JOB & CHANCEN Stuttgart/Heilbronn/Göppingen Herbst-Ausgabe
Ausbildungsmagazin
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JOB & CHANCEN
Stuttgart | Heilbronn | Göppingen
Herbst 2025
Orientierung
Was kann ich?
Was interessiert mich?
Ausbildung oder Studium?
Studium
Uni oder HAW?
Wichtige Termine
Studienfinanzierung
Start 2026
Ausbildungs- und Studienplätze
mit QR-Codes!
Becoming … Friends
Mach genau dein Ding.
Der Countdown läuft… für deine Bewerbung um einen Ausbildungs- oder
dualen Studienplatz im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim. Bewirb dich
jetzt für deinen Start im Herbst 2026. Entdecke deine Möglichkeiten und
mach was mit coolen Autos, z. B. in den technischen Berufen.
Together for excellence.
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REGION STUTTGART HERBST 2025
3
JOB & CHANCEN
AKTUELL 4
ORIENTIERUNG
Was will und was kann ich werden 6
Pro und Contra Ausbildung und (Duales) Studium 8
Eignungstest – finde heraus, was dir liegt 11
Praktikum als Orientierung 12
FREIE STUDIEN- UND
AUSBILDUNGSPLÄTZE 2026
SPECIAL STUDIUM
Aktuelles 13
Studieren, aber was? Top-Studiengänge 14
Was ist besser – Universität oder Fachhochschule? 16
Der Numerus Clausus (NC) 17
Vom Praktikum bis Anmeldeschluss
Fristen und Termine 18
Studienfinanzierung 20
Aktuelles 21
BW Bank 22
Freie Duale Fachakademie für Pädagogik 23
Hänel 24
Kärcher 25
Kreissparkasse Ludwigsburg 26
Landesamt für Besoldung 27
Mercedes-Benz 2
Stadt Stuttgart – Jugendamt 28
Stadt Stuttgart – Stipendium 30
Stadt Stuttgart – Stuttgarter Bäder 32
Stadt Stuttgart 40
Sozialversicherung für Landwirtschaft,
Forsten und Gartenbau 33
Unfallkasse Baden-Württemberg 34
SERVICE
Bücher, Spiele und APPs 28
ZUKUNFT & CHANCEN
Floristik – Kreativität und künstlerische Gestaltung 31
www. job-und-chancen.de
4
AKTUELL
3 Min.
Doomscrolling (passiver
Konsum sozialer Me-
dien) reichen, dass die
Konzentration sinkt, das
Stresslevel steigt und
Stimmungsschwankun-
gen entstehen.
Influencer Traumjob oder Dilemma?
Wachsende Reichweite bedeutet nicht automatisch mehr Freiheit – im Gegenteil. Viele der
Befragten erlebten den digitalen Erfolg zunehmend als Einschränkung. Sie berichteten von
der Angst, den Erwartungen der Community nicht mehr zu genügen, von innerem Druck
zur Dauerpräsenz – und vom Gefühl, als Mensch hinter dem Content unsichtbar zu werden.
Cybermobbing
Cybermobbing bezeichnet das absichtliche
und wiederholte Belästigen,
Bedrohen, Bloßstellen oder Beleidigen
von Personen über digitale Kommunikationsmittel.
Dazu zählen soziale Netzwerke,
wie beispielsweise Instagram,
TikTok oder YouTube, Foren, Games,
E-Mails und andere Online-Plattformen.
Was tun? Es gibt verschiedene Maßnahmen,
die man gegen Cybermobbing ergreifen
kann:
• Nicht reagieren! Täter erwarten eine
Reaktion. Bleibt diese aus, verlieren
sie eventuell das Interesse.
• Blockieren und Melden: Täter
blockieren und die Vorfälle dem Betreiber
der Plattform melden.
• Unterstützung suchen: Mit Freunden,
Familie oder Vertrauenspersonen
über das Erlebte sprechen. Professionelle
Hilfe von einer Beratungsstelle
kann ebenfalls hilfreich sein.
• Beweise sichern und Anzeige erstatten:
Nachrichten und Screenshots
speichern. Diese können nützlich
sein, wenn man das Mobbing
anzeigt.
Quelle: Debeka
„Ich frage mich manchmal: Existiere ich noch, wenn ich nicht poste?“, beschreibt ein:e
Interviewpartner:in mit über drei Millionen Followern die emotionale Belastung, die mit
dem ständigen Online-Sein verbunden ist.
Fünf paradoxe Motivationsmuster, die zu Beginn der Karriere als Antrieb
dienen – sich im weiteren Verlauf jedoch oft in Blockaden verwandeln:
Die Digitalisierung ersetzt klassische Handwerksmethoden nicht, sie ergänzt und veredelt
sie. Der Zollstock bleibt ein Symbol für Präzision, doch Bauplanungs-Apps, Aufmaß-Scanner
und Augmented-Reality-Anwendungen erweitern die Möglichkeiten. Gleichzeitig
wird Meisterwissen heute durch CAD-Programme, digitale Materialkataloge und 3D-
Drucktechnik unterstützt. Diese Technologien ermöglichen es Auszubildenden, Projekte
gemeinsam mit erfahrenen Fachkräften umfassend zu planen und in hoher Qualität umzusetzen.
1. Positiver Antrieb: Zugehörigkeit
Kipppunkt/Dilemma: Verlust echter Beziehungen, Angst vor Hate.
2. Positiver Antrieb: Prestige & Fame
Kipppunkt/Dilemma: Druck zur Selbstoffenbarung, Kontrollverlust.
3. Positiver Antrieb: Selbstverwirklichung
Kipppunkt/Dilemma: Identitätserschöpfung durch Dauerpräsenz.
4. Positiver Antrieb: Freiheit
Kipppunkt/Dilemma: Anpassung an Plattformregeln & Follower-Erwartungen.
5. Positiver Antrieb: Finanzieller Erfolg
Kipppunkt/Dilemma: Zukunftsangst & finanzielle Abhängigkeit.
Für junge Creator:innen ist es wichtig, frühzeitig über mentale Gesundheit, Zielklarheit
und Exit-Szenarien nachzudenken.
Quelle: EBS Universität für Wirtschaft und Recht
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AKTUELL 5
ARD Jugendmedientag am 12. November 2025:
Demokratie und du!
Vertrauenswürdige und unabhängige Medien sind für den Meinungsbildungsprozess
wichtiger denn je, Qualitätsjournalismus ist ein Fundament für eine informierte, demokratische
Öffentlichkeit. Es geht darum, wie Medien in unserer Demokratie wirken und
welche Rolle junge Menschen dabei spielen. In einer Zeit, in der Debatten häufig im Netz
eskalieren und Fakten umkämpft sind, setzt die ARD mit diesem Format auf Aufklärung,
Dialog und Teilhabe – und macht transparent, wie öffentlich-rechtlicher Journalismus
funktioniert und warum er für eine lebendige Demokratie unverzichtbar ist.
ARD öffnet ihre Türen für Jugendliche
In ganz Deutschland laden die ARD-Medienhäuser Schülerinnen und Schüler ab der achten
Klasse ein. Es gibt Workshops, Diskussionen und die Gelegenheit zum Selbermachen:
Die Jugendlichen erleben Arbeitsabläufe in Redaktionen, produzieren selbst Medienbeiträge
und treffen die Macher von ARD-Angeboten auf Instagram und TikTok.
Livestream wird von einer Jugendredaktion konzipiert
Auch online gibt es ein breites Angebot für die Schulklassen. Unter anderem bringt ein
vierstündiger Livestream Schülerinnen und Schüler direkt ins Gespräch mit Expertinnen
und Experten. Dieser Livestream auf ARD alpha wird erstmalig von einer Jugendredaktion
vorbereitet.
Durchblick
Die Augenoptiker-Ausbildung hat etwas
zu bieten! Augenoptiker sind nicht
nur Techniker, Physiker und Handwerker,
sondern auch Psychologen, Designer,
Mode- und Typberater sowie Kaufleute
in einer Person. Die Vielseitigkeit
im Beruf bedeutet, dass in der täglichen
Praxis des Augenoptikers sowohl an die
individuelle Kundenberatung als auch
an die handwerklichen Leistungen hohe
Anforderungen gestellt werden.
Augenoptiker kombinieren mit großer
Präzision und Sorgfalt Brillengläser und
Fassungen zu einer individuell passenden
Brille für den Kunden. Das Ermitteln
der optimalen Korrektionsgläser, deren
handwerkliche Verarbeitung und die
anatomische sowie optische Anpassung
der Brille erfolgt mit Hilfe von digitaler
Messtechnik und High-Tech-Geräten.
Die Anfertigung von Brillen, eine Kontaktlinsenanpassung
oder auch die Anpassung
von Spezialsehhilfen erfordern
großes Einfühlungsvermögen und gutes
technisches Verständnis – diese Kombination
verschiedener Tätigkeitsbereiche
macht die Augenoptik abwechslungsreich.
Breite Vielfalt der Angebote
Wie jedes Jahr gibt es auch jenseits des Themenschwerpunkts viel zu erleben: Führungen
durch die Produktionsstudios und viele praktische Workshops, in denen die Jugendlichen
zum Beispiel Profitipps zum Drehen mit dem Smartphone bekommen, selbst Interviews
führen oder eine eigene Insta-Story produzieren. Außerdem schalten sich ARD-
Journalistinnen und
-Journalisten in die
Klassenzimmer und
gestalten interaktive
Unterrichtseinheiten.
Das komplette Programm,
weitere Informationen
und die
Möglichkeit zur Buchung
der Angebote
gibt es seit dem 24.
September auf ard.de/
jugendmedientag
Viele Augenoptiker finden zudem eine
große Erfüllung darin, Menschen täglich
zu gutem Sehen zu verhelfen, Sehprobleme
zu lösen und stark Fehlsichtigen
eine volle Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben zu ermöglichen. Da die Augenoptik
ein Gesundheitshandwerk ist, spielen
auch Aspekte des gesunden Auges und
beschwerdefreien Sehens – zum Beispiel
am Bildschirm – eine wichtige Rolle.
Die beruflichen Entwicklungschancen in
der Augenoptik sind hervorragend - vom
Meistertitel über den Bachelor Professional
bis hin zum Optometristen. Digitale
Fortbildungsformate machen das Lernen
flexibel und zukunftssicher. So ist die Augenoptik
nicht nur ein systemrelevanter
Gesundheitsberuf, sondern auch ein attraktives
Berufsfeld mit Perspektive für
junge Menschen.
Quelle: ZV der Augenoptiker und Optometristen
www. job-und-chancen.de
6 ORIENTIERUNG
Was will und was kann ich werden?
Ingenieur oder Influencer? Medizin oder Medien? Lebensmittelfachverkäufer oder Lifestyle-Blogger? Wie finde
ich den richtigen Beruf für mich? Was liegt mir und was interessiert mich? Und was nicht? Wer hilft mir bei der
Orientierung?
Manche wissen von vorne herein, was sie machen wollen –
andere nicht. Die Entscheidung über die richtige Berufswahl ist
nicht immer einfach. Die Hauptsache ist auf jeden Fall, überhaupt
erst einmal anzufangen. Eine duale Ausbildung ist immer
ein guter Start und man kann sich von da aus weiterbilden.
Auch beim Studium kann es sein, dass man nach ein, zwei Semestern
feststellt, dass die Wahl nicht ganz die richtige war.
Um möglichst gut einzuschätzen, wo die eigenen Interessen und
Stärken liegen, hier ein paar Tipps.
1. Selbsteinschätzung
Am Beginn der Überlegungen über den zukünftigen Beruf steht
häufig die Frage „Was interessiert mich?“. Das ist grundsätzlich
nicht falsch, allerdings sollten Sie dieses Thema etwas umfassender
angehen. Hilfreich ist es, einmal eine Art „Datenblatt“
von sich selbst anzulegen. Also eine ehrliche (!) Übersicht der
eigenen Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen.
Hierbei geht es nicht um die der schulischen Leistungen, als
vielmehr um eine Art persönlicher Beschreibung.
Also: Mache ich lieber etwas mit den Händen, mit Materialien
und Werkzeug? Oder sitze ich lieber vor dem PC? Faszinieren
mich Technik oder Maschinen ganz allgemein? Gehe ich gern
mit Menschen um? Kann ich andere gut überzeugen oder sogar
begeistern? Mache ich gerne etwas in der Gruppe/im Team?
Oder beschäftige ich mich lieber allein? Bin ich eher analytisch
veranlagt und löse Probleme nach gründlicher Überlegung? Oder
entscheide ich eher schnell und aus dem Bauch heraus? Habe
ich gern Abwechslung und ständig etwas Neues? Oder fühle ich
mich wohler, wenn ich mich auf bestimmte Regeln und Abläufe
verlassen kann? Prüfen Sie sich selbst kritisch: In welchen
Situationen fühlen Sie sich wohl? In welchen eher nicht? Welche
Aufgaben übernehmen Sie freiwillig und wovor drücken Sie
sich?
Wichtige Informationen kann Ihre Freizeit liefern: Was machen
Sie gern? Sind Sie ständig mit Freunden unterwegs oder kennen
Sie eigentlich nur die Playstation so richtig gut? Sind Sie in
einem Verein? Schachspieler oder American Football? Welche
Hobbies haben Sie? Was gefällt Ihnen an Ihren Hobbies besonders?
Achtung: Es geht bei dieser Analyse nicht um Wünsche,
Träume oder Idealvorstellungen, sondern um eine möglichst realistische
Einschätzung Ihrer Person. Und es geht auch nicht
darum, wie „gut“ oder „schlecht“ Sie sind – am Ende dieser
Betrachtung sollte also keine positive oder negative Bilanz stehen
nach dem Motto „Es gibt viel mehr, was ich nicht kann oder
was mich nicht interessiert“.
Zu diesem frühen Zeitpunkt sollten Sie möglichst auch noch
nicht an bestimmte Berufe denken, die Sie interessieren oder
die im Freundeskreis gerade angesagt sind. Und auch die schulischen
Leistungen oder der (angestrebte) Abschluss sollte (noch)
kein Ausschlusskriterium oder eine gedankliche Bremse sein.
Und denken Sie (einmal) nicht ans Geld, also die Verdienstmöglichkeiten!
