Pressedossier Seegfrörni 2012 - Theater am Hechtplatz

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Pressedossier Seegfrörni 2012 - Theater am Hechtplatz

Pressedossier

Seegfrörni 2012

Ein Schwank um grosse Träume auf dünnem Eis mit Beat

Schlatter, Patrick Frey & Ensemble

Uraufführung am Donnerstag, 12. Januar 2012, 20 Uhr im Theater am Hechtplatz

Medienkontakt

Charlotte Staehelin | Schifflände 24 | 8001 Zürich | 044 412 37 77 | charlotte.staehelin@zuerich.ch

Pressekarten: www.theaterhechtplatz.ch/kontakt/akkreditierung

Theater am Hechtplatz | Hechtplatz 7 | 8001 Zürich

Vorverkauf: Di – Sa, 16 – 19 Uhr & Mi – So, 10 – 14 Uhr | Tel. 044 252 32 34

www.theaterhechtplatz.ch


1. Spieldaten

Do 12. Januar, 20 Uhr

Fr 13. Januar, 20 Uhr

Sa 14. Januar, 20 Uhr

So 15. Januar, 18 Uhr

Mi 18. Januar, 20 Uhr

Do 19. Januar, 20 Uhr

Fr 20. Januar, 20 Uhr

Sa 21. Januar, 20 Uhr

So 22. Januar, 18 Uhr

Mi 25. Januar, 20 Uhr

Do 26. Januar, 20 Uhr

Fr 27. Januar, 20 Uhr

Sa 28. Januar, 20 Uhr

So 29. Januar, 18 Uhr

Mi 1. Februar, 20 Uhr

Do 2. Februar, 20 Uhr

Fr 3. Februar, 20 Uhr

Sa 4. Februar, 20 Uhr

So 5. Februar, 18 Uhr

Mi 8. Februar, 20 Uhr

Do 9. Februar, 20 Uhr

Fr 10. Februar, 20 Uhr

Sa 11. Februar, 20 Uhr

So 12. Februar, 18 Uhr

Mi 15. Februar, 20 Uhr

Do 16. Februar, 20 Uhr

Fr 17. Februar, 20 Uhr

Sa 18. Februar, 20 Uhr

So 19. Februar, 18 Uhr

Mi 22. Februar, 20 Uhr

Do 23. Februar, 20 Uhr

Fr 24. Februar, 20 Uhr

Sa 25. Februar, 20 Uhr

So 26. Februar, 18 Uhr (Dernière)

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2. Produktionsteam

Spiel Patrick Frey, Beat Schlatter, Anet Corti, Esther

Gemsch, Luigi Prezioso

Idee & Buch Beat Schlatter und Patrick Frey

Regie & Dramaturgie Katja Früh

Bühne Anna Bucher

Kostüme Ursina Schmid

Maske Hedwicka Salzmann

Dramaturgie Katja Früh

Regieassistenz Simone Meyer

Requisiten Simone Meyer/Anna Bucher

Abendspielleitung Ursina Schmid/Barbara Gross

Technische Leitung & Licht Simon Schmidmeister

Technik Andy Egg & John Schumacher

Produzentin Theater am Hechtplatz und Culture

Produktionsleitung Catherine Bloch

Communication, Catherine Bloch

Presse/PR & Marketing Charlotte Staehelin

Kasse & Betriebsleitung Sandra Rohner

Betriebsbüro Pascale Vogel

Grafik Markus Roost

& Christian Knecht, vasistas Grafik

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3. Inhalt

Mitten im Sommer erfährt der risikofreudige Frank Stierli (Beat Schlatter) von einer brisanten

Vorhersage des Muotathaler Wetterpropheten Alois Horat (Luigi Prezioso). Aufgrund des

Fettgehalts der Murmeltierfelle und der Fressgewohnheiten des Rotwilds kündigt dieser an, der

nächste Winter werde so kalt, dass die Eisfläche des Zürichsees zufrieren könnte. Stierli setzt

alles auf eine Karte. Er glaubt an eine Seegfrörni 2012 und an die Chance seines bisher

erfolglosen Lebens, denn er will das sensationelle Grossereignis gewinnbringend vermarkten –

beraten von der forschen Eventconsulterin Scheufele (Anet Corti) und selbstverständlich auf

Pump. Leider steckt sein Gläubiger, der ebenso ängstliche wie bankrotte Treuhänder Magnus

Nussbaumer (Patrick Frey), ebenfalls in Schwierigkeiten, weil er das Vermögen seiner Mutter

verspekuliert hat. Als Nussbaumer entdeckt, dass alles, was von Hedi Nussbaumers (Esther

Gemsch) Geld noch übrig ist, in mehreren hunderttausend Schlittschuhen lagert, muss er sich

notgedrungen mit Stierli zusammentun. Auf einer Kapitalbasis, die noch dünner ist als das Eis

der erträumten Seegfrörni.

