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Baublatt Magazin November 2023

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www.baublatt.at

NR. 11 | 2023

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

FAMILIENLEISTUNG

BELL B20E BIS B60E

10.-13.04.2024

VAZ St. Pölten, NÖ

12 | Semmering Schnellstraße

Anspruchsvolle Ankerwandsanierung

bei der Anschlussstelle Leoben Ost

22 | Geotechnik-Event 2024

Vorschau auf die 14. ÖGT und die

13. VÖBU Fair Anfang Februar in Wien

74 | Liebherr

Antriebstechnologien für maximale

Leistung bei minimalen Emissionen

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 11,00 € | November 2023 | www.baublatt.at


»

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Der flexible Mobilbagger

Ob auf beengten Baustellen im städtischen

Raum, bei Hausanschlüssen oder im Verkehrswegebau

– unser Mobilbagger Takeuchi

TB395W V-P 4WS mit Verstellausleger ist

überall flexibel einsetzbar.

Auf ein Transportfahrzeug musst du nicht warten, denn du

fährst einfach selbst zum nächsten Einsatzort. Das spart

Zeit und Geld. Die optionale 4-Rad-Lenkung macht unseren

11-Tonnen-Mobilbagger noch kompakter und wendiger.

» 1. Steuerkreis proportional gesteuert mit 120 l/min High Flow

» Wichtigste Maschinenfunktionen über 8" Farb-Touch-Display

und Jog-Dial-Steuerung intuitiv bedienbar

» Multifunktionsjoysticks mit komplett separater Ansteuerung der

4 Steuerkreise

» Armlehnen über Schnellspanner individuell höhenverstellbar -

für maximale Ergonomie

» Luftgefederter Komfortsitz mit Sitzheizung

» Verstellausleger mit zwei Verstell zylindern - für einen größeren

Arbeitsbereich

» Erhältlich in 4 Versionen:

TB395W V

TB395W V 4WS mit 4-Rad-Lenkung

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Serviceangebot



EDITORIAL

Bauen für die Zukunft

CAT Walzenzüge

CS10/11/12 GC

Es wird ruhiger im heimischen Baugeschehen.

Aufgrund der all gemein

spürbaren Zurückhaltung haben

einige Baumaschinenhändler auf ihren

Stellflächen mehr Geräte zur Verfügung,

als gewünscht. Wie die Wirtschafts-Experten

betonen, zeigt sich in der Bauwirtschaft

jedoch eine Verlangsamung des

Konjunkturabschwungs.

Vom großen Spezialisten bis

zum Familienbetrieb ist es

zurzeit vor allem der Infrastrukturbau,

der im Tiefbau

noch für die nötige Auslastung

sorgt. Das spiegelt sich auch

in unserer aktuellen Ausgabe

wider, wo von Tirol bis in die

Wiener Seestadt der Leitungsbau

ein wichtiges Thema ist.

Abgesehen von den klassischen

Ver- und Entsorgungsleitungen

betrifft das auch

den Ausbau der Glas faser-

Infrastruktur, denn ein

Gigabit-fähiges Internet ist

die Voraussetzung für die

Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit

unseres Landes. Interessante Aussagen

dazu waren Anfang November beim

Austrian Fiber Summit in Salzburg zu

hören. So betonte etwa Igor Brusic,

Präsident von Open Fiber Austria: „Wenn

wir jetzt aufhören, dem Tiefbau eine

langfristige Perspektive zu geben, wird es

zum selben Effekt kommen, wie in der

Gastronomie nach Corona – es werden uns

die Bauarbeiter in Scharen abhandenkommen“.

Immerhin wurden von Florian

Tursky, Staatssekretär für Digitalisierung

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

und Telekommunikation, weitere

Förderungen für den Ausbau der

Glasfaser-Infrastruktur in Aussicht

gestellt. Apropos Infrastrukturbau: Der

deutsche Bundeswirtschaftsminister

Robert Habeck präsentierte Mitte

November Pläne für ein Wasserstoff-Kernnetz.

Für die wichtigsten Verbindungen

eines künftigen deutschen Wasserstoffnetzes

ist die Errichtung von

Leitungen mit rund 9.700 km

Länge vorgesehen. Das

deutsche Netz soll das

Zentrum eines europäischen

Wasserstoffnetzes werden,

von dem auch Österreich

profitieren wird.

Ebenfalls Anfang November

informierte Liebherr im Werk

in Bad Schussenried über den

aktuellen Stand im Bereich

innovativer Antriebstechnologien.

Wir berichten darüber

ausführlich in dieser Ausgabe.

Auch wenn die Elektrifizierung

für viele Einsatzgebiete

und Anwendungen eine gute Lösung ist, so

wurde doch klargestellt, dass Verbrennungsmotoren

für schwere, mobile Offroad-

Maschinen weiterhin relevant sein werden.

Eine wichtige Rolle spielen dabei alternative

Kraftstoffe. Im Fokus stehen derzeit

e-Fuels und hydrierte Pflanzenöle, auch

bekannt unter der Bezeichnung HVO. Ein

interessantes Projekt zu diesem Thema

haben wir in unserer letzten Ausgabe

ausführlich vorgestellt.

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

Dumper-Spezialist Bell

bei Systempartner Kiesel

Mit über 30 Jahren Erfahrung im Bau

von knickgelenkten Muldenkippern

und dem aktuell größten Produktprogramm

an Modellen zwischen

18 und 55 t Nutzlast ist Bell Equipment

der Dumper-Spezialist. Die Knicklenker

bewähren sich weltweit unter

den härtesten Bedingungen. Zwei

Besonderheiten im Portfolio sind die

schmalen Varianten, die sowohl unter

Silos als auch mit Straßenzulassung

ihren Einsatz finden. Kiesel ist

Exklusivpartner für Bell in Österreich.

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IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe November 2023, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 11,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 71,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann

keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck

freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

4 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Die GC-Serie macht dem Fahrer das Leben leicht, zum Beispiel mit der guten Sicht auf den Arbeitsbereich und der Vibrationsautomatik

für eine verlässliche Verdichtung. Im Eco-Modus* sind Kraftstoffeinsparungen von bis zu 10 % möglich. Die verlängerten

Wartungsintervalle und die wartungsfreie dauergeschmierte Vibrationseinheit sind weitere Vorteile der neuen Modelle. Durch eine

erhöhte Amplitude und statische Linienlast wird die Verdichtung verbessert. Als Zusatzausstattung kann ein flexibles XT-Ballastpaket

bei der CS10 und CS11 GC oder eine der skalierbaren Verdichtungstechnologien für alle Modelle gewählt werden.

* Verglichen mit der oberen Leerlaufdrehzahl. Daten sind modellabhängig.

zeppelin-cat.at



INHALT

MENSCHEN + SZENE

08 Aktuelles bei Asfinag, Zeppelin Österreich,

Habau Group, Scania, Ascendum, Wimmer

und Beton Dialog Österreich.

PROJEKTE + PLANUNG

12 Asfinag: Im Bereich der S6 Anschlussstelle

Leoben Ost werden zwei Ankerwände saniert.

Obwohl sich die Arbeiten aus bautechnischer

und logistischer Sicht sehr anspruchsvoll

gestaltet haben, wurde der erste Bauabschnitt

Anfang November 2023 planmäßig beendet.

MASCHINEN + TECHNIK

18 Liebherr: Im Fuhrpark der Firma Breitwieser

Umwelttechnik in Tulln ist ein R 924 Litronic

der neue Leistungsträger.

22 Geotechnik-Event: Die 14. Österreichische

Geotechnik Tagung und die 13. VÖBU Fair

werden Anfang Februar 2024 in Wien wieder

zum Treffpunkt für die Geotechnik-Branche.

Bei der Sanierung von zwei Ankerwänden neben

der S6 Anschlussstelle Leoben Ost wurde der erste

12Bauabschnitt planmäßig beendet.

26 Zeppelin: Im Steinbruch und Schotterwerk

Allerding der Schärdinger Granit sorgt ein

neuer Cat 980 Radlader mit seiner 6 m 3

Schaufel für eine effiziente Lkw Beladung.

29 Bosch: Laufzeitsteigerung durch den

ersten 18 Volt-Akku mit Tabless-Design.

30 Huppenkothen: Mit der Einführung von

Mietlift.Com schließt Huppenkothen die 2019

erfolgte Übernahme von Lorenz Lift ab.

32 Westtech: Der aktuell größte Fällgreifer

Woodcracker C650 bietet als neues

Flaggschiff 70 cm Schneiddurchmesser.

33 Kobelco: Die Modelle SK26SR-7 und

SK28SR-7 erweitern die Minibagger-Palette.

34 TWF: Im Zuge der Terminal-Erweiterung beim

Flughafen Wien erweist sich eine strebenfreie

Baugrubensicherung als Problemlöser.

36 Rubble Master: Mobile Brecher und Siebe

der RM Group bewähren sich im nachhaltigen

Einsatz in der arabischen Wüste.

38 MWT: Überflur- und Unterflur-Fahrzeugwaagen

bieten Lösungen für jeden Bedarf.

40 Kiesel: Neueste Technik aus den Bereichen

Bau, Umschlag und Recycling zeigten die

7. Coreum Praxistage in Stockstadt.

44 Bulmor arbeitet daran, die gesamte Produktpalette

konsequent auf umweltfreundliche

Elektroantriebe umzustellen.

46 Ascendum: Für das aktuelle Leitungsbau-

Projekt in der Seestadt in Wien verstärkt sich

die Firma Winkler Hoch- und Tiefbau mit

einem neuen Volvo ECR355ENL.

49 Asfinag: Photovoltaik-Offensive in Kärnten.

50 Dunst: Feierliche Eröffnung der neuen

Dunst-Firmenzentrale in Grafenschachen.

52 Bomag: Mehr als 1.500 Gäste kamen zu

den 5. Bomag Innovation Days in Boppard.

54 Schwamborn: Neue Flächenfräse für die

wirtschaftliche Sanierung von Betonböden.

56 Bulldozer: Erfolgreicher Tag der offenen Tür.

57 Hilti: Neue Software bietet Bauunternehmen

ein umfassendes Betriebsmittelmanagement.

58 Oilquick: Neuestes Upgrade im Portfolio

ist die zweite Generation der Fallsicherung.

6 NOVEMBER 2023

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH

74

60 Wolffkran: Das elektronische High-Speed-

Positioning-System ist mit dem neuen Wolff

6523 Clear verfügbar. Weitere Modelle folgen.

62 Baumaschinentechnik: In Knittelfeld

stärkt die Firma Puster Erdbau den

Fuhrpark mit einem Cat 320GC mit

BMT SW2-Q Ausrüstung.

64 SBM Mineral Processing: Birco,

Spezialist für Oberflächenentwässerung in

Baden-Baden, verdoppelt mit einer neuen

Werksbetonanlage von SBM die

Produktionskapazität.

67 Max Wild: Auszeichnung für Mudcleaner.

67 Weber MT: Dieselpartikelfilter minimiert in

verschiedenen Modellen die Rußpartikel.

68 Liebherr: Der neue R 930 Tunnel

bietet mehr Leistung für sämtliche

unterirdischen Anwendungen.

69 Kuhn-Ladetechnik: Das neue eDrive

System von Palfinger ermöglicht drei

Antriebsoptionen per Knopfdruck.

70 Engcon: Nach dem Test eines mit Engcon

ausgerüsteten Baggers war für die Tiroler

Firma Erdbau-Transporte-Taxi Ampferer klar:

ihr neuer Kobelco SK85MSR-7 wird ebenfalls

mit Engcon Technik ausgerüstet.

73 Fiber Europe: Stufenschleifverfahren

ermöglicht nachhaltigen Glasfaserausbau.

74 Liebherr: Anfang November wurde die

internationale Fachpresse über den aktuellen

Stand der Entwicklungen im Bereich der

innovativen Antriebstechnologien informiert.

78 Baublatt.Österreich Test:

Skoda Enyaq Coupé IV 80

Ford Ranger Wildtrak X

80 Strabag SE: Der börsenotierte europäische

Technologiekonzern für Baudienstleistungen

Strabag SE hat Zahlen für die ersten neun

Monate 2023 bekannt gegeben.

04 Editorial

FUHRPARK

WIRTSCHAFT + MÄRKTE

STANDARDS

81 Service

Kurzurlaub von der Baustelle:

Hotel Goldener Berg in Oberlech; Literatur

MOBILE

WIEGE

TECHNIK

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MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

ASFINAG

Spatenstich für neuen S 10 Abschnitt

Am 3. November erfolgte durch den Spatenstich der offizielle Auftakt zur

Errichtung der S 10 Mühlviertler Schnellstraße im Abschnitt Freistadt Nord

bis Rainbach Nord. Er fand am derzeitigen Ende der bestehenden S 10 im

Beisein der Spitzen aus Asfinag, Land OÖ sowie der Standort-Gemeinden

Freistadt und Rainbach im Mühlkreis statt. Die Straße wird analog zur bestehenden

S 10 gebaut: zwei Fahrspuren und Pannenstreifen in jede Richtung,

getrennt durch Betonleitwände. Dieser weitere S 10-Abschnitt beginnt

bei der Anschlussstelle Freistadt Nord und endet nördlich von Rainbach.

Die geplante Trasse umfährt auch die Ortschaft Vierzehn und mündet

dann wieder in die bestehende B 310. Die 7 km lange West-Umfahrung für

Rainbach wird Mitte 2027 fertiggestellt und steht ganz im Zeichen von Verkehrsentlastung,

Anrainer- und Umweltschutz. So werden für die S 10 Nord

auf einer Fläche von mehr als 50 ha ökologische Ausgleichsmaßnahmen

gesetzt. Die Asfinag investiert in den Streckenneubau 346 Mio. Euro.

www.asfinag.at

ZEPPELIN ÖSTERREICH

Neue Niederlassungsleiter in Wien und Graz

M

it Ing. Ferdinand Luschnig übernimmt

ein alter Hase die Zeppelin

Österreich Niederlassung Graz. Der bereits

seit Jahren eingesetzte Niederlassungsleiter

in Villach wird ab dem 1. Dezember

auch für den steirischen Standort in

Kalsdorf bei Graz die Verantwortung

übernehmen. Der bisherige Niederlassungsleiter

Jürgen Specht begibt sich in

den Ruhestand und überreicht nach

jahrzehntelanger erfolgreicher Leitung das

Zepter an seinen verantwortungsbewussten

Kollegen. „Es ehrt mich, dass seitens

Zeppelins so viel Vertrauen in meiner

Person herrscht und mir die sehr gut

aufgestellte Niederlassung in Graz

ebenfalls zur Leitung übergeben wird.

Jürgen Specht ist eine Institution im

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Ing. Ferdinand Luschnig ist nun in einer Doppelfunktion

Zeppelin Österreich Niederlassungsleiter

in Villach und Graz.

Ing. Mag. (FH) Günter Vollmann wird zum

neuen Zeppelin Österreich Niederlassungsleiter

für Wien ernannt.

südöstlichen Österreich und für seine

Handschlagqualität weithin bekannt. Ich

freue mich auf die neuen bekannten

Kollegen und werde die ausgetretenen

Pfade von Jürgen weiterverfolgen und

erkunden!“, freut sich Ferdinand Luschnig.

Ferdinand Luschnig ist fest verwurzelt in

Kärnten, verheiratet und Vater von drei

Töchtern. Neben den aktiven sportlichen

Hobbies wie Skifahren und Mountainbiken

ist er begeisterter Anhänger von der

Eishockeymannschaft KAC und betreibt

mit großer Freude neben seiner Tätigkeit

bei Zeppelin, eine kleine Landwirtschaft.

Die Leitung der Zeppelin Österreich

Niederlassung Wien übernimmt mit

Günter Vollmann ein langjähriger Branchenkenner.

Er übernimmt diese Funktion

ab 1. Dezember 2023 und löst damit

Harald Semerad ab, der nach jahrzehntelanger

Leitungsfunktion in den wohlverdienten

Ruhestand wechselt. Ing. Mag.

(FH) Günter Vollmann startet von der HTL

für Maschinenbau in sein Berufsleben und

schließt berufsbegleitend über die Fachhochschule

für Europäische Wirtschaftsund

Unternehmensführung sein Studium

ab. Bereits von 2000 bis 2010 war er für die

Firma Zeppelin in verschiedenen Funktionen,

unter anderem als Geschäftsführer

für den Aufbau des Mietgeschäfts in

Österreich und Ungarn, tätig. Danach

wurden neue Herausforderungen gesucht

und schlussendlich zog es ihn erneut

zurück zu Zeppelin. „Ich habe viele schöne

berufliche Erfahrungen gemacht und

möchte diese im neuen Job einfließen

lassen. Harald Semerad hat mir eine

großartig geführte Wiener Zeppelin Niederlassung

verantwortungsvoll übergeben und

ich möchte seine jahrzehntelangen Erfolge

bei den Kunden weiter ausbauen und

festigen“, so Günter Vollmann. Der

verheiratete Manager und Vater zweier

Söhne findet seinen beruflichen Ausgleich

bei den intensiven Ausdauersportarten wie

Laufen und Radfahren. Nicht umsonst hat

er auch eine ehrenamtliche Präsidiumsfunktion

im BTRV-Triathlonverband inne.

www.zeppelin-cat.at

Foto: MW-Architekturfotografie / Habau Group

HABAU GROUP

Neuer Standort in Auersthal eröffnet

D

ie Habau Group realisierte

für das Konzernunternehmen

Habau Hoch- und Tiefbaugesellschaft

ein neues Bürogebäude

in Auersthal. Am Habauweg

1 wurde das Projekt in

Synergie mit dem Generalunternehmer

Habau sowie dem

konzerneigenen Hoch- und

Tiefbauexperten Held & Francke

umgesetzt. Der Standort in

Auersthal koordiniert alle

Tiefbau- und Baumeisterarbeiten

für den Pipeline- und

Anlagenbau in ganz Österreich.

Das neue Gebäude wurde am

23. Oktober 2023 nach nur acht

Monaten Bauzeit im Rahmen

einer feierlichen Eröffnung

gemeinsam mit Bürgermeister

Erich Hofer präsentiert.

Das neue zweigeschossige

Bürogebäude ist mit modernsten

SCANIA ÖSTERREICH

Michaela Boye ist neue Direktorin

technischen Anlagen ausgestattet

und bietet seinen 22 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern auf

ca. 370 m 2 pro Geschoss ausreichend

Platz für kreatives und

produktives Arbeiten. Rund um

das Firmengebäude erstrecken

sich zudem 1.000 m 2 Außenfläche.

Bei der Errichtung der

neuen Bürostätte spielte auch

das Thema Nachhaltigkeit eine

wichtige Rolle. Neben einer 30,6

kW-Peak großen Photovoltaikanlage

wurden auch vier E-Ladestationen

errichtet. Die Beheizung

des Gebäudes erfolgt

mittels Luftwärmepumpe.

Insgesamt wurde im Rahmen

des Bauvorhabens großer Wert

daraufgelegt, einen positiven

Beitrag zur ökologischen Bilanz

der Region zu leisten.

www.habaugroup.com

Von links: Hubert

Wetschnig (CEO Habau

Group), Michael Mayer-

Schütz (CFO Habau

Group), Harald Dragan

(Technische Geschäftsbereichsleitung

Tiefbau &

Pipelinebau Habau),

Erich Hofer (Bürgermeister

Auersthal) und

Georgine Rumpler-Heindl

(Gesellschafterin).

Michaela Boye (Bild, 52 Jahre) hat zum

1. November 2023 die Aufgabe der Direktorin

Scania Österreich mit Sitz in Brunn am Gebirge

übernommen. Sie folgt auf Robert Techler, der

auf seine frühere Funktion als Regionaldirektor

für Tirol & Salzburg zurückgekehrt ist. Michaela

Boye hat österreichische Wurzeln und blickt auf eine

beeindruckende 30-jährige internationale Karriere zurück. Seit 2011

hatte sie vielfältige Führungspositionen bei Scania inne, darunter die

Rolle als Managing Director der Global Scania Assistance in Södertälje

sowie seit 2019 die Leitung des Geschäfts von Scania Taiwan. „Ich

freue mich sehr, ein Mitglied des Management-Teams von Scania

Deutschland Österreich zu sein. Die Zukunft des Vertriebes ist aufregend

und ich freue mich, mit einem starken Team neue Impulse zu setzen.

Hierbei ist es mir ein besonderes Anliegen, die Zusammenarbeit

der Business Unit über die Ländergrenzen hinweg zu stärken“, erklärt

Michaela Boye. In ihrer neuen Funktion berichtet sie an Harald Woitke,

Geschäftsführer von Scania Deutschland Österreich. www.scania.com

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8 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



TERMINE

Vorbereitungslehrgang zur

Befähigungsprüfung gewerbliches

Sprengungsunternehmen

08.01.2024, Kapfenberg

info@sprengschule.at

Lehrgang Claims & Co für Baupraktiker

16.-31.01.2024, Wien

und Virtual Classroom www.ars.at

OIB-Richtlinien 1-6 - Neuerungen 2023

18.01.2024, Wien www.ars.at

Thementag Risikoreiche Bauteile

im Hochbau

24.01.2024, Wien www.ars.at

Wiener Bauordnung

13.02.2024, Wien

und Virtual Classroom

JourFixe Baurecht

20.02.-03.12.2024, Wien

und Virtual Classroom

www.ars.at

www.ars.at

VÖBU Fair & 14. ÖGT

01.-02.02.2024, Wien www.voebu.at

Ausbildung zur Kampfmittelfachkraft

– Sondierung, Baubegleitung,

Freigabe

04.03.2024, Kapfenberg

info@sprengschule.at

ASCENDUM

Kollege und Freund

Ernst Schuchanegg verstorben

Mit großer Trauer gab das Team der Firma Ascendum Baumaschinen

Österreich GmbH bekannt, dass der geschätzte Kollege

und Freund Ernst Schuchanegg am 9. November 2023 verstorben

ist. Er hat nicht nur als Kollege, sondern auch als Gründer

sowie Manager der Baumaschinenvermietung in Österreich

und besonders als Freund eine bedeutende Rolle gespielt.

Ernst Schuchanegg nahm am 01. Februar 2006 die Herausforderung

an, einen neuen Geschäftszweig, die Vermietung von

Baumaschinen, aufzubauen. Durch sein unermüdliches Streben

und seinen herausragenden Einsatz konnte er den Geschäftsbereich

von Grund aufbauen und zur heutigen Größe führen.

Ernst Schuchanegg.

Darüber hinaus engagierte er sich maßgeblich in der Baubranche

Österreichs und war über viele Jahre ein Teil des MAWEV

und bis letztes Jahr als Vize-Präsident des Verbandes tätig. Außerhalb des geschäftigen

beruflichen Alltags fand Ernst Schuchanegg Erfüllung und Freude mit seiner Familie, seiner

Tochter, seiner Alm sowie seiner leidenschaftlichen Liebe zur Musik.

Seine fachliche Kompetenz, seine inspirierende Führung und sein unermüdlicher Einsatz für

das Team haben nicht nur das Mietgeschäft der Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH

geprägt, sondern das gesamte Unternehmen positiv beeinflusst. Ernst Schuchanegg war nicht

nur eine herausragende Führungskraft, sondern auch ein Mensch mit großem Herz und

Verständnis für die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter und Kollegen.

Alleskönner

Mittelgroß und höchste Klasse: die Radlader L 526, L 538

und L 546 überzeugen in sämtlichen Bereichen. Mit der

neuen, optimierten Z-Kinematik schafft Liebherr unbegrenzte

Einsatzmöglichkeiten bei gesteigerter Produktivität.

Die Generation 8 zeigt sich noch massiver, robuster,

leistungs fähiger und kräftiger als ihre Vorgänger – und

das bei gleich bleibend niedrigem Verbrauch.

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Radlader L 526, L 538 und L 546

Zwei Neuzugänge verstärken das Vertriebsteam der

Firmengruppe Wimmer: Herbert Innerhofer (4.v.li.)

und Dario Moitzi (5.v.li.).

ZANDTcargo

Tieflader mit Radmulde

WIMMER

Verstärkung für das Wimmer-Team

D

as Vertriebsteam der

Firmengruppe Wimmer hat

sich neu formiert: Herbert

Innerhofer wird in den nächsten

Wochen das Aufgabengebiet in

Salzburg, Tirol und Vorarlberg

vom langjährigen Vertriebsmann

Georg Aichriedler übernehmen.

Aichriedler tritt nach über 35

Jahren bei Wimmer mit Jahresende

seinen wohlverdienten

Ruhestand an.

Der Pinzgauer Innerhofer bringt

umfassende Untertage-Erfahrung

von der Wolfram Berg und Hütten

AG mit, wo er für die Schlosserei/

Mechanik so den Materialeinkauf

zuständig war.

Im Osten ist ab sofort Dario

Moitzi im Einsatz. Er lebt in

Niederösterreich und war zuletzt

bei HKL für Miete und Verkauf

zuständig. Moitzi ist für die

Kunden im Gebiet Wien-Niederösterreich,

Burgenland und Teile

von Steiermark- Kärnten im

Einsatz. Das Familienunternehmen

Wimmer wurde 1984 in

Thalgau/Salzburg gegründet. Das

Unternehmen entwickelt und

produziert hochwertige Anbaugeräte

für Hydraulikbagger in den

Bereichen Erdbewegung, Tunnelbau,

Steinbruch, Abbruch und

Recycling. Außerdem ist das

Unternehmen seit über 30 Jahren

Spezialist für Bohrtechnologie

und Tunnelbau. Mittlerweile

werden verschiedene Tunnelvortriebsgeräte

von Wimmer

produziert. Am Standort Thalgau

sind derzeit 75 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beschäftigt.

www.wimmer.info

T 09631 6423 • info@zandt-cargo.de • 95643 Tirschenreuth

BETON DIALOG ÖSTERREICH

Die Concrete Design Competition (CDC) ruft Studierende aus den

Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Planung, Design bzw. aus verwandten

Disziplinen dazu auf, sich mit den Eigenschaften von Beton

auseinander zu setzen, diese zu erforschen und bewusst einzusetzen.

Unter dem Motto „Presence“ geht es um die Ausstrahlung und Präsenz

von Bauwerken. Infos für die Einreichung unter www.betondialog.at/cdc

Liebherr Österreich Vertriebs- und Service GmbH • Urstein Nord 34 • 5412 Puch bei Hallein • Phone +43 50809 7 0

info.lat@liebherr.com • www.facebook.com/LiebherrConstruction • www.liebherr.com

10

NOVEMBER 2023

BAUBLATT.ÖSTERREICH



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

ASFINAG

1 5

Anspruchsvolle Ankerwandsanierung

Im Bereich der S6 Anschlussstelle Leoben Ost werden seit März 2023 zwei Ankerwände saniert.

Obwohl sich die Arbeiten aus bautechnischer und logistischer Sicht sehr anspruchsvoll gestaltet

haben, konnte der erste Bauabschnitt Anfang November 2023 planmäßig abgeschlossen werden.

2 3 4

6

7

D

ie Semmering Schnellstraße S6

verläuft von der A2 beim Knoten

Seebenstein über den Semmering und

Bruck an der Mur bis zur Pyhrn Autobahn

A9 beim Knoten St. Michael. 1974 wurde

der erste Straßenabschnitt eröffnet und im

Zuge des weiteren Ausbaus wurden

Anfang der 1980er Jahre auch die beiden

Ankerwände im Bereich der Anschlussstelle

Leoben Ost als klassische Hangsicherung

errichtet.

Bei den beiden Ankerwänden handelt

es sich um die kleinere Ankerwand Leoben

Ost und die größere und technisch

anspruchsvollere Ankerwand Niklasdorf.

Für die aktuellen Sanierungsmaßnahmen

bei diesen beiden Ankerwänden erfolgten

die geologischen Erkundungen sowie die

Sonderprüfungen zur Beurteilung der

Bestandsanker in den Jahren 2019 und

2020 durch die in Graz ansässigen

geotechnischen Experten GDP ZT GmbH

sowie 3G Gruppe Geotechnik Graz ZT

GmbH. Im Jahr 2021 führte die 3G

Gruppe Geotechnik Graz ZT GmbH die

erdstatischen Nachrechnungen des

Bestandes durch und erstellten darauf

aufbauend ein Instandsetzungskonzept

zur Sanierung der Ankerwände. Das

Instandsetzungskonzept war die Grundlage

für die weitere Ausschreibungs- und

Detailplanung. Das Büro GDP ZT GmbH

war für die komplette Ausschreibungsund

Detailplanung sowie die statischen

und geotechnischen Dimensionierungen

verantwortlich und führte auch die

Ausschreibung und Angebotsprüfung in

Zusammenarbeit mit dem Büro Nievelt

Ingenieur GmbH durch. Der Auftrag für

die Bauarbeiten wurde an die ARGE

Swietelsky AG (Betonbau, Betonsanierung,

Spezialtiefbau, Ankerungstechnik)

und Josef Kaim Bau- und Sprengunternehmung

GmbH (Spezialtiefbau, Ankerungstechnik)

vergeben. Im nun beendeten

ersten Bauabschnitt wurde der Betonbau

bereits komplett abgeschlossen und auch

schon ein Großteil der Betonsanierungen

sowie der Ankerungsarbeiten durchge-

1 Das Baufeld erstreckte sich über

beide Ankerwände und ermöglichte

ideale Arbeitsbedingungen.

