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KOMPACK 05 25

Lesen Sie die Ausgabe nach der FachPack und der drinktec - mit News vo den Messen und der Green Packaging Star Award Verleihung

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05/25

35 Jahre KOMPACK

211. Ausgabe

w w w . k o m p a c k . i n f o

Sujet_01_A4_2018.Profile.xp_210x297.18 21.02.18 08:21 Seite 1

www.hm-werbung.at

4615 Holzhausen

Gewerbeparkstrasse 8

Tel. +43 7243 50020

Fax +43 7243 51333

stoeffl@stoeffl.at

Österreichische Post AG MZ 02Z032071 M, Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, 1030 Wien


WE THINK

THE

INSIDE

BOX.

Ihr Produkt. Genau darauf kommt es an, wenn wir bei Dunapack

Packaging Verpackungslösungen entwickeln und produzieren,

die einfach passen. Die Komplexität unserer Aufgaben verlangt

zunehmend nach Lösungen „outside the box“. Im Mittelpunkt

unseres Denkens steht aber immer noch „inside the box“.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was wir für Sie tun

können, dann schenken Sie uns 10 Minuten - und wir schenken

Ihnen 166 Jahre Erfahrung und Know-how eines

Familienunternehmens, das die gesamte Wertschöpfungskette

im Verpackungsgeschäft abdeckt. Besuchen Sie uns einfach

unter: www.dunapack-packaging.com/at


stoe fl@stoe fl.at

An&fürsich ......................................................... 4

Meine Meinung

FachPack ............................................................. 6

Messerundgang

70 Jahre ALPLA .............................................. 8

Vom Start in der Waschküche zum Global Player

KI ... ................................................................... 9

etikettiert

Umwelt ............................................................... 10

Einwegpfand und Entwaldungsverordnung

Nachhaltigkeitskommunikation ... ................... 18

auf Verpackungen

Innberbetriebliche Logistik ... ......................... 22

Multifunktionaler Reinigungsroboter

Partner für den Maßanzug ........................... 24

Im Gespräch mit Stephan Ratt

Ausgezeichnete Produkte .................................. 26

Im Gespräch mit Constantia Flexibles

Integrierte ... ........................................................ 27

Kreislaufwirtschaft

FachPack - Messerundgang 2 ... ........................ 28

Boxli® und „dancing robots“

HebeFit Tagung ... ............................................ 36

bei Handhabungstechnik Winter

Neue Anlage ... ................................................. 38

für Ausfallsicherheit bei Druckerei Berger

Packaging as a Service (PaaS) ... ........................ 40

GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH

Neue Kabinen für ... ............................................ 42

HEAD Sport GmbH

DS Smith und Alpine Water ... ........................... 44

entwickeln neue Wellpappe-Schutzverpackung

Beckhoff ... ......................................................... 45

Packaging Day

Migros setzt auf Lösung ... ................................. 46

von Knapp

EcoVadis: ... ......................................................... 48

KHS erhält Platinmedaille

Passgenaue ... ...................................................... 50

Lithium-Ionen-Batterie

Impressum

Nürnberg

Laxenburg

Redaktionsbüro: Paulusgasse 15, A-1030 Wien, Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5,

A -1030 Wien • Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 36-99

Mail: kompack@gmx.at • www.kompack.info • Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert •

Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz, Bernd Neumann, Adrian Rudkiewic, Susan

Fretzer, Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2,

A-1030 Wien • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau/Bösmüller •

Einzelpreis: EURO 4,36 - Jahresabo Inland: EURO 22,--, Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398

KOMPACK ist Mitglied des österreichischen Presserates.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen

übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender

im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar

oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

INHALT

12 News von der FachPack

20 Neue Firmenzentrale

Nürnberg

30 Green Packaging

Star Award Verleihung

Cover

05/25

35 Jahre KOMPACK

211. Ausgabe

w w w . k o m p a c k . i n f o

Sujet_01_A4_2018.Profile.xp_210x297.18 21.02.18 08:21 Seite 1

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Tel.: +43 (0)7243 50 020

Fax: +43 (0)7243 51 333

E-Mail: office@stoeffl.at

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Die weltweit führende

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MEINUNG

Intralogistik

KUNST

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Internationale Fachmesse für

Intralogistik-Lösungen und

Prozessmanagement

24. – 26. März 2026

Messe Stuttgart

PASSION FOR

DETAILS

Discover the Difference

Foto: Studio Florian

… glaubt man manchmal, nicht richtig zu hören.

Da gibt es wirklich wichtige Themen, die innerhalb der EU besprochen

werden sollten.

Ich spreche jetzt nicht einmal darüber, dass eine Lösung gegen einen

möglichen Drohnenangriff für die EU sicher sinnvoll wäre.

Ich spreche hier von Verordnungen, die „lustig“ von der EU ins Leben

gerufen werden um dann kurz vor dem Inkrafttreten wieder verschoben

zu werden. Abgesehen davon , dass mit jeder dieser „sinnvollen“

Verordnungen nur viel Bürokratie auf die europäischen Firmen zukommt

(was sich sicher positiv auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit

auswirken wird) wird man sich innerhalb der EU nicht einig,

was in diesen Verordnungen wirklich drinstehen wird.

Als Beispiel darf ich hier die PPWR (Packaging and Packaging

Waste Regulation), die nach über vier Jahren Verhandlungen heuer in

Kraft getreten ist und am 12. August 2026 verbindlich wird, anführen.

Problem an der Sache ist nur – seitdem die Tinte unter den Verträgen

trocken geworden ist, wird nachverhandelt. Festgelegt hat man längst

irgendwelche Strafzahlungen, wenn die Regeln nicht eingehalten

werden – der Haken hier – wir wissen die wirklichen Regeln noch

nicht. Wieder förderlich für die Wirtschaft – oder sollen hier

Unternehmen, wie vor einiger Zeit die Restaurants in die berühmten

Raucherzimmer (die bald darauf keine mehr waren), investieren?

Abgesehen davon, dass es bei vielen der neuen Regularien genau wie

bei der PPWR aussieht (deren Verschiebung bevorsteht) gibt es jetzt

einen neuen tollen Beschluss:

Follow us on ®

MACHER TREFFEN SICH

JÄHRLICH IN STUTTGART

Eigentlich war alles schon lang entschieden: Das EU-Parlament hat

sich bereits im Jahr 2010 gegen ein Verbot von Begriffen wie „Veggie-

Burger“ ausgesprochen. 2024 folgte ein Urteil des Europäischen

Gerichtshofs (EuGH), laut dem vegetarische Würste auch „Würste“

heißen dürfen. Doch nun hat der Agrarausschuss des EU-Parlaments

einen neuen Versuch gestartet, Bezeichnungen wie „Chicken“,

„Beef“ und „Bacon“ für vegane Produkte zu verbieten. Von einer

französischen Abgeordneten wurde (aus der französischen

Schwesternpartei der ÖVP) das Thema auf die Agenda im

EU-Parlament gebracht, wo es im Unterausschuss des Parlaments

durchgewunken wurde. Die Abstimmung im Plenum hat jetzt stattgefunden.

Schnitzel, Burger und Wurst dürfen künftig nicht mehr so

heißen, wenn es sich dabei um vegetarische und vegane Produkte

handelt - das findet zumindest eine Mehrheit im EU-Parlament. Die

Abgeordneten in Straßburg haben einen entsprechenden Antrag aus

der konservativen EVP-Fraktion angenommen. 355 Parlamentarier

sprachen sich dafür aus, 274 dagegen. Gültig ist das Verbot damit

aber noch nicht. Jetzt müssen nur noch 27 Länder überzeugt werden.

Entschuldigung die Aussage – aber geht´s noch? Bei wirklich

wichtigen Entscheidungen, wo es um die Wirtschaft und die Umwelt

geht, gibt es keine Lösungen aber dafür stimmen wir darüber ab, ob

einer irrtümlich was Gesünderes kaufen kann, als er eigentlich will.

Ohne negativ zu wirken – also ich habe damals für „Nein“ gestimmt

bei der EU-Wahl und die lieben Abgeordneten schaffen es immer

wieder, mich in meiner damaligen Meinung zu bestätigen.

4

03/24

Jetzt informieren

und dabei sein!

logimat-messe.de

Auf Vernunft hoffend

Ihr Harald Eckert


20 Jahre KOMPACK - Seminare

Die Messebeteiligung -

„Instrument des Exportmarketings“

18 Jahre KOMPACK Seminare

Die Messebeteiligung -

DRUCK

Am 04. Dezember 2025 findet in Wien wieder

das eintägige Seminar zum Thema

• Die Nachbearbeitung eines Messeauftritts

„Neu – Covid-19 Hygiene- und

Die Messebeteiligung • Messebeteiligung außerhalb Europas

Sicherheitskonzept - „Instrument für Messen des „Instrument des Exportmarketings“

Exportmarketings“ statt und Veranstaltungen“

• Unternehmensförderungen

• Beleuchtung diverser Wachstumsmärkte

NEU • Gruppenausstellungen

- mit dem Schwerpunkt:

Teilnehmerkreis:

Unternehmer, Export- und Marketingverantwortliche,

Hygienerichtlinen und -konzepte - wie organisiere ich eine Messe in Zeiten von Corona

Messesachbearbeiter, Verkaufs- und

Referent: Alexander M. Pitlik

Vertriebsleiter

(Projektleiter bei Gesell&Co GmbH,

Am 30. November 2023 findet in Wien Messemarketing wieder • Die Nachbearbeitung

International, Wien).

eines Messeauftritts

Inhalte:

das eintägige Seminar zum Thema

Ausbildung in Wien und Washington D.C.

Beruflicher

Werdegang

Messebeteiligung

im Konferenzmanagement

außerhalb Europas

• Grundsatzentscheidung bei

Die Messeteilnahme Messebeteiligung - der - „Instrument des

den Vereinten • Unternehmensförderungen

Nutzen für Ihr Unternehmen

Nationen in Wien, Marketing & Sales

Exportmarketings“ statt

• Verschiedene Arten von Messen (Fachmessen,

Promotion für • Beleuchtung Osteuropa diverser bei Pioneer Wachstumsmärkte Saaten AG, Marketingleitung

• bei Gruppenausstellungen

Ecodata

Ausstellungen, Kongresse, Events ...) -

Vor- und Nachteile Teilnehmerkreis:

(SNI-Tochter in Osteuropa).

• Standortbestimmung und Unternehmer, Zieldefinition Export- Ihres und Marketingverantwortliche,

auf Messesachbearbeiter, Mitbewerb und Verkaufs- und für Investitionsgütermessen (Projektleiter bei Gesell&Co in Düsseldorf. GmbH,

Seit 1994 bei Referent: Gesell&Co Alexander als Projektleiter M. Pitlik

Unternehmens in Bezug

Produkt - wie können Vertriebsleiter Sie Ihre Ziele erreichen?

Messemarketing International, Wien).

• Einholen von Informationen im Vorfeld der

Termin: 04.

Ausbildung

Dezember

in

2025

Wien

(10

und

bis

Washington

ca. 16 Uhr)

D.C.

Messe der Messeveranstalter, Inhalte: die regionale

Wirtschaft, die Aussteller, die Besucher

ORT: Wien

Beruflicher

(variiert nach

Werdegang

Teilnehmerzahl)

im Konferenzmanagement

bei den Vereinten Nationen in Wien, Marketing

257,--& Sales Promotion für Osteuropa bei Pi-

• Die Organisation eines

Messeauftritts

Grundsatzentscheidung

-

Messeteilnahme

Standplanung, Standbau, Logistik

Preis: - der Euro

Nutzen für Ihr Unternehmen

• Unternehmensinterne Kommunikation im

(begrenzte Teilnehmerzahl/inkl. oneer Saaten AG, Marketingleitung Verpflegung) bei Ecodata

Rahmen einer Messebeteiligung • Verschiedene Arten von Messen (Fachmessen, bei Anmeldung (SNI-Tochter bis 30. Oktober: in Osteuropa). Euro 247,--

• Werbung, Public Relations Ausstellungen, Kongresse, Events ...) Interessenten - Seit mailen 1994 bei an kompack@gmx.at

Gesell&Co als Projektleiter

Vor- und Nachteile

für Investitionsgütermessen in Düsseldorf.

• Standortbestimmung und Zieldefinition Ihres

Unternehmens in Bezug auf Mitbewerb und Termin: 30. November (10 bis ca. 16 Uhr)

Produkt - wie können Sie Ihre Ziele erreichen?

• Einholen von Informationen im Vorfeld der ORT: Wien (variiert nach Teilnehmerzahl)

Messe der Messeveranstalter, die regionale

VIELFACH

Wirtschaft, die Aussteller, die Besucher Preis: Euro 247,--

• Die Organisation eines Messeauftritts - (begrenzte Teilnehmerzahl/inkl. AUSGEZEICHNET

Verpflegung)

Standplanung, Standbau, Logistik

bei Anmeldung bis 30. Oktober: Euro 237,--

• Unternehmensinterne Kommunikation im

Rahmen einer Messebeteiligung

Interessenten mailen an kompack@gmx.at

• Werbung, Public Relations

oder senden ein FAX an 01/712 20 36-99

-------------------------------------------------------------

Ich melde mich/uns zum Seminar an:

Firma: ........................................................................... Teilnehmer: ....................................................................

Ansprechperson: ........................................................... Tel.: ................................................................................

Mail: ............................................................................. Unterschrift: ...................................................................

32 05/20

Gewinner Staatspreis

Smart Packaging 2022

www.pawel.at / Tel .: +43 1 602 13 22

Wien I Graz I Skycov (SK) I Szentgotthard (HU)


FACHPACK

FachPack 2025

An den Messeständen und im Rahmenprogramm der FACHPACK tauschte sich

die Community über Trends und Innovationen aus und diskutierte wichtige

Fragen rund um Kreislaufwirtschaft, Regularien, Automatisierung, Digitalisierung

und KI. „Die europäische Verpackungsindustrie ist im Wandel und

präsentierte sich auf der FACHPACK äußerst innovativ und lösungsorientiert“,

so Phuong Anh Do, Director FACHPACK bei der NürnbergMesse, stolz.

Die Atmosphäre in den

Hallen war durchweg gut.

„Die Qualität der Fachbesucher

war ausgezeichnet. Es ist

diese besondere Hands-on-Mentalität,

die die Branche auszeichnet

und dem Motto der FACHPACK

in die Hände spielt: Wir machen

gemeinsam Zukunft“, fasst Do die

Stimmung auf der FACHPACK

2025 zusammen.

Am zweiten Messeabend wurden

die „Green Stars“ verliehen

Ganz Europa zu Gast

Die FACHPACK präsentierte

einmal mehr ein vielfältiges Spektrum

an Lösungen und Innovationen

rund um Verpackungen, Verpackungstechnik

und -prozesse.

Das Messezentrum Nürnberg

wurde dabei zum Treffpunkt für

Fachbesucher aus ganz Europa.

Der internationale Anteil der Gäste

lag bei 37 Prozent. Die Besucher

stammten überwiegend aus

Schlüsselbranchen wie Food und

Feed, Chemie, Pharma und Medizin,

Kosmetik, Handel, Automotive,

Elektrik und Elektronik, Non-

Food, Logistik sowie Verpackung.

Start-ups und Innovationen

Auf der FACHPACK 2025 war

die Innovationskraft in allen Bereichen

zu spüren. Bereits am Vortag

brachte die Futury GmbH in

Zusammenarbeit mit FACHPACK

und EIT Food erstmals etwa 100

führende Akteure der europäischen

Verpackungs-Start-up-Szene auf

dem FuturePack-Summit zusammen.

Junge Gründerinnen und

Gründer präsentierten ihre Ideen

für die Verpackungswelt von

morgen – von nachhaltigen Materialien

über digitale Tools bis

Beim Messerundgang traf man auf durchwegs gute Stimmung wie

hier bei Erstaussteller dog, Harald Pamminger (mittleres Bild) der eine

neue Maschine präsentierte oder bei der STI-Group

hin zu neuen Geschäftsmodellen.

Frische, unkonventionelle Ideen

und Produkte zur Lösung von Verpackungsfragen

fanden Besucher

auch in diesem Jahr wieder bei den

Start-ups der Verpackungsbranche

in Halle 3 am geförderten BMWK-

Gemeinschaftsstand „Young Innovators“

für junge, innovative Unternehmen

sowie auf dem „Newcomer-Pavillon“

für Erstaussteller

oder internationale Newcomer in

der Branche. Der STUDENT DAY

am dritten Messetag brachte Unternehmen

und den Verpackungsnachwuchs

zusammen. .

WOMEN4PACKAGING

Die zweite Auflage des Netzwerktreffens

WOMEN4PACKA-

GING war ein Erfolg. Am ersten

Messetag trafen sich 200 Frauen

aus der Branche. In zwei Vortragsrunden

teilten sieben beeindruckende

Speakerinnen ihre Erfahrungen

– darunter Vertreterinnen

von Mosca, Tchibo, reo, Lavera,

Werner & Mertz und der Carton

Group.

Verpackungspreise

Am ersten Tag der FACHPACK

hat das Deutsche Verpackungsinstitut

e. V. (dvi) einmal mehr die

Gewinner der Gold-Awards beim

diesjährigen Deutschen Verpackungspreis

bekannt gegeben. Gefeiert

wurden insgesamt 37 innovative

Lösungen aus Deutschland,

dem Iran, Österreich, der Schweiz

und den USA, die sich bereits im

Im Gespräch mit

Ulrich Etiketten

August über einen Deutschen Verpackungspreis

freuen konnten. Am

zweiten Messetag wurde dann am

Abend der Green Packaging Star

Award verliehen (mehr auch in dieser

Ausgabe ab Seite 30)

2027

Die nächste FACHPACK findet

vom 21. bis 23. September 2027

im Messezentrum Nürnberg statt.

Mehr unter:

www.fachpack.de

6 05/25

oben: neue

Marketingleiterin bei TRAPOlinks:

Stammgast auf der

FachPack - TECHNOFLEX

Zu Besuch auf der gleichzeitig stattfindenden

POWTECH TECHNOHPARM


VSL zeigte bewährte

Lösungen aus

Schaumstoff

aber auch neue

individuelle

Wellpappeverpackungslösungen

kurz notiert ...

drinktec: Hochleistungs-Kartonaufrichter

der neuesten Generation

TMG zeigte mit COMBI PAL eine automatische

Kartonierstation der neuen Generation, die in einer einzigen

Lösung Kartons aufrichtet, füllt und verschließt.

Die Struktur ist aus lackiertem Stahl, komplett mit Schutzzaun

mit Zugangstüren aus Plexiglas und Sicherheitssensoren gemäß

den höchsten Sicherheitsstandards. Sobald der Arbeitsprozess

gestartet wurde, läuft die Maschine automatisch und selbstständig,

sodass sich der Eingriff des Maschinenbedieners auf das

Einsetzen des Klebebands oder der Klebe und der Kartons

beschränkt. Dies ist eine extrem kompakte und vielseitige Maschine,

die mit einem großem Augenmerk auf Zugänglichkeit,

Reinigung und Ergonomie von Komponenten entwickelt wurde

und somit in der Lage ist, alle Verpackungsanforderungen der

Lebensmittel-, Chemie- und Pharmazeutikindustrie

vollständig zu erfüllen.

„Die komplette Verwaltung der Maschine durch die

Bediener erfolgt über ein intuitives HMI-Panel.“ erklärt

der österreichische Partner Gerhard Rapf (www.rapf.at)

Gute Stimmung am

Stand von SCHÜTZ

Stolz zeigt Thorsten Umek

am COVERIS-Stand eines

der mit einem „Green Star“

ausgezichneten Produkte

Foto: TMG IMPIANTI S.P.A.

NAHRUNGSMITTEL- UND VERPACKUNGSTECHNIK

Besser

abschneiden.

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Mehr Effizienz *

in der Produktion.

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Hersteller.

*Detail-Bspl. / Erfolgs-Cases auf Anfrage

Seit über 100 Jahren steht das Familienunternehmen

für exzellente Qualität im Bereich der Nahrungsmittelund

Verpackungstechnik in Österreich.

gramiller.at

05/25

7


GESCHICHTE

Vom Start in der Waschküche zum Global Player:

70 Jahre ALPLA

„Plastic is Fantastic“: Das beweist ALPLA seit 70 Jahren. Das 1955 in einer Waschküche

in Hard am Bodensee gegründete Familienunternehmen hat sich zum Global Player

mit 200 Standorten in 46 Ländern entwickelt. Als „Family of Pioneers“ entwickeln,

fertigen und recyceln mehr als 24.000 Beschäftigte sichere, leistbare und nachhaltige

Verpackungslösungen – nahe beim Kunden. Bei der Jubiläumsfeier am 12. September

stimmte CEO Philipp Lehner auf die ambitionierten Zukunftspläne des Technologiemarktführers

ein.

Verpackungen von ALPLA

berühren täglich das Leben

von Milliarden Menschen.

Sie sorgen in Europa, Nord- und

Südamerika, Afrika und Asien für

leistbaren Konsum und unterstützen

zahlreiche Wirtschaftszweige mit sicheren

Lösungen für Konsumgüter.

Mehr als 24.000 MitarbeiterInnen

sind für den Erfolg verantwortlich.

Der Aufstieg zum Global Player war

bei der Gründung durch die Brüder

Alwin und Helmuth Lehner 1955

noch nicht abzusehen – aber alles

andere als ein Zufall.

Pioniergeist

Mit Technikbegeisterung, Pioniergeist

und Teamspirit gelang der beispielhafte

Aufstieg vom kleinen Familienbetrieb

zum weltweit tätigen

Technologiemarktführer für starre

Kunststoffverpackungen. Zahlreiche

Innovationen, visionäre Konzepte,

mutige Expansionen und familiärer

Zusammenhalt prägen die vergangenen

70 Jahre. Meilensteine wie die

legendäre Extrusionsblasmaschine

Alplamat (1958), das erste Inhouse-

Werk direkt beim Kunden (1985),

die weltweit erste Zwei-Stufen-

PET-Flasche (1985) und die frühe

Fertigung mit Post-Consumer-Recyclingmaterial

(1990) zählen genauso

dazu wie die Industrialisierung biobasierter

Papierflaschen und biologisch

abbaubarer Kaffeekapseln.

Fortschritt gestalten

ALPLA gestaltet bis heute den

Fortschritt der Verpackungsbranche

mit und setzt qualitative Maßstäbe

1955 startete ALPLA in der Waschküche der Familie Lehner

in Hard die Produktion von Kunststoffverpackungen.

– bei der Entwicklung, Produktion

und im Recycling. Als Systemanbieter

realisiert das Unternehmen Verpackungslösungen

aus einer Hand

– maßgeschneidert und optimiert in

weltweit sieben Entwicklungszentren

und vier One-Stop-Shops für

Produktdesign (STUDIOa). Mit viel

Engagement und auf Basis von Fakten

setzt sich ALPLA im Rahmen

seiner „Plastic is Fantastic“-Initiative

zudem für die Wertschätzung

von Kunststoff ein und klärt Konsumenten

über die zahlreichen Vorteile

des Materials auf.

Wachstum mit Weitblick

In den 90er-Jahren leitete Günther

Lehner mit Weitsicht und Gespür

für die Bedürfnisse der Kunden das

Unternehmen. Er trieb den Einstieg

ins Recycling voran und festigte

die einzigartige Rolle als Systemanbieter.

Seit 2021 steht CEO Philipp

Lehner an der Spitze und führt die

ALPLA Group in dritter Generation

in die Zukunft. Er hat Großes vor,

wie er bei der 70-Jahr-Feier am 12.

September im Festspielhaus Bregenz

verkündete: „Wir sind enorm

gewachsen und unseren Werten immer

treu geblieben. Beides machen

wir auch weiterhin. Dazu fokussieren

wir uns auf unsere Stärken im

Kerngeschäft, setzen auf hochwertiges

Recycling und erschließen gezielt

neue Märkte und Technologien.

Und wir erforschen mit mutigen

Ideen das Unbekannte.“

Vorreiterrolle

Die Vorreiterrolle will ALPLA

mit Investitionen in Digitalisierung,

Automatisierung und Kreislaufwirtschaftsmodelle

behaupten. Als größte

Wettbewerbsvorteile hob Lehner

die vertrauensvolle Zusammenarbeit

innerhalb der „Family of Pioneers“

sowie die langfristige strategische

Planung hervor: „Wir unterstützen

uns gegenseitig und verbessern uns

kontinuierlich. So sind wir in 70

Jahren zur starken und verlässlichen

Marke gewachsen – für Kunden,

Partner und als Arbeitgeber. Das ist

unser Erfolgsrezept für die Zukunft.“

ALPLA Group

ALPLA zählt zu den weltweit

führenden Unternehmen für die

Herstellung und Wiederverwertung

von Kunststoffverpackungen. Über

24.000 MitarbeiterInnen produzieren

an 200 Standorten in 46 Ländern

weltweit maßgeschneiderte

Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse

und Spritzgussteile. Die

Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen

sind vielfältig: Nahrungsmittel

und Getränke, Kosmetikund

Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger,

Wasch- und Putzmittel, Arzneimittel,

Motoröl und Schmiermittel.

Recyclinganlagen

ALPLA betreibt Recyclinganlagen

für PET und HDPE in Österreich,

Deutschland, Polen, Mexiko, Italien,

Spanien, Südafrika, Rumänien,

Thailand und Brasilien. Weitere Projekte

befinden sich in Umsetzung.

Mehr unter:

www.alpla.com

Fotos: ALPLA/Manuel Paul

ALPLA ist seit der Gründung 1955 in Hard vom kleinen Familienbetrieb

zum weltweit tätigen Technologiemarktführer für starre

8 05/25 Kunststoffverpackungen aufgestiegen.

CEO Philipp Lehner (Dritter von links) blickte bei der

70-Jahr-Jubiläumsfeier von ALPLA im Festspielhaus Bregenz

auf die Erfolge zurück und stimmte auf die Zukunft ein.