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4. Hintergrund

«Wir sind immer bereit.» - Ein Gespräch mit Patrick Frey und Beat Schlatter über

das Wesen der Ökonomie, das Schmelzen der Gletscher und Eiswürfel im See

«Seegfrörni 2012» basiert auf einer realistischen Ausgangslage. Einen zugefrorenen See

hat Zürich wiederholt erlebt. 1963 das vorläufig letzte Mal.

Schlatter: Vor bald drei Jahren hat Geissdädi, das ist der Star unter den Muotathaler

Wetterfröschen, einen sehr kalten Winter mit einer Seegfrörni auf dem Zürichsee prophezeit.

Ich habe diese Zeitungsnotiz gesehen und gedacht: Gut, wenn die kommt, müssen wir bereit

sein. Wir haben eine Art Firma gegründet, haben Sticker mit dem Logo «Seegfrörni 2009»

machen lassen. Meine Frau hat im Internet nach den Lieferfristen von Mützen gesucht. Michael

Steiner, der auch in dieser Gruppe dabei war, hat einen Kufengrill entwickelt, damit der Grill

nicht im Eis versinkt, wie bei der Seegfrörni in den 60er Jahren. Damals haben Marronimänner

ihre Öfen auf das Eis gestellt und die sind reihenweise verreist.

Gibt es denn dieses Material noch?

Frey: Ja, das gibt es noch. Wir sind immer bereit.

Schlatter: Nur ist der See seither nie mehr zugefroren. Michel Steiner und ich haben einen

Aufruf gemacht, dass die Mütter ihre Kinder mit Eiswürfeln an den See schicken sollen.

Frey: Wir hatten auch die Idee mit der Abwärme der AKWs Kühlschlangen auf grossen Schiffen

durch den See zu ziehen.

Schlatter: Nachts hätten wir illegal auf dem See gekreist.

Frey: Mit lautlosen atombetriebenen Eisbooten. Aber das ist ja das Problem an der Sache: Man

kann die Seegfrörni nicht beeinflussen. Entweder sie kommt oder sie kommt nicht. Im Stück

kulminieren diverse Träume und Pläne in der Frage: Friert der See oder friert er nicht? Denn es

liegt ein riesiges ökonomisches Potenzial in einer Seegfrörni. In den 60er Jahren war der See

35 Tage lang gefroren. Bereits am ersten Tag gab es im ganzen Kanton keine Schlittschuhe

mehr.

Ja, da lässt sich viel Geld machen…

Schlatter: Die Rechnung ist einfach: Es kommen – konservativ gerechnet – 5 Millionen Leute,

gut die Hälfte davon mietet Schlittschuhe. Das ist viel Geld, das man über die Vermietung der

auf Kredit gekauften Schlittschuhe verdienen kann. Damit kann man theoretisch schon einmal

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die Würste vorfinanzieren, die dann verzehrt werden. Denn den Ertrag aus der Schlittschuh-

vermietung hat man ja auf sicher.

Frey: Diese Würste kann man dann im Voraus belehnen und damit diverse Grossanlässe

finanzieren. Und dann verdient man ein Vielfaches der Schlittschuhmiete. Allerdings nur, wenn

der See auch zufriert.

Schlatter: So ist die Bankenkrise entstanden. Alle haben mit Geld gehandelt, das sie im Grunde

noch gar nicht hatten.

Frey: So sind die Banken entstanden! Und in der Ökonomie ist nie etwas sicher, da kann immer

alles passieren. Und im Stück ist auch alles möglich.

Schlatter: Denn alles basiert ja lediglich auf der Aussage eine Muotathaler Wetterfrosches.

Frey: Alois Horath ist das Zerrbild eines Experten, eine Mischung aus Experte und Prophet wie

im Grunde alle Meteorologen. Aber man glaubt ja gar nicht wie viele Leute esoterische

Praktiken anwenden um einen CEO einzustellen oder Geschäftsentscheidungen zu fällen.