2+3+4 Die Bilder zeigen die speziell

angefertigte Schalung und die Bewehrung

für die Ankerbalken. Aussparungsrohre

dienen als Bohransatzpunkt.

5 Bis zu drei Raupenbohrgeräte

waren in Spitzenzeiten im Einsatz.

6 Mit einer Schüttung wurden die

oberen Ankerhorizonte realisiert.

7 Mehrere Arbeitsbühnen und ein

Abbruchbagger mit langem Ausleger

unterstützten die Bohrgeräte.

12 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

13



PROJEKTE + PLANUNG

Freuen sich über die

planmäßige Fertigstellung

des ersten Bauabschnitts

(von links): Christian Lackner

(3G Gruppe Geotechnik

Graz ZT GmbH), Projektleiter

Markus Wastl

(Asfinag), Christian

Peternusch (Nievelt

Ingenieur GmbH),

Michael Lukas (Asfinag)

und Jakob Stadlbauer (GDP

ZT GmbH Graz).

-Baumaschinen

PROJEKTBETEILIGTE

Eines von mehreren Ankerprofilen

der Ankerwand Niklasdorf. Grau eingezeichnet

sind die Bestandsanker (PZ-Anker und

VT-Anker), blau die neuen Dauer-Litzenanker

der Firma ANP-Systems.

Auftraggeber: Asfinag

Projektleiter: Markus Wastl

Techniker: Michael Lukas

Planung Stützwandertüchtigung: GDP ZT GmbH, Graz

Prüfstatik Stützwandertüchtigung: Geoconsult ZT GmbH, Salzburg

Bestandsvermessung: Vermessung Sommer ZT GmbH, Mürzzuschlag

Baubegleitende Vermessung: Vermessung Huber ZT GmbH, Graz

BauKG ILS DI Schnurrer, Graz

Örtliche Bauaufsicht: Nievelt Ingenieur GmbH, Dobl

Geotechnische Fachbauaufsicht: 3G Gruppe Geotechnik Graz ZT GmbH, Graz

Auftragnehmer Bau: Swietelsky AG (Betonbau, Betonsanierung,

Ankerungstechnik)

Josef Kaim Bau- und Sprengunternehmung GmbH

(Ankerungstechnik)

führt. Im zweiten Bauabschnitt, der im

nächsten April starten wird, sind noch ca.

4.000 lfm Anker zu setzen und letzte

Arbeiten der Betonsanierung durchzuführen.

Mitte Juli 2024 sollen die Fertigstellungsarbeiten

abgeschlossen sein.

Nach Abschluss der Baustellen-Einrichtung

im März 2023 starteten im April der

Betonbau und die ersten Ankerbohrungen.

Im Vorfeld der Arbeiten wurden die

Ankerwände zunächst aufgrund der

Verschmutzung mit Hochdruckwasserstrahl

vollflächig gereinigt. Dazu Asfinag

Projektleiter Markus Wastl: „Bei der

Errichtung der beiden Ankerwände

wurden PZ-Anker verbaut, die zu dieser

Zeit Stand der Technik waren. Durch

auftretende Verformungen zeigte sich aber

noch während der damaligen Bauausführung,

dass diese verwendeten Anker

hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit und

Ankerlängen Schwächen aufwiesen. Daher

entschloss man sich bereits 1983 im Zuge

der Errichtung, die Ankerwand Niklasdorf

drei Jahre später mit 68 Stück zusätzlichen

VT-Ankern über 4 Etagen mit einer

weitaus größeren Länge bis zu 100 m

nachzuankern. Im Zuge der aktuellen

Sanierungsmaßnahmen wurden durch den

Auftragnehmer Abhebekontrollen und

durch das Büro der 3G Gruppe Geotechnik

Graz ZT GmbH in der Funktion als

Fachbauaufsicht des AG endoskopische

Untersuchungen am Ankerkopf durchgeführt.

Diese Maßnahmen wurden bei allen

VT-Ankern gesetzt, die erdstatisch von der

Firma GDP im System berücksichtigt

worden sind. Auch haben wir Eignungsprüfungsanker

gesetzt, um weitere

Informationen über das Tragverhalten der

neu herzustellenden Anker zu erhalten.

Dadurch konnten wir in Teilbereichen der

Wand die Ankerlängen der neuen Anker

im Zuge der Baumaßnahmen von 100 m

auf 70 m optimieren. Auf Basis dieser

Daten wurde im Anschluss für jeden

Bereich das passende Sanierungskonzept

ausgearbeitet. Im Wesentlichen werden

dabei alle verbauten Anker in den Bau-

14 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Rund 200 neue Anker werden in Summe bei der

Ankerwand Niklasdorf neu gesetzt.

werken belassen. Allerdings werden die

vorhandenen PZ-Anker hinsichtlich ihrer

Tragfähigkeit zu 100% und die vorhandenen

VT-Anker zum Teil durch neue

Dauer-Litzenanker der Firma ANP-

Systems ersetzt.“

Jakob Stadlbauer vom Büro GDP ZT

GmbH Graz ist durch die Planung für die

Stützwandertüchtigung mit dem Projekt

PROJEKTDATEN

Mit großer Sorgfalt wird jeder Anker händisch

im Bohrloch in die Leerverrohrung eingebracht.

von Beginn an vertraut. Stadlbauer:

„Konkret wurden bei der Ankerwand

Leoben Ost 35 Stück neue Anker mit einer

Gesamtlänge von 1.350 m gesetzt. Bei der

Ankerwand Niklasdorf werden rund 200

Stück neue Anker mit einer Gesamtlänge

von 14.355 m verbaut. Es wurden jedoch

keine zusätzlichen Ankerhorizonte

eingezogen. Aufgrund der großen Zahl der

S6 Semmering Schnellstraße; Instandsetzung Stützbauwerke AW Niklasdorf und AW Leoben

Ost; Bauzeit: Mitte März 2023 bis Anfang November 2023 (Baujahr 1) und April 2024 bis Mitte

Juli 2024 (Baujahr 2); Baukosten: ca. 6,3 Mio. Euro

ANKERWAND LEOBEN OST

Objektlänge/Objekthöhe: 120 m/14 m

Herstellung Stahlbeton Ankerriegel

Betonkubatur: ca. 73 m 3

Betonstahl: ca. 11 t

Herstellung Litzenanker als Dauerverpressanker

Einzellängen: 35-45 m

Gesamtlänge: 1.350 m

Beton- und Mauerwerksinstandsetzung:

ca. 1.200 m 2 Betoninstandsetzungsflächen

ANKERWAND NIKLASDORF

Objektlänge/Objekthöhe: 260 m/20 m

Herstellung Stahlbeton Ankerriegel

Betonkubatur: ca. 548 m 3

Betonstahl: ca. 71,5 t

Herstellung Litzenanker als Dauerverpressanker

Einzellängen: 35-110 m

Gesamtlänge: 14.355 m

Höchster Bohransatzpunkt: ca. 17 m über Fahrbahnoberkante

Beton- und Mauerwerksinstandsetzung:

ca. 1.800 m 2 Betoninstandsetzungsflächen

bereits versetzten Anker war vor allem in

der Ankerwand Niklasdorf die Platzierung

der neuen Anker eine große Herausforderung.

Dazu kommt, dass es beim Bauen im

Bestand immer Überraschungen geben

kann. Die Anker im Bestand, die nur zu

einem definierten Anteil im neuen statischen

Konzept berücksichtigt wurden,

verbleiben in Zukunft als ´stille Reserve`

bzw. decken diese etwaige unplanmäßige

Beschädigungen von Bestandsankern ab.“

Für die umfangreichen Bohrarbeiten

kamen zu Beginn zwei Raupenbohrgeräte

in den unteren Ankerhorizonten zum

Einsatz. In den Spitzenmonaten September

und Oktober befanden sich dann drei

Raupenbohrgeräte und ein Abbruchbagger

mit langem Ausleger und angebauter

Bohrlafette im Einsatz. Aufgrund der

beschränkten Auslegerhöhe der Ankerbohrgeräte

wurde für die höher gelegenen

Ankerhorizonte eine ca. 6 m hohe Schüttung

mit Rampen errichtet, die an den

Baufortschritt angepasst wurde. Durch die

Ablaufplanung war exakt festgelegt,

welche Etagen wann zu bohren sind. Diese

Vorgabe des Bohrablaufs war notwendig,

um während der Bauausführung im Falle

der unplanmäßigen Beschädigung von

Bestandsankern die notwendige Standsicherheit

der Ankerwand zu gewährleisten.

Da sich die Ankertechnik im Lauf der

Zeit zu einem High-Tech-Produkt entwickelt

hat, betonen die Projektverantwortlichen

übereinstimmend, dass die seit zwei

Jahren gültige ÖNorm B 4456 „Dauerhaftigkeit

von Verankerungen“ einen wichtigen

Beitrag zur Qualitätsverbesserung

leistet. Sie regelt die Aufgaben des

Ankersystemlieferanten, der Fachbauaufsicht-Auftraggeber

und des Fachbauleiters-

Auftragnehmer und legt insbesondere fest,

welche baubegleitenden Prüfmaßnahmen

Mit einer hydraulischen Presse wird die Tragfähigkeit eines Eignungsprüfungsankers

ermittelt und die Ankerlänge aufgrund der Daten optimiert.

Der neue

UltraEco

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Aufbaugewicht: <3 Tonnen

Garantie: 60 Monate *

vorzunehmen sind, um den schadlosen

Einbau des Vorspannankers gewährleisten

zu können.

Abschließend ein Blick auf den Betonbau:

Wie die Voruntersuchungen zeigten,

präsentiert sich die vorhandene Betonkonstruktion

in einer sehr guten Qualität und

weist nur im unteren Bereich geringe

Eindringtiefen von Chloriden auf. Da die

Betondeckung im Bestand aber nur

Stärken zwischen 1 und 3 cm aufweist,

wurde die Betonkonstruktion vollflächig

um 2 cm verstärkt. Ergänzend zur

Betonsanierung wurden zusätzliche

Ankerbalken betoniert, um die Last des

Ankers gleichmäßiger auf die Stützkonstruktion

zu verteilen. Da der Ankerbalken

in allen Horizonten eine idente Geometrie

aufweist, wurde hier im Sinne der Kosteneffizienz

eine maßgeschneiderte, wiederverwendbare

Schalung entwickelt.

Die Einhaltung des Zeitplanes für die

Sanierung der beiden Ankerwände ist auch

deshalb von Bedeutung, weil bereits eine

Folgebaustelle für die Sanierung der

Anschlussstelle Leoben Ost geplant ist. Mit

dem planmäßig abgeschlossenen ersten

Bauabschnitt wurde ein wichtiger Schritt

für die Erreichung dieses Ziels gesetzt.

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16 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

17



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Der neue Liebherr R 924 Litronic der Firma

Breitwieser Umwelttechnik im Einsatz bei der

Modellierung der Bodenaushubdeponie in

Pixendorf, die das Unternehmen in Kooperation

mit der Planie GmbH betreibt.

Ihren Premium-

Anspruch bei den

Natursteinen setzt die

Firma Breitwieser

auch im Fuhrpark der

Breitwieser Umwelttechnik

um (von links):

Roland Bittlingmayer

(Firma Breitwieser

Umwelttechnik),

Geschäftsführerin

Mag. Kristina

Breitwieser, Herbert

Kreillechner (Firma

Liebherr) und Rudolf

Friewald (Firma

Planie).

LIEBHERR

Breitwieser Umwelttechnik: Partnerschaft

mit Liebherr stärkt Kreislaufwirtschaft

Die Firma Breitwieser in Tulln hat sich als eines der größten Unternehmen Österreichs

für die Verarbeitung und den Handel von exklusiven Natursteinen aus aller Welt etabliert.

Doch wo gehobelt wird, fallen auch Späne: Damit das nicht nutzbare Verschnitt-

Material in Zukunft nicht mehr auf der Deponie landet, wurde die Breitwieser Umwelttechnik

gegründet. Sie übernimmt in Kooperation mit der Planie GmbH in Pixendorf die

Aufbereitung des Materials und setzt es – so wie auch die maßgeschneiderten Naturstein-

Produkte der Firma Breitwieser – für hochwertige Gestaltungslösungen ein.

Ü

ber 800 verschiedene Materialien und

über 22.000 Natursteinplatten

präsentiert die Firma Breitwieser in der

Stone Gallery in Tulln, eine der landesweit

umfassendsten Naturstein-Schauhallen.

In den Schauräumen von insgesamt

6.500 m 2 kann man das ganze Spektrum

an Stein, Verarbeitungstechnik und

Design anschaulich und umfassend

besichtigen. Die Grundwerte des Erfolgsunternehmens,

das rund 120 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beschäftigt, sind

unverändert geblieben und in jedem Stück

Stein spürbar: die Liebe zum Naturstein,

höchste Qualitätsansprüche und eine

kundennahe, transparente als auch

professionelle Umsetzung aller Projekte

mit Handschlagqualität. Für die Verarbeitung

sämtlicher Materialien kommen

ausschließlich Steine aus den besten

Abbaugebieten der Welt zum Einsatz,

wobei jeder einzelne Block vor dem Kauf

stets auf die hohen Ansprüche des

Unternehmens geprüft wird.

Breitwieser Umwelttechnik:

Kompetenz mit Gestaltungsqualität

Vor rund eineinhalb Jahren entschloss

sich die Firma Breitwieser, die bestehende

Firmengruppe mit der Breitwieser

Umwelttechnik um einen wichtigen

Dienstleister zu erweitern. Dazu

Geschäftsführerin Mag. Kristina Breitwieser:

„Wir realisieren hochwertige

Lösungen mit Naturstein für verschiedene

Einsatzgebiete. Dazu zählt beispielsweise

der Objektbereich – wo wir mit renommierten

Architekten zusammenarbeiten

– oder der Privatkundenbereich, wo der

Naturstein überwiegend in der Küche oder

im Bad zum Einsatz kommt. Wir bedienen

aber auch echte Luxus-Segmente, etwa in

der weltweiten Ausgestaltung von Yachten

mit Naturstein. So exklusiv die Ergebnisse

auch sind, wir hatten stets das Problem,

das hochwertige Restmaterial entsorgen

zu müssen. Als sich der Kontakt mit

Roland Bittlingmayer ergab, der in der

Bau- und Recycling-Branche einen

ausgezeichneten Ruf genießt, wurde die

Idee geboren, die Breitwieser Umwelttechnik

zu gründen, um das Restmaterial

aufzubereiten und wiederzuverwenden.“

Ihren Sitz hat die Breitwieser Umwelttechnik

GmbH neben der Firma

Breitwieser in der Hochäckerstraße in

Tulln. Firmenchef Roland Bittlingmayer

über den Tätigkeitsbereich: „Die

Breitwieser Umwelttechnik ist ein breit

aufgestelltes Bauunternehmen und

bildet mit ihren Dienstleistungen eine

wichtige Ergänzung zu den Kompetenzen

der Firma Breitwieser. In diesem

Sinne sind wir sowohl vor den Steinmetz-Arbeiten

tätig, als auch danach.

Mit vorher meine ich die ganzen

Abbruch- und Erdbauarbeiten, etwa

wenn ein neues Einfamilienhaus

entsteht. Und das Nachher bezieht sich

auf den Einsatz der recycelten, hochwertigen

Natursteine bei der Errichtung

von Zufahrten und Gehwegen, in

Anpacken für die Zukunft.

In Deutschland benötigt die Bau- und Baustoffindustrie jährlich rund 230 Mio. t

Sande und Kiese aus den heimischen Sand- und Kieswerken. ASW 248 BIG RUN.

Wir sind ein Teil davon.

der Gartengestaltung oder rund um

den Pool. Wir verarbeiten aber nicht

nur Recycling Material, sondern auch

die optisch hochattraktiven Natursteinplatten

der Firma Breitwieser, die für

anspruchsvolle Verkleidungen aus

Stein sehr gefragt sind. Ein weiterer

Bereich, in dem wir sehr gut ausgelastet

sind, ist die Errichtung von Natursteinmauern.“

Im Rahmen seiner langjährigen

Branchentätigkeit arbeitete Roland

Bittlingmayer auch regelmäßig mit

Rudolf Friewald zusammen. Dieser

leitet seit 16 Jahren die Planie GmbH,

die in Pixendorf eine Bodenaushubdeponie

betreibt. Mit der Gründung der

Breitwieser Umwelttechnik wurde

Maschinist

Gerald

Hawelka

hat in der

komfortablen

Kabine des

Liebherr

R 924 Litronic

alles im Griff.

18 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

Der Liebherr R 924

Litronic in der

attraktiven Sonderlackierung

der Firma

Breitwieser Umwelttechnik

ist der neue

Leistungsträger im

Fuhrpark und hat sich

auch schon bei den

ersten Abbrucharbeiten

bewährt.

Maßgeschneidert

Steinlegerlöffel XL

Von links: Firmenchef

Roland Bittlingmayer,

Maschinist Gerald

Hawelka (beide Firma

Breitwieser Umwelttechnik),

Herbert

Kreillechner (Verkauf,

Firma Liebherr) und

Rudolf Friewald (Firma

Planie).

diese Zusammenarbeit nun in Form einer

engen Kooperation neu definiert. Eines der

ersten Projekte dieser neuen Partnerschaft

ist die Revitalisierung bzw. Modellierung

der bestehenden Bodenaushubdeponie in

Pixendorf. Für die Umsetzung dieses

Projekts, aber auch in Reaktion auf die

steigende Auslastung, investierte die

Firma Breitwieser Umwelttechnik in

einen neuen Liebherr R 924 Litronic

Raupenbagger, der im August übergeben

wurde.

Dazu Roland Bittlingmayer: „Unser

Fuhrpark wird in Kürze auf 10 Lkw

aufgestockt und umfasst neben diversen

Kleingeräten auch sieben Kompaktbagger.

Für die kommenden Aufgaben in den

Bereichen Abbruch, Erdbau und Deponiebetrieb

haben wir uns entschlossen, mit

dem Liebherr R 924 Litronic einen neuen

Leistungsträger in der 25 t Klasse

anzuschaffen. Da wir viele Arbeiten im

Großraum Wien durchführen, war es für

mich besonders wichtig, dass ich das Gerät

mit meinem eigenen Tieflader transportieren

kann. Wir haben aber auch schon

Anfragen von anderen Unternehmen, die

an einer Anmietung des Geräts interessiert

sind. Ausschlaggebend für diese

Entscheidung waren unter anderem die

guten Erfahrungen, die Rudolf Friewald

und ich im Laufe unserer Tätigkeit mit der

Marke Liebherr gemacht haben. Es war

aber auch der ausdrückliche Wunsch von

Geschäftsführer Manfred Breitwieser, der

nicht nur bei den Natursteinen auf den

Premium-Anspruch des Unternehmens

achtet, sondern auch im Fuhrpark.“

Herbert Kreillechner, zuständiger

Betreuer der Firma Liebherr, betont: „Wir

freuen uns, dass sich die Firma Breitwieser

Umwelttechnik für den Liebherr R 924

Litronic entschieden hat. Das Gerät zeigt

seine Stärken im Erdbau genauso wie im

Abbruch und ist mit seiner umfangreichen

Sicherheitsausstattung auch für

anspruchsvolle Rückbauarbeiten optimal

ausgerüstet. Auf Wunsch der Firma

Breitwieser Umwelttechnik wurde er von

uns mit einem Schnellwechselsystem OQ

80 und einem Löffelpaket – bestehend aus

drei Tieflöffeln und einem Böschungslöffel

– übergeben. Mit einem Verbrauch von im

Schnitt 17 l zeigt der Liebherr R 924

Litronic ganz deutlich, dass er über eine

moderne, wirtschaftliche und umweltfreundliche

Gerätetechnik verfügt. Aber

auch im Fall des Falles brauchen sich

Roland Bittlingmayer und sein Team

keine Sorgen zu machen: Liebherr ist

hinsichtlich Kundendienst, Ersatzteilverfügbarkeit

und Service sehr gut aufgestellt.

Im Zuge der Geräteübergabe ist bei

Liebherr die Einschulung der Maschinisten

selbstverständlich. Auch bei der

Übergabe des Liebherr R 924 Litronic

haben wir wie gewünscht drei Maschinisten

der Firma Breitwieser Umwelttechnik

eingeschult. Es ist für die Firma Liebherr

ein schöner Erfolg, einen Kunden mit

einem derart hohen Premium-Anspruch

überzeugen zu können. In diesem Sinne

wünschen wir der Breitwieser Umwelttechnik

gutes Gelingen bei den weiteren

Projekten.“

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www.breitwieser.com/umwelttechnik

20 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

n Schnittbreite 1550 mm

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Die 14. Österreichische Geotechniktagung

findet in Kombination mit der Fachausstellung

VÖBU Fair am 01. und 02. Februar 2024 in Wien statt.

Unsere Bilder geben Eindrücke des letzten

Geotechnik-Events im April 2022.

14. ÖGT + 13. VÖBU FAIR

Geotechnik-Event 2024: Informations- und

Netzwerkplattform zum Thema Gründungen

Am 01. und 02. Februar 2024 ist das Wiener Messe Congress Center wieder Treffpunkt für

die Geotechnik-Branche. Dabei ergänzen sich einmal mehr die hochkarätigen Vorträge der

14. Österreichischen Geotechnik Tagung über aktuellste Spezialtiefbau-Projekte und -Techniken

mit den Produkt- und Serviceangeboten der Fachausstellung VÖBU Fair zu einem

attraktiven Gesamtpaket.

U

nter dem Titel „Gründungen“ hat die

Fachgruppe Geotechnik der Austrian

Geotechnical Society für den Geotechnik-

Event 2024 ein vielversprechendes

Programm zusammengestellt. Am Beginn

der 14. ÖGT stehen Vorträge über Projekte

in Wien und zu Gründungen in weichen

Böden. Weitere Schwerpunkte sind

„Aspekte der Nachhaltigkeit und internationale

Projekte“, „Neue Entwicklungen

und Sonderfragen zu Gründungen“ sowie

„Planung und Ausführung von Pfahlgründungen“.

Erstmals wird sich ein eigener

Vortragsblock auch dem Spezialthema

„Grabenlose Technologien“ widmen. Die

Themen der 14. ÖGT wurden von Prof.

Helmut F. Schweiger (TU Graz) und Prof.

Dietmar Adam sowie Andreas Hausenberger

(beide TU Wien) zusammengestellt.

Zwischen den Vortragsblöcken erfolgt die

Verleihung des Österreichischen Grundbaupreises

für den wissenschaftlichen Nachwuchs

in der Geotechnik. Dieser Fixpunkt

der ÖGT wird von einem Juroren-Gremium

vergeben und 2024 von der Firma Züblin

Spezialtiefbau gesponsert.

Fixer Bestandteil der Österreichischen

Geotechniktagung ist die „Vienna Terzaghi

Lecture“, zu der international anerkannte

Fachkollegen eingeladen werden. Als

Keynote Speaker 2024 konnte Dr. Peter

Day aus Südafrika gewonnen werden, der

sich dem Thema „Dealing with uncertainty

in foundation design“ widmen wird.

Fachausstellung VÖBU Fair

Als Ergänzung zu dem hochkarätigen

Vortragsangebot der ÖGT versammelt die

zeitgleich stattfindende Fachausstellung

VÖBU Fair zahlreiche namhafte Unternehmen

im Messe Congress Center.

Dazu VÖBU Präsident Andreas

Körbler: „Die VÖBU Vereinigung Österreichischer

Bohr-, Brunnenbau- und Spezialtiefbauunternehmungen

vertritt seit 1969

die Interessen ihrer Mitglieder. Im Jahr

2001 ging die erste VÖBU Fair in Guntramsdorf

über die Bühne. Damals nutzten

17 Aussteller die Möglichkeit, sich in einer

„Das spannende Vortragsprogramm der ÖGT

und die klingenden Namen der Ausstellerliste

der VÖBU Fair sind ein guter Grund, um den

Geotechnik-Event Anfang Februar 2024 in Wien

zu besuchen. Wir rechnen damit, wieder weit

über 1.000 Besucherinnen und Besucher

begrüßen zu können“, so VÖBU Präsident

DI Andreas Körbler.

Es hat sich in der Branche schon längst herumgesprochen:

Verlässlichkeit hat einen Namen – Eisenwagen.

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22 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 23



MASCHINEN + TECHNIK

Von links: VÖBU

Geschäftsführer

Ing. Thomas Pirkner

und VÖBU Präsident

DI Andreas Körbler

arbeiten nicht nur

intensiv an den Vorbereitungen

für die

nächste VÖBU Fair,

sondern auch an der

Unterstützung der

VÖBU Mitglieder

in vielen

Bereichen.

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EFFIZIENT

Die Trimble ® Earthworks Maschinensteuerungsplattform kann auf

zahlreichen Baumaschinen, darunter Bagger, Raupen, Grader und

Walzen, eingesetzt werden, ist aufrüstbar und mit allen führenden

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und bequem zwischen Maschinen ausgetauscht werden, was einen

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verschiedene Maschinentypen

Präzise

Für einen millimetergenauen

Einbau

Aufrüstbar

Von 2D- auf 3D-Automatik

Bauhofhalle den Teilnehmern an einem

Bohrmeisterkurs zu präsentieren. Der

Grundgedanke der Vernetzung wurde in

der Branche sehr gut angenommen, die

Veranstaltung ist kontinuierlich gewachsen

und so kam es 2007 zur gemeinsamen

Durchführung mit der ÖGT. Seit einigen

Jahren findet der Geotechnik-Event

bereits im Messe Congress Center statt

und ich möchte hier ausdrücklich die gute

Zusammenarbeit aller Beteiligten betonen.

Wir freuen uns, dass wir 2024 auch wieder

große Auftraggeber, wie beispielsweise die

ÖBB oder die Wiener Linien begrüßen

dürfen. Unser Ziel ist es, auch bei anderen

Auftraggebern das Interesse für den

Geotechnik Event zu wecken. Da der

Spezialtiefbau für praktisch jedes Hochbauprojekt

ein wichtiger Faktor ist,

werden wir auch versuchen, Architekten

zu einem Besuch zu bewegen. Natürlich

hoffen wir, auch viele Schulklassen

begrüßen zu können und haben in diesem

Sinne zahlreiche Tiefbau HTLs angeschrieben.“

VÖBU Geschäftsführer Thomas Pirkner

ergänzt: „Ein Besuch der VÖBU Fair lohnt

sich auf jeden Fall, denn es wird eine große

Bandbreite an spezialisierten Ausstellern

über ihre aktuellen Technologien und

Produkte informieren. Dazu zählen die

Bereiche Maschinen- und Baugeräte

ebenso, wie Geotextilien, Brunnenbau- und

Bohrtechnik, Mess- und Werkzeugtechnik,

Munitionsbergung, Planungsbüros,

Spezialtiefbau-Anbieter und erstmals auch

die Grabenlose Bauweise. Für interessierte

Unternehmen, die als Aussteller am

Geotechnik-Event präsent sein möchten,

sind leider nur noch wenige Restplätze

verfügbar. Der Eintritt zur Fachausstellung

ist am 01. Februar von 14:00 bis 22:00

Uhr gratis, allerdings können nicht die

kostenpflichtigen Vorträge der ÖGT

besucht werden. Grundsätzlich ist es für

den Zugang zum Geotechnik-Event

erforderlich, sich online unter https://oegt.

voebu.at zu registrieren. Die VÖBU Fair

wird wieder durch die großzügige Gestaltung

der Ausstellungsfläche geprägt sein,

die sich bereits sehr gut bewährt hat. Auch

2024 werden wir wieder eine Abendveranstaltung

organisieren, die bei den letzten

Veranstaltungen ein großer Erfolg war und

den Netzwerkcharakter des Geotechnik-

Events unterstreicht.“

Weitere VÖBU-Projekte

Unabhängig vom Geotechnik-Event plant

das VÖBU Präsidium eine anonymisierte

Umfrage unter den Mitgliedern durchzuführen,

mit der man den Umsatz in den

Bereichen Spezialtiefbau und Geotechnik

in Österreich erheben möchte. Dabei soll

nicht nur die Größe des Marktes ermittelt

werden, sondern auch wie viele Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter von den Mitgliedern

beschäftigt werden.

