GASTRO das Fachmagazin 10/25
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Herbstkulinarik (Seite 16)
D A S F A C H M A G A Z I N
GREEN
FUTURE
Ausgabe 10/2025
Ausgabe 10, Oktober 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Falkensteiner Hotels & Residences (Thomas Haslauer), Svitlana/stock.adobe.com (Koch), andreusK/stock.adobe.com (Hintergrund), BGStock72/stock.adobe.com (Frau)
THOMAS HASLAUER:
VOM FRÜHSTÜCKSKELLNER
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Von Ayurveda bis Zen (Seite 60)
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Ausgabe 10, Oktober 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
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10/2025
EDITORIAL 3
Erntedank
In Österreich steht der
Herbst ganz im Zeichen
des Erntedankes.
In den ländlichen Regionen
wird das Einbringen
der Früchte mit einem
großen Fest gefeiert, aber
auch in der Stadt wird Erntedank immer
mehr zum gastronomischen Schwerpunkt.
Die Früchte des Feldes und des Waldes
werden eingeholt und da zeigt sich, dass
Österreich seinen Namen zu Recht trägt:
Denn unser Land ist wirklich reich an diesen
Dingen. Was Bauern, Landwirte und Kräuterfachleute
an Vielfalt im Herbst einbringen,
ist die Basis für Gastronomen, die dann
Köstliches daraus zaubern. Denn erst sie
sind jene, die das gute Qualitätsprodukt zur
Vollendung bringen, und da laufen die Köche
zur Höchstform auf. Klassisch-traditionelles
wird kombiniert mit Innovativem, da findet
sich auf dem Getreiderisotto plötzlich eine
gegrillte Wassermelone und Gäste staunen
über die gelungene Kombination.
Der Erntedank ist aber nicht nur der Zeitpunkt
der Ernte, sondern, wie der Name
schon sagt, auch die Zeit des Dankes. Und
auch da haben wir Österreicher Grund genug
dafür. Unser Land gibt alles her, was wir an
Lebensmitteln brauchen und das in allerbester
Qualität. Danke an unsere Bauern! Denn
mehr „green“ geht wirklich nicht mehr!
Was in Österreich der Erntedank ist, das
ist in Südtirol die Zeit des Törggelens. Auch
hier werden die Früchte
des Sommers eingebracht
und mit großen,
regionalen Festen gefeiert.
Inklusive Wein und
Maroni. Wie Südtirol in
seiner Ausrichtung und
der Lebensart überhaupt unserem Land sehr
ähnlich ist – genießen tun wir alle gerne!
Nicht zuletzt deshalb liegt unsere aktuelle
GASTRO Ausgabe auch auf der Messe Hotel
in Bozen auf. Prall gefüllt mit Neuigkeiten aus
der Gastronomie und Hotellerie. Und einem
Porträt, das der Geschichte vom Tellerwäscher
zum Millionär angelehnt scheint. Nur
diesmal in der Hotellerie, wo der Frühstückskellner
zum Hoteldirektor avanciert. Und
genau das zeigt auch, wie vielfältig und chancenreich
Berufe in der Hotellerie und Gastronomie
sind. Und wie spannend, aber auch
fordernd. Wie zum Beispiel jetzt der „Sober
Oktober“, der den rasant wachsenden Trend
zu alkoholfreien Getränken bedient. Eine
Herausforderung einerseits, aber auch eine
Chance gleichermaßen andererseits. Und
auch hier sind die Grundprodukte in vielen
Bereichen bei uns vorhanden. Österreich
„reich“, eben. Wie schon eingangs erwähnt!
Noch reicher an Informationen und
Inhalten wird natürlich unsere nächste Ausgabe
Anfang November pünktlich zur Alles
für den Gast Messe, die heuer Ihr 55 jähriges
Jubiläum feiert.
Kurt & Michael HEINZ
Herbstkulinarik (Seite 16)
VOM FRÜHSTÜCKSKELLNER
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4
INHALT 10/2025
Aktuell & angesagt
Food 14 bis 35
Personelles Seite 64
Buchtipps Seite 65
Vorschau und Impressum Seite 66
Die kulinarische Strauss-Familie
Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlerfamilien
der damaligen Zeit, war die
Familie Strauss keineswegs arm. Ganz im
Gegenteil lebten sie in gutem Wohlstand
und zelebrierten das auch.
Seite 10
Foto: pixelmaker
Herbst auf dem Teller
Kaum eine andere Jahreszeit kann mit
so viel unterschiedlichen Geschmäckern
aufwarten, wie der Herbst.
Seite 16
Foto: Andrea Jungwirth
Gans schön Wild
Zwei Klassiker, die im Herbst auf vielen
Speisekarten zu finden sind, sind Gans
und Wild und beide stehen für Genuss
und Tradition.
Seite 22
Ein Topf, tausend Welten
Paella, Curry oder Gulasch, sie alle folgen
einem simplen Prinzip: Ein einziges
Gefäß reicht, um ein ganzes Gericht zu
orchestrieren.
Seite 28
Vom Frühstückskellner zum
Hoteldirektor
Thomas Haslauer ist mit 29 Jahren der
jüngste Hoteldirektor in der Falkensteiner
Gruppe und von Beginn an im Schlosshotel
Velden tätig..
Seite 32
Cold & hot drinks 36 bis 47
Prickelnd klar
Pils ist das Understatement unter den
Bieren – ein verlässlicher Begleiter in der
Gastronomie.
Seite 37
Süß trifft stark
Liköre sind die unterschätzten Allrounder
in der Bar- und Gastronomiewelt – vielseitig,
wandelbar und voller Überraschungen.
Seite 38
Der erste Wein des Jahres
Wenn die Blätter sich golden färben und
die Tage kürzer werden beginnt in den
Kellern der Winzer die spannendste Phase
des Jahres: Der Moment, in dem der
erste Wein des neuen Jahrgangs ins Glas
kommt. Für Gastronomen ist dies eine
einmalige Chance, ihre Gäste mit einer
besonderen Spezialität zu begeistern –
dem Jungwein.
Seite 43
Foto: PheelingsMedia/stock.adobe.com
(K)ein bisschen Plastik zum Tee
Die Tee-Saison ist eröffnet und auch
beim Tee stellt sich die Frage der Nachhaltigkeit.
Seite 45
Foto: stokkete/stock.adobe.com
Morgenstund hat fairen Kaffee im
Mund
Er begleitet den Hotelgast am Frühstücksbuffet,
schenkt zwischendurch im
Zimmer Energie und rundet abends das
Menü ab. Doch immer drängender stellt
sich die Frage, wo der Kaffee unter welchen
Bedingungen produziert wurde.
Seite 46
Tourismus, Hotellerie & Karriere 56 bis 63 Non food 48 bis 55
Kantine kann was
Effiziente Prozesse, passende Technik
und flexible Konzepte machen die
Kantine zum Erfolgsmodell der Gemeinschaftsverpflegung.
Seite 50
Bits statt Bohnen
Wenn Prozesse digital werden, läuft die
Gastronomie runder.
Seite 52
Foto: Priscilla Du Preez
Die Karte spricht mit
Wie das Geschirr, verdient auch die Speisekarte
ihren Platz am Tisch.
Seite 54
Green ist kein Luxus
Sondern eine Verantwortung kommenden
Generationen gegenüber und ganz
nebenbei auch für das Jetzt eine Voraussetzung.
Seite 10
Foto: Daria Lukoiko/stock.adobe.com
Von Ayurveda bis Zen
Die Wellness-Palette ist schier endlos
und reicht von der kompletten Entspannung
bis zum Aktiv sein.
Seite 60
Wellnesswissen gefragt
Für gut ein Fünftel aller Gäste sind
Wellness -oder Schönheitsangebote das
Entscheidungskriterium für den Urlaub.
Damit stehen Hotels vor der Herausforderung,
mit qualifiziertem Personal und
passgenauen Angeboten zu reagieren.
Seite 62
10/2025
AKTUELL & ANGESAGT 5
Bunte Vielfalt
Foto: www.aerialshot.at
Seit Generationen steht Halek für Qualität, Innovation und
gelebte Nachhaltigkeit im Bereich Verpackungslösungen. Mit
mehr als 2.000 Produkten, von To-Go-Verpackungen bis zu Servietten
und Tragetaschen, bietet das Unternehmen, das auf über
30 Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurückblickt, ein breites
Sortiment. Mit dem Label ECO STAR by Halek werden besonders
umweltfreundliche, funktionale und preislich attraktive Produkte
klar erkennbar. Gastronomen profitieren nicht nur von nachhaltigen
Alternativen, sondern auch von einem Service, der durch
persönliche Beratung, Transparenz und hohe Lieferfähigkeit überzeugt.
Ob Großküche, Café oder Take-away, Halek gilt als verlässlicher
Partner, wenn es um Verpackungslösungen geht, die sowohl
die Umwelt schonen als auch den Gastronomie-Alltag erleichtern.
www.halek.at
Longevity-Hotel des Jahres
Im festlichen Rahmen des Wiener Palais Coburg wurden die
Preisträger des Gault&Millau-Hotelguide 2026 ausgezeichnet.
In diesem zeigt sich der Trend zum gesunden Leben. Aus Wellness
wird Longevity – und dieses Konzept wird vom Natur- und
Wellnesshotel Höflehner ganzheitlich umgesetzt, was sich sichtlich
gelohnt hat. So wurde das Hotel mit dem Titel „Longevity- und
Wellnesshotel des Jahres 2026“ geehrt. Auf 1.117 Metern Seehöhe
begeistert das Hotel mit beeindruckendem Dachstein-Blick, einem
5.000 Quadratmeter großen Premium Alpin Spa und einem neuen
Yogahaus für Rückzug und Konzentration. Ergänzt wird das Angebot
durch maßgeschneiderte Health-Care-Programme und innovative
Longevity-Retreats, die Körper, Geist und Seele in Balance
bringen und Gästen nachhaltige Lebensqualität vermitteln.
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6 AKTUELL & ANGESAGT
10/2025
Nachhaltigkeit als neue Exzellenz
Der Hotel Sustainability Award 2025 würdigt die Zukunft der
Gastlichkeit.
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Nachhaltigkeit ist kein Schlagwort
mehr. Sie ist der neue Maßstab für
Qualität in der Hotellerie und Gastronomie.
Mit dem Hotel Sustainability Award
2025 rückt die Messe Bozen im Rahmen
der Fachmesse Hotel jene Unternehmen
und Betriebe ins Rampenlicht, die Verantwortung
übernehmen und den Wandel
der Branche aktiv gestalten. Der Preis
zeigt: Zukunftsfähige Gastlichkeit entsteht
dort, wo wirtschaftlicher Erfolg,
ökologische Verantwortung und soziale
Fairness im Einklang stehen.
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In seiner siebten Auflage verzeichnet
der Award über 70 Einreichungen, davon 30
von Beherbergungsbetrieben – ein klares
Signal der Branche. Die Projekte reichen von
innovativen Energielösungen über Kreislaufprodukte
bis hin zu sozialen Konzepten, die
Mitarbeitenden neue Perspektiven bieten.
Die fünf Kategorien – Sustainable Technology,
Circular Product Design, Sustainable
Food & Drink, Sustainable Tourism Pioneers
360° und Better Together – spiegeln die
gesamte Bandbreite nachhaltiger Exzellenz
wider. Sie würdigen Unternehmen, die
zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur moralisch
geboten, sondern auch wirtschaftlich
klug ist.
Der Hotel Sustainability Award ist längst
mehr als eine Auszeichnung. Er ist ein Signal
für eine Branche im Aufbruch, die Verantwortung
übernimmt und zeigt, dass echte
Gastfreundschaft weit über Service hinausgeht.
Sie bedeutet Respekt – vor Mensch,
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8
AKTUELL & ANGESAGT 10/2025
Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 10/25
So is(s) es …!
Die Teuerung ist noch nicht
vorbei. Nach anfänglicher Beruhigung
des Preisanstieges in
und nach der Pandemie scheint die
Teuerung noch immer nicht am Ende zu
sein. Wie man den Nachrichten entnehmen kann,
lag die Inflationsrate im August 2025 bei 4,1 %. In
Österreich liegen die Preise auch bei den Großmärkten
bei allen Artikeln durchschnittlich bei
mindestens 11% über jenen in Deutschland. Österreichische
Konzernvorgaben? Damit verbunden
werden wohl auch die Tariflöhne für Koch & Kellner
weiter ansteigen. Der Gastronom ist in einem
Dilemma – muss er doch realistischerweise schon
wieder seine Preiskarte neu drucken und seine
Kasse neu programmieren. Wohl dem, der sich seine
Gäste so erzogen hat, zu Besuchern, denen es
wurscht ist!
Entzieht sich der Gastwirt dem Teuerungswahnsinn,
bleibt ihm weniger übrig. Wenn´s vorher
schon nicht einfach war, dann wird’s jetzt noch
schwieriger. Wehe dem, der nicht rechnen kann
und schnell reagiert.
Klar ist aber in jedem Fall auch, dass der „Kuchen“
kleiner wird. Es gibt weniger Kunden in unseren
Lokalen und/oder Leute, die weniger ausgeben
können.
Es ist ein Dilemma. Neue Speisen müssen her
– welche, deren Marge besser ist. Portionen müssen
kleiner werden. Extras müssen zusätzlich verrechnet
werden und der Hilfsarbeiter (da günstiger)
muss den Abwasch machen, kochen und servieren.
Überleben um jeden Preis! Um jeden Preis?
Vielleicht ist der Diskurs in Deutschland mit der
Sieben-Prozent-USt. für Gastronomie auch eine
Idee für uns und kann helfen, dass die Speisenkarte
dann doch so bleiben kann, wie sie ist.
Mark Chad Lewis
President F&B Manager Club AUSTRIA
www.f-b-manager.com
Foto: F&B Manager Club AUSTIRA
Mix it, Cook it, Hack it!
Wenn sich die Türen der „Alles für den Gast“ 2025 vom 8. bis
11. November öffnen, verwandelt sich Salzburg wieder in das
pulsierende Zentrum der Gastronomie- und Hotellerieszene. Fachleute,
junge Talente und etablierte Größen der Branche nutzen die
Gelegenheit, Wissen zu teilen, Inspiration zu sammeln und neue
Kontakte zu knüpfen. Das Programm ist vielseitig und verspricht
vier abwechslungsreiche Tage.
Ein Fixpunkt der Messe ist der Austrian Bartender Award. Der
unabhängige Cocktailwettbewerb gibt Österreichs Barkeepern
eine Bühne für ihre außergewöhnlichen Kreationen. In den Kategorien
Alcoholic und Non-Alcoholic können die Teilnehmenden
frei gestalten, von der Wahl der Zutaten bis hin zur Präsentation.
Die besten Drinks werden mit Trophäen, Sachpreisen und einem
Preisgeld von insgesamt 1.800 Euro belohnt. Zum ersten Mal
macht auch der Schlemmer Atlas mit seinem Award „TOP50 Köche
Südtirols“ Station auf der Messe. Hier werden Spitzenköche ausgezeichnet,
die durch Innovationskraft, Teamgeist und regionale
Verankerung herausragen. Und wer lieber tüftelt, kommt beim Tourism
Technology Festival 3.0 auf seine Kosten, wo der Hackathon
Energie, Ideen und Community zusammenbringt. Preise, Networking
und eine energiegeladene Atmosphäre inklusive.
www.gastmesse.at
Foto: FRBMedia/Christopher Blank
10 AKTUELL & ANGESAGT
10/2025
INFO
Kultur in Zahlen
Die größte Gruppe der Kultururlauber
hierzulande stellen die Österreicher
selbst mit 27 Prozent. Rund 25 Prozent
der Kulturreisenden in Österreich sind
Erstbesucher, während die Hälfte als
Stammgäste gilt. Sehenswürdigkeiten
und kulturelle Angebote stehen mit 79
Prozent an erster Stelle, wenn es um die
Motivation für einen Kultururlaub in
Österreich geht. Auf Platz zwei folgt die
regionale Einzigartigkeit mit 33 Prozent.
Der kulturaffine Gast nächtigt zu 42
Prozent im 4-Sterne Hotel und isst auch im
Restaurant. Damit hat der Kulturgast eine
hohe Wertschöpfung.
In Wien brachte das Jubiläumsjahr 200
Jahre Johann Strauss alleine dem Strauss
Museum bisher über 65.000 Gäste.
Der Künstler Herbert Lippert und Eduard
Strauss mit den handbemalten Tellern .
Fotos: Gmunder Keramik
Die kulinarische
Strauss-Familie
Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlerfamilien der damaligen Zeit, war die Familie Strauss keineswegs
arm. Ganz im Gegenteil lebten sie in gutem Wohlstand und zelebrierten das auch. Von Petra Pachler
Große Feste, gutes Essen und
Champagner: Die Strauss Dynastie
wusste zu feiern und tat das
auch sehr ausgiebig. Naheliegend,
dass anlässlich 200 Jahre Johann Strauss
nun namhafte Unternehmen ausrücken,
um den Walzerkönig mit Sonder-Editions
zu ehren. Da wäre einmal die Sektkellerei
Szigeti in Gols, die anlässlich des Jubiläums
eine eigens komponierte Cuvee kreierte,
die, abgefüllt in Bubbles, Piccolo und 0,75
l-Flaschen, an die Rolle des Champagners
in Strauss Operetten erinnern soll. Mit
Etiketten von Kammersänger und Maler,
Herbert Lippert, die den Komponisten als
Porträt zeigen, ist die Anniversary Edition
von Szigeti eine besondere Hommage an
das Strauss-Jahr. Und begleitet als Sonderedition
auch die Gäste bei den Flügen mit
den Austrian Airlines.
Gut essen, gut trinken
und schön aufdecken
Das Strauss-Porträt von Lippert machte
sich aber auch die Gmundner Keramik zu
eigen, die eine limitierte „Strauss-Trilogie“
auf den Markt brachte. Bei der, und das ist
das Besondere, jedes Porträt von Herbert
Lippert persönlich auf jedes Stück gemalt
wird. Hier finden zwei Stück klassischer
österreichischer Geschichte aufeinander,
die für Sammler einen besonderen Wert
darstellen. Mit Eduard Strauss, dem Urenkel
von Johann Strauss, war bei der Präsentation
auch ein begeistertes Mitglied der Strauss
Familie dabei.
Dass die Kulinarik im Hause Strauss
einen hohen Stellenwert hatte, zeigt sich
nicht zuletzt auch in den Strauss-Dinner-
Shows, die durchgehend im Mirage, im
Wiener Prater, angeboten werden. Klassische
österreichische Küche, kombiniert mit
musikalischen Darbietungen der Strauss
Philharmonie.
Strauss und Sekt gehören zusammen,
sagt Peter Szigeti, und ist zu Recht stolz
auf seine „Premium Sekt Cuvee Blanc Brut
– Anniversary Edition 200 Years of Johann
10/2025
AKTUELL & ANGESAGT 11
Strauss“. Dem Walzerkönig selbst hätte
diese prickelnde Sonderedition mit Sicherheit
geschmeckt.
Strauss und der Tourismus
Johann Strauss Sohn im Besonderen, aber die
ganze Strauss-Dynastie, ist eines der Zugpferde
für den Wiener Tourismus. Strauss
hat mit seinem Donauwalzer die ganze Welt
erobert und ebendort auch Wien bekannt
gemacht. Sein Name ist untrennbar mit der
Stadt verbunden und beim alljährlichen Neujahrskonzert,
das in die ganze Welt übertragen
wird, ist der Donauwalzer das Highlight
schlechthin. Nicht verwunderlich also, dass
es auch ein gleichnamiges Hotel in Wien gibt.
Das Boutiquehotel Donauwalzer im 17.
Bezirk, war zu Strauss‘ Zeiten in der Vorstadt
gelegen. Heute ist sein Standort mit
der unmittelbaren Nähe zur U-Bahn äußerst
zentral und wird nicht selten sehr wohl
wegen seines Namens gebucht. Dass in der
Lobby immer wieder einmal der Donauwalzer
erklingt, versteht sich von selbst. Ganz
besonders sind aber die Zimmer, denn jedes
Das Zimmer Donauwalzer im gleichnamigen
Wiener Hotel.
der 23 ist anders und alle sind Wiener Traditionsbetrieben
gewidmet, die es - so wie
auch das Donauwalzer - seit über 100 Jahren
in Wien gibt. So findet sich ein Zimmer der
Ottakringer Brauerei genauso, wie eines der
Marmeladenmanufaktur Staud oder auch der
Konditorei Aida. Fehlen darf natürlich auch
nicht die Kaffeehaus-Dynastie Landtmann,
Foto: Boutiquehotel Donauwalzer
Strauss-Sekt von Szigeti zum
Jubiläumsjahr.
die ebenfalls ein Zimmer ausgestattet hat.
Und das Strauss Museum erfreut sich im
Jubiläumsjahr des Walzerkönigs selbstredend
auch großer Beliebtheit.
Man sieht, Wien liebt, lebt und atmet
Johann Strauss jun. und nun hat er endlich
auch einen eigenen Sekt. Zeit war’s!
www.johannstrauss2025.at
Foto: Szigeti
Foto: Tourismusverein Schenna/Roter Rucksack
Entschleunigtes Südtirol
In Südtirol ist der November die eigentliche
„stade Zeit“, hier herrscht weder
Stress noch Hektik. Bevor Weihnachtsmärkte
öffnen und Wintersportler anrücken,
schlummert das kleine Land jenseits
des Brenners bei milden Temperaturen
dem letzten Saisonhöhepunkt des Jahres
entgegen. In Schenna erleben Gäste bei
gemütlichen Touren am Schennaberg,
feinen Weinen und authentischer Kultur
eine entschleunigte Auszeit. Die Seilbahn
Taser bringt Wanderer täglich auf die
Gipfel und eröffnet Aussichten über weite
Almen. Unterwegs laden zahlreiche Bergwirtschaften
zu Einkehrschwüngen ein,
bei denen herbstliche Spezialitäten serviert
werden, begleitet von Ziehharmonikaklängen.
Wer Ruhe sucht, genießt Day-Spa, Zirbensauna,
Dampfbad oder Whirlpool mit
Blick auf Meran. Fachkundige Kosmetiker
und Masseure verwöhnen mit Heubädern,
Arnikamasken oder klassischen Massagen.
SÜD
TIROL
Genussvoll wird es bei Wild.Wein.Gesang
vom 2. bis 23. November 2025. Örtliche
Gasthäuser präsentieren Rehrücken, hausgemachte
Pasta mit Entensugo und ausgesuchte
Südtiroler Weine. Dazu kommen
stimmungsvolle Theater- und Gesangseinlagen
sowie persönliche Gespräche mit den
Gastgebern. So verbinden sich Natur, Kulinarik,
Kultur und Entspannung zu einem
gemütlichen November in Südtirol.
www.schenna.com
SZIGETI
Cuvée Blanc Brut
„Edition 200 Jahre
Johann Strauss“
200 Jahre Johann Strauss: Premium
Anniversary Edition by SZIGETI Gols
Die Sektkellerei SZIGETI am Neusiedlersee feiert den Geburtstag des Walzerkönigs mit einer eigens
komponierten Cuvée, die ebenso prickelnd und anregend wirkt wie die Musik des österreichischen
Musikgenies.
