser)

Infotafeln und Erlebnisstationen

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung

am 28. August 2025 in der

VHS in Köln nahmen die Geopark-

Mitarbeiterinnen Tanja Mühlhaus und

Deborah Trümer die Auszeichnung

entgegen. Mit sichtbarer Freude betonte

Deborah Trümer die Bedeutung

dieser Anerkennung: „Ich bin glücklich, dass

das BNE in den unterschiedlichsten Bereichen

immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ich

bin stolz, dass unser ganzheitliches Konzept

im Sinne der Nachhaltigkeit und unsere Weiterentwicklung

durch

die Auszeichnung

anerkannt wird. Wir

möchten damit auch

weitere Institutionen

und Vereine ermutigen,

BNE in ihrem

Arbeitsalltag zu etablieren.“

Die Nationale Auszeichnung

würdigt

herausragende Bildungsinitiativen,

die

durch qualitativ hochwertige

Angebote und

langfristige Wirkung

zu einer nachhaltigen

REGIONALVERBAND HARZ

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Entwicklung beitragen. Sie macht BNE-Akteurinnen

und -Akteure sichtbar, stärkt deren

Arbeit und bietet ihnen Zugang zu einem

starken Netzwerk. Alle Ausgezeichneten

erhalten ein offizielles Logo für zwei Jahre

und werden in ihrer Öffentlichkeitsarbeit

unterstützt.

Das Spektrum der Preisträger ist vielfältig:

Von Kindertagesstätten und Schulen über

Unternehmen, Vereine und Universitäten

bis hin zu Kommunen. Gemeinsam verfolgen

sie ein Ziel – die Umsetzung der Sustainable

Development Goals (SDGs).

Mit dieser Auszeichnung unterstreicht der

UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger

Land . Ostfalen seine führende Rolle als

Bildungsakteur für nachhaltige Entwicklung

in der Region und setzt ein starkes Zeichen

für Zukunftsfähigkeit und globales Verantwortungsbewusstsein.

Tausch-Weihnachtsbaum –

Tauschen Sie ihre Weihnachtsdeko!

Die festliche Zeit steht vor der Tür und mit ihr die Vorfreude auf

das Weihnachtsfest. Wie in der Modebranche gibt es auch für den

Weihnachtsschmuck in jedem Jahr einen neuen Trend. Manchmal

ist auch einfach Zeit für etwas Neues.

Aber müssen wir den alten Schmuck dann gleich wegwerfen?

NEIN, in diesem Jahr nicht!

Der Naturpark Harz bietet eine originelle und umweltschonende

Alternative. Tauschen Sie ihren Schmuck einfach mit anderen. Vielleicht

sucht jemand genau Ihren Schmuck oder jemand hat genau

die Dekoration an unseren Baum gehängt, die sie suchen. Vom 2.

bis 20. Dezember wird in der Natur- und Geoparkausstellung „Drei

Länder - ein Harz“ in Quedlinburg ein Tausch-Weihnachtsbaum

stehen. Hängen Sie ihren alten Weihnachtsschmuck an unseren

Baum und nehmen Sie sich, was Ihnen gefällt.

Ob bunte Christbaumkugeln, traditionelle Strohsterne, stilvolle

Holzfiguren, klingende Weihnachtsglöckchen oder einen glitzernden

Stern für die Spitze. All das können Sie vorbeibringen, solange

es in gebrauchsfähigem Zustand ist. Auf diese Weise entsteht ein

sich ständig wandelnder Weihnachtsbaum.

Wir hoffen, dass sich zahlreiche Menschen an der Aktion beteiligen

und die gemeinsame Vorfreude auf Weihnachten steigern.

Abgesetzter Kasten (wenn möglich):

Die Ausstellung in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg ist

Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und

Freitag von 08:00 – 14:00 Uhr geöffnet.

Text: Deborah Trümer

Naturpark Harz bewertet Erholungsinfrastruktur

Jetzt auch auf der Website des Naturpark Harz!

unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit

Text: Christoph Diedicke

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Der Naturpark Harz engagiert sich in der Bildung für nachhaltige

Entwicklung (BNE). Ermöglicht wird dies durch eine Projektförderung

des Landes Sachsen-Anhalt. Die Tätigkeiten richten sich

dabei vor allem an die Zielgruppen Kinder und Jugendliche.

Alles zum Projekt ist jetzt auch auf unserer Website zu finden.