Ein anderes Vorhaben betrifft den

Veranstaltungsrhythmus, wo man

aufgrund der Pandemie nun auf gerade

Jahre gerutscht ist. Hier wird die Rückkehr

auf ungerade Jahre angestrebt,

damit die Veranstaltung nicht im selben

Jahr wie der Baukongress in Wien

stattfindet. Eine Hilfestellung bietet dazu

die Ausrichtung der 21st International

Conference on Soil Mechanics and

Geotechnical Engineering im Juni 2026.

Die Konferenz, für die sich Wien erfolgreich

beworben hat, wird von der ÖGG

organisiert und im Austria Center Vienna

stattfinden. Dadurch ergibt sich die

Möglichkeit, 2027 mit dem nächsten rein

österreichischen Geotechnik-Event in den

alten Rhythmus zurückzukehren.

Nicht zuletzt arbeitet die VÖBU unter

dem Motto „Agieren statt Reagieren“ an

einem Formblatt, mit dessen Hilfe die

Mitglieder einen CO2 Kalkulator einbinden

können. VÖBU Präsident Andreas

Körbler: „Unser Ziel ist es, Mitgliedern

eine einfache Möglichkeit anzubieten, mit

der sie ein Angebot durch ein Beiblatt

ergänzen können. Dieses Beiblatt erläutert

aufgrund der Berechnung durch den

Kalkulator die Höhe der CO2 Belastung,

die durch die geplanten Ausführungen verursacht

werden würden. Dies trägt dazu

bei, auch im Spezialtiefbau die Höhe der

CO2-Belastung zu ermitteln und gegebenenfalls

zu reduzieren.

Unterm Strich arbeiten wir bei der

VÖBU in vielen Bereichen daran, unsere

Mitglieder wirksam zu unterstützen. Das

nächste große Highlight ist aber sicherlich

der Geotechnik-Event Anfang Februar in

Wien. Es ist gewissermaßen ein Familientreffen

in unserer Branche, auf das wir

uns wirklich freuen!“

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ZEPPELIN

Schärdinger Granit: neuer Cat 980 steigert

mit weniger Ladespielen pro Lkw die Effizienz

Die Schärdinger Granit Industrie GmbH mit Sitz in St. Florian am Inn ist seit vielen

Jahrzehnten sehr erfolgreich in der Steingewinnung und -verarbeitung. Um für die

Zukunft optimal gerüstet zu sein, investiert das Unternehmen zurzeit große Summen in

die Modernisierung des Fuhrparks an den Standorten Gopperding, Allerding und

Schrems. Seit Mitte Oktober kommt im Steinbruch und Schotterwerk Allerding ein

neuer Cat 980 Radlader zum Einsatz, der die Lkw Beladung mit seiner 6 m 3 Schaufel

auf drei Ladespiele reduziert.

D

ie Wurzeln der Schärdinger Granit

Industrie GmbH liegen im Zusammenschluss

mehrerer Steinbrüche vor 135

Jahren. Über die Jahrzehnte erarbeitete

sich das Unternehmen nicht nur ein

umfangreiches Know-how in der Steingewinnung,

sondern auch in der Steinverarbeitung.

Die Produktpalette umfasst

Schotter und Splitte für den Straßen- und

Bahnbau, Wasserbausteine, Steinmetzprodukte,

Pflastermaterial sowie Produkte für

den Garten- und Landschaftsbau. Für

seine Leistungen wurde das Unternehmen

bereits zweifach mit dem international

angesehenen Wirtschaftspreis „Best

Business Award“ ausgezeichnet.

Ein Blick auf die Abbaubetriebe: In der

Nähe von Schärding befinden sich die

Jüngster Neuzugang im Fuhrpark der Firma Schärdinger

Granit am Standort Allerding ist dieser neue Cat 980

Radlader, der mit einer 6 m3 Schaufel der Firma Winkelbauer

für deutlich schnellere Ladespiele sorgt.

beiden Abbaubetriebe in Gopperding und

Allerding. Das Werk in Gopperding ist auf

jede Art von Steinbruchprodukten spezialisiert

und wird auch durch den etwas

kleineren Steinbruch Fischerholz versorgt.

Das Werk in Allerding ist auf die Verarbeitung

von Schärdinger Granit zu Schotter

spezialisiert. Nach der Sprengung wird

das Hauwerk in mehreren Brecherstufen

zerkleinert und sorgfältig gesiebt.

Geschätzt wird der Schärdinger Granit vor

allem als außerordentlich robustes

Material: Die Einzelmineralien Feldspat,

Quarz und Glimmer sind so dicht verpresst,

dass kaum Wasser aufgenommen

wird. Dies bewirkt nicht nur eine große

Bruchfestigkeit, sondern auch eine hohe

Witterungsbeständigkeit – selbst bei

Frost-Tau-Wechsel. Sowohl Gopperding als

auch Allerding verfügen über einen

Gleisanschluss. Ein weiterer Standort

befindet sich in Niederösterreich in

Schrems, wo das Werk durch zwei Abbaubetriebe

mit dem sehr feinkörnigen

Schremser Granit und dem mittelkörnigen

Herschenberger Granit versorgt wird und

überwiegend Werksteine produziert. Rund

70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

beschäftigt die Schärdinger Granit

Industrie GmbH an den verschiedenen

Standorten.

Fotos: Schärdinger Granit; Baublatt.Österreich

Übergabe des symbolischen Schlüssels für den neuen Cat 980 (von rechts): Geschäftsführer

Gerhard Altendorfer und Betriebsleiter Albert Wirkert (beide Schärdinger Granit)

mit Rene Doppler (zuständiger Betreuer der Zeppelin Österreich Niederlassung in Linz).

Die Drohnenaufnahme zeigt die Dimensionen des Steinbruchs und Schotterwerks in Allerding.

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Vorbereitungslehrgang zur

Befähigungsprüfung gewerbliches

Sprengungsunternehmen 2024

Präsenzphasen: 8.-19. Jän.,

5.-16. Feb. und 4.-15. März,

Prüfung vorausichtlich April 2024

Ausbildung in der gewerblichen

Kampfmittelbeseitigung

Sondierung – Baubegleitung – Freigabe

4.-22. März 2024

Caterpillar: fixe Größe im Fuhrpark

Im März 2023 entschied sich die Unternehmensführung,

an allen Standorten in

eine umfangreiche Fuhrpark-Modernisierung

zu investieren. Dazu Gerhard

Altendorfer, Geschäftsführer Schärdinger

Granit Industrie GmbH: „Bei nötigen

Großinvestitionen die richtigen Entscheidungen

zeitgerecht zu treffen, bedarf einer

genauesten Bedarfsanalyse. Dabei spielen

Faktoren wie: Lieferzeit, Effizienz,

Leistungsvolumen sowie eine auf den

jeweiligen Einsatz abgestimmte

Leistungsfähigkeit von Maschinen eine

gewichtige Rolle. An dieser Stelle werden

diese Entscheidungen im Kollektiv

diskutiert und nach diesen Parametern

getroffen. Wir freuen uns, das gemeinsame

Ergebnis nun sehen zu können und mit

tollen Partnern in diesen Bereichen

zusammen zu arbeiten.“

Das Gesamtpaket umfasst unter

anderem Tieflader, ein Bohrgerät, zwei

stationäre Seilsägen für die Werke in

Schrems und Gopperding sowie mehrere

Bagger. Bereits übergeben wurde im

August im Werk Gopperding ein neuer

knickgelenkter Muldenkipper Cat 730.

Mitte Oktober folgte im Werk Allerding

nun der neue Cat 980 Radlader. Weiters

wird bis Jahresende im Werk Gopperding

auch eine Cat MH3024 Umschlagmaschine

zum Einsatz kommen. Dabei

handelt es sich um einen Cat Mobilbagger

in Spezialausführung, der für Ladezwecke

und die Zerkleinerung von Bruchsteinen

mit Steingreifer und Stahlkugel eingesetzt

wird. Kugeln ist auch am Standort

Allerding ein wichtiger Schritt in der

Aufbereitung. Die Zerkleinerung großer

Felsteile mit einer Stahlkugel übernimmt

hier seit vielen Jahren ein Cat 390FL mit

einem 6 m 3 Baggerlöffel mit Kugelbahn.

Ergänzend dazu wird das Unternehmen in

Kürze mit dem ersten Fractum Schlagbrecher

Österreichs auch eine innovative

Technik einsetzen. Dieser ist in der Lage,

harte Materialien mit nur wenigen

Schlägen zu fragmentieren.

Rene Doppler, zuständiger Betreuer der

Zeppelin Österreich Niederlassung in

ÖSTERREICHISCHE SPRENGSCHULE

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26 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 27



MASCHINEN + TECHNIK

BOSCH

Laufzeitsteigerung durch ersten

18 Volt-Akku mit Tabless-Design

Der Cat 980, ein Radlader der 32 t Klasse mit einer 6 m 3 Schaufel, und der Cat 972M XE sind zwei der drei

Radlader, die am Standort Allerding unter anderem die Beladung der Lkw und Sattelzüge übernehmen.

Von links: Junior

Betriebsleiter Toni

Kronawitter, Betriebsleiter

Albert Wirkert,

Maschinist Harald

Freilinger, Geschäftsführer

Gerhard

Altendorfer (alle

Schärdinger Granit),

Rene Doppler (Verkauf)

und Johannes Hainzl

(Kundendienstberater;

beide Zeppelin Österreich),

Gottfried Pfeiffer

(Winkelbauer) und

Moritz Zoister (Verkauf;

Zeppelin Österreich).

Foto: Bosch

Bosch ist weltweit der erste Anbieter, der die Vorteile des so

genannten Tabless-Designs von Akku-Zellen in 18 Volt-Akkus

für kabellose Elektrowerkzeuge nutzbar macht.

M

it der Einführung des ProCore18V+

mit 8,0 Ah steigert Bosch die

Laufzeit der Hochleistungs-Akkus der

ProCore18V-Serie erneut und ermöglicht

Anwendern einen weiteren Effizienzschub.

Der neue ProCore18V+ mit 8,0 Ah

bietet eine bis zu 71% längere Laufzeit

gegenüber dem bisherigen ProCore18V-

Akku gleicher Kapazität. Das zahlt sich

für Profis vor allem bei anspruchsvollen

Anwendungen mit Biturbo-Geräten aus,

den leistungsstärksten Akku-Werkzeugen

von Bosch. Dabei ist der ProCore18V+

genauso kompakt, wiegt exakt dasselbe

und bietet dank CoolPack-Technologie

eine ebenso effektive wie einzigartige

Wärme-Ableitung wie sein Pendant mit

herkömmlichen Akku-Zellen. Darüber

hinaus bleibt der ProCore18V+ mit allen

Geräten des Professional 18V Systems

und der herstellerübergreifenden

AmpShare-Allianz kompatibel. Grundlage

der Effizienzsteigerung sind Akku-

Zellen des Typs 21700 mit so genanntem

Tabless-Design. Bei Tabless-Zellen fließt

der Strom nicht über einen oder wenige

Tabs, sondern über unzählige Pfade auf

beiden Seiten entlang der gesamten

Länge von Anode und Kathode. Dieses

neue Design senkt den Widerstand jeder

einzelnen Zelle um ca. 50% und damit

den des gesamten Akku-Packs

maßgeblich.

www.bosch.at

Auch bei anspruchsvollen Anwendungen

sorgt der Hochleistungs-Akku Bosch

ProCore18V+ mit Tabless-Design

für mehr Laufzeit.

St. Florian bei Linz: „Die Zusammenarbeit

zwischen Zeppelin und der Schärdinger

Granit verläuft seit über 20 Jahren sehr

partnerschaftlich. Wir freuen uns, dass es

sich bei mehr als der Hälfte der rund 50

Baumaschinen, die von Schärdinger

Granit eingesetzt werden, um Cat Geräte

handelt. Einer der Gründe dafür ist die

lange Lebensdauer, mit der die Cat

Maschinen trotz des extrem harten

Einsatzes überzeugen. Ein weiterer Grund

ist die Cat Begeisterung der Maschinisten,

die bei der Anschaffung einer neuen

Maschine in die Kaufentscheidung

eingebunden sind. Beim Cat 980 Radlader,

den wir heute übergeben durften, passt

alles zusammen: Spritverbrauch, Wartung,

Langlebigkeit, Kraft und Schnelligkeit.

Durch verlängerte und synchronisierte

Wartungsintervalle ist er im Vergleich

zum Vorgängermodell noch produktiver

bei geringeren Kosten.“

Neuer Cat 980 Radlader

Betriebsleiter Albert Wirkert über die

Gründe für die jüngste Großgeräte-Investition:

„Im Schotterwerk in Allerding

übernahmen bis vor kurzem zwei 25 t

Radlader – darunter ein Cat 972M XE –

die Beladung der Lkw und Sattelzüge.

Beide Geräte benötigen jeweils vier bis

fünf Ladespiele, bis ein Lkw voll ist und so

haben wir uns entschlossen, diesen

Bereich mit einem neuen Cat 980 zu

verstärken. Der Cat 980 ist ein Radlader

der 32 t Klasse und kann mit seiner 6 m 3

Schaufel einen Sattelzug mit drei Ladespielen

beladen. Neben dieser Effizienzsteigerung

ist ein weiterer Grund für den

Cat 980 unser neuer Kleemann Brecher

mit Klassiersieb, der eine Durchsatzleistung

von bis zu 500 t/h aufweist. Für die

Beschickung und den Abtransport der

Materialkegel bei den Auswurfbändern

benötigen wir ebenfalls zusätzliche

Radlader-Kapazität.“

Harald Freilinger ist der Fahrer des neuen

Cat 980 Radlader. Er zeigt sich von der Kraft

und vom Fahrkomfort begeistert und war in

die Kaufentscheidung eingebunden.

Grundsätzlich werden die Radlader in

Allerding nicht als Gewinnungsmaschinen

eingesetzt. Die Verladung und den

Transport des Hauwerks zur Aufbereitungsanlage

übernehmen Bagger und

Muldenkipper. Die Schaufeln der Radlader

sind daher nicht mit Zähnen, sondern mit

einer Verschleißschneide ausgerüstet. Um

in diesem Bereich die Instandhaltung zu

vereinfachen, ist auch der neue Cat 980

– so wie die beiden anderen Radlader –

mit einer Schaufel der Firma Winkelbauer

ausgerüstet.

Betriebsleiter Albert Wirkert betont

abschließend: „Ein Geräte-Stillstand ist

für jeden Betrieb unerfreulich. Auch bei

uns hängt das Schotterwerk von der

Verlässlichkeit der eingesetzten Maschinen

ab. Hier bewähren sich die Cat Geräte

seit vielen Jahren mit einer beeindruckenden

Verfügbarkeit und Produktivität. Im

Fall des Falles kommt es beim Service

immer auf die Personen an. Bei Rene

Doppler und dem Service-Team der Linzer

Niederlassung der Firma Zeppelin kann

ich mich darauf verlassen, dass sie mich

mit vollem Einsatz unterstützen, wenn es

einmal ein Problem gibt. Wie unser

Fuhrpark deutlich zeigt, sind wir mit den

Cat Geräten und der Betreuung durch die

Firma Zeppelin seit vielen Jahren wirklich

sehr zufrieden.“

www.schaerdingergranit.at

www.zeppelin-cat.at

28 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

Mit der Einführung von

Mietlift.Com schließt der

Baumaschinenspezialist

Huppenkothen die 2019

erfolgte Übernahme von

Lorenz Lift ab.

V

orarlbergs Marktführer für den

Verleih von Arbeitsbühnen und

Gabelstapler firmiert ab sofort gemeinsam

mit dem Schweizer Schwesterunternehmen

als gemeinsame Marke. Markus

Baschnegger übernahm im Juli 2023 die

Geschäftsführung von Firmengründer

Harald Lorenz, der sich in den Ruhestand

verabschiedete. Alle verfügbaren Geräte

sind ab sofort online auf der neuen

Website gelistet.

Aus zwei wird eins

Mietlift.Com führt Lorenz Lift und Mietlift

zusammen. Mit der neuen Marke konsolidiert

Eigentümer Huppenkothen das

Angebot der im Verleih und Verkauf von

Arbeitsbühnen und Staplern tätigen

Tochterunternehmen. „Wir wollen künftig

MIETLIFT.COM

Lorenz Lift und Mietlift firmieren

ab sofort als einheitliche Marke

noch einfacher, schneller und effizienter

werden. Der gemeinsame Auftritt als Mietlift.Com

ist der nächste logische Schritt

für unsere Weiterentwicklung“, erklärt

Geschäftsführer Markus Baschnegger. Er

folgte im Juli 2023 auf Lorenz-Lift-Gründer

Harald Lorenz und leitet den österreichischen

Standort von Mietlift.Com. In der

Schweiz ist Nadja Breuss als Filialleiterin

verantwortlich.

Angebotserweiterung und

topmoderne Zentrale

An den Standorten in Feldkirch und St.

Margrethen stehen derzeit 550 Geräte wie

Scheren-, Teleskop-, Raupen- und Mastbühnen,

diverse Stapler-Typen sowie

Minikräne zum Verleih. Bis auf minimale

länderspezifische Unterschiede bietet

Mietlift.Com in Österreich (300 Geräte)

und der Schweiz (250 Geräte) künftig die

gleichen Maschinen an. „Wir setzen als

Spezialist für mobile Arbeitsbühnen auf

die modernsten Geräte und präsentieren

unser komplettes Angebot ab sofort auch

online auf der neuen Website“, berichtet

Nadja Breuss.

Mietlift.Com beschäftigt derzeit

insgesamt 20 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter – je zehn an beiden Standorten.

Vorarlbergs Marktführer Lorenz

Lift wurde 2019 übernommen, der

Ostschweizer Betrieb Mietlift folgte zwei

Jahre später. Im Frühjahr 2023 wurde mit

der Fertigstellung der topmodernen

Firmenzentrale in der Schweiz der

Grundstein für weiteres Wachstum gelegt.

Neben Büros und Werkstatt wurde ein

Ausbildungszentrum errichtet. Dort bietet

Partnerbetrieb Adepto Sicherheitsschulungen

und Kurse an.

www.mietlift.com

Kiesgewinnung mit

5,4 m³ Schleppschaufel

Der im Frühjahr

2023 errichtete

Firmensitz von

Mietlift.Com in

St. Margrethen

bietet Raum für

Büros, Werkstatt

und Schulungen.

Weitere Informationen

sennebogen.com/seilbagger

Harald Lorenz (rechts) übergibt

die Geschäftsführung von Mietlift.Com

an Markus Baschnegger.

Die Einführung der neuen Marke

Mietlift.Com schließt die 2019 erfolgte

Übernahme von Lorenz Lift durch

Huppenkothen ab. Im Bild das

Team von Mietlift.Com in Feldkirch.

IN KÜRZE

Factbox: Mietlift.Com

Mietlift.Com vermietet und

verkauft Arbeits- und Hebebühnen,

Krane und Stapler.

Das Tochterunternehmen des

Baumaschinenspezialisten

Huppenkothen betreibt

neben der Zentrale in St.

Margrethen (Schweiz) einen

weiteren Standort in Feldkirch

(Österreich). Neben der

Vermietung und dem Verkauf

übernimmt Mietlift.Com auch

technische Service-Leistungen

und Reparaturen.

Derzeit beschäftigt Mietlift.

Com an beiden Standorten

insgesamt 20 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

30 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Mietlift.Com

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MASCHINEN + TECHNIK

WESTTECH

Woodcracker C650: neues Flaggschiff

mit 70 cm Schneiddurchmesser

Vor 14 Jahren brachte die Westtech Maschinenbau GmbH den ersten Fällgreifer auf

den Markt. Technische Raffinesse und Know-how aus dem eigenen Hause führten zu

einer Produktserie, die neue Maßstäbe setzt. Zur Agritechnica 2023 wurde nun ein

neues Flaggschiff vorgestellt: der bis dato größte Fällgreifer Woodcracker C650.

M

itte November ging in Hannover mit

der Agritechnica die Weltleitmesse

für Landtechnik über die Bühne. Eines der

Messe-Highlights war der neue Woodcracker

C650, der sich mit einem Schneiddurchmesser

von 70 cm in noch nie

dagewesenen Dimensionen präsentierte.

Bei diesem Maschinenmetier ist aber

nicht nur der Schneiddurchmesser

entscheidend. Da diese Art von Fällgreifern

z.B. für Verkehrssicherungen konstruiert

wurde, spielt auch der Greifer eine

wichtige Rolle. Dementsprechend wurde

dieser auch weiterentwickelt und die

Greiferkraft deutlich erhöht. Somit kann

das Schnittgut während des Schnittvorganges

sicher im Griff behalten werden

und die Sicherheit für die Arbeiter wird

Mit dem Woodcracker

C650 präsentiert das

oberösterreichische

Maschinenbauunternehmen

Westtech

seinen aktuell

größten Fällgreifer.

Er beeindruckt mit

großem Schneiddurchmesser,

robuster Ausführung,

patentierter Messerbefestigung

und

deutlich erhöhter

Greiferkraft.

erhöht. Der 3-Finger-Greifer schließt

außerdem synchron zueinander und bietet

eine große Öffnungsweite.

Bei Westtech zählt die Robustheit der

Maschinen immer zu den höchsten

Prioritäten in der Entwicklung – so auch

bei dem neuen Woodcracker C650. Durch

die Möglichkeit, Bäume mit einem

Durchmesser bis zu 70 cm zu schneiden,

muss auch der Rest der Maschine auf das

entsprechende Gewicht des Schnittgutes

ausgelegt sein.

Es wurden daher nur sehr hochwertige

und starke Bolzenlagerungen verbaut, um

die Robustheit noch weiter zu erhöhen.

Auch dieser Fällgreifer wird aus robustem

und verschleißfestem Hardox Stahl

gefertigt und der Körper wird KTL-grundiert

(Kathodische Tauchlackierung), wie

es auch in der Autoindustrie üblich ist.

Der Vorteil dieser Grundierungsart ist der

gute Korrosionsschutz und der gleichmäßige

Schichtaufbau bis in alle Hohlräume.

Auf diese Grundierung wird eine Pulverdeckbeschichtung

eingebrannt, die optimal

für den Außeneinsatz geeignet ist.

Natürlich weist auch dieser Fällkopf all

die praxisgerechten Eigenschaften auf, die

bei der gesamten Produktserie zu finden

sind. So besteht das Schneidwerk aus

einem hochfesten Messer, das einfach

nachzuschärfen ist. Muss das Messer nach

hoher Abnutzung trotzdem erneuert

werden, so kann es dank der patentierten

Messerbefestigung rasch demontiert und

ausgetauscht werden.

Das erforderliche Dienstgewicht des

Trägerfahrzeuges sollte zwischen 28 und

40 t liegen. Für alle Funktionen des

Woodcracker C650 inklusive aller erweiterbaren

Optionen sind nur zwei doppelwirkende

Steuergeräte auf dem Trägerfahrzeug

notwendig. Die Hydraulikleitungen

sind geschützt, groß dimensioniert

und führen zu einem gut positionierten

Anbaubock. Optional ist ein Power-

Tiltrotator erhältlich. Dieser macht den

Fällkopf stärker beim Abtragen von großen

Bäumen durch doppeltes Dreh- und

Haltemoment bei gleichbleibender

Geschwindigkeit.

www.westtech.at

32 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

KOBELCO

Neue Kobelco Minibagger

Mit den beiden neuen bzw. überarbeiteten Modellen

SK26SR-7 und SK28SR-7 erweitert Kobelco seine

Minibagger-Palette im Bereich 2,5 bis 3,0 t.

N

eben neuen Motoren und einer

hocheffizienten Arbeitshydraulik

bieten die hochkompakten Maschinen jetzt

auch eine ergonomisch optimierte Fahrerkabine

– der brandneue Kobelco

SK26SR-7 mit knapp 2.600 kg Betriebsgewicht

sogar für den einfachen Transport

auf 3,5 t Anhängern. Auch bei seinen

kleinen Baggern setzt Kobelco jetzt

konsequent auf sein Performance-X-Konzept,

das hohe Arbeitsleistungen, eine

komfortable Kabine und ein verbessertes

Arbeitsumfeld auf der Baustelle bietet.

Dort überzeugen der SK26SR-7 und

SK28SR-7 auch bei sehr beengten Platzverhältnissen

und ermöglichen mit kurzen

Heckschwenkradien und geringer Aufstellfläche

ein effizientes Arbeiten an Mauern

oder unmittelbar an Gräben.

Beide neuen Modelle kommen jetzt mit

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

einem 19 kW starken Motor und

einem Open-Center-Hydrauliksystem

mit drei gekoppelten

Pumpen, das gegenüber dem

bisherigen System mit nur zwei

Pumpen erhebliche Kraftstoffeinsparungen

verspricht. Die große Hydraulikleistung

beider Modelle lässt sich durch

besser positionierte Schnellwechsel-Kupplungen

jetzt noch flexibler einsetzen.

Neben dem Standard-Schild bietet der

SK28SR-7 optional ein schwenkbares

Schild, das mit 25°-Links-/Rechtsneigung

oder in Schwimmstellung ein effizientes

Planieren, Räumen oder Säubern des

Untergrunds ermöglicht. Ein wichtiger

Vorteil gerade auch auf engen Baustellen

ist das patentierte staub- und schalldämpfende

iNDr-Kühlsystem von Kobelco. Ein

590μm-Vorfilter vor den Kühlern und dem

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

Je nach Arbeitsausrüstung bieten die neuen

Kobelco-Minibagger Reichweiten bis knapp

über 5,0 m. Im Bild der Kobelco SK28SR-7.

Motorluftfilter schützt wirksam vor

Verstopfungen und damit vor Überhitzung.

Gleichzeitig macht die innovative

Kühlluftführung den Bagger deutlich

leiser und vermeidet Gefährdungen durch

heiße Maschinen-Abluft.

www.kobelco-europe.com | www.wohlgenannt.co

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

PORR I TWF

Flughafen Wien: TWF-Baugrubensicherung

als Problemlöser bei Terminal-Erweiterung

Zur Verbesserung der Servicequalität für Passagiere startete der Flughafen Wien im

April 2023 mit der Realisierung des Projekts „Süderweiterung Terminal 3“. Als eine

der ersten Baumaßnahmen musste im Vorfeld des Terminals ein Schacht mit den

Maßen 11,00 x 9,00 x 6,20 m errichtet werden. Damit die Hohlwand-Elemente der

Schachtwände zügig versetzt werden können, kommt eine strebenfreie Baugrubensicherung

des Typs 750 der Firma TWF mit Außengurtung zum Einsatz.

I

n dem neuen Erweiterungsgebäude des

Terminal 3 werden auf rund 70.000 m²

komfortable Aufenthalts- und Lounge-

Bereiche, zusätzliche Bus-Gates sowie

zahlreiche neue Shopping- und Gastronomieflächen

mit über 30 neuen Outlets

entstehen. Das Gebäude schafft auch eine

bequeme Transferverbindung zwischen

den F-, G- und D-Gates. Die zentrale

Sicherheitskontrolle aus dem Terminal 3

wird künftig in der neuen Süderweiterung

zu finden sein – damit entsteht mehr

Aufenthaltsfläche. Mit der für 2027

geplanten Inbetriebnahme der neuen

Süderweiterung erwartet die Passagiere

ein neues Reiseerlebnis in modernem

Ambiente.

Errichtet wird das Erweiterungsgebäude

im Vorfeld des Flughafens durch die

ARGE Porr, Elin und Ortner. Das Vorfeld

dient nicht nur als Abfertigungs-, Rangier-,

Abstell- und Wartungsfläche, es ist auch

Teil des Sicherheitsbereiches und nur für

berechtigte Personen zugänglich. Aus

diesem Grund ist die Baustelle für die

Teams der dort tätigen Bauunternehmen,

aber auch für den kompletten Zulieferverkehr,

nur über entsprechende Sicherheitskontrollen

möglich. Anders ausgedrückt:

Jeder Lkw muss einchecken.

Die Firma Porr übernimmt in der

ARGE die Baumeisterarbeiten inklusive

der Vorarbeiten, die mit Jänner 2024 in die

Hauptbauphase übergehen. Zu den

Vorarbeiten zählt auch die Herstellung

der Infrastruktur in Form von Kanal

und Leitungen auf einer Länge von rund

600 m. Den Schwerpunkt der Arbeiten

bildet zurzeit jedoch der bereits erwähnte

Schacht, der als Technikraum für das

unterirdische Betankungssystem dienen

wird. Bevor mit den Aushubarbeiten

Für die Manipulation der Verbauelemente kommen drei 33 t Bagger

zum Einsatz. Hier beim Transport einer Strebe zur Einbaustelle.

