06.10.2025 Aufrufe

Handwerk Spezial 2025

Handwerk in Gifhorn heißt Anpacken mit Zukunft. Vom traditionsreichen Zimmererbetrieb über kreative Tischlereien bis hin zu innovativen Dachdeckerunternehmen – hier treffen Können, Technik und Leidenschaft aufeinander. Der Nachwuchs? Kommt! Denn wer sich jetzt für eine Ausbildung entscheidet, hat beste Chancen – und die Nachfrage nach Fachkräften macht das Handwerk attraktiver denn je.

Handwerk in Gifhorn heißt Anpacken mit Zukunft. Vom traditionsreichen Zimmererbetrieb über kreative Tischlereien bis hin zu innovativen Dachdeckerunternehmen – hier treffen Können, Technik und Leidenschaft aufeinander. Der Nachwuchs? Kommt! Denn wer sich jetzt für eine Ausbildung entscheidet, hat beste Chancen – und die Nachfrage nach Fachkräften macht das Handwerk attraktiver denn je.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Handwerk

SPEZIAL

DIE BETRIEBE AUS STADT UND LANDKREIS GIFHORN STELLEN IHRE LEISTUNGEN VOR

Eine Verlagsbeilage vom 14. August 2025


2

Liebe Leserinnen

und liebe Leser,

Handwerk in Gifhorn heißt Anpacken mit Zukunft. Vom traditionsreichen

Zimmererbetrieb über kreative Tischlereien bis hin

zu innovativen Dachdeckerunternehmen – hier treffen Können,

Technik und Leidenschaft aufeinander. Der Nachwuchs? Kommt!

Denn wer sich jetzt für eine Ausbildung entscheidet, hat beste

Chancen – und die Nachfrage nach Fachkräften macht das Handwerk

attraktiver denn je.

Ein echtes Highlight sind die jährlichen Freisprechungsfeiern – da

wird sichtbar, wie viel Herzblut junge Menschen in ihren Beruf

stecken. Viele von ihnen gehören zu den Besten ihrer Innung. Das

zeigt: In Gifhorn zählt Qualität. Wer mit Einsatz arbeitet, wird

gebraucht und gefeiert.

Warum das auch für Kundinnen und Kunden ein Gewinn ist? Ganz

einfach: Wer in Gifhorn einen Handwerksbetrieb beauftragt,

profitiert von kurzen Wegen, direkter Kommunikation und echter

Qualitätsarbeit. Dank der starken Ausbildungsbasis und modernen

Technik sind die Betriebe vor Ort flexibel, lösungsorientiert und

zuverlässig. Ob Sanierung, Neubau oder individuelle Maßanfertigung

– die Gifhorner Handwerkerinnen und Handwerker liefern

solide Arbeit.

Noch ein Vorteil: Die Fachkräfte von morgen werden heute hier

ausgebildet – das bedeutet auch morgen volle Auftragsbücher

und kompetente Ansprechpartner direkt aus der Region. So bleibt

Qualität in der Nähe – und das Vertrauen wächst mit jedem Handgriff.

Ob Mechatronik, Zerspanungstechnik oder Elektrotechnik – zahlreiche

Ausbildungsberufe warten noch auf motivierte Hände

und kluge Köpfe. Und wer denkt, Handwerk sei altmodisch, hat

noch keine CNC-Fräse in Aktion gesehen oder ein digital designtes

Hörgerät gebaut.

Das Handwerk in Gifhorn ist bodenständig,

zukunftsfähig und überraschend vielfältig.

Tauchen Sie ein in unser Handwerk

Spezial – und entdecken Sie, was die

Region alles draufhat.

Tradition trifft auf Präzision, lesen Sie

selbst, was alles möglich ist. Ich wünsche

Ihnen wertvolle Impulse.

Herzliche Grüße

Ihre

Birthe Kußroll-Ihle

Redaktionsleiterin

Inhalt

Stabile Kraft Handwerk

4 Gründer unterstützen

Unternehmerfrauen

5 Austausch von Wissen

SHK-Obermeister

8 Thorsten Meyer

Tischler-Obermeister

12 Michael Braun

Wärmedämmung

14 Verbessertes Raumklima

Wohlfühlräume

22 Lehm speichert Wärme

Energetische Sanierung

24 Eigenheim modernisieren

Mehr Transparenz

27 Glas im Innenausbau

Leistungen für Sicherheit

30 Was Betriebe dürfen

IMPRESSUM

Herausgeber: Madsack Medien Ostniedersachsen

GmbH & Co. KG, Aller-Zeitung, Steinweg

73, 38518 Gifhorn, Wolfsburger Allgemeine

Zeitung, Porschestraße 74, 38440 Wolfsburg

| Geschäftsführung: Lars Rehmann, Carsten

Winkler | Verantwortlich für den Anzeigenteil:

Carsten Winkler | Redaktion: Birthe Kußroll-Ihle

(verantwortlich) | Titelfoto: ufabizphoto/123RF

| Fotos: gemäß Bildnachweis | Layout: MMO

Grafik | Produktion: Lena Brunklaus | Druck:

Fischer Druck GmbH, Wilhelm-Rausch-Straße 13,

31228 Peine

HINWEIS GENERISCHES MASKULINUM

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden

wir bei personenbezogenen Hauptwörtern

meist nur das generische Maskulinum und verzichten

auf den gleichzeitigen Gebrauch der

Sprachform männlich, weiblich und divers.

Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der

Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter

und beinhalten keinesfalls eine Herabwürdigung

oder Diskriminierung der anderen

Geschlechter und umfassen Personen jeden Geschlechts

gleichermaßen und gleichberechtigt.


KREISHANDWERKERSCHAFT

3

Foto: Sebastian Preuß

KREISHANDWERKSMEISTER MANFRED LIPPICK

Handwerk hat Zukunft –

wenn man es machen lässt

Das neue Ausbildungsjahr 2025

ist angelaufen – doch viele Handwerksbetriebe

in Gifhorn und der

Region suchen weiterhin dringend

Nachwuchs. Trotz gezielter Werbung

und neuer Rekordzahlen bei Karrieremessen

bleiben zahlreiche Ausbildungsplätze

unbesetzt. Gleichzeitig

brechen einige Auszubildende ihre

Lehre bereits in den ersten Wochen

wieder ab.

Will heute niemand mehr ins Handwerk?

„Doch, und das sogar zunehmend“,

sagt Manfred Lippick, Kreishandwerksmeister

in Gifhorn. „Wir

erleben eine leichte, aber spürbare

Trendwende: Immer mehr junge

Menschen erkennen die Chancen

und den Wert einer handwerklichen

Ausbildung.“ Die Situation habe sich

gegenüber den Vorjahren etwas verbessert

– bleibe aber angespannt.

„Viele der Abbrüche, die wir sehen,

sind keine endgültigen Ausstiege,

sondern Umorientierungen – etwa

ein Wechsel des Berufs oder des Betriebs.

Solche Wechsel kennen wir

auch von Studierenden.“

Lippick sieht in der gesellschaftlichen

Wahrnehmung des Handwerks

einen zentralen Hebel: „Wir brauchen

mehr Wertschätzung für praktische

Berufe – und hier sind auch die Eltern

gefragt. Wer seinem Kind nur ein Studium

empfiehlt, verkennt die vielen

Perspektiven, die das Handwerk

heute bietet.“ Denn: Erfolgserlebnisse

seien im Handwerk unmittelbar

spürbar. „Wenn am Abend die Heizungsanlage

läuft, das Dach gedeckt

oder ein Bad gefliest ist – dann weiß

man, was man geschafft hat“, ist er

überzeugt.

„Wenn am Abend

die Heizungsanlage läuft,

das Dach gedeckt oder ein

Bad gefliest ist – dann weiß

man, was man geschafft

hat.“

KREISHANDWERKSMEISTER

MANFRED LIPPICK

Trotz der Herausforderungen auf dem

Ausbildungsmarkt hält Lippick die Region

Gifhorn für gut aufgestellt: „Gerade

im ländlichen Raum sind noch

viele Betriebe bereit auszubilden. Vor

allem im Baunebengewerbe sind die

Auftragsbücher voll.“ Anders sehe es

im Bauhauptgewerbe aus, das weiterhin

unter hohen Kosten, strengen

Regulierungen und einem rückläufigen

Wohnungsbau leidet. „Solange

die Politik keine neuen Impulse setzt,

bleibt das eine Baustelle – im wahrsten

Sinne des Wortes“, macht Lippick

deutlich.

Ein weiteres Thema, das den Handwerksmeister

umtreibt, ist die Zukunft

vieler Betriebe: In den kommenden

Jahren stehen zahlreiche

Übergaben an. „Wer sich heute für

das Handwerk entscheidet, hat realistische

Chancen, schon in jungen

Jahren den eigenen Betrieb zu übernehmen

– schneller als in den meisten

anderen Branchen.“ Und auch finanziell

sei das Handwerk attraktiv:

„Ein guter Handwerksmeister steht

einem Juristen oder Ingenieur in Sachen

Einkommen und Lebensstandard

in nichts nach – wenn er denn

nicht gerade im Bürokratiedschungel

versinkt.“

Denn hier sieht Lippick dringenden

Handlungsbedarf: „Was auf EU-Ebene

beschlossen wird, mündet oft in

überkomplexen Vorschriften, die wir

in Deutschland besonders akribisch

umsetzen. Das bindet Zeit und Ressourcen,

die wir eigentlich für unsere

Kunden brauchen.“ Die zunehmende

Bürokratie schrecke junge Menschen

ab – nicht nur in der Ausbildung, sondern

auch in der Entscheidung, sich

selbstständig zu machen. „Wir Handwerker

wollen bauen, reparieren und

gestalten – und nicht seitenlange

Nachweise führen.“


4 HANDWERKSKAMMER

Handwerk im Wandel

als stabile Kraft

KOSMETIK BOOMT UND MEISTERBETRIEBE KÄMPFEN

Trotz Fachkräftemangel, Bürokratie und wirtschaftlicher

Unsicherheiten behauptet sich das Handwerk im

Norden weiter als starke Säule der regionalen Wirtschaft.

Zum Jahresende 2024 waren im Bezirk der

Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

insgesamt 29.512 Betriebe registriert – ein kleines,

aber bedeutsames Plus von 26 Betrieben im Vergleich

zum Vorjahr. Die Kreishandwerkerschaft Gifhorn gehört

dem Bezirk an und vertritt die Interessen des

Handwerkes auf Kreisebene.

„Diese Entwicklung zeigt: Das Handwerk

bleibt eine wirtschaftliche Kraft,

auf die Verlass ist“, betont Matthias

Steffen, Hauptgeschäftsführer der

Handwerkskammer.

Allerdings: Während die klassischen,

meisterpflichtigen Berufe rückläufig

sind – etwa bei Fliesenlegern, Raumausstattern

und Maurern –, wächst die Zahl der zulassungsfreien

Handwerke deutlich. Insbesondere die

Branchen Gebäudereinigung (+151), Kosmetik (+129)

und Fotografie (+33) erleben einen regelrechten Aufschwung.

Auch die sogenannten handwerksähnlichen

Gewerbe – wie zum Beispiel Bodenleger oder

Änderungsschneider – legen leicht zu und erreichen

einen Bestand von 3253 Betrieben (+40).

Kosmetiker überholen Friseure

Ein Trend, der sich auch in den Zahlen widerspiegelt:

Die Kosmetikbranche stellt mit 2.760 Betrieben das

stärkste Einzelgewerk im Kammerbezirk – noch vor dem

Friseurhandwerk mit 2.334 Betrieben. Regional gibt es

ebenfalls Unterschiede: Der Landkreis Harburg

ist mit 3.046 Betrieben Spitzenreiter, am

wenigsten Handwerksbetriebe gibt es

im Landkreis Lüchow-Dannenberg (563).

Die Zahl der Neugründungen stieg

auf 2.581 (+124 gegenüber dem Vorjahr),

während 2.555 Betriebe ihre

Tätigkeit einstellten. Unter dem Strich

bleibt ein leichtes Plus – für Steffen ein

positives Signal: „Der Nettozuwachs zeigt eine

stabile Gesamtlage.“ Aber wir müssen genau hinschauen

und es bestehe Handlungsbedarf.

Mehr Freiheit und weniger

Qualifikation

Denn: Der Strukturwandel ist deutlich spürbar. Immer

mehr Menschen wagen den Sprung in die Selbstständigkeit

– allerdings oft in Bereichen ohne Meisterpflicht.

Das habe Folgen für die Qualifikation, Wettbewerbsfähigkeit

und Ausbildung im Handwerk. „Sie ist

eine klare Aufforderung, unsere Beratungsangebote

im Bereich Betriebsnachfolge und Existenzgründung

gerade mit Blick auf unsere zukünftigen Meisterinnen

und Meister weiter zu verstärken“, sagt Steffen.

Sein Appell richtet sich auch an die Politik: Wer junge

Meisterinnen und Meister für die Selbstständigkeit

gewinnen wolle, müsse die Bürokratiehürden abbauen.

Es dürfe nicht sein, dass gute Ideen und Engagement

an Formularen scheiterten.

Damit Handwerk Zukunft hat, müsse man Gründer

und Betriebsnachfolger gezielt unterstützen – mit

Beratung, Förderprogrammen und modernen Rahmenbedingungen.

Denn das Handwerk bleibt mehr

als ein Beruf – es ist Berufung, Innovationsträger und

Rückgrat der Region.

Fotos: djoronimo/123RF, Fotostudio Sascha Gramann


UNTERNEHMERFRAUEN

5

Unternehmerfrauen (v. l.):

Christin Notbom,

Claudia Raabe und

Sabine Suwe-Witt.