Schon gar kein Kriterium sollte eine möglichst hohe
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ORIENTIERUNG 7
Ausbildungsvergütung sein – die maximal 3 Jahre als Azubi
gehen relativ schnell vorüber. Wie sich die Gehälter einzelner
Berufsbilder entwickeln, lässt sich nicht wirklich verlässlich prognostizieren.
Selbst ein extrem gutes Gehalt verliert schnell seinen
Reiz, wenn es in einem Job verdient wird, der Ihnen nicht
liegt oder den Sie nicht mögen – Lohn ist kein Schmerzensgeld.
Natürlich verdient ein Bankkaufmann, zumal mit Studium (die finanziell
knappe Studienzeit wird nach dem Abschluss durch höhere
Einstiegsgehälter in der Regel wieder ausgeglichen), mehr
als ein Landschaftsgärtner. Nach 5 oder 10 Jahren Berufserfahrung
werden aber mehr Landschaftsgärtner eine eigene Gärtnerei
besitzen als Bankkaufleute eine eigene Bank – raten Sie
einmal, wer dann die besseren Einkommensmöglichkeiten hat.
2. Überprüfung von außen
Als nächsten Schritt lassen Sie diese Selbsteinschätzung von
jemand überprüfen. Das kann ein guter Freund/eine gute Freundin
sein, die Eltern, ein Lehrer des Vertrauens oder der Trainer
im Sportverein – eben jemand, der Sie gut kennt und halbwegs
ehrlich zu Ihnen ist. Stellen Sie aber nicht die Frage „Ich möchte
Arzt werden – glaubst Du, ich kann das?“. Sprechen Sie
darüber, ob Ihr Bild von sich selbst stimmt oder ob andere Sie
vielleicht anders wahrnehmen. Bitten Sie um eine Einschätzung
Ihrer Person nach ähnlichen Kriterien, aber nicht um die gleichen
Antworten.
Und streiten Sie nicht – es gibt bei diesem Thema kein richtig
oder falsch! Nehmen Sie einen anderen Eindruck oder ergänzende
Hinweis als nützliche Hilfe, nicht als Kritik an Ihrer Person
an! Und sprechen Sie nicht nur mit einer Person über dieses
Thema – je mehr Urteile Sie bekommen, umso besser. Stimmt
danach Ihre eigene Einschätzung und das Feedback der anderen
einigermaßen überein – Glückwunsch! Offenbar kennen Sie sich
recht gut.
Und wenn nicht? Fragen Sie sich kritisch, ob Ihre SELBSTeinschätzung
ehrlich war. Oder ob Sie nicht vielleicht doch auf
einen bestimmten Eindruck, ein „Ziel“ oder ein Ideal hinauswollten.
Und fragen Sie Ihre Gesprächspartner, WARUM abweichende
Eindrücke bei ihnen entstanden sind – Ihr für Sie logisches
Verhalten in einer bestimmten Situation ist für alle anderen vielleicht
völlig unlogisch bzw. wird ganz anders verstanden, als es
Ihre Absicht war.
3. Abgleich
Haben Sie ein einigermaßen zutreffendes Profil von sich erstellt,
ist die nächste Frage die nach den dazu „passenden“ Berufen.
Spätestens an dieser Stelle kommen naturgemäß Eltern, Freunde
usw. ins Spiel. Wichtiger als Fragen nach Gehalt, Arbeitszeit
oder Karrieremöglichkeiten sind in jedem Fall Themen wie „Was
ist der Schwerpunkt der Tätigkeit?“, „Wie sieht ein typischer
Arbeitstag aus?“ und „Was wird als Ergebnis eines Tages/einer
Woche/eines Monats erwartet?“.
Nutzen Sie möglichst viele Möglichkeiten, mit anderen über deren
Beruf zu sprechen – die (ehrliche) persönliche Auskunft ist
durch nichts zu ersetzen! Allerdings werden Sie es kaum schaffen,
auf diese Weise einen vollständigen Überblick der für Sie in
Frage kommenden Berufe zu erhalten. Und es wäre doch ärgerlich,
wenn Sie Ihren Traumberuf nur deswegen verpassen, weil
Sie ihn schlichtweg nicht kennen, oder? Also ab zur Beratung
durch die Fachleute bei der Arbeitsagentur zum:
4. Check beim Profi
Ein Informationsangebot (nicht nur) für die erste Orientierungsphase
sollten Sie nicht einfach links liegen lassen. Nämlich das
Internetangebot und natürlich die Filialen vor Ort der Agentur
für Arbeit.
Hier sitzen die Profis
Neutral, unabhängig, kostenlos und immer up to date – die
Experten der Berufsberatung der Agentur für Arbeit sind
einfach nicht zu schlagen. Und in den Berufsinformationszentren
(BiZ) gibt es dazu eine umfangreiche Bibliothek,
jede Menge Broschüren und Unterlagen zum Thema Ausbildung
& Studium sowie kostenlosen Zugang zum Internet
für die Recherche nach freien Stellen oder Universitäten.
Im BiZ können Sie sich über alles rund um Arbeitsmarkt, Berufs-
und Studienwahl, Stellensuche sowie Weiterbildung
selbst informieren und nach passenden und Arbeits- und Ausbildungsplätzen
oder Studienmöglichkeiten suchen. Sie können
das breit gefächerte Angebot solange und so oft nutzen
wie Sie möchten – ohne Anmeldung. Bei Fragen zum vielfältigen
Informationsangebot stehen Ihnen fachkundige Ansprechpartner
zur Verfügung.
Zu erreichen sind die Agenturen für Arbeit im Internet unter www.
arbeitsagentur.de sowie unter der kostenlosen Servicetelefonnummer
0800 / 4 5555 00.
70191 Stuttgart – Nordbahnhofstraße 30-34
Telefon: 0711 / 920-4900
Mo, Di, Mi, Fr
7:30 Uhr – 12:00 Uhr
Do
7:30 Uhr – 12:00 Uhr
und 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
71638 Ludwigsburg – Stuttgarter Straße 53/55
Telefon: 07141 / 137-271
Di, Mi, Fr
7:45 Uhr – 12:00 Uhr
Do
7:45 Uhr – 12:00 Uhr
und 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
73033 Göppingen – Mörikestraße 15
Telefon: 07161 / 9770900
Di, Fr
Mi
Do
8:00 Uhr – 12:00 Uhr
9:00 Uhr – 12:00 Uhr
8:00 Uhr – 12:00 Uhr
und 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
74074 Heilbronn – Rosenbergstraße 50
Telefon: 07131 / 969111
Mo bis Fr
8:00 Uhr – 12:00 Uhr
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8 ORIENTIERUNG
Ausbildung oder Studium?
Das letzte Schuljahr vergeht wie im Flug. Beginne ich eine Ausbildung? Oder will ich studieren? Oder entscheide
ich mich für eine Mischform aus Ausbildung und Studium, für ein sogenanntes Duales Studium? Egal
welche Entscheidung man trifft, jede hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Es gilt also die Entscheidung zu
treffen, die mit den persönlichen Vorstellungen und Zukunftsplanungen am ehesten übereinstimmt.
AUSBILDUNG
Die Ausbildung ist der häufigste Start ins Berufsleben in Deutschland. Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten,
dem Betrieb und der Berufsschule. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den
theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule. Darüber hinaus ist es vielerorts an Berufsschulen auch möglich, Zusatzqualifikationen
zu erwerben. Beim Besuch einer berufsbildenden Schule (Schule mit Berufsabschluss) ist die duale Ausbildung durch den
allgemeinbildenden/theoretischen Unterricht und den praktischen Werkstattunterricht sichergestellt.
Die Ausbildung in den Betrieben findet an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen (Länderrechtliche Regelungen:
je nach Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr) werden Berufsschultage angeboten. Alternativ wird auch sogenannter
Blockunterricht durchgeführt. Das bedeutet, dass der Auszubildende für bis zu acht Wochen am Stück vollständig nur in der
Schule ist. Sie wird oft ergänzt durch die überbetriebliche Ausbildung, die in eigenen Werkstätten der Handwerksinnungen und
Kammern stattfindet. Diese überbetrieblichen Lehrgänge sollen die Ausbildungsdefizite, die durch die Spezialisierung vieler Betriebe
entstanden sind, ausgleichen. Die Dauer solcher Lehrgänge kann drei bis vier Wochen pro Jahr betragen. Einige Lehrgänge
sind, je nach Ausbildungsberuf, in der jeweiligen Ausbildungsordnung vorgeschrieben, andere sind freiwillig.
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung abzulegen, die den Erfolg der bisherigen Ausbildung aufzeigen soll. Diese
findet in etwa in der Mitte der Ausbildung statt. Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung, in der die zu Prüfenden
ihre berufliche Handlungskompetenz nachweisen müssen. Im Handwerk heißt die Abschlussprüfung traditionell Gesellenprüfung.
Vorteile
Einkommen: Wer finanziell schnell auf eigenen Füßen stehen
möchte, dem bietet sich eine Berufsausbildung an. Ein Azubi
verdient ab dem ersten Tag.
Schulabschluß und Noten: Für die meisten Ausbildungsberufe
ist ein guter Realschulabschluß ausreichend; wer ein Abitur
vorweisen kann, dem stehen praktisch alle Ausbildungsberufe
offen.
Praxis, Praxis, Praxis: Eine Berufsausbildung vermittelt genau
das, was in dem jeweiligen Beruf gebraucht wird. Anders als
in der Schule erklärt sich damit der Sinn theoretischer Ausbildungsbestandteile
sofort, denn der Azubi kann täglich in
seinem Betrieb nachvollziehen, das dieses Wissen tatsächlich
gebraucht wird.
Nachteile
Gehalt: Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung verdient
man gut, aber gerade langfristig weniger als mit abgeschlossenem
Studium. Die Gehaltsschere geht immer weiter auseinander,
je länger man im Berufsleben ist.
Aufstiegschancen: Die sind bei Akademikern eindeutig besser.
Die Wahrscheinlichkeit einer Beförderung in die Führungsebenen
eines Unternehmens ist mit abgeschlossenem
Studium ungleich höher.
Schneller Start: Der Start ins Berufsleben erfolgt praktisch mit
dem ersten Tag. Azubis werden in die betrieblichen Abläufe
einbezogen und können sofort loslegen.
Übernahme: Bei guten Leistungen ist die Wahrscheinlichkeit
sehr hoch, nach Ausbildungsende übernommen zu werden.
Das ist für den Betrieb der Sinn: Junge Menschen auszubilden
und zu übernehmen, die den Betrieb und seine Abläufe schon
genau kennen und das Unternehmen aktiv mit voran bringen.
Studiumsvorbereitung: Das sehen die Betriebe nicht immer
gern, aber legitim ist es schon – wer nach seiner Ausbildung
ein Studium beginnt, der weiß bereits, auf was es in der Praxis
ankommt und wo es klemmt. Und wer sein Studium erfolgreich
abschließt, der hat bei der Jobsuche die besten Karten,
denn diese Mischung aus Praxiserfahrung und Theoriewissen
macht aus dem Absolventen eine gesuchte Fachkraft.
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ORIENTIERUNG 9
UNIVERSITÄTS-STUDIUM
Universitäten kennzeichnet ihre wissenschaftliche und forschungsorientierte Ausrichtung. Es gibt keinen bis ins letzte geregelten
Studienablauf, so dass Sie als Student ein wenig Freiraum bei der Studienorganisation haben. Die organisatorischen Vorgaben
sind seit der Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge allerdings einigermaßen straff. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel
die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Mit guten oder sehr guten Noten können Sie grundsätzlich alle Studiengänge belegen;
mit einer fachgebundenen Hochschulreife nur die der entsprechenden Fachrichtung. Daneben gibt es für viele Studiengänge
bundesweite und/oder hochschulspezifische Zulassungsvoraussetzungen und -Tests.
Vorteile
Profundes Wissen: Wenn es ein Sachgebiet gibt, dass Sie so
richtig interessiert, dann sind Sie an einer Universität richtig.
Hintergründe, Geschichte, Theorien, Forschung, aktuelle Entwicklungen
– an einer Universität wird mit wissenschaftlichem
Anspruch gelehrt, und das merkt man.
Freiheit: Auch wenn es mit der „Akademischen Freiheit“ zu
Zeiten von Bachelor und Master nicht mehr wirklich weit her
ist, haben Sie an einer Uni immer noch die größten Freiheiten,
in welche Richtung Sie Ihr Wissen erweitern möchten. Und
sein Leben in einer fremden Unistadt selbst in die Hand zu nehmen,
ist ja auch ein faszinierendes Stück Freiheit!
Praktika: Sind das A und O eines Studiums, denn nur so erfahren
Sie jenseits der vielen Theorie, welche Richtung Ihnen am
besten gefällt.
Karriere: Ein Studium wird auch in Zukunft ein Karrieresprungbrett
sein, nirgends sonst sind die Aufstiegsmöglichkeiten besser.
Und Akademiker werden seltener arbeitslos.
Gehalt: Wer ein Studium vorweisen kann, steigt mit einem
deutlich höheren Gehalt in den Berufsmarkt ein, als etwa mit
einer Berufsausbildung. Da lohnt es sich schon, während des
Studiums ein paar Jahre lang den Gürtel enger zu schnallen.
Status: Ein akademischer Grad ist neben beruflichen Aspekten
auch gesellschaftlich vorteilhaft, denn der persönliche Status
steigt.
Nachteile
Disziplin und Wille: Ein Studium dauert
lange und ist anstrengend. Das
hält nur durch, wer neben dem nötigen
Grips auch den Willen und die Disziplin
mitbringt, das Studium bis zum
Abschluß durchzuziehen.
Kosten: Mehrere Jahre lang ist sparen
angesagt, denn schließlich
muss ein Studierender neben
allerlei Gebühren auch seinen
Lebensunterhalt bestreiten. Bei monatlichen
Kosten zwischen 600 und
1.000 € kommen so schnell gehörige
Beträge zusammen und nebenher
jobben ist nur eingeschränkt möglich.
BAföG und Studienkredite sind
nur ein kleiner Trost, denn beides
muss man schließlich nach
Studienende zurückzahlen.
Wenig Praxis: Universitäten
vermitteln sehr viel Theorie.
Wie diese dann in die Praxis
umzusetzen ist, steht
allerdings nicht auf dem Lehrplan.
DAS FACHHOCHSCHUL-STUDIUM
Fachhochschulen (oder auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften, University of Applied Sciences) bilden mit
einem stärkeren Praxisbezug aus und bieten hauptsächlich Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Design und
Sozialwesen an. Der Ablauf des Studiums ist klar in der Studienordnung definiert. Oft muss vor Studienbeginn auch ein fachspezifisches
Praktikum absolviert werden. Zugangsvoraussetzung ist die Fachhochschulreife.
