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Baublatt Magazin Oktober 2024

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www.baublatt.at

NR. 10 | 2023

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

HUPPView - Kontrollsystem der Löffelposition

für exaktes und entspanntes Arbeiten auf der Baustelle

10 | Wiener Westausfahrt

Tragwerks-Sanierung zwischen

Bahnstrecke und Wienfluss

56 | Sennebogen

Leistungsschau aktueller Geräteund

Technologie-Neuheiten

66 | Beton + Schalung

Best Practice Projekte und

neue Produkte aus der Branche

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 11,00 € | Oktober 2023 | www.baublatt.at


CAT RADLADER

910/914/920

Chance zur Optimierung

EDITORIAL

ZUVERLÄSSIG. LANGLEBIG. KRAFTSTOFFEFFIZIENT.

Die neue Baureihe kompakter Cat Radlader 910/914/920 ist leistungsfähiger als die vorherige Ladergeneration mit mehr

Leistung, mehr Kapazität und mehr kundenorientierten Funktionen. Folgende neue Funktionen sind hervorzuheben:

• Die einfache, per Knopfdruck einstellbare Funktion „Schaufelrückführung“ mit oberem und unterem Sollwert sowie

Ebeneneinstellung für das Arbeitsgerät ermöglicht schnelles Arbeiten bei sich wiederholenden Zyklen. Die integrierte

Technologie erleichtert das Arbeiten mit weniger Ermüdung des Fahrers; Standard bei Modell 920, optional bei den

Modellen 910 und 914.

• Die hydraulische Schwingungsdämpfung wirkt wie ein geschwindigkeitsabhängiger Stoßdämpfer für die Hubarme und

verbessert die Fahreigenschaften in unwegsamem Gelände, bietet geringere Materialverluste und den höchsten verfügbaren

Fahrerkomfort.

• Der mit EU-Stufe V/U.S. EPA Tier 4 Final konforme Motor liefert mehr Leistung – auf effiziente Weise, wenn Sie diese

brauchen.

zeppelin-cat.at

Ende September sahen die Prognosen

der Wirtschaftsforscher noch eine

leichte Aufhellung der trüben Konjunktur-Stimmung.

Mit der Verschärfung

der Lage im Nahen Osten und den damit

verbundenen Auswirkungen auf die

Energiepreise scheint der erhoffte Aufschwung

nun aber wieder in weiter Ferne.

Vor allem in der Baubranche geben die für

das kommende Jahr vielfach

noch leeren Auftragsbücher

Anlass zur Sorge.

Auch wenn diese Situation so

manches Bauunternehmen

vor wachsende Herausforderungen

stellt, so sollte man

doch auch die damit verbundenen

Chancen nutzen. Denn die

letzten 10 Jahre auf der

Überholspur gaben kaum Zeit,

über den eigenen Betrieb

nachzudenken. Dazu zählt

auch, die eigenen Unternehmensprozesse

ganzheitlich zu

durchleuchten und Doppelgleisigkeiten

zu erkennen. Auch

ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die Vorteile

einer verstärkten Einbindung digitaler

Lösungen in den eigenen Betrieb zu

analysieren. Wer sich keine Zeit nimmt, das

eigene Unternehmen auf solche Schwachstellen

systematisch zu durchleuchten, wird

auch nicht die Potenziale zur Effizienzsteigerung

erkennen.

Eine interessante Anregung für eine solche

zukunftsorientierte Neuausrichtung finden

Sie in dieser Ausgabe, wo wir über die

derzeit laufende Umgestaltung des Nibelungenplatzes

in Tulln berichten. Dieses

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Vorzeigeprojekt für die zukunftsfitte

Stadtplanung und Klimaanpassung von

Gemeinden bietet auch in der baulichen

Umsetzung eine Besonderheit: Alle im

Rahmen des Projekts eingesetzten Lkw und

Baumaschinen über 3,5 t werden ausschließlich

mit HVO-Biotreibstoff eingesetzt.

HVO steht für Hydrotreated

Vegetable Oils, was übersetzt „hydrierte

Pflanzenöle“ bedeutet. Durch

dessen Nutzung werden die

Treibhausgasemissionen über

den Lebenszyklus des Kraftstoffs

um bis zu 90% im

Vergleich zu fossilem Diesel

reduziert. Ein Schritt, der

nicht nur für die Umwelt

große Vorteile bringt, sondern

im Hinblick auf die geplante

jährliche Anhebung der

CO2-Steuer auch für die

Baufirmen. Für den hier

eingesetzten HVO der zweiten

Generation werden Abfallund

Reststoffe als Rohstoffe

verwendet, die bereits eine

andere Funktion erfüllt haben. Auch wenn

die Maschinisten zu Beginn verständlicherweise

Bedenken hatten, den HVO-Biotreibstoff

in ihren Tank zu lassen, so ist dieser

praktisch vollständig kompatibel mit den

Dieselmotoren des vorhandenen Fuhrparks.

Was hier gewissermaßen noch als Pilotprojekt

umgesetzt wird, bietet für die Zukunft

nicht nur für die Umwelt eine interessante

Perspektive, sondern auch für viele Bauunternehmen.

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

HuppView reduziert Kosten

und erhöht die Produktivität

Das neue Kontrollsystem der Löffelposition

mit Namen HuppView sorgt

für exaktes und entspanntes Arbeiten

auf der Baustelle. Die Visualisierung

der Position der Löffelschneide zeigt

am Display Entfernungen, Tiefen und

Gefälle. Dadurch entfällt zusätzliches

Ausmessen, das Errichten eines

Schnurgerüsts oder aufwändiges

Nachmessen. Durch die Möglichkeit,

eine Sollkontur vorzugeben, sind z.B.

plane Flächen oder Böschungen mit

definiertem Sollwinkel ein Kinderspiel.

Kein unerwünschter Mehraushub, höhere

Präzision bei gleichzeitig weniger

Arbeitsgängen. Das erhöht Produktivität

und reduziert Kosten. So zahlt sich

dieser digitale Helfer von selbst.

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Oktober 2023, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin fü r die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

ü ber Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 11,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 71,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann

keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck

freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023

3



INHALT

61 Rototilt: Rototilt Control ist ein neues

Produktkonzept mit Tiltrotatoren, Joysticks

und einem neuen Steuersystem.

62 Yanmar: In Crailsheim wurde mit einem

speziell lackierten B110W der 16.000ste

Mobilbagger ausgeliefert.

63 HCB: Ein innovatives Hybridfundament für

Turmdrehkrane bietet zahlreiche Vorteile.

64 Zeppelin: Mit einem Tag der offenen Tür

wurde Anfang Oktober die Modernisierung

der Niederlassung in Villach gefeiert.

BETON + SCHALUNG

66 Peri: Beim Neubau der 455 m langen

Talbrücke Krondorf kommt ein umfassendes

Gesamtpaket zum Einsatz.

67 Liebherr: Die neue 31 XXT Autobetonpumpe

ist mit innovativen Technologien ausgestattet.

Condecta Schnelleinsatzkrane

sind zu 100 % feuerverzinkt.

Ausladung von 24 m bis 45 m,

Hakenhöhe bis 30 m.

68 Doka: Mit dem Kompetenzzentrum für

Gleitschalung in Graz bietet Doka weltweit

ein vollumfängliches Sortiment an Klettersowie

Gleitschalungssystemen an.

70 Bulmor: Der neue Elektro-Fahrmischer ist

eine attraktive Lösung für den effizienten

innerbetrieblichen Betontransport.

Im Schwerpunkt Beton + Schalung präsentieren wir

aktuelle Infrastruktur- und Hochbauprojekte sowie

66neue Produkte und Lösungen für die Branche.

72 Meva: In Wiener Neudorf errichtete Dywidag

ein attraktives Hotel. Systeme von Meva

unterstützten die erfolgreiche Umsetzung.

73 Schöck: Betonbewehrung aus

Glasfaserverbundwerkstoff.

MENSCHEN + SZENE

06 Aktuelles bei Thir, Habau Group, Case,

Raumkunst, Rädlinger Primus Line,

Peri, MAWEV und Rototilt.

PROJEKTE + PLANUNG

10 Wiener Westausfahrt: Seit April 2023

arbeitet die Firma Leyrer + Graf als Generalunternehmer

intensiv an der umfassenden

Sanierung der Strecke, die täglich von

ca. 26.000 Fahrzeugen genutzt wird.

14 Salzburgleitung: Die Arbeiten im Baulos 5,

wo 78 Masten im gebirgigen Gelände errichtet

werden, befinden sich kurz vor Fertigstellung.

MASCHINEN + TECHNIK

16 Tulln: Bei der umfassenden Neugestaltung

des Nibelungenplatzes werden alle Fahrzeuge

über 3,5 t ausschließlich mit HVO-Biotreibstoff

betrieben. Ein Komatsu PC138US-11 führte

den Großteil der Erdbewegungen durch.

22 ÖGL: Das Symposium Grabenlos 2023

in Gmunden erwies sich einmal mehr als

wichtiger Treffpunkt für die Branche.

24 Zeppelin: In Vorarlberg vertraut Firmenchef

Werner Halbeisen auch bei anspruchsvollen

Fels- und Erdarbeiten seit rund 30 Jahren auf

seine Cat Geräte, darunter ein Cat 215C LC.

28 Liebherr: Am Reschensee sind zahlreiche

Liebherr-Maschinen bei einem Großprojekt

beteiligt, darunter auch zehn Muldenkipper

TA 230 Litronic.

30 Wacker Neuson: Mit Kunden und Händlern

feierte das Unternehmen am Standort in

Reichertshofen „175 Jahre Wacker Neuson“.

32 Mineraltech: Eine Schwerlast-Siebanlage

K4 und ein Haldenband S5 von Keestrack

ermöglichen der Firma Winter Transporte im

Weinviertel eine hohe Einsatz-Flexibilität.

36 MWT: Innovative Softwarelösungen für

das Fahrzeugwaagen-Management

37 Epiroc feiert den 60. Geburtstag

des Hydraulikhammers.

38 Kiesel Austria: In Lauterach hat die Firma

Höfle Bautruck ihre Arbeitsprozesse mit einem

neuen Hitachi ZX225USRLC-7 optimiert.

41 Fein: Die neuen Kernbohrmaschinen sind

Allroundtalente mit noch mehr Leistung.

44 Kuhn Ladetechnik: Bei einem Montage-

Einsatz beeindruckt der PK 165.002 TEC 7

mit Präzision, Wendigkeit und Effizienz.

46 Kohlschein: Kobelco Bagger überzeugen

die Firma Schauerhuber mit viel Kraft und

geringem Verbrauch bei der Errichtung

einer neuen Baurestmassendeponie.

50 Kuhn: Ein knickgelenkter Muldenkipper

HM400-5 und ein Radlader WA475-10 von

Komatsu verstärken an zwei Standorten

den Fuhrpark der Firma Klöcher.

52 Rubble Master: Baustart für die Erweiterung

der Produktionshalle beim RM Headquarter

im Südpark in Linz-Pichling.

54 Wolffkran: Unweit des Schlosses Belvedere

unterstützt in Wien ein Wolff 8060.25 Cross

die Sanierung des Europäischen Patentamts.

56 Sennebogen: In Straubing informierte die

große Hausmesse „WE Show 71“ über die

aktuellen Entwicklungen in allen Bereichen.

4 OKTOBER 2023

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH

56

74 NOE: Beim Bau des AudimaX in Heidelberg

bildete die Herstellung der schrägen Böden

der Hörsäle eine große Herausforderung.

76 Doka: In Schweden entsteht gerade

Göteborgs erster Wolkenkratzer.

77 Max Frank: Thermische Trennung durch

neuen Stahl- an Stahlbetonanschluss.

78 Baublatt.Österreich Test:

Toyota BZ4X Style Paket

Subaru Forester 2.0I E-Boxer

80 Kinshofer hat die Mehrheit der Anteile von

HGT Hydraulikgreifer-Technologie erworben.

80 VÖB: Beton- und Fertigteilwerke fordern

eine Wohnbauoffensive für 2024.

03 Editorial

FUHRPARK

WIRTSCHAFT + MÄRKTE

STANDARDS

81 Service

Kurzurlaub von der Baustelle:

Lehenriedl – Chalets & Appartements

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beheizt und isoliert für 2,5–20 t Asphalt

Zahnstangenaufzüge

für Personen- und Materialtransporte

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MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

THIR

Familienunternehmen Thir feiert 60-Jahr-Jubiläum

Zum 60. Bestandsjubiläum der Firma Thir aus Unter-Thurnhofen bei Hürm

gratulierte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Rahmen einer Firmenfeier.

Die Anfänge der Firma Thir liegen im Jahr 1963, als Karl Thir sen.

mit dem Milchtransport begonnen hat. Seither hat sich der Familienbetrieb

stetig weiterentwickelt und bietet mittlerweile neben Transporten

auch ein vielfältiges Spektrum unter anderem im Erdbau und Gartenbau.

Thir zählt heute rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Diese Familie

ist für uns alle ein ganz großes Vorbild“, so die Landeshauptfrau, die von

einer „harten Zeit des Aufbaues“ sprach, in der es gelungen sei, „mit Fleiß,

harter Arbeit und Zusammenhalt voranzukommen.“ Vieles habe sich in

den Jahren verändert, aber „gleichgeblieben ist die enge Partnerschaft

zwischen Familie, Chefs und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Familienunternehmen

wie Thir sind der Treibstoff unseres Wirtschaftsmotors“,

erklärte Mikl-Leitner. Im Bild Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

inmitten der Familie Thir rund um Elfriede und Gerhard (rechts daneben)

und Markus (links daneben).

www.thir.at

HABAU GROUP

Michael Mayer-Schütz wird neuer CFO

M

it Oktober 2023 ist Mag. Michael

Mayer-Schütz (45) neuer Finanzchef

der Habau Group. Er übernimmt das

Zepter von Karl Steinmayr, der seit 2008

als CFO der Habau Group die kaufmännische

Verantwortung der Unternehmensgruppe

innehatte und nun in den Ruhestand

wechselt. „Mit Michael Mayer-

Schütz gewinnen wir einen ausgewiesenen

Finanzprofi mit langjähriger Erfahrung im

Finanzmanagement, der mit unserem

Unternehmen bereits gut vertraut ist. Ich

ie bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam

den Erfolgskurs der Habau Group in

Zukunft fortsetzen, und freue mich, dass

er an Bord ist“, so Habau Group CEO

Hubert Wetschnig. „Ich möchte mich auch

bei Karl Steinmayr für die ausgezeichnete

Zusammenarbeit in den vergangenen

Jahren bedanken und wünsche ihm für die

Zukunft alles Gute.“

Die Habau Group ist in den vergangenen

Jahren konsistent gewachsen. Jährlich

erwirtschaftet der Baukonzern mit seinen

15 Konzernunternehmen und rund 6.500

Mitarbeitenden ein Bauvolumen von rund

1,9 Mrd. Euro. In Österreich zählt die

Unternehmensgruppe dadurch zu den Top

Vier der Baukonzerne. Auch die internationale

Expansion schreitet erfolgreich

voran – erst Ende vergangenen Jahres

wurde die deutsche Baufirma Schick in die

Habau Group integriert.

www.habaugroup.com

Foto: Philipp Horak

Foto: NLK Pfeiffer

RAUMKUNST

„klimaaktiv Gold“ für

neue Rundsporthallen

D

ie fünf Wiener Rundsporthallen

waren 2018 baulich

am Ende und für einen modernen

Betrieb nicht mehr geeignet.

Nach langjähriger Diskussion

über Abriss oder Sanierung

wurde vom Sportamt Wien

schließlich ein europaweiter

Wettbewerb zur Sanierung

ausgeschrieben, den das Architekturbüro

Raumkunst ZT

GmbH für sich entscheiden

konnte. Mittlerweile ist die dritte

vollkommen neu gestaltete und

baulich in die Gegenwart geholte

Rundhalle in der Steinergasse

im 23. Bezirk in Betrieb. Die

Hallen in Simmering, Florian-

Hedorfer-Strasse, und in Liesing,

Steinergasse, wurden nun auf

Grund des nachhaltigen und

innovativen Sanierungskonzeptes

mit „klimaaktiv Gold“

ausgezeichnet. Den Wienerinnen

und Wienern stehen nun bereits

drei der insgesamt fünf Rundhallen

mit perfekten Bedingungen

für sportliche Aktivitäten an den

gewohnten Standorten zur

Ver fügung – und das ohne

zusätzliche Bodenversiegelungen

und ohne teuren Neubau von

Erschließungswegen.

www.raumkunst.at

Von links: Paul Track und Richard Woschitz (RWT Plus), Christine

Diethör und Harald Fux (Raumkunst) und Philipp Köfer von der

Wiener Infrastruktur Projekt GmbH bei der Verleihung.

Foto: Romana Fürnkran

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CASE

Von links: Hubert Wetschnig (CEO Habau Group) und

Michael Mayer-Schütz (CFO Habau Group).

Neuer Business Director für die DACH Region

Case hat die Ernennung von Alain Bulliard zum Business Director für Deutschland, Österreich

und die Schweiz bekannt gegeben. Bulliard verfügt über umfassende Kenntnisse in der

Baumaschinenindustrie, insbesondere im Bereich der Strukturentwicklung von Vertrieb und

Aftersales sowie des Mietgeschäftes in neuen Marktregionen. Besonderes Gewicht lag dabei

in der kommerziellen Verantwortung und im Support des Händler-Mietgeschäfts, vor allem in

der Entwicklung von Strategien zur Steigerung des Händlerumsatzes und der Rentabilität bei

der Maschinenvermietung. Alain Bulliard übernimmt die Position des Business Directors

DACH von Vladimir Knezevic, der das Unternehmen verlassen hat. www.casece.com

6 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

PRIMUS LINE

Neuer Ansprechpartner für Österreich

Seit Juni ist Tobias Eichberger (Bild) im

technischen Vertrieb der Rädlinger Primus

Line GmbH tätig und steht Kunden und

Interessenten aus Süddeutschland, Österreich

und der Schweiz als Kontaktperson zur

Verfügung. Fast 15 Jahre Vertriebserfahrung,

davon fünf Jahre in der Abwasser- und Kanalreinigungsbranche,

bringt er mit. „So genial wie einfach“,

findet er die grabenlose Technologie des Unternehmens aus

Bayern, bei der ein mehrschichtiger Liner zur Sanierung in eine

schadhafte Leitung eingezogen wird. Überzeugt hätte ihn, neben der

kollegial gemeinsamen Wellenlänge, vor allem die Zukunftsfähigkeit

der Technik: ressourcen- und umweltschonend. „Es muss nicht immer

gleich ein Leitungsneubau sein“, so Eichberger, der seinen Kunden

vor allem durch eine lösungsorientierte Zusammenarbeit ein guter

Partner sein will.

www.primusline.com

SICHERHEITSSYSTEME

www.twf-tiefbautechnik.de

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TERMINE

VÖZ Kolloquium „F & E für

Zement und Beton

16.11.2023, Wien www.zement.at

Abfallrechtliche Pflichten für

Bau- und Recyclingbetriebe

21.11.2023, Wien www.brv.at

Update OIB-Richtlinien Brandschutz

24.11.2023, Wien und Online www.ars.at

How to: Bauträgerverträge erstellen

28.11.2023, Wien und Online www.ars.at

Claim-Management nach

ÖNorm B 2110 & B 2118

30.11.2023, Wien und Online www.ars.at

Gewerberechtliche Genehmigungen

und Behördenverfahren

11.12.2023, Wien und Online www.ars.at

Mehrkostenforderungen

bei Bauprojekten

15.12.2023, Wien und Online www.ars.at

Vorbereitungslehrgang zur

Befähigungsprüfung gewerbliches

Sprengungsunternehmen

08.01.2024, Kapfenberg

info@sprengschule.at

VÖBU Fair & 14. ÖGT

01.-02.02.2024, Wien www.voebu.at

Ausbildung zur Kampfmittelfachkraft

– Sondierung, Baubegleitung,

Freigabe

04.03.2024, Kapfenberg

info@sprengschule.at

Foto: Pfeffel und Partner

PERI

Peri Österreich stellt sich neu auf

D

er Schalungs- und Gerüstbauprofi Peri

stellt sich im Vertrieb und Marketing neu

auf und holt langjährige Profis ins Team.

Christian Heuböck (53) verantwortet seit

Jänner den Bereich Vertrieb Infrastruktur

und Sonderprojekte, Manfred Handl (54) übernahm

im Juni die Leitung Vertrieb Österreich

mit Schwerpunkt Hochbau und Platten und

Romana Ramssl (48) leitet seit September den

Bereich Marketing und Kommunikation.

Die Neuzugänge bei Peri haben ihre beruflichen

Wurzeln in der (Bau)Industrie. Der

Mostviertler Christian Heuböck ist Absolvent

der HTL Waidhofen/Ybbs und war in zahlreichenden

leitenden Funktionen in der

Schalungsbranche und in einem Innovations-

Startup tätig. Manfred Handl verantwortete

Von links:

Christian

Heuböck (Vertriebsleitung

Infrastruktur

und Sonderprojekte)

Romana

Ramssl (Leitung

Marketing und

Kommunikation)

und Manfred

Handl (Vertriebsleiter

Österreich).

ebenso leitende Positionen in unterschiedlichen

Industriebereichen in Vertrieb, Marketing

und Service. Romana Ramssl absolvierte

ein Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaft

und war in leitenden

Positionen im Marketing und der Unternehmenskommunikation

bei führenden Bauzulieferunternehmen

tätig. Geschäftsführer

Peter Radel freut sich über die Neubesetzungen

und betont: „Das PERI Team zeichnete

sich schon immer durch seine Einsatzfreude,

seine Innovationskraft und Handschlagmentalität

aus. Gemeinsam werden wir Peri noch

stärker am Markt als ganzheitlicher Anbieter

von Schalungs- und Gerüstbausystemen

positionieren.“

www.peri.at

Kommen Sie

schneller an Ihr Ziel

Die Generation 8 vereint

Produktivität und Kreativität.

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Schubgeschwindigkeit. Drei Level von Fahrerassistenzsystemen

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MAWEV

Neues Mitglied Rika Kompressoren

Der Österreichische Baumaschinenverband MAWEV freut

sich, mit der in Haag ansässigen Rika Kompressoren GmbH

ein neues Mitglied begrüßen zu können. Das Unternehmen

hat sich als zuverlässiger Ansprechpartner für Kompressoren

in Österreich etabliert und steht den Kunden an acht

Standorten zur Verfügung.

www.mawev.at | www.rika-kompressoren.at

Vorbereitungslehrgang zur

Befähigungsprüfung gewerbliches

Sprengungsunternehmen 2024

Präsenzphasen: 8.-19. Jän.,

5.-16. Feb. und 4.-15. März,

Prüfung vorausichtlich April 2024

Ausbildung in der gewerblichen

Kampfmittelbeseitigung

Sondierung – Baubegleitung – Freigabe

4.-22. März 2024

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info@sprengschule.at +43/ 3862/ 240 25

ROTOTILT

Neuer Marketing- und Vertriebsleiter

R

ototilt setzt weiterhin auf

Wachstum. Im vergangenen

Jahr wurde eine neue Tochtergesellschaft

in den Benelux-Ländern

gegründet, die Vertriebsorganisation

mit neuen Niederlassungsleitern

in Norwegen und

Finnland ausgeweitet und ein

neues Zentrallager in Schweden

eröffnet. Mit Stefan Bergström

als neuem Marketing- und

Vertriebsleiter wird der Wachstumskurs

der Rototilt Group AB

fortgeführt. Stefan Bergström

hat zum 1. September die

Nachfolge von Per Väppling

angetreten, der die Position mehr

als zehn Jahre innehatte und

sich nun in den Ruhestand

verabschiedet hat. Er verfügt

über langjährige Erfahrungen

– als Geschäftsführer und

Vertriebsleiter im verarbeitenden

Gewerbe sowie bei Unternehmen,

die auf dem globalen Markt

tätig sind. „Stefan kommt zum

Stefan Bergström.

richtigen Zeitpunkt, um auf dem

Fundament aufzubauen, das Per

Väppling gelegt hat. Zunächst

wird unsere neue Produktplattform

Rototilt Control mit einer

komplett neuen Tiltrotator-Serie

und einem neuen Steuersystem

eingeführt. Wir werden unsere

Marktpräsenz sowohl auf neuen

als auch auf bestehenden

Märkten verstärken, wobei

Stefans Erfahrung für uns von

großem Vorteil sein wird“, erklärt

Geschäftsführer Anders Jonsson.

www.rototilt.de

Foto: Rototilt

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8

OKTOBER 2023

BAUBLATT.ÖSTERREICH



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten

wurde auf einer Länge von 2,1 km ein

Arbeits- und Schutzgerüst errichtet.

Im Zuge der Modernisierung der

Wiener Westausfahrt durch die

Firma Leyrer + Graf konnte Ende September

bereits das erste Betonfeld hergestellt

werden. Im Sommer 2024 wird die

Westausfahrt wieder für den

Verkehr freigegeben.

WIENER WESTAUSFAHRT

Tragwerks-Sanierung auf engstem Raum

Die Westausfahrt ist eine der Hauptverkehrsadern Wiens und wird täglich von

ca. 26.000 Fahrzeugen genutzt. Seit April 2023 arbeitet die Firma Leyrer + Graf als

Generalunternehmer intensiv an der umfassenden Sanierung der Strecke. Den

Schwerpunkt der Arbeiten bildet die Erneuerung der Tragwerke, die zwischen

Bahnstrecke und Wienfluss auf engstem Raum erfolgt.

D

ie Wiener Westausfahrt verbindet die

Stadt über den Knoten Auhof mit der

A1 Westautobahn und der Bundesstraße 1.

Sie wurde Ende der 1950er Jahre fertiggestellt

und vor rund 40 Jahren instandgesetzt.

Die aktuellen Sanierungsarbeiten

betreffen das Kragtragwerk Hütteldorf,

die Nikolai Hangbrücke, die Nikolaibrücke,

die Nikolai Hochstraße und die

Stützmauer Grünauerbach. In drei

Bauabschnitten wird eine Fläche von

12.400 m 2 auf einer Länge von rund

1.370 m instandgesetzt.

Den Schwerpunkt der Arbeiten bilden

die Betoninstandsetzungen an den

Tragwerken, die erneuert und teilweise

mit Kohlefaser-Lamellen verstärkt

Leyrer + Graf CEO Stefan Graf mit dem Projektleiterteam (von links): Außenbauleiter

Islam Abdelkader, Projektleiter Florian Wigisser, CEO Stefan Graf, Gruppenleiter

Peter Wimmer und Abteilungsleiter Wolfgang Schlosser.

werden. Erneuert werden auch der

Fahrbahnbelag, die Abdichtungen,

Randbalken, Fahrbahnübergänge und

sonstige Brückenausrüstung. Ziel ist es,

die Tragwerke für die nächsten 20 Jahre

zu ertüchtigen. Die Instandsetzung der

Nikolaitragwerke ist Teil des Wiener

Brückeninstandsetzungsprogramms, das

seit Anfang 2018 läuft. Alle Brücken, die in

den 1960er- und 1970er-Jahren errichtet

SEIT 10 JAHREN IHR VERMIETER IN ÖSTERREICH

wurden, müssen nach und nach instandgesetzt

werden. In den nächsten 10 Jahren

werden rund 50 Brücken für die kommenden

Anforderungen bereit gemacht.

„Wir sind sehr stolz darauf, dieses

bedeutende Infrastrukturprojekt der

MA29 umsetzen zu dürfen. Eine Brückensanierung

an einem so wichtigen

Verkehrsknotenpunkt stellt hohe Anforderungen

an die Logistik und das Projektmanagement,

gepaart mit hoher Kompetenz

im Ingenieurbau. Wir achten auf ein

strenges Zeitkorsett, um den Verkehrsteilnehmern

die Westeinfahrt so bald wie

möglich wieder zur Verfügung stellen zu

können“, so BM DI Stefan Graf, CEO

Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H.

Begonnen haben die Bauarbeiten

Anfang April mit der Baustelleneinrichtung

und den Vorbereitungsarbeiten. Zu

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Serviceangebot stehen wir

der heimischen Bauwirtschaft bei

jeder Herausforderung zur Seite.

10 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 11



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Die Abbrucharbeiten erfolgen in Zusammenarbeit

mit der Firma Tiefbau Burger. Die

Betonelemente werden während des

Schneidevorgangs vom Bagger gesichert

und vor dem Abtransport mit einer

Betonzange zerkleinert.

diesen zählt vor allem die Verbreiterung

im Bereich der Westeinfahrt, wo für die

Verkehrsumlegung ein Gegenverkehrsbereich

mit jeweils zwei Fahrstreifen

eingerichtet werden musste. Dazu wurde

in der Westeinfahrt auf der Seite zum

Wienfluss mit Schüttungen – und im

Bereich der Brauhausbrücke mit einer

Spundwand – eine zusätzliche Spur

geschaffen. Seit 11. Juli wird der Verkehr

stadtauswärts ab der Hütteldorfer Brücke

über den Bereich der Westeinfahrt

umgeleitet. Nach der Fertigstellung der

Westausfahrt wird die Verbreiterung

rückgebaut. Eine weitere wichtige

Vorbereitungsarbeit bildete die Montage

der Gerüste: Damit ab 11. Juli mit den

Abbrucharbeiten der alten Tragwerke

begonnen werden konnte, wurden die

Gerüste ab April in Abstimmung mit den

ÖBB im Zuge von nächtlichen Gleissperren

montiert.

