06.10.2025 Aufrufe

B2B-Fachmagazin zur K Düsseldorf 2025

Liebe Leserinnen und Leser, willkommen zur neuen Ausgabe unseres B2B-Fachmagazins zur K Düsseldorf 2025! Vom 8. bis 15. Oktober 2025 öffnet die weltweit führende Messe für Kunststoff- und Kautschukindustrie in Düsseldorf ihre Tore – und wir begleiten Sie mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends und praxisnahen Tipps für Ihr Business. Unser Magazin liefert fundierte Berichte über die neuesten Entwicklungen der Branche, Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Unternehmen und spannende Produktneuheiten. Profitieren Sie von einem breiten Themenspektrum und wertvollen Impulsen für Ihre Geschäftsentwicklung. Entdecken Sie praxisnahe Lösungsansätze, wegweisende Innovationen und Expertenwissen, das Ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft. Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Chancen der K Düsseldorf 2025! Viel Freude beim Lesen! Herzliche Grüße, Ihr Wirtschaft Kompakt-Team

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zur neuen Ausgabe unseres B2B-Fachmagazins zur K Düsseldorf 2025!
Vom 8. bis 15. Oktober 2025 öffnet die weltweit führende Messe für Kunststoff- und Kautschukindustrie in Düsseldorf ihre Tore – und wir begleiten Sie mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends und praxisnahen Tipps für Ihr Business.

Unser Magazin liefert fundierte Berichte über die neuesten Entwicklungen der Branche, Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Unternehmen und spannende Produktneuheiten. Profitieren Sie von einem breiten Themenspektrum und wertvollen Impulsen für Ihre Geschäftsentwicklung.

Entdecken Sie praxisnahe Lösungsansätze, wegweisende Innovationen und Expertenwissen, das Ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft. Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Chancen der K Düsseldorf 2025!

Viel Freude beim Lesen!

Herzliche Grüße,
Ihr Wirtschaft Kompakt-Team

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Ausgabe 10-2025

kostenfrei

Wirtschaft Kompakt

Das B2B-Fachmagazin

K 2025

Düsseldorf

Seite 4:

The Power of Plastics

Green – Smart – Responsible

Kunststoffbranche zeigt Innovationen

und nachhaltige Lösungen live auf

der K Düsseldorf 2025

© istockphoto.com / GarryKillian

Seite 16:

Start-up Zone K 2025

Innovationen der Industrie

Junge Unternehmen ihre Ideen:

Von KI über Circular Economy

bis zu digitalen Lösungen

Seite 18:

Neue Biokunststoffe PBS

für industrielle Anwendungen

Fraunhofer IAP entwickelt neue

Typen für flexible Einsätze

von Verpackung bis Textilien

Seite 22:

Plastics Shape the Future

Kreislaufwirtschaft im Fokus

Exponate und Talks zeigen Wege

zur klimaneutralen Produktion und

nachhaltigem Kunststoffeinsatz


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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

16 Start-up Zone

Junge Technologie-Unternehmen stellen ihre

Innovationen für die Kunststoff- und Kautschukbranche

vor

4 The Power of Plastics!

Green – Smart – Responsible

18 Neue Typen des Biokunststoffs PBS für

industrielle Anwendungen

8 Grenzübergreifend auf Erfolgskurs

Die Huzap-Gruppe: Gesicherte Nachfolge im

Familienunternehmen

19 Kreislauffähigkeit und CO 2

-Minderung von

Kunststoffprodukten sind die Treiber im Markt

10 Die „Rubber Street“ auf der K 2025

Vom Rohstoff bis zum Kreislaufprodukt: Elastomerinnovationen

entlang der gesamten Wertschöpfungskette

12 WENZ: Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit

für die Zukunft der Kunststoffverarbeitung

20 Innovation in Kunststoff –

Qualität, die verbindet

Polyram – MCT Germany GmbH: Ihr Partner für

technische Hochleistungskunststoffe

22 Plastik im Fokus

Weltleitmesse zur Zukunft der Kreislaufwirtschaft

23 Impressum

14 Die Transformation der

Kunststoffindustrie im Fokus

24 Swiss Plastics Expo

vom 20. bis 22. Januar 2026

Bilder oben: © Messe Düsseldorf/C.Tillmann, © Fraunhofer ICT

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K 2025

Bild: © Messe Düsseldorf/C.Tillmann

The Power of Plastics!

Green – Smart – Responsible

Vom 8. bis 15. Oktober 2025 wird die K in Düsseldorf

erneut zur zentralen Bühne für die

internationale Kunststoff- und Kautschukindustrie.

Rund 3.200 Aussteller aus 66 Nationen

präsentieren innovative Lösungen, zukunftsweisende

Produkte und beeindruckende Maschinen

im Live-Betrieb.

Mit ihrem Motto „The Power of Plastics! Green – Smart

– Responsible“ setzt sie klare Akzente. Denn es reflektiert

die aktuellen Werte und Ziele der Branche und

unterstreicht, dass Kunststoffe unverzichtbare Bestandteile

zahlreicher Branchen sind, die maßgeblich

zu Innovationen und Fortschritt beitragen. Gleichzeitig

steht das Motto der kommenden K für die Verpflichtung

der Branche, nachhaltig, intelligent und verantwortungsbewusst

in Herstellung und Umgang mit dem

Werkstoff Kunststoff zu agieren.

Gerade in der aktuell herausfordernden Zeit unterstreicht

die K in Düsseldorf ihre Rolle als weltweit wichtigste

Fachmesse. Sie ist der Ort, an dem die gesamte

Wertschöpfungskette auf höchstem Niveau präsentiert

wird. Nirgendwo sonst ist die Innovationsdichte

so hoch, nirgendwo gibt es so viele Produktpremieren

wie auf der K in Düsseldorf. Einerseits ist sie die globale

Leistungsschau einer aktiven, innovativen und

verantwortungsvollen Branche, andererseits auch die

Plattform auf der Zukunft gestaltet wird – sei es durch

bahnbrechende Technologien, intensive Diskussionen

über globale Herausforderungen oder sei es als Startpunkt

gemeinsamer Projekte über Grenzen hinweg.

Zahlen, Fakten und Internationalität

Die K beeindruckt nicht nur durch ihre Dimensionen,

sondern auch durch die Vielfalt der vertretenen Nationen.

Bereits seit Mai 2024 ist sie ausgebucht. Über

4 Wirtschaft Kompakt


K 2025

177.000 m² netto Ausstellungsfläche in den 18 Messehallen

und im Freigelände bieten Raum für das vollständige

Spektrum der Kunststoff- und Kautschukindustrie:

• Maschinen und Ausrüstungen: Hallen 1, 3-4, 8b sowie

9-17

• Rohstoffe und Hilfsstoffe: Hallen 5, 6, 7, 7a, 8a, 8b

• Halbzeuge, Technische Teile und Produkte aus verstärkten

Kunststoffen: Hallen 5, 6, 7, 7a, 8a, 8b

Die Internationalität der K ist dabei einzigartig: Zur letzten

Veranstaltung in 2022 kamen 3.020 Aussteller aus

59 Nationen sowie 177.486 Besucher aus 167 Ländern.

Besonders stark vertreten waren die Aussteller aus Europa,

Asien und den USA, wobei insgesamt 71 Prozent

des Fachpublikums aus dem Ausland anreisten.

Im Jahr 2025 werden erneut vor allem Anbieter aus Europa

stark vertreten sein, insbesondere aus Deutschland,

Italien, der Türkei, Österreich sowie aus den Niederlanden,

der Schweiz und Spanien. Gleichzeitig zeigt

die K deutlich die Veränderungen auf dem Weltmarkt:

Die Anzahl und Ausstellungsfläche der Unternehmen

aus Asien bleiben seit Jahren auf konstant hohem Niveau.

Besonders beeindruckend werden die Auftritte

von Unternehmen aus China, Indien und Taiwan sein.

