KOMPACK 05 25
Lesen Sie die Ausgabe nach der FachPack und der drinktec - mit News vo den Messen und der Green Packaging Star Award Verleihung
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05/25
35 Jahre KOMPACK
211. Ausgabe
w w w . k o m p a c k . i n f o
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WE THINK
THE
INSIDE
BOX.
Ihr Produkt. Genau darauf kommt es an, wenn wir bei Dunapack
Packaging Verpackungslösungen entwickeln und produzieren,
die einfach passen. Die Komplexität unserer Aufgaben verlangt
zunehmend nach Lösungen „outside the box“. Im Mittelpunkt
unseres Denkens steht aber immer noch „inside the box“.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was wir für Sie tun
können, dann schenken Sie uns 10 Minuten - und wir schenken
Ihnen 166 Jahre Erfahrung und Know-how eines
Familienunternehmens, das die gesamte Wertschöpfungskette
im Verpackungsgeschäft abdeckt. Besuchen Sie uns einfach
unter: www.dunapack-packaging.com/at
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An&fürsich ......................................................... 4
Meine Meinung
FachPack ............................................................. 6
Messerundgang
70 Jahre ALPLA .............................................. 8
Vom Start in der Waschküche zum Global Player
KI ... ................................................................... 9
etikettiert
Umwelt ............................................................... 10
Einwegpfand und Entwaldungsverordnung
Nachhaltigkeitskommunikation ... ................... 18
auf Verpackungen
Innberbetriebliche Logistik ... ......................... 22
Multifunktionaler Reinigungsroboter
Partner für den Maßanzug ........................... 24
Im Gespräch mit Stephan Ratt
Ausgezeichnete Produkte .................................. 26
Im Gespräch mit Constantia Flexibles
Integrierte ... ........................................................ 27
Kreislaufwirtschaft
FachPack - Messerundgang 2 ... ........................ 28
Boxli® und „dancing robots“
HebeFit Tagung ... ............................................ 36
bei Handhabungstechnik Winter
Neue Anlage ... ................................................. 38
für Ausfallsicherheit bei Druckerei Berger
Packaging as a Service (PaaS) ... ........................ 40
GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH
Neue Kabinen für ... ............................................ 42
HEAD Sport GmbH
DS Smith und Alpine Water ... ........................... 44
entwickeln neue Wellpappe-Schutzverpackung
Beckhoff ... ......................................................... 45
Packaging Day
Migros setzt auf Lösung ... ................................. 46
von Knapp
EcoVadis: ... ......................................................... 48
KHS erhält Platinmedaille
Passgenaue ... ...................................................... 50
Lithium-Ionen-Batterie
Impressum
Nürnberg
Laxenburg
Redaktionsbüro: Paulusgasse 15, A-1030 Wien, Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5,
A -1030 Wien • Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 36-99
Mail: kompack@gmx.at • www.kompack.info • Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert •
Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz, Bernd Neumann, Adrian Rudkiewic, Susan
Fretzer, Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2,
A-1030 Wien • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau/Bösmüller •
Einzelpreis: EURO 4,36 - Jahresabo Inland: EURO 22,--, Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398
KOMPACK ist Mitglied des österreichischen Presserates.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen
übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender
im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar
oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.
INHALT
12 News von der FachPack
20 Neue Firmenzentrale
Nürnberg
30 Green Packaging
Star Award Verleihung
Cover
05/25
35 Jahre KOMPACK
211. Ausgabe
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Prozessmanagement
24. – 26. März 2026
Messe Stuttgart
PASSION FOR
DETAILS
Discover the Difference
Foto: Studio Florian
… glaubt man manchmal, nicht richtig zu hören.
Da gibt es wirklich wichtige Themen, die innerhalb der EU besprochen
werden sollten.
Ich spreche jetzt nicht einmal darüber, dass eine Lösung gegen einen
möglichen Drohnenangriff für die EU sicher sinnvoll wäre.
Ich spreche hier von Verordnungen, die „lustig“ von der EU ins Leben
gerufen werden um dann kurz vor dem Inkrafttreten wieder verschoben
zu werden. Abgesehen davon , dass mit jeder dieser „sinnvollen“
Verordnungen nur viel Bürokratie auf die europäischen Firmen zukommt
(was sich sicher positiv auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit
auswirken wird) wird man sich innerhalb der EU nicht einig,
was in diesen Verordnungen wirklich drinstehen wird.
Als Beispiel darf ich hier die PPWR (Packaging and Packaging
Waste Regulation), die nach über vier Jahren Verhandlungen heuer in
Kraft getreten ist und am 12. August 2026 verbindlich wird, anführen.
Problem an der Sache ist nur – seitdem die Tinte unter den Verträgen
trocken geworden ist, wird nachverhandelt. Festgelegt hat man längst
irgendwelche Strafzahlungen, wenn die Regeln nicht eingehalten
werden – der Haken hier – wir wissen die wirklichen Regeln noch
nicht. Wieder förderlich für die Wirtschaft – oder sollen hier
Unternehmen, wie vor einiger Zeit die Restaurants in die berühmten
Raucherzimmer (die bald darauf keine mehr waren), investieren?
Abgesehen davon, dass es bei vielen der neuen Regularien genau wie
bei der PPWR aussieht (deren Verschiebung bevorsteht) gibt es jetzt
einen neuen tollen Beschluss:
Follow us on ®
MACHER TREFFEN SICH
JÄHRLICH IN STUTTGART
Eigentlich war alles schon lang entschieden: Das EU-Parlament hat
sich bereits im Jahr 2010 gegen ein Verbot von Begriffen wie „Veggie-
Burger“ ausgesprochen. 2024 folgte ein Urteil des Europäischen
Gerichtshofs (EuGH), laut dem vegetarische Würste auch „Würste“
heißen dürfen. Doch nun hat der Agrarausschuss des EU-Parlaments
einen neuen Versuch gestartet, Bezeichnungen wie „Chicken“,
„Beef“ und „Bacon“ für vegane Produkte zu verbieten. Von einer
französischen Abgeordneten wurde (aus der französischen
Schwesternpartei der ÖVP) das Thema auf die Agenda im
EU-Parlament gebracht, wo es im Unterausschuss des Parlaments
durchgewunken wurde. Die Abstimmung im Plenum hat jetzt stattgefunden.
Schnitzel, Burger und Wurst dürfen künftig nicht mehr so
heißen, wenn es sich dabei um vegetarische und vegane Produkte
handelt - das findet zumindest eine Mehrheit im EU-Parlament. Die
Abgeordneten in Straßburg haben einen entsprechenden Antrag aus
der konservativen EVP-Fraktion angenommen. 355 Parlamentarier
sprachen sich dafür aus, 274 dagegen. Gültig ist das Verbot damit
aber noch nicht. Jetzt müssen nur noch 27 Länder überzeugt werden.
Entschuldigung die Aussage – aber geht´s noch? Bei wirklich
wichtigen Entscheidungen, wo es um die Wirtschaft und die Umwelt
geht, gibt es keine Lösungen aber dafür stimmen wir darüber ab, ob
einer irrtümlich was Gesünderes kaufen kann, als er eigentlich will.
Ohne negativ zu wirken – also ich habe damals für „Nein“ gestimmt
bei der EU-Wahl und die lieben Abgeordneten schaffen es immer
wieder, mich in meiner damaligen Meinung zu bestätigen.
4
03/24
Jetzt informieren
und dabei sein!
logimat-messe.de
Auf Vernunft hoffend
Ihr Harald Eckert
20 Jahre KOMPACK - Seminare
Die Messebeteiligung -
„Instrument des Exportmarketings“
18 Jahre KOMPACK Seminare
Die Messebeteiligung -
DRUCK
Am 04. Dezember 2025 findet in Wien wieder
das eintägige Seminar zum Thema
• Die Nachbearbeitung eines Messeauftritts
„Neu – Covid-19 Hygiene- und
Die Messebeteiligung • Messebeteiligung außerhalb Europas
Sicherheitskonzept - „Instrument für Messen des „Instrument des Exportmarketings“
Exportmarketings“ statt und Veranstaltungen“
• Unternehmensförderungen
• Beleuchtung diverser Wachstumsmärkte
NEU • Gruppenausstellungen
- mit dem Schwerpunkt:
Teilnehmerkreis:
Unternehmer, Export- und Marketingverantwortliche,
Hygienerichtlinen und -konzepte - wie organisiere ich eine Messe in Zeiten von Corona
Messesachbearbeiter, Verkaufs- und
Referent: Alexander M. Pitlik
Vertriebsleiter
(Projektleiter bei Gesell&Co GmbH,
Am 30. November 2023 findet in Wien Messemarketing wieder • Die Nachbearbeitung
International, Wien).
eines Messeauftritts
Inhalte:
das eintägige Seminar zum Thema
Ausbildung in Wien und Washington D.C.
Beruflicher
•
Werdegang
Messebeteiligung
im Konferenzmanagement
außerhalb Europas
• Grundsatzentscheidung bei
Die Messeteilnahme Messebeteiligung - der - „Instrument des
den Vereinten • Unternehmensförderungen
Nutzen für Ihr Unternehmen
Nationen in Wien, Marketing & Sales
Exportmarketings“ statt
• Verschiedene Arten von Messen (Fachmessen,
Promotion für • Beleuchtung Osteuropa diverser bei Pioneer Wachstumsmärkte Saaten AG, Marketingleitung
• bei Gruppenausstellungen
Ecodata
Ausstellungen, Kongresse, Events ...) -
Vor- und Nachteile Teilnehmerkreis:
(SNI-Tochter in Osteuropa).
• Standortbestimmung und Unternehmer, Zieldefinition Export- Ihres und Marketingverantwortliche,
auf Messesachbearbeiter, Mitbewerb und Verkaufs- und für Investitionsgütermessen (Projektleiter bei Gesell&Co in Düsseldorf. GmbH,
Seit 1994 bei Referent: Gesell&Co Alexander als Projektleiter M. Pitlik
Unternehmens in Bezug
Produkt - wie können Vertriebsleiter Sie Ihre Ziele erreichen?
Messemarketing International, Wien).
• Einholen von Informationen im Vorfeld der
Termin: 04.
Ausbildung
Dezember
in
2025
Wien
(10
und
bis
Washington
ca. 16 Uhr)
D.C.
Messe der Messeveranstalter, Inhalte: die regionale
Wirtschaft, die Aussteller, die Besucher
ORT: Wien
Beruflicher
(variiert nach
Werdegang
Teilnehmerzahl)
im Konferenzmanagement
bei den Vereinten Nationen in Wien, Marketing
257,--& Sales Promotion für Osteuropa bei Pi-
• Die Organisation eines
•
Messeauftritts
Grundsatzentscheidung
-
Messeteilnahme
Standplanung, Standbau, Logistik
Preis: - der Euro
Nutzen für Ihr Unternehmen
• Unternehmensinterne Kommunikation im
(begrenzte Teilnehmerzahl/inkl. oneer Saaten AG, Marketingleitung Verpflegung) bei Ecodata
Rahmen einer Messebeteiligung • Verschiedene Arten von Messen (Fachmessen, bei Anmeldung (SNI-Tochter bis 30. Oktober: in Osteuropa). Euro 247,--
• Werbung, Public Relations Ausstellungen, Kongresse, Events ...) Interessenten - Seit mailen 1994 bei an kompack@gmx.at
Gesell&Co als Projektleiter
Vor- und Nachteile
für Investitionsgütermessen in Düsseldorf.
• Standortbestimmung und Zieldefinition Ihres
Unternehmens in Bezug auf Mitbewerb und Termin: 30. November (10 bis ca. 16 Uhr)
Produkt - wie können Sie Ihre Ziele erreichen?
• Einholen von Informationen im Vorfeld der ORT: Wien (variiert nach Teilnehmerzahl)
Messe der Messeveranstalter, die regionale
VIELFACH
Wirtschaft, die Aussteller, die Besucher Preis: Euro 247,--
• Die Organisation eines Messeauftritts - (begrenzte Teilnehmerzahl/inkl. AUSGEZEICHNET
Verpflegung)
Standplanung, Standbau, Logistik
bei Anmeldung bis 30. Oktober: Euro 237,--
• Unternehmensinterne Kommunikation im
Rahmen einer Messebeteiligung
Interessenten mailen an kompack@gmx.at
• Werbung, Public Relations
oder senden ein FAX an 01/712 20 36-99
-------------------------------------------------------------
Ich melde mich/uns zum Seminar an:
Firma: ........................................................................... Teilnehmer: ....................................................................
Ansprechperson: ........................................................... Tel.: ................................................................................
Mail: ............................................................................. Unterschrift: ...................................................................
32 05/20
Gewinner Staatspreis
Smart Packaging 2022
www.pawel.at / Tel .: +43 1 602 13 22
Wien I Graz I Skycov (SK) I Szentgotthard (HU)
FACHPACK
FachPack 2025
An den Messeständen und im Rahmenprogramm der FACHPACK tauschte sich
die Community über Trends und Innovationen aus und diskutierte wichtige
Fragen rund um Kreislaufwirtschaft, Regularien, Automatisierung, Digitalisierung
und KI. „Die europäische Verpackungsindustrie ist im Wandel und
präsentierte sich auf der FACHPACK äußerst innovativ und lösungsorientiert“,
so Phuong Anh Do, Director FACHPACK bei der NürnbergMesse, stolz.
Die Atmosphäre in den
Hallen war durchweg gut.
„Die Qualität der Fachbesucher
war ausgezeichnet. Es ist
diese besondere Hands-on-Mentalität,
die die Branche auszeichnet
und dem Motto der FACHPACK
in die Hände spielt: Wir machen
gemeinsam Zukunft“, fasst Do die
Stimmung auf der FACHPACK
2025 zusammen.
Am zweiten Messeabend wurden
die „Green Stars“ verliehen
Ganz Europa zu Gast
Die FACHPACK präsentierte
einmal mehr ein vielfältiges Spektrum
an Lösungen und Innovationen
rund um Verpackungen, Verpackungstechnik
und -prozesse.
Das Messezentrum Nürnberg
wurde dabei zum Treffpunkt für
Fachbesucher aus ganz Europa.
Der internationale Anteil der Gäste
lag bei 37 Prozent. Die Besucher
stammten überwiegend aus
Schlüsselbranchen wie Food und
Feed, Chemie, Pharma und Medizin,
Kosmetik, Handel, Automotive,
Elektrik und Elektronik, Non-
Food, Logistik sowie Verpackung.
Start-ups und Innovationen
Auf der FACHPACK 2025 war
die Innovationskraft in allen Bereichen
zu spüren. Bereits am Vortag
brachte die Futury GmbH in
Zusammenarbeit mit FACHPACK
und EIT Food erstmals etwa 100
führende Akteure der europäischen
Verpackungs-Start-up-Szene auf
dem FuturePack-Summit zusammen.
Junge Gründerinnen und
Gründer präsentierten ihre Ideen
für die Verpackungswelt von
morgen – von nachhaltigen Materialien
über digitale Tools bis
Beim Messerundgang traf man auf durchwegs gute Stimmung wie
hier bei Erstaussteller dog, Harald Pamminger (mittleres Bild) der eine
neue Maschine präsentierte oder bei der STI-Group
hin zu neuen Geschäftsmodellen.
Frische, unkonventionelle Ideen
und Produkte zur Lösung von Verpackungsfragen
fanden Besucher
auch in diesem Jahr wieder bei den
Start-ups der Verpackungsbranche
in Halle 3 am geförderten BMWK-
Gemeinschaftsstand „Young Innovators“
für junge, innovative Unternehmen
sowie auf dem „Newcomer-Pavillon“
für Erstaussteller
oder internationale Newcomer in
der Branche. Der STUDENT DAY
am dritten Messetag brachte Unternehmen
und den Verpackungsnachwuchs
zusammen. .
WOMEN4PACKAGING
Die zweite Auflage des Netzwerktreffens
WOMEN4PACKA-
GING war ein Erfolg. Am ersten
Messetag trafen sich 200 Frauen
aus der Branche. In zwei Vortragsrunden
teilten sieben beeindruckende
Speakerinnen ihre Erfahrungen
– darunter Vertreterinnen
von Mosca, Tchibo, reo, Lavera,
Werner & Mertz und der Carton
Group.
Verpackungspreise
Am ersten Tag der FACHPACK
hat das Deutsche Verpackungsinstitut
e. V. (dvi) einmal mehr die
Gewinner der Gold-Awards beim
diesjährigen Deutschen Verpackungspreis
bekannt gegeben. Gefeiert
wurden insgesamt 37 innovative
Lösungen aus Deutschland,
dem Iran, Österreich, der Schweiz
und den USA, die sich bereits im
Im Gespräch mit
Ulrich Etiketten
August über einen Deutschen Verpackungspreis
freuen konnten. Am
zweiten Messetag wurde dann am
Abend der Green Packaging Star
Award verliehen (mehr auch in dieser
Ausgabe ab Seite 30)
2027
Die nächste FACHPACK findet
vom 21. bis 23. September 2027
im Messezentrum Nürnberg statt.
Mehr unter:
www.fachpack.de
6 05/25
oben: neue
Marketingleiterin bei TRAPOlinks:
Stammgast auf der
FachPack - TECHNOFLEX
Zu Besuch auf der gleichzeitig stattfindenden
POWTECH TECHNOHPARM
VSL zeigte bewährte
Lösungen aus
Schaumstoff
aber auch neue
individuelle
Wellpappeverpackungslösungen
kurz notiert ...
drinktec: Hochleistungs-Kartonaufrichter
der neuesten Generation
TMG zeigte mit COMBI PAL eine automatische
Kartonierstation der neuen Generation, die in einer einzigen
Lösung Kartons aufrichtet, füllt und verschließt.
Die Struktur ist aus lackiertem Stahl, komplett mit Schutzzaun
mit Zugangstüren aus Plexiglas und Sicherheitssensoren gemäß
den höchsten Sicherheitsstandards. Sobald der Arbeitsprozess
gestartet wurde, läuft die Maschine automatisch und selbstständig,
sodass sich der Eingriff des Maschinenbedieners auf das
Einsetzen des Klebebands oder der Klebe und der Kartons
beschränkt. Dies ist eine extrem kompakte und vielseitige Maschine,
die mit einem großem Augenmerk auf Zugänglichkeit,
Reinigung und Ergonomie von Komponenten entwickelt wurde
und somit in der Lage ist, alle Verpackungsanforderungen der
Lebensmittel-, Chemie- und Pharmazeutikindustrie
vollständig zu erfüllen.
„Die komplette Verwaltung der Maschine durch die
Bediener erfolgt über ein intuitives HMI-Panel.“ erklärt
der österreichische Partner Gerhard Rapf (www.rapf.at)
Gute Stimmung am
Stand von SCHÜTZ
Stolz zeigt Thorsten Umek
am COVERIS-Stand eines
der mit einem „Green Star“
ausgezichneten Produkte
Foto: TMG IMPIANTI S.P.A.
NAHRUNGSMITTEL- UND VERPACKUNGSTECHNIK
Besser
abschneiden.
+40%
Mehr Effizienz *
in der Produktion.
#1
Service.
>50
der besten
Hersteller.
*Detail-Bspl. / Erfolgs-Cases auf Anfrage
Seit über 100 Jahren steht das Familienunternehmen
für exzellente Qualität im Bereich der Nahrungsmittelund
Verpackungstechnik in Österreich.
gramiller.at
05/25
7
GESCHICHTE
Vom Start in der Waschküche zum Global Player:
70 Jahre ALPLA
„Plastic is Fantastic“: Das beweist ALPLA seit 70 Jahren. Das 1955 in einer Waschküche
in Hard am Bodensee gegründete Familienunternehmen hat sich zum Global Player
mit 200 Standorten in 46 Ländern entwickelt. Als „Family of Pioneers“ entwickeln,
fertigen und recyceln mehr als 24.000 Beschäftigte sichere, leistbare und nachhaltige
Verpackungslösungen – nahe beim Kunden. Bei der Jubiläumsfeier am 12. September
stimmte CEO Philipp Lehner auf die ambitionierten Zukunftspläne des Technologiemarktführers
ein.
Verpackungen von ALPLA
berühren täglich das Leben
von Milliarden Menschen.
Sie sorgen in Europa, Nord- und
Südamerika, Afrika und Asien für
leistbaren Konsum und unterstützen
zahlreiche Wirtschaftszweige mit sicheren
Lösungen für Konsumgüter.
Mehr als 24.000 MitarbeiterInnen
sind für den Erfolg verantwortlich.
Der Aufstieg zum Global Player war
bei der Gründung durch die Brüder
Alwin und Helmuth Lehner 1955
noch nicht abzusehen – aber alles
andere als ein Zufall.
Pioniergeist
Mit Technikbegeisterung, Pioniergeist
und Teamspirit gelang der beispielhafte
Aufstieg vom kleinen Familienbetrieb
zum weltweit tätigen
Technologiemarktführer für starre
Kunststoffverpackungen. Zahlreiche
Innovationen, visionäre Konzepte,
mutige Expansionen und familiärer
Zusammenhalt prägen die vergangenen
70 Jahre. Meilensteine wie die
legendäre Extrusionsblasmaschine
Alplamat (1958), das erste Inhouse-
Werk direkt beim Kunden (1985),
die weltweit erste Zwei-Stufen-
PET-Flasche (1985) und die frühe
Fertigung mit Post-Consumer-Recyclingmaterial
(1990) zählen genauso
dazu wie die Industrialisierung biobasierter
Papierflaschen und biologisch
abbaubarer Kaffeekapseln.
Fortschritt gestalten
ALPLA gestaltet bis heute den
Fortschritt der Verpackungsbranche
mit und setzt qualitative Maßstäbe
1955 startete ALPLA in der Waschküche der Familie Lehner
in Hard die Produktion von Kunststoffverpackungen.
– bei der Entwicklung, Produktion
und im Recycling. Als Systemanbieter
realisiert das Unternehmen Verpackungslösungen
aus einer Hand
– maßgeschneidert und optimiert in
weltweit sieben Entwicklungszentren
und vier One-Stop-Shops für
Produktdesign (STUDIOa). Mit viel
Engagement und auf Basis von Fakten
setzt sich ALPLA im Rahmen
seiner „Plastic is Fantastic“-Initiative
zudem für die Wertschätzung
von Kunststoff ein und klärt Konsumenten
über die zahlreichen Vorteile
des Materials auf.
Wachstum mit Weitblick
In den 90er-Jahren leitete Günther
Lehner mit Weitsicht und Gespür
für die Bedürfnisse der Kunden das
Unternehmen. Er trieb den Einstieg
ins Recycling voran und festigte
die einzigartige Rolle als Systemanbieter.
Seit 2021 steht CEO Philipp
Lehner an der Spitze und führt die
ALPLA Group in dritter Generation
in die Zukunft. Er hat Großes vor,
wie er bei der 70-Jahr-Feier am 12.
September im Festspielhaus Bregenz
verkündete: „Wir sind enorm
gewachsen und unseren Werten immer
treu geblieben. Beides machen
wir auch weiterhin. Dazu fokussieren
wir uns auf unsere Stärken im
Kerngeschäft, setzen auf hochwertiges
Recycling und erschließen gezielt
neue Märkte und Technologien.
Und wir erforschen mit mutigen
Ideen das Unbekannte.“
Vorreiterrolle
Die Vorreiterrolle will ALPLA
mit Investitionen in Digitalisierung,
Automatisierung und Kreislaufwirtschaftsmodelle
behaupten. Als größte
Wettbewerbsvorteile hob Lehner
die vertrauensvolle Zusammenarbeit
innerhalb der „Family of Pioneers“
sowie die langfristige strategische
Planung hervor: „Wir unterstützen
uns gegenseitig und verbessern uns
kontinuierlich. So sind wir in 70
Jahren zur starken und verlässlichen
Marke gewachsen – für Kunden,
Partner und als Arbeitgeber. Das ist
unser Erfolgsrezept für die Zukunft.“
ALPLA Group
ALPLA zählt zu den weltweit
führenden Unternehmen für die
Herstellung und Wiederverwertung
von Kunststoffverpackungen. Über
24.000 MitarbeiterInnen produzieren
an 200 Standorten in 46 Ländern
weltweit maßgeschneiderte
Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse
und Spritzgussteile. Die
Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen
sind vielfältig: Nahrungsmittel
und Getränke, Kosmetikund
Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger,
Wasch- und Putzmittel, Arzneimittel,
Motoröl und Schmiermittel.
Recyclinganlagen
ALPLA betreibt Recyclinganlagen
für PET und HDPE in Österreich,
Deutschland, Polen, Mexiko, Italien,
Spanien, Südafrika, Rumänien,
Thailand und Brasilien. Weitere Projekte
befinden sich in Umsetzung.
Mehr unter:
www.alpla.com
Fotos: ALPLA/Manuel Paul
ALPLA ist seit der Gründung 1955 in Hard vom kleinen Familienbetrieb
zum weltweit tätigen Technologiemarktführer für starre
8 05/25 Kunststoffverpackungen aufgestiegen.
CEO Philipp Lehner (Dritter von links) blickte bei der
70-Jahr-Jubiläumsfeier von ALPLA im Festspielhaus Bregenz
auf die Erfolge zurück und stimmte auf die Zukunft ein.
DRINKTEC
Künstliche Intelligenz etikettiert
PELabellers zeigte in München die neue Generation der Roof-Fed-Technologie für das
Rundumetikettieren von der Rolle mit innovativem Schneide- und Beleimungssystem.
Die einzigartigen Funktionen von dem mehrfach ausgezeichneten Simpl-Cut ermöglichen
bei regelmäßiger Benutzung eine Steigerung der Jahresproduktion um bis zu 6%.
Die Anlagen von PeLabbelers
sind für höchsten
ergonomischen Standard
und reduzierter Wartung mit leichtem
Formatwechsel bekannt.