Die eigentlichen Bauarbeiten starteten

in allen drei Bauabschnitten zunächst mit

dem Asphaltabtrag mit zwei Fräsen.

Danach begannen die Abbrucharbeiten an

den Tragwerken.

Projektleiter Florian Wigisser, Firma

Leyrer + Graf, erläutert im Gespräch mit

Baublatt.Österreich die anspruchsvollen

Rahmenbedingungen des Bauvorhabens:

„Da das schmale Tragwerk zwischen der

Bahnstrecke und dem Fußweg im

Wientalbecken verläuft, ist die größte

Herausforderung bei diesem Projekt die

Logistik. Eine Möglichkeit, die Baustelle

zu versorgen, ist die Zufahrt bei der

Hütteldorfer Brücke. Allerdings müssen

wir jede Baumaßnahme sehr genau

planen, weil jedes größere Baugerät auf

dem Tragwerk den Rest der Brücke

blockiert. Die zweite Möglichkeit, die

Baustelle zu versorgen, besteht über den

tiefergelegenen Fußweg, der für die Transporte

und die Fahrmischer verbreitert

wurde. Eine weitere Herausforderung ist

die nur eingeschränkte Belastbarkeit des

Tragwerks. Das gilt vor allem für den

Abbruchbagger, der sich nur in bestimmten

Bereichen bewegen darf und aufgrund

des Nahbereichs zur Oberleitung geerdet

werden muss. Aus diesem Grund können

die Rückbauarbeiten auch nur trocken

durchgeführt werden. Eine weitere

Besonderheit bei diesem Bauprojekt:

Aufgrund der Hochwassergefahr müssen

die Geräte im Wienfluss-Becken nach der

Arbeit täglich aus dem Hochwasserbereich

transportiert werden. Bauen im

Bestand bedeutet auch, flexibel auf

Veränderungen zu reagieren. Nicht alle

Bestandspläne stimmen mit der Bausubstanz

überein und man weiß nie,

welche Überraschungen man beim

Entfernen der Abdichtung erlebt. Dazu

kommt, dass wir in allen Bereichen immer

den Denkmalschutz im Auge behalten

müssen.“

Im Zuge der Rückbauarbeiten werden

die Tragarme einzeln von einem

Hydraulikbagger gesichert, mit einer

Wandsäge vom Tragwerk geschnitten, vom

Bagger weggehoben und vor dem Abtransport

mit einer Betonzange zerkleinert.

Alleine im ersten Baubereich wurden

bereits über 200 Tragarme rückgebaut. Im

mittleren Baulos wird der Randbalken

mittels Seilsäge vom Bestandstragwerk

abgelöst, da es sich hier um eine Spannbetonbrücke

handelt. Ein in diesem

Abschnitt vorhandener Torsionsriss wird

durch den Einsatz von aufgeklebten

Kohlefaser-Lamellen saniert. Diese

Technik kommt auch im ersten und

dritten Bauabschnitt für die Ertüchtigung

einzelner Längsträger und Pfeiler zum

Einsatz.

Die Abbrucharbeiten erfolgen in

Zusammenarbeit mit der Firma Tiefbau

Burger aus Krems an der Donau, die über

große Kompetenz in diesem Bereich

verfügt. Die Schneidarbeiten werden von

der Firma Fuchs Josef in Greinbach mit

verschiedenen Geräten durchgeführt.

Mit Stand Anfang Oktober sind die

Abbrucharbeiten im Wesentlichen abgeschlossen.

Ende September wurde bereits

mit der Herstellung des Aufbetons

begonnen und das erste Feld betoniert.

Für den optimalen Verbund zwischen Altund

Neu-Beton wird die Oberfläche der

bestehenden Konstruktion aufgeraut.

Auch werden Schäden an der Bewehrung

behoben, die durch den jahrzehntelangen

Tausalzangriff und die geringe Betonüberdeckung

der Bestandskonstruktion

verursacht wurden. Aus statischen

Gründen wird auf dem Tragwerk eine 8

cm starke Neubetonschicht hergestellt, die

in einem Arbeitsgang mit den neuen

Tragarmen betoniert wird. Auf der neuen

Oberfläche folgt der weitere Aufbau:

Abdichtung, neue Entwässerung sowie

neue Randbalken und die Verschleißschicht

aus drei Lagen Asphalt. Für die

Arbeiten kommt auf einer Länge von ca.

2,1 km das VGK Konsolsystem der Firma

Peri zum Einsatz (im Bereich der Stützmauer

Grünauerbach ist das Gerüst nur

einseitig). Es weist eine Höhe von bis zu

12 m auf und ist über Anker im Bestandstragwerk

befestigt.

Das Tragwerk im dritten Baubereich

wird analog zum ersten Baubereich

saniert, d.h. Randbalken plus Kragarme

werden erneuert. Stadtauswärts schließt

an den dritten Baubereich die Stützmauer

Grünauerbach an, auf der die Westaus-

Von links: Projektleiter Florian Wigisser und Außenbauleiter Islam Abdelkader erläutern im

Gespräch mit Baublatt.Österreich die anspruchsvollen Rahmenbedingungen.

fahrt neben dem Rückhaltebecken des

Wienflusses verläuft. In diesem Abschnitt

wird nur der Randbalken erneuert bzw.

werden vereinzelt notwendige Betoninstandsetzungen

durchgeführt.

Projektleiter Florian Wigisser über die

nächsten Schritte: „Wir werden in diesem

Jahr noch so viele Felder wie möglich

AB

0,0 %

FINANZIERUNG*

JUBILÄUMSANGEBOT

200 HITACHI JUBILÄUMS MASCHINEN

EXKLUSIV VERFÜGBAR

Angebot gilt auch für alle Zusatzausstattungen und Anbaugeräte, flexible Finanzierungsmodelle*

betonieren und auch schon mit der

Herstellung der neuen Randbalken

beginnen. Wenn es die Temperaturen

erlauben, werden wir auch im Winter

arbeiten. Ein technisches Highlight bildet

im nächsten Jahr der mittlere Bauabschnitt,

bei dem zwei Peri Schalwagen

zum Einsatz kommen werden.“

* Dies ist ein unverbindliches Angebot der AFL Mobilien Leasing GmbH in Kooperation mit der Kiesel Group. Es gelten die allgemeinen Geschäfts bedingungen AFL Mobilien Leasing

GmbH sowie diejenigen der Kiesel Group. Voraussetzung: positive Bonitätsprüfung des Kreditnehmers. Vorbehaltlich Zwischenverkauf, Irrtümer und Druckfehler. Abbildungen

können Sonderausstattungen enthalten, die im Angebotspreis nicht ent halten sind. 10 % Anzahlung. Finanzierung über 24 Monate zu einem Zinssatz von 0,00 %, Finanzierung

über 36 Monate zu einem Zinssatz von 0,99 %, Finanzierung über 48 Monate zu einem Zinssatz von 1,99 %, Finanzierung über 60 Monate zu einem Zinssatz von 2,99 %.

12 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 13



PROJEKTE + PLANUNG

SALZBURGLEITUNG

Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende

Die Arbeiten im Baulos 5 der Salzburgleitung begannen im Jänner 2021 und befinden

sich kurz vor Fertigstellung. Sie beinhalten den Neubau einer 23 km langen 380 kV

Doppelleitung und die Errichtung von 78 Masten im schwierigen gebirgigen Gelände.

A

ufgrund des Verlaufs der Trasse durch

das Gebirge handelt es sich dabei um

ein besonders anspruchsvolles Baulos.

Durch das schwierige Gelände wurden

Steigungen mit einem Winkel von bis zu

49% bzw. 26° bewältigt. Eine weitere

Besonderheit stellten die Höhenunterschiede

von bis zu 300 m zwischen

den Masten dar. Der höchste

Mast liegt auf einer Seehöhe

von ca. 1.500 m. European

Trans Energy GmbH

(Europten) wurde

2020 mit der

Realisierung des

Bauloses 5 der

Salzburgleitung

beauftragt. Das

gesamte Projekt

380 kV Salzburgleitung

erstreckt

sich über eine Länge

von 128 km zwischen

dem Umspannwerk

Salzburg in Elixhausen

(Flachgau) und dem

Umspannwerk Tauern in

Kaprun (Pinzgau).

Die Salzburgleitung ist als zentrales

Infrastrukturprojekt ein wichtiger

Meilenstein auf dem Weg zur versorgungssicheren

Energiewende. In Summe wird es

in Salzburg aufgrund der 163 km Demontagen

alter 220 kV Leitungen sowie von

Mitführungen und Verkabelungen von 110

ZANDTcargo

Tieflader mit Radmulde

T 09631 6423 • info@zandt-cargo.de • 95643 Tirschenreuth

kV Leitungen der Salzburg Netz GmbH,

229 Masten und 65 Leitungskilometer

weniger geben als heute. 128 km Freileitung

werden neu

gebaut.

„Die Energiewende bedeutet

vor allem eines: den synchronisierten

Ausbau von Erzeugungsanlagen mit

Transportnetzen und Energiespeichern.

Nur wenn es gelingt, die

rechtlichen und wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen

für die

Investitionen in die Netze

grundlegend zu verbessern,

kann die versorgungssichere

Transformation

und somit die

Integration der neuen

erneuerbaren Energien

erfolgen. Ohne kapazitätsstarke

Strominfrastruktur

sind alle

Investitionen in die

anderen Bereiche des

Energiesystems letztlich

wirkungslos. Dies gilt es

aus energiewirtschaftlichen

und volkswirtschaft-

lichen Erfordernissen im Sinne eines

erfolgreichen Wirtschafts- und Lebensstandorts

Österreich zu vermeiden“, so

Dr. Michael Strugl, CEO Verbund.

Das aktuelle Stromnetz

ist für die

Die Übergabe des Bauloses 5

der 380 kV Salzburgleitung ist für

Sommer 2024 geplant. Im Rahmen des

Projektes wurden 4.100 t Maststahl

verbaut.

Herausforderungen einer klimaneutralen,

versorgungssicheren Energiezukunft noch

nicht ausreichend gerüstet. Der Investitionsplan

der APG bis 2032 sieht 3,5 Mrd.

Euro in einem ersten Schritt vor – die

Ausbauanforderungen bis 2040 werden

jedoch ein Vielfaches betragen. Um diese

Investitionen effektiv umzusetzen, bedarf

es veränderter Rahmenbedingungen, der

gesellschaftlichen Akzeptanz für Strominfrastruktur

auf allen Ebenen und einer

koordinierten Umsetzung aller energiewirtschaftlich

relevanten Projekte. Dabei

ist die Beschleunigung der Genehmigungsverfahren

sowie ein investitionsförderndes

Regulierungssystem von elementarer

Bedeutung. Nur so kann die Energiewende

versorgungssicher und kosteneffizient

erfolgen.

www.apg.at

Foto: Smile for me

KEINEN CAT KÖNNEN

WIR UNS NICHT LEISTEN.

Unsere Stärken sind Tempo, Qualität und hohe Zuverlässigkeit – die wir mit einem starken Team und treuen Geschäftspartnern

bei jedem Auftrag immer wieder neu beweisen. Wir schaffen viel mit Zeppelin und Caterpillar, weil da einfach

alles passt, von der Maschine bis zum Service. Experimente können wir uns nicht leisten.

Petra und Johannes Riedmüller, Eigentümer Riedmüller-Gruppe, Lassee

zeppelin-cat.at

14 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

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2

5

3 4

1+2 Unsere Bilder zeigen den Nibelungenplatz in Tulln vor und während der Arbeiten. 3 Der Entwurf des Büros DnD

Landschaftsarchitektur überzeugte die Jury. 4 Nach seiner Umgestaltung wird der Nibelungenplatz in mehrfacher

Hinsicht eine völlig neue Qualität bieten. 5 Ein Komatsu PC138US-11 mit 3D Steuerung führte den Großteil der

Erdbewegungen durch. So wie alle Lkw und Baugeräte des Projekts wird er mit HVO100 Regenerativ betrieben.

I

m Vorfeld der Neugestaltung des

Nibelungenplatzes wurde im Jahr 2021

ein umfassender Bürgerbeteiligungsprozess

und eine Volksbefragung durchgeführt.

Mit rund 8.000 m² Fläche ist er

nicht viel kleiner als der Hauptplatz (rund

9.200 m²), schöpft aber sein Potenzial als

öffentlicher Raum mit entsprechender

Aufenthaltsqualität nicht aus. Die im

Rahmen des Beteiligungsprozesses

gesammelten Erwartungen an den neuen

grünen Platz bildeten die Basis für die

Zielvorgaben für den Gestaltungswettbewerb,

der im ersten Halbjahr 2022

durchgeführt wurde. Eine Sach- und

Fachjury kürte aus den Entwürfen von

fünf renommierten Landschaftsarchitekturbüros

den Entwurf des Büros DnD

Landschaftsarchitektur zum Sieger. Das

Projekt wird rund 5 Mio. Euro kosten, ein

Teil davon wird gefördert. Mit dem

Spatenstich am 2. Mai 2023 fiel der

Startschuss für die bauliche Umsetzung.

Der Nibelungenplatz wird nach seiner

Umgestaltung gleich in mehrfacher

Hinsicht eine völlig neue Qualität bieten.

Vor den Bauarbeiten wurde von der

Grabung über die Bepflanzung bis zur

Choreografie des Nebelspiels alles

genauestens geplant. Aktuell bieten die

wenigen Bäume am Nibelungenplatz

kaum Schatten und 80% der Gesamtfläche

sind nicht versickerungsfähig – was im

Sommer zu Temperaturen von über 40°

Grad führt. Um möglichst viel Fläche des

Platzes natürlich zu beschatten, werden

große Bäume nach dem Schwammstadt-

Prinzip gesetzt: Dank großem Wurzelraum

und durchdachtem Straßenunterbau kann

viel Niederschlagswasser gespeichert

werden, wodurch sich großkronige,

gesunde Bäume entwickeln können. Nach

der Umgestaltung werden 71% der

Gesamtfläche versickerungsoffen sein

(Grünflächen, Kies etc.), zusätzliche 23%

der Gesamtfläche versickerungsfähig

(Pflaster) und nur noch 6% der Gesamtfläche

nicht versickerungsfähig (z.B.

Fahrbahn, Feuerwehr-Zufahrten).

Ein besonderes optisches Highlight

wird die Fläche hinter dem Minoritenkloster

sein. Optimal an den Klimawandel

angepasste Pflanzen werden hier nicht nur

Nützlinge beherbergen, sondern mit ihrem

Blütenfeuerwerk auch eine perfekte

Kulisse für Feiern und Fotos bilden.

Weiters lädt eine durchdachte Möblierung

TULLN

Leuchtturmprojekt für Klima-Anpassung wird

konsequent mit HVO-Biotreibstoff umgesetzt

Die Umgestaltung des Nibelungenplatzes in Tulln, die von Mai 2023 bis Juni 2024 erfolgt,

ist ein Vorzeigeprojekt für die zukunftsfitte Stadtplanung und Klimaanpassung von

Gemeinden. Die bisher als Parkplatz genutzte Asphaltfläche wird großflächig entsiegelt,

klimafit und zu einem flexibel nutzbaren, grünen Areal entwickelt. Aber auch in der baulichen

Umsetzung werden neue Wege beschritten: alle im Rahmen des Projekts eingesetzten

Lkw und Baumaschinen über 3,5 t werden ausschließlich mit HVO-Biotreibstoff eingesetzt.

Fotos/Grafik: Gnant; DnD-Landschaftsplanung; Baublatt.Österreich

KAISER S12 Allroad

PAUS SMK 9036

KAISER Fahrzeugtechnik GmbH • Gewerbestraße 4, 6710 Nenzing • T +43 5525 64180 • mail@kaiser-fahrzeugtechnik.at

16 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 17



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

zu mobiler Arbeit im Grünen ein. Diese

wird ergänzt durch eine E-Bike-Ladestation,

Möglichkeiten zum Ausgleichssport,

Brettspiel-Flächen, Spielelementen für

Kinder und Infrastruktur-Standards, wie

Trinkbrunnen oder Fahrrad-Abstellplätze.

Für Abkühlung bei geringstem Wasserverbrauch

sorgen smart über WLAN gesteuert

„Nebel-Choreografien“. Auch wird der

Nibelungenplatz viel Platz für die Aufstellung

von Festzelten bieten, die über

mehrere im Boden versenkbare Energiesäulen

versorgt werden können. Die

Pflasterung erfolgt durchgängig in hellen

Naturtönen. Die Auswahl der Steine und

Pflastergrößen richtet sich nach der

Nutzungsart der jeweiligen Fläche. Auf

den Auto-Stellflächen kommt z.B. ein

ökologisches Pflaster mit hoher Durchlässigkeit

und mit Grünfugen zum Einsatz.

Die effiziente, digital gesteuerte Bewässerung

erfolgt auf Basis einer digitalen

Messung von Bodenfeuchte, Temperatur

und Leitfähigkeit des Untergrundes in den

Grünflächen. Als Ersatz für die am

Nibelungenplatz wegfallenden Parkplätze

werden in der Hauptplatz-Tiefgarage, die

über ausreichend Kapazität verfügt,

zusätzlich 150 Dauer-Parkplätze zu

günstigen Tarifen zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk

betont: „Die Liste der positiven Effekte der

Umgestaltung ist lang: Neben der aktiven

Klima-Anpassung entsteht ein großzügiger

Ort des Miteinanders und wir stärken

die Attraktivität und Aufenthaltsqualität

der Stadt in ihrer Gesamtheit sowie der

Positionierung als die Gartenstadt des

Landes. Und nicht zuletzt schaffen wir ein

Vorzeigebeispiel, um Städte klimafitter zu

machen.“

Emissionslose Baustelle dank

HVO Kraftstoff der 2. Generation

Im Zuge der Auftragsvergabe des Projekts

Nibelungenplatz setzte die Stadtgemeinde

Tulln als Auftraggeber einen besonderen

Anreiz: bei der Bewertung der Angebote

wurde die Berücksichtigung der Nachhaltigkeit

durch die ausführenden

Unternehmen besonders gewertet. Den

Zuschlag erhielten die Firmen

Pittel+Brausewetter und Gnant, die bei

allen am Nibelungenplatz eingesetzten

Lkw und Baumaschinen über 3,5 t auf die

konsequente Verwendung von

HVO-Biotreibstoff setzen.

Die Abkürzung HVO steht für Hydrotreated

Vegetable Oils, was übersetzt

„hydrierte Pflanzenöle“ bedeutet. In einem

raffinierten Verfahren wird Pflanzenöl

mittels einer katalytischen Reaktion in

Kohlenwasserstoff umgewandelt, wobei

auch Wasserstoff hinzugegeben wird. Der

HVO der ersten Generation stammt aus

Rohstoffen, die auch einem anderen Zweck

hätten dienen können, z.B. Pflanzen, die

auch als Lebensmittel verwendet werden

können. Auch hier treten CO2 Emissionen

auf, und zwar von den Maschinen, mit

denen die Kulturen angebaut werden.

Beim HVO der zweiten Generation

hingegen besteht dieses Problem nicht. Es

werden Abfall- und Reststoffe als Rohstoffe

verwendet, die bereits eine andere

Funktion erfüllt haben. HVO kann auch

aus verschiedenen tierischen und pflanzlichen

Abfallstoffen gewonnen werden.

Konkret eingesetzt wird beim Projekt

Nibelungenplatz der Kraftstoff HVO100

Regenerativ der EnergieDirect Austria

GmbH, der zu 100% aus erneuerbaren

Rohstoffen hergestellt wird. Durch die

Nutzung von HVO100 Regenerativ werden

die Treibhausgasemissionen über den

Lebenszyklus des Kraftstoffs um bis zu

90% im Vergleich zu fossilem Diesel

reduziert. HVO100 Regenerativ ist

vollständig kompatibel mit allen Dieselmotoren

(Paraffinischer Dieselkraftstoff nach

ÖNorm EN 15940 - XTL) des bestehenden

Fuhrparks. HVO100 Regenerativ ist in

seiner chemischen Zusammensetzung mit

fossilem Diesel vergleichbar und kann als

Drop-in-Kraftstoff ohne Modifikationen

verwendet werden.

Geschäftsführer Josef Gnant: „Wir

haben im Juli 2022 bei Arbeiten für ein

Bio-Weingut in Röschitz unsere Fahrzeuge

erstmals mit HVO betrieben. Dieses

Projekt wurde durch ein Monitoring der

TU Wien begleitet und hat eine CO2

Neutralität von 89% erreicht. Ich sehe

hier unser Unternehmen bei einem

spannenden Zukunftsthema einmal

mehr als Vorreiter. Der HVO-Biotreibstoff

der 2. Generation kann ohne Umbaumaßnahmen

bereits bei sehr vielen Fahrzeugen

eingesetzt werden – egal ob Lkw oder

Baumaschine. Er weist auch bei Temperaturen

bis -20° eine sehr gute Qualität auf

und ist aus meiner Sicht eine interessante

Alternative, bis andere Technologien zur

Verfügung stehen. Nicht zuletzt sprechen

auch die finanziellen Vorteile für HVO,

denn mit der geplanten jährlichen

Anhebung der CO2-Steuer werden auch

die Treibstoffpreise Jahr für Jahr weiter

steigen. Aufgrund der steigenden Nachfrage

beginnen verschiedene Mineralölkonzerne

bereits damit, ihre Raffinerien

umzurüsten. HVO ist in der Herstellung

bereits CO2 neutral, inzwischen erfolgt

auch der Transport aus Deutschland mit

dem Zug bis Enns durch die Firma

EnergieDirect Austria so umweltfreundlich

wie möglich. Im letzten März haben

wir unseren Betrieb umgestellt und bis

Jahresende werden wir rund 50% des

gesamten Treibstoffaufkommens der

Firma Gnant durch HVO abdecken. Neben

der Haupttankstelle hier in der Zentrale

in Wimmersdorf betreiben wir mehrere

HVO-Tankstellen für den Eigenbedarf

– darunter auch eine am Nibelungenplatz

in Tulln. Mit dieser versorgen wir alle

Geräte und Lkw, die bei diesem Projekt

zum Einsatz kommen. Die Baustelle

Nibelungenplatz ist komplett auf HVO-

Biotreibstoff umgestellt und wird auch

entsprechend kontrolliert. Ein interessanter

Faktor war die notwendige Überzeugungsarbeit

bei den Maschinisten – auch

unserer eigenen.

Bauprojekt Nibelungenplatz

Im Rahmen der Umgestaltung des

Nibelungenplatzes übernimmt die Firma

Pittel+Brausewetter den Leitungsbau bzw.

18 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

die Leitungsumlegungen und die Oberflächengestaltung.

Mit ihrem jahrelangen

Know-how mit 3D gesteuerten Baumaschinen

führt die Firma Gnant die

Abbruch- und Erdbauleistungen durch.

Vor Beginn der Aushubarbeiten mussten

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

„Wir verbrauchen in

diesem Jahr von März bis

Dezember 810.000 l

HVO100 Regenerativ, was

bei einem Ausstoß von

2,5 kg pro Kilo Treibstoff

einer Reduktion von

2.200 t CO2 oder einer

Einsparung von nahezu

100 Sattelschleppern

entspricht“, betont

Geschäftsführer Josef Gnant

(Mitte), im Bild mit Bmstr.

Ing. Dominik Horacek, MBA

(rechts, Firma Gnant) und

Christian Schmidt Firma

Kuhn Baumaschinen)

vor der HVO100

Regenerativ Tankstelle in

der Firmenzentrale in

Wimmersdorf.

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

zunächst rund 6.000 m² Asphalt gefräst

werden. So wie der Asphalt wurde auch

der nicht mehr tragfähige Unterbau in

einem nahegelegenen Standort der Firma

Gnant recycelt und so weit als möglich vor

Ort wiederverwendet. Neben den großflächigen

Erdbewegungen müssen auch

tiefere Bereiche für die Umsetzung des

bereits erwähnten Schwammstadt-Prinzips

ausgehoben werden. Der Großteil der

Bauarbeiten wird noch vor dem Winter

fertiggestellt sein. Da es bei der Oberflächengestaltung

auch verschiedene

Pflanzzeitpunkte einzuhalten gilt, werden

kleinteilige Arbeit noch bis Juni 2024

durchgeführt.

Komatsu PC138US-11: mit

3D Steuerung und HVO

Neben verschiedenen Kompaktgeräten

war es vor allem ein Komatsu

PC138US-11 mit 3D Steuerung, der auf

der 8.000 m 2 großen Fläche den Großteil

der Erdbewegungen durchführte. Dazu

Bmstr. Ing. Dominik Horacek, MBA: „Wir

haben mit unserem Team das Projekt

mittels Digitalisierung und Modellierung

so geplant, dass die Abträge und Schüttungen

so minimal wie möglich ausfallen. Das

ideale Gerät war für diesen Einsatz ein

14 t Kurzheckbagger der neuesten

Generation mit 3D Steuerung, der auch

mit HVO100 Regenerativ eingesetzt

werden kann. In diesem Sinne haben wir

bei der Firma Kuhn angefragt, und unser

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



1

2

VERNETZTES

ARBEITEN

Rahofer.

3

5

4

1-3 Für die exakte Umsetzung der Erdarbeiten beim Projekt Umgestaltung des Nibelungenplatzes ist der Komatsu PC138US-11 mit dem

Smart Construction Retrofit Kit ausgerüstet. 4 Auch bei einem anspruchsvollen Bauprojekt in Wien Alsergrund werden die unter Deckel

betriebenen Geräte mit HVO100 Regenerativ betrieben. 5 „HVO100 Regenerativ bringt nicht nur für die Umwelt große Vorteile, sondern auch

im Hinblick auf die geplante jährliche Anhebung der CO2-Steuer“, betont Geschäftsführer Josef Gnant.

Betreuer Christian Schmidt hat unser

Anliegen sehr engagiert unterstützt. So

war es kurzfristig möglich, den Komatsu

Kurzheckbagger als Mietgerät auf unserer

HVO-Baustelle Nibelungenplatz

einzusetzen.“

Christian Schmidt von der Firma Kuhn

Baumaschinen ergänzt: „Die Firma Gnant

ist bekannt für zukunftsorientierte

Konzepte und effiziente Problemlösungen.

Viele Komatsu Geräte sind bereits für

HVO geeignet und es freut uns, dass wir

mit einem PC138US-11 das Projekt am

Nibelungenplatz unterstützen können.

Der HVO-Einsatz ist die jüngste Pionierleistung

der Firma Gnant in einer langen

Tradition CO2-sparender Technologien. So

wurden bereits 2013 die ersten beiden

Hybridbagger Komatsu HB215LC an die

Firma Gnant geliefert. Seither wurden

insgesamt acht HB215LC Hybridbagger

angeschafft, somit ist die Firma Gnant der

größte Betreiber von Komatsu Hybridbaggern

in Österreich. Die Hybrid-Bagger

verbrauchen durchschnittlich 20% weniger

Kraftstoff im Vergleich zu einem herkömmlichen

Bagger und haben bis heute

gemeinsam mehr als 75.000 Betriebsstunden

geleistet. Aufgrund der Kraftstoffersparnis

werden am Ende der Bagger-

Lebenszyklen insgesamt etwa 800 t CO2

eingespart worden sein.“

Ausgerüstet ist der Komatsu

PC138US-11 für die exakte Umsetzung

der Erdarbeiten mit dem Smart Construction

Retrofit Kit. Das Retrofit Kit funktioniert

wie jedes andere standardmäßige

3D-Führungssystem auf dem Markt, bietet

jedoch eine finanziell interessante

Alternative und protokolliert die

Bestandsdaten auf der Grundlage des

tiefsten Punkts der Schaufelschneide,

während die Maschine gräbt.

„Aktuell setzen wir HVO100 Regenerativ

nicht nur am Nibelungenplatz ein,

sondern auch bei der Errichtung einer

Baugrube in Deckelbauweise mit einer

Aushubtiefe von bis zu 17 m in Wien

Alsergrund. Wir haben hier eine spezielle

Stahlplattform gebaut, die es uns ermöglicht,

trotz der vorgegebenen Gewichtsbeschränkungen

am Deckel einen Komatsu

PC360 mit Longfront-Ausleger einzusetzen.

Dieser befördert mit einem von der

Firma Winkelbauer entwickelten 1,8 t

Schalengreifer das Material aus 17 m

Tiefe. Zwar läuft der PC360 nicht mit

HVO, aber all unsere Kompaktgeräte, die

darunter arbeiten, laufen mit HVO100

Regenerativ. Abgesehen vom HVO-

Biotreibstoff setzen wir in vielen

Bereichen auf Nachhaltigkeit. Unsere

Zentrale in Wimmersdorf ist durch eine

Photovoltaikanlage bereits energieautark

und wir haben im vorigen Jahr die

Heizung auf Biomasse umgestellt“, betont

Firmenchef Josef Gnant abschließend.

www.tulln.at/nibelungenplatz

www.gnant.at / www.pittel.at / www.kuhn.at

MIT BAUMASCHINENTECHNIK DIE ZUKUNFT KOPPELN

Die Schnellwechselvorrichtung SW2-Q GPS und SW3-Q GPS mit Oil- und Elektro-Quickfunktion

für Hydraulik bagger (12t bis 40t) macht das automatische Kuppeln von digital

aufbereiteten Gelände plandaten zum Kinderspiel. Ein zu tiefes Eindringen des Böschungs

löffels über das Zielprofil hinaus wird verhindert, indem die Löffelkante in Echt zeit

und Relation zur Maschinenposition und den Geländeplandaten durch gezielte Sensorik

und 3D-Daten gesteuert wird. Schnell, einfach, intelligent – und sicher. Denn durch die

selbstnach stellende, konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck

sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at

20 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



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MASCHINEN + TECHNIK

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ÖGL

Aktuelles aus Theorie und Praxis

im grabenlosen Leitungsbau

Beim Symposium Grabenlos 2023, das am 19. und 20. September von

der ÖGL – Österreichische Vereinigung für Grabenlosen Leitungsbau

im Toscana Congress in Gmunden organisiert wurde, standen

Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch im Fokus.

