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GASTRO das Fachmagazin 10/25

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Herbstkulinarik (Seite 16)

D A S F A C H M A G A Z I N

GREEN

FUTURE

Ausgabe 10/2025

Ausgabe 10, Oktober 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Falkensteiner Hotels & Residences (Thomas Haslauer), Svitlana/stock.adobe.com (Koch), andreusK/stock.adobe.com (Hintergrund), BGStock72/stock.adobe.com (Frau)

THOMAS HASLAUER:

VOM FRÜHSTÜCKSKELLNER

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Von Ayurveda bis Zen (Seite 60)

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Ausgabe 10, Oktober 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

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Vielfalt

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GASTROTECHNIK

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10/2025

EDITORIAL 3

Erntedank

In Österreich steht der

Herbst ganz im Zeichen

des Erntedankes.

In den ländlichen Regionen

wird das Einbringen

der Früchte mit einem

großen Fest gefeiert, aber

auch in der Stadt wird Erntedank immer

mehr zum gastronomischen Schwerpunkt.

Die Früchte des Feldes und des Waldes

werden eingeholt und da zeigt sich, dass

Österreich seinen Namen zu Recht trägt:

Denn unser Land ist wirklich reich an diesen

Dingen. Was Bauern, Landwirte und Kräuterfachleute

an Vielfalt im Herbst einbringen,

ist die Basis für Gastronomen, die dann

Köstliches daraus zaubern. Denn erst sie

sind jene, die das gute Qualitätsprodukt zur

Vollendung bringen, und da laufen die Köche

zur Höchstform auf. Klassisch-traditionelles

wird kombiniert mit Innovativem, da findet

sich auf dem Getreiderisotto plötzlich eine

gegrillte Wassermelone und Gäste staunen

über die gelungene Kombination.

Der Erntedank ist aber nicht nur der Zeitpunkt

der Ernte, sondern, wie der Name

schon sagt, auch die Zeit des Dankes. Und

auch da haben wir Österreicher Grund genug

dafür. Unser Land gibt alles her, was wir an

Lebensmitteln brauchen und das in allerbester

Qualität. Danke an unsere Bauern! Denn

mehr „green“ geht wirklich nicht mehr!

Was in Österreich der Erntedank ist, das

ist in Südtirol die Zeit des Törggelens. Auch

hier werden die Früchte

des Sommers eingebracht

und mit großen,

regionalen Festen gefeiert.

Inklusive Wein und

Maroni. Wie Südtirol in

seiner Ausrichtung und

der Lebensart überhaupt unserem Land sehr

ähnlich ist – genießen tun wir alle gerne!

Nicht zuletzt deshalb liegt unsere aktuelle

GASTRO Ausgabe auch auf der Messe Hotel

in Bozen auf. Prall gefüllt mit Neuigkeiten aus

der Gastronomie und Hotellerie. Und einem

Porträt, das der Geschichte vom Tellerwäscher

zum Millionär angelehnt scheint. Nur

diesmal in der Hotellerie, wo der Frühstückskellner

zum Hoteldirektor avanciert. Und

genau das zeigt auch, wie vielfältig und chancenreich

Berufe in der Hotellerie und Gastronomie

sind. Und wie spannend, aber auch

fordernd. Wie zum Beispiel jetzt der „Sober

Oktober“, der den rasant wachsenden Trend

zu alkoholfreien Getränken bedient. Eine

Herausforderung einerseits, aber auch eine

Chance gleichermaßen andererseits. Und

auch hier sind die Grundprodukte in vielen

Bereichen bei uns vorhanden. Österreich

„reich“, eben. Wie schon eingangs erwähnt!

Noch reicher an Informationen und

Inhalten wird natürlich unsere nächste Ausgabe

Anfang November pünktlich zur Alles

für den Gast Messe, die heuer Ihr 55 jähriges

Jubiläum feiert.

Kurt & Michael HEINZ

Herbstkulinarik (Seite 16)

VOM FRÜHSTÜCKSKELLNER

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4

INHALT 10/2025

Aktuell & angesagt

Food 14 bis 35

Personelles Seite 64

Buchtipps Seite 65

Vorschau und Impressum Seite 66

Die kulinarische Strauss-Familie

Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlerfamilien

der damaligen Zeit, war die

Familie Strauss keineswegs arm. Ganz im

Gegenteil lebten sie in gutem Wohlstand

und zelebrierten das auch.

Seite 10

Foto: pixelmaker

Herbst auf dem Teller

Kaum eine andere Jahreszeit kann mit

so viel unterschiedlichen Geschmäckern

aufwarten, wie der Herbst.

Seite 16

Foto: Andrea Jungwirth

Gans schön Wild

Zwei Klassiker, die im Herbst auf vielen

Speisekarten zu finden sind, sind Gans

und Wild und beide stehen für Genuss

und Tradition.

Seite 22

Ein Topf, tausend Welten

Paella, Curry oder Gulasch, sie alle folgen

einem simplen Prinzip: Ein einziges

Gefäß reicht, um ein ganzes Gericht zu

orchestrieren.

Seite 28

Vom Frühstückskellner zum

Hoteldirektor

Thomas Haslauer ist mit 29 Jahren der

jüngste Hoteldirektor in der Falkensteiner

Gruppe und von Beginn an im Schlosshotel

Velden tätig..

Seite 32

Cold & hot drinks 36 bis 47

Prickelnd klar

Pils ist das Understatement unter den

Bieren – ein verlässlicher Begleiter in der

Gastronomie.

Seite 37

Süß trifft stark

Liköre sind die unterschätzten Allrounder

in der Bar- und Gastronomiewelt – vielseitig,

wandelbar und voller Überraschungen.

Seite 38

Der erste Wein des Jahres

Wenn die Blätter sich golden färben und

die Tage kürzer werden beginnt in den

Kellern der Winzer die spannendste Phase

des Jahres: Der Moment, in dem der

erste Wein des neuen Jahrgangs ins Glas

kommt. Für Gastronomen ist dies eine

einmalige Chance, ihre Gäste mit einer

besonderen Spezialität zu begeistern –

dem Jungwein.

Seite 43

Foto: PheelingsMedia/stock.adobe.com

(K)ein bisschen Plastik zum Tee

Die Tee-Saison ist eröffnet und auch

beim Tee stellt sich die Frage der Nachhaltigkeit.

Seite 45

Foto: stokkete/stock.adobe.com

Morgenstund hat fairen Kaffee im

Mund

Er begleitet den Hotelgast am Frühstücksbuffet,

schenkt zwischendurch im

Zimmer Energie und rundet abends das

Menü ab. Doch immer drängender stellt

sich die Frage, wo der Kaffee unter welchen

Bedingungen produziert wurde.

Seite 46

Tourismus, Hotellerie & Karriere 56 bis 63 Non food 48 bis 55

Kantine kann was

Effiziente Prozesse, passende Technik

und flexible Konzepte machen die

Kantine zum Erfolgsmodell der Gemeinschaftsverpflegung.

Seite 50

Bits statt Bohnen

Wenn Prozesse digital werden, läuft die

Gastronomie runder.

Seite 52

Foto: Priscilla Du Preez

Die Karte spricht mit

Wie das Geschirr, verdient auch die Speisekarte

ihren Platz am Tisch.

Seite 54

Green ist kein Luxus

Sondern eine Verantwortung kommenden

Generationen gegenüber und ganz

nebenbei auch für das Jetzt eine Voraussetzung.

Seite 10

Foto: Daria Lukoiko/stock.adobe.com

Von Ayurveda bis Zen

Die Wellness-Palette ist schier endlos

und reicht von der kompletten Entspannung

bis zum Aktiv sein.

Seite 60

Wellnesswissen gefragt

Für gut ein Fünftel aller Gäste sind

Wellness -oder Schönheitsangebote das

Entscheidungskriterium für den Urlaub.

Damit stehen Hotels vor der Herausforderung,

mit qualifiziertem Personal und

passgenauen Angeboten zu reagieren.

Seite 62


10/2025

AKTUELL & ANGESAGT 5

Bunte Vielfalt

Foto: www.aerialshot.at

Seit Generationen steht Halek für Qualität, Innovation und

gelebte Nachhaltigkeit im Bereich Verpackungslösungen. Mit

mehr als 2.000 Produkten, von To-Go-Verpackungen bis zu Servietten

und Tragetaschen, bietet das Unternehmen, das auf über

30 Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurückblickt, ein breites

Sortiment. Mit dem Label ECO STAR by Halek werden besonders

umweltfreundliche, funktionale und preislich attraktive Produkte

klar erkennbar. Gastronomen profitieren nicht nur von nachhaltigen

Alternativen, sondern auch von einem Service, der durch

persönliche Beratung, Transparenz und hohe Lieferfähigkeit überzeugt.

Ob Großküche, Café oder Take-away, Halek gilt als verlässlicher

Partner, wenn es um Verpackungslösungen geht, die sowohl

die Umwelt schonen als auch den Gastronomie-Alltag erleichtern.

www.halek.at

Longevity-Hotel des Jahres

Im festlichen Rahmen des Wiener Palais Coburg wurden die

Preisträger des Gault&Millau-Hotelguide 2026 ausgezeichnet.

In diesem zeigt sich der Trend zum gesunden Leben. Aus Wellness

wird Longevity – und dieses Konzept wird vom Natur- und

Wellnesshotel Höflehner ganzheitlich umgesetzt, was sich sichtlich

gelohnt hat. So wurde das Hotel mit dem Titel „Longevity- und

Wellnesshotel des Jahres 2026“ geehrt. Auf 1.117 Metern Seehöhe

begeistert das Hotel mit beeindruckendem Dachstein-Blick, einem

5.000 Quadratmeter großen Premium Alpin Spa und einem neuen

Yogahaus für Rückzug und Konzentration. Ergänzt wird das Angebot

durch maßgeschneiderte Health-Care-Programme und innovative

Longevity-Retreats, die Körper, Geist und Seele in Balance

bringen und Gästen nachhaltige Lebensqualität vermitteln.

www.hoeflehner.com

Der EINZIGE

Leberkäse Österreichs mit

Herkunftskennzeichnung!

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Ideal auch für‘s Frühstücksbuffet,

Nachmittagssnack oder für‘s Jausenangebot.

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6 AKTUELL & ANGESAGT

10/2025

Nachhaltigkeit als neue Exzellenz

Der Hotel Sustainability Award 2025 würdigt die Zukunft der

Gastlichkeit.

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Foto: FieraMesse-MarcoParisi

f-b-manager.com

Auf dieser Ausgabe von GASTRO

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befindet sich eine Tip-on-Card der

Firma Exito.

Nachhaltigkeit ist kein Schlagwort

mehr. Sie ist der neue Maßstab für

Qualität in der Hotellerie und Gastronomie.

Mit dem Hotel Sustainability Award

2025 rückt die Messe Bozen im Rahmen

der Fachmesse Hotel jene Unternehmen

und Betriebe ins Rampenlicht, die Verantwortung

übernehmen und den Wandel

der Branche aktiv gestalten. Der Preis

zeigt: Zukunftsfähige Gastlichkeit entsteht

dort, wo wirtschaftlicher Erfolg,

ökologische Verantwortung und soziale

Fairness im Einklang stehen.

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Dieser Ausgabe

von GASTRO

liegt eine Beilage

der Firma

Edna bei.

In seiner siebten Auflage verzeichnet

der Award über 70 Einreichungen, davon 30

von Beherbergungsbetrieben – ein klares

Signal der Branche. Die Projekte reichen von

innovativen Energielösungen über Kreislaufprodukte

bis hin zu sozialen Konzepten, die

Mitarbeitenden neue Perspektiven bieten.

Die fünf Kategorien – Sustainable Technology,

Circular Product Design, Sustainable

Food & Drink, Sustainable Tourism Pioneers

360° und Better Together – spiegeln die

gesamte Bandbreite nachhaltiger Exzellenz

wider. Sie würdigen Unternehmen, die

zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur moralisch

geboten, sondern auch wirtschaftlich

klug ist.

Der Hotel Sustainability Award ist längst

mehr als eine Auszeichnung. Er ist ein Signal

für eine Branche im Aufbruch, die Verantwortung

übernimmt und zeigt, dass echte

Gastfreundschaft weit über Service hinausgeht.

Sie bedeutet Respekt – vor Mensch,

Region und Natur.

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8

AKTUELL & ANGESAGT 10/2025

Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 10/25

So is(s) es …!

Die Teuerung ist noch nicht

vorbei. Nach anfänglicher Beruhigung

des Preisanstieges in

und nach der Pandemie scheint die

Teuerung noch immer nicht am Ende zu

sein. Wie man den Nachrichten entnehmen kann,

lag die Inflationsrate im August 2025 bei 4,1 %. In

Österreich liegen die Preise auch bei den Großmärkten

bei allen Artikeln durchschnittlich bei

mindestens 11% über jenen in Deutschland. Österreichische

Konzernvorgaben? Damit verbunden

werden wohl auch die Tariflöhne für Koch & Kellner

weiter ansteigen. Der Gastronom ist in einem

Dilemma – muss er doch realistischerweise schon

wieder seine Preiskarte neu drucken und seine

Kasse neu programmieren. Wohl dem, der sich seine

Gäste so erzogen hat, zu Besuchern, denen es

wurscht ist!

Entzieht sich der Gastwirt dem Teuerungswahnsinn,

bleibt ihm weniger übrig. Wenn´s vorher

schon nicht einfach war, dann wird’s jetzt noch

schwieriger. Wehe dem, der nicht rechnen kann

und schnell reagiert.

Klar ist aber in jedem Fall auch, dass der „Kuchen“

kleiner wird. Es gibt weniger Kunden in unseren

Lokalen und/oder Leute, die weniger ausgeben

können.

Es ist ein Dilemma. Neue Speisen müssen her

– welche, deren Marge besser ist. Portionen müssen

kleiner werden. Extras müssen zusätzlich verrechnet

werden und der Hilfsarbeiter (da günstiger)

muss den Abwasch machen, kochen und servieren.

Überleben um jeden Preis! Um jeden Preis?

Vielleicht ist der Diskurs in Deutschland mit der

Sieben-Prozent-USt. für Gastronomie auch eine

Idee für uns und kann helfen, dass die Speisenkarte

dann doch so bleiben kann, wie sie ist.

Mark Chad Lewis

President F&B Manager Club AUSTRIA

www.f-b-manager.com

Foto: F&B Manager Club AUSTIRA

Mix it, Cook it, Hack it!

Wenn sich die Türen der „Alles für den Gast“ 2025 vom 8. bis

11. November öffnen, verwandelt sich Salzburg wieder in das

pulsierende Zentrum der Gastronomie- und Hotellerieszene. Fachleute,

junge Talente und etablierte Größen der Branche nutzen die

Gelegenheit, Wissen zu teilen, Inspiration zu sammeln und neue

Kontakte zu knüpfen. Das Programm ist vielseitig und verspricht

vier abwechslungsreiche Tage.

Ein Fixpunkt der Messe ist der Austrian Bartender Award. Der

unabhängige Cocktailwettbewerb gibt Österreichs Barkeepern

eine Bühne für ihre außergewöhnlichen Kreationen. In den Kategorien

Alcoholic und Non-Alcoholic können die Teilnehmenden

frei gestalten, von der Wahl der Zutaten bis hin zur Präsentation.

Die besten Drinks werden mit Trophäen, Sachpreisen und einem

Preisgeld von insgesamt 1.800 Euro belohnt. Zum ersten Mal

macht auch der Schlemmer Atlas mit seinem Award „TOP50 Köche

Südtirols“ Station auf der Messe. Hier werden Spitzenköche ausgezeichnet,

die durch Innovationskraft, Teamgeist und regionale

Verankerung herausragen. Und wer lieber tüftelt, kommt beim Tourism

Technology Festival 3.0 auf seine Kosten, wo der Hackathon

Energie, Ideen und Community zusammenbringt. Preise, Networking

und eine energiegeladene Atmosphäre inklusive.

www.gastmesse.at

Foto: FRBMedia/Christopher Blank



10 AKTUELL & ANGESAGT

10/2025

INFO

Kultur in Zahlen

Die größte Gruppe der Kultururlauber

hierzulande stellen die Österreicher

selbst mit 27 Prozent. Rund 25 Prozent

der Kulturreisenden in Österreich sind

Erstbesucher, während die Hälfte als

Stammgäste gilt. Sehenswürdigkeiten

und kulturelle Angebote stehen mit 79

Prozent an erster Stelle, wenn es um die

Motivation für einen Kultururlaub in

Österreich geht. Auf Platz zwei folgt die

regionale Einzigartigkeit mit 33 Prozent.

Der kulturaffine Gast nächtigt zu 42

Prozent im 4-Sterne Hotel und isst auch im

Restaurant. Damit hat der Kulturgast eine

hohe Wertschöpfung.

In Wien brachte das Jubiläumsjahr 200

Jahre Johann Strauss alleine dem Strauss

Museum bisher über 65.000 Gäste.

Der Künstler Herbert Lippert und Eduard

Strauss mit den handbemalten Tellern .

Fotos: Gmunder Keramik

Die kulinarische

Strauss-Familie

Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlerfamilien der damaligen Zeit, war die Familie Strauss keineswegs

arm. Ganz im Gegenteil lebten sie in gutem Wohlstand und zelebrierten das auch. Von Petra Pachler

Große Feste, gutes Essen und

Champagner: Die Strauss Dynastie

wusste zu feiern und tat das

auch sehr ausgiebig. Naheliegend,

dass anlässlich 200 Jahre Johann Strauss

nun namhafte Unternehmen ausrücken,

um den Walzerkönig mit Sonder-Editions

zu ehren. Da wäre einmal die Sektkellerei

Szigeti in Gols, die anlässlich des Jubiläums

eine eigens komponierte Cuvee kreierte,

die, abgefüllt in Bubbles, Piccolo und 0,75

l-Flaschen, an die Rolle des Champagners

in Strauss Operetten erinnern soll. Mit

Etiketten von Kammersänger und Maler,

Herbert Lippert, die den Komponisten als

Porträt zeigen, ist die Anniversary Edition

von Szigeti eine besondere Hommage an

das Strauss-Jahr. Und begleitet als Sonderedition

auch die Gäste bei den Flügen mit

den Austrian Airlines.

Gut essen, gut trinken

und schön aufdecken

Das Strauss-Porträt von Lippert machte

sich aber auch die Gmundner Keramik zu

eigen, die eine limitierte „Strauss-Trilogie“

auf den Markt brachte. Bei der, und das ist

das Besondere, jedes Porträt von Herbert

Lippert persönlich auf jedes Stück gemalt

wird. Hier finden zwei Stück klassischer

österreichischer Geschichte aufeinander,

die für Sammler einen besonderen Wert

darstellen. Mit Eduard Strauss, dem Urenkel

von Johann Strauss, war bei der Präsentation

auch ein begeistertes Mitglied der Strauss

Familie dabei.

Dass die Kulinarik im Hause Strauss

einen hohen Stellenwert hatte, zeigt sich

nicht zuletzt auch in den Strauss-Dinner-

Shows, die durchgehend im Mirage, im

Wiener Prater, angeboten werden. Klassische

österreichische Küche, kombiniert mit

musikalischen Darbietungen der Strauss

Philharmonie.

Strauss und Sekt gehören zusammen,

sagt Peter Szigeti, und ist zu Recht stolz

auf seine „Premium Sekt Cuvee Blanc Brut

– Anniversary Edition 200 Years of Johann


10/2025

AKTUELL & ANGESAGT 11

Strauss“. Dem Walzerkönig selbst hätte

diese prickelnde Sonderedition mit Sicherheit

geschmeckt.

Strauss und der Tourismus

Johann Strauss Sohn im Besonderen, aber die

ganze Strauss-Dynastie, ist eines der Zugpferde

für den Wiener Tourismus. Strauss

hat mit seinem Donauwalzer die ganze Welt

erobert und ebendort auch Wien bekannt

gemacht. Sein Name ist untrennbar mit der

Stadt verbunden und beim alljährlichen Neujahrskonzert,

das in die ganze Welt übertragen

wird, ist der Donauwalzer das Highlight

schlechthin. Nicht verwunderlich also, dass

es auch ein gleichnamiges Hotel in Wien gibt.

Das Boutiquehotel Donauwalzer im 17.

Bezirk, war zu Strauss‘ Zeiten in der Vorstadt

gelegen. Heute ist sein Standort mit

der unmittelbaren Nähe zur U-Bahn äußerst

zentral und wird nicht selten sehr wohl

wegen seines Namens gebucht. Dass in der

Lobby immer wieder einmal der Donauwalzer

erklingt, versteht sich von selbst. Ganz

besonders sind aber die Zimmer, denn jedes

Das Zimmer Donauwalzer im gleichnamigen

Wiener Hotel.

der 23 ist anders und alle sind Wiener Traditionsbetrieben

gewidmet, die es - so wie

auch das Donauwalzer - seit über 100 Jahren

in Wien gibt. So findet sich ein Zimmer der

Ottakringer Brauerei genauso, wie eines der

Marmeladenmanufaktur Staud oder auch der

Konditorei Aida. Fehlen darf natürlich auch

nicht die Kaffeehaus-Dynastie Landtmann,

Foto: Boutiquehotel Donauwalzer

Strauss-Sekt von Szigeti zum

Jubiläumsjahr.

die ebenfalls ein Zimmer ausgestattet hat.

Und das Strauss Museum erfreut sich im

Jubiläumsjahr des Walzerkönigs selbstredend

auch großer Beliebtheit.

Man sieht, Wien liebt, lebt und atmet

Johann Strauss jun. und nun hat er endlich

auch einen eigenen Sekt. Zeit war’s!

www.johannstrauss2025.at

Foto: Szigeti

Foto: Tourismusverein Schenna/Roter Rucksack

Entschleunigtes Südtirol

In Südtirol ist der November die eigentliche

„stade Zeit“, hier herrscht weder

Stress noch Hektik. Bevor Weihnachtsmärkte

öffnen und Wintersportler anrücken,

schlummert das kleine Land jenseits

des Brenners bei milden Temperaturen

dem letzten Saisonhöhepunkt des Jahres

entgegen. In Schenna erleben Gäste bei

gemütlichen Touren am Schennaberg,

feinen Weinen und authentischer Kultur

eine entschleunigte Auszeit. Die Seilbahn

Taser bringt Wanderer täglich auf die

Gipfel und eröffnet Aussichten über weite

Almen. Unterwegs laden zahlreiche Bergwirtschaften

zu Einkehrschwüngen ein,

bei denen herbstliche Spezialitäten serviert

werden, begleitet von Ziehharmonikaklängen.

Wer Ruhe sucht, genießt Day-Spa, Zirbensauna,

Dampfbad oder Whirlpool mit

Blick auf Meran. Fachkundige Kosmetiker

und Masseure verwöhnen mit Heubädern,

Arnikamasken oder klassischen Massagen.

SÜD

TIROL

Genussvoll wird es bei Wild.Wein.Gesang

vom 2. bis 23. November 2025. Örtliche

Gasthäuser präsentieren Rehrücken, hausgemachte

Pasta mit Entensugo und ausgesuchte

Südtiroler Weine. Dazu kommen

stimmungsvolle Theater- und Gesangseinlagen

sowie persönliche Gespräche mit den

Gastgebern. So verbinden sich Natur, Kulinarik,

Kultur und Entspannung zu einem

gemütlichen November in Südtirol.

www.schenna.com


SZIGETI

Cuvée Blanc Brut

„Edition 200 Jahre

Johann Strauss“

200 Jahre Johann Strauss: Premium

Anniversary Edition by SZIGETI Gols

Die Sektkellerei SZIGETI am Neusiedlersee feiert den Geburtstag des Walzerkönigs mit einer eigens

komponierten Cuvée, die ebenso prickelnd und anregend wirkt wie die Musik des österreichischen

Musikgenies.