Foto: privat

ARBEITSKREIS UNTERNEHMERFRAUEN IM HANDWERK

Ein Ort für Wissensund

Erfahrungsaustausch

Vorträge, Workshops und Netzwerken:

Der Arbeitskreis Unternehmerfrauen im

Handwerk setzt sich für die Förderung

und Stärkung von Frauen und weiblichen

Positionen im Handwerk ein. Im Interview

mit Nicole Hein spricht die Vorsitzende

Claudia Raabe über aktuelle Veränderungen

und darüber, was fehlt.

Der Arbeitskreis hat in Gifhorn Tradition.

Es gibt ihn seit mehr als

30 Jahren. Was macht ihn aktuell aus?

Wir haben eine bunte Mischung aus jungen

und erfahrenen Mitgliederinnen.

Einige der älteren Frauen sind seit der

Gründung dabei. Sie bringen eine Menge

Know-how mit, wovon die neueren Mitgliederinnen

profitieren können. Zusätzlich

öffnen wir derzeit den Arbeitskreis noch

mehr für den Bereich Selbstständigkeit.

Ursprünglich wurde er überwiegend von

Ehefrauen gegründet, die zusammen mit

ihrem Mann einen Handwerksbetrieb leiteten

bzw. in der Firma ihres Ehepartners

mitarbeiteten. Heute sind viele Frauen

dabei, die ihr eigenes Unternehmen gegründet

haben und als Solo-Selbstständige

tätig sind.

Aber der Bezug zum

Handwerk ist geblieben?

Ja, schon. Allerdings haben wir kürzlich

die Satzung dahingehend geändert, dass

ein handwerksnaher Bezug für die Mitgliedschaft

ausreicht. Uns ist es wichtig,

einen Raum für alle, die Interesse am Arbeitskreis

haben, zu bieten und niemanden

auszugrenzen. Ich denke, das ist sogar

das Besondere in Gifhorn. Als ich vor rund

dreieinhalb Jahren beigetreten bin, wurde

ich herzlich aufgenommen und habe mich

sofort als Unternehmerin ernst genommen

gefühlt.

Und wie lange sind Sie

erste Vorsitzende?

(lacht) Tatsächlich noch ganz frisch, seit

März dieses Jahres. Mit mir im Vorstand

sind Sabine Suwe-Witt, die ebenfalls neu

ist, und Christin Notbom. Sie ist schon länger

im Vorstand aktiv.

Was sind die Ziele des Arbeitskreises?

Wir möchten Möglichkeiten zur Weiterbildung

und zur Vernetzung bieten. Das

machen wir über Vorträge und Workshops,

beispielsweise dieses Jahr zum Thema

Künstliche Intelligenz im Unternehmen.

Ungezwungen austauschen kann man sich

zum Beispiel bei unserem sommerlichen

Grillen für Daheimgebliebene und bei der

traditionellen Weihnachtsfeier.

Haben Sie als neue Vorsitzende konkrete

Pläne oder Wünsche für die Zukunft?

Es fehlt ein fester Raum, in dem sich der

Arbeitskreis treffen kann. Bisher waren wir

in wechselnden Örtlichkeiten, beispielsweise

beim CoWorking Gifhorn. Seitdem

das pausiert, fehlt uns ein Raum für unsere

Treffen. Ich wünsche mir wieder einen Ort,

wo wir uns in einer Arbeitsatmosphäre austauschen

können. Es wäre prima, wenn die

Stadt Gifhorn wieder ein derartiges Angebot

für Gründer, Solo-Selbstständige oder

Vereine und Arbeitskreise schaffen könnte.

Interview: Nicole Hein


6 KUPFER

Die Zukunft

glänzt rotgolden

ZWISCHEN SPULE UND SCHALTPLAN –

BERUFSWELTEN, IN DENEN KUPFER ZUKUNFT SCHAFFT

Ein Fertigungsmechaniker

in der Kupferverarbeitung

braucht Material-

Know-how und hohes

technisches Verständnis.

Foto: DJD/Kupferverband/Canva

Smartphone und Waschmaschine, Heizungsleitung

oder E-Auto – Kupfer steckt in unzähligen

Anwendungen, die wir täglich nutzen. Doch nicht

nur das Material selbst ist vielseitig, auch die Berufe

rund um Kupfer bieten überraschend viele

Möglichkeiten. Vom traditionsreichen Handwerk

über die industrielle Fertigung bis hin zu Forschung

oder Produktdesign: Wer auf der Suche

nach einem spannenden Berufsfeld ist, findet in

der Kupferbranche vielfältige Herausforderungen

und Gelegenheiten, seine Talente und Interessen

zu verwirklichen.

Vielfalt vom Gießer

bis zum Ingenieur

Sowohl bei den Anforderungen als auch bei den

Arbeitsfeldern decken Kupferberufe ein breites

Spektrum ab. Gießerinnen und Gießer etwa arbeiten

mit hohen Energien, Präzision und handwerklichem

Können daran, Kupfer in die gewünschte

Form zu bringen. Die Aufgaben haben eine lange

Tradition, aber auch Zukunft, zum Beispiel im

Recycling oder bei der Herstellung von Hochleistungsbauteilen.

Industriemechaniker, Werkstoffprüfer,

Metallbauer oder Verfahrensmechaniker

sorgen in der Produktion für Qualitätssicherung

und Effizienz. Gleichzeitig wächst der Bedarf an

Spezialistinnen und Spezialisten in Bereichen wie

Elektronik, Elektrotechnik, Maschinenbau oder

Materialforschung, wo Kupfer aufgrund seiner

hervorragenden Leitfähigkeit eine Schlüsselrolle

spielt.

Chancen für Quereinsteiger

und Technikfans

Foto: citadelle/123RF

Für Berufseinsteiger ebenso wie für Menschen,

die sich neu orientieren möchten, bieten Kupferberufe

attraktive Perspektiven: Die Bandbreite

GerhardGieseke

Thomas Nesemann e.K.

Inhaber

Kompetent, flexibel und verlässlich -

IhrPartner fürMetallarbeiten.

Zertifiziertnach EN 1090

Traditionsunternehmen seit 1897

Mobil: 0151-19684950

Hamburger Straße 3·38518 Gifhorn

Tel. 05371 -9381618·Fax05371 -9381637

thomas.nesemann@metallbau-gieseke.de

www.metallbau-gieseke.de


KUPFER

7

Hier ist Präzision gefragt:

Feinmechanik und Elektronik

mit Kupfer.

Foto: DJD/Kupferverband/Canva

reicht von Ausbildungsberufen über duale Studiengänge

bis hin zu Möglichkeiten für Quereinsteiger.

Wer technisches Interesse mitbringt, findet

in der Kupferbranche spannende Aufgaben. Viele

Unternehmen investieren in moderne Technologien

und setzen auf nachhaltige Prozesse, was

zusätzliche Anreize für eine langfristige Karriere

schafft. Auf der Website www.kupfer.de finden

Interessenten viele Informationen rund um Ausbildungswege,

Berufsbilder und Einsatzgebiete

sowie Links zu Unternehmen mit Ausbildungsund

Stellenangeboten. Weitere Einblicke gibt

auch eine LinkedIn-Kampagne unter dem Hashtag

#copperjobs.

Karriere mit Wert

und Nachhaltigkeit

Kupfer steht nicht nur für technische Innovation,

sondern auch für Nachhaltigkeit: Es lässt sich nahezu

unbegrenzt recyceln und spielt eine zentrale

Rolle in der grünen Transformation. Wer in diesem

Bereich arbeitet, leistet also auch einen Beitrag

zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Für

junge Menschen und Berufsumsteiger, die etwas

Sinnstiftendes suchen, ist das ein Grund mehr,

einen Kupferberuf in Betracht zu ziehen. (djd)

Rund um Kupfer gibt es eine

Vielzahl spannender Berufsbilder

und Karrierewege – auch im traditionellen

Installationshandwerk.

Foto: DJD/Kupferverband/Canva

Bei der Herstellung und Verarbeitung von

Kupfer sind Mitarbeiter in der Fertigung

und Qualitätssicherung gefragt.

Foto: DJD/Kupferverband/HME


8 SANITÄR, HEIZUNG UND KLIMA

Foto: Stefan Albrecht

Heizen mit Zukunft

SHK-HANDWERK ZWISCHEN KLIMASCHUTZ,

FACHKRÄFTESICHERUNG UND GENERATIONSWECHSEL

Heizen, Kühlen, Trinkwasserhygiene:

Das SHK-Handwerk ist nicht nur systemrelevant

– es ist ein Berufsfeld mit

Zukunft. Die Energiewende und neue

gesetzliche Vorgaben wie das Gebäudeenergiegesetz

(GEG) sorgen für einen

wachsenden Bedarf an qualifizierten

Fachkräften.

„Viele wissen gar nicht, wie konkret die

Zeitvorgaben des Gesetzes sind“, sagt

Thorsten Meyer, Obermeister der Innung

für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Gifhorn-Wittingen. „Bis spätestens zum

31. Dezember 2044 müssen alle Heizsysteme,

die fossile Brennstoffe nutzen, außer

Betrieb genommen werden.“ Aktuell

zählt die Innung 43 Mitgliedsbetriebe –

und die Auftragsbücher sind voll.

Wer heute in eine neue Heizanlage investiert,

muss auf erneuerbare Energien

setzen: „Seit 2024 gilt die 65-Prozent-

Regel. Das heißt: Neue Systeme müssen

mindestens zu zwei Dritteln mit regene-

Die Betriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Handwerks

in Gifhorn-Wittingen sind Ihr kompetenter Partner

rund um moderne Haustechnik.

Unsere Dienstleistungen:

–Beratung zu effizienten Heizsystemen, Einbau und Wartung

–Beratung über mögliche Förderungen

– Beratung zur Nutzung von erneuerbaren Energien

– Beratung und Einbau von modernen Bädern, auch barrierefrei

Ausbildung mit Perspektive und Zukunftschancen bei uns:

Du suchst einen technischen Beruf? Abwechslungsreich?

Mit Kundenkontakt? Du willst dich mit Umwelt- und Energiethemen befassen?

– Dann bist du bei uns richtig –Wir bieten dir interessante Ausbildungsplätze als:

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik:

Du bist der Profi für Hochleistungstechnik und Komfort imganzen Haus

Über 40 Betriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks gehören zuder

SHK-Innung Gifhorn-Wittingen.

Kompetente SHK-Handwerksbetriebe inIhrer Nähe und Informationen zuAusbildung

und Praktika finden Sie unter www.shk-innung-gifhorn.de


SANITÄR, HEIZUNG UND KLIMA

9

rativer Energie betrieben werden“, erklärt

Meyer. Gleichzeitig mahnt er zur Differenzierung:

„Gerade für ältere Menschen

ist es oft wirtschaftlich sinnvoll, bestehende

Anlagen weiterlaufen zu lassen –

solange es gesetzlich noch möglich ist.“

Der Umstieg ist nicht überall einfach. „In

ländlichen Regionen fehlt oft die passende

Infrastruktur, zum Beispiel leistungsfähige

Stromleitungen für Wärmepumpen“, betont

der Obermeister und ergänzt: „Deshalb

setzen zum Beispiel viele Höfe nach wie vor

auf Öl. Die Umstellung braucht Zeit – und

politisch flankierte Investitionen.“

Der Obermeister weist darauf hin, dass

weiterhin die KfW-Förderung des Staates

für die Umstellung der Heizung auf

erneuerbare Energiearten besteht, „die

für Hauseigentümer sehr interessant

sind, besonders für die Umstellung auf

Wärmepumpen“.

Sein eigenes Unternehmen ist personell

gut aufgestellt. Drei neue Auszubildende

haben in diesem August ihre Lehre begonnen.

„Wir profitieren davon, dass wir

offen kommunizieren, moderne Technik

einsetzen und klare Perspektiven bieten“,

erklärt er und fügt hinzu: „Das spricht

junge Menschen an – und sichert uns die

Zukunft.“

Der Generationswechsel ist in vielen

Betrieben ein sensibles Thema. „Nachfolgeplanung

ist kein Selbstläufer“, so

der erfahrene Handwerksmeister. „Wer

erfolgreich übergeben will, braucht eingespielte

Teams und idealerweise Nachwuchs

aus den eigenen Reihen. Externe

Lösungen sind möglich, aber oft mit Herausforderungen

verbunden.“

Auch technisch hat sich das SHK-Handwerk

enorm gewandelt und wird es auch

weiterhin tun. „Digitale Anwendungen

sind längst Standard – sei es bei der Planung,

bei der Wartung oder im Kundendienst“,

sagt Meyer. „Ohne Software und

moderne Systeme geht es heute nicht

mehr.“

„Wir profitieren davon, dass wir

offen kommunizieren, moderne

Technik einsetzen und klare

Perspektiven bieten. Das spricht

junge Menschen an – und sichert

uns die Zukunft.“

THORSTEN MEYER, OBERMEISTER

SHK-INNUNG GIFHORN-WITTINGEN

Sanitär –Elektro –Heizungsbau

• Kundendienst

• Beratung und Planung

• E-Auto-Ladelösungen

• Sole- und Luft-

Wärmepumpen

• Brennwert- und

Solartechnik

• Bad-Installationen

Hauptstraße 35 •38536 Meinersen

Telefon (0 53 72) 82 58 •Fax (0 53 72) 82 56

www.kottlick.de •E-Mail: R.KottlickGmbH@t-online.de


10 WÄRMEPUMPE

Das Handwerk

machts möglich

UMFRAGE: VERBRAUCHER VERTRAUEN AUF

WÄRMEPUMPE VOM FACHMANN VOR ORT

Eine klare Mehrheit von 61 Prozent der Menschen in Deutschland

würde die bestehende Heizung am liebsten durch eine

Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage

ersetzen. Der wichtigste Ansprechpartner für den Heizungstausch

ist dabei das Fachhandwerk vor Ort: Annähernd drei

Viertel der Verbraucher vertrauen bei der Beratung und

Realisierung den lokalen Experten. Zu diesen Ergebnissen

kommt die Umfrage „Energie-Trendmonitor“ des Haustechnikherstellers

Stiebel Eltron.

