Baublatt Magazin November 2023
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NR. 11 | 2023
ein magazin der
specialmediacom
DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK
FAMILIENLEISTUNG
BELL B20E BIS B60E
10.-13.04.2024
VAZ St. Pölten, NÖ
12 | Semmering Schnellstraße
Anspruchsvolle Ankerwandsanierung
bei der Anschlussstelle Leoben Ost
22 | Geotechnik-Event 2024
Vorschau auf die 14. ÖGT und die
13. VÖBU Fair Anfang Februar in Wien
74 | Liebherr
Antriebstechnologien für maximale
Leistung bei minimalen Emissionen
Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 11,00 € | November 2023 | www.baublatt.at
»
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Ob auf beengten Baustellen im städtischen
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11-Tonnen-Mobilbagger noch kompakter und wendiger.
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EDITORIAL
Bauen für die Zukunft
CAT Walzenzüge
CS10/11/12 GC
Es wird ruhiger im heimischen Baugeschehen.
Aufgrund der all gemein
spürbaren Zurückhaltung haben
einige Baumaschinenhändler auf ihren
Stellflächen mehr Geräte zur Verfügung,
als gewünscht. Wie die Wirtschafts-Experten
betonen, zeigt sich in der Bauwirtschaft
jedoch eine Verlangsamung des
Konjunkturabschwungs.
Vom großen Spezialisten bis
zum Familienbetrieb ist es
zurzeit vor allem der Infrastrukturbau,
der im Tiefbau
noch für die nötige Auslastung
sorgt. Das spiegelt sich auch
in unserer aktuellen Ausgabe
wider, wo von Tirol bis in die
Wiener Seestadt der Leitungsbau
ein wichtiges Thema ist.
Abgesehen von den klassischen
Ver- und Entsorgungsleitungen
betrifft das auch
den Ausbau der Glas faser-
Infrastruktur, denn ein
Gigabit-fähiges Internet ist
die Voraussetzung für die
Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit
unseres Landes. Interessante Aussagen
dazu waren Anfang November beim
Austrian Fiber Summit in Salzburg zu
hören. So betonte etwa Igor Brusic,
Präsident von Open Fiber Austria: „Wenn
wir jetzt aufhören, dem Tiefbau eine
langfristige Perspektive zu geben, wird es
zum selben Effekt kommen, wie in der
Gastronomie nach Corona – es werden uns
die Bauarbeiter in Scharen abhandenkommen“.
Immerhin wurden von Florian
Tursky, Staatssekretär für Digitalisierung
Karl Englert
Verlagsleiter und Herausgeber
BAUBLATT.ÖSTERREICH
und Telekommunikation, weitere
Förderungen für den Ausbau der
Glasfaser-Infrastruktur in Aussicht
gestellt. Apropos Infrastrukturbau: Der
deutsche Bundeswirtschaftsminister
Robert Habeck präsentierte Mitte
November Pläne für ein Wasserstoff-Kernnetz.
Für die wichtigsten Verbindungen
eines künftigen deutschen Wasserstoffnetzes
ist die Errichtung von
Leitungen mit rund 9.700 km
Länge vorgesehen. Das
deutsche Netz soll das
Zentrum eines europäischen
Wasserstoffnetzes werden,
von dem auch Österreich
profitieren wird.
Ebenfalls Anfang November
informierte Liebherr im Werk
in Bad Schussenried über den
aktuellen Stand im Bereich
innovativer Antriebstechnologien.
Wir berichten darüber
ausführlich in dieser Ausgabe.
Auch wenn die Elektrifizierung
für viele Einsatzgebiete
und Anwendungen eine gute Lösung ist, so
wurde doch klargestellt, dass Verbrennungsmotoren
für schwere, mobile Offroad-
Maschinen weiterhin relevant sein werden.
Eine wichtige Rolle spielen dabei alternative
Kraftstoffe. Im Fokus stehen derzeit
e-Fuels und hydrierte Pflanzenöle, auch
bekannt unter der Bezeichnung HVO. Ein
interessantes Projekt zu diesem Thema
haben wir in unserer letzten Ausgabe
ausführlich vorgestellt.
Meint herzlichst
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Dumper-Spezialist Bell
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IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe November 2023, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
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Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst
Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung
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BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 11,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 71,–
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4 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Die GC-Serie macht dem Fahrer das Leben leicht, zum Beispiel mit der guten Sicht auf den Arbeitsbereich und der Vibrationsautomatik
für eine verlässliche Verdichtung. Im Eco-Modus* sind Kraftstoffeinsparungen von bis zu 10 % möglich. Die verlängerten
Wartungsintervalle und die wartungsfreie dauergeschmierte Vibrationseinheit sind weitere Vorteile der neuen Modelle. Durch eine
erhöhte Amplitude und statische Linienlast wird die Verdichtung verbessert. Als Zusatzausstattung kann ein flexibles XT-Ballastpaket
bei der CS10 und CS11 GC oder eine der skalierbaren Verdichtungstechnologien für alle Modelle gewählt werden.
* Verglichen mit der oberen Leerlaufdrehzahl. Daten sind modellabhängig.
zeppelin-cat.at
INHALT
MENSCHEN + SZENE
08 Aktuelles bei Asfinag, Zeppelin Österreich,
Habau Group, Scania, Ascendum, Wimmer
und Beton Dialog Österreich.
PROJEKTE + PLANUNG
12 Asfinag: Im Bereich der S6 Anschlussstelle
Leoben Ost werden zwei Ankerwände saniert.
Obwohl sich die Arbeiten aus bautechnischer
und logistischer Sicht sehr anspruchsvoll
gestaltet haben, wurde der erste Bauabschnitt
Anfang November 2023 planmäßig beendet.
MASCHINEN + TECHNIK
18 Liebherr: Im Fuhrpark der Firma Breitwieser
Umwelttechnik in Tulln ist ein R 924 Litronic
der neue Leistungsträger.
22 Geotechnik-Event: Die 14. Österreichische
Geotechnik Tagung und die 13. VÖBU Fair
werden Anfang Februar 2024 in Wien wieder
zum Treffpunkt für die Geotechnik-Branche.
Bei der Sanierung von zwei Ankerwänden neben
der S6 Anschlussstelle Leoben Ost wurde der erste
12Bauabschnitt planmäßig beendet.
26 Zeppelin: Im Steinbruch und Schotterwerk
Allerding der Schärdinger Granit sorgt ein
neuer Cat 980 Radlader mit seiner 6 m 3
Schaufel für eine effiziente Lkw Beladung.
29 Bosch: Laufzeitsteigerung durch den
ersten 18 Volt-Akku mit Tabless-Design.
30 Huppenkothen: Mit der Einführung von
Mietlift.Com schließt Huppenkothen die 2019
erfolgte Übernahme von Lorenz Lift ab.
32 Westtech: Der aktuell größte Fällgreifer
Woodcracker C650 bietet als neues
Flaggschiff 70 cm Schneiddurchmesser.
33 Kobelco: Die Modelle SK26SR-7 und
SK28SR-7 erweitern die Minibagger-Palette.
34 TWF: Im Zuge der Terminal-Erweiterung beim
Flughafen Wien erweist sich eine strebenfreie
Baugrubensicherung als Problemlöser.
36 Rubble Master: Mobile Brecher und Siebe
der RM Group bewähren sich im nachhaltigen
Einsatz in der arabischen Wüste.
38 MWT: Überflur- und Unterflur-Fahrzeugwaagen
bieten Lösungen für jeden Bedarf.
40 Kiesel: Neueste Technik aus den Bereichen
Bau, Umschlag und Recycling zeigten die
7. Coreum Praxistage in Stockstadt.
44 Bulmor arbeitet daran, die gesamte Produktpalette
konsequent auf umweltfreundliche
Elektroantriebe umzustellen.
46 Ascendum: Für das aktuelle Leitungsbau-
Projekt in der Seestadt in Wien verstärkt sich
die Firma Winkler Hoch- und Tiefbau mit
einem neuen Volvo ECR355ENL.
49 Asfinag: Photovoltaik-Offensive in Kärnten.
50 Dunst: Feierliche Eröffnung der neuen
Dunst-Firmenzentrale in Grafenschachen.
52 Bomag: Mehr als 1.500 Gäste kamen zu
den 5. Bomag Innovation Days in Boppard.
54 Schwamborn: Neue Flächenfräse für die
wirtschaftliche Sanierung von Betonböden.
56 Bulldozer: Erfolgreicher Tag der offenen Tür.
57 Hilti: Neue Software bietet Bauunternehmen
ein umfassendes Betriebsmittelmanagement.
58 Oilquick: Neuestes Upgrade im Portfolio
ist die zweite Generation der Fallsicherung.
6 NOVEMBER 2023
BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH
74
60 Wolffkran: Das elektronische High-Speed-
Positioning-System ist mit dem neuen Wolff
6523 Clear verfügbar. Weitere Modelle folgen.
62 Baumaschinentechnik: In Knittelfeld
stärkt die Firma Puster Erdbau den
Fuhrpark mit einem Cat 320GC mit
BMT SW2-Q Ausrüstung.
64 SBM Mineral Processing: Birco,
Spezialist für Oberflächenentwässerung in
Baden-Baden, verdoppelt mit einer neuen
Werksbetonanlage von SBM die
Produktionskapazität.
67 Max Wild: Auszeichnung für Mudcleaner.
67 Weber MT: Dieselpartikelfilter minimiert in
verschiedenen Modellen die Rußpartikel.
68 Liebherr: Der neue R 930 Tunnel
bietet mehr Leistung für sämtliche
unterirdischen Anwendungen.
69 Kuhn-Ladetechnik: Das neue eDrive
System von Palfinger ermöglicht drei
Antriebsoptionen per Knopfdruck.
70 Engcon: Nach dem Test eines mit Engcon
ausgerüsteten Baggers war für die Tiroler
Firma Erdbau-Transporte-Taxi Ampferer klar:
ihr neuer Kobelco SK85MSR-7 wird ebenfalls
mit Engcon Technik ausgerüstet.
73 Fiber Europe: Stufenschleifverfahren
ermöglicht nachhaltigen Glasfaserausbau.
74 Liebherr: Anfang November wurde die
internationale Fachpresse über den aktuellen
Stand der Entwicklungen im Bereich der
innovativen Antriebstechnologien informiert.
78 Baublatt.Österreich Test:
Skoda Enyaq Coupé IV 80
Ford Ranger Wildtrak X
80 Strabag SE: Der börsenotierte europäische
Technologiekonzern für Baudienstleistungen
Strabag SE hat Zahlen für die ersten neun
Monate 2023 bekannt gegeben.
04 Editorial
FUHRPARK
WIRTSCHAFT + MÄRKTE
STANDARDS
81 Service
Kurzurlaub von der Baustelle:
Hotel Goldener Berg in Oberlech; Literatur
MOBILE
WIEGE
TECHNIK
ÜBER- & UNTERFLUR
FAHRZEUG
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MENSCHEN + SZENE
MENSCHEN + SZENE
ASFINAG
Spatenstich für neuen S 10 Abschnitt
Am 3. November erfolgte durch den Spatenstich der offizielle Auftakt zur
Errichtung der S 10 Mühlviertler Schnellstraße im Abschnitt Freistadt Nord
bis Rainbach Nord. Er fand am derzeitigen Ende der bestehenden S 10 im
Beisein der Spitzen aus Asfinag, Land OÖ sowie der Standort-Gemeinden
Freistadt und Rainbach im Mühlkreis statt. Die Straße wird analog zur bestehenden
S 10 gebaut: zwei Fahrspuren und Pannenstreifen in jede Richtung,
getrennt durch Betonleitwände. Dieser weitere S 10-Abschnitt beginnt
bei der Anschlussstelle Freistadt Nord und endet nördlich von Rainbach.
Die geplante Trasse umfährt auch die Ortschaft Vierzehn und mündet
dann wieder in die bestehende B 310. Die 7 km lange West-Umfahrung für
Rainbach wird Mitte 2027 fertiggestellt und steht ganz im Zeichen von Verkehrsentlastung,
Anrainer- und Umweltschutz. So werden für die S 10 Nord
auf einer Fläche von mehr als 50 ha ökologische Ausgleichsmaßnahmen
gesetzt. Die Asfinag investiert in den Streckenneubau 346 Mio. Euro.
www.asfinag.at
ZEPPELIN ÖSTERREICH
Neue Niederlassungsleiter in Wien und Graz
M
it Ing. Ferdinand Luschnig übernimmt
ein alter Hase die Zeppelin
Österreich Niederlassung Graz. Der bereits
seit Jahren eingesetzte Niederlassungsleiter
in Villach wird ab dem 1. Dezember
auch für den steirischen Standort in
Kalsdorf bei Graz die Verantwortung
übernehmen. Der bisherige Niederlassungsleiter
Jürgen Specht begibt sich in
den Ruhestand und überreicht nach
jahrzehntelanger erfolgreicher Leitung das
Zepter an seinen verantwortungsbewussten
Kollegen. „Es ehrt mich, dass seitens
Zeppelins so viel Vertrauen in meiner
Person herrscht und mir die sehr gut
aufgestellte Niederlassung in Graz
ebenfalls zur Leitung übergeben wird.
Jürgen Specht ist eine Institution im
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Ing. Ferdinand Luschnig ist nun in einer Doppelfunktion
Zeppelin Österreich Niederlassungsleiter
in Villach und Graz.
Ing. Mag. (FH) Günter Vollmann wird zum
neuen Zeppelin Österreich Niederlassungsleiter
für Wien ernannt.
südöstlichen Österreich und für seine
Handschlagqualität weithin bekannt. Ich
freue mich auf die neuen bekannten
Kollegen und werde die ausgetretenen
Pfade von Jürgen weiterverfolgen und
erkunden!“, freut sich Ferdinand Luschnig.
Ferdinand Luschnig ist fest verwurzelt in
Kärnten, verheiratet und Vater von drei
Töchtern. Neben den aktiven sportlichen
Hobbies wie Skifahren und Mountainbiken
ist er begeisterter Anhänger von der
Eishockeymannschaft KAC und betreibt
mit großer Freude neben seiner Tätigkeit
bei Zeppelin, eine kleine Landwirtschaft.
Die Leitung der Zeppelin Österreich
Niederlassung Wien übernimmt mit
Günter Vollmann ein langjähriger Branchenkenner.
Er übernimmt diese Funktion
ab 1. Dezember 2023 und löst damit
Harald Semerad ab, der nach jahrzehntelanger
Leitungsfunktion in den wohlverdienten
Ruhestand wechselt. Ing. Mag.
(FH) Günter Vollmann startet von der HTL
für Maschinenbau in sein Berufsleben und
schließt berufsbegleitend über die Fachhochschule
für Europäische Wirtschaftsund
Unternehmensführung sein Studium
ab. Bereits von 2000 bis 2010 war er für die
Firma Zeppelin in verschiedenen Funktionen,
unter anderem als Geschäftsführer
für den Aufbau des Mietgeschäfts in
Österreich und Ungarn, tätig. Danach
wurden neue Herausforderungen gesucht
und schlussendlich zog es ihn erneut
zurück zu Zeppelin. „Ich habe viele schöne
berufliche Erfahrungen gemacht und
möchte diese im neuen Job einfließen
lassen. Harald Semerad hat mir eine
großartig geführte Wiener Zeppelin Niederlassung
verantwortungsvoll übergeben und
ich möchte seine jahrzehntelangen Erfolge
bei den Kunden weiter ausbauen und
festigen“, so Günter Vollmann. Der
verheiratete Manager und Vater zweier
Söhne findet seinen beruflichen Ausgleich
bei den intensiven Ausdauersportarten wie
Laufen und Radfahren. Nicht umsonst hat
er auch eine ehrenamtliche Präsidiumsfunktion
im BTRV-Triathlonverband inne.
www.zeppelin-cat.at
Foto: MW-Architekturfotografie / Habau Group
HABAU GROUP
Neuer Standort in Auersthal eröffnet
D
ie Habau Group realisierte
für das Konzernunternehmen
Habau Hoch- und Tiefbaugesellschaft
ein neues Bürogebäude
in Auersthal. Am Habauweg
1 wurde das Projekt in
Synergie mit dem Generalunternehmer
Habau sowie dem
konzerneigenen Hoch- und
Tiefbauexperten Held & Francke
umgesetzt. Der Standort in
Auersthal koordiniert alle
Tiefbau- und Baumeisterarbeiten
für den Pipeline- und
Anlagenbau in ganz Österreich.
Das neue Gebäude wurde am
23. Oktober 2023 nach nur acht
Monaten Bauzeit im Rahmen
einer feierlichen Eröffnung
gemeinsam mit Bürgermeister
Erich Hofer präsentiert.
Das neue zweigeschossige
Bürogebäude ist mit modernsten
SCANIA ÖSTERREICH
Michaela Boye ist neue Direktorin
technischen Anlagen ausgestattet
und bietet seinen 22 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern auf
ca. 370 m 2 pro Geschoss ausreichend
Platz für kreatives und
produktives Arbeiten. Rund um
das Firmengebäude erstrecken
sich zudem 1.000 m 2 Außenfläche.
Bei der Errichtung der
neuen Bürostätte spielte auch
das Thema Nachhaltigkeit eine
wichtige Rolle. Neben einer 30,6
kW-Peak großen Photovoltaikanlage
wurden auch vier E-Ladestationen
errichtet. Die Beheizung
des Gebäudes erfolgt
mittels Luftwärmepumpe.
Insgesamt wurde im Rahmen
des Bauvorhabens großer Wert
daraufgelegt, einen positiven
Beitrag zur ökologischen Bilanz
der Region zu leisten.
www.habaugroup.com
Von links: Hubert
Wetschnig (CEO Habau
Group), Michael Mayer-
Schütz (CFO Habau
Group), Harald Dragan
(Technische Geschäftsbereichsleitung
Tiefbau &
Pipelinebau Habau),
Erich Hofer (Bürgermeister
Auersthal) und
Georgine Rumpler-Heindl
(Gesellschafterin).
Michaela Boye (Bild, 52 Jahre) hat zum
1. November 2023 die Aufgabe der Direktorin
Scania Österreich mit Sitz in Brunn am Gebirge
übernommen. Sie folgt auf Robert Techler, der
auf seine frühere Funktion als Regionaldirektor
für Tirol & Salzburg zurückgekehrt ist. Michaela
Boye hat österreichische Wurzeln und blickt auf eine
beeindruckende 30-jährige internationale Karriere zurück. Seit 2011
hatte sie vielfältige Führungspositionen bei Scania inne, darunter die
Rolle als Managing Director der Global Scania Assistance in Södertälje
sowie seit 2019 die Leitung des Geschäfts von Scania Taiwan. „Ich
freue mich sehr, ein Mitglied des Management-Teams von Scania
Deutschland Österreich zu sein. Die Zukunft des Vertriebes ist aufregend
und ich freue mich, mit einem starken Team neue Impulse zu setzen.
Hierbei ist es mir ein besonderes Anliegen, die Zusammenarbeit
der Business Unit über die Ländergrenzen hinweg zu stärken“, erklärt
Michaela Boye. In ihrer neuen Funktion berichtet sie an Harald Woitke,
Geschäftsführer von Scania Deutschland Österreich. www.scania.com
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8 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
TERMINE
Vorbereitungslehrgang zur
Befähigungsprüfung gewerbliches
Sprengungsunternehmen
08.01.2024, Kapfenberg
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Lehrgang Claims & Co für Baupraktiker
16.-31.01.2024, Wien
und Virtual Classroom www.ars.at
OIB-Richtlinien 1-6 - Neuerungen 2023
18.01.2024, Wien www.ars.at
Thementag Risikoreiche Bauteile
im Hochbau
24.01.2024, Wien www.ars.at
Wiener Bauordnung
13.02.2024, Wien
und Virtual Classroom
JourFixe Baurecht
20.02.-03.12.2024, Wien
und Virtual Classroom
www.ars.at
www.ars.at
VÖBU Fair & 14. ÖGT
01.-02.02.2024, Wien www.voebu.at
Ausbildung zur Kampfmittelfachkraft
– Sondierung, Baubegleitung,
Freigabe
04.03.2024, Kapfenberg
info@sprengschule.at
ASCENDUM
Kollege und Freund
Ernst Schuchanegg verstorben
Mit großer Trauer gab das Team der Firma Ascendum Baumaschinen
Österreich GmbH bekannt, dass der geschätzte Kollege
und Freund Ernst Schuchanegg am 9. November 2023 verstorben
ist. Er hat nicht nur als Kollege, sondern auch als Gründer
sowie Manager der Baumaschinenvermietung in Österreich
und besonders als Freund eine bedeutende Rolle gespielt.
Ernst Schuchanegg nahm am 01. Februar 2006 die Herausforderung
an, einen neuen Geschäftszweig, die Vermietung von
Baumaschinen, aufzubauen. Durch sein unermüdliches Streben
und seinen herausragenden Einsatz konnte er den Geschäftsbereich
von Grund aufbauen und zur heutigen Größe führen.
Ernst Schuchanegg.
Darüber hinaus engagierte er sich maßgeblich in der Baubranche
Österreichs und war über viele Jahre ein Teil des MAWEV
und bis letztes Jahr als Vize-Präsident des Verbandes tätig. Außerhalb des geschäftigen
beruflichen Alltags fand Ernst Schuchanegg Erfüllung und Freude mit seiner Familie, seiner
Tochter, seiner Alm sowie seiner leidenschaftlichen Liebe zur Musik.
Seine fachliche Kompetenz, seine inspirierende Führung und sein unermüdlicher Einsatz für
das Team haben nicht nur das Mietgeschäft der Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH
geprägt, sondern das gesamte Unternehmen positiv beeinflusst. Ernst Schuchanegg war nicht
nur eine herausragende Führungskraft, sondern auch ein Mensch mit großem Herz und
Verständnis für die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter und Kollegen.
Alleskönner
Mittelgroß und höchste Klasse: die Radlader L 526, L 538
und L 546 überzeugen in sämtlichen Bereichen. Mit der
neuen, optimierten Z-Kinematik schafft Liebherr unbegrenzte
Einsatzmöglichkeiten bei gesteigerter Produktivität.
Die Generation 8 zeigt sich noch massiver, robuster,
leistungs fähiger und kräftiger als ihre Vorgänger – und
das bei gleich bleibend niedrigem Verbrauch.
www.liebherr.com
Radlader L 526, L 538 und L 546
Zwei Neuzugänge verstärken das Vertriebsteam der
Firmengruppe Wimmer: Herbert Innerhofer (4.v.li.)
und Dario Moitzi (5.v.li.).
ZANDTcargo
Tieflader mit Radmulde
WIMMER
Verstärkung für das Wimmer-Team
D
as Vertriebsteam der
Firmengruppe Wimmer hat
sich neu formiert: Herbert
Innerhofer wird in den nächsten
Wochen das Aufgabengebiet in
Salzburg, Tirol und Vorarlberg
vom langjährigen Vertriebsmann
Georg Aichriedler übernehmen.
Aichriedler tritt nach über 35
Jahren bei Wimmer mit Jahresende
seinen wohlverdienten
Ruhestand an.
Der Pinzgauer Innerhofer bringt
umfassende Untertage-Erfahrung
von der Wolfram Berg und Hütten
AG mit, wo er für die Schlosserei/
Mechanik so den Materialeinkauf
zuständig war.
Im Osten ist ab sofort Dario
Moitzi im Einsatz. Er lebt in
Niederösterreich und war zuletzt
bei HKL für Miete und Verkauf
zuständig. Moitzi ist für die
Kunden im Gebiet Wien-Niederösterreich,
Burgenland und Teile
von Steiermark- Kärnten im
Einsatz. Das Familienunternehmen
Wimmer wurde 1984 in
Thalgau/Salzburg gegründet. Das
Unternehmen entwickelt und
produziert hochwertige Anbaugeräte
für Hydraulikbagger in den
Bereichen Erdbewegung, Tunnelbau,
Steinbruch, Abbruch und
Recycling. Außerdem ist das
Unternehmen seit über 30 Jahren
Spezialist für Bohrtechnologie
und Tunnelbau. Mittlerweile
werden verschiedene Tunnelvortriebsgeräte
von Wimmer
produziert. Am Standort Thalgau
sind derzeit 75 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter beschäftigt.
www.wimmer.info
T 09631 6423 • info@zandt-cargo.de • 95643 Tirschenreuth
BETON DIALOG ÖSTERREICH
Die Concrete Design Competition (CDC) ruft Studierende aus den
Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Planung, Design bzw. aus verwandten
Disziplinen dazu auf, sich mit den Eigenschaften von Beton
auseinander zu setzen, diese zu erforschen und bewusst einzusetzen.
Unter dem Motto „Presence“ geht es um die Ausstrahlung und Präsenz
von Bauwerken. Infos für die Einreichung unter www.betondialog.at/cdc
Liebherr Österreich Vertriebs- und Service GmbH • Urstein Nord 34 • 5412 Puch bei Hallein • Phone +43 50809 7 0
info.lat@liebherr.com • www.facebook.com/LiebherrConstruction • www.liebherr.com
10
NOVEMBER 2023
BAUBLATT.ÖSTERREICH
PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
ASFINAG
1 5
Anspruchsvolle Ankerwandsanierung
Im Bereich der S6 Anschlussstelle Leoben Ost werden seit März 2023 zwei Ankerwände saniert.
Obwohl sich die Arbeiten aus bautechnischer und logistischer Sicht sehr anspruchsvoll gestaltet
haben, konnte der erste Bauabschnitt Anfang November 2023 planmäßig abgeschlossen werden.
2 3 4
6
7
D
ie Semmering Schnellstraße S6
verläuft von der A2 beim Knoten
Seebenstein über den Semmering und
Bruck an der Mur bis zur Pyhrn Autobahn
A9 beim Knoten St. Michael. 1974 wurde
der erste Straßenabschnitt eröffnet und im
Zuge des weiteren Ausbaus wurden
Anfang der 1980er Jahre auch die beiden
Ankerwände im Bereich der Anschlussstelle
Leoben Ost als klassische Hangsicherung
errichtet.
Bei den beiden Ankerwänden handelt
es sich um die kleinere Ankerwand Leoben
Ost und die größere und technisch
anspruchsvollere Ankerwand Niklasdorf.
Für die aktuellen Sanierungsmaßnahmen
bei diesen beiden Ankerwänden erfolgten
die geologischen Erkundungen sowie die
Sonderprüfungen zur Beurteilung der
Bestandsanker in den Jahren 2019 und
2020 durch die in Graz ansässigen
geotechnischen Experten GDP ZT GmbH
sowie 3G Gruppe Geotechnik Graz ZT
GmbH. Im Jahr 2021 führte die 3G
Gruppe Geotechnik Graz ZT GmbH die
erdstatischen Nachrechnungen des
Bestandes durch und erstellten darauf
aufbauend ein Instandsetzungskonzept
zur Sanierung der Ankerwände. Das
Instandsetzungskonzept war die Grundlage
für die weitere Ausschreibungs- und
Detailplanung. Das Büro GDP ZT GmbH
war für die komplette Ausschreibungsund
Detailplanung sowie die statischen
und geotechnischen Dimensionierungen
verantwortlich und führte auch die
Ausschreibung und Angebotsprüfung in
Zusammenarbeit mit dem Büro Nievelt
Ingenieur GmbH durch. Der Auftrag für
die Bauarbeiten wurde an die ARGE
Swietelsky AG (Betonbau, Betonsanierung,
Spezialtiefbau, Ankerungstechnik)
und Josef Kaim Bau- und Sprengunternehmung
GmbH (Spezialtiefbau, Ankerungstechnik)
vergeben. Im nun beendeten
ersten Bauabschnitt wurde der Betonbau
bereits komplett abgeschlossen und auch
schon ein Großteil der Betonsanierungen
sowie der Ankerungsarbeiten durchge-
1 Das Baufeld erstreckte sich über
beide Ankerwände und ermöglichte
ideale Arbeitsbedingungen.
2+3+4 Die Bilder zeigen die speziell
angefertigte Schalung und die Bewehrung
für die Ankerbalken. Aussparungsrohre
dienen als Bohransatzpunkt.
5 Bis zu drei Raupenbohrgeräte
waren in Spitzenzeiten im Einsatz.
6 Mit einer Schüttung wurden die
oberen Ankerhorizonte realisiert.
7 Mehrere Arbeitsbühnen und ein
Abbruchbagger mit langem Ausleger
unterstützten die Bohrgeräte.