In Zusammenarbeit mit Herbert Lippert

und Gmundner Keramik ist eine einmalige

künstlerische Hommage entstanden. Die

Sektkellerei SZIGETI, seit mehr als 30 Jahren

bekannt für ihre weltweit ausgezeichneten

Premium Sparklings, ehrt Johann Strauss

mit einer exklusiven Sonderabfüllung. Inspiriert

von der Rolle des Champagners in

den Operetten des Komponisten, wird die

prickelnde Cuvée in Bubbles, Piccolo- und

0,75 l-Flaschen abgefüllt und mit künstlerisch

hochwertigen Etiketten veredelt. Die

Strauss-Edition erregt in der Gastronomie,

bei Festivitäten und Bällen sowie in der

SZIGETI-Vinothek in Gols im Jubiläumsjahr

zweifellos große Aufmerksamkeit.

Selbstverständlich werden die Sparklings

für diese meisterhafte Cuvée nach der

Méthode Traditionnelle - der Champagnermethode

- hergestellt.

Etiketten von Herbert Lippert

Kammersänger, Grammy-Gewinner und

Maler Herbert Lippert ist mit Johann Strauss

seit frühester Kindheit verbunden. Schon als

Solist der Wiener Sängerknaben entdeckte

er seine Liebe zu den Melodien des Walzerkönigs.

Dem weltweit bekannten Universalkünstler

Lippert ist es eine besondere

Freude, dass das ausdrucksstarke Strauss-

Portrait aus seiner Hand die Etiketten der

Anniversary Edition von SZIGETI ziert.

Strauss und Gmundner Keramik

Neben SZIGETI Gols und Herbert Lippert

ist das renommierte Unternehmen

Gmundner Keramik Teil der „Strauss-Trilogie

2025“. Das Bild des Walzerkönigs ziert

nicht nur die SZIGETI Etiketten, sondern

auch Sammelstücke, die aus der charakteristischen

Keramik gefertigt werden. Für

Kenner und Sammler gibt es eine limitierte

Sonderedition, bei der Herbert Lippert das

Strauss-Portrait persönlich von Hand auf

die Keramik malt. Jedes dieser Stücke wird

damit zum Unikat von künstlerischem

Wert.

Cuvée aus dem Hause SZIGETI

Mit dem Dreigestirn aus Malerei, Keramik

und Sekt werden alle Sinne von Kennern

und Genießern angesprochen. Die „Premium

Sekt Cuvée Blanc Brut – Anniversary

Edition 200 Years of Johann Strauss“ ist in


10/2025

ADVERTORIAL 13

Herbert Lippert und Peter Szigeti bei der offiziellen

Präsentation.

Fotos: Lisa Köppel

der SZIGETI-Vinothek in Gols und im Online-Shop erhältlich.

Fruchtiger Riesling und aromatischer Welschriesling des Jahrgangs

2021 verbinden sich in dieser Cuvée zu einem Genusserlebnis

der Extraklasse. Mit nur 6 Gramm Restzucker kommt der

Jubiläumssekt frisch und elegant ins Glas. Aromen von Zitrusfrüchten

und Pfirsich sowie lebendige Säure verbinden sich mit

intensivem Duft und einem Hauch von Heublumen. Strahlendes

Gelb signalisiert Präsenz, Volumen und Lebensfreude. Peter

Szigeti: „Diese Cuvée spielt mühelos alle Register. Wir meinen:

Johann Strauss wäre stolz auf uns!“

Am 25. Oktober 2025 jährt sich das Geburtstagsfest von

Johann Strauss zum 200. Mal.

› Verwöhnen Sie neu ankommende Gäste mit einem besonderen

Begrüßungsaperitif, der SZIGETI Cuvée, die anlässlich

des Geburtstags des Komponisten kreiert wurde.

› Setzen Sie auf typisch österreichische Küche, z. B. mit einem

Johann Strauss Menü! Wiener Schnecken, feiner Tafelspitz

mit Semmelkren und Walzermusik im Hintergrund – ein

Ereignis, das Ihren Gästen lange im Gedächtnis bleiben wird.

› Wie wäre es mit einem Walzerkönig Sekt-Cocktail an der

Bar? SZIGETI Jubiläumscuvée, verfeinert mit Holundersirup,

einem Spritzer Zitronensaft und Minze, schön gekühlt auf

Eis – ein spritzig-perlender Drink, der einen schönen Abend

begleitet.

Quick Tipp: Verbinden Sie den Tag des österreichischen Sekts

am 22. Oktober 2025 mit dem Geburtstag von Johann Strauss –

ein fulminanter Start für viele prickelnde Anlässe!

INFO

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Tel.: +43 2173 2167

E-Mail: sektkellerei@szigeti.at

www.szigeti.at

Exklusive

Sonderabfüllung:

Premium Sekt

Cuvée Blanc Brut

200 JAHRE

JOHANN STRAUSS

MIT SZIGETI GOLS.

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Seite 14 bis Seite 35

Food

Foto: pixabay

Ratzeputz: Gansl und Wildbret

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Gansl wird bevorzugt im Ganzen gebraten und Stücke von Brust und Haxerl mit Blaukraut und Knödel angerichtet,

doch am Knochen des herzhaften Federviehs bleibt meist Fleisch übrig. Es werden auch trotz Vorbestellung nicht

alle vorbereiteten Portionen gegessen. Da bleibt einiges an Fleisch übrig, ebenso bei Wildpartien, wo Hirschbraten

und Co auf der Speisekarte stehen. Ausgelöst schmeckt das Fleisch sehr aromatisch, da es bereits gewürzt wurde

und so passt es perfekt in Currys, Pastasaucen oder asiatische Pfannengerichte. Eine Pastasauce aus Wildresten

ist purer Genuss, denn sie schmeckt – mit Tomatensauce zubereitet und Parmesan gewürzt – vorzüglich und

begeistert jeden Italienfan. Dadurch, dass Wild und Gans so aromatisch sind, passen sie perfekt zu asiatischen

Würzungen. Der Fleischgeschmack geht dabei nicht unter, sondern harmoniert mit Ingwer, Chili oder Miso. Auch

in einem Curry mit Gänsefleisch und Wildschwein, Kokosmilch, Ingwer, Zitronengras und Koriander vertragen sich

die komplexen Gewürze gut mit dem hochwertigen Fleisch.

Mit Putz und Stingl

Zutaten für 4 Personen:

400 g Bratenfleisch von Gans und Wild

400 g gemischtes Gemüse

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

› 150 g Glas-, Wok oder andere asiatische

Nudeln

1 Esslöffel Miso

2 Esslöffel Sojasauce

Ingwerpulver

Salz und Pfeffer

etwas Chilipulver

Petersilie oder Koriander

Sesamöl und Rapsöl zum Anbraten

› einige gehackte und geröstete Cashewoder

Erdnüsse zum Bestreuen und

Wildfond und Kokosmilch zum Aufgießen

Zubereitung:

❱ Fleischreste in mundgerechte Streifen oder

Würfel schneiden, Gemüse putzen und in

Streifen schneiden.

❱ Zwiebel und Knoblauch fein hacken und

in Sesamöl anschwitzen, nun das Gemüse

dazugeben und anrösten, noch etwas Rapsöl

dazugeben.

❱ Das Bratenfleisch dazugeben und mitrösten.

Alles mit etwas Misopaste, Sojasauce, Pfeffer,

Ingwer und Chili würzen, abschmecken und

noch eventuell etwas salzen.

❱ Nudeln nach Packungsangaben kochen, abgießen und in die Pfanne

geben, sobald das Gemüse bissfest gegart ist. Alles gut durchmischen

und falls das Gericht zu trocken ist, eventuell mit ganz wenig Wildfond

und/oder Kokosmilch aufgießen.

❱ Frisch gehackten Koriander oder Petersilie darüber streuen und – wer

möchte – mit gehackten Nüssen anrichten.


nnatürlich ∙ ausgenomme

nnatürlich ∙ ausgenomme

10/2025

AKTUELLES 15

Gans to Go

Die

stadtbekannte

„Gans to Go“ aus

dem „Béla Béla“ ist

zurück. Als Festessen

ab vier Personen für

Daheim oder auf der

Firmenfeier. Vom 17.

Oktober 2025 bis zum

31. Dezember 2025 liefern

Küchenchef Marcus

Foto: SHR_Herrenhof

Bauer und sein Team

das traditionelle Gansl-Essen nach Hause oder auch ins Büro. Mit

dabei ist eine knusprig gebratene Gans, sowie als klassische Beilagen

aus Omas Kochbuch ein fruchtiges Apfelrotkraut mit glacierten

Maroni und Grapefruitfilets, hausgemachte Erdäpfelknödel

mit Butterbrösel und ordentlich Gansl-Sauce. Verwendet werden

nur österreichische Weidegänse, gewürzt wird mit einer geheimen

Spezialmischung aus Majoran, Zimt, Salz, Pfeffer und einem süßen

Küchenzauber. Anschließend füllt Küchenchef Marcus Bauer das

heimische Geflügel mit Apfel, Orange und Zwiebeln. Dies verhindert

nicht nur das Austrocknen, sondern sorgt obendrein für einen

Hauch Frucht im Gänsefleisch.

Bestellungen mit einer Vorbestellzeit von 48 Stunden werden

unter +43 1 534 04 oder per E-Mail an belabela@steigenberger.com

entgegengenommen.

Perfekt zu Wildgerichten

Wenn es im Herbst

kühler wird und das

Laub beginnt sich zu verfärben,

dann ist nicht nur

vielerorts Wildsaison. Es

reifen auch die Preiselbeeren

und werden zu

Konfitüren und Kompott

verarbeitet. Seit 1931

kocht die Unterweger

Früchteküche in Osttirol

Preiselbeeren ein.

Nur die besten Beeren

werden ausgewählt,

damit die „wichtigste

Beilage“ zu Wildgerichten

und Wiener Schnitzel

Foto: Ramona Waldner

so schmeckt, wie sie soll. Die besten Qualitäten reifen in Skandinavien,

wo die klimatischen Bedingungen vergleichbar mit den

Bergrücken der Alpen sind. Von dort kommen die Preiselbeeren, die

bei Unterweger im Osttiroler Pustertal schonend zu Kompotten,

Konfitüren und Sirupe verarbeitet werden. Denn bei der Qualität

gibt es keinen Kompromiss.

www.fruechtekueche.at

Vielfalt

Art. 2854*

Mini-Börek

Mischkiste,

3-fach sortiert

Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.

Teigling Art. 5036*

FF-Laugen

Dip-Ball

Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

für

Lorem ipsum

Art. 2669*

FF-Laugenburger

mit Sesam,

geschnitten

Gewicht: 115 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken

EDNA Backwaren GmbH

Rutzenmoos 20

A-4845 Rutzenmoos

E-Mail austria@edna.at

Lauge

Lorem ipsum

Art. 2756*

FF-Laugenkonfekt,

4-fach sortiert

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

Genießer!

Jetzt schnell

und einfach

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bestellen!

EDNA-HOTLINE

GEBÜHRENFREI

0800 20 20 85

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Lieferung per Tiefkühl-LKW.

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,

Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.

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Foto: pixabay

Herbst auf dem Teller

Kaum eine andere Jahreszeit kann mit so viel unterschiedlichen Geschmäckern aufwarten,

wie der Herbst.

Von Petra Pachler

Zucchini und Kürbis, Mangold, Brokkoli,

Schwammerl, Bohnen, Kraut,

Kohlrabi, Endiviensalat, Pastinaken,

Holunder, Nüsse, Maroni, Weintrauben,

Äpfel und Birnen, und, und, und...

Die Ernte aus den heimischen Feldern und

Wäldern ist üppig, die Aufzählung unvollständig

und die Vielfalt fast grenzenlos. Und

das zeigt sich auch in der Gastronomie, die

mit thematischen Schwerpunktwochen den

einzelnen Produkten eine Bühne gibt.

Regionale Schätze

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich der

Kürbis, der sowohl mit seiner vielseitigen

Verwendung, als auch mit seiner gesundheitlichen

Wirkung punktet. Antidiabetisch

und entzündungshemmend einerseits,

wurde er schon in der Antike geschätzt

- heute schätzt man seine Kerne, denen

eine harntreibende Wirkung nachgesagt

wird, die aber auf jeden Fall eine gute Proteinquelle

sind. Die Verwendung ist vielfältig:

Das schmackhafte Kürbisgemüse, ein

Püree und dann natürlich die Kürbissuppe.

Seine Vielfalt reicht vom Hokkaido, der aufgrund

seiner Dünnhäutigkeit nicht geschält

werden muss und deshalb sehr beliebt ist,

über den fasrigen Spaghettikürbis bis zum

Patisson, der meist grün, gelb oder weiß ist

und gerne für Suppen und Pürees verwendet

wird. Genauso wie der Ghost Rider, die

Halloween-Version, die nicht nur geschnitzt

wird, sondern ebenfalls in der Suppe landet.

In die klassische Kürbissuppe kommen

Erdäpfel, Zwiebeln, Gemüsebrühe und

natürlich diverse Gewürze. Den besonderen

Geschmack erhält die Suppe durch frisch

geriebene Muskatnuss. Mit etwas Chili ist

sie dann so richtig feurig und heizt ein – was

in Anbetracht der fallenden Temperaturen

nur von Vorteil sein kann. Und zudem durstig

macht, was dann den Getränkeumsatz

des Gastronomen ansteigen lässt. Und der

vegane Kürbiskuchen mit Mehl, Nüssen,

Zimt und Sojamilch, gelingt am besten mit

dem Hokkaido-Kürbis und bedient damit

die pflanzlich orientierten Gäste. Der Kürbis

ist ein Alleskönner und vor allem auch ein

Gemüse, das als nachhaltig angesehen

werden kann, weil alles verwendet wird.

Gastronomischer Kalender

Den Auftakt für den Herbst markiert der

Weinherbst, zu dem traditionell zur klassischen

Brettljause auch oft Maroni serviert

werden. Diese Früchte haben besonders in

Südtirol einen hohen Stellenwert, wo ihnen

mit dem Törggelen sogar eine eigene touristische

Jahreszeit mit vielen kulinarischen

Veranstaltungen, gewidmet ist.

Bei uns finden sich die Maroni gerne in

Verbindung mit dem Gansl, dessen traditioneller

Start am 11.11. mit dem Martinigansl

eine der wichtigsten Phasen für die Gastronomie

einläutet. In dieser Zeit sind die

Gastrobetriebe mit einem entsprechenden

Gansl-Angebot so gut wie ausgebucht und

wer auf seine Karte „Biogans“ oder Gans aus


Der Erntedank ist im ländlichen Raum eines der größten Feste.

Foto: Salzburgerland Tourismus

Foto: Weinviertel Tourismus_Astrid Bartl

Foto: pixabay

Österreich draufschreiben kann, hat schon

gewonnen. Keine Gans ohne Rotkraut und

Knödel und auch diese haben in der kühleren

Jahreszeit wieder Hochsaison. Als

Beilage, wie hier zur Gans, genauso, wie als

Hauptgericht in süßer oder pikanter Form.

Fleischknödel, Grammelknödel und süße

Fruchtknödel. Semmelknödel, Kartoffelknödel,

Topfenknödel oder Germknödel als

Fixpunkt nicht nur auf Hütten – aber dort

ganz besonders.

Das Semmelknödel ist aber auch ein

treuer Begleiter bei den Schwammerl, wenn

sie so richtig flaumig in die Schwammerlsauce

eintauchen. Das tun sie aber genauso

bei allen Eintöpfen, beim Gulasch und vielen

Suppen.

Vitamine in der Winterverpackung!

Und das Obst? Tja, das findet sich erst

einmal gerne in den unterschiedlichsten

Strudelvarianten. Apfel solo oder mit

Topfen, gleichermaßen die Birne. Zwetschkenstrudel

oder -kuchen (vom Blech),

Knödel und gleichermaßen jegliches Obst

als Kompott. Für Gastronomen bedeutet

ein Kompott auch immer, eine Nachspeise

in petto zu haben, die mit wenigen Handgriffen

aufgepeppt als „Dessert des Hauses“

serviert werden kann. Zum Beispiel mit

einem Löffelbiskuit oder auch einem selbstgemachten

Eis. Das sich sowieso ganzjährig

auf den Karten findet.

Bunter Herbst

Der kulinarische Herbst hat viele Facetten,

aber auch genauso viele Farben. Denn

genauso bunt wie die Blätter, kommen auch

die Produkte daher. Ein oranger Kürbis in

Kombination mit Maroni hat schon was –

in der Suppe genauso wie als Gemüse auf

dem Blech.

Sichtbares Zeichen

Eine lange Tradition hat der Erntedank,

bei dem die Erntegaben aus Feld- und

Gartenfrüchten, sowie Brot und Eier

bei Prozessionen als sichtbares Zeichen

der Reife und auch der Dankbarkeit zur

Schau gestellt werden. Im ländlichen

Raum werden sie zur Kirche getragen und

gesegnet. In vielen heimischen Gemeinden

wird der Erntedank mit einem großen Fest

begangen, das auch Spenden an Bedürftige

beinhaltet.

Das Beste an der Herbstküche, neben

der Geschmacksvielfalt natürlich, ist die

Tatsache, dass alles regional und damit

auch green ist. Denn die Transportwege

sind kurz, die Verwendung erfolgt

fast immer zur Gänze und die heimische

Landwirtschaft profitiert. Und mit ihr

die gesamte Wirtschaft, weil die Wertschöpfung

im Land bleibt. Und von der

Qualität, die österreichische Lebensmittel

haben, inklusive des damit verbundenen

Geschmacks, brauchen wir gar nicht separat

zu schreiben. Das weiß eh jeder – der

Gastronom genauso, wie der Gast.


18 HERBSTKULINARIK

10/2025

Blitzschnelle

Beilage

Wenn es in der Profiküche einmal

schnell gehen muss, sind die

neuen efko Frühlings Kartoffeln

die ideale Wahl. Sie sind der flotte

Helfer für Gastro-Profis, die auf

Qualität und Flexibilität setzen. Nur

die am besten geeigneten Kartoffelsorten

werden hierbei verwendet,

um geschälte und gekochte kleine

Kartoffeln von hoher Qualität zu

garantieren. So bieten sie eine vielseitige

Basis für klassische Beilagen,

etwa zu Schnitzel, Schweinsbraten

oder Fischgerichten, aber auch für

moderne, vegetarische Kreationen

wie Gratins und Aufläufe. Die praktischen

Kartoffeln sind jederzeit

verfügbar und in wenigen Minuten

servierfertig. Zudem ist die Dose

ungeöffnet lange haltbar und das

ganz ohne Kühlung. Mit den efko

Frühlings Kartoffeln erweitert das

Unternehmen sein umfangreiches

Gastro-Sortiment.

www.efko.at

Foto: efko

Goldene Küche

Die herbstliche Geschmacksoffensive

beginnt in der Küche. Pilz und Kürbis

treffen aufeinander und schenken Gerichten

Tiefe, Wärme und Aroma. Mit den hochwertigen

WIBERG Produkten lassen sich

saisonale Klassiker ebenso wie kreative

Neukreationen erschaffen. Kürbisfalafel

mit geschmortem Hokkaido, Ziegenfrischkäsebällchen

und Kürbiskern-Öl verbinden

nussige Röstaromen, fruchtige Kürbis-

Apfel-Noten und feine Currynuancen zu

einem harmonischen Ganzen. Steinpilze,

schonend getrocknet oder als Gewürzmischung,

verleihen Saucen, Risotti und

Wildgerichten charaktervolle Tiefe. Die

Gewürzmischung „Exquisite Forest Flair“

bringt alpine Nuancen wie Latschenkiefer,

Zirbenöl und Wacholderbeeren ins Spiel. Die

Herbstküche wird so zur Bühne für intensive

Aromen, kreative Impulse und kompromisslose

Qualität

www.wiberg.eu

Süßes zum Herbst

Wenn die ersten kühlen Morgen den

Herbst willkommen heißen, wächst

die Lust auf süße Genussmomente. Die

Antwort der Dolce GmbH darauf ist das

Bratapfel-Tiramisu aus dem Sortiment

der tiefgekühlten „Alba Desserts“. Zimt,

saftige Äpfel und cremiger Mascarpone

machen es zur wohligen Ergänzung jeder

Dessertkarte. Neben dem Bratapfel-Tiramisu

bietet die Dessertmanufaktur eine

Vielzahl saisonaler Kreationen, wie Apple-

Crumble oder Zwetschgen-Zimt-Crumble.

Diese ermöglichen es Gastronomen, ihre

Speisekarte stets saisonal zu gestalten.

„Wir unterstützen unsere Kunden dabei,

mit köstlichen Desserts in bester Qualität

attraktive Nachspeisen für ihre Gäste

zu kreieren, ohne dass sie dabei viel Zeit

und Personal investieren müssen“, erklärt

Massimo Forgione, Gründer und Geschäftsführer

der Dolce GmbH.

www.dolce-gmbh.de

Foto: RINGO Druck Foto: Wiberg


10/2025

HERBSTKULINARIK 19

Vierfach Pilz

Unter dem Motto „Wald trifft

Würz“ erweitert Kotányi

Gourmet sein Sortiment um vier

Pilzspezialitäten. Hochwertige

Pilze treffen hierbei auf fein abgestimmte

Gewürzkompositionen

und eröffnen Köchen völlig neue

Möglichkeiten für ihre Gerichte.

„Mit unseren neuen Pilzspezialitäten

möchten wir Küchenprofis

inspirieren, die Vielfalt von Pilzen

neu zu entdecken und kulinarisch

in Szene zu setzen“, erklärt Dominik

Mattes, Director Marketing &

Innovation. Pilze mit Kräutern,

Knoblauch, Zwiebel oder der

feine Pilz-Mix ergänzen die bestehende

Range und eignen sich für

Suppen, Risotto, Pasta, Fleisch-,

Fisch- oder vegetarische Gerichte.

Nachhaltige rePET-Dosen sorgen

zudem für eine einfache Handhabung in der

Gastronomie, während das neue, braune Etikettendesign

die Pilzkategorie klar erkennbar

macht.

www.kotanyi.com

Foto: Bernhard Wieland

EIN STEIRISCHES

FAMILIENUNTERNEHMEN

Pikante

Knödel

Grammelknödel

Selchfleischknödel

mit Semmelteig

Foto: Meisterfrost

Kürbis & Kraut

Der Herbst zeigt sich in seiner köstlichsten

Pracht. Meisterfrost trägt dazu bei, ihn

kulinarisch erlebbar zu machen und bringt

mit zwei Klassikern herbstliche Abwechslung

auf die Speisekarte. Der Kürbisstrudel vereint

fein geschnittenen Kürbis mit zarten Erdäpfeln

in einem hauchdünnen, knusprigen Teig.

Wer es würziger liebt, wird vom Krautstrudel

begeistert sein, dessen pikante Füllung aus

feinem Weißkraut leicht abgeschmeckt und

überraschend luftig ist, dazu noch komplett

vegan. Beide Strudel sind tiefgekühlt erhältlich,

gelingsicher und im Ofen schnell zubereitet,

sodass Gastronomen wertvolle Zeit

sparen, ohne Kompromisse bei Qualität und

Geschmack einzugehen. Saisonale Spezialitäten

wie diese verzaubern Gäste und sorgen

gleichzeitig dafür, dass der Küchenalltag

spürbar erleichtert wird.

www.meisterfrost.at

Wurstknödel

Putenschinkenknödel

www.meisterfrost.at


20 HERBSTKULINARIK

10/2025

Kolumne

Hausmannskost

Hausmannskost, ich glaube, dass die

einfache regionale Küche immer mehr

im Trend liegt. Man sehnt sich nach

dem Essen von Oma, jeder hat es geliebt

und weiß, wie gut es geschmeckt

hat. Leider hat man vieles in den Jahren

vergessen, die gute einfache und

auch schnelle Küche mit wenigen Zutaten

und trotzdem eine Gaumenfreude.