Der Ökonomie liegt aber auch noch eine andere Kraft zugrunde und das ist die Angst.

Besonders schön sieht man die bei der Figur des Treuhänders Nussbaumer, die ich verkörpere.

Wenn Leute Angst haben, werden sie irrational. Wenn es heisst, die UBS gehe Pleite, stehen

die Menschen am nächsten Tag an den Schaltern Schlange und wollen ihr Geld abheben.

Physisch. Obwohl das ja genau das Schlimmste ist, was man tun kann. Weil dann die UBS

tatsächlich sofort Konkurs geht, auch wenn sie kerngesund ist!

Gibt es neben der aus dem Ruder gelaufenen Ökonomie auch andere Komponenten, die

im Text ihren Niederschlag finden?

Schlatter: Wir versuchen in unseren Produktionen immer auf Moral zu verzichten, aber rein

statistisch gesehen hätte der See schon lange wieder einmal gefroren sein müssen. Es kann

sein, dass die Erderwärmung tatsächlich dazu führt, dass es nie mehr zu einer Seegfrörni

kommt. Wir spielen mit dem Traum, dass es wieder einmal eine gibt.

Frey: Es liegt auch etwas Melancholie und Nostalgie in diesem Stoff, denn es gibt Dinge, die

aus irgendwelchen Gründen nie mehr kommen.

Schlatter: Es kommt schon wieder einmal eine.

Frey: Nein!

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Schlatter: Wir überlassen es dem Publikum, sich damit auseinanderzusetzen. Bestimmt werden

einige Leute, die das Stück gesehen haben, bedauern, dass der See nie mehr gefriert. Das ist

wie bei den Gletschern, wenn man die Bilder anschaut, wie die früher ausgesehen habe.

Frey: Aus diesem Grund haben wir auch entschieden, dass der See am Ende tatsächlich

gefriert, das ist viel ungewöhnlicher. Im Gegensatz zu den Gletschern, die ja nur bedingt ein

Freizeitspass sind, ist die Seegförni Naturerlebnis und gesellschaftliches Event in einem. Sie ist

ein Grossereignis, welches die Region weit über die Kanton- und Landesgrenzen hinaus prägt.

Da kommt kein Seenachtsfest dagegen an.

Mehr als ein Jahr lang habt ihr hart an diesem Text gearbeitet, das Gravitationszentrum

des Textes bildet das ungleiche Paar Frank Stierli und Magnus Nussbaumer…

Frey: Stierli und Nussbaumer sind stark geprägt von unseren realen Persönlichkeiten. Wir

haben das Ganze quasi in einer realen Ebene durchgespielt, das gibt das Unterfutter, für das

wir engagiert gekämpft haben und hinter dem wir gut stehen können. Aber natürlich sind beides

Kunstfiguren. Beat hätte zum Beispiel im realen Leben nicht den Mut, einige 100'000 Franken

aufzunehmen um Schlittschuhe in Bulgarien zu kaufen.

Schlatter: Das stimmt, ich hätte diese Schlittschuhe nie im Voraus gekauft. Aber es ist ja unsere

Aufgabe als Autoren, möglichst glaubhafte Figuren zu schaffen und die dann etwas spannender

auszugestalten als sie im wirklichen Leben sind. Das ist der Trick.

Frey: Es gibt klare Bezüge zur eigenen Biografie in diesem Stück. Bei der letzten Seegfrörni

war ich etwa 11 oder 12 Jahre alt. Meine Mutter hat mit mir vergeblich noch Schlittschuhe

aufzutreiben versucht. Ich weiss nichts Genaueres mehr, aber es ist eine beinahe mythische

Erinnerung. Und die ist wichtig, denn in einem guten Schwank muss unter der Situations- und

Figurenkomik etwas Ernsthaftes, Dringliches lauern. Sonst funktioniert das alles nicht.

Weshalb nennt ihr euer Stück einen «Schwank» und nicht etwa «Komödie»?

