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2025_Fussball_Report

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FUSSBALL

REPORT

FÜR DEN BEZIRK

REMS/MURR/HALL

100

SEITEN

SAISON 2025 | 2026

SONDERVERÖFFENTLICHUNG HALLER TAGBLATT,HOHENLOHERTAGBLATTUND RUNDSCHAU

SCHWÄBISCH GMÜND –SCHWÄBISCH HALL –CRAILSHEIM –2XAALEN


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EDITORIAL 3

DieRelegationsspiele –wie hier das Spiel derSpvgg SatteldorfII(KreisligaA4) gegenden SC Wiesenbach(B7)auf demSportgelände in

Gammesfeld –ziehen jedesJahrviele Besucherinnen undBesucheran.

Foto:Patrick Krüger

Der Vorhang öffnetsich

DieneueSpielzeit 2025/26beginnt.Das 100SeitenstarkeVorschau-Heftsolldie

Vorfreudenochverstärken und überdie Vereineunserer Region informieren.

Die Premiere ist vorbei.

Rauschenden Applaus

gibt es mit Sicherheit

nicht, gleichwohl ist die

erste Saison indem durch die

WFV-Strukturreform neu geschaffenenFußballbezirk

Rems/

Murr/Hall sportlich relativ geräuschlos

über dieBühnegegangen.

Hinter den Kulissen aber

muss es Spannungen gegeben

haben. Denn andersist derplötzliche

Rücktritt von Martin Basler

als stellvertretenderBezirksspielleiter

nicht zu werten. Die

Vereinsvertreter Hohenlohes

werden sicher genau verfolgen,

wie esmit dem neuen Bezirk

weitergehen wird.

Sportlich betrachtet hat sich

im Vergleich zumVorjahrimBereich

Schwäbisch Hall/Crailsheim/Gaildorfwenig

verändert:

Die Sportfreunde Schwäbisch

Hall haben in der Verbandsliga

weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal.

In der Landesliga 1sind es

weiterhin vier Vertreter (TSV

Crailsheim, Spvgg Gröningen-

Satteldorf, TSV Ilshofen und

SSVSchwäbisch Hall),und allen

wirdeine Platzierung in der oberen

Hälfte zugetraut.

DieFrauen

feiern jetzt

ihre Premiere.

In der Bezirksligahat derTSV

Gaildorf knapp den Sprung in

die Landesliga verpasst und

nimmtnun einen neuen Anlauf.

Tatsächlich sprechen die Verantwortlichen

das auch durchaus

deutlich aus.InZeiten, in denen

sich längst nicht immer festgelegt

wird, durchaus eine erfrischendeFußnote.

Der langjährige

Bezirksligist Bühlerzell hat

den Klassenerhalt nicht geschafft

undtrittnun in der KreisligaA3an.

Das Derbygegen Bühlertann

gibt es aber weiterhin, da

auch der SC runtermusste.

In den Kreisligen istdie WFV-

Strukturreform noch nicht abgeschlossen.Letztmals

gibt es eine

„Haller“ und eine „Crailsheimer“

Kreisliga A. Nach der nun

beginnenden Spielzeit wird aus

diesen zwei Staffeln eine gemacht.

In den Kreisligen Bwird es

vermutlich auchÄnderungengeben,wennaucherstnach

dieser

Spielzeit. Erst dann istdie Strukturreform

als abgeschlossen zu

bezeichnen.

Die Frauen erleben ihre Premiere

mit einem Jahr Verspätung:

Sie spielen erstmals im

neuen Bezirk Rems/Murr/Hall,

was angesichts der deutlich geringeren

Anzahl an Frauenteams

auch nicht leicht zuhandhaben

ist.

Beiallen kritischen Tönen: Erfolgt

derAnstoß, geht es einfach

nur umdas eine: mehr Tore als

derGegner schießen. Fußball ist

trotz aller „Verwissenschaftlichung“

relativ einfach gehalten

–und das macht die große Beliebtheit

aus.

Wir wünschen allen Teams

eine erfolgreiche, verletzungsfreieSaison

2025/26, den Trainerinnen

und Trainern das richtige

Händchen bei der Aufstellung,

den Zuschauerinnen und

Zuschauern spannende Begegnungen

– und den Unparteiischen,

dass sie möglichst häufig

dierichtigen Entscheidungen

treffen, vor allem aber, dass sie

überall respektvoll behandelt

werden. Vielleicht geht zumindest

dieser Wunsch ja tatsächlich

inErfüllung.

UndIhnen,liebe Leserin, lieber

Leser, wünschen wir viel

Spaß mit diesem Sonderheft!

Die Redaktion


KLASSENSTRUKTUR 25/26

1. BUNDESLIGA

2. BUNDESLIGA

3. LIGA

REGIONALLIGA

OBERLIGA

VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG

Calcio Leinfelden-Echterdingen, FC Esslingen, FC Holzhausen,

FC Rottenburg, FSV Waiblingen, SSV Ehingen-Süd, SV Fellbach,

SF Dorfmerkingen, Spfr. Schwäbisch Hall, TSG Hofherrnweiler-Unterrombach,

TSG Tübingen, TSV Berg, TSV Oberensingen, TSV Weilimdorf,

VfB Friedrichshafen, VfR Heilbronn, Young Boys Reutlingen

LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG

FV Löchgau, GSV Pleidelsheim, SG Schorndorf, SG Weinstadt,

SGM Krumme Ebene am Neckar, SKV Rutesheim, SSV Schwäbisch Hall,

SV Kaisersbach, SV Leonberg/Eltingen, Spvgg Satteldorf, Sport-Union

Neckarsulm, TSG Öhringen, TSV Crailsheim, TSV Heimerdingen,

TSV Ilshofen, TV Oeffingen

BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL

SGM Kreßberg, TSV Michelfeld, VfL Mainhardt, Tura Untermünkheim,

TSV Obersontheim, TSV Gaildorf, SV Breuningsweiler, TSV Schornbach,

SV Allmersbach, SG Oppenweiler/Strümpfelbach, TSV Nellmersbach,

TSV Schwaikheim, TSV Rudersberg, SC Urbach, SV Unterweissach,

TSV Schmiden

KREISLIGA A2 REMS/MURR/HALL

TSV Sulzbach-Laufen, SK Fichtenberg, SV Unterweissach II, Spvgg Kleinaspach-Allmersbach,

VfR Murrhardt, SV Steinbach, FSV Weiler zum

Stein, SV Allmersbach II, SGM Erbstetten/TSG Backnang II, FV Sulzbach/Murr,

Großer Alexander Backnang, SGM Althütte/Sechselberg,

FC Welzheim, Viktoria Backnang, TSC Murrhardt, VfL Winterbach II

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL

Spvgg Unterrot, TSV Ilshofen II, Spfr. Bühlerzell, SC Bühlertann, TSV

Vellberg, SC Steinbach-Comburg, SGM Rosengarten, TSV Hessental,

TSV Obersontheim II, TSV Michelbach/Bilz, TSV Sulzdorf

KREISLIGA B5 REMS/MURR/HALL

SK Fichtenberg II, TSV Sulzbach-Laufen II/TSF Gschwend, SGM SC

Fornsbach II/VfR Murrhardt III/Spvgg Kirchenkirnberg II, SGM TSV

Leutenbach II/FSV Weiler zum Stein II, Spvgg Kirchberg/Murr II,

Spvgg Kleinaspach-Allmersbach II, SGM Althütte II/Sechselberg II,

Großer Alexander Backnang II, SGM Erbstetten II/TSG Backnang III,

TSC Murrhardt II, FV Sulzbach/Murr II, SV Steinbach II, SG Oppenweiler-Strümpfelbach

II, SV Spiegelberg II

KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL

FC Oberrot, TSV Gaildorf II, SGM Eutendorf/Ottendorf, TAHV Gaildorf,

SSV Schwäbisch Hall II, SV Tüngental, Spfr. Bühlerzell II, TSV Braunsbach,

Tura Untermünkheim II, SC Bibersfeld, SV Gailenkirchen-Gottwollshausen,

TSV Michelfeld II, SGM Ammertsweiler/Mainhardt II, TSV

Hessental II, SGM Rosengarten II, Spvgg Unterrot II

KREISLIGA A4 REMS/MURR/HALL

FC Matzenbach, VfR Altenmünster, FC Honhardt, SSV Stimpfach,

Spvgg Gammesfeld, TV Rot am See, TSV Dünsbach, SV Brettheim,

Spvgg Hengstfeld-Wallhausen, Spvgg Satteldorf II, TSV Gerabronn

KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL

FC Billingsbach, TSV Schrozberg, TSG Kirchberg, FC Langenburg, SC

Wiesenbach, SGM Jagstheim/Onolzheim, SGM Tiefenbach/Goldbach,

SV Gründelhardt-Oberspeltach, TSV Crailsheim II, TSV Blaufelden, SV

Ingersheim, SV Westgartshausen, SGM Marktlustenau/Ellrichshausen,

SGM Unterdeufstetten/Matzenbach II, SGM Kreßberg II


Inhalt

3 | Editorial

4 | Klassenstruktur

5 | Inhaltsverzeichnis/Impressum

6 | Oberligaallgemein

7 | Verbandsliga allgemein

8–10 | Sportfreunde SchwäbischHall

11 | Landesliga1allgemein

12 –13 | SpvggSatteldorf

14 –15 | TSVIlshofen

16 –17 | TSVCrailsheim

18 –19 | SSVSchwäbischHall

20 –21 | InterviewRalph Rolli

22 | Bezirksligaallgemein

23 | TSVObersontheim

24 –25 | TSVMichelfeld

26 | VfLMainhardt

27 | SGMKreßberg

28 –31 | TSVGaildorf

32 –33 | Tura Untermünkheim

34 | TorjägerlisteBezirkRems/Murr/Hall

35 | KreisligaA2allgemein

36 | SK Fichtenberg

37 | TSVSulzbach-Laufen

38 | KreisligaA3allgemein

39 | TSVHessental

40 | SC Steinbach-Comburg

41 | TSVMichelbach/Bilz

42 | TSVVellberg

43 | SGMRosengarten

44 | Sportfreunde Bühlerzell

45 | TSVSulzdorf

46 | SC Bühlertann

47 | TSVIlshofenII

48 | TSVObersontheim II

49 | SpvggUnterrot

50 | KreisligaA4allgemein

51 | SpvggGammesfeld

52 | TSVGerabronn

53 | TV RotamSee

54 | SV Brettheim

55 | SpvggHengstfeld-Wallhausen

56 | FC Honhardt

57 | VfRAltenmünster

58 | TSVDünsbach

59 | FC Matzenbach

60 | SpvggSatteldorf II

61 | SSVStimpfach

62 –63 | Schiedsrichterinder Region

64 | KreisligaB5SKFichtenbergIIund

SGMSulzbach-Laufen II/TSF Gschwend

INHALTSVERZEICHNIS 5

65 | KreisligaB6allgemeinund SpvggUnterrotII

66 | SC Bibersfeldund Spfr. Bühlerzell II

67 | SSVSchwäbisch Hall II undSVTüngental

68 | FC Oberrot

70 | TAHV Gaildorf undTSV Braunsbach

71 | SGMAmmertsweiler/Mainhardt II und TSVMichelfeld II

72 | TSVGaildorfIIund SGMRosengartenII

73 | Tura UntermünkheimIIund TSVHessental II

74 –75 | SV Gailenkirchen-Gottwollshausen

76 | SGMEutendorf/Ottendorf

77 | KreisligaB7allgemein

78 | SGMMarktlustenau/Ellrichshauen und SV Ingersheim

79 | SV Westgartshausen und SGMJagstheim/Onolzheim

80 | TSVCrailsheim II und SV Gründelhardt-Oberspeltach

81 | SGMTiefenbach/Goldbach und

SGMUnterdeufstetten/MatzenbachII

82 | TSVSchrozberg

83 | TSVBlaufeldenund SC Wiesenbach

84 | TSGKirchberg undFCLangenburg

85 | SGMKreßbergIIund FC Billingsbach

86 | KreisligaB1OstwürttembergSVFrickenhofen

87 | KreisligaB2OstwürttembergSGM Hohenstadt/Untergröningen

88 | Frauenfußball SpvggSatteldorf,SGM Crailsheim/Jagstheim/Onolzheim,

SpvggGammesfeld undSGM Blaufelden/Wiesenbach/Schrozberg

89 | Frauenfußball InterviewRamona Treyer

90 | Frauenfußball TSVMichelfeld und SGMRieden/Michelbach-Bilz/Tüngental

91 | Frauenfußball SK Fichtenberg undStaffeleinteilung

92 –93 | Jugendfußball in der Region

94 –95 | Rückblick: Ralf Kettemannund TSVIlshofen

96 –97 | Abschlusstabellen2024/25

97 | Seniorenfußball in der Region

Impressum

Redaktion:

Dr.Marcus Haas (verantwortlich), Jonas

Krauthansl (kra),Ralf Mangold (rama),

Joachim Mayershofer (jom), Hartmut Ruffer

(ruf), ViktorTaschner (tav)

Redaktionelle Mitarbeiter:

Michael Busse (mib), MarcelKrauss(mkr),

Stefan Rauch (res), Günther Herz

Grafik|Layout:

JürgenSchneider (verantwortlich), Achim

Köpf, Ralph Mäschig, Joachim Mayershofer

Fotos: Ufuk Arslan, Ric Badal, Gunther Beck,

Hans Buchhofer, MichaelBusse,AxelGrundler,

Jonas Hägele, Achim Köpf,Patrick Krüger,

DieterLederer,RalfMangold, Joachim

Mayershofer,Helmut Munzinger, Rolf Müller,

Thomas Nast, Philipp Rau, KassandraRauch,

Stefan Rauch, Hartmut Ruffer, Herbert

Schmerbeck, Herbert Schürl, Viktor Taschner,

Melanie Teuber,Thomas Varga, Vanessa

Wielatt, Bernd Wolf,Privatfotos vonden

Vereinen

Anzeigen:

Vera Epple (verantwortlich)

Verlag |Kontakt:

SÜDWEST PRESSEHohenlohe

GmbH &Co. KG,

Haalstraße 5und 7, 74523Schwäbisch Hall

Telefon0791/40 40

Druck:

NPG Druckhaus Ulm

August2025


6

OBERLIGABADEN-WÜRTTEMBERG

Aufsteiger polarisieren

In derOberligaBaden-Württembergvertrittnur dieTSG Backnang denFußballbezirk

Rems/Murr/Hall.Eswirdmit einer spannenden Saison gerechnet.

Die abgelaufene Saison in

der Oberliga Baden-

Württemberg war eine

derSuperlative. Nimmt

man zumindest die Spielzeit der

SG Sonnenhof Großaspach zur

Hand. Der Dorfklub kehrtenach

drei Jahren rekordverdächtig in

die Regionalliga Südwest zurück.

In den 34 Spieltagen wurden

95 Punkte gesammelt,die SG

hatte satte 19Zähler Vorsprung

auf den Zweiten TSG Balingen

und kassierte nur eine einzige

Niederlage –ausgerechnetgegen

den FSV Hollenbach, als der

Meistertitel bereits feststand

(2:3). Zudem holte Großaspach

auch den WFV-Pokal und traf in

der ersten Runde auf Bayer Leverkusen

(nach Redaktionsschluss

für dieses Magazin).

Auch Vizemeister TSGBalingen

konnte eine starke Saison

mitdem Aufstieg krönen. In den

Relegationsspielen reichten ein

1:1 imFritz-Walter-Stadion beim

1. FC Kaiserslautern II (Zweiter

Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar)

und ein 3:2-Heimsieggegen Türk

Gücü Friedberg (Zweiter Hessenliga).

Den umgekehrtenWeg

Profitum und

finanzstarke

Vereine

müssen dagegen der FC Villingenund

der 1. Göppinger SV antreten,

die sich jeweils nur ein

Jahr in der Regionalliga halten

konnten. DieTSG Backnangund

der hohenlohische Klub vom

FSV Hollenbach mit dem Ex-

Crailsheimer Oberligakicker

Reinhard Schenker als Trainer

hielten dagegen die Klasse –

ebenso der 1. FC Normannia

Gmünd,der in sein drittesOberliga-Jahr

in Folge geht.

Besondersdie Wiedereinstellungvon

Trainer Mario Marinic

zahltesich fürdie TSGBacknang

aus. Im November 2024 übernahm

der ehemalige Goalgetter

dasZepter in den Etzwiesenerneut

und konnte mit seiner Elf

dank einer furiosen Rückrunde

Werden sich auchinder kommenden Saison hart umkämpfte Duelle liefern:die TSGBacknang(rot)

und derFSV Hollenbach, hier beider Nullnummer im Hinspiel derVorsaison. Foto:Herbert Schmerbeck

mit32Punkten den Ligaverbleib

feiern. Backnang geht nuninseine

sechste Oberliga-Spielzeit in

Folgeund strebt eineneinstelligen

Tabellenplatz an.

Ein Jahr weniger als dieTSG,

aberauchschon im fünftenJahr

am Stück geht der FSV Hollenbach

(FußballbezirkFranken)in

der Oberliga anden Start. Für

das Schenker-Team geht es erneut

umden Ligaverbleib.

Während esaus dem Landkreis

Schwäbisch Hall keinen

Oberliga-Vertretergibt, sind aus

dem FußballbezirkOstwürttemberg

derVfR Aalen, derTSV Essingen

und der1.FCNormannia

Gmünd vertreten.

Neu dazu kommen aus den

Verbandsligen Türkspor Neckarsulm

(Meister Württemberg),

FC Denzlingen (Meister Südbaden)

und der TSV Singen (Vize

Südbaden) sowie die Zweitligareserve

des Karlsruher SC

(Meister Nordbaden), der nach

nur einem Jahr nach Wiedereingliederung

in die Verbandsliga

direkt den Sprung nach oben geschafft

hat.

Dassdamitdas Ende der Fahnenstange

noch nicht erreicht

ist, dürfte klar sein. Denn am

Karlsruher Wildparkwirdunter

Profibedingungen gearbeitet

und der ein oder andere talentierteKicker,

derinder zweiten

Liga noch nichtsosehrzum Zug

kommt, wird in der Oberligaseine

Spielzeit sicherlich bekommen.

Auch Neckarsulm gilt als

recht finanzstark und hat Spieler

inseinen Reihen, die schon

höherals die fünfte Ligagespielt

haben. Mit dem Türkischen

Sportverein Singen spielen erstmals

zwei türkischstämmige

Teams in der höchsten Liga Baden-Württembergs.Einen

rasantenAufstieg

legteder Verein aus

dem Landkreis Konstanz hin, in

der Saison 2017/18 war der TSV

noch in der Kreisliga ASüdbaden

Bodensee beheimatet.

Molinaribeerbt Kosturkov

Für den einstigen Zweitligisten

VfRAalen gilt es, den nächsten

Schritt Richtung Spitze zumachen.

Dafür wurde unter anderem

vom SSV Ulm Abwehrroutinier

Thomas Geyer verpflichtet,

der in der abgelaufenen

Spielzeit acht Einsätze inder

zweithöchsten Spielklasse

Deutschlands sammeln konnte.

Vonden Sportfreunden Schwäbisch

Hall kehrte nach einem

Jahr Ünal Akinci zurück auf die

Ostalb. Auf der Trainerbank

übernahm mit Benjamino Molinari

ein bekanntes Gesicht aus

der Region. Der Fußballfachmann

warinder Saison2022/23

ein halbes Jahr lang Co-Trainer

beim FC Schalke. Molinarikann

weiter aufdie Diensteder in der

Region bekannten Luigi Campagna

(spielender Co-Trainer),

Marc Elser (Sportdirektor) und

MichaelSchäfer (Präsident und

Sportdirektor). Der vorherige

Aalener Trainer PetarKosturkov

hat noch keinen neuen Verein

gefunden.

DeutscherMeister 1949

Der TSV Essingen visiert einen

Mittelfeldplatz an,und Normannia

Gmündmöchteden Klassenerhalt

schaffen. Zum Favoritenkreis

zählen neben Neckarsulm

unddem KSCIIauch die renommierten

Vereine VfR Aalen und

SSVReutlingen sowiedie beiden

Absteiger aus Göppingen und

Villingen. Der VfR Mannheim,

deutscherMeister von1949, wird

ebensohochgehandelt.Mit dem

Ex-ProfiAlexander Esswein (unter

anderem Hertha BSC, VfB

Stuttgart, FC Augsburg) haben

sie einen herausragenden Spieler

in ihren Reihen, dazu ein

sportliches Umfeld, das schon

höher Luft schnuppern konnte.

Für die restlichen Vereine geht

es womöglich einzig und allein

um denLigaverbleib. Eine spannende

Saison steht an–eine jedoch

ohne Superlative à la

Großaspach. Stefan Rauch


VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG 7

Einer istimmer spielfrei

17 Mannschaftenbilden in dieser Saison dieVerbandsligaWürttemberg. Wiegewohnt

herrscht eine großeLeistungsdichte, Nuancen werden diemeisten Spieleentscheiden.

Wie jedes Jahr ist die

VerbandsligaWürttemberg

kräftig

durchgeschüttelt

worden. Sechsneue Mannschaften

imVergleich zum Vorjahr

nehmen an der Runde teil, zwei

Absteiger und vier Aufsteiger.

Wasaller Voraussicht nachbleiben

wird: die Ausgeglichenheit

der Liga. Oftmals entscheiden

Kleinigkeiten die Spiele, wer

also am häufigsten an sein Leistungslimit

herankommt, hat die

besten Karten.

Die Verbandsliga nimmt diese

Saison mit einer ungeraden

Anzahl an Mannschaftenden Betrieb

auf. Der Grund: Holzhausen

hat inder Relegation gegen

den südbadischen VertreterSingenden

Aufstieg in die Oberliga

verpasst. Daher wächst die Zahl

der Teams auf 17.Die Folge: Eine

Mannschafthat immer spielfrei,

die Sportfreunde Hall beispielsweise

am letzten September-Wochenende,

da die Schwäbisch

Hall Unicorns ein potenzielles

Play-off-Halbfinale im Optima-

Sportpark spielen könnten.

BastianJoas

kicktfür

Weilimdorf.

DerTorhüter AndrePortvom TSVBergkannnochden Schuss vonAnteGalic (YoungBoysReutlingen)

klären.

Foto:AxelGrundler

Den Gang aus der Oberliga

zurückindie Verbandsliga müssen

der SV Fellbach und Calcio

Leinfelden-Echterdingen antreten.

Bei beiden hat sich viel getan,

sowohl bei derZugangs-als

auch bei der Abgangsseite. Ob

die zwei Absteiger auch gleich

wieder vorne mitmischen können,

wird vermutlich davon abhängen,

wie schnell sich die

Teams finden. Mit Sangar Aziz

ist ein ehemaliger Ilshofener zu

Calcio zurückgekehrt.

Als Aufsteiger sind der FSV

Waiblingen, der TSV Weilimdorf,

der FC Rottenburgund der

VfB Friedrichshafen neu in der

Liga. Die Truppe vomBodensee

warzuletzt in der Saison 2021/22

in der Verbandsligaund hatvier

Jahre Landesliga hinter sich gelassen.

Die Rottenburger haben

zwei Aufstiege hintereinander

bewerkstelligt undsind vonder

BezirksligaAlb indie Verbandsliga

durchmarschiert.Beim TSV

Weilimdorf gibt es ein bekanntes

Gesicht aus Hohenlohe. Der

LangenburgerBastianJoas, mittlerweile

32 Jahre alt, war drei

Saisons lang von 2014 bis 2017

beiden Sportfreunden Hall. Joas

kehrt somit an seine alte Wirkungsstätte

zurück. Waiblingen

setzte sich in der Landesliga 1

unter anderem gegen den TSV

Ilshofen, die Spvgg Satteldorf

undden TSVCrailsheim durch.

Wagemann jetztbei der TSG

Im Trikot der Crailsheimer war

letzte Saison noch Marc Wagemann

unterwegs. Er spielt nun

eineLigahöher beimVerbandsligisten

TSG Hofherrnweiler.

Auch Baba Mbodji, vormals

beimTSV Ilshofenund FSVHollenbach,

hat inHofherrnweiler

ein neues sportliches Zuhause

gefunden. Ebenfalls neu bei der

TSG ist der 18-jährige Torwart

Henry Hutzenlaub, der von den

A-Junioren des VfR Aalen kam.

Henry ist der Sohn von Marcus

Hutzenlaub, zuletzt Trainer der

Sportfreunde Bühlerzell inder

Saison 2022/23und vonanderen

heimischen Teams wie Gerabronn

oder Westgartshausen.

Spannend wird es auch sein,

wie sich der hoch ambitionierte

VfRHeilbronn in seiner zweiten

Verbandsliga-Saison schlagen

wird. Als Aufsteiger inder vergangenen

Rundemussteder VfR

bis zum letzten Spieltag um den

Klassenerhalt kämpfen. Dieses

Jahr soll ein einstelliger Tabellenplatzfür

dieHeilbronner herausspringen.

Der Kader wurde

malwieder ordentlich durchgemischt,

mal sehen, ob der VfR

den hohen Ansprüchen gerecht

wird. Mit Julian Schiffmann

(vormals auch in Ilshofen und

Hollenbach aktiv) und Jannik

Dannhäußer (Ex-Sportfreunde)

sind zwei auch in Hohenlohe

sehr bekannte Kicker beim VfR

im Kader.

Bochtler nicht mehr Trainer

Eine große Veränderung gab es

auch beim SSV Ehingen-Süd.

Trainer Michael Bochtler gab

nach neun Jahren sein Amt ab.

Neuer Spielertrainer ist Kevin

Ruiz. Esist die neunte Saison

hintereinander für Ehingen-Süd

in der Verbandsliga.Der SSVist

damit die„dienstälteste“ Mannschaft

der Liga, gemeinsam mit

derTSG Tübingen. Dahinter reihen

sich der TSV Berg und die

TSGHofherrnweilermit jeweils

sieben Saisons ein, bei den Haller

Sportfreunden ist es Spielzeit

Nummer 4inder Verbandsliga

nach demAufstieg 2022.Für den

FC Esslingen ist es die zweite

Saison in der Verbandsliga.

Undwer kann dieser sportlich

so schwierigen, aber nicht besonderslukrativenVerbandsliga

nach oben entschwinden?Inder

Favoritenrolle auf den Aufstieg

befindet sich vor allem der FC

Holzhausen als Vizemeister.

Torjäger Janik Michel, in der

Vorsaison mit 38 Treffern Torschützenkönig,

konnte gehalten

werden.

Gute Chancen in Kampf um

die Meisterschaft werden auch

demTSV Oberensingen nachgesagt.

Die Mannschaft aus dem

Nürtinger Stadtteil wurde vergangene

Saison Dritter. Die Referenz

bei den Oberensingernist

weiter Stürmer Simon Brandstetter,

ein Ex-Profi der zweiten

und dritten Liga.

Der dritte Aspirant auf den

Aufstieg scheint ein Vorjahresaufsteiger

zu sein. Die Young

Boys Reutlingen schlossen die

zurückliegende Spielzeit als

Vierter ab undhaben sich nochmal

verstärkt. Viktor Taschner


8

VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG

Es braucht Mentalität

Können dieSportfreundeSchwäbischHallandie erfolgreicheRückrunde anknüpfen? Das

wird viel davonabhängen, wieder neue, kleine Kaderharmoniertund zusammenfindet.

HINTEN VONLINKS

Daniel Schmelzle, Jonas Dambacher, Joshua

Voigt, Niklas Vuletic, Benjamin Kurz,

Sascha Esau, Luis Pfeiffer, Lukas Hahn,

Mateo Stein, Tony Elie TellaNounga, Daniel

Martin

MITTEVON LINKS

SchiedsrichterbetreuerRolfMunz,Pressebeauftragter

Eberhard Döring, Physiotherapeutin

Alessandra Lang, Torwarttrainer

Sven Dambach, Co-Trainer Nico Sasso,Co-

Trainer Marco Dahmen, Trainer Thorsten

Schift, Sportdirektor Ralph Schön, Sportdirektor

Martin Kleinschrodt, AbteilungsleiterFrederic

Dihlmann

VORNE VONLINKS

Daniel Dahmen, Lorenz Minder, Philipp

Minder,Günter Schmidt,Matti Bunk,Bojan

Spasojevic, Marc Göltenboth, Niklas

Wackler, Maximilian Schön, Noah Käpplinger,

Azad Toptik

Die Diagnosewar füralle

einSchock. Kreuzbandanrissund

Meniskusriss

im Knie, mehrmonatigerAusfall.

Niklas Wackler wird

in dieser Saison wohl erst sehr

spät oder überhauptnicht fürdie

Sportfreunde Schwäbisch Hall

spielen können.

In einem ohnehin kleineren

Kader tut jeder lange Ausfall

noch mehr weh. DieHaller werden

vielleicht bis zum Ende der

Transferperiode am31. August

suchen, ob es nicht doch jemanden

gibt, der den Kader verstärkenkann.

„Wir brauchenaberjemanden

fürdie Spitze, nichtfür

die Breite.Ermussaberauch zu

uns passen“, macht Martin

Kleinschrodt, einer von zwei

Sportdirektoren, klar.

Nachwuchs

hofft auf die

Chance.

Trainer Thorsten Schift betont,dassman

auch dieeigenen

Spieler, die man schon hat, besser

machen müsse. Auch das sei

eine Form, die Situation zuverbessern.Und

Spieler mitPotenzial

für mehr haben die Sportfreunde

definitiv imKader. Alleine

vier ehemalige A-Jugendspieler

sind in den

Verbandsligakader aufgerückt.

Lukas Hahn, Noah Käpplinger,

Mateo Stein und Tony Elie Tella

Nounga werden darum kämpfenmüssen,

sich im Training anzubieten,

um sich Spielzeit zu erarbeiten.

MitLuisPfeiffer kommt

ein19-jähriger Stürmer vomVfR

Gommersdorfaus der badischen

Landesliga Odenwald hinzu, der

auchnochentwicklungsfähig ist.

Pfeifferkommt mitder Referenz

von36Treffern alsTorschützenkönig

der Landesliga Odenwald

nach Hall. Jonas Dambacher ist

vomTSV Ilshofenzurückzuden

Sportfreundengekehrt.InIlshofen

hatte der 20-Jährige einen

Stammplatzbei einemLandesligisten,

nun muss er sich wieder

eine Liga höher beweisen. Und

Maximilian Schön (21) ist noch

nicht amEnde seiner Entwicklung

angelangt.

Spannend wird auch die Frage

sein, ob und wie schnell die

Langzeitverletzten wieder in

Hand in Hand -Gemeinsam zum Erfolg.

Hagenbacher Ring 127

74523 Schwäbisch Hall

Tel. 0791/950310

info@eisenmenger-stbg.de

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VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG 9

Topform sind. MattiBunk, auch

erst 21 Jahre alt und neu vom

TSV Crailsheim, hat seit einem

Kreuzbandriss imHerbst 2024

noch kein Pflichtspielbestritten.

Er soll im Laufe der Vorrunde

wieder eine Option sein. Ob Kapitän

Niklas Vuletic zu Saisonbeginn

zur Verfügung stehen

wird, ist auch nicht klar, da er

sich weiterhin mit einer Schienbeinentzündung

plagt. Philipp

Minder möchte nach zwei

Kreuzbandrissen und zwei JahrenPause

wieder der überragende

Rechtsverteidiger mit Offensivdrang

werden, der er davor

war.

Minder-Brüder

sind jetzt

vereint.

Es gibt also noch vieleFragezeichen

vordieser Saison, in der

die Sportfreunde trotz der

Schwierigkeiten gleich zuBeginn

nicht von ihren Zielen abrücken

möchten. „Dafür gibt es

überhaupt keinen Grund. Wir

Lorenz Minder istneu aus

Hollenbach zu den Sportfreunden

gewechselt. Foto:RolfMüller

Vorsaison

5. Platz

(Verbandsliga)

50 Punkte

54:42 Tore

haben immer noch gute Spieler

im Kader. Jetzt gilt es nicht zu

jammern“, gibt sich Thorsten

Schift kämpferisch. „Alle, die

spielen, haben dieAmbition Verbandsliga

zu spielen. Alle können

sich jetzt zeigen und haben

die Chance“, macht auch nochmal

Martin Kleinschrodt klar.

„Aber der Auftakt wird megaschwer,

das ist eine Riesenherausforderung“,

ordnet der

Sportdirektor ein.

Als „Königstransfer“ kann

man definitivLorenz Minder bezeichnen.

Der 25-Jährige hat

schon beim FSV Hollenbach in

der Oberliganachgewiesen, dass

er auf Topniveau spielen kann.

In Hall trifft erauf seinen Bruder

Philipp, was mit Sicherheit

auch ein Argument für ihn war,

eine Klasse tiefer nach Schwäbisch

Hall zu wechseln.

Insgesamt ist der Haller Kader

deutlich jünger geworden.

Andererseits hat man auch Erfahrungverloren.Ali

Gökdemir,

lange Jahredie Identifikationsfigur

bei den Sportfreunden, ist

zumLokalrivalenSSV Hall in die

Landesliga gewechselt. Nicht

minder wichtig als Führungsfigur

war auch Volkan Demir. Er

spielt nun bei der TSG Öhringen,

auchinder Landesliga.SelcukVural

trägt jetzt wieGökdemir

auch das Trikot der SSV

Hall. JohannKjartansson ist fürs

Spfr. SchwäbischHall

Trainer: ThorstenSchift

Tor: Bojan Spasojevic (29), Marc Göltenboth

(25)

Abwehr: Daniel Dahmen (23), LukasHahn

(19), PhilippMinder(28), Daniel Schmelzle

(31), MaximilianSchön (21), MateoStein (19),

Joshua Voigt(27), Niklas Vuletic (24)

Mittelfeld: MattiBunk (21), Jonas Dambacher

(20), Daniel Martin(29), Lorenz Minder

(25), Azad Toptik (26), Niklas Wackler (26)

Angriff: Sascha Esau (24), Noah Käpplinger

(18), Benjamin Kurz (31), Luis Pfeiffer (19),

Günter Schmidt(30),TonyElie Tella Nounga

(19)

Zugänge: Lorenz Minder (FSV Hollenbach),

MattiBunk (TSV Crailsheim),Luis Pfeiffer

(VfR Gommersdorf),Jonas Dambacher (TSV

Ilshofen), MateoStein,NoahKäpplinger,LukasHahn,

Tony Elie Tella Nounga(alle eigene

U19)

Abgänge: PhilippSeybold(Türkspor Neckarsulm),VolkanDemir

(TSG Öhringen), Johann

Kjartansson(Auslandsstudium), Ali

Gökdemir,Selcuk Vural(beideSSV Hall), Ünal

Akinci (VfR Aalen)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Holzhausen, Oberensingen,

Young Boys Reutlingen

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10

VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG

Studium nach Island gezogen.

Ünal Akinci ist nach einem halben

Jahr wieder zum VfRAalen

zurück.

Klar ist, dass sich die Hierarchie

innerhalb desTeams durch

die Abgängevon Gökdemirund

Demir verändert hat. Wer kann

nun das Team anführen und in

schlechten Phasen vorangehen?

GenügendSpieler mitErfahrung

sind weiterhin da: Daniel

Schmelzle, Benjamin Kurz, Daniel

Martin, Günter Schmidt,

Azad Toptik, Joshua Voigt oder

auch Niklas Vuletic als Kapitän

werden noch mehr Verantwortung

übernehmen müssen.

Wirhabengute

Typeninder

Mannschaft.

So wollen dieSportfreunde-Fansihr Team auch in derneuen Saison

oft jubelnsehen.

Foto:RolfMüller

Wasist dann also drin für die

Haller?„Wirbrauchen Struktur,

eine klare Spiellinie, die wir in

derVorbereitung noch nichtgefunden

haben. Wir haben nach

hinten zu viel zugelassen und

nach vorne zu wenig Durchschlagskraft

entwickelt“, legt

Thorsten Schiftden Finger in die

Wunde. Erwünscht sich, dass

seinTeamwieder aggressiverals

in denTestspielen oder auch bei

der 0:4-NiederlageimWFV-Pokalgegen

Türkspor Neckarsulm

zu Werke geht. „Wir brauchen

Ekligkeit, wir müssen die Einsgegen-eins-Duelle

gewinnen, offensiv

wie defensiv“, fordert

Schift. „Aber ich habe es in der

letzten Rückrunde wieder gemerkt.

Sowas klappt nur, wenn

es uns gelingt,die Spieler füruns

und unsere Identität zu gewinnen“,

so Schift.„Aber ich glaube

auch an die Jungs. Wir haben

gute Typen inder Mannschaft

und da gibt auch jeder Gas“,

schiebt Thorsten Schift hinterher.

DerHaller Trainergeht davon

aus,dassvieleMannschaftenein

besseres Niveau haben werden,

auch die Aufsteiger seien gut.

„Viele habenpersonellaufgerüstet,

aber allen wird essogehen

wie uns. Manmusssich erstmal

finden“, weiß Schift. Wenn die

Sportfreunde dieMentalität, die

die Mannschaft inder letztjährigen

Rückrunde ausgezeichnet

hat, wieder an den Tag legen

kann, können die Sportfreunde

definitiv mit jedem Gegner in

derVerbandsligamithalten.Sollte

dies aber nicht gelingen oder

sich die Personalsituation weiter

verschärfen, könnte esauch

eineungemütlicheSaisonander

Auwiese werden. Viktor Taschner

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LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 11

DasVolksfestspielzwischen demTSV Crailsheim(gelb)und der

SpvggSatteldorfgehörtwiederzuden HighlightsdieserLandesliga-Saison.

Angepfiffen wird es am Samstag,20. September, um

15.30Uhr im Schönebürgstadion. Foto:JoachimMayershofer

Eventuell nurzwei Absteiger

In der Landesliga1finden sichvierMannschaftenaus dem Landkreis SchwäbischHall: die

SpvggSatteldorf, der TSVIlshofen,der TSVCrailsheimund dieSSV SchwäbischHall.

Manchmal scheint es

ganz einfach zu sein,

sich in der Meisterschaftsrageauf

Favoriten

festzulegen –inder Landesliga

1Württemberg werden

vor der Saison 2025/26 die beiden

Mannschaften genannt, die

in der Vorsaison hinter Meister

FSVWaiblingenauf denPlätzen

2 und 3 folgten: also der FV

Löchgau und die Sport-Union

Neckarsulm. Waiblingen wurde

mit drei Punkten Vorsprung vor

Löchgau und sechs vor Neckarsulm

Erster. Vizemeister Löchgau

scheiterte inder zweiten

Runde der Relegation zur Verbandsliga

amSVWaldhausen

(0:2), dem Vizemeister derLandesliga

2.InRunde 1hatte der

FVL den FC Blaubeuren, den

Zweiten der Landesliga4,mit 2:1

nach Verlängerung besiegt.

Die vier Mannschaften aus

dem Landkreis Schwäbisch Hall

landeten in der Landesliga 1auf

den Plätzen 4(SpvggSatteldorf),

6(TSVIlshofen), 7(TSVCrailsheim)

und 11 (SSV Schwäbisch

Hall). Crailsheim war auch aufgrund

vieler Verletzungen zu inkonstant,

stellte aber mit nur 32

Gegentoren die zweitbeste Defensive

der Landesliga 1–die

beste Offensive und Defensive

hatte MeisterWaiblingenmit 88

Torenund 31 Gegentoren.Satteldorf

war nach dem 18. und 19.

Spieltag sogar Tabellenerster,

Ilshofen nach dem 14. Spieltag

Zweiter. Der Aufsteiger SSV

Schwäbisch Hall, Spitzenreiter

nach dem erstenSpieltag, schaffteletztlichdeutlichden

Klassenerhalt,

auch wenn die Zahl der

Absteiger langeZeit unklarwar.

TSG Öhringen

istzurückmit

vielenBekannten.

Der SV Breuningsweiler und

der TV Pflugfelden stiegen abgeschlagen

ab, der SV Kaisersbach

durfte nur deshalb in die

Relegation, weil sich NK Croatia

Bietigheim freiwillig in die

Bezirksliga zurückzog. Kaisersbach

nutzte seine zweite Chance

und hielt im Nachsitzen die

Klasse. Dabei besiegte der SVK

zuerst den TSV Gaildorf (Vizemeister

der Bezirksliga Rems/

Murr/Hall) mit3:2 und dann den

TV Aldingen (Vizemeister der

Bezirksliga Enz-Murr) mit 5:2.

Aldingen hatte sich gegen den

TSV Pfedelbach (Vizemeister

der Bezirksliga Franken) mit 0:1

durchgesetzt.

Neu hinzu kommen zur Saison

2025/26 indie Landesliga 1

neben Verbandsliga-Absteiger

TSVHeimerdingen dieBezirksliga-Meister

SG Schorndorf

(Rems/Murr/Hall), SV Leonberg/Eltingen

(Enz-Murr) und

TSG Öhringen (Franken). Die

TSGwirdtrainiert vomgebürtigenHallerund

Ex-Nationalspieler

Tobias Weis, auch sonst finden

sich dort noch einige bekannteGesichter,die

im Hohenloher

Fußball ihre Spuren

hinterlassen haben –zum Beispiel

der neuespielende Co-Trainer

Volkan Demir, Mert Sipahi,

Simon Wilske und Maximilian

Egner. In derSaison 2023/24hatte

Öhringen in der Relegation

zur Landesliga 1als Meister der

BezirksligaHohenlohe Nord gegen

die SSV Schwäbisch Hall,

den Meisterder Bezirksliga Hohenlohe

Süd, noch das Nachsehen

gehabt. Damals waren die

Meister aufgrund der Ligenreform

nicht direkt aufgestiegen.

2025/26gibt es in der Landesliga

1folgende Abstiegsregelung:

Schaffen die Spfr. Schwäbisch

Hall, der FSV Waiblingen, der

VfRHeilbronn und der SV Fellbach

in der Verbandsliga den

Klassenerhalt,gibt es in der Landesliga

1zwei direkte Absteiger

und einen Relegationsteilnehmer.

Steigen ein oder zwei Vereine

dieses Quartetts ab, gibt es

drei direkteAbsteiger und einen

Relegationsteilnehmer.Viersind

es dannbei drei undfünf bei allen

vieren –dieses Szenario ist

aber unwahrscheinlich. Die vier

Teams aus dem Landkreis Hall

in der Landesliga 1sollten mit

dem Abstieg also nichts zu tun

haben. Undwas nach oben geht,

wird sich nach einigen Spielen

zeigen – vor allem die SSV

Schwäbisch Hall hatsich gutverstärkt

und könnte oben einWörtchen

mitreden. ImWFV-Pokal

siegtesie bei der SU Neckarsulm

3:2 und verlor gegen den Oberligisten

TSGBacknang nach tollem

Spiel 3:5. Joachim Mayershofer


12

LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG

Die richtigen Lehren ziehen

Nach Platz5in derVorsaison beendetdie SpvggSatteldorfindiesemJahrdie Runde sogar

aufRang4.Ein Platzimvorderen Tabellendrittelist nunerneut dasZiel.

HINTEN VONLINKS

Lea Eberlein (Physiotherapeutin), Micheal

Eberlein, Maurice Hagen, Fabian Etzel, Julian

Konrads, Robin Belesnai, Toni Weihbrecht,Orfeas

Boukas, Can Tasdemir (Betreuer)

MITTEVON LINKS

AntonioFernandez-Martinez(Trainer), Jan

Langenbuch (Athletiktrainer), Manuel

Schoppel (Torwarttrainer), David Paulo,

Lenni Ebert,Jannis Wacker,BarisYerlikaya,

Andreas Etzel (sportlicher Leiter), Kai

Gfrärer (Co-Trainer), Sebastian König

(Teammanager)

VORNE VONLINKS

Mark Eiberger, Arminas Tekorius, Timo

Müller, Julian Erhardt, Jens Kostan, Kai

Wiedmann, Dennis Upstas, AndreasSchlageter,

Christian Rau, Marc Grom. Es fehlen:

Janis Tauberschmidt, Benjamin Utz, Sven

Ebert(Betreuer)

Gut angelaufen ist der

Pflichtspielauftakt für

die Satteldorfer. In der

ersten Runde des Verbandspokals

bezwangen sieden

Bezirkspokalsieger des benachbarten

Fußballbezirks Franken,

die Sportfreude Untergriesheim,

mit 5:1. InRunde 2war dann allerdings

Endstation nach der

3:6-NiederlagebeimLandesliga-

Aufsteiger SG Schorndorf.

„Sehr zufrieden“ mit der abgelaufenen

Rundeist Satteldorfs

Trainer Antonio Fernandez-

Martinez. Nach durchwachsenem

Saisonstart gelang den Satteldorfern

eine Serie von13Spielen

ohne Niederlage und plötzlich

fanden sie sich im

Aufstiegsrennen wieder. Zum

Saisonende hin ging den Jungs

um Spielführer Baris Yerlikaya,

dermit 15 TorenSatteldorfs treffsicherster

Spielerwar,jedochetwas

die Puste aus, und bei den

entscheidenden Spielen fehlte

dann oftmals das nötige Quäntchen

Glück, aber auch dieTreffsicherheit

im Abschluss.

An der Fitness lag esjedenfalls

nicht, dassesnichtzunoch

mehr gereicht hat, selbst in den

letzten Rundenspielen zeigten

sich dieSatteldorferals laufstarke

Einheit. „Umganzvorne mitzumischen,

hatten wir zuviele

Schwankungen“, resümiert Fernandez.

Zudem kamen immer

wieder größereVerletzungsproblemehinzu.Vor

allemTorjäger

Michael Eberlein wurde lange

Zeit schmerzlich vermisst. Nun

fällt ernach einer Schulterverletzung

schon wieder lange aus

undkann wohl erst zur Rückrunde

wieder voll eingreifen.

„Insgesamt haben die Jungs

einen großen Schritt nach vorne

in ihrer Entwicklung gemacht“,

blickt Martinez positiv

zurück. Seit der Rückrunde der

Saison 2022/23 ist der 40-Jährige

nun schon Coach beim Landesligateam,

zuvor war er Trainer

bei der Zweiten und viele

JahreStürmer beider Spvgggewesen.

Mit seinem Co-Trainer

PatrickBeckhat er allerdings einen

wichtigenPartner verloren,

der großen Anteil an den Erfolgender

jüngsten Vergangenheit

Vorsaison

4. Platz

(Landesliga1)

53 Punkte

66:48Tore

hatte. „Patti war fachlich und

menschlich top, aber er wollte

aus familiären Gründen nicht

mehr weitermachen“, sagt Fernandez-Martinez.

SpvggSatteldorf

Trainer: Antonio Fernandez-Martinez(seit

2022/23), KaiGfrärer (seit2025)

Tor: Jens Kostan(27), KaiWiedmann (25)

Abwehr: Robin Belesnai(24), Orfeas Boukas(18)

JulianErhardt (22), Fabian Etzel

(23),Christian Rau(21), Andreas Schlageter

(30), Jannis Wacker (28)

Mittelfeld: Mark Eiberger(27), MarcGrom

(18),MauriceHagen (19),JulianKonrads

(22), Timo Müller (23),JanisTauberschmidt

(19), Arminas Tekorius(19), Dennis Upstas

(23),Toni Weihbrecht (24)

Angriff: Michael Eberlein (31),LenniEbert

(18),David Paulo (25),Benjamin Utz (23),

Baris Yerlikaya(25)

Zugänge: Mark Eiberger(TSVObersontheim),

OrfeasBoukas, MarcGrom, Lenni

Ebert,Arminas Tekorius(alle eigene Jugend),

KaiGfrärer (Co-Trainer,TSV Ilshofen II)

Abgänge: Patrick Beck (pausiert),NilsHörle

(SpvggSatteldorfII),Michael Etzel(Karriereende),

JakobScheppach(SGMHollenbach/

Mulfingen), FabianSchmieg (SpvggGammesfeld)

Saisonziel: Top5

Titelfavoriten: FV Löchgau, SU Neckarsulm


LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 13

Kai Gfrärer unterstützt Fernandez

nun als Co-Trainer. Er

war zuvor in der A-Jugend des

TSVIlshofenals Coach tätig, zuletzt

stand er bei der zweiten

Mannschaft dort erfolgreich an

der Seitenlinieund hatals Tabellendritter

der Kreisliga A3mit

einer ganz jungen Truppe knapp

den Aufstieg in die Bezirksliga

verpasst. „Er warunsere absolute

Wunschoption, weil ermit

jungen Spielern sehr gut arbeiten

kann. Kai ist hoch motiviert

und macht aktuell die B-Lizenz.“

Neu imTeam um die Mannschaft

herum ist mit Sebastian

König ein ehemaliger Spieler,

der zukünftig als Teammanager

agieren wird. Manuel Schopppel

leitet das Torwarttraining, und

Jan Langenbuch ist für die Athletikeinheiten

zuständig. Als

Physiotherapeutin ist Lea Eberlein

dabei, Sven Ebert und Can

Tasdemir unterstützen dasTeam

Wichtigsind

dieersten

Wochen.

als Betreuer. Neuer Sportvorstand

ist Andreas Etzel.

