Handwerk Spezial 2025
Handwerk in Gifhorn heißt Anpacken mit Zukunft. Vom traditionsreichen Zimmererbetrieb über kreative Tischlereien bis hin zu innovativen Dachdeckerunternehmen – hier treffen Können, Technik und Leidenschaft aufeinander. Der Nachwuchs? Kommt! Denn wer sich jetzt für eine Ausbildung entscheidet, hat beste Chancen – und die Nachfrage nach Fachkräften macht das Handwerk attraktiver denn je.
Handwerk in Gifhorn heißt Anpacken mit Zukunft. Vom traditionsreichen Zimmererbetrieb über kreative Tischlereien bis hin zu innovativen Dachdeckerunternehmen – hier treffen Können, Technik und Leidenschaft aufeinander. Der Nachwuchs? Kommt! Denn wer sich jetzt für eine Ausbildung entscheidet, hat beste Chancen – und die Nachfrage nach Fachkräften macht das Handwerk attraktiver denn je.
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Handwerk
SPEZIAL
DIE BETRIEBE AUS STADT UND LANDKREIS GIFHORN STELLEN IHRE LEISTUNGEN VOR
Eine Verlagsbeilage vom 14. August 2025
2
Liebe Leserinnen
und liebe Leser,
Handwerk in Gifhorn heißt Anpacken mit Zukunft. Vom traditionsreichen
Zimmererbetrieb über kreative Tischlereien bis hin
zu innovativen Dachdeckerunternehmen – hier treffen Können,
Technik und Leidenschaft aufeinander. Der Nachwuchs? Kommt!
Denn wer sich jetzt für eine Ausbildung entscheidet, hat beste
Chancen – und die Nachfrage nach Fachkräften macht das Handwerk
attraktiver denn je.
Ein echtes Highlight sind die jährlichen Freisprechungsfeiern – da
wird sichtbar, wie viel Herzblut junge Menschen in ihren Beruf
stecken. Viele von ihnen gehören zu den Besten ihrer Innung. Das
zeigt: In Gifhorn zählt Qualität. Wer mit Einsatz arbeitet, wird
gebraucht und gefeiert.
Warum das auch für Kundinnen und Kunden ein Gewinn ist? Ganz
einfach: Wer in Gifhorn einen Handwerksbetrieb beauftragt,
profitiert von kurzen Wegen, direkter Kommunikation und echter
Qualitätsarbeit. Dank der starken Ausbildungsbasis und modernen
Technik sind die Betriebe vor Ort flexibel, lösungsorientiert und
zuverlässig. Ob Sanierung, Neubau oder individuelle Maßanfertigung
– die Gifhorner Handwerkerinnen und Handwerker liefern
solide Arbeit.
Noch ein Vorteil: Die Fachkräfte von morgen werden heute hier
ausgebildet – das bedeutet auch morgen volle Auftragsbücher
und kompetente Ansprechpartner direkt aus der Region. So bleibt
Qualität in der Nähe – und das Vertrauen wächst mit jedem Handgriff.
Ob Mechatronik, Zerspanungstechnik oder Elektrotechnik – zahlreiche
Ausbildungsberufe warten noch auf motivierte Hände
und kluge Köpfe. Und wer denkt, Handwerk sei altmodisch, hat
noch keine CNC-Fräse in Aktion gesehen oder ein digital designtes
Hörgerät gebaut.
Das Handwerk in Gifhorn ist bodenständig,
zukunftsfähig und überraschend vielfältig.
Tauchen Sie ein in unser Handwerk
Spezial – und entdecken Sie, was die
Region alles draufhat.
Tradition trifft auf Präzision, lesen Sie
selbst, was alles möglich ist. Ich wünsche
Ihnen wertvolle Impulse.
Herzliche Grüße
Ihre
Birthe Kußroll-Ihle
Redaktionsleiterin
Inhalt
Stabile Kraft Handwerk
4 Gründer unterstützen
Unternehmerfrauen
5 Austausch von Wissen
SHK-Obermeister
8 Thorsten Meyer
Tischler-Obermeister
12 Michael Braun
Wärmedämmung
14 Verbessertes Raumklima
Wohlfühlräume
22 Lehm speichert Wärme
Energetische Sanierung
24 Eigenheim modernisieren
Mehr Transparenz
27 Glas im Innenausbau
Leistungen für Sicherheit
30 Was Betriebe dürfen
IMPRESSUM
Herausgeber: Madsack Medien Ostniedersachsen
GmbH & Co. KG, Aller-Zeitung, Steinweg
73, 38518 Gifhorn, Wolfsburger Allgemeine
Zeitung, Porschestraße 74, 38440 Wolfsburg
| Geschäftsführung: Lars Rehmann, Carsten
Winkler | Verantwortlich für den Anzeigenteil:
Carsten Winkler | Redaktion: Birthe Kußroll-Ihle
(verantwortlich) | Titelfoto: ufabizphoto/123RF
| Fotos: gemäß Bildnachweis | Layout: MMO
Grafik | Produktion: Lena Brunklaus | Druck:
Fischer Druck GmbH, Wilhelm-Rausch-Straße 13,
31228 Peine
HINWEIS GENERISCHES MASKULINUM
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden
wir bei personenbezogenen Hauptwörtern
meist nur das generische Maskulinum und verzichten
auf den gleichzeitigen Gebrauch der
Sprachform männlich, weiblich und divers.
Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der
Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter
und beinhalten keinesfalls eine Herabwürdigung
oder Diskriminierung der anderen
Geschlechter und umfassen Personen jeden Geschlechts
gleichermaßen und gleichberechtigt.
KREISHANDWERKERSCHAFT
3
Foto: Sebastian Preuß
KREISHANDWERKSMEISTER MANFRED LIPPICK
Handwerk hat Zukunft –
wenn man es machen lässt
Das neue Ausbildungsjahr 2025
ist angelaufen – doch viele Handwerksbetriebe
in Gifhorn und der
Region suchen weiterhin dringend
Nachwuchs. Trotz gezielter Werbung
und neuer Rekordzahlen bei Karrieremessen
bleiben zahlreiche Ausbildungsplätze
unbesetzt. Gleichzeitig
brechen einige Auszubildende ihre
Lehre bereits in den ersten Wochen
wieder ab.
Will heute niemand mehr ins Handwerk?
„Doch, und das sogar zunehmend“,
sagt Manfred Lippick, Kreishandwerksmeister
in Gifhorn. „Wir
erleben eine leichte, aber spürbare
Trendwende: Immer mehr junge
Menschen erkennen die Chancen
und den Wert einer handwerklichen
Ausbildung.“ Die Situation habe sich
gegenüber den Vorjahren etwas verbessert
– bleibe aber angespannt.
„Viele der Abbrüche, die wir sehen,
sind keine endgültigen Ausstiege,
sondern Umorientierungen – etwa
ein Wechsel des Berufs oder des Betriebs.
Solche Wechsel kennen wir
auch von Studierenden.“
Lippick sieht in der gesellschaftlichen
Wahrnehmung des Handwerks
einen zentralen Hebel: „Wir brauchen
mehr Wertschätzung für praktische
Berufe – und hier sind auch die Eltern
gefragt. Wer seinem Kind nur ein Studium
empfiehlt, verkennt die vielen
Perspektiven, die das Handwerk
heute bietet.“ Denn: Erfolgserlebnisse
seien im Handwerk unmittelbar
spürbar. „Wenn am Abend die Heizungsanlage
läuft, das Dach gedeckt
oder ein Bad gefliest ist – dann weiß
man, was man geschafft hat“, ist er
überzeugt.
„Wenn am Abend
die Heizungsanlage läuft,
das Dach gedeckt oder ein
Bad gefliest ist – dann weiß
man, was man geschafft
hat.“
KREISHANDWERKSMEISTER
MANFRED LIPPICK
Trotz der Herausforderungen auf dem
Ausbildungsmarkt hält Lippick die Region
Gifhorn für gut aufgestellt: „Gerade
im ländlichen Raum sind noch
viele Betriebe bereit auszubilden. Vor
allem im Baunebengewerbe sind die
Auftragsbücher voll.“ Anders sehe es
im Bauhauptgewerbe aus, das weiterhin
unter hohen Kosten, strengen
Regulierungen und einem rückläufigen
Wohnungsbau leidet. „Solange
die Politik keine neuen Impulse setzt,
bleibt das eine Baustelle – im wahrsten
Sinne des Wortes“, macht Lippick
deutlich.
Ein weiteres Thema, das den Handwerksmeister
umtreibt, ist die Zukunft
vieler Betriebe: In den kommenden
Jahren stehen zahlreiche
Übergaben an. „Wer sich heute für
das Handwerk entscheidet, hat realistische
Chancen, schon in jungen
Jahren den eigenen Betrieb zu übernehmen
– schneller als in den meisten
anderen Branchen.“ Und auch finanziell
sei das Handwerk attraktiv:
„Ein guter Handwerksmeister steht
einem Juristen oder Ingenieur in Sachen
Einkommen und Lebensstandard
in nichts nach – wenn er denn
nicht gerade im Bürokratiedschungel
versinkt.“
Denn hier sieht Lippick dringenden
Handlungsbedarf: „Was auf EU-Ebene
beschlossen wird, mündet oft in
überkomplexen Vorschriften, die wir
in Deutschland besonders akribisch
umsetzen. Das bindet Zeit und Ressourcen,
die wir eigentlich für unsere
Kunden brauchen.“ Die zunehmende
Bürokratie schrecke junge Menschen
ab – nicht nur in der Ausbildung, sondern
auch in der Entscheidung, sich
selbstständig zu machen. „Wir Handwerker
wollen bauen, reparieren und
gestalten – und nicht seitenlange
Nachweise führen.“
4 HANDWERKSKAMMER
Handwerk im Wandel
als stabile Kraft
KOSMETIK BOOMT UND MEISTERBETRIEBE KÄMPFEN
Trotz Fachkräftemangel, Bürokratie und wirtschaftlicher
Unsicherheiten behauptet sich das Handwerk im
Norden weiter als starke Säule der regionalen Wirtschaft.
Zum Jahresende 2024 waren im Bezirk der
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
insgesamt 29.512 Betriebe registriert – ein kleines,
aber bedeutsames Plus von 26 Betrieben im Vergleich
zum Vorjahr. Die Kreishandwerkerschaft Gifhorn gehört
dem Bezirk an und vertritt die Interessen des
Handwerkes auf Kreisebene.
„Diese Entwicklung zeigt: Das Handwerk
bleibt eine wirtschaftliche Kraft,
auf die Verlass ist“, betont Matthias
Steffen, Hauptgeschäftsführer der
Handwerkskammer.
Allerdings: Während die klassischen,
meisterpflichtigen Berufe rückläufig
sind – etwa bei Fliesenlegern, Raumausstattern
und Maurern –, wächst die Zahl der zulassungsfreien
Handwerke deutlich. Insbesondere die
Branchen Gebäudereinigung (+151), Kosmetik (+129)
und Fotografie (+33) erleben einen regelrechten Aufschwung.
Auch die sogenannten handwerksähnlichen
Gewerbe – wie zum Beispiel Bodenleger oder
Änderungsschneider – legen leicht zu und erreichen
einen Bestand von 3253 Betrieben (+40).
Kosmetiker überholen Friseure
Ein Trend, der sich auch in den Zahlen widerspiegelt:
Die Kosmetikbranche stellt mit 2.760 Betrieben das
stärkste Einzelgewerk im Kammerbezirk – noch vor dem
Friseurhandwerk mit 2.334 Betrieben. Regional gibt es
ebenfalls Unterschiede: Der Landkreis Harburg
ist mit 3.046 Betrieben Spitzenreiter, am
wenigsten Handwerksbetriebe gibt es
im Landkreis Lüchow-Dannenberg (563).
Die Zahl der Neugründungen stieg
auf 2.581 (+124 gegenüber dem Vorjahr),
während 2.555 Betriebe ihre
Tätigkeit einstellten. Unter dem Strich
bleibt ein leichtes Plus – für Steffen ein
positives Signal: „Der Nettozuwachs zeigt eine
stabile Gesamtlage.“ Aber wir müssen genau hinschauen
und es bestehe Handlungsbedarf.
Mehr Freiheit und weniger
Qualifikation
Denn: Der Strukturwandel ist deutlich spürbar. Immer
mehr Menschen wagen den Sprung in die Selbstständigkeit
– allerdings oft in Bereichen ohne Meisterpflicht.
Das habe Folgen für die Qualifikation, Wettbewerbsfähigkeit
und Ausbildung im Handwerk. „Sie ist
eine klare Aufforderung, unsere Beratungsangebote
im Bereich Betriebsnachfolge und Existenzgründung
gerade mit Blick auf unsere zukünftigen Meisterinnen
und Meister weiter zu verstärken“, sagt Steffen.