Vorteile
Mehr Praxis: Allein schon durch vorgeschriebene Pflichtpraktika
ist der Praxisbezug deutlich größer. Auch der Stoff wird
weniger theorielastig vermittelt.
Unternehmenskontakte: Pflichtpraktika sorgen frühzeitig für
Kontakte zu Firmen, die nach Studienende für den Berufseinstieg
sehr nützlich sind; auch Diplomarbeiten entstehen häufig
im Rahmen von Kooperationen.
Nachteile
Gehalt: Nach den ersten Jahren im Beruf – mit Anfang 30 –
driften die Stundenlöhne zu den Universitätsabsolventen auseinander.
Auch die Beschäftigungsquoten von Uni-Absolventen
sind langfristig deutlich höher.
Kosten: Hier ist kein großer Unterschied zu einer Uni festzustellen,
wenn überhaupt. Die Kosten liegen praktisch gleichauf.
Struktur: Wer Probleme hat, sich selbst effizient zu organisieren,
ist an einer FH goldrichtig, denn das Studium ist stark
verschult. Feste Stundenpläne und klar strukturierte Abläufe
sorgen dafür, dass auch schlechter organisierte Studierende
nicht den Anschluß verlieren.
Nur Fachabi: An einer FH ist keine allgemeine Hochschulreife
erforderlich, das Fachabitur tut´s auch.
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10 ORIENTIERUNG
Das Duale Studium
Das Duale Studium bezeichnet eine Sonderform, nämlich das berufsbegleitende Studium an der Dualen Hochschule (DH). Die
Besonderheit: An einer Dualen Hochschule kann nur studieren, wer einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen vorweisen
kann. Duale Studiengänge werden jedoch nicht in allen Fachrichtungen angeboten; am häufigsten sind Ingenieurwissenschaften,
Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Wirtschaftsinformatik.
Vorteile
Nachteile
Gehalt: Ein Duales Studium beinhaltet immer auch ein Gehalt,
das vom ausbildenden Betrieb bezahlt wird. Das bedeutet
deutlich mehr finanzielle Spielräume als bei jedem anderen
Studium.
Theorie und Praxis: Durch die konkrete Einbindung in ein
bestimmtes Unternehmen und sich abwechselnde Theorieund
Praxisphasen besteht ständig ein konkreter Bezug zur
realen Arbeitswelt, was Vieles verständlicher, sinnvoller und
nachvollziehbarer wirken lässt.
Zwei für eines: „Dual“ bedeutet, dass nicht nur eine Ausbildung,
sondern gleichzeitig ein akademisches Studium absolviert
wird. Das heisst: In relativ kurzer Zeit hat man
nicht nur einen Berufsabschluss, sondern auch einen
Studienabschluss in der Tasche.
Freizeit: Gibt es nur sehr wenig, Ausbildung und Studium zugleich
bedeutet eine Doppelbelastung, die kaum Raum für anderes
lässt. Fleiß und Durchhaltevermögen sind unverzichtbar.
Festlegung: Das Unternehmen, bei dem Sie ein Duales Studium
absolvieren, prägt Sie auf die eigenen Anforderungen und
bildet vorrangig für die eigenen Bedürfnisse aus. Das kann
ggfls. einen späteren Wechsel erschweren.
Nur Bachelor: Der Erwerb eines
Masters (oder gar eine Promotion)
sind nicht vorgesehen.
Für den Start ins Berufsleben
muss also ein Bachelor
reichen.
Übernahme: Das Unternehmen, bei dem Sie ein
Duales Studium absolvieren, übernimmt Sie mit
höchster Wahrscheinlichkeit – nur aus diesem
Grund trägt der Betrieb schließlich die hohen Kosten.
Kein Abitur: Aber die Fachhochschulreife
sollte es zumindest sein. Damit kommt
ein Duales Studium auch für begabte
und engagierte Realschulabsolventen in
Frage.
Aufstiegschancen: Wer sein Duales
Studium mit Erfolg abschließt,
kann mit besten Karriereperspektiven
rechnen. Gehalt
und Aufstiegschancen sind
überdurchschnittlich gut.
!
FAZIT
Die Wahl fällt nicht leicht. Neben Interesse und der eigenen Persönlichkeit sind
auch berufliche Perspektiven, finanzielle Aspekte sowie Arbeitsplatz-Sicherheit
wichtige Entscheidungsgrößen: Brauche ich (stark) strukturierte Abläufe? Oder
kann ich mich über mehrere Jahre selbst motivieren, um laufend am Ball zu bleiben?
Der erste Schritt sollte eine gründliche Selbstanalyse sein; erst wenn Sie sich
ein realistisches Bild Ihrer eigenen Persönlichkeit und Fähigkeiten gemacht haben,
können Sie eine fundierte Entscheidung über Ihre
berufliche Zukunft treffen.
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ORIENTIERUNG 11
Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten
Um herauszufinden, welcher Beruf zu Ihnen passt, macht es Sinn Online am besten gleich verschiedene Berufswahltests
zu machen und mit den eigenen Wünschen zu vergleichen. Vielleicht kommt ja etwas dabei heraus,
an das Sie bisher noch nicht gedacht haben.
Die Angebote für Berufspersönlichkeits im Internet sind groß,
ob es um eine Duale Ausbildung oder einen Studiengang geht.
Deswegen hilft es auf jeden Fall, sich auf diesem Weg ein zusätzliches
Bild von den eigenen Interessen und Fähigkeiten zu
machen.
Etwas mit Sinn machen? Für Umwelt, Klima
und ein faires Miteinander?
Später vielleicht sogar Fulltime? Auf dem #zukunftsberufe-Blog
von “Six Days for Future” können Sie erfahren, wie Sie genau
das in ganz unterschiedlichen Berufen machen können. Sie wollen
das auch praktisch erleben? Dann nehmen Sie an den kostenlosen
Themencamps und Workshop-Formaten teil. Hier erwarten
Sie aufregende Workshops, spannende Exkursionen und
interessante Begegnungen – und natürlich eine ganze Menge
Spaß! Probieren Sie Neues, lernen Leute kennen und gestalten
gemeinsam die Zukunft. Und vielleicht finden Sie dabei schon
Ihren Traumjob.
Mehr Infos und die Anmeldung zu Camps und Workshops
finden Sie auf der Website unseres Projektpartners unter
www.6days4future.de.
Auf dem Blog finden Sie viele Beiträge, Infografiken und ein
spannendes Quiz von Jugendautor*innen, wobei sich alles um
#Zukunftsberufe und Nachhaltigkeit im Job dreht.
www.zukunftsberufe.de
Berufstests und -informationen einzelner
Branchen
https://handwerk.de/berufechecker
Bei diesem Interessentest des Handwerks können Schüler*innen
ab Klasse 8 über 130 Handwerksberufe kennen lernen. Im Anschluss
an den Test lässt sich im Lehrstellenradar ein Ausbildungsplatz
in der Nähe des Wohnorts recherchieren.
https://www.ausbildung-me.de/berufe/berufs-check
Ein Kurzcheck mit fünf Fragen auf einer Seite der Metall- und
Elektroindustrie lässt Schüler*innen im Nu auf interessante Ausbildungsberufe
der Branche stoßen.
https://www.aubi-plus.de/berufe/thema/pflegeberufe-37/
Nachdem man den Berufsinteressenstest von aubi-plus absolviert
hat, kommt man mit dem entsprechend angegebenen Interessen
zu einer ausführlichen Übersicht über die vielfältigen
Ausbildungsberufe im Pflege- und Gesundheitsbereich.
https://jobtensor.com
Wer sich für ein Studium im Bereich Naturwissenschaft, IT und
Technik interessiert, wird bei jobtensor fündig. Das Portal wurde
von jungen Nachwuchskräften aus den Bereich aufgebaut und
bietet Infos zu Studiengängen aus den Bereichen mit kurzen
Eignungstests.
https://www.it-for-girls.de/home
Bei diesem Angebot für Mädchen kann man mit einem Avatar
durch eine Stadt navigieren und in ihr verschiedene Inhalte spielerisch
entdecken. Es lassen sich sowohl die fünf Berufsfelder
der IT-Branche kennen lernen als auch Informationen zu Themenfelder,
wie zum Beispiel Green-IT, Cloud-Computing oder
Medizin-IT, entdecken. Das Projekt ist vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung gefördert und ein Projekt der WWU
Münster.
!
Also legen Sie los und finden Sie heraus,
was für Sie passen könnte.
www.check-u.de
www.hochschule-dual.de
www.hft-discover-me.de
www.studienwahl.de
www.was-studiere-ich.de
www.hochschulkompass.de
www. job-und-chancen.de
12 ORIENTIERUNG
Die berufsorientierenden Praktika lassen erste Rückschlüsse auf
Ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen (Teamfähigkeit,
selbständiges Arbeiten, Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative,
Sorgfalt) zu. Sie lernen durch das Feedback des Betriebes also
auch etwas über sich selbst. Einfache, aber typische Tätigkeiten
werden Ihnen nach kurzer Einarbeitung übertragen.
Wird das Ferienpraktikum nicht von der Schule unterstützt,
sind Sie bei der Suche selbst gefordert. Wichtig: Sie brauchen
einen Ansprechpartner, mit dem Sie Fragen klären können und
der Ihnen eine erste Einschätzung Ihrer Leistungen gibt. Ein
Ferienpraktikum ist KEIN Ferienjob! Sagen Sie also beim ersten
Gespräch klar und deutlich, dass Sie keinen Ferienjob suchen!
Vor dem Praktikum
Wählen Sie sorgfältig aus:
• Was interessiert mich? Was möchte ich ausprobieren?
• Was kann ich mir als zukünftigen Beruf vorstellen?
• Welchen Betrieb möchte ich kennenlernen?
Informieren Sie sich:
• Wie sieht die Tätigkeit aus?
• Was möchte ich sehen und was selbst ausprobieren?
• Welche Abteilungen möchte ich kennenlernen?
Bereiten Sie Ihr Praktikum vor:
• Wer ist mein Praktikumsbetreuer?
• Welche Fragen habe ich?
• Wie oft und wann treffen wir uns?
• Was besprechen wir?
• Welche Bereiche und Tätigkeiten lerne ich kennen?
• Welche Lernfortschritte werden von mir erwartet?
Selbst Ziele setzen:
• Was möchte ich über mich selbst erfahren?
• Was möchte ich über den Job oder den Betrieb lernen?
• Was will ich mit dem Praktikum erreichen?
Anhand dieser Punkte können Sie während des Praktikums
regelmäßig prüfen, ob es wirklich vorwärts geht.
Nach dem Praktikum
Denken Sie an die Praktikumsbestätigung und, falls vereinbart, das
Praktikumszeugnis – wichtig für Ihre Bewerbungsunterlagen! Es
kann es ein paar Tage dauern, bis Sie die Unterlagen bekommen.
Nach 2 bis 3 Wochen können Sie aber höflich nachfragen.
Machen Sie eine Manöverkritik:
• Wie ist das Praktikum aus Ihrer Sicht gelaufen?
• Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?
• Welche Tätigkeiten haben Ihnen gefallen, welche nicht?
• Haben Sie etwas vermisst?
Und nicht vergessen: Das Praktikum sollte Ihnen einen ersten
Eindruck verschaffen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Wenn der Beruf oder das Unternehmen doch nichts für Sie ist,
hat das Praktikum seinen Zweck voll und ganz erfüllt. Und wenn
es Ihnen gefallen hat? Umso besser – dann wissen Sie, dass der
„getestete“ Job in Frage kommt.
Die häufigsten Fragen
• Praktikumsvertrag, in dem Dauer, Lernziele des Praktikums,
Betreuer/in, Vergütung, Tätigkeiten sowie Arbeitsort und
-zeit geregelt werden.
• Als Praktikant haben Sie keinen Anspruch auf Urlaub oder
eine Vergütung – viele Betriebe zahlen aber ein Taschengeld
von ein paar Hundert Euro.
• Die Arbeitszeiten richten sich nach der betrieblichen Arbeitszeit.
Die tägliche Arbeitszeit beträgt in der Regel (ohne Pausen)
max. 8 Stunden. Bei Praktikanten/innen unter 18 Jahren
greift das Jugendarbeitsschutzgesetz.
• Anspruch auf ein Praktikumszeugnis besteht nicht. Üblich ist
eine Praktikumsbestätigung. Wird ein Praktikumszeugnis erstellt,
sollten Sie genau hinsehen – was sich positiv anhört,
kann ganz anders gemeint sein.
• Schüler sind während eines Praktikums unfallversichert.
www. job-und-chancen.de
SPECIAL STUDIUM 13
Wie viel BAföG kann es geben?
Technische Gadgets
Je nach dem, ob es um Studierenden-BAföG oder Schüler-BAföG geht, unterscheidet sich
die Höhe deutlich. Bei Schülern gibt es sogar drei verschiedene Stufen.
Der BAföG-Höchstsatz für Studierende liegt ab Wintersemester 2024/25 bei 992 €, sofern
nicht bei den Eltern gewohnt wird und keine Familienversicherung mehr möglich ist. Dieser
Betrag setzt sich aus dem Grundbedarf (475 Euro), einer Wohnpauschale (380 Euro)
und einem Zuschlag für die Kranken- und Pflegeversicherung (137 Euro) zusammen. Für
Schülerinnen und Schüler gibt es unterschiedliche Höchstsätze je nach Schulart und
Wohnsituation, die zwischen etwa 803 Euro und 959 Euro liegen können.
Die aktuelle Umfrage der Hochschul-
App UniNow unter einer halben
Million Studierenden zeigt, wie
beliebt elektronische Gadgets – ob für
daheim oder unterwegs – sind. Diese
Gadgets tragen mit dazu bei, dass sich
Kommunikation und Medienkonsum
der jetzt heranwachsenden Generation
drastisch verändern.
Jeder fünfte Studierende gibt mehr als
500 € für technische Gadgets und Smart
Home aus
Ob intelligente Beleuchtungsmittel, cloudbasierte
Sprachdienste, Haustierkamera
oder Smartwatches: Elektronische
Gadgets sind aus dem studentischen
Alltag kaum wegzudenken.