In Zusammenarbeit mit Herbert Lippert
und Gmundner Keramik ist eine einmalige
künstlerische Hommage entstanden. Die
Sektkellerei SZIGETI, seit mehr als 30 Jahren
bekannt für ihre weltweit ausgezeichneten
Premium Sparklings, ehrt Johann Strauss
mit einer exklusiven Sonderabfüllung. Inspiriert
von der Rolle des Champagners in
den Operetten des Komponisten, wird die
prickelnde Cuvée in Bubbles, Piccolo- und
0,75 l-Flaschen abgefüllt und mit künstlerisch
hochwertigen Etiketten veredelt. Die
Strauss-Edition erregt in der Gastronomie,
bei Festivitäten und Bällen sowie in der
SZIGETI-Vinothek in Gols im Jubiläumsjahr
zweifellos große Aufmerksamkeit.
Selbstverständlich werden die Sparklings
für diese meisterhafte Cuvée nach der
Méthode Traditionnelle - der Champagnermethode
- hergestellt.
Etiketten von Herbert Lippert
Kammersänger, Grammy-Gewinner und
Maler Herbert Lippert ist mit Johann Strauss
seit frühester Kindheit verbunden. Schon als
Solist der Wiener Sängerknaben entdeckte
er seine Liebe zu den Melodien des Walzerkönigs.
Dem weltweit bekannten Universalkünstler
Lippert ist es eine besondere
Freude, dass das ausdrucksstarke Strauss-
Portrait aus seiner Hand die Etiketten der
Anniversary Edition von SZIGETI ziert.
Strauss und Gmundner Keramik
Neben SZIGETI Gols und Herbert Lippert
ist das renommierte Unternehmen
Gmundner Keramik Teil der „Strauss-Trilogie
2025“. Das Bild des Walzerkönigs ziert
nicht nur die SZIGETI Etiketten, sondern
auch Sammelstücke, die aus der charakteristischen
Keramik gefertigt werden. Für
Kenner und Sammler gibt es eine limitierte
Sonderedition, bei der Herbert Lippert das
Strauss-Portrait persönlich von Hand auf
die Keramik malt. Jedes dieser Stücke wird
damit zum Unikat von künstlerischem
Wert.
Cuvée aus dem Hause SZIGETI
Mit dem Dreigestirn aus Malerei, Keramik
und Sekt werden alle Sinne von Kennern
und Genießern angesprochen. Die „Premium
Sekt Cuvée Blanc Brut – Anniversary
Edition 200 Years of Johann Strauss“ ist in
10/2025
ADVERTORIAL 13
Herbert Lippert und Peter Szigeti bei der offiziellen
Präsentation.
Fotos: Lisa Köppel
der SZIGETI-Vinothek in Gols und im Online-Shop erhältlich.
Fruchtiger Riesling und aromatischer Welschriesling des Jahrgangs
2021 verbinden sich in dieser Cuvée zu einem Genusserlebnis
der Extraklasse. Mit nur 6 Gramm Restzucker kommt der
Jubiläumssekt frisch und elegant ins Glas. Aromen von Zitrusfrüchten
und Pfirsich sowie lebendige Säure verbinden sich mit
intensivem Duft und einem Hauch von Heublumen. Strahlendes
Gelb signalisiert Präsenz, Volumen und Lebensfreude. Peter
Szigeti: „Diese Cuvée spielt mühelos alle Register. Wir meinen:
Johann Strauss wäre stolz auf uns!“
Am 25. Oktober 2025 jährt sich das Geburtstagsfest von
Johann Strauss zum 200. Mal.
› Verwöhnen Sie neu ankommende Gäste mit einem besonderen
Begrüßungsaperitif, der SZIGETI Cuvée, die anlässlich
des Geburtstags des Komponisten kreiert wurde.
› Setzen Sie auf typisch österreichische Küche, z. B. mit einem
Johann Strauss Menü! Wiener Schnecken, feiner Tafelspitz
mit Semmelkren und Walzermusik im Hintergrund – ein
Ereignis, das Ihren Gästen lange im Gedächtnis bleiben wird.
› Wie wäre es mit einem Walzerkönig Sekt-Cocktail an der
Bar? SZIGETI Jubiläumscuvée, verfeinert mit Holundersirup,
einem Spritzer Zitronensaft und Minze, schön gekühlt auf
Eis – ein spritzig-perlender Drink, der einen schönen Abend
begleitet.
Quick Tipp: Verbinden Sie den Tag des österreichischen Sekts
am 22. Oktober 2025 mit dem Geburtstag von Johann Strauss –
ein fulminanter Start für viele prickelnde Anlässe!
INFO
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Tel.: +43 2173 2167
E-Mail: sektkellerei@szigeti.at
www.szigeti.at
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Sonderabfüllung:
Premium Sekt
Cuvée Blanc Brut
200 JAHRE
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Seite 14 bis Seite 35
Food
Foto: pixabay
Ratzeputz: Gansl und Wildbret
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Gansl wird bevorzugt im Ganzen gebraten und Stücke von Brust und Haxerl mit Blaukraut und Knödel angerichtet,
doch am Knochen des herzhaften Federviehs bleibt meist Fleisch übrig. Es werden auch trotz Vorbestellung nicht
alle vorbereiteten Portionen gegessen. Da bleibt einiges an Fleisch übrig, ebenso bei Wildpartien, wo Hirschbraten
und Co auf der Speisekarte stehen. Ausgelöst schmeckt das Fleisch sehr aromatisch, da es bereits gewürzt wurde
und so passt es perfekt in Currys, Pastasaucen oder asiatische Pfannengerichte. Eine Pastasauce aus Wildresten
ist purer Genuss, denn sie schmeckt – mit Tomatensauce zubereitet und Parmesan gewürzt – vorzüglich und
begeistert jeden Italienfan. Dadurch, dass Wild und Gans so aromatisch sind, passen sie perfekt zu asiatischen
Würzungen. Der Fleischgeschmack geht dabei nicht unter, sondern harmoniert mit Ingwer, Chili oder Miso. Auch
in einem Curry mit Gänsefleisch und Wildschwein, Kokosmilch, Ingwer, Zitronengras und Koriander vertragen sich
die komplexen Gewürze gut mit dem hochwertigen Fleisch.
Mit Putz und Stingl
Zutaten für 4 Personen:
400 g Bratenfleisch von Gans und Wild
400 g gemischtes Gemüse
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
› 150 g Glas-, Wok oder andere asiatische
Nudeln
1 Esslöffel Miso
2 Esslöffel Sojasauce
Ingwerpulver
Salz und Pfeffer
etwas Chilipulver
Petersilie oder Koriander
Sesamöl und Rapsöl zum Anbraten
› einige gehackte und geröstete Cashewoder
Erdnüsse zum Bestreuen und
Wildfond und Kokosmilch zum Aufgießen
Zubereitung:
❱ Fleischreste in mundgerechte Streifen oder
Würfel schneiden, Gemüse putzen und in
Streifen schneiden.
❱ Zwiebel und Knoblauch fein hacken und
in Sesamöl anschwitzen, nun das Gemüse
dazugeben und anrösten, noch etwas Rapsöl
dazugeben.
❱ Das Bratenfleisch dazugeben und mitrösten.
Alles mit etwas Misopaste, Sojasauce, Pfeffer,
Ingwer und Chili würzen, abschmecken und
noch eventuell etwas salzen.
❱ Nudeln nach Packungsangaben kochen, abgießen und in die Pfanne
geben, sobald das Gemüse bissfest gegart ist. Alles gut durchmischen
und falls das Gericht zu trocken ist, eventuell mit ganz wenig Wildfond
und/oder Kokosmilch aufgießen.
❱ Frisch gehackten Koriander oder Petersilie darüber streuen und – wer
möchte – mit gehackten Nüssen anrichten.
nnatürlich ∙ ausgenomme
nnatürlich ∙ ausgenomme
10/2025
AKTUELLES 15
Gans to Go
Die
stadtbekannte
„Gans to Go“ aus
dem „Béla Béla“ ist
zurück. Als Festessen
ab vier Personen für
Daheim oder auf der
Firmenfeier. Vom 17.
Oktober 2025 bis zum
31. Dezember 2025 liefern
Küchenchef Marcus
Foto: SHR_Herrenhof
Bauer und sein Team
das traditionelle Gansl-Essen nach Hause oder auch ins Büro. Mit
dabei ist eine knusprig gebratene Gans, sowie als klassische Beilagen
aus Omas Kochbuch ein fruchtiges Apfelrotkraut mit glacierten
Maroni und Grapefruitfilets, hausgemachte Erdäpfelknödel
mit Butterbrösel und ordentlich Gansl-Sauce. Verwendet werden
nur österreichische Weidegänse, gewürzt wird mit einer geheimen
Spezialmischung aus Majoran, Zimt, Salz, Pfeffer und einem süßen
Küchenzauber. Anschließend füllt Küchenchef Marcus Bauer das
heimische Geflügel mit Apfel, Orange und Zwiebeln. Dies verhindert
nicht nur das Austrocknen, sondern sorgt obendrein für einen
Hauch Frucht im Gänsefleisch.
Bestellungen mit einer Vorbestellzeit von 48 Stunden werden
unter +43 1 534 04 oder per E-Mail an belabela@steigenberger.com
entgegengenommen.
Perfekt zu Wildgerichten
Wenn es im Herbst
kühler wird und das
Laub beginnt sich zu verfärben,
dann ist nicht nur
vielerorts Wildsaison. Es
reifen auch die Preiselbeeren
und werden zu
Konfitüren und Kompott
verarbeitet. Seit 1931
kocht die Unterweger
Früchteküche in Osttirol
Preiselbeeren ein.
Nur die besten Beeren
werden ausgewählt,
damit die „wichtigste
Beilage“ zu Wildgerichten
und Wiener Schnitzel
Foto: Ramona Waldner
so schmeckt, wie sie soll. Die besten Qualitäten reifen in Skandinavien,
wo die klimatischen Bedingungen vergleichbar mit den
Bergrücken der Alpen sind. Von dort kommen die Preiselbeeren, die
bei Unterweger im Osttiroler Pustertal schonend zu Kompotten,
Konfitüren und Sirupe verarbeitet werden. Denn bei der Qualität
gibt es keinen Kompromiss.
www.fruechtekueche.at
Vielfalt
Art. 2854*
Mini-Börek
Mischkiste,
3-fach sortiert
Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.
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Lauge
für
Lorem ipsum
Art. 2669*
FF-Laugenburger
mit Sesam,
geschnitten
Gewicht: 115 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
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A-4845 Rutzenmoos
E-Mail austria@edna.at
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FF-Laugenkonfekt,
4-fach sortiert
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
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Foto: pixabay
Herbst auf dem Teller
Kaum eine andere Jahreszeit kann mit so viel unterschiedlichen Geschmäckern aufwarten,
wie der Herbst.
Von Petra Pachler
Zucchini und Kürbis, Mangold, Brokkoli,
Schwammerl, Bohnen, Kraut,
Kohlrabi, Endiviensalat, Pastinaken,
Holunder, Nüsse, Maroni, Weintrauben,
Äpfel und Birnen, und, und, und...
Die Ernte aus den heimischen Feldern und
Wäldern ist üppig, die Aufzählung unvollständig
und die Vielfalt fast grenzenlos. Und
das zeigt sich auch in der Gastronomie, die
mit thematischen Schwerpunktwochen den
einzelnen Produkten eine Bühne gibt.
Regionale Schätze
Immer größerer Beliebtheit erfreut sich der
Kürbis, der sowohl mit seiner vielseitigen
Verwendung, als auch mit seiner gesundheitlichen
Wirkung punktet. Antidiabetisch
und entzündungshemmend einerseits,
wurde er schon in der Antike geschätzt
- heute schätzt man seine Kerne, denen
eine harntreibende Wirkung nachgesagt
wird, die aber auf jeden Fall eine gute Proteinquelle
sind. Die Verwendung ist vielfältig:
Das schmackhafte Kürbisgemüse, ein
Püree und dann natürlich die Kürbissuppe.
Seine Vielfalt reicht vom Hokkaido, der aufgrund
seiner Dünnhäutigkeit nicht geschält
werden muss und deshalb sehr beliebt ist,
über den fasrigen Spaghettikürbis bis zum
Patisson, der meist grün, gelb oder weiß ist
und gerne für Suppen und Pürees verwendet
wird. Genauso wie der Ghost Rider, die
Halloween-Version, die nicht nur geschnitzt
wird, sondern ebenfalls in der Suppe landet.
In die klassische Kürbissuppe kommen
Erdäpfel, Zwiebeln, Gemüsebrühe und
natürlich diverse Gewürze. Den besonderen
Geschmack erhält die Suppe durch frisch
geriebene Muskatnuss. Mit etwas Chili ist
sie dann so richtig feurig und heizt ein – was
in Anbetracht der fallenden Temperaturen
nur von Vorteil sein kann. Und zudem durstig
macht, was dann den Getränkeumsatz
des Gastronomen ansteigen lässt. Und der
vegane Kürbiskuchen mit Mehl, Nüssen,
Zimt und Sojamilch, gelingt am besten mit
dem Hokkaido-Kürbis und bedient damit
die pflanzlich orientierten Gäste. Der Kürbis
ist ein Alleskönner und vor allem auch ein
Gemüse, das als nachhaltig angesehen
werden kann, weil alles verwendet wird.
Gastronomischer Kalender
Den Auftakt für den Herbst markiert der
Weinherbst, zu dem traditionell zur klassischen
Brettljause auch oft Maroni serviert
werden. Diese Früchte haben besonders in
Südtirol einen hohen Stellenwert, wo ihnen
mit dem Törggelen sogar eine eigene touristische
Jahreszeit mit vielen kulinarischen
Veranstaltungen, gewidmet ist.
Bei uns finden sich die Maroni gerne in
Verbindung mit dem Gansl, dessen traditioneller
Start am 11.11. mit dem Martinigansl
eine der wichtigsten Phasen für die Gastronomie
einläutet. In dieser Zeit sind die
Gastrobetriebe mit einem entsprechenden
Gansl-Angebot so gut wie ausgebucht und
wer auf seine Karte „Biogans“ oder Gans aus
Der Erntedank ist im ländlichen Raum eines der größten Feste.
Foto: Salzburgerland Tourismus
Foto: Weinviertel Tourismus_Astrid Bartl
Foto: pixabay
Österreich draufschreiben kann, hat schon
gewonnen. Keine Gans ohne Rotkraut und
Knödel und auch diese haben in der kühleren
Jahreszeit wieder Hochsaison. Als
Beilage, wie hier zur Gans, genauso, wie als
Hauptgericht in süßer oder pikanter Form.
Fleischknödel, Grammelknödel und süße
Fruchtknödel. Semmelknödel, Kartoffelknödel,
Topfenknödel oder Germknödel als
Fixpunkt nicht nur auf Hütten – aber dort
ganz besonders.
Das Semmelknödel ist aber auch ein
treuer Begleiter bei den Schwammerl, wenn
sie so richtig flaumig in die Schwammerlsauce
eintauchen. Das tun sie aber genauso
bei allen Eintöpfen, beim Gulasch und vielen
Suppen.
Vitamine in der Winterverpackung!
Und das Obst? Tja, das findet sich erst
einmal gerne in den unterschiedlichsten
Strudelvarianten. Apfel solo oder mit
Topfen, gleichermaßen die Birne. Zwetschkenstrudel
oder -kuchen (vom Blech),
Knödel und gleichermaßen jegliches Obst
als Kompott. Für Gastronomen bedeutet
ein Kompott auch immer, eine Nachspeise
in petto zu haben, die mit wenigen Handgriffen
aufgepeppt als „Dessert des Hauses“
serviert werden kann. Zum Beispiel mit
einem Löffelbiskuit oder auch einem selbstgemachten
Eis. Das sich sowieso ganzjährig
auf den Karten findet.
Bunter Herbst
Der kulinarische Herbst hat viele Facetten,
aber auch genauso viele Farben. Denn
genauso bunt wie die Blätter, kommen auch
die Produkte daher. Ein oranger Kürbis in
Kombination mit Maroni hat schon was –
in der Suppe genauso wie als Gemüse auf
dem Blech.
Sichtbares Zeichen
Eine lange Tradition hat der Erntedank,
bei dem die Erntegaben aus Feld- und
Gartenfrüchten, sowie Brot und Eier
bei Prozessionen als sichtbares Zeichen
der Reife und auch der Dankbarkeit zur
Schau gestellt werden. Im ländlichen
Raum werden sie zur Kirche getragen und
gesegnet. In vielen heimischen Gemeinden
wird der Erntedank mit einem großen Fest
begangen, das auch Spenden an Bedürftige
beinhaltet.
Das Beste an der Herbstküche, neben
der Geschmacksvielfalt natürlich, ist die
Tatsache, dass alles regional und damit
auch green ist. Denn die Transportwege
sind kurz, die Verwendung erfolgt
fast immer zur Gänze und die heimische
Landwirtschaft profitiert. Und mit ihr
die gesamte Wirtschaft, weil die Wertschöpfung
im Land bleibt. Und von der
Qualität, die österreichische Lebensmittel
haben, inklusive des damit verbundenen
Geschmacks, brauchen wir gar nicht separat
zu schreiben. Das weiß eh jeder – der
Gastronom genauso, wie der Gast.
18 HERBSTKULINARIK
10/2025
Blitzschnelle
Beilage
Wenn es in der Profiküche einmal
schnell gehen muss, sind die
neuen efko Frühlings Kartoffeln
die ideale Wahl. Sie sind der flotte
Helfer für Gastro-Profis, die auf
Qualität und Flexibilität setzen. Nur
die am besten geeigneten Kartoffelsorten
werden hierbei verwendet,
um geschälte und gekochte kleine
Kartoffeln von hoher Qualität zu
garantieren. So bieten sie eine vielseitige
Basis für klassische Beilagen,
etwa zu Schnitzel, Schweinsbraten
oder Fischgerichten, aber auch für
moderne, vegetarische Kreationen
wie Gratins und Aufläufe. Die praktischen
Kartoffeln sind jederzeit
verfügbar und in wenigen Minuten
servierfertig. Zudem ist die Dose
ungeöffnet lange haltbar und das
ganz ohne Kühlung. Mit den efko
Frühlings Kartoffeln erweitert das
Unternehmen sein umfangreiches
Gastro-Sortiment.
www.efko.at
Foto: efko
Goldene Küche
Die herbstliche Geschmacksoffensive
beginnt in der Küche. Pilz und Kürbis
treffen aufeinander und schenken Gerichten
Tiefe, Wärme und Aroma. Mit den hochwertigen
WIBERG Produkten lassen sich
saisonale Klassiker ebenso wie kreative
Neukreationen erschaffen. Kürbisfalafel
mit geschmortem Hokkaido, Ziegenfrischkäsebällchen
und Kürbiskern-Öl verbinden
nussige Röstaromen, fruchtige Kürbis-
Apfel-Noten und feine Currynuancen zu
einem harmonischen Ganzen. Steinpilze,
schonend getrocknet oder als Gewürzmischung,
verleihen Saucen, Risotti und
Wildgerichten charaktervolle Tiefe. Die
Gewürzmischung „Exquisite Forest Flair“
bringt alpine Nuancen wie Latschenkiefer,
Zirbenöl und Wacholderbeeren ins Spiel. Die
Herbstküche wird so zur Bühne für intensive
Aromen, kreative Impulse und kompromisslose
Qualität
www.wiberg.eu
Süßes zum Herbst
Wenn die ersten kühlen Morgen den
Herbst willkommen heißen, wächst
die Lust auf süße Genussmomente. Die
Antwort der Dolce GmbH darauf ist das
Bratapfel-Tiramisu aus dem Sortiment
der tiefgekühlten „Alba Desserts“. Zimt,
saftige Äpfel und cremiger Mascarpone
machen es zur wohligen Ergänzung jeder
Dessertkarte. Neben dem Bratapfel-Tiramisu
bietet die Dessertmanufaktur eine
Vielzahl saisonaler Kreationen, wie Apple-
Crumble oder Zwetschgen-Zimt-Crumble.
Diese ermöglichen es Gastronomen, ihre
Speisekarte stets saisonal zu gestalten.
„Wir unterstützen unsere Kunden dabei,
mit köstlichen Desserts in bester Qualität
attraktive Nachspeisen für ihre Gäste
zu kreieren, ohne dass sie dabei viel Zeit
und Personal investieren müssen“, erklärt
Massimo Forgione, Gründer und Geschäftsführer
der Dolce GmbH.
www.dolce-gmbh.de
Foto: RINGO Druck Foto: Wiberg
10/2025
HERBSTKULINARIK 19
Vierfach Pilz
Unter dem Motto „Wald trifft
Würz“ erweitert Kotányi
Gourmet sein Sortiment um vier
Pilzspezialitäten. Hochwertige
Pilze treffen hierbei auf fein abgestimmte
Gewürzkompositionen
und eröffnen Köchen völlig neue
Möglichkeiten für ihre Gerichte.
„Mit unseren neuen Pilzspezialitäten
möchten wir Küchenprofis
inspirieren, die Vielfalt von Pilzen
neu zu entdecken und kulinarisch
in Szene zu setzen“, erklärt Dominik
Mattes, Director Marketing &
Innovation. Pilze mit Kräutern,
Knoblauch, Zwiebel oder der
feine Pilz-Mix ergänzen die bestehende
Range und eignen sich für
Suppen, Risotto, Pasta, Fleisch-,
Fisch- oder vegetarische Gerichte.
Nachhaltige rePET-Dosen sorgen
zudem für eine einfache Handhabung in der
Gastronomie, während das neue, braune Etikettendesign
die Pilzkategorie klar erkennbar
macht.
www.kotanyi.com
Foto: Bernhard Wieland
EIN STEIRISCHES
FAMILIENUNTERNEHMEN
Pikante
Knödel
Grammelknödel
Selchfleischknödel
mit Semmelteig
Foto: Meisterfrost
Kürbis & Kraut
Der Herbst zeigt sich in seiner köstlichsten
Pracht. Meisterfrost trägt dazu bei, ihn
kulinarisch erlebbar zu machen und bringt
mit zwei Klassikern herbstliche Abwechslung
auf die Speisekarte. Der Kürbisstrudel vereint
fein geschnittenen Kürbis mit zarten Erdäpfeln
in einem hauchdünnen, knusprigen Teig.
Wer es würziger liebt, wird vom Krautstrudel
begeistert sein, dessen pikante Füllung aus
feinem Weißkraut leicht abgeschmeckt und
überraschend luftig ist, dazu noch komplett
vegan. Beide Strudel sind tiefgekühlt erhältlich,
gelingsicher und im Ofen schnell zubereitet,
sodass Gastronomen wertvolle Zeit
sparen, ohne Kompromisse bei Qualität und
Geschmack einzugehen. Saisonale Spezialitäten
wie diese verzaubern Gäste und sorgen
gleichzeitig dafür, dass der Küchenalltag
spürbar erleichtert wird.
www.meisterfrost.at
Wurstknödel
Putenschinkenknödel
www.meisterfrost.at
20 HERBSTKULINARIK
10/2025
Kolumne
Hausmannskost
Hausmannskost, ich glaube, dass die
einfache regionale Küche immer mehr
im Trend liegt. Man sehnt sich nach
dem Essen von Oma, jeder hat es geliebt
und weiß, wie gut es geschmeckt
hat. Leider hat man vieles in den Jahren
vergessen, die gute einfache und
auch schnelle Küche mit wenigen Zutaten
und trotzdem eine Gaumenfreude.
Jetzt ist die Zeit wieder gekommen,
wo man sich wieder an die Speisen erinnern
möchte. Und es ist schön, dass
man sich wieder daran erinnert. Und
ich glaube, dass es für die Zukunft sehr
wichtig ist, hier wieder einen Ansatz
zu machen. Alles kann natürlich auch
vegetarisch und vegan zubereitet werden.