Neben aktuellen Informationen zu den Projektbausteinen stellen

wir auch Bildungsmaterial, beispielsweise zum Thema Waldboden,

zur Verfügung.

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12 | 2024

Text: Christoph Diedicke

Der Naturpark Harz unterzieht seine Erholungsinfrastruktur

einer umfassenden

Nachhaltigkeitsprüfung. Ziel ist es, bestehende

Einrichtungen wie Informationstafeln,

Naturerlebnisstationen und

weitere Angebote kritisch zu bewerten

und im Sinne eines nachhaltigen Naturtourismus

weiterzuentwickeln.

„Der Naturpark Harz ist nicht nur ein beliebter

Erholungsraum, sondern auch ein

ökologisch sensibler Naturraum. Unsere

Infrastruktur soll auch langfristig den Anforderungen

eines naturverträglichen Tourismus

entsprechen“, betont der Fachbereich

Naturpark beim Harzverband.

Im Fokus stehen dabei die Überprüfung der

Standorte und die jährlich durchzuführenden

Begehungen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht.

Künftig sollen auch regionale

Akteure verstärkt in diesen Prozess

eingebunden werden. Unter dem Leitsatz

„Weniger ist mehr“ werden Standorte mit

geringer Eignung identifiziert – mit dem Ziel,

diese gegebenenfalls zurückzubauen oder

an geeignetere Orte zu verlagern.

Den Auftakt der Initiative bilden die Naturerlebnisstationen

entlang des Lutherwegs, die

zwischen 2015 und 2017 errichtet wurden.

Aufgrund des Waldwandels und einer Neuausrichtung

des Wanderwegenetzes haben

sich dort inzwischen veränderte Rahmenbedingungen

ergeben. Auch sind Unterhaltung

und Pflege der Einrichtungen mit einem immer

größer werdenden Aufwand verbunden.

Mit dieser Maßnahme setzt der Naturpark

Harz ein klares Zeichen für einen verantwortungsvollen

Umgang mit Natur und

Landschaft – und für eine nachhaltige Weiterentwicklung

des Tourismus in der Region.

Text: Christian Resow

Die Öffentlichkeitsarbeit des

HARZVERBANDS wird gefördert

aus Mitteln des Ministeriums

für Wissenschaft, Energie,

Klimaschutz und Umwelt

des Landes Sachsen-Anhalt.

18 10 | 2025


Geschmückter Weihnachtsbaum (Foto: moerschy auf Pixabay)

Weihnachtsschmuck in jedem Jahr einen neuen Trend. Manchmal

ist auch einfach Zeit für etwas Neues.

Aber müssen wir den alten Schmuck dann gleich wegwerfen?

NEIN, in diesem Jahr nicht!

Der Naturpark Harz bietet eine originelle und umweltschonende

Alternative. Tauschen Sie ihren Schmuck einfach mit anderen. Vielleicht

sucht jemand genau Ihren Schmuck oder jemand hat genau

die Dekoration an unseren Baum gehängt, die sie suchen. Vom 2.

bis 20. Dezember wird in der Natur- und Geoparkausstellung „Drei

Länder - ein Harz“ in Quedlinburg ein Tausch-Weihnachtsbaum

stehen. Hängen Sie ihren alten Weihnachtsschmuck an unseren

Baum und nehmen Sie sich, was Ihnen gefällt.

Ob bunte Christbaumkugeln, traditionelle Strohsterne, stilvolle

Holzfiguren, klingende Weihnachtsglöckchen oder einen glitzernden

Stern für die Spitze. All das können Sie vorbeibringen, solange

es in gebrauchsfähigem Zustand ist. Auf diese Weise entsteht ein

sich ständig wandelnder Weihnachtsbaum.

Wir hoffen, dass sich zahlreiche Menschen an der Aktion beteiligen

und die gemeinsame Vorfreude auf Weihnachten steigern.

HARZVERBAND

Abgesetzter Kasten (wenn möglich):

Die Ausstellung in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg ist

Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und

Freitag von 08:00 – 14:00 Uhr geöffnet.

Text: Christoph Diedicke

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Jetzt auch auf der Website des Naturpark Harz!

Der Naturpark Harz engagiert sich in Bildung für nachhaltige

Entwicklung (BNE). Ermöglicht wird dies durch eine Projektförderung

des Landes Sachsen-Anhalt. Die Tätigkeiten richten sich

Text: Christoph Diedicke

Mitgliederversammlung

dabei vor allem an die Zielgruppen Kinder und Jugendliche.

und Festempfang

Alles zum Projekt ist jetzt auch auf unserer Website zu finden.

