SEESICHT – Das Zürichsee-Magazin Ausgabe 5/25
Lesen Sie in dieser Ausgabe: Story: Michaël Lucerne und Mino und ihr gemeinsames Kunstprojekt Home & Living: Denon mit HEOS; Briand H2O Trinkwassersystem; Residenz am See - Aussergewöhnliche Architektur; Eco-pool - Badefreuden ohne Chemie Drive: Porsche 911 Turbo S; Dallara Stradale; Alpine; Volvo EX90 Seesicht Real Estate Immobilienangebote in Oberrieden und Silvaplana Vantage Cars Atelier Pfister - Präsentation Collection 2025 Travel: Öschberghof im Schwarzwald; MSC Yacht Club - ein exklusives Hideaway; Herbst/Winter Reisetrends Food & Drink: Napué Zollikon; Herbstzeit ist Wildzeit Seesicht Galerie Health & Beauty: Facelift-Innovationen; Zeitlose Eleganz mit glatter Haut Yachten: Wallyrocket51 Zigarren-Angebot Animal: Sicherer Hafen für Haustiere in Not; Tipps für den Welpenkauf
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
Story: Michaël Lucerne und Mino und ihr gemeinsames Kunstprojekt
Home & Living: Denon mit HEOS; Briand H2O Trinkwassersystem; Residenz am See - Aussergewöhnliche Architektur; Eco-pool - Badefreuden ohne Chemie
Drive: Porsche 911 Turbo S; Dallara Stradale; Alpine; Volvo EX90
Seesicht Real Estate Immobilienangebote in Oberrieden und Silvaplana
Vantage Cars
Atelier Pfister - Präsentation Collection 2025
Travel: Öschberghof im Schwarzwald; MSC Yacht Club - ein exklusives Hideaway; Herbst/Winter Reisetrends
Food & Drink: Napué Zollikon; Herbstzeit ist Wildzeit
Seesicht Galerie
Health & Beauty: Facelift-Innovationen; Zeitlose Eleganz mit glatter Haut
Yachten: Wallyrocket51
Zigarren-Angebot
Animal: Sicherer Hafen für Haustiere in Not; Tipps für den Welpenkauf
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Ausgabe 5 | 2025
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MICHAËL LUCERNE & MINO
SCHWEIZER DUO
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SEEBLICKE:
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DRIVE:
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FOOD & DRINK:
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ÖFFNUNGSZEITEN:
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SAMSTAG
10.00 —18.0 0 U HR
SEESTRASSE 463 /455A, ZÜRICH — WOLLISHOFEN
Liebe Leserin, lieber Leser
EDITORIAL
Der Herbst bringt frischen Wind – und wir haben ihn eingefangen! Zwei Schweizer Künstler,
MINO und Michaël Lucerne, zeigen uns, dass Kreativität im Doppelpack noch mehr
Funken schlägt. Wer es lieber motorisiert mag, findet im neuen Porsche 911 Turbo S pure
Herbststürme auf Rädern. Zudem lesen Sie, was der neue und sehr gelungene Volvo-E-SUV
EX90 alles bietet.
Kulinarisch wird’s wild – im wahrsten Sinne: Reh, Hirsch & Co. bringen den Herbst auf den
Teller, natürlich mit Tipps, wie’s gelingt. Und falls Sie nach einem neuen Heim Ausschau
halten: Zwei exklusive Immobilien warten auf Sie. Dazu gibt’s wie immer allerlei Geschichten,
die überraschen und inspirieren.
Freuen Sie sich auf eine Ausgabe voller Genuss, PS und Pinselstriche. Die Seesicht bietet die
beste Aussichten für goldene Herbsttage.
Herzlichst, Ihr
Beat Frei
Herausgeber
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INHALTSVERZEICHNIS
5
SEESICHT
MAGAZIN
REAL ESTATE
SEEBLICKE
20
STORY
Schweizer Duo
6verzaubert Wände
TRAVEL
Öschberghof
MSC Yacht Club
Herbst/Winter Trends
6
FOOD & DRINK
Napulé
Wildspezialitäten
42
54
KUNST & KULTUR
MINO
Seesicht Galerie
DRIVE
Dallara Stradale
Alpine
Porsche 911 Turbo S
Volvo EX90
60
HOME & LIVING
Briand H 2 O
Denon mit HEOS
Residenz am See
Heggli Gartenbau
HEALTH &
BEAUTY
Facelift
DKZ
74
78
YACHTEN
wallyrocket51
84
ZIGARREN
Andy Hostettler
Zigarren-Angebot
DE SCHNELLER
ISCH DE
GSCHWINDER
92
ANIMAL
VAHT
Welpenkauf
IM
PRES
SUM
98
STORY
MICHAËL LUCERNE & MINO
Farbenrausch – wenn
zwei Welten zu einer
verschmelzen
Es gibt künstlerische Begegnungen, die wirken wie ein Zufall, und dann solche,
die fast wie Schicksal erscheinen. In diese zweite Kategorie gehört die Zusammenarbeit
von Mino Stephan Bächler und Michaël Lucerne. Zwei Schweizer Künstler mit internationaler
Präsenz, zwei höchst unterschiedliche Temperamente – und doch entstehen in ihrer
Kooperation Werke, die wirken, als hätten sie schon immer denselben Traum geträumt.
Beat Frei
zVg
6 SEESICHT 5 | 25
MICHAËL LUCERNE & MINO
SEESICHT 5 | 25 7
STORY
Der Farbmagier
aus Luzern
Mino Stephan Bächler, Jahrgang 1967, stammt
aus Luzern und bewegt sich seit Jahrzehnten
in der internationalen Kunstwelt. Er ist
ein Künstler, der nicht bei einem Medium
bleibt. Seine Basis ist die Malerei – expressiv,
abstrakt, voller Energie. Doch daneben
pflegte er auch den Scherenschnitt, diese
traditionelle Schweizer Technik, die er in
die Gegenwart transportiert. Mit seinen
monumentalen Schnitt arbeiten landete er
1998 sogar im Guinness-Buch der Rekorde –
ein augenzwinkernder Meilenstein, der seine
Lust am Experiment und an der Grenzüberschreitung
verdeutlicht.
Ausstellungen in der Schweiz, in Deutschland,
Holland, Polen, Frankreich, den USA und
Japan haben Mino als Namen etabliert. Wer
einmal vor einem Mino-Bild stand, weiss,
was ihn ausmacht: Schichten aus Farbe,
vibrierend, oszillierend, im ersten Moment
chaotisch, im zweiten streng strukturiert.
Wie Jazzmusik auf Leinwand – frei, aber nie
beliebig. Seine Malerei ist Bewegung pur, ein
Dialog aus Form, Rhythmus und Emotion.
Immer wieder experimentiert er mit neuen
Techniken, arbeitet mit Mischformen, kombiniert
Malerei mit Collage, greift zu überraschenden
Materialien.
Er ist auch Erzähler – und zwar nicht nur
in Farben. Seit 2009 veröffentlicht Bächler
Kinder- und Jugendbücher. Titel wie «Lea
und die verschwundene Perlenkette», «Der
Dampferschnaagi vom Rigiberg» oder «Moorli
und das Geheimnis der Schatztruhe» zeigen,
wie sehr er es liebt, Fantasie Gestalt zu geben.
Diese erzählerische Ader findet sich auch in
seiner Malerei wieder: Selbst die abstrakten
Flächen scheinen kleine Geschichten zu
flüstern, als würden Figuren, Landschaften
und Erinnerungen zwischen den Farbschichten
aufblitzen.
Seine Werke wurden in Institutionen wie dem
Hans-Erni-Museum in Luzern oder im Musée
du Pays-d’Enhaut in Château-d’Œx gezeigt;
2024 erreichte er New York, wo seine Arbeiten
im One Art Space präsentiert wurden. Dort
stiess er auf ein internationales Publikum, das
seine Bildsprache sofort verstand – universell,
intensiv, voller Kraft.
Mino ist damit längst kein Geheimtipp mehr,
sondern eine feste Grösse – einer, der Tradition
und Zeitgeist verbindet. Er ist ein Künstler,
der Räume verwandelt, Geschichten sichtbar
macht und mit seiner farbgewaltigen Handschrift
eine Brücke schlägt: von Luzern hinaus
in die Welt.
8 SEESICHT 5 | 25
MICHAËL LUCERNE & MINO
Ein expressiver
Schlossherr
Während Mino die Stadt und Landschaften
als Inspirationsfelder begreift, lebt Michaël
Lucerne, 1964 in Dijon geboren, in einer
ganz anderen Welt. Er hat sich im Château
de la Houillère in Champagney, Burgund,
niedergelassen – ein Schloss, das seine Kunst
atmet. Hier, in hohen Sälen und unter jahrhundertealten
Balken, entstehen seine beeindruckenden
Werke. Seine Arbeiten werden
dem Neoexpressionismus zugeschrieben.
Lucerne ist ein dramaturgischer Maler. Er
vermeidet das Spektakel, ohne je den Effekt
zu verachten. Seine Figuren sind oft unverhohlen
theatralisch, doch die Theatralik bleibt
immer menschlich; sie will nicht imponieren,
sondern anrühren. Lucerne ist einer dieser
Künstler, die eine Aura mitbringen, noch bevor
man die erste Leinwand gesehen hat. Er
nennt sich «Maler und Objektkünstler», sein
Strich ist schnell, die Kontur oft bewusst ungezähmt.
Thematisch kreist er um den menschlichen
Körper, aber auch um Architektur, Natur
und soziale Szenarien.
Schon in den 1990er-Jahren studierte er intensiv
Aktmalerei, unternahm Studienreisen
nach Nordafrika und in den Oman, wo er
sich vom Spiel von Licht und Schatten, Natur
und Architektur inspirieren liess. 2017 war
er Artist-in-Residence in Muscat, stellte in der
renommierten Stal Gallery aus und zeigte seine
Arbeiten auf der Abu Dhabi Art Fair. Später
folgten Präsentationen in London, Zürich
und Luzern, unter anderem mit der gefeierten
Serie Zurich Now! oder zuletzt mit Les
Princesses, einer Hommage an weibliche
Ikonen, ausgestellt in der Galerie Müller.
Seine Bilder sind erzählerisch, ohne erzählend
zu illustrieren. Figuren tauchen auf, doch
sie sind weniger Porträts als Stimmungen:
Gesichter, Körper, Szenen, die mehr andeuten,
als sie zeigen. Oft sind sie in expressive Farbräume
gesetzt, mit einem Pinselduktus, der
bewusst roh bleibt. Lucerne liebt die Andeutung,
die den Betrachter zwingt, weiterzudenken.
Seine Kunst ist ein Theater, das zwischen
Bühne und Traum changiert.
Dass er ein Schloss als Lebens- und Arbeitsort
gewählt hat, ist Teil seines Werks. Das Château
gibt seinen Bildern Tiefe und Gelassenheit,
eine Aura von Zeitlosigkeit. Wer Lucerne begegnet,
begegnet damit zugleich einem Stück
dieser Welt – einem Maler, der in einem
Schloss lebt, aber die Gegenwart malt. Mit
Herz und aus dem Herz.
SEESICHT 5 | 25 9
STORY
Unterwasserzauber
Mischtechnik auf Leinwand,
mit lichtechten Farbpigmenten
Triptychon
Dreimal 80 x 120 cm
Zwei Sprachen – ein Dialog
Man stelle sich nun vor, wie diese beiden
unterschiedlichen Charaktere zusammenarbeiten.
Der eine, Mino, ein Virtuose der Farbe,
legt den Grund – expressive, grossflächige,
energiegeladene Hintergründe. Der andere,
Michaël Lucerne, ein hochsensibler, aber hart
wirkender Rockstar der Kunst, tritt hinzu und
setzt seine Figuren, Motive, Blumen und Wesen
in diese vibrierenden Felder. So entsteht
eine Bühne, auf der das Abstrakte und das Erzählerische
nicht konkurrieren, sondern sich
gegenseitig beflügeln. Die Zusammenarbeit
folgt einem klaren Prinzip: Mino komponiert
die Atmosphäre, Michaël Lucerne erzählt darin
die Geschichte. Die Resultate sind Bilder,
die wie kleine Theaterstücke wirken – oder
wie poetische Räume, in denen man eintreten
möchte. Unter dem Titel «Blumenzauber» entstanden
die ersten gemeinsamen Werke. Hier
verschmelzen abstrakte Farblandschaften
mit floralen Sujets. Aus Minos vibrierenden
Hintergründen wachsen Lucernes Blüten
und Pflanzen hervor – mal zart, mal überschwänglich,
mal schwarz, mal in Farbe.
Diese Blumen sind keine botanischen Illustrationen,
sondern Seelenbilder mit Tiefe. Sie
tanzen, sie neigen sich, sie sprengen Grenzen.
10 SEESICHT 5 | 25
MICHAËL LUCERNE & MINO
Die geschaffenen Formate umfassen Gemälde
in den Grössen 80 × 120 cm und 120 × 150 cm
bis hin zum Triptachon in der Grösse von
240 x 150 cm. Das kleinere Hochformat wirkt
wie eine intime Geste, fast wie ein Gedicht, das
man leise liest. Die grösseren Querformate sind
Bühne pur: eine Szenerie, die den Raum ergreift
und dominiert, ohne ihn zu erdrücken.
«Blumenzauber» ist ein Zyklus über Fülle und
Fragilität, über das Leben der Farbe und die
Anmut der Form. Es sind Bilder, die Räume
aufblühen lassen – wortwörtlich. Der zweite
Zyklus trägt den Titel «Unterwasserzauber».
Die Bühne verlagert sich in die Tiefe des
Ozeans. Mino malt Farbströme in Blau, Türkis,
Jade, schimmernd wie das Brechen des Lichts
unter Wasser. Lucerne setzt seine Figuren
hinein: Fische, Pflanzen, Korallen, imaginäre
Wesen, die schweben und tanzen. Die Werke
haben etwas Mystisches. Sie erzählen mal
laut, aber oft flüstern sie. Sie laden dazu ein,
länger zu verweilen, die Tiefe zu erkunden.
«Unterwasserzauber» ist eine Serie, die beeindrucktes
Staunen weckt – perfekt für Räume,
in denen Konzentration, Gelassenheit und
Inspiration gefragt sind.
SEESICHT 5 | 25 11
STORY
Blumenzauber
34.035278, -118.678611
Mischtechnik auf Leinwand, mit lichtechten Farbpigmenten
80 x 120 cm
12 SEESICHT 5 | 25
MICHAËL LUCERNE & MINO
Blumenzauber
46.707905, 8.0537255
Mischtechnik auf Leinwand,
mit lichtechten Farbpigmenten
120 x 150 cm
Blumenzauber
37.434444, 25.425556
Mischtechnik auf Leinwand,
mit lichtechten Farbpigmenten
80 x 120 cm
Blumenzauber
36.338611, 25.358611
Mischtechnik auf Leinwand,
mit lichtechten Farbpigmenten
80 x 120 cm
Blumenzauber
25.66667, -80.155556
Mischtechnik auf Leinwand,
mit lichtechten Farbpigmenten
80 x 120 cm
SEESICHT 5 | 25 13
STORY
Blumenzauber
46. 251 76 40, 8.8431526
Mischtechnik auf Leinwand
120 x 150 cm
Blumenzauber
47.0547891, 8.4777693
Mischtechnik auf Leinwand
120 x 150 cm
Kunst als Begegnung
Was diese Kooperation so besonders macht,
ist nicht nur das Ergebnis, sondern auch der
Prozess. Beide Künstler respektieren einander
zutiefst. Mino sagt gerne, er lege «den Farbenstrom,
ohne zu wissen, was darin wächst».
Und Michaël antwortet: «Ich finde in diesem
Strom die Gestalten und Formen, die dort
schon verborgen waren.» Es ist keine Hierarchie,
sondern ein Dialog. Eine echte Symbiose.
Einer schafft den Raum, der andere die Handlung.
Und beide wissen: Allein hätten sie diese
Werke niemals hervorbringen können.
Für Sammlerinnen und Sammler
und alle, die Kunst lieben
Die Gemeinschaftswerke von Mino und
Michaël Lucerne sind weit weg von einer
Dekoration, sie sind Ereignisse, es ist Kunst in
seiner Urform, kreativstes Handwerk. Sie verändern
Räume, sie erzählen Geschichten, sie
bringen Leben. Man holt sich nicht nur Kunst
ins Haus, sondern einen Dialog zweier Handschriften,
die sich gegenseitig steigern. Dass
beide Künstler auf internationalem Parkett
stehen – Mino mit Museums- und Galeriepräsenz
in Europa, Asien und den USA, Michaël
Lucerne mit Auftritten an internationalen
Kunstmessen in Abu Dhabi, Residenzen im
Oman und grossen Einzelausstellungen in der
Schweiz und Frankreich – macht die Werke
auch für Sammler interessant. Hier kauft man
nicht das Zufällige, sondern das Nachhaltige
– man erwirbt echte Kunst. Und so entstehen
aus «Blumenzauber» und «Unterwasserzauber»
mehr als nur zwei Zyklen. Es entsteht ein Versprechen:
Kunst, die farbig ist, aber auch tief;
erzählerisch, aber auch offen. Werke, die wie
eine Bühne im eigenen Leben wirken – und
die noch lange nachhallen, wenn man den
Raum verlassen hat.