Dies ist heutzutage kein Problem
mehr. Aber was versteht man nun unter
Hausmannskost? Hausmannskost
bezeichnet traditionelle , oft rustikale
Gerichte , die in der heimischen Küche
zubereitet werden. Die vegane Variante
von Hausmannskost bedeutet, dass
diese traditionellen Rezepte ohne tierische
Produkte zubereitet werden. Viele
traditionelle Zutaten können durch
pflanzliche Alternativen ersetzt werden.
Zum Beispiel kann statt Fleisch
Tofu, Seitan, Soja oder Erbse und Linse
verwendet werden.
Für Milch gibt es sehr gute pflanzliche
Alternativen. Wie Soja-, Hafer-,
Erbsen- oder Mandelmilch. Schlagfix
und Flora wird als Schlagobersalternative
verwendet. Wir lieben doch alle die
guten Eintöpfe, wie Linsen mit Knödel
oder Kartoffelgulasch, verschiedene
Gröstl usw. Alles ist sehr einfach auf
pflanzlicher Basis herzustellen. Hausmannskost
lässt uns auch an unsere
Kindheit denken. Meine persönlichen
Lieblingsgerichte sind einfache Hausmannskost
und vieles mit Teigwaren.
Vegane Hausmannskost vereint die Gemütlichkeit
und den Geschmack traditioneller
Gerichte mit der Philosophie
einer pflanzlicher Ernährung.
In diesem Sinne noch eine schöne
Herbstzeit und alles Gute!
Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und
Vorreiter der veganen Küche
https://siegfriedkroepfl.com
Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie
Wer, wo und was?
Das bereits traditionelle Chef ’s Roulette
der JRE Köche Österreichs ist immer
ein kulinarisches Highlight. An diesem Tag,
heuer war es der 1. Oktober, tauschen 38 JRE
Köche ihre Küchen. Ermittelt, wer wo das
fünfgängige Menü kocht, wird passenderweise
per Los. Die Gäste buchen den Abend
inklusive Überraschung, was das Menü und
den Koch betrifft, gelüftet wird das Geheimnis
erst ganz am Ende. Das Entdecken neuer
Arbeitsweisen und Stilistiken ist eines der
Assets bei jedem Tausch, aber natürlich
auch Herausforderung, in einer fremden
Küche mit einem fremden Team zu arbeiten.
Im Seespitz, dem legendären Restaurant
am Wörthersee, schwang heuer Dominik
Utassy den Kochlöffel, dessen Restaurant
Geigeralm mit vier Hauben ausgezeichnet
ist. Das Altausseer Restaurant zählt damit
zu den zwölf Besten der Steiermark. Eines
der kulinarischen Highlights dieses Abends
Im Zeitgeist
Ob Zwetschken-, Heidelbeer- oder Kirschfüllung,
ob im Maxi-, Midi- oder Mini-
Format, die Germknödel von TONI KAISER
werden stets nach Originalrezept und mit
regionalen Zutaten gefertigt. Um aktuellen
Ernährungstrends gerecht zu werden, erweitert
das Unternehmen nun sein Sortiment
um zwei neue Varianten: den veganen Germknödel
mit Powidlfüllung, der im Teig herrlich
flaumig ist und ganz ohne tierische Zutaten
war die gegrillte Wassermelone auf Risotto.
Eine geniale Kombination, die auch seinen
Küchenstil repräsentiert: „Man soll alles
mit dem Löffel essen können! Denn nur die
Geschmackskombination zählt, die einzelnen
Komponenten sind oft nicht so aufregend!“
www.geigeralm.at
auskommt, sowie den Bio-Germknödel ungefüllt,
hergestellt aus 100 Prozent biologischen
Zutaten und ideal für kreative Füllungen.
Beide Varianten sind vorgegart, lassen sich
in wenigen Minuten servierfertig zubereiten
und gelingen zuverlässig. „Was unsere Germknödel
flaumig macht, sind Sorgfalt und Zeit
in der Verarbeitung“, erklärt Gerald Spitzer,
Geschäftsführer von WEINBERGMAIER.
www.weinbergmaier.at
Foto: JRE
Foto: Toni Kaiser
10/2025
HERBSTKULINARIK 21
Foto: Salomon FoodWorld GmbH
Knödel-Burger
Herbstzeit ist bekanntermaßen
Knödelzeit und
wer seinen Gästen die klassischen
Spezialitäten einmal
in neuem Gewand servieren
möchte, darf kreativ werden.
Ein besonders gelungenes
Beispiel dafür ist der Knödel-Burger
mit feinstem Simmentaler
Rind. Statt in einem
klassischen Burgerbrötchen
wird er im Semmelknödel-Bun
serviert, was ihm eine rustikale,
überraschende und zugleich ausgesprochen raffinierte Note
verleiht. Die Rezeptur liest sich wie ein kulinarisches Versprechen:
Zwei Scheiben Serviettenknödel, ein Homestyle Simmental Burger
(250 g), dazu Eierschwammerl, Vogerlsalat, Rotkrautstreifen, körniger
Senf und Sauerrahm. Das Herzstück bildet der Homestyle
Simmental Burger, aus 100 Prozent österreichischem Simmental-
Rindfleisch, das mit seiner körnigen, lockeren und saftigen Textur
überzeugt.
www.salomon-foodworld.com
Runder Tausendsassa
Wenn die Temperaturen
sinken, steigt die Lust
auf wärmende Klassiker und
Knödel erweisen sich dabei als
wahre Alleskönner. Ob als delikate
Suppeneinlage, herzhafte
Beilage oder süßer Abschluss,
das iglo Gastro-Sortiment hält
für die traditionelle österreichische
Küche eine Vielzahl
köstlicher Varianten bereit.
Grießnockerl oder Leberknödel
überzeugen als Menü-Starter.
Grammel- und Selchfleischknödel
aus zartem Kartoffelteig
bringen klassische Hausmannskost auf den Teller. Für die süße
Karte stehen flaumige Topfenknödel sowie Marillenknödel mit
ganzen, entkernten Marillen bereit. Nach kurzer Kochzeit können
sie in der beigefügten Brösel-Zucker-Mischung gewälzt und direkt
serviert werden. So entstehen mit wenig Aufwand herbstliche
Gerichte, die Gäste begeistern und Küchenabläufe erleichtern.
www.iglo-gastronomie.at
Foto: Iglo
ADVERTORIAL
Bunte Minis, große Wirkung
Farbenfrohe Mini Burger-Weckerl von EDNA bringen Kreativität und Spaß auf jedes Buffet – perfekt
auch für Halloween-Partys.
Klein, fein und voller Farbe: Die Mini Burger-Weckerl
aus der FF-Flying Burger
Mischkiste von EDNA setzen originelle
Akzente auf jedem Festtagsbuffet. Die kleinen
Buns sorgen mit ihren kräftigen Farben
für Vielfalt und gute Laune – ob bei Empfängen,
Flying Buffets oder als trendige „Burger
Tapas“.
Bereits fertig gebacken, sind sie sofort
einsatzbereit: einfach auftauen, kreativ
belegen und servieren. So sparen Gastronomen
wertvolle Zeit in der Küche und können
ihren Gästen trotzdem ein optisches und
geschmackliches Highlight bieten.
Ob klassisch mit Fleisch, als vegetarische
Variante oder in ausgefallenen Kombinationen
– der Fantasie sind keine Grenzen
gesetzt. Besonders zu Halloween lassen
sich mit den bunten Mini-Buns stimmungsvolle
Häppchen kreieren: schwarze Buns für
spooky Burger, orange für Kürbis-Kreationen
oder grüne für gespenstische Snackideen.
Die Mini Burger-Weckerl überzeugen
durch gleichbleibend hohe Qualität, weiche
Textur und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.
Mit wenigen Handgriffen entstehen kreative
Mini-Burger, die auf jedem Buffet Aufmerksamkeit
garantieren und für Gesprächsstoff
sorgen.
Die FF-Flying Burger Buns von EDNA
bringen Farbe, Geschmack und Abwechslung
– für besondere Anlässe, die in Erinnerung
bleiben.
www.edna.at
Fotos: Edna
Gans schön Wild
Zwei Klassiker, die im Herbst auf vielen Speisekarten zu finden sind, sind Gans und Wild und beide
stehen für Genuss und Tradition.
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Das Ganslessen beginnt in Österreich
mit dem 11. November und
ist kulinarischer Brauch, ebenso
die Wildpartien, die in zahlreichen
Wirtshäusern veranstaltet werden. Beide
Anlässe stehen für gemütliche Abende und
intensiven Genuss, so unterschiedlich beide
Fleischsorten auch sind.
Fett – mal viel, mal wenig
Für Kalorienbewusste ist Wildbret die erste
Wahl, weil es fettärmer als Gansl ist. Beim
Wild ist sogar jedes Teilstück sehr mager,
egal ob Reh, Hirsch oder Wildschwein, es
kommt nur auf maximal drei Prozent Fett.
Aber alles, was kein Fett hat, wird in der
Pfanne rasch trocken. Darum wird mageres
Wildbret gerne mit Speck umwickelt oder
in deftigen Saucen aus Schlagobers serviert,
was die Fettrechnung wieder ausgleicht. Aber
klassische Wildgerichte werden zunehmend
neu und modern interpretiert, mit fettarmen
Zubereitungen und internationalen Einflüssen
die neue Geschmackserlebnisse schaffen.
Das Gansl dagegen gilt als sehr fettreich,
das Fett liegt dabei hauptsächlich unter der
Haut und nicht im Fleisch und brät sich
leicht aus. Vor allem hängt es von der Haltungsform
ab, wie fettreich das Geflügel
wirklich ist. Hier zahlt sich artgerechte Freilandhaltung
besonders aus, denn das Fleisch
schmeckt aromatischer und ist durch die
Bewegung auch fettärmer. So bleibt mehr
Fleisch in der Pfanne. Von einer vier Kilogramm
schweren konventionellen Mastgans
bleiben nur 2,4 Kilogramm Braten übrig, bei
10/2025
GANS & WILD 23
der glücklichen Weidengans dagegen stolze
3,2 Kilogramm.
Hirsch mit Gänseleber
Geschmacksexplosionen,
mit und ohne
Fett gilt als Geschmacksträger und das
stimmt auch so. Das schmeckt man am
Ganslschmalz, das deutlich intensiver ist
als sein Pendant vom Schwein. Das liebe
Wild ist aber eine willkommene Ausnahme.
Denn obwohl äußerst fettarm, ist es sehr
geschmacksintensiv, auch ohne „Hautgôut“.
Das liegt daran, dass sich die Tiere
sehr abwechslungsreich ernähren, wenn sie
durch Wiesen und Wälder streifen. Auch das
wenige Fett schmeckt charakteristisch und
konzentriert, da die Aromen der natürlichen
Ernährung darin gespeichert sind. Durch die
viele Bewegung sind die Muskeln gut entwickelt
und mager, und daher reich an Myoglobin,
dem Muskelfarbstoff. Wildfleisch ist
daher dunkler gefärbt und enthält viel Eisen,
das zum fleischigen Aroma beiträgt.
Zutaten 4 Personen:
Fleisch:
800 g Hirschrückenfilet
› 3 Esslöffel getrocknete Steinpilze
› Zitronenschalenabrieb von einer
halben Bio-Zitrone
› Salz und Pfeffer
› Rosmarin
› Thymian
Gänseleber:
300 g Gänseleber
Mehl zum Wenden
› Butter und Olivenöl zum Anbraten
Eine perfekte Liaison
Beide Fleischsorten zeichnen sich durch
ihren kräftigen, charakteristischen
Geschmack aus und harmonieren hervorragend
miteinander, insbesondere wenn
sie mit passenden Beilagen und Gewürzen
kombiniert werden. So überzeugt ein asiatisch
inspirierter, gegrillter Spieß mit Gänsebrust-
und Wildfleischwürfel von Reh oder
Hirsch, mit einer Teriyaki- oder Hoisin-Sauce
glasiert, auf dem Teller genauso wie eine
Wildpastete mit Gänseleber und Fleisch vom
Fasan, verfeinert mit Trüffel oder Portwein.
❱ Getrocknete Steinpilze grob hacken und mit Zitronenschale, Salz und Pfefferkörnern
in einem Mörser fein zermahlen.
❱ Das ganze Hirschfilet mit dem Steinpilzsalz einreiben. Hirschfilet in 4 Steaks
schneiden und jeweils oben und unten mit Steinpilzsalz würzen.
❱ Steaks in Olivenöl beidseitig anbraten und im Backrohr bei 120 Grad Celsius 10
bis 15 Minuten rosa durchziehen lassen.
❱ Gänseleber putzen und in Scheiben schneiden. Leber leicht in Mehl wenden und
in wenig Butter hellbraun braten.
❱ Hirschsteak mit Gänseleber anrichten. Dazu passen Polentalaibchen oder Erdäpfelselleriepüree
und Rotweinsauce.
WILD DURCH DIE
HERBSTZEIT
mit Unterwegers Preiselbeeren
www.fruechtekueche.at
24 GANS & WILD
10/2025
Kolumne
Warum gibt es „Österreich“ nicht
zum kleinsten Preis?
Derzeit beherrscht ein Thema die Medien ganz besonders:
Lebensmittel in Österreich seien zu teuer.
Zwischen Österreich-Aufschlägen, Vergleichsportalen
und staatlichen Preiseingriffen verliert man
schnell die eigentliche Frage aus den Augen: Was
sind uns die Lebensmittel, die Österreich zu bieten
hat, eigentlich wert?
Momentan wird in der Gastronomie mehr als je
zuvor zu Billigstprodukten gegriffen. Beim Fleisch
stammt mehr als die Hälfte nicht aus Österreich
und es zeigt sich ein besorgniserregender Trend
hin zur niedrigsten Qualitätsstufe. Der Grund für
diese Kaufentscheidungen ist, dass es „Österreich“
nicht zum billigsten Preis gibt. Das liegt zum Beispiel
an den geografischen Gegebenheiten unserer
Landwirtschaft oder an dem höheren Lohnniveau
und strengeren Auflagen in Bezug auf Umwelt,
Tierwohl und Qualitätsstandards. Der Produktionsstandort
Österreich hat aber nicht nur großen
Einfluss auf den Preis – er sichert im Gegenzug
Österreich als Tourismusstandort. Denn unsere
menschengemachten und offenen Landschaften
und Almen sind der Grund, warum Menschen ihren
Urlaub in Österreich verbringen.
Wenn wir Österreich aufgrund von Billigstprodukten
„vom Teller kicken“, erteilen wir also nicht
nur unseren hohen Produktions- und Qualitätsstandards
eine Absage. Wir riskieren unsere traditionellen
Kulturlandschaften und setzen damit die
Grundlage des Tourismus aufs Spiel. Was gilt es also
zu tun? Unser Land bietet so viel und seine Qualität
sollten wir auch auf unseren Tellern wiederfinden.
Indem wir heimische Produkte bewusst wählen
und schätzen, sichern wir die österreichische Landwirtschaft.
So bleibt auch in Zukunft unsere einzigartige
Kulturlandschaft lebendig – als Grundlage
für Genuss, Tourismus und Gastronomie.
Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.
Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die
Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft
Bewusstsein bei Konsumenten.
Foto: Land schafft Leben
Ganslzeit = Rotkrautzeit
Mit dem Herbst beginnt auch die
Rotkraut-Saison. In der Gastronomie
ist das violette Gemüse
als klassische Gansl-Beilage längst
etabliert, dabei kann es weitaus
mehr. Als farbenfroher Akzent im
Strudel oder in einer Rotkrautquiche
mit Feta zeigt es seine
kreative Seite. Auch im Marchfeld
hat das violette Gemüse in dieser
Jahreszeit seinen großen Auftritt.
Ab November beginnt die Ernte
für das iglo Rotkraut, das traditionell
von Hand geerntet wird. Der
Strunk wird vor der Verarbeitung
entfernt, was den Geschmack milder macht. Rund 1.000 Tonnen
werden jährlich für iglo verarbeitet. Für die Gastronomie ist das
vegane sowie AMA-zertifizierte Kraut mit Apfelmark verfeinert
und in praktischen, großen 50g Pellets erhältlich, um die Struktur
zu erhalten, für einfache Portionierung und schnelle Zubereitung.
www.iglo-gastronomie.at
Gans oder gar nicht
Wenn der Duft von knusprig gebratenem Gansl durch die
Küchen zieht, kündigt sich der Herbst auf genussvolle Weise
an. Damit Gastronomen ihre Gäste in dieser besonderen Jahreszeit
stressfrei verwöhnen können, bietet das vielseitige Sortiment
von KASTNER alles, was für Gansl- und Wildgerichte gebraucht
wird – von hochwertigem Fleisch bis zu den passenden Beilagen.
Besonders praktisch wird es mit dem Convenience-Angebot unter
dem Motto „Schneller aufs Teller“. Klassisches Rotkraut, flaumige
Serviettenknödel, knusprige Erdäpfelvariationen oder aromatische
Saucen sind im Handumdrehen servierfertig. So bleibt den Profis in
der Küche mehr Zeit für das Wesentliche: die Gäste persönlich zu
betreuen, auf ihre Wünsche einzugehen und den Herbstgenuss zu
einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
www.kastner.at
Foto: Iglo
Foto: Kastner
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Curry grün begeistert mit authentisch thailändischem Geschmack
und traumhaft exotischen Noten. Die scharfe grüne Mischung
ergänzt die WIBERG Curry-Vielfalt ideal.
Exotische Kaffirlimette macht dieses Curry besonders frisch,
grüne Jalapeños sorgen für die typisch thailändische Schärfe.
Koriander und Galgant runden den Geschmack gekonnt ab.
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MEHR GESCHMACK. MEHR GENUSS.
26 GANS & WILD
10/2025
Kolumne
Klar gestellt:
Wildbret und Gans
Zahlreiche Mythen ranken sich um
die positive Wirkung von Wildfleisch.
Es soll besonders gut für
Kraft, Ausdauer und Gesundheit
sein, gilt als besonders arm an
Cholesterin und reich an Eisen. Es
soll sogar wertvoller als das Fleisch
von gezüchteten Haustieren sein.
Das fällt aber in die Rubrik „Jägerlatein“.
Wildfleisch ist eine köstliche
Bereicherung des Speiseplans,
aber auch nicht mehr. Wild ist ein
hochwertiges Nahrungsmittel,
das sich durch leicht verdauliches
Eiweiß, geringen Fettanteil und
wenig Bindegewebe auszeichnet.
Vitamine der B-Gruppe, Eisen,
Zink und Selen machen das Paket
komplett. Es ist frei von Medikamenten
und Hormonen und das
Wild ernährt sich rein natürlich
ohne Mastfutter. Und so wirbt die
Jägerschaft gerne damit, dass
Wildbret rundum gesund ist. Aber
trotz der vielen gesundheitlichen
Vorteile bleibt ein leicht bitterer
Beigeschmack. Denn Wildfleisch
weist auch deutlich höhere Werte
an Schwermetallen oder radioaktiven
Stoffen auf.
Das Gansl dagegen gilt als ungesund,
da es so fettreich ist. Aber
auch das stimmt nicht wirklich.
Die Ölsäure, die das Olivenöl so
wertvoll macht, ist zu fast 60 Prozent
im Gänseschmalz enthalten,
das ist etwa doppelt so viel wie in
Maiskeim- oder Sonnenblumenöl.
Auch die wertvolle Linolsäure ist
im Fett enthalten. Wer also endlich
aufhört, Lebensmittel in gesund
oder ungesund einzuteilen, sollte
sich an den herbstlichen Genüssen
freuen. Sie kommen ja nur selten
auf den Teller.
Mag. Andrea Jungwirth
Ernährungswissenschafterin
Foto: Andrea Jungwirth
Galantine von Reh und Fasan im Weinblatt
Zutaten für 10 Personen:
› 5 Stk. Fasanenbrüstchen, ohne
Haut und Knochen
› 350 g Rehrücken, ausgelöst, pariert
› 10 Stk. eingelegte Weinblätter
❱ Das Fasanenbrüstchen und den Rehrücken (fettfrei pariert) mit Wild Klassik und
Ursalz würzen und seitlich aneinander drücken.
❱ Anschließend die Fleischstücke mit Weinblättern umhüllen, fest in Aluminiumfolie
einrollen und sorgfältig fixieren. In einer Pfanne rundum anbraten und im
Rohr (Hold-o-mat) zwei Stunden bei 72 °C garen. Die Folie vorsichtig entfernen,
tranchieren und mit Chutney Kürbis-Apfel und AcetoPlus Holunder anrichten
und servieren.
www.wiberg.eu
Delikatessen auf Bestellung
Der unverwechselbare Geschmack beim
Wildbret von Wedl entsteht durch die
Bewegungsfreiheit der Tiere, ihre Ernährung
aus Kräutern und Gräsern und das
stressfreie Leben. Strenge Kontrollen und
transparente Herkunft sichern zudem,
dass jede Lieferung die hohen Ansprüche
der Gastronomie erfüllt. Das Sortiment
reicht von Hirsch, Reh und Wildschwein
bis zu Wildente und Fasan. Hirsch überzeugt
durch sein kraftvolles Aroma, Reh
15 g WIBERG Wild Klassik
10 g WIBERG Ursalz pur fein
10 TL WIBERG Chutney Kürbis-Apfel
50 ml WIBERG AcetoPlus Holunder
› Garnitur: 10 Stk. frische Kräuter
Foto: Novataste
durch seine Zartheit, Wildschwein durch
die charakteristische Wildnote, während
Wildente und Fasan feine Akzente setzen.
Ergänzt wird die Auswahl durch Exoten
wie Kängurufleisch sowie Fleisch von
Ibérico-Schwein. Passende Beilagen wie
Pilze, Kürbis oder Preiselbeeren und charakterstarke
Weine aus der Vinothek Wedl
machen die Wildsaison zu einer kulinarischen
Entdeckungsreise.
www.wedl.com
Foto: 2019 stockcreations/Shutterstock.
DMB.
Wie man es
auch dreht und
wendet:
Darbo
Preiselbeeren
passen immer.
Die Preiselbeeren von Darbo verdrehen immer wieder die Köpfe von allen, die
Genuss lieben. Kein Wunder. Denn mit ihrem fein-herben Geschmack präsentieren
sie sich besonders vielseitig und wahrhaft köstlich – zu Klassikern wie dem
Wiener Schnitzel, genauso wie zum Kaiserschmarren.
www.darbo.at
Foto: Change C
Ein Topf, tausend Welten
ETHNO
FOOD
Paella, Curry oder Gulasch, sie alle folgen einem simplen Prinzip: Ein einziges Gefäß reicht, um ein
ganzes Gericht zu orchestrieren.
Von Nele Klaffl
Auch die Küche Louisianas kennt One-
Pot-Gerichte, etwa Jambalaya. Basierend
auf Langkornreis, vermutlich
inspiriert von der spanischen Paella, trägt
es afrikanische und französische Einflüsse
in sich. Entscheidend ist die Wahl zwischen
der fleischlastigen Cajun-Variante, die ohne
Tomaten auskommt, und der kreolischen
Version. Cajun Jambalaya kombiniert Reis
mit Fleisch wie Huhn, Schwein oder würziger
Wurst. Die sogenannte „Heilige Dreifaltigkeit“
der Cajun-Küche, aus Sellerie, Paprika
und Zwiebeln, verschmilzt mit Kräutern
und Gewürzen zu einer Einheit. Anders als
beim Gumbo, bei dem der Reis separat serviert
wird, kommt beim Jambalaya der Reis
direkt in den Topf, was es zu einem echten
One-Pot-Gericht macht.