Neben aktuellen Informationen zu den Projektbausteinen stellen

wir auch Bildungsmaterial, beispielsweise zum Thema Waldboden,

zur Verfügung.

Neuer Vorsitz beim HARZVERBAND

und Preise für besonderes Engagement

14

12 | 2024

Der HARZVERBAND e.V. hielt am Donnerstag seine erste Mitgliederversammlung

in der neuen Struktur ab. Veranstaltungsort

war das UNESCO-Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar.

Zentrale Entscheidung war die Wahl des neuen Vorsitzenden:

Thomas Balcerowski, Landrat des Landkreises Harz, übernimmt

das Amt und löst damit nach mehrjähriger Amtszeit

Dr. Alexander Saipa, Landrat des Landkreises Goslar, ab.

Dr. Saipa bleibt dem Vorstand jedoch ebenso erhalten wie Matthias

Jendricke, Landrat des Landkreises Nordhausen. Beide fungieren

künftig als stellvertretende Vorsitzende. So sind weiterhin die drei

Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen

im Vorstand vertreten und damit die Regionen des Naturparks

Harz und des UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger

Land . Ostfalen, deren Träger der HARZVERBAND e.V. ist. Im Rahmen

der Mitgliederversammlung wurden zudem turnusgemäß

der Haushalt und der Stellenplan für das Jahr 2026 verabschiedet.

Im Anschluss an die Sitzung lud der HARZVERBAND e.V. zum Jahresempfang

in die Alte Schlosserei des UNESCO-Weltkulturerbes

Rammelsberg ein, diesmal unter dem Motto „10 Jahre UNESCO

Global Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen“.

Familie Heddergott nimmt stellvertretend für Harald Heddergott den

Harzer Naturparkpreis von Landrat Dr. Alexander Saipa (li.) und Carola

Schmidt (r.), Geschäftsführerin des HARZVERBANDS e.V., entgegen.

In diesem Rahmen fand traditionsgemäß die Verleihung der beiden

Verbandspreise, des Harzer Naturparkpreises 2025 und des

Harzer Kulturpreises 2025, statt, beide dotiert mit jeweils 2.500 €.

Der Harzer Naturparkpreis 2025 wurde an Harald Heddergott

aus Duderstadt, ehemaliger Inhaber der Harald Heddergott KG,

verliehen, die den stillgelegten Steinbruch Jung bei Wildemann

erfolgreich renaturierte. Unter dem Motto „Zurück zur Natur –

Förderung der Biodiversität an ehemaligen Gewinnungsstätten

von Bodenschätzen“ überzeugte das Projekt die Jury. Weil Harald

Heddergott aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst teilnehmen

konnte, wurde er an diesem Abend von seiner Tochter und seinem

Schwiegersohn vertreten, die den Preis stellvertretend entgegennahmen.

„Der Steinbruch an der Westflanke des Einersbergs bei

Wildemann, direkt an der L 515 nahe der B 242 gelegen, wurde

vom ehemaligen Pächter, der Firma Jung aus Clausthal-Zellerfeld,

nach ihrem Konkurs circa 1970 in einem Zustand hinterlassen,

der äußerst unbefriedigend war“, führte Rainer Schlicht, verantwortlich

für die Naturraumentwicklung im Landkreis Goslar, in

seiner Laudatio aus. Bereits 1982 schloss das Staatliche Forstamt

Grund mit der Firma Harald Heddergott aus Duderstadt einen

Vertrag zur Nutzung des Steinbruchs. Auf Grundlage eines mit der

Naturschutzbehörde abgestimmten Rekultivierungsplans setzte

das Unternehmen gezielt Maßnahmen zur Biotopgestaltung um.

„Die Vielfalt von Flora und Fauna in einem Lebensraum aus zweiter

Hand war schon 1994 herausragend. Die Biodiversität wurde

durch das kleinteilige Arbeiten der Firma Heddergott erheblich

gesteigert“, resümierte Schlicht.

„Natürliche Schätze – Reichtümer unserer Region – Vorbilder!