So gaben die Studierenden in einer Uni-
Now-Befragung) an:
BAföG-Höchstsatz für Studierende ab WiSe 2025/26
Grundbedarf 475 €
plus Wohnpauschale für gemietete Unterkunft 1 380 €
Summe BAföG-Höchstsatz ohne KV/PV 2 855 €
plus Zuschlag KV/PV 137 €
BAföG-Höchstsatz mit KV/PV 2 992 €
1
Wer noch bei den Eltern oder in einer Wohnung/Haus, die den Eltern gehört, wohnt, erhält nur 59 € Wohnpauschale.
2
KV = Krankenversicherung; PV = Pflegeversicherung. Den Zuschlag gibt es nur, wenn ihr selbst beitragspflichtig
versichert seid. In den meisten Fällen sind Studierende noch familienversichert.
Mit BAföG-Höchstsatz wird in der Regel die Summe aus Grundbedarf, Wohnpauschale
für nicht bei den Eltern wohnende Auszubildende und der Zuschlag zu Kranken- und
Pflegeversicherung bezeichnet. Der Zuschlag für die Kranken- und Pflegeversicherung
ist allerdings meist ein durchlaufender Posten: Wer jünger als 25 ist, kann meist ohne
extra Kosten über die Eltern versichert sein (und bekommt daher auch keinen Zuschlag),
wer über 25 ist, bekommt den Zuschlag, muss aber auch ungefähr diesen Betrag selbst
bezahlen.
Das BAföG besteht im wesentlichen aus Grundbedarf und Wohnpauschale. Dazu kommen
bei Bedarf diverse Zuschläge für Kranken- und Pflegeversicherung, Kinderbetreuung
und Auslandsaufenthalte.
• 8% der Studierenden kaufen Gadgets
im Wert von mehr als 1.000 € im Jahr,
• 12% für mehr als 500 € und weniger
als 1.000 € im Jahr,
• 36% nehmen zwischen 100 und 500 €
im Jahr in die Hand.
• 44% und damit die Minderheit gibt
weniger als 100 € im Jahr für Gadgets
aus.
Für (fast) jedes analoge Problem
eine digitale Lösung
Die Begeisterung der Generation Z für
technische Gadgets zeigt eine veränderte
Interaktion mit der Umwelt und bietet
wertvolle Einblicke in ihre Prioritäten.
Bei vielen dieser elektronischen Geräte
handelt es sich um vernetzte Devices, die
per Bluetooth oder Wi-Fi Haushaltsgeräte
oder diverse Online-Dienste ansteuern.
Diese vernetzten Geräte erleichtern die
Kommunikation, unterstützen bei der
Studien- und Jobplanung und sparen Zeit
im Haushalt.
Quelle: UniNow
www.bafoeg.de
www.bafoeg-rechner.de
www.finanztip.de /bafoeg
www. job-und-chancen.de
14 14 SPECIAL STUDIUM
Studieren – aber was?
Top Studiengänge mit Zukunft
Der Schulabschluss steht an und die Frage nach dem
Studiengang stellt sich. Bei den Möglichkeiten fällt die
Wahl nicht unbedingt leicht. Ein Kriterium ist, ob ein
Studiengang Zukunftsaussichten für spätere Jobchancen
hat.
KREATIVE STUDIENGÄNGE
• Lehrer/in: Gute Zukunftsaussichten und guter Verdienst.Kreative
Fächer wie Kunst/Musik/Darstellendes
Spiel sind abwechslungsreich und man kann viel Eigeninitiative
einbringen.
• Kunst/Musiktherapie: Ebenfalls haben Kunst- und Musiktherapie
gute Zukunftssicherheit und sind sehr kreative
Studiengänge/Jobs.
• Schmuckdesign: Auch wenn Schmuckdesign durch
Massenproduktion nicht mehr so beliebt ist wie früher,
schätzen viele Kund:innen die Handarbeit. Besonders,
wenn es um Einzelstücke wie Hochzeitsringe oder Andenken
geht, gehen die meisten lieber zu Künstler bzw.
Künstlerinnen.
• Medien/Grafikdesign: Besonders in der heutigen Zeit
sind Medien und Grafikdesign äußerst beliebt.
• Medienmanagement: Social Media und andere Medien sind
nicht mehr wegzudenken, weshalb Studiengänge in der
Medienbranche als zukunftssicher gelten. Dazu sind sie,
besonders wenn es um Social Media Management geht,
äußerst kreativ und innovativ.
• Architektur: Architektur verbindet künstlerische und
mathematische Themen. Architekten und Architektinnen
sind gefragte Jobs, die gut bezahlt sind.
NATURWISSENSCHAFTLICHE STUDIENGÄNGE
• Humanmedizin: Hat viele MINT Anteile und gilt als einer
der gefragtesten Jobs. Jedoch ist das Studium sehr anspruchsvoll.
• Zahnmedizin: Auch die Zahnmedizin ist sehr gefragt und
zukunftssicher.
• Veterinärmedizin: Hat einen hohen MINT Anteil, auch
später im Job haben viele Tierärzte- und Ärztinnen ihre
eigenen Labore und Analyseverfahren.
• Pharmazie: Hoher Chemie-Anteil. Ein sehr gefragter
Job mit guten Gehaltsaussichten.
• Lehrer/in für Mathe/Chemie/Physik/Biologie: Lehrende
haben viel Zukunftssicherheit und werden gut bezahlt.
Es können im Lehramt Studium auch mehrere MINT Fächer
verbunden werden.
• Chemieingenieurwesen: Schnittstelle zwischen Chemie
und Prozesswissenschaften. Inhalte sind besonders Mathematik,
Physik und Chemie. Der Studiengang ist sehr
gefragt und hat gute Aufstiegschancen.
• Verfahrenstechnik: Verbindet chemische und technischphysische
Prozesse. Man verbringt viel Zeit im Labor,
aber zeichnet auch Bauteilen oder plant Baukonzepte.
INGENIEUR STUDIENGÄNGE
• Maschinenbau: Beliebter Studiengang mit guten Zukunftsaussichten.
Hier geht es bspw. um Flugzeugtriebwerke
oder Roboter für Lebensmittelproduktionen.
Quelle: StudySmarter
www. job-und-chancen.de
SPECIAL STUDIUM 15
Schwerpunkte sind z. B. Mechanik, Elektrotechnik &
Thermodynamik.
• Bauingenieurwesen: Zählt zu den klassischen und beliebtesten
Ingenieurwissenschaften. Die Einsatzmöglichkeiten
sind groß und beinhalten alles vom Planen zur
Konstruktion und Instandhaltung von Bauwerken.
• Elektrotechnik: In der heutigen Zeit dreht sich alles um
Elektrizität und Energie. Durch den technischen Fortschritt
entstehen ständig neue Anwendungsbereiche.
Die Schwerpunkte sind Elektronik, Informatik, Messund
Regeltechnik.
• Wirtschaftsingenieurwesen: Verbindet Technik und
BWL. Die begehrten Fachkräfte sind in der Logistik, Vertrieb
und Marketing oder Produktion zu finden.
SOZIALE STUDIENGÄNGE
• Psychologie: Das klassische Psychologie-Studium ist
zwar anspruchsvoll, jedoch hat man als Psycholog:in
sehr gute Berufsaussichten.
• Pädagogik: Unter den Pädagogikschirm fallen viele Erziehungsberufe
wie z. B. Sonderpädagogik oder Medienpädagogik.
Jobs gibt es in vielen verschiedenen Gebieten.
• Soziale Arbeit: Beliebter Studiengang mit breitem Anwendungsgebiet,
z. B. Hilfe in Krisensituationen oder
Präven-tionsarbeit.
• Ergotherapie: Unterstützt Menschen, eine durch Verletzung,
Krankheit oder Behinderung verlorengegangene
oder noch nicht erlernte Fähigkeit zu erlangen.
• Gesundheitsmanagement: Verbindet ökonomische und
gesundheitswissenschaftliche Inhalte. Die stetig neuen
medizintechnischen Entwicklungen müssen mit dem
vorhandenen Pflegepersonal gemanagt werden.
GEISTESWISSENSCHAFTLICHE STUDIENGÄNGE
• Journalismus: Oft werden im Journalismus nach Leuten
mit einem Studium der Sprach-, Literatur- oder Kulturwissenschaften
gesucht.
• Jura: Gehört zu den Geisteswissenschaften und ist ein
sehr gefragtes, aber auch sehr schwieriges Studium.
• Kommunikations- und Medienwissenschaften: Hier beschäftigt
man sich mit der menschlichen Kommunikation
und der Funktion, Wirkung und Einflüssen von Medien
auf die Gesellschaft.
• Verlagswesen: Im Verlagswesen arbeiten viele Sprachwissenschaftler
und -wissenschaftlerinnen. Man begegnet
Fachgebieten wie Lektorat, Vertrieb, Presse oder
Rechte und Lizenzen.
WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT
• Wirtschaftsinformatik: Verbindet Informatik mit wirtschaftswissenschaftlichen
Themen. Typische wirtschaft-liche
Schwerpunkte wie Unternehmensführung,
Marketing und Vertrieb und Informatikschwerpunkte
wie Webtechnologien, Betriebssysteme oder Softwaretechnik.
• BWL: Damit stehen viele Türen offen, da es eine Vielzahl
von Schwerpunkten, wie Projektmanagement,
Marketing oder Unternehmensführung gibt. Auf dem
Arbeitsmarkt wird man mit BWL einen guten Job finden.
• Data Science: Bei Data Science werden große Datenmengen
analysiert und für Firmen aufgearbeitet. Hier
erwarten dich vor allem Themen mit Mathematik, Programmierung,
Informatik und Statistik. Jobs in verschiedenen
Bereichen wie Marketing oder Medizin arbeiten.
• Marketing/Digitales Marketing: Das Studium ist sehr
vielfältig und hat ein breites Anwendungsgebiet. Besonders
Online Marketing wird auch in Zukunft stark gebraucht
und gilt als sicherer Job.
• Digital Transformation: Hier geht es um die digitale
Transformierung von Unternehmen, was in der heutigen
Zeit ein Muss ist. Jobs in diesem Gebiet sind deshalb
sehr gefragt.
• Wirtschaftspsychologie: Ähnlich wie BWL ein sehr vielseitiges
Studium, das Wirtschaft und Psychologie verbindet.
Spätere Jobs gibt es z. B. im Marketing, Change
Management oder PR.
www. job-und-chancen.de
16 SPECIAL STUDIUM
Universität oder Fachhochschule?
Rund die Hälfte aller Hochschulen in Deutschland sind Fachhochschulen (FH) bzw. Hochschulen für angewandte
Wissenschaften (Universities of Applied Sciences, UAS), ein Viertel sind Universitäten. Daneben gibt
es noch einzelne Spezial-Hochschulen, etwa Kunst-, Musik, Schauspiel- und Filmhochschulen, Pädagogische
oder Theologische Hochschulen. Verwaltungsfachhochschulen bilden speziell für eine Karriere in Behörden oder
Ministerien aus. Private Hochschulen sind bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich FHs.
Erkennt man am Namen, ob es sich um eine Uni oder
eine FH handelt?
Der Oberbegriff für beides ist Hochschule. Die meisten Universitäten
tragen ihre Bezeichnung auch in ihrem Namen, etwa die
Humboldt-Universität zu Berlin. Nur noch rund 30 FHs heißen
auch „Fachhochschule“. Viele andere nennen sich nun „Hochschule“
oder „Hochschule für angewandte Wissenschaften“.
Wo gibt es eine größere Auswahl an Fächern?
An einer Universität hat man in der Regel die größere Auswahl.
An sogenannten Volluniversitäten gibt es Studiengänge aller
Fachbereiche. FHs bieten meist ein kleineres Fächerspektrum an.
Welche Fächer kann man nur an einer Uni studieren,
welche nur an einer FH?
Fächer wie Lehramt, Medizin, Jura oder Theologie können
ausschließlich an Universitäten studiert werden. Viele andere
Fächer werden an beiden Hochschultypen angeboten. Studiengänge
im sozialen Bereich wie Soziale Arbeit oder Pflegewissenschaften
gibt es aktuell fast nur an FHs.
Was sind die wichtigsten Vorteile eines Uni-Studiums?
Bei Universitäten ist alles ein bisschen größer, sowohl was die
Zahl der Studierenden als auch die Universitätsstadt angeht.
Dadurch lernt man auf der einen Seite mehr Leute kennen und
hat ein größeres Kultur-, Sport- oder Freizeitangebot. Andererseits
sind die Lebenshaltungskosten und Mieten höher. Da es an
Universitäten viele Master-Angebote gibt, muss man nach dem
Bachelor nicht zwingend die Hochschule wechseln und kann im
gewohnten Umfeld bleiben. Wer schon zu Studienbeginn weiß,
dass er einen Doktor machen oder forschen möchte, sollte sich
an einer Uni einschreiben.
Was sind die wichtigsten Vorteile eines FH-Studiums?
Wer eine Hochschule in der Nähe sucht, hat bei FHs eine größere
Chance, fündig zu werden. Es gibt fast doppelt so viele
FHs wie Universitäten und sie sind oft auch an kleineren
Standorten. Hier ist es in der Regel leichter, bezahlbaren
Wohnraum zu finden. Die Zahl der Studienanfänger pro
Semester ist an FHs ebenso wie die Zahl der Seminarteilnehmer
oft geringer. Wer schon zu Beginn des Studiums
einen starken Bezug zur späteren Berufspraxis
haben möchte, sollte sich an einer FH einschreiben.
Gibt es Unterschiede bei der Zulassung?
Für einen Studienplatz an einer FH reicht das Fachabitur,
an Universitäten benötigt man für die
Einschreibung das Abitur. Zulassungsbeschränkte
Studiengänge, also solche, für die
man sich bewerben muss, gibt es an beiden
Hochschultypen. Bei FHs ist deren Anteil jedoch
etwas höher als an Unis.
Ist man an einer FH schneller fertig
mit dem Studium?
Nein, zumindest was einen Masterabschluss
angeht – bei beiden Hochschultypen
geht man von einer Studiendauer
von 10 Semestern aus.
Unterschiede gibt es nur beim Bachelor/Master-Verhältnis.
An der Uni folgt auf ein meist 6-semestriges Bachelor-
Studium ein 4-semestriges Masterstudium. An der FH ist der
Anteil 7 zu 3 Semester.
Gibt es Unterschiede bei BAföG, Stipendien, Nebenjobs
und Co.?