12 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
13
PROJEKTE + PLANUNG
Freuen sich über die
planmäßige Fertigstellung
des ersten Bauabschnitts
(von links): Christian Lackner
(3G Gruppe Geotechnik
Graz ZT GmbH), Projektleiter
Markus Wastl
(Asfinag), Christian
Peternusch (Nievelt
Ingenieur GmbH),
Michael Lukas (Asfinag)
und Jakob Stadlbauer (GDP
ZT GmbH Graz).
-Baumaschinen
PROJEKTBETEILIGTE
Eines von mehreren Ankerprofilen
der Ankerwand Niklasdorf. Grau eingezeichnet
sind die Bestandsanker (PZ-Anker und
VT-Anker), blau die neuen Dauer-Litzenanker
der Firma ANP-Systems.
Auftraggeber: Asfinag
Projektleiter: Markus Wastl
Techniker: Michael Lukas
Planung Stützwandertüchtigung: GDP ZT GmbH, Graz
Prüfstatik Stützwandertüchtigung: Geoconsult ZT GmbH, Salzburg
Bestandsvermessung: Vermessung Sommer ZT GmbH, Mürzzuschlag
Baubegleitende Vermessung: Vermessung Huber ZT GmbH, Graz
BauKG ILS DI Schnurrer, Graz
Örtliche Bauaufsicht: Nievelt Ingenieur GmbH, Dobl
Geotechnische Fachbauaufsicht: 3G Gruppe Geotechnik Graz ZT GmbH, Graz
Auftragnehmer Bau: Swietelsky AG (Betonbau, Betonsanierung,
Ankerungstechnik)
Josef Kaim Bau- und Sprengunternehmung GmbH
(Ankerungstechnik)
führt. Im zweiten Bauabschnitt, der im
nächsten April starten wird, sind noch ca.
4.000 lfm Anker zu setzen und letzte
Arbeiten der Betonsanierung durchzuführen.
Mitte Juli 2024 sollen die Fertigstellungsarbeiten
abgeschlossen sein.
Nach Abschluss der Baustellen-Einrichtung
im März 2023 starteten im April der
Betonbau und die ersten Ankerbohrungen.
Im Vorfeld der Arbeiten wurden die
Ankerwände zunächst aufgrund der
Verschmutzung mit Hochdruckwasserstrahl
vollflächig gereinigt. Dazu Asfinag
Projektleiter Markus Wastl: „Bei der
Errichtung der beiden Ankerwände
wurden PZ-Anker verbaut, die zu dieser
Zeit Stand der Technik waren. Durch
auftretende Verformungen zeigte sich aber
noch während der damaligen Bauausführung,
dass diese verwendeten Anker
hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit und
Ankerlängen Schwächen aufwiesen. Daher
entschloss man sich bereits 1983 im Zuge
der Errichtung, die Ankerwand Niklasdorf
drei Jahre später mit 68 Stück zusätzlichen
VT-Ankern über 4 Etagen mit einer
weitaus größeren Länge bis zu 100 m
nachzuankern. Im Zuge der aktuellen
Sanierungsmaßnahmen wurden durch den
Auftragnehmer Abhebekontrollen und
durch das Büro der 3G Gruppe Geotechnik
Graz ZT GmbH in der Funktion als
Fachbauaufsicht des AG endoskopische
Untersuchungen am Ankerkopf durchgeführt.
Diese Maßnahmen wurden bei allen
VT-Ankern gesetzt, die erdstatisch von der
Firma GDP im System berücksichtigt
worden sind. Auch haben wir Eignungsprüfungsanker
gesetzt, um weitere
Informationen über das Tragverhalten der
neu herzustellenden Anker zu erhalten.
Dadurch konnten wir in Teilbereichen der
Wand die Ankerlängen der neuen Anker
im Zuge der Baumaßnahmen von 100 m
auf 70 m optimieren. Auf Basis dieser
Daten wurde im Anschluss für jeden
Bereich das passende Sanierungskonzept
ausgearbeitet. Im Wesentlichen werden
dabei alle verbauten Anker in den Bau-
14 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
Rund 200 neue Anker werden in Summe bei der
Ankerwand Niklasdorf neu gesetzt.
werken belassen. Allerdings werden die
vorhandenen PZ-Anker hinsichtlich ihrer
Tragfähigkeit zu 100% und die vorhandenen
VT-Anker zum Teil durch neue
Dauer-Litzenanker der Firma ANP-
Systems ersetzt.“
Jakob Stadlbauer vom Büro GDP ZT
GmbH Graz ist durch die Planung für die
Stützwandertüchtigung mit dem Projekt
PROJEKTDATEN
Mit großer Sorgfalt wird jeder Anker händisch
im Bohrloch in die Leerverrohrung eingebracht.
von Beginn an vertraut. Stadlbauer:
„Konkret wurden bei der Ankerwand
Leoben Ost 35 Stück neue Anker mit einer
Gesamtlänge von 1.350 m gesetzt. Bei der
Ankerwand Niklasdorf werden rund 200
Stück neue Anker mit einer Gesamtlänge
von 14.355 m verbaut. Es wurden jedoch
keine zusätzlichen Ankerhorizonte
eingezogen. Aufgrund der großen Zahl der
S6 Semmering Schnellstraße; Instandsetzung Stützbauwerke AW Niklasdorf und AW Leoben
Ost; Bauzeit: Mitte März 2023 bis Anfang November 2023 (Baujahr 1) und April 2024 bis Mitte
Juli 2024 (Baujahr 2); Baukosten: ca. 6,3 Mio. Euro
ANKERWAND LEOBEN OST
Objektlänge/Objekthöhe: 120 m/14 m
Herstellung Stahlbeton Ankerriegel
Betonkubatur: ca. 73 m 3
Betonstahl: ca. 11 t
Herstellung Litzenanker als Dauerverpressanker
Einzellängen: 35-45 m
Gesamtlänge: 1.350 m
Beton- und Mauerwerksinstandsetzung:
ca. 1.200 m 2 Betoninstandsetzungsflächen
ANKERWAND NIKLASDORF
Objektlänge/Objekthöhe: 260 m/20 m
Herstellung Stahlbeton Ankerriegel
Betonkubatur: ca. 548 m 3
Betonstahl: ca. 71,5 t
Herstellung Litzenanker als Dauerverpressanker
Einzellängen: 35-110 m
Gesamtlänge: 14.355 m
Höchster Bohransatzpunkt: ca. 17 m über Fahrbahnoberkante
Beton- und Mauerwerksinstandsetzung:
ca. 1.800 m 2 Betoninstandsetzungsflächen
bereits versetzten Anker war vor allem in
der Ankerwand Niklasdorf die Platzierung
der neuen Anker eine große Herausforderung.
Dazu kommt, dass es beim Bauen im
Bestand immer Überraschungen geben
kann. Die Anker im Bestand, die nur zu
einem definierten Anteil im neuen statischen
Konzept berücksichtigt wurden,
verbleiben in Zukunft als ´stille Reserve`
bzw. decken diese etwaige unplanmäßige
Beschädigungen von Bestandsankern ab.“
Für die umfangreichen Bohrarbeiten
kamen zu Beginn zwei Raupenbohrgeräte
in den unteren Ankerhorizonten zum
Einsatz. In den Spitzenmonaten September
und Oktober befanden sich dann drei
Raupenbohrgeräte und ein Abbruchbagger
mit langem Ausleger und angebauter
Bohrlafette im Einsatz. Aufgrund der
beschränkten Auslegerhöhe der Ankerbohrgeräte
wurde für die höher gelegenen
Ankerhorizonte eine ca. 6 m hohe Schüttung
mit Rampen errichtet, die an den
Baufortschritt angepasst wurde. Durch die
Ablaufplanung war exakt festgelegt,
welche Etagen wann zu bohren sind. Diese
Vorgabe des Bohrablaufs war notwendig,
um während der Bauausführung im Falle
der unplanmäßigen Beschädigung von
Bestandsankern die notwendige Standsicherheit
der Ankerwand zu gewährleisten.
Da sich die Ankertechnik im Lauf der
Zeit zu einem High-Tech-Produkt entwickelt
hat, betonen die Projektverantwortlichen
übereinstimmend, dass die seit zwei
Jahren gültige ÖNorm B 4456 „Dauerhaftigkeit
von Verankerungen“ einen wichtigen
Beitrag zur Qualitätsverbesserung
leistet. Sie regelt die Aufgaben des
Ankersystemlieferanten, der Fachbauaufsicht-Auftraggeber
und des Fachbauleiters-
Auftragnehmer und legt insbesondere fest,
welche baubegleitenden Prüfmaßnahmen
Mit einer hydraulischen Presse wird die Tragfähigkeit eines Eignungsprüfungsankers
ermittelt und die Ankerlänge aufgrund der Daten optimiert.
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vorzunehmen sind, um den schadlosen
Einbau des Vorspannankers gewährleisten
zu können.
Abschließend ein Blick auf den Betonbau:
Wie die Voruntersuchungen zeigten,
präsentiert sich die vorhandene Betonkonstruktion
in einer sehr guten Qualität und
weist nur im unteren Bereich geringe
Eindringtiefen von Chloriden auf. Da die
Betondeckung im Bestand aber nur
Stärken zwischen 1 und 3 cm aufweist,
wurde die Betonkonstruktion vollflächig
um 2 cm verstärkt. Ergänzend zur
Betonsanierung wurden zusätzliche
Ankerbalken betoniert, um die Last des
Ankers gleichmäßiger auf die Stützkonstruktion
zu verteilen. Da der Ankerbalken
in allen Horizonten eine idente Geometrie
aufweist, wurde hier im Sinne der Kosteneffizienz
eine maßgeschneiderte, wiederverwendbare
Schalung entwickelt.
Die Einhaltung des Zeitplanes für die
Sanierung der beiden Ankerwände ist auch
deshalb von Bedeutung, weil bereits eine
Folgebaustelle für die Sanierung der
Anschlussstelle Leoben Ost geplant ist. Mit
dem planmäßig abgeschlossenen ersten
Bauabschnitt wurde ein wichtiger Schritt
für die Erreichung dieses Ziels gesetzt.
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16 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
17
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Der neue Liebherr R 924 Litronic der Firma
Breitwieser Umwelttechnik im Einsatz bei der
Modellierung der Bodenaushubdeponie in
Pixendorf, die das Unternehmen in Kooperation
mit der Planie GmbH betreibt.
Ihren Premium-
Anspruch bei den
Natursteinen setzt die
Firma Breitwieser
auch im Fuhrpark der
Breitwieser Umwelttechnik
um (von links):
Roland Bittlingmayer
(Firma Breitwieser
Umwelttechnik),
Geschäftsführerin
Mag. Kristina
Breitwieser, Herbert
Kreillechner (Firma
Liebherr) und Rudolf
Friewald (Firma
Planie).
LIEBHERR
Breitwieser Umwelttechnik: Partnerschaft
mit Liebherr stärkt Kreislaufwirtschaft
Die Firma Breitwieser in Tulln hat sich als eines der größten Unternehmen Österreichs
für die Verarbeitung und den Handel von exklusiven Natursteinen aus aller Welt etabliert.
Doch wo gehobelt wird, fallen auch Späne: Damit das nicht nutzbare Verschnitt-
Material in Zukunft nicht mehr auf der Deponie landet, wurde die Breitwieser Umwelttechnik
gegründet. Sie übernimmt in Kooperation mit der Planie GmbH in Pixendorf die
Aufbereitung des Materials und setzt es – so wie auch die maßgeschneiderten Naturstein-
Produkte der Firma Breitwieser – für hochwertige Gestaltungslösungen ein.
Ü
ber 800 verschiedene Materialien und
über 22.000 Natursteinplatten
präsentiert die Firma Breitwieser in der
Stone Gallery in Tulln, eine der landesweit
umfassendsten Naturstein-Schauhallen.
In den Schauräumen von insgesamt
6.500 m 2 kann man das ganze Spektrum
an Stein, Verarbeitungstechnik und
Design anschaulich und umfassend
besichtigen. Die Grundwerte des Erfolgsunternehmens,
das rund 120 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter beschäftigt, sind
unverändert geblieben und in jedem Stück
Stein spürbar: die Liebe zum Naturstein,
höchste Qualitätsansprüche und eine
kundennahe, transparente als auch
professionelle Umsetzung aller Projekte
mit Handschlagqualität. Für die Verarbeitung
sämtlicher Materialien kommen
ausschließlich Steine aus den besten
Abbaugebieten der Welt zum Einsatz,
wobei jeder einzelne Block vor dem Kauf
stets auf die hohen Ansprüche des
Unternehmens geprüft wird.
Breitwieser Umwelttechnik:
Kompetenz mit Gestaltungsqualität
Vor rund eineinhalb Jahren entschloss
sich die Firma Breitwieser, die bestehende
Firmengruppe mit der Breitwieser
Umwelttechnik um einen wichtigen
Dienstleister zu erweitern. Dazu
Geschäftsführerin Mag. Kristina Breitwieser:
„Wir realisieren hochwertige
Lösungen mit Naturstein für verschiedene
Einsatzgebiete. Dazu zählt beispielsweise
der Objektbereich – wo wir mit renommierten
Architekten zusammenarbeiten
– oder der Privatkundenbereich, wo der
Naturstein überwiegend in der Küche oder
im Bad zum Einsatz kommt. Wir bedienen
aber auch echte Luxus-Segmente, etwa in
der weltweiten Ausgestaltung von Yachten
mit Naturstein. So exklusiv die Ergebnisse
auch sind, wir hatten stets das Problem,
das hochwertige Restmaterial entsorgen
zu müssen. Als sich der Kontakt mit
Roland Bittlingmayer ergab, der in der
Bau- und Recycling-Branche einen
ausgezeichneten Ruf genießt, wurde die
Idee geboren, die Breitwieser Umwelttechnik
zu gründen, um das Restmaterial
aufzubereiten und wiederzuverwenden.“
Ihren Sitz hat die Breitwieser Umwelttechnik
GmbH neben der Firma
Breitwieser in der Hochäckerstraße in
Tulln. Firmenchef Roland Bittlingmayer
über den Tätigkeitsbereich: „Die
Breitwieser Umwelttechnik ist ein breit
aufgestelltes Bauunternehmen und
bildet mit ihren Dienstleistungen eine
wichtige Ergänzung zu den Kompetenzen
der Firma Breitwieser. In diesem
Sinne sind wir sowohl vor den Steinmetz-Arbeiten
tätig, als auch danach.
Mit vorher meine ich die ganzen
Abbruch- und Erdbauarbeiten, etwa
wenn ein neues Einfamilienhaus
entsteht. Und das Nachher bezieht sich
auf den Einsatz der recycelten, hochwertigen
Natursteine bei der Errichtung
von Zufahrten und Gehwegen, in
Anpacken für die Zukunft.
In Deutschland benötigt die Bau- und Baustoffindustrie jährlich rund 230 Mio. t
Sande und Kiese aus den heimischen Sand- und Kieswerken. ASW 248 BIG RUN.
Wir sind ein Teil davon.
der Gartengestaltung oder rund um
den Pool. Wir verarbeiten aber nicht
nur Recycling Material, sondern auch
die optisch hochattraktiven Natursteinplatten
der Firma Breitwieser, die für
anspruchsvolle Verkleidungen aus
Stein sehr gefragt sind. Ein weiterer
Bereich, in dem wir sehr gut ausgelastet
sind, ist die Errichtung von Natursteinmauern.“
Im Rahmen seiner langjährigen
Branchentätigkeit arbeitete Roland
Bittlingmayer auch regelmäßig mit
Rudolf Friewald zusammen. Dieser
leitet seit 16 Jahren die Planie GmbH,
die in Pixendorf eine Bodenaushubdeponie
betreibt. Mit der Gründung der
Breitwieser Umwelttechnik wurde
Maschinist
Gerald
Hawelka
hat in der
komfortablen
Kabine des
Liebherr
R 924 Litronic
alles im Griff.
18 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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Der Liebherr R 924
Litronic in der
attraktiven Sonderlackierung
der Firma
Breitwieser Umwelttechnik
ist der neue
Leistungsträger im
Fuhrpark und hat sich
auch schon bei den
ersten Abbrucharbeiten
bewährt.
Maßgeschneidert
Steinlegerlöffel XL
Von links: Firmenchef
Roland Bittlingmayer,
Maschinist Gerald
Hawelka (beide Firma
Breitwieser Umwelttechnik),
Herbert
Kreillechner (Verkauf,
Firma Liebherr) und
Rudolf Friewald (Firma
Planie).
diese Zusammenarbeit nun in Form einer
engen Kooperation neu definiert. Eines der
ersten Projekte dieser neuen Partnerschaft
ist die Revitalisierung bzw. Modellierung
der bestehenden Bodenaushubdeponie in
Pixendorf. Für die Umsetzung dieses
Projekts, aber auch in Reaktion auf die
steigende Auslastung, investierte die
Firma Breitwieser Umwelttechnik in
einen neuen Liebherr R 924 Litronic
Raupenbagger, der im August übergeben
wurde.
Dazu Roland Bittlingmayer: „Unser
Fuhrpark wird in Kürze auf 10 Lkw
aufgestockt und umfasst neben diversen
Kleingeräten auch sieben Kompaktbagger.
Für die kommenden Aufgaben in den
Bereichen Abbruch, Erdbau und Deponiebetrieb
haben wir uns entschlossen, mit
dem Liebherr R 924 Litronic einen neuen
Leistungsträger in der 25 t Klasse
anzuschaffen. Da wir viele Arbeiten im
Großraum Wien durchführen, war es für
mich besonders wichtig, dass ich das Gerät
mit meinem eigenen Tieflader transportieren
kann. Wir haben aber auch schon
Anfragen von anderen Unternehmen, die
an einer Anmietung des Geräts interessiert
sind. Ausschlaggebend für diese
Entscheidung waren unter anderem die
guten Erfahrungen, die Rudolf Friewald
und ich im Laufe unserer Tätigkeit mit der
Marke Liebherr gemacht haben. Es war
aber auch der ausdrückliche Wunsch von
Geschäftsführer Manfred Breitwieser, der
nicht nur bei den Natursteinen auf den
Premium-Anspruch des Unternehmens
achtet, sondern auch im Fuhrpark.“
Herbert Kreillechner, zuständiger
Betreuer der Firma Liebherr, betont: „Wir
freuen uns, dass sich die Firma Breitwieser
Umwelttechnik für den Liebherr R 924
Litronic entschieden hat. Das Gerät zeigt
seine Stärken im Erdbau genauso wie im
Abbruch und ist mit seiner umfangreichen
Sicherheitsausstattung auch für
anspruchsvolle Rückbauarbeiten optimal
ausgerüstet. Auf Wunsch der Firma
Breitwieser Umwelttechnik wurde er von
uns mit einem Schnellwechselsystem OQ
80 und einem Löffelpaket – bestehend aus
drei Tieflöffeln und einem Böschungslöffel
– übergeben. Mit einem Verbrauch von im
Schnitt 17 l zeigt der Liebherr R 924
Litronic ganz deutlich, dass er über eine
moderne, wirtschaftliche und umweltfreundliche
Gerätetechnik verfügt. Aber
auch im Fall des Falles brauchen sich
Roland Bittlingmayer und sein Team
keine Sorgen zu machen: Liebherr ist
hinsichtlich Kundendienst, Ersatzteilverfügbarkeit
und Service sehr gut aufgestellt.
Im Zuge der Geräteübergabe ist bei
Liebherr die Einschulung der Maschinisten
selbstverständlich. Auch bei der
Übergabe des Liebherr R 924 Litronic
haben wir wie gewünscht drei Maschinisten
der Firma Breitwieser Umwelttechnik
eingeschult. Es ist für die Firma Liebherr
ein schöner Erfolg, einen Kunden mit
einem derart hohen Premium-Anspruch
überzeugen zu können. In diesem Sinne
wünschen wir der Breitwieser Umwelttechnik
gutes Gelingen bei den weiteren
Projekten.“
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Die 14. Österreichische Geotechniktagung
findet in Kombination mit der Fachausstellung
VÖBU Fair am 01. und 02. Februar 2024 in Wien statt.
Unsere Bilder geben Eindrücke des letzten
Geotechnik-Events im April 2022.
14. ÖGT + 13. VÖBU FAIR
Geotechnik-Event 2024: Informations- und
Netzwerkplattform zum Thema Gründungen
Am 01. und 02. Februar 2024 ist das Wiener Messe Congress Center wieder Treffpunkt für
die Geotechnik-Branche. Dabei ergänzen sich einmal mehr die hochkarätigen Vorträge der
14. Österreichischen Geotechnik Tagung über aktuellste Spezialtiefbau-Projekte und -Techniken
mit den Produkt- und Serviceangeboten der Fachausstellung VÖBU Fair zu einem
attraktiven Gesamtpaket.
U
nter dem Titel „Gründungen“ hat die
Fachgruppe Geotechnik der Austrian
Geotechnical Society für den Geotechnik-
Event 2024 ein vielversprechendes
Programm zusammengestellt. Am Beginn
der 14. ÖGT stehen Vorträge über Projekte
in Wien und zu Gründungen in weichen
Böden. Weitere Schwerpunkte sind
„Aspekte der Nachhaltigkeit und internationale
Projekte“, „Neue Entwicklungen
und Sonderfragen zu Gründungen“ sowie
„Planung und Ausführung von Pfahlgründungen“.
Erstmals wird sich ein eigener
Vortragsblock auch dem Spezialthema
„Grabenlose Technologien“ widmen. Die
Themen der 14. ÖGT wurden von Prof.
Helmut F. Schweiger (TU Graz) und Prof.
Dietmar Adam sowie Andreas Hausenberger
(beide TU Wien) zusammengestellt.
Zwischen den Vortragsblöcken erfolgt die
Verleihung des Österreichischen Grundbaupreises
für den wissenschaftlichen Nachwuchs
in der Geotechnik. Dieser Fixpunkt
der ÖGT wird von einem Juroren-Gremium
vergeben und 2024 von der Firma Züblin
Spezialtiefbau gesponsert.
Fixer Bestandteil der Österreichischen
Geotechniktagung ist die „Vienna Terzaghi
Lecture“, zu der international anerkannte
Fachkollegen eingeladen werden. Als
Keynote Speaker 2024 konnte Dr. Peter
Day aus Südafrika gewonnen werden, der
sich dem Thema „Dealing with uncertainty
in foundation design“ widmen wird.
Fachausstellung VÖBU Fair
Als Ergänzung zu dem hochkarätigen
Vortragsangebot der ÖGT versammelt die
zeitgleich stattfindende Fachausstellung
VÖBU Fair zahlreiche namhafte Unternehmen
im Messe Congress Center.
Dazu VÖBU Präsident Andreas
Körbler: „Die VÖBU Vereinigung Österreichischer
Bohr-, Brunnenbau- und Spezialtiefbauunternehmungen
vertritt seit 1969
die Interessen ihrer Mitglieder. Im Jahr
2001 ging die erste VÖBU Fair in Guntramsdorf
über die Bühne. Damals nutzten
17 Aussteller die Möglichkeit, sich in einer
„Das spannende Vortragsprogramm der ÖGT
und die klingenden Namen der Ausstellerliste
der VÖBU Fair sind ein guter Grund, um den
Geotechnik-Event Anfang Februar 2024 in Wien
zu besuchen. Wir rechnen damit, wieder weit
über 1.000 Besucherinnen und Besucher
begrüßen zu können“, so VÖBU Präsident
DI Andreas Körbler.
Es hat sich in der Branche schon längst herumgesprochen:
Verlässlichkeit hat einen Namen – Eisenwagen.
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22 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 23
MASCHINEN + TECHNIK
Von links: VÖBU
Geschäftsführer
Ing. Thomas Pirkner
und VÖBU Präsident
DI Andreas Körbler
arbeiten nicht nur
intensiv an den Vorbereitungen
für die
nächste VÖBU Fair,
sondern auch an der
Unterstützung der
VÖBU Mitglieder
in vielen
Bereichen.
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zahlreichen Baumaschinen, darunter Bagger, Raupen, Grader und
Walzen, eingesetzt werden, ist aufrüstbar und mit allen führenden
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und bequem zwischen Maschinen ausgetauscht werden, was einen
höheren ROI und maximale Einsatzzeiten ermöglicht.
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Präzise
Für einen millimetergenauen
Einbau
Aufrüstbar
Von 2D- auf 3D-Automatik
Bauhofhalle den Teilnehmern an einem
Bohrmeisterkurs zu präsentieren. Der
Grundgedanke der Vernetzung wurde in
der Branche sehr gut angenommen, die
Veranstaltung ist kontinuierlich gewachsen
und so kam es 2007 zur gemeinsamen
Durchführung mit der ÖGT. Seit einigen
Jahren findet der Geotechnik-Event
bereits im Messe Congress Center statt
und ich möchte hier ausdrücklich die gute
Zusammenarbeit aller Beteiligten betonen.
Wir freuen uns, dass wir 2024 auch wieder
große Auftraggeber, wie beispielsweise die
ÖBB oder die Wiener Linien begrüßen
dürfen. Unser Ziel ist es, auch bei anderen
Auftraggebern das Interesse für den
Geotechnik Event zu wecken. Da der
Spezialtiefbau für praktisch jedes Hochbauprojekt
ein wichtiger Faktor ist,
werden wir auch versuchen, Architekten
zu einem Besuch zu bewegen. Natürlich
hoffen wir, auch viele Schulklassen
begrüßen zu können und haben in diesem
Sinne zahlreiche Tiefbau HTLs angeschrieben.“
VÖBU Geschäftsführer Thomas Pirkner
ergänzt: „Ein Besuch der VÖBU Fair lohnt
sich auf jeden Fall, denn es wird eine große
Bandbreite an spezialisierten Ausstellern
über ihre aktuellen Technologien und
Produkte informieren. Dazu zählen die
Bereiche Maschinen- und Baugeräte
ebenso, wie Geotextilien, Brunnenbau- und
Bohrtechnik, Mess- und Werkzeugtechnik,
Munitionsbergung, Planungsbüros,
Spezialtiefbau-Anbieter und erstmals auch
die Grabenlose Bauweise. Für interessierte
Unternehmen, die als Aussteller am
Geotechnik-Event präsent sein möchten,
sind leider nur noch wenige Restplätze
verfügbar. Der Eintritt zur Fachausstellung
ist am 01. Februar von 14:00 bis 22:00
Uhr gratis, allerdings können nicht die
kostenpflichtigen Vorträge der ÖGT
besucht werden. Grundsätzlich ist es für
den Zugang zum Geotechnik-Event
erforderlich, sich online unter https://oegt.
voebu.at zu registrieren. Die VÖBU Fair
wird wieder durch die großzügige Gestaltung
der Ausstellungsfläche geprägt sein,
die sich bereits sehr gut bewährt hat. Auch
2024 werden wir wieder eine Abendveranstaltung
organisieren, die bei den letzten
Veranstaltungen ein großer Erfolg war und
den Netzwerkcharakter des Geotechnik-
Events unterstreicht.“
Weitere VÖBU-Projekte
Unabhängig vom Geotechnik-Event plant
das VÖBU Präsidium eine anonymisierte
Umfrage unter den Mitgliedern durchzuführen,
mit der man den Umsatz in den
Bereichen Spezialtiefbau und Geotechnik
in Österreich erheben möchte. Dabei soll
nicht nur die Größe des Marktes ermittelt
werden, sondern auch wie viele Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter von den Mitgliedern
beschäftigt werden.
Ein anderes Vorhaben betrifft den
Veranstaltungsrhythmus, wo man
aufgrund der Pandemie nun auf gerade
Jahre gerutscht ist. Hier wird die Rückkehr
auf ungerade Jahre angestrebt,
damit die Veranstaltung nicht im selben
Jahr wie der Baukongress in Wien
stattfindet. Eine Hilfestellung bietet dazu
die Ausrichtung der 21st International
Conference on Soil Mechanics and
Geotechnical Engineering im Juni 2026.
Die Konferenz, für die sich Wien erfolgreich
beworben hat, wird von der ÖGG
organisiert und im Austria Center Vienna
stattfinden. Dadurch ergibt sich die
Möglichkeit, 2027 mit dem nächsten rein
österreichischen Geotechnik-Event in den
alten Rhythmus zurückzukehren.