Sein Appell richtet sich auch an die Politik: Wer junge
Meisterinnen und Meister für die Selbstständigkeit
gewinnen wolle, müsse die Bürokratiehürden abbauen.
Es dürfe nicht sein, dass gute Ideen und Engagement
an Formularen scheiterten.
Damit Handwerk Zukunft hat, müsse man Gründer
und Betriebsnachfolger gezielt unterstützen – mit
Beratung, Förderprogrammen und modernen Rahmenbedingungen.
Denn das Handwerk bleibt mehr
als ein Beruf – es ist Berufung, Innovationsträger und
Rückgrat der Region.
Fotos: djoronimo/123RF, Fotostudio Sascha Gramann
UNTERNEHMERFRAUEN
5
Unternehmerfrauen (v. l.):
Christin Notbom,
Claudia Raabe und
Sabine Suwe-Witt.
Foto: privat
ARBEITSKREIS UNTERNEHMERFRAUEN IM HANDWERK
Ein Ort für Wissensund
Erfahrungsaustausch
Vorträge, Workshops und Netzwerken:
Der Arbeitskreis Unternehmerfrauen im
Handwerk setzt sich für die Förderung
und Stärkung von Frauen und weiblichen
Positionen im Handwerk ein. Im Interview
mit Nicole Hein spricht die Vorsitzende
Claudia Raabe über aktuelle Veränderungen
und darüber, was fehlt.
Der Arbeitskreis hat in Gifhorn Tradition.
Es gibt ihn seit mehr als
30 Jahren. Was macht ihn aktuell aus?
Wir haben eine bunte Mischung aus jungen
und erfahrenen Mitgliederinnen.
Einige der älteren Frauen sind seit der
Gründung dabei. Sie bringen eine Menge
Know-how mit, wovon die neueren Mitgliederinnen
profitieren können. Zusätzlich
öffnen wir derzeit den Arbeitskreis noch
mehr für den Bereich Selbstständigkeit.
Ursprünglich wurde er überwiegend von
Ehefrauen gegründet, die zusammen mit
ihrem Mann einen Handwerksbetrieb leiteten
bzw. in der Firma ihres Ehepartners
mitarbeiteten. Heute sind viele Frauen
dabei, die ihr eigenes Unternehmen gegründet
haben und als Solo-Selbstständige
tätig sind.
Aber der Bezug zum
Handwerk ist geblieben?
Ja, schon. Allerdings haben wir kürzlich
die Satzung dahingehend geändert, dass
ein handwerksnaher Bezug für die Mitgliedschaft
ausreicht. Uns ist es wichtig,
einen Raum für alle, die Interesse am Arbeitskreis
haben, zu bieten und niemanden
auszugrenzen. Ich denke, das ist sogar
das Besondere in Gifhorn. Als ich vor rund
dreieinhalb Jahren beigetreten bin, wurde
ich herzlich aufgenommen und habe mich
sofort als Unternehmerin ernst genommen
gefühlt.
Und wie lange sind Sie
erste Vorsitzende?
(lacht) Tatsächlich noch ganz frisch, seit
März dieses Jahres. Mit mir im Vorstand
sind Sabine Suwe-Witt, die ebenfalls neu
ist, und Christin Notbom. Sie ist schon länger
im Vorstand aktiv.
Was sind die Ziele des Arbeitskreises?
Wir möchten Möglichkeiten zur Weiterbildung
und zur Vernetzung bieten. Das
machen wir über Vorträge und Workshops,
beispielsweise dieses Jahr zum Thema
Künstliche Intelligenz im Unternehmen.
Ungezwungen austauschen kann man sich
zum Beispiel bei unserem sommerlichen
Grillen für Daheimgebliebene und bei der
traditionellen Weihnachtsfeier.
Haben Sie als neue Vorsitzende konkrete
Pläne oder Wünsche für die Zukunft?
Es fehlt ein fester Raum, in dem sich der
Arbeitskreis treffen kann. Bisher waren wir
in wechselnden Örtlichkeiten, beispielsweise
beim CoWorking Gifhorn. Seitdem
das pausiert, fehlt uns ein Raum für unsere
Treffen. Ich wünsche mir wieder einen Ort,
wo wir uns in einer Arbeitsatmosphäre austauschen
können. Es wäre prima, wenn die
Stadt Gifhorn wieder ein derartiges Angebot
für Gründer, Solo-Selbstständige oder
Vereine und Arbeitskreise schaffen könnte.
Interview: Nicole Hein
6 KUPFER
Die Zukunft
glänzt rotgolden
ZWISCHEN SPULE UND SCHALTPLAN –
BERUFSWELTEN, IN DENEN KUPFER ZUKUNFT SCHAFFT
Ein Fertigungsmechaniker
in der Kupferverarbeitung
braucht Material-
Know-how und hohes
technisches Verständnis.
Foto: DJD/Kupferverband/Canva
Smartphone und Waschmaschine, Heizungsleitung
oder E-Auto – Kupfer steckt in unzähligen
Anwendungen, die wir täglich nutzen. Doch nicht
nur das Material selbst ist vielseitig, auch die Berufe
rund um Kupfer bieten überraschend viele
Möglichkeiten. Vom traditionsreichen Handwerk
über die industrielle Fertigung bis hin zu Forschung
oder Produktdesign: Wer auf der Suche
nach einem spannenden Berufsfeld ist, findet in
der Kupferbranche vielfältige Herausforderungen
und Gelegenheiten, seine Talente und Interessen
zu verwirklichen.
Vielfalt vom Gießer
bis zum Ingenieur
Sowohl bei den Anforderungen als auch bei den
Arbeitsfeldern decken Kupferberufe ein breites
Spektrum ab. Gießerinnen und Gießer etwa arbeiten
mit hohen Energien, Präzision und handwerklichem
Können daran, Kupfer in die gewünschte
Form zu bringen. Die Aufgaben haben eine lange
Tradition, aber auch Zukunft, zum Beispiel im
Recycling oder bei der Herstellung von Hochleistungsbauteilen.
Industriemechaniker, Werkstoffprüfer,
Metallbauer oder Verfahrensmechaniker
sorgen in der Produktion für Qualitätssicherung
und Effizienz. Gleichzeitig wächst der Bedarf an
Spezialistinnen und Spezialisten in Bereichen wie
Elektronik, Elektrotechnik, Maschinenbau oder
Materialforschung, wo Kupfer aufgrund seiner
hervorragenden Leitfähigkeit eine Schlüsselrolle
spielt.
Chancen für Quereinsteiger
und Technikfans
Foto: citadelle/123RF
Für Berufseinsteiger ebenso wie für Menschen,
die sich neu orientieren möchten, bieten Kupferberufe
attraktive Perspektiven: Die Bandbreite
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KUPFER
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Hier ist Präzision gefragt:
Feinmechanik und Elektronik
mit Kupfer.
Foto: DJD/Kupferverband/Canva
reicht von Ausbildungsberufen über duale Studiengänge
bis hin zu Möglichkeiten für Quereinsteiger.
Wer technisches Interesse mitbringt, findet
in der Kupferbranche spannende Aufgaben. Viele
Unternehmen investieren in moderne Technologien
und setzen auf nachhaltige Prozesse, was
zusätzliche Anreize für eine langfristige Karriere
schafft. Auf der Website www.kupfer.de finden
Interessenten viele Informationen rund um Ausbildungswege,
Berufsbilder und Einsatzgebiete
sowie Links zu Unternehmen mit Ausbildungsund
Stellenangeboten. Weitere Einblicke gibt
auch eine LinkedIn-Kampagne unter dem Hashtag
#copperjobs.
Karriere mit Wert
und Nachhaltigkeit
Kupfer steht nicht nur für technische Innovation,
sondern auch für Nachhaltigkeit: Es lässt sich nahezu
unbegrenzt recyceln und spielt eine zentrale
Rolle in der grünen Transformation. Wer in diesem
Bereich arbeitet, leistet also auch einen Beitrag
zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Für
junge Menschen und Berufsumsteiger, die etwas
Sinnstiftendes suchen, ist das ein Grund mehr,
einen Kupferberuf in Betracht zu ziehen. (djd)
Rund um Kupfer gibt es eine
Vielzahl spannender Berufsbilder
und Karrierewege – auch im traditionellen
Installationshandwerk.
Foto: DJD/Kupferverband/Canva
Bei der Herstellung und Verarbeitung von
Kupfer sind Mitarbeiter in der Fertigung
und Qualitätssicherung gefragt.
Foto: DJD/Kupferverband/HME
8 SANITÄR, HEIZUNG UND KLIMA
Foto: Stefan Albrecht
Heizen mit Zukunft
SHK-HANDWERK ZWISCHEN KLIMASCHUTZ,
FACHKRÄFTESICHERUNG UND GENERATIONSWECHSEL
Heizen, Kühlen, Trinkwasserhygiene:
Das SHK-Handwerk ist nicht nur systemrelevant
– es ist ein Berufsfeld mit
Zukunft. Die Energiewende und neue
gesetzliche Vorgaben wie das Gebäudeenergiegesetz
(GEG) sorgen für einen
wachsenden Bedarf an qualifizierten
Fachkräften.
„Viele wissen gar nicht, wie konkret die
Zeitvorgaben des Gesetzes sind“, sagt
Thorsten Meyer, Obermeister der Innung
für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
Gifhorn-Wittingen. „Bis spätestens zum
31. Dezember 2044 müssen alle Heizsysteme,
die fossile Brennstoffe nutzen, außer
Betrieb genommen werden.“ Aktuell
zählt die Innung 43 Mitgliedsbetriebe –
und die Auftragsbücher sind voll.
Wer heute in eine neue Heizanlage investiert,
muss auf erneuerbare Energien
setzen: „Seit 2024 gilt die 65-Prozent-
Regel. Das heißt: Neue Systeme müssen
mindestens zu zwei Dritteln mit regene-
Die Betriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Handwerks
in Gifhorn-Wittingen sind Ihr kompetenter Partner
rund um moderne Haustechnik.
Unsere Dienstleistungen:
–Beratung zu effizienten Heizsystemen, Einbau und Wartung
–Beratung über mögliche Förderungen
– Beratung zur Nutzung von erneuerbaren Energien
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Ausbildung mit Perspektive und Zukunftschancen bei uns:
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Über 40 Betriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks gehören zuder
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SANITÄR, HEIZUNG UND KLIMA
9
rativer Energie betrieben werden“, erklärt
Meyer. Gleichzeitig mahnt er zur Differenzierung:
„Gerade für ältere Menschen
ist es oft wirtschaftlich sinnvoll, bestehende
Anlagen weiterlaufen zu lassen –
solange es gesetzlich noch möglich ist.“
Der Umstieg ist nicht überall einfach. „In
ländlichen Regionen fehlt oft die passende
Infrastruktur, zum Beispiel leistungsfähige
Stromleitungen für Wärmepumpen“, betont
der Obermeister und ergänzt: „Deshalb
setzen zum Beispiel viele Höfe nach wie vor
auf Öl. Die Umstellung braucht Zeit – und
politisch flankierte Investitionen.“
Der Obermeister weist darauf hin, dass
weiterhin die KfW-Förderung des Staates
für die Umstellung der Heizung auf
erneuerbare Energiearten besteht, „die
für Hauseigentümer sehr interessant
sind, besonders für die Umstellung auf
Wärmepumpen“.
Sein eigenes Unternehmen ist personell
gut aufgestellt. Drei neue Auszubildende
haben in diesem August ihre Lehre begonnen.