Die Vorbereitung lief hervorragend,

„die Jungs ziehen gut

mit. Ichbin sehrzuversichtlich.“

Highlights waren die Testspiele

gegenden Oberligisten FSVHollenbach

und den VerbandsligistenSpfr.

Schwäbisch Hall –trotz

des wetterbedingten Abbruchs.

Ganz wichtig für den Teamzusammenhalt

warein dreitägiges

Trainingslager in Tirol.

In der Vorbereitung wurde

großen Wert daraufgelegt, das

Positionsspiel zu verbessern und

die Spielausrichtung zukünftig

EinTestspielinder Vorbereitungverlordie SpvggSatteldorf(blau)

gegenden OberligistenFSV Hollenbach mit0:6. Foto:Jonas Hägele

noch flexibler zu gestalten. An

der Grundordnung will Fernandez

allerdings nicht viel verändern.„Wirwollen

weiterhin den

Ball habenund Fußball spielen.“

Man versuche zudem, den Ball

möglichst früh zu erobern und

vor allem inder eigenen Hälfte

weniger Fehler zu machen.

Ziel istein Top-5-Platz

Ziel der Satteldorfer ist wieder

ein Platz inden Top5.„Wichtig

sind die ersten Wochen“, hofft

Fernandez aufeinen gutenRundenstart,

„dann isteventuell sogarmehrmöglich“.Aus

derVorsaison

sollen die richtigen Lehrengezogen

werden. Fernandez

erhofft sich zukünftig vor allem

mehr Konstanz. „Spiele werden

in der Defensive entschieden, da

müssen wir besser gegen den

Ball arbeiten und stabiler sein.“

Zudem fordert er von seiner

Mannschaft, das Spielgerät sicherer

in deneigenen Reihenzu

halten. „Wir spielen schönen

Fußball, aber wir müssen konsequenter

und zielgerichteter im

Abschluss werden.Zudemmüssen

wir Fußball auf dem Platz

aucharbeiten, indieserHinsicht

geht noch mehr.“

Als Favoriten für denAufstieg

nennt Fernandez in erster Linie

den FV Löchgau und die Sport-

Union Neckarsulm, die inder

vergangenenRunde beide lange

um den Titelmitgespielt haben.

Vorallem freut sich Fernandez

auf die Derbys gegen die SSV

Hall, den TSV Ilshofen und den

TSV Crailsheim. Mit Aufsteiger

TSG Öhringen kommt ein weiteres

Hohenloher Duell hinzu.

Fünf Abgänge

Mit Nils Hörle und Michael Etzel

fallen zwei Satteldorfer Urgesteine

weg, Hörlewillzumindest

noch in der zweitenMannschaft

weiterkicken. Zudem

wechseln Fabian Schmieg(Gammesfeld)

und Jakob Scheppach

(Mulfingen) zurück zu ihren

Heimatvereinen. Eine neue Herausforderung

sucht Nachwuchsspieler

Inas Music, der

nach langer Verletzungszeit

kaum Einsatzminutenhatte,nun

aber seinGlückbeimOberligisten

FSV Hollenbach sucht. Zudem

hat sich Torjäger Michael

Eberlein zum Rundenende eine

schwere Schulterverletzung zugezogen

und fällt die komplette

Vorrunde aus.

Mit Mark Eiberger vom Bezirksligisten

TSVObersontheim

hat die Spvgg Satteldorf nur einen

externen Neuzugang verpflichtet

undsetzt noch mehr auf

die eigenen Junioren. Aus der

A-Jugend rücken Lenni Ebert,

Arminas Tekorius, Orteas Boukas

und Marc Grom hoch, die

alle „gute Anlagen haben“ und

kurz-oder mittelfristig gute Aussichten

auf Spielzeit haben. „Wir

legen Wert darauf, eigene Spieler

wie zuletzt Maurice Hagen,

der jetzt erst aus der A-Jugend

herauskommt, aus unserem

Nachwuchsbereich hochzuziehen.“

Wichtig für die Entwicklung

sei dabei auch die zweite

Mannschaft, die sich über die

Relegationnochden Klassenerhaltinder

A-Klasse auf denletzten

Drücker sicherte. Hier könnendie

jungen Spieler auf gutem

Niveau erste Erfahrungen im

Herrenbereich sammeln. „Der

Austausch mit der zweiten

Mannschaft klappt prima.“

Drei alte Neue

Als Neuzugänge könne man zudemdie

beiden Rückkehrer Dennis

Upstas und David Paulo bezeichnen,

die lange verletzungsbedingt

pausieren mussten. Außerdem

kehrt Janis

Tauberschmidt nach einem Jahr

studienbedingter Auszeit wieder

zurück ins Team.

Mit einem Durchschnittsalter

vongeradeeinmal23Jahren habendie

Satteldorfer noch weiteresEntwicklungspotenzial.

„Wir

spielen jetzt schon seit rund

zehn Jahren in der Landesliga.

Das muss nicht indieser Saison

sein, aber irgendwann will ich

mit den Jungsschon mal hochin

die Verbandsliga“, ist der Aufstieg

für Fernandez keinesfalls

Pflicht, aber ein großer Wusch

für die Zukunft. Ralf Mangold


14

LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG

Mit frischem Schwung

Miteinem kaum verändertenKader geht derTSV Ilshofenindie neue Landesliga-Saison. Er

möchte im Vorderfeld zu finden sein,dafür muss er offensivdurchschlagskräftiger werden.

HINTEN VONLINKS

Muhammed Turac, Sead Halilovic, Tim

Richter,Max Burkard, Moritz Lindner,Nevio

Bareiß Teixeira, Mark Varga, Fabio Legrottaglie,

HennesAutmaring, Nikola Brnic, Pakorn

Silaklang, Fabian Halder, Yannick Zucker

MITTEVON LINKS

Karina Sachs, Michael Hannemann, Pascal

Steigauf,Ben JoshuaSchmid, Lars Fischer,

Emmanuel Miguel, Mario Gehring, Marco

Götz, Lukas Lindner, Jason Miguel, Salomon

Goes, Hannes Schäfer, Luis Schneider,

TanjuKocacöl,Domenico Legrottaglie

VORNE VONLINKS

Jannis Schierle, Dogukan Kaplan, Djordje

Mandaric, Aaron Rüger, Tim Luca Laidig,

Jannik Laber, Eric Langpeter, Sebastian

Herzog,NoahKappler,RobinWoitke, ClaudioGahm

Die Bilanz der Vorsaison

ist alles andere als

schlecht: Der TSV Ilshofen

belegte in der

Landesliga Rang 6. Und auch

wenn darüber bei den Verantwortlichen

durchaus Freude

herrscht, soist diese dann doch

eingeschränkt. „Wir haben unser

SaisonzielinTeilen erreicht“,

formuliert es Trainer Michael

Hannemann.

Der Coach untermauert sein

Statement mit Zahlen. Ilshofen

hat inder Saison 2024/25 lediglich

sechsmal verloren. Das ist

ein guter Wert, nur die beiden

Top-PlatziertenFSV Waiblingen

(4) und FV Löchgau (5) haben

seltener verloren. „Das war ein

Entwicklungsschritt“, findet

auch Michael Hannemann,

schränkt aber gleichzeitig ein,

dass „elf Unentschieden zuviele

sind“. Vorallem deswegen,da

der TSV Ilshofen nur bei zwei

oder drei davon tatsächlich einen

Punkt gewonnen hat. In den

meisten Fällen, so die TSV-Sicht,

hat die Mannschaft zwei Zähler

verloren.

Wasdem TSVIlshofengefehlt

hat, war die offensive Durchschlagskraft,

vor allem inder

Rückrunde. „Da haben wir die

Lösungen nicht gefunden.“ Allerdings

schränkt der Trainer

ein, habe das auch andem großen

Verletzungspech gelegen,

das den TSV ereilt hatte. DogukanKaplan,

LarsFischer,Moritz

Lindner und Lukas Lindner fielen

alle inder Rückrunde aus,

die einenlänger,die anderenetwas

weniger lang, aber immer

noch deutlich spürbar.

Es fühlensich

beim TSValle

wohl.

Dazu kam, dass in der Rückrunde

Lukas Lindner von den

Gegnern deutlichintensivergedeckt

wurdeals nochinder Vorrunde.

Seine Torquote bisWeihnachten

hattesichinnerhalb der

Vorsaison

6. Platz

(Landesliga1)

50 Punkte

56:40Tore

Liga schnell herumgesprochen.

So wardie zweite Saisonhälfte

eher ein großes Mühen und

entsprechend ist esnachzuvollziehen,

dassman nurbedingt zufrieden

ist.

Positivist dagegen eine andere

Bilanz: „Wir habenbis aufdie

SSV Schwäbisch Hall gegen jeden

Gegner gepunktet“, stellt

Michael Hannemann fest. Die

Pleitengegen den Nachbarn aus

Schwäbisch Hall tun allerdings

durchaus weh, denn in beiden

Begegnungenzeigteder TSVIlshofen

keine wirklich gute Leistung.

Nun soll es mit frischem

Schwung und nur kaum veränderten

Kader in die neue Saison

gehen. Der TSV Ilshofen strebt

einenRangimvorderen Bereich

an, mit anderen Worten: Man

muss nichtunbedingt aufsteigen,

aber sich in Sichtweite der Aufstiegsränge

zubewegen, wäre

schon ganz nett.

Dass der Kader weitestgehend

zusammengeblieben ist,

deutet man inIlshofen als sehr

positives Zeichen. „Es fühlen

sich alle wohl“, meint der Trainer.

Zwei Spieler habenden TSV

verlassen,nämlich NiklasOwen

Schmid, der zumBezirksligisten

Tura Untermünkheim gewechselt

ist, und Jonas Dambacher,

der nach einem Jahr zu den

SportfreundenSchwäbisch Hall

(Verbandsliga) zurückgekehrt

ist.

Neu dazugekommen ist der

22-jährigeMarkVarga vomLigakonkurrenten

und Nachbarn

TSVCrailsheim. Dieser hatnach

einigenVerletzungenprivatmit

TSVIlshofen

Trainer: Michael Hannemann

Tor: Fabian Halder (31),Jannik Laber(20),

Luis Rohn (22)

Abwehr: Mario Gehring(26), Cedrik Krämer

(26),NicoLayer (23), Pakorn Silaklang (32),

Pascal Steigauf (24), Muhammed AliTurac

(31), Mark Varga(22), RobinWoitke(23)

Mittelfeld: Hennes Hermann Autmaring

(22), SalomonGoes(23), Sebastian Herzog

(21), Dogukan Kaplan (24),JonasLausenmeyer(31),

Moritz Lindner (24), TimRichter

(24),Aaron Rüger(26)

Angriff: LarsFischer (26), Maximilian Krieger(21),Lukas

Lindner (26),LuisSchneider

(20)

Zugang: Mark Varga(TSVCrailsheim)

Abgänge: Niklas Owen Schmid (TuraUntermünkheim),

Jonas Dambacher (Sportfreunde

Schwäbisch Hall),

Saisonziel: vorderer Bereich

Titelfavorit: FV Löchgau


LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 15

einem Athletiktrainer zusammengearbeitet,

inklusive

„Schwachstellenanalyse“, wie

Mark Varga bei der offiziellen

Saisoneröffnungdes TSVIlshofen

berichtete. Er soll den Defensivverbund

weiter stärken.

Dieser warohnehin schonstark

in der vergangenen Saison. Dabei

erwähnt der Trainerexplizit

seinen Torhüter. „Luis Rohn gehört

mit Sicherheit zu den Top-

3-Torhütern dieser Liga.“ Lediglich

eine Partie (3:1 gegen die

SGM Krumme Ebene am Neckar)

hat der 22-Jährige inder

vergangenen Saison verpasst.

Ein weiterer Spieler, den Michael

Hannemann nennt,ist Luis

Schneider.Erist kein Zugang im

klassischen Sinne, schließlich

hat dieser schon in der Jugend

das Trikot des TSV Ilshofen getragen,

war inder vergangenen

Saison Teil der zweiten Mannschaft,

durfte fünfmal im Landesliga-Team

mithelfen. Dabei

gelang dem 20-jährigen Stürmer

ein Tor. Seine Statistik inder

zweiten Mannschaft lässt erahnen,

warumHannemann ihnerwähnt:

22 Spiele, 15Tore und

zehn Vorlagen. „Er sollunser Offensivspiel

bereichern.“ Gleichzeitig

drückt Hannemannauf die

Bremse. Man dürfe nicht zuhohe DerTSV Ilshofen jubelt über einen Treffer vonLukas Lindner beim2:1-HeimsiegüberWeinstadt.

Erwartungen haben.

Mitihm haben

wirnur ein

Spiel verloren.

Pakorn Silaklang (weißesTrikot) treibt im Spiel beider SSVHallden

Ballnach vorne.

Fotos: Rolf Müller

Luis Schneider ist ein weiterer

junger Spieler im Kader des

TSV Ilshofen. Jenseits der 30

sind nur wenige, darunter Pakorn

Silaklang. Der 32-Jährige,

der 2023 zum TSV Ilshofen gekommenist,sei

mit Abstandder

Älteste, „in der Kabine aber ist

er wie 21“, fügt Michael Hannemannmit

einem Grinsen hinzu.

Einen weiteren Erfahrenen

gibt es, nämlich Jonas Lausenmeyer.

Er schlug sich inder vergangenenSaisonimmer

mal wieder

mit Verletzungen herum.

„Mit ihm haben wir nur ein Spiel

verloren“, unterstreicht Michael

Hannemann die Wichtigkeit

dieses Spielers. Jonas Lausenmeyer

sei ein Phänomen. „Man

bemerkt erst,dasserfehlt,wenn

er nicht dabei ist.“ Der 31-Jährige

spielt längst nicht immerauffällig,

aber steht er nicht auf dem

Platz, kann die Struktur des Ilshofener

Spiels sehr schnell kaputtgehen.

Einige Unwägbarkeiten

Will der TSVIlshofen seine Ziele

erreichen,darfihn keineVerletzungswelle

ereilen. Bleibt diese

aus, dann kann die junge

Truppe in der Saison 2025/26

den nächsten Schritt machen.

Vordem Start gab esallerdings

eine äußerst schmerzhafte

Nachricht: Lukas Lindner hat

sich in derVorbereitungdas Wadenbein

gebrochen. Ilshofen

muss lange auf seinen treffsichersten

Stürmer verzichten.

Wohin die Reise führt, bleibt

abzuwarten, denn esgibt Unwägbarkeiten.

Sowird der TSV

Ilshofen eine Zeitlang auch jeweils

auf Nico Layer und Hennes

Autmaring verzichten müssen,

die beide Praktika bei Bundesliga-Klubs

absolvieren werden:

Nico Layer bei Borussia

Mönchengladbach, Hennes Autmaring

bei Bayern München.

Das aber wissen sie beim TSV,

können entsprechendplanen.Insofern

schauen Michael Hannemann

und sein Co-Trainer Sead

Halilovicmit Zuversicht auf die

kommendeRunde.Zwarist nach

außen Michael Hannemann der

Chef,jedoch betont er,dassSead

Halilovic besonders imBereich

der Videoanalyseenorm viel unternimmt.

„Wir harmonieren

sehr gut.“

Die Harmonie sei in der ganzenMannschaftzuspüren.Und

mit dieser sollen auch die hoch

gehandelten Teams aus der Landesliga

wie Löchgau, Pleidelsheim

oder Oeffingen Schwierigkeiten

bekommen.

Der Pflichtspielauftakt war

diesbezüglich kein Fingerzeig:

Das 0:7 inder ersten Runde des

WFV-Pokals gegen den Oberligisten

FSVBietigheim-Bissingen

war zwar überaus deutlich, jedoch

warendie Gäste in der Vorbereitung

schon deutlich weiter.

Die Oberliga-Saison begann bereits

am2.August, während die

Landesliga ihrerstenSpiele erst

zwei Wochen später absolviert

hat.

Hartmut Ruffer


16

LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG

Eingroßer Umbruch

DerTSV Crailsheim beendetdie Vorsaisonwegen Verletzungsproblemenur auf Platz 7.

Trotzdes bitteren Karriereendesvon Benjamin Weinbergersollesdennoch besser werden.

HINTEN VONLINKS

Tim Meßner, Simon Schulz, Tim Michael,

Louis Hermann, Maurice Schmiedt, Joel

Mezger,Patrik Horvarth, Pierre Sahin, Enes

Arslan, Rudi Krebs

MITTEVON LINKS

Torwart-Trainer Marco Schmitt, Torwart-

Trainer Sascha Wagner, Physiotherapeut

Luke Bös, BetreuerPhilipp Ackermann, Betreuer

Alexander Maneth, Trainer Michael

Gebhardt,Co-Trainer Daniel Probst,sportlicher

Leiter Dirk Brenner, Fitnesstrainerin

Lena Weinberger

VORNE VONLINKS

Dominik Rummler, Marius Doderer, Nico

Maurer, Oliver Wilhelm, Lars Albig, Jannik

Hecker, Simon Glück, Luca Blümlein, Predrag

Djordjevic

Nach dem überraschenden

1:0-Sieg gegen

Oberliga-Absteiger SV

Fellbach in der ersten

Runde des WFV-Pokals verlor

derTSV Crailsheiminder zweiten

Runde 0:2 gegen den Oberligisten

FSV Hollenbach. Doch

viel schlimmer als das Aus war

die Nachricht, welche die Vereinsverantwortlichen

erreicht

hatte: Wegen Herzproblemen

muss Kapitän Benjamin Weinbergerseine

Fußballkarriere mit

33 Jahren vorzeitig beenden.

Damit muss die Innenverteidigungnachden

Sommerabgängen

von Marc Wagemann und

Marc Varga komplett neu sortiert

werden. Mit Weinberger

bricht zudem einwichtiger Eckpfeiler

und Führungsspieler weg.

„Dasist einharterSchlag fürihn

und natürlich auch für uns. Auf

dieser Postionhabenwir nur we-

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nige Alternativen“, so Michael

Gebhardt. Ein Ersatz ist inder

Kürze der Zeit nicht zufinden.

„Neben Simon Schulz wäre Jan

Hübsch eine Alternative. Oder

wirziehen Marius Dodereroder

Dominik Rummler in dieInnenverteidigung.“

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Von seinem Saisonziel, ein

Platzinden Top5,willGebhardt

aber dennoch nicht abrücken.

„Wir hatten inder vergangenen

Runde großes Verletzungspech.

Zudem wechselte Stürmer Sebastian

Hack bereits in der Winterpause

zurück zu seinemHeimatverein

undwurde niedie erhoffteVerstärkung.Umdie

zahlreichen

Langzeitausfälle

auszugleichen, warunsereSpielerdecke

einfachzudünn. Wenn

fast alle fit waren, hatman in der

Rückrunde gesehen, dass wir

vorne mithalten können.“ Realistisch

ist allerdings auch, dass

trotz starker Phasen, wie beispielsweise

der Serie mit fünf

Siegen hintereinander nach der

Winterpause, die beiden Topteamsaus

Waiblingen undLöchgau

für die Crailsheimer wohl

unerreichbar geblieben wären.

Sportlich soll sich das Team

aufjeden Fall weiterentwickeln,

in der Vorbereitung hat Gebhardt

amHerausarbeiten und

der Effizienz vonTorchancengearbeitet,

„uns hat einfach ein

Knipser gefehlt“. Deshalbbenötige

manzukünftigmehrspielerische

Alternativen.

Vorsaison

7. Platz

(Landesliga1)

50 Punkte

44:32Tore

TSVCrailsheim

Trainer: Michael Gebhardt (seit2016), Daniel

Probst (Co-Trainer seit 2022)

Tor: LarsAlbig (25), Oliver Wilhelm(20),

Jannik Hecker (18)

Abwehr: Rudolph Krebs(29), Simon Glück

(26),Dominik Rummler (32), Simon Schulz

(20),Jan Hübsch (23),PedragDjordevic(19)

Mittelfeld: MariusDoderer (26),NicoMaurer(24),

Luca Blümlein (27),Tim Michael

(27), Joel Mezger (22), Sven Flügel (23), Patrick

Horvarth (22), EnesArslan(28)

Angriff: Daniele Hüttl (34), LouisHermann

(21),MauriceSchmiedt(22), TimMessner

(32), PierreSahin (22)

Zugänge: JanHübsch, Sven Flügel (beide

TuSFeuchtwangen), Pedrag Djordevic (Spfr.

Schwäbisch Hall), Patrick Horvarth(TSV

Obersontheim), PierreSahin(TSVNeuenstein),MauriceSchmiedt(SV

Rieden), Tim

Messner (TSV Michelbach/Bilz)

Abgänge: Marc Wagemann (TSG Hofherrnweiler),

Mark Varga(TSVIlshofen), Bernd

Botsch (SpvggGammesfeld),Janik Pfeiffer

(TuraUntermünkheim), JonaWedde (TSV

Vellberg), MattiBunk (Spfr. Schwäbisch

Hall), Benjamin Weinberger (Karriereende)

Saisonziel: Platz 1bis 5

Titelfavoriten: FV Löchgau, Sport-Union

Neckarsulm


LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 17

In der

Offensive

mehr Alternativen

Dafür hatGebhardt vorallem

in derOffensivemit PatrickHorvarth

(TSV Obersontheim),

Pierre Sahin (TSV Neuenstein)

sowie Maurice Schmiedt (SV

Rieden) nachgelegt und zumindest

vonder Papierform herzukünftig

für mehr Torgefahr gesorgt.

Ein ganz wichtiger Baustein

für die Offensive istzudem

TimMeßner,der nach zweiJahren

bei seinem Heimatverein

TSV Michelbach/Bilz nach

Crailsheim zurückkehrt. „Er ist

topfit,bringtvielErfahrungmit,

kann ein Spiellesen undlenken.“

Zudemsei Messnervom Charakter

her ganz wichtig fürs Team,

„er geht immer voran“.

Durch die Neuen ergeben sich

mehr Alternativen auf dem

Platz, und zudem erhöhe sich

der Druck vonder Bank, wassicherlich

leistungsfördernd sein

dürfte. Deshalb hofft Gebhardt

nach der Schocknachricht um

Kapitän Weinberger, dass der

TSV inder anstehenden Runde

vongrößeren Verletzungsausfällen

verschont bleibt. „Wir haben

viele, junge, entwicklungsfähige

Spieler dazubekommen. Da ist

auf jeden Fall Potenzial da.“

Mit Janik Pfeiffer und Matti

Bunk verlassen allerdings auch

zwei wichtige Offensivspieler

den TSV, „da haben wir sicherlich

Qualität verloren“. FürGebhardt

gilt es, in seiner zehnten

Spielzeit inder Landesliga auf

der Crailsheimer Trainerbankeinen

größeren Umbruch zu moderieren.

Hinter den Aufstiegsfavoriten

Löchgau und Neckarsulm

sieht er sechs, sieben

Mannschaften, die auf ähnlichem

Niveau spielen, darunter

auch sein Team –und auch die

vier anderen aus Hohenlohe.

„Die Landesliga ist insgesamt

noch stärker geworden.“

BeiJugend geht es aufwärts

WasGebhardtfreut,dassesauch

in derJugendbeimTSV aufwärts

geht. Die C- und B-Junioren feierten

in der vergangenen Saison

den Aufstieg indie Regionenstaffel.

Mit Joel Mezger hat sich

ein Nachwuchsspielerbereitsin

der vergangenen Saison fest in

den Kader gespielt. Zudemrückt

Dirk Brenner (mit Cap),der sportliche Leiter der Landesliga-Mannschaft desTSV Crailsheim, hatte viel

Arbeit, um wieder einen konkurrenzfähigenKader zusammenzustellen. Auch in dieserSaisonwollendie

HoraffenzuHause wieder viel Grundzum Jubelnhaben.

Foto:JoachimMayershofer

mit Enes Arslan ein talentierter

Spieler aus der zweiten Mannschaft

hoch, „er hat eine sehr

gute Rundegespielt“.Ziel seies,

die Durchlässigkeit von jungen

Spielern aus deneigenen Reihen

zum Landesligateam weiter zu

erhöhen.

Trainingslager in Hengstfeld

Obwohl der 38-Jährige nun

schonbeinahe einJahrzehntlang

als Trainer die Geschicke beim

TSV leitet, spürt Gebhardt keinerlei

Abnutzungserscheinungen.

„Der Vorteil daran ist, dass

ich alle Spieler sehr gut kenne.

Zudemhabeich immerden Anspruch,

Abwechslung und neue

Dinge reinzubringen.“ So hat er

in diesem Jahr seine Spieler mit

einem dreitägigen Trainingslager

imnahegelegenen Hengstfeld

überrascht.„So können auch

diemitmachen, die am Wochenende

arbeiten müssen.“ So ein

Trainingslager sei ganz wichtig

für den Teamspirit. Außerdem

kann hier intensivgeübtwerden,

ohne zeitlichen Druck. Alle drei

Vorbereitungsspiele vor dem

Pflichtspielauftakt im Pokalgingen

zwar verloren, aber den Ergebnissen

misst Gebhardt keinerleiBedeutung

zu. „Wir haben

da viele Dinge ausprobiert. Die

Fitnesswerte sind gut, wir liegen

voll im Soll.“ Zudem habe man

spieltaktisch mitden Neuzugängen

jetzt ganz andere Möglichkeiten.

„Maurice Schmiedt hat

top Geschwindigkeit und gibt

uns neue Möglichkeiten im Umschaltspiel

über den Flügel.“

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Der TSV Crailsheim gehörte

in derVorsaison aufdem großen

Rasenplatz des Schönebürgstadionszuden

drei heimstärksten

Teams der Liga. Wenn esjetzt

auch noch auswärts, wo oft auf

engen Kunstrasenplätzen gekickt

wird, noch besser klappt,

undder TSVvon größerenVerletzungsausfällen

verschont

bleibt,dann istauf jeden Fall ein

Platz im oberen Tabellendrittel

möglich.

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18

LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG

Mehr Qualität und Breite

Beider SSVSchwäbischHallhat sich in derSommerpause einigesgetan im Kader. Trainer

istweiterhin Marcus Becker,der einenvorderenTabellenplatzanpeilt.

HINTEN VONLINKS

Emre Vural, Roman Pauik, Firat Doganay,

Niclas Bergemann, Michael Leb, Elmedin

Zogaj, Jonas Husaini, Zarda Serbest Mohammed

MITTEVON LINKS

Trainer Marcus Becker, sportlicher Leiter

Markus Stapf, Emre Vural, Ali Gökdemir,

Daniel Gomez,Max Kühnlein, DavidSvecak,

Physiotherapeutin Sophie Barbir,Betreuer

KeskinÖzen

VORNE VONLINKS

Leon Eckelmann, Joscha Müller, Yannik

Pauels, Eugen Frescher, Yannic Weiss, Cedric

Moser, Ousainou Danso, DennisKoch

Was brauchen wir, um

noch besser zu werden?

Wasbenötigt

es, um die nächsten

Entwicklungsschritte zu gehen?

Wasbraucht es, um sich noch

mehr in der Landesliga zuetablieren?

Diese Fragen haben die Verantwortlichen

der Spiel- und

Sportvereinigung (SSV)Schwäbisch

Hall auch beschäftigt. „Das

Thema Kader warein wichtiger

Punkt dabei“, sagt Trainer Marcus

Becker. „Wirhabengemerkt,

was uns so ein bisschen gefehlt

hat: die erfahrenen Spieler, die

auch schonhöherklassiggespielt

haben“, analysiert Becker.

DieSSV Hall hatdannindieser

Hinsicht wahrlich nicht gekleckert,

sondern geklotzt. Mit

Ali Gökdemir von den Sportfreunden

Schwäbisch Hall istder

wohl bekanntesteKicker im ganzenLandkreis

zumLokalrivalen

gewechselt. Der Ex-Profisolldie

Mannschaft mitführen als spielender

Co-Trainer. „Er ist quasi

meinverlängerterArm aufdem

Platz“, beschreibt Becker. Gökdemirund

Beckerhaben sich vor

dem Wechsel Gökdemirsnatürlich

ausgetauscht. „Unsere Ideen,wie

wirFußball spielenwollen,

decken sich. Das passt sehr

gut“, unterstreicht Marcus Becker.

Als Co-Trainer leitet Gökdemir

auch einzelne Übungen

selbst, genauso wie natürlich

auch Eugen Frescher als neuer

Gökdemir

istdie neue

Führungsfigur.

Torwart-Trainer.„Es warbei mir

immer so, dass ein Co-Trainer

bei mir nicht nur ein Hütchensteller

ist.Ich profitiereals Trainer

jaauch von einer zweiten

Meinung und neuen Ideen“, so

Becker. Sein Co aus der letzten

Rückrunde, Michael Barbir, ist

einmal in der Woche als Athletiktrainer

in Hall, ansonsten ist

Vorsaison

11.Platz

(Landesliga1)

34 Punkte

54:58 Tore

er zudem noch beim Verbandsligisten

FSV Waiblingen ingleicher

Funktion tätig.

AliGökdemir istalso dieneue

SSV-Führungsfigur auf dem

Platz, die letzte Saison noch gefehlthat,ineiner

auf diesemNiveau

zumeistnoch unerfahrenen

Truppe. Der zweite Coup, der

derSSV gelungenist,ist dieVerpflichtungvon

Selcuk Vural, der

ebenfalls vonden Sportfreunden

aufder Auwiese nach Heimbach

gekommen ist. „Ererhöhtnatürlich

die Qualitätinunserem Kader

und er passtauch gutinunser

Spielsystem“, sagt Marcus

Becker über Vural. Zusammen

mitOusainouDanso könnte Vural

dann der zweite dribbelstarke

Offensivspieler bei den Hallern

sein. „Das war auch eines

unserer Ziele: unberechenbarer

werden“.Was Becker auch wichtigist:Vural

kann Tore machen,

wie beispielsweise inder zweiten

Runde des WFV-Pokals, als

Vural beim 3:5 gegen den Oberligisten

Backnang zwei Treffer

markierte.

Ebenfalls für ganz vorne ist

Mittelstürmer Firat Doganay

eingeplant. Marcus Becker kennt

den 30-Jährigen noch aus gemeinsamen

Landesliga-Zeiten

bei der Spvgg Satteldorf. „Er ist

SSVSchwäbisch Hall

Trainer: Marcus Becker

Tor: YannikPauels (24), Cedric Moser(18),

Yannic Weiss(33), EugenFrescher(40)

Abwehr: Leon Eckelmann (22), AliGökdemir

(33), Daniel Gomez(23), RicoGraf(21),

Jonas Husaini (20),PaulKapfhamer(21),

Florent Kodrolli (20), Max Kühnlein(28), Joscha

Müller (29),David Svecak (21)

Mittelfeld: AhmetAlabas(23),Niclas Bergemann

(22), Ousainou Danso(27), Enrico

Ebel, Erhan Ilmekli(27), DennisKoch (26),

Michael Leb(26), LeandroMlinaric(19), Zarda

Serbest Mohammed (28), Emre Vural

(20),Selcuk Vural(25), YannikWinker(25)

Angriff: Firat Doganay(30), Elmedin Zogaj

(19)

Zugänge: David Svecak (SVKaisersbach),

Selcuk Vural, Ali Gökdemir (beide Spfr.Hall),

EugenFrescher (TSV Obersontheim),Firat

Doganay (TuraUntermünkheim), Ahmet Alabas(POESAnagennisis

Schorndorf), LeandroMlinaric

(VfR Aalen), Enrico Ebel,Cedric

Moser(beide U19Spfr. Hall)

Abgänge: Firat Kaya (TSV Schornbach), SemihSes

(TSG Verrenberg), Bünyamin Zorlu

(TSV Gaildorf), ThomasLang(Karriereende),

SamuelObot(FC Türkspor Mannheim), Fabian

Gräter (TSV Dünsbach)

Saisonziel: Top8

Titelfavoriten: Heimerdingen,Löchgau,

Neckarsulm


LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 19

ein brutaler Arbeiter. Ermacht

viel gegenden Ball, löst das Pressing

aus. Da ist er füruns extrem

wertvoll“, so Becker. Zuletzt

spielte der Mittelstürmer fünfeinhalb

Jahrebeim BezirksligistenTuraUntermünkheim.

Noch

ist Doganay vom Fitnesslevel

nicht bei 100Prozent nacheiner

Knieverletzung in der Rückrunde.

„Aber es wird“, istBecker optimistisch.

Ausder U19des VfRAalen ist

Leandro Mlinaric. Als Wunschspieler

für die Sechserposition

bezeichnet ihn Marcus Becker.

„Er läuftviel, ist zweikampfstark

und kann auch mit dem Ball kicken.“

Neuvom LigakonkurrentenKaisersbach

ist Innenverteidiger

David Svecak. „Er muss

sich an eine andere Spielidee gewöhnen,

aber er macht es sehr

gut“, lobt ihn Becker.Svecak erweitert

die Möglichkeiten im

Abwehrzentrum, wo letzte Saison

eigentlich nur Max Kühnlein

und Daniel Gomez zur Verfügung

standen.

Ahmet Alabaskommt mitder

Empfehlung von 28Tore in23

Spielen, allerdingsbeim Kreisliga

A-Ligisten Anagennisis

Schorndorf. Die Haller haben

ihn unter die Lupe genommen.

„Er hat imTraining überzeugt.

Er ist variabel einsetzbar undhat

ein gutesTempo“, beschreibtihn

Becker. Ahmet Alabas ist der

Bruder von Burak Alabas, der

früher auch beim TSV Ilshofen

warund nun in der Oberligabei

Türkspor Neckarsulm spielt.

Ebenfalls neu bei der SSVist Enrico

Ebel, gekommen von den

A-Junioren der Sportfreunde.

Im Torkönnen die Hallerauf

die Dienste von Cedric Moser

zählen, der aus der A-Jugend der

Sportfreunde gekommen ist. Da

Stammkeeper Jannik Pauelsmit

einem Kreuzbandriss noch ausfällt

und es langenicht klar war,

ob Yannic Weiss noch eine Saison

dranhängt, war die Verpflichtung

von Moser auch notwendig.

Obot studiertinHeidelberg

Verlassen hat die SSV Schwäbisch

Hall der langjährige Leistungsträger

Samuel Obot.Mit 38

Jahren zog erimmer noch spielerisch

an so gutwie jedemVerteidiger

in der Landesliga mit

seinem enormen Tempo vorbei.

Obot hat ein Theologiestudium

in Heidelbergaufgenommen und

spielt in der Landesliga Rhein-

Neckar beim FC Türkspor

Mannheim weiter. „Eins zu eins

Samuel Obot spielt nichtmehr für dieSSV Schwäbisch Hall.

kann manihn vonseinerArt her

gar nicht ersetzen“, gibt auch

Marcus Becker zu. „Er war bei

jedem Gegner ein Begriff.Dahabendie

schongezittert“, sagt Becker

mit einem Schmunzeln.

Jetzt müsse eben ein anderer

Plangreifen und Obots Tore sollen

auf andereSchultern verteilt

werden.

Variabel sein

im 3-4-3

oder 4-3-3.

Eine Lücke reißt auch das

Karriereende von Clublegende

Thomas „Hodde“ Lang. „Als Typ

wird er definitiv fehlen. Er war

eine Persönlichkeit in derKabine

und auch außerhalb und innerhalb

des Feldes“, so Becker.

Die Abgänge Semih Ses und FiratKayawaren

inder letzten Saison

keine großen Faktoren mehr.

Rico Graf wirdfastdie komplette

Vorrunde wegen eines Auslandsaufenthalts

verpassen.

Taktisch wollen die SSVler

auchvariablerwerden, wasnun

mit dem breiter besetzten Kader

eher möglich ist. DieGrundordnung

soll ein 3-4-3 werden oder

ein4-3-3. Das warauch während

der Vorbereitungdas Hauptthema.

„Wir wollten dieses 3-4-3

reinbekommen undvariabel mit

dem Ball sein“, erklärt Becker.

Seine Spieler sollen auch nicht

nur auf einer Position spielen

können, sondern auf mehreren.

„Wir haben viele Spieler drin,

dieFußball spielen wollen. Aber

wir müssen schauen, wie wir

auch Struktur und Disziplin da

reinbekommen“, macht Becker

deutlich.

Diszipliniert odernicht?

Beim Thema Disziplin wird der

ein oder andere Fußballinteressierte

hellhörig. Manchen Unkenrufenzuurteilen,

bestehtbei

der SSV Hall in diesem Punkt

Nachholbedarf. Die zwei gelbroten

Karten und sogar fünf rotenKarten

in der Vorsaisonsind

vielleicht auch ein Ausdruck

dessen. Der ein oder andere im

Team gilt auch als schwieriger

Charakter.Geradeinschlechten

Phase könnte daauch der Egoismus

Überhand nehmen. Wie

willBeckerdiesinden Griffbekommen?

„Das ist ein ganz klares

Thema bei uns. Wir haben

Foto:Rolf Müller

klargemacht, dass wir keine Individualisten

wollen, sondern

Teamplayer. Darauf legen wir

auch viel wert. Jeder bekommt

einen gewissen Freiraum, den

man auch braucht, aber es gibt

gewisse Leitplanken oder Regeln,

an die man sich halten

muss. Werdas nicht macht, wird

Schwierigkeiten haben“,gibtBecker

unmissverständlich zu verstehen.

Als „qualitativ stärker“ bezeichnet

der SSV-Trainer die

diesjährige Landesliga.Die Aufsteiger

seien keine, die man so

im Vorbeigehen schlagenkönne.

Als Titelanwärter sieht erden

Verbandsliga-Absteiger Heimerdingen,weilder

TSVschon seit

Jahren eine festigte Struktur hat.

Auch den Vorjahreszweiten

Löchgau und den Dritten, die

Sport-Union Neckarsulm, sieht

Becker vorne.

Und was ist für sein eigenes

Team drin? „Wir hatten viele

Veränderungen, daher ist es

schwierig, einzuschätzen. Klar

ist,dass wir nichts mit dem Abstieg

zu tun haben wollen. Wir

wollen aber auch ambitioniert

unterwegssein. Wenn wir unter

dieerstenachtkommenkönnen,

wäre es gut.“ Viktor Taschner


20

FUSSBALLBEZIRK REMS/MURR/HALL

„Beide Seiten profitieren“

DiePremieren-Saison desneuen FußballbezirksRems/Murr/Hall istgeglückt.

Bezirksspielleiter RalphRolli blickt zurück und gibt einenAusblick auf die neueRunde.

Ralph Rolli war 2015 als

Berichterstatter für die

WaiblingerKreiszeitung

beim Rems/Murr-Bezirkstag

in Großaspach. Bei der

Wahl zum Bezirksvorsitzenden

gab eseine Kampfabstimmung,

die Patrick Künzer gewann. Der

damalige Bezirksspielleiter Volker

Frank kündigte daraufhin

seinen Rückzug an. So kam der

jetzt 64-Jährige ganz überraschendzuseinem

Ehrenamt, das

er nun auch imneuen Fußballbezirk

Rems/Murr/Hall mitviel

Leidenschaft ausübt.Davor war

Rolli in verschiedenen Funktionen

bei seinemHeimatverein SV

Hertmannsweiler tätig, erweiß

also auch, woander Basis der

Schuh drückt.

Herr Rolli, wiezufrieden sind Sie

mitder Premierensaisondes

neuenFußballbezirks?

Ralph Rolli: Insgesamt ist esgut

gelaufen. Die Zusammenarbeit

zwischen den Altbezirkenfunktioniert

prima,und beideSeiten

profitieren voneinander. Ganz

wichtig dabei ist die Bereitschaft,

Kompromisse zufinden.

In den letzten Wochen wurden

es aber dann doch etwas unruhig,

weil mein Stellvertreter

Martin Basleraus privatenGründen

zurückgetretenist. Deshalb

musstenwir kurzfristig dieStaffeltageimGebietvon

AltHohenlohe

Süd verlegen. Durch den

Rückzug Baslersentsteht natürlich

ein höheresArbeitsvolumen

fürmich,dennbisher hatten wir

uns die Arbeit aufgeteilt. Unabhängig

davonhaben wiruns Gedankengemacht

und wollenzukünftig

den Staffeltag wiederzusammenlegen

–mit allen Ligen,

Staffeln und Mannschaften.

RalphRolli istBezirksspielleiter im neuen FußballbezirkRems/Murr/Hall.

Wiegeht es jetztweiter?

Es wäre gut, wenn wir einen

Nachfolger fürMartin Baslerfinden

würden, eine Art Berateraus

Hohenlohe. Dies wäre mir sehr

wichtig, damit ich über die Besonderheiten

oder Strömungen

informiert werde und mich darauf

einstellen kann.Mit Martin

habe ich mich immer abgestimmt,

jeder konnte in seinem

Bereich aufdie jeweiligen Eigenheiten

eingehen, wie beispielsweise,

dass es zur Muswiese das

Derby zwischen Brettheim und

Rot amSee gibt oder die Vereine

gerne am Crailsheimer Volksfest

spielfrei haben.

HatIhr Arbeitspensum wegen

desnun dochumeiniges gewachsenenFußballbezirk

zugenommen?

Ichhabedas Glück, dass ichseit

Oktober 2023 im Ruhestand bin

und kann somit auch tagsüber

aktivsein, aber natürlich gibtes

inzwischen für mich deutlich

mehr Arbeit –auch durch die

weiten Fahrtwege, beispielsweise

zu Sitzungen oder Staffeltagen.

Zudem gibtesmehr Staffeln

und alsKonsequenzdarausauch

mehr Rückfragen. Die letzten

Wochen mit der Spielplanerstellung

und den Staffeltagen war

dasschon beinahe einHalbtagsjob,

ansonsten schätze ich meinen

Zeitaufwand auf circa fünf

bissechs Stundeninder Woche.

Zum Glück habe ich erfahrene

Staffelleiter, diemir eine Menge

Arbeit abnehmen. Ganz wichtig

dabei ist eine einheitliche Verfahrensweise,

wie beispielsweise

die Schiedsrichter-Poolung

für alle Ligen. Wir sind der einzige

FußballbezirkimWFV,der

das durchzieht, und ich finde,es

ist eine sehr gute Sache. In das

Ehrenamt binich hineingewachsen,

es ist ein toller Job, der mir

sehr viel Spaß macht, solange

man freundschaftlich und respektvoll

miteinander umgeht.

Foto:Ralf Mangold

DerDirektabstieg ausder BezirksligaRems/Murr/Hall

wäre

beinaheamgrünenTisch entschieden

worden. Wasliefda

schief?

Dasist ärgerlich, undich verstehe

denUnmut derdavon betroffenenVereine.Das

Spiel am vorletzten

Spieltag zwischen dem

SSV Steinach-Reichenbach und

derSGOppenweiler/Strümpfelbach

musstewegen einer Großveranstaltung

verlegt werden.

Eine Kommunikation zwischen

denbeidenVereinen übereinen

Ersatztermin hat zwar stattgefunden,

aber sie konnten sich

nicht auf einenneuen Termin einigen.

Nach Rücksprache mit

dem zuständigen Staffelleiter

habe ich mich mit dem WFV in

Verbindung gesetzt und vereinbart,

dass wir einen Termin ansetzen,

und wenn sich die beiden

Vereine nicht bis zu einer

Frist auf einen anderen Termin

einigen,esdabei bleibt.Doch da

konnteOppenweiler nicht spielen

und hatte dies im Vorfeld

auch schon mitgeteilt. Deshalb

wurde letztlich dem Einspruch

derSGgegen eine Spielwertung

vom WFV stattgegeben und die

Partie wurde nachgeholt.


FUSSBALLBEZIRK REMS/MURR/HALL 21

EinErfolgsmodellmit meistüber1000 Zuschauernsinddie Relegationsspiele–wiehierzwischen demFCMatzenbach(rot) unddem TSV

Michelfeld in Ilshofen um denletzten freien Platzinder BezirksligaRems/Murr/Hall.

Foto:Rolf Müller

DasRelegationsspiel um den

letztenfreienPlatz in derBezirksligazwischen

dem FC Matzenbachund

dem TSVMichelfeld

wurdebei circa35Gradam

Sonntag um 15 Uhrangepfiffen.

Ergibt daswirklichSinn?

Insgesamtwar dieRelegation im

Bezirk auch dieses Jahr wieder

eine tolle Sache und ein wahrer

Zuschauermagnet. DemVerband

habe ich flexiblereAnstoßzeiten

vorgeschlagen, dann könnten

wir zukünftig auch am Vormittag

oder am späten Nachmittag

kicken, wenn es nicht mehr so

heiß ist.

DieVereine aus dem ehemaligen

Bezirk Hohenlohe hatten Bedenken,

ob es weiterhineineReserve-Runde

geben wird,daesso

etwasjaimBezirkRems/Murr

schon länger nicht mehr gibt.

Wiegeht es da weiter?

Es melden immer weniger Vereine

eine Reserve-Mannschaft,

und so stehen wir beispielsweise

jetzt schon vor der Situation,

dasswir in der KreisligaA3eine

Reserve-Runde mit nur noch

vier Mannschaftenspielen müssen,

in der KreisligaB6mit acht.

In welcher Form esbei den Reserven

zukünftig weitergeht,

wird man sehen. Wenn sich genügend

Mannschaften melden,

können wir es gerne weiterführen.

EinweitererUnterschied in den

beiden ehemaligen Fußballbezirkenwar

dieAnsetzung derNachholspiele.

Wiewurde dies gelöst?

In Rems/Murr wurden Nachholpartien

dienstags oder mittwochs

gespielt, in Hohenlohe

freitagabends. Deshalb haben

wir uns darauf verständigt, keine

Vorgaben zumachen. Die Partien

können also an jedem Tag

der Woche stattfinden, die Vereine

und die betreffenden Staffelleiter

müssen sich nur einig

sein.

VieleA-LigisteninHohenlohe

hätten sichgewünscht,dassdie

StaffelnA3und A4 bestehen

bleibenund nicht zu einer gemeinsamenStaffelzusammengeführtwerden.

Gibt es da noch

Hoffnung?

Nein, das ist vom WFV so vorgegeben.

Für die gemeinsame

A3-Staffel der Saison 2026/27

qualifizieren sich18Mannschaften.

Dies wären aber für eine

Kreisliga Azu viel. Man könnte

da keinen vernünftigen Spielplan

mehr erstellen,geschweige

denn abstimmen mit den zweiten

Mannschaften. Damit wir

auch da mit einer 16er-Staffel

spielen können, werden wohl

zwei Mannschaften nach Rundenendeumgruppiert.

Zudemist

eine weitere Überlegung, auch

noch eine KreisligaB8einzuführen,

damit die Staffeln nicht zu

groß werden. Sollte esaber zukünftig

noch mehr Spielgemeinschaftengeben,sokönnten

aber

eventuell sieben Staffeln in der

B-Liga genügen.

Warum wird im Sommermeist

schon Anfang Juni der Rundenspielbetrieb

beendet,woeigentlichdie

schönste Zeit zum Kicken

erst anfängt?

Das ist eine Vorgabe des Verbands.

Ichwürde auchgernelänger

imSommer spielen lassen,

aber daran können wirnichtsändern.

DieVereine ausHohenlohe hattenBedenken,

dass siefrüher

oder später in derBezirksligagegenviele

Vereineaus dem Großraum

Stuttgartden Kürzeren ziehen.

Sehen Siedas auch so?

Ich sehe kein Ungleichgewicht,

der TSV Gaildorf beispielsweise

ist Vizemeister. Die Bezirksliga

ist eine sehr ausgeglichene

Liga. Dassesallerdingssoweite

Fahrtstrecken gibt, lässtsichleider

nichtmehr ändern.Die Vertreter

derVereine haben am Verbandstag

mit fast 90 Prozentfür

die Bezirksreform gestimmt –

wir müssen es umsetzen.

Hatsichdas neue Format des

Bezirkspokals bewährt?

Wir haben uns dazu entschieden,

die ersten Runden inden

Altkreisen zu spielen understab

dem Viertelfinale gemeinsam,

um in den ersten Runden lange

Fahrtstreckenzuvermeiden. Die

Resonanz war bislang äußerst

positiv. Die Vereine haben sich

zudem mitknapperMehrheit dafür

ausgesprochen,inallen Runden

bei Unentschieden zukünftig

eineVerlängerungvor einem

möglichen Elfmeterschießen zu

spielen.

Waswünschen Siesichfür die

Zukunft?

Ich hätte gerne einen noch intensiveren

Austausch mit den

Vereinen, unddies aufAugenhöhe.

Ich könnte mir da einen regelmäßigen

Stammtisch in kleinerem

Rahmen vorstellen, jeweilsmit

einoderzweiVereinen

pro Staffel. In lockerer Runde

könnte mansich da über Probleme

austauschen, Verbesserungsvorschlägeeinbringen

oder einfach

nur Anregungen mitnehmen.