E

in facettenreicher Vortragsmix der

engagierten Referenten, die zu den

Kernthemen des grabenlosen Leitungsbaus

spannende Einblicke gaben sowie

ausreichend Zeit um die Innovationen und

Neuheiten in der Ausstellung zu diskutieren,

bildeten den Rahmen für das diesjährige

Expertentreffen im Zentralraum

Oberösterreich. Von der Sanierung von

Hausanschlusskanälen über die Kostenthematik

und interessanten Praxisprojekten

von Rohrvortrieben und Spülbohrungen

bis hin zur Reduktion der CO2

Belastung durch grabenlose Technologien,

boten die Referenten einen Überblick zu

den aktuellen Themen in der Branche.

Zunehmend interessant für den

grabenlosen Leitungsbau werden die

Hausanschlüsse – Prof. Thomas Ertl von

der Universität für Bodenkultur, DI

Bernhard Zit (IKB AG) und Ing. Johann

1 Pressung in einem Verbau-

Schacht. 2 Techniker-Nachwuchs:

Auch zwei vierte Klassen der HTL

Linz 1 besuchten das Symposium

Grabenlos. 3+4 Die Pressbohranlage

„Grundobore200S“ ist eine

innovative und effiziente Lösung

für den grabenlosen Neubau von

Kanalanschlüssen aus Schächten

bzw. Startgruben. 5 Einmal mehr

erwies sich das Symposium

Grabenlos 2023 als wichtiger

Expertentreff.

Huber (Strabag AG) stellten diese in den

Mittelpunkt ihrer Vorträge.

Eine Innovation gelang den Innsbrucker

Kommunalbetrieben bei der Errichtung

von Hauskanal-Anschlüssen, die bis zur

Grundstücksgrenze ins Eigentum und den

Aufgabenbereich der IKB fallen. Die

Erstellung von Hausanschlüssen in offener

Bauweise stellt im innerstädtischen

Bereich immer größere Herausforderungen

hinsichtlich der baulichen Umsetzung und

den damit verbundenen Herstellungskosten

dar. Die Vorbereitungsarbeiten bis zur

Ausführung der Anschlüsse (behördliche

Genehmigungen, Anrainerinformation,

Verkehrs- sowie Sicherheitskonzepte, usw.)

ist sehr zeitintensiv und teils schwierig

umzusetzen.

Erste Gespräche für eine grabenlose

Lösung gab es bereits 2010 mit Tracto-

Technik. Damals konnte kein bauausführendes

Unternehmen dafür gewonnen

werden. Ende des Jahres 2022 entwickelte

die IKB gemeinsam mit der BeMo

Tunneling GmbH als Auftragnehmer und

der Firma Tracto-Technik als Hersteller

der Pressbohranlage „Grundobore200S“

eine innovative und effiziente Lösung für

den grabenlosen Neubau von Kanalanschlüssen

aus Schächten bzw. Startgruben.

Anfang 2023 erfolgten drei Pilotversuche

zur grabenlosen Hausanschlusserstellung:

1. Projekt Exlgasse 24 (HA Länge 11,0 m /

Tiefe 2,20 m aus dem Schacht)

2. Projekt Botenthalweg 2/4 (HA Länge

3,0 m / Tiefe1,80 m aus dem Schacht)

3. Projekt Gumppstraße 65 (HA Länge

30,0 m / Tiefe 4,0 m aus einer Startgrube)

Ausgehend von einem Kanalschacht oder

einer Startgrube wurde mittels Press Bohr

22 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: IKB AG; ÖGL

Verfahren die Hausanschlussleitung in

gewählter Dimension und Gefälle hergestellt.

Durch den gesteuerten Pilotrohrvortrieb

wurden ausreichend hohe

Lagegenauigkeiten erreicht um Produktrohre

DA 160 bis DA 280 einzusetzen. Die

konkrete Ausführung erfolgte in drei

Phasen:

1. Gesteuerter Pilotrohrvortrieb aus dem

Kanalschacht in Richtung der Zielgrube.

2. Pilotgestänge mit Bohrkopf und

Schnecke verbinden und zum Startschacht

zurückziehen, der Bodentransport

innerhalb der Schutzrohre erfolgt

durch Linkswendelung in die Zielgrube.

3. Einpressen der Produktrohre (0,50 m)

aus dem Schacht in Richtung der

Zielgrube.

Insbesondere folgende Vorteile des

grabenlosen Bauens kommen dabei zum

Tragen: erhebliche Staub- und Lärmreduktion;

kürzere Bauzeit und damit

geringere Verkehrsbeeinträchtigung;

höhere Akzeptanz in der Bevölkerung;

weniger Materialtransport und damit

geringer CO2 Ausstoß sowie deutliche

Kostenvorteile.

Das Interesse der HTL Linz 1, die mit

zwei vierten Klassen Tiefbau bzw. Hoch-

Ihr Spezialist

im grabenlosen

Bauen!

Das neue Vorstandsteam der ÖGL – Österreichische Vereinigung für Grabenlosen Leitungsbau

– freute sich über die zahlreichen Besucherinnen und Besucher beim Symposium Grabenlos.

und Tiefbau mit Prof. DI Gernot Mannsbart

und Prof. Benjamin Reischl das

Symposium besuchte, wurde von den

Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr

positiv aufgenommen und als enormes

Potenzial hinsichtlich des vorherrschenden

Fachkräftemangels im Tiefbau gesehen.

Das neue Vorstandsteam rund um den

Vorsitzenden DI Udo Pappler und die

Geschäftsführerin Mag. Silke Cubert

freute sich über die vorherrschende

Aufbruchsstimmung, die von allen Seiten

deutlich spürbar war. Das Einsparungspotenzial

im finanziellen Bereich und die

Reduktion des CO2 Ausstoßes durch die

Nutzung grabenloser Technologien, sind

wesentliche Argumente für die Zukunft.

www.grabenlos.at

Lowatschek & Regner KG

WWW.LOWATSCHEK-REGNER.AT



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

ZEPPELIN

Halbeisen: Cat Geräte bewähren sich

seit 30 Jahren als verlässliche Begleiter

In Vorarlberg steht der Name Halbeisen für Zuverlässigkeit und Kompetenz bei Felsund

Erdbewegungen. Firmenchef Werner Halbeisen, der die Arbeiten auf Basis seiner

jahrzehntelangen Erfahrung als One-Man-Show erledigt, setzt dabei im Sinne der

Nachhaltigkeit auf seine bestens gepflegten Cat Geräte. Eine wichtige Hilfestellung

leistet die Niederlassung Innsbruck von Zeppelin Österreich, die auch für die rund

30 Jahre alten Cat Geräte die Ersatzteilversorgung sicherstellt.

A

ls Jugendlicher verbrachte Werner

Halbeisen viel Zeit in der Baumaschinenvertretung

seines Vaters in Koblach

und lernte dort die verschiedensten Geräte

kennen. Daraus entwickelte sich eine

Leidenschaft, die 1987 zur Gründung des

eigenen Unternehmens für Fels- und

Erdbewegungen führte.

Werner Halbeisen: „Ich führe Erdarbeiten

für private Bauherren ebenso durch,

wie als Subunternehmer bei Bahn- und

Tunnelbaustellen und übernehme auch

Felsarbeiten für Baufirmen. Eine meiner

Stärken ist der Forstwegebau für Agrargemeinschaften.

Oft werde ich für besonders

anspruchsvolle Einsätze angefragt, wo

meine Erfahrung eine wichtige Rolle

spielt. Mein Fuhrpark umfasst vier

Maschinen, mit denen ich die Arbeiten

selbst durchführe. Nachdem ich zu Beginn

Firmenchef Werner Halbeisen pflegt seine Cat

Geräte seit rund 30 Jahren. Der robuste Cat

215C LC kann ohne Probleme auch mit einem

Cat Schremmhammer H120G eingesetzt

werden. „Beim Forstwegebau muss ich immer

alle Abdeckungen von Motor und Steuer blöcken

aufmachen, weil die Leute nicht glauben, dass

mein Cat kein Öl verliert“, betont Werner

Halbeisen mit einem Schmunzeln.

Von rechts: Kundendienstberater Markus Eberl (Zeppelin Österreich) sorgt

gemeinsam mit dem Team der Niederlassung Inzing dafür, dass die bewährten Cat

Geräte von Werner Halbeisen bei Bedarf rasch mit Ersatzteilen versorgt werden.

Mehr zu DokaXdek:

DokaXdek.

Die neue Dimension im Deckenbau.

Länge Breite Vielseitigkeit

24 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

DokaXbot and DokaXdek I-Frame are demo versions.

Die Schalungstechniker.



Ebenfalls im Fuhrpark: Die Cat D4H LGP Schubraupe wurde mit 1.200 mm breiten Platten

ausgerüstet. Für Kleinbaustellen kommt der Cat 307D Kettenbagger zum Einsatz.

verschiedene Maschinen ausprobiert habe,

investierte ich 1989 in mein erstes Cat

Gerät, denn die Qualität und Zuverlässigkeit

haben mich von Anfang an beeindruckt.

Vor allem bei den anspruchsvollen

Aufträgen für die Bahn oder in einem

Tunnel muss ich darauf vertrauen können,

dass mein Gerät läuft. Ich habe die

Entscheidung für die Marke Caterpillar

nie bereut und sehe keinen Grund, mich

von meinen beiden langjährigen Wegbegleitern

zu trennen.“

Das wichtigste Gerät im Fuhrpark ist

ein Cat 215C LC – ein 21 t Hydraulikbagger,

der für die Arbeiten im alpinen

Bereich die ideale Größe aufweist und

inzwischen 47.200 Betriebsstunden

absolviert hat. Werner Halbeisen: „Der

Cat 215C LC wird noch immer vom

Original-Motor angetrieben, nur der

Zylinderkopf wurde mit 20.000 Stunden

serviciert. Auch bei -20° macht der 7,5 l

Caterpillar Motor keine Probleme. Die

Filter wechsle ich alle 250 Betriebsstunden.

Aufgrund der starken Belastung

durch die Schrämarbeiten werden die

Hydraulikzylinder ca. alle 3.000 Betriebsstunden

mit neuen Führungsringen und

Dichtungen versehen, um teuren Zylinderreparaturen

vorzubeugen. Ich arbeite

zurzeit mit einem Cat Schremmhammer

H120G mit ca. 2 t Eigengewicht. Es ist

bereits mein vierter Schremmhammer

dieser Größe und der Cat 215C LC hält

das ohne Probleme aus. Eine Baumaschine

muss man pflegen, damit sie

möglichst lange hält. Ein Beispiel ist die

Fahrwerkreinigung, die ich nach der

Arbeit regelmäßig mit einer Schaufel

mache. Wenn sich das Material festsetzt

und im Winter friert, dann leiden die

Kettenbänder genauso, wie die Laufrollen

und der Verschleiß ist deutlich höher.“

Ebenfalls im Fuhrpark befindet sich

eine Cat D4H LGP Schubraupe, die

aufgrund der teilweise schwierigen

Bodenverhältnisse auf den Deponien und

beim Torfeinbau durch einen Spezialumbau

mit 1.200 mm breiten Platten

ausgerüstet wurde. Auch der jüngste

Neuzugang im Fuhrpark – ein Cat 307D

Kettenbagger, der hauptsächlich bei

Kleinbaustellen zum Einsatz kommt –

bewährt sich bereits seit zehn Jahren. Das

vierte Gerät ist ein Akerman Mobilbagger.

Nach einem kapitalen Motorschaden

wurde ein Cat C 6.6 Motor eingebaut,

welcher einwandfrei funktioniert. Als

Zusatzeffekt konnte durch den neuen Cat

Motor der frühere Verbrauch von 15 l

halbiert werden.

Markus Eberl Kundendienstberater der

Niederlassung Inzing von Zeppelin

Österreich, betont: „Obwohl sich der Cat

215C LC und die Cat D4H LGP Schubraupe

bereits fast drei Jahrzehnte im

Einsatz befinden, ist noch jedes Ersatzteil

für diese Geräte verfügbar – auch wenn

das eine oder andere Teil aus den USA ein

paar Tage länger benötigt. Ich kenne

Werner Halbeisen schon viele Jahre und

unser Team in der Niederlassung Inzing

hat ihn immer engagiert unterstützt. Wir

freuen uns über seine langjährige Treue

zur Marke Caterpillar und zu Zeppelin

Österreich.“

Werner Halbeisen ergänzt: „Meine Cat

Geräte sind extrem zuverlässig und die

Ersatzteilversorgung durch das Team der

Zeppelin Niederlassung in Innsbruck

funktioniert ausgezeichnet. Vor allem

bekomme ich Komponenten wie Dichtungsringe

oder Kolben einzeln und muss

nicht eine ganze Pumpe kaufen. Unsere

Partnerschaft funktioniert auf der Basis

von Ehrlichkeit und Fairplay. Wenn es

einmal etwas zu Diskutieren gibt, dann

passiert das immer sachlich. Ich bin

überzeugt, dass ich mit meinen bewährten

Cat Geräten und meiner Erfahrung noch

viele Kunden davon überzeugen werde,

dass Altes auch gut sein kann.“

www.zeppelin-cat.at

26 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Schnipp Schnapp

mit dem FU 1000 Pulverisierer

n Maulöffnung 1000 mm

n Hydraulisch 360° endlos drehbar

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MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Knickgelenkte Muldenkipper von Liebherr

bei Großprojekt am Reschensee im Einsatz

Bei einem Großprojekt am Reschensee

in der Gemeinde Graun im Vinschgau

(Italien) sind zehn Liebherr-Muldenkipper

TA 230 Litronic beteiligt.

Ein Großprojekt von rund 21,5 Mio. Euro wird am Reschensee in der Gemeinde Graun im

Vinschgau (Italien) umgesetzt: Um die Staatsstraße SS40 sicherer zu gestalten, wird diese

in Richtung Stausee verlegt. Zahlreiche Liebherr-Maschinen, darunter auch zehn Liebherr-

Muldenkipper TA 230 Litronic, sind an dem Großprojekt beteiligt und für die Erdbewegungsarbeiten

und Ausführung der Aufschüttungsarbeiten zuständig.

D

ie Staatsstraße am Reschensee soll vor

Steinschlägen und Hangrutschungen

geschützt werden. Dazu wurde die

Verlegung eines rund 1,5 km langen

Abschnittes 50 m in den Reschensee

hinein beschlossen. Das gigantische

Projekt, welches in zwei Bauabschnitten

über drei Jahre umgesetzt werden soll,

www.ringer.at

Versprochen:

Wir bewerkstelligen Großes.

Und Großflächiges!

Umblättern und mehr erfahren.

startete im April 2023. Insgesamt sechs

Bauunternehmen sind an dem Großprojekt

mit rund 60 Erdbewegungsmaschinen

beteiligt, darunter zehn Liebherr-Muldenkipper

sowie weitere Liebherr-Planierraupen

und Liebherr-Raupenbagger. Eines

dieser Bauunternehmen ist die Firma

Marx GmbH. Das Unternehmen hat

derzeit rund sieben TA

230 Litronic im Einsatz,

die teilweise über die

Liebherr-Mietpartner

GmbH bezogen wurden.

Die Liebherr-Muldenkipper

unterstützen bei

den Aufschüttungsarbeiten

eines Dammes, auf

welchem später die neue

Staatsstraße verlaufen

soll. Dazu transportieren

sie Aushubmaterial vom

Grund des ausgelassenen

Reschensees an den

Einsatzort. Der Damm

soll ca. 70 m breit werden

und eine Stärke von 20

bis 22 m aufweisen. Dies entspricht

ungefähr 2,5 Mio. m 3 Erdmaterial.

Franz Marx, Geschäftsführer der Marx

GmbH, ist von den Liebherr-Muldenkippern

begeistert. Bis zu 28 t Material

können mit den Maschinen pro Ladevorgang

bewegt werden. Ein leistungsstarker

Antriebsstrang in Kombination mit der

automatischen Traktionskontrolle

ermöglicht der Maschine eine hervorragende

Fahrleistung mit geballter Zugkraft.

„Die Dumper beweisen sich mit großer

Einsatzeffizienz. Dies führt zu mehr

Umschlagleistung und größeren Taktzeiten

hier auf der Baustelle“, betont Marx.

Täglich sind die Dumper am Reschensee

bis zu zwölf Stunden im Einsatz.

„Bisher haben sie sich als sehr zuverlässige,

widerstandsfähige und robuste

Baumaschinen bewiesen“, lobt Marx die

Liebherr-Muldenkipper. Alle Wartungspunkte

können dank der optimierten

Anordnung der Komponenten und guter

Zugänglichkeit schnell, einfach und sicher

von einer Standfläche aus erreicht werden.

Zwischen der Aushubzone in der Mitte

des Sees und den Entladezonen am Damm wurde eine extra

Fahrspur für die Muldenkipper festgelegt, um hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten

zu erreichen und damit eine hohe

Produktivität bei dem Großprojekt gewährleisten zu können.

Marx beschreibt die Bodenverhältnisse am ausgelassenen

Seegrund mit einigen Steigungen als teilweise schwierig. Doch

auch dort bewähre sich der TA 230 und lege selbst in vollbeladenem

Zustand enorme Zugkraft an den Tag. Grund ist die

optimale Kombination aus leistungsstarkem Motor, effizientem

Antriebsstrang und maximaler Traktion. Unter der

Motorhaube ist ein 6-Zylinder Baumaschinenmotor mit 12 l

Hubraum und 265 kW / 360 PS verbaut. Dieser sorgt für die

hervorragende Fahrleistung. In voller Fahrt erreicht die

Maschine Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 57 km/h und

bei Rückwärtsfahrt 16 km/h. Der effiziente Antriebsstrang

besteht aus einem automatischen 8-Gang-Lastschaltgetriebe

und ist für die optimale Kraftübertragung verantwortlich. Der

6x6 permanente Allradantrieb und die lastschaltbaren

Längs- und Querdifferentialsperren verleihen dem Muldenkipper

dauerhafte Traktion, auch in unwegsamem Gelände.

Um bei langen Schichten produktiv arbeiten zu können, ist

das Maschinenkonzept der Liebherr-Muldenkipper auf hohen

Fahrkomfort ausgelegt. Von diesem sind auch alle Maschinenbediener

bei der Marx GmbH begeistert, bestätigt der Bauunternehmer.

Der TA 230 vereint Wohlfühlkomfort und technischen

Fahrkomfort. Die Fahrerkabine ist großzügig gestaltet

und legt ein modernes Raumdesign an den Tag. Große Glasflächen

ohne störende Verstrebungen im Sichtfeld sorgen für

einen optimalen Rundumblick aus der Fahrerkabine. Versetzt

zueinander angeordnete Trittstufen sowie eine große Fahrertüre

ermöglichen einen leichten und sicheren Zugang zur

Fahrerkabine. Unterschiedliche Ablageflächen, Stauräume,

einer davon klimatisiert, sowie Flaschenhalter, erweitern das

Platzangebot. Durch die übersichtlich und intuitiv angeordneten

Bedienelemente finden sich die Maschinenbediener gut

zurecht. Hydropneumatische Stoßdämpfer an der Vorderachse

sowie die elastische Lagerung an der Fahrerkabine absorbieren

optimal die im Einsatz entstehenden Vibrationen. Die

schallgedämmte Fahrerkabine reduziert außerdem den

Geräuschpegel in der Kabine auf lediglich 72 dB(A).

www.liebherr.com

Der TA 230 Litronic transportiert pro Ladevorgang bis zu 28 t

Material. Die Liebherr-Muldenkipper unterstützen bei den Aufschüttungsarbeiten

eines Dammes und transportieren Aushubmaterial

vom Grund des ausgelassenen Reschensees an den Einsatzort.

KLEINE MASCHINE

GROSSE

KAPAZITÄTEN

DER NEUE V7 & V7-HW

Sie sind zwar die kleinsten Maschinen

in unserem Sortiment, aber mit dem

leistungsstarken, elektronisch geregelten

Antriebsstrang, dem Knickpendelgelenk

und der Parallelkinematik bewältigen

unsere neuen kompakten Radlader große

Aufgaben mit Leichtigkeit.

28 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

WACKER NEUSON

Wacker Neuson feiert 175 Jahre

Von 12. bis 15. September kamen Kunden und Händler aus der Region EMEA am

Wacker Neuson Standort in Reichertshofen zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung

unter dem Motto „175 Jahre Wacker Neuson“ standen der persönliche Austausch und die

innovativen Lösungen, die seit der Gründung einer Schmiedewerkstatt 1848 immer

wieder die Arbeit auf der Baustelle revolutioniert haben.

W

acker Neuson hat sich als ein

zuverlässiger Partner und innovativer

Lösungsanbieter etabliert, der seine

Kunde und ihre Anforderungen in den

Fokus stellt. „Wir freuen uns, Gäste aus der

gesamten EMEA Region bei unserem

Wacker Neuson Universe zu begrüßen und

gemeinsam unser 175jähriges Jubiläum zu

feiern“, sagt Alexander Greschner, Vertriebsvorstand

der Wacker Neuson

Group. „Diese Veranstaltung bringt

uns nah an unsere Kunden und

Vertriebspartner. Beim Testen unserer

Neuheiten bekommen wir direktes

Feedback, wir können uns zu aktuellen

Themen und Trends austauschen

und ganz wichtig im Moment: Wir

wollen unseren Kunden und Partnern

einen motivierenden Impuls für die

kommenden Monate mitgeben.“

Eine der Innovationen beim

Wacker Neuson Universe war der

neue Dual View Dumper DV45, das

kleinste Modell der Reihe: Das

innovative Dual View-Konzept, bei

dem sich die Bedienkonsole um 180°

drehen lässt, hat sich bereits am Markt

bewährt. Der Fahrer kann, je nach Bedarf,

in Arbeits- oder Fahrtrichtung schauen

und hat immer freie Sicht. Beim neuen

Dumper DV45 lässt sich die elektrohydraulisch

drehbare Kabine nun per Knopfdruck

am Joystick um 180° drehen. Im

Multi-View-Modus, so wird das Arbeiten

bei seitlich gedrehter Kabine genannt, hat

der Bediener optimale Sicht auf den

seitlichen Arbeitsbereich, beispielsweise

beim Verfüllen von Gräben (siehe auch

Bericht in Baublatt.Österreich 9/2023).

Für den neuen elektrischen Radlader WL28e

stehen drei wartungsfreie Lithium-Ionen

Batterien zur Auswahl, mit denen

verschiedene Laufzeit-Anforderungen

abgedeckt werden können.

Zudem ist für einige Dumper von Wacker

Neuson ab Ende des Jahres die Objektüberwachung

„Active Sense Control“ als

Option erhältlich: Bei der Gefahr einer

Kollision verringert sie die Geschwindigkeit

des Dumpers automatisch. Das

System berechnet den Fahrtweg in

Kombination mit der Geschwindigkeit und

greift ein, sobald ein Hindernis im

Kollisionskurs auftaucht.

zero emission Ökosystem

Zu den neuesten Mitgliedern der zero

emission Familie gehört der erste

rein elektrisch betriebene Teleskoplader

von Wacker Neuson TH412e, der

durch seine kompakte Bauweise die

Arbeit unter beengten Verhältnissen

ohne lokale Emissionen ermöglicht,

beispielsweise beim Einsatz in

Tiefgaragen. Außerdem neu: der

elektrische Radlader WL28e. Neben

dem bereits bewährten Modell

WL20e steht damit eine größere und

leistungsstärkere E-Maschine zur

Verfügung. Kunden können optional eine

Kabine wählen, die durch ein durchdachtes

Heizkonzept einen komfortablen

Ganzjahreseinsatz der Maschine ermöglicht.

Es stehen außerdem drei wartungsfreie

Lithium-Ionen Batterien zur Auswahl,

um verschiedene Laufzeit-Anforderungen

abzudecken.

Mit dem Wacker Neuson zero emission

Portfolio kann schon heute eine gesamte

innerstädtische Baustelle ohne lokale

Emissionen betrieben werden. Nun geht es

darum, das gesamte Ökosystem der

Kunden zu bedienen: Von der Ladeinfrastruktur

über Serviceleistungen, Finanzierungsangebote

und unterschiedliche

Nutzungsmodelle bis hin zu einer Lebenszyklusbetrachtung

der Batterie. Dazu

gehört auch Battery One: ein standardisiertes

und bedienerfreundliches Akkusystem,

das auf den CO2-freien und nachhaltigen

Einsatz von Baugeräten setzt. Die

Batterie lässt sich in allen batteriebetriebenen

Geräten von Wacker Neuson, also

Akkustampfern und -platten sowie dem

Innenrüttlersystem ACBe verwenden,

aber auch in Geräten weiterer Hersteller.

Im Bereich der Baugeräte bieten die

neuen Viertaktstampfer BS62-4 und

BS68-4 dank höherer Schlagfrequenz und

Schlagkraft eine erhöhte Verdichtungsleistung.

Ein weiteres Highlight: der Mobilbagger

EW100, bei dessen Entwicklung

die Baustelle 4.0 im Fokus stand. Ein

www.ringer.at

Ringer bewerkstelligt

Großes.

intelligentes Attachment Management, ein

durchdachtes Human-Machine-Interface

und die Vorbereitung für diverse Assistenzsysteme

und Schnittstellen sind nur

einige Beispiele. Wie digitale Lösungen

den Baustellenalltag erleichtern, zeigen

unter anderem die „Smart Glasses“ von

Wacker Neuson. Wenn ein Kunde Hilfe

benötigt, kann sich der Servicetechniker

Und

Großflächiges!

Die Wurzeln von Wacker Neuson reichen bis in das Jahr 1848 zurück. Im Laufe der

Jahrzehnte entwickelte das Unternehmen zahlreiche innovative Lösungen, zu denen

ganz aktuell auch der elektrisch betriebene Teleskoplader TH412e zählt.

des Händlers, mit den Mixed-Reality-Brillen

ausgestattet, live mit den Experten

verbinden und seinen Blick auf die

Maschine teilen bzw. den Bildschirm des

Supports auf die Brille übertragen. Bei der

einfachen und transparenten Betonverdichtung

unterstützt das Assistenzsystem

zur Betonverdichtung ConcreTec.

www.wackerneuson.com

DEKplus:

• 2 Elementgrößen

5,40 x 2,25 m / 1,80 m (12,15 bzw. 9,72 m²)

• Deckenstärken bis 70 cm

möglich bei nur 12 cm Bauhöhe

• Platzsparend

480 m 2 Schalungsfläche je Sattelzug

• Werkzeuglose Montage

der Sicherheitskomponenten

wie Tischbühnen und Seitenschutz

• 100% kompatibel mit AluDEK - der

schnellsten Deckenschalung am Markt

30 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 31



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Gemeinsam die optimale Lösung

entwickelt (von links): Geschäftsführer

Ing. Josef Winter (Winter Transporte),

Jürgen Schuster (Kaufmännischer

Bereich; Winter Transporte), Bernd

Schuster (Disposition, Werkstatt und

Fuhrpark; Winter Transporte), Markus

Weissenböck (Mineraltech; Keestrack

Vertriebspartner) und Maschinist Josef

Waismayer (Winter Transporte).

KEESTRACK I MINERALTECH

Winter Transporte: neue Flexibilität

mit Keestrack Aufbereitungstechnik

In den letzten Monaten setzte die in Asparn an der Zaya ansässige Firma

Winter Transporte wichtige Schritte für die weitere erfolgreiche Entwicklung: der

Office-Bereich wird ausgebaut und die jungen Fachkräfte Bernd und Jürgen Schuster

unterstützen Firmenchef Ing. Josef Winter bereits tatkräftig im Betrieb. Auch im Maschinenpark

gibt es wichtige Neuerungen: Fabrikneue Keestrack Anlagen, eine Schwerlast-Siebanlage

K4 und ein Haldenband S5 ermöglichen dem Unternehmen in der Rohstoffaufbereitung

und im Recycling nun eine hohe Einsatz-Flexibilität. Beide Anlagen wurden

von der Firma Mineraltech übergeben, dem Keestrack Vertriebspartner in Österreich.

D

ie Anfänge der Firma Winter Transporte

Ges.m.b.H. liegen rund 70 Jahre

zurück, als der Großvater der heutigen

Geschäftsführer Karl und Ing. Josef

Winter mit einem Pferdefuhrwerk erste

Sand- und Schottertransporte durchführte.