Nein, BAföG, Stipendien oder Studienkredite erhält man für beide
Hochschultypen. Unterschiede kann es höchstens beim Angebot
an möglichen studentischen Nebenjobs geben. Hier gibt
es an einer großen Universität bzw. Unistadt automatisch mehr
Stellen und Job-Angebote als an einer FH in einer Kleinstadt.
Wie unterscheiden sich die Lehrenden?
Uni-Professoren kommen in der Regel aus der Forschung, FH-
Professoren kommen aus der Berufspraxis. Das bedeutet, sie
haben nach ihrem Studium drei bis fünf Jahre außerhalb einer
Hochschule gearbeitet. Der direkte Kontakt mit den Professoren
ist an einer FH meist enger und direkter. Das liegt daran, dass
sie mehr Lehrveranstaltungen halten müssen als Uni-Profs, bei
denen das Thema Forschung einen größeren Stellenwert hat.
Wo kann man leichter ein Auslandssemester machen?
Es ist an jeder Hochschule möglich, eine Zeit im Ausland zu verbringen.
Auch kleine FHs sind mittlerweile gut vernetzt.
Was ist ein Praxissemester?
In fast jedem Studiengang an einer FH gibt es auch das sogenannte
Praxissemester während der Bachelorphase. Hier macht
man ein Praktikum für die Dauer eines Semesters in einem Betrieb.
Wegen des Praxissemesters dauert ein FH-Studium im Bachelor
meist ein Semester länger als an der Uni.
Wo gibt es duale Studiengänge?
Der überwiegende Teil dualer Studiengänge wird von FHs angeboten,
aber es gibt auch Angebote von Universitäten. Duale
Hochschulen bieten, wie der Name schon sagt, nur Duale
Studiengänge an. Eine besonders beliebte Form des
dualen Studiums ist ein Studiengang mit integrierter
Berufsausbildung: das bedeutet man hat am Ende
einen Berufs- und einen Bachelorabschluss und verbringt
abwechselnd Zeit an der Uni und im Unternehmen.
Kann man zwischen Uni und FH wechseln?
Ein Wechsel zwischen Bachelor- und Masterstudium
ist zwischen FH und Universität
möglich. Wie bei jedem Hochschulwechsel
wird dann allerdings grundsätzlich geprüft,
welche Leistungen angerechnet werden,
bzw. ob noch einzelne Kurse nachgeholt
werden müssen.
Kann man an einer FH auch promovieren?
Mittlerweile kann man auch an FHs
promovieren und muss nicht mehr
die Hochschule wechseln, weil einige
FHs mit Universitäten kooperieren.
www. job-und-chancen.de
SPECIAL STUDIUM 17
Der NC – Was kann ich wo studieren?
Immer größere Anteile der Abiturjahrgänge streben ein Studium an, aber auch immer mehr Personen ohne schulische
Hochschulzugangsberechtigung und Berufstätige drängen an die Hochschulen – Hochschulbildung wird
in Deutschland zunehmend zum Normalfall. Da stellt sich für Studieninteressierte eine zentrale Frage: Welche
Chance habe ich auf das Studium meiner Wahl? Und hier kommt der Numerus Clausus (NC) ins Spiel.
Was man über den NC wissen sollte:
Wer studieren möchte, muss sich früher oder später mit dem
NC auseinandersetzen und sei es, um festzustellen, dass der
gewünschte Studiengang NC-frei ist. Leider kursiert zu diesem
Thema viel Halbwissen.
Was ist der Numerus Clausus?
Ein Numerus Clausus bedeutet, dass es nur
eine bestimmte Anzahl an Studienplätzen in
diesem Studiengang gibt. Und nicht, wie oft
angenommen, eine bestimmte erforderliche
Abiturnote. Vielmehr werden auf Grundlage
eines Hochschulauswahlverfahrens oder der
Wartezeit Ranglisten gebildet, anhand derer
die zur Verfügung stehenden Studienplätze
!vergeben werden.
Für über die Hälfte der in Deutschland angebotenen Studiengänge
gibt es keinen NC! Im Regelfall reicht die Hochschulzugangsberechtigung
aus, um sich in den Studiengang einzuschreiben.
Für die anderen Studiengänge gibt es einen NC.
Wie und wo bewerbe ich mich?
Es gibt drei verschiedene Fälle: kein NC, lokaler NC und bundesweiter
NC. Welche Variante jeweils zutrifft, kann man entweder
auf den Webseiten der Hochschulen und Studiengänge herausfinden
oder zentral über die Studiengangsuche auf
www.hochschulkompass.de.
Kein NC:
Hier kann man sich, wenn die Zulassungsvoraussetzungen
erfüllt sind – man also in der Regel die Hochschulreife
nachweisen kann – einfach bei der Hochschule einschreiben.
Allerdings sind hier trotzdem die Bewerbungsfristen
zu beachten. Wer sich rechtzeitig beworben hat und die
Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, hat den Platz aber
sicher. Die Hochschule kann nicht nachträglich einen „Einschreibestopp“
verhängen, wenn sich zu viele bewerben,
sondern muss jeden nehmen.
Lokaler NC:
Hier muss man sich direkt bei der Hochschule für einen
Platz bewerben. Die Hochschule wählt dann die „besten/
passendsten“ Bewerber aus und bietet diesen dann einen
Studienplatz an. Wer den Platz annehmen möchte, muss
sich – fristgerecht – einschreiben, sonst verfällt der angebotene
Platz. Für einige Studiengänge mit lokalem NC ist
auch die Stiftung für Hochschulzulassung zuständig.
Bundesweiter NC:
Dieser gilt für die Fächer Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin
und Pharmazie (an staatl.Hochschulen). Hier ist die Bewerbung
an die Stiftung für Hochschulzulassung zu richten.
www. job-und-chancen.de
18 SPECIAL STUDIUM
Fristen und Termine bis zum Start!
Schlusstermine, Ausschlussfristen: Bis zum Beginn eines Studiums sollte man den Kalender genau im Auge
behalten, um nichts Wichtiges zu verpassen – schließlich wäre es extrem ärgerlich, das Wunschstudium nicht
antreten zu können, nur weil man etwas verschlafen hat.
EIN JAHR VOR DEM ABI
Noch ist scheinbar viel Zeit. Das Beste ist, sich jetzt die
Wunsch-Uni(s) näher anzuschauen. Dabei sind Tage der offenen
Tür nützlich, aber auch Abi-Messen geben wichtigen Input. Teilweise
werden für Schüler auch Schnupperstudien während der
Ferien angeboten. Ansonsten gilt: informieren!
• Wird ein Praktikum vor dem Studium empfohlen oder ist es
Pflicht? Dann sollten Sie sich jetzt um etwas Passendes bewerben.
• Möchten Sie ein FSJ oder ein FÖJ absolvieren? Dann sollten
Sie nach Einsätzen suchen, die Ihnen später im Studium weiterhelfen,
sei es durch Verbesserung Ihrer Sprachkenntnisse
(FSJ im Ausland), sei es durch den Erwerb von Hintergrundbzw.
praktischem Wissen durch einen pflegerischen Einsatz
für Studiengänge im medizinischen oder sozialen Bereich.
Jetzt sollten Sie planen, was Sie machen wollen.
• Sportstudenten müssen Eignungsprüfungen ablegen. Am
besten, Sie starten mit Ihrem Training frühzeitig.
• Wer Kunst oder Musik studieren möchte, muss sich mit einer
Mappe bewerben bzw. eine Aufnahmeprüfung ablegen. An
den meisten Hochschulen finden Mappen-Beratungen zwischen
Oktober und April statt.
• Wer Human- oder Zahnmedizin studieren möchte, sollte sich
zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar online unter
www.tms-info.org für den Medizinertest anmelden. Der Test
selbst findet im Frühjahr statt.
Die Teilnahme ist freiwillig, kann aber die Chance auf einen
Studienplatz erhöhen.
FEBRUAR
• Bewerbung: Ab jetzt (bis Mitte Juli) kann man sich bei vielen
privaten Hochschulen bewerben. Also: Über die genauen
Fristen informieren!
• Künstler/Musiker: Je nach Hochschule können Sie ab jetzt
(bis Mai) Ihre Mappe abgeben bzw. sich für die Eignungsprüfung
anmelden. Die Prüfungen selbst finden zwischen März
und Juli statt.
• Design/Architektur: Jetzt geben Sie Ihre Mappe ab und melden
sich (je nach Fristen der gewünschten Uni) zur Eignungsprüfung
an. Die Prüfungen finden meist von Mai bis Juli statt.
• Sport: Zur Eignungsprüfung anmelden – die Prüfungen finden
ebenfalls von Mai bis Juli statt.
www. job-und-chancen.de
SPECIAL STUDIUM 19
APRIL
• Wissen Sie schon, wie Sie Ihr Studium finanzieren? Jetzt haben
Sie noch Zeit, sich z.B. um Stipendien zu bewerben.
• Für angehende Mediziner: Wenn die Wunsch-Uni den Medizinertest
berücksichtigt, sollten Sie jetzt teilnehmen, um Ihren
Abi-Schnitt aufzubessern.
MAI
• Jetzt sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen für Ihre Wunschhochschule
vorbereiten – das nimmt Zeit in Anspruch! Unbedingt
den genauen Schlusstermin erfragen: Obwohl an den
meisten Unis bis Mitte Juli Bewerbungen möglich sind, ist
mancherorts bereits im Mai oder Juni Schluss!
• Einen Krankenversicherungsnachweis für die Einschreibung
besorgen.
JUNI
• Medizin: Ende Juni können Sie Ihre Ergebnisse im Medizinertest
im Internet abrufen.
• Neu in der Stadt? Am Gymnasium läuft kein Unterricht mehr
- das ist jetzt die ideale Zeit, um die neue Stadt, das Umfeld
der Wunschuni und die angesagten Viertel, das Nachtleben
und die Angebote für Studenten zu erkunden.
JULI
• Schlusstermin nicht verpassen: Am 15. Juli ist Bewerbungsschluss
für die bundesweit zulassungsbeschränkten Fächer
Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie auf der
Website www.hochschulstart.de
• Der 15. Juli ist ebenfalls für viele örtlich zulassungsbeschränkte
Fächer Bewerbungsschluss.
AUGUST
• www.hochschulstart.de verschickt für die bundesweit zulassungsbeschränkten
Studienfächer die Zusagen für die Plätze
nach den besten Noten und der längsten Wartezeit (jeweils
20 %).
• Wenige Tage später werden auch die Bescheide über die Vorauswahl
für die nächsten 60 % der Studienplätze in bundesweit
zulassungsbeschränkten Studiengängen verschickt.
• Ab Mitte August versenden die Hochschulen zumeist die Zusagen
für die örtlich zulassungsbeschränkten Studiengänge.
• Wenn Sie jetzt eine Zusage haben, sollten Sie sich langsam
nach einem Zimmer in einer WG oder einem Wohnheimplatz
umsehen.
• Einschreibungstermin: Schauen Sie auf der Website Ihrer
Hochschule nach, wie die Terminlage ist. Meist findet die
Einschreibung zwischen Mitte August und Ende September
statt.
• Lassen Sie sich die Bezahlung der Einschreibegebühr quittieren.
• BAföG: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, die geforderten Unterlagen
für Ihren Antrag zusammenzustellen; die Einreichung
sollte spätestens bis Semesterbeginn erfolgen, besser früher.
• Wissenslücken: Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Vorbereitungskursen
Lücken zu schließen, um möglichst fit ins Semester
zu starten. Praktisch alle Hochschulen bieten derlei
Kurse an.
SEPTEMBER
• An vielen Fachhochschulen startet bereits jetzt das Semester,
ebenso die Vorlesungen.
• Bis Ende September werden die Zusagen und Ablehnungen
in den bundesweit zulassungsbeschränkten Fächern verschickt.
• Ablehnung erhalten? Je nach Hochschule können Sie sich bis
Mitte Oktober für die Losverfahren an den einzelnen Hochschulen
bewerben.
• Und sonst: Nebenjob? Spracheinstufungstests?
Semesterticket, Bibliotheksausweis? Jetzt ist
Zeit für die nicht ganz so wichtigen Dinge.
OKTOBER
• Jetzt geht’s an den Universitäten
los; Vorlesungsbeginn ist meist
Mitte Oktober.
• Bis Mitte Oktober werden
auch die Zulassungen
für die Nachrückrunde
im Zulassungsverfahren
für
die bundesweit
zulassungsbeschränkten
Studienfächer
verschickt.
www. job-und-chancen.de
20 SPECIAL STUDIUM
Studienfinanzierung
Viel Lernen, wenig Geld – ein Studium macht sich oft erst im Nachhinein bezahlt. Aber erst einmal muss man
sich das Studium überhaupt leisten können. 930 € geben Studierende durchschnittlich im Monat für Lebenshaltungskosten
aus.
Knapp zwei Drittel der Studierenden in Deutschland erhalten
dabei Unterstützung der Eltern. Trotzdem sollte man andere
Möglichkeiten in Betracht ziehen, denn die Eltern haben oft
nicht genug Geld, um das gesamte Studium ihrer Kinder finanziell
zu stemmen. Es gibt nicht nur einen Weg, das Studium zu
finanzieren: BAföG, Studienkredite, Bildungsfonds, Nebenjobs
oder Stipendien - meist ist eine Mischung sinnvoll.
Unterstützung von den Eltern
Für viele sind die Eltern nach wie vor die größten Sponsoren.
Sie sind in erster Linie für die Kosten des Lebensunterhaltes
ihres Kindes während eines Studiums verantwortlich. Besteht
auch ein rechtlicher Anspruch? Ja – solange sich das Kind in
der Erstausbildung befindet, kein eigenes Einkommen bezieht
und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sind die Eltern
zur finanziellen Unterstützung verpflichtet. Erst wenn die Eltern
dazu nicht oder nur zum Teil in der Lage sind, gibt es BAföG.
Hilfe vom Staat: BAföG
Sollten im Elternhaus die finanziellen Voraussetzungen für ein
Studium fehlen, gibt es Hilfe vom Staat. Die Abkürzung BAföG
steht für das Bundesausbildungsförderungsgesetz, das den
Start in die berufliche Zukunft für Studierende mit einer Kombination
aus Zuschüssen und einem zinslosen Darlehen absichert.