Nicht zuletzt arbeitet die VÖBU unter
dem Motto „Agieren statt Reagieren“ an
einem Formblatt, mit dessen Hilfe die
Mitglieder einen CO2 Kalkulator einbinden
können. VÖBU Präsident Andreas
Körbler: „Unser Ziel ist es, Mitgliedern
eine einfache Möglichkeit anzubieten, mit
der sie ein Angebot durch ein Beiblatt
ergänzen können. Dieses Beiblatt erläutert
aufgrund der Berechnung durch den
Kalkulator die Höhe der CO2 Belastung,
die durch die geplanten Ausführungen verursacht
werden würden. Dies trägt dazu
bei, auch im Spezialtiefbau die Höhe der
CO2-Belastung zu ermitteln und gegebenenfalls
zu reduzieren.
Unterm Strich arbeiten wir bei der
VÖBU in vielen Bereichen daran, unsere
Mitglieder wirksam zu unterstützen. Das
nächste große Highlight ist aber sicherlich
der Geotechnik-Event Anfang Februar in
Wien. Es ist gewissermaßen ein Familientreffen
in unserer Branche, auf das wir
uns wirklich freuen!“
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Schärdinger Granit: neuer Cat 980 steigert
mit weniger Ladespielen pro Lkw die Effizienz
Die Schärdinger Granit Industrie GmbH mit Sitz in St. Florian am Inn ist seit vielen
Jahrzehnten sehr erfolgreich in der Steingewinnung und -verarbeitung. Um für die
Zukunft optimal gerüstet zu sein, investiert das Unternehmen zurzeit große Summen in
die Modernisierung des Fuhrparks an den Standorten Gopperding, Allerding und
Schrems. Seit Mitte Oktober kommt im Steinbruch und Schotterwerk Allerding ein
neuer Cat 980 Radlader zum Einsatz, der die Lkw Beladung mit seiner 6 m 3 Schaufel
auf drei Ladespiele reduziert.
D
ie Wurzeln der Schärdinger Granit
Industrie GmbH liegen im Zusammenschluss
mehrerer Steinbrüche vor 135
Jahren. Über die Jahrzehnte erarbeitete
sich das Unternehmen nicht nur ein
umfangreiches Know-how in der Steingewinnung,
sondern auch in der Steinverarbeitung.
Die Produktpalette umfasst
Schotter und Splitte für den Straßen- und
Bahnbau, Wasserbausteine, Steinmetzprodukte,
Pflastermaterial sowie Produkte für
den Garten- und Landschaftsbau. Für
seine Leistungen wurde das Unternehmen
bereits zweifach mit dem international
angesehenen Wirtschaftspreis „Best
Business Award“ ausgezeichnet.
Ein Blick auf die Abbaubetriebe: In der
Nähe von Schärding befinden sich die
Jüngster Neuzugang im Fuhrpark der Firma Schärdinger
Granit am Standort Allerding ist dieser neue Cat 980
Radlader, der mit einer 6 m3 Schaufel der Firma Winkelbauer
für deutlich schnellere Ladespiele sorgt.
beiden Abbaubetriebe in Gopperding und
Allerding. Das Werk in Gopperding ist auf
jede Art von Steinbruchprodukten spezialisiert
und wird auch durch den etwas
kleineren Steinbruch Fischerholz versorgt.
Das Werk in Allerding ist auf die Verarbeitung
von Schärdinger Granit zu Schotter
spezialisiert. Nach der Sprengung wird
das Hauwerk in mehreren Brecherstufen
zerkleinert und sorgfältig gesiebt.
Geschätzt wird der Schärdinger Granit vor
allem als außerordentlich robustes
Material: Die Einzelmineralien Feldspat,
Quarz und Glimmer sind so dicht verpresst,
dass kaum Wasser aufgenommen
wird. Dies bewirkt nicht nur eine große
Bruchfestigkeit, sondern auch eine hohe
Witterungsbeständigkeit – selbst bei
Frost-Tau-Wechsel. Sowohl Gopperding als
auch Allerding verfügen über einen
Gleisanschluss. Ein weiterer Standort
befindet sich in Niederösterreich in
Schrems, wo das Werk durch zwei Abbaubetriebe
mit dem sehr feinkörnigen
Schremser Granit und dem mittelkörnigen
Herschenberger Granit versorgt wird und
überwiegend Werksteine produziert. Rund
70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beschäftigt die Schärdinger Granit
Industrie GmbH an den verschiedenen
Standorten.
Fotos: Schärdinger Granit; Baublatt.Österreich
Übergabe des symbolischen Schlüssels für den neuen Cat 980 (von rechts): Geschäftsführer
Gerhard Altendorfer und Betriebsleiter Albert Wirkert (beide Schärdinger Granit)
mit Rene Doppler (zuständiger Betreuer der Zeppelin Österreich Niederlassung in Linz).
Die Drohnenaufnahme zeigt die Dimensionen des Steinbruchs und Schotterwerks in Allerding.
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Vorbereitungslehrgang zur
Befähigungsprüfung gewerbliches
Sprengungsunternehmen 2024
Präsenzphasen: 8.-19. Jän.,
5.-16. Feb. und 4.-15. März,
Prüfung vorausichtlich April 2024
Ausbildung in der gewerblichen
Kampfmittelbeseitigung
Sondierung – Baubegleitung – Freigabe
4.-22. März 2024
Caterpillar: fixe Größe im Fuhrpark
Im März 2023 entschied sich die Unternehmensführung,
an allen Standorten in
eine umfangreiche Fuhrpark-Modernisierung
zu investieren. Dazu Gerhard
Altendorfer, Geschäftsführer Schärdinger
Granit Industrie GmbH: „Bei nötigen
Großinvestitionen die richtigen Entscheidungen
zeitgerecht zu treffen, bedarf einer
genauesten Bedarfsanalyse. Dabei spielen
Faktoren wie: Lieferzeit, Effizienz,
Leistungsvolumen sowie eine auf den
jeweiligen Einsatz abgestimmte
Leistungsfähigkeit von Maschinen eine
gewichtige Rolle. An dieser Stelle werden
diese Entscheidungen im Kollektiv
diskutiert und nach diesen Parametern
getroffen. Wir freuen uns, das gemeinsame
Ergebnis nun sehen zu können und mit
tollen Partnern in diesen Bereichen
zusammen zu arbeiten.“
Das Gesamtpaket umfasst unter
anderem Tieflader, ein Bohrgerät, zwei
stationäre Seilsägen für die Werke in
Schrems und Gopperding sowie mehrere
Bagger. Bereits übergeben wurde im
August im Werk Gopperding ein neuer
knickgelenkter Muldenkipper Cat 730.
Mitte Oktober folgte im Werk Allerding
nun der neue Cat 980 Radlader. Weiters
wird bis Jahresende im Werk Gopperding
auch eine Cat MH3024 Umschlagmaschine
zum Einsatz kommen. Dabei
handelt es sich um einen Cat Mobilbagger
in Spezialausführung, der für Ladezwecke
und die Zerkleinerung von Bruchsteinen
mit Steingreifer und Stahlkugel eingesetzt
wird. Kugeln ist auch am Standort
Allerding ein wichtiger Schritt in der
Aufbereitung. Die Zerkleinerung großer
Felsteile mit einer Stahlkugel übernimmt
hier seit vielen Jahren ein Cat 390FL mit
einem 6 m 3 Baggerlöffel mit Kugelbahn.
Ergänzend dazu wird das Unternehmen in
Kürze mit dem ersten Fractum Schlagbrecher
Österreichs auch eine innovative
Technik einsetzen. Dieser ist in der Lage,
harte Materialien mit nur wenigen
Schlägen zu fragmentieren.
Rene Doppler, zuständiger Betreuer der
Zeppelin Österreich Niederlassung in
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26 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 27
MASCHINEN + TECHNIK
BOSCH
Laufzeitsteigerung durch ersten
18 Volt-Akku mit Tabless-Design
Der Cat 980, ein Radlader der 32 t Klasse mit einer 6 m 3 Schaufel, und der Cat 972M XE sind zwei der drei
Radlader, die am Standort Allerding unter anderem die Beladung der Lkw und Sattelzüge übernehmen.
Von links: Junior
Betriebsleiter Toni
Kronawitter, Betriebsleiter
Albert Wirkert,
Maschinist Harald
Freilinger, Geschäftsführer
Gerhard
Altendorfer (alle
Schärdinger Granit),
Rene Doppler (Verkauf)
und Johannes Hainzl
(Kundendienstberater;
beide Zeppelin Österreich),
Gottfried Pfeiffer
(Winkelbauer) und
Moritz Zoister (Verkauf;
Zeppelin Österreich).
Foto: Bosch
Bosch ist weltweit der erste Anbieter, der die Vorteile des so
genannten Tabless-Designs von Akku-Zellen in 18 Volt-Akkus
für kabellose Elektrowerkzeuge nutzbar macht.
M
it der Einführung des ProCore18V+
mit 8,0 Ah steigert Bosch die
Laufzeit der Hochleistungs-Akkus der
ProCore18V-Serie erneut und ermöglicht
Anwendern einen weiteren Effizienzschub.
Der neue ProCore18V+ mit 8,0 Ah
bietet eine bis zu 71% längere Laufzeit
gegenüber dem bisherigen ProCore18V-
Akku gleicher Kapazität. Das zahlt sich
für Profis vor allem bei anspruchsvollen
Anwendungen mit Biturbo-Geräten aus,
den leistungsstärksten Akku-Werkzeugen
von Bosch. Dabei ist der ProCore18V+
genauso kompakt, wiegt exakt dasselbe
und bietet dank CoolPack-Technologie
eine ebenso effektive wie einzigartige
Wärme-Ableitung wie sein Pendant mit
herkömmlichen Akku-Zellen. Darüber
hinaus bleibt der ProCore18V+ mit allen
Geräten des Professional 18V Systems
und der herstellerübergreifenden
AmpShare-Allianz kompatibel. Grundlage
der Effizienzsteigerung sind Akku-
Zellen des Typs 21700 mit so genanntem
Tabless-Design. Bei Tabless-Zellen fließt
der Strom nicht über einen oder wenige
Tabs, sondern über unzählige Pfade auf
beiden Seiten entlang der gesamten
Länge von Anode und Kathode. Dieses
neue Design senkt den Widerstand jeder
einzelnen Zelle um ca. 50% und damit
den des gesamten Akku-Packs
maßgeblich.
www.bosch.at
Auch bei anspruchsvollen Anwendungen
sorgt der Hochleistungs-Akku Bosch
ProCore18V+ mit Tabless-Design
für mehr Laufzeit.
St. Florian bei Linz: „Die Zusammenarbeit
zwischen Zeppelin und der Schärdinger
Granit verläuft seit über 20 Jahren sehr
partnerschaftlich. Wir freuen uns, dass es
sich bei mehr als der Hälfte der rund 50
Baumaschinen, die von Schärdinger
Granit eingesetzt werden, um Cat Geräte
handelt. Einer der Gründe dafür ist die
lange Lebensdauer, mit der die Cat
Maschinen trotz des extrem harten
Einsatzes überzeugen. Ein weiterer Grund
ist die Cat Begeisterung der Maschinisten,
die bei der Anschaffung einer neuen
Maschine in die Kaufentscheidung
eingebunden sind. Beim Cat 980 Radlader,
den wir heute übergeben durften, passt
alles zusammen: Spritverbrauch, Wartung,
Langlebigkeit, Kraft und Schnelligkeit.
Durch verlängerte und synchronisierte
Wartungsintervalle ist er im Vergleich
zum Vorgängermodell noch produktiver
bei geringeren Kosten.“
Neuer Cat 980 Radlader
Betriebsleiter Albert Wirkert über die
Gründe für die jüngste Großgeräte-Investition:
„Im Schotterwerk in Allerding
übernahmen bis vor kurzem zwei 25 t
Radlader – darunter ein Cat 972M XE –
die Beladung der Lkw und Sattelzüge.
Beide Geräte benötigen jeweils vier bis
fünf Ladespiele, bis ein Lkw voll ist und so
haben wir uns entschlossen, diesen
Bereich mit einem neuen Cat 980 zu
verstärken. Der Cat 980 ist ein Radlader
der 32 t Klasse und kann mit seiner 6 m 3
Schaufel einen Sattelzug mit drei Ladespielen
beladen. Neben dieser Effizienzsteigerung
ist ein weiterer Grund für den
Cat 980 unser neuer Kleemann Brecher
mit Klassiersieb, der eine Durchsatzleistung
von bis zu 500 t/h aufweist. Für die
Beschickung und den Abtransport der
Materialkegel bei den Auswurfbändern
benötigen wir ebenfalls zusätzliche
Radlader-Kapazität.“
Harald Freilinger ist der Fahrer des neuen
Cat 980 Radlader. Er zeigt sich von der Kraft
und vom Fahrkomfort begeistert und war in
die Kaufentscheidung eingebunden.
Grundsätzlich werden die Radlader in
Allerding nicht als Gewinnungsmaschinen
eingesetzt. Die Verladung und den
Transport des Hauwerks zur Aufbereitungsanlage
übernehmen Bagger und
Muldenkipper. Die Schaufeln der Radlader
sind daher nicht mit Zähnen, sondern mit
einer Verschleißschneide ausgerüstet. Um
in diesem Bereich die Instandhaltung zu
vereinfachen, ist auch der neue Cat 980
– so wie die beiden anderen Radlader –
mit einer Schaufel der Firma Winkelbauer
ausgerüstet.
Betriebsleiter Albert Wirkert betont
abschließend: „Ein Geräte-Stillstand ist
für jeden Betrieb unerfreulich. Auch bei
uns hängt das Schotterwerk von der
Verlässlichkeit der eingesetzten Maschinen
ab. Hier bewähren sich die Cat Geräte
seit vielen Jahren mit einer beeindruckenden
Verfügbarkeit und Produktivität. Im
Fall des Falles kommt es beim Service
immer auf die Personen an. Bei Rene
Doppler und dem Service-Team der Linzer
Niederlassung der Firma Zeppelin kann
ich mich darauf verlassen, dass sie mich
mit vollem Einsatz unterstützen, wenn es
einmal ein Problem gibt. Wie unser
Fuhrpark deutlich zeigt, sind wir mit den
Cat Geräten und der Betreuung durch die
Firma Zeppelin seit vielen Jahren wirklich
sehr zufrieden.“
www.schaerdingergranit.at
www.zeppelin-cat.at
28 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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Mit der Einführung von
Mietlift.Com schließt der
Baumaschinenspezialist
Huppenkothen die 2019
erfolgte Übernahme von
Lorenz Lift ab.
V
orarlbergs Marktführer für den
Verleih von Arbeitsbühnen und
Gabelstapler firmiert ab sofort gemeinsam
mit dem Schweizer Schwesterunternehmen
als gemeinsame Marke. Markus
Baschnegger übernahm im Juli 2023 die
Geschäftsführung von Firmengründer
Harald Lorenz, der sich in den Ruhestand
verabschiedete. Alle verfügbaren Geräte
sind ab sofort online auf der neuen
Website gelistet.
Aus zwei wird eins
Mietlift.Com führt Lorenz Lift und Mietlift
zusammen. Mit der neuen Marke konsolidiert
Eigentümer Huppenkothen das
Angebot der im Verleih und Verkauf von
Arbeitsbühnen und Staplern tätigen
Tochterunternehmen. „Wir wollen künftig
MIETLIFT.COM
Lorenz Lift und Mietlift firmieren
ab sofort als einheitliche Marke
noch einfacher, schneller und effizienter
werden. Der gemeinsame Auftritt als Mietlift.Com
ist der nächste logische Schritt
für unsere Weiterentwicklung“, erklärt
Geschäftsführer Markus Baschnegger. Er
folgte im Juli 2023 auf Lorenz-Lift-Gründer
Harald Lorenz und leitet den österreichischen
Standort von Mietlift.Com. In der
Schweiz ist Nadja Breuss als Filialleiterin
verantwortlich.
Angebotserweiterung und
topmoderne Zentrale
An den Standorten in Feldkirch und St.
Margrethen stehen derzeit 550 Geräte wie
Scheren-, Teleskop-, Raupen- und Mastbühnen,
diverse Stapler-Typen sowie
Minikräne zum Verleih. Bis auf minimale
länderspezifische Unterschiede bietet
Mietlift.Com in Österreich (300 Geräte)
und der Schweiz (250 Geräte) künftig die
gleichen Maschinen an. „Wir setzen als
Spezialist für mobile Arbeitsbühnen auf
die modernsten Geräte und präsentieren
unser komplettes Angebot ab sofort auch
online auf der neuen Website“, berichtet
Nadja Breuss.
Mietlift.Com beschäftigt derzeit
insgesamt 20 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter – je zehn an beiden Standorten.
Vorarlbergs Marktführer Lorenz
Lift wurde 2019 übernommen, der
Ostschweizer Betrieb Mietlift folgte zwei
Jahre später. Im Frühjahr 2023 wurde mit
der Fertigstellung der topmodernen
Firmenzentrale in der Schweiz der
Grundstein für weiteres Wachstum gelegt.
Neben Büros und Werkstatt wurde ein
Ausbildungszentrum errichtet. Dort bietet
Partnerbetrieb Adepto Sicherheitsschulungen
und Kurse an.
www.mietlift.com
Kiesgewinnung mit
5,4 m³ Schleppschaufel
Der im Frühjahr
2023 errichtete
Firmensitz von
Mietlift.Com in
St. Margrethen
bietet Raum für
Büros, Werkstatt
und Schulungen.
Weitere Informationen
sennebogen.com/seilbagger
Harald Lorenz (rechts) übergibt
die Geschäftsführung von Mietlift.Com
an Markus Baschnegger.
Die Einführung der neuen Marke
Mietlift.Com schließt die 2019 erfolgte
Übernahme von Lorenz Lift durch
Huppenkothen ab. Im Bild das
Team von Mietlift.Com in Feldkirch.
IN KÜRZE
Factbox: Mietlift.Com
Mietlift.Com vermietet und
verkauft Arbeits- und Hebebühnen,
Krane und Stapler.
Das Tochterunternehmen des
Baumaschinenspezialisten
Huppenkothen betreibt
neben der Zentrale in St.
Margrethen (Schweiz) einen
weiteren Standort in Feldkirch
(Österreich). Neben der
Vermietung und dem Verkauf
übernimmt Mietlift.Com auch
technische Service-Leistungen
und Reparaturen.
Derzeit beschäftigt Mietlift.
Com an beiden Standorten
insgesamt 20 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter.
30 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: Mietlift.Com
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ZUVERLÄSSIG UND ROBUST IM ANSPRUCHSVOLLEN DAUEREINSATZ
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WESTTECH
Woodcracker C650: neues Flaggschiff
mit 70 cm Schneiddurchmesser
Vor 14 Jahren brachte die Westtech Maschinenbau GmbH den ersten Fällgreifer auf
den Markt. Technische Raffinesse und Know-how aus dem eigenen Hause führten zu
einer Produktserie, die neue Maßstäbe setzt. Zur Agritechnica 2023 wurde nun ein
neues Flaggschiff vorgestellt: der bis dato größte Fällgreifer Woodcracker C650.
M
itte November ging in Hannover mit
der Agritechnica die Weltleitmesse
für Landtechnik über die Bühne. Eines der
Messe-Highlights war der neue Woodcracker
C650, der sich mit einem Schneiddurchmesser
von 70 cm in noch nie
dagewesenen Dimensionen präsentierte.
Bei diesem Maschinenmetier ist aber
nicht nur der Schneiddurchmesser
entscheidend. Da diese Art von Fällgreifern
z.B. für Verkehrssicherungen konstruiert
wurde, spielt auch der Greifer eine
wichtige Rolle. Dementsprechend wurde
dieser auch weiterentwickelt und die
Greiferkraft deutlich erhöht. Somit kann
das Schnittgut während des Schnittvorganges
sicher im Griff behalten werden
und die Sicherheit für die Arbeiter wird
Mit dem Woodcracker
C650 präsentiert das
oberösterreichische
Maschinenbauunternehmen
Westtech
seinen aktuell
größten Fällgreifer.
Er beeindruckt mit
großem Schneiddurchmesser,
robuster Ausführung,
patentierter Messerbefestigung
und
deutlich erhöhter
Greiferkraft.
erhöht. Der 3-Finger-Greifer schließt
außerdem synchron zueinander und bietet
eine große Öffnungsweite.
Bei Westtech zählt die Robustheit der
Maschinen immer zu den höchsten
Prioritäten in der Entwicklung – so auch
bei dem neuen Woodcracker C650. Durch
die Möglichkeit, Bäume mit einem
Durchmesser bis zu 70 cm zu schneiden,
muss auch der Rest der Maschine auf das
entsprechende Gewicht des Schnittgutes
ausgelegt sein.
Es wurden daher nur sehr hochwertige
und starke Bolzenlagerungen verbaut, um
die Robustheit noch weiter zu erhöhen.
Auch dieser Fällgreifer wird aus robustem
und verschleißfestem Hardox Stahl
gefertigt und der Körper wird KTL-grundiert
(Kathodische Tauchlackierung), wie
es auch in der Autoindustrie üblich ist.
Der Vorteil dieser Grundierungsart ist der
gute Korrosionsschutz und der gleichmäßige
Schichtaufbau bis in alle Hohlräume.
Auf diese Grundierung wird eine Pulverdeckbeschichtung
eingebrannt, die optimal
für den Außeneinsatz geeignet ist.
Natürlich weist auch dieser Fällkopf all
die praxisgerechten Eigenschaften auf, die
bei der gesamten Produktserie zu finden
sind. So besteht das Schneidwerk aus
einem hochfesten Messer, das einfach
nachzuschärfen ist. Muss das Messer nach
hoher Abnutzung trotzdem erneuert
werden, so kann es dank der patentierten
Messerbefestigung rasch demontiert und
ausgetauscht werden.
Das erforderliche Dienstgewicht des
Trägerfahrzeuges sollte zwischen 28 und
40 t liegen. Für alle Funktionen des
Woodcracker C650 inklusive aller erweiterbaren
Optionen sind nur zwei doppelwirkende
Steuergeräte auf dem Trägerfahrzeug
notwendig. Die Hydraulikleitungen
sind geschützt, groß dimensioniert
und führen zu einem gut positionierten
Anbaubock. Optional ist ein Power-
Tiltrotator erhältlich. Dieser macht den
Fällkopf stärker beim Abtragen von großen
Bäumen durch doppeltes Dreh- und
Haltemoment bei gleichbleibender
Geschwindigkeit.
www.westtech.at
32 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
KOBELCO
Neue Kobelco Minibagger
Mit den beiden neuen bzw. überarbeiteten Modellen
SK26SR-7 und SK28SR-7 erweitert Kobelco seine
Minibagger-Palette im Bereich 2,5 bis 3,0 t.
N
eben neuen Motoren und einer
hocheffizienten Arbeitshydraulik
bieten die hochkompakten Maschinen jetzt
auch eine ergonomisch optimierte Fahrerkabine
– der brandneue Kobelco
SK26SR-7 mit knapp 2.600 kg Betriebsgewicht
sogar für den einfachen Transport
auf 3,5 t Anhängern. Auch bei seinen
kleinen Baggern setzt Kobelco jetzt
konsequent auf sein Performance-X-Konzept,
das hohe Arbeitsleistungen, eine
komfortable Kabine und ein verbessertes
Arbeitsumfeld auf der Baustelle bietet.
Dort überzeugen der SK26SR-7 und
SK28SR-7 auch bei sehr beengten Platzverhältnissen
und ermöglichen mit kurzen
Heckschwenkradien und geringer Aufstellfläche
ein effizientes Arbeiten an Mauern
oder unmittelbar an Gräben.
Beide neuen Modelle kommen jetzt mit
MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN
RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN
HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER
Gruppe
einem 19 kW starken Motor und
einem Open-Center-Hydrauliksystem
mit drei gekoppelten
Pumpen, das gegenüber dem
bisherigen System mit nur zwei
Pumpen erhebliche Kraftstoffeinsparungen
verspricht. Die große Hydraulikleistung
beider Modelle lässt sich durch
besser positionierte Schnellwechsel-Kupplungen
jetzt noch flexibler einsetzen.
Neben dem Standard-Schild bietet der
SK28SR-7 optional ein schwenkbares
Schild, das mit 25°-Links-/Rechtsneigung
oder in Schwimmstellung ein effizientes
Planieren, Räumen oder Säubern des
Untergrunds ermöglicht. Ein wichtiger
Vorteil gerade auch auf engen Baustellen
ist das patentierte staub- und schalldämpfende
iNDr-Kühlsystem von Kobelco. Ein
590μm-Vorfilter vor den Kühlern und dem
PERFORMANCE IN EVERY DETAIL
VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
Je nach Arbeitsausrüstung bieten die neuen
Kobelco-Minibagger Reichweiten bis knapp
über 5,0 m. Im Bild der Kobelco SK28SR-7.
Motorluftfilter schützt wirksam vor
Verstopfungen und damit vor Überhitzung.
Gleichzeitig macht die innovative
Kühlluftführung den Bagger deutlich
leiser und vermeidet Gefährdungen durch
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
PORR I TWF
Flughafen Wien: TWF-Baugrubensicherung
als Problemlöser bei Terminal-Erweiterung
Zur Verbesserung der Servicequalität für Passagiere startete der Flughafen Wien im
April 2023 mit der Realisierung des Projekts „Süderweiterung Terminal 3“. Als eine
der ersten Baumaßnahmen musste im Vorfeld des Terminals ein Schacht mit den
Maßen 11,00 x 9,00 x 6,20 m errichtet werden. Damit die Hohlwand-Elemente der
Schachtwände zügig versetzt werden können, kommt eine strebenfreie Baugrubensicherung
des Typs 750 der Firma TWF mit Außengurtung zum Einsatz.
I
n dem neuen Erweiterungsgebäude des
Terminal 3 werden auf rund 70.000 m²
komfortable Aufenthalts- und Lounge-
Bereiche, zusätzliche Bus-Gates sowie
zahlreiche neue Shopping- und Gastronomieflächen
mit über 30 neuen Outlets
entstehen. Das Gebäude schafft auch eine
bequeme Transferverbindung zwischen
den F-, G- und D-Gates. Die zentrale
Sicherheitskontrolle aus dem Terminal 3
wird künftig in der neuen Süderweiterung
zu finden sein – damit entsteht mehr
Aufenthaltsfläche. Mit der für 2027
geplanten Inbetriebnahme der neuen
Süderweiterung erwartet die Passagiere
ein neues Reiseerlebnis in modernem
Ambiente.
Errichtet wird das Erweiterungsgebäude
im Vorfeld des Flughafens durch die
ARGE Porr, Elin und Ortner. Das Vorfeld
dient nicht nur als Abfertigungs-, Rangier-,
Abstell- und Wartungsfläche, es ist auch
Teil des Sicherheitsbereiches und nur für
berechtigte Personen zugänglich. Aus
diesem Grund ist die Baustelle für die
Teams der dort tätigen Bauunternehmen,
aber auch für den kompletten Zulieferverkehr,
nur über entsprechende Sicherheitskontrollen
möglich. Anders ausgedrückt:
Jeder Lkw muss einchecken.
Die Firma Porr übernimmt in der
ARGE die Baumeisterarbeiten inklusive
der Vorarbeiten, die mit Jänner 2024 in die
Hauptbauphase übergehen. Zu den
Vorarbeiten zählt auch die Herstellung
der Infrastruktur in Form von Kanal
und Leitungen auf einer Länge von rund
600 m. Den Schwerpunkt der Arbeiten
bildet zurzeit jedoch der bereits erwähnte
Schacht, der als Technikraum für das
unterirdische Betankungssystem dienen
wird. Bevor mit den Aushubarbeiten
Für die Manipulation der Verbauelemente kommen drei 33 t Bagger
zum Einsatz. Hier beim Transport einer Strebe zur Einbaustelle.
Für die strebenfreie Errichtung
des Schachtes mit den Maßen
11,00 x 9,00 x 6,20 m haben
Bauleiter Gerald Varga (Firma
Porr, rechts) und Alexander
Schädlich (Projektmanager,
Firma TWF) gemeinsam diese
Lösung mit einer TWF-Baugrubensicherung
entwickelt,
die ausgezeichnet funktioniert.
Links: Während der Errichtung im Absenkverfahren wurde die Baugrubensicherung des Typs
750 der Firma TWF durch zwei Mittelverstrebungen in den Gleitschienen gesichert.
Rechts: Die strebenfreie Baugrubensicherung wird im Sohlbereich mit Ortbeton und oben
mit einer Außengurtung gesichert.
begonnen werden konnte, musste im
Bereich des Schachtes zunächst die massiv
ausgeführte Rollfläche abgebrochen
werden. Sie besteht aus einer 25 cm
starken Betonplatte, die auf einer ebenfalls
25 cm starken, zementstabilisierten
Schicht liegt.