Kontakt
Bei Kaufinteresse der Bilder
wenden Sie sich
bitte per E-Mail an
galerie@seesichtmagazin.ch
14 SEESICHT 5 | 25
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SEESICHT 5 | 25 15
16 SEESICHT 5 | 25
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SEESICHT 5 | 25 17
Traumhaus in Oberrieden
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Dieses charmante Familienbijou, von Natur umrahmt, besticht durch
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Direkt in der Nähe des Walds gelegen, geniesst man hier nicht nur
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Das Haus verfügt über 6,5 Zimmer
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Gesamtfläche von 410 m² ergibt.
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18 SEESICHT 5 | 25
IMMOBILIEN
SEESICHT 5 | 25 19
Pfäffikon am Zürichsee
hat einen neuen Fixstern
am Autohimmel
Wer den Showroom der Vantage Cars AG am Summelenweg 91 betritt, merkt sofort:
Hier läuft es anders als in einem gewöhnlichen Autohaus. Einladend, grosszügig, stilvoll.
Helle Räume, viel Platz und eine ruhige Atmosphäre lassen die Fahrzeuge wirken wie
in einer Galerie. Der Showroom wird auf Terminbasis betrieben, sodass Zeit bleibt,
jedes Auto in Ruhe zu entdecken und sich diskret auszutauschen.
Beat Frei
zVg/Martin Frei
Seit Sommer 2025 verfolgen Diana Blöchlinger,
Christian Nutricati und Sacha Borzatta hier
ihre Idee. Seit vielen Jahren sind sie eng mit
Autos verbunden. Für sie sind Fahrzeuge
keine anonyme Ware, sondern Stücke mit
Geschichte und Charakter. Diese Leidenschaft
spürt man, wenn sie über ein Modell sprechen
oder erklären, warum gerade dieses Auto im
Showroom steht.
Die Auswahl ist vielfältig: sportliche Traumwagen,
Klassiker, Exoten – aber auch hochwertige
Alltagsfahrzeuge, die durch Qualität,
Ausstattung oder Zustand überzeugen.
Zum Konzept gehört neben An und Verkauf
auch umfassender Service. Vantage Cars unterstützt
bei der Suche nach besonderen Modellen
und beim Verkauf – national wie international.
Das Netzwerk ist breit gefächert. Wer sein Auto
20 SEESICHT 5 | 25
VANTAGE CARS AG
Drei Fragen an die Inhaber
Wer seid Ihr?
Wir sind Diana Blöchlinger, Christian Nutricati
und Sacha Borzatta – drei AutoEnthusiasten
aus der ZürichseeRegion. Hier sind wir tief ver
wurzelt. Unsere Leidenschaft und Begeisterung
für Automobile begleiten uns seit jeher – privat
und geschäftlich. Diese Passion und Faszination
prägen unser tägliches Handeln. Als inhabergeführtes
Schweizer Unternehmen führen wir
unser Business mit sehr viel Herzblut und
legen grössten Wert auf persönlichen Kontakt,
Service, Vertrauen und individuelle Betreuung –
für ein einzigartiges Erlebnis rund ums Auto.
Was macht ein Auto für Sie besonders?
Wenn es eine Geschichte erzählt – sei es durch
seine Linie, seinen Zustand oder die Emotion,
die man spürt, sobald man einsteigt. Es geht
nicht nur um Leistung oder Prestige, sondern
um Charakter und darum, ob es zu den Menschen
passt, die es später fahren.
Welche Vision haben Sie für Vantage Cars?
Wir sehen uns nicht als reines LuxusAutohaus.
Unsere Vision ist es auch nicht, die Grössten
oder Lautesten zu sein, sondern die Verlässlichsten.
Wir möchten ein Ort sein, an dem
Menschen mit Freude ein Auto kaufen oder
verkaufen, weil sie wissen: Hier werde ich
ernst genommen, hier läuft alles fair und
diskret. Wenn unsere Kundinnen und Kunden
mit einem Lächeln nach Hause fahren, haben
wir unser Ziel erreicht.
in gute Hände geben möchte, kann auf eine
diskrete Vermittlung zählen. Wichtig ist den
Gründern, Käufer und Verkäufer zusammenzubringen,
die wirklich zueinander passen.
Das Ziel ist klar: Wer hier hereinkommt, soll
sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen.
Nicht Druck und schnelle Abschlüsse stehen im
Vordergrund, sondern Vertrauen, Offenheit und
die Freude am Automobil. «Am schönsten ist es,
wenn ein Kunde nach der Übergabe sagt: Das
fühlt sich genau richtig an», erzählt das Team.
So ist in Pfäffikon ein Ort entstanden, an dem
Autos nicht nur verkauft werden, sondern
Geschichten weitergehen. Wer hier in seinen
Traum einsteigt, verlässt nicht einfach ein
Autohaus – er macht eine positive Erfahrung.
Vantage Cars richtet sich an alle, die in ihrem
Fahrzeug mehr sehen als nur ein Fortbewegungsmittel
und die einen Partner schätzen,
der mit derselben Begeisterung an die Sache
herangeht wie sie selbst.
Christian Nutricati, Sacha Borzatta und Diana Blöchlinger.
Vantage Cars AG
Summelenweg 91
8808 Pfäffikon SZ
+41 55 424 56 56
info@vantage-cars.ch
vantage-cars.ch
SEESICHT 5 | 25 21
SEEBLICKE
PRÄSENTATION COLLECTION 2025
atelier pfister war
erstmals Teil der
Zurich Design Weeks
Zeitgenössisches Schweizer Design im Fokus: atelier pfister begeisterte
mit Design Talks, exklusiver Preview und neuer Kollektion.
atelier pfister
zVg
Zum 15-jährigen Jubiläum inszenierte
die Schweizer Designmarke atelier
pfister im Rahmen der Zurich Design
Weeks eine Collection Preview. Die
Ausstellung gab Einblicke in die Weiterentwicklung
der Kollektion und
machte die Design-Highlights erstmals
einem breiten Publikum zugänglich.
Begleitend fanden Talks und Preview-
Abende mit renommierten Designern
wie Alfredo Häberli, Adrien Rovero
und Christoph Hefti statt. Sie führten
durch den Entstehungsprozess – von
den ersten Skizzen über die Materialwahl
bis hin zum fertigen Produkt. So
wurde die Jubiläumsausstellung nicht
nur zur Präsentation neuer Entwürfe,
sondern auch zu einem Ort des Austauschs
über Designkultur und kreative
Zusammenarbeit.
Zu den Höhepunkten der neuen Kollektion
zählt der ikonische Swissair
Trolley by Alfredo Häberli, der in der
Signature Edition durch fein abgestimmte
Farbfamilien überzeugt und
vielseitig einsetzbar ist – vom mobilen
Stauraum bis zur stilvollen Bar. Auch
die minimalistischen Nachttische Riex
und Rivaz von Adrien Rovero setzen
mit klarer Struktur und markanten
Farben elegante Akzente im Schlafzimmer.
Textilien wie der Vorhang
und das Handtuch Cully oder die grafischen
Teppiche Gryon und Avry bringen
zudem spielerische Leichtigkeit in
den Wohnraum.
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22 SEESICHT 5 | 25
SEEBLICKE
MARINA LACHEN
Wo jeder Bissen
wie Urlaub ist
Marina Lachen
Klaus Pichler Photographie
An der «Marina Lachen» zeigt sich der Herbst von
seiner genussvollen Seite. Wenn die Tage kürzer
und die Abende gemütlicher werden, wird der
Besuch in einem der drei kulinarischen Hotspots
am Zürich-Obersee zum Erlebnis – sei es beim
Dinner zu zweit, Familienessen oder Apéro mit
Freunden.
Im «The Steakhouse» trifft authentisches Grillhandwerk
auf ausgesuchte Fleisch- und Fischspezialitäten.
An der Metzgertheke wählen Gäste Cuts
wie Tomahawk, Rib Eye oder Tunasteak, die über
offenem Holzkohlefeuer perfekt gegart werden.
Eine begehbare Weingalerie ergänzt das kulinarische
Angebot – ebenso wie das Ambiente mit Blick
auf den Hafen.
Die «Osteria Vista» bringt italienisches Lebensgefühl
an den Zürichsee. Serviert werden Steinofenpizzen,
klassische Pasta sowie mediterrane
Fisch- und Fleischgerichte. Die offene Küche und
die familiäre Atmosphäre schaffen ein Gefühl
von Geborgenheit – ideal für gesellige Stunden.
In der «Lago Lounge» dreht sich alles um den
Moment dazwischen. Vom ersten Kaffee über
Snacks bis zum Schlummertrunk: Hier finden
Businessgäste, Seebesucher und Nachtschwärmer
einen stilvollen Treffpunkt. Beliebt ist das
Stuzzichini-Angebot (Gratis-Häppchen zum Drink)
am Mittwochabend und der Blick auf den ruhigen
See, der auch an kühleren Tagen eine besondere
Stimmung verbreitet.
«Marina Lachen» steht für Genuss, Qualität und
Entschleunigung – denn wo jeder Bissen wie
Urlaub ist, darf der Alltag draussen bleiben.
Marina Lachen
Hafenstrasse 4
8853 Lachen SZ
+41 55 451 73 73
www.marinalachen.ch
24 SEESICHT 5 | 25
TRAVEL
Glücksmomente im
Schwarzwald
Im Öschberghof trifft Fünf-Sterne-Luxus auf
entspannten Lifestyle – eingebettet in
sanfte Hügel und unberührte Natur.
Tina W. Engler
zVg
Gut eine Stunde von Zürich entfernt öffnet sich die
Hochebene Baar: sanfte Hügel, goldene Felder –
Toskanafeeling pur. Mittendrin, bei Donaueschingen,
liegt der Öschberghof, ein 5-Sterne-Luxus-
Refugium, edel, aber herrlich lässig. 127 Zimmer
und Suiten verteilen sich auf mehrere Häuser;
Holzfassaden und Glasfronten verschmelzen mit
der Natur, drinnen warme Erdtöne und feinste
Materialien – auch Vierbeiner sind willkommen.
Morgendliche Verheissungen beginnen im warmen
Infinity-Pool, während Nebel über den Wäldern des
Old Course, einem der drei Golfplätze, schwebt.
Vogelgezwitscher begleitet jede Bahn. Im flauschigen
Bademantel schmeckt der Kaffee auf dem
Balkon wie eine kleine Offenbarung. Später wartet
ein opulentes Frühstück im lichtdurchfluteten
Esszimmer. Golfen, Wandern, Biken oder Sightseeing
– je nach Laune ist alles möglich. Eine Probefahrt
im neuesten Mercedes über einsame Landstrassen
verspricht Fahrspass pur, bevor das
5500 m² grosse Spa mit Onsenbad, Salzraum, vier
Erlebniswelten und Treatments von Sensai zur
Tiefenentspannung ruft. Der Alltag? Gefühlte Lichtjahre
entfernt.
Kulinarisch lockt der siebte Himmel: Manuel Ulrichs
stylishes, 2-Sterne gekürtes Ösch Noir verbindet
französische Leichtigkeit mit regionaler Raffinesse,
der Schweizer Sommelier Michael Häni öffnet dazu
seine Schatzkammer von über 3000 Weinpositionen.
Ob Sushi im Tanöši, Mediterranes in der Pizzeria
Hexenweiher, Deftiges in der Öventhütte oder Patisserie
am Kamin im Wohnzimmer – überall lauern
kleine Glücksmomente.
Die 400 meist jungen Gastgeber verzaubern mit
aufmerksamer Herzlichkeit. Dass sich hier während
der EM auch die spanische Nationalmannschaft zu
Hause fühlte, überrascht nicht. So fühlt sich Glück
an – und jede Abreise wird zur emotionalen Herausforderung.
Mehr Informationen
oeschberghof.com
26 SEESICHT 5 | 25
MSC YACHT CLUB
DER MSC YACHT CLUB
Ein exklusives
Hideaway in einer Welt
voller Möglichkeiten
Auf 15 Schiffen der MSC Flotte bietet der MSC Yacht Club ein luxuriöses
Schiff-im-Schiff-Konzept: Privatsphäre, Eleganz und Komfort vereint mit dem
vielfältigen Angebot eines grossen Kreuzfahrtschiffs. Exklusive Suiten mit edler
Ausstattung, ein eigenes Gourmetrestaurant, Panorama-Lounge sowie ein
privates Sonnendeck schaffen ein einzigartiges Ambiente.
MSC
zVg
Das erwartet Sie:
Rund um die Uhr kümmern sich Butler und Concierge
um persönliche Wünsche – vom Kofferpacken
über die Tageszeitung bis hin zu individuellen Ausflügen.
Gäste geniessen All-inclusive-Leistungen
wie Premium-Getränkepaket, Internetzugang, freien
Eintritt ins Aurea Spa und Priority Boarding.
So erleben Yacht Club Gäste luxuriöse Rückzugsmöglichkeiten
und gleichzeitig die Vielfalt an Unterhaltung,
Kulinarik und Freizeitangeboten auf dem
ganzen Schiff.
Preisbeispiel:
7 Nächte ab/bis Genua in der Sommersaison 2026
an Bord der MSC World Europa in einer Yacht Club
Suite ab CHF 3169 pro Person.
Über MSC Cruises
MSC Cruises ist weltweit die drittgrösste Kreuzfahrtgesellschaft
und Marktführer in Europa. Mit
23 modernen Schiffen und mehr als 300 Zielen auf
fünf Kontinenten steht MSC für Gastfreundschaft
auf höchstem Niveau.
Im Preis inbegriffen
Priority Check-in & Boarding
24 h Butler- & Concierge-Service
Gourmetrestaurant & Kabinenservice
Premium Extra Getränkepaket
Internet für zwei Geräte
Zugang zum MSC Aurea Spa
SEESICHT 5 | 25 27
TRAVEL
Wohin die Sehnsucht
führt – Reisen
Herbst/Winter 2025/26
Wenn sich die ersten Nebelschleier über den See legen und die Abende früher hereinbrechen,
beginnt eine Jahreszeit, die nach besonderen Reisen ruft. Herbst und Winter sind längst
mehr als Übergang, sie sind Einladung: zur Wärme, zur Stille, zur Inspiration. Wer 2025/26
stilvoll aufbricht, entdeckt Destinationen, die nicht nur Ferientage schenken, sondern
bleibende Erinnerungen – Orte, die Genuss, Kultur und Landschaft so verbinden, dass man
am liebsten länger bleibt.
Andrea I. Müller
Adobe Stock
Foto: Aníbal Martel | Adobe Stock
La Palma, die kleine Schwester der Kanaren,
präsentiert sich überraschend mondän. Hier sind
es nicht grosse Hotelketten, sondern charmante
Hideaways, die in historischen Herrenhäusern und
modernen Villen entstanden sind. Innenräume,
gestaltet von jungen spanischen Designern, verbinden
Holz, Stein und klare Linien – draussen locken
Terrassen mit Blick über die Vulkanküste. Besonders
reizvoll ist die neue Kulinarik-Szene: Lokale
Winzer, die auf den Lavaböden Reben pflanzen,
liefern Weine mit mineralischer Tiefe, die in
Degustationen auf höchstem Niveau präsentiert
werden. Abends servieren Köche Menüs, die
Tradition neu interpretieren – ein Kabeljau mit
kanarischen Mandeln, ein Dessert aus Dattel und
Meersalz. Und wer danach noch Lust hat, blickt
durch ein Tele skop in einen der klarsten Himmel
Europas.
28 SEESICHT 5 | 25
HERBST/WINTER TRENDS
Ein ganz anderer Rhythmus empfängt Reisende
im portugiesischen Alentejo. Hier, wo Zeit
keine Eile kennt, sind im Herbst die Farben
so intensiv, dass selbst Fotografen den Filter
vergessen. Zwischen goldenen Hügeln, Olivenhainen
und mittelalterlichen Städtchen haben
Investoren alte Gutshöfe mit Fingerspitzengefühl
in exklusive Retreats verwandelt. Mit
höchstens zehn Suiten, eigenem Sommelier
und privater Kochkunst wird jeder Aufenthalt
zur persönlichen Inszenierung. Man verbringt
den Tag auf einer leichten Wanderung durch
das Tal, verkostet Olivenöl direkt beim Produzenten
oder lässt sich im Spa mit regionalen
Essenzen verwöhnen. Abends knistert das
Kaminfeuer, während draussen die Grillen
spielen. Wer Stille sucht, findet hier die pure
Poesie.
Foto: seregayu | Adobe Stock
«Wohin die Sehnsucht auch führt –
der Herbst verspricht Reisen, die nicht
bloss Ferien sind, sondern Geschichten,
die man mit nach Hause nimmt.»
Japan wiederum bietet gleich zwei Reisen in
einer. Im November verwandeln sich die Gärten
Kyotos in eine Farbpalette aus Rot, Gold und
Orange. Spaziergänge durch Tempelareale wie
Eikan-dō oder Kiyomizu-dera sind dann fast
sakrale Erfahrungen. Wenige Wochen später
zeigt sich das Land von einer anderen Seite:
Hokkaido im Januar ist ein Paradies für Skifahrer.
Hier warten Resorts, die europäischen
Standard mit japanischer Ästhetik kombinieren:
minimalistisch, elegant und hochfunktional.
Nach einem Tag im Pulverschnee lockt das
Onsen-Bad, draussen knistert der Schnee, drinnen
steigen heisse Dampfschwaden auf. Kulinarisch
reicht die Reise von feinstem Sushi in
Sapporo bis zu Kaiseki-Menüs in Kyoto, wo jede
Speise wie ein Kunstwerk angerichtet wird.
Wer Kultur und Natur, Urbanität und Zurückgezogenheit
in einer Reise verbinden möchte,
findet hier eine seltene Harmonie.