Ralf Mangold


22

BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL

Gemischte Gefühle

Hohenlohe wird in derneuen Bezirksliga-Saison weiter mitsechs Teamsvertreten sein.

Davonhat allerdings nur eine Mannschaftwirkliche Aufstiegsambitionen.

Drei Teams

runter, drei

Teamsrauf.

Die Premiere istvorüber,

nun geht es langsam in

Richtung Alltag für die

Bezirksliga Rems/

Murr/Hall. Wasbleibt von der

ersten Saison im Oberhaus des

neuenBezirks?Zunächstmal der

sperrigeName: Rems/Murr/Hall

klingt nicht schön. Zudem hatten

die WFV-Verantwortlichen

erklärt, man wolle bei den neu

zusammengestellten Bezirken

die Namen der ehemaligen Bezirke

nicht mehr verwenden. Das

Ergebnis ist bekannt und erinnert

aneinen Spruchdes ersten

Bundeskanzlers Konrad Adenauers:

„Was interessiertmichmein

Geschwätz von gestern.“

Rein organisatorisch verliefin

dererstenBezirksliga-Saisonsoweit

alles glatt. Sportlich betrachtet

musste der TSV Sulzbach-Laufen

nach zehn Jahren

Bezirksliga wieder runter. Und

aus Hohenloher Sicht gerät der

Blick zurückmit gemischten Gefühlen.

Einerseitshat sichbewahrheitet,

dass es einige sehr starke

Mannschaften aus dem ehemaligen

Rems/Murr-Gebiet gibt.

Einige davon haben auch eine

bessere Finanzlage als die Vertreter

Hohenlohes, andere sind

aber auch mit weniger starken

finanziellen Mittelnerfolgreich.

Unddie Hohenloher? Diehattenmit

dem TSVGaildorf einen

Repräsentanten, deresfast in die

Landesliga geschafft hätte. In der

Relegation knapp gescheitert,

willman in der neuenSaisondie

MissionAufstieg diesmalerfolgreich

in Angriff nehmen.

Unterder Rubrik „positiv“ist

auch die Saison des TSV Obersontheim

zu verorten. Dieser

war stabil inder oberen Hälfte

der Tabellezufinden. Stabilwar

auch der Tura Untermünkheim

unterwegs,allerdingsauf einem

anderen Niveau. Er warrund die

DasBühlertal-Duellzwischendem TSVObersontheim(blauesTrikot) unddem SC Bühlertann wirdes

in der neuen Bezirksliga-Saison nicht mehr geben.

Foto:Rolf Müller

Hälfteder vergangenenSpielzeit

aufRang 10.Das entsprach nicht

wirklich denErwartungen,aber

immerhin waren sodrei Teams

ausdem ehemaligen BezirkHohenlohe

frei vonAbstiegssorgen.

Diese hatten die anderen drei

Hohenlohe-Vertreter, namentlich

der FC Matzenbach, die

Sportfreunde Bühlerzell undder

SC Bühlertann. Alle drei erwischte

esamEnde der Saison.

Matzenbach unterlagimRelegationsspiel

dem TSV Michelfeld.

Dadurch bleibt die Anzahl der

Hohenlohe-Vertreter in der Bezirksliga

Rems/Murr/Hall

gleich, denn als Meister der

Kreisligen A3 und A4 steigen der

VfL Mainhardt und die SGM

Kreßberg auf.

Beim Ausblick auf die neue

Runde fällt auf, dass sich die

meisten Auguren einig sind. An

der Spitze werden exakt die

Teams erwartet, die in der vergangenen

Saison die Plätze hinterMeister

SG Schorndorfplatziert

waren: TSV Gaildorf, TSV

Nellmersbach und SV Allmersbach.

Vermutlich wird mindestens

einer dieses Favoriten-Trios

am Ende der Saison unzufrieden

seinmüssen, da es mitdem Aufstieg

wieder nichts werden wird.

Die Hohenloher Aufsteiger

haben allesamt das Ziel, inder

Liga zu bleiben. Ob es für alle

reichen wird, ist ungewiss.

Schönfür die Region wäre es allemal,

auch,umein größeres Gegengewicht

zuden ehemaligen

Rems-Murr-Teams zubilden.

Wasauf jeden Fall einen Unterschied

darstellt: Die Bezirksliga

istjetzt beiihrer Soll-Größe

angekommen. Spielten in der

Saison 2024/25 noch 18Mannschaften

in dieser Liga, sind es

jetzt nur noch 16. Die Amateurfußballer

habenalso diesmal etwas

weniger Stress, weil vier

Partien wegfallen. Die langen

Fahrtwege indes bleiben bestehen.

Wenn die Aufsteiger Kreßberg

und Urbach aufeinandertreffen,

muss der jeweiligeGastverein

mit mindestens 80 Minuten

Fahrtzeit rechnen, einfach

wohlgemerkt.

Vier Direktabsteiger wird es

geben, bis zu vierweiterekönntendazukommen.

Allerdingsist

daseine theoretische Annahme,

denn in diesem Falle müsste es

so gutwie alle Vertreter Hohenlohes

und des ehemaligen Bezirks

Rems/Murr erwischen. Es

dürfte also nichtzum Horrorszenario

kommen, dass die Hälfte

der Liga absteigen muss. Insofern

sprichtvieles für eine„normale“

Saison.Aufregend wirdes

für die 16 Mannschaften ohnehin

werden. Hartmut Ruffer


BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 23

Trotzdem zuversichtlich

Beim TSVObersontheim gabesinder Sommerpause einige Veränderungen.Das Ziel bleibt

aber,imVorderfeld der Bezirksligamitzumischen.

HINTEN VONLINKS

Spielender Trainer Serhat Ayvaz, Oliver

Wengert, Julian Feil, Michael Däschler,

Thomas Wagner, Sebastian Walzhauer,

Felix Eckert, spielender Trainer Marco

Krause, Betreuer HeikoBauer

VORNE VONLINKS

Luis Immel, Timo Wolz, Timo Mebus,Daniel

Hornung, Dario d’Ariano, Michael Schloßstein,

Jan Moser, Tobias Wieland, Tom

Schlosser

Eine insgesamt gute Saison

liegt hinter dem TSV

Obersontheim. Lange

hielt das Team aus dem

Bühlertal den Kontakt zur Spitzengruppe

in der starken Bezirksliga

Rems/Murr/Hall.

Letztlich sprang Platz 6heraus.

„Die ersten sechs bis acht Mannschaften

warenteilweise ehemalige

Landesligisten und hatten

TSVObersontheim

Trainer: MarcoKrause, Serhat Ayvaz

Tor: Daniel Hornung (22), Dariod’Ariano (37)

Abwehr: Felix Eckert (24),JulianFeil(23),

Daniel Glasbrenner(30), MarcoKrause(29),

Adam Luft (22),TimoMebus(22), Michael

Schloßstein (28), SebastianWalzhauer (23)

Mittelfeld: Serhat Ayvaz(32), Luis Immel

(21), Jonas Köder (25), JanMoser(25),Alexander

Ramenski (22),Thomas Wagner (28),

Oliver Wengert (27), JacobWieland (22), Tobias

Wieland(20),TimoWolz(23)

Angriff: Michael Däschler (30), KaiGraf

(25), LukasKopriva(24), TimOtterbach (29),

TomSchlosser(25), LukasSchmidt (21),DavidWieland

(25)

Zugänge: KaiGraf(Spfr. Bühlerzell),Tim

Otterbach, Jonas Köder (beide TSVObersontheim),Lukas

Kopriva(TSVHessental)

Abgänge: Mark Eiberger(SpvggSatteldorf),

Leon Hadun(Ottendorf/Eutendorf),

Moritz Stephan(SC Bühlertann),Patrik Horvat(TSVCrailsheim),Ahmet

Sakarya(TAHV

Gaildorf),Mathias Glasbrenner,NikoWild,

PabloWild (alle Karriereende)

Saisonziel: Platz4bis 8

Titelfavoriten: Gaildorf, Allmersbach, Nellmersbach

auch dieses Niveau“, verdeutlicht

Marco Krausedie besondere

Qualität dieser neuen Bezirksliga.

Ein, zwei Spieleinder Rückrunde

haben den Obersontheimern

„das Genick gebrochen“,

meint Krause und denkt dabei

zum Beispiel an die 1:2-Niederlage

beim Absteiger Welzheim.

Gegen den späteren Meister

Schorndorfwaren die Obersontheimer

zweimal auf Augenhöhe,

verloren nur 1:2 und 2:3.

Die neue Runde wirdfür den

TSV ein Stück weit wieder eine

Zäsur. Eine große Veränderung

gibt es zum einen auf der Trainerbank,

zum anderen auch in

Vorsaison

6. Platz

(Bezirksliga)

64 Punkte

70:40Tore

der Kaderzusammensetzung.

Das Trainertrio,das bislangverantwortlich

war, ist jetzt nur

noch ein Duo. Marc Schwerin

tritt jetzt kürzer und ist „nur“

noch Abteilungsleiter. Das bedeutet,

dass Marco Krause und

Serhat Ayvaz die Obersontheimer

coachen.

Wasden Kader betrifft,scheinen

nun auch die Letzten der

„goldenen Generation“ endgültig

die Kickschuhe an den sprichwörtlichen

Nagelgehängt zu haben.

Mathias Glasbrenner und

die Brüder Niko undPablo Wild

stehen nur noch im Notfall zur

Verfügung. Mark Eiberger ist

zum Landesligisten Satteldorf,

Leon Hadun spielt bei der SGM

Ottendorf/Eutendorf weiter.

„Wir haben aber auch sehr

viel Qualität dazubekommen“,

sagt Marco Krause. In derOffensive

seider TSVsogar noch breiterund

flexibler aufgestellt. Tim

Otterbach istaus Bühlertann zurück

und dürfte als Sturmspitze

erstmal gesetzt sein,daMichael

Däschler nach einer Knie-OP

wahrscheinlich nochbis zumBeginn

der Rückrunde ausfällt. Kai

Graf kehrte aus Bühlerzell, wo

er zum Stammspieler avancierte,

zurück nach Obersontheim

unddürfteauf dem Flügel fürBelebung

sorgen. Viel hält Marco

Krause auch vonLukas Kopriva,

neuaus Hessental, einemschnellen

Spieler, der auf beiden Flügeln

eingesetzt werden kann. Zudem

werden die Spieler aus der

Obersontheimer Zweiten, die

letzteSaison schon im Kreisder

Ersten waren, weiter auf sich

aufmerksam machen wollen.

„Und der Kern der Mannschaft

steht janach wie vor“,

macht Krause klar: Daniel Hornung

im Tor, Julian Feil und Michael

Schloßstein inder Innenverteidigung,

Thomas Wagner

auf der Sechs, Serhat Ayvaz auf

der Zehn und OliverWengert auf

dem Flügel. „Wir sind immer

noch gut genug, umeine gute

oder sehr gute Saison in der Bezirksliga

zu spielen“, ist sich

Krause sicher. Daher traut er

demneu formierten Team einen

Platzinder oberenTabellenhälfte

absolut zu.

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24

BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL

Junges, hungriges Team

Nach nur einerSaisonist der TSVMichelfeldindie Bezirksligazurückgekehrt.Neu-Trainer

Felix Nierichlomachtdeutlich, dass mandortsoschnell nichtwiederweg will.

HINTEN VONLINKS

Thomas Raab, Leon Scheithauer, Lukas

Amann, Jason Scherf, Elias Beck, Alex

Overcenko, Fabio Maas, Noah Kerscher,

DannySokolis, BenjaminHaag

MITTEVON LINKS

Co-Trainer Apostolos Sokolis, Trainer Felix

Nierichlo, Vorstand Werner Nierichlo, Nico

Nierichlo, Luca Gebert, Nils Göltenboth,

Julian Beck, Hannes Göltenboth, Janick

Lumpp, Justin Flöther, Jonas Amann, Armin

Rösch, Lukas Scheithauer, Torwart-

Trainer Daniel Bareither, Betreuer Enrico

Vater, Co-TrainerMaikLoßner

VORNE VONLINKS

Max Itzinger, Pascal Gamber, Jakob Krockenberger,

Justin Görmann, Tim Kern,

MarioStepper, Philipp Müller,Moritz Braun,

RobinWagner, Joanis Clondaris

Die Sommerpausewar für

die Fußballer des TSV

Michelfeld sehr kurz.

Geradeeinmal dreiWochenhattensie

frei,ehe der neue

Trainer Felix Nierichlo am13.

Juli zum ersten Training bat.

Gerne hätte erseinen Spielern

eine längere Pause gegönnt,

„aber wir mussten es tun, auch

wenn wirnocheinigeBlessuren

von der Relegation pflegen

mussten.“

Der TSV Michelfeld ist nicht

den direkten Wegindie Bezirksligagegangen,

sondern den harten,

steinigenüberdie Relegation.

Drei harte Spiele musste er

gewinnen, ehe die Rückkehr in

die Bezirksliga feststand. Und

Dasalles

spricht klar für

dieBezirksliga.

dort, da lässt FelixNierichlo,keine

Zweifel, gehört der TSVauch

hin: „Wenn wir das Umfeld und

die Infrastruktur betrachten,

dann sprichtdas alles klar fürdie

Bezirksliga.“ Jetzt gehe es darum,den

TSVMichelfeld in dieser

Spielklasse zuetablieren.

Und das mit einer Mannschaft,

die nahezu unverändert

ist, abgesehenvom Trainer.Wobei

auch der wahrlich kein UnbekannterinMichelfeld

ist.Nico

Nierichlo hatdas Amtanseinen

drei Jahrejüngeren Bruder Felix

übergeben. Der war Profi beim

VfR Aalen und dem SSV Ulm

1846, spielte zuletzt beim Oberligisten

TSV Essingen. Jetzt ist

er zurück beiseinemHeimatverein,

„zu dem ich immer Bezug

gehabt habe.“ Im Prinzip kennt

er die gesamteMannschaft, „die

meisten davon schon, als sie

noch Kind waren“, fügt der

32-Jährige mit einem Schmunzeln

hinzu. Aber das tuternicht

ohne Grund: Die Michelfelder

Mannschaft ist eine im Durchschnitt

sehr junge. Die meisten

Spieler sind zwischen 18 und 24

Jahrealt.Und: „Es sind alles Michelfelder

in der Mannschaft“,

wie Co-TrainerApostolos Sokolis

berichtet. Aufdiese Tatsache

sind sie stolz in Michelfeld,

schließlich zeige das auch, dass

die Verzahnung zwischen Jugend

undAktiven hervorragend

Wir wünschen dem TSV Michelfeld

eine erfolgreiche Saison!

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BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 25

TSVMichelfeld

Trainer: Felix Nierichlo,Apostolos Sokolis

Tor: MattiEngel (21), DannyRödel (39), MarioStepper

(25)

Abwehr: JonasAmann (21), David Fritz(23),

Nils Göltenboth (26),Jason Scherf (24), KevinSchmidt

(22)

Mittelfeld: LukasAmann(24), Joannis

Clondaris (19), Niklas Funk (26), PascalGamber(22),LucaGebert

(25), JustinGörmann

(23),Benjamin Haag (26), Max Hanselmann

(22), Manul Huber (25),Tim Kern (25),Jakob

Krockenberger(21), Jerome Loßner(22),Felix

Nierichlo (32), Nico Nierichlo(35), Thomas

Raabe (32),Robin Wagner (20)

Angriff: EliasBeck(25), Justin Flöther (23),

Hannes Göltenboth (24), Noah Kerscher

(22),Alexander Overcenko(32),Johannes

Weißfloch (27)

Zugänge: DannyRödel (SCBibersfeld), FelixNierichlo(TSVEssingen)

Abgänge: Patrick Köhler,LucaHasenmayer

(beide VfBNeuhütten)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavorit: TSVGaildorf

Nurfliegenist schöner:Michelfelder Jubel beimentscheidenden Relegationsspiel gegenden FC

Matzenbach. DerTSV setztsichmit 4:3nach Verlängerungdurch.

Foto:Rolf Müller

funktioniert. „Wir sehen uns als

Familien- und Dorfverein“, unterstreicht

Apostolos Sokolis.

Ein Dorfverein, der aber Ambitionen

hat. Felix Nierichlo

macht unmissverständlich klar,

dass das Ziel ist, die Klasse zu

halten. „Das aber wird kein

Selbstläufer, das ist eine echte

Hausnummer.“

Die finanziellen Mittel, die

manch Rems/Murr-Verein in der

Bezirksliga hat, besitzt der TSV

Michelfeld nicht. Also muss es

anders gehen. Lehrgeld werde

man sicher bezahlen müssen, so

Felix Nierichlo, aber möglichst

wenig.

Der Zusammenhalt innerhalb

der jungen Truppe soll ein Faktor

zum Erfolg sein, aber eben

längst nicht der einzige sein.

Wasdie Art und Weise desTSV

Michelfeld in der Kreisliga A3

ausgezeichnet hatte, war die

spielerische Qualität. Nico Nierichlo

wollte einen gepflegten

Fußball spielen lassen, sein Bruder

schließt an diesem Ansatz

nahtlos an. Deshalb wolle man

sich auch nicht sehr amGegner

orientieren. Es gelte, das eigene

Spiel durchzusetzen,auch gegen

Gegner, die namentlich oder

auch qualitativ besser besetzt

sein mögen.

Vielleicht hilft esdiesbezüglich

sogar, dass ein Großteil der

Mannschaft noch jung ist und

dementsprechend unbekümmert

in die Spiele gehen kann. Die

Jahrgänge 2002 und 2003 sind

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besonders zahlreich vertreten.

„Bei uns spielen diejenigen, die

ausder Jugend herauskommen“,

betont Apostolos Sokolis. Und

das sowohl in der erstenals auch

in der zweiten Mannschaft. Eine

klareTrennungzwischen diesen

beiden Teams gibt esnicht. Es

wirdgemeinsamtrainiert. Lediglichbei

einzelnen Übungen könne

es dazu kommen, dass man

trennt. „Wir machensovielwie

möglich als Gemeinschaft“, beschreibt

Apostolos Sokolis das

Konzept.

Dem hat sich auch Felix Nierichlo

verschrieben, der die vergangenen

sechs JahrebeimTSV

Essingen gespielt hat, mit dem

er 2023 in die Oberliga aufgestiegenist.

„Ich hatteimmer im Hinterkopf,

zurückzukehren“, meint

er. Jetzt habe es gut gepasst, zumalseinBruderdas

Seinige dazu

beitrug, ihn davon zuüberzeugen.

„Es gab schon inden vergangenen

Jahren einige Gespräche“,

meint Felix Nierichlo mit

einem Lächeln.

Bruder Nico freutsich darauf,

jetzt „nur noch“ als Spieler dabei

zu sein. Auch wenn der

Name Nierichlo inMichelfeld

sehr präsent ist, ist esaber keine

One-Family-Show. Alle, egal,

welchen Namensie tragen,wollendazu

beitragen, dassder TSV

sein gestecktes Saisonziel Klassenerhalt

inder Bezirksliga erreicht.

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26

BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL

Der Fokus liegt aufFußball

Nach demWiederaufstiegist derKlassenerhalt dasgroße Ziel beim VfLMainhardt.Dieser

soll durch denstarken teaminternen Zusammenhalterreichtwerden.

HINTEN VONLINKS

Fabian Schlepple, Paul Voland, Simon

Schuleit, Fabian Wohlschläger,Ertan Useinov,

David Schwarz, Jonas Wohlschläger,

MaxTruckenmüller, MichaelSchaffroth.

MITTEVON LINKS

Trainer Irfan Kücükatan, Physio Michaela

Wied, Jakob von Hohenstein, Fabian Möller,

Rico Schift, LukasSchanzenbach, Marko

Schaffroth, Philipp Hägele, Tim

Schwarz, Marco Wied, Sportlicher Leiter

Timo Kühnle.

VORNEVON LINKS

Silas Frey, Taner Useinov, Jannik Moser,

Lenny Schift, Bernhard Holdreich, Markus

Ehnle, Andreas Bonet, Maximilian Thalacker,

Daniel Vogel, Simon Wohlschläger,

VincentLatiano.

InMainhardtist mansich bewusstdarüber,dasseinebesondere

Saison bevorsteht,

nämlich eine besonders

schwierige. „Der Klassenerhalt

in der Bezirksliga wäre höher

einzuschätzen als der Titel in

der Kreisliga A“, unterstreicht

Trainer Irfan Kücükatan, denn

dieBezirksliga Rems/Murr/Hall

sei deutlich stärker als die ehemaligeBezirksligaHohenlohe,

in

der der VfL zuletzt sechs Jahre

lang(2018 bis 2024)gespielthat.

Doch der VfL geht mit viel

Vorfreude diese herausfordernde

Aufgabean, denn er weiß um

seine Stärken. Diese liegen vor

allem imZusammenhalt. „Wir

sind in der vergangenen Saison

gemeinsam durch Höhen und

Tiefen gegangen“, blickt Irfan

Kücükatan zurück. Vonaußen

habe dasvielleichtnichtsoausgesehen,

„aber Endeder Vorrunde

hatten wir viele Ausfälle.

Letztlich war das die entscheidendePhase,die

dieMannschaft

hervorragend gemeistert hat.“

Weil der Zusammenhalt so

gut ist, ist der Trainer auch davonüberzeugt,

dass derVfL sein

Ziel, den Klassenerhalt, erreichen

kann. „Wir müssen eine

starke Saison spielen und von

Verletzungswellen verschont

bleiben. Der Fokus muss auf

Fußball liegen, private Dinge

müssen auch mal zurückgestellt

werden“, fordert der Trainer.

Das hätten alle Verantwortlichen

der Mannschaft nähergebracht,

und diese hätte das auch vollständig

akzeptiert.

DerKader hat

sich nur wenig

verändert.

Im Verein spüre man den

Stolzdarüber.Inder Bezirksliga

spielen zu dürfen, obwohl diese

„ein Draufzahlgeschäft“ sei. „Die

Spieler müssen aufgrund der

Fahrten zu Trainingund Spielen

drauflegen.“

Es kommt nichtvon ungefähr,

dass sich im Kader nur wenig

veränderthat.ZuZeiten desehemaligen

Bezirks Hohenlohewar

MainhardtRandgebiet,nachder

Reform liegt der Luftkurort zwar

zentraler, dennoch liegt der Fokus

zumeist auf den einheimischen

Spielern.

Aus der eigenen Jugend

kommt Lenny Schift, dem Irfan

Kücükatan einen „sehr hohen

Stellenwert“ zuschreibt. Dieser

habe dieQualitäten, sich biszum

Saisonbeginn einenStammplatz

zu sichern. Ein Zugang von außerhalb

ist Andreas Bonet. Der

Torhüter spielte zuletzt beim

TSV Pfedelbach. „Mit ihm hatten

wir schon länger Kontakt,

schön, dass es jetzt geklappt

hat.“ Bonetsoll sich mitMarkus

Ehnle einen Konkurrenzkampf

liefern. „Wir brauchen zwei gute

Torhüter als Rückhalt.“

Zudemverstärkendie Brüder

Ertan (18) und Taner Useinov

(28) den VfL. Ertan Useinov

kommt vonder SSVHall,giltals

Perspektivspieler,der aberauch

schnell den Sprung in die Startelfschaffen

kann.BruderTaners

Spielweise sei „großartig“, so

der Trainer. Man habe bei den

Zugängen darauf geachtet, „dass

deren Eigenschaften dem Team

weiterhelfen“. So will der VfL

Vorsaison

1. Platz

(KreisligaA3)

59 Punkte

71:23 Tore

Mainhardt das Unternehmen

Klassenerhalt erfolgreich bestreiten.

Hartmut Ruffer

VfLMainhardt

Trainer: Irfan Kücükatan

Tor: AndreasBonet (22),MarkusEhnle(31),

BernhardHoldreich (39),NicoWeidner (23)

Abwehr: PhilippHägele(32), Michael

Schaffroth (29),Kai Schlauch (27), Simon

Schuleit (19),Tim Schwarz(21), Max Truckenmüller(28),

Ertan Useinov(18), Paul Voland

(29),JonasWohlschläger (25),Simon Wohlschläger(22)

Mittelfeld: Benjamin Bader(24), Silas Frey

(20),Jakob Hohenstein (22), JannikMoser

(20),MarkoSchaffroth (27), LukasSchanzenbach

(22), LennySchift(19), RicoSchift

(22), Fabian Schlepple (28),Maximilian Thalacker(23),

Daniel Vogel(30), Marco Wied

(22)

Angriff: Vincent Latiano (28),David

Schwarz(21),Taner Useinov(28), Fabian

Wohlschläger(28)

Zugänge: AndreasBonet (TSV Pfedelbach),

Ertan Useinov(SSVHall), TanerUseinov

(TürksporDitzingen), LennySchift(eigene

Jugend)

Abgang: Jonathan Schweizer(Karriereende)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: TSVGaildorf, SV Allmersbach


Zusammen zumTitel

BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 27

DerGSV Waldtann und dieSportfreunde Leukershausen-Mariäkappelgewinnenals

SGMKreßberggleichimerstenJahrdie Meisterschaft in der KreisligaA4.

Das muss gefeiert werden:Die SGMKreßberg steigt alsMeister derKreisligaA4indie Bezirksligaauf.

Foto:Gunther Beck

Gleich im ersten Jahr

nach dem Zusammenschlussdes

GSVWaldtann

und der Sportfreunde

Leukershausen-Mariäkappel

zur Spielgemeinschaft

Kreßberg durfte gefeiert werden:

Mit einem Punkt Vorsprung

vorder SGMAltenmünsterVfR/

ESV und dem FC Honhardt

krönten sich die Kreßberger

zum Meister in einer bis zum

letzten Spieltag sehr spannenden

Kreisliga A4Rems/Murr/

Hall. „Die Saison ist super gelaufen.

Nachdem wir als Saisonziel

denPlatz 1bis 3ausgegebenhatten,

konnten wir mit dem Meistertitel

das Maximalziel erreichen“,

freut sich Trainer Ralf

Wacker –und auch darüber,„wie

schnell sich die ehemaligen Rivalen

zusammengefundenhaben

und eine geschlossene Einheit

wurden“. Nach derHinrunde lag

die SGM Kreßberg nur auf

Platz 6, acht Punkte hinter dem

Tabellenführer SSV Stimpfach.

In der Rückrunde verlor die

SGM dann nur zweimal, holteelf

Siege und letztlich den Titel.

Für die Mannschaft von Ralf

Wackerwirdesals Aufsteiger in

die Bezirksliga „wichtig sein,

sehr schnell inder Liga anzukommen“,

wie es der Trainer

formuliert. Er geht optimistisch

in die Saison. „Nachdem der

Großteil unserer Mannschaftin

der Vergangenheit bereits Bezirksligaerfahrung

sammeln

konnte und einige Spieler auch

schon höherklassig gespielt haben,

schätzen wir einen einstelligen

Platz als realistisch ein.“

Waldtann spielte 2022/23 und

2023/24 inder Bezirksliga, Leukershausen

von der Saison

2019/20 bis 2022/23.

Unterstützungerfährt Wacker

dabeivon einem neuenCo-Trainer,

der auch als Spieler die

Mannschaft immens verstärken

Noah Krieger

kommtaus

Oberligazurück.

wird: Noah Krieger kehrt vom

Oberligisten FSVHollenbachzu

seinen Wurzeln zurück und

spielt nun mit seinen Brüdern

Elia, mit 27Toren bester Torjägerder

A4, und Luca zusammen.

„Es freut uns, dass er als spielender

Co-Trainer seine Qualitäten

und Erfahrungen,sowohl auf als

auch neben dem Platz einbringt“,

sagt Ralf Wacker, der

sich noch über eine weiterePersonalie

sehr freut: ThomasWenzel,

Wackers Trainer-Vorgänger

beim GSVWaldtann, fungiert als

sportlicher Leiter. Durch seine

Erfahrung und Expertise im Orga-Bereich

sei man in der Zukunft

noch professioneller aufgestellt,

so Ralf Wacker.

Verzichten musserallerdings

auf Mittelfeldmotor Sven Herderich,

den Wacker als absoluten

Kämpfer beschreibt. Dieser

muss berufsbedingt sein Hobby

zurückstellen, bleibt aber als Abteilungsleiter

desGSV sehr nahe

an der Mannschaft. Zusätzlich

geht Tobias Labusgaals Co-Spielertrainervon

Bord,erverbringt

mehr Zeitmit seiner Familie und

den zwei Kindern.

Zweiter Neuzugang neben

Noah Krieger ist Stürmer Yannic

Müller vom TSV Crailsheim

II, der auch schon Einsätze

in der Landesliga hatte. Wacker

hofft,dassdieser die nächsten

Schritte machen kann.

„Yannic istein junges Talent,das

uns menschlich, qualitativ und

auchinder Breiteweiterbringen

wird“,ist Ralf Wacker überzeugt.

WeiteAuswärtsfahrten

In einer starken Bezirksliga

Rems/Murr/Hall sieht der Kreßberger

Trainer den TSV Gaildorf,

den TSVNellmersbach und

den SV Allmersbach „ganz vorne.

Sie haben eine tolle Saison

gespielt und sich punktuell

nochmals verstärkt.“ Die Fans

der SGM müssen weite Fahrten

zu AuswärtsspieleninKauf nehmen

–nach Schwaikheim sind es

zum Beispiel einfachgut 120Kilometer.

Joachim Mayershofer

SGMKreßberg

Trainer: Ralf Wacker (seit 2023)

Tor: DominikLabusga (32), Nino Scherz(21),

JonasSchmidt(22)

Defensive: AndreasFohrer (35), Marc Helmel(22),

JonasHörner (31), SimonKeith

(30),Patrick Kujat(23), Luca Neuppert (23),

Ilie-Alin Nicolaescu (30),MarcSeibold (22),

GeorgSinger(30),AlessandroZaiser (26)

Offensive: YannicMüller(21), NicoBäuerle

(26), MarcoDäschner (28), Moritz Hofelich

(23), KevinKeller(21), Thomas Kreidl(27),

Elia Krieger(23), Luca Krieger(21), Noah Krieger(24),

Niklas Reuter (23), Jonathan Röck

(28), LeanderSarnowski (20), Alexander

Schmieg (28), JannikStrehle(28)

Zugänge: Noah Krieger(FSVHollenbach,

YannicMüller(TSVCrailsheimII)

Abgänge: Sven Herderich, Tobias Labusga

(beide Karriereende)

Saisonziel: schnellinder Liga ankommen,

einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: TSVGaildorf, TSVNellmersbach,

SV Allmersbach

Vorsaison

1. Platz

(KreisligaA4)

55 Punkte

67:34Tore


28

BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL

Sind aller gutenDinge drei?

DerTSV Gaildorflandetezweimal auf demzweiten Rang derBezirksliga. Im drittenAnlauf

soll nun derAufstiegindie Landesligaher.Ein Grund dafür istder bestehende Kader.

HINTEN VONLINKS

Robin Fritz, Pascal Carle, Leon Koppenhöfer,

TanerTokalakoglu,Aytac Uysal, Labinot

Gashi,Hendrik Franken,ViktorSolodkyi

MITTEVON LINKS

Trainer Sebastian Hägele, Spielertrainer

Philipp Kees, Trainer Fatih Taskin, Max

Häusinger,FinnKuhr, TomBerger, TimSpillmann,

Julian Ammon, Serkan Uygun, Torwart-Trainer

Mike Straube,Marius App

VORNE VONLINKS

Angelo Tulino, Markus Schaile, Benjamin

Korff, Jonas Goldmann, Paul Dreiling, Liburn

Memeti, Marco Lutz, Marco Egger. Es

fehlen:BünyaminZorlu,LucaSchönwälder

undTorwart-Trainer Nikolaos Koukaras

Lenkrad statt Beifahrersitz

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BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 29

Als historisch konnte

man in der Schenkenstadt

Gaildorf den Bezirksliga-Einzug

in der

Saison 2021/22 bezeichnen, als

der TSV Gaildorf Meister der

Kreisliga A1Hohenlohe wurde.

Dem folgtenebensogeschichtsträchtigeSpielzeiten

–und auch

die jüngste geht in die Annalen

ein, denn zumerstenMal in der

Vereinschronik bestritt die Elf

vomKocherufer einRelegationsspiel

um den Einzug in die Landesliga.

2023/24 war der TSV

zwar auch Vizemeister geworden,

doch gabesindieser Spielzeit

aufgrund der Bezirksreform

keine Relegationsspiele. Erneut

historisch hätteesdann in Winterbach

werden können, doch

die Elf des scheidendenTrainers

YasarUysal verlor gegenden SV

Kaisersbach mit 2:3.

Zu notieren dabei ist: Der entscheidende

Treffer für Kaisersbach

fiel inder Schlussphase,

Kaisersbachs Doppel-TorschützeTim Schneidereitjubelt, Gaildorfs KapitänRobin Fritz ahnt Übles.Als

Vizemeistererlebt manbeimTSV Gaildorfinder letztenSpielzeit nurseltenNiederlagen. Umso bitterer

wardas 2:3inWinterbach in der Landesliga-Relegation.

Foto:KassandraRauch

TSVGaildorf

Trainer: PhilippKees, SebastianHägele, Nikolaos

Koukaras,MikeStraube

Tor: Paul Dreiling, Jonas Goldmann, Nikolaos

Koukaras

Abwehr: Julian Ammon, Pascal Carle,Robin

Fritz, Benjamin Korff,FinnKuhr,LiburnMemeti,LucaSchönwälder,Tim

Spillmann, Taner

Tokalakoglu, JanZauner

Mittelfeld: TomBerger, MarcoEgger,Hendrik

Franken, Max Häusinger,LeonKoppenhöfer,Marco

Lutz,MarkusSchaile,AngeloTulino,

BünyaminZorlu

Angriff: LabinotGashi,PhilippKees, Viktor

Solodkyi, SerkanUygun,Aytac Uysal

Zugänge: Finn Kuhr (SVKaisersbach),Bünyamin

Zorlu (SSVSchwäbisch Hall),Tom

Berger(SV Oberensingen), LabinotGashi

(VfR Murrhardt)

Abgänge: keine

Saisonziel: direkter Aufstieg

was ein Phänomen ist und war,

welches die Uysal-Elf in der Bezirksliga

schon begleitet hatte.

Im Angriff warsie enorm dominant

und mit dem Ligabestwert

von112 Torenextremgefürchtet.

Defensiv kassierteGaildorfallerdings

53Gegentore –das kostete

den TSV letztendlich sogar

die Meisterschaft, die sich die

SG Schorndorf holte.

DieBalancebleibtwichtig

Einmal mehr zeigt ein sportliches

Sprichwort –inder Regel

eher beim American Football

oder beim Basketballangewandt

– seine Bedeutung: „Offense

wins games, defense wins championships!“

–also:„Die Offensive

gewinnt Spiele, die Defensive

gewinnt Meisterschaften.“

Freilich ist man beim TSV

Gaildorf trotz der Relegationsniederlage

zufrieden mit dem

Abschneiden der eigenen Elf.

„Sehr sogar“, findet Gaildorfs

Fußball-Denkfabrik Giuseppe

Tulino. Und nicht nur, weil am

Ende der zweite Rang heraussprang

und Gaildorf damit der

besteVertreter Hohenlohes war,

sondern auch wegen mancher

Partienimfremden Rems-Murr-

Bezirk. „Richtig präsent sindmir

das Hinspiel inNellmersbach

und das Hinspiel in Schorndorf

Vorsaison

2. Platz

(Bezirksliga)

75 Punkte

112:53Tore

geblieben. Wir sind als Underdog

hingefahren und haben beide

Spiele souverän für uns entschieden.

Spätestens dann war

unseren Spielern klar, dass wir

mit viel Fleiß und Wille doch

eineRolle in der starkbesetzten

Liga spielen.“

Zwei böse Klatschen

Natürlich gab es in der langen

Saison auch manche Schattenseiten

–zum Beispiel die Spiele

gegenden SV Allmersbach,den

später Viertplatzierten. InAllmersbach

gab es eine böse

0:6-Packung, und den Saisonauftakt

hatte der TSV Gaildorf

gleich mit einer 2:6-Niederlage

gehörig versemmelt –das war

damals der andere Willkommensgruß

aus Rems-Murr.

Immerhin schüttelte die Uysal-Elf

diese Pleite ab und stei-

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30

BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL

gertesichfrüh.Beweis dafür ist

hier etwa das von Tulino erwähnte4:2

beim späteren Meister

Schorndorf.

Mehr jammern möchte man

am Kocherufer indessen nicht,

„das wäre nur Jammern auf

höchstem Niveau“, so Tulino,

der dieerste Spielzeit im neuen

BezirkRems/Murr/Hallstolz ad

acta legen kann.

Derdirekte Aufstieg soll’ssein

Die nun anstehende Saison findet

unter einer neuen Mission

statt. Wollte maninden TSV-Katakomben

im letztenJahrmit der

eigenen Qualität kokettierenund

unter dem Radar bleiben, geht

das heuer nichtmehr durch. Und

Tulino macht auch unmissverständlich

klar, was das Ziel ist:

„Nach zweiJahren Vizemeisterschaft

forcieren wir jetzt, es direkt

zu schaffen.“ Und so sagt

man, dass man Meister werden

will, ohne das „M-Wort“ in den

Mund zunehmen.

Was überheblich klingen

kann, fußt beim TSV Gaildorf

sachlich beäugtauf gutenGründen.

Derwesentliche Grund ist,

dass die Mannschaft keine Abgänge

verzeichnet und darüber

Zeiten

ändern sich...

Tradition

besteht.

Finn-FabianKuhr istzuHause.ImOktober2020gegen Bitzfeld haut

er sich in jeden Ball, Gaildorfsiegt 3:0.

Foto:MichaelBusse

hinaus Qualität hinzugewonnen

wurde. Herausheben will Fußball-Hirn

Giuseppe Tulino

selbstverständlich keinen Akteur

besonders, „Fußball ist und

bleibt einMannschaftssport, und

unserer Ansicht nach sind alle

Spieler gemeinsam gefordert.

Zumal unsere jungeMannschaft

doch recht viel Erfahrung aufweist.“

Derverlorene Sohn

Dennoch hatein Neuzugang eine

Besonderheit, denn nach langem

Baggern und Flirten gelang es

denSchenkenstädtern,Finn-Fabian

Kuhr zurück in dieKocherstadt

zuholen.

DasGaildorferEigengewächs

verließ den TSV im Sommer

2023 gen Kaisersbach zum Landesligisten.Der

galligeund energische

Kuhr absolvierte inder

Landesliga stolze 54Spiele in

zwei Spielzeiten, wobei ihm sogar

auch noch zehn Tore und

vier Vorlagen gelangen. Aufbeides

wird es den TSV-Verantwortlichenweniger

ankommen,

Finn-Fabian Kuhr ist eher jemand,

der in Sachen Stabilität,

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benötigt und eingesetzt

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BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 31

LangeGesichter und Wehklagen in Winterbach auf neutralemPlatz: Gegenden SV Kaisersbachverpasstder TSVGaildorfdurch ein2:3

denEinzug in dieLandesliga. Nach zwei Fast-Aufstiegensollesnun direktklappen –sicher istsicher.

Foto:KassandraRauch

wird –für Tore müssen die Altbewährten

sorgen.

Einer davonist der Oberroter

Philipp Kees: In der Saison

2023/24vom SV Kaisersbach gekommen

und quasi Finn-Fabian

Kuhr die Klinkeindie Hand gegeben,

avanciertedas sympathische

Kraftpaket schnell zum

Leistungsträger und teils auch

Kein langes Gesichtbei Gaildorfs

neuem Trainer Philipp Kees,

dessen Heimatverein der FC

Oberrotist. Foto:MichaelBusse

zur Lebensversicherung derKocherstädter.Bislang

schossKees

in 57 Pflichtspielen 50Tore und

bereitete 30 vor–80direkte Torbeteiligungen

in zwei Jahren

sind ein Wert, der eigentlich seinesgleichen

sucht, was inGaildorf

aber nicht der Fall ist.

Tore,Tore, Tore

Kees’ Torhungertopptegar SerkanUygun

(letzteSaison 29 Tore

und 28Vorlagen in 34 Spielen),

aber auch Viktor Solodkyi (13

Tore und 17Assists), Hendrik

Franken (15und 9) oderauch Angelo

Tulino(10 und 10)schossen

Tore im zweistelligen Bereich.

Es gibt Teams, die hätten wenigstens

gerne einen davon auf

demSpielberichtsbogenstehen.

Philipp Kees tritt indieser

Saison in die Fußstapfen Yasar

Uysals, denn der Rottäler wird

vomspielenden Co-Trainer heuer

zumCheftrainer. Ihmwirdein

in Gaildorf Bekannter zur Seite

stehen, was sich als cleverer

Schachzug erweisen kann: Sebastian

Hägele. „Mit Philipp und

Basti haben wir für diekommende

Saison ein neues Trainerteam,

das auf den modernen Fußball

setzt und diesen lebt“, erklärt

Tulino. Und dass amEnde der

Aufstieg in die Landesliga herausspringen

soll, ist bekannt.

Vieles war

letzte Saison

bereits sehr gut.

„Vieles warinder letzten Saison

bereits sehr gut. Wir versuchen,inder

kommendenSaison

natürlich daran anzuknüpfen

und uns weiter zu verbessern“,

erwartet Tulinovom neuenDuo.

Die Zielsetzung ist öffentlich,

die Tormaschinerie immernoch

in den Jerseysdes TSV, das Trainerduo

startet mit viel Kredit.

Bleibt abzuwarten, wie Offensivmann

Philipp Kees als neuer

Trainer das Hauptproblem der

Schenkenstädterinden Griff bekommt:

zu viele Gegentore, und

diese gerne auch erst spät oder

garsehr spät.Sicher spieltKees’

Trainer-Kompagnon Sebastian

Hägele dort aucheine gewichtige

Rolle.

Stabilität istgefragt

Als Analyse-Profi erkennt der

Gaildorfer vielleicht Dinge, die

andereerstgar nicht sehen oder

auchsehen wollen. Schafftesder

TSV Gaildorf, den attraktiven

Hurra-Fußball in seriöse Auftritte

zur richtigen Zeit umzumünzen,

wird es die Konkurrenz

schwer haben. Ein Feuerwerk

muss nicht immer abgebrannt

werden. Dieses hebt man sich

auch gerne mal für besondere

Momente auf... Michael Busse


32

BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL

Kein Lehrgeld mehr

Beim Tura Untermünkheim hatman sich dievergangeneSaisonetwas einfacher

vorgestellt.Jetzt geht manmit verstärktemKader undvielVorfreude insneue Spieljahr.

HINTEN VONLINKS

Niklas Schmid, Benjamin Hoffmann, Janik

Pfeifer, Jannis Kronmüller, Alessio Bühler,

Marco Pfauser, Tim Baumann, Samuel

Weidner, Robin Burkert

MITTEVON LINKS

Boris Nzuzi, Timo Brenner, Alex Dreiling,

Physio Julian Kleiner, Betreuer Oliver Rößler,SportlicherLeiter

PatrickPröllochs, Betreuer

Enzo DiVivo, Abteilungsleiter Nico

Pfauser, Trainer Joscha Balle, Janik Koppenhöfer,Johann

Bullinger,Manuel Traub

VORNE VONLINKS

Timo Hanselmann, MarcFeinauer,Pascal

Abele, Marcel Bauer, Kevin Alankus,Sven

Schneider, Lars Krenkler,MarkusDiether,

Jonas Diether

Eine komplett gerade Linie:

Dies ist grafisch betrachtet

der Saisonverlauf

des Tura Untermünkheim

seit dem 16. Spieltag

der abgelaufenen Saison. Seitdem

bewegte sich der Tura in

der Tabelleder Bezirksliganicht

mehr.Erbliebwie festgetackert

auf Rang 10. Mal hatte er mehr

Abstand zur Abstiegszone

(meistens), mal weniger (selten).

Mit dem Abschneiden sei

man insgesamt „zufrieden“, so

Abteilungsleiter Nico Pfauser,

„mehr aber auch nicht.“

Beim Tura hatte man sich im

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Vorfeld etwas mehr ausgerechnet.„Vielleichtsindwir

zu optimistisch

in die Saison gegangen“,

meint Trainer Joscha Balle.

„Da warenwir abernichtdie

einzigen.“ Die Spielweise der

Rems/Murr-Teams –das mussten

alle Hohenloher feststellen

–ist eine andereals die, dieman

aus der Bezirksliga Hohenlohe

gewohnt war.

„Es ist etwas anderes, wenn

man gegen Schornbach und gegen

Sokol Kacani spielt.“ Der

41-jährige ehemalige Profi steht

diesbezüglich exemplarisch dafür.

Allerdings stellt Joscha Balle

auch klar: „Wir haben sehr viel

gelernt.“

Mit anderen Worten: Das

Lehrgeld ist gezahlt. „Die Jungs

wissen jetzt, wasesbraucht, um

Spiele zu gewinnen.“ Dashat der

Tura auchschon in der Rückrunde

der vergangenen Saison gewusst.

Nach mageren 19 Punkte

in der Hinrunde, holte ernach

dem Jahreswechsel 28 Zähler.

Manhabeeiniges ausprobiert

undwisse nun, wasfunktioniert,

beschreibt Joscha Balle den Prozess

der vergangenen Saison.

Jetzt gelte es, das, was funktioniert

hat, „auch aufdie Straße zu

bekommen“.

Damit dasgelingt,hat sich der

Tura Untermünkheimverstärkt.

Fünf Neue hat ergeholt, dem

steht lediglich ein Abgang gegenüber.

Firat Doganay hat sich

der SSV Schwäbisch Hall angeschlossen.„Er

wollteeseine Liga

Vorsaison

10.Platz

(Bezirksliga)

47 Punkte

68:69 Tore

höher probieren“, berichtet der

spielendeTrainer Timo Brenner.

Sieben Tore schoss Firat Doganay

inder vergangenen Saison.

Diese Marke sollte einer erreichen,

der aus der Oberliga

Tura Untermünkheim

Trainer: Joscha Balle

Tor: Marcel Bauer (25), Sven Schneider(29)

Abwehr: PascalAbele (31),TimoBrenner

(27),Johann Bullinger (26), AlexanderDreiling

(29),Timo Hanselmann, MarcoPfauser,

(31), Manuel Traub(27)

Mittelfeld: Kevin Alankus (27),MarkusDiether(33),MarcFeinauer

(26),Benjamin

Hoffmann (33), Janik Koppenhöfer(28), Jannis

Kronmüller (31), BorisNzuzi(33), Niklas

Schmid (21),Florian Weidner (25)

Angriff: Tim Baumann(29),Alessio Bühler

(26),Robin Burkert(24), Jonas Dietscher

(24),Janik Pfeiffer (26), Samuel Weidner

(21)

Zugänge: NiklasSchmid (TSV Ilshofen),Robin

Burkert (SVTüngental), JanikPfeiffer

(TSV Crailsheim), Boris Nzuzi (FSV Hollenbach),ManuelTraub

(TSV Michelbach/Bilz)

Abgang: Firat Doganay(SSVSchwäbisch

Hall)

Saisonziel: besser alsinder Vorsaisonabschneiden

Titelfavoriten: TSVSchornbach, TSVGaildorf,SVAllmersbach


BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 33

Einlaufen aufs Feld:Der Tura Untermünkheim(links)beimHeimspiel gegenden FC Matzenbach(Endstand 5:0)

Foto:Rolf Müller

zum Tura gekommen ist: Boris

Nzuzi. Zwar ist er mit 33 Jahren

schon im fortgeschrittenenFußball-Alter,aber

fußballerisch immernochauf

hohemNiveau. Zudem

dürfte erauch einer derjenigen

sein, die für gute Stimmung

in der Kabine sorgen. Er

kündigte jedenfalls lachend an,

zur Not auch im Ü32-Team des

Tura auszuhelfen. DieBezirksliga-Mannschaft

sei „ein geiles

Team“.

Zudem hat man zwei Untermünkheimer

zurückgeholt. Janik

Pfeiffer hat die vergangenen

zwei Spielzeiten beim Landesligisten

TSV Crailsheim verbracht.

Dort kam erbei 28 Einsätzen

in der vergangenen Saison

auf je sieben Tore und Vorlagen.

Bei der Spielervorstellung

entlockte Kevin Hornung dem

24-jährigen Robin Burkert eine

schöne Anekdote. Burkert, vom

SV Tüngental zurück zum Tura

gekommen, berichtete davon,

dass AbteilungsleiterNicoPfauser

inden vergangenen Jahren

immer wieder angerufen habe,

um Burkert von einer Rückkehr

zu überzeugen. Jedes Mal sagte

Robin Burkert ab, sodass Nico

Pfauser resignierte. „Den rufe

ich jetzt nicht mehr an.“

Denrufeich

jetztnicht

mehr an.

Tatsächlich klingelteerstmals

nach der Saison 2024/25 Robin

Burkerts Telefon nicht. Ausgerechnet

jetzt aber war der Angreiferbereit,

wieder in Schwarz

und Weiß aufzulaufen. Also

wählte erPfausers Nummer.