Zudem sind die USA wieder mit einer größeren Ausstellergruppe

vertreten.

Die hohe Anzahl an Innovationen sowie die Präsenz

sämtlicher Marktführer werden von den K-Besuchern

regelmäßig mit Bestnoten bewertet (98% Besucherzufriedenheit).

Dies betrifft nicht nur die Hersteller

von Kunststoff- und Gummiprodukten, sondern auch

industrielle Endanwender, die die K regelmäßig besuchen.

Dazu zählen z.B. Fachleute aus den Bereichen

Fahrzeugbau, Verpackung, Elektrotechnik, Elektronik,

Kommunikation, Bauwesen, Medizintechnik oder Luftund

Raumfahrt. Sie schätzen die Messe als Inspirationsquelle

für ihre Branchen und Produkte sowie als

Plattform, um wegweisende Innovationen zu entdecken,

die ihnen helfen, im internationalen Wettbewerb

erfolgreich zu sein.

Die Leitthemen der K 2025:

Zukunft gestalten

Die K 2025 hat es sich zur Aufgabe gemacht, zentrale

Herausforderungen unserer Zeit aufzugreifen und

konkrete Lösungen zu präsentieren. Dies spiegeln

auch ihre drei Leitthemen wider:

Shaping the circular economy

Die Branche arbeitet verstärkt an einer nachhaltigen

Kreislaufwirtschaft, die die Wiederverwendung, das

Recycling und die Reduzierung von Kunststoffabfällen

fördert.

Bild: © Messe Düsseldorf/C.Tillmann

Wirtschaft Kompakt

5


K 2025

Embracing digitalization

Die Unternehmen der Kunststoff- und Kautschukindustrie

sind sich der transformativen Kraft der Digitalisierung

bewusst und setzen immer mehr digitale

Technologien ein, um die Effizienz ihrer Maschinen

und Produkte zu steigern und Innovationen voranzutreiben.

Caring about people

Die Branche ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung

im Hinblick auf den Umweltschutz bewusst.

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Ressourcen

steht hierbei im Fokus. Gleichzeitig fördert sie

verstärkt den Nachwuchs und schafft Zukunftsperspektiven

für Young Professionals in den Berufen des

Kunststoff- und Kautschuksektors.

Die K 2025 lädt ihre Aussteller, Experten, Multiplikatoren

und Interessierte aus der ganzen Welt ein, sich ihrem

Motto anzuschließen und gemeinsam die Zukunft

der Kunststoff- und Kautschukindustrie zu gestalten.

Highlights und neue Formate der K 2025

Auch die Specials der K 2025 greifen ihre Leitthemen

auf. Sie bietet bewährte Erfolgsformate und setzt

gleichzeitig auf Innovationen:

Sonderschau Plastics Shape the Future: Die offizielle

Sonderschau der K ist ein Projekt der deutschen

Kunststoffindustrie unter Federführung von Plastics

Europe Deutschland e. V. und der Messe Düsseldorf.

Sie veranschaulicht, welch faszinierenden Entwicklungen

bereits heute stattfinden und dass die Visionen

für morgen bereits auf dem Weg zur Umsetzung

sind, aber auch, welch wichtige Rolle die internationale

Politik dabei spielt. Plastics shape the future umfasst

sieben Thementage - mit Diskussionen zu innovativen

Technologien und Materialien, Impulsvorträgen, politischem

Panel, Career-Day und Start-up Pitch.

VDMA Forum: Auch der VDMA (Verband Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau) wird in 2025 wieder ein

umfangreiches Forum im Freigelände präsentieren,

dieses Mal unter dem Titel „The Power of Plastics“. Der

VDMA und 6 seiner Mitgliedsunternehmen werden im

Freigelände zwischen den Hallen 10 und 16 demonstrieren,

welch wichtigen Stellenwert Technologie bei der

Umsetzung von Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie

hat. Darüber hinaus bietet der Verband im

VDMA Pavillon nicht nur eine Auswahl innovativer Endprodukte

und Live-Präsentationen, sondern mit Workshops,

Podiumsdiskussionen und Events für Young

Talents auch viel Raum für Diskussion und Interaktion.

Rubberstreet: Auch 2025 wird die Rubberstreet das

Schaufenster für die Innovationsstärke und Leistungsfähigkeit

der Elastomerbranche sein. Bereits seit 1983

ist sie die Anlaufstelle und Orientierungspunkt für alle,

die sich über Elastomere (Kautschuk & TPE) auf der K

informieren möchten. Schirmherr der Rubber Street

ist der wdk (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie).

[...]

WEITERLESEN »

Text: © Messe Düsseldorf GmbH

Bild: © Messe Düsseldorf/C.Tillmann

6 Wirtschaft Kompakt


D I G I T A L E R B Ü R O S E R V I C E

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K 2025

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K 2025

Halle 9 / Stand E23

Grenzübergreifend auf Erfolgskurs

Die Huzap-Gruppe: Gesicherte Nachfolge im Familienunternehmen

Bild: © Huzap GmbH

Martin Schkrobol, Unternehmer

und Gründer

der Huzap-Gruppe

in Hennef, führt in Polen und

Deutschland zwei Unternehmen,

die sich auf die Planung und den

Bau von industriellen Mischanlagen,

vor allem für PVC-Kunststoffe,

spezialisiert haben. Huzap ist

ein spezialisiertes, kleines und

sehr flexibles Unternehmen,

sodass es schnell handeln und

auf Marktbedürfnisse in kürzester

Zeit reagieren kann.

Die Huzap-Gruppe ist in beiden

Ländern aktiv – mit einem polnischen

Produktionsstandort und

einem deutschen Vertrieb. Der Fokus

des Unternehmens liegt auf

maßgeschneiderten Lösungen für

die Kunststoffindustrie und für die

Gummiindustrie. „Wir sind kein

Massenhersteller“, betont Martin

Schkrobol, „jede Anlage wird individuell

in enger Zusammenarbeit mit

unseren Kunden entwickelt.“ Dabei

sind präzise Wiege- und Dosiersysteme

das Herzstück der Anlagen,

die speziell für die Herstellung von

Kunststoffmischungen nach genau

definierten Rezepturen ausgelegt

sind. Das Unternehmen fertigt

Verwiege- und Verpackungstechnik

für jegliche Schüttgüter sowie

Beschickungsanlagen für Kneter,

Heiz-Kühl-Mischer und Extruder in

der Gummi- und Kunststoffindustrie.

„Es ist eine sehr spezialisierte

Branche, in der Erfahrung, Präzision

und das praktische Verständnis

der Prozesse zählen“, betont Martin

Schkrobol.

„Unsere Lösungen sind in der

Kunststoffbranche nahezu unverzichtbar“,

erklärt Schkrobol. Besonders

die Hersteller von Fensterprofilen

in Polen und darüber hinaus

nutzen die Technologien von Huzap.

Die Marktdurchdringung ist

hoch. Im Prinzip nutzt jedes Werk in

Polen, das PVC verarbeitet, Huzap-

Lösungen. Das Unternehmen hat

eine sehr gute Strategie etabliert:

Der polnische Bereich kümmert

8 Wirtschaft Kompakt


K 2025

sich um die technische Vorbereitung

und Produktion, während das

deutsche Unternehmen den Vertrieb

und die Kundenbetreuung

übernimmt. Seit der Pandemie, so

Schkrobol, sei Deutschland für bestimmte

Geschäftsbereiche oft sogar

günstiger als Polen.

Das Portfolio der Huzap GmbH beinhaltet

die Produktpalette aus dem

Bereich Verpackungstechnik und

Anlagenbau sowie Mischerbeschickungsanlagen.

Unternehmensstruktur

und Produktpalette sind so

aufgebaut, dass man die Produkte

technisch wie preislich zu wettbewerbsfähigen

Konditionen anbieten

kann und so auf dem internationalen

Markt erfolgreich Bestand hat.

Dazu garantiert Huzap einen umfassenden

Service mit Wartung und Ersatzteilversorgung.