Heute ist das Unternehmen ein erfolgreicher

Familienbetrieb, der rund 60 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beschäftigt

und in weiten Teilen des Weinviertels in

den Bereichen Erdbau, Transporte, Sand

und Kies sowie Abbruch und Recycling

schlagkräftig aufgestellt ist.

Geschäftsführer Ing. Josef Winter: „Wir

legen großen Wert auf die persönliche

Betreuung unserer Kunden, aber auch auf

Fairness, Handschlagqualität und Termintreue.

Eine wichtige Verstärkung für unser

Team ist die Mitarbeit von zwei meiner

Neffen. Bernd Schuster ist seit rund 15

Jahren in unserem Betrieb tätig und

unterstützt mich immer stärker in den

Bereichen Disposition, Werkstatt und

allen Bereichen des Fuhr- und Maschinenparks.

Ergänzend dazu bringt Jürgen

Schuster sein Know-how im kaufmännischen

Bereich ein. Dadurch werde ich in

wesentlichen Bereichen entlastet und es

bleibt mir mehr Zeit für die Auftragsakquirierung.“

Die Sand- und Kiesgewinnung erfolgt

in der Nähe der Firmenzentrale in Asparn

an der Zaya, wo die Firma Winter Transporte

auch eine Bodenaushubdeponie

betreibt, und in einer zweiten Kiesgrube in

Hauskirchen. In den Kiesgruben muss der

Großteil des abzubauenden Materials

aufgrund der Ton- und Lehm-Einschlüsse

abgesiebt werden, um Frostschutzmaterial

bzw. die wichtigsten Klassierungen 0-4,

Die neue Siebanlage K4 und das

Haldenband S5 von Keestrack im Einsatz in

der Kiesgrube der Firma Winter Transporte in

Asparn an der Zaya. Durch die Abstimmung des XXL

Aufgabebunkers 10 m 3 mit der Schaufel des Radladers,

kann Maschinist Josef Waismayer die

Anlage alleine betreuen und zwischendurch

andere Arbeiten erledigen.

4-22 und das Überkorn erzeugen zu

können. Für die Aufbereitung der Baurestmassen,

die in erster Linie aus den

eigenen Abbruchprojekten stammt, stehen

auf dem Recyclingplatz in der Firmenzentrale

eigene Brechanlagen zur Verfügung.

Da die vorhandene Siebanlage die

gestiegenen Anforderungen nicht mehr

erfüllen konnte, entschied sich das

Unternehmen, diese durch eine neue

Siebanlage in Kombination mit einem Haldenband

zu ersetzen. Wesentliche Kriterien

im Rahmen der Entscheidungsfindung

waren die Eignung für alle Einsatzbereiche,

eine hohe Durchsatzleistung und

die „echte Mobilität“. Denn, der einfache

und rasche Transport mit dem eigenen

Tieflader war ein ganz wichtiger Punkt!

Die neue Siebanlage mit Haldenband

sollte nicht nur für die Aufbereitung des

Materials in den beiden Kiesgruben

eingesetzt werden, sondern auch das

Baurestmassen-Recycling durch die

Vorabsiebung der Feinteile und die

Klassierung des Materials bewerkstelligen.

In Kombination mit den eigenen

Brechanlagen ist bei Bedarf auch der

Einsatz vor Ort, bei größeren Baustellen,

geplant.

Auf der Suche nach der optimalen

Gerätekombination wurden von der Firma

Winter Transporte verschiedene Anlagen

in den eigenen Abbaubetrieben getestet,

aber auch im Einsatz bei anderen Betrieben

begutachtet. Die Entscheidung fiel

schließlich zugunsten der raupenmobilen

2-Deck SL-Siebanlage Keestrack K4 und

des ebenfalls raupenmobilen Haldenbandes

Keestrack S5. Zusätzlich zur

gewünschten einfachen Transportmöglichkeit

(K4 -Gewicht: 27,5 t, Höhe:

3.130, Breite: 2.800, Länge: 11.510),

Es hat sich in der Branche schon längst herumgesprochen:

Verlässlichkeit hat einen Namen – Eisenwagen.

Ihr Spezialist für die Marken Bobcat®, Rammer®,

Develon®, Ausa® und vielem mehr! Gerne unterstützen

wir Sie bei Ihren Vorhaben.

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Das raupenmobile Haldenband

Keestrack S5 bewährt sich in der Sandund

Kiesgewinnung ebenso, wie im Baurestmassen-Recycling,

es entlastet den

Radlader und spart somit viel Dieselverbrauch,

und bietet zudem Vorteile bei

beengten Platzverhältnissen.

Eisenwagen Baumaschinen GmbH • Industriestraße 31, 2325 Himberg, Österreich • office@eisenwagen.co.at • +43 (0)2235/846 22

32 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 33



Nicht nur mit den neuen Keestrack

Aufbereitungsanlagen rüstet sich die

Firma Winter Transporte für die kommenden

Herausforderungen, auch die

Führungsebene wurde gestärkt:

Firmenchef Ing. Josef Winter (Mitte)

wird durch Jürgen Schuster (links) im

kaufmännischen Bereich und durch

Bernd Schuster (rechts) in den

Bereichen Disposition, Werkstatt und

Fuhrpark tatkräftig unterstützt.

Die raupenmobile Plattenband-Schwerlast-Siebanlage Keestrack K4 bietet eine Leistung

von bis zu 350 t/h. Der XXL-Aufgabebunker, der bei der Firma Winter Transporte zum

Einsatz kommt, verfügt über ein Volumen von ca. 10 m 3 .

waren ausschlaggebend der bestens

zugängliche Stufe V Motor, die Hochleistungs

Verstellpumpen-Hydraulik und der

verfügbare XXL Aufgabebunker, für den

sich das Unternehmen im Zuge der

Beratung durch Markus Weissenböck von

der Firma Mineraltech entschied.

Ing. Josef Winter: „Die nun zur Verfügung

stehende Keestrack Gerätekombination

aus der leistungsfähigen Siebanlage

K4 und dem Haldenband S5 ist für uns ein

wichtiger Optimierungsschritt. Die

Siebanlage K4 bringt uns bei allen

Absiebungen große Vorteile und angesichts

der beengten Platzverhältnisse, speziell

beim Recycling, ermöglicht uns das

Haldenband S5 die Haldenwirtschaft für

die Zwischenlagerung zu optimieren. Das

bedeutet für unseren Betrieb eine nachhaltige

Effizienzsteigerung. Unser langjähriger

Mitarbeiter Josef Waismayer sorgt

mit seiner Erfahrung dafür, dass in der

Kiesgewinnung und im Recycling alles

rund läuft. Durch die neue Anlage kann er

die Kiesgrube hier in Asparn praktisch

alleine betreuen, denn der XXL Aufgabebunker

verschafft ihm die Zeit, zwischendurch

andere Aufgaben zu erledigen. Wenn

er nach wenigen Minuten zurückkommt,

hat die Siebanlage die 10 t Material der

Radlader-Schaufel bereits verarbeitet.

Darum war es für uns wichtig, dass die

Größe der Anlage und die Größe des

Aufgabebunkers auf den Radlader

abgestimmt sind. Eine wichtige Hilfe ist

auch die Funkfernbedienung für die

Keestrack Siebanlage K4. Mit ihr kann

Josef Waismayer vom Radlader aus alle

wichtigen Einstellungen vornehmen.“

Markus Weissenböck von der Firma

Mineraltech über die Stärken der Keestrack-Technik:

„Die raupenmobile Plattenband-Schwerlast-Siebanlage

Keestrack K4

verfügt über einen diesel-hydraulischen

Antrieb und bietet eine beeindruckende

Leistung von bis zu 350 t/h. Sie ermöglicht

eine kraftschlüssige und somit schlupffreie

Förderung des Siebmaterials und zeigt

ihre Stärken besonders bei großen

Aufgabemengen und siebschwierigen

Materialen. Durch die variable Sieb-Dynamik

kann die Drehzahl, Amplitude und

Neigung auf das Aufgabegut abgestimmt

werden. Der XXL-Aufgabebunker, der hier

bei der Firma Winter Transporte zum

Einsatz kommt, bietet ein Volumen von ca.

10 m 3 und ist durch seine Bestückungsbreiten

von B 4205 mm bis L 5670 mm für

die Heck-Beschickung als auch für die

seitliche Radladerbeschickung ein

absolutes Alleinstellungsmerkmal in

dieser Klasse. Auch das raupenmobile

Haldenförderband Keestrack S5 verfügt

über einen diesel-hydraulischen Antrieb.

Unser Werkstattleiter wurde von den

mineraltech Serviceleuten umfassend

technisch informiert und Service-geschult

und gemeinsam wurde auch noch Maschinist

Josef Waismayer im Rahmen der

Übergabe für beide Anlagen entsprechend

trainiert.“

Ing. Josef Winter: „Was unser Tätigkeitsfeld

betrifft, so sind wir sehr breit

aufgestellt. Daher ist die Mobilität der

Anlagen sehr wichtig für uns. Mit der

neuen Siebanlage K4 und dem Haldenband

S5 von Keestrack sind wir nun für

die Zukunft sehr leistungsstark und

flexibel aufgestellt. Für Betriebe wie den

unseren, bei dem mehrere Standorte und

auch Baustellen bedient werden müssen,

ist dies ein wichtiger Vorteil.“

www.winter.or.at | www.mineraltech.at

34 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Innovative Softwarelösungen für

das Fahrzeugwaagen-Management

Die Digitalisierung bietet auch im Waagen-Management viele Möglichkeiten,

Abläufe zu optimieren und Fehlerquellen auszuschließen. MWT Mobile Wiegetechnik

bietet dazu eine professionelle und nutzerfreundliche Softwarelösung.

E

s gibt zahlreiche Wiegesysteme auf

dem Markt. In vielen Fällen ist selbst

in Zeiten der Digitalisierung noch eine

manuelle Datenerfassung nötig. Damit

sind ein hoher Arbeitsaufwand und eine

steigende Fehlerwahrscheinlichkeit

verbunden. Die durchdachte Lösung von

MWT setzt auf komplett digitalisierte

Fahrzeugwaagen und passt bestehende

Wiegesysteme an modernste Anforderungen

an. Zudem können im System unterschiedlichste

Waagen angebunden und

verwaltet werden. Aufgrund der direkten

Übertragung fallen arbeitsintensive

Zwischenschritte und Übertragungsfehler

weg.

Das Fahrzeugwaagen-Management von

MWT kommt als „Sorglos-Paket“ und

umfasst PC, Bildschirm, Funktastatur,

Funkmaus sowie ein Kartenlesegerät. Mit

der Software hat MWT zahlreiche

Wünsche aus der Praxis aufgegriffen. So

wurde für die Verwaltung der Waagen

eine Lösung entwickelt, die relevante

Daten wie Gewicht, Material, Datum und

Ort übersichtlich darstellt. Zudem werden

Gewichtsermittlung und anfallende

Informationen auf effektive Weise an

LVS- oder ERP-Systeme übertragen.

Mittels Bluetooth oder WLAN kann

zusätzlich ein Drucker angeschlossen

werden.

Die Software von MWT Mobile

Wiegetechnik erleichtert die

Erfassung und Aufzeichnung von

Wiegevorgängen sowie die

Verwaltung von Fahrzeugdaten

und Kundenadressen.

FZW-BM12 – das leistungsstarke

Fahrzeugwaagen-Terminal

Das leistungsstarke Wiegeterminal, das

FZW-BM12, arbeitet mit einem Windows-

Betriebssystem und verfügt über einen

resistiven Industrie-Touchscreen. Die

robuste Aluminium-Druckgusskonstruktion

und die Frontblende aus glasfaserverstärktem

Kunststoff machen es besonders

langlebig.

In der täglichen Arbeit erleichtert die

Software dieses Terminals die Erfassung

und Aufzeichnung von Wiegevorgängen

sowie die Verwaltung von Fahrzeugdaten

und Kundenadressen. Dank der hinterlegten

Stammdatenbank geht die Dateneingabe

schnell von der Hand. Die Druckformulare

bleiben auch nach dem Druckvorgang

gespeichert und können gegebenenfalls

individuell angepasst werden.

Mit Funktionen wie der Überladungswarnung

und einem Alibispeicher für

eichfähige Anlagen sind die Wiegevorgänge

stets sicher und nachvollziehbar.

Die mögliche Fernwartung spart Zeit und

Kosten bei Wartungsarbeiten und

Updates.

„Bei uns erhalten Kunden nicht nur

eine innovative Softwarelösung. Unser

engagiertes und erfahrenes Team

unterstützt die Kunden gerne auch bei

technischen Fragen. Wir greifen dabei

nicht nur auf theoretisches Wissen

zurück, sondern auch auf eine umfangreiche

praktische Erfahrung. Es gibt wohl

kaum einen Fall, den wir noch nicht

gesehen haben“, ist Günter Schmalnauer,

Geschäftsführer von MWT, überzeugt.

www.mwt-systeme.at

36 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

EPIROC

Epiroc feiert den 60. Geburtstag

des Hydraulikhammers

Was vor sechs Jahrzehnten in der deutschen Stadt Essen nur

eine Idee war, entwickelte sich zu einem bahnbrechenden

Produkt für die Bau- und Bergbauindustrie.

D

er ursprünglich von Krupp Berco

Bautechnik entwickelte Anbau-Hydraulikhammer

wurde 1963 patentiert. Die

erste Maschine HM 400 war ein Hit auf

der Hannovermesse 1967. Von diesem

Modell wurden damals mehr als 2.000

Einheiten verkauft. Der Hydraulikhammer

war ein echter Game Changer, da ein

einziger Hammer gleich mehrere Druckluftwerkzeuge

ersetzen konnte. „Hydraulikhämmer

von Epiroc sind nach wie vor

Marktführer in den meisten Ländern auf

der ganzen Welt“, erklärt Gordon Hambach,

Head of Strategic Marketing für

hydraulische Anbaugeräte.

2002 wurde Krupp Berco Bautechnik von

der schwedischen Atlas Copco-Gruppe

IHRE PROFIS AM BAU

WEIDEMANN GENERALIMPORTEUR FÜR ÖSTERREICH

mauch.at BURGKIRCHEN 07724 2107

übernommen. 2018 gab Atlas Copco die

Abspaltung von Epiroc bekannt. Während

sich Atlas Copco weiterhin auf industrielle

Kunden konzentrierte, wurde Epiroc

führend in Bergbau und Bauwesen. Nach

dieser Ankündigung blieben die Hydraulikhämmer

bei Epiroc, zusammen mit

geotechnischen und Gesteinsbohrwerkzeugen,

Untertage- und Übertage-Bergbauausrüstung

und dem zugehörigen Service.

Die Entwicklung ging weiter und im Jahr

2020 wurden die Hydraulikhämmer von

Epiroc digital. Hydraulic Attachment Tools

Connectivity ist ein fortschrittliches

Flottenmanagementsystem, bei dem die

Überwachung der Betriebsstunden, des

Standorts und der Wartungsintervalle der

Der Hammer war erst der Anfang der

Entwicklung anderer Anbaugeräte, wie etwa

Pulverisierer, Greifer oder Abbruchzangen.

Werkzeuge in wenigen Schritten geräteübergreifend

erfolgt – Telefone, Tablets

oder Computer. Eine bahnbrechende

Weiterentwicklung ist die GPS-Funktion,

die die Geräte mit einem robusten

Diebstahlschutzsystem versorgt.

www.epiroc.com

KOMPAKTE

KRAFTPAKETE



MASCHINEN + TECHNIK

Von links: Jochen Kiesel

(Mitglied der Geschäftsführung

Kiesel GmbH)

gratuliert Firmenchef

Franz Höfle (Höfle

Bautruck) anlässlich der

Übergabe des Hitachi

ZX225USRLC-7 zu dem

erfolgreichen Betrieb. Im

Bild mit Rene Ropele

(Disponent, Höfle

Bautruck) und Dominic

Peter (Kiesel Austria

GmbH, Niederlassung

Rankweil).

KIESEL

Höfle Bautruck: Arbeitsprozesse mit neuem

Hitachi ZX225USRLC-7 weiter optimiert

Für die Erdbau-Profis der in Lauterach ansässigen Firma Höfle Bautruck ist keine

Baustelle zu klein oder zu groß. Ihr Know-how ist nicht nur im Ländle gefragt, sondern

über die Grenzen hinaus auch in Süddeutschland oder in der Ostschweiz. Hitachi Geräte

spielen im Fuhrpark aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und modernen Technik seit vielen

Jahren eine wichtige Rolle. Jüngster Neuzugang ist ein Hitachi ZX225USRLC-7, der

durch die neue Kiesel Austria Niederlassung in Rankweil übergeben wurde.

D

ie Höfle Bautruck GmbH

& Co. KG vereint die

Kompetenzen von zwei

traditionsreichen Unternehmen:

der Hugo u. Franz Höfle

GmbH – deren Wurzeln bis in

das Jahr 1898 zurückreichen

– und der 1972 gegründeten

Bautruck Transport- u.

Handels GmbH. Beide

Unternehmen waren bereits

durch eine langjährige

Partnerschaft verbunden,

bevor sie 2015 fusionierten.

Die rund 140 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind

nicht nur in den Bereichen

Erdbau, Transport, Logistik

und Baustoffhandel tätig,

sondern auch im Abbruch,

Rückbau und der Entkernung

von Gebäuden. Bei

Bedarf wird das Rohstoffmaterial

mit mobilen Brech- und

Siebanlagen auch vor Ort

aufbereitet. Das Kieswerk

Moosbrugger in Langen bei

Bregenz, wo verschiedene

hochwertige Naturrohstoffe

produziert werden, und eine

Bodenaushubdeponie runden

das Spektrum ab. Geleitet

wird die Firma Höfle

Bautruck vom geschäftsführenden

Gesellschafter

Franz Höfle sowie von den

Geschäftsführern Johannes

Schatzmann und Sigi Kössler.

Firmenchef Franz Höfle:

„Wir sind mit unseren

Geräten auch regelmäßig bei

Großprojekten im Einsatz.

Besonders spektakulär war

der Abbruch der alten

Rheinbrücke in Hard-Fußach,

wo unser Hitachi ZX350LC-6

mit einem Gestreckten

Ausleger (GSA) für höhere

Reichweiten viel Aufsehen

erregt hat. Unser Fuhrpark

umfasst aktuell rund 100

Lkw und knapp 70 Baumaschinen.

Darunter auch

zahlreiche Hitachi Bagger

von 20 bis 40 t sowie Radlader

und Anbaugeräte, die bis

vor wenigen Monaten von der

Firma Kiesel aus Süddeutschland

beigestellt

wurden. Wir freuen uns

daher sehr, dass wir nun

durch die neue Niederlassung

von Kiesel Austria in

Rankweil noch intensiver

betreut werden.“

Den Bereich Erdbau leitet

bei der Firma Höfle Bautruck

Geschäftsführer Sigi Kössler.

Um im dicht verbauten

Rheintal für die oft beengten

Verhältnisse auf den Baustellen

optimal gerüstet zu sein,

setzt er im Fuhrpark überwiegend

auf Kurzheckbagger.

Sigi Kössler über den

jüngsten Neuzugang, den

Hitachi ZX225USRLC-7:

„Dominic Peter, mein

Betreuer von der neuen

Kiesel Austria Niederlassung

in Rankweil, ist ein sehr

kompetenter Verkaufsberater.

Gemeinsam haben

wir den neuen Hitachi

ZX225USRLC-7, der schon

ab Werk über modernste

Der neue Hitachi ZX225USRLC-7 Kurzheckbagger bewährt

sich mit Kraft und modernster Technik auf den oft engen

Baustellen im Ländle.

MevaDec

Die effiziente

und ergonomische

Deckenschalung

Leichtes Handling. Einfache Reinigung.

Komfort und Ergonomie

- Integrierte Griffprofile

- Standardelement 160/80 wiegt nur 16 kg/m²

- Großflächenelement 160/160 für weniger Stützen

- Einfache Reinigung dank alkus Vollkunststoffplatte

Ein System – 3 Schalmethoden

- Fallkopf-Träger-Element-Methode (FTE)

- Haupt- und Nebenträger-Methode (HN)

- Element-Methode (E)

Hohe Flexibilität

- Jeder Grundriss und alle Deckenstärken sind möglich

- Eine Elementabmessung für nahezu alle Anforderungen

* Handbuch „Schalarbeiten/Systemschalung Decken“ (2021) des Instituts für Zeitwirtschaft

und Betriebsberatung Bau. MevaDec ist 28% schneller als der Durchschnitt

und bis zu 10% schneller als das zweitschnellste System. Bei der FTE-Methode

(Frühausschalen) können bis zu 40% Material eingespart werden.

38 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

MEVA Schalungs-Systeme GmbH

www.meva.net



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Technik verfügt, für unsere Einsätze

optimal ausgerüstet. Alle unsere Bagger

sind sehr gut bestückt und dadurch sehr

flexibel und leistungsfähig. Wir setzen

beispielsweise schon lange auf vollautomatische

Schnellwechsler in Verbindung mit

einer großen Bandbreite verschiedener

Anbaugeräte, die zum Großteil ebenfalls

aus dem umfangreichen Produktprogramm

der Firma Kiesel stammen – vom

Anbauverdichter über den Sortiergreifer

bis hin zum Pulverisierer. Dadurch können

unsere Maschinisten für jeden Einsatz

rasch das richtige Werkzeug zum Einsatz

bringen, ohne erhöhten Aufwand. Neben

den klassischen Aushubarbeiten kommt

unser neuer Hitachi Kurzheckbagger auch

im Straßenbau oder im Zuge der Ufersanierung

der Ill zum Einsatz.“

Ausgerüstet ist der neue Hitachi

ZX225USRLC-7 mit einem OilQuick

Schnellwechselsystem, einem Löffel-Paket

und einer 3D Maschinensteuerung von

Leica Geosystems. Die deutlich größere

Kurzheckkabine bietet einen um 20%

größeren Einstieg und einen 30% größeren

Fußraum im Vergleich zur Vorserie. Mit

dem serienmäßigen Aerial Angle-Kamerasystem

mit 3 Kameras und 270°-Vogelperspektive

hat der Maschinist das

Umfeld optimal im Blick und kann sicher

arbeiten. Dank zahlreicher Anbaugeräteund

Prioritätseinstellungen können die

Hydraulikfunktionen flexibel auf den

Einsatz und den Fahrer angepasst werden.

Durch die bei Hitachi-Baggern serienmäßig

verbaute Pumpenzusammenschaltung

stehen immer genügend Leistungsreserven

zur Verfügung, wodurch der

ZX225USRLC-7 für nahezu alle

Anbaugeräte vorbereitet ist.

Maschinist Manuel

Gsteu (Höfle Bautruck)

ist mit der

Leistung des

Hitachi

ZX225USRLC-7

sehr zufrieden.

So wie die gesamte

Baggerflotte der

Firma Höfle Bautruck

ist auch der

neue Hitachi

ZX225USRLC-7

hochwertig ausgerüstet,

wobei

verschiedene

Anbaugeräte ebenfalls

von Kiesel

Austria beigestellt

wurden.

Jochen Kiesel, Mitglied der Geschäftsführung

der Kiesel GmbH, betont: „Die

Firma Höfle Bautruck achtet seit vielen

Jahren konsequent auf reibungslose

Arbeitsabläufe. Ein mehrschichtiger

Prozess, bei dem vor allem die Optimierung

der Arbeitsgeräte im Mittelpunkt steht und

bei dem Kiesel Austria als kompetenter

Systempartner einen wichtigen Beitrag

leistet. Das beginnt bei der Topqualität des

Hitachi ZX225USRLC-7, dessen Qualitätsstandard

´Made in Japan` für höchste

Verfügbarkeitswerte und einen hohen

Wiederverkaufswert steht. Die Systempartnerschaft

setzt sich fort in der Beratungskompetenz

unserer Mitarbeiter und

umfasst natürlich auch das breite Produktportfolio

der Firma Kiesel Austria bei den

Anbaugeräten. Wir freuen uns sehr über

den erfolgreichen Start der neuen Niederlassung

von Kiesel Austria in Rankweil, zu

dem auch der engagierte Einsatz von

Dominic Peter beiträgt.“

Für Franz Höfle gibt es neben den

Qualitäten der Hitachi Gerätetechnik und

der Betreuung durch das Team von Kiesel

Austria aber noch einen weiteren Grund

für die erfolgreiche Systempartnerschaft

mit der Firma Kiesel: „Mich beeindruckt

das Lebenswerk von Firmengründer

Helmut Kiesel, der 1958 als reinrassiger

Unternehmer in einem Bauernhof von der

Pike auf begonnen hat und heute – mit

über 90 Jahren – noch immer interessiert

die Entwicklungen seiner Firmengruppe

verfolgt. Ich schätze Partner, die wissen,

wovon sie reden.“

www.kiesel.net | www.hoefle-bautruck.at

FEIN

Mehr Leistung und Effizienz

Die Fein Kernbohrmaschinen sind echte Allroundtalente

und ermöglichen rasche Arbeitsfortschritte.

D

ie KBE 36 QW Magspeed ist die

schnellste Magnetkernbohrmaschine

von Fein und ein Kraftpaket, das herausragende

Ergebnisse erzielt. Mithilfe einer

maximalen Zerspanleistung und einer

stabil hohen Lastdrehzahl lässt sich die

Bohrzeit von 15 auf nur 7 Sekunden

reduzieren. Somit wird die Produktivität

verdoppelt und sowohl Zeit als auch bares

Geld gespart. Trotz seinem extrem

leistungsstarken bürstenlosen 1.600

W-Hochleistungsmotor bringt die KBE 36

QW Magspeed nur 11,0 kg Maschinengewicht

auf die Waage. Das verschleißarme

und robuste Maschinenkonzept verhilft

der KBE 36 zu ihrer extremen Langlebigkeit

mit bis zu 240.000 Bohrlöchern, was

ca. 760 Betriebsstunden entspricht. Durch

die halbierte Bohrzeit, dank des HM Ultra

Speed 35 Kernbohrers, wird die Produktivität

verdoppelt und ermöglicht pro

Arbeitsstunde nun bis zu 60 Kernbohrungen.

Ergänzend dazu ist die AKBU 35 die

einzige Kernbohrmaschine im AMPShare

18V Akkusystem und definiert das mobile

Kernbohren neu. Durch den neuen

ProCore Akku ist sie mit noch mehr Power

und Ausdauer ausgestattet. Eine deutliche

Steigerung der Bohrlöcher ist sichtbar.

Anstatt wie bisher 17 Bohrlöcher sind mit

der neuen AKBU bis zu 48 Bohrlöcher

möglich. Aufgrund des Rechts-/Linkslaufes,

der elektronischen Drehzahleinstellung,

einer MK2-Werkzeugaufnahme

und des leichten Gewichtes ist die Akkukernbohrmaschine

universell einsetzbar.

Zudem bietet sie durch den leistungsstarken

Permanentmagnet mit Vormagnetisierung

und dem Kippsensor eine sichere und

intuitive Bedienung.

www.fein.at

Die AKBU 35 PMQW AS bietet eine

sichere und intuitive Bedienung durch

den leistungsstarken Permanentmagnet

mit Vormagnetisierung

und dem Kippsensor.

Wien, LAMARR Department Store

40 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH





MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

KUHN LADETECHNIK

Palfinger PK 165.002 TEC 7 beeindruckt

mit Präzision, Wendigkeit und Effizienz

Keine Last zu schwer, kein Austragungsort zu unwegsam: Der PK 165.002 TEC 7

glänzt mit seiner herausragenden Funktionalität und Anpassungsfähigkeit bei

einem Montageeinsatz von Kran-Mitterhauser aus Zell an der Pram/OÖ bei

Welser Profile Austria GmbH in Gresten/NÖ.

Endeffekt nur etwas nach links und rechts

laufen.“ Die genannten Features steigern

Stefan Haas’s Freude an seiner Tätigkeit

enorm.

Die Hallenkranmontage mit dem PK

165.002 TEC 7 war – laut dem leidenschaftlichen

Kranbediener – an sich eine

knifflige Angelegenheit, jedoch für seinen

TEC-Kran und ihn mit Leichtigkeit

durchführbar.

Der Kran mit dem markanten P-Profil

hat ein maximales Hubmoment von 124,8

Metertonnen, wobei ein Hallenkranarm

rund 5 t wiegt: Die Montage ist somit also

ein leichtes Spiel für das innovative

Kraftpaket. Die Kranspitze des PK 165.002

TEC 7 lässt sich präzise positionieren,

durch das gekonnte Überstrecken des

Knickarms, wie auch des Zusatzknickarmsystems,

sodass eine zielsichere und auch

zeitlich effiziente Platzierung des neuen

Hallenkrans erfolgen konnte. Nach nicht

einmal 4 Stunden am zweiten Tag konnte

die Montage des neuen Hallenkrans

abgeschlossen und die Produktionshalle

bereits wieder betrieben werden.

Franz Josef Loibl, ein Urgestein der

Welser Profile GmbH und Leiter der

Instandhaltung, hat das Projekt in die

Wege geleitet und dafür einen leistungsstarken,

zuverlässigen Partner gesucht:

„Wir haben in unseren Hallen immer sehr

beengte Platzverhältnisse. Das Aufstellen

und die Höhe bereiten bei solch einem

Auftrag ebenfalls Schwierigkeiten. Den

richtigen Kran für diese Arbeit zu finden,

das war unsere Aufgabe und wir haben

Dank der professionellen Beratung von

Stefan Haas ist mit Leidenschaft Kranfahrer bei

Kran-Mitterhauser in Zell an der Pram.