Kombi-Planung aus einer Hand

Gerade wenn es um die clevere Kombination einer Wärmepumpe

mit Photovoltaik (PV) zur Stromgewinnung geht,

empfiehlt sich die Planung aus einer Hand. So ist nicht nur

eine reibungslose Umsetzung der Modernisierung gewährleistet

– sondern anschließend auch ein effektives Zusammenspiel

aller Komponenten.

Alte Heizung raus, moderne Wärmepumpe rein:

Dieser Umstieg zahlt sich gleich mehrfach aus.

Foto: DJD/Stiebel Eltron

Gute Gründe für

WÄRME

PUMPEN

JEDEN

1. SONNTAG

IM MONAT

effizient

klimafreundlich

förderfähig

Schulstraße23•29399Wahrenholz•m-s-m.de

SCHAU

TAG

14 –17UHR

„Die Kommunikation zwischen der PV-Anlage, einem eventuellen

Stromspeicher und allen angeschlossenen Verbrauchern

wie der Wärmepumpe, dem Haushalt und der Wallbox,

ist wichtig, um die Effizienz des Systems zu optimieren“,

erklärt ein PV-Experte. Er empfiehlt daher ein Komplettangebot

für Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage inklusive

Energie-Management-System, das die Komponenten intelligent

aufeinander abstimmt: So ziehe man den größten

wirtschaftlichen Nutzen aus der neuen Haustechnik, weiß

der Experte. Auf Wunsch können weitere intelligente Verbraucher

berücksichtigt werden, etwa die Waschmaschine,

der Trockner oder der Geschirrspüler.

Erfahrene Partner vor Ort

Für eine erste eigene Planung, die anschließend vom lokalen

Fachhandwerk angeboten und in die Tat umgesetzt wird, bieten

Herstellerunternehmen einen Online-Konfigurator an. So

finden Hauseigentümer nicht nur in wenigen Minuten die für

das eigene Gebäude passende Heizungsanlage, sondern auch

eine geeignete PV-Anlage nebst Stromspeicher und Wallbox. Mit

Frage-Antwort-Tools, wie zum Beispiel unter www.stiebel-eltron.

de/komplettangebot, gelangt man schnell zu einem Resultat.

Wenige Daten reichen aus – zum Beispiel die Größe und das

Alter des Eigenheims, Dachfläche und -ausrichtung sowie,

wenn bekannt, die bisher für die alte Heizung benötigte

Öl- oder Gasmenge. Anschließend folgt ein Angebot von

einem Fachhandwerker vor Ort: Er ist Vertragspartner, wird

die Anlage installieren und steht danach weiterhin für alle

Fragen zur Verfügung.

„Im Gegensatz zu Installationstrupps, die ganz Deutschland

bereisen, ist der lokale SHK- oder Elektrofachhandwerker

auch nach der Installation und Inbetriebnahme vor Ort präsent

und kann im Bedarfsfall Fragen beantworten, die Anlage

warten und bei eventuellen Problemen weiterhelfen“,

informiert der Fachmann.

(djd)


Ackermann, Detlef

Bauelemente

Gifhorner Straße 10, 38539 Müden-Dieckhorst

Tel. (0 53 75) 457, www.ackermann-bau.de

Bode, Rainer

Bode Innenausbau

Borsigstraße 11, 38446 Wolfsburg

Tel. (0 53 61) 53374,

www.bode-innenausbau.de

Herbst, Matthias

Tischlermeister

Hugo-Junkers-Straße 9, 38518 Gifhorn

Tel. (0 53 71) 13055,

www.tischlerei-gifhorn.de

Hermann, Manfred

Tischlermeister

Westerfeldweg 10, 38518 Gifhorn-Gamsen

Tel./Fax (0 53 71) 71334, (0 53 71) 75171

Braun, Michael

Tischlermeister

Kolleweg 7a, 38524 Sassenburg-Platendorf

Tel. (0 53 78) 654, www.tischler-braun.de

Bromer BauelementeMontage GmbH

Max-Laue-Straße 13, 38448 Wolfsburg,

Tel. (0 53 63) 8182880,

www.bromer-bauelemente.de

Elke Dragendorf

Rosenstraße 2, 38550 Isenbüttel

Tel./Fax (0 53 74) 14 92, (0 53 74) 3697

Gamroth, Patrick

Tischlermeister

Carl-Miele-Straße 8, 38518 Gifhorn

Tel. (0 53 71) 6878686,

www.tischlerei-gamroth.de

Gerke, Carsten

Tischlermeister

Hauptstraße 31, 29399 Wahrenholz

Tel. (0 58 35) 278,

www.bestattungshaus-gerke.com

Glas-Bergmann

Cellerstraße123, 38518 Gifhorn

Tel. (0 53 71) 53050, www.glas-bergmann.de

Göttel, Dieter

Tischlermeister

Im Heidland 28, 38518 Gifhorn

Tel. (0 53 71) 33 65, www.goettel-moebel.de

Grusdt, Michael

Tischlermeister

Dorfstraße 4, 38539 Müden

Tel. (0 53 75) 98 30 72,

www.tischlerei-grusdt.de

Heuer,Thomas

Tischlermeister

Emmer Dorfstraße 18,29386 Hankensbüttel

Tel. (0 58 32) 453, tischlerei-thomas-heuer.de

Hildebrandt GmbH

Tischlerei

Im Oberdorf 21, 38527Meine-Abbesbüttel

Tel. (0 53 04) 90 14 81,

www.tischlereihildebrandt.de

Geert vanMunster

Tischlermeister

Max-von Laue-Weg 5, 38446 Wolfsburg

Tel. (05363)708770, www.tischlerei-hvm.de

Jahn, Gerhard

Tischlermeister

Alter Kirchweg 4, 38518 Gifhorn-Neubokel

Tel./Fax (0 53 71) 12835, (0 53 71) 14439

Krieghoff, Thomas

Tischlermeister

Hauptstr.59,38446 Wolfsburg

(05363) 71671

Löckher,Nicki

Tischlereimeister

Päser Weg17, 38536 Meinersen

Tel. 0157 /73542817

Mensing, Ralf

Tischlermeister

Fallerslebener Straße 8, 38527 Meine

Tel./Fax (0 53 04) 57 54,(05304) 59 26

Meyer Bau- und Möbeltisch.

GmbH &Co. KG

Unter den Eichen 4, 29365 Sprakensehl

Tel. (0 58 37) 12 66,

www.tischlerei-meyer-hw.de

Meyer,Richard

Tischlermeister

Alte Poststraße 18, 38518 Gifhorn-Wilsche

Tel. (0 53 71) 78 00, www.richard-meyer.de

Möhle Bau- und Möbeltischlerei GmbH

Malerstraße 10, 38550 Isenbüttel

Tel. (0 53 74) 96780,

www.tischlerei-moehle.de

Neuland Wohnungsges.mbH

Tischlereibetrieb

Erfurter Ring 15, 38444 Wolfsburg

Tel. (0 53 61) 791-0,

www.neuland.wolfsburg.de

Plaster,Andreas

Tischlermeister

Alter Postweg 8, 29378 Wittingen-Radenbeck

Tel./Fax (0 58 36) 97 99 96, (0 58 36) 97 99 94

Schöne, Michael

Tischlermeister

Steinbeker Straße 31, 38446 Wolfsburg

Tel. (0 53 63) 46 73, www.tischlerei-schoene.de

Spanier,Maximilian

Tischlerei &Design

Bossengang 4, 38442 Wolfsburg

Tel. (0 53 62) 28 54, www.tischlerei-spanier.de

Stahl GmbH &Co. KG

Tischlereibetrieb

Zum Wohlenberg3+12, 38542 Leiferde

Tel. (0 53 73) 14 34, www.stahl-fensterbau.de

Testa, Ernesto

Tischlermeister

Benzstraße 15, 38446 Wolfsburg

Tel./Fax (0 53 61) 25017, (0 53 61) 25435

Hegenbart, Eric

Tischlermeister

Eyßelheideweg 10, 38518 Gifhorn

Tel. (0151) 12 73 08 07,

www.tischler-gifhorn.de

Meyer,Hilmar

Tischlermeister

Am Eichengrund 11, 38539 Müden

Tel. (0 53 75) 9822237,

www.tischlermeister-meyer.de

Weiss, Stefan

Tischlermeister

Denkmalweg 3, 29386Obernholz-Steimke

Tel. (0 58 32) 9702434,

www.weiss-tischlerei.de

Tischler-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg


12 TISCHLER

OBERMEISTER MICHAEL BRAUN:

„Individuelle Lösungen

statt Massenware“

Foto: privat

Tradition trifft Technik – Tischler setzen

2025 verstärkt auf Altbausanierung und

Digitalisierung.

Herr Braun, was macht das

Tischlerhandwerk heute

besonders attraktiv?

Holz ist ein Werkstoff mit Charakter. Jedes

Stück ist einzigartig – das begeistert nicht

nur unsere Kundschaft, sondern auch viele,

die sich für diesen Beruf entscheiden. In der

Tischler-Innung Gifhorn legen wir Wert auf

Präzision, Nachhaltigkeit und gestalterische

Freiheit. Bei uns steht die individuelle Maßanfertigung

im Mittelpunkt, keine Massenproduktion.

Moderne Maschinen und handwerkliches

Können gehen dabei Hand in Hand.

Welche Rolle spielt

Nachhaltigkeit in Ihrem Gewerk?

Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern

gelebter Alltag. Unsere Innungsbetriebe

arbeiten bewusst mit regionalen

Materialien und Partnern. So stärken wir

die lokale Wirtschaft und vermeiden unnötige

Transportwege. Und: Wir setzen

auf Langlebigkeit – was wir bauen, soll

Jahrzehnte Freude bereiten.

Mit welchen Herausforderungen

haben Ihre Betriebe aktuell zu tun?

Die Neubaukrise ist auch bei uns spürbar.

Viele Bauprojekte werden auf Eis gelegt oder

verschoben. Doch das Tischlerhandwerk ist

flexibel: Die Nachfrage nach Altbausanierungen

wächst stark – und genau dort bringen

wir unsere Stärken ein. Türen, Fenster, Böden,

Einbauten – gerade im Bestand ist maßgeschneidertes

Handwerk gefragt.

Wie können Tischlereien

diesen Wandel stemmen?

Neben handwerklicher Kompetenz brauchen

Betriebe heute auch digitale Prozesse.

Wer effizient arbeiten, Aufträge gezielt

kalkulieren und moderne Technik einbinden

will, kommt an Digitalisierung nicht vorbei.

Gibt es dafür Unterstützung?

Ja, und das sollten unsere Betriebe unbedingt

nutzen: Seit Mitte 2025 ist der neue

„Digitalbonus. Niedersachsen-innovativ“

gestartet. Kleine und mittlere Unternehmen

– auch Handwerksbetriebe – können

bei der NBank Zuschüsse von 3.000 bis

50.000 Euro beantragen, etwa für Software,

IT-Sicherheit oder innovative digitale

Lösungen. Ein wichtiger Schritt, um unsere

Betriebe zukunftsfest aufzustellen.

BERUFE ENTDECKEN –

ZUKUNFT CHECKEN

Die Berufsorientierungsmesse 2024 in der

Stadthalle Gifhorn war für die Tischler ein

Erfolg. Sie sind stets mit Elan dabei, junge

Leute für den Tischlerberuf zu begeistern.

Gute Nachrichten: 2025 kommt die Messe

zurück! „Next Step: Work deine Zukunft. dein

Weg. dein Job.“ – am 10. September 2025, im

Mühlenmuseum Gifhorn.

„Die Veranstaltung bietet Jugendlichen und

ihren Sorgeberechtigten eine unvergleichliche

Gelegenheit, Neugier zu wecken und berufliche

Weichen zu stellen. Es ist eine optimale

Chance, die Berufswelt zu entdecken und hinter

die Kulissen zu blicken“, sagt Obermeister

Michael Braun. Die Branchenvielfalt ist beeindruckend

– Medizin, Informatik, Ingenieurwesen

und kaufmännische Berufe. Über 50 Betriebe,

Schulen und Agenturen präsentieren

sich auf der Suche nach Auszubildenden und

Praktikanten. Auch die BBS 1 zeigt ihr Angebot

aus mehr als 40 Bildungsgängen.

Bau- und Möbeltischlerei

GmbH

Fensterund Haustüren in Holz und Kunststoff

Insektenschutz-Fenster

Innentüren –Windfangelemente

Einbauschränke –Tresenanlagen

www.tischlerei-moehle.de

Malerstraße 10

38550 Isenbüttel

(Gewerbegebiet)

Telefon (0 53 74) 96 78-11

info@tischlerei-moehle.de

Ausstellung+Küchenstudio

Sprakensehl 05837.1266

tischlerei-meyer-hw.de


FENSTER

13

Ausblick mit Durchblick

DAS FENSTER-ABC FÜR HAUSEIGENTÜMER

Zugluft im Winter oder Straßenlärm am

Abend – viele Hauseigentümer kennen die

Nachteile veralteter Fenster. Ein Austausch

kann sich gleich in mehrfacher Hinsicht lohnen,

von einer besseren Wärmedämmung und

Winddichtigkeit über Schallschutz bis hin zu

einem erhöhten Einbruchschutz. Das folgende

Fenster-Abc zeigt, welche Vorteile moderne

Hightech-Verglasungen in sich vereinen.