Jetzt ist die Zeit wieder gekommen,

wo man sich wieder an die Speisen erinnern

möchte. Und es ist schön, dass

man sich wieder daran erinnert. Und

ich glaube, dass es für die Zukunft sehr

wichtig ist, hier wieder einen Ansatz

zu machen. Alles kann natürlich auch

vegetarisch und vegan zubereitet werden.

Dies ist heutzutage kein Problem

mehr. Aber was versteht man nun unter

Hausmannskost? Hausmannskost

bezeichnet traditionelle , oft rustikale

Gerichte , die in der heimischen Küche

zubereitet werden. Die vegane Variante

von Hausmannskost bedeutet, dass

diese traditionellen Rezepte ohne tierische

Produkte zubereitet werden. Viele

traditionelle Zutaten können durch

pflanzliche Alternativen ersetzt werden.

Zum Beispiel kann statt Fleisch

Tofu, Seitan, Soja oder Erbse und Linse

verwendet werden.

Für Milch gibt es sehr gute pflanzliche

Alternativen. Wie Soja-, Hafer-,

Erbsen- oder Mandelmilch. Schlagfix

und Flora wird als Schlagobersalternative

verwendet. Wir lieben doch alle die

guten Eintöpfe, wie Linsen mit Knödel

oder Kartoffelgulasch, verschiedene

Gröstl usw. Alles ist sehr einfach auf

pflanzlicher Basis herzustellen. Hausmannskost

lässt uns auch an unsere

Kindheit denken. Meine persönlichen

Lieblingsgerichte sind einfache Hausmannskost

und vieles mit Teigwaren.

Vegane Hausmannskost vereint die Gemütlichkeit

und den Geschmack traditioneller

Gerichte mit der Philosophie

einer pflanzlicher Ernährung.

In diesem Sinne noch eine schöne

Herbstzeit und alles Gute!

Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und

Vorreiter der veganen Küche

https://siegfriedkroepfl.com

Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie

Wer, wo und was?

Das bereits traditionelle Chef ’s Roulette

der JRE Köche Österreichs ist immer

ein kulinarisches Highlight. An diesem Tag,

heuer war es der 1. Oktober, tauschen 38 JRE

Köche ihre Küchen. Ermittelt, wer wo das

fünfgängige Menü kocht, wird passenderweise

per Los. Die Gäste buchen den Abend

inklusive Überraschung, was das Menü und

den Koch betrifft, gelüftet wird das Geheimnis

erst ganz am Ende. Das Entdecken neuer

Arbeitsweisen und Stilistiken ist eines der

Assets bei jedem Tausch, aber natürlich

auch Herausforderung, in einer fremden

Küche mit einem fremden Team zu arbeiten.

Im Seespitz, dem legendären Restaurant

am Wörthersee, schwang heuer Dominik

Utassy den Kochlöffel, dessen Restaurant

Geigeralm mit vier Hauben ausgezeichnet

ist. Das Altausseer Restaurant zählt damit

zu den zwölf Besten der Steiermark. Eines

der kulinarischen Highlights dieses Abends

Im Zeitgeist

Ob Zwetschken-, Heidelbeer- oder Kirschfüllung,

ob im Maxi-, Midi- oder Mini-

Format, die Germknödel von TONI KAISER

werden stets nach Originalrezept und mit

regionalen Zutaten gefertigt. Um aktuellen

Ernährungstrends gerecht zu werden, erweitert

das Unternehmen nun sein Sortiment

um zwei neue Varianten: den veganen Germknödel

mit Powidlfüllung, der im Teig herrlich

flaumig ist und ganz ohne tierische Zutaten

war die gegrillte Wassermelone auf Risotto.

Eine geniale Kombination, die auch seinen

Küchenstil repräsentiert: „Man soll alles

mit dem Löffel essen können! Denn nur die

Geschmackskombination zählt, die einzelnen

Komponenten sind oft nicht so aufregend!“

www.geigeralm.at

auskommt, sowie den Bio-Germknödel ungefüllt,

hergestellt aus 100 Prozent biologischen

Zutaten und ideal für kreative Füllungen.

Beide Varianten sind vorgegart, lassen sich

in wenigen Minuten servierfertig zubereiten

und gelingen zuverlässig. „Was unsere Germknödel

flaumig macht, sind Sorgfalt und Zeit

in der Verarbeitung“, erklärt Gerald Spitzer,

Geschäftsführer von WEINBERGMAIER.

www.weinbergmaier.at

Foto: JRE

Foto: Toni Kaiser


10/2025

HERBSTKULINARIK 21

Foto: Salomon FoodWorld GmbH

Knödel-Burger

Herbstzeit ist bekanntermaßen

Knödelzeit und

wer seinen Gästen die klassischen

Spezialitäten einmal

in neuem Gewand servieren

möchte, darf kreativ werden.

Ein besonders gelungenes

Beispiel dafür ist der Knödel-Burger

mit feinstem Simmentaler

Rind. Statt in einem

klassischen Burgerbrötchen

wird er im Semmelknödel-Bun

serviert, was ihm eine rustikale,

überraschende und zugleich ausgesprochen raffinierte Note

verleiht. Die Rezeptur liest sich wie ein kulinarisches Versprechen:

Zwei Scheiben Serviettenknödel, ein Homestyle Simmental Burger

(250 g), dazu Eierschwammerl, Vogerlsalat, Rotkrautstreifen, körniger

Senf und Sauerrahm. Das Herzstück bildet der Homestyle

Simmental Burger, aus 100 Prozent österreichischem Simmental-

Rindfleisch, das mit seiner körnigen, lockeren und saftigen Textur

überzeugt.

www.salomon-foodworld.com

Runder Tausendsassa

Wenn die Temperaturen

sinken, steigt die Lust

auf wärmende Klassiker und

Knödel erweisen sich dabei als

wahre Alleskönner. Ob als delikate

Suppeneinlage, herzhafte

Beilage oder süßer Abschluss,

das iglo Gastro-Sortiment hält

für die traditionelle österreichische

Küche eine Vielzahl

köstlicher Varianten bereit.

Grießnockerl oder Leberknödel

überzeugen als Menü-Starter.

Grammel- und Selchfleischknödel

aus zartem Kartoffelteig

bringen klassische Hausmannskost auf den Teller. Für die süße

Karte stehen flaumige Topfenknödel sowie Marillenknödel mit

ganzen, entkernten Marillen bereit. Nach kurzer Kochzeit können

sie in der beigefügten Brösel-Zucker-Mischung gewälzt und direkt

serviert werden. So entstehen mit wenig Aufwand herbstliche

Gerichte, die Gäste begeistern und Küchenabläufe erleichtern.

www.iglo-gastronomie.at

Foto: Iglo

ADVERTORIAL

Bunte Minis, große Wirkung

Farbenfrohe Mini Burger-Weckerl von EDNA bringen Kreativität und Spaß auf jedes Buffet – perfekt

auch für Halloween-Partys.

Klein, fein und voller Farbe: Die Mini Burger-Weckerl

aus der FF-Flying Burger

Mischkiste von EDNA setzen originelle

Akzente auf jedem Festtagsbuffet. Die kleinen

Buns sorgen mit ihren kräftigen Farben

für Vielfalt und gute Laune – ob bei Empfängen,

Flying Buffets oder als trendige „Burger

Tapas“.

Bereits fertig gebacken, sind sie sofort

einsatzbereit: einfach auftauen, kreativ

belegen und servieren. So sparen Gastronomen

wertvolle Zeit in der Küche und können

ihren Gästen trotzdem ein optisches und

geschmackliches Highlight bieten.

Ob klassisch mit Fleisch, als vegetarische

Variante oder in ausgefallenen Kombinationen

– der Fantasie sind keine Grenzen

gesetzt. Besonders zu Halloween lassen

sich mit den bunten Mini-Buns stimmungsvolle

Häppchen kreieren: schwarze Buns für

spooky Burger, orange für Kürbis-Kreationen

oder grüne für gespenstische Snackideen.

Die Mini Burger-Weckerl überzeugen

durch gleichbleibend hohe Qualität, weiche

Textur und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Mit wenigen Handgriffen entstehen kreative

Mini-Burger, die auf jedem Buffet Aufmerksamkeit

garantieren und für Gesprächsstoff

sorgen.

Die FF-Flying Burger Buns von EDNA

bringen Farbe, Geschmack und Abwechslung

– für besondere Anlässe, die in Erinnerung

bleiben.

www.edna.at

Fotos: Edna


Gans schön Wild

Zwei Klassiker, die im Herbst auf vielen Speisekarten zu finden sind, sind Gans und Wild und beide

stehen für Genuss und Tradition.

Text & Fotos: Andrea Jungwirth

Das Ganslessen beginnt in Österreich

mit dem 11. November und

ist kulinarischer Brauch, ebenso

die Wildpartien, die in zahlreichen

Wirtshäusern veranstaltet werden. Beide

Anlässe stehen für gemütliche Abende und

intensiven Genuss, so unterschiedlich beide

Fleischsorten auch sind.

Fett – mal viel, mal wenig

Für Kalorienbewusste ist Wildbret die erste

Wahl, weil es fettärmer als Gansl ist. Beim

Wild ist sogar jedes Teilstück sehr mager,

egal ob Reh, Hirsch oder Wildschwein, es

kommt nur auf maximal drei Prozent Fett.

Aber alles, was kein Fett hat, wird in der

Pfanne rasch trocken. Darum wird mageres

Wildbret gerne mit Speck umwickelt oder

in deftigen Saucen aus Schlagobers serviert,

was die Fettrechnung wieder ausgleicht. Aber

klassische Wildgerichte werden zunehmend

neu und modern interpretiert, mit fettarmen

Zubereitungen und internationalen Einflüssen

die neue Geschmackserlebnisse schaffen.

Das Gansl dagegen gilt als sehr fettreich,

das Fett liegt dabei hauptsächlich unter der

Haut und nicht im Fleisch und brät sich

leicht aus. Vor allem hängt es von der Haltungsform

ab, wie fettreich das Geflügel

wirklich ist. Hier zahlt sich artgerechte Freilandhaltung

besonders aus, denn das Fleisch

schmeckt aromatischer und ist durch die

Bewegung auch fettärmer. So bleibt mehr

Fleisch in der Pfanne. Von einer vier Kilogramm

schweren konventionellen Mastgans

bleiben nur 2,4 Kilogramm Braten übrig, bei


10/2025

GANS & WILD 23

der glücklichen Weidengans dagegen stolze

3,2 Kilogramm.

Hirsch mit Gänseleber

Geschmacksexplosionen,

mit und ohne

Fett gilt als Geschmacksträger und das

stimmt auch so. Das schmeckt man am

Ganslschmalz, das deutlich intensiver ist

als sein Pendant vom Schwein. Das liebe

Wild ist aber eine willkommene Ausnahme.

Denn obwohl äußerst fettarm, ist es sehr

geschmacksintensiv, auch ohne „Hautgôut“.

Das liegt daran, dass sich die Tiere

sehr abwechslungsreich ernähren, wenn sie

durch Wiesen und Wälder streifen. Auch das

wenige Fett schmeckt charakteristisch und

konzentriert, da die Aromen der natürlichen

Ernährung darin gespeichert sind. Durch die

viele Bewegung sind die Muskeln gut entwickelt

und mager, und daher reich an Myoglobin,

dem Muskelfarbstoff. Wildfleisch ist

daher dunkler gefärbt und enthält viel Eisen,

das zum fleischigen Aroma beiträgt.

Zutaten 4 Personen:

Fleisch:

800 g Hirschrückenfilet

› 3 Esslöffel getrocknete Steinpilze

› Zitronenschalenabrieb von einer

halben Bio-Zitrone

› Salz und Pfeffer

› Rosmarin

› Thymian

Gänseleber:

300 g Gänseleber

Mehl zum Wenden

› Butter und Olivenöl zum Anbraten

Eine perfekte Liaison

Beide Fleischsorten zeichnen sich durch

ihren kräftigen, charakteristischen

Geschmack aus und harmonieren hervorragend

miteinander, insbesondere wenn

sie mit passenden Beilagen und Gewürzen

kombiniert werden. So überzeugt ein asiatisch

inspirierter, gegrillter Spieß mit Gänsebrust-

und Wildfleischwürfel von Reh oder

Hirsch, mit einer Teriyaki- oder Hoisin-Sauce

glasiert, auf dem Teller genauso wie eine

Wildpastete mit Gänseleber und Fleisch vom

Fasan, verfeinert mit Trüffel oder Portwein.

❱ Getrocknete Steinpilze grob hacken und mit Zitronenschale, Salz und Pfefferkörnern

in einem Mörser fein zermahlen.

❱ Das ganze Hirschfilet mit dem Steinpilzsalz einreiben. Hirschfilet in 4 Steaks

schneiden und jeweils oben und unten mit Steinpilzsalz würzen.

❱ Steaks in Olivenöl beidseitig anbraten und im Backrohr bei 120 Grad Celsius 10

bis 15 Minuten rosa durchziehen lassen.

❱ Gänseleber putzen und in Scheiben schneiden. Leber leicht in Mehl wenden und

in wenig Butter hellbraun braten.

❱ Hirschsteak mit Gänseleber anrichten. Dazu passen Polentalaibchen oder Erdäpfelselleriepüree

und Rotweinsauce.

WILD DURCH DIE

HERBSTZEIT

mit Unterwegers Preiselbeeren

www.fruechtekueche.at


24 GANS & WILD

10/2025

Kolumne

Warum gibt es „Österreich“ nicht

zum kleinsten Preis?

Derzeit beherrscht ein Thema die Medien ganz besonders:

Lebensmittel in Österreich seien zu teuer.

Zwischen Österreich-Aufschlägen, Vergleichsportalen

und staatlichen Preiseingriffen verliert man

schnell die eigentliche Frage aus den Augen: Was

sind uns die Lebensmittel, die Österreich zu bieten

hat, eigentlich wert?

Momentan wird in der Gastronomie mehr als je

zuvor zu Billigstprodukten gegriffen. Beim Fleisch

stammt mehr als die Hälfte nicht aus Österreich

und es zeigt sich ein besorgniserregender Trend

hin zur niedrigsten Qualitätsstufe. Der Grund für

diese Kaufentscheidungen ist, dass es „Österreich“

nicht zum billigsten Preis gibt. Das liegt zum Beispiel

an den geografischen Gegebenheiten unserer

Landwirtschaft oder an dem höheren Lohnniveau

und strengeren Auflagen in Bezug auf Umwelt,

Tierwohl und Qualitätsstandards. Der Produktionsstandort

Österreich hat aber nicht nur großen

Einfluss auf den Preis – er sichert im Gegenzug

Österreich als Tourismusstandort. Denn unsere

menschengemachten und offenen Landschaften

und Almen sind der Grund, warum Menschen ihren

Urlaub in Österreich verbringen.

Wenn wir Österreich aufgrund von Billigstprodukten

„vom Teller kicken“, erteilen wir also nicht

nur unseren hohen Produktions- und Qualitätsstandards

eine Absage. Wir riskieren unsere traditionellen

Kulturlandschaften und setzen damit die

Grundlage des Tourismus aufs Spiel. Was gilt es also

zu tun? Unser Land bietet so viel und seine Qualität

sollten wir auch auf unseren Tellern wiederfinden.

Indem wir heimische Produkte bewusst wählen

und schätzen, sichern wir die österreichische Landwirtschaft.

So bleibt auch in Zukunft unsere einzigartige

Kulturlandschaft lebendig – als Grundlage

für Genuss, Tourismus und Gastronomie.

Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.

Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die

Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft

Bewusstsein bei Konsumenten.

Foto: Land schafft Leben

Ganslzeit = Rotkrautzeit

Mit dem Herbst beginnt auch die

Rotkraut-Saison. In der Gastronomie

ist das violette Gemüse

als klassische Gansl-Beilage längst

etabliert, dabei kann es weitaus

mehr. Als farbenfroher Akzent im

Strudel oder in einer Rotkrautquiche

mit Feta zeigt es seine

kreative Seite. Auch im Marchfeld

hat das violette Gemüse in dieser

Jahreszeit seinen großen Auftritt.

Ab November beginnt die Ernte

für das iglo Rotkraut, das traditionell

von Hand geerntet wird. Der

Strunk wird vor der Verarbeitung

entfernt, was den Geschmack milder macht. Rund 1.000 Tonnen

werden jährlich für iglo verarbeitet. Für die Gastronomie ist das

vegane sowie AMA-zertifizierte Kraut mit Apfelmark verfeinert

und in praktischen, großen 50g Pellets erhältlich, um die Struktur

zu erhalten, für einfache Portionierung und schnelle Zubereitung.

www.iglo-gastronomie.at

Gans oder gar nicht

Wenn der Duft von knusprig gebratenem Gansl durch die

Küchen zieht, kündigt sich der Herbst auf genussvolle Weise

an. Damit Gastronomen ihre Gäste in dieser besonderen Jahreszeit

stressfrei verwöhnen können, bietet das vielseitige Sortiment

von KASTNER alles, was für Gansl- und Wildgerichte gebraucht

wird – von hochwertigem Fleisch bis zu den passenden Beilagen.

Besonders praktisch wird es mit dem Convenience-Angebot unter

dem Motto „Schneller aufs Teller“. Klassisches Rotkraut, flaumige

Serviettenknödel, knusprige Erdäpfelvariationen oder aromatische

Saucen sind im Handumdrehen servierfertig. So bleibt den Profis in

der Küche mehr Zeit für das Wesentliche: die Gäste persönlich zu

betreuen, auf ihre Wünsche einzugehen und den Herbstgenuss zu

einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

www.kastner.at

Foto: Iglo

Foto: Kastner


Scharf,

schärfer,

grün

Hier entdecken:

Jetzt neu: Thai-Curry

shop.novataste.com

Curry grün begeistert mit authentisch thailändischem Geschmack

und traumhaft exotischen Noten. Die scharfe grüne Mischung

ergänzt die WIBERG Curry-Vielfalt ideal.

Exotische Kaffirlimette macht dieses Curry besonders frisch,

grüne Jalapeños sorgen für die typisch thailändische Schärfe.

Koriander und Galgant runden den Geschmack gekonnt ab.

www.wiberg.eu

MEHR GESCHMACK. MEHR GENUSS.


26 GANS & WILD

10/2025

Kolumne

Klar gestellt:

Wildbret und Gans

Zahlreiche Mythen ranken sich um

die positive Wirkung von Wildfleisch.

Es soll besonders gut für

Kraft, Ausdauer und Gesundheit

sein, gilt als besonders arm an

Cholesterin und reich an Eisen. Es

soll sogar wertvoller als das Fleisch

von gezüchteten Haustieren sein.

Das fällt aber in die Rubrik „Jägerlatein“.

Wildfleisch ist eine köstliche

Bereicherung des Speiseplans,

aber auch nicht mehr. Wild ist ein

hochwertiges Nahrungsmittel,

das sich durch leicht verdauliches

Eiweiß, geringen Fettanteil und

wenig Bindegewebe auszeichnet.

Vitamine der B-Gruppe, Eisen,

Zink und Selen machen das Paket

komplett. Es ist frei von Medikamenten

und Hormonen und das

Wild ernährt sich rein natürlich

ohne Mastfutter. Und so wirbt die

Jägerschaft gerne damit, dass

Wildbret rundum gesund ist. Aber

trotz der vielen gesundheitlichen

Vorteile bleibt ein leicht bitterer

Beigeschmack. Denn Wildfleisch

weist auch deutlich höhere Werte

an Schwermetallen oder radioaktiven

Stoffen auf.

Das Gansl dagegen gilt als ungesund,

da es so fettreich ist. Aber

auch das stimmt nicht wirklich.

Die Ölsäure, die das Olivenöl so

wertvoll macht, ist zu fast 60 Prozent

im Gänseschmalz enthalten,

das ist etwa doppelt so viel wie in

Maiskeim- oder Sonnenblumenöl.

Auch die wertvolle Linolsäure ist

im Fett enthalten. Wer also endlich

aufhört, Lebensmittel in gesund

oder ungesund einzuteilen, sollte

sich an den herbstlichen Genüssen

freuen. Sie kommen ja nur selten

auf den Teller.

Mag. Andrea Jungwirth

Ernährungswissenschafterin

Foto: Andrea Jungwirth

Galantine von Reh und Fasan im Weinblatt

Zutaten für 10 Personen:

› 5 Stk. Fasanenbrüstchen, ohne

Haut und Knochen

› 350 g Rehrücken, ausgelöst, pariert

› 10 Stk. eingelegte Weinblätter

❱ Das Fasanenbrüstchen und den Rehrücken (fettfrei pariert) mit Wild Klassik und

Ursalz würzen und seitlich aneinander drücken.

❱ Anschließend die Fleischstücke mit Weinblättern umhüllen, fest in Aluminiumfolie

einrollen und sorgfältig fixieren. In einer Pfanne rundum anbraten und im

Rohr (Hold-o-mat) zwei Stunden bei 72 °C garen. Die Folie vorsichtig entfernen,

tranchieren und mit Chutney Kürbis-Apfel und AcetoPlus Holunder anrichten

und servieren.

www.wiberg.eu

Delikatessen auf Bestellung

Der unverwechselbare Geschmack beim

Wildbret von Wedl entsteht durch die

Bewegungsfreiheit der Tiere, ihre Ernährung

aus Kräutern und Gräsern und das

stressfreie Leben. Strenge Kontrollen und

transparente Herkunft sichern zudem,

dass jede Lieferung die hohen Ansprüche

der Gastronomie erfüllt. Das Sortiment

reicht von Hirsch, Reh und Wildschwein

bis zu Wildente und Fasan. Hirsch überzeugt

durch sein kraftvolles Aroma, Reh

15 g WIBERG Wild Klassik

10 g WIBERG Ursalz pur fein

10 TL WIBERG Chutney Kürbis-Apfel

50 ml WIBERG AcetoPlus Holunder

› Garnitur: 10 Stk. frische Kräuter

Foto: Novataste

durch seine Zartheit, Wildschwein durch

die charakteristische Wildnote, während

Wildente und Fasan feine Akzente setzen.

Ergänzt wird die Auswahl durch Exoten

wie Kängurufleisch sowie Fleisch von

Ibérico-Schwein. Passende Beilagen wie

Pilze, Kürbis oder Preiselbeeren und charakterstarke

Weine aus der Vinothek Wedl

machen die Wildsaison zu einer kulinarischen

Entdeckungsreise.

www.wedl.com

Foto: 2019 stockcreations/Shutterstock.


DMB.

Wie man es

auch dreht und

wendet:

Darbo

Preiselbeeren

passen immer.

Die Preiselbeeren von Darbo verdrehen immer wieder die Köpfe von allen, die

Genuss lieben. Kein Wunder. Denn mit ihrem fein-herben Geschmack präsentieren

sie sich besonders vielseitig und wahrhaft köstlich – zu Klassikern wie dem

Wiener Schnitzel, genauso wie zum Kaiserschmarren.

www.darbo.at


Foto: Change C

Ein Topf, tausend Welten

ETHNO

FOOD

Paella, Curry oder Gulasch, sie alle folgen einem simplen Prinzip: Ein einziges Gefäß reicht, um ein

ganzes Gericht zu orchestrieren.

Von Nele Klaffl

Auch die Küche Louisianas kennt One-

Pot-Gerichte, etwa Jambalaya. Basierend

auf Langkornreis, vermutlich

inspiriert von der spanischen Paella, trägt

es afrikanische und französische Einflüsse

in sich. Entscheidend ist die Wahl zwischen

der fleischlastigen Cajun-Variante, die ohne

Tomaten auskommt, und der kreolischen

Version. Cajun Jambalaya kombiniert Reis

mit Fleisch wie Huhn, Schwein oder würziger

Wurst. Die sogenannte „Heilige Dreifaltigkeit“

der Cajun-Küche, aus Sellerie, Paprika

und Zwiebeln, verschmilzt mit Kräutern

und Gewürzen zu einer Einheit. Anders als

beim Gumbo, bei dem der Reis separat serviert

wird, kommt beim Jambalaya der Reis

direkt in den Topf, was es zu einem echten

One-Pot-Gericht macht.