Frey: Wir verwenden das Wort «Schwank» bewusst provokativ. Es ist gar nicht so leicht, einen

guten Schwank zu schreiben. Im angelsächsischen Theater macht man keinen Unterschied

zwischen Schwank und Komödie. Das sind kulturelle Kategorisierungen. Hier ist der Ausdruck

«Schwank» etwas auf den Hund gekommen. Man ist sich an diese eine Sorte Dialektschwank

gewöhnt, wo hier der Ehemann reinkommt und da der Geliebte im Schrank verschwindet. Klipp

klapp, klipp, klapp. Aber die Regeln sind überall gleich. Bei jeder Komödie von Molière

herrschen die Gesetze des Schwanks vor, mit denen wir seit Jahren arbeiten. Mit «Schwank auf

dünnem Eis» assoziiert man auch etwas von Schleifen oder Schwanken auf dünnem Eis.

Das Gespräch führte Charlotte Staehelin, Theater am Hechtplatz

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5. Biografien

Spiel, Text & Idee:

Patrick Frey kommt ursprünglich aus dem Bereich der Kunstkritik und ist als

Autor von Essays und Kolumnen in diversen Printmedien präsent. 1986 gründete

er den international tätigen Verlag «Edition Patrick Frey», in dem bisher über 100

Publikationen aus den Bereichen Gegenwartskunst, Fotografie und Medien

verlegt wurden. Seit 1984 ist Frey als Autor, Schauspieler, Kabarettist und

Moderator für die Bühne, Film («Katzendiebe», Regie: Markus Imboden, 1996), «Mein Name ist

Eugen» (Regie: Michael Steiner, 2004) und Fernsehen (u.a. «Lüthi & Blanc») tätig. Er ist

Mitinitiant des Winterthurer Casinotheater und seit 2000 an fast allen grösseren

Eigenproduktionen beteiligt. Die Zusammenarbeit mit Katja Früh begann vor über 20 Jahren im

Kabarett Götterspass. Seither entstanden diverse gemeinsam geschriebene Produktionen wie

etwa «Harmony» (2001) oder «Super Theo» (2011). Und Arbeiten, bei denen Frey den Text

lieferte und spielte und Früh Regie führte «Für die Deutschen» (2008), «Der beliebte Bruder»

(2007) oder «Das Drama» (2010).

Beat Schlatter lebt in Zürich und arbeitet als freischaffender Autor, Kabarettist

und Schauspieler. Wie sein Bühnenpartner Patrick Frey ist er ein

Gründungsmitglied des Kabarett Götterspass, das er als Co-Autor und

Hauptdarsteller stark geprägt hat. Seit 1996 wirkte Schlatter in mehr als 20

Schweizer Spielfilmen mit, an deren Drehbuch er zum Teil wesentlich beteiligt war.

Wie zum Beispiel in den «Katzendieben» (Regie: Markus Imboden, 1996) oder den «Komikern»

(Regie: Markus Imboden, 2000). Aber auch Filme wie die «Standesbeamtin» (Regie: Micha

Lewinsky, 2008), der Dokumentarfilm «Hoselupf» von This Lüscher oder

«Himmelfahrtskommando» (Regie: Dennis Ledergerber, Kinostart April 2012) stehen in seinem

Portfolio. Als Strassenwischer Willi lümmelte er durch die TV-Soap «Lüthi und Blanc». Auch auf

den Theaterbühnen der Deutschschweiz ist Schlatter präsent. Kultstatus hat etwa seine «Bingo-

Show» erreicht, mit der er seit 2001 zusammen mit Anet Corti und neu auch mit Adrian

Weyermann unterwegs ist. Unter dem Label Schlatter & Frey hat er gemeinsam mit Patrick Frey

bereits «Der beliebte Bruder» (2007) und «Das Drama» (2010) produziert, Regie führte jeweils

Katja Früh.

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Spiel:

Anet Corti wurde an der Scuola Teatro Dimitri in Verscio zur Schauspielerin

ausgebildet. Nach einem zweijährigen festen Engagement bei der Compagnia

Teatro Dimitri arbeitet sie seit 2000 als freie Schauspielerin und Komödiantin. Mit

den Soloprogrammen «dbaö – du bisch au öppert» (Regie: André Küttel, 2004)

und «win-win» (Regie: Fabienne Hadorn, 2011) hat sie tolle Erfolge erzielt, sie

steht seit 2001 in der «Bingo-Show» gemeinsam mit Beat Schlatter im Rampenlicht und

gestaltete den satirischen Rückblick «Bundesordner» des Casinotheater Winterthur in den

vergangenen 3 Jahren mit.