Ressourcenschonend Kultur bewahren“ lautete das Thema des

Harzer Kulturpreises 2025. In festlichem Rahmen überreichten

Matthias Jendricke, stellv. Vorsitzender, und Carola Schmidt,

Geschäftsführerin des HARZVERBANDES, diese Auszeichnung an

den engagierten Verein für lebendiges Mittelalter e.V.. Laudator

Thomas Müller, Leiter der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei,

lobte den Einsatz des Vereins insbesondere für die 1180 erbaute

Ebersburg im Landkreis Nordhausen. Seit 21 Jahren saniert und

pflegt der Verein die Anlage, gewährleistet deren Zugänglichkeit

und bietet Führungen und Veranstaltungen.

Darüber hinaus sichert er die Erlebbarkeit der vor sechs Jahren

in der Nordhäuser Altstadt entdeckten und sanierten gotischen

Holzbohlenstube, indem er mehrmals im Jahr in die gemütliche

Stube einlädt und deren Geschichte weiterträgt.

„Der Verein legt Wert darauf, dass Denkmalschutz, Naturschutz

und Tourismus eine Einheit bilden und nichts das andere überlagert“,

fasste Thomas Müller das besondere Zusammenspiel der

Vereinsaktivitäten zusammen.

Text: Carola Schmidt, Carolin Neumann

Matthias Jendricke (li.), Landrat des Landkreises Nordhausen, und

Carola Schmidt, (r.), Geschäftsführerin des HARZVERBANDS e.V.,

rahmen den Verein für lebendiges Mittelalter e.V., Preisträger des

Harzer Kulturpreises 2025, ein. (Fotos: HARZVERBAND)

10 | 2025

19


HARZKLUB

Der Harzklub wandert wieder, wandern Sie mit!

Geführte Wanderungen Oktober | November 2025

BITTE BEACHTEN SIE:

Um Anmeldung zu den Wanderungen wird gebeten. Rucksackverpflegung, zweckmäßige Kleidung und

geeignetes Schuhwerk ist erforderlich. Die Teilnahme an den Wanderungen erfolgt auf eigene Gefahr.

Donnerstag, 16.10.2025

Wanderung nach Neinstedt

Zweigverein Thale

Treffpunkt: 9.45 Uhr Busbahnhof in Thale

Wanderung: Thale (Friedhof) – Kahlenberg – Neinstedt Cafe Marienhof

Streckenlänge: ca. 7 km

Rückkehr: ca. 14 Uhr mit Zug oder Bus möglich

Anmeldung: erforderlich bis 1.11.2025

S. Konzog → 0151 59415351

Donnerstag, 16.10.2025

Tagesfahrt nach Einbeck

Zweigverein Lamspringe

Besuch des PS.Speicher und der Einbecker Brauerei

Anmeldung und Informationen: Ilsemarie Müller → 05183 957201

Samstag, 25.10.25

Rundwanderweg Berg und Täler

Zweigverein Wernigerode

Treffpunkt: 9 Uhr Parkplatz Feldstraße, Fahrgemeinschaft

Wanderung: Friedrichsbrunnen – Adlereiche – Echowiese

Harzer Wandernadel: 1 Stempelstelle

Streckenlänge: ca. 10 km

Rückkehr: ca. 15 Uhr

Anmeldung und Führung: Martina Tamke → 0170 1955099

Samstag, 25.10.2025

Pilzwanderung

Zweigverein Wippra

PKW-Fahrgemeinschaften oder individuelle Anreise zum

Startpunkt

Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Angerborn Wippra

Wanderung: Kirche Dankerode – Einlauf Talsperre Wippra –

Schiefergraben und zurück

Streckenlänge: 11 km

Anmeldung: nicht erforderlich

Infos: H. Wein → 03477520909

Sonntag, 26.10.2025

Ende der Sommerzeit

Zweigverein Hildesheim

Treffpunkt: 10 Uhr Hildesheim Frankenstr. 43 (Bavaria Alm)

Wanderung: Derneburg

Streckenlänge: ca. 12 km

Wanderführer: I. Fündling

Sonntag, 26.10.2025

Picknickwanderung zur Weppner Hütte

Zweigverein Clausthal-Zellerfeld

Treffen: 11 Uhr Parkplatz Gedenkstätte Unterer Pfauenteich

Wanderung: Unterer Pfauenteich – mittlerer Pfauenteich –

Dorotheer Kehrradsgraben – Hischler Teich – Jägersbleeker

Teich – Weppner Hütte – Roter Handschuh – Teichdamm Oberer

Pfauenteich

Streckenlänge: ca. 6 km

Wanderführer: H. Purk

Selbstversorger – Getränke sind an der Hütte

Freitag, 31.10.2025

Halloween–Familientaschenlampenwanderung

mit Gruselfaktor

Zweigverein Bad Suderode

Treffunkt:

17 Uhr Behringer Brunnen am Kurpark Bad

Suderode

Streckenlänge: ca. 5 km

Sonntag, 02.11. 2025

Am Rand des Ostharzes

Zweigverein Herzberg/Harz

PKW-Fahrgemeinschaften nach Heimburg/Blankenburg

Treffpunkt: 9 Uhr Herzberg/H. Busbahnhof

Wanderung: Heimburg – Kammweg Ziegenberg – Struvenberg –

Benzingerode – Stapenberg (Einkehr in Elbingerode).

Streckenlänge: ca. 10 km

Harzer Wandernadel: 3 Stempel möglich

Rückkehr: ca. 16.30 Uhr

Anmeldung und Führung: Olaf Peters → 0171 6015745

Sonntag, 02.11.2025

Wanderung um den Galgenberg

Zweigverein Hildesheim

Treffpunkt: 10 Uhr Hildesheim Ostbahnhof

Streckenlänge: ca. 13 km

Wanderführer: I. Fündling

20 10 | 2025


HARZKLUB

AKTUELL

Samstag, 08.11.2025

Wanderung um Harzgerode

Zweigverein Harzgerode

Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Wallgarten Harzgerode

Wanderung: Parkplatz – Liebeslaube – Krause Hütte – Naturlehrpfad

– Waldparkplatz – Rasthütte Lampe – Apfelberg – Parkplatz

Streckenlänge: ca. 8 km

Rückkehr: ca. 15 Uhr

Anmeldung: Horst Schöne → 039484 909939

Samstag, 08.11.2025

Saison Abschlusswanderung

Zweigverein Clausthal-Zellerfeld

Infos werden noch bekannt gegeben

Samstag, 08.11.2025

Wanderung um Harzgerode

Zweigverein Harzgerode

Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Wallgarten Harzgerode

Wanderung: Parkplatz – Liebeslaube – Krause Hütte – Naturlehrpfad

– Waldparkplatz – Rasthütte Lampe – Apfelberg – Parkplatz

Streckenlänge: ca. 8 km

Rückkehr: ca. 15 Uhr

Anmeldung: Horst Schöne → 039484 909939

Montag, 10.11.2025

Hohenrode bis Krimderode

Treffpunkt: 9 Uhr Bahnhof Ilfeld

Busfahrt mit Linie 10 bis Ricarda-Huch-Str.

Wanderung: Park Hohenrode – Gumpetal – Antiquareiche – Krimderode

Streckenlänge: ca. 8 km

Wanderführer: G. Pojtinger → 036331 46235

Donnerstag, 13.11.2025

Grünkohlwanderung

Zweigverein Lamspringe

Führung und Anmeldung: Jürgen Salewski → 05381 8106

Sonntag, 16.11.2025

Historische Bergmannswanderung um Zorge

Zweigverein Zorge

Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge

Wanderung: Säulenhaus Zorge – Neuer Teich – Mundloch des

Carlsstollens – Felsenbau – Helenenruh Rast in der Schutzhütte

– Alter Wiedaer Hüttenweg – Säulenhaus Zorge.

Streckenlänge: ca. 10 km, Höhenmeter ca. 200 m, leicht begehbare

Wege, Rucksackverpflegung empfohlen.

Anmeldung: Hendrik Behrens → 0178 8434507

(Foto: https://de.freepik.com, @jplenio1)

10 | 2025 21


Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 10_2025

HARZKLUB

Beitrittserklärung

Zutreffendes bitte ankreuzen:

Ja, ich möchte die wichtigen Ziele und Aufgaben des Harzklubs unterstützen

und erkläre hiermit meinen Beitritt als:

Einzelmitglied

Familie

Vorname/Name:

Geburtsdatum:

Straße:

PLZ /Ort:

E-Mail:

Beitritt zum Harzklub-Hauptverein/Zweigverein:

Der Jahresbeitrag ist unterschiedlich und ist bei den Zweigvereinen zu erfragen.

Ort, Datum

Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«:

Ort, Datum

Der Harz (-er Wald)

geht nicht ohne uns

Harzklub hilft!

Hier geht es zur großen Pflanzaktion:

https://harzklub.de/harzklub-hilft/

Aktiv für den Naturschutz

im Harz!

