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Rapid Magazin / Herbst 2025

Das offizielle Vereinsmagazin des SK Rapid.

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RAPID

MAGAZIN #3 — HERBST 2025

IM FOKUS …


Bereit für

gemeinsam

kämpfen.

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Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft, Sitz: 1100 Wien, Wiedner Gürtel 9 – 13,

Telefon: 05 9009-0, Telefax: 05 9009- 70000. Eingetragen im Firmenbuch des Handelsgerichts Wien unter FN 34004g,

www.allianz.at (EW_09/25)

ALLIANZ.AT


MAGAZIN #3 — HERBST 2025

LIEBE RAPID-FANS!

Man mag es kaum glauben, aber nun geht auch

das Jahr 2025 bereits ins letzte Drittel und in

der noch jungen Saison hat unsere Profimannschaft

unter Neo-Coach Peter Stöger mit vielen

neuen Gesichtern im Team, die die Abgänge von mehr als 60

Scorerpunkten in Person von Dion Beljo, Guido Burgstaller

& Isak Jansson sowie den erst in der zweiten August-Hälfte

realisierten Wechsel von Mamadou Sangaré überraschend

schnell kompensieren konnten, bereits 18 Matches in Liga,

ÖFB-Cup und Europapokal absolviert. Auch wenn die letzte

Woche vor der Oktober-Länderspielpause teilweise leistungsund

auf alle Fälle ergebnistechnisch zum Vergessen war, ist die

bisherige Ausbeute – den großen Kaderumbruch in Betracht

ziehend – absolut zufriedenstellend. Der Punkteschnitt in allen

Bewerben liegt bei zwei Zählern: In der Liga sind wir im Spitzenfeld

zu finden, im Cup stehen wir wie angestrebt im Achtelfinale

und auf europäischer Bühne gelang es zum zweiten Mal

seit der Eröffnung unseres bislang in allen Heimspielen bestens

gefüllten Allianz Stadions wieder zweimal in Folge in eine UEFA-

Ligaphase (früher Gruppenphase genannt) einzuziehen. Dass

wir mit unserer neu aufgestellten Mannschaft auch Rückschläge

erleben werden, machten Peter Stöger und unser Geschäftsführer

Sport Markus Katzer, der mit seinem Team einen höchst

herausfordernden und intensiven Transfersommer meisterte,

immer klar, auch in den Wochen, als uns viele Experten und vor

allem clevere Persönlichkeiten von der Ligakonkurrenz zum

vermeintlichen Titelfavoriten ausgerufen haben.

Klarerweise streben wir auch in dieser Saison nach dem größtmöglichen

Erfolg und die Reaktion auf die enttäuschenden

Auftritte im Derby und in Posen geben Hoffnung, dass wir mit

dieser spannenden Mannschaft noch viel Grund zur Freude

haben werden. Freude bereitet auch unser Frauenteam, das nach

Meistertitel und Aufstieg auch in der zweiten Liga ganz vorne

mitmischt und sechs der ersten sieben Partien gewinnen konnte.

Als Präsident besondere Freude bereitet hat mir eine Nachricht

abseits des Rasens: Durften wir im Mai des Vorjahres erstmals

mehr als 20.000 Vereinsmitglieder vermelden, so sind es nun

bereits deutlich über 25.000! Dies ist eine bemerkenswerte

Entwicklung und mein Dank gilt nicht nur jedem einzelnen

Mitglied, sondern all jenen Grün-Weißen, die diese sensationelle

Steigerung (ein Plus von mehr als 50 Prozent im Vergleich zum

November 2022, als mein Präsidiumsteam und ich unsere Tätigkeit

für den SK Rapid starten durften) ermöglicht haben. Ich hoffe,

dass viele am 15. November bei der kommenden Ordentlichen

Hauptversammlung in Hütteldorf dabei sein werden und freue

mich sehr auf diesen Tag, an dem unsere stimmberechtigten

Mitglieder einmal mehr eine besonders wichtige Rolle einnehmen

werden. Bis dahin freuen wir uns hoffentlich gemeinsam über

möglichst viele grün-weiße Siege unserer verschiedenen Teams!

Euer

Alexander Wrabetz

Präsident SK Rapid

03


INHALT

06 STORY

30

12 PROFIS

34

16 FRAUENFUSSBALL

18 VEREIN

36

38

22 RAPID II 41

24 YOUNGSTERS 48

26 SPECIAL NEEDS TEAM 52

28 POSTER

FANS

RAPID TV

RAPIDEUM

RAPID LEBEN

BUSINESS

GREENIE-CORNER

ABPFIFF

Das Rapid-Magazin ist die offizielle Fan-Zeitschrift des SK Rapid.

Medieninhaber, Herausgeber, Verleger

SK Rapid, Gerhard-Hanappi-Platz 1,

1140 Wien

Fotos (wenn nicht anders angegeben)

GEPA Pictures (offizieller Fotopartner des

SK Rapid), Red Ring Shots, SK Rapid

Chefredaktion

Mario Roemer

Cover

grafiSCheR

Redaktion

Peter Klinglmüller, Simone Bintinger,

Simon Höggerl, Lukas Marek, Sarah Pum,

Julian Schneps, Tristan Ruschka

Anzeigen

rapid.businessclub@skrapid.com

Tel.: 01/727 43-64

04 HERBST 2025

Layout

grafiSCheR

Lektorat

Sabine Schmidt


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wo sport zu hause ist.


… DER

MENSCH

PETER STÖGER IM EXKLUSIVEN INTERVIEW

06 STORY


Text: Mario Roemer

Fotos: SK Rapid – Widner, GEPA

STORY

07


01

Im Lauf deiner Trainerkarriere hast du sehr vieles erlebt und

Vereine trainiert wie den 1. FC Köln, Borussia Dortmund oder

Ferencváros Budapest. Gibt es noch Kontakt zu dem einen

oder anderen Spieler bzw. Vereinsverantwortlichen?

Es gibt einige Spieler und Vereinsverantwortliche bzw. ehemalige

Staff-Mitglieder, mit denen ich nach wie vor in einem guten

Austausch bin. Die Zeit in Köln war natürlich sehr prägend – dort

haben sich in den viereinhalb Jahren auch viele Freundschaften

abseits des Platzes gebildet, die bis heute bestehen, und das wird

sich auch nicht mehr ändern.

02

Als Trainer hast du beim 1. FC Köln sowie bei Borussia

Dortmund und Ferencváros Budapest internationale

Erfahrungen gesammelt. Wie prägend waren diese Jahre für dich als

Mensch, aber speziell auch als Trainer?

Alle drei Stationen hatten ihre Besonderheiten und lassen sich

daher auch gar nicht miteinander vergleichen. Beim FC in Köln

habe ich die Möglichkeit bekommen, über viele Jahre etwas Schritt

für Schritt aufzubauen, was schlussendlich sehr gut funktioniert

und auch zum Erfolg geführt hat. Dadurch ist auch eine ganz

spezielle Verbundenheit zum Verein und zur Stadt entstanden,

auf die ich sehr stolz bin. Das halbe Jahr bei Borussia Dortmund

war ganz klar so ausgelegt, dass wir als Krisenmanager verpflichtet

wurden. Somit war die Herangehensweise von Beginn an eine

ganz andere und die Aufgabe eine umso größere Herausforderung.

Schlussendlich war es alles andere als eine einfache Zeit, weil wir

viele Probleme zusammen bewältigen mussten. Aber auch das ist

uns am Ende mit der Qualifikation für die Champions League sehr

gut gelungen. Bei Ferencváros Budapest war von Beginn an mit

der Qualifikationsphase für die Europa League sehr viel Druck am

Kessel. Zugleich war es auch meine erste Station bei einem Verein,

wo die Vereinssprache ausschließlich Englisch war. Darauf war ich

zwar vorbereitet, es war dennoch eine große Challenge. Letztendlich

gab es große Differenzen in den Sicht- und Herangehensweisen.

Ich wollte mehr junge Spieler forcieren, entwickeln und etwas

nachhaltig aufbauen. Der Verein wollte den kurzfristigen Erfolg.

03

Lass uns etwas ins Detail gehen: Wenn du einen Vergleich

zwischen deiner Trainerpersönlichkeit vor und nach dem

Ausland ziehen müsstest – was hat sich in deiner Herangehensweise

als Trainer auf und abseits des Platzes

verändert?

Das könnten vielleicht andere Personen besser beurteilen, aber ich

würde schon behaupten, dass ich als Mensch der gleiche geblieben

bin wie vor meiner Zeit im Ausland. Der Trainerjob per se hat sich

über die Jahre hingegen enorm verändert bzw. weiterentwickelt.

Die Arbeit als Trainer ist viel intensiver und komplexer geworden,

zugleich auch etwas komplizierter, was es wiederum spannender

macht. In der heutigen Zeit hat man in nahezu jeder Mannschaft

sehr viele unterschiedliche Kulturen und Sprachen, das war vor

zehn Jahren noch nicht der Fall. Somit hat die Kommunikation

einen noch höheren Stellenwert bekommen, weil man nicht mehr

in einer Sprache alles erklären kann.

04

Stichwort Kommunikation: Auch unsere Mannschaft ist

sehr international. Wie löst du hier das Thema mit der

Kommunikation?

Prinzipiell wird bei uns sehr viel englisch gesprochen, was überhaupt

kein Problem darstellt. Wir versuchen aber auch in diesem

Bereich alles bestmöglich zu optimieren und arbeiten daher seit

Kurzem mit einer App, die alles direkt in die jeweilige Muttersprache

übersetzt. Speziell wenn es um die Detailarbeit geht, ist sehr

wichtig, dass die Spieler auch genau verstehen, was wir uns vorstellen

bzw. erwarten. Auf dem Platz wird auf Englisch gecoacht.

05

Kürzlich hast du in einem Interview gesagt, dass man als Trainer

alle Sportkompetenzen – also taktische Finesse, eine gute

Trainingssteuerung sowie soziale Kompetenz – benötigt.

Gibt es eine Fähigkeit, der du persönlich vielleicht eine etwas

höhere Bedeutung bzw. Gewichtung zuschreiben würdest?

Am Ende müssen alle Bereiche durch den gesamten Staff abgedeckt

werden. Sprich, wir haben Co-Trainer, einen Tormanntrainer,

Athletiktrainer, Analysten sowie Physiotherapeuten und Masseure,

die alle ihre Expertise in ihrem Aufgabengebiet einbringen.

Diese Freiheit ist auch wichtig, sodass sich jeder bei uns entfalten

und seine Stärken einbringen kann. Der Cheftrainer hat dabei die

Hauptaufgabe, die Mannschaft und das Trainer- und Betreuerteam

zu führen und zu leiten, sodass sich alles in einem gewissen Rahmen

abspielt und dem Erfolg richtig untergeordnet wird. Im Endeffekt

geht es auch um die richtige Harmonie innerhalb der Gruppe und

darum, dass alle dasselbe Ziel verfolgen und mit der gleichen Leistungsbereitschaft

darauf hinarbeiten. Da sehe ich mich als Trainer

in der Hauptverantwortung, dass dies auch passiert.

Seine erfolgreichste Zeit im Ausland erlebte Peter Stöger beim 1. FC Köln. Mit

dem Effzeh stieg er 2013/14 in die Bundesliga auf und führte die Kölner nach

über zwei Jahrzehnten in der Saison 2016/17 zurück ins internationale Geschäft.

08 STORY

06

Fußballer werden in der Öffentlichkeit meist nur als das gesehen,

wofür sie bekannt sind. Aus Sicht eines Trainers: Wie

wichtig ist es, den Spieler nicht nur als Spieler zu betrachten,

sondern auch die Person dahinter zu kennen bzw. zu verstehen?

Meiner Meinung nach ist es von großer Bedeutung, ein Gespür für

den Spieler, aber viel mehr für den Menschen dahinter zu haben.


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Man kann nicht jeden Spieler im Team gleich behandeln, ganz im

Gegenteil. Der eine braucht den etwas härteren Ton, der andere

vielleicht den etwas weicheren. Die Kernaufgabe eines Trainers ist

es eben auch herauszufinden, was der jeweilige Spieler benötigt

und welche Knöpfe gedrückt werden müssen, um das Maximum

aus ihm herauszuholen. Je mehr man von seinen Spielern weiß,

desto besser kann man gewisse Situationen oder Phasen einordnen

und Verständnis dafür aufbringen. Auf diesem Niveau sind das

alle Fußballprofis, aber für mich sind sie zuerst immer Menschen,

die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Das ist ein gravierender

Unterschied in der Herangehensweise.