Kuhn-Ladetechnik mit Palfinger ein sehr

gut geeignetes Modell dafür gefunden.“ Die

Welser Profile Austria GmbH ist ein im

Mostviertel seit bereits 350 Jahren

angesiedeltes Traditionsunternehmen. Das

Unternehmen zählt als Weltmarktführer

in der Herstellung von Sonderprofilen.

www.kran-mitt.at

www.kuhn.at

B

Der Palfinger PK 165.002 TEC 7 glänzt bei der Montage des neuen Hallenkrans bei der Welser Profile Austria GmbH in Gresten/NÖ.

ei neblig-nassem Wetter ging es im

idyllischen Gresten in Niederösterreich

für einen treuen, jedoch nach 30

Jahren ausgedienten Hallenkran, in den

wohl verdienten Ruhestand. Der Einsatz

ging über zwei Tage. Am ersten Tag wurde

der veraltete Hallenkran abgebaut, damit

am Folgetag ab 9 Uhr früh der Startschuss

für den Aufbau des neuen Hallenkrans

erfolgen konnte. Der erfahrene und

leidenschaftliche Schärdinger Kranfahrer

Stefan Haas, der bereits seit 13 Jahren für

das Unternehmen Kran-Mitterhauser/Zell

an der Pram tätig und seit vielen Jahren

mit Palfinger Kranen rundum zufrieden

ist, hat seine Berufung gefunden: „Das, was

ich hier mache, ist mehr mein Hobby,

meine Leidenschaft. Zu Hause arbeite ich

dann.“

Nach Ankunft in Gresten, Sicherheitsunterweisung

und Klärung der Sachlage,

konnte die Montage am zweiten Tag

beginnen. Ohne zu zögern manövriert

Stefan Haas seinen Favoriten, den PK

165.002 TEC 7, durch die Industriehallen

der Welser Profile GmbH. Genau diese

simple und auch intuitive Handhabung

lobt der erfahrene Kranfahrer. Seiner

Meinung nach eignet sich der Kran ganz

besonders gut für Spezialarbeiten, wie die

Montage von Hallenkranen, wo wenig

Platz für diverse Manöver und Platzierungen

vorhanden ist und hohe Effizienz

gefragt ist, da Produktionen nicht lange in

ihrer Tätigkeit unterbrochen werden

sollen. Vor diesem Einsatz war der flexible

Ladekran unter anderem in luftigen

Höhen, mitten in einem Pumpspeicherkraftwerk

am Berg im Einsatz und konnte

auch da, zusammen mit Stefan Haas, sein

Können erfolgreich unter Beweis stellen.

Reibungslos und innerhalb weniger

Minuten ist der PK 165.002 TEC 7

positioniert und einsatzbereit. Kranspezialist

Stefan kann sich das Arbeiten ohne die

logische, innovative Kranführung des TEC

7 nicht mehr vorstellen. Sein Vorgängermodell

und seinen ersten eigenen Kran,

einen PK 78.002-SH, lobt er ebenfalls:

„Der war auch super, 8 Jahre im Einsatz

und ich verwende ihn noch immer gerne.“

Jedoch kann dieser seinem neuen PK

165.002 TEC 7 in Sachen Steuerung,

Präzision und neuen, komfortablen

Funktionen nicht das Wasser reichen.

Das Funktionswunder

Als eines der praktischsten Features

empfindet Stefan Haas mitunter die P-Fold

Funktion, das semi-automatische Auseinander-

und Zusammenlegen des Krans mit

nur einem Bedienhebel über die Funksteuerung.

Das RTC ist seiner Meinung nach

ebenfalls eine der besten Erfindungen, da

die Seilwinde bei seinen Aufträgen meist

den ganzen Tag in Gebrauch ist, mit dieser

Funktion eingeschert bleiben und sogar

mit P-Fold optimal kommunizieren kann.

Beide Funktionen unterstützen den

Rüstvorgang des Krans auf perfekte Art

und Weise und optimieren den

Arbeitsalltag enorm.

Das Platzieren und Nivellieren der

Stützen, mit der innovativen Fernsteuerung,

erleichtert ihm das Arbeiten

ebenfalls sehr: „Das ist schon wirklich sehr

hilfreich. Du stehst hinter dem Kran und

kannst ihn einfach abstützen, musst im

Für jedes Projekt

die passende

Mietmaschine.

Persönlich. Flexibel.

Nah. Jetzt mieten!

Mehr Informationen unter:

44 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

Leistungsstarke Spritverächter: Mit ihrem kräftigen Fahrantrieb und

900 mm breiten Bodenplatten bewegen sich der Kobelco SK530LC

und der SK270SR auch bei einer Steigung von 2:3 souverän auf der

Böschung. Für die exakte Umsetzung der vier Dichtschichten

wurden die Kobelco Bagger von der Firma Sitech Austria

mit einer Trimble 3D Steuerung ausgerüstet.

KOHLSCHEIN

Schauerhuber: Kobelco Bagger überzeugen

mit viel Kraft und geringem Verbrauch

Die Firmengruppe Schauerhuber ist Experte für Abfallentsorgung, Deponiebetrieb,

Containerdienst, Hausmüllentsorgung sowie die Sand- und Schottergewinnung.

Aufgrund des steigenden Bedarfs errichtet das Unternehmen derzeit mehrere neue

Baurestmassendeponien. Das gilt auch für das Kieswerk in Straß im Straßertale,

wo sich die erfahrenen Maschinisten der Firma Schauerhuber bei Steigungen von

rund 70% von der Leistungsfähigkeit der beiden Kobelco Bagger beeindruckt zeigen.

A

ls professioneller Entsorgungsbetrieb

genießt die Firma Schauerhuber in

Niederösterreich einen ausgezeichneten

Ruf und ist auch in Wien sehr stark

vertreten. Neben der Firmenzentrale in

Absdorf in Niederösterreich, wo sich eine

moderne Sortieranlage und ein Lager für

gefährliche Abfälle befindet, betreibt die

Firma Schauerhuber noch drei weitere

Standorte, in die zurzeit umfassend

investiert wird. So wird am Standort

Dietersdorf bei Hollabrunn das Kieswerk

bzw. die bestehende Bodenaushubdeponie

durch eine Baurestmassendeponie

ergänzt. Auch im Kieswerk in Straß im

Straßertale und am Standort Großweikersdorf

werden weitere Baurestmassendeponien

errichtet.

Geleitet wird das traditionsreiche

Familienunternehmen, das rund 280

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt,

von Mag. Astrid Schauerhuber: „Wir

bieten privaten Haushalten, Unternehmen

und Kommunen einen Komplettservice in

den Bereichen Abfallentsorgung und

Müllabfuhr. Aber auch für das baunahe

Gewerbe sind wir mit über 3.600 Mulden

und 480 Containern ein sehr starker

Partner. Die Abfälle transportieren wir zu

unserer Recyclinganlage hier in Absdorf

oder zu Partnerbetrieben. Nur das

Material, das in unseren Anlagen nicht

mehr aufzuarbeiten ist, kommt anschließend

auf eine unserer Deponien. Wir

achten gegenüber unseren Kunden sehr

auf unser Erscheinungsbild. Sanierungsbedürftige

Mulden und Container werden

Mag. Astrid Schauerhuber leitet in dritter Generation die Firmengruppe

Schauerhuber, die aus acht Einzelunternehmen besteht.

neu lackiert oder scheiden aus. Ganz

aktuell investieren wir in diesem Bereich

auch in modernste Technik, um durch ein

Echtzeit-Muldentracking jederzeit alle

relevanten Informationen digital vorliegen

zu haben. Im Sinne der Nachhaltigkeit

wird dadurch für uns und unsere Kunden

der CO2-Fußabdruck transparent belegbar,

DNA der

Baggerfahrer

Auch die Errichtung des Sammelbeckens

sowie die Verlegung der

Drainage-Rohre und der Flies-Schichten

ist weit fortgeschritten.

BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023

47



MASCHINEN + TECHNIK

denn es geht ja nicht nur um die fachgerechte

und ökologische Entsorgung an

sich, sondern auch um den dafür notwendigen

Aufwand. Wir investieren aber auch

bei unserem Fuhrpark in neueste Technik

und haben bereits zwei Gas-Lkw in der

Müllabfuhr im Einsatz.“

Im Kieswerk Straß im Straßertale wird

im ausgekiesten Bereich seit einigen

Monaten der erste Abschnitt einer neuen

Baurestmassendeponie errichtet, wobei

auf einen größtmöglichen Massenausgleich

innerhalb des Standorts geachtet

wird. Die Dichtschichten aus Lehm, die

eine Gesamtstärke von 1 m aufweisen,

sind bereits fertiggestellt, an den Böschungen

werden derzeit noch letzte Arbeiten

durchgeführt. Auch die Errichtung der

Höhen- und Tiefenrinnen für die Wasserführung

zum Sammelbecken sowie die

Verlegung der Drainage-Rohre und der

Flies-Schichten steht kurz vor dem

Abschluss. Im Endausbau wird die

Baurestmassendeponie in Straß sechs

Abschnitte aufweisen und auf einer Fläche

von ca. 6 ha über ein Deponievolumen von

rund 1 Mio. m 3 verfügen. Im Zufahrtsbereich

wird eine Recyclinghalle und

Sortieranlage errichtet, in der das übernommene

Material geprüft und entsprechend

der Verwertbarkeit vorsortiert wird.

Der Lehm für die vier Dichtschichten

stammt zur Gänze aus dem eigenen

Abbaubetrieb in Dietersdorf. Bei der

Verarbeitung spielt das Wetter eine

wichtige Rolle, denn für die optimale

Dichtheit darf das Material weder zu

trocken, noch zu feucht sein. Jede einzelne

Schicht wird von einem unabhängigen

Labor beprobt und auf ihre Dichtheit

überprüft. Mag. Astrid Schauerhuber: „Wir

haben uns bei der Errichtung der Dichtschichten

aus mehreren Gründen für die

Kobelco Bagger entschieden. Zunächst

Die Beratungskompetenz der Firma Kohlschein Baumaschinenhandel und die hochwertige

Technik der Kobelco Bagger überzeugten Mag. Astrid Schauerhuber, im Bild

mit Wolfgang Jonke (Senior-Chef der Firma Kohlschein Baumaschinenhandel).

haben wir mit der Firma Kohlschein einen

sehr kompetenten Ansprechpartner

gefunden. Wir haben den geplanten

Einsatz und unsere Ziele dargelegt und

auf dieser Basis gemeinsam mit der Firma

Kohlschein die Herausforderungen und

Problembereiche besprochen. Und

natürlich war eine wichtige Voraussetzung,

dass die Kobelco Geräte die

Böschungen – die ein Verhältnis von 2:3

aufweisen – auch befahren können. Mit

Jürgen Bürghofer und Mario Klubik haben

wir zwei absolute Profis in unserem Team,

die über viel Erfahrung im Deponiebau

verfügen. Nicht zuletzt spart uns der

Einsatz der GPS Technik auch viel Zeit

und Geld, denn wir können den Einsatz

eines Vermessungstechnikers auf ein

Minimum reduzieren und haben trotzdem

alle Daten für die Kontrolle.“

Seine jahrzehntelangen Erfahrungen

mit Baumaschinen hat auch Wolfgang

Jonke in die Beratungsgespräche eingebracht.

Der Senior-Chef der Firma

Kohlschein war Mitte der 1980er Jahre

der erste europäische Händler, der mit

dem Vertrieb von Kobelco Hydraulikbaggern

startete. Wolfgang Jonke über diesen

speziellen Einsatz: „Mit über 80 Jahren

Erfahrung im Kettenbagger-Segment

steht Kobelco für hochentwickelte Technik.

Das gilt auch für die Fahrantriebe, die zu

den stärksten am Markt zählen. Zunächst

kamen zwei Kobelco SK270SR Kurzheckbagger

mit ca. 29 t Betriebsgewicht zum

Einsatz. Sie unterstützten bereits bei den

Auch der SK530LC

bewegt sich mit

seinen rund 53 t

souverän auf der

steilen Böschung. Am

Steuer der beiden

Kobelco Bagger sitzen

zwei erfahrene

Deponiebau-Profis:

Jürgen Bürghofer im

SK530LC (links) und

Mario Klubik im

SK270SR (rechts,

beide Firma Schauerhuber)

sind von der

Kraft und feinfühligen

Steuerung

der Kobelco Bagger

begeistert.

Aushubarbeiten ein Großgerät aus dem

Fuhrpark der Firma Schauerhuber. Dieses

wurde jedoch an anderer Stelle benötigt,

daher wurde einer der beiden SK270SR

gegen einen SK530LC mit ca. 53 t ausgetauscht.

Alle Kobelco Geräte wurden von

der Firma Sitech Austria mit einer 3D

Steuerung von Trimble ausgerüstet. Die

Laufwerke der eingesetzten Kobelco

Geräte wurden mit 800 bzw. 900 mm

breiten Bodenplatten an die speziellen

Herausforderungen angepasst. Aufgrund

der breiteren Bodenplatten wurde auch

das standardmäßige Schild verbreitert.

Diese Modifikationen sorgen für einen

geringeren Bodendruck und verbessern

die Steigfähigkeit auf der Böschung. Die

Kobelco Geräte punkten aber nicht nur

mit Kraft und Leistung, sondern auch mit

ihrem geringen Verbrauch. Der liegt beim

SK270SR im Durchschnitt bei 13,4 l und

beim SK530LC bei 31 l. Wir freuen uns

sehr, dass wir die Firma Schauerhuber bei

ihren Bemühungen, sich mit neuester

Technik optimal für die kommenden

Herausforderungen zu rüsten, mit

leistungsfähigen Kobelco Geräten unterstützen

dürfen.“

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48 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Über 18.000 Baumaschinen in 160 Mietstationen

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MASCHINEN + TECHNIK

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KUHN

Klöcher setzt auf die Leistungsstärke

moderner Komatsu-Baumaschinen

Neu ausgerüstet mit dem knickgelenkten Muldenkipper HM400-5 und dem

Radlader WA475-10 hat die Firma Klöcher, die zum Bauunternehmen Granit

gehört, ihren Fuhrpark entscheidend modernisiert.

Die Klöcher Baugesellschaft

hat mit den beiden neu

angeschafften Komatsu-

Baumaschinen ihren starken

Fuhrpark noch ein Stück

weiter aufgewertet. Im Bild

der knickgelenkte Muldenkipper

HM400-5 von

Komatsu im Steinbruch

Postmann der Firma

Klöcher.

Basierend auf jahrzehntelanger

Erfahrung und großem Know-how

zur intelligenten Maschinensteuerung

bietet Komatsu

jetzt das Smart Construction

3D Machine Guidance Kit als

einfache und flexible

technologische Erweiterung.

D

ie Klöcher Baugesellschaft setzt auf

Power von Komatsu und hat im

Sommer einen neuen Muldenkipper und

einen neuen Radlader beim Baumaschinenhändler

Kuhn erworben. Sowohl der

Komatsu-Muldenkipper HM400-5 als auch

der Komatsu-Radlader WA475-10 sind

hochmoderne Geräte, die durch ihre

Leistungsstärke die Aufmerksamkeit

vieler Baufirmen auf sich ziehen.

Die Firma Klöcher wurde durch die

Bauunternehmung Granit übernommen

und hat seither ihr Leistungsspektrum um

den Bereich des Hochbaus erweitert. Mit

dem Steinbruch Postmann in Rumpersdorf

sowie den Beteiligungen an diversen

Asphaltmischanlagen verfügt das Unternehmen

über die nötigen Rohstoff- und

Produktionskapazitäten. Der Steinbruch

Postmann, wo hochwertiges Serpentinitgestein

im klassischen Wandabbau gewonnen

und zum Abtransport aufbereitet wird,

erstreckt sich über neun Etagen. Die

höchste Etage findet sich auf 174 m Höhe.

„Die Zufahrt ist steil und wir haben eine

Baumaschine gesucht, die diesen Anforderungen

gerecht wird. Mit dem Muldenkipper

HM400-5 haben wir dafür das perfekte

Arbeitsgerät gefunden. Zudem befördert

die neue Maschine nun täglich um 900 t

mehr Material“, erklärt Michael Postmann,

Betriebsleiter im Steinbruch der Firma

Klöcher.

Intelligentes Bremssystem

Die Einschulung durch die Firma Kuhn sei

sehr professionell vonstattengegangen und

Michael Postmann und sein Team sind

auch von der automatischen Bremsanlage

der neuen Baumaschine begeistert. Der

knickgelenkte Muldenkipper ist nämlich

mit dem KTCS-Zugkraftkontrollsystem

ausgerüstet, das bei Einsätzen auf rutschigem

Boden automatisch für optimale

Zugkraft sorgt. Verschlechtern sich die

Bodenbedingungen und einer der an vier

der Räder sitzenden Sensoren stellen ein

Durchdrehen der Reifen fest, wird automatisch

die Differentialsperre zugeschaltet.

Drehen die Reifen weiter durch, steuert das

intelligente Bremssystem automatisch

gegen und verlagert die Zugkraft auf das

gegenüberliegende Rad. Das steigert die

Produktivität und schont die Reifen.

Geräumigkeit trifft Leistung

Der Komatsu-Radlader WA475-10 kommt

im AWT Asphaltwerk der Firma Klöcher

zum Einsatz, wo er Schotter zur Asphaltmischanlage

befördert. „Wir konnten den

Komatsu-Radlader vorab testen und

Von rechts: Maschinist Martin Lehner (Firma Klöcher) und Stefan Pilta

(Außendienst/Verkauf Kuhn) mit dem Komatsu-Radlader WA475-10.

waren gleich begeistert, weshalb wir uns

für den Kauf des Gerätes entschieden

haben. Er besticht durch eine sehr gute

Leistung und eine geräumige Fahrerkabine“,

erklärt dazu Mischmeister Markus

Kuh, der selbst mit dem neuen Gerät

fährt, wenn er den Laderfahrer vertritt.

Neben der Leistung und Geräumigkeit

sprechen noch andere Gründe für den

neuen Komatsu-Radlader: Bei der

Baumaschine handelt es sich um ein 25 t

schweres Arbeitstier, das bereits mit einem

Motor gemäß EU Stufe V – im Sinne der

Umwelt – ausgerüstet ist. Der WA475-10

vereint die Vorteile seines Vorgängers mit

einer bis zu 30% höheren Kraftstoffeffizienz.

Seine Produktivität und einfache

Bedienung eignen sich bestens für jegliche

Transport- und Ladeeinsätze.

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KOMATSU

3D-Anzeigesystem und Nutzlastwaage

für Hydraulik- und Mobilbagger

DER NEUE 80 TONNER

VIELSEITIGER RAUPEN-TELEKRAN

WEITERE INFOS

Mit dem Smart Construction 3D Machine Guidance Kit, das nun auf

den Markt kommt, bietet Komatsu Kunden ein einfaches und übersichtliches

3D-Anzeigesystem mit dynamischer Nutzlastwaage.

Das Smart Construction 3D Machine Guidance Kit ist eine einfache

und flexible technologische Erweiterung für viele Komatsu-Standardmaschinen

sowie für gemischte Flotten. Mit dem 3D Machine

Guidance Kit kann jeder Hydraulik- oder Mobilbagger mit einem

Gewicht von 13 bis 120 t mit einem 2D- und 3D-Anzeigesystem ausgestattet

werden. „Einer der Hauptvorteile des 3D Machine Guidance

Kits ist die einfache Installation und die Möglichkeit, jeden Bagger,

egal aus welcher Generation, jederzeit digital umzurüsten“, fügt

Venerus hinzu. Das 3D Machine Guidance Kit kann mit verschiedenen

Sonderausrüstungen angepasst werden, wie z.B. einem Schwenklöffelund

Schnellwechsler-Kit, einem Verstellausleger-Kit, einem Super-

Long-Front-Kit oder einem SATEL-Radio-Kit. Mit diesen Optionen

lässt sich das 3D Machine Guidance Kit optimal an die Maschinenkonfigurationen

und Betriebsbedingungen jedes Kunden anpassen.

Auch wurde eine Sicherheitszonenfunktion in das System integriert.

Damit können Kunden Gefahrenbereiche erstellen und importieren.

Zusätzlich zum Anzeigesystem verfügt das 3D Machine Guidance Kit

optional über eine integrierte Nutzlastwaage für Komatsu-Maschinen.

Des Weiteren ist das 3D Machine Guidance Kit in die Smart

Construction Suite integriert, die einen ersten Schritt zur

Optimierung von Erdbewegungsprozessen (DX) darstellt. Die Suite

fungiert als IoT-Werkzeug, das automatisch Gelände- und Nutzlastdaten

sammelt, die mit Hilfe von Smart Construction Lösungen und

Experten visualisiert und analysiert werden können.

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Maximale Flexibilität: Bis zu 57 m Auslegerlänge

inkl. 15 m Klappspitze; Teleskopieren unter Last;

Arbeiten bei bis zu 4° Schrägstellung*

Verfahren unter Last: Starker Full Power Boom

Ausleger für Pick & Carry mit bis zu 100 % Last

Effektiver Transport: mit oder ohne Raupenfahrwerken;

Innovatives Selbstmontagesystem

*mit reduzierten Traglasten

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Betriebsgebiet Nord 26, A-3300 Ardagger Stift

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50 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 51



MASCHINEN + TECHNIK

1

2 3

1 Rund 30 Händler und

Kunden aus Lateinamerika

waren bei

Rubble Master in Linz

Pichling zu Gast. 2 Beim

Baustart für die Erweiterung

der Produktionshalle

in Linz wurde der

Asphaltbruch direkt vor

Ort aufbereitet und wieder

eingesetzt. 3 Beim

„HRbert-Award“ ging die

Auszeichnung in Gold in

der Kategorie „Nachhaltiges

Personalmanagement“

bei Großunternehmen

an Rubble

Master (von links):

Günther Weissenberger

(CFO), Gerald Hanisch

(CEO) und Werner

Ammerer (CMO).

GEBRAUCHTMASCHINE

DES MONATS

RUBBLE MASTER

Steigerung der Produktionskapazitäten

Mit dem Baustart für die Erweiterung der Produktionshalle beim RM Headquarter im Südpark

in Linz-Pichling setzte Rubble Master den ersten Schritt für die geplante Steigerung

der Produktionskapazitäten. Bis 2027 sollen jährlich 1.000 Brecher das Werk verlassen.

A

nfang Oktober wurden rund 1.500 m 2

Asphaltfläche abgetragen, die nun für

den Unterbau und auch für die Feinplanie

verwendet werden. Ein RM 90!GO rollte

an, um den Asphaltbruch direkt vor Ort

aufzubereiten. „Unsere eigene Baustelle

ist das beste Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit

in der Bauwirtschaft aussehen

kann. Der Recyclingprozess spart uns

nicht nur Kosten, sondern schont auch die

Umwelt“, freut sich Gerald Hanisch,

Gründer und Geschäftsführer der RM

Group. Für die Erweiterung der Produktionshalle

rechnet Rubble Master mit einem

halben Jahr Bauzeit. Der Zubau bringt

dem Unternehmen 1.300 m 2 mehr Fläche

am Hauptsitz.

Lateinamerikanisches Flair

Rund 30 Händler und Kunden aus

Lateinamerika, darunter Vertreter aus

Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Peru,

Paraguay, Uruguay, Chile und Argentinien,

besuchten im September den Rubble

Master Firmensitz in Linz-Pichling.

Einblicke in die Entwicklung und Produktion

der kompakten Brecher und Siebe

beeindruckten die gesamte Delegation.

Das Highlight waren die Präsentation und

eine Live-Demo des RM J110X Backenbrechers,

der auf der steinexpo Premiere

feierte. Besonders am lateinamerikanischen

Markt rechnet Rubble Master mit

einer großen Nachfrage nach dem neuen

Maschinentyp. „Unsere RM Maschinen

lassen sich für verschiedenste Anwendungen

flexibel und kostensparend miteinander

kombinieren. Durch die Hybridtechnologie

erreichen wir eine Treibstoffersparnis

von bis zu 50%, reduzieren den

Lärmpegel auf der Baustelle und schonen

die Umwelt. Diese Argumente begeistern

unsere Kunden“, ist Hanisch überzeugt.

Nach Jahren der eingeschränkten Reisetätigkeit

freute sich RM Geschäftsführer

Gerald Hanisch besonders über die Gäste

aus Süd- und Mittelamerika: „Der

Austausch mit unseren Partnern und der

persönliche Kontakt sind uns sehr wichtig.

Es freut uns, dass so viele Profis in der

Baustoffaufbereitung und -recycling die

weite Reise auf sich genommen haben, um

uns und unsere Produkte besser kennenzulernen.“

Förderung für weibliche

Führungskräfte in Teilzeit

Mit dem „HRbert-Award“ zeichnet die

oberösterreichische Standortagentur

Business Upper Austria innovative und

nachhaltige Human Resources-Projekte in

Oberösterreich aus. 38 eingereichte Projekte

waren in diesem Jahr ins Rennen gegangen.

In der Kategorie „nachhaltig - über 250

Mitarbeiter“ wurde die RM Group für ihr

Bemühen und den Fokus auf weibliche

Führungskräfte in Teilzeit mit dem

„HRbert-Award“ in Gold ausgezeichnet.

Denn seit mehr als zwei Jahrzenten sorgt

RM mit einem flexiblen Teilzeit-Modell

speziell für weibliche Führungskräfte für

attraktive Perspektiven, in der sowohl die

Firma als auch die Mitarbeiterinnen von

zahlreichen Vorteilen profitieren.

www.rubblemaster.com

52 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Rubble Master

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Baujahr: 2015 • Betriebsstunden: 5.870 • Seriennummer: FJX03274 • Standort: Niederlassung Linz • Ausrüstung: Powertilt SI 10 und

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

1

2

1 Die hohe Traglast ermöglicht den bodenschonenden Transport ohne Baufahrzeuge: Der Kran transportiert

sämtliche Baumaterialien und Fertigbauteile zwischen Prätoriusgasse (im Bild rechts) und Baustelle, sodass

kaum Baufahrzeuge durch den botanischen Garten fahren müssen. Auch die Montage fand von der Prätoriusgasse

aus statt. 2 Mit 7,0 t Spitzentragfähigkeit bei 80 m Ausleger ist der Wolff 8060.25 Cross der derzeit

stärkste Baukran Österreichs.

WOLFFKRAN

Ein Wolff im botanischen Garten

Im Zentrum von Wien, unweit des Schlosses Belvedere, steht der aktuell stärkste

Baukran Österreichs. Der Wolff 8060.25 Cross saniert im Auftrag der Porr das Gebäude

des Europäischen Patentamts am Rennweg. Die von ATP architekten ingenieure geplante

Sanierung wird nach den neuesten Umweltstandards ausgeführt und auch bei Montage und

Betrieb des roten Riesen spielt der Schutz der umliegenden Natur eine bedeutende Rolle.

er einzig mögliche Standort für den

DKran im dichtbebauten und stark

frequentierten Wiener Bezirk Landstraße

war der botanische Garten der Universität

für Bodenkultur Wien zwischen alten

und denkmalgeschützten Bäumen. In

enger Zusammenarbeit des Wiener

Wolffkran-Teams mit Architekten und

Baustellenteam gelang es ein naturschonendes

Montagekonzept und einen

geeigneten Platz für den Kran zu finden.

Lediglich ein kleinerer Baum und eine

Hecke mussten dem Wolff weichen,

konnten aber erfolgreich umgepflanzt

werden.

Da ein Autokran nicht in den

botanischen Garten hineinfahren kann,

wurde der Wolff 8060.25 Cross aus rund

50 m Entfernung von der umliegenden

Prätoriusgasse aus mit einem 450 t

Autokran mit Spitze montiert. „Ausschlaggebend

für den Erfolg dieser komplexen

Aktion war nicht nur die Expertise

unseres erfahrenen Montageteams,

sondern auch die engmaschige Abstimmung

und Planung mit dem Transportunternehmen,

da vor Ort kaum Lagerfläche

für die Krankomponenten zur Verfügung

steht“, sagt Zeljko Tenjovic, Geschäftsführer

der Wolffkran Austria GmbH.

Die Montage erfolgte Anfang Jänner.

Die Prätoriusgasse – eine der Hauptverkehrsstraßen

im Bereich der Baustelle –

musste für die Montage gesperrt werden,

weshalb die Arbeiten im engen Zeitfenster

der verkehrsberuhigteren Schulferien

KRANSPEZIFIKATIONEN AUF DIESER BAUSTELLE

Wolff Kranbasis Ausladung, m Hakenhöhe, m max. Traglast /

Spitzentraglast, t

8060.25 Cross Fundamentanker 80,0 46,5 25,0 / 7,0

stattfinden mussten. Trotz schlechten

Wetters und früher Dunkelheit stand der

Kran innerhalb von nur vier Tagen. Auch

die Demontage wird voraussichtlich im

kommenden Jänner auf die gleiche Weise

in den Ferien erfolgen.

Der Wolff 8060.25 Cross wurde mit

maximaler Auslegerlänge von 80 m

aufgestellt, um die Distanz zwischen

seinem Standort und dem Gebäude des

Patentamts überwinden zu können. Trotz

des langen Auslegers hebt er noch beachtliche

7,0 t an der Spitze. „Das ist eine

einzigartige Leistung in dieser Kranklasse

und der Wolff 8060.25 Cross ist damit der

aktuell stärkste Baukran in Österreich“,

sagt Zeljko Tenjovic.