Bauleiter Gerald Varga von der Porr
Bau GmbH über die Herausforderungen:
„Die strebenfreie Ausführung der Baugrube
war eine wichtige Grundvoraussetzung,
damit der Betonbau das Einheben
der Fertigteile ohne Probleme durchführen
kann. Die Alternative einer Spundwandausführung
war aus Zeit- und
Kostengründen nicht attraktiv. Da wir
über viele Jahre sehr gute Erfahrungen
mit den Verbau-Lösungen der Firma TWF
gemacht haben, war es für uns naheliegend,
gemeinsam mit dem TWF-Team in
Wien eine Lösung zu erarbeiten. Sie
besteht im Wesentlichen aus der TWF
Baugrubensicherung des Typs 750 mit
Außengurtung. Im Laufe von etwa zwei
Wochen haben wir im Zuge des fortschreitenden
Aushubs die Steher und die
Gleitschienenplatten im Absenkverfahren
eingebracht. Anmerken möchte ich, dass
die Bereitstellung der Verbauelemente
durch die Firma TWF extrem rasch und
zeitnah erfolgte. Während der Errichtung
wurde die Baugrubensicherung durch
zwei Mittelverstrebungen gesichert.
Nachdem wir die Tiefe von 6,20 m erreicht
haben, wurde im Sohlbereich entsprechend
der statischen Erfordernisse die
Verstrebung mit Ortbeton hergestellt.
Kurz darauf waren auch die I-Träger für
die Außengurtung verschweißt und die
Mittelverstrebungen konnten entfernt
werden. Damit war die gewünschte,
strebenfreie Arbeitsfläche gegeben und
wir konnten mit Anfang Oktober bereits
mit dem Versetzen der Hohlwandelemente
beginnen. Sie werden an der Außenseite
abgedichtet und mit Beton verfüllt. Den
oberen Abschluss bildet eine Ortbetondecke
mit ca. 70 cm Stärke. Ein Schacht in
dieser Dimension und mit diesem System
ist auch für mich Neuland. Alle Beteiligten
waren sehr positiv überrascht, wie gut
die Lösung mit der TWF-Baugrubensicherung
funktioniert. Auch für den Kanalund
Leitungsbau setzen wir TWF-Verbauelemente
ein.“
TWF: kompetenter Systempartner
Als Spezialist für Ramm- und Bohrtechnik
sowie selbst hergestellte Grabenverbausysteme
verkauft und vermietet TWF ein
breites Spektrum an Maschinen-, Grabenverbau-,
Sicherheits- und Systemlösungen
sowie mobile Baustraßen für Kunden aus
dem Tief- und Spezialtiefbau. Die TWF-
Gruppe ist seit 2004 am Markt und
unterhält europa- und weltweit eigene
Vertriebs-Niederlassungen.
Alexander Schädlich, Projektmanager
der TWF International GmbH, betont: „Im
Grabenverbau bietet TWF eine umfassende
Produktreihe von leichten und
schweren Boxensystemen, Dielenkammerverbau,
Einfach-, Doppel- und Dreifachgleitschienenverbau
sowie Baustellensonderlösungen.
Die Grabenverbausysteme
werden im TWF-Werk in Heinsberg in
Deutschland produziert und unser
hauseigenes, technisches Büro unterstützt
unsere Kunden bei der Baustellen- und
Ausführungsplanung. Bei speziellen
Einsätzen, wie bei diesem Projekt am
Flughafen Wien, stellt unser technisches
Büro auch die statischen Berechnungen
zur Verfügung. Aufgrund der hohen technischen
Kompetenz erfolgt diese Unterstützung
sehr rasch und so lagen von TWF
bereits mit dem Angebot alle relevanten
Informationen vor. Auch die Versorgung
der Baustelle mit den einzelnen Verbauelementen
konnte sehr rasch sichergestellt
werden.“
www.porr.at | www.twf.at
www.viennaairport.com
34 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 35
Mobile Brecher und Siebe von Rubble Master sind
nachhaltig im Einsatz in der arabischen Wüste, hier
in Masdar City im Emirat Abu Dhabi.
CAT MINIBAGGER
302.7 CR
RUBBLE MASTER
Abu Dhabi setzt beim Baustoffrecycling
auf mobile Lösungen aus Österreich
Masdar City ist ein 2008 gestartetes Stadtbauprojekt im Emirat Abu Dhabi, das als weltweites
Flaggschiff für Nachhaltigkeit und grüne Energie gilt. Namhafte Firmen und Institute
aus aller Welt sind an der Konzeption und dem Bau der „ersten CO2-freien Stadt“ beteiligt,
wie beispielsweise das Massachusetts Institute of Technology, Siemens, General Electric,
BASF, Bosch Solar Energy und auch Rubble Master. Während im übrigen Land noch großes
Potenzial schlummert, gilt Masdar City als Vorreiter im Bauschuttrecycling.
B
isher wurden in den Vereinigten
Arabischen Emiraten hauptsächlich
stationäre Anlagen zur Aufbereitung von
Bau- und Abbruchabfällen genutzt.
Trotzdem war der Betreiber der nachhaltigsten
Stadt des Nahen Ostens bereit,
auch in mobile Lösungen zu investieren.
„Überzeugt von der Flexibilität und
Durchsatzkraft unserer mobilen Maschinen
sowie der langjährigen Partnerschaft,
hat Masdar City Services neuerlich in
Brecher und Siebe aus Linz investiert. Das
freut uns sehr und bestätigt das Vertrauen
in unsere Technologien“, erklärt Gerald
Hanisch, Geschäftsführer der RM Group.
Die kompakten Prallbrecher und Siebe
von Rubble Master ermöglichen einen
flexiblen und schnellen Wechsel der
Baustellen. Diese Mobilität, gepaart mit
emissionsarmer Antriebstechnik, wird von
Masdar City Services sehr geschätzt. Die
Anlagen werden vorwiegend zum Brechen
und Sieben von Beton eingesetzt, der
Prallbrecher RM120X im Einsatz in Riad in Saudi-Arabien.
innerhalb des 6 km 2 großen Areals für den
Unterbau und die Befestigung von
Straßen und Wegen verwendet wird.
Aufgrund der engen, schattenspendenden
Bauweise von Masdar City, die charakteristisch
für traditionelle arabische
Siedlungen ist, ist eine geringe Lärm- und
Staubentwicklung durch wendige Maschinen
ein großer Vorteil.
Naher Osten als Wachstumsmarkt
Nicht nur in den Vereinigten Arabischen
Emiraten erkennt man die Vorteile des
Baustoffrecyclings. Christian Windhager,
Area Sales Manager bei Rubble Master
für den Nahen Osten, Afrika, Spanien und
Portugal, sieht besonders in Saudi-Arabien
großes Potenzial. Seit 2012 ist die
RM Group dort aktiv. „Wir lenken mit
unseren Maschinen den Fokus auf
nachhaltige Praktiken und zeigen, wie
Ressourcen effizient genutzt und Baumaterialien
wiederverwertet werden können.
So können wir eine nachhaltige Zukunft
mitgestalten und auch außerhalb Europas
die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft vorleben“,
so Windhager. Im letzten Jahrzehnt
wurden 50 RM-Anlagen in dieses
Land exportiert und bei prestigeträchtigen
Projekten wie dem Neubau der
Universität in der Hauptstadt Riad
eingesetzt. Auch die Covid-19-Pandemie
konnte den Bau-Boom in Saudi-Arabien
nicht stoppen, was dazu führte, dass der
Bedarf an mobilem Recycling vor Ort so
hoch ist wie nie zuvor.
Die Brecher und Siebe von RM
kommen beispielsweise beim Neubau des
25 km 2 großen Stadtzentrums von Riad,
beim seit März 2019 im Bau befindlichen
King Salman Park oder dem weltweit viel
beachteten und futuristischen Mega-
Projekt Neom, insbesondere dem Stadtteil
„The Line“, in Saudi-Arabien zum
Einsatz.
www.rubblemaster.com
KOMPAKT. LEISTUNGSSTARK. VIELSEITIG.
Der Cat Minibagger 302.7 CR ist in der Standardausrüstung mit exklusiver Joystick-Lenkung, Tempomat, Klimaanlage und
fahrerseitiger Konfigurierbarkeit der Einstellungen ausgestattet. Die nach hinten kippbare Fahrerkabine bietet eine einzigartige
Zugänglichkeit zu Komponenten für Servicearbeiten, wobei wahlweise eine Version mit offenem Fahrstand mit Schutzdach oder
einer Fahrerkabine zur Verfügung steht. Das neue Hydrauliksystem bietet mehr Hubleistung und kürzere Taktzeiten. Durch die anpassbaren
Fahrereinstellungen verbessern sich Effizienz und Bedienkomfort. Die Minibagger der neuen Generation ermöglichen
dank des kompakten Schwenkradius einen geringeren Überhang bei seitlichen Arbeiten.
36 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: Rubble Master
zeppelin-cat.at
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
MWT
Lösungen für jeden Bedarf: Überflur- und
Unterflur-Fahrzeugwaagen von MWT
In der Praxis sind nicht alle Fahrzeuge mit integrierten Wiegesystemen ausgestattet.
Deshalb bietet MWT Mobile Wiegetechnik für das industrielle Umfeld
oder für Baustellen spezielle Überflur- und Unterflur-Wiegesysteme an.
D
ie Einsatzgebiete von Überflur- und
Unterflur-Fahrzeugwaagen unterscheiden
sich: Während das Unterflur-
System meist eine dauerhafte Lösung im
industriellen Umfeld darstellt, eignet sich
das Überflur-System auch für den temporären
Einsatz auf Baustellen. Beide
Systeme von MWT glänzen durch einen
hohen Vorfertigungsgrad und damit durch
eine schnelle Montage.
Eichfähige Fahrzeugwaage
im unauffälligen Design
Die Unterflur-Fahrzeugwaage ist die
ideale Lösung für das Abwiegen von Pkw
und Lkw. Mit einem flachen Fertigteilfundament
und der Fertigteilbrücke lässt sich
die Montage innerhalb kürzester Zeit
verwirklichen und die Baukosten auf ein
Minimum beschränken.
Im Alltag gewährleisten die Waagen
höchste Präzision dank Edelstahl-Wiegezellen
mit der Schutzart IP68. Die fertigen
Waagen sind an OIML Klasse III zertifiziert
und SOLAS konform. Um den
Wiegeprozess möglichst einfach und
schnell zu gestalten, können Last und
Container in einem Schritt gewogen
werden. Sobald das Fahrzeug auf der
Waage hält, wird der Wiegeprozess
automatisch ausgelöst. Selbstverständlich
können verschiedene Peripheriegeräte wie
Ampelsteuerung, Großanzeigen oder
Schrankenanlagen optional ergänzt
werden. Die Waagen sind äußerst vielseitig
und können an verschiedene Anforderungen
angepasst werden.
Mobilität gepaart mit
Solidität und Zuverlässigkeit
Gerade auf größeren Baustellen ist eine
Wiegemöglichkeit vor Ort ein großer
Vorteil. Für diesen Einsatzzweck hat
MWT ein spezielles System entwickelt,
das mit hoher Mobilität punktet. Der
modulare Aufbau des Systems ermöglicht
einen stufenweisen Ausbau bis hin zur
Unterflur-Fahrzeugwaagen sind äußerst vielseitig
und können an verschiedene Anforderungen
angepasst werden.
Automatisation. Kontaktlose Identkartenleser,
alphanumerische Tastatureingabe,
Kennzeichenerkennung oder Gegensprechanlage:
Die Waage ist so konzipiert, dass
die von den Fahrern selbst bedient werden
kann und kein eigenes Personal benötigt.
Bauartbedingt kann die Überflur-Fahrzeugwaage
ohne Fundamentkosten leicht
verlegt werden. Lediglich der Boden muss
nivelliert werden und die Auffahrt- und
Abfahrtstrecke entsprechend vorbereitet
werden. Die Bauhöhe der Waage beträgt
30-40 cm vom Boden bis zur Oberkante
der Fahrbahn. Mit einer lichten Fahrbahnbreite
von 3,20 m ist die Brücke bei
nahezu jeder Witterung sicher zu befahren.
Die Messzellen sind unter der
Wiegebrücke angeordnet und die digitale
Gewichtsanzeige bietet eine Tarierungsmöglichkeit
von bis zu 100% des Wiegebereichs
subtraktiv. Ein Anschluss an eine
Fernsteuerung oder Rechneranlagen ist
möglich.
Sicherheit und verlässliche Technik
Sowohl die Überflur-Fahrzeugwaage als
auch die Unterflur-Fahrzeugwaage
verfügen über einen integrierten Überspannungsableiter,
sodass auch ein hervorragender
Schutz gegen Blitzeinwirkungen
besteht. Die hochwertigen Materialien und
Messzellen machen das System wartungsarm
und bieten auch bei jahrelangem
Gebrauch optimale Stabilität. Selbstverständlich
sind die Überflur- und die
Unterflur-Fahrzeugwaagen eichfähig und
bieten Kunden optimale Transparenz.
www.mwt-systeme.at
Überflur-Fahrzeugwaagen bieten viele
Vorteile: hohe Mobilität, modularer Aufbau,
Bedienung durch den Fahrer und keine
Fundamentkosten bei der Errichtung.
Fotos: MWT Mobile Wiegetechnik
Wien, LAMARR Department Store
38 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
5
1
2 3 4
DAS COREUM
Eine ganze Welt an Möglichkeiten
Das Coreum ist eine europaweit
einmalige Plattform für Innovationen
– und eine einzigartige Kulisse für
Veranstaltungen. Seit 2018 kommen
im Coreum Menschen zusammen, die
in Bau, Umschlag und Recycling
arbeiten. Hier erleben sie die
neuesten Maschinen, Anbaugeräte und
Technologien ihrer Branchen – immer
bereit für den Test vor Ort. Daneben
finden Partner, Unternehmen und
Veranstalter auf 120.000 m² alles, was
sie für Produkt präsentationen,
Schulungen, Tagungen und Events
brauchen. Bei Bedarf steht das
Coreum-Hotel für Übernachtungen
zur Verfügung. www.coreum.de
6
1 2.500 Fachbesucher
strömten bei herrlichem
Herbstwetter nach Stockstadt
auf die Coreum Praxistage.
2 Testen erwünscht: Hier
können Profis die Technologie
der Zukunft schon heute
erleben. 3 Im Rahmen der
Praxistage weihte Peri seine
neue Trainingswelt auf dem
Coreum Gelände ein. 4 Die
Tiltrotator-Vorführungen des
Coreum Partners OilQuick
stießen auf reges Interesse.
5 Der autonom fahrende
Dumper von Bell, der auf den
Coreum Praxistagen seine
Runden fuhr, zog so manch
überraschten Blick auf sich.
6 Hoch hinaus ging es mit den
Palfinger Hebebühnen auf
den Coreum Praxistagen.
KIESEL
Viel Neues bei den 7. Coreum Praxistagen
Fünf Jahre Coreum. Während die einen sich noch wundern, wie schnell die fünf Jahre
vergangen sind, fühlt es sich für die anderen so an, als gäbe es das Coreum schon immer.
Wo sich alle einig sind: Das Coreum in Stockstadt ist ebenso einzigartig wie vielfältig.
A
us der ersten Idee einer Aus- und
Weiterbildungsplattform ist heute ein
Ort geworden, an dem Menschen zusammenkommen.
Um Neues zu entdecken, zu
netzwerken, sich weiterzubilden, zu feiern,
zu genießen, und inzwischen sogar, um im
Coreum Hotel zu übernachten. Die Coreum
Praxistage, die vom 13. bis 15. Oktober die
Profis der Bau-, Materialumschlag- und
Recyclingbranche zum Entdecken neuer
Lösungen einlud, sind ein erfolgreicher
Baustein dieser Coreum Vielfalt.
„Das Coreum lebt von den Menschen“,
erläutert Björn Hickmann, Geschäftsführer
des Coreum. „Von unseren Gästen,
die sich hier wohlfühlen, unserem großartigen
Team, das mit Leidenschaft und
Freude diesen Ort zu etwas Besonderem
macht – und von den mittlerweile 55
Partnern, die sich auf unserer Plattform
engagieren.“
Die Zahl der Partner ist in den vergangenen
fünf Jahren exponentiell gewachsen
und wächst weiter. Davon konnten sich die
gut 2.500 Besucher der diesjährigen
Praxistage selbst überzeugen. „Das waren
unsere siebten Praxistage. Und es gab viel
Neues zu entdecken“, so Hickmann.
„Angefangen bei den autonom fahrenden
Bell Dumpern, bis hin zu P-Line by KTEG,
einer maßgeschneiderten Branchenlösung,
die aus einem Bagger einen Multi-Tool-
Carrier macht, der die Prozesse am Bau
signifikant optimiert. Die Besucher haben
intensiv getestet und sich mit den Spezialisten
vor Ort ausgetauscht. Unsere
Partner, und die, die es werden wollen,
erkennen sehr deutlich, wie viel sie hier
bewegen können.“
Stefan Schauer, Geschäftsführer von
OilQuick, kann dies nur bestätigen: „Hier
können wir in die Branche hineinhören.“
Günter Albers, Geschäftsführender
Gesellschafter ELA ergänzt: „Das Besondere
ist, dass das Coreum inmitten des
digitalen Zeitalters eine physische Plattform
für echtes Networking bietet.“
Auch das Unternehmen Peri Deutschland
setzt auf seinen Platz als Partner im
Coreum. Am 13. Oktober wurde nun
feierlich die neue Peri Trainingswelt auf
dem Coreum Gelände eingeweiht. „Mit
diesem Trainingscenter sitzen wir nun
mitten im Herzen der Baubranche“, so
Sven Meißner, Leiter Unternehmensentwicklung
bei Peri. „Hier kann man unsere
Lösungen nicht nur selbst testen und sich
beraten lassen, sondern auch gezielt sein
Wissen rund um Gerüstbau und Schalungen
auffrischen.“
Von der Anziehungskraft solcher
Angebote profitieren letzten Endes alle 55
Partner des Coreum. „Aus konkreten
Aufgabenstellungen der Fachbesucher
haben sich schon einige erfolgreiche
Kooperationen unter uns Partnern gebildet
und daraus sind wiederum neue, partnerübergreifende
Lösungen für unsere
Kunden entstanden“, erläutert Stefan
Sparwel, Head of Business Development
bei Kinshofer.
„Genau das ist es, was wir mit dem
Coreum erreichen wollen“, bestätigt Björn
Hickmann. „Die Erlebnisse, das Miteinander
und damit der Mehrwert für alle sind
hier so vielfältig wie das Coreum selbst.“
Dass das Coreum in den nächsten zehn
Jahren noch weiterwächst, und noch
vielfältiger wird, davon sind die Mitarbeitenden
und Partner des Coreum fest
überzeugt. Wer sich selbst davon überzeugen
will, sollte sich zum einen den Februar
2024 für die Zukunftskonferenz BAM im
Kalender ankreuzen – und den Oktober
2024 für die Praxistage oder das Coreum
mit einem individuellen Termin an 365
Tagen im Jahr besuchen. Zahlreiche
Möglichkeiten also, um selbst zu entdecken,
was die Zukunft heute schon bringt.
www.kiesel.net
40 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 41
MAWEV SHOW 2024
Wir sind stolz darauf uns im kommenden Jahr
2024 wieder auf der MAWEV Show präsentieren
zu dürfen. Die Baubranche und die Kommunaltechnik
sind zwei wichtige und stetig wachsende
Sektoren, die bei Mauch schon immer einen
besonderen Stellenwert haben. Wir sind stehts
10.-13. APRIL, VAZ ST. PÖLTEN, NÖ
BAUMASCHINEN - LKW - KOMMUNALTECHNIK
bemüht unsere Kunden in den Mittelpunkt
unseres Handelns zu stellen und stolz darauf,
auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen zu
können. Denn unsere Stärke liegt genau darin,
maßgeschneiderte Lösungen für individuelle
Anforderungen zu finden. Aus diesem Grund
freuen uns auf der kommenden MAWEV Show
zahlreiche Interessenten für unsere Produkte
und Lösungen begeistern zu können.
Dipl. Ing. Karl Mauch
Geschäftsführer
#mawevshow | www.mawev-show.at
Messe Graz | messe_graz
ICH WILL AUCH TEIL DER
MAWEV SHOW 2024 SEIN!
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Geschäftsführer Thomas
Jakowiak richtet den
Produktionsstandort für
die Zukunft aus.
BULMOR
Umweltfreundliche Antriebe sind die Zukunft
Seit den 1980er Jahren produziert Bulmor industries Seitenstapler in Oberösterreich
und hat sich mit seinen robusten Seitenstaplern, wendigen Mehrwegestaplern und
sogenannten Ambuliften für Flughäfen weltweit den Ruf eines Premiumherstellers
erworben. Aktuell arbeitet Bulmor daran, die gesamte Produktpalette konsequent auf
umweltfreundliche Elektroantriebe umzustellen.
W
as die Zukunft bringe? Bulmor
Geschäftsführer Thomas Jakowiak
ist überzeugt, „dass der Markt neben dem
klassischen dieselbetriebenen Gerät in
Zukunft die konsequente Umstellung auf
wirtschaftliche und umweltfreundliche
Antriebe fordert. Wir haben mit dem
E-Antrieb bereits lange Erfahrung und
elektrifizieren diese als Einziger am Markt
nun sogar bis 25 t.“ Dabei nimmt Bulmor
besonders bei schweren Heavy-Line
Geräten eine Vorreiterrolle ein: der
Elektro-SideBull für das PRM-Boarding
auf Flughäfen ist bereits im Einsatz und
elektrische Heavy-Line Geräte bis 25 t
verlassen bereits die Produktionshalle.
„Wir sind nun dabei, konsequent die
gesamte Produktpalette auf umweltfreundliche
Elektroantriebe umzustellen.“
Mit neuer Produktion für
die Zukunft gerüstet
Im April 2022 eröffnete Bulmor gemeinsam
mit zahlreichen Kunden und Partnern
das neue Produktionsgebäude in der
Zentrale in Perg, wo nun auf über 4.000
m2 neue und hochmoderne Fertigungsmethoden
zur Verfügung stehen. „Wir haben
150 Mitarbeiter am Standort Perg, den wir
in den letzten Jahren modernisiert und
uns mit dem neuen Produktionsgebäude
wesentlich für die Zukunft aufgestellt
haben. Es handelt sich um eine ´State of
the Art`-Produktion, womit wir für die
Zukunft bestens aufgestellt sind“, betont
Jakowiak.
Ein Blick auf den Produktionsablauf:
Der Bau eines Bulmor beginnt buchstäblich
mit blankem Stahl. Die Stahlfertigung
hat man umorganisiert und auf diese
Weise etwa ein Drittel der früheren
Hallenfläche eingespart. Aber nicht zu
Lasten der Qualität – bei den hoch
belasteten Schweißnähten schwerer
Rahmen und Hubwerke ist höchste
Robustheit gefragt und dafür ist Bulmor
seit jeher weltweit bekannt. Gleichzeitig
mit der Vorbereitung der Rahmen beginnt
die Vormontage von Baugruppen, wie
Achsen, Antriebsaggregaten und Kabinen.
Auch hier halte die Elektrifizierung
Einzug: Achsen und Antriebe, die bisher
ausschließlich mit schweren Dieselaggregaten
verbaut wurden, können nun mit
Elektromotoren ausgestattet werden.
Augenscheinlich sind solche Elektromotoren
bei gleicher Leistung sichtlich platzsparender
als ein konventioneller Antrieb,
die Dimensionen bleiben in dieser Leistungsklasse
aber dennoch beeindruckend.
Einer der ersten Arbeitsschritte ist die
Montage der Achsen ins Chassis. Jakowiak:
„Mit einer entsprechenden Hubvorrichtung
bringen wir den Rahmen auf die
geeignete Arbeitshöhe, um den Mitarbeitern
die Vormontage und den Einbau der
Achsen in angenehmer Körperhaltung zu
ermöglichen, denn die Ergonomie für
unsere Mitarbeiter ist uns sehr wichtig.“
Von da geht es weiter zur Hydraulikmontage:
„Der Mitarbeiter führt diese Tätigkeiten
eigenverantwortlich durch und
bestätigt dann die Qualität seiner Arbeit
in einem internen Prüfprotokoll.“ Ein
Merkmal der neuen Staplergeneration,
betont der Geschäftsführer, sei die
Hydraulik, „wir verzichten bei unseren
neuen Geräten wo möglich auf Hydraulikschläuche
und haben diese durch langlebige
Rohre ersetzt.“
Parallel zu diesen Arbeitsplätzen sind
Vormontageplätze angeordnet: Hier
werden wesentliche Baugruppen, wie die
Achsen, der Motor, die Kabine und auch
der Hubmast, entsprechend den Anforderungen
des Baufortschrittes „just in
sequence“ vorbereitet und dem jeweiligen
Fotos: Kittel, Hemmelmeir, Halbartschlager
Auftrag übergeben. Kabelbäume und
Elektronik werden montiert und verbunden.
Als finaler Arbeitsschritt findet dann
die „Hochzeit“ von Chassis und Hubmast
statt. Zusätzlich erfolgt bei diesem Arbeitsgang
die Inbetriebnahme sowie der erste
Qualitätscheck des Gerätes.
Checklisten und ständige Kontrollen
sind während des gesamten Fertigungsablaufes
obligat. Jakowiak: „Einer unserer
Standplätze ist für die Qualitätssicherung
reserviert. Der Mitarbeiter der Qualitätssicherung
macht hier den final quality
check, prüft alle Funktionen und Schlüsselfaktoren.
Nach seiner Freigabe
bekommt das Gerät dann eine Qualitätsplakette
und ist somit bereit zur Auslieferung.“
Neben den technischen Aspekten setzt
Geschäftsführer Jakowiak auch im
internationalen Vertrieb Schwerpunkte:
„Die Lösungen unserer Kunden werden
immer individueller und lösungsorientierter.
Dazu ist es notwendig noch näher
beim Kunden zu sein, um seine Anforderungen
genau zu kennen. Wenn man in die
Zukunft schaut, werden der Ausbau des
Key Account Managements und internationale
Vertriebs- und Serviceniederlassungen
notwendiger denn je. In diese Richtung
werden wir uns als Bulmor weiterentwickeln
und uns diesen Themen
stellen.“
www.bulmor.com
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Dieselantriebe werden von
Bulmor weiterhin angeboten,
auch wenn immer mehr
Staplermodelle elektrifiziert
werden.
44 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Über 18.000 Baumaschinen in 160 Mietstationen
DIGANDO.COM
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Von links: Baumaschinenmechaniker Dragan Mihajlovic, Alexander Papousek (Leitung Lager), Christopher Papousek
(Leitung Werkstatt), Prokurist BM Ing. Sandro Wolf, Geschäftsführer BM Ing. Michael Wolf (alle Winkler Hoch- und
Tiefbau) und Christian Czvitkovich (Ascendum Baumaschinen Österreich).
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ASCENDUM
Winkler Hoch- und Tiefbau: Volvo ECR355ENL
sorgt in der Seestadt für raschen Leitungsbau
Mit über 75 Jahren Erfahrung ist die in Wien-Liesing ansässige Firma Winkler Hoch- und
Tiefbau ein gefragter Experte im Siedlungswasserbau. Zu den Referenzprojekten in Wien
zählt neben dem Hauptbahnhof auch die Seestadt, wo das Unternehmen von Beginn an tätig
ist und seit Oktober den Leitungsbau für die neuen Bauprojekte am Nordufer des Sees vorantreibt.
Um den zügigen Baufortschritt sicherzustellen, investierte das Unternehmen in
einen neuen Volvo ECR355ENL, der als kompaktes Kraftpaket der Stufe V beeindruckt.
D
as 1947 gegründete Unternehmen
beschäftigte sich zunächst mit
Kaminausschleifarbeiten. Schon nach
wenigen Jahren rückte jedoch der Tiefbausektor
in den Mittelpunkt, wo der
Ausbau des Autobahn- und Straßennetzes
für eine hohe Auslastung sorgte. Mit
Beginn der 1960er Jahre folgten in
Niederösterreich bereits die ersten großen
Aufträge im Siedlungswasserbau, ein
Bereich der bis heute einen Schwerpunkt
in der Tätigkeit der Dipl. Ing. A. Winkler &
Co Baugesellschaft m.b.H. bildet. Als
verlässlicher und kompetenter Partner in
den Bereichen Tiefbau, Leitungsbau und
Hochbau wird das Unternehmen von
Gemeinden, aber auch von Privat- und
Gewerbekunden in Wien, Niederösterreich
und dem Burgenland geschätzt. Die Firma
Winkler Hoch- und Tiefbau zählt zu den
150 größten Bauunternehmen Österreichs,
beschäftigt rund 180 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, wurde als Top Lehrbetrieb
ausgezeichnet und befindet sich nach
wie vor zur Gänze im Privatbesitz. Das
Unternehmen verfügt über Lager bzw.