„TelescoPE“
Neben seinen Etikettiermaschinen
für Nassleimetiketten, Haftetiketten,
Sleever, usw zeigte das
Unternehmen das KI-basierte Maschinenüberwachungsprogramm
„TelescoPE“ (sic!). Es wurde zur effizienten
Nutzung der Etikettiermaschinen
und der damit verbundenen
Prozesse entwickelt. TelescoPE
wächst durch einen kontinuierlichen
Lernprozess. Die künstliche
Intelligenz lernt aus historischen
und Echtzeitdaten und liefert gezielte
Empfehlungen und Lösungen
Simpl-Cut revolutioniert traditionelle Prinzipien von Rollenmaschinen
und ermöglicht eine unübertroffene Produktivitätssteigerung und
Kostenersparnis
zur Optimierung von Abläufen und
zur Verbesserung der Gesamteffizienz.
TelescoPE erkennt nicht nur
Probleme oder Ineffizienzen, sondern
kann auch die Auswirkungen
seiner Empfehlungen auf die Problemlösungsgeschwindigkeit
und
die Verfahrenseffizienz bewerten.
TelescoPE ist eine fortschrittliche,
intelligente und anpassungsfähige
Lösung, die AIoT-Technologien
nutzt, um Ihre Etikettiermaschine
und die gesamte Produktionslinie
in jeder Phase des Herstellungsprozesses
vollständig und effizient
zu verwalten. „Diese Lösung zeigt
wi KI positiv genutz werden kann.“
erklärt der österreichische Partner
Gerhard Rapf (www.rapf.at)
Mehr unter: www.pelabellers.com
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TO IDENTIFY THE REAL
Die Produkte und Leistungen von Securikett®
zeichnen sich durch ein maßgeschneidertes und
vielschichtiges Sicherheitskonzept aus.
Securikett® bietet nicht nur einen eindeutigen
Herkunftsnachweis der Waren, sondern gleichzeitig
einen Manipulationsnachweis, schnelle und
eindeutige Authentifizierung, sowie Rückverfolgbarkeit
aus einer Hand.
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23.10.2025
4th Forum Unique Codes | Baden, AT
hosted by Securikett
05/25
9
UMWELT
Einwegpfand für Glasflaschen
Anlässlich des kürzlich veröffentlichten Berichts von GLOBAL 2000 zur Vermeidung
von Abfall in Österreich spricht sich die Altstoff Recycling Austria
AG (ARA) gegen den Vorschlag eines Einweg-Pfandsystems auf Glasflaschen
und Getränkeverbundkartons für mehr Kreislaufwirtschaft aus.
Gerade in puncto Glasrecycling
ist Österreich bestens
aufgestellt, Bürger:innen
und Wirtschaft leisten hier seit fast
50 Jahren gemeinsam einen wichtigen
Beitrag für Umwelt und Klima.
Für eine effiziente Kreislaufwirtschaft
setzt die ARA auf den
kontinuierlichen Ausbau und die
Optimierung von Recycling.
„Unser erklärtes Ziel ist es, Res-
sourcen zu schützen und Wertstoffe
konsequent im Kreislauf zu
halten. Dafür bieten wir ein effektives
sowie hervorragend funktionierendes
System. Das bestätigen
unsere erfolgreichen Sammel- und
Recyclingquoten, die bei Glasverpackungen
83 % betragen. Um
Ressourcen zu schonen, liegt unser
Fokus auf der Optimierung sowie
dem Ausbau von Recycling. Mit
Innovationen wie dem von uns entwickelten
und patentierten Verfahren
UPCYCLE, das eine Lösung
für die umweltfreundliche Aufbereitung
von Getränkeverbundkartons
bietet, revolutionieren wir die
Kreislaufwirtschaft in Österreich
und treiben das System nachhaltig
voran“, erklärt ARA Vorstandssprecher
Harald Hauke.
Mehr unter: www.ara.at
Foto: ARA
EU-Entwaldungsverordnung
Am 30. Dezember 2025 tritt
die EU-Entwaldungsverordnung
(EUDR) in Kraft –
und bringt für Unternehmen entlang
der gesamten Wertschöpfungskette
weitreichende Pflichten. Betroffen
sind zentrale Rohstoffe wie Soja,
Rindfleisch, Palmöl, Holz, Kakao,
Kaffee und Kautschuk. Ziel ist es,
Entwaldung aus den Lieferketten
auszuschließen – eine Herausforderung,
die Handel und Industrie nur
gemeinsam meistern können.
10 05/25
Mit einem Schulterschluss von Handel und Industrie ist GS1 Austria und ECR
Austria ein Meilenstein gelungen: Die neue Publikation „Umsetzung der
EU-Entwaldungsverordnung“ zeigt ein gemeinsames Branchenverständnis
und standardisiertes Vorgehen für die Umsetzung der EUDR auf.
Kooperation in Bestform:
ECR als Brückenbauer
Die ECR-Arbeitsgruppe in Kooperation
mit GS1 Austria bündelte
in den letzten Monaten die Expertise
führender Vertreter:innen
aus Handel, Industrie und weiterer
Fachexpert:innen. Das Ergebnis:
Ein klarer, praxisnaher Leitfaden,
der nicht nur rechtliche Grundlagen
und operative Anforderungen verständlich
aufbereitet, sondern auch
konkrete Werkzeuge liefert – von
standardisierten Lieferantenfragebögen
bis hin zu klaren Empfehlungen
für die Zusammenarbeit zwischen
Handel und Lieferanten. Die
Publikation ist ein echtes „Werkzeug
aus der Praxis für die Praxis“.
Nachhaltigkeitsmanager:innen,
Compliance-Beauftragte oder Einkaufs-
und Supply-Chain-Verantwortliche
finden darin alles, was für
die Umsetzung der EUDR entscheidend
ist – kompakt, verständlich
und sofort anwendbar.
Mehrwert
für die gesamte Branche
„Mit dieser Publikation haben wir
gezeigt, dass die ECR-Idee – Kooperation
statt Insellösungen – in der
Praxis funktioniert. Handel und Industrie
haben sich auf ein gemeinsames
Verständnis geeinigt. Damit
schaffen wir Klarheit, Sicherheit
und Effizienz für die gesamte Branche“,
betont Bernhard Voit, der bei
ECR Austria dafür verantwortlich
zeichnet.
Auf Bestehendes zugreifen
„GS1 Standards bieten die idealen
Voraussetzungen, um rund um die
Anforderungen der EUDR die Brücke
vom physischen Produkt zu den
zugehörigen Informationen zu bilden“,
so Mag. Gregor Herzog, Geschäftsführer
bei GS1 Austria. Die
Werkzeuge sind vorhanden, nun
kann mit der Umsetzung auf Basis
eines gemeinsamen Branchenverständnisses
begonnen werden.
Mehr unter: www.gs1.at oder
ecr-austria.at
Der Guideline ist hier downloadbar:
https://www.gs1.at/newsroom/eudr-guideline
PODCAST
Die Packstube im Gespräch ...
Harrys und Gernots Packstube war im September zu Gast bei Georg Dieter Fischer -
der Ehrenobmann spricht in diesem Podcast über 20 Jahre Erfahrung als Obmann im
PROPAK-Verband.
Fischer blickte zurück und gleichzeitig voraus: „Die Interessensvertretung
war immer meine Leidenschaft – und ich denke,
gemeinsam haben wir den Fachverband als proaktive,
serviceorientierte Plattform positioniert. Auch wenn Manager und
Unternehmer heute weniger Zeit für Interessenvertretung
finden – ich bin überzeugt, dass wir in der PROPAK die richtigen Frauen
und Männer haben, um diesen Weg weiterzugehen.“
Der jetztige Ehrenobmann sprach beim Podcast über die Zusammenarbeit
in der Sozalpartnerschaft, Marktentwicklungen, Verbandsumbenennungen
und vieles mehr.
Natürlich sprechen wir bei diesem Gespräch auch über die Geschichte der
Wellpappe. Auch hier gab es einen großen Wandel - von der reinen
Verpackung bis hin zum Marketingtool.
Frei nach Farkas - hören Sie sich das an!
Einfach den Code scannen oder auf Spotify oder
youtube Harrys und Gernots Packstube besuchen.
Viel Spaß beim Anhören.
Georg Dieter Fischer
Foto: PROPAK
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für Ihre Verpackungslösungen.
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11
FACHPACK
Mehrkopf- und Kontrollwaagen ...
unterstützen den Erfolgslauf
Barba Stathis, Griechenlands führender Hersteller von frischem und tiefgekühltem
Gemüse, hat in seinen Produktionslinien Mehrkopfwaagen und Kontrollwaagen
von Ishida installiert. Das Ergebnis: weniger Produktverlust, deutliche
Kapazitätssteigerung und minmale Stillstandzeiten.
Seit mehr als fünfzig Jahren
bietet Barba Stathis den
Verbrauchern authentische
griechische Produkte von höchster
Qualität. Ein intelligentes Anbau-
Managementsystem und modernste
Verarbeitungsanlagen schaffen die
Voraussetzung dafür, dass die Gemüseprodukte
von der Ernte bis
zum Verzehr ihre ganze Frische und
ihren Nährwert behalten.
Automatisierte
Verpackungsanlage
Barba Stathis verfügt in seinem
Werk in Sindos über eine der modernsten
und am höchsten automatisierten
Verpackungsanlagen für
frische und tiefgekühlte Produkte in
Europa. Mehrkopfwaagen sind dort
seit den 1980er Jahren im Einsatz.
Die Installation der neuesten Ishida-
Modelle ist Bestandteil der kontinuierlichen
Verbesserung mit dem Ziel,
die Marktführerschaft zu behaupten
und auszubauen. Laut Vassilis Papoulia,
bei Barba Stathis verantwortlich
für die industrielle Infrastruktur,
bestand der Anlass für die Neugestaltung
der Produktionsprozesse
und die Auswahl der Ishida-Anlagen
nicht nur darin, zukünftigen Produktionsanforderungen
zu erfüllen. Das
Projekt hatte auch das Ziel, den Produktionsprozess
und die Prozesseffizienz
durch die Sammlung und
Auswertung wetvoller Daten zu optimieren.
„Wir wussten”, so Vasilis
Papoulias, “dass Ishida uns Anlagen
liefern kann, die genau diese Anforderungen
erfüllen.”
300g bis 2,5kg
Die sechs 14-Kopf-Mehrkopfwaagen
und ein 20-Kopf-Modell
für Mischprodukte verarbeiten eine
breite Palette an Tiefkühlgemüse,
Gemüse- und Reismischungen,
Teigwaren und pflanzlichen Produkten
in Verpackungsgrößen von
300g bis 2,5kg für den Einzelhandel
und in 10-kg-Gebinden für Großhandel
und Gemeinschaftsverpflegung.
Das Ergebnis:
Über alle Produktlinien hinweg
hat sich die Produktionsleistung
um bis zu 10% verbessert. Die Packungsgewichte
sind einheitlicher,
was auch dazu geführt hat, dass
die Produktabgabe im Vergleich
zur vorherigen Konfiguration um
1,5% reduziert werden konnte. Ein
wesentlicher Vorteil der Ishida-
Mehrkopfwaagen ist ihre Fähigkeit,
bei hohen Geschwindigkeiten
hervorragende Genauigkeiten zu
erzielen. Funktionen wie eine programmierbare
digitale Filterung
und eine automatische Anpassung
der Zuführung tragen dazu bei, dass
die Produkte schneller über die Vibrationsförderer
transportiert werden
können. Die schnelle Verstellung
des Wägeaufsatzes ermöglicht
eine hohe Anzahl an verfügbaren
Gewichtskombinationen selbst bei
hohen Geschwindigkeiten.
Einfache Bedienung
Weitere wesentliche Vorteile der
Ishida-Mehrkopfwaagen sind ihre
einfache Einrichtung und Bedienung.
Sie ermöglichen es Barba
Stathis, auf jeder Linie eine umfangreiche
Produktpalette mit bis
zu sieben Produktwechseln pro Tag
problemlos zu bewältigen. Langlebigkeit
und Zuverlässigkeit sind
weitere entscheidende Faktoren:
Die Anlagen sind 24 Stunden am
Tag und sieben Tage pro Woche
in Betrieb. Ihre wasserdichte
Konstruktion elraubt eine ebenso
schnelle wie gründliche tägliche
Reinigung in etwa 20 Minuten.
Abschließende Kontrolle
Neben den Mehrkopfwaagen
führen vier Ishida DACS Kontrollwaagen
eine abschließende Gewichtskontrolle
durch – gemäß den
strengen Qualitätsstandards von
Barba Stathis sowie zur Erfüllung
der Anforderungen des Gesetzgebers
und der Kunden. Genau wie die
Mehrkopfwaagen zeichnen sie sich
durch eine robuste und wasserdichte
Konstruktion aus sowie durch die
proprietäre Ishida-Wägezellentechnologie
mit gleichbleibend hoher
Wägegenauigkeit. Das intuitive Tastenfelddisplay
erlaubt eine einfache
Bedienung, abnehmbare Edelstahl-
Förderbänder ermöglichen eine hygienegerechte
Reinigung.
Digitalisierung
Mit der Installation des Ishida
Data Capture System (IDCS) an
den Kontrollwaagen ist Barba Stathis
kürzlich einen großen Schritt
Richtung Digitalisierung gegangen.
IDCS sammelt alle Daten der
Kontrollwaagen und wertet sie aus.
Auf dieser Basis kann Barba Stathis
Produktverlust und Abfall minimieren
und die Gesamtanlageneffektivität
(OEE) jeder Linie verbessern.
Fazit
Antigonos Maltezos, Werksleiter
Tiefkühlkost, fasst zusammen:
„Die Leistung und Zuverlässigkeit
der Ishida-Anlagen haben es uns
ermöglicht, die Produktivität zu
steigern, ohne Kompromisse bei
der Produktsicherheit oder -qualität
eingehen zu müssen. Wir rechnen
damit, dass sich unsere Investition
innerhalb von drei Jahren amortisiert,
und wir werden sicherlich in
weitere Ishida-Mehrkopfwaagen
und Kontrollwaagen investieren.“
Mehr über die zwei
starken Partner sehen Sie unter:
www.barbastathis.com
oder www.ishida.com
12
05/25
Fotos: ISHIDA
FACHPACK
Die Zukunft nachhaltiger Verpackung
Die FIBRATEC GmbH wurde am 25. März 2025 als innovatives Start-up von der
K industries – GRUPPE in Kooperation mit der PAYR Group gegründet. Ziel des
gemeinsamen Unternehmens ist es, ein über Jahre entwickeltes Know-how im Bereich
Faserguss nun gezielt zu industrialisieren und am europäischen Markt erfolgreich zu
vermarkten. Während der FachPack zeigte das Unternehmen seine Lösungen.
FIBRATEC konzentriert
sich auf die Entwicklung
und Produktion von: Fasergussanlagen
für die dezentrale
VerpackungsproduktionFormteilen
und Verpackungslösungen aus
natürlichen FaserstoffenTechnologien
zur nachhaltigen Stoffaufbereitung
(Pulpe)Werkzeugen und
Produktentwicklung für FasergussanwendungenUnsere
Produkte
ermöglichen es Unternehmen, Verpackungsteile
aus nachwachsenden
oder recycelten Rohstoffen selbst
herzustellen – schnell, wirtschaftlich
und gesetzeskonform. Die eigens
entwickelte Anlage „Fibra Mini“
kombiniert höchste Energieeffizienz
mit kompakter Bauweise und
eignet sich ideal für Kleinserien
oder den dezentralen Einstieg in die
Eigenproduktion. Verarbeitet werden:
Frischfasern (z. B. Holzschliff)
Recyclingfasern (aus der Papierindustrie)pflanzenbasierte
Rohstoffe
(z. B. Silphie, Schilf, Weizenstroh)
Individuell gestaltbar:
Die Formteile aus Faserguss sind
Gelungener Messeauftritt der K industries Gruppe
in Nürnberg
zu 100 % biologisch abbaubar und
recyclingfähigformstabil, stoßdämpfend
und individuell gestaltbar. Sie
sind, je nach Bedarf, einfärbbar, etikettierbar
oder lebensmitteltauglich.
“Mit unserer Lösung unterstützen
wir Unternehmen dabei, den Umstieg
von EPS- oder Kunststoffverpackungen
auf nachhaltige Alternativen
effizient zu realisieren – ohne
Großinvestition, ohne Risiko. Ob
als Maschinenlösung oder Lohnfertigung:
FIBRATEC bietet einen
flexiblen und skalierbaren Einstieg
in die Kreislaufwirtschaft. Unser
Ziel is es eine international wettbewerbsfähige
Organisation für
nachhaltige Verpackungstechnik zu
schaffen – mit Know-how aus Österreich,
starker industrieller Basis
und konkretem Beitrag zur Erreichung
der ESG- und PPWR-Ziele
unserer Kunden.“ erklärt Johannes
Payr während der Messe.
„FIBRA Mini“
Mit der Fasergussanlage „FIBRA
Mini“ bietet das Unternehmen auch
eine platzsparende, mobile und patentierte
Technologoie mit Werkzeugen
anch Maß. „Mit unserer Fasergussanlage
„Fibra-Mini“ stellen wir
maßgeschneiderte Verpackungen
aus nachwachsenden Rohstoffen
her! Neben Verpackungen fertigen
wir auch Werkzeuge und komplette
Anlagen für Faserguss. Mithilfe von
Reverse Engineering können wir
Verpackungslösungen produzieren,
die perfekt auf die Bedürfnisse unserer
Kunden zugeschnitten sind.
Mehr unter: www.k-industries.at
kurz notiert ...
WKÖ Gruppenausstellung
PROPAK EAST AFRICA 2026 | Nairobi | 03. - 05.03.2026
Nutzen Sie Ihre Chance Ihr Unternehmen auf der größten Kunststoff-
und Verpackungsmesse in Ostafrika zu präsentieren.
Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive
go-international, einer gemeinsamen Initiative des
Begrenzungslinie ist Teil des Sujets
Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus und
der Wirtschaftskammer Österreich.
Es gibt auch folgende Spezialpakete:
Exhibit & Scale Up! - Die Messeförderung für StartUps
und den Austrian Expert`s Corner
Bei Fragen hilft gerne die Firma Gesell : www.gesell.at
Bitte geben Sie Glasverpackungen zum Altglas.
Ausgelöffelt und ausgeleert, getrennt nach Weißglas und Buntglas.
05/25 13
VERPACKUNGSMASCHINEN / FACHPACK
Roboter mit Durchblick: Cobot tog.519
14 05/25
Was passiert, wenn die Produktivität klassischer Industrieroboter auf die hohe
Integrationsfähigkeit von Cobots trifft, verdeutlicht eine wegweisende Entwicklung
aus Crailsheim. Der tog.519 lässt sich schnell in Betrieb nehmen,
erfordert geringen Programmieraufwand und pickt Gegenstände dank KI mit
hoher Präzision – und das unermüdlich. Ähnliches gilt auch für die lightline
Maschinen von Schubert - die vorab konfigurierten Anlagen lassen sich zügig
nutzen
– der Name ist bei Schubert
Programm. Das Kürzel – dem
„tog“
englischen Wort „together“ entlehnt
– steht für eine ganze Reihe an
Automatisierungslösungen, die dem
menschlichen Bediener die Arbeit
erleichtern. Mit dem tog.519 machte
Schubert 2019 den Anfang der automatisierten
Zusammenarbeit: Ein
internationales Team talentierter
Ingenieure konzipierte den Pickand-Place
Cobot in einem eigenen
Start-up. Die tog-Familie umfasst
inzwischen auch den tog.101.
Zwei Welten, eine Maschine
Der tog.519 ist kein kollaborativer
Roboter im eigentlichen Sinn. Er
arbeitet in einer Schutzzelle, um
seine hohe Leistung konstant halten
zu können. Klassische Cobots drosseln
ihre Geschwindigkeit, sobald
sich ein Mensch nähert. Mit einem
Cobot teilt der tog.519 dennoch die
einfache Integration und schnelle
Inbetriebnahme. Beim Pick-and-
Place von Produkten aller Art und
Branchen läuft er mit bis zu 90 Takten
pro Minute zur Hochleistung
klassischer Industrieroboter auf.
Produktiv
dank SCARA-Prinzip
Mit roboterbasierten Lösungen
für Pick-and-Place-Anwendungen
kennt Schubert sich seit den 1980er
Jahren aus. Beim tog.519 hat Schubert
die SCARA-Kinematik um
eine fünfte Achse ergänzt, die den
Cobot noch agiler macht. Gegenstände
greift er nicht nur gerade,
sondern auch in einem Winkel und
legt sie präzise in vorgesehene Ablagen.
Fotos: Gerhard Schubert GmbH
Beim Pick-and-Place von Produkten aller Art und Branchen
läuft der tog.519 mit bis zu 90 Takten pro Minute zur
Hochleistung klassischer Industrieroboter auf.
Erkennen
mit Künstlicher Intelligenz
Der Cobot kann was, nicht nur
dank fünf Achsen. Eine Kombination
aus zwei 2D-Kameras versorgt
ihn mit Aufnahmen der zu
pickenden Produkte. Die Bilder
wertet er mittels eines neuronalen
Netzwerks aus und ordnet die Produkte
auf dem Band Verpackungskategorien
zu. Das Netzwerk haben
Ingenieure zuvor mit unzähligen
Datensätzen „trainiert“. Deshalb
erkennt es auch die Positionen
von Einzelprodukten – selbst dann,
wenn diese einen ungeordneten
Haufen bilden.
Die lightline-Reihe
Anliefern, installieren, loslegen
– der Wunsch nach einem pragmatischen
Produktionsstart wird mit
den lightline Maschinen von Schubert
Wirklichkeit. Die vorab konfigurierten
Anlagen lassen sich zügig
nutzen – ideale Voraussetzungen,
um standardisierte Verpackungsaufgaben
hocheffizient zu meistern.
Bestens aufgestellt
Kompakte Fläche und hohe Leistung
machen die lightline-Reihe
aus, die nebst Kartonierern auch
Casepacker, Pickerlinien und
Schlauchbeutelmaschinen umfasst.
Sie alle bestehen aus vorkonfigurierten
Modulen, die nicht nur
schnell betriebsbereit sind, sondern
auch wenig Platz benötigen – bei
attraktiven Investitionskosten.
Leistung auf hohem Niveau
Die Leistung bleibt dabei keineswegs
auf der Strecke: Bis zu 60
Schachteln – oder 480 Produkte –
pro Minute schafft beispielsweise
der lightline Kartonierer, den Schubert
in Nürnberg als Verpacker für
Energieriegel zeigt.
Gut versorgt
Je länger eine Maschine am Stück
verpackt, desto reibungsloser läuft
die Produktion. Ganze 60 Minuten
schafft ein lightline Kartonierer
dank der 4 000 Zuschnitte, die ins
Vertikalmagazin passen. Das Gute
am Magazin: Es lässt sich dank
integriertem Zuschnittpuffer im
laufenden Betrieb nachfüllen und
sorgt so für unterbrechungsfreies
Verpacken.
Aufrichter der Extraklasse
Der A3-Aufrichter hat seinen
Anteil an der platzsparenden Kon-
Der tog.519 pickt Gegenstände
dank KI mit hoher Präzision
| PC5
Höchst individuell:
kundenspezifische Panel-PCs
und Control Panels
Bis zu 60 Schachteln – oder 480 Produkte – pro Minute
schafft beispielsweise der lightline Kartonierer, den Schubert
in Nürnberg als Verpacker für Energieriegel zeigte.
struktionsweise. Als einbahnige Variante
umgeht er die mehrbahnigen
Konstruktionen vergleichbarer Anlagen,
benötigt so weniger Leimdüsen
und kommt mit kleineren Aufrichte-
und Verschließwerkzeugen
aus. Zudem arbeitet er hochgradig
autonom: Aus dem Zuschnitt-Puffer
zieht er jeden Zuschnitt einzeln
heraus und übergibt ihn an einen
Schieber, der ihn an der Beleimung
vorbei zum Faltkasten befördert.
Werkzeug in neuem Gewand
Leicht zu handhaben und damit
ebenso praktisch ausgelegt wie der
Kartonierer ist das Verschließwerkzeug.
Dessen Einzelteile hat Schubert
deutlich reduziert, sodass die
Einheit rund 50 Prozent weniger
wiegt – ein wesentlicher Vorteil bei
häufigen Formatumstellungen.
Mehr unter:
www.schubert.group
www.beckhoff.com/ipc
Als Spezialist für PC-basierte Steuerungstechnik bietet Beckhoff eine
Vielzahl hochwertig verarbeiteter Panel-PCs und Control Panels, die auch
als kundenspezifische Lösungen zur Verfügung stehen. Das Spektrum
reicht dabei von optischen Anpassungen und Logos im Corporate Design
des Kunden über die individuelle Ausstattung mit Sondertastern wie z. B.
Not-Halt-Tastern, Scanner- oder RFID-Lesegeräten bis hin zum komplett
kundenspezifischen Gehäusedesign. Die sorgfältige Entwicklung und
Integration von elektronischen Komponenten, Displays und Touchscreens
ermöglichen hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit im Betrieb. Beckhoff
Panel-PCs und Control Panels können wahlweise als Stand-alone-Gerät,
als DVI/USB-Extended-Control-Panel oder via CP-Link 4 betrieben werden.
Kompakte Fläche und hohe Leistung machen die lightline-Reihe
aus, die nebst Kartonierern auch Casepacker, Pickerlinien
und Schlauchbeutelmaschinen umfasst.