Aromatische Schichtarbeit
Aus Südafrika stammt Potjiekos, zugleich
Name des Gerichts und des gusseisernen
Topfs, in dem es zubereitet wird – ein
direkter Nachfahre des niederländischen
Dutch Oven. Für Potjiekos werden Fleisch
und Gemüse wie Karotten, Kohl, Karfiol
oder Kürbis zusammen mit stärkehaltigen
Beilagen wie Kartoffeln gegart, während
niederländische und malaiische Gewürze
den typischen Geschmack liefern. Welche
Fleischsorten die Basis bilden, hängt von
der Region ab; alles von Lamm bis Ochsenschwanz
ist möglich. Anders als bei klassischen
Eintöpfen werden die Zutaten erst
beim Servieren miteinander vereint. Stattdessen
wird das Gemüse auf das Fleisch
geschichtet und gedämpft, um seine Individualität
zu bewahren. In diesem Zustand
köchelt das Gericht dann stundenlang über
offenem Feuer.
Tofu im Schärferausch
Ein weiteres Juwel der One-Pot-Küche entspringt
China: Mapo Tofu. Zarte Seidentofuwürfel
ruhen in einer tiefroten, scharfen
Sauce, die faschiertes Rindfleisch, fermentierte
schwarze Bohnen und eine prägnante
Gewürzmischung umfasst. Sichuanpfeffer,
Chiliöl und Doubanjiang verleihen dem
Gericht seine Schärfe und das prickelnde
Mundgefühl. Reiswein, Sojasauce, Ingwer,
Knoblauch und Frühlingszwiebeln vollenden
das Ensemble. Nach dem Garen bildet sich
eine aromatische Ölschicht, die Hitze und
Würze bewahrt. Mapo Tofu wird traditionell
mit gedämpftem Reis serviert, kann aber
auch in One-Pot-Manier alleine und zudem
ganz einfach vegan gegessen werden.
Ob Topf oder Pfanne, das Gefäß ist
eigentlich zweitrangig. Wichtig ist, dass die
Aromen wie ein geübtes Ensemble miteinander
verschmelzen und dass der Löffel am
Ende in ein Gericht eintaucht, das schmeckt.
Foto: José Alejandro Cuffia
Fotos: Hilcona
PASTA FINA: Sortenvielfalt trifft
Spitzenqualität
Wer Gäste mit Pasta wirklich überraschen will, setzt auf PASTA FINA – gefüllte Pasta für besondere
Genussmomente. Die köstlichen Sorten begeistern selbst die anspruchsvollsten Gäste – etwa mit edlen
Zutaten wie Steinpilzen oder Trüffeln.
Mit feinstem 4-Eierteig, raffinierten
Füllungen und innovativen Rezepturen
bietet PASTA FINA eine konstant
erstklassige Auswahl. Ob klassische
Formen oder kreative Neuheiten – sie überzeugt
durch Frische, ausgesuchte Zutaten
und bringt aktuelle Trends sowie saisonale
Akzente auf die Speisekarte.
Gefüllte Pasta für jeden Einsatz
in der Küche
Alle Sorten zeichnen sich durch authentische
Rezepturen und einen Füllungsanteil
von mindestens 40 % aus – cremig, hochwertig
und geschmacklich differenziert. Die
großen Pastaformen wie Tortelli, Agnolotti,
Rondelli und Raviolo sind sowohl optisch als
auch kulinarisch ein Highlight. Vorgegart
und tiefgefroren garantieren sie gleichbleibende
Qualität, einfache Handhabung und
einen perfekten Biss.
Jubiläumsedition & neue
Rezepturen
Jährlich sorgen Innovationen und limitierte
„Editions“ für exklusive Akzente.
Das 90-Jahr-Jubiläum feiert Hilcona mit
einer Sonderedition: Rondelli Piselli-Menta
(Erbse-Minze). Die neue Pastaform Rondelli
mit 4-Eierteig und ausschließlich Hartweizengrieß
garantiert ein perfektes Al-Dente-
Erlebnis. Gefüllt mit einer zarten Mischung
aus Erbsen, Mascarpone und einem Hauch
Minze bieten sie ein frisches, besonderes
Geschmackserlebnis.
Ergänzt wird das Sortiment um zwei
weitere Neuheiten: Rondelli Limone-
Basilico und Rondelli Ratatouille.
Genussmomente im Herbst
Ganz neu im Sortiment: der Raviolo Brasato
al Merlot in artisanaler Form. Die
Kombination aus zartem Rindfleisch und
dem fruchtigen Aroma des Merlot-Rotweins
sorgt für ein intensives Geschmacksprofil
mit feinen Umami-Noten. Der hochwertige
4-Eierteig garantiert eine perfekte Textur
und authentischen Biss.
PASTA FINA: Einfach zubereiten,
flexibel kombinieren
Alle PASTA FINA Variationen sind perfekt
portionierbar und benötigen nur wenige
Minuten Regenerationszeit. Die gefüllte
Pasta lässt sich unkompliziert
mit der eigenen
Lieblingssauce
servieren – oder kreativ
neu interpretieren:
ob klassisch mit Butter
und Parmesan, mit leicht
geschmolzenen Tomaten, oder einem
selbstgemachten Pesto - die
Möglichkeiten sind grenzenlos!
foodservice.hilcona.com
INFO
Hilcona setzt seit 90 Jahren auf höchste
Produktqualität. Natürliche, ausgewählte
Zutaten und innovative Profi-Rezepturen
geben jedem Koch die Sicherheit, dass er
mit jedem Gericht täglich Topqualität
serviert. Alle Hilcona Spezialitäten
überraschen mit vollem, authentischem
Geschmack und schmeicheln mit raffinierten
Gewürzen dem anspruchsvollsten
Gaumen.
Wir sind auf der GAST und freuen uns auf
Ihren Besuch! Halle 10 | Stand 0619
ADVERTORIAL
30 ETHNOFOOD
10/2025
Im Topf vereint
Was heute als „One-Pot-Superfood“
gilt, war einst der klassische
Eintopf von der Oma. Mit
den aromatischen Produkten von
WIBERG lassen sich diese Gerichte
heute so vielfältig zubereiten, dass
sie längst ihren grauen Ruf abgelegt
haben. Knackiges Gemüse, zartes
Fleisch oder Fisch schmoren Seite
an Seite in einer facettenreichen
Bouillon, während Kräuter und
Gewürze die Aromen abrunden.
Hülsenfrüchte, Kohl und Kartoffeln
bilden nach wie vor die Basis,
während vegetarische Varianten
wie Vanille-Erbsen-Eintopf mit
lieblichen Nuancen überraschen.
Foto: FRUTAROM Savory Solutions
Auch maritime Einflüsse finden
ihren Platz: Im Pot Dhofar verbinden sich Meeresfrüchte mit
edlem Red Dhofar. Herzhaft und sättigend zeigt sich auch der
Spanische Bohneneintopf mit Chorizo, verfeinert mit WIBERG
Nativem Oliven-Öl Extra Andalusien.
www.wiberg.eu
Edelschaf Cremesuppe
Zutaten für 4 Personen:
350 g Edelschaf
1 kleine Zwiebel
750 ml Rindssuppe
250 ml Schlagrahm
1-2 Erdäpfel
Salz, Pfeffer, Muskat
Petersilie
› Steinofenbrot
❱ Die Zwiebel fein würfeln, in einem großen Topf anschwitzen
und anschließend mit Rindssuppe aufgießen.
Die Erdäpfel sorgfältig schälen, würfeln und hinzufügen.
❱ Wenn die Erdäpfel gar sind, mit Schlagrahm aufgießen
und den klein geschnittenen Edelschaf-Käse
dazu geben. Mit dem Pürierstab ordentlich durchmixen
und mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat nach Belieben
abschmecken. Gegebenenfalls nachbinden. Die Petersilie
entweder ganz lassen oder fein schneiden und
die Suppe damit garnieren. Für den finalen Touch eine
Scheibe Steinofenbrot dazu servieren. Alternativ lässt
sich für dieses Gericht statt Edelschaf auch Edelziege
verwenden.
❱ www.erlebnissennerei-zillertal.at
Foto: nadianb
ADVERTORIAL
Goodfry – der Ferrari unter
den Frittierölen
Goodfry ist die Ölmarke für die professionelle
Küche. Hochleistungsöle
zum Frittieren, zum heiß Braten
und pflanzliche Butteralternativen treffen
Bedürfnisse der modernen Gastronomie
hergestellt in Österreich. Goodfry-Produkte
machen die Arbeit und die Abläufe in
der Küche einfacher, helfen dem Unternehmen
beim Sparen und sorgen für exzellente
Ergebnisse.
Goodfry Ultimate Performance:
Keines läuft länger!
Goodfry Ultimate Performance in der auffälligen,
roten 7,5 l Flasche ist
der Ferrari unter den Frittierölen!
Kein anders Frittieröl am
Markt läuft so lange wie dieser
rote Renner. Goodfry Ultimate
Performance nutzt die natürliche
Stärke von ausgesuchten, einfach
ungesättigten Ölen
und natürliche Antioxidantien.
Mit dabei ist
ein Schaumverhüter,
der ein Überschäumen
verhindert und dem
Öl zusätzliche Widerstandsfähigkeit
verleiht.
Bei guter Pflege des Frittieröls,
läuft es 5x länger in
der Fritteuse als herkömmliche
Pflanzenöle
und enthält dabei deutlich
weniger gesättigte
Fettsäuren als feste Frittierfette.
Die spezielle Formel in
Goodfry Ultimate Performance
sorgt auch für leichte und
gleichmäßige Bräunung der Frittierprodukte
über den gesamten
Lebenszyklus des Öls.
Das Beste daran: Sie
sparen sich unangenehme Arbeit mit dem
Wechseln des Frittieröls und damit Geld,
weil der Wareneinsatz stark zurückgeht.
Die gleichbleibende Frittierqualität über
einen langen Zeitraum erlaubt ein kontinuierliches
Arbeiten in der Küche. Das beste
Frittieröl - damit man sich auf das Wesentliche
in der Küche konzentrieren kann!
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Fotos: Goodfry
Willkommen
in der Zukunft
der Gastlichkeit
Nichts entgehen
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13–16/10/2025
Bozen, Südtirol
fieramesse.com/de/hotel
Vom Frühstückskellner
zum Hoteldirektor
Thomas Haslauer managt seit Mai diesen Jahres als Hoteldirektor auch die
zahlreichen Gastronomiebetriebe im Hotel.
Fotos: Falkensteiner Hotels & Residences
Thomas Haslauer ist mit 29 Jahren der jüngste Hoteldirektor in der Falkensteiner Gruppe und von
Beginn an im Schlosshotel Velden tätig..
Von Petra Pachler
Herr Haslauer, 10 Jahre Falkensteiner
und da vom Frühstückskellner zum Hoteldirektor.
Hätten Sie sich zu Beginn jemals
träumen lassen?
Ehrlich gesagt – nein, das hätte ich mir
damals nicht träumen lassen. Ich habe als
Frühstückskellner angefangen, mit dem Ziel,
einfach gute Arbeit zu leisten und von Tag
zu Tag besser zu werden. Was mich aber von
Anfang an begeistert hat, war die Kultur bei
Falkensteiner: Wenn man Engagement zeigt,
bekommt man Chancen. Ich habe Schritt für
Schritt Verantwortung übernommen, wurde
gefördert – und bin drangeblieben. Heute als
Hoteldirektor zurückzublicken, macht mich
natürlich stolz, aber es ist auch Ansporn,
weiter mit Leidenschaft voranzugehen.
Was war die herausforderndste Zeit in
diesen Jahren, und welche die schönste?
Es gab sehr viele schöne Zeiten in den unterschiedlichen
Bereichen. Insbesondere die
Sommer im Beachclub, wie 2016, werde ich
nie vergessen. Es war die erste Führungsaufgabe
und die Kontakte mit Gästen, die ich
dort geknüpft habe, bestehen noch immer.
Die herausforderndste Zeit war sicherlich
die Coronazeit.
Ihre Ausbildung startete in der Bundeslehranstalt
für Land- und Ernährungswirtschaft
in Pitzelstätten
– was war da am interessantesten?
Der bunte Mix an verschiedenen Ausbildungsschwerpunkten.
Wir hatten landwirtschaftliche
Unterrichtsgegenstände,
aber auch kochen oder Servierkunde sowie
betriebswirtschaftliche Fächer
Ihr Start bei der Falkensteiner Gruppe war
als Commis de Rang, danach folgten Stationen
als Beachclub Supervisor, Junior
Sales Manager,
Direktionsassistent
Eine eigene Patisserie sorgt für süße Verführungen.
Foto: Falkensteiner Hotels & Residences
und schließlich Resident Manager – alles
in Velden. Inklusive eines Bachelorstudiums
in Business Management an der
FH Kärnten – blieb da Zeit für ein Privatleben?
Ja, natürlich! Aber an der Work-Life-Balance
war WORK großgeschrieben, denn von 2016
bis 2019 war das Studium zum Bachelor und
danach bis 2023 jenes des Masters. 2020
wurde für mich die Position des Direktionsassistenten
geschaffen, die es bis dahin noch
nicht gab.
Was hat Ihre Entscheidung beeinflusst, bei
Falkensteiner anzuheuern?
Ich habe mich für Falkensteiner entschieden,
weil mich das starke Markenprofil,
die klare Ausrichtung auf Qualität und
Gastfreundschaft sowie die internationale
Präsenz überzeugt haben. Besonders
angesprochen hat mich die Kombination
aus Professionalität und familiärer Unternehmenskultur
– das passt zu meinen
Werten und meiner Vorstellung von guter
Hotellerie.“
Und warum gerade das Schlosshotel
Velden?
Ich komme aus Feldkirchen, also um die
Ecke, von einem Bauernhof, und das Haus
hat mich schon von jeher fasziniert.
Was sieht die Falkensteiner Group als
wesentliches Element in der Mitarbeiterführung?
Bei Falkensteiner legen wir großen Wert
darauf, dass Führung nicht nur von oben
kommt, sondern auf Vertrauen und offener
Kommunikation basiert. Ich setze darauf,
meine Mitarbeiter regelmäßig individuell zu
coachen und ihre Stärken gezielt zu fördern.
Sie sind ein perfektes Beispiel für die Aufstiegschancen
in der Falkensteiner Group.
Welche Unterstützung haben Sie persönlich
erfahren?
Die größte Unterstützung war, die Chance
zu bekommen mich zu beweisen. Da gilt
es meinen Mentoren Constantin und
Julia von Deines zu danken, die mir diese
Möglichkeit gegeben haben. Auch als Stv.
Direktor konnte ich schon viele Ideen einbringen
und auch umsetzen. Ohne diesen
Rückhalt wäre dieser Weg nicht möglich
gewesen.
Nach 10 Jahren nicht nur innerhalb der
Falkensteiner Group, sondern im selben
Haus kennt man Haus & Mitarbeiter bestens.
Und damit auch alle Stationen und
Bereiche. Was ist Ihrer Meinung nach eine
der Schlüsselpositionen in einem Hotel,
damit das Haus gut läuft?
Der kulinarische Part ist ein wesentlicher Teil,
wenn der passt, kann anderes mal nicht so gut
laufen. Und der Service und der Concierge.
Deshalb stehe ich auch gerne und oft an der
Rezeption. Man erfährt, was die Gäste bewegt.
Apropos Kulinarik. Das Schlosshotel
Falkensteiner hat ja einige gastronomische
Angebote. Wird überall die gleiche
Küchenlinie gefahren?
Ja, im Wesentlichen schon. Unser Motto
lautet regional und saisonal.
Was sind denn so die Highlights der Seespitz-Küche,
die aktuell mit zwei Hauben
und zwei Gabeln ausgezeichnet ist?
Auf alle Fälle die heimischen Fischgerichte
wie der Saibling oder die Reinanke.
Daneben gibt es noch das Restaurant Der
Salon – Atelier, wo Slow Food Küche serviert
wird, das Spa Bistro und den Beach
Club. Was erwartet die Gäste dort?
Im Spa Bistro gibt es gesunde Snacks wie
ein frischer Hummus oder eine hausgemachte
Linsensuppe, und im Seespitz und
dem Beach Club in den Sommermonaten
zusätzlich auch noch Mochi Gerichte. Da
bekommen unsere Köche jedes Jahr ein
Training mit Mochi und setzen die Inhalte
dann in unserer Küche um.
10/2025
PORTRAIT 35
Ausgezeichnete Bar
Old Cuban
Zutaten:
5 cl Havana Club 7 Jahre
2 cl Vanillesirup
1 Limette
› 2 Dashes Angostura Bitters
Foto: Christian Woeckinger
Das ist die Charly Walker – Schlossbar & Lobby im wahrsten Sinn, denn sie wurde
mit drei Gläsern von Falstaff ausgezeichnet. Mit dem Bartresen, der Lounge und
zahlreichen gemütlichen Ecken lädt sie zum länger Verweilen ein. Und natürlich darf
hier auch Roy Black nicht fehlen, der das Schloss am Wörthersee nochmals berühmter
gemacht hat. Der neue Signature Drink Old Cuban wurde erst am 1. Oktober kreiert und
läutet die Herbstsaison ein.
Foto: Walter Luttenberger Photography
❱ Mit Champagner aufgießen und mit
Minze und Zitrone garnieren.
Foto: Falkensteiner Hotels & Residences
Charly Walker – Schlossbar & Lobby:
ausgezeichnet mit drei Gläsern von Falstaff
– was sind da die Favourites?
Neben den Klassikern haben wir viele Specials
und auch eigene Signature Cocktails.
Im Sommer verbindet unser Bar Team die
Favourite Songs mit Signatur Cocktails wie z.
B. „Walking on a Dream“ mit einem Cocktail.
Zwei Hauben, zwei Gabeln, drei Gläser
– zieht das auch viele externe Gäste an?
Ja, insbesondere ins Restaurant Seespitz,
welches wir das ganze Jahr über geöffnet
haben. Rund 30 Prozent sind externe
Gäste,
Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant im
Haus?
Ich finde alle toll, aber das Frühstück im
Ballsaal ist mein Favorit, auch weil ich hier
2015 angefangen habe.
Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie
und wie schwer ist die Mitarbeitersuche?
170 Mitarbeiter im Sommer, 110 Mitarbeiter
im Winter, 15 Lehrlinge und 30 Praktikanten
im Sommer. Zum Glück können wir
als Ganzjahresbetrieb vielen Mitarbeitern
einen dauerhaften Arbeitsplatz bieten und
unsere saisonalen Stellen in den verschiedenen
Abteilungen gut besetzen.
Was sehen Sie als Erfolgsrezept für ein
erfolgreiches Hotel?
Exzellenten Service, gute Lage, einen USP
und motiviertes Personal. Und die Kundenzufriedenheit
steht immer im Mittelpunkt.
Das Falkensteiner Schlosshotel Velden,
als Teil der „Leading Hotels of the World“
wurde im vergangenen Jahr mit zwei
Michelin Keys ausgezeichnet. Welche
Assets waren hier ausschlaggebend?
Ausschlaggebend waren vor allem die
perfekte Kombination aus erstklassigem
Service, einem einzigartigen Ambiente im
historischen Schlosshotel und die kulinarische
Exzellenz.
Mitglied von „Leading Hotels of the
World“ und „Jeunes Restaurateurs“
mehr Ansporn, oder mehr Druck?
Für mich ist es ganz klar mehr Ansporn als
Druck. Mitglied bei ‚Leading Hotels of the
World‘ und den ‚Jeunes Restaurateurs‘ zu
sein, ist eine Auszeichnung – aber auch ein
Versprechen an unsere Gäste. Es motiviert
das ganze Team, täglich Höchstleistung zu
bringen, kreative Akzente zu setzen und
gleichzeitig authentisch zu bleiben. Natürlich
gibt es hohe Erwartungen, aber genau
das treibt uns an, immer noch ein Stück
besser zu werden.
Worauf legen Sie Ihren Fokus als Hoteldirektor,
was ist für Sie das Wichtigste?
In meiner Zeit als Hoteldirektor steht der
Mensch im Mittelpunkt – mein Fokus liegt
auf exzellenter, authentischer Gastfreundschaft
und einer starken Unternehmenskultur
und nachhaltigem Handeln. Nur wer
sich wertgeschätzt fühlt, schafft unvergessliche
Erlebnisse für unsere Gäste.
Vielen Dank für das Gespräch und viel
Erfolg für Ihre neue Position!
schlossvelden.falkensteiner.com
INFO
Auszeichnungen für
Falkensteiner-Lehrlinge
Aktuell gibt es bei Falkensteiner 32
Lehrlinge, die aktiv an der Teilnahme
an nationalen und internationalen
Wettkämpfen unterstützt und finanziert
werden. Ein Auszug aus den letzten Erfolgen:
Falkensteiner Schlosshotel Velden, Bronze im
Bereich Service und Küche bei den Austrian
JuniorSkills, Mai 2025
Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia, Silber
im Bereich Küche bei den Kärntner Junior
Skills, Nov 2025
Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia, Gold
im Bereich Rezeption beim Landeslehrlings-
Bewerb, Jänner 2024
Art. 782*
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Mischbox,
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Maße: L 37,0 x B 9,0 x H 6,0 cm
Gewicht: 500 g, 8 St. / Kt.
fertig gebacken
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FF-Funny Pack
Maße: Ø 8,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 65 g, 100 St. / Kt.
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Mischkiste Rustikal,
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Gewicht: 35 g, 120 St. / Kt.
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Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.
vorgebacken
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Schnittbrotkiste,
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Gewicht: 750 g, 12 St. / Kt.
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Gewicht: 750 g, 8 St. / Kt.
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Glutenfreie süße
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Gewicht: 63 g, 30 St. / Kt.
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Glutenfreie
Kuchenbox
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Gewicht: 60 g, 24 St. / Kt.
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Butter-Croissant
Maße: L 13,5 x B 5,3 x H 3,7 cm
Gewicht: 55 g, 80 St. / Kt.
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Art. 2858*
FF-Morning-Bites
Maße: L 4,5 x B 4,5 x H 3 cm
Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.
fertig gebacken
Süße
Leckereien
Art. 1301*
Pancake
Maße: Ø 10,0 x H 0,5 cm
Gewicht: 40 g, 120 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2151*
FF-Mini Cookie
Mischkiste,
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Maße: Ø 6,0 x H 0,8 cm
Gewicht: 13 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
28 Port.
Port.
Art. 2797*
Kirsch-Kakao-
Schnitte
Maße: L 37,5 x B 24,5 x H 3,9 cm
Gewicht: 2.200 g, 4 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1937*
Gastro-Striezel
Mischbox,
3-fach sortiert
Maße: L 36,0 x B 10,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 500 g, 6 St. / Kt.
fertig gebacken
Tartelettes
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Art. 35025*
HUG Mini-Snack-
Tartelettes, vegan
Maße: Ø 4,2 x H 1,8 cm
Gewicht: 6,1 g, 160 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 35010*
HUG Snack-
Tartelettes
Maße: Ø 7,0 x H 2,0 cm
Gewicht: 13,8 g, 140 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 34815*
HUG Dessert-
Tartelettes
"Filigrano"
Maße: Ø 5,3 x H 1,7 cm
Gewicht: 10,4 g, 144 St. / Kt.
Service-Welt
So small –
gone in
one bite !!!!
gone in one bite !!!!
Art. 65024*
HUG One-Bite
Dessert-Tartelettes
"Classic"
Maße: Ø 3,0 x H 0,7 cm
Gewicht: 900 g, 1 Pack / Kt.