Werkstätten in Wien, Tattendorf und
Untersiebenbrunn, mit denen die optimale
Betreuung der Bauvorhaben sichergestellt
ist. Ein weiterer Standort in Seibersdorf
ist zurzeit in Entwicklung.
Geschäftsführer BM Ing. Michael Wolf:
„Ich habe meine Karriere im Unternehmen
1982 als Betonierer begonnen. Nach
kurzer Zeit war ich bereits als Bauleiter
im Einsatz und 2001 habe ich die
Geschäftsführung des Unternehmens
übernommen. Vor 10 Jahren haben wir in
Guntramsdorf als Bauträger das erste
Eigenprojekt ´Winklerhof` erfolgreich
fertiggestellt. Ein Bereich, der inzwischen
als wichtiges Standbein etabliert ist und
rund 15 Mitarbeiter beschäftigt. Inzwischen
stellen wir unter dem Namen
Winklerhof bereits an mehreren Standorten
Eigentumswohnungen für Interessenten
zur Verfügung. Wir sind stolz darauf
seit April 2017 im EMAS Register des
Umweltbundesamtes eingetragen zu sein
– wir waren das erste österreichische
Bauunternehmen im Sektor Bau, welches
die EMAS Validierung erlangt hat. Die
Mitarbeit von meinem Sohn als Baumeister
und meiner Tochter als Bilanzbuchhalterin
brachte auch neue Ideen in den
Betrieb, die für eine erfolgreiche Zukunft
wichtig sind.“
Zurzeit arbeitet das Unternehmen
intensiv daran, in der Energieversorgung
unabhängig zu werden. Leistungsfähige
Photovoltaikanlagen wurden nicht nur in
der Zentrale in der Wiener Futterknechtgasse
installiert, sondern auch auf den
Hallen des Bauhofs in Untersiebenbrunn.
Zusätzlich in Betrieb genommen wurde in
der Zentrale eine neue Hackschnitzelheizanlage,
die über ein selbst errichtetes Netz
von Mikrofernwärmeleitungen die Hallen
am Standort versorgt. Betrieben wird die
Anlage mit unbehandeltem Restholz, das
auf den Baustellen anfällt bzw. mit
Containern gesammelt wird.
Der Fuhrpark umfasst rund 80
Erdbaugeräte, darunter auch mehrere
Elektro-Grabgeräte sowie Elektro-Fahrzeuge.
Bei den Geräten über 15 t setzt das
Bis in die 2030er Jahre wird in der Seestadt
im Nordosten Wiens in mehreren Etappen
nicht nur hochwertiger Wohnraum für mehr
als 25.000 Menschen entstehen, sondern
auch über 20.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze.
Aktuell laufen die Infrastruktur-
Arbeiten am Nordufer des Sees.
Das Team der Firma Winkler Hoch- und Tiefbau in der
Seestadt (von links): Bauleiter Prokurist BM Ing. Sandro
Wolf, Polier Johann Leitner und Vorarbeiter und
Maschinist Ramazan Durmaz.
Ein Jahr lang wird der Volvo ECR355ENL in
der Seestadt bei den Arbeiten für das aktuelle
Projekt seine Muskeln spielen lassen.
Unternehmen seit rund 15 Jahren auf die
Marke Volvo. Christian Czvitkovich,
zuständiger Betreuer der Ascendum
Baumaschinen Österreich GmbH, kann
bereits auf 45 Jahre Erfahrung in der Baumaschinenbranche
verweisen. Er kennt
die Firma Winkler Hoch- und Tiefbau seit
seinen Anfängen als Monteur vor rund
40 Jahren. Christian Czvitkovich über die
jüngste Fuhrpark Erneuerung: „Der neue
Volvo ECR355ENL ist ein 35 t Kurzheckbagger
mit Verstellausleger und Planierschild,
der einen in die Jahre gekommenen
30 t Kettenbagger ersetzt. Er ist ein
extrem kraftvoller Kurzheckbagger, der als
neuer Leistungsträger im Fuhrpark seine
Stärken auch in engen innerstädtischen
Gassen voll ausspielen kann. Da von
anderen Großgeräten bereits eine Baggerausrüstung
der Firma Winkelbauer
vorhanden ist, wurde auch der Volvo
ECR355ENL mit Schnellwechselsystem
und Löffelpaket von Winkelbauer ausgeliefert.
Weitere Volvo Geräte im Fuhrpark
sind ein ECR235EL Kurzheck Kettenbagger,
der Mobilbagger EW180, der Kurzheck-
Mobilbagger EWR170E und der kompakte
Radlader L35.“
Prokurist BM Ing. Sandro Wolf ergänzt:
„Wir haben ein größeres, moderneres und
46 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 47
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
BM Ing. Sandro Wolf und
BM Ing. Michael Wolf arbeiten
intensiv daran, das Unternehmen
energieautark zu machen:
Neben einer Photovoltaikanlage
wird die Zentrale der
Firma Winkler Hoch- und
Tiefbau auch durch eine neue
Hackschnitzelheizanlage
versorgt.
leistungsfähigeres Gerät benötigt, denn
das aktuelle Projekt in der Seestadt
umfasst die Errichtung von Kanal- und
Wasserleitungen mit rund 3 km Länge. Es
ist bereits der dritte Abschnitt in der
Seestadt, den unser Unternehmen
realisiert. Bei diesem Abschnitt stehen
aber nicht nur der Erdbau mit Grabtiefen
bis zu 6 m Tiefe im Mittelpunkt. Ganz
wichtig ist auch das Versetzen und Ziehen
der TWF Verbauelemente, die bei rund
zwei Drittel der Strecke zum Einsatz
kommen. Da das Projekt durch sehr hohe
Umweltvorgaben geprägt ist, haben wir
uns dazu entschieden, in ein neues Gerät,
das die Abgasstufe V erfüllt, zu investieren.
Unter all diesen Aspekten war für uns
der Volvo ECR355ENL die erste Wahl.
Besonders gefreut hat uns, dass die Firma
Ascendum das Gerät sehr kurzfristig zur
Verfügung stellen konnte. In Summe
kommen auf der Baustelle in der Seestadt
sechs Erdbaugeräte und zwei Spundungsgeräte
zum Einsatz.“
Eine Besonderheit dieser Kanal-Baustelle
ist das Kanalrohr. Es wird nicht ein
Fertigelement versetzt, sondern vor Ort ein
großes Ei-Profil betoniert. Dabei müssen
die Verbauelemente, die durch zusätzliche
Stahlplatten verlängert sind, im betonierten
Zustand gezogen werden.
BM Ing. Michael Wolf betont abschließend:
„Die Arbeiten am dritten Abschnitt
in der Seestadt erfolgen unter großem
Zeitdruck. Bis zum Frühjahr 2024 müssen
wir einen Großteil der Arbeiten fertiggestellt
haben. Wir nehmen daher zeitgleich
mehrere Abschnitte in Angriff. Angesichts
dieser Herausforderungen kommt dem
Volvo ECR355ENL eine besondere
Bedeutung zu. Wir vertrauen dabei auf die
hohe Zuverlässigkeit der Volvo Geräte und
die erstklassige Betreuung durch Christian
Czvitkovich, der für uns immer erreichbar
ist. Der Volvo ECR355ENL ist eine
wichtige Investition in unseren Fuhrpark,
mit dem wir uns für die Zukunft sowohl
auf engen Baustellen, aber auch bei Projekten
mit großen Kubaturen, sehr leistungsfähig
aufstellen.“
www.a-winkler.at | www.ascendum.at
Foto: Asfinag
ASFINAG
Photovoltaik-Offensive in Kärnten
Durch den Ausbau erneuerbarer Energieträger will die
Asfinag bis 2030 bilanziell stromautark sein.
B
ereits seit Februar 2021 wird der
Asfinag-Standort Klagenfurt von einer
PV-Anlage mit einer Leistung von mehr
als 200 kWp versorgt. Bis zum Frühjahr
2024 wird nun die zweite Dachhälfte
ebenfalls mit PV-Modulen versehen. Die
Gesamtleistung der Anlage wird dadurch
auf 500 kWp mehr als verdoppelt. Auch
der Batteriespeicher wird entsprechend
erhöht und soll dann 1.000 kWh aufnehmen
können. Die künftig produzierte
Strommenge dieser Anlage würde den
jährlichen Energiebedarf von etwa 70
Einfamilienhäusern decken.
Eine Verdreifachung der PV-Anlage ist
am Standort Villach geplant, bei dem auf
allen sieben Gebäuden mehr als 1.500
PV-Module verbaut werden. Die Anlage
wird nach Fertigstellung im Frühjahr
2024 insgesamt sogar 800 kWp Solarstrom
liefern, womit der gesamte Standort und
die E-Ladestationen versorgt werden
können. Neu errichtet wird ab dem
Frühjahr 2024 die PV-Anlage beim
Ostportal des Ehrentalerbergtunnels.
Mehr als 2.600 PV-Module mit einer
Gesamtleistung von 1.100 kWp sorgen
künftig dafür, dass der Tunnel energieneutral
betrieben werden kann. Die
Gesamtfertigstellung ist für Ende 2024
vorgesehen. Nicht zuletzt werden beim
Karawankentunnel alle Bergwässer
Klimaschutzministerin Leonore Gewessler
und Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl
eröffneten 2021 am Asfinag-Standort
Klagenfurt die erste Smart-Grid-Anlage.
gesammelt und zum Nordportal geleitet,
um sie dort mit einem Wasserkraftwerk
energetisch zu nutzen. Die Leistung des
Kraftwerks wird etwa 470 MWh betragen.
Der gewonnene Strom wird direkt in den
Tunnel eingespeist. Etwa 30% der benötigten
Strommenge – die Lüftung nicht
mitgerechnet – kann künftig mit Strom
aus Wasserkraft gedeckt werden.
www.asfinag.at
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Als hoch belastbare Kurzheckmaschine
sorgt der Volvo ECR355ENL bei
diesem Einsatz in der Seestadt für einen
raschen Baufortschritt.
Maschinist und Vorarbeiter
Ramazan Durmaz schätzt die
hohe Standsicherheit des Volvo
ECR355ENL ebenso, wie die großen
Hub- und Grabkräfte.
Vizepolier
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bietet damit ideale Rahmenbedingungen
für die optimale Betreuung der Kunden.
Gemeinsam mit dem Team führte die
Familie Dunst die Ehrengäste, Geschäftspartner
und Kunden durch das
hochmoderne Bauprojekt.
S
EINFACH
C
H
SCHNELLER .
R
Rahofer.
DUNST
Feierliche Eröffnung der neuen
Dunst-Firmenzentrale in Grafenschachen
Am 27. und 28. Oktober 2023 wurde der Neubau im Gewerbepark Grafenschachen
mit einem Fest eingeweiht. So zahlreich wie die Besucher waren auch die Höhepunkte
während der zweitägigen Veranstaltung.
D
ie offizielle Eröffnung des neuen
Gebäudes markiert einen außergewöhnlichen
Meilenstein für das Familienunternehmen
Dunst KFZ u. Hydraulik
GmbH. Nach rund 1,5 Jahren Bauzeit ist
das Firmengelände bereit, um hier die
umfangreiche Geschäftstätigkeit aufzunehmen.
Direkt in der brandneuen Produktionshalle
erwartete die Gäste elegantes
Frühschoppen-Ambiente. Dem feierlichen
Festakt, durch den die Familie Dunst
samt Team führte, wohnten Ehrengäste
aus Politik, internationale und nationale
Geschäftspartner sowie viele Kunden
und Freunde des Unternehmens bei.
Gleichzeitig waren alle Türen des Bauwerks
für Besichtigungen des gesamten
Komplexes geöffnet. Das hochmoderne
Bauprojekt, mit dem die Firma Dunst ihr
Angebot auf ein noch höheres Level
heben wird, überzeugt in jeder Hinsicht.
Sowohl Kunden als auch Mitarbeiter
erwartet ein Betrieb, der in Sachen
Kompetenz und Innovation alle Stücke
am Puls der Zeit spielt.
Rund um die beeindruckenden Hallen
und Büroräumlichkeiten präsentierten
und demonstrierten die namhaften
Marken aus dem Dunst-Portfolio ihre
Produkte. HMF Ladekrane, Joab Containerwechselsysteme,
Unilock Kran-
Schnellwechselsysteme, Hoeflon Mini-
Hebekrane, Krpan Holzladekrane,
Cormach Großkrane und Terberg
Mitnahmestapler sowie Kranzubehör
konnten hautnah in Action erlebt
werden.
www.dunst-hydraulik.com
50 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: Bildgänger
DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK
Dank der Schnellwechselsysteme SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion
für Hydraulikbagger (12t bis 40t) erledigt sich der Werkzeugwechsel wie von alleine.
Mit bis zu sechs automatisch kuppelbaren Hydraulikanschlüssen inklusive
Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer
sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge
einfach, schneller – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,
konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck sitzt
das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
BOMAG
Experten im Austausch: Bomag feiert
Innovation Days und Umsatzrekord
Mehr als 1.500 Gäste aus etwa 80 Ländern empfing der Baumaschinenhersteller Bomag
vom 18. bis 21. September am Hauptsitz in Boppard zu den 5. Bomag Innovation Days.
Actionreiche Maschinenvorführungen prägten im Demo- und
Trainingscenter die Präsentation aktueller Produkte.
E
inblicke ins Werk, Vorträge und
natürlich Maschinen sowie digitale
Lösungen in Aktion boten den perfekten
Rahmen für einen informativen und
anregenden Austausch unter Fachleuten.
„Global denken – lokal agieren“ sei einer
der zentralen Handlungsstrategien der
Bomag heute und in der Zukunft, so Ralf
Junker, Präsident der Bomag im Rahmen
seiner Begrüßungsrede. Nur so könne es
einem international aufgestellten Unternehmen
heute gelingen, Kundenanforderungen
weltweit adäquat zu bedienen.
Daher weitet der Baumaschinenhersteller
seine Standorte weltweit aus und hat
jüngst ein neues Werk in Indien eröffnet.
In diesem Sinne dienen auch die Bomag
Innovation Days dem weltweiten Austausch
über neue Technologien und
Strategien. Ralf Junker: „Es ist ein höchst
eindrucksvolles Ereignis und eine wunderbare
Chance, wenn 1.500 Experten
zusammentreffen, um über die Zukunft des
Straßenbaus zu diskutieren. Wir sind stolz
darauf, dieser großen Gemeinschaft einen
Ausblick auf neue Produkte und Lösungen
von Bomag bieten zu können. Wir sind
aber auch hier, um von den Erfahrungen
und Anforderungen unserer Gäste aus der
ganzen Welt zu lernen und neue Ideen zu
entwickeln.“
„Bomag. Building Better Roads“ – unter
diesem Motto bot das Unternehmen ein
vielfältiges Programm. In Fachvorträgen
wurden zukunftsweisende digitale
Lösungen für den Straßenbau vorgestellt.
Bei der anschließenden Werksführung
erhielten die Gäste einen Einblick in die
hohe Fertigungstiefe von Bomag und
konnten sich vor Ort selbst vom Qualitätsbewusstsein
in allen Arbeitsschritten
überzeugen. Im Rahmen einer actionreichen
Maschinenvorführung erlebten die
Fotos: Bomag GmbH; Baublatt.Österreich
Ebenfalls bei den Bomag Innovation Days (von links): Günther Kühn
(Geschäftsführer Bomag Wien), Marcell Mair (Verkauf T/V/S), Martin Theny
(Verkauf Stmk/K/B; beide Bomag Wien), Günther Steiner und Werner Salzmann
(beide Swietelsky Klagenfurt).
Besucher im Demo- und Trainingscenter
aktuelle Produkte in Aktion. Dabei
demonstrierte Bomag den gesamten
Bauzyklus vom Fräsen, Stabilisieren und
Verdichten bis hin zum Asphaltieren und
Instandsetzen unter realen Bedingungen.
Digitale Baustellenvernetzung 4.0
Besondere Aufmerksamkeit widmeten die
diesjährigen Bomag Innovation Days den
beiden digitalen Produkten Bomap und
Asphalt Pro. Das Assistenzsystem Bomap
VÖBU FAIR
DAS Geotechnik-Event 2024
01. + 02 Februar 2024
Messe Wien Congress Center
77 Aussteller aus Spezialtiefbau, Bohrtechnik und Brunnenbau
Eintritt frei am 01. Februar 2024 von 14:00 bis 22:00 Uhr
Breite Netzwerkmöglichkeit mit 1200 erwarteten Besuchern
Jetzt anmelden - 85% der Stände sind bereits reserviert/gebucht!
14. ÖSTERREICHISCHE
GEOTECHNIKTAGUNG
Thema: Gründungen
„Vienna-Terzaghi Lecture“ mit Dr. Peter Day, Südafrika
Online-Anmeldung bereits möglich!
überwacht die Arbeitsergebnisse der
Bodenverdichtung bzw. Asphaltverdichtung
herstellerunabhängig und in Echtzeit.
So lässt sich der Verdichtungsgrad auf der
Baustelle ganz einfach kontrollieren und
dokumentieren. Asphalt Pro hilft beim
Planen, Optimieren und Dokumentieren
der gesamten Baustelle. Mit dieser
Softwarelösung können Bauleiter den
Planungsaufwand für das anstehende
Straßenbauprojekt erheblich verkürzen,
den laufenden Einbauprozess überwachen
Die Werksführungen vermittelten einen Einblick
in die hohe Fertigungstiefe von Bomag.
und wenn nötig, schnell und rechtzeitig
gegensteuern.
Im Mittelpunkt der Bomag Innovation
Days 2023 stand aber nicht nur faszinierende
Technik, Bomag konnte auch einen
wichtigen wirtschaftlichen Erfolg bekannt
geben: Erstmals in der Firmengeschichte
wurde die 1 Mrd. Grenze beim Jahresumsatz
übertroffen. Ein Meilenstein, der Stärke
und Stabilität des großen Baumaschinenherstellers
eindrucksvoll unterstreicht.
www.bomag.com
www.voebu.at/fair
52 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 53
MASCHINEN + TECHNIK
SCHWAMBORN
Industriebodensanierung mit Tiefenwirkung
Die neue Flächenfräse BEF 400RC von Schwamborn schafft neue ergonomische und
wirtschaftliche Möglichkeiten bei der Sanierung von Betonböden- und Betonfugen.
J
e nach Abnutzung und Verschleiß eines
Betonbodens in Produktions- und
Lagerhallen ist ein Tiefenabtrag der
Oberfläche bis zu mehreren Zentimetern
notwendig. Schwamborns neue Fräsmaschine
besticht dabei nicht nur durch
ihre pure Kraft, Böden zu entschichten,
sondern durch eine herausragende
Flächenleistung und Vielseitigkeit – wie
das aktuelle Beispiel einer Sanierung zeigt.
Ein geflügelter und damit sehr stark
verdichteter Betonboden der Klasse C3037
wies zum Teil erhebliche und sehr tief in
den Boden reichende Verschleißerscheinungen
auf. Während Teile des Bodens mit
Epoxidharz gefüllt und geschliffen werden
konnten, musste der stark beschädigte Teil
bis auf eine Tiefe von 1,5 cm abgetragen
werden. Versuche, diese Arbeiten mit einer
handelsüblichen Flächenfräse durchzuführen,
scheiterten – man kam schlichtweg
nicht annähernd auf die gewünschte Tiefe.
Mit der Schwamborn BEF 400RC
gelang ein Tiefenabtrag von 1,5 cm. Das
ist durch die hohe Flächenleistung und
Geschwindigkeit nicht nur sehr wirtschaftlich,
sondern durch die Tatsache,
dass die neue Fräsmaschine per Fernsteuerung
zu bedienen ist, äußerst ergonomisch.
Die neuartigen Möglichkeiten der
Wenn es um
Tiefenwirkung
bei der Betonboden-
und
Fugensanierung
geht, dann
bietet die
Ideenschmiede
Schwamborn
mit der BEF
400RC eine vielseitige
und innovative
Lösung.
Links 1,5 cm
Tiefenabtrag
durch die BEF,
rechts das
Fräsbild einer
herkömmlichen
Flächenfräse.
Fugensanierung
mit der BEF
400RC durch
schonendes
Schneiden mit
Schwamborn
Trennscheiben-
Rotor.
Staubabsaugung führen zudem zu einer
reduzierten Belastung der Arbeiter.
Für die nach dem Abtragen neu
aufzubringende mineralische Industriebodenbeschichtung
ist es wichtig, „dass der
Untergrund gleichmäßig tief abgetragen
wurde, nur dadurch kann die maximale
Belast- und Haltbarkeit des sanierten
Bodens sichergestellt werden“, betont
Siegmund Griesheimer, Leiter der
Schwamborn Anwendungstechnik.
Dafür sorgen verschiedene technische
Innovationen an der BEF 400RC, wie zum
Beispiel die exakt (auch auf schiefen
Untergründen) einstellbare Frästiefe. Man
kann rechts und links getrennt mit Hilfe
einer integrierten Wasserwaage die exakte
Frästiefe und die Position des Fräsrotors
bestimmen, was auch wesentlich zur
Gleichmäßigkeit des Fräsbildes beiträgt.
Nach dem Tiefenabtrag empfiehlt
Siegmund Griesheimer, den gefrästen
Boden zu schleifen, um die Oberflächen
vollständig eben zu bekommen und von
durch den schweren Fräsgang gelockerten
Teilen zu befreien. Griesheimer: „Dann
kann man davon ausgehen, dass beispielsweise
eine zementgebundene, mineralische
Beschichtung dauerhaft hochbelastbar
ist.“
Die BEF 400 RC ist speziell für alle
Aufgaben in der Bodenbearbeitung
konzipiert, die auf große Bearbeitungstiefe
ausgerichtet sind. So kann die Maschine
auf dem 40 cm breiten Rotor nicht nur mit
klassischen Fräslamellen (8-Punkt
HM-Lamellen) sondern auch mit Diamant-
Trennscheiben versehen werden, die auch
den härtesten Betonboden tiefenwirksam
schneiden. Je nach Aufgabenstellung
können mehrere Trennscheiben individuell
montiert werden. Der Boden wird in
saubere, gleichmäßig tiefe Streifen
geschnitten und kann dann mit einem
Bohrhammer bis zu einer Tiefe von 3,5 cm
vollständig abgetragen werden.
Für die Fugensanierung wurde der
Fräsrotor mit dem Trennscheiben-Rotor
auf der Baustelle innerhalb von ca. 20 min.
ausgetauscht. Bei der Fugensanierung ist
es wichtig, schonend abzutragen, um große
Beschädigungen im Fugenbereich zu
vermeiden. Danach wird die Fuge wieder
neu verfüllt und nach Erhärtung des
Materials durch einen Trennschnitt
folgend der vorigen Fuge neu angelegt.
www.schwamborn.com
54 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Sicher kalkulieren!
Kettenbagger-
Aktion2023
auswähLen & sParen:
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MASCHINEN + TECHNIK
Das Team der
Firma Bulldozer
freut sich über
das große
Interesse der
Besucher und
Schulklassen an
den Führungen
und Produktpräsentationen.
HILTI
Lösung für die Verwaltung von
Transportern und schwerem Gerät
Nach zwei Jahren Partnerschaft bringen Hilti und Trackunit
eine Software für die Verwaltung von Transportern und
schwerem Gerät auf den Markt.
D
ie neue Software von Hilti mit
Trackunit-Technologie für Transporter
ermöglicht die digitale Verwaltung
sämtlicher mitgeführter Betriebsmittel in
Echtzeit. Darüber hinaus kann mit der
Software jedes Betriebsmittel, vom
kleinsten Schraubenzieher bis zum
größten Bagger, auf der ON!Track Plattform
verwaltet werden. Neben einer
weiteren Automatisierung bietet die
Software die Möglichkeit von Produktivitätssteigerungen
für Bauunternehmen
weltweit. Die strategische Zusammenarbeit
im Rahmen des „Works with
Trackunit“-Programms hat das digitale
Betriebsmittelmanagement ON!Track von
Hilti deutlich verbessert. Seit Beginn der
Partnerschaft wurden mehr als eine halbe
Million ON!Track-Tags in das globale
Bluetooth-Netzwerk von Trackunit
integriert. Zugleich wurde damit eine der
großen Herausforderungen der Bauindustrie
angegangen: Produktivitätsverluste
durch ein ineffizientes Betriebsmittelmanagement.
ON!Track-Nutzer erhalten nun
eine bessere Übersicht über ihre Geräte
und können damit ihre Produktivität auf
der Baustelle deutlich steigern. „Wir
wollen der beste Produktivitätspartner für
unsere Kunden sein. Durch die nahtlose
Integration unserer ON!Track-Tags in das
umfangreiche Netzwerk von Trackunit
erhöhen wir nicht nur die Transparenz im
Betriebsmittelmanagement sondern
vereinfachen auch die operativen Prozesse
für unsere Kunden. Diese Partnerschaft
Mit der Software steht den in der
Bauindustrie tätigen Unternehmen ein
umfassendes und nahtloses Betriebsmittelmanagement
zur Verfügung.
steht für unseren Anspruch, die Bauindustrie
besser zu vernetzen und effizienter zu
machen“, sagt Michael Neidow, Leiter des
Geschäftsbereichs Construction Software
bei Hilti.
www.hilti.group
BULLDOZER
Erfolgreicher Tag der offenen Tür bei Bulldozer
Der Spezialist in Sachen Ersatzteile, Verschleißteile, Anbaugeräte und Reparaturen
im Baumaschinenbereich öffnete am 6. und 7. Oktober 2023 in der Niederlassung
Enzersdorf a. d. Fischa seine Tore für Kunden, Lieferanten, Angehörige
von Mitarbeitern und auch Schulklassen.
D
as Interesse war groß: Besucher
kamen nicht nur aus Österreich,
sondern auch aus Deutschland, Italien,
Kroatien und Frankreich. Marie Müllner,
zuständig für technische Beratung bei
Bulldozer, betont: „Es ist immer wieder
eine große Freude, Menschen hinter die
Kulissen einzuladen und der Technik
näher zu bringen.“ Die Vorführungen der
Bulldozer-Anbaugeräte sind bei den
Besuchern ebenso gut angekommen, wie
die Führungen durch die Werkstatt oder
die Produktpräsentationen und fachmännische
Beratung durch das Team rund um
Geschäftsführer Willibald Wippel. Dazu
Andreas Aitzetmüller, Verkaufsleiter
Bulldozer: „Eine tolle Veranstaltung, bei
der wir unseren zahlreichen Kunden und
Besuchern eindrucksvoll das breitgefächerte
Produktprogramm und Leistungsspektrum
unserer Werkstätte präsentieren
konnten. Ein großes Dankeschön an alle,
die an unserem Tag der offenen Tür
teilgenommen haben.“
Die Schwerpunkte der Bulldozer
Handels GmbH liegen neben dem Werkstätten-Betrieb
in Enzersdorf nach wie vor
in den Bereichen Laufwerksteile, Verschleißkomponenten
wie Zahnspitzen aller
gängigen Hersteller, Messerstähle,
Verschleißbleche, aber auch Filtertechnik
sowie mobile Betankungstechnik. Ein
umfangreiches Sortiment an Anbaugeräten
– wie Hydraulikhämmer, Abbruchzangen,
Sortiergreifer und die eigene Linie an
Baggerlöffeln – runden das Produktportfolio
perfekt ab. Auch der Bereich der
Aufbereitungstechnik wird bei Bulldozer
großgeschrieben, im speziellen Brechbacken
und Schlagleisten für Brecheranlagen
und weiterführend alles rund um
Siebtechnik.
Ing. Werner Janisch, Technischer Leiter
Enzersdorf: „Das Interesse bei den Führungen
durch die Werkstatt war sehr groß.