Halle 7, Stand 406
05/25
15
FACHPACK
Starkes Zeichen für Nachhaltigkeit
Die FRIES Kunststofftechnik GmbH aus Sulz setzt erneut ein starkes Zeichen für
Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Als eines der ersten Unternehmen im Bereich
Industrieverpa-ckungen verarbeitet FRIES künftig Post-Consumer-Rezyklat (PCR) aus
dem Gelben Sack im industriellen Maßstab – konkret im 220-Liter-L-Ringfass. Das
Produkt entsteht im modernen 3-Schicht-Co-Extrusions-Blasverfahren mit einem
Recyclingmaterialanteil von 35%. Trotz des hohen Anteils an PCR erfüllt das Fass
nicht nur die Anforderungen an Lebensmittelkonformität, sondern verfügt zusätzlich
über eine UN-Zulassung für den Transport gefährlicher Güter. Damit übertrifft FRIES
bereits heute künftige EU-Vorgaben zur Rezyklatquote und beweist, dass Innovation,
Produktsicherheit und Umweltschutz erfolgreich vereint werden können.
Die Besonderheit der FRIES-
Fässer liegt im hochwertigen
Co-Extrusionsverfahren:
Der 20/60/20-Schichtaufbau
(innen/mitte/außen) ermöglicht den
Einsatz von Recyclingmaterial in
der Mittelschicht. Durch den Einsatz
von bis zu 60 % Recyclingmaterial
in dieser Schicht erreicht das
Fass einen Gesamt-Rezyklatanteil
von rund 35 %. Die Innen- und
Außenschichten bestehen aus hochwertigen,
lebensmittelechten Polymeren
und schützen den Fassinhalt
zu-verlässig. Gleichzeitig trennt die
Barrierewirkung der Außen- und
Innenschichten das Recyclingmaterial
sicher vom Lebensmittelkontakt.
So wird gewährleistet, dass sowohl
die strengen EU-Vorgaben zur Lebensmittelkonformität
als auch die
internationalen Anforderungen an
Gefahrgutverpackungen zuverlässig
erfüllt werden.
Modernste Technik im Einsatz/ Fotos: Fries
Geschäftsführer Gerhard Bertsch
Produkt mit einem Recyclingmaterial
von 35 % in der Mittelschicht
und UN-Zulassung vor. Schon seit
2023 setzt FRIES diese Technologie
erfolgreich beim SLT-Kanister ein.
Derzeit arbeitet das Unternehmen
intensiv daran, diese zukunftsweisende
Lösung auf weitere Produktlinien
zu übertragen – für mehr Nachhaltigkeit
bei gleichbleibend hoher
Qualität und Sicherheit.
Lebensmittelkonformität
gesichert
Verpackungsmaterialien müssen
so gestaltet sein, dass sie nur unbedenkliche
Mengen an Stoffen auf
das verpackte Lebensmittel übertragen
und somit die Gesundheit
der Verbraucher nicht gefährden. Es
muss sichergestellt sein, dass das
Material – in diesem Fall Kunststoff
mit 35 % Recyclingmaterial – die
gesetzlichen Grenzwerte für Migration
(Stoffe, die von der Verpackung
an das Lebensmittel übertragen werden)
einhält und keine Veränderungen
in Geruch, Geschmack oder
Zusammensetzung des Lebensmittels
verursacht. Für FRIES war der
wichtigste Schritt die Lebensmittelkonformität,
um die Verbrauchergesundheit
zu schützen und gleichzeitig
die rechtlichen Anforderungen
innerhalb der EU zu erfüllen.
Nachhaltigkeitsziele weit voraus
Mit Blick auf die EU-Verordnung
zur Kunststoffverpackungsrichtlinie
(PPWR) und die ambitionierten
Recyclingquoten von 35 % bis 2030
sowie 65 % bis 2040 bereitet sich
FRIES proaktiv auf die Zukunft vor.
„Wir denken voraus und übererfüllen
die aktuellen Vorgaben bereits heute“,
erklärt Geschäftsführer Mag.
(FH) Dr. Gerhard Bertsch.
PPWR
Die PPWR gilt grundsätzlich für
alle Verpackungen, die innerhalb
der EU in den Verkehr gebracht
werden. Dazu zählen Lebensmittelverpackungen
wie Fässer und Eimer,
Industrieverpackungen sowie
Verkaufs-, Transport- und Umverpackungen
– somit umfasst die Richtlinie
das gesamte Produktsortiment
der Verpackungssparte bei FRIES.
Gefahrgutverpackungen sind vorerst
ausgenommen, da sie aufgrund besonderer
Sicherheitsanforderungen
häufig nicht denselben Recyclingquoten
unterliegen können.
Einheitlicher Qualitätsansatz
Da FRIES Produkte für eine Vielzahl
unterschiedlicher Branchen
entwickelt, verfolgt das Unternehmen
bewusst einen einheitlichen
Qualitätsansatz. Anstatt je nach Einsatzgebiet
zu differenzieren, werden
sämtliche Produkte nach den höchsten
Anforderungen konzipiert – etwa
ein Fass, das ursprünglich für die
anspruchsvolle Pharmabranche entwickelt
wurde, überfüllt im Lebensmittelbereich
die strengen Standards.
So garantiert FRIES durchgängig
höchste Qualität – unabhängig davon,
in welcher Branche die Produkte
letztlich zum Einsatz kommen.
Ausblick
Die kontinuierliche Erhöhung des
Rezyklatanteils und die Entwicklung
innovativer, nachhaltiger Verpackungslösungen
gehören zu den
zentralen Zielen von FRIES. Mit
dem 220-Liter-L-Ringfass stellt das
Unternehmen bereits das zweite
Investitionen
Die Umsetzung nachhaltiger Verpackungslösungen
erfordert Investitionen
in moderne Maschinen und
optimierte Produktionsprozesse.
Gemeinsam mit Forschungsgruppen
entwickelt FRIES kontinuierlich innovative
Verfahren und nachhaltige
Materialien weiter. Geschäftsführer
Gerhard Bertsch erklärt: „Die EU-
Vorgaben sind strenger als internationale
Standards – das spornt uns an,
stets höchste Qualität und Sicherheit
zu gewährleisten.“ Mit Zuversicht
blickt das Unternehmen in die Zukunft
und engagiert sich aktiv dafür,
die Branche mit nachhaltigen und
zukunftsfähigen Lösungen mitzugestalten.
FRIES beweist damit, dass
Umweltschutz, Qualität und Sicherheit
kein Widerspruch sind, sondern
echten Mehrwert für Kunden, Verbraucher
und Umwelt schaffen.
Mehr unter:
www.fries-kt.com
16
05/25
FACHPACK
Future-packed solutions!
Saropack trat mit neuem Outfit und Stand auf der Messe auf. Unter dem Firmenmotto
„future-packed solutions“ erfuhren Besucherinnen und Besucher auch wie sich Folienverpackungen
dank neuester Innovationen in Materialien und Prozesse optimieren
lassen. An den Verpackungsmaschinen vor Ort demonstrierte Saropack die Funktionalität
von nachhaltigen und lebensmittelkonformen Folien mit Recyclinganteilen.
Saropack Geschäftsführer Urs
Stillhard präsentierte auch
stolz die neuen Möglichkeiten
im Lebensmittelbereich. An
der gezeigten Anlage lassen sich
sämtliche Parameter bequem und
einfach über ein LCD-Bedienpanel
einstellen und anschließend speichern.
Anwender haben die Möglichkeit
sich mehrere jederzeit abrufbare
Arbeitsprogramme zu erstellen.
Im Doppelkammer-Schrumpftunnel
kann mittels installierter Luftleitbleche
der Luftstrom innerhalb der
oben: Geschäftsführer Urs Stillhard
links: Blick in die Anlage
Kammer gesteuert werden. Am Beispiel
einer Pizzaverpackung wurde
die Folienverpackung am Messestand
gezeigt.
Marktführer
„Als Marktführer im Verkauf von
Folienverpackungssystemen im
DACH-Raum verfolgt Saropack einen
ganzheitlichen Ansatz, der das
Knowhow für Verbrauchsmaterial,
die Maschinen und den technischen
Service kombiniert. Hochleistungsfolien,
perfekt abgestimmt auf die
SaoPacker Flowpackmaschinen, geeignet
für viele Anwendungen sind
erhältlich mit Sauerstoffbarriere und
aus erneuerbaren oder recycelten, lebensmittelkonformen
Materialen.»
so Stillhard.
Mehr unter: www.saropack.at
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ZUM
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Wer will sich schon durch die Kennzeichnung
in seiner Bewegungsfreiheit
einschränken lassen?
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an Ihre Produktionsanlagen anpassen,
so dass diese ihr maximales Potential
ausschöpfen. Mehr über faire und flexible
Betreuung erfahren Sie gerne unter
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05/25
17
Nachhaltigkeitskommunikation
auf Verpackungen
Kommunikation auf Verpackungen: Wie und welche Informationen in Bezug auf Nachhaltigkeit
auf Verpackungen kommuniziert werden, untersucht eine Forschungsgruppe der
Hochschule Campus Wien. Dabei wird unterschieden, ob sich die Kommunikationselemente
auf das Produkt, die Verpackung oder das Unternehmen beziehen.
Verpackungen erfüllen eine
Vielzahl von Funktionen.
Sie dienen dazu, das Produkt
zu schützen, den Transport
und die Lagerung zu erleichtern,
wichtige Informationen zu liefern,
einen Beitrag hinsichtlich Nachhaltigkeit
zu leisten sowie eine
zentrale Marketingfunktion zu
übernehmen.
Marketing
Gerade im Bereich Marketing
entfalten Verpackungen ihre Wirkung
auf zwei verschiedenen
Ebenen: Einerseits ziehen sie Aufmerksamkeit
auf sich und helfen,
Produkte im Regal voneinander
zu unterscheiden. Zudem vermitteln
sie durch Form, Farben und
Symbole spezifische Botschaften,
die eng mit dem Produkt oder der
Marke verbunden sind.
Verpackungsgestaltung
Die Verpackungsgestaltung kann
dabei in unterschiedlichen Formen
auftreten. Strukturelle Merkmale
wie Material, Form oder Größe
spielen eine Rolle, ebenso wie visuelle
Elemente wie etwa von Farben,
Bilder, Logos oder Zertifikate.
Einige Hinweise bzw. Kommunikationselemente
beziehen sich
explizit auf die Verpackung selbst,
während andere sich auf das Produkt
oder die Werte des Unternehmens
beziehen.
Nachhaltig
Vor allem die nachhaltige Gestaltung
von Verpackungen ist von
zentraler Bedeutung. Hinsichtlich
dem Verpackungsdesign wurde
von Verghese et al. (2012) definiert,
dass eine Verpackung effektiv, effizient,
zirkulär und sicher gestaltet
sein muss - Attribute, die in den
letzten Jahren immer wichtiger
wurden. In diesem Kontext sind
vor allem verschiedenste Kommunikationselemente
in puncto
Nachhaltigkeit wesentlich. Die
Green Claims Verordnung der Europäischen
Union verfolgt das Ziel,
umweltbezogene Aussagen auf
Verpackungen klar und überprüfbar
zu machen. Die Verwendung
von Begriffen wie „umweltfreundlich“
oder „klimaneutral“ soll in
Zukunft an den Nachweis von Fakten
geknüpft sein. Das Ziel dieser
Maßnahme ist es, Greenwashing
zu verhindern und das Vertrauen
der Verbraucher*innen zu stärken.
Relevanz
Dieses Vorgehen ist von Relevanz,
wie das Kaufverhalten belegt.
Immer mehr Menschen legen
beim Einkauf Wert auf umweltfreundliche
Verpackungen und
Produkte. Viele sind zudem bereit,
für nachhaltige Produkte einen höheren
Preis zu bezahlen.
Forschungsgruppe
Derzeit befasst sich eine Forschungsgruppe
der Hochschule
Campus Wien damit, eine umfassende
Methode zu entwickeln, mit
der sich die Kommunikation von
Nachhaltigkeitsaspekten auf Verpackungen
bewerten lässt. Dabei
wird nicht nur die Gestaltung der
Verpackung selbst bewertet, sondern
auch die damit verbundenen
Aussagen zum Produkt, zum Unternehmen
bzw. zur tatsächlichen
Nachhaltigkeit der Verpackung.
Mehrdimensionaler Ansatz
Das Modell für die Bewertung
basiert auf einem mehrdimensionalen
Ansatz, der drei miteinander
verbundene Ebenen der Kommunikation
differenziert. Zunächst
ist die Verpackung selbst von entscheidender
Bedeutung. Im Fokus
stehen Materialien und Kommunikationselemente
wie Symbole, Labels
oder andere Designelemente,
die unmittelbar Nachhaltigkeit
suggerieren. Die zweite Ebene
betrifft das Produkt selbst und umfasst
Angaben zu Inhaltsstoffen,
zur Herstellung oder zu möglichen
Zertifizierungen. Auf der dritten
Ebene wird die Kommunikation
des Unternehmens betrachtet, etwa
durch übergeordnete Markenbotschaften,
Informationen zur gesellschaftlichen
Verantwortung oder
die Einbindung in umfassendere
Nachhaltigkeitsstrategien.
Stärken und Schwächen
Die Verbindung dieser drei
Ebenen zielt darauf ab, ein umfassendes
Bild zu erhalten, wie
Nachhaltigkeit und welche Informationen
darüber gegenüber
Konsument*innen auf Verpackungen
kommuniziert werden.
Gleichzeitig soll die Methode dabei
unterstützen, individuelle Stärken
und Schwächen aufzuzeigen
und Verbesserungspotenziale zu
erkennen.
Dipl.Ing.in Michelle Klein, BA
michelle.klein@hcw.ac.at
Autorinnen
Michelle Klein und Viktoria
Gabriel sind wissenschaftliche
Mitarbeiterinnen im Fachbereich
Verpackungs- und Ressourcenmanagement.
Michelle Klein
hat Umwelt- und Bioressourcenmanagement
studiert und ist in der
Lehre vor allem in den Bereichen
Nachhaltigkeit und Abfalltechnologien
tätig. Viktoria
Gabriel hat Betriebswirtschaftslehre
und Eco Design studiert
und unterrichtet zu den Themen
Marketing sowie Eco Design.
Beide Autorinnen forschen im
Bereich Kreislaufwirtschaft und
nachhaltige Verpackungslösungen.
Viktoria Helene Gabriel,
BSc, MSc
viktoria_helene.gabriel@
hcw.ac.at
Hochschule Campus Wien
Der Fachbereich Verpackungs- und Ressourcenmanagement der Hochschule Campus Wien bietet die beiden Bachelorstudiengänge Nachhaltige
Verpackungstechnologie und Nachhaltiges Ressourcenmanagement an sowie zwei Masterstudiengänge in englischer Sprache: Packaging
Technology and Sustainability und Sustainability Assessment and Resource Management. Alle vier Studiengänge sind berufsbegleitend
gestaltet, sodass Interessierte aus der Branche ihre Kompetenzen ohne Unterbrechung der Berufstätigkeit erweitern können.
https://www.hcw.ac.at
18 05/25
GETRÄNKEVERPACKUNGEN
Top Cap erwirbt Lizenz
„SpinClip“
Getränkedosen gelten bereits heute als eines der
vielseitigsten Verpackungsformate. In Kombination
mit wiederverschließbaren Deckeln sind die Möglichkeiten
schier unbegrenzt. Diesen Vorteil möchte
sich die Top Cap Holding GmbH langfristig sichern:
Durch den Erwerb der weltweiten Lizenz für den
wiederverschließbaren Getränkedosenverschluss
„SpinClip“ erweitert das Unternehmen sein Portfolio
und legt seinen strategischen Kurs fest.
Ihr Komplettanbieter
für
Verpackung
und Druck
Nachhaltigkeit
Durch den Lizenzerwerb erweitert Top Cap sein Portfolio
Am 10. September 2025
unterzeichneten die Geschäftsführer
der Top Cap
Holding GmbH und der IMV Innovation
Marketing und Vertriebs
GmbH den Lizenzvertrag, der der
Top Cap Holding die exklusive Nutzung
der „SpinClip“-Technologie in
ihren Fokusmärkten ermöglicht. Der
auf einer Niet-Dreher-Technologie
beruhende „SpinClip“ erweitert das
Portfolio von Top Cap, das mit „the
click cap“ bereits eine innovative,
skalierbare und kostengünstige Verschlusstechnologie
für die Getränkedose
entwickelt. Ab 2026 möchte
das Unternehmen „the click cap“ in
Serie herstellen.
Strategischer Meilenstein
„Der weltweite Lizenzerwerb bedeutet
für die Top Cap Holding einen
strategischen Meilenstein. Mit
dem Ausbau unseres Produktportfolios
festigen wir unsere Position
als führender innovativer Anbieter
moderner, wiederverschließbarer
Getränkedosendeckel für zahlreiche
Getränkesegmente“, betont Robert
Jansen, CEO bei der Top Cap Holding.
Vor diesem Hintergrund entwickelt
Top Cap den „SpinClip“ zu
einem marktfähigen Produkt und
baut dabei auf die jahrelange Erfahrung
in der Entwicklung von „the
click cap“.
Konzept mit Zukunftspotenzial
Die wiederverschließbare Getränkedose
entspricht einem realen
Konsumentenbedürfnis: 76% der
Konsumenten geben an, eine wiederverschließbare
Getränkedose
einer konventionellen vorzuziehen.
Wiederverschließbare Getränkedosen
können abgefüllte Produkte aber
auch vor versehentlichem Ausschütten,
vor Insekten und Drink Spiking
schützen. Letzteres bezeichnet das
heimliche Hinzufügen von Substanzen
wie Alkohol oder K.O.-Tropfen
in das Getränk einer anderen Person
ohne deren Wissen oder Einverständnis.
„the click cap“ und der
„SpinClip“ werden dem Bedürfnis
nach einem gleichermaßen sicheren
wie ungetrübtem Trinkerlebnis gerecht.
Mehr unter: theclickcap.com
Etiketten
Akzidenz
Faltschachteln
Displays
Packungsbeilagen
Neben „the click cap“
(oben links) entwickelt
Top Cap den
„SpinClip“
(Bildmitte) weiter
Fotos: Top Cap Holding GmbH
Lohnverpackungen
05/25
www.dogdarmstadt.de
19
WIRTSCHAFT
Toyota Material Handling Austria
eröffnet neue
Firmenzentrale
in Laxenburg
Investition in die Zukunft der Intralogistik:
Neuer Standort im größten Gewerbegebiet
Österreichs feierlich eröffnet.
Toyota Material Handling Austria hat
seine neue Firmenzentrale im
VGP-Park im Industriezentrum
NÖ-Süd offiziell eröffnet. Der moderne
Standort vereint alle Unternehmensbereiche
unter einem Dach und wurde
nach den Prinzipien des Toyota Production
System gestaltet.
Drumatical Theatre/Fotos: KOMPACK und © Toyota Material Handling
Rund 150 Gäste – darunter
hochrangige Vertreter aus
Wirtschaft und Politik sowie
der japanische Botschafter Exzellenz
Kiminori Iwama – nahmen
an der Feier teil. Die Eröffnung markiert
einen wichtigen Meilenstein
und unterstreicht das langfristige
Commitment von Toyota Material
Handling Europe zum österreichischen
Markt. Mit dem neuen Headquarter
setzt das Unternehmen ein
klares Zeichen: Österreichs Wirtschaft
braucht Intralogistik auf Spitzenniveau,
um international wettbewerbsfähig
zu bleiben.
20 05/25
Langfristige
Investition in Österreich
„Investitionen in dieser Größenordnung
sind heute keine Selbstverständlichkeit.
Für uns war klar: Wir
denken langfristig. Österreich ist für
Toyota Material Handling nicht nur
ein wichtiger Markt, sondern auch
eine logistische Drehscheibe in Europa.
Mit unserer neuen Zentrale
bekräftigen wir, dass wir unseren
Kunden auch künftig als zuverlässiger
Partner für ihre logistischen
Prozesse zur Seite stehen“, erklärte
Norman Memminger, Vice President,
Rental & Used Toyota Material
Handling Europe. Die Flurförderzeuge
für Österreich werden
innerhalb der EU produziert – unter
anderem in einem der ersten CO 2 -
neutralen Werke Europas in Schweden
– nach den hohen Standards des
Toyota Production System.
Zentrale mit optimaler
Lage und modernem Konzept
Die Firmenzentrale überzeugt
durch ihre verkehrsgünstige Lage
direkt an der Südautobahn sowie
die Integration von Büro, Refurbishment
Center, Lager und Experience
Center unter einem Dach.
Die Raumstrukturen folgen den
Prinzipien des Toyota Production
System: sicher, effizient, ressourcenschonend.
Offene Arbeitsbereiche
fördern Teamgeist und Innovation,
während Rückzugs- und Meetingräume
konzentriertes Arbeiten
ermöglichen. „Unser Schwerpunkt
liegt nicht auf Mauern oder Technik
– wir investieren vor allem in
unsere Mitarbeiter*innen und die
Zufriedenheit unserer Kund*innen“,
betonte Mag. Oskar Zettl, Managing
Director von Toyota Material Handling
Austria.
Feier mit Gästen aus
Wirtschaft, Politik & Diplomatie
Den Auftakt bildete die Keynote
von Oskar Zettl. Im Rahmen der
Keynote begrüßte er mit Hiroshi
Kuriyama (Chairman of the Board),
Ralph Cox (Senior Vice President
Davide Santi/Board Member, Toyota Material Handling Austria,
Mag. Marlene Zeidler-Beck/MBA Abgeordnete zum NÖ Landtag
in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner,
Oskar Zettl/Managing Director, Toyota Material Handling Austria,
Hiroshi Kuriyama/Chairman of the Board,
Toyota Material Handling Europe
Kiminori Iwama/Botschafter von Japan in Österreich,
Ralph Cox/Senior Vice President Market Operations,
Toyota Material Handling Europe und Norman Memminger/Vice
President Rental & Used, Toyota Material Handling Europe
Market Operations) und Norman
Memminger (Vice President Rental
& Used) hochrangige Vertreter von
Toyota Material Handling Europe
auf der Bühne. „Toyota Industries
Corporation (TICO) ist weltweit
Marktführer in der Intralogistik –
und wir investieren gezielt, um diese
Position weiter auszubauen. Mit
Lösungen von klassischen Staplern
über Automatisierung bis hin zu
integrierten Systemen bieten wir
unseren Kunden echten Mehrwert.
Die Investition in Österreich ist Teil
unserer europäischen Strategie: Sie
stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer
Kunden und zeigt unser klares
Commitment zum österreichischen
Markt“, sagte Ralph Cox. „Heute
geht es um mehr als nur die Eröffnung
eines neuen Gebäudes – es ist
ein Symbol unserer langfristigen Vision.
Toyota Material Handling steht
für Partnerschaft, Innovation und
starke Werte. Unsere Botschaft an
Kunden, Partner und Mitarbeitende
in Österreich ist klar: Wir wollen
die Zukunft der Logistik gemeinsam
gestalten – nachhaltig und vertrauensvoll“,
betonte Hiroshi Kuriyama.
Anschließend verband Botschafter
Kiminori Iwama die werteorientierte
japanische Kultur mit der Unternehmensphilosophie
von Toyota. Mag.
Marlene Zeidler-Beck, MBA, Abgeordnete
zum NÖ Landtag in Vertretung
von Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner, hob in ihrer Laudatio
die Bedeutung für den Wirtschaftsstandort
hervor und betonte die enge
Partnerschaft von Region und Wirtschaft.
Den emotionalen Höhepunkt
fand die Veranstaltung in der künstlerischen
Inszenierung der Banddurchschneidung
durch das Drumatical
Theatre unter Leitung von Tom
& Domino Blue: Gemeinsam durchschnitten
Mr. Hiroshi Kuriyama, seine
Exzellenz Botschafter Kiminori
Iwama, Mag. Marlene Zeidler-Beck,
Ralph Cox, Norman Memminger,
Davide Santi – Member of the Board
Toyota Material Handling Austria
– sowie der Gastgeber Managing
Director Oskar Zettl das Band. Mit
mitreißenden Trommelschlägen, einer
spektakulären Choreografie und
visuellen Effekten verwandelte die
Gruppe die Eröffnung in ein multisensorisches
Erlebnis.
Podiumsgespräch: „Gemeinsam
erfolgreich – Verantwortung,
Wachstum, Zukunft“
Den Auftakt in den Netzwerkabend
bildete ein hochkarätig besetztes
Podiumsgespräch unter der
Leitung von Karin Bauer. Mit dem
Titel „Gemeinsam erfolgreich – Verantwortung,
Wachstum, Zukunft“
diskutierten Mag. Michaela Roither
(CEO Industriellenvereinigung NÖ),
MMag. Andrea Raffaseder (COO
Chief Operations Officer der USM
und COO Umdaschgroup), Herbert
Traxler (CEO - Member of the Management
Board LKW WALTER
Internationale Transportorganisation
AG) sowie Mag. Oskar Zettl (CEO
Toyota Material Handling Austria)
über die Bedeutung von Solidarität
und Zusammenarbeit in herausfordernden
Zeiten. Ausgehend von
der Leitfrage „Was macht Sie in
einer wirtschaftlich sehr herausfordernden
Zeit zuversichtlich?“ entwickelte
sich ein lebendiger Austausch,
geprägt von Optimismus
und Zukunftsvertrauen. Kultureller
Höhepunkt & Rundgänge Für den
Hiroshi Kuriyama gratuliert Oskar Zettl
emotionalen Höhepunkt im Rahmen
der Banddurchschneidung sorgte
Drumatical Theatre: Mit mitreißenden
Trommelschlägen, spektakulärer
Choreografie und visuellen
Effekten verwandelte die Gruppe
die Eröffnung in ein multisensorisches
Erlebnis. Den Höhepunkt der
Bühnenshow bildete die feierliche
Banddurchschneidung im Beisein
von Mag. Marlene Zeidler-Beck,
dem japanischen Botschafter Iwama
Blick in die Halle
sowie den hochrangigen Vertretern
der Europazentrale und dem österreichischen
Board-Member Davide
Santi und Gastgeber Mag. Zettl. Im
Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit,
die neue Zentrale bei geführten
Rundgängen kennenzulernen. Stationen
zu den Themen Firmenhistorie,
Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft,
Sicherheit und Gesamtlösungen für
die Intralogistik machten die Toyota-Philosophie
unmittelbar erlebbar.