Grundsätzlich können Studierende an Hochschulen sowie
Berufsakademien, deren Abschlüsse nach Landesrecht Hochschulabschlüssen
gleichgestellt sind, BAföG beantragen. Das
gilt auch für private Hochschulen und private Berufsakademien.
Ob und wie viel BAföG monatlich gezahlt wird, hängt von den
persönlichen Lebensumständen und der gewählten Ausbildungsform
ab. Die Förderung ist abgestimmt auf die individuellen finanziellen
Möglichkeiten der Antragstellenden und ihrer Familien.
Die Hälfte der BAföG-Förderung ist ein Zuschuss, der nicht
zurückgezahlt werden muss. Die andere Hälfte wird als zinsloses
Darlehen gewährt. Die Rückzahlung erfolgt zu günstigen
Bedingungen: Mehr als 10.010 € sind auf keinen Fall zurückzuzahlen,
auch wenn das Darlehen höher war. Rückzahlungsbeginn
ist fünf Jahre nach Ablauf der Förderungshöchstdauer. In
der Regel ist die Rückzahlung des Darlehensanteils beim BAföG
nach 6,5 Jahren abgeschlossen.
Wichtig: Die Förderung beginnt frühestens mit dem Antragsmonat,
auch dann, wenn die Ausbildung schon früher begonnen
hat! Wer BAföG-berechtigt ist, kann trotzdem einen Ferien- oder
Nebenjob ausüben.
Kredite – verschuldet vor dem ersten Gehalt?
Bei einem Studienkredit sieht das schon etwas anders aus: Das
von den Banken geliehene Geld muss vollständig zurückgezahlt
werden, und das mit Zinsen. Achtung - die Zinssätze variieren
stark, diese sollte man vor Abschluss prüfen und mit anderen
Angeboten vergleichen.
Bildungsfond – Kredit ohne Überschuldung
Ein Bildungsfond funktioniert wie ein Kredit - abgesehen von
den Rückzahlungsmodalitäten. Anders als bei einem Studienkredit
erfolgt die Rückzahlung einkommensabhängig und erst nach
erfolgreichem Berufseinstieg. Der Studierende erteilt dem Fond
das Recht, von seinem späteren Einkommen für eine festgelegte
Zeit einen bestimmten Prozentsatz einzuziehen. Das kann am
Ende etwas mehr, aber auch etwas weniger sein als der Betrag,
den sich der Student vorher geliehen hat. In jedem Fall aber nur
so viel, wie man sich monatlich leisten kann. Somit besteht ein
deutlich geringeres Risiko an Überschuldung.
Geheimtipp Stipendium – Bewerben lohnt
sich
Aktuell beziehen nur fünf Prozent der Studierenden Geld in Form
eines Stipendiums. Dabei sind die Chancen, ein Stipendium zu
ergattern, größer als gedacht. Was viele nicht wissen: Ein Stipendium
ist nicht nur etwas für Überflieger, auch „Normalos“
haben eine Chance. Neben 13 großen Organisationen unterstützen
mehr als 2.500 kleinere Stiftungen und Institutionen bei der
Finanzierung.
Nebenjob – gut für Geldbeutel und
Lebenslauf
Wenn das Studium die Möglichkeit lässt, nebenher zu jobben,
ist das sinnvoll – idealerweise mit flexiblen Arbeitszeiten und in
einem Bereich, in dem man später auch arbeiten möchte. Denn
das macht sich gut im Lebenslauf.
Wichtig: Damit keine Probleme mit der Kranken- und Sozialversicherung
entstehen, sollte die hierfür geltende Einkommensgrenze
von 6.240 € im Jahr beachtet werden. Hierbei gilt „brutto
gleich netto“, da Studierende – egal ob Mini- oder Nebenjob als
studentische Hilfskraft – keine Sozialabgaben zahlen müssen.
Beim Anspruch auf Kindergeld gibt es keine Einkommensgrenze.
Wenn Studierende jedoch mehr als durchschnittlich 20 Stunden
pro Woche arbeiten, verlieren sie das Recht darauf.
www. job-und-chancen.de
SPECIAL STUDIUM 21
Krankenkassen für
Studierende:
Gesundheit fördern,
Kosten sparen
Studienfinanzierung der Deutschen Bildung
Im aktuellen Studienkredittest des Centrums für Hochschulentwicklung ist die
Studienfinanzierung der Deutschen Bildung erneut in der Spitzengruppe angesiedelt.
Das Angebot überzeugt in den Kategorien Zugang, Flexibilität, Kapazität und
Risikobegrenzung. Während Bankkredite für das Studium an Beliebtheit verloren
haben, ist die Nachfrage bei Studienfonds nach dem Modell des umgekehrten
Generationenvertrags stabil.
„Der wichtigste Unterschied zum Studienkredit ist die einkommensabhängige
Rückzahlung“, sagt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung. Studierende
zahlen die erhaltene Studienfinanzierung erst mit Eintritt in das Berufsleben zurück, als
festen Prozentsatz vom Einkommen. „Wir stellen sicher, dass die Rückzahlung sich an
der tatsächlichen finanziellen Leistungsfähigkeit orientiert und zum Beispiel bei einem
weiterführenden Studium oder in Elternzeiten pausiert werden kann“, sagt Hofmann.
Die Rückzahlungen ermöglichen wieder der nächsten Generation von Studierenden das
Studium.
In Abgrenzung zu anderen getesteten Angeboten sind für die Bewerbung keine Bürgen
oder Sicherheiten nötig. In der Förderphase werden keine Zinsen abgezogen, die
Auszahlungsbeträge bleiben damit stabil. Neben monatlichen Zahlungen sind auch
Einmalzahlungen möglich, die unter anderem für einen Laptop oder für den Start in
das Auslandssemester verwendet werden können. Bei der Deutschen Bildung erhalten
Studierende außerdem noch begleitende Angebote wie Bewerbungsberatungen,
Zertifikats-Trainings und 1:1-Coaching. Die Studienfinanzierung richtet sich an
Studierende aller Fachrichtungen und ist hochschulübergreifend.
Dieses etablierte Modell der Studienfinanzierung setzt die Deutsche Bildung in
gemeinnützigen Strukturen fort. Nachdem die Gemeinnützigkeit des Modells
bestätigt wurde, ist für die neu gegründete Faktor B gGmbH, die von der Deutschen
Bildung gemanagt wird, das Fundraising angelaufen. „Wir möchten mit einer Vielfalt
von Geldgebern eine breite Bewegung für bessere Bildungschancen schaffen“, sagt
Hofmann, „denn kaum etwas erscheint in der aktuellen Zeit wichtiger“. Zum Kreis der
Gesellschafter gehört neben den Gründern der Deutschen Bildung, Anja Hofmann und
Erik Spickschen, auch Sebastian Klein, der unter anderem die Sachbuch-App „Blinkist“
und das Wirtschaftsmagazin „Neue Narrative“ gegründet hat.
www.deutsche-bildung.de/faktor-b/
Für Studierende gehört zu einem guten
Start auch der passende Versicherungsschutz
einer Krankenkasse. Wie können
sie im stressigen Hochschulalltag gesund
bleiben und das möglichst kostengünstig?
Mit Check-ups und Präventionskursen
lässt sich die Fitness fördern, über
bestimmte Bonusprogramme und Wahltarife
potenziell Geld einsparen. Ein genauer
Kassencheck lohnt sich.
Prämienzahlung
Eine Option zum Kostensparen kann der
Wahltarif „Prämienzahlung bei Leistungsfreiheit“
(Beitragsrückerstattung) sein:
Versicherte bekommen maximal einen
monatlichen Krankenversicherungsbeitrag
zurückgezahlt, wenn sie nachweislich
mindestens drei Monate lang keine ärztlichen
Leistungen in Anspruch genommen
haben.
Solche Tarife bieten 33 Krankenkassen
für alle Versicherte an beim unabhängigen
Online-Portal www.gesetzlichekrankenkassen.de,
das die Leistungen der 96
deutschen Krankenkassen vergleicht.
Tarife mit Selbstbehalt
Spezielle Tarife für Studierende gibt es
auch. Dabei handelt es sich allerdings
größtenteils um sogenannte Selbstbehaltstarife.
Das bedeutet: Wenn keine ärztlichen
Leistungen in Anspruch genommen werden,
gibt es zwar Geld zurück, aber im
Krankheitsfall müssen die Versicherten
einen festgesetzten Betrag selbst zahlen.
Sieben Kassen geben im Portal entsprechende
Selbstbehaltstarife an, zwei
weitere zahlen Prämien bei Leistungsfreiheit.
Zuschuss zum Fitnessstudio?
Das Absolvieren gesundheitsförderlicher
Maßnahmen wie etwa Vorsorgeuntersuchungen
oder Präventionskurse wird
belohnt – entweder in Form von Geldzahlungen
oder auch in Form von Gesundheitsleistungen.
Laut Vergleichsportal bonifizieren 66 Kassen
die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio,
64 Anbieter die Mitgliedschaft
in einem Sportverein und 60 Kassen die
Teilnahme an Hochschulsport-Angeboten.
Einige Krankenkassen belohnen
Maßnahmen wie Nicht-Rauchen oder
das Einhalten eines bestimmten Body-
Mass-Index.
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TRAUMJOB ERZIEHER:IN – BERUF MIT ZUKUNFT
Alle, die die Zukunft positiv verändern und mitgestalten wollen,
können sich an der Freien Dualen Fachakademie für Pädagogik
(FDFP) zur pädagogischen Fachkraft ausbilden lassen. An drei
Standorten (Stuttgart, Fellbach und Karlsruhe) kannst du deinen
Weg wählen: z. B. für eine praxisintegrierte Ausbildung zum/
zur staatlich anerkannten Erzieher:in (PiA) oder eine praxisorientierte
Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher:in mit
Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung (JuH). Die praxisintegrierte
Ausbildung wird ab dem ersten Tag leistungsgerecht
vergütet: im ersten Jahr mit rund 1.350 Euro.
Du suchst etwas, was du jeden Tag sehr
gerne machst? Werde Erzieher:in!
Gulnara Datukishvili hat an der FDFP die PiA-Ausbildung absolviert:
„Mir gefiel besonders, dass die Ausbildung so abwechslungsreich
ist – drei Monate Theorie, drei Monate Praxis. Das ist
gut, denn so nimmt man das Wissen direkt mit zu den Kindern“,
betont sie. Für die Theoriephase besuchte Gulnara die FDFP in
Stuttgart. „Ich habe während der Ausbildungszeit viele Freunde
gefunden, denn wir haben die gleichen Ziele und verbringen viel
Zeit miteinander. Mich macht das sehr glücklich und verbindet
mich – und natürlich vieles mehr – mit der FDFP.“
Mit Blick auf ihre Zeit in der Kita erzählt sie: „Mein schönstes
Erlebnis war: Ich war im Kinderhaus und bin dann für drei Monate
in die Theorie. Als ich wieder zurückgekommen bin, haben
sich die Kinder so sehr gefreut. Man kommt zur Tür rein und
wird mit offenen Armen empfangen. Man spürt die Liebe und
das ‚Schön, dass
du da bist‘.“
Gulnara Datukishvili
hat ihr
Ziel erreicht:
Die ehemalige
Fachschülerin
arbeitet heute
als Erzieherin in
Karlsruhe in einem
element-i
Kinderhaus.
Weitere Stimmen
von Fachschüler:
innen und Geschichten aus dem Fachschul-Alltag findest du
hier: https://www.freiedualefachakademie.de/magazin/
Übrigens: Wer Kinder zudem sportlich begleiten möchte, nutzt
dafür ein besonderes Angebot der FDFP: Das neu entstandene
Motorikzentrum Karlsruhe, das sich der Bewegungsförderung
von Kita-Kindern widmet. Hier werden pädagogische Fachkräfte
in den Bereichen Sport und Bewegungspädagogik spezialisiert,
Kitas beraten und zertifiziert sowie dezentrale, trägerübergreifende
Fortbildungen angeboten.
Du hast Interesse oder Fragen? Das Team der FDFP freut sich
auf dich: telefonisch unter 0711 656960-921 oder per E-Mail an
fachschule@fdfp.de.
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Gute Erziehung braucht dich
Hast du eine Leidenschaft für die kindliche Bildung und träumst
davon, als Erzieher/-in oder sozialpädagogische Assistenz
(m/w/d) einen Unterschied zu machen? Dann ist jetzt deine Gelegenheit
gekommen!
Mit einer Ausbildung beim Jugendamt der Landeshauptstadt
Stuttgart setzt du garantiert auf´s richtige Pferd.
nur der größte Arbeitgeber in diesem Bereich in Deutschland,
sondern bietet darüber hinaus noch eine starke Ausbildungsvergütung
mit Jahressonderzahlung.
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und Vermittlung von vergünstigtem Wohnraum in Stuttgart.
Ein erfolgreicher Abschluss deiner Ausbildung ist auch uns wichtig!
Daher bieten wir Freistellungstage für die Vorbereitung auf
die schulische Prüfung und eine eigene App zur Kommunikation
unter allen Auszubildenden, nicht nur zu schulischen Fragen.
Das Deutschlandticket geht auf uns, so bist du immer mobil, so
wie du es möchtest.
Was solltest du mitbringen?
Zu aller erst natürlich Freude und Interesse an der ganzheitlichen
Arbeit mit Kindern, sowie die Motivation die kommenden Generationen
an jungen Menschen zu begleiten, zu prägen und sie
auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten.
Der Zugang zu unseren Ausbildungen ist so vielfältig wie der
Job selbst, daher schau am besten gleich auf unsere Homepage.
Hier haben wir dir alles Wichtige und Relevante zusammengefasst,
was du für eine Ausbildung bei Jugendamt benötigst.
Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Na ganz klar, im Jugendamt der Landeshauptstadt Stuttgart
durch eine unbefristete Übernahme bei entsprechender Eignung.
Wann und wie bewerbe ich mich?
Unsere Homepage hält für dich alle Informationen rund um den
Bewerbungsprozess und sicherlich für all deine offenen Fragen
bereit.
Benötigst du darüber hinaus noch Informationen, dann schreib
uns gerne eine Mail an ausbildung.jugendamt@stuttgart.de.
Was kannst du erwarten?
Das Jugendamt der Landeshauptstadt Stuttgart ist mit über 180
Kindertageseinrichtungen und 20 Schulkindeinrichtungen nicht
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „JOB + CHANCEN" nicht vergessen!