Unsere Besucher wurden über die breiten
Möglichkeiten in der Fertigung und den
Techniken, die wir unseren Kunden bieten
können, informiert. Dazu zählen unter
anderem Zerspanungsarbeiten auf zwei
großen CNC-Maschinen, Zuschnitte mittels
einer Schneidanlage, Schweißspindeln und
Abkantpressen. Reges Interesse gab es
auch für Sonderkonstruktionen, die von
Bulldozer gefertigt wurden – etwa eine
Kugelauffangwand für einen Schießplatz.“
Marc Benetti, Gebietsleiter MB-Crusher,
bringt es auf den Punkt: „MB Deutschland
bedankt sich bei den zahlreichen
Besuchern und der Bulldozer Handels
GmbH. Wir hoffen, Euch hat es genauso
gut gefallen wie uns.“
www.bulldozer-parts.at
56 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
KOMPETENZ. FORTSCHRITT. PARTNERSCHAFT.
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MASCHINEN + TECHNIK
OILQUICK
Evolution für die Oilquick Fallsicherung
Im Sinne einer kundenorientierten Evolution arbeitet die Entwicklungsabteilung
von OilQuick im bayerischen Steindorf bei Augsburg kontinuierlich
an Verbesserungen. Neuestes Upgrade im OilQuick Portfolio ist die zweite
Generation der bewährten Fallsicherung.
E
ntwicklungsleiter Christian Rampp
erläutert die OilQuick Innovationsphilosophie:
„Wie alle unsere Produkte
ist auch die ‚GEN II‘ das Resultat eines
kundennahen Engineerings. Wir stehen
in einem intensiven Austausch mit
Maschinenführern, Fuhrparkleitern und
Fachhändlern – dieses verdichtete
Feedback aus der Praxis ist auch in die
1
2 3 4
Das prämierte Konzept aus Sichtanzeige plus
Fallsicherung gilt als eines der sichersten Schnellwechselsysteme
auf dem Markt: 1 OilQuick Fallsicherung
in Aktion. 2 GEN II Fallsicherung mit e-VA
unverriegelt. 3 Einfaches Ein- und Auskuppeln.
4 Der neue Feder-Mechanismus. 5 GEN II
Fall sicherung mit MRL.
Weiterentwicklung der Fallsicherung
eingeflossen.“
Fallsicherung GEN II: Das ist neu
n Einfaches Ein- und Auskuppeln: Der
neue Feder-Mechanismus hält die
Fallsicherung auch bei ungünstigen
Winkeln zum Einkuppeln offen und
drückt sie zum Auskuppeln sofort auf,
5
sobald das Anbaugerät abgelegt wird.
n Schutz vor Beschädigungen: Die
innenliegende Position und eine
Bolzensicherung mit Sicherungsschraube
vermeiden Beschädigungen
– selbst bei Schiebemanövern mit den
Schnellwechsler-Flanken.
n Noch robusteres Material: GEN II
Fallsicherungen werden aus gesenkgeschmiedetem
Stahl hergestellt – ein
Fertigungsverfahren für Bauteile mit
besonders hohen Anforderungen an
Sicherheit und Lebensdauer.
n Unkompliziertes Ersatzteil-Management:
Die Geometrie der linken und
rechten Fallsicherung ist identisch,
d. h. es gibt nur eine Ausführung des
Ersatzteils.
Bereits seit einigen Jahren – und weit
vor der Verschärfung der Norm EN 474
– ergänzt das OilQuick Schnellwechselsystem
die optische Verriegelungskontrolle
durch eine Fallsicherung. Die
patentierte konstruktive Lösung verlängert
die Schnellwechsler-Klaue, die sich
um die Welle an der Adaption des
Anbaugeräts schließt. So wird zuverlässig
verhindert, dass Anbaugeräte
herabstürzen, selbst wenn die Verriegelung
des Schnellwechslers trotz Sichtanzeige,
Warnsignal und Gegenprobe
versehentlich nicht richtig geschlossen
wurde.
Die Kombination aus Sichtanzeige und
Fallsicherung ist EuroTest-Doppelsieger
für den besten Arbeitsschutz (2019 +
2022). „Wir freuen uns sehr über die
Würdigung unseres Konzepts durch
Branchenexperten, aber es geht uns nicht
um Awards oder Prüfplaketten“, stellt
Geschäftsführer Franz Josef Schauer
klar. „Wir denken immer über gesetzliche
Vorgaben hinaus und hinterfragen
geltende Sicherheitsstandards. Deshalb
ist für uns ein Produkt nie fertig, sondern
ein kontinuierlicher Lernprozess gemeinsam
mit unseren Kunden.“ Weitere
Erfolgsbeispiele für diesen iterativen
Innovationsansatz sind die Sichtanzeige
e-VA – die elektronische Variante der
prämierten Sichtanzeige MRL – sowie
die Zero-Degree-Technologie für Tiltrotatoren.
www.oilquick.de
Fotos: OilQuick Deutschland KG
KEINEN CAT KÖNNEN
WIR UNS NICHT LEISTEN.
„Als Spezialisten für Transporte, Erdarbeiten, Sand- und Schottergewinnung, Abbrüche, Container- sowie Kommunaldienste
sind wir sehr breit aufgestellt. Ein zuverlässiger Maschinenpark in Spitzenqualität, konsequentes Qualitätsmanagement und
ein hoher Anspruch an das Umweltmanagement sind die Grundlagen für nachhaltigen Geschäftserfolg und die Zufriedenheit
unserer Kunden. Cat und Zeppelin zählen zu unseren langjährigen Geschäftspartnern, auf die wir nicht verzichten können.“
Regina und Leopold Poyss
Geschäftsführer Poyss GesmbH, Poysdorf
zeppelin-cat.at
58 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
können in die moderne digitale Baustellenorganisation
mittels Building Information
Modelling (BIM) integriert werden. Mit
HiSPS sind unsere Krane bereit für die
fortschreitende Digitalisierung des
Bauwesens.“
Ab Anfang 2024 werden weitere neugefertigte Wolff Modelle mit der Option ausgestattet,
das HiSPS zu aktivieren und auch bestehende Wolff Krane können nachgerüstet werden.
Das zuschaltbare Assistenzsystem HiSPS arbeitet durch akkubetriebene Sensoren an
Laufkatze und Unterflasche des Kranhakens. Verbunden mit einer Steuerungseinheit im
Schaltschrank erkennen diese die Bewegungen des Seils und passen die Bewegung und
Geschwindigkeit von Drehwerk und Laufkatze automatisch daran an.
„Wölffe“ auf Lagerplätzen, in Minen und in
der Industrie interessant, die ohne Krankabine
vom Boden aus gesteuert werden.
„HiSPS ist aber nicht nur ein digitales
Assistenzsystem und der Grundstein des
Das High-Speed-
Positioning-System legt
den Grundstein für den
autonom fahrenden,
digitalisierten Kran. Die
Kranbewegungs- und
Positionsdaten, die das
HiSPS generiert, können in
die moderne digitale Baustellenorganisation
mittels
Building Information
Modelling (BIM) integriert
werden.
autonom fahrenden Krans“, sagt Dr.
Mohamed Abouelezz, Leiter Produktmanagement
und Business Development bei
Wolffkran. „Die Kranbewegungs- und
Positionsdaten, die das HiSPS generiert,
HiSPS bald für das
ganze Rudel verfügbar
Nach ausgiebiger Testphase wurde das
HiSPS Ende September in Heilbronn
erstmals im marktreifen Zustand der
Öffentlichkeit präsentiert. Anfang September
wurde es bereits auf der Matexpo in
Belgien, der größten Baufachmesse in den
Benelux-Staaten, ausgestellt und mit dem
Innovationspreis ausgezeichnet. In den
nächsten Monaten werden alle Laufkatzkrane
der aktuellen Produktion serienmäßig
mit vorinstalliertem System ausgeliefert,
sodass HiSPS als Option jederzeit
genutzt werden kann. Selbstverständlich
können auch bestehende Krane entsprechend
nachgerüstet werden. In einem
zweiten Schritt soll das High-Speed-
Positioning-System künftig auch für die
Wolff Wipper verfügbar sein.
www.wolffkran.com
WOLFFKRAN
Effizient arbeiten im Digitalzeitalter
Vor einem Jahr präsentierte Wolffkran auf der bauma als erster Hersteller der
Kranbranche das elektronische Assistenzsystem High-Speed-Positioning-System
(HiSPS), das es ermöglicht, die Last am Kranhaken fast schwingungsfrei zu bewegen
und millimetergenau zu positionieren. Ab sofort ist die zum Patent angemeldete
Technologie zusammen mit Wolffkrans Neuzugang Wolff 6523 Clear bestellbar.
D
as zuschaltbare Assistenzsystem
HiSPS arbeitet durch zwei akkubetriebene
Sensoren an Laufkatze und Unterflasche
des Kranhakens. Verbunden mit einer
Steuerungseinheit im Schaltschrank
erkennen diese die Bewegungen des Seils
und passen die Bewegung und Geschwindigkeit
von Drehwerk und Laufkatze
automatisch daran an. „Der Kranführer
steuert letztlich nicht mehr den Kran,
sondern die Last mit Unterstützung des
Systems“, erläutert Viktor Mosolf, Abteilungsleiter
Digitalisierung bei Wolffkran.
Mehr Sicherheit auf allen Ebenen
Die durch die Kranbewegung in Schwingung
versetzte Last wird durch Aktivierung
des HiSPS innerhalb von Sekunden
zum Stillstand gebracht. Auch starke
Windeinflüsse können so eliminiert
werden. Da die Laufkatze bei aktiviertem
HiSPS immer automatisch die Position
über der Hakenflasche einnimmt, ist kein
Schrägzug der Last möglich. Beim
manuellen Ziehen des Hakens oder beim
Schieben der Last per Hand am Boden
fährt die Laufkatze automatisch mit bzw.
ist immer exakt über der Last positioniert.
„Das Risiko von Unfällen und Schäden
durch schwingende Lasten oder Haken
wird dank HiSPS erheblich reduziert“,
resümiert Viktor Mosolf. „Zudem wird das
Antikollisionssystem optimiert, da nicht
nur der Kran, sondern auch die Last
innerhalb der Arbeitsbereichsbegrenzung
automatisch gestoppt wird.“
Das Wolff High-Speed-Positioning-System
erhöht nicht nur die Baustellensicherheit,
sondern ermöglicht auch ein wesentlich
effizienteres Arbeiten. Der Kran kann
deutlich einfacher und intuitiver vom
Boden aus per Fernsteuerung bedient
werden. Muss der Kranführer bisher die
Last sehr langsam bewegen, um eine starke
Pendelbewegung zu vermeiden, kann er
den Kran mit zugeschaltetem System
deutlich schneller fahren. Zudem ermöglicht
das HiSPS Hakenpositionen zu
speichern und automatisiert anzufahren.
So kann die Last auch bei eingeschränkter
Sicht präzise positioniert werden. Die
Möglichkeit, gespeicherte Positionen
automatisiert anzufahren, macht HiSPS
dabei neben Baustellenkrane auch für
60 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
NACHHALTIG
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Mit Maschinen und Geräten zur Miete aus unserem
emissionsarmen und klimaschonenden ecoRent-Programm.
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MASCHINEN + TECHNIK
Der schwenkbare
Böschungslöffel
wurde von der
Firma Baumaschinentechnik
auf
Wunsch der Firma
Puster Erdbau verstärkt
ausgeführt.
Auch der neue Cat 320GC
der Firma Puster Erdbau
kommt mit einer SW2-Q
Ausrüstung von der Firma
Baumaschinentechnik
zum Einsatz.
MASCHINEN + TECHNIK
Österreichischer
Baumaschinenverband
KOMPETENZ DURCH
FOKUSSIERTE INFORMATION
BAUMASCHINENTECHNIK
Puster Erdbau stärkt Forstwegebau mit
neuem Cat 320GC mit BMT SW2-Q Ausrüstung
Die in Knittelfeld ansässige Firma Puster Erdbau ist über das Murtal hinaus ein
wichtiger Anbieter in den Bereichen Erdbau, Transporte, Schotter und Dekorsteine,
Steinschlichtungen, Recycling sowie Rohre und Mietpark. Besonders gefragt ist das
Know-how des Unternehmens im Forstwegebau – ein Bereich der vor kurzem mit
einem neuen Cat 320GC gestärkt wurde und bei dessen Ausrüstung das Unternehmen
weiterhin konsequent auf die Qualität der Schnellwechselsysteme und Anbaugeräte
der Firma Baumaschinentechnik setzt.
D
ie Puster Erdbau GmbH (Erdbau,
Mietpark, Rohre) und die Anton
Puster GmbH (Transport, Schotter)
können auf eine erfolgreiche Firmengeschichte
von rund 90 Jahren zurückblicken.
Auftraggeber aus dem privaten
Bereich setzen ebenso auf die verlässlichen
Dienstleistungen des Unternehmens,
wie öffentliche Stellen oder Gewerbebetriebe.
Auch bei schwierigen Projekten
stellen die rund 35 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ihre Fähigkeiten regelmäßig
unter Beweis. Seit mehreren Jahren wird
Senior-Chef Anton Puster in der
Geschäftsführung bereits tatkräftig durch
Ing. Martin Puster unterstützt, der den
Familienbetrieb in der 4. Generation
weiterführen wird. Eine weitere wichtige
Stütze ist Andreas Puster, der den Bereich
Container- und Freiflächenvermietung
betreut.
Die Stärken der Firma Puster Erdbau
liegen für Geschäftsführer Ing. Martin
Puster auf der Hand: „Wir verfügen über
eine jahrzehntelange Erfahrung im
Bereich Erdbau und sind immer auf dem
neuesten Stand der Technik. Durch
Zuverlässigkeit, gut ausgebildete Maschinisten
sowie einen modernen und gepflegten
Fuhrpark sind wir für unsere Einsätze
bestens gerüstet.“
Vor kurzem investierte das Unternehmen
in einen neuen Cat 320GC Hydraulikbagger,
der ein älteres Gerät mit 16.000
Betriebsstunden ersetzt. Der Cat 320GC
bietet eine ausgewogene Mischung aus
Produktivität und bedienerfreundlichen
Technologien, eine neue komfortable
Fahrerkabine, einen um bis zu 20%
geringeren Kraftstoffverbrauch sowie
verlängerte Wartungsintervalle, wodurch
sich die Wartungskosten um bis zu 25%
reduzieren lassen.
Ing. Martin Puster: „Unsere Baggerflotte
umfasst rund 30 Geräte bis 26 t,
darunter auch Mobilbagger. Ergänzend
dazu stehen in unserem Fuhrpark aber
auch zahlreiche weitere Erdbaugeräte zur
Verfügung. Das Einsatzspektrum des
neuen Cat 320GC ist breit gefächert, der
Schwerpunkt liegt aber sicherlich im
Forstwegebau bzw. in der Forstwegesanierung.
Für diese Arbeiten sind die zahlreichen
Assistenzsysteme, mit denen die Next
62 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Die langjährige Partnerschaft der Firma Puster Erdbau mit der Firma Baumaschinentechnik
findet auch in der vierten Generation ihre Fortsetzung (von rechts):
Geschäftsführer Ing. Martin Puster vertraut auf die Handschlagqualität von
Kurt Steiner (Firma Baumaschinentechnik).
Generation Geräte von Caterpillar
bereits ab Werk ausgerüstet sind, aber
nicht erforderlich. Daher ist der robuste
Cat 320GC für uns die ideale Möglichkeit
für eine effiziente und zuverlässige
Erneuerung des Fuhrparks. Unsere
Baggerfahrer haben für die Arbeit im
Forstwegebau alle wichtigen Anbaugeräte
dabei – vom Reißzahn über den
Steinverlegelöffel bis hin zum Sortiergreifer
und verstärkten Böschungslöffel.
Wichtig ist uns eine verstärkte Ausführung
der Anbaugeräte, denn die Einsätze
im Forstwegebau sind durchaus
anspruchsvoll und extrem. Dabei
erleichtert das Schnellwechselsystem
SW2-Q GPS der Firma Baumaschinentechnik
nicht nur die Arbeit, es sorgt
auch dafür, dass sofort das richtige
Anbaugerät zum Einsatz kommt – etwa
wenn ein größerer Stein gelockert
werden muss. Den Wechsel des Anbaugeräts
kann der Fahrer von der Kabine aus
in kurzer Zeit durchführen und unser
Betrieb profitiert davon, dass durch den
Einsatz des richtigen Anbaugeräts die
Schäden reduziert werden.“
Kurt Steiner, zuständiger Betreuer der
Firma Baumaschinentechnik, ergänzt:
„Die Firma Puster war einer der ersten
Kunden der Firma Baumaschinentechnik.
Heute verwendet die Firma Puster
unsere vollhydraulischen Schnellwechselsysteme
SW2-Q GPS mit Oil und
Elektro-Quickfunktion für Hydraulikbagger
von 12 bis 26 t. Die Fahrer schätzen
die Vorteile unserer Schnellwechselsysteme
im Baustellen-Alltag: Einfach
ankuppeln, verriegeln, Hydraulikanschlüsse
automatisch kuppeln und
weiterarbeiten – ohne auszusteigen, ohne
Zeit zu verlieren, ohne Risiko. Denn
durch die selbstnachstellende, konische
Verriegelung mit permanent vorgespanntem
Konstantdruck sitzt das Werkzeug
immer fest und ist somit spielfrei.“
Standardmäßig ist das Schnellwechselsystem
SW2-Q GPS mit der Elektro-
Quickfunktion ausgerüstet. Bei Bedarf
kann damit nicht nur das Hydraulikmedium
automatisch gekuppelt werden,
auch der Transfer von digitalen aufbereiteten
Geländeplandaten zum Böschungslöffel
wird elektrisch mitgekuppelt und
zum Kinderspiel.
„Unsere Mitarbeiter achten auf ihre
Bagger ebenso, wie auf die Ausrüstung.
Hier spielen die Schnellwechselsysteme
und Anbaugeräte der Firma Baumaschinentechnik
eine wichtige Rolle, denn sie
helfen uns dabei, unsere Reparatur- und
Wartungskosten zu minimieren und
damit unsere Konkurrenzfähigkeit am
Markt zu sichern“, betont Ing. Martin
Puster.
www.bmt.at | www.puster.at
Nr. 0124850
11
12
1
10
27
26 21
2
9
25 22
3
8 24 23 4
7
6
5
PRÜFPLAKETTEN &
PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO
Ein SERVICE des MAWEV
Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei
Durchschlagblättern und für die fortlaufend
nummerierte Prüfplakette (hochqualitativ,
äußerst wetterbeständig, – 40° bis +130°)
als Aufkleber richten Sie bitte direkt an
den MAWEV.
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und Bestellungen:
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Neue Technik an neuem Platz:
Der veränderte Standort der
SBM-Mischanlage (Bildmitte
hinten) am Birco-Hauptsitz
Baden-Baden erleichtert die
Materiallogistik und schafft
mehr Raum für die Produktion.
Foto: Birco GmbH
Dank der modularen
Linemix-Technologie
realisierte SBM die
Komplettanlage mit
Gesteinslagern und
Bindemittel-Silos auf
nur rund 400 m²
Grundfläche.
SBM MINERAL PROCESSING
Birco: Investition in nachhaltige Vielfalt
Im Mai dieses Jahres nahm der Spezialist für Oberflächenentwässerung und Regenwasserbehandlung
Birco eine neue Werksbetonanlage an seinem Hauptsitz Baden-
Baden in Betrieb. Die weitgehend automatisierte Anlage von SBM Mineral Processing
bringt die doppelte Kapazität und macht den Weg frei für die Entwicklung innovativer
Betonsorten mit hohem Recyclinganteil für das vielfältige Birco-Produktprogramm.
A
uch nach Eingliederung des traditionsreichen
Familienunternehmens
Birco in die Schweizer Müller-Steinag
Gruppe zu Beginn des Jahres bleibt die
Region Baden-Baden Dreh- und Angelpunkt
der Aktivitäten des international
tätigen Spezialisten für Beton-Systemlösungen
in der Oberflächenentwässerung
und Regenwasserbehandlung. Alle
Betonelemente der Standard-Baureihen
sowie kundenspezifischer Lösungen
Vollautomatisch
gelangen die per
Kippsattel angelieferte
Zuschlagstoffe
aus dem 20 m³
Aufgabebunker per
Becherwerk in die
Gesteinssilos.
werden in Stammwerk Baden-Baden auf
zwei stationären Fertigungslinien sowie
einer flexiblen Bodenfertigung für Großmodule
wie etwa Rinnenkörper bis
2.800 mm Länge und einem Gewicht bis
3.000 kg produziert. Neben innovativem
Design und speziellen Herstellungsverfahren
setzt Birco dabei insbesondere auf
maßgeschneiderte, ständig weiterentwickelte
Betonrezepturen. Erklärtes Ziel
dabei ist die verstärkte Nutzung der
unterschiedlichsten Recycling-Materialien
durch den gezielten Einsatz moderner
Beton-Zusatzmittel, um die Nachhaltigkeit
von Fertigung und Produkten dauerhaft
zu gewährleisten.
Kompakte Umsetzung nach Maß
Dies setzt allerdings moderne Mischanlagen-Technik
voraus, insbesondere was die
flexible Verarbeitung wechselnder Ausgangstoffe
unter präziser Einhaltung und
Fotos: SBM Mineral Processing
Die verfahrbare Kieswaage dosiert die Gesteinskörnungen, die über
separate Kübelaufzüge in die drei Mischer verbracht werden.
ständiger Überwachung der vorgegebenen
Rezepturen anbelangt. Diese Anforderungen
erfüllte die knapp 30jährige Werksbetonanlage
in Baden-Baden nicht mehr. Mit
maximal 6 t Beton pro Takt führte sie
zudem bei hoher Auslastung etwa der
Großrinnenproduktion nicht selten zu
Engpässen auf den übrigen Linien, so
Birco-Betriebsleiter Heribert Wunsch im
Rückblick.
Anfang 2021 fiel die Entscheidung für
den Neubau einer deutlich leistungsfähigeren
Mischanlage mit neuem Standort im
Werk, der nicht nur unmittelbar logistische
Verbesserungen bringt, sondern mit
weiteren geplanten Infrastrukturmaßnahmen
auch Raum für zukünftige Produktionserweiterungen
schaffen soll. Insgesamt
fünf Hersteller beteiligten sich an der
Ausschreibung – im August 2021 erhielt
SBM Mineral Processing den Zuschlag.
Dabei punkteten die österreichischen
Anlagenbauer nicht nur mit einem exakt
auf die räumlichen und produktionslogistischen
Anforderungen abgestimmten
Konzept, sondern auch mit der flexiblen
Einbindung kundenseitig gewünschter
Technikkomponenten.
Ab Frühsommer 2022 liefen die
bauseitigen Arbeiten am notwendigen
Hangeinschnitt, dem Fundament und dem
in Betonbauweise ausgeführten Betriebsgebäude
für die mit nur rund 400 m²
Grundfläche jetzt sehr kompakt am Rand
des Werksgeländes positionierte Anlage.
Ab September vergangenen Jahres
erfolgte die Montage der Mischanlage, der
Gesteins- und Bindemittelsilos sowie der
angeschlossenen beiden Kübelbahnen
Nach abschließender Kalibrierung von
Mischanlage und Fördertechnik wurde
Anfang Mai 2023 die Altanlage außer
Betrieb gesetzt und das neue Werk in
Betrieb genommen, resümiert Betriebsleiter
Heribert Wunsch die großteils unter
laufender Produktion vorgenommene
Erneuerung.
Gute Noten für Umsetzung und Praxis:
Nach den ersten Betriebsmonaten ist
Birco-Betriebsleiter Heribert Wunsch mit der
SBM-Technologie vollauf zufrieden.
Auch auf der Waagenbühne mit eigenen
Zement- und Zusatzmittelwaagen pro Mischer
herrschen wartungsfreundliche und sichere
Platzverhältnisse.
Vollautomatisch und präzise
Technisch basiert die neue Mischanlage
auf den modular erweiterbaren SBM-Baureihen
Linemix mit einem angeschlossenen
Hochgesteinslager von 400 m³
Lagervolumen. Insgesamt 5 Stahl-Silos
mit jeweils 80 t Lagerkapazität – davon
eines teilbar – werden vollautomatisch aus
dem Lkw-Aufgabebunker (20 m³ / 32 t) via
Becherwerk und Verteilförderband
beschickt. Eine verfahrbare Gesteinswaage
verwiegt die Körnungen und
übergibt sie an die Kübelaufzüge der drei
Mischer. Über jeweils eigene Zement- und
Zusatzmittelwaagen werden die Mischer
mit den in vier Silos à 60 t lagernden
Bindemitteln sowie trockenen und
flüssigen Zusätzen versorgt. Die Zentralsteuerung
steuert und überwacht die
hochpräzise Dosierung der einzelnen
Waagen und des Zuschlagswassers
(Wasseranteil ca. 50 l/m³ Beton) und
gewährleistet über nachgeschaltete
Sensoren für Feuchtegehalt und Konsistenz
eine große Rezeptgenauigkeit und
damit eine wirtschaftliche und nachhaltige
Produktion. Letzteres wird auch durch das
Absaugen und Filtern anfallender
Zementstäube erreicht, die kontrolliert in
den Mischprozess zurückgeführt werden.
Die Produktion der erdfeuchten
Betonsorten übernehmen zwei 1,50 m³
sowie ein 1,00 m³ Gegenstrom-Planetenmischer.
Kurze Mischzeiten für die
Einzelchargen von 0,4 m³ bis maximal
1,5 m³ garantieren jetzt eine sichere
Versorgung aller Produktionslinien. Jeder
Mischer entleert in beide Kübelbahnen,
64 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 65
MASCHINEN + TECHNIK
Über zwei Kübelbahnen
mit 90° Kurve ist die neue
SBM-Mischanlage mit der
Birco-Produktion verbunden.
MAX WILD
Auszeichnung für Bohrschlamm-Recycling
Im Rahmen des Landeswettbewerbs „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“
erhielt die Max Wild GmbH, ein Bau- und Logistikunternehmen mit Sitz in
Berkheim, die Auszeichnung für eine ganz besondere Recycling-Lösung:
Mudcleaner heißt die Innovation von Max Wild, die Bohrschlämme aus
Horizontalbohrungen aufarbeiten kann. Durch das Recycling schont der
Mudcleaner wertvolle Ressourcen, nämlich 90% Wasser und reduziert auch
die Entsorgung von Bohrschlamm um 90%. Den Mudcleaner gibt es als
mobiles und stationäres System. Max Wild bietet seine Inhouse-Innovation als
Produktlösung auch anderen Bauunternehmen sowie Kommunen an.
www.maxwild.com/produkte/mudcleaner
WEBER MT
Dieselpartikelfilter minimiert Rußpartikel
Zwei 1,5 m³ sowie ein 1,0 m³
Planetenmischer (im Vordergrund)
verdoppeln jetzt die
Produktionsleistung an
erdfeuchten Beton-Sorten.
die via 90° Kurve direkt in die Rinnenproduktion
führen und dort vollautomatisch
die stationären Linien bzw. die bereitstehende
Stapler-Mulde für die Großrinnen-
Bodenfertigung beschicken.
Wie bei allen Linemix-Anlagen von
SBM gewährleistet auch im Baden-
Badener Birco-Werk eine gut isolierende
Einhausung den zuverlässigen Ganzjahres-Betrieb
mit geringen Umfeld-Emissionen
(Lärm, Staub). Für die sichere
Lagerung und den Transport temperaturempfindlicher
Zusatzmittel investierte
Birco zudem in moderne Klimatechnik,
mit der sich die Abwärme elektrischer
Anlagenkomponenten (Motoren, Steuer-
In den Produktionshallen übergeben die
Kübelbahnen die Einzelchargen vollautomatisch
an die stationären Linien bzw. die
Staplermulde der Großrinnen-Fertigung.
schränke) effizient für die Beheizung der
Mischanlage nutzen lässt.
Überzeugend in der Praxis
Gesteuert und überwacht werden Betonproduktion
und Kübelbahn-Beschickung
ebenso vollautomatisch über die Zentralsteuerung,
die neben einem schnellen
Wechsel zwischen den etwa 40 Standardrezepturen
auch die kurzfristige Herstellung
von Sonderbetonen ermöglicht. Die
einzelnen Produktionschargen werden
dabei vom Personal an den Fertigungsstationen
direkt abgerufen. Nur noch ein
Mischmeister pro Schicht verfolgt im
Leitstand die Abläufe in der umfassend
Alles im Blick: Mischmeister
Daniel Wieland im zentralen
Leitstand des umfassend
videoüberwachten
SBM-Mischwerks.
videoüberwachten Mischanlage, nimmt
Qualitätsprüfungen vor und disponiert
entlang der Produktionsplanung die
notwendige Materialvorhaltung und
anstehende Lieferungen.