„Wir profitieren davon, dass wir
offen kommunizieren, moderne Technik
einsetzen und klare Perspektiven bieten“,
erklärt er und fügt hinzu: „Das spricht
junge Menschen an – und sichert uns die
Zukunft.“
Der Generationswechsel ist in vielen
Betrieben ein sensibles Thema. „Nachfolgeplanung
ist kein Selbstläufer“, so
der erfahrene Handwerksmeister. „Wer
erfolgreich übergeben will, braucht eingespielte
Teams und idealerweise Nachwuchs
aus den eigenen Reihen. Externe
Lösungen sind möglich, aber oft mit Herausforderungen
verbunden.“
Auch technisch hat sich das SHK-Handwerk
enorm gewandelt und wird es auch
weiterhin tun. „Digitale Anwendungen
sind längst Standard – sei es bei der Planung,
bei der Wartung oder im Kundendienst“,
sagt Meyer. „Ohne Software und
moderne Systeme geht es heute nicht
mehr.“
„Wir profitieren davon, dass wir
offen kommunizieren, moderne
Technik einsetzen und klare
Perspektiven bieten. Das spricht
junge Menschen an – und sichert
uns die Zukunft.“
THORSTEN MEYER, OBERMEISTER
SHK-INNUNG GIFHORN-WITTINGEN
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10 WÄRMEPUMPE
Das Handwerk
machts möglich
UMFRAGE: VERBRAUCHER VERTRAUEN AUF
WÄRMEPUMPE VOM FACHMANN VOR ORT
Eine klare Mehrheit von 61 Prozent der Menschen in Deutschland
würde die bestehende Heizung am liebsten durch eine
Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage
ersetzen. Der wichtigste Ansprechpartner für den Heizungstausch
ist dabei das Fachhandwerk vor Ort: Annähernd drei
Viertel der Verbraucher vertrauen bei der Beratung und
Realisierung den lokalen Experten. Zu diesen Ergebnissen
kommt die Umfrage „Energie-Trendmonitor“ des Haustechnikherstellers
Stiebel Eltron.
Kombi-Planung aus einer Hand
Gerade wenn es um die clevere Kombination einer Wärmepumpe
mit Photovoltaik (PV) zur Stromgewinnung geht,
empfiehlt sich die Planung aus einer Hand. So ist nicht nur
eine reibungslose Umsetzung der Modernisierung gewährleistet
– sondern anschließend auch ein effektives Zusammenspiel
aller Komponenten.
Alte Heizung raus, moderne Wärmepumpe rein:
Dieser Umstieg zahlt sich gleich mehrfach aus.
Foto: DJD/Stiebel Eltron
Gute Gründe für
WÄRME
PUMPEN
JEDEN
1. SONNTAG
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SCHAU
TAG
14 –17UHR
„Die Kommunikation zwischen der PV-Anlage, einem eventuellen
Stromspeicher und allen angeschlossenen Verbrauchern
wie der Wärmepumpe, dem Haushalt und der Wallbox,
ist wichtig, um die Effizienz des Systems zu optimieren“,
erklärt ein PV-Experte. Er empfiehlt daher ein Komplettangebot
für Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage inklusive
Energie-Management-System, das die Komponenten intelligent
aufeinander abstimmt: So ziehe man den größten
wirtschaftlichen Nutzen aus der neuen Haustechnik, weiß
der Experte. Auf Wunsch können weitere intelligente Verbraucher
berücksichtigt werden, etwa die Waschmaschine,
der Trockner oder der Geschirrspüler.
Erfahrene Partner vor Ort
Für eine erste eigene Planung, die anschließend vom lokalen
Fachhandwerk angeboten und in die Tat umgesetzt wird, bieten
Herstellerunternehmen einen Online-Konfigurator an. So
finden Hauseigentümer nicht nur in wenigen Minuten die für
das eigene Gebäude passende Heizungsanlage, sondern auch
eine geeignete PV-Anlage nebst Stromspeicher und Wallbox. Mit
Frage-Antwort-Tools, wie zum Beispiel unter www.stiebel-eltron.
de/komplettangebot, gelangt man schnell zu einem Resultat.
Wenige Daten reichen aus – zum Beispiel die Größe und das
Alter des Eigenheims, Dachfläche und -ausrichtung sowie,
wenn bekannt, die bisher für die alte Heizung benötigte
Öl- oder Gasmenge. Anschließend folgt ein Angebot von
einem Fachhandwerker vor Ort: Er ist Vertragspartner, wird
die Anlage installieren und steht danach weiterhin für alle
Fragen zur Verfügung.
„Im Gegensatz zu Installationstrupps, die ganz Deutschland
bereisen, ist der lokale SHK- oder Elektrofachhandwerker
auch nach der Installation und Inbetriebnahme vor Ort präsent
und kann im Bedarfsfall Fragen beantworten, die Anlage
warten und bei eventuellen Problemen weiterhelfen“,
informiert der Fachmann.
(djd)
Ackermann, Detlef
Bauelemente
Gifhorner Straße 10, 38539 Müden-Dieckhorst
Tel. (0 53 75) 457, www.ackermann-bau.de
Bode, Rainer
Bode Innenausbau
Borsigstraße 11, 38446 Wolfsburg
Tel. (0 53 61) 53374,
www.bode-innenausbau.de
Herbst, Matthias
Tischlermeister
Hugo-Junkers-Straße 9, 38518 Gifhorn
Tel. (0 53 71) 13055,
www.tischlerei-gifhorn.de
Hermann, Manfred
Tischlermeister
Westerfeldweg 10, 38518 Gifhorn-Gamsen
Tel./Fax (0 53 71) 71334, (0 53 71) 75171
Braun, Michael
Tischlermeister
Kolleweg 7a, 38524 Sassenburg-Platendorf
Tel. (0 53 78) 654, www.tischler-braun.de
Bromer BauelementeMontage GmbH
Max-Laue-Straße 13, 38448 Wolfsburg,
Tel. (0 53 63) 8182880,
www.bromer-bauelemente.de
Elke Dragendorf
Rosenstraße 2, 38550 Isenbüttel
Tel./Fax (0 53 74) 14 92, (0 53 74) 3697
Gamroth, Patrick
Tischlermeister
Carl-Miele-Straße 8, 38518 Gifhorn
Tel. (0 53 71) 6878686,
www.tischlerei-gamroth.de
Gerke, Carsten
Tischlermeister
Hauptstraße 31, 29399 Wahrenholz
Tel. (0 58 35) 278,
www.bestattungshaus-gerke.com
Glas-Bergmann
Cellerstraße123, 38518 Gifhorn
Tel. (0 53 71) 53050, www.glas-bergmann.de
Göttel, Dieter
Tischlermeister
Im Heidland 28, 38518 Gifhorn
Tel. (0 53 71) 33 65, www.goettel-moebel.de
Grusdt, Michael
Tischlermeister
Dorfstraße 4, 38539 Müden
Tel. (0 53 75) 98 30 72,
www.tischlerei-grusdt.de
Heuer,Thomas
Tischlermeister
Emmer Dorfstraße 18,29386 Hankensbüttel
Tel. (0 58 32) 453, tischlerei-thomas-heuer.de
Hildebrandt GmbH
Tischlerei
Im Oberdorf 21, 38527Meine-Abbesbüttel
Tel. (0 53 04) 90 14 81,
www.tischlereihildebrandt.de
Geert vanMunster
Tischlermeister
Max-von Laue-Weg 5, 38446 Wolfsburg
Tel. (05363)708770, www.tischlerei-hvm.de
Jahn, Gerhard
Tischlermeister
Alter Kirchweg 4, 38518 Gifhorn-Neubokel
Tel./Fax (0 53 71) 12835, (0 53 71) 14439
Krieghoff, Thomas
Tischlermeister
Hauptstr.59,38446 Wolfsburg
(05363) 71671
Löckher,Nicki
Tischlereimeister
Päser Weg17, 38536 Meinersen
Tel. 0157 /73542817
Mensing, Ralf
Tischlermeister
Fallerslebener Straße 8, 38527 Meine
Tel./Fax (0 53 04) 57 54,(05304) 59 26
Meyer Bau- und Möbeltisch.
GmbH &Co. KG
Unter den Eichen 4, 29365 Sprakensehl
Tel. (0 58 37) 12 66,
www.tischlerei-meyer-hw.de
Meyer,Richard
Tischlermeister
Alte Poststraße 18, 38518 Gifhorn-Wilsche
Tel. (0 53 71) 78 00, www.richard-meyer.de
Möhle Bau- und Möbeltischlerei GmbH
Malerstraße 10, 38550 Isenbüttel
Tel. (0 53 74) 96780,
www.tischlerei-moehle.de
Neuland Wohnungsges.mbH
Tischlereibetrieb
Erfurter Ring 15, 38444 Wolfsburg
Tel. (0 53 61) 791-0,
www.neuland.wolfsburg.de
Plaster,Andreas
Tischlermeister
Alter Postweg 8, 29378 Wittingen-Radenbeck
Tel./Fax (0 58 36) 97 99 96, (0 58 36) 97 99 94
Schöne, Michael
Tischlermeister
Steinbeker Straße 31, 38446 Wolfsburg
Tel. (0 53 63) 46 73, www.tischlerei-schoene.de
Spanier,Maximilian
Tischlerei &Design
Bossengang 4, 38442 Wolfsburg
Tel. (0 53 62) 28 54, www.tischlerei-spanier.de
Stahl GmbH &Co. KG
Tischlereibetrieb
Zum Wohlenberg3+12, 38542 Leiferde
Tel. (0 53 73) 14 34, www.stahl-fensterbau.de
Testa, Ernesto
Tischlermeister
Benzstraße 15, 38446 Wolfsburg
Tel./Fax (0 53 61) 25017, (0 53 61) 25435
Hegenbart, Eric
Tischlermeister
Eyßelheideweg 10, 38518 Gifhorn
Tel. (0151) 12 73 08 07,
www.tischler-gifhorn.de
Meyer,Hilmar
Tischlermeister
Am Eichengrund 11, 38539 Müden
Tel. (0 53 75) 9822237,
www.tischlermeister-meyer.de
Weiss, Stefan
Tischlermeister
Denkmalweg 3, 29386Obernholz-Steimke
Tel. (0 58 32) 9702434,
www.weiss-tischlerei.de
Tischler-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg
12 TISCHLER
OBERMEISTER MICHAEL BRAUN:
„Individuelle Lösungen
statt Massenware“
Foto: privat
Tradition trifft Technik – Tischler setzen
2025 verstärkt auf Altbausanierung und
Digitalisierung.
Herr Braun, was macht das
Tischlerhandwerk heute
besonders attraktiv?
Holz ist ein Werkstoff mit Charakter. Jedes
Stück ist einzigartig – das begeistert nicht
nur unsere Kundschaft, sondern auch viele,
die sich für diesen Beruf entscheiden. In der
Tischler-Innung Gifhorn legen wir Wert auf
Präzision, Nachhaltigkeit und gestalterische
Freiheit. Bei uns steht die individuelle Maßanfertigung
im Mittelpunkt, keine Massenproduktion.
Moderne Maschinen und handwerkliches
Können gehen dabei Hand in Hand.
Welche Rolle spielt
Nachhaltigkeit in Ihrem Gewerk?
Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern
gelebter Alltag. Unsere Innungsbetriebe
arbeiten bewusst mit regionalen
Materialien und Partnern. So stärken wir
die lokale Wirtschaft und vermeiden unnötige
Transportwege. Und: Wir setzen
auf Langlebigkeit – was wir bauen, soll
Jahrzehnte Freude bereiten.
Mit welchen Herausforderungen
haben Ihre Betriebe aktuell zu tun?
Die Neubaukrise ist auch bei uns spürbar.
Viele Bauprojekte werden auf Eis gelegt oder
verschoben. Doch das Tischlerhandwerk ist
flexibel: Die Nachfrage nach Altbausanierungen
wächst stark – und genau dort bringen
wir unsere Stärken ein. Türen, Fenster, Böden,
Einbauten – gerade im Bestand ist maßgeschneidertes
Handwerk gefragt.
Wie können Tischlereien
diesen Wandel stemmen?
Neben handwerklicher Kompetenz brauchen
Betriebe heute auch digitale Prozesse.
Wer effizient arbeiten, Aufträge gezielt
kalkulieren und moderne Technik einbinden
will, kommt an Digitalisierung nicht vorbei.
Gibt es dafür Unterstützung?
Ja, und das sollten unsere Betriebe unbedingt
nutzen: Seit Mitte 2025 ist der neue
„Digitalbonus. Niedersachsen-innovativ“
gestartet. Kleine und mittlere Unternehmen
– auch Handwerksbetriebe – können
bei der NBank Zuschüsse von 3.000 bis
50.000 Euro beantragen, etwa für Software,
IT-Sicherheit oder innovative digitale
Lösungen. Ein wichtiger Schritt, um unsere
Betriebe zukunftsfest aufzustellen.
BERUFE ENTDECKEN –
ZUKUNFT CHECKEN
Die Berufsorientierungsmesse 2024 in der
Stadthalle Gifhorn war für die Tischler ein
Erfolg. Sie sind stets mit Elan dabei, junge
Leute für den Tischlerberuf zu begeistern.
Gute Nachrichten: 2025 kommt die Messe
zurück! „Next Step: Work deine Zukunft. dein
Weg. dein Job.“ – am 10. September 2025, im
Mühlenmuseum Gifhorn.