DRINKTEC

Künstliche Intelligenz etikettiert

PELabellers zeigte in München die neue Generation der Roof-Fed-Technologie für das

Rundumetikettieren von der Rolle mit innovativem Schneide- und Beleimungssystem.

Die einzigartigen Funktionen von dem mehrfach ausgezeichneten Simpl-Cut ermöglichen

bei regelmäßiger Benutzung eine Steigerung der Jahresproduktion um bis zu 6%.

Die Anlagen von PeLabbelers

sind für höchsten

ergonomischen Standard

und reduzierter Wartung mit leichtem

Formatwechsel bekannt.

„TelescoPE“

Neben seinen Etikettiermaschinen

für Nassleimetiketten, Haftetiketten,

Sleever, usw zeigte das

Unternehmen das KI-basierte Maschinenüberwachungsprogramm

„TelescoPE“ (sic!). Es wurde zur effizienten

Nutzung der Etikettiermaschinen

und der damit verbundenen

Prozesse entwickelt. TelescoPE

wächst durch einen kontinuierlichen

Lernprozess. Die künstliche

Intelligenz lernt aus historischen

und Echtzeitdaten und liefert gezielte

Empfehlungen und Lösungen

Simpl-Cut revolutioniert traditionelle Prinzipien von Rollenmaschinen

und ermöglicht eine unübertroffene Produktivitätssteigerung und

Kostenersparnis

zur Optimierung von Abläufen und

zur Verbesserung der Gesamteffizienz.

TelescoPE erkennt nicht nur

Probleme oder Ineffizienzen, sondern

kann auch die Auswirkungen

seiner Empfehlungen auf die Problemlösungsgeschwindigkeit

und

die Verfahrenseffizienz bewerten.

TelescoPE ist eine fortschrittliche,

intelligente und anpassungsfähige

Lösung, die AIoT-Technologien

nutzt, um Ihre Etikettiermaschine

und die gesamte Produktionslinie

in jeder Phase des Herstellungsprozesses

vollständig und effizient

zu verwalten. „Diese Lösung zeigt

wi KI positiv genutz werden kann.“

erklärt der österreichische Partner

Gerhard Rapf (www.rapf.at)

Mehr unter: www.pelabellers.com

GO DIGITAL

TO IDENTIFY THE REAL

Die Produkte und Leistungen von Securikett®

zeichnen sich durch ein maßgeschneidertes und

vielschichtiges Sicherheitskonzept aus.

Securikett® bietet nicht nur einen eindeutigen

Herkunftsnachweis der Waren, sondern gleichzeitig

einen Manipulationsnachweis, schnelle und

eindeutige Authentifizierung, sowie Rückverfolgbarkeit

aus einer Hand.

securikett.com

23.10.2025

4th Forum Unique Codes | Baden, AT

hosted by Securikett

05/25

9


UMWELT

Einwegpfand für Glasflaschen

Anlässlich des kürzlich veröffentlichten Berichts von GLOBAL 2000 zur Vermeidung

von Abfall in Österreich spricht sich die Altstoff Recycling Austria

AG (ARA) gegen den Vorschlag eines Einweg-Pfandsystems auf Glasflaschen

und Getränkeverbundkartons für mehr Kreislaufwirtschaft aus.

Gerade in puncto Glasrecycling

ist Österreich bestens

aufgestellt, Bürger:innen

und Wirtschaft leisten hier seit fast

50 Jahren gemeinsam einen wichtigen

Beitrag für Umwelt und Klima.

Für eine effiziente Kreislaufwirtschaft

setzt die ARA auf den

kontinuierlichen Ausbau und die

Optimierung von Recycling.

„Unser erklärtes Ziel ist es, Res-

sourcen zu schützen und Wertstoffe

konsequent im Kreislauf zu

halten. Dafür bieten wir ein effektives

sowie hervorragend funktionierendes

System. Das bestätigen

unsere erfolgreichen Sammel- und

Recyclingquoten, die bei Glasverpackungen

83 % betragen. Um

Ressourcen zu schonen, liegt unser

Fokus auf der Optimierung sowie

dem Ausbau von Recycling. Mit

Innovationen wie dem von uns entwickelten

und patentierten Verfahren

UPCYCLE, das eine Lösung

für die umweltfreundliche Aufbereitung

von Getränkeverbundkartons

bietet, revolutionieren wir die

Kreislaufwirtschaft in Österreich

und treiben das System nachhaltig

voran“, erklärt ARA Vorstandssprecher

Harald Hauke.

Mehr unter: www.ara.at

Foto: ARA

EU-Entwaldungsverordnung

Am 30. Dezember 2025 tritt

die EU-Entwaldungsverordnung

(EUDR) in Kraft –

und bringt für Unternehmen entlang

der gesamten Wertschöpfungskette

weitreichende Pflichten. Betroffen

sind zentrale Rohstoffe wie Soja,

Rindfleisch, Palmöl, Holz, Kakao,

Kaffee und Kautschuk. Ziel ist es,

Entwaldung aus den Lieferketten

auszuschließen – eine Herausforderung,

die Handel und Industrie nur

gemeinsam meistern können.

10 05/25

Mit einem Schulterschluss von Handel und Industrie ist GS1 Austria und ECR

Austria ein Meilenstein gelungen: Die neue Publikation „Umsetzung der

EU-Entwaldungsverordnung“ zeigt ein gemeinsames Branchenverständnis

und standardisiertes Vorgehen für die Umsetzung der EUDR auf.

Kooperation in Bestform:

ECR als Brückenbauer

Die ECR-Arbeitsgruppe in Kooperation

mit GS1 Austria bündelte

in den letzten Monaten die Expertise

führender Vertreter:innen

aus Handel, Industrie und weiterer

Fachexpert:innen. Das Ergebnis:

Ein klarer, praxisnaher Leitfaden,

der nicht nur rechtliche Grundlagen

und operative Anforderungen verständlich

aufbereitet, sondern auch

konkrete Werkzeuge liefert – von

standardisierten Lieferantenfragebögen

bis hin zu klaren Empfehlungen

für die Zusammenarbeit zwischen

Handel und Lieferanten. Die

Publikation ist ein echtes „Werkzeug

aus der Praxis für die Praxis“.

Nachhaltigkeitsmanager:innen,

Compliance-Beauftragte oder Einkaufs-

und Supply-Chain-Verantwortliche

finden darin alles, was für

die Umsetzung der EUDR entscheidend

ist – kompakt, verständlich

und sofort anwendbar.

Mehrwert

für die gesamte Branche

„Mit dieser Publikation haben wir

gezeigt, dass die ECR-Idee – Kooperation

statt Insellösungen – in der

Praxis funktioniert. Handel und Industrie

haben sich auf ein gemeinsames

Verständnis geeinigt. Damit

schaffen wir Klarheit, Sicherheit

und Effizienz für die gesamte Branche“,

betont Bernhard Voit, der bei

ECR Austria dafür verantwortlich

zeichnet.

Auf Bestehendes zugreifen

„GS1 Standards bieten die idealen

Voraussetzungen, um rund um die

Anforderungen der EUDR die Brücke

vom physischen Produkt zu den

zugehörigen Informationen zu bilden“,

so Mag. Gregor Herzog, Geschäftsführer

bei GS1 Austria. Die

Werkzeuge sind vorhanden, nun

kann mit der Umsetzung auf Basis

eines gemeinsamen Branchenverständnisses

begonnen werden.

Mehr unter: www.gs1.at oder

ecr-austria.at

Der Guideline ist hier downloadbar:

https://www.gs1.at/newsroom/eudr-guideline


PODCAST

Die Packstube im Gespräch ...

Harrys und Gernots Packstube war im September zu Gast bei Georg Dieter Fischer -

der Ehrenobmann spricht in diesem Podcast über 20 Jahre Erfahrung als Obmann im

PROPAK-Verband.

Fischer blickte zurück und gleichzeitig voraus: „Die Interessensvertretung

war immer meine Leidenschaft – und ich denke,

gemeinsam haben wir den Fachverband als proaktive,

serviceorientierte Plattform positioniert. Auch wenn Manager und

Unternehmer heute weniger Zeit für Interessenvertretung

finden – ich bin überzeugt, dass wir in der PROPAK die richtigen Frauen

und Männer haben, um diesen Weg weiterzugehen.“

Der jetztige Ehrenobmann sprach beim Podcast über die Zusammenarbeit

in der Sozalpartnerschaft, Marktentwicklungen, Verbandsumbenennungen

und vieles mehr.

Natürlich sprechen wir bei diesem Gespräch auch über die Geschichte der

Wellpappe. Auch hier gab es einen großen Wandel - von der reinen

Verpackung bis hin zum Marketingtool.

Frei nach Farkas - hören Sie sich das an!

Einfach den Code scannen oder auf Spotify oder

youtube Harrys und Gernots Packstube besuchen.

Viel Spaß beim Anhören.

Georg Dieter Fischer

Foto: PROPAK

Hochwertige Maschinen

für Ihre Verpackungslösungen.

Beeindruckende Leistung. Überraschender Preis.

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Fasergussprodukte

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11


FACHPACK

Mehrkopf- und Kontrollwaagen ...

unterstützen den Erfolgslauf

Barba Stathis, Griechenlands führender Hersteller von frischem und tiefgekühltem

Gemüse, hat in seinen Produktionslinien Mehrkopfwaagen und Kontrollwaagen

von Ishida installiert. Das Ergebnis: weniger Produktverlust, deutliche

Kapazitätssteigerung und minmale Stillstandzeiten.

Seit mehr als fünfzig Jahren

bietet Barba Stathis den

Verbrauchern authentische

griechische Produkte von höchster

Qualität. Ein intelligentes Anbau-

Managementsystem und modernste

Verarbeitungsanlagen schaffen die

Voraussetzung dafür, dass die Gemüseprodukte

von der Ernte bis

zum Verzehr ihre ganze Frische und

ihren Nährwert behalten.

Automatisierte

Verpackungsanlage

Barba Stathis verfügt in seinem

Werk in Sindos über eine der modernsten

und am höchsten automatisierten

Verpackungsanlagen für

frische und tiefgekühlte Produkte in

Europa. Mehrkopfwaagen sind dort

seit den 1980er Jahren im Einsatz.

Die Installation der neuesten Ishida-

Modelle ist Bestandteil der kontinuierlichen

Verbesserung mit dem Ziel,

die Marktführerschaft zu behaupten

und auszubauen. Laut Vassilis Papoulia,

bei Barba Stathis verantwortlich

für die industrielle Infrastruktur,

bestand der Anlass für die Neugestaltung

der Produktionsprozesse

und die Auswahl der Ishida-Anlagen

nicht nur darin, zukünftigen Produktionsanforderungen

zu erfüllen. Das

Projekt hatte auch das Ziel, den Produktionsprozess

und die Prozesseffizienz

durch die Sammlung und

Auswertung wetvoller Daten zu optimieren.

„Wir wussten”, so Vasilis

Papoulias, “dass Ishida uns Anlagen

liefern kann, die genau diese Anforderungen

erfüllen.”

300g bis 2,5kg

Die sechs 14-Kopf-Mehrkopfwaagen

und ein 20-Kopf-Modell

für Mischprodukte verarbeiten eine

breite Palette an Tiefkühlgemüse,

Gemüse- und Reismischungen,

Teigwaren und pflanzlichen Produkten

in Verpackungsgrößen von

300g bis 2,5kg für den Einzelhandel

und in 10-kg-Gebinden für Großhandel

und Gemeinschaftsverpflegung.

Das Ergebnis:

Über alle Produktlinien hinweg

hat sich die Produktionsleistung

um bis zu 10% verbessert. Die Packungsgewichte

sind einheitlicher,

was auch dazu geführt hat, dass

die Produktabgabe im Vergleich

zur vorherigen Konfiguration um

1,5% reduziert werden konnte. Ein

wesentlicher Vorteil der Ishida-

Mehrkopfwaagen ist ihre Fähigkeit,

bei hohen Geschwindigkeiten

hervorragende Genauigkeiten zu

erzielen. Funktionen wie eine programmierbare

digitale Filterung

und eine automatische Anpassung

der Zuführung tragen dazu bei, dass

die Produkte schneller über die Vibrationsförderer

transportiert werden

können. Die schnelle Verstellung

des Wägeaufsatzes ermöglicht

eine hohe Anzahl an verfügbaren

Gewichtskombinationen selbst bei

hohen Geschwindigkeiten.

Einfache Bedienung

Weitere wesentliche Vorteile der

Ishida-Mehrkopfwaagen sind ihre

einfache Einrichtung und Bedienung.

Sie ermöglichen es Barba

Stathis, auf jeder Linie eine umfangreiche

Produktpalette mit bis

zu sieben Produktwechseln pro Tag

problemlos zu bewältigen. Langlebigkeit

und Zuverlässigkeit sind

weitere entscheidende Faktoren:

Die Anlagen sind 24 Stunden am

Tag und sieben Tage pro Woche

in Betrieb. Ihre wasserdichte

Konstruktion elraubt eine ebenso

schnelle wie gründliche tägliche

Reinigung in etwa 20 Minuten.

Abschließende Kontrolle

Neben den Mehrkopfwaagen

führen vier Ishida DACS Kontrollwaagen

eine abschließende Gewichtskontrolle

durch – gemäß den

strengen Qualitätsstandards von

Barba Stathis sowie zur Erfüllung

der Anforderungen des Gesetzgebers

und der Kunden. Genau wie die

Mehrkopfwaagen zeichnen sie sich

durch eine robuste und wasserdichte

Konstruktion aus sowie durch die

proprietäre Ishida-Wägezellentechnologie

mit gleichbleibend hoher

Wägegenauigkeit. Das intuitive Tastenfelddisplay

erlaubt eine einfache

Bedienung, abnehmbare Edelstahl-

Förderbänder ermöglichen eine hygienegerechte

Reinigung.

Digitalisierung

Mit der Installation des Ishida

Data Capture System (IDCS) an

den Kontrollwaagen ist Barba Stathis

kürzlich einen großen Schritt

Richtung Digitalisierung gegangen.

IDCS sammelt alle Daten der

Kontrollwaagen und wertet sie aus.

Auf dieser Basis kann Barba Stathis

Produktverlust und Abfall minimieren

und die Gesamtanlageneffektivität

(OEE) jeder Linie verbessern.

Fazit

Antigonos Maltezos, Werksleiter

Tiefkühlkost, fasst zusammen:

„Die Leistung und Zuverlässigkeit

der Ishida-Anlagen haben es uns

ermöglicht, die Produktivität zu

steigern, ohne Kompromisse bei

der Produktsicherheit oder -qualität

eingehen zu müssen. Wir rechnen

damit, dass sich unsere Investition

innerhalb von drei Jahren amortisiert,

und wir werden sicherlich in

weitere Ishida-Mehrkopfwaagen

und Kontrollwaagen investieren.“

Mehr über die zwei

starken Partner sehen Sie unter:

www.barbastathis.com

oder www.ishida.com

12

05/25

Fotos: ISHIDA


FACHPACK

Die Zukunft nachhaltiger Verpackung

Die FIBRATEC GmbH wurde am 25. März 2025 als innovatives Start-up von der

K industries – GRUPPE in Kooperation mit der PAYR Group gegründet. Ziel des

gemeinsamen Unternehmens ist es, ein über Jahre entwickeltes Know-how im Bereich

Faserguss nun gezielt zu industrialisieren und am europäischen Markt erfolgreich zu

vermarkten. Während der FachPack zeigte das Unternehmen seine Lösungen.

FIBRATEC konzentriert

sich auf die Entwicklung

und Produktion von: Fasergussanlagen

für die dezentrale

VerpackungsproduktionFormteilen

und Verpackungslösungen aus

natürlichen FaserstoffenTechnologien

zur nachhaltigen Stoffaufbereitung

(Pulpe)Werkzeugen und

Produktentwicklung für FasergussanwendungenUnsere

Produkte

ermöglichen es Unternehmen, Verpackungsteile

aus nachwachsenden

oder recycelten Rohstoffen selbst

herzustellen – schnell, wirtschaftlich

und gesetzeskonform. Die eigens

entwickelte Anlage „Fibra Mini“

kombiniert höchste Energieeffizienz

mit kompakter Bauweise und

eignet sich ideal für Kleinserien

oder den dezentralen Einstieg in die

Eigenproduktion. Verarbeitet werden:

Frischfasern (z. B. Holzschliff)

Recyclingfasern (aus der Papierindustrie)pflanzenbasierte

Rohstoffe

(z. B. Silphie, Schilf, Weizenstroh)

Individuell gestaltbar:

Die Formteile aus Faserguss sind

Gelungener Messeauftritt der K industries Gruppe

in Nürnberg

zu 100 % biologisch abbaubar und

recyclingfähigformstabil, stoßdämpfend

und individuell gestaltbar. Sie

sind, je nach Bedarf, einfärbbar, etikettierbar

oder lebensmitteltauglich.

“Mit unserer Lösung unterstützen

wir Unternehmen dabei, den Umstieg

von EPS- oder Kunststoffverpackungen

auf nachhaltige Alternativen

effizient zu realisieren – ohne

Großinvestition, ohne Risiko. Ob

als Maschinenlösung oder Lohnfertigung:

FIBRATEC bietet einen

flexiblen und skalierbaren Einstieg

in die Kreislaufwirtschaft. Unser

Ziel is es eine international wettbewerbsfähige

Organisation für

nachhaltige Verpackungstechnik zu

schaffen – mit Know-how aus Österreich,

starker industrieller Basis

und konkretem Beitrag zur Erreichung

der ESG- und PPWR-Ziele

unserer Kunden.“ erklärt Johannes

Payr während der Messe.

„FIBRA Mini“

Mit der Fasergussanlage „FIBRA

Mini“ bietet das Unternehmen auch

eine platzsparende, mobile und patentierte

Technologoie mit Werkzeugen

anch Maß. „Mit unserer Fasergussanlage

„Fibra-Mini“ stellen wir

maßgeschneiderte Verpackungen

aus nachwachsenden Rohstoffen

her! Neben Verpackungen fertigen

wir auch Werkzeuge und komplette

Anlagen für Faserguss. Mithilfe von

Reverse Engineering können wir

Verpackungslösungen produzieren,

die perfekt auf die Bedürfnisse unserer

Kunden zugeschnitten sind.

Mehr unter: www.k-industries.at

kurz notiert ...

WKÖ Gruppenausstellung

PROPAK EAST AFRICA 2026 | Nairobi | 03. - 05.03.2026

Nutzen Sie Ihre Chance Ihr Unternehmen auf der größten Kunststoff-

und Verpackungsmesse in Ostafrika zu präsentieren.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive

go-international, einer gemeinsamen Initiative des

Begrenzungslinie ist Teil des Sujets

Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus und

der Wirtschaftskammer Österreich.

Es gibt auch folgende Spezialpakete:

Exhibit & Scale Up! - Die Messeförderung für StartUps

und den Austrian Expert`s Corner

Bei Fragen hilft gerne die Firma Gesell : www.gesell.at

Bitte geben Sie Glasverpackungen zum Altglas.

Ausgelöffelt und ausgeleert, getrennt nach Weißglas und Buntglas.

05/25 13


VERPACKUNGSMASCHINEN / FACHPACK

Roboter mit Durchblick: Cobot tog.519

14 05/25

Was passiert, wenn die Produktivität klassischer Industrieroboter auf die hohe

Integrationsfähigkeit von Cobots trifft, verdeutlicht eine wegweisende Entwicklung

aus Crailsheim. Der tog.519 lässt sich schnell in Betrieb nehmen,

erfordert geringen Programmieraufwand und pickt Gegenstände dank KI mit

hoher Präzision – und das unermüdlich. Ähnliches gilt auch für die lightline

Maschinen von Schubert - die vorab konfigurierten Anlagen lassen sich zügig

nutzen

– der Name ist bei Schubert

Programm. Das Kürzel – dem

„tog“

englischen Wort „together“ entlehnt

– steht für eine ganze Reihe an

Automatisierungslösungen, die dem

menschlichen Bediener die Arbeit

erleichtern. Mit dem tog.519 machte

Schubert 2019 den Anfang der automatisierten

Zusammenarbeit: Ein

internationales Team talentierter

Ingenieure konzipierte den Pickand-Place

Cobot in einem eigenen

Start-up. Die tog-Familie umfasst

inzwischen auch den tog.101.

Zwei Welten, eine Maschine

Der tog.519 ist kein kollaborativer

Roboter im eigentlichen Sinn. Er

arbeitet in einer Schutzzelle, um

seine hohe Leistung konstant halten

zu können. Klassische Cobots drosseln

ihre Geschwindigkeit, sobald

sich ein Mensch nähert. Mit einem

Cobot teilt der tog.519 dennoch die

einfache Integration und schnelle

Inbetriebnahme. Beim Pick-and-

Place von Produkten aller Art und

Branchen läuft er mit bis zu 90 Takten

pro Minute zur Hochleistung

klassischer Industrieroboter auf.

Produktiv

dank SCARA-Prinzip

Mit roboterbasierten Lösungen

für Pick-and-Place-Anwendungen

kennt Schubert sich seit den 1980er

Jahren aus. Beim tog.519 hat Schubert

die SCARA-Kinematik um

eine fünfte Achse ergänzt, die den

Cobot noch agiler macht. Gegenstände

greift er nicht nur gerade,

sondern auch in einem Winkel und

legt sie präzise in vorgesehene Ablagen.

Fotos: Gerhard Schubert GmbH

Beim Pick-and-Place von Produkten aller Art und Branchen

läuft der tog.519 mit bis zu 90 Takten pro Minute zur

Hochleistung klassischer Industrieroboter auf.

Erkennen

mit Künstlicher Intelligenz

Der Cobot kann was, nicht nur

dank fünf Achsen. Eine Kombination

aus zwei 2D-Kameras versorgt

ihn mit Aufnahmen der zu

pickenden Produkte. Die Bilder

wertet er mittels eines neuronalen

Netzwerks aus und ordnet die Produkte

auf dem Band Verpackungskategorien

zu. Das Netzwerk haben

Ingenieure zuvor mit unzähligen

Datensätzen „trainiert“. Deshalb

erkennt es auch die Positionen

von Einzelprodukten – selbst dann,

wenn diese einen ungeordneten

Haufen bilden.

Die lightline-Reihe

Anliefern, installieren, loslegen

– der Wunsch nach einem pragmatischen

Produktionsstart wird mit

den lightline Maschinen von Schubert

Wirklichkeit. Die vorab konfigurierten

Anlagen lassen sich zügig

nutzen – ideale Voraussetzungen,

um standardisierte Verpackungsaufgaben

hocheffizient zu meistern.

Bestens aufgestellt

Kompakte Fläche und hohe Leistung

machen die lightline-Reihe

aus, die nebst Kartonierern auch

Casepacker, Pickerlinien und

Schlauchbeutelmaschinen umfasst.

Sie alle bestehen aus vorkonfigurierten

Modulen, die nicht nur

schnell betriebsbereit sind, sondern

auch wenig Platz benötigen – bei

attraktiven Investitionskosten.

Leistung auf hohem Niveau

Die Leistung bleibt dabei keineswegs

auf der Strecke: Bis zu 60

Schachteln – oder 480 Produkte –

pro Minute schafft beispielsweise

der lightline Kartonierer, den Schubert

in Nürnberg als Verpacker für

Energieriegel zeigt.

Gut versorgt

Je länger eine Maschine am Stück

verpackt, desto reibungsloser läuft

die Produktion. Ganze 60 Minuten

schafft ein lightline Kartonierer

dank der 4 000 Zuschnitte, die ins

Vertikalmagazin passen. Das Gute

am Magazin: Es lässt sich dank

integriertem Zuschnittpuffer im

laufenden Betrieb nachfüllen und

sorgt so für unterbrechungsfreies

Verpacken.

Aufrichter der Extraklasse

Der A3-Aufrichter hat seinen

Anteil an der platzsparenden Kon-

Der tog.519 pickt Gegenstände

dank KI mit hoher Präzision


| PC5

Höchst individuell:

kundenspezifische Panel-PCs

und Control Panels

Bis zu 60 Schachteln – oder 480 Produkte – pro Minute

schafft beispielsweise der lightline Kartonierer, den Schubert

in Nürnberg als Verpacker für Energieriegel zeigte.

struktionsweise. Als einbahnige Variante

umgeht er die mehrbahnigen

Konstruktionen vergleichbarer Anlagen,

benötigt so weniger Leimdüsen

und kommt mit kleineren Aufrichte-

und Verschließwerkzeugen

aus. Zudem arbeitet er hochgradig

autonom: Aus dem Zuschnitt-Puffer

zieht er jeden Zuschnitt einzeln

heraus und übergibt ihn an einen

Schieber, der ihn an der Beleimung

vorbei zum Faltkasten befördert.

Werkzeug in neuem Gewand

Leicht zu handhaben und damit

ebenso praktisch ausgelegt wie der

Kartonierer ist das Verschließwerkzeug.

Dessen Einzelteile hat Schubert

deutlich reduziert, sodass die

Einheit rund 50 Prozent weniger

wiegt – ein wesentlicher Vorteil bei

häufigen Formatumstellungen.

Mehr unter:

www.schubert.group

www.beckhoff.com/ipc

Als Spezialist für PC-basierte Steuerungstechnik bietet Beckhoff eine

Vielzahl hochwertig verarbeiteter Panel-PCs und Control Panels, die auch

als kundenspezifische Lösungen zur Verfügung stehen. Das Spektrum

reicht dabei von optischen Anpassungen und Logos im Corporate Design

des Kunden über die individuelle Ausstattung mit Sondertastern wie z. B.

Not-Halt-Tastern, Scanner- oder RFID-Lesegeräten bis hin zum komplett

kundenspezifischen Gehäusedesign. Die sorgfältige Entwicklung und

Integration von elektronischen Komponenten, Displays und Touchscreens

ermöglichen hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit im Betrieb. Beckhoff

Panel-PCs und Control Panels können wahlweise als Stand-alone-Gerät,

als DVI/USB-Extended-Control-Panel oder via CP-Link 4 betrieben werden.