Foto: Nataliya Hora | Adobe Stock
SEESICHT 5 | 25 29
TRAVEL
Im Gegensatz dazu zeigt Lappland, wie luxuriös Winterkälte sein kann. Was früher als entlegen galt,
ist heute ein Sehnsuchtsort für Kosmopoliten. In den neuen Glasiglus am Polarkreis verbindet sich Technik
mit Natur: Böden sind beheizt, Betten drehen sich per Knopfdruck in Richtung Polarhimmel und das
Dinner wird auf Wunsch direkt ins private Refugium serviert. Tagsüber warten Hundeschlittenfahrten
oder Schneemobilabenteuer, abends die Sauna, vielleicht mit einem Abstecher ins Eisloch für Mutige.
Ein Höhepunkt ist das Polarlicht – ein Schauspiel, das in dieser Region zwischen November und März fast
garantiert zu erleben ist. Wer je unter diesem grünen Tanz am Himmel sass, weiss: Das sind Momente,
die man nie vergisst.
Foto: praphab144 | Adobe Stock
Schliesslich sind da die Alpen, die für viele
Schweizerinnen und Schweizer Heimat und Sehnsucht
zugleich sind. Doch auch hier gibt es Neues
zu entdecken. In Graubünden, im Südtirol und im
Berner Oberland entstehen im Winter 2025 Häuser,
die alpine Architektur neu denken: Glasfassaden,
die den Blick auf Gipfel freigeben, kombiniert mit
Naturmaterialien wie Stein und Lärche. Spas, die
regionale Kräuter in ihre Anwendungen integrieren,
und Küchen, die klassische Gerichte modern
interpretieren. Hier verbindet sich die Abfahrt am
Morgen mit dem Aperitif im Panorama-Lounge-Sessel,
während draussen die Schneeflocken schweben.
Für viele ist dies die vielleicht schönste Art,
Winter zu erleben: nah, luxuriös, authentisch.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Herbst und Winter
sind keine Jahreszeiten des Rückzugs, sondern der
Entdeckungen. Wer Sonne sucht, findet sie auf La
Palma oder im Alentejo. Wer die Kälte umarmt,
reist nach Lappland oder in die Alpen. Und wer die
Welt in all ihren Kontrasten erleben will, folgt dem
roten Ahorn nach Japan. Wohin die Sehnsucht auch
führt – 2025/26 verspricht Reisen, die nicht bloss
Ferien sind, sondern Geschichten, die man mit
nach Hause nimmt.
Foto: Andrew Mayovskyy | Adobe Stock
30 SEESICHT 5 | 25
Eine neue Ära der Sicherheit.
Der neue Volvo EX90.
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FOOD & DRINK
Foto: Rudolf Struis
32 SEESICHT 5 | 25
NAPULÉ
Liebe, Leidenschaft
und Tradition
Im «Napulé» Zollikon kommt nichts anderes als traditionelle neapolitanische Pizza
auf den Tisch. Gebacken von einem Pizzaiolo, der die Kunst der Zubereitung
perfekt beherrscht. Pizza ist nämlich nicht gleich Pizza.
Ursula Burgherr
Ursula Burgherr/Rudolf Struis
Was braucht es für eine gute Pizza? «Amore,
PassioneeTradizione»,meintMarcoLoffredoundlacht.
Das stimmt zwar, ist aber bei Weitem nicht
alles. Für einen guten Pizzaiolo, wie es der gebürtige
Neapolitaner ist, benötigt es zudem noch jahrelange
Erfahrung und handwerkliches Können.
«Eigent lich bereite ich Pizza zu, seit ich denken
kann», bekundet der 25-Jährige. Schon während
der Schulzeit sei er in die Kunst der perfekten
Zubereitung eingeweiht worden. Seit 2019 ist er
beim Schweizer Gastrounternehmen «Napulé»
tätig. Sein Wirkungsfeld ist heute das Lokal in
Zollikon, welches mit 98 Innen- und 40 Aussenplätzen
als grösster des sieben Betriebe umfassenden
Familienunternehmens gilt. «Der Teig ist das
Wichtigste»,verrätLoffredo,«ichlasseihnmindestens
48 Stunden ruhen.» Die neapolitanische Pizza
unterscheidet sich von anderen Varianten vor
SEESICHT 5 | 25 33
FOOD & DRINK
allem durch ihren wulstigen Rand. Sie ist aussen
gut durchgebacken und knusprig, innen aber dünn
undsaftig.LoffredobelegtdenBodennurmitqualitativ
hochwertigen Zutaten; wählt die Pelati und
alle anderen Zutaten sorgfältig aus und verwendet
entweder Fior di latte oder Mozzarella di Bufala.
Gewürzt wird mit einer Prise Salz – mehr nicht.
Denn jede einzelne Zutat soll für sich wirken.
Weniger ist mehr. Nach einer rund anderthalbminütigen
Backzeit ist die Pizza servierbereit.
Kleine, aber feine Karte
Das «Napulé» im Zentrum von Zollikon wurde
2022eröffnet.Esistinderschönenhistorischen
Liegenschaft domiziliert, wo früher die «Wirtschaft
zur Trube» war. Die gemütlichen Räume
sind mit schlichten Holzmöbeln eingerichtet, an
den Wänden hängen Schwarzweiss-Fotos mit Szenen
aus dem neapolitanischen Alltag sowie Schauspielerikonen.
Auf der Karte stehen 15 verschiedene
Pizze – von der klassischen «Margherita» bis hin
zur hauseigenen «Vesuvio» mit scharfer Salami,
Oliven und Zwiebeln. Auch eine vegane Variante
ist erhältlich. Zur Vorspeise gibt es verschiedene
Salate zur Auswahl, bei den Desserts sticht das
hausgemachte Tiramisù heraus. Mit der S6 ist man
vom Hauptbahnhof Zürich in wenigen Minuten in
Zollikon und nach einem kurzen Fussweg direkt
vor dem Haus.
Eine Erfolgsgeschichte
Das Gastrounternehmen «Napulé», das 2025 sein
zehnjähriges Bestehen feiert, ist seit jeher ein
Familienunternehmen: Die Familie Bencivenga
prägt nicht nur den Verwaltungsrat, sondern begleitet
auch die strategische Weiterentwicklung.
2015wurdedieerstePizzeriainMeileneröffnet.
Bald kamen Standorte in Meilen, Netstal, Zollikon,
34 SEESICHT 5 | 25
NAPULÉ
Napulé Zollikon
Alte Landstrasse 94
8702 Zollikon
Tel. 044 391 26 27
zollikon@napule.ch
napule.ch
Locarno,Dietikon,EffretikonundLachensowiezwei
Zürcher Take-aways und ein Foodtruck in
Brüttisellen dazu. Neu stehen dem Unternehmen
das Geschäftsleitungsteam Lorenzo Grenga und
Cristina Tarallo vor. Letztere ist bereits seit der
Gründung der Marke «Napulé» mit dabei. «Gastfreundschaft
liegt uns im Blut», sagt die Italienerin
und fügt hinzu, «wir sind dafür geboren, Essen
nicht nur zuzubereiten, sondern zu feiern.» Zahlreiche
zufriedene Gäste geben ihr recht. 2023 wurde
das «Napulé» vom bekanntesten italienischen
Gastroführer «Gambero Rosso» zur besten Pizzeria
ausserhalb Italiens gekürt.
Der Betrieb ist auf Erfolgskurs und expandiert
weiter. Bis Ende 2025 sollen drei weitere Standorte
in Zürich-Seefeld, an der Zürcher Stampfenbachstrasse
und in Wallisellen dazukommen. «Jede
unserer Pizze erzählt eine Geschichte aus Neapel.
Unsere Aufgabe ist es, diese Tradition in die
Schweiz zu tragen und die Marke gleichzeitig
professionell weiterzuentwickeln», meint Grenga.
Für ihn ist «Napulé» mehr als ein Unternehmen:
«Es ist Familie, Kultur und Leidenschaft zugleich.»
Rund um die Pizza
«Pizza» stammt vom langobardischen «pizzo» oder
«bizzo» – und bedeutet «Bissen». 2017 wurde die
neapolitanische Pizza von der Unesco in die Liste
des Weltkulturerbes aufgenommen und die Kunst
des neapolitanischen Pizzaiolo zum schützenswerten
immateriellen Kulturerbe erklärt. Die Pizza
MargheritaisteineErfindungdesneapolitanischen
PizzaioloRaffaeleEsposito.Erwurdevomitalienischen
König Umberto I beauftragt, ein schmackhaftes
Gericht für seine Gattin Margherita zuzubereiten.
So belegte er eine Pizza in den Farben der
italienischen Flagge mit Tomaten, Mozzarella und
Basilikum und stiess damit auf ihre Begeisterung.
SEESICHT 5 | 25 35
FOOD & DRINK
Foto: HLPhoto | Adobe Stock
36 SEESICHT 5 | 25
WILDSPEZIALITÄTEN
HERBSTZEIT IST WILDZEIT
Ein Fest für
Gaumen und Sinne
Wenn die Blätter sich in schillernde Gold- und Kupfertöne kleiden und die Luft
einen Hauch von Erde und Pilzen trägt, dann weiss der Feinschmecker:
Jetzt beginnt die schönste Zeit des Jahres – die Wildsaison. Wildbret,
wie es traditionsbewusst heisst, ist nicht nur eine kulinarische Spezialität,
sondern Ausdruck einer Esskultur, die eng mit Natur und Jahreszeiten verbunden ist.
Hirsch, Reh, Wildschwein oder Hase – sie alle verkörpern den Geschmack des Walds.
Doch wie gelingt es, diesen Geschmack in der Küche zu veredeln,
ohne ihn zu verfälschen?
Beat Frei
Adobe Stock
Das Besondere am Wild
Im Unterschied zum domestizierten
Rind oder Schwein ernährt sich Wild
von Kräutern, Knospen, Beeren und
Rinde. Diese natürliche Kost schenkt dem
Fleisch seine unvergleichliche Aromatik:
fein, nuanciert, zugleich intensiv.
Reh gilt als das feingliedrige, elegante
Mitglied der Familie und überzeugt
mit zartem, fast süsslichem Charakter,
während Hirsch kräftiger auftritt
und Tiefe ins Spiel bringt, aber nie
so dominant wie Rind. Wildschwein
wiederum überrascht mit einem erdigen,
manchmal nussigen Ton und
bietet richtig zubereitet rustikale
Fülle, ohne je schwer zu wirken.
Fasane, Tauben oder Hasen bieten
ebenfalls spannende Facetten,
erfordern jedoch geübte Hände, um ihre
Eigenheiten im Gaumenorchester harmonisch
einzusetzen. Allen gemeinsam
ist der niedrige Fettgehalt, was Wild
nicht nur zum Genuss, sondern auch
zur bewussten Wahl für figurbewusste
Gourmets macht.
Richtig zubereitet – weniger ist mehr
Grundregel Nummer eins: Weniger ist
mehr. Wild verträgt keine Überwürzung.
Die grosse Kunst der Wildküche
liegt darin, das Eigene des Fleischs nicht
zu überdecken. Schweren, dunkel angerührten
Saucen mit literweise Rotwein
und Sahne darf man getrost misstrauen
– sie erdrücken mehr, als dass sie
umschmeicheln. Stattdessen empfiehlt
sich ein reduzierter Ansatz: ein Fond
SEESICHT 5 | 25 37
FOOD & DRINK
Foto: Doris Heinrichs | Adobe Stock
Foto: Pixel-Shot | Adobe Stock
Foto: Juergen Wiesler | Adobe Stock
Foto: Zeitgugga6897 | Adobe Stock
aus Wildknochen, etwas Wurzelgemüse, ein
Hauch Preiselbeere für die süsssäuerliche
Note, dazu ein kräftiger Schuss Madeira oder
Port. Schon ist der perfekte Begleiter geboren.
Wichtig: Wild verträgt schonendes Garen
besser als aggressive Hitze. Ein Rehrücken beispielsweise
liebt den Ofen bei niedriger Temperatur,
knapp über 80 Grad, bis er im Inneren
rosa glänzt. Ein Hirschragout hingegen darf
lange, sehr lange schmoren, bis das Fleisch
butterweich zerfällt. Kurzgebratenes wie Wildschweinmedaillons
profitieren von kräftigem
Anbraten und einer Ruhephase im Ofen – so
bleibt das Aroma saftig und präsent.
Auf was man getrost verzichten kann
Die gute Nachricht: Man muss nicht mehr
alles «entschärfen». Das Einlegen von Wild
in Buttermilch oder Rotwein, wie es früher
üblich war, um angeblichen «strengen»
Geschmack zu mildern, ist passé. Frisch
geschossenes, korrekt abgehangenes Wild hat
keine Spur von Muff. Ebenso überflüssig wie
schon vorne erwähnt: das Überwürzen. Wer
Hirsch mit Knoblauch, Zimt, Sternanis und
zehn Pfeffersorten übergiesst, zeigt eher Unsicherheit
als Kochkunst. Weniger ist hier ganz
eindeutig mehr. Man soll dem Wild den einzigartig
edlen Geschmack lassen, den es hat.
Beilagen: die heimlichen Stars
Natürlich gehören klassische Begleiter dazu:
Spätzli, Polenta, Rotkraut – aber bitte selbstgemacht
– Maroni und natürlich frische Pilze.
Aber auch moderne Interpretationen sind
willkommen. Selleriepüree mit Trüffelöl, karamellisierte
Birnen – nicht für jeden geeignet,
aber das ist eben Geschmacksache – oder ein
Salat aus lauwarmen Linsen setzen spannende
Kontraste. Wichtig ist, dass die Beilage nicht
in Konkurrenz tritt, sondern dem Wild eine
Bühne bereitet – wie ein guter Dirigent seinem
Solisten.
38 SEESICHT 5 | 25
WILDSPEZIALITÄTEN
Foto: Jiri Hera | Adobe Stock
«Wer Hirsch mit Knoblauch, Zimt,
Sternanis und zehn Pfeffersorten
übergiesst, zeigt eher Unsicherheit
als Kochkunst.»
Ein vegetarisches «Wildgericht»
Nun könnte man sagen: Wer kein Fleisch mag,
dem bleibt nur Salat. Doch weit gefehlt.
Auch Vegetarier können im Herbst den Zauber
eines Wildgerichts erleben – ganz ohne Jagdschein.
Denken wir an Pilze, die «Fleischstücke
des Walds». Ein Ragout aus Steinpilzen, Pfifferlingen
und Kräuterseitlingen, geschmort mit
Schalotten, Wurzelgemüse und einem Schuss
Portwein, kann sich in Sachen Tiefe und
Würze durchaus mit einem klassischen Hirschragout
messen. Serviert mit Spätzle oder Polenta
entsteht eine vegetarische Variante, die so
überzeugend ist, dass selbst eingefleischte Jäger
kurz innehalten. Ein Spritzer Preiselbeeren
dazu und man fühlt sich mitten im Forst. Alternativ:
Steinpilze oder Maronenröhrlinge, das
sind wahre Aromatiere. In Butter und Knoblauch
gebraten, mit einem Hauch Wacholder
und auch hier mit Portwein abgelöscht, entfalten
sie eine Tiefe, die der von Rehfilet erstaunlich
nahekommt. Dazu ein Selleriepüree,
SEESICHT 5 | 25 39
FOOD & DRINK
Foto: HLPhoto | Adobe Stock
knusprige Maronen und eine Sauce aus Rotwein,
Schalotten und Kräutern: voilà, ein
«vegetarisches Wildgericht», das den Esprit des
Herbsts einfängt, ohne Tier auf dem Teller.
Einfach köstlich.
Kleine Prise Humor zum Schluss
Manche Gourmets sagen, Wild sei die «Champions
League» des Herbsts. Doch seien wir
ehrlich: Ein schlecht gebratener Rehrücken
ist kein Aufstiegsspiel, sondern höchstens
Regionalliga. Wer sich aber Zeit nimmt,
Respekt vor dem Produkt hat und es nicht in
Saucen ertränkt, der spielt ganz vorne mit.
Und sollte Ihnen beim nächsten Bissen doch
ein Stückchen Wacholderbeere zwischen
den Zähnen knacken – betrachten Sie es als
charmanten Hinweis darauf, dass die Natur
sich nicht ganz domestizieren lässt.
Was lernen wir daraus?
Wild ist weit mehr als nur ein saisonaler
Gaumenschmaus. Es ist das kulinarische Echo
des Walds, ein Fest der Sinne, das Tradition
und Moderne mühelos verbindet. Ob als butterzarter
Rehrücken, herzhaftes Hirschragout
oder vegetarisches Pilzragout – wer Wild
bewusst zubereitet, erlebt nicht nur Herbstgenuss,
sondern wahre Esskultur. Genau das
macht die Jagd nach dem guten Geschmack
so lohnenswert.
40 SEESICHT 5 | 25
Finde alles für dein perfektes
Raclette oder Fondue.
Offizielle Partner:
DRIVE
Purer
geht’s nicht.
Wer sportliches Autofahren so ursprünglich wie möglich erleben will, kommt um
einen Dallara Stradale nicht herum. Dallara was? Bitte einsteigen in den heissesten
Vierzylinder, der zurzeit (noch) zu haben ist.
Roland Löwisch
zVg
42 SEESICHT 5 | 25
DALLARA STRADALE
Türen? Albern. Servolenkung? Was für Weicheier. Radio
oder «Infotainment»? Moderner Blödsinn. V6, V8 oder gar
V12? Völlig überbewertet: «Es muss ein Fahrzeug sein,
bei welchem ich das Dach abnehmen kann, um den Wind
in meinen Haaren zu spüren und das frisch geschnittene
Gras riechen zu können. Zudem möchte ich gerne zu meiner
Lieblingskneipe im Nachbarort von Varano fahren
können und dort meinen Lieblingsfisch essen.