Für die strebenfreie Errichtung

des Schachtes mit den Maßen

11,00 x 9,00 x 6,20 m haben

Bauleiter Gerald Varga (Firma

Porr, rechts) und Alexander

Schädlich (Projektmanager,

Firma TWF) gemeinsam diese

Lösung mit einer TWF-Baugrubensicherung

entwickelt,

die ausgezeichnet funktioniert.

Links: Während der Errichtung im Absenkverfahren wurde die Baugrubensicherung des Typs

750 der Firma TWF durch zwei Mittelverstrebungen in den Gleitschienen gesichert.

Rechts: Die strebenfreie Baugrubensicherung wird im Sohlbereich mit Ortbeton und oben

mit einer Außengurtung gesichert.

begonnen werden konnte, musste im

Bereich des Schachtes zunächst die massiv

ausgeführte Rollfläche abgebrochen

werden. Sie besteht aus einer 25 cm

starken Betonplatte, die auf einer ebenfalls

25 cm starken, zementstabilisierten

Schicht liegt.

Bauleiter Gerald Varga von der Porr

Bau GmbH über die Herausforderungen:

„Die strebenfreie Ausführung der Baugrube

war eine wichtige Grundvoraussetzung,

damit der Betonbau das Einheben

der Fertigteile ohne Probleme durchführen

kann. Die Alternative einer Spundwandausführung

war aus Zeit- und

Kostengründen nicht attraktiv. Da wir

über viele Jahre sehr gute Erfahrungen

mit den Verbau-Lösungen der Firma TWF

gemacht haben, war es für uns naheliegend,

gemeinsam mit dem TWF-Team in

Wien eine Lösung zu erarbeiten. Sie

besteht im Wesentlichen aus der TWF

Baugrubensicherung des Typs 750 mit

Außengurtung. Im Laufe von etwa zwei

Wochen haben wir im Zuge des fortschreitenden

Aushubs die Steher und die

Gleitschienenplatten im Absenkverfahren

eingebracht. Anmerken möchte ich, dass

die Bereitstellung der Verbauelemente

durch die Firma TWF extrem rasch und

zeitnah erfolgte. Während der Errichtung

wurde die Baugrubensicherung durch

zwei Mittelverstrebungen gesichert.

Nachdem wir die Tiefe von 6,20 m erreicht

haben, wurde im Sohlbereich entsprechend

der statischen Erfordernisse die

Verstrebung mit Ortbeton hergestellt.

Kurz darauf waren auch die I-Träger für

die Außengurtung verschweißt und die

Mittelverstrebungen konnten entfernt

werden. Damit war die gewünschte,

strebenfreie Arbeitsfläche gegeben und

wir konnten mit Anfang Oktober bereits

mit dem Versetzen der Hohlwandelemente

beginnen. Sie werden an der Außenseite

abgedichtet und mit Beton verfüllt. Den

oberen Abschluss bildet eine Ortbetondecke

mit ca. 70 cm Stärke. Ein Schacht in

dieser Dimension und mit diesem System

ist auch für mich Neuland. Alle Beteiligten

waren sehr positiv überrascht, wie gut

die Lösung mit der TWF-Baugrubensicherung

funktioniert. Auch für den Kanalund

Leitungsbau setzen wir TWF-Verbauelemente

ein.“

TWF: kompetenter Systempartner

Als Spezialist für Ramm- und Bohrtechnik

sowie selbst hergestellte Grabenverbausysteme

verkauft und vermietet TWF ein

breites Spektrum an Maschinen-, Grabenverbau-,

Sicherheits- und Systemlösungen

sowie mobile Baustraßen für Kunden aus

dem Tief- und Spezialtiefbau. Die TWF-

Gruppe ist seit 2004 am Markt und

unterhält europa- und weltweit eigene

Vertriebs-Niederlassungen.

Alexander Schädlich, Projektmanager

der TWF International GmbH, betont: „Im

Grabenverbau bietet TWF eine umfassende

Produktreihe von leichten und

schweren Boxensystemen, Dielenkammerverbau,

Einfach-, Doppel- und Dreifachgleitschienenverbau

sowie Baustellensonderlösungen.

Die Grabenverbausysteme

werden im TWF-Werk in Heinsberg in

Deutschland produziert und unser

hauseigenes, technisches Büro unterstützt

unsere Kunden bei der Baustellen- und

Ausführungsplanung. Bei speziellen

Einsätzen, wie bei diesem Projekt am

Flughafen Wien, stellt unser technisches

Büro auch die statischen Berechnungen

zur Verfügung. Aufgrund der hohen technischen

Kompetenz erfolgt diese Unterstützung

sehr rasch und so lagen von TWF

bereits mit dem Angebot alle relevanten

Informationen vor. Auch die Versorgung

der Baustelle mit den einzelnen Verbauelementen

konnte sehr rasch sichergestellt

werden.“

www.porr.at | www.twf.at

www.viennaairport.com

34 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 35



Mobile Brecher und Siebe von Rubble Master sind

nachhaltig im Einsatz in der arabischen Wüste, hier

in Masdar City im Emirat Abu Dhabi.

CAT MINIBAGGER

302.7 CR

RUBBLE MASTER

Abu Dhabi setzt beim Baustoffrecycling

auf mobile Lösungen aus Österreich

Masdar City ist ein 2008 gestartetes Stadtbauprojekt im Emirat Abu Dhabi, das als weltweites

Flaggschiff für Nachhaltigkeit und grüne Energie gilt. Namhafte Firmen und Institute

aus aller Welt sind an der Konzeption und dem Bau der „ersten CO2-freien Stadt“ beteiligt,

wie beispielsweise das Massachusetts Institute of Technology, Siemens, General Electric,

BASF, Bosch Solar Energy und auch Rubble Master. Während im übrigen Land noch großes

Potenzial schlummert, gilt Masdar City als Vorreiter im Bauschuttrecycling.

B

isher wurden in den Vereinigten

Arabischen Emiraten hauptsächlich

stationäre Anlagen zur Aufbereitung von

Bau- und Abbruchabfällen genutzt.

Trotzdem war der Betreiber der nachhaltigsten

Stadt des Nahen Ostens bereit,

auch in mobile Lösungen zu investieren.

„Überzeugt von der Flexibilität und

Durchsatzkraft unserer mobilen Maschinen

sowie der langjährigen Partnerschaft,

hat Masdar City Services neuerlich in

Brecher und Siebe aus Linz investiert. Das

freut uns sehr und bestätigt das Vertrauen

in unsere Technologien“, erklärt Gerald

Hanisch, Geschäftsführer der RM Group.

Die kompakten Prallbrecher und Siebe

von Rubble Master ermöglichen einen

flexiblen und schnellen Wechsel der

Baustellen. Diese Mobilität, gepaart mit

emissionsarmer Antriebstechnik, wird von

Masdar City Services sehr geschätzt. Die

Anlagen werden vorwiegend zum Brechen

und Sieben von Beton eingesetzt, der

Prallbrecher RM120X im Einsatz in Riad in Saudi-Arabien.

innerhalb des 6 km 2 großen Areals für den

Unterbau und die Befestigung von

Straßen und Wegen verwendet wird.

Aufgrund der engen, schattenspendenden

Bauweise von Masdar City, die charakteristisch

für traditionelle arabische

Siedlungen ist, ist eine geringe Lärm- und

Staubentwicklung durch wendige Maschinen

ein großer Vorteil.

Naher Osten als Wachstumsmarkt

Nicht nur in den Vereinigten Arabischen

Emiraten erkennt man die Vorteile des

Baustoffrecyclings. Christian Windhager,

Area Sales Manager bei Rubble Master

für den Nahen Osten, Afrika, Spanien und

Portugal, sieht besonders in Saudi-Arabien

großes Potenzial. Seit 2012 ist die

RM Group dort aktiv. „Wir lenken mit

unseren Maschinen den Fokus auf

nachhaltige Praktiken und zeigen, wie

Ressourcen effizient genutzt und Baumaterialien

wiederverwertet werden können.

So können wir eine nachhaltige Zukunft

mitgestalten und auch außerhalb Europas

die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft vorleben“,

so Windhager. Im letzten Jahrzehnt

wurden 50 RM-Anlagen in dieses

Land exportiert und bei prestigeträchtigen

Projekten wie dem Neubau der

Universität in der Hauptstadt Riad

eingesetzt. Auch die Covid-19-Pandemie

konnte den Bau-Boom in Saudi-Arabien

nicht stoppen, was dazu führte, dass der

Bedarf an mobilem Recycling vor Ort so

hoch ist wie nie zuvor.

Die Brecher und Siebe von RM

kommen beispielsweise beim Neubau des

25 km 2 großen Stadtzentrums von Riad,

beim seit März 2019 im Bau befindlichen

King Salman Park oder dem weltweit viel

beachteten und futuristischen Mega-

Projekt Neom, insbesondere dem Stadtteil

„The Line“, in Saudi-Arabien zum

Einsatz.

www.rubblemaster.com

KOMPAKT. LEISTUNGSSTARK. VIELSEITIG.

Der Cat Minibagger 302.7 CR ist in der Standardausrüstung mit exklusiver Joystick-Lenkung, Tempomat, Klimaanlage und

fahrerseitiger Konfigurierbarkeit der Einstellungen ausgestattet. Die nach hinten kippbare Fahrerkabine bietet eine einzigartige

Zugänglichkeit zu Komponenten für Servicearbeiten, wobei wahlweise eine Version mit offenem Fahrstand mit Schutzdach oder

einer Fahrerkabine zur Verfügung steht. Das neue Hydrauliksystem bietet mehr Hubleistung und kürzere Taktzeiten. Durch die anpassbaren

Fahrereinstellungen verbessern sich Effizienz und Bedienkomfort. Die Minibagger der neuen Generation ermöglichen

dank des kompakten Schwenkradius einen geringeren Überhang bei seitlichen Arbeiten.

36 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Rubble Master

zeppelin-cat.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Lösungen für jeden Bedarf: Überflur- und

Unterflur-Fahrzeugwaagen von MWT

In der Praxis sind nicht alle Fahrzeuge mit integrierten Wiegesystemen ausgestattet.

Deshalb bietet MWT Mobile Wiegetechnik für das industrielle Umfeld

oder für Baustellen spezielle Überflur- und Unterflur-Wiegesysteme an.

D

ie Einsatzgebiete von Überflur- und

Unterflur-Fahrzeugwaagen unterscheiden

sich: Während das Unterflur-

System meist eine dauerhafte Lösung im

industriellen Umfeld darstellt, eignet sich

das Überflur-System auch für den temporären

Einsatz auf Baustellen. Beide

Systeme von MWT glänzen durch einen

hohen Vorfertigungsgrad und damit durch

eine schnelle Montage.

Eichfähige Fahrzeugwaage

im unauffälligen Design

Die Unterflur-Fahrzeugwaage ist die

ideale Lösung für das Abwiegen von Pkw

und Lkw. Mit einem flachen Fertigteilfundament

und der Fertigteilbrücke lässt sich

die Montage innerhalb kürzester Zeit

verwirklichen und die Baukosten auf ein

Minimum beschränken.

Im Alltag gewährleisten die Waagen

höchste Präzision dank Edelstahl-Wiegezellen

mit der Schutzart IP68. Die fertigen

Waagen sind an OIML Klasse III zertifiziert

und SOLAS konform. Um den

Wiegeprozess möglichst einfach und

schnell zu gestalten, können Last und

Container in einem Schritt gewogen

werden. Sobald das Fahrzeug auf der

Waage hält, wird der Wiegeprozess

automatisch ausgelöst. Selbstverständlich

können verschiedene Peripheriegeräte wie

Ampelsteuerung, Großanzeigen oder

Schrankenanlagen optional ergänzt

werden. Die Waagen sind äußerst vielseitig

und können an verschiedene Anforderungen

angepasst werden.

Mobilität gepaart mit

Solidität und Zuverlässigkeit

Gerade auf größeren Baustellen ist eine

Wiegemöglichkeit vor Ort ein großer

Vorteil. Für diesen Einsatzzweck hat

MWT ein spezielles System entwickelt,

das mit hoher Mobilität punktet. Der

modulare Aufbau des Systems ermöglicht

einen stufenweisen Ausbau bis hin zur

Unterflur-Fahrzeugwaagen sind äußerst vielseitig

und können an verschiedene Anforderungen

angepasst werden.

Automatisation. Kontaktlose Identkartenleser,

alphanumerische Tastatureingabe,

Kennzeichenerkennung oder Gegensprechanlage:

Die Waage ist so konzipiert, dass

die von den Fahrern selbst bedient werden

kann und kein eigenes Personal benötigt.

Bauartbedingt kann die Überflur-Fahrzeugwaage

ohne Fundamentkosten leicht

verlegt werden. Lediglich der Boden muss

nivelliert werden und die Auffahrt- und

Abfahrtstrecke entsprechend vorbereitet

werden. Die Bauhöhe der Waage beträgt

30-40 cm vom Boden bis zur Oberkante

der Fahrbahn. Mit einer lichten Fahrbahnbreite

von 3,20 m ist die Brücke bei

nahezu jeder Witterung sicher zu befahren.

Die Messzellen sind unter der

Wiegebrücke angeordnet und die digitale

Gewichtsanzeige bietet eine Tarierungsmöglichkeit

von bis zu 100% des Wiegebereichs

subtraktiv. Ein Anschluss an eine

Fernsteuerung oder Rechneranlagen ist

möglich.

Sicherheit und verlässliche Technik

Sowohl die Überflur-Fahrzeugwaage als

auch die Unterflur-Fahrzeugwaage

verfügen über einen integrierten Überspannungsableiter,

sodass auch ein hervorragender

Schutz gegen Blitzeinwirkungen

besteht. Die hochwertigen Materialien und

Messzellen machen das System wartungsarm

und bieten auch bei jahrelangem

Gebrauch optimale Stabilität. Selbstverständlich

sind die Überflur- und die

Unterflur-Fahrzeugwaagen eichfähig und

bieten Kunden optimale Transparenz.

www.mwt-systeme.at

Überflur-Fahrzeugwaagen bieten viele

Vorteile: hohe Mobilität, modularer Aufbau,

Bedienung durch den Fahrer und keine

Fundamentkosten bei der Errichtung.

Fotos: MWT Mobile Wiegetechnik

Wien, LAMARR Department Store

38 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

5

1

2 3 4

DAS COREUM

Eine ganze Welt an Möglichkeiten

Das Coreum ist eine europaweit

einmalige Plattform für Innovationen

– und eine einzigartige Kulisse für

Veranstaltungen. Seit 2018 kommen

im Coreum Menschen zusammen, die

in Bau, Umschlag und Recycling

arbeiten. Hier erleben sie die

neuesten Maschinen, Anbaugeräte und

Technologien ihrer Branchen – immer

bereit für den Test vor Ort. Daneben

finden Partner, Unternehmen und

Veranstalter auf 120.000 m² alles, was

sie für Produkt präsentationen,

Schulungen, Tagungen und Events

brauchen. Bei Bedarf steht das

Coreum-Hotel für Übernachtungen

zur Verfügung. www.coreum.de

6

1 2.500 Fachbesucher

strömten bei herrlichem

Herbstwetter nach Stockstadt

auf die Coreum Praxistage.

2 Testen erwünscht: Hier

können Profis die Technologie

der Zukunft schon heute

erleben. 3 Im Rahmen der

Praxistage weihte Peri seine

neue Trainingswelt auf dem

Coreum Gelände ein. 4 Die

Tiltrotator-Vorführungen des

Coreum Partners OilQuick

stießen auf reges Interesse.

5 Der autonom fahrende

Dumper von Bell, der auf den

Coreum Praxistagen seine

Runden fuhr, zog so manch

überraschten Blick auf sich.

6 Hoch hinaus ging es mit den

Palfinger Hebebühnen auf

den Coreum Praxistagen.

KIESEL

Viel Neues bei den 7. Coreum Praxistagen

Fünf Jahre Coreum. Während die einen sich noch wundern, wie schnell die fünf Jahre

vergangen sind, fühlt es sich für die anderen so an, als gäbe es das Coreum schon immer.

Wo sich alle einig sind: Das Coreum in Stockstadt ist ebenso einzigartig wie vielfältig.

A

us der ersten Idee einer Aus- und

Weiterbildungsplattform ist heute ein

Ort geworden, an dem Menschen zusammenkommen.

Um Neues zu entdecken, zu

netzwerken, sich weiterzubilden, zu feiern,

zu genießen, und inzwischen sogar, um im

Coreum Hotel zu übernachten. Die Coreum

Praxistage, die vom 13. bis 15. Oktober die

Profis der Bau-, Materialumschlag- und

Recyclingbranche zum Entdecken neuer

Lösungen einlud, sind ein erfolgreicher

Baustein dieser Coreum Vielfalt.

„Das Coreum lebt von den Menschen“,

erläutert Björn Hickmann, Geschäftsführer

des Coreum. „Von unseren Gästen,

die sich hier wohlfühlen, unserem großartigen

Team, das mit Leidenschaft und

Freude diesen Ort zu etwas Besonderem

macht – und von den mittlerweile 55

Partnern, die sich auf unserer Plattform

engagieren.“

Die Zahl der Partner ist in den vergangenen

fünf Jahren exponentiell gewachsen

und wächst weiter. Davon konnten sich die

gut 2.500 Besucher der diesjährigen

Praxistage selbst überzeugen. „Das waren

unsere siebten Praxistage. Und es gab viel

Neues zu entdecken“, so Hickmann.

„Angefangen bei den autonom fahrenden

Bell Dumpern, bis hin zu P-Line by KTEG,

einer maßgeschneiderten Branchenlösung,

die aus einem Bagger einen Multi-Tool-

Carrier macht, der die Prozesse am Bau

signifikant optimiert. Die Besucher haben

intensiv getestet und sich mit den Spezialisten

vor Ort ausgetauscht. Unsere

Partner, und die, die es werden wollen,

erkennen sehr deutlich, wie viel sie hier

bewegen können.“

Stefan Schauer, Geschäftsführer von

OilQuick, kann dies nur bestätigen: „Hier

können wir in die Branche hineinhören.“

Günter Albers, Geschäftsführender

Gesellschafter ELA ergänzt: „Das Besondere

ist, dass das Coreum inmitten des

digitalen Zeitalters eine physische Plattform

für echtes Networking bietet.“

Auch das Unternehmen Peri Deutschland

setzt auf seinen Platz als Partner im

Coreum. Am 13. Oktober wurde nun

feierlich die neue Peri Trainingswelt auf

dem Coreum Gelände eingeweiht. „Mit

diesem Trainingscenter sitzen wir nun

mitten im Herzen der Baubranche“, so

Sven Meißner, Leiter Unternehmensentwicklung

bei Peri. „Hier kann man unsere

Lösungen nicht nur selbst testen und sich

beraten lassen, sondern auch gezielt sein

Wissen rund um Gerüstbau und Schalungen

auffrischen.“

Von der Anziehungskraft solcher

Angebote profitieren letzten Endes alle 55

Partner des Coreum. „Aus konkreten

Aufgabenstellungen der Fachbesucher

haben sich schon einige erfolgreiche

Kooperationen unter uns Partnern gebildet

und daraus sind wiederum neue, partnerübergreifende

Lösungen für unsere

Kunden entstanden“, erläutert Stefan

Sparwel, Head of Business Development

bei Kinshofer.

„Genau das ist es, was wir mit dem

Coreum erreichen wollen“, bestätigt Björn

Hickmann. „Die Erlebnisse, das Miteinander

und damit der Mehrwert für alle sind

hier so vielfältig wie das Coreum selbst.“

Dass das Coreum in den nächsten zehn

Jahren noch weiterwächst, und noch

vielfältiger wird, davon sind die Mitarbeitenden

und Partner des Coreum fest

überzeugt. Wer sich selbst davon überzeugen

will, sollte sich zum einen den Februar

2024 für die Zukunftskonferenz BAM im

Kalender ankreuzen – und den Oktober

2024 für die Praxistage oder das Coreum

mit einem individuellen Termin an 365

Tagen im Jahr besuchen. Zahlreiche

Möglichkeiten also, um selbst zu entdecken,

was die Zukunft heute schon bringt.

www.kiesel.net

40 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 41



MAWEV SHOW 2024

Wir sind stolz darauf uns im kommenden Jahr

2024 wieder auf der MAWEV Show präsentieren

zu dürfen. Die Baubranche und die Kommunaltechnik

sind zwei wichtige und stetig wachsende

Sektoren, die bei Mauch schon immer einen

besonderen Stellenwert haben. Wir sind stehts

10.-13. APRIL, VAZ ST. PÖLTEN, NÖ

BAUMASCHINEN - LKW - KOMMUNALTECHNIK

bemüht unsere Kunden in den Mittelpunkt

unseres Handelns zu stellen und stolz darauf,

auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen zu

können. Denn unsere Stärke liegt genau darin,

maßgeschneiderte Lösungen für individuelle

Anforderungen zu finden. Aus diesem Grund

freuen uns auf der kommenden MAWEV Show

zahlreiche Interessenten für unsere Produkte

und Lösungen begeistern zu können.

Dipl. Ing. Karl Mauch

Geschäftsführer

#mawevshow | www.mawev-show.at

Messe Graz | messe_graz

ICH WILL AUCH TEIL DER

MAWEV SHOW 2024 SEIN!



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Geschäftsführer Thomas

Jakowiak richtet den

Produktionsstandort für

die Zukunft aus.

BULMOR

Umweltfreundliche Antriebe sind die Zukunft

Seit den 1980er Jahren produziert Bulmor industries Seitenstapler in Oberösterreich

und hat sich mit seinen robusten Seitenstaplern, wendigen Mehrwegestaplern und

sogenannten Ambuliften für Flughäfen weltweit den Ruf eines Premiumherstellers

erworben. Aktuell arbeitet Bulmor daran, die gesamte Produktpalette konsequent auf

umweltfreundliche Elektroantriebe umzustellen.

W

as die Zukunft bringe? Bulmor

Geschäftsführer Thomas Jakowiak

ist überzeugt, „dass der Markt neben dem

klassischen dieselbetriebenen Gerät in

Zukunft die konsequente Umstellung auf

wirtschaftliche und umweltfreundliche

Antriebe fordert. Wir haben mit dem

E-Antrieb bereits lange Erfahrung und

elektrifizieren diese als Einziger am Markt

nun sogar bis 25 t.“ Dabei nimmt Bulmor

besonders bei schweren Heavy-Line

Geräten eine Vorreiterrolle ein: der

Elektro-SideBull für das PRM-Boarding

auf Flughäfen ist bereits im Einsatz und

elektrische Heavy-Line Geräte bis 25 t

verlassen bereits die Produktionshalle.

„Wir sind nun dabei, konsequent die

gesamte Produktpalette auf umweltfreundliche

Elektroantriebe umzustellen.“

Mit neuer Produktion für

die Zukunft gerüstet

Im April 2022 eröffnete Bulmor gemeinsam

mit zahlreichen Kunden und Partnern

das neue Produktionsgebäude in der

Zentrale in Perg, wo nun auf über 4.000

m2 neue und hochmoderne Fertigungsmethoden

zur Verfügung stehen. „Wir haben

150 Mitarbeiter am Standort Perg, den wir

in den letzten Jahren modernisiert und

uns mit dem neuen Produktionsgebäude

wesentlich für die Zukunft aufgestellt

haben. Es handelt sich um eine ´State of

the Art`-Produktion, womit wir für die

Zukunft bestens aufgestellt sind“, betont

Jakowiak.

Ein Blick auf den Produktionsablauf:

Der Bau eines Bulmor beginnt buchstäblich

mit blankem Stahl. Die Stahlfertigung

hat man umorganisiert und auf diese

Weise etwa ein Drittel der früheren

Hallenfläche eingespart. Aber nicht zu

Lasten der Qualität – bei den hoch

belasteten Schweißnähten schwerer

Rahmen und Hubwerke ist höchste

Robustheit gefragt und dafür ist Bulmor

seit jeher weltweit bekannt. Gleichzeitig

mit der Vorbereitung der Rahmen beginnt

die Vormontage von Baugruppen, wie

Achsen, Antriebsaggregaten und Kabinen.

Auch hier halte die Elektrifizierung

Einzug: Achsen und Antriebe, die bisher

ausschließlich mit schweren Dieselaggregaten

verbaut wurden, können nun mit

Elektromotoren ausgestattet werden.

Augenscheinlich sind solche Elektromotoren

bei gleicher Leistung sichtlich platzsparender

als ein konventioneller Antrieb,

die Dimensionen bleiben in dieser Leistungsklasse

aber dennoch beeindruckend.

Einer der ersten Arbeitsschritte ist die

Montage der Achsen ins Chassis. Jakowiak:

„Mit einer entsprechenden Hubvorrichtung

bringen wir den Rahmen auf die

geeignete Arbeitshöhe, um den Mitarbeitern

die Vormontage und den Einbau der

Achsen in angenehmer Körperhaltung zu

ermöglichen, denn die Ergonomie für

unsere Mitarbeiter ist uns sehr wichtig.“

Von da geht es weiter zur Hydraulikmontage:

„Der Mitarbeiter führt diese Tätigkeiten

eigenverantwortlich durch und

bestätigt dann die Qualität seiner Arbeit

in einem internen Prüfprotokoll.“ Ein

Merkmal der neuen Staplergeneration,

betont der Geschäftsführer, sei die

Hydraulik, „wir verzichten bei unseren

neuen Geräten wo möglich auf Hydraulikschläuche

und haben diese durch langlebige

Rohre ersetzt.“

Parallel zu diesen Arbeitsplätzen sind

Vormontageplätze angeordnet: Hier

werden wesentliche Baugruppen, wie die

Achsen, der Motor, die Kabine und auch

der Hubmast, entsprechend den Anforderungen

des Baufortschrittes „just in

sequence“ vorbereitet und dem jeweiligen

Fotos: Kittel, Hemmelmeir, Halbartschlager

Auftrag übergeben. Kabelbäume und

Elektronik werden montiert und verbunden.

Als finaler Arbeitsschritt findet dann

die „Hochzeit“ von Chassis und Hubmast

statt. Zusätzlich erfolgt bei diesem Arbeitsgang

die Inbetriebnahme sowie der erste

Qualitätscheck des Gerätes.

Checklisten und ständige Kontrollen

sind während des gesamten Fertigungsablaufes

obligat. Jakowiak: „Einer unserer

Standplätze ist für die Qualitätssicherung

reserviert. Der Mitarbeiter der Qualitätssicherung

macht hier den final quality

check, prüft alle Funktionen und Schlüsselfaktoren.

Nach seiner Freigabe

bekommt das Gerät dann eine Qualitätsplakette

und ist somit bereit zur Auslieferung.“

Neben den technischen Aspekten setzt

Geschäftsführer Jakowiak auch im

internationalen Vertrieb Schwerpunkte:

„Die Lösungen unserer Kunden werden

immer individueller und lösungsorientierter.

Dazu ist es notwendig noch näher

beim Kunden zu sein, um seine Anforderungen

genau zu kennen. Wenn man in die

Zukunft schaut, werden der Ausbau des

Key Account Managements und internationale

Vertriebs- und Serviceniederlassungen

notwendiger denn je. In diese Richtung

werden wir uns als Bulmor weiterentwickeln

und uns diesen Themen

stellen.“

www.bulmor.com

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schnelle & einfache Montage

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UND 24/7 SOFORT

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geringe Kosten bei Langzeitmieten

modular erweiterbares System

Dieselantriebe werden von

Bulmor weiterhin angeboten,

auch wenn immer mehr

Staplermodelle elektrifiziert

werden.

44 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Über 18.000 Baumaschinen in 160 Mietstationen

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Von links: Baumaschinenmechaniker Dragan Mihajlovic, Alexander Papousek (Leitung Lager), Christopher Papousek

(Leitung Werkstatt), Prokurist BM Ing. Sandro Wolf, Geschäftsführer BM Ing. Michael Wolf (alle Winkler Hoch- und

Tiefbau) und Christian Czvitkovich (Ascendum Baumaschinen Österreich).

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ASCENDUM

Winkler Hoch- und Tiefbau: Volvo ECR355ENL

sorgt in der Seestadt für raschen Leitungsbau

Mit über 75 Jahren Erfahrung ist die in Wien-Liesing ansässige Firma Winkler Hoch- und

Tiefbau ein gefragter Experte im Siedlungswasserbau. Zu den Referenzprojekten in Wien

zählt neben dem Hauptbahnhof auch die Seestadt, wo das Unternehmen von Beginn an tätig

ist und seit Oktober den Leitungsbau für die neuen Bauprojekte am Nordufer des Sees vorantreibt.

Um den zügigen Baufortschritt sicherzustellen, investierte das Unternehmen in

einen neuen Volvo ECR355ENL, der als kompaktes Kraftpaket der Stufe V beeindruckt.