Es kommt nicht vonungefähr,

dass Ex-Turaner wieder „in der

Heimat“sind.„Es istunser Ziel,

möglichst viele Turaner wieder

zu uns zuholen“, erklärt Joscha

Balle.

Keine Untermünkheimer Vergangenheit

hat Manuel Traub.

Der Abwehrspieler kommt vom

TSV Michelbach/Bilz, hat dort,

abgesehen von einer Saison in

Rieden, seine gesamte Fußballzeit

verbracht. Jetzt seierimperfekten

Alter, um etwasNeues zu

machen, erklärte er seinen

Wechsel. Natürlich spiele es

auch eine Rolle,dassder Tura in

der Bezirksliga spielt und damit

eine Ligastufehöher als derTSV

Michelbach/Bilz.

Mit Niklas Owen Schmid hat

maneinen weiteren Zugang,der

Landesliga-Erfahrung besitzt. Er

kommt vom TSV Ilshofen.

So ist der Kader des Tura Untermünkheim

nicht nur breiter

aufgestellt als in der Vorsaison,

fast alle Zugänge haben zudem

schon auf höherem Niveau gespielt.

Entsprechend ist man optimistisch,

dassman in der neuen

Saison sich nichtsehr mit der

Abstiegssituation auseinandersetzen

muss.

Fürdie vorderen Rängedürfte

es nicht reichen, dafür sind

manch Vereine aus demehemaligen

Rems/Murr-Bezirk zu(finanz-)stark.

Aber eine vergleichsweise

ruhige Saison in

der oberen Hälfte spielen –das

können sie sich beim Tura Untermünkheim

gut vorstellen.

Joscha Balle sagte inder vergangenen

Runde. „Im Grundentscheiden

wir jedes Spiel.“ Der

Tura war spielerisch so unterwegs,dasserPartien

unnötig aus

der Hand gegeben hat, seltener

zu seinenGunsten gebogen hat.

Jetzt sollen sich die Vorzeichen

umkehren. Hartmut Ruffer


34

TORJÄGERLISTE

Torjägerliste Bezirk Rems/Murr/Hall Saison 2024/25

Oberliga Baden-Württemberg

KreisligaA2Rems/Murr/Hall

KreisligaB4Rems/Murr/Hall

VerbandsligaFrauen

1. FabianEisele Großaspach 36

1. Aljoscha Schäffner FV Sulzbach/Murr 27

1. Niklas Lösch TBBeinstein II 40

1. ClaraLorenz SV Jungingen 20

2. Mert Tasdelen Großaspach 16

2. Marcel Weishäupl FSV Weiler/Stein 25

2. MarkoMemmler VfLWinterbach II 33

2. MelanieGeiselhart SVAlberweiler 19

3. PedroMorais TSG Balingen 15

3. Alexander Bretzler TSVAlthütte 24

3. Stefan Konzmann TV StettenII 23

3. Teresa Böpple VfBStuttgart II 11

3. Alexander Aschauer Normannia Gmünd 15

9. Jannik Paxian SK Fichtenberg 17

5. Jana Ebert SpvggSatteldorf 9

VerbandsligaWürttemberg

1. JanikMichel FC Holzhausen 38

2. Cristian Giles

Sanchez

Türkspor

Neckarsulm

28

3. SimonDilger SSVEhingen-Süd 24

14. Benjamin Kurz Spfr.SchwäbischHall 10

Landesliga1Württemberg

1. Marcel

Zimmermann

FSVWaiblingen 23

2. Laurin Stütz SKV Rutesheim 21

3. Luis Miksic FV Löchgau 19

3. PatrickSirch GSVPleidelsheim 19

5. LukasLindner TSVIlshofen 18

10. Dennis Koch SSVSchwäb. Hall 15

10. Baris Yerlikaya Spvgg Satteldorf 15

12. Michael Eberlein Spvgg Satteldorf 13

BezirksligaRems/Murr/Hall

1. PasqualeSiena TSV Schmiden 32

2. Sokol Kacani SG Schorndorf 31

3. PhilippKees TSV Gaildorf 29

3. FabianKeinath TSV Rudersberg 29

3. SerkanUygun TSV Gaildorf 29

10. Serhat Ayvaz TSV

Obersontheim

10. PhilippKrupp Spfr. Bühlerzell 17

14. Michael Kranz FC Matzenbach 16

16. Hendrik Franken TSV Gaildorf 15

KreisligaA1Rems/Murr/Hall

1. Ahmet Alabas POESAnagennisis

Schorndorf

2. Meridon

Samahodaj

VfR

Birkmannsweiler

3. Denis Dejanovic Spvgg

Rommelshausen

17

29

27

26

KreisligaA3Rems/Murr/Hall

1. MauriceSchmiedt SVRieden 21

2. Fabian

Wohlschläger

KreisligaB1Rems/Murr/Hall

1. Berkant Salman ASGI Schorndorf 29

2. Vily Toukam SF Höfen-Baach 26

3. Pascal Frenz TSVSchlechtbach 22

KreisligaB2Rems/Murr/Hall

1. Yusuf Dik FC Viktoria

Backnang

35

2. Rainer Manz SKGErbstetten 27

3. SamedHaber FC Viktoria

Backnang

VfLMainhardt 19

3. Niklas Funk TSVMichelfeld 14

4. Niklas Häusinger SV Gründelhardt 13

4. Dominik Neumann SVTüngental 13

4. Jannis Schierle TSV Ilshofen II 13

KreisligaA4Rems/Murr/Hall

1. Elia Krieger SGM Kreßberg 27

2. JohannesDenk SSVStimpfach 22

3. Fabian Karmann SV Brettheim 18

4. Fabian Rau FCHonhardt 17

5. Markus Wilhelm Spvgg Hengstfeld 16

6. Görkem Aladag SGMAltenmünster 15

6. JanWagner TV RotamSee 15

8. Alexander Lemmer TSG Kirchberg 14

22

KreisligaB3Rems/Murr/Hall

1. Marius Jäger SGWeinstadt II 27

2. Nick Albeck TSVSchornbach II 26

3. LinusBenz TV OeffingenII 23

3. Jens Dinkel SV Kaisersbach II 23

KreisligaB5Rems/Murr/Hall

1. Nico Müller SG Oppenweiler II 23

2. Julian Krämer SG Oppenweiler II 20

3. KevinFlatau SV UnterweissachII 18

KreisligaB6Rems/Murr/Hall

1. Vasile Alexandru SpvggUnterrot 31

2. Serhii Rusyn TSV Sulzdorf 26

3. Patrik

Kinderknecht

SGMOttendorf/

Eutendorf

20

3. Ibrahim Messaoudi TSVSulzdorf 20

5. Phillip Biss SCBibersfeld 15

5. JakobKämmerling SGMSulzbach-Laufen II/

Gschwend

5. Dominik Schön SGM Ottendorf/

Eutendorf

8. Salmin Petak TSV Sulzdorf 13

8. Maximilian

Reissner

SGMOttendorf/

Eutendorf

8. Tobias Wolfrum SV Gailenkirchen 13

KreisligaB7Rems/Murr/Hall

1. Danut-Gheorghita

Esanu

15

15

13

SC Wiesenbach 23

2. Andreas Hubert TSVGerabronn 21

3. Maximilian Flux SGMTiefenbach/

Goldbach

20

4. BeniaminApetrei SC Wiesenbach 16

5. SimonLober TSVBraunsbach 13

5. IanProbst SGM Jagstheim/

Onolzheim

5. Sascha Sackreuter SGMTiefenbach/

Goldbach

8. Cris Dumalski TSVGerabronn 11

8. Mervin Hahn SVWestgartshausen

8. Anton Walber TSVGerabronn 11

8. Fabian Wernau TSVBlaufelden 11

8. Joel Mezger TSVCrailsheim II 11

13

13

11

10. Sonia Munz SpvggSatteldorf 8

Landesliga 1Frauen

1. Sabrina Trampitsch SGM Wendlingen 32

2. SabrinaMulke TV Jebenhausen 25

3. Maja Zadro TSV Münchingen II 17

13. FranziskaWüstner SGMCrailsheim 10

Regionenliga1Frauen

1. InaSteinmetz TGV

Dürrenzimmern

2. Nisane Gezer SVHeilbronn/

Leinbach

38

35

3. SelmaMahmutovic SV Leingarten 30

4. JasminPilz SGMRieden 22

8. AlinaKnopf SGMBlaufelden 13

Bezirksliga2Frauen

1. SoniaMunz SGMTiefenbach/

SatteldorfII

25

2. Chiara Haack FCCreglingen 12

3. Emily Bantel TSVPfedelbach 10

5. AlisaKleinert SGMCrailsheimII 8

6. Leni Schierle SGMIlshofen 7

KreisligaAFrauen

1. LeaSchäfer SK Fichtenberg 16

2. LarissaSchumm SGM Sulzdorf/Hall 15

3. CarolinGrund SGMNeuensteinIII 11

3. ElisaSchumacher SGMSulzdorf/Hall 11

Hier zappeltder Ball im Netz beim Kreisliga-A4-Spielzwischendem SV Brettheim(rot)

undder TSGKirchberg.Die Gästegewinnen 2:0durch zwei Tore vonAlexander Lemmer

(blauesTrikot rechts).Mit 14 Saisontoren landetLemmer aufPlatz 8der A4-Torjägerliste.

Foto:JoachimMayershofer


KREISLIGA A2 REMS/MURR/HALL 35

Lokalderbys stehen an

In derKreisliga A2 Rems/Murr/Hall spielenwieder zwei LimpurgerMannschaften. Der

TSVSulzbach-Laufenstieg aus der Bezirksligaabund dieSKFichtenberg hieltdie Klasse.

Inder abgelaufenen Spielzeit

2024/25 wurden die beiden

Topfavoriten ihrer Rolle in

der Kreisliga A2 Rems/

Murr/Hall gerecht. Der SV Unterweissach

kehrt als Meister

mit 24 Siegen und keiner einzigenNiederlageeindrucksvollin

die Bezirksliga zurück. Der VfR

Murrhardt wurdevor Saisonbeginn

ebenfalls hochgehandelt,

doch der Vizemeister übersprang

in den Relegationsspielen

zwar noch die Hürde gegen

den A1-Vertreter POES Anagennisis

Schorndorf, um dann aber

im zweiten Spiel gegenden TSV

Michelfeld trotz großen Kampfes

die Segel dennoch streichen

zu müssen.

Viel spannender ging es dahinter

zu, mit Ausnahme der

SpvggKleinaspach, die sichquasi

ununterbrochen auf dem drittenRang

einquartierte.Denn ein

enges Mittelfeldgedränge spiegelte

die Saison wider.

Speziell die SportkameradschaftFichtenberg

kann ein Lied

davon singen. Nach einer völlig

verkorksten Hinrunde stand die

Elf vomViechbergabgeschlagen

VfRMurrhardt

istder Favorit

auf denTitel.

auf dem letzten Tabellenplatz.

Den Relegationsplatz hatte mit

vier Punkten Vorsprung ausgerechnet

der Rivale hinter der

Schanze, der SC Fornsbach,inne.

Doch nach dem Jahreswechsel

mischteSKF-Coach DarioMiklic

einen gallischen Zaubertrank

und seine Elf sicherte sich eindrucksvoll

den Klassenerhalt.

Für Fornsbach ging es nach

nur zwei Punkten in der Rückrunde

zurück indie B-Klasse.

Weiter abgestiegen sind der SC

Urbach II sowie der TSV Oberbrüden.

Den TSV Sechselberg

hätte es nach dem verlorenen

Relegationsspiel auch getroffen,

doch dieser schließt sich zur

neuen Saison mit dem TSV Althütte

zusammen.

Einechter Zuschauermagnetwirdwieder dasLokalderby zwischen demTSV Suzbach-Laufen undder

SK Fichtenberg–wiehierimLimpurg-Cup-Finale 2024. Erstmals seit derSaison2014/15 stehen sich

diebeiden Mannschaften wieder im Ligaalltag gegenüber.

Foto:StefanRauch

Aus der Bezirksliga kehren

nach einem einjährigen Intermezzo

derFCWelzheim zurück

sowie nachzehn Jahren Bezirksligafußball

auch der TSV Sulzbach-Laufen.

Vonden Kreisliga-

B-Ligen schafftender ehemalige

Verbandsligist FC Viktoria Backnang

als Meister der B2sowie

die SKGErbstetten,die nun mit

der TSGBacknang II eine Spielgemeinschaft

bildet, die Rückkehr.

Des Weiteren sind der SV

Unterweissach II(B5) und der

VfLWinterbach II (B4) neu dabei.

Für die neue Saison werden

der Absteiger Welzheim sowie

der Vize VfRMurrhardt hochgehandelt.

Doch die Augendürfen

auch aufzweiSpielgemeinschaften

gerichtet sein. Die beiden

Erzrivalen vom TSV Althütte

und Sechselberg schließen sich

zu einer „Gemeindeauswahl Althütte“

zusammen –und wenn

beide zu einerechten Einheitzusammenwachsen,

könnte eine

Überraschung drin sein.

Kreisligamit Oberligaluft

Zudem nimmt sich die TSG

Backnang wohl ein Beispiel am

TSV Essingen und lässt seine

zweite Mannschaft mit einem

starken lokalen Partner verschmelzen.

Der Auftrag dürfte

klar sein: Als Oberligist solltedie

zweite Mannschaft nicht inder

Kreisliga verhungern, umdem

talentierten Nachwuchs eine

bessere Bühne zuliefern. Auch

Viktoria Backnang lässt aufhorchen

und gibt sich mit dem Minimalziel

Klassenerhaltnicht zufrieden.

Des Weiteren könnten

Kleinaspach, der SV Steinbach

oder der TSC Murrhardt ein

Wörtchen mitreden. Für den

viertbesten der Rückrunde, die

SK Fichtenberg, steht eine Weiterentwicklung

des Teams an,

die Sportkameradschaft wird

eher in ruhigen Fahrwassern unterwegssein.

FürUnterweissach

II und Winterbach II geht es einzig

und allein um den Ligaverbleib,

auch Sulzbach/Murr dürfte

es schwer haben.

Ein echter Zuschauermagnet

ist des einen Freud und des anderen

Leid. Der ersteLokalschlager

nach zehn Jahren steht an.

Damals stieg der TSVSulzbach-

Laufenüber die Relegation in die

Bezirksliga auf und Fichtenberg

wurde Elfter. Erst stürmten die

Kochertälermit einem 6:2-Erfolg

den Viechberg, und beim bis

dato letztenLigapflichtspiel zwischen

beiden Mannschaften am

15. März 2015 fegte der TSV die

SKF gar mit 5:0 vom Hoch. Die

Vorzeichen dürften anderesein,

Sulzbachsteht im Umbrrch und

muss sich an dieLigawiedergewöhnen,

dieSKF geht in ihr drittes

Jahr in Folge. Stefan Rauch


36

KREISLIGA A2 REMS/MURR/HALL

Weiterentwicklung plus X

DieSKFichtenberghat eine Saison hinter sich,die alsAchterbahnder Gefühlebeschrieben

werden kann. Siemöchtesichimdritten Jahr der Kreisliga-A2-Zugehörigkeit verbessern.

Platzierung?

Warten wir

malab.

Die zweite Saison alsAufsteiger

gilt meist als

schwerer als die erste.

Dass fürdie Sportkameradschaft

Fichtenberg in der

Kreisliga A2 aber dass das Pendel

dermaßen inbeide Seiten

ausschlägt, dachte keiner. Zum

Hinrundenendewar die Elfvom

Viechberg abgeschlagen Tabellenletzter,und

nacheiner famosen

Rückrunde wurdeknapp die

bestePlatzierung inder Kreisliga

Averpasst. Jeder Filmregisseur

würde sich damit die Fingerlecken,

die Spielzeit glich eines

oscarreifenHollywoodstreifens.

Oder wie es SKF-Trainer

Dario Miklic auf den Punkt

brachte: „Die Saison 2024/25

kann widersprüchlicher nicht

sein. Würde man einen Film

über Teamgeist, Aufopferungsbereitschaft,

Comeback und Willen

drehen, wäre unsere Saison

das perfekte Drehbuch.“

Der Saisonstart wurde mit

zwei Niederlagen gleich mal in

denSandgesetzt.Zwarholte sich

die SKFichtenberg am dritten

Spieltag beim 4:2 gegen die

Spvgg Kleinaspach den ersten

Sieg, doch so richtigzündetedas

Punktesammeln nicht. Die Kurve

zeigte immer mehr nach unten:

dasPechklebteanden Kickschuhen,

Verletzungspech kam

hinzu unddas Momentunschien

immer aufGegnersseitezusein.

Und sobefand sich die SKF

zumJahreswechsel aufdem letzten

Tabellenplatz, mit mageren

elf Punkten und einem Rückstand

von fünf Zählern auf das

rettende Ufer. Doch trotz des

Abstiegsgespenstes im Rücken

und der Tatsache, dass viele

Gegner die Miklic-Truppe schon

abgeschrieben hatten, lebte die

Hoffnung weiter,den Karrengemeinsam

ausdem Dreck zu ziehen.

„Ich habe immer an die

Mannschaft geglaubt – und

BastianKübler drehtjubelndab, derViechberg wird zum Tollhaus.

Gerneauch in derneuen Saison.

Foto:StefanRauch

Vorsaison

10.Platz

(KreisligaA2)

36 Punkte

63:52 Tore

schlussendlich hat auch die

Mannschaft ansich selbst geglaubt“,

blickt Miklic auf die

aberwitzige Rückrunde zurück.

Eingemeinsames Trainingslager

stellte die Weichen für eine tolle

Aufholjagd. Nach zwei Punkten

aus drei Spielen wurde eine

Serie gestartet, die schlussendlich

zum Saisonziel Klassenerhalt

reichte. Nach neun Spiele

ohne Niederlage, sieben Siegen

undzwischendurch zwei 6:0-Erfolgen

hintereinander war das

Ziel erreicht – und am Ende

stand der vierte Rang in der

Rückrunde.

Für die neue Spielzeit steht

eine stetige Weiterentwicklung

jedes Einzelnen und des Teams

an –und somit besserzuseinals

in der letzten Saison. „Die Vorbereitung

läuftbislang sehr gut.

Bei der SKF ist immer eine positiv

geladeneStimmung vorhanden“,

sagt der Übungsleiter,der

in sein viertes Jahr alsSKF-Trainer

geht. Bereits gut integriert

wurden dieSpieler ausder eigenen

Jugend und sind schon ein

fester Bestandteil des Teams.

Bevor kurz vor Saisonbeginn

im Heimspiel gegen die Spvgg

Kleinaspach am 24.August, Anpfiff

15Uhr, die taktischen Feinheiten

zu Herzen genommen

werden, steht „die Grund- und

fußballspezifische Ausdauer auf

dem Trainingsplan, um so fit und

mental vorbereitet in die Saison

starten zukönnen“, soMiklic.

Veränderungen gibt es auch auf

der Trainerbank.

Weinberger neuer Co-Trainer

Co-Trainer Fatih Taskin wird

durch Dennis Weinberger ersetzt,

derauch schon voll beider

Mannschaft angekommen ist.

Ein spezielles Saisonziel lässt

sich vom erfolgshungrigen

Coach Miklic nicht entlocken,

„Warten wir mal ab.“ Doch wer

den Trainer kennt, der weiß,

dass die Erwartungen an die

Mannschaft immer gleich sind.

Die Viechbergelf sollenicht den

Mut und den Fokus verlieren.

„Wo wir hinmöchten, steht da

außer Frage, daesein Zusammenschluss

dessen ist, was ich

für mich selber tue und was ich

für das Team gebe.“ Stefan Rauch

SK Fichtenberg

Trainer: Dario Miklic,Co-Trainer Dennis

Weinberger(seit 2025)

Tor: Tim Apperger (18),PascalFritz (22), LukasHelber

(30)

Abwehr: Nils Joos(26), Patrick Mai (32),

Manuel Neumann(27), RobinPeter (18),

Yannis Sauerteig (20), Rene Weinberger (27),

Marcel Weller (22), MoritzWohlfahrt(25),

MariusZiegler (23)

Mittelfeld: Noah Grummt (18),RicoHofmann

(23),NoahKober (18), Timo Lutz (28),

Nicolas Schmiedt (25), NilsSchmölzer(20),

Maksym Shevchyk (18), Nico Weidner(21),

Luis Weinberger (24), Leon Widmann (23)

Angriff: Thilo Fritz (24),JannikPaxian(29),

Fabian Wohlfahrt (22)

Zugänge: Tim Apperger, RobinPeter,Noah

Kober,NoahGrummt(alle eigene Jugend),

Timo Lutz (TSV GaildorfII)

Abgänge: LukasFritz, HeikoKühnle (beide

Karriereende), Cemil Tahta(TAHV Gaildorf)

Saisonziel: Weiterentwicklung derMannschaft

Titelfavorit: VfRMurrhardt


KREISLIGA A2 REMS/MURR/HALL 37

„Müssenuns Zeit geben“

Nach demAbstieg aus der BezirksligaRems/Murr/Hall steht der TSVSulzbach-Laufen vor

einem Umbruch. Neu-TrainerAhmet Akin soll es in der KreisligaA2richten.

Eine Dekade lang imBezirksoberhaus

war der

TSV Sulzbach-Laufen

das Flaggschiff imLimpurger

Land und begeisterte.

Auch starke Gegner inder Kocherschlaufemussten

im „Gallischen

Dorf“ mal das Nachsehen

habe. Doch mit dem bitteren,

aber verdienten Abstieg aus der

Bezirksliga endete die jahrelange

Erfolgsgeschichte.

Für TSV-Ikone Daniel Köger

hat die Frage nach dem Warum

sicherlich mehrere Seiten.

„Grundsätzlich gehört zurWahrheit,

dass keiner im TSV-Lager

damit gerechnet hat, mit unseren

bescheidenen Mitteln diese

Liga zehn Jahre lang halten zu

können.“ Schlussendlich fehlte

am Ende die Qualität für die Bezirksliga,

und der Weghatte sich

abgezeichnet. „Die einstigen

Aufstiegsaspiranten sind in die

Jahregekommen,und derUnterbaukonntediesquantitativ

nicht

TSVSulzbach-Laufen

Trainer: Ahmet Akin, Stephan Munz (Co-

Trainer)

Tor: JuliusHägele, JakobKengeter, Jonas

Nast

Abwehr: Julian Feil, Mario Fernandez, SebastianHaas,

Marcel Hägele, SebastianJoos,

Benjamin Schmidtkonz, SebastianStaiger,

JohannesWahl

Mittelfeld: LucasBohn, YannisFahr,Sanjin

Glaser,Marek Hähnel, Emre Hirka, Jakob

Kämmerling, JuliusKöger,Alexander Köngeter,

Jochen König, LukasKühneisen, Paul

Kunz,Jannik Obieglo

Angriff: AhmetAkin, Louis-Elia Ziehr

Zugänge: Ahmet Akin, Emre Hirka(beide

SG Hohenstadt/Untergröningen), Jonas Nast

(TSV Obersontheim),Louis-Elia Ziehr (TSV

Gaildorf),Lucas Bohn, Mario Fernandez, SebastianJoos,

JakobKämmerling, Benjamin

Schmidtkonz,JohannesWahl (alle TSF

Gschwend)

Abgänge: Andre Galozy, Rene Galozy,FinneganMesser(alle

SV Frickenhofen),Simon

Hägele(TSGTübingen), SimonJäger,Daniel

Köger, MaximilianMarkowetz,JannikRiexinger,

Daniel Unfried (alle Karriereende)

Saisonziel: in der Liga ankommen, Mittelfeldplatz

Titelfavoriten: VfRMurrhardt,FCWelzheim

06

abfangen“, so Köger. In der letzten

Spielzeit und mit dem Zusammenschlussmit

dem Hohenloher

Bezirkwar die Herausforderung

mit 34 Spieltagen ein

Kraftakt, wasauchimKochertal

spürbar wurde. „Dementsprechend

waruns bewusst, dasswir

mit unserer Kadergröße am

Ende der Vor- und Rückrunde an

unsereKapazitätsgrenzestoßen

werden.“

Besonders betont der Torjäger,

der imSommer seine Kickstiefel

an den Nagelhängte, nicht

mit Ach und Krach Bezirksligafußball

spielen zu müssen. „Wir

wollten nicht einen grenzenlosen

Kader durch Neuzugänge

aufbauen, dies hätte nicht zum

Wegdes TSV der vergangenen

Jahre gepasst.“

Vorsaison

18.Platz

(Bezirksliga)

15 Punkte

36:102Tore

DerBlickgeht beimTSV wieder

nach vorne. Hier im Bild:Marcel

Hägele (blau). Foto:StefanRauch

Munz wird neuer Co-Trainer

Unter dem Strich stand das

Schlusslicht am Ende der Saison

mit nur dreiSiegen da. Nungeht

es zwar wieder eineEtage tiefer

in der Kreisliga A2 weiter, aber

ein Abstieg bietet auchChancen

für einen Neuanfang, was letztlich

zueiner positivenEntwicklung

führen kann. Dafür übernimmt

ein neuer Trainer in der

Kocherschlaufe. „Der für Jahre

bei der SG Hohenstadt/Untergröningen

verantwortliche Ahmet

Akin heuert nun einpaar Kilometer

Kocher abwärts an“, erklärt

Köger. Cheftrainer Akin

wirdvon TSV-Stürmer-Legende

Stephan Munz als Co-Trainerunterstützt.

Akin hatbei der SGHU bewiesen,dassereineMannschafterfolgreich

entwickeln kann. Und

der neue Chef steht auch für

Kontinuität. Acht Jahre war er

Cheftrainer beider Spielgemeinschaft,

er könnte auch imTSV-

Trainersessel für Konstanz sorgen.

Die Vorbereitung verläuft

zufriedenstellend, mit dem Wissenumdie

Herausforderung, die

ein Abstieg samt großem Umbruch

und neuem Trainer mit

sich bringt. „Viele Dinge sind

neu, und nicht alle Rädchen greifen

gleich ineinander“, mahnt

Köger. Doch das Trainerteam

und die Mannschaft arbeiten

fleißig.„Wirmüssenuns Zeit geben,

sechsWochen Vorbereitung

helfen hier ungemein, aber erst

im Wettkampfmodus wird sich

zeigen, woman steht.“

In der neuen Spielzeit gehen

die Kochertäler mit Demut die

neue Aufgabe an undwünschen

sich, inder Liga anzukommen

und bestmöglich imvorderen

Mittelfeld zu landen. „Wir wollen

schnellstmöglich ein verschworener

Haufen werden.

Sollten wir im Aufstiegsrennen

ein Wörtchen mitreden können,

so wärenunsereErwartungen sicherlich

übertroffen“, sagt Torjäger

Daniel Köger abschließend,

der von nun animFußball-Ruhestand

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38

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL

Vielesist unklar

So engwar dieKreisliga A3 wohl selten beieinander. Einrichtig klarer Aufstiegsfavoriten ist

nicht zu erkennen. Aufgrund desverschärftenAbstiegs schauenviele erstmalnachunten.

Die Strukturreform des

WFV hat das Ende des

Fußballbezirks Hohenlohe

eingeläutet. Seit

vergangenem Sommer sind die

Vereine ausdem HallerRaum im

BezirkRens/Murr/Hall angesiedelt.

Wasinder Bezirksliga nun

schonumgesetzt ist, stehtinder

Kreisliga nach dieser Saison erst

an –mit gravierenden Auswirkungen

auf die laufende Spielzeit.

Nach dieser Saison wird die

A3 mit denTeams ausdem Haller

Raum und die A4mit den

Crailsheimer Mannschaft zueiner

A-Klasse zusammengefügt,

so wieesdie Ligenpyramide vorsieht.

Das bedeutet heuer, dass

aus der A3 und der A4 von elf

Mannschaften gleichdreidirekt

Beide

Absteigerim

Umbruch.

in die B-Klasse absteigen müssen.

Der Viertletzte muss indie

Relegation. Die Anzahl an Absteigern

könnte sich aber auch

noch erhöhen, jenachdem wie

viele heimische Teams aus der

Bezirksliga runtermüssen. Also

wahrlich keine leichte Aufgabe

in diesem Jahr in der A-Klasse,

ein „gesichertesMittelfeld“wird

es in der Tabelle so wohl kaum

geben.

HessentalsDanielKolegov(rot) versucht beim Derbygegen

SteinbachDario Patané aufzuhalten.

Foto:RolfMüller

Dementsprechend vorsichtig

formulieren die Teams ihre Saisonziele.

Der Satz „nichts mit

dem Abstieg zu tun haben“ fällt

auch bei Mannschaften, die man

auf dem Papier etwas weiter

oben erwarten könnte. Die beiden

Bezirksliga-Absteiger Bühlerzell

und Bühlertann müssen

einen Umbruch bewältigen.

Während Bühlerzell dies miteinem

erfahrenen Trainerangeht,

setzt man inBühlertann auf ein

neues Spielertrainer-Duo. Für

beidegeht es in erster Linieerstmal

darum, sich zu konsolidieren.

Auch aus diesem Grund ist

das Feld der Favoriteninder A3

dieses Mal ein weites, wenn

nichtgar sehr weites.Neben den

genannten Absteigern rechnen

viele mit der zweiten Mannschaft

des TSV Ilshofen, die im

Vorjahr starker Dritter wurde.

Allerdingsist auchdaein neuer

Trainer amWerk und mit Luis

Schneider der Kapitän in die

Landesliga-Mannschafthochgezogen

worden.

Ebenso spannend wird die

Frage sein, wie schnell sich die

neue SGM Rosengarten zusammenfindet.

Auf dem Papier

müsste der Zusammenschluss

von SVWestheim und SV Riedendazuführen,dassdas

Team

ganz oben angreifen kann.

In „Lauerposition“ befinden

sich Vereine wie der SCSteinbach,

der TSV Vellberg oder

auch der TSV Hessental. Die

Steinbacher richten den Blick

zunächst mal aucheher nach unten,

während Hessental einen

Platz im oberen Bereich anstrebt.

Die soliden Vellberger

solltenauchzugut sein,umganz

hinten reinzurutschen.

FürvierMannschaftendürfte

es nur darum gehen, das rettende

Ufer zu erreichen. Diebeiden

Aufsteiger Unterrot und Sulzdorf

müssen sich schnell an die

höhere Spielklasse und damit

auch anshöhereTempo gewöhnen.

Der TSV Michelbach/Bilz

hat nach einer turbulenten SaisoneinigeAbgängezuverzeichnenund

sich alsTeam auch erst

neu finden. Und der TSV Obersontheim

II ist der „Leidtragende“

davon, dass bei der Obersontheimer

Ersten einige

Stammkräfte aufgehört haben

undder TSVdie Lückemit dem

Hochziehen von Akteuren aus

der zweiten Mannschaft schließen

will. Viktor Taschner

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KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 39

Neues Selbstvertrauen

Dank einesstarken Schlussspurts hatder TSVHessental dieKlassehaltenkönnen. In der

neuen Runde soll dieMannschafterstgar nicht hinten reinrutschen.

Eines war die vergangene

Saison für den TSVHessental

mit Sicherheit

nicht: langweilig. Daniel

Kolegov, der gemeinsam mit

MarcGreiner undMarco Fischer

die Mannschaft trainiert, blickt

auf eine Saison „mit Höhenund

Tiefen“ zurück. „Wir sind nicht

schlecht gestartet, sind dann

aber schlecht indie Rückrunde

gekommen. Wirhaben fast alles

verloren.“ Verletzungen, Ausfälle,schlechteSpiele,eine

Begegnung,

die am grünen Tisch verloren

wurde, weil ein Spieler

nicht auf dem Online-Spielberichtsbogen

stand –„es kam alles

auf einmal“. NegativerHöhepunkt

wardas 0:10beimTSV Michelfeld.

„Dieses Spiel hat etwas mit

uns gemacht.“ Es solltedie Wende

darstellen. Der TSV Hessental,

zu diesem Zeitpunkt in akuterAbstiegsgefahr,schaffteletztlich

fast souverän den Klassenerhalt.Der

Grunddafürwar eine

Art Schulterschluss zwischen

Spielern und Trainern. „Die

Spieler kamen auf uns zu und

auch wir hatten esvor, nämlich

härter trainieren.“ Es sei wichtig,

dassdieser Impuls auch von

den Spielern gekommen ist, zeuge

das doch von Vertrauen, so

Daniel Kolegov.

Es folgten nicht nur härtere

Trainingseinheiten, sondern

auch eine fast schon unheimliche

Siegesseriemit reichlich Toreninden

Schlussminutenoder

in der Nachspielzeit. Das brachte

dem TSV Hessental letztlich

Rang 6ein.

Wardie vergangene Runde

schon hart, so weiß man auch

beim TSV Hessental, dass die

kommende fast noch schwieriger

werden wird. Aufgrund der

WFV-Strukturreform wird es

reichlich Absteiger geben, „zudem

kommen mit Bühlerzell und

Bühlertann starke Teamsaus der

Bezirksliga“, so Daniel Kolegov.

Doch beim TSV Hessental

fühlt man sich gut vorbereitet.

Der Wechsel an der Abteilungsspitze

von Marco Ebinger zu

MarcelFischer verlief völlig reibungslos.

Mit Lukas Bubeck

(SGM Rosengarten)und Marcels

Gegenden SV Tüngental spieltHessental (roteTrikots)2:2,verliert allerdings später dasSpiel, weil ein

Akteur nicht auf demSpielberichtsbogen steht.

Foto:Rolf Müller

Bruder Marco (SC Bühlertann)

kommen gestandene Akteure.

„Wir haben vor jedem Respekt,

aber die anderen müssen auch

Respekt voruns haben“, gibtsich

Daniel Kolegovdurchaus selbstbewusst.

Dieses Selbstvertrauen

kommt nichtvon ungefähr.„Wir

haben ungefähr 50 Spielerinunserer

App registriert.Davon sind

regelmäßig mehr als30imTraining“,

freutsich DanielKolegov.

Sadri Sherifi, gerade mal 19 Jahre

alt, sei„Trainingsmeister“. „Er

hat noch kein einziges Training

verpasst.“

In der vergangenen Saison habensichjunge

Akteurewie Janne

Lorenzen, Amir Nabil oder

der bereits erwähnte Sadri SherifizuStammkräften

gemausert.

Vorsaison

6. Platz

(KreisligaA3)

31 Punkte

37:47Tore

Gemeinsam mit denErfahrenen

hat der TSV Hessental eine

schlagfertige Mannschaft, diein

der Vorbereitung voll mitgezogenhat,was

DanielKolegov extrem

freut, da eine gute Vorbereitung

„mit das Wichtigste“ sei.

Und seine eigene Rolle? Daniel

Kolegov lächelt: „Ich tue

michextremschwerdamit,nicht

TSVHessental

Trainer: Marc Greiner,Daniel Kolegov,Marco Fischer

Tor: Marcel Fischer (31), Michael Großmann (34), EdgarPelimski(20)

zu spielen“, meint der 35-Jährige.

Noch fühle er sich mehr als

Spieler.Daist es gut, dass außen

mit MarcGreinerein extrem erfahrener

Trainersteht.„Vonihm

kann ich sehr viel lernen“, meint

Daniel Kolegov. Zusammen mit

Marco Fischer wollen diebeiden

dafür sorgen, dassHessentalerfolgreich

ist. Hartmut Ruffer

Abwehr: LukasBubeck (30), Daniel Fedoruk (24), DimitriFedoruk (33),Thomas Fertig (22),

DenisFries (24), DenisFunk (22), SalemHaroon (20), Dominik Holub,Oliver Köhler (37), Daniel

Kolegov (35), Michael Kolegov(24), Janne Lorenzen (20), Endrit Memeti (28), Roman

Otto (25), JohannesSaid(20), Luca Schor (25), JanSolonez(26), MariusStreng (22)

Mittelfeld: Amir Nabil(20), Linus Nestl(19), Marc Richter (27), Ardian Sherifi (23),Sadri

Sherifi (19), NikSotnikow, Joel Tella Donfack(20)

Angriff: Mansour Ahmadi (23), MarcoFischer (35), Yannik Frey(24), Thomas Hermann (32),

PascalHolz(22), Shafi Jama (23), Dicky-Son Lunzama(22), Oluwashola Riliwon Nasiru(32),

JulianSchneider(20), MohammadSadeqSultani,Dino Ventura(22)

Zugänge: JohannesSaid, SalemHaroon (beide TSVSulzdorf), MohammadSadeqSultani, Linus

Nestl(alle eigene Jugend), Dicky-Son Lunzama, LukasBubeck (beide SGMRosengarten),

Marco Fischer (SCBühlertann)

Abgänge: Valid Sharif(SSVSchwäbischHall),ViktorBalz (Karriereende), LukasKopriva(TSV

Obersontheim)

Saisonziel: Platz6oderbesser

Titelfavoriten: keineAngabe


40

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL

Über den Spaß zumErfolg

Starke Zugängeaus dereigenen Jugend und Etablierte, diemerken, dass sie um ihren Platz

kämpfenmüssen: Beim SC Steinbachist dieLustauf dieneueSaisongroß.

Keine Forderungen, keine

Ziele“.ImerstenMoment

klingt diese Aussage

von Steinbachs

Trainer Mark Raso überraschend.

Denn natürlich haben

die Steinbacher auch in der

Spielzeit 2025/26 Wünsche und

Ziele. Aber die abgelaufene

Spielzeit hallt noch etwas nach.

Nie kam der SCsorichtig in

Tritt, dazuhatte er enormes Verletzungspech.

Jede Menge individuelle

Fehler führten dazu,

dass der SC Steinbach mehr

Spiele verlor (11) alsgewann (10).

Es magein bisschenausgesehen

haben, als obein grauer Schleier

über dem Gelände unterhalb

der Comburg hing.

DerSC

Steinbachist

mehr als einVerein.

Mark Raso warsichunsicher,

ob er weitermachen soll. Immerhin

ist der 42-Jährige eine Institution

beim SC, seit weit mehr

als einem Jahrzehnt Co-Trainer

und Trainer. Doch jetzt sagt er:

„Das Feuer ist wieder da.“ Und

mit dem Feuerder Spaß. Dieser

wiederum ist die Devise für die

neue Saison. Spaß haben, Freude

bereiten. Wenn dann noch der

Erfolg dazu kommt – der SC

Steinbach-Comburg feiert 2026

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SilasRempp (blauesTrikot) kämpftumden Ball. Steinbach gewinnt

dasHallerStadtteil-Derbygegen Hessental 3:1. Foto:RolfMüller

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Dem SCSteinbach

viel Erfolg in der neuen Saison

„dann istdas dasBonbon dazu“.

Viele Änderungen gibt es im

Kadernicht.Alle Spieler, das betont

derTrainer,hättenWortgehalten

und sind geblieben, „obwohl

es einige Anfragen gab“.

Dassdiessoist,macheihn stolz.

„Eszeigt,dassder SC etwasBesonderes

ist. Er ist mehr als ein

Verein.“

Die Mannschaft besteht aus

einigen erfahrenen Akteuren wie

KarimAbu Dia(32)oderdie Callerame-Brüder

Angelo (35) und

Claudio(30), aber auch aussehr

vielen jungen Spielern. Einige

sind noch fürdie A-Jugend spielberechtigt.

Und diese „machen

richtig Bock“, freut sich Mark

Raso. Essei eine „perfekte Mischung“.

Eine Mischung mit

Konkurrenzkampf. Die jungen

Akteure machen ordentlich

Druck, sodass die Erfahrenen

merken würden, dass sie Paroli

bieten müssen. Entsprechend

motiviert sind alle im Training.

Undauchaußerhalb:„Vielemachen

auch etwas selbst. Ich bekomme

dann Screenshots, dass

sie morgens fünf bis acht Kilometer

gelaufen sind.“

Bei Testspielen hat der Trainer

ein Luxusproblem, weil so

Vorsaison

5. Platz

(KreisligaA3)

33 Punkte

50:45Tore

viele Spieler dabei sein wollen,

es aber nur eine begrenzte Anzahl

im Kader gibt.

All das führt dazu, dass die

Lust aufdie neue Runde groß ist.

DasSpielprinzip soll etwasvereinfachtwerden,

aber prinzipiell

gilt: DerSCSteinbach willspielerisch

zum Erfolg kommen,

selbst wenn dasinder Kreisliga

Anicht immer einfach ist. Mark

Raso berichtet davon, dass Michelfelds

Trainer Nico Nierichlo

den SCfür dessen Spiel und

denfußballerischen Ansatzlobte

–allerdings unterlag der SC

Steinbachmit 1:4, weil er wieder

mal zuviele individuelle Fehler

produzierte.

Dassollsichinder kommenden

Runde nicht wiederholen.

Der Spaß stehtzunächst im Vordergrund.

Ist der da, dann

kommt der Erfolg vonalleinhinzu.

Hartmut Ruffer

SC Steinbach-Comburg

Trainer: Mark Raso

Tor: KebbaFadera(28), Fausto Luppino

(36),Robin Lutz (27),LeonardoSuccurro

(35)

Abwehr: AlexAltmann(25), Bakary Barrow

(39),Jan Buder (29), Benjamin Bühler (31),

TimKiesel(20), KaiLuibrand(31),SaidRafik,

NicodemoRaso(29), ThiagoSouzaCavalcanti

(41),Antonio Traficante(39), Tom

Waldvogel (23)

Mittelfeld: Karim Abu Dia(32),Sebastian

Berg (28),JulianBitsch(30), AngeloCallerame

(35),Claudio Callerame(30), Michael

Desch(19), Amine Dhiri (23), MathisEngel

(20),Nils Fünfer (19),Manuel Hald(23),Timothey-PeterJekic

(22),Bünyamin Kalkan,

Kevin Kastner(19),Paul Müller (18),Philipp

Müller (20),SebastianPastia(24), Nils

Rempp,Silas Rempp (22), LukasSchmidt

(20),Florian Schreiber (31), JanThomer (28),

Niklas Trumpp (24)

Angriff: Pascal Hopf(31),BennyKiesel(18),

Hasan Maghsoudi(23), DarioPatané (34),

Manuel Schön(31)

Zugänge: Nils Fünfer,Kevin Kastner(beide

eigene Jugend),PaulMüller (TSV Sulzdorf),

Robin Lutz (SCBibersfeld), Pascal Hopf (FC

Honhardt)

Abgänge: Dario D’Ariano (TSV Obersontheim),

RobertoDiBono (SVTüngental)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: keine Angabe


KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 41

Der Mut soll sichtbarsein

MitPatrick Wrobel hat einehemaliger Spielerdas TraineramtbeimTSV Michelbach/Bilz

übernommen. Diesem soll der Klassenerhaltgelingen.

Es gab schon schönere

Spielzeiten bei den Bilzkickernals

die vergangene.

Intern wareiniges los

und sportlich stand der TSV

kurz vor Saisonende auf einem

Abstiegsplatz. Und das, obwohl

er in der Saison2023/24 bis zum

letztenSpieltag um die Meisterschaftmitgespielt

hatte.Damals

reichte es nicht zum großen

Coup,doch immerhin gelang am

letzten Spieltag der abgelaufenen

Runde ein 5:2-Erfolg beim

SV Gründelhardt-Oberspeltach.

Mit diesem Sieg schickten die

Bilzkicker den Gegner in die

Kreisliga B und retteten sich

selbst. Damit konnteTrainer Daniel

Markus sich mit dem Klassenerhalt

vom TSV Michelbach

verabschieden. Er wechselte

zum SV Frickenhofen.

So benötigte der TSV einen

neuen Coach. Die Suche gestaltete

sich nicht einfach, zumal

erst am letzten Spieltag feststand,

dass Michelbach weiterhin

inder Kreisliga Aspielen

wird. Letztlich wurde man in

den eigenen Reihen fündig: Der

32-jährige Patrick Wrobel hat

übernommen. Er trug bis einschließlich

der Saison 2023/24

für viele Jahredas Michelbacher

Trikot.

Es rutschen

einpaar

Spieler hoch.

Und für ihn war es letztlich

auch eine Frage der Loyalität,

dem TSVzuhelfen. Er habe mit

den ganzen Jungs noch zusammengespielt,

konnte inder vergangenen

Saison verletzungsbedingt

nicht mehr mitmachen.

„Da eskeinen Trainer in Aussicht

gab, konnte ich die Jungs

nicht hängen lassen.“

Die Aufgabe,die Patrick Wrobel

vor sich hat, ist keine einfache.

Denn es gab Substanzverlust:

Manuel Traub und Christopher

Grünkesind zum Tura Untermünkheim

gewechselt

(Grünke wird dort in der zwei-

Dank eines5:2-Siegs am letztenSpieltagder vergangenen Saison beim SV Gründelhardt (weiß) sichert

sich der TSVMichelbach/Bilz den Klassenerhalt in der KreisligaA3.

Foto:Melanie Teuber

Vorsaison

10.Platz

(KreisligaA3)

26 Punkte

52:73 Tore

tenMannschaftspielen). Zudem

trägt Tim Messner wieder das

Trikot des Landesligisten TSV

Crailsheim.

Wrobel bestätigt, dass esim

Gegenzug keine Zugänge gibt,

aber das ist nicht die ganze

Wahrheit: „Wir haben keine

zweiteMannschaftmehr undsomit

rutschen ein paar Spieler in

die erste Mannschafthoch.“Und

das führt dazu, dass zumindest

quantitativ sich niemand Sorgen

machen muss.„Der Kaderist gut

bestückt“, meint der neue Trainer.

Er wünscht sich, dass seine

Mannschaft „wieder mutiger

und mit mehr Selbstvertrauen“

in die Begegnungen gehen wird.

„Das sollman auch in den Spielen

sehen.“

Gelingt das, dann würde sich

Patrick Wrobel quasi selbst einen

Wunsch erfüllen. Denn er

möchte als Trainer die Spieler

voranbringen und besser machen.

Die Verbesserung wird auch

notwendig sein, wenn der TSV

Michelbach/Bilz sein Ziel, nämlichden

Klassenerhalt, erreichen

möchte.Denninder KreisligaA3

wirdernichts geschenkt bekommen.

Angesichts vondreifesten

Absteigern (bis zuzwei weitere

könnten im ungünstigsten Fall

noch dazu kommen), müssen

alle A3-Vereine regelmäßig

punkten, um nicht in Abstiegsgefahr

zu geraten. Patrick Wrobel

drücktessoaus: „Man muss

Sonntag für Sonntag die Leistungabrufen.Eswirdjedes

Mal

eine neue Herausforderung

sein.“

Die ersten drei Partien sind

gegen Teams, die mehr oder

minder in Fahrradentfernung

sind. Der TSV Michelbach/Bilz

bestreitet seinenPunktspielauftakt

beimTSV Sulzdorf,danach

folgt das Heimspiel gegen den

TSV Hessental, ehe es zum SC

Steinbach geht. Die Derbys gibt

es also gleich zu Saisonbeginn.

Für Patrick Wrobel ist aufgrund

der Leistung in der vergangenen

Saison der TSVIlshofen

IIder erste Titelanwärter.

Ihn empfängt Michelbach am

vierten Spieltag. Hartmut Ruffer

TSVMichelbach/Bilz

Trainer: PatrickWrobel

Tor: Andreas Eberle(39),Alexander Grünke

(35), Robert Pohl (33), MirkoPröschel (26),

JannikThalheimer(23)

Abwehr: DavidAbischew, Christoph Altdörfer(36),Florian

Hoffmann (30), Andreas Paxian

(20), TimSchneider(30),Marius Stellner

(24)

Mittelfeld: Michael Abischew(25), Tim

Baumann (30),Tim Di Mattia (30), Lassane

Diaye(26), Pascal Dietrich (32), JakobDykas

(29), RobinFrank (28), Lian Kletschka(27),

Thomas Paxian (21), Timo Probst (33), DennisSchuller(23),

Mark Wieland (27),Manuel

Wurst (25)

Angriff: DennisBischoff (28), Christoph

Probst (32), LukasSchäf(25), Steffen

Schweikert

Zugänge: keine

Abgänge: MillionKidane (TSG Verrenberg),

ChristopherGrünke, Manuel Traub (beide

Tura Untermünkheim),Tim Messner (TSV

Crailsheim)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavorit: TSVIlshofen II


42

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL

Mit neuem System

DerKader istbeimTSV Vellbergnur minimalverändert. Miteinem Spielsystem soll auch

dieAbwehr desVierten dervergangenen Saison stabiler werden.

Der TSV Vellberg startet

mit viel Offensivpower

in dieSaison 2025/26. In

den ersten Testspielen

der Vorbereitung gewann Vellberg

mit 8:1 gegen den TSV

Crailsheim II, 11:2 gegen TAHV

Gaildorf und mit 4:2 gegen den

TSV Dünsbach. Crailsheim und

Gaildorf spielen zwar in der

Kreisliga B, aber dennoch kann

man das wohl als Ausrufezeichen

betiteln.