Angenehm temperiert

zu jeder Jahreszeit

Eine hochwertige Verglasung hilft nicht nur

beim Energiesparen, sondern fördert ein

behagliches Raumklima. So halten Dreifachverglasungen

im Winter die Wärme im Haus

und im Sommer die Hitze draußen. Moderne

Glasfassaden erzielen einen Uw-Wert von 0,8

und erfüllen damit die Anforderungen für den

Einsatz im Passivhaus. Ebenso wichtig wie die

Dämmung ist eine verlässliche Abdichtung

gegen Luftzug und Regen. Während Standard-

Schiebefenster dabei häufig Schwächen zeigen,

bieten hochwertige Glas-Faltwände eine

Schlagregendichtheit auf Orkan-Niveau und

können sogar Windstärken von über 210 Stundenkilometern

standhalten.

Besser hören mit

Schallschutzverglasung

An viel befahrenen Straßen oder in der Nähe

von Bahngleisen ist Lärmschutz essenziell.

Schallschutzverglasungen mit unterschiedlichen

Glasstärken, Schalldämmfolien und

Gasfüllungen reduzieren effektiv die Belastung.

Die Einstufung reicht von SSK 1 (leichter

Schutz) bis SSK 6 (hoher Schutz). Hochwertige

Systeme wie Glas-Faltwände erreichen

Werte bis zu 45 dB – das entspricht etwa

Klasse 5 und somit einer Reduktion des Umgebungslärms

um mehr als das Zehnfache.

Clever geschützt vor

Einbrechern

Außerdem gelten Fenster als Schwachstelle

beim Einbruchschutz, besonders im Erdgeschoss.

Die Fenstertechnik wird nach Widerstandsklassen

(RC1 bis RC6) eingestuft. Hochwertige

Systeme bieten Widerstandsklasse

RC3 – das heißt, sie widerstehen auch professionellen

Einbruchsversuchen mit Werkzeugen

wie Brecheisen mindestens fünf Minuten

lang. Unterstützt wird das durch verdeckt

liegende Beschläge, mehrfach verriegelnde

Elemente und Sicherheitsglas.

Durchblick mit System

Fenster und Glasfassaden sollen sich flexibel

an individuelle Wohnkonzepte anpassen.

Ob als Zugang zur Terrasse, für bessere Belüftung

oder als Designlösung: Bewegliche,

raumhohe Verglasungen werden selbst zum

Gestaltungselement. So lassen sich zum Beispiel

Systeme wie Glas-Faltwände komplett

zur Seite falten – für einen fließenden Übergang

von innen nach außen. (djd)

Fenster und Glasfassaden passen

sich flexibel an individuelle

Wohnkonzepte an.

Foto: DJD/Solarlux/Bettina Meckel

qualifizierter

Meisterbetrieb

für Fenster+Türen

Fenster und

Türen der

Extraklasse

Eigene Herstellung

und Montage in

Alt- und Neubau

•HOLZ •KUNSTSTOFF

•ALUMINIUM •INNENTÜREN

•TREPPEN •ROLLLADEN

•INSEKTENSCHUTZFENSTER

•TERRASSENÜBERDACHUNGEN

UND WINTERGÄRTEN

Mail: info@stahl-fensterbau.de ∙ www.stahl-fensterbau.de

Zum Wohlenberg 3+12 ∙ 38542Leiferde

Telefon 05373/14 34 ∙ Fax053 73 /42 44

Seit über 60 Jahren

Ihr zuverlässiger Partner in Wolfsburg und Umgebung

•Haustechnik •Daten- und Netzwerktechnik

•Telefonie/Kommunikation •Antennenanlagen

•Installation

•Verkauf

•Kundendienst

•Planung

•Klimatechnik

Benzstraße 29 ·38446 Wolfsburg ·Gewerbegebiet Ost

Tel. (0 53 61) 297 70 ·Fax 14017

info@elektro-vass.de

www.elektro-vass.de


14 WÄRMEDÄMMUNG

Raus aus der Hitzefalle

EINE WÄRMEDÄMMUNG VERBESSERT DAS RAUMKLIMA ZU JEDER JAHRESZEIT

Die Sommer hierzulande werden tendenziell

immer heißer und trockener.

Was Sonnenanbeter freut, kann in

den eigenen vier Wänden schnell

zur Belastung werden. Überhitzte Innenräume

können das Wohlbefinden

beeinträchtigen und den erholsamen

Schlaf stören. Ventilatoren bringen

nur wenig Entlastung, Klimaanlagen

verursachen hohe Energieverbräuche.

Was viele nicht wissen: Die Wärmedämmung

an der Fassade, die im

Winter die Heizwärme besser im

Haus hält, trägt auch an heißen Tagen

zu einem ausgeglichenen Raumklima

bei und ist somit eine nachhaltige

Maßnahme gegen den Hitzestau.

Die Sommerhitze

einfach aussperren

Klamme Räume im Winter trotz voll

aufgedrehter Heizung und permanente

stickige Verhältnisse an heißen

Tagen sind deutliche Hinweise dafür,

dass man die energetische Effizienz

des Zuhauses unter die Lupe nehmen

sollte. Häufig liegt die Ursache

in einer mangelhaften oder fehlenden

Dämmung. So kann im Winter

teure Heizenergie nach draußen entweichen,

während in der warmen

Jahreszeit die Hitze ungehindert ins

Gebäude eindringen kann.

„Eine gut gedämmte Fassade spart

bares Geld, trägt zum Klimaschutz

bei und sorgt zu jeder Jahreszeit

für ein angenehmes Raumklima“,

erklärt Serena Klein, Sprecherin der

Geschäftsführung beim Industrieverband

Hartschaum (IVH). Zudem

sind die warmen Monate der passende

Zeitpunkt, um Modernisierungen

umzusetzen.

Die Dämmung der

Fassade hilft nicht nur,

Energiekosten zu sparen,

sondern erhöht gleichzeitig

die Wohnqualität.

Foto: DJD/IVH/Getty Images/yunava1

Energieberater und erfahrene Fachhandwerker

vor Ort sind dafür die

richtigen Ansprechpartner für eine

individuelle Planung. Serena Klein:

„Wer in den Sommermonaten die

energetische Qualität des Hauses

verbessert, profitiert im kommenden

Winter bereits von niedrigeren

Heizkosten.“ Eine effektive

Fassadendämmung empfiehlt sich

zudem vor weiteren Modernisierungen

wie dem Umstieg auf eine

Wärmepumpe.

Passendes Dämmmaterial

für hohe Werte

Eine große Rolle spielt die Wahl des

geeigneten Dämmmaterials. Bewährte

Lösungen wie EPS, auch bekannt

unter dem Markenbegriff Styropor,

überzeugen durch hohe Dämmwerte,

lange Haltbarkeit und eine einfache

Verarbeitung – Vorteile, die besonders

bei Sanierungen zählen. Ein wichtiger

Aspekt ist zudem die Nachhaltigkeit:

Nach Jahrzehnten im Einsatz kann das

Material recycelt werden. (djd)

Weitere Informationen rund um die Themen Dämmung und nachhaltiges Bauen finden sich etwa unter

www.ivh.de. Gut zu wissen: Eigenheimbesitzer profitieren weiterhin von staatlichen Zuschüssen, beispielsweise

aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude.

Auch hier hat der IVH mehr Informationen in einer Broschüre unter: www.ivh.de/foerdermittel- fuerenergieeffizientes-bauen-und-sanieren-ueberblick-kompakt-und-verstaendlich/

Foto: alex1618/123RF


FÖRDERMITTEL

15

Bei der Sanierung

kein Geld verschenken

WISSEN FÜR HAUSEIGENTÜMER ZU FÖRDERMITTELN UND STEUERZUSCHÜSSEN

Wer sein Haus effizienter macht, spart

nicht nur dauerhaft Energiekosten, sondern

leistet damit einen wichtigen Beitrag

zum Klimaschutz. Im Gegenzug locken

staatliche Zuschüsse. Das ist heute

allgemein bekannt – dürfte man meinen.

Doch die Erfahrung aus der Praxis zeigt,

dass viele Eigentümer weiterhin bares Geld

verschenken.

So berichtet eine gemeinsame Studie der

Initiative Klimaneutrales Deutschland

(IKND) und der Repräsentanz Transparente

Gebäudehülle (RTG) von „massiven

Wissenslücken bei Eigenheimbesitzern“,

die letzthin energetische Sanierungen verhindern.

Unwissenheit kann buchstäblich

teuer werden. Deshalb sollten Hauseigentümer

die Unterstützung durch Energieberater

und örtliche Fachhandwerker in

Anspruch nehmen.

Zwei Wege zur Förderung

Grundsätzlich haben Eigentümer zwei

Wege, um für das energetische Sanieren

finanzielle Unterstützung zu erhalten:

Entweder sie beantragen direkte

Zuschüsse aus der Bundesförderung für

effiziente Gebäude (BEG) oder sie profitieren

von Steuervergünstigungen. Der

aktuelle BEG-Fördersatz

für einzelne Maßnahmen

liegt bei

Rechnet sich gleich mehrfach: Eine

Dachdämmung spart Heizkosten, verbessert

das Raumklima und amortisiert sich

dank staatlicher Zuschüsse noch schneller.

Foto: DJD/Paul Bauder/www.michaelgallner.com

15 Prozent der Investitionskosten. Wer

einen individuellen Sanierungsfahrplan

durch einen Energieberater erstellen

lässt, erhält einen Bonus von weiteren

fünf Prozent.

„Zu Maßnahmen, die förderfähig sind,

zählt etwa auch das Neueindecken des

Dachs, wenn eine Dämmung dabei die

Energieeffizienz des Gebäudes verbessert“,

erläutert Ekkehard Fritz vom

Dachsystemhersteller Bauder. Alternativ

können Eigentümer auch eine steuerliche

Erleichterung nutzen: Dabei werden über

drei Jahre verteilt insgesamt 20 Prozent

der Kosten von der Einkommenssteuer

abgezogen – bis zu einer maximalen Förderungssumme

von 40.000 Euro.

Planung mit

Fachhandwerkern vor Ort

Um aus Unwissenheit kein Geld zu verschenken,

sollte jede Sanierung gut geplant

werden – gemeinsam mit fachlich

versierten Experten vor Ort. Sie können

auch zu Formalien wie der korrekten

und rechtzeitigen Antragstellung informieren.

Ebenso wichtig ist die Wahl

bewährter und geeigneter Materialien:

Hochleistungsdämmstoffe tragen zu

nachhaltigen Energieeinsparungen bei.

Sie verbessern das Raumklima und ermöglichen

dank ihrer hohen Effizienz

besonders schlanke und somit leichte

Aufbauten – ein wichtiger Faktor insbesondere

in der Sanierung älterer Dächer.

Angenehmer Zusatzvorteil: Eine Modernisierung

des Obergeschosses kann vielfach

dazu genutzt werden, durch einen

Ausbau unter dem Dach weitere Wohnfläche

zu gewinnen.

(djd)

Der Staat packt mit an: Vor umfassenden

Modernisierungen wie eine Dämmung des Dachs

sollten sich Hauseigentümer zu Fördermitteln

informieren. Foto: DJD/Paul Bauder/Michael Hauler


16 DACHDECKER

Foto: vovashevchuk/123RF Foto: privat

OBERMEISTER DIRK HILDEBRANDT:

„Unser Handwerk bleibt

zukunftssicher – und wird

immer nachhaltiger“

Herr Hildebrandt, warum interessieren

sich aktuell wieder mehr junge

Menschen für den Dachdeckerberuf?

Die intensive Nachwuchsarbeit unseres

Zentralverbands sowie zahlreicher Innungen

trägt Früchte. Auf Berufsmessen, in

Schulen und über Social Media zeigen wir,

wie vielseitig und zukunftsfähig unser

Handwerk ist. Junge Menschen erkennen,

dass sie bei uns nicht nur körperlich

arbeiten, sondern aktiv an einer nachhaltigeren

Zukunft mitwirken – und das in einem

krisensicheren Umfeld mit sehr guten

Karrierechancen.

Inwiefern leisten Dachdeckerinnen

und Dachdecker einen Beitrag

zur Energiewende?

Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit liegt

mittlerweile im Bereich der erneuerbaren

Energien – insbesondere bei der fachgerechten

Montage von Photovoltaikanlagen. Hier

braucht es unsere Expertise: Wir prüfen die

Statik und Eignung des Daches, sorgen für

die sichere Befestigung der Module und

achten auf Wartungswege und die Witterungsbeständigkeit

der Konstruktion. Damit

schaffen wir die Grundlage für die Energiewende

auf jedem einzelnen Hausdach.

Was sollten junge Menschen mitbringen,

die Dachdecker werden wollen?

Neben handwerklichem Geschick sind

Schwindelfreiheit, körperliche Fitness und

Teamgeist wichtig – auf dem Dach muss

man sich blind aufeinander verlassen können.

Technisches Interesse ist heute ebenfalls

gefragt, da moderne Arbeitsmittel

wie Drohnen oder digitale Planungstools

längst zum Alltag gehören. Wer neugierig

ist, kann über Praktika oder Schnuppertage

bei einem unserer Innungsbetriebe einen

realistischen Einblick gewinnen.

Wie steht das Dachdeckerhandwerk

aktuell wirtschaftlich da –

vor dem Hintergrund der Baukrise?