Das alles hat zu

einem sehr zufriedenen nationalen

und internationalen Kundenkreis

geführt. Unter dem Motto „Mit dem

Kunden dauerhaft im Dialog bleiben“

hat die Kundenzufriedenheit in

der Huzap-Gruppe oberste Priorität.

Die Huzap GmbH wurde im Jahr

2002 durch Martin Schkrobol gegründet.

Da er davor in der ehemaligen

Firma FIX Steimel tätig war,

besitzt die Huzap GmbH heute alle

Kenntnisse und Voraussetzungen

für den Erhalt der optimalen Anlagenleistungen

der früheren FIX Steimel-Anlagen.

Die Huzap-Gruppe

übernimmt umfassende Wartungen,

Überholungen und Revisionsarbeiten

an FIX Steimel-Anlagen.

Auf Wunsch werden auch Modifikationen

für ältere Systeme angeboten.

Mit der Nachfolge weiter

auf Expansionskurs

Die Frage der Unternehmensnachfolge

ist für Martin Schkrobol ein

besonders wichtiges Thema. Sein

Sohn, Jan-Philipp Schkrobol, wird in

den nächsten Jahren die Führung

der Huzap-Gruppe übernehmen.

„Ich habe mit ihm einen hervorragenden

Nachfolger, der natürlich

auch Polnisch spricht“, zeigt sich

Martin Schkrobol überzeugt. Jan-

Philipp, der Ingenieurwirtschaft an

der FH Aachen studiert hat, arbeitet

seit 9 Jahren im Unternehmen. Aktuell

ist er in der Verkaufsabteilung

tätig, leitet Projekte und ist eine

wichtige Stütze für das Unternehmen.

„Eigentlich war es nicht mein Plan,

ins Unternehmen meines Vaters

einzutreten“, erzählt Jan-Philipp.

„Aber als ich mit ihm auf Messen

war, begann ich zu verstehen, wie

spannend dieses Geschäft ist.“ Für

Martin Schkrobol ist es wichtig,

dass sein Sohn in seiner Rolle als

Nachfolger nicht nur sein Wissen

übernimmt, sondern auch eigene

Erfahrungen sammelt. „Mein Sohn

ist meine rechte Hand. Ich denke,

er wird das Unternehmen in drei

bis vier Jahren übernehmen, ich

werde ihm als Berater aber weiter

zur Seite stehen.“

Ein Unternehmen für die

Zukunft

Die Huzap-Gruppe ist ein Beispiel

für ein Familienunternehmen, das

Tradition mit Innovation verbindet.

In einer Zeit, in der viele Unternehmen

mit der Frage der Nachfolge

kämpfen, ist der Übergang

bei Huzap gut vorbereitet. Die enge

Zusammenarbeit zwischen Vater

und Sohn zeigt, dass bei Huzap die

nächste Generation gut auf ihre

Rolle vorbereitet ist.

Die Unternehmensphilosophie von

Huzap – Flexibilität, maßgeschneiderte

Lösungen und enge Kundenbindung

– sowie die Fähigkeit, über

Landesgrenzen hinweg zu denken

und zu agieren, haben das Unternehmen

über die Jahre hinweg erfolgreich

gemacht. Mit dieser soliden

Grundlage ist die Zukunft des

Unternehmens gesichert und auf

weitere Expansion programmiert.

Besuchen Sie uns:

K 2025

Halle 9 / Stand E23

Huzap GmbH

Marie Curie Straße 1

53773 Hennef

Telefon: +49 (0) 2242 969990

E-Mail: huzap@huzap.com

Internet: www.huzap.com

Text und Bilder: Huzap GmbH

Wirtschaft Kompakt

9


K 2025

Bild: © Messe Düsseldorf/C.Tillmann

Die „Rubber Street“ auf der K 2025

Vom Rohstoff bis zum Kreislaufprodukt: Elastomerinnovationen

entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Die K 2025 in Düsseldorf

ist vom 8. bis 15. Oktober

wieder der zentrale

Treffpunkt der globalen Kunststoff-

und Kautschukindustrie.

Ein Hotspot für alle Besucher,

die an Elastomerinnovationen

interessiert sind, wird erneut die

„Rubber Street“ in Halle 6 sein. In

diesem Jahr wird sie gemeinsam

vom wdk (Wirtschaftsverband

der deutschen Kautschukindustrie

e.V.) und der Messe Düsseldorf

organisiert.

“Wir freuen uns sehr, dass die Messe

Düsseldorf ein klares Commitment

für das “kleine K”, Kautschuk,

auf der K zeigt und die Rubber

Street 2025 als Special prominent

im Messeprogramm platziert. Dies

ist ein starkes Signal für unsere gesamte

Branche und für Besucher,

die sich auf der Messe über Innovationen

im Elastomersektor informieren

möchten”, unterstreicht

Boris Engelhardt, Hauptgeschäftsführer

des wdk.

Eine Straße für

Gummi & TPE

Analog zum Wachstum der Werkstoffgruppe

der thermoplastischen

Elastomere (TPE) hat sich das Profil

der Aussteller auf der Gummistraße

im Laufe der Jahre gewandelt. Dazu

Volker Krings, Geschäftsführung

der Fachvereinigung TPE im wdk:

“Wir begreifen im wdk thermoplastische

Elastomere als ideale komplementäre

Ergänzung zur Palette

der vernetzbaren Elastomere. Auf

der Rubber Street präsentieren die

Aussteller Innovationen aus beiden

Bereichen – und dies auf höchstem

technologischen Niveau. Und wer

weiß? Vielleicht heißt die Rubber

Street irgendwann einmal Rubber

& TPE Street!“

Ausgebucht und mit

Rekordbeteiligung

Mit insgesamt 19 Haupt- und Unterausstellern

ist die 500 Quadratmeter

große Sonderfläche in Halle 6

10 Wirtschaft Kompakt


K 2025

komplett ausgebucht. Das Portfolio der Aussteller bildet

dabei konzentriert wie ein Brennglas die gesamte

Wertschöpfungskette der Elastomere ab – Anbieter

von Rohstoffen, Kautschuk- und TPE-Compoundeure

sind hier ebenso vertreten wie Elastomerverarbeiter,

wissenschaftliche Institute, Netzwerke und der Recyclingsektor.

Die Aussteller der Rubber Street 2025 sind: Allod

Werkstoff, das AZuR Netzwerk mit acht Partnern,

Ekochem, Gummiwerk Kraiburg, Jiangyin Hetron Elastomer

New Material Technology, M.O.L. Gummiverarbeitung,

Kraiburg TPE, Kraiburg Walzenfertigung,

Ravago Petrokimya Üretim, SFC Solutions und Synthos

Schkopau.

Kreislaufwirtschaft? Wir stehen drauf!

Zur K 2025 wird auf der Rubber Street erstmals ein Fußbodenbelag

aus recyceltem Reifengummi verlegt. Ein

Puzzle-Klicksystem ermöglicht die schwimmende Verlegung

und verhindert das Auseinanderrutschen der

weichen Matten, die nicht nur vielseitig einsetzbar und

leicht zu reinigen sind, sondern auch den strapazierten

Füßen von Ausstellern und Besuchern Entspannung

und Komfort bieten. Im Gegensatz zu herkömmlichen

Einweg-Messeböden können die dauerbelastbaren

Matten mehrfach verwendet und am Ende des Lebenszyklus

vollständig recycelt werden, was die CO 2

-

Bilanz von Messebauern wie Ausstellern optimiert. Der

innovative Bodenbelag stammt von der MRH Mülsen

GmbH, einem Partnerunternehmen der Initiative NEW

LIFE, die ebenfalls auf dem Gemeinschaftsstand des

Netzwerks AZuR ausstellt.