07

Seitenwechsel: Kommen wir vom Trainer zur Person Peter

Stöger: Auf welche zwischenmenschlichen Komponenten

legst du im Umgang mit Menschen großen Wert?

Über die Jahre habe ich für mich Grundprinzipien festgelegt,

auf die ich großen Wert lege. Und da geht es in erster Linie auch

darum, dass ich diese Prinzipien selbst vertrete und auch lebe,

um sie einfordern zu können. Dabei geht es um Vertrauen, einen

respektvollen Umgang miteinander und darum, Verantwortung zu

tragen und Verständnis aufbringen zu können für Situationen, die

man sich vielleicht etwas anders erwartet hätte. Fehler passieren –

Fehler sollen passieren, denn nur daraus lernt man und entwickelt

sich weiter. Das gilt für alle Lebensbereiche. An diesen Grundsätzen

orientiere ich mich sowohl privat als auch beruflich.

Peter Stöger im Duell mit Bruno Ngotty – mit dem besseren Ende für die Pariser!

08

Derzeit wirst du immer wieder mal mit dem Wort „Erfolg“

konfrontiert. Wie definierst du Erfolg für dich persönlich?

10

Das führt uns zur Gegenfrage. Wie verarbeitest du Misserfolge

oder Rückschläge im Leben?

Die Definition von Erfolg ist schwierig, weil sie zugleich auch so

komplex sein kann. Im Sport wird Erfolg nur an Punkten, Metern

oder Sekunden gemessen. Da gibt es wenig Spielraum. Erfolg kann

aber ebenso bedeuten, dass man jeden Tag in seiner Aufgabe

versucht, das Beste aus sich herauszuholen, auch an schlechten

Tagen, um am Abend mit dem Wissen ins Bett gehen zu können,

alles Mögliche getan zu haben. Erfolg ist facettenreich, aber wenn

man am Ende durchs Leben gehen kann, ohne sich dabei vor

jemandem verstecken zu müssen, dann ist man meiner Meinung

nach schon ganz gut unterwegs.

Da ist es wichtig zu unterscheiden, welche Lebensbereiche es

betrifft. Sportliche Rückschläge, wie das späte 1:1 gegen den GAK,

kann ich mittlerweile gut einordnen. Solche Spiele gehören zum

Fußball dazu, daher kann ich das Ganze auch so aufarbeiten, wie

es der Realität entspricht, um die richtigen Schlüsse daraus zu

ziehen. Fußball ist ein sehr essenzieller Teil meines Lebens, aber

er ist nicht alles. Es gibt ganz andere Bereiche im Leben, wo du

schmerzhaftere Rückschläge oder Herausforderungen verarbeiten

musst als im Sport.

09

10 STORY

Um es anhand von einem Beispiel festzumachen: Die

Niederlage im Europacupfinale der Cupsieger 1996 gegen

Paris Saint-Germain – für einen österreichischen Verein

war es letztendlich doch ein großer Erfolg, überhaupt so

weit gekommen zu sein, oder?

Im Prinzip ja. Rückblickend würde ich dennoch sagen, dass genau

diese Einstellung der Grund dafür war, warum wir das Finale verloren

haben. Wir haben genau so gedacht, hatten das Mindset, dass

wir bereits erfolgreich waren, weil wir das Endspiel erreicht hatten.

Damit haben wir uns begnügt. Wir waren zwar nicht die bessere

Mannschaft, hatten dennoch unsere Chancen und hätten zusammen

etwas Außergewöhnliches erreichen können. Ich würde es

auch nicht als bitterste Niederlage in meinem Leben bezeichnen,

weil wir das Spiel bereits vor Anpfiff verloren hatten. Die Freude, im

Finale zu stehen, war größer als der Wille, das Spiel zu gewinnen.

So ehrlich müssen wir sein.

11

Weil wir gerade bei Herausforderungen sind. Was viele

vielleicht nicht wissen: Zu Beginn deiner Profikarriere bist

du nebenbei noch einem Vollzeitberuf nachgegangen.

Die Zeit von damals lässt sich mit der heutigen gar nicht mehr

vergleichen, somit können sich das auch nur die wenigsten jungen

Spieler vorstellen. Als ich damals in der Bundesliga angefangen

habe Fuß zu fassen und dann auch in dieser Zeit zum Teamspieler

wurde, habe ich nebenbei in der Pensionsversicherungsanstalt

gearbeitet. Zu meiner Zeit hatte ich mit 16, 17 Jahren nicht

im Kopf, Profifußballer zu werden. Daher war es mir und meinen

Eltern sehr wichtig, dass ich beruflich abgesichert bin und ein

zweites Standbein habe. Damals bin ich um fünf Uhr Früh aufgestanden

und war um sechs Uhr in der Arbeit, um viertel drei ging’s

dann direkt vom Büro auf die Hohe Warte auf den Fußballplatz.

Früher war so ein Tagesablauf normal, heutzutage für einen Jungprofi

unvorstellbar.


Ein wichtiger Faktor: Kommunikation! Ersichtlich nach jedem Spiel direkt am Spielfeld, wo Cheftrainer Peter Stöger nach Spielende immer kurz zur Mannschaft spricht.

12

Abgesehen von der PVA und deiner Karriere im Profifußball

hast du über die Jahre auch viele unterschiedliche Tätigkeiten

im journalistischen Bereich ausgeübt. Erfahrungen,

von denen du heute noch profitierst?

Definitiv. Ich habe dadurch nicht nur einen neuen Blickwinkel auf

den Fußball dazugewonnen, sondern auch für mein Leben sehr viel

gelernt. Sowohl beim ORF, bei Premiere bzw. Sky oder beim „Kurier“

konnte ich vieles für meine Tätigkeiten als Trainer, Sportdirektor und

Sportvorstand mitnehmen. Ich kenne das Business „Fußball“ aus

nahezu jeder Facette und bin in diesen Bereichen dadurch relativ

solide aufgestellt, was mir in gewissen Situation natürlich auch hilft.

13

Abschließend: Wie gut würde der Trainer Peter Stöger mit

dem Spieler Peter Stöger auskommen und wäre der Spieler

im aktuellen Rapid-Kader unter den ersten elf?

„Erfolg kann aber ebenso bedeuten,

dass man jeden Tag in seiner

Aufgabe versucht, das Beste aus sich

herauszuholen, auch an schlechten

Tagen, um am Abend mit dem Wissen

ins Bett gehen zu können, alles

Mögliche getan zu haben!“

Ich glaube wirklich, dass ich als Trainer sehr gut mit mir als Spieler

ausgekommen wäre. Eigenschaften, die ich als Trainer sehr schätze,

hatte ich als Spieler schon. Jede Art von Wettbewerb wollte ich immer

gewinnen – egal ob im Training oder in Spielen. Ich war als Spieler

extrem ehrgeizig, zugleich aber auch ein mündiger Spieler, der gerne

gesagt hat, wenn etwas nicht gepasst hat. Das hat das eine oder andere

Mal auch Konsequenzen mit sich gebracht, woraus ich dann wiederum

gelernt habe. Da ich selbst ein sehr emotionaler Spieler war, habe ich

viel Verständnis für Spieler, die vielleicht als etwas schwieriger Charakter

gelten. Die oberste Prämisse ist für mich immer nur, dass der Spieler

alles dem Erfolg der Mannschaft unterordnet. Dieses Gefühl möchte

ich bei all meinen Spielern haben, dann kann ich auch Verständnis

aufbringen, wenn etwas vielleicht mal nicht ganz so gut abläuft.

STORY

11


Drei unserer Neuzugänge, die sofort eingeschlagen haben: Janis Antiste, Jannes Horn & Petter Nosa Dahl

NEUN NEO-RAPIDLER

Text: Peter Klinglmüller

Fotos: SK Rapid – Widner

Die letzte Transferzeit hatte es so richtig in sich.

Markus Katzer und sein Team können über das Wort

„Sommerpause“ einmal mehr nur müde lächeln: Bis

kurz vor dem „Deadline-Day“ Anfang September gab

es kaum einen Tag ohne heiße Transfergerüchte, die teilweise

zum Schmunzeln waren, aber manchmal auch einen wahren Kern

hatten. Zudem wurden einige aufsehenerregende Wechsel in beide

Richtungen fixiert.

Alleine durch das Karriereende von Guido Burgstaller, der nicht

nur sportlich, sondern auch menschlich kaum zu ersetzen ist, war

es logisch, dass Handlungsbedarf herrscht. Da rasch klar war,

dass auch der mit Abstand beste Torschütze der Vorsaison, Dion

Beljo, nicht fix verpflichtet werden würde, und später noch Isak

Jansson nach Nizza wechselte, waren mehr als 60 Scorerpunkte der

Vorsaison verabschiedet. Nachdem kurz vor den entscheidenden

Qualifikationspartien zur UEFA Conference League mit Mamadou

Sangaré ein absoluter Schlüsselspieler zum RC Lens ging, war fast

die halbe Einser-Elf von 2024/25 Geschichte.

AUS LEIHEN WERDEN FIXVERPFLICHTUNGEN

Auch bei Ercan Kara, der im Frühjahr zwei der wichtigsten Tore

der Saison erzielen konnte, und Andrija Radulović wurden die

Kaufoptionen erst nicht gezogen, die beiden Offensivkräfte aber

schließlich noch fix von ihren bisherigen Klubs aus der Türkei

(Samsunspor) und Serbien (Vojovdina Novi Sad) verpflichtet. Im

Gegensatz zum Vorjahr kam ein Großteil der Neuzugänge aber

deutlich nach dem Start in die Vorbereitung unter Neo-Cheftrainer

Peter Stöger zum Team, womit klar schien, dass es seine Zeit

dauern würde, bis eine eingespielte Mannschaft performen

kann – galt es doch, insgesamt gleich neun neue Spieler aus

sechs Nationen zu integrieren. Mit Furkan Demir kam zudem ein

junger Eigenbauspieler nach einer Leihe aus Hartberg retour;

den umgekehrten Weg in die Oststeiermark ging Dominik Vincze,

danach für eine Saison verliehen wurden Benjamin Böckle und

Moritz Oswald, die im Westen des Landes bei der WSG Tirol bzw.

beim SCR Altach Matchpraxis sammeln sollen.

Viele neue Gesichter in Grün-Weiß:

Die Sommertransferzeit war ereignisreich

– gleich neun Spieler kamen

ganz neu nach Hütteldorf, zwei weitere

wurden fix verpflichtet.

12 PROFIS


SPANNENDE NEUZUGÄNGE AUS ALLER HERREN LÄNDER

Den Beginn machte der Torschützenkönig aus der heimischen

2. Liga: Claudy Mbuyi wurde vom SKN St. Pölten losgeeist und

freute sich besonders über das Wiedersehen mit seinem alten

Spezl Serge-Philippe Raux-Yao, den er bereits aus der französischen

Heimat kannte. Der Stürmer-Spätstarter sollte gleich einschlagen

und sammelte bis

Ende September bereits neun

Scorerpunkte. Ihm folgte mit

dem routinierten Deutschen

Jannes Horn ein ehemaliger

Weggefährte von Peter Stöger

– die Wege der beiden kreuzten

sich bereits vor Jahren

beim 1. FC Köln. Der verlässliche

Linksverteidiger, nach

einer Leihe in der nordamerikanischen

MLS vom 1. FC Nürnberg

gekommen, erspielte sich

sofort einen Stammplatz und

erlebte beim Debüt eine besondere

Premiere, als er in

Montenegro sein allererstes

Tor in einem Profi-Bewerbsspiel

erzielen konnte.

Claudy Mbuyi

Beide

Dominik Weixelbraun

in Freistadt zur Truppe. Der

Franzose, der bereits Länderspielerfahrung

für Madagaskar

sammeln konnte, kam von

Beitar Jerusalem und verletzte

sich leider bereits bei seinem

zweiten Match schwer am

Oberschenkel.

Quasi im Doppelpack kamen

dann Mitte Juli die Offensivkräfte

Petter Nosa Dahl (vom

KV Mechelen) und Janis Antiste

(nach Leihe beim 1. FC

Nürnberg aus Sassuolo) nach

Wien-West-Hütteldorf. Der

Norweger und der vorerst geliehene

Franzose verstanden

waren beim Trainingsauftakt

am 24. Juni mit dabei.

Es folgte der eigentlich für

Rapid II geholte Waldviertler

Dominik Weixelbraun, der

seine Chance beim Schopf

packte und sich in der Vorbereitung

so stark präsentierte,

dass er sich fix im Kader

etablieren und ebenfalls

bereits ein Europacuptor

bejubeln konnte.