D

as 1947 gegründete Unternehmen

beschäftigte sich zunächst mit

Kaminausschleifarbeiten. Schon nach

wenigen Jahren rückte jedoch der Tiefbausektor

in den Mittelpunkt, wo der

Ausbau des Autobahn- und Straßennetzes

für eine hohe Auslastung sorgte. Mit

Beginn der 1960er Jahre folgten in

Niederösterreich bereits die ersten großen

Aufträge im Siedlungswasserbau, ein

Bereich der bis heute einen Schwerpunkt

in der Tätigkeit der Dipl. Ing. A. Winkler &

Co Baugesellschaft m.b.H. bildet. Als

verlässlicher und kompetenter Partner in

den Bereichen Tiefbau, Leitungsbau und

Hochbau wird das Unternehmen von

Gemeinden, aber auch von Privat- und

Gewerbekunden in Wien, Niederösterreich

und dem Burgenland geschätzt. Die Firma

Winkler Hoch- und Tiefbau zählt zu den

150 größten Bauunternehmen Österreichs,

beschäftigt rund 180 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, wurde als Top Lehrbetrieb

ausgezeichnet und befindet sich nach

wie vor zur Gänze im Privatbesitz. Das

Unternehmen verfügt über Lager bzw.

Werkstätten in Wien, Tattendorf und

Untersiebenbrunn, mit denen die optimale

Betreuung der Bauvorhaben sichergestellt

ist. Ein weiterer Standort in Seibersdorf

ist zurzeit in Entwicklung.

Geschäftsführer BM Ing. Michael Wolf:

„Ich habe meine Karriere im Unternehmen

1982 als Betonierer begonnen. Nach

kurzer Zeit war ich bereits als Bauleiter

im Einsatz und 2001 habe ich die

Geschäftsführung des Unternehmens

übernommen. Vor 10 Jahren haben wir in

Guntramsdorf als Bauträger das erste

Eigenprojekt ´Winklerhof` erfolgreich

fertiggestellt. Ein Bereich, der inzwischen

als wichtiges Standbein etabliert ist und

rund 15 Mitarbeiter beschäftigt. Inzwischen

stellen wir unter dem Namen

Winklerhof bereits an mehreren Standorten

Eigentumswohnungen für Interessenten

zur Verfügung. Wir sind stolz darauf

seit April 2017 im EMAS Register des

Umweltbundesamtes eingetragen zu sein

– wir waren das erste österreichische

Bauunternehmen im Sektor Bau, welches

die EMAS Validierung erlangt hat. Die

Mitarbeit von meinem Sohn als Baumeister

und meiner Tochter als Bilanzbuchhalterin

brachte auch neue Ideen in den

Betrieb, die für eine erfolgreiche Zukunft

wichtig sind.“

Zurzeit arbeitet das Unternehmen

intensiv daran, in der Energieversorgung

unabhängig zu werden. Leistungsfähige

Photovoltaikanlagen wurden nicht nur in

der Zentrale in der Wiener Futterknechtgasse

installiert, sondern auch auf den

Hallen des Bauhofs in Untersiebenbrunn.

Zusätzlich in Betrieb genommen wurde in

der Zentrale eine neue Hackschnitzelheizanlage,

die über ein selbst errichtetes Netz

von Mikrofernwärmeleitungen die Hallen

am Standort versorgt. Betrieben wird die

Anlage mit unbehandeltem Restholz, das

auf den Baustellen anfällt bzw. mit

Containern gesammelt wird.

Der Fuhrpark umfasst rund 80

Erdbaugeräte, darunter auch mehrere

Elektro-Grabgeräte sowie Elektro-Fahrzeuge.

Bei den Geräten über 15 t setzt das

Bis in die 2030er Jahre wird in der Seestadt

im Nordosten Wiens in mehreren Etappen

nicht nur hochwertiger Wohnraum für mehr

als 25.000 Menschen entstehen, sondern

auch über 20.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Aktuell laufen die Infrastruktur-

Arbeiten am Nordufer des Sees.

Das Team der Firma Winkler Hoch- und Tiefbau in der

Seestadt (von links): Bauleiter Prokurist BM Ing. Sandro

Wolf, Polier Johann Leitner und Vorarbeiter und

Maschinist Ramazan Durmaz.

Ein Jahr lang wird der Volvo ECR355ENL in

der Seestadt bei den Arbeiten für das aktuelle

Projekt seine Muskeln spielen lassen.

Unternehmen seit rund 15 Jahren auf die

Marke Volvo. Christian Czvitkovich,

zuständiger Betreuer der Ascendum

Baumaschinen Österreich GmbH, kann

bereits auf 45 Jahre Erfahrung in der Baumaschinenbranche

verweisen. Er kennt

die Firma Winkler Hoch- und Tiefbau seit

seinen Anfängen als Monteur vor rund

40 Jahren. Christian Czvitkovich über die

jüngste Fuhrpark Erneuerung: „Der neue

Volvo ECR355ENL ist ein 35 t Kurzheckbagger

mit Verstellausleger und Planierschild,

der einen in die Jahre gekommenen

30 t Kettenbagger ersetzt. Er ist ein

extrem kraftvoller Kurzheckbagger, der als

neuer Leistungsträger im Fuhrpark seine

Stärken auch in engen innerstädtischen

Gassen voll ausspielen kann. Da von

anderen Großgeräten bereits eine Baggerausrüstung

der Firma Winkelbauer

vorhanden ist, wurde auch der Volvo

ECR355ENL mit Schnellwechselsystem

und Löffelpaket von Winkelbauer ausgeliefert.

Weitere Volvo Geräte im Fuhrpark

sind ein ECR235EL Kurzheck Kettenbagger,

der Mobilbagger EW180, der Kurzheck-

Mobilbagger EWR170E und der kompakte

Radlader L35.“

Prokurist BM Ing. Sandro Wolf ergänzt:

„Wir haben ein größeres, moderneres und

46 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 47



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

BM Ing. Sandro Wolf und

BM Ing. Michael Wolf arbeiten

intensiv daran, das Unternehmen

energieautark zu machen:

Neben einer Photovoltaikanlage

wird die Zentrale der

Firma Winkler Hoch- und

Tiefbau auch durch eine neue

Hackschnitzelheizanlage

versorgt.

leistungsfähigeres Gerät benötigt, denn

das aktuelle Projekt in der Seestadt

umfasst die Errichtung von Kanal- und

Wasserleitungen mit rund 3 km Länge. Es

ist bereits der dritte Abschnitt in der

Seestadt, den unser Unternehmen

realisiert. Bei diesem Abschnitt stehen

aber nicht nur der Erdbau mit Grabtiefen

bis zu 6 m Tiefe im Mittelpunkt. Ganz

wichtig ist auch das Versetzen und Ziehen

der TWF Verbauelemente, die bei rund

zwei Drittel der Strecke zum Einsatz

kommen. Da das Projekt durch sehr hohe

Umweltvorgaben geprägt ist, haben wir

uns dazu entschieden, in ein neues Gerät,

das die Abgasstufe V erfüllt, zu investieren.

Unter all diesen Aspekten war für uns

der Volvo ECR355ENL die erste Wahl.

Besonders gefreut hat uns, dass die Firma

Ascendum das Gerät sehr kurzfristig zur

Verfügung stellen konnte. In Summe

kommen auf der Baustelle in der Seestadt

sechs Erdbaugeräte und zwei Spundungsgeräte

zum Einsatz.“

Eine Besonderheit dieser Kanal-Baustelle

ist das Kanalrohr. Es wird nicht ein

Fertigelement versetzt, sondern vor Ort ein

großes Ei-Profil betoniert. Dabei müssen

die Verbauelemente, die durch zusätzliche

Stahlplatten verlängert sind, im betonierten

Zustand gezogen werden.

BM Ing. Michael Wolf betont abschließend:

„Die Arbeiten am dritten Abschnitt

in der Seestadt erfolgen unter großem

Zeitdruck. Bis zum Frühjahr 2024 müssen

wir einen Großteil der Arbeiten fertiggestellt

haben. Wir nehmen daher zeitgleich

mehrere Abschnitte in Angriff. Angesichts

dieser Herausforderungen kommt dem

Volvo ECR355ENL eine besondere

Bedeutung zu. Wir vertrauen dabei auf die

hohe Zuverlässigkeit der Volvo Geräte und

die erstklassige Betreuung durch Christian

Czvitkovich, der für uns immer erreichbar

ist. Der Volvo ECR355ENL ist eine

wichtige Investition in unseren Fuhrpark,

mit dem wir uns für die Zukunft sowohl

auf engen Baustellen, aber auch bei Projekten

mit großen Kubaturen, sehr leistungsfähig

aufstellen.“

www.a-winkler.at | www.ascendum.at

Foto: Asfinag

ASFINAG

Photovoltaik-Offensive in Kärnten

Durch den Ausbau erneuerbarer Energieträger will die

Asfinag bis 2030 bilanziell stromautark sein.

B

ereits seit Februar 2021 wird der

Asfinag-Standort Klagenfurt von einer

PV-Anlage mit einer Leistung von mehr

als 200 kWp versorgt. Bis zum Frühjahr

2024 wird nun die zweite Dachhälfte

ebenfalls mit PV-Modulen versehen. Die

Gesamtleistung der Anlage wird dadurch

auf 500 kWp mehr als verdoppelt. Auch

der Batteriespeicher wird entsprechend

erhöht und soll dann 1.000 kWh aufnehmen

können. Die künftig produzierte

Strommenge dieser Anlage würde den

jährlichen Energiebedarf von etwa 70

Einfamilienhäusern decken.

Eine Verdreifachung der PV-Anlage ist

am Standort Villach geplant, bei dem auf

allen sieben Gebäuden mehr als 1.500

PV-Module verbaut werden. Die Anlage

wird nach Fertigstellung im Frühjahr

2024 insgesamt sogar 800 kWp Solarstrom

liefern, womit der gesamte Standort und

die E-Ladestationen versorgt werden

können. Neu errichtet wird ab dem

Frühjahr 2024 die PV-Anlage beim

Ostportal des Ehrentalerbergtunnels.

Mehr als 2.600 PV-Module mit einer

Gesamtleistung von 1.100 kWp sorgen

künftig dafür, dass der Tunnel energieneutral

betrieben werden kann. Die

Gesamtfertigstellung ist für Ende 2024

vorgesehen. Nicht zuletzt werden beim

Karawankentunnel alle Bergwässer

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler

und Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl

eröffneten 2021 am Asfinag-Standort

Klagenfurt die erste Smart-Grid-Anlage.

gesammelt und zum Nordportal geleitet,

um sie dort mit einem Wasserkraftwerk

energetisch zu nutzen. Die Leistung des

Kraftwerks wird etwa 470 MWh betragen.

Der gewonnene Strom wird direkt in den

Tunnel eingespeist. Etwa 30% der benötigten

Strommenge – die Lüftung nicht

mitgerechnet – kann künftig mit Strom

aus Wasserkraft gedeckt werden.

www.asfinag.at

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Als hoch belastbare Kurzheckmaschine

sorgt der Volvo ECR355ENL bei

diesem Einsatz in der Seestadt für einen

raschen Baufortschritt.

Maschinist und Vorarbeiter

Ramazan Durmaz schätzt die

hohe Standsicherheit des Volvo

ECR355ENL ebenso, wie die großen

Hub- und Grabkräfte.

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modernster Technik ausgestattet und

bietet damit ideale Rahmenbedingungen

für die optimale Betreuung der Kunden.

Gemeinsam mit dem Team führte die

Familie Dunst die Ehrengäste, Geschäftspartner

und Kunden durch das

hochmoderne Bauprojekt.

S

EINFACH

C

H

SCHNELLER .

R

Rahofer.

DUNST

Feierliche Eröffnung der neuen

Dunst-Firmenzentrale in Grafenschachen

Am 27. und 28. Oktober 2023 wurde der Neubau im Gewerbepark Grafenschachen

mit einem Fest eingeweiht. So zahlreich wie die Besucher waren auch die Höhepunkte

während der zweitägigen Veranstaltung.

D

ie offizielle Eröffnung des neuen

Gebäudes markiert einen außergewöhnlichen

Meilenstein für das Familienunternehmen

Dunst KFZ u. Hydraulik

GmbH. Nach rund 1,5 Jahren Bauzeit ist

das Firmengelände bereit, um hier die

umfangreiche Geschäftstätigkeit aufzunehmen.

Direkt in der brandneuen Produktionshalle

erwartete die Gäste elegantes

Frühschoppen-Ambiente. Dem feierlichen

Festakt, durch den die Familie Dunst

samt Team führte, wohnten Ehrengäste

aus Politik, internationale und nationale

Geschäftspartner sowie viele Kunden

und Freunde des Unternehmens bei.

Gleichzeitig waren alle Türen des Bauwerks

für Besichtigungen des gesamten

Komplexes geöffnet. Das hochmoderne

Bauprojekt, mit dem die Firma Dunst ihr

Angebot auf ein noch höheres Level

heben wird, überzeugt in jeder Hinsicht.

Sowohl Kunden als auch Mitarbeiter

erwartet ein Betrieb, der in Sachen

Kompetenz und Innovation alle Stücke

am Puls der Zeit spielt.

Rund um die beeindruckenden Hallen

und Büroräumlichkeiten präsentierten

und demonstrierten die namhaften

Marken aus dem Dunst-Portfolio ihre

Produkte. HMF Ladekrane, Joab Containerwechselsysteme,

Unilock Kran-

Schnellwechselsysteme, Hoeflon Mini-

Hebekrane, Krpan Holzladekrane,

Cormach Großkrane und Terberg

Mitnahmestapler sowie Kranzubehör

konnten hautnah in Action erlebt

werden.

www.dunst-hydraulik.com

50 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Bildgänger

DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK

Dank der Schnellwechselsysteme SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion

für Hydraulikbagger (12t bis 40t) erledigt sich der Werkzeugwechsel wie von alleine.

Mit bis zu sechs automatisch kuppelbaren Hydraulikanschlüssen inklusive

Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer

sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge

einfach, schneller – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,

konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck sitzt

das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

BOMAG

Experten im Austausch: Bomag feiert

Innovation Days und Umsatzrekord

Mehr als 1.500 Gäste aus etwa 80 Ländern empfing der Baumaschinenhersteller Bomag

vom 18. bis 21. September am Hauptsitz in Boppard zu den 5. Bomag Innovation Days.

Actionreiche Maschinenvorführungen prägten im Demo- und

Trainingscenter die Präsentation aktueller Produkte.

E

inblicke ins Werk, Vorträge und

natürlich Maschinen sowie digitale

Lösungen in Aktion boten den perfekten

Rahmen für einen informativen und

anregenden Austausch unter Fachleuten.

„Global denken – lokal agieren“ sei einer

der zentralen Handlungsstrategien der

Bomag heute und in der Zukunft, so Ralf

Junker, Präsident der Bomag im Rahmen

seiner Begrüßungsrede. Nur so könne es

einem international aufgestellten Unternehmen

heute gelingen, Kundenanforderungen

weltweit adäquat zu bedienen.

Daher weitet der Baumaschinenhersteller

seine Standorte weltweit aus und hat

jüngst ein neues Werk in Indien eröffnet.

In diesem Sinne dienen auch die Bomag

Innovation Days dem weltweiten Austausch

über neue Technologien und

Strategien. Ralf Junker: „Es ist ein höchst

eindrucksvolles Ereignis und eine wunderbare

Chance, wenn 1.500 Experten

zusammentreffen, um über die Zukunft des

Straßenbaus zu diskutieren. Wir sind stolz

darauf, dieser großen Gemeinschaft einen

Ausblick auf neue Produkte und Lösungen

von Bomag bieten zu können. Wir sind

aber auch hier, um von den Erfahrungen

und Anforderungen unserer Gäste aus der

ganzen Welt zu lernen und neue Ideen zu

entwickeln.“

„Bomag. Building Better Roads“ – unter

diesem Motto bot das Unternehmen ein

vielfältiges Programm. In Fachvorträgen

wurden zukunftsweisende digitale

Lösungen für den Straßenbau vorgestellt.

Bei der anschließenden Werksführung

erhielten die Gäste einen Einblick in die

hohe Fertigungstiefe von Bomag und

konnten sich vor Ort selbst vom Qualitätsbewusstsein

in allen Arbeitsschritten

überzeugen. Im Rahmen einer actionreichen

Maschinenvorführung erlebten die

Fotos: Bomag GmbH; Baublatt.Österreich

Ebenfalls bei den Bomag Innovation Days (von links): Günther Kühn

(Geschäftsführer Bomag Wien), Marcell Mair (Verkauf T/V/S), Martin Theny

(Verkauf Stmk/K/B; beide Bomag Wien), Günther Steiner und Werner Salzmann

(beide Swietelsky Klagenfurt).

Besucher im Demo- und Trainingscenter

aktuelle Produkte in Aktion. Dabei

demonstrierte Bomag den gesamten

Bauzyklus vom Fräsen, Stabilisieren und

Verdichten bis hin zum Asphaltieren und

Instandsetzen unter realen Bedingungen.

Digitale Baustellenvernetzung 4.0

Besondere Aufmerksamkeit widmeten die

diesjährigen Bomag Innovation Days den

beiden digitalen Produkten Bomap und

Asphalt Pro. Das Assistenzsystem Bomap

VÖBU FAIR

DAS Geotechnik-Event 2024

01. + 02 Februar 2024

Messe Wien Congress Center

77 Aussteller aus Spezialtiefbau, Bohrtechnik und Brunnenbau

Eintritt frei am 01. Februar 2024 von 14:00 bis 22:00 Uhr

Breite Netzwerkmöglichkeit mit 1200 erwarteten Besuchern

Jetzt anmelden - 85% der Stände sind bereits reserviert/gebucht!

14. ÖSTERREICHISCHE

GEOTECHNIKTAGUNG

Thema: Gründungen

„Vienna-Terzaghi Lecture“ mit Dr. Peter Day, Südafrika

Online-Anmeldung bereits möglich!

überwacht die Arbeitsergebnisse der

Bodenverdichtung bzw. Asphaltverdichtung

herstellerunabhängig und in Echtzeit.

So lässt sich der Verdichtungsgrad auf der

Baustelle ganz einfach kontrollieren und

dokumentieren. Asphalt Pro hilft beim

Planen, Optimieren und Dokumentieren

der gesamten Baustelle. Mit dieser

Softwarelösung können Bauleiter den

Planungsaufwand für das anstehende

Straßenbauprojekt erheblich verkürzen,

den laufenden Einbauprozess überwachen

Die Werksführungen vermittelten einen Einblick

in die hohe Fertigungstiefe von Bomag.

und wenn nötig, schnell und rechtzeitig

gegensteuern.

Im Mittelpunkt der Bomag Innovation

Days 2023 stand aber nicht nur faszinierende

Technik, Bomag konnte auch einen

wichtigen wirtschaftlichen Erfolg bekannt

geben: Erstmals in der Firmengeschichte

wurde die 1 Mrd. Grenze beim Jahresumsatz

übertroffen. Ein Meilenstein, der Stärke

und Stabilität des großen Baumaschinenherstellers

eindrucksvoll unterstreicht.

www.bomag.com

www.voebu.at/fair

52 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 53



MASCHINEN + TECHNIK

SCHWAMBORN

Industriebodensanierung mit Tiefenwirkung

Die neue Flächenfräse BEF 400RC von Schwamborn schafft neue ergonomische und

wirtschaftliche Möglichkeiten bei der Sanierung von Betonböden- und Betonfugen.

J

e nach Abnutzung und Verschleiß eines

Betonbodens in Produktions- und

Lagerhallen ist ein Tiefenabtrag der

Oberfläche bis zu mehreren Zentimetern

notwendig. Schwamborns neue Fräsmaschine

besticht dabei nicht nur durch

ihre pure Kraft, Böden zu entschichten,

sondern durch eine herausragende

Flächenleistung und Vielseitigkeit – wie

das aktuelle Beispiel einer Sanierung zeigt.

Ein geflügelter und damit sehr stark

verdichteter Betonboden der Klasse C3037

wies zum Teil erhebliche und sehr tief in

den Boden reichende Verschleißerscheinungen

auf. Während Teile des Bodens mit

Epoxidharz gefüllt und geschliffen werden

konnten, musste der stark beschädigte Teil

bis auf eine Tiefe von 1,5 cm abgetragen

werden. Versuche, diese Arbeiten mit einer

handelsüblichen Flächenfräse durchzuführen,

scheiterten – man kam schlichtweg

nicht annähernd auf die gewünschte Tiefe.

Mit der Schwamborn BEF 400RC

gelang ein Tiefenabtrag von 1,5 cm. Das

ist durch die hohe Flächenleistung und

Geschwindigkeit nicht nur sehr wirtschaftlich,

sondern durch die Tatsache,

dass die neue Fräsmaschine per Fernsteuerung

zu bedienen ist, äußerst ergonomisch.

Die neuartigen Möglichkeiten der

Wenn es um

Tiefenwirkung

bei der Betonboden-

und

Fugensanierung

geht, dann

bietet die

Ideenschmiede

Schwamborn

mit der BEF

400RC eine vielseitige

und innovative

Lösung.

Links 1,5 cm

Tiefenabtrag

durch die BEF,

rechts das

Fräsbild einer

herkömmlichen

Flächenfräse.

Fugensanierung

mit der BEF

400RC durch

schonendes

Schneiden mit

Schwamborn

Trennscheiben-

Rotor.

Staubabsaugung führen zudem zu einer

reduzierten Belastung der Arbeiter.

Für die nach dem Abtragen neu

aufzubringende mineralische Industriebodenbeschichtung

ist es wichtig, „dass der

Untergrund gleichmäßig tief abgetragen

wurde, nur dadurch kann die maximale

Belast- und Haltbarkeit des sanierten

Bodens sichergestellt werden“, betont

Siegmund Griesheimer, Leiter der

Schwamborn Anwendungstechnik.

Dafür sorgen verschiedene technische

Innovationen an der BEF 400RC, wie zum

Beispiel die exakt (auch auf schiefen

Untergründen) einstellbare Frästiefe. Man

kann rechts und links getrennt mit Hilfe

einer integrierten Wasserwaage die exakte

Frästiefe und die Position des Fräsrotors

bestimmen, was auch wesentlich zur

Gleichmäßigkeit des Fräsbildes beiträgt.

Nach dem Tiefenabtrag empfiehlt

Siegmund Griesheimer, den gefrästen

Boden zu schleifen, um die Oberflächen

vollständig eben zu bekommen und von

durch den schweren Fräsgang gelockerten

Teilen zu befreien. Griesheimer: „Dann

kann man davon ausgehen, dass beispielsweise

eine zementgebundene, mineralische

Beschichtung dauerhaft hochbelastbar

ist.“

Die BEF 400 RC ist speziell für alle

Aufgaben in der Bodenbearbeitung

konzipiert, die auf große Bearbeitungstiefe

ausgerichtet sind. So kann die Maschine

auf dem 40 cm breiten Rotor nicht nur mit

klassischen Fräslamellen (8-Punkt

HM-Lamellen) sondern auch mit Diamant-

Trennscheiben versehen werden, die auch

den härtesten Betonboden tiefenwirksam

schneiden. Je nach Aufgabenstellung

können mehrere Trennscheiben individuell

montiert werden. Der Boden wird in

saubere, gleichmäßig tiefe Streifen

geschnitten und kann dann mit einem

Bohrhammer bis zu einer Tiefe von 3,5 cm

vollständig abgetragen werden.

Für die Fugensanierung wurde der

Fräsrotor mit dem Trennscheiben-Rotor

auf der Baustelle innerhalb von ca. 20 min.

ausgetauscht. Bei der Fugensanierung ist

es wichtig, schonend abzutragen, um große

Beschädigungen im Fugenbereich zu

vermeiden. Danach wird die Fuge wieder

neu verfüllt und nach Erhärtung des

Materials durch einen Trennschnitt

folgend der vorigen Fuge neu angelegt.

www.schwamborn.com

54 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Sicher kalkulieren!

Kettenbagger-

Aktion2023

auswähLen & sParen:

wartunGsKosten inKLusive bis 36 Mon./3000 Std.

Bis 60 monate FinanzierunG

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Gültig für alle lagernden Kettenbagger:

PC210LC, PC210LCi, PC228USLC, PC240NLC, PC290NLCi, PC360NLC, HB365NLC

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* Finanzierung vorbehaltlich Bonitätsprüfung. Rate variiert je nach Ausstattung und Anbauteile. Vorbehaltlich Verfügbarkeit. Preise zzgl. Mwst

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MASCHINEN + TECHNIK

Das Team der

Firma Bulldozer

freut sich über

das große

Interesse der

Besucher und

Schulklassen an

den Führungen

und Produktpräsentationen.

HILTI

Lösung für die Verwaltung von

Transportern und schwerem Gerät

Nach zwei Jahren Partnerschaft bringen Hilti und Trackunit

eine Software für die Verwaltung von Transportern und

schwerem Gerät auf den Markt.

D

ie neue Software von Hilti mit

Trackunit-Technologie für Transporter

ermöglicht die digitale Verwaltung

sämtlicher mitgeführter Betriebsmittel in

Echtzeit. Darüber hinaus kann mit der

Software jedes Betriebsmittel, vom

kleinsten Schraubenzieher bis zum

größten Bagger, auf der ON!Track Plattform

verwaltet werden. Neben einer

weiteren Automatisierung bietet die

Software die Möglichkeit von Produktivitätssteigerungen

für Bauunternehmen

weltweit. Die strategische Zusammenarbeit

im Rahmen des „Works with

Trackunit“-Programms hat das digitale

Betriebsmittelmanagement ON!Track von

Hilti deutlich verbessert. Seit Beginn der

Partnerschaft wurden mehr als eine halbe

Million ON!Track-Tags in das globale

Bluetooth-Netzwerk von Trackunit

integriert. Zugleich wurde damit eine der

großen Herausforderungen der Bauindustrie

angegangen: Produktivitätsverluste

durch ein ineffizientes Betriebsmittelmanagement.

ON!Track-Nutzer erhalten nun

eine bessere Übersicht über ihre Geräte

und können damit ihre Produktivität auf

der Baustelle deutlich steigern. „Wir

wollen der beste Produktivitätspartner für

unsere Kunden sein. Durch die nahtlose

Integration unserer ON!Track-Tags in das

umfangreiche Netzwerk von Trackunit

erhöhen wir nicht nur die Transparenz im

Betriebsmittelmanagement sondern

vereinfachen auch die operativen Prozesse

für unsere Kunden. Diese Partnerschaft

Mit der Software steht den in der

Bauindustrie tätigen Unternehmen ein

umfassendes und nahtloses Betriebsmittelmanagement

zur Verfügung.

steht für unseren Anspruch, die Bauindustrie

besser zu vernetzen und effizienter zu

machen“, sagt Michael Neidow, Leiter des

Geschäftsbereichs Construction Software

bei Hilti.

www.hilti.group

BULLDOZER

Erfolgreicher Tag der offenen Tür bei Bulldozer

Der Spezialist in Sachen Ersatzteile, Verschleißteile, Anbaugeräte und Reparaturen

im Baumaschinenbereich öffnete am 6. und 7. Oktober 2023 in der Niederlassung

Enzersdorf a. d. Fischa seine Tore für Kunden, Lieferanten, Angehörige

von Mitarbeitern und auch Schulklassen.

D

as Interesse war groß: Besucher

kamen nicht nur aus Österreich,

sondern auch aus Deutschland, Italien,

Kroatien und Frankreich. Marie Müllner,

zuständig für technische Beratung bei

Bulldozer, betont: „Es ist immer wieder

eine große Freude, Menschen hinter die

Kulissen einzuladen und der Technik

näher zu bringen.“ Die Vorführungen der

Bulldozer-Anbaugeräte sind bei den

Besuchern ebenso gut angekommen, wie

die Führungen durch die Werkstatt oder

die Produktpräsentationen und fachmännische

Beratung durch das Team rund um

Geschäftsführer Willibald Wippel. Dazu

Andreas Aitzetmüller, Verkaufsleiter

Bulldozer: „Eine tolle Veranstaltung, bei

der wir unseren zahlreichen Kunden und

Besuchern eindrucksvoll das breitgefächerte

Produktprogramm und Leistungsspektrum

unserer Werkstätte präsentieren

konnten. Ein großes Dankeschön an alle,

die an unserem Tag der offenen Tür

teilgenommen haben.“

Die Schwerpunkte der Bulldozer

Handels GmbH liegen neben dem Werkstätten-Betrieb

in Enzersdorf nach wie vor

in den Bereichen Laufwerksteile, Verschleißkomponenten

wie Zahnspitzen aller

gängigen Hersteller, Messerstähle,

Verschleißbleche, aber auch Filtertechnik

sowie mobile Betankungstechnik. Ein

umfangreiches Sortiment an Anbaugeräten

– wie Hydraulikhämmer, Abbruchzangen,

Sortiergreifer und die eigene Linie an

Baggerlöffeln – runden das Produktportfolio

perfekt ab. Auch der Bereich der

Aufbereitungstechnik wird bei Bulldozer

großgeschrieben, im speziellen Brechbacken

und Schlagleisten für Brecheranlagen

und weiterführend alles rund um

Siebtechnik.