Trainer Manuel Rauner wählte

dabei mit Absicht Gegneraus

derniedrigerenLigafür die Testspiele:

„Wirhabenein neues Systemeinstudiert

unduns deshalb

bewusst, mit Ausnahme von

Dünsbach, Gegner aus der

B-Klasse gesucht, um das besser

zu trainieren.“ Mit der Leistung

seiner Mannschaft inden Testspielen

ist Rauner zufrieden,

weiß aber, dass esauch noch

Baustellen gibt. „Unser Fokus

müsste eigentlich ein bisschen

mehr auf der Defensive liegen.

Nach vorne sind wir immer gefährlich

undfür Tore gut. Wenn

man unsere letzte Saison anguckt,

haben wir in manchen

Spielen dann doch auch einige

Tore kassiert. Wenn wir das

noch ein bisschen inden Griff

bekommen,müssenwir nichtjedes

Spiel vier Tore schießen,um

Spiele zu gewinnen.“

Ein

Trainingslager

bringt immerviel.

Gewinnen will manbeimTSV

in derkommenden Runde so viele

Spiele wie möglich. „Ich gehe

so rein, dass ich jedes Spiel gewinnen

will und dann schauen

wir, was am Ende dabei herauskommt“,

erklärt Rauner seine

Ziele. „Letztes Jahr sind wir

Vierter geworden, hinter IlshofenII.

Wenn wir dieseSaison ein

bisschen näher an Ilshofen heranrücken

könnten, wäre das

schon gut.“

Die Trainingsbeteiligung sei

in derVorbereitungbesser alsin

KubilayKöksalist spielender Trainer undTorgarant beim TSVVellberg.

Vorsaison

4. Platz

(KreisligaA3)

43 Punkte

54:42 Tore

der Rückrunde der vergangenen

Runde. „Wir hatten Anfang des

Jahres ein kleines Loch. Dahaben

vieleSpieler so ein bisschen

die Lust verloren.Geradeinder

Reserve, weil wirdainder Rückrunde

nur vier Spiele hatten.

Mantrainiert ja nicht nur, damit

man trainiert,sondern weil man

heiß auf Spiele ist, deswegen

kann ichdas schon nachvollziehen.“Mitte

derVorbereitung sah

es aber ganz gut aus mit im

Schnitt mehr als 20 Spielern im

Training.

Zur weiteren Vorbereitung

machte sich der TSV Vellberg

auch aufden Wegins Trainingslager

nach Nesselwang. „Es war

schade,dasswir schlechtesWetter

hatten, aber wir konnten

trotzdem drei Trainingseinheiten

auf dem Platz machen. Zusätzlich

noch einen Laufund ein

Testspielgegen eine Mannschaft

von dort. Ich finde, soein Trainingslager

bringt auch immer

extrem vielfür denTeamzusammenhalt“,

fasst Rauner das Wochenende

zusammen.

Der Vellberger Kader ist im

Vergleich zur Vorsaison kaum

verändert. Ein Leistungsträger

hat vor der Saison aufgehört,

aber dafür durfte Manuel RaunerzweineueSpieler

begrüßen:

„Marvin Klein kommt jetzt aus

der A-Jugend raus, beziehungsweise

hätte auch noch ein Jahr

in der Jugend, aber den werden

wir vermehrt einbauen bei uns

in der Ersten. Wir haben auch

noch zwei weitere Kleins.“ DadurchwirdMarvinnun

womöglich

öftermit seinen beidenBrüdern

gemeinsam auf dem Platz

stehen. „Jona Wedde ist vom

TSV Crailsheim zurückgekommen.

Er ist Vellberger und hat

beim TSV in der Ersten gespielt“,

ergänzt der Trainer.

Zum Start der neuen Saison

warten auf Vellbergzweischwierige

Gegner. Der letztjährige

Dritte mit dem TSV Ilshofen II

und die Spfr. Bühlerzell als Bezirksligaabsteiger.

Das nimmt

der Vellberger Trainer zur

Kenntnis:„Es ist ja kein Wunschkonzertund

irgendwann müssen

wir sowieso gegen die spielen.

Die ersten Spiele sind relativ

schwierig einzuschätzen, weil

Foto:UfukArslan

dann noch viele Spieler im Urlaub

sind. Als ich noch jung war,

war das irgendwie noch anders.

Da hat man sich danach gerichtet,

wann die Saison war. Ich

glaube, eskommt wirklich darauf

an, werdie meisten Stammspieler

zur Verfügung hat.“ mkr

TSVVellberg

Trainer: Manuel Rauner,HannesFischer,

KubilayKöksal

Tor: Ben Badanjek (20), Sergen Tuncel (27)

Abwehr: David Brand (20),HannesFischer

(28), JakobGiehl (20), Nikolai Otterbach

(27), Asea Probst (20),Andreas Reichert

(31), JanSchierle (22),Fabian Scope (36),

Jannis Traub(22), Tim Wedde (25), Sebastian

Weidner (41)

Mittelfeld: Giulian Klein(25),MarvinKlein,

Jannis Mütsch, Phillip Reichel (35), TomRodehau(37),

Moritz Seitz (34),AndreasVolzer

(34),Jona Wedde (20),Daniel Wisotzki (33),

Jona Wölfl(23), Fabian Zitterbart (27)

Angriff: Moritz Bauer (19), Damian Boll

(26), Mario Gmach(30), Tim Kaufmann (22),

Leon Klein (24), Daniel Köder(28), Kubilay

Köksal (26)

Zugänge: JonaWedde (TSV Crailsheim),

Marvin Klein (eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: so gut wiemöglich

Titelfavoriten: Ilshofen II,Steinbach,Bühlerzell,

Bühlertann, Rosengarten


Wunschlos glücklich

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 43

Auszweimacheins: DerSVWestheimund der SV Rieden gehen in dieser Saison alsSGM

Rosengartenanden Start. Unddiese hat sich einigesvorgenommen.

SGMRosengarten

Trainer: Steffen Schromm, Alex Lutscher

Tor: LukasGötz, MarcoLöffler (23), Laurits

Ney(21)

Abwehr: JannikCudok (26), Paul Ketelhut

(18), RomualdKeumoDonfack (35), KaiKrüger(29),

NeoLöffler (20), Markus Röger

(29),Lukas Storz(22), Gino Tauberschmidt

Mittelfeld: Maikel Abel (28), Malte Brolich

(20), Daniel Kasian (34), JanisKeil(25),MarcelKowalski

(29),RobinKrmac (33), Dominik

Kronmüller(32), Dominik Kubancek (26),

Sven Müller(30), Marvin Pfannenkuch, Marius

Salm, LouisSchmiedt (20), Jonas Wieland

(27)

Angriff: Vincent Bilk (19), Niklas Diehm

(30), Markus Hasselböck (34)

Zugang: LukasStorz (TSV Ilshofen)

Abgänge: LukasBubeck, Dicky-Son Lunzama

(beide TSVHessental), NikolajSchneider

(FCMatzenbach)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: keineAngabe

DasletzteDerby zwischen dem SV Westheim(rote Trikots) und

dem SV Rieden fand im April2025 statt.

Foto:Ufuk Arslan

Vor einigen Jahren noch

schien es undenkbar,

dass der SV Westheim

und derSVRieden gemeinsam

Fußballteams bilden.

Die Rivalität der beiden Rosengartener

Teilortvereine bestand

lange, wurde auch intensiv gepflegt.

Doch die (Fußball-)Welt

ist nicht stehengeblieben, auch

wenn das manch Älteren

schmerzt. Seit mehreren Jahren

schon gibt es in derJugendeine

Spielgemeinschaft der beiden

Vereine,ander zudem auchder

TSV Michelbach/Bilz beteiligt

ist. Jetzt gibt es die SGM Rosengarten

bei den Aktiven.Von Animositäten

ist nichts zuspüren.

Warum auch? Viele Spieler habenbereits

in der Jugend zusammen

gespielt, kennen sich gut,

sind befreundet. Die Frage, wer

bislang rot oder grün getragen

hat, ist jetzt nicht mehr relevant.

Alle wollen eine neue Ära einläuten.

Und diese soll –daran

lassen dieVerantwortlichenkeinen

Zweifel –erfolgreich sein.

Als Trainer dafür verantwortlich

sind AlexLutscherund Steffen

Schromm. Die beiden sind

gleichberechtigt undauch,wenn

siesichnochnicht langekennen,

verstehen sie sich sehr gut miteinander.

Steffen Schromm, zuletzt

Trainer der U17-Juniorinnen

des TSVNeuenstein,wohnt

im Rosengartener Ortsteil Uttenhofen,

spricht von einem

„Traumjob“. Alex Lutscher, in

den vergangenen knapp zwei

Jahren Trainer der TSG Kirchberg,nicktheftig.

„Es gibt nichts

Vergleichbares.“ Beide rechnen

es den Verantwortlichen hoch

an, dass sie gemeinsam für die

ersteMannschaftverantwortlich

sind.„Zwei Trainer fürein Team,

das ist außergewöhnlich.“ Dieses

Vertrauen, das spürt manim

Gespräch, wollen sie mit Erfolgen

zurückzahlen.

Die Philosophie der SGM Rosengarten

ist klar: Die Mannschaftbestehtausschließlich

aus

Spielern aus Rieden oder Westheim.

Der einzige externe Zugang

LukasStorz (TSV Ilshofen)

wohnt in Rieden, fällt also auch

Vorsaison

neu

unter diese Kategorie.

Zu Beginn der SGM haben

erste, zweite und dritte Mannschaft

gemeinsam trainiert, 49

Spieler standen auf dem Feld.

Auch das kann man als Zeichen

dafür werten, dass diese Spielgemeinschaft

von den Kickern

angenommenwird. Dannwurde

getrennt. Das Duo Lutscher/

Schromm hat seinen Kader für

die Kreisliga A zusammengestellt,

die Spielprinzipien und

Abläufeklar formuliert. Unddie

Spieler ziehen mit: „Es ist eine

hohe Intensität und ein hohes

Tempo inden Einheiten“, freut

sich Steffen Schromm. So können

sich die Spieler weiterentwickeln.

Das gelte auch für die

erfahrenen Spieler, denn das

Training sei extrem fordernd

und teilweise härter als dieTestspiele.

DieseVorgehensweisesei

keine bloße Idee des Trainer-

Duos gewesen, die Spieler hätten

sich das auch gewünscht.

Wirwollendie

Spiele selbst

entscheiden.

Der Aufwandsoll in der neuen

Saison Früchte tragen. Das

Saisonziel wird etwas schwammig

als „oben mitspielen“ bezeichnet.

Konkreter werden die

Coaches bei der Spielkultur:

„Wir haben vor allen Gegnern

Respekt. Klar aber ist: Wir wollen

die Spiele selbst entscheiden,

dominant sein. Deshalb orientieren

wir uns nicht an den Gegnern.“

Diese sollen dieneue Rosengartener

Wucht zu spüren

bekommen. Hartmut Ruffer


44

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL

Die Trainerikone istzurück

Vorelf Jahren gabManfredFaustdie Verantwortungals Trainerder Sportfreunde Bühlerzell

ab.Nun möchteerdem Verein in einerschwierigen Situation wieder helfen.

Die Situation habe es erfordert.

Auch für Manfred

Faustselbstkam es

überraschend, dass er

nochmal das Amt des Trainers

der ersten Bühlerzeller Mannschaftübernimmt.

„Ich binauch

nicht davon ausgegangen“, gibt

er ehrlich zu.

Im Idealfall schaffen die Vereine

weit vordem Saisonbeginn

Klarheit, was die Trainerposition

angeht. In Bühlerzell war es

dieses Jahr etwas anders. Lange

hieß es, dass Rolf Funk bei der

ersten Mannschaft weitermachen

würde. An Pfingstmontag,

dem 9. Juni, seien aber die beiden

Abteilungsleiter FrankScheper

und Lukas Pfitzer auf Faust

zugekommen, mit der Frage, ob

er sichesvorstellen könnte,diese

Positionwiederzubekleiden.

Von1999 bis 2014 war Manfred

Faustbereits Coachder Bühlerzeller.

„Ich habe ein paar Tage

überlegt und auch ein Feedback

aus der Mannschaft eingeholt.

Dann war klar, dass ich esaus

der Situation heraus machen

muss, weil Not am Mann war“,

sagt Faust.

Zeitlicher

Aufwandist

etwasgeringer.

DieFeldspieler derSportfreundeBühlerzell (rot) undTorwart Christopher Ammon klären eine Flankeim

Derbybeim SC Bühlertann.

Foto:Rolf Müller

Die Entscheidung sei ihm

aber auch schwergefallen, da

Faust bislang die zweite und

dritte Mannschaftder Bühlerzeller

trainiert unddie A- undB-Jugend

mitbetreut hatte. „Gerade

beider Jugend warestoll. Es hat

sehr viel Spaß gemacht. Das

Gute ist, dass jetzt der zeitliche

Aufwand für mich sogar etwas

geringer wird“, erklärt Faust mit

einem Schmunzeln.

DieSituation,inder Faustdie

erste Mannschaft der Sportfreunde

übernimmt, ist aber alles

andere als einfach. Zum einenmussder

Verein denAbstieg

aus derBezirksliga in die Kreisliga

Averdauen. Zum anderen

sind wichtigeStützen der Mannschaft

weggebrochen. Allen voranPhilipp

Krupp,Torjägerund

Führungsfigur, ist zu seinem

Heimatverein Ottendorf (in der

Spielgemeinschaft mit Eutendorf)

zurückgekehrt. Kai Graf,

Stammspielerinder letzten Saison

auf dem Flügel, kickt jetzt

wieder für den TSV Obersontheim.

Zudem stehen Kevin

Maintok,Raphael Funk undAndreasStein

nicht mehrodernur

noch eingeschränkt für die erste

Mannschaft derSportfreunde

zur Verfügung. „Das alles ist

schon ein großer Aderlass“,

weiß auch Manfred Faust.

Wasdie Lage nichtunbedingt

besser macht: Die Bühlerzeller

habenkeine externen Neuzugänge.

Lediglich zwei, drei A-Jugendspielerrücken

auf, ansonsten

werden die Sportfreunde

Vorsaison

15.Platz

(Bezirksliga)

28 Punkte

46:96 Tore

versuchen, dieLückenimKader

mit Spielern aus der zweiten

Mannschaft zufüllen.

In Anbetracht dessen spricht

Faust davon, dass man eine „ruhige

Saison“ spielen möchte.

„Und wirwollen natürlichauch

nichts mit dem Abstieg zutun

haben“, gibt Manfred Faust zu

verstehen,wohlwissend, dass bei

drei direkten Absteigern in einer

Elfer-Liga davonauszugehen ist,

dass die Hälfte der Mannschaften

oder sogar mehr um den

Klassenerhalt kämpfen werden

müssen.

Die Bühlerzeller Trainerlegendehat

auchschon seine Vorstellungen

undIdeen, wieerden

neuenKader zu einerschlagkräftigen

Truppe zusammenschweißen

kann. Zum taktischen Konzept

möchteergar nicht viel sagen,

nur soviel: „Ich muss erstmal

schauen,welche Spielerich

habe, mich danach ausrichten

und dann den besten Wegfinden,

umerfolgreich zusein.“

DieKreisliga A3 schätzt Faust

als sehr ausgeglichen ein. „Da

sind viele auf Augenhöhe.“ Der

Bühlerzeller Trainer geht davon

aus, dass der TSV Ilshofen II

vorne mitspielt, ebenso dieSGM

Rosengarten. Auch Aufsteiger

Sulzdorf schätzt Faust starkein,

wenn derTSV in Bestbesetzung

antreten kann. ViktorTaschner

Spfr.Bühlerzell

Trainer: Manfred Faust

Tor: Christopher Ammon (34),Maximilian

Bach (21)

Abwehr: Simon Beißwenger (30), Noah

Dambacher,Maximilian Fischer(22), Raphael

Funk (20), Matthias Gronbach (36),Jonas

Kiesel (20), Marvin Köder (24),Luz AloisNikel(18),

Amadeus Trittner (29), Jannik Wirtheim

(25)

Mittelfeld: Dominik Hamann (26), Tobias

Häußler (32), JanHeinrich (27), FlorianKachel(27),

Julian Kiesel(18), Viktor Maier

(35),Timo Müller (29),Bastian Scheper,Lorenz

Schiele, Christian Stein (35)

Angriff: Florian Dambacher (20), Anthony

Riek (42), MaximilianSchwarz(29),Michael

Weikel (26), MarcoWengert(30)

Zugänge: keine

Abgänge: Philipp Krupp(Ottendorf/Eutendorf),

KaiGraf(TSVObersontheim)

Saisonziel: Team stabilisieren

Titelfavoriten: IlshofenII, Rosengarten,

Sulzdorf


Unveränderte Achse

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 45

DerAufsteigerTSV Sulzdorf muss sich nun in der KreisligaAbeweisen. DerKlassenerhalt

soll mitdefensiverGeschlossenheitund individuellerKlassevorne gelingen.

Die Feierlichkeiten sind

vorbei, das letzte Aufstiegsbier

ausgetrunken.

Jetzt heißt eswieder:

rackern, laufen und fleißig

Punktesammeln.Denn vordem

TSV Sulzdorf liegt eine Saison,

die allesandereals einfach wird.

Als Neuling muss sich der TSV

in der Kreisliga Abeweisen, in

der eseinen verschärften Abstieg

gibt.

Natürlich kann man sich sowasnicht

aussuchen, aberineinem

„normalen“ Folgejahr hätte

es der Aufsteiger vielleicht leichter

gehabt, die Klasse zu halten.

„Für uns geht esganz klar um

den Klassenerhalt“, sagt dann

auch Trainer Markus Klein.

„Diese Liga ist relativ ausgeglichen

und esgibt viele Derbys.

Die Spieler kennen sich untereinander,dann

kommt nochmehr

Ehrgeiz dazu. Da will man dann

doch ein bisschen mehrlaufen“,

TSVSulzdorf

Trainer: Markus Klein

Tor: TimHägele(22), HannesKinzinger (21),

Paul Kinzinger(18), Cengizhan Yilmaz (22)

Abwehr: Luca Glasbrenner (27),Michael

Glasbrenner (27), Fabian Haas, Mica Heinz

(19),Elia Hineysioglu(18), Alexander Kachel

(23), Sandi Kljucanin(22), ThomasLössel

(39), JakobMann (21),Tarik Salkanovic(19),

Daniel Schierle (30), MaximilianTreml (27),

Nico Wollmershäuser (42)

Mittelfeld: Hannes Baumann (21), Philipp

Bögner (34),Kevin Dreiling (21), Jonas Friedel

(21), LeoFritz,FelipeGross (21),Finn

Heinz (18), Qais Qaso Khudir, Aaron Lay(17),

Maciej Majchrzak(25), Ismael Messaoudi

(23), Niklas Metzger (21), ChristianNerlich

(40),JohannesReichert(19), SerhiiRusyn

(20), Johann Schütz(19),MichaelWolf(35),

Daniel Yaroshevskiy(31)

Angriff: Konstantin Armbruster(21),AlessiodiVito(21),

Emile Gross(18),Armando

Herrmann (36), IbrahimMessaoudi (23), Alexander

Papelheim(37), Selmin Petak(28),

Vitali Varodi (25)

Zugänge: Yaroshevskiy(SSVHall),Gross,

Heinz, Lay, Fritz, Reichert,Schütz, Hineysioglu

(alle eigene Jugend)

Abgänge: JohannesSaid(TSVHessental),

JannikWollmershäuser (Karriereende)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: keine Angabe

Spieler und Fans desTSV Sulzdorffeiernden Aufstieg in dieKreisligaA.

weiß Klein aus Erfahrung. Niemand

verliert gerne, Derbys

schon mal gar nicht.

„Eins ist auch klar: Unsere

Priorität Nummer 1mussessein,

defensiv gut zuarbeiten und zu

stehen“, macht Markus Klein

klar.Eigentlich besitzendie Sulzdorfer

geradeimSpielnach vorne

sehr starke Einzelspieler.

Wenn die Mannschaftesschafft,

dieindividuelle Klasse miteiner

stabilen Defensive zu kombinieren,

wird es eine erfolgreiche

Saison für den Aufsteiger. Und

dassder TSVSulzdorfauch verteidigen

kann, hat das Team

schon letzte Saison bewiesen,

beispielsweise imBezirkspokal

gegen die Bezirksligisten Matzenbach,

Untermünkheim und

Allmersbach.

Dreilingkann wieder spielen

Markus Klein hofft, dass Kevin

Dreiling nachlanger Verletzung

zu alterStärkezurückfindetund

so quasi zum Neuzugang wird.

Ein echter Neuzugangist Daniel

Yaroshevskiy von der SSV Hall.

„Wirhaben auchmit höherklassigen

Spielern gesprochen, die

Sulzdorfer Vergangenheit haben“,

erzählt Klein. Jedoch kam

es aus diversen Gründen nicht

zu einem Wechsel.

Jugendspieler hochgezogen

Deswegenmussesden SulzdorferFans

nicht bangesein. Dieerfolgreiche

Achse aus der Aufstiegssaison

ist unverändert da.

Undsoganz ohne „Neue“ gehen

die Sulzdorfer auch nicht indie

neue Runde. Zum einen hat der

TSVMitte der Rückrunde schon

drei neue Spieler verpflichtet.

Alessio di Vito,TarikSalkanovic

und Sandi Kljucanin gehören

weiterhin zum Kader. Und zum

anderen ziehen die Sulzdorfer

Vorsaison

1. Platz

(KreisligaB6)

59 Punkte

82:28Tore

Foto:VanessaWielatt

siebenJugendspielerhoch. Klein

möchteaber keine Erwartungen

schüren.„Wasfehlt,ist das Körperbetonte

und irgendwann

kommt dann auch die Müdigkeit,

weil es anstrengender ist als in

der A-Jugend“, verdeutlicht

Klein. „Wenn ich merke,dasseinerohneKörperspannung

spielen

will und meint, esgeht so

einfach wie in der Jugend, dann

werde ich ihm im Einzelgesprächdie

Dingeschon klarmachen“,

sagt Klein mit einem

Schmunzeln.

Lernen vomGegner

Die Mission Klassenerhalt wird

aufgrund der ausgeglichenen

Liga also keine einfache Aufgabe.

„Die Spieler sollen auch von

den anderen Mannschaften lernen.

Wiemachen sie gewisse Sachen?Wie

präsentiert sich mein

Gegenspieler auf dem Feld? Da

kann man auch viel mitnehmen“,

ordnet Markus Klein ein. Einen

Favoriten auf die Meisterschaft

hat ernicht ausgemacht, viele

Teamshättendas Niveau, vorne

mitzuspielen. Viktor Taschner


46

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL

Mehr mit Ball agieren

Mitdem Spielertrainer-Duo MarcoPfitzer undDominik Wappler wähltder SC Bühlertann

eine interneLösung fürdie Nachfolge vonAndreasKurz.

Dietreuen „UltrasSCB“feuern ihr Team nun in der KreisligaA3an. Siespielen meistselbstfür den SC

Bühlertann in derJugend.

Foto:Rolf Müller

Fokusauf die

einfachen

Dinge.

Schon in derJugend hätten

sie davon gesprochen,

dass sie mal zusammen

Spielertrainer

werden. Ungefähr 14 Jahredürften

sie damals alt gewesen sein.

„Dass es jetzt unser Heimatverein

wird als erste Station, war

nicht vorherzusehen“, sagt Marco

Pfitzer. Er und Dominik

Wappler, beide Jahrgang 1994,

bilden das neue Spielertrainer-

Duo beim SC Bühlertann.

Beidehaben letzte Saison den

Abstieg aus der Bezirksliga in

die Kreisliga Aals Spieler miterlebt.

Zwar hatten dieBühlertanner

auch Pech mit vielen Verletztenund

unglücklichen Spielverläufen.

Aber vielleicht hat

auch die Qualität gefehlt? „Beides“,wirft

DominikWappler ein.

„Ja, dassehe ich auch so.Ich bin

kein Fan davon zu sagen, dass

man nur Pech hatte, wenn man

nach einer kompletten Saison

absteigt“, sagt auch Pfitzer.

Das alles will der SC Bühlertann

hinter sich lassenund in der

Kreisliga Aneu anfangen. Dazu

gehört auch eine neue Struktur,

nach der Fußball gespielt werden

soll. Mehr Ballbesitz soll es

gebenund damitauchmehrDominanz

und Spielkontrolle auf

dem Feld. „Kampf und Leidenschaft

gehören natürlich dazu,

aber nur über das wird es

schwierig“, sagt Wappler. „In

den letzten zwei Jahren sind wir

eigentlich nur dem Ball hinterhergerannt“,

präzisiert Pfitzer.

Die Mannschaft habe bislang

dieVeränderung gutaufgenommen.

„Wir bekommen positives

Feedback“, berichtet Wappler.

Die Spieler zögengut mit.Unter

anderem waren die Bühlertanner

während der Vorbereitung

drei Tage lang in einem Trainingslager

in Saarbrücken. „Es

macht sehr viel Spaß.Aberesist

auch intensiv. Ich glaube, ich

schreibe mit ihm mehr als mit

meiner Freundin“, sagt Pfitzer lachend

und zu Wappler schauend.

Pfitzers Trainerkollege

muss bei diesem Satz schmunzeln

und nicken.

Beidehattenschonviele Trainer

in unterschiedlichen Vereinen

erlebt,aberzweisind besonders

in Erinnerung geblieben.

„Für mich war Oliver Schwerin

die prägendste Figur“, sagt Dominik

Wappler. Zusammen mit

Schwerin ist ervon Obersontheim

nach Crailsheim gewechselt

und hatviele Jahreunter ihm

gespielt. Auch für Pfitzer war

Schwerin prägend, „weil er taktisch

sogut war“. Ein anderer

Coach, unter dem Pfitzer vielgelernthat,war

VisarRushiti während

der Landesliga-Zeit in

Obersontheim. „Er hat den Fokus

auf die einfachen Dinge gelegt.

Also: JederPassist wichtig

Vorsaison

16.Platz

(Bezirksliga)

25 Punkte

58:104 Tore

und muss stramm sein“, erzählt

Pfitzer.Jetzt gelteesfür dasneue

Trainer-Duo das Beste von beidenEx-Coaches

zu einem gelungenen

Mix zusammenzuführen.

Der SCB hat mit Marco Fischer

eine Führungsfigur verlorenund

mitTim Otterbacheine

Stütze in der Sturmspitze.Jonas

Trübendörfer hat studienbedingt

aufgehört. Er konnte deswegenschonvergangene

Saison

nicht mittrainieren, war nur

manchmal am Wochenende zum

Spiel da. „Das hätte sonicht zu

unserem neuen Weggepasst“,

macht Pfitzer deutlich. Denn die

Trainingsbeteiligung sei letzte

Saison auch ausbaufähig gewesen.

Eine Verstärkungstellt Moritz

Stephan dar. Der 32-Jährige

kommt vom Bezirksligisten

Obersontheim zumNachbarverein.

Zudem konnte man mit Niklas

Köder, Pascal Pfisterer und

MarcoHanuszewicz drei Akteure

dazugewinnen, die nach langer

Pause wieder neu mit dem

Fußball anfangen.

DieA3schätzen beideals ausgeglichen

ein.Einefeste PlatzierungoderPunktezahl

als Saisonziel

wollen Pfitzer undWappler

nichtausgeben.„Wirhättengerne,

dass alle Zuschauer nach

dem Spiel erkennen, was unser

Plan war“, formuliert es Pfitzer.

Natürlich möchteaberauch der

SCB nichts mit dem Abstieg zu

tun haben. Viktor Taschner

SC Bühlertann

Trainer: MarcoPfitzer,Dominik Wappler

Tor: Noah Ehrmann (26), Benjamin Gorzawski

(38),Robin Müller (21),ManuelSchimmele

(29)

Abwehr: Fabian Deininger (28),Fabian Engel(32),

LukasFischer,Christian Holl(25),

Ralf Idler (43),Marco Knobel (32),Felix Rieg,

Pascal Schäfer (26), Luis Schlüter (21),Moritz

Schmieg(22), FabianSteglich(25), Leopold

Stoll, Dominik Wappler (31)

Mittelfeld: Hannes Boy(25), JanGroß(29),

AndreHeese (36),FabianKlein, Swen Köbler

(31),Christian Perrino(38), Sebastian Rüger

(26),PascalSchneider (26),MoritzStephan

(32), Jonas Strauch, Nico Ulreich(31), Sebastian

Wengert (27)

Angriff: Luca Bader (23), Jonas Nagy(25),

JasonOrzol (24),Marco Pfitzer(30), Philipp

Schneider(26)

Zugang: Moritz Stephan(Obersontheim)

Abgänge: Tim Otterbach, JonasKöder (beide

TSVObersontheim), MarcoFischer (TSV

Hessental), JonasTrübendörfer(Karriereende)

Saisonziel: neue Spielidee etablieren

Titelfavoriten: Rosengarten, Ilshofen II


Überall Qualitäten

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 47

Miteiner eingespieltenMannschaftgehtder TSVIlshofen II in dieneue Saison.Der neue

Trainer Timo Marschik blickt optimistischindie Zukunft.

Der TSV Ilshofen IIverpasste

in der vergangenen

Saison den Relegationsplatz

nur um einen

Punkt und landete mit 53 Zählern

auf dem dritten Platz der

KreisligaA3. DabeistellteIlshofendie

geteiltebesteAbwehrreihe

mit nur 23 Gegentoren. Diese

gute Defensivbilanzzeigt sich

auch in den ersten drei Testspielen

für die neue Spielzeit. Die

Mannschaft des neuen Trainers

Timo Marschick spielte indiesen

drei Spielen jeweils zu null.

„Natürlich zieht man Selbstvertrauen

aus solchen Ergebnissen,

aber man muss das auch

richtig einordnen können. Es

hängt auch immer davonab, wer

beim Gegner mit dabei ist, was

ja auch vonUrlauben beeinflusst

wird. Vondaher würde ich solche

Ergebnisse gar nicht großartig

überbewerten“, fasst

Marschick zusammen. „Aber

man kann trotzdem festhalten,

dass wir sowohl defensiv als

auch offensivQualitäten haben.“

Daskannman wohl so sagen. Gegenden

TSVDünsbach, denSV

Brettheim und die SpvggHengstfeld-Wallhausen,

die alle in der

KreisligaA4spielen,gewannIlshofen

IImit 3:0, 8:0 und 5:0.

DerKaderist

fast gleich

geblieben.

Ein Grund für die deutlichen

Ergebnisse könnte, trotz neuem

Trainer, die Eingespieltheit der

Mannschaft sein. Der Kader ist

weitestgehend gleichgeblieben.

Drei externe Neuzugänge undeinige

Rückkehrer von einer Verletzung

stehen Timo Marschick

zur Verfügung. „Es ist aberauch

so, dass Luis Schneider, der Kapitän

der vergangenen Saison, in

der Vorbereitung bei der ersten

Mannschaftreinschnuppert und

wir abwarten müssen, ob er da

kompletthochrutscht.“ImTrainingsalltag

lässt sich das wohl

trotzdem verkraften. „Klar hat

man in der Vorbereitungszeit

Auch strömender Regenkannden TSVIlshofen II nichtstoppen. Gegenden TSVObersontheimIIsiegen

dieIlshofener mit2:0.

Foto:Herbert Schürl

immer den ein oderanderen Urlauber,

aber wir haben jetzt

trotzdem um die 20 Feldspieler

im Kader und die Trainingsbeteiligung

ist schon gut“, verrät

Marschick.

Ein Spiel, auf das sich der

neue Trainer besonders freut,

gibt es nicht. „Jeder freut sich,

dass eswieder losgeht. Ob das

jetzt dasPokalspiel ist oder dann

daserste Rundenspiel–die Vorfreude

ist groß.“ Im Pokal trifft

Marschick mit seiner neuen

Mannschaft auf einen Gegner,

den er aus der vergangenen

Spielzeit bereits kennt. „Wir

wollen weiterkommen, aber es

ist auch nochmal ein guter Test

füruns. Billingsbach ist eine körperlich

präsenteMannschaft,die

werden da sicherlich auch alles

geben im Pokal“, ordnet Marschick

ein.

Vorsaison

3. Platz

(KreisligaA3)

53 Punkte

63:23 Tore

Dieser zusätzliche Test könnte

noch wichtig werden, denn

der Saisonstart des Vorjahresdritten

hat es in sich. Zum Auftakt

geht es nach Vellberg zum

Tabellennachbar der Spielzeit

24/25, am zweitenSpieltagist die

ersteMannschaftder neu gebildetenSGM

RosengartenzuGast.

Danach geht es zum Bezirksligaabsteiger

SCBühlertann, bevor

am vierten Spieltag der Aufsteigeraus

der Kreisliga B, der TSV

Sulzdorf nach Ilshofen kommt.

„Wenn man sich die Staffel anschaut,

da istbei elf Mannschaftenjedes

Spiel wichtig. Da ist die

Reihenfolge aus meiner Sicht

eher zweitrangig,deswegennehmen

wir es, wie es kommt.“

Bisdahin hatte Timo Marschick

noch etwas Zeit, die neue

Mannschaft kennenzulernen

und seine erste Elf zu finden:

„Ich habe noch nichtdie Elf,die

am ersten Spieltag spielen wird.

Das ist auf der einen Seite aber

auchgut,weildie Jungsmir das

Ganzeecht schwer machen. Mir

ist schon positiv aufgefallen,

dass wireinen breiten Kader mit

einem sehr gutenNiveauhaben.“

Wenn der TSV Ilshofen IIan

die Leistung der Vorsaison anknüpfen

kann, ist inder gut besetzten

Staffel durchaus etwas

drin fürdie Zweitvertretungdes

Landesligisten. Auch wenn es

„nur“ dieVorbereitungwar,zeigen

die Ergebnisse, inwelche

Richtung es gehen könnte. Mit

dem Selbstvertrauen aus diesen

Partien scheint das Saisonziel

„vorne mitspielen“ realistischzu

sein.

Marcel Krauss

TSVIlshofen II

Trainer: Timo Marschick (neu)

Tor: FiliusAllinger, JannikLaber(20)

Abwehr: MaxBurkard (18), Abulfazl Hussain

Zada (19), TanjuKocacöl (26), Fabio Legrottaglie

(20), DjordjeMandaric (29), Jason

Laseka Miguel(23), Jann Bennet Siegel(20)

Mittelfeld: NevioLuisBareißTeixeira(19),

Nikola Brnic(31), ClaudioGahm (26), Marco

Götz (20), ScheriyarHalim (27), Erik Langpeter(20),

HannesSchäfer(21)

Angriff: Antony Bojin,Emmanuel Ezenge

Miguel(21), Noah Kappler (19), Tim Luca Laidig(19),

JannisSchierle(19), Ben Joshua

Schmid,LuisSchneider(20)

Zugang: Antony Bojin (reaktiviert)

Abgänge: VukRadojevic (SSVHall), Lukas

Storz (SVWestheim),RicoSchwarz, Patrick

Lucic(beideunbekannt)

Saisonziel: vornemitspielen

Titelfavorit: SGMRosengarten


48

KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL

EdgarWagner (Nummer36) zirkelteinen Freistoßgegen den SV Tüngental aufs Tor.

„Esgehtnur im Kollektiv“

Beim TSVObersontheimIIwirdesdiese Saisonvor allemdaraufankommen, wieviele

Spieleraus dererstenMannschafteingesetztwerdenkönnen.

Foto:UfukArslan

Wenn sie die Kickschuhe

anhaben,

dann sollen sie

Bock aufs Kicken

haben“.Mit diesem Mottoist David

Herrmann an seine Spieler

herangetreten, alserzehnSpieltage

vor Schluss der neue Trainer

des TSV Obersontheim II

wurde. DasTeam warEndeMärz

noch Letzter. Aber Herrmann

leitetedie Wende ein. „Ich wollte

sechs Spiele vonden zehn gewinnen.

Mit den18Punkten sollte

es für den Klassenerhalt reichen“,

so die Kalkulation von

Herrmann. Und der Plan ging

fast exakt auf. Obersontheim

holte tatsächlich 18 Punkte, mit

fünfSiegenund drei Unentschieden.

Am Ende hatte man sogar

vier Punkte Vorsprung auf den

Relegationsrang. „Es ging viel

über den Einsatz. Taktisch habe

ich es einfach gehalten. Wir

wollten im 4-4-2 vor allem hinten

kompakt stehen, aber das

Wichtigste wardie Einstellung“,

sagt Herrmann.

In der neuen Saison wird es

für die Obersontheimer Zweite

definitivschwierigerwerden. Da

bei der Bezirksligamannschaft

einige Altgedienteaufgehört haben

(siehe Seite23), rückenviele

der letztjährigen Spieler des

A-Liga-Kaders in die erste

Mannschaftauf.„Wirhaben deswegen

aktuell nicht mehr die

Breite wienochletztesJahr“,bekenntauch

Herrmann.„Wirsind

von derErstenabhängig. Es wird

darauf ankommen, wie viele

Spieler wir aus der Ersten bekommen.“

Herrmann macht

deutlich, dass es beim TSV

Obersontheim diese Saison nur

Vorsaison

8. Platz

(KreisligaA3)

27 Punkte

39:51 Tore

alsKollektiv gehenkann. Sprich:

Dieerste Mannschaft wird Spieler

sogut es geht an die Zweite

abgeben müssen, damit diese

konkurrenzfähigbleibt. Dassdas

teilweise schwierig wird, weiß

Herrmann. „In der Vorbereitung

warenwir teilweisenur zu viert

oder zu sechst im Training, weil

die anderen bei der Ersten mittrainiert

haben“, schildert der

34-Jährige. Auch der Umstand,

dassdie Spielpläne der Bezirksliga

und der Kreisliga Anicht

synchron für die Obersontheimer

laufen, wird kaum helfen.

Nurbei zwei Heimspielen treten

beide Teams am selben Tagan,

sodass ein Teil der Spieler zumindest

eineHalbzeit bei Zweiten

mitwirken kann.

David Herrmann weiß, dass

die erste Mannschaft Priorität

genießt, was injedem Verein

völlig normal ist. Er hofft, dass

von den Altgedienten der ein

oder andere mal einspringt,

wenn in der Zweiten Not am

Mann ist. Das Ziel ist der Klassenerhalt.

„Und wenn wir es personell

hinbekommen, dann ist

das auch ein realistisches Ziel“,

so Herrmann. ViktorTaschner

TSVObersontheim II

Trainer: DavidHerrmann

Tor: KaiErtle (29)

Abwehr: Luis Blumenstock (22), Felix

Eckert (24),MauriceErb (23), Daniel Glasbrenner

(30), David Herrmann (34),Adam

Luft (22), Timo Mebus(22), Michael Schmidt

(33),Sebastian Walzhauer (23)

Mittelfeld: Shaham Dingil(21),NiklasHamann

(20),Luis Immel (21),Jonas Köder

(25), JanMoser(25), AlexanderRamenski

(22), Jens Söllner (37), EdgarWagner (34),

Thomas Wagner (28),Jacob Wieland (22),

Tobias Wieland (20), Timo Wolz (23)

Angriff: RicoKlettke(21),Tom Schlosser

(25), LukasSchmidt (21),Jannik Spitzenberger(27),

David Wieland (25)

Zugang: JonasKöder (SCBühlertann)

Abgang: EugenFrescher (SSVHall)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavorit: TSVIlshofen II


KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 49

Nach sieben Jahren zurück

DieSpielvereinigung Unterrot geht in der kommenden Saison in der KreisligaA3anden

Start. AlsAufsteigerist dasobersteZielklar: DerKlassenerhalt soll her.

Der vierte Platz geht als

die schlechteste Positionierung

der Spielvereinigung

Unterrot in

die Statistik der abgelaufenen

B6-Saison ein. Dies bezieht sich

jedoch nur auf dendrittenSpieltag,

denn ab der vierten Woche

stand die Elf von Trainer Momcilo

Pavlovic auf dem ersten

oder zweiten Tabellenplatz.

Mitdem Meistertitel wurdees

nichts, weil sich am Ende doch

der TSV Sulzdorf durchsetzte

und die Nerven behielt. Doch die

Rotenaus Unterrot machten den

Aufstiegindie A-Klasse dafürim

Nachsitzen klar –ansich auch

die bessere, weil dramatischere

Lösung. Mit dem wahrlich sehenswerten

Treffer zum 3:1 von

Unterrots Willy Frey brachen

unter sengender HitzeinBraunsbach

alle Dämme und Unterrot

kehrtenach siebenjähriger Abstinenz

zurück in die KreisligaA.

VerteidigenimKollektiv

„Wir haben eine überragende

Saison mit dem Aufstieg gekrönt.

Die Jungswaren sehr fokussiert

und haben sich auch nachRückschlägen

nicht verunsichern lassen“,

sieht der sportliche Leiter

Ahmet Sahin als wesentlich an.

Die Defensive, oder eher die

Mannschaft inder kollektiven

Abwehrarbeit, wirdimBesonderenhervorgehoben.

„Nur 21 Gegentore

in24Spielen sind hervorragend!“

Besonders will Sahin

einen hervorheben: Torschützenkönig

Vasile Alexandru.

„Nicht wegen seiner 31 Tore,

sondern weil er sehr oftder erste

Abwehrspieler war und viel

für das Team gearbeitet hat.“

Aufzuneuen Ufern

Wieder in der A-Klasse, muss

man sich als Aufsteiger freilich

erst einmal in der neuen Umgebung

orientieren –und auch deshalb,dadie

Spvggnicht wie früher

in Richtung Backnangspielt,

sondern gen Hohenlohe. Im

Klassement der quantitativ

schwach besetzten A3 (nur elf

Mannschaften) befindensich aus

Unterroter Sicht auf jeden Fall

attraktive Gegner. Mehr gibt es

derweil nicht zu befinden, und

Nach dem Schlusspfiff im Relegationsspiel gegenTüngental (3:1-Sieg) gibt es in Unterrot nurnoch

eines: Feiern! DieSpielvereinigung geht jetztinder A3 ansWerk.

Foto:Hans Buchhofer

so geht man es imUnterroter Lagersportlichan:

„Wir kennen die

neue Liga gar nicht, was aber

vielleicht auch ein Vorteil ist.

Wir werden auf jeden Fall alles

geben, umbestehen zu können“,

ist sich Sahin sicher.

In Sachen Kader hat Trainer

Momcilo Pavlovic indes einen

kleinen Aderlasszuverzeichnen,

denn Routinierswie Spielführer

Nico Bulling, Max Reichart und

Felix Glasbrenner fallen nach

Aussage Sahins weg. „Wie wir

die fehlende Erfahrung kompensieren

undwie es sich auswirkt,

müssen wir abwarten.“ Dass es

aufgefangen werden kann, davon

VieleSpieler

werden sich

weiterentwickeln.

ist man beim A3-Aufsteiger

überzeugt.„Wirhaben mehrere

Spieler,die noch nicht am Zenit

Vorsaison

2. Platz

(KreisligaB6)

57 Punkte

81:21Tore

sind und sich weiterentwickeln

werden.“ Die jungen Spieler seien

nun eben noch mehr gefordert.

„Eine neue Grundordnung

mussher,ja. Aber wirhaben mit

MaxiStowasser,Thomas Pokovba

und JacquesKerngenug Spieler,die

in Führungsrollen schlüpfenkönnenund

werden“, nimmt

Sahin besorgten Fans die Furcht.

Gutgemeint,mehr nicht?

Alskurios kann man dieStaffeleinteilung

beschreiben, wenn

man es galant ausdrücken möchte.Sahinwilldas

nichtwirklich:

„Ich binjaauchein paar Tage in

diesem Geschäft und habe gelernt,

zu akzeptieren. Aber für

mich ist es nicht nachvollziehbar,

und irgendwie wurde die

Reform im Prinzip wieder rückgängig

gemacht –ohne Grund,

ohne Erklärung, ich verstehe es

einfach nicht! Dass an einem

Spieltag die Erste auswärts und

die Zweite daheim spielt, ist

schon einzigartig“, ärgert sich

Sahin.

Mit der Einteilung ist man in

der Mitte des Bezirks nur bedingt

zufrieden, denn die Limpurger

Teams scheinen weiterhin

je am Rande eines Hoheitsgebietes

zu liegen.Spannendist

etwa auch dieTatsache, dassUnterrot

in der A3Richtung Hohenlohe

kickt, Sulzbach-Laufen

(A2) aber durch Unterrot durch

und inRichtung Backnang zu

den Spielen und Gegnern fährt.

„Man wollte kurze Anfahrtswege

zu den Spielen haben –und

es sind doch Derbys, die Spaß

machen! Für mich ist einfach

enttäuschend, was da abläuft“,

führt Sahindie Gedanken vieler

Limpurger aus.

Kurzfristigmeldetedie Spvgg

Unterrot die zweiteMannschaft

auch noch inden aktiven Spielbetrieb

inder Kreisliga B6an

und nicht für die Reserve-Runde

in der A3. Michael Busse

SpvggUnterrot

Trainer: Momcilo Pavlovic,BatuhanSahin,

AndreasAnnicchiarico, Albert Preinesberger

Tor: Andreas Annicchiarico, LouisBeißwenger,

SilasCiupke

Abwehr: DiyarBozan, DennisGütle, Arian

Kelmendi, Adilhan Küksal, Lucian Leca,Valentin

Leca,Thomas Pokovba, LarsQuade,

MaxReichart,NoahStowasser

Mittelfeld: Furkan Aybar, Jona Brumm, Nico

Bulling, Willy Frey, IsmailIlisik,Avraam Karpouzis,

JacquesKern, FlorianLaukert,Dragan

Majstorovic,Batuhan Sahin, Florentin Stahl,

Maxi Stowasser

Angriff: Vasile Alexandru, Alex Mario Annicchiarico,

Daniel Bengart,EduardDemaj,

Gerti Demaj, Tom-Oliver Pongrac,PatrickRyborz

Zugänge: Gerti Demaj, Lars Quade (TSV

GaildorfII), TomPongrac (eigeneJugend),

Batuhan Sahin(VfRMurrhardt), Ismail Ilisik

(SVRieden), Valentin Leca (TAHV Gaildorf)

Abgang: Felix Glasbrenner (pausiert)

Saisonziel: Klassenerhalt


50

KREISLIGA A4 REMS/MURR/HALL

74585 ROT AM SEE -BUCH (BEI INSINGEN)

DEIN FACHHÄNDLER BEI ROBOTERN UND SPORTPLATZMÄHERN

Fürallegeht es bei null(zu null) los: DerFCHonhardt(weiß)und dieSpvgg Gammesfeldgehören zum

Kreisder Teams, denendie Meisterschaft in der KreisligaA4zugetraut wird. Foto:MelanieTeuber

Trio hoch gehandelt

In der KreisligaA4spielen nurelf Mannschaften. Altenmünster,

Matzenbachund Gammesfeld gelten alsdie Topfavoriten.

Hoch spannend war die tenamletzten Spieltag noch auf

Saison 2024/25 inder den Abstiegsrelegationsplatz

neuen Kreisliga A4 hoffen. Billingsbach gewann 2:0

Rems/Murr/Hall–und bei der Spvgg Hengstfeld-Wallhausen,

zwar sowohl im Aufstiegskampf

alsauchimKampf um denKlassenerhalt.

Vordem letzten Spieltag

lagen der FCHonhardt und

die SGM Altenmünster VfR/ESV

mit der gleichen Punktzahl (51)

und dem gleichen Torverhältnis

(plus 31) auf den Plätzen 2und

3, einen Punkt hinter der SGM

aber Satteldorf II sicher-

te sichmit einem 4:3-Sieg gegen

Schrozberg Platz 10 und schaffte

miteinem 4:0-SiegimRelegationsspiel

gegen den B7-Vizemeister

SC Wiesenbach den

Klassenerhalt. Billingsbach und

Schrozbergmüssenden Gang in

die B-Klasse antreten.

Kreßberg (52). Die Kreßberger

sicherten sich durch einen 2:1-

Sieg –nach 0:1-Rückstand –gegen

die TSG Kirchberg den

Es gibt

Meistertitel. Altenmünster gewann

mindestens

5:1 beim TVRot am See

und ging als Vizemeister in die

drei Absteiger.

Relegation zur Bezirksliga, wo

allerdings gleich in der ersten

Runde Endstationwar gegenden

TSV Michelfeld (4:2), der Vizemeisterder

A3 schaffteletztlich

die Rückkehr in die Bezirksliga.

Der FCHonhardt musste sich

nach dem 1:0-Sieg gegen die

Spvgg Gammesfeld mit Platz 3

begnügen.

Im Tabellenkeller stand der

FC Langenburg alsabgeschlagenes

Schlusslicht früh alsAbsteigerfest,

auchdie TSGKirchberg

In dieser Saison dürfte esin

der Kreisliga A4noch spannenderzugehen.Nur

noch elf Mannschaften

finden sich in dieser

Spielklasse. Das hängt auch mit

der neuen Bezirksstruktur im

WürttembergischenFußballverband

(WFV) zusammen. Im FußballbezirkRems/Murr/Hallwird

es zur Saison 2026/27 nur noch

drei A-Klassen geben, deshalb

werden die A3 (ebenfalls elf

muss runter. Der TSV Teams) und die A4 verschmolzen.