Mit Jean Harisson Marcelin

stieß der spätere Pech vogel

der noch jungen Saison

im Sommertrainingslager

Jean Harisson Marcelin

Tobias Gulliksen

sich sofort blind und fanden

sich blitzschnell ein. „Nosa“,

wie er von allen genannt wird,

musste dann allerdings im September

aufgrund einer Muskelverletzung

eine Zwangspause

einlegen und fehlt wohl noch

einige Wochen. Was besonders

bitter ist, da er in seinen ersten

sechs Einsätzen für Grün-Weiß

gleich viermal ins Schwarze getroffen

hat.

Ende August bzw. Anfang September

konnten dann auch unsere

letzten drei Neuverpflichtungen

erstmals eingesetzt

werden.

Martin Ndzie

Mit dem kampfstarken Martin

Ndzie kam ein Mittelfeldspieler

vom Ex-Klub von Nenad

Cvetković aus der israelischen

Liga. Der flinke Flügelspieler

Marco Tilio wurde vom

Celtic FC aus Glasgow geholt,

vorher war der Australier in

seine Heimat an Melbourne

City verliehen.

Last but not least kam mit

Tobias Gulliksen noch ein

weiterer Offensivakteur hinzu,

den die Rapid-Fans allerdings

in schlechter Erinnerung

hatten, erzielte der Norweger

Marco Tilio

(2024/25 zum „Besten jungen

Spieler der Saison“ in der UEFA Conference League gewählt) doch

im Allianz Stadion für Djurgården im April einen Doppelpack und

machte so unseren Traum vom Aufstieg ins Semifinale gegen

Chelsea zunichte. Nun mögen seinen Premierentreffern beim

Cup-Aufstieg in Oberwart viele weitere im grün-weißen bzw.

blau-roten Trikot folgen.

PROFIS

13


GUIDO BURGSTALLER ZUM „RAPIDLER

DER SAISON 2024/25“ GEWÄHLT!

Text: Peter Klinglmüller

Für die aktuelle

Ausgabe zur bereits

traditionsreichen

Wahl zum „Rapidler

der Saison“ wurde eine

„Vorwahl“ absolviert: Jeder der

rund 230 offiziellen Fanklubs

hatte die Möglichkeit, per

E-Mail seine Top-3-Rapidler

des vergangenen Jahres zu

wählen. Für Rang 1 gab es fünf

Punkte, für Rang 2 drei Punkte

und für Rang 3 noch einen

Punkt. Die aus diesem Voting

fünf Bestplatzierten – Guido

Burgstaller, Nenad Cvetković,

Isak Jansson, Serge-Philippe

Raux-Yao und Torhüter Niklas

Hedl – standen dann über eine

mehrtägige Umfrage über den

offiziellen grün-weißen Whats-

App-Kanal (siehe skrapid.at/

whatsapp bzw. abonnieren hier)

zur Wahl, zudem konnte auch

via E-Mail abgestimmt werden.

Fotos: SK Rapid – Widner, GEPA

AUCH DIESES JAHR

WURDE IN DER

SOMMERPAUSE

WIEDER NACH DEM

„RAPIDLER DER

(ABGELAUFENEN)

SAISON“ GESUCHT.

Die aktuelle Wahl brachte den

allseits erwarteten Favoritensieg:

Guido Burgstaller setzte

sich mit klarem Vorsprung

durch und erhielt mit fast 6.000

Stimmen mehr als seine vier

Mitbewerber zusammen!

Der mit Saisonende zurückgetretene

Publikumsliebling

ist nach Helge Payer (2002/03

und 2005/06), Steffen Hofmann

(2003/04 und 2004/05) und

Marco Grüll (2021/22 und

2023/24) der vierte Spieler, der

diese seit dem Jahr 2001 digital

ausgetragene Wahl mehr

als einmal für sich entscheiden

konnte.

14 PROFIS

„Burgi“ absolvierte in der abgelaufenen

Saison trotz seiner

lebensbedrohlichen Kopfverletzung

insgesamt 35 Pflichtspiele

und traf dabei zwölfmal ins

Schwarze. Beim internationalen

Testspiel gegen Union Berlin

bekam er seine Trophäe überreicht

– zuletzt wurde er dreimal

en suite zum „Rapidler des Jahres“

gewählt. „Unglaublich, dass ihr

mich noch einmal gewählt habt.

Vielen, vielen Dank, ich bin auf

diese Auszeichnung unheimlich

stolz und freue mich sehr darüber“,

so Guido Burgstaller.

Die ersten und letzten via skrapid.at

gewählten Rapidler der Saison

2000/01: Dejan SAVIĆEVIĆ

2001/02: Roman WALLNER

2002/03 & 2005/06: Helge PAYER

2003/04 & 2004/05: Steffen HOFMANN

2017/18: Stefan SCHWAB

2018/19: Mario SONNLEITNER

2019/20: Taxiarchis FOUNTAS

2020/21: Maximilian ULLMANN

2021/22: Marco GRÜLL

2022/23: Guido BURGSTALLER

2023/24: Marco GRÜLL


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© SK Rapid/Red Ring Shots

PROFIS 15


DIE RICHTUNG

STIMMT

Starker Saisonstart in der 2. Frauen-

Bundesliga: Die Rapidlerinnen mischen

als Aufsteigerinnen ganz vorne mit.

Text: Sarah Pum

Fotos: Christian Müller

B

ereits sieben Runden sind in der neuen Liga gespielt.

Die bisherige Bilanz von Cheftrainerin Katja Gürtler

und ihrem Team kann sich sehen lassen. Aktuell stehen

sechs Siege nur einer Niederlage gegenüber.

Aber der Reihe nach: Nur wenige Tage nach dem furiosen 8:0-Erfolg

über den SC Bad Sauerbrunn und dem damit verbundenen Aufstieg

in die 2. Frauen-Bundesliga begann in Hütteldorf bereits die akribische

Vorbereitung auf die neue Saison. Cheftrainerin Katja Gürtler

und der stellvertretende sportliche Leiter Frauenfußball Matias

Costa arbeiteten intensiv am Kader für die anstehenden Herausforderungen.

Mit Flora Zimmermann, Ilvy Taucher, Ronja Leidler, Anna

Haiden, Francesca Nunziata, Milla Puck und Hannah Gessl konnten

gleich sieben vielversprechende Neuzugänge präsentiert werden,

die das Team in Breite und Qualität verstärken.

„Nach dem Aufstieg war klar, dass wir den Kader punktuell verstärken

und neue Impulse setzen müssen“, erklärt Matias Costa. „Uns

war wichtig, Spielerinnen zu holen, die unser Spielverständnis teilen

und zugleich das Potenzial haben, sich bei Rapid weiterzuentwickeln.

Dass die Integration der Neuzugänge so schnell gelungen ist,

spricht für den Charakter und den Zusammenhalt dieses Teams.“

16 FRAUENFUSSBALL


In einer kurzen, aber intensiven Saisonvorbereitung wurde sowohl

in Wien als auch im Trainingslager in Schielleiten an den letzten

Details gefeilt. Erste Erfolge ließen nicht lange auf sich warten:

So feierten die Rapidlerinnen Testspielsiege gegen FC Viktoria

und RB Salzburg, bevor am 8. August das erste Pflichtspiel der

Spielzeit 2025/26 anstand. Im ÖFB-Cup kam es dabei zum kleinen

Wiener Derby gegen den USC Landhaus. In einer hitzigen

und umkämpften Partie gingen die Floridsdorferinnen schließlich

knapp mit 1:0 als Siegerinnen vom Platz. Nach dem frühen Cup-

Aus stand noch ein letzter Härtetest gegen SK Artis Brno auf dem

Programm, der souverän mit 3:0 gewonnen wurde.

Mit neuem Selbstvertrauen ging es nur eine Woche später zum

Auftaktspiel der 2. Frauen-Bundesliga. Dort machten die Top-

Torschützinnen aus der Vorsaison genau da weiter, wo sie aufgehört

hatten – nämlich beim Toreschießen. Aldijana Mašinović traf

doppelt, Jasmin König einmal, und damit war der erste Sieg in

der neuen Liga fixiert. Mit dem 3:0-Erfolg über die SVK Wildcats

gelang den Hütteldorferinnen ein perfekter Einstand in Österreichs

zweithöchster Spielklasse.

Ilvy Taucher und Milla Puck sind angekommen in Hütteldorf.

Bereits in wenigen Tagen steht das direkte Duell der Spitzenteams

bevor: Am Sonntag, den 19. Oktober, treffen die Rapidlerinnen

auswärts auf die Kärntnerinnen. Anstoß ist um 11:00 Uhr.

Davor wartet ein weiteres kleines Derby in Wien – bereits am

Samstag, den 11. Oktober, empfangen die Rapidlerinnen den

Wiener Sport-Club in Hütteldorf. Bei Flutlicht geht es ab

19:00 Uhr um drei weitere Punkte.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf und der gezeigten Entwicklung

können die Hütteldorferinnen selbstbewusst in die kommenden

Aufgaben gehen. Die Richtung stimmt jedenfalls.

Cheftrainerin Katja Gürtler ist bislang zufrieden mit den Leistungen ihres Teams.

Es war der Start einer Siegesserie, die sechs Runden lang anhielt.

Zu Hause wurde die SG Geretsberg/Bürmoos mit 5:1 bezwungen,

darauf folgte ein knapper, aber verdienter 2:1-Auswärtserfolg beim

SV Kraig. Eine Woche später jubelten die Grün-Weißen über einen

weiteren 5:1-Heimsieg gegen Rot-Weiß Rankweil, ehe auch beim

3:0-Auswärtssieg gegen LUV Graz die weiße Weste gewahrt blieb.

In der sechsten Runde besiegten die Rapidlerinnen den GAK in

einer spannenden Partie mit 2:0.

Erst in der siebten Runde endete die Siegesserie. Nach 90 Minuten,

Elfmetern für beide Teams und zahlreichen Chancen mussten sich

Sandy Haupt und Co. erneut dem Defensivbollwerk des USC Landhaus

mit 1:2 geschlagen geben. Dennoch können sich die bisherigen

Ergebnisse mehr als sehen lassen: 15 Punkte aus sieben Spielen

bedeuten derzeit Platz zwei – und damit die Rolle der ersten

Verfolgerinnen von Tabellenführer SG SK Austria Klagenfurt, die

bislang einen Zähler mehr auf dem Konto hat.

„Wir haben uns in der neuen Liga sehr schnell zurechtgefunden

und gezeigt, dass wir auch auf diesem Niveau bestehen können.

Entscheidend ist, dass wir uns ständig weiterentwickeln und aus

jedem Spiel etwas mitnehmen – auch aus Niederlagen. Unser Ziel

bleibt, konstant auf hohem Niveau zu spielen und als Team weiter

zu wachsen“, resümiert Cheftrainerin Katja Gürtler nach gut der

Hälfte der Herbstsaison.

Nur ein Punkt fehlt Sandrina Haupt und ihren Teamkolleginnen auf die Tabellenführung.

FRAUENFUSSBALL

17


Text: Mario Roemer Fotos: SK Rapid – Widner, GEPA Video jetzt anschauen

Mit dem neuen dritten Trikot für die Saison 2025/26

setzt der SK Rapid – auf nationalem wie internationalem

Boden – ein starkes und zugleich sichtbares

Zeichen für Nachhaltigkeit. Unter dem

Leitsatz „Nachhaltig. Leiwand.“ entstand in Zusammenarbeit mit

PUMA und 11teamsports ein ressourcenschonendes, umweltfreundliches

Jersey, das zugleich mit einem besonderen Design

versehen wurde: Es symbolisiert die tiefe Verbundenheit mit der

Heimat des SK Rapid. Und die Nachhaltigkeit zeigt sich darüber

hinaus in ihrer Farbe: Grün!

Gefertigt aus innovativem RE-FIBRE-Material, ist das Trikot mit

einer stilisierten Abbildung des Hütteldorfer Bahnhofs veredelt und

unterstreicht dadurch die starke Bindung zur grün-weißen Heimat.

Damit wird Tradition mit Verantwortung für die Zukunft vereint.

Ganz im Sinne des Mottos wird das neue Trikot, das sowohl in

nationalen Bewerben der Profis als auch insbesondere in der

Ligaphase der UEFA Conference League zum Einsatz kommen

wird, ausschließlich in den Farben Grün und Weiß präsentiert. Nur

in Grün-Weiß! So sind auch die Aufdrucke der Sponsoren in den

Farben der Hütteldorfer gehalten, einzig das Rapid-Wappen zeigt

sich in gewohnter Optik.