Außenansicht - Mehr unter: www.toyota-forklifts.at
Festansprache von Hiroshi Kuriyama
Symbol für Partnerschaft
und Nachhaltigkeit
Die neue Firmenzentrale ist sichtbarer
Ausdruck der Markenwerte
Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit
und gesellschaftliche Verantwortung.
Gleichzeitig steht sie für
eine langfristige Investition in den
österreichischen Markt und für die
enge Zusammenarbeit mit Kunden,
Lieferanten und Kommunen.
Toyota Material Handling
Toyota Material Handling ist weltweit
führend in der Entwicklung und
Umsetzung innovativer Intralogistiklösungen
– von manueller Lagertechnik
bis zu vollautomatisierten
Systemen. Die Unternehmensphilosophie
basiert auf dem Toyota Werten
(kontinuierliche Verbesserung,
Respekt für Menschen) und dem Toyota
Production System (Just-in-Time,
Qualität im Prozess, klare Standards).
Nachhaltigkeit ist integraler
Bestandteil der Strategie: emissionsfreie
Technologien, energieeffiziente
Produktion und Kreislaufwirtschaft
prägen das Handeln. Ziel ist es,
langfristige Partnerschaften aufzubauen
und die Wettbewerbsfähigkeit
von Kunden weltweit zu stärken.
05/25
21
INNERBETRIEBLICHE LOGISTIK
Multifunktionaler Reinigungsroboter
Denzel Robotics präsentiert mit dem neuen Gausium Omnie den ersten multifunktionalen
Reinigungsroboter für komplexe Gebäudestrukturen. Ein Gerät, vier
Verfahren: Mit Vorkehren, Kehren, Staubwischen und Nass-Schrubben in einem
System setzt Gausium neue Maßstäbe für die Reinigung hochfrequentierter
Gebäudeumgebungen.
Mit dem Omnie erweitert
Gausium sein Portfolio
an autonomen Reinigungsrobotern
um ein Modell, das
insbesondere für komplexe und
dynamisch genutzte Gebäudeumgebungen
entwickelt wurde. Das
Gerät vereint mehrere Reinigungsarten
in einem System – Vorkehren
(Pre-Sweep), Kehren, Staubwischen
(Dust-Mopping) sowie Nass-
Schrubben – und adressiert damit
einen entscheidenden Bedarf im
Gebäudemanagement, wo zuverlässige
Reinigung von Flächen mit
gemischter Verschmutzung in nur
einem Arbeitsgang gefragt ist.
22
Facility Management
Im Facility Management steigt der
Druck, Flächen effizient, nachhaltig
und zuverlässig zu betreiben – und
das bei gleichzeitigem Personalmangel.
Architektur- und Planungsbüros
berücksichtigen daher zunehmend
bereits in der Konzeptionsphase Aspekte
wie Reinigungsfreundlichkeit,
Betriebskostenoptimierung und Automatisierung.
Der neue Gausium
Omnie eröffnet hier neue Möglichkeiten:
Durch seine Multifunktionalität
reduziert er den Einsatz mehrerer
Maschinen und Arbeitsgänge,
wodurch nicht nur Personalressourcen
geschont, sondern auch dynamische
Flächen mit viel Bewegung
schneller wieder nutzbar werden.
Intelligente Navigation
für hochfrequentierte Zonen
Ausgestattet mit 360°-Kameras
und 3D-LiDAR-Sensorik, erkennt
der Omnie dynamische Hindernisse
in Echtzeit. Das macht ihn besonders
geeignet für öffentliche und hochfrequentierte
Räume wie Flughäfen,
Bahnhöfe, Einkaufszentren oder sogar
Parkhäuser. Dort, wo Menschenströme,
Fahrzeuge und wechselnde
Hindernisse zusammentreffen, garantiert
er eine kontinuierliche Reinigung
ohne Unterbrechungen. Seine
Autonomiezeiten von bis zu drei
Stunden im Nass-Schrubbmodus
und acht Stunden beim Kehren oder
Staubwischen sowie eine Ladezeit
05/25
Seit 2023 werden Gausium-Roboter über den neuen Geschäftsbereich der Denzel-Gruppe
– Denzel Robotics – exklusiv nach Österreich importiert und über ein autorisiertes Partnernetz vertrieben.
von nur rund zwei Stunden ermöglichen
eine flexible Einbindung in bestehende
Reinigungspläne. Über Remote-Deployment
und Fernwartung
können Betreiber den Omnie zudem
unkompliziert in unterschiedlichen
Bereichen im Gebäude einsetzen.
Von Scrubber bis zum Phantas –
jetzt auch multifunktional
Mit den bisherigen Scrubber 50
und Scrubber 75 Modellen und
Phantas hat sich Gausium bereits
im Bereich autonomer Nassreinigung
und kompakter Reinigungsaufgaben
etabliert. Der Scrubber 50
eignet sich vor allem für mittlere
Flächen und in Verbindung mit einer
Dockingstation übernimmt er das
Laden sowie das Befüllen und Entleeren
des Behälters selbstständig,
wodurch ein nahezu vollautonomer
Betrieb möglich ist. Der Scrubber
75 ist mit breiter Arbeitsfläche und
großem Tankvolumen für große,
offene Flächen optimiert – etwa in
Logistik- und Produktionshallen
oder zum Beispiel auch in großen
Einkaufszentren.
Kompakte Bauform
Der Phantas wiederum ist dank
seiner kompakten Bauform und
intelligenten Navigation ideal für
kleinere, stark strukturierte Flächen.
Alle drei Modelle sind auf
bestimmte Reinigungsaufgaben
spezialisiert – insbesondere auf die
Scheuersaug-Funktion. Der neue
Omnie erweitert dieses Spektrum,
indem er zusätzlich Vorkehr- und
Kehrfunktionen integriert und so
Auch für rauhe Umgebungen geeignet
auch Umgebungen mit wechselndem
Schmutzprofil in nur einem
Arbeitsgang abdecken kann.
Industrielle Ergänzung:
der neue Beetle
Parallel zur Einführung des Omnie
stellte Gausium mit dem Beetle
eine robuste autonome Kehrmaschine
für industrielle Großflächen
vor. Mit einer Flächenleistung
von bis zu 3.780 m² pro Stunde
und einem großen Schmutzauffangbehälter
bewältigt er Staub,
Sand, Holzspäne oder sogar Verpackungsreste
– also typische Grobverschmutzungen
in Lager- und
Produktionsumgebungen. Durch
seinen Spot-Cleaning-Modus erkennt
er Verunreinigungen und reinigt
sie gezielt und autonom – auch
in stärker frequentierte Zonen - und
steigert so die Gesamteffizienz der
Reinigung.
Ergänzende Spezialisten:
Vacuum 40 und Phantas
Für Umgebungen, in denen Teppichreinigung
eine besondere Rolle
spielt, bietet Gausium mit dem
Vacuum 40 eine autonome Lösung,
die speziell für den Einsatz auf textilen
Bodenbelägen optimiert ist.
Durch seine leistungsstarke Saugtechnik
und das integrierte Bür-
stensystem entfernt er zuverlässig
Staub und Schmutz aus Teppichflor
– ideal für Hotels, Büros oder Konferenzzentren,
in denen Sauberkeit
und ein gepflegter Ersteindruck
entscheidend sind. Mit dem Phantas
adressiert Gausium kleinere
und besonders verwinkelte Flächen.
Dank seiner kompakten Bauform
und intelligenten Navigation eignet
er sich optimal für Coworking-
Spaces, kleinere Einzelhandelsflächen
oder Fitnessstudios. Seine
Fähigkeit, selbst enge Gänge und
schwer zugängliche Ecken autonom
zu reinigen, macht ihn zum
perfekten Partner für Betriebe mit
kleinteiliger Raumstruktur.
Technologieführer
Mit dem neuen Omnie unterstreicht
Gausium damit seinen Anspruch,
Technologieführer in der
professionellen Reinigungsrobotik
Ausgestattet mit 360°-Kameras und 3D-LiDAR-Sensorik, erkennt
der Omnie dynamische Hindernisse in Echtzeit.
Fotos: Gausim
Ein abgestimmtes Portfolio für ganzheitliches Facility Management
Mit Scrubber 50, Scrubber 75, Beetle, Vacuum 40, Phantas und Omnie deckt Gausium ein breites
Spektrum an Gebäudetypologien ab:
§ Scrubber 50 für mittlere Flächen mit hohem Autonomiegrad,
§ Scrubber 75 für großdimensionierte, offene Areale,
§ Beetle für industrielle und logistische Einsatzumgebungen,
§ Vacuum 40 für Teppich- und textile Flächen
§ Phantas für kompakte, stark strukturierte Räume,
§ Omnie als Multifunktionslösung für komplexe, dynamische Gebäude mit gemischtem
Verschmutzungsprofil.
zu sein und kann so Gebäudebetreiber
auf ihrem Weg zu mehr Effizienz,
Sicherheit und Nachhaltigkeit
optimal unterstützen.
Mehr unter: www.gausium.at
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größtmögliche Flexibilität in der Planung sowie im Betrieb. Unterschiedlichste Reinigungsanforderungen
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05/25 23
IM GESPRÄCH
Partner für den Maßanzug
I N T E R V I E W
KOMPACK sprach mit einem der Green Packaging Star Award Gewinner des
heurigen Jahres - dem geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Rattpack,
Stephan Ratt - über aktuelle Entwicklungen sowie die wirtschaftliche Lage und
den österreichischen Standort. Zu den Themen gehörten natürlich auch die
letzten Akquisitionen.
KOMPACK: Prinzipielle Frage
zur wirtschaftlichen Lage - Ihr beliefert
ja unterschiedlichste Branchen -
wie sehen Sie das heurige Jahr?
Stephan Ratt: Prinzipiell ein interessantes
Jahr. Gerade der Bereich
der flexiblen Verpackungen ist gut
angelaufen - im Sommer war es
dann sehr ruhig. Dies sicher auch
dadurch, dass heuer wirklich viele
Firmen einen Betriebsurlaub in den
Sommer gelegt haben und somit die
Firmen nicht da waren. Selbst Abnahmen
waren zögerlich. Im Herbst
wiederum ist bisher der klassische
Verpackungsbereich gut gelaufen,
aber der Bereich der flexiblen Verpackung
schwächelte. Alles in allem
dürfen wir aber nicht jammern. Obwohl
wir in manchen Bereichen
niedrigere Preise erzielen, werden
wir das Ergebnis vom Vorjahr wieder
erreichen können. Erfreulich für
uns - alle unsere Werke laufen dreischichtig.
Damit muss man zufrieden
sein, wenn heute selbst der Handel
sagt, dass mehr Umsatz zurzeit nur
durch neue Kunden erzielt werden
kann - das war nicht immer so.
KOMPACK: Gibt es innerhalb
der Ratt-Gruppe besondere News.
Stephan Ratt: Ja - erwähnenswert
ist sicher, dass wir mittlerweile alle
Werke mit Nahwärme betreiben
können (außer Tiefdruck). Damit
sind wir von Öl und Gas unabhängig.
Stolz sind wir darauf, dass wir
mit unserer Prozesskälteanlage mit
Kältemittel mit GWP-Wert <150
betreiben und damit jährlich 323,81
Tonnen CO 2 einsparen. Die Übersiedlung
unseres Dornbirner Werkes
innerhalb der nächsten Jahre ist keine
Neuigkeit.
KOMPACK: Es gab auch weitere
Akquisitionen - erstmals auch mit
einem Schritt Richtung Wien.
Stephan Ratt: Ja das stimmt also
GIKO war ja vor Ort in Vorarlbergwar
für uns aber auch ein wichtiger
Schritt, damit sind wir auch abgesichert,
falls einmal eine Maschine
ausfallen sollte. Mit dem Schritt
Richtung Wien sprechen Sie ECM an.
Dies hat aber nur damit zu tun, dass
wir im Etiketten- und Kennzeichnungsbereich
schon länger auf der
Suche waren. Viele unserer Kunden
wollen von uns eine Komplettlösung,
die wir jetzt auch aus einer Hand
anbieten können. Die Integration
dieser zwei Unternehmen und die
Übersiedlung werden uns sicher
noch bis 2027 beschäftigen.
KOMPACK: Die Integration zu
einer Einheit nimmt also Zeit in Anspruch?
Stephan Ratt: Ja, natürlich - wir
haben jetzt mittlerweile ein breites
Angebotsspektrum - bis da wirklich
alles eine Einheit wird dauert es.
Rattpack ist Ihr Spezialist für Druck
und Verpackung. Ob Karton, Papier,
Wellpappe, Etiketten, Flexible Verpackungen,
Marking oder Service:
Hier bekommen Sie beste Lösungen
in bester Qualität. Aus einer Hand.
Stephan Ratt
Der Maßanzug für Ihr Produkt
kommt von uns. Im One-Stop-Shop,
der Zeit und Geld spart. Nicht jeder
kann aber alles wissen - deswegen
ist die Vernetzung unseres Unternehmens
so wichtig. Wir haben
lauter Werke mit einer hohen Spezialisierung
- das ist heutzutage auch
notwendig, um bestehen zu können.
Dieses Wissen gemeinsam zu nutzen
ist das Ziel.
KOMPACK: Viele sprechen von
Sparkurs - bei Euch hat man dieses
Gefühl nicht.
Stephan Ratt: Auch wir hinterfragen
wo gespart werden kann. Man
darf aber nicht am falschen Ort
sparen. Prinzipiell kann es nur unser
Ziel sein höchstwertige Produkte
unseren Kunden bieten zu können.
Standardverpackungen kommen
längst aus aller Herren Länder -
deswegen sind alle unsere Werke
höchst spezialisiert - nur so funktioniert
es.
KOMPACK: Ihr bringt ja auch
immer wieder neue Lösungen auf
den Markt wie auch murFLEX® beweist.
murFLEX® ist ja in mehreren
Produktbereichen einsetzbar. Mit
dieser Monomateriallösung trefft ihr
ja genau den Puls der Zeit auch ganz
im Sinne der PPWR.
Stephan Ratt: Ja, wie gesagt
wir bemühen uns Speziallösungen
auf den Markt zu bringen. Dafür
haben wir auch eine eigene
große Forschungsabteilung im
Haus. Aber nicht alle Ideen fruchten
sofort. Auch diese Lösung hatten
wir eigentlich schon länger im
Blickwinkel - die Lösung gab es
war aber zu teuer. Wobei uns klar
sein muss, dass viele der neuen
geforderten Lösungen im Sinne
der Nachhaltigkeit natürlich gut
sind, aber nicht unbedingt günstig.
Das muss Europa klar sein. Umso
wichtiger sind die Forschungsabteilungen
und auch die Tests bei
Kunden. Deswegen haben wir uns
auch entschlossen hier in Wolfurt
das Pharmakompetenzzentrum zu
installieren (zu 1/3 schon fertig).
Neben der Forschung und weiterer
Spezialisierung, sind aber die angesprochenen
Integrationen und die
Übersiedlung sicher Themen, die
uns die nächsten zwei Jahre beschäftigen.
Und vergessen wir die
laufenden Verordnungen nicht. Die
angesprochene PPWR ist ja immer
noch nicht fertig verhandelt - die
Lösungen sollen aber demnächst
stehen - viele fragen sich - wie das
funktionieren soll. Auch das ist eine
Investitionsbremse - erst wenn
wirklich Klarheit besteht, wo die
Reise hingeht sind Unternehmen -
gerade in dieser anspruchsvollen
Zeit - bereit Geld in die Hand zu
nehmen.
KOMPACK: Betrifft euch die
internationale Instabilität eigentlich
auch?
Stephan Ratt: Natürlich, als in-
Im Werk Wolfurt entsteht
das Pharmakompetenzzentrum
24 05/25
ternationaler Lieferant sind Zölle
am amerikanischen Markt keine
Freude für uns. Kunden informieren
sich bereits bei amerikanischen Anbietern
über deren Angebote. Aber
irgendwann wird sich auch dieser
Markt wieder beruhigen und auch
in Russland wird hoffentlich wieder
Frieden einkehren - davon kann
dann sicher die 4te Generation die
mittlerweile bei Rattpack arbeitet,
profitieren.
KOMPACK: Die Zukunft ist also
gesichert?
Stephan Ratt: Ja - nachdem es
aber nach wie vor unser Ziel ist unseren
Umsatz auf 250 Millionen bis
2030 zu bringen, sicher trotzdem
kein ruhiger Weg.
Einige Produktmuster
der Rattpack-Gruppe
KOMPACK: Das wird nicht ganz
ohne neue Akquisitionen gehen.
Stephan Ratt: Gespräche gibt es
immer. Ich möchte an dieser Stelle
aber auch erwähnen, dass wir
sehr stolz darauf sind bis jetzt die
Übernahmen immer in „von Mann
zu Mann Gesprächen“ geschafft
zu haben. Aber auch verschiedene
Ideen wie die flexible Dose - die
mittlerweile in vielen Bereichen
umsetzbar wäre - schwirren mir
immer durch den Kopf - neue
hochwertige Produkte auf den
Markt zu bringen die schützen ist
unsere Aufgabe.
KOMPACK: Dann wünsche
ich Ihnen bei der Umsetzung Ihrer
Ziele noch viel Erfolg.
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Der neue Beetle.
Kompakt im Format, stark in der Leistung. Einfach
starten, autonom reinigen – für dauerhaft saubere
Ergebnisse dank intelligenter 3D-Navigation.
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05/25
distributed by Denzel Robotics
25
IM GESPRÄCH / FACHPACK
Ausgezeichnete Produkte
I N T E R V I E W
KOMPACK sprach während der Messe mit dem Green Packaging Star Award
Gewinner in der Rubrik Getränke – Constantia Flexibles. Die Mitarbeiter
freuten sich am dritten Messetag nicht nur über ein reges Interesse der Besucher
an ihrem Messestand, sie sprachen auch gerne über die aktuellen Produktnews.
KOMPACK: Da heute schon der
letzte Messetag ist – wie ist die Messe
bis jetzt verlaufen?
Stefan Lampe, Head of Strategic
Product Management, VP: Wir sind
mit dem Verlauf der Messe in Nürnberg
sehr zufrieden. Wie immer ist
hier das Interesse an unseren Neuigkeiten
groß.
KOMPACK: Zu den Neuigkeiten
gehört auch Ihre gestern ausgezeichnete
Lösung Eiskaffee mit gutem
Gewissen – ComforLid spart 25 %
Kunststoff und reduziert den CO2-
Fußabdruck um bis zu 43 %. Können
Sie diese Lösung nochmals kurz
erkären?
Stefan Lampe: Gerne. Ich muss
dazu sagen - wir haben schon länger
an dieser Lösung gearbeitet.
Nach Corona ist dann nochmals
ein Schub in die Entwicklung gekommen.
Wie so oft, wenn Kunden
an uns herantreten, steht der Umweltgedanke
im Vordergrund. Hier
konnten wir nicht nur dank Einsatzes
von Low Carbon Alu punkten.
Bei der Umsetzung für die Molkerei
Schwarzwaldmilch standen die Unterstützung
der Recyclingfähigkeit
(hervorragende Separierbarkeit
der Materialien), eine deutliche
Materialeinsparung sowie die Reduktion
des CO 2 -Fußabdrucks im
Fokus. Herkömmliche Trinkbecher
für Eiskaffee umfassen oft Kunststoff-Stülpdeckel
und/oder zusätzliche
Strohhalme, die etwa 25 % des
gesamten Kunststoffs dieser Verpackungen
ausmachen. Im Vergleich
zu Stülpdeckeln und Strohhalmen
konnte der Kunststoff-Einsatz hier
um etwa ein Viertel reduziert werden.
Zusätzlich wurde das Produkt
von 50μ Aluminium und 40 g Coex
PP auf 45μ Aluminium und 35
g Coex PP abgedünnt. Durch den
Einsatz von Low Carbon Aluminum
und die Dickenreduzierung sinken
die Emissionen um bis zu 43 %.
KOMPACK: Die Lösung ist bei
Schwarzwaldmilch schon im Einsatz?
Zufriedenes Constantia Flexibles Team - Stefan Lampe,
Martina Schildendorfer und Claus Dworschak
Stefan Lampe: Ja und das nicht
nur in dort – mittlerweile gibt es europaweit
eine Vielzahl an Kunden.
Claus Dworschak, Strategic
Product Manager ergänzt: Das
Tolle für die Kunden ist auch, dass
sie hier nichts Neues probieren
müssen. Dank der guten Zusammenarbeit
bei der Entwicklung vom
Maschinenhersteller bis zu uns als
Hersteller, ist es gelungen, dass
ComforLid auf konventionellen
Abfüllanlagen läuft, sodass keine
Investitionen auf Kundenseite
erforderlich sind. Die patentierte
Verpackungslösung mit individuell
gestaltbarer Trinköffnung ist eines
der Produkte, das auf besonderes
Interesse stößt – wie auch unser
beim letztjährigen deutschen Verpackungspreis
ausgezeichnetes
Produkt EcoPeelCover. (EcoPeel-
Cover ist auch in Varianten aus
Low Carbon Aluminum sowie mit
ASI-Zertifizierung erhältlich. Diese
Spezifikation wurde auch mit dem
WorldStar Award 2025 ausgezeichnet).
KOMPACK: Das ist die innovative
Deckellösung mit reduzierter
Materialstärke für PP-Bechermaterialien?
Claus Dworschak: Ja hier haben
wir eine Verringerung der Aluminiumdicke
um 25% und der Beschichtung
um 50% erreicht. Trotz
der geringeren Materialstärke
entspricht EcoPeelCover den Standards
gestanzter Deckel hinsichtlich
Durchstoßfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit
und Abziehbarkeit. Die
Innovation bietet optimalen Schutz
vor Wasserdampf und Sauerstoff und
eignet sich damit hervorragend für
die Qualitätserhaltung von Milchprodukten.
KOMPACK: Ein Thema auf der
Messe ist aber sicher auch die Übernahme
von Aluflexpack.
Martina Schildendorfer,
Innovation & Product
Sustainability Manager: Mit der
Erweiterung der Unternehmensgruppe
präsentiert Constantia Flexi-
bles auf der FachPack ein deutlich
breiteres Produktportfolio. Interessant
dabei ist, dass beide Unternehmen
in einigen Bereichen ähnliche
Entwicklungen hinter sich hatten.
Gerade im Bereich der Pouch-Lösungen
haben wir jetzt neue interessante
Lösungen. In Zusammenarbeit
mit dem Maschinenhersteller Syntegon
präsentieren wir ein Beispiel
aus der industriellen Anwendung:
Auf der PMX-Linie von Syntegon
gefertigte Pouches zeigen, wie leistungsfähig
die Monomaterialien
EcoLamHighPlus (Mono-Polyethylen)
und EcoVerHighPlus (Mono-
Polypropylen) in der Praxis sind.
KOMPACK: Die Pouch-Lösungen
sind in verschiedenen Bereichen
einsetzbar?
Martina Schildendorfer: Ja, wir
bieten leistungsfähige, durchdachte
Verpackungslösungen für Lebensmittel,
Tiernahrung, Molkereiprodukte,
Süßwaren und Pharmazeutika
an. Dank eines vollständig integrierten
Produktionsprozesses – von der
Folienherstellung bis zur Pouchformung
mit Features wie Zipper
oder Spouts – erreichen wir kürzere
Lieferzeiten und maßgeschneiderte
Lösungen bei gleichbleibend hoher
Qualität.
KOMPACK: Auch im Druck gibt
es neue Lösungen?
Claus Dworschak: Sie sprechen
sicher die neue K3 Becher Lösung
mit Digitaldruck an. Eine im österreichischen
Labor entwickelte Möglichkeit
kommt seit April am Standort
Kopenhagen, wo eine hochmoderne
Digitaldrucklinie installiert
wurde, zum Einsatz. Erstmals ermöglicht
eine Anlage wasserbasierten
Digitaldruck auf Aluminium-
und PET-Substraten. Durch den
Verzicht auf Druckplatten oder Klischees
verkürzt sich die Zeit von der
Gestaltung bis zum fertigen Druck
erheblich – bei einer Abdeckung
von 93 Prozent der Pantone-Farben.
Gleichzeitig ermöglicht das System
eine individualisierte Massenproduktion
und reduziert Materialabfall.
Geschwindigkeit, Preis und Qualität
stimmen hier auch bei kleinen Losgrößen.
KOMPACK: Danke fürs Gespräch!
26 05/25
RESOURCENSCHONUNG
Integrierte Kreislaufwirtschaft
Wie funktioniert Kreislaufwirtschaft? Diese Frage stand im Mittelpunkt zweier
Informationstage im ORF, die am 30. 09. und 01. 10. 2025 am ORF-Mediencampus
Wien stattfanden. Gemeinsam mit der Altstoff Recycling Austria AG
(ARA), der MA 48 sowie den Forschungspartnern Fachhochschule Salzburg
und Johannes Kepler Universität Linz (JKU) informierte der ORF seine
Mitarbeiter:innen über Ressourcenschonung und Abfallvermeidung.
Die ORF-Mitarbeiter:innen
erhielten Einblicke in
Sammlung, Sortierung
und Recycling – mit dem Ziel, die
Abfalltrennung am größten ORF
Standort zu verbessern. Auch Wiens
Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky
informierte sich vor Ort über die Initiative.