Danach möchte ich nach Varano auf die Rennstrecke und
schneller sein als alle anderen und zu guter Letzt entspannt
nach Hause fahren.»
So sprach Gian Paolo Dallara etwa Mitte der 2010er-Jahre.
Und wenn Sie meinen, Sie hätten den Namen «Dallara»
schon irgendwo mal gehört, kann das gut sein:
Der italienische Ingenieur gründete 1972 seine Firma in
Varano de’ Melegari bei Parma, um vor allem Chassis für
Rennwagen aller Art zu bauen. Heute werden die komplett
aus Carbon gebacken und stecken unter anderem in allen
Formel E-Rennern und in vielen Langstreckenrennwagen,
ausserdem baut Dallara die Formel 1-Autos für den Haas-
Rennstall. Aber der Chef hatte eben irgendwann die Nase
voll, nur für andere zu produzieren, und wünschte sich
ein eigenes strassenzugelassenes Fahrzeug.
SEESICHT 5 | 25 43
DRIVE
Am 16. November 2017, dem 81. Geburtstag des Unternehmensgründers,
stand dann das Auto vor dessen Tür:
der Dallara Stradale. Der Zweisitzer wurde zunächst
konzipiert als reine Barchetta, also ohne Dach, stattdessen
ausgestattet mit zwei kleinen Windabweisern
als Schutz und mit zwei Helmfächern hinter den beiden
Sitzen. Angetrieben wird das Leichtgewicht von einem
400 PS starken Vierzylinder-Turbo – dem leichtesten und
stärksten Turbomotor, der zu haben war und der etwas
schwächer vorher den Ford Focus RS antrieb. Dazu gibt
es eine Sechsgang-Handschaltung, Hinterradantrieb und
verstellbare Pedale und ein einstellbares Lenkrad, weil
die Sitze nicht verschiebbar sind. Das alles wiegt nur
855 Kilo, die Aerodynamik aus dem eigenen Windkanal
sorgt für 855 Kilo Abtrieb bei 280 km/h, so dass das Auto –
rein theoretisch – bei Vmax falsch herum an der Decke
eines Tunnels entlangfahren könnte.
Nur ein Detail trübt den Fahrspass und das ist
das Automatik-Wandlergetriebe. Es reagiert
relativ langsam und dann mit deutlichem Schaltrucken
besonders beim Hochschalten, sodass
deutlich die sonst schöne flüssige Beschleunigung
getrübt wird. Unser Ruf nach einem Doppelkupplungsgetriebe
wird beantwortet mit dem
Hinweis, dass keines zu dem Motor passe. Schade.
Dallara mag es eben pur, so pur wie möglich: Radio oder
Infotainment sind nicht zu bekommen. Aber da es gar
nicht so einfach ist, geplante 600 Exemplare an Frau und
Mann zu bringen, stimmt er letztlich besonders zwei
Optionen zu: der Möglichkeit, ein Dach zu ordern, und
wahlweise auch ein Automatikgetriebe. Das Dach mit
Polycarbonateinsätzen ist eigentlich eine Kuppel, die
zwei Türen beinhaltet, die man wie Flügel nach oben
schwenken kann. Sie sind sekundenschnell auszubauen,
was aus dem Sportler einen Targa macht. Investiert man
ein paar Stunden Arbeit, kann man die Kuppel auch
komplett demontieren und stattdessen eine halbrunde
Carbonscheibe mit Windabweisern einbauen – fertig ist
die ursprüngliche Barchetta.
Egal, ob mit oder ohne Wetterschutz: Um das Auto zu
erklimmen, muss man sich auf den hohen Schweller
setzen, einen Fuss in eine extra dafür vorgesehene
Aussparung im jeweiligen Sitz platzieren, den Rest des
Körpers nachholen und in den Sitz hineinrutschen. Für
unser Fahrerlebnis steht uns das knapp sechs Kilometer
lange Autodromo Nazionale di Monza zur Verfügung.
Der Motor wird per Knopfdruck gestartet, gleich fällt sein
tiefer und heiserer Sound auf. Als Fahrmodi gibt es nur
«Normal» und «Sport» – keine Frage, was wir wählen.
Die digitalen Instrumente zeigen recht schmucklos, aber
deutlich vor allem Tempo, Drehzahl und gewählten Gang
an. Mit erstaunlicher Leichtigkeit verlassen wir die Pit
Lane und drehen auf der Piste schnell auf. Klar spürbar
ist, wie fest der Wagen selbst beim Nutzen der Curbs in
den Schikanen am Boden klebt – was beweist, was gute
Aerodynamik leisten kann. Die Lenkung ist schön direkt
ausgelegt und die Stahlbremsen haben überhaupt keine
Mühe, die Energie des Leichtgewichts im Zaum zu halten.
ABS und ESP sind die einzigen elektronischen Helfer und
das ist gut so. Auf der langen Start- und Zielgeraden zeigt
der digitale Tacho des Strassenracers fast 250 km/h – man
sollte den Dallara Stradale durchaus ernst nehmen.
44 SEESICHT 5 | 25
DALLARA STRADALE
Wer zuschlagen will: Noch sind etwa 250 Exemplare
zu haben, bevor der Dallara Stradale
Geschichte ist. Einer kostet mindestens 260 000
Euro – was man aber zum Beispiel mit Sichtcarbon
und neuerdings auch mit einer kompletten
Alcantara-Ausstattung locker in jede Höhe
treiben kann. Noch schärfer als der Stradale ist
übrigens der Dallara EXP – der «Stradale auf
Steroiden» (Eigenwerbung) besitzt als Rennversion
mehr Flügel, mehr Rennaccessoires, andere
Reifen und andere Sitze. Die darf man allerdings
nicht mehr auf der Strasse bewegen …
Technische Daten Dallara Stradale
Motor: Vierzylinder-Turbo
Hubraum: 2300 cm³
Leistung: 294 kW (400 PS) bei 6200 U/min
max. Drehmoment 500 Nm
bei 3000–5000 U/min
Getriebe: Sechsgang-Handschalter,
Sechsgang-Doppelkupplung
Antrieb: Hinterräder
Trockengewicht: 855 Kg
Länge/Breite/Höhe: 4185/1875/1041 mm
Radstand: 2475 mm
Sprint 0–100 km/h: 3,25 Sek.
Vmax: 280 km/h
Preis: ab CHF 210 000 bis
ca. CHF 370 000 – abhängig von
Modelljahr und Ausstattung
SEESICHT 5 | 25 45
DRIVE
Alpineglühen
Eine Stadt im Ausnahmezustand: 70 Jahre Alpine lässt Dieppe blau leuchten dank
rund 1700 geladener Gästeautos aus heimischer Produktion. Ein passender Rahmen,
um gleich die neue A390 zu präsentieren.
Roland Löwisch
Alpine
Fast schon normal am Strand von Dieppe:
eine blaue A110 – hier ist sie zu Hause.
46 SEESICHT 5 | 25
ALPINE
Die erste Serien-Alpine: A106 Mille Miles. Das Auto
wiegt nur 550 Kilo. Mit 48 PS sind 145 km/h möglich.
Die originale, extrem flache A110 macht noch
heute eine gute Figur – besonders in Blau.
Die A110-Nachfolgerin A310 wurde erfolgreich von
1971 bis 1985 gebaut – sogar mit Sechszylinder.
Form, Performance und Leistung der aktuellen
A110 ist voll gelungen. Hier ein Sondermodell.
Dieppe, die 30 000-Seelenstadt an
der Küste der Normandie, ist auch im
Alltag ziemlich blau. Kein Wunder,
hat sie doch der Automarke Alpine,
deren Grundfarbe Blau ist und deren
berühmtestes Modell, die A110, meistens
ein wunderbares tiefes Dunkelblau
ziert, eine ganze Menge zu verdanken,
unter anderem Arbeitsplätze.
Deswegen gibt es hier eine Büste
von Alpine Gründer Jean Rédélé, auf
diversen Werkstattdächern prangen
(vermutlich ausrangierte) A110 und
jedes Kind weiss, dass der Markenname
von Rédélés Vorliebe für geschwungene
alpine Strassen stammt.
Aber wenn Alpine 70 Jahre alt wird,
dann gibt es nichts anderes mehr als
automobiles Blau: Ein Korso von rund
1700 Alpine donnert durch die City
an rund 150 000 Gästen und Fans vorbei,
ein Pop-up-Museum zeigt die gut
30 wichtigsten Modelle, und in jedem
dritten Laden verschönern Alpine-
Modelle und -Poster die Auslagen von
Tee, Schnaps und Schuhen – Bienvenue
au Pays des Alpine. Rédélé, einst
mit 24 Jahren Frankreichs jüngster
Renault-Händler, gründet die Marke
Alpine 1955, nachdem er vorher
recht erfolgreich auf selbstgetunten
Renault 4CV Rennen fährt. Für seine
frühen Modelle A106, A108 und die
heute ikonische A110 nutzt er Renault
4CV, Dauphine und R8 als Basis, bestückt
sie aber mit windschnittigen
Coupé- und Cabrioletkarosserien
aus Glasfaser und mit gestärkten
Renault-Motoren. 1969 eröffnet er
das Produktionswerk in Dieppe an
der Avenue de Bréauté. Motorsport
bleibt die treibende Kraft der Marke.
1971 belegen zwei A110 die ersten
beiden Plätze bei der Rallye Monte
Carlo. 1973 – das Jahr, in dem Renault
bei Alpine einsteigt und «Société des
Automobiles Alpine Renault» daraus
macht – siegt dort wieder eine A110,
und im gleichen Jahr geht die damals
erstmals ausgetragene Rallye-Weltmeisterschaft
an eine A110. Das Auto
wird abgelöst von der A310, die eher
Grand Tourismo als pures Sportgerät
ist. Alpines Highlight der 70er-Jahre
allerdings ist der Gesamtsieg bei den
24 Stunden von Le Mans. Aber auch
der Anfang vom Niedergang. Der
Alpine GTA ab 1984 gefällt den Alpine-
Fans nicht, weil nach der Übernahme
zu Renault-lastig. Der GTA-Nachfolger
A610 hat da schon keine Chance mehr
und wird nach nur rund 800 Stück
eingestellt. 1995 endet die Produktion
von Alpine-Modellen. Das Werk hält
sich über Wasser mit dem Bau von
zum Beispiel Renault Clio Williams,
Sport Spider, Megane II RS und Espace.
2019/2020 entstehen nur noch sieben
Autos pro Woche, nur noch sechs
SEESICHT 5 | 25 47
DRIVE
Designer arbeiten hier. Bis Renault darauf kommt, dass
man die A110 wiederbeleben könnte. Eine erst moderne
Fassung wird 2012 gezeigt, 2017 beginnt hier in Dieppe
die Serienproduktion. Heute haben in der seit 2022 neubenannten
«Manufacture Alpine Dieppe Jean Rédélé»
377 Menschen eine Festanstellung, zusätzlich gibt es 120
temporäre Arbeitskräfte. 53 Designer kümmern sich hier
wieder um die Marke, pro Tag entstehen etwa 15 Autos,
bis Jahresende können es 20 sein. 2023 wurden 4708 A110
gebaut – ein neuer Produktionsrekord. Etwa 25.000 Stück
der neuen A110 sind bis jetzt gebaut (Preise bis zu stolzen
265 000 Euro für 345 PS bei der limitierten A110 Ultime),
bis zum Produktionsende 2026 werden es noch ein paar
mehr. Derweil ist die Marke schon gewachsen dank
des vollelektrischen Hot Hatches Alpine A290, eine rein
elektrische A110 ist in der Entwicklung. Fertig ist aber
schon das zweite Modell, das neben der A110 in Dieppe
48 SEESICHT 5 | 25
ALPINE
gefertigt werden wird: Die A390 – natürlich enthüllt und
präsentiert bei der 70-Jahr-Feier der Marke. Die gut 4,6
Meter lange Sportlimousine mit einem Radstand von 2,7
Metern besitzt grundsätzlich drei E-Motoren – zwei hinten,
einer vorne. Die GT-Version kommt mit 400 PS, die A390
GTS bringt gleich 470 PS mit. Die WLTP-Reichweite wird
mit 550 Kilometern angegeben, DC-Laden soll von 15 bis
80 Prozent in 25 Minuten funktionieren. Das Reisegepäck
findet minimal 532 Liter und maximal 1600 Liter Platz,
den Sound liefert Deviale. Alpine verspricht, dass nur edle
Materialien verwendet werden, was heisst: Was wie Leder
aussieht, ist auch welches. Gleiches gilt für Aluminium
und Carbon. Der erste Fünfsitzer und Fünftürer von
Alpine soll zwischen 65 000 und 76 000 Euro kosten. Kein
Wunder, dass zu den sechs möglichen Lackierungen zum
Start des Modells neben farblosen Grauschattierungen,
Schwarz und Silber zwei verschiedene Blau zu haben sind.
Was sonst?
Das aktuelle Alpine-Portfolio besteht aus dem Elektro-Familiensportler A390 (von
links), dem Elektro-Hot Hatch A290 und dem Zweisitzer A110 mit Verbrennermotor.
Letzterer wird bald ersetzt von einer vollelektrischen Version.
SEESICHT 5 | 25 49
DRIVE
Porsche 911 Turbo S
Zeichen aus
Zuffenhausen
Die Erfolgsstory des ikonischen Porsche 911 geht weiter:
Jetzt präsentieren die Stuttgarter mit dem 911 Turbo S den mit
711 PS stärksten Serien-911er aller Zeiten.
Roland Löwisch
zVg
Wo Porsche ist, ist oben? Jetzt präsentiert die
Stuttgarter Edelmarke den stärksten Serien-911er
aller Zeiten, den 911 Turbo S als Coupé und Cabriolet.
Oder anders ausgedrückt: 711 PS (das sind 61 PS
mehr als im Vorgänger) und 800 Newtonmeter
maximales Drehmoment zwischen 2300 und 6000
Umdrehungen. Herzstück ist – selbstverständlich
– ein Sechszylinder-Boxermotor, mit 3,6 Litern
Hubraum, eingebettet in ein nochmal perfektioniertes
T-Hybrid-System mit 400-V-Hochvoltsystem.
Das steckte in seiner Urform erstmals im noch
aktuellen 911 Carrera GTS. Doch während dort ein
einzelner elektrischer Abgasturbolader (eTurbo)
integriert ist, kommen im neuen 911 Turbo S zwei
eTurbos zum Einsatz. Turbine und Verdichter, an
die höhere Leistung angepasst, wurden spezifisch
auf die Anforderungen des Spitzenmodells ausgelegt,
was sich auch in einem noch besseren
Ansprechverhalten sowie mehr Spontanität und
Agilität des Antriebs bemerkbar machen soll. Zum
System gehören auch eine Leichtbau-Hochvoltbatterie
mit einer Kapazität von 1,9 kWh, eine Achtgang-Porsche-Doppelkupplung
(PDK) mit integrierter
E-Maschine und selbstverständlich Allradantrieb.
So gerüstet sprintet das Coupé von 0 auf
100 km/h in 2,5 Sekunden (Cabriolet: 2,6 Sekunden),
was allerdings nur 0,2 Sekunden schneller ist,
als es der Vorgänger vermochte. Von 0 auf 200 km/h
entfaltet sich die Faszination in 8,4 Sekunden, was
eine Verbesserung von 0,5 Sekunden bedeutet. Und
das, obwohl der neue Turbo S 85 Kilo schwerer ist
als der Vorgänger aufgrund diverser Hybridbausteine.
Die Höchstgeschwindigkeit wird für beide
Karosserieformen mit 322 km/h angegeben.
Wer mehr Performance erwartet hat, sollte sich die
Leistungen des neuen 911 Porsche Turbo S Coupé
auf der Nürburgring-Nordschleife zu Gemüte
führen. Die Top-Zeit für die perfekte Runde lautet
7:03,92 Minuten. Das ist genau 14 Sekunden
schneller, als es der Vorgänger herausfuhr, was mit
50 SEESICHT 5 | 25
PORSCHE 911 TURBO S
neuentwickelten Reifen zu tun hat sowie mit anderen
Bremsbelägen und grösseren Scheiben – der grössten
Keramik-Bremsanlage, die Porsche jemals einem Zweisitzer
spendiert hat.
Natürlich sind die Sportwagen vollgestopft mit Elektronik:
Aktive Aerodynamik verringert je nach Fahrsituation
den Auftrieb oder im eingefahrenen Zustand den
Luftwiderstand, der Luftwiderstandsbeiwert des
911 Turbo S Coupé sinkt im optimalen Fall um zehn
Prozent gegenüber dem Vorgänger. Das Hochvolt-Bordnetz
erlaubt den Einsatz der Porsche Dynamic Chassis
Control (ehPDCC), um die Wankneigung bei Richtungswechseln
zu minimieren und die Agilität am Kurvenein-
und -ausgang zu steigern. Für optimale Alltagstauglichkeit
ist der 911 Turbo S in der Schweiz mit einem
Lift-System für die Vorderachse ausgestattet. Für das
Coupé verlangt Porsche CHF 312 200, das Cabrio kostet
CHF 329 900.