Aromatische Schichtarbeit

Aus Südafrika stammt Potjiekos, zugleich

Name des Gerichts und des gusseisernen

Topfs, in dem es zubereitet wird – ein

direkter Nachfahre des niederländischen

Dutch Oven. Für Potjiekos werden Fleisch

und Gemüse wie Karotten, Kohl, Karfiol

oder Kürbis zusammen mit stärkehaltigen

Beilagen wie Kartoffeln gegart, während

niederländische und malaiische Gewürze

den typischen Geschmack liefern. Welche

Fleischsorten die Basis bilden, hängt von

der Region ab; alles von Lamm bis Ochsenschwanz

ist möglich. Anders als bei klassischen

Eintöpfen werden die Zutaten erst

beim Servieren miteinander vereint. Stattdessen

wird das Gemüse auf das Fleisch

geschichtet und gedämpft, um seine Individualität

zu bewahren. In diesem Zustand

köchelt das Gericht dann stundenlang über

offenem Feuer.

Tofu im Schärferausch

Ein weiteres Juwel der One-Pot-Küche entspringt

China: Mapo Tofu. Zarte Seidentofuwürfel

ruhen in einer tiefroten, scharfen

Sauce, die faschiertes Rindfleisch, fermentierte

schwarze Bohnen und eine prägnante

Gewürzmischung umfasst. Sichuanpfeffer,

Chiliöl und Doubanjiang verleihen dem

Gericht seine Schärfe und das prickelnde

Mundgefühl. Reiswein, Sojasauce, Ingwer,

Knoblauch und Frühlingszwiebeln vollenden

das Ensemble. Nach dem Garen bildet sich

eine aromatische Ölschicht, die Hitze und

Würze bewahrt. Mapo Tofu wird traditionell

mit gedämpftem Reis serviert, kann aber

auch in One-Pot-Manier alleine und zudem

ganz einfach vegan gegessen werden.

Ob Topf oder Pfanne, das Gefäß ist

eigentlich zweitrangig. Wichtig ist, dass die

Aromen wie ein geübtes Ensemble miteinander

verschmelzen und dass der Löffel am

Ende in ein Gericht eintaucht, das schmeckt.

Foto: José Alejandro Cuffia


Fotos: Hilcona

PASTA FINA: Sortenvielfalt trifft

Spitzenqualität

Wer Gäste mit Pasta wirklich überraschen will, setzt auf PASTA FINA – gefüllte Pasta für besondere

Genussmomente. Die köstlichen Sorten begeistern selbst die anspruchsvollsten Gäste – etwa mit edlen

Zutaten wie Steinpilzen oder Trüffeln.

Mit feinstem 4-Eierteig, raffinierten

Füllungen und innovativen Rezepturen

bietet PASTA FINA eine konstant

erstklassige Auswahl. Ob klassische

Formen oder kreative Neuheiten – sie überzeugt

durch Frische, ausgesuchte Zutaten

und bringt aktuelle Trends sowie saisonale

Akzente auf die Speisekarte.

Gefüllte Pasta für jeden Einsatz

in der Küche

Alle Sorten zeichnen sich durch authentische

Rezepturen und einen Füllungsanteil

von mindestens 40 % aus – cremig, hochwertig

und geschmacklich differenziert. Die

großen Pastaformen wie Tortelli, Agnolotti,

Rondelli und Raviolo sind sowohl optisch als

auch kulinarisch ein Highlight. Vorgegart

und tiefgefroren garantieren sie gleichbleibende

Qualität, einfache Handhabung und

einen perfekten Biss.

Jubiläumsedition & neue

Rezepturen

Jährlich sorgen Innovationen und limitierte

„Editions“ für exklusive Akzente.

Das 90-Jahr-Jubiläum feiert Hilcona mit

einer Sonderedition: Rondelli Piselli-Menta

(Erbse-Minze). Die neue Pastaform Rondelli

mit 4-Eierteig und ausschließlich Hartweizengrieß

garantiert ein perfektes Al-Dente-

Erlebnis. Gefüllt mit einer zarten Mischung

aus Erbsen, Mascarpone und einem Hauch

Minze bieten sie ein frisches, besonderes

Geschmackserlebnis.

Ergänzt wird das Sortiment um zwei

weitere Neuheiten: Rondelli Limone-

Basilico und Rondelli Ratatouille.

Genussmomente im Herbst

Ganz neu im Sortiment: der Raviolo Brasato

al Merlot in artisanaler Form. Die

Kombination aus zartem Rindfleisch und

dem fruchtigen Aroma des Merlot-Rotweins

sorgt für ein intensives Geschmacksprofil

mit feinen Umami-Noten. Der hochwertige

4-Eierteig garantiert eine perfekte Textur

und authentischen Biss.

PASTA FINA: Einfach zubereiten,

flexibel kombinieren

Alle PASTA FINA Variationen sind perfekt

portionierbar und benötigen nur wenige

Minuten Regenerationszeit. Die gefüllte

Pasta lässt sich unkompliziert

mit der eigenen

Lieblingssauce

servieren – oder kreativ

neu interpretieren:

ob klassisch mit Butter

und Parmesan, mit leicht

geschmolzenen Tomaten, oder einem

selbstgemachten Pesto - die

Möglichkeiten sind grenzenlos!

foodservice.hilcona.com

INFO

Hilcona setzt seit 90 Jahren auf höchste

Produktqualität. Natürliche, ausgewählte

Zutaten und innovative Profi-Rezepturen

geben jedem Koch die Sicherheit, dass er

mit jedem Gericht täglich Topqualität

serviert. Alle Hilcona Spezialitäten

überraschen mit vollem, authentischem

Geschmack und schmeicheln mit raffinierten

Gewürzen dem anspruchsvollsten

Gaumen.

Wir sind auf der GAST und freuen uns auf

Ihren Besuch! Halle 10 | Stand 0619

ADVERTORIAL


30 ETHNOFOOD

10/2025

Im Topf vereint

Was heute als „One-Pot-Superfood“

gilt, war einst der klassische

Eintopf von der Oma. Mit

den aromatischen Produkten von

WIBERG lassen sich diese Gerichte

heute so vielfältig zubereiten, dass

sie längst ihren grauen Ruf abgelegt

haben. Knackiges Gemüse, zartes

Fleisch oder Fisch schmoren Seite

an Seite in einer facettenreichen

Bouillon, während Kräuter und

Gewürze die Aromen abrunden.

Hülsenfrüchte, Kohl und Kartoffeln

bilden nach wie vor die Basis,

während vegetarische Varianten

wie Vanille-Erbsen-Eintopf mit

lieblichen Nuancen überraschen.

Foto: FRUTAROM Savory Solutions

Auch maritime Einflüsse finden

ihren Platz: Im Pot Dhofar verbinden sich Meeresfrüchte mit

edlem Red Dhofar. Herzhaft und sättigend zeigt sich auch der

Spanische Bohneneintopf mit Chorizo, verfeinert mit WIBERG

Nativem Oliven-Öl Extra Andalusien.

www.wiberg.eu

Edelschaf Cremesuppe

Zutaten für 4 Personen:

350 g Edelschaf

1 kleine Zwiebel

750 ml Rindssuppe

250 ml Schlagrahm

1-2 Erdäpfel

Salz, Pfeffer, Muskat

Petersilie

› Steinofenbrot

❱ Die Zwiebel fein würfeln, in einem großen Topf anschwitzen

und anschließend mit Rindssuppe aufgießen.

Die Erdäpfel sorgfältig schälen, würfeln und hinzufügen.

❱ Wenn die Erdäpfel gar sind, mit Schlagrahm aufgießen

und den klein geschnittenen Edelschaf-Käse

dazu geben. Mit dem Pürierstab ordentlich durchmixen

und mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat nach Belieben

abschmecken. Gegebenenfalls nachbinden. Die Petersilie

entweder ganz lassen oder fein schneiden und

die Suppe damit garnieren. Für den finalen Touch eine

Scheibe Steinofenbrot dazu servieren. Alternativ lässt

sich für dieses Gericht statt Edelschaf auch Edelziege

verwenden.

❱ www.erlebnissennerei-zillertal.at

Foto: nadianb

ADVERTORIAL

Goodfry – der Ferrari unter

den Frittierölen

Goodfry ist die Ölmarke für die professionelle

Küche. Hochleistungsöle

zum Frittieren, zum heiß Braten

und pflanzliche Butteralternativen treffen

Bedürfnisse der modernen Gastronomie

hergestellt in Österreich. Goodfry-Produkte

machen die Arbeit und die Abläufe in

der Küche einfacher, helfen dem Unternehmen

beim Sparen und sorgen für exzellente

Ergebnisse.

Goodfry Ultimate Performance:

Keines läuft länger!

Goodfry Ultimate Performance in der auffälligen,

roten 7,5 l Flasche ist

der Ferrari unter den Frittierölen!

Kein anders Frittieröl am

Markt läuft so lange wie dieser

rote Renner. Goodfry Ultimate

Performance nutzt die natürliche

Stärke von ausgesuchten, einfach

ungesättigten Ölen

und natürliche Antioxidantien.

Mit dabei ist

ein Schaumverhüter,

der ein Überschäumen

verhindert und dem

Öl zusätzliche Widerstandsfähigkeit

verleiht.

Bei guter Pflege des Frittieröls,

läuft es 5x länger in

der Fritteuse als herkömmliche

Pflanzenöle

und enthält dabei deutlich

weniger gesättigte

Fettsäuren als feste Frittierfette.

Die spezielle Formel in

Goodfry Ultimate Performance

sorgt auch für leichte und

gleichmäßige Bräunung der Frittierprodukte

über den gesamten

Lebenszyklus des Öls.

Das Beste daran: Sie

sparen sich unangenehme Arbeit mit dem

Wechseln des Frittieröls und damit Geld,

weil der Wareneinsatz stark zurückgeht.

Die gleichbleibende Frittierqualität über

einen langen Zeitraum erlaubt ein kontinuierliches

Arbeiten in der Küche. Das beste

Frittieröl - damit man sich auf das Wesentliche

in der Küche konzentrieren kann!

www.goodfry.com

Fotos: Goodfry


Willkommen

in der Zukunft

der Gastlichkeit

Nichts entgehen

lassen – einfach

QR-Code scannen!

13–16/10/2025

Bozen, Südtirol

fieramesse.com/de/hotel


Vom Frühstückskellner

zum Hoteldirektor

Thomas Haslauer managt seit Mai diesen Jahres als Hoteldirektor auch die

zahlreichen Gastronomiebetriebe im Hotel.

Fotos: Falkensteiner Hotels & Residences


Thomas Haslauer ist mit 29 Jahren der jüngste Hoteldirektor in der Falkensteiner Gruppe und von

Beginn an im Schlosshotel Velden tätig..

Von Petra Pachler

Herr Haslauer, 10 Jahre Falkensteiner

und da vom Frühstückskellner zum Hoteldirektor.

Hätten Sie sich zu Beginn jemals

träumen lassen?

Ehrlich gesagt – nein, das hätte ich mir

damals nicht träumen lassen. Ich habe als

Frühstückskellner angefangen, mit dem Ziel,

einfach gute Arbeit zu leisten und von Tag

zu Tag besser zu werden. Was mich aber von

Anfang an begeistert hat, war die Kultur bei

Falkensteiner: Wenn man Engagement zeigt,

bekommt man Chancen. Ich habe Schritt für

Schritt Verantwortung übernommen, wurde

gefördert – und bin drangeblieben. Heute als

Hoteldirektor zurückzublicken, macht mich

natürlich stolz, aber es ist auch Ansporn,

weiter mit Leidenschaft voranzugehen.

Was war die herausforderndste Zeit in

diesen Jahren, und welche die schönste?

Es gab sehr viele schöne Zeiten in den unterschiedlichen

Bereichen. Insbesondere die

Sommer im Beachclub, wie 2016, werde ich

nie vergessen. Es war die erste Führungsaufgabe

und die Kontakte mit Gästen, die ich

dort geknüpft habe, bestehen noch immer.

Die herausforderndste Zeit war sicherlich

die Coronazeit.

Ihre Ausbildung startete in der Bundeslehranstalt

für Land- und Ernährungswirtschaft

in Pitzelstätten

– was war da am interessantesten?

Der bunte Mix an verschiedenen Ausbildungsschwerpunkten.

Wir hatten landwirtschaftliche

Unterrichtsgegenstände,

aber auch kochen oder Servierkunde sowie

betriebswirtschaftliche Fächer

Ihr Start bei der Falkensteiner Gruppe war

als Commis de Rang, danach folgten Stationen

als Beachclub Supervisor, Junior

Sales Manager,

Direktionsassistent


Eine eigene Patisserie sorgt für süße Verführungen.

Foto: Falkensteiner Hotels & Residences

und schließlich Resident Manager – alles

in Velden. Inklusive eines Bachelorstudiums

in Business Management an der

FH Kärnten – blieb da Zeit für ein Privatleben?

Ja, natürlich! Aber an der Work-Life-Balance

war WORK großgeschrieben, denn von 2016

bis 2019 war das Studium zum Bachelor und

danach bis 2023 jenes des Masters. 2020

wurde für mich die Position des Direktionsassistenten

geschaffen, die es bis dahin noch

nicht gab.

Was hat Ihre Entscheidung beeinflusst, bei

Falkensteiner anzuheuern?

Ich habe mich für Falkensteiner entschieden,

weil mich das starke Markenprofil,

die klare Ausrichtung auf Qualität und

Gastfreundschaft sowie die internationale

Präsenz überzeugt haben. Besonders

angesprochen hat mich die Kombination

aus Professionalität und familiärer Unternehmenskultur

– das passt zu meinen

Werten und meiner Vorstellung von guter

Hotellerie.“

Und warum gerade das Schlosshotel

Velden?

Ich komme aus Feldkirchen, also um die

Ecke, von einem Bauernhof, und das Haus

hat mich schon von jeher fasziniert.

Was sieht die Falkensteiner Group als

wesentliches Element in der Mitarbeiterführung?

Bei Falkensteiner legen wir großen Wert

darauf, dass Führung nicht nur von oben

kommt, sondern auf Vertrauen und offener

Kommunikation basiert. Ich setze darauf,

meine Mitarbeiter regelmäßig individuell zu

coachen und ihre Stärken gezielt zu fördern.

Sie sind ein perfektes Beispiel für die Aufstiegschancen

in der Falkensteiner Group.

Welche Unterstützung haben Sie persönlich

erfahren?

Die größte Unterstützung war, die Chance

zu bekommen mich zu beweisen. Da gilt

es meinen Mentoren Constantin und

Julia von Deines zu danken, die mir diese

Möglichkeit gegeben haben. Auch als Stv.

Direktor konnte ich schon viele Ideen einbringen

und auch umsetzen. Ohne diesen

Rückhalt wäre dieser Weg nicht möglich

gewesen.

Nach 10 Jahren nicht nur innerhalb der

Falkensteiner Group, sondern im selben

Haus kennt man Haus & Mitarbeiter bestens.

Und damit auch alle Stationen und

Bereiche. Was ist Ihrer Meinung nach eine

der Schlüsselpositionen in einem Hotel,

damit das Haus gut läuft?

Der kulinarische Part ist ein wesentlicher Teil,

wenn der passt, kann anderes mal nicht so gut

laufen. Und der Service und der Concierge.

Deshalb stehe ich auch gerne und oft an der

Rezeption. Man erfährt, was die Gäste bewegt.

Apropos Kulinarik. Das Schlosshotel

Falkensteiner hat ja einige gastronomische

Angebote. Wird überall die gleiche

Küchenlinie gefahren?

Ja, im Wesentlichen schon. Unser Motto

lautet regional und saisonal.

Was sind denn so die Highlights der Seespitz-Küche,

die aktuell mit zwei Hauben

und zwei Gabeln ausgezeichnet ist?

Auf alle Fälle die heimischen Fischgerichte

wie der Saibling oder die Reinanke.

Daneben gibt es noch das Restaurant Der

Salon – Atelier, wo Slow Food Küche serviert

wird, das Spa Bistro und den Beach

Club. Was erwartet die Gäste dort?

Im Spa Bistro gibt es gesunde Snacks wie

ein frischer Hummus oder eine hausgemachte

Linsensuppe, und im Seespitz und

dem Beach Club in den Sommermonaten

zusätzlich auch noch Mochi Gerichte. Da

bekommen unsere Köche jedes Jahr ein

Training mit Mochi und setzen die Inhalte

dann in unserer Küche um.


10/2025

PORTRAIT 35

Ausgezeichnete Bar

Old Cuban

Zutaten:

5 cl Havana Club 7 Jahre

2 cl Vanillesirup

1 Limette

› 2 Dashes Angostura Bitters

Foto: Christian Woeckinger

Das ist die Charly Walker – Schlossbar & Lobby im wahrsten Sinn, denn sie wurde

mit drei Gläsern von Falstaff ausgezeichnet. Mit dem Bartresen, der Lounge und

zahlreichen gemütlichen Ecken lädt sie zum länger Verweilen ein. Und natürlich darf

hier auch Roy Black nicht fehlen, der das Schloss am Wörthersee nochmals berühmter

gemacht hat. Der neue Signature Drink Old Cuban wurde erst am 1. Oktober kreiert und

läutet die Herbstsaison ein.

Foto: Walter Luttenberger Photography

❱ Mit Champagner aufgießen und mit

Minze und Zitrone garnieren.

Foto: Falkensteiner Hotels & Residences

Charly Walker – Schlossbar & Lobby:

ausgezeichnet mit drei Gläsern von Falstaff

– was sind da die Favourites?

Neben den Klassikern haben wir viele Specials

und auch eigene Signature Cocktails.

Im Sommer verbindet unser Bar Team die

Favourite Songs mit Signatur Cocktails wie z.

B. „Walking on a Dream“ mit einem Cocktail.

Zwei Hauben, zwei Gabeln, drei Gläser

– zieht das auch viele externe Gäste an?

Ja, insbesondere ins Restaurant Seespitz,

welches wir das ganze Jahr über geöffnet

haben. Rund 30 Prozent sind externe

Gäste,

Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant im

Haus?

Ich finde alle toll, aber das Frühstück im

Ballsaal ist mein Favorit, auch weil ich hier

2015 angefangen habe.

Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie

und wie schwer ist die Mitarbeitersuche?

170 Mitarbeiter im Sommer, 110 Mitarbeiter

im Winter, 15 Lehrlinge und 30 Praktikanten

im Sommer. Zum Glück können wir

als Ganzjahresbetrieb vielen Mitarbeitern

einen dauerhaften Arbeitsplatz bieten und

unsere saisonalen Stellen in den verschiedenen

Abteilungen gut besetzen.

Was sehen Sie als Erfolgsrezept für ein

erfolgreiches Hotel?

Exzellenten Service, gute Lage, einen USP

und motiviertes Personal. Und die Kundenzufriedenheit

steht immer im Mittelpunkt.

Das Falkensteiner Schlosshotel Velden,

als Teil der „Leading Hotels of the World“

wurde im vergangenen Jahr mit zwei

Michelin Keys ausgezeichnet. Welche

Assets waren hier ausschlaggebend?

Ausschlaggebend waren vor allem die

perfekte Kombination aus erstklassigem

Service, einem einzigartigen Ambiente im

historischen Schlosshotel und die kulinarische

Exzellenz.

Mitglied von „Leading Hotels of the

World“ und „Jeunes Restaurateurs“

mehr Ansporn, oder mehr Druck?

Für mich ist es ganz klar mehr Ansporn als

Druck. Mitglied bei ‚Leading Hotels of the

World‘ und den ‚Jeunes Restaurateurs‘ zu

sein, ist eine Auszeichnung – aber auch ein

Versprechen an unsere Gäste. Es motiviert

das ganze Team, täglich Höchstleistung zu

bringen, kreative Akzente zu setzen und

gleichzeitig authentisch zu bleiben. Natürlich

gibt es hohe Erwartungen, aber genau

das treibt uns an, immer noch ein Stück

besser zu werden.

Worauf legen Sie Ihren Fokus als Hoteldirektor,

was ist für Sie das Wichtigste?

In meiner Zeit als Hoteldirektor steht der

Mensch im Mittelpunkt – mein Fokus liegt

auf exzellenter, authentischer Gastfreundschaft

und einer starken Unternehmenskultur

und nachhaltigem Handeln. Nur wer

sich wertgeschätzt fühlt, schafft unvergessliche

Erlebnisse für unsere Gäste.

Vielen Dank für das Gespräch und viel

Erfolg für Ihre neue Position!

schlossvelden.falkensteiner.com

INFO

Auszeichnungen für

Falkensteiner-Lehrlinge

Aktuell gibt es bei Falkensteiner 32

Lehrlinge, die aktiv an der Teilnahme

an nationalen und internationalen

Wettkämpfen unterstützt und finanziert

werden. Ein Auszug aus den letzten Erfolgen:

Falkensteiner Schlosshotel Velden, Bronze im

Bereich Service und Küche bei den Austrian

JuniorSkills, Mai 2025

Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia, Silber

im Bereich Küche bei den Kärntner Junior

Skills, Nov 2025

Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia, Gold

im Bereich Rezeption beim Landeslehrlings-

Bewerb, Jänner 2024


Art. 782*

SG-Mini-Krapfen

bunte Mischung

Ein

Frühstück

Art. 501*

Butter-Croissant

zum

AnbeisSen

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FF-Laugenkonfekt,

4-fach sortiert

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Frühstücks-

Highlights

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FF-Laugenkonfekt,

4-fach sortiert

Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 839* 1

Bio Jourgebäck,

4-fach sortiert

Gewicht: 35 g, 80 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 690*

Gastro-Brot

Mischbox,

4-fach sortiert

Maße: L 37,0 x B 9,0 x H 6,0 cm

Gewicht: 500 g, 8 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 2760*

FF-Funny Pack

Maße: Ø 8,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 65 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 809*

Mini-Weckerl-

Mischkiste Rustikal,

4-fach sortiert

Gewicht: 35 g, 120 St. / Kt.

vorgebacken

Art. 342*

Weckerl-Trio

Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.

vorgebacken

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Art. 664*

Schnittbrotkiste,

3-fach sortiert

Maße: L 22,0 x B 10,0 x H 9,0 cm

Gewicht: 750 g, 12 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 653*

Kasten-Weißbrot,

geschnitten

Maße: L 26,0 x B 11,5 x H 12,0 cm

Gewicht: 750 g, 8 St. / Kt.

fertig gebacken


Art. 1692*

SG-Mini Dänisch

Box, 5-fach sortiert

Gewicht: 39 g, 100 St. / Kt.

vorgegart

Art. 782*

SG-Mini-Krapfen

bunte Mischung

Maße: Ø 6,3 x H 4,7 cm

Gewicht: 38 g, 80 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 2838*

Glutenfreie süße

Mischkiste,

3-fach sortiert

Gewicht: 63 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 1978*

Glutenfreie

Kuchenbox

geschnitten,

3-fach sortiert

Maße: L 2,0 x B 7,5 x H 9,0 cm

Gewicht: 60 g, 24 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 501*

Butter-Croissant

Maße: L 13,5 x B 5,3 x H 3,7 cm

Gewicht: 55 g, 80 St. / Kt.

vorgegart

Art. 2858*

FF-Morning-Bites

Maße: L 4,5 x B 4,5 x H 3 cm

Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.

fertig gebacken

Süße

Leckereien

Art. 1301*

Pancake

Maße: Ø 10,0 x H 0,5 cm

Gewicht: 40 g, 120 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2151*

FF-Mini Cookie

Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: Ø 6,0 x H 0,8 cm

Gewicht: 13 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

28 Port.

Port.

Art. 2797*

Kirsch-Kakao-

Schnitte

Maße: L 37,5 x B 24,5 x H 3,9 cm

Gewicht: 2.200 g, 4 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1937*

Gastro-Striezel

Mischbox,

3-fach sortiert

Maße: L 36,0 x B 10,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 500 g, 6 St. / Kt.

fertig gebacken


Tartelettes

& Co.