Stadt ohne Verschwendung
„Wir kommen unserer Vision einer
Stadt ohne Verschwendung Schritt
für Schritt näher. Dafür ist es zentral,
Abfälle zu vermeiden und nicht
vermeidbare Abfälle nachhaltig zu
verwerten. Diese Haltung wollen
wir im Alltag der Wiener:innen zur
Selbstverständlichkeit machen. Daher
unterstützen wir Bildungsarbeit
wie im Rahmen der ORF-Nachhaltigkeitstage
ausdrücklich. Wir bringen
das Bewusstsein für die Kreislaufwirtschaft
direkt in den Alltag
der Menschen und bieten konkrete
Handlungsmöglichkeiten für das
Berufs- und Privatleben. Das ist elementar
für die Erreichung der Wiener
Klimaziele“, so Jürgen Czernohorzsky,
Stadtrat für Klima, Umwelt,
Demokratie und Personal.
Klimaziele
„Nachhaltigkeit, Umwelt- und
Klimaschutz sind wichtige Unternehmensziele.
Als klimaaktiv-Pakt-
Partner hat der ORF bereits 2020
Klimaziele formuliert. Eine verbesserte
Mülltrennung und weniger
Restmüll senken nicht nur unsere
Entsorgungskosten, sondern tragen
auch zum Erreichen unserer Klimaziele
bei. Starke Partner:innen wie
die ARA und die MA 48 unterstützen
uns dabei“, betont Eva Schindlauer,
kaufm. Direktorin des ORF.
Arbeitsalltag
„Kreislaufwirtschaft beginnt mit
kleinen Handgriffen. Im Arbeitsalltag
muss es oft schnell gehen – das
schließt die korrekte Trennung von
Abfall aber nicht aus. Ist das Grundwissen
darüber verankert, klappt die
richtige Abfalltrennung automatisch.
Abteilungsleiter MA48 Josef Thon, ARA Vorstand Thomas Eck,
ARA Vorstandssprecher Harald Hauke, kaufm. Direktorin des ORF
Eva Schindlauer und Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie
und Personal Jürgen Czernohorszky/ Foto: © Daniel Willinger
Das ist essenziell, um Fehlwürfe,
die vor allem im Restmüll landen,
zu vermeiden und so das Restmüllaufkommen
zu reduzieren und Ressourcen
zu schonen. Wertstoffe zu
erhalten, ist gut für die Umwelt, die
Erreichung der Klimaziele und auch
aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll“,
erklärt ARA Vorstandssprecher
Harald Hauke.
Moderne Infrastruktur
„Eine leistungsfähige Abfallwirtschaft
beruht auf einem bestens
abgestimmten System, das wir in
Wien ständig weiterentwickeln. Voraussetzung
dafür sind eine moderne
Infrastruktur und der Mut, in Fortschritt
zu investieren. Interne Aktionen
in Unternehmen, wie jene im
ORF, bieten eine ideale Plattform,
um Lösungen zu erproben und gemeinsam
neue Wege zu gehen. Mit
der ARA und dem ORF bündeln
wir unsere Stärken und fördern das
Verständnis für richtige Entsorgung
und nachhaltige Verwertung von
Rohstoffen“, sagt Josef Thon, Abteilungsleiter
MA48.
Vom Reststoff zum Wertstoff
Seit 2019 betreut die ARA das Abfallmanagement
des ORF und trägt
seither maßgeblich zur Verbesserung
der Abfallbilanz bei. Im Rahmen der
gemeinsam mit dem ORF initiierten
Aktionstage wurde insbesondere
über jene Problemstoffe informiert,
die in den vergangenen Jahren häufig
zu Fehlwürfen geführt haben.
Darunter etwa Einweg-E-Zigaretten
oder Batterien. Zwei Tage lang wurde
Mitarbeiter:innen die praktische
Umsetzung von Kreislaufwirtschaft
nahegebracht: In verschiedenen
Stationen, die sich mit zentralen
Bausteinen der Circular Economy
– also Sammlung, Sortierung und
Recycling unterschiedlicher Materialströme
– befassten. Beim Müllchecker-Quiz
der MA 48 konnten
Mitarbeiter:innen ihr Wissen über
Sammlung von Abfällen und Verpackungen
testen. Ausgestellt waren
auch Maschinen, die fürs Recycling
zum Einsatz kommen – darunter ein
Kunststoff-Shredder, der gemeinsam
mit einer Spritzguss-Maschine
von der JKU genutzt wurde, um den
Weg vom Kunststoffabfall bis zum
neuen Produkt zu demonstrieren.
Das Department Design & Green
Engineering der FH Salzburg zeigte
mit einem 3D-Drucker, wie biobasierte
Kunststoffe in neue Formen
gebracht werden können, etwa in
Form von Spielwürfeln.
Mehr unter: www.ara.at
05/25
27
AUSZEICHNUNG
Boxli® 1000: Zwei Preise, ein Ziel –
nachhaltige Verpackung neu gedacht
Mit Boxli® 1000 setzt EVOPACK gemeinsam mit dem exklusiven Partner
TRICOR neue Maßstäbe für nachhaltige Großverpackungen in der Farben- und
Chemieindustrie. Die Lösung überzeugt nicht nur technisch, sondern auch
ökologisch – und wurde dafür gleich doppelt ausgezeichnet: mit dem Deutschen
Verpackungspreis und dem Green Packaging Star Award.
Das junge Unternehmen
EVOPACK aus Ahaus verfolgt
eine klare Mission:
den Übergang von fossilen zu naturbasierten
Verpackungslösungen
aktiv mitgestalten. „Unsere Mission
ist es, den Wandel zur naturbasierten
Chemie zu unterstützen
– für eine Kreislaufwirtschaft mit
Netto-Null-Emissionen“, erklärt
Mitgründer Timo Geiger.
Boxli®100
Boxli® 1000 ist ein Bag-in-Box-
System mit 1.000 Litern Fassungsvermögen,
speziell für wasserbasierte
Farben, Klebstoffe und andere
nicht-Gefahrgut Produkte. Die
Verpackung wird flach geliefert und
lässt sich dank integriertem Automatikboden
schnell und einfach
aufrichten. Im Deckelmodul befindet
sich ein Inliner mit Einfüll- und
Auslaufventil – sofort einsatzbereit
und verdrehsicher montierbar durch
acht seitliche Laschen, die wie ein
Trichter funktionieren.
Keine Oxidation
Das System schützt die Inhalte zuverlässig
vor Oxidation und Fremdeinflüssen
während des gesamten
Produktlebenszyklus. Für die Farbenindustrie
bedeutet das: PPWR
Konform und weniger oder gar kein
Einsatz von Bioziden – zwei riesige
Vorteil im Hinblick auf EU-Vorgaben
und Produktsicherheit. Boxli®
1000 besteht zu bis zu 90 % aus
recycelbaren Materialien aus nichtfossilen
Quellen. Im Vergleich zu
herkömmlichen Großverpackungen
lassen sich:
qCO 2 -Emissionen um
bis zu 70 % senken
Ehrung beim Green Packaging Star Award und beim ...
qTransport- und
Lagerkosten deutlich reduzieren
qNachhaltigkeitsziele bis
zu 50 % schneller erreichen
Ringmetall SE
Die Ringmetall SE hat sich mit
49 % an EVOPACK beteiligt und
bringt ihre Expertise aus der Liner-
Produktion direkt in die Produktentwicklung
ein. Die Industrial Packaging
Liner Gruppe – darunter Unternehmen
wie Rhein-Plast GmbH,
NITTEL Halle GmbH und Tesseraux
Spezialverpackungen GmbH
– unterstützte die Markteinführung
aktiv.
Über die Ringmetall Gruppe
Zweieinhalbjahre Arbeit
Die Gründer von EVOPACK –
Timo Geiger, Florian Ebinger und
Ankith Subramanian – vereinen
Know-how aus Farbe, Verpackungstechnik,
und Konstruktion/
Design. Ihr Ziel: eine Verpackung,
die vor Verkeimung schützt, ohne
Konservierungsmittel – und dabei
den Anforderungen moderner Industrieprozesse
gerecht wird. Ganz
im Sinne der nachhaltigen EU-
Regularien. So entstand in zweieinhalb
Jahren Boxli® 1000, eine
hygienische und nachhaltige Verpackungslösung,
die das Produkt
sicher und bis zum letzten Tropfen
schützt und praktisch keine Konservierungsmittel
benötigt.
Erste Bestellungen
Seit der Preisverleihung auf der
FACHPACK wurde Boxli® 1000
bereits bei fünf namhaften Klebstoffherstellern
erfolgreich frei-getestet.
Die ersten Bestellungen sind
eingegangen – bald erhalten Kunden
ihre wasserbasierten Produkte
in der neuen Verpackung.
Erfolg
„Was für ein Erfolg!“, freut sich
Geiger. „Auf der Messe haben wir
viele spannende Gespräche geführt
und direkt neue Tests vereinbart.
Wir sind gespannt, was sich
in den nächsten Monaten daraus
entwickelt.“ Ursprünglich für die
... deutschen Verpackungspreis
Farbenindustrie entwickelt, eignet
sich Boxli® 1000 auch für andere
Branchen – etwa Kosmetik, Klebstoffe
und sogar für Lebensmittel. .
Voraussetzung ist ein hoher Hygienestandard
im Unternehmen. EVO-
PACK bietet hierzu umfassende
Beratung – sowohl zur Verpackung
als auch zur Hygiene.
EVOPACK ist jederzeit
erreichbar – nicht nur auf Messen:
www.evopack.tech oder
info@evopack.tech
LinkedIn: EVOPACK Profil
„Sie möchten wissen, ob Ihr Produkt
von den Vorteilen von Boxli®
1000 profitieren kann? Kontaktieren
Sie uns – wir beraten Sie gerne!“ so
Timo Geiger und weist auch auf den
nächsten Termin hin:
„Besuchen Sie EVOPACK beim
VILF Event vom 17.–19. November
in Ludwigshafen.“
Mehr unter:
www.ringmetall.de
Ringmetall SE ist ein international führender Spezialanbieter für Industrieverpackungen (Industrial Packaging).
Das Unternehmen produziert hochsichere Verschlusssysteme und Innenhüllen für Industriefässer für die chemische,
pharmazeutische und die lebensmittelverarbeitende Industrie. Darüber hinaus bietet Ringmetall innovative Verpackungslösungen
für die Getränkeindustrie an.
Mit Produkten, die zu einem hohen Anteil recyclebar sind, leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Stärkung der
Kreislaufwirtschaft und der Nachhaltigkeit seiner Endkunden. Neben der Konzernzentrale in München ist die Unternehmensgruppe
mit weltweiten Produktions- und Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, der
Türkei, den Niederlanden sowie China und den USA vertreten. 2023 erwirtschaftete Ringmetall mit 867 Mitarbeitenden einen
28 05/25
Konzernumsatz von 181,6 Millionen Euro.
Mehr unter: www.ringmetall.de
FACHPACK
Dancing with Robots
Unter dem Motto „Dancing with Robots“ zeigte TRAPO zur FACHPACK vom
live Crate- und Karton-Handling in Perfektion! Vor mehr als 33 Jahren debütierte
das Erfolgsunternehmen aus dem Westmünsterland bei der FACHPACK:
Es war der Beginn einer ganz besonderen Erfolgsgeschichte!
Die Live-Performance zeigte
in diesem Jahr das Handling
wiederverwertbarer
Crates und Kartons bis 35 kg Gewicht
– angeliefert auf Quer- und
Längspalette. Sie finden in nahezu
allen Branchen Verwendung und
sind fester Bestandteil nachhaltiger
Lieferketten – von der Lebensmittelbis
zu Automobilindustrie.
Durchdachts Lagermanagement
Ihre standardisierten Konstruktionsmerkmale
bewähren sich gleichermaßen
in hochautomatisierten
Fertigungsprozessen und durchdachtem
Lagermanagement.
Zusammenspiel
TRAPO zeigte das synchrone Zusammenspiel
von zwei Knickarmrobotern
– einem Cobot (TCP Serie)
und einem Hochleistungsmodell,
verbunden mit Fördertechnik und
einem autonomen mobilen Roboter (
Wartungsfreundlich.
Bestückt ist der Cobot mit einem
wartungsfreundlichen Sauggreifer,
der Akteur aus der HRS-Serie
(High-Speed Robot System) mit
einem Gabelgreifer. Die Aufgabe:
Im Wechsel Crates und Kartons zu
palettieren und zu depalettieren. Eine
Aufgabe, die höchste Präzision
beim passgenauen Ineinanderstapeln
der Crates erfordert. Den Wechsel
von Voll- und Leerpaletten übernimmt
ein flexibler Roboter, der auf
kleinstem Raum autonom agiert.
Kundenindividuelle
Automatisierung
In Nürnberg empfahl sich das Unternehmen
aus dem westfälischen
Gescher-Hochmoor als Systemintegrator
mit umfangreichem eigenen
Produktportfolio. Die im TRAPO-
Technikum entwickelten und weltweit
installierten kompakten Hardund
Softwaresysteme basieren auf
einem modularen System. Dank des
Baukastens ergeben sich so zahlreiche
Möglichkeiten, mit denen
individuelle Automatisierungsanforderungen
der Verpackungsindustrie
beantwortet werden können.
Nicole Naue als neue Head
of Marketing präsentierte
stolz den Trapo-Stand
Spezialist auf begrenzter Fläche
Parallel zu stationär verbauter Fördertechnik
stellte das Vertriebsteam
auch mobile Alternativen vor, damit
insbesondere bei begrenzter Fläche
flexibel nutzbarer Raum verbleibt.
Beispielsweise mit dem TRAPO
Cobot Palletizer (TCP Serie) – das
Performance-Modell für den leichten
Einstieg in das automatisierte
Palettieren. Geliefert auf nur zwei
Paletten, kommt der mobil verfahrbare
Roboter der TCP-Serie, der als
„Kollege“ ohne Zaun agieren kann,
überall dort zum Einsatz, wo seine
Palettierleistung gefordert ist.
Greifertechnologie
Optimiert werden die Produktionsprozesse
durch die TRAPO-eigene
Multifunktions-Greifertechnologie,
die Leistung steigert und Produkte
schont.
TRAPO Experience Hubs
mit hohem Praxisbezug
In Produktion und Intralogistik ist
TRAPO Systemlösungsanbieter in
definierten Marktsegmenten – mit
exzellenten Produkten und Produktlösungen,
die den Bedarf von
Endkunden, Systemlieferanten
(OEM/ Original Equipment Manufacturer)
und Maschinenbauer beantworten.
Mehr unter: www.trapo.de
Grafische Darstellung der „Dancing Robots“
05/25
29
Green Packaging Star Award 2025
Am Abend der zweiten Messetages wurden auf der FachPack wieder die „Green Stars“
verliehen. KOMPACK gratuliert an dieser Stelle nochmals allen Gewinnern der Green
Packaging Star Awards und halten den Gewinnern bei den World StarAwards die
Daumen. Sehen Sie hier nochmals die ausgezeichneten Produkte:
RUBRIK - Getränke
Constantia Flexibles International GmbH - www.cflex.com
Eiskaffee mit gutem Gewissen – ComforLid spart 25 % Kunststoff und reduziert
CO 2 -Fußabdruck um bis zu 43 %
ComforLid von Constantia Flexibles verfolgt das übergeordnete Ziel, die Kreislaufwirtschaft
zu fördern, indem es eine nachhaltigere Verpackungslösung für On-the-Go-Getränke bietet.
Bei der Umsetzung für die Molkerei Schwarzwaldmilch standen die Unterstützung
der Recyclingfähigkeit (hervorragende Separierbarkeit der Materi-alien), eine deutliche
Materialeinsparung sowie die Reduktion des CO2-Fußabdrucks im Fokus.
Constantia Flexibles hat das ComforLid entwickelt, eine innovative und patentierte
Verpackungslösung, die die Ecolutions-Produktlinie ideal ergänzt. Comfor-Lid besteht
aus einer Aluminium- und einer coextru-dierten Kunststoff-Schicht mit individuell
gestaltbarer Trinköffnung. Die Kunststoffschicht verbleibt auf dem Becher und kann je
nach Verfügbarkeit im jeweiligen Land im PP- oder PO-Strom recycelt werden. Die Aluminiumschicht
lässt sich vollständig abziehen und ist im Aluminium-Strom recyclingfähig.
Diese praktische und hygienische Lösung für Kaffeegetränke
führte zu folgenden Umweltvorteilen und trägt in mehrfacher
Hinsicht zu einer Kreislaufwirtschaft bei:
• Kunststoff-Reduktion: Im Vergleich zu Stülpdeckeln und Strohhalmen
konnte der Kunststoff-Einsatz um etwa ein Viertel** reduziert werden.
• Materialeinsparung: Das Produkt wurde von 50μ Aluminium und
40 g Coex PP auf 45μ Alu-minium und 35 g Coex PP abgedünnt.
30 05/25
• CO 2 -Reduktion: Die abgedünnte Variante bieten wir nun
ausschließlich mit Low Carbon Aluminum an, das mit erneuerbarer
Energie und/oder Rezyklat hergestellt wird. So reduzieren wir den
CO2-Fußabdruck um bis zu 43 % im Vergleich zur
ursprünglichen Variante.
RUBRIK: Produkt - Cooperation
Coca-Cola HBC Österreich GmbH - https://at.coca-colahellenic.com/de
und
Mondi AG - www.mondigroup.com
LitePac Top bei 1,5 Liter PET Limonaden-Multipackungen
(Weltweit einzigartige Umverpackung aus 100% recycelbarem Karton und Kraftpapier
Hug&Hold – 100% recycelbare Getränkeverpackung als Alternative zu Plastikschrumpffolie)
Ziel des Projekts war es, eine nachhaltige, vollständig recycelbare Verpackungslösung für PET-Multipackungen
zu entwickeln, die den hohen Anforderungen an Stabilität, Handhabung und Sichtbarkeit
am Point of Sale gerecht wird. Der Entwicklungsprozess des LitePac Top erstreckte sich über drei
Jahre und umfasste intensive Tests und Anpassungen entlang der gesamten Produktionskette.
Besondere Herausforderungen lagen in der Gewährleistung der Transport- und Lagerstabilität sowie
in der Neugestaltung des Verpackungsdesigns. Die eingesetzte Karton-Banderole und der Karton-Träger
erforderten eine völlige Abkehr von bisherigen Designrichtlinien. Gleichzeitig bot die neue Verpackung
zusätzliche Kommunikationsfläche: Über eine Anleitung und einen QR-Code konnten Konsument:innen
nicht nur zur Interaktion eingeladen, sondern auch direkt über Nachhaltigkeitsmerkmale informiert
werden – inklusive Gewinnspiel mit österreichischen Klimatickets. LitePac Top ist eine weltweit
einzigartige Verpackungsinnovation, die Coca-Cola HBC Österreich im September 2023 als erstes Land
erfolgreich eingeführt hat. Als Branchenvorreiter stellte das Unternehmen sämtliche 1,5-Liter
PET-Multipacks der Marken Coca-Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix von Plastik-Shrinkfolie auf
vollständig recycelbare Karton- und Papiermaterialien um.
Kooperationspartner Mondi lieferte mit einer speziell entwickelten Kraftpapier-Banderole eine Materialinnovation
mit hoher Dehnbarkeit und Reißfestigkeit – entscheidend für sicheren Transport und Handling.
Die Verpackung überzeugt durch drei zentrale Innovationsmerkmale:
1. Einzigartigkeit: Die karton- und papierbasierte Lösung ist bislang weltweit ohne Vergleich.
2. Nachhaltigkeit: Jährlich können bis zu 200 Tonnen Plastik eingespart werden. Alle Materialien sind
zu 100 % recycelbar, die PET-Flaschen bestehen aus 100 % rPET – mit einer CO 2 -Reduktion von bis
zu 70 % gegenüber Neuware.
3. Markenwirkung & Komfort: Das aufmerksamkeitsstarke Design steigert die Regalwirkung und bietet
gleichzeitig einen deutlich höheren Trage- und Nutzungskomfort
RUBRIK: ARA-Sonderpreis
Mondi AG - www.mondigroup.com
re/cycle VacuumPack – Monomateriallösung für
Vakuumverpackungen von Kaffee
Ziel war es, eine recyclingfähige Vakuumverpackung für
Kaffee zu entwickeln, die gleichzeitig die Barriereanforderungen
erfüllt und sich effizient in bestehende
Produktionslinien integrieren lässt. Die Lösung:
re/cycle VacuumPack, eine Monomaterialstruktur auf
Polypropylenbasis, die keine Aluminium- oder Polyamidanteile
enthält und speziell für den Einsatz in Vakuumverpackungen
für Kaffee konzipiert wurde.
Die Struktur ermöglicht zuverlässigen Produktschutz durch ihre Sauerstoff-
und Wasserdampfbarrieren und ist gleichzeitig formstabil,
versiegelbar und vakuumfähig – ohne Kompromisse in der Funktionalität.
Dank ihrer Maschinenkompatibilität lässt sie sich direkt auf bestehenden
Vakuumverpackungslinien einsetzen.
60
Dr. Hauke gratulierte dem ARA-Sonderpreisgewinner
per Videobotschaft
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RUBRIK: Produktpräsentation
Coveris Management GmbH - www.coveris.com
SleeveFlexR Stretch (Stretch-Sleeve-Etiketten)
Coveris hat sich mit dem neuen Produkt SleeveFlexR Stretch zum Ziel
gesetzt, einen echten Sleeve-zu-Sleeve-Kreislauf zu ermöglichen – und
damit einen neuen Maßstab für Nachhaltigkeit in diesem Verpackungssegment
zu setzen. Konkret bedeutet das: Aus gebrauchten Etiketten
entstehen wieder neue, mit einem möglichst hohen Anteil an recyceltem
Post-Consumer-Material. Darüber hinaus unterstützt SleeveFlexR Stretch
Hersteller verschiedenster Markenartikel dabei, die Anforderungen der
neuen EU-Verpackungsverordnung zu erfüllen – und bietet zugleich
attraktive Möglichkeiten für ein starkes, markengerechtes Packaging
Design.
RUBRIK: Produkt
EVOPACK GMBH - www.evopack.tech
BOXLI® 1000
Der Wandel hin zu natürlicherer Chemie erfordert wasser-basierte
und ungefährliche Produkte.
Dieser Wandel bedingt, dass auch die chemische Industrie ihre Produkte
vor Bakterien und Schimmelpilzen schützen muss. Hierfür werden viele
gefährliche Konserviergsmittel einsetzt. Seit 2021 ist dies dank der
Biozid Produkt Regulierung (BPR) nur noch befristet möglich. Das heißt
Produktionsanlagen, Hygienevorsch riften, Produkt formulierungen und
Verpackungen müssen sich der neuen Situation schnellstens anpassen.
Bag-in-Box Verpackungen schaffen in anderen Industrien (Lebensmittel,
Pharma) bereits einen optimalen Produktschutz und helfen dabei
die Umwelt und die Gesundheit zu schützen. Für die chemische
Industrie ist dieses Thema in vielen Fällen noch Neuland.
Für SleeveFlexR Stretch sammelt Coveris bedruckte Stretch-Sleeves
über bestehende Recyclingströme und bringt diese zur Aufbereitung in
die unternehmenseigene Recyclinganlage ReCover. Hier werden die
Druckfarben mit der firmeneigenen Deinking-Technologie aus dem
Material entfernt und wieder zu einem hochwertigen Post-Consumer-
Rezyklat (PCR) aufbereitet.
Das gewonnene PCR-Regranulat wird anschließend in der Coveris
Produktionsstätte im deutschen Warburg für die Herstellung von Sleeve-
FlexR Stretch-Lösungen genutzt – etwa für Getränke, Molkereiprodukte,
Haushalts- und Körperpflegeartikel sowie Spezial- und Agrochemikalien.
Die leichtgewichtigen SleeveFlexR Stretch-Sleeves
aus Low-Density Polyethylene (LDPE) von Coveris
sind elastisch und legen sich ohne Hitze oder
Klebstoff passgenau um Flaschen und Behälter.
RUBRIK: Druck
Mosburger GmbH - www.dunapack-packaging.com/at
Member of Dunapack Packaging
Tragbarer 6er Tray für H-Milch nachhaltig bedruckt
Durch die lange Haltbarkeit der H-Milch bietet sich an, mehrere Packungen auf Vorrat zu kaufen.
Um dies für den Kunden möglichst komfortabel zu machen, ist die gängige Lösung,
die Packungen in eine Kunststofffolie mit Tragegriff einzuschweißen.
Für die Milchwerke Berchtesgaden kam diese Plastik basierte Lösung aus Nachhaltigkeitssicht
jedoch nicht in Frage.
Zielsetzung/Projektbeteiligte:
Nachhaltige Bedruckung der Verpackung durch innovative Drucktechnik.
Verpackung aus voll recyclingfähigem, nachhaltigem Material.
* Befüllen u. Verkleben der Verpackung muss mit bestehender
Automatisierung möglich sein.
* Einhändige Tragefunktion für den Kunden > integrierter Tragegriff
Präsentation der Ware im Supermarkt > Point of Sale
* Schutz gegen Aufplatzen der Milchverpackungen bei Sturz
32 05/25
Innovation: Angaben bei der Einreichung:
„Bei 10.000 gedruckten Bögen sparen wir 37,56kg CO 2 auf Grund
einer für diesen Zweck optimierten GTT-Rasterwalze an unserer
Druckmaschine. Die Anforderung von den Milchwerken nach einer nachhaltigen
Verpackung war für uns Anlass, nicht nur beim Verpackungsmaterial,
sondern auch beim Druck eine Möglichkeit zu finden, den
CO 2 -Fußabdruck zu verringern.
Durch Aufbringen eines Verstärkungsstreifen bei der
Wellpappe-Erzeugung im Bereich des Tragegriffes, bekommt die
Wellpappe die nötige Festigkeit, um das Gewicht der
sechs Milchpackungen tragen zu können.“
RUBRIK. Produktionsprozess
RATTPACK® Flexibles GmbH- www.rattpack.eu
murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-Tierfutter und
murFLEX® PP Clip-Folie von RATTPACK® Flexibles GmbH
Standbodenbeutel
Der murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-Tierfutter setzt neue Maßstäbe im Bereich
nachhaltiger Verpackungslösungen und unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen
Strukturen:
CLOSE THE CIRCLE:
DER S-LINER MULTIFILL
* Mono-PP-Struktur: Die Folie besteht ausschließlich aus mehreren Schichten Polypropylen (PP),
was die Recyclingfähigkeit erheblich verbessert.