Mehr Informationen über Porsche oder
Anmeldung für eine Probefahrt:
PORSCHE ZENTRUM OBERER ZÜRICHSEE
P911 AG – Firststrasse 33 – 8835 Feusisberg
Telefon: 044 2 911 911
E-Mail: pascal.otto@porsche-ozs.ch
SEESICHT 5 | 25 51
DRIVE
Volvo EX90
Schöner
Riese
Volvo hat seinen grössten SUV vollelektrisiert: mit
bis zu 517 PS, fünf Metern Länge, sieben Sitzplätzen
und dem diskreten Charme des skandinavischen
Designs hat der EX90 das Zeug, zum Liebling moderner
Familien zu werden.
Roland Löwisch
zVg
Einst war ein Volvo klassenlos – wer einen fuhr, wollte wenig
auffallen, überschaubaren Luxus geniessen, in Platz
schwelgen und sicher ankommen. Das meiste gilt heute auch
noch – nur das mit der Auffälligkeit und dem überschaubaren
Luxus hat sich geändert. Beispiel: der neue Volvo EX90.
Mit seiner Länge von über fünf Metern, der stattlichen Höhe
von fast 1,8 Metern, einem mächtigen Gewicht von rund 2,8
Tonnen und der Fähigkeit, als allradgetriebenes, 517 PS starkes
Top-Modell «Twin Motor Performance AWD» dabei auch
noch in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu sprinten, ist der
SUV mehr als nur präsent. Macht nichts – Volvos skandinavisches
Design ist so gelungen, dass man den Schweden trotz
seiner mächtigen Präsenz gerne sieht. Da ist es egal, ob man
sich für das Topmodell entschieden hat, für den günstigeren,
immer noch 408 PS starken «Twin Motor AWD» oder für die
nur vorne angetriebene und deswegen mit rund 2,2 Tonnen
wesentlich leichtere Basis mit 279 PS. In allen drei verspricht
Volvo überdurchschnittlichen Fahr- und Geräuschkomfort.
180 km/h Spitze schaffen sie alle, mehr lässt Volvo schon seit
einiger Zeit in allen neuen Modellen aus Sicherheitsgründen
sowieso nicht zu.
Auch in Sachen Technik und Alltagstauglichkeit verdient der
EX90 Lob. Die Ladeleistung ist beeindruckend: Schnell ladung
von circa zehn auf 80 Prozent geht in rund 30 Minuten,
wenn man das passende DC-Schnellladenetz zur Verfügung
hat. Ebenso gefällt das Infotainment mit Google-Integration,
kabellosem CarPlay, drahtlosem Laden, grosszügig dimensionierter
Bildschirmfläche und guter Konnektivität.
Die Basis ist mit einem 101 kWh grossen Akku ausgerüstet,
der nach WLTP für 580 Kilometer Reichweite sorgen soll, die
beiden höherwertigen Modelle besitzen 107-kWh-Batterien,
was im optimalen Fall für je 616 Kilometer reicht.
Innen bietet der EX90 vor allem eines: Platz. Und zwar auf
Wunsch für bis zu sieben Personen, wobei man ganz hinten
auch noch akzeptabel sitzen soll. Dann passen immer noch
300 Liter Gepäck in das dafür vorgesehene Abteil. Ist man zu
52 SEESICHT 5 | 25
VOLVO EX90
zweit unterwegs und hat alles hintere Gestühl weggefaltet,
kann man 2000 Liter Hausrat verstauen.
Die nachhaltige Ausstattung besteht aus Textilien und
Kunstleder. Design und Ästhetik sind beim EX90 kein
Teil der Identität. Die Linienführung wirkt modern und
zurückhaltend zugleich. Die charakteristischen Thors
Hammer LED-Leuchten, der solide, aber nicht überkandidelte
Grill, die grosse, aber nicht aufdringliche
Präsenz auf der Strasse. Klar, dass sich Volvo in Sachen
Sicherheitsassistenten nicht lumpen lässt – dazu gehört
auch der 360-Grad-Blick.
Ein weiteres Highlight im neuen Volvo EX90 ist das
High-Fidelity-Audiosystem von Bowers & Wilkins, das
mit 25 Lautsprechern, 1610 Watt Leistung und Dolby
Atmos ein dreidimensionales und kristallklares Surround-Sound-Erlebnis
bietet.
Natürlich hat dieser Anspruch seinen Preis: Die Basis-
Version in der Core-Ausstattung kostet CHF 94 950.
Das mit «Ultra» top ausgestattete Spitzenmodell ist ab
CHF 118 750 zu haben.
Technische Daten
Volvo EX90 Twin Motor Performance AWD «Ultra»
Zwei Permanentmagnet-Synchronmotoren (vorn & hinten)
Leistung: 380 kW (517 PS)
Max. Drehmoment: 910 Nm
Allradantrieb
Leergewicht: 2787 kg
0 – 100 km/h: 4,8 s
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h (Werksangabe)
WLTP-Reichweite: 570 – 614 km
WLTP-Verbrauch: 20,8 – 22,0 kWh/100 km
Grundpreis: 118 750 CHF
Mehr Informationen über Volvo
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SEESICHT 5 | 25 53
KOLUMNE
Das Spiel
in der Kunst
In der Kunstwelt gilt oft: Die
Kuratoren stehen im Rampenlicht,
doch ohne den Künstler gäbe es
keine Museen, Ausstellungen oder
Diskurse. Der Künstler wird oft als
Ursprung, Antriebskraft,
oberste Person gesehen.
Doch Kuratoren
neigen dazu,
das Narrativ zu
kanalisieren:
Wir kennen den
Kontext, wir formen
den Diskurs,
wir kuratieren
die Geschichte.
Dadurch droht der
Künstler zur ausführenden
Hand degradiert
zu werden, während der
Ausstellungstitel und das
Konzept dominieren.
Es braucht beides: die Räume, die
der Kurator öffnet, die Themen, die
eine Geschichte ermöglichen – und
die verdichtete Materialität des
Werks, das den Diskurs trägt. Kuratoren
liefern Kontext, Chronologie,
Rahmung; sie sind Vermittlerinnen
des Zugangs. Künstlerinnen und
Künstler liefern die Energie, den
Widerstand, die Frage: «Was bleibt,
wenn ich Regeln breche?»
Die Balance ist essenziell.
Der Künstler
bleibt der Ursprung;
der Kurator der
Übersetzer, der
das Spannende
für das Publikum
sichtbar macht.
Ohne den Künstler
gäbe es keine Muse,
ohne Kuratorinnen
und Kuratoren kein
strukturiertes Publikum.
Die Kunst lebt in der Spannung:
offene Fragen, respektiertes Zuhören,
gegenseitige Anerkennung.
Dann wird Arroganz zu produktivem
Tanz – der Oberst als Quelle,
der Generalstab als Orientierung,
beide im Dienst einer grösseren
Geschichte.
Herzlichst, Ihr
Mino S. Bächler
54 SEESICHT 5 | 25
GALERIE
SEESICHT GALERIE
Kunst, die
Horizonte öffnet
Mit der neu eingeführten «Seesicht Galerie» bringen wir
Kunst direkt zu unseren Leserinnen und Lesern. In jeder
Ausgabe stellen wir ausgewählte Werke spannender
Künstler vor – zum Entdecken, Erleben und Erwerben.
Beat Frei
zVg
Mit der neuen «Seesicht Galerie» öffnen wir ein Fenster in die Welt
der Kunst – unmittelbar, authentisch und nahbar. In jeder Ausgabe
präsentieren wir ausgewählte Werke von Künstlerinnen und
Künstlern, die mit ihrem Schaffen unsere Sinne bereichern und
neue Perspektiven eröffnen. Kunst soll dabei nicht nur betrachtet,
sondern auch erlebt werden: Jedes Werk erzählt eine eigene Geschichte,
trägt den Charakter seines Schöpfers in sich und lädt dazu
ein, in den Dialog mit Farben, Formen und Emotionen zu treten.
Zum Auftakt stellen wir drei Persönlichkeiten vor, die unterschiedlicher
kaum sein könnten und gerade dadurch die Vielfalt zeitgenössischer
Kunst widerspiegeln: Marcello Fischer aus Zürich,
dessen Arbeiten urbane Energie und feine Sensibilität verbinden.
Michaël Lucerne aus Champagny in Frankreich – in seinem Œuvre
spielen menschliche Körper, Architektur und Naturformen eine
zentrale Rolle. Und MINO aus Zürich führt mit seiner eigenständigen
Bildsprache und moderner Experimentierfreude Betrachterinnen
wie Betrachter in unerwartete Bildwelten.
Die «Seesicht Galerie» versteht sich als Brücke zwischen Kunstschaffenden
und Kunstinteressierten. Wer mehr erfahren oder die
Werke aus nächster Nähe erleben möchte, kann per E-Mail Kontakt
aufnehmen, weitere Informationen anfordern oder einen individuellen
Besichtigungstermin vereinbaren. So wird aus einem
flüchtigen Blick ein persönliches Erlebnis – und vielleicht sogar ein
bleibendes Stück Kunst für das eigene Zuhause.
SEESICHT 5 | 25 55
GALERIE
MARCELLO FISCHER
Der Zürcher Künstler und ehemalige Textil- und Geschirrdesigner mit
langjährigen Tätigkeiten bei Fabric Frontline, Gessner Dekostoffe und
Bopla-Porzellan. Der Künstler ist mit seinen Geschirrkollektionen auch im
Museum of Modern Art in Stockholm präsent. Fischer ist seit über 40 Jahren
als Designer und Maler in der Kunst tätig und hatte schon einige namhafte
Ausstellungen. Seine Werke sind nebst der figurativen auch in der
expressiv-abstrakten Malerei zu Hause.
Blue Hope
140 x 160 cm
Acryl auf Leinwand
Preis auf Anfrage
Human Shell
140 x 160 cm
Acryl auf Leinwand
Preis auf Anfrage
Kontakt
Bei Kaufinteresse der Bilder
wenden Sie sich
bitte per E-Mail an
galerie@seesichtmagazin.ch
56 SEESICHT 5 | 25
GALERIE
MICHAËL LUCERNE
Der Schweizer Maler und Objektkünstler hat seinen Lebensmittelpunkt auf
einem Schloss in Frankreich. Auf nationalen und internationalen
Ausstellungen präsentierte Lucerne ausdrucksstarke und dynamische Werke.
Der Künstler beschränkt sich nicht nur auf die neoexpressive Malerei, er
beschäftigt sich ebenso stark mit der Bildhauerei, der Fotografie, dem Design
und der Grafik. In all seinen Werken vereinen sich die Grenzen von
Abstraktion und Figuration.
Blumenzauber Hermès Paris
100 x 120 cm
Oel auf Leinwand
Preis auf Anfrage
Eifelturm grüsst Wasserturm
120 x 150 cm
Oel auf Leinwand
Preis auf Anfrage
Kontakt
Bei Kaufinteresse der Bilder
wenden Sie sich
bitte per E-Mail an
galerie@seesichtmagazin.ch
SEESICHT 5 | 25 57
GALERIE
MINO
Ein Schweizer Künstler mit nationaler und internationaler Ausstellungs- Präsenz.
Der Künstler betrachtet die Landschaft auf eine tiefgründige und reflektierende
Weise. Während seiner Touren durch die Natur beobachtet er die Weite der Berge
und die Phänomene wie Licht, Dunst und Nebel mit grosser Aufmerksamkeit.
Durch einen Passpartout sieht er die Landschaft nicht nur als blosses Bild,
sondern als eine komplexe Szenerie, die von verschiedenen Faktoren beeinflusst
wird und setzt diese in der gegebenen Farbkombination um.
Brunnihuette
120 x 150 cm
Lichtechte Farbpigmente
Coache auf Naturleinen
Preis auf Anfrage
Staudamm Muslen
120 x 150 cm
Lichtechte Farbpigmente
Coache auf Naturleinen
Preis auf Anfrage
Kontakt
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58 SEESICHT 5 | 25
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HOME & LIVING
Weltneuheit gegen
zunehmende
Trinkwasserproblematik
Die Verfügbarkeit von gesundem Trinkwasser ist ein Grundbedürfnis.
Doch durch Klimawandel und Wasserverschmutzung könnte es aber
knapp werden. Das «Briand H 2 O Trinkwassersystem» sorgt dafür, dass
immer genügend reines Wasser vorrätig ist.
Ursula Burgherr
zVg/Adobe Stock
60 SEESICHT 5 | 25
BRIAND H 2 O
Es ist für die
meisten absolut selbstverständlich,
dass in der Schweiz Trinkwasser
überall vom Hahn getrunken werden
kann, und es jederzeit uneingeschränkt zum Waschen,
Kochen, Duschen und Putzen bereitsteht. Das war in den
letzten Jahrhunderten so und ist auch heute noch landauf und
landab die gängige Meinung. Aber ob das auch in Zukunft
der Fall sein wird, ist nicht gesichert.
Wasser wird immer weniger
Heisse Sommer und fehlende Niederschläge wie 2022 werden immer mehr zum
Thema. Als Folge des Klimawandels nehmen die nutzbaren Wassermengen in
dieser Jahreszeit ab. Wenn bei lang andauernden hohen Temperaturen Felder und
Gärten vermehrt bewässert werden müssen, kann es zu einer zeitlich begrenzten
Wasserknappheit kommen. Durch die Ausdehnung städtischer Zentren, zunehmende
Industrialisierung und die intensive Landwirtschaft hat sich zudem die Wasserqualität
erheblich verschlechtert. Chemikalien, Pestizide, Medikamente, Düngemittel usw.
reichern sich im Grundwasser an, was schädliche Folgen für die Gesundheit von Mensch
und Tier haben kann. «Die gängige Meinung, alles sei in Ordnung, solange das Wasser
aus dem Hahn kommt, ist trügerisch», meint Olivier Briand. Der dipl. Sanitär-Installateur
und Sanitärplaner weiss, wovon er spricht. 33 Jahre führte er das Familienunternehmen
Briand AG. In dieser Zeit plante oder montierte er unzählige Trink- und Abwasserleitungen
bei Neu- und Umbauten. «Aus Platzmangel rücken Wohngebiete, Industrie und
Landwirtschaft immer näher an die Grundwasserfassungen. So gelangen immer mehr
Schadstoffe ins Grundwasser», berichtet er aus Erfahrung. 2020 konnte er seinen
Betrieb in ein grosses Unternehmen integrieren, der das gesamte Personal übernahm.
Das gab dem 56-jährigen gebürtigen Berner Seeländer die Chance, neue
Wege zu gehen. Er gründete sein Start-up «Briand H₂O» und konzentrierte sich
auf ein Projekt, das ihm aufgrund seines fundierten Fachwissens und der gemachten
Erfahrungen schon lange am Herzen lag: «Ich wollte ein System
auf den Markt bringen, mit dem sich künftig alle Haushalte autonom
gegen eine vorübergehende Wasserknappheit wappnen können
und immer sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben.» Im
Oktober 2024 präsentierte er seine international patentiertes
«Briand H₂O Trinkwassersystem» an der Messe
Bauen & Renovieren in Zürich erstmals der
grossen Öffentlichkeit und stiess damit
auf grosses Interesse.
Foto: K.-U. Häßler | Adobe Stock
SEESICHT 5 | 25 61
HOME & LIVING
Vollautomatisch und ohne Strom
Das «Briand H₂O Trinkwassersystem» besteht
aus einem hochwertigen Chromstahl-Tank,
der je nach Bedarf in drei Grössen mit 120,
280 bzw. 470 Liter Fassungsvermögen erhältlich
ist. «Der durchschnittliche Wasserverbrauch
liegt in der Schweiz bei täglich rund
142 Litern pro Haushalt/Kopf», bekundet
Briand und fügt hinzu, «ein solche Menge
kann bei einem vorübergehenden Engpass
nicht mehr mit PET-Flaschen abgedeckt werden.»
Der eingebaute Filter befreit das Wasser
vor unerwünschten Inhaltsstoffen wie Pestiziden,
Antibiotika, Medikamentenrückständen,
Hormonen, Chlor und sorgt das ganze Jahr
über für sauberes Trinkwasser. Kundinnen
und Kunden, die bereits ein «Briand H₂O
Trinkwassersystem» benutzen, spüren den
Unterschied deutlich und schätzen die Weichheit
und Reinheit des Wassers sehr. Es bleibt
unbenützt im Tank bis zu einer Woche frisch.
Der Filter wird einmal im Jahr gewechselt
und kommt auf 312 Franken zu stehen. Der
Kauf des ganzen Systems hingegen ist eine
Investition fürs Leben und beläuft sich je
nach Grösse auf 3200 bis 6200 Franken. Die
«Briand H₂O Trinkwassersysteme» können
von jedem Sanitärinstallateur an das gängige
Kaltwassersystem angeschlossen werden. Die
Handhabung ist äusserst einfach – die Tanks
füllen sich ohne Unterbruch vollautomatisch.
Strom wird nicht benötigt. Temperatur und
Füllstand sind klar erkennbar.
Europaweiter Vertrieb als Ziel
22 «Briand H₂O Trinkwassersysteme» hat
Olivier Briand bisher verkauft und die Anfragen
steigen laufend. Gerade konnte er seine
Innovation einem grossen Wassersystem-
Anbieter vorstellen. Er könnte sie sich aber
auch an vielen anderen Orten vorstellen. Zum
Beispiel in SAC-Hütten, wo Gletscherschwund
und fehlender Schnee zu einer Verknappung
der Wasserversorgung führt. Allein aus den
vergangenen vier Jahren kann er unzählige
Berichte in allen Medien zur Gefährdung der
Wasserversorgung vorlegen. Er plant, seine
Innovation mit der Zeit europaweit zu vertreiben.
Dafür brauche es Geduld, Disziplin,
strategisches Denken und Durchhaltevermögen.