Service-Welt
Art. 34820*
HUG Snack-
Tartelettes
"Filigrano"
Maße: Ø 5,3 x H 1,7 cm
Gewicht: 10 g, 144 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 53920* 2
Pidy Tartelettes
"Stern"
Maße: Ø 2,9 x H 2,7 cm
Gewicht: 5,5 g, 192 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 34800*
HUG Mini-Dessert-
Tartelettes
"Filigrano"
Maße: Ø 3,8 x H 1,8 cm
Gewicht: 6,6 g, 200 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 80720*
HUG Tart-
Collection,
5-fach sortiert
Maße: Ø 3,8 x H 1,3 cm
Gewicht: 11,9 g, 168 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 54615*
Pidy Mischkarton
"Spicy Cups"
Maße: Ø 3,2 x H 1,5 cm
Gewicht: 4 g, 96 St. / Kt.
Service-Welt
EDNA Backwaren GmbH
Rutzenmoos 20 • 4845 Rutzenmoos
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Beilage AT 10_2025
Seite 36 bis Seite 43
Cold Drinks
Kolumne
Foto: pixabay
Eine Kirche mit Bierausschank
Ich ahnte immer schon, dass es einen
Zusammenhang zwischen Religiosität
und Bierabsatz gibt. Nein,
da muss man nicht zurückdenken
bis zu den Bieropfern an babylonischen
oder altägyptischen Tempeln
(obwohl es dort viel Bier gegeben
haben soll). Ich denke an die vielen
Kirchenwirte – oft unter dem Hausnamen
„Zum Engel“, „Zum Löwen“,
„Zum Adler“ oder was es sonst an
seinerzeit noch als christlich verstandenen
Symbolen gibt. Da gingen
die Männer nach dem Gottesdienst
hin und tranken ein, zwei Maß
Bier, während der Rest der Familie
heimgegangen ist. Aber der Kirchgang
ist aus der Mode gekommen,
viele Kirchen bieten keinen Sonntagsgottesdienst
mehr an – und
die Kirchenwirte gibt es auch nicht
mehr. Und dann bin ich auf der Wiener
Praterstraße auf ein neues Lokal
namens Karol gestoßen, das gutes
Bier von der Brauerei Gusswerk anbietet
– und das tatsächlich im Eingangsbereich
einer Kirche liegt, der
ersten neuen Kirche in Wien seit 25
Jahren. Ich wünsche ihr viel Zulauf.
Und viele Biertrinker.
Conrad Seidls Bierwelt
Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl
Conrad.Seidl@gmx.at
Foto: Medianet-Hartl
10/2025
BIER 37
Prickelnd klar
Pils ist das Understatement unter den Bieren – ein verlässlicher Begleiter in der Gastronomie. Von Kurt Heinz
Kaum ein Bierstil ist so eng mit der europäischen
Bierkultur verbunden wie das
Pils. Ursprünglich aus der böhmischen
Stadt Pilsen stammend, hat es seit dem 19.
Jahrhundert seinen Siegeszug angetreten.
Mit seiner goldenen Farbe, der schlanken
Hopfenbittere und der typischen feinporigen
Schaumkrone gilt Pils heute als Inbegriff
eines klassischen, ehrlichen Bieres – und als
fester Bestandteil jeder Getränkekarte.
Leichter Charakter
Pils zeichnet sich durch eine helle, klare
Optik, eine moderate Kohlensäure und eine
elegante Hopfenbittere aus, die es von vollmundigeren
Lagerbieren unterscheidet. Der
Alkoholgehalt liegt meist bei rund 4,5 Prozent,
was es zu einem erfrischenden, aber
nicht überfordernden Getränk macht. Die
ideale Trinktemperatur liegt zwischen sechs
und acht Grad – so entfaltet sich die Balance
von Malz und Hopfen am besten.
Traditionell wird Pils gerne zu deftiger
Küche getrunken. Doch es harmoniert ebenso
mit leichten Gerichten wie Salaten, Fisch
oder vegetarischen Speisen. Dank seiner
schlanken Bittere wirkt es wie ein „Zungenreiniger“
und passt hervorragend zu fettigen
oder würzigen Komponenten. Im Sommer ist
es die perfekte Erfrischung auf der Terrasse,
im Winter überzeugt es durch Klarheit und
Präzision als Kontrast zu üppigen Speisen.
Der Markt im Umbruch
In Österreich schwächelt der Biermarkt derzeit
leicht. Gäste greifen verstärkt zu Wein,
Cocktails oder alkoholfreien Alternativen.
Für Gastronomen bedeutet das: Bier muss
aktiver präsentiert und inszeniert werden,
um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Tipps
› Perfekte Schaumkrone: Ein Pils mit frisch
gezapftem, cremigem Schaum signalisiert
Qualität und lädt zum Genuss ein.
› Tasting-Erlebnisse: Kleine Verkostungsrunden
mit unterschiedlichen Pils-Sorten
oder Glasgrößen regen zum Probieren an.
› Biermenü anbieten: Pils bewusst zu
Speisen empfehlen, ähnlich wie bei
Weinbegleitungen – etwa ein „Hopfen &
Küche“-Menü.
› Storytelling nutzen: Gäste interessieren
sich für Herkunft, Brauweise und regionale
Bezüge – ein kleiner Hinweis auf die
Pils-Tradition steigert den Wert.
› Saisonale Akzente: Im Sommer Pils als
erfrischenden Aperitif inszenieren, im
Winter als Essensbegleiter betonen.
› Glaskultur pflegen: Ein schlankes, sauberes
Pils-Glas macht optisch viel aus und
unterstreicht den Premium-Charakter.
Foto: djile / stock.adobe.com
Foto: Brau Union Österreich
Klagenfurt pur
Die Schleppe Brauerei in Klagenfurt öffnete
Anfang September ihre Tore für alle
Bierliebhaber. Im Rahmen dieser Veranstaltung
wurde auch die neue Bierspezialität
„Schleppe Bergbräu Amber Ale“ vorgestellt.
„Die bernsteinfarbene Spezialität überzeugt
mit einem ausgeprägten Malzcharakter,
feinen Karamellnoten und einer ausgewogenen
Hopfenbittere. Ihre harmonische Balance
zwischen Süße und Bitterkeit macht sie zum
idealen Begleiter für gegrilltes Fleisch, würzigen
Käse und herzhafte Eintöpfe“, beschreibt
Braumeister Matthias Matschek seine neueste
Kreation. Auch das Etikettendesign
fügt sich nahtlos in die visuelle Identität der
Brauerei ein. Mit Motiven aus Klagenfurt und
der Umgebung – von hohen Gipfeln bis zu
eleganten Landschaften – wird die Heimatverbundenheit
der Schleppe Brauerei unterstrichen.
www.brauunion.at
Salzburger Klassiker
Das Stiegl-Pils gilt als echter Klassiker im
Sortiment der Salzburger Privatbrauerei
und erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit.
Charakteristisch ist seine zartbittere
Hopfennote, die in Kombination mit dem
edel-trockenen Geschmack für ein unverwechselbares
Aroma sorgt. Verfeinert wird
das Pils durch den Einsatz von Saphirhopfen,
der dem Bier seinen limonenartigen
Duft verleiht. Das schonend gedarrte Malz
wiederum schenkt ihm seine strahlende
Farbe. Schlank und spritzig präsentiert sich
die Bierspezialität als ein Pils der Extraklasse
und schmeckt nicht nur als Aperitif,
sondern harmoniert auch als Speisenbegleiter
zu Antipasti, Räucherlachs oder scharfen,
asiatischen Speisen. In der heimischen
Gastronomie kann man das Stiegl-Pils in
der 0,5-Liter Mehrwegflasche sowie vom
Fass genießen.
www.stiegl.at
Foto: Stiegl
Foto: pixabay
Süß trifft stark
Liköre sind die unterschätzten Allrounder in der Bar- und Gastronomiewelt – vielseitig, wandelbar und
voller Überraschungen.
Von Michael Heinz
Liköre haben in der Gastronomie eine
lange Tradition, doch gerade in der
modernen Barszene erleben sie ein
spannendes Revival. Ob als klassische
Digestifs, als kreative Basis für Cocktails
oder als aromatische Ergänzung in Desserts
– die süß-würzigen Spirituosen bieten
Gastronomen und Barkeepern unzählige
Möglichkeiten, Gäste zu begeistern.
Vielfalt im Glas
Das Angebot reicht von fruchtigen Varianten
wie Marille, Kirsche oder Beeren über sahnige
Cremeliköre bis hin zu komplexen Kräuterund
Gewürzlikören. Beliebt sind derzeit vor
allem Liköre, die auf natürlichen Zutaten
basieren und regionale Bezüge haben – ein
Himbeerlikör aus der Region oder ein handwerklich
hergestellter Kräuterlikör schafft
Authentizität und Gesprächsstoff. In Cocktails
setzen sich aromatische Orangen- oder
Kaffeeliköre durch, während klassische Kräuterliköre
pur auf Eis oder als „kleine Begleitung“
zum Bier stark nachgefragt sind.
Der richtige Moment
Traditionell werden Liköre nach dem Essen
als Digestif serviert. Doch gerade in der
modernen Gastronomie lassen sich neue
Einsatzfelder schaffen: ein Aperitif-Cocktail
auf Likörbasis, ein kleiner Likör zum
Dessert oder die Kombination mit Kaffee
als raffinierter „Sidekick“. Auch als Begleiter
zu Süßspeisen oder als Highlight in Menüs
mit Food-Pairing-Konzepten funktionieren
Liköre hervorragend.
Miniaturen – klein, aber oho
Eine spannende Möglichkeit, Gäste neugierig
zu machen, sind Miniaturen. Die
kleinen Fläschchen eignen sich ideal für
Verkostungsaktionen, als Give-away im
Hotelzimmer oder als Überraschung auf
der Dessertkarte. Miniaturen senken die
Hemmschwelle, Neues auszuprobieren, und
können gleichzeitig als Impuls für Zusatzverkäufe
genutzt werden: Wer einen Miniatur-Likör
probiert, bestellt vielleicht beim
Espresso Cream Dream
Zutaten:
4 cl Kaffeelikör
2 cl Sahnelikör
1 Espresso (frisch gebrüht)
› Eiswürfel
❱ Alle Zutaten in einen Shaker mit
Eis geben, kräftig shaken und in ein
gekühltes Glas abseihen. Mit Kakaopulver
bestäuben. Perfekt als Dessert-Drink.
nächsten Mal das große Glas oder einen
Cocktail damit.
Tipps für den Verkauf
› Liköre aktiv empfehlen, z. B. als Digestif-
Alternative zum Espresso.
› Mit saisonalen Akzenten spielen: Erdbeerlikör
im Sommer, Nusslikör im
Herbst.
› Likör-Cocktails auch in kleinen Gläsern
als „Signature Shots“ anbieten.
› Gäste über Herkunft und Herstellung
informieren – Storytelling verkauft
Mit der richtigen Präsentation und kreativen
Ideen können Liköre aus der „Oma-Ecke“
geholt werden und zu einem Umsatztreiber
in Bar und Gastronomie avancieren.
Limoncello Spritz
Zutaten:
5 cl Limoncello
10 cl Prosecco
2 cl Soda
› Zitronenzeste
❱ Den Limoncello in ein Weinglas mit
Eiswürfeln geben, mit Prosecco auffüllen,
Soda dazugeben und vorsichtig
umrühren. Mit einer Zitronenzeste
garnieren.
10/2025
LIKÖR 39
Foto: Old Judge Spirits
Österreichische Karibik
Sonnenverwöhnte Karibik trifft österreichische Handwerkskunst,
so präsentiert sich Old Judge Falernum. Entstanden
aus der Inspiration eines Aufenthalts auf Barbados, verbindet
er zehn sorgfältig ausgewählte Zutaten zu einer harmonischen
Komposition.
Ingwer aus Indonesien, brasilianische Limetten, jamaikanischer
Piment, Gewürznelken von Mauritius und reines österreichisches
Hochquellwasser treffen auf zwei charaktervolle Rumsorten aus Barbados,
die dem Likör Wärme und Komplexität verleihen. Das Ergebnis
ist ein ausgewogenes Spiel aus würzigen, frischen und süßlichen
Noten, das sowohl pur auf Eis als auch in Cocktails seine ganze Klasse
zeigt. Old Judge Falernum lädt dazu ein, karibische Lebensfreude in
jedem Schluck zu erleben, und bringt exotische Raffinesse in die heimische
Barszene.
www.egfra.at
DARK
DELICIOUS
DECADENT
Foto: Patron
Tequila mit Kaffeetwist
Dieser außergewöhnliche Kaffeelikör wird
in kleinen Mengen handgefertigt und
verbindet klaren, charakterstarken Patrón
Silver aus 100 % Weber Azul Agave mit der
Essenz edler Kaffeebohnen. Das Ergebnis
ist kein süßer Standardlikör, sondern ein
trockener, aromatischer Begleiter für vielseitigen
Genuss. Im Glas überzeugt Patrón
XO Cafe mit der Balance aus herber Kaffeebitterkeit,
dezenter Süße und dem eleganten
Finish des Tequilas. Pur auf Eis entfaltet er
seine volle Tiefe, in Cocktails wie Espresso
Martini oder Old Fashioned eröffnet er neue
Dimensionen. Auch Desserts veredelt er mit
feiner Aromatik. Patrón XO Cafe ist damit
mehr als ein Likör – er steht für mexikanische
Handwerkskunst und Genussmomente
für Gastronomen, Barkeeper und Gäste, die
das Besondere suchen.
www.morandell.com
M O R A N D E L L . C O M
@MORANDELL.INTERNATIONAL
40 LIKÖR
10/2025
Foto: Luca Meinke
Die Kunst des Mixens
Bereits
zum
vierten Mal lud
Monkey Shoulder
motivierte Barkeeper
zur „Monkey
Mixes!“-Competition,
heuer mit
Finale über den
Dächern Wiens, in
der Rooftop Bar des
Ruby Lissi Hotels.
Nach intensiven Runden voller Kreativität und Präzision setzten
sich drei Persönlichkeiten durch: Stani Fürst (Senns, Salzburg),
Attila Szelhoffer (Burdock Bar) und Sascha Riepl (Ginhouse). Am
Ende überzeugte Fürst die Jury mit seinem Drink und sicherte
sich den Sieg, samt exklusiver Reise zum internationalen „Camp
Monkey“ im Wert von € 3.000. Eigens zum Mixen kreiert, steht
der Monkey Shoulder für ungezwungenen Genuss und schreibt die
Regeln neu, wie Whisky heute getrunken wird. Ein idealer Partner
also für die „Monkey Mixes! 2025“, wo acht Talente ihr Können
unter Beweis stellten und die Vielfalt von Whisky feierten.
www.topspirit.at
Minze im Kräutermantel
Ein kühler Hauch von Minze,
durchzogen von würzigen
Kräutern, entfaltet sich im Glas
und macht Brancamenta aus
dem Hause Fratelli Branca zu
einem Kräuterlikör, der das intensive
Aroma von Fernet Branca
mit der Leichtigkeit piemontesischer
Minze vereint. Entstanden
in den 1960er Jahren, inspiriert
vom Trend, Fernet Branca mit
Minze zu mixen, bietet Brancamenta
eine angenehm milde,
kühlende Alternative für Liebhaber
klassischer Kräuterbitter.
Die sorgfältig komponierte Verbindung
aus ausgewählten Kräutern, Zucker und ätherischem Minzöl
sorgt für eine süß-frische Note. Ob pur auf Eis oder in kreativen
Cocktails, Brancamenta bringt Tiefe und Raffinesse in jedes Glas.
Erhältlich ist der Likör in 0,7 l und 1 l für die Hausbar sowie als 0,02 l
Miniatur, die sich zum Probieren oder für unterwegs eignet.
www.egfra.at
Foto: Brancamenta
ADVERTORIAL
Glitzernde
Minze
Wenn die langen Nächte hereinbrechen
und die Lichter der Stadt in
unzähligen Farben flimmern und
glitzern, darf eines auf keinen Fall fehlen: der
passende Funkel-Moment im Glas. Mit der
limitierten Sonderedition „Berliner Luft Glitter
Nights“ kehrt der Kultlikör zurück, der
bereits bei seinem ersten Auftritt die Herzen
und Gläser der Fans im Sturm eroberte. Die
harmonische Kombination aus legendärem,
erfrischendem Minzgeschmack und einem
magischen Glitzereffekt sorgt für eine
leuchtende Überraschung, die jede Party
zum Funkeln bringt. „Berliner Luft Glitter
Nights“ verkörpert dabei das unverkennbare
Berliner Lebensgefühl – wild, frisch
und voller Energie. Die Edition ist ab dem
27. Oktober 2025 erhältlich, wahlweise in
der klassischen 0,7-Liter-Flasche oder der
ikonischen 0,02-Liter-Flasche.
www.berliner-luft.berlin
Foto: CHILKIN GmbH & Co. KG BERLIN
42 WEIN
10/2025
Kolumne
Bernsteinfarbener
Rebensaft
Kaum ein anderes Segment polarisiert
so wie Orange Wine. Meine
erste Begegnung hatte ich vor Jahren
in einer Buschenschank in der
Südsteiermark: ein Glas mit kupferfarbenem
Schimmer, Duft nach
Kräutern und Tee, der erste Schluck
herb und fordernd. Kein Wein zum
Nebenbei-Trinken, sondern einer,
der Fragen stellt – und genau darin
liegt sein Reiz. Was heute als Avantgarde
gilt, hat uralte Wurzeln: In Georgien
vergor man schon vor 5.000
Jahren Weißweintrauben mitsamt
Schalen und Kernen in Tonamphoren.
Die Maischegärung verleiht den
Weinen ihre Bernsteinfarbe, Tannin
und Tiefe – Eigenschaften, die man
sonst von Rotweinen kennt. In den
1990ern wiederentdeckt, vor allem
in Italien und Slowenien, hat Orange
Wine seit rund 15 Jahren auch in
Österreich Fuß gefasst. Anfangs ein
Nischenprodukt für Naturwein-Enthusiasten,
ist er heute ein ernstzunehmendes
Segment. Besonders
in der Steiermark und im Burgenland
zeigen Winzer, dass Sorten wie
Welschriesling, Sauvignon Blanc
oder Traminer in der „orangenen“
Variante ganz neue Facetten offenbaren.
Für die Gastronomie ist
Orange Wine Chance und Herausforderung
zugleich. Er passt ideal zu
kräftigen (herbstlichen) Gerichten
oder fermentierter Küche, polarisiert
aber. Gastronomen können hier mit
ihrem fachlichen Wissen trumpfen
und ihre Gäste überraschen!
Katrin Hammer (Sommelière)
beschäftigt sich mit Wein &
Kulinarik. Im Fokus: Regionale
Produkte und Produzenten.
Foto: Michel Pfister
Murique – ein neuer Mix
Die Brauerei Murau startet mit einer Innovation
in den Herbst: Murique, die neue
Premium-Linie an Spirituosen-Mischgetränken.
Murauer Handwerkskunst und
regionale Herkunft, sowie Qualität und
Authentizität gehen einen genussvollen
Mix ein.
Mit dem Claim „Murauer Genuss, einzigartig
neu gedacht“ verbindet Murique die
jahrhundertealte Tradition der Brauerei mit
dem Mut, Genuss neu zu definieren. Sowohl
Gastronomie als auch Endverbraucher
dürfen sich auf Genussmomente freuen.
Den Auftakt macht Murique Number 1:
ein trinkfertiges Spirituosen-Mischgetränk,
das die spritzige Frische von Murelli Rhabarber-Minze
mit dem bittersüßen Twist aus
feinstem Ginerol der Destillerie Krauss
vereint. Fruchtig-minzig mit einer Note
Bitterkeit.
Mit 4,8 % vol. Alkohol und einem harmonischen
Geschmacksprofil ist Murique
Number 1 der ideale Aperitif für Afterwork-
Momente oder besondere Anlässe. Trinkfertig,
frech und floral – so erobert Murique
Number 1 die Gläser in Gastronomie und
Handel.
www.murauerbier.at
Gereifter Mehrwert
Seit über zehn Jahren
unterstützt Del Fabro
Kolarik heimische Weine
auf ihrem Weg zur optimalen
Trinkreife. Dafür wählt
das Expertenteam die Weine
sorgfältig aus und begleitet
sie über Jahre hinweg. Im
September öffnete die Zentrale
Wien ihre Türen für
rund 200 Gäste, die in den
Genuss einer exklusiven Verkostung
kamen. Winzer wie
Erwin Sabathi und Albert
Gesellmann führten gemeinsam mit Benjamin
Mayr durch vier Flights mit 14 ausgewählten
Weinen und eine freie Verkostung von 75
weiteren Raritäten. „Besondere Weine dienen
nicht als Dekoration der Weinkarte, sondern
sind für den Genuss gedacht“, betonte Sabathi.
Foto: Murique
Denn gereifte Weine verleihen Getränkekarten
Tiefe, senken die Hemmschwelle im glasweisen
Ausschank und steigern den Umsatz
– ein Mehrwert, der Genuss und Wirtschaftlichkeit
vereint.
www.delfabrokolarik.at
Foto: Del Fabro Kolarik
Foto: Miljan Živković / stock.adobe.com
Der erste Wein des Jahres
Wenn die Blätter sich golden färben und die Tage kürzer werden beginnt in den Kellern der Winzer
die spannendste Phase des Jahres: Der Moment, in dem der erste Wein des neuen Jahrgangs ins Glas
kommt. Für Gastronomen ist dies eine einmalige Chance, ihre Gäste mit einer besonderen Spezialität zu
begeistern – dem Jungwein.
Von Katrin Hammer
Die Weinlese geht ins Finale und die
ersten Jahrgangsweine 2025 werden
in Flaschen gefüllt. Das ist der Zeitpunkt,
auf den bereits einige Weinliebhaber
gewartet haben: der Heurige kann verkostet
werden. Viele heimische Winzerinnen
und Winzer bieten ihren Gastro-Kunden
den ersten Wein der Saison aktiv an – eine
Chance, die Gastronome unbedingt nutzen
sollten, denn die frisch-jugendlichen Weine
sind eine wunderbare Bereicherung für die
saisonale Getränkekarte. Die Vorboten des
neuen Jahrgangs passen ideal zu den herbstlichen
Speisen – von Kürbis-Gnocchi über
Gansleinmachsuppe bis hin zu Wildspezialitäten
und auch Desserts etwa mit Äpfeln
und Birnen. Damit ist er ein vielseitiger
Speisenbegleiter, der sich nicht nur in Buschenschanken,
sondern auch in gehobener
Gastronomie bestens in Szene setzen lässt.
Was macht Jungwein
so besonders?
Der Jungwein – oft auch als „Heuriger“
bezeichnet – ist der erste Botschafter eines
neuen Weinjahrgangs. Er wird bereits
wenige Wochen nach der Lese abgefüllt und
präsentiert sich entsprechend jugendlich,
frisch und fruchtig. Charakteristisch sind
sein leichter Körper, seine lebendige Säure
und ein oft verführerisches Bukett nach
frischen Trauben, Zitrus, knackigen Äpfeln
oder exotischen Früchten. Gerade weil er
so früh verfügbar ist, erlaubt der Jungwein
einen ersten Ausblick auf die Qualität des
Jahrgangs. Für Winzerinnen und Winzer ist
er ein Aushängeschild, für Gastronomen
eine Bühne, um ihren Gästen ein Stück
Authentizität und Regionalität ins Glas zu
schenken.