* Transparente Hochbarriereschicht: Eine speziell entwickelte, transparente Barriereschicht sorgt
für hervorragenden Produktschutz – ganz ohne Aluminium oder andere Fremdmaterialien.
* Lösemittelfreier Kaschierkleber: Die Verwendung eines umweltfreundlichen,
lösemittelfreien Kaschierklebers gewährleistet eine nachhaltige Produktion und hohe
Beständigkeit für Sterilisationsprozesse.
* Energieeffiziente Produktion
Clip-Folie
Die murFLEX® PP Clip-Folie setzt neue Maßstäbe im Bereich nachhaltiger Verpackungslösungen
und unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Strukturen.
murFLEX® ist die nachhaltige Verpackungslösung der RATTPACK® Flexibles GmbH für
Flexible Verpackungen. Gemeint sind damit Verbunde, die aus einer recyclebaren Verbundstruktur
aufgebaut sind. Durch den sortenreinen Einsatz von Kunststoffen sind murFLEX® Produkte
vollständig recycelbar und können wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden.
Die Verpackungslösung wird individuell an die Kundenbedürfnisse angepasst und ist mit oder ohne
Barrierefunktion erhältlich. „Dank unserer ISCC-Zertifizierung besteht die Möglichkeit,
Folien mit PCR-Anteil (Post-Consumer-Recycling) für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln
herzustellen und so unsere Kunden bei ihrer nachhaltigen Verpackungslösung zu unterstützen. Der
Anwendungsbereich erstreckt sich von Standbodenbeutel, Schlauchbeutel (HFFS, VFFS),
Deckelfolien bis hin zu Clipfolien. Die Marke murFLEX® ist rechtlich geschützt.“ so die
Beschreibung von RATTPACK®
EINE FLEXIBLE LÖSUNG ZUR MEHR-
FACHVERWENDUNG VON EIMERGE-
BINDEN. DURCH DEN EINGELEGTEN,
ENTNEHMBAREN UND SEPARAT
ABFÜLLBAREN S-LINER MULTIFILL
BLEIBT DER ÄUSSERE TRÄGEREI-
MER SAUBER UND KANN MEHRFACH
GENUTZT WERDEN.
RUBRIK - Etiketten - Logistik - Sicherheit
SECURIKETT Ulrich & Horn GmbH - www.securikett.com
E-Commerce PaperSeal with Cut-1ndicator
ENTNEHMBARER
INLINER
PP
EINSPARUNG
REDUZIERTER
CO 2 FOOTPRINT
Problemstellung
Die größte technische Herausforderung bei der Entwicklung des papierbasierten E-Commerce-Siegels
mit Cut lndicator bestand darin, die optimale Stanztechnik und die genaue Platzierung
der klebstofffreien Zone zu definieren. Nur so kann der Schnittindikator im Fall einer Manipulation
zuverlässig und sichtbar auslösen - ein essenzielles Element zur Sicherstellung der
Erstöffnungserkennung.
MINIMALE
UMWELTBELASTUNG
BARRIERE
GEEIGNET
RECYCLEBAR
Beschreibung des nachhaltig umweltfreundlichen Potentials
Die papierbasierten Sicherheitsetiketten ermöglichen es, Verpackungen durchgängig recyclinggerecht
zu gestalten - ohne Abstriche bei der Sicherh eit. Die Etiketten lassen sich vollständig gemeinsam
mit Karton oder Papierverpackungen entsorgen und verursachen in Recyclinganlagen keinerlei
Störungen. Der verwendete Klebstoff ist so gewählt, dass keine Verklebungen oder Rückstände
in der Aufbereitung entstehen - ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen konventionellen
Lösungen am Markt. Mit den PaperVO/D-Etiketten lässt sich der Umstieg auf grüne
Verpackungslösungen leicht realisieren und ESG Ziele aktiv unterstützen.
WIEDERVERWENDUNG
LEICHT GEMACHT.
SAIER Verpackungstechnik
Reutiner Straße 7
D-72275 Alpirsbach
Telefon: +49 7444 611 210
E-Mail: info@saier-web.de
Website: www.saier-web.de
05/25
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RUBRIK: Save Food
Greiner Packaging International GmbH - www.greiner-gpi.com
Click In Siegeldeckel
Das Ziel war es, eine vollständig neue Generation von Siegeldeckeln zu
entwickeln, die mit möglichst effizienten Materialeinsatz auskommt,
die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Verpackungskette verbessert,
und den Inhalt auch nach dem Öffnen bestmöglich schützt. Dadurch wird
ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Kontamination und
vorzeitigem Verderb geleistet.
Mit dem Click In Siegeldeckel hat Greiner Packaging eine Lösung realisiert,
die ohne zusätzliche Siegelplatine auskommt, gleichzeitig sicher
verschließt und in verschiedenste Becherformen integrierbar ist. Die
Entwicklung fokussierte sich auf eine einfache Prägung am Becher,
die es ermöglicht, den Deckel durch ein hörbares Klick-Geräusch sicher zu
verschließen. Dieses Design reduziert nicht nur den Materialverbrauch,
sondern erhöht auch die Nutzerfreundlichkeit deutlich. Darüber hinaus
ermöglicht der Click In Siegeldeckel durch die Verwendung von
Monomaterialien (z. B. PP oder PET) eine deutlich verbesserte Recyclingfähigkeit.
Die Fertigung wurde so konzipiert, dass sowohl tiefgezogene
als auch spritzgegossene Becherformen abgedeckt werden können - ein
Beleg für den hohen Grad an technischer Flexibilität und Innovationskraft.
Die Entwicklung des Click In Deckels verfolgt das Ziel, Verpackungen
nicht nur funktional, sondern auch nachhaltig zukunftsfähig zu gestalten.
Ein zentrales Element dabei ist die konsequente Materialreduktion:
Durch den Verzicht auf eine separate Aluminium-Siegelplatine
wird der Ressourceneinsatz deutlich gesenkt. Gleichzeitig ermöglicht
der Einsatz von Monomaterialien wie PP oder PET eine sortenreine
Wiederverwertung und verbessert die Recyclingfähigkeit signifikant.
RUBRUK: Logistik
Greiner Packaging International GmbH - www.greiner-gpi.com
CUBO - “Umweltfreundliche Logistiklösung”
Ziel des Projekts war es, durch eine Neugestaltung der Geometrie
des Bechers eine nachhaltigere, logistisch effizientere Verpackungslösung
zu entwickeln - ohne dabei Funktionalität, Markenpräsenz oder
Materialvielfalt einzuschränken.
Mit dem CUBO wurde erstmals eine quadratische Becherform im bestehenden
Sortiment der Joghurtbecher eingeführt - ein radikaler
Bruch mit der traditionellen runden Gestaltung. Diese Forminnovation
ermöglichte eine deutlich effizientere Raumnutzung bei Lagerung und
Transport. In Kombination mit einer kompakten Bauweise, flexiblen
Materialoptionen (PP, PET, r-PET) und Designvielfalt (u. a. IML, K3®,
Sleeve) bietet der CUBO ein hohes Maß an technischer und
gestalterischer Anpassungsfähigkeit.
Das Projekt wurde unter Berücksichtigung moderner Designprinzipien,
technischer Machbarkeit in der Produktion sowie
Nachhaltigkeitskriterien umgesetzt. Die robuste Konstruktion erlaubt
den Einsatz von weniger Material bei gleichbleibender Stabilität.
Eröffnet wurde die
Green Packaging Star Award
Verleihung heuer von
WPO-Präsidentin
Luciana Pellegrino
Fotos: © NuernbergMesse
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RUBRIK: Firmenphilosophie
Tana-Chemie GmbH- wmprof.com
Werner & Merz Group
Dosier- und Nachfüllsystem Switch
Ziel: Das Entwicklungsziel von Switch bestand darin, ein Dosier- und
Nachfüllsystem zu designen, das Ökologie und Ökonomie verbindet und
zusätzlich mit dem Aspekt der Anwendersicherheit vereint. Switch sollte
als kombiniertes Dosier- und Nachfüllsystem so anwenderfreundlich,
ressourcenschonend, wirtschaftlich und effizient wie möglich gestaltet
werden sowie für verschiedene zentrale Anwendungsbereiche der professionellen
Reinigung einsetzbar sein. Die Konstruktionsherausforderung
bestand vor allem darin, eine integrierte Dosierkomponente zu entwickeln,
die sich intuitiv bedienen lässt und dabei vier verschiedene Reinigungsrezepturen
trotz unterschiedlicher Viskositäten und Oberflächenspannungen
in der immer gleichen Dosiermenge und Geschwindigkeit
exakt und sicher ausbringt. Weitere zentrale Anforderungen waren
der Einsatz von Recyclat und eine vollständige Recyclingfähigkeit.
Zudem sollte die Dosierflasche einfach nachfüllbar sein.
Umsetzung: Die integrierte Dosierkappe des Switch Systems garantiert
eine sichere und exakte Dosierung von Reinigungsmitteln mittels intuitiver
manueller Betätigung eines Hebels. Aufgrund der cleveren Konstruktion
besteht das Verschluss-System aus lediglich zwei Teilen. Die Ausbringung
ist durch eine Dosierkammer mit Entlüftungsloch gewährleistet. Vier
verschiedene Reinigungsrezepturen können mit je 5 ml dosiert werden,
wobei die Geometrie des Spouts eine feine, gleichmäßige und tropffreie
Ausbringung garantiert. Die Anwendung ist mindestens tausendfach
wiederholbar. Technisch gesehen war der innovative Einsatz eines
rHDPE Spritzgusses besonders anspruchsvoll: Aufgrund des hundertprozentigen
Recyclateinsatzes war ein undefiniertes Schwindungsverhalten
beider Verschlussteile zu erwarten. Eine anspruchsvolle Konstruktion
des Werkzeugs war notwendig, um Herausforderungen wie Einfallstellen
und Maßhaltigkeit zu meistern.
RUBRIK: Publikumsaward
Marzek Etiketten+Packaging GmbH - www.marzek.at
Material- und Energieeinsparung durch smarte Formatänderung
Das Projekt der Blanco-Etiketten für den Weinbaubetrieb „Bauer – Der
Weinbauer“ in Ebenthal beweist, dass nachhaltige Verpackungs- und
Etikettenlösungen nicht immer nur durch innovative Technologien oder
den Einsatz spezieller Bedruckstoffe erzielt werden. Dieses Beispiel zeigt
eindrucksvoll, dass auch einfache, aber wohlüberlegte Änderungen zu
einer entscheidenden Einsparung von natürlichen Ressourcen führen
können.
Bei diesem Etikett konnte durch eine gezielte Formatoptimierung der
Materialeinsatz deutlich reduziert und die Produktion effizienter gestaltet
werden: Statt wie bisher separate Vorder- und Rücketiketten
herzustellen – was einen hohen Folienverbrauch und doppelte Durchläufe
auf der Druckmaschine bedeutet – wird nun ein einziges, breites
Etikett produziert, das durch die entsprechende Applikation
auf der Flasche Vorder- und Rückseite zugleich abdeckt.
Diese Maßnahme führt nicht nur zu einer erheblichen Einsparung
an Folienmaterial, sondern ermöglicht auch eine energieeffiziente
Herstellung in nur einem Produktionsschritt. Ergebnis ist ein
echter Beitrag zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.
Innovationsgrad: Nachfüllkonzepte sind in der professionellen
Reinigungsbranche bislang noch nicht verbreitet. Dabei sind diese
nicht nur ökologisch vorteilhaft, sondern auch in vielerlei Hinsicht
wirtschaftlich sinnvoll. Unser innovatives Switch System verbindet
eine präzise Dosierung mit intuitiven und kostengünstigen Nachfüllmöglichkeiten.
Die Komponente des Nachfüll-Standbeutels aus
Monomaterial ist patentiert und wurde mehrfach mit Innovationspreisen
ausgezeichnet. Die Kombination von Flasche und Dosierkappe
mit dem dazugehörigen Nachfüllbeutel stellt eine umfassende und
revolutionäre Lösung für die gesamte Branche dar. Alle Komponenten
tragen effektiv zur Kreislaufwirtschaft bei und setzen neue Maßstäbe in
Bezug auf hundertprozentige Recyclingfähigkeit und Abfallminimierung.
Durch die integrierte Dosierkappe entfällt der Zwischenschritt des manuellen
Abmessens und des potentiellen direkten Kontakt des Reinigungspersonals
mit den ultrakonzentrierten Reinigungsmitteln. Die Gefahr
der Überdosierung wird minimiert. Zusätzliche Kosten für separates
Dosierzubehör entfallen. Alle Komponenten der Verpackung und der
Rezeptur lassen sich gemäß Cradle-to-Cradle-Prinzip in einem biologischen
oder technischen Kreislauf führen und tragen so zu einer
effektiven Kreislaufwirtschaft bei. Switch ist somit einzigartig in der
Kombination von Anwendersicherheit mit Kosteneffizienz, starker
Reinigungsleistung und höchsten Nachhaltigkeitsbestrebungen.
05/25
35
GESUNDHEIT
HebeFit Tagung
Im September fand erstmals die HebeFit Tagung bei der Handhabungstechnik Winter
GmbH statt. Ein spannender Tag mit inspirierenden Vorträgen, praktischen Live-Demos
und der Möglichkeit, die smarten Lösungen von HtW direkt vor Ort auszuprobieren
fand positive Zustimmung von allen Teilnehmenden.
Besonders wurde die Chance
geschätzt, sich mit
Fachleuten aus verschiedensten
Branchen zu vernetzen, für
gegenseitigen Austausch und neue
Perspektiven. HtW ist Ihr österreichischer
Spezialist für intelligente
Hebe- und Handhabungstechnik.
Mit den durchdachten Lösungen
– von Vakuumhebern über Krananlagen
bis hin zu Palettenspendern
– optimieren Kunden nicht nur ihre
Arbeitsprozesse, sondern schaffen
auch eine sichere und ergonomische
Umgebung für die Mitarbeiter. Geschäftsführer
Werner Winter: „Unser
Anspruch: maßgeschneiderte Technik,
die entlastet, Effizienz steigert
und nachhaltig überzeugt und unsere
Vision: „Menschen und Maschinen
gesund zu halten“ – mit
Qualität, die man spürt.“
Gesundheit
Die Tagung begann mit dem Vortrag
einer Arbeitsexpertin der AUVA
Eröffnungsansprache von Geschäftsführer Werner Winter
Lisa Konrad sowie einer Präsentation
mit praktischen Übungen (am Arbeitsplatz)
einer zertifizierten Physiotherapeutin.
Ebenso überzeugten
bei der Tagung die Vorstellung der
smarten Lösungen von HtW. Im
hauseigenen Demoraum gab es
auch Live-Vorführungen und die
Möglichkeit, die unterschiedlichen
ergonomischen Arbeitshilfen in der
Vorführhalle selbst zu testen. Mit
einem Networking beim gemeinsamen
Grillen klang die Tagung aus.
Der Chef persönlich war dabei nicht
nur erster Ansprechpartner sondern
auch Grillmeister. Diese Veranstaltung
soll nicht die letzte ihrer Art
beim Hebespezialisten gewesen sein.
Weitere Temine werden in Kürze bekanntgegeben.
Mehr auch unter:
www.h-t-w.at
Interessante Vorträge von AUVA Mitarbeiterin Lisa Konrad MSc und
Physiotherapeutin Johanna Pollak BSc sowie HtW/eigenen Mitarbeitern
ghörten genauso zum Programm, wie auch das Probieren der Hebelösungenen
und der Pausenempfehlungen zur Körperbtätigung (Foto rechts)
Die Teilnehmer überzeugten
sich von den Vorteilen
der HtW Lösungen
36
05/25
Für die Verpflegung sorgte Werner Winter selbst
Im Vorführraum wurden die Lösungen auf Herz und Nieren geprüft
DRINKTEC
Der perfekte Verschluss
AROL bietet automatische Verschließmaschinen für eine breite Produktpalette,
darunter kohlensäurehaltige und stille Erfrischungsgetränke, Energydrinks, Sportgetränke,
Kaffee- und Teegetränke sowie Nahrungsergänzungsmittel. Unabhängig von
Getränkeart, Flaschenformat oder Produktionsvolumen bietet AROL für jeden Bedarf
die passende Verschließmaschine.
Auf der drinktec 2025 präsentierte
AROL seinen
„MORE“-Ansatz: nicht nur
leistungsstarke Verschließmaschinen,
sondern ein komplettes Ökosystem,
das mechanische Innovation,
intelligente digitale Tools und
maßgeschneiderten Kundenservice
vereint.
Innovationen auf der
Messe in München
Die EQUATORQUE IQ mit 39
Köpfen ist kompakt und effizient:
Diese Maschine liefert bis zu 20%
mehr Leistung auf 30% weniger
Platz als Vorgängermodelle und
hat FDA-konformes, hygienisches
Design mit externer Topload-Verstellung
und direktem Drehmomentregler.
Sie spart bis zu 1000W
und passt sich ohne Formatwech-
sel an verschiedene Flaschen an.
Einige Musterbeispiele/Fotos: AROL
Komplette
Verschlusszuführungslinie
Das Low-High-OVER-System
verbessert Sicherheit und Wartung.
Es umfasst KI-gestützte Inspektionseinheiten
mit konfigurierbaren
Bildverarbeitungsstationen, statistischer
Analyse und einer benutzerfreundlichen
Oberfläche. Schwerkraftgeführte
Verschlüsse werden
durch ein Vakuumförderband und
einen Taktstern auf Abstand gehalten,
während der Flat Buffer einen
unterbrechungsfreien Durchfluss
gewährleistet. Der Ion-Xcl-Entstauber
entfernt 99,99% Mikroplastik
und Partikel und gewährleistet
so die Produktsicherheit.
Neuer
Verschlusszubringer
„Auf der Messe zeigte AROL
ein Verschließerturm sowie einen
neuen Verschlusszubringer
und -sortierer für Leistungen über
25.000Stk/h sowie eine Lösung
für das automatische Entnehmen
und Testen von verschlossenen
Flaschen aus der Produktionslinie.
Tests auf Integrität, Innendruck,
Verschlussqualität usw. und alles
vollautomatisch“ erklärt der österreichische
Partner Gerhard Rapf
(www.rapf.at) Nicht numsonst vertrauen
führende Hersteller der Firma
AROL auf deren zuverlässigen
Verschlusslösungen.
Mehr unter:
https://www.arol.com
Ringwickler
● ● aut. aut. Wickelfolienwechsler
● ● aut. aut. Deckblattrollenwechsler
● ● Doppelwickelkopf uvm.
Ing. Ing. Josef Josef Riegler Verpackungstechnik GmbH & & Co Co KG KG
www.riegler‐verpackungstechnik.com
office@riegler‐verpackungstechnik.com
Tel. Tel. 0043 0043 1 40 1 40 500 500 35‐0 35‐0
05/25
37
WIRTSCHAFT
Neue Anlage für Ausfallsicherheit
Als sich der junge Ferdinand Berger mit dem Hochrad auf die „Walz“ nach
Deutschland begab, konnte man noch nicht erahnen, dass die 1868
gegründete Druckerei Berger 2025 in Österreich in seinem Bereich eines der
größten Unternehmen sein wird, das Digitaldruck, Bogen- und Rollenoffset-
druck sowie industrielle Endfertigung am Standort Horn anbietet. 2379 km
legte er damals zurück und sammelte durch Arbeitsverhältnisse in Berlin,
Hannover und Detmold wertvolles fachliches Wissen. Wieder in der Heimat,
richtete er im väterlichen Betrieb den Tretpressendruck auf Dampfbetrieb
ein. Das war ein großer Fortschritt. Der Fortschritt hat bis heute nicht Halt
gemacht so wurde gerade mit Hilfe des langjährigen Partners GIGANT eine
neue Verpackungsstraße in Betrieb genommen.
Nach der Jahrhundertwende
wurde in die erste LinotypeSetzmaschine
und in
den weiteren Ausbau der Druckerei
mit drei Schnellpressen und zwei
Tiegeldruckpressen investiert. Nach
dem ersten Weltkrieg wurde eine
neue Aufbauperiode eingeleitet.
Qualitätsarbeiten wie Festschriften,
Jahresberichte, Bücher und Zeitschriften
sicherten das Vertrauen
namhaftester Verlagsanstalten und
die Zukunft des Unternehmens.
Zufriedene Partner, die Teams von Gigant und der Druckerei Berger
Meilensteine
Zu den Meilensteinen gehörte
sicher das Jahr 1938. Der Deutsche
Sparkassenverband übertrug
dem Unternehmen die Herstellung
aller Scheckhefte für den Bedarf
der Sparkassen in Österreich und
Süddeutschland, später wurden
diese sogar bis in die Ukraine und
Bialystok (Polen) geliefert. Nach
dem zweiten Weltkrieg zog die
sowjetische Besatzungsmacht
den Betrieb zur Herstellung einer
täglichen Militärzeitung heran.
An Maschinen und Einrichtung
ging in dieser Zeit nichts verloren,
so dass schon sehr bald nach
Kriegsende wieder mit vollem
Einsatz begonnen werden konnte.
In den Jahren um das 100-jährige
Jubiläum gab es in der Druckerei
Berger ein wichtiges Ereignis nach
dem anderen: Nachdem 1961 der
ältere Sohn Ferdinand IV in den
Betrieb eingestiegen war, folgte
ihm 1965 der jüngere Peter nach.
Dieser widmete sich in erster
Linie dem Werkdruck und dem
Verlagsgeschäft. Darüber hinaus
konnte er einen schon seit langem
geplanten Schritt verwirklichen:
die Einrichtung einer Offsetdruck-
Abteilung. 1968 übersiedelte die
Endlosformular-Herstellung in das
neu errichtete Werk„Berger-Endlosdruck“.
1981, wurde die erste
4-Farben- Bogenoffsetmaschine in
Betrieb genommen und 1986 die
erste Rollenoffsetmaschine. 1998
gab es dann die größte Einzelinvestition
in der Firmengeschichte
(160 Mio. Schilling oder 11,6 Mio.
Euro) wird festlich präsentiert: Der
Hallenbau und die 24-Seiten-Rollenoffset-Maschine
„Sunday Press“
– die erste ihrer Art in Österreich.
2025
Investitionen in neue Technologien
sind bis heute Bestandteil des
Unternehmens. Ob digitales Farbdrucksystem
oder Photovoltaik-
Kurze Übersicht über die einzelnen Stationen in der Verpackungsstraße
38
05/25
Einige Eckdaten zur Anlage
• Umreifungsmaschine
VR70P, Presskraft 1,5t
• Gelenkarmwickler RA100
• Leistung 30 P/h
• Umreifung 4 fach, 2 fach längs,
2 fach quer, 3 fach
• Paletten Verfolgung über kpl. Anlage
• Vorreckung 200%
• Folie 16µ 500mm
• Automatische Produktlängenmessung
Die neue Anlage wurde
auch standesmäßig getauft
anlage, das eigentümergeführte
Unternehmen im Familienbesitz
versucht in allen Bereichen immer
am neuesten Stand zu sein. So jetzt
auch wieder im Verpackungsbereich.
Um die vielen unterschiedlichen
produzierten Produkte aus
unterschiedlichen Bereichen mit
verschiedensten Auflagen (von der
Visitenkarte bis zum auflagenstärksten
österreichischen Fachmagazin
- einem Automagazin - werden hier
gedruckt) ist auch eine reibungslose
Bereitstellung für den Versand
notwendig. Die Magazine werden
auf Paletten umreift und umwickelt
und gehen so in den Versand. Seit
fast 25 Jahren war bei der Druckerei
Berger hier eine Lösung der
Firma GIGANT in Betrieb. „Die
Anlage war sehr verlässlich und
hat uns gute Dienste geleistet.
Nichts desto trotz war sie ins Alter
gekommen und auf Grund der
Ausfallsicherheit haben wir begonnen,
uns mit einer neuen Lösung zu
beschäftigen.“ so Mario Mikysek/
Leitung Produktionsmanagement
und Technik bei der Druckerei.
Produktionsleiter Ing. Christian
Steindl ergänzt: „Neue Steuerungsund
Elektronikteile sind nicht nur
besser - nutzen damit auch neue
Technologien. Wir können jetzt
dünnere Folien mit Vorreckung
(bis 200%) verwenden. Dadurch
können wir bis zu 50% weniger
Außenansicht der Druckerei Berger/Foto: Druckerei Berger
Folie verwenden, was wiederum
nicht nur dem Unternehmen sondern
auch der Umwelt hilft - ganz
im Sinne der neuen Verpackungsverordnung.
Laut unseren Hochrechnungen
können wir so 80 Tonnen
CO 2 im Jahr einsparen. Auch
dies war ein Grund warum wir
schon länger mit den Gedanken
gespielt haben in diesem Bereich
wieder zu investieren.“
Neue Anlage
„Wir haben schon vor einiger Zeit
über die Möglichkeiten der neuen
Lösung gesprochen. Im Prinzip hat
sich, auch dadurch dass sich die
bisherige Anlage wirklich bewährt
hatte das Unternehmen entschieden,
wieder in die gleiche Lösung
zu investieren nur eben in die neuste
Technologie in diesem Bereich
- wir sind natürlich froh, dass die
Umsetzung wieder mit uns erfolgt
ist. Stolz sind wir auch darauf,
dass der Aufbau (während dem
Vollbetrieb) der neuen Anlage (direkt
neben der bisherigen Lösung)
reibungslos innerhalb von zwei
Wochen geglückt ist.“ so Viktoria
Knar von GIGANT. „Die neue Anlage
läuft bei uns im 3-Schicht Betrieb,
24 Stunden lang. Damit ist
klar - Ausfallsicherheit - ist nicht
nur ein Schlagwort für uns. Unsere
gute Erfahrung mit Anlagen von
GIGANT (mehren Maschinen sind
bei der Druckerei Berger im Betrieb)
haben sich auch hier wieder
bestätigt.“ so der Produktionsleiter.