Kompakte Fläche und hohe Leistung machen die lightline-Reihe

aus, die nebst Kartonierern auch Casepacker, Pickerlinien

und Schlauchbeutelmaschinen umfasst.

Halle 7, Stand 406

05/25

15


FACHPACK

Starkes Zeichen für Nachhaltigkeit

Die FRIES Kunststofftechnik GmbH aus Sulz setzt erneut ein starkes Zeichen für

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Als eines der ersten Unternehmen im Bereich

Industrieverpa-ckungen verarbeitet FRIES künftig Post-Consumer-Rezyklat (PCR) aus

dem Gelben Sack im industriellen Maßstab – konkret im 220-Liter-L-Ringfass. Das

Produkt entsteht im modernen 3-Schicht-Co-Extrusions-Blasverfahren mit einem

Recyclingmaterialanteil von 35%. Trotz des hohen Anteils an PCR erfüllt das Fass

nicht nur die Anforderungen an Lebensmittelkonformität, sondern verfügt zusätzlich

über eine UN-Zulassung für den Transport gefährlicher Güter. Damit übertrifft FRIES

bereits heute künftige EU-Vorgaben zur Rezyklatquote und beweist, dass Innovation,

Produktsicherheit und Umweltschutz erfolgreich vereint werden können.

Die Besonderheit der FRIES-

Fässer liegt im hochwertigen

Co-Extrusionsverfahren:

Der 20/60/20-Schichtaufbau

(innen/mitte/außen) ermöglicht den

Einsatz von Recyclingmaterial in

der Mittelschicht. Durch den Einsatz

von bis zu 60 % Recyclingmaterial

in dieser Schicht erreicht das

Fass einen Gesamt-Rezyklatanteil

von rund 35 %. Die Innen- und

Außenschichten bestehen aus hochwertigen,

lebensmittelechten Polymeren

und schützen den Fassinhalt

zu-verlässig. Gleichzeitig trennt die

Barrierewirkung der Außen- und

Innenschichten das Recyclingmaterial

sicher vom Lebensmittelkontakt.

So wird gewährleistet, dass sowohl

die strengen EU-Vorgaben zur Lebensmittelkonformität

als auch die

internationalen Anforderungen an

Gefahrgutverpackungen zuverlässig

erfüllt werden.

Modernste Technik im Einsatz/ Fotos: Fries

Geschäftsführer Gerhard Bertsch

Produkt mit einem Recyclingmaterial

von 35 % in der Mittelschicht

und UN-Zulassung vor. Schon seit

2023 setzt FRIES diese Technologie

erfolgreich beim SLT-Kanister ein.

Derzeit arbeitet das Unternehmen

intensiv daran, diese zukunftsweisende

Lösung auf weitere Produktlinien

zu übertragen – für mehr Nachhaltigkeit

bei gleichbleibend hoher

Qualität und Sicherheit.

Lebensmittelkonformität

gesichert

Verpackungsmaterialien müssen

so gestaltet sein, dass sie nur unbedenkliche

Mengen an Stoffen auf

das verpackte Lebensmittel übertragen

und somit die Gesundheit

der Verbraucher nicht gefährden. Es

muss sichergestellt sein, dass das

Material – in diesem Fall Kunststoff

mit 35 % Recyclingmaterial – die

gesetzlichen Grenzwerte für Migration

(Stoffe, die von der Verpackung

an das Lebensmittel übertragen werden)

einhält und keine Veränderungen

in Geruch, Geschmack oder

Zusammensetzung des Lebensmittels

verursacht. Für FRIES war der

wichtigste Schritt die Lebensmittelkonformität,

um die Verbrauchergesundheit

zu schützen und gleichzeitig

die rechtlichen Anforderungen

innerhalb der EU zu erfüllen.

Nachhaltigkeitsziele weit voraus

Mit Blick auf die EU-Verordnung

zur Kunststoffverpackungsrichtlinie

(PPWR) und die ambitionierten

Recyclingquoten von 35 % bis 2030

sowie 65 % bis 2040 bereitet sich

FRIES proaktiv auf die Zukunft vor.

„Wir denken voraus und übererfüllen

die aktuellen Vorgaben bereits heute“,

erklärt Geschäftsführer Mag.

(FH) Dr. Gerhard Bertsch.

PPWR

Die PPWR gilt grundsätzlich für

alle Verpackungen, die innerhalb

der EU in den Verkehr gebracht

werden. Dazu zählen Lebensmittelverpackungen

wie Fässer und Eimer,

Industrieverpackungen sowie

Verkaufs-, Transport- und Umverpackungen

– somit umfasst die Richtlinie

das gesamte Produktsortiment

der Verpackungssparte bei FRIES.

Gefahrgutverpackungen sind vorerst

ausgenommen, da sie aufgrund besonderer

Sicherheitsanforderungen

häufig nicht denselben Recyclingquoten

unterliegen können.

Einheitlicher Qualitätsansatz

Da FRIES Produkte für eine Vielzahl

unterschiedlicher Branchen

entwickelt, verfolgt das Unternehmen

bewusst einen einheitlichen

Qualitätsansatz. Anstatt je nach Einsatzgebiet

zu differenzieren, werden

sämtliche Produkte nach den höchsten

Anforderungen konzipiert – etwa

ein Fass, das ursprünglich für die

anspruchsvolle Pharmabranche entwickelt

wurde, überfüllt im Lebensmittelbereich

die strengen Standards.

So garantiert FRIES durchgängig

höchste Qualität – unabhängig davon,

in welcher Branche die Produkte

letztlich zum Einsatz kommen.

Ausblick

Die kontinuierliche Erhöhung des

Rezyklatanteils und die Entwicklung

innovativer, nachhaltiger Verpackungslösungen

gehören zu den

zentralen Zielen von FRIES. Mit

dem 220-Liter-L-Ringfass stellt das

Unternehmen bereits das zweite

Investitionen

Die Umsetzung nachhaltiger Verpackungslösungen

erfordert Investitionen

in moderne Maschinen und

optimierte Produktionsprozesse.

Gemeinsam mit Forschungsgruppen

entwickelt FRIES kontinuierlich innovative

Verfahren und nachhaltige

Materialien weiter. Geschäftsführer

Gerhard Bertsch erklärt: „Die EU-

Vorgaben sind strenger als internationale

Standards – das spornt uns an,

stets höchste Qualität und Sicherheit

zu gewährleisten.“ Mit Zuversicht

blickt das Unternehmen in die Zukunft

und engagiert sich aktiv dafür,

die Branche mit nachhaltigen und

zukunftsfähigen Lösungen mitzugestalten.

FRIES beweist damit, dass

Umweltschutz, Qualität und Sicherheit

kein Widerspruch sind, sondern

echten Mehrwert für Kunden, Verbraucher

und Umwelt schaffen.

Mehr unter:

www.fries-kt.com

16

05/25


FACHPACK

Future-packed solutions!

Saropack trat mit neuem Outfit und Stand auf der Messe auf. Unter dem Firmenmotto

„future-packed solutions“ erfuhren Besucherinnen und Besucher auch wie sich Folienverpackungen

dank neuester Innovationen in Materialien und Prozesse optimieren

lassen. An den Verpackungsmaschinen vor Ort demonstrierte Saropack die Funktionalität

von nachhaltigen und lebensmittelkonformen Folien mit Recyclinganteilen.

Saropack Geschäftsführer Urs

Stillhard präsentierte auch

stolz die neuen Möglichkeiten

im Lebensmittelbereich. An

der gezeigten Anlage lassen sich

sämtliche Parameter bequem und

einfach über ein LCD-Bedienpanel

einstellen und anschließend speichern.

Anwender haben die Möglichkeit

sich mehrere jederzeit abrufbare

Arbeitsprogramme zu erstellen.

Im Doppelkammer-Schrumpftunnel

kann mittels installierter Luftleitbleche

der Luftstrom innerhalb der

oben: Geschäftsführer Urs Stillhard

links: Blick in die Anlage

Kammer gesteuert werden. Am Beispiel

einer Pizzaverpackung wurde

die Folienverpackung am Messestand

gezeigt.

Marktführer

„Als Marktführer im Verkauf von

Folienverpackungssystemen im

DACH-Raum verfolgt Saropack einen

ganzheitlichen Ansatz, der das

Knowhow für Verbrauchsmaterial,

die Maschinen und den technischen

Service kombiniert. Hochleistungsfolien,

perfekt abgestimmt auf die

SaoPacker Flowpackmaschinen, geeignet

für viele Anwendungen sind

erhältlich mit Sauerstoffbarriere und

aus erneuerbaren oder recycelten, lebensmittelkonformen

Materialen.»

so Stillhard.

Mehr unter: www.saropack.at

LIEBE

ZUM

DETAIL

Wer will sich schon durch die Kennzeichnung

in seiner Bewegungsfreiheit

einschränken lassen?

Vertrauen Sie darauf, dass wir unsere Produkte

an Ihre Produktionsanlagen anpassen,

so dass diese ihr maximales Potential

ausschöpfen. Mehr über faire und flexible

Betreuung erfahren Sie gerne unter

+43 1 416 94 46-0 oder www.wallasch.at

Ihr

Drucker vom Wallasch!

05/25

17


Nachhaltigkeitskommunikation

auf Verpackungen

Kommunikation auf Verpackungen: Wie und welche Informationen in Bezug auf Nachhaltigkeit

auf Verpackungen kommuniziert werden, untersucht eine Forschungsgruppe der

Hochschule Campus Wien. Dabei wird unterschieden, ob sich die Kommunikationselemente

auf das Produkt, die Verpackung oder das Unternehmen beziehen.

Verpackungen erfüllen eine

Vielzahl von Funktionen.

Sie dienen dazu, das Produkt

zu schützen, den Transport

und die Lagerung zu erleichtern,

wichtige Informationen zu liefern,

einen Beitrag hinsichtlich Nachhaltigkeit

zu leisten sowie eine

zentrale Marketingfunktion zu

übernehmen.

Marketing

Gerade im Bereich Marketing

entfalten Verpackungen ihre Wirkung

auf zwei verschiedenen

Ebenen: Einerseits ziehen sie Aufmerksamkeit

auf sich und helfen,

Produkte im Regal voneinander

zu unterscheiden. Zudem vermitteln

sie durch Form, Farben und

Symbole spezifische Botschaften,

die eng mit dem Produkt oder der

Marke verbunden sind.

Verpackungsgestaltung

Die Verpackungsgestaltung kann

dabei in unterschiedlichen Formen

auftreten. Strukturelle Merkmale

wie Material, Form oder Größe

spielen eine Rolle, ebenso wie visuelle

Elemente wie etwa von Farben,

Bilder, Logos oder Zertifikate.

Einige Hinweise bzw. Kommunikationselemente

beziehen sich

explizit auf die Verpackung selbst,

während andere sich auf das Produkt

oder die Werte des Unternehmens

beziehen.

Nachhaltig

Vor allem die nachhaltige Gestaltung

von Verpackungen ist von

zentraler Bedeutung. Hinsichtlich

dem Verpackungsdesign wurde

von Verghese et al. (2012) definiert,

dass eine Verpackung effektiv, effizient,

zirkulär und sicher gestaltet

sein muss - Attribute, die in den

letzten Jahren immer wichtiger

wurden. In diesem Kontext sind

vor allem verschiedenste Kommunikationselemente

in puncto

Nachhaltigkeit wesentlich. Die

Green Claims Verordnung der Europäischen

Union verfolgt das Ziel,

umweltbezogene Aussagen auf

Verpackungen klar und überprüfbar

zu machen. Die Verwendung

von Begriffen wie „umweltfreundlich“

oder „klimaneutral“ soll in

Zukunft an den Nachweis von Fakten

geknüpft sein. Das Ziel dieser

Maßnahme ist es, Greenwashing

zu verhindern und das Vertrauen

der Verbraucher*innen zu stärken.

Relevanz

Dieses Vorgehen ist von Relevanz,

wie das Kaufverhalten belegt.

Immer mehr Menschen legen

beim Einkauf Wert auf umweltfreundliche

Verpackungen und

Produkte. Viele sind zudem bereit,

für nachhaltige Produkte einen höheren

Preis zu bezahlen.

Forschungsgruppe

Derzeit befasst sich eine Forschungsgruppe

der Hochschule

Campus Wien damit, eine umfassende

Methode zu entwickeln, mit

der sich die Kommunikation von

Nachhaltigkeitsaspekten auf Verpackungen

bewerten lässt. Dabei

wird nicht nur die Gestaltung der

Verpackung selbst bewertet, sondern

auch die damit verbundenen

Aussagen zum Produkt, zum Unternehmen

bzw. zur tatsächlichen

Nachhaltigkeit der Verpackung.

Mehrdimensionaler Ansatz

Das Modell für die Bewertung

basiert auf einem mehrdimensionalen

Ansatz, der drei miteinander

verbundene Ebenen der Kommunikation

differenziert. Zunächst

ist die Verpackung selbst von entscheidender

Bedeutung. Im Fokus

stehen Materialien und Kommunikationselemente

wie Symbole, Labels

oder andere Designelemente,

die unmittelbar Nachhaltigkeit

suggerieren. Die zweite Ebene

betrifft das Produkt selbst und umfasst

Angaben zu Inhaltsstoffen,

zur Herstellung oder zu möglichen

Zertifizierungen. Auf der dritten

Ebene wird die Kommunikation

des Unternehmens betrachtet, etwa

durch übergeordnete Markenbotschaften,

Informationen zur gesellschaftlichen

Verantwortung oder

die Einbindung in umfassendere

Nachhaltigkeitsstrategien.

Stärken und Schwächen

Die Verbindung dieser drei

Ebenen zielt darauf ab, ein umfassendes

Bild zu erhalten, wie

Nachhaltigkeit und welche Informationen

darüber gegenüber

Konsument*innen auf Verpackungen

kommuniziert werden.

Gleichzeitig soll die Methode dabei

unterstützen, individuelle Stärken

und Schwächen aufzuzeigen

und Verbesserungspotenziale zu

erkennen.

Dipl.Ing.in Michelle Klein, BA

michelle.klein@hcw.ac.at

Autorinnen

Michelle Klein und Viktoria

Gabriel sind wissenschaftliche

Mitarbeiterinnen im Fachbereich

Verpackungs- und Ressourcenmanagement.

Michelle Klein

hat Umwelt- und Bioressourcenmanagement

studiert und ist in der

Lehre vor allem in den Bereichen

Nachhaltigkeit und Abfalltechnologien

tätig. Viktoria

Gabriel hat Betriebswirtschaftslehre

und Eco Design studiert

und unterrichtet zu den Themen

Marketing sowie Eco Design.

Beide Autorinnen forschen im

Bereich Kreislaufwirtschaft und

nachhaltige Verpackungslösungen.

Viktoria Helene Gabriel,

BSc, MSc

viktoria_helene.gabriel@

hcw.ac.at

Hochschule Campus Wien

Der Fachbereich Verpackungs- und Ressourcenmanagement der Hochschule Campus Wien bietet die beiden Bachelorstudiengänge Nachhaltige

Verpackungstechnologie und Nachhaltiges Ressourcenmanagement an sowie zwei Masterstudiengänge in englischer Sprache: Packaging

Technology and Sustainability und Sustainability Assessment and Resource Management. Alle vier Studiengänge sind berufsbegleitend

gestaltet, sodass Interessierte aus der Branche ihre Kompetenzen ohne Unterbrechung der Berufstätigkeit erweitern können.

https://www.hcw.ac.at

18 05/25


GETRÄNKEVERPACKUNGEN

Top Cap erwirbt Lizenz

„SpinClip“

Getränkedosen gelten bereits heute als eines der

vielseitigsten Verpackungsformate. In Kombination

mit wiederverschließbaren Deckeln sind die Möglichkeiten

schier unbegrenzt. Diesen Vorteil möchte

sich die Top Cap Holding GmbH langfristig sichern:

Durch den Erwerb der weltweiten Lizenz für den

wiederverschließbaren Getränkedosenverschluss

„SpinClip“ erweitert das Unternehmen sein Portfolio

und legt seinen strategischen Kurs fest.

Ihr Komplettanbieter

für

Verpackung

und Druck

Nachhaltigkeit

Durch den Lizenzerwerb erweitert Top Cap sein Portfolio

Am 10. September 2025

unterzeichneten die Geschäftsführer

der Top Cap

Holding GmbH und der IMV Innovation

Marketing und Vertriebs

GmbH den Lizenzvertrag, der der

Top Cap Holding die exklusive Nutzung

der „SpinClip“-Technologie in

ihren Fokusmärkten ermöglicht. Der

auf einer Niet-Dreher-Technologie

beruhende „SpinClip“ erweitert das

Portfolio von Top Cap, das mit „the

click cap“ bereits eine innovative,

skalierbare und kostengünstige Verschlusstechnologie

für die Getränkedose

entwickelt. Ab 2026 möchte

das Unternehmen „the click cap“ in

Serie herstellen.

Strategischer Meilenstein

„Der weltweite Lizenzerwerb bedeutet

für die Top Cap Holding einen

strategischen Meilenstein. Mit

dem Ausbau unseres Produktportfolios

festigen wir unsere Position

als führender innovativer Anbieter

moderner, wiederverschließbarer

Getränkedosendeckel für zahlreiche

Getränkesegmente“, betont Robert

Jansen, CEO bei der Top Cap Holding.

Vor diesem Hintergrund entwickelt

Top Cap den „SpinClip“ zu

einem marktfähigen Produkt und

baut dabei auf die jahrelange Erfahrung

in der Entwicklung von „the

click cap“.

Konzept mit Zukunftspotenzial

Die wiederverschließbare Getränkedose

entspricht einem realen

Konsumentenbedürfnis: 76% der

Konsumenten geben an, eine wiederverschließbare

Getränkedose

einer konventionellen vorzuziehen.

Wiederverschließbare Getränkedosen

können abgefüllte Produkte aber

auch vor versehentlichem Ausschütten,

vor Insekten und Drink Spiking

schützen. Letzteres bezeichnet das

heimliche Hinzufügen von Substanzen

wie Alkohol oder K.O.-Tropfen

in das Getränk einer anderen Person

ohne deren Wissen oder Einverständnis.

„the click cap“ und der

„SpinClip“ werden dem Bedürfnis

nach einem gleichermaßen sicheren

wie ungetrübtem Trinkerlebnis gerecht.

Mehr unter: theclickcap.com

Etiketten

Akzidenz

Faltschachteln

Displays

Packungsbeilagen

Neben „the click cap“

(oben links) entwickelt

Top Cap den

„SpinClip“

(Bildmitte) weiter

Fotos: Top Cap Holding GmbH

Lohnverpackungen

05/25

www.dog­darmstadt.de

19


WIRTSCHAFT

Toyota Material Handling Austria

eröffnet neue

Firmenzentrale

in Laxenburg

Investition in die Zukunft der Intralogistik:

Neuer Standort im größten Gewerbegebiet

Österreichs feierlich eröffnet.

Toyota Material Handling Austria hat

seine neue Firmenzentrale im

VGP-Park im Industriezentrum

NÖ-Süd offiziell eröffnet. Der moderne

Standort vereint alle Unternehmensbereiche

unter einem Dach und wurde

nach den Prinzipien des Toyota Production

System gestaltet.

Drumatical Theatre/Fotos: KOMPACK und © Toyota Material Handling

Rund 150 Gäste – darunter

hochrangige Vertreter aus

Wirtschaft und Politik sowie

der japanische Botschafter Exzellenz

Kiminori Iwama – nahmen

an der Feier teil. Die Eröffnung markiert

einen wichtigen Meilenstein

und unterstreicht das langfristige

Commitment von Toyota Material

Handling Europe zum österreichischen

Markt. Mit dem neuen Headquarter

setzt das Unternehmen ein

klares Zeichen: Österreichs Wirtschaft

braucht Intralogistik auf Spitzenniveau,

um international wettbewerbsfähig

zu bleiben.

20 05/25

Langfristige

Investition in Österreich

„Investitionen in dieser Größenordnung

sind heute keine Selbstverständlichkeit.

Für uns war klar: Wir

denken langfristig. Österreich ist für

Toyota Material Handling nicht nur

ein wichtiger Markt, sondern auch

eine logistische Drehscheibe in Europa.

Mit unserer neuen Zentrale

bekräftigen wir, dass wir unseren

Kunden auch künftig als zuverlässiger

Partner für ihre logistischen

Prozesse zur Seite stehen“, erklärte

Norman Memminger, Vice President,

Rental & Used Toyota Material

Handling Europe. Die Flurförderzeuge

für Österreich werden

innerhalb der EU produziert – unter

anderem in einem der ersten CO 2 -

neutralen Werke Europas in Schweden

– nach den hohen Standards des

Toyota Production System.

Zentrale mit optimaler

Lage und modernem Konzept

Die Firmenzentrale überzeugt

durch ihre verkehrsgünstige Lage

direkt an der Südautobahn sowie

die Integration von Büro, Refurbishment

Center, Lager und Experience

Center unter einem Dach.

Die Raumstrukturen folgen den

Prinzipien des Toyota Production

System: sicher, effizient, ressourcenschonend.

Offene Arbeitsbereiche

fördern Teamgeist und Innovation,

während Rückzugs- und Meetingräume

konzentriertes Arbeiten

ermöglichen. „Unser Schwerpunkt

liegt nicht auf Mauern oder Technik

– wir investieren vor allem in

unsere Mitarbeiter*innen und die

Zufriedenheit unserer Kund*innen“,

betonte Mag. Oskar Zettl, Managing

Director von Toyota Material Handling

Austria.

Feier mit Gästen aus

Wirtschaft, Politik & Diplomatie

Den Auftakt bildete die Keynote

von Oskar Zettl. Im Rahmen der

Keynote begrüßte er mit Hiroshi

Kuriyama (Chairman of the Board),

Ralph Cox (Senior Vice President

Davide Santi/Board Member, Toyota Material Handling Austria,

Mag. Marlene Zeidler-Beck/MBA Abgeordnete zum NÖ Landtag

in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner,

Oskar Zettl/Managing Director, Toyota Material Handling Austria,

Hiroshi Kuriyama/Chairman of the Board,

Toyota Material Handling Europe

Kiminori Iwama/Botschafter von Japan in Österreich,

Ralph Cox/Senior Vice President Market Operations,

Toyota Material Handling Europe und Norman Memminger/Vice

President Rental & Used, Toyota Material Handling Europe

Market Operations) und Norman

Memminger (Vice President Rental

& Used) hochrangige Vertreter von

Toyota Material Handling Europe

auf der Bühne. „Toyota Industries

Corporation (TICO) ist weltweit

Marktführer in der Intralogistik –

und wir investieren gezielt, um diese

Position weiter auszubauen. Mit

Lösungen von klassischen Staplern

über Automatisierung bis hin zu

integrierten Systemen bieten wir

unseren Kunden echten Mehrwert.

Die Investition in Österreich ist Teil

unserer europäischen Strategie: Sie

stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer

Kunden und zeigt unser klares

Commitment zum österreichischen

Markt“, sagte Ralph Cox. „Heute

geht es um mehr als nur die Eröffnung

eines neuen Gebäudes – es ist

ein Symbol unserer langfristigen Vision.

Toyota Material Handling steht

für Partnerschaft, Innovation und

starke Werte. Unsere Botschaft an

Kunden, Partner und Mitarbeitende

in Österreich ist klar: Wir wollen

die Zukunft der Logistik gemeinsam

gestalten – nachhaltig und vertrauensvoll“,

betonte Hiroshi Kuriyama.

Anschließend verband Botschafter

Kiminori Iwama die werteorientierte

japanische Kultur mit der Unternehmensphilosophie

von Toyota. Mag.

Marlene Zeidler-Beck, MBA, Abgeordnete

zum NÖ Landtag in Vertretung

von Landeshauptfrau Johanna

Mikl-Leitner, hob in ihrer Laudatio


die Bedeutung für den Wirtschaftsstandort

hervor und betonte die enge

Partnerschaft von Region und Wirtschaft.

Den emotionalen Höhepunkt

fand die Veranstaltung in der künstlerischen

Inszenierung der Banddurchschneidung

durch das Drumatical

Theatre unter Leitung von Tom

& Domino Blue: Gemeinsam durchschnitten

Mr. Hiroshi Kuriyama, seine

Exzellenz Botschafter Kiminori

Iwama, Mag. Marlene Zeidler-Beck,

Ralph Cox, Norman Memminger,

Davide Santi – Member of the Board

Toyota Material Handling Austria

– sowie der Gastgeber Managing

Director Oskar Zettl das Band. Mit

mitreißenden Trommelschlägen, einer

spektakulären Choreografie und

visuellen Effekten verwandelte die

Gruppe die Eröffnung in ein multisensorisches

Erlebnis.

Podiumsgespräch: „Gemeinsam

erfolgreich – Verantwortung,

Wachstum, Zukunft“

Den Auftakt in den Netzwerkabend

bildete ein hochkarätig besetztes

Podiumsgespräch unter der

Leitung von Karin Bauer. Mit dem

Titel „Gemeinsam erfolgreich – Verantwortung,

Wachstum, Zukunft“

diskutierten Mag. Michaela Roither

(CEO Industriellenvereinigung NÖ),

MMag. Andrea Raffaseder (COO

Chief Operations Officer der USM

und COO Umdaschgroup), Herbert

Traxler (CEO - Member of the Management

Board LKW WALTER

Internationale Transportorganisation

AG) sowie Mag. Oskar Zettl (CEO

Toyota Material Handling Austria)

über die Bedeutung von Solidarität

und Zusammenarbeit in herausfordernden

Zeiten. Ausgehend von

der Leitfrage „Was macht Sie in

einer wirtschaftlich sehr herausfordernden

Zeit zuversichtlich?“ entwickelte

sich ein lebendiger Austausch,

geprägt von Optimismus

und Zukunftsvertrauen. Kultureller

Höhepunkt & Rundgänge Für den

Hiroshi Kuriyama gratuliert Oskar Zettl

emotionalen Höhepunkt im Rahmen

der Banddurchschneidung sorgte

Drumatical Theatre: Mit mitreißenden

Trommelschlägen, spektakulärer

Choreografie und visuellen

Effekten verwandelte die Gruppe

die Eröffnung in ein multisensorisches

Erlebnis. Den Höhepunkt der

Bühnenshow bildete die feierliche

Banddurchschneidung im Beisein

von Mag. Marlene Zeidler-Beck,

dem japanischen Botschafter Iwama

Blick in die Halle

sowie den hochrangigen Vertretern

der Europazentrale und dem österreichischen

Board-Member Davide

Santi und Gastgeber Mag. Zettl. Im

Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit,

die neue Zentrale bei geführten

Rundgängen kennenzulernen. Stationen

zu den Themen Firmenhistorie,

Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft,

Sicherheit und Gesamtlösungen für

die Intralogistik machten die Toyota-Philosophie

unmittelbar erlebbar.