Die Krise im Neubau trifft unsere Branche

zwar, aber weniger hart als andere. Rund

70 Prozent unserer Aufträge entfallen auf

Sanierung, Wartung und Modernisierung –

dieser Bereich bleibt stabil. Der Boom bei

Photovoltaik kompensiert viele Einbußen,

zumal auch in 2025 die Nachfrage nach

energetischer Dachsanierung dank Programmen

wie der Bundesförderung für effiziente

Gebäude (BEG) weiterhin hoch ist.

Wie digital ist das

Dachdeckerhandwerk inzwischen?

Wir setzen zunehmend auf digitale Technologien:

Dachvermessungen mit Drohnen,

digitale Bauakten oder Software zur

Einsatzplanung sind keine Seltenheit mehr.

Auch KI wird künftig unterstützend zum

Einsatz kommen – etwa bei der Materialkalkulation

oder in der Kundenkommunikation.

Aber klar ist: Kein Algorithmus ersetzt

das Können auf der Baustelle. Unsere

Arbeit bleibt ein echtes Handwerk.


Bilitza, Andreas

Dachdeckermeister

38524Sassenburg

Dorfstraße54e

Tel. (0 53 78) 98 03 50

www.meindachdecker-bilitza.net

De Marco, Felix

Dachdeckerei

29392Wesendorf

Fuchsring 11

Tel. (0151) 70 87 73 61

Globke, Manuel

38518 Gifhorn

Steinstraße1

Tel. 0151 /50777484

www.mg-bedachungen.de

Henke Bedachungen

Inh. Dipl. Ing. Thomas Henke

38518Gifhorn

Fallerslebener Straße6

Tel. (0 53 71) 12308

www.henke-bedachungen.de

Henters, Hans-Jürgen

Dachdeckermeister

38550 Isenbüttel

Schlosserstraße 2

Tel. (0 53 74)671042

www.dachdeckermeister-henters.de

Axel Hertwich GmbH

Dachdeckermeisterbetrieb

38448 Wolfsburg

Alte Dorfstraße 16

Tel. (0 53 61) 65 57 71

www.hertwich-dach.de

Hildebrandt, Dirk

Dachdeckerei –Klempnerei

29393GroßOesingen

Molkereistraße 13

Tel. (0 58 38) 542

Jakobides, Heinz

Inh. Uwe Jakobides

38446Wolfsburg

Kronekenberg15

Tel. (0 53 63)403 39

www.jakobides-bedachungen.de

Karstens GmbH

Dachdeckerei –Zimmerei

29365Sprakensehl

Hauptstraße 13

Tel. (0 58 37) 14 08 80

www.karstens-gmbh.de

Ralph Karstens GmbH

Dachdeckerbetrieb

29386 Hankensbüttel-Emmen

Emmer Dorfstraße 51

Tel. (0 58 32) 97 90 04

www.ralph-karstens.de

Lemberger, Werner

Dachdeckermeister

29379Wittingen-Knesebeck

Gifhorner Straße 11

Tel. (0 58 34) 331

www.lemberger-dach.de

Willi Mawrow

Willis Dachdeckerei

38518 Gifhorn

Zeisigweg 5

Tel. (01 71) 2997755

info@willisdachdeckerei.de

Olschowka GmbH

Dachdeckerbetrieb

38440 Wolfsburg,

Tischlerstraße 2

Tel. (0 53 61) 13457

www.olschowka.de

Pillich, Mark

Dachdeckermeister

38179Schwülper

Braunschweiger Straße 11a

Tel. (0 53 03) 99 07 29

www.dachdeckerei-pillich.de

Plikat GmbH &Co. KG

Dachdeckerei

38527Meine OT Grassel

Gartenstraße 14a

Tel. (0 53 04) 59 04

Ramme, Jan-Christian

Ramme Bedachungen

38536 Meinersen

Wiesenweg 18a

Tel. 0171 /3449854

www.rammebedachungen.de

Roloff, Lutz

Dachdeckerbetrieb

38527Meine-Abbesbüttel

Meiner Straße 14a

Tel. (0 53 04) 32 36

Rosin, Silvia

Dachdeckerbetrieb

38551Vollbüttel

Druffelbecker Weg6A

Tel.(05374) 91 82 56

Schacht GmbH, Kurt

Dachdeckerbetrieb

38518 Gifhorn-Wilsche

Alte Poststraße 58

Tel. (0 53 71) 78 67

www.kurt-schacht.de

Schulz &Ebsen

Dach- und Fassadenbau GmbH

29386 Dedelstorf-Lingwedel

Im Dorfe 8

Tel. (0 58 38) 711

www.schulz-ebsen.de

Schwarz, Markus

Heinrichswinkel 6B

38448 Wolfsburg

Tel. 0171 /950 14 75

ddm-markus-schwarz@gmx.de

Sprengel, Julius

Dachdeckermeister

38518 Gifhorn

Rotstraße 5

Tel. (01 51) 252101 81

www.sprengel-dach.de

Stielau, Thorsten

Dachdeckerei –Zimmerei

38448 Wolfsburg

Heinrichswinkel 12a

Tel. (0 53 63) 8163050

www.zimmerei-wob.de

Dachdeckerei Voß

GmbH &. Co. KG

38518 Gifhorn-Gamsen

Hamburger Straße 6

Tel. (0 53 71) 79 37

www.meisterbetrieb-voss.de

Wahry, Mario

Dachdeckermeister

38533 Vordorf-Rethen, Höhe25

Tel. (01 62) 1723804

oder (0 53 04) 50 15 06

www.wahry-dachdecker.de

Waldmann, Siegfried

Dach und Fassade GmbH

38536 Meinersen

Platenkamp21

Tel. (0 53 72) 53 73

www.dachdeckerei-fassadenbau.de

Wolfsb. Bedachungsges.

mbH Hanky &Co.

38446 Wolfsburg

Daimlerstraße 14

Tel. (0 53 61) 51571

Zschumme

GmbH &Co. KG

29378 Wittingen

Lessingstraße 10

Tel. (0 58 31) 86 82

www.zschumme-dach.de


18 PHOTOVOLTAIK

Energie von der Sonne: Photovoltaik spielt bei der nachhaltigen

Stromversorgung eine weiter wachsende Rolle. Foto: bigshottheory/123RF

Strom-Ernte vom Dach

DÄMMUNG, EINDECKUNG UND PHOTOVOLTAIK ALS GESAMTSYSTEM PLANEN

Der Ausbau erneuerbarer Energien

schreitet weiter rasant voran: Die installierte

Leistung aller Photovoltaikanlagen

in Deutschland lag Ende 2024 bei

99.800 Megawatt, berichtet das Umweltbundesamt

– das entspricht einer Verdoppelung

in lediglich fünf Jahren. Bayern

ist das Bundesland mit der meisten installierten

Leistung, gefolgt von Baden-

Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Die Nutzung der Sonnenenergie bietet

zahlreiche ökologische und wirtschaftliche

Vorteile. Neben den Dächern von

Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern

weisen insbesondere Flachdächer großer

Gewerbe- und Industriegebäude gute

Voraussetzungen für eine nachhaltige

Stromerzeugung auf.

Voraussetzungen für

langlebige PV-Anlage

Allerdings darf das Tempo bei den Kapazitätserweiterungen

nicht zulasten der Qualität

gehen, unterstreichen Experten. „Vor

der Installation einer Photovoltaikanlage

ist es entscheidend, dass das Dach in einem

technisch einwandfreien Zustand ist.

Eine langlebige und sichere Abdichtung sowie

eine effiziente Wärmedämmung sind

Grundvoraussetzungen“, unterstreicht

Matthias Dörr von einem namhaften

Dachsystem-Hersteller.

Werden diese Bedingungen nicht erfüllt,

droht nicht nur ein Energieverlust und

ein damit verbundener wirtschaftlicher

Schaden durch mangelhafte Dämmung,

sondern es besteht auch das Risiko von

Feuchtigkeitsschäden durch unzureichend

abgedichtete Durchdringungen. Erster Ansprechpartner

sollte daher stets das regionale

Fachhandwerk sein – sowohl bei Privatdächern

als auch bei Flachdächern von

gewerblichen oder öffentlichen Gebäuden.

Stromerzeugung und

Dachbegrünung kombinieren

Bei der Planung einer Photovoltaikanlage

sind verschiedene technische Aspekte zu

beachten, beispielsweise die ausreichende

Tragfähigkeit der Wärmedämmung sowie

zusätzliche Lasten durch die Photovoltaikanlage.

Um die Installation passend für die

jeweilige Dachfläche auszulegen, empfiehlt

sich daher eine fachgerechte und

detaillierte Planung.

Eine spezielle Herausforderung bei der

Montage von Photovoltaikmodulen auf

Flachdächern stellt die Vermeidung von

Perforationen in der Dachhaut dar. Um

Schäden und Undichtigkeiten vorzubeugen,

bieten sich spezielle Montagesysteme

an. Vorteilhaft ist ebenso die Kombination

von Photovoltaik und Dachbegrünung: Begrünte

Dächer bieten zusätzlich zum Energiegewinn

zahlreiche ökologische Vorteile

wie neuen Lebensraum für Pflanzen und

Tiere sowie eine Verbesserung des Gebäudeklimas.

(djd)

Photovoltaikanlagen

auf dem Dach des

Eigenheims tragen zu mehr

Unabhängigkeit bei der

Energieversorgung bei.

Foto: DJD/Paul Bauder


MALER

19

Zeit für einen Neuanstrich

FARBE, FACHKRÄFTE UND FRISCHE IDEEN STÄRKEN DAS MALERHANDWERK

In der Region Gifhorn zeigt sich das Malerhandwerk

so facettenreich wie nie. Zwischen

klassischer Wandgestaltung, moderner

Fassadentechnik und nachhaltigen

Materialien hat sich der Beruf in den letzten

Jahren stark weiterentwickelt – und

bleibt dabei krisensicher und kreativ.

Neubaukrise und

Sanierungsboom

Während im Neubausektor aktuell Zurückhaltung

herrscht, können Malerbetriebe

von einer steigenden Nachfrage in

anderen Bereichen profitieren. Besonders

gefragt sind energetische Modernisierungen,

hochwertige Sanierungen und kreative

Fassadengestaltungen. Der Trend

geht zu langlebiger Qualität, regionalem

Handwerk und individueller Beratung –

ein klarer Vorteil für kleinere, spezialisierte

Betriebe in der Region.

Nachhaltigkeit und

Digitalservice

Die Ansprüche der Kundschaft sind gestiegen.

Neben handwerklicher Präzision

wird heute großer Wert auf nachhaltige

Materialien, termintreue Umsetzung und

saubere Arbeit gelegt. Auch der Kontakt

mit den Betrieben verändert sich: Terminvereinbarungen

per App, schnelle Rückmeldungen

über Messenger-Dienste oder

digitale Projektabsprachen sind längst

keine Ausnahme mehr.

Technik trifft Kreativität

Gestalterisch wird es immer spannender:

Fugenlose Wand- und Bodenbeschichtungen,

individuelle Spachteltechniken

und ökologische Farben prägen moderne

Wohnkonzepte. Gleichzeitig gewinnt technisches

Know-how an Bedeutung – etwa

bei der Schimmelprävention oder der Umsetzung

von Wärmedämmmaßnahmen.

Um mit diesen Entwicklungen Schritt zu

halten, investieren viele Betriebe gezielt

in Weiterbildung.

Gute Berufsperspektiven

Trotz positiver Marktlage bleibt die Suche

nach qualifiziertem Nachwuchs eine

große Herausforderung. Der Malerberuf

bietet vielfältige Möglichkeiten: von klassischer

Farbgestaltung über Hightech-Beschichtungen

bis hin zur Spezialisierung in

Bereichen wie Denkmalpflege oder Energieeffizienz.

Kreativität, handwerkliches

Können und Teamarbeit stehen im Mittelpunkt

– und die Perspektiven reichen vom

Gesellenstatus bis zur Selbstständigkeit.

Malerhandwerk im Wandel

Das Malerhandwerk ist im Umbruch – moderner,

digitaler, nachhaltiger. Wer Farben

liebt, handwerkliches Geschick mitbringt

und eine sinnstiftende Tätigkeit mit Zukunft

sucht, findet hier beste Chancen.

Und: Gute Fachkräfte sind überall gefragt

– auch und gerade in Gifhorn.

Fotos: mikkiorso/123RF, hryshchyshen/123RF


20 WANDGESTALTUNG

Schönheit und Schutz:

Tapete versus Putz

MACKEN VERHINDERN, RISSE KASCHIEREN UND IMMER WIEDER NEU GESTALTEN

Foto: followtheflow/123RF

Wände sind nicht nur zum Bilderaufhängen

da: Ihre farbliche Gestaltung gibt einem

Zimmer Atmosphäre und Charakter,

kann kleine Räume größer und große behaglicher

wirken lassen. Vor dem Streichen

stellt sich aber oft eine andere Frage: Tapete

oder Putz? Gerade in Neubauten ist

es oft verführerisch, direkt auf den Putz

zu streichen. Denn der ist noch glatt und

makellos, und meist soll es auch schnell

gehen.

Allerdings zeigen sich gerade beim Wohnen

mit Kindern oft bald die Nachteile.

Denn nackter Putz ist recht empfindlich.

Eine Berührung mit dem Staubsauger, ein

umgefallener Stuhl oder ein zu spät gebremstes

Spielauto, und schon sind die

ersten Macken und Kratzer da. Noch dazu

gibt es in neuen Gebäuden oft Setzrisse.

Mit einer Glattvlies- oder Vlies-Rauhfasertapete

lassen sie sich nicht nur leicht

überbrücken, auch gegen Stöße und Co.

sind die Wandverkleidungen deutlich robuster.

Wohngesunder Klassiker fürs

Kinderzimmer

Bei der Wahl der Tapete gibt es viele Möglichkeiten.