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Praxisintegrierte Ausbildung (PiA)
als Erzieher/-in (m/w/d)
Deine Vorteile:
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September jeden Jahres
Voraussetzung:
mind. Realschulabschluss
Mehr Infos:
paedagogen.stuttgart.de
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Das Stipendium
„Meine Zukunft – Pädagogik.Stipendium.Stuttgart”
Die erste Runde geht auf uns, die zweite auch!
Hast du eine Leidenschaft für die frühkindliche Bildung und
träumst davon, als Erzieher*in oder sozialpädagogische Assistenz
(m/w/d) einen Unterschied zu machen? Dann ist jetzt deine
Gelegenheit gekommen! Unser Stipendium bietet nicht nur
finanzielle Unterstützung, sondern ist der Schlüssel zu einer
vielversprechenden Zukunft in der Pädagogik.
Das Stipendium
Das Jugendamt der Landeshauptstadt Stuttgart vergibt Stipendien
für verschiedene Qualifikationen zur pädagogischen Fachkraft.
Gefördert werden Fachschüler*innen, die eine klassische
Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in, eine
klassische Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialpädagogischen
Assistenz oder das Berufskolleg für Sozialpädagogik
absolvieren. Das Stipendium richtet sich unabhängig des
Jugendamtes an alle Fachschüler*innen der Region Stuttgart.
Unser Stipendium ist mehr als nur finanzielle Unterstützung
– es ist eine Einladung, deine Vision für deine Zukunft weiter
zu entfalten. Wir wissen, dass der Weg in der Schulzeit oft
steinig sein kann. Unser Stipendium hilft dir, dich auf das zu
konzentrieren, was wirklich zählt.
Zusätzliche Förderleistungen
Du hast auch die Möglichkeit zusätzliche, unabhängige
Förderleistungen (bspw. Aufstiegs/Schüler-BAföG) während der
beiden klassischen Ausbildungsformen zu beantragen und damit
deine Förderung auf bis zu 1.000 Euro pro Monat zu erhöhen.
Dabei kannst du weiterhin die Vorteile des Schüler*innen-
Daseins mit z.B. Schulferien genießen.
Einstieg zu jedem Zeitpunkt
Der Einstieg in das Stipendium ist zu jedem Zeitpunkt, während
des Besuchs einer Fachschule für Sozialpädagogik, möglich.
Wir empfehlen das Einreichen einer Bewerbung bereits zu
Schuljahresbeginn um die gesamte Förderung zu erhalten.
Bewerbung
Voraussetzungen
Voraussetzung für das Stipendium ist ein Schulplatz an
einer Fachschule für Sozialpädagogik in den klassischen
Ausbildungsgängen oder ein Schulplatz an einem Berufskolleg.
Das Anerkennungsjahr, welches nach deinen zwei Jahren an
der Fachschule beginnt, ist mindestens zur Hälfte der Dauer in
einer Einrichtung in Stuttgart zu absolvieren. Ob du dabei eine
Einrichtung des Jugendamts oder die eines anderen Trägers in
Stuttgart wählst liegst ganz bei dir. Falls du vor deinem Einstieg
ins Berufsleben erst noch auf Reisen gehen möchtest, hast du
nach Abschluss deiner Ausbildung ganze sechs Monate Zeit
dafür.
Monatliche Förderung
Die monatliche Förderung während deiner Zeit an der Fachschule
für Sozialpädagogik (Unter- und Oberkurs) beträgt 200 Euro.
Für die Bewerbung benötigst du deinen Lebenslauf, ein
Motivationsschreiben, das letzte Zeugnis der allgemeinbildenden
Schulen und wenn dieser bereits vorliegt, deinen Schulvertrag.
Sobald du alle Unterlagen gesendet hast prüfen wir diese und
laden dich zu einem Informationsgespräch ein. Für den Beginn
der Auszahlung ist das Datum des Bewerbungseingangs
maßgeblich.
Hast du Fragen?
Egal, ob es um das Stipendium oder den Bewerbungsprozess
geht- wir sind hier für dich!
Du möchtest dich vorab informieren? Und hast weitere Fragen,
vielleicht auch zu unseren weiteren Ausbildungsangeboten?
Schreib uns einfach an:
stipendium.jugendamt@stuttgart.de
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Pädagogik . Stipendium . Stuttgart
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Berufskolleg für
SOZIALPÄDAGOGIK
Ausbildung zur
SOZIALPÄDAGOGISCHEN
ASSISTENZ
Ausbildung zum/zur
ERZIEHER*IN
32 Unternehmensportrait – Anzeige
Stuttgarter Bäder suchen Nachwuchskräfte
Wer Freude an vielseitigen und abwechslungsreichen
Aufgaben hat und zugleich
gerne Verantwortung für andere Menschen
übernimmt, für den ist eine Ausbildung
zum/zur Fachangestellten für
Bäderbetriebe genau das Richtige. Die
Stuttgarter Bäder bilden diese, als Eigenbetrieb
der Landeshauptstadt Stuttgart in
ihren 16 Bäder in und um Stuttgart aus.
Wir bilden 2026 aus:
220111_STBPersonalanzeigeRockerFachangestellter_Job&Chancen113x165.qxp 13.01.22 11:5
Fachangestellte/r für Bäderbetriebe
(m/w/d)
In 3 Jahren lernt ihr alles über:
• die Organisation eines Bäderbetriebes.
• Sicherheit, Erste Hilfe und Wasserrettung.
• Bedienung, Wartung und Reparatur
der Schwimmbadtechnik.
• Animation für alle Altersgruppen
(Schwimmunterricht, Wassergymnastik,
andere Kursangebote, Badspezifische
Veranstaltungen).
Das solltet ihr mitbringen:
Komm
zu uns!
Wir bilden dich aus zum/zur
Fachangestellten
für Bäderbetriebe (m/w/d)
Foto: © Suttgarter Bäder
• Mittlere Reife und gute Noten in den
Fächern Mathematik, Physik, Biologie
und Chemie.
• körperliche Fitness, Belastbarkeit und
gute Schwimmkenntnisse werden vorausgesetzt.
• sportliches und technisches Interesse.
• Verantwortungsbewusstsein, Engagement
und Kontaktfreude.
Weiterbildungsmöglichkeiten:
Eine höhere Qualifikation kann mit der
Aufstiegsfortbildung zum/zur geprüften
Meister/in (m/w/d) für Bäderbetriebe erreicht
werden. Weitere Informationen
über die Ausbildung zum/zur Fachangestellten
für Bäderbetriebe erhalten Sie auf
der Homepage der Stuttgarter Bäder
www.stuttgarterbaeder.de
Ausbildungsschwerpunkte:
P Badeaufsicht
P Rettungsschwimmen und Erste Hilfe
P Betreuung der technischen Anlagen
P Schwimmkurse und Animation
Ausbildungsbeginn: 1. September
Ausführliche Bewerbungsunterlagen an:
bewerbung.stb@stuttgart.de
oder Stuttgarter Bäder,
Breitscheidstraße 48, 70176 Stuttgart
Bewirb
dich jetzt!
stuttgarterbaeder.de
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Unternehmensportrait – Anzeige 33
Du möchtest nun eine Ausbildung oder ein
duales Studium beginnen?
Dann bist du bei uns genau richtig!
Das Besondere an uns
Wir bieten als einziger Sozialversicherungsträger Deutschlands
vier gesetzliche Versicherungen aus einer Hand.
Bei uns werden Auszubildende und dual Studierende gleichzeitig
in der Unfall-, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Alterssicherung
ausgebildet. Das garantiert viel Abwechslung während
der Ausbildung oder des Studiums und bietet Absolventen dazu
noch die Möglichkeit eines sicheren Arbeitsplatzes im Öffentlichen
Dienst. Neben einer attraktiven Bezahlung bieten wir dir
flexible Arbeitszeiten und sorgen auch für die nötige Work-Life-
Balance mit unseren Gesundheitsangeboten.
Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
(SVLFG) ist ein moderner Dienstleister und bietet 3,2
Mio. Menschen in Deutschland eine optimale Absicherung in
den grünen Berufen. Wir suchen für unsere Geschäftsstelle in
Stuttgart sowie darüber hinaus auch bundesweit Auszubildende
und dual Studierende in verschiedenen Berufen.
„Ich wurde von Anfang an freundlich
aufgenommen. Dank der modernen Arbeitsplatzausstattung
und der professionellen Organisation
verlief mein Start bei der SVLFG ohne Probleme.”
Auszubildende*r
Du willst schnell ins Berufsleben starten, wünschst dir eine sichere
Tätigkeit im Öffentlichen Dienst und arbeitest gerne mit Menschen?
Dann bist du bei der SVLFG richtig!
SVLFG
sicher & gesund aus einer Hand
Ausbildung & Studium
in der Sozialversicherung
Für unsere Geschäftsstelle in Stuttgart
suchen wir
• Auszubildende zum/-r
Sozialversicherungsfachangestellten (m/w/d)
Fachrichtung Landwirtschaftliche Sozialversicherung
• Dual Studierende zum/-r
Diplom-Verwaltungswirt/-in (m/w/d)
Studiengang Landwirtschaftliche Sozialversicherung
Bewirb dich jetzt!
Sozialversicherung für Landwirtschaft,
Forsten und Gartenbau (SVLFG)
Geschäftsstelle Stuttgart I Vogelrainstraße 25 I 70199 Stuttgart
Ansprechpartner: Taner Dagkaya I Telefon: 0561 785-16564
www.svlfg.de/ausbildung-studium
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34 Unternehmensportrait – Anzeige
Sichere dir jetzt deine Zukunft!
Als eine der größten gesetzlichen Unfallkassen in Deutschland
kümmern wir uns um die Sicherheit und Gesundheit von Schülerinnen
und Schülern, Studierenden, Kindern in Tageseinrichtungen,
aber auch Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie
Menschen im Ehrenamt. Unsere Aufgaben umfassen nicht nur
die Prävention vor Unfällen und Krankheiten, wir kümmern uns
im Schadensfall auch um die Rehabilitation und Entschädigung
und sind erster Ansprechpartner für unsere Versicherten.
Unsere angehenden Wirtschaftsinformatiker sind schwerpunktmäßig
in der IT-Abteilung eingesetzt. Es folgen weitere Einsätze
in der Finanzabteilung und Hospitationen in den Bereichen Versicherungsfallbearbeitung,
Rehamanagement oder Prävention.
Eine Tätigkeit von Menschen für Menschen
Du interessierst dich für Themen rund um Sicherheit und Gesundheit?
Du möchtest eine Ausbildung machen, die gesellschaftlich
relevant ist und bei der die Abwechslung nicht zu
kurz kommt? Dann suchen wir genau dich!
Mit einer Karriere bei der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW)
entscheidest du dich für eine sinnvolle und gesellschaftlich enorm
wichtige Tätigkeit! Wir sind da, um Menschen zu helfen, wenn
sie es am dringendsten brauchen: Nach einem Arbeitsunfall oder
wenn sie durch ihren Beruf krank geworden sind. Die UKBW
nimmt als gesetzlicher Unfallversicherungsträger wichtige Aufgaben
im System der sozialen Sicherheit wahr. Dabei steht der
Mensch im Mittelpunkt.
Welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten gibt es bei der
UKBW?
Elke Merten: Bei der UKBW bilden wir seit Jahren erfolgreich
angehende Sozialversicherungsfachangestellte sowie dual
Studierende Sozialversicherung, beides mit Schwerpunkt Unfallversicherung,
aus. Darüber hinaus kann man bei uns Wirtschaftsinformatik
zusammen mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg
(DHBW) studieren oder eine Ausbildung als
Fachinformatiker für Systemintegration machen. Ganz neu im
Programm ist der dualen Studiengang BWL-Digital Business
Management gemeinsam mit der DHBW. Start ist hier der
01.10.2026.
Was spricht für eine Ausbildung oder ein Studium bei der UKBW?
Elke Merten: Mit rund 350 Kolleginnen und Kollegen an unseren
Standorten in Stuttgart und Karlsruhe, bieten wir zum Start ins
Berufsleben ein familiäres Umfeld. Unsere engagierten Ausbildungsbeauftragten
und Führungskräfte unterstützen die Auszubildenden
und Studierenden von Anfang an, und begleiten durch
die komplette Ausbildung oder das Studium. Ein moderner Arbeitsplatz,
aktuelle IT-Ausstattung, die Möglichkeit des mobilen
Arbeitens bei flexiblen Arbeitszeiten sowie kurze Kommunikationswege
werden oftmals als Pluspunkte der Auszubildenden
und Studierenden genannt.
Wie läuft die Ausbildung oder das Studium bei der UKBW ab?
Elke Merten: In der Ausbildung als „SoFa“, so nennen wir unsere
angehenden Sozialversicherungsfachangestellten, und im
dualen Studium „Gesetzliche Unfallversicherung“ werden im
betrieblichen Einsatz sämtliche Themen unseres Kerngeschäftes
vermittelt. Ergänzend stehen Einsätze und Hospitationen in den
flankierenden Bereichen wie Finanzen, Personal oder Öffentlichkeitsarbeit
an.
Das theoretische Wissen vermittelt die Hochschule der Gesetzlichen
Unfallversicherung in fixen Theoriephasen am Standort in
Bad Hersfeld und Lehrgängen für die Azubis in Hennef. In der
Ausbildung wird zudem die örtliche Berufsschule im Blockunterricht
besucht. On top finden mehrmals im Jahr Unterweisungen
bei verschiedenen UV-Partnern statt.
„Ein moderner Arbeitsplatz, aktuelle IT-Ausstattung,
mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten
sind unsere Pluspunkte.”
Elke Merten, Ausbildungsleiterin
Was macht man als angehender BWLer in der Studienrichtung
Digital Business Management?
Elke Merten: Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Studierenden
von Beginn an aktiv in die relevanten Themen eingebunden
sind: Sie arbeiten an spannenden Digitalisierungsprojekten
mit, bringen eigene Ideen im Bereich Prozess-, Projekt- und
Produktmanagement mit ein und erhalten gleichzeitig fundierte
Einblicke in unser Unternehmenscontrolling. So verbinden sie
Theorie und Praxis und sind bestens gerüstet, um nach dem
Studium digitale Prozesse in unseren Häusern voranzubringen.
Welche Übernahmechancen bestehen nach Ausbildungs- oder
Studienende?