Für die Sanierung des Europäischen

Patentamtes kann der Wolff 8060.25 Cross

seine hohe Spitzentragfähigkeit voll

ausschöpfen. Da die Baustraße durch den

botanischen Garten aus Naturschutzgründen

so wenig wie möglich genutzt werden

soll, transportiert der Kran sowohl Mulden

mit Abbruchmaterial als auch sämtliche

Arbeiten im Grünen mit Blick

auf das Schloss Belvedere: Dank guter

Planung fand der Wolff 8060.25 Cross Platz

zwischen den denkmalgeschützten Bäumen

des botanischen Gartens der Universität

Wien.

DER NEUE KUBOTA KX085-5 | Setzt Maßstäbe

Einsatzgewicht inklusive Powertilt: Monoblockausleger 8.770 kg / Verstellausleger 9480 kg

Die neue Kabine bietet deutlich mehr Komfort. Zweifach verstellbarer, luftgefederter Fahrersitz,

7” LCD-Farbdisplay mit Jog-Dial Navigation, integrierte Rückfahrkamera, automatische Motorabschaltung.

Baumaterialien, -geräte und schwere

Fertigteile – wie ganze Treppen – zwischen

Prätoriusgasse und Baustelle hin und her.

Das 50 Jahre alte Gebäude des Europäischen

Patentamts wird vollständig

entkernt und mit Wärmerückgewinnungssystemen,

Photovoltaikanlage auf dem

Dach und dem Einsatz von vielen nachhaltigen

Holzelementen klimapositiv saniert.

Bei Inbetriebnahme Ende 2024 soll es so

mehr Energie erzeugen als verbrauchen.

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54 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 55



1

2 3

4

MOBILE

WIEGE

TECHNIK

1 Die Hausausstellung „WE Show 71“ auf dem Gelände von Werk 2 in Straubing/Hafen kurz vor der Eröffnung. 2 Mit dem elektrischen

Fahrantrieb Green Efficiency Drive lässt sich eine Energieeinsparung von 30% erreichen. Im Bild der Pick and Carry-Holzumschlagbagger

Sennebogen 735 E. 3 Als Vertreter der neuen G-Serie zeigte der Umschlagbagger 824 G seine Stärken. 4 Rund 6.000 Personen konnten im

Rahmen der WE Show 71 begrüßt werden. Rund 60 verschiedene nationale und internationale Händlervertretungen mit Kunden aus allen 5

Kontinenten waren anwesend. 5 Aktuell werden bei den Umschlagmaschinen die zwei Recyclingbagger 817 E (Bild) und 825 E in

der Ausführung mit Akku angeboten.

5

Gesellschafter Erich

Sennebogen: „Um dem

Wettbewerb voraus zu bleiben,

investieren wir jedes Jahr in

unser Produktportfolio und in

unsere Standorte.“

JEDES GRAMM ZÄHLT

SENNEBOGEN

71 Jahre Sennebogen: Leistungsschau

aktueller Geräte- und Technologie-Neuheiten

Seit der letzten großen Hausausstellung im Jahr 2017 verzeichnete Sennebogen nicht nur

bei der Mitarbeiterzahl und den Standorten ein beeindruckendes Wachstum, auch das

breite Portfolio in der Umschlag- und Krantechnik umfasst inzwischen zahlreiche

Größenklassen und Technologien. Im Rahmen der diesjährigen „WE Show 71“, die

vom 19.-22. September in Straubing über die Bühne ging, informierte Sennebogen

über die aktuellen Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen.

S

ennebogen wurde 1952 gegründet und

zeigt sich heute größer, innovativer

und interessanter als je zuvor. 71 Jahre

Sennebogen, das bedeutet heute 2.200

Mitarbeiter an fünf Standorten in Bayern,

zwei Stahlbauwerken in Ungarn und

Niederlassungen in den USA und in

Singapur. Betreut und vertrieben werden

die grünen Umschlagmaschinen, Krane

und Teleskoplader aus Straubing und

Wackersdorf durch ein umfassendes

Händlernetz mit über 180 Vertriebs- und

Servicepartnern an über 300 Servicestützpunkten

weltweit.

Sennebogen konnte in den vergangenen

Jahren nicht nur ein durchschnittliches

Umsatzwachstum von 16% auf

nunmehr über 600 Mio. Euro Jahresumsatz

verzeichnen, sondern hat auch

kontinuierlich in bestehende und neue

Standorte investiert. Gleichzeitig wuchs

die Belegschaft dynamisch bis auf die heutige

Größe. Bei all dem Wachstum bleibt

jedoch eines stets gleich: Sennebogen ist

und bleibt ein Familienunternehmen

– heute geführt in zweiter Generation

durch Erich und Walter Sennebogen

sowie in dritter Generation durch Anton

und Sebastian Sennebogen. Auch die

beiden weiteren Enkel des Firmengründers

stehen schon in den Startlöchern

und sind bereits jetzt bei allen wichtigen

56 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Von links: Cornelius Strobl (Leiter Produkt- und Branchenmanagement Green Line,

Sennebogen), Andreas Kaltner (Leiter Vertrieb Multi Line, Sennebogen), Bonifaz

Sossau (Area Sales Manager, Sennebogen), Martin Hubmayer (Sales Director,

Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH) und Kurt Steinkogler (Senior Key

Account Manager, Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH).

Terminen und Veranstaltungen mit

eingebunden.

Gesellschafter Erich Sennebogen

blickt optimistisch in die Zukunft:

„Unsere Kunden staunen über die

Dynamik und Agilität des Unternehmens,

und wir sind uns sicher, dass

sich die Investitionen sehr positiv auf

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Auf dem Vorführgelände der

Akademie gab es Live-Maschinendemonstrationen

und eine

Telekranvorführung am

Ausstellungsgelände.

Im Bild der neue 683 E.

„Die WE Show 71 ist eine

ausgesprochen gelungene

Veranstaltung. Von uns eingeladene

Stammkunden so wie

Neukunden sind immer wieder

von der Vielfalt und Leistungsstärke

der Firma Sennebogen

überrascht und begeistert“,

betont Joseph Warum (links;

Vertrieb IBS; Niederlassung

Österreich), im Bild mit

Prokurist Axel Siepmann (IBS).

die weitere Entwicklung auswirken

werden. Die Geschäftsfelder sind vielfältiger

geworden und die Anforderungen der

Kunden an Qualitätsprodukte und

Dienstleistungen steigen stetig. Um dem

Wettbewerb voraus zu bleiben, investieren

wir jedes Jahr in unser Produktportfolio

und in unsere Standorte.“

Zu den größten Baumaßnahmen der

letzten Jahre zählt das im September

2021 eröffnete Customer Service Center

in Steinach, das alle Aktivitäten aus den

Bereichen Ersatzteilwesen, Kundendienst

sowie den Miet- und Gebrauchtmaschinenpark

der Sennebogen Vertriebs GmbH

& Co. KG bündelt. Auf einer Fläche von

87.000 m² stehen nun zwei Bürogebäude,

großzügige Hallen und ein hochmodernes

Ersatzteillager mit einer automatisierten

Lagertechnik und optimierten Logistikprozessen.

Auch am Standort in Wackersdorf gab

es Erweiterungen. Neben dem neuen

Versandplatz wurde auch ein neues,

1.000 m² umfassendes Elektro-Testzentrum

gebaut, welches speziell zum Test

und Finish der Elektromaschinen genutzt

wird. Komplett neu geschaffen wurde

ebenso ein zweites Stahlbauwerk in Litér

(Ungarn). Auf einer Fläche von gut 13 ha

entstanden eine 29.000 m² große Produktionshalle

sowie ein Bürogebäude. Das

neue Werk ist auf das Handling großer

und schwerer Bauteile bis ca. 30 m Länge

und 25 t Gewicht ausgelegt und bietet in

der aktuellen Ausbaustufe Kapazität für

20.000 t Stahlbau im Jahr. „Mit dieser

Investition in Ungarn erweitern wir nicht

nur unsere Kapazitäten für Stahlbaugruppen

und Schweißkonstruktionen, um

den gestiegenen Bedarf zu decken,

sondern schaffen gleichzeitig Reserven für

die Zukunft“, erklärt Gesellschafter

Walter Sennebogen.

Offiziell zur Hausausstellung eingeweiht

wurde der brandneue Produktentwicklungs-Campus

am Standort Straubing/Hafen,

der aus dem neuen 1.200 m²

großen Prototypen-Center, einem 1.300 m²

Forschungs- und Testzentrum sowie

einem 3.000 m² Entwicklungs- und

Technologiezentrum besteht. Hier werden

die Neumaschinen-Entwicklung, der

Versuch und der Prototypenbau zentralisiert,

um sich vertieft auf die Entwicklung

neuer Technologien fokussieren zu

können. Denn ein kontinuierlicher

Ausbau der eigenen Entwicklungsarbeit

im Unternehmen sowie ein immer

stärkerer Fokus auf neue Antriebe, auf

Automatisierung und Digitalisierung der

Maschinen, fordern nicht nur Innovationskraft,

sondern auch Platz, um Abläufe zu

optimieren und das gestiegene Auftragsvolumen

zu erfüllen.

Kundenspezifische Elektrolösungen

Im Rahmen der „WE Show 71“ waren

über 40 verschiedene Maschinentypen aus

allen Produktlinien – von Umschlagbaggern

und kompakten Recyclingbaggern

über Krane, Seilbagger und Teleskoplader

bis hin zu Hafenumschlagbaggern mit

420 t Einsatzgewicht zu sehen. Auch

wurden neue Produktentwicklungen und

technologische Innovationen zur Energieeinsparung

vorgestellt, darunter Akkubagger,

Elektrobagger und andere

Energieeinsparsysteme.

Als technologischer Meilenstein wurde

neben der neuen 6. Maschinengeneration,

der G-Serie, auch das umfangreiche

Know-how des Herstellers im Bereich der

Elektromaschinen präsentiert. Denn hier

bietet Sennebogen schon seit Jahrzehnten

kundenspezifische Lösungen aller Art

– von kabelgebunden bis Akku, mit vielen

Innovationen bis heute. Bei Fahrmaschinen,

die häufig bremsen und wieder

beschleunigen, wie der Pick and Carry-

Holzumschlagbagger Sennebogen 735 E,

58 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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große auswahl für

jedes TrägergeräT

hat sich die Hybridlösung des

elektrischen Fahrantriebs, der

Green Efficiency Drive, bewährt.

Ein am Dieselmotor verbauter

Generator speist den elektrischen

Fahrantrieb, und beim

Verzögern wird zusätzlich

Bremsenergie rekuperiert. Ein

weiterer Vorteil: durch den

effektiveren Elektromotor und

durch die Entlastung des

Dieselmotors können höhere

Wirkungsgrade erzielt werden

und der Energieverbrauch wird

um bis zu 30% reduziert.

Seit 2022 wird das Elektro-Portfolio

außerdem durch frei bewegliche Akkumodelle

ergänzt, die bei Sennebogen unter

der Bezeichnung Electro Battery laufen.

Aktuell werden bei den Umschlagmaschinen

die zwei Recyclingbagger 817 E und

825 E – mit 19 bzw. 30 t Einsatzgewicht

– in der Ausführung mit Akku angeboten,

und im Kranbereich der Raupenteleskopkran

653 E mit 50 t sowie der 673 E mit

70 t Traglast. Das Besondere: Das Duale

Power Management System erlaubt

sowohl das autarke Arbeiten im Akkubetrieb

als auch kabelgebunden am Netz. Ist

WERKZEUG&MEHR

TOOLS&MORE

Die neue Portcab Großraumkabine für

den Hafen bietet beste Sichtverhältnisse

und ergonomisch optimierte Sitz- und

Bedienelemente.

die Maschine zum Laden über den

Ladepunkt am Unterwagen ans Stromnetz

angeschlossen, kann stationär

weitergearbeitet werden. Beim Ladevorgang

überschüssig eingespeiste Leistung

lädt sogar gleichzeitig die Akkus wieder

auf. Seit über 1,5 Jahren auf dem Markt,

hat sich die Sennebogen Akkutechnologie

schon bei vielen Einsätzen mit über 1.000

Betriebsstunden bewährt.

Großmaschinen im Umschlag

Vor allem bei den Großmaschinen

bietet Sennebogen eine

breite Produktpalette, die bis hin

zum größten Umschlagbagger

der Welt, dem 895 E, mit bis zu

420 t Einsatzgewicht und 40 m

Reichweite reicht. Erst zur

letzten bauma wurde das

Sortiment des Herstellers in der

oberen Größenklasse erneut um

einen weiteren Hafengiganten,

den 885 G Hybrid mit

320 t Einsatzgewicht und 38 m

Reichweite, ergänzt. Dank des bewährten

Baukastenprinzips bietet Sennebogen bei

diesem Modell wie auch bei allen anderen

Umschlagmaschinen sehr viele kundenspezifische

Ausstattungsmöglichkeiten an.

Speziell für den Hafen gibt es außerdem

die neue, komplett überarbeitete Großraumkabine

Portcab, die sich durch beste

Rundumsicht, ein ausgefeiltes Heiz-

Klima-Konzept und ergonomische

Sitz- und Bedienelemente auszeichnet. Ab

47 t Einsatzgewicht sind Sennebogen

Umschlagbagger mit dem Green Hybrid

Energierückgewinnungssystem ausgestattet,

das sich erfolgreich für die Groß-

vermietung

wartung

verkauf

rasche

verfügbarkeit

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Bei den digitalen Serviceangeboten von Sennebogen wird die Nutzerfreundlichkeit

und Übersichtlichkeit großgeschrieben. Der Zugang zu allen Applikationen

erfolgt zentral über das mySennebogen-Portal.

maschinen etabliert hat. Durch einen oder

mehrere zusätzliche Hydraulikzylinder

am Ausleger und einen Stickstoffspeicher

im Heck speichert die Maschine die beim

Senken des Auslegers generierte Energie

und gibt sie beim darauffolgenden

Anheben wieder ab. Die damit erreichbaren

Einsparungen in Betriebskosten von

bis zu 50% sind seit vielen Jahren

bestätigt.

Digitale Services zum

Vorteil für den Kunden

Sennebogen deckt als Hersteller mit

seinen digitalen Dienstleistungen

SENtrack, Troubleshooter und dem

Support System wichtige Themen der

Digitalisierung in der Umschlagbranche

selbst ab. Das bedeutet, der Kunde erhält

alles aus einer Hand und kann bequem

über das mySennebogen-Portal mit nur

einem Login bzw. einem Passwort auf alle

Anwendungen zugreifen. Das Telemetriesystem

SENtrack ist eine Software, um

Maschinendaten zu überwachen, Positionen

zu lokalisieren oder Wartungen

effektiver zu planen. Sollte die Maschine

ein Problem haben, ist mit dem Troubleshooter

auch gleich die passende Anwendung

zur Behebung verfügbar und der

Service-Techniker hat über sein Handy

vor Ort alle Lösungsschritte parat, selbst

an Orten ohne Internetverbindung. Die

Künstliche Intelligenz des Troubleshooters

sortiert die Anleitungen auf Basis der

weltweiten Nutzerdaten so, dass immer

der wahrscheinlichste Schritt für den

jeweiligen Fehlercode angezeigt wird.

Falls ein Fehlersuch-Guide nicht zum

gewünschten Erfolg führt, wird der

Techniker direkt in das Support System

weitergeleitet.

Trotz der Fülle an Informationen

konnten die Besucherinnen und Besucher

das Unternehmen Sennebogen im

Rahmen der „WE Show 71“ in einer

entspannten, familiären Atmosphäre als

dynamisches und zukunftsorientiertes

Familienunternehmen kennenlernen.

www.sennebogen.com

www.ascendum.at

www.ibs-maschinen.eu

Foto: Rototilt

ROTOTILT

Erweiterung der Produktplattform

Rototilt Control ist ein neues Produktkonzept von Rototilt mit Tiltrotatoren, Joysticks

und einem neuen benutzerfreundlichen Steuersystem. Mit dem kompakten Tiltrotator

RC3 ist das Konzept jetzt für noch mehr Bagger verfügbar.

R

ototilt Control ist im vergangenen

Jahr mit dem Steuersystem RC

System, den RC Joysticks und der Tiltrotatorserie

RC Tiltrotators eingeführt

worden. Die neue App RC Connect – ebenfalls

Teil des Konzepts – ermöglicht zudem

einen Fernsupport von unterwegs. Das

Konzept wird laufend um neue Modelle

erweitert. Nun hat Rototilt den Tiltrotator

RC3 für Bagger zwischen 6 und 12 t in das

Sortiment aufgenommen. „Der nächste

Schritt für die Produktplattform Rototilt

Control sind die Kompaktbagger, bei

denen RC3 der Erste ist“, erläutert

Produktmanager Sven-Roger Ekström.

„Das Kompaktsegment ist in den letzten

Jahren immer weiter angewachsen. Mit

dem vorgesehenen Platz für die Baggersteuerung

und der optimierten Hydraulik

kann der RC3 speziell den kleineren

Baggern noch mehr Präzision bieten“,

weiß Ekström.

Die neuen Tiltrotatoren der RC-Serie

kommen zusammen mit dem Steuersystem

RC System zum Einsatz. Das neue

Display und die Funktionen für das

Schnellwechsler-Sicherheitssystem bieten

besonders große Vorteile, zumal die

Sicherheitslösung SecureLock

serienmäßig enthalten ist.

„Sicherheit am Arbeitsplatz ist

das A und O. SecureLock

basiert auf einer patentierten

Lösung mit elektronischen

Sensoren im

Schnellwechsler-Sicherheitssystem

und erfüllt die

hohen Sicherheitsanforderungen

der DIN EN 474. Die

Tatsache, dass SecureLock

bei der RC-Serie serienmäßig

enthalten ist und es sich über

integrierte Tasten am Display von

RC System bedienen lässt, ist ein

wichtiger Schritt in unserer Produktentwicklung“,

so Ekström. Der Verkaufsstart

für RC3 erfolgte Anfang Oktober. „Wir

arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung

unseres Produktsortiments, egal

ob bei Serviceanbaugeräten oder Tiltrotatoren.

Die nächste Entwicklung von

Rototilt Control ist bereits in Arbeit“,

schließt Ekström.

www.rototilt.de

Verstärkung: Mit dem

kompakten Tiltrotator

RC3 ist das Produktkonzept

Rototilt Control

nun auch für Bagger

zwischen 6 und 12 t

erhältlich.

AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien

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Verbausysteme



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

1 Der Jubiläumsbagger

besticht durch sein markantes

und besonderes Design:

Marinegrau, das in das

Yanmar „Premium Red“

übergeht, mit geometrischen

Grafikelementen und einer

16k-Plakette. 2 Der 11 t

schwere B110W ist das größte

Mobilbaggermodell in der

Yanmar Produktion und eine

Hochleistungsmaschine.

3 Kai Hacker, Mitarbeiter

des Fitting Centers, hatte

die Ehre, die 16k-Plakette

anzubringen.

1

2 3

HCB HYBRID CRANE BASE

Hybridfundament für Turmdrehkrane

Die HCB Hybrid Crane Base GmbH in Pfaffstätten entwickelte ein

innovatives Hybridfundament für Turmdrehkrane.

D

as Hybridfundament kombiniert die

Stärken von traditionellen Betonund

Stahlstrukturen und bietet eine

leichte, schnelle Installation. Dazu

Thomas Kainzmayer, Geschäftsführer

der Firma HCB Hybrid Crane Base:

„Unser Hybridfundament ist deutlich

kosteneffizienter als ein Betonfundament

und kann ohne Einschränkungen

für Kraftfahrzeuge und Fußgänger

errichtet werden. Fahrbahn, Parkplätze

und Gehweg bleiben barrierefrei

passierbar.“

Im Bereich der Baustellen-Logistik

entfallen 1 bis 2 Transporte, da das

Fundament gemeinsam mit den ersten

Turmstücken angeliefert wird. Unterm

Strich ermöglicht das Hybridfundament

eine Reduktion von mehr als 15 t CO2

Emissionen pro Aufstellung im Vergleich

zu herkömmlichen Stahlbetonfundamenten.

Nicht zuletzt sorgt die neue Technik

in Bauverhandlungen für Wettbewerbsvorteile

durch die Verwendung einer

zukunftsweisenden Technologie. Eingesetzt

wird das Hybridfundament derzeit

unter anderem in Wien beim Franz

Josefs Bahnhof. Hier ist in der Althahnstraße

aufgrund der beengten Straßenverhältnisse

und der Straßenbahn eine

herkömmliche Kranmontage nicht

möglich. Der Gehsteig muss als Hauptzugang

zum Bahnhof 24/7 erhalten

bleiben. Die Baustellen-Versorgung wäre

nur mit größeren Kranen und deutlichen

Mehrkosten von der anderen Gebäudeseite

möglich gewesen. Als Lösung wurde

ein Terex CTT 202 mit 65 m Ausladung

auf einem 4 x 4,55 m Hybridfundament

mit barrierefreier Durchgangspassage

installiert.

www.hybrid-crane-base.com

Hier geht’s

zum Video:

Beim Franz Josefs Bahnhof in Wien sorgt das

innovative und patentierte Hybridfundament

trotz beengter Verhältnisse dafür, dass der

Gehsteig weiter genutzt werden kann.

Foto: Julia Prokop

YANMAR

Yanmar feiert 16.000sten Mobilbagger

In der Produktionsstätte von Yanmar CE in Crailsheim herrschte Hochstimmung,

als das Team stolz die Auslieferung des 16.000sten Mobilbaggers feierte und der

speziell lackierte B110W in Marinegrau den letzten Schliff erhielt.

Y

anmar CE stellt seit über 50 Jahren

Mobilbagger her. Die Produktion

begann in Langenburg, wurde nach

Crailsheim, Gerabronn und Rothenburg

ob der Tauber verlagert und kehrte dann

zu den frühen Wurzeln in Crailsheim

zurück. „Unser Team ist stolz auf jede

Maschine, die hier im Werk fertiggestellt

wird. Dass wir jetzt 16.000 zählen können,

zeigt, dass unser Produktionsstandort

sehr leistungsfähig ist – trotz der Pandemie

und den daraus resultierenden

Lieferengpässen, die zum Teil bis heute

andauern. Die Jubiläumszahl lässt uns

motiviert in die Zukunft blicken“, sagt

Stefan Rückartt, Yanmar Werksleiter am

Standort Crailsheim.

Umgeben vom Produktionsteam krönte

Kai Hacker von Yanmar CE den B110W

mit dem Aufkleber „Celebrating 16.000k

excavators“. Die Außenkabine der

Maschine ist außerdem mit einem

exklusiven geometrischen Hochglanzdruck

verziert, der von Grau bis hin zu

Yanmars klassischem „Premium-Rot“

reicht – eine auffällige Farbkombination,

extra für den Anlass.

Derzeit werden im Werk Crailsheim

drei Mobilbaggermodelle mit einem

Gewicht zwischen 7,5 und 11 t hergestellt:

der B75W, der B95W und der Jubiläumsbagger

B110W, wobei letzterer der

schwerste der drei Modelle ist. „Für mich

ist der Mobilbagger ein sehr interessantes

und sehr umfangreiches Gerät. Ich

möchte mein Wissen und Können weitergeben,

damit auch in Zukunft solche

hochwertigen Maschinen produziert

werden können“, sagt Jürgen Boschet,

zuständig im Werk Crailsheim für

Qualität und Produktion und seit 33

Jahren bei Yanmar beschäftigt. Yanmar

CE möchte auf diesem Erfolg aufbauen

und arbeitet kontinuierlich daran, die

Produktion weiter zu verbessern – in

Bezug auf die Fertigungsprinzipien, die

Ergonomie am Arbeitsplatz und die

Umsetzung der neuesten gesetzlichen

Anforderungen. Das Unternehmen ist

außerdem stolz auf die Philosophie der

gesamten Yanmar-Gruppe, zu der auch

der Respekt vor Menschen und der

Gesellschaft gehört.

„Ich möchte mich persönlich bei

unseren treuen Kunden und allen

Mitarbeitern bedanken, die zu diesem

Moment beigetragen haben – ohne ihre

Unterstützung hätten wir es nicht

geschafft. Sie sind das eigentliche Herzstück

unseres Erfolgs“, sagt Matthias

Leidenberger, Yanmar CE Produktmanager

für Mobilbagger in Crailsheim.

www.yanmar.com/de

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MASCHINEN + TECHNIK

1 2

MASCHINEN + TECHNIK

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

3 4 5 6

Nr. 0124850

ZEPPELIN

Zeppelin feiert mit Tag der offenen Tür die

Neugestaltung der Niederlassung in Villach

Im Zuge der Modernisierungsarbeiten des Standortes in Stadelbach bei Villach lud

Zeppelin Österreich seine Kunden vom 6. bis 7. Oktober zu einem Tag der offenen Tür ein.

Nicht nur die Kernsanierung des Gebäudes konnte überzeugen, auch die präsentierten

Produkte von Cat, Thwaites und Weber MT waren ein Anziehungspunkt für die Besucher.

D

ie Niederlassung präsentiert sich in

einem gänzlich neuen modernen

Charakter. Eine thermische Sanierung

der Außenhülle sowie der Austausch von

Fenstern, Türen, Hallentore und der

freundlich gestaltete Innenraum im

Gebäude kommen den Mitarbeitern und

Kunden entgegen. Es wurde aber nicht

nur die Substanz, sondern auch der

Sonnenschutz verbessert, 2 E-Ladestationen

errichtet und die Beleuchtung auf

LED-Leuchten umgerüstet. Eine sehr

wichtige Investition sind die 73 neu

installierten Cat-Photovoltaikmodule am

Dach, die in der Spitze 51,83 kW erzeugen

und gerechnete 54.000 kWh Strom im

Jahr produzieren.

Der Tag der offenen Tür fand bei spätsommerlichem

Wetter statt und das

nahmen sehr viele Kunden an beiden

Terminen wahr. Gezeigt wurden die

neuesten Cat-Maschinen mit verschiedensten

Anbaugeräten. Weber MT

Verdichtungsgeräte kamen mittels

Fernsteuerung zum Einsatz. Akkubetriebene

Stampfer und Rüttelplatten wurden

laufend vorgeführt. Power Systems zeigte

verschiedene Stromaggregate von Cat

sowie Perkins und den Kindern wurde

dank eines extra aufgeschütteten

Sandhaufens und vorhandenen

Caterpillar Spielzeug-Baumaschinen

auch nicht langweilig.

Auf großes Interesse stieß das abgehaltene

Gewinnspiel, wo in Kürze die

Gewinner präsentiert werden. Thomas

Weber, Geschäftsführer, verantwortlich

für die Zeppelin Baumaschinen GmbH,

gratulierte zu dem geglückten Umbau

und ließ es sich nicht nehmen, Stephan

Bothen, Vorsitzender der Geschäftsführung

Zeppelin Österreich und Ferdinand

Luschnig, Niederlassungsleiter Villach,

einen Besuch abzustatten. Stephan

Bothen selbst betonte während der

Feierlichkeiten: „Es freut mich, dass wir

mit dieser sehr geglückten Standortneugestaltung

wieder ein Stück näher an

unsere Kunden rücken können, denn

fühlen sich unsere Mitarbeiter wohl,

findet das auch bei der persönlichen

Betreuung unserer Kunden seinen

Widerhall!“

www.zeppelin-cat.at

64 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

1+2 Der Tag der offenen Tür in der Zeppelin Niederlassung in Villach war ein voller

Erfolg. 3 Niederlassungsleiter Ferdinand Luschnig vor der rundum renovierten

Niederlassung in Villach. 4 Die PV-Anlage am Dach liefert in der Spitzenleistung

51,8 kWp. 5 Von links: Martin Huber (Geschäftsleiter Service), Stephan Bothen

(Vorsitzender der Geschäftsführung

Zeppelin Österreich), Niederlassungsleiter

Ferdinand Luschnig

7

und Thomas Weber (Geschäftsführer

Zeppelin

Baumaschinen GmbH).

6 Eine voll motivierte

Zeppelin-Belegschaft

vor der neugestalteten

Niederlassung.

7 Stephan Bothen

(Mitte) und

Ferdinand Luschnig

(links) im Gespräch mit

Baublatt.Österreich

Herausgeber Karl Englert.

11

12

1

10

27

26 21

2

9

25 22

3

8 24 23 4

7

6

5

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Ein SERVICE des MAWEV

Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei

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BETON + SCHALUNG

LIEBHERR

Niedrige Ausfalthöhe als großer Pluspunkt

Die neue 31 XXT Autobetonpumpe von Liebherr ist mit innovativen Technologien

ausgestattet. Insbesondere die neue LiDriveIn-Funktion und die niedrige Ausfalthöhe

machen die Pumpe zum Gebäudeprofi.

Gerade in Gebäuden entfaltet die neue Autobetonpumpe 31 XXT ihre Vorteile.

PERI

Taktschiebebrücke im Wochentakt

Beim Neubau der 455 m langen und 40 m hohen Talbrücke Krondorf kommt ein

umfassendes Peri Gesamtpaket zum Schalen der Widerlager und Pfeiler sowie

des Überbaus und der Gesimskappen zum Einsatz.