NACHHALTIG.

LEIWAND.

Das Nachhaltigkeitstrikot der

SK Rapid-Profimannschaft.

„Das Thema Nachhaltigkeit hat in unserem Verein eine sehr zentrale

Rolle. Umso mehr freut es mich, dass wir mit unserem dritten

18 VEREIN


Trikot nicht nur ein deutliches

Zeichen in diesem Bereich

setzen, sondern zugleich auch

unsere Vereinsidentität in zeitgemäßer

Form zum Ausdruck

bringen. Mein besonderer Dank

gilt dabei unserem Hauptsponsor

Wien Energie sowie

unseren weiteren Partnern, die

dazu beigetragen haben, diese

Idee zu verwirklichen. Für mich

persönlich zählt es zu den

schönsten Rapid-Trikots“, zeigt

sich SK Rapid-Geschäftsführer

Steffen Hofmann begeistert

vom neuen Jersey!

Ebenfalls erfreut ist unsere

Geschäftsführerin Wirtschaft,

Daniela Bauer: „Das Design

unterstreicht die enge Verbindung

zu unserer Herkunft und

macht das Trikot sowohl an

Spieltagen als auch im Alltag

tragbar. Besonders wichtig

ist uns zudem der Aspekt der

Nachhaltigkeit sowie die Identifikation

mit unseren Wurzeln.

Damit geht dieses Jersey weit

über ein klassisches Spieltagstrikot

hinaus und eignet sich

auch als modisches Lifestyle-

Erfolgreiche Trikot-Premiere beim 4:1-Heimsieg über die WSG Tirol!

mit lokaler Nähe verbunden

und zugleich auch Transportwege

reduziert.“

Pop-up-Stand. Leiwand.

Eine ganz besondere Aktion

fand im Zuge der Veröffentlichung

des dritten Trikots statt.

Am Samstag, dem 13. September,

gab es im Herzen Wiens

– am Schwarzenbergplatz

beim beliebten Würstelstand

„Zum scharfen René“ – einen

grün-weißen Pop-up-Stand.

herrschte dabei nicht nur auf unser neues Trikot – auch die von

unseren Vereinsvertreter:innen zubereiteten Wiener Spezialitäten

waren heiß begehrt.

Ein großer Dank gebührt allen Partnern und Sponsoren, die diese

Aktion unterstützt und damit auch zur einheitlichen Umsetzung

dieses besonderen Trikots beigetragen haben!

Outfit. Um diese Werte auch

nach außen zu tragen, haben

wir am Tag vor dem Heimspiel

gegen die WSG Tirol den traditionsreichen

Wiener Würstelstand

,Zum scharfen Rene‘

übernommen und so unsere

Präsenz im Herzen der Stadt

erweitert. Durch den Pop-up-

Stand im Stadtzentrum haben

wir nachhaltige Distribution

Für die köstliche Verpflegung

sorgten neben der Geschäftsführung

– Steffen Hofmann

(SK Rapid), Daniela Bauer

(Wirtschaft) und Markus Katzer

(Sport) – sowie Cheftrainer

Peter Stöger und Frauen-Spielerin

Viki Bittendorfer auch

unsere Rapid-Legenden

Andreas Herzog und Florian

Sturm. Großer Andrang

VEREIN 19


Text: Lukas Marek

Beim Mitgliedertreffen angekündigt und seit dem

Heimspiel gegen Union Berlin bereits in Betrieb:

unsere neue „Rapid Kantin’“ in der Keißlergasse,

direkt gegenüber dem Allianz Stadion.

Seit dem 20. Juli wird das ehemalige „Stag’s Head“ als „Rapid

Kantin’“ geführt und hat seither an Heimspieltagen der SK Rapid-

Profimannschaft jeweils ab drei Stunden vor Spielbeginn

geöffnet. Dabei werden von unserem Partner „Schwarzhirsch“

sowohl verschiedenste Getränke als auch typische Stadionspeisen

(Würstel, Leberkäse & Co.) angeboten. Reservierungen

sind an Heimspieltagen nicht möglich.

Übertragung von Auswärtsspielen

Fotos: SK Rapid – Widner

DIE RAPID

KANTIN’

Wir freuen uns auf euren Besuch

in der grün-weißen Kantin’

Auch die Auswärtsspiele unserer Profimannschaft werden in der

Kantin’ übertragen. Das Lokal öffnet dabei jeweils zwei Stunden

vor Spielbeginn für euch. Im Zuge der Übertragung wird es auch

das eine oder andere Gewinnspiel für euch geben!

Reservierungen sind ausschließlich per Mail unter rapidkantin@

schwarz-hirsch.at möglich.

Wir freuen uns auf euren Besuch und die Unterstützung aus

Hütteldorf!

20 VEREIN


DER SK RAPID BEDANKT SICH BEI

SEINEN NACHWUCHSPARTNERN!

VEREIN 21


VOM AMATEUR-

IN DEN PROFIFUSSBALL

22 RAPID II


RAPID II-SPIELER DAVID BERGER

KICKTE VOR ZWEI JAHREN NOCH

IN DER OBERÖSTERREICH-LIGA.

Text: Simon Höggerl

Fotos: SK Rapid – Widner, GEPA

D

avid Berger hat das geschafft, was sich mittlerweile

zur Rarität entwickelt hat: den Sprung in den Profifußball

– und das ganz ohne Akademie. Denn vor

zwei Jahren kickte der gebürtige Oberösterreicher

noch in der höchsten Spielklasse seines Heimatbundeslandes.

David, wie bist du zum Fußball gekommen?

In erster Linie durch meinen Vater, der selbst gespielt hat und in

jungen Jahren auch mein Trainer war. Ich habe ganz klassisch bei

mir daheim in Oberösterreich in Putzleinsdorf angefangen – das

ist eine kleine Gemeinde mit rund 1.500 Einwohnern. Dort bin ich

damals mit vier Jahren in der U6 eingestiegen.

Ab wann hast du gemerkt, dass du besonders talentiert bist?

Als ich sechs war, wurde ich in ein Leistungszentrum

aufgenommen, das sich in Rohrbach – der nächstgrößeren

Gemeinde – befand. Dort hatten wir mit einer Auswahl vom Bezirk

einmal in der Woche zusätzlich Training – mit acht Jahren hat

mich das aber nicht mehr gefreut, ich hab wieder aufgehört und

nur für meinen Heimatverein gespielt. So richtig gemerkt, dass

ich talentiert bin und vielleicht mehr gehen könnte, hab ich dann

circa im Alter von zehn Jahren. Das war auch der Zeitpunkt, an

dem mich wieder die Motivation gepackt hat. Ich bin dann auch

relativ schnell ins nächstgrößere Leistungszentrum nach Linz

gekommen – da das aber sehr weit von meinem Wohnsitz entfernt

war, habe ich das nach einem Jahr, als ich 13 war, beendet und

erneut ausschließlich für Putzleinsdorf gespielt.

Deinen ersten fixen Wechsel hast du dann im Jugendbereich

nach St. Martin im Mühlkreis vollzogen – wie kam das?

In St. Martin hatte ich die Möglichkeit, mit 13 Jahren in der

sogenannten „Leistungsliga“, wie es in Oberösterreich heißt, zu

spielen. Dort traten wir unter anderem gegen die Nachwuchsteams

von Blau-Weiß Linz, Ried oder Vorwärts Steyr an. Nach

einem Jahr auf diesem Niveau bin ich dann wieder zurück zu

Putzleinsdorf und habe dort dann eigentlich ab dem Zeitpunkt,

ab dem es möglich war – also ab meinem 15. Geburtstag –, in der

Kampfmannschaft gespielt. Das war die sechsthöchste Liga des

Landes, also in Oberösterreich die Bezirksliga.

Hattest du jemals die Überlegung, in eine Akademie zu wechseln?

Zum einen hatte ich zu dem Zeitpunkt, als ich mich für die

Akademie entscheiden hätte müssen, das Gefühl, dass ich körperlich

noch nicht so weit bin wie einige Alterskollegen. Zum anderen

Seit Sommer 2025 ist David Berger Teil des Rapid II-Teams.

hätte ich aufgrund dessen, dass ich Ende November geboren bin,

das erste Jahr von meiner Heimat aus machen müssen, was nicht

möglich gewesen wäre, weil mir die Schule immer wichtig war und

ich die Unterstufe noch bei mir zu Hause fertig machen wollte.

Wie war die Zeit im oberösterreichischen Fußball-Unterhaus für dich?

Grundsätzlich war die Zeit extrem schön für mich, weil ich bereits

im Alter von 15 Jahren für die Kampfmannschaft meines Heimatvereins

auflaufen durfte. Zudem waren wir ziemlich erfolgreich

– in meiner ersten vollen Saison gelangen mir 25 Tore und wir

schafften den Aufstieg in die Landesliga. Für diese Erfahrungen

bin ich sehr dankbar. Mit 18 habe ich mich dann für den

Wechsel nach St. Martin im Mühlkreis in die nächsthöhere Liga

entschieden. Das war ebenfalls eine tolle Zeit, wo mir in eineinhalb

Saisonen um die 30 Tore gelangen. Als ich dann gemerkt

habe, dass ich mit diesem noch jungen Alter viele Treffer in der

vierthöchsten Liga des Landes erzielte, packte mich einmal mehr

der Ehrgeiz und ich wollte das Bestmögliche aus mir herausholen.

Nach der Saison hatte ich dann auch einige Angebote von

Vereinen aus höheren Ligen, da habe ich mich dann schlussendlich

für die SV Ried entschieden. Diese Station war zugleich die

erste im Profifußball. Als ich ins Innviertel kam, habe ich ein paar

Spiele bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga absolviert

und war dann eigentlich fixer Bestandteil der Profis, wo ich auch

regelmäßig zum Einsatz kam.

Hattest du in Sachen Ausbildung einen Plan B zur Fußballkarriere?

Mir war immer klar, dass ich neben dem Fußball auch etwas

machen will, weil ich in der Schule eigentlich immer gute Noten

hatte und auch sehr interessiert war. Nach der AHS-Matura und

dem Zivildienst studiere ich mittlerweile nebenbei Wirtschaft an

einer Fernuni.

RAPID II

23


Text: Simon Höggerl

Fotos: Chaluk, M.Szieber, GEPA

N

ach einem Auftaktremis gegen Hertha BSC Berlin am

ersten Tag des U15 VARTA-Turniers folgten am Samstag

und somit zweiten Tag ein 1:0-Erfolg gegen Ferencváros

Budapest sowie abermals ein 1:1-Unentschieden

gegen die Admira. Damit beendeten die Jung-Rapidler die Gruppe

auf Platz eins und sicherten sich den Einzug ins Finale, das im Allianz

Stadion stattfand. Dort traf man auf Dinamo Zagreb. Das Team

von Cheftrainer Lukas Bernhart war hoch motiviert und wollte alles

daransetzen, um auch als Sieger vom Platz zu gehen. Ein Spiel

dauerte übrigens 50 Minuten – also 25 Minuten pro Halbzeit.

Zu Beginn war es das erwartet schwere Spiel gegen einen starken

Gegner, der in der Anfangsphase auch deutlich überlegen war und

die Grün-Weißen in ihre Hälfte drückte. Die erste Großchance der

Partie gehörte ebenfalls den Gästen aus Kroatien – unser Schlussmann

Pascal Haselböck konnte den Abschluss des heraneilenden

Angreifers aber stark parieren (9.). Die erste richtig gefährliche

Möglichkeit für die Heimischen ließ jedoch nicht lange auf sich

warten: Unser Offensivspieler Mateja Milenkovic umkurvte den

gegnerischen Goalie und haute die Kugel anschließend hauchzart

2. PLATZ BEIM

VARTA-TURNIER

Die grün-weiße U15 musste sich

im Finale des diesjährigen VARTA-

Turniers Dinamo Zagreb mit 1:2

geschlagen geben und wurde

Zweiter.

24 YOUNGSTERS


zur Schlussphase ein offenes Spiel mit leichten Vorteilen für die

Gäste aus Kroatien. Eine Minute vor dem regulären Spielende

kam es dann aber extrem bitter für Grün-Weiß: Wieder konnte

der gegnerische Stürmer per Kopf treffen und besiegelte somit

den 1:2-Endstand (49.).

„Beim Heimturnier ins Finale zu kommen war natürlich überragend.