„Die Veranstaltung bietet Jugendlichen und
ihren Sorgeberechtigten eine unvergleichliche
Gelegenheit, Neugier zu wecken und berufliche
Weichen zu stellen. Es ist eine optimale
Chance, die Berufswelt zu entdecken und hinter
die Kulissen zu blicken“, sagt Obermeister
Michael Braun. Die Branchenvielfalt ist beeindruckend
– Medizin, Informatik, Ingenieurwesen
und kaufmännische Berufe. Über 50 Betriebe,
Schulen und Agenturen präsentieren
sich auf der Suche nach Auszubildenden und
Praktikanten. Auch die BBS 1 zeigt ihr Angebot
aus mehr als 40 Bildungsgängen.
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FENSTER
13
Ausblick mit Durchblick
DAS FENSTER-ABC FÜR HAUSEIGENTÜMER
Zugluft im Winter oder Straßenlärm am
Abend – viele Hauseigentümer kennen die
Nachteile veralteter Fenster. Ein Austausch
kann sich gleich in mehrfacher Hinsicht lohnen,
von einer besseren Wärmedämmung und
Winddichtigkeit über Schallschutz bis hin zu
einem erhöhten Einbruchschutz. Das folgende
Fenster-Abc zeigt, welche Vorteile moderne
Hightech-Verglasungen in sich vereinen.
Angenehm temperiert
zu jeder Jahreszeit
Eine hochwertige Verglasung hilft nicht nur
beim Energiesparen, sondern fördert ein
behagliches Raumklima. So halten Dreifachverglasungen
im Winter die Wärme im Haus
und im Sommer die Hitze draußen. Moderne
Glasfassaden erzielen einen Uw-Wert von 0,8
und erfüllen damit die Anforderungen für den
Einsatz im Passivhaus. Ebenso wichtig wie die
Dämmung ist eine verlässliche Abdichtung
gegen Luftzug und Regen. Während Standard-
Schiebefenster dabei häufig Schwächen zeigen,
bieten hochwertige Glas-Faltwände eine
Schlagregendichtheit auf Orkan-Niveau und
können sogar Windstärken von über 210 Stundenkilometern
standhalten.
Besser hören mit
Schallschutzverglasung
An viel befahrenen Straßen oder in der Nähe
von Bahngleisen ist Lärmschutz essenziell.
Schallschutzverglasungen mit unterschiedlichen
Glasstärken, Schalldämmfolien und
Gasfüllungen reduzieren effektiv die Belastung.
Die Einstufung reicht von SSK 1 (leichter
Schutz) bis SSK 6 (hoher Schutz). Hochwertige
Systeme wie Glas-Faltwände erreichen
Werte bis zu 45 dB – das entspricht etwa
Klasse 5 und somit einer Reduktion des Umgebungslärms
um mehr als das Zehnfache.
Clever geschützt vor
Einbrechern
Außerdem gelten Fenster als Schwachstelle
beim Einbruchschutz, besonders im Erdgeschoss.
Die Fenstertechnik wird nach Widerstandsklassen
(RC1 bis RC6) eingestuft. Hochwertige
Systeme bieten Widerstandsklasse
RC3 – das heißt, sie widerstehen auch professionellen
Einbruchsversuchen mit Werkzeugen
wie Brecheisen mindestens fünf Minuten
lang. Unterstützt wird das durch verdeckt
liegende Beschläge, mehrfach verriegelnde
Elemente und Sicherheitsglas.
Durchblick mit System
Fenster und Glasfassaden sollen sich flexibel
an individuelle Wohnkonzepte anpassen.
Ob als Zugang zur Terrasse, für bessere Belüftung
oder als Designlösung: Bewegliche,
raumhohe Verglasungen werden selbst zum
Gestaltungselement. So lassen sich zum Beispiel
Systeme wie Glas-Faltwände komplett
zur Seite falten – für einen fließenden Übergang
von innen nach außen. (djd)
Fenster und Glasfassaden passen
sich flexibel an individuelle
Wohnkonzepte an.
Foto: DJD/Solarlux/Bettina Meckel
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14 WÄRMEDÄMMUNG
Raus aus der Hitzefalle
EINE WÄRMEDÄMMUNG VERBESSERT DAS RAUMKLIMA ZU JEDER JAHRESZEIT
Die Sommer hierzulande werden tendenziell
immer heißer und trockener.
Was Sonnenanbeter freut, kann in
den eigenen vier Wänden schnell
zur Belastung werden. Überhitzte Innenräume
können das Wohlbefinden
beeinträchtigen und den erholsamen
Schlaf stören. Ventilatoren bringen
nur wenig Entlastung, Klimaanlagen
verursachen hohe Energieverbräuche.
Was viele nicht wissen: Die Wärmedämmung
an der Fassade, die im
Winter die Heizwärme besser im
Haus hält, trägt auch an heißen Tagen
zu einem ausgeglichenen Raumklima
bei und ist somit eine nachhaltige
Maßnahme gegen den Hitzestau.
Die Sommerhitze
einfach aussperren
Klamme Räume im Winter trotz voll
aufgedrehter Heizung und permanente
stickige Verhältnisse an heißen
Tagen sind deutliche Hinweise dafür,
dass man die energetische Effizienz
des Zuhauses unter die Lupe nehmen
sollte. Häufig liegt die Ursache
in einer mangelhaften oder fehlenden
Dämmung. So kann im Winter
teure Heizenergie nach draußen entweichen,
während in der warmen
Jahreszeit die Hitze ungehindert ins
Gebäude eindringen kann.
„Eine gut gedämmte Fassade spart
bares Geld, trägt zum Klimaschutz
bei und sorgt zu jeder Jahreszeit
für ein angenehmes Raumklima“,
erklärt Serena Klein, Sprecherin der
Geschäftsführung beim Industrieverband
Hartschaum (IVH). Zudem
sind die warmen Monate der passende
Zeitpunkt, um Modernisierungen
umzusetzen.
Die Dämmung der
Fassade hilft nicht nur,
Energiekosten zu sparen,
sondern erhöht gleichzeitig
die Wohnqualität.
Foto: DJD/IVH/Getty Images/yunava1
Energieberater und erfahrene Fachhandwerker
vor Ort sind dafür die
richtigen Ansprechpartner für eine
individuelle Planung. Serena Klein:
„Wer in den Sommermonaten die
energetische Qualität des Hauses
verbessert, profitiert im kommenden
Winter bereits von niedrigeren
Heizkosten.“ Eine effektive
Fassadendämmung empfiehlt sich
zudem vor weiteren Modernisierungen
wie dem Umstieg auf eine
Wärmepumpe.
Passendes Dämmmaterial
für hohe Werte
Eine große Rolle spielt die Wahl des
geeigneten Dämmmaterials. Bewährte
Lösungen wie EPS, auch bekannt
unter dem Markenbegriff Styropor,
überzeugen durch hohe Dämmwerte,
lange Haltbarkeit und eine einfache
Verarbeitung – Vorteile, die besonders
bei Sanierungen zählen. Ein wichtiger
Aspekt ist zudem die Nachhaltigkeit:
Nach Jahrzehnten im Einsatz kann das
Material recycelt werden. (djd)
Weitere Informationen rund um die Themen Dämmung und nachhaltiges Bauen finden sich etwa unter
www.ivh.de. Gut zu wissen: Eigenheimbesitzer profitieren weiterhin von staatlichen Zuschüssen, beispielsweise
aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude.
Auch hier hat der IVH mehr Informationen in einer Broschüre unter: www.ivh.de/foerdermittel- fuerenergieeffizientes-bauen-und-sanieren-ueberblick-kompakt-und-verstaendlich/
Foto: alex1618/123RF
FÖRDERMITTEL
15
Bei der Sanierung
kein Geld verschenken
WISSEN FÜR HAUSEIGENTÜMER ZU FÖRDERMITTELN UND STEUERZUSCHÜSSEN
Wer sein Haus effizienter macht, spart
nicht nur dauerhaft Energiekosten, sondern
leistet damit einen wichtigen Beitrag
zum Klimaschutz. Im Gegenzug locken
staatliche Zuschüsse. Das ist heute
allgemein bekannt – dürfte man meinen.
Doch die Erfahrung aus der Praxis zeigt,
dass viele Eigentümer weiterhin bares Geld
verschenken.
So berichtet eine gemeinsame Studie der
Initiative Klimaneutrales Deutschland
(IKND) und der Repräsentanz Transparente
Gebäudehülle (RTG) von „massiven
Wissenslücken bei Eigenheimbesitzern“,
die letzthin energetische Sanierungen verhindern.
Unwissenheit kann buchstäblich
teuer werden. Deshalb sollten Hauseigentümer
die Unterstützung durch Energieberater
und örtliche Fachhandwerker in
Anspruch nehmen.
Zwei Wege zur Förderung
Grundsätzlich haben Eigentümer zwei
Wege, um für das energetische Sanieren
finanzielle Unterstützung zu erhalten:
Entweder sie beantragen direkte
Zuschüsse aus der Bundesförderung für
effiziente Gebäude (BEG) oder sie profitieren
von Steuervergünstigungen. Der
aktuelle BEG-Fördersatz
für einzelne Maßnahmen
liegt bei
Rechnet sich gleich mehrfach: Eine
Dachdämmung spart Heizkosten, verbessert
das Raumklima und amortisiert sich
dank staatlicher Zuschüsse noch schneller.
Foto: DJD/Paul Bauder/www.michaelgallner.com
15 Prozent der Investitionskosten. Wer
einen individuellen Sanierungsfahrplan
durch einen Energieberater erstellen
lässt, erhält einen Bonus von weiteren
fünf Prozent.
„Zu Maßnahmen, die förderfähig sind,
zählt etwa auch das Neueindecken des
Dachs, wenn eine Dämmung dabei die
Energieeffizienz des Gebäudes verbessert“,
erläutert Ekkehard Fritz vom
Dachsystemhersteller Bauder. Alternativ
können Eigentümer auch eine steuerliche
Erleichterung nutzen: Dabei werden über
drei Jahre verteilt insgesamt 20 Prozent
der Kosten von der Einkommenssteuer
abgezogen – bis zu einer maximalen Förderungssumme
von 40.000 Euro.
Planung mit
Fachhandwerkern vor Ort
Um aus Unwissenheit kein Geld zu verschenken,
sollte jede Sanierung gut geplant
werden – gemeinsam mit fachlich
versierten Experten vor Ort. Sie können
auch zu Formalien wie der korrekten
und rechtzeitigen Antragstellung informieren.
Ebenso wichtig ist die Wahl
bewährter und geeigneter Materialien:
Hochleistungsdämmstoffe tragen zu
nachhaltigen Energieeinsparungen bei.
Sie verbessern das Raumklima und ermöglichen
dank ihrer hohen Effizienz
besonders schlanke und somit leichte
Aufbauten – ein wichtiger Faktor insbesondere
in der Sanierung älterer Dächer.
Angenehmer Zusatzvorteil: Eine Modernisierung
des Obergeschosses kann vielfach
dazu genutzt werden, durch einen
Ausbau unter dem Dach weitere Wohnfläche
zu gewinnen.
(djd)
Der Staat packt mit an: Vor umfassenden
Modernisierungen wie eine Dämmung des Dachs
sollten sich Hauseigentümer zu Fördermitteln
informieren. Foto: DJD/Paul Bauder/Michael Hauler
16 DACHDECKER
Foto: vovashevchuk/123RF Foto: privat
OBERMEISTER DIRK HILDEBRANDT:
„Unser Handwerk bleibt
zukunftssicher – und wird
immer nachhaltiger“
Herr Hildebrandt, warum interessieren
sich aktuell wieder mehr junge
Menschen für den Dachdeckerberuf?
Die intensive Nachwuchsarbeit unseres
Zentralverbands sowie zahlreicher Innungen
trägt Früchte. Auf Berufsmessen, in
Schulen und über Social Media zeigen wir,
wie vielseitig und zukunftsfähig unser
Handwerk ist. Junge Menschen erkennen,
dass sie bei uns nicht nur körperlich
arbeiten, sondern aktiv an einer nachhaltigeren
Zukunft mitwirken – und das in einem
krisensicheren Umfeld mit sehr guten
Karrierechancen.
Inwiefern leisten Dachdeckerinnen
und Dachdecker einen Beitrag
zur Energiewende?
Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit liegt
mittlerweile im Bereich der erneuerbaren
Energien – insbesondere bei der fachgerechten
Montage von Photovoltaikanlagen. Hier
braucht es unsere Expertise: Wir prüfen die
Statik und Eignung des Daches, sorgen für
die sichere Befestigung der Module und
achten auf Wartungswege und die Witterungsbeständigkeit
der Konstruktion. Damit
schaffen wir die Grundlage für die Energiewende
auf jedem einzelnen Hausdach.