Ausdrücklich würdigt Betriebsleiter
Heribert Wunsch auch die Vorteile des
neuen Werkes in Wartung und Unterhalt:
Notwendige Arbeiten während des
üblichen Zweischicht-Betriebes werden
durch sicher erreichbare, großzügig
bemessene Arbeitsbereiche rund um die
einzelnen Anlagenkomponenten sowie fest
installierte Hebezüge in und an der Anlage
erleichtert.
www.sbm-mp.at | www.birco.de
Vibrationsstampfer und Rüttelplatten werden für die Verdichtung von Baumaterialien
auf den unterschiedlichsten Baustellen eingesetzt. Die von ihnen ausgehenden Schlagoder
Fliehkräfte bewirken eine Verbesserung der Tragfähigkeit des zu verdichtenden
Bodens bzw. Materials. Spezielle Einsätze erfordern dabei praktikable Lösungen.
V
erdichtungsarbeiten in tieferen
Gräben sind aufgrund der Motorabgase
oft Grenzen gesetzt. Abhilfe können
Verdichtungsgeräte mit Akkutechnik
schaffen, da sie keine Abgase ausstoßen.
Aber auch dort, wo leistungsstärkere
Rüttelplatten aufgrund ihrer flexiblen
Handhabung und der höheren Wirktiefe
Verwendung finden, gibt es eine Lösung.
Weber MT, der Spezialist für leichte
Verdichtungstechnik, bietet einen von
Hatz entwickelten Dieselpartikelfilter in
den reversierbaren Bodenverdichtern
CR 6 WSA DPF (434 kg Gewicht; 55 kN
Fliehkraft) und CR 7 WSA DPF (490 kg
Gewicht; 65 kN Fliehkraft) an.
Während des Maschinenbetriebs
regeneriert sich der Dieselpartikelfilter
(kurz: DPF) selbstständig von dem zuvor
gebundenen Ruß. Hohe Abgastemperaturen
gewährleisten dabei die Selbstreinigung
des Filters. Die Neuentwicklung wird
platzsparend anstelle des Standard-
Schalldämpfers verbaut. Grundlage für
Ebenerdig
und in
geschlossenen
Arbeitsbereichen
einsetzbar:
der
Bodenverdichter
CR 7
WSA DPF.
Platzsparender
Einbau: Dieselpartikelfilter
im Weber MT
Bodenverdichter.
den Einbau und die Verwendung des
Dieselpartikelfilters sind die Dieselmotoren
der E1-Baureihe mit elektronischer
Motorsteuerung.
Hatz, der Hersteller von Motor und
DPF, verspricht über 95% weniger
Rußpartikel. Die Vorteile der damit
ausgerüsteten handgeführten Bodenverdichter
von Weber MT liegen auf der
Hand. Rüttelplatten mit DPF können
problemlos in ganz oder teilweise geschlossenen
Arbeitsbereichen, wie zum Beispiel
in Hallen, Tunneln oder in mehr als
schultertiefen Gräben, eingesetzt werden.
Außerdem dürfen sich in diesen Arbeitsbereichen
weitere Mitarbeiter aufhalten.
Arbeitsschutzstandards werden auch ohne
zusätzlichen Aufwand eingehalten.
Die von Weber MT angebotenen
Rüttelplatten mit DPF verfügen über die
Zusatzausstattung WSA (Weber Smart
Assist). Neben der bewährten Verdichtungskontrolle
Compatrol und dem
MDM-Motorschutz kommt in dieser
Ausstattungsversion eine Anwenderunterstützung
hinzu. Sie zeigt in einem Display,
anhand gebräuchlicher Symbole, eine
mögliche Störung des Motors an und bietet
zusätzliche Hilfestellung, um diese zu
beheben. So wird beispielsweise Schritt für
Schritt erklärt, wo und wie man den
Luftfiltereinsatz wechselt oder den
Ölstand kontrolliert und Motoröl nachfüllt.
Ziel der Innovation ist es laut
Hersteller, die Bedienerfreundlichkeit und
Langlebigkeit der Produkte weiter zu
erhöhen.
www.webermt.com | www.zeppelin-cat.at
66 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 67
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
LIEBHERR
Neuer Raupenbagger R 930 Tunnel
Der neue Raupenbagger R 930 Tunnel wurde bei der Liebherr-France SAS in Colmar
entwickelt. Er ersetzt den R 924 Compact Tunnel und bietet eine Leistungssteigerung
für sämtliche unterirdischen Anwendungen.
Vor kurzem erfolgte der weltweite Marktstart für den Liebherr
Raupenbagger R 930 Tunnel. Der speziell für unterirdische
Baustellen konzipierte Bagger bietet Vielseitigkeit und
Flexibilität für Anwendungen im Tunnelbau und in
unterirdischen Steinbrüchen.
D
er R 930 Tunnel wurde so
konzipiert, dass er die
Herausforderungen unterirdischer
Baustellen mit ihren beengten
Platzverhältnissen und eingeschränkten
Zugangsmöglichkeiten
bestmöglich meistert. Die Arbeitsausrüstung
des R 930 Tunnel ist
in zwei Längen erhältlich und
verfügt über ein 2 x 45° Schwenklager,
das eine präzise Anpassung
an das Aushubprofil ermöglicht.
Der kleine Schwenkradius und die
leistungsfähigen, geschützten
LED-Scheinwerfer der Maschine
reduzieren das Risiko von Kollisionen
mit dem Baustellenpersonal
oder den Wänden. Die spezielle
Anordnung der Schläuche und
Zylinder schützt diese gegen
eventuelle Stöße und daraus
resultierende Beschädigungen.
Für eine erhöhte Robustheit ist
das Gerät mit Stahlverkleidungen
ausgestattet.
Der neue R 930 Tunnel kann
mit dem Schnellwechslersystem
von Liebherr ausgestattet werden.
Es sorgt für einen einfachen und
schnellen Wechsel zwischen den
Anbaugeräten, etwa dem Liebherr
Abbaulöffel, der mit zwei oder drei
Zähnen für eine hohe Produktivität
sorgt. Der R 930 Tunnel kann
außerdem mit einer Fräse oder
einem Hammer bestückt werden.
Mit dem Planierschild lässt sich
nicht nur der Untergrund einebnen,
es stabilisiert die Maschine
auch bei unebenen Böden und
schützt Fahrgestell und Laufwerk
vor Schutt. Die zertifizierten
Schutzstrukturen der Kabine
(ROPS, FOPS und FGPS) sowie
die seitlichen und rückwärtigen
Überwachungskameras sorgen für
maximale Sicherheit auf der
Baustelle. Auch die elektronischen
Komponenten sind besonders
geschützt. Die Kabine des R 930
Tunnel ist komfortabel, ergonomisch
und optimal ausgestattet,
um in der staubigen Umgebung
unterirdischer Baustellen zu
bestehen.
www.liebherr.com
KUHN-LADETECHNIK
Innovative Technik am Puls der Zeit
Palfinger eDrive bietet die Möglichkeit, den konventionellen Antrieb des Krans über den
Fahrzeugmotor durch den Antrieb über ein intelligentes Li-Ionen Batteriesystem oder ein
Plug-In System zu erweitern.
D
er Betrieb des Krans ist über das
Li-Ionen Akkupaket, über das Stromnetz
oder über den Fahrzeugmotor möglich.
Es können bis zu 80% der laufenden
Betriebskosten beim Betrieb über das
Stromnetz oder beim Aufladen des
Batteriesystems über das Stromnetz
eingespart werden. Außerdem werden die
Betriebsstunden des Fahrzeuges während
des Kranbetriebes mittels eDrive reduziert.
Die intelligente Start-Stopp-Automatik des
1 2
Motors maximiert die Einsatzzeit. Die
Energie wird nur dann verbraucht, wenn
der Kran arbeitet. Je nach Anwendung ist
durchschnittlich ein durchgängiger
emissionsfreier Kranbetrieb von drei
Stunden bei voll aufgeladenen Akkus
möglich. Da das Basissystem unter 500 kg
wiegt und sämtliche Komponenten
geschützt bzw. am Fahrzeugrahmen
verbaut sind, steht die maximale Nutzoder
Ladefläche zur Verfügung. Die
3
1 Ein Kran der Palfinger
SH-Reihe mit dem neuen
eDrive System. Das eDrive
System ist aktuell bei den
Baureihen TEC und High
Performance SH bis 40
Metertonnen bei Kuhn-
Ladetechnik verfügbar.
2 Über die Anzeige sind
der Betriebszustand und
der Energiefluss immer gut
im Blick. 3 Simpel aufgeladen:
das eDrive System
von Palfinger. Durch den
flüsterleisen Betrieb ist ein
Einsatz auch in sensiblen
Bereichen möglich.
kompakte Bauweise mit Akkupacks im
Hilfsrahmen bietet auch einen optimalen
Aufprallschutz und leichte Zugänglichkeit.
Palfinger eDrive ist in modularen Ausführungen
erhältlich für Kranmodelle bis 40
Metertonnen auf verschiedensten Lkw-
Typen – auch erdgasbetriebene Lkw. Das
System bietet die Möglichkeit zur Einbindung
zusätzlicher Geräte, wie zum Beispiel
eines Hakengerätes oder eines Kippers.
www.kuhn.at
AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien
Tel. (+43 2249) 28495 ■ office@am-laser.at ■ www.am-laser.at
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■ Bauvermessung ■ Pumpen ■ Verbausysteme
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Anfang Oktober wurde der neue Kobelco
SK85MSR-7 an die Firma Erdbau-Transporte-Taxi
Ampferer durch die Firma Wohlgenannt
übergeben. Ausgerüstet wurde er von Patrik
Rahberger von der Firma RP-Technik (kleines
Bild rechts) mit einem Schnellwechselsystem,
Tiltrotator und Löffelpaket von Engcon sowie
einem Okada Schremmhammer.
Das Steuersystem DC2
ist eine Proportionalsteuerung
zur stufenlosen
Steuerung mit
Remote-Support,
Raupen- und Radsteuerung
sowie
Auslegerdrehung.
Seit rund 30 Jahren steht die
in Brandenberg ansässige
Firma Erdbau-Transporte-
Taxi Ampferer in Tirol für
Zuverlässigkeit und Qualität.
Wichtige Faktoren für
den Erfolg sind das engagierte
Team und der laufend
modernisierte Fuhrpark. Vor
kurzem ersetzte Junior-Chef
Patrick Ampferer seinen
bewährten 9 t Kobelco Bagger
durch einen aktuellen
SK85MSR-7, der Anfang
Oktober von der Firma
Wohlgenannt übergeben
wurde. Um diesen für den
Leitungsbau zu optimieren,
testete Patrick Ampferer
auch ein Gerät mit Engcon
Technik. Schnell war für ihn
klar: sein Kobelco wird ebenfalls
mit Engcon ausgerüstet.
ENGCON
Erdbau-Transporte-Taxi Ampferer: Kobelco
und Engcon als hochflexibles Kraftpaket
G
eschäftsführer und Firmengründer
Johannes Ampferer war zunächst bei
großen Bauunternehmen tätig, wo er als
Maschinist und in der Disposition Erfahrungen
sammelte. 1995 wagte er mit
einem 1,5 t Bagger den Schritt in die
Selbstständigkeit. Seine Einsatzfreude,
Verlässlichkeit und Handschlagqualität
machten aus der einstigen One-Man-Show
einen erfolgreichen Betrieb, der inzwischen
15 Personen beschäftigt und sich in
vielen Bereichen einen ausgezeichneten
Ruf erarbeitet hat. Heute führt das
Unternehmen nicht nur Erdbau Aufträge
jeder Größenordnung durch, es ist auch im
Straßen- und Leitungsbau, im Bereich
bewehrte Erde, bei Steinschlichtungen,
Schremmarbeiten, Abbrüchen und in der
Gartengestaltung ein gefragter Dienstleister.
Neben der Bautätigkeit hat sich das
Unternehmen mit mehreren Transportfahrzeugen
auch im Taxi-Gewerbe ein
Standbein geschaffen.
Firmenchef Johannes Ampferer: „Dank
unseres gut ausgebildeten Teams und
unseres modernen Fuhrparks erledigen
wir unterschiedlichste Aufträge termingerecht
und mit einem hohen Qualitätsanspruch.
Dadurch haben wir uns über die
Jahre in der Branche als zuverlässiges
und angesehenes Unternehmen etabliert.
Neben der Zentrale in Brandenberg
verfügen wir auch über einen Bauhof in
Kundl. Weiters betreiben wir eine Bodenaushubdeponie
mit angeschlossenem
Recyclingplatz, wo wir die Baurestmassen
aus unseren Abbrüchen zu hochwertigem
Recyclingmaterial aufbereiten. Das
Material setzen wir unter anderem als
Frostkoffer bei den eigenen Projekten ein
oder stellen es unseren Kunden zur
Verfügung. Mein Sohn Patrick ist für mich
bereits seit mehreren Jahren eine wichtige
Stütze. Er übernimmt die Baustellen-
Einteilung, ist ein erfahrener Maschinist
Tamara Ampferer
hat mit 21 Jahren
ihren Lkw voll im
Griff und beeindruckt
auch erfahrene
Profis.
Patrick Ampferer zeigt
sich nach den ersten
Einsätzen vom neuen
Kobelco SK85MSR-7 in
Verbindung mit der
Engcon Ausrüstung
begeistert.
und wird den Betrieb weiterführen. Stolz
bin ich auch auf meine Tochter Tamara.
Mit 21 Jahren lenkt sie ihren Lkw wie ein
echter Profi und beeindruckt damit auch
alte Hasen.“
Zurzeit umfasst der Fuhrpark der
Firma Erdbau-Transporte-Taxi Ampferer
mehrere Lkw sowie Radlader und Muldenkipper.
Für die Bagger von 0,8 bis 25 t, die
den Maschinisten fix zugeteilt sind, stehen
alle benötigten Anbaugeräte zur Verfügung
– vom Schremmhammer über die
Abbruchzange bis zum Sortier- und
Holzgreifer. Vor einigen Monaten entschied
sich Patrick Ampferer, seinen Kobelco
SK85 mit über 19.000 Betriebsstunden
durch ein neues Gerät zu ersetzen. Da sich
der Kobelco ausgezeichnet bewährt hat
und abgesehen vom regelmäßigen Service
keine Reparaturen notwendig waren, fiel
die Wahl sehr rasch auf das aktuelle
Nachfolgemodell SK85MSR-7. Er wurde
Anfang Oktober von der in Dornbirn
ansässigen Firma Wohlgenannt übergeben,
die der Kobelco Vertriebspartner für
Vorarlberg, Tirol und Salzburg ist.
Patrick Ampferer: „Es ist bereits
das fünfte Gerät, das wir von der
Firma Wohlgenannt beziehen.
Ausschlaggebend dafür ist
nicht nur die zuverlässige
Kobelco-Technik, sondern
auch die Betreuung und
das perfekte Service der
Firma Wohlgenannt.
Unser Ansprechpartner
Martin Wohlgenannt ist
immer für uns erreichbar,
wenn wir ihn
brauchen.“
Engcon Technik überzeugt
Durch den Kontakt zu Patrik
Rahberger von der Firma RP-
Technik in Kirchbichl begann sich
Patrick Ampferer verstärkt für die
Produkte von Engcon zu interessieren.
Patrik Rahberger unterstützt Johann
Holzner, Area Sales Manager von Engcon
in Österreich, tatkräftig bei der Betreuung
der Engcon Kunden. In diesem Sinne
erklärte er Patrick Ampferer nicht nur die
vielseitigen Möglichkeiten der Engcon
Technik in der Praxis, er sorgte auch dafür,
dass er mit einer bereits ausgerüsteten
Maschine die Vorteile des Engcon Systems
selbst testen konnte. Patrick Ampferer:
„Ab diesem Zeitpunkt war für mich klar,
dass wir mit Engcon einen wichtigen
Schritt in die richtige Richtung machen.
Patrik Rahberger hat uns dann ein
Gesamtpaket zusammengestellt, das nicht
nur eine Sandwich-Lösung aus Schnellwechsler
und Tiltrotator von Engcon
umfasst, sondern auch ein Löffelpaket,
einen A&T Sortiergreifer und einen Okada
Schremmhammer.“
Im Detail besteht die Engcon Sandwich-Lösung
aus einem Schnellwechsler
70 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 71
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Der Kobelco
SK85MSR-7 im
Einsatz bei einem
Leitungsbauprojekt
zur Stromversorgung.
Johann Holzner, zuständiger
Ansprechpartner
für Engcon
Produkte in Österreich,
freut sich, mit
der Firma Erdbau-
Transporte-Taxi
Ampferer einen weiteren
zufriedenen
Kunden begrüßen
zu dürfen.
Erster Test der Engcon
Ausrüstung mit dem A&T
Greifer auf dem Bauhof der
Firma Erdbau-Transporte-
Taxi Ampferer in Kundl.
FIBER EUROPE
Nachhaltigkeit im Glasfaserausbau
Das Stufenschleifverfahren von Fiber Europe wurde beim Deutschen
Nachhaltigkeitspreis in das diesjährige Finale gewählt.
D
ie Digitalisierung und damit der
Glasfaserausbau sind ein zentrales
Thema für das künftige Wachstum der
Gesellschaft. Unter diesem Aspekt ist das
Stufenschleifverfahren von Fiber Europe,
das bereits seit über 10 Jahren erfolgreich
in Österreich und Deutschland eingesetzt
wird, eine große Chance für den noch
anstehenden Glasfaserausbau – gerade
auch in ländlich geprägten Strukturen.
Über zweihundert Bewerber haben sich
für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis
beworben. 25 Teilnehmer wurden nominiert
und sechs davon wurden ins Finale
gewählt – darunter auch Fiber Europe in
der Kategorie „Next Economy Award“. Das
österreichisch-deutsch Unternehmen Fiber
Europe wurde 2021 gegründet, ist Lizenznehmer
des patentrechtlich geschützten
Stufenschlitzverfahrens eco-TI und
arbeitet im Auftrag des Lizenzgebers der
Österreichischen Glasfaser Verlegungs
GmbH. Wie die Österreichische Glasfaser
Verlegung bzw. die Fiber Europe Management
(Deutsches Tochterunternehmen)
betonen, lässt sich mit dem patentierten
Stufenschleifverfahren die Glasfaserinfrastruktur
bis zu 40 Mal schneller, 66%
120 YEARS EXPERIENCE
Zu den Vorteilen
des Stufenschleifverfahrens
zählen unter
anderem die Zeitersparnis,
der rasche
Baufortschritt und
der reduzierte CO2
Ausstoß.
günstiger und mit 90% weniger CO2
Ausstoß als bei herkömmlichen Bauweisen
verlegen. Da massiv weniger Aushub und
Verfüllmaterial anfällt, werden auch
Transportfahrten und die damit verbundenen
Betriebsstoffe signifikant eingespart.
www.fiber-europe.com
S45 und einem Tiltrotator EC209. Schnellwechselsysteme
von Engcon bieten
hydraulische Verriegelung mit vierfacher
Sicherheit: Die elektronische Überwachung
stellt sicher, dass beide Achsen
Kontakt haben. Das Rückschlagventil
verhindert, dass der Hydraulikzylinder
sich öffnet, falls ein Schlauchbruch/
Druckabfall entsteht. Außerhalb liegende,
robuste Federn halten die Halterung auch
dann verriegelt, wenn Elektronik und
Hydraulik ausfallen. Die Konstruktion des
Sperrschiebers sorgt für zusätzliche
Sicherheit. Weil die Schaufelachse auf den
Seitenwänden der Halterung aufliegt,
kann sie selbst dann nicht aus ihrer
Position rutschen, wenn alle drei Stufen
ausfallen sollten.
Montiert ist am Schnellwechsler der
kompakte und leistungsstarke Tiltrotator
EC209, der mit geringem Gewicht für
Bagger bis 9 t konzipiert ist. Kommt der
EC209 – wie bei der Firma Erdbau-Transporte-Taxi
Ampferer – mit Engcons
Standardschnellwechsler S45 und dem
proportionalen Steuersystem DC2 zum
Einsatz, dann ist auch das automatische
Schnellwechselsystem EC-Oil Teil des
Pakets. Beim Steuersystem DC2 handelt
es sich um eine Proportionalsteuerung zur
stufenlosen Steuerung mit Remote-Support,
Raupen- und Radsteuerung sowie
Auslegerdrehung. Das automatische
Schnellwechselsystem EC-Oil kuppelt den
Tiltrotator und Hydraulikgeräte an, ohne
dass der Fahrer die Kabine verlassen
muss. Auch beim Tiltrotator EC209 sorgen
Lasthalteventile an den Schwenkzylindern
für hohe Sicherheit. Weitere Stärken sind
gehärtete Kolbenstangen und ein
Schwenkwinkel bis ±45° für optimale
Zugänglichkeit.
Nach den ersten Einsätzen zeigt sich
Patrick Ampferer von den Möglichkeiten
des neuen Kobelco SK85MSR-7 in
Verbindung mit der Engcon Ausrüstung
begeistert: „Natürlich muss man dieser
leistungsfähigen Technik auch ein
entsprechendes Interesse entgegenbringen.
Nur so kann man alle Funktionen
sinnvoll im Alltag nutzen. Das Feingefühl
in der Bedienung kommt für einen
geübten Maschinisten aber von selbst. Bis
Weihnachten bin ich mit meinem Kobelco
noch bei einem Leitungsbau-Projekt im
Einsatz, bei dem Hoch- und Niedervoltleitungen
verlegt werden müssen. Ein sehr
komplexer Arbeitsablauf, wo der Tiltrotator
seine Stärken voll ausspielen kann.
Wenn ich für den felsigen Untergrund
zwischendurch den Hammer benötige,
dann kann ich ihn über die Sandwich-
Lösung rasch anstelle des Tiltrotators
montieren. Vor allem wenn es eng wird,
lernt man die Engcon Technik erst richtig
zu schätzen. Als sehr nützlich hat sich
auch die integrierte Zange erwiesen, mit
der ich zwischendurch Kleinteile heben
und bewegen kann. Unterm Strich lässt
sich dadurch eine Person auf der Baustelle
einsparen, die inzwischen andere Arbeiten
erledigen kann. Um es auf den Punkt zu
bringen: Ich möchte mit meinem Kobelco
nicht mehr ohne die Engcon Ausrüstung
arbeiten.“
www.engcon.com
www.wohlgenannt.co
www.erdbau-ampferer.at
72 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Anfang November
informierte Liebherr die
internationale Fachpresse
bei einem Besuch des Werkes
der Liebherr-Mischtechnik
GmbH in Bad Schussenried
im Rahmen von Produkt-
Präsentationen über den
aktuellen Stand im Bereich
innovativer Antriebstechnologien.
Links: Der batterieelektrische
Radlader L 507 E von Liebherr
überzeugt mit seiner hohen
Leistungsfähigkeit. Da lokal kein
CO2-Ausstoß erfolgt, eignet sich
der L 507 E auch für Halleneinsätze.
Rechts: Auch der batterieelektrische
Liebherr-Mobilbagger A 916 E
arbeitet lokal emissionsfrei und
geräuscharm. Die Maschine
beeindruckt mit hoher Tragkraft
und Performance.
LIEBHERR
Antriebstechnologien für maximale
Leistung bei minimalen Emissionen
iebherr ist sich seiner Verantwortung
L für Klima und Umwelt bewusst und
arbeitet intensiv daran, die CO2-Emissionen
seiner Produkte zu reduzieren.
Innovative Antriebstechnologien spielen
dabei eine entscheidende Rolle. Angesichts
der vielfältigen Anwendungen ist eine
Universallösung wenig geeignet. Differenzierte
Ansätze sind gefragt, die passgenau
auf die Herausforderungen unterschiedlichster
Einsatzbereiche zugeschnitten
sind. So unterstützt Liebherr Kunden und
Partner aus den verschiedensten Branchen
bestmöglich dabei, ihre ökologischen
und wirtschaftlichen Ziele zu erreichen
– mit dem optimalen Antrieb für jede
Maschine und Anwendung.
Liebherr fertigt eine enorme Vielfalt an
Produkten. Sie sind weltweit in vielen
Branchen und einer großen Vielzahl an
Anwendungen im Einsatz. Die Anwendungsgebiete
und Einsatzbereiche der
Baumaschinen und Krane sind so unterschiedlich,
dass eine Beschränkung auf
eine oder wenige Antriebstechniken nicht
möglich ist: „Eine Umschlagmaschine in
einem Hafen hat einen geringen Einsatzradius.
Sie lässt sich gut per Stromkabel
betreiben, die nötige Infrastruktur ist
meist vorhanden“, erklärt Jürgen Appel,
Head of Technology Coordination bei
Liebherr. „Dieselbe Maschine auf Rädern
in der Holzverladung ist dagegen höchst
mobil, oft fehlt die für den elektrischen
Informierten die Fachpresse (von links): Steffen Günther (Managing Director Liebherr International
AG), Stephen Albrecht (Managing Director Liebherr International AG) und
Heinz Klemm (Head of Liebherr-Digital Development Center).
Betrieb nötige Infrastruktur. In diesem
Fall wäre der Betrieb mit hydrierten
Pflanzenölen oder e-Fuels die bessere
Lösung.“
Liebherr wählt vor diesem Hintergrund
bei der Arbeit an Antrieben einen technologieoffenen
Ansatz. „Wir wollen unseren
Kunden für jeden Einsatzbereich und jede
Anwendung optimal passende, leistungsstarke
und klimafreundliche Lösungen
bieten“, sagt Appel. „Dabei gilt: Je genauer
Antriebstechnik, Anwendung und Einsatzregion
aufeinander abgestimmt sind, desto
höher ist der Beitrag sowohl zur Wertschöpfung
der Kunden als auch zur
Klimaneutralität.“ Mit der eigenen
Entwicklung solch differenzierter Antriebe
treibt Liebherr den technologischen
Fortschritt in der Baumaschinenbranche
voran und wird seiner Rolle als Pionier
einmal mehr gerecht.
Elektrifizierung mit und ohne Netz
Netzbetriebene Maschinen sind schon
lange bekannt und auch bei Liebherr im
Einsatz, beispielsweise in Turmdreh- oder
Mobilbaukranen und elektrischen Mining-
Baggern. Sie können klimaneutral
betrieben werden, wenn der Strom dafür
aus erneuerbaren Energiequellen stammt.
Sie stoßen jedoch an ihre Grenzen, wenn
stärkere Mobilität einer Maschine z.B. auf
der Baustelle notwendig ist. Dann sind
batteriebetriebene Produkte meist besser
geeignet. Liebherr arbeitet in verschiedenen
Produktsegmenten an batteriebetriebenen
Maschinen. Viele leistungsstarke
Produkte sind bereits verfügbar.
Ein Highlight ist zum Beispiel der
LR 1250.1 unplugged: Der weltweit erste
batteriebetriebene Raupenkran mit einer
Hubhöhe von bis zu 148 m wird von einem
Elektromotor angetrieben. Der lokal
emissionsfrei arbeitende Riese kann an
einem konventionellen Elektroanschluss
oder ohne Kabel, also „unplugged“,
eingesetzt werden. Die sogenannte
Unplugged-Serie von Liebherr, die
Raupenkrane sowie Ramm- und Bohrgeräte
umfasst, ist seit ihrer Einführung
mit dem ersten elektrisch betriebenen
Großdrehbohrgerät der Welt in 2019 ein
sehr großer Erfolg und wurde aus diesem
Grund im vergangenen Jahr um 6 Modelle
erweitert.
Auch der neue, batterieelektrische
Mobilbagger A 916 E überzeugt mit lokal
emissionsfreiem Betrieb. Ebenso wie die
innovative ETM-Fahrmischer-Baureihe
mit elektrischem Trommelantrieb, die das
lokal emissionsfreie Abladen von Beton
auf der Baustelle erlaubt.
Ein weiterer Meilenstein ist der erste
elektrifizierte Radlader der Firmengruppe,
der L 507 E. Sein von Liebherr entwickeltes
batterieelektrisches Antriebskonzept
ermöglicht die gleiche Leistungsfähigkeit
wie bei einem herkömmlich angetriebenen
Liebherr-Radlader derselben Größenklasse.
Lokal keine CO2- und nur geringe
Beantworteten die Fragen zum L 507 E,
dem ersten elektrifizierten Radlader der
Firmengruppe Liebherr (von links):
Aaron Bürgler, Katja Eggenhofer und
Mario Bican (alle Liebherr-Werk
Bischofshofen GmbH).