In Kinderzimmern bietet sich

vor allem die klassische Raufasertapete an.

Sie ist nicht nur robust, einfach zu tapezieren

und je nach Alter und Wünschen der

Kinder mehrfach kreativ überstreichbar,

sondern auch besonders wohngesund.

So kommt beispielweise die „Rauhfaser

Classico“ von Erfurt völlig ohne bedenkliche

Weichmacher, Lösungsmittel sowie

PVC aus und ist nachweislich emissionsarm,

was das Umweltsiegel „Blauer Engel“

belegt. Die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften

der Raufasertapete sorgen

außerdem für ein angenehmes Raumklima

– ein großes Plus in Kinderzimmern,

wo tagsüber gelernt und gespielt und

nachts geschlafen wird.

liche, cleane Oberfläche gewünscht. Hierfür

sind Glattvliestapeten eine gute Wahl,

denn sie unterscheiden sich kaum von einer

„nackten“ Wand, bieten aber Schutz, Behaglichkeit

und die Möglichkeit, kleine Risse und

Co. zu kaschieren. Dazu sind sie durch die

Wandklebetechnik ganz easy anzubringen

und durch einfaches Abziehen ebenso leicht

wieder zu entfernen – Tipps dazu gibt es

unter www.erfurt.com/tipps.

Wer es nicht so glatt liebt, kann auch auf

geprägte Vliestapeten mit vielen verschiedenen

Strukturen zurückgreifen. Nicht zuletzt

gibt es die Möglichkeit, das Streichen einzusparen

und gleich auf eine farbige Tapete

zu setzen. Die aktuellen Trendfarben gibt

es zum Beispiel bei www.erfurt.com. (djd)

Vliesvariationen von glatt bis

strukturiert

Während bei den Kleinen das Praktische und

Gesunde Vorrang hat, ist in „Erwachsenenräumen“

heutzutage öfter eine putzähn-


WANDGESTALTUNG

21

FARBPOWER FÜR EIN NEUES WOHNGEFÜHL

TRENDFARBEN FÜR MODERNEN LOOK

Mit Farbe zieht Abwechslung ein ins Zuhause.

Eine neue Gestaltung der Wände

verändert die Atmosphäre im Handumdrehen

und lässt sich zudem besonders

unkompliziert verwirklichen. Wer Lust

auf einen buchstäblichen Tapetenwechsel

hat, findet mit den angesagten

Trendfarben für das Jahr 2025 besonders

viel Auswahl: Von einem kräftigen Blau

über eine sommerliche Farbe, die an das

Rot von Wassermelonen erinnert, bis zu

vier angesagten sanften Pastelltönen

reicht die Bandbreite für mehr Freude

am individuellen Wohnen.

Pastellig bis knallig

Der Name ist Programm bei allen sechs

Trendfarben – egal ob eher zurückhaltend

oder mit kräftigeren Wandfarben,

die Lust auf Farbe machen. So lässt etwa

ein Kornblumen-Blau zu Hause fröhliche

Sommerblumen erblühen,

während andere Farbtöne

warme Sommeratmosphäre

und eine relaxte Stimmung

in die eigenen vier Wände

bringen.

Einfach und sauber

in der Anwendung

Aktuelle Premiumfarben überzeugen

neben Trendfarben oft auch

mit neuen Rezepturen. Durch die Premiumqualität

können Farben an der

Wand eine besonders glatte Oberfläche

erzielen und dadurch entsteht eine besonders

strahlende Farbwirkung. Zudem

sind sie hochdeckend, tropf- und spritzgehemmt

sowie frei von Lösemitteln,

Weichmachern und Konservierungsstoffen

und daher auch für Allergiker

geeignet. Die angesagten Trendfarben

eignen sich für alle Neu- und Renovierungsanstriche

im Innenbereich wie auf

Raufaser und Prägetapeten, alten Dispersionsfarbenanstrichen,

Gipskartonund

Zementfaserplatten, Mauerwerk,

Putz und Beton.

(djd)

Fotos: DJD/Schöner Wohnen Farben

JETZT TERMIN VEREINBAREN

UNSER VERSPRECHEN

Qualität

Unsere Kunden bewerten unser Gesamtpaket, statt uns nur

am Preis mit anderen zuvergleichen. Die Vorbereitung auf ein

Gespräch, der Termin vorOrt,das anschließende Nachfassen und

mögliche Fragen zum Angebot, sowie die Umsetzung und die

Einbindung des Kunden in die Prozesse. Unsere Sauberkeit und

Ordnung, istmindestens genauso wichtig wie dieUmsetzungder

Aufträge selbst.

Überzeugenauch Sie sich vomKonzept Au.

IhrIgorAu

Malermeister

Telefon: 0151-40532037|E-Mail: info@au-malermeister.de

Zuverlässig

IhreeinzigeAufgabe besteht darin, uns zu beauftragen.

Ab jetzt haben Sie einen zuverlässigen Partner an Ihrer

Seite.

Schnell

In einem Gespräch sagen Sie uns alle,was Ihnenwichtig

ist. Wir nehmen uns Zeit und Ruhe gleich zu Anfang,

damit alles auf Anhieb verstanden wird. Anschließend

können wir das besprochene zügig umsetzen.

Sauber

Sauberkeit und Ordnungist ein hohes Gut,was nicht nur

über die Qualität unserer Handarbeit viel aussagt, es

motiviertauch das gesamteTeamauf mentaler Ebene.

Meister mit Leib und Seele


22 LEHMPUTZ

Aufatmen in den

eigenen vier Wänden

SO EINFACH GESTALTET MAN SEIN

WOHLFÜHL-ZUHAUSE SELBST

Foto: maxvanit/123Rf

Während wir draußen Pollen, Feinstaub

und Schadstoffen ausgeliefert sind, können

wir uns in den eigenen vier Wänden

ein echtes Wohlfühlklima schaffen. Lehm,

einer der ältesten Baustoffe der Menschheit,

ist ideal für einen wohngesunden

Innenausbau und erlebt daher aus guten

Gründen seit einigen Jahren ein Comeback.

Das rein mineralische Naturmaterial speichert

Wärme, gleicht Luftfeuchtigkeit aus

und kann sogar unangenehme Gerüche

binden. Anders als synthetische Baumaterialien

wirkt Lehm wie ein natürlicher

Filter, der das Raumklima spürbar verbessert.

Besonders für Allergiker, Familien mit

Kindern oder gesundheitsbewusste Menschen

ist das ein entscheidender Vorteil.

Einfach Verarbeitung mit

ökologischen Pluspunkten

Mit trockenen Lehmputzplatten ist

ein Innenausbau genauso einfach

umzusetzen wie mit herkömmlichem

Gipskarton. Spezialwissen wie bei der

nassen Verarbeitung von Lehmputz ist

nicht mehr nötig. Ob als Wandverkleidung,

Deckenelement oder mit einer

Ausstattung für Wand- oder Decken-

Flächenheizung: Die vorgefertigten

Platten sind vielseitig einsetzbar und

eignen sich selbst für den Eigeneinbau.

Und falls mal ein Patzer passiert: Lehm

ist fehlertolerant, das meiste lässt sich

problemlos ausbessern.

Leicht zu verarbeiten und

vielseitig gestaltbar: Mit

trockenen Lehmbauplatten

kann sich jedermann die

positiven Eigenschaften

von Lehm in die eigenen

vier Wände holen.

Foto: DJD/Naturbo

Gesund wohnen ohne

Kompromisse

Früher war Lehmbau oft mit dem Image rustikaler

Öko-Einrichtungen verbunden, doch

heute bietet das Material moderne Ästhetik

und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Oberflächen der Lehm-Trockenbauplatten

können mit Lehmstreichputz oder

Lehmfarben vielseitig gestaltet werden, in

minimalistischem Weiß, trendigen Erdtönen,

mit zarten oder kräftigen Farben. Der Kreativität

sind hier kaum Grenzen gesetzt. Und

weil Lehm atmungsaktiv ist, wirken Räume

nicht nur schöner, sondern fühlen sich auch

natürlicher, frischer und gesünder an.

Nachhaltig, gesund und

zukunftssicher

Für Menschen, die nach gesunden Alternativen

zu konventionellen Baumaterialien

suchen, bietet Lehm auf ganzer Linie

überzeugende Argumente. Er ist frei von

Schadstoffen und allergikerfreundlich.

Lehm wird aus rein mineralischen, natürlichen

Zutaten gewonnen und benötigt in

der Herstellung wenig Energie. Wer heute

auf Lehmputz-Trockenbauplatten setzt,

investiert nicht nur in sein Wohlbefinden,

sondern auch in eine umweltfreundliche

Zukunft.

(djd)


SANIERUNG

23

Am besten gleich zum Profi

ENERGETISCH SANIEREN MIT FACHHANDWERKERN

Eine fundierte Planung mit spezialisiertem Fachwissen schafft die

Grundlage für eine erfolgreiche Sanierung.

Foto: DJD/Sto

Mit Profis aus dem Fachhandwerk gehen Hausbesitzer bei

der energetischen Sanierung auf Nummer sicher.

Foto: DJD/Sto

Wer sein Eigenheim energetisch sanieren

möchte, steht vor einer Vielzahl an Fragen:

Welche Maßnahmen sind besonders wichtig?

Wie schnell rechnet sich zum Beispiel

eine Wärmedämmung? Welche Gestaltungsmöglichkeiten

für die Fassade gibt

es? Und wie findet man Fachbetriebe und

Energieberater, auf deren Kompetenz und

Erfahrung Verlass ist? Da es sich bei jeder

Sanierung um eine langfristige Investition

handelt, sollte die Planung gut durchdacht

sein und auf fundiertem Wissen beruhen.

Spezialisierte

Handwerker finden

Die Komplexität einer energetischen Sanierung

ist nicht zu unterschätzen – vom

erhofften Energiespareffekt bis zum langfristigen

Erhalt und Schutz der Bausubstanz.

Deshalb sind auf die Sanierung von

Ein- und Zweifamilienhäusern spezialisierte

Fachhandwerker die richtigen Ansprechpartner.

Sie bringen für die Anforderungen

überdurchschnittliches technisches Knowhow

mit, kennen die aktuellen Vorschriften

und können zu Fördermöglichkeiten informieren,

von denen Hauseigentümer bei

einer nachhaltigen Dämmung profitieren.

Denn durch die Verbesserung der Energieeffizienz

lassen sich langfristig Heizkosten

einsparen und der CO 2

-Ausstoß verringern.

Dabei arbeiten Klimapartner mit modernen

digitalen Tools, um bereits vor der

Sanierung verschiedene Gestaltungsoptionen

und Farbvarianten zu simulieren.

Hauseigentümer erhalten somit einen realistischen

Eindruck davon, wie die Fassade

nach der Sanierung aussehen wird. Ebenso

erfolgt die Flächenermittlung der Fassade

schnell und kosteneffizient in der Regel

über eine App.

Dämmen mit Mehrwert

Ein weiterer Vorteil ist das breite Netzwerk.

Auf diese Weise profitieren Hauseigentümer

von direkten Kontakten zu qualifizierten

Energieberatern sowie weiteren

Fachbetrieben, die für eine erfolgreiche Sanierung

erforderlich werden. Sie begleiten

Hausbesitzer von der Ist-Analyse über die

Beratung und Planung bis zur fachgerechten

Umsetzung. Die enge Abstimmung

zwischen den beteiligten Gewerken sorgt

für einen reibungslosen Ablauf und hochwertige

Ergebnisse.

Egal, ob Teilsanierung oder umfassende

energetische Modernisierung – die Experten

gehen gezielt auf die Bedürfnisse

jedes Projekts ein. Unter www.wertsachezukunft.de/kontakt

etwa findet sich die

Möglichkeit, direkt Kontakt mit einem

Ansprechpartner aus der Nähe aufzunehmen.

Gut zu wissen für alle Hauseigentümer:

Eine fachgerecht durchgeführte

energetische Sanierung erhöht nicht nur

den Wohnkomfort, sondern steigert perspektivisch

auch den Marktwert der Immobilie.(djd)

Mit modernen Digitaltools

können die Klimapartner

Hauseigentümern bereits

vorher zeigen, wie das

Eigenheim nach der

Sanierung aussehen wird.

Foto: DJD/Sto


24 SANIERUNG

Energetische Sanierung

mit Fördervorteil

DAS EIGENHEIM MODERNISIEREN UND FINANZIELLE VORTEILE ERHALTEN

Lichtdurchflutet und energieeffizient:

Moderne Dreifachverglasungen helfen

beim Energiesparen und sind daher

förderfähig. Foto: DJD/Solarlux/Malik Pahlmann

Hauseigentümer, die ihr Eigenheim energieeffizient

modernisieren möchten, können

von attraktiven staatlichen Förderungen

profitieren. Egal, ob sie mehr Wohnraum

schaffen, Räume heller und freundlicher

gestalten, großzügige Glasanbauten oder

ein neues Raumkonzept realisieren: Zahlreiche

Umbaumaßnahmen können durch

Zuschüsse und Steuervorteile unterstützt

werden. Voraussetzung dafür ist, dass die

Renovierung gleichzeitig die Energiebilanz

des Hauses verbessert. Im Folgenden gibt

es einen Überblick über die Fördermöglichkeiten

und wichtige Voraussetzungen.