Für die Jungs war es eine Riesen-Erfahrung, im Allianz

Stadion zu spielen. Leider zeigten wir uns gerade in der ersten

Hälfte davon überwältigt und haben teilweise zu mutlos agiert.

Im zweiten Durchgang hat sich das etwas gebessert, trotzdem

hat Dinamo Zagreb das Turnier verdient gewonnen – auch wenn

der späte Siegestreffer bitter war. Insgesamt sind wir mit dem

Im Auftaktspiel gegen Hertha BSC Berlin gelang der grün-weißen

U15 der Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit.

am langen Eck vorbei (12.). Ab diesem Zeitpunkt waren die Jung-

Rapidler besser im Spiel und konnten die Begegnung ausgeglichener

gestalten. Mit der letzten Aktion vor dem Pausenpfiff ging Dinamo

Zagreb durch einen Kopfball seines großgewachsenen Stürmers

dann aber doch noch in Führung (25.).

Nach Seitenwechsel präsentierte sich die Bernhart-Elf deutlich

aggressiver und konnte nach rund fünf Minuten im zweiten

Durchgang einen Elfmeter herausholen. Diesen verwandelte

Ensar Tekin souverän ins rechte untere Eck und sorgte damit für

den zwischenzeitlichen Ausgleich (30.). Im Anschluss war es bis

Im Finale setzte es eine bittere 1:2-Niederlage gegen Dinamo Zagreb.

Ergebnis aber zufrieden und es war auch dieses Jahr wieder eine

Bereicherung, sich mit internationalen Mannschaften messen zu

können“, sagt SK Rapid-U15-Cheftrainer Lukas Bernhart.

Auch wenn es nicht ganz für den Turniersieg gereicht hat – ihr

habt trotzdem eine extrem starke Leistung gezeigt, Rapidler!

Wir sind stolz auf euch!

Gegen Ferencváros holte man einen knappen 1:0-Sieg.

Insgesamt zeigte die Bernhart-Elf eine starke Mannschaftsleistung.

YOUNGSTERS 25


MITEINANDER STATT

GEGENEINANDER

Am 17. Juni 2025 fand das dritte

Wiener Inklusionsderby statt –

erstmals im Allianz Stadion.

Text: Simon Höggerl

Fotos: Coca-Cola | Martin Steiger

Initiiert von Coca-Cola ging am Dienstag, den 17. Juni 2025,

das insgesamt dritte Wiener Inklusionsderby, das erstmals

im Allianz Stadion in Hütteldorf stattfand, über die Bühne.

Unter dem Motto „Miteinander statt Gegeneinander“ traten

gemischte Teams des SK Rapid sowie des FK Austria Wien im Zeichen

der Inklusion gegeneinander an. Bei den Teilnehmer:innen – Spieler:innen

der Special Needs Teams, der Frauen- und Mädchenteams

und den jeweiligen Vereinslegenden – standen dabei vor allem der

Spaß und die Freude am Fußball im Vordergrund. Gemeinsam setzte

man ein Zeichen, dass der Sport Menschen verbindet – unabhängig

von Geschlecht, Herkunft oder Beeinträchtigung.

Gespielt wurde 1 x 15 und nach einer kurzen Pause dann noch 1 x

20 Minuten. Rund ein Jahr vor den Special Olympics Nationalen

Sommerspielen in Wien stand das Team Rot dem Team Weiß gegenüber

– mit dabei waren Rapid-Legenden wie Steffen Hofmann,

Jürgen Patocka oder Florian Sturm. Auch Helge Payer schaute

vom Seitenrand aus zu. Außerdem war mit Markus Suttner eine

Austria-Legende zu Gast. Mit Tabea Aitenbichler sowie Kristina

Gespielt wurde im Zeichen der Inklusion und der Kraft des Sports, Menschen zu

verbinden – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Beeinträchtigung.

Die Erlöse kamen den Special Needs Teams beider Vereine sowie Special Olympics

Österreich zugute.

Decker standen auch zwei Spielerinnen der SK Rapid-Frauen

sowie Cheftrainerin Katja Gürtler am Feld. Zudem streiften auch

Cesár Sampson (Sänger und Musiker, ESC-Dritter 2018), Clemens

Trimmel (Ex-Tennisprofi), Andy Onea (Schwimmer im Behindertensport

und Moderator) sowie Wolfgang „Fifi“ Pissecker (Kabarettist

und Schauspieler) das Trikot über. Von Coca-Cola waren Initiator

Philipp Bodzenta (Public Affairs & Communications Director Coca-

Cola Österreich und Vize-Präsident Special Olympics Österreich)

sowie Sonia Dimoglu (Country Managerin Coca-Cola Österreich)

mit von der Partie. Geleitet wurde das Spiel von Österreichs Top-

Schiedsrichterin Sara Telek. Auch wenn das Ergebnis zweitrangig

war: Team Weiß setzte sich mit 4:2 durch. Die Erlöse dieses besonderen

Events kamen den Special Needs Teams beider Vereine sowie

Special Olympics Österreich zugute, um ihre wichtige Arbeit weiter

zu unterstützen.

„Es war ein tolles und sehr gelungenes Event, das viel Spaß gemacht

hat. Ich durfte in zahlreiche lachende Gesichter blicken und freue

mich schon auf die vierte Auflage im kommenden Jahr. Ein großes

Dankeschön gebührt allen Beteiligten und denjenigen, die mitgewirkt

haben“, sagt Steffen Hofmann, Geschäftsführer SK Rapid.

26 SPECIAL NEEDS TEAM


DAS WAR UNSER SNT

TURNIER 2025

Spiel, Spaß und viele Emotionen

standen beim 8. internationalen

SNT Turnier im Mittelpunkt

Auch im Euro Cup war Rapid mit zwei Teams dabei. Das große Teilnehmer:innenfeld

von zehn Mannschaften wurde in einer Gruppenphase

in zwei Gruppen geteilt, ehe es in der Platzierungsrunde richtig

spannend wurde. Das Team „Grün“ kämpfte sich mit beeindruckenden

Leistungen bis ins Finale vor, wo man sich der SKU Amstetten nur

knapp mit 2:3 geschlagen geben musste. Platz drei ging an SK Sturm

Graz. Das Team Weiß traf im Spiel um Platz fünf auf HAC Slovan. Im

Bezirksduell setzte sich Slovan am Ende durch – unsere Jungs dürfen

aber mehr als stolz auf ihre Leistung sein. Einen besonderen Erfolg

feierte auch Dennis „Major“ Wagner, der als Spieler des Turniers

ausgezeichnet wurde. Die Ehrung für den besten Tormann ging an

Emil Trainacher vom SC Pötzleinsdorf.

Text: Sarah Pum

Fotos: Manfred Szieber

Bereits zum achten Mal wurde das Special Needs Turnier

des SK Rapid ausgetragen – und dieses Jahr mit einer

Premiere: Erstmals fanden alle drei Bewerbe gleichzeitig

statt. Die perfekten Bedingungen in Hütteldorf schufen

den Rahmen für ein hochkarätig besetztes Teilnehmer:innenfeld.

Neben österreichischen Teams wurde unter anderem auch das kroatische

Nationalteam „Special Power Croatia“ willkommen geheißen.

Kids Cup

Im Bewerb der jüngsten Teilnehmer:innen

war der SK Rapid mit

zwei Teams vertreten. Während

sich das Team Weiß nach fünf

Spielen über den vierten Platz

freute, blieb das Team Grün zwar

ohne Punkte, doch das tat der

Begeisterung keinen Abbruch.

Unsere Special Needs Kids

feierten jedes Tor ausgelassen

und sorgten mit spontanen Tanzeinlagen

für strahlende Gesichter!

Den Sieg sicherten sich die Austria

Kids mit einer makellosen Bilanz

von fünf Siegen aus fünf Spielen.

Euro Cup

Die SNT Kids sorgten für besondere

Momente.

Das Special Power Team Croatia begeisterte auf und neben dem Feld.

Champions Cup

Der Champions Cup wurde unter vier starken Teams ausgetragen:

Special Power Team Croatia, First Vienna, FK Austria und SK Rapid.

Jedes Team traf einmal auf jeden Gegner, sodass die Spannung bis

zur letzten Partie erhalten blieb. Im entscheidenden Spiel kam es, wie

sollte es anders sein, zum Derby zwischen Rapid und dem FK Austria.

Nach einem packenden Schlagabtausch setzten sich die Grün-

Weißen knapp mit 1:0 durch und sicherten sich damit den Titel – zum

zweiten Mal in Folge! Auch eine individuelle Auszeichnung ging an

einen Rapidler: Krysztof Bednarkiewicz wurde als bester Tormann

geehrt, während Edin Tulzic vom Special Power Team Croatia als

bester Spieler ausgezeichnet wurde.

Matias Costa, Betreuer beim SNT: „Ich bedanke mich bei allen teilnehmenden

Mannschaften – dieses Turnier war ein echtes Fußballfest!

Die Leidenschaft, mit der gespielt wurde, die unzähligen Jubelrufe

und das Miteinander auf und abseits des Platzes zeigen, was diesen

Sport ausmacht. Es ging nicht nur um Siege und Tore, sondern um die

Freude an der Bewegung, um Teamgeist und gegenseitigen Respekt.

Mir dröhnen noch die Ohren von den vielen Torjubeln, und genau so

soll es sein – voller Energie, Begeisterung und ganz viel Spaß. Diese

Momente bleiben in Erinnerung.“

SPECIAL NEEDS TEAM 27


Foto: SK Rapid – Widner

DER RAPID-KADER IN DER NEUEN WÄSCH’



RAPIDLAUF IN HÜTTELDORF

Am 12. Oktober ist der Rapidlauf

zurück – erstmals in Hütteldorf.

Text: Lukas Marek

Foto: SK Rapid – Widner

Der Rapidlauf ist

zurück! Erstmals

seit 2022

veranstalten wir

wieder ein grün-weißes Laufevent,

diesmal aber erstmals in

unserer Heimat, in Hütteldorf!

Am Sonntag, 12. Oktober 2025,

werden Hütteldorf und das Allianz

Stadion erstmalig zum Zentrum

für alle laufbegeisterten

Rapid-Fans und bieten sowohl

ambitionierten Läuferinnen und

Läufern als auch Familien und

Kindern die Möglichkeit, Teil

eines besonderen sportlichen

Erlebnisses zu sein.

Besonderes Highlight der fünf

Kilometer langen Laufstrecke

im 14. Bezirk ist sicherlich die

Schlussrunde am Spielfeldrand

im Allianz Stadion! Darüber

hinaus wird es auch drei

Kinderläufe mit passenden

Laufstrecken im Bereich des

Allianz Stadions geben!

Mit Redaktionsschluss haben

sich bereits über 1.200 Rapid-

Fans für den Lauf angemeldet,

Anmeldungen sind aber

weiterhin online möglich. Alle

Informationen im Detail gibt es

nachfolgend:

ZUR ANMELDUNG

Die verschiedenen Läufe im Überblick

• Kinderlauf #1: 400 m (eine Runde um das Spielfeld im Allianz

Stadion) – Jahrgänge 2018 und jünger.

• Kinderlauf #2: 900 m (eine Runde um das Allianz Stadion sowie

einmal um das Spielfeld) – Jahrgänge 2014, 2015,

2016, 2017.

• Kinderlauf #3: 1,8 km (zwei Runden um das Allianz Stadion sowie

zweimal um das Spielfeld) – Jahrgänge 2010, 2011,

2012, 2013.

• Hauptlauf: 5 km durch Hütteldorf mit einer einzigartigen

Schlussrunde durch das Allianz Stadion

(siehe Grafik)

Bitte beachtet, dass es keinen Nordic-Walking-Bewerb geben wird –

der Rapidlauf in Hütteldorf wird ausschließlich als Lauf durchgeführt.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen und einen besonderen Rapidlauf

in Hütteldorf!

30 FANS


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INFORMATIVES

MITGLIEDERTREFFEN

Über 700 Vereinsmitglieder waren Ende Juni bei der exklusiven

Mitgliederveranstaltung in Hütteldorf dabei.

Text: Lukas Marek

Fotos: SK Rapid – Widner

Artikel auf skrapid.at

Am 30. Juni ging

das diesjährige

Mitgliedertreffen

des

SK Rapid im Allianz Stadion

über die Bühne. Über 700 Vereinsmitglieder

wohnten der

Veranstaltung bei und wurden

zu den verschiedensten Themen

rund um unseren Verein

informiert.

Präsident Alexander Wrabetz und Co.

gaben einige wertvolle Informationen

rund um unseren Verein an die

Mitglieder weiter.