Die K 2025 ist von Mittwoch, 8. Oktober, bis Mittwoch,

15. Oktober 2025, täglich von 10:00 bis 18:30 Uhr geöffnet.

Historie der Rubber Street:

Die Rubber Street hat auf der K in Düsseldorf eine

lange Tradition. 1983 wurde dieses „Schaufenster der

Gummiindustrie“ von der damaligen Bayer AG, den Erfindern

des Synthesekautschuks, erstmalig auf der K

organisiert. Ziel war es, die Sichtbarkeit der Kautschukunternehmen

auf der K zu fördern und eine Plattform

und Anlaufstelle für alle an Kautschuk und Elastomeren

interessierten Besucher zu bieten. Im Laufe der

Jahre übernahmen Lanxess (2007-2016) und Arlanxeo

(2019-2022) das Erbe der Gummistraße und führten

das Konzept in Kooperation mit dem Wirtschaftsverband

der Branche sowie dessen führendem Fachverlag

erfolgreich fort. Die Rubber Street auf der K 2025

wird gemeinsam vom wdk und der Messe Düsseldorf

organisiert.

Text: © Messe Düsseldorf GmbH

Bild: © Messe Düsseldorf/C.Tillmann

Wirtschaft Kompakt

11


K 2025

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K 2025

Halle 10 / Stand F40

Bild: © WENZ Kunststoff GmbH & Co. KG

WENZ: Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit

für die Zukunft der Kunststoffverarbeitung

Seit fast drei Jahrzehnten

prägt die WENZ Kunststoff

GmbH & Co. KG die Entwicklung

der Kunststoffperipherietechnik.

1997 gegründet und

seitdem von Karsten Weller visionär

geführt, hat sich das Unternehmen

vom Mittelständler zum

international anerkannten Technologie-

und Innovationsführer

entwickelt. Qualität, Präzision,

Nachhaltigkeit und kontinuierliche

Weiterentwicklung bilden

die Grundpfeiler des Erfolges.

Heute gilt WENZ als Partner, der

die Kunststoffindustrie effizienter,

umweltfreundlicher und zukunftssicher

macht.

Technologien mit

Mehrwert

Die Kunststoffverarbeitung lebt

von effizienten Prozessen – und

genau hier setzt WENZ an. Das

Unternehmen hat sich auf Granulattrocknung,

Materialförderung,

Temperier- und Kühltechnik, Fertigteilhandling,

Materialaufbewahrung

und Produktionszubehör

spezialisiert. Im Mittelpunkt stehen

dabei stets maßgeschneiderte Lösungen,

die Effizienz, Kostenoptimierung

und Ressourcenschonung

vereinen.

Mit aktuell elf Patenten beweist

WENZ seine führende Innovationskraft.

Ein Paradebeispiel ist

die qip®-Trocknungstechnologie,

entwickelt gemeinsam mit der österreichischen

qip GmbH. Sie reduziert

den Energieverbrauch erheblich,

steigert gleichzeitig die

Leistungsfähigkeit und ermöglicht

eine CO 2

-Einsparung von bis zu 90

Prozent. Auch in der Fördertechnik

setzt WENZ Maßstäbe: flexible Systeme,

die individuell auf Kundenanforderungen

abgestimmt sind

und einen ressourcenschonenden

Materialtransport ermöglichen.

Ergänzt wird das Portfolio durch

hochmoderne Temperier- und

Kühlsysteme, die eine präzise Prozesssteuerung

und maximale Energieeinsparung

sicherstellen.

Maßgeschneiderte

Konzepte – von Neubau

bis RETROFIT

Ein entscheidender Vorteil von

WENZ ist die Flexibilität. Das Unternehmen

begleitet Kunden von der

ersten Beratung über die Projektierung

bis hin zur Inbetriebnahme

und übernimmt die gesamte

Umsetzung aus einer Hand. Dabei

geht es nicht immer um komplette

Neuanlagen: Mit dem RETROFIT-

Konzept lassen sich auch ältere Anlagen

– unabhängig von Alter und

Hersteller – in hochmoderne, energieeffiziente

Systeme verwandeln.

12 Wirtschaft Kompakt


K 2025

So können Unternehmen ihre Produktionsprozesse

optimieren, Kosten

senken und gleichzeitig die Umwelt

entlasten – ganz ohne Neubau.

Darüber hinaus bietet WENZ einen

umfassenden Service: von Wartung

und Reparatur über schnelle Ersatzteilversorgung

bis hin zu einem

breiten Sortiment an Verschleißartikeln.

Dazu zählen u. a. Temperierkupplungen

und -schläuche der

eigenen Marke TALKOB®, Wasserverteiler,

Reinigungsgranulat,

Förderschläuche, Durchflussmengenmesser,

Ausfallsäcke und Materialbehälterabdeckungen.

Diese

sorgen nicht nur für den reibungslosen

Betrieb, sondern verlängern

die Lebensdauer von Anlagen und

minimieren Ausfallzeiten.

Nachhaltigkeit als

Unternehmensstrategie

In Zeiten steigender Energiepreise

und wachsender Umweltauflagen

bietet WENZ seinen Kunden

einen entscheidenden Vorteil:

Energie- und Ressourceneffizienz.

Die Technologien reduzieren nicht

nur den Verbrauch von Strom,

CO 2

und Druckluft, sondern tragen

aktiv dazu bei, die Kunststoffindustrie

nachhaltiger zu gestalten.

Forschung, Entwicklung und

enge Kooperationen mit Partnern

sichern den kontinuierlichen Fortschritt.

Das Team – Kompetenz

und Leidenschaft

Hinter dem Erfolg von WENZ steht

ein engagiertes Team aus Spezialisten,

das mit Herzblut an Innovationen

arbeitet. „Stillstand ist für

uns keine Option“, beschreibt Karsten

Weller die Philosophie. Diese

Haltung prägt das gesamte Unternehmen

– von der Geschäftsführung

bis zur Fertigung. Dank interner

Optimierungsprozesse, einer

transparenten Struktur und einem

starken Zusammenhalt gelingt es

WENZ, Mitarbeiterzufriedenheit

und Produktivität gleichermaßen

zu steigern.

Internationale Präsenz

Was in Lüdenscheid begann, ist heute

weltweit gefragt. Gemeinsam mit

der qip GmbH in Österreich und weiteren

internationalen Partnern ist

WENZ in zahlreichen Ländern aktiv –

darunter Rumänien, Ungarn, Tschechien,

Polen, Italien, die Schweiz,

Brasilien und Mexiko. Diese globale

Ausrichtung ermöglicht es, Innovationen

weltweit verfügbar zu machen

und Kunden in unterschiedlichsten

Märkten mit maßgeschneiderten

Lösungen zu unterstützen.

Zukunftsvision

Die Vision von WENZ ist klar: Technologische

Innovation mit Weitblick.

Das Unternehmen will nicht

nur die Effizienz von Produktionsprozessen

steigern, sondern gleichzeitig

einen aktiven Beitrag zum

Umweltschutz leisten. Kunden profitieren

von einem Partner, der vorausschauend

denkt, nachhaltige

Lösungen entwickelt und immer

einen Schritt voraus ist.

WENZ auf der

K-Messe 2025

Interessenten erleben die innovativen

Technologien von WENZ live,

auf der K-Messe 2025 in Düsseldorf.

Sie finden WENZ in Halle 10,

Stand F40, und können sich von den

neuesten Entwicklungen überzeugen

sowie mit Experten über maßgeschneiderte

Lösungen für ihre

Kunststoffverarbeitung sprechen.

Erfahren Sie auch dort, was es ganz

neu und nur von WENZ gibt.

Mit WENZ Kunststoff GmbH & Co.

KG investieren Unternehmen nicht

nur in effiziente Produktionsprozesse

– sie investieren in die Zukunft

der Kunststoffindustrie.