Der Steirische Junker
Eine besonders profilierte Variante des
Jungweins ist der Steirische Junker. Er gilt
als Synonym für den frischen Wein aus der
Steiermark und unterliegt klar definierten
Regeln. Die offizielle Junkerzeit läuft vom
Verkaufsstart am 24. Oktober 2025 bis zum
Faschingsdienstag am 17. Februar 2026 – in
diesem Zeitraum hat der Jungwein seinen
großen Auftritt. Das steirische Original präsentiert
sich als Weißwein, Rotwein, Rosé
oder Schilcher, als Cuvée oder sortenrein.
Jeder Junker schmeckt unterschiedlich,
allerdings darf der Jungwein, welcher zum
Steirischen Junker ernannt werden will,
maximal zwölf Vol.-Prozent Alkohol und
höchstens 3 g/l Restzucker aufweisen.
Erkennbar ist der echte Steirische Junker
an Gamsbart und Steirerhut auf dem Flaschenetikett
und der Kapsel sowie dem
Symbol für eingetragene Marken. Diese
Markenzeichen bürgen für Qualität und
sorgen zugleich für eine klare Wiedererkennbarkeit
– ein Vorteil für Gastronomen,
die ihren Gästen Originalität und Authentizität
bieten möchten.
Tipp: Den Jungwein aktiv in die Karte
aufnehmen und bewusst inszenieren: als
Aperitif, als Begleiter zu einem saisonalen
Menü oder in Kombination mit regionalen
Spezialitäten. Eine eigene „Jungwein-Verkostung“
oder ein Abend rund um den Steirischen
Junker kann zusätzliche Aufmerksamkeit
und Gäste bringen.
Seite 44 bis Seite 47
Hot Drinks
Foto: pixabay
Saisonale Kaffee-Kreationen – zwischen „unnötig“ und
„unverzichtbar“
Kolumne
Wenn die Temperaturen sinken, dann
taucht er zuverlässig auf: der Pumpkin
Spice Latte. Kaum ein Getränk spaltet
die Kaffeewelt so sehr wie dieses
herbstliche Kultgetränk. Für die einen
überflüssiger Schnickschnack, für die
anderen längst ein Muss, das auf keiner
Herbstkarte fehlen darf. Die Wahrheit
liegt dazwischen: Der Pumpkin Spice
Latte ist mehr Lifestyle als klassischer
Kaffee. Ein Drink, der nach Social Media
schreit, perfekt ins bunte Herbst-Setting
passt und mit Zimt, Muskat und
Kürbisgeschmack mehr nach Dessert
als nach Espresso schmeckt. Aber
genau darin liegt auch sein Erfolg: er
macht Kaffee zum Erlebnis. Und dann
gibt es da noch den stillen Gewinner der
saisonalen Karte – den Chai Latte. Keine
andere Kreation hat es geschafft, sich
so hartnäckig in den österreichischen
Cafés zu etablieren. Würzig, süß und
wohlig-warm trifft er den Nerv vieler
Gäste und sorgt zuverlässig für Nachfrage.
Ob Pumpkin Spice oder Chai:
Saisonale Drinks bringen Abwechslung
auf die Karte, liefern Gesprächsstoff und
– Hand aufs Herz – genau das gewisse
Etwas, das wir an der modernen Kaffeekultur
lieben.
Victoria Spielberger, J. Hornig
Brandmanagerin
www.jhornig.com
Foto: J. Hornig
Foto: PheelingsMedia / stock.adobe.com
10/2025
GREEN
FUTURE
(K)ein bisschen
Plastik zum Tee
Die Tee-Saison ist eröffnet und auch beim Tee stellt sich die Frage der
Nachhaltigkeit.
Von Nele Klaffl
In manchen Hotels landen Gäste vor
sogenannten Pyramidenbeuteln, jenen
dreieckigen Säckchen aus Nylon oder
Polypropylen. Sie wirken modern und lassen
das Aroma besonders schön aufblühen, doch
hinter der Fassade verbergen sich Fragen zu
Gesundheit und Nachhaltigkeit.
Unsichtbare Risiken
Wer heißes Wasser über Kunststoff gießt,
setzt nicht nur Tee, sondern auch Mikround
Nanoplastikpartikel frei, die dem
Körper kaum guttun. Auch die Umwelt
nimmt Schaden, denn Kunststoffbeutel
verrotten nicht, sie hinterlassen winzige
Partikel, die sich in Böden und Gewässern
verteilen. Zwar setzen manche Hersteller
auf Polylactid, doch auch dieser biobasierte
Kunststoff ist nicht zwingend vollständig
kompostierbar.
Volle Kontrolle
TEE 45
Wer wirklich etwas Gutes tun möchte, lässt
die Nylon-Säckchen links liegen und greift
zu klassischen Teebeuteln aus Papier. Noch
besser ist loser Tee, bei dem die Blätter groß
und ungestört ihr Aroma entfalten können.
Die Stärke des Aufgusses lässt sich genau
steuern, gleichzeitig entsteht kaum Müll. So
wird jede Tasse zu einem kleinen Triumph
für den Geschmack und einem stillen Dank
an die Umwelt.
Foto: Patricia Weisskirchner
Großstadt-Tee
erleben
Wien hält einen neuen Ort für Teeliebhaber
bereit. Im September
2025 eröffnete die Marke GIBUN
ihren ersten Store auf der Döblinger
Hauptstraße. Dort können Besucher
Tee mit allen fünf Sinnen erleben
und in eine neue Dimension des
Genusses eintreten. GIBUN steht für
kompromisslosen Premium-Tee, frei
von Zucker und künstlichen Aromen.
Die Tees sind lose oder in ikonischen
Design-Dosen erhältlich. „Mit
GIBUN möchte ich der Natur die Ehre
erweisen, ihre Aromenvielfalt auf ein
Podest stellen und sie als das feiern,
was sie ist: pure Kunst“, sagt Gründerin
Seh-Ra Klepits. Künstlerische
Dosendesigns, stilvolle Einrichtung,
Workshops und koreanische Teezeremonien
verwandeln den Store in
einen urbanen Rückzugsort. Teeberatungen,
Tea Pairings für die Gastronome
und Matcha to go runden
das Angebot ab.
store.gibun.at
Genuss im Aufguss
ADVERTORIAL
In Hotellerie und Gastronomie erwarten Gäste höchste Qualität, und
das möglichst ohne lange Wartezeiten. Besonders bei Tee ist dies
oft eine Herausforderung, denn hochwertiger Blatttee erfordert Zeit
und Sorgfalt bei Zubereitung und Service. Ronnefeldt LeafCup® bietet
hier eine elegante Lösung: Der großblättrige Tee in Premiumqualität ist
hygienisch portioniert und auf die Tassen- oder Glasgröße abgestimmt.
Die speziell entwickelten Filter schenken den Blättern ausreichend
Raum, um ihr volles Aroma zu entfalten. Mit über 30 Sorten, darunter
19 Bio-Varianten, deckt LeafCup® die gesamte Vielfalt von Schwarz-,
Grün- und Weißtee bis zu Kräuter- und Fruchtmischungen ab. Gleichzeitig
erleichtern die kompostierbaren Beutel einen schnellen Service,
sodass Qualität und Genuss jederzeit Hand in Hand gehen.
www.ronnefeldt.com
Foto: Ronnefeldt KG
GREEN
FUTURE
Foto: stokkete/stock.adobe.com
Morgenstund hat fairen Kaffee im Mund
Er begleitet den Hotelgast am Frühstücksbuffet, schenkt zwischendurch im Zimmer Energie und
rundet abends das Menü ab. Doch immer drängender stellt sich die Frage, wo der Kaffee unter welchen
Bedingungen produziert wurde.
Von Nele Klaffl
Nachhaltigkeit im Hotel endet längst
nicht beim Handtuchwechsel oder
beim Stromverbrauch. Auch die Kaffeebohne
rückt ins Rampenlicht und gerade
sie verlangt besondere Aufmerksamkeit.
Denn Kaffee wächst nicht regional, er ist
stets ein Importprodukt. Umso wichtiger
ist es, hier Verantwortung zu übernehmen.
Anerkannte Siegel wie Fairtrade, Rainforest
Alliance, UTZ Certified oder das 4C-Siegel
garantieren faire Arbeitsbedingungen,
ökologische Standards und transparente
Lieferketten. Branchenpreise wie der SCA
Sustainability Award oder der Ernesto Illy
Award würdigen zusätzlich Produzenten, die
sich für verantwortungsvollen Kaffeeanbau
einsetzen.
Zwischen Alpen und Atlantik
Für Hotels gilt: Jede Tasse zählt, unabhängig
davon, ob die Bohnen von weltweiten Lieferanten
stammen oder aus einer kleinen,
lokalen Rösterei. Internationale Hotelketten
setzen dabei meist auf große Player aufgrund
der globalen Logistik und verlässlichen Standards.
Die Accor Gruppe etwa will bis 2030
sämtlichen Kaffee verantwortungszertifiziert
beziehen. Österreichische Platzhirsche wie
Falkensteiner gehen eigene Wege, etwa mit
dem Projekt „Dachstein Kaffee“, welcher am
Fuße des Dachsteins geröstet wird. Austria
Trend Hotels wiederum arbeiten mit Sonnentor
zusammen und waren die ersten, die
ein Bio- und Regionalkonzept beim Kaffee
einführten. Boutiquehotels spielen hingegen
meist mit Individualität. So serviert das Hotel
Motto in Wien seinen Gästen Röstungen von
Alt Wien Kaffee.
Fair geht vor
Dass Fairtrade längst in der heimischen
Hotellerie angekommen ist, zeigen zahlreiche
Häuser, die offiziell Partner sind,
vom Boutiquehotel Stadthalle über die
JUFA Hotels bis hin zu großen Namen wie
dem Hotel Bristol oder dem Vienna Marriott.
Was früher als „Nice-to-have“ galt, ist
heute Standard. Schließlich vertrauen 80
Prozent der Österreicher dem Fairtrade-
Siegel. Details wie kompostierbare Kapseln
im Zimmer oder To-Go-Becher aus Papier,
tragen zum Gesamtbild bei.
Und in Zukunft? Nachhaltigkeit wird
noch stärker zum Entscheidungskriterium,
für Gäste ebenso wie für Mitarbeiter. Transparente
Lieferketten, CO 2 -reduzierte Transporte
oder vollständig kompostierbare Verpackungen
und eine enge Zusammenarbeit
mit Produzenten in den Anbauländern
machen den Unterschied.
Foto: George Dagerotip
10/2025
KAFFEE 47
Foto: Trumer Privatbrauerei
Gebraut wie Bier
Die Trumer Privatbrauerei
präsentiert mit der „SIGL
Bio Barista-Edition“ den
ersten Haferdrink aus Obertrum,
gebraut wie Bier, aber
speziell für Kaffee. Entwickelt
für den Kaffeegenuss,
überzeugt der Haferdrink
mit Gerstenmalz durch seine
Fähigkeit, sich hervorragend
aufschäumen zu lassen. Die
Rezeptur basiert auf sorgfältig
ausgewählten regionalen
Bio-Zutaten wie Hafer, Gerstenmalz
und Ackerbohnenprotein.
Hinter der Entwicklung stehen Braumeister Felix Bussler
und Lisa Dornauer, die damit das SIGL Bio-Sortiment erweitern
und die Position der Privatbrauerei im wachsenden Markt pflanzenbasierter
Lebensmittel weiter stärken. Die Barista-Edition ist
damit eine Antwort auf die steigende Nachfrage aus Gastronomie
und Hotellerie nach regionalen, nachhaltigen Optionen für Milchalternativen.
www.trumer.at
Kapsel-Expansion
Mit fünf neuen Sorten Nespresso®-kompatibler
Kaffeekapseln
erweitert das Unternehmen sein Sortiment
und bringt frischen Schwung
in die Tassen. Vom kräftigen Intenso
über den entkoffeinierten Decaf bis
hin zum floralen Colombia oder dem
Foto: c_clicksgefühle GmbH & Co KG
Fairtrade-zertifizierten Unico überzeugt
jede Sorte. Ob beim Zimmer-Service, im Frühstücksbereich,
bei Konferenzen oder in Selbstbedienungsbereichen, die
Kapseln sorgen überall dort für Genuss, wo schnelles Handling
gefragt ist. Sie sparen wertvolle Zeit, reduzieren den Aufwand in
der Küche und garantieren gleichzeitig gleichbleibend exzellenten
Kaffeegeschmack.
www.shop.hausbrandt1892.at
Zusammen stark
Foto: Specialty Coffee Association
Die Specialty Coffee Association of Japan (SCAJ) und die Specialty
Coffee Association (SCA) haben auf der SCAJ-Konferenz ein
Memorandum of Understanding unterzeichnet, das einen Meilenstein
in der globalen Zusammenarbeit für Specialty-Coffee-Ausbildung
markiert. Ziel ist es, die Ausbildung und berufliche Weiterentwicklung
rund um die Coffee Value Assessment (CVA)-Programme
in Japan zu fördern und so den Specialty-Coffee-Sektor transparenter
und international vernetzter zu gestalten. Durch die Kooperation
wird der Zugang zu CVA- und Q-Program-Ausbildungen für
japanische Kaffeeprofis erweitert, nationale Praktiken werden an
internationale Standards angepasst. CVA dient als Instrument zur
Bewertung von Kaffeequalität und schafft eine gemeinsame Sprache
für Produzenten, Einkäufer und Ausbilder.
www.sca.coffee
Seite 48 bis Seite 55
Non-Food
Foto: Barbara Burgess_Unsplash
Kolumne
Unsichtbar im KI-Zeitalter – und
was du dagegen tun musst
Ich höre es ständig: „KI? Das ist nichts
für uns. Wir haben andere Sorgen.“ Doch
genau diese Einstellung sorgt dafür, dass
viele Betriebe langsam aus dem Blickfeld
der Gäste verschwinden. Während
du noch zögerst, verändern andere längst
die Spielregeln. Früher suchten Menschen
bei Google nach Hotels. Heute fragen sie
ChatGPT, Gemini oder andere KI-Assistenten:
„Welches Hotel in Wien ist ruhig,
charmant und hat ein gutes Frühstück?“
Diese neuen Systeme durchsuchen
keine Webseiten im klassischen Sinn,
sondern greifen auf strukturierte Daten,
Bewertungen und offizielle Profile zurück.
Wenn dein Hotel dort nicht korrekt, aktuell
und klar beschrieben ist, existiert es für
diese Suchwelt schlicht nicht. Unsichtbar,
egal wie herzlich dein Service ist.
Was bedeutet das in der Praxis? Deine
Inhalte müssen so formuliert sein, dass
KI sie versteht. Kein SEO-Trick, sondern
natürliche, gut strukturierte Sprache. Jede
Beschreibung sollte eindeutig zeigen, was
dein Haus bietet: Lage, Ausstattung, Service,
Besonderheiten. Gleichzeitig müssen
deine Informationen über alle Plattformen
hinweg konsistent sein – von Google Maps
über Booking bis hin zu TripAdvisor. KI
liest aus diesen Quellen und bildet daraus
ihr Verständnis von deinem Betrieb.
Auch Bewertungen sind entscheidend.
Positive Wortwahl und wiederkehrende
Themen in Gästekommentaren helfen den
Systemen, dein Profil richtig einzuordnen.
Lokale Erwähnungen, Medienartikel und
Blogbeiträge verstärken dieses Signal
zusätzlich. Die klassische SEO-Grundlage
bleibt wichtig – gute Seitenstruktur,
schnelle Ladezeiten, mobile Optimierung
– aber sie reicht allein nicht mehr aus.
Sichtbarkeit entsteht dort, wo Daten präzise
und maschinenlesbar sind.
Die Wahrheit ist einfach: KI entscheidet
zunehmend, wer gefunden wird und
wer nicht. Sie plant Reisen, bewertet
Optionen und empfiehlt Hotels. Wenn du
in dieser neuen Suchwelt nicht auftauchst,
bist du aus dem Spiel. Es ist Zeit, aktiv zu
werden. Sorge dafür, dass dein Hotel dort
Riccardo Giacometti
Führender Experte für KI, Datenanalyse
und Hotel-Digitalisierung
Cross Point Swiss Hospitality Lab
www.giacometti-consulting.com
vorkommt, wo die Zukunft bereits sucht.
Schreib so, dass Menschen und Maschinen
dich verstehen.
Die Gäste von morgen fragen keine
Suchmaschine mehr. Sie fragen die KI –
und sie wird nur über dich sprechen, wenn
du ihr etwas zu sagen gibst.
Foto: Riccardo Giacometti
08.–11. NOV. 2025
MESSEZENTRUM SALZBURG
GASTMESSE.AT
55. INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR GASTRONOMIE UND HOTELLERIE
@gastmesse
Alles für den Gast
Foto: pixabay
Kantine kann was
Effiziente Prozesse, passende Technik und flexible Konzepte machen die Kantine zum Erfolgsmodell der
Gemeinschaftsverpflegung.
Von Michael Heinz
Kantinen sind überall dort sinnvoll,
wo viele Menschen regelmäßig und
schnell verpflegt werden müssen: in
Betrieben, Schulen, Krankenhäusern, Universitäten
oder Behörden. Sie unterscheiden
sich von klassischen Küchen vor allem durch
das Volumen, die gleichzeitige Ausgabe und
die Notwendigkeit, Abläufe exakt aufeinander
abzustimmen.
Ausstattung für Effizienz
und Qualität
Zentrale Bedeutung hat die technische Ausstattung.
Kombidämpfer sind heute das Herzstück
fast jeder Kantine: Sie garen, dämpfen,
backen und regenerieren – flexibel einsetzbar
und platzsparend. Für das Warmhalten in der
Ausgabe sind Bain-Maries und Wärmebrücken
unverzichtbar, während mobile Wärmewagen
Speisen sicher zwischen Küche und
Ausgabelinie transportieren.
Wenn Speisen nicht am Standort zubereitet
werden, sondern in einer Zentralküche
entstehen, kommen Schockkühler und Blastfreezer
ins Spiel. Sie kühlen frisch gekochte
Gerichte schnell herunter und ermöglichen
Cook-&-Chill oder Cook-&-Freeze-Konzepte.
Für den Transport sichern isolierte
Thermoboxen Temperatur und Qualität.
Auch die Hygiene ist ein kritischer
Punkt: Durchschub- und Bandspülmaschinen
sorgen für einen schnellen Geschirrdurchlauf.
Schnellspülgeräte halten zusätzlich
Schüsseln und GN-Behälter in kürzester
Zeit einsatzbereit.
In Selbstbedienungskonzepten sind
Ausgabeautomaten oder High-Speed-Öfen
gefragt, die Snacks oder kleinere Portionen
in Minuten warm servieren. Ergänzt werden
sie oft durch Mikrowellenstationen, damit
Gäste selbst nacherwärmen können.
Moderne Konzepte
für flexible Zeiten
Frischküche vor Ort (Cook-&-Serve) punktet
mit Authentizität, verlangt aber viel
Personal und Platz. Cook-&-Chill und Cook-
&-Freeze sind daher gängige Best Practices,
weil sie konstante Qualität sichern und zentral
gesteuert werden können. Auch Sousvide
etabliert sich zunehmend: Portionen
werden schonend vorbereitet und können
punktgenau regeneriert werden.
Free-Flow-Systeme mit mehreren Stationen
vermeiden Schlangenbildung und
verteilen den Andrang besser. Frontcooking-Bereiche
schaffen Transparenz und
Erlebnischarakter – ein wichtiger Faktor,
wenn die Kantine auch externe Gäste oder
Hotelkunden anzieht.
Ein aktuelles Problem sind schwankende
Gästezahlen durch Homeoffice. Hier helfen
modulare Ausgabelinien, Self-Service-Bereiche,
digitale Vorbestellsysteme und To-go-
Lösungen. Wer seine Kantine zusätzlich als
Café, Meetingraum oder Eventfläche nutzt,
schöpft die vorhandene Infrastruktur besser
aus und erhöht die Auslastung.
So wird die Kantine mit der richtigen
Technik und dem passenden Konzept zu
einem flexiblen Zentrum moderner Gemeinschaftsverpflegung.
10/2025
KÜCHENTECHNIK 51
Optimiertes Schneiden
Foto: Hobart Foto: alexandersolia
Mit verbesserter Leistungsfähigkeit, optimierter
Energieeffizienz und modernem
Design präsentiert alexandersolia den neuen
Gemüseschneider G 6, den Nachfolger des
Cutty G 5.1. Der G 6 ist sowohl als Tisch- als
Alles im Flow
HOBART bringt mit der FLOW Line frischen
Schwung in die Spültechnik.
Ausgestattet mit intelligenter Technologie
verbindet die Bandspülmaschine Effizienz
mit Nachhaltigkeit und macht Spülprozesse
smarter denn je. Das Herzstück des Geräts ist
auch als Wandgerät verfügbar und eignet sich
damit ideal für das Arbeiten selbst in kleinen
Küchen. Die Reinigung wird durch gerundete
Ecken und einen seitlich vollständig offenen
Schacht erheblich erleichtert. Der Schneidschacht
lässt sich zudem komplett abnehmen
und ist spülmaschinenfest, sodass eine
gründliche und zeitsparende Reinigung möglich
ist. Ein integrierter Hauptschalter sorgt
zusätzlich für Energieeinsparungen. Der neue
Gemüseschneider wurde im Unternehmensdesign
gestaltet, behält jedoch alle bewährten
Funktionen und die intuitive Bedienbarkeit
seines Vorgängers bei.
www.alexandersolia.de
die „SMART VISION CONTROL“. Dieses zum
Patent angemeldete Feature erkennt jedes
Geschirrteil in Bruchteilen einer Sekunde
und wählt automatisch die optimalen Spülparameter.
So werden wertvolle Ressourcen
geschont, Betriebskosten gesenkt und gleichzeitig
saubere Ergebnisse garantiert. Die
FLOW Line ist damit ein echtes Power-Paket
für professionelle Küchen, in denen Teamarbeit
zählt. Denn während die Maschine
zuverlässig und präzise arbeitet, können sich
Köche und Servicekräfte ganz auf ihre eigentlichen
Aufgaben und das Wohlbefinden der
Gäste konzentrieren.
www.hobart.de
Kochen auf Knopfdruck
Foto: jpereira@stoelner.at
Das innovative Küchensystem „Ready-
2Serve“ von STOELNER eröffnet neue
Möglichkeiten für Großküchen, Kantinen und
Gemeinschaftsverpflegung. In nur 15 Minuten
lassen sich damit 15.000 Mahlzeiten servieren,
stets frisch, konsistent in der Qualität
und mit minimalem Personalaufwand. Die
Gerichte entstehen auf Knopfdruck, während
die Automatisierung Wareneinsatz, Schulungsaufwand
und Personalkosten deutlich
reduziert. Das modulare und flexible System
passt sich Schwankungen im Alltag an, gibt
Ressourcen frei und ermöglicht spontane
Reaktionen auf Kundenwünsche. Gleichzeitig
sorgt es für ein entspanntes Arbeitsumfeld,
in dem Hektik der Vergangenheit angehört.
Ob Engpässe, schwankende Auslastung oder
steigende Kosten – „Ready2Serve“ liefert
Qualität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit
in einem.
www.stoelner.at
Foto: pixabay
Bits statt Bohnen
Wenn Prozesse digital werden, läuft die Gastronomie runder.
Von Michael Heinz
Die Digitalisierung hat längst Einzug in
die Gastronomie gehalten. Was vor
wenigen Jahren noch als Zukunftsvision
galt, ist heute Standard: digitale
Bestellsysteme, Warenwirtschaft auf
Knopfdruck und Küchenmonitore ersetzen
Zettelwirtschaft und Zurufe. Für Gastronomen
bedeutet das nicht nur mehr Effizienz,
sondern auch mehr Transparenz – und für
Mitarbeitende weniger Stress.