Ing. Werner Janisch, Technischer Leiter

Enzersdorf: „Das Interesse bei den Führungen

durch die Werkstatt war sehr groß.

Unsere Besucher wurden über die breiten

Möglichkeiten in der Fertigung und den

Techniken, die wir unseren Kunden bieten

können, informiert. Dazu zählen unter

anderem Zerspanungsarbeiten auf zwei

großen CNC-Maschinen, Zuschnitte mittels

einer Schneidanlage, Schweißspindeln und

Abkantpressen. Reges Interesse gab es

auch für Sonderkonstruktionen, die von

Bulldozer gefertigt wurden – etwa eine

Kugelauffangwand für einen Schießplatz.“

Marc Benetti, Gebietsleiter MB-Crusher,

bringt es auf den Punkt: „MB Deutschland

bedankt sich bei den zahlreichen

Besuchern und der Bulldozer Handels

GmbH. Wir hoffen, Euch hat es genauso

gut gefallen wie uns.“

www.bulldozer-parts.at

56 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

OILQUICK

Evolution für die Oilquick Fallsicherung

Im Sinne einer kundenorientierten Evolution arbeitet die Entwicklungsabteilung

von OilQuick im bayerischen Steindorf bei Augsburg kontinuierlich

an Verbesserungen. Neuestes Upgrade im OilQuick Portfolio ist die zweite

Generation der bewährten Fallsicherung.

E

ntwicklungsleiter Christian Rampp

erläutert die OilQuick Innovationsphilosophie:

„Wie alle unsere Produkte

ist auch die ‚GEN II‘ das Resultat eines

kundennahen Engineerings. Wir stehen

in einem intensiven Austausch mit

Maschinenführern, Fuhrparkleitern und

Fachhändlern – dieses verdichtete

Feedback aus der Praxis ist auch in die

1

2 3 4

Das prämierte Konzept aus Sichtanzeige plus

Fallsicherung gilt als eines der sichersten Schnellwechselsysteme

auf dem Markt: 1 OilQuick Fallsicherung

in Aktion. 2 GEN II Fallsicherung mit e-VA

unverriegelt. 3 Einfaches Ein- und Auskuppeln.

4 Der neue Feder-Mechanismus. 5 GEN II

Fall sicherung mit MRL.

Weiterentwicklung der Fallsicherung

eingeflossen.“

Fallsicherung GEN II: Das ist neu

n Einfaches Ein- und Auskuppeln: Der

neue Feder-Mechanismus hält die

Fallsicherung auch bei ungünstigen

Winkeln zum Einkuppeln offen und

drückt sie zum Auskuppeln sofort auf,

5

sobald das Anbaugerät abgelegt wird.

n Schutz vor Beschädigungen: Die

innenliegende Position und eine

Bolzensicherung mit Sicherungsschraube

vermeiden Beschädigungen

– selbst bei Schiebemanövern mit den

Schnellwechsler-Flanken.

n Noch robusteres Material: GEN II

Fallsicherungen werden aus gesenkgeschmiedetem

Stahl hergestellt – ein

Fertigungsverfahren für Bauteile mit

besonders hohen Anforderungen an

Sicherheit und Lebensdauer.

n Unkompliziertes Ersatzteil-Management:

Die Geometrie der linken und

rechten Fallsicherung ist identisch,

d. h. es gibt nur eine Ausführung des

Ersatzteils.

Bereits seit einigen Jahren – und weit

vor der Verschärfung der Norm EN 474

– ergänzt das OilQuick Schnellwechselsystem

die optische Verriegelungskontrolle

durch eine Fallsicherung. Die

patentierte konstruktive Lösung verlängert

die Schnellwechsler-Klaue, die sich

um die Welle an der Adaption des

Anbaugeräts schließt. So wird zuverlässig

verhindert, dass Anbaugeräte

herabstürzen, selbst wenn die Verriegelung

des Schnellwechslers trotz Sichtanzeige,

Warnsignal und Gegenprobe

versehentlich nicht richtig geschlossen

wurde.

Die Kombination aus Sichtanzeige und

Fallsicherung ist EuroTest-Doppelsieger

für den besten Arbeitsschutz (2019 +

2022). „Wir freuen uns sehr über die

Würdigung unseres Konzepts durch

Branchenexperten, aber es geht uns nicht

um Awards oder Prüfplaketten“, stellt

Geschäftsführer Franz Josef Schauer

klar. „Wir denken immer über gesetzliche

Vorgaben hinaus und hinterfragen

geltende Sicherheitsstandards. Deshalb

ist für uns ein Produkt nie fertig, sondern

ein kontinuierlicher Lernprozess gemeinsam

mit unseren Kunden.“ Weitere

Erfolgsbeispiele für diesen iterativen

Innovationsansatz sind die Sichtanzeige

e-VA – die elektronische Variante der

prämierten Sichtanzeige MRL – sowie

die Zero-Degree-Technologie für Tiltrotatoren.

www.oilquick.de

Fotos: OilQuick Deutschland KG

KEINEN CAT KÖNNEN

WIR UNS NICHT LEISTEN.

„Als Spezialisten für Transporte, Erdarbeiten, Sand- und Schottergewinnung, Abbrüche, Container- sowie Kommunaldienste

sind wir sehr breit aufgestellt. Ein zuverlässiger Maschinenpark in Spitzenqualität, konsequentes Qualitätsmanagement und

ein hoher Anspruch an das Umweltmanagement sind die Grundlagen für nachhaltigen Geschäftserfolg und die Zufriedenheit

unserer Kunden. Cat und Zeppelin zählen zu unseren langjährigen Geschäftspartnern, auf die wir nicht verzichten können.“

Regina und Leopold Poyss

Geschäftsführer Poyss GesmbH, Poysdorf

zeppelin-cat.at

58 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

können in die moderne digitale Baustellenorganisation

mittels Building Information

Modelling (BIM) integriert werden. Mit

HiSPS sind unsere Krane bereit für die

fortschreitende Digitalisierung des

Bauwesens.“

Ab Anfang 2024 werden weitere neugefertigte Wolff Modelle mit der Option ausgestattet,

das HiSPS zu aktivieren und auch bestehende Wolff Krane können nachgerüstet werden.

Das zuschaltbare Assistenzsystem HiSPS arbeitet durch akkubetriebene Sensoren an

Laufkatze und Unterflasche des Kranhakens. Verbunden mit einer Steuerungseinheit im

Schaltschrank erkennen diese die Bewegungen des Seils und passen die Bewegung und

Geschwindigkeit von Drehwerk und Laufkatze automatisch daran an.

„Wölffe“ auf Lagerplätzen, in Minen und in

der Industrie interessant, die ohne Krankabine

vom Boden aus gesteuert werden.

„HiSPS ist aber nicht nur ein digitales

Assistenzsystem und der Grundstein des

Das High-Speed-

Positioning-System legt

den Grundstein für den

autonom fahrenden,

digitalisierten Kran. Die

Kranbewegungs- und

Positionsdaten, die das

HiSPS generiert, können in

die moderne digitale Baustellenorganisation

mittels

Building Information

Modelling (BIM) integriert

werden.

autonom fahrenden Krans“, sagt Dr.

Mohamed Abouelezz, Leiter Produktmanagement

und Business Development bei

Wolffkran. „Die Kranbewegungs- und

Positionsdaten, die das HiSPS generiert,

HiSPS bald für das

ganze Rudel verfügbar

Nach ausgiebiger Testphase wurde das

HiSPS Ende September in Heilbronn

erstmals im marktreifen Zustand der

Öffentlichkeit präsentiert. Anfang September

wurde es bereits auf der Matexpo in

Belgien, der größten Baufachmesse in den

Benelux-Staaten, ausgestellt und mit dem

Innovationspreis ausgezeichnet. In den

nächsten Monaten werden alle Laufkatzkrane

der aktuellen Produktion serienmäßig

mit vorinstalliertem System ausgeliefert,

sodass HiSPS als Option jederzeit

genutzt werden kann. Selbstverständlich

können auch bestehende Krane entsprechend

nachgerüstet werden. In einem

zweiten Schritt soll das High-Speed-

Positioning-System künftig auch für die

Wolff Wipper verfügbar sein.

www.wolffkran.com

WOLFFKRAN

Effizient arbeiten im Digitalzeitalter

Vor einem Jahr präsentierte Wolffkran auf der bauma als erster Hersteller der

Kranbranche das elektronische Assistenzsystem High-Speed-Positioning-System

(HiSPS), das es ermöglicht, die Last am Kranhaken fast schwingungsfrei zu bewegen

und millimetergenau zu positionieren. Ab sofort ist die zum Patent angemeldete

Technologie zusammen mit Wolffkrans Neuzugang Wolff 6523 Clear bestellbar.

D

as zuschaltbare Assistenzsystem

HiSPS arbeitet durch zwei akkubetriebene

Sensoren an Laufkatze und Unterflasche

des Kranhakens. Verbunden mit einer

Steuerungseinheit im Schaltschrank

erkennen diese die Bewegungen des Seils

und passen die Bewegung und Geschwindigkeit

von Drehwerk und Laufkatze

automatisch daran an. „Der Kranführer

steuert letztlich nicht mehr den Kran,

sondern die Last mit Unterstützung des

Systems“, erläutert Viktor Mosolf, Abteilungsleiter

Digitalisierung bei Wolffkran.

Mehr Sicherheit auf allen Ebenen

Die durch die Kranbewegung in Schwingung

versetzte Last wird durch Aktivierung

des HiSPS innerhalb von Sekunden

zum Stillstand gebracht. Auch starke

Windeinflüsse können so eliminiert

werden. Da die Laufkatze bei aktiviertem

HiSPS immer automatisch die Position

über der Hakenflasche einnimmt, ist kein

Schrägzug der Last möglich. Beim

manuellen Ziehen des Hakens oder beim

Schieben der Last per Hand am Boden

fährt die Laufkatze automatisch mit bzw.

ist immer exakt über der Last positioniert.

„Das Risiko von Unfällen und Schäden

durch schwingende Lasten oder Haken

wird dank HiSPS erheblich reduziert“,

resümiert Viktor Mosolf. „Zudem wird das

Antikollisionssystem optimiert, da nicht

nur der Kran, sondern auch die Last

innerhalb der Arbeitsbereichsbegrenzung

automatisch gestoppt wird.“

Das Wolff High-Speed-Positioning-System

erhöht nicht nur die Baustellensicherheit,

sondern ermöglicht auch ein wesentlich

effizienteres Arbeiten. Der Kran kann

deutlich einfacher und intuitiver vom

Boden aus per Fernsteuerung bedient

werden. Muss der Kranführer bisher die

Last sehr langsam bewegen, um eine starke

Pendelbewegung zu vermeiden, kann er

den Kran mit zugeschaltetem System

deutlich schneller fahren. Zudem ermöglicht

das HiSPS Hakenpositionen zu

speichern und automatisiert anzufahren.

So kann die Last auch bei eingeschränkter

Sicht präzise positioniert werden. Die

Möglichkeit, gespeicherte Positionen

automatisiert anzufahren, macht HiSPS

dabei neben Baustellenkrane auch für

60 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

NACHHALTIG

ETWAS BEWEGEN.

Mit Maschinen und Geräten zur Miete aus unserem

emissionsarmen und klimaschonenden ecoRent-Programm.

I MASCHINEN- UND GERÄTEVERMIETUNG

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MASCHINEN + TECHNIK

Der schwenkbare

Böschungslöffel

wurde von der

Firma Baumaschinentechnik

auf

Wunsch der Firma

Puster Erdbau verstärkt

ausgeführt.

Auch der neue Cat 320GC

der Firma Puster Erdbau

kommt mit einer SW2-Q

Ausrüstung von der Firma

Baumaschinentechnik

zum Einsatz.

MASCHINEN + TECHNIK

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

BAUMASCHINENTECHNIK

Puster Erdbau stärkt Forstwegebau mit

neuem Cat 320GC mit BMT SW2-Q Ausrüstung

Die in Knittelfeld ansässige Firma Puster Erdbau ist über das Murtal hinaus ein

wichtiger Anbieter in den Bereichen Erdbau, Transporte, Schotter und Dekorsteine,

Steinschlichtungen, Recycling sowie Rohre und Mietpark. Besonders gefragt ist das

Know-how des Unternehmens im Forstwegebau – ein Bereich der vor kurzem mit

einem neuen Cat 320GC gestärkt wurde und bei dessen Ausrüstung das Unternehmen

weiterhin konsequent auf die Qualität der Schnellwechselsysteme und Anbaugeräte

der Firma Baumaschinentechnik setzt.

D

ie Puster Erdbau GmbH (Erdbau,

Mietpark, Rohre) und die Anton

Puster GmbH (Transport, Schotter)

können auf eine erfolgreiche Firmengeschichte

von rund 90 Jahren zurückblicken.

Auftraggeber aus dem privaten

Bereich setzen ebenso auf die verlässlichen

Dienstleistungen des Unternehmens,

wie öffentliche Stellen oder Gewerbebetriebe.

Auch bei schwierigen Projekten

stellen die rund 35 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter ihre Fähigkeiten regelmäßig

unter Beweis. Seit mehreren Jahren wird

Senior-Chef Anton Puster in der

Geschäftsführung bereits tatkräftig durch

Ing. Martin Puster unterstützt, der den

Familienbetrieb in der 4. Generation

weiterführen wird. Eine weitere wichtige

Stütze ist Andreas Puster, der den Bereich

Container- und Freiflächenvermietung

betreut.

Die Stärken der Firma Puster Erdbau

liegen für Geschäftsführer Ing. Martin

Puster auf der Hand: „Wir verfügen über

eine jahrzehntelange Erfahrung im

Bereich Erdbau und sind immer auf dem

neuesten Stand der Technik. Durch

Zuverlässigkeit, gut ausgebildete Maschinisten

sowie einen modernen und gepflegten

Fuhrpark sind wir für unsere Einsätze

bestens gerüstet.“

Vor kurzem investierte das Unternehmen

in einen neuen Cat 320GC Hydraulikbagger,

der ein älteres Gerät mit 16.000

Betriebsstunden ersetzt. Der Cat 320GC

bietet eine ausgewogene Mischung aus

Produktivität und bedienerfreundlichen

Technologien, eine neue komfortable

Fahrerkabine, einen um bis zu 20%

geringeren Kraftstoffverbrauch sowie

verlängerte Wartungsintervalle, wodurch

sich die Wartungskosten um bis zu 25%

reduzieren lassen.

Ing. Martin Puster: „Unsere Baggerflotte

umfasst rund 30 Geräte bis 26 t,

darunter auch Mobilbagger. Ergänzend

dazu stehen in unserem Fuhrpark aber

auch zahlreiche weitere Erdbaugeräte zur

Verfügung. Das Einsatzspektrum des

neuen Cat 320GC ist breit gefächert, der

Schwerpunkt liegt aber sicherlich im

Forstwegebau bzw. in der Forstwegesanierung.

Für diese Arbeiten sind die zahlreichen

Assistenzsysteme, mit denen die Next

62 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Die langjährige Partnerschaft der Firma Puster Erdbau mit der Firma Baumaschinentechnik

findet auch in der vierten Generation ihre Fortsetzung (von rechts):

Geschäftsführer Ing. Martin Puster vertraut auf die Handschlagqualität von

Kurt Steiner (Firma Baumaschinentechnik).

Generation Geräte von Caterpillar

bereits ab Werk ausgerüstet sind, aber

nicht erforderlich. Daher ist der robuste

Cat 320GC für uns die ideale Möglichkeit

für eine effiziente und zuverlässige

Erneuerung des Fuhrparks. Unsere

Baggerfahrer haben für die Arbeit im

Forstwegebau alle wichtigen Anbaugeräte

dabei – vom Reißzahn über den

Steinverlegelöffel bis hin zum Sortiergreifer

und verstärkten Böschungslöffel.

Wichtig ist uns eine verstärkte Ausführung

der Anbaugeräte, denn die Einsätze

im Forstwegebau sind durchaus

anspruchsvoll und extrem. Dabei

erleichtert das Schnellwechselsystem

SW2-Q GPS der Firma Baumaschinentechnik

nicht nur die Arbeit, es sorgt

auch dafür, dass sofort das richtige

Anbaugerät zum Einsatz kommt – etwa

wenn ein größerer Stein gelockert

werden muss. Den Wechsel des Anbaugeräts

kann der Fahrer von der Kabine aus

in kurzer Zeit durchführen und unser

Betrieb profitiert davon, dass durch den

Einsatz des richtigen Anbaugeräts die

Schäden reduziert werden.“

Kurt Steiner, zuständiger Betreuer der

Firma Baumaschinentechnik, ergänzt:

„Die Firma Puster war einer der ersten

Kunden der Firma Baumaschinentechnik.

Heute verwendet die Firma Puster

unsere vollhydraulischen Schnellwechselsysteme

SW2-Q GPS mit Oil und

Elektro-Quickfunktion für Hydraulikbagger

von 12 bis 26 t. Die Fahrer schätzen

die Vorteile unserer Schnellwechselsysteme

im Baustellen-Alltag: Einfach

ankuppeln, verriegeln, Hydraulikanschlüsse

automatisch kuppeln und

weiterarbeiten – ohne auszusteigen, ohne

Zeit zu verlieren, ohne Risiko. Denn

durch die selbstnachstellende, konische

Verriegelung mit permanent vorgespanntem

Konstantdruck sitzt das Werkzeug

immer fest und ist somit spielfrei.“

Standardmäßig ist das Schnellwechselsystem

SW2-Q GPS mit der Elektro-

Quickfunktion ausgerüstet. Bei Bedarf

kann damit nicht nur das Hydraulikmedium

automatisch gekuppelt werden,

auch der Transfer von digitalen aufbereiteten

Geländeplandaten zum Böschungslöffel

wird elektrisch mitgekuppelt und

zum Kinderspiel.

„Unsere Mitarbeiter achten auf ihre

Bagger ebenso, wie auf die Ausrüstung.

Hier spielen die Schnellwechselsysteme

und Anbaugeräte der Firma Baumaschinentechnik

eine wichtige Rolle, denn sie

helfen uns dabei, unsere Reparatur- und

Wartungskosten zu minimieren und

damit unsere Konkurrenzfähigkeit am

Markt zu sichern“, betont Ing. Martin

Puster.

www.bmt.at | www.puster.at

Nr. 0124850

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PRÜFPLAKETTEN &

PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO

Ein SERVICE des MAWEV

Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei

Durchschlagblättern und für die fortlaufend

nummerierte Prüfplakette (hochqualitativ,

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Neue Technik an neuem Platz:

Der veränderte Standort der

SBM-Mischanlage (Bildmitte

hinten) am Birco-Hauptsitz

Baden-Baden erleichtert die

Materiallogistik und schafft

mehr Raum für die Produktion.

Foto: Birco GmbH

Dank der modularen

Linemix-Technologie

realisierte SBM die

Komplettanlage mit

Gesteinslagern und

Bindemittel-Silos auf

nur rund 400 m²

Grundfläche.

SBM MINERAL PROCESSING

Birco: Investition in nachhaltige Vielfalt

Im Mai dieses Jahres nahm der Spezialist für Oberflächenentwässerung und Regenwasserbehandlung

Birco eine neue Werksbetonanlage an seinem Hauptsitz Baden-

Baden in Betrieb. Die weitgehend automatisierte Anlage von SBM Mineral Processing

bringt die doppelte Kapazität und macht den Weg frei für die Entwicklung innovativer

Betonsorten mit hohem Recyclinganteil für das vielfältige Birco-Produktprogramm.

A

uch nach Eingliederung des traditionsreichen

Familienunternehmens

Birco in die Schweizer Müller-Steinag

Gruppe zu Beginn des Jahres bleibt die

Region Baden-Baden Dreh- und Angelpunkt

der Aktivitäten des international

tätigen Spezialisten für Beton-Systemlösungen

in der Oberflächenentwässerung

und Regenwasserbehandlung. Alle

Betonelemente der Standard-Baureihen

sowie kundenspezifischer Lösungen

Vollautomatisch

gelangen die per

Kippsattel angelieferte

Zuschlagstoffe

aus dem 20 m³

Aufgabebunker per

Becherwerk in die

Gesteinssilos.

werden in Stammwerk Baden-Baden auf

zwei stationären Fertigungslinien sowie

einer flexiblen Bodenfertigung für Großmodule

wie etwa Rinnenkörper bis

2.800 mm Länge und einem Gewicht bis

3.000 kg produziert. Neben innovativem

Design und speziellen Herstellungsverfahren

setzt Birco dabei insbesondere auf

maßgeschneiderte, ständig weiterentwickelte

Betonrezepturen. Erklärtes Ziel

dabei ist die verstärkte Nutzung der

unterschiedlichsten Recycling-Materialien

durch den gezielten Einsatz moderner

Beton-Zusatzmittel, um die Nachhaltigkeit

von Fertigung und Produkten dauerhaft

zu gewährleisten.

Kompakte Umsetzung nach Maß

Dies setzt allerdings moderne Mischanlagen-Technik

voraus, insbesondere was die

flexible Verarbeitung wechselnder Ausgangstoffe

unter präziser Einhaltung und

Fotos: SBM Mineral Processing

Die verfahrbare Kieswaage dosiert die Gesteinskörnungen, die über

separate Kübelaufzüge in die drei Mischer verbracht werden.

ständiger Überwachung der vorgegebenen

Rezepturen anbelangt. Diese Anforderungen

erfüllte die knapp 30jährige Werksbetonanlage

in Baden-Baden nicht mehr. Mit

maximal 6 t Beton pro Takt führte sie

zudem bei hoher Auslastung etwa der

Großrinnenproduktion nicht selten zu

Engpässen auf den übrigen Linien, so

Birco-Betriebsleiter Heribert Wunsch im

Rückblick.

Anfang 2021 fiel die Entscheidung für

den Neubau einer deutlich leistungsfähigeren

Mischanlage mit neuem Standort im

Werk, der nicht nur unmittelbar logistische

Verbesserungen bringt, sondern mit

weiteren geplanten Infrastrukturmaßnahmen

auch Raum für zukünftige Produktionserweiterungen

schaffen soll. Insgesamt

fünf Hersteller beteiligten sich an der

Ausschreibung – im August 2021 erhielt

SBM Mineral Processing den Zuschlag.

Dabei punkteten die österreichischen

Anlagenbauer nicht nur mit einem exakt

auf die räumlichen und produktionslogistischen

Anforderungen abgestimmten

Konzept, sondern auch mit der flexiblen

Einbindung kundenseitig gewünschter

Technikkomponenten.

Ab Frühsommer 2022 liefen die

bauseitigen Arbeiten am notwendigen

Hangeinschnitt, dem Fundament und dem

in Betonbauweise ausgeführten Betriebsgebäude

für die mit nur rund 400 m²

Grundfläche jetzt sehr kompakt am Rand

des Werksgeländes positionierte Anlage.

Ab September vergangenen Jahres

erfolgte die Montage der Mischanlage, der

Gesteins- und Bindemittelsilos sowie der

angeschlossenen beiden Kübelbahnen

Nach abschließender Kalibrierung von

Mischanlage und Fördertechnik wurde

Anfang Mai 2023 die Altanlage außer

Betrieb gesetzt und das neue Werk in

Betrieb genommen, resümiert Betriebsleiter

Heribert Wunsch die großteils unter

laufender Produktion vorgenommene

Erneuerung.

Gute Noten für Umsetzung und Praxis:

Nach den ersten Betriebsmonaten ist

Birco-Betriebsleiter Heribert Wunsch mit der

SBM-Technologie vollauf zufrieden.

Auch auf der Waagenbühne mit eigenen

Zement- und Zusatzmittelwaagen pro Mischer

herrschen wartungsfreundliche und sichere

Platzverhältnisse.

Vollautomatisch und präzise

Technisch basiert die neue Mischanlage

auf den modular erweiterbaren SBM-Baureihen

Linemix mit einem angeschlossenen

Hochgesteinslager von 400 m³

Lagervolumen. Insgesamt 5 Stahl-Silos

mit jeweils 80 t Lagerkapazität – davon

eines teilbar – werden vollautomatisch aus

dem Lkw-Aufgabebunker (20 m³ / 32 t) via

Becherwerk und Verteilförderband

beschickt. Eine verfahrbare Gesteinswaage

verwiegt die Körnungen und

übergibt sie an die Kübelaufzüge der drei

Mischer. Über jeweils eigene Zement- und

Zusatzmittelwaagen werden die Mischer

mit den in vier Silos à 60 t lagernden

Bindemitteln sowie trockenen und

flüssigen Zusätzen versorgt. Die Zentralsteuerung

steuert und überwacht die

hochpräzise Dosierung der einzelnen

Waagen und des Zuschlagswassers

(Wasseranteil ca. 50 l/m³ Beton) und

gewährleistet über nachgeschaltete

Sensoren für Feuchtegehalt und Konsistenz

eine große Rezeptgenauigkeit und

damit eine wirtschaftliche und nachhaltige

Produktion. Letzteres wird auch durch das

Absaugen und Filtern anfallender

Zementstäube erreicht, die kontrolliert in

den Mischprozess zurückgeführt werden.

Die Produktion der erdfeuchten

Betonsorten übernehmen zwei 1,50 m³

sowie ein 1,00 m³ Gegenstrom-Planetenmischer.

Kurze Mischzeiten für die

Einzelchargen von 0,4 m³ bis maximal

1,5 m³ garantieren jetzt eine sichere

Versorgung aller Produktionslinien. Jeder

Mischer entleert in beide Kübelbahnen,

64 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 65



MASCHINEN + TECHNIK

Über zwei Kübelbahnen

mit 90° Kurve ist die neue

SBM-Mischanlage mit der

Birco-Produktion verbunden.

MAX WILD

Auszeichnung für Bohrschlamm-Recycling

Im Rahmen des Landeswettbewerbs „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“

erhielt die Max Wild GmbH, ein Bau- und Logistikunternehmen mit Sitz in

Berkheim, die Auszeichnung für eine ganz besondere Recycling-Lösung:

Mudcleaner heißt die Innovation von Max Wild, die Bohrschlämme aus

Horizontalbohrungen aufarbeiten kann. Durch das Recycling schont der

Mudcleaner wertvolle Ressourcen, nämlich 90% Wasser und reduziert auch

die Entsorgung von Bohrschlamm um 90%. Den Mudcleaner gibt es als

mobiles und stationäres System. Max Wild bietet seine Inhouse-Innovation als

Produktlösung auch anderen Bauunternehmen sowie Kommunen an.

www.maxwild.com/produkte/mudcleaner

WEBER MT

Dieselpartikelfilter minimiert Rußpartikel

Zwei 1,5 m³ sowie ein 1,0 m³

Planetenmischer (im Vordergrund)

verdoppeln jetzt die

Produktionsleistung an

erdfeuchten Beton-Sorten.

die via 90° Kurve direkt in die Rinnenproduktion

führen und dort vollautomatisch

die stationären Linien bzw. die bereitstehende

Stapler-Mulde für die Großrinnen-

Bodenfertigung beschicken.

Wie bei allen Linemix-Anlagen von

SBM gewährleistet auch im Baden-

Badener Birco-Werk eine gut isolierende

Einhausung den zuverlässigen Ganzjahres-Betrieb

mit geringen Umfeld-Emissionen

(Lärm, Staub). Für die sichere

Lagerung und den Transport temperaturempfindlicher

Zusatzmittel investierte

Birco zudem in moderne Klimatechnik,

mit der sich die Abwärme elektrischer

Anlagenkomponenten (Motoren, Steuer-

In den Produktionshallen übergeben die

Kübelbahnen die Einzelchargen vollautomatisch

an die stationären Linien bzw. die

Staplermulde der Großrinnen-Fertigung.

schränke) effizient für die Beheizung der

Mischanlage nutzen lässt.

Überzeugend in der Praxis

Gesteuert und überwacht werden Betonproduktion

und Kübelbahn-Beschickung

ebenso vollautomatisch über die Zentralsteuerung,

die neben einem schnellen

Wechsel zwischen den etwa 40 Standardrezepturen

auch die kurzfristige Herstellung

von Sonderbetonen ermöglicht. Die

einzelnen Produktionschargen werden

dabei vom Personal an den Fertigungsstationen

direkt abgerufen. Nur noch ein

Mischmeister pro Schicht verfolgt im

Leitstand die Abläufe in der umfassend

Alles im Blick: Mischmeister

Daniel Wieland im zentralen

Leitstand des umfassend

videoüberwachten

SBM-Mischwerks.

videoüberwachten Mischanlage, nimmt

Qualitätsprüfungen vor und disponiert

entlang der Produktionsplanung die

notwendige Materialvorhaltung und

anstehende Lieferungen.