Was sollten junge Menschen mitbringen,
die Dachdecker werden wollen?
Neben handwerklichem Geschick sind
Schwindelfreiheit, körperliche Fitness und
Teamgeist wichtig – auf dem Dach muss
man sich blind aufeinander verlassen können.
Technisches Interesse ist heute ebenfalls
gefragt, da moderne Arbeitsmittel
wie Drohnen oder digitale Planungstools
längst zum Alltag gehören. Wer neugierig
ist, kann über Praktika oder Schnuppertage
bei einem unserer Innungsbetriebe einen
realistischen Einblick gewinnen.
Wie steht das Dachdeckerhandwerk
aktuell wirtschaftlich da –
vor dem Hintergrund der Baukrise?
Die Krise im Neubau trifft unsere Branche
zwar, aber weniger hart als andere. Rund
70 Prozent unserer Aufträge entfallen auf
Sanierung, Wartung und Modernisierung –
dieser Bereich bleibt stabil. Der Boom bei
Photovoltaik kompensiert viele Einbußen,
zumal auch in 2025 die Nachfrage nach
energetischer Dachsanierung dank Programmen
wie der Bundesförderung für effiziente
Gebäude (BEG) weiterhin hoch ist.
Wie digital ist das
Dachdeckerhandwerk inzwischen?
Wir setzen zunehmend auf digitale Technologien:
Dachvermessungen mit Drohnen,
digitale Bauakten oder Software zur
Einsatzplanung sind keine Seltenheit mehr.
Auch KI wird künftig unterstützend zum
Einsatz kommen – etwa bei der Materialkalkulation
oder in der Kundenkommunikation.
Aber klar ist: Kein Algorithmus ersetzt
das Können auf der Baustelle. Unsere
Arbeit bleibt ein echtes Handwerk.
Bilitza, Andreas
Dachdeckermeister
38524Sassenburg
Dorfstraße54e
Tel. (0 53 78) 98 03 50
www.meindachdecker-bilitza.net
De Marco, Felix
Dachdeckerei
29392Wesendorf
Fuchsring 11
Tel. (0151) 70 87 73 61
Globke, Manuel
38518 Gifhorn
Steinstraße1
Tel. 0151 /50777484
www.mg-bedachungen.de
Henke Bedachungen
Inh. Dipl. Ing. Thomas Henke
38518Gifhorn
Fallerslebener Straße6
Tel. (0 53 71) 12308
www.henke-bedachungen.de
Henters, Hans-Jürgen
Dachdeckermeister
38550 Isenbüttel
Schlosserstraße 2
Tel. (0 53 74)671042
www.dachdeckermeister-henters.de
Axel Hertwich GmbH
Dachdeckermeisterbetrieb
38448 Wolfsburg
Alte Dorfstraße 16
Tel. (0 53 61) 65 57 71
www.hertwich-dach.de
Hildebrandt, Dirk
Dachdeckerei –Klempnerei
29393GroßOesingen
Molkereistraße 13
Tel. (0 58 38) 542
Jakobides, Heinz
Inh. Uwe Jakobides
38446Wolfsburg
Kronekenberg15
Tel. (0 53 63)403 39
www.jakobides-bedachungen.de
Karstens GmbH
Dachdeckerei –Zimmerei
29365Sprakensehl
Hauptstraße 13
Tel. (0 58 37) 14 08 80
www.karstens-gmbh.de
Ralph Karstens GmbH
Dachdeckerbetrieb
29386 Hankensbüttel-Emmen
Emmer Dorfstraße 51
Tel. (0 58 32) 97 90 04
www.ralph-karstens.de
Lemberger, Werner
Dachdeckermeister
29379Wittingen-Knesebeck
Gifhorner Straße 11
Tel. (0 58 34) 331
www.lemberger-dach.de
Willi Mawrow
Willis Dachdeckerei
38518 Gifhorn
Zeisigweg 5
Tel. (01 71) 2997755
info@willisdachdeckerei.de
Olschowka GmbH
Dachdeckerbetrieb
38440 Wolfsburg,
Tischlerstraße 2
Tel. (0 53 61) 13457
www.olschowka.de
Pillich, Mark
Dachdeckermeister
38179Schwülper
Braunschweiger Straße 11a
Tel. (0 53 03) 99 07 29
www.dachdeckerei-pillich.de
Plikat GmbH &Co. KG
Dachdeckerei
38527Meine OT Grassel
Gartenstraße 14a
Tel. (0 53 04) 59 04
Ramme, Jan-Christian
Ramme Bedachungen
38536 Meinersen
Wiesenweg 18a
Tel. 0171 /3449854
www.rammebedachungen.de
Roloff, Lutz
Dachdeckerbetrieb
38527Meine-Abbesbüttel
Meiner Straße 14a
Tel. (0 53 04) 32 36
Rosin, Silvia
Dachdeckerbetrieb
38551Vollbüttel
Druffelbecker Weg6A
Tel.(05374) 91 82 56
Schacht GmbH, Kurt
Dachdeckerbetrieb
38518 Gifhorn-Wilsche
Alte Poststraße 58
Tel. (0 53 71) 78 67
www.kurt-schacht.de
Schulz &Ebsen
Dach- und Fassadenbau GmbH
29386 Dedelstorf-Lingwedel
Im Dorfe 8
Tel. (0 58 38) 711
www.schulz-ebsen.de
Schwarz, Markus
Heinrichswinkel 6B
38448 Wolfsburg
Tel. 0171 /950 14 75
ddm-markus-schwarz@gmx.de
Sprengel, Julius
Dachdeckermeister
38518 Gifhorn
Rotstraße 5
Tel. (01 51) 252101 81
www.sprengel-dach.de
Stielau, Thorsten
Dachdeckerei –Zimmerei
38448 Wolfsburg
Heinrichswinkel 12a
Tel. (0 53 63) 8163050
www.zimmerei-wob.de
Dachdeckerei Voß
GmbH &. Co. KG
38518 Gifhorn-Gamsen
Hamburger Straße 6
Tel. (0 53 71) 79 37
www.meisterbetrieb-voss.de
Wahry, Mario
Dachdeckermeister
38533 Vordorf-Rethen, Höhe25
Tel. (01 62) 1723804
oder (0 53 04) 50 15 06
www.wahry-dachdecker.de
Waldmann, Siegfried
Dach und Fassade GmbH
38536 Meinersen
Platenkamp21
Tel. (0 53 72) 53 73
www.dachdeckerei-fassadenbau.de
Wolfsb. Bedachungsges.
mbH Hanky &Co.
38446 Wolfsburg
Daimlerstraße 14
Tel. (0 53 61) 51571
Zschumme
GmbH &Co. KG
29378 Wittingen
Lessingstraße 10
Tel. (0 58 31) 86 82
www.zschumme-dach.de
18 PHOTOVOLTAIK
Energie von der Sonne: Photovoltaik spielt bei der nachhaltigen
Stromversorgung eine weiter wachsende Rolle. Foto: bigshottheory/123RF
Strom-Ernte vom Dach
DÄMMUNG, EINDECKUNG UND PHOTOVOLTAIK ALS GESAMTSYSTEM PLANEN
Der Ausbau erneuerbarer Energien
schreitet weiter rasant voran: Die installierte
Leistung aller Photovoltaikanlagen
in Deutschland lag Ende 2024 bei
99.800 Megawatt, berichtet das Umweltbundesamt
– das entspricht einer Verdoppelung
in lediglich fünf Jahren. Bayern
ist das Bundesland mit der meisten installierten
Leistung, gefolgt von Baden-
Württemberg und Nordrhein-Westfalen.
Die Nutzung der Sonnenenergie bietet
zahlreiche ökologische und wirtschaftliche
Vorteile. Neben den Dächern von
Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern
weisen insbesondere Flachdächer großer
Gewerbe- und Industriegebäude gute
Voraussetzungen für eine nachhaltige
Stromerzeugung auf.
Voraussetzungen für
langlebige PV-Anlage
Allerdings darf das Tempo bei den Kapazitätserweiterungen
nicht zulasten der Qualität
gehen, unterstreichen Experten. „Vor
der Installation einer Photovoltaikanlage
ist es entscheidend, dass das Dach in einem
technisch einwandfreien Zustand ist.
Eine langlebige und sichere Abdichtung sowie
eine effiziente Wärmedämmung sind
Grundvoraussetzungen“, unterstreicht
Matthias Dörr von einem namhaften
Dachsystem-Hersteller.
Werden diese Bedingungen nicht erfüllt,
droht nicht nur ein Energieverlust und
ein damit verbundener wirtschaftlicher
Schaden durch mangelhafte Dämmung,
sondern es besteht auch das Risiko von
Feuchtigkeitsschäden durch unzureichend
abgedichtete Durchdringungen. Erster Ansprechpartner
sollte daher stets das regionale
Fachhandwerk sein – sowohl bei Privatdächern
als auch bei Flachdächern von
gewerblichen oder öffentlichen Gebäuden.
Stromerzeugung und
Dachbegrünung kombinieren
Bei der Planung einer Photovoltaikanlage
sind verschiedene technische Aspekte zu
beachten, beispielsweise die ausreichende
Tragfähigkeit der Wärmedämmung sowie
zusätzliche Lasten durch die Photovoltaikanlage.
Um die Installation passend für die
jeweilige Dachfläche auszulegen, empfiehlt
sich daher eine fachgerechte und
detaillierte Planung.
Eine spezielle Herausforderung bei der
Montage von Photovoltaikmodulen auf
Flachdächern stellt die Vermeidung von
Perforationen in der Dachhaut dar. Um
Schäden und Undichtigkeiten vorzubeugen,
bieten sich spezielle Montagesysteme
an. Vorteilhaft ist ebenso die Kombination
von Photovoltaik und Dachbegrünung: Begrünte
Dächer bieten zusätzlich zum Energiegewinn
zahlreiche ökologische Vorteile
wie neuen Lebensraum für Pflanzen und
Tiere sowie eine Verbesserung des Gebäudeklimas.
(djd)
Photovoltaikanlagen
auf dem Dach des
Eigenheims tragen zu mehr
Unabhängigkeit bei der
Energieversorgung bei.
Foto: DJD/Paul Bauder
MALER
19
Zeit für einen Neuanstrich
FARBE, FACHKRÄFTE UND FRISCHE IDEEN STÄRKEN DAS MALERHANDWERK
In der Region Gifhorn zeigt sich das Malerhandwerk
so facettenreich wie nie. Zwischen
klassischer Wandgestaltung, moderner
Fassadentechnik und nachhaltigen
Materialien hat sich der Beruf in den letzten
Jahren stark weiterentwickelt – und
bleibt dabei krisensicher und kreativ.
Neubaukrise und
Sanierungsboom
Während im Neubausektor aktuell Zurückhaltung
herrscht, können Malerbetriebe
von einer steigenden Nachfrage in
anderen Bereichen profitieren. Besonders
gefragt sind energetische Modernisierungen,
hochwertige Sanierungen und kreative
Fassadengestaltungen. Der Trend
geht zu langlebiger Qualität, regionalem
Handwerk und individueller Beratung –
ein klarer Vorteil für kleinere, spezialisierte
Betriebe in der Region.
Nachhaltigkeit und
Digitalservice
Die Ansprüche der Kundschaft sind gestiegen.
Neben handwerklicher Präzision
wird heute großer Wert auf nachhaltige
Materialien, termintreue Umsetzung und
saubere Arbeit gelegt. Auch der Kontakt
mit den Betrieben verändert sich: Terminvereinbarungen
per App, schnelle Rückmeldungen
über Messenger-Dienste oder
digitale Projektabsprachen sind längst
keine Ausnahme mehr.
Technik trifft Kreativität
Gestalterisch wird es immer spannender:
Fugenlose Wand- und Bodenbeschichtungen,
individuelle Spachteltechniken
und ökologische Farben prägen moderne
Wohnkonzepte. Gleichzeitig gewinnt technisches
Know-how an Bedeutung – etwa
bei der Schimmelprävention oder der Umsetzung
von Wärmedämmmaßnahmen.
Um mit diesen Entwicklungen Schritt zu
halten, investieren viele Betriebe gezielt
in Weiterbildung.
Gute Berufsperspektiven
Trotz positiver Marktlage bleibt die Suche
nach qualifiziertem Nachwuchs eine
große Herausforderung. Der Malerberuf
bietet vielfältige Möglichkeiten: von klassischer
Farbgestaltung über Hightech-Beschichtungen
bis hin zur Spezialisierung in
Bereichen wie Denkmalpflege oder Energieeffizienz.
Kreativität, handwerkliches
Können und Teamarbeit stehen im Mittelpunkt
– und die Perspektiven reichen vom
Gesellenstatus bis zur Selbstständigkeit.