Mehr über die zufriedenen
Partner sehen sie unter:
www.berger.at
oder
www.gigant.at
05/25
39
ABFÜLLTECHNOLOGIE
Packaging as a Service (PaaS)
Mit dem erweiterten „Packaging as a Service“-Modell (PaaS) bietet die
GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH Unternehmen aus der Verpackungsindustrie
eine ganzheitliche und risikoarme Möglichkeit, modernste Abfülltechnologie
zu nutzen – ohne hohe Anfangsinvestitionen. Das bewährte Modell,
das bislang auf die VeloVac-Technologie zur staubfreien Abfüllung ultraleichter
Pulver beschränkt war, steht nun für das gesamte Maschinenportfolio von
GREIF-VELOX zur Verfügung: von Pulver- über Flüssigabfüllanlagen
bis hin zu kompletten Full-Line-Systemen.
Das Besondere an PaaS:
Kunden erhalten eine
komplette Systemlösung
bestehend aus der Bereitstellung
der Anlage, flexibler Finanzierung,
laufender Wartung, Ersatzteilversorgung
sowie der Lieferung von
exakt abgestimmten Verbrauchsmaterialien.
Alle Leistungen sind in
einer monatlichen Fixrate gebündelt,
wodurch sich Betriebskosten präzise
kalkulieren lassen und die Notwendigkeit
hoher CAPEX-Ausgaben
entfällt.
High-Endtechnologie
wird leichter zugänglich
„Mit der Ausweitung von PaaS
machen wir High-End-Technologie
für alle Kunden leichter zugänglich
– unabhängig von Größe, Branche
oder Standort“, erklärt Sebastian
Pohl, CEO von GREIF-VELOX.
„Gleichzeitig sichern wir die Anlagenverfügbarkeit
und entlasten unsere
Kunden durch Service, Ersatzteile
und Materialversorgung – damit sie
sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren
können.“
Bis zu 75%
geringere Lagerkosten
Die technische Grundlage des
Modells bildet unter anderem die
VeloVac-Vakuumtechnologie, mit
der GREIF-VELOX als Weltmarktführer
Maßstäbe setzt. Die Vorteile:
bis zu 75 % geringere Lagerkosten
durch höhere Kompaktierung und
eine bis zu 2,5-fach schnellere Befüllzeit
im Vergleich zu herkömmlichen
Maschinen. Darüber hinaus
sorgt die digitale Einbindung über
das VeloXpert-Remote-Serviceportal
sowie ein konsigniertes Ersatzteillager
mit automatischer Nachbefüllung
für maximale Prozesssicherheit.
Modular aufgebaut
PaaS ist modular aufgebaut und
wird gemeinsam mit Partnern wie
40 05/25
R-Dos-Essential mit Optionen/Foto: Greif-Velox
Siemens Financial Services und dypack
Verpackungen realisiert. Nach
Vertragsende besteht die Option, di
eingesetzten Maschinen zu übernehmen.
Das Modell eignet sich sowohl
für Unternehmen mit planbaren
Produktionsvolumen als auch für
flexible Einsatzszenarien, bei denen
Investitionssicherheit, Verfügbarkeit
und Transparenz im Vordergrund
stehen.
Essential Line
Mit der Essential Line stellt
GREIF-VELOX eine neue Produktreihe
vor, die standardisierte
Maschinenlösungen für die industrielle
Verpackungstechnik bietet
– effizient, kompakt und kurzfristig
verfügbar. Die Linie umfasst
aktuell drei Modelle: VeloVac Essential,
BVP Essential und R-DOS
Essential. Sie richtet sich an Unternehmen,
die auf bewährte Technik
mit schnellen Lieferzeiten und hoher
Verfügbarkeit setzen.
Vorkonfigurierte Ausstattung
Im Gegensatz zu individuell konfigurierten
Sonderanlagen bietet
die Essential Line eine vorkonfigurierte
Ausstattung für häufige
Anwendungsszenarien in der Pulver-
und Flüssigabfüllung. Die
Maschinen decken dabei rund
80 % der marktüblichen Anforderungen
ab – mit der bekannten
GREIF-VELOX-Qualität. Kunden
profitieren von deutlich verkürzten
Planungsphasen, niedrigeren Investitionskosten
und einer einfachen
Integration in bestehende Produktionslinien.
Standardisierte Version
VeloVac Essential ist die standardisierte
Version der vakuumbasierten
VeloVac-Technologie und eignet
sich insbesondere für die Absackung
ultraleichter Pulver wie
Carbon Black oder Silica. Durch
Integration von Vakuumpumpe,
Filtertank und ValvoSeal Essential
kann eine voll funktionsfähige
Zelle geliefert werden. Durch das
modulare Maschinenkonzept, reduzierte
Planungszeiten und kurze
Lieferfristen profitieren Kunden
von einer schnellen und sicheren
Implementierung.
Halbautomat
R-DOS Essential ist eine halbautomatische
Abfüllanlage für
Flüssigkeiten. Sie eignet sich für
Produkte mit einer Viskosität von
bis zu 1.500 mPas im Wägebereich
von 20 bis 1.500 kg. Dank „Plug
& Fill“-Konzept ist sie direkt nach
der Installation einsatzbereit. Sie
kann flexibel für Fässer, Kanister
und IBCs verwendet werden und
lässt sich modular konfigurieren
– etwa mit zusätzliche Waagen
oder Ex-Schutz-Funktionen. BVP
Essential ist ein robustes pneumatisches
Absacksystem für Schüttgüter.
Es zeichnet sich durch eine
kompakte Bauweise und ein standardisiertes
Bedienkonzept aus.
Die Anlage ist ab Anfang 2026
verfügbar und ermöglicht eine
wirtschaftliche Lösung für gängige
Verpackungsanforderungen in der
Industrie.
Wirtschaftlich
zuverlässige Abfüllanlage
„Unsere Essential Line ist die
Antwort auf die steigende Nachfrage
nach wirtschaftlichen, zuverlässigen
Abfüllanlagen – ohne
Kompromisse bei Qualität und
Sicherheit“, erklärt Björn Voges,
Global Marketing Manager bei
GREIF-VELOX.
Neue Sackverschweißstation
Ein konkretes Beispiel für die
Weiterentwicklung der Linie ist
die neue Sackverschweißstation
ValvoSeal Essential, die kürzlich
bei einem langjährigen Kunden
in Betrieb genommen wurde. Mit
dieser Produktlinie unterstreicht
GREIF-VELOX seinen Anspruch,
effiziente Lösungen für alle Marktsegmente
bereitzustellen – vom
Mittelstand bis zum global agierenden
Industriebetrieb.
Mehr unter:
www.greif-velox.de
KI-gestützte Sensorlösung hilft Kollisionen,
Unfälle und Ausfallzeiten vermeiden
SICHERHEIT
SICK stellt mit dem Visionary AI-Assist eine KI-basierte Sensorlösung vor, die Outdoor-Kollisionsschutz
und Umfeldüberwachung ermöglicht und um eine Personenerkennung
ergänzt. Die Sensorlösung kombiniert die 2D- und 3D-Bildverarbeitung. Sie
erkennt zuverlässig Personen und Objekte und bestimmt deren Entfernung zum Sensor.
Die integrierte KI sorgt, auch bei schwierigen Bedingungen, für verlässliche Personenerkennung
und verhindert Fehlalarme.
Die Sensorlösung Visionary
AI-Assist besteht
aus zwei Komponenten:
der 3D-Stereokamera Visionary-B
Two und der Software AI-Assist.
Die Kamera dient zur Distanzmessung,
Objektdetektion und Umfelderkennung
im Innen- und Außenbereich.
Die Software AI-Assist
verwendet künstliche Intelligenz
zur Klassifizierung von Personen.
Dadurch können aktuelle Gefahren
im Arbeitsbereich einer mobilen
Maschine beurteilt und selektive
Warnungen ausgegeben werden.
All-in-one Gerät zur 2Dund
3D-Umfelderkennung
im Outdoor-Einsatz
Der Visionary AI-Assist vereint
in einem Gerät die Datenerfassung,
-verarbeitung und -ausgabe. Es werden
weder zusätzliche Sensorhardware
noch eine separate Steuerung
oder eine Cloudanbindung benötigt.
Mittels Stereoskopie erfasst der
Visionary AI-Assist zweidimensionale
Bilder, aus denen anschließend
dreidimensionale Punktwolken
generiert werden. Stereokameras
eigenen sich, auf Grund ihrer mechanischen
Beschaffenheit, besonders
gut für den Einsatz in rauen
Bedingungen. Das Sichtfeld der
Kamera lässt sich anpassen (130° x
105° bis 16 Meter Reichweite oder
mit 90° x 60° bis 37 Meter Reichweite).
Zusätzlich kann der Bereich
in dem Personen oder Objekte detektiert
werden individuell konfiguriert
werden. Somit lässt sich das
System flexibel an verschiedene
Anforderungen anpassen.
Flexible Integration
über die Standardschnittstellen
Dank plattformunabhängiger
Konfiguration und Visualisierung
über einen Webbrowser lässt sich
der Visionary AI-Assist flexibel
steuern. Zur steuerungstechnischen
Anbindung stellt die Systemlösung
digitale Ein- und Ausgänge,
Ethernet mit Rest API und
Überwachung des Rückraums eines Radladers zur
Kollisionsvermeidung mit dem Visionary AI-Assist von SICK.
RTSP Live Video Streaming sowie
CAN auf Basis von J1939 zur
Verfügung. Damit ermöglicht das
System eine flexible Integration in
mobile Maschinen für unterschiedlichste
Anwendungen.
Branchenspezifische
EMV-Standards werden erfüllt
Der Visionary AI-Assist wurde
speziell für mobile Maschinen
entwickelt und erfüllt alle wesentlichen
Anforderungen, die an
Anwendungen im Außenbereich
gestellt werden: Spannungsversorgung
von 10 bis 57 V DC, Betriebstemperaturen
von -40 °C bis +55
°C sowie Schutzarten IP67, IP69
und IPx9K. Die Lösung ist EMVkonform
nach EN ISO 14982
Produktetiketten
Mehrlagige Etiketten
Nachhaltige Verpackungen
Thermotransferdrucker & -folien
T +43 2267 20562
E ulrich@ulrich.at
ulrich.at
(Land- und Forstwirtschaft), EN
13766 (Baumaschinen) und EN
12895 (Flurförderzeuge) und auf
Schwing- und Schockfestigkeit geprüft.
Umfangreiches, praxisgerechtes
Integrationszubehör
Sowohl für die Nachrüstung bestehender
mobiler Arbeitsmaschinen
als auch für die Erstausstattung
eignet sich der Visionary AI-
Assist. Verschiedene Zubehörteile
unterstützen in beiden Fällen die
Integration in die Fahrzeuge.
Durchdachte Mantagesets
So ermöglichen durchdachte
Montagesets – optional mit
Schwingungs-dämpfung – eine
dauerhaft stabile Montage am
Fahrzeug. Strom- und Ethernet-
Leitungen sorgen für die notwendige
Spannungsversorgung und
Konnektivität. Eine Schutzhaube
schützt vor Witterungseinflüssen.
Mehr unter:
www.sick.at
05/25
41
VOR ORT
Neue Kabinen für HEAD Sport GmbH
Als 1847 das Schwechater Unternehmen „Wiener Metallwaren-, Schnallenund
Maschinenfabrik GmbH“ gegründet wurde, konnte man noch nicht
erahnen, dass 2025 das Unternehmen eine der beliebtesten Skibindungen
produzieren wird. 1928 wurde die erste Skibindung gefertigt. Zehn Jahre
später begann man mit der industriellen Fertigung. 1949 kam die erste
Bindung unter dem Namen TYROLIA auf den Markt. Heute ist TYROLIA
Teil der HEAD Sport GmbH. Aktuell wurden am Standort drei neue Kabinen
von Allclick gebaut.
Heute ist TYROLIA der
Marktführer im alpinen
Skibindungssektor mit
zahlreichen Erfolgen im Alpinen
Ski Weltcup, sowie dem aufstrebenden
Freeski-Segment. TYRO-
LIA entwickelt, produziert und
verkauft als Marktführer im alpinen
Skibindungssektor mit einem
Exportanteil von 90 Prozent jede
dritte Skibindung weltweit. Exportiert
wird in rund 50 Länder. TY-
ROLIA beschäftigt 380 Mitarbeiter
an den zwei Standorten Schwechat/Wien
und Valtice/Tschechien.
2000 wurde TYROLIA als erstes
Unternehmen der Skibindungsbranche
nach ISO 9001/2000 TÜV
und vor kurzem mit der Einführung
eines Umweltmanagementsystems
nach ISO 14001:2015 zertifiziert.
Viele Partner
Renommierte Skimarken wie
HEAD, FISCHER und ELAN
nutzen das Know-how und die
Technologie-Expertise von TYRO-
LIA seit Jahren für ihre Produkte.
Ebenso Partner wie Blossom,
Kästle, Kessler, Liberty, Majesty,
Sporten, und Original+. Die Innovationen
und Designs von TYRO-
LIA wurden vielfach ausgezeichnet,
etwa mit dem international
anerkannten Red Dot Award oder
dem Plus X Award.
Rudolf Mayer-Severyns/Allclick, Alexander Lang/Head Sport GmbH
und Allclick Geschäftsführer Ing. Mag. Christian Wild
vor den neuen Kabinen
Trendsetter
Als Trendsetter in Funktionalität,
Technologie und Design macht
TYROLIA aus dem Produkt Skibindung
ein Hightech-Fabrikat mit
höchstem Qualitätsanspruch und
einzigartigen Sicherheitsmerkmalen
wie Full Heel Release Technologie,
TRP und ABS System oder
integrierte Systeme wie PowerRail
und SuperLiteRail.
HEAD Sport GmbH
TYROLIA ist Teil der HEAD-
Gruppe, einem weltweit führenden
Hersteller und Vermarkter von
Premium-Sportausrüstung und
-bekleidung. Die HEAD-Gruppe
ist in fünf Divisionen gegliedert:
Wintersport, Schlägersport, Tauchen,
Sportbekleidung und Licensing.
Produkte werden unter den
Marken HEAD (Alpinski, Skibindungen,
Skischuhe, Snowboard
und Protection, Tennis-, Racquetball-,
Paddle-, Squash- und Pickleballschläger,
Tennisbälle und Tennisschuhe,
Sportbekleidung und
Schwimmprodukte), Penn (Tennisbälle
und Racquetballbälle), Tyrolia
(Skibindungen), SSI, Mares und
rEvo (Tauchen), LiveAboard (Tauchurlaube,
Tauchreisen), Zoggs
(Schwimmbrillen, Badebekleidung
und -ausrüstung) sowie Aqualung
(Tauchen, Freitauchen und Schnorcheln)
verkauft. Die wichtigsten
Produkte des Unternehmens haben
aufgrund ihrer Verkaufszahlen und
Reputation führende Marktpositionen
erreicht.
Protector
Dies gilt auch für Protector - die
Skibindung mit intelligenter
180°-Auslösung (vertikale und zusätzliche
horizontale Auslösung an
der Ferse) für maximale Sicherheit
bei Vorwärts- und Rückwärtsdrehstürzen.
Die FHR-Funktion kann
die Belastungen auf das Kreuzband
um mehr als 50%* reduzieren. (Studien
der Universität Innsbruck bestätigen
die Fähigkeit von Protector,
die Kräfte auf das Schienbein und
vorderes Kreuzband zu reduzieren.)
Produktion
In Schwechat produziert das Unternehmen
aber nicht nur die Bindungen.
Auch das Werkzeug für die
Schischuhe wird hier hergestellt.
„Wir produzieren hier mit einer hohen
Fertigungstiefe, außer Schrauben,
Bolzen und Federn produzieren
wir alles im Haus (auch Spritzen,
Galvanisieren und Lackieren).“
erklärt Alexander Lang/Head Sport
GmbH. Damit die Werkzeuge (für
eine neue Bindung werden bis
zu 15 neue Spritzwerkzeuge gebraucht)
und die fertigen Produkte
Spezialanfertigung von Allclick
42 05/25
Die Schlauchbeutelmaschine
JT-Advance bietet Hochleistung
und verarbeitet auch umweltschonende Papierfolien.
Fotos: (© SACMI Packaging & Chocolate
Hans Larsson, Director Innovation
oben: der neue Pausenraum
links: lichtdurchflutete Büros
TYROLIA Skibindung im Einsatz
Foto: Tyrolia
selbst auch gut und richtig gelagert
werden können, arbeitet die Firma
seit Jahrzehnten auch mit der Firma
Allclick zusammen. So wurden
2022 Kragarmregale in Sonderausführung
geliefert (Regal-stützen für
einseitige und doppelseitige Nutzbarkeit,
Tragarme mit Steckbolzen
eingehängt; Längsaussteifungen).
Höhenverstellbarkeit der Tragarme:
alle 76 mm die ein ungehindertes
Einlagern ohne vordere Regalstützen
erlauben. Auch 3 Meisterkabinen
waren bereits bis jetzt im Einsatz
- jetzt sind 3 weitere Kabinen
dazugekommen.
Blick auf das Schwechater Unternehmen
Kabinentausch
Die alten Kabinen waren mitten in
der Produktion untergebracht - womit
in den Kabinen nur mit künstlichem
Licht gearbeitet werden
konnte. Die aktuelle Lösung ist
direkt an der Wand mit hellen Fenstern.
In den drei neuen Kabinen,
wovon eine auch als Pausenraum
genutzt wird, ist es jetzt tagsüber
nicht nur heller als bisher. „Vorher
gab es auch keine Belüftung der
Kabinen und durch die Konstruktion
der jetzigen Lösung haben wir
auch rund die Hälfte der Lärmbelästigung
von vorher. Unsere Mitarbeiter
sind über die neuen Kabinen
wirklich glücklich“, so Alexander
Lang von der Head Sport GmbH.
Rudolf Mayer-Severyns/Allclick
ergänzt: „Für die ruhigeren Kabinen
ist auch unsere Click-Akustikdecke
im Sichtschienensystem
zum Einsatz gekommen. Die Decke
musste hier millimetergenau
passen - da in der Produktion über
den Kabinen auch Rohre verlaufen,
aber gleichzeitig auch die Oberlichten
der Fenster noch aufgehen
müssen - und dazwischen ist nicht
wirklich viel Platz.“
Kabinenboden
Speziell ist in den Kabinen auch
der Boden. „Da in der rauen Produktionsumgebung
auch öfters Öl
am Boden ist - hat man sich hier für
einen dünkleren Boden entschieden.
Die Lösung hier ist anthrazit. Zum
Einsatz kommen unsere Click-Industriebodenplatten.
Die „Virgin“
Platten werden aus 100% neuem
Compound in Übereinstimmung
Foto: Tyrolia
mit der Europäischen REACH
(EC 1907/2006) Verordnung herge-
stellt und enthalten keine gesundheitsschädlichen
Stoffe und sind
garantiert blei- und cadmiumfrei“,
erklärt Allclick-Geschäftsführer
Ing. Mag. Christian Wild. Dieser
schwimmend verlegte Boden hat
den Vorteil, dass er nicht nur schalldämmend
ist, sondern auch ohne
Untergrundvorbereitung bei voller
Produktion verlegt werden kann.
Der erhöhte Laufkomfort auf diesem
Boden ist ein zusätzlich positiver
Fakt.
Mehr über die starken Partner
sehen Sie unter:
www.tyrolia.com/
oder unter: www.allclick.at
Blick auf die zwei Nachbarkabinen
*Finite-Element-Modellsimulationen der Universität Innsbruck:
„Lateral Heel Release Reduces ACL Strain in Simulated
Backward Twisting Falls“
05/25
43
WELLPAPPE
DS Das Smith Sixpack und Alpine neu erfinden Water entwickeln
neue Wellpappe-Schutzverpackung
DS Smith, ein Unternehmen von International Paper und weltweit führender
Anbieter nachhaltiger Verpackungslösungen aus Wellpappe, und die Alpine
Water Produktions- und Vertriebsgesellschaft m. b. H. präsentieren ihre neu
entwickelte, innovative Verpackungslösung für die Premium-Trinkwassermarke
Hallstein.
Die in Österreich entwickelte
Transportbox schützt die
Glasflaschen von Hallstein
während des weltweiten Transports.
Sie besteht zu 100 Prozent aus
Wellpappe und löst damit die bisherige
Verpackungslösung der Mar-
ke ab, die zum Teil aus klassischen
Schaumstoffeinlagen bestand.
Kreislauf-Design-Messgrößen
als Erfolgsfaktor
Das Designteam von DS Smith
setzte seine branchenweit einzigar-
tigen Kreislauf-Design-Messgrößen
ein. Damit bewertete und verglich es
die Kreislauffähigkeit des bisherigen
und des neuen Verpackungsdesigns.
Der Vergleich fand in acht verschiedenen
Kategorien statt. Dabei wur-
den unter anderem die CO2-Bilanz,
das Design für Wiederverwendung,
die Optimierung der Lieferkette, die
Materialausnutzung und die Recy-
clingfähigkeit berücksichtigt. Und
das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Durch die neue Verpackungslösung
konnten die Gesamtbetriebskosten
reduziert, die Recyclingfähigkeit er-
höht und eine einfachere Entsorgung
für Endverbraucher:innen gewähr-
leistet werden.
Die Wellpappeverpackung von DS Smith besteht aus recycelten und
recycelbaren Materialien, ist platzsparend designt und ermöglicht
eine optimierte Lieferkette.
Effizientere Produktion
und einfachere Handhabung
Dank der neuen Verpackungslösung
können in derselben Zeit-
spanne künftig doppelt so viele
Hallstein-Transportboxen mit Glas-
wasserflaschen befüllt werden wie
zuvor. Diese Effizienzsteigerung
ist vor allem dem optimierten Auf-
richteprozess zu verdanken.
Alexander Muhr, Geschäftsführer
von Alpine Water/Hallstein, zieht
ein positives Fazit der Zusammen-
arbeit mit DS Smith: „Wir sind mit
dem Ergebnis sehr zufrieden. DS
Smith hat uns maßgeblich dabei un-
terstützt, eine robuste, nachhaltige
und vielseitige Verpackungslösung
zu entwickeln. Diese schützt unsere
Produkte und Glasflaschen wäh-
rend des Transports zu lokalen und
internationalen Konsumenten. Un-
sere neuen Transportboxen bieten
Vorteile in Bezug auf Produktion,
Kostensenkung und Platzerspar-
nis. Das wirkt sich positiv auf die
gesamte Lieferkette aus.“ Von der
neuen, innovativen Verpackungs-
lösung profitieren letztlich auch
die Endverbraucher:innen. Die
Hallstein-Transportbox lässt sich
mühelos zusammenlegen und im
Rahmen der häuslichen Entsorgung
unkompliziert dem Recyclingkreis-
lauf zuführen. Die in elegantem
Blau gestaltete Außenverpackung
setzt die Marke Hallstein effekt-
voll in Szene und unterstreicht die
Premiumqualität des Inhalts. „Die
neuen Transportboxen bieten aus-
reichend Platz für unser Branding
und geben dem Produkt eine an-
sprechende Optik. Dadurch können
unsere Kunden das Produkt und
seine Nachhaltigkeitseigenschaften
auf einen Blick erkennen.“, ergänzt
Muhr.
Hohe Qualitätsanforderungen
Andreas Koch, Cluster Design &
Innovation Manager bei DS Smith,
freut sich ebenfalls über das Er-
gebnis: „Die neue Transportbox für
Hallstein wurde strengen und umfangreichen
Sicherheitstests unter-
zogen, darunter auch der Versand
in die USA, um die Auswirkungen
von Stößen und Erschütterungen zu
bewerten. Hallstein ist weltbekannt
für seine hohen Qualitätsanforde-
rungen, und unsere Herausforderung
bestand darin, einen Weg zu finden,
um einen nachhaltigen Schutz für
möglichst vielfältige Transportbe-
dingungen zu bieten. Das ist uns
sehr gut gelungen.“
Premium-Quellwasser
Hallstein ist ein natürlich gefiltertes,
artesisches Premium-Quell-
wasser aus den österreichischen
Alpen. Alpine Water beliefert Kun-
den in den USA, der Europäischen
Union, der Schweiz, Singapur, Ka-
nada und auf den Bahamas. Viele
internationale
Gourmetrestaurants
und Luxushotels vertrauen als wich-
tigen Lieferanten ausschließlich auf
Hallstein. DS Smith hat sich zum
Ziel gesetzt, einen branchenweiten
Übergang zur Kreislaufwirtschaft
anzuführen und gleichzeitig seinen
Kunden in 34 Ländern nachhaltige
Kreislauflösungen anzubieten. Das
Unternehmen verfolgt die zielorien-
tierte Nachhaltigkeitsstrategie „Jetzt.
Und zukünftig.“ um sein Ziel „Re-
defining Packaging for a Changing
World“ (Verpackungen für eine sich
wandelnde Welt neu definieren) zu
erreichen.
Mehr unter: www.dssmith.com/at
44 05/25
Die DS Smith-Transportboxen für den Onlinehandel von Hallstein Water sind eine Verpackungslösung auf Faserbasis.
Sie schützen die Glasflaschen mit artesischem Quellwasser von Hallstein während des Transports.
Fotos: DS Smith
Beckhoff Österreich:
Packaging Day 2025
VERANSTALTUNG
Wie verpacken wir immer mehr Produkte ressourcen- und energieeffizient
und dennoch wirtschaftlich? Diese Frage treibt die Packaging-Branche um.