Den Beginn machte Präsident

Alexander Wrabetz, der

zum Abschluss seiner Rede

noch einmal unsere ehemalige

Nummer 9 Guido Burgstaller

hochleben ließ. Der Kärntner

kam unter Standing Ovations

als Überraschungsgast auf

die Bühne und erzählte über

seine ersten Wochen in der

„Fußball-Pension“. Anschließend

berichtete Vizepräsiden-

tin Edeltraud Hanappi-Egger

über aktuelle Themen rund um

unseren Verein, ehe sich die

(offiziell ab 1. September agierende)

neue Geschäftsführerin

Wirtschaft Daniela Bauer den

Vereinsmitgliedern vorstellte.

Nach einigen News von den

Geschäftsführern Steffen

Hofmann und Markus Katzer

beantwortete Cheftrainer

Peter Stöger via Video einige

zuvor eingesendete Fragen

der Mitglieder. Die beiden

Spieler Niklas Hedl und Dominic

Vincze standen anschließend

Moderator Lukas Marek

Rede und Antwort und übergaben

vier Matchworn-Trikots,

die unter den anwesenden

Mitgliedern verlost wurden.

Nach kurzen Berichten der

Präsidiumsmitglieder Nurten

Yilmaz und Stefan Kjaer stand

schließlich die Wahl der Mitgliedervertreter

für das Wahlkomitee

auf dem Programm.

Bevor zum Abschluss des

informativen Abends die

Vereinsmitglieder noch zahlreiche

Fragen an die Vertreter:innen

des SK Rapid stellen

konnten, präsentierten

Willi Schuldes, der sportliche

Leiter Akademie und Frauenfußball,

sowie Sandrina Haupt,

die Kapitänin der SK Rapid-

Frauen, stolz den Meisterteller

und Pokal vom Gewinn des Wiener

Doubles.

In diesem Sinne sagen wir

DANKE an alle Mitglieder, die bei

dieser Veranstaltung in Hütteldorf

mit dabei waren!

Guido Burgstaller wurde wenige Wochen nach Antritt der „Fußball-Pension“ mit

Standing Ovations empfangen.

32 FANS


FANKLUBTREFFEN IN DER

RAPID KANTIN’

Unsere offiziellen Fanklubs weihten die neue Kantin’ ein.

Text: Lukas Marek

Fotos: SK Rapid | Widner

Artikel auf skrapid.at

Pünktlich zum

Saisonstart lud

der SK Rapid

Mitte Juli die

Vertreter:innen der offiziellen

Fanklubs nach Hütteldorf

ein. Dabei wurde von

rund 160 Rapid-Fans erstmals

die neue Rapid Kantin’

eingeweiht, die seit dem

Heimspiel gegen Union Berlin

an Spieltagen für alle Fans

geöffnet hat.

Präsident Alexander Wrabetz:

„Der Austausch mit unseren

offiziellen Fanklubs ist uns sehr

wichtig, weshalb uns Events

wie diese unglaublich am

Herzen liegen. Mich persönlich

freut es dabei auch immer sehr,

in zahlreichen Gesprächen auf

die Anliegen der treuen Rapidlerinnen

und Rapidler eingehen

zu können.“

DANKE an alle Fanklubs für

diesen gelungenen Abend!

Im Rahmen des geselligen

und unterhaltsamen Abends

wurde die vergangene Saison

reflektiert und natürlich

auch viel über die mittlerweile

laufende Spielzeit

gesprochen. Mit dabei waren

unter anderem Präsident Alexander

Wrabetz, Geschäftsführer

Sport Markus Katzer

und Cheftrainer Peter Stöger.

Auch Spielerin Lisa Rammel

und Neuzugang Claudy Mbuyi

stellten sich den Fragen der

Fanklubs und standen für

zahlreiche Foto- und Autogrammwünsche

bereit.

FANS 33


Text: Tristan Rutschka

tv.skrapid.at

Rapid in Dundee | Vereinschauen

Bei „Vereinschauen“ könnt ihr euch einen Blick hinter die Kulissen des

Rückspiels in der 3. Qualifikationsrunde der UEFA Conference League

2025/26 verschaffen. In Schottland erwartete unsere Mannschaft ein

echter Krimi inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen.

Jetzt anschauen

Highlights: SK Rapid – Győri ETO FC

Die letzte Hürde in der Qualifikation zur UEFA Conference League

war nach einer 2:1-Niederlage in Ungarn keine leichte Aufgabe. Im

Rückspiel in Wien konnte unsere Mannschaft jedoch mit einem starken

2:0-Sieg den Einzug in die Ligaphase sichern.

Jetzt anschauen

Die Namen unserer Spieler in

Gebärdensprache

Diese Saison zeigen unsere Spieler ihre Namen bei den Aufstellungsvideos

auf der Videoleinwand in Gebärdensprache. Dieses Video

gibt euch einen Einblick hinter die Kulissen des Mediadays. Mit dem

Support von Expert:innen bzw. Betroffenen, darunter Akteure unseres

Special Needs Teams, wurde für jeden Spieler ein eigenes Zeichen

erstellt.

Jetzt anschauen

Legendenspiel 2025

Vor dem internationalen Testspiel gegen Union Berlin traten die

Rapid-Legenden aus der Meistersaison 2004/05, ergänzt durch Guido

Burgstaller, gegen ein Fan-Team an. Die Fans hatten zuvor im Rahmen

einer Online-Auktion einen Platz im Team ergattert.

Jetzt anschauen

34 RAPID TV


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MANNSCHAFTSBESUCH UND

NEUE OBJEKTE IM RAPIDEUM

Vor Saisonbeginn besuchte unsere Mannschaft samt Trainerstab unser

Vereinsmuseum, um Spannendes über die Geschichte und Tradition

unseres Vereins zu hören. Doch in den Vitrinen gibt es auch einige neue

Objekte aus der jüngeren Vergangenheit zu sehen.

Text: Julian Schneps

Fotos: SK Rapid – Widner

Rund um den Saisonauftakt

gegen Union

Berlin wurde eine

langjährige Tradition

wieder zum Leben erweckt: der

Besuch der Kampfmannschaft

des SK Rapid im Rapideum.

Rund eine Stunde verbrachte

das Team mit Neo-Trainer Peter

Stöger im Museum und lauschte

den Geschichten der Rapideum-

Mitarbeiter Julian Schneps und

Markus Lenzenhofer.

Vermittlung von Werten und

Tradition

In diesen 60 Minuten wurde

in deutscher und englischer

Sprache unter anderem über

Highlights der 126-jährigen

Vereinsgeschichte gesprochen,

aber auch die Werte unseres

Vereins, wie sie auch im Leitbild

verankert sind, wurden weitergegeben.

So wurden neben

unseren Wurzeln in der Arbeiterbewegung

auch Themen wie

die Farbwahl, die Herkunft des

Vereinsnamens oder die Änderung

der Wappen im Laufe der

Jahrzehnte besprochen. Auf den

Multimedia-Screens konnten

die Spieler im Anschluss an die

Museumsführung noch weiter

in die Geschichte eintauchen

und so beispielsweise auf einem

der Bildschirme einen 3D-Blick

auf das alte Gerhard-Hanappi-

Stadion werfen.

Burgis letzte Spielerkleidung

Nach Saisonende 2024/25

erhielt das Rapideum-Team ganz

besondere Objekte: Das letzte

Trikot sowie die letzten Fußballschuhe

aus Guido Burgstallers

erfolgreicher Karriere vom

3:0-Sieg gegen den LASK fanden

den Weg in unser Vereinsmuseum!

Für den Rapidler der

Saison 2024/25 ist temporär

eine eigene Vitrine reserviert,

wo auch sein Kopfschutz sowie

die Trophäe für den Rapidler der

Saison zu sehen sind.

Präsidentenspecial

Mit Anfang Oktober ist eine

Vitrine einem bisher noch wenig

behandelten Thema gewidmet:

der Historie der Rapid-Präsidenten.

Bis zur Präsidiumswahl

im November gibt es aus diesem

Anlass Geschichten zu den

bisherigen 31 Präsidenten und

Obmännern zu lesen.

36 RAPIDEUM


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SK RAPID ZU GAST IM TAGESHOSPIZ

MOMO ZEITRAUM

Ein Fußballfest für schwer kranke

Kinder und ihre Familien.

Text: Simone Bintinger Fotos: SK Rapid – Widner Artikel auf skrapid.at

Am Donnerstag,

den 17. Juli 2025,

besuchten die beiden

SK Rapid-Profispieler

Niklas Hedl und Moritz

Oswald (der mittlerweile an den

SCR Altach verliehen wurde)

gemeinsam mit Mag.a Elisabeth

Overbeeke (Diversitätsmanagement

& Nachhaltigkeit

bei SK Rapid) den MOMO Zeit-

Raum, das Tageshospiz des

MOMO Kinderpalliativzentrums

in Wien. Der Nachmittag stand

ganz im Zeichen der Begegnung,

der Freude – und der

Unterstützung für schwerstkranke

Kinder und ihre Familien.

Im Rahmen des Programms

wurde im Tageshospiz gemeinsam

gespielt, gebastelt und

gelacht. Ein kleines Fußballtor,

Softbälle sowie ein von den

Kindern gemeinsam gestaltetes

Plakat und eine Schminkstation

sorgten für Begeisterung.

Das pädagogische Team

des MOMO Kinderpalliativzentrums

gestaltete die Spiele

und kreativen Stationen mit

viel Sorgfalt und Einfühlungsvermögen.

Die Begleitung dieses

besonderen Zusammentreffens

erfolgte durch das

multiprofessionelle MOMO-

Team.

„Für die Kinder, die wir bei

MOMO begleiten, und ihre

Geschwister bedeutet dieser

Besuch viel mehr als nur einen

Moment der Abwechslung“,

sagt Dr.in Martina Kronberger-

Vollnhofer, Kinderfachärztin

und Leiterin des MOMO Kinderpalliativzentrums.

„Es geht

um echte Nähe, um das Gefühl,

dazuzugehören und gesehen zu

werden. Dass der SK Rapid diesen

Raum geöffnet hat, ist für

uns ein starkes Zeichen – und

wir sind von Herzen dankbar für

dieses Miteinander.“

„Der Besuch im MOMO Zeit-

Raum war für uns alle zutiefst

berührend“, fügte Elisabeth

Overbeeke hinzu. „Die Lebensfreude

und Offenheit der Kinder

haben uns tief beeindruckt.

Danke an alle Kinder und

Betreuerinnen für die warmherzige

Begegnung. Solche

Momente zeigen, wie wichtig

es ist, dass wir als SK Rapid

unsere soziale Verantwortung

im Sinne unseres Leitbilds auch

abseits des Spielfelds leben

und unsere Strahlkraft gezielt

dafür einsetzen, Aufmerksamkeit

und Unterstützung

für wichtige Einrichtungen wie

MOMO zu schaffen.“

38 RAPID LEBEN


DER GRÜNSTE FUSSBALLKLUB

ÖSTERREICHS

Die Nachhaltigkeitsstrategie

des SK Rapid zum Download.

Text: Peter Klinglmüller

Fotos: SK Rapid – Widner

Wie bei unserem

letzten Mitgliedertreffen

am 30. Juni von

Vizepräsidentin Edeltraud

Hanappi-Egger angekündigt,

ist der SK Rapid stolz, seine

mehrjährige Nachhaltigkeitsstrategie

vorzustellen.

Warum ist eine Nachhaltigkeitsstrategie

für eine Sportorganisation

wichtig? Man

könnte sich die Antwort einfach

machen: Weil sie mittlerweile

ein Lizenzkriterium der

UEFA und der Österreichischen

Fußball-Bundesliga ist.

Aber für den SK Rapid ist sie

mehr als nur ein Lizenzkriterium.

In einer Zeit, in der

Umwelt- und gesellschaftliche

Herausforderungen immer

drängender werden, ist es

unerlässlich, dass der SK Rapid

eine klare und richtungsweisende

Nachhaltigkeitsstrategie

verfolgt. Diese Strategie

soll Orientierung geben und

die ökologischen, sozialen und

Management-Themen unserer

Zeit eng mit unserem sportlichen

und wirtschaftlichen

Erfolg verknüpfen.