Küche, Bar und Service
auf Autopilot?
In der Küche helfen digitale Produktionsund
Planungstools, den Überblick zu behalten:
Rezepturen werden zentral verwaltet,
Mengen berechnen sich automatisch nach
erwarteter Gästezahl, und Kochschritte
erscheinen auf Monitoren direkt am Arbeitsplatz.
So sinkt die Fehlerquote, neue Mitarbeitende
finden sich schneller zurecht, und
Lebensmittelabfälle werden reduziert.
Auch im Bar- und Servicebereich lässt
sich viel Zeit sparen: Digitale Kassensysteme
mit Schnittstellen zu Küchen- oder
Bar-Displays verkürzen Wege und vermeiden
Doppelarbeit. Gäste können über Self-
Order-Terminals oder Apps direkt bestellen,
während das Servicepersonal mehr Zeit für
Beratung und Betreuung hat. In Stoßzeiten
helfen smarte Reservierungstools und
Tischmanagement-Systeme, die Auslastung
gleichmäßiger zu steuern.
Die Reinigung ist oft ein unterschätzter
Bereich. Digitale Reinigungspläne sorgen
dafür, dass Aufgaben transparent verteilt,
dokumentiert und im Nachweis rechtssicher
hinterlegt werden. Sensorbasierte Systeme
können sogar melden, wenn bestimmte
Bereiche häufiger als geplant verschmutzen,
und so den Personaleinsatz optimieren.
Wo KI den Unterschied macht
Künstliche Intelligenz spielt im Hintergrund
eine zunehmend wichtige Rolle. In der
Warenwirtschaft analysieren Algorithmen
Bestell- und Verbrauchsdaten, um Einkaufslisten
automatisch zu generieren und Liefermengen
exakt zu kalkulieren. In der Personalplanung
helfen Systeme, Dienstpläne
dynamisch an erwartete Gästezahlen und
Reservierungen anzupassen. Auch bei der
Energieoptimierung von Kühlräumen oder
Spülmaschinen sind lernende Systeme im
Einsatz, die Verbräuche senken und Kosten
sparen.
Die Investition in digitale Systeme rechnet
sich auf mehreren Ebenen: weniger Food
Waste, bessere Personalauslastung, kürzere
Wartezeiten für Gäste, weniger Überstunden
für Mitarbeitende und eine rechtssichere
Dokumentation. Einfache Einstiegsoptionen
sind digitale Checklisten oder
Rezepturverwaltung, komplexer wird es
bei vernetzten Plattformen für die gesamte
Betriebssteuerung.
Wichtig ist, klein anzufangen und
Schritt für Schritt zu erweitern. Betriebe,
die zunächst mit einem digitalen Bestellsystem
starten, können später Warenwirtschaft,
Reinigungsplanung oder Energieoptimierung
anbinden. Entscheidend ist, dass
alle Systeme miteinander kommunizieren
können – sonst entsteht nur neue Insellösung
statt echter Effizienz.
10/2025
KÜCHENTECHNIK 53
Foto: Eloma
Profi-Küche easy
Maximale Performance,
kompakte Bauweise und
intuitive Bedienung machen
die Kombidämpfer von Eloma
zu wertvollen Partnern für
diverse Gastronomiekonzepte,
vom Filialbetrieb bis zur
Start-up-Küche. Auf der Host
Milano 2025 können Fachbesucher
live erleben, wie die
Modelle JOKER, GENIUS MT
und MULTIMAX funktionale
Leistungsstärke mit Flexibilität
verbinden. Anhand praxisnaher
Einsatzszenarien zeigt
Eloma, wie unterschiedliche
Betriebe von der Flexibilität des JOKER profitieren. Ab Herbst 2025
starten zudem neue Standgeräte in Serie, die mit neuem Design,
Eco/Power-Steam-Funktion und viel Volumen überzeugen. Im
Fokus steht auch die Servicekompetenz. Von der Bedarfsanalyse
bis zur Schulung profitieren Kunden von einem Rundum-sorglos-
Paket, inklusive Garantieaktion für bis zu fünf Jahre Sicherheit.
www.eloma.com
Küchentechnik live
Auf der diesjährigen Messe
„Alles für den Gast“ lädt
Bartscher Fachbesucher dazu
ein, die Highlights moderner
Profiküchentechnik hautnah zu
erleben. Besonders im Rampenlicht
steht heuer der Snackjet
500, ein Highspeed-Ofen, der
Snacks, Sandwiches und Pizza
im Handumdrehen knusprigheiß
serviert. Neu im Portfolio
sind auch die Kaffeevollautomaten
von Bartscher, die vom
kräftigen Espresso bis zum
cremigen Cappuccino italienischen
Genuss auf Knopfdruck
garantieren. Ergänzt wird der Messeauftritt durch eine sorgfältig
kuratierte Auswahl weiterer innovativer Geräte – von moderner
Kühltechnik über leistungsstarke Kochgeräte bis hin zu durchdachten
Komplettlösungen. Wer den Stand besucht, darf sich auf
Inspiration, Praxistests und die neuesten Trends für Gastronomie
und Hotellerie freuen.
www.bartscher.com
Foto: Bartscher
WEIL JEDES ESSEN
DEN PERFEKTEN
TELLER VERDIENT
Foto: hollu
Gemeinsame Zukunft
Zwei Jubiläen, ein starkes Team und eine klare Vision für die
Zukunft – das verbinden hollu und HOGAST. Der Hygienespezialist
präsentiert auf dem HOGAST-Symposium am 14. und 15.
Oktober 2025 in Salzburg smarte und nachhaltige Lösungen für
die Küchenhygiene. Unter dem Motto „Fifty meets Future“ feiert
HOGAST 50 Jahre und richtet den Blick nach vorn, während hollu
mit innovativen Produkten, digitalem Support, Schulungen und
Rundum-Service für reibungslose Abläufe sorgt. Die Systeme
greifen ineinander und erfüllen alle HACCP-Vorgaben lückenlos.
Digitale Tools wie der Prozessmanager NOA ermöglichen Echtzeit-
Reporting, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und vollständige Dokumentation.
Vor Ort bietet das hollu Team persönliche Beratung
und Aktionsangebote für Geschirr-, Gläser- und Küchenreinigung.
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Ihre Geschirr-, Gläser- & Küchenreinigung
zum Jubiläumspreis – für glänzende
Ergebnisse und zufriedene Gäste.
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54 TISCHKULTUR
10/2025
Die Karte spricht mit
Wie das Geschirr, verdient auch die Speisekarte ihren Platz am Tisch.
Von Nele Klaffl
Denn wer zum Beispiel Nachhaltigkeit
auf den Tellern verspricht, sollte sie
auch zwischen den Händen der Gäste
spürbar machen.
Griffbereite Natur
Holz gilt als Klassiker unter den nachhaltigen
Optionen. Ein Umschlag aus Eiche
oder Nussbaum wirkt edel, liegt stabil in
der Hand und wird am besten durch natürliche
Öle geschützt, die seine Langlebigkeit
erhöhen. Doch Holz ist nicht allein. Auch
Bambus überzeugt durch seine wasserabweisende
Oberfläche und wächst deutlich
schneller nach als Holz. Kork ergänzt die
Auswahl als leichtes, flexibles und vielseitig
einsetzbares Material.
Textilien wie Leinen oder Baumwolle
wirken schlicht und zugleich charaktervoll,
verlangen jedoch Sorgfalt bei der Pflege.
Besonders spannend wird es mit Materialien
wie Washpaper, das aus recyceltem Papier
gefertigt wird und sogar maschinenwaschbar
ist. Einen Schritt weiter geht Saatpapier,
das nach seinem Einsatz eingepflanzt
werden kann und Blumen sprießen lässt.
Per Scan
Immer öfter greifen Restaurants auch
zu digitalen Menüs über QR-Codes. Sie
kommen ganz ohne Papier aus und sind im
Handumdrehen aktualisiert. Am Ende zeigt
die Wahl der Speisekarte, dass Verantwortung
bereits beim ersten Griff beginnt.
Foto: Raymond Petrik
Foto: ZWIESEL FORTESSA
Neu benannt
Die Zwiesel Kristallglas AG tritt ab Oktober offiziell als ZWIESEL
FORTESSA AG auf. Schon seit der Integration des US-Partners
Fortessa Tableware Solutions 2022 präsentierte sich die Unternehmensgruppe
unter dem Namen ZWIESEL FORTESSA GROUP
zu verschiedenen Anlässen. Mit der Umfirmierung wird Heimat
mit Internationalität und Handwerkskunst mit Innovation vereint.
Unter einem einheitlichen internationalen Auftritt bündeln
Flagship-Marken wie Zwiesel Glas, Schott Zwiesel, Fortessa und
EISCH die globale Präsenz der Gruppe. Der Leitgedanke „the table
is yours“ ist Programm: Er verkörpert die Vision, den gedeckten
Tisch weltweit neu zu definieren und jedem Anlass einen besonderen
Rahmen zu geben. Mit diesem Schritt setzt die ZWIESEL
FORTESSA AG auf klare Identität und internationalen Anspruch.
www.zwiesel-glas.com
Sauber und solidarisch
Auch 2025 beteiligt
sich Nilfisk
am Brustkrebsmonat
Oktober mit der
Pink Kampagne. Für
jeden verkauften
VP300 Trockensauger
aus der Pink
Edition spendet
Nilfisk fünf Euro an
die Österreichische
Krebshilfe. Zusätzlich
übergab das
Unternehmen drei
VP300 Pink direkt
an die Krebshilfe in
Wien, wo sie künftig
die Beratungsräume
reinigen. Das Engagement
unterstützt
Brustkrebspatienten
in existenzieller Not und fördert Prävention sowie Bewusstsein.
„Wir möchten nicht nur technologischer Vorreiter, sondern auch
sozialer Impulsgeber sein“, erklärt Thomas Niederhumer, Country
Manager Austria. Gebäudereiniger, Händler und Direktkunden
stärken mit dem VP300 Pink nicht nur ihr soziales Profil, sondern
investieren zugleich in einen leistungsstarken, nachhaltigen Trockensauger
mit HEPA13-Filter.
www.nilfisk.at
Foto: Nilfisk
10/2025
TISCHKULTUR 55
Taktvolle Textilien
Mit einem Blick auf die
Wintersaison präsentiert
Wäschekrone auf der
„Alles für den Gast“ die neuesten
Kollektionen für Spa,
Wellness und Tischkultur.
Die Damast-Tischwäsche
aus Vollzwirn, gefertigt aus
60 Prozent Baumwolle und
40 Prozent Leinen überzeugt
durch ihre Strapazierfähigkeit,
angenehme
Haptik und elegante Optik.
Foto: Wäschekrone
Sie ist in Weiß, Natur und
Stone sowie in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Für den
Wellnessbereich stellt Wäschekrone die neue Walkfrottierserie
„Flausch-Cotton“ vor. Aus 100 Prozent Baumwolle gefertigt, sorgt
sie mit eleganten Bordüren und stabiler Doppelnaht für Komfort
und Langlebigkeit. Koch- und chlorecht hält sie auch intensiver
Nutzung stand. Die neue Farbvariante Natur rundet moderne
Spa-Ambiente dezent ab und verbindet Funktionalität mit einem
gemütlichen Look.
www.waeschekrone.de
So einfach geht spülen
Mit hollutech DISHES automatisieren Sie Ihre Geschirrhygiene –
für sauberes Geschirr, mehr Sicherheit im Team und spürbare
Entlastung im Küchenalltag. Die intelligente Dosiertechnik übernimmt
den gesamten Spülprozess und sorgt bei jedem Spülgang für
erstklassige Ergebnisse. Dank automatischer Dosierung direkt aus
der Patrone ist der Kontakt mit Chemie ausgeschlossen. Das schützt
Ihr Team. Weiterer Vorteil: Die exakte Dosierung optimiert Ihren
Verbrauch. Sparen Sie Ressourcen, Reinigungsmittel und Kosten –
ganz ohne Aufwand. Und mit dem digitalen Prozessmanager NOA
haben Sie Spülgänge, Füllstände und Gerätestatus jederzeit im Blick.
hollu berät Sie gerne persönlich: www.hollu.com/kontakt!
www.hollu.com
Foto: Adobe Stock
Alltagstauglich mit Stil
Mit Opus bringt
VEGA, eine
Marke von LUSINI,
eine Porzellanserie,
die auf hochwertige
Verarbeitung
und maximale Alltagstauglichkeit
setzt. Alle Teile
sind stapelbar und
damit besonders
platzsparend im
Handling – ideal für
den professionellen
Einsatz, wo jeder
Foto: VEGA
Handgriff zählt. Die
Serie kombiniert klassische runde Formen mit sanft organischen
Designs und eröffnet so viel Spielraum für kreative Präsentationen.
Der warme cremefarbene Farbton sorgt für eine zeitlose Optik, die
sowohl in moderne als auch in traditionelle Konzepte passt. Dank
der schnitt- und kratzfesten Glasur bleibt die Oberfläche auch
bei intensiver Nutzung makellos und überzeugt dauerhaft durch
Beständigkeit. Robust, elegant und flexibel einsetzbar: Opus ist
damit die perfekte Wahl für Gastronomen, die Funktionalität und
Design verbinden möchten.
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Tableware
von Top-Marken
Vom Teller bis zum Glas,
alles aus einer Hand.
Schnell, verlässlich, unkompliziert.
Entdecken Sie Vielfalt, die passt.
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lusini.com
Seite 56 bis Seite 63
Tourismus,
Hotellerie & Karriere
Foto: pixabay
Unter Kollegen
Kolumne
Warnende Hinweise, dass die Pensionszuschüsse
den Bundeshaushalt
belasten, führen augenblicklich zu
einem Aufschrei. Dabei sollte das im
Jahr 1906 (Sie lesen richtig) für Männer
mit 65 Jahren festgesetzte Pensionsalter
wirklich einmal an die Lebenserwartung
angepasst werden. Denn
die hat sich seither fast verdoppelt. Die
Reaktion der Gewerkschaft war durchschaubar.
Wie auch bei der Forderung,
den Anstieg der Krankenstandstage
unter die Lupe zu nehmen: „Nein zum
Pauschalverdacht!“, heißt es da. Gilt
das auch für Steuerprüfungen, Planquadrate
und die Matura? Wenn nicht,
warum prüfen wir dann dort? Und
wo bleibt der Aufschrei, wenn in der
Arbeitszeit und auf Kosten der Arbeitgeber
Fragebögen zur psychischen
Belastung am Arbeitsplatz ausgefüllt
werden sollen?
Jedenfalls ist der Anstieg auf ein
neues Rekordniveau von 13 Krankenstands-Tagen
2019 auf 15 heuer besorgniserregend.
Das sollte man sich
genauer ansehen. Denn die Ergebnisse
würden helfen, die Beschäftigten
gesünder zu machen. Vielleicht mehr
als so manche Evaluierung.
Walter Veit
ÖHV-Präsident
Foto: ÖHV
10/2025
AKTUELLES 57
Foto: gastronovi
Stars der Gastfreundschaft
Digitalisierung live
Auf der diesjährigen „Alles für den Gast“
präsentiert Gastronovi, wie Gastronomiebetriebe
ihren Alltag mithilfe flexibler
Software vereinfachen, Effizienz steigern
und neue Geschäftsmöglichkeiten
erschließen können. Im Mittelpunkt des
Messeauftritts steht dabei die modulare
All-in-One-Cloud-Lösung, die die gesamte
Prozesskette abdeckt, von Speisekarte und
Bestellung über Warenwirtschaft bis hin
zur Buchhaltung. Besonderes Augenmerk
Österreich bekommt einen
neuen Preis, der die Tourismusbranche
ins Rampenlicht
rückt. Die „TOURISMUS-
STARS“ werden am 27. April
2026 im Schloss Schönbrunn
zum ersten Mal verliehen. In
16 Kategorien werden Menschen,
Betriebe und Initiativen
ausgezeichnet, die den
Tourismus nachhaltig prägen
und österreichische Gastfreundschaft
international
sichtbar machen. Dazu zählen
unter anderem das Erlebnis des Jahres,
Nachhaltigkeits-Tourismus-Initiativen,
Gastgeber in Hotellerie und Gastronomie
sowie Tourismuspersönlichkeiten. Unterstützt
von starken Partnern, den Vereinigten
Staaten als Fokusland 2026 und begleitet
von einer Charity-Auktion, verbindet
der Award herausragende Leistungen mit
gesellschaftlicher Verantwortung und stärkt
zugleich die internationale Strahlkraft des
österreichischen Tourismus.
www.tourismusstars.at
liegt auf der Vernetzung aller Arbeitsbereiche.
So arbeitet das intelligente Kassensystem
nahtlos mit Küchenmonitor, Tischplan
und Kundenkartei zusammen. Ergänzt wird
es durch Online-Bestellung, Reservierungsmanagement
und grafische Dashboards
mit Echtzeit-Kennzahlen. Schnittstellen
zu Hotelsoftware, Schankanlagen oder
Bezahlsystemen sorgen für reibungslose
Abläufe.
www.gastronovi.com
Foto: TOURISMUSSTARS
Fotos: Objekt-m
Möbel ohne
Umwege
objekt-m richtet seit 17 Jahren Gastronomie,
Hotellerie und Gewerbe
ein – mit Möbeln, die vom budgetfreundlichen
Projekt bis zur detailgetreuen
Kompletteinrichtung reichen.
Auf 25.000 m 2 Lagerfläche stehen
über 80.000 Artikel bereit, darunter
rund 60.000 Stühle, 5.000 Tische
und 40.000 Outdoor-Modelle. Das
ermöglicht schnelle und terminsichere
Lieferungen in hoher Qualität.
Kundenberater von objekt-m
begleiten Projekte von der Planung
bis weit nach der Bestellung. Im 1.000
m 2 großen Showroom am Standort
Sonnefeld können Materialien und
Qualität direkt erlebt werden. Mehr
als 35.000 Gastronomiekunden vertrauen
bereits auf objekt-m.com.
Möbel lassen sich online konfigurieren
oder vor Ort auswählen – das
Team von objekt-m berät stets persönlich.
www.objekt-m.com
GREEN
FUTURE
58 GREEN FUTURE
10/2025
Kolumne
Green Future im
Tourismus
Seit knapp 30 Jahren zeichnet
das Österreichische Umweltzeichen
Tourismus- und Gastronomiebetriebe
aus, die umweltbewusst
wirtschaften, soziale
Verantwortung leben und damit
eine Vorreiterrolle für eine
grüne Zukunft einnehmen. Bewertet
werden sie anhand eines
umfassenden Kriterienkatalogs:
von Betriebsführung und Energieeffizienz
über Abfall- und
Chemikalienmanagement bis
hin zu Küche, Lebensmittelqualität,
Mobilität oder Ausstattung.
Das Spektrum reicht vom
Urlaub-am-Bauernhof-Betrieb
bis zum Fünf-Sterne-Hotel, von
Catering und Schutzhütten bis
zu Tagungs- und Eventlocations,
Campingplätzen oder Kulturbetrieben.
Im Bereich Tourismus
gibt es darüber hinaus auch
zertifizierte Reiseangebote. Seit
nunmehr zwei Jahren können
außerdem gesamte Tourismusdestinationen
ausgezeichnet
werden – bisher haben sich
schon 12 Regionen dafür qualifiziert.
Die stetig wachsende Zahl
an Lizenznehmern zeigt: Immer
mehr Betriebe aus der Tourismusbranche
machen sich
zukunftsfit und sehen in ökologischer
Verantwortung und
Transparenz den Schlüssel für
eine „Green Future“, die den Gästen
wie auch den Gastgebern
gleichermaßen zugutekommt.
Das freut uns und die Umwelt!
Julia Füreder, BSc.
Österreichisches Umweltzeichen
www.umweltzeichen.at
Foto: Privat
Green ist kein Luxus
Sondern eine Verantwortung kommenden Generationen gegenüber
und ganz nebenbei auch für das Jetzt eine Voraussetzung. Von Petra Pachler
Green zu denken und zu handeln,
ist längst in der Mitte der Gesellschaft
angekommen – weit entfernt
die Zeiten, wo über Birkenstockschlapfen
nur müde gelächelt wurde.
Ein nachhaltiger Ansatz in der gesamten
Wertschöpfungskette, in allen Branchen und
Bereichen, genauso wie im täglichen Leben,
kennzeichnen so gut wie alle Konzepte.
Die Bereiche der Gastronomie und Hotellerie
sind dabei genauso gefordert, wie sich
für sie auch Chancen auftun. Nämlich jene
der Vorreiter in Bereichen, die noch ziemlich
grau sind und mit Ideen, die Gäste begeistern
und überzeugen. Was auch einer der
wichtigsten Faktoren dabei ist, nämlich bei
allem Handeln Glaubwürdigkeit und Transparenz
zu leben.
Die Gastronomie hat unter anderem die
Verantwortung, Lebensmittel zur Gänze zu
verwenden und den Abfall auf ein Minimum
zu reduzieren. Der Großhandel bezieht seine
Produkte von Produzenten, die im Sinne der
Umwelt handeln und Hotellerie und Tourismus
schnüren nachhaltige Pakete. Allen
gemeinsam ist das Thema Energie, die aus
nachhaltigen Quellen stammen sollte. Da
ist vor allem auch die Hotellerie mit ihren
Wellnessoasen gefordert, die logischerweise
Energiefresser sind. Hackschnitzelwerke,
Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen
sind dabei die besten Helfer, um klimafreund-
Foto: pixabay
lich zu wärmen. Schwimmbäder können mittels Wärmerückgewinnung
aus der Wäscherei und den Wasserwelten beheizt werden, biologisch
abbaubare Pflegeprodukte und ökologische Reinigungsmittel
tun ein Übriges. Die Österreich Werbung holt mit ihrer Publikation
„Nachhaltigkeit in Österreich“ Vorzeigeprojekte vor den Vorhang,
die gleichzeitig zeigen, wie es gehen kann – und soll.
Holz ist der „greenste“ Baustoff schlechthin .
Fotos: Naturhotel Chesa Valisa
Green ist eine Haltung
Eines der gelungenen Beispiele für greene Hotellerie ist das Bio-
Naturhotel Chesa Valisa****s im kleinen Walsertal. Klimaneutral,
bewusste Ernährung und Vorarlberger Holzbauweise, die nur von
heimischen Handwerksbetrieben gefertigt wurde. Wobei Holz die
nachhaltigste Bauweise überhaupt ist, denn als nachwachsender
Rohstoff ist es zudem auch ein Temperaturregler und sorgt für
gesundes Klima. 2019 das erste Mal als klimaneutrales Hotel zertifiziert,
wurde der Prozess beibehalten.
www.naturhotel.at
Das Umweltzeichen als Garant
Für alle, die green agieren, ist das Umweltzeichen das Aushängeschild
für Gäste und Partner und eine Garantie, dass die Kriterien
auch wirklich erfüllt werden. Die Kriterien, die für die Zertifizierung
notwendig sind, sind vielfältig. Die effiziente Nutzung von Ressourcen
ist eines, der Einkauf bei regionalen Lieferanten ein anderes,
CO 2 neutrale Energie, ein effizientes Abfallmanagement und vieles
mehr. Greenwashing wird so auf jeden Fall ausgeschlossen.
Die Website des Österreichischen Umweltzeichens www.
umweltzeichen.at listet nicht nur die notwendigen Kriterien auf,
sondern auch alle mit dem Umweltzeichen zertifizierten Regionen,
Unterkünfte, Gastronomiebetriebe in Österreich.