Volle Leistung auch im Elektrobetrieb: Beim Liebherr Mobilkran
LTC 1050-3.1 treibt der Elektromotor über ein Verteilergetriebe
die Kranpumpe an.
Lärmemissionen zeichnen den Radlader
aus, weshalb er sich besonders für
Einsätze im innerstädtischen Bereich
sowie für Halleneinsätze eignet.
Ein weiteres Entwicklungsfeld ist die
Kombination aus Batterie und Netzanschluss,
etwa bei Erdbewegungs- und
Materialumschlagmaschinen sowie
Mobil- und Raupenkranen. So lassen sich
die Kranfunktionen beim Liebherr-Kompaktkran
LTC 1050-3.1 mit zusätzlichem
elektrischem Antrieb wahlweise vom
Verbrennungs- oder Elektromotor speisen.
Lösungen aus dem Produktsegment
Komponenten runden unter anderem das
elektrifizierte Produktprogramm von
Liebherr ab. Ein Beispiel ist der Liduro
Power Port, ein mobiles Energiespeichersystem
zur Versorgung von Baustellen
zum Beispiel an entlegenen Orten, an
denen keine ausreichende E-Infrastruktur
vorhanden ist. Hybrid oder vollelektrisch
74 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 75
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Präsentiert wurde auch ein ETM 905 aus der neuen ETM-Fahrmischer-Baureihe.
Mit elektrischem Trommelantrieb erlaubt der Fahrmischer das lokal
emissionsfreie Abladen von Beton in der Baustelle.
Ergänzen sich optimal:
Der mobile batteriebasierte
Energiespeicher
Liduro Power Port (LPO)
versorgt einen Mobilbaukran
– beides aus
dem Hause Liebherr.
LPO ist ein mobiles Energiespeichersystem
zur
Versorgung von Baustellen,
bei denen keine ausreichende
E-Infrastruktur
vorhanden ist.
betriebene Baumaschinen und Krane
können damit lokal emissionsfrei
be trieben oder geladen werden.
Verbrenner: der Kraftstoff
kann den Unterschied machen
Die Elektrifizierung ist eine gute Lösung
für viele Einsatzgebiete und Anwendungen.
Liebherr geht aber davon aus, dass
Verbrennungsmotoren für schwere, mobile
Offroad-Maschinen, die durch große
Leistungen und lange Einsatzzeiten einen
hohen Energiebedarf haben, weiterhin
relevant sein werden.
Denn die Einsätze dieser Maschinen,
beispielsweise zur Errichtung von Windkraftanlagen
oder in der Gewinnungsindustrie,
finden typischerweise in Gebieten
ohne Infrastruktur statt. Solche Einsätze
erfordern sehr hohe Reichweiten und
Betriebszeiten von mehreren Tagen, ohne
dass dabei neue Energie von außen
zugeführt werden kann.
Um auch bei solchen Einsätzen
Emissionen einzusparen, setzt Liebherr
auf alternative Kraftstoffe zum fossilen
Diesel für den Betrieb der derzeit noch
unverzichtbaren Verbrennungsmotoren.
Auch hier fährt Liebherr mehrgleisig. Im
Fokus stehen derzeit e-Fuels und hydrierte
Pflanzenöle (Hydrotreated Vegetable
Oil/HVO).
e-Fuels werden aus erneuerbarem
Strom, Wasser und CO2 synthetisch
hergestellt und können fossilem Diesel als
emissionsfreie Alternative beliebig
beigemischt werden. HVO bestehen aus
hydrierten – mit Wasserstoff behandelten
– Pflanzenölen und tierischen Abfallfetten.
Sie können ebenfalls mit fossilen Kraftstoffen
gemischt oder als Reinkraftstoff
verwendet werden. Dann verursachen sie
im Vergleich zu herkömmlichem Diesel bis
zu 90% weniger CO2-Emissionen. Durch
die Beimischung dieser klimafreundlichen
Treibstoffe lassen sich auch die besonders
langlebigen Bestandsmaschinen und
-flotten von Liebherr mit Verbrennungsmotor
CO2-reduziert weiter nutzen.
Liebherr-Kunden können auf diese Weise
Emissionen einsparen, ohne massiv in
neue Produkte investieren zu müssen. Die
Liebherr-Werk Ehingen GmbH sowie die
Liebherr-Hydraulikbagger GmbH liefern
bereits alle Maschinen standardmäßig ab
Werk mit HVO aus. Auch der Werksverkehr
in beiden Gesellschaften ist komplett
auf HVO umgestellt.
Wasserstoffbasierte Antriebe:
eine vielversprechende Zukunft
Ein weiterer wichtiger nahezu treibhausgasneutraler
Energieträger ist grüner
Wasserstoff. Liebherr sieht die Möglichkeit,
Wasserstoff fast emissionsfrei direkt
BIODEGRADABLE HYDRAULIC OIL
STARK IN DER PERFORMANCE,
SCHONEND FÜR DIE UMWELT.
ECOSYNT HEPR
1
2
3
in einem Wasserstoffverbrennungsmotor
zu verbrennen und hat bereits
Prototypen an Wasserstoffverbrennungsmotoren
entwickelt: den H964
und den H966. Letzterer wurde
bereits in einem Raupenbagger als
Technologieträger gezeigt. Auch eine
wasserstoffbasierte Brennstoffzelle in
Verbindung mit einem Elektromotor
wurde in einem Radlader als Technologieträger
vorgestellt – in beiden
Fällen auf der bauma 2022.
In Bezug auf Leistung und
Emissionen hat der Wasserstoffverbrennungsmotor
überzeugt. Es
wurden verschiedene Einspritz- und
Verbrennungstechnologien wie die
Saugrohreinblasung (PFI) und
Direkteinspritzung (DI) verwendet.
Am Anfang der Entwicklung eines
Wasserstoffmotors wurde PFI als eine der
ersten geeigneten Technologien in
Betracht gezogen. Bestärkt durch die
Ergebnisse der PFI-Technologie, setzt
Liebherr seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
auf dem Gebiet der
DI-Technologie weiter fort. Diese ermöglicht
noch höhere Leistungsdichten für
Maschinen mit hohem Energiebedarf.
BIOLOGISCHE ABBAUBARKEIT
HYDROLYTISCHE STABILITÄT
HOHE MATERIALVERTRÄGLICHKEIT
4
5
GUTES LUFTABSCHEIDEVERMÖGEN
VERLÄNGERTE SERVICEINTERVALLE
Der Wasserstoffverbrennungsmotor
H966 wurde bereits in einem Raupenbagger
als Technologieträger gezeigt.
Innovative Technologien für
reduzierten Energiebedarf
Darüber hinaus arbeitet die Firmengruppe
an grundsätzlichen Lösungen zur Reduzierung
des Energieverbrauchs ihrer Maschinen.
Ein Beispiel ist das patentierte
Liebherr Power Efficiency (LPE) – Engine
Control. Zum Einsatz kommt es beispielsweise
in der neuen 70 bis 100 t Raupenbagger
Generation, deren Kraftstoffverbrauch
durch LPE um 5%
reduziert werden kann – und damit
erhebliche CO2-Einsparungen
ermöglicht.
Weitere Beispiele sind die neuen
Mischanlagen-Baureihen Betomix
und Mobilmix, die im Betrieb bis zu
30% weniger Energie benötigen als
ihre Vorgängerversionen. Zudem
erlaubt die exakte Dosierungsautomatik
für den nötigen Zement
erhebliche CO2-Einsparungen.
Digitalisierung bei Liebherr
Das zweite große Thema, über das
Liebherr die internationale Fachpresse
Anfang November im Liebherr-Digital
Development Center in Ulm informierte,
ist die Digitalisierung. Über die gezeigten
Technologien und Services berichten wir in
der Dezember Ausgabe von Baublatt.
Österreich.
www.liebherr.com
76 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
motorex.com/
biodegradable-hydraulicoils
FUHRPARK
FUHRPARK
SKODA ENYAQ COUPÉ IV 80
Wenn nicht nur Kinderaugen funkeln
D
a werden Erinnerungen wach. Vor
bald 30 Jahren war es nämlich auch
ein Skoda Coupé, das den Autor dieser
Zeilen im Handumdrehen um den Finger
gewickelt hat. Ein Skoda Rapid 130
5 Speed, um es ganz genau zu nehmen.
Erstbesitz, von seinem Besitzer liebevoll
garagengepflegt und zu haben. Das
Happy End wurde letztlich von einem
weiteren Interessenten durchkreuzt, der
einfach schneller war. Die Parallelen zu
unserem Testkandidaten, einem Skoda
Enyaq Coupé iV 80 sind zumindest auf
emotionaler Ebene schnell gefunden
(technisch wäre es zumindest der
Heckantrieb). Der Hauptgrund: der Elektroflitzer
der äußerst erfolgreichen
VW-Tochter schaut einfach toll aus.
Wobei sie toll gerne auch durch schön,
wunderbar oder gelungen ersetzen
Gelungen – der Innenraum ist
geschmackvoll gestaltet.
können. Wenn Du Dich nach drei
Jahrzehnten im Pkw-Journalismus
selbst dabei ertappst, wie Du vor Deinem
Testauto mit dem gleichen Gesichtsausdruck
stehst, wie ein Kind vor dem
Weihnachtsbaum, dann bleibt wohl
nichts Anderes übrig, als den Skoda-
Ingenieuren nach allen Regeln der Kunst
zu gratulieren.
Top Reichweite
Die Achillesferse vieler Elektromodelle,
die Reichweite, ist beim Skoda Enyaq
Coupé iV eine kurze Randnotiz. „Reichweite
447 km“ stand nach vollendeter
Ladung am Display. Da erübrigen sich
alle weiteren Diskussionen über die
Alltagstauglichkeit dieses Elektromobils.
Ein nettes Gadget ist die Tasche für das
Ladekabel (zu sehen auf unserem Foto
Heckansicht – das Skoda Enyaq Coupé ist ein
hübsches Raumwunder.
FACTS
Motor: Elektro, 70 kW (95 PS)
Eigengewicht: 2.159 kg
Sitzplätze: 4+1
Elektroantrieb – mit 77 kWh
nutzbarer Batteriekapazität
schafft das Skoda Enyaq
Coupé locker an die 430 km.
Batteriekapazität: 77 kWh
Reichweite: rund 450 km
Listenpreis: 75.129,60 Euro
(inkl. MwSt.)
+ überzeugendes Gesamtpaket
+ vernünftige Reichweite
+ tolle Verarbeitung
- Sliderbedienung der Lautstärke
- stattliches Eigengewicht
- gehobener Preis
der Heckansicht, rechts im Kofferraum).
Ähnlich einer von oben befüllbaren
Einkaufstasche animiert es Dich
tatsächlich, das Ladekabel nach jedem
Ladestopp ordentlich zusammenzurollen
und darin zu verstauen. Apropos verstauen:
Für ein Coupé bietet der Skoda
Enyaq unglaublich viel Platz. Egal ob für
Mitreisende (die Beinfreiheit im Heck ist
sensationell) wie auch der Stauraum im
riesigen Kofferraum. Definitiv überrascht
waren wir, als wir im Kofferraum
den Schalter für die ausklappbare
Anhängekupplung (!) entdeckt haben.
Damit sind die bis zu 1.000 kg Anhängelast
also nicht nur am Papier vorhanden
und der väterliche Pkw-Anhänger war
schnell für einen tatsächlichen
Transport auftrag verpflichtet.
Fazit: Ob man sich jenseits der Mitte 40
auch noch der Träumerei hingeben darf?
Einen Versuch ist es sicherlich wert:
Liebes Christkind ...
FORD RANGER WILDTRAK X
Verzicht in seiner schönsten Form
N
Kraftlackl – mit 205 PS
und Vollausstattung ist
der Ford Ranger
Wildtrak X ein echter
Vorzeige-Pick Up.
Dezent – die mit dem Schriftzug Bi Turbo
verzierten, seitlichen Lufteinlässe.
ehmen Sie den Titel dieser Geschichte
bitte nicht all zu ernst. Aber es
musste einfach sein. Wer einmal den Ford
Ranger Raptor gefahren ist, wird bei
„kleineren“ Pick Up-Modellen automatisch
überkritisch. Auch wenn der
„Kleine“, in dem Fall der Ford Ranger
Wildtrak X, aus demselben Stall wie der
Ford Ranger Raptor kommt und seinem
mächtigen Artverwandten dicht auf den
Fersen ist. Mit 205 PS unter der Haube,
die von einem 2,0 l Bi Turbodiesel erzeugt
werden, spielt auch er auf der Liste der
top motorisierten Pick Up ganz vorne mit.
Schließlich macht der Vierzylinder im
Windschatten des mächtigen V6-Benziner
aus dem Raptor eine ausgesprochen gute
Figur. Schnell im Antritt, angenehm
laufruhig und leise, geht er bei Bedarf
ganz ohne noble Zurückhaltung ans
Werk. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch
ist mit 8,9 l/100 km ebenfalls
in Ordnung. Unser persönliches Highlight:
Bei Kaltstarts rund um den
Gefrierpunkt grantelt der Selbstzünder
akustisch wie jeder ausgewachsene V6.
Einfach herrlich!
Fehlende Laderaumwanne
Trotz beispielhafter Rund-um-Ausstattung,
vom Lederlenkrad über ein Sperrdifferential
für die Hinterachse bis hin zu
LED-Nebelscheinwerfern ist wirklich
alles an Bord, haben wir bei unserem
Testkandidaten eine Laderaumwanne
schmerzlich vermisst. Eigentlich ein
Must-have für jeden, der seinen Pick Up
auch für Transporttätigkeiten nutzen
möchte. Mit knapp 15.000 km am Tacho
erinnerte die Ladefläche des Ranger mehr
an die Spuren eines mittelschweren
Hagelgewitters, als an das sonst optisch
Praktisch – in der Stoßstange
integrierte Trittstufe.
makellose Ego eines erst knapp ein Jahr
alten Fahrzeuges. Noch dazu, wo Ford in
der hinteren Stoßstange seitlich links und
rechts je eine Trittstufe integriert hat,
mit der die Ladefläche optimal erreichbar
ist. An den zumeist nach einem sommerlichen
Gewitter folgenden Sonnenschein,
erinnert dagegen die Fahrwerksabstimmung
des Wildtrak. Im Hinblick auf 2,3 t
Eigengewicht und den hohen Schwerpunkt
des Pick Up lässt sich der Allradler
auch mit flottem Marschtempo auffallend
exakt durch enge Kurven manövrieren.
Zum Abschluss noch das Kaufmännische
in kurzen Worten: Mit 51.980 Euro (exkl.
MwSt. & NoVa) sind Sie live dabei. Für
den Raptor müssten Sie noch einmal
6.510 Euro (exkl. MwSt. & NoVa) drauflegen.
Fazit: Die wahrscheinlich schönste Form,
beim Fahrzeugkauf gleich 11% zu sparen.
FACTS
Motor: 2,0 l Bi-Turbodiesel,
150,8 kW (205 PS)
Eigengewicht: 2.334 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/3.500 kg
Testverbrauch: 8,9 l/100 km
Listenpreis: 51.890,– Euro
(exkl. MwSt. & NoVa)
+ bulliges Auftreten
+ intelligentes Allradmanagement
+ hohe Anhängelast
- überfrachtetes Multifunktionslenkrad
- unhandlicher Fahrzeugschlüssel
- dunkler Innenraum
78 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
NOVEMBER 2023 79
WIRTSCHAFT + MÄRKTE
SERVICE
STRABAG SE
Höhere Leistungsprognose für 2023
Der börsenotierte europäische Technologiekonzern für Baudienstleistungen
Strabag SE hat Zahlen für die ersten neun Monate 2023 bekannt gegeben.
K
lemens Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender
der Strabag SE, erklärt:
„Angesichts des weiterhin wachsenden
Auftragsbestands und der deutlichen
Leistungssteigerung in den ersten neun
Monaten, heben wir unsere Leistungsprognose
für das Jahr 2023 von bisher 18,6
Mrd. Euro auf rd. 18,9 Mrd. Euro an. Im
bisherigen Jahresverlauf hat sich
be stätigt, dass wir dank unserer breiten
Aufstellung – nach Ländern und Bausparten
– in der Lage sind, Rückgänge in
einzelnen Bausegmenten mehr als
auszugleichen. Während der Wohnbau im
aktuellen Umfeld unter Druck bleibt,
nehmen wir im öffentlichen Hochbau und
im Gewerbe- und Industriebau positive
Tendenzen wahr. Die Geschäftsentwicklung
im Verkehrswegebau stellt sich
unverändert solide dar.“
Die Strabag SE erwirtschaftete in den
ersten neun Monaten 2023 eine Leistung
von 13,6 Mrd. Euro, dies entspricht einem
Plus von 8% gegenüber der Vergleichspe-
„Strabag SE hat die
Leistung in den ersten
neun Monaten 2023 um 8%
auf 13,6 Mrd. Euro gesteigert
und den Auftragsbestand um
4% auf 24,4 Mrd. Euro erhöht“,
erklärt Klemens Haselsteiner
(Vorstandsvorsitzender der
Strabag SE).
riode des Vorjahres. Die größten Leistungssteigerungen
wurden in den
Heimatmärkten Deutschland und
Österreich verzeichnet, gefolgt von
Rumänien, Polen und dem Vereinigten
Königreich, wo aktuell die beiden größten
Projekte im Auftragsbestand abgearbeitet
werden. Demgegenüber standen Leistungsrückgänge
in Tschechien, Schweden
und Dänemark.
Auftragsbestand
Zum 30.9.2023 erhöhte sich der Auftragsbestand
gegenüber demselben Zeitpunkt
des Vorjahres um 4% auf 24,4 Mrd. Euro.
Die in absoluten Zahlen größten
Zuwächse wurden im Heimatmarkt
Deutschland, hier insbesondere im Hochund
Ingenieurbau, sowie in Polen und im
Nahen Osten erzielt. In Österreich bleibt
der Orderbestand – vorwiegend aufgrund
der angespannten Lage im Wohnungsbau
– unter dem vergleichsweise hohen
Niveau des Vorjahres. Durch die fortschreitende
Abarbeitung von Großprojekten
wurden auch in der Region Americas
Rückgänge registriert.
In den ersten neun Monaten 2023
wurden im Durchschnitt 76.632 Mitarbeitende
(FTE) beschäftigt. Das entspricht
einem Zuwachs von 4% gegenüber den
ersten neun Monaten des Vorjahres.
Infolge einer Übernahme im Property &
Facility Service wurde der größte Anstieg
in Deutschland verzeichnet, gefolgt von
der Region Americas, wo die Mitarbeiteranzahl
zur Abarbeitung von Mining-
Projekten aufgestockt wurde. Die Veränderungen
in den restlichen Märkten
gleichen einander nahezu aus.
Ausblick
Trotz weiterhin herausfordernder
Rahmenbedingungen geht der Vorstand
für das Geschäftsjahr 2023 von einer
neuen Rekordleistung von rd. 18,9 Mrd.
Euro aus – zum Halbjahr lag die
Guidance bei 18,6 Mrd. Euro. In allen
operativen Segmenten wird mit einem
Leistungszuwachs gerechnet. An dem Ziel,
eine EBIT-Marge von mindestens 4% zu
erreichen, wird weiterhin festgehalten.
Die Netto-Investitionen (Cashflow aus der
Investitionstätigkeit) sollten 700 Mio.
Euro nicht überschreiten.
www.strabag.com
Fotos: Strabag SE
KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE
Unvergessliche Skitage am Arlberg
Keiner kann Skiurlaub so wie der Goldene Energieberg! Aktive Winterlüstler,
anspruchsvolle Kulinarik-Fans und Boho-Chiques mit Sinn fürs Schöne: Alle
pilgern sie ins winterliche Oberlech. Zum Runterkommen und Aufladen.
D
a lacht er einem entgegen, der 2.362 m
hohe Rüfikopf, der zur kalten Jahreszeit
besonders schön in der Sonne glitzert.
Wer in Lech winterurlaubt, kommt an ihm
und weiteren prächtig-weißen Gipfeln
nicht vorbei. Als Mekka des Wintersports
wird die gebirgige Gegend zum idealen
Platz für herzhaftes On- und Off-Piste-
Vergnügen. Vom Hotel Goldener Berg in
Oberlech muss man dazu nur einmal zur
Tür hinaus – schon steht man mitten im
Winterwunderland und auf der Piste.
Ohne Auto, bei absoluter Schneesicherheit.
Die luftige Höhe macht’s! Und kehrt man
dann zurück ins Hause Pfefferkorn, fängt
der Genuss gerade erst an.
Unter dem Motto „Me Treat vom Feinsten“
empfängt Daniela Pfefferkorn Gäste
in ihrem Hotel mit Angeboten, die ganz
sicher vom Alltag daheim ablenken.
Ansprechende Zimmer, Lofts und Panorama
Suites im Boho-Style werden zum
geschützten Rückzugsort für wohltuenden
Schlaf und viel Ruhe. Das Alpin Spa lockt
mit einem breiten Angebot an Behandlungen,
warmen Wellen und unfassbarem
Panorama. Weil der Ansatz von
Daniela Pfefferkorn
schon immer ein
ganzheitlicher
war, kann man
in diesem
Hause neben
dem Körper
Einen Energieberg mit Platz für die
ganz persönliche Freiheit seiner Gäste:
das bietet das Hotel Goldener Berg in
Oberlech am Arlberg auf über 1.700 m.
aber auch dem Geiste etwas Gutes tun:
Professionelle Coaches und Therapeuten,
auch die Hotelierin und ausgebildete
Energiemedizinerin selbst, stehen für
Behandlungen und Sessions zur Verfügung.
Letztlich finden auch Kulinarik-
Fans ihr persönliches „High“ im Gourmethotel:
Der Küchenchef zaubert seine
raffinierten Kreationen ganz klassisch,
gerne aber auch basisch, ketogen, vegan
oder vegetarisch auf den Tisch. Das
Konzept nennt sich „plant based alpine
cuisine“ – und lässt absolut keine Wünsche
offen. Drei Hauben und einer der
größten Weinkeller des Landes sprechen
für sich.
Gutes Gefühl – gutes Gewissen
Achtsamkeit für den Körper, den Geist,
aber auch die Umwelt steht in diesem
Hause an oberster Stelle. Genau diese
Grundhaltung in Verbindung mit einer
langen Liste an umweltfreundlichen
Maßnahmen haben dem Hotel kürzlich
zurecht die Auszeichnung mit dem EU
ECO Label und dem österreichischen
Umweltsiegel beschert.
www.goldenerberg.at
80 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023
81
SERVICE
BÜCHER
E-MOBILITÄT IN DER
PERSONALVERRECHNUNG
1. Auflage 2023; Buch kartoniert; 114 Seiten
ISBN: 9783704108418; 25,00 Euro
E-Mobilität in der Personalverrechnung
ist mehr als nur ein Schlagwort – sie
verändert grundlegend die Art und
Weise, wie Unternehmen ihre Mobilitätsleistungen
gestalten und abrechnen. In
diesem Werk werden arbeitsrechtliche
Fragestellungen ebenso behandelt wie
die Beurteilung der Sachverhalte im
Bereich des Abgabenrechtes. Dieser
Leitfaden wirft einen Blick auf die
vielschichtigen Aspekte der E-Mobilität
in der Personalverrechnung.
Behandelt werden die Themen: Das Elektrokraftfahrzeug;
Privatnutzung & betriebliche Nutzung; Lohnnebenkosten;
Aufzeichnungspflichten; Sonderfälle Firmen-(E)-
Fahrrad; Aufladen von Firmen-E-Fahrzeugen;
Carsharing; Arbeitsrechtlicher Wert vs. Fiskalwert u.v.m.
Es werden arbeitsrechtliche Fragestellungen ebenso
behandelt, wie die Beurteilung der Sachverhalte im
Bereich des Abgabenrechtes – wie immer unterlegt mit
vielen Beispielen aus der Praxis. www.lindeverlag.at
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Die Reise zu Deutschlands neuer Architektur geht in die achte Runde: Wie jedes
Jahr stellt der Architekturführer Deutschland 2024 ausgewählte qualitätsvolle
Bauten vor und präsentiert damit auch ein Bild aktueller gesellschaftlicher
Entwicklungen. So ist derzeit die Suche nach umweltschonenden Baumaterialien zu
beobachten. Dies bezieht sich nicht mehr nur auf die rasante Weiterentwicklung
des Holz(hybrid)-Baus und den verstärkten Einsatz regional verfügbarer Materialien.
Inzwischen wurden auch einige Erfahrungen gemacht, wie sich das zirkuläre
Bauen auf den Planungsprozess auswirkt.
Der Querschnitt der vorgestellten Bauten ist das Ergebnis einer breit angelegten
Recherche des Deutschen Architekturmuseums (DAM) für den DAM Preis 2024. Die
Architektenkammern der meisten Bundesländer und ein Expertengremium waren
mit weiteren Vorschlägen an der Auswahl beteiligt. Wie in den Vorjahren galt ein
besonderes Augenmerk den Werken junger Büros. Eine Einschränkung
zu Typologie, Bauvolumen oder Nutzung gab es
bewusst nicht, um ein möglichst vollständiges Spektrum
bemerkenswerter, origineller, innovativer und wegweisender
Lösungen zu erhalten. Aus der Vorauswahl von
über 200 Gebäuden blieb nach ausgiebigen Sichtungen,
Gewichtungen und Diskussionen eine
Auswahl von 102 Gebäuden für die offizielle
„Longlist“ übrig, die dem Architekturführer
Deutschland 2024 entspricht. Die 24 Bauten,
die die Jury in die engere Wahl nahm, sind darin
bereits mit „Shortlist“ gekennzeichnet. Die
Bekanntgabe des Preisträgerprojekts, die Preisverleihung
sowie die Eröffnung der Ausstellung zu den Bauten finden am 26.
Jänner 2024 statt. Zu dieser Zeit erscheint ebenfalls bei DOM publishers das
Deutsche Architektur Jahrbuch 2024, in dem das Preisträgerprojekt, die fünf
Finalisten und die weiteren Bauten der Shortlist von ausgesuchten Architekturkritikern
in eigenen Darstellungen gewürdigt werden. www.dom-publishers.com
Auf Basis langjähriger Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Bauabwicklung
erläutert das Autorenteam die Ursachen und Auswirkungen von Bauablaufstörungen.
Die rechtlichen und bauwirtschaftlichen Grundlagen der
Nachweisführung sowie die Darstellung der Höhe von Mehrkosten aufgrund
von Produktivitätsverlusten stehen im Zentrum. Mithilfe einer Störungssensibilitätsanalyse,
die seit der Vorauflage noch weiterentwickelt wurde, kann jedes
Bauvorhaben auf Grundlage der jeweiligen Voraussetzungen aus Vertrag,
Kalkulation und Baustellenrandbedingungen kategorisiert werden, zudem
lassen sich Produktivitätsverluste aufgrund von Bau ablaufstörungen der Höhe nach plausibel bewerten.
Die praxisorientierte Aufarbeitung von Bauablaufstörungen anhand von sieben detailliert beschriebenen
Praxisbeispielen erleichtert nicht nur die Aufbereitung der Dokumentation von gestörten Bauabläufen,
sondern auch die erfolgreiche Geltendmachung von Mehrkosten und Ansprüchen auf Bauzeitverlängerungen.
Der Inhalt behandelt Anspruchsgrundlagen bei gestörtem Bauablauf; Anmeldungs- und Mitteilungspflichten;
Leistungsänderungsrecht des AG im Zusammenhang mit der Bauzeit und Forcierung;
Dokumentation, Nachweisführung und Beweislast für Ursache und Wirkung von Störungen;
Bedeutung von Kalkulationsformblättern; Bewertung der Folgewirkungen: Bauzeitverlängerung,
Forcierung, Produktivitätsverlust; Bezugnahme auf die Neuerungen der ÖNormen B 2110 und B 2118.
www.lindeverlag.at
Gute Nachrichten
in ungewissen Zeiten.
Werbung in Zeitungen und Magazinen ist
eine gute Investition.
Die anerkannte und unabhängige österreichische Reichweitenerhebung Media-
Analyse hat das Werbeimage unterschiedlicher Mediengattungen erhoben.
Zeitungen und Magazine punkten mit hohen Imagewerten. Werbung in Zeitungen
und Magazinen – gedruckt oder digital – wird vor allen anderen Mediengattungen
als informativ, nützlich, hochwertig und relevant wahrgenommen.
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Quelle: Werbeimage 2023, Verein Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen, n=2.277
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38,8 % 33,1 %
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