Der Packaging Day von Beckhoff bietet die Möglichkeit, sich mit Experten
in diesem Bereich auszutauschen.
Wir bieten Ihnen mit dem
Beckhoff
Packaging
„
Day 2025 in unserer
Vertriebsniederlassung, im Saturn
Tower in Wien, eine exklusive
Plattform, sich darüber mit führen-
den Verpackungsexpertinnen und
-experten aus Bereichen wie Pharma,
Nahrungsmittel, Getränkeabfüllung
und Kunststoffrecycling auszutau-
schen.
zeigen Ihnen in praxisorientierten
Vorträgen Wege auf, wie Sie mit
KI-gestütztem Engineering die Entwicklung
beschleunigen und Visi-
onen realisieren können.
Strategien
Lassen Sie uns zusammen die be-
sten Strategien zur Vereinfachung
Ihrer
Automatisierungsprozesse,
zur effizienten Nutzung aller Res-
sourcen und zur Maximierung des
ROI über die gesamte Wertschöp-
fungskette erkunden. Wir freuen
uns über viele Besucher.“ erklärt
Walter Eichner von Beckhoff.
Kostenlose Teilnahme
Die Teilnahme ist kostenlos und
findet am 05. November in Wien im
Saturntower statt.
Anmeldung - unter: https://www.
beckhoff.com/de-at/unternehmen/
veranstaltungen-und-termine/
packaging-day-2025-wien.html
Shape the future of packaging
Gemeinsam definieren wir die
Verpackungstechnologien von mor-
gen. Innovative Maschinenbauer
wie Pro Pharma Automation zeigen,
wie Sie mit XPlanar und Ro-
botern unterschiedlichste Gebinde
auf engstem Raum flexibel mit
Flüssigkeiten und Cremes befül-
len. Produktexperten von Beckhoff
Redefining Packaging
for a Changing World
DS Smith – Ihr Experte für Verpackungen aus Wellpappe
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05/25
45
E: contact.austria@dssmith.com | W: www.dssmith.com/at
LOGISTIK
Migros setzt auf Lösung von Knapp
KNAPP hat für die Genossenschaft Migros Aare an ihrem Standort Schönbühl eine
platzsparende Lösung für das automatisierte Handling von gemischten Standardgebinden
entwickelt. Die zentrale Steuerung dafür sowie fach- und filialgerechte
Palettenbildung übernimmt eine ganzheitliche end-to-end SAP®-Softwarelösung mit
SAP® EWM inkl. MFS by KNAPP. Das vollautomatische Zusammenspiel aller
Prozesse vom Wareneingang bis zum Warenausgang schafft eine effiziente und
wirtschaftliche Auftragsabwicklung im Frischebereich und ermöglicht Migros eine
stündliche Maximalleistung von 8.400 Gebinden.
Ausgehend vom Distributionszentrum
in Schönbühl
versorgt die Genossenschaft
Migros Aare täglich mehr als
150 Filialen mit frischen Lebensmitteln
- darunter Fleisch- und Wurstwaren,
Molkereiprodukte, Obst
und Gemüse sowie Backwaren und
Convenience-Produkte. Im Fokus
stehen dabei eine wirtschaftliche,
zuverlässige Auftragserfüllung und
eine hohe Versorgungsqualität für
die Filialen. Diese unterscheiden
sich in Größe und Aufbau. Daher
ist eine bedarfsgerechte Lieferung
unerlässlich. Um die Prozesse in
Schönbühl möglichst effizient und
wirtschaftlich zu gestalten, entschied
sich Migros Aare für eine
vollautomatisierte FAST-Lösung
mit SAP® EWM von KNAPP.
Automatisierte Bearbeitung von
gemischten Standardgebinden
Mithilfe der platzsparenden Lösung
von KNAPP werden Standardgebinde
von Migros automatisch
depalettiert, entstapelt, eingelagert,
sequenziert und anschließend
wieder gestapelt und palettiert.
Für eine effiziente Bearbeitung der
gemischten angelieferten Paletten
sorgt eine innovative Bildverarbeitungstechnologie
der Vision-Serie
von KNAPP. Bereits vor der Depalettierung
analysiert die Vision-
Technologie die gesamte Palette
auf Kistenebene und übermittelt die
Evo Shuttle von KNAPP
Informationen an die Software. Dadurch
kennt diese das genaue Packbild.
So kann sie eine effiziente wie
artikelschonende Depalettierung
und Entstapelung sicherstellen.
Nach der Einlagerung in das zentrale
Evo Shuttle mit 168 Shuttles und
37.400 Stellplätzen oder ein Hochregallager
mit 2.000 Stellplätzen,
erfolgt mit insgesamt 14 Fastboxen
eine schnelle und exakte Sequenzierung
der Aufträge. Diese gelangen
damit bereits in der richtigen
Reihenfolge zu den nachgelagerten
Stapel- und Palettiermaschinen, die
schließlich vollautomatisch filialgerechte
Paletten bilden.
Migros setzt auf SAP®
EWM-Expertise von KNAPP
Mit SAP® EWM inkl. MFS by
KNAPP setzt Migros Aare in Schönbühl
für sämtliche Kernprozesse auf
eine ganzheitliche Softwarelösung.
«Mit der neuen Plattform können wir unserem Versorgungsauftrag auch
in Zukunft nachkommen und sicherstellen, dass unsere Kundschaft
täglich frische Produkte in bester Qualität vorfindet. Dank dem Einsatz
modernster Technik sind wir in der Lage, unsere Waren systematisch
und durchgängig nachzuverfolgen - vom Lieferanten bis zum Kunden.
Das ist ein grosser Schritt nach vorne.»
Bernard Gruhl, Leiter Operations Migros Aare
Als Warehouse Management System
(WMS) und Warehouse Control
System (WCS) verbindet es
alle Lagerbereiche und steuert die
Automatisierungstechnologien. So
zieht SAP® EWM by KNAPP auch
im Bereich der Gebinde im Hintergrund
die Fäden: Die Informationen
der Vision-Technologie verarbeitet
SAP® EWM für die Einlagerung
und nutzt diese – dank eigens entwickelten
Palettenbildrechner – für
eine effiziente Auftragszusammenstellung
sowie eine fach- wie filialgerechte
Lieferung. Verschiedene
dynamische Regeln optimieren
dabei die Beladung hinsichtlich
geltender Lebensmittelgesetze, Einräumprozessen
und Transporteffizienz.
Eine integrierte 3D-Visualisierung
ermöglicht zudem die laufende
Kontrolle und Nachverfolgung der
Palettenbildung, während ein Leitstands-Dashboard
den Fortschritt
der Palettierung sowie den Einlagerungsstatus
im Evo Shuttle übersichtlich
darstellt.
Vollautomatische Stapelung mit FAST Picking
Verteilzentrum der Migros Aare
46 05/25
Migros und KNAPP: Eine
gemeinsame Erfolgsgeschichte
Die Partnerschaft zwischen Migros
und KNAPP besteht seit rund 14
Jahren. An insgesamt 9 Standorten
hat das größte Detailhandelsunternehmen
der Schweiz automatisierte
KNAPP-Lösungen im Einsatz. Beispielsweise
profitieren die Migros
Genossenschaften und ihre Kunden
von FAST-Lösungen für die besonders
effiziente Filialbelieferung, sowie
von E-Commerce-Fulfillment-
Lösungen, die den Online-Lebensmitteleinkauf
optimieren.
Über KNAPP
KNAPP Systemintegration ist
Spezialist für Lösungen im Bereich
Lebensmittel- und Leergutlogistik
und setzt die speziellen Anforderungen
der Lebensmittelbranche
in höchster Qualität um. Das Lösungsportfolio
umfasst innovative
Automatisierungskonzepte für den
stationären und den Online-Lebensmittelhandel.
Viele Kunden
vertrauen auf maßgeschneiderte
Systemlösungen wie Spar, REWE,
SAP EWM von KNAPP - Fotos: KNAPP
Shufersal, Kroger oder Woolworths.
KNAPP IT Solutions ist das
Kompetenzzentrum für SAP®-
Softwarelösungen innerhalb der
KNAPP-Gruppe. Als langjähriger
SAP Partner bietet KNAPP mit
SAP® by KNAPP alle Dienstleistungen
und Services rund um die
Logistiksoftware SAP® Extended
Warehouse Management (EWM),
„Wir begleiten die Migros seit mehr als 14 Jahren bei ihren
Geschäftsentwicklungen und sind die erste Anlaufstelle bei
Marktveränderungen.“
Bernhard Rottenbücher, Executive Vice President, KNAPP
sowie SAP® Yard Logistics (YL)
und SAP BTP (Business Technology
Platform) an.
Mehr unter: knapp.com/kis
05/25
47
DRINKTEC
EcoVadis: KHS erhält Platinmedaille
Auf der drinktec präsentierte KHS viele Neuigkeiten. Besonders stolz zeigte
das Unternehmen auch die EcoVadis-Platinmedaille. Zum ersten Mal in der
Geschichte des Unternehmens hat die KHS GmbH die EcoVadis-Platinmedaille
erhalten. Damit bescheinigt das Rating dem Systemanbieter exzellente Leistungen
im Bereich Nachhaltigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich KHS
weiter verbessern und erzielte 86 von 100 Punkten.
Der Dortmunder Komplettanbieter
gehört demnach
zu den besten ein Prozent
der von EcoVadis bewerteten Unternehmen
– und das sind mittlerweile
mehr als 150.000. Das Rating zieht
bei der Bewertung je nach Unternehmensgröße
und Branche bis zu
21 Nachhaltigkeitskriterien heran.
Diese basieren auf ESG-Themen
und sind in die Bereiche Umwelt,
Arbeits- und Menschenrechte, Ethik
und nachhaltige Beschaffung unterteilt.
Hatte KHS im vergangenen
Jahr mit 75 Punkten eine EcoVadis-
Goldmedaille erhalten, konnte sich
der Anlagen- und Maschinenbauer
bei dem aktuellen Rating um elf
Punkte verbessern. Dazu haben unter
anderem das erweiterte Richtlinien-
und Zertifizierungsmanagement
des Unternehmens beigetragen,
was zu einer deutlichen Steigerung
der Performance insbesondere in
den Bereichen Ethik sowie Arbeitsund
Menschenrechte geführt hat.
Nachhaltige Beschaffung
Darüber hinaus konnte sich KHS
wie schon in den Jahren zuvor im
Bereich nachhaltige Beschaffung
weiter verbessern. Besonders erfreulich
ist die Anerkennung der
seit Jahren stetigen Weiterentwicklungen
bei der Berichterstattung
über alle vier Themenbereiche. „Seit
„Die Platinmedaille ist sowohl ein wichtiges Zeichen für unsere Kunden
als auch eine Bestätigung für die KHS Gruppe, dass wir unsere
Verantwortung im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens ernst nehmen
und auf Kurs sind“, sagt Kai Acker, Vorsitzender der
Geschäftsführung der KHS GmbH./ Fotos: Frank Reinhold und EcoVadis
2012 stellen wir uns den strengen
Anforderungen von EcoVadis und
lassen unsere Nachhaltigkeitsleistungen
bewerten. Die Platinmedaille
ist sowohl ein wichtiges Zeichen
für unsere Kunden als auch eine
Bestätigung für die KHS Gruppe,
dass wir unsere Verantwortung im
Bereich nachhaltigen Wirtschaftens
ernst nehmen und auf Kurs sind“,
sagt Kai Acker, Vorsitzender der Geschäftsführung
der KHS GmbH.
Carbon Scorecard
Die Geschäftsführung führt den
Anlagen- und Maschinenbauer im
Bereich Klima bis spätestens 2050
konsequent in Richtung Netto-
Null. EcoVadis ermöglicht auch
eine unabhängige Beurteilung des
CO 2 -Managements über die sogenannte
Carbon Scorecard. Diese
ist bislang noch nicht Teil des Ratings,
wird aber von KHS aktiv in
das CO 2 -Management einbezogen.
„Auf diese Weise erfahren wir, wie
wirksam unsere Klimastrategie
und die daraus abgeleiteten betrieblichen
Maßnahmen sind“, erklärt
Acker. So konnte KHS in diesem
Jahr mit „führend“ die höchste
Bewertungsstufe erreichen.
KHS setzt auf
CSRD für Berichterstattung
KHS konnte außerdem mit seiner
freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung
punkten. Im aktuellen Bericht
hat das Unternehmen erstmals
auch eine Reihe von Anforderungen
aus der Corporate Sustainability Reporting
Directive (CSRD) berücksichtigt.
Innoclean Cascade-D
Passend zum Thema zeigte die
KHS die Innoclean Cascade-D. Diese
vereint ökonomische Effizienz
mit ökologischer Verantwortung
in einer kompakten Lösung. Orientiert
hat sich KHS dabei an den
drängendsten Bedürfnissen der Getränkeindustrie:
Dazu zählt an erster
Stelle der TCO, die Betrachtung der
Gesamtbetriebskosten. Hier punktet
die Innoclean Cascade-D vor allem
mit deutlich geringerem Energie-,
Medien- und Wasserverbrauch.
Geringerer
Platzbedarf, höhere Effizienz
Das zweite zentrale Kriterium ist
angesichts des großen Volumens der
Anlagen ihr räumlicher Fußabdruck:
„Indem wir die neue Maschine 50
Zentimeter höher machen als ihre
Vorgänger, können wir den Platzbedarf
um rund 10 Prozent verringern“,
erklärt Knut Soltau, Product Mana-
Präsentation der
KHS Innoclean
Cascade-D auf der drinktec.
Hohe Prozesssicherheit und
optimale Zugänglichkeit vereinfachen
Wartung als auch die
Instandhaltung erheblich
Foto: Christian Sperling
48
05/25
ger Bottle Washers & Pasteurizers
bei KHS. „Daraus folgt, dass die
gleiche Laugentauchzeit bei reduzierter
Grundfläche realisiert werden
kann.“ Beim dritten Aspekt schließlich
dreht sich alles um die Overall
Equipment Effectiveness (OEE): In
puncto Verfügbarkeit, Leistung und
Qualität überzeugt die Innoclean
Cascade-D insbesondere mit hoher
Prozesssicherheit sowie optimaler
Zugänglichkeit, die sowohl Wartung
als auch Instandhaltung erheblich
vereinfacht. „Ein Beispiel sind die
Wärmetauscher zur Beheizung, die
bisher oben in der Maschine über eine
Länge von mehreren Metern im
Laugenbad untergebracht waren“,
sagt Soltau. „Diese Funktion haben
wir aus dem Maschinenkörper herausgelöst
und perfekt zugänglich
auf kleiner Fläche daneben positioniert
– mit einem stehenden Wärmetauscher,
der sich deutlich einfacher
warten und reinigen lässt.“ Ein anderes
Beispiel ist die aufgeräumte
Seitenwand der Maschine mit klar
strukturiertem Rohrleitungsverlauf
und optimal platzierten sowie leicht
zugänglichen Bauteilen.
ECO Carrier 2.0
Als weitere Neuerung bietet KHS
die Flaschenkörbe ECO Carrier 2.0,
die dank größerer Ausstanzungen an
den Seiten ein geringeres Gesamtgewicht
aufweisen als bisher. Das
reduziert sowohl die Wärme- als
auch die Flüssigkeitsverschleppung.
Beides zusammen bringt eine enorme
Wasserersparnis. Zudem sorgt
eine optimierte Geometrie des Flaschenkorbträgers
für eine gezieltere
Strömung durch die Zellen und damit
für einen verbesserten Etikettenaustrag.
Verbessertes Spritzsystem
Deutlich kompakter und wartungsfreundlicher
als bisher ist das neukonzipierte
Spritzsystem. Soltau
schildert dessen Aufgabe und Funktion:
„Eingesetzt werden die Spritzungen
sowohl in der Vorreinigung
und Vorwärmung am Anfang der
Maschine als auch – noch wichtiger
– an deren Ende: Hier dienen sie der
Klarspülung des Flascheninneren
und der Rückkühlung des Flaschenkörpers.“
Anstelle von zwei Spritzrohren
benötigt jedes Modul jetzt
nur noch eins.
Optimiertes Kettenrad
„Auch wenn Kettenräder nicht sehr
häufig gewartet werden müssen, war
das früher ein aufwendiger Prozess“,
betont Soltau. „Zum Austausch der
mehr als 80 Kilogramm schweren
Kettenräder mussten zuvor die gesamten
Antriebe abgebaut und die
Wellen in bis zu fünf Meter Arbeitshöhe
mit einem Kran aus der Maschine
gehoben werden.“ Bei der Innoclean
Cascade-D erfolgt der Austausch
des Verschleißbereichs durch
den Wechsel von Teilsegmenten der
Kettenräder, die mit nur noch 13 Kilogramm
rund 84 Prozent weniger
Gewicht auf die Waage bringen. Die
ersten Exemplare aus der neuesten
Generation von KHS-Flaschenreinigungsmaschinen
werden ab Mitte
2026 im Markt verfügbar sein.
KHS Premium LITE
Gezeigt wurde auch eine wegweisende
PET- Flasche auf den Markt.
Diese vereint hochwertiges Design
mit Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Dabei ist sie speziell
auf die Anforderungen moderner
Highspeed-Produktionslinien zugeschnitten.
Die KHS Premium LITE
ist das Ergebnis einer umfassenden
Studie, die am Standort Hamburg
– dem KHS-Kompetenzzentrum
für PET-Entwicklung – realisiert
wurde. Mit 50 Jahren Erfahrung
in der PET- Verarbeitung verfügt
Hamburg über einzigartiges Knowhow.
Die besondere Erfahrung von
KHS ist außerdem ein essenzieller
Teil der Beratung von Kunden und
unterstützt sie weltweit bei der
Entwicklung innovativer Verpackungslösungen.
Auf dieser Basis
entstand die KHS Premium LITE,
eine besonders leichte PET-Flasche,
die bei 6,2 Gramm für 0,25 Liter
Volumen sowie 29/25er-Mündung
minimalen Materialeinsatz mit
hochwertiger Ästhetik vereint /beihöchster
Abfüllgeschwindigkeit).
„Mit dieser Flasche verfolgen wir
den Premium-Light-Weight- Ansatz“,
erklärt Frank Fretwurst, Head
of PET Sales bei der KHS GmbH.
„Im Gegensatz zu Light-Weight-
Ansätzen, die ausschließlich auf
Gewichtsreduktion setzen, balancieren
wir das geringe Gewicht mit
Funktionalität und einem eleganten
Design.“
Signifikante Kostenvorteile
Die KHS Premium LITE besteht
Die KHS Premium LITE vereint
geringes Gewicht mit hochwertigem
Design. Mit nur 6,2 Gramm Gewicht
und hochwertiger Ästhetik ist
die KHS Premium LITE auch für
anspruchsvollste Anforderungen
in der Hochleistungsabfüllung
ausgelegt. /Foto: Frank Reinhold
aus 100 Prozent recyceltem PET.
Durch eine Materialeinsparung von
ein bis zwei Gramm pro Flasche
und einen PET-Preis von rund 1,25€
pro Kilogramm ergeben sich signifikante
Kostenvorteile, ohne dass
Kompromisse bei Qualität und Design
eingegangen werden müssen.
„Design ,Made in Germany‘ macht
den Unterschied“, so Fretwurst.
Mit der Premium LITE beweist
KHS, dass geringes Gewicht, hohe
Funktionalität und anspruchsvolles
Design ideal miteinander vereinbar
sind – auch bei hohen Anforderungen
in der Hochleistungsabfüllung.
Mehr auch unter:
www.khs.com
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STAPLER
Passgenaue Lithium-Ionen-Batterie
Energieeffizienz ist heute wichtiger denn je. Doch so vielfältig wie die
Herausforderungen in der Intralogistik, so umfassend und heterogen sind die
Anforderungen an zukunftsweisende Energiesysteme. Der Hamburger
Intralogistikexperte STILL setzt daher auch in Sachen Energiesysteme auf
smarte Skalierbarkeit und Passgenauigkeit und erweitert sein Batterie-Portfolio
um eine neue Lithium-Ionen-Batterie, die die häufigsten Einsatzprofile der
Branche abdeckt. Gefertigt und verbaut wird sie am Hamburger Standort – für
maximale Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit.
Mit seinem bisherigen
Batterieportfolio deckt
STILL das gesamte
Spektrum intralogistischer Herausforderungen
und Einsatzszenarien
ab. Leistungsstarke Lithium-Ionen-
Batterien „Plus” in drei Spannungsklassen
und mit verschiedenen
Kapazitäten bewältigen mühelos
selbst intensivste Mehrschichteinsätze
mit hohen Leistungsanforderungen.
Allerdings benötigt längst
nicht jedes Unternehmen die maximal
mögliche Batterieleistung, um
die eigenen Logistikprozesse zu organisieren.
Attraktives
Preis-Leistungsverhältnis
„Wir haben festgestellt, dass viele
unserer Kunden die Performance
unserer Lithium-Ionen-Batterien
nicht ausschöpfen“, erklärt Sascha
Jordan, Senior Director Strategy &
Solution Portfolio STILL. „Deshalb
wurde eine dem Markt und
den Kundenbedürfnissen angepasste
Batterie entwickelt, die alle
Vorteile der Lithium-Ionen-Technologie
vereint und gleichzeitig ein attraktives
Preis-Leistungsverhältnis
für die Kunden bietet.“
Smart statt maximal
Wie so oft bei STILL, lautet das
Prinzip dahinter: nicht um jeden
Preis maximale Leistung, sondern
die technisch und wirtschaftlich
sinnvollste Lösung für jede Herausforderung.
Von der Beratung über
die Wahl der passenden Batterie
bis zum Ladegerät erhalten Kunden
genau das Energiesystem, das
am besten zu ihrem Einsatzprofil
passt – und bezahlen nur für die
Leistung, die sie benötigen. „Wir
setzen bei unseren Energiesystemen
nicht auf schiere Größe und
Leistung, sondern auf intelligente
Energieversorgung“, betont Gesa
Kaatz, New Energy Advisor STILL.
Dieser Ansatz vermeidet teure
Überdimensionierungen, senkt die
50 05/25
Smart statt maximal:
Mit seinem erweiterten Lithium-Ionen-Batterieportfolio bietet
STILL jedem Kunden die technisch und wirtschaftlich perfekt passende
Lösung für seine individuellen Herausforderungen.
Investitionskosten und verkürzt die
Amortisationszeit. Denn jährliche
Betriebsstunden im unteren vierstelligen
Bereich decken den Großteil
der typischen Anwendungsfälle
der Intralogistik ab – und für Kunden
mit höheren Anforderungen an
Leistung und Einsatzdauer stehen
auch weiterhin die Performance-
Batterien der Lithium-Ionen-Plus-
Reihe zur Verfügung.
Dank ihrer modularen Bauweise ist die neue
STILL Lithium-Ionen-Batterie flexibel in verschiedenen
Größen und Kapazitäten verfügbar.
Fotos: STILL GmbH
Weniger Wartung
und höhere Energieeffizienz
Die neue Batterie ist auch für Kunden,
die bislang Blei-Säure-Batterien
ohne Batteriewechsel genutzt
haben und nun von längerer Laufzeit,
weniger Wartung und höherer
Energieeffizienz profitieren möchten,
eine smarte Wahl. Denn im
Preis-Leistungs-Verhältnis kann sie
über die gesamte Laufzeit betrachtet
mit Blei-Säure-Systemen absolut
mithalten, zusätzlich punktet sie
mit einem intelligenten Thermomanagement
und bietet dasselbe Servicekonzept
und die gleichen Garantiebedingungen
wie alle anderen
Lithium-Ionen-Batterien von STILL.
Perfekte Synergie mit dem RX 20
In Kombination mit dem meistgekauften
Elektrostapler von STILL,
dem RX 20, stellt die neue STILL
Lithium-Ionen-Batterie für viele Unternehmen
einen smarten Einstieg in
die Lithium-Ionen-Technologie dar,
konzipiert für den Arbeitsalltag mit
Einschichtbetrieb sowie für eine zuverlässige,
energieeffiziente Funktionsweise.
„Im leistungsstarken und
wendigen RX 20 bietet unsere neue
Lithium-Ionen-Batterie genau die
richtige Performance für die meisten
alltäglichen Logistikaufgaben,
gepaart mit allen Vorteilen dieser
Technologie: kurze Ladezeiten, hohe
Energieeffizienz, lange Lebensdauer
und wartungsfreier Betrieb“,
so Gesa Kaatz. „Und das zu einem
Preis, der den Umstieg für viele Unternehmen
wirtschaftlich besonders
attraktiv macht – genau das, was unsere
Kunden brauchen.“
Lokale Batterieproduktion
stärkt Standort Hamburg
Besonderes Highlight: Die im
Konzern entwickelte Batterie wird
am Hamburger Standort gefertigt.
„Auf diese Weise können wir Anpassungen
an unseren Fahrzeugen sowie
Kundenanforderungen schnell
und effizient umsetzen und eine
perfekte Abstimmung von Fahrzeug,
Batterie und Ladetechnik aus einer
Hand anbieten,“ betont Gesa Kaatz.
Die Fertigung vor Ort verkürzt zudem
die Transportwege und ermöglicht
eine nachhaltigere Produktion.
So sichert STILL die eigene Wettbewerbsfähigkeit
und stärkt zugleich
den Produktionsstandort Hamburg.
Mehr unter: www.still.at
05/25
51
Displays und Verpackungen
aus Leidenschaft
Hochwertige
Aufsteller und
Verpackungen.
Innovativ.
Werbewirksam.
Nachhaltig.
In zertifizierter
Qualität.
52 05/25
Margarethner Verpackungsgesellschaft m.b.H. · T 02230/24300 · office@mvg.co.at · www.mvg.co.at · Folgen Sie uns:
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