Besuchen Sie uns:

K 2025

Halle 10 / Stand F40

WENZ Kunststoff GmbH & Co. KG

Hueckstraße 8-10

58511 Lüdenscheid

Telefon: +49 (0) 2351/459040

E-Mail: info@we-ku.de

Internet: www.we-ku.de

Text und Bilder:

WENZ Kunststoff GmbH & Co. KG

Wirtschaft Kompakt

13


K 2025

Bild: © Messe Düsseldorf/Plastics Europe

Die Transformation der

Kunststoffindustrie im Fokus

Die Sonderschau Plastics Shape the Future

bietet an sieben Thementagen internationalen

Diskurs, Innovationen und Impulse für

eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Kunststoffindustrie.

Die offizielle Sonderschau, Plastics shape the future,

diskutiert und veranschaulicht auf der K 2025, vom 8.

bis 15. Oktober in Düsseldorf, wie die Kunststoffbranche

den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit, Digitalisierung

und gesellschaftlicher Verantwortung gestaltet.

Die gemeinsam von Plastics Europe Deutschland und

der Messe Düsseldorf organisierte Sonderschau bietet

Einblicke in den aktuellen Stand und die Perspektiven

der Transformation: mit täglich wechselnden

Themenschwerpunkten, Diskussionen mit hochrangigen

Vertretern aus Politik, Wissenschaft und NGOs,

innovativen Startups, Branchenexpertinnen und

Branchenexperten – flankiert von interaktiven Expert

Talks, Round Tables, Guided Tours über die Messe

und Networking-Angeboten beim Startup Pitch, dem

Science und Poetry Slam und dem „Women in Plastics“

Event.

Die sieben Thementage im Überblick

1) Kick-off Wednesday – The Power of Plastics (8. Oktober)

Der Mittwoch steht im Zeichen von Wettbewerbsfähigkeit

und Nachhaltigkeit: Die Eröffnung mit Vertreterinnen

und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und internationalen

Verbänden gibt den Auftakt. Zwei Sessions

unter der Leitung von Virginia Janssens (Managing

Director von Plastics Europe) und Dr. Christine Bunte

(Plastics Europe Deutschland) zeigen, wie Innovationen

und Investitionen die Transformation der Branche

vorantreiben.

14 Wirtschaft Kompakt


K 2025

2) Circular Thursday (9. Oktober)

Am Donnerstag dreht sich alles um die Kreislaufwirtschaft:

Unter der Moderation von Prof. Manfred Renner

(Fraunhofer UMSICHT/CCPE) beleuchten Expertinnen

und Experten kreislauffähiges Produktdesign,

regulatorische Herausforderungen und zirkuläre Geschäftsmodelle

in den Bereichen Verpackung, Textilien,

Elektronik, Bau und Automotive. Abgerundet wird

der Tag mit einem Panel zu chemischem und mechanischem

Recycling.

3) Climate Friday (10. Oktober)

Am Freitag liegt der Fokus auf Klimaschutz und CO 2

-Reduktion:

Die Themen reichen von der Vermeidung von

Pelletverlusten (OCS), dem Einsatz von Additiven über

Lebenszyklus-Analysen bis zur Monetarisierung nachhaltiger

Produkte. Ein politisches Panel diskutiert die

Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Kunststoffindustrie

als Treiber einer nachhaltigen Wirtschaft.

7) Visionary Tuesday (14. Oktober)

Der vorletzte Tag der K 2025 wirft einen Blick in die

Zukunft – Plastics 2050: Circular Design, biobasierte

Rohstoffe, CCU und die Vermeidung von Mikroplastik

sind zentrale Themen. Die Keynote von Prof. Michael

Braungart (Cradle to Cradle) sowie Panels mit führenden

Industrie- und Wissenschaftsvertreterinnen und

-vertretern zeigen: Die Zukunft der Branche ist im Wandel

– mit großen Ambitionen und konkreten Schritten.

Das Programm findet überwiegend in englischer Sprache

statt.

Text: © Messe Düsseldorf GmbH

Bild: © Messe Düsseldorf/C.Tillmann

4) Smart Saturday (11. Oktober)

Am Samstag stehen Digitalisierung und künstliche Intelligenz

im Mittelpunkt: Wie KI-Prozesse von der Materialentwicklung,

über eine bessere Sammlung und

Sortierung beim Recycling bis zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten

optimiert, zeigen u. a. PolyMaterials,

INEOS, Covestro, Netzsch, das nova Institut, rCycle

und Vertreter der Wissenschaft.

5) Career Sunday (12. Oktober)

Am Career Sunday steht der Mensch im Vordergrund.

Sei es beim Recruiting über neue Kanäle via Gaming

oder Diversity, bei zwei Buchpräsentationen oder beim

Science und Poetry Slam. Nicht zu vergessen das Networking-Event

„Women in Plastics“.

6) Innovation Monday (13. Oktober)

Der Montag gehört den Startups und der Wissenschaft:

In zwei Pitch-Sessions präsentieren sich aufstrebende

Unternehmen mit Lösungen für Recycling,

Digitalisierung, Materialentwicklung und Biokunststoffen.

Außerdem findet die Verleihung des WAK-Preises

durch Prof. Moritzer (Universität Paderborn) statt.

Zum Abschluss diskutiert ein wissenschaftliches Panel

die Innovationskraft von Kunststoffen als Enabler für

diverse Schlüsselindustrien in Europa.

Wirtschaft Kompakt

15


K 2025

Start-up Zone

Junge Technologie-Unternehmen stellen ihre Innovationen

für die Kunststoff- und Kautschukbranche vor

Bild: © Messe Düsseldorf/C.Tillmann

Technologie-Start-ups, die maßgeschneiderte

Lösungen für akute Herausforderungen der

Kunststoff- und Kautschukindustrie entwickeln,

beeindrucken oft durch ihre Innovationskraft.

Auch in diesem Jahr werden kreative junge

Unternehmen vom 08. bis 15. Oktober 2025 wieder

die Gelegenheit haben, auf der K 2025 in Düsseldorf

Entscheidern der globalen Kunststoff- und

Kautschukbranche ihre Ideen und Lösungen vorzustellen

und Kontakte auszubauen.

Herzstück ist erneut die Start-up Zone – ein eigener

Sonderbereich innerhalb der Messe, der gezielt auf die

Bedürfnisse junger Technologieunternehmen zugeschnitten

ist. Mit 20 Ausstellern ist die Fläche in Halle

7 vollständig ausgebucht. Die teilnehmenden Unternehmen

widmen sich vielfältigen Themen wie künstlicher

Intelligenz, Datenanalyse, Ressourcenschonung,

Biokunststoffen, digital gestützter Produktion oder der

Circular Economy – und bieten damit konkrete Antworten

auf drängende Fragen der Industrie.

Ein besonderes Highlight ist der Start-up Pitch, der am

Montag, 13. Oktober 2025, auf der Bühne der Sonderschau

„Plastics shape the future“, organisiert von Plastics

Europe Deutschland und der Messe Düsseldorf, in

Halle 6 stattfindet. Hier erhalten ausgewählte Start-ups

die Möglichkeit, ihre Geschäftsmodelle und Technologien

in kurzen Präsentationen vor Publikum und potenziellen

Partnern zu präsentieren – eine Bühne für

frische Ideen, neue Impulse und direkten Austausch.

Von KI über Analytics bis Circular

Economy – Unternehmen der Start-up

Zone im Kurzportrait

be2morrow

be2morrow unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung

und Umsetzung effektiver Klimastrategien durch

intelligente Softwarelösungen. Die Plattform deckt den

gesamten Prozess ab - von der Bilanzierung des CO 2

-

Fußabdrucks über die intelligente Planung von Maßnahmen

bis hin zur optimierten Berichterstattung. Die

16 Wirtschaft Kompakt


K 2025

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Tools von b2morrow sind auf Effizienz und Compliance

ausgelegt und helfen Unternehmen, den Weg zur

Dekarbonisierung mit Klarheit, Struktur und messbaren

Auswirkungen zu beschreiten. Nachhaltigkeit wird

so handhabbar und umsetzbar.