Außenansicht - Mehr unter: www.toyota-forklifts.at

Festansprache von Hiroshi Kuriyama

Symbol für Partnerschaft

und Nachhaltigkeit

Die neue Firmenzentrale ist sichtbarer

Ausdruck der Markenwerte

Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit

und gesellschaftliche Verantwortung.

Gleichzeitig steht sie für

eine langfristige Investition in den

österreichischen Markt und für die

enge Zusammenarbeit mit Kunden,

Lieferanten und Kommunen.

Toyota Material Handling

Toyota Material Handling ist weltweit

führend in der Entwicklung und

Umsetzung innovativer Intralogistiklösungen

– von manueller Lagertechnik

bis zu vollautomatisierten

Systemen. Die Unternehmensphilosophie

basiert auf dem Toyota Werten

(kontinuierliche Verbesserung,

Respekt für Menschen) und dem Toyota

Production System (Just-in-Time,

Qualität im Prozess, klare Standards).

Nachhaltigkeit ist integraler

Bestandteil der Strategie: emissionsfreie

Technologien, energieeffiziente

Produktion und Kreislaufwirtschaft

prägen das Handeln. Ziel ist es,

langfristige Partnerschaften aufzubauen

und die Wettbewerbsfähigkeit

von Kunden weltweit zu stärken.

05/25

21


INNERBETRIEBLICHE LOGISTIK

Multifunktionaler Reinigungsroboter

Denzel Robotics präsentiert mit dem neuen Gausium Omnie den ersten multifunktionalen

Reinigungsroboter für komplexe Gebäudestrukturen. Ein Gerät, vier

Verfahren: Mit Vorkehren, Kehren, Staubwischen und Nass-Schrubben in einem

System setzt Gausium neue Maßstäbe für die Reinigung hochfrequentierter

Gebäudeumgebungen.

Mit dem Omnie erweitert

Gausium sein Portfolio

an autonomen Reinigungsrobotern

um ein Modell, das

insbesondere für komplexe und

dynamisch genutzte Gebäudeumgebungen

entwickelt wurde. Das

Gerät vereint mehrere Reinigungsarten

in einem System – Vorkehren

(Pre-Sweep), Kehren, Staubwischen

(Dust-Mopping) sowie Nass-

Schrubben – und adressiert damit

einen entscheidenden Bedarf im

Gebäudemanagement, wo zuverlässige

Reinigung von Flächen mit

gemischter Verschmutzung in nur

einem Arbeitsgang gefragt ist.

22

Facility Management

Im Facility Management steigt der

Druck, Flächen effizient, nachhaltig

und zuverlässig zu betreiben – und

das bei gleichzeitigem Personalmangel.

Architektur- und Planungsbüros

berücksichtigen daher zunehmend

bereits in der Konzeptionsphase Aspekte

wie Reinigungsfreundlichkeit,

Betriebskostenoptimierung und Automatisierung.

Der neue Gausium

Omnie eröffnet hier neue Möglichkeiten:

Durch seine Multifunktionalität

reduziert er den Einsatz mehrerer

Maschinen und Arbeitsgänge,

wodurch nicht nur Personalressourcen

geschont, sondern auch dynamische

Flächen mit viel Bewegung

schneller wieder nutzbar werden.

Intelligente Navigation

für hochfrequentierte Zonen

Ausgestattet mit 360°-Kameras

und 3D-LiDAR-Sensorik, erkennt

der Omnie dynamische Hindernisse

in Echtzeit. Das macht ihn besonders

geeignet für öffentliche und hochfrequentierte

Räume wie Flughäfen,

Bahnhöfe, Einkaufszentren oder sogar

Parkhäuser. Dort, wo Menschenströme,

Fahrzeuge und wechselnde

Hindernisse zusammentreffen, garantiert

er eine kontinuierliche Reinigung

ohne Unterbrechungen. Seine

Autonomiezeiten von bis zu drei

Stunden im Nass-Schrubbmodus

und acht Stunden beim Kehren oder

Staubwischen sowie eine Ladezeit

05/25

Seit 2023 werden Gausium-Roboter über den neuen Geschäftsbereich der Denzel-Gruppe

– Denzel Robotics – exklusiv nach Österreich importiert und über ein autorisiertes Partnernetz vertrieben.

von nur rund zwei Stunden ermöglichen

eine flexible Einbindung in bestehende

Reinigungspläne. Über Remote-Deployment

und Fernwartung

können Betreiber den Omnie zudem

unkompliziert in unterschiedlichen

Bereichen im Gebäude einsetzen.

Von Scrubber bis zum Phantas –

jetzt auch multifunktional

Mit den bisherigen Scrubber 50

und Scrubber 75 Modellen und

Phantas hat sich Gausium bereits

im Bereich autonomer Nassreinigung

und kompakter Reinigungsaufgaben

etabliert. Der Scrubber 50

eignet sich vor allem für mittlere

Flächen und in Verbindung mit einer

Dockingstation übernimmt er das

Laden sowie das Befüllen und Entleeren

des Behälters selbstständig,

wodurch ein nahezu vollautonomer

Betrieb möglich ist. Der Scrubber

75 ist mit breiter Arbeitsfläche und

großem Tankvolumen für große,

offene Flächen optimiert – etwa in

Logistik- und Produktionshallen

oder zum Beispiel auch in großen

Einkaufszentren.

Kompakte Bauform

Der Phantas wiederum ist dank

seiner kompakten Bauform und

intelligenten Navigation ideal für

kleinere, stark strukturierte Flächen.

Alle drei Modelle sind auf

bestimmte Reinigungsaufgaben

spezialisiert – insbesondere auf die

Scheuersaug-Funktion. Der neue

Omnie erweitert dieses Spektrum,

indem er zusätzlich Vorkehr- und

Kehrfunktionen integriert und so

Auch für rauhe Umgebungen geeignet

auch Umgebungen mit wechselndem

Schmutzprofil in nur einem

Arbeitsgang abdecken kann.

Industrielle Ergänzung:

der neue Beetle

Parallel zur Einführung des Omnie

stellte Gausium mit dem Beetle

eine robuste autonome Kehrmaschine

für industrielle Großflächen

vor. Mit einer Flächenleistung

von bis zu 3.780 m² pro Stunde

und einem großen Schmutzauffangbehälter

bewältigt er Staub,

Sand, Holzspäne oder sogar Verpackungsreste

– also typische Grobverschmutzungen

in Lager- und

Produktionsumgebungen. Durch

seinen Spot-Cleaning-Modus erkennt

er Verunreinigungen und reinigt

sie gezielt und autonom – auch

in stärker frequentierte Zonen - und

steigert so die Gesamteffizienz der

Reinigung.

Ergänzende Spezialisten:

Vacuum 40 und Phantas

Für Umgebungen, in denen Teppichreinigung

eine besondere Rolle

spielt, bietet Gausium mit dem

Vacuum 40 eine autonome Lösung,

die speziell für den Einsatz auf textilen

Bodenbelägen optimiert ist.

Durch seine leistungsstarke Saugtechnik

und das integrierte Bür-


stensystem entfernt er zuverlässig

Staub und Schmutz aus Teppichflor

– ideal für Hotels, Büros oder Konferenzzentren,

in denen Sauberkeit

und ein gepflegter Ersteindruck

entscheidend sind. Mit dem Phantas

adressiert Gausium kleinere

und besonders verwinkelte Flächen.

Dank seiner kompakten Bauform

und intelligenten Navigation eignet

er sich optimal für Coworking-

Spaces, kleinere Einzelhandelsflächen

oder Fitnessstudios. Seine

Fähigkeit, selbst enge Gänge und

schwer zugängliche Ecken autonom

zu reinigen, macht ihn zum

perfekten Partner für Betriebe mit

kleinteiliger Raumstruktur.

Technologieführer

Mit dem neuen Omnie unterstreicht

Gausium damit seinen Anspruch,

Technologieführer in der

professionellen Reinigungsrobotik

Ausgestattet mit 360°-Kameras und 3D-LiDAR-Sensorik, erkennt

der Omnie dynamische Hindernisse in Echtzeit.

Fotos: Gausim

Ein abgestimmtes Portfolio für ganzheitliches Facility Management

Mit Scrubber 50, Scrubber 75, Beetle, Vacuum 40, Phantas und Omnie deckt Gausium ein breites

Spektrum an Gebäudetypologien ab:

§ Scrubber 50 für mittlere Flächen mit hohem Autonomiegrad,

§ Scrubber 75 für großdimensionierte, offene Areale,

§ Beetle für industrielle und logistische Einsatzumgebungen,

§ Vacuum 40 für Teppich- und textile Flächen

§ Phantas für kompakte, stark strukturierte Räume,

§ Omnie als Multifunktionslösung für komplexe, dynamische Gebäude mit gemischtem

Verschmutzungsprofil.

zu sein und kann so Gebäudebetreiber

auf ihrem Weg zu mehr Effizienz,

Sicherheit und Nachhaltigkeit

optimal unterstützen.

Mehr unter: www.gausium.at

Für Facility Manager:innen, Architekt:innen und Immobilienentwickler:innen bedeutet das eine

größtmögliche Flexibilität in der Planung sowie im Betrieb. Unterschiedlichste Reinigungsanforderungen

lassen sich mit einem durchgängigen Systemanbieter abdecken – von der kleinstrukturierten

Verkehrsfläche bis hin zur industriellen Produktionshalle.

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05/25 23


IM GESPRÄCH

Partner für den Maßanzug

I N T E R V I E W

KOMPACK sprach mit einem der Green Packaging Star Award Gewinner des

heurigen Jahres - dem geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Rattpack,

Stephan Ratt - über aktuelle Entwicklungen sowie die wirtschaftliche Lage und

den österreichischen Standort. Zu den Themen gehörten natürlich auch die

letzten Akquisitionen.

KOMPACK: Prinzipielle Frage

zur wirtschaftlichen Lage - Ihr beliefert

ja unterschiedlichste Branchen -

wie sehen Sie das heurige Jahr?

Stephan Ratt: Prinzipiell ein interessantes

Jahr. Gerade der Bereich

der flexiblen Verpackungen ist gut

angelaufen - im Sommer war es

dann sehr ruhig. Dies sicher auch

dadurch, dass heuer wirklich viele

Firmen einen Betriebsurlaub in den

Sommer gelegt haben und somit die

Firmen nicht da waren. Selbst Abnahmen

waren zögerlich. Im Herbst

wiederum ist bisher der klassische

Verpackungsbereich gut gelaufen,

aber der Bereich der flexiblen Verpackung

schwächelte. Alles in allem

dürfen wir aber nicht jammern. Obwohl

wir in manchen Bereichen

niedrigere Preise erzielen, werden

wir das Ergebnis vom Vorjahr wieder

erreichen können. Erfreulich für

uns - alle unsere Werke laufen dreischichtig.

Damit muss man zufrieden

sein, wenn heute selbst der Handel

sagt, dass mehr Umsatz zurzeit nur

durch neue Kunden erzielt werden

kann - das war nicht immer so.

KOMPACK: Gibt es innerhalb

der Ratt-Gruppe besondere News.

Stephan Ratt: Ja - erwähnenswert

ist sicher, dass wir mittlerweile alle

Werke mit Nahwärme betreiben

können (außer Tiefdruck). Damit

sind wir von Öl und Gas unabhängig.

Stolz sind wir darauf, dass wir

mit unserer Prozesskälteanlage mit

Kältemittel mit GWP-Wert <150

betreiben und damit jährlich 323,81

Tonnen CO 2 einsparen. Die Übersiedlung

unseres Dornbirner Werkes

innerhalb der nächsten Jahre ist keine

Neuigkeit.

KOMPACK: Es gab auch weitere

Akquisitionen - erstmals auch mit

einem Schritt Richtung Wien.

Stephan Ratt: Ja das stimmt also

GIKO war ja vor Ort in Vorarlbergwar

für uns aber auch ein wichtiger

Schritt, damit sind wir auch abgesichert,

falls einmal eine Maschine

ausfallen sollte. Mit dem Schritt

Richtung Wien sprechen Sie ECM an.

Dies hat aber nur damit zu tun, dass

wir im Etiketten- und Kennzeichnungsbereich

schon länger auf der

Suche waren. Viele unserer Kunden

wollen von uns eine Komplettlösung,

die wir jetzt auch aus einer Hand

anbieten können. Die Integration

dieser zwei Unternehmen und die

Übersiedlung werden uns sicher

noch bis 2027 beschäftigen.

KOMPACK: Die Integration zu

einer Einheit nimmt also Zeit in Anspruch?

Stephan Ratt: Ja, natürlich - wir

haben jetzt mittlerweile ein breites

Angebotsspektrum - bis da wirklich

alles eine Einheit wird dauert es.

Rattpack ist Ihr Spezialist für Druck

und Verpackung. Ob Karton, Papier,

Wellpappe, Etiketten, Flexible Verpackungen,

Marking oder Service:

Hier bekommen Sie beste Lösungen

in bester Qualität. Aus einer Hand.

Stephan Ratt

Der Maßanzug für Ihr Produkt

kommt von uns. Im One-Stop-Shop,

der Zeit und Geld spart. Nicht jeder

kann aber alles wissen - deswegen

ist die Vernetzung unseres Unternehmens

so wichtig. Wir haben

lauter Werke mit einer hohen Spezialisierung

- das ist heutzutage auch

notwendig, um bestehen zu können.

Dieses Wissen gemeinsam zu nutzen

ist das Ziel.

KOMPACK: Viele sprechen von

Sparkurs - bei Euch hat man dieses

Gefühl nicht.

Stephan Ratt: Auch wir hinterfragen

wo gespart werden kann. Man

darf aber nicht am falschen Ort

sparen. Prinzipiell kann es nur unser

Ziel sein höchstwertige Produkte

unseren Kunden bieten zu können.

Standardverpackungen kommen

längst aus aller Herren Länder -

deswegen sind alle unsere Werke

höchst spezialisiert - nur so funktioniert

es.

KOMPACK: Ihr bringt ja auch

immer wieder neue Lösungen auf

den Markt wie auch murFLEX® beweist.

murFLEX® ist ja in mehreren

Produktbereichen einsetzbar. Mit

dieser Monomateriallösung trefft ihr

ja genau den Puls der Zeit auch ganz

im Sinne der PPWR.

Stephan Ratt: Ja, wie gesagt

wir bemühen uns Speziallösungen

auf den Markt zu bringen. Dafür

haben wir auch eine eigene

große Forschungsabteilung im

Haus. Aber nicht alle Ideen fruchten

sofort. Auch diese Lösung hatten

wir eigentlich schon länger im

Blickwinkel - die Lösung gab es

war aber zu teuer. Wobei uns klar

sein muss, dass viele der neuen

geforderten Lösungen im Sinne

der Nachhaltigkeit natürlich gut

sind, aber nicht unbedingt günstig.

Das muss Europa klar sein. Umso

wichtiger sind die Forschungsabteilungen

und auch die Tests bei

Kunden. Deswegen haben wir uns

auch entschlossen hier in Wolfurt

das Pharmakompetenzzentrum zu

installieren (zu 1/3 schon fertig).

Neben der Forschung und weiterer

Spezialisierung, sind aber die angesprochenen

Integrationen und die

Übersiedlung sicher Themen, die

uns die nächsten zwei Jahre beschäftigen.

Und vergessen wir die

laufenden Verordnungen nicht. Die

angesprochene PPWR ist ja immer

noch nicht fertig verhandelt - die

Lösungen sollen aber demnächst

stehen - viele fragen sich - wie das

funktionieren soll. Auch das ist eine

Investitionsbremse - erst wenn

wirklich Klarheit besteht, wo die

Reise hingeht sind Unternehmen -

gerade in dieser anspruchsvollen

Zeit - bereit Geld in die Hand zu

nehmen.

KOMPACK: Betrifft euch die

internationale Instabilität eigentlich

auch?

Stephan Ratt: Natürlich, als in-

Im Werk Wolfurt entsteht

das Pharmakompetenzzentrum

24 05/25


ternationaler Lieferant sind Zölle

am amerikanischen Markt keine

Freude für uns. Kunden informieren

sich bereits bei amerikanischen Anbietern

über deren Angebote. Aber

irgendwann wird sich auch dieser

Markt wieder beruhigen und auch

in Russland wird hoffentlich wieder

Frieden einkehren - davon kann

dann sicher die 4te Generation die

mittlerweile bei Rattpack arbeitet,

profitieren.

KOMPACK: Die Zukunft ist also

gesichert?

Stephan Ratt: Ja - nachdem es

aber nach wie vor unser Ziel ist unseren

Umsatz auf 250 Millionen bis

2030 zu bringen, sicher trotzdem

kein ruhiger Weg.

Einige Produktmuster

der Rattpack-Gruppe

KOMPACK: Das wird nicht ganz

ohne neue Akquisitionen gehen.

Stephan Ratt: Gespräche gibt es

immer. Ich möchte an dieser Stelle

aber auch erwähnen, dass wir

sehr stolz darauf sind bis jetzt die

Übernahmen immer in „von Mann

zu Mann Gesprächen“ geschafft

zu haben. Aber auch verschiedene

Ideen wie die flexible Dose - die

mittlerweile in vielen Bereichen

umsetzbar wäre - schwirren mir

immer durch den Kopf - neue

hochwertige Produkte auf den

Markt zu bringen die schützen ist

unsere Aufgabe.

KOMPACK: Dann wünsche

ich Ihnen bei der Umsetzung Ihrer

Ziele noch viel Erfolg.

Smarter Kehrprofi.

Der neue Beetle.

Kompakt im Format, stark in der Leistung. Einfach

starten, autonom reinigen – für dauerhaft saubere

Ergebnisse dank intelligenter 3D-Navigation.

www.gausium.at

05/25

distributed by Denzel Robotics

25


IM GESPRÄCH / FACHPACK

Ausgezeichnete Produkte

I N T E R V I E W

KOMPACK sprach während der Messe mit dem Green Packaging Star Award

Gewinner in der Rubrik Getränke – Constantia Flexibles. Die Mitarbeiter

freuten sich am dritten Messetag nicht nur über ein reges Interesse der Besucher

an ihrem Messestand, sie sprachen auch gerne über die aktuellen Produktnews.

KOMPACK: Da heute schon der

letzte Messetag ist – wie ist die Messe

bis jetzt verlaufen?

Stefan Lampe, Head of Strategic

Product Management, VP: Wir sind

mit dem Verlauf der Messe in Nürnberg

sehr zufrieden. Wie immer ist

hier das Interesse an unseren Neuigkeiten

groß.

KOMPACK: Zu den Neuigkeiten

gehört auch Ihre gestern ausgezeichnete

Lösung Eiskaffee mit gutem

Gewissen – ComforLid spart 25 %

Kunststoff und reduziert den CO2-

Fußabdruck um bis zu 43 %. Können

Sie diese Lösung nochmals kurz

erkären?

Stefan Lampe: Gerne. Ich muss

dazu sagen - wir haben schon länger

an dieser Lösung gearbeitet.

Nach Corona ist dann nochmals

ein Schub in die Entwicklung gekommen.

Wie so oft, wenn Kunden

an uns herantreten, steht der Umweltgedanke

im Vordergrund. Hier

konnten wir nicht nur dank Einsatzes

von Low Carbon Alu punkten.

Bei der Umsetzung für die Molkerei

Schwarzwaldmilch standen die Unterstützung

der Recyclingfähigkeit

(hervorragende Separierbarkeit

der Materialien), eine deutliche

Materialeinsparung sowie die Reduktion

des CO 2 -Fußabdrucks im

Fokus. Herkömmliche Trinkbecher

für Eiskaffee umfassen oft Kunststoff-Stülpdeckel

und/oder zusätzliche

Strohhalme, die etwa 25 % des

gesamten Kunststoffs dieser Verpackungen

ausmachen. Im Vergleich

zu Stülpdeckeln und Strohhalmen

konnte der Kunststoff-Einsatz hier

um etwa ein Viertel reduziert werden.

Zusätzlich wurde das Produkt

von 50μ Aluminium und 40 g Coex

PP auf 45μ Aluminium und 35

g Coex PP abgedünnt. Durch den

Einsatz von Low Carbon Aluminum

und die Dickenreduzierung sinken

die Emissionen um bis zu 43 %.

KOMPACK: Die Lösung ist bei

Schwarzwaldmilch schon im Einsatz?

Zufriedenes Constantia Flexibles Team - Stefan Lampe,

Martina Schildendorfer und Claus Dworschak

Stefan Lampe: Ja und das nicht

nur in dort – mittlerweile gibt es europaweit

eine Vielzahl an Kunden.

Claus Dworschak, Strategic

Product Manager ergänzt: Das

Tolle für die Kunden ist auch, dass

sie hier nichts Neues probieren

müssen. Dank der guten Zusammenarbeit

bei der Entwicklung vom

Maschinenhersteller bis zu uns als

Hersteller, ist es gelungen, dass

ComforLid auf konventionellen

Abfüllanlagen läuft, sodass keine

Investitionen auf Kundenseite

erforderlich sind. Die patentierte

Verpackungslösung mit individuell

gestaltbarer Trinköffnung ist eines

der Produkte, das auf besonderes

Interesse stößt – wie auch unser

beim letztjährigen deutschen Verpackungspreis

ausgezeichnetes

Produkt EcoPeelCover. (EcoPeel-

Cover ist auch in Varianten aus

Low Carbon Aluminum sowie mit

ASI-Zertifizierung erhältlich. Diese

Spezifikation wurde auch mit dem

WorldStar Award 2025 ausgezeichnet).

KOMPACK: Das ist die innovative

Deckellösung mit reduzierter

Materialstärke für PP-Bechermaterialien?

Claus Dworschak: Ja hier haben

wir eine Verringerung der Aluminiumdicke

um 25% und der Beschichtung

um 50% erreicht. Trotz

der geringeren Materialstärke

entspricht EcoPeelCover den Standards

gestanzter Deckel hinsichtlich

Durchstoßfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit

und Abziehbarkeit. Die

Innovation bietet optimalen Schutz

vor Wasserdampf und Sauerstoff und

eignet sich damit hervorragend für

die Qualitätserhaltung von Milchprodukten.

KOMPACK: Ein Thema auf der

Messe ist aber sicher auch die Übernahme

von Aluflexpack.

Martina Schildendorfer,

Innovation & Product

Sustainability Manager: Mit der

Erweiterung der Unternehmensgruppe

präsentiert Constantia Flexi-

bles auf der FachPack ein deutlich

breiteres Produktportfolio. Interessant

dabei ist, dass beide Unternehmen

in einigen Bereichen ähnliche

Entwicklungen hinter sich hatten.

Gerade im Bereich der Pouch-Lösungen

haben wir jetzt neue interessante

Lösungen. In Zusammenarbeit

mit dem Maschinenhersteller Syntegon

präsentieren wir ein Beispiel

aus der industriellen Anwendung:

Auf der PMX-Linie von Syntegon

gefertigte Pouches zeigen, wie leistungsfähig

die Monomaterialien

EcoLamHighPlus (Mono-Polyethylen)

und EcoVerHighPlus (Mono-

Polypropylen) in der Praxis sind.

KOMPACK: Die Pouch-Lösungen

sind in verschiedenen Bereichen

einsetzbar?

Martina Schildendorfer: Ja, wir

bieten leistungsfähige, durchdachte

Verpackungslösungen für Lebensmittel,

Tiernahrung, Molkereiprodukte,

Süßwaren und Pharmazeutika

an. Dank eines vollständig integrierten

Produktionsprozesses – von der

Folienherstellung bis zur Pouchformung

mit Features wie Zipper

oder Spouts – erreichen wir kürzere

Lieferzeiten und maßgeschneiderte

Lösungen bei gleichbleibend hoher

Qualität.

KOMPACK: Auch im Druck gibt

es neue Lösungen?

Claus Dworschak: Sie sprechen

sicher die neue K3 Becher Lösung

mit Digitaldruck an. Eine im österreichischen

Labor entwickelte Möglichkeit

kommt seit April am Standort

Kopenhagen, wo eine hochmoderne

Digitaldrucklinie installiert

wurde, zum Einsatz. Erstmals ermöglicht

eine Anlage wasserbasierten

Digitaldruck auf Aluminium-

und PET-Substraten. Durch den

Verzicht auf Druckplatten oder Klischees

verkürzt sich die Zeit von der

Gestaltung bis zum fertigen Druck

erheblich – bei einer Abdeckung

von 93 Prozent der Pantone-Farben.

Gleichzeitig ermöglicht das System

eine individualisierte Massenproduktion

und reduziert Materialabfall.

Geschwindigkeit, Preis und Qualität

stimmen hier auch bei kleinen Losgrößen.

KOMPACK: Danke fürs Gespräch!

26 05/25


RESOURCENSCHONUNG

Integrierte Kreislaufwirtschaft

Wie funktioniert Kreislaufwirtschaft? Diese Frage stand im Mittelpunkt zweier

Informationstage im ORF, die am 30. 09. und 01. 10. 2025 am ORF-Mediencampus

Wien stattfanden. Gemeinsam mit der Altstoff Recycling Austria AG

(ARA), der MA 48 sowie den Forschungspartnern Fachhochschule Salzburg

und Johannes Kepler Universität Linz (JKU) informierte der ORF seine

Mitarbeiter:innen über Ressourcenschonung und Abfallvermeidung.