Malerhandwerk im Wandel
Das Malerhandwerk ist im Umbruch – moderner,
digitaler, nachhaltiger. Wer Farben
liebt, handwerkliches Geschick mitbringt
und eine sinnstiftende Tätigkeit mit Zukunft
sucht, findet hier beste Chancen.
Und: Gute Fachkräfte sind überall gefragt
– auch und gerade in Gifhorn.
Fotos: mikkiorso/123RF, hryshchyshen/123RF
20 WANDGESTALTUNG
Schönheit und Schutz:
Tapete versus Putz
MACKEN VERHINDERN, RISSE KASCHIEREN UND IMMER WIEDER NEU GESTALTEN
Foto: followtheflow/123RF
Wände sind nicht nur zum Bilderaufhängen
da: Ihre farbliche Gestaltung gibt einem
Zimmer Atmosphäre und Charakter,
kann kleine Räume größer und große behaglicher
wirken lassen. Vor dem Streichen
stellt sich aber oft eine andere Frage: Tapete
oder Putz? Gerade in Neubauten ist
es oft verführerisch, direkt auf den Putz
zu streichen. Denn der ist noch glatt und
makellos, und meist soll es auch schnell
gehen.
Allerdings zeigen sich gerade beim Wohnen
mit Kindern oft bald die Nachteile.
Denn nackter Putz ist recht empfindlich.
Eine Berührung mit dem Staubsauger, ein
umgefallener Stuhl oder ein zu spät gebremstes
Spielauto, und schon sind die
ersten Macken und Kratzer da. Noch dazu
gibt es in neuen Gebäuden oft Setzrisse.
Mit einer Glattvlies- oder Vlies-Rauhfasertapete
lassen sie sich nicht nur leicht
überbrücken, auch gegen Stöße und Co.
sind die Wandverkleidungen deutlich robuster.
Wohngesunder Klassiker fürs
Kinderzimmer
Bei der Wahl der Tapete gibt es viele Möglichkeiten.
In Kinderzimmern bietet sich
vor allem die klassische Raufasertapete an.
Sie ist nicht nur robust, einfach zu tapezieren
und je nach Alter und Wünschen der
Kinder mehrfach kreativ überstreichbar,
sondern auch besonders wohngesund.
So kommt beispielweise die „Rauhfaser
Classico“ von Erfurt völlig ohne bedenkliche
Weichmacher, Lösungsmittel sowie
PVC aus und ist nachweislich emissionsarm,
was das Umweltsiegel „Blauer Engel“
belegt. Die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften
der Raufasertapete sorgen
außerdem für ein angenehmes Raumklima
– ein großes Plus in Kinderzimmern,
wo tagsüber gelernt und gespielt und
nachts geschlafen wird.
liche, cleane Oberfläche gewünscht. Hierfür
sind Glattvliestapeten eine gute Wahl,
denn sie unterscheiden sich kaum von einer
„nackten“ Wand, bieten aber Schutz, Behaglichkeit
und die Möglichkeit, kleine Risse und
Co. zu kaschieren. Dazu sind sie durch die
Wandklebetechnik ganz easy anzubringen
und durch einfaches Abziehen ebenso leicht
wieder zu entfernen – Tipps dazu gibt es
unter www.erfurt.com/tipps.
Wer es nicht so glatt liebt, kann auch auf
geprägte Vliestapeten mit vielen verschiedenen
Strukturen zurückgreifen. Nicht zuletzt
gibt es die Möglichkeit, das Streichen einzusparen
und gleich auf eine farbige Tapete
zu setzen. Die aktuellen Trendfarben gibt
es zum Beispiel bei www.erfurt.com. (djd)
Vliesvariationen von glatt bis
strukturiert
Während bei den Kleinen das Praktische und
Gesunde Vorrang hat, ist in „Erwachsenenräumen“
heutzutage öfter eine putzähn-
WANDGESTALTUNG
21
FARBPOWER FÜR EIN NEUES WOHNGEFÜHL
TRENDFARBEN FÜR MODERNEN LOOK
Mit Farbe zieht Abwechslung ein ins Zuhause.
Eine neue Gestaltung der Wände
verändert die Atmosphäre im Handumdrehen
und lässt sich zudem besonders
unkompliziert verwirklichen. Wer Lust
auf einen buchstäblichen Tapetenwechsel
hat, findet mit den angesagten
Trendfarben für das Jahr 2025 besonders
viel Auswahl: Von einem kräftigen Blau
über eine sommerliche Farbe, die an das
Rot von Wassermelonen erinnert, bis zu
vier angesagten sanften Pastelltönen
reicht die Bandbreite für mehr Freude
am individuellen Wohnen.
Pastellig bis knallig
Der Name ist Programm bei allen sechs
Trendfarben – egal ob eher zurückhaltend
oder mit kräftigeren Wandfarben,
die Lust auf Farbe machen. So lässt etwa
ein Kornblumen-Blau zu Hause fröhliche
Sommerblumen erblühen,
während andere Farbtöne
warme Sommeratmosphäre
und eine relaxte Stimmung
in die eigenen vier Wände
bringen.
Einfach und sauber
in der Anwendung
Aktuelle Premiumfarben überzeugen
neben Trendfarben oft auch
mit neuen Rezepturen. Durch die Premiumqualität
können Farben an der
Wand eine besonders glatte Oberfläche
erzielen und dadurch entsteht eine besonders
strahlende Farbwirkung. Zudem
sind sie hochdeckend, tropf- und spritzgehemmt
sowie frei von Lösemitteln,
Weichmachern und Konservierungsstoffen
und daher auch für Allergiker
geeignet. Die angesagten Trendfarben
eignen sich für alle Neu- und Renovierungsanstriche
im Innenbereich wie auf
Raufaser und Prägetapeten, alten Dispersionsfarbenanstrichen,
Gipskartonund
Zementfaserplatten, Mauerwerk,
Putz und Beton.
(djd)
Fotos: DJD/Schöner Wohnen Farben
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22 LEHMPUTZ
Aufatmen in den
eigenen vier Wänden
SO EINFACH GESTALTET MAN SEIN
WOHLFÜHL-ZUHAUSE SELBST
Foto: maxvanit/123Rf
Während wir draußen Pollen, Feinstaub
und Schadstoffen ausgeliefert sind, können
wir uns in den eigenen vier Wänden
ein echtes Wohlfühlklima schaffen. Lehm,
einer der ältesten Baustoffe der Menschheit,
ist ideal für einen wohngesunden
Innenausbau und erlebt daher aus guten
Gründen seit einigen Jahren ein Comeback.
Das rein mineralische Naturmaterial speichert
Wärme, gleicht Luftfeuchtigkeit aus
und kann sogar unangenehme Gerüche
binden. Anders als synthetische Baumaterialien
wirkt Lehm wie ein natürlicher
Filter, der das Raumklima spürbar verbessert.
Besonders für Allergiker, Familien mit
Kindern oder gesundheitsbewusste Menschen
ist das ein entscheidender Vorteil.
Einfach Verarbeitung mit
ökologischen Pluspunkten
Mit trockenen Lehmputzplatten ist
ein Innenausbau genauso einfach
umzusetzen wie mit herkömmlichem
Gipskarton. Spezialwissen wie bei der
nassen Verarbeitung von Lehmputz ist
nicht mehr nötig. Ob als Wandverkleidung,
Deckenelement oder mit einer
Ausstattung für Wand- oder Decken-
Flächenheizung: Die vorgefertigten
Platten sind vielseitig einsetzbar und
eignen sich selbst für den Eigeneinbau.
Und falls mal ein Patzer passiert: Lehm
ist fehlertolerant, das meiste lässt sich
problemlos ausbessern.
Leicht zu verarbeiten und
vielseitig gestaltbar: Mit
trockenen Lehmbauplatten
kann sich jedermann die
positiven Eigenschaften
von Lehm in die eigenen
vier Wände holen.
Foto: DJD/Naturbo
Gesund wohnen ohne
Kompromisse
Früher war Lehmbau oft mit dem Image rustikaler
Öko-Einrichtungen verbunden, doch
heute bietet das Material moderne Ästhetik
und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Oberflächen der Lehm-Trockenbauplatten
können mit Lehmstreichputz oder
Lehmfarben vielseitig gestaltet werden, in
minimalistischem Weiß, trendigen Erdtönen,
mit zarten oder kräftigen Farben. Der Kreativität
sind hier kaum Grenzen gesetzt. Und
weil Lehm atmungsaktiv ist, wirken Räume
nicht nur schöner, sondern fühlen sich auch
natürlicher, frischer und gesünder an.
Nachhaltig, gesund und
zukunftssicher
Für Menschen, die nach gesunden Alternativen
zu konventionellen Baumaterialien
suchen, bietet Lehm auf ganzer Linie
überzeugende Argumente. Er ist frei von
Schadstoffen und allergikerfreundlich.
Lehm wird aus rein mineralischen, natürlichen
Zutaten gewonnen und benötigt in
der Herstellung wenig Energie. Wer heute
auf Lehmputz-Trockenbauplatten setzt,
investiert nicht nur in sein Wohlbefinden,
sondern auch in eine umweltfreundliche
Zukunft.
(djd)
SANIERUNG
23
Am besten gleich zum Profi
ENERGETISCH SANIEREN MIT FACHHANDWERKERN
Eine fundierte Planung mit spezialisiertem Fachwissen schafft die
Grundlage für eine erfolgreiche Sanierung.
Foto: DJD/Sto
Mit Profis aus dem Fachhandwerk gehen Hausbesitzer bei
der energetischen Sanierung auf Nummer sicher.
Foto: DJD/Sto
Wer sein Eigenheim energetisch sanieren
möchte, steht vor einer Vielzahl an Fragen:
Welche Maßnahmen sind besonders wichtig?
Wie schnell rechnet sich zum Beispiel
eine Wärmedämmung? Welche Gestaltungsmöglichkeiten
für die Fassade gibt
es? Und wie findet man Fachbetriebe und
Energieberater, auf deren Kompetenz und
Erfahrung Verlass ist? Da es sich bei jeder
Sanierung um eine langfristige Investition
handelt, sollte die Planung gut durchdacht
sein und auf fundiertem Wissen beruhen.
Spezialisierte
Handwerker finden
Die Komplexität einer energetischen Sanierung
ist nicht zu unterschätzen – vom
erhofften Energiespareffekt bis zum langfristigen
Erhalt und Schutz der Bausubstanz.
Deshalb sind auf die Sanierung von
Ein- und Zweifamilienhäusern spezialisierte
Fachhandwerker die richtigen Ansprechpartner.
Sie bringen für die Anforderungen
überdurchschnittliches technisches Knowhow
mit, kennen die aktuellen Vorschriften
und können zu Fördermöglichkeiten informieren,
von denen Hauseigentümer bei
einer nachhaltigen Dämmung profitieren.
Denn durch die Verbesserung der Energieeffizienz
lassen sich langfristig Heizkosten
einsparen und der CO 2
-Ausstoß verringern.
Dabei arbeiten Klimapartner mit modernen
digitalen Tools, um bereits vor der
Sanierung verschiedene Gestaltungsoptionen
und Farbvarianten zu simulieren.
Hauseigentümer erhalten somit einen realistischen
Eindruck davon, wie die Fassade
nach der Sanierung aussehen wird. Ebenso
erfolgt die Flächenermittlung der Fassade
schnell und kosteneffizient in der Regel
über eine App.
Dämmen mit Mehrwert
Ein weiterer Vorteil ist das breite Netzwerk.
Auf diese Weise profitieren Hauseigentümer
von direkten Kontakten zu qualifizierten
Energieberatern sowie weiteren
Fachbetrieben, die für eine erfolgreiche Sanierung
erforderlich werden. Sie begleiten
Hausbesitzer von der Ist-Analyse über die
Beratung und Planung bis zur fachgerechten
Umsetzung. Die enge Abstimmung
zwischen den beteiligten Gewerken sorgt
für einen reibungslosen Ablauf und hochwertige
Ergebnisse.
Egal, ob Teilsanierung oder umfassende
energetische Modernisierung – die Experten
gehen gezielt auf die Bedürfnisse
jedes Projekts ein. Unter www.wertsachezukunft.de/kontakt
etwa findet sich die
Möglichkeit, direkt Kontakt mit einem
Ansprechpartner aus der Nähe aufzunehmen.
Gut zu wissen für alle Hauseigentümer:
Eine fachgerecht durchgeführte
energetische Sanierung erhöht nicht nur
den Wohnkomfort, sondern steigert perspektivisch
auch den Marktwert der Immobilie.(djd)
Mit modernen Digitaltools
können die Klimapartner
Hauseigentümern bereits
vorher zeigen, wie das
Eigenheim nach der
Sanierung aussehen wird.