Schrozberg, der FC Billingsbach

unddie SpvggSatteldorfIIdurf-

Die Sollstärke dieser dann

neuen A3 beträgt in derRegel 16

Mannschaften, ausnahmsweise

sind es 2026/27 dann 17 oder 18

Mannschaften–„imschlechtestenFalle

sogar19“, sagt Bezirksspielleiter

Ralph Rolli. „In diesem

Falle, mit 18 oder 19, lässt

sich kein Spielplan –zusammen

mit den Kreisligen B–erstellen.

Deswegen wird angestrebt, dass

nach Spieljahresende eine, zwei

oder drei Mannschaften inder

A1 beziehungsweise A2 spielen.“

Deswegen müssen inder jetzigen

A3und A4 jeweils mindestens

drei Mannschaften absteigen.

Diese Zahl erhöht sich,

wenn zwei odermehr der zurA3

und A4zugehörigen Bezirksligisten

absteigen sollten. Dies

sind: SGMKreßberg, TSVObersontheim,

Tura Untermünkheim,

VfLMainhardt, TSVMichelfeld

und TSV Gaildorf.

Beider Fragenach den Titelfavoriten

in der Kreisliga A4 in

derSaison 2025/26hat derVizemeister

der vergangenen Spielzeit,

der VfR Altenmünster (7),

die meisten Stimmen der Konkurrenten

erhalten. Danach folgen

Bezirksliga-Absteiger FC

Matzenbachund die SpvggGammesfeld

(je5). DerFCHonhardt,

der SSV Stimpfach, der TV Rot

am See und B7-Meister TSVGerabronn

werden je einmal genannt.

Joachim Mayershofer


KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 51

DieSpvgg Gammesfeld (schwarz)stelltemit 30 Gegentoren in 26 Spielendie besteDefensive derKreisligaA4inder Saison 2024/25. Die

SGM Kreßberg, dieSGM Altenmünster und derTVRot am Seekassiertenjeweils 34 Gegentore.

Foto:JoachimMayershofer

Schwung mitnehmen

Die SpvggGammesfeldwillinder KreisligaA4den Aufstiegschaffen. Sieverpflichtet zwei

Spieler mitLandesliga-Erfahrung undeineCo-Trainerin,die Bundesligagespielthat.

Die Spvgg Gammesfeld

formuliert ihr Saisonzielganz

selbstbewusst:

Aufstieg. Dentrauen ihr

auch viele Gegner in der KreisligaA4zu.

Fußballabteilungsleiter

David Weber schränkt allerdingsein:

„Der VfRAltenmünster

ist unser Meisterfavorit, da

er in der letzten Saison schon

konstant gepunktet und nur

knapp den Aufstieg verpasst

hat.“

Damit nach den 20 Spielen

aber die Gammesfelder ganz

vorne stehen, hat der Verein einigeHebel

in Bewegung gesetzt.

„Mit Ramona Treyer bekommen

wir VerstärkungimTrainerteam.

Als ehemalige Bundesliga-Spielerinund

Trainerinbei derSpvgg

Satteldorfbringt sie viel fußballerische

Erfahrung mit undwird

Tobias Becker als Co-Trainerin

unterstützen“,verrät Weber. Zudem

stößtmit Chiara Rohn eine

Physiotherapeutin zum Team,

„die uns bei den Spielen zur Seite

stehen und Verletzungen und

das ein oder andere Wehwehchen

behandeln wird“, so Weber.

Auch auf dem Platz verstärken

sich die Gammesfelder

mächtig. „Besonders freuen wir

uns, dass Fabian Schmieg nach

vier Jahren Landesliga bei der

SpvggSatteldorfnach Gammesfeld

zurückkehrt. Auch mit

Bernd Botsch konnten wir einen

Spielermit Landesligaerfahrung

vom TSV Crailsheim verpflichten,

der uns direkt weiterhelfen

kann“, sagt Weber. Die gute Jugendarbeit

der Spvgg zahlt sich

ebenfallsaus.„Einige Spieler mit

großem Potenzial dürfen ab

kommender Saison bei den Aktivenmitspielen“,

erklärt der Abteilungsleiter.

Abgänge gibt es

Können uns

auf spannende

Spiele freuen.

bei der ersten Mannschaft der

Spvggnicht zuverzeichnen, mit

dem ehemaligen Fußballabteilungsleiter

Daniel Schüttler

hängt allerdings ein langjähriger

Stammspieler derReserve seine

Fußballschuhe an den Nagel.

Vorsaison

5. Platz

(Kreisliga A4)

46 Punkte

56:30 Tore

SeinNachfolger David Weber,

der mit Simon Unbehauen die

Fußballabteilung leitet, blickt

noch einmal aufdie vergangene

Saison der Gammesfelder zurück.

Mit 30 Gegentoren in 26

Spielen stellte die Landwehrelf

die beste Defensive der Kreisliga

A4. Mit der Hinrunde seiman

nicht ganz zufrieden, vor allem

punktetechnisch sei mehr drin

gewesen. Zudem sei die Chancenverwertung

nicht optimalgewesen.

In der Rückrunde habe

sichdas aber gebessert. „Diesen

Schwung wollen wir mit in die

neue Saison nehmen“, sagt David

Weber.

MehrQualität in derLiga

Der 26-Jährige,der selbst in der

Abwehr spielt, erwartet inder

neuen Runde, dass das Gefälle

zwischen den Mannschaften

oben und unten inder Tabelle

nicht mehr so stark sein werde

wie inder vergangenen Saison,

„da dieAnzahlanMannschaften

minimiert wurdeund dieQualität

sich gleichzeitig erhöht hat.

Wirschätzendie Ligainsgesamt

stärker ein als vergangene Saison.“

Mit dem FCMatzenbach

komme eine starke Mannschaft

aus der Bezirksliga hinzu und

mit dem TSV Gerabronn ein

Team aus der Kreisliga B, „das

in der vergangenen Saison kein

Spiel verloren hat. Auch durch

denverstärkten Abstieg vonvier

Mannschaften letzte Saison hat

unserer Meinung nach dieLeistungsdichte

inder Kreisliga A4

zugenommen. Wir können uns

auf spannende Spiele freuen.“

Joachim Mayershofer

SpvggGammesfeld

Trainer: TobiasBecker(seit 2024),Ramona

Treyer (neu)

Tor: Florian Beck (23),Achim Denecke(26),

Sebastian Müller(18)

Abwehr: Timo Beck (33), Bernd Botsch(31),

Timo Brück (33),Oliver Denecke(22),Marcel

Ehrmann(22), Elias Guttropf (17),David

Hoffmann(22), Frank Rahn (29),Andreas

Schmieg (27),David Weber (26), LennyWucherer

(17)

Mittelfeld: Julian Beck (26),Maximilian

Beck(22),Kevin Dietrich (23),Janne Hahn

(19), Emanuel Hertlein (18), Lars Langenbuch

(33),Leo Rohn (24),Matthi Rohn (17)

Angriff: MariusBeck(30), Jonathan Hertlein

(20), Joshua Hoffmann(25),Fabian

Schmieg (26),Tobias Schmieg (24),Aaron

Weber(26)

Zugänge: Fabian Schmieg (Spvgg Satteldorf),

BerndBotsch(TSVCrailsheim),Lenny

Wucherer, Elias Guttropf,Matthi Rohn (alle

eigene Jugend)

Abgang: DanielSchüttler(Karriereende)

Saisonziel: Aufstieg

Titelfavorit: VfRAltenmünster


52

KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL

Ohne Niederlage hoch

DerTSV Gerabronndarfnacheiner Fabelsaison in der KreisligaB7wiederinder A-Klasse

ran. DersouveräneMeister feiert 19 Siegeund spielt lediglicheinmalunentschieden.

TSVGerabronn

Trainer: Tobias Pelzer (seit Januar 2023)

Tor: Fabio Thomas

Abwehr: Marc Albig, Matthias Erhardt,LukasHaas,

LukasMoser,PascalSchneider,SebastianSchuch,

Luca Thöne,MarcelWeiszdorn

Mittelfeld: Constantin Buchholz,Sergej

Mook,Tobias Pelzer,MarianPrisacariu, Danny

Thomas, KodzoVenunye Vossa, Philipp

Wolf,Anton Walber,Levin Thöne,EliasGöller,

Luis Richter, JulenFernandes-Weidner

Angriff: Cris Dumalski, Andreas Hubert,Daniel

Wesolek, LucasSchmidt

Zugänge: LukasSchmidt,EliasGöller(beide

FC Langenburg) Luca Thöne,Levin Thöne

(beide TSVBlaufelden), Julen Fernandes-

Weidner, Luis Richter, Nico Kümmerer, Luca

D’Elia (alle eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: VfRAltenmünster, FC Honhardt,FC

Matzenbach

Zu Rechtfeiertder TSVGerabronn ausgiebig, der Meisterder KreisligaB7bliebdie ganzeSaison

2024/25ungeschlagen: 19 Siege, einRemis –solautet dieBilanz.

Foto:Verein

Über diese Saison werden

wir noch lange

sprechen“,ist sichMatthias

Thomas sicher.

Der Teammanagerdes TSVGerabronn

darf zu Recht schwärmen:2024/25

wurden dieGerabronner

ohneNiederlageMeister

derKreisliga B7,sie gewannen19

Spiele, spielten nur einmal unentschieden–daserste

Team der

Vereinsgeschichte, das ungeschlagen

Meister wurde. „Der

Traumvon derperfekten Saison

wurdewahr“,jubelt Thomas und

liefert gleich den Schlüssel zum

Erfolg hinterher: „Unsere Konstanz

über die gesamte Saison.“

Trotz des Erfolgs haben die

Gerabronner aber nicht vergessen,wosie

vordreiJahren noch

standen. „Nach dem verlorenen

Relegationsspiel und dem Abstieg

waren wir amTiefpunkt.

Wir standen vor einem Scherbenhaufen,

kurz vor der Auflösung.

Dieser Tag bleibt uns

Mahnmal dafür, was passiert,

wenn Zusammenhalt, Wertschätzung

und Respekt fehlen“,

sagt Thomas und ergänzt: „Er

soll uns auch daran erinnern,

hungrig und fokussiert zu bleiben

–gerade im Erfolg –, um

rechtzeitig die richtigen Schritte

zu gehenund Entscheidungen

zu treffen, die nachhaltigen Erfolg

sichern.“ Die Meisterschaft

jetzt seideshalb mehr als ein Titel.

„Sie belegt, was möglich

wird, wenn jeder bereit ist, für

den anderen zukämpfen, persönlicheEgoshinten

anzustellen

unddas große Ganzeinden Vordergrund

zu rücken. Sie ist der

JedesSpiel

gewinnt an

Bedeutung.

Lohn für Schweiß, Rückschläge

und unvergessliche Erfolgsmomente.“

Die Gerabronner wollen die

Euphorie mit in die neue Saison

und die höhere Liga nehmen –

mit einer Mischung aus Realismus

und Ambition. „Wir sind

motiviert und freuen uns auf packende

Spiele,indenen wirzeigen

wollen, dass unser Erfolg

kein Zufall war. Wir wollen mit

dem Abstieg nichts zu tun haben.

Gleichzeitig soll sich das

Team weiterentwickeln, stabilisieren

und in der KreisligaA

langfristig Fuß fassen“, erklärt

Matthias Thomas.

Das Trainer- und Betreuerteam

desTSV Gerabronn bleibt

größtenteils unverändert. Im

Trainerteam rund um Tobias

Pelzer gibt es eine kleine Veränderung:

LukasMoser,bislang als

Spielertraineraktiv,konzentriere

sichkünftig voll auf seine Rolle

alsFührungsspieler, sagt Matthias

Thomas. NeuerCo-Trainer

wird Sergej Mook, Jan Bücherl

wechselt vom Spielfeld ins Betreuerteam.

Der Kader bleibt nahezu komplett

zusammen. Andreas Hubert,

mit 21 Toren zweitbester

Torschütze der A4-Saison, fällt

derzeit mit einer Knieverletzung

aus undmusseventuell operiert

werden.„Das istein herber Verlust

für uns, daeruns voraussichtlich

längere Zeit fehlen

wird“, beklagt Thomas. Zudem

tritt Pascal Schneider ausberuflichen

Gründenkürzer.„Mit seiner

Zuverlässigkeit auf und neben

dem Platz warerüber Jahre

hinweg eine feste Größe –sein

Fehlen wird spürbar sein.“

Frischer Wind und Potenzial

Alle Neuzugänge seienein wichtiger

Teil des Entwicklungsprozesses,

den dieGerabronner vorantreiben

wollen. MitElias Göller,

Julen Fernandes-Weidner,

Luis Richter, Nico Kümmerer

und Luca D’Elia kommen mehrere

talentierteNachwuchsspieler

zuden Aktiven und sollen

dort „frischenWind, Motivation

und Entwicklungspotenzial“

mitbringen,soThomas. „IhreIntegration

inden Kader ist ein

wichtiger Schritt für die nachhaltige

Entwicklung unserer

Mannschaft und unterstreicht

die erfolgreiche Arbeit imJugendbereich.“

Neu hinzu kommen

auch Lukas Schmidt (Langenburg)

sowie Luca und Levin

Thöne (Blaufelden). „Die Mischung

aus Erfahrung und jugendlicher

Dynamik verspricht

eine spannende neue Saison –

wir freuen uns auf das, was

kommt“, sagt Matthias Thomas,

der den VfR Altenmünster, den

FC Honhardt und den FC Matzenbach

als Topfavoriten sieht.

DieneueSpielzeit verspreche

eine besondere Dynamik. „Mit

nurelf Mannschaften istdie Staffel

kompakter –jedes Spiel gewinnt

an Bedeutung. Der verschärfte

Abstieg erhöht zusätzlich

den Druck auf sämtliche

Teams, die frühzeitig Stabilität

und Konstanz entwickeln müssen.

Insgesamt ist die Liga stärkereinzuschätzen

als im Vorjahr

– die Anforderungen steigen,

unddie Spannung dürftebis zum

letzten Spieltag erhalten bleiben.“

Joachim Mayershofer

Vorsaison

1. Platz

(KreisligaB7)

58 Punkte

80:17Tore


125 Jahre alt

KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 53

Der TV RotamSee erreicht im Jubiläumsjahrdas ViertelfinaleimBezirkspokalund spielt in

der KreisligaA4langeZeitvorne mit. Jetztkommt es auf dieTagesform an,findetWacker.

Der TV RotamSee feiert

in diesem Jahr seinen

125. Geburtstag mitvielen

Veranstaltungen –

und mit dem Einzug ins Viertelfinale

des Bezirkspokalsimneuen

Fußballbezirk Rems/Murr/

Hall einen tollen Erfolg. Hier

musstesich dieMannschaft des

neuenTrainersMarius Constantinescudem

BezirksligistenTSV

Schmiden erst nach zwei Toren

in der Nachspielzeit mit 2:4 geschlagen

geben, nachdem sie

vorher einen 0:2-Rückstand egalisiert

hatte. Auch in der Kreisliga

A4war der TV Rot amSee

langeZeit im Kampf um dieganz

vorderen Plätzedabei,kam letztlich

als Sechster ins Ziel, vonden

TV RotamSee

Trainer: Marius Constantinescu (seit2024)

Tor: RichardSabanovic (29),Sebastian

Sachse(18), CiprianConstantin Bica (33)

Abwehr: AndreHacker(22), Benjamin

Sachse(22),Christian Mehl (30), Dennis

Schnurr (29), Julian Wacker (37), JanGögelein

(34), Jonathan Lang (20), JoshuaBarthelmäs(23),

LukasKrämer(21), PatrickHacker

(25), Lasse König(20)

Mittelfeld: Dominik Krämer (34), Endrit

Thaqi(29)Hannes Varga(25), JanWagner

(26), Jonas Doll(26), Julian Birghan(25),

LarsKöber (26), Marcel Michel (25),Simeon

Wendt (22),SvenMaier(27), Timon Heuschmann

(26), Tobias Bachmann (25),Ishmeal

Quayson(22),Emmanuel Forson(23), Noah

Ritter(22),LuisSchürlein (20),LuisSchüttler

(18),Lucas Uhl (19), AlexanderKunz (35), SimonKönninger

(20),OwenHofmann (22),

Fabian Lohn (27), JasonSchön (21)

Angriff: Benjamin Früh (25), JanSpötta

(27), MoritzZeitler (26), PascalKoch(23),

Artem Kravchuk (37),Noel Hanselmann(18),

Tobias Hosch(36),MaximilianBach(21),Momudu

Camara (19)

Zugänge: Fabian Lohn (SpvggSatteldorf),

JasonSchön (SpvggHengstfeld-Wallhausen),

CiprianConstantin Bica (TSV Unterdeufstetten)

Abgänge: Haysam Garabandah(Spvgg

Hengstfeld-Wallhausen), NizarGarabandah

(VfR Altenmünster)

Saisonziel: keinegroßen Verletzungenin

der Vorbereitung, stabilerStart in diePunktspielrunde

Titelfavoriten: SpvggGammesfeld, VfRAltenmünster

Augenzuund durch: DieAbwehrdes TV RotamSee (rot)ließinder vergangenen Saison nur34Torein

26Spielen zu –geteilter zweiter Platz mitKreßbergund Altenmünster(schwarz) in dieser Statistik in

der A4.Besserwar nur die SpvggGammesfeld (30).

Foto:Thomas Varga

JedesSpiel

istgefühlt

ein Endspiel.

letzten acht Spielen der Saison

gingen sechs verloren.

„Trotz der zahlreichen Langzeitverletzten

zu Beginn der

Vorbereitung 2024/25waren wir

mit der Gesamtleistung in der

vergangenen Spielzeit sehr zufrieden.

Wir hatten nichts mit

demAbstieg zu tun und konnten

uns sogar in der oberen Tabellenhälfte

platzieren“, sagt Fußballabteilungsleiter

Julian Wacker.Besonders

freutersich darüber,

„dass wir über die ganze

Saison keine Probleme hatten,

zwei aktive Mannschaften wöchentlich

auf den Rasenzubringen“.

Mit Jan Wagner (15 Tore,

Vorsaison

6. Platz

(KreisligaA4)

42 Punkte

68:34 Tore

Platz 6)und Emmanuel Adjei

Forson (13, Platz 9)hatte der

TVRzweiSpieler in denTop 10

der besten Torschützen der Liga.

In derneuen Saison in derA4

erwartet Julian Wacker eine

deutlich stärkere Liga als inder

Vorsaison. „Jedes Spiel ist gefühlt

ein Endspiel beziehungsweise

einSechs-Punkte-Spiel, da

wir nur 20 Pflichtspiele haben.

Mir würde aktuell wirklich keine

Mannschaft in unserer Klasse

einfallen, die man von Vornherein

in die hintere Tabellenhälfte

steckenkönnte. Daher entscheidetrein

dieTagesform und

Kaderqualität die Spiele inder

kommenden Spielrunde.“

In der Tabelle ganz vorne

siehtJulian Wacker noch vorVizemeister

Altenmünster die

Spvgg Gammesfeld –„weil sei

bereits letzte Saison eine der

spielstärksten Mannschaften waren

und sich für die kommende

Runde noch verstärkt haben“.

Drei Neuzugängeverzeichnet

der TVRot am See: Mittelfeldspieler

Fabian Lohn kommt von

der Spvgg Satteldorf, Jason

Schön (ebenfalls Mittelfeld) von

der Spvgg Hengstfeld-Wallhausen

und Torhüter Ciprian Constantin

Bica vom TSV Unterdeufstetten.

Der TVRot am See hat im

vergangenen Jahr erstmals seinen

mobilen Muswiesenstand

eingesetzt. Fürdieses Jahr „sind

noch neue Auswechselbänke

vorgesehen“, verrät Julian Wacker.

Joachim Mayershofer


54

KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL

Guter Start alsGrundlage

DerSVBrettheim will sichfrühzeitigimMittelfeldder Tabelle etablierenund so dieBasisfür

den Klassenerhaltlegen. JungeZuschauerdürfensichüber einen neuen Spielplatz freuen.

SV Brettheim

Trainer: Reiner Marschick(seit 2024)

Tor: Marcel Dambach(31), JohannesDeutscher(19),

LeoEngelmann (21),AndreasHornung

(35), Paul König(17), LukasOffenhäuser(31),

PascalRüeck (27),Marcus Uhl(41)

Abwehr: Daniel Barthelmess(33), Lucas

Barthelmess(33), FlorianBeiser(30), Tim-

LukasDeschner (20), TimDeuscher(22),

Manuel Ehrmann (24), Patrick Feuerstack

(33),TobiasHaag(38), Joschua Heisswolf

(30),Paul Holzinger(19), Patrick Käss (25),

SimonKeitel (35),PatrikKilian(33), Simon

Neigert(17), Lorenz Reiss(17), Daniel Schübel

(34), RaphaelSchwalm (29)

Mittelfeld: Fabian Caro (32),LarsDambach

(28), AbdelmajedGhribi(34), Sven Hornung

(28), JanKarmann (24),Klaus Kruthof (29),

Marcel Mönch(30), MarouenMimoumi(30),

JasonRippel (19), Markus Schmitt(27), JulianSchulze

(29),Noel Schmidt(18), Daniel

Tripps (22), Clenn Tschöpe (20),Gaurav Thatal(23),

Patrick Walter (29),Borhan Qaderi

(19)

Angriff: DennisAlbig (26), Sascha Caro

(36),FabianKarmann (22),Peter Killat(31),

JanKuch (32), Luca Kuch (19),Boris Laukenmann

(41),TimoNeigert (22),PatrickPfänder

(39), Levi Rohn (19),SüleymanVarak

(25)

Zugänge: Paul König,Simon Neigert,Lorenz

Reiss(alle eigene Jugend), Abdelmajed Ghribi

(Frankreich),Borhan Qaderi (TSV Crailsheim),GauravThatal

Abgänge: DannyWeller(Sport-Club Uhingen),

Leonhard Beyer(TSVBlaufelden), SörenEngelhardt

(pausiert),WernerLang, Salih

Özdemir,RustamSaburov,YannickThomas

Saisonziel: Klassenerhalt,Defensive stabilisieren

Titelfavorit: SpvggGammesfeld

DerSVBrettheim freutsichnach dem 2:1-Derbysieg im Heimspiel gegenden TV RotamSee.Ander

Muswiese trennten sich beide Mannschaften 0:0.

Foto:Joachim Mayershofer

Brettheims Trainer Reiner

Marschick ist sich sicher:

„Die Saison

2025/26 wird erneut

sehr anspruchsvoll werden, da

mit dem Bezirksliga-Absteiger

Matzenbach unddem Aufsteiger

Gerabronn zwei gute Mannschaftenmit

individuell starken

Spielern in die A-Klasse zurückkehren.

Das Leistungsniveau

verdichtet sich im Vergleich zur

vergangenenRunde.“ Die Brettheimer

schlossen die Spielzeit

2024/25 inder Kreisliga A4auf

Platz 8ab, hatten neun Punkte

Vorsprung vor dem Abstiegsrelegationsplatz

und erreichten

damit das Saisonziel Klassenerhalt.

„Jedoch waresbis zum letzten

Spieltag spannend, da die

Abstiegsmodalitäten langenicht

klar waren“, sagt Fußballabteilungsleiter

PatrickWalter. Nach

vier Niederlagen inFolge gewann

Brettheimdie letzten drei

Spiele der Saison.

Drei Siege

in den letzten

drei Spielen.

DiePunktausbeute seialles in

allem sehr ausgeglichen gewesen,

findet Walter: Man habe

überraschend Punkte gegen

Mannschaften aus dem oberen

Drittelgeholt, aber auch Punkte

gegen Teams aus dem unteren

Drittel liegen lassen. Die Bilanz

des SVB lautet: zwölf Siege,

zwölfNiederlagen und zwei Unentschieden.

24 Punkte holte

man zu Hause,14auswärts –und

auchwichtig:Inden beiden Derbys

gegen den TVRot am See

holte der SVB vier Punkte.

Junioren rücken vorzeitigauf

Reiner Marschick erwartet eine

weitere intensive Saison, und

weil es erneuteinenverstärkten

Abstieg gibt, werde ein guter

Start enorm wichtig sein. „Wir

wollen uns imfrühzeitig imTabellenmittelfeldetablieren“,sagt

der Brettheimer Trainer, der in

dieserSaison einigeJugendspieler

einbauen kann, die das vorzeitige

Aktivenspielrecht erhalten,

um Erfahrungen sammelnzu

können. „Priorität haben aber

Vorsaison

8. Platz

(KreisligaA4)

38 Punkte

46:62Tore

trotzdem Spiele in der A-Jugend“,

betont Marschick.

Brettheims Fußballabteilungsleiter

PatrickWalterglaubt,

dass die Spvgg Gammesfeld in

dieser Saison ein gehöriges

Wörtchen im Kampf um die

Meisterschaft mitreden wird.

„Bei denletztjährigen Aufeinandertreffen

gegen die Nachbarn

aus Gammesfeld zeigte sich bereits

eine eingespielte und spielstarke

Mannschaft, die sich mit

Neuzugängen aus der Landesliga

weiter verstärken konnte.“

Wermit Kindern den Sportplatz

inBrettheim besucht, darf

sich freuen, denn bald ist der

Kinder- und Kleinkinderspielplatz

auf dem Vereinsgelände

fertig. „Es entsteht eine großartigeFlächezur

Entwicklung des

Nachwuchses“,sagt Patrick Walter.

Understmals wurdeein Fußballturnier

inGedenken anden

langjährigen Fußballabteilungsleiter

AndreasPfänder durchgeführt.

Den Wanderpokal holte

bei der Premiere der TSV Gerabronn.

Joachim Mayershofer


KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 55

Vorsichtig optimistisch

DieSpvgg Hengstfeld-WallhausenärgerteinigeTopteamsder A4 undschafft frühzeitig den

Klassenerhalt. Dersteht auch in derneuenSaisonwiederganzoben auf derWunschliste.

Nur eine Mannschafthat

es in der vergangenen

Saison in der Kreisliga

A4 geschafft, gegenden

Meister SGM Kreßbergnicht zu

verlieren: Die SpvggHengstfeld-

Wallhausen spielteinWaldtann

0:0 und gewann zu Hause 2:0.

Die Spvgg sorgte auch für die

einzige Niederlage des Herbstmeisters

Stimpfach inder Vorrunde

und ärgerte den Dritten

Honhardt mit einer 0:3-Niederlage,dem

letztlich einPunktzur

Meisterschaft fehlte. Vorallem

gegen die Topteams habe die

Mannschaft von Trainer Jaroslaw

Sperlich richtig gute Spiele

abgeliefert, findet Martin Hermann,

der Berichterstatter der

Spvgg Hengstfeld-Wallhausen,

und blickt auf die Rundezurück.

„Das Saisonziel Klassenerhalt

SpvggHengstfeld-Wallh.

Trainer: Jaroslaw Sperlich(seit Juni2024)

Tor: Jonas Busch (28), Mika Drexel (24)

Abwehr: Mike Weihnacht(27), Tobias Böhm

(22), MarcoDezort(29),Marco Dörr (31),

Hannes Eberlein (27), Dennis Hahn (30), Fabian

Haug (30), JanPhillip Koerber(22), AlexanderBredl

(31), MazinNuradin (18),Yannis

Schewen (18)

Mittelfeld: RüdigerDeimling(29), Alexander

Frey (30), Patrick Groß (31), Bastian

Hammer(28), Felix Höfferl (28), Alexander

Jeschke(27), JonasKohr(24), LukasReiß

(30), Markus Wilhelm(38),Jason Schmitt

(21), LaurenzSchmidt (23),GiovanniNovembre(22)

Angriff: Patrick Angele(24), TimBarthelmeß(25),

RobertBecke (28), Noah Berger

(25), Jonas Dorfi (25),Leon Kappler (22),

Luca Kimmelmann(25), Matthias Kreft(29),

YannikMüller(24,Felix Walch(25), Daniel

Walch(25), Luca Wieczorek (21),Marcel

Wiedmann (28),Marvin Weber (28),EliaBlumenstock

(19), Haysam Garabandah (26),

TylerSchön (19)

Zugänge: Haysam Garabandah (TVRot am

See), Elia Blumenstock, Mazin Nuradin,YannisSchewen(alle

eigene Jugend),Giovanni

Novembre

Abgänge: Florian Csöke(München), Jason

Schön (TVRot am See)

Saisonziel: nichts mitdem Abstiegzutun

haben

Titelfavoriten: FC Matzenbach, VfRAltenmünster

DieSpvgg Hengstfeld (grün) punktete fleißiggegen Topteams derA4–gegenden FC Honhardt(weiß)

gewann siezuHause3:0.

Foto:JoachimMayershofer

wurdeamEndezumindestpunktemäßigrechtsouveränerreicht,

der Mannschaftfehlteallerdings

die Konstanz. Besonders zu Beginn

der Rückrunde lief esgar

nicht gut, da hattenwir eineechte

Kriseund der Abstiegdrohte.

Die Mannschaft bewies dann

Mannschaft

beweistMoral

nachKrise.

Moral, konnte das Ruder noch

mal herumreißen und schaffte

vorzeitig den Klassenerhalt.“

Der ist auch indieser Saison

das großeZiel. Man wolle nichts

mit dem Abstieg zu tun haben,

sagt Hermann. Die neue Saison

werde nicht einfach,esgebenur

elfMannschafteninder A4 und

trotzdem wohl drei Absteiger.

„Bei den wenigen Spielen kann

mansicheigentlichkeine große

Niederlagenserie leisten. Somit

istman in jeder Partiegefordert

und kann keine Geschenke machen.

Trotzdem sind wir vorsichtig

optimistisch.“ Einige der

Langzeitverletzten kehren zurück,

dazu kommen einige hoffnungsvolleNeuzugänge

aus der

Jugend, „unser Kader ist somit

doch etwasgrößerals in der Vorsaison“.

Kreuzbandriss beiWilhelm

Allerdings müssen die Hengstfelder

einen herben Nackenschlag

verkraften: Stürmer Marcel

Wiedmann hat sich erneut

schwer verletzt. Erkam in der

vergangenen Saison nur zusieben

Einsätzen, in denen er fünf

Tore erzielte, dann zog er sich

eine Schultereckgelenksprengung

zu und konnte nicht mehr

spielen. Jetzt fällt er vermutlich

die kompletteSaison 2025/26mit

einem Kreuzbandriss aus, wie

Fußballabteilungsleiter Thomas

Schmidt beklagt. Mit Florian

Csöke fehlt den Hengstfeldern

ein weiterer Stürmer, ertraf in

Vorsaison

9. Platz

(KreisligaA4)

37 Punkte

50:46Tore

19 Spielen siebenmal. Csöke ist

nach München gezogen, wo er

mit Zweitspielrecht noch einen

Verein sucht, und wird vermutlich

nur noch zwei- bis dreimal

proSaisonfür die Spvggauflaufen,

wie Schmidt erklärt.

Markus Wilhelm, in der vergangenen

Saison mit 16Toren

Toptorjäger der Hengstfelder

unddamit aufPlatz 5imligaweiten

Vergleich, muss also noch

mehr Offensivlast auf seinen

Schultern tragen.Hilfe bekommt

er eventuell aus der Jugend des

Vereins: Mit Elia Blumenstock

kommtein talentierterKicker zu

den Aktiven, „der vor allem offensiv

eine echte Verstärkung

sein dürfte“, wie Martin Hermann

sagt.

Der Berichterstatter der

Spvgg Hengstfeld schätzt die

Kreisliga A4 in dieser Runde

„mindestens genauso stark wie

in der Vorsaison“ ein. „Bis auf

Meister Kreßberg sind jaalle

Mannschaften,die um denTitel

mitkämpften, noch dabei.“ Matzenbach

sei sicherlich der Topfavorit,

dazu räumt erdem VfR

Altenmünster noch gute Chancen

ein. Und mit Gerabronn

kommenoch einstarkerAufsteiger

hinzu. Joachim Mayershofer


56

KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL

Honhardt hofft vergebens

DerFCHonhardtlandet in derKreisligaA4punktgleichmit dem VizemeisterAltenmünster

aufPlatz 3. Dasbeste Offensivteamder Liga hat am Endedas schlechtereTorverhältnis.

FC Honhardt

Trainer: Manuel Munz (seit2018)

Tor: Finn Stegmeier(19), Andreas Lachmann

(38),Dominik Peichl (34)

Abwehr: Sven Rollbühler (26), Luca Munz

(24), Daniel Büeck (23), Jonas Häußler(19),

Patrick Rau(23), Philipp Raabe (28), Yannic

Sauter (21), JohannesJag (26),HannesHeinkelein

(21),Jens König(29), Toni-LucaSaric

(25), Patrick Hofmann(23), Joseph Loresch

(28), Florin Zwerger(19), Sandi Planincic

(35), KaiStängle (32), Thorsten Lux(25)

Mittelfeld: JanSchrot(25),AndreasFuchs

(33),KianKlemenschits (19), Christoph Düll

(30),LaurinZwerger (27), Nico Gleß (34), RobinHirsch(24),

SebastianBreuninger (30),

Stefan Peichl (32),Marco Geiger (25),Henri

Hofmann(24), MaxVeigel (26),Paul Fetsch

(50), Luca Schumann (21), NoelBüeck-Deschner(19),

FelixHirsch(21)

Angriff: MarioFetsch(23), Fabian Rau(22),

Tizian Täger(26), Constantin Täger(24), MarcelHopf(33),

JakobBach(22),Manuel Kober

(29), GeorgSpötta (32),BenjaminHohenstein(36),

Dominik Memmler(27)

Zugänge: Janne Fink,KianKlemenschits,

MaxThier,JonasHäußler, NoelBüeck-Deschner

(alleeigeneJugend), ThorstenLux

(TSV Lehrensteinsfeld)

Abgänge: Tyrese Stäudle(SV Ingersheim),

Thomas Wenzel (SGM Kreßberg), Pascal

Hopf (SCSteinbach),Christoph Grün,Maurice

Schulpig, Julian Munz (alle Karriereende),

WilhelmUtz (unbekannt)

Saisonziel: Tabellenplatz 6oderbesser

Titelfavoriten: VfRAltenmünster, Spvgg

Gammesfeld

DerFCHonhardt (weiß) stelltemit 72 Torendie besteOffensive derKreisliga A4 in derSaison2024/25.

Letztlich fehlten drei Tore zum Sprungauf Platz 2.

Foto:Joachim Mayershofer

Spitzenspiele

an jedem

Wochenende.

Bis zum letzten Spieltag

durfte derFCHonhardt

in der Kreisliga A4auf

Platz 1oder Platz 2hoffen,

am Ende wurde die Mannschaftvon

TrainerManuel Munz

Dritter –punktgleich mit Vizemeister

SGM Altenmünster

VfR/ESV(54), aber dem um drei

Tore schlechterenTorverhältnis.

Das Fazit des neuen FußballabteilungsleitersThorsten

Meisers

fällt wiefolgt aus: „Mitder letztenSaison

warenwir sehr zufrieden.

In einer starken und hart

umkämpften Kreisliga A4 konnten

wir den dritten Platz belegen.

Bis zum Schluss hatten wir

nochauf dieRelegation gehofft,

was leider amEnde nicht geklappt

hat –trotz derbesten Offensiveder

Liga.“ 72 Tore erzielten

die Honhardter, Fabian Rau

warmit 17 Treffern bester Schütze

desFCH undviertbester Torjäger

der A4.

Die Honhardter gehen mit

dem bewährtenTrainerteam mit

Manuel Munz, Co-Trainer Andreas

Fuchs undTorwart-Trainer

Bert Relius in die neue Saison,

„worüber wir sehr froh sind“,

wie Meiser betont. Hinter den

Kulissen hat sich in der Abteilungsleitung

aber ein großer

Umbruch vollzogen. „Die langjährige

Leitung um Michael

Munz und Michael Knödler hat

ihreTätigkeit niedergelegt. Diesbezüglich

war Daniel Schrot

schon im letzten Jahr Bestandteil

der Abteilungsleitung und

übernimmt nun zusammen mit

mir die Aufgabe, die Fußballabteilung

des FCHonhardt zuleiten“,

erklärt Thorsten Meiser.

Auf dem Platz gibt es Abgänge,

die schmerzen: Pascal Hopf

wechselt zum SC Steinbach,

Thomas Wenzel wird sportlicher

Leiter bei der SGM Kreßberg,

Christoph Grün undJulian

Munz beenden ihre Karrieren.

Mario Fetsch hatjetzt einZweitspielrecht

bei der SG Stuttgart

West.„Wirversuchen, dieseAbgängedurch

unserejungen Spieler

zu kompensieren und als

Team noch weiter zusammenzuwachsen.Wir

sind froh darüber,

dasseinigeSpieler ausder eigenen

Jugend zur Mannschaft gestoßen

sind“,sagt Thorsten Meiser.

Dies sind Janne Fink, Kian

Klemenschits, Max Thier, Jonas

Häußlerund Noel Büeck-Deschner.

Zudem hat mit Thorsten Lux

„ein altbekanntes Gesicht den

Wegzurück zum FC Honhardt

gefunden. Nachdem es ihn vor

einigen Jahren beruflich inden

HeilbronnerRaum gezogenhat,

trägt er nun nach seinem Umzug

zurück in die Gegend wieder die

rot-weißen Farben des FC“, freut

sich Meiser.

KomprimierteQualität

Der Fußballabteilungsleiter des

FC Honhardt erwartet eine umkämpfteSaison

in der A4, in der

jeder jeden schlagen könne.„Aus

unserer Sicht wurde die Liga

noch einmal stärker als imVorjahr.

Das liegt vor allem an den

vielen Abstiegen der Vorsaison,

der Ausgeglichenheit der Liga

undder komprimierten Qualität,

die sich nun nur noch auf elf

Mannschaften verteilt. Daher

wird eseinige spannende Partien

geben, einige Überraschungenund

Spitzenspiele an jedem

Wochenende. Wir hoffen, dass

wir am Ende dieser Saison und

dem Abschluss der Umstrukturierungder

Ligen unseren Platz

gefunden haben.“ Als Ziel gibt

derFCH Platz6oderbesseraus.

Gerabronn sieht den FCHonhardt

sogar als Titelfavorit.

Sieselber glauben, dassauf jeden

Fall der VfR Altenmünster

um den Aufstieg mitspielen

wird. Der VfR habe einen breiten

Kader und sich im Sommer

qualitativ nochmal verstärkt, findet

Meiser. „Außerdem sehen

wir die Spvgg Gammesfeld als

einen weiteren Favoriten. Esist

ein junges, talentiertes Team,

dassichmit Fabian Schmieg zusätzlich

namhaft verstärken

konnte.“ Joachim Mayershofer

Vorsaison

3. Platz

(KreisligaA4)

54 Punkte

72:40Tore


KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 57

Vizescheitert in Relegation

DerVfR Altenmünster geht in dieser Saison wieder ohne denESV Crailsheimanden Start.

Der Eisenbahnerverein istaufgelöst –und damit istauchdie SGMGeschichte.

Fast wäre der SGM Altenmünster

VfR/ESVdie direkteRückkehrindie

Bezirksliga

geglückt,mit einem

PunktRückstand hinter der

SGM Kreßbergwurde dieMannschaftvon

Spielertrainer Dennis

Maric in der Kreisliga A4Zweiter,

punktgleich mitdem Dritten

FC Honhardt, aber mit dem um

drei Tore besseren Torverhältnis.

In der Relegation war dann

gleich in der ersten Runde Endstation.

Im Crailsheimer Schönebürgstadion

verlor der VfR/

ESV2:4 gegenden TSVMichelfeld,

der Vizemeister der A3

schaffte nach zwei weiteren

Runden den Aufstieg in die Bezirksliga.

VfRAltenmünster

Trainer: DennisMaric(seit Juli 2022)

Tor: LukasBesta (25), UgurcanUzuncayir

(31), PascalSpriegel(18), Fabian Ziegelbauer

(22)

Abwehr: Ahmet Bayraktar(29),MarcelFaldum(26),

MichaelFaldum (23), NicoHägele

(28), LouisIsaila (21), DennisMaric (27), JannisMaric

(22), JannikMayer (21), Mustafa

Nam (34),Johannes Rosovits (22), Luca

Rück (23), Nils Schüttler (22),Timur Soydan

(32), Leon Ziegler(22)

Mittelfeld: GörkemAladag(23), Alexandru-Ioan

Banceu (23),Ousmana Camara

(26), Batuhan Denizli(29), Basira Ndow Faal

(25), Ionel-Ovidiu-ClaudiuFetcu (36), Nizar

Garabandah (21), Medet Gökdemir (27),Moritz

Grießhaber (26), Niklas Häusinger(27),

LukasHörner(24), YasinIslertas (28), Cengiz

Korkmaz(29), Raphael Mönch (24),Sarjo

Ousainou(21), Markus Ritz (30),Athithiyan

Senthilkumar (24),Friedemann Wehnhardt

(23)

Angriff: ChristianColtis (18),Kaan Denizli

(24), Benedikt Frech (24),MaximilianKern

(20), Berkant Kirmizier(22), Patrick Schuster

(22)

Zugänge: NizarGarabandah (TV Rotam

See), LukasBesta (SVTiefenbach),Benedikt

Frech(SpvggSatteldorf),Niklas Häusinger,

Leon Ziegler, Patrick Schuster(alle SV Gründelhardt-Oberspeltach),

Ionel-Ovidiu-Claudiu

Fetcu(SGMKreßberg)

Abgänge: Abdul Eita,MahmoudYoussef,

Oguzahn Korkmaz, Ozan Erdogdu (alleTSV

CrailsheimII)

Saisonziel: wieder vornemitspielen

Titelfavorit: FC Matzenbach

Kaum zu stoppen: DieSGM AltenmünsterVfR/ESV (schwarz)wurde Zweiterinder KreisligaA4. Die

SGM stelltedie zweitbesteOffensive(69 Tore)und Defensive(34)der Liga. Foto:Thomas Varga

„Als Absteiger aus der Bezirksliga

mussten wir unsinder

KreisligaA4zurechtfinden.Wir

sind am Ende der Saison Tabellenzweiter

geworden und durftendie

Relegation zur Bezirksliga

bestreiten. Damit konnten wir

zufrieden sein“, sagt Michael

SGMbestand

seit der Saison

2019/2020.

Lauckner, Fußballabteilungsleiter

des VfR Altenmünster. Die

Spielgemeinschaft ist nach der

Auflösung des ESV Crailsheim

Geschichte,der VfRAltenmünster

geht wieder als eigenständigerVerein

in dieSaison 2025/26.

Vorder Saison 2019/2020schlossensichder

ESV undder VfRzusammen.

Apropos Fusion: Nach dieser

Runde werden dieKreisligen A3

und A4zueiner Staffel zusammengelegt,was

mitder Neuordnung

der Fußballbezirke zutun

hat. Lauckner betrachtet diese

Saisondeshalbals eine ArtQualifikation

für die neue A3 in der

darauffolgenden Spielzeit. „Es

sind nurnochelf Mannschaften,

von denen fünf bis sechs in der

letzten Saison um die Meisterschaft

mitgespielt haben. Wir

müssen einen vorderen Tabellenplatz

erreichen, um uns für

dieneueKreisliga A3 zu qualifizieren

–und wir möchten wieder

vorne mitspielen.“

Mithelfensollendabei sieben

Neuzugänge, „die alle unser

Vorsaison

2. Platz

(KreisligaA4)

54 Punkte

69:34Tore

sportliches Potenzial und den

Teamgeist nach vornebringen“,

istMichaelLauckner überzeugt.

Gleich drei Neue kommen vom

SV Gründelhardt-Oberspeltach:

Niklas Häusinger, Leon Ziegler

und PatrickSchuster.Zudem tragenauchNizar

Garabandah (TV

Rot amSee), Lukas Besta (SV

Tiefenbach), Benedikt Frech

(Spvgg Satteldorf) und Ionel-

Ovidiu-Claudiu Fetcu (SGM

Kreßberg) jetzt das Trikot des

VfRAltenmünster.

Dem VfRtrauenetlicheKonkurrenten

die Meisterschaft in

derKreisligaA4zu, Altenmünster

selbst gibt den FCMatzenbach

als Favoriten an, weil dieseraus

einer starkenBezirksliga

mit verschärftem Abstieg erst

über die Relegation nach unten

musste.

Sollte der VfR Altenmünster

denSprung nachoben schaffen,

kann im Vereinsheim ausgiebig

gefeiert werden:Das ist nach einemWasserschaden

frisch renoviert.

Joachim Mayershofer


58

KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL

Mitmehr Puste in dieSaison

DerTSV Dünsbach freut sich über dieMeisterschaftinder Reserverunde derKreisligaA4.

JensZinkbeerbtMario Guttknecht alsTrainer.Sieben jungeZugänge kommenanBord.

Der TSVDünsbachkonnte

sich in der Saison

2024/25 über die Meisterschaftinder

Kreisliga

A4 freuen –in der Reserverunde.

Dort kam der TSV mit

zwei Punkten Vorsprung vorder

SGM Altenmünster VfR/ESV

über die Ziellinie. „Das war

hochverdient undsehrüberzeugend“,sagt

Fußballabteilungsleiter

Frederik Heynold. Die Erste

des TSVDünsbach,abgestiegen

aus der Bezirksliga Hohenlohe

Süd, musste sich in der A4-Runde

mit Platz7begnügen. „Letztlich

konnten wir mit dem Abschneiden

unserer ersten Mannschaft

nichtganzzufrieden sein.

In der Hin- undinder Rückrunde

ging uns jeweils gegen Ende

etwas die Puste aus“, erklärt

Heynold.

MarioGuttknecht (amBall) warinden vergangenen beiden Jahren Spielertrainer beim TSVDünsbach.

Neuer DünsbacherTrainer istJens Zink.

Foto:Joachim Mayershofer

Hochverdient

und sehr

überzeugend.

In derneuen Saison möchten

sich die Dünsbacher mit ihrer

Ersten „im oberen Drittel etablieren

undauchmit derReserve

wieder voll angreifen. Interessant

wirdessein, wie sich unser

deutlich jüngerer Kader

schlagen wird“, sagt Heynold.

„Wir haben insgesamt sieben

Spieler unter 20 Jahren zu den

Aktiven bekommen. Mit Fabian

Gräter vom SSV Schwäbisch

Hall haben wireinen Spieler mit

viel Potenzial wieder gewinnen

können. ImGrund sind jedoch

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Wirmachen, dass es fährt.

alle Neuzugänge wichtig für einen

Verein wie den TSV Dünsbach,

alle bieten viel Potenzial,

in den nächsten Jahren echte

Leistungsträgerzuwerden.“Als

Abgang vermeldet der TSV nur

BenedictBrümmer, derzum FC

Langenburgging. „Er warein guterSpieler,der

unsvor allem aufgrund

seiner Flexibilität sicher

fehlen wird“, sagt Heynold.

Um die verjüngteDünsbacher

Mannschaft kümmert sich in

dieser Saison Jens Zink als neuer

Trainer. „Er war früher bei

den Sportfreunden Schwäbisch

Hall in der Jugend tätig und hat

nach eineinhalb jähriger Pause

die Stelle in seinem Jugendverein

angenommen“, verrät Heynold.

Zink folgt auf Mario Guttknecht,

der seit der Saison

2016/17imVerein ist,dabei Trainer

der Zweiten, Co-Trainer und

Trainer der Ersten war.

Der Dünsbacher Fußballabteilungsleiter

erwartet in der

kleineren A4-Staffel mit nur elf

Mannschaften imVergleich zu

den vergangenen Jahren eine

enge Tabellenkonstellation.