Charaktereigenschaften, die er sich
schon in jungen Jahren als Skirennfahrer im
Profikader erworben hat. Heute kommen ihm
diese sehr zugute.
Briand H 2 O
olivier@briand-h2o.ch
+41 32 331 08 38
briand-h2o.ch
Foto: stockphoto-graf | Adobe Stock
62 SEESICHT 5 | 25
ICH
WÄRE
GERNE
TEIL
EINER
FAMILIE
Petfinder.ch will das Leid von heimatlosen Tieren eindämmen und dafür sorgen,
dass möglichst viele dieser Tiere möglichst schnell ein liebevolles Zuhause finden.
Petfinder.ch finanziert sich ausschliesslich über Spenden, und damit sein Angebot
auch weiterhin für alle kostenlos bleiben kann, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.
Herzlichen Dank für Ihre Spende.
Spendenkonto: IBAN CH05 0900 0000 6046 6177 8
Verein für Tiervermittlung und Tierschutz
HOME & LIVING
Denon mit HEOS:
sanfte Technik mit
grosser Wirkung
Musik ist das Element, das Räume miteinander verbindet. Sie macht aus vier Wänden
ein Zuhause, aus Routine ein Ritual. Wenn ein Multiroom-System dies kann, ohne aufdringlich
zu wirken, dann fühlt es sich selbstverständlich an. Denon nennt diesen Gedanken HEOS –
ein Ökosystem, das ein Zuhause in ein zusammenhängendes Klangfeld verwandelt. Dieses
Multiroom-System kann mehr als Technik: Es verbindet Räume und Gefühle.
Beat Frei
zVg/Denon
64 SEESICHT 5 | 25
DENON MIT HEOS
HEOS versteckt sich nicht hinter kryptischen
Menüs oder unverständlichen Abkürzungen.
Bereits beim ersten Einschalten spürt man: Das
System ist nicht nur gut gemeint – es ist durchdacht.
HEOS ist die Art Technik, die man nach
kurzer Zeit kaum noch als Technik wahrnimmt.
Lautsprecher, Soundbars und AV-Receiver von
Denon mit HEOS Built-in vernetzen sich über das
heimische WLAN; eine zusätzliche Zentrale
braucht es nicht. Wer möchte, beginnt mit einem
einzelnen Lautsprecher, stellt später einen zweiten
ins Esszimmer, ergänzt eine Soundbar für den
TV oder einen kräftigen Receiver fürs Wohnzimmer.
Das System wächst organisch und bleibt
dabei übersichtlich. Räume lassen sich gruppieren,
Lautstärken getrennt regeln, mit einem
Fingertipp wird aus Küche, Bad und Balkon eine
kleine Sommerbühne.
HEOS öffnet den Zugang zu beliebten Streaming-
Diensten, Internetradio und zur eigenen Sammlung
im Netzwerk. Wer AirPlay 2 nutzt oder Musik per
Bluetooth teilt, findet das nahtlos integriert. Das Entscheidende
ist die Reaktionsfreude: tippen, hören,
geniessen. Favoriten werden als Kacheln abgelegt,
Playlisten ziehen mit, Profile merken sich Gewohnheiten.
Wer morgens leise beginnt und abends
gross aufdreht, bekommt beides – ohne Umwege in
Menüs, ohne Nachdenken. Alles auf dem Handy.
SEESICHT 5 | 25 65
HOME & LIVING
Wer Filme liebt, erlebt mit einer Denon-Soundbar
oder einem AV-Receiver, wie Bild und Klang zusammenfinden.
Dialoge treten klar hervor, Effekte
tragen, ohne zu übertreiben, der Bass bleibt Begleiter
statt Anführer. Das Schöne: Musik und Heimkino
sind keine getrennten Welten. Tagsüber begleitet
ein diskretes Duett aus Arbeitsplatz und
Küche, abends formt dieselbe Technik ein umarmendes
Wohnzimmerkino. Stereo-Paare sind
schnell erstellt; wer möchte, ergänzt einen Subwoofer
für mehr Fundament, ohne dass die Nachbarn
jede Wendung der Handlung kennen müssen.
Auch die Gestaltung überzeugt – zurückhaltend,
hochwertig, zeitlos. Denon setzt auf klare Linien
und angenehme Oberflächen. Die Geräte fügen sich
neben Bücher, Vasen und Bilderrahmen, suchen
keine Bühne und schaffen doch eine. Guter Klang
lenkt nicht ab, er zieht ein: in die Mahlzeit, ins
Gespräch, in die konzentrierte Stille, die manchmal
wichtiger ist als jeder Refrain.
Die App ist das Herzstück. Die Sprachsteuerung
über gängige Assistenten wird zudem unterstützt.
Wer mit Vinyl lebt, schliesst den Plattenspieler an
einen kompatiblen Denon-Receiver an und verteilt
das analoge Leuchten per HEOS in weitere Räume.
Wer hochauflösende Aufnahmen liebt, entdeckt
in den besseren Komponenten Platz für die feinen
Zwischentöne.
Bemerkenswert ist die Zuverlässigkeit. HEOS nutzt
das vorhandene Netzwerk, bleibt stabil und unaufdringlich.
Updates kommen im Hintergrund,
die Bedienlogik bleibt vertraut. Das System
erlaubt, klein anzufangen und gross zu werden,
ohne dass man unterwegs neu lernen muss. Eine
Wohnung am See, ein Stadthaus, ein offenes Loft –
HEOS respektiert die Individualität der Räume
und verbindet sie doch zu einem gemeinsamen
Erleben.
Musik gehört nicht in Ecken, sie gehört mitten in
den Tag. Denon nimmt diese Haltung ernst mit
Geräten, die auf Langlebigkeit und Souveränität
setzen, nicht auf kurzfristige Effekte. Vielleicht ist
das der grösste Luxus: nicht zwischen Technik und
Gefühl wählen zu müssen. HEOS lässt beides zu.
Man macht die Tür auf und der Klang ist schon da –
selbstverständlich, nah und genau richtig.
Bezugsquellen
Seeholzer Hifi - Video AG
Löwenstrasse 20
8001 Zürich
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Einzelheft Deutschland: 9 € (versandkostenfrei) / EU: 9 € zzgl Versandkosten / Abonnement: 3 Ausgaben / Jahr für 24 € (D), 30 € (EU), Abo bestellen: ocdr.de/abo/
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HOME & LIVING
Die Residenz am See
Direkt am Seeufer hat sich eine Familie den Traum
einer herrschaftlichen Villa verwirklicht.
Pool, Bootshaus und ein imposanter Garten inklusive.
Gerald Brandstätter
Cassie Floto-Warner
68 SEESICHT 5 | 25
AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR
Das Wasser plätschert ans Ufer, ein leichter Wind
bewegt die Äste der grossen Bäume, der Blick
schweift über die Weite des Sees. Auf einem rund
3250 m² grossen Grundstück direkt am See steht eine aussergewöhnliche
Residenz. Ihr architektonisches Konzept:
eine breite Fassadengestaltung für maximale Öffnung
zum See und eindrucksvolle Ausblicke. Das Haus vereint
moderne Architektur, Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit
auf höchstem Niveau.
Repräsentative Fachwerkkonstruktion
Die repräsentative Villa mit H-förmigem Grundriss berücksichtigt
alle Wünsche der Familie und entfaltet
durch seine mutige Silhouette eine besondere Wirkung.
Das Haus wurde als moderne Interpretation des klassischen
Holzskelettbaus konstruiert. Die leichte und zugleich
tragfähige Struktur des Holzes ermöglicht grosse
Spannweiten. So konnten offene Grundrisse realisiert
werden, die ein Gefühl von enormer Grosszügigkeit
vermitteln. Und ein weiterer Vorteil hat der Holzskelettbau:
Stützen, Wand- und alle weiteren Elemente werden
in Werkshallen präzise vorgefertigt und sorgen so für
höchste Qualität und kurze Bauzeiten auf der Baustelle.
Spezialist für moderne Fachwerkkonstruktionen ist das
Familienunternehmen HUF Haus, das auch diese repräsentative
Villa geplant und umgesetzt hat.
Das Gebäude entpuppt sich unter seinem weit auskragenden
Giebeldach als wahres Raumwunder mit insgesamt
645 m² Wohnfläche. So werden Besucher im Erdgeschoss
von einem grosszügigen, zweigeschossigen Eingangsbereich
empfangen, vom hangseitigen Eingang kann der
Blick durch die Eingangshalle zum Essbereich und hinaus
bis auf die Terrasse und den See schweifen. Seeseitig
breitet sich der offene und weitläufige Wohnbereich aus:
Entlang der 18,40 Meter langen Front zum Wasser sind
linkerhand die luxuriöse Küche, mittig der Essbereich
und anschliessend das offene Wohnzimmer angeordnet.
Die offene Küche wird um eine imposante Kücheninsel
aus Marmor und Holz ergänzt.
Im Wohnzimmer schaffen Sessel und zwei grosse übereck
platzierte Sofas eine gemütliche Atmosphäre; vom
gesamten Erdgeschoss bietet sich ein überwältigender
Panoramablick über den See. Die gesamte Front zum See
öffnet sich zu einer weitläufigen Terrasse mit zwei separaten
Bereichen mit Loungemöbeln und Sesseln. Dazwischen
liegt der Pool, der optisch die zentrale Achse des
Gebäudes betont.
SEESICHT 5 | 25 69
HOME & LIVING
Dem Wohnbereich vorgelagert ist eine riesige Terrasse mit zwei separaten Bereichen zum Entspannen und Geniessen. Dazwischen liegt der Pool.
Grosszügige Lebensräume
Neben einem Lift erschliesst eine zentral platzierte
Treppe das Gebäude in der Vertikalen.
Im Untergeschoss erwartet die Besucher ein
riesiges Spielzimmer, das der Welt von Lego gewidmet
ist. Unter all den fertiggestellten Legobausätzen
findet sich sogar ein Lego-Modell der
HUF Villa, eine Miniaturversion des eigenen
Hauses.
Vom Spielzimmer aus sind ein eleganter Fitness-
und Wellnessbereich sowie ein Heimkino
zu erreichen. Über einen Lichtschacht, der entlang
fast der ganzen Hauslänge führt, gelangt
viel Tageslicht ins Untergeschoss.
Im ersten Stockwerk liegen die vier sehr geräumigen
Schlafzimmer, jedes mit eigenem
Badezimmer und separatem Ankleidebereich.
Sowohl der See- als auch der Hangseite sind
weitläufige Balkone vorgelagert.
Nachhaltig und energieeffizient
Durch die für ein HUF Haus typische Fachwerkkonstruktion
und die raumhoch verglasten
Aussenwände entstand eine perfekte
Symbiose zwischen Innen- und Aussenbereich.
Die aussergewöhnliche Villa wird durch ein
fortschrittliches System von Wärmepumpen
beheizt und gekühlt. Eine geothermische Bohrung
von zweimal 300 Metern Tiefe, zusammen
mit Luft-Wasser-Wärmepumpen, sorgen
das ganze Jahr über für optimalen thermischen
Komfort. Zusammen mit den Photovoltaik-Modulen
auf dem Dach ist die Villa
nahezu energieautark. Die doppelte Lüftung,
gekoppelt mit einem Klimaanlage-System,
gewährleistet eine hervorragende Luftqualität
sowie eine perfekte Temperatur und Luftfeuchtigkeit
zu jeder Jahreszeit. Die gesamte Haustechnik
ist in ein hochmodernes KNX-Managementsystem
integriert, das jeden Aspekt des
Komforts und der Energie des Hauses regelt.
Diese einzigartige Residenz, eine privilegierte
Oase des Luxus, vereint in idyllischer Umgebung
aussergewöhnliche Architektur, exklusive
Innenausstattung und Technologie perfekt
miteinander.
70 SEESICHT 5 | 25
AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR
Die Küche aus Marmor und Holz wird um eine grosse Kücheninsel ergänzt, um die sich bequem zehn Gäste für gesellige Momente
versammeln können.
Herrliche Aussicht über die Aussenterrasse bis zum See. Der Pool
verlängert die zentrale Achse des Gebäudes, die vom Eingang über den
Essbereich bis nach draussen verläuft.
Eines der Bäder in einer femininen Variante: Eine einladende
Atmosphäre, gutes Licht und viel Stauraum inklusive.
SEESICHT 5 | 25 71
HOME & LIVING
Badefreuden
ganz ohne Chemie
Die Heggli Gartenbau GmbH in Merenschwand lässt Gartenträume wahr werden
und setzt dabei auf Nachhaltigkeit. Zum Beispiel mit Badebrunnen und Pools
der Marke eco-pool, die mit geringem Strom- und Wartungsaufwand ganz ohne
Chlor oder andere Chemikalien auskommen.
Ursula Burgherr
zVg
«Geniessen Sie Ihren Garten. Wir erledigen die
Arbeit» – ist die Devise der Heggli Gartenbau
GmbH im aargauischen Merenschwand. «Wir
bieten von der Beratung über die Planung und
Gestaltung bis zum Umbau des Gartens alles
aus einer Hand an», sagt Carole Fischer Heggli,
die das Familienunternehmen mit ihrem Mann
Rainer Heggli vor 25 Jahren gegründet hat.
«Nachhaltigkeit ist uns bei all unseren Tätigkeiten
ein grosses Anliegen», bekundet Fischer.
Bei der Gartenbepflanzung steht die Förderung
von Biodiversität mit einheimischen Pflanzen
im Vordergrund. Für die Bekämpfung von
Schädlingen kommen möglichst biologische
Mittel zum Einsatz. Ganz auf dieser umweltbewussten
Linie sind auch die Swimmingpools
und Badebrunnen von eco-pool, die die Heggli
Gartenbau GmbH neu in ihr Sortiment aufgenommen
hat.
Energieeffizient und unkompliziert
Die innovative Technologie von eco-pool bietet
eine ökologische Alternative zum herkömmlichen
Pool. Das neuartige drucklose Filtersystem
und eine energieeffiziente Umwälzung
sorgen für kristallklares Wasser ganz ohne
Chlor und andere Chemikalien. Der Energieverbrauch
beträgt dabei nur 40 Watt. Das
entspricht in etwa einer herkömmlichen
Glühbirne. Durch das ausgeklügelte Nährstoffmanagement
bleibt das Wasser dauerhaft im
Gleichgewicht, sodass es nicht jährlich ausgetauscht
werden muss. Nicht nur Strom- und
Wasserverbrauch sind bei eco-pool gering;
durch das selbstregulierende Filtersystem,
die intelligente Selbstreinigung und geringe
Ablagerungen wird auch der Pflegeaufwand
auf ein Minimum reduziert. Für das private
Badeerlebnis sind bei der Heggli Gartenbau
GmbH eco-pool-Varianten in unterschiedlichsten
Materialien und Grössen erhältlich. Zum
einen die Swimmingpools von 6.80 x 2.30 bis
11.10 x 3.80 Meter; zum anderen die kleineren
Badebrunnen von 3 x 2 bis 6 x 2.40 Meter, die
unkompliziert und in den meisten Gemeinden
ohne behördliche Genehmigung auch auf
einer Terrasse oder auf einem Stadtbalkon
Platz finden. Schwimmen ist auch in einem
72 SEESICHT 5 | 25
HEGGLI GARTENBAU
Badebrunnen möglich. Auf Wunsch kann eine
Gegenstromanlage mit Pooltrainer installiert
werden. Alle Pools und Badebrunnen sind per
einfachem Knopfdruck beheizbar, damit auch
im Winter gebadet werden kann. Die Wärmepumpen
heizen bei Aussentemperaturen bis
zu -15 Grad und sind angenehm leise. Isolation
und Abdeckung gibt es in verschiedenen
Varianten. Ob mit oder ohne Poolabdeckung,
aus Holz oder Stein, mit oder ohne Treppe und
Beleuchtung: Die Auswahl ist schier unbegrenzt.
Über die Preise für einen Badebrunnen
oder Swimmingpool gibt der Konfigurator auf
www.heggli-garten.ch/ecopool Auskunft.
Gartenfreuden ohne Sorgen
Zum breiten Repertoire der Heggli Gartenbau
GmbH gehören der Bau von Plätzen, Wegen,
Mauern, Wasserstellen, Flach- und Hochbeeten,
Beleuchtung, Sichtschutz und vieles mehr. Das
23-köpfige Expertenteam setzt selbst komplexe
Projekte ganz nach individuellen Kundenwünschen
um. Auch Gartenarbeiten werden je nach
Bedarf mit dem firmeneigenen Sorglos-Paket
übernommen. Die Fachexpertise der Firma
wird durch die Mitgliedschaft im Branchenverband
Jardin Suisse und die starke Rolle in der
Nachwuchsausbildung durch das TOP-Ausbildungsbetrieb-Zertifikat
unterstrichen.
Heggli Gartenbau GmbH
Benzenschwilerstrasse 7
5634 Merenschwand
Telefon 056 670 98 68
heggli-garten.ch/ecopool
SEESICHT 5 | 25 73
HEALTH & BEAUTY
DEZENTE ELEGANZ TRIFFT MODERNE TECHNIK:
Facelift-Innovationen
in Zürich
An der Bahnhofstrasse Zürich hat eine neue Adresse für exklusive
plastisch-ästhetische Behandlungen eröffnet: eine exklusive Privatpraxis,
die sich auf die Kunst der Gesichtsverjüngung spezialisiert hat.
Pamela Niggli
zVg
74 SEESICHT 5 | 25
DKZ – ADVERTORIAL
Zeitlose Eleganz
beginnt mit glatter Haut
Ein Gespräch mit Dr. med. Piotr J. Michel,
CMO und Mitgründer der Dermatologie Klinik in Zürich.