Foto: DJD/Sto
24 SANIERUNG
Energetische Sanierung
mit Fördervorteil
DAS EIGENHEIM MODERNISIEREN UND FINANZIELLE VORTEILE ERHALTEN
Lichtdurchflutet und energieeffizient:
Moderne Dreifachverglasungen helfen
beim Energiesparen und sind daher
förderfähig. Foto: DJD/Solarlux/Malik Pahlmann
Hauseigentümer, die ihr Eigenheim energieeffizient
modernisieren möchten, können
von attraktiven staatlichen Förderungen
profitieren. Egal, ob sie mehr Wohnraum
schaffen, Räume heller und freundlicher
gestalten, großzügige Glasanbauten oder
ein neues Raumkonzept realisieren: Zahlreiche
Umbaumaßnahmen können durch
Zuschüsse und Steuervorteile unterstützt
werden. Voraussetzung dafür ist, dass die
Renovierung gleichzeitig die Energiebilanz
des Hauses verbessert. Im Folgenden gibt
es einen Überblick über die Fördermöglichkeiten
und wichtige Voraussetzungen.
So unterstützt der Staat
Zur Förderung energetischer Sanierungen
stehen grundsätzlich zwei Optionen zur
Wahl: Das Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet Zuschüsse
von bis zu 12.000 Euro. Dazu braucht es
eine Energieberatung, die einen individuellen
Sanierungsfahrplan erstellt und
analysiert, welche energetischen Verbesserungen
sinnvoll sind. Hausbesitzer
können dabei selbst entscheiden, welche
der vorgeschlagenen Maßnahmen sie
umsetzen möchten. Die zweite Option ist
ein Einkommenssteuerbonus nach §35c
EStG. Hier winkt ein Steuervorteil von
bis zu 20 Prozent der Kosten – maximal
40.000 Euro, verteilt über drei Jahre.
Viele Hersteller unterstützen bei der Antragstellung,
begleiten den Prozess und
finden das ideale Fördermodell für Hauseigentümer.
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SANIERUNG
25
und Wintergärten sind nicht nur energieeffizient,
sondern auch förderfähig.
Antrag stellen vor Baubeginn
Wichtig: Der Antrag muss vor Baubeginn
gestellt werden, auch wenn der Vertrag mit
dem ausführenden Unternehmen bereits
unterschrieben ist. Für die BAFA-Förderung
ist zu beachten, dass das Haus mindestens
fünf Jahre alt sein muss. Beim Steuerbonus
sind es zehn Jahre seit der Grundsteinlegung.
Hier ist außerdem die Unterstützung
durch einen Steuerberater erforderlich.
Unter www.solarlux.com steht zudem ein
praktischer Fördercheck zur Verfügung, der
Interessierten einen ersten Überblick bietet.
Wohnkomfort durch
moderne Verglasung
Das Zuhause verschönern, Energie sparen und von staatlichen Zuschüssen profitieren:
Ein Glasanbau wie ein Wintergarten bietet gleich mehrere Vorteile auf einmal.
Foto: DJD/Solarlux/Malik Pahlmann
Besonders attraktiv sind großflächige
Verglasungen: Dreifachglas reduziert den
Wärmeverlust um bis zu 40 Prozent im
Vergleich zu herkömmlichen Fenstern. Das
spart nicht nur Energie, sondern steigert
auch den Wohnkomfort. Große Glasflächen
durchfluten den Raum mit Licht und
öffnen den Blick in den Garten. Sobald
die Temperaturen steigen, wird die Glasfassade
geöffnet, innen und außen sind
miteinander verbunden. Ein Wintergarten
vereint alle Vorteile: Er schafft zusätzlichen
Wohnraum, sorgt für mehr Tageslicht und
eine verbesserte Energiebilanz. (djd)
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26 FARBKOMBINATIONEN
Farbkombinationen
zum Wohlfühlen
SO STIMMT MAN FENSTER UND WÄNDE IM
TREND-TON MOCHA MOUSSE AUFEINANDER AB
Ein Schluck warmer Kakao an einem
kühlen Morgen, der Duft frisch gemahlener
Kaffeebohnen oder das samtige
Aroma von dunkler Schokolade – „ Mocha
Mousse“, der Pantone-Farbton des Jahres
2025, bringt genau diese Gefühle von
Wärme, Genuss und Geborgenheit in die
Welt der Architektur und des Designs.
Der satte, erdige Braunton erinnert an
wohlige Genussmomente. Um ihn voll
auszukosten, kann man mehrere Farbelemente
eines Raumes miteinander
kombinieren – etwa die Wand- und
Fensterfarben.
Matte Optik für die Fenster
Das Programm „Pantone Color of the Year“
wurde ins Leben gerufen, um die Design-
Community und Farbenthusiasten zu Gesprächen
rund um Farben einzuladen und
damit die Zusammenhänge zwischen Farben
und Kultur in den Fokus zu rücken. Unter
www.pantone.com erfährt man mehr
dazu.
Ihr volles Potenzial entfaltet die diesjährige
Fokusfarbe Mocha Mousse in einer
harmonischen Farbpalette, die Beige-,
Creme-, Taupe- und Brauntöne umfasst.
Diese schaffen eine starke, vielseitige Basis,
die schlichte Eleganz ausstrahlt und Raum
für individuelle Gestaltungsideen lässt. Zu
Mocha Mousse an der Zimmerwand passt
am besten eine extrem matte Oberfläche
bei den Fensterprofilen.
Der Braunton macht Wände auch im Badezimmer oder der Gästetoilette wohnlich –
schön, wenn er in der Fensterfarbe aufgegriffen wird.
Fotos: DJD/Rehau, DJD
Die sandmatte Oberflächenstruktur in
verschiedenen Farben punktet durch die
überzeugende Anmutung von pulverbeschichtetem
Aluminium. Dank einer speziellen
Narbung ist die Oberfläche besonders
kratzfest. Die funktionale Beschichtung
zeichnet sich zudem durch eine sehr niedrige
Oberflächenspannung aus, was die
Reinigung erleichtert. Zudem sorgt die sogenannte
Cool-Colors-Technologie für eine
Reduzierung der Oberflächentemperatur.
Das ist besonders in heißen Sommern angenehm.
Es gibt ästhetisch ansprechende
Oberflächen, die sowohl moderne Neubauten
als auch anspruchsvolle Altbausanierungen
gut ergänzen und für Fenster,
Hebeschiebetüren und Haustüren gleichermaßen
geeignet sind.
Fenster für mehr
Lebensqualität
Auch noch wichtig zu wissen: Die Farbe
eines Fensters ist nur einer von mehreren
Aspekten. Auch die technischen Möglichkeiten
der Fenster, etwa Einbruchschutz,
Wärmedämmung, Lärmminderung und
Sichtschutz, sind heutzutage sehr vielfältig
und sollten bei Neubau oder Sanierung
keinesfalls außer Acht gelassen
werden.
(djd)
GLASDESIGN
27
Innenarchitektur mit Durchblick
GLAS SCHAFFT IM INNENAUSBAU WEITE UND EIN GEFÜHL VON LEICHTIGKEIT
Wer sagt, dass Glas nur für Fenster da ist?
Der Werkstoff hat auch in der modernen
Innenarchitektur längst einen festen Platz
gefunden. Wer Wohnräume offen, hell und
modern gestalten möchte, hat mit Glas
alle Freiheiten für einladende Bereiche mit
attraktivem Design. Ob Treppengeländer,
Duschwand oder Raumteiler – das Material
ist überall dort gefragt, wo Licht, Leichtigkeit
und Ästhetik zusammentreffen sollen.
Mehrwert Raumgestaltung
mit Transparenz
Helle, offene Wohnkonzepte sind beliebt –
und Glas spielt dabei eine tragende Rolle.
Es reflektiert Tageslicht, öffnet den Blick
und verleiht auch kleineren Räumen eine
großzügige Wirkung. Darüber hinaus ermöglicht
es eine individuelle Gestaltung:
Örtliche Fachbetriebe können Glaselemente
wie Trennwände, Türen oder Treppen
exakt nach Wunschmaß anfertigen und
auf diese Weise individuelle Wohnideen
verwirklichen.
Besonders elegant wirkt zum Beispiel eine
Galerie mit gläsernem Geländer oder einer
durchsichtigen Brüstung. Auch transparente
Treppen wirken, als wenn sie im
Raum schweben. Und ein Blickfang ist eine
gläserne Balustrade. Dabei kommt selbstverständlich
die Sicherheit nicht zu kurz:
Hochwertige Verbundsicherheitsgläser
mit geprüfter Absturzsicherung machen
Im Bad bewährt sich Glas als Material für
hygienische, barrierefreie Duschen.
Foto: DJD/UNIGLAS/Marc Sourbron
die filigrane Optik alltagstauglich. Wer
sich inspirieren lassen oder beraten lassen
möchte, findet unter www.uniglas.de
Fachpartner und weitere Planungshilfen.
Design trifft Hygiene
in Bad und Küche
Eine offene Galerie mit viel Glas schafft
einen lichtdurchfluteten, freundlichen
Bereich.
Foto: DJD/Uniglas
Auch in Bad und Küche überzeugt Glas
mit klaren Linien. So setzen zum Beispiel
hochwertige Ganzglasduschen nicht nur
stilvolle Akzente, sondern punkten auch
durch einfache Pflege und Langlebigkeit.
Das glatte Material ist besonders hygienisch
und bleibt dauerhaft ansehnlich –
ein Pluspunkt für moderne Wellnessbäder.
In der Küche wiederum kann Glas sowohl
funktional als auch dekorativ eingesetzt
werden: als robuste, leicht zu reinigende
Arbeitsplatte oder als edle Rückwand mit
Wunschmotiv. Dabei muss Glas nicht immer
durchsichtig sein. Durch Lackierungen,
Sandstrahlung oder ornamentale
Veredelungen entstehen ganz persönliche
Design lösungen. Ob Schiebetüren, Rückwände
oder Raumteiler: Mit Glas lässt sich
jeder Wohnbereich individuell und stilvoll
gestalten.
Die Glaserei
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28 ZIMMERER
Das Zimmerhandwerk
trotzt der Baukrise
LAGEBERICHT 2025 – ENTWICKLUNG IM HOLZBAU
Während andere Bereiche des Bauhauptgewerbes
mit rückläufigen Umsätzen zu
kämpfen haben, erweist sich das Zimmererhandwerk
als robustes Rückgrat
der Branche. Laut aktueller Totalerhebung
des Statistischen Bundesamtes
erzielten die Zimmererbetriebe im Jahr
2023 einen beachtlichen Umsatz von
9,934 Milliarden Euro. Auch bei der Zahl
der Beschäftigten und Betriebe blieb
2024 weitgehend Stabilität erhalten –
ein starkes Signal in wirtschaftlich bewegten
Zeiten.
Holz liegt im Trend –
und das dauerhaft
Ein eindeutiger Trend setzt sich weiter
durch: Der Holzbau boomt. Immer mehr
genehmigte Bauvorhaben setzen überwiegend
auf den nachhaltigen Werkstoff
– sowohl im Wohnungs- als auch
im Nichtwohnbau. Die bundesweite
Holzbauquote ist 2024 erneut gestiegen.
Details zur Entwicklung liefert der soeben
erschienene Lagebericht Zimmerer/Holzbau
2025, herausgegeben von Holzbau
Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister
im Zentralverband des Deutschen
Baugewerbes.
Ausbildung mit Perspektive –
und wachsendem Frauenanteil
Trotz des allgemeinen Rückgangs an Ausbildungsverträgen
in der Bauwirtschaft
hält das Zimmererhandwerk Kurs: Mit
8.610 neuen Ausbildungsverträgen stellt
es die stärkste Berufsgruppe am Bau. Die
Ausbildungsquote von 11,5 Prozent liegt
damit doppelt so hoch wie der bundesweite
Durchschnitt – ein starkes Zeichen
für die Zukunftssicherung des Handwerks.
Besonders erfreulich: Der Frauenanteil bei
den Auszubildenden wächst kontinuierlich
und lag 2024 bei 6,1 Prozent. Das Handwerk
wird weiblicher – und vielfältiger.
Fundierte Branchenanalyse
für Praxis und Planung
Der Lagebericht 2025 liefert umfassende
Kennzahlen, Marktdaten und Einschätzungen
zur wirtschaftlichen Lage des Zimmerer-
und Holzbaugewerbes – von Konjunktur
und Finanzierung über Ausbildung bis hin zu
strukturellen Entwicklungen. Betriebe und Finanzpartner
finden darin eine wertvolle Orientierung
für strategische Entscheidungen.