Die ORF-Mitarbeiter:innen

erhielten Einblicke in

Sammlung, Sortierung

und Recycling – mit dem Ziel, die

Abfalltrennung am größten ORF

Standort zu verbessern. Auch Wiens

Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky

informierte sich vor Ort über die Initiative.

Stadt ohne Verschwendung

„Wir kommen unserer Vision einer

Stadt ohne Verschwendung Schritt

für Schritt näher. Dafür ist es zentral,

Abfälle zu vermeiden und nicht

vermeidbare Abfälle nachhaltig zu

verwerten. Diese Haltung wollen

wir im Alltag der Wiener:innen zur

Selbstverständlichkeit machen. Daher

unterstützen wir Bildungsarbeit

wie im Rahmen der ORF-Nachhaltigkeitstage

ausdrücklich. Wir bringen

das Bewusstsein für die Kreislaufwirtschaft

direkt in den Alltag

der Menschen und bieten konkrete

Handlungsmöglichkeiten für das

Berufs- und Privatleben. Das ist elementar

für die Erreichung der Wiener

Klimaziele“, so Jürgen Czernohorzsky,

Stadtrat für Klima, Umwelt,

Demokratie und Personal.

Klimaziele

„Nachhaltigkeit, Umwelt- und

Klimaschutz sind wichtige Unternehmensziele.

Als klimaaktiv-Pakt-

Partner hat der ORF bereits 2020

Klimaziele formuliert. Eine verbesserte

Mülltrennung und weniger

Restmüll senken nicht nur unsere

Entsorgungskosten, sondern tragen

auch zum Erreichen unserer Klimaziele

bei. Starke Partner:innen wie

die ARA und die MA 48 unterstützen

uns dabei“, betont Eva Schindlauer,

kaufm. Direktorin des ORF.

Arbeitsalltag

„Kreislaufwirtschaft beginnt mit

kleinen Handgriffen. Im Arbeitsalltag

muss es oft schnell gehen – das

schließt die korrekte Trennung von

Abfall aber nicht aus. Ist das Grundwissen

darüber verankert, klappt die

richtige Abfalltrennung automatisch.

Abteilungsleiter MA48 Josef Thon, ARA Vorstand Thomas Eck,

ARA Vorstandssprecher Harald Hauke, kaufm. Direktorin des ORF

Eva Schindlauer und Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie

und Personal Jürgen Czernohorszky/ Foto: © Daniel Willinger

Das ist essenziell, um Fehlwürfe,

die vor allem im Restmüll landen,

zu vermeiden und so das Restmüllaufkommen

zu reduzieren und Ressourcen

zu schonen. Wertstoffe zu

erhalten, ist gut für die Umwelt, die

Erreichung der Klimaziele und auch

aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll“,

erklärt ARA Vorstandssprecher

Harald Hauke.

Moderne Infrastruktur

„Eine leistungsfähige Abfallwirtschaft

beruht auf einem bestens

abgestimmten System, das wir in

Wien ständig weiterentwickeln. Voraussetzung

dafür sind eine moderne

Infrastruktur und der Mut, in Fortschritt

zu investieren. Interne Aktionen

in Unternehmen, wie jene im

ORF, bieten eine ideale Plattform,

um Lösungen zu erproben und gemeinsam

neue Wege zu gehen. Mit

der ARA und dem ORF bündeln

wir unsere Stärken und fördern das

Verständnis für richtige Entsorgung

und nachhaltige Verwertung von

Rohstoffen“, sagt Josef Thon, Abteilungsleiter

MA48.

Vom Reststoff zum Wertstoff

Seit 2019 betreut die ARA das Abfallmanagement

des ORF und trägt

seither maßgeblich zur Verbesserung

der Abfallbilanz bei. Im Rahmen der

gemeinsam mit dem ORF initiierten

Aktionstage wurde insbesondere

über jene Problemstoffe informiert,

die in den vergangenen Jahren häufig

zu Fehlwürfen geführt haben.

Darunter etwa Einweg-E-Zigaretten

oder Batterien. Zwei Tage lang wurde

Mitarbeiter:innen die praktische

Umsetzung von Kreislaufwirtschaft

nahegebracht: In verschiedenen

Stationen, die sich mit zentralen

Bausteinen der Circular Economy

– also Sammlung, Sortierung und

Recycling unterschiedlicher Materialströme

– befassten. Beim Müllchecker-Quiz

der MA 48 konnten

Mitarbeiter:innen ihr Wissen über

Sammlung von Abfällen und Verpackungen

testen. Ausgestellt waren

auch Maschinen, die fürs Recycling

zum Einsatz kommen – darunter ein

Kunststoff-Shredder, der gemeinsam

mit einer Spritzguss-Maschine

von der JKU genutzt wurde, um den

Weg vom Kunststoffabfall bis zum

neuen Produkt zu demonstrieren.

Das Department Design & Green

Engineering der FH Salzburg zeigte

mit einem 3D-Drucker, wie biobasierte

Kunststoffe in neue Formen

gebracht werden können, etwa in

Form von Spielwürfeln.

Mehr unter: www.ara.at

05/25

27


AUSZEICHNUNG

Boxli® 1000: Zwei Preise, ein Ziel –

nachhaltige Verpackung neu gedacht

Mit Boxli® 1000 setzt EVOPACK gemeinsam mit dem exklusiven Partner

TRICOR neue Maßstäbe für nachhaltige Großverpackungen in der Farben- und

Chemieindustrie. Die Lösung überzeugt nicht nur technisch, sondern auch

ökologisch – und wurde dafür gleich doppelt ausgezeichnet: mit dem Deutschen

Verpackungspreis und dem Green Packaging Star Award.

Das junge Unternehmen

EVOPACK aus Ahaus verfolgt

eine klare Mission:

den Übergang von fossilen zu naturbasierten

Verpackungslösungen

aktiv mitgestalten. „Unsere Mission

ist es, den Wandel zur naturbasierten

Chemie zu unterstützen

– für eine Kreislaufwirtschaft mit

Netto-Null-Emissionen“, erklärt

Mitgründer Timo Geiger.

Boxli®100

Boxli® 1000 ist ein Bag-in-Box-

System mit 1.000 Litern Fassungsvermögen,

speziell für wasserbasierte

Farben, Klebstoffe und andere

nicht-Gefahrgut Produkte. Die

Verpackung wird flach geliefert und

lässt sich dank integriertem Automatikboden

schnell und einfach

aufrichten. Im Deckelmodul befindet

sich ein Inliner mit Einfüll- und

Auslaufventil – sofort einsatzbereit

und verdrehsicher montierbar durch

acht seitliche Laschen, die wie ein

Trichter funktionieren.

Keine Oxidation

Das System schützt die Inhalte zuverlässig

vor Oxidation und Fremdeinflüssen

während des gesamten

Produktlebenszyklus. Für die Farbenindustrie

bedeutet das: PPWR

Konform und weniger oder gar kein

Einsatz von Bioziden – zwei riesige

Vorteil im Hinblick auf EU-Vorgaben

und Produktsicherheit. Boxli®

1000 besteht zu bis zu 90 % aus

recycelbaren Materialien aus nichtfossilen

Quellen. Im Vergleich zu

herkömmlichen Großverpackungen

lassen sich:

qCO 2 -Emissionen um

bis zu 70 % senken

Ehrung beim Green Packaging Star Award und beim ...

qTransport- und

Lagerkosten deutlich reduzieren

qNachhaltigkeitsziele bis

zu 50 % schneller erreichen

Ringmetall SE

Die Ringmetall SE hat sich mit

49 % an EVOPACK beteiligt und

bringt ihre Expertise aus der Liner-

Produktion direkt in die Produktentwicklung

ein. Die Industrial Packaging

Liner Gruppe – darunter Unternehmen

wie Rhein-Plast GmbH,

NITTEL Halle GmbH und Tesseraux

Spezialverpackungen GmbH

– unterstützte die Markteinführung

aktiv.

Über die Ringmetall Gruppe

Zweieinhalbjahre Arbeit

Die Gründer von EVOPACK –

Timo Geiger, Florian Ebinger und

Ankith Subramanian – vereinen

Know-how aus Farbe, Verpackungstechnik,

und Konstruktion/

Design. Ihr Ziel: eine Verpackung,

die vor Verkeimung schützt, ohne

Konservierungsmittel – und dabei

den Anforderungen moderner Industrieprozesse

gerecht wird. Ganz

im Sinne der nachhaltigen EU-

Regularien. So entstand in zweieinhalb

Jahren Boxli® 1000, eine

hygienische und nachhaltige Verpackungslösung,

die das Produkt

sicher und bis zum letzten Tropfen

schützt und praktisch keine Konservierungsmittel

benötigt.

Erste Bestellungen

Seit der Preisverleihung auf der

FACHPACK wurde Boxli® 1000

bereits bei fünf namhaften Klebstoffherstellern

erfolgreich frei-getestet.

Die ersten Bestellungen sind

eingegangen – bald erhalten Kunden

ihre wasserbasierten Produkte

in der neuen Verpackung.

Erfolg

„Was für ein Erfolg!“, freut sich

Geiger. „Auf der Messe haben wir

viele spannende Gespräche geführt

und direkt neue Tests vereinbart.

Wir sind gespannt, was sich

in den nächsten Monaten daraus

entwickelt.“ Ursprünglich für die

... deutschen Verpackungspreis

Farbenindustrie entwickelt, eignet

sich Boxli® 1000 auch für andere

Branchen – etwa Kosmetik, Klebstoffe

und sogar für Lebensmittel. .

Voraussetzung ist ein hoher Hygienestandard

im Unternehmen. EVO-

PACK bietet hierzu umfassende

Beratung – sowohl zur Verpackung

als auch zur Hygiene.

EVOPACK ist jederzeit

erreichbar – nicht nur auf Messen:

www.evopack.tech oder

info@evopack.tech

LinkedIn: EVOPACK Profil

„Sie möchten wissen, ob Ihr Produkt

von den Vorteilen von Boxli®

1000 profitieren kann? Kontaktieren

Sie uns – wir beraten Sie gerne!“ so

Timo Geiger und weist auch auf den

nächsten Termin hin:

„Besuchen Sie EVOPACK beim

VILF Event vom 17.–19. November

in Ludwigshafen.“

Mehr unter:

www.ringmetall.de

Ringmetall SE ist ein international führender Spezialanbieter für Industrieverpackungen (Industrial Packaging).

Das Unternehmen produziert hochsichere Verschlusssysteme und Innenhüllen für Industriefässer für die chemische,

pharmazeutische und die lebensmittelverarbeitende Industrie. Darüber hinaus bietet Ringmetall innovative Verpackungslösungen

für die Getränkeindustrie an.

Mit Produkten, die zu einem hohen Anteil recyclebar sind, leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Stärkung der

Kreislaufwirtschaft und der Nachhaltigkeit seiner Endkunden. Neben der Konzernzentrale in München ist die Unternehmensgruppe

mit weltweiten Produktions- und Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, der

Türkei, den Niederlanden sowie China und den USA vertreten. 2023 erwirtschaftete Ringmetall mit 867 Mitarbeitenden einen

28 05/25

Konzernumsatz von 181,6 Millionen Euro.

Mehr unter: www.ringmetall.de


FACHPACK

Dancing with Robots

Unter dem Motto „Dancing with Robots“ zeigte TRAPO zur FACHPACK vom

live Crate- und Karton-Handling in Perfektion! Vor mehr als 33 Jahren debütierte

das Erfolgsunternehmen aus dem Westmünsterland bei der FACHPACK:

Es war der Beginn einer ganz besonderen Erfolgsgeschichte!

Die Live-Performance zeigte

in diesem Jahr das Handling

wiederverwertbarer

Crates und Kartons bis 35 kg Gewicht

– angeliefert auf Quer- und

Längspalette. Sie finden in nahezu

allen Branchen Verwendung und

sind fester Bestandteil nachhaltiger

Lieferketten – von der Lebensmittelbis

zu Automobilindustrie.

Durchdachts Lagermanagement

Ihre standardisierten Konstruktionsmerkmale

bewähren sich gleichermaßen

in hochautomatisierten

Fertigungsprozessen und durchdachtem

Lagermanagement.

Zusammenspiel

TRAPO zeigte das synchrone Zusammenspiel

von zwei Knickarmrobotern

– einem Cobot (TCP Serie)

und einem Hochleistungsmodell,

verbunden mit Fördertechnik und

einem autonomen mobilen Roboter (

Wartungsfreundlich.

Bestückt ist der Cobot mit einem

wartungsfreundlichen Sauggreifer,

der Akteur aus der HRS-Serie

(High-Speed Robot System) mit

einem Gabelgreifer. Die Aufgabe:

Im Wechsel Crates und Kartons zu

palettieren und zu depalettieren. Eine

Aufgabe, die höchste Präzision

beim passgenauen Ineinanderstapeln

der Crates erfordert. Den Wechsel

von Voll- und Leerpaletten übernimmt

ein flexibler Roboter, der auf

kleinstem Raum autonom agiert.

Kundenindividuelle

Automatisierung

In Nürnberg empfahl sich das Unternehmen

aus dem westfälischen

Gescher-Hochmoor als Systemintegrator

mit umfangreichem eigenen

Produktportfolio. Die im TRAPO-

Technikum entwickelten und weltweit

installierten kompakten Hardund

Softwaresysteme basieren auf

einem modularen System. Dank des

Baukastens ergeben sich so zahlreiche

Möglichkeiten, mit denen

individuelle Automatisierungsanforderungen

der Verpackungsindustrie

beantwortet werden können.

Nicole Naue als neue Head

of Marketing präsentierte

stolz den Trapo-Stand

Spezialist auf begrenzter Fläche

Parallel zu stationär verbauter Fördertechnik

stellte das Vertriebsteam

auch mobile Alternativen vor, damit

insbesondere bei begrenzter Fläche

flexibel nutzbarer Raum verbleibt.

Beispielsweise mit dem TRAPO

Cobot Palletizer (TCP Serie) – das

Performance-Modell für den leichten

Einstieg in das automatisierte

Palettieren. Geliefert auf nur zwei

Paletten, kommt der mobil verfahrbare

Roboter der TCP-Serie, der als

„Kollege“ ohne Zaun agieren kann,

überall dort zum Einsatz, wo seine

Palettierleistung gefordert ist.

Greifertechnologie

Optimiert werden die Produktionsprozesse

durch die TRAPO-eigene

Multifunktions-Greifertechnologie,

die Leistung steigert und Produkte

schont.

TRAPO Experience Hubs

mit hohem Praxisbezug

In Produktion und Intralogistik ist

TRAPO Systemlösungsanbieter in

definierten Marktsegmenten – mit

exzellenten Produkten und Produktlösungen,

die den Bedarf von

Endkunden, Systemlieferanten

(OEM/ Original Equipment Manufacturer)

und Maschinenbauer beantworten.

Mehr unter: www.trapo.de

Grafische Darstellung der „Dancing Robots“

05/25

29


Green Packaging Star Award 2025

Am Abend der zweiten Messetages wurden auf der FachPack wieder die „Green Stars“

verliehen. KOMPACK gratuliert an dieser Stelle nochmals allen Gewinnern der Green

Packaging Star Awards und halten den Gewinnern bei den World StarAwards die

Daumen. Sehen Sie hier nochmals die ausgezeichneten Produkte:

RUBRIK - Getränke

Constantia Flexibles International GmbH - www.cflex.com

Eiskaffee mit gutem Gewissen – ComforLid spart 25 % Kunststoff und reduziert

CO 2 -Fußabdruck um bis zu 43 %

ComforLid von Constantia Flexibles verfolgt das übergeordnete Ziel, die Kreislaufwirtschaft

zu fördern, indem es eine nachhaltigere Verpackungslösung für On-the-Go-Getränke bietet.

Bei der Umsetzung für die Molkerei Schwarzwaldmilch standen die Unterstützung

der Recyclingfähigkeit (hervorragende Separierbarkeit der Materi-alien), eine deutliche

Materialeinsparung sowie die Reduktion des CO2-Fußabdrucks im Fokus.

Constantia Flexibles hat das ComforLid entwickelt, eine innovative und patentierte

Verpackungslösung, die die Ecolutions-Produktlinie ideal ergänzt. Comfor-Lid besteht

aus einer Aluminium- und einer coextru-dierten Kunststoff-Schicht mit individuell

gestaltbarer Trinköffnung. Die Kunststoffschicht verbleibt auf dem Becher und kann je

nach Verfügbarkeit im jeweiligen Land im PP- oder PO-Strom recycelt werden. Die Aluminiumschicht

lässt sich vollständig abziehen und ist im Aluminium-Strom recyclingfähig.

Diese praktische und hygienische Lösung für Kaffeegetränke

führte zu folgenden Umweltvorteilen und trägt in mehrfacher

Hinsicht zu einer Kreislaufwirtschaft bei:

• Kunststoff-Reduktion: Im Vergleich zu Stülpdeckeln und Strohhalmen

konnte der Kunststoff-Einsatz um etwa ein Viertel** reduziert werden.

• Materialeinsparung: Das Produkt wurde von 50μ Aluminium und

40 g Coex PP auf 45μ Alu-minium und 35 g Coex PP abgedünnt.

30 05/25

• CO 2 -Reduktion: Die abgedünnte Variante bieten wir nun

ausschließlich mit Low Carbon Aluminum an, das mit erneuerbarer

Energie und/oder Rezyklat hergestellt wird. So reduzieren wir den

CO2-Fußabdruck um bis zu 43 % im Vergleich zur

ursprünglichen Variante.


RUBRIK: Produkt - Cooperation

Coca-Cola HBC Österreich GmbH - https://at.coca-colahellenic.com/de

und

Mondi AG - www.mondigroup.com

LitePac Top bei 1,5 Liter PET Limonaden-Multipackungen

(Weltweit einzigartige Umverpackung aus 100% recycelbarem Karton und Kraftpapier

Hug&Hold – 100% recycelbare Getränkeverpackung als Alternative zu Plastikschrumpffolie)

Ziel des Projekts war es, eine nachhaltige, vollständig recycelbare Verpackungslösung für PET-Multipackungen

zu entwickeln, die den hohen Anforderungen an Stabilität, Handhabung und Sichtbarkeit

am Point of Sale gerecht wird. Der Entwicklungsprozess des LitePac Top erstreckte sich über drei

Jahre und umfasste intensive Tests und Anpassungen entlang der gesamten Produktionskette.

Besondere Herausforderungen lagen in der Gewährleistung der Transport- und Lagerstabilität sowie

in der Neugestaltung des Verpackungsdesigns. Die eingesetzte Karton-Banderole und der Karton-Träger

erforderten eine völlige Abkehr von bisherigen Designrichtlinien. Gleichzeitig bot die neue Verpackung

zusätzliche Kommunikationsfläche: Über eine Anleitung und einen QR-Code konnten Konsument:innen

nicht nur zur Interaktion eingeladen, sondern auch direkt über Nachhaltigkeitsmerkmale informiert

werden – inklusive Gewinnspiel mit österreichischen Klimatickets. LitePac Top ist eine weltweit

einzigartige Verpackungsinnovation, die Coca-Cola HBC Österreich im September 2023 als erstes Land

erfolgreich eingeführt hat. Als Branchenvorreiter stellte das Unternehmen sämtliche 1,5-Liter

PET-Multipacks der Marken Coca-Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix von Plastik-Shrinkfolie auf

vollständig recycelbare Karton- und Papiermaterialien um.

Kooperationspartner Mondi lieferte mit einer speziell entwickelten Kraftpapier-Banderole eine Materialinnovation

mit hoher Dehnbarkeit und Reißfestigkeit – entscheidend für sicheren Transport und Handling.

Die Verpackung überzeugt durch drei zentrale Innovationsmerkmale:

1. Einzigartigkeit: Die karton- und papierbasierte Lösung ist bislang weltweit ohne Vergleich.

2. Nachhaltigkeit: Jährlich können bis zu 200 Tonnen Plastik eingespart werden. Alle Materialien sind

zu 100 % recycelbar, die PET-Flaschen bestehen aus 100 % rPET – mit einer CO 2 -Reduktion von bis

zu 70 % gegenüber Neuware.

3. Markenwirkung & Komfort: Das aufmerksamkeitsstarke Design steigert die Regalwirkung und bietet

gleichzeitig einen deutlich höheren Trage- und Nutzungskomfort

RUBRIK: ARA-Sonderpreis

Mondi AG - www.mondigroup.com

re/cycle VacuumPack – Monomateriallösung für

Vakuumverpackungen von Kaffee

Ziel war es, eine recyclingfähige Vakuumverpackung für

Kaffee zu entwickeln, die gleichzeitig die Barriereanforderungen

erfüllt und sich effizient in bestehende

Produktionslinien integrieren lässt. Die Lösung:

re/cycle VacuumPack, eine Monomaterialstruktur auf

Polypropylenbasis, die keine Aluminium- oder Polyamidanteile

enthält und speziell für den Einsatz in Vakuumverpackungen

für Kaffee konzipiert wurde.

Die Struktur ermöglicht zuverlässigen Produktschutz durch ihre Sauerstoff-

und Wasserdampfbarrieren und ist gleichzeitig formstabil,

versiegelbar und vakuumfähig – ohne Kompromisse in der Funktionalität.

Dank ihrer Maschinenkompatibilität lässt sie sich direkt auf bestehenden

Vakuumverpackungslinien einsetzen.

60

Dr. Hauke gratulierte dem ARA-Sonderpreisgewinner

per Videobotschaft

05/25

31


RUBRIK: Produktpräsentation

Coveris Management GmbH - www.coveris.com

SleeveFlexR Stretch (Stretch-Sleeve-Etiketten)

Coveris hat sich mit dem neuen Produkt SleeveFlexR Stretch zum Ziel

gesetzt, einen echten Sleeve-zu-Sleeve-Kreislauf zu ermöglichen – und

damit einen neuen Maßstab für Nachhaltigkeit in diesem Verpackungssegment

zu setzen. Konkret bedeutet das: Aus gebrauchten Etiketten

entstehen wieder neue, mit einem möglichst hohen Anteil an recyceltem

Post-Consumer-Material. Darüber hinaus unterstützt SleeveFlexR Stretch

Hersteller verschiedenster Markenartikel dabei, die Anforderungen der

neuen EU-Verpackungsverordnung zu erfüllen – und bietet zugleich

attraktive Möglichkeiten für ein starkes, markengerechtes Packaging

Design.

RUBRIK: Produkt

EVOPACK GMBH - www.evopack.tech

BOXLI® 1000

Der Wandel hin zu natürlicherer Chemie erfordert wasser-basierte

und ungefährliche Produkte.

Dieser Wandel bedingt, dass auch die chemische Industrie ihre Produkte

vor Bakterien und Schimmelpilzen schützen muss. Hierfür werden viele

gefährliche Konserviergsmittel einsetzt. Seit 2021 ist dies dank der

Biozid Produkt Regulierung (BPR) nur noch befristet möglich. Das heißt

Produktionsanlagen, Hygienevorsch riften, Produkt formulierungen und

Verpackungen müssen sich der neuen Situation schnellstens anpassen.

Bag-in-Box Verpackungen schaffen in anderen Industrien (Lebensmittel,

Pharma) bereits einen optimalen Produktschutz und helfen dabei

die Umwelt und die Gesundheit zu schützen. Für die chemische

Industrie ist dieses Thema in vielen Fällen noch Neuland.

Für SleeveFlexR Stretch sammelt Coveris bedruckte Stretch-Sleeves

über bestehende Recyclingströme und bringt diese zur Aufbereitung in

die unternehmenseigene Recyclinganlage ReCover. Hier werden die

Druckfarben mit der firmeneigenen Deinking-Technologie aus dem

Material entfernt und wieder zu einem hochwertigen Post-Consumer-

Rezyklat (PCR) aufbereitet.

Das gewonnene PCR-Regranulat wird anschließend in der Coveris

Produktionsstätte im deutschen Warburg für die Herstellung von Sleeve-

FlexR Stretch-Lösungen genutzt – etwa für Getränke, Molkereiprodukte,

Haushalts- und Körperpflegeartikel sowie Spezial- und Agrochemikalien.

Die leichtgewichtigen SleeveFlexR Stretch-Sleeves

aus Low-Density Polyethylene (LDPE) von Coveris

sind elastisch und legen sich ohne Hitze oder

Klebstoff passgenau um Flaschen und Behälter.

RUBRIK: Druck

Mosburger GmbH - www.dunapack-packaging.com/at

Member of Dunapack Packaging

Tragbarer 6er Tray für H-Milch nachhaltig bedruckt

Durch die lange Haltbarkeit der H-Milch bietet sich an, mehrere Packungen auf Vorrat zu kaufen.

Um dies für den Kunden möglichst komfortabel zu machen, ist die gängige Lösung,

die Packungen in eine Kunststofffolie mit Tragegriff einzuschweißen.

Für die Milchwerke Berchtesgaden kam diese Plastik basierte Lösung aus Nachhaltigkeitssicht

jedoch nicht in Frage.

Zielsetzung/Projektbeteiligte:

Nachhaltige Bedruckung der Verpackung durch innovative Drucktechnik.

Verpackung aus voll recyclingfähigem, nachhaltigem Material.

* Befüllen u. Verkleben der Verpackung muss mit bestehender

Automatisierung möglich sein.

* Einhändige Tragefunktion für den Kunden > integrierter Tragegriff

Präsentation der Ware im Supermarkt > Point of Sale

* Schutz gegen Aufplatzen der Milchverpackungen bei Sturz

32 05/25

Innovation: Angaben bei der Einreichung:

„Bei 10.000 gedruckten Bögen sparen wir 37,56kg CO 2 auf Grund

einer für diesen Zweck optimierten GTT-Rasterwalze an unserer

Druckmaschine. Die Anforderung von den Milchwerken nach einer nachhaltigen

Verpackung war für uns Anlass, nicht nur beim Verpackungsmaterial,

sondern auch beim Druck eine Möglichkeit zu finden, den

CO 2 -Fußabdruck zu verringern.