So unterstützt der Staat

Zur Förderung energetischer Sanierungen

stehen grundsätzlich zwei Optionen zur

Wahl: Das Bundesamt für Wirtschaft und

Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet Zuschüsse

von bis zu 12.000 Euro. Dazu braucht es

eine Energieberatung, die einen individuellen

Sanierungsfahrplan erstellt und

analysiert, welche energetischen Verbesserungen

sinnvoll sind. Hausbesitzer

können dabei selbst entscheiden, welche

der vorgeschlagenen Maßnahmen sie

umsetzen möchten. Die zweite Option ist

ein Einkommenssteuerbonus nach §35c

EStG. Hier winkt ein Steuervorteil von

bis zu 20 Prozent der Kosten – maximal

40.000 Euro, verteilt über drei Jahre.

Viele Hersteller unterstützen bei der Antragstellung,

begleiten den Prozess und

finden das ideale Fördermodell für Hauseigentümer.

Viele dreifachverglaste Fenster

39343 Ingersleben -OTOstingersleben

Hinterdorfstraße 23

Telefon 03 90 52-4 78 -Fax 03 90 52-66 77

info@alu-factory.com -www.alu-factory.com

•Terrassendächer bis7m

mit 2Stützpfosten möglich

•Sonnenschutzanlagen

•Fenster

•Türen

•Wintergärten

•Kellereingangsüberdachungen

Sichern Siesich jetzt

10% SOMMERRABATT

Komplettleistung: Beratung –Aufmaß –Fertigung–Montage


SANIERUNG

25

und Wintergärten sind nicht nur energieeffizient,

sondern auch förderfähig.

Antrag stellen vor Baubeginn

Wichtig: Der Antrag muss vor Baubeginn

gestellt werden, auch wenn der Vertrag mit

dem ausführenden Unternehmen bereits

unterschrieben ist. Für die BAFA-Förderung

ist zu beachten, dass das Haus mindestens

fünf Jahre alt sein muss. Beim Steuerbonus

sind es zehn Jahre seit der Grundsteinlegung.

Hier ist außerdem die Unterstützung

durch einen Steuerberater erforderlich.

Unter www.solarlux.com steht zudem ein

praktischer Fördercheck zur Verfügung, der

Interessierten einen ersten Überblick bietet.

Wohnkomfort durch

moderne Verglasung

Das Zuhause verschönern, Energie sparen und von staatlichen Zuschüssen profitieren:

Ein Glasanbau wie ein Wintergarten bietet gleich mehrere Vorteile auf einmal.

Foto: DJD/Solarlux/Malik Pahlmann

Besonders attraktiv sind großflächige

Verglasungen: Dreifachglas reduziert den

Wärmeverlust um bis zu 40 Prozent im

Vergleich zu herkömmlichen Fenstern. Das

spart nicht nur Energie, sondern steigert

auch den Wohnkomfort. Große Glasflächen

durchfluten den Raum mit Licht und

öffnen den Blick in den Garten. Sobald

die Temperaturen steigen, wird die Glasfassade

geöffnet, innen und außen sind

miteinander verbunden. Ein Wintergarten

vereint alle Vorteile: Er schafft zusätzlichen

Wohnraum, sorgt für mehr Tageslicht und

eine verbesserte Energiebilanz. (djd)

Braunschweiger Straße143, 38518 Gifhorn

Tel. (0 53 71) 94 30–0, Fax943030

www.wiegmann.gmbh

PFOSTEN-RIEGEL-FASSADEN

FENSTER

HAUSTÜREN

GARAGENTORE

INNENTÜREN

SMARTHOME

FLIEGENGITTER

ROLLLÄDEN

MARKISEN

TERRASSENDÄCHER

HEBESCHIEBETÜREN


26 FARBKOMBINATIONEN

Farbkombinationen

zum Wohlfühlen

SO STIMMT MAN FENSTER UND WÄNDE IM

TREND-TON MOCHA MOUSSE AUFEINANDER AB

Ein Schluck warmer Kakao an einem

kühlen Morgen, der Duft frisch gemahlener

Kaffeebohnen oder das samtige

Aroma von dunkler Schokolade – „ Mocha

Mousse“, der Pantone-Farbton des Jahres

2025, bringt genau diese Gefühle von

Wärme, Genuss und Geborgenheit in die

Welt der Architektur und des Designs.

Der satte, erdige Braunton erinnert an

wohlige Genussmomente. Um ihn voll

auszukosten, kann man mehrere Farbelemente

eines Raumes miteinander

kombinieren – etwa die Wand- und

Fensterfarben.

Matte Optik für die Fenster

Das Programm „Pantone Color of the Year“

wurde ins Leben gerufen, um die Design-

Community und Farbenthusiasten zu Gesprächen

rund um Farben einzuladen und

damit die Zusammenhänge zwischen Farben

und Kultur in den Fokus zu rücken. Unter

www.pantone.com erfährt man mehr

dazu.

Ihr volles Potenzial entfaltet die diesjährige

Fokusfarbe Mocha Mousse in einer

harmonischen Farbpalette, die Beige-,

Creme-, Taupe- und Brauntöne umfasst.

Diese schaffen eine starke, vielseitige Basis,

die schlichte Eleganz ausstrahlt und Raum

für individuelle Gestaltungsideen lässt. Zu

Mocha Mousse an der Zimmerwand passt

am besten eine extrem matte Oberfläche

bei den Fensterprofilen.

Der Braunton macht Wände auch im Badezimmer oder der Gästetoilette wohnlich –

schön, wenn er in der Fensterfarbe aufgegriffen wird.

Fotos: DJD/Rehau, DJD

Die sandmatte Oberflächenstruktur in

verschiedenen Farben punktet durch die

überzeugende Anmutung von pulverbeschichtetem

Aluminium. Dank einer speziellen

Narbung ist die Oberfläche besonders

kratzfest. Die funktionale Beschichtung

zeichnet sich zudem durch eine sehr niedrige

Oberflächenspannung aus, was die

Reinigung erleichtert. Zudem sorgt die sogenannte

Cool-Colors-Technologie für eine

Reduzierung der Oberflächentemperatur.

Das ist besonders in heißen Sommern angenehm.

Es gibt ästhetisch ansprechende

Oberflächen, die sowohl moderne Neubauten

als auch anspruchsvolle Altbausanierungen

gut ergänzen und für Fenster,

Hebeschiebetüren und Haustüren gleichermaßen

geeignet sind.

Fenster für mehr

Lebensqualität

Auch noch wichtig zu wissen: Die Farbe

eines Fensters ist nur einer von mehreren

Aspekten. Auch die technischen Möglichkeiten

der Fenster, etwa Einbruchschutz,

Wärmedämmung, Lärmminderung und

Sichtschutz, sind heutzutage sehr vielfältig

und sollten bei Neubau oder Sanierung

keinesfalls außer Acht gelassen

werden.

(djd)


GLASDESIGN

27

Innenarchitektur mit Durchblick

GLAS SCHAFFT IM INNENAUSBAU WEITE UND EIN GEFÜHL VON LEICHTIGKEIT

Wer sagt, dass Glas nur für Fenster da ist?

Der Werkstoff hat auch in der modernen

Innenarchitektur längst einen festen Platz

gefunden. Wer Wohnräume offen, hell und

modern gestalten möchte, hat mit Glas

alle Freiheiten für einladende Bereiche mit

attraktivem Design. Ob Treppengeländer,

Duschwand oder Raumteiler – das Material

ist überall dort gefragt, wo Licht, Leichtigkeit

und Ästhetik zusammentreffen sollen.

Mehrwert Raumgestaltung

mit Transparenz

Helle, offene Wohnkonzepte sind beliebt –

und Glas spielt dabei eine tragende Rolle.

Es reflektiert Tageslicht, öffnet den Blick

und verleiht auch kleineren Räumen eine

großzügige Wirkung. Darüber hinaus ermöglicht

es eine individuelle Gestaltung:

Örtliche Fachbetriebe können Glaselemente

wie Trennwände, Türen oder Treppen

exakt nach Wunschmaß anfertigen und

auf diese Weise individuelle Wohnideen

verwirklichen.

Besonders elegant wirkt zum Beispiel eine

Galerie mit gläsernem Geländer oder einer

durchsichtigen Brüstung. Auch transparente

Treppen wirken, als wenn sie im

Raum schweben. Und ein Blickfang ist eine

gläserne Balustrade. Dabei kommt selbstverständlich

die Sicherheit nicht zu kurz:

Hochwertige Verbundsicherheitsgläser

mit geprüfter Absturzsicherung machen

Im Bad bewährt sich Glas als Material für

hygienische, barrierefreie Duschen.

Foto: DJD/UNIGLAS/Marc Sourbron

die filigrane Optik alltagstauglich. Wer

sich inspirieren lassen oder beraten lassen

möchte, findet unter www.uniglas.de

Fachpartner und weitere Planungshilfen.

Design trifft Hygiene

in Bad und Küche

Eine offene Galerie mit viel Glas schafft

einen lichtdurchfluteten, freundlichen

Bereich.

Foto: DJD/Uniglas

Auch in Bad und Küche überzeugt Glas

mit klaren Linien. So setzen zum Beispiel

hochwertige Ganzglasduschen nicht nur

stilvolle Akzente, sondern punkten auch

durch einfache Pflege und Langlebigkeit.

Das glatte Material ist besonders hygienisch

und bleibt dauerhaft ansehnlich –

ein Pluspunkt für moderne Wellnessbäder.

In der Küche wiederum kann Glas sowohl

funktional als auch dekorativ eingesetzt

werden: als robuste, leicht zu reinigende

Arbeitsplatte oder als edle Rückwand mit

Wunschmotiv. Dabei muss Glas nicht immer

durchsichtig sein. Durch Lackierungen,

Sandstrahlung oder ornamentale

Veredelungen entstehen ganz persönliche

Design lösungen. Ob Schiebetüren, Rückwände

oder Raumteiler: Mit Glas lässt sich

jeder Wohnbereich individuell und stilvoll

gestalten.

Die Glaserei

M. Wolter -Meisterbetrieb

-----------------------------------------------------------------------------------

➢ Spritzschutzverglasung

für Küchen &Bäder

----------------------------------------------------------------------------

Vorsfelde, Tel. 05363-81 227 80

Parsau, mobil: 0171 –6132335

www.glaserei-wob.de

Gewerbestraße 18 ∙ 38550 Isenbüttel

Telefon: 05374 /3395 ∙ Fax: 05374 /672012

Mobil: 0171 /4156919

www.kaya-bau.de ∙ info@kaya-bau.de


28 ZIMMERER

Das Zimmerhandwerk

trotzt der Baukrise

LAGEBERICHT 2025 – ENTWICKLUNG IM HOLZBAU

Während andere Bereiche des Bauhauptgewerbes

mit rückläufigen Umsätzen zu

kämpfen haben, erweist sich das Zimmererhandwerk

als robustes Rückgrat

der Branche. Laut aktueller Totalerhebung

des Statistischen Bundesamtes

erzielten die Zimmererbetriebe im Jahr

2023 einen beachtlichen Umsatz von

9,934 Milliarden Euro. Auch bei der Zahl

der Beschäftigten und Betriebe blieb

2024 weitgehend Stabilität erhalten –

ein starkes Signal in wirtschaftlich bewegten

Zeiten.

Holz liegt im Trend –

und das dauerhaft

Ein eindeutiger Trend setzt sich weiter

durch: Der Holzbau boomt. Immer mehr

genehmigte Bauvorhaben setzen überwiegend

auf den nachhaltigen Werkstoff

– sowohl im Wohnungs- als auch

im Nichtwohnbau. Die bundesweite

Holzbauquote ist 2024 erneut gestiegen.

Details zur Entwicklung liefert der soeben

erschienene Lagebericht Zimmerer/Holzbau

2025, herausgegeben von Holzbau

Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister

im Zentralverband des Deutschen

Baugewerbes.

Ausbildung mit Perspektive –

und wachsendem Frauenanteil

Trotz des allgemeinen Rückgangs an Ausbildungsverträgen

in der Bauwirtschaft

hält das Zimmererhandwerk Kurs: Mit

8.610 neuen Ausbildungsverträgen stellt

es die stärkste Berufsgruppe am Bau. Die

Ausbildungsquote von 11,5 Prozent liegt

damit doppelt so hoch wie der bundesweite

Durchschnitt – ein starkes Zeichen

für die Zukunftssicherung des Handwerks.

Besonders erfreulich: Der Frauenanteil bei

den Auszubildenden wächst kontinuierlich

und lag 2024 bei 6,1 Prozent. Das Handwerk

wird weiblicher – und vielfältiger.

Fundierte Branchenanalyse

für Praxis und Planung

Der Lagebericht 2025 liefert umfassende

Kennzahlen, Marktdaten und Einschätzungen

zur wirtschaftlichen Lage des Zimmerer-

und Holzbaugewerbes – von Konjunktur

und Finanzierung über Ausbildung bis hin zu

strukturellen Entwicklungen. Betriebe und Finanzpartner

finden darin eine wertvolle Orientierung

für strategische Entscheidungen.

Die Erkenntnisse beruhen unter anderem

auf der Konjunkturumfrage von Holzbau

Deutschland, an der sich rund 420 Unternehmerinnen

und Unternehmer zum Jahreswechsel

2024/2025 beteiligten, sowie auf

Daten des Statistischen Bundesamtes und

des Betriebsvergleichs.

Der vollständige Bericht steht online zur Verfügung

– in der Rubrik „Aktuelles / Lagebericht

und Statistiken“ auf der Website von

Holzbau Deutschland.