Das greene Engagement ist einerseits ein Wettbewerbsvorteil,
und andererseits mittlerweile ein Muss. Luxus ist es keines mehr,
denn verzichten kann darauf niemand, der erfolgreich und verantwortungsvoll
handeln möchte.
HWB 239
HISTORISCHES JUWEL
AUSSERGEWÖHNLICHES STADT-
HAUS IM HERZEN VON RETZ
• Geeignet für Hotel- und Gastro-Nutzung
• Repräsentative Räume mit Platz zur persönlichen Entfaltung
• Romantischer Innenhof im Garten
• Eleganter Gewölbekeller mit Weingängen
• Ca. 30 Zimmer mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten
• Massivbauweise mit guter Bausubstanz
• Ca. 1.493 m² Grundfläche
Ihr Ansprechpartner
Ing. Wolfgang Wagner
+43 664 60 517 517 78 I wolfgang.wagner@riv.at
60 HOTELLERIE
10/2025
Kolumne
Relaaax!
Ein freier Tag, Schlechtwetter
im Urlaub oder einfach sich
selbst mal etwas Gutes tun!
Wellness gehört heutzutage
schon zum Alltag, aus dem
man sich eine Auszeit nehmen
möchte. Und dazu muss
man nicht unbedingt wegfahren
oder ein Hotel buchen.
Denn die Zahl der Day Spas
steigt beständig und das trotz
steigender Preise. Denn unter
hundert Euro für einen Tag Entspannung,
etwas essen und viel
Ruhe, tut sich da nichts mehr.
Aber man gönnt sich ja sonst
nichts, sagen sich viele, und bereuen
es auch nicht. Denn gut
genützt, ist so ein Tag tatsächlich
wie Urlaub und hat anhaltende
Wirkung.
Oder man schnappt seine
Badetasche und marschiert
in Richtung einer der zahlreichen
Thermen im Land – eine
ist sicher in der Nähe! Ein bissl
pritscheln, ein paar Pommes
und ein gutes Buch. Wobei,
halt: Pritscheln ist in der Therme
nicht immer eine so gute
Idee, denn echtes Thermalwasser
sollte nur begrenzt genutzt
werden. Steht aber eh immer
beim Becken angeschrieben!
Die Zeiten sind schlecht, das
Leben teuer, aber gerade deshalb
brauchen Mann und Frau
auch einmal eine Auszeit. Und
dafür sind die Wellnessangebote
im Land durchaus geeignet.
Von A bis Z – Sie wissen schon!
Petra Pachler
Redaktionsleitung GASTRO
Herausgeberin Magazin
Genusszeit & GesundReisen
www.genusszeit.at
www.gesundreisen.net
Foto: GASTRO/Rozsnyai
Von Ayurveda bis Zen
Die Wellness-Palette ist schier endlos und reicht von der kompletten
Entspannung bis zum Aktiv sein.
Von Petra Pachler
Man sollte meinen, es gibt schon
alles im Spabereich, doch tatsächlich
tut sich hier trotzdem noch
Neues auf. Fachliche Expertise
lebt in Koexistenz mit Fitnesstrainern, die
das Angebot im Hotel als Nebenjob sehen
und deren Anspruch über angeleitete Bewegungseinheiten
nicht hinausgeht. In der
Massage laufen ebenso Streicheleinheiten
mit echten therapeutischen Angeboten.
Die meisten Hotels versuchen, einen
Schwerpunkt zu legen, der entweder in
Richtung Wohlfühlen oder eher in Richtung
Gesundheit und Sport geht. Und da sind
dann die Fachleute schon auch ausschlaggebend.
Das zeigt sich auch im Rahmen des
Awards des Branchenportals wellness-hotel.
info, das jährlich die 100 besten Wellnesshotels
auszeichnet. Die ersten drei Plätze
gehen an Hotels in Südtirol und Österreich
(Tirol), was auch die Praxistests bestätigt.
Denn kaum sonst wo sind Ausstattung und
Soft Skills so qualitativ wie in diesen beiden
Ländern. Exklusiv, hochwertig, aber auch
teuer, können alle Häuser trotzdem auf ein
gutes Stammgästeklientel verweisen. www.
wellness-hotel.info/award (Wellness-hotel.
info zählt mit jährlich rund einer Million
Nutzern zu den führenden Branchenportalen
für Wellnessurlaube).
Der österreichische Ableger wellnesshotel.at
listet auf den ersten drei Plätzen das
Alpenresort Schwarz in Mieming (Tirol), das
Held Hotel & SPA in Fügen (Tirol) und das
Hotel Kaiserhof in Ellmau (Tirol) auf.
Wer also auf Nummer sicher gehen
möchte, checkt vor der Buchung die entsprechenden
Portale, und verlässt sich nicht
auf Bewertungen. Denn dass Hotels viel
Aufwand in Bewertungsmanagement investieren,
ist jetzt nicht wirklich neu. Aber eben
manchmal auch mit Vorsicht zu genießen.
Denn beide Portale sorgen für Facts, statt
Fake und ziehen unterschiedliche Parameter
für die Bewertung heran.
Europa, Asien oder ganz regional
Auch im Spa-Bereich wird nichts dem Zufall
überlassen und alle Module folgen einem gut
durchdachten Konzept. Die einen setzen auf
regionale Produkte, die sich dann auch in der
Kulinarik finden. Die anderen schauen weit
entfernt über den Teich und statten ihren
Foto: Daria Lukoiko/stock.adobe.com
Hollywood in der Sauna: Die neue Eventsauna im Falkensteiner Hotel Bad Leonfelden setzt neue Maßstäbe: Sie bietet Platz für
bis zu 70 Gäste und das freistehende Design inmitten der Natur schafft ein besonderes Ambiente zwischen frischer Luft und
flackerndem Saunaofen. High-End-Soundtechnik und eine spektakuläre Lichtinszenierung machen den Aufguss zum Event. Im
1.700m² großen Saunagarten wurden 100 Tonnen frische Rasenerde, ein eigener Wandelpfad und ein Bachlauf angelegt.
Foto: FMTG
Wellness-Bereich fernöstlich aus. Im besten
Fall auch gleich mit Fachleuten aus dieser
Region. Für das Ayurveda zum Beispiel. Ach
ja, Zen soll durch die Konzentration auf Alltägliches
und Gewöhnliches ein Zustand
der Erleuchtung und des Wohlbefindens
erreicht werden. Na, dann…
Thermencheck? Passt!
Dass dieser durchwachsene Sommer den
Thermen zugute kommt, ist nicht wirklich
verwunderlich. Plus zehn Prozent konnten die
österreichischen Thermen in diesem Sommer
einfahren und mit der Initiative Therme Plus,
die Anfang 2025 als Verein institutionalisiert
wurde, gibt es auch ein Sprachrohr. Der
Zusammenschluss von 38 heimischen Thermen
setzt nicht nur in den Regionen Impulse,
sondern sind mit rund 10 Mio. Besuchern pro
Jahr ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
In einer Studie aus dem Jahr 2023 bezifferte
das Wirtschaftsforschungsinstitut
(WIFO) die Wertschöpfungsleistung der
heimischen Thermen mit 1,2 Milliarden Euro
(Stand 2019).
Der Vorteil von Thermen ist die Tatsache,
dass sie bei Schlechtwetter ohne
jegliche Vorbereitung gebucht werden
können und somit die Gäste – und auch
die Einheimischen – in der Region halten.
Arbeitskräfte werden damit zusätzlich
geschaffen.
www.thermeplus.at
Foto: AQUA DOME
World Spa Award
Einmal mehr geht die höchste Auszeichnung der Spa-Szene nach
Tirol. Das AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld wurde mit
dem „World Spa Award“ als „World‘s Best Mineral & Hot Springs
Spa 2025“ geehrt. Seit 2015 zeichnen die Awards jährlich Spitzenleistungen
im internationalen Spa- und Wellnesstourismus aus,
nominiert wird von einer Jury, die Entscheidung fällt per Online-
Voting. „Wir sind überglücklich, dass unsere Bemühungen solchermaßen
gewürdigt wurden und bedanken uns vor allem bei unserem
Team“, betonen Geschäftsführerin Bärbel Frey und Direktorin Barbara
Krabath. Passend zur Auszeichnung wurde der Saunabereich
erweitert und mit dem Konzept „Berge, Wasser, Kraft“ neu inszeniert.
Außerdem locken frische Aufguss-Erlebnisse, eine Umgestaltung
des Thermendoms und innovative Longevity-Retreats.
www.aqua-dome.at
Wellnesshotels im
Härtetest
Die 100 besten Wellnesshotels
für 2026
stehen fest. Zum fünften
Mal kürt wellness-hotel.
info aus über 1.600 Betrieben
die Spitzenhotels in
Deutschland, Österreich,
Südtirol und der Schweiz.
Die ersten Plätze gingen
in diesem Jahr nach Südtirol:
das Spa & Relax Hotel
Erika in Dorf Tirol und das
Hotel Das Alpenschlössel
in St. Martin in Passeier
Foto: Alpenresort Schwarz Jan Hanser
bei Meran. Auf Platz drei folgt das Alpenresort Schwarz in Mieming,
Tirol. „Die besten Wellnesshotels überzeugen mit ehrlicher
Qualität und beständiger Gästezufriedenheit“, betont Christoph
Reichl, Redaktionsleiter bei wellness-hotel.info. Bewertet werden
neben den Hotels auch Gästemeinungen auf Google, TripAdvisor
und HolidayCheck, neutralisiert durch den eigens entwickelten
No-Fake-Faktor. Das Ranking liefert damit einen umfassenden
Branchenkompass.
www.wellness-hotel.info
Foto: Yan Krukau
Wellnesswissen gefragt
Für gut ein Fünftel aller Gäste sind Wellness -oder Schönheitsangebote das Entscheidungskriterium für
den Urlaub. Damit stehen Hotels vor der Herausforderung, mit qualifiziertem Personal und passgenauen
Angeboten zu reagieren.
Von Nele Klaffl
Die Basis für qualifiziertes Fachpersonal
bilden etwa Ausbildungen in den
Bereichen Gesundheitstourismus
oder Spa-Management. Wer seinen Gästen
darüber hinaus ein breiteres Angebot eröffnen
möchte, ergänzt diese Grundkenntnisse
durch spezialisierte Weiterbildungen.
Gesundheit hat schließlich viele Facetten. In
Österreich gestaltet sich dies jedoch komplizierter,
denn viele dieser Berufe gelten
nicht als geschützte Gewerbe und staatlich
geregelte Ausbildungswege fehlen. Private
Anbieter richten sich daher oft an internationalen
Standards aus.
Duft im Detail
Ein Blick in die Praxis zeigt, wie vielseitig
diese Spezialisierungen ausfallen können.
Aromatherapie etwa eröffnet ganz neue
Sinneswelten. Diplomierte Aromaexperten
kennen die biochemischen Grundlagen
ätherischer Öle, deren Anwendung und
die Kunst, individuelle Duftprofile zu entwickeln.
Institutionen wie das WIFI bieten
entsprechende Lehrgänge an und machen
Mitarbeitende zu Botschaftern dieser sanften
Therapieform.
www.wifi.at
Mindful Moments
Auch Meditation und Achtsamkeit sind
gefragte Tools und das zu Recht. Studien der
University of Cambridge zeigen, dass Achtsamkeitstraining
das Bewusstsein verändern
und ein Gefühl von Einheit vermitteln
kann. In verschiedenen Ausbildungen, die
von kurzen Intensivkursen bis zu monatelangen
Lehrgängen reichen, lernen Teilnehmer,
Techniken wie Klang- oder Yogameditation
sowie Methoden, um Räume für
innere Ruhe zu schaffen. Selbsterfahrung
spielt dabei eine zentrale Rolle, denn wer
Achtsamkeit lehren will, muss sie zunächst
selbst erfahren.
Innere Ruhe inklusive
Kaum ein Trend ist jedoch so sichtbar wie
Yoga. Rund 300 Millionen Menschen weltweit
rollen regelmäßig ihre Matte aus. Auch in
Hotels gehört Yoga mittlerweile zum Pflichtprogramm,
sei es als tägliche Session mit
hauseigenem Lehrer oder gar als Yoga-Hotel.
Auch hier ist die Ausbildung nicht staatlich
geregelt. Anbieter wie die Yoga-Akademie
Austria orientieren sich daher an internationalen
Standards der Yoga Alliance oder tragen
Qualitätszertifizierungen wie das Ö-Cert.
www.yogaakademieaustria.com
So zeigt sich Wellness in den verschiedensten
Formen. Richtig kombiniert formt sie ein
Angebot, das Gäste gestärkt in den Alltag
zurückkehren lässt.
10/2025
KARRIERE 63
Nachhaltig veranstalten
Das Klimabündnis lädt 2025
gemeinsam mit klima:aktiv
mobil und vionmo zum
neuen Lehrgang „Zukunftsfähige
Großveranstaltungen
gestalten – Nachhaltiges
Event- und Mobilitätsmanagement“
ein. Im Mittelpunkt
stehen Konzepte, mit
denen Events ökologisch,
sozial und wirtschaftlich
zukunftsfähig umgesetzt
Foto: The Climate Reality Project
werden können. Der Lehrgang
vermittelt praxisnahes Wissen zu ressourcenschonender Planung,
nachhaltiger Mobilität und klimafreundlichen Strategien. Unter
der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn.
Markus Mailer und Univ.-Prof. Martin Schnitzer, PhD umfasst er
zwei Module: am 22./23. Oktober 2025 in Villach sowie am 12./13.
November 2025 in Krems. Workshops, Vorträge und Networking
runden das Programm ab. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten
die Teilnehmer ein Zertifikat.
www.klimabuendnis.at
Tee-Talente
Rund eine Milliarde Teebeutel
produziert TEEKANNE
jährlich am Standort Salzburg-
Liefering. Während die Abfüllung
hochautomatisiert erfolgt,
werden Qualitätskontrolle und
Rohstoffmischung manuell
durchgeführt. Für die Bedienung,
Wartung und Weiterentwicklung
der Maschinen braucht es
gut ausgebildete Fachkräfte. Da
diese immer schwieriger zu rekrutieren
sind, bildet TEEKANNE
nun selbst aus und investierte
Foto: TEEKANNE / Neumayr
250.000 € in das neue Trainingszentrum.
Dieses liegt direkt neben der Produktion und schafft ein
motivierendes Umfeld für die nächste Generation technischer
Talente. Anfang September starteten die ersten Lehrlinge ihre
Ausbildung zum Mechatroniker. Geschäftsführer Thomas Göbel
betont: „Wir wollten nicht mehr davon abhängig sein, ob der Markt
die Fachkräfte hervorbringt, die wir brauchen.“
www.teekanne.at
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64 PERSONALIA
10/2025
Foto: c_OeHT/David Sailer Foto: Hotel Imperial
Neue Ära am Herd
Das Restaurant OPUS im Hotel Imperial Wien begrüßt
Nikolaus Platteter als neuen Chef de Cuisine. Nach Stationen
in Portugal und zuletzt als Küchenchef im Schlosshotel
Fiss in Tirol, wo er für das Gourmetrestaurant einen Michelin
Stern erkochte, schlägt
der gebürtige Gmundner
nun ein neues
Kapitel auf. In seiner
Arbeit verbindet Platteter
klassische französische
Küche mit
internationalen Einflüssen.
www.restaurant-opus.at
Doppelte Expertise
Ab Oktober übernimmt Andrea
Sassen-Abfalter die Geschäftsführung
der Österreichischen
Hotel- und Tourismusbank GmbH
(OeHT) im Bereich Marktfolge und
bildet mit Matthias Matzer die neue
Doppelspitze. Die Juristin leitete
zuvor Legal & Compliance bei der
OeKB, war Aufsichtsratsmitglied
der OeHT und engagiert sich für
Female Leadership. Gemeinsam
wollen sie den heimischen Tourismus
strategisch fördern.
www.oeht.at
Ergänztes Team
Transgourmet Österreich verstärkt sein Führungsteam. Mit
September 2025 übernimmt der ausgewiesene Marken-
Experte Christoph Zoister die Bereichsleitung Marketing &
Kommunikation. Der erfahrene FMCG-Stratege verantwortet
Markenführung,
Kommunikation und
Pressearbeit und bringt
über zehn Jahre internationale
Erfahrung
in Brand-Entwicklung,
Innovation und strategischem
Marketing für
Branchen-Größen mit.
www.transgourmet.at
Erweiterte Führungsebene
Alexandra Hailzl wurde
mit Oktober 2025 zur
Geschäftsführerin der
Europ Assistance GmbH
bestellt. Zuvor war Hailzl
als Director Human
Resources Mitglied der
Geschäftsleitung. Die studierte
Juristin verfügt über
langjährige Erfahrung in
HR, Organisationsentwicklung und Change-Prozessen und
begleitete Transformations- und Digitalisierungsprojekte in
nationalen und internationalen Konzernen.
www.europ-assistance.at
Foto: M. Germann für Transgourmet Österreich
Foto: Europ Assistance
Foto: Harald Mayer
Mit Führungserfahrung
Mag. Harald Mayer hat die
Rolle des CEO bei Wojnar’s
Wiener Leckerbissen Delikatessenerzeugung
GmbH übernommen.
Er verantwortet künftig
Strategie, Finanzen, Marketing,
Vertrieb und M&A. Mayer folgt
damit auf Mag. Wolfgang Pesta.
Mit umfassender Führungserfahrung
aus Handel und Industrie,
darunter Stationen bei Toyota
Frey und der Ottakringer Brauerei,
bringt Mayer tiefgehende
Expertise mit.
www.wojnar.at
Familien-Franchise
Desiree Kuhn startet als Franchisenehmerin
bei McDonald’s
Österreich und übernimmt
das Restaurant in der Wiener
Straße in Knittelfeld. Sie bringt
langjährige Erfahrung mit: Seit
13 Jahren ist sie in verschiedenen
Funktionen bei McDonald’s
tätig – zuletzt als Trainingsverantwortliche
und Business
Managerin im Restaurant Knittelfeld.
Desiree Kuhn übernimmt
das Restaurant von ihrem Vater
Dietmar Kuhn.
www.mcdonalds.at
Foto: McDonalds‘s Österreich
10/2025
BUCHTIPPS 65
Foto: Südwest
Foto: Servus
Foto: LV Buch
Brot macht gesund
Brot backen liegt im Trend, doch gleichzeitig
stehen Getreide und Kohlenhydrate
im Schatten von Vorurteilen. Die
Gesundheitsexpertin Michaela Axt-Gadermann
zeigt, warum Getreide für unsere
Gesundheit wertvoll ist. Gemeinsam mit
Bio-Bäckermeister und Brotsommelier
Johannes Dackweiler präsentiert sie Backwaren
für verschiedene Bedürfnisse: ballaststoffreich,
proteinbetont, glutenfrei oder
histaminarm.
www.penguin.de
Umfang: 176 Seiten
Einband: Gebunden
20,60 €, ISBN: 978-3-517-10321-1
Konventionen brechen
Mit seinem Restaurant am Siriuskogl
hat Christoph „Krauli“ Held
aus einem unscheinbaren Ausflugslokal
einen Ort geschaffen, der heute
zu den größten Kulinarikschätzen
des Salzkammerguts zählt. In seinem
ersten Kochbuch teilt er 60 saisonale
Rezepte sowie über 40 Ideen für die
gut gefüllte Vorratskammer und lädt
dazu ein, Konventionen über Bord zu
werfen, damit der Spaß am Kochen
wieder ganz oben steht.
www.beneventopublishing.com
Umfang: 256 Seiten
Einband: Gebunden
40 €, ISBN: 13 9783710404009
Für junge Naschkatzen
Dieses Buch sorgt für strahlende
Kinderaugen: Geburtstagskinder
können in den Seiten
stöbern und ihren ganz persönlichen
Festtagskuchen auswählen.
Nachwuchsbäcker lernen mit einfachen
Becher- und Löffelrezepten
spielerisch das Backen, unterstützt
durch bebilderte Schritt-für-
Schritt-Anleitungen. Auch für die
Allerkleinsten ist im Kapitel „Babyfreundlich backen“ mit natürlich
gesüßtem Gebäck gesorgt.
www.lv-buch.de
Umfang: 148 Seiten
Einband: Spiralbindung
25 €, ISBN: 978-3-7843-5806-2
Foto: Media Pro im LV
Foto: Tyrolia Verlag
Foto: Braumüller Verlag
Süßes Ende
Ein gelungenes Menü verdient einen
krönenden Abschluss, und dieses
Buch liefert ihn. Über 60 Desserts aus
der „essen & trinken“-Küche begeistern
mit Rezepten von luftigem Mousse
über cremiges Parfait bis zu kunstvoll
angerichteten Törtchen. Neu interpretierte
Klassiker wie Kaffee-Panna-
Cotta, fruchtige Kreationen und feine
Pâtisserie gelingen dank ausführlicher
Schritt-für-Schritt-Anleitungen mühelos.
www.lv-buch.de
Umfang: 160 Seiten
Einband: Gebunden
29 €, ISBN: 978-3784358109
Runde Glücklichmacher
Stilles Brennen
Durchstöbert man Rezepte der bäuerlichen
Küche, führt am Knödel
wohl kein Weg vorbei. Von herzhaft
bis süß und von deftig bis leicht sind
Knödel wahre Alleskönner. Fünfzig
vielfach erprobte Gerichte, traditionell
oder modern interpretiert, werden von
Bäuerinnen mit Schritt-für-Schritt-
Anleitungen verraten. So reihen sich
klassische Varianten mit Speck und
Käse neben überraschenden modernen
Kombinationen.
www.tyrolia-verlag.at
Umfang: 152 Seiten
Einband: Gebunden
25 €, ISBN: 978-3-7022-4303-6
Wir leben im Überfluss, mit zu viel
Essen, zu viel Stress und Ernährungsmythen.
„Low Carb“, „Light“, „High
Protein“. All das klingt gesund, ist aber
oft Teil eines Problems, das uns still und
schleichend krank macht: Silent Inflammation.
Prof. Dr. Markus Metka und Dr.
Klaus Postmann zeigen, wie der moderne
Lebensstil unsere Gesundheit entflammt
und wie wir das Feuer wieder in Balance
bringen können.
www.braumueller.at
Umfang: 256 Seiten
Einband: Gebunden
24 €, ISBN: 978-3-99100-422-6
66 VORSCHAU ADVERTORIAL
& IMPRESSUM
10/2025
Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:
Anzeigenschluss
Erscheinungstermin
Food Getränke Non-Food
Tourismus/
Hotellerie/Karriere
20. 10.
2025
3. 11. 2025
• Convenience
• Hausmannskost
• Milch & Käse
• Eis Trends 25/26
• Ethno: Feta & Co
• Bier Innovationen
• Edelbrände
• Sekt &
Champagner
• Kaffee & Tee
• Kaffeemaschinen
• Berufsbekleidung
• Küchentechnik:
Herde
• Küchenhygiene
• Gemeinschaftsverpflegung
• Tischkultur
• Wintertourismus
• Innovative
Hotel-Konzepte
• Architektur: Bad & Spa
• Karriere: Ausbildung
Gastronomiemanagement
Alles für den Gast - Spezial
Button-Legende
In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:
NACH
HALTIG
Stories, die unter
anderem
Nachhaltigkeit zum
Inhalt haben.
WIRTSHAUS-
KULTUR
Portraits, welche die
Wirtshauskultur in
Österreich
repräsentieren.
ETHNO
FOOD
Die Küchen
der Welt.
SÜD
TIROL
Foto: Josef Rozsnyai
Impressum
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;
Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:
ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,
Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at
› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,
pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin
Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,
Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara
Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›
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