Eco2Grow GmbH

ECO2GROW hat sich zum Ziel gesetzt, KMUs dabei zu

unterstützen, das Zeitalter der erneuerbaren Energien

zu meistern. Durch die ganzheitliche, KI-gestützte

Energieplattform können Unternehmen nun nicht nur

über Stromabnahmeverträge (PPAs) Zugang zu grünem

Strom erhalten, sondern auch ihren Strombezug

über einen Energie-Autopiloten automatisieren und

optimieren. ECO2GROW sieht seine Mission darin, die

Energiewende voranzutreiben, den Produktionsstandort

Deutschland zu erhalten und die Dekarbonisierung

der deutschen Wirtschaft voranzutreiben.

Emerging Motif

Emerging Motif bietet technisches und regulatorisches

Fachwissen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft,

Recyclingfähigkeitstests und Produktsicherheit.

Das Unternehmen unterstützt die chemische Industrie

und ihre nachgelagerten Sektoren - darunter

Kunststoffe, Verpackungen, Klebstoffe, Beschichtungen,

Dichtstoffe, Elastomere und Konsumgüter - mit

umfassendem Fachwissen dabei, Innovationen voranzutreiben

und regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

ERANOVA SAS

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wirtschaftliche Aspekte legen, wie Markttrends,

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ERANOVA ist ein französisches Unternehmen, das

Grünalgen in biobasierte, recycelbare Harze verwandelt.

Das patentierte Verfahren bindet CO 2

und liefert

Harze für Extrusion, Spritzguss und Thermoformung in

starren oder flexiblen Formaten. Diese Harze verbessern

die Umweltauswirkungen der fertigen Produkte

im Vergleich zu fossilen, recycelten oder papierbasierten

Optionen. Durch die Kultivierung der eigenen

Algen gewährleistet ERANOVA eine sichere Rohstoffversorgung,

ohne landwirtschaftliche Flächen zu beanspruchen.

[...]

WEITERLESEN »

Text: © Messe Düsseldorf GmbH

Wirtschaft Kompakt

17

Bild: © istockphoto.com / Tonktiti


K 2025

Neue Typen des

Biokunststoffs PBS

für industrielle

Anwendungen

Biokunststoffe stehen seit vielen Jahren im

Zentrum der Suche nach umweltfreundlichen

Alternativen zu konventionellen Kunststoffen.

Sie können den Bedarf an fossilen Rohstoffen

reduzieren, schonen Ressourcen und tragen dazu

bei, den CO 2

-Ausstoß zu senken. Für industrielle

Anwendungen sollten sie jedoch nicht nur nachhaltig

sein, sondern sich auch gut verarbeiten lassen.

Genau daran arbeitet das Fraunhofer-Institut für

Angewandte Polymerforschung IAP im Potsdam

Science Park und stellt seine Entwicklungen im Bereich

biobasierter und bioabbaubarer Kunststoffe

auf der K Messe 2025 vor, der internationalen Fachmesse

der Kunststoff- und Kautschukindustrie.

Im Rahmen des Projekts RUBIO (Regionales unternehmerisches

Bündnis zum Aufbau von Wertschöpfungsketten

für technische Biokunststoffe in Mitteldeutschland)

wurden rund 20 neue Typen des Kunststoffs

Polybutylensuccinat (PBS) entwickelt, im Pilotmaßstab

hergestellt und verarbeitet. Spritzgießen, Tiefziehen,

Extrudieren, Spinnen – die neuen PBS-Typen, die

auf Basis pflanzlicher Reststoffe hergestellt werden

können, eignen sich für unterschiedliche Verarbeitungsverfahren

und kommen somit für eine Vielzahl

von Anwendungen in Frage – für Verpackungen, Gebrauchsgüter

oder auch Textilien.

Vom Labor in die Fertigung

Die Forschenden des Fraunhofer IAP haben die Synthese

von PBS vom Labor- bis in den 100-kg Maßstab

übertragen. Insgesamt wurden bereits rund drei Tonnen

PBS hergestellt. Durch Variation der Syntheseparameter

konnten verschiedene PBS-Typen realisiert

werden. Für das Spritzgießen entstanden drei Varianten

mit unterschiedlicher Fließfähigkeit. Weitere PBS-

Typen eignen sich für das Blasformen, Thermoformen,

für die Blasfolien- oder Flachfolienextrusion sowie für

Melt-Blown-Verfahren oder Spinn-Vliese. Entscheidend

für die Verarbeitbarkeit ist die Polymerstruktur. Je nach

Verarbeitungsart müssen die Molekülketten unterschiedlich

aufgebaut sein. Die Forschenden konnten

sowohl vollständig lineare als auch gezielt verzweigte

Polymerstrukturen herstellen – jeweils passend zum

vorgesehenen Verarbeitungsverfahren. Gleichzeitig

wurde die Schmelzstabilität der Materialien verbessert:

Die neuen PBS-Typen halten Temperaturen von

über 200 Grad Celsius stand – ein wichtiger Schritt für

industrielle Anwendungen.

Erprobt in der Anwendung

Gemeinsam mit Industriepartnern wie der Sauer

GmbH & Co. KG und der Gramß GmbH Kunststoffverarbeitung

entstanden erste marktfähige Produkte:

eine Sporttrinkflasche und der passende Verschluss –

gefertigt im Blasform- bzw. Spritzgussverfahren. Die

neuen PBS-Typen wurden von industriellen Kunststoffverarbeitern

an der gängigen Maschinentechnik

getestet. Die Ergebnisse zeigen: Die PBS-Typen lassen

sich unter realen Bedingungen verarbeiten – stabil, effizient

und mit überzeugenden mechanischen Eigenschaften.

[...]

WEITERLESEN »

Text: © Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

Bild: © Fraunhofer IAP / Jadwiga Galties

18 Wirtschaft Kompakt


K 2025

Kreislauffähigkeit und CO 2

-Minderung von

Kunststoffprodukten sind die Treiber im Markt

Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie

ICT präsentiert vom 8. bis 15. Oktober

2025 auf der K-Messe in Düsseldorf neue

Ergebnisse, Exponate und Fertigungsverfahren

der angewandten Kunststoffforschung in Halle 7,

Stand C05 am Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-

Gesellschaft.

Ein Schwerpunkt der Forschung am Fraunhofer ICT liegt

darin, Materialkreisläufe zu etablieren und zu optimieren.

Das Institut entwickelt Werkstoffe und Bauteile,

die sowohl hohe funktionale Anforderungen erfüllen

als auch für eine ressourcenschonende Wiederverwendung

ausgelegt sind. Dazu gehören Fertigungsund

Produktdesignstrategien, die die Rückführung der

Rohstoffe erleichtern. Eine zentrale Rolle spielt hierbei

der Monomaterialansatz – ein Leichtbaukonzept ohne

Kompromisse, zu dem das Institut bereits erste anwendungsnahe

Ergebnisse vorweisen kann.

Monomaterial-Exponate sind die Highlights auf dem

Messeauftritt des Fraunhofer ICT: Für die Sportindustrie

wurde beispielhaft ein Fahrradhelm entwickelt, der

– von der Schale bis zum Gurt – aus biobasiertem Polylactid

(PLA) besteht.

Einem ähnlichen Ansatz folgen zwei Anwendungen aus

der Mobilität: eine Automobil-Rückenlehne sowie eine

modulare Transportbox für Luftfrachten in Ballungsräumen.

Beide demonstrieren die Umsetzung des

Monomaterialansatzes unter Verwendung von recyceltem

Polyethylenterephthalat (PET). Die am Fraunhofer

ICT entwickelten Fertigungsverfahren ebnen den Weg

zu leichteren und kreislauffähigeren Produkten.

Die Transportbox basiert auf einem Leichtbaukonzept

und besteht vollständig aus PET. Die Kombination

großserienfähiger Fügetechnologien und funktionaler

Oberflächenmodifikationen erlaubt den effizienten

Einsatz kreislauffähiger und rezyklatbasierter Kunststoffe.