Durch Aufbringen eines Verstärkungsstreifen bei der

Wellpappe-Erzeugung im Bereich des Tragegriffes, bekommt die

Wellpappe die nötige Festigkeit, um das Gewicht der

sechs Milchpackungen tragen zu können.“


RUBRIK. Produktionsprozess

RATTPACK® Flexibles GmbH- www.rattpack.eu

murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-Tierfutter und

murFLEX® PP Clip-Folie von RATTPACK® Flexibles GmbH

Standbodenbeutel

Der murFLEX® PP Standbodenbeutel für Nass-Tierfutter setzt neue Maßstäbe im Bereich

nachhaltiger Verpackungslösungen und unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen

Strukturen:

CLOSE THE CIRCLE:

DER S-LINER MULTIFILL

* Mono-PP-Struktur: Die Folie besteht ausschließlich aus mehreren Schichten Polypropylen (PP),

was die Recyclingfähigkeit erheblich verbessert.

* Transparente Hochbarriereschicht: Eine speziell entwickelte, transparente Barriereschicht sorgt

für hervorragenden Produktschutz – ganz ohne Aluminium oder andere Fremdmaterialien.

* Lösemittelfreier Kaschierkleber: Die Verwendung eines umweltfreundlichen,

lösemittelfreien Kaschierklebers gewährleistet eine nachhaltige Produktion und hohe

Beständigkeit für Sterilisationsprozesse.

* Energieeffiziente Produktion

Clip-Folie

Die murFLEX® PP Clip-Folie setzt neue Maßstäbe im Bereich nachhaltiger Verpackungslösungen

und unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Strukturen.

murFLEX® ist die nachhaltige Verpackungslösung der RATTPACK® Flexibles GmbH für

Flexible Verpackungen. Gemeint sind damit Verbunde, die aus einer recyclebaren Verbundstruktur

aufgebaut sind. Durch den sortenreinen Einsatz von Kunststoffen sind murFLEX® Produkte

vollständig recycelbar und können wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden.

Die Verpackungslösung wird individuell an die Kundenbedürfnisse angepasst und ist mit oder ohne

Barrierefunktion erhältlich. „Dank unserer ISCC-Zertifizierung besteht die Möglichkeit,

Folien mit PCR-Anteil (Post-Consumer-Recycling) für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln

herzustellen und so unsere Kunden bei ihrer nachhaltigen Verpackungslösung zu unterstützen. Der

Anwendungsbereich erstreckt sich von Standbodenbeutel, Schlauchbeutel (HFFS, VFFS),

Deckelfolien bis hin zu Clipfolien. Die Marke murFLEX® ist rechtlich geschützt.“ so die

Beschreibung von RATTPACK®

EINE FLEXIBLE LÖSUNG ZUR MEHR-

FACHVERWENDUNG VON EIMERGE-

BINDEN. DURCH DEN EINGELEGTEN,

ENTNEHMBAREN UND SEPARAT

ABFÜLLBAREN S-LINER MULTIFILL

BLEIBT DER ÄUSSERE TRÄGEREI-

MER SAUBER UND KANN MEHRFACH

GENUTZT WERDEN.

RUBRIK - Etiketten - Logistik - Sicherheit

SECURIKETT Ulrich & Horn GmbH - www.securikett.com

E-Commerce PaperSeal with Cut-1ndicator

ENTNEHMBARER

INLINER

PP

EINSPARUNG

REDUZIERTER

CO 2 FOOTPRINT

Problemstellung

Die größte technische Herausforderung bei der Entwicklung des papierbasierten E-Commerce-Siegels

mit Cut lndicator bestand darin, die optimale Stanztechnik und die genaue Platzierung

der klebstofffreien Zone zu definieren. Nur so kann der Schnittindikator im Fall einer Manipulation

zuverlässig und sichtbar auslösen - ein essenzielles Element zur Sicherstellung der

Erstöffnungserkennung.

MINIMALE

UMWELTBELASTUNG

BARRIERE

GEEIGNET

RECYCLEBAR

Beschreibung des nachhaltig umweltfreundlichen Potentials

Die papierbasierten Sicherheitsetiketten ermöglichen es, Verpackungen durchgängig recyclinggerecht

zu gestalten - ohne Abstriche bei der Sicherh eit. Die Etiketten lassen sich vollständig gemeinsam

mit Karton oder Papierverpackungen entsorgen und verursachen in Recyclinganlagen keinerlei

Störungen. Der verwendete Klebstoff ist so gewählt, dass keine Verklebungen oder Rückstände

in der Aufbereitung entstehen - ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen konventionellen

Lösungen am Markt. Mit den PaperVO/D-Etiketten lässt sich der Umstieg auf grüne

Verpackungslösungen leicht realisieren und ESG Ziele aktiv unterstützen.

WIEDERVERWENDUNG

LEICHT GEMACHT.

SAIER Verpackungstechnik

Reutiner Straße 7

D-72275 Alpirsbach

Telefon: +49 7444 611 210

E-Mail: info@saier-web.de

Website: www.saier-web.de

05/25

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RUBRIK: Save Food

Greiner Packaging International GmbH - www.greiner-gpi.com

Click In Siegeldeckel

Das Ziel war es, eine vollständig neue Generation von Siegeldeckeln zu

entwickeln, die mit möglichst effizienten Materialeinsatz auskommt,

die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Verpackungskette verbessert,

und den Inhalt auch nach dem Öffnen bestmöglich schützt. Dadurch wird

ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Kontamination und

vorzeitigem Verderb geleistet.

Mit dem Click In Siegeldeckel hat Greiner Packaging eine Lösung realisiert,

die ohne zusätzliche Siegelplatine auskommt, gleichzeitig sicher

verschließt und in verschiedenste Becherformen integrierbar ist. Die

Entwicklung fokussierte sich auf eine einfache Prägung am Becher,

die es ermöglicht, den Deckel durch ein hörbares Klick-Geräusch sicher zu

verschließen. Dieses Design reduziert nicht nur den Materialverbrauch,

sondern erhöht auch die Nutzerfreundlichkeit deutlich. Darüber hinaus

ermöglicht der Click In Siegeldeckel durch die Verwendung von

Monomaterialien (z. B. PP oder PET) eine deutlich verbesserte Recyclingfähigkeit.

Die Fertigung wurde so konzipiert, dass sowohl tiefgezogene

als auch spritzgegossene Becherformen abgedeckt werden können - ein

Beleg für den hohen Grad an technischer Flexibilität und Innovationskraft.

Die Entwicklung des Click In Deckels verfolgt das Ziel, Verpackungen

nicht nur funktional, sondern auch nachhaltig zukunftsfähig zu gestalten.

Ein zentrales Element dabei ist die konsequente Materialreduktion:

Durch den Verzicht auf eine separate Aluminium-Siegelplatine

wird der Ressourceneinsatz deutlich gesenkt. Gleichzeitig ermöglicht

der Einsatz von Monomaterialien wie PP oder PET eine sortenreine

Wiederverwertung und verbessert die Recyclingfähigkeit signifikant.

RUBRUK: Logistik

Greiner Packaging International GmbH - www.greiner-gpi.com

CUBO - “Umweltfreundliche Logistiklösung”

Ziel des Projekts war es, durch eine Neugestaltung der Geometrie

des Bechers eine nachhaltigere, logistisch effizientere Verpackungslösung

zu entwickeln - ohne dabei Funktionalität, Markenpräsenz oder

Materialvielfalt einzuschränken.

Mit dem CUBO wurde erstmals eine quadratische Becherform im bestehenden

Sortiment der Joghurtbecher eingeführt - ein radikaler

Bruch mit der traditionellen runden Gestaltung. Diese Forminnovation

ermöglichte eine deutlich effizientere Raumnutzung bei Lagerung und

Transport. In Kombination mit einer kompakten Bauweise, flexiblen

Materialoptionen (PP, PET, r-PET) und Designvielfalt (u. a. IML, K3®,

Sleeve) bietet der CUBO ein hohes Maß an technischer und

gestalterischer Anpassungsfähigkeit.

Das Projekt wurde unter Berücksichtigung moderner Designprinzipien,

technischer Machbarkeit in der Produktion sowie

Nachhaltigkeitskriterien umgesetzt. Die robuste Konstruktion erlaubt

den Einsatz von weniger Material bei gleichbleibender Stabilität.

Eröffnet wurde die

Green Packaging Star Award

Verleihung heuer von

WPO-Präsidentin

Luciana Pellegrino

Fotos: © NuernbergMesse

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05/25


RUBRIK: Firmenphilosophie

Tana-Chemie GmbH- wmprof.com

Werner & Merz Group

Dosier- und Nachfüllsystem Switch

Ziel: Das Entwicklungsziel von Switch bestand darin, ein Dosier- und

Nachfüllsystem zu designen, das Ökologie und Ökonomie verbindet und

zusätzlich mit dem Aspekt der Anwendersicherheit vereint. Switch sollte

als kombiniertes Dosier- und Nachfüllsystem so anwenderfreundlich,

ressourcenschonend, wirtschaftlich und effizient wie möglich gestaltet

werden sowie für verschiedene zentrale Anwendungsbereiche der professionellen

Reinigung einsetzbar sein. Die Konstruktionsherausforderung

bestand vor allem darin, eine integrierte Dosierkomponente zu entwickeln,

die sich intuitiv bedienen lässt und dabei vier verschiedene Reinigungsrezepturen

trotz unterschiedlicher Viskositäten und Oberflächenspannungen

in der immer gleichen Dosiermenge und Geschwindigkeit

exakt und sicher ausbringt. Weitere zentrale Anforderungen waren

der Einsatz von Recyclat und eine vollständige Recyclingfähigkeit.

Zudem sollte die Dosierflasche einfach nachfüllbar sein.

Umsetzung: Die integrierte Dosierkappe des Switch Systems garantiert

eine sichere und exakte Dosierung von Reinigungsmitteln mittels intuitiver

manueller Betätigung eines Hebels. Aufgrund der cleveren Konstruktion

besteht das Verschluss-System aus lediglich zwei Teilen. Die Ausbringung

ist durch eine Dosierkammer mit Entlüftungsloch gewährleistet. Vier

verschiedene Reinigungsrezepturen können mit je 5 ml dosiert werden,

wobei die Geometrie des Spouts eine feine, gleichmäßige und tropffreie

Ausbringung garantiert. Die Anwendung ist mindestens tausendfach

wiederholbar. Technisch gesehen war der innovative Einsatz eines

rHDPE Spritzgusses besonders anspruchsvoll: Aufgrund des hundertprozentigen

Recyclateinsatzes war ein undefiniertes Schwindungsverhalten

beider Verschlussteile zu erwarten. Eine anspruchsvolle Konstruktion

des Werkzeugs war notwendig, um Herausforderungen wie Einfallstellen

und Maßhaltigkeit zu meistern.

RUBRIK: Publikumsaward

Marzek Etiketten+Packaging GmbH - www.marzek.at

Material- und Energieeinsparung durch smarte Formatänderung

Das Projekt der Blanco-Etiketten für den Weinbaubetrieb „Bauer – Der

Weinbauer“ in Ebenthal beweist, dass nachhaltige Verpackungs- und

Etikettenlösungen nicht immer nur durch innovative Technologien oder

den Einsatz spezieller Bedruckstoffe erzielt werden. Dieses Beispiel zeigt

eindrucksvoll, dass auch einfache, aber wohlüberlegte Änderungen zu

einer entscheidenden Einsparung von natürlichen Ressourcen führen

können.

Bei diesem Etikett konnte durch eine gezielte Formatoptimierung der

Materialeinsatz deutlich reduziert und die Produktion effizienter gestaltet

werden: Statt wie bisher separate Vorder- und Rücketiketten

herzustellen – was einen hohen Folienverbrauch und doppelte Durchläufe

auf der Druckmaschine bedeutet – wird nun ein einziges, breites

Etikett produziert, das durch die entsprechende Applikation

auf der Flasche Vorder- und Rückseite zugleich abdeckt.

Diese Maßnahme führt nicht nur zu einer erheblichen Einsparung

an Folienmaterial, sondern ermöglicht auch eine energieeffiziente

Herstellung in nur einem Produktionsschritt. Ergebnis ist ein

echter Beitrag zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.

Innovationsgrad: Nachfüllkonzepte sind in der professionellen

Reinigungsbranche bislang noch nicht verbreitet. Dabei sind diese

nicht nur ökologisch vorteilhaft, sondern auch in vielerlei Hinsicht

wirtschaftlich sinnvoll. Unser innovatives Switch System verbindet

eine präzise Dosierung mit intuitiven und kostengünstigen Nachfüllmöglichkeiten.

Die Komponente des Nachfüll-Standbeutels aus

Monomaterial ist patentiert und wurde mehrfach mit Innovationspreisen

ausgezeichnet. Die Kombination von Flasche und Dosierkappe

mit dem dazugehörigen Nachfüllbeutel stellt eine umfassende und

revolutionäre Lösung für die gesamte Branche dar. Alle Komponenten

tragen effektiv zur Kreislaufwirtschaft bei und setzen neue Maßstäbe in

Bezug auf hundertprozentige Recyclingfähigkeit und Abfallminimierung.

Durch die integrierte Dosierkappe entfällt der Zwischenschritt des manuellen

Abmessens und des potentiellen direkten Kontakt des Reinigungspersonals

mit den ultrakonzentrierten Reinigungsmitteln. Die Gefahr

der Überdosierung wird minimiert. Zusätzliche Kosten für separates

Dosierzubehör entfallen. Alle Komponenten der Verpackung und der

Rezeptur lassen sich gemäß Cradle-to-Cradle-Prinzip in einem biologischen

oder technischen Kreislauf führen und tragen so zu einer

effektiven Kreislaufwirtschaft bei. Switch ist somit einzigartig in der

Kombination von Anwendersicherheit mit Kosteneffizienz, starker

Reinigungsleistung und höchsten Nachhaltigkeitsbestrebungen.

05/25

35


GESUNDHEIT

HebeFit Tagung

Im September fand erstmals die HebeFit Tagung bei der Handhabungstechnik Winter

GmbH statt. Ein spannender Tag mit inspirierenden Vorträgen, praktischen Live-Demos

und der Möglichkeit, die smarten Lösungen von HtW direkt vor Ort auszuprobieren

fand positive Zustimmung von allen Teilnehmenden.

Besonders wurde die Chance

geschätzt, sich mit

Fachleuten aus verschiedensten

Branchen zu vernetzen, für

gegenseitigen Austausch und neue

Perspektiven. HtW ist Ihr österreichischer

Spezialist für intelligente

Hebe- und Handhabungstechnik.

Mit den durchdachten Lösungen

– von Vakuumhebern über Krananlagen

bis hin zu Palettenspendern

– optimieren Kunden nicht nur ihre

Arbeitsprozesse, sondern schaffen

auch eine sichere und ergonomische

Umgebung für die Mitarbeiter. Geschäftsführer

Werner Winter: „Unser

Anspruch: maßgeschneiderte Technik,

die entlastet, Effizienz steigert

und nachhaltig überzeugt und unsere

Vision: „Menschen und Maschinen

gesund zu halten“ – mit

Qualität, die man spürt.“

Gesundheit

Die Tagung begann mit dem Vortrag

einer Arbeitsexpertin der AUVA

Eröffnungsansprache von Geschäftsführer Werner Winter

Lisa Konrad sowie einer Präsentation

mit praktischen Übungen (am Arbeitsplatz)

einer zertifizierten Physiotherapeutin.

Ebenso überzeugten

bei der Tagung die Vorstellung der

smarten Lösungen von HtW. Im

hauseigenen Demoraum gab es

auch Live-Vorführungen und die

Möglichkeit, die unterschiedlichen

ergonomischen Arbeitshilfen in der

Vorführhalle selbst zu testen. Mit

einem Networking beim gemeinsamen

Grillen klang die Tagung aus.

Der Chef persönlich war dabei nicht

nur erster Ansprechpartner sondern

auch Grillmeister. Diese Veranstaltung

soll nicht die letzte ihrer Art

beim Hebespezialisten gewesen sein.

Weitere Temine werden in Kürze bekanntgegeben.

Mehr auch unter:

www.h-t-w.at

Interessante Vorträge von AUVA Mitarbeiterin Lisa Konrad MSc und

Physiotherapeutin Johanna Pollak BSc sowie HtW/eigenen Mitarbeitern

ghörten genauso zum Programm, wie auch das Probieren der Hebelösungenen

und der Pausenempfehlungen zur Körperbtätigung (Foto rechts)

Die Teilnehmer überzeugten

sich von den Vorteilen

der HtW Lösungen

36

05/25

Für die Verpflegung sorgte Werner Winter selbst

Im Vorführraum wurden die Lösungen auf Herz und Nieren geprüft


DRINKTEC

Der perfekte Verschluss

AROL bietet automatische Verschließmaschinen für eine breite Produktpalette,

darunter kohlensäurehaltige und stille Erfrischungsgetränke, Energydrinks, Sportgetränke,

Kaffee- und Teegetränke sowie Nahrungsergänzungsmittel. Unabhängig von

Getränkeart, Flaschenformat oder Produktionsvolumen bietet AROL für jeden Bedarf

die passende Verschließmaschine.

Auf der drinktec 2025 präsentierte

AROL seinen

„MORE“-Ansatz: nicht nur

leistungsstarke Verschließmaschinen,

sondern ein komplettes Ökosystem,

das mechanische Innovation,

intelligente digitale Tools und

maßgeschneiderten Kundenservice

vereint.

Innovationen auf der

Messe in München

Die EQUATORQUE IQ mit 39

Köpfen ist kompakt und effizient:

Diese Maschine liefert bis zu 20%

mehr Leistung auf 30% weniger

Platz als Vorgängermodelle und

hat FDA-konformes, hygienisches

Design mit externer Topload-Verstellung

und direktem Drehmomentregler.

Sie spart bis zu 1000W

und passt sich ohne Formatwech-

sel an verschiedene Flaschen an.

Einige Musterbeispiele/Fotos: AROL

Komplette

Verschlusszuführungslinie

Das Low-High-OVER-System

verbessert Sicherheit und Wartung.

Es umfasst KI-gestützte Inspektionseinheiten

mit konfigurierbaren

Bildverarbeitungsstationen, statistischer

Analyse und einer benutzerfreundlichen

Oberfläche. Schwerkraftgeführte

Verschlüsse werden

durch ein Vakuumförderband und

einen Taktstern auf Abstand gehalten,

während der Flat Buffer einen

unterbrechungsfreien Durchfluss

gewährleistet. Der Ion-Xcl-Entstauber

entfernt 99,99% Mikroplastik

und Partikel und gewährleistet

so die Produktsicherheit.

Neuer

Verschlusszubringer

„Auf der Messe zeigte AROL

ein Verschließerturm sowie einen

neuen Verschlusszubringer

und -sortierer für Leistungen über

25.000Stk/h sowie eine Lösung

für das automatische Entnehmen

und Testen von verschlossenen

Flaschen aus der Produktionslinie.

Tests auf Integrität, Innendruck,

Verschlussqualität usw. und alles

vollautomatisch“ erklärt der österreichische

Partner Gerhard Rapf

(www.rapf.at) Nicht numsonst vertrauen

führende Hersteller der Firma

AROL auf deren zuverlässigen

Verschlusslösungen.

Mehr unter:

https://www.arol.com

Ringwickler

● ● aut. aut. Wickelfolienwechsler

● ● aut. aut. Deckblattrollenwechsler

● ● Doppelwickelkopf uvm.

Ing. Ing. Josef Josef Riegler Verpackungstechnik GmbH & & Co Co KG KG

www.riegler‐verpackungstechnik.com

office@riegler‐verpackungstechnik.com

Tel. Tel. 0043 0043 1 40 1 40 500 500 35‐0 35‐0

05/25

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WIRTSCHAFT

Neue Anlage für Ausfallsicherheit

Als sich der junge Ferdinand Berger mit dem Hochrad auf die „Walz“ nach

Deutschland begab, konnte man noch nicht erahnen, dass die 1868

gegründete Druckerei Berger 2025 in Österreich in seinem Bereich eines der

größten Unternehmen sein wird, das Digitaldruck, Bogen- und Rollenoffset-

druck sowie industrielle Endfertigung am Standort Horn anbietet. 2379 km

legte er damals zurück und sammelte durch Arbeitsverhältnisse in Berlin,

Hannover und Detmold wertvolles fachliches Wissen. Wieder in der Heimat,

richtete er im väterlichen Betrieb den Tretpressendruck auf Dampfbetrieb

ein. Das war ein großer Fortschritt. Der Fortschritt hat bis heute nicht Halt

gemacht so wurde gerade mit Hilfe des langjährigen Partners GIGANT eine

neue Verpackungsstraße in Betrieb genommen.

Nach der Jahrhundertwende

wurde in die erste LinotypeSetzmaschine

und in

den weiteren Ausbau der Druckerei

mit drei Schnellpressen und zwei

Tiegeldruckpressen investiert. Nach

dem ersten Weltkrieg wurde eine

neue Aufbauperiode eingeleitet.

Qualitätsarbeiten wie Festschriften,

Jahresberichte, Bücher und Zeitschriften

sicherten das Vertrauen

namhaftester Verlagsanstalten und

die Zukunft des Unternehmens.

Zufriedene Partner, die Teams von Gigant und der Druckerei Berger

Meilensteine

Zu den Meilensteinen gehörte

sicher das Jahr 1938. Der Deutsche

Sparkassenverband übertrug

dem Unternehmen die Herstellung

aller Scheckhefte für den Bedarf

der Sparkassen in Österreich und

Süddeutschland, später wurden

diese sogar bis in die Ukraine und

Bialystok (Polen) geliefert. Nach

dem zweiten Weltkrieg zog die

sowjetische Besatzungsmacht

den Betrieb zur Herstellung einer

täglichen Militärzeitung heran.

An Maschinen und Einrichtung

ging in dieser Zeit nichts verloren,

so dass schon sehr bald nach

Kriegsende wieder mit vollem

Einsatz begonnen werden konnte.

In den Jahren um das 100-jährige

Jubiläum gab es in der Druckerei

Berger ein wichtiges Ereignis nach

dem anderen: Nachdem 1961 der

ältere Sohn Ferdinand IV in den

Betrieb eingestiegen war, folgte

ihm 1965 der jüngere Peter nach.

Dieser widmete sich in erster

Linie dem Werkdruck und dem

Verlagsgeschäft. Darüber hinaus

konnte er einen schon seit langem

geplanten Schritt verwirklichen:

die Einrichtung einer Offsetdruck-

Abteilung. 1968 übersiedelte die

Endlosformular-Herstellung in das

neu errichtete Werk„Berger-Endlosdruck“.

1981, wurde die erste

4-Farben- Bogenoffsetmaschine in

Betrieb genommen und 1986 die

erste Rollenoffsetmaschine. 1998

gab es dann die größte Einzelinvestition

in der Firmengeschichte

(160 Mio. Schilling oder 11,6 Mio.

Euro) wird festlich präsentiert: Der

Hallenbau und die 24-Seiten-Rollenoffset-Maschine

„Sunday Press“

– die erste ihrer Art in Österreich.

2025

Investitionen in neue Technologien

sind bis heute Bestandteil des

Unternehmens. Ob digitales Farbdrucksystem

oder Photovoltaik-

Kurze Übersicht über die einzelnen Stationen in der Verpackungsstraße

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Einige Eckdaten zur Anlage

• Umreifungsmaschine

VR70P, Presskraft 1,5t

• Gelenkarmwickler RA100

• Leistung 30 P/h

• Umreifung 4 fach, 2 fach längs,

2 fach quer, 3 fach

• Paletten Verfolgung über kpl. Anlage

• Vorreckung 200%

• Folie 16µ 500mm

• Automatische Produktlängenmessung

Die neue Anlage wurde

auch standesmäßig getauft

anlage, das eigentümergeführte

Unternehmen im Familienbesitz

versucht in allen Bereichen immer

am neuesten Stand zu sein. So jetzt

auch wieder im Verpackungsbereich.

Um die vielen unterschiedlichen

produzierten Produkte aus

unterschiedlichen Bereichen mit

verschiedensten Auflagen (von der

Visitenkarte bis zum auflagenstärksten

österreichischen Fachmagazin

- einem Automagazin - werden hier

gedruckt) ist auch eine reibungslose

Bereitstellung für den Versand

notwendig. Die Magazine werden

auf Paletten umreift und umwickelt

und gehen so in den Versand. Seit

fast 25 Jahren war bei der Druckerei

Berger hier eine Lösung der

Firma GIGANT in Betrieb. „Die

Anlage war sehr verlässlich und

hat uns gute Dienste geleistet.

Nichts desto trotz war sie ins Alter

gekommen und auf Grund der

Ausfallsicherheit haben wir begonnen,

uns mit einer neuen Lösung zu

beschäftigen.“ so Mario Mikysek/

Leitung Produktionsmanagement

und Technik bei der Druckerei.

Produktionsleiter Ing. Christian

Steindl ergänzt: „Neue Steuerungsund

Elektronikteile sind nicht nur

besser - nutzen damit auch neue

Technologien. Wir können jetzt

dünnere Folien mit Vorreckung

(bis 200%) verwenden. Dadurch

können wir bis zu 50% weniger

Außenansicht der Druckerei Berger/Foto: Druckerei Berger

Folie verwenden, was wiederum

nicht nur dem Unternehmen sondern

auch der Umwelt hilft - ganz

im Sinne der neuen Verpackungsverordnung.