Michael Orlik
Herr Dr. Michel, warum gilt
glatte Haut heute als Ausdruck
von Lifestyle und Eleganz?
Gepflegte, makellos glatte Haut ist
längst mehr als nur ein ästhetisches
Detail – sie ist ein Statement. Sie steht
für Selbstverständnis, Freiheit und
eine gewisse Leichtigkeit im Alltag.
Rasieren, Epilieren oder Wachsen
gehören für viele Menschen zu den
lästigen Routinen. Die moderne
Laser-Haarentfernung ermöglicht es,
diesen Schritt dauerhaft hinter sich
zu lassen und zugleich die Haut zu
schonen.
Viele Institute werben mit Lasertechnologie.
Was zeichnet die
Dermatologie Klinik Zürich aus?
Wir verstehen Lasertherapie als
Symbiose aus Hightech und medizinischer
Exzellenz. Unsere Klinik
arbeitet ausschliesslich mit den
modernsten Lasersystemen, die
individuell auf Haut- und Haartyp
abgestimmt werden können. Dadurch
erzielen wir selbst bei sehr
feinen oder widerspenstigen Haaren
hervorragende Ergebnisse. Was uns
unterscheidet, ist die ärztliche Expertise,
die jede Behandlung begleitet.
Sicherheit, Präzision und höchste
Ansprüche an Qualität sind bei uns
keine Option, sondern Standard.
Warum ist gerade der Herbst
die perfekte Jahreszeit für diese
Behandlungen?
Die kühlere Jahreszeit schafft ideale
Voraussetzungen: Die Haut ist heller
und weniger der Sonne ausgesetzt,
was die Wirksamkeit und Sicherheit
der Behandlung zusätzlich
optimiert. Wer jetzt beginnt, kann
über die Wintermonate hinweg alle
notwendigen Sitzungen einplanen
– und im nächsten Sommer mit der
Leichtigkeit makellos glatter Haut
auftreten.
Wie erleben Ihre Patientinnen
und Patienten diesen Prozess?
Sehr befreiend. Unsere Behandlungskonzepte
beginnen immer mit
einer präzisen Haut- und Haaranalyse.
Wir gestalten den gesamten Ablauf
individuell, abgestimmt auf die
persönlichen Wünsche und Voraussetzungen.
Das Resultat ist nicht nur
sichtbar, sondern auch spürbar: weniger
Hautirritationen, mehr Komfort
– und ein eleganter, gepflegter
Auftritt, der zum Lebensstil unserer
Patientinnen und Patienten passt.
Welchen Rat geben Sie Menschen,
die sich für eine Laser-Haarentfernung
interessieren?
Investieren Sie in Qualität und vertrauen
Sie auf Erfahrung. Eine
Dr. med. Piotr J. Michel,
CMO und Mitgründer der
Dermatologie Klinik in Zürich.
Laserbehandlung ist mehr als eine
kosmetische Anwendung – sie ist eine
medizinische Therapie, die in die Hände
von Spezialisten gehört. Wer sich
für die Dermatologie Klinik Zürich
entscheidet, entscheidet sich für nachhaltige
Ergebnisse und die Gewissheit,
in den besten Händen zu sein.
Hinweis: Noch bis Ende Oktober
2025 bietet die Dermatologie Klinik
Zürich die Möglichkeit, die Laser-
Haarentfernung unter besonders
attraktiven Konditionen kennenzulernen
– ein idealer Zeitpunkt, um
in die eigene Haut zu investieren.
dkz.ch
76 SEESICHT 5 | 25
«Ich begleite dich mit Hypnose
auf deinem Weg zu mehr
Klarheit, innerer Ruhe und
emotionaler Freiheit.»
MANUELA FREI
Therapie-Angebot
Depression &
Burnout
Stress &
Unruhe
Selbstwert &
Blockaden
Ängste &
Phobien
Schlafstörungen
Gewichtsreduktion
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Essstörungen
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78 SEESICHT 5 | 25
YACHTEN
WALLYROCKET51
Keine
Kompromisse
Mitte Oktober letzten Jahres liess die Edelschmiede Wally ihr erstes reines
Rennboot zu Wasser, die 15,5 Meter lange wallyrocket51, und sofort war das Boot in
der Regattaszene in aller Munde. Die Hightech-Yacht ist optimiert für One-Design-
Rennen mit einem Eigner-Fahrer am Steuer, aber auch nach IRC/ORC-Regeln soll die
51 Fuss-Rakete wettbewerbsfähig sein. In puncto Bootsbaumaterialien,
Ausstattung und Design ist derzeit kaum mehr möglich. Nur eines hat die neue
wallyrocket51 nicht: ein gemütliches Interieur.
Matt. Müncheberg
Wally / C. Borlenghi
Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Wally – eine
Marke der Ferretti Group – auf besondere Yachten
spezialisiert. Die markanten Bauten standen
von Anfang an – bis heute – für Leistung,
Komfort und Stil. 2023 kündigte das Unternehmen
die Geburtsstunde eines ungewöhnlichen
Projekts an: Wally-Gründer und Chefdesigner
Luca Bassani wollte ein schnelles 50-Fuss-
Rennboot entwickeln, das als Einheitsklasse
für Owner-Driver wettbewerbsfähig sein und
darüber hinaus auch als Racer nach IRC und
ORC punkten können sollte.
Diese Vision ist seit Mitte Oktober letzten Jahres
Realität und die wallyrocket51 hat seitdem bei
mehreren Seeregatten ihr hohes Geschwindigkeitspotenzial
eindrucksvoll unter Beweis
stellen können. «Als ich Wally gründete, wollte
ich Segelboote bauen, die sowohl komfortabel
und einfach zum Cruisen als auch sehr schnell
bei Regatten sind», sagte Bassani bei der Vorstellung
des Boots. In den letzten 30 Jahren
habe er dieses Ziel erreicht – aber aktuell verändere
sich der Markt und spalte sich auf: in
Eigner, die cruisen auf der einen, und solchen,
die Regatten fahren und dabei professioneller
agieren wollten, auf der anderen Seite.
Aus diesem Grund habe er sich für ein Onedesign-Boot
entschieden und dafür gebe es
schliesslich «keine bessere Grösse als etwa
50 Fuss», weshalb die wallyrocket51 dann
auch 15,5 Meter (eben 51 Fuss) lang geworden
sei. «Wir glauben, dass die Onedesign-Idee für
viele Eigner sehr attraktiv sein wird, da das
Boot nicht nur blitzschnell ist, sondern auch
eine deutlich längere Lebensdauer hat», verspricht
Bassani: Die Eigner könnten sicher sein,
dass es «nicht jedes Jahr ein neues, schnelleres
Boot» geben werde.
Ein 15,5 Meter langes Boot zu entwickeln, das
zwar schnell, aber dennoch für einen Owner-
Driver gut zu handeln sei und sich dennoch –
zumindest auch – für Tagestouren mit kleiner
Besatzung eignen können sollte, sei eine Herausforderung
gewesen, heisst es aus der Werft.
Aus diesem Grund wandte sich Wally an die
Regatta-Experten von Botin Partners, um die
Schiffsarchitektur zu entwickeln.
Trotz Botins Erfahrung in der Entwicklung
der schnellsten TP52 und anderer 50-Fuss-
Rennboote trieb das Wally-Team die Naval
Architects zu weiteren Innovationen an. Botin
reagierte darauf mit einer Yacht, die lediglich
6250 kg verdrängt und darüber hinaus über
ein hochmodernes Wasserballast-System mit
640 Litern pro Seite in den Vorder- und Achtertanks
verfügt.
Adolfo Carrau, Partner und Designer bei Botin
Partners, sagte, dass die wallyrocket51 von
SEESICHT 5 | 25 79
YACHTEN
Spezifikationen
wallyrocket51
Länge über alles: 15,5 m
LWL: 15,0 m
Breite max.: 4,3 m
Tiefgang (leer): 3,5 m
Leergewicht: 6250 kg
Wasserballast: 640 l/Seite
Crewgewicht max.: 935 kg (11 Crew)
Motor: Yanmar 3JH40, 40 PS (29,4 kW)
Segelfläche:
am Wind 160 m², vor dem Wind 360 m²
Gross: 94 m²
Fock: 66 m²
Gennaker: 265 m²
80 SEESICHT 5 | 25
WALLYROCKET51
Grund auf als neue Einheitsklasse entwickelt worden sei, die
sowohl für IRC als auch für ORC optimiert worden sei. Dank der
umfassenden Erfahrung im 50-Fuss-Segment arbeitete das Team
eng mit Wally zusammen, um Spitzenleistung, Kosteneffizienz
und Produktionstauglichkeit sicherzustellen. Die Zusammenarbeit
prägte schliesslich auch das Deckslayout und die integrierten
Funktionen.
Eine wichtige Innovation ist die extrem geringe Verdrängung
der Yacht, die die Geschwindigkeit vor dem Wind erhöht und zu
einer völligen Überarbeitung von Segelplan, Rumpfform und
Kieldesign geführt hat.
Während die Arbeit von Botin Partners die Leistung und Renntauglichkeit
der wallyrocket51 gewährleisten sollte, wollte
das Wally-Team dennoch sicherstellen, dass das Design Elemente
enthält, die das Modell unverwechselbar machen. Dies
war unter anderem Aufgabe des Designstudios Santa Maria
Magnolfi, das mit Botin und Wally zusammenarbeitete, um
bestimmte stilprägende Elemente zu integrieren, ohne dabei
jedoch die Renntauglichkeit zu beeinträchtigen.
Schlüsselelemente wie die umgekehrte Deckslinie, das von
Wallys charakteristischen Lufteinlässen inspirierte Heckdesign
und eine sportlichere Interpretation des Lenkrads, das bei
grösseren Modellen wie der wallywind110 verwendet wird,
sollen diese Familienzuge hörigkeit unterstreichen.
Der Bau eines so extremen und leichten Rennboots wie der
wallyrocket51 erfordert absolute Präzision mit extrem engen
Konstruktions toleranzen. Deshalb beauftragte Wally Pure Design
& Engineering mit der Projektleitung und der Gewährleistung
höchster technischer Standards. Der Rumpf wurde in einer auf
Rennyachten spezialisierten Werft aus Prepreg- Carbon mit
Corecell- und Nomex- Kernen gebaut – fortschrittliche Materialien,
die sowohl Leichtigkeit als auch Festigkeit garantieren.
SEESICHT 5 | 25 81
YACHTEN
Mit einem 94 Quadratmeter grossen Square-Top-
Grosssegel, das von einem Southern Spars Rigg
getragen wird, einer 160 Quadratmetern Am-Wind-
Segelfläche und einem 265 Quadratmeter grossen
Gennaker ist die wallyrocket51 konsequent auf
Geschwindigkeit ausgelegt. Unter der Leitung des
28-fachen Segelweltmeisters Vasco Vascotto und des
argentinischen Meisters Guillermo Parada, die beide
seit der Gründung der wallyrocket51 beratend
zur Entwicklung beigetragen haben, hat das Segelteam
die Fähigkeiten der Yacht ausgiebig getestet.
«Wir wollten ein Boot bauen, das Eigner und Segler
glücklich macht und all ihre Wünsche erfüllt – eine
Yacht, die ihren Wert behält, so stilvoll ist wie eine
Wally, schneller ist als alles andere auf dem Markt
und dennoch ein überschaubares Budget hat»,
sagte Vascotto. Jeder Tag, an dem er das Boot unter
unterschiedlichen Bedingungen gesegelt habe,
habe bestätigt, dass das Team mit dem Projekt alles
richtig gemacht habe.
«Als Crew und von Natur aus lieben wir Herausforderungen
und die vielleicht schwierigste und
wichtigste ist der Admiral’s Cup und das Fastnet
Race. Obwohl die wallyrocket51 als Einheitsklasse
konzipiert wurde, wollten wir schon immer beweisen,
dass sie überall mithalten kann – bei ORC-, IRCund
Langstreckenrennen», sagte Vascotto. Sie sei
zwar nicht speziell für diese Events gebaut worden,
aber «wir werden alles tun, um zu beweisen, dass
sie auch dort konkurrenzfähig ist.»
Parada und Vascotto bildeten mit ihrer langjährigen
Erfahrung eine wichtige Basis für das
wallyrocket51-Projekt. Einst Rivalen auf J24-Yachten,
segeln sie nun seit 15 Jahren gemeinsam auf
der TP52-Rennstrecke sowie auf Maxis. «Als Wally
mich wegen dieses Projekts ansprach, sagte ich, ich
würde nur mitmachen, wenn auch Vasco dabei
sei», sagt Parada. «Wir pflegen ausserdem eine
lange, offene Beziehung zu Botin und dem Designteam,
was die Zusammenarbeit reibungslos und
ehrlich macht – entscheidend, wenn es darum geht,
das Boot schneller und besser zu machen.»
Die wallyrocket51 hatte ihr mit Spannung erwartetes
Renndebüt bei der ORC Central and Southern
Tyrrhenian National Championship im Mai 2025
gefeiert. Dieses Debüt hätte nicht spektakulärer
ausfallen können: Die Renn-Rakete dominierte die
Regatten mit drei Siegen in vier Rennen und belegte
den ersten Platz in der Gesamtwertung. Ein herausragendes
Ergebnis, das die aussergewöhnliche
Geschwindigkeit, Effizienz und Renntauglichkeit
dieses neuen Hochleistungsboots von Wally wohl
nicht besser hätte unterstreichen können.
Nicht kleckern, sondern klotzen, scheint das Motto
derzeit bei Wally zu lauten: Anlässlich der Loro
Piana Giraglia 2025 präsentiert Wally nach der
wallyrocket51 gleich auch die neue wallyrocket71.
Das Boot, entworfen von Studio Botin Partners und
gebaut von King Marine, ist das Ergebnis einer
Zusammenarbeit mit dem Wally-Team und dem
Eigner Giovanni Lombardi Stronati.
Ziel des Projekts sei die «Entwicklung einer hochmodernen
Maxi-Yacht, die die Grenzen von Leistung
und Innovation auf der Rennstrecke neu definiert»,
heisst es aus der Werft; man habe einfach
die «erfolgreichste Maxi der Welt» bauen wollen.
wally.com
Der Abdruck dieses Beitrags erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Mari Team-Verlags,
der Erstabdruck erfolgte in MEER & YACHTEN 3-24, Heft bestellen: ocdr.de/shop/, Heft abonnieren: ocdr.de/abo/.
82 SEESICHT 5 | 25
ZIGARREN
Alles, was man braucht? Zwischen
Daumennagel und High-End-Humidor.
Eigentlich ist Zigarrenrauchen
eine der einfachsten
Beschäftigungen
der Welt: Man zündet das
längliche Ding am richtigen Ende
an und geniesst. Fertig. Die Kubaner
machen es uns seit Jahrhunderten vor. Die lassen
sich einfach den Daumennagel ein bisschen
länger wachsen, puhlen die Kappe des Deckblatts
weg, nehmen ein Streichholz – und schon
glimmt die Habano. Klima und Luftfeuchtigkeit
stimmen sowieso, der Rest ist Folklore.
Und wir hier? Wir brauchen gefühlt einen halben
Werkzeugkoffer, bevor wir überhaupt einen
Zug nehmen können. Cutter in chirurgischer
Präzision, Jet-Flame-Feuerzeuge mit mehr PS als
ein Rasenmäher, Humidore in allen Grössen –
vom handlichen Reiseetui bis zum begehbaren
Wohnzimmer-Möbel. Hygrometer, Befeuchtungspacks,
Cigar-Bohrer, Cigar-Stands, Zigarrenbretter,
elegante Salontische, und/oder edle
Aschenbecher.
Braucht man das? Nein.
Kann man das haben?
Unbedingt! Denn Zigarren
sind auch ein Spielplatz für
schöne Dinge, für Zubehör, das
Freude macht – und, seien wir ehrlich,
ein lukratives Geschäftsfeld für den Schreiber
dieser Zeilen.
Besonders praktisch wird das Ganze zu Weihnachten:
Zigarren selber sind ein Minenfeld –
verfehlt man den Geschmack des Beschenkten,
ist der Abend gelaufen. Da gehen ganze Freundschaften
kaputt: Ein Humidor, ein Cutter, ein
schöner Ascher oder ein edles Feuerzeug dagegen
passt immer. Da kann man nichts falsch
machen.
Also: Man muss nicht. Aber man kann. Und
genau darin liegt der ganze Spass am Zigarrenleben
– irgendwo zwischen kubanischem
Daumennagel und schweizerischem High-End-
Humidor. Natürlich alles erhältlich bei Fumar.ch.
Ihr Andy Hostettler
von fumar.ch
84 SEESICHT 5 | 25
EXKLUSIVES ANGEBOT
ANGEBOT 1
SEESICHT-S-Spezial
Das Set S ist für jene, die sich noch nicht ganz sicher sind,
aber sicher alles haben wollen zum Loslegen.
Einzelpreis: CHF 195.00,
Seesichtpreis: CHF 169.00, CHF 26.00 gespart!
Das ist drin:
– Ein Xikar Reisehumidor für 5 Zigarren
– Ein guter, aber günstiger Faro Cutter
– Ein Bakelit Zigarren-Aschenbecher, geht auch Outdoor
– Das CasaFumar 3er-Jet Feuerzeug mit Punch
– Das 3er Zigarren-Etui von PerfecCase, super solide
– 4 Premium-Zigarren* unserer Wahl
ANGEBOT 2
SEESICHT-M-Spezial
Das Set M gefällt denen, die wissen, dass es auch bei Accessoires
Marken gibt. Der Humidor hat für 25 Zigarren Platz.