Mittels einer Sandwichtechnologie werden

selbstverstärkende Decklagen aus einer PET-Matrix

mit eingebetteten PET-Fasern erzeugt und anschließend

mit PET-Strukturschäumen ohne den Einsatz von

Klebstoffen zu Sandwichstrukturen verbunden. Dieses

Fügeprinzip maximiert die Homogenität des Materials

und erleichtert das Recycling des Werkstoffs.

Die Integration unterschiedlicher Morphologien erfolgt

durch abgestimmte Prozessführungen, die Thermoform-

und Spritzgießverfahren kombinieren. [...]

WEITERLESEN »

Text: © Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT

Bild: © Fraunhofer ICT

Wirtschaft Kompakt

19


K 2025

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K 2025

Halle 8a / Stand K05

Innovation in Kunststoff – Qualität, die verbindet

Polyram – MCT Germany GmbH: Ihr Partner für

technische Hochleistungskunststoffe

Bild: © Polyram – MCT Germany GmbH

Als Teil der international erfolgreichen Polyram

Group steht Polyram – MCT Germany

GmbH für innovative Kunststofflösungen

„Made in Germany“. Mit modernster Technologie

entwickeln wir hochwertige Polypropylen-Compounds

und thermoplastische Elastomere – exakt

auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt.

Durch die Einbettung in die Polyram Group (Frühjahr

2022) verbindet Polyram – MCT Germany GmbH die

Stärken eines flexiblen Mittelständlers mit der Innovationskraft

und globalen Reichweite einer internationalen

Unternehmensgruppe – Qualität, Innovation und

weltweite Kompetenz. Unser Standort in Deutschland

agiert dabei nicht nur als Produktionsstätte, sondern

auch als Kompetenzzentrum für Entwicklung, Kundenservice

und technische Beratung in ganz Europa.

Seit der Gründung im Jahr 1980 hat sich das Unternehmen

durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung

sowie den Einsatz modernster Produktionstechnologien

einen Namen gemacht.

Die Polyram – MCT Germany GmbH steht für technologische

Exzellenz, innovative Produktentwicklung und

ein starkes Engagement für Qualität und Nachhaltigkeit.

Unser Fokus liegt auf der Entwicklung, Produktion

und dem Vertrieb hochwertiger thermoplastischer

Compounds für anspruchsvolle Anwendungen in verschiedensten

Industrien – von Automotive über Elektrotechnik

bis hin zur Konsumgüter- und Verpackungsindustrie.

Mit modernster Fertigungstechnologie und

einem klaren Bekenntnis zu Qualität, Nachhaltigkeit

und Kundennähe schaffen wir Materialien, die den

Unterschied machen.

Globales Know-how – lokale Stärke

Unsere Kunden profitieren von kurzen Lieferzeiten,

hoher Flexibilität und einem direkten Draht zu unseren

Expert:innen – denn bei uns steht die Lösung Ihrer

Herausforderung im Mittelpunkt.

Unsere Werkstoffe – Ihre Möglichkeiten

Unser Produktportfolio umfasst eine breite Palette an

leistungsfähigen Thermoplasten:

Karilen ® -P: Mineralgefüllte und verstärkte Polypropylen-Compounds,

die durch die Integration von Füllstoffen

wie Calciumcarbonat, Barium, Talkum und Kurzglasfasern

verbesserte mechanische Eigenschaften

und Wärmeformbeständigkeit bieten. Unsere Polypropylen-Compounds

sind auch mit recyceltem Anteil erhältlich.

Karilen ® -E: Thermoplastische Elastomere (TPE). Materialien,

die die elastischen Eigenschaften von Gummi

20 Wirtschaft Kompakt


K 2025

mit der Verarbeitbarkeit von Thermoplasten

kombinieren. Sie lassen

sich wie Kunststoffe schmelzen

und formen, behalten jedoch

nach dem Abkühlen ihre Elastizität.

TPE´s sind besonders geeignet

für Anwendungen, die Flexibilität,

Stoßdämpfung und gute Verarbeitbarkeit

erfordern. Unsere TPE

basieren auf innovativen Blockcopolymeren,

darunter Varianten

wie S-EB-S (Polyethylen-butylen)

und S-B-S (Polybutadien), die eine

außergewöhnliche Kombination

aus Flexibilität und Verarbeitungseffizienz

bieten. Unsere TPE-Compounds

sind auch mit recyceltem

Anteil erhältlich.

Unsere Werkstoffe erfüllen höchste

Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen

– zertifiziert nach internationalen

Normen wie ISO 9001 und

ISO 50001.

Branchenlösungen mit

Weitblick

Wir kennen die Anforderungen

Ihrer Branche. Deshalb entwickeln

wir gemeinsam mit Ihnen Lösungen,

die sich perfekt in Ihre Prozesse

integrieren lassen – sei es für

Strukturbauteile im Fahrzeugbau,

anspruchsvolle Gehäuse im E&E-

Bereich oder langlebige Alltagsprodukte

im Konsumgütersegment.

Unser Versprechen:

Kundennähe, Qualität

und Innovation

Bei Polyram – MCT Germany GmbH

stehen nicht nur Produkte im Fokus,

sondern Menschen und Partnerschaften.

Unser Ziel ist es, nicht

nur Lieferant, sondern Ihr zuverlässiger

Entwicklungspartner zu sein

– mit Begeisterung für Materialien

und einem offenen Ohr für Ihre Herausforderungen.

Lernen Sie uns kennen und entdecken

Sie, was moderne Compounds

heute leisten können. Polyram –

MCT Germany GmbH Technische

Kunststoffe. Maßgeschneidert.

Leistungsstark.

Besuchen Sie uns:

K 2025: Halle 8a / Stand K05

Polyram – MCT Germany GmbH

Gohfelder Poststraße 56

32549 Bad Oeynhausen

Telefon: +49 (0) 57 31 / 7 44 86-0

E-Mail: info@mctkunststoffe.de

Internet: www.mctkunststoffe.de

Text: Polyram – MCT Germany GmbH

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Polymere nach

Ihren Anforderungen

• Automobilindustrie

• Verpackungsindustrie

• Elektro- & Elektronikindustrie

• Haushaltswaren

• Konsumgüter

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Seit über 40 Jahren entwickelt, erforscht

und produziert Polyram MCT erfolgreich

anwendungsoptimierte Polypropylene und

Thermoplastische Elastomere auf modernen

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K 2025

Bild: © Plastics Europe

Plastik im Fokus

Weltleitmesse zur Zukunft der Kreislaufwirtschaft

Bis 2050 soll die europäische Industrie klimaneutral

werden. Wie dieses Ziel für die Kunststoffindustrie

erreicht werden kann, ist vom

08. – 15. Oktober auf der K 2025 in Düsseldorf zu

sehen, der wichtigsten Kunststoffmesse der Welt.

Unter dem Titel Plastics Shape the Future findet

in Halle 6, Stand C40, eine Sonderschau statt, die

von Plastics Europe Deutschland für die Messe

Düsseldorf kuratiert wird. Besucherinnen und Besucher

erwarten dort interaktive Exponate und

ein Programm mit mehr als 50 Diskussionsrunden,

Startup-Pitches, Science Slams und Vorträgen, an

denen über 125 Referentinnen und Referenten aus

Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu hören sind.

Gezeigt wird der Weg zur

klimaneutralen Kunststoffproduktion

Im Mittelpunkt der Sonderschau steht die Plastics

Transition Roadmap. Der Aktionsplan wurde von Plastics

Europe gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen

erarbeitet, die gemeinsam mehr als 90 Prozent

der Kunststoffproduktion in Europa ausmachen. Der

Plan beschreibt konkrete Schritte und Meilensteine,

wie die Branche bis 2050 klimaneutral werden kann,

etwa durch zirkuläres Produktdesign, mehr Recycling

und Wiederverwertung, den Einsatz nachwachsender

Rohstoffe, die Elektrifizierung der Produktionsprozesse

und die zunehmende Nutzung von CO 2

als Rohstoff.