Laut unseren Hochrechnungen

können wir so 80 Tonnen

CO 2 im Jahr einsparen. Auch

dies war ein Grund warum wir

schon länger mit den Gedanken

gespielt haben in diesem Bereich

wieder zu investieren.“

Neue Anlage

„Wir haben schon vor einiger Zeit

über die Möglichkeiten der neuen

Lösung gesprochen. Im Prinzip hat

sich, auch dadurch dass sich die

bisherige Anlage wirklich bewährt

hatte das Unternehmen entschieden,

wieder in die gleiche Lösung

zu investieren nur eben in die neuste

Technologie in diesem Bereich

- wir sind natürlich froh, dass die

Umsetzung wieder mit uns erfolgt

ist. Stolz sind wir auch darauf,

dass der Aufbau (während dem

Vollbetrieb) der neuen Anlage (direkt

neben der bisherigen Lösung)

reibungslos innerhalb von zwei

Wochen geglückt ist.“ so Viktoria

Knar von GIGANT. „Die neue Anlage

läuft bei uns im 3-Schicht Betrieb,

24 Stunden lang. Damit ist

klar - Ausfallsicherheit - ist nicht

nur ein Schlagwort für uns. Unsere

gute Erfahrung mit Anlagen von

GIGANT (mehren Maschinen sind

bei der Druckerei Berger im Betrieb)

haben sich auch hier wieder

bestätigt.“ so der Produktionsleiter.

Mehr über die zufriedenen

Partner sehen sie unter:

www.berger.at

oder

www.gigant.at

05/25

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ABFÜLLTECHNOLOGIE

Packaging as a Service (PaaS)

Mit dem erweiterten „Packaging as a Service“-Modell (PaaS) bietet die

GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH Unternehmen aus der Verpackungsindustrie

eine ganzheitliche und risikoarme Möglichkeit, modernste Abfülltechnologie

zu nutzen – ohne hohe Anfangsinvestitionen. Das bewährte Modell,

das bislang auf die VeloVac-Technologie zur staubfreien Abfüllung ultraleichter

Pulver beschränkt war, steht nun für das gesamte Maschinenportfolio von

GREIF-VELOX zur Verfügung: von Pulver- über Flüssigabfüllanlagen

bis hin zu kompletten Full-Line-Systemen.

Das Besondere an PaaS:

Kunden erhalten eine

komplette Systemlösung

bestehend aus der Bereitstellung

der Anlage, flexibler Finanzierung,

laufender Wartung, Ersatzteilversorgung

sowie der Lieferung von

exakt abgestimmten Verbrauchsmaterialien.

Alle Leistungen sind in

einer monatlichen Fixrate gebündelt,

wodurch sich Betriebskosten präzise

kalkulieren lassen und die Notwendigkeit

hoher CAPEX-Ausgaben

entfällt.

High-Endtechnologie

wird leichter zugänglich

„Mit der Ausweitung von PaaS

machen wir High-End-Technologie

für alle Kunden leichter zugänglich

– unabhängig von Größe, Branche

oder Standort“, erklärt Sebastian

Pohl, CEO von GREIF-VELOX.

„Gleichzeitig sichern wir die Anlagenverfügbarkeit

und entlasten unsere

Kunden durch Service, Ersatzteile

und Materialversorgung – damit sie

sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren

können.“

Bis zu 75%

geringere Lagerkosten

Die technische Grundlage des

Modells bildet unter anderem die

VeloVac-Vakuumtechnologie, mit

der GREIF-VELOX als Weltmarktführer

Maßstäbe setzt. Die Vorteile:

bis zu 75 % geringere Lagerkosten

durch höhere Kompaktierung und

eine bis zu 2,5-fach schnellere Befüllzeit

im Vergleich zu herkömmlichen

Maschinen. Darüber hinaus

sorgt die digitale Einbindung über

das VeloXpert-Remote-Serviceportal

sowie ein konsigniertes Ersatzteillager

mit automatischer Nachbefüllung

für maximale Prozesssicherheit.

Modular aufgebaut

PaaS ist modular aufgebaut und

wird gemeinsam mit Partnern wie

40 05/25

R-Dos-Essential mit Optionen/Foto: Greif-Velox

Siemens Financial Services und dypack

Verpackungen realisiert. Nach

Vertragsende besteht die Option, di

eingesetzten Maschinen zu übernehmen.

Das Modell eignet sich sowohl

für Unternehmen mit planbaren

Produktionsvolumen als auch für

flexible Einsatzszenarien, bei denen

Investitionssicherheit, Verfügbarkeit

und Transparenz im Vordergrund

stehen.

Essential Line

Mit der Essential Line stellt

GREIF-VELOX eine neue Produktreihe

vor, die standardisierte

Maschinenlösungen für die industrielle

Verpackungstechnik bietet

– effizient, kompakt und kurzfristig

verfügbar. Die Linie umfasst

aktuell drei Modelle: VeloVac Essential,

BVP Essential und R-DOS

Essential. Sie richtet sich an Unternehmen,

die auf bewährte Technik

mit schnellen Lieferzeiten und hoher

Verfügbarkeit setzen.

Vorkonfigurierte Ausstattung

Im Gegensatz zu individuell konfigurierten

Sonderanlagen bietet

die Essential Line eine vorkonfigurierte

Ausstattung für häufige

Anwendungsszenarien in der Pulver-

und Flüssigabfüllung. Die

Maschinen decken dabei rund

80 % der marktüblichen Anforderungen

ab – mit der bekannten

GREIF-VELOX-Qualität. Kunden

profitieren von deutlich verkürzten

Planungsphasen, niedrigeren Investitionskosten

und einer einfachen

Integration in bestehende Produktionslinien.

Standardisierte Version

VeloVac Essential ist die standardisierte

Version der vakuumbasierten

VeloVac-Technologie und eignet

sich insbesondere für die Absackung

ultraleichter Pulver wie

Carbon Black oder Silica. Durch

Integration von Vakuumpumpe,

Filtertank und ValvoSeal Essential

kann eine voll funktionsfähige

Zelle geliefert werden. Durch das

modulare Maschinenkonzept, reduzierte

Planungszeiten und kurze

Lieferfristen profitieren Kunden

von einer schnellen und sicheren

Implementierung.

Halbautomat

R-DOS Essential ist eine halbautomatische

Abfüllanlage für

Flüssigkeiten. Sie eignet sich für

Produkte mit einer Viskosität von

bis zu 1.500 mPas im Wägebereich

von 20 bis 1.500 kg. Dank „Plug

& Fill“-Konzept ist sie direkt nach

der Installation einsatzbereit. Sie

kann flexibel für Fässer, Kanister

und IBCs verwendet werden und

lässt sich modular konfigurieren

– etwa mit zusätzliche Waagen

oder Ex-Schutz-Funktionen. BVP

Essential ist ein robustes pneumatisches

Absacksystem für Schüttgüter.

Es zeichnet sich durch eine

kompakte Bauweise und ein standardisiertes

Bedienkonzept aus.

Die Anlage ist ab Anfang 2026

verfügbar und ermöglicht eine

wirtschaftliche Lösung für gängige

Verpackungsanforderungen in der

Industrie.

Wirtschaftlich

zuverlässige Abfüllanlage

„Unsere Essential Line ist die

Antwort auf die steigende Nachfrage

nach wirtschaftlichen, zuverlässigen

Abfüllanlagen – ohne

Kompromisse bei Qualität und

Sicherheit“, erklärt Björn Voges,

Global Marketing Manager bei

GREIF-VELOX.

Neue Sackverschweißstation

Ein konkretes Beispiel für die

Weiterentwicklung der Linie ist

die neue Sackverschweißstation

ValvoSeal Essential, die kürzlich

bei einem langjährigen Kunden

in Betrieb genommen wurde. Mit

dieser Produktlinie unterstreicht

GREIF-VELOX seinen Anspruch,

effiziente Lösungen für alle Marktsegmente

bereitzustellen – vom

Mittelstand bis zum global agierenden

Industriebetrieb.

Mehr unter:

www.greif-velox.de


KI-gestützte Sensorlösung hilft Kollisionen,

Unfälle und Ausfallzeiten vermeiden

SICHERHEIT

SICK stellt mit dem Visionary AI-Assist eine KI-basierte Sensorlösung vor, die Outdoor-Kollisionsschutz

und Umfeldüberwachung ermöglicht und um eine Personenerkennung

ergänzt. Die Sensorlösung kombiniert die 2D- und 3D-Bildverarbeitung. Sie

erkennt zuverlässig Personen und Objekte und bestimmt deren Entfernung zum Sensor.

Die integrierte KI sorgt, auch bei schwierigen Bedingungen, für verlässliche Personenerkennung

und verhindert Fehlalarme.

Die Sensorlösung Visionary

AI-Assist besteht

aus zwei Komponenten:

der 3D-Stereokamera Visionary-B

Two und der Software AI-Assist.

Die Kamera dient zur Distanzmessung,

Objektdetektion und Umfelderkennung

im Innen- und Außenbereich.

Die Software AI-Assist

verwendet künstliche Intelligenz

zur Klassifizierung von Personen.

Dadurch können aktuelle Gefahren

im Arbeitsbereich einer mobilen

Maschine beurteilt und selektive

Warnungen ausgegeben werden.

All-in-one Gerät zur 2Dund

3D-Umfelderkennung

im Outdoor-Einsatz

Der Visionary AI-Assist vereint

in einem Gerät die Datenerfassung,

-verarbeitung und -ausgabe. Es werden

weder zusätzliche Sensorhardware

noch eine separate Steuerung

oder eine Cloudanbindung benötigt.

Mittels Stereoskopie erfasst der

Visionary AI-Assist zweidimensionale

Bilder, aus denen anschließend

dreidimensionale Punktwolken

generiert werden. Stereokameras

eigenen sich, auf Grund ihrer mechanischen

Beschaffenheit, besonders

gut für den Einsatz in rauen

Bedingungen. Das Sichtfeld der

Kamera lässt sich anpassen (130° x

105° bis 16 Meter Reichweite oder

mit 90° x 60° bis 37 Meter Reichweite).

Zusätzlich kann der Bereich

in dem Personen oder Objekte detektiert

werden individuell konfiguriert

werden. Somit lässt sich das

System flexibel an verschiedene

Anforderungen anpassen.

Flexible Integration

über die Standardschnittstellen

Dank plattformunabhängiger

Konfiguration und Visualisierung

über einen Webbrowser lässt sich

der Visionary AI-Assist flexibel

steuern. Zur steuerungstechnischen

Anbindung stellt die Systemlösung

digitale Ein- und Ausgänge,

Ethernet mit Rest API und

Überwachung des Rückraums eines Radladers zur

Kollisionsvermeidung mit dem Visionary AI-Assist von SICK.

RTSP Live Video Streaming sowie

CAN auf Basis von J1939 zur

Verfügung. Damit ermöglicht das

System eine flexible Integration in

mobile Maschinen für unterschiedlichste

Anwendungen.

Branchenspezifische

EMV-Standards werden erfüllt

Der Visionary AI-Assist wurde

speziell für mobile Maschinen

entwickelt und erfüllt alle wesentlichen

Anforderungen, die an

Anwendungen im Außenbereich

gestellt werden: Spannungsversorgung

von 10 bis 57 V DC, Betriebstemperaturen

von -40 °C bis +55

°C sowie Schutzarten IP67, IP69

und IPx9K. Die Lösung ist EMVkonform

nach EN ISO 14982

Produktetiketten

Mehrlagige Etiketten

Nachhaltige Verpackungen

Thermotransferdrucker & -folien

T +43 2267 20562

E ulrich@ulrich.at

ulrich.at

(Land- und Forstwirtschaft), EN

13766 (Baumaschinen) und EN

12895 (Flurförderzeuge) und auf

Schwing- und Schockfestigkeit geprüft.

Umfangreiches, praxisgerechtes

Integrationszubehör

Sowohl für die Nachrüstung bestehender

mobiler Arbeitsmaschinen

als auch für die Erstausstattung

eignet sich der Visionary AI-

Assist. Verschiedene Zubehörteile

unterstützen in beiden Fällen die

Integration in die Fahrzeuge.

Durchdachte Mantagesets

So ermöglichen durchdachte

Montagesets – optional mit

Schwingungs-dämpfung – eine

dauerhaft stabile Montage am

Fahrzeug. Strom- und Ethernet-

Leitungen sorgen für die notwendige

Spannungsversorgung und

Konnektivität. Eine Schutzhaube

schützt vor Witterungseinflüssen.

Mehr unter:

www.sick.at

05/25

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VOR ORT

Neue Kabinen für HEAD Sport GmbH

Als 1847 das Schwechater Unternehmen „Wiener Metallwaren-, Schnallenund

Maschinenfabrik GmbH“ gegründet wurde, konnte man noch nicht

erahnen, dass 2025 das Unternehmen eine der beliebtesten Skibindungen

produzieren wird. 1928 wurde die erste Skibindung gefertigt. Zehn Jahre

später begann man mit der industriellen Fertigung. 1949 kam die erste

Bindung unter dem Namen TYROLIA auf den Markt. Heute ist TYROLIA

Teil der HEAD Sport GmbH. Aktuell wurden am Standort drei neue Kabinen

von Allclick gebaut.

Heute ist TYROLIA der

Marktführer im alpinen

Skibindungssektor mit

zahlreichen Erfolgen im Alpinen

Ski Weltcup, sowie dem aufstrebenden

Freeski-Segment. TYRO-

LIA entwickelt, produziert und

verkauft als Marktführer im alpinen

Skibindungssektor mit einem

Exportanteil von 90 Prozent jede

dritte Skibindung weltweit. Exportiert

wird in rund 50 Länder. TY-

ROLIA beschäftigt 380 Mitarbeiter

an den zwei Standorten Schwechat/Wien

und Valtice/Tschechien.

2000 wurde TYROLIA als erstes

Unternehmen der Skibindungsbranche

nach ISO 9001/2000 TÜV

und vor kurzem mit der Einführung

eines Umweltmanagementsystems

nach ISO 14001:2015 zertifiziert.

Viele Partner

Renommierte Skimarken wie

HEAD, FISCHER und ELAN

nutzen das Know-how und die

Technologie-Expertise von TYRO-

LIA seit Jahren für ihre Produkte.

Ebenso Partner wie Blossom,

Kästle, Kessler, Liberty, Majesty,

Sporten, und Original+. Die Innovationen

und Designs von TYRO-

LIA wurden vielfach ausgezeichnet,

etwa mit dem international

anerkannten Red Dot Award oder

dem Plus X Award.

Rudolf Mayer-Severyns/Allclick, Alexander Lang/Head Sport GmbH

und Allclick Geschäftsführer Ing. Mag. Christian Wild

vor den neuen Kabinen

Trendsetter

Als Trendsetter in Funktionalität,

Technologie und Design macht

TYROLIA aus dem Produkt Skibindung

ein Hightech-Fabrikat mit

höchstem Qualitätsanspruch und

einzigartigen Sicherheitsmerkmalen

wie Full Heel Release Technologie,

TRP und ABS System oder

integrierte Systeme wie PowerRail

und SuperLiteRail.

HEAD Sport GmbH

TYROLIA ist Teil der HEAD-

Gruppe, einem weltweit führenden

Hersteller und Vermarkter von

Premium-Sportausrüstung und

-bekleidung. Die HEAD-Gruppe

ist in fünf Divisionen gegliedert:

Wintersport, Schlägersport, Tauchen,

Sportbekleidung und Licensing.

Produkte werden unter den

Marken HEAD (Alpinski, Skibindungen,

Skischuhe, Snowboard

und Protection, Tennis-, Racquetball-,

Paddle-, Squash- und Pickleballschläger,

Tennisbälle und Tennisschuhe,

Sportbekleidung und

Schwimmprodukte), Penn (Tennisbälle

und Racquetballbälle), Tyrolia

(Skibindungen), SSI, Mares und

rEvo (Tauchen), LiveAboard (Tauchurlaube,

Tauchreisen), Zoggs

(Schwimmbrillen, Badebekleidung

und -ausrüstung) sowie Aqualung

(Tauchen, Freitauchen und Schnorcheln)

verkauft. Die wichtigsten

Produkte des Unternehmens haben

aufgrund ihrer Verkaufszahlen und

Reputation führende Marktpositionen

erreicht.

Protector

Dies gilt auch für Protector - die

Skibindung mit intelligenter

180°-Auslösung (vertikale und zusätzliche

horizontale Auslösung an

der Ferse) für maximale Sicherheit

bei Vorwärts- und Rückwärtsdrehstürzen.

Die FHR-Funktion kann

die Belastungen auf das Kreuzband

um mehr als 50%* reduzieren. (Studien

der Universität Innsbruck bestätigen

die Fähigkeit von Protector,

die Kräfte auf das Schienbein und

vorderes Kreuzband zu reduzieren.)

Produktion

In Schwechat produziert das Unternehmen

aber nicht nur die Bindungen.

Auch das Werkzeug für die

Schischuhe wird hier hergestellt.

„Wir produzieren hier mit einer hohen

Fertigungstiefe, außer Schrauben,

Bolzen und Federn produzieren

wir alles im Haus (auch Spritzen,

Galvanisieren und Lackieren).“

erklärt Alexander Lang/Head Sport

GmbH. Damit die Werkzeuge (für

eine neue Bindung werden bis

zu 15 neue Spritzwerkzeuge gebraucht)

und die fertigen Produkte

Spezialanfertigung von Allclick

42 05/25

Die Schlauchbeutelmaschine

JT-Advance bietet Hochleistung

und verarbeitet auch umweltschonende Papierfolien.

Fotos: (© SACMI Packaging & Chocolate

Hans Larsson, Director Innovation

oben: der neue Pausenraum

links: lichtdurchflutete Büros


TYROLIA Skibindung im Einsatz

Foto: Tyrolia

selbst auch gut und richtig gelagert

werden können, arbeitet die Firma

seit Jahrzehnten auch mit der Firma

Allclick zusammen. So wurden

2022 Kragarmregale in Sonderausführung

geliefert (Regal-stützen für

einseitige und doppelseitige Nutzbarkeit,

Tragarme mit Steckbolzen

eingehängt; Längsaussteifungen).

Höhenverstellbarkeit der Tragarme:

alle 76 mm die ein ungehindertes

Einlagern ohne vordere Regalstützen

erlauben. Auch 3 Meisterkabinen

waren bereits bis jetzt im Einsatz

- jetzt sind 3 weitere Kabinen

dazugekommen.

Blick auf das Schwechater Unternehmen

Kabinentausch

Die alten Kabinen waren mitten in

der Produktion untergebracht - womit

in den Kabinen nur mit künstlichem

Licht gearbeitet werden

konnte. Die aktuelle Lösung ist

direkt an der Wand mit hellen Fenstern.

In den drei neuen Kabinen,

wovon eine auch als Pausenraum

genutzt wird, ist es jetzt tagsüber

nicht nur heller als bisher. „Vorher

gab es auch keine Belüftung der

Kabinen und durch die Konstruktion

der jetzigen Lösung haben wir

auch rund die Hälfte der Lärmbelästigung

von vorher. Unsere Mitarbeiter

sind über die neuen Kabinen

wirklich glücklich“, so Alexander

Lang von der Head Sport GmbH.

Rudolf Mayer-Severyns/Allclick

ergänzt: „Für die ruhigeren Kabinen

ist auch unsere Click-Akustikdecke

im Sichtschienensystem

zum Einsatz gekommen. Die Decke

musste hier millimetergenau

passen - da in der Produktion über

den Kabinen auch Rohre verlaufen,

aber gleichzeitig auch die Oberlichten

der Fenster noch aufgehen

müssen - und dazwischen ist nicht

wirklich viel Platz.“

Kabinenboden

Speziell ist in den Kabinen auch

der Boden. „Da in der rauen Produktionsumgebung

auch öfters Öl

am Boden ist - hat man sich hier für

einen dünkleren Boden entschieden.

Die Lösung hier ist anthrazit. Zum

Einsatz kommen unsere Click-Industriebodenplatten.

Die „Virgin“

Platten werden aus 100% neuem

Compound in Übereinstimmung

Foto: Tyrolia

mit der Europäischen REACH

(EC 1907/2006) Verordnung herge-

stellt und enthalten keine gesundheitsschädlichen

Stoffe und sind

garantiert blei- und cadmiumfrei“,

erklärt Allclick-Geschäftsführer

Ing. Mag. Christian Wild. Dieser

schwimmend verlegte Boden hat

den Vorteil, dass er nicht nur schalldämmend

ist, sondern auch ohne

Untergrundvorbereitung bei voller

Produktion verlegt werden kann.

Der erhöhte Laufkomfort auf diesem

Boden ist ein zusätzlich positiver

Fakt.

Mehr über die starken Partner

sehen Sie unter:

www.tyrolia.com/

oder unter: www.allclick.at

Blick auf die zwei Nachbarkabinen

*Finite-Element-Modellsimulationen der Universität Innsbruck:

„Lateral Heel Release Reduces ACL Strain in Simulated

Backward Twisting Falls“

05/25

43


WELLPAPPE

DS Das Smith Sixpack und Alpine neu erfinden Water entwickeln

neue Wellpappe-Schutzverpackung

DS Smith, ein Unternehmen von International Paper und weltweit führender

Anbieter nachhaltiger Verpackungslösungen aus Wellpappe, und die Alpine

Water Produktions- und Vertriebsgesellschaft m. b. H. präsentieren ihre neu

entwickelte, innovative Verpackungslösung für die Premium-Trinkwassermarke

Hallstein.

Die in Österreich entwickelte

Transportbox schützt die

Glasflaschen von Hallstein

während des weltweiten Transports.

Sie besteht zu 100 Prozent aus

Wellpappe und löst damit die bisherige

Verpackungslösung der Mar-

ke ab, die zum Teil aus klassischen

Schaumstoffeinlagen bestand.

Kreislauf-Design-Messgrößen

als Erfolgsfaktor

Das Designteam von DS Smith

setzte seine branchenweit einzigar-

tigen Kreislauf-Design-Messgrößen

ein. Damit bewertete und verglich es

die Kreislauffähigkeit des bisherigen

und des neuen Verpackungsdesigns.

Der Vergleich fand in acht verschiedenen

Kategorien statt. Dabei wur-

den unter anderem die CO2-Bilanz,

das Design für Wiederverwendung,

die Optimierung der Lieferkette, die

Materialausnutzung und die Recy-

clingfähigkeit berücksichtigt. Und

das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Durch die neue Verpackungslösung

konnten die Gesamtbetriebskosten

reduziert, die Recyclingfähigkeit er-

höht und eine einfachere Entsorgung

für Endverbraucher:innen gewähr-

leistet werden.

Die Wellpappeverpackung von DS Smith besteht aus recycelten und

recycelbaren Materialien, ist platzsparend designt und ermöglicht

eine optimierte Lieferkette.

Effizientere Produktion

und einfachere Handhabung

Dank der neuen Verpackungslösung

können in derselben Zeit-

spanne künftig doppelt so viele

Hallstein-Transportboxen mit Glas-

wasserflaschen befüllt werden wie

zuvor. Diese Effizienzsteigerung

ist vor allem dem optimierten Auf-

richteprozess zu verdanken.

Alexander Muhr, Geschäftsführer

von Alpine Water/Hallstein, zieht

ein positives Fazit der Zusammen-

arbeit mit DS Smith: „Wir sind mit

dem Ergebnis sehr zufrieden. DS

Smith hat uns maßgeblich dabei un-

terstützt, eine robuste, nachhaltige

und vielseitige Verpackungslösung

zu entwickeln. Diese schützt unsere

Produkte und Glasflaschen wäh-

rend des Transports zu lokalen und

internationalen Konsumenten. Un-

sere neuen Transportboxen bieten

Vorteile in Bezug auf Produktion,

Kostensenkung und Platzerspar-

nis. Das wirkt sich positiv auf die

gesamte Lieferkette aus.“ Von der

neuen, innovativen Verpackungs-

lösung profitieren letztlich auch

die Endverbraucher:innen. Die

Hallstein-Transportbox lässt sich

mühelos zusammenlegen und im

Rahmen der häuslichen Entsorgung

unkompliziert dem Recyclingkreis-

lauf zuführen. Die in elegantem

Blau gestaltete Außenverpackung

setzt die Marke Hallstein effekt-

voll in Szene und unterstreicht die

Premiumqualität des Inhalts. „Die

neuen Transportboxen bieten aus-

reichend Platz für unser Branding

und geben dem Produkt eine an-

sprechende Optik. Dadurch können

unsere Kunden das Produkt und

seine Nachhaltigkeitseigenschaften

auf einen Blick erkennen.“, ergänzt

Muhr.

Hohe Qualitätsanforderungen

Andreas Koch, Cluster Design &

Innovation Manager bei DS Smith,

freut sich ebenfalls über das Er-

gebnis: „Die neue Transportbox für

Hallstein wurde strengen und umfangreichen

Sicherheitstests unter-

zogen, darunter auch der Versand

in die USA, um die Auswirkungen

von Stößen und Erschütterungen zu

bewerten. Hallstein ist weltbekannt

für seine hohen Qualitätsanforde-

rungen, und unsere Herausforderung

bestand darin, einen Weg zu finden,

um einen nachhaltigen Schutz für

möglichst vielfältige Transportbe-

dingungen zu bieten. Das ist uns

sehr gut gelungen.“

Premium-Quellwasser

Hallstein ist ein natürlich gefiltertes,

artesisches Premium-Quell-

wasser aus den österreichischen

Alpen. Alpine Water beliefert Kun-

den in den USA, der Europäischen

Union, der Schweiz, Singapur, Ka-

nada und auf den Bahamas. Viele

internationale

Gourmetrestaurants

und Luxushotels vertrauen als wich-

tigen Lieferanten ausschließlich auf

Hallstein. DS Smith hat sich zum

Ziel gesetzt, einen branchenweiten

Übergang zur Kreislaufwirtschaft

anzuführen und gleichzeitig seinen

Kunden in 34 Ländern nachhaltige

Kreislauflösungen anzubieten. Das

Unternehmen verfolgt die zielorien-

tierte Nachhaltigkeitsstrategie „Jetzt.

Und zukünftig.“ um sein Ziel „Re-

defining Packaging for a Changing

World“ (Verpackungen für eine sich

wandelnde Welt neu definieren) zu

erreichen.