„Aufgrund der geringeren Anzahl

an Mannschaften, die sich

vorallem aufgrund desverstärktenAbstiegsergeben

hat, schätze

ich die Liga als stärker und

ausgeglichener einals vergangenes

Jahr. Viele gute Mannschaften

sind geblieben, schwächere

Teamssind abgestiegen.Essind

aus meiner Sicht viele gute

Mannschaftenmit ähnlichemNiveau

enthalten.“ Als Topkandidatenauf

die Meisterschaftsieht

er den FC Matzenbach.„AlsBezirksliga-Absteiger

erwartet man

sie ohnehin oben, zudem haben

sie wieder einen starken Kader,

den es erst einmal zu schlagen

gilt.“ Joachim Mayershofer

Vorsaison

7. Platz

(KreisligaA4)

42 Punkte

41:43Tore

TSVDünsbach

Trainer: Jens Zink (seit 2025), Marcel Huß

(seit 2024)

Tor: KevinTernes(29), LukasSchroff (21),

Marian Spang(26)

Abwehr: Antonio Gräfenstein (28), Daniel

Schwarz(25), Dennis Kolder(24), Hannes

Schickner (20), Jannik Renz (22), Jonathan

Heynold(33), Jonathan Meyer-Sautter(32),

LarsBaumann(26), Leon Junker (19), ManuelKüstner

(31),Maximilian Bürkle (28),

Maximilian Junker (27),Micha Weidner (22),

Nico Schlipf(19), Nils Schickner (23), Patrik

Otterbach(30), Sascha Gräfenstein (25)

Mittelfeld: Adomas Kümmerer (19), Cedric

Wollmetshäußer(22), Dennis Hauber (22),

Fabian Gräter (19),Felix Schaffert (23), Florian

Wüst (24),HannesHägele(31), Jannis

Wollmetshäußer(19), Leon Wagner (23),

Luca korella (22), MalteHessenthaler (23),

Robin Neber (19), Tim Nowak(27)

Angriff: BenjaminWalch(28), Florian

Grahm (30), Frederik Heynold (31), JanKlenk

(20),Jan Stepper(24), Leon Badent (19),

Mario Guttknecht (40),Marvin Keidel (22),

Philip Schaffert(28), Tilman Naundorf (40),

Tobias Hoffmann (38),Tom Hiller (18)

Zugänge: Fabian Gräter (SSVSchwäbisch

Hall), Leon Junker,Adomas Kümmerer (beide

TSVGerabronn), Jannis Wollmetshäußer,Robin

Neber, TomHiller(alle eigene Jugend),

Leon Badent (TSV Ilshofen)

Abgang: Benedict Brümmer(Langenburg)

Saisonziel: Top3

Titelfavorit: FC Matzenbach


KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 59

Mehr Drama geht fast nicht

DerFCMatzenbachspringt in derBezirksliganochauf denAbstiegsrelegationsplatz, muss

aberdochrunter. In derKreisliga A4 gehörendie Fichtenauerzuden Titelfavoriten.

Dramatisch kam der FC

Matzenbach in der Bezirksliganoch

in dieAbstiegsrelegation,dramatisch

verlor erdort gegen den

TSV Michelfeld. Erst nach dem

eigentlich offiziellen Saisonende

wusstendie Matzenbacher,dass

sie in dieRelegation durften. Das

Spiel des SSVSteinach-Reichenbach

gegen die SG Oppenweiler-Strümpfelbach

wurde nach

dem letzten Spieltag ausgetragen,

nachdemesviel Trubel mit

Verlegung, Absage und Neuansetzung

gegeben hatte. Steinach

stieg nach dem 2:2 gegenOppenweiler

direkt ab, Matzenbach

ging in die Relegation. Dortwartete

der TSVMichelfeld, der Vizemeister

der A3 hatte sich in

den Runden zuvor gegen die

SGM Altenmünster (A4; 4:2)

und den VfRMurrhardt (A2;5:3

nach Verlängerung) durchgesetzt.

In Ilshofen wurde das Entscheidungsspiel

um den letzten

Platz in der Bezirksliga hoch

spannend. Matzenbach glich

zum 1:1 aus und kam nach dem

Torjäger Kranz

tauchtin

Satteldorf auf.

1:3-Rückstand noch zum 3:3 in

der vorletzten Minute derregulären

Spielzeit. In derVerlängerung

erzielte Michelfeld in der

115. Minute dann das 4:3 undfeierte

damit den Aufstieg.

„An dieserStelle möchten wir

nochmals Glückwünsche an den

TSV Michelfeld richten“, sagt

Michael Rein, stellvertretender

sportlicher Leiter des FCM, fair

undbekennt:„Insgesamt blicken

wir auf eine schwache letzteSaison

zurück,inder wir hinter unseren

Möglichkeiten zurückgeblieben

und folgerichtig inder

Relegation wieder in die Kreisliga

A abgestiegen sind.“ Die

Fichtenauer holten 35 Punkte aus

34 Spielen, der Aufsteiger hätte

sechs Zähler mehr haben müssen,

um sich direkt zu retten.

Kurz vorSaisonschlussverpflichteteder FC Matzenbachden vereinslosen Serdal Kocak(rot).Ersoll

mit seinen Torenzur Rückkehrindie Bezirksligabeitragen.

Foto:Melanie Teuber

Sechs Mannschaften stiegen direkt

aus der Bezirksliga ab, zudem

erwischte esnoch den Relegationsteilnehmer.

Matzenbach wird in der

Kreisliga A4von etlichen Konkurrenten

als aussichtsreicher

Kandidat auf die Meisterschaft

gehandelt. Michael Rein wiegelt

aberab: „Nacheinem Abstieg tut

manimmer gutdaran,sich wieder

zustabilisierenund den Negativtrend

auszubremsen. Entsprechendeswirdvon

der nächsten

Saison erwartet.“ In Sachen

Meisterfrage sagt er: „In dieser

kleinen Liga wäre eseinfacher

zu beantworten, wen man nicht

als Favorit ansieht.“ Er erwartet

ausschließlich ausgeglichene

Duelle. „Es lässt sich keine

Mannschaft ausmachen,die sich,

egal in welche Richtung,von den

anderen abhebt.“

Führungsspielerhören auf

Gegen Ende der vergangenen

Saisontrennten sich dieMatzenbacher

von Aufstiegstrainer SemihDalyanci,

der dreiJahrelang

als Spielertrainer gewirkt hatte.

Für ihn übernahm Steffen Rein

als Coach, er hat auch in dieser

Saison das Sagen. Unterstützt

wird er von Soner Basar als

Co-Trainer. Sie haben „einige

Spieler mitherausragenderQualität

aufgrund deren fortgeschrittenen

Alters“ nicht mehr

zur Verfügung, wieMichael Rein

verrät. Verzichten müssen die

Matzenbacher auf Torjäger Michael

Kranz, der inder Bezirksliga-Saison

2024/25in32Spielen

16 Tore erzielte. Er hatseine Karriere

eigentlich beendet, lief

jetzt im WFV-Pokal aber fürdie

Spvgg Satteldorf auf. Der erfahrene

Mittelfeldstratege Adam

Wilczynski pausiert, Nikolaj

Schneiderhat den Verein verlassen.

Serdal Kocak bleibt hingegenbeim

FCM, er wurdeals vereinsloser

Spieler im Schlussspurt

der SaisonnachFichtenau

geholt und zeigte mit fünf Treffern

in vier Spielen, dass er immernoch

weiß,wodas Torsteht.

Neu hinzu kamen inder SommerpauseFabian

Eberhardtund

Lukas Nachtrab vom SV Spfr.

Dinkelsbühl.

Der FC Matzenbachtrafauch

einewegweisende Entscheidung

für die zweite Mannschaft: In

Vorsaison

12.Platz

(Bezirksliga)

35 Punkte

65:85 Tore

der vergangenen Saison musste

der FCM II wegen Spielermangels

drei Spiele absagen und

wurde aus der Wertung in der

B7 genommen. Jetzt geht Matzenbach

II in einer Spielgemeinschaft

mit dem Fichtenauer

Nachbarn TSVUnterdeufstetten

an den Start. Joachim Mayershofer

FC Matzenbach

Trainer: SteffenRein(seit 2025)

Tor: Alessandro Heth (26),Florian Munz

(36)

Abwehr: EnricoDenscheilmann (29), Patrik

Kubicza (29),SonerBasar (30), DenisKuzenko

(22),Sergiu-DanBarboni (38), Michael

Schiskowski(39), Julian Trittenbach(28),

SteffenButz(34)

Mittelfeld: MauriceWeinschenk (30), StevenTrajcevski(25),

MariusTäger (18),Fabian

Eberhardt(18), Michael Rein (25),Matthias

Stöffler(36),Lukas Nachtrab(17)

Angriff: Marvin Walther (23),Serdal Kocak

(36),Henrik Herbst(32),Matei Doru-Iulian

(35)

Zugänge: Serdal Kocak(FC Langenburg),

FabianEberhardt,LukasNachtrab (beide SV

Spfr.Dinkelsbühl)

Abgänge: Michael Kranz(Karriereende),

Adam Wilczynski(pausiert),Nikolaj Schneider

(unbekannt)

Saisonziel: immergewinnenwollen

Titelfavoriten: Altenmünster,Gammesfeld,Stimpfach,

Gerabronn, RotamSee


60

KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL

Im Nachsitzen gejubelt

DieSpvgg SatteldorfIIstartet in derRückrunde eine Aufholjagd.Sie schlägtinder

Relegation den SC Wiesenbachmit 4:0und schafft den Klassenerhaltinder KreisligaA4.

ImNachsitzen hat sich die

SpvggSatteldorfIIden Klassenerhalt

in der KreisligaA4

gesichert –vor rund 800 Zuschauerinnen

und Zuschauern

im Relegationsspiel in Gammesfeld

bezwang die Spvgg IIden

Vizemeisterder B7,den SC Wiesenbach,verdientmit

4:0. Dabei

hatte eszur Winterpause noch

düster ausgesehen am Kernmühlenweg:

Lediglich sieben Punkte

hattedie Satteldorfer Reserve

geholt, war damit Vorletzter.

Trainer Paulo Viana musste gehen,FlorianIlgenfritzübernahm

sein Amt.Inder Rückrunde sammelten

die Satteldorfer dann 22

Punkte und rettetensich auf den

Abstiegsrelegationsplatz –

punktgleich mit demFCBillingsbach,

der aber das deutlich

schlechtere Torverhältnis aufwies.

HätteSatteldorfIIamletzten

Spieltag gegen Schrozberg

nicht knapp gewonnen (4:3),

wäre Billingsbach noch vorbeigezogen–der

4:2-Siegimdirekten

Duell am viertletzten Spieltag

war für den Meister der

KreisligaB2Hohenlohe und Aufsteiger

somit Gold wert.

Inder neuenRunde wirdFlorian

Ilgenfritz vonKai Schenkel

unterstützt, der nach der Meistersaison

seine aktive Laufbahn

beendete und jetzt das Amt des

Co-Trainersübernimmt. Der bisherige

Co-Trainer Michael Beyer,der

im Relegationsspiel gegen

Wiesenbach das 1:0 erzielte,

bleibtals SpieleranBord. Seine

Erfahrung aus vielen Landesliga-

und Bezirksliga-Einsätzen

DieSpvgg SatteldorfIIfreut sich über vier Tore im Relegationsspiel

gegenden SC Wiesenbach unddamit den Klassenerhalt in der

Kreisliga A4.

Foto:JoachimMayershofer

wird der jungen Truppe auch

guttun. Mit Nils Hörle stößt ein

zweiter erfahrener Kicker zur

Mannschaft, der in der vergangenen

Saison noch 28-mal für die

Satteldorfer Landesliga-Mannschaftzum

Einsatzkam undjetzt

einen Schritt zurücktritt, gleichzeitig

auch Fußballabteilungsleiter

ist. Bei den Abgängen fällt

vor allem Leon Vogel (zurück

zum FCLangenburg) ins Gewicht,

der ein wichtiges Glied

Vorsaison

10.Platz

(Kreisliga A4)

29 Punkte

44:49Tore

der Abwehrkette war, wie Nick

Hofmann erklärt.

Der Berichterstatter der

Spvgg Satteldorf IIgeht davon

aus, dass eserneut eine schwere

Saison wird–schon dadurch,

dass es nur elf Mannschaften

sind. „Das Niveau in der Klasse

ist im Vergleich zur letzten Saison

gestiegen,dadie schwächeren

Mannschaften abgestiegen

sind und es somit weniger, aber

stärkere Mannschaften insgesamt

sind“, ist er sich sicher.Das

Ziel der SatteldorferZweiten ist

der Klassenerhalt.

Dem VfRAltenmünster traut

Hofmann den direkten Aufstieg

in die Bezirksligaamehesten zu.

Der Vizemeister sei in der vergangenen

Saison nach dem

Meister SGM Kreßberg „aus unserer

Sicht der härtesteGegner“

gewesen. Auch Bezirksliga-AbsteigerMatzenbach

zähle zu den

Favoriten.

Die Spvgg Gröningen-Satteldorf

hat seit diesem Jahr übrigens

eine neue Vorstandschaft,

die nun aus fünf Personen besteht:AndreasEtzel

(Sport), Nils

Hörle (Infrastruktur), Jürgen

Pfänder-Häberlein (Veranstaltungen),SvenEbert(Kommunikation)

und Franziska Schmidt

(Finanzen). „Außerdem wurde

unserRasenplatzbegradigt und

eingesät“, berichtet Nick Hofmann.

Joachim Mayershofer

SpvggSatteldorfII

Trainer: FlorianIlgenfritz (seit 2025)

Tor: Jörg Gsell (21), Jeremias Böhm (22)

Abwehr: Christian Eberlein (28), Johann

Bach (20), MattiAlbrecht (20), Daniel Lober

(23), YannikMottl (21),Nils Hörle (32), Janis

Bauer(18)MarcelGünter (29)

Mittelfeld: JonasBurkert(32), Oliver Kreft

(32), Chris Hofmann (20), Jonas Friedrich

(21), Daniel Friedrich(21), CarlosBustosContreras

(25)

Angriff: Chris Belesnai(21), Simon Kouril

(21),Ibrahim Kareem (27),Raoul Tane Tsague

(25), Michael Beyer(32), MattiStieglbauer

(18), BennetPastorschak(20)

Zugänge: BennetPastorschak (KSG Ellrichshausen),

Nils Hörle(eigene Erste), MarcelGünter,Jeremias

Böhm (beide inaktiv),

MattiStieglbauer,Janis Bauer (beide eigene

Jugend)

Abgänge: Denis Neferovskij, Julian Pfeifle

(beide inaktiv),Leon Vogel(FC Langenburg),

JanikDanneberg(SV Onolzheim)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Altenmünster, Matzenbach

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KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 61

Abonnement aufPlatz 4?

DerSSV Stimpfach geht in der KreisligaA4als Herbstmeisterindie Rückrunde, wird dann

aberdurchgereicht –auf einenPlatz,der seit demWiederaufstieg2022 gut bekanntist.

Acht Punktelag die SGM

Kreßberg nach der

Vorrundeinder Kreisliga

A4 hinter dem

Spitzenreiter SSVStimpfach zurück,

nach der Rückrunde hatte

dieSGM acht PunkteVorsprung

vor dem SSV und feierte die

Meisterschaft. Der Herbstmeisterwurde

in der zweiten Saisonhälfte

durchgereicht, in der

Rückrundentabelle belegtendie

Stimpfacher nur Platz 10, in der

Abschlusstabelle stand Platz 4

zu Buche –übrigens schon zum

dritten Mal in Folge seit dem

Wiederaufstieg in die A-Klasse

im Jahr 2022.

Michael Falk, der im Laufeder

Saison als Trainer für Anto Kajic

übernahm, sagt:„Mit derHinrunde

und dem Titelals Herbstmeister

warenwir natürlich sehr

zufrieden. Die Mannschaft hat

dort über weite Strecken konstant

und auf hohemNiveaugespielt.

Leider konnten wir diese

Leistung in der Rückrunde nicht

durchgängig bestätigen, wasam

Es gibt keine

einfachen

Gegner.

Ende dazu geführt hat, dass wir

noch auf Platz 4zurückgefallen

sind.“ Das sei natürlich enttäuschend,

wenn manbedenke,„wo

wir zur Halbzeit derSaisonstanden.

Dennoch nehmen wir auch

viele positive Erkenntnisse mit

und wissen, woran wir arbeiten

müssen.“

Nach seiner Tätigkeit als Interimstrainer

wirdMichael Falk

auch in der neuen Saison die

Verantwortung als Cheftrainer

beim SSV Stimpfach übernehmen.

Unterstützt wird er dabei

von Tim Klein, der vom TSV

Crailsheim II kommt und als Co-

TrainerfrischenInput mitbringt.

„Zusammen wollen wir leidenschaftlichen,

attraktivenFußball

mit klarer Identität spielen“, erklärt

Klein. Zudem gibt es mit

Yannick Rein einen neuen Fußballabteilungsleiter

beim SSV. Er

DerSSV Stimpfach(rot) will in derKreisligaA4wiederobenmitspielen.

beerbt MichaelErhardt,der dem

Verein aber erhalten bleibt.

„Hierbei noch ein riesiges Dankeschön

an Michaelfür sein jahrelanges

Engagement“, betont

Michael Falk.

In der neuen Saison will der

SSVStimpfach wiederobenmitspielen.

„Dabei ist es uns wichtig,

nicht nur erfolgreich, sondern

auch attraktiv und mutig

nach vorne zuspielen. Gleichzeitig

wollen wir unsere defensive

Stabilität verbessern–gerade

in engenSpielen,indenen wir

in der Vergangenheit am Ende

oftPunktehergeschenkthaben“,

sagt Falk.Zudemgehe es darum,

Mick Rottler und ValentinSchirle

aus der eigenen Jugend einzubauen

und ihnen die Chance zu

geben, sich zu entwickeln. Sascha

Tremmel, von2019bis 2024

Vorsaison

4. Platz

(Kreisliga A4)

47 Punkte

65:41 Tore

Trainer inStimpfach, kehrt von

der SGM Jagstheim/Onolzheim

zurück –wohlgemerkt als Spieler

und inzwischen 40 Jahre alt.

Verlassen habenden Verein OsmanBah

(Westgartshausen) und

Benjamin Richter (SGM Tiefenbach/Goldbach).

Michael Falk und Tim Klein

schätzen die Liga in diesem Jahr

stärker als in der vergangenen

Saison ein. Es seien weniger

Mannschaften dabei, dafürgebe

es eine höhere Leistungsdichte.

„Viele Teamsbewegen sich leistungsmäßigauf

einemähnlichen

Niveau, wodurchesinnahezujedem

Spiel richtig zur Sache gehen

wird. Es gibt keine einfachen

Gegner –das machtdie Liga sehr

ausgeglichen und spannend“,

sagt Tim Klein.

DerCo-Trainerund sein Chef

glauben, dass Gammesfeld in

dieser Spielzeit schwer zu schlagen

sein wird. Die Spvgg verfüge

über eine spielstarke Mannschaft,

die in der vergangenen

Saison schon gezeigt habe, was

sie fußballerisch leisten könne.

Dazu habe sich der Tabellenfünfte

der Vorsaison gezielt mit

Spielern aushöheren Ligenverstärkt.

JoachimMayershofer

Foto:Melanie Teuber

SSVStimpfach

Trainer: Michael Falk, TimKlein (seit2025)

Tor: MarcKnödler (27),MathisSimon (23),

TobiasSturm (34)

Abwehr: Michael Erhardt(35), TobiasKohr

(33),Yannick Rein (28),ChristianMunzinger

(32),Max Rottler(27), Mick Rottler(17), Moritz

Rottler (28),Niklas Scheiner (24),Jan

Schneider (19),VincentSchulz(24), Fabian

Stecher(27), Bernd Wolff(39),Fabian Betzler

(35)

Mittelfeld: JohannesDenk (24),Paul Effenberger(36),

Marvin Erhardt (19), Michael

Falk (32),Hans Galauner (34),Paul Haag

(28),Lukas Häußler (19),Patrick Köder(26),

KaiKranz (22),Tobias Laukenmann(38), LukasNeckermann

(24),Oliver Purtscher (26),

Simon Scheiner(23), Valentin Schirle (17),

JohannesSchneider(35), Sascha Tremmel

(40),Kevin Wüstner(31)

Angriff: Patrick Stegmeier (38),Phillip

Preischoff(21), LucasDambacher (30)

Zugänge: MickRottler, Valentin Schirle

(beide eigen Jugend), Sascha Tremmel (SGM

Jagstheim/Onolzheim), TimKlein(TSV

Crailsheim)

Abgänge: OsmanBah (SVWestgartshausen),Benjamin

Richter(SGMTiefenbach/

Goldbach)

Saisonziel: obenmitspielen

Titelfavorit: SpvggGammesfeld


62

SCHIEDSRICHTER IN DER REGION

Dauerbrenner geehrt

Washat sichinden Schiedsrichtergruppen Crailsheim, Schwäbisch Hallund Backnang

getan? Dieter Gennrichvom TSVBlaufelden erhält eine hohe Auszeichnung vomWFV.

SRGCrailsheim

Die Schiedsrichtergruppe

Crailsheim besteht aus 78 aktiven

Schiedsrichtern, darunter

zwei Frauen und zwölf Jung-

Schiedsrichter (U 18). Hinzu

kommen 33 passiveSchiedsrichter,

also Schiedsrichter, die bereits25Jahre

„Dienst an der Pfeife“

hinter sich haben.

Seit dem letzten Bericht

konnten in einem regulären

Neulingskurszehn neue Schiedsrichter

ausgebildet werden. Besonders

erfreulich war die Teilnahme

der Eichendorffschule

ausCrailsheimamProjekt „DFB-

Junior-Referee“, bei welchem

weitereachtUnparteiische ausgebildet

und gewonnen werden

konnten.

Auch ein weiteres Highlight

hatte die Gruppe Crailsheim zu

verzeichnen: Aufgrund seines

herausragenden Engagements

im Schiedsrichterwesen wurde

Dauerbrenner Dieter Gennrich

aus Blaufeldenzunächst Bezirkssieger

bei derDFB-Aktion „Danke

Schiri“ undanschließend sogar

württembergischer Landessieger.

Zum Dank wurde erauf

eine Ehrungsveranstaltung des

DFB nach Frankfurt eingeladen.

In der neuen Saison startet die

SRG Crailsheim erneut ohne

Amateurliga-Schiedsrichter. In

der Bezirksliga stellt in dieser

Saison der junge Thore Kreißl

sein Können unter Beweis.

Dieter Gennrich vomTSV Blaufelden hatinseiner Laufbahn mehr als2700Spiele gepfiffen. Auch heute

noch pfeift der80-Jährigezwischen50und 70 Spiele jedesJahr.

Foto:Ralf Mangold

SRGSchwäbischHall

Die Schiedsrichtergruppe

Schwäbisch Hall ging in der vergangenen

Saison mit vier Landesliga-

und drei Bezirksliga-

Schiedsrichtern an den Start.

Knut Krimmer (TSV Braunsbach),

Roman Maier (SSC Tübingen)

und Cihan Aksoy (TSV

Hessental) konnteninihren Beobachtungsspielen

mit guten

Leistungen punkten undsichern

sich somit auch für die Saison

2025/26 einen Platz inder Landesliga.

Dzenis Bazdar (VfL

Mainhardt) landete zumSaisonende

bedauerlicherweise unter

derroten Linie und scheidetsomit

aus der Landesliga aus. Um

so erfreulicher ist es, dass Dzenis

zur neuen Runde noch einmal

die Chance ergreift und in

der Bezirksliga unter Beobachtung

erneut um den Aufstieg in

die Landesliga kämpfen wird.

In der Bezirksliga waren mit

Alix Küppershaus (Spfr. DJK

Bühlerzell), Niklas Waldvogel

(TSV Kupferzell) und Julian

Salm (SVGroßaltdorf)drei motivierte

Schiedsrichter der Haller

Gruppe für die Bezirksliga-

Beobachtung nominiert. Küppershaus

musste bereits vor ihrem

ersten Beobachtungsspiel

verletzungsbedingt ausscheiden

und konnte die Runde somit

nichtzuEndebringen. Sieerhält

aber für die Saison 2025/26 erneut

dieChance, in der Bezirksliga

unter Beobachtung zu pfeifen.

IhrenPlatz erhält sieerneut

über den WFV-Frauenkader,

demsie seit 2019 angehört.Hierdurch

sind für sie Einsätze als

Schiedsrichterin bis zur Frauen-

Regionalliga möglich.

Niklas Waldvogel und Julian

Salm wurden nach ihren Beobachtungsspielen

derVorrunde in

den B-Kader eingestuft, wodurch

sie nicht mehr die Möglichkeithatten,

um den Aufstieg

in die Landesligazukämpfen. Julian

Salm überzeugte aber mit

seinensehrguten Leistungenin

der Rückrunde undergatterteeinender

beiden personenbezogenenPlätzeinder

Region1.Hierdurch

sichert er sich auch in dieser

Runde einen der begehrten

Beobachtungsplätze in der Bezirksliga.

Zudem bekommen dieses Jahr

noch weitereSchiedsrichter der

Schiedsrichtergruppe Schwäbisch

Hall die Möglichkeit, in

der Bezirksliga um den Aufstieg

18 neue

Schiedsrichter

bei SRGHall

in die Landesliga zukämpfen.

Neben Dzenis Bazdar geht mit

Cemal Kaya (TSV Gaildorf) ein

junger undmotivierter Schiedsrichter

in der Bezirksliga an den

Start.

In der neuen Saison kommt in

der Bezirksliga ein neues Beobachtungskonzept

zum Einsatz.

Zukünftig wirdnachder Vorrunde

keine Aufteilungmehr vorgenommen,

diejenacherbrachter

Leistung zwischen A- und B-Kader

unterscheidet.Eswirdabsofort

in derVorrunde vier und in

der Rückrunde zusätzliche drei

Beobachtungen geben, die alle

gleichins Gewichtfallen.Somit

haben alle Schiedsrichter die

Chance, um den Aufstieg in die

Landesliga mitzumischen. Bisher

erhielten lediglich Schiedsrichter

im A-Kader diese Möglichkeit.

Zudem wird nach der

Vorrunde auch in der Bezirksliga

ein Coaching-Kader eingeführt,

vergleichbar mit dem in

den höheren Ligen.

In den Reihen der Beobachter

gibt es für die Schiedsrichtergruppe

Schwäbisch Hall auch

Positives zuberichten. Marco

Zauner (Spfr. DJK Bühlerzell)

wird zukünftig Spiele von

Schiedsrichtern bis zur Verbandsliga

beobachten.

Sehr erfreulichwar in diesem

Jahr auch die Anzahl der

Schiedsrichter-Neulinge. Im eigenen

Kurs der Schiedsrichtergruppe

Schwäbisch Hall konnten

18neue Schiedsrichter ausgebildetwerden.

Beim zentralen

Neulingskurs an der Sportschule

in Ruit konnten weitere fünf

Neulingegewonnenwerden, die

seitdem für die Schiedsrichtergruppe

Schwäbisch Hall an der

Pfeife aktiv sind.


SCHIEDSRICHTER IN DER REGION 63

SRG Backnang

Als durchwachsene Saison beschreibt

Obmann Dominik Wagner

die Runde der Schiedsrichtergruppe

Backnang und liefert

Gründe dafür.„UnsereEinteiler

Lothar Fink und Nico Heisterkamp

standen in der vergangenen

Saison unter Dauerstress –

teilweise bis spät in die Nacht.

KurzfristigeRückgaben konnten

in den meisten Fällennicht mehr

vonder SRGBacknang kompensiertwerden.

Teilweise sprangen

befreundete Gruppen ein und

übernahmen Spiele. Esgab jedoch

aucheinige Partien, für die

kein Schiedsrichter gefunden

werden konnte.“ Trotz eines

Aufwärtstrends bei den Neulingen

bleibe der Schiedsrichtermangel

bestehen, wasdie Einteilung

zunehmend erschwere.

„Hinzu kommt, dass Spiele

sonntags um13Uhr angesetzt

werden –aus unserer Sicht völliger

Nonsens“, ärgert sichWagner.

Dadurch entfalle die Möglichkeit,

Schiedsrichter doppelt

einzusetzen, also vormittagsund

nachmittags. „Die Appelle wurden

leider alle ignoriert“, was

den Backnanger Obmann zunehmend

frustriert. Es gebe jedoch

auch Vereine,die die Problematik

erkannt und intensiv Werbung

für neue Schiedsrichtergemacht

haben. „Große Vereineim

Bezirk Backnang hingegen sind

bei der Schiedsrichtergewinnung

leider eher das Schlusslicht“,

sagt Dominik Wagner.

Sehr ärgert sich der Obmann

auch darüber, dass Schiedsrichter

mittlerweile nicht nur auf

dem Sportplatz beschimpft werden

–„auch im Netz nehmen die

Beleidigungen zu“.

Im Leistungsbereich sei die

SchiedsrichtergruppeBacknang

trotz zweier Rücktritte inder

Landesliga weiterhin gut aufgestellt.

„Unser Aushängeschild

bleibt Karoline Wacker vonden

Sportfreunden Großerlach, die

ihren Platz in der Regionalliga

souverän behauptete. Karo ist

zudem weiterhin international

unterwegs und repräsentiert

dort die Gruppe Backnang“,

freut sich Dominik Wagner.

Gregor Wiederrecht stiegaus

derOberligaabund pfeift in der

Saison 2025/26 wieder in der

Verbandsliga. „Doch Gregor gibt

nicht auf–er isthungrig undwill

zeigen, warum er in der Oberliga

war.“Yannik Schneidereit (SV

Kaisersbach)und DominikWagner

(SV Allmersbach) beendeten

inder Landesliga ihre Amateurlaufbahn.

Silas Buth (FV

Sulzbach/Murr) konnte die Landesliga

halten.

Wacker

pfeiftweiter

international.

„Inder Bezirksliga lief es insgesamt

gut“, berichtet der Obmann.

„Mit Levent Akin vomSV

Kaisersbach undDavid Braxmaier

vom TSV Gaildorf schickten

wir zwei vielversprechende Talenteindie

Bezirksligabeobachtung.LeventAkinschaffte

es am

Ende zwar nichtinden A-Kader,

konnte aber viele Beobachter

von seinem Talent überzeugen.

David Braxmaier hingegen gelang

im ersten Jahr direkt der

Aufstieg in die Landesliga.“

Auch bei den Beobachtern

gab eszwei Aufsteiger: Dr. Carl

Höferschaffteden Sprungindie

Regionalliga, und Michael Kellerstiegindie

Verbandsliga auf.

In der Bezirksligasindweiterhin

Lothar Fink, Dennis Verbraeken

und der Backnanger Obmann

Dominik Wagner aktiv.

Knut Krimmer(SRGSchwäbischHall) vomTSV Braunsbach erhielt

viel Lobfür dieLeitung desRelegationsspiels SpvggSatteldorfII

(A4) gegenSCWiesenbach(B7). Foto:JoachimMayershofer

Kommtesbeim Elfmeter zu einer Doppelberührung desBalles

durchden Schützenund derBalllandetimTor,wirdder Elfmeter

jetztwiederholt.

Foto:JoachimMayershofer

Countdown

Neue Saison, neue Regeln –zum Beispiel

müssen TorhüterachtSekunden beachten.

Neue Saison, neue Regeln:

Zumindest an

manchen Stellen im Regelwerk

gibt esVeränderungen,

die seit dem 1.Juli

2025 gelten.DennisArendt(Obmann

der SRG Crailsheim) informiert

über die Neurungen:

Regel12–Zeitspiel

desTorwarts

Torhüter*innen dürfen den Ball

jetzt abder Ballkontrolle acht

Sekunden lang mit der Hand

oder dem Arm kontrollieren.

Der/die Schiedsrichter*in zeigt

die letzten fünf Sekunden als

Countdown mit der Hand an.

Hält der Torwart den Ball dann

immer noch fest, ohne amAbschlaggehindert

zu werden,gibt

es eine Ecke für den Gegner.

Regel12–keineZeitstrafe

im Jugendbereich

Die Zeitstrafe im Jugendbereich

wird zur neuen Saison abgeschafft.

Künftig werden Spieler*innen

im Jugendbereich genauso

mit der gelb/roten Karte

bestraft,wie im aktivenSpielbetrieb.

Regel3–Kapitänsdialog

Für viele ist der Kapitänsdialog

keine Neuigkeit, aber nach erfolgreicher

Pilotphase wird dieser

offiziell insRegelwerk aufgenommen.

Hierbei soll es beim

entsprechenden Handzeichen

der Schiedsrichter*innen nur

noch den Kapitän*innen des

Vereins möglich sein, mit dem

Offiziellen zu sprechen. Verstöße

gegen den Kapitänsdialog

werden mit einer Verwarnung

bestraft.

Regel8–Beginn und

Fortsetzung desSpiels

Der Schiedsrichterball wird ab

jetzt ausnahmslos dort ausgeführt,

woder Ball bei der Spielunterbrechung

war. Außerdem

wird er künftig der Mannschaft

zugesprochen, die inBallbesitz

war oder gekommen wäre, sofern

dies fürden Unparteiischen

eindeutigerkennbarist. Ansonstenerhältden

Schiedsrichterball

wie bisher das Team, das den

Ball zuletzt berührt hat.

Regel9–Ball im und

ausdem Spiel

Wenn Teamoffizielle oder Spieler*innen,

die gerade nicht auf

dem Platz stehen dürften, ohne

unfaire Absicht den Ball berühren,

bevor eraus dem Spiel ist,

gibt es ab sofort nurnoch einen

indirekten Freistoß und keine

persönliche Strafe (früher Feldverweis

auf Dauer) mehr.

Regel14–Strafstoß

Änderung bei der sogenannten

Doppelberührung beiElfmetern:

Wenn derSchützeden Ballbeim

Schuss versehentlich zweimal

berührt –zum Beispiel, indem er

sich selbst an das Standbein

schießt –und so ein Tor erzielt,

wird der Elfmeter abjetzt wiederholt.

Landet der Ball nach

demdoppeltenKontakt nicht im

Tor, wird wiebisher aufindirekten

Freistoß entschieden.


64

KREISLIGAB5REMS/MURR/HALL

Fortsetzung

DieSKFichtenbergIIzeigt Rückgrat und

möchtedie Leistung in der B5 bestätigen.

B5 stattB6

ErneuterStaffelwechsel fürdie SGM

TSVSulzbach-Laufen II/TSFGschwend.

Die Jahre des Schießbuden-Images,

stets auf

den letzten beiden Tabellenplätzen

gelandet,

scheinen vorbei zu sein: In der

abgelaufenen Spielzeit zeigte der

zweite Anzug der SportkameradschaftFichtenbergesiseinen

Kritikern und stand amEnde

eindrucksvoll auf einemeinstelligenTabellenplatz

in derKreisligaB5.

Der betriebene Aufwand

wurde belohnt, das vorhandene

Potenzialabgerufen.Oder wiees

SKF-Ikone Timo Pirker ausdrücken

würde: „Locker, flockig“

wurdeder Resetknopf gedrückt.

Wurdedie Truppe noch am ersten

Spieltag vom TSV Althütte

II ordentlich mit 1:7 verprügelt,

wurdebereits dasdarauffolgende

erste Heimspiel gegen die

Zweitvertretungder Spvgg Kleinaspach

mit 3:2 gewonnen. Ein

Ruck ging durch die Elf. Nach

dem 4:2-Erfolg über den TSC

Murrhardt II am siebten Spieltag

hatte man mit sieben Punkte

bereitseinen Zählermehrals

SK FichtenbergII

Trainer: Mario May(seit 2025)

Tor: TimApperger(18), LukasHelber (30),

Moritz Reber(25)

Abwehr: Steve Arndt (38), FinnBarth (24),

KevinKlumpp(20),NicoLiepold(28),Patrick

Mai(32), Drazen Miklic(26),RobinPeter (18),

Stefan Rauch(34), PhilippSüpple(30), DennisWahl(30),

Moritz Wohlfahrt(25)

Mittelfeld: LouisBayer (23), Erdem Demirci

(24), Marius Gottschalk(27), Noah Grummt

(18),Renee Hutzenlaub(29),NoahKober

(18), ChristianKühnle(32), TimoLutz(28),

Manuel Neumann (27),Dominik Peter(23),

Fabian Pirker (26),Nils Schmölzer(20),Nico

Zartmann (23)

Angriff: Thilo Fritz(24), Patrick Kaupp (31),

JanosKerekes (39),FabriceMiko(26),Timo

Pirker (21),JensSanwald (23)

Zugänge: TimApperger,NoahGrummt,

Noah Kober, Robin Peter(alle eigene Jugend),

TimoLutz(TSVGaildorfII),JanosKerekes(SGMTSV

Sulzbach-Laufen II/TSF

Gschwend)

Abgänge: CemilTahta(TAHV Gaildorf),Justus

Canters(SV Spiegelberg)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: SG Oppenweiler/StrümpfelbachIII,

SV SteinbachII

Nico Zartmann (links) greiftmit

der SK FichtenbergIIinder B5

weiter an. Foto:StefanRauch

in der kompletten Vorsaison.

Auch das neue Jahr begann mit

einem weiteren 4:2-Sieg über

Althütte erfolgreich und trotz

der Ergebniskrise zum Schluss

wurdeüberraschend ein einstelliger

Tabellenplatz erreicht.

In der neuen Runde möchte

Viechbergs Zweite die gezeigten

Leistungen bestätigen.Dafür fordert

es wieder viel Disziplin und

Trainingsfleiß. Personell wird

die zweite Mannschaftauch von

den jungen und dynamischen

Spielern aus dereigenen Jugend

profitieren. Los geht es mit einem

Heimspiel am24. August,

Anstoß 12.45 Uhr, gegenKleinaspach

II. Bereits am dritten

Spieltag steht daserste Derbyin

der Spielzeit an. Zu Gast am

Viechberg wird der Neuling

SGM Sulzbach-Laufen II/TSF

Gschwend sein. Neuinder Liga

sind außerdem der SVSpiegelberg

II sowie die Spielgemeinschaften

der SKG Erbstetten II/

TSGBacknang IIIund SGM TSV

Althütte II/TSV Sechselberg II.

AlsTitelfavoritenwerdendie SG

Oppenweiler III undauchder SV

Steinbach II gehandelt. res

Vorsaison

9. Platz

(KreisligaB5)

29 Punkte

42:62Tore

Inder vierten Saison nach

dem Zusammenschluss der

zweiten Mannschaft des

TSV Sulzbach-Laufen und

desTSF Gschwend geht es in der

neuen Runde nun erstmals in der

Kreisliga B5anden Start. Raus

aus dem Haller Bereich und zurück

in den Backnanger Raum.

Waswieder für dieSGM bedeutet,

dassdie Mannschaftsich erneut

auf neue Gegner einstellen

muss.

Nach dem Abstieg der ersten

Mannschaft aus der Bezirksliga

ist das einjährige Intermezzo mit

Gegnernaus dem Haller Bereich

Steffen Lange(am Ball) leitet

nundie Geschickeder SGM

Sulzbach-Laufen II/TSF

Gschwend. Foto:StefanRauch

bereits Geschichte. Doch fürdie

Spielgemeinschaftbedeutet das

kein Start bei null. Denn mit

Gegnern aus dem Rems-Murr-

Kreiskennt sich dieElf ausdem

Kochertal bestens aus. Jahrelang

wardie SGMinder Kreisliga B2

beheimatet, geht nun aber erstmals

in der Kreisliga B5 an den

Vorsaison

11. Platz

(KreisligaB6)

22 Punkte

38:80Tore

Start und darf sich auf das Derby

mit denViechberg-Buben der

SK Fichtenberg freuen. Dafür

wird derneueTSV-Haupttrainer

Ahmet Akin vomspielenden Co-

Trainer Steffen Lange unterstützt,

der die Geschicke der

zweitenMannschaftindie Hand

nimmt und Nachfolger von Andre

Sorg wird.

In der abgelaufenen Runde

belegte die Spielgemeinschaft

TSV Sulzbach-Laufen II/TSF

Gschwend in der Kreisliga B6

den elften Tabellenplatz. Ein

echtes Highlight war der überraschende

1:0-Auswärtserfolg

beim FC Oberrot, bei der die

SGM den Rottälern dieerste Saisonpleitezufügte.Oderauchder

2:1-Heimerfolg gegendie SG Ottendorf/Eutendorf

deutete an,

was für ein Potenzial in der

Truppe steckt.

VomUmbruch inder ersten

Mannschaft ist auch der zweite

Anzug betroffen, und dennoch

wirdinder neuen Spielzeiteine

bessere Platzierung als inder

letzten angestrebt. Den Saisonauftakt

absolviert die Spielgemeinschaft

beim SV Spiegelberg

II, Anpfiff ist am Sonntag,

24. August, um 12.45 Uhr. res

Sulzb.-Lau.II/Gschwend

Trainer: AhmetAkin, SteffenLange(spielender

Co-Trainer)

Tor: Julius Hägele, JakobKengeter,Jonas

Nast,Thomas Wasik

Abwehr: NicoBeißwenger,Sascha Boss,

MarioFernandez, Steven Gerstner,Sebastian

Joos, DennisKaiser, ThomasLang, Nico

Munz,Friedrich Rühle, Thomas Schock, Jonas

Schuster, SimonSorg, JohannesWahl

Mittelfeld: LucasBohn, Kevin Eichele, ViktorFust,LukasGenz,Julius

Köger, Marlon

Kuhlmeier,Steffen Lange, Tim Rehberg, DennisRiek,

Marc Schmid,Florian Schmidtkonz

Angriff: EugenMartens, Juri Martens

Zugänge: Thomas Lang (TSV Leinzell), ViktorFust(FC

Oberrot), Jonas Nast(TSVObersontheim)

Abgänge: AntonioLovric,AndreSorg(beide

Karriereende),JanosKerekes (SK FichtenbergII),

MichaelWüstner (SVFrickenhofen)

Saisonziel: Umburch,Inder neuen Liga ankommen

Titelfavoriten: keineAngaben


Volle Kraft voraus

KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 65

Die KreisligaB6wartetmit einigenneuen Namen auf. AlsTitelfavoriten werden vorallem

dreiMannschaftengenannt:Eutendorf/Ottendorf, Braunsbachund Oberrot.

DieSGM Ammertsweiler/MainhardtII(dunkle Trikots) und derSC

Bibersfeldtreffenauch2025/26 aufeinander. Foto:Rolf Müller

Man darf ruhig sagen,

dass die vergangene

Spielzeit nicht die

spannendste in der

Kreisliga B6gewesen ist. Zwar

kämpften die Top3Sulzdorf,Unterrot

und Oberrot bis zum letzten

Spieltag um die Meisterschaft

und um den Relegationsrang,

dahinter jedoch folgte der

Rest des Feldes mit gebührendem

Abstand. Die ersten dreibildeten

eine Liga für sich, die

Teams von Rang 4bis 12 ebenfalls

–und der TAHV Gaildorf

war der Prügelknabe, der aber

immerhin drei Unentschieden

einfuhr.

Wasspricht nun dafür, dass

sich an dieser Konstellation etwas

ändern wird? Kurz gesagt:

einiges. Zum einen haben sich

der TSVSulzdorfund dieSpvgg

Unterrot nachoben verabschiedet.

Von dort sind der SVTüngental

und die SSV Schwäbisch

Hall II (abgestiegen als SGM

SSV/Sportfreunde Hall) gekommen.

Soweit so normal. Doch es

gibt noch weitereTeams,die neu

in der KreisligaB6sind. Zumeinen

schickt der TSV Hessental

eine zweite Mannschaft inden

regulären Spielbetrieb, die aus

dem SV Westheim und dem SV

Rieden entstandene SGM Rosengarten

hat ihre zweite Mannschaft

ebenfalls für die B6 gemeldet.

Kurzfristig (siehe unten)

kommt noch Unterrots Zweite

dazu. Undnoch ein Team istneu.

Eines, dasallerdings gutbekannt

ist: Der TSV Braunsbach ist zurückinder

„Haller“Kreisliga B,

nachdem erinder Saison zuvor

ausProporzgründen der„Crailsheimer“

Kreisliga Bzugeordnet

war.

Und dieser TSV Braunsbach

bläst zum Angriff. Unverblümt

wird als Saisonziel der Aufstieg

genannt.Inder heutigen Zeit ist

es selten geworden, dassman ein

solches Ziel auch nach außen

klar benennt. Normalerweise redetman

intern Klartext, bemüht

sich nach außen hin aber um

eine möglichst sanftere Umschreibung.

Natürlich wird der TSV

Braunsbach von den Trainern

der B6durchaus als Titelaspirant

genannt, doch gibt es noch

zwei weitereMannschaften, die

noch häufiger aufden Favoritenschild

gehobenwerden, nämlich

der FCOberrot, vor allem aber

die SGM Eutendorf/Ottendorf.

Letztere hat sich mit illustren

Namen verstärkt–wiebeispielsweise

Philipp Krupp von den

Spfr. Bühlerzell. Bilden diese

schnell eine Einheit,führt an der

SG kaum ein Weg vorbei.

Der TSVBraunsbach und der

FC Oberrot werden derSGallerdings

nicht galant den Wegzur

(Aufstiegs-)Tür weisen wollen,

sondern sich vehement inden

Wegstellen. Das hört sich nun

wieder nach einem Spitzentrio

an, allerdingskönnte es diesmal

gutsein,dassdie anderen Teams

zumindestsostark sind,dasssie

die genannten Favoriten mehr

als nur ärgern können. Und damitwürde

dieLücke zu den Topteamsdeutlichgeringerwerden.

Die Zuschauer jedenfallshätten

nichts dagegen, wenn es so

käme.

Hartmut Ruffer

Keine Lust auf A3-Reserve

DieSpvgg Unterrot meldet ihre zweite Mannschaft kurzfristignochfür denaktiven

Spielbetrieb in derKreisligaB6anund nichtfür diereine Reserve-Runde in derA3.

Nach dem Aufstieg der

ersten Mannschaft

startet Unterrots Zweite

nicht wie geplant in

einer Liga mit Reserve-Mannschaften

aus der A3 und B6in

die neue Saison, sondern nimmt

am aktiven Spielbetrieb inder

Kreisliga B6teil. Denn: Die B6-

Vertretungen legten beim WFV

ihr Veto gegen die gemeinsame

Ligaein. Unterrot hättenur vier

Gegner in der neuen A3-Reserveliga

gehabt. Das ist für den

sportlichen Leiter Ahmet Sahin

aber „keinaktiverFußball mehr

und daher keine Option“. In der

B6 hatdie Spvggjetzt15Gegner,

der sportliche Anreiz für die

Spieler sei somit viel höher.

Unterrots Zweite darf sich

nach einem Jahr Reserve-Liga

also wieder mit ersten Mannschaften

messen und bekommt

einen normalen Spieltagsrhythmus.

Letztmalswar dies 2023/24

derFall, alsdie Spielvereinigung

in der Kreisliga B5Rems/Murr

spielte und den siebten Tabellenplatz

belegte. In der neuen

Runde spielt der Unterbau der

Vorsaison

neu

Spvggalso in derB6, aus derdie

Erste vergangene Spielzeit über

die Relegation den Aufstieg in

die A3geschafft hat.

Am Rande interessant: Somit

stehen sich erstmals die beiden

Mannschaftendes TSVGaildorf

undder SpvggUnterrotineinem

regulären Spielbetrieb gegenüber.

Aber auch Derbys gegen

den TAHV Gaildorf, den FC

Oberrot und die SGEutendorf/

Ottendorfdürften zusätzlich Anreize

geben.

res/kra


66

KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL

Mehr Spieler

DerSCBibersfeldhat sichfür dieneue

Saisonambitionierte Zielegesetzt.

Keine Angst

BeiBühlerzell II übernimmt mit Frank Nagel

einguter Bekannter wieder das Traineramt.

Nachdem achten Platz in

der Vorsaison möchte

der SC Bibersfeld in

der kommenden Spielzeit

etwas weiter vorne angreifen.

„Wir wollen versuchen,

oben mitzuspielen. In der letzten

Runde hatten wir gleich zu

Beginn etwas Verletzungspech.

Wir hoffen, dass wir dieses Jahr

davon verschont bleiben“, verrät

SC-Trainer André Menke.

Für ein doch eher ambitioniertes

Ziel ist es wohl eher etwasungewöhnlich,

dassBibersfeld

in der Sommervorbereitung

nur ein Testspiel bestreitet.Der

Trainer hat dafür jedoch eine

einfache Erklärung: „Das istdem

geschuldet, weil immer wieder

viele unserer Spieler imUrlaub

sind. Wir haben uns dann dafür

entschieden nicht einfach nur

Testspiele zu machen, ohne da

wirklichErkenntnisse herausziehen

zu können oder uns einzuspielen

und haben den Fokus

mehr aufdie Trainingseinheiten

gelegt.“

Das Bezirkspokalspiel gegen

den TSV Hessental hat man in

Bibersfeld eher als zweites Testspiel

angesehen. „Diese Saison

legen wir auf jeden Fall keinen

Fokus auf den Pokal. Wir spielen

gegen Hessental, die sich

SC Bibersfeld

Trainer: André Menke

Tor: Daniel Dickerhof (28), Duc Nguyen (45),

Christian Seidel(36), LeoWaldvogel (18)

Abwehr: LukasHaber, Mohamed Hafi,Patrik

Hudacek (37),JulianKaiser, Yunus Kalkan(28),FlorianKnödler(33),

KevinKrizsak

(21), Luca Otterbach(20), MuharremÖzkök

(31), Marcel Schacher (33)

Mittelfeld: HannesBaumann, NuradinHassanFarah,Samet

Gül, Benjamin Hasanaj

(29), FeliasMenke,SergejMileng, MohammedAmine

Rahim, PatrickSchacher(33)

Angriff: PhillipBiss(32), André Menke(45),

Francesco Rendulic

Zugang: Nuradin HassanFarah

Abgänge: DannyRödel (TSV Michelfeld),

RobinLutz(SC Steinbach), NeoGrandt (SG

Adelsheim/Oberkessach),Jesus Franco(Ammertsweiler)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavorit: SGMEutendorf/Ottendorf

auch gut verstärkt haben. Wir

wollen einfach nur sauber und

verletzungsfreidurchkommen.“

Der SCBibersfeld hat für die

kommende Saisonnur nocheine

Mannschaft gemeldet, dadurch

stehen Menkefür die eine Mannschaft

auch deutlich mehr Spieler

zur Verfügung, die er aber

Bibersfeld (weiß) im Spiel in

Oberrot. Foto:KassandraRauch

auch bei Laune halten muss.