Unterschrift

Bei Minderjährigen, Unterschrift

eines Erziehungsberechtigten.

Ich abonniere die Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«

(erscheint monatlich, Abo-Hotline: siehe Impressum).

Unterschrift

Spendenaufruf

„Rettet den Schalker

Aussichtsturm!“ S. 5

Magdeburger Weg

wieder frei

S. 15

Tag der Schiene

am 20. September

bei der HSB S. 16

www.harzklub.de

Vorteile der Mitgliedschaft

im Harzklub e.V.

✔ Vergünstigungen, preiswerte Nutzung

von Wanderheimen z.B. beim Kauf

von Wanderkarten, Übernachtungen in den

Wanderheimen

✔ DWV-Mitgliedskarte (Deutscher

Wanderverband): Vergünstigungen regional

und deutschlandweit bei vielen Partnern

✔ Angebote: Möglichkeit der Teilnahme

an Veranstaltungen des Harzklub e.V., z.B.

Harzer Heimattag, Naturschutztag, Sternwanderung,

Brockenveranstaltungen, den

Veranstaltungen der Zweigvereine und an

den geführten Wanderungen und Ausflügen

des Harzklubs

✔ Lehrgänge und Fachtagungen: Möglichkeit

der Teilnahme an den Lehrgängen,

Fachtagungen und Weiterbildungen (Wanderführer,

Wegebeschilderung, Naturschutz,

Jodeln und Peitschenknallen, Akkord-Zither,

Klöppeln)

✔ Kinder- und Jugendfreizeiten im

Wanderheim Wildemann, Ausflüge:

Teilnahme an den Kinderfreiten mit Aktivitäten

im Wald, zu Bergbau und Naturschutz,

Basteln, Harzer Brauchtum und Lagerfeuer,

Ausflüge zum Weltwald Harz, auf den Brocken,

in Höhlen oder Bergwerke

✔ Versicherungen: günstige Beiträge aufgrund

der hohen Mitgliederzahl im Harzklub-

Gesamtverein (Haftpflicht,-Unfall,- Schutzhütten,-

Musikinstrumente)

✔ Gema-Rahmenvertrag: Durch Mitgliedschaft

im Deutschen Wanderverband

20 % Nachlass der Gema-Gebühren bei Auftritte

und Möglichkeit der Mitgliedschaft im

Landestrachtenverband

✔ Vermarktung und Werbung für die

Heimat- und Brauchtumsgruppen sowie für

Wanderungen und sonstige Veranstaltungen

über die Geschäftsstelle, das Internet,

Rundschreiben und Presseinformationen

✔ Information sämtlicher Zweigvereine

zu den Geschehnissen im Harzklub und im

gesamten Harz z.B. durch Rundschreiben,

Vereinszeitschrift „Der Harz“, Versammlungen,

Internet, Presse

✔ Termine: Weitergabe aus den Zweigvereinen

über Rundschreiben und Veröffentlichungen,

Internet

✔ Austausch der Zweigvereine untereinander

z.B. über Vereinsrecht (Satzungen),

Versicherungen, Betreuungsgebiete usw.

✔ Stiftungen: Inanspruchnahme finanzieller

Zuschüsse entsprechend den Richtlinien

für besondere Projekte der Zweigvereine

✔ Unterstützung der Zweigvereine durch

den Hauptverein bei Problemen, Gründungen,

Veranstaltungen usw.

✔ Beratung durch den Hauptverein über

die Zusammenarbeit mit Forstbetrieben,

Kommunen, anderen Partnern, Pressearbeit,

Datenschutz usw.

✔ Hohe Mitgliederzahl: 12.000 Mitglieder

im gesamten Harzklub können sich viel besser

Gehör verschaffen, als einzeln agierende

„Ortsvereine“

✔ Aktive Mitwirkung in der großen

Harzklub-Familie: Umsetzung gemeinsamer

Aufgaben und Ziele, Pflege des Gemeinschaftssinns

22 10 | 2025


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Ferdinand Benesch

informiert Sie gern.

Tel. 03943 542424

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38879 Schierke 039455 589200

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Bunt ist unsere

Lieblingsfarbe!

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Durchschreibsätze, Flyer, Einladungen, Broschüren, Kalender,

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Scannen schwarz und

farbig im Format

DIN A4 und DIN A3

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in A4 und A3

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Hausarbeiten mit Hard-,

Soft-Cover oder Ringbindungen

Max-Planck-Straße 12/14

38855 Wernigerode

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