Mehr unter: www.dssmith.com/at

44 05/25

Die DS Smith-Transportboxen für den Onlinehandel von Hallstein Water sind eine Verpackungslösung auf Faserbasis.

Sie schützen die Glasflaschen mit artesischem Quellwasser von Hallstein während des Transports.

Fotos: DS Smith


Beckhoff Österreich:

Packaging Day 2025

VERANSTALTUNG

Wie verpacken wir immer mehr Produkte ressourcen- und energieeffizient

und dennoch wirtschaftlich? Diese Frage treibt die Packaging-Branche um.

Der Packaging Day von Beckhoff bietet die Möglichkeit, sich mit Experten

in diesem Bereich auszutauschen.

Wir bieten Ihnen mit dem

Beckhoff

Packaging

Day 2025 in unserer

Vertriebsniederlassung, im Saturn

Tower in Wien, eine exklusive

Plattform, sich darüber mit führen-

den Verpackungsexpertinnen und

-experten aus Bereichen wie Pharma,

Nahrungsmittel, Getränkeabfüllung

und Kunststoffrecycling auszutau-

schen.

zeigen Ihnen in praxisorientierten

Vorträgen Wege auf, wie Sie mit

KI-gestütztem Engineering die Entwicklung

beschleunigen und Visi-

onen realisieren können.

Strategien

Lassen Sie uns zusammen die be-

sten Strategien zur Vereinfachung

Ihrer

Automatisierungsprozesse,

zur effizienten Nutzung aller Res-

sourcen und zur Maximierung des

ROI über die gesamte Wertschöp-

fungskette erkunden. Wir freuen

uns über viele Besucher.“ erklärt

Walter Eichner von Beckhoff.

Kostenlose Teilnahme

Die Teilnahme ist kostenlos und

findet am 05. November in Wien im

Saturntower statt.

Anmeldung - unter: https://www.

beckhoff.com/de-at/unternehmen/

veranstaltungen-und-termine/

packaging-day-2025-wien.html

Shape the future of packaging

Gemeinsam definieren wir die

Verpackungstechnologien von mor-

gen. Innovative Maschinenbauer

wie Pro Pharma Automation zeigen,

wie Sie mit XPlanar und Ro-

botern unterschiedlichste Gebinde

auf engstem Raum flexibel mit

Flüssigkeiten und Cremes befül-

len. Produktexperten von Beckhoff

Redefining Packaging

for a Changing World

DS Smith – Ihr Experte für Verpackungen aus Wellpappe

Margarethen am Moos

Heidestraße 15

2433 Margarethen am Moos

T: +43 (0) 2230 711 11-0

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Wien

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05/25

45

E: contact.austria@dssmith.com | W: www.dssmith.com/at


LOGISTIK

Migros setzt auf Lösung von Knapp

KNAPP hat für die Genossenschaft Migros Aare an ihrem Standort Schönbühl eine

platzsparende Lösung für das automatisierte Handling von gemischten Standardgebinden

entwickelt. Die zentrale Steuerung dafür sowie fach- und filialgerechte

Palettenbildung übernimmt eine ganzheitliche end-to-end SAP®-Softwarelösung mit

SAP® EWM inkl. MFS by KNAPP. Das vollautomatische Zusammenspiel aller

Prozesse vom Wareneingang bis zum Warenausgang schafft eine effiziente und

wirtschaftliche Auftragsabwicklung im Frischebereich und ermöglicht Migros eine

stündliche Maximalleistung von 8.400 Gebinden.

Ausgehend vom Distributionszentrum

in Schönbühl

versorgt die Genossenschaft

Migros Aare täglich mehr als

150 Filialen mit frischen Lebensmitteln

- darunter Fleisch- und Wurstwaren,

Molkereiprodukte, Obst

und Gemüse sowie Backwaren und

Convenience-Produkte. Im Fokus

stehen dabei eine wirtschaftliche,

zuverlässige Auftragserfüllung und

eine hohe Versorgungsqualität für

die Filialen. Diese unterscheiden

sich in Größe und Aufbau. Daher

ist eine bedarfsgerechte Lieferung

unerlässlich. Um die Prozesse in

Schönbühl möglichst effizient und

wirtschaftlich zu gestalten, entschied

sich Migros Aare für eine

vollautomatisierte FAST-Lösung

mit SAP® EWM von KNAPP.

Automatisierte Bearbeitung von

gemischten Standardgebinden

Mithilfe der platzsparenden Lösung

von KNAPP werden Standardgebinde

von Migros automatisch

depalettiert, entstapelt, eingelagert,

sequenziert und anschließend

wieder gestapelt und palettiert.

Für eine effiziente Bearbeitung der

gemischten angelieferten Paletten

sorgt eine innovative Bildverarbeitungstechnologie

der Vision-Serie

von KNAPP. Bereits vor der Depalettierung

analysiert die Vision-

Technologie die gesamte Palette

auf Kistenebene und übermittelt die

Evo Shuttle von KNAPP

Informationen an die Software. Dadurch

kennt diese das genaue Packbild.

So kann sie eine effiziente wie

artikelschonende Depalettierung

und Entstapelung sicherstellen.

Nach der Einlagerung in das zentrale

Evo Shuttle mit 168 Shuttles und

37.400 Stellplätzen oder ein Hochregallager

mit 2.000 Stellplätzen,

erfolgt mit insgesamt 14 Fastboxen

eine schnelle und exakte Sequenzierung

der Aufträge. Diese gelangen

damit bereits in der richtigen

Reihenfolge zu den nachgelagerten

Stapel- und Palettiermaschinen, die

schließlich vollautomatisch filialgerechte

Paletten bilden.

Migros setzt auf SAP®

EWM-Expertise von KNAPP

Mit SAP® EWM inkl. MFS by

KNAPP setzt Migros Aare in Schönbühl

für sämtliche Kernprozesse auf

eine ganzheitliche Softwarelösung.

«Mit der neuen Plattform können wir unserem Versorgungsauftrag auch

in Zukunft nachkommen und sicherstellen, dass unsere Kundschaft

täglich frische Produkte in bester Qualität vorfindet. Dank dem Einsatz

modernster Technik sind wir in der Lage, unsere Waren systematisch

und durchgängig nachzuverfolgen - vom Lieferanten bis zum Kunden.

Das ist ein grosser Schritt nach vorne.»

Bernard Gruhl, Leiter Operations Migros Aare

Als Warehouse Management System

(WMS) und Warehouse Control

System (WCS) verbindet es

alle Lagerbereiche und steuert die

Automatisierungstechnologien. So

zieht SAP® EWM by KNAPP auch

im Bereich der Gebinde im Hintergrund

die Fäden: Die Informationen

der Vision-Technologie verarbeitet

SAP® EWM für die Einlagerung

und nutzt diese – dank eigens entwickelten

Palettenbildrechner – für

eine effiziente Auftragszusammenstellung

sowie eine fach- wie filialgerechte

Lieferung. Verschiedene

dynamische Regeln optimieren

dabei die Beladung hinsichtlich

geltender Lebensmittelgesetze, Einräumprozessen

und Transporteffizienz.

Eine integrierte 3D-Visualisierung

ermöglicht zudem die laufende

Kontrolle und Nachverfolgung der

Palettenbildung, während ein Leitstands-Dashboard

den Fortschritt

der Palettierung sowie den Einlagerungsstatus

im Evo Shuttle übersichtlich

darstellt.

Vollautomatische Stapelung mit FAST Picking

Verteilzentrum der Migros Aare

46 05/25


Migros und KNAPP: Eine

gemeinsame Erfolgsgeschichte

Die Partnerschaft zwischen Migros

und KNAPP besteht seit rund 14

Jahren. An insgesamt 9 Standorten

hat das größte Detailhandelsunternehmen

der Schweiz automatisierte

KNAPP-Lösungen im Einsatz. Beispielsweise

profitieren die Migros

Genossenschaften und ihre Kunden

von FAST-Lösungen für die besonders

effiziente Filialbelieferung, sowie

von E-Commerce-Fulfillment-

Lösungen, die den Online-Lebensmitteleinkauf

optimieren.

Über KNAPP

KNAPP Systemintegration ist

Spezialist für Lösungen im Bereich

Lebensmittel- und Leergutlogistik

und setzt die speziellen Anforderungen

der Lebensmittelbranche

in höchster Qualität um. Das Lösungsportfolio

umfasst innovative

Automatisierungskonzepte für den

stationären und den Online-Lebensmittelhandel.

Viele Kunden

vertrauen auf maßgeschneiderte

Systemlösungen wie Spar, REWE,

SAP EWM von KNAPP - Fotos: KNAPP

Shufersal, Kroger oder Woolworths.

KNAPP IT Solutions ist das

Kompetenzzentrum für SAP®-

Softwarelösungen innerhalb der

KNAPP-Gruppe. Als langjähriger

SAP Partner bietet KNAPP mit

SAP® by KNAPP alle Dienstleistungen

und Services rund um die

Logistiksoftware SAP® Extended

Warehouse Management (EWM),

„Wir begleiten die Migros seit mehr als 14 Jahren bei ihren

Geschäftsentwicklungen und sind die erste Anlaufstelle bei

Marktveränderungen.“

Bernhard Rottenbücher, Executive Vice President, KNAPP

sowie SAP® Yard Logistics (YL)

und SAP BTP (Business Technology

Platform) an.

Mehr unter: knapp.com/kis

05/25

47


DRINKTEC

EcoVadis: KHS erhält Platinmedaille

Auf der drinktec präsentierte KHS viele Neuigkeiten. Besonders stolz zeigte

das Unternehmen auch die EcoVadis-Platinmedaille. Zum ersten Mal in der

Geschichte des Unternehmens hat die KHS GmbH die EcoVadis-Platinmedaille

erhalten. Damit bescheinigt das Rating dem Systemanbieter exzellente Leistungen

im Bereich Nachhaltigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich KHS

weiter verbessern und erzielte 86 von 100 Punkten.

Der Dortmunder Komplettanbieter

gehört demnach

zu den besten ein Prozent

der von EcoVadis bewerteten Unternehmen

– und das sind mittlerweile

mehr als 150.000. Das Rating zieht

bei der Bewertung je nach Unternehmensgröße

und Branche bis zu

21 Nachhaltigkeitskriterien heran.

Diese basieren auf ESG-Themen

und sind in die Bereiche Umwelt,

Arbeits- und Menschenrechte, Ethik

und nachhaltige Beschaffung unterteilt.

Hatte KHS im vergangenen

Jahr mit 75 Punkten eine EcoVadis-

Goldmedaille erhalten, konnte sich

der Anlagen- und Maschinenbauer

bei dem aktuellen Rating um elf

Punkte verbessern. Dazu haben unter

anderem das erweiterte Richtlinien-

und Zertifizierungsmanagement

des Unternehmens beigetragen,

was zu einer deutlichen Steigerung

der Performance insbesondere in

den Bereichen Ethik sowie Arbeitsund

Menschenrechte geführt hat.

Nachhaltige Beschaffung

Darüber hinaus konnte sich KHS

wie schon in den Jahren zuvor im

Bereich nachhaltige Beschaffung

weiter verbessern. Besonders erfreulich

ist die Anerkennung der

seit Jahren stetigen Weiterentwicklungen

bei der Berichterstattung

über alle vier Themenbereiche. „Seit

„Die Platinmedaille ist sowohl ein wichtiges Zeichen für unsere Kunden

als auch eine Bestätigung für die KHS Gruppe, dass wir unsere

Verantwortung im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens ernst nehmen

und auf Kurs sind“, sagt Kai Acker, Vorsitzender der

Geschäftsführung der KHS GmbH./ Fotos: Frank Reinhold und EcoVadis

2012 stellen wir uns den strengen

Anforderungen von EcoVadis und

lassen unsere Nachhaltigkeitsleistungen

bewerten. Die Platinmedaille

ist sowohl ein wichtiges Zeichen

für unsere Kunden als auch eine

Bestätigung für die KHS Gruppe,

dass wir unsere Verantwortung im

Bereich nachhaltigen Wirtschaftens

ernst nehmen und auf Kurs sind“,

sagt Kai Acker, Vorsitzender der Geschäftsführung

der KHS GmbH.

Carbon Scorecard

Die Geschäftsführung führt den

Anlagen- und Maschinenbauer im

Bereich Klima bis spätestens 2050

konsequent in Richtung Netto-

Null. EcoVadis ermöglicht auch

eine unabhängige Beurteilung des

CO 2 -Managements über die sogenannte

Carbon Scorecard. Diese

ist bislang noch nicht Teil des Ratings,

wird aber von KHS aktiv in

das CO 2 -Management einbezogen.

„Auf diese Weise erfahren wir, wie

wirksam unsere Klimastrategie

und die daraus abgeleiteten betrieblichen

Maßnahmen sind“, erklärt

Acker. So konnte KHS in diesem

Jahr mit „führend“ die höchste

Bewertungsstufe erreichen.

KHS setzt auf

CSRD für Berichterstattung

KHS konnte außerdem mit seiner

freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung

punkten. Im aktuellen Bericht

hat das Unternehmen erstmals

auch eine Reihe von Anforderungen

aus der Corporate Sustainability Reporting

Directive (CSRD) berücksichtigt.

Innoclean Cascade-D

Passend zum Thema zeigte die

KHS die Innoclean Cascade-D. Diese

vereint ökonomische Effizienz

mit ökologischer Verantwortung

in einer kompakten Lösung. Orientiert

hat sich KHS dabei an den

drängendsten Bedürfnissen der Getränkeindustrie:

Dazu zählt an erster

Stelle der TCO, die Betrachtung der

Gesamtbetriebskosten. Hier punktet

die Innoclean Cascade-D vor allem

mit deutlich geringerem Energie-,

Medien- und Wasserverbrauch.

Geringerer

Platzbedarf, höhere Effizienz

Das zweite zentrale Kriterium ist

angesichts des großen Volumens der

Anlagen ihr räumlicher Fußabdruck:

„Indem wir die neue Maschine 50

Zentimeter höher machen als ihre

Vorgänger, können wir den Platzbedarf

um rund 10 Prozent verringern“,

erklärt Knut Soltau, Product Mana-

Präsentation der

KHS Innoclean

Cascade-D auf der drinktec.

Hohe Prozesssicherheit und

optimale Zugänglichkeit vereinfachen

Wartung als auch die

Instandhaltung erheblich

Foto: Christian Sperling

48

05/25


ger Bottle Washers & Pasteurizers

bei KHS. „Daraus folgt, dass die

gleiche Laugentauchzeit bei reduzierter

Grundfläche realisiert werden

kann.“ Beim dritten Aspekt schließlich

dreht sich alles um die Overall

Equipment Effectiveness (OEE): In

puncto Verfügbarkeit, Leistung und

Qualität überzeugt die Innoclean

Cascade-D insbesondere mit hoher

Prozesssicherheit sowie optimaler

Zugänglichkeit, die sowohl Wartung

als auch Instandhaltung erheblich

vereinfacht. „Ein Beispiel sind die

Wärmetauscher zur Beheizung, die

bisher oben in der Maschine über eine

Länge von mehreren Metern im

Laugenbad untergebracht waren“,

sagt Soltau. „Diese Funktion haben

wir aus dem Maschinenkörper herausgelöst

und perfekt zugänglich

auf kleiner Fläche daneben positioniert

– mit einem stehenden Wärmetauscher,

der sich deutlich einfacher

warten und reinigen lässt.“ Ein anderes

Beispiel ist die aufgeräumte

Seitenwand der Maschine mit klar

strukturiertem Rohrleitungsverlauf

und optimal platzierten sowie leicht

zugänglichen Bauteilen.

ECO Carrier 2.0

Als weitere Neuerung bietet KHS

die Flaschenkörbe ECO Carrier 2.0,

die dank größerer Ausstanzungen an

den Seiten ein geringeres Gesamtgewicht

aufweisen als bisher. Das

reduziert sowohl die Wärme- als

auch die Flüssigkeitsverschleppung.

Beides zusammen bringt eine enorme

Wasserersparnis. Zudem sorgt

eine optimierte Geometrie des Flaschenkorbträgers

für eine gezieltere

Strömung durch die Zellen und damit

für einen verbesserten Etikettenaustrag.

Verbessertes Spritzsystem

Deutlich kompakter und wartungsfreundlicher

als bisher ist das neukonzipierte

Spritzsystem. Soltau

schildert dessen Aufgabe und Funktion:

„Eingesetzt werden die Spritzungen

sowohl in der Vorreinigung

und Vorwärmung am Anfang der

Maschine als auch – noch wichtiger

– an deren Ende: Hier dienen sie der

Klarspülung des Flascheninneren

und der Rückkühlung des Flaschenkörpers.“

Anstelle von zwei Spritzrohren

benötigt jedes Modul jetzt

nur noch eins.

Optimiertes Kettenrad

„Auch wenn Kettenräder nicht sehr

häufig gewartet werden müssen, war

das früher ein aufwendiger Prozess“,

betont Soltau. „Zum Austausch der

mehr als 80 Kilogramm schweren

Kettenräder mussten zuvor die gesamten

Antriebe abgebaut und die

Wellen in bis zu fünf Meter Arbeitshöhe

mit einem Kran aus der Maschine

gehoben werden.“ Bei der Innoclean

Cascade-D erfolgt der Austausch

des Verschleißbereichs durch

den Wechsel von Teilsegmenten der

Kettenräder, die mit nur noch 13 Kilogramm

rund 84 Prozent weniger

Gewicht auf die Waage bringen. Die

ersten Exemplare aus der neuesten

Generation von KHS-Flaschenreinigungsmaschinen

werden ab Mitte

2026 im Markt verfügbar sein.

KHS Premium LITE

Gezeigt wurde auch eine wegweisende

PET- Flasche auf den Markt.

Diese vereint hochwertiges Design

mit Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Dabei ist sie speziell

auf die Anforderungen moderner

Highspeed-Produktionslinien zugeschnitten.

Die KHS Premium LITE

ist das Ergebnis einer umfassenden

Studie, die am Standort Hamburg

– dem KHS-Kompetenzzentrum

für PET-Entwicklung – realisiert

wurde. Mit 50 Jahren Erfahrung

in der PET- Verarbeitung verfügt

Hamburg über einzigartiges Knowhow.

Die besondere Erfahrung von

KHS ist außerdem ein essenzieller

Teil der Beratung von Kunden und

unterstützt sie weltweit bei der

Entwicklung innovativer Verpackungslösungen.

Auf dieser Basis

entstand die KHS Premium LITE,

eine besonders leichte PET-Flasche,

die bei 6,2 Gramm für 0,25 Liter

Volumen sowie 29/25er-Mündung

minimalen Materialeinsatz mit

hochwertiger Ästhetik vereint /beihöchster

Abfüllgeschwindigkeit).

„Mit dieser Flasche verfolgen wir

den Premium-Light-Weight- Ansatz“,

erklärt Frank Fretwurst, Head

of PET Sales bei der KHS GmbH.

„Im Gegensatz zu Light-Weight-

Ansätzen, die ausschließlich auf

Gewichtsreduktion setzen, balancieren

wir das geringe Gewicht mit

Funktionalität und einem eleganten

Design.“

Signifikante Kostenvorteile

Die KHS Premium LITE besteht

Die KHS Premium LITE vereint

geringes Gewicht mit hochwertigem

Design. Mit nur 6,2 Gramm Gewicht

und hochwertiger Ästhetik ist

die KHS Premium LITE auch für

anspruchsvollste Anforderungen

in der Hochleistungsabfüllung

ausgelegt. /Foto: Frank Reinhold

aus 100 Prozent recyceltem PET.

Durch eine Materialeinsparung von

ein bis zwei Gramm pro Flasche

und einen PET-Preis von rund 1,25€

pro Kilogramm ergeben sich signifikante

Kostenvorteile, ohne dass

Kompromisse bei Qualität und Design

eingegangen werden müssen.

„Design ,Made in Germany‘ macht

den Unterschied“, so Fretwurst.

Mit der Premium LITE beweist

KHS, dass geringes Gewicht, hohe

Funktionalität und anspruchsvolles

Design ideal miteinander vereinbar

sind – auch bei hohen Anforderungen

in der Hochleistungsabfüllung.

Mehr auch unter:

www.khs.com

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STAPLER

Passgenaue Lithium-Ionen-Batterie

Energieeffizienz ist heute wichtiger denn je. Doch so vielfältig wie die

Herausforderungen in der Intralogistik, so umfassend und heterogen sind die

Anforderungen an zukunftsweisende Energiesysteme. Der Hamburger

Intralogistikexperte STILL setzt daher auch in Sachen Energiesysteme auf

smarte Skalierbarkeit und Passgenauigkeit und erweitert sein Batterie-Portfolio

um eine neue Lithium-Ionen-Batterie, die die häufigsten Einsatzprofile der

Branche abdeckt. Gefertigt und verbaut wird sie am Hamburger Standort – für

maximale Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit.

Mit seinem bisherigen

Batterieportfolio deckt

STILL das gesamte

Spektrum intralogistischer Herausforderungen

und Einsatzszenarien

ab. Leistungsstarke Lithium-Ionen-

Batterien „Plus” in drei Spannungsklassen

und mit verschiedenen

Kapazitäten bewältigen mühelos

selbst intensivste Mehrschichteinsätze

mit hohen Leistungsanforderungen.

Allerdings benötigt längst

nicht jedes Unternehmen die maximal

mögliche Batterieleistung, um

die eigenen Logistikprozesse zu organisieren.

Attraktives

Preis-Leistungsverhältnis

„Wir haben festgestellt, dass viele

unserer Kunden die Performance

unserer Lithium-Ionen-Batterien

nicht ausschöpfen“, erklärt Sascha

Jordan, Senior Director Strategy &

Solution Portfolio STILL. „Deshalb

wurde eine dem Markt und

den Kundenbedürfnissen angepasste

Batterie entwickelt, die alle

Vorteile der Lithium-Ionen-Technologie

vereint und gleichzeitig ein attraktives

Preis-Leistungsverhältnis

für die Kunden bietet.“

Smart statt maximal

Wie so oft bei STILL, lautet das

Prinzip dahinter: nicht um jeden

Preis maximale Leistung, sondern

die technisch und wirtschaftlich

sinnvollste Lösung für jede Herausforderung.

Von der Beratung über

die Wahl der passenden Batterie

bis zum Ladegerät erhalten Kunden

genau das Energiesystem, das

am besten zu ihrem Einsatzprofil

passt – und bezahlen nur für die

Leistung, die sie benötigen. „Wir

setzen bei unseren Energiesystemen

nicht auf schiere Größe und

Leistung, sondern auf intelligente

Energieversorgung“, betont Gesa

Kaatz, New Energy Advisor STILL.

Dieser Ansatz vermeidet teure

Überdimensionierungen, senkt die

50 05/25

Smart statt maximal:

Mit seinem erweiterten Lithium-Ionen-Batterieportfolio bietet

STILL jedem Kunden die technisch und wirtschaftlich perfekt passende

Lösung für seine individuellen Herausforderungen.

Investitionskosten und verkürzt die

Amortisationszeit. Denn jährliche

Betriebsstunden im unteren vierstelligen

Bereich decken den Großteil

der typischen Anwendungsfälle

der Intralogistik ab – und für Kunden

mit höheren Anforderungen an

Leistung und Einsatzdauer stehen

auch weiterhin die Performance-

Batterien der Lithium-Ionen-Plus-

Reihe zur Verfügung.

Dank ihrer modularen Bauweise ist die neue

STILL Lithium-Ionen-Batterie flexibel in verschiedenen

Größen und Kapazitäten verfügbar.

Fotos: STILL GmbH

Weniger Wartung

und höhere Energieeffizienz

Die neue Batterie ist auch für Kunden,

die bislang Blei-Säure-Batterien

ohne Batteriewechsel genutzt

haben und nun von längerer Laufzeit,

weniger Wartung und höherer

Energieeffizienz profitieren möchten,

eine smarte Wahl. Denn im

Preis-Leistungs-Verhältnis kann sie

über die gesamte Laufzeit betrachtet

mit Blei-Säure-Systemen absolut

mithalten, zusätzlich punktet sie

mit einem intelligenten Thermomanagement

und bietet dasselbe Servicekonzept

und die gleichen Garantiebedingungen

wie alle anderen

Lithium-Ionen-Batterien von STILL.

Perfekte Synergie mit dem RX 20

In Kombination mit dem meistgekauften

Elektrostapler von STILL,

dem RX 20, stellt die neue STILL

Lithium-Ionen-Batterie für viele Unternehmen

einen smarten Einstieg in

die Lithium-Ionen-Technologie dar,

konzipiert für den Arbeitsalltag mit

Einschichtbetrieb sowie für eine zuverlässige,

energieeffiziente Funktionsweise.

„Im leistungsstarken und

wendigen RX 20 bietet unsere neue

Lithium-Ionen-Batterie genau die

richtige Performance für die meisten

alltäglichen Logistikaufgaben,

gepaart mit allen Vorteilen dieser

Technologie: kurze Ladezeiten, hohe

Energieeffizienz, lange Lebensdauer

und wartungsfreier Betrieb“,

so Gesa Kaatz. „Und das zu einem

Preis, der den Umstieg für viele Unternehmen

wirtschaftlich besonders

attraktiv macht – genau das, was unsere

Kunden brauchen.“

Lokale Batterieproduktion

stärkt Standort Hamburg

Besonderes Highlight: Die im

Konzern entwickelte Batterie wird

am Hamburger Standort gefertigt.

„Auf diese Weise können wir Anpassungen

an unseren Fahrzeugen sowie

Kundenanforderungen schnell

und effizient umsetzen und eine

perfekte Abstimmung von Fahrzeug,

Batterie und Ladetechnik aus einer

Hand anbieten,“ betont Gesa Kaatz.

Die Fertigung vor Ort verkürzt zudem

die Transportwege und ermöglicht

eine nachhaltigere Produktion.

So sichert STILL die eigene Wettbewerbsfähigkeit

und stärkt zugleich

den Produktionsstandort Hamburg.

Mehr unter: www.still.at


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Das aktuelle Video von

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