DIE WALZ LEBT – WANDERGESELLEN

IM GIFHORNER MÜHLENMUSEUM

Außergewöhnliche Verstärkung für das

Gifhorner Mühlenmuseum 2024: Zwei

Zimmerer hatten in ihrer typisch traditionellen

Walz-Kluft spontan Aufnahme

gefunden. Das Mühlenmuseum ist Anlaufstelle

für Wandergesellen – auch anderer

Gewerke. Das passt zum Gesamtkonzept

des Museums. Die jungen Wandergesellen

legen bürgerliche Nachnamen und Handys

ab und üben sich auf der Walz – die

der Tradition

zufolge mindestens

drei Jahre und

einen Tag dauern muss – in

Genügsamkeit. Zimmerer Anton bereiste

Marokko und Estland und kam zu seinem

Beruf über ein freiwilliges soziales Jahr in

der Denkmalpflege. René ging nach Jobs

auf Baustellen auf die Walz, fand am Arbeiten

und Weiterreisen Gefallen.

Fotos: Sebastian Preuß


ZIMMERER

29

Holz ist Hightech –

ZIMMERER – INNOVATIVE TECHNIKEN ZWISCHEN TRADITION UND MODERNE

Holzbau liegt im Trend – und das nicht

nur auf dem Land. Immer mehr Kindertagesstätten,

Schulen, Mehrfamilienhäuser

und sogar Hochbauten entstehen aus

Holz. „Was früher als altmodisch galt, steht

heute für Nachhaltigkeit, Klimaschutz

und moderne Bauweise“, sagt Christian

Kaiser, Obermeister der Zimmerer-Innung

Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg.

Der Baustoff Holz ist natürlich, aber alles

andere als von gestern, denn:

! Er speichert CO₂ und schont das Klima

! Er ist stabil, leicht und vielseitig einsetzbar

! Er ermöglicht schnelles und energieeffizientes

Bauen

Der moderne Holzbau vereint das Beste

aus Tradition und Technik. Und genau

das macht ihn so spannend – auch beruflich.

Der Holzbau zeigt: Handwerk ist nicht

von gestern, sondern mitten in der Zukunft.

„Er verbindet Umweltbewusstsein

mit Innovation – und bietet spannende

Berufsfelder für alle, die gerne gestalten,

anpacken und etwas Dauerhaftes schaffen

wollen“, betont Christian Kaiser.

Zimmerer –

Ein Beruf mit Zukunft

Die Arbeit mit Holz ist abwechslungsreich,

kreativ und erfüllend. „Ob Dachstuhl,

Fassade oder kompletter Holzbau –

Zimmerinnen und Zimmerer gestalten

die Welt von morgen mit“, betont der

Obermeister und weiß: „Die Ausbildung

im Zimmereihandwerk ist praxisnah,

handfest und zukunftssicher. Und wer

noch weitergehen möchte, kann mit der

Meisterausbildung oder einem dualen

Studium im Holzbau nachlegen.“

Duales Studium Holzbau –

Theorie trifft Praxis

Wer Praxis auf der Baustelle mit einem

Ingenieurstudium kombinieren möchte,

findet im dualen Studiengang Holzbauingenieurwesen

genau den richtigen Weg.

„So entstehen echte Fachleute für das

nachhaltige Bauen, gefragt wie nie“, ist

Christian Kaiser überzeugt.

Foto: privat

Zimmerer-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg

www.handwerk38.de

Cohrs Zimmerei GmbH &Co.

WeddersehlerDorfstraße 17

29386Dedelstorf OT Weddersehl

Tel. 05832/68 79, http://hausbau-cohrs.de

Niels Franke,Zimmermeister

Springgarten 5, 29378 Wittingen

Tel. 05839/97 78 60,

http://www.dämmstoff-meister.de

Handwerk und Hightech fürs Leben e.K.

Wichelnförth3,29393 GroßOesingen

Tel. 05083/91 22 05,

http://handwerk-hightech-leben.de

Holzbau Isensee GmbH &Co. KG

Gifhorner Straße 3, 38539 Müden

Tel. 05375/952-0, http://holzbau-isensee.de

Horst Hendrik Kausche,Zimmermeister

Wolfsburger Landstraße 11–13,38442 Wolfsburg

Tel. 05362/30 85,http://www.holz-kausche.de

Matthias Kiemann, Zimmereibetrieb

Eichenweg 5, 29367 Steinhorst

Tel. 05148/91 19 27

Kuhn Holzbau GmbH

Am Sportplatz6,38518 Gifhorn-Gamsen

Tel. 05371/70 34

Oliver Lepke,Zimmermeister

Alt Isenhagen 19, 29386 Hankensbüttel

Tel. 05832/6384, http://www.iseholz.de

PS Peters Schulz GmbH, Zimmereibetrieb

Flachskuhlenweg3,29378 Wittingen

Tel. 05839/98 06, http://pshaus.de

Andreas Roß, Zimmermeister

Thielenkamp28, 38539 Müden

Tel. 05375/16 97

Carsten Schmidt,Dipl.-Ing.

Bergstraße 1, 38543 Hillerse

Tel. 05373/23 76

Henrik Stengel, Zimmermeister

Dornacker 30, 38536 Meinersen

Tel.053 72/70 08, http://zimmerei-stengel.de

Thorsten Stielau, Zimmermeister

Heinrichswinkel 12a, 38448 Wolfsburg

Tel. 05363/81 63 05 0, http://zimmerei-wob.de

Karl Wendt,Zimmermeister

Hauptstraße 57, 29399 Wahrenholz

Tel. 05835/2 34, http://saegewendt.de

Zimmerei Hammoud GmbH

Großer Winkel 4, 38442 Wolfsburg

Tel. 05362/5 00 47 50,

http://www.zimmerei-hammoud.de

Zimmerei und Holzbau

Ch. Kaiser GmbH &Co. KG

Bauernende 4, 29386 Dedelstorf-Weddersehl

Tel. 05832/66 32, http://das-kaiserhaus.de


30 SICHERHEITSLEISTUNGEN

AKZEPTIEREN?

Sicherheitsleistungen

auf dem Prüfstand

WAS HANDWERKSBETRIEBE VERLANGEN DÜRFEN

Foto: joaquincorbalan/123Rf

Wer Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten

oder den Neubau eines Hauses plant, benötigt

Handwerksunternehmen. Immer häufiger fordern

die Betriebe zur Absicherung ihrer Leistungen sogenannte

Sicherheitsleistungen. Grundsätzlich haben

Handwerksbetriebe das Recht, sich gegen Zahlungsausfälle

abzusichern – etwa über Vorauszahlungen,

Bürgschaften oder Sicherheitseinbehalte.

Bis zum Doppelten des Auftragswerts sind die Forderungen

rechtlich zulässig. Doch gerade private Bauherren

sind oft verunsichert, wenn plötzlich hohe

Summen als Sicherheit im Raum stehen. Deshalb rät

Erik Stange, Sprecher des Bauherren-Schutzbund e. V.

(BSB): „Bauherren sollten solche Ansprüche nicht ungeprüft

hinnehmen.“

Sicherheiten ja –

aber bitte mit Augenmaß

Sicherheitsleistungen sind im Bauhandwerk durchaus

üblich. Trotzdem sollten private Bauherren genau hinsehen,

bevor sie solchen Vereinbarungen zustimmen.

Denn nicht jede Absicherung ist angemessen oder notwendig.

BSB-Verbraucherschützer Stange empfiehlt,

Sicherheitsforderungen individuell zu bewerten und

sich bei Unsicherheiten fachlich beraten zu lassen.

Auf www.bsb-ev.de finden Verbraucher wertvolle

Hinweise und viele weitere Ratgeber rund ums Bauen

und Modernisieren sowie Kontaktmöglichkeiten zu

unabhängigen Bauherrenberatern in ganz Deutschland.

Verhandlungsspielräume

nutzen

In der aktuellen Marktlage sind viele Handwerksbetriebe

offener für Verhandlungen. Das eröffnet

für Bauherren neue Chancen, über Umfang und

Form der Sicherheitsleistung zu verhandeln und

bessere Konditionen zu erzielen, etwa durch gestaffelte

Zahlungen, reduzierte Sicherheitsbeträge

oder alternative Absicherungsformen. Auch der

Einbehalt eines Teils der Schlusszahlung bis zur Abnahme

kann eine faire Lösung sein. Entscheidend

ist, dass Bauherren keine vorschnellen Zusagen

machen, sondern mit Augenmaß und Vergleichen

arbeiten.

Alternativangebote

einholen lohnt sich

Gerade bei hohen oder komplexen Sicherheitsforderungen

ist es sinnvoll, Vergleichsangebote einzuholen.

Andere Fachfirmen bieten möglicherweise

dieselbe Leistung zu faireren Bedingungen an. Ein

transparenter Marktüberblick stärkt die Verhandlungsposition

und schafft Vertrauen in die getroffene

Entscheidung. (djd)


NACHHALTIGKEIT

31

Vielfalt in Stein

NACHHALTIGE GARTENGESTALTUNG

Ästhetik trifft auf Funktionalität – nicht

nur im Haus, sondern auch ringsherum.

Viele Eigenheimbesitzer legen bei der

Gartengestaltung Wert auf hochwertige,

nachhaltige und langlebige Materialien.

Zu diesem Zweck bietet etwa Betonstein

zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Vom

Terrassenbelag über Gartenwege und

Landhausmauern bis hin zu anspruchsvollen

Elementen wie Teichumrandungen

und Hangbefestigungen – der moderne

und vielseitige Baustoff lässt sich stilvoll

einsetzen.

Ein markanter Auftritt

mit Vielfalt

Ein wesentlicher Vorteil von Betonstein

liegt in seiner Pflegeleichtigkeit und Beständigkeit.

Gleichzeitig verleihen beispielsweise

großformatige Platten der Terrasse

eine großzügige Optik und setzen markante

Akzente. Farb- und Formvariationen ermöglichen

eine individuelle Gestaltung.

„Auch das Verlegemuster beeinflusst

maßgeblich die optische Wirkung“, erklärt

Alexander Winzer, Geschäftsführer des Betonverbands

Straße, Landschaft, Garten e. V.

(SLG), und ergänzt: „Für befahrene Flächen

bietet sich der klassische Reihenverband

an, aber auch das geometrisch

klare Fischgrätmuster ist beliebt.“

Ein Tipp: Versickerungsfähige Betonpflastersysteme

sind nicht nur

optisch ansprechend, sondern auch

ökologisch sinnvoll. Sie lassen Regenwasser

versickern und reduzieren Hochwasserrisiken.

Nachhaltig aus

regionalen Quellen

Das vielfältige Material punktet zudem

durch ökologische Vorzüge, denn die Rohstoffe

für die Herstellung stammen meist

aus regionalen Quellen. Dadurch verkürzen

sich Transportwege erheblich, was zu einer

positiven CO 2

-Bilanz beiträgt. Heimische

Rohstoffe wie Sand, Kies oder Splitt bilden

mengenmäßig den größten Anteil im

Beton und beeinflussen den ökologischen

Fußabdruck entscheidend.

Eine große Bedeutung kommt auch dem

Thema Wiederverwertung zu: Heute enthalten

Recycling-Pflastersteine bereits

30 bis 40 Prozent Recycling-Gesteinskörnungen,

vereinzelt sogar bis zu 70 Prozent.

Auch Restbeton, Schleifstaub oder

Schneidschlämme werden wiederverwendet

und bleiben so im Kreislauf.

Unter www.betonstein.org etwa finden

sich weitere Informationen zur nachhaltigen

Gartengestaltung mit dem beliebten

Baustoff. Neben Bodenbelägen eröffnen

Betonsteine weitere kreative Optionen in

Form von Palisaden, Pflanzelementen oder

dekorativen Mauern. Ergänzende Elemente

wie Pflanzkästen oder Sitzbänke sorgen für

ein harmonisches Gesamtbild. (djd)

Fotos: DJD/artismedia GmbH, Olaf Kühl 2023

SICHER WOHNEN IM ALTBAU

ALARMTECHNIK SMART INS AMBIENTE INTEGRIEREN

V i e l e

A l t -

bauten

begeistern

mit

historischem

Charme. Doch

ältere Gebäude entsprechen häufig

nicht den heutigen Sicherheitsstandards.

Einbruch- oder Brandschutz lassen

sich jedoch mit der richtigen Planung

mühelos nachrüsten, ohne den

historischen Charakter des Hauses zu

beeinträchtigen. Vernetzte Sicherheitstechnologien,

die sich dezent ins Wohnambiente

einfügen, sorgen für ein gutes

Gefühl – und steigern nebenbei den

Immobilienwert. Wer auf zertifizierte

Systeme sowie eine fachkundige Planung

und Installation setzt, ist mit

Fachbetrieben wie den Autorisierten

Telenot-Stützpunkten auf der sicheren

Seite. Unter www.telenot.com gibt es

mehr Infos sowie die Möglichkeit, einen

Sicherheitscheck für die eigenen vier

Wände anzufragen. (djd)

Fotos: djd/Richard Unger, djd


Mit Leidenschaft und offenen Ohren stehen wir Ihnen für

individuelle Wünsche zur Seite, um Ihre Projekte

wunschgemäß zu erfüllen!

»GARTENBAU/PFLEGE Vom Bau bis hin zur laufenden Pflege.

»BAUMFÄLLUNG/PFLEGE Rückschnitt, Fällung oder Baumpflege.

» PFLASTERARBEITEN Präzise und langlebig, stilvoll und funktional.

» ZAUNBAU Errichtung Ihres Wunschzaunes. Robust und langlebig.

» PFLASTER/DACHREINIGUNG Professionelle Säuberung.

» BRENNHOLZVERKAUF Hochwertiges, trockenes Brennholz. Wir liefernauch!

Wir freuen uns darauf,

Ihre Ideen mit Ihnen gemeinsam

zu verwirklichen!

Luca Hoffmann und Tom Korty,

Geschäftsführer der Hoffmann&Korty GbR

Folge uns auf Instagram!

Hoffmann.Korty

Malerstraße 9•38550 Isenbüttel

0170 9809693 •info@hoffmann-korty.com

hoffmann-korty.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!