Einzelpreis: CHF 349.00,
Seesichtpreis: CHF 299.00, CHF 50.00 gespart!
Das ist drin:
– Ein Tabimex Humidor, 25 Zigarren, Zedernholz,
Befeuchtung dabei
– Ein edler Colibri V-Cutter. Für einen dauerhaften Cut
– Ein Keramik-Aschenbecher, für Drinnen und Draussen
– Das Faro 4er-Torch Feuerzeug mit Punch
– Das 3er Zigarren-Etui von PerfecCase, super solide
– 5 Premium-Zigarren* unserer Wahl, etwas hochpreisiger
ANGEBOT 3
SEESICHT-L-Spezial
Das Set L ist für Aficionadas und Aficianados. Mit dabei der
in der Schweiz handgemachte NaniHumi (neu CasaFumar)
für mehr als 30 Zigarren. Einzelpreis: CHF 645.00,
Seesichtpreis: CHF 585.00, CHF 60.00 gespart!
Das ist drin:
– Ein Schweizer Eichen-Humidor M für 30 Zigarren,
BovedaSystem
– Ein edler 3in1 Cutter von CasaFumar, Rund, V und Punch
– Ein CasaFumar-Aschenbecher aus Eiche, für Zigarren
und Zigaretten/Cigarillos
– Das Vector V-Motion 2er-Jet Feuerzeug mit Punch
und Zigarrenablage
– Das 5er Zigarren-Etui von PerfecCase, super solide
– 5 Premium-Zigarren* unserer Wahl,
noch etwas hochpreisiger
Jetzt bestellen auf fumar.ch oder einfach via QR-Code.
*Zigarren auf den Bildern sind symbolisch.
Rauchen ist tödlich – hören Sie jetzt auf. Fumer tue – arrêtez maintenant. Il fumo uccide – smetti subito.
SEESICHT 5 | 25 85
ANIMAL
Ein sicherer
Hafen für
Haustiere in Not
Haustiere sind für viele Menschen weit mehr als nur treue Begleiter –
sie sind echte Familienmitglieder, die unseren Alltag bereichern und uns in
jeder Lebenslage zur Seite stehen. Doch was passiert, wenn das Schicksal
zuschlägt und ein Halter plötzlich nicht mehr in der Lage ist, für sein geliebtes
Tier zu sorgen? Unfälle, Krankheiten oder ein unerwarteter Umzug ins
Alters- oder Pflegeheim können jeden treffen, jederzeit. Diese Situationen
bringen nicht nur für die betroffene Person, sondern auch für das Haustier
erhebliche Herausforderungen mit sich. Dann stellt sich die bange Frage:
Wer kümmert sich um mein Tier, wenn ich es nicht mehr kann? Der Verein
«Altersheim für Haustiere» (VAHT) ist genau für solche Fälle da –
er bietet Tieren ein liebevolles Zuhause und schliesst so eine wichtige
Lücke im Tierschutz.
VAHT
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Foto: Cristina Conti | Adobe Stock
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VEREIN ALTERSHEIM FÜR HAUSTIERE
Foto: Alena Ozerova | Adobe Stock
Nichts geht über eine Schmusestunde auf dem Schoss seines Menschen. Dank dem VAHT erhalten Katzen
nach dem Verlust ihres ersten Zuhauses schnell eine zweite Chance.
Wenn das Unvorhergesehene eintritt
Die Auswirkungen einer plötzlichen
Lebensveränderung sind oft dramatisch,
sowohl für den Menschen als auch für
sein Haustier. Gerade bei älteren Menschen,
die vielleicht in ein Alters- oder
Pflegeheim ziehen müssen oder längere
Zeit im Krankenhaus verbringen, steht
neben den gesundheitlichen und emotionalen
Belastungen oft ebenfalls die
Sorge um das Wohl ihres Tieres im Vordergrund.
Denn wer kümmert sich um
den geliebten Vierbeiner, wenn man
selbst nicht mehr dazu in der Lage ist?
Die Vorstellung, das eigene Haustier
abgeben zu müssen, ist für viele Halter
eine schmerzhafte Last. Oft fehlt es auch
an finanziellen Mitteln, um eine angemessene
Unterbringung oder Betreuung
zu gewährleisten.
Der VAHT setzt genau hier an. Ziel des
Vereins ist es, Tierhaltern in Not schnelle
und unbürokratische Hilfe zu bieten.
Damit schafft er nicht nur Entlastung für
die Betroffenen, sondern auch Sicherheit
für die Tiere, die ansonsten einem
ungewissen Schicksal entgegenblicken
müssten.
Kostenfreie, erstklassige Betreuung
Der Verein bietet Haustieren ein sicheres
Zuhause auf Lebenszeit, und das kostenfrei.
Die Tiere werden im renommierten
Tierhotel 5 Stern in Niedergösgen untergebracht,
einer Einrichtung, die sich
durch höchsten Standard in der Tierhaltung
auszeichnet. Ausgebildete Tierpfleger
kümmern sich dort hingebungsvoll
um das Wohl der Tiere und sorgen
dafür, dass es ihnen an nichts fehlt. Die
moderne Infrastruktur ermöglicht eine
artgerechte Haltung, bei der die individuellen
Bedürfnisse der Tiere stets
berücksichtigt werden – sei es durch
liebevolle Zuwendung, regelmässige Bewegung
oder fachgerechte Fütterung.
Auch die tiermedizinische Versorgung
ist jederzeit gewährleistet. Sollte ein Tier
gesundheitliche Probleme haben, steht
ein kompetentes Team von Tierärzten
bereit, um schnell und professionell zu
helfen. Diese umfassende Versorgung
gibt den Haltern das beruhigende Gefühl,
dass ihre Tiere genauso in schwierigen
Zeiten bestens aufgehoben sind.
Ein echter Rettungsanker, der den Betroffenen
Sorgen nimmt und den Tieren
ein gutes Leben ermöglicht.
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ANIMAL
Flexibilität für Halter – Besuche
und Rückkehrmöglichkeiten
Sollte jemand aus gesundheitlichen Gründen
längere Zeit von seinem Tier getrennt sein, bleibt
der Kontakt bestehen. Der Halter kann sein Tier
im Tierhotel besuchen, um sich selbst davon zu
überzeugen, dass es ihm gut geht. Diese Besuche
tragen nicht nur zur Beruhigung der Halter bei,
sondern fördern auch die Bindung zwischen
Mensch und Tier, die in solchen Zeiten eine wichtige
emotionale Stütze sein kann.
Sollte sich die gesundheitliche Situation des Halters
verbessern und eine Rückkehr des Tieres
nach Hause wieder möglich sein, steht der Verein
unterstützend zur Seite. Das Tier kann in solchen
Fällen wieder in sein ursprüngliches Zuhause
zurück kehren. Ist dies jedoch nicht mehr möglich,
kümmert sich der Verein auch um die Vermittlung
des Tieres – selbstverständlich kostenfrei und mit
dem Ziel, ein neues, liebevolles Zuhause zu finden.
So können Sie helfen
Das Angebot des VAHT richtet sich an Menschen,
die sich in einer gesundheitlichen oder finanziellen
Notsituation befinden. Damit der Verein diese
Hilfe dauerhaft und kostenfrei anbieten kann,
ist er auf Spenden angewiesen. Jeder Beitrag, ob
gross oder klein, hilft dabei, den Fortbestand
des Vereins zu sichern und damit die optimale
Ver sorgung der Tiere zu gewährleisten. Auf der
Website www.vaht.ch finden Interessierte nicht
nur weitere Informationen zu den Leistungen
des Vereins, sondern auch Hinweise, wie sie im
Bedarfsfall vorgehen müssen, um selbst Hilfe zu
erhalten.
Gemeinsam für eine sichere Zukunft
Der VAHT ist ein wichtiger Akteur im Bereich des
Tierschutzes und eine wertvolle Stütze für Tierhalter
in schwierigen Lebenslagen. Durch die Kombination
aus praktischer Hilfe und einem Netzwerk
aus engagierten Fachleuten wird sichergestellt,
dass kein Tier unversorgt bleibt und dass Tierhalter
eine verlässliche Anlaufstelle haben, wenn sie
in Not geraten. Denn am Ende sind es nicht nur die
Tiere, die davon profitieren – auch die Menschen,
die sie lieben, finden hier den nötigen Halt und die
Gewissheit, dass ihr tierischer Begleiter gut versorgt
ist.
Neustart ins Glück – zweite Chance für Ice
Ice, eine neunjährige Riesenschnauzerhündin,
führte ein behütetes und glückliches Leben bei
einem älteren Ehepaar. Seit dem Welpenalter war
sie fest in die Familie integriert und wuchs zu
einer imposanten, kraftvollen Hündin heran. Doch
das Leben nahm eine tragische Wendung, als ihr
Besitzer unerwartet verstarb. Die verbleibende
Besitzerin, bereits im hohen Alter, stand vor einer
schweren Entscheidung: Sie liebte Ice von ganzem
Herzen, doch die körperlichen Anforderungen, die
ein so grosser Hund mit sich bringt, wurden für sie
zunehmend zu einer Belastung. Die Spa ziergänge,
die Ice so sehr genoss, wurden seltener und die
lebhafte Hündin verbrachte immer mehr Zeit im
Haus.
Schweren Herzens erkannte die Besitzerin, dass
es für Ice das Beste wäre, einen neuen Platz zu
finden – einen Ort, an dem sie wieder die Bewegung
und Beschäftigung bekommen würde, die
sie verdient. In ihrer Not wandte sie sich an den
Spendenkonto
IBAN CH71 0900 0000 1516 3644 6
Verein Altersheim für Haustiere
Anglikerstrasse 89, 5612 Villmergen
Telefon 041 508 01 16
vaht.ch
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VEREIN ALTERSHEIM FÜR HAUSTIERE
Riesenschnauzerhündin Ice.
Seniorenkatze Mira.
Verein Altersheim für Haustiere. Unsere Mission
ist es, Tieren in solchen Situationen beizustehen,
und so machten wir uns auf die Suche nach einem
liebevollen, neuen Zuhause für Ice.
Wie durch ein Wunder meldete sich genau in
dieser Zeit ein Interessent – auf der Suche nach
einem älteren, aber fitten und grossen Hund. Beim
ersten Kennenlernen zwischen Ice und ihrem
potenziellen neuen Besitzer war sofort spürbar:
Hier passte alles. Ice zeigte sich von ihrer besten
Seite – freundlich, neugierig und verspielt und
der Interessent war auf Anhieb begeistert.
Schon nach kurzer Zeit durfte Ice in ihr neues
Zuhause umziehen. Heute lebt sie zusammen mit
zwei weiteren Hunde-Gspänli und geniesst ihr
neues Leben in vollen Zügen. Ihre Tage sind erfüllt
von Abenteuern: Lange Spaziergänge durch
den Wald, aufregende Ausflüge mit der Kutsche
oder ausgelassenes Spielen mit ihren neuen Freunden
– Ice hat genau das Zuhause gefunden, das sie
braucht. Abends, nach einem ereignisreichen Tag,
kuschelt sie sich zufrieden an ihren neuen Besitzer
und geniesst die Ruhe.
Für Ice hat sich das Leben von Grund auf verändert
– und zwar zum Besseren. Sie hat nicht nur
ein neues Zuhause gefunden, sondern auch eine
neue Familie, in der sie glücklich und ausgeglichen
sein kann. Solche Vermittlungserfolge zeigen uns
immer wieder, wie wichtig unsere Arbeit ist und
motivieren uns, weiterhin für Tiere wie Ice das
perfekte Zuhause zu finden. Ice hat ihre Freiheit
zurückgewonnen – und ihre neue Familie eine
treue Begleiterin fürs Leben.
Seniorenglück auf vier Pfoten –
Happy End für Mira
Auch Mira, eine 14-jährige Katze, hat durch den
Verein Altersheim für Haustiere ein neues, liebevolles
Zuhause gefunden. Ihre frühere Besitzerin
kämpfte mit gravierenden gesundheitlichen
Problemen und musste Mira schweren Herzens
abgeben. Kurz darauf verstarb die Frau und das
sanfte Büsi, das trotz seines Alters bei bester
Gesundheit war, kam in unsere Obhut, um ein
neues Zuhause zu finden.
Dank der Unterstützung unseres Vereins dauerte
es nicht lange, bis sich ein neuer Platz für Mira
fand. In ihrem neuen Heim blühte die ältere
Katzen dame regelrecht auf. Es erfüllt uns mit
grosser Freude, dass es Menschen gibt, die auch
einem älteren Tier wie Mira eine zweite Chance
bieten. In ihrem neuen Zuhause geniesst sie es,
Zeit im Freien zu verbringen und dabei ihren
Freigänger-Instinkten nachzugehen und sich
danach auf dem Sofa in die Arme ihrer neuen
Besitzer zu kuscheln.
Wir sind glücklich, dass Mira nun in einem behüteten
Zuhause ihre Seniorjahre in vollen Zügen geniessen
kann. Mira hat ihr Happy End gefunden –
eine zweite Chance, die sie mehr als verdient hat.
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ANIMAL
In die Falle
getappt
Ein süsser, kleiner Welpe, bestellt im Internet.
Nicht bei einem Welpenhändler, sondern aus einer kleinen,
aber feinen Zucht im Ausland. So scheint es zumindest.
Zürcher Tierschutz
Evelina | Adobe Stock
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ZÜRCHER TIERSCHUTZ
Der Welpe wird nicht geliefert, davor wird auch
immer wieder gewarnt. Stattdessen muss der Hund
vor Ort in Italien abgeholt werden. Freudig wird
das kleine Fellknäuel in Empfang genommen und
alles scheint gut, auch wenn die Mutterhündin gerade
nicht zu Hause ist. Die Rückreise in die Schweiz
ist auch kein Problem. Die Mehrwertsteuer macht
den Kauf zwar nochmal etwas teurer, aber immerhin
hat man jetzt den kleinen, süssen Toypudel.
Das böse Erwachen
Zu Hause angekommen, ruht sich der Kleine aus –
klar, die lange Reise war anstrengend. Doch auch
die nächsten Tage bleibt er müde und antriebslos.
Auf Rückfrage bei der Züchterin heisst es, das
sei der Umzugsstress. Das wird schon. Doch kurz
darauf ist er kaum mehr ansprechbar. Im Tierspital
kommt der kleine Welpe direkt auf die Intensivstation
– sein Leben hängt an einem seidenen
Faden. Zwei Tage kämpft er tapfer, dann hört sein
kleines Herz auf zu schlagen. Zurück bleibt die
Tierarztrechnung von mehreren Tausend Franken,
grosse Enttäuschung und Wut. Erreichbar ist die
Züchterin nicht mehr.
Vorsicht Welpenhandel
Während in der EU der Import von Welpen unter
15 Wochen schon seit Längerem verboten ist, war
die Schweiz lange ein idealer Absatzmarkt für die
Welpenmafia. Hier konnten jüngere Welpen noch
legal und somit risikofrei importiert und verkauft
werden. Regelmässig kamen ganze Lieferwagen
voller Welpen in die Schweiz. Viele waren traumatisiert
wegen der frühen Trennung von Mutter und
Geschwistern und anderen schlimmen Erlebnissen.
Aufgrund der prekären Haltungsbedingungen
in den «Welpenfabriken» brachten sie zudem oft
Krankheiten und Verhaltensstörungen mit. Unzählige
dieser Welpen starben kurz nach dem Kauf,
andere wurden in Tierheime abgeschoben, weil
ihre Besitzerinnen und Besitzer überfordert waren
oder die hohen Kosten für ihre Behandlung nicht
mehr zahlen konnten oder wollten.
Problem ins Ausland verlagert
Seit dem 1. Februar 2025 ist der gewerbsmässige
Import von Welpen und Junghunden unter 15 Wochen
verboten. Da für Privatpersonen eine Ausnahme
gilt, wenn sie für sich selbst einen Welpen
einführen, kann die Welpenmafia diese Regelung
aber leicht umgehen. So ist der Anteil importierter
Welpen (8 bis 15 Wochen) aus dem Ausland seither
kaum gesunken.
In Online-Kleinanzeigen finden sich gar Lockangebote
mit Welpen, die sich angeblich in der
Schweiz befinden. Auf Nachfrage heisst es dann,
dass diese Hunde bereits ein neues Zuhause
gefunden haben – es hätte aber noch weitere
Welpen dieser Rasse nur wenige Kilometer ennet
der Schweizer Grenze. Man könne vorbeikommen
und sich einen aussuchen. Gegen Aufpreis wäre es
aber auch möglich, einen zehn bis 15 Wochen alten
Welpen in die Schweiz zu liefern. Ein illegales Angebot,
da der Import zwecks Weitergabe verboten
ist. Doch vereinzelte Welpen fallen im Grenzverkehr
kaum auf.
Welpenhandel auf Social Media
Auch über die sozialen Medien floriert der Welpenhandel.
Zwar ist der Verkauf von Tieren auf Instagram
und Facebook verboten, doch die Welpenmafia
kennt Tricks, um die Algorithmen zu
umgehen. Süsse Bilder locken die Kundschaft in die
Falle, die Verkaufsgespräche finden dann hinter
den Kulissen in privaten Chats oder per WhatsApp
statt. Das Risiko für die Personen hinter den Angeboten
ist gering – der Profit dafür umso grösser.
Genauso auch das Leid der Hunde und derjenigen,
die auf die Masche der Welpenmafia hereinfallen.
Auf Nummer sicher gehen
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Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.
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