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Art. 35025*

HUG Mini-Snack-

Tartelettes, vegan

Maße: Ø 4,2 x H 1,8 cm

Gewicht: 6,1 g, 160 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 35010*

HUG Snack-

Tartelettes

Maße: Ø 7,0 x H 2,0 cm

Gewicht: 13,8 g, 140 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 34815*

HUG Dessert-

Tartelettes

"Filigrano"

Maße: Ø 5,3 x H 1,7 cm

Gewicht: 10,4 g, 144 St. / Kt.

Service-Welt

So small –

gone in

one bite !!!!

gone in one bite !!!!

Art. 65024*

HUG One-Bite

Dessert-Tartelettes

"Classic"

Maße: Ø 3,0 x H 0,7 cm

Gewicht: 900 g, 1 Pack / Kt.

Service-Welt

Art. 34820*

HUG Snack-

Tartelettes

"Filigrano"

Maße: Ø 5,3 x H 1,7 cm

Gewicht: 10 g, 144 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 53920* 2

Pidy Tartelettes

"Stern"

Maße: Ø 2,9 x H 2,7 cm

Gewicht: 5,5 g, 192 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 34800*

HUG Mini-Dessert-

Tartelettes

"Filigrano"

Maße: Ø 3,8 x H 1,8 cm

Gewicht: 6,6 g, 200 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 80720*

HUG Tart-

Collection,

5-fach sortiert

Maße: Ø 3,8 x H 1,3 cm

Gewicht: 11,9 g, 168 St. / Kt.

Service-Welt

Lorem ipsum

Art. 54615*

Pidy Mischkarton

"Spicy Cups"

Maße: Ø 3,2 x H 1,5 cm

Gewicht: 4 g, 96 St. / Kt.

Service-Welt

EDNA Backwaren GmbH

Rutzenmoos 20 • 4845 Rutzenmoos

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Beilage AT 10_2025


Seite 36 bis Seite 43

Cold Drinks

Kolumne

Foto: pixabay

Eine Kirche mit Bierausschank

Ich ahnte immer schon, dass es einen

Zusammenhang zwischen Religiosität

und Bierabsatz gibt. Nein,

da muss man nicht zurückdenken

bis zu den Bieropfern an babylonischen

oder altägyptischen Tempeln

(obwohl es dort viel Bier gegeben

haben soll). Ich denke an die vielen

Kirchenwirte – oft unter dem Hausnamen

„Zum Engel“, „Zum Löwen“,

„Zum Adler“ oder was es sonst an

seinerzeit noch als christlich verstandenen

Symbolen gibt. Da gingen

die Männer nach dem Gottesdienst

hin und tranken ein, zwei Maß

Bier, während der Rest der Familie

heimgegangen ist. Aber der Kirchgang

ist aus der Mode gekommen,

viele Kirchen bieten keinen Sonntagsgottesdienst

mehr an – und

die Kirchenwirte gibt es auch nicht

mehr. Und dann bin ich auf der Wiener

Praterstraße auf ein neues Lokal

namens Karol gestoßen, das gutes

Bier von der Brauerei Gusswerk anbietet

– und das tatsächlich im Eingangsbereich

einer Kirche liegt, der

ersten neuen Kirche in Wien seit 25

Jahren. Ich wünsche ihr viel Zulauf.

Und viele Biertrinker.

Conrad Seidls Bierwelt

Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl

Conrad.Seidl@gmx.at

Foto: Medianet-Hartl


10/2025

BIER 37

Prickelnd klar

Pils ist das Understatement unter den Bieren – ein verlässlicher Begleiter in der Gastronomie. Von Kurt Heinz

Kaum ein Bierstil ist so eng mit der europäischen

Bierkultur verbunden wie das

Pils. Ursprünglich aus der böhmischen

Stadt Pilsen stammend, hat es seit dem 19.

Jahrhundert seinen Siegeszug angetreten.

Mit seiner goldenen Farbe, der schlanken

Hopfenbittere und der typischen feinporigen

Schaumkrone gilt Pils heute als Inbegriff

eines klassischen, ehrlichen Bieres – und als

fester Bestandteil jeder Getränkekarte.

Leichter Charakter

Pils zeichnet sich durch eine helle, klare

Optik, eine moderate Kohlensäure und eine

elegante Hopfenbittere aus, die es von vollmundigeren

Lagerbieren unterscheidet. Der

Alkoholgehalt liegt meist bei rund 4,5 Prozent,

was es zu einem erfrischenden, aber

nicht überfordernden Getränk macht. Die

ideale Trinktemperatur liegt zwischen sechs

und acht Grad – so entfaltet sich die Balance

von Malz und Hopfen am besten.

Traditionell wird Pils gerne zu deftiger

Küche getrunken. Doch es harmoniert ebenso

mit leichten Gerichten wie Salaten, Fisch

oder vegetarischen Speisen. Dank seiner

schlanken Bittere wirkt es wie ein „Zungenreiniger“

und passt hervorragend zu fettigen

oder würzigen Komponenten. Im Sommer ist

es die perfekte Erfrischung auf der Terrasse,

im Winter überzeugt es durch Klarheit und

Präzision als Kontrast zu üppigen Speisen.

Der Markt im Umbruch

In Österreich schwächelt der Biermarkt derzeit

leicht. Gäste greifen verstärkt zu Wein,

Cocktails oder alkoholfreien Alternativen.

Für Gastronomen bedeutet das: Bier muss

aktiver präsentiert und inszeniert werden,

um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Tipps

› Perfekte Schaumkrone: Ein Pils mit frisch

gezapftem, cremigem Schaum signalisiert

Qualität und lädt zum Genuss ein.

› Tasting-Erlebnisse: Kleine Verkostungsrunden

mit unterschiedlichen Pils-Sorten

oder Glasgrößen regen zum Probieren an.

› Biermenü anbieten: Pils bewusst zu

Speisen empfehlen, ähnlich wie bei

Weinbegleitungen – etwa ein „Hopfen &

Küche“-Menü.

› Storytelling nutzen: Gäste interessieren

sich für Herkunft, Brauweise und regionale

Bezüge – ein kleiner Hinweis auf die

Pils-Tradition steigert den Wert.

› Saisonale Akzente: Im Sommer Pils als

erfrischenden Aperitif inszenieren, im

Winter als Essensbegleiter betonen.

› Glaskultur pflegen: Ein schlankes, sauberes

Pils-Glas macht optisch viel aus und

unterstreicht den Premium-Charakter.

Foto: djile / stock.adobe.com

Foto: Brau Union Österreich

Klagenfurt pur

Die Schleppe Brauerei in Klagenfurt öffnete

Anfang September ihre Tore für alle

Bierliebhaber. Im Rahmen dieser Veranstaltung

wurde auch die neue Bierspezialität

„Schleppe Bergbräu Amber Ale“ vorgestellt.

„Die bernsteinfarbene Spezialität überzeugt

mit einem ausgeprägten Malzcharakter,

feinen Karamellnoten und einer ausgewogenen

Hopfenbittere. Ihre harmonische Balance

zwischen Süße und Bitterkeit macht sie zum

idealen Begleiter für gegrilltes Fleisch, würzigen

Käse und herzhafte Eintöpfe“, beschreibt

Braumeister Matthias Matschek seine neueste

Kreation. Auch das Etikettendesign

fügt sich nahtlos in die visuelle Identität der

Brauerei ein. Mit Motiven aus Klagenfurt und

der Umgebung – von hohen Gipfeln bis zu

eleganten Landschaften – wird die Heimatverbundenheit

der Schleppe Brauerei unterstrichen.

www.brauunion.at

Salzburger Klassiker

Das Stiegl-Pils gilt als echter Klassiker im

Sortiment der Salzburger Privatbrauerei

und erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit.

Charakteristisch ist seine zartbittere

Hopfennote, die in Kombination mit dem

edel-trockenen Geschmack für ein unverwechselbares

Aroma sorgt. Verfeinert wird

das Pils durch den Einsatz von Saphirhopfen,

der dem Bier seinen limonenartigen

Duft verleiht. Das schonend gedarrte Malz

wiederum schenkt ihm seine strahlende

Farbe. Schlank und spritzig präsentiert sich

die Bierspezialität als ein Pils der Extraklasse

und schmeckt nicht nur als Aperitif,

sondern harmoniert auch als Speisenbegleiter

zu Antipasti, Räucherlachs oder scharfen,

asiatischen Speisen. In der heimischen

Gastronomie kann man das Stiegl-Pils in

der 0,5-Liter Mehrwegflasche sowie vom

Fass genießen.

www.stiegl.at

Foto: Stiegl


Foto: pixabay

Süß trifft stark

Liköre sind die unterschätzten Allrounder in der Bar- und Gastronomiewelt – vielseitig, wandelbar und

voller Überraschungen.

Von Michael Heinz

Liköre haben in der Gastronomie eine

lange Tradition, doch gerade in der

modernen Barszene erleben sie ein

spannendes Revival. Ob als klassische

Digestifs, als kreative Basis für Cocktails

oder als aromatische Ergänzung in Desserts

– die süß-würzigen Spirituosen bieten

Gastronomen und Barkeepern unzählige

Möglichkeiten, Gäste zu begeistern.

Vielfalt im Glas

Das Angebot reicht von fruchtigen Varianten

wie Marille, Kirsche oder Beeren über sahnige

Cremeliköre bis hin zu komplexen Kräuterund

Gewürzlikören. Beliebt sind derzeit vor

allem Liköre, die auf natürlichen Zutaten

basieren und regionale Bezüge haben – ein

Himbeerlikör aus der Region oder ein handwerklich

hergestellter Kräuterlikör schafft

Authentizität und Gesprächsstoff. In Cocktails

setzen sich aromatische Orangen- oder

Kaffeeliköre durch, während klassische Kräuterliköre

pur auf Eis oder als „kleine Begleitung“

zum Bier stark nachgefragt sind.

Der richtige Moment

Traditionell werden Liköre nach dem Essen

als Digestif serviert. Doch gerade in der

modernen Gastronomie lassen sich neue

Einsatzfelder schaffen: ein Aperitif-Cocktail

auf Likörbasis, ein kleiner Likör zum

Dessert oder die Kombination mit Kaffee

als raffinierter „Sidekick“. Auch als Begleiter

zu Süßspeisen oder als Highlight in Menüs

mit Food-Pairing-Konzepten funktionieren

Liköre hervorragend.

Miniaturen – klein, aber oho

Eine spannende Möglichkeit, Gäste neugierig

zu machen, sind Miniaturen. Die

kleinen Fläschchen eignen sich ideal für

Verkostungsaktionen, als Give-away im

Hotelzimmer oder als Überraschung auf

der Dessertkarte. Miniaturen senken die

Hemmschwelle, Neues auszuprobieren, und

können gleichzeitig als Impuls für Zusatzverkäufe

genutzt werden: Wer einen Miniatur-Likör

probiert, bestellt vielleicht beim

Espresso Cream Dream

Zutaten:

4 cl Kaffeelikör

2 cl Sahnelikör

1 Espresso (frisch gebrüht)

› Eiswürfel

❱ Alle Zutaten in einen Shaker mit

Eis geben, kräftig shaken und in ein

gekühltes Glas abseihen. Mit Kakaopulver

bestäuben. Perfekt als Dessert-Drink.

nächsten Mal das große Glas oder einen

Cocktail damit.

Tipps für den Verkauf

› Liköre aktiv empfehlen, z. B. als Digestif-

Alternative zum Espresso.

› Mit saisonalen Akzenten spielen: Erdbeerlikör

im Sommer, Nusslikör im

Herbst.

› Likör-Cocktails auch in kleinen Gläsern

als „Signature Shots“ anbieten.

› Gäste über Herkunft und Herstellung

informieren – Storytelling verkauft

Mit der richtigen Präsentation und kreativen

Ideen können Liköre aus der „Oma-Ecke“

geholt werden und zu einem Umsatztreiber

in Bar und Gastronomie avancieren.

Limoncello Spritz

Zutaten:

5 cl Limoncello

10 cl Prosecco

2 cl Soda

› Zitronenzeste

❱ Den Limoncello in ein Weinglas mit

Eiswürfeln geben, mit Prosecco auffüllen,

Soda dazugeben und vorsichtig

umrühren. Mit einer Zitronenzeste

garnieren.


10/2025

LIKÖR 39

Foto: Old Judge Spirits

Österreichische Karibik

Sonnenverwöhnte Karibik trifft österreichische Handwerkskunst,

so präsentiert sich Old Judge Falernum. Entstanden

aus der Inspiration eines Aufenthalts auf Barbados, verbindet

er zehn sorgfältig ausgewählte Zutaten zu einer harmonischen

Komposition.

Ingwer aus Indonesien, brasilianische Limetten, jamaikanischer

Piment, Gewürznelken von Mauritius und reines österreichisches

Hochquellwasser treffen auf zwei charaktervolle Rumsorten aus Barbados,

die dem Likör Wärme und Komplexität verleihen. Das Ergebnis

ist ein ausgewogenes Spiel aus würzigen, frischen und süßlichen

Noten, das sowohl pur auf Eis als auch in Cocktails seine ganze Klasse

zeigt. Old Judge Falernum lädt dazu ein, karibische Lebensfreude in

jedem Schluck zu erleben, und bringt exotische Raffinesse in die heimische

Barszene.

www.egfra.at

DARK

DELICIOUS

DECADENT

Foto: Patron

Tequila mit Kaffeetwist

Dieser außergewöhnliche Kaffeelikör wird

in kleinen Mengen handgefertigt und

verbindet klaren, charakterstarken Patrón

Silver aus 100 % Weber Azul Agave mit der

Essenz edler Kaffeebohnen. Das Ergebnis

ist kein süßer Standardlikör, sondern ein

trockener, aromatischer Begleiter für vielseitigen

Genuss. Im Glas überzeugt Patrón

XO Cafe mit der Balance aus herber Kaffeebitterkeit,

dezenter Süße und dem eleganten

Finish des Tequilas. Pur auf Eis entfaltet er

seine volle Tiefe, in Cocktails wie Espresso

Martini oder Old Fashioned eröffnet er neue

Dimensionen. Auch Desserts veredelt er mit

feiner Aromatik. Patrón XO Cafe ist damit

mehr als ein Likör – er steht für mexikanische

Handwerkskunst und Genussmomente

für Gastronomen, Barkeeper und Gäste, die

das Besondere suchen.

www.morandell.com

M O R A N D E L L . C O M

@MORANDELL.INTERNATIONAL


40 LIKÖR

10/2025

Foto: Luca Meinke

Die Kunst des Mixens

Bereits

zum

vierten Mal lud

Monkey Shoulder

motivierte Barkeeper

zur „Monkey

Mixes!“-Competition,

heuer mit

Finale über den

Dächern Wiens, in

der Rooftop Bar des

Ruby Lissi Hotels.

Nach intensiven Runden voller Kreativität und Präzision setzten

sich drei Persönlichkeiten durch: Stani Fürst (Senns, Salzburg),

Attila Szelhoffer (Burdock Bar) und Sascha Riepl (Ginhouse). Am

Ende überzeugte Fürst die Jury mit seinem Drink und sicherte

sich den Sieg, samt exklusiver Reise zum internationalen „Camp

Monkey“ im Wert von € 3.000. Eigens zum Mixen kreiert, steht

der Monkey Shoulder für ungezwungenen Genuss und schreibt die

Regeln neu, wie Whisky heute getrunken wird. Ein idealer Partner

also für die „Monkey Mixes! 2025“, wo acht Talente ihr Können

unter Beweis stellten und die Vielfalt von Whisky feierten.

www.topspirit.at

Minze im Kräutermantel

Ein kühler Hauch von Minze,

durchzogen von würzigen

Kräutern, entfaltet sich im Glas

und macht Brancamenta aus

dem Hause Fratelli Branca zu

einem Kräuterlikör, der das intensive

Aroma von Fernet Branca

mit der Leichtigkeit piemontesischer

Minze vereint. Entstanden

in den 1960er Jahren, inspiriert

vom Trend, Fernet Branca mit

Minze zu mixen, bietet Brancamenta

eine angenehm milde,

kühlende Alternative für Liebhaber

klassischer Kräuterbitter.

Die sorgfältig komponierte Verbindung

aus ausgewählten Kräutern, Zucker und ätherischem Minzöl

sorgt für eine süß-frische Note. Ob pur auf Eis oder in kreativen

Cocktails, Brancamenta bringt Tiefe und Raffinesse in jedes Glas.

Erhältlich ist der Likör in 0,7 l und 1 l für die Hausbar sowie als 0,02 l

Miniatur, die sich zum Probieren oder für unterwegs eignet.

www.egfra.at

Foto: Brancamenta

ADVERTORIAL

Glitzernde

Minze

Wenn die langen Nächte hereinbrechen

und die Lichter der Stadt in

unzähligen Farben flimmern und

glitzern, darf eines auf keinen Fall fehlen: der

passende Funkel-Moment im Glas. Mit der

limitierten Sonderedition „Berliner Luft Glitter

Nights“ kehrt der Kultlikör zurück, der

bereits bei seinem ersten Auftritt die Herzen

und Gläser der Fans im Sturm eroberte. Die

harmonische Kombination aus legendärem,

erfrischendem Minzgeschmack und einem

magischen Glitzereffekt sorgt für eine

leuchtende Überraschung, die jede Party

zum Funkeln bringt. „Berliner Luft Glitter

Nights“ verkörpert dabei das unverkennbare

Berliner Lebensgefühl – wild, frisch

und voller Energie. Die Edition ist ab dem

27. Oktober 2025 erhältlich, wahlweise in

der klassischen 0,7-Liter-Flasche oder der

ikonischen 0,02-Liter-Flasche.

www.berliner-luft.berlin

Foto: CHILKIN GmbH & Co. KG BERLIN



42 WEIN

10/2025

Kolumne

Bernsteinfarbener

Rebensaft

Kaum ein anderes Segment polarisiert

so wie Orange Wine. Meine

erste Begegnung hatte ich vor Jahren

in einer Buschenschank in der

Südsteiermark: ein Glas mit kupferfarbenem

Schimmer, Duft nach

Kräutern und Tee, der erste Schluck

herb und fordernd. Kein Wein zum

Nebenbei-Trinken, sondern einer,

der Fragen stellt – und genau darin

liegt sein Reiz. Was heute als Avantgarde

gilt, hat uralte Wurzeln: In Georgien

vergor man schon vor 5.000

Jahren Weißweintrauben mitsamt

Schalen und Kernen in Tonamphoren.

Die Maischegärung verleiht den

Weinen ihre Bernsteinfarbe, Tannin

und Tiefe – Eigenschaften, die man

sonst von Rotweinen kennt. In den

1990ern wiederentdeckt, vor allem

in Italien und Slowenien, hat Orange

Wine seit rund 15 Jahren auch in

Österreich Fuß gefasst. Anfangs ein

Nischenprodukt für Naturwein-Enthusiasten,

ist er heute ein ernstzunehmendes

Segment. Besonders

in der Steiermark und im Burgenland

zeigen Winzer, dass Sorten wie

Welschriesling, Sauvignon Blanc

oder Traminer in der „orangenen“

Variante ganz neue Facetten offenbaren.

Für die Gastronomie ist

Orange Wine Chance und Herausforderung

zugleich. Er passt ideal zu

kräftigen (herbstlichen) Gerichten

oder fermentierter Küche, polarisiert

aber. Gastronomen können hier mit

ihrem fachlichen Wissen trumpfen

und ihre Gäste überraschen!

Katrin Hammer (Sommelière)

beschäftigt sich mit Wein &

Kulinarik. Im Fokus: Regionale

Produkte und Produzenten.

Foto: Michel Pfister

Murique – ein neuer Mix

Die Brauerei Murau startet mit einer Innovation

in den Herbst: Murique, die neue

Premium-Linie an Spirituosen-Mischgetränken.

Murauer Handwerkskunst und

regionale Herkunft, sowie Qualität und

Authentizität gehen einen genussvollen

Mix ein.

Mit dem Claim „Murauer Genuss, einzigartig

neu gedacht“ verbindet Murique die

jahrhundertealte Tradition der Brauerei mit

dem Mut, Genuss neu zu definieren. Sowohl

Gastronomie als auch Endverbraucher

dürfen sich auf Genussmomente freuen.

Den Auftakt macht Murique Number 1:

ein trinkfertiges Spirituosen-Mischgetränk,

das die spritzige Frische von Murelli Rhabarber-Minze

mit dem bittersüßen Twist aus

feinstem Ginerol der Destillerie Krauss

vereint. Fruchtig-minzig mit einer Note

Bitterkeit.

Mit 4,8 % vol. Alkohol und einem harmonischen

Geschmacksprofil ist Murique

Number 1 der ideale Aperitif für Afterwork-

Momente oder besondere Anlässe. Trinkfertig,

frech und floral – so erobert Murique

Number 1 die Gläser in Gastronomie und

Handel.

www.murauerbier.at

Gereifter Mehrwert

Seit über zehn Jahren

unterstützt Del Fabro

Kolarik heimische Weine

auf ihrem Weg zur optimalen

Trinkreife. Dafür wählt

das Expertenteam die Weine

sorgfältig aus und begleitet

sie über Jahre hinweg. Im

September öffnete die Zentrale

Wien ihre Türen für

rund 200 Gäste, die in den

Genuss einer exklusiven Verkostung

kamen. Winzer wie

Erwin Sabathi und Albert

Gesellmann führten gemeinsam mit Benjamin

Mayr durch vier Flights mit 14 ausgewählten

Weinen und eine freie Verkostung von 75

weiteren Raritäten. „Besondere Weine dienen

nicht als Dekoration der Weinkarte, sondern

sind für den Genuss gedacht“, betonte Sabathi.

Foto: Murique

Denn gereifte Weine verleihen Getränkekarten

Tiefe, senken die Hemmschwelle im glasweisen

Ausschank und steigern den Umsatz

– ein Mehrwert, der Genuss und Wirtschaftlichkeit

vereint.

www.delfabrokolarik.at

Foto: Del Fabro Kolarik


Foto: Miljan Živković / stock.adobe.com

Der erste Wein des Jahres

Wenn die Blätter sich golden färben und die Tage kürzer werden beginnt in den Kellern der Winzer

die spannendste Phase des Jahres: Der Moment, in dem der erste Wein des neuen Jahrgangs ins Glas

kommt. Für Gastronomen ist dies eine einmalige Chance, ihre Gäste mit einer besonderen Spezialität zu

begeistern – dem Jungwein.

Von Katrin Hammer

Die Weinlese geht ins Finale und die

ersten Jahrgangsweine 2025 werden

in Flaschen gefüllt. Das ist der Zeitpunkt,

auf den bereits einige Weinliebhaber

gewartet haben: der Heurige kann verkostet

werden. Viele heimische Winzerinnen

und Winzer bieten ihren Gastro-Kunden

den ersten Wein der Saison aktiv an – eine

Chance, die Gastronome unbedingt nutzen

sollten, denn die frisch-jugendlichen Weine

sind eine wunderbare Bereicherung für die

saisonale Getränkekarte. Die Vorboten des

neuen Jahrgangs passen ideal zu den herbstlichen

Speisen – von Kürbis-Gnocchi über

Gansleinmachsuppe bis hin zu Wildspezialitäten

und auch Desserts etwa mit Äpfeln

und Birnen. Damit ist er ein vielseitiger

Speisenbegleiter, der sich nicht nur in Buschenschanken,

sondern auch in gehobener

Gastronomie bestens in Szene setzen lässt.

Was macht Jungwein

so besonders?