D

ie 50 Jahre alte Talbrücke Krondorf

führt zwischen Nürnberg und Regensburg

die Autobahn A3 südlich der Raststätte

Jura über das Tal des Dürner Bachs

und wird daher von der Eiffage Infra-Bau

komplett ersetzt. Knapp 15 Monate nach

Abriss der alten Ostbrücke und dem

Beginn der Rohbauarbeiten ist der neue

Überbau bereits am gegenüberliegenden,

nördlichen Talende angekommen. Mittels

Taktschiebeverfahren wanderte die 15 m

breite Balkenbrücke ausgehend vom

Taktkeller am südlichen Widerlager im

regelmäßigen Wochentakt in 30 m Schritten

nach vorne. Zur Herstellung des

Spannbeton-Brückenüberbaus mit einzelligem

Hohlkastenquerschnitt kam das

Variokit Taktschiebesystem VIL zum

Tragen. Hierbei erfolgen Absenken und

Ausschalen der Außenschalung mittels

1+2 Neubau der Talbrücke Krondorf: Beim Variokit Taktschiebesystem VIL erfolgen Absenken

und Ausschalen der Außenschalung mittels speziellem Ausschalmechanismus in einem

Arbeitsvorgang. 3 Die Kletterschalungen für Brückenpfeiler und Pfeilerköpfe basieren auf

dem kranversetzbaren SCS Klettersystem. 4 Für die Herstellung der Trogdecke sorgt die

Deckenschalungseinheit mit Schubladenprinzip.

speziellem Ausschalmechanismus in einem

Arbeitsvorgang. Für die nachfolgende,

rasche Herstellung der Trogdecke sorgt die

Deckenschalungseinheit mit Schubladenprinzip.

Diese lagert seitlich auf Wandlagern

mit Rollen-Fallkopf auf, um ein schnelles

Ausschalen, einfaches Verschieben und

cleveres Einschalen zu ermöglichen.

Bereits die acht tragenden

Brückenpfeiler, jeder zwischen 10,00 m

und 36,50 m hoch, wurden zuvor schon mit

Peri Know-how geschalt. Die aufwendige

Pfeilergeometrie mit nach oben verschlanktem

Schaftquerschnitt und

aufgeweitetem Pfeilerkopf erforderte von

Beginn an eine projektspezifisch angepasste

Kletterschalungslösung. Das SCS

Klettersystem bildete zusammen mit Vario

GT 24 Schalungselementen die passende

Basis. Damit konnten teilweise zwei 5 m

Regeltakte pro Woche betoniert werden.

Bühnen und Schalung bildeten hierbei

jeweils eine Eckeinheit, sodass die Verschlankung

bei jedem Klettertakt an den

mittig positionierten Passelementen

vorgenommen werden konnte. Das

Ergebnis: kurze Taktfolgen und ein

sehenswertes Sichtbetonergebnis. Um die

komplexe Formgebung mit Brettstrukturbelegung

zu realisieren, wurden die

dreidimensional gekrümmten Sonderschalungselemente

von Peri maßgenau

vormontiert und einsatzfertig auf die

Baustelle geliefert. Zur Montage der

Auflager und beim Vorschub des Überbaus

diente das an den Pfeilerköpfen montierte

Variokit Gesimskappen- und Konsolsystem

VGK als sichere, umlaufende Arbeitsbühne

in großer Höhe.

www.peri.at

Fotos: Peri Deutschland

N

ach umfangreichen Testreihen bringt

Liebherr nun die kleinste Pumpen-

Type aus der 30 m Baureihe auf den Markt.

Die 31 XXT Autobetonpumpe mit ihrem

besonders kompakten fünfteiligen Verteilermast

punktet mit einer geringen Ausfalthöhe

von nur 5,4 m. Das bedeutet: maximale

Flexibilität auf kleineren und

beengten Baustellen. Die ganze Stärke

dieser Konzeption macht sich aber vor

allem bei Arbeiten in Gebäuden bemerkbar.

Die neue LiDriveIn-Funktion ist ein

besonderes Highlight für Arbeiten auf

Baustellen mit niedrigen Deckenhöhen.

Die 31 XXT kann dank LiDriveIn mit

zusammengefaltetem Armpaket vor dem

Fahrerhaus im Normalbetrieb in ein

Gebäude einfahren. Um den Mast nach

vorne zu bringen, ist das Ausschwenken

der Abstützarme nicht nötig, es sind

lediglich die Abstütz-Zylinder nach unten

auszufahren. In einer Halle lässt sich der

Mast durch die kurzen Armsegmente und

die niedrige Ausfalthöhe unkompliziert vor

dem Fahrerhaus ausfalten. Besonders

ausgeklügelte Ablagesysteme für Schläuche

und Rohre erlauben das Mitführen von

rund 90 m Förderleitungen. Nach dem

Meter die entscheiden!

Ausschwenken der Abstützarme sind alle

Lagermagazine leicht zugänglich. Ein

weiteres Highlight der neuen 31 XXT

Autobetonpumpe ist die bewährte Pump-

Antriebseinheit „Powerbloc“ von Liebherr.

Sie zeichnet sich dadurch aus, dass alle

hydraulischen Schalt- und Messelemente

vollständig integriert sind. Kombiniert ist

die neue Antriebseinheit mit dem hocheffizienten,

halbgeschlossenen Ölkreislauf,

welcher sämtliche Antriebe kraftvoll und

zuverlässig mit hydraulischer Energie

versorgt.

www.liebherr.com

Palfinger Krane haben immer die Nase vorne. Dank überlegener

Hubkraft und Reichweite, mit der Sie um die entscheidenden

Meter voraus sind. Sprechen Sie jetzt mit den Kranprofis von

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leisten und weniger kosten als Sie denken.

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66 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 67



BETON + SCHALUNG

BETON + SCHALUNG

Die Verwendung von Doka-Standardteilen

ermöglicht dank der sicheren

und schnellen Montage eine signifikante

Kosten- und Zeitersparnis.

Bei der Herstellung zweier Hochhauskerne in Bradford (UK)

war Doka Slipform inklusive gewünschtem Oberdeck und

Windschild im Einsatz.

Im Doka Headquarter Amstetten kann

ein ausgestelltes Gleitschalungsobjekt

besichtigt werden.

DOKA

Qualitätskontrolle und die vertraglich

festgelegte Einhaltung der Bauprojekte

erheblich vereinfacht.

„Egal ob Wand- oder Deckenschalung,

egal ob Kletter- oder Gleitschalung:

Kunden können in unserem breiten

Produktportfolio die für sie passende

Lösung auswählen. Wir haben als Komplettanbieter

für jede Bauphase das

passende Produkt und unterstützen

zusätzlich mit kompetenter Beratung und

umfassendem Projektmanagement“,

erklärt Michael Heinrauch, Operativer

Geschäftsführer von Doka Slipform in der

Niederlassung Graz.

Im Herbst 2023 ist Doka Slipform unter

anderem auf Baustellen in Manchester,

New York und Singapur im Einsatz. „Bei

der Herstellung 27 m hoher Tanks in New

York wird eine wasserdichte Folie während

des Betoniervorgangs mit eingeglitten, so

werden der technische Anspruch, eine

kurze Bauzeit sowie die gewünschte

Kosteneffizienz perfekt realisiert“, erzählt

Key-Account Manager Bernd Reitmaier

stolz.

www.doka.com

Kompetenzzentrum für Gleitschalung

Durch den Aufbau des internationalen Gleitschalungs-Kompetenzzentrums

in Graz bietet Doka seit kurzem als erstes Unternehmen weltweit ein vollumfängliches

Sortiment an Kletter- sowie Gleitschalungssystemen an.

Kunden profitieren damit von hochwertigen Schalungslösungen aus einer

Hand, umfassender Beratung sowie einem weltweiten Vertriebsnetz.

G

leitschalungen sind die ideale Wahl

für die monolithische und fugenlose

Bauweise, die nicht nur höchste strukturelle

Integrität, sondern auch eine

beschleunigte Bauzeit erfordert. Dazu

zählen etwa Silos, Tanks, Hochhauskerne

und Brückenpfeiler. Um künftig auch

Projekttypen dieser Art bestmöglich

abwickeln zu können, haben die Schalungsexperten

von Doka gemeinsam mit

erfahrenen Praktikern ein Gleitschalungssystem

entwickelt, das auf viele Standardbauteile

aus dem Doka-Sortiment zurückgreift.

So lassen sich zum Beispiel Dimensionierungen

von Arbeitsbühnen und

Plattformen individuell gestalten und mit

dem Top 50-Systembaukastensystem

realisieren. Die Verwendung vieler

Standardkomponenten wie Geländer und

Konsolen gewährleistet hohe Sicherheitsstandards

auf der Baustelle. Bei innerstädtischen

Projekten kann zusätzlich die

DokaXbright Rahmeneinhausung zur

Lärmreduzierung eingesetzt werden.

Doka zeichnet sich zudem durch

umfassende Beratung und Projektunterstützung

aus. Kunden haben einen

einzigen Ansprechpartner, der sie bei der

Auswahl der besten Schalungslösungen

für ihre spezifischen Projektanforderungen

und Bauvorhaben unterstützt. Dabei

werden je nach Bauwerk jeweils die

Vor- und Nachteile von Kletter- und

Gleitschalung abgewogen und daraufhin

die geeignete Methode für die bevorstehende

Bauphase ausgewählt.

Bei der Gleitschalungsmethode sorgen

erfahrene Supervisor (Richtmeister) für

die fachgerechte Ausführung, Überwachung

und Koordination während des

kontinuierlichen Gleitvorgangs. Während

der Beton dabei in Lagen von ca. 20 bis 30

cm eingebracht wird, zieht sich das

Schalungssystem selbsttätig, hydraulisch

nach oben, was permanentes Betonieren

rund um die Uhr ermöglicht. Das Ergebnis

ist ein wirtschaftlicher, täglicher horizontaler

Baufortschritt von mehreren Metern.

Die weltweite Verfügbarkeit vieler

Standardteile an bis zu 178 Standorten

bringt außerdem einen bedeutenden

Logistikvorteil und eine erhebliche

Transportkostenersparnis mit sich.

Eine herausragende Innovation im

Zuge des Gleitschalungssystems ist die

technische Vermessung mit Doka Xact via

elektronischer Laserzieltafel. Dieses

System liefert kontinuierliche Vermessungsdaten

zu Genauigkeit und Geometrie

sowie einen Vergleich zwischen Soll- und

Ist-Baufortschritt des Bauprojekts. Die

Bausoftware Sitelife verbindet dieses

computergestützte, cloudbasierte Monitoring

mit umfassender Dokumentation

(Fotos, Bautagesberichte, etc.) was die

68 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Doka

MOBILE UND STATIONÄRE BETONMISCHANLAGEN FÜR:

• Transport- und Werksbeton

• Fertigteile und Betonwaren

• Sonderbetone



BETON + SCHALUNG

Nicht nur bei Sonderarbeitsplätzen

zeigt der neue Bulmor

Elektro-Fahrmischer seine Stärken. Eine

direkte Sicht auf den Be- und Entladevorgang

macht die verkehrt aufgebaute

Mischtrommel möglich.

1 2

BULMOR

1+2 Durch den extrem engen Wenderadius

manövriert der kompakte Bulmor das Mischgut

durch die engen Produktionsstraßen zur gewünschten

Station. Die Batterie punktet dabei, je nach

Einsatz, mit mehreren Tagen Laufzeit pro Ladung.

3 „Beim Thema Abgasemission bietet der neue

Bulmor Elektro-Fahrmischer große Vorteile, denn

im Gegensatz zu einem Dieselmotor ist keine Abgasnachbehandlung

notwendig und es gibt keinen CO2

Ausstoß“, betont Erich Korn (Produktmanager,

Firma Bulmor Industries). 4 Der Elektro-Fahrmischer

kann mittels Vorwahltasten oder per

Display einfach bedient werden.

3

4

Betontransport neu gedacht: Betonmischer

mit elektrischem Antrieb ohne Abgasemission

Mit dem neuen Elektro-Fahrmischer präsentiert die Bulmor industries GmbH, ein

international agierender Premium-Hersteller im Intralogistik-Nischenbereich Seitenund

Mehrwegestapler mit Sitz in Oberösterreich, eine attraktive Lösung für den

effizienten innerbetrieblichen Betontransport. Er ist in den Betonwerken auch eine

Alternative zu den Geräten mit modernem Dieselantrieb, die für niedrige

Leistungsabnahmen nicht ausgelegt sind.

n langjähriger enger Zusammenarbeit

Imit den Endkunden wie Rekkers und

Brüninghoff entwickelte Bulmor einen

elektrisch betriebenen Betonmischer für

Transport von Beton im Halleneinsatz –

ohne Abgasemission. Als Trägerfahrzeug

dient dabei der in der Intralogistik seit

jeher bewährte elektrisch betriebene

Seitenstapler. Über 20 Geräte wurden

bereits in Deutschland ausgeliefert.

Dort, wo Förderband oder Krankübel in

der Betonfertigung nicht einsetzbar sind,

kommt der Bulmor Betonmischer zum

Einsatz. Das Betonmischfahrzeug ist eine

Kombination aus einem Elektro-Seitenstapler

ohne Hubwerk mit einer bewusst

verdreht, aufgebauten Mischtrommel.

Diese intelligente Kombination eröffnet

dem Unternehmen enorme Vorteile im

Transport des Mischgutes.

Flexibler und emissionsfreier

Frischbetontransport

Das elektrisch betriebene Fahrzeug nutzt

die vorhandenen Produktionsgassen und

nimmt damit keinen weiteren Platz ein.

Dabei sichert es ein ruhiges und angenehmes

Fahrverhalten durch den E-Antrieb.

Dies ermöglicht den Einsatz des Bulmor

Betonmischers im Innenbereich. Der

Betonmischer beliefert je nach Anforderung

die Sonderarbeitsplätze mit Frischbeton,

mit voller Sicht auf Ladevorgang.

Die Trommel weist ein Fassungsvermögen

von bis zu 7 m³ Mischbeton auf und wird

permanent gedreht, auch wenn das

Fahrzeug steht. Mit seiner max. 3.000 mm

breiten Baubreite und einem inneren

Wenderadius von max. 680 mm bleibt der

Fahrmischer auch in engsten Produktionsgassen

manövrierfähig und ist gegenüber

einem herkömmlichen Fahrmischer klar

im Vorteil.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil des

Bulmor-Fahrmischers besteht darin, dass

der Start des Lade- und Entladevorganges

bequem per Drehjoystick oder mit Vorwahltasten

per Display direkt aus der

Kabine gestartet werden kann. Optional ist

dies durch eine Funkfernbedienung für

Rechts/Linkslauf der Mischertrommel auch

Fotos: Bulmor / Baublatt.Österreich

JETZT ZUM

EINFÜHRUNGSPREIS!

außerhalb der Kabine möglich. Die daraus

resultierende volle Sicht auf den Ladevorgang

erleichtert dem Fahrer die genaue

Bemessung des Ladegutes. Somit gestaltet

sich der Be- und Entladevorgang äußerst

zeitsparend, sicher und wirtschaftlich.

Der Elektro-Antrieb mit einer 80V 1550

Ah Batterie mit im Chassis integriertem

Ladestecker, samt seitlicher Wechselvorrichtung,

einer Premium-Kabine mit

ergonomischem Sitz und umfangreiche

Sicherheitsausstattungen wie Multifunktionsdisplay,

Sonnenrollo, LED Arbeitsscheinwerfer,

StVO-Ausstattung (optional),

akustische Rückfahrwarner, Rückfahrkamera

und Kamera zur rechten Seite

sowie Safetylights, Geschwindigkeitsregler

u.v.m. unterstützen dabei, die Intralogistik

der Kunden hinsichtlich Sicherheit und

Effizienz weiter zu verbessern.

Die Maschine ist optional mit dem

Flottenmanagement Tool mybulmor

ausgestattet. Per Mobilfunk liefert dieses

für den Anwender wichtige Leistungskennzahlen

– abrufbar bequem mittels

Dashboard.

DIE NEUEN MEHRZWECKGREIFER

FÜR RECYCLING, ABBRUCH, BAU

Neben Sicherheit und Ergonomie der

Mitarbeiter wirkt sich der elektrisch

betriebene Betonmischer auch wesentlich

in der Wirtschaftlichkeit aus. Der Elektro-

Antrieb ist langfristig kostengünstiger als

ein Dieselfahrzeug, da geringere Wartungskosten

und Energiekosten anfallen.

Aber vor allem zum Thema Abgasemission

sind die Vorteile des E-Antriebes unschlagbar:

es ist keine Abgasnachbehandlung

wie bei einem Dieselmotor notwendig und

es gibt keinen CO2 Ausstoß.

www.bulmor.com

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70 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 71



BETON + SCHALUNG

BETON + SCHALUNG

Die Kompatibilität der Traggerüstsysteme MT 60

und MEP vereinfachte die Arbeit bei schwierigen

Anforderungen.

DYWIDAG / MEVA

Variierende Auskragungen mit

flexiblen Traggerüsten durchgesteift

Da die bereits fertig hergestellten

Vordächer die Auflast aus den darüber

zu betonierenden Vordächern

nicht allein aufnehmen konnten,

mussten alle Ebenen voll

durchgesteift werden.

Das modulare Traggerüst MT 60

sorgte für Sicherheit und

Flexibilität auf der Baustelle.

Foto: Schöck Bauteile Gmb

SCHÖCK

Betonbewehrung aus

Glasfaserverbundwerkstoff

Schöck Combar ist korrosionsresistent, dauerhaft

hochfest, chemisch beständig und nicht elektrisch

leitend oder magnetisierbar.

D

er Glasfaserverbundwerkstoff ist nicht

nur leichter als Betonstahl, sondern

verfügt zudem über eine Kurzzeitzugfestigkeit,

die um ein Vielfaches höher ist als

die von Betonstahl. Darüber hinaus hat

Combar in etwa dieselben Ausdehnungseigenschaften

wie Beton und ist damit sehr

gut für den Einsatz in Beton geeignet.

Außerdem weist Combar dank seiner

gerippten Oberflächenstruktur einen

guten Verbund im Beton auf.

Combar ist der erste und bislang einzige

Faserverbundwerkstoff mit einer allgemeinen

bauaufsichtlichen Zulassung des DIBt

– und das bereits seit 2008. Danach

verfügt Combar sogar über eine 100-prozentige

Korrosionsresistenz für eine Dauer

von 100 Jahren. Selbst bei minimaler

Betondeckung sind somit keine

Instandhaltungsmaßnahmen aus

Korrosionsgründen notwendig. Zudem

ist Combar leicht zerspanbar. Dadurch

kann es beim Einsatz als Bewehrung in

Schachtwänden im Tunnelbau, Schlitzwänden

oder Bohrpfählen nahtlos mit der

Tunnelbohrmaschine durchfahren werden

– das spart Kosten und erhöht die

Sicherheit für Mitarbeiter. Als essenzielle

Produktkomponente ist Combar Bestandteil

im Wärmedämmelement Schöck

Isokorb und der Fassadenbefestigung

Isolink.

Combar wurde bereits 1997 in den Markt

eingeführt und ist zu 100% made in

Germany. Die Herstellung des Glasfaserverbundwerkstoffs

erfolgt in eigener

Der Glasfaserverbundwerkstoff Schöck

Combar zeichnet sich durch außergewöhnliche

Eigenschaften aus.

Produktion am Standort in Halle (Saale).

Dabei werden in einem zweiteiligen

Herstellverfahren korrosionsresistente,

hochfeste Glasfasern so dicht wie möglich

gebündelt und mit flüssigem Kunstharz

imprägniert. Anschließend werden Rippen

in die ausgehärteten Stäbe geschnitten

und lackiert.

www.schoeck.com/de-at

In Wiener Neudorf errichtete Dywidag als Generalunternehmer ein

attraktives Hotel. Schalungs- und Traggerüstsysteme von Meva

unterstützten die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts.

D

as B&B Hotel Landmark ist ein

Blickfänger. Das Gebäude-Layout

präsentiert sich als Y-förmiger Grundriss.

Die Deckenplatten der Obergeschosse

kragen zu allen Seiten unterschiedlich

weit aus und die wie übereinander

gestapelt wirkenden Etagen scheinen

förmlich zu schweben. Schräge Rundsäulen

flankieren den Eingangsbereich des

Quartiers.

Der Komplex besteht aus sieben Etagen.

Das 3,40 m hohe Parkdeck im Untergeschoss

wurde mit massiven Stützen und

Trägern errichtet. Das Erdgeschoss, 5,10 m

hoch, schließt das Hotelfoyer und einen

1.300 m² großen Gastronomiebereich ein.

Hier wurde die Deckenschalung MevaDec

auf dem Traggerüstsystem MT 60 montiert.

Darüber befindet sich ein 3,80 m

hohes Stockwerk mit Frühstückssaal und

Terrassenbereich. Diese drei unteren

Etagen wurden allesamt mit Ortbeton

errichtet, während in den vier Obergeschossen,

jeweils 2,70 m hoch, ein Mix von

Ortbeton- und Hohlwänden genutzt wurde.

Die konventionelle MevaFlex-Deckenschalung

eignet sich aufgrund ihrer Flexibilität

besonders gut für wechselnde und

unterschiedliche Grundrisse. Sie wurde

mit den angelieferten Elementdecken

belegt. Als Traggerüst wurde neben MT 60

auch das kompatible MEP-System von

Meva genutzt, das keinen „Stützenwald“

erzeugt, sondern mit wenigen Grundteilen

und Rahmen an jede Gebäudegeometrie

und Höhen bis 21 m zu adaptieren ist.

Die Kompatibilität der Meva-Traggerüstsysteme

MT 60 und MEP vereinfacht

die Arbeit bei schwierigen Anforderungen

wie unterschiedlichen Geschosshöhen,

Grundrissen und Mischbauweise. Da die

bereits fertig hergestellten Vordächer die

Auflast aus den darüber zu betonierenden

Vordächern nicht allein aufnehmen

konnten, mussten alle Ebenen voll

durchgesteift werden. Aufgrund der

unterschiedlichen Auskragungen trat alle

paar Meter eine andere Unterstützungshöhe

auf. Um die Ausführung dennoch

effizient zu gestalten, konzipierten das

Dywidag-Team und Meva gemeinsam eine

Unterstützungsmethode, die je nach

Situation nur geringfügige Anpassungen

erforderte. So konnte viel Montagezeit

gespart und der Baufortschritt beschleunigt

werden.

Sämtliche Ortbetonwände wurden mit

dem Wandschalungssystem StarTec und

mit Elementhöhen 270 und 135 cm

geschalt. Die universelle Schalung aus

Stahl mit vollflächiger Frischbetondruckaufnahme

von 60 kN/m² lässt sich mit

wenigen Verbindungsteilen effizient

nutzen und einfach handhaben.

Dywidag-Bauleiter Jovica Mihajlovic

zeigte sich zufrieden mit dem Resultat –

und mit dem Weg zum Ziel. „Komplexe

Aufgaben wie die Unterstützung der

unterschiedlich auskragenden Vordächer

konnten wir in enger, vertrauensvoller

Zusammenarbeit mit Meva souverän

lösen. Dies war maßgebend für die

schnelle, erfolgreiche Umsetzung aller

sicherheitsrelevanter Aufgaben. Die

einfache Handhabung der Systeme trug

ebenfalls zu schnellem Baufortschritt bei.“

www.meva.net

www.dywidag.at

Fotos: Dywidag

72 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 73



BETON + SCHALUNG

BETON + SCHALUNG

NOE-SCHALTECHNIK

Gekonnter Einsatz von Systemschalungen

In Heidelberg entsteht das AudimaX. Dieses Lernzentrum besticht durch seine außergewöhnliche

Architektur und wird den größten Hörsaal der gesamten Universität

beherbergen. Der Rohbau stellte die Verantwortlichen vor knifflige Aufgaben, die sie

mithilfe unterschiedlicher NOE-Standardsysteme meisterten.

D

ie Klaus Tschira Stiftung baut für die

Universität Heidelberg einen zentralen

Ort für Lehre und Dialog. Da der

Neubau mit ca. 900 Plätzen den größten

Hörsaal der gesamten Universität besitzen

wird, trägt er den Namen AudimaX. Er

entsteht als „neue Mitte“ auf dem Campus

„Im Neuenheimer Feld“ und beherbergt

darüber hinaus zwei Hörsäle mit insgesamt

ca. 500 Plätzen, Büros, mehreren

Seminar- und Lernräumen sowie eine ca.

3.300 m² große Bibliothek. Insgesamt

umfasst das Gebäude eine Nutzfläche von

8.700 m² und erstreckt sich über zwei

unterirdische und vier oberirdische

Geschosse sowie ein Staffelgeschoss. Von

außen betrachtet wirkt es wie ein lichtdurchfluteter

Quader, der über einem

Sockel mit zwei Rampen schwebt.

Die daraus resultierende komplexe

Geometrie stellte die Mitarbeiter der

Der Bau des AudimaX stellte die Mitarbeiter des Bauunternehmens vor ganz unterschiedliche

Aufgaben. Zu den anspruchsvolleren gehörten die schrägen Böden der Hörsäle.

Firma Peter Gross Niederlassung Kaiserslautern

immer wieder vor Herausforderungen.

Sie führte die Rohbauarbeiten

durch. Um diese Aufgabe erfolgreich zu

erbringen, legten Bauleiterin Asie Kezhova

und Polier Eric Beuthen von Anfang

an fest, das Projekt nur mit den Systemen

und dem Know-how der NOE-Schaltechnik

in Angriff zu nehmen. Sie sagen hierzu

unisono: „Bei diesem gigantischen

Bauvorhaben müssen wir wissen, dass wir

uns auf die Beteiligten verlassen können.

Wir haben in den letzten Jahren so gute

Erfahrungen mit NOE gemacht, dass uns

wichtig war, die ins Boot zu holen.“

Eine der Herausforderungen waren

unter anderem die Böden des AudimaX

und der Hörsäle. Damit hier die Zuhörerbänke

nach hinten ansteigend angeordnet

werden können, ist der Boden als 21°

geneigte Rampe ausgebildet. Das AudimaX

ist 32 m lang. In Kombination mit

der gegebenen Neigung hat dies zur Folge,

dass der Boden im hinteren Bereich des

Saals ca. 12 m höher liegt als im vorderen.

Das bedeutete, dass die Belegschaft der

Baustelle eine Fläche in 12 m Höhe zu

betonieren hatte, die zudem noch geneigt

ist. Bei den Schalplänen, die die NOE-

Techniker hierfür erstellten, nutzten sie

zwei unterschiedliche Standardsysteme

des Herstellers und sahen zwei aufeinander

abgestimmte Arbeitsschritte vor:

Zunächst musste in 5 m Höhe eine sichere,

provisorische Plattform errichtet werden,

auf die dann die NOE-H20-Deckenschalung

mit der erforderlichen Neigung

gestellt werden konnte.

Die NOE H-20 Träger Konstruktion

inclusive aufliegender Schaltafeln werden

von Euro-Deckenstützen in Position

gehalten und haben den Vorteil, dass sich

ihre Höhe flexibel variieren lässt.

So war es den Mitarbeitern der

Firma Peter Gross möglich, die

schräge Fläche des AudimaX

effizient und sicher zu schalen.

Ähnlich gingen sie auch in den

beiden anderen Hörsälen vor.

Doch sobald der Beton ausgehärtet

war, wurde der Polier Eric

Beuthen vor eine weitere Herausforderung

gestellt: Da in den

Hörsälen und im AudimaX große

Spannweiten überbrückt werden

müssen, sind für die Lastabtragung

der darüber liegenden Decke

mehrere Unterzüge erforderlich.

Hinzu kommt, dass das AudimaX

an manchen Stellen eine Raumhöhe

von knapp 6,50 m hat. Um

unter diesen Voraussetzungen die

Unterzüge betonieren zu können,

nutzten die Verantwortlichen die

NOEprop-Stützentürme. Bei

ihnen handelt es sich um ein

turmähnliches Traggerüst, dass

sich aus Rahmen und Aussteifern

zusammensetzt. Diese verleihen

dem System hohe Flexibilität und

ermöglichen es – je nachdem, wie

sie miteinander kombiniert

werden –, eine Höhe von bis zu

15,20 m zu überwinden. Da die

Elemente aus Aluminium

bestehen, sind sie verhältnismäßig

leicht, haben aber eine

Tragkraft von bis zu 160 kN pro

Stütze. Auf sie wurde die Deckenschalung

– in Form von H-20-Trägern

und einem Schalbelag –

direkt auf die Deckenstützen

aufgelegt. Da diese jedoch zum

Teil auf der geneigten Fläche des

AudimaX-Bodens standen, musste

unter den Stützen ein Ausgleich

mittels eines Holzkeils eingebaut

werden.

Und auch ein anderer Bereich

forderte das Können der NOE-

Schalungsplaner. Das AudimaX

befindet sich im Untergeschoss

des Gebäudes. Um den eingangs

beschriebenen Eindruck eines

schwebenden Quaders zu schaffen,

ist es erforderlich, dass die

Fassade im Erdgeschoss um ca.