Esther Gemsch hat ihre Ausbildung zur Schauspielerin am Max Reinhard

Seminar in München gemacht und wirkt seit 25 Jahren in diversen Schweizer

Filmen («Leo Sonnyboy», Regie: Rolf Lyssy, 1992 oder «Tell», Regie: Mike

Eschmann, 2007) und in italienischen und schweizerischen Fernsehproduktionen

(«Flamingo» TV-Serie, Regie Thomas Staedeli, 2004 oder «Heldin der Lüfte»,

Mike Huber, 2008) mit. Ein breites Publikum erreichte Gemsch durch die Figur der intriganten

Lisbeth Rohner, die sie von 1999 bis 2007 in der TV-Serie «Lüthi und Blanc» verkörpert hat.

Unter der Regie von Katja Früh war sie bereits in «Narzissen», 2007 oder «Für die Deutschen»

von Patrick Frey, 2008 auf der Bühne zu sehen. Daneben arbeitet die Mutter dreier Töchter als

Sprecherin und Hörspielregisseurin.

Luigi Prezioso wuchs in Italien und in der Schweiz auf. Nach der Ausbildung

zum Schauspieler in Zürich stiess er als Ensemblemitglied für acht Jahre zur

Theatertruppe Il Soggetto (Leitung: Franziska Kohlund). Regelmässig spielt und

choreographiert er am Opernhaus Zürich («L'Elisir d'Amore», «Gianni Schicchi»,

«Die Zauberflöte» oder «Europeras 1 & 2»). Er spielte bei der komödiantischen

Improvisationstheatertruppe Harul’s und ist in verschiedenen Fernseh-, Film- und

Videoproduktionen aufgetreten, so etwa in Filmen von Fred van der Koij, Kaspar Kasics oder

André Kaminski. Seit dem Jahr 2000 zieht er ausserdem im Sommer jeweils mit Karls kühne

Gassenschau durch die Lande

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Regie:

Katja Früh gilt als profilierteste Drehbuchautorin und Serien-Erfinderin der

Schweiz. Neben dem Publikumshit «Lüthi und Blanc» stammen auch die TV-

Serien «Flamingo» (2004) und «Tag und Nacht» aus ihrer Feder. Früh

inszenierte wiederholt am Schauspielhaus Zürich und arbeitete erfolgreich im

Casinotheater Winterthur («Salzburger Nockerln», 2006, «Narzissen», 2007,

«Für die Deutschen» von Patrick Frey, 2008 oder «Super Theo», 2011). Zudem ist Katja Früh

Autorin verschiedener Hörspiele, wie etwa dem «Memotreff» auf DRS1. Sie inszenierte das

Fernsehspiel «Sommersong» von Martin Suter für das Schweizer Fernsehen und führte Regie

bei den beiden letzten Produktionen von Schlatter & Frey «Der beliebte Bruder» (2007) und

«Das Drama» (2010). Die Künstlerin lebt mit ihrem Mann, dem Bundeshausredaktor Hans

Bärenbold, und ihren beiden fast erwachsenen Kindern in Zürich.

Bühne:

Anna Bucher ist im Bernbiet aufgewachsen. Ihre Ausbildung mit dem

Schwerpunkt Scenographical Design hat sie an der HGK Luzern, an der Theater-

Akademie von Fredrikstad in Norwegen und der ZHdK gemacht. Von 2008 bis

2011 arbeitete die heute 26-Jährige als Bühnenbildassistentin am Stadttheater

Bern, seither ist Bucher als freischaffende Bühnenbildnerin, Bildende Künstlerin

(gefördert durch Stadt und Kanton Bern für «Die Äpfel der Gesslers», 18. Skulpturenwoche in

Brunnen SZ) und Ausstatterin bei Filmproduktionen («Der Sandmann» von Peter Luisi) tätig.

Kostüme:

Ursina Schmid wurde 1985 in Luzern geboren und wuchs im Kanton

Graubünden auf. Ihre Ausbildung zur Damen- und Theaterschneiderin machte

sie an der Fachschule für Mode und Gestaltung in Zürich. Seit 2006 arbeitet

Schmid als freie Kostümbildnerin. Unter anderem am Stadttheater Chur

(«Giacumbert Nau», Regie: Manfred Ferrari), am Winterthurer Casinotheater

(«Super Theo», Regie: Katja Früh), an der Klibühni Chur oder der Opera Viva in Obersaxen

(«Nabucco», Gesamtleitung: Gion Gieri Tuor, 2010).

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