Elke Merten: Schon während der Ausbildung bzw. des Studiums,
meist zu Beginn des dritten Ausbildungsjahres, findet ein
sogenanntes Perspektivengespräch statt, in welchem gemeinsam
erörtert wird, welche Möglichkeiten einer Übernahme bestehen.
Unser Ziel ist es möglichst viele junge Nachwuchskräfte
langfristig an die UKBW zu binden.
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unfallkasse baden-württemberg
ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „JOB + CHANCEN" nicht vergessen!
Bereit für eine Tätigkeit mit Sinn?
Ausbildung oder Duales Studium
bei der UKBW
Bewirb DICH jetzt für 2026!
Unsere Ausbildungs- und Studienplätze:
• Duales Studium BWL Digital Business
Management (B.A.) (m/w/d)
• Sozialversicherungsfachangestellter,
Schwerpunkt Unfallversicherung (m/w/d)
• Duales Studium Sozialversicherung,
Schwerpunkt Unfallversicherung (m/w/d)
Bei uns:
• übst du eine sinnvolle und für die
Gesellschaft wichtige Tätigkeit aus,
• arbeitest in einem digitalen und modernen
Umfeld mit tollen Kollegen und Kolleginnen
• übernimmst Verantwortung und hast gute
Übernahmechancen.
Interessiert?
Interesse?
Dann schau direkt auf unserer Karriereseite vorbei:
www.ukbw.de/ausbildung-und-studium
Folge uns auch auf Insta: @unfallkasse_bw
36 SERVICE
Klischeefrei-Quiz-App
Klischees im Berufsleben auf den Prüfstand stellen
Beim Klischeefrei-Quiz stellen die Spielerinnen und Spieler Klischees im Berufsleben auf
den Prüfstand. Gemeinsam werden alte Denkmuster hinterfragt und über den Tellerrand
der Geschlechterklischees geblickt!
„Arbeitsmarkt für 60 Punkte, Familie & Beziehung für 40 oder Kultur für 100?“ Das Spielprinzip
ist denkbar einfach, verspricht aber Spannung auf der Jagd nach dem Highscore.
In fünf Kategorien können Spieler*innen 20 bis 100 Punkte sammeln – je nach Schwierigkeitsgrad
der Frage. Doch nicht immer gibt es bei diesem kurzweiligen Quiz richtig oder
falsch. Denn es geht gar nicht so sehr ums Gewinnen, sondern um (gemeinsames) Raten,
Überlegen, Diskutieren und in der Kategorie „100 Punkte“ gar um spannende Aufgaben in
Form von Rollenspielen.
Dank drei verschiedener Spielvarianten ist für jede Situation etwas dabei: Im Team-Match stehen sich zwei Gruppen gegenüber
und ermitteln in einem Duell den Sieger. Dieser Modus ist für kleine wie große Teams geeignet, egal ob Freundeskreis
oder Klasse, zuhause oder im Unterricht. Aber auch alleine lässt sich eine Partie mit 25 zufällig ausgewählten Fragen (je 5
Fragen in 5 Kategorien) spielen und das eigene Wissen testen. Und für die kurze Pause zwischendurch gibt es die Blitzpartie
mit 3 schnellen Fragen – ebenfalls im Einzelspielmodus.
Zu jeder Wissensfrage, These oder Aufgabe gibt es weiterführende Informationen, die die Spieler*innen besser mit dem Thema
vertraut machen und spannenden Fakten und Anregungen liefern,
um sich näher mit dem Thema Berufswahl und Arbeitsmarkt zu beschäftigen.
Gespielt werden kann mit oder ohne Registrierung. Wer den eigenen
Highscore in die Höhe treiben möchte, sollte sich registrieren, um
die eigenen Spielstände speichern zu können. Zudem winken witzige
Awards und Abzeichen wie „Kluges Köpfchen“, „Teamplayer/-in“ oder
„Golddigger/-in“ in den Varianten Bronze, Silber und Gold!
https://kfquiz.kompetenzz.net
Rippler · Luck
Praktikumsknigge
Stefan Rippler · Nadine Luck
Praktikumsknigge
Der Leitfaden
zum Berufseinstieg
Duzen oder siezen?
Aufmucken oder Akzeptieren?
Umfassend und praxisorientiert! Der Praktikumsknigge erklärt wie
Schulabgänger:innen, Student:innen oder Absolvent:innen ein Praktikum
zum wirklichen Karrierebaustein machen. Von den Spielarten der Praktika
und ihren Auswirkungen auf Steuer, Versicherung, Arbeitsrecht und
BAföG bis zum richtigen Netzwerken nach dem Unternehmensbesuch.
Der Praktikumsknigge beschreibt die Methoden intelligenter Stellensuche,
zeigt, wie aus einem selbstkritischen Auftreten eine selbstbewusste
Bewerbung wird. Daneben vermittelt er die klassischen „Knigge“-Regeln:
Die Kollegen am ersten Tag duzen oder siezen? Aufmucken oder Akzeptieren?
Kopieren ohne Ende oder das klärende Gespräch und eine sinnvolle
Beschäftigung suchen? Auf Dutzende solcher Fragen gibt der Praktikumsknigge
Antworten.
3. Aufl.
160 Seiten Verlag Springer Gabler
Taschenbuch 24,99 € ISBN 978-3658423186
eBook 19,99 €
www. job-und-chancen.de
SERVICE
37
Bewerben App
Mit der App erfährst du eine völlig neue &
einfache Art der Bewerbung. Sie spart viel
Recherche-Zeit, die zumeist in das Anschreiben,
deinen Lebenslauf & den Upload, Formatierung
& Konvertierung unzähliger Anhänge & Dokumente
investieren werden muss.
Apps
Die App fragt alle notwendigen Informationen, die für den künftigen
Arbeitgeber wichtig & relevant sind ganz einfach ab.
Wähle einfach eines der besten und getesteten Bewerbungslayouts
aus & präsentiere deine Bewerbungsunterlagen in einem
Design, das einfach & auf dich abgestimmt ist.
Mit den bereits angegeben Daten erstellt dir die App ein individuelles
Firmenanschreiben, worin die App auch auf persönliche
Angaben deines künftigen Arbeitsgebers eingeht.
Natürlich dürfen bei einer professionellen & vollständigen Bewerbung
entsprechende Anlagen, wie beispielsweise Zeugnisse,
zusätzliche Zertifikate, Ausbildungsscheine oder Empfehlungsschreiben
nicht fehlen.
Die App gibt Tipps & Hinweise, welche Dokumente sinnvoll und
notwendig sind, und weist auch hier auf eine Schritt-für-Schritt
Bewerbungscheckliste hin, sodass letztlich kein Punkt oder
Information ausgelassen oder vergessen wird.
Zum Schluss gibt es eine komplett zusammengefasste Profi-
Bewerbung, die bereits als fertige PDF-Datei zusammengeführt,
mit individuellen Design gestylt und entsprechend auch eine
optimale Dateigröße konvertiert ist.
Azubiheft
Durch ein Online-Berichtsheft können Sie Ihre Prozesse bei der
Ausbildung vereinfachen. Das Azubiheft bietet simple Handhabung
für Unternehmen, Ausbilder und Azubis. Damit wird jeder
Ausbildungsnachweis online verwaltet – und Sie haben alle
Informationen immer im Blick.
Die Digitalisierung des Berichtshefts ermöglicht es jederzeit
alle Informationen online zu erfassen und an den Ausbilder zu
übermitteln. Das spart Zeit, Geld und Papier! Durch die einfache
Bedienung der App, mit der die Ausbildungsnachweise gepflegt
werden, können Sie das Berichtsheft auch von unterwegs ausfüllen.
Berufsfindung
Endlich ist die Schule geschafft!
Aber was kommt jetzt? Wie und wo möchte ich einmal
arbeiten? Was begeistert mich und was macht mir Angst?
Wie wichtig ist mir Karriere und wie grenze ich mich von den
Erwartungen anderer ab?
Ausführliche Informationen für alles, was nach der Schule
kommen kann! Gut recherchiert, klar gegliedert und mit vielen
echten Erfahrungsberichten.
Autor: Anja Reumschüssel
Verlag: Carlsen
240 Seiten
ISBN : 978-3-551-31976-0 Taschenbuch 7,99 €
www. job-und-chancen.de
38 VORSCHAU
Im nächsten Heft:
SUCHEN UND FINDEN
KLASSISCH: Zeitungen, Zeitschriften, Ausbildungsmagazine
wie JOB & CHANCEN, Branchendienste
– was finden Sie wo?
SUCHEN ODER FINDEN LASSEN? Portale bieten
Bewerberprofile, Websites werben mit (kostenpflichtigen)
Einträgen für Bewerber, Anzeigen
schalen. Bringt das was?
18. DEZEMBER 2025
WINTER-AUSGABE
AUSBILDUNGSMESSEN: Von ganz klein bis ganz
groß, von sehr allgemein bis extrem spezialisiert
– so klappt es auf der Ausbildungsmesse. Dazu:
So benehmen Sie sich richtig am Messestand.
WWW.SUCHE.DE: Was gibt es im Netz? Was
sind POrtale, was leisten Suchagenten? Was ist
wichtig bei der Suche im Netz? Wie erkennen Sie
Betrüger? Kostenpflichtig oder umsonst?
DIE BEWERBUNG
BEWERBUNGSMAPPE: Was gehört dazu, was
nicht? Worauf legen die Personaler Wert?
ANSCHREIBEN: Was wird erwartet? Wie ist es
aufgebaut? Wie überzeugt mein Anschreiben auf
den ersten Blick?
LEBENSLAUF: Wie wird er aufgebaut? Chronologisch
oder thematisch? Was tun bei „Lücken“?
Was ist erlaubt, was nicht?
Mit oder ohne? BEWERBUNGSFOTO
ELEKTRONISCHE BEWERBUNG: Welche Dateien
werden wie verschickt.
BEWERBUNGSPORTALE: So stechen Sie aus der
Masse raus?
FREIE STELLEN 2026
Unternehmen, Universitäten und Bildungsinstitute
stellen sich vor – mit freien Plätzen und
Angeboten für eine Ausbildung oder ein Studium.
Mit QR-Codes – so kommen Sie direkt auf
die Website, auf das Ausbildungsportal oder z.
B. den Azubi- bzw. Studentenblog.
Änderungen vorbehalten
Verlag:
mgs mediengesellschaft stuttgart UG
Lessingstraße 45
71409 Schwaikheim
Chefredaktion (v.i.s.d.P.):
Christine Breitkopf
c.breitkopf@mgs-medien.de
Tel.: 071 95 / 590 78 30
Verantwortlich für Anzeigen:
Christine Breitkopf
Druck:
Offizin Scheufele
Druck und Medien GmbH & Co.KG
Tränkestr. 17, 70597 Stuttgart
JOB & CHANCEN wird auf umweltfreundlichem
Recycling Charisma silk FSC gedruckt.
Copyright: © 2025 für Texte und gestaltete
Anzeigen beim Verlag.
© Bilder, soweit nicht anders vermerkt,
www.shutterstock.com oder Unternehmen
(Porträts).
Jahrgang: 17. Jahrgang 2025
Erscheinungsweise: viermal jährlich
JOB & CHANCEN wird kostenlos an die
Abschlussklassen von Realschulen und
Gymnasien verteilt und liegt außerdem in
ausgewählten Berufsinformationszentren
der Agenturen für Arbeit aus.
Nachdruck oder Vervielfältigung nur mit
schriftlicher Genehmigung des Verlages.
Alle Rechte vorbehalten. Keine Gewähr für
unverlangt eingesandte Materialien.
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben
die Meinung des Autors, nicht aber der
Redaktion wieder.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit
wird die gewohnte männliche Sprachform
bei personenbezogenen Substantiven und
Pronomen verwendet. Dies impliziert keine
Benachteiligung des weiblichen oder dritten
Geschlechts, sondern soll im Sinne der
sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral
zu verstehen sein.
Alle Angaben nach bestem Wissen, aber
ausdrücklich ohne jegliche Gewähr.
www. job-und-chancen.de
ZUKUNFT & CHANCEN
39
KREATIVITÄT UND
GESTALTUNG
Die Welt der Blumen und Pflanzen als Beruf: In der Floristik verbindet sich Kreatität mit künstlerischer
Gestaltung. Die Ausbildung verspricht glänzende Berufsaussichten in verschiedenen Bereichen.
VOM BRAUTSTRAUSS BIS ZUR TISCHDEKORATION
Die Begeisterung der Menschen für Blumen und Blüten ist groß. Blumen gehören zum Alltag und zu besonderen
Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeiten und Jubiläen. Die Floristik-Ausbildung ist eine wunderbare Wahl für
alle, die Kreativität, Naturverbundenheit und handwerkliches Geschick miteinander verbinden möchten. Kaum
ein Beruf vereint so viele sinnliche und gestalterische Aspekte: Man arbeitet täglich mit frischen Blumen, Pflanzen
und natürlichen Materialien, gestaltet Sträuße, Gestecke und Dekorationen für ganz unterschiedliche Anlässe.
Dabei ist jeder Tag anders, weil auch jede*r Kund*in und jedes florale Werkstück individuell ist. Florist*innen
haben die Möglichkeit, ihre kreative Ader voll auszuleben und gleichzeitig Menschen mit ihrer Arbeit eine Freude
zu machen
BERUFLICHE TÄTIGKEITSFELDER
Floristen und Floristinnen arbeiten in Floristikfachgeschäften sowie Gartencentern und Baumärkten. Darüber
hinaus arbeiten sie in Beherbergungsbetrieben, im Einzelhandel, in Erwerbsgärtnereien und auf Kreuzfahrtschiffen.
www. job-und-chancen.de
Ausbildung oder Studium?
• Bachelor of Arts – Public Management (m/w/d)
• Bachelor of Arts – Sozialwirtschaft (m/w/d)
• Bachelor of Engineering – Bauingenieurwesen –
Öffentliches Bauen (m/w/d)
• Umwelttechnologe/-in verschiedener Fachrichtungen (m/w/d)
• Gärtner/-in verschiedener Fachrichtungen (m/w/d)
• Altenpegehelfer/-in (m/w/d)
• Chemielaborant/-in (m/w/d)
• Geomatiker/-in (m/w/d)
• Verwaltungsfachangestellte/-r (m/w/d)
und viele weitere Berufe.
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dich jetzt!
Alle Ausbildungsberufe und Studiengänge
bei der Landeshauptstadt Stuttgart ndest
du unter www.stuttgart.de/ausbildung
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