3 m zurückspringt und ab dem

ersten Obergeschoss aufwärts um

8 m auskragt. Was in der Schnittzeichnung

relativ harmlos

aussieht, war schalungstechnisch

höchst anspruchsvoll. Denn

aufgrund dieser Vor- und Rücksprünge

musste an manchen

Stellen die Last der Schalung und

des frischen Betons über mehrere

Geschosse hinweg abgefangen

und in den Boden des AudimaX

geleitet werden – der ja wie oben

beschrieben eine Neigung von 21

Grad hat. Um diese knifflige

Aufgabe zu lösen, griffen der

Polier und die Bauleitung auf eine

Kombination von gleich drei

verschiedenen NOE-Standardsystemen

zurück. Diese waren die

bereits beschriebenen NOE-

H20-Deckenschalung und die

NOEprop-Stützentürme. Sie

wurden ergänzt durch die

NOEtec. Bei ihr handelt es sich

um ein Baukastensystem, das in

der Regel für Ingenieurbauten,

wie zum Beispiel Tunnel, verwendet

wird. Ein Grund dafür ist

unter anderem, dass es extrem

flexibel ist und sich durch eine

hohe Tragfähigkeit auszeichnet.

www.noe.eu

Die schrägen Böden der Hörsäle wurden mithilfe von Schaltafeln,

H-20 Trägern und Euro-Deckenstützen betoniert.

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74 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023 75



BETON + SCHALUNG

DOKA

Höchstes Gebäude im nordischen Raum

In Schweden entsteht gerade Göteborgs erster Wolkenkratzer und zugleich das

höchste Gebäude im nordischen Raum. Bei der Realisierung des nordischen Giganten

Karlatornet spielte die Expertise der Doka im Hochhausbau eine Schlüsselrolle.

n Schwedens zweitgrößter Stadt

IGöteborg entsteht im Hafengebiet

Lindholmen ein neuer Stadtteil namens

Karlastaden. Das Herzstück ist der 247 m

hohe Karlatornet, zu Deutsch „Karla-

Turm“, der von der Serneke Group AB

errichtet wird. Für die Schalung der

komplexen Konstruktion holte sich die

bauausführende Firma Doka an Bord.

Hohe Windgeschwindigkeiten während

der Bauzeit erforderten neben den

bewährten Doka-Kernprodukten maßgeschneiderte

Lösungen, die speziell auf die

Anforderungen des Karlatornet-Projekts

abgestimmt wurden. Für die Schalung des

Kerns wurde die selbstkletternde Schalungs-

und Arbeitsplattform SCP 400

eingesetzt, die nicht nur ein sicheres, vor

Witterungseinflüssen geschütztes Arbeitsumfeld

garantiert, sondern auch Platz für

die Baustellenausrüstung bietet. In den

Eckbereichen wurde die Plattform

Das Erscheinungsbild

von Karlatornet

wird durch markante

Kurven zwischen

dem 38. und 58.

Stockwerk geprägt.

Einbau maßgeschneiderter SL-1 Traggerüste

in Kombination mit UniKit Trägern als

Unterstellung für den Derrick Kran.

DOKA SICHERHEITSDIALOG 2023

Gemeinsam vorsorgen und handeln

Unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen –

gemeinsam handeln“ lud die Doka Österreich

GmbH am 12.10.2023 zum diesjährigen Sicherheitsdialog.

Dabei lieferten Experten aus der

Praxis interessante Inputs mit dem vorrangigen

Ziel, das Bewusstsein für Sicherheit auf

Baustellen zu erhöhen. Die zahlreichen Teilnehmerinnen

und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit

zum intensiven Austausch zur Unfallprävention.

Laut Experten sind neun von zehn Unfällen

auf Baustellen auf Mängel im Verhalten, der

Kommunikation sowie im Training der Mitarbeiter

zurückzuführen, während nur jeder zehnte Unfall

eine technische Ursache hat. Aus diesem Grund

legte Doka im Rahmen des Sicherheitsdialoges

den Fokus auf den Einflussfaktor „Mensch“.

zusätzlich modifiziert, um die Installation

der massiven Stahlknoten zu ermöglichen.

Beim großflächigen Schalen des Gebäudekerns

kam außerdem die leistungsfähige

Stahlrahmenschalung Framax Xlife zum

Einsatz.

Die größte Herausforderung bei der

Tragwerksplanung stellte die schlanke

Silhouette des Bauwerks dar. Um diese

erfolgreich zu meistern, wurden mit Doka

Top 100 tec massive Gurt- und Stützwände

und maßgeschneiderte SL-1-Traggerüste

eingebaut. Diese garantieren eine

stabile Lastenübertragung des frischen

Betons in die Säulen und den Kern. Die

Doka Selbstkletterschalung Xclimb 60

wurde als Lösung für die Vorspannbühne

so angepasst, dass Spannpressen außerhalb

der Gurtwände der oberen

Stützwand, in 210 m Höhe, installiert

werden konnten. Für die komplexe

Aufgabe der Demontage des Turmdrehkrans

entwickelte das Doka-Team eine

ausgeklügelte Sonderlösung. Mithilfe des

universell einsetzbaren Traggerüstsystems

SL-1, UniKit-Komponenten und

einem speziellen Gleitschienensystem

schuf das Team eine hochbelastbare

Stützkonstruktion, die die Reichweite des

Derrickkrans so weit erhöhte, dass ein

sicherer und effizienter Abbau gewährleistet

werden konnte.

Für Doka stellte dieses Projekt in

mehrfacher Hinsicht eine Besonderheit

dar. So wurde während des Baufortschritts

von der ursprünglichen 2D-Planung des

Gebäudekerns auf eine 3D-Planung

umgestellt. Die Doka BIM-Experten

nutzen für die Erstellung der 3D-Schalungslösung

die Planungssoftware

DokaCAD for Revit. Der Rohbau wurde im

Juli 2023 fertiggestellt, die Fertigstellung

ist für 2024 geplant.

www.doka.com

76 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Doka

Foto: www.maxfrank.com

MAX FRANK

Neuer Stahl- an Stahlbetonanschluss

Mit dem Stahl- an Stahlbetonanschluss Egcobox FB bietet Max Frank

eine optimale Lösung zur thermischen Trennung.

D

ie Produktlinie Egcobox, bestehend aus

dem Kragplattenanschluss zur

thermischen Trennung von Kragplatten

aus Stahlbeton sowie dem Typ FST

Stahlanschluss, wurde in diesem Jahr

komplettiert durch den „Egcobox FB

Stahl- an Stahlbetonanschluss“. Stahlkonstruktionen

stellen in Anbindung an

Stahlbetonkonstruktionen eine besonders

kritische Situation in Bezug auf Wärmebrücken

dar. Stahl besitzt eine hohe

Wärmeleitfähigkeit, sodass bei ungedämmten

Anschlüssen Wärmverluste entstehen

können. Die so auftretenden Wärmebrücken

bergen das Risiko von Tauwasserbildung

mit der Folge von Schimmel und

anderen Bauschäden. Der Stahl- an

Stahlbetonanschluss Egcobox FB bietet die

optimale Lösung zur thermischen

Trennung von Stahl- an Stahlbetonkonstruktionen,

ohne die statische Wirksamkeit

Gruppe

Derzeit stehen

drei Produktvarianten

zur

Verfügung.

120 YEARS EXPERIENCE

MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN

wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

des Tragsystems einzuschränken.

Derzeit stehen dem Markt drei Produktvarianten

zur Verfügung: Der Egcobox Typ

FB-CB ist mit Drucklager ausgestattet

und überträgt Momente und Querkräfte.

Ebenfalls mit Drucklager erhältlich ist der

Typ FBV zur Übertragung von Querkräften.

Um die Übertragung von positiven

und negativen Momenten und Querkräften

sicherzustellen, eignet sich der Typ

FB±S mit Druckstab. Jedes Egcobox FB

Element wird inklusive einer Montageschablone

aus Holz geliefert. Diese kann in

Verbindung mit bauseitigen Hölzern zur

exakten Positionierung der Einbauabstände

sowie zur axialen Justierung

verwendet werden.

www.maxfrank.com

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



FUHRPARK

FUHRPARK

TOYOTA BZ4X STYLE PAKET

Holprig ist hier nur der Name

S

ie verstehen bei unserem Testkandidaten,

dem Toyota bZ4X, nur Bahnhof

oder denken gar an den charmanten

Roboter R2-D2 aus Star Wars – Krieg der

Sterne? Ihnen kann gerne geholfen

werden. Denn der Name von Toyotas

neuem Stromer, ist eigentlich in wenigen

Worten erklärt. Die Buchstaben b und Z

stehen für beyond Zero, auf Deutsch

unter null. Ein Hinweis darauf, dass der

bZ4X ganz ohne Emissionen unterwegs

ist. 4 steht für das Fahrzeugsegment und

definiert damit die Größe. X ist das

Synonym für Crossover-SUV. Wie Sie mit

der Aussprache dieses Buchstaben- und

Zahlenkonglomerates umgehen, bleibt

Ihrer sprachlichen Phantasie überlassen.

Vom grünen Tisch in die Praxis. Mit 71,4

kWh Energiegehalt im fiktiven Kraftstofftank

ist der Toyota bZ4X optimal für alle

Vorbildlich – übersichtliches Cockpit mit

vielen klassischen Knöpfen und Schaltern.

nur erdenklichen Ausfahrten gerüstet.

Auf die Reichweite heruntergebrochen,

haben wir uns während der gemeinsamen

14 Tage mit dem Strommobil „rund 420

km“ in unseren Aufzeichnungen notiert.

Hier könnte sich der Toyota Proace City

Verso EV, über den Sie in unserer

November-Ausgabe lesen werden, eine

große Scheibe abschneiden.

Standardmäßige Ladeleistung

Im Vergleich zu seinem eineiigen

Zwilling, dem Subaru Solterra hat es

beim Toyota bZ4X nur eine geringe

Stückzahl an Fahrzeugen mit gemäßigten

6,4 kW Ladeleistung nach Österreich

verschlagen. Das Gros der Fahrzeuge

lädt bei Wechselstrom mit den mittlerweile

als Standard zu bezeichnenden 11

kW. Lust auf längere Ausfahrten macht

Praktisch – Kofferraum mit

robuster Gummimatte.

FACTS

Neuheit – der bZ4X

ist Toyotas erstes

Elektro-SUV.

Motor: Elektro, 118 kW (160 PS)

Eigengewicht: 2.055 kg

Sitzplätze: 4+1

Batteriekapazität: 70 kW/h

Reichweite: rund 420 km

Listenpreis: 65.210,– Euro

(inkl. MwSt.)

+ sportliche Fahrleistungen

+ optisch gelungen

+ auch als 2WD erhältlich

- kein Handschuhfach

- teils plastikhafte Materialien

- Batterieladestand ohne Prozentanzeige

auch das Platzangebot im neuen Toyota.

Bei 4,7 m Gesamtlänge dürfen sich auch

die Fahrgäste im Fonds über eine

Beinfreiheit freuen, die in jedem Lehrbuch

über die richtige Gestaltung von

Reisemobilen als Paradebeispiel herhalten

darf. Nicht so glücklich waren wir

dagegen mit dem gebotenen Sitzkomfort

für Fahrer und Beifahrer. Hier beginnt

man, auch bei kürzeren Strecken,

unweigerlich auf der Suche nach einer

bequemeren Sitzposition herumzurutschen.

Daran ändern auch die vielfältigen

Einstellmöglichkeiten der Sitze

nichts. Auf Anhieb wie zu Hause fühlt

man sich dafür nach dem ersten Rundumblick

im Cockpit, das mit vielen

konventionellen Knöpfen und nur

wenigen als Softtouch ausgeführten

Bedienelementen bestückt ist.

Fazit: Neues Strommobil, bei dem die

positiven Eindrücke eindeutig überwiegen.

SUBARU FORESTER 2.0I E-BOXER

Wo auch Optimisten gerne schwarzsehen

B

Aufgemascherlt – mit

der „Black Edition“

bietet Subaru ein

attraktives Sondermodell

des Forester.

Hochwertig – der Innenraum

lässt keine Wünsche offen.

ei Subaru bekommt schwarzsehen ab

sofort eine ganz neue Bedeutung.

Keine Spur von negativen Gedanken,

kein Pessimismus. Ganz im Gegenteil: Ist

die Farbe Schwarz doch namensgebend

für das neueste Sondermodell des

Forester, dem in mittlerweile fünfter

Generation erhältlichen Sinnbild für Freiheit,

Abenteuer und einer nicht zu

unterschätzenden Portion Offroad-Feeling.

Freilich zielen die Eckdaten der

„Black Edition“, so der Name des aktuell

edelsten und zugleich teuersten Forester

(erhältlich ab 52.490 Euro inkl. MwSt.

und NoVA) eher auf urbane als auf

provinzielle Ausfahrten ab. Was sowohl

an den schwarzen Designelementen wie

Dachreling, Säulenverkleidung oder

Fensterrahmen, wie auch an den 18-Zoll-

Leichtmetallfelgen in Dark Metallic liegt.

Alle samt bei einer ruppigen Geländeausfahrt

ihrer Makellosigkeit zu berauben,

sollte schließlich nicht das Ziel einer

grundsätzlich auf mehrere Jahre ausgelegten

Forester Black Edition Nutzung

sein. Noch dazu wo Subaru mit Safe8

(wird tatsächlich ohne Abstand zwischen

Safe und 8 geschrieben) für alle Neufahrzeuge

seit dem 1. Oktober 2023 eine

8-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung

gewährt. Statistisch interessant

dabei: 90% aller vor 10 Jahren zugelassenen

Subaru-Modelle sind nach wie vor

unterwegs.

Boxer mit E-Unterstützung

Nach der Ausfahrt mit dem ersten

Elektro-Subaru, dem Solterra, in unserer

September-Ausgabe, kehren wir beim

Forester wieder zu den Ursprüngen der

Subaru-typischen Fortbewegung zurück.

Unter der Haube steckt ein 2,0 l Boxer-

Fesch – serienmäßig ist der Forester mit 18-Zoll-

Leichtmetallfelgen in Dark Metallic bestückt.

Benziner mit 150 PS Hubraum, mit dem

sich der Fünfsitzer mit durchschnittlich

7,6 l Superbenzin auf 100 km durch die

Gegend kutschieren lässt. Als verkraftbares

Zugeständnis an das Elektrozeitalter

darf er sich dort und da von einem

12,3 kW starken Elektromotor unter die

Arme greifen lassen. Erkennbar ist diese

Kooperation am Schriftzug e-Boxer auf

der Heckklappe des Allradlers. Speziell

im Gelände sowie bei mittleren

Geschwindigkeiten sorgt das Drehmoment

des Elektromotors für zusätzliche

Power. Platzmäßig hat der Subaru

Forester bei 4,64 m Gesamtlänge relativ

viel zu bieten. Wenn auch der Innenraum

auf Langstrecken eher für vier als für

fünf Erwachsene geeignet ist.

Fazit: So soll es sein. Schickes neues

Outfit trifft auf bekannte und geschätzte

Tugenden.

FACTS

Motor: 2,0 l Boxer-Benzin,

110 kW (150 PS)

Eigengewicht: 1.693 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.870 kg

Testverbrauch: 7,6 l/100 km

Listenpreis: 52.490,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVa)

+ attraktives Sondermodell

+ keine Ladekante

+ vernünftiger Verbrauch

- preislich entsprechend positioniert

- Handy: kein Induktivladen

- nur 48 l Tankinhalt

78 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

OKTOBER 2023 79



WIRTSCHAFT + MÄRKTE

SERVICE

KINSHOFER

S

Kinshofer kauft HGT

Die Kinshofer GmbH aus Deutschland und das in Deutschland ansässige Unternehmen HGT

Hydraulikgreifer-Technologie GmbH haben am 12. Oktober 2023 bekannt gegeben, dass sie

einen Fusionierungsvertrag unterzeichnet haben. Mit dieser Vereinbarung hat Kinshofer die

Mehrheit der Anteile von HGT erworben. Kinshofer ist seit über 50 Jahren ein führender

Hersteller von Anbaugeräten für Lkw-Krane, Bagger und Kompaktlader und hat seine

Produktpalette sowohl auf dem Kran- als auch auf dem Baggermarkt konsequent weiterentwickelt.

HGT, ein 1983 gegründetes Familienunternehmen, konzentriert sich auf die

Entwicklung und Vermarktung von Anbaugeräten für den Materialumschlag, insbesondere

für die Schrottverarbeitung und den Umschlag von Schüttgütern für Bagger und Verlademaschinen,

um Trägergeräte produktiver und langlebiger zu machen. Die Übernahme von

HGT ist für Kinshofer in zweierlei Hinsicht von Bedeutung: erstens stärkt sie das Produktportfolio

von Kinshofer für den Materialumschlag, und zweitens verbessert sie die

Vertriebskanäle von Kinshofer in Märkten, in denen HGT stark ist. Im Bild der

Kinshofer NOX Tiltrotator für Bagger.

www.kinshofer.com | www.hgt-greifer.de

VÖB

Beton- und Fertigteilwerke fordern

eine Wohnbauoffensive für 2024

Zu hohe Baukosten und nicht finanzierbare Kredite sind für Umsatzrückgänge bei den

meisten Betrieben der österreichischen Betonfertigteilbranche verantwortlich. Das geht

aus dem aktuellen halbjährlichen Konjunkturbarometer des VÖB hervor, das vom Wiener

Meinungsforschungsinstitut TQS Research & Consulting durchgeführt wurde.

o melden sogar acht von zehn befragten

Unternehmen deutliche Umsatzeinbußen

im ersten Halbjahr 2023 im

Vergleich zum Vorjahr. Die ungünstige

Wirtschaftssituation, veränderte Marktverhältnisse

sowie eine deutlich schlechtere

Auftragslage sind die Hauptgründe

für diese Rückgänge. Der Negativtrend

wird sich laut der Umfrage bis Jahresende

sogar noch verstärken. Dies wirkt

sich auch negativ auf die Mitarbeiterentwicklung

aus. „Die Baubranche ist die

Basis für eine stabile Wirtschaftskonjunktur.

Nun gilt es, die steigende

Inflation zu bremsen und die Konjunktur

anzukurbeln – etwa durch eine konstruktive

Diskussion um die bevorstehenden

Lohnrunden und eine Wohnbauoffensive

2024“, appelliert Michael Wardian,

Präsident des Verbands Österreichischer

Beton- und Fertigteilwerke (VÖB).

Die österreichische Betonfertigteilbranche

läuft im Vergleich zum Vorjahr

nicht mehr auf vollen Touren. 80% der

befragten Unternehmen melden im

Rahmen des aktuellen VÖB Konjunkturbarometers

sinkende Umsätze im ersten

Halbjahr 2023 gegenüber dem ersten

Halbjahr 2022. Durchschnittlich ging der

gemeldete Umsatzrückgang um rund 10%

zurück. „Da unsere Branche in den

Corona-Jahren 2020 bis 2022 überdurchschnittlich

gut performt hat, fallen die

Umsatzverluste heuer zum Teil hoch aus.

Dieses deutliche Signal sollte auch bei

den Lohnverhandlungen im Herbst sowie

bei Gesprächen um eine Ankurbelung des

heimischen Wohnbaus berücksichtigt

werden. Diesem besorgniserregenden

Trend sollte nämlich rasch und entschlossen

entgegentreten werden“, so Michael

Wardian.

Ein besonders herber Rückgang wird

momentan im Wohnbau verzeichnet:

84,6% der befragten Betonfertigteilunternehmen

melden hier sinkende Umsätze.

Die Gründe dafür liegen vorwiegend in

der schwierigen Finanzierung des

Neubaus: Hohe Zinsen sowie fehlende

Förderungen seitens der Regierung

machen dem österreichischen Wohnbau

am meisten zu schaffen. Auch im Bereich

Bürobau setzt sich der negative Trend

seit der Corona-Zeit fort: Hier melden

knapp 60% der Betriebe fallende

Umsätze. Im Gewerbe- und Industriebau

war der Rückgang deutlich geringer.

Alleine im Infrastrukturbau blieb der

Trend im ersten Halbjahr 2023 stabil.

„Die Fertigteil-Bauweise trägt zur

Reduktion der Bauzeiten bei. Ein immer

höherer Vorfertigungsgrad und die damit

verbundene Präzision und Qualität

unserer Produkte sind gute Voraussetzungen,

um dem immer sichtbareren

Fachkräftemangel entgegenzuwirken“,

betont VÖB Präsident Michael Wardian.

www.voeb.com

„Österreich braucht 2024 eine

Wohnbauoffensive, um die gesamte

Wirtschaftskonjunktur anzukurbeln. Ein

wichtiger Teil dieser Offensive müssen auch

die heimischen Fertigteilwerke sein“, sagt

VÖB Präsident Michael Wardian.

Fotos: Gruber Michael

KURZURLAUB VON DER BAUSTELLE

Magische Winter-Auszeit im Rosen-Chalet

Rosen müssen nicht immer rot sein. In Wagrain im südlichen Salzburger Land sind

sie aus Holz. Und blühen auch im Winter.

er Winter kann kommen. Eingefunden

Din einem der drei Holz-Chalets am

Lehenriedl, lehnt man sich einfach zurück

und sieht ihm dabei zu, wie er die Bergwelt

in herrliches Weiß taucht. Da kann es

draußen noch so stürmen und schneien

– im liebevoll gestalteten Inneren wird’s

dadurch erst so richtig gemütlich. Das

Knistern des Kaminfeuers in der Luft und

das Licht gedimmt, mit einem guten Buch

auf dem Sofa oder zum Brettspiel versammelt

um den großen Esstisch. Die chaleteigene

Sauna angeheizt – weil das an kalten

Wintertagen bekanntlich noch herzerwärmender

wirkt. Und es gibt ausnahmsweise

mal nichts, wo man hinmuss. Man darf

einfach nur sein. Mit sich selbst, dem

Partner oder der ganzen Familie. Inmitten

des Salzburger Winterwunderlandes.

Heute lacht wieder die Sonne. Der Blick

aus dem Fenster landet in den magischweißen

Weiten, die das Chalet umgeben.

So ungestört wacht man gerne auf!

Während man sich über den bunt gefüllten

Genuss-Frühstückskorb hermacht, den

Familie Vorderegger schon früh morgens

und völlig unbemerkt auf den Tisch

gezaubert hat, werden Pläne für den Tag

geschmiedet. Die einen können es kaum

erwarten, per Shuttleservice des Hauses

zum nahegelegenen Skigebiet in Ski

amadé aufzubrechen – zurück zum Chalet

gelangt man ganz bequem per eigener

kleiner „Zufahrt“. „Andere kommen zu

uns, um sich voll und ganz der Stille

und Magie unserer Natur hinzugeben“,

weiß Heike Vorderegger. Das

gelingt zum Beispiel, indem man

sich die Winterstiefel überstreift und vom

Chalet weg in die weite Welt hinaus stapft.

Oder direkt an der Haustür der eigenen

Rose in die ungestörte Langlaufrunde

einsteigt. Das Krönchen wird der lang

ersehnten Auszeit bei der Shiatsu-Massage

im Haupthaus aufgesetzt.

Langsam wird’s dunkel und aus der Küche

ertönt ein wohliges Brodeln: Auf Vorbestellung

hat Familie Vorderegger ein Fondue

Chinoise kredenzt und direkt auf dem

Ob mit dem Shuttleservice ins

nahegelegene Ski amadé oder einfach

die Stille und Magie der Natur genießen:

die Lehenriedl Chalets & Appartements in

Wagrain sind ein idealer Ort, um die

Salzburger Winterlandschaft zu

genießen.

Tisch drapiert. Als Lehenriedl-Gast hat

man jederzeit die Möglichkeit, bei den

örtlichen Gastronomie-Betrieben zu

bestellen und sich vom Hausherrn

persönlich damit beliefern zu lassen. Aber

manchmal, da darf es eben etwas Besonderes

sein – und so versammelt sich nun das

ganze Chalet um den dampfenden Topf

– ein perfekter Abschluss für einen

perfekten Wintertag!

www.lehenriedl.at

Foto: Postl

80 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2023

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SERVICE

BÜCHER

PERSONALENTSENDUNG IN DER PRAXIS

2. Auflage 2023; Buch kartoniert; 404 Seiten

ISBN: 9783707346336; 78,00 Euro

Die rechtlich richtige Gestaltung und

Umsetzung von grenzüberschreitenden

Personaleinsätzen ist äußerst

komplex und wird oftmals als fast

unlösbare Problemstellung wahrgenommen.

Die fortschreitende

Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen

und die neuen

Arbeitswelten führen aber vermehrt

zu solchen Einsätzen. „Personalentsendung

in der Praxis“ führt in die

mit internationalen Personalentsendungen

in Zusammenhang stehenden

personalwirtschaftlichen, arbeits-, sozial- und

steuerrechtlichen Fragen in kompakter und

integrativer Form ein und demonstriert die Zusammenhänge

zwischen den Rechtsdisziplinen. Beispiele und

Lösungen werden anhand von Praxisfällen dargestellt.

www.lindeverlag.at

Was

ist Ihre

Maschine

wert?

GEBIRGSWASSER FÜR DIE STADT

128 Seiten, Hardcover, zahlreiche Abbildungen

ISBN 978-3-85439-722-9; 29,90 Euro

Am 24. Oktober 1873 wurde die I. Wiener Hochquellenleitung mit einer feierlichen

Zeremonie am Schwarzenbergplatz eröffnet. Eine technische Meisterleistung, die

frisches Gebirgswasser aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet im freien Gefälle über eine

Länge von 95 km nach Wien leitete. Bis heute stellt die Hochquellenleitung für die

Wasserversorgung Wiens eine zentrale Infrastruktur dar. Das neu erscheinende

Buch „Gebirgswasser für die Stadt“ würdigt dieses Pionierprojekt, dessen Inbetriebnahme

sich im Herbst 2023 zum 150. Mal jährt. Textlich beleuchtet werden die

baugeschichtlichen Anfänge und Herausforderungen, ebenso wie die Vermarktung

und die damit einhergehende Mythisierung des ehrgeizigen Vorhabens: Unzählige

Quellfassungen, Stollen,

Wasserschlösser, Aquädukte

und nicht zuletzt drei riesige

Wasserbehälter im Stadtgebiet

selbst stellten das

technische Rückgrat des in

nur drei Jahren fertiggestellten

Bauvorhabens dar. Die

wichtigsten Bauwerke vom

Hochgebirge bis zu den

Wasserbehältern der

Großstadt sind in Form eines

Bildessays dokumentiert. Die

Fotos zeigen eindrucksvoll

die technische und architektonische

Meisterleistung der Konstruktionen und die dadurch entstandene

landschaftsprägende Wirkung in Wien und Umgebung. Nicht zuletzt geht es in

„Gebirgswasser für die Stadt“ auch um die aktuelle Bedeutung der Hochquellenleitung

und ihrer Krisenresistenz angesichts des Klimawandels. Das Buch entstand in

Kooperation mit dem Technischen Museum Wien, das anlässlich des Jubiläums

auch eine Fotoschau von Johannes Hloch präsentiert. „Gebirgswasser für die Stadt

– Die I. Wiener Hochquellenleitung“ ist im Buchhandel oder direkt beim Falter

Verlag erhältlich.

www.faltershop.at

DAS Geotechnik-Event 2024

01. + 02. Februar 2024

Messe Wien Congress Center

VÖBU FAIR

77 Aussteller aus Spezialtiefbau, Bohrtechnik und Brunnenbau

Eintritt frei am 01. Februar 2024 von 14:00 bis 22:00 Uhr

Breite Netzwerkmöglichkeit mit 1200 erwarteten Besuchern

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PRAXIS-HANDBUCH INNENDÄMMUNG

2. Auflage 2023; 21 x 29,7 cm; 385 Seiten

ISBN Buch: 978-3-481-04623-1; 109,00 Euro (bis 31.12.2023)

Innendämmungen sind im Bestand oft die einzige Möglichkeit, Gebäude nachträglich zu dämmen

und deren Energieeffizienz zu verbessern, erfordern aber eine gründliche Bestandsanalyse und

besonderes Fachwissen, um potenzielle Feuchte- und Schimmelpilzschäden zu vermeiden. Das

„Praxis-Handbuch Innendämmung“ liefert Architekten, Ingenieuren,

Energieberatern, Bauunternehmern und ausführenden Gewerken

umfassende Informationen zur sicheren Planung und Ausführung von

Innendämmungen im Bestand. Das Handbuch behandelt alle

relevanten Aspekte von den bauphysikalischen Grundlagen über die

Bauzustandsanalyse bis zur Materialauswahl, handwerklichen

Ausführung und Qualitätssicherung. Es bietet ferner eine detaillierte

Darstellung der verschiedenen Innendämmsysteme samt ihrer Vorund

Nachteile sowie deren Eignung für unterschiedliche Anwendungsbereiche.

Mittels typischer Bestandskonstruktionen und

Bewertungskriterien unterstützt das Buch bei der Auswahl der

passenden Lösung. Zeichnungen und Fotos zu allen relevanten

Anschlüssen und Detailpunkten erleichtern die sichere und schadenfreie

Umsetzung in der Praxis.

www.baufachmedien.de

82 OKTOBER 2023 BAUBLATT.ÖSTERREICH

14. ÖSTERREICHISCHE

GEOTECHNIKTAGUNG

Thema: Gründungen

„Vienna-Terzaghi Lecture“

mit Dr. Peter Day, Südafrika

Online-Anmeldung bereits möglich!

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