Der Jungwein – oft auch als „Heuriger“

bezeichnet – ist der erste Botschafter eines

neuen Weinjahrgangs. Er wird bereits

wenige Wochen nach der Lese abgefüllt und

präsentiert sich entsprechend jugendlich,

frisch und fruchtig. Charakteristisch sind

sein leichter Körper, seine lebendige Säure

und ein oft verführerisches Bukett nach

frischen Trauben, Zitrus, knackigen Äpfeln

oder exotischen Früchten. Gerade weil er

so früh verfügbar ist, erlaubt der Jungwein

einen ersten Ausblick auf die Qualität des

Jahrgangs. Für Winzerinnen und Winzer ist

er ein Aushängeschild, für Gastronomen

eine Bühne, um ihren Gästen ein Stück

Authentizität und Regionalität ins Glas zu

schenken.

Der Steirische Junker

Eine besonders profilierte Variante des

Jungweins ist der Steirische Junker. Er gilt

als Synonym für den frischen Wein aus der

Steiermark und unterliegt klar definierten

Regeln. Die offizielle Junkerzeit läuft vom

Verkaufsstart am 24. Oktober 2025 bis zum

Faschingsdienstag am 17. Februar 2026 – in

diesem Zeitraum hat der Jungwein seinen

großen Auftritt. Das steirische Original präsentiert

sich als Weißwein, Rotwein, Rosé

oder Schilcher, als Cuvée oder sortenrein.

Jeder Junker schmeckt unterschiedlich,

allerdings darf der Jungwein, welcher zum

Steirischen Junker ernannt werden will,

maximal zwölf Vol.-Prozent Alkohol und

höchstens 3 g/l Restzucker aufweisen.

Erkennbar ist der echte Steirische Junker

an Gamsbart und Steirerhut auf dem Flaschenetikett

und der Kapsel sowie dem

Symbol für eingetragene Marken. Diese

Markenzeichen bürgen für Qualität und

sorgen zugleich für eine klare Wiedererkennbarkeit

– ein Vorteil für Gastronomen,

die ihren Gästen Originalität und Authentizität

bieten möchten.

Tipp: Den Jungwein aktiv in die Karte

aufnehmen und bewusst inszenieren: als

Aperitif, als Begleiter zu einem saisonalen

Menü oder in Kombination mit regionalen

Spezialitäten. Eine eigene „Jungwein-Verkostung“

oder ein Abend rund um den Steirischen

Junker kann zusätzliche Aufmerksamkeit

und Gäste bringen.


Seite 44 bis Seite 47

Hot Drinks

Foto: pixabay

Saisonale Kaffee-Kreationen – zwischen „unnötig“ und

„unverzichtbar“

Kolumne

Wenn die Temperaturen sinken, dann

taucht er zuverlässig auf: der Pumpkin

Spice Latte. Kaum ein Getränk spaltet

die Kaffeewelt so sehr wie dieses

herbstliche Kultgetränk. Für die einen

überflüssiger Schnickschnack, für die

anderen längst ein Muss, das auf keiner

Herbstkarte fehlen darf. Die Wahrheit

liegt dazwischen: Der Pumpkin Spice

Latte ist mehr Lifestyle als klassischer

Kaffee. Ein Drink, der nach Social Media

schreit, perfekt ins bunte Herbst-Setting

passt und mit Zimt, Muskat und

Kürbisgeschmack mehr nach Dessert

als nach Espresso schmeckt. Aber

genau darin liegt auch sein Erfolg: er

macht Kaffee zum Erlebnis. Und dann

gibt es da noch den stillen Gewinner der

saisonalen Karte – den Chai Latte. Keine

andere Kreation hat es geschafft, sich

so hartnäckig in den österreichischen

Cafés zu etablieren. Würzig, süß und

wohlig-warm trifft er den Nerv vieler

Gäste und sorgt zuverlässig für Nachfrage.

Ob Pumpkin Spice oder Chai:

Saisonale Drinks bringen Abwechslung

auf die Karte, liefern Gesprächsstoff und

– Hand aufs Herz – genau das gewisse

Etwas, das wir an der modernen Kaffeekultur

lieben.

Victoria Spielberger, J. Hornig

Brandmanagerin

www.jhornig.com

Foto: J. Hornig


Foto: PheelingsMedia / stock.adobe.com

10/2025

GREEN

FUTURE

(K)ein bisschen

Plastik zum Tee

Die Tee-Saison ist eröffnet und auch beim Tee stellt sich die Frage der

Nachhaltigkeit.

Von Nele Klaffl

In manchen Hotels landen Gäste vor

sogenannten Pyramidenbeuteln, jenen

dreieckigen Säckchen aus Nylon oder

Polypropylen. Sie wirken modern und lassen

das Aroma besonders schön aufblühen, doch

hinter der Fassade verbergen sich Fragen zu

Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Unsichtbare Risiken

Wer heißes Wasser über Kunststoff gießt,

setzt nicht nur Tee, sondern auch Mikround

Nanoplastikpartikel frei, die dem

Körper kaum guttun. Auch die Umwelt

nimmt Schaden, denn Kunststoffbeutel

verrotten nicht, sie hinterlassen winzige

Partikel, die sich in Böden und Gewässern

verteilen. Zwar setzen manche Hersteller

auf Polylactid, doch auch dieser biobasierte

Kunststoff ist nicht zwingend vollständig

kompostierbar.

Volle Kontrolle

TEE 45

Wer wirklich etwas Gutes tun möchte, lässt

die Nylon-Säckchen links liegen und greift

zu klassischen Teebeuteln aus Papier. Noch

besser ist loser Tee, bei dem die Blätter groß

und ungestört ihr Aroma entfalten können.

Die Stärke des Aufgusses lässt sich genau

steuern, gleichzeitig entsteht kaum Müll. So

wird jede Tasse zu einem kleinen Triumph

für den Geschmack und einem stillen Dank

an die Umwelt.

Foto: Patricia Weisskirchner

Großstadt-Tee

erleben

Wien hält einen neuen Ort für Teeliebhaber

bereit. Im September

2025 eröffnete die Marke GIBUN

ihren ersten Store auf der Döblinger

Hauptstraße. Dort können Besucher

Tee mit allen fünf Sinnen erleben

und in eine neue Dimension des

Genusses eintreten. GIBUN steht für

kompromisslosen Premium-Tee, frei

von Zucker und künstlichen Aromen.

Die Tees sind lose oder in ikonischen

Design-Dosen erhältlich. „Mit

GIBUN möchte ich der Natur die Ehre

erweisen, ihre Aromenvielfalt auf ein

Podest stellen und sie als das feiern,

was sie ist: pure Kunst“, sagt Gründerin

Seh-Ra Klepits. Künstlerische

Dosendesigns, stilvolle Einrichtung,

Workshops und koreanische Teezeremonien

verwandeln den Store in

einen urbanen Rückzugsort. Teeberatungen,

Tea Pairings für die Gastronome

und Matcha to go runden

das Angebot ab.

store.gibun.at

Genuss im Aufguss

ADVERTORIAL

In Hotellerie und Gastronomie erwarten Gäste höchste Qualität, und

das möglichst ohne lange Wartezeiten. Besonders bei Tee ist dies

oft eine Herausforderung, denn hochwertiger Blatttee erfordert Zeit

und Sorgfalt bei Zubereitung und Service. Ronnefeldt LeafCup® bietet

hier eine elegante Lösung: Der großblättrige Tee in Premiumqualität ist

hygienisch portioniert und auf die Tassen- oder Glasgröße abgestimmt.

Die speziell entwickelten Filter schenken den Blättern ausreichend

Raum, um ihr volles Aroma zu entfalten. Mit über 30 Sorten, darunter

19 Bio-Varianten, deckt LeafCup® die gesamte Vielfalt von Schwarz-,

Grün- und Weißtee bis zu Kräuter- und Fruchtmischungen ab. Gleichzeitig

erleichtern die kompostierbaren Beutel einen schnellen Service,

sodass Qualität und Genuss jederzeit Hand in Hand gehen.

www.ronnefeldt.com

Foto: Ronnefeldt KG


GREEN

FUTURE

Foto: stokkete/stock.adobe.com

Morgenstund hat fairen Kaffee im Mund

Er begleitet den Hotelgast am Frühstücksbuffet, schenkt zwischendurch im Zimmer Energie und

rundet abends das Menü ab. Doch immer drängender stellt sich die Frage, wo der Kaffee unter welchen

Bedingungen produziert wurde.

Von Nele Klaffl

Nachhaltigkeit im Hotel endet längst

nicht beim Handtuchwechsel oder

beim Stromverbrauch. Auch die Kaffeebohne

rückt ins Rampenlicht und gerade

sie verlangt besondere Aufmerksamkeit.

Denn Kaffee wächst nicht regional, er ist

stets ein Importprodukt. Umso wichtiger

ist es, hier Verantwortung zu übernehmen.

Anerkannte Siegel wie Fairtrade, Rainforest

Alliance, UTZ Certified oder das 4C-Siegel

garantieren faire Arbeitsbedingungen,

ökologische Standards und transparente

Lieferketten. Branchenpreise wie der SCA

Sustainability Award oder der Ernesto Illy

Award würdigen zusätzlich Produzenten, die

sich für verantwortungsvollen Kaffeeanbau

einsetzen.

Zwischen Alpen und Atlantik

Für Hotels gilt: Jede Tasse zählt, unabhängig

davon, ob die Bohnen von weltweiten Lieferanten

stammen oder aus einer kleinen,

lokalen Rösterei. Internationale Hotelketten

setzen dabei meist auf große Player aufgrund

der globalen Logistik und verlässlichen Standards.

Die Accor Gruppe etwa will bis 2030

sämtlichen Kaffee verantwortungszertifiziert

beziehen. Österreichische Platzhirsche wie

Falkensteiner gehen eigene Wege, etwa mit

dem Projekt „Dachstein Kaffee“, welcher am

Fuße des Dachsteins geröstet wird. Austria

Trend Hotels wiederum arbeiten mit Sonnentor

zusammen und waren die ersten, die

ein Bio- und Regionalkonzept beim Kaffee

einführten. Boutiquehotels spielen hingegen

meist mit Individualität. So serviert das Hotel

Motto in Wien seinen Gästen Röstungen von

Alt Wien Kaffee.

Fair geht vor

Dass Fairtrade längst in der heimischen

Hotellerie angekommen ist, zeigen zahlreiche

Häuser, die offiziell Partner sind,

vom Boutiquehotel Stadthalle über die

JUFA Hotels bis hin zu großen Namen wie

dem Hotel Bristol oder dem Vienna Marriott.

Was früher als „Nice-to-have“ galt, ist

heute Standard. Schließlich vertrauen 80

Prozent der Österreicher dem Fairtrade-

Siegel. Details wie kompostierbare Kapseln

im Zimmer oder To-Go-Becher aus Papier,

tragen zum Gesamtbild bei.

Und in Zukunft? Nachhaltigkeit wird

noch stärker zum Entscheidungskriterium,

für Gäste ebenso wie für Mitarbeiter. Transparente

Lieferketten, CO 2 -reduzierte Transporte

oder vollständig kompostierbare Verpackungen

und eine enge Zusammenarbeit

mit Produzenten in den Anbauländern

machen den Unterschied.

Foto: George Dagerotip


10/2025

KAFFEE 47

Foto: Trumer Privatbrauerei

Gebraut wie Bier

Die Trumer Privatbrauerei

präsentiert mit der „SIGL

Bio Barista-Edition“ den

ersten Haferdrink aus Obertrum,

gebraut wie Bier, aber

speziell für Kaffee. Entwickelt

für den Kaffeegenuss,

überzeugt der Haferdrink

mit Gerstenmalz durch seine

Fähigkeit, sich hervorragend

aufschäumen zu lassen. Die

Rezeptur basiert auf sorgfältig

ausgewählten regionalen

Bio-Zutaten wie Hafer, Gerstenmalz

und Ackerbohnenprotein.

Hinter der Entwicklung stehen Braumeister Felix Bussler

und Lisa Dornauer, die damit das SIGL Bio-Sortiment erweitern

und die Position der Privatbrauerei im wachsenden Markt pflanzenbasierter

Lebensmittel weiter stärken. Die Barista-Edition ist

damit eine Antwort auf die steigende Nachfrage aus Gastronomie

und Hotellerie nach regionalen, nachhaltigen Optionen für Milchalternativen.

www.trumer.at

Kapsel-Expansion

Mit fünf neuen Sorten Nespresso®-kompatibler

Kaffeekapseln

erweitert das Unternehmen sein Sortiment

und bringt frischen Schwung

in die Tassen. Vom kräftigen Intenso

über den entkoffeinierten Decaf bis

hin zum floralen Colombia oder dem

Foto: c_clicksgefühle GmbH & Co KG

Fairtrade-zertifizierten Unico überzeugt

jede Sorte. Ob beim Zimmer-Service, im Frühstücksbereich,

bei Konferenzen oder in Selbstbedienungsbereichen, die

Kapseln sorgen überall dort für Genuss, wo schnelles Handling

gefragt ist. Sie sparen wertvolle Zeit, reduzieren den Aufwand in

der Küche und garantieren gleichzeitig gleichbleibend exzellenten

Kaffeegeschmack.

www.shop.hausbrandt1892.at

Zusammen stark

Foto: Specialty Coffee Association

Die Specialty Coffee Association of Japan (SCAJ) und die Specialty

Coffee Association (SCA) haben auf der SCAJ-Konferenz ein

Memorandum of Understanding unterzeichnet, das einen Meilenstein

in der globalen Zusammenarbeit für Specialty-Coffee-Ausbildung

markiert. Ziel ist es, die Ausbildung und berufliche Weiterentwicklung

rund um die Coffee Value Assessment (CVA)-Programme

in Japan zu fördern und so den Specialty-Coffee-Sektor transparenter

und international vernetzter zu gestalten. Durch die Kooperation

wird der Zugang zu CVA- und Q-Program-Ausbildungen für

japanische Kaffeeprofis erweitert, nationale Praktiken werden an

internationale Standards angepasst. CVA dient als Instrument zur

Bewertung von Kaffeequalität und schafft eine gemeinsame Sprache

für Produzenten, Einkäufer und Ausbilder.

www.sca.coffee


Seite 48 bis Seite 55

Non-Food

Foto: Barbara Burgess_Unsplash

Kolumne

Unsichtbar im KI-Zeitalter – und

was du dagegen tun musst

Ich höre es ständig: „KI? Das ist nichts

für uns. Wir haben andere Sorgen.“ Doch

genau diese Einstellung sorgt dafür, dass

viele Betriebe langsam aus dem Blickfeld

der Gäste verschwinden. Während

du noch zögerst, verändern andere längst

die Spielregeln. Früher suchten Menschen

bei Google nach Hotels. Heute fragen sie

ChatGPT, Gemini oder andere KI-Assistenten:

„Welches Hotel in Wien ist ruhig,

charmant und hat ein gutes Frühstück?“

Diese neuen Systeme durchsuchen

keine Webseiten im klassischen Sinn,

sondern greifen auf strukturierte Daten,

Bewertungen und offizielle Profile zurück.

Wenn dein Hotel dort nicht korrekt, aktuell

und klar beschrieben ist, existiert es für

diese Suchwelt schlicht nicht. Unsichtbar,

egal wie herzlich dein Service ist.

Was bedeutet das in der Praxis? Deine

Inhalte müssen so formuliert sein, dass

KI sie versteht. Kein SEO-Trick, sondern

natürliche, gut strukturierte Sprache. Jede

Beschreibung sollte eindeutig zeigen, was

dein Haus bietet: Lage, Ausstattung, Service,

Besonderheiten. Gleichzeitig müssen

deine Informationen über alle Plattformen

hinweg konsistent sein – von Google Maps

über Booking bis hin zu TripAdvisor. KI

liest aus diesen Quellen und bildet daraus

ihr Verständnis von deinem Betrieb.

Auch Bewertungen sind entscheidend.

Positive Wortwahl und wiederkehrende

Themen in Gästekommentaren helfen den

Systemen, dein Profil richtig einzuordnen.

Lokale Erwähnungen, Medienartikel und

Blogbeiträge verstärken dieses Signal

zusätzlich. Die klassische SEO-Grundlage

bleibt wichtig – gute Seitenstruktur,

schnelle Ladezeiten, mobile Optimierung

– aber sie reicht allein nicht mehr aus.

Sichtbarkeit entsteht dort, wo Daten präzise

und maschinenlesbar sind.

Die Wahrheit ist einfach: KI entscheidet

zunehmend, wer gefunden wird und

wer nicht. Sie plant Reisen, bewertet

Optionen und empfiehlt Hotels. Wenn du

in dieser neuen Suchwelt nicht auftauchst,

bist du aus dem Spiel. Es ist Zeit, aktiv zu

werden. Sorge dafür, dass dein Hotel dort

Riccardo Giacometti

Führender Experte für KI, Datenanalyse

und Hotel-Digitalisierung

Cross Point Swiss Hospitality Lab

www.giacometti-consulting.com

vorkommt, wo die Zukunft bereits sucht.

Schreib so, dass Menschen und Maschinen

dich verstehen.

Die Gäste von morgen fragen keine

Suchmaschine mehr. Sie fragen die KI –

und sie wird nur über dich sprechen, wenn

du ihr etwas zu sagen gibst.

Foto: Riccardo Giacometti


08.–11. NOV. 2025

MESSEZENTRUM SALZBURG

GASTMESSE.AT

55. INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR GASTRONOMIE UND HOTELLERIE

@gastmesse

Alles für den Gast


Foto: pixabay

Kantine kann was

Effiziente Prozesse, passende Technik und flexible Konzepte machen die Kantine zum Erfolgsmodell der

Gemeinschaftsverpflegung.

Von Michael Heinz

Kantinen sind überall dort sinnvoll,

wo viele Menschen regelmäßig und

schnell verpflegt werden müssen: in

Betrieben, Schulen, Krankenhäusern, Universitäten

oder Behörden. Sie unterscheiden

sich von klassischen Küchen vor allem durch

das Volumen, die gleichzeitige Ausgabe und

die Notwendigkeit, Abläufe exakt aufeinander

abzustimmen.

Ausstattung für Effizienz

und Qualität

Zentrale Bedeutung hat die technische Ausstattung.

Kombidämpfer sind heute das Herzstück

fast jeder Kantine: Sie garen, dämpfen,

backen und regenerieren – flexibel einsetzbar

und platzsparend. Für das Warmhalten in der

Ausgabe sind Bain-Maries und Wärmebrücken

unverzichtbar, während mobile Wärmewagen

Speisen sicher zwischen Küche und

Ausgabelinie transportieren.

Wenn Speisen nicht am Standort zubereitet

werden, sondern in einer Zentralküche

entstehen, kommen Schockkühler und Blastfreezer

ins Spiel. Sie kühlen frisch gekochte

Gerichte schnell herunter und ermöglichen

Cook-&-Chill oder Cook-&-Freeze-Konzepte.

Für den Transport sichern isolierte

Thermoboxen Temperatur und Qualität.

Auch die Hygiene ist ein kritischer

Punkt: Durchschub- und Bandspülmaschinen

sorgen für einen schnellen Geschirrdurchlauf.

Schnellspülgeräte halten zusätzlich

Schüsseln und GN-Behälter in kürzester

Zeit einsatzbereit.

In Selbstbedienungskonzepten sind

Ausgabeautomaten oder High-Speed-Öfen

gefragt, die Snacks oder kleinere Portionen

in Minuten warm servieren. Ergänzt werden

sie oft durch Mikrowellenstationen, damit

Gäste selbst nacherwärmen können.

Moderne Konzepte

für flexible Zeiten

Frischküche vor Ort (Cook-&-Serve) punktet

mit Authentizität, verlangt aber viel

Personal und Platz. Cook-&-Chill und Cook-

&-Freeze sind daher gängige Best Practices,

weil sie konstante Qualität sichern und zentral

gesteuert werden können. Auch Sousvide

etabliert sich zunehmend: Portionen

werden schonend vorbereitet und können

punktgenau regeneriert werden.

Free-Flow-Systeme mit mehreren Stationen

vermeiden Schlangenbildung und

verteilen den Andrang besser. Frontcooking-Bereiche

schaffen Transparenz und

Erlebnischarakter – ein wichtiger Faktor,

wenn die Kantine auch externe Gäste oder

Hotelkunden anzieht.

Ein aktuelles Problem sind schwankende

Gästezahlen durch Homeoffice. Hier helfen

modulare Ausgabelinien, Self-Service-Bereiche,

digitale Vorbestellsysteme und To-go-

Lösungen. Wer seine Kantine zusätzlich als

Café, Meetingraum oder Eventfläche nutzt,

schöpft die vorhandene Infrastruktur besser

aus und erhöht die Auslastung.

So wird die Kantine mit der richtigen

Technik und dem passenden Konzept zu

einem flexiblen Zentrum moderner Gemeinschaftsverpflegung.


10/2025

KÜCHENTECHNIK 51

Optimiertes Schneiden

Foto: Hobart Foto: alexandersolia

Mit verbesserter Leistungsfähigkeit, optimierter

Energieeffizienz und modernem

Design präsentiert alexandersolia den neuen

Gemüseschneider G 6, den Nachfolger des

Cutty G 5.1. Der G 6 ist sowohl als Tisch- als

Alles im Flow

HOBART bringt mit der FLOW Line frischen

Schwung in die Spültechnik.

Ausgestattet mit intelligenter Technologie

verbindet die Bandspülmaschine Effizienz

mit Nachhaltigkeit und macht Spülprozesse

smarter denn je. Das Herzstück des Geräts ist

auch als Wandgerät verfügbar und eignet sich

damit ideal für das Arbeiten selbst in kleinen

Küchen. Die Reinigung wird durch gerundete

Ecken und einen seitlich vollständig offenen

Schacht erheblich erleichtert. Der Schneidschacht

lässt sich zudem komplett abnehmen

und ist spülmaschinenfest, sodass eine

gründliche und zeitsparende Reinigung möglich

ist. Ein integrierter Hauptschalter sorgt

zusätzlich für Energieeinsparungen. Der neue

Gemüseschneider wurde im Unternehmensdesign

gestaltet, behält jedoch alle bewährten

Funktionen und die intuitive Bedienbarkeit

seines Vorgängers bei.

www.alexandersolia.de

die „SMART VISION CONTROL“. Dieses zum

Patent angemeldete Feature erkennt jedes

Geschirrteil in Bruchteilen einer Sekunde

und wählt automatisch die optimalen Spülparameter.

So werden wertvolle Ressourcen

geschont, Betriebskosten gesenkt und gleichzeitig

saubere Ergebnisse garantiert. Die

FLOW Line ist damit ein echtes Power-Paket

für professionelle Küchen, in denen Teamarbeit

zählt. Denn während die Maschine

zuverlässig und präzise arbeitet, können sich

Köche und Servicekräfte ganz auf ihre eigentlichen

Aufgaben und das Wohlbefinden der

Gäste konzentrieren.

www.hobart.de

Kochen auf Knopfdruck

Foto: jpereira@stoelner.at

Das innovative Küchensystem „Ready-

2Serve“ von STOELNER eröffnet neue

Möglichkeiten für Großküchen, Kantinen und

Gemeinschaftsverpflegung. In nur 15 Minuten

lassen sich damit 15.000 Mahlzeiten servieren,

stets frisch, konsistent in der Qualität

und mit minimalem Personalaufwand. Die

Gerichte entstehen auf Knopfdruck, während

die Automatisierung Wareneinsatz, Schulungsaufwand

und Personalkosten deutlich

reduziert. Das modulare und flexible System

passt sich Schwankungen im Alltag an, gibt

Ressourcen frei und ermöglicht spontane

Reaktionen auf Kundenwünsche. Gleichzeitig

sorgt es für ein entspanntes Arbeitsumfeld,

in dem Hektik der Vergangenheit angehört.

Ob Engpässe, schwankende Auslastung oder

steigende Kosten – „Ready2Serve“ liefert

Qualität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit

in einem.

www.stoelner.at


Foto: pixabay

Bits statt Bohnen

Wenn Prozesse digital werden, läuft die Gastronomie runder.