Ausdrücklich würdigt Betriebsleiter

Heribert Wunsch auch die Vorteile des

neuen Werkes in Wartung und Unterhalt:

Notwendige Arbeiten während des

üblichen Zweischicht-Betriebes werden

durch sicher erreichbare, großzügig

bemessene Arbeitsbereiche rund um die

einzelnen Anlagenkomponenten sowie fest

installierte Hebezüge in und an der Anlage

erleichtert.

www.sbm-mp.at | www.birco.de

Vibrationsstampfer und Rüttelplatten werden für die Verdichtung von Baumaterialien

auf den unterschiedlichsten Baustellen eingesetzt. Die von ihnen ausgehenden Schlagoder

Fliehkräfte bewirken eine Verbesserung der Tragfähigkeit des zu verdichtenden

Bodens bzw. Materials. Spezielle Einsätze erfordern dabei praktikable Lösungen.

V

erdichtungsarbeiten in tieferen

Gräben sind aufgrund der Motorabgase

oft Grenzen gesetzt. Abhilfe können

Verdichtungsgeräte mit Akkutechnik

schaffen, da sie keine Abgase ausstoßen.

Aber auch dort, wo leistungsstärkere

Rüttelplatten aufgrund ihrer flexiblen

Handhabung und der höheren Wirktiefe

Verwendung finden, gibt es eine Lösung.

Weber MT, der Spezialist für leichte

Verdichtungstechnik, bietet einen von

Hatz entwickelten Dieselpartikelfilter in

den reversierbaren Bodenverdichtern

CR 6 WSA DPF (434 kg Gewicht; 55 kN

Fliehkraft) und CR 7 WSA DPF (490 kg

Gewicht; 65 kN Fliehkraft) an.

Während des Maschinenbetriebs

regeneriert sich der Dieselpartikelfilter

(kurz: DPF) selbstständig von dem zuvor

gebundenen Ruß. Hohe Abgastemperaturen

gewährleisten dabei die Selbstreinigung

des Filters. Die Neuentwicklung wird

platzsparend anstelle des Standard-

Schalldämpfers verbaut. Grundlage für

Ebenerdig

und in

geschlossenen

Arbeitsbereichen

einsetzbar:

der

Bodenverdichter

CR 7

WSA DPF.

Platzsparender

Einbau: Dieselpartikelfilter

im Weber MT

Bodenverdichter.

den Einbau und die Verwendung des

Dieselpartikelfilters sind die Dieselmotoren

der E1-Baureihe mit elektronischer

Motorsteuerung.

Hatz, der Hersteller von Motor und

DPF, verspricht über 95% weniger

Rußpartikel. Die Vorteile der damit

ausgerüsteten handgeführten Bodenverdichter

von Weber MT liegen auf der

Hand. Rüttelplatten mit DPF können

problemlos in ganz oder teilweise geschlossenen

Arbeitsbereichen, wie zum Beispiel

in Hallen, Tunneln oder in mehr als

schultertiefen Gräben, eingesetzt werden.

Außerdem dürfen sich in diesen Arbeitsbereichen

weitere Mitarbeiter aufhalten.

Arbeitsschutzstandards werden auch ohne

zusätzlichen Aufwand eingehalten.

Die von Weber MT angebotenen

Rüttelplatten mit DPF verfügen über die

Zusatzausstattung WSA (Weber Smart

Assist). Neben der bewährten Verdichtungskontrolle

Compatrol und dem

MDM-Motorschutz kommt in dieser

Ausstattungsversion eine Anwenderunterstützung

hinzu. Sie zeigt in einem Display,

anhand gebräuchlicher Symbole, eine

mögliche Störung des Motors an und bietet

zusätzliche Hilfestellung, um diese zu

beheben. So wird beispielsweise Schritt für

Schritt erklärt, wo und wie man den

Luftfiltereinsatz wechselt oder den

Ölstand kontrolliert und Motoröl nachfüllt.

Ziel der Innovation ist es laut

Hersteller, die Bedienerfreundlichkeit und

Langlebigkeit der Produkte weiter zu

erhöhen.

www.webermt.com | www.zeppelin-cat.at

66 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 67



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Neuer Raupenbagger R 930 Tunnel

Der neue Raupenbagger R 930 Tunnel wurde bei der Liebherr-France SAS in Colmar

entwickelt. Er ersetzt den R 924 Compact Tunnel und bietet eine Leistungssteigerung

für sämtliche unterirdischen Anwendungen.

Vor kurzem erfolgte der weltweite Marktstart für den Liebherr

Raupenbagger R 930 Tunnel. Der speziell für unterirdische

Baustellen konzipierte Bagger bietet Vielseitigkeit und

Flexibilität für Anwendungen im Tunnelbau und in

unterirdischen Steinbrüchen.

D

er R 930 Tunnel wurde so

konzipiert, dass er die

Herausforderungen unterirdischer

Baustellen mit ihren beengten

Platzverhältnissen und eingeschränkten

Zugangsmöglichkeiten

bestmöglich meistert. Die Arbeitsausrüstung

des R 930 Tunnel ist

in zwei Längen erhältlich und

verfügt über ein 2 x 45° Schwenklager,

das eine präzise Anpassung

an das Aushubprofil ermöglicht.

Der kleine Schwenkradius und die

leistungsfähigen, geschützten

LED-Scheinwerfer der Maschine

reduzieren das Risiko von Kollisionen

mit dem Baustellenpersonal

oder den Wänden. Die spezielle

Anordnung der Schläuche und

Zylinder schützt diese gegen

eventuelle Stöße und daraus

resultierende Beschädigungen.

Für eine erhöhte Robustheit ist

das Gerät mit Stahlverkleidungen

ausgestattet.

Der neue R 930 Tunnel kann

mit dem Schnellwechslersystem

von Liebherr ausgestattet werden.

Es sorgt für einen einfachen und

schnellen Wechsel zwischen den

Anbaugeräten, etwa dem Liebherr

Abbaulöffel, der mit zwei oder drei

Zähnen für eine hohe Produktivität

sorgt. Der R 930 Tunnel kann

außerdem mit einer Fräse oder

einem Hammer bestückt werden.

Mit dem Planierschild lässt sich

nicht nur der Untergrund einebnen,

es stabilisiert die Maschine

auch bei unebenen Böden und

schützt Fahrgestell und Laufwerk

vor Schutt. Die zertifizierten

Schutzstrukturen der Kabine

(ROPS, FOPS und FGPS) sowie

die seitlichen und rückwärtigen

Überwachungskameras sorgen für

maximale Sicherheit auf der

Baustelle. Auch die elektronischen

Komponenten sind besonders

geschützt. Die Kabine des R 930

Tunnel ist komfortabel, ergonomisch

und optimal ausgestattet,

um in der staubigen Umgebung

unterirdischer Baustellen zu

bestehen.

www.liebherr.com

KUHN-LADETECHNIK

Innovative Technik am Puls der Zeit

Palfinger eDrive bietet die Möglichkeit, den konventionellen Antrieb des Krans über den

Fahrzeugmotor durch den Antrieb über ein intelligentes Li-Ionen Batteriesystem oder ein

Plug-In System zu erweitern.

D

er Betrieb des Krans ist über das

Li-Ionen Akkupaket, über das Stromnetz

oder über den Fahrzeugmotor möglich.

Es können bis zu 80% der laufenden

Betriebskosten beim Betrieb über das

Stromnetz oder beim Aufladen des

Batteriesystems über das Stromnetz

eingespart werden. Außerdem werden die

Betriebsstunden des Fahrzeuges während

des Kranbetriebes mittels eDrive reduziert.

Die intelligente Start-Stopp-Automatik des

1 2

Motors maximiert die Einsatzzeit. Die

Energie wird nur dann verbraucht, wenn

der Kran arbeitet. Je nach Anwendung ist

durchschnittlich ein durchgängiger

emissionsfreier Kranbetrieb von drei

Stunden bei voll aufgeladenen Akkus

möglich. Da das Basissystem unter 500 kg

wiegt und sämtliche Komponenten

geschützt bzw. am Fahrzeugrahmen

verbaut sind, steht die maximale Nutzoder

Ladefläche zur Verfügung. Die

3

1 Ein Kran der Palfinger

SH-Reihe mit dem neuen

eDrive System. Das eDrive

System ist aktuell bei den

Baureihen TEC und High

Performance SH bis 40

Metertonnen bei Kuhn-

Ladetechnik verfügbar.

2 Über die Anzeige sind

der Betriebszustand und

der Energiefluss immer gut

im Blick. 3 Simpel aufgeladen:

das eDrive System

von Palfinger. Durch den

flüsterleisen Betrieb ist ein

Einsatz auch in sensiblen

Bereichen möglich.

kompakte Bauweise mit Akkupacks im

Hilfsrahmen bietet auch einen optimalen

Aufprallschutz und leichte Zugänglichkeit.

Palfinger eDrive ist in modularen Ausführungen

erhältlich für Kranmodelle bis 40

Metertonnen auf verschiedensten Lkw-

Typen – auch erdgasbetriebene Lkw. Das

System bietet die Möglichkeit zur Einbindung

zusätzlicher Geräte, wie zum Beispiel

eines Hakengerätes oder eines Kippers.

www.kuhn.at

AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien

Tel. (+43 2249) 28495 ■ office@am-laser.at ■ www.am-laser.at

Ihr Spezialist für

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Anfang Oktober wurde der neue Kobelco

SK85MSR-7 an die Firma Erdbau-Transporte-Taxi

Ampferer durch die Firma Wohlgenannt

übergeben. Ausgerüstet wurde er von Patrik

Rahberger von der Firma RP-Technik (kleines

Bild rechts) mit einem Schnellwechselsystem,

Tiltrotator und Löffelpaket von Engcon sowie

einem Okada Schremmhammer.

Das Steuersystem DC2

ist eine Proportionalsteuerung

zur stufenlosen

Steuerung mit

Remote-Support,

Raupen- und Radsteuerung

sowie

Auslegerdrehung.

Seit rund 30 Jahren steht die

in Brandenberg ansässige

Firma Erdbau-Transporte-

Taxi Ampferer in Tirol für

Zuverlässigkeit und Qualität.

Wichtige Faktoren für

den Erfolg sind das engagierte

Team und der laufend

modernisierte Fuhrpark. Vor

kurzem ersetzte Junior-Chef

Patrick Ampferer seinen

bewährten 9 t Kobelco Bagger

durch einen aktuellen

SK85MSR-7, der Anfang

Oktober von der Firma

Wohlgenannt übergeben

wurde. Um diesen für den

Leitungsbau zu optimieren,

testete Patrick Ampferer

auch ein Gerät mit Engcon

Technik. Schnell war für ihn

klar: sein Kobelco wird ebenfalls

mit Engcon ausgerüstet.

ENGCON

Erdbau-Transporte-Taxi Ampferer: Kobelco

und Engcon als hochflexibles Kraftpaket

G

eschäftsführer und Firmengründer

Johannes Ampferer war zunächst bei

großen Bauunternehmen tätig, wo er als

Maschinist und in der Disposition Erfahrungen

sammelte. 1995 wagte er mit

einem 1,5 t Bagger den Schritt in die

Selbstständigkeit. Seine Einsatzfreude,

Verlässlichkeit und Handschlagqualität

machten aus der einstigen One-Man-Show

einen erfolgreichen Betrieb, der inzwischen

15 Personen beschäftigt und sich in

vielen Bereichen einen ausgezeichneten

Ruf erarbeitet hat. Heute führt das

Unternehmen nicht nur Erdbau Aufträge

jeder Größenordnung durch, es ist auch im

Straßen- und Leitungsbau, im Bereich

bewehrte Erde, bei Steinschlichtungen,

Schremmarbeiten, Abbrüchen und in der

Gartengestaltung ein gefragter Dienstleister.

Neben der Bautätigkeit hat sich das

Unternehmen mit mehreren Transportfahrzeugen

auch im Taxi-Gewerbe ein

Standbein geschaffen.

Firmenchef Johannes Ampferer: „Dank

unseres gut ausgebildeten Teams und

unseres modernen Fuhrparks erledigen

wir unterschiedlichste Aufträge termingerecht

und mit einem hohen Qualitätsanspruch.

Dadurch haben wir uns über die

Jahre in der Branche als zuverlässiges

und angesehenes Unternehmen etabliert.

Neben der Zentrale in Brandenberg

verfügen wir auch über einen Bauhof in

Kundl. Weiters betreiben wir eine Bodenaushubdeponie

mit angeschlossenem

Recyclingplatz, wo wir die Baurestmassen

aus unseren Abbrüchen zu hochwertigem

Recyclingmaterial aufbereiten. Das

Material setzen wir unter anderem als

Frostkoffer bei den eigenen Projekten ein

oder stellen es unseren Kunden zur

Verfügung. Mein Sohn Patrick ist für mich

bereits seit mehreren Jahren eine wichtige

Stütze. Er übernimmt die Baustellen-

Einteilung, ist ein erfahrener Maschinist

Tamara Ampferer

hat mit 21 Jahren

ihren Lkw voll im

Griff und beeindruckt

auch erfahrene

Profis.

Patrick Ampferer zeigt

sich nach den ersten

Einsätzen vom neuen

Kobelco SK85MSR-7 in

Verbindung mit der

Engcon Ausrüstung

begeistert.

und wird den Betrieb weiterführen. Stolz

bin ich auch auf meine Tochter Tamara.

Mit 21 Jahren lenkt sie ihren Lkw wie ein

echter Profi und beeindruckt damit auch

alte Hasen.“

Zurzeit umfasst der Fuhrpark der

Firma Erdbau-Transporte-Taxi Ampferer

mehrere Lkw sowie Radlader und Muldenkipper.

Für die Bagger von 0,8 bis 25 t, die

den Maschinisten fix zugeteilt sind, stehen

alle benötigten Anbaugeräte zur Verfügung

– vom Schremmhammer über die

Abbruchzange bis zum Sortier- und

Holzgreifer. Vor einigen Monaten entschied

sich Patrick Ampferer, seinen Kobelco

SK85 mit über 19.000 Betriebsstunden

durch ein neues Gerät zu ersetzen. Da sich

der Kobelco ausgezeichnet bewährt hat

und abgesehen vom regelmäßigen Service

keine Reparaturen notwendig waren, fiel

die Wahl sehr rasch auf das aktuelle

Nachfolgemodell SK85MSR-7. Er wurde

Anfang Oktober von der in Dornbirn

ansässigen Firma Wohlgenannt übergeben,

die der Kobelco Vertriebspartner für

Vorarlberg, Tirol und Salzburg ist.

Patrick Ampferer: „Es ist bereits

das fünfte Gerät, das wir von der

Firma Wohlgenannt beziehen.

Ausschlaggebend dafür ist

nicht nur die zuverlässige

Kobelco-Technik, sondern

auch die Betreuung und

das perfekte Service der

Firma Wohlgenannt.

Unser Ansprechpartner

Martin Wohlgenannt ist

immer für uns erreichbar,

wenn wir ihn

brauchen.“

Engcon Technik überzeugt

Durch den Kontakt zu Patrik

Rahberger von der Firma RP-

Technik in Kirchbichl begann sich

Patrick Ampferer verstärkt für die

Produkte von Engcon zu interessieren.

Patrik Rahberger unterstützt Johann

Holzner, Area Sales Manager von Engcon

in Österreich, tatkräftig bei der Betreuung

der Engcon Kunden. In diesem Sinne

erklärte er Patrick Ampferer nicht nur die

vielseitigen Möglichkeiten der Engcon

Technik in der Praxis, er sorgte auch dafür,

dass er mit einer bereits ausgerüsteten

Maschine die Vorteile des Engcon Systems

selbst testen konnte. Patrick Ampferer:

„Ab diesem Zeitpunkt war für mich klar,

dass wir mit Engcon einen wichtigen

Schritt in die richtige Richtung machen.

Patrik Rahberger hat uns dann ein

Gesamtpaket zusammengestellt, das nicht

nur eine Sandwich-Lösung aus Schnellwechsler

und Tiltrotator von Engcon

umfasst, sondern auch ein Löffelpaket,

einen A&T Sortiergreifer und einen Okada

Schremmhammer.“

Im Detail besteht die Engcon Sandwich-Lösung

aus einem Schnellwechsler

70 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 71



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Der Kobelco

SK85MSR-7 im

Einsatz bei einem

Leitungsbauprojekt

zur Stromversorgung.

Johann Holzner, zuständiger

Ansprechpartner

für Engcon

Produkte in Österreich,

freut sich, mit

der Firma Erdbau-

Transporte-Taxi

Ampferer einen weiteren

zufriedenen

Kunden begrüßen

zu dürfen.

Erster Test der Engcon

Ausrüstung mit dem A&T

Greifer auf dem Bauhof der

Firma Erdbau-Transporte-

Taxi Ampferer in Kundl.

FIBER EUROPE

Nachhaltigkeit im Glasfaserausbau

Das Stufenschleifverfahren von Fiber Europe wurde beim Deutschen

Nachhaltigkeitspreis in das diesjährige Finale gewählt.

D

ie Digitalisierung und damit der

Glasfaserausbau sind ein zentrales

Thema für das künftige Wachstum der

Gesellschaft. Unter diesem Aspekt ist das

Stufenschleifverfahren von Fiber Europe,

das bereits seit über 10 Jahren erfolgreich

in Österreich und Deutschland eingesetzt

wird, eine große Chance für den noch

anstehenden Glasfaserausbau – gerade

auch in ländlich geprägten Strukturen.

Über zweihundert Bewerber haben sich

für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis

beworben. 25 Teilnehmer wurden nominiert

und sechs davon wurden ins Finale

gewählt – darunter auch Fiber Europe in

der Kategorie „Next Economy Award“. Das

österreichisch-deutsch Unternehmen Fiber

Europe wurde 2021 gegründet, ist Lizenznehmer

des patentrechtlich geschützten

Stufenschlitzverfahrens eco-TI und

arbeitet im Auftrag des Lizenzgebers der

Österreichischen Glasfaser Verlegungs

GmbH. Wie die Österreichische Glasfaser

Verlegung bzw. die Fiber Europe Management

(Deutsches Tochterunternehmen)

betonen, lässt sich mit dem patentierten

Stufenschleifverfahren die Glasfaserinfrastruktur

bis zu 40 Mal schneller, 66%

120 YEARS EXPERIENCE

Zu den Vorteilen

des Stufenschleifverfahrens

zählen unter

anderem die Zeitersparnis,

der rasche

Baufortschritt und

der reduzierte CO2

Ausstoß.

günstiger und mit 90% weniger CO2

Ausstoß als bei herkömmlichen Bauweisen

verlegen. Da massiv weniger Aushub und

Verfüllmaterial anfällt, werden auch

Transportfahrten und die damit verbundenen

Betriebsstoffe signifikant eingespart.

www.fiber-europe.com

S45 und einem Tiltrotator EC209. Schnellwechselsysteme

von Engcon bieten

hydraulische Verriegelung mit vierfacher

Sicherheit: Die elektronische Überwachung

stellt sicher, dass beide Achsen

Kontakt haben. Das Rückschlagventil

verhindert, dass der Hydraulikzylinder

sich öffnet, falls ein Schlauchbruch/

Druckabfall entsteht. Außerhalb liegende,

robuste Federn halten die Halterung auch

dann verriegelt, wenn Elektronik und

Hydraulik ausfallen. Die Konstruktion des

Sperrschiebers sorgt für zusätzliche

Sicherheit. Weil die Schaufelachse auf den

Seitenwänden der Halterung aufliegt,

kann sie selbst dann nicht aus ihrer

Position rutschen, wenn alle drei Stufen

ausfallen sollten.

Montiert ist am Schnellwechsler der

kompakte und leistungsstarke Tiltrotator

EC209, der mit geringem Gewicht für

Bagger bis 9 t konzipiert ist. Kommt der

EC209 – wie bei der Firma Erdbau-Transporte-Taxi

Ampferer – mit Engcons

Standardschnellwechsler S45 und dem

proportionalen Steuersystem DC2 zum

Einsatz, dann ist auch das automatische

Schnellwechselsystem EC-Oil Teil des

Pakets. Beim Steuersystem DC2 handelt

es sich um eine Proportionalsteuerung zur

stufenlosen Steuerung mit Remote-Support,

Raupen- und Radsteuerung sowie

Auslegerdrehung. Das automatische

Schnellwechselsystem EC-Oil kuppelt den

Tiltrotator und Hydraulikgeräte an, ohne

dass der Fahrer die Kabine verlassen

muss. Auch beim Tiltrotator EC209 sorgen

Lasthalteventile an den Schwenkzylindern

für hohe Sicherheit. Weitere Stärken sind

gehärtete Kolbenstangen und ein

Schwenkwinkel bis ±45° für optimale

Zugänglichkeit.

Nach den ersten Einsätzen zeigt sich

Patrick Ampferer von den Möglichkeiten

des neuen Kobelco SK85MSR-7 in

Verbindung mit der Engcon Ausrüstung

begeistert: „Natürlich muss man dieser

leistungsfähigen Technik auch ein

entsprechendes Interesse entgegenbringen.

Nur so kann man alle Funktionen

sinnvoll im Alltag nutzen. Das Feingefühl

in der Bedienung kommt für einen

geübten Maschinisten aber von selbst. Bis

Weihnachten bin ich mit meinem Kobelco

noch bei einem Leitungsbau-Projekt im

Einsatz, bei dem Hoch- und Niedervoltleitungen

verlegt werden müssen. Ein sehr

komplexer Arbeitsablauf, wo der Tiltrotator

seine Stärken voll ausspielen kann.

Wenn ich für den felsigen Untergrund

zwischendurch den Hammer benötige,

dann kann ich ihn über die Sandwich-

Lösung rasch anstelle des Tiltrotators

montieren. Vor allem wenn es eng wird,

lernt man die Engcon Technik erst richtig

zu schätzen. Als sehr nützlich hat sich

auch die integrierte Zange erwiesen, mit

der ich zwischendurch Kleinteile heben

und bewegen kann. Unterm Strich lässt

sich dadurch eine Person auf der Baustelle

einsparen, die inzwischen andere Arbeiten

erledigen kann. Um es auf den Punkt zu

bringen: Ich möchte mit meinem Kobelco

nicht mehr ohne die Engcon Ausrüstung

arbeiten.“

www.engcon.com

www.wohlgenannt.co

www.erdbau-ampferer.at

72 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

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mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Anfang November

informierte Liebherr die

internationale Fachpresse

bei einem Besuch des Werkes

der Liebherr-Mischtechnik

GmbH in Bad Schussenried

im Rahmen von Produkt-

Präsentationen über den

aktuellen Stand im Bereich

innovativer Antriebstechnologien.

Links: Der batterieelektrische

Radlader L 507 E von Liebherr

überzeugt mit seiner hohen

Leistungsfähigkeit. Da lokal kein

CO2-Ausstoß erfolgt, eignet sich

der L 507 E auch für Halleneinsätze.

Rechts: Auch der batterieelektrische

Liebherr-Mobilbagger A 916 E

arbeitet lokal emissionsfrei und

geräuscharm. Die Maschine

beeindruckt mit hoher Tragkraft

und Performance.

LIEBHERR

Antriebstechnologien für maximale

Leistung bei minimalen Emissionen

iebherr ist sich seiner Verantwortung

L für Klima und Umwelt bewusst und

arbeitet intensiv daran, die CO2-Emissionen

seiner Produkte zu reduzieren.

Innovative Antriebstechnologien spielen

dabei eine entscheidende Rolle. Angesichts

der vielfältigen Anwendungen ist eine

Universallösung wenig geeignet. Differenzierte

Ansätze sind gefragt, die passgenau

auf die Herausforderungen unterschiedlichster

Einsatzbereiche zugeschnitten

sind. So unterstützt Liebherr Kunden und

Partner aus den verschiedensten Branchen

bestmöglich dabei, ihre ökologischen

und wirtschaftlichen Ziele zu erreichen

– mit dem optimalen Antrieb für jede

Maschine und Anwendung.

Liebherr fertigt eine enorme Vielfalt an

Produkten. Sie sind weltweit in vielen

Branchen und einer großen Vielzahl an

Anwendungen im Einsatz. Die Anwendungsgebiete

und Einsatzbereiche der

Baumaschinen und Krane sind so unterschiedlich,

dass eine Beschränkung auf

eine oder wenige Antriebstechniken nicht

möglich ist: „Eine Umschlagmaschine in

einem Hafen hat einen geringen Einsatzradius.

Sie lässt sich gut per Stromkabel

betreiben, die nötige Infrastruktur ist

meist vorhanden“, erklärt Jürgen Appel,

Head of Technology Coordination bei

Liebherr. „Dieselbe Maschine auf Rädern

in der Holzverladung ist dagegen höchst

mobil, oft fehlt die für den elektrischen

Informierten die Fachpresse (von links): Steffen Günther (Managing Director Liebherr International

AG), Stephen Albrecht (Managing Director Liebherr International AG) und

Heinz Klemm (Head of Liebherr-Digital Development Center).

Betrieb nötige Infrastruktur. In diesem

Fall wäre der Betrieb mit hydrierten

Pflanzenölen oder e-Fuels die bessere

Lösung.“

Liebherr wählt vor diesem Hintergrund

bei der Arbeit an Antrieben einen technologieoffenen

Ansatz. „Wir wollen unseren

Kunden für jeden Einsatzbereich und jede

Anwendung optimal passende, leistungsstarke

und klimafreundliche Lösungen

bieten“, sagt Appel. „Dabei gilt: Je genauer

Antriebstechnik, Anwendung und Einsatzregion

aufeinander abgestimmt sind, desto

höher ist der Beitrag sowohl zur Wertschöpfung

der Kunden als auch zur

Klimaneutralität.“ Mit der eigenen

Entwicklung solch differenzierter Antriebe

treibt Liebherr den technologischen

Fortschritt in der Baumaschinenbranche

voran und wird seiner Rolle als Pionier

einmal mehr gerecht.

Elektrifizierung mit und ohne Netz

Netzbetriebene Maschinen sind schon

lange bekannt und auch bei Liebherr im

Einsatz, beispielsweise in Turmdreh- oder

Mobilbaukranen und elektrischen Mining-

Baggern. Sie können klimaneutral

betrieben werden, wenn der Strom dafür

aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

Sie stoßen jedoch an ihre Grenzen, wenn

stärkere Mobilität einer Maschine z.B. auf

der Baustelle notwendig ist. Dann sind

batteriebetriebene Produkte meist besser

geeignet. Liebherr arbeitet in verschiedenen

Produktsegmenten an batteriebetriebenen

Maschinen. Viele leistungsstarke

Produkte sind bereits verfügbar.

Ein Highlight ist zum Beispiel der

LR 1250.1 unplugged: Der weltweit erste

batteriebetriebene Raupenkran mit einer

Hubhöhe von bis zu 148 m wird von einem

Elektromotor angetrieben. Der lokal

emissionsfrei arbeitende Riese kann an

einem konventionellen Elektroanschluss

oder ohne Kabel, also „unplugged“,

eingesetzt werden. Die sogenannte

Unplugged-Serie von Liebherr, die

Raupenkrane sowie Ramm- und Bohrgeräte

umfasst, ist seit ihrer Einführung

mit dem ersten elektrisch betriebenen

Großdrehbohrgerät der Welt in 2019 ein

sehr großer Erfolg und wurde aus diesem

Grund im vergangenen Jahr um 6 Modelle

erweitert.

Auch der neue, batterieelektrische

Mobilbagger A 916 E überzeugt mit lokal

emissionsfreiem Betrieb. Ebenso wie die

innovative ETM-Fahrmischer-Baureihe

mit elektrischem Trommelantrieb, die das

lokal emissionsfreie Abladen von Beton

auf der Baustelle erlaubt.

Ein weiterer Meilenstein ist der erste

elektrifizierte Radlader der Firmengruppe,

der L 507 E. Sein von Liebherr entwickeltes

batterieelektrisches Antriebskonzept

ermöglicht die gleiche Leistungsfähigkeit

wie bei einem herkömmlich angetriebenen

Liebherr-Radlader derselben Größenklasse.

Lokal keine CO2- und nur geringe

Beantworteten die Fragen zum L 507 E,

dem ersten elektrifizierten Radlader der

Firmengruppe Liebherr (von links):

Aaron Bürgler, Katja Eggenhofer und

Mario Bican (alle Liebherr-Werk

Bischofshofen GmbH).

Volle Leistung auch im Elektrobetrieb: Beim Liebherr Mobilkran

LTC 1050-3.1 treibt der Elektromotor über ein Verteilergetriebe

die Kranpumpe an.