Top-Manager zeigen, welche Hebel die

Kreislaufwirtschaft voranbringen

Zum Auftakt der Sonderschau sprechen Führungskräfte

von Borealis, Evonik, Braskem, Dow, Lyondell-

Basell, Syensqo, Vioneo, Erema, KraussMaffei und

Amcor sowie weitere Industrievertreter und Wissenschaftler

über die Frage, wie die Transformation zur

Kreislaufwirtschaft finanziert und Europas Wettbewerbsfähigkeit

gleichzeitig gesichert werden kann.

22 Wirtschaft Kompakt


K 2025

Auf einer Pressekonferenz, die live

gestreamt wird, werden zudem

die neusten Daten zur weltweiten

und europäischen Kunststoffproduktion

vorgestellt – von zentralen

Branchenindikatoren bis hin zu

wichtigen Handelsdaten. „An jedem

der sieben Aktionstage der Messe

widmen wir uns einem anderen

Schwerpunkt der Kunststoffbranche

– von Klimaschutz über Künstliche

Intelligenz bis hin zur Fachkräftegewinnung“,

sagt Dr. Christine

Bunte, Hauptgeschäftsführerin von

Plastics Europe Deutschland, die

die Besucherinnen und Besucher

durch die Sonderschau führt.

Exponate machen

Kreislaufwirtschaft

greifbar

Im Café-Bereich der Sonderschau,

der RecycleBAR, sind zahlreiche

Exponate zu sehen, die zeigen,

wie Kreislaufwirtschaft im Alltag

funktioniert: beispielsweise Verpackungen

mit zirkulärem Produktdesign,

Autoteile mit hohem Anteil

recycelter Kunststoffe oder Alltagsgegenstände

aus Kunststoffen, die

aus nachwachsenden Rohstoffen

hergestellt wurden. Besucherinnen

und Besucher können auf kleinem

Raum erleben, wie sich die Welt

der Kunststoffprodukte verändert

– weg von fossilen Rohstoffen, hin

zu Lösungen, die weniger Material

verbrauchen, mehrfach genutzt

und auch leichter recycelt werden

können.

Kunststoffe aus neuen

Rohstoffen

Im Rohstoffkubus wird gezeigt, wie

sich die Rohstoffbasis der Kunststoffproduktion

verändert. In Laborflaschen

sind Flakes, Pellets, Rezyklate,

nachwachsende Rohstoffe

und Öle zu sehen, die den gesamten

Lebenszyklus von Kunststoffanwendungen

abbilden. „Anhand

von Schaubildern und Infografiken

erklären wir, wie der Einsatz fossiler

Rohstoffe in der Kunststoffproduktion

schrittweise reduziert

und ersetzt werden kann – und mit

welchen Technologien dies bereits

heute geschieht“, erklärt Dr. Christine

Bunte. [...]

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Text und Bild: © Plastics Europe

Verlag:

Wirtschaft Kompakt

Inhaberin: Laila Konstantinakis

Nollendorfstr. 11

30163 Hannover

Telefon: +49 (0) 511/105 462 17

info@wirtschaft-kompakt.de

www.wirtschaft-kompakt.de

Kontakt:

Telefon: +49 (0) 511/105 462 17

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Herausgeberin:

Laila Konstantinakis,

verantwortliche für den Inhalt

nach § 55 Abs. 2 RStV

Wirtschaft Kompakt

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Redaktion:

Laila Konstantinakis

Rüdiger Thiel

redaktion@wirtschaft-kompakt.de

Anzeigenleitung:

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dietrich@wirtschaft-kompakt.de

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grafik@wirtschaft-kompakt.de

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jeweilige Verweise im Bild

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Wirtschaft Kompakt Magazin, sind urheberrechtlich

geschützt. Vervielfältigungen jeglicher

Art, sind nur mit schriftlicher Genehmigung

des Verlags erlaubt. Das Recht auf

Änderungen und Kürzungen behält sich der

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und Buchbarkeit der veröffentlichten Beiträge

und Abbildungen. Der Verlag übernimmt

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sind für die Inhalte der Anzeigen, Texte und

Bilder verantwortlich. Veröffentlichung erfolgen

ohne Berücksichtigung eines eventuellen

Patentschutzes.

Wirtschaft Kompakt

23


K 2025

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Swiss Plastics Expo

vom 20. bis 22. Januar 2026

Inspiration, Wissen und Netzwerk für

die Kunststoffindustrie

Vom 20. bis 22. Januar 2026 wird die Messe Luzern zum

Zentrum der Kunststoffindustrie. Die Swiss Plastics

Expo vereint Fachmesse und Symposium und ist damit

der Treffpunkt für alle, die mit Kunststoff arbeiten.

Rund 240 Aussteller präsentieren aktuelle Entwicklungen

aus Technologie, Material und Verarbeitung, von

führenden Maschinenherstellern über Formen- und

Werkzeugbauer bis hin zu innovativen Start-ups. Besuchende

erhalten hier einen einzigartigen Überblick

über die gesamte Wertschöpfungskette der Branche.

Künstliche Intelligenz und

Nachhaltigkeit im Fokus

Im Fokus stehen unter anderem die Themen, welche

die Industrie heute besonders bewegen: Künstliche Intelligenz

und Nachhaltigkeit. Der regulatorische Druck

nimmt zu, große Unternehmen müssen umfassend

rapportieren, kleine Betriebe Daten liefern. Auch neue

EU-Vorgaben im Verpackungsbereich stellen die Branche

vor Herausforderungen: Rezyklate sollen stärker

eingesetzt werden, doch die Verfügbarkeit bleibt begrenzt.

Gleichzeitig eröffnen KI-gestützte Anwendungen

neue Chancen für Effizienz und Qualität in der Produktion.

Die Swiss Plastics Expo bietet den passenden

Rahmen, um sich über Trends, Lösungen und Praxisbeispiele

auszutauschen.

Ein weiteres Kernthema ist die Additive Fertigung, die

zunehmend als Ergänzung zum klassischen Spritzguss

eingesetzt wird. Aussteller und Referierende zeigen,

wie 3D-Druckverfahren im Formenbau, in der Produktentwicklung

oder für Kleinserienfertigungen innovative

Wege eröffnen.

Wissenstransfer im

Innovation Symposium

Ein wichtiger Teil der Messe ist das Innovation Symposium,

welches vertieftes Fachwissen liefert. Zahlreiche

Referate und Keynotes beleuchten aktuelle Herausforderungen

und Zukunftsthemen. Vertreten sind unter

anderem Expertinnen und Experten der ETH Zürich,

von Kunststoff.swiss sowie führenden Industrieunternehmen.

Die Besuchenden erhalten die Chance, sich

weiterzubilden, neue Möglichkeiten zu entdecken oder

sich inspirieren zu lassen.

Netzwerken mit Mehrwert

Neben Fachwissen und Inspiration spielt auch das

Netzwerken eine zentrale Rolle: An der beliebten

Wine & Cheese Party oder direkt an den Messeständen

knüpfen Besuchende wertvolle Kontakte und pflegen

bestehende Partnerschaften. Mit dem Journée de la

Romandie rückt die Messe zudem den Austausch über

die Sprachgrenzen hinweg ins Zentrum.

Ob Entwickler, Konstrukteurin, Einkäuferin oder

Produktionsleiter – wer Kunststoff einsetzt, findet

vom 20. bis 22. Januar 2026 bei der Messe Luzern

Inspiration, Wissen und die richtigen Geschäftspartner.

Die Swiss Plastics Expo zeigt, wie die Branche

auf die Herausforderungen von heute reagiert

und welche Lösungen die Zukunft prägen werden.

Text und Bild: © Messe Luzern AG

Messe Luzern AG

Horwerstrasse 87

CH-6005 Luzern

Telefon: +41 41 318 37 00

E-Mail: info@messeluzern.ch

Internet: www.messeluzern.ch

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