Von Michael Heinz

Die Digitalisierung hat längst Einzug in

die Gastronomie gehalten. Was vor

wenigen Jahren noch als Zukunftsvision

galt, ist heute Standard: digitale

Bestellsysteme, Warenwirtschaft auf

Knopfdruck und Küchenmonitore ersetzen

Zettelwirtschaft und Zurufe. Für Gastronomen

bedeutet das nicht nur mehr Effizienz,

sondern auch mehr Transparenz – und für

Mitarbeitende weniger Stress.

Küche, Bar und Service

auf Autopilot?

In der Küche helfen digitale Produktionsund

Planungstools, den Überblick zu behalten:

Rezepturen werden zentral verwaltet,

Mengen berechnen sich automatisch nach

erwarteter Gästezahl, und Kochschritte

erscheinen auf Monitoren direkt am Arbeitsplatz.

So sinkt die Fehlerquote, neue Mitarbeitende

finden sich schneller zurecht, und

Lebensmittelabfälle werden reduziert.

Auch im Bar- und Servicebereich lässt

sich viel Zeit sparen: Digitale Kassensysteme

mit Schnittstellen zu Küchen- oder

Bar-Displays verkürzen Wege und vermeiden

Doppelarbeit. Gäste können über Self-

Order-Terminals oder Apps direkt bestellen,

während das Servicepersonal mehr Zeit für

Beratung und Betreuung hat. In Stoßzeiten

helfen smarte Reservierungstools und

Tischmanagement-Systeme, die Auslastung

gleichmäßiger zu steuern.

Die Reinigung ist oft ein unterschätzter

Bereich. Digitale Reinigungspläne sorgen

dafür, dass Aufgaben transparent verteilt,

dokumentiert und im Nachweis rechtssicher

hinterlegt werden. Sensorbasierte Systeme

können sogar melden, wenn bestimmte

Bereiche häufiger als geplant verschmutzen,

und so den Personaleinsatz optimieren.

Wo KI den Unterschied macht

Künstliche Intelligenz spielt im Hintergrund

eine zunehmend wichtige Rolle. In der

Warenwirtschaft analysieren Algorithmen

Bestell- und Verbrauchsdaten, um Einkaufslisten

automatisch zu generieren und Liefermengen

exakt zu kalkulieren. In der Personalplanung

helfen Systeme, Dienstpläne

dynamisch an erwartete Gästezahlen und

Reservierungen anzupassen. Auch bei der

Energieoptimierung von Kühlräumen oder

Spülmaschinen sind lernende Systeme im

Einsatz, die Verbräuche senken und Kosten

sparen.

Die Investition in digitale Systeme rechnet

sich auf mehreren Ebenen: weniger Food

Waste, bessere Personalauslastung, kürzere

Wartezeiten für Gäste, weniger Überstunden

für Mitarbeitende und eine rechtssichere

Dokumentation. Einfache Einstiegsoptionen

sind digitale Checklisten oder

Rezepturverwaltung, komplexer wird es

bei vernetzten Plattformen für die gesamte

Betriebssteuerung.

Wichtig ist, klein anzufangen und

Schritt für Schritt zu erweitern. Betriebe,

die zunächst mit einem digitalen Bestellsystem

starten, können später Warenwirtschaft,

Reinigungsplanung oder Energieoptimierung

anbinden. Entscheidend ist, dass

alle Systeme miteinander kommunizieren

können – sonst entsteht nur neue Insellösung

statt echter Effizienz.


10/2025

KÜCHENTECHNIK 53

Foto: Eloma

Profi-Küche easy

Maximale Performance,

kompakte Bauweise und

intuitive Bedienung machen

die Kombidämpfer von Eloma

zu wertvollen Partnern für

diverse Gastronomiekonzepte,

vom Filialbetrieb bis zur

Start-up-Küche. Auf der Host

Milano 2025 können Fachbesucher

live erleben, wie die

Modelle JOKER, GENIUS MT

und MULTIMAX funktionale

Leistungsstärke mit Flexibilität

verbinden. Anhand praxisnaher

Einsatzszenarien zeigt

Eloma, wie unterschiedliche

Betriebe von der Flexibilität des JOKER profitieren. Ab Herbst 2025

starten zudem neue Standgeräte in Serie, die mit neuem Design,

Eco/Power-Steam-Funktion und viel Volumen überzeugen. Im

Fokus steht auch die Servicekompetenz. Von der Bedarfsanalyse

bis zur Schulung profitieren Kunden von einem Rundum-sorglos-

Paket, inklusive Garantieaktion für bis zu fünf Jahre Sicherheit.

www.eloma.com

Küchentechnik live

Auf der diesjährigen Messe

„Alles für den Gast“ lädt

Bartscher Fachbesucher dazu

ein, die Highlights moderner

Profiküchentechnik hautnah zu

erleben. Besonders im Rampenlicht

steht heuer der Snackjet

500, ein Highspeed-Ofen, der

Snacks, Sandwiches und Pizza

im Handumdrehen knusprigheiß

serviert. Neu im Portfolio

sind auch die Kaffeevollautomaten

von Bartscher, die vom

kräftigen Espresso bis zum

cremigen Cappuccino italienischen

Genuss auf Knopfdruck

garantieren. Ergänzt wird der Messeauftritt durch eine sorgfältig

kuratierte Auswahl weiterer innovativer Geräte – von moderner

Kühltechnik über leistungsstarke Kochgeräte bis hin zu durchdachten

Komplettlösungen. Wer den Stand besucht, darf sich auf

Inspiration, Praxistests und die neuesten Trends für Gastronomie

und Hotellerie freuen.

www.bartscher.com

Foto: Bartscher

WEIL JEDES ESSEN

DEN PERFEKTEN

TELLER VERDIENT

Foto: hollu

Gemeinsame Zukunft

Zwei Jubiläen, ein starkes Team und eine klare Vision für die

Zukunft – das verbinden hollu und HOGAST. Der Hygienespezialist

präsentiert auf dem HOGAST-Symposium am 14. und 15.

Oktober 2025 in Salzburg smarte und nachhaltige Lösungen für

die Küchenhygiene. Unter dem Motto „Fifty meets Future“ feiert

HOGAST 50 Jahre und richtet den Blick nach vorn, während hollu

mit innovativen Produkten, digitalem Support, Schulungen und

Rundum-Service für reibungslose Abläufe sorgt. Die Systeme

greifen ineinander und erfüllen alle HACCP-Vorgaben lückenlos.

Digitale Tools wie der Prozessmanager NOA ermöglichen Echtzeit-

Reporting, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und vollständige Dokumentation.

Vor Ort bietet das hollu Team persönliche Beratung

und Aktionsangebote für Geschirr-, Gläser- und Küchenreinigung.

www.hollu.com

Ihre Geschirr-, Gläser- & Küchenreinigung

zum Jubiläumspreis – für glänzende

Ergebnisse und zufriedene Gäste.

Alle Angebote auf

hollu.com/

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hollu Systemhygiene GmbH

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54 TISCHKULTUR

10/2025

Die Karte spricht mit

Wie das Geschirr, verdient auch die Speisekarte ihren Platz am Tisch.

Von Nele Klaffl

Denn wer zum Beispiel Nachhaltigkeit

auf den Tellern verspricht, sollte sie

auch zwischen den Händen der Gäste

spürbar machen.

Griffbereite Natur

Holz gilt als Klassiker unter den nachhaltigen

Optionen. Ein Umschlag aus Eiche

oder Nussbaum wirkt edel, liegt stabil in

der Hand und wird am besten durch natürliche

Öle geschützt, die seine Langlebigkeit

erhöhen. Doch Holz ist nicht allein. Auch

Bambus überzeugt durch seine wasserabweisende

Oberfläche und wächst deutlich

schneller nach als Holz. Kork ergänzt die

Auswahl als leichtes, flexibles und vielseitig

einsetzbares Material.

Textilien wie Leinen oder Baumwolle

wirken schlicht und zugleich charaktervoll,

verlangen jedoch Sorgfalt bei der Pflege.

Besonders spannend wird es mit Materialien

wie Washpaper, das aus recyceltem Papier

gefertigt wird und sogar maschinenwaschbar

ist. Einen Schritt weiter geht Saatpapier,

das nach seinem Einsatz eingepflanzt

werden kann und Blumen sprießen lässt.

Per Scan

Immer öfter greifen Restaurants auch

zu digitalen Menüs über QR-Codes. Sie

kommen ganz ohne Papier aus und sind im

Handumdrehen aktualisiert. Am Ende zeigt

die Wahl der Speisekarte, dass Verantwortung

bereits beim ersten Griff beginnt.

Foto: Raymond Petrik

Foto: ZWIESEL FORTESSA

Neu benannt

Die Zwiesel Kristallglas AG tritt ab Oktober offiziell als ZWIESEL

FORTESSA AG auf. Schon seit der Integration des US-Partners

Fortessa Tableware Solutions 2022 präsentierte sich die Unternehmensgruppe

unter dem Namen ZWIESEL FORTESSA GROUP

zu verschiedenen Anlässen. Mit der Umfirmierung wird Heimat

mit Internationalität und Handwerkskunst mit Innovation vereint.

Unter einem einheitlichen internationalen Auftritt bündeln

Flagship-Marken wie Zwiesel Glas, Schott Zwiesel, Fortessa und

EISCH die globale Präsenz der Gruppe. Der Leitgedanke „the table

is yours“ ist Programm: Er verkörpert die Vision, den gedeckten

Tisch weltweit neu zu definieren und jedem Anlass einen besonderen

Rahmen zu geben. Mit diesem Schritt setzt die ZWIESEL

FORTESSA AG auf klare Identität und internationalen Anspruch.

www.zwiesel-glas.com

Sauber und solidarisch

Auch 2025 beteiligt

sich Nilfisk

am Brustkrebsmonat

Oktober mit der

Pink Kampagne. Für

jeden verkauften

VP300 Trockensauger

aus der Pink

Edition spendet

Nilfisk fünf Euro an

die Österreichische

Krebshilfe. Zusätzlich

übergab das

Unternehmen drei

VP300 Pink direkt

an die Krebshilfe in

Wien, wo sie künftig

die Beratungsräume

reinigen. Das Engagement

unterstützt

Brustkrebspatienten

in existenzieller Not und fördert Prävention sowie Bewusstsein.

„Wir möchten nicht nur technologischer Vorreiter, sondern auch

sozialer Impulsgeber sein“, erklärt Thomas Niederhumer, Country

Manager Austria. Gebäudereiniger, Händler und Direktkunden

stärken mit dem VP300 Pink nicht nur ihr soziales Profil, sondern

investieren zugleich in einen leistungsstarken, nachhaltigen Trockensauger

mit HEPA13-Filter.

www.nilfisk.at

Foto: Nilfisk


10/2025

TISCHKULTUR 55

Taktvolle Textilien

Mit einem Blick auf die

Wintersaison präsentiert

Wäschekrone auf der

„Alles für den Gast“ die neuesten

Kollektionen für Spa,

Wellness und Tischkultur.

Die Damast-Tischwäsche

aus Vollzwirn, gefertigt aus

60 Prozent Baumwolle und

40 Prozent Leinen überzeugt

durch ihre Strapazierfähigkeit,

angenehme

Haptik und elegante Optik.

Foto: Wäschekrone

Sie ist in Weiß, Natur und

Stone sowie in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Für den

Wellnessbereich stellt Wäschekrone die neue Walkfrottierserie

„Flausch-Cotton“ vor. Aus 100 Prozent Baumwolle gefertigt, sorgt

sie mit eleganten Bordüren und stabiler Doppelnaht für Komfort

und Langlebigkeit. Koch- und chlorecht hält sie auch intensiver

Nutzung stand. Die neue Farbvariante Natur rundet moderne

Spa-Ambiente dezent ab und verbindet Funktionalität mit einem

gemütlichen Look.

www.waeschekrone.de

So einfach geht spülen

Mit hollutech DISHES automatisieren Sie Ihre Geschirrhygiene –

für sauberes Geschirr, mehr Sicherheit im Team und spürbare

Entlastung im Küchenalltag. Die intelligente Dosiertechnik übernimmt

den gesamten Spülprozess und sorgt bei jedem Spülgang für

erstklassige Ergebnisse. Dank automatischer Dosierung direkt aus

der Patrone ist der Kontakt mit Chemie ausgeschlossen. Das schützt

Ihr Team. Weiterer Vorteil: Die exakte Dosierung optimiert Ihren

Verbrauch. Sparen Sie Ressourcen, Reinigungsmittel und Kosten –

ganz ohne Aufwand. Und mit dem digitalen Prozessmanager NOA

haben Sie Spülgänge, Füllstände und Gerätestatus jederzeit im Blick.

hollu berät Sie gerne persönlich: www.hollu.com/kontakt!

www.hollu.com

Foto: Adobe Stock

Alltagstauglich mit Stil

Mit Opus bringt

VEGA, eine

Marke von LUSINI,

eine Porzellanserie,

die auf hochwertige

Verarbeitung

und maximale Alltagstauglichkeit

setzt. Alle Teile

sind stapelbar und

damit besonders

platzsparend im

Handling – ideal für

den professionellen

Einsatz, wo jeder

Foto: VEGA

Handgriff zählt. Die

Serie kombiniert klassische runde Formen mit sanft organischen

Designs und eröffnet so viel Spielraum für kreative Präsentationen.

Der warme cremefarbene Farbton sorgt für eine zeitlose Optik, die

sowohl in moderne als auch in traditionelle Konzepte passt. Dank

der schnitt- und kratzfesten Glasur bleibt die Oberfläche auch

bei intensiver Nutzung makellos und überzeugt dauerhaft durch

Beständigkeit. Robust, elegant und flexibel einsetzbar: Opus ist

damit die perfekte Wahl für Gastronomen, die Funktionalität und

Design verbinden möchten.

www.lusini.com.

Tableware

von Top-Marken

Vom Teller bis zum Glas,

alles aus einer Hand.

Schnell, verlässlich, unkompliziert.

Entdecken Sie Vielfalt, die passt.

VEGA Besteck Diamante, VEGA Teller Premoria, ERWIN M. Serviette Ambiente

lusini.com


Seite 56 bis Seite 63

Tourismus,

Hotellerie & Karriere

Foto: pixabay

Unter Kollegen

Kolumne

Warnende Hinweise, dass die Pensionszuschüsse

den Bundeshaushalt

belasten, führen augenblicklich zu

einem Aufschrei. Dabei sollte das im

Jahr 1906 (Sie lesen richtig) für Männer

mit 65 Jahren festgesetzte Pensionsalter

wirklich einmal an die Lebenserwartung

angepasst werden. Denn

die hat sich seither fast verdoppelt. Die

Reaktion der Gewerkschaft war durchschaubar.

Wie auch bei der Forderung,

den Anstieg der Krankenstandstage

unter die Lupe zu nehmen: „Nein zum

Pauschalverdacht!“, heißt es da. Gilt

das auch für Steuerprüfungen, Planquadrate

und die Matura? Wenn nicht,

warum prüfen wir dann dort? Und

wo bleibt der Aufschrei, wenn in der

Arbeitszeit und auf Kosten der Arbeitgeber

Fragebögen zur psychischen

Belastung am Arbeitsplatz ausgefüllt

werden sollen?

Jedenfalls ist der Anstieg auf ein

neues Rekordniveau von 13 Krankenstands-Tagen

2019 auf 15 heuer besorgniserregend.

Das sollte man sich

genauer ansehen. Denn die Ergebnisse

würden helfen, die Beschäftigten

gesünder zu machen. Vielleicht mehr

als so manche Evaluierung.

Walter Veit

ÖHV-Präsident

Foto: ÖHV


10/2025

AKTUELLES 57

Foto: gastronovi

Stars der Gastfreundschaft

Digitalisierung live

Auf der diesjährigen „Alles für den Gast“

präsentiert Gastronovi, wie Gastronomiebetriebe

ihren Alltag mithilfe flexibler

Software vereinfachen, Effizienz steigern

und neue Geschäftsmöglichkeiten

erschließen können. Im Mittelpunkt des

Messeauftritts steht dabei die modulare

All-in-One-Cloud-Lösung, die die gesamte

Prozesskette abdeckt, von Speisekarte und

Bestellung über Warenwirtschaft bis hin

zur Buchhaltung. Besonderes Augenmerk

Österreich bekommt einen

neuen Preis, der die Tourismusbranche

ins Rampenlicht

rückt. Die „TOURISMUS-

STARS“ werden am 27. April

2026 im Schloss Schönbrunn

zum ersten Mal verliehen. In

16 Kategorien werden Menschen,

Betriebe und Initiativen

ausgezeichnet, die den

Tourismus nachhaltig prägen

und österreichische Gastfreundschaft

international

sichtbar machen. Dazu zählen

unter anderem das Erlebnis des Jahres,

Nachhaltigkeits-Tourismus-Initiativen,

Gastgeber in Hotellerie und Gastronomie

sowie Tourismuspersönlichkeiten. Unterstützt

von starken Partnern, den Vereinigten

Staaten als Fokusland 2026 und begleitet

von einer Charity-Auktion, verbindet

der Award herausragende Leistungen mit

gesellschaftlicher Verantwortung und stärkt

zugleich die internationale Strahlkraft des

österreichischen Tourismus.

www.tourismusstars.at

liegt auf der Vernetzung aller Arbeitsbereiche.

So arbeitet das intelligente Kassensystem

nahtlos mit Küchenmonitor, Tischplan

und Kundenkartei zusammen. Ergänzt wird

es durch Online-Bestellung, Reservierungsmanagement

und grafische Dashboards

mit Echtzeit-Kennzahlen. Schnittstellen

zu Hotelsoftware, Schankanlagen oder

Bezahlsystemen sorgen für reibungslose

Abläufe.

www.gastronovi.com

Foto: TOURISMUSSTARS

Fotos: Objekt-m

Möbel ohne

Umwege

objekt-m richtet seit 17 Jahren Gastronomie,

Hotellerie und Gewerbe

ein – mit Möbeln, die vom budgetfreundlichen

Projekt bis zur detailgetreuen

Kompletteinrichtung reichen.

Auf 25.000 m 2 Lagerfläche stehen

über 80.000 Artikel bereit, darunter

rund 60.000 Stühle, 5.000 Tische

und 40.000 Outdoor-Modelle. Das

ermöglicht schnelle und terminsichere

Lieferungen in hoher Qualität.

Kundenberater von objekt-m

begleiten Projekte von der Planung

bis weit nach der Bestellung. Im 1.000

m 2 großen Showroom am Standort

Sonnefeld können Materialien und

Qualität direkt erlebt werden. Mehr

als 35.000 Gastronomiekunden vertrauen

bereits auf objekt-m.com.

Möbel lassen sich online konfigurieren

oder vor Ort auswählen – das

Team von objekt-m berät stets persönlich.

www.objekt-m.com


GREEN

FUTURE

58 GREEN FUTURE

10/2025

Kolumne

Green Future im

Tourismus

Seit knapp 30 Jahren zeichnet

das Österreichische Umweltzeichen

Tourismus- und Gastronomiebetriebe

aus, die umweltbewusst

wirtschaften, soziale

Verantwortung leben und damit

eine Vorreiterrolle für eine

grüne Zukunft einnehmen. Bewertet

werden sie anhand eines

umfassenden Kriterienkatalogs:

von Betriebsführung und Energieeffizienz

über Abfall- und

Chemikalienmanagement bis

hin zu Küche, Lebensmittelqualität,

Mobilität oder Ausstattung.

Das Spektrum reicht vom

Urlaub-am-Bauernhof-Betrieb

bis zum Fünf-Sterne-Hotel, von

Catering und Schutzhütten bis

zu Tagungs- und Eventlocations,

Campingplätzen oder Kulturbetrieben.

Im Bereich Tourismus

gibt es darüber hinaus auch

zertifizierte Reiseangebote. Seit

nunmehr zwei Jahren können

außerdem gesamte Tourismusdestinationen

ausgezeichnet

werden – bisher haben sich

schon 12 Regionen dafür qualifiziert.

Die stetig wachsende Zahl

an Lizenznehmern zeigt: Immer

mehr Betriebe aus der Tourismusbranche

machen sich

zukunftsfit und sehen in ökologischer

Verantwortung und

Transparenz den Schlüssel für

eine „Green Future“, die den Gästen

wie auch den Gastgebern

gleichermaßen zugutekommt.

Das freut uns und die Umwelt!

Julia Füreder, BSc.

Österreichisches Umweltzeichen

www.umweltzeichen.at

Foto: Privat

Green ist kein Luxus

Sondern eine Verantwortung kommenden Generationen gegenüber

und ganz nebenbei auch für das Jetzt eine Voraussetzung. Von Petra Pachler

Green zu denken und zu handeln,

ist längst in der Mitte der Gesellschaft

angekommen – weit entfernt

die Zeiten, wo über Birkenstockschlapfen

nur müde gelächelt wurde.

Ein nachhaltiger Ansatz in der gesamten

Wertschöpfungskette, in allen Branchen und

Bereichen, genauso wie im täglichen Leben,

kennzeichnen so gut wie alle Konzepte.

Die Bereiche der Gastronomie und Hotellerie

sind dabei genauso gefordert, wie sich

für sie auch Chancen auftun. Nämlich jene

der Vorreiter in Bereichen, die noch ziemlich

grau sind und mit Ideen, die Gäste begeistern

und überzeugen. Was auch einer der

wichtigsten Faktoren dabei ist, nämlich bei

allem Handeln Glaubwürdigkeit und Transparenz

zu leben.

Die Gastronomie hat unter anderem die

Verantwortung, Lebensmittel zur Gänze zu

verwenden und den Abfall auf ein Minimum

zu reduzieren. Der Großhandel bezieht seine

Produkte von Produzenten, die im Sinne der

Umwelt handeln und Hotellerie und Tourismus

schnüren nachhaltige Pakete. Allen

gemeinsam ist das Thema Energie, die aus

nachhaltigen Quellen stammen sollte. Da

ist vor allem auch die Hotellerie mit ihren

Wellnessoasen gefordert, die logischerweise

Energiefresser sind. Hackschnitzelwerke,

Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen

sind dabei die besten Helfer, um klimafreund-

Foto: pixabay


lich zu wärmen. Schwimmbäder können mittels Wärmerückgewinnung

aus der Wäscherei und den Wasserwelten beheizt werden, biologisch

abbaubare Pflegeprodukte und ökologische Reinigungsmittel

tun ein Übriges. Die Österreich Werbung holt mit ihrer Publikation

„Nachhaltigkeit in Österreich“ Vorzeigeprojekte vor den Vorhang,

die gleichzeitig zeigen, wie es gehen kann – und soll.

Holz ist der „greenste“ Baustoff schlechthin .

Fotos: Naturhotel Chesa Valisa

Green ist eine Haltung

Eines der gelungenen Beispiele für greene Hotellerie ist das Bio-

Naturhotel Chesa Valisa****s im kleinen Walsertal. Klimaneutral,

bewusste Ernährung und Vorarlberger Holzbauweise, die nur von

heimischen Handwerksbetrieben gefertigt wurde. Wobei Holz die

nachhaltigste Bauweise überhaupt ist, denn als nachwachsender

Rohstoff ist es zudem auch ein Temperaturregler und sorgt für

gesundes Klima. 2019 das erste Mal als klimaneutrales Hotel zertifiziert,

wurde der Prozess beibehalten.

www.naturhotel.at

Das Umweltzeichen als Garant

Für alle, die green agieren, ist das Umweltzeichen das Aushängeschild

für Gäste und Partner und eine Garantie, dass die Kriterien

auch wirklich erfüllt werden. Die Kriterien, die für die Zertifizierung

notwendig sind, sind vielfältig. Die effiziente Nutzung von Ressourcen

ist eines, der Einkauf bei regionalen Lieferanten ein anderes,

CO 2 neutrale Energie, ein effizientes Abfallmanagement und vieles

mehr. Greenwashing wird so auf jeden Fall ausgeschlossen.