„Wir haben vieleSpieler im Training,

aberaucheinige, die sonntags

nicht können. Das war die

letzten Jahre schon schwierig,

eine Reserve-Mannschaft zu

stellen.“

ZumSaisonauftakt wartet auf

den SC ein spannendes Programm.

Am ersten Spieltag hat

die Mannschaft spielfrei, bevor

die Wochedaraufder TSVGaildorf

IIzuGast ist. Danach geht

es zur zweiten Mannschaft der

neuenSGM Rosengarten,gegen

den Kreisliga-A-Absteiger SSV

Schwäbisch Hall II, ehe das

Duell gegen den TSV Braunsbach

ansteht. Auf dieses Duell

freutsichAndréMenke bereits:

„Braunsbach war ja ein Jahr in

der anderen Staffel und kommt

jetzt wieder zurück. Das waren

immer schöne Spiele. Aber es

gibt einige Partien, die ihren

Reiz und Charme haben.“ mkr

Vorsaison

8. Platz

(KreisligaB6)

31 Punkte

53:67 Tore

Frank Nagelhatte nach seiner

Demission als Co-

Trainer derSportfreunde

Bühlerzell II nach der

Saison2023/24 nichtmehrdamit

gerechnet, in verantwortlicher

Position an der Seitenlinie zu

stehen. Er besuchte noch die

Heimspiele, „schließlich sind

AufUnterrottrifft Bühlerzell II

nichtmehr. Foto:RolfMüller

Vorsaison

4. Platz

(KreisligaB6)

46 Punkte

63:29 Tore

das meine Jungs“. Viele Jahre

langhat FrankNagel alsTrainer

und dann als Co-Trainer hinter

Manfred Faust die zweite und

diedritteMannschaftder Sportfreunde

betreut.

Nach der Wanderung amVatertag

gabesGesprächemit den

Verantwortlichen der Sportfreunde.

„Und dahabe ich gesagt,

dass ich mir vorstellen

kann, die zweite und dritte

Mannschaft zuübernehmen –

wenn Manne die erste übernimmt.“

Genauso kam es: Manfred

Faust ist wieder Chef der

Ersten, der 37-jährige Frank Nagel

kümmert sich mit Fabian

Müller um das zweite und dritte

Team, das wie schon in den

Vorjahren in der Reserverunde

der B6 an den Start gehen wird.

Für ein zweites Team gibt es

immer ein klassisches Ziel.

„Spieler aus der eigenenJugend

für die erste Mannschaft entwickeln“,

sagt FrankNagel. Das ist

–daran lässt erkeine Zweifel –

weiterhin so. Und doch fügt er

hinzu: „In dieserSaison istalles

dem Erfolg der Ersten untergeordnet.“

Diese soll in der Kreisliga

Aambesten sorgenfrei die

Klasse halten.

Weil Etablierte aufgehört haben

undVereinslegende Philipp

„Pippo“Krupp zum Heimatverein

Eutendorf gegangen ist,

musste Bühlerzells Zweite einige

Spieler an dieErste abgeben,

darunter auch Top-Scorer Viktor

Maier. Das sei nicht einfach

aufzufangen, dennoch sagt Frank

Nagel, dass man „keine Angst“

vorder Runde zu haben brauche.

Bühlerzell II solldas bestezweite

Team in derKreisliga B6 werden.

„Wenn das dann Platz 6

oder 7bedeutet, ist esauch in

Ordnung.“

DieB6ist eine Spielklasse, die

„brutalinteressant“sei.Und das

nicht nur, weil Philipp Krupp

jetztbei einemTitelanwärter aktiv

ist. Auch den TSV Braunsbach

erwartet Frank Nagel weit

vorne. Insgesamt betrachtet

schätzt erdie Kreisliga B6als

sehr ausgeglichen ein. ruf

Spfr.Bühlerzell II

Trainer: FrankNagel

Tor: MaximilianBach(21), Nils Hägele (43)

Abwehr: NicoButzer,NoahDambacher,RaphaelFunk

(20),Maximilian Hägele (27),Jonas

Kiesel(20), NikolaiKiesel(19), Robin

Küppershaus,Sebastian Leis,HannesPfitzer

(20), Manuel Spieß(34), Jannik Wirtheim

(25)

Mittelfeld: Marius Bareiß, Niklas Bareiß

(23), Sven Gentner(26), Dennis Geyer(20),

FrankGünzel (35), Tobias Häußler(32), Jan

Heinrich (27),ViktorMaier(35), EnzoReiber

(25), DanielRiek (36), Noah Schnepf(26),

HannesWecker(19)

Angriff: FlorianDambacher (20), Sebastian

Korcz(35), JanikMüller (22), AnthonyRiek

(42),Maximilian Schwarz(29), LarsStütz

(24)

Zugang: Sebastian Leis (TAHVGaildorf)

Abgang: Karl-Niklas Drescher (SGM Eutendorf/Ottendorf)

Saisonziel: besteszweites Team derLiga

Titelfavoriten: SGMEutendorf/Ottendorf,

TSVBraunsbach


KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 67

Alleine jetzt

Nach derAuflösungder SGMSchwäbisch

Hall spieltnun dieSSV Hall II in derB6.

Neue Wege

Tüngentalwagtmit Trainerneuling Roberto

di Bono denNeuanfang nach dem Abstieg.

Die Haller SGM ist Geschichte.

Nachdem bereits

ein Jahr zuvor die

erste Mannschaft der

SSVSchwäbisch Hallinder Landesliga

alleinberechtigt am

Spielbetrieb teilgenommen hat,

vollzieht sich die Trennung der

SSVmit den Sportfreundennun

endgültig. Denn auch die zweite

Mannschaft trägt jetzt nur

noch den Namen der SSV.

Die SSV IIwird inder Kreisliga

B6 um Tore und Punkte

kämpfen, nachdem die SGM II

in der Vorsaison den Klassenerhalt

inder A3 verpasst hat. Der

Neubeginngeht auchmit einem

neuen Übungsleiter einher. Der

Rumäne Carol Gurgu trainiert

jetzt das Team. Der bisherige

Spielertrainer Djilali Bouidiaist

zum SVDimbach gewechselt.

Gurgu hatzuvor schonTeams in

der hiesigen Regiontrainiert, zuletzt

die SGM KreßbergIIin der

Reserve-A4-Liga.

„Er bringt frischen Wind

rein“, sagt der spielende Co-Trainer

Waldemar Schneider.Gurgu

SSVSchwäbischHallII

Trainer: CarolGurgu

Tor: EugenFrescher (40),MoritzKeck(25),

Stefan Zügel(50)

Abwehr: Paul Biedermann(25), Mateja

Markovic (21), Ionut Päun (39),Waldemar

Schneider (33)

Mittelfeld: Mohamed Ajtelhadi (24),Zineddine

Bortt(24), Enrico Ebel,StasHildebrant

(34),EduardKaiser(30), MuhammadFahad

Khan (24),LucaKöhl (22),ZsigmondKovacs

(31), Govand Mahoud Aziz(22), JaronMesserschmidt,RomanPauik,ViorelRatoi

(48),

Emre Vural(20), Onur Vural(31)

Angriff: Behzad Amini(19), Aras Saeed

Mustafa(28), Lamin Nyassi (27), VukRadojevic(19),

Valid Sharif(18), KevinVidoni(34)

Zugänge: Luca Köhl (SVGailenkirchen), Valid

Sharif(TSVHessental), VukRadojevic

(TSV Ilshofen)

Abgänge: Djilali Bouidia(SV Dimbach), Ron

Schmidt(Tura Untermünkheim II),Fabian

Gräter (TSV Dünsbach),Ertan Useinov (VfL

Mainhardt), Daniel Yaroshevskiy (TSV Sulzdorf)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Untermünkheim II, Ottendorf/Eutendorf,

Oberrot

möchte eine offensiveSpielweise

implementieren. „Er handelt

nach derVorgabe: Angriffist die

besteVerteidigung“,sagtSchneidermit

einem Schmunzeln. Natürlich

brauche aber der neue

Trainer auchetwas Zeit,umseine

Vorstellungen umzusetzen.

„Ermusssichandie Spielernoch

gewöhnen und die Spieler an

ihn“, beschreibt Waldemar

Schneider.

DerKader hatsich etwasverändert.

Natürlich fehlt Djilali

DieSGM SSV/Sportfreunde Hall

II (schwarz)gegen denTSV

Ilshofen II. Foto:HerbertSchürl

Bouidia jetzt auch als Spieler in

der Sturmmitte. Ertan Useinov

hat eine neue Herausforderung

eine Liga höher angenommen

und istzum Bezirksliga-Aufsteiger

Mainhardt gewechselt. Andererseits

kickt jetzt Luca Köhl

(aus Gailenkirchen) für die SSV

Hall, Valid Sharif (Bruder von

Zarda Serbest Mohammed) kam

aus Hessental und Vuk Radojevic

aus Ilshofen. Sie zählen zu

den Talenten, die sich bei der

SSVfür Höheresempfehlen können.

Dazu kommen diverse erfahrene

Akteure in der SSV-

Zweiten. „Ich glaube, dass der

Kader insgesamt sogar etwas

stärkerist alsletztes Jahr“, meint

Waldemar Schneider. Das Ziel

soll essein, mitder Mannschaft

ein Wort um dievorderenTabellenplätze

mitzureden. tav

Vorsaison

13.Platz

(Kreisliga A3)

18 Punkte

39:72 Tore

Ein bitterer Abstieg bietet

immer auch eine neue

Chance. Davon ist man

beim SV Tüngental überzeugt.

DerSVT konnte sich zwar

in die Relegation retten, unterlag

dort dannaberverdient dem

FC Unterrot. „Das Spiel war

sinnbildlich für unsere ganze

letzte Saison. Ein Teil desTeams

war verunsichert, ein Teil nicht

richtig fitund am Ende hat es

nicht gereicht“, fasstSportdirektor

Stefan Häberle zusammen.

Tüngental(grün) verliertinder

Relegation gegenUnterrotmit

1:3. Foto:Hans Buchhofer

Den Neuanfang begehen die

Tüngentaler mit Roberto di

Bono auf der Trainerbank, der

Samuel Schwenger ablöst. Di

Bono und Häberle kennen sich

seit gut 20Jahren, noch aus gemeinsamen

Zeiten beim Tura

Untermünkheim, wo di Bono

Spieler und Häberle Betreuer

war. Der Kontaktist nichtabgerissen.Und

di Bono wollte nach

einer schweren Knie-OPimvergangenen

Herbst nichtmehrals

Spieler zurückkehren, sondern

ein Traineramt übernehmen.

Fast zeitgleich mit seiner Entscheidungkam

das Interesseder

Tüngentaler.DiBonosagte nach

einer Weile zu, unabhängig von

der Ligazugehörigkeit.

„Vielleichtist es nüchtern betrachtetfür

denNeubeginnbesser,

in derKreisligaBzustarten“,

Vorsaison

11.Platz

(KreisligaA3)

23 Punkte

40:77Tore

sagt Häberle, denn die Tüngentaler

müssen Stammspieler wie

Robin Burkert (zum Tura), Dominik

Neumann (nach Ottendorf/Eutendorf)oderErwin

Reitenbach

(pausiert) ersetzen.

„Ich habe mir Spiele des

Teams angeschaut und meine

Notizen gemacht, welche Spielertypenund

Charaktere gibt es?

Daran habe ich mein Konzept

ausgerichtet“, erklärt diBono.

Der neue Trainer betont, dass

alle bei null anfangen und jeder

seine Chance erhält. Di Bono

möchte schnellen, offensiven

Fußball,möglichst über dieFlügelspielen

lassen.Neu im Team

sind zum einen Torwart Joshua

Gerullis aus Großaltdorf. Zum

anderen ist Oskar Rechtien aus

Gailenkirchen gekommen, der

jetzt inTüngental mit seinem

Bruder Peter zusammenspielen

kann. Dazu kommen noch die

beiden 17-jährigen DavidPfefferle

und Lorenz Schneider. tav

SV Tüngental

Trainer: RobertodiBono

Tor: Ralf Bauer (38),Timon Eckstein (21),Joshua

Gerullis (30),Klaus Gundel (27)

Abwehr: Niklas Frey (22),Lukas Geier(28),

DreniGrajcevci (23), LarsHinterkopf (20),JonasKraft

(26),Nils Poslovski(31), Lasse Kütterer(20),

OskarRechtien (22), BalthesReichensperger

(26), Michael Reichensperger

(20),Lukas Rössler(31), Marc Schmidt(22),

Simon Schweizer(23),David Pfefferle(17)

Mittelfeld: Noah Förster (21), Jonas Frey

(22),Jannik Hofmann (20),JohannesKlenk

(29),SimonKuls(27), JannikLamberg (26),

NicoMurr(23), PeterRechtien(20), Fabian

Schmidt (21), Lorenz Schneider(17), Jonathan

Schulz(22)

Angriff: Michael Flöß (26),FelixFrey(23),

Walter Mikolajewski (20), Timo Ruff (20),

Toni Taschner(34), MichaWeidenbach(24)

Zugänge: OskarRechtien (SVGailenkirchen),JoshuaGerullis(SV

Großaltdorf),Lorenz

Schneider, David Pfefferle (beide eigene

Jugend)

Abgänge: Robin Burkert (TuraUntermünkheim),

Tobias Kaiser,Dominik Neumann

(beide Ottendorf/Eutendorf),Erwin Reitenbach

(pausiert)

Saisonziel: Team weiterentwickeln

Titelfavoriten: SGMEutendorf/Ottendorf,

FC Oberrot


68

KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL

Erneut vorne mitmischen

Daserste Jahr in der KreisligaB6Rems/Murr/Hall bringt dem FC Oberrot fast denAufstieg.

Zurneuen Saisonmöchte sichdie Rottal-Elfzumindest nicht verschlechtern.

Im zweiten Spieljahr nach

dem bitterenAbstieg ausder

Kreisliga Ahätte es für den

FC Oberrot trotz neuerUmgebung

fast noch zum Aufstieg

gereicht. Doch am letztenSpieltag

inder Kreisliga B6ging der

Mannschaft von Trainer Pascal

Horntasch wohl etwas die Puste

aus,oder derletzteWille, das

Unmögliche noch wahrzumachen,

sprang nicht über. Denn

mit einem Sieg beim TSV Sulzdorf

hätte der Fußballclub zumindestdie

Relegationerreicht.

Pustekuchen. Trotz des zwischenzeitlichen

Ausgleichs

durchden erneut torgefährlichsten

Akteur der Saison im Oberroter

Dress, Lucas Puppe, vermöbelte

Sulzdorf Oberrot den

Hintern und krönte sich am

Endegar zumMeister.Dennoch

kein Beinbruch im Rottal.

„Wir können im Großen und

Ganzen mitder Saisonzufrieden

sein. Wir wollten oben mitspielen

und haben das bis zum letzten

Spieltag auch getan“, blickt

Werdeuns

nichtals

Favoritennennen.

der sportliche LeiterPietroSantonastaso

zurück. Der Saisonstart

mit drei Siegen in Folge

klappte hervorragend: 5:2 beim

SC Bibersfeld, zwei 5:1-Erfolge

gegenden Kreisliga-A-Absteiger

SV Gailenkirchen-Gottwollshausen

sowie beim TSV Michelfeld

II. Doch ausgerechnet das

Heimspiel gegen den Lokalkonkurrenten

von Sulzbach-LaufenII/Gschwend

führtezur ersten

Saisonniederlage (0:1). „Die

spielerische Weiterentwicklung,

die jungen Spielern zuintegrieren,

hat geklappt“, so Santonastaso.Das

Spitzenspiel amachten

Spieltag gewann der FCO beim

späteren Vize Unterrot mit 2:1.

Oberrot setzte sich zwar inder

Spitze fest,hatte aber auch kleinere

Aussetzer. Wie bei der

0:3-Pleite bei der Bezirksligareserve.

DerFCOberrot (rot) belegte in der VorsaisonPlatz 3inder KreisligaB6.

Dafür wurde bei der Kochertäler

Spielgemeinschaft mit einem

7:2 Revanche genommen,

undauch derspätere Aufsteiger

über die Relegation, die Spvgg

Unterrot, wurde in einer spannendenSchlussphase

mit 3:2 erneut

bezwungen. Trotz eines

starken Schlussspurtes reichte

es am Ende nur zum undankbaren

dritten Tabellenplatz.

Für die neue Saison bleiben

die Erwartungen hoch. „Wir

müssen schauen, wie sich alles

entwickelt.Aber verschlechtern,

wie dieSaison davor, werden wir

unssicherlich nicht!“ Auch wenn

mit Steffen Hägeleund Dirk NollerzweiSpielerihreKarrierebeendeten,

dieschon zu Bezirksligazeiten

die Oberroter Farben

trugen und große Lücken hinterlassen

werden. Der sportliche

Leitergibt die Richtungdennoch

Vorsaison

3. Platz

(KreisligaB6)

53 Punkte

73:32Tore

vor und vertraut weiterhin PascalHorntasch

an der Seitenlinie.

Der erfolgshungrigeÜbungsleiter

verlangt von seiner Elf viel,

vor allem imläuferischen Bereich.

Das merkt auch Santonastaso

an. „Für unsere Spielweise

brauchen wir eine sehr hohe

Physis, daran arbeiten alle sehr

fleißig mit.“ Die Vorbereitung

läuft gut und alle ziehen „im

Großen und Ganzen“ mit.

Foto:KassandraRauch

Taktisch immerbesser

Aus der eigenen Jugend stößt

mit Toni Schockein vielversprechendes

Talent hinzu, der gemeinsammit

dem bereits in der

Aktivenerprobten Enes Birolfrischen

Wind reinbringen soll.

Dazu zählt natürlich, dass sich

der Teamgedanke samt fußballerischem

Glanzweiterfestigen

muss. Zumindest für Letzteres

sieht der sportliche Leiter den

Schritt indie richtige Richtung.

„Taktisch wird esauch immer

besser, alle verstehen es immer

mehr, was Coach Horntasch

möchte.“ Wenn sich dann auch

noch Häuptlingefinden,die das

Spiel mitbestimmenwollen,dafür

vieles leisten möchten, können

die Erwartungen erfüllt werden.

Denn als Meisterschaftsfavorit

nennt sich Santonastaso

freilich nicht selbst. „Das können

andere tun.“ Stefan Rauch

FC Oberrot

Trainer: Pascal Horntasch

Tor: SilasFöll(20), ThorstenHärer (28), Patrick

Paxian (37)

Abwehr: NicoAdolf (31), Tim Beisswenger

(23), Maximillian Benz (32), Jens Koch (31),

JörgKoch, SimonSchäffer (30), TomSchmelcher

(20),MarcelSchober (33), Jannik Welz

(21), Matthias Wieland(34), Marvin Woelk

(32)

Mittelfeld: Maksym Bulavin (42), Jari Dethloff

(22), John Friedemann (21), TristanJung

(21), Lasse Reinhuber (21), TomScheuermann

(29), Toni Schock (18), David Schramm

(20), BozidarTadic,Frederik Walch(26), DominikWeller

(25), Steffen Wieland (28)

Angriff: Enes Birol(18), Simon Kühnle (36),

Mario Polyak (23), LucasPuppe (32), Dominik

Slupina (25), SayedEhsan Talash(24),

Zugänge: Toni Schock, EnesBirol (beide eigene

Jugend)

Abgänge: Steffen Hägele, Remy Butsch,

Alexander Ruhl,Egzon Bekaj, Dirk Noller (alle

Karriereende), Viktor Fust (SGM TSVSulzbach-LaufenII/TSFGschwend),

Kevin Wolainski

(SVFrickenhofen)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavorit: SGMEutendorf/Ottendorf


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70

KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL

Neuaufbau

Beim arggebeutelten TAHV Gaildorf will

mandie Vergangenheit hinter sich lassen.

Nach oben

DerTSV Braunsbach hatseine Zielefür die

neue Saison klar formuliert.

Über ein Jahr ist esher,

dassder Türkische Arbeiter-

undHilfsverein

aus Gaildorf einen

Pflichtspielsiegeinfahren konnte.

Dies geschah am 21. April

2024 gegen den TSV Althütte

und war seiner Zeit noch in der

Kreisliga A2. Diese Klasse wurde

mit nur zwei Siegen in 30

Spielen freilich nicht gehalten,

wasden Abstieg in die Kreisklasse

B6 nach sich zog –und der

freie Fall des TAHV war damit

noch nicht beendet, ganz im Gegenteil

sogar.

Historisch schlecht

In der gesamten Spielzeit

2024/25 durfte die Elf von der

hinteren Bleichwiesekeinen einzigen

Sieg feiern, lediglich drei

Remis stehen zu Buche –wohl

mit Abstand die schlechteste

Saisonleistung des seit 1979 bestehenden

stolzen Klubs. Die

TAHV Gaildorf

Trainer: Mehmet Özkan

Tor: Ilhan Cagman,MusaTahta, Burak Yilmaz

Abwehr: Muhammet AliAltuntas, Berkay

Aydin, Emre Cakir, Ilhan Colakoglu, Ozan Erdogdu,

GentiGashi, Kaan Kocak, Tunahan

Kocak, ArianKrasniqi,MehmetÖzkan,Eren

Öztürk,Kerem Öztürk, MustafaSari, Yunus

Temiz

Mittelfeld: SertacArslan, Eric Becker, Atilla

Köklü, Lirian Krasniqi,Christian-IonelRotaru,

Serkan Sahin, Ahmet Sakarya,Baris Sanlier,

Ahmadshah Soltani, Zahirshah Soltani

Angriff: Kayra Balcioglu,Cihat Cirak, MuhammedKeles,Cemil

Tahta, AlpayYildiz

Zugänge: Ozan Erdogdu (TSV Crailsheim II),

Yunus Temiz(reaktiviert), CemilTahta(SK

Fichtenberg), ChristianRotaru(SpvggUnterrot),

AhmetSakarya (TSV Obersontheim),

Kayra Balcioglu,Cihat Cirak, MuhammedKeles,

Eric Becker,Ahmadshah Soltani,Zahirshah

Soltani,MuhammetAli Altuntas, Ilhan

Colakoglu, GentiGashi,Kaan Kocak, Tunahan

Kocak, Eren Öztürk, KeremÖztürk, Mustafa

Sari, Ilhan Cagman, Burak Yilmaz (alle neu/

ohne Angabe)

Abgänge: Ben Rader(TSVKupferzell),Tanju

Kocacöl(TSVIlshofen), EmrahBildirici, ValentinLeca(SpvggUnterrot),

MuratDoganay

(SGJagstheim/Onolzheim)

Saisonziel: Neuaufbau

AufOzanErdogdu,hier2020 für

den TAHV in Aktion, ruhen viele

Hoffnungen. Foto:Hans Buchhofer

Tordifferenz von 20:111 unterstreicht

den Tiefgang noch zusätzlich,

undessteht außer Frage,

dass die Seuchenserie beendet

werden muss und soll.

Mit dem Rücken zur Wand

stehend,bäumteman sich im Lagerdes

TAHV GaildorfimSommer

nochmals auf und zog etliche

Neuzugänge anLand. Mit

dabei sind auch in derSchenkenstadt

Altbekannte. Speziell auf

den Rückkehrer Ozan Erdogdu

baut man imLager der Weiß-

Blauen: Prompt im Team, wird

Erdogdu (vom TSV Crailsheim

II zurückgekehrt) bereits als

Spielführer gelistet.

Routinierinnen und außen

Als neuen Trainer verpflichtete

derTAHVden bekanntenMehmet

Özkan, der gar selbst noch

aufder Spielerlistesteht und auf

viel Erfahrung zurückblicken

kann. Özkan wird viel davon

brauchen, umaus dem Rest des

TAHV mit deninsgesamt 21 neuen

AkteureneineEinheitzuformen.

Nur zugerne würde man

sich wiederambitionierten Zielenhingeben,docherstmal

muss

der TAHV nach demFall wieder

aufstehen.

mib

Vorsaison

13.Platz

(Kreisliga B6)

3Punkte

20:111 Tore

Nach dem drittenPlatz in

der Saison 2024/25

möchte man in der

kommenden Spielzeit

beim TSV Braunsbach aufsteigen.

„Wir wollen hoch, Platzeins

oder zwei ist unser Ziel“, verkündetTrainer

MarcElblselbstbewusst.

Dafür sollen in der

kommenden Runde einige Dinge

besser laufen. „Wir wollen

versuchen, vorne mehr draufzugehen

und mehr Tore zu machen.

Wir müssen einfach kaltschnäuziger

werden. Wir sind

eine relativ junge Mannschaft.

Dieses Jahr sindwir aber ein Jahr

älter und müssen einfach das

umsetzen, waswir unter der Woche

trainieren.“

Für dieses ambitionierte Ziel

kann Elbl auf einen nahezu unveränderten

Kader zurückgreifen.

„Die Mannschaft ist eigentlich

bis auf zwei, drei Spieler

komplett zusammengeblieben

und wir haben einige Junge dazubekommen,

waswirklich sehr

gut ist.“ Auch andere Faktoren

nimmt man in Braunsbach überaus

positiv wahr. Die neue Staffeleinteilung,

bei der die Wege

deutlich kürzer sind und man

nicht bis Unterdeufstetten fahren

muss, aber auch der daraus

resultierende Spielplan.

„DasSchöne ist, dasswir wieder

imHaller Gebiet sind und

wir mehr Mannschaften haben

als letztes Jahr. Inder letzten

Runde hatte man ein Spiel und

dann drei Wochen Pause. Dieses

Jahr spielen wir jede Woche.“

Darauf freut sich Elbl genau so

sehr, wie auf die Zusammenarbeit

mit seinem neuen Trainerassistenten

Michael Butrej.

Vordem Start der neuen Saison

wartet imPokal noch ein

Härtetest auf Braunsbach. Mit

dem SCBühlertann kommt ein

Vorsaison

3. Platz

(KreisligaB7)

38 Punkte

48:42 Tore

Bezirksliga-Absteiger. „Ich sehe

dasals Testspiel.Wennwir weiterkommen

sollten,ist das zwar

schön, aber der Fokus liegt auf

derLiga“, blicktder TSV-Trainer

voraus. Zum Ligaauftakt eine

Woche später steigt dann das

Duell der beiden Drittplatziertenaus

derKreisliga B6 und der

KreisligaB7, wenn der FC Oberrot

zuGast sein wird. mkr

Beim TSVBraunsbach soll in der

B6 oft gejubeltwerden können.

Foto:JoachimMayershofer

TSVBraunsbach

Trainer: Marc Elbl

Tor: NickRosenfeld,Marvin Schmidt(32),

Daniel Unrath (28), Justin Ernst(19)

Abwehr: Manuel Bader(35), KaiUwe Braun,

PatrickHöfer (31),Dominik Kappel(31), Florian

Ketzer,Marian Köny (21), Andre Kraft

(33), MikeLennardLangolf (18), Marius

Metzger (24), Florian Schroff (19), Philip

Theuß (29), Mathias Gehringer (36)

Mittelfeld: Sören Elbl (21), Tim Elbl (23),

MichaelFeuerlein (31), Jannik Fischer (24),

Emil Graule, Maximilian Grund (18), Marco

Härtweg(33), Thomas Heinz, Louis Herrmann,

Maurice Herrmann (25), Nevio Kadow

(18), MaxKlose,Jan Lehr (33), Edin Mesic

(44), Felix Schäfer, Jannik Schürrle (21), Dean

Kistner

Angriff: Marcel Beck (39), MauriceKeijzer

(35),Simon Lober(21), Marian-Horatiu Radu,

Fabian Stirn(28)

Zugänge: MauriceKeijzer (SVRieden),

LouisHerrmann(TSVGerabronn), Dean Kistner

(TSG Waldenburg), Mike LennardLangolf

(TSV Kupferzell), Maximilian Grund, Nevio

Kadow, FlorianKetzer,EmilGraule (eigene

Jugend), Justin Ernst(TSVIlshofen), Mathias

Geringer(TSVIngelfingen)

Abgänge: keine

Saisonziel: Aufstieg

Titelfavoriten: TSVBraunsbach, SC Bibersfeld


KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 71

Mehr mitBall

DerSpanier Eduardo Manuel Espinos Molina

übernimmt Ammertsweiler/MainhardtII.

Top Charakter

DerTSV Michelfeld II strebt einen

einstelligen Tabellenplatz an.

Für viele im Team der

SGM Ammertsweiler/

Mainhardt II wird es sich

wie eine Zeitenwendeanfühlen.

Es geht nicht mehr nur

darum, zuverteidigen und den

langen Ball auf gut Glück nach

vorne zu spielen. Eduardo Manuel

EspinosMolina möchteeinen

anderen, mehr an seiner

Heimat Spanien angelehnten

Spielansatz wählen. „Ich möchte,

dass wir auch was mit dem

Ball anfangen können, wenn wir

in Ballbesitz sind. Ich möchte,

dass wir ansehnlichen Fußball

spielen, der Spaß macht. Fürdie

Zuschauer und auch für uns“,

gibt Espinos Molinadie Marschroute

vor.

Dassdas bei Kreisliga-B-Spielern,

die im Vorjahr Vorletzter

geworden sind, erstmal vielleicht

für Verwunderung sorgen

kann, ist dem Spanier bewusst.

Da ist es ihmauch egal, wenn am

Anfang auch die Resulate nicht

so ausfallen sollten, wie man es

sich wünscht. „Es braucht eben

Zeit, bis alle verstehen, was ich

von ihnen will.“ Der 39-jährige

Espinos Molina will aber auch

nicht seine Idee einfach durchdrücken.

„Seit dem ersten Tag

Ammertsweil./Mainh. II

Trainer: EduardoManuel EspinosMolina

Tor: AndreasBonet,BernhardHoldreich,

Nico Weidner

Abwehr: Mika Braun, MarcoBurberg,Tim

Fallmerayer, Niclas Horlacher,Dawid

Krawczyk, Marvin Rückewoldt,Kai Schlauch,

SimonSchuleit,TimTruckenmüller,PaulVoland,

Alex Walter,Jonas Wohlschläger,Simon

Wohlschläger

Mittelfeld: Benjamin Bader, Eduardo Manuel

EspinosMolina, Jesus Franco,Silas Frey,

JakobHohenstein,AlexanderLuft,Marcus

Mainusch,Jannik Moser, Finn Müller, Leon

Petrovic,Sachin Sachin,LennySchift,Rico

Schift,Moritz Strauß

Angriff: LennoxJanson, MarcelKlau, Lucas

Kotzmann, Fabian Möller,JulianSchwerdt,

AhsanteTreffert,GeorgVogelmann

Zugang: Jesus Franco(SC Bibersfeld)

Abgang: PhilippKaul (SVRemshalden)

Saisonziel: besserenFußball spielen

Titelfavoriten: TSVBraunsbach, FC Oberrot

spreche ich viel mit meinen

Spielern und frage, wie sie sich

fühlen. Und das Feedback ist

durchwegpositiv, auch wenn es

manchenschwerfällt, sich an die

neue Taktik zu gewöhnen.“

EduardoManuel EspinosMolina,

der aus Moncófar inder

Nähe von Valencia stammt, hat

bereitsindervergangenen Rückrunde

die Mannschaft mitbetreut.

Nunist SpielertrainerPhilipp

Kaul nicht mehr da und

Espinos Molina inder Verantwortung.

Er istfroh, dassdie erste

Mannschaft des VfL Mainhardt

einen größeren Kader als

Ammertsweiler/Mainhardt II

(dunkles Trikot)imSpiel gegen

Bibersfeld(1:4). Foto:Rolf Müller

zuletzt zur Verfügunghat,dadadurch

–sosichkeiner verletzt –

mehr Spieler mit höherer Qualität

dann Spielzeit inder zweitenMannschaft

beider SGMbekommen

sollen.

Da Espinos Molina in Braunsbach

wohnt, kennt er den dortigen

TSV natürlich sehr gut. Er

trautden Braunsbachern zu,ein

Wort im Kampf um die Meisterschaft

mitredenzukönnen. Auch

den Vorjahresdritten Oberrot

haterauf derRechnung. Fürseine

Mannschaft gilt es aber erstmal,

die neue Spielphilosophie

zu verinnerlichen. tav

Vorsaison

12.Platz

(Kreisliga B6)

14 Punkte

26:75 Tore

Mit dem zehnten Rang

in der Abschlusstabelle

der vergangenen

Saison ist man

beim TSV Michelfeld IInicht

wirklich zufrieden. „Natürlich

habenErgebnissenicht diealleinige

Priorität“, berichtet Trainer

Apostolos Sokolis, „das ist bei einer

zweiten Mannschaft ganz

normal. Ergebnisse sind aber

auch nichtwurscht“, bringt er es

salopp auf den Punkt.

Längst nicht immer habe die

Mannschaft die Leistung abgerufen,

zu der sieimstande gewesen

wäre. Wie gut der TSV Michelfeld

II sein kann, zeigte er

am vorletzten Spieltag, als er

dem TSV Sulzdorf dank eines

starkenkämpferischenAuftritts

ein 2:2 abtrotzte und den Sulzdorfern

damit die vorzeitige

Meisterfeier verhagelte.

In der neuen Saison soll es ein

einstelliger Platz werden. Und

die Qualität dazu habe das Team,

davon ist Apostolos Sokolis

überzeugt. Wie bei zweiten

Mannschaften üblich, ist das

Durchschnittsalter niedrig. „Jugendspieler

spielen beiuns“,unterstreicht

er. Nicht nur die

frisch aus der A-Jugend gekommenen

Akteure sind damit gemeint,

sondernauch Spieler,die

noch in der A-Jugend spielberechtigt

sind. Die Verzahnung

zum A-Juniorenteam, das von

MalteDembergertrainiert wird,

ist eng. „Dessen Spieler können

immer wieder indas Training

der Aktiven reinschnuppern.“

Da die erste und die zweite

Mannschaft gemeinsam trainieren,

haben die A-Junioren so

auch direkten Kontakt zuden

Bezirksliga-Spielern. Eine klare

Trennung zwischen erster und

zweiter Mannschaft gibt es

nicht, lediglich bei gewissen

Vorsaison

10.Platz

(KreisligaB6)

24 Punkte

44:68Tore

DerTSV Michelfeld II (gelbe

Trikots) im Spiel gegenden TSV

Sulzdorf (2:2). Foto:Rolf Müller

Übungen werden die Spieler

entsprechend aufgeteilt.

Am Ablauf an denSpieltagen

verändertsich nichts. Werinder

ersten Mannschaft wenig Spielzeit

erhält,bekommt dieseinder

zweitenMannschaft.KeinSpielerwürde

sichdarüberbeschweren,

„das zeugt von Charakter“,

freut sich Apostolos Sokolis.

Insofern gehen sie beim TSV

Michelfeld optimistisch indie

neue Saison in der Kreisliga B6.

Die Voraussetzungen scheinen

gegeben, das selbst gesteckte

Saisonziel diesmal auch wirklich

zu erreichen.

ruf

TSVMichelfeld II

Trainer: Apostolos Sokolis

Tor: Matti Engel(21), Mario Stepper(25)

Abwehr: JonasAmann (21), NielsBöttinger

(22),Moritz Braun (25),PascalDiMattia(25),

Max Itzinger, Josh Kolb (22),Jannick Lumpp

(27),Philipp Müller(25), Leon Scheidhauer,

JasonScherf(24), KevinSchmidt (22), Jan

Schumacher(35), NilsVetter

Mittelfeld: LukasAmann (24), JulianBeck

(25),Joannis Clondaris (19), Malte Demberger(40),Fabian

Fritz(25), Pascal Gamber

(22),JustinGörmann(23), MaxHanselmann

(22),Tim Kern (25),Nicolas Kolb (20), Jakob

Krockenberger(21), FabioMaas, Thomas

Raabe (32),Nirojan Rameskumar(24), Danny

Sokolis(21)

Angriff: Elias Beck (25),Justin Flöther(23),

HannesGöltenboth (24),Benjamin Haag

(21), Noah Kerscher(22), Armin Rösch(22),

JohannesWeißfloch (27)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavorit: FC Oberrot


72

KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL

Junge Wilde?

DieBezirksliga-Reserve desTSV Gaildorf

steht dieses Jahr voreinem Umbruch.

Gemeinsam

Mitder SGMRosengartenIIgibtesein

neuesTeaminder Kreisliga B6.

Das letztjährige Abschneiden

des zweiten

Anzugs des TSV Gaildorf

kann sich sehen

lassen.Platz 5inder neuen Liga,

der Kreisliga B6, ist nicht die

schlechtestePlatzierungfür den

Bezirksliga-Unterbau –doch es

hätte mit etwas mehr Konstanz

und Konsequenz gar noch besserseinkönnen.

„Eskam äußerst

selten vor, dass unser Trainer

über zwei Spiele dieselbe oder

annähernddieselbeMannschaft

aufstellen konnte“, blieb auch

Gaildorfs Fußball-Chef Giuseppe

Tulino nichtverborgen.Dennochsprichtman

im TSV-Lager

von einer „sehr ordentlichen“

Leistung inder B6.

TSVGaildorfII

Trainer: Fatih Taskin, Daniel Hoffer,Nikolaos

Koukaras,MikeStraube

Tor: JonasGoldmann, CemalKaya

Abwehr: Marc-KevinAller, LennyBrumm,

Pascal Carle, Fabian Frey,Besfort Gashi,DennisGlaser,

Fabian Hees,Jonas Leuze, Adrijan

Milic,Koray Mehmet Öztürk, JanZauner,Deli

Zekaj

Mittelfeld: MaxHäusinger,Edon Krasniqi,

Shagir Krasniqi,Nils Liebhaber,Hamada Mohamed

Mussa,BesartNikqi,Gazmend Nikqi,

Anderson Noller, PhilippRau, Mergim Rrusta,

MarkusSchaile,Michael Schenke

Angriff: Labinot Gashi,Caner Otabasi,MatthewRichert,Jannik

Schmidt,MaxSchuh,

DrilonZekaj

Zugänge: nur aus der eigenen Jugend

Abgänge: Tobias Munz,RonnyLutz,Lukas

Bauer,Kevin Schneider,Patrick Rothkugel

(alle Karriereende),LucaStrenger(SG Ottendort/Eutendorf),Gerti

Demaj, LarsQuade

(SpvggUnterrot), Timo Lutz (SKFichtenberg),

LouisZiehr (TSV Sulzbach-Laufen)

Saisonziel: mindestensPlatz 5bestätigen

FatihTaskintrainiert erstmals

Gaildorf II. Foto:PhilippRau

VieleKarriereenden

Eben diese Saisonleistung erwartet

man bei den Schenkenstädtern

auch in der neuen Saison.

Wenngleich Tulino mehrere

altgediente Akteure, die die

Kickschuhe an den Nagel hängen,

vermelden muss. „Das wird

ein regelrechter Umbruch, und

die Lücken müssen die jungen

Spielerfüllen.Aber wir sindsehr

gespannt aufunserejungenWildenund

freuen uns aufden Auftakt“,

verspricht der Lenker der

jüngsten Gaildorfer Fußballhistorie.

An derSeitenlinie wird derin

Gaildorfsehrgut bekannteFatih

Taskin stehen. Taskin assistierte

in denletzten drei Spielzeiten

bei der SK Fichtenberg und feierteunter

anderemden Aufstieg.

Auch beim TAHV Gaildorf ist

Taskin kein Unbekannter.

Es wird spannend sein,zubeobachten,

wiedie jungeGaildorferElf

dieerneute Herausforderung

in der Kreisliga B6 annimmt

und auch, wie schnell

sich das Team findet. Selbstverständlich

bleiben auch die Begleiterscheinungen

einer zweiten

Mannschaft nicht aus, und

das Taskin-Teamist stetsauch in

Abhängigkeit von der Ersten –

ob im GutenoderimSchlechten.

Als erstes Highlight der neuen

Saison dient bereits Spieltag

Nummer1,wenndie Zweite des

TSVauf denTAHVtrifft undes

zumStadtderby kommt.Gleichzeitig

ist es fürTrainer Fatih Taskin

auch einAufeinandertreffen

mit der alten Liebe. Die ja eigentlich

nicht rostet... mib

Vorsaison

5. Platz

(Kreisliga B6)

39 Punkte

53:45 Tore

Die SGM Rosengarten II

feiert in der kommenden

Saison Premiere in

der Kreisliga B6. Die

Spielgemeinschaft zwischen

dem SVRieden und dem SV

Westheimhat zu Beginnsicherlich

auchmit der einoder anderen

Hürde zu kämpfen. „Die

größte Herausforderung ist, dass

man die beiden Teams zusammenführt,

die jetzt nichtspinnefeindwaren,aberhaltschon

eine

Rivalität hatten“, verrät derTrainer

Manuel Holder. „Das funktioniert

aberschon rechtgut,der

Zusammenhalt ist schon richtig

stark.“

Um auch auf dem Platz zusammenzufinden

sind auch einige

Testspiele hilfreich, was bei

der SGM auch so umgesetzt

wird. Zwar gabesnochnicht viele

Siege, das sei aber kein Grund

zur Sorge. „Wir haben viel gewechselt,

dadurch fallen auch

manche Gegentore, die sonst

nicht sogefallen wären. Nichtsdestotrotzhattenwir

gerade gegen

Fornsbach, Öhringen und

Pfedelbach sehr viele gute Minuten

und haben die Spiele im

Endeffektineiner Viertelstunde

verloren, inder wir unsortiert

waren“, fasstManuel Holder zusammen.

Trotz der vielen Niederlagen

in den Testspielen bleibt Holder

positiv gestimmt: „Wenn wir es

hinkriegen, konstanter zu spielen,

dann bin ich optimistisch

und glaube, es wird für einen

einstelligen Tabellenplatz reichen.“Kurz

vordem Saisonstart

gibt es im Pokalwettbewerb

noch einen letzten Härtetest gegen

den letztjährigen Meister

der Kreisliga B7.Das Spielgegen

den TSV Gerabronn sieht Manuel

Holder aber eher alsweiteren

Test.

Vorsaison

neu

„Das ist nicht gerade die

leichteste Aufgabe, aber im ersten

Punktspiel wartet mit der

SGMEutendorf/Ottendorfauch

ein starker Gegner auf uns, der

Ambitionen hataufzusteigen, da

könnenwir gegenGerabronnsehen,

wo wir final stehen“, blickt

der Trainer auf den Saisonstart

voraus, denkt aber auch schon

einen Schritt weiter: „Wir freuen

uns, dasneueProjekt starten

zu dürfen. Wir sind happy, es

macht richtig Spaß und ich denke

da ist eine erfolgreiche Zukunft

für die neu gegründete

SGM möglich.“

mkr

Westheimund Rieden spielen

nungemeinsam. Foto:Ufuk Arslan

SGMRosengartenII

Trainer: ManuelHolder

Tor: Darius Lang, MarcoLöffler (23), Laurits

Ney(21)

Abwehr: Valentin Becker,Jannik Brutzer

(30), DavidBubeck(26), Michael Burucker

(40), Julius Gahm (19), Christoph Hartmann

(41), NicoLederer (22), Till Ney(18), Markus

Röger(29), Joel Sommer (20)

Mittelfeld: Daniel Abel (33), Jonathan Bahle

(30), Kevin Drescher, Jonas Friederich

(20), Raphael Kellner(25), Tobias Ley(36),

Marvin Pfannenkuch, Niklas Pfisterer, Noah-

JustinReber (23), JanRohrweck (29), Marco

Schmauß (30), Levin Schneider,Oliver Stamer(27),

Kevin Trocha (22), Julian Wolf (34)

Angriff: BenjaminBetz(36), Michael Röger

(32), NoelSchirmer (26), Maximilian Storz

(24)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: SGMEutendorf/Ottendorf,

FC Oberrot


KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 73

Mehr drin

DerTuraUntermünkheim II freutsichauch

auf dieDuelle mitdem TSVBraunsbach.

Neu dabei

DerTSV Hessentalschickt eine zweite

Mannschaft in denregulärenSpielbetrieb.

Tura Untermünkheim II

Trainer: FlorianHornig

Tor: Marcel Bauer(25), KevinHornig(30)

Abwehr: PascalAbele (31),Daniel Bauer

(30), DenizBonca(20), Johann Bullinger

(26), Luca Kaufmann (22), MatthiasKolb

(32), JohannesLudwig(29), TimoPröllochs,

Sven Schiele (28), RonSchmidt (25),Felix

Wieland (27)

Mittelfeld: David Adamovic (19), Gian-Luca

Bühler,ChristopherGrünke(32), Joel Klenk,

Thomas Schäfer,MichaelSchiele (26),Tobias

Vogel, SamWeber (31)

Angriff: Julius Dowerk (21), Sven Krämer

(26), AlexanderLudwig(31), GeorgiosPrintizis(37),

RobinRohrweck(32)

Zugänge: Christopher Grünke(TSVMichelbach/Bilz),Ron

Schmidt(SGMSSV/Spfr. Hall)

Abgang: Nico Traub(SV Tüngental)

Saisonziel: besserabschneiden alsinder

vergangenenSaison

Titelfavoriten: FC Oberrot,TSVBraunsbach

Der Optimismus ist spürbar.

„Aktuell sehen wir

uns gut aufgestellt“,

meinenTrainerFlorian

Hornigund sein Co-TrainerAlexander

Ludwig rund zwei Wochen

vor Beginn der neuen

Spielzeit. Die Mannschaft hat

wenig Ausfälle, die Spieler ziehen

mit. „Im Schnitt sind wir 18

Mann im Training.“ Das wiederum

ist eine mehr als nur ordentliche

Anzahl, schließlich trainiert

der Tura Untermünkheim

II unabhängig von der Bezirksliga-Mannschaft.

In der neuen Runde möchte

man mehr erreichen als inder

vorangegangenen Saison. Diese

beendete der Tura IImit neun

Siegen, fünf Unentschieden und

zehn Niederlagen auf dem 7.

Platz. Manist sich im Verein absolut

einig darüber, dass dies

ausbaufähig ist. Das sieht das

Trainerteam Hornig/Ludwiggenauso

wie der Abteilungsleiter

Nico Pfauser.

Nichtnur angesichtsder Trainingsbeteiligung

ist es realistisch,

dass der Tura besser abschneidenwird,

solange ihnkeine

Verletzungswelle trifft. Mit

Christopher Grünke hat er vom

TSVMichelbach/Bilz einen Zugang,

der weiß, wodas gegnerische

Torsteht und dieses auch

trifft. In dervergangenen Runde

zumindest gab esbeim Tura II

keinen expliziten Torjäger. Neu

ist auch der 25-jährige Verteidiger

Ron Schmidt, der von der

SGM SSV/SportfreundeHall aus

der Kreisliga Akommt.

DasDuell mitGailenkirchen wird

es wieder geben. Foto:Rolf Müller

Ansonsten gibt es nur wenig

Bewegung im Kader,man kennt

sich also und freut sich auf eine

Saison in derKreisliga B6,inder

es auch wieder die Nachbarschaftsduelle

mit dem TSV

Braunsbach geben wird. Diesen

rechnet Florian Hornig zu den

Titelanwärtern. Natürlich hätte

man inUntermünkheim nichts

dagegen, zumindestinden zwei

direkten Aufeinandertreffen, den

Meisterschaftsaspiranten zu ärgern.

Prinzipiell sei die B6 eine

Liga,inder es vieleDerbysgebe.

Unddas ist etwas, wasnicht nur

die Turaner gut finden. Man

kennt sich, und trotz aller Rivalität

und Frotzelei schätzt man

sich. Weil geplant ist, dass die

zweiten Mannschaften der Bezirksligisten

zukünftig alle in der

B3 spielensollen, wirdman diese

Spielzeit wohl besonders genießen.

ruf

Vorsaison

7. Platz

(Kreisliga B6)

32 Punkte

48:45 Tore

Die Entscheidung istden

Verantwortlichen ziemlich

leicht gefallen. „Es

sind sehr viele Spiele

der Reserve ausgefallen“, blickt

Daniel Kolegov, der gemeinsam

mit Marc Greiner Hessentals

Erstetrainiert,zurück. „Wir hatten

viele Spieler im Training –

Hessentalschickt ein zweites

Team ins Rennen. Foto:Rolf Müller

und die wollen spielen und haben

sich überdie Absagengeärgert.“

Um zu verhindern, dass

diese Spieler eventuell abwandern,war

sehr schnell klar:„Wir

meldenein zweitesTeam im