Die Erkenntnisse beruhen unter anderem
auf der Konjunkturumfrage von Holzbau
Deutschland, an der sich rund 420 Unternehmerinnen
und Unternehmer zum Jahreswechsel
2024/2025 beteiligten, sowie auf
Daten des Statistischen Bundesamtes und
des Betriebsvergleichs.
Der vollständige Bericht steht online zur Verfügung
– in der Rubrik „Aktuelles / Lagebericht
und Statistiken“ auf der Website von
Holzbau Deutschland.
DIE WALZ LEBT – WANDERGESELLEN
IM GIFHORNER MÜHLENMUSEUM
Außergewöhnliche Verstärkung für das
Gifhorner Mühlenmuseum 2024: Zwei
Zimmerer hatten in ihrer typisch traditionellen
Walz-Kluft spontan Aufnahme
gefunden. Das Mühlenmuseum ist Anlaufstelle
für Wandergesellen – auch anderer
Gewerke. Das passt zum Gesamtkonzept
des Museums. Die jungen Wandergesellen
legen bürgerliche Nachnamen und Handys
ab und üben sich auf der Walz – die
der Tradition
zufolge mindestens
drei Jahre und
einen Tag dauern muss – in
Genügsamkeit. Zimmerer Anton bereiste
Marokko und Estland und kam zu seinem
Beruf über ein freiwilliges soziales Jahr in
der Denkmalpflege. René ging nach Jobs
auf Baustellen auf die Walz, fand am Arbeiten
und Weiterreisen Gefallen.
Fotos: Sebastian Preuß
ZIMMERER
29
Holz ist Hightech –
ZIMMERER – INNOVATIVE TECHNIKEN ZWISCHEN TRADITION UND MODERNE
Holzbau liegt im Trend – und das nicht
nur auf dem Land. Immer mehr Kindertagesstätten,
Schulen, Mehrfamilienhäuser
und sogar Hochbauten entstehen aus
Holz. „Was früher als altmodisch galt, steht
heute für Nachhaltigkeit, Klimaschutz
und moderne Bauweise“, sagt Christian
Kaiser, Obermeister der Zimmerer-Innung
Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg.
Der Baustoff Holz ist natürlich, aber alles
andere als von gestern, denn:
! Er speichert CO₂ und schont das Klima
! Er ist stabil, leicht und vielseitig einsetzbar
! Er ermöglicht schnelles und energieeffizientes
Bauen
Der moderne Holzbau vereint das Beste
aus Tradition und Technik. Und genau
das macht ihn so spannend – auch beruflich.
Der Holzbau zeigt: Handwerk ist nicht
von gestern, sondern mitten in der Zukunft.
„Er verbindet Umweltbewusstsein
mit Innovation – und bietet spannende
Berufsfelder für alle, die gerne gestalten,
anpacken und etwas Dauerhaftes schaffen
wollen“, betont Christian Kaiser.
Zimmerer –
Ein Beruf mit Zukunft
Die Arbeit mit Holz ist abwechslungsreich,
kreativ und erfüllend. „Ob Dachstuhl,
Fassade oder kompletter Holzbau –
Zimmerinnen und Zimmerer gestalten
die Welt von morgen mit“, betont der
Obermeister und weiß: „Die Ausbildung
im Zimmereihandwerk ist praxisnah,
handfest und zukunftssicher. Und wer
noch weitergehen möchte, kann mit der
Meisterausbildung oder einem dualen
Studium im Holzbau nachlegen.“
Duales Studium Holzbau –
Theorie trifft Praxis
Wer Praxis auf der Baustelle mit einem
Ingenieurstudium kombinieren möchte,
findet im dualen Studiengang Holzbauingenieurwesen
genau den richtigen Weg.
„So entstehen echte Fachleute für das
nachhaltige Bauen, gefragt wie nie“, ist
Christian Kaiser überzeugt.
Foto: privat
Zimmerer-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg
www.handwerk38.de
Cohrs Zimmerei GmbH &Co.
WeddersehlerDorfstraße 17
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Tel. 05375/952-0, http://holzbau-isensee.de
Horst Hendrik Kausche,Zimmermeister
Wolfsburger Landstraße 11–13,38442 Wolfsburg
Tel. 05362/30 85,http://www.holz-kausche.de
Matthias Kiemann, Zimmereibetrieb
Eichenweg 5, 29367 Steinhorst
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Kuhn Holzbau GmbH
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Tel. 05371/70 34
Oliver Lepke,Zimmermeister
Alt Isenhagen 19, 29386 Hankensbüttel
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PS Peters Schulz GmbH, Zimmereibetrieb
Flachskuhlenweg3,29378 Wittingen
Tel. 05839/98 06, http://pshaus.de
Andreas Roß, Zimmermeister
Thielenkamp28, 38539 Müden
Tel. 05375/16 97
Carsten Schmidt,Dipl.-Ing.
Bergstraße 1, 38543 Hillerse
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Henrik Stengel, Zimmermeister
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Tel.053 72/70 08, http://zimmerei-stengel.de
Thorsten Stielau, Zimmermeister
Heinrichswinkel 12a, 38448 Wolfsburg
Tel. 05363/81 63 05 0, http://zimmerei-wob.de
Karl Wendt,Zimmermeister
Hauptstraße 57, 29399 Wahrenholz
Tel. 05835/2 34, http://saegewendt.de
Zimmerei Hammoud GmbH
Großer Winkel 4, 38442 Wolfsburg
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Zimmerei und Holzbau
Ch. Kaiser GmbH &Co. KG
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AKZEPTIEREN?
Sicherheitsleistungen
auf dem Prüfstand
WAS HANDWERKSBETRIEBE VERLANGEN DÜRFEN
Foto: joaquincorbalan/123Rf
Wer Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten
oder den Neubau eines Hauses plant, benötigt
Handwerksunternehmen. Immer häufiger fordern
die Betriebe zur Absicherung ihrer Leistungen sogenannte
Sicherheitsleistungen. Grundsätzlich haben
Handwerksbetriebe das Recht, sich gegen Zahlungsausfälle
abzusichern – etwa über Vorauszahlungen,
Bürgschaften oder Sicherheitseinbehalte.
Bis zum Doppelten des Auftragswerts sind die Forderungen
rechtlich zulässig. Doch gerade private Bauherren
sind oft verunsichert, wenn plötzlich hohe
Summen als Sicherheit im Raum stehen. Deshalb rät
Erik Stange, Sprecher des Bauherren-Schutzbund e. V.
(BSB): „Bauherren sollten solche Ansprüche nicht ungeprüft
hinnehmen.“
Sicherheiten ja –
aber bitte mit Augenmaß
Sicherheitsleistungen sind im Bauhandwerk durchaus
üblich. Trotzdem sollten private Bauherren genau hinsehen,
bevor sie solchen Vereinbarungen zustimmen.
Denn nicht jede Absicherung ist angemessen oder notwendig.
BSB-Verbraucherschützer Stange empfiehlt,
Sicherheitsforderungen individuell zu bewerten und
sich bei Unsicherheiten fachlich beraten zu lassen.
Auf www.bsb-ev.de finden Verbraucher wertvolle
Hinweise und viele weitere Ratgeber rund ums Bauen
und Modernisieren sowie Kontaktmöglichkeiten zu
unabhängigen Bauherrenberatern in ganz Deutschland.
Verhandlungsspielräume
nutzen
In der aktuellen Marktlage sind viele Handwerksbetriebe
offener für Verhandlungen. Das eröffnet
für Bauherren neue Chancen, über Umfang und
Form der Sicherheitsleistung zu verhandeln und
bessere Konditionen zu erzielen, etwa durch gestaffelte
Zahlungen, reduzierte Sicherheitsbeträge
oder alternative Absicherungsformen. Auch der
Einbehalt eines Teils der Schlusszahlung bis zur Abnahme
kann eine faire Lösung sein. Entscheidend
ist, dass Bauherren keine vorschnellen Zusagen
machen, sondern mit Augenmaß und Vergleichen
arbeiten.
Alternativangebote
einholen lohnt sich
Gerade bei hohen oder komplexen Sicherheitsforderungen
ist es sinnvoll, Vergleichsangebote einzuholen.
Andere Fachfirmen bieten möglicherweise
dieselbe Leistung zu faireren Bedingungen an. Ein
transparenter Marktüberblick stärkt die Verhandlungsposition
und schafft Vertrauen in die getroffene
Entscheidung. (djd)
NACHHALTIGKEIT
31
Vielfalt in Stein
NACHHALTIGE GARTENGESTALTUNG
Ästhetik trifft auf Funktionalität – nicht
nur im Haus, sondern auch ringsherum.
Viele Eigenheimbesitzer legen bei der
Gartengestaltung Wert auf hochwertige,
nachhaltige und langlebige Materialien.
Zu diesem Zweck bietet etwa Betonstein
zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Vom
Terrassenbelag über Gartenwege und
Landhausmauern bis hin zu anspruchsvollen
Elementen wie Teichumrandungen
und Hangbefestigungen – der moderne
und vielseitige Baustoff lässt sich stilvoll
einsetzen.
Ein markanter Auftritt
mit Vielfalt
Ein wesentlicher Vorteil von Betonstein
liegt in seiner Pflegeleichtigkeit und Beständigkeit.
Gleichzeitig verleihen beispielsweise
großformatige Platten der Terrasse
eine großzügige Optik und setzen markante
Akzente. Farb- und Formvariationen ermöglichen
eine individuelle Gestaltung.
„Auch das Verlegemuster beeinflusst
maßgeblich die optische Wirkung“, erklärt
Alexander Winzer, Geschäftsführer des Betonverbands
Straße, Landschaft, Garten e. V.
(SLG), und ergänzt: „Für befahrene Flächen
bietet sich der klassische Reihenverband
an, aber auch das geometrisch
klare Fischgrätmuster ist beliebt.“
Ein Tipp: Versickerungsfähige Betonpflastersysteme
sind nicht nur
optisch ansprechend, sondern auch
ökologisch sinnvoll. Sie lassen Regenwasser
versickern und reduzieren Hochwasserrisiken.
Nachhaltig aus
regionalen Quellen
Das vielfältige Material punktet zudem
durch ökologische Vorzüge, denn die Rohstoffe
für die Herstellung stammen meist
aus regionalen Quellen. Dadurch verkürzen
sich Transportwege erheblich, was zu einer
positiven CO 2
-Bilanz beiträgt. Heimische
Rohstoffe wie Sand, Kies oder Splitt bilden
mengenmäßig den größten Anteil im
Beton und beeinflussen den ökologischen
Fußabdruck entscheidend.
Eine große Bedeutung kommt auch dem
Thema Wiederverwertung zu: Heute enthalten
Recycling-Pflastersteine bereits
30 bis 40 Prozent Recycling-Gesteinskörnungen,
vereinzelt sogar bis zu 70 Prozent.
Auch Restbeton, Schleifstaub oder
Schneidschlämme werden wiederverwendet
und bleiben so im Kreislauf.
Unter www.betonstein.org etwa finden
sich weitere Informationen zur nachhaltigen
Gartengestaltung mit dem beliebten
Baustoff. Neben Bodenbelägen eröffnen
Betonsteine weitere kreative Optionen in
Form von Palisaden, Pflanzelementen oder
dekorativen Mauern. Ergänzende Elemente
wie Pflanzkästen oder Sitzbänke sorgen für
ein harmonisches Gesamtbild. (djd)
Fotos: DJD/artismedia GmbH, Olaf Kühl 2023
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ALARMTECHNIK SMART INS AMBIENTE INTEGRIEREN
V i e l e
A l t -
bauten
begeistern
mit
historischem
Charme. Doch
ältere Gebäude entsprechen häufig
nicht den heutigen Sicherheitsstandards.
Einbruch- oder Brandschutz lassen
sich jedoch mit der richtigen Planung
mühelos nachrüsten, ohne den
historischen Charakter des Hauses zu
beeinträchtigen. Vernetzte Sicherheitstechnologien,
die sich dezent ins Wohnambiente
einfügen, sorgen für ein gutes
Gefühl – und steigern nebenbei den
Immobilienwert. Wer auf zertifizierte
Systeme sowie eine fachkundige Planung
und Installation setzt, ist mit
Fachbetrieben wie den Autorisierten
Telenot-Stützpunkten auf der sicheren
Seite. Unter www.telenot.com gibt es
mehr Infos sowie die Möglichkeit, einen
Sicherheitscheck für die eigenen vier
Wände anzufragen. (djd)
Fotos: djd/Richard Unger, djd
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