Lärmemissionen zeichnen den Radlader

aus, weshalb er sich besonders für

Einsätze im innerstädtischen Bereich

sowie für Halleneinsätze eignet.

Ein weiteres Entwicklungsfeld ist die

Kombination aus Batterie und Netzanschluss,

etwa bei Erdbewegungs- und

Materialumschlagmaschinen sowie

Mobil- und Raupenkranen. So lassen sich

die Kranfunktionen beim Liebherr-Kompaktkran

LTC 1050-3.1 mit zusätzlichem

elektrischem Antrieb wahlweise vom

Verbrennungs- oder Elektromotor speisen.

Lösungen aus dem Produktsegment

Komponenten runden unter anderem das

elektrifizierte Produktprogramm von

Liebherr ab. Ein Beispiel ist der Liduro

Power Port, ein mobiles Energiespeichersystem

zur Versorgung von Baustellen

zum Beispiel an entlegenen Orten, an

denen keine ausreichende E-Infrastruktur

vorhanden ist. Hybrid oder vollelektrisch

74 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023 75



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Präsentiert wurde auch ein ETM 905 aus der neuen ETM-Fahrmischer-Baureihe.

Mit elektrischem Trommelantrieb erlaubt der Fahrmischer das lokal

emissionsfreie Abladen von Beton in der Baustelle.

Ergänzen sich optimal:

Der mobile batteriebasierte

Energiespeicher

Liduro Power Port (LPO)

versorgt einen Mobilbaukran

– beides aus

dem Hause Liebherr.

LPO ist ein mobiles Energiespeichersystem

zur

Versorgung von Baustellen,

bei denen keine ausreichende

E-Infrastruktur

vorhanden ist.

betriebene Baumaschinen und Krane

können damit lokal emissionsfrei

be trieben oder geladen werden.

Verbrenner: der Kraftstoff

kann den Unterschied machen

Die Elektrifizierung ist eine gute Lösung

für viele Einsatzgebiete und Anwendungen.

Liebherr geht aber davon aus, dass

Verbrennungsmotoren für schwere, mobile

Offroad-Maschinen, die durch große

Leistungen und lange Einsatzzeiten einen

hohen Energiebedarf haben, weiterhin

relevant sein werden.

Denn die Einsätze dieser Maschinen,

beispielsweise zur Errichtung von Windkraftanlagen

oder in der Gewinnungsindustrie,

finden typischerweise in Gebieten

ohne Infrastruktur statt. Solche Einsätze

erfordern sehr hohe Reichweiten und

Betriebszeiten von mehreren Tagen, ohne

dass dabei neue Energie von außen

zugeführt werden kann.

Um auch bei solchen Einsätzen

Emissionen einzusparen, setzt Liebherr

auf alternative Kraftstoffe zum fossilen

Diesel für den Betrieb der derzeit noch

unverzichtbaren Verbrennungsmotoren.

Auch hier fährt Liebherr mehrgleisig. Im

Fokus stehen derzeit e-Fuels und hydrierte

Pflanzenöle (Hydrotreated Vegetable

Oil/HVO).

e-Fuels werden aus erneuerbarem

Strom, Wasser und CO2 synthetisch

hergestellt und können fossilem Diesel als

emissionsfreie Alternative beliebig

beigemischt werden. HVO bestehen aus

hydrierten – mit Wasserstoff behandelten

– Pflanzenölen und tierischen Abfallfetten.

Sie können ebenfalls mit fossilen Kraftstoffen

gemischt oder als Reinkraftstoff

verwendet werden. Dann verursachen sie

im Vergleich zu herkömmlichem Diesel bis

zu 90% weniger CO2-Emissionen. Durch

die Beimischung dieser klimafreundlichen

Treibstoffe lassen sich auch die besonders

langlebigen Bestandsmaschinen und

-flotten von Liebherr mit Verbrennungsmotor

CO2-reduziert weiter nutzen.

Liebherr-Kunden können auf diese Weise

Emissionen einsparen, ohne massiv in

neue Produkte investieren zu müssen. Die

Liebherr-Werk Ehingen GmbH sowie die

Liebherr-Hydraulikbagger GmbH liefern

bereits alle Maschinen standardmäßig ab

Werk mit HVO aus. Auch der Werksverkehr

in beiden Gesellschaften ist komplett

auf HVO umgestellt.

Wasserstoffbasierte Antriebe:

eine vielversprechende Zukunft

Ein weiterer wichtiger nahezu treibhausgasneutraler

Energieträger ist grüner

Wasserstoff. Liebherr sieht die Möglichkeit,

Wasserstoff fast emissionsfrei direkt

BIODEGRADABLE HYDRAULIC OIL

STARK IN DER PERFORMANCE,

SCHONEND FÜR DIE UMWELT.

ECOSYNT HEPR

1

2

3

in einem Wasserstoffverbrennungsmotor

zu verbrennen und hat bereits

Prototypen an Wasserstoffverbrennungsmotoren

entwickelt: den H964

und den H966. Letzterer wurde

bereits in einem Raupenbagger als

Technologieträger gezeigt. Auch eine

wasserstoffbasierte Brennstoffzelle in

Verbindung mit einem Elektromotor

wurde in einem Radlader als Technologieträger

vorgestellt – in beiden

Fällen auf der bauma 2022.

In Bezug auf Leistung und

Emissionen hat der Wasserstoffverbrennungsmotor

überzeugt. Es

wurden verschiedene Einspritz- und

Verbrennungstechnologien wie die

Saugrohreinblasung (PFI) und

Direkteinspritzung (DI) verwendet.

Am Anfang der Entwicklung eines

Wasserstoffmotors wurde PFI als eine der

ersten geeigneten Technologien in

Betracht gezogen. Bestärkt durch die

Ergebnisse der PFI-Technologie, setzt

Liebherr seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

auf dem Gebiet der

DI-Technologie weiter fort. Diese ermöglicht

noch höhere Leistungsdichten für

Maschinen mit hohem Energiebedarf.

BIOLOGISCHE ABBAUBARKEIT

HYDROLYTISCHE STABILITÄT

HOHE MATERIALVERTRÄGLICHKEIT

4

5

GUTES LUFTABSCHEIDEVERMÖGEN

VERLÄNGERTE SERVICEINTERVALLE

Der Wasserstoffverbrennungsmotor

H966 wurde bereits in einem Raupenbagger

als Technologieträger gezeigt.

Innovative Technologien für

reduzierten Energiebedarf

Darüber hinaus arbeitet die Firmengruppe

an grundsätzlichen Lösungen zur Reduzierung

des Energieverbrauchs ihrer Maschinen.

Ein Beispiel ist das patentierte

Liebherr Power Efficiency (LPE) – Engine

Control. Zum Einsatz kommt es beispielsweise

in der neuen 70 bis 100 t Raupenbagger

Generation, deren Kraftstoffverbrauch

durch LPE um 5%

reduziert werden kann – und damit

erhebliche CO2-Einsparungen

ermöglicht.

Weitere Beispiele sind die neuen

Mischanlagen-Baureihen Betomix

und Mobilmix, die im Betrieb bis zu

30% weniger Energie benötigen als

ihre Vorgängerversionen. Zudem

erlaubt die exakte Dosierungsautomatik

für den nötigen Zement

erhebliche CO2-Einsparungen.

Digitalisierung bei Liebherr

Das zweite große Thema, über das

Liebherr die internationale Fachpresse

Anfang November im Liebherr-Digital

Development Center in Ulm informierte,

ist die Digitalisierung. Über die gezeigten

Technologien und Services berichten wir in

der Dezember Ausgabe von Baublatt.

Österreich.

www.liebherr.com

76 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

motorex.com/

biodegradable-hydraulicoils



FUHRPARK

FUHRPARK

SKODA ENYAQ COUPÉ IV 80

Wenn nicht nur Kinderaugen funkeln

D

a werden Erinnerungen wach. Vor

bald 30 Jahren war es nämlich auch

ein Skoda Coupé, das den Autor dieser

Zeilen im Handumdrehen um den Finger

gewickelt hat. Ein Skoda Rapid 130

5 Speed, um es ganz genau zu nehmen.

Erstbesitz, von seinem Besitzer liebevoll

garagengepflegt und zu haben. Das

Happy End wurde letztlich von einem

weiteren Interessenten durchkreuzt, der

einfach schneller war. Die Parallelen zu

unserem Testkandidaten, einem Skoda

Enyaq Coupé iV 80 sind zumindest auf

emotionaler Ebene schnell gefunden

(technisch wäre es zumindest der

Heckantrieb). Der Hauptgrund: der Elektroflitzer

der äußerst erfolgreichen

VW-Tochter schaut einfach toll aus.

Wobei sie toll gerne auch durch schön,

wunderbar oder gelungen ersetzen

Gelungen – der Innenraum ist

geschmackvoll gestaltet.

können. Wenn Du Dich nach drei

Jahrzehnten im Pkw-Journalismus

selbst dabei ertappst, wie Du vor Deinem

Testauto mit dem gleichen Gesichtsausdruck

stehst, wie ein Kind vor dem

Weihnachtsbaum, dann bleibt wohl

nichts Anderes übrig, als den Skoda-

Ingenieuren nach allen Regeln der Kunst

zu gratulieren.

Top Reichweite

Die Achillesferse vieler Elektromodelle,

die Reichweite, ist beim Skoda Enyaq

Coupé iV eine kurze Randnotiz. „Reichweite

447 km“ stand nach vollendeter

Ladung am Display. Da erübrigen sich

alle weiteren Diskussionen über die

Alltagstauglichkeit dieses Elektromobils.

Ein nettes Gadget ist die Tasche für das

Ladekabel (zu sehen auf unserem Foto

Heckansicht – das Skoda Enyaq Coupé ist ein

hübsches Raumwunder.

FACTS

Motor: Elektro, 70 kW (95 PS)

Eigengewicht: 2.159 kg

Sitzplätze: 4+1

Elektroantrieb – mit 77 kWh

nutzbarer Batteriekapazität

schafft das Skoda Enyaq

Coupé locker an die 430 km.

Batteriekapazität: 77 kWh

Reichweite: rund 450 km

Listenpreis: 75.129,60 Euro

(inkl. MwSt.)

+ überzeugendes Gesamtpaket

+ vernünftige Reichweite

+ tolle Verarbeitung

- Sliderbedienung der Lautstärke

- stattliches Eigengewicht

- gehobener Preis

der Heckansicht, rechts im Kofferraum).

Ähnlich einer von oben befüllbaren

Einkaufstasche animiert es Dich

tatsächlich, das Ladekabel nach jedem

Ladestopp ordentlich zusammenzurollen

und darin zu verstauen. Apropos verstauen:

Für ein Coupé bietet der Skoda

Enyaq unglaublich viel Platz. Egal ob für

Mitreisende (die Beinfreiheit im Heck ist

sensationell) wie auch der Stauraum im

riesigen Kofferraum. Definitiv überrascht

waren wir, als wir im Kofferraum

den Schalter für die ausklappbare

Anhängekupplung (!) entdeckt haben.

Damit sind die bis zu 1.000 kg Anhängelast

also nicht nur am Papier vorhanden

und der väterliche Pkw-Anhänger war

schnell für einen tatsächlichen

Transport auftrag verpflichtet.

Fazit: Ob man sich jenseits der Mitte 40

auch noch der Träumerei hingeben darf?

Einen Versuch ist es sicherlich wert:

Liebes Christkind ...

FORD RANGER WILDTRAK X

Verzicht in seiner schönsten Form

N

Kraftlackl – mit 205 PS

und Vollausstattung ist

der Ford Ranger

Wildtrak X ein echter

Vorzeige-Pick Up.

Dezent – die mit dem Schriftzug Bi Turbo

verzierten, seitlichen Lufteinlässe.

ehmen Sie den Titel dieser Geschichte

bitte nicht all zu ernst. Aber es

musste einfach sein. Wer einmal den Ford

Ranger Raptor gefahren ist, wird bei

„kleineren“ Pick Up-Modellen automatisch

überkritisch. Auch wenn der

„Kleine“, in dem Fall der Ford Ranger

Wildtrak X, aus demselben Stall wie der

Ford Ranger Raptor kommt und seinem

mächtigen Artverwandten dicht auf den

Fersen ist. Mit 205 PS unter der Haube,

die von einem 2,0 l Bi Turbodiesel erzeugt

werden, spielt auch er auf der Liste der

top motorisierten Pick Up ganz vorne mit.

Schließlich macht der Vierzylinder im

Windschatten des mächtigen V6-Benziner

aus dem Raptor eine ausgesprochen gute

Figur. Schnell im Antritt, angenehm

laufruhig und leise, geht er bei Bedarf

ganz ohne noble Zurückhaltung ans

Werk. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch

ist mit 8,9 l/100 km ebenfalls

in Ordnung. Unser persönliches Highlight:

Bei Kaltstarts rund um den

Gefrierpunkt grantelt der Selbstzünder

akustisch wie jeder ausgewachsene V6.

Einfach herrlich!

Fehlende Laderaumwanne

Trotz beispielhafter Rund-um-Ausstattung,

vom Lederlenkrad über ein Sperrdifferential

für die Hinterachse bis hin zu

LED-Nebelscheinwerfern ist wirklich

alles an Bord, haben wir bei unserem

Testkandidaten eine Laderaumwanne

schmerzlich vermisst. Eigentlich ein

Must-have für jeden, der seinen Pick Up

auch für Transporttätigkeiten nutzen

möchte. Mit knapp 15.000 km am Tacho

erinnerte die Ladefläche des Ranger mehr

an die Spuren eines mittelschweren

Hagelgewitters, als an das sonst optisch

Praktisch – in der Stoßstange

integrierte Trittstufe.

makellose Ego eines erst knapp ein Jahr

alten Fahrzeuges. Noch dazu, wo Ford in

der hinteren Stoßstange seitlich links und

rechts je eine Trittstufe integriert hat,

mit der die Ladefläche optimal erreichbar

ist. An den zumeist nach einem sommerlichen

Gewitter folgenden Sonnenschein,

erinnert dagegen die Fahrwerksabstimmung

des Wildtrak. Im Hinblick auf 2,3 t

Eigengewicht und den hohen Schwerpunkt

des Pick Up lässt sich der Allradler

auch mit flottem Marschtempo auffallend

exakt durch enge Kurven manövrieren.

Zum Abschluss noch das Kaufmännische

in kurzen Worten: Mit 51.980 Euro (exkl.

MwSt. & NoVa) sind Sie live dabei. Für

den Raptor müssten Sie noch einmal

6.510 Euro (exkl. MwSt. & NoVa) drauflegen.

Fazit: Die wahrscheinlich schönste Form,

beim Fahrzeugkauf gleich 11% zu sparen.

FACTS

Motor: 2,0 l Bi-Turbodiesel,

150,8 kW (205 PS)

Eigengewicht: 2.334 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/3.500 kg

Testverbrauch: 8,9 l/100 km

Listenpreis: 51.890,– Euro

(exkl. MwSt. & NoVa)

+ bulliges Auftreten

+ intelligentes Allradmanagement

+ hohe Anhängelast

- überfrachtetes Multifunktionslenkrad

- unhandlicher Fahrzeugschlüssel

- dunkler Innenraum

78 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

NOVEMBER 2023 79



WIRTSCHAFT + MÄRKTE

SERVICE

STRABAG SE

Höhere Leistungsprognose für 2023

Der börsenotierte europäische Technologiekonzern für Baudienstleistungen

Strabag SE hat Zahlen für die ersten neun Monate 2023 bekannt gegeben.

K

lemens Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender

der Strabag SE, erklärt:

„Angesichts des weiterhin wachsenden

Auftragsbestands und der deutlichen

Leistungssteigerung in den ersten neun

Monaten, heben wir unsere Leistungsprognose

für das Jahr 2023 von bisher 18,6

Mrd. Euro auf rd. 18,9 Mrd. Euro an. Im

bisherigen Jahresverlauf hat sich

be stätigt, dass wir dank unserer breiten

Aufstellung – nach Ländern und Bausparten

– in der Lage sind, Rückgänge in

einzelnen Bausegmenten mehr als

auszugleichen. Während der Wohnbau im

aktuellen Umfeld unter Druck bleibt,

nehmen wir im öffentlichen Hochbau und

im Gewerbe- und Industriebau positive

Tendenzen wahr. Die Geschäftsentwicklung

im Verkehrswegebau stellt sich

unverändert solide dar.“

Die Strabag SE erwirtschaftete in den

ersten neun Monaten 2023 eine Leistung

von 13,6 Mrd. Euro, dies entspricht einem

Plus von 8% gegenüber der Vergleichspe-

„Strabag SE hat die

Leistung in den ersten

neun Monaten 2023 um 8%

auf 13,6 Mrd. Euro gesteigert

und den Auftragsbestand um

4% auf 24,4 Mrd. Euro erhöht“,

erklärt Klemens Haselsteiner

(Vorstandsvorsitzender der

Strabag SE).

riode des Vorjahres. Die größten Leistungssteigerungen

wurden in den

Heimatmärkten Deutschland und

Österreich verzeichnet, gefolgt von

Rumänien, Polen und dem Vereinigten

Königreich, wo aktuell die beiden größten

Projekte im Auftragsbestand abgearbeitet

werden. Demgegenüber standen Leistungsrückgänge

in Tschechien, Schweden

und Dänemark.

Auftragsbestand

Zum 30.9.2023 erhöhte sich der Auftragsbestand

gegenüber demselben Zeitpunkt

des Vorjahres um 4% auf 24,4 Mrd. Euro.

Die in absoluten Zahlen größten

Zuwächse wurden im Heimatmarkt

Deutschland, hier insbesondere im Hochund

Ingenieurbau, sowie in Polen und im

Nahen Osten erzielt. In Österreich bleibt

der Orderbestand – vorwiegend aufgrund

der angespannten Lage im Wohnungsbau

– unter dem vergleichsweise hohen

Niveau des Vorjahres. Durch die fortschreitende

Abarbeitung von Großprojekten

wurden auch in der Region Americas

Rückgänge registriert.

In den ersten neun Monaten 2023

wurden im Durchschnitt 76.632 Mitarbeitende

(FTE) beschäftigt. Das entspricht

einem Zuwachs von 4% gegenüber den

ersten neun Monaten des Vorjahres.

Infolge einer Übernahme im Property &

Facility Service wurde der größte Anstieg

in Deutschland verzeichnet, gefolgt von

der Region Americas, wo die Mitarbeiteranzahl

zur Abarbeitung von Mining-

Projekten aufgestockt wurde. Die Veränderungen

in den restlichen Märkten

gleichen einander nahezu aus.

Ausblick

Trotz weiterhin herausfordernder

Rahmenbedingungen geht der Vorstand

für das Geschäftsjahr 2023 von einer

neuen Rekordleistung von rd. 18,9 Mrd.

Euro aus – zum Halbjahr lag die

Guidance bei 18,6 Mrd. Euro. In allen

operativen Segmenten wird mit einem

Leistungszuwachs gerechnet. An dem Ziel,

eine EBIT-Marge von mindestens 4% zu

erreichen, wird weiterhin festgehalten.

Die Netto-Investitionen (Cashflow aus der

Investitionstätigkeit) sollten 700 Mio.

Euro nicht überschreiten.

www.strabag.com

Fotos: Strabag SE

KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE

Unvergessliche Skitage am Arlberg

Keiner kann Skiurlaub so wie der Goldene Energieberg! Aktive Winterlüstler,

anspruchsvolle Kulinarik-Fans und Boho-Chiques mit Sinn fürs Schöne: Alle

pilgern sie ins winterliche Oberlech. Zum Runterkommen und Aufladen.

D

a lacht er einem entgegen, der 2.362 m

hohe Rüfikopf, der zur kalten Jahreszeit

besonders schön in der Sonne glitzert.

Wer in Lech winterurlaubt, kommt an ihm

und weiteren prächtig-weißen Gipfeln

nicht vorbei. Als Mekka des Wintersports

wird die gebirgige Gegend zum idealen

Platz für herzhaftes On- und Off-Piste-

Vergnügen. Vom Hotel Goldener Berg in

Oberlech muss man dazu nur einmal zur

Tür hinaus – schon steht man mitten im

Winterwunderland und auf der Piste.

Ohne Auto, bei absoluter Schneesicherheit.

Die luftige Höhe macht’s! Und kehrt man

dann zurück ins Hause Pfefferkorn, fängt

der Genuss gerade erst an.

Unter dem Motto „Me Treat vom Feinsten“

empfängt Daniela Pfefferkorn Gäste

in ihrem Hotel mit Angeboten, die ganz

sicher vom Alltag daheim ablenken.

Ansprechende Zimmer, Lofts und Panorama

Suites im Boho-Style werden zum

geschützten Rückzugsort für wohltuenden

Schlaf und viel Ruhe. Das Alpin Spa lockt

mit einem breiten Angebot an Behandlungen,

warmen Wellen und unfassbarem

Panorama. Weil der Ansatz von

Daniela Pfefferkorn

schon immer ein

ganzheitlicher

war, kann man

in diesem

Hause neben

dem Körper

Einen Energieberg mit Platz für die

ganz persönliche Freiheit seiner Gäste:

das bietet das Hotel Goldener Berg in

Oberlech am Arlberg auf über 1.700 m.

aber auch dem Geiste etwas Gutes tun:

Professionelle Coaches und Therapeuten,

auch die Hotelierin und ausgebildete

Energiemedizinerin selbst, stehen für

Behandlungen und Sessions zur Verfügung.

Letztlich finden auch Kulinarik-

Fans ihr persönliches „High“ im Gourmethotel:

Der Küchenchef zaubert seine

raffinierten Kreationen ganz klassisch,

gerne aber auch basisch, ketogen, vegan

oder vegetarisch auf den Tisch. Das

Konzept nennt sich „plant based alpine

cuisine“ – und lässt absolut keine Wünsche

offen. Drei Hauben und einer der

größten Weinkeller des Landes sprechen

für sich.

Gutes Gefühl – gutes Gewissen

Achtsamkeit für den Körper, den Geist,

aber auch die Umwelt steht in diesem

Hause an oberster Stelle. Genau diese

Grundhaltung in Verbindung mit einer

langen Liste an umweltfreundlichen

Maßnahmen haben dem Hotel kürzlich

zurecht die Auszeichnung mit dem EU

ECO Label und dem österreichischen

Umweltsiegel beschert.

www.goldenerberg.at

80 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2023

81



SERVICE

BÜCHER

E-MOBILITÄT IN DER

PERSONALVERRECHNUNG

1. Auflage 2023; Buch kartoniert; 114 Seiten

ISBN: 9783704108418; 25,00 Euro

E-Mobilität in der Personalverrechnung

ist mehr als nur ein Schlagwort – sie

verändert grundlegend die Art und

Weise, wie Unternehmen ihre Mobilitätsleistungen

gestalten und abrechnen. In

diesem Werk werden arbeitsrechtliche

Fragestellungen ebenso behandelt wie

die Beurteilung der Sachverhalte im

Bereich des Abgabenrechtes. Dieser

Leitfaden wirft einen Blick auf die

vielschichtigen Aspekte der E-Mobilität

in der Personalverrechnung.

Behandelt werden die Themen: Das Elektrokraftfahrzeug;

Privatnutzung & betriebliche Nutzung; Lohnnebenkosten;

Aufzeichnungspflichten; Sonderfälle Firmen-(E)-

Fahrrad; Aufladen von Firmen-E-Fahrzeugen;

Carsharing; Arbeitsrechtlicher Wert vs. Fiskalwert u.v.m.

Es werden arbeitsrechtliche Fragestellungen ebenso

behandelt, wie die Beurteilung der Sachverhalte im

Bereich des Abgabenrechtes – wie immer unterlegt mit

vielen Beispielen aus der Praxis. www.lindeverlag.at

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Die Reise zu Deutschlands neuer Architektur geht in die achte Runde: Wie jedes

Jahr stellt der Architekturführer Deutschland 2024 ausgewählte qualitätsvolle

Bauten vor und präsentiert damit auch ein Bild aktueller gesellschaftlicher

Entwicklungen. So ist derzeit die Suche nach umweltschonenden Baumaterialien zu

beobachten. Dies bezieht sich nicht mehr nur auf die rasante Weiterentwicklung

des Holz(hybrid)-Baus und den verstärkten Einsatz regional verfügbarer Materialien.

Inzwischen wurden auch einige Erfahrungen gemacht, wie sich das zirkuläre

Bauen auf den Planungsprozess auswirkt.

Der Querschnitt der vorgestellten Bauten ist das Ergebnis einer breit angelegten

Recherche des Deutschen Architekturmuseums (DAM) für den DAM Preis 2024. Die

Architektenkammern der meisten Bundesländer und ein Expertengremium waren

mit weiteren Vorschlägen an der Auswahl beteiligt. Wie in den Vorjahren galt ein

besonderes Augenmerk den Werken junger Büros. Eine Einschränkung

zu Typologie, Bauvolumen oder Nutzung gab es

bewusst nicht, um ein möglichst vollständiges Spektrum

bemerkenswerter, origineller, innovativer und wegweisender

Lösungen zu erhalten. Aus der Vorauswahl von

über 200 Gebäuden blieb nach ausgiebigen Sichtungen,

Gewichtungen und Diskussionen eine

Auswahl von 102 Gebäuden für die offizielle

„Longlist“ übrig, die dem Architekturführer

Deutschland 2024 entspricht. Die 24 Bauten,

die die Jury in die engere Wahl nahm, sind darin

bereits mit „Shortlist“ gekennzeichnet. Die

Bekanntgabe des Preisträgerprojekts, die Preisverleihung

sowie die Eröffnung der Ausstellung zu den Bauten finden am 26.

Jänner 2024 statt. Zu dieser Zeit erscheint ebenfalls bei DOM publishers das

Deutsche Architektur Jahrbuch 2024, in dem das Preisträgerprojekt, die fünf

Finalisten und die weiteren Bauten der Shortlist von ausgesuchten Architekturkritikern

in eigenen Darstellungen gewürdigt werden. www.dom-publishers.com

Auf Basis langjähriger Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Bauabwicklung

erläutert das Autorenteam die Ursachen und Auswirkungen von Bauablaufstörungen.

Die rechtlichen und bauwirtschaftlichen Grundlagen der

Nachweisführung sowie die Darstellung der Höhe von Mehrkosten aufgrund

von Produktivitätsverlusten stehen im Zentrum. Mithilfe einer Störungssensibilitätsanalyse,

die seit der Vorauflage noch weiterentwickelt wurde, kann jedes

Bauvorhaben auf Grundlage der jeweiligen Voraussetzungen aus Vertrag,

Kalkulation und Baustellenrandbedingungen kategorisiert werden, zudem

lassen sich Produktivitätsverluste aufgrund von Bau ablaufstörungen der Höhe nach plausibel bewerten.

Die praxisorientierte Aufarbeitung von Bauablaufstörungen anhand von sieben detailliert beschriebenen

Praxisbeispielen erleichtert nicht nur die Aufbereitung der Dokumentation von gestörten Bauabläufen,

sondern auch die erfolgreiche Geltendmachung von Mehrkosten und Ansprüchen auf Bauzeitverlängerungen.

Der Inhalt behandelt Anspruchsgrundlagen bei gestörtem Bauablauf; Anmeldungs- und Mitteilungspflichten;

Leistungsänderungsrecht des AG im Zusammenhang mit der Bauzeit und Forcierung;

Dokumentation, Nachweisführung und Beweislast für Ursache und Wirkung von Störungen;

Bedeutung von Kalkulationsformblättern; Bewertung der Folgewirkungen: Bauzeitverlängerung,

Forcierung, Produktivitätsverlust; Bezugnahme auf die Neuerungen der ÖNormen B 2110 und B 2118.

www.lindeverlag.at

Gute Nachrichten

in ungewissen Zeiten.

Werbung in Zeitungen und Magazinen ist

eine gute Investition.

Die anerkannte und unabhängige österreichische Reichweitenerhebung Media-

Analyse hat das Werbeimage unterschiedlicher Mediengattungen erhoben.

Zeitungen und Magazine punkten mit hohen Imagewerten. Werbung in Zeitungen

und Magazinen – gedruckt oder digital – wird vor allen anderen Mediengattungen

als informativ, nützlich, hochwertig und relevant wahrgenommen.

in Zeitungen/Zeitschriften print

in Zeitungen/Zeitschriften print/digital

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in Außenwerbung

Werbung ist...

INFORMATIV

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NÜTZLICH

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Quelle: Werbeimage 2023, Verein Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen, n=2.277

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HOCHWERTIG

FÜR MICH RELEVANT

38,8 % 33,1 %

33,0 %

43,5 %

36,6 %

30,6 %

18,1 % 12,6 %

16,3 %

8,2 %

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82 NOVEMBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



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