Die Website des Österreichischen Umweltzeichens www.

umweltzeichen.at listet nicht nur die notwendigen Kriterien auf,

sondern auch alle mit dem Umweltzeichen zertifizierten Regionen,

Unterkünfte, Gastronomiebetriebe in Österreich.

Das greene Engagement ist einerseits ein Wettbewerbsvorteil,

und andererseits mittlerweile ein Muss. Luxus ist es keines mehr,

denn verzichten kann darauf niemand, der erfolgreich und verantwortungsvoll

handeln möchte.

HWB 239

HISTORISCHES JUWEL

AUSSERGEWÖHNLICHES STADT-

HAUS IM HERZEN VON RETZ

• Geeignet für Hotel- und Gastro-Nutzung

• Repräsentative Räume mit Platz zur persönlichen Entfaltung

• Romantischer Innenhof im Garten

• Eleganter Gewölbekeller mit Weingängen

• Ca. 30 Zimmer mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten

• Massivbauweise mit guter Bausubstanz

• Ca. 1.493 m² Grundfläche

Ihr Ansprechpartner

Ing. Wolfgang Wagner

+43 664 60 517 517 78 I wolfgang.wagner@riv.at


60 HOTELLERIE

10/2025

Kolumne

Relaaax!

Ein freier Tag, Schlechtwetter

im Urlaub oder einfach sich

selbst mal etwas Gutes tun!

Wellness gehört heutzutage

schon zum Alltag, aus dem

man sich eine Auszeit nehmen

möchte. Und dazu muss

man nicht unbedingt wegfahren

oder ein Hotel buchen.

Denn die Zahl der Day Spas

steigt beständig und das trotz

steigender Preise. Denn unter

hundert Euro für einen Tag Entspannung,

etwas essen und viel

Ruhe, tut sich da nichts mehr.

Aber man gönnt sich ja sonst

nichts, sagen sich viele, und bereuen

es auch nicht. Denn gut

genützt, ist so ein Tag tatsächlich

wie Urlaub und hat anhaltende

Wirkung.

Oder man schnappt seine

Badetasche und marschiert

in Richtung einer der zahlreichen

Thermen im Land – eine

ist sicher in der Nähe! Ein bissl

pritscheln, ein paar Pommes

und ein gutes Buch. Wobei,

halt: Pritscheln ist in der Therme

nicht immer eine so gute

Idee, denn echtes Thermalwasser

sollte nur begrenzt genutzt

werden. Steht aber eh immer

beim Becken angeschrieben!

Die Zeiten sind schlecht, das

Leben teuer, aber gerade deshalb

brauchen Mann und Frau

auch einmal eine Auszeit. Und

dafür sind die Wellnessangebote

im Land durchaus geeignet.

Von A bis Z – Sie wissen schon!

Petra Pachler

Redaktionsleitung GASTRO

Herausgeberin Magazin

Genusszeit & GesundReisen

www.genusszeit.at

www.gesundreisen.net

Foto: GASTRO/Rozsnyai

Von Ayurveda bis Zen

Die Wellness-Palette ist schier endlos und reicht von der kompletten

Entspannung bis zum Aktiv sein.

Von Petra Pachler

Man sollte meinen, es gibt schon

alles im Spabereich, doch tatsächlich

tut sich hier trotzdem noch

Neues auf. Fachliche Expertise

lebt in Koexistenz mit Fitnesstrainern, die

das Angebot im Hotel als Nebenjob sehen

und deren Anspruch über angeleitete Bewegungseinheiten

nicht hinausgeht. In der

Massage laufen ebenso Streicheleinheiten

mit echten therapeutischen Angeboten.

Die meisten Hotels versuchen, einen

Schwerpunkt zu legen, der entweder in

Richtung Wohlfühlen oder eher in Richtung

Gesundheit und Sport geht. Und da sind

dann die Fachleute schon auch ausschlaggebend.

Das zeigt sich auch im Rahmen des

Awards des Branchenportals wellness-hotel.

info, das jährlich die 100 besten Wellnesshotels

auszeichnet. Die ersten drei Plätze

gehen an Hotels in Südtirol und Österreich

(Tirol), was auch die Praxistests bestätigt.

Denn kaum sonst wo sind Ausstattung und

Soft Skills so qualitativ wie in diesen beiden

Ländern. Exklusiv, hochwertig, aber auch

teuer, können alle Häuser trotzdem auf ein

gutes Stammgästeklientel verweisen. www.

wellness-hotel.info/award (Wellness-hotel.

info zählt mit jährlich rund einer Million

Nutzern zu den führenden Branchenportalen

für Wellnessurlaube).

Der österreichische Ableger wellnesshotel.at

listet auf den ersten drei Plätzen das

Alpenresort Schwarz in Mieming (Tirol), das

Held Hotel & SPA in Fügen (Tirol) und das

Hotel Kaiserhof in Ellmau (Tirol) auf.

Wer also auf Nummer sicher gehen

möchte, checkt vor der Buchung die entsprechenden

Portale, und verlässt sich nicht

auf Bewertungen. Denn dass Hotels viel

Aufwand in Bewertungsmanagement investieren,

ist jetzt nicht wirklich neu. Aber eben

manchmal auch mit Vorsicht zu genießen.

Denn beide Portale sorgen für Facts, statt

Fake und ziehen unterschiedliche Parameter

für die Bewertung heran.

Europa, Asien oder ganz regional

Auch im Spa-Bereich wird nichts dem Zufall

überlassen und alle Module folgen einem gut

durchdachten Konzept. Die einen setzen auf

regionale Produkte, die sich dann auch in der

Kulinarik finden. Die anderen schauen weit

entfernt über den Teich und statten ihren

Foto: Daria Lukoiko/stock.adobe.com


Hollywood in der Sauna: Die neue Eventsauna im Falkensteiner Hotel Bad Leonfelden setzt neue Maßstäbe: Sie bietet Platz für

bis zu 70 Gäste und das freistehende Design inmitten der Natur schafft ein besonderes Ambiente zwischen frischer Luft und

flackerndem Saunaofen. High-End-Soundtechnik und eine spektakuläre Lichtinszenierung machen den Aufguss zum Event. Im

1.700m² großen Saunagarten wurden 100 Tonnen frische Rasenerde, ein eigener Wandelpfad und ein Bachlauf angelegt.

Foto: FMTG

Wellness-Bereich fernöstlich aus. Im besten

Fall auch gleich mit Fachleuten aus dieser

Region. Für das Ayurveda zum Beispiel. Ach

ja, Zen soll durch die Konzentration auf Alltägliches

und Gewöhnliches ein Zustand

der Erleuchtung und des Wohlbefindens

erreicht werden. Na, dann…

Thermencheck? Passt!

Dass dieser durchwachsene Sommer den

Thermen zugute kommt, ist nicht wirklich

verwunderlich. Plus zehn Prozent konnten die

österreichischen Thermen in diesem Sommer

einfahren und mit der Initiative Therme Plus,

die Anfang 2025 als Verein institutionalisiert

wurde, gibt es auch ein Sprachrohr. Der

Zusammenschluss von 38 heimischen Thermen

setzt nicht nur in den Regionen Impulse,

sondern sind mit rund 10 Mio. Besuchern pro

Jahr ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

In einer Studie aus dem Jahr 2023 bezifferte

das Wirtschaftsforschungsinstitut

(WIFO) die Wertschöpfungsleistung der

heimischen Thermen mit 1,2 Milliarden Euro

(Stand 2019).

Der Vorteil von Thermen ist die Tatsache,

dass sie bei Schlechtwetter ohne

jegliche Vorbereitung gebucht werden

können und somit die Gäste – und auch

die Einheimischen – in der Region halten.

Arbeitskräfte werden damit zusätzlich

geschaffen.

www.thermeplus.at

Foto: AQUA DOME

World Spa Award

Einmal mehr geht die höchste Auszeichnung der Spa-Szene nach

Tirol. Das AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld wurde mit

dem „World Spa Award“ als „World‘s Best Mineral & Hot Springs

Spa 2025“ geehrt. Seit 2015 zeichnen die Awards jährlich Spitzenleistungen

im internationalen Spa- und Wellnesstourismus aus,

nominiert wird von einer Jury, die Entscheidung fällt per Online-

Voting. „Wir sind überglücklich, dass unsere Bemühungen solchermaßen

gewürdigt wurden und bedanken uns vor allem bei unserem

Team“, betonen Geschäftsführerin Bärbel Frey und Direktorin Barbara

Krabath. Passend zur Auszeichnung wurde der Saunabereich

erweitert und mit dem Konzept „Berge, Wasser, Kraft“ neu inszeniert.

Außerdem locken frische Aufguss-Erlebnisse, eine Umgestaltung

des Thermendoms und innovative Longevity-Retreats.

www.aqua-dome.at

Wellnesshotels im

Härtetest

Die 100 besten Wellnesshotels

für 2026

stehen fest. Zum fünften

Mal kürt wellness-hotel.

info aus über 1.600 Betrieben

die Spitzenhotels in

Deutschland, Österreich,

Südtirol und der Schweiz.

Die ersten Plätze gingen

in diesem Jahr nach Südtirol:

das Spa & Relax Hotel

Erika in Dorf Tirol und das

Hotel Das Alpenschlössel

in St. Martin in Passeier

Foto: Alpenresort Schwarz Jan Hanser

bei Meran. Auf Platz drei folgt das Alpenresort Schwarz in Mieming,

Tirol. „Die besten Wellnesshotels überzeugen mit ehrlicher

Qualität und beständiger Gästezufriedenheit“, betont Christoph

Reichl, Redaktionsleiter bei wellness-hotel.info. Bewertet werden

neben den Hotels auch Gästemeinungen auf Google, TripAdvisor

und HolidayCheck, neutralisiert durch den eigens entwickelten

No-Fake-Faktor. Das Ranking liefert damit einen umfassenden

Branchenkompass.

www.wellness-hotel.info


Foto: Yan Krukau

Wellnesswissen gefragt

Für gut ein Fünftel aller Gäste sind Wellness -oder Schönheitsangebote das Entscheidungskriterium für

den Urlaub. Damit stehen Hotels vor der Herausforderung, mit qualifiziertem Personal und passgenauen

Angeboten zu reagieren.

Von Nele Klaffl

Die Basis für qualifiziertes Fachpersonal

bilden etwa Ausbildungen in den

Bereichen Gesundheitstourismus

oder Spa-Management. Wer seinen Gästen

darüber hinaus ein breiteres Angebot eröffnen

möchte, ergänzt diese Grundkenntnisse

durch spezialisierte Weiterbildungen.

Gesundheit hat schließlich viele Facetten. In

Österreich gestaltet sich dies jedoch komplizierter,

denn viele dieser Berufe gelten

nicht als geschützte Gewerbe und staatlich

geregelte Ausbildungswege fehlen. Private

Anbieter richten sich daher oft an internationalen

Standards aus.

Duft im Detail

Ein Blick in die Praxis zeigt, wie vielseitig

diese Spezialisierungen ausfallen können.

Aromatherapie etwa eröffnet ganz neue

Sinneswelten. Diplomierte Aromaexperten

kennen die biochemischen Grundlagen

ätherischer Öle, deren Anwendung und

die Kunst, individuelle Duftprofile zu entwickeln.

Institutionen wie das WIFI bieten

entsprechende Lehrgänge an und machen

Mitarbeitende zu Botschaftern dieser sanften

Therapieform.

www.wifi.at

Mindful Moments

Auch Meditation und Achtsamkeit sind

gefragte Tools und das zu Recht. Studien der

University of Cambridge zeigen, dass Achtsamkeitstraining

das Bewusstsein verändern

und ein Gefühl von Einheit vermitteln

kann. In verschiedenen Ausbildungen, die

von kurzen Intensivkursen bis zu monatelangen

Lehrgängen reichen, lernen Teilnehmer,

Techniken wie Klang- oder Yogameditation

sowie Methoden, um Räume für

innere Ruhe zu schaffen. Selbsterfahrung

spielt dabei eine zentrale Rolle, denn wer

Achtsamkeit lehren will, muss sie zunächst

selbst erfahren.

Innere Ruhe inklusive

Kaum ein Trend ist jedoch so sichtbar wie

Yoga. Rund 300 Millionen Menschen weltweit

rollen regelmäßig ihre Matte aus. Auch in

Hotels gehört Yoga mittlerweile zum Pflichtprogramm,

sei es als tägliche Session mit

hauseigenem Lehrer oder gar als Yoga-Hotel.

Auch hier ist die Ausbildung nicht staatlich

geregelt. Anbieter wie die Yoga-Akademie

Austria orientieren sich daher an internationalen

Standards der Yoga Alliance oder tragen

Qualitätszertifizierungen wie das Ö-Cert.

www.yogaakademieaustria.com

So zeigt sich Wellness in den verschiedensten

Formen. Richtig kombiniert formt sie ein

Angebot, das Gäste gestärkt in den Alltag

zurückkehren lässt.


10/2025

KARRIERE 63

Nachhaltig veranstalten

Das Klimabündnis lädt 2025

gemeinsam mit klima:aktiv

mobil und vionmo zum

neuen Lehrgang „Zukunftsfähige

Großveranstaltungen

gestalten – Nachhaltiges

Event- und Mobilitätsmanagement“

ein. Im Mittelpunkt

stehen Konzepte, mit

denen Events ökologisch,

sozial und wirtschaftlich

zukunftsfähig umgesetzt

Foto: The Climate Reality Project

werden können. Der Lehrgang

vermittelt praxisnahes Wissen zu ressourcenschonender Planung,

nachhaltiger Mobilität und klimafreundlichen Strategien. Unter

der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn.

Markus Mailer und Univ.-Prof. Martin Schnitzer, PhD umfasst er

zwei Module: am 22./23. Oktober 2025 in Villach sowie am 12./13.

November 2025 in Krems. Workshops, Vorträge und Networking

runden das Programm ab. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten

die Teilnehmer ein Zertifikat.

www.klimabuendnis.at

Tee-Talente

Rund eine Milliarde Teebeutel

produziert TEEKANNE

jährlich am Standort Salzburg-

Liefering. Während die Abfüllung

hochautomatisiert erfolgt,

werden Qualitätskontrolle und

Rohstoffmischung manuell

durchgeführt. Für die Bedienung,

Wartung und Weiterentwicklung

der Maschinen braucht es

gut ausgebildete Fachkräfte. Da

diese immer schwieriger zu rekrutieren

sind, bildet TEEKANNE

nun selbst aus und investierte

Foto: TEEKANNE / Neumayr

250.000 € in das neue Trainingszentrum.

Dieses liegt direkt neben der Produktion und schafft ein

motivierendes Umfeld für die nächste Generation technischer

Talente. Anfang September starteten die ersten Lehrlinge ihre

Ausbildung zum Mechatroniker. Geschäftsführer Thomas Göbel

betont: „Wir wollten nicht mehr davon abhängig sein, ob der Markt

die Fachkräfte hervorbringt, die wir brauchen.“

www.teekanne.at

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64 PERSONALIA

10/2025

Foto: c_OeHT/David Sailer Foto: Hotel Imperial

Neue Ära am Herd

Das Restaurant OPUS im Hotel Imperial Wien begrüßt

Nikolaus Platteter als neuen Chef de Cuisine. Nach Stationen

in Portugal und zuletzt als Küchenchef im Schlosshotel

Fiss in Tirol, wo er für das Gourmetrestaurant einen Michelin

Stern erkochte, schlägt

der gebürtige Gmundner

nun ein neues

Kapitel auf. In seiner

Arbeit verbindet Platteter

klassische französische

Küche mit

internationalen Einflüssen.

www.restaurant-opus.at

Doppelte Expertise

Ab Oktober übernimmt Andrea

Sassen-Abfalter die Geschäftsführung

der Österreichischen

Hotel- und Tourismusbank GmbH

(OeHT) im Bereich Marktfolge und

bildet mit Matthias Matzer die neue

Doppelspitze. Die Juristin leitete

zuvor Legal & Compliance bei der

OeKB, war Aufsichtsratsmitglied

der OeHT und engagiert sich für

Female Leadership. Gemeinsam

wollen sie den heimischen Tourismus

strategisch fördern.

www.oeht.at

Ergänztes Team

Transgourmet Österreich verstärkt sein Führungsteam. Mit

September 2025 übernimmt der ausgewiesene Marken-

Experte Christoph Zoister die Bereichsleitung Marketing &

Kommunikation. Der erfahrene FMCG-Stratege verantwortet

Markenführung,

Kommunikation und

Pressearbeit und bringt

über zehn Jahre internationale

Erfahrung

in Brand-Entwicklung,

Innovation und strategischem

Marketing für

Branchen-Größen mit.

www.transgourmet.at

Erweiterte Führungsebene

Alexandra Hailzl wurde

mit Oktober 2025 zur

Geschäftsführerin der

Europ Assistance GmbH

bestellt. Zuvor war Hailzl

als Director Human

Resources Mitglied der

Geschäftsleitung. Die studierte

Juristin verfügt über

langjährige Erfahrung in

HR, Organisationsentwicklung und Change-Prozessen und

begleitete Transformations- und Digitalisierungsprojekte in

nationalen und internationalen Konzernen.

www.europ-assistance.at

Foto: M. Germann für Transgourmet Österreich

Foto: Europ Assistance

Foto: Harald Mayer

Mit Führungserfahrung

Mag. Harald Mayer hat die

Rolle des CEO bei Wojnar’s

Wiener Leckerbissen Delikatessenerzeugung

GmbH übernommen.

Er verantwortet künftig

Strategie, Finanzen, Marketing,

Vertrieb und M&A. Mayer folgt

damit auf Mag. Wolfgang Pesta.

Mit umfassender Führungserfahrung

aus Handel und Industrie,

darunter Stationen bei Toyota

Frey und der Ottakringer Brauerei,

bringt Mayer tiefgehende

Expertise mit.

www.wojnar.at

Familien-Franchise

Desiree Kuhn startet als Franchisenehmerin

bei McDonald’s

Österreich und übernimmt

das Restaurant in der Wiener

Straße in Knittelfeld. Sie bringt

langjährige Erfahrung mit: Seit

13 Jahren ist sie in verschiedenen

Funktionen bei McDonald’s

tätig – zuletzt als Trainingsverantwortliche

und Business

Managerin im Restaurant Knittelfeld.

Desiree Kuhn übernimmt

das Restaurant von ihrem Vater

Dietmar Kuhn.

www.mcdonalds.at

Foto: McDonalds‘s Österreich


10/2025

BUCHTIPPS 65

Foto: Südwest

Foto: Servus

Foto: LV Buch

Brot macht gesund

Brot backen liegt im Trend, doch gleichzeitig

stehen Getreide und Kohlenhydrate

im Schatten von Vorurteilen. Die

Gesundheitsexpertin Michaela Axt-Gadermann

zeigt, warum Getreide für unsere

Gesundheit wertvoll ist. Gemeinsam mit

Bio-Bäckermeister und Brotsommelier

Johannes Dackweiler präsentiert sie Backwaren

für verschiedene Bedürfnisse: ballaststoffreich,

proteinbetont, glutenfrei oder

histaminarm.

www.penguin.de

Umfang: 176 Seiten

Einband: Gebunden

20,60 €, ISBN: 978-3-517-10321-1

Konventionen brechen

Mit seinem Restaurant am Siriuskogl

hat Christoph „Krauli“ Held

aus einem unscheinbaren Ausflugslokal

einen Ort geschaffen, der heute

zu den größten Kulinarikschätzen

des Salzkammerguts zählt. In seinem

ersten Kochbuch teilt er 60 saisonale

Rezepte sowie über 40 Ideen für die

gut gefüllte Vorratskammer und lädt

dazu ein, Konventionen über Bord zu

werfen, damit der Spaß am Kochen

wieder ganz oben steht.

www.beneventopublishing.com

Umfang: 256 Seiten

Einband: Gebunden

40 €, ISBN: 13 9783710404009

Für junge Naschkatzen

Dieses Buch sorgt für strahlende

Kinderaugen: Geburtstagskinder

können in den Seiten

stöbern und ihren ganz persönlichen

Festtagskuchen auswählen.

Nachwuchsbäcker lernen mit einfachen

Becher- und Löffelrezepten

spielerisch das Backen, unterstützt

durch bebilderte Schritt-für-

Schritt-Anleitungen. Auch für die

Allerkleinsten ist im Kapitel „Babyfreundlich backen“ mit natürlich

gesüßtem Gebäck gesorgt.

www.lv-buch.de

Umfang: 148 Seiten

Einband: Spiralbindung

25 €, ISBN: 978-3-7843-5806-2

Foto: Media Pro im LV

Foto: Tyrolia Verlag

Foto: Braumüller Verlag

Süßes Ende

Ein gelungenes Menü verdient einen

krönenden Abschluss, und dieses

Buch liefert ihn. Über 60 Desserts aus

der „essen & trinken“-Küche begeistern

mit Rezepten von luftigem Mousse

über cremiges Parfait bis zu kunstvoll

angerichteten Törtchen. Neu interpretierte

Klassiker wie Kaffee-Panna-

Cotta, fruchtige Kreationen und feine

Pâtisserie gelingen dank ausführlicher

Schritt-für-Schritt-Anleitungen mühelos.

www.lv-buch.de

Umfang: 160 Seiten

Einband: Gebunden

29 €, ISBN: 978-3784358109

Runde Glücklichmacher

Stilles Brennen

Durchstöbert man Rezepte der bäuerlichen

Küche, führt am Knödel

wohl kein Weg vorbei. Von herzhaft

bis süß und von deftig bis leicht sind

Knödel wahre Alleskönner. Fünfzig

vielfach erprobte Gerichte, traditionell

oder modern interpretiert, werden von

Bäuerinnen mit Schritt-für-Schritt-

Anleitungen verraten. So reihen sich

klassische Varianten mit Speck und

Käse neben überraschenden modernen

Kombinationen.

www.tyrolia-verlag.at

Umfang: 152 Seiten

Einband: Gebunden

25 €, ISBN: 978-3-7022-4303-6

Wir leben im Überfluss, mit zu viel

Essen, zu viel Stress und Ernährungsmythen.

„Low Carb“, „Light“, „High

Protein“. All das klingt gesund, ist aber

oft Teil eines Problems, das uns still und

schleichend krank macht: Silent Inflammation.

Prof. Dr. Markus Metka und Dr.

Klaus Postmann zeigen, wie der moderne

Lebensstil unsere Gesundheit entflammt

und wie wir das Feuer wieder in Balance

bringen können.

www.braumueller.at

Umfang: 256 Seiten

Einband: Gebunden

24 €, ISBN: 978-3-99100-422-6


66 VORSCHAU ADVERTORIAL

& IMPRESSUM

10/2025

Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:

Anzeigenschluss

Erscheinungstermin

Food Getränke Non-Food

Tourismus/

Hotellerie/Karriere

20. 10.

2025

3. 11. 2025

• Convenience

• Hausmannskost

• Milch & Käse

• Eis Trends 25/26

• Ethno: Feta & Co

• Bier Innovationen

• Edelbrände

• Sekt &

Champagner

• Kaffee & Tee

• Kaffeemaschinen

• Berufsbekleidung

• Küchentechnik:

Herde

• Küchenhygiene

• Gemeinschaftsverpflegung

• Tischkultur

• Wintertourismus

• Innovative

Hotel-Konzepte

• Architektur: Bad & Spa

• Karriere: Ausbildung

Gastronomiemanagement

Alles für den Gast - Spezial

Button-Legende

In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:

NACH

HALTIG

Stories, die unter

anderem

Nachhaltigkeit zum

Inhalt haben.

WIRTSHAUS-

KULTUR

Portraits, welche die

Wirtshauskultur in

Österreich

repräsentieren.

ETHNO

FOOD

Die Küchen

der Welt.

SÜD

TIROL

Foto: Josef Rozsnyai

Impressum

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;

Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:

ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,

Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at

› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,

pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin

Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,

Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara

Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›

Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479

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Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt:

1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt

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