Wir wollen als populärster Fußballverein

des Landes Vorreiter

sein und unsere Strahlkraft

nutzen, um gemeinsam Großes

zu bewirken. Eine nachhaltige

Ausrichtung ist nicht nur ein

Ziel, sondern eine Notwendigkeit,

um langfristig bestehen

zu können. Grundlage für die

Umsetzung dieser Strategie

ist unser sportlicher und wirtschaftlicher

Erfolg. Nur wenn

wir in diesen Bereichen erfolgreich sind, können wir die notwendigen

Ressourcen mobilisieren, um unsere Umwelt in allen Aspekten

zu schonen und die Vielfalt zu leben, die unsere Gemeinschaft bereichert

und den in unserem Leitbild festgehaltenen Werten entspricht.

Der SK Rapid beschreitet diesen Weg bereits seit Längerem und

hat mit der Schaffung einer Stabstelle für den Bereich Diversitätsmanagement

und Nachhaltigkeit, die seit September letzten Jahres

mit Elisabeth Overbeeke von einer ausgewiesenen Expertin in

diesem Bereich besetzt ist, ein klares Zeichen für den wichtigen

Stellenwert dieser Themen gesetzt. Sportlicher Erfolg braucht

nachhaltiges Wirken und umgekehrt.

RAPID LEBEN 39


SK RAPID BLUTSPENDEAKTION 2025

Am 13. Oktober findet unsere diesjährige Blutspendeaktion

in Hütteldorf statt.

Text: Lukas Marek

Fotos: SK Rapid – Widner

Als SK Rapid sind

wir uns unserer

gesellschaftlichen

und sozialen

Verantwortung bewusst,

weshalb wir bereits seit mehreren

Jahren unter unserer

CSR-Dachmarke „Rapid leben“

zahlreiche Aktionen umsetzen.

Unter anderem starteten wir

2022 auch erstmals eine Blutspendeaktion

in Hütteldorf,

die in den vergangenen Jahren

bereits zahlreiche grün-weißen

Fans nutzten, um anderen

Menschen zu helfen.

In Zusammenarbeit mit dem

Österreichischen Roten Kreuz

veranstalten wir somit auch

in diesem Jahr wieder die

SK Rapid-Blutspendeaktion in

Hütteldorf. Unter dem Motto

„Gemeinsam. Blut. Spenden.“

laden wir alle Rapid-Fans im

Alter von 18 bis 70 Jahren ein,

Blut zu spenden und dadurch

mitzuhelfen, andere Menschen

zu retten.

Potenzielle Ausschlussgründe

findet ihr hier.

Aufgrund des großen Interesses

und um längere Wartezeiten

zu vermeiden, würden wir euch

bitten, euch im Vorfeld einen

Termin zu reservieren. Dies ist

hier möglich.

Als Dankeschön für die Unterstützung

erhalten alle Rapid-

Fans, die am 13. Oktober in

Hütteldorf Blut spenden, eine

kleine grün-weiße Aufmerksamkeit

sowie die Möglichkeit,

an einem Gewinnspiel mit tollen

Preisen teilzunehmen. Darüber

hinaus wird um 17:00 Uhr auch

ein Spieler unserer Profimannschaft

vorbeischauen und für

Fotos und Autogramme zur

Verfügung stehen.

Wir würden uns sehr freuen,

wenn ihr diese Aktion unterstützt

und wir dadurch wieder

gemeinsam mit unserem „grünen“

Blut das Leben anderer

Menschen retten!

SK RAPID Blutspendeaktion

Montag, 13. Oktober 2025

14:00–19:30 Uhr

Haupteingang Allianz Stadion

40 RAPID LEBEN


BIERAMPEL BLEIBT AUF GRÜN

Unsere Premiumpartnerschaft mit der beliebten

Biermarke Gösser wurde bis 2028 verlängert!

Text: Peter Klinglmüller

Fotos: SK Rapid – Widner

Artikel auf skrapid.at

Im August vor fünf Jahren

sprang die Bierampel in

Wien-West-Hütteldorf von

„Gelb“ auf „Grün“ und dies

wird auch in Zukunft so bleiben.

Der SK Rapid und Gösser

prolongierten ihre Zusammenarbeit

um vorerst weitere drei

Saisonen – somit bleibt die

beliebteste Biermarke des Landes

weiter Premium- und Bierpartner

des populärsten österreichischen

Fußballklubs!

SK Rapid-Geschäftsführer Steffen

Hofmann meint zur Verlängerung

der Kooperation: „Mit

Gösser verbindet uns seit nunmehr

fast einem halben Jahrzehnt

eine nicht nur sehr professionelle,

sondern vor allem

auch von großem Vertrauen

und Respekt getragene Zusammenarbeit.

Daher freue ich mich

besonders, dass wir unsere

erfolgreiche Partnerschaft fortsetzen

werden. Unsere beiden

grün-weißen Marken passen

wunderbar zusammen und die

Beliebtheit der verschiedenen

Produkte von Gösser im Allianz

Stadion ist ein schöner Beleg

für unseren gemeinsamen Weg.

Nie zuvor seit der Eröffnung des

Allianz Stadions vor neun Jahren

wurden so viele Krügerl der

unterschiedlichen Gösser-Biere

verkauft wie in der abgelaufenen

Saison.“

Bei den Spielen in der Heimstätte

des SK Rapid können die

Besucherinnen und Besucher

seit August 2020 übrigens zwischen

dem klassischen „Märzen“,

dem naturtrüben „Zwickl“,

dem erfrischenden „Natur-

Radler“ und dem alkoholfreien

„NaturGold“ wählen.

Michael Wallner, Marketing

Director Brau Union Österreich,

ergänzt abschließend: „Den

SK Rapid und Gösser vereinen

viele Gemeinsamkeiten: Beide

blicken auf eine lange Geschichte

zurück, sind tief verwurzelt in

Österreich und getragen von

Loyalität, Leidenschaft und dem

Vertrauen vieler Generationen.

Gösser ist das beliebteste Bier

Österreichs, die Grün-Weißen

aus Wien bilden den Verein mit

der österreichweit größten Fan-

Basis. Diese Partnerschaft ist

daher keine rein strategische

Entscheidung, sondern eine

bewusste Verbindung zweier

traditioneller Marken, die das

Miteinander in den Mittelpunkt

stellen. Unter unserem Leitgedanken

‚Gut. Besser. Gemeinsam.‘

wollen wir das stärken,

was beide Seiten auszeichnet:

Zusammenhalt, Identifikation

und der Anspruch, im eigenen

Tun die Besten zu sein.“

Im Rahmen der Saisonstart-Pressekonferenz wurde die Verlängerung der Partnerschaft feierlich bekannt gegeben!

BUSINESS 41


ABSCHLAG ZUM NETZWERKEN

Unsere Business-Partner:innen erwartete ein abwechslungsreicher

Netzwerkabend bei Top-Golf!

Text: Lukas Marek Fotos: SK Rapid – Widner Artikel auf skrapid.at

B

ei traumhaften

Temperaturen und

optimalen Bedingungen

kamen

Ende Juni auf der neu errichteten

TOPGOLF-Anlage in

Brunn/Gebirge rund 50 Vertreter:innen

unserer Partner:innen

und Sponsor:innen zusammen,

um einen unterhaltsamen

Abend in einer außergewöhnlichen

Atmosphäre zu

verbringen.

Gute Stimmung bei unserem Get-together bei TOPGOLF!

besten mit dem Golfschläger

umgehen konnten und die

meisten Punkte im Turniermodus

erreichten. Der Wettbewerbsgedanke

war aber nur

zweitrangig – der Spaß und

die gemeinsame Unterhaltung

standen bei TOPGOLF im

Mittelpunkt! Wir sagen DANKE

an alle Teilnehmerinnen und

Teilnehmer für den gelungenen

Abend.

Auf Einladung von TOPGOLF

Wien warteten auf unsere

Geschäftsführer Steffen

Hofmann und Markus Katzer,

Cheftrainer Peter Stöger, die

Spieler Jonas Auer und Christoph

Haas sowie unsere treuen

Business-Partner:innen besondere

Stunden in der modernen

Location. Nach kurzen Begrüßungsworten

der Verantwortlichen

des SK Rapid sowie

einer Einführung in das Thema

TOPGOLF durch Gastgeber

Krystian Fudali verlagerte

sich das Geschehen auf die

verschiedenen Bases, von wo

aus zahlreiche Golfabschläge

getätigt wurden.

Spannende Gespräche und

köstliche Barbecue-Schmankerl

durften dabei natürlich

auch nicht fehlen. Letztendlich

stellte sich heraus,

dass an diesem Abend

Daniel Tschuden (NT-Invest)

sowie Steffen Hofmann am

Auch Jonas Auer stellte sein Können mit dem Golfschläger unter Beweis!

42 BUSINESS


10 JAHRE GOLFEN

FÜR DEN GUTEN ZWECK

Beim 10. SK Rapid Charity Golfturnier presented by smart

wurden 23.600 Euro für unser Special Needs Team ergolft!

Text: Simone Bintinger Fotos: SK Rapid – Widner Artikel auf skrapid.at

E

ine lieb gewonnene

Tradition fand in der

September-Länderspielpause

ihre Fortsetzung:

Zum bereits zehnten Mal

versammelten sich zahlreiche

Rapid-Legenden, Business-Partner:innen

und Vertreter:innen des

SK Rapid am Golfplatz im Schloss

Ebreichsdorf und schwangen

beim SK Rapid Charity Golfturnier

presented by smart den Schläger

für den guten Zweck! Der Tag

drehte sich daher nicht nur

darum, den perfekten Abschlag

zu schaffen, sondern insbesondere

auch um das grün-weiße

SK Rapid Special Needs Team.

Darüber hinaus durften wir erstmals

in der grün-weißen Runde

auch unsere neue Geschäftsführerin

Wirtschaft der SK Rapid

GmbH, Daniela Bauer, begrüßen,

die den Tag gleich perfekt nutzen

konnte, um unsere Business-

Partner:innen kennenzulernen.

Ein besonderes Highlight stellten

zudem zwei Gäste aus Schottland

dar: Rachel und David von

Große Freude bei den Vertretern des Special Needs Teams!

der St. Andrews Golf Academy

schauten den Golferinnen und

Golfern ganz genau auf die Arme

und Beine und gaben einige

spannende Tipps weiter. Zudem

wurden zahlreiche Abschläge von

den beiden gefilmt und anschließend

professionell analysiert. Am

Abend fand der Tag im Clubhaus

bei kulinarischen Highlights und

spannenden Gesprächen seinen

Ausklang, eifrig mitgefiebert

wurde außerdem auch bei der

grün-weißen Tombola.

Schlussendlich konnten Daniela

Bauer und Steffen Hofmann

gemeinsam mit smart Österreich-Geschäftsführerin

Sarah

Lamboj 23.600 Euro an Vertreter

unseres Special Needs Teams

übergeben. Somit wurden innerhalb

der letzten zehn Jahre

bereits über 250.000 Euro

für den guten Zweck ergolft

– darüber sich freute unter

anderem auch Jürgen Hampel,

einer der Initiatoren des Golfturniers.

Abschließend möchten wir uns

bei allen Sponsorinnen und

Sponsoren sowie Teilnehmerinnen

und Teilnehmer des Golfturniers

bedanken, ohne die

das alles nicht möglich wäre –

DANKE!

Zum ersten Mal mit dabei: unsere neue GF Wirtschaft Daniela Bauer!

BUSINESS 43


Text: Peter Klinglmüller

Fotos: SK Rapid – Widner

MONSTER ENERGY

NEU IN DER

RAPID-FAMILIE

Die international bekannte Marke

ist seit Sommer offizieller „Energy

Drink Partner“ & „Energy Product

Partner“ des SK Rapid.

Positive Neuigkeiten

gibt es aus der

großen grün-weißen

Partnerfamilie zu

vermelden. Mit Monster Energy

konnte ab der Saison 2025/26

und bis vorerst Sommer 2028

eine international renommierte

und bekannte Marke als neuer

Teampartner gewonnen werden!

Künftig wird Monster Energy als

offizieller „Energy Drink Partner“

und „Energy Product Partner“ des

SK Rapid firmieren. Die Marke

wird somit künftig im Allianz

Stadion sowie auf den diversen

digitalen Kanälen der Hütteldorfer

präsent sein.

Stimmen zur Partnerschaft

Geschäftsführer SK Rapid Steffen

Hofmann hieß den neuen

Partner abschließend herzlich

willkommen: „Ich freue mich,

dass wir künftig auf die ,Energy‘

von Monster setzen dürfen und

diese langfristige Kooperation

von unserem Marketing & Sales-

Team erfolgreich realisiert

werden konnte.“

Artikel auf skrapid.at

44 BUSINESS

Nick Watson, Sports Marketing

Director des neuen Teampartners,

erklärte: „Monster Energy ist

begeistert über die Partnerschaft

mit einem renommierten Verein

wie dem SK Rapid. Wir freuen uns

auf die Zusammenarbeit mit den

Grün-Weißen in den kommenden

Jahren.“

Mit der Energy von Monster ging es in

die neue Saison!


Artikel auf skrapid.at

Text: Simone Bintinger

Fotos: SK Rapid – Widner

Das Logo von Elektro-Shop Köck ziert seit

Beginn der Saison unsere Trikotrücken!

NEUZUGANG

AM TRIKOT

Mit Elektro-Shop Köck durften wir

Ende Juni einen Neuzugang am

Trikotrücken der Profis begrüßen!

Seit 2021/22 ist das

österreichische

Unternehmen Elektro-Shop

Köck als

Teampartner ein wertvoller Teil

der Rapid-Familie. Im Sommer

2025 erweiterte der im Oktober

2004 gegründete heimische

Elektrofach- und Onlinehändler

für die beiden Spielzeiten

2025/26 und 2026/27 sein Engagement

in Hütteldorf! Seit dem

internationalen Testspiel gegen

den 1. FC Union Berlin ziert somit

das Logo des Unternehmens den

oberen Trikotrücken der Profimannschaft

rund um Kapitän

Matthias Seidl. Die Vereinbarung

gilt neben dem Auftakt beim

Testspiel sowohl in der ADMIRAL

Bundesliga und im UNIQA ÖFB

Cup als auch in den Qualifikationsrunden

europäischer

Klubbewerbe.

Ein starkes Zeichen des

Zusammenhalts

SK Rapid-Geschäftsführer Steffen

Hofmann zum Ausbau des

Sponsorings: „Elektro-Shop

Köck ist bereits seit mehreren

Jahren ein geschätzter Partner

des SK Rapid, weshalb ich mich

an dieser Stelle für die Treue und

Unterstützung in der Vergangenheit

bedanken möchte. Nun geht

es gemeinsam in die Zukunft

– die Erweiterung des Engagements

sehe ich auch als wertvolle

Bestätigung unserer gelungenen

Zusammenarbeit. Es freut mich

daher umso mehr, dass Köck

unseren Farben auch weiterhin

treu bleibt und künftig die prominente

Werbefläche am Rücken

unserer Arbeitswäsch’ nutzt!“

„Was Rapid am Platz zeigt, leben

wir im Shop: Leidenschaft, Power

und Präzision. Deshalb unterstützen

wir den SK Rapid bereits

seit mehreren Jahren und freuen

uns, die Partnerschaft nun zu

intensivieren!“, so die Geschäftsführer:innen

Eveline und Karl

Köck abschließend!

BUSINESS

45


ZWEI NEUE TEAMPARTNER IN DER

RAPID-FAMILIE

Mit Interwetten und Schnopsn.com

dürfen wir zwei neue Teampartner in

Hütteldorf begrüßen.

Text: Simone Bintinger

Fotos: SK Rapid – Widner

Schnapsen für die

Rapid-Familie

Mit Schnopsn.com

durften wir

einen weiteren

Neuzugang in

der Rapid-Familie begrüßen.

Die innovative Online-Plattform,

die das beliebte Kartenspiel

Schnapsen in die digitale Welt

bringt, ist vorerst bis Sommer

2026 Teampartner und somit

unter anderem mit Werbung

im Allianz Stadion wie auch

auf unseren digitalen Kanälen

vertreten. Darüber hinaus warten

direkt in der Schnopsn Cash App

abwechslungsreiche Gewinnspiele

auf alle Rapid-Fans.

Steffen Hofmann: „Das

Traditionsspiel Schnapsen ist

beliebt bei Alt und Jung und

gehört einfach zu Österreich

– genauso wie der SK Rapid.

Daher passt die Partnerschaft

mit dem Online-Anbieter des

Spiels hervorragend zu unserem

Verein!“ Manuel Lang, Geschäftsführer

von Schnopsn Cash,

ergänzt abschließend: „Schnapsen

ist tief in der österreichischen

Tradition verwurzelt – ein Spiel,

das seit Jahrhunderten Generationen

begeistert und Menschen

zusammenbringt. Genauso steht

Rapid für gelebte Tradition und

für Leidenschaft, die unzählige

Fans verbindet. Diese Partnerschaft

vereint zwei starke Träger

unserer Kultur und erfüllt uns

daher mit besonderer Freude

und Stolz.“

Gelb-Schwarz trifft

Grün-Weiß

Interwetten erweiterte sein

umfangreiches Fußball-

Engagement um einen

Traditionsverein und ist

nun bei unseren Heimspielen

auf Ballstele oder 3D-Carpet im

Stadion sowie auf den digitalen

Kanälen des SK Rapid präsent.

„Wir freuen uns sehr über die

neue Teampartnerschaft mit

dem SK Rapid. Die Verbindung

zu einem Verein mit großer

Strahlkraft und Leidenschaft

passt perfekt zu Interwetten.

Und das Beste: Mit unserem

langjährigen Experten Peter

Stöger haben wir den Rapid-

Trainer bereits an Bord“, erklärt

Interwetten-Marketingdirektor

Dieter Grück. Steffen Hofmann

heißt den Sportwettenanbieter

herzlich in der grün-weißen

Partner-Familie willkommen.

„Diese Partnerschaft ist ein

starkes Zeichen und zeigt

das Vertrauen in unseren

Verein. Gemeinsam planen

wir innovative Aktivierungen

und sind überzeugt, dass die

Zusammenarbeit sehr erfolgreich

sein wird!“

46 BUSINESS


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RAPID-TAG IM PRATER

Anfang August fand die bereits vierte Auflage des

Rapid-Tages im Wiener Prater statt.

Text: Lukas Marek

Fotos: GEPA

Artikel auf skrapid.at

Trotz schlechten

Wetters war der

mittlerweile alljährliche

grün-weiße

Tag im Wiener Wurstelprater

auch in diesem Sommer ein

voller Erfolg. Zahlreiche junge

Rapidlerinnen und Rapidler

verbrachten den Feriennachmittag

im größten Freizeitpark

Österreichs und hatten dort

sichtlich Spaß.

In Zusammenarbeit mit

dem Wiener Praterverband

war es möglich, bei den

verschiedensten Betrieben zu

vergünstigten Tarifen dabei zu

sein, und mittels Sammelpass

konnte man darüber hinaus

auch noch an einem Gewinnspiel

des SK Rapid teilnehmen.

Folgende Greenies haben jeweils

einen 50-Euro-Gutschein für

den Wiener Wurstelprater

gewonnen und wurden persönlich

darüber informiert:

Benjamin C. / Zoey Z. / Allessia R.

Echte Highlights bildeten natürlich

auch die Autogrammstunden

mit Francesca Nunziata, Romeo

Amane sowie Niklas Hedl, die

viele Rapid-Fans in den Prater

lockten.

In diesem Sinne DANKE an alle

Greenies, die im Prater mit dabei

waren – wir freuen uns schon auf

die fünfte Auflage im kommenden

Jahr!

48 GREENIE-CORNER


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UND AUF SKRAPID.AT

GREENIE-CORNER 47


GREENIE-POST #9

Die neunte Ausgabe unseres exklusiven

Greenie-Magazins ist ab sofort erhältlich.

Text: Lukas Marek Fotos: SK Rapid – Widner Artikel auf skrapid.at

Zum bereits neunten

Mal erscheint das

exklusive Magazin

für die jüngsten

Mitglieder der Rapid-Familie,

unsere „Greenie-Post“.

Es handelt sich dabei um eine

Zeitschrift, die nicht nur viele

Informationen rund um den

SK Rapid beinhaltet, sondern

auch jede Menge Ausmalbilder,

Bastelideen, Rezepte

sowie knifflige Rätsel und coole

Gewinnspiele für alle Greenies

bereithält. Auch dieses Mal

ist zu 1.899 % wieder für jeden

jungen Rapid-Fan etwas dabei!

WAS

ERWARTET

EUCH?

• Poster von Petter Nosa Dahl

• Porträt von Romeo Amane

• Der Weg von Nikolaus Wurmbrand zu den Profis

• Malen nach Zahlen

• Rapid-Quiz

• Bastelanleitung für ein eigenes Rapid-Trikot

• Rezepte für einen Nudelsalat sowie Fuxiii-Kuchen

• u. v. m.

Wie kommt ihr nun zur 9. Ausgabe der „Greenie-Post“?

Alle Greenie-Mitglieder des SK Rapid haben die Möglichkeit, ihr

exklusives Magazin in unserem Fancorner im Allianz Stadion, zu den

gewohnten Öffnungszeiten (MO–SA 11–18 Uhr), oder im Fanshop

St. Pölten (MO–FR 9–17 Uhr) gegen Vorlage der gültigen Greenie-

Karte abzuholen. Darüber hinaus wird die Ausgabe auch mit der

neuen Greenie-Karte mitgeschickt, sofern ihr eure Mitgliedschaft

verlängert oder neu abschließt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr euch die „Greenie-Post“ sichert,

und wünschen euch viel Spaß beim Durchstöbern der neuen Ausgabe!

Romeo Amane mit der aktuellen Ausgabe der „Greenie-Post“!

Ihr wollt die SK Rapid-„Greenie-Post“ ebenfalls erhalten? Dann werdet

jetzt Greenie-Mitglied!

50 GREENIE-CORNER


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TRAUER UM

VERDIENTE

FUNKTIONÄRE

Im August sind mit ÖFB-Ehrenpräsident

Leo Windtner und unserem

langjährigen Präsidiumsmitglied

Johann Smolka innerhalb

weniger Tage zwei über Jahrzehnte

für den Fußball ehrenamtlich

tätige Persönlichkeiten von uns

gegangen.

Text: Peter Klinglmüller

Fotos: GEPA

Langjähriger ÖFB-Präsident unerwartet von uns

gegangen

Bereits am 8. August erreichte die österreichische Fußball-

Familie eine sehr traurige Nachricht. Der langjährige Präsident

des Österreichischen Fußball-Bundes, Dr. Leo Windtner,

ist unerwartet wenige Wochen vor seinem 75. Geburtstag beim

Wandern in seinen geliebten Bergen am Fuße des Traunsteins

verstorben.

Der Oberösterreicher bekleidete von 2009 bis 2021 das höchste

Ehrenamt im heimischen Fußball und blieb seinem Sport bis an sein

Lebensende, unter anderem als Ehrenpräsident, eng verbunden.

Der SK Rapid möchte allen Hinterbliebenen und Weggefährten

des verdienstvollen Fußballfunktionärs seine aufrichtige Anteilnahme

aussprechen. Wenige Tage nach seinem Ableben wurde

unter anderem das Auswärtsspiel unserer Profimannschaft beim

SK Sturm Graz mit einer Trauerminute zum Gedenken an Leo

Windtner gestartet. Möge er in Frieden ruhen. Am 16. August

wurde Leo Windtner in seiner Heimatgemeinde St. Florian unter

großer Anteilnahme der Öffentlichkeit beigesetzt.

Ruhe in Frieden, Johann Smolka.

E

ine traurige Nachricht übermittelte unser Ehrenmitglied

Josef Kamper Ende August aus dem Burgenland. In der

Nacht auf den 28. August ist mit Mag. Johann Smolka ein

langjähriges Präsidiumsmitglied und verdienter Grün-

Weißer im 75. Lebensjahr verstorben. Smolka war mit seiner Kanzlei

fast zwei Jahrzehnte, von 1995 bis 2013, als Steuerberater tätig und

darüber hinaus ehrenamtlich von 2004 bis 2013 Mitglied des Präsidiums.

Unter dem im Sommer 2021 von uns gegangenen Langzeit-

Präsidenten Rudi Edlinger brachte der Wirtschaftsfachmann seine

Expertise als Finanzreferent ein. Schon vorher hatte „Hans“, wie er

von seinen Freunden und den Präsidiumskollegen genannt wurde,

die Entwicklung und Strukturierung des Lizenzierungsverfahrens

der Österreichischen Fußball-Bundesliga unterstützt. Der SK Rapid

trauert um einen verdienstvollen Funktionär und möchte auch auf

diesem Wege allen Hinterbliebenen, besonders seiner Gattin Herta,

aufrichtiges Beileid und Anteilnahme aussprechen. Johann Smolka

wurde am 19. September auf eigenen Wunsch im engsten Familienkreis

in Weiden am See zur letzten Ruhe geleitet.

Ruhe in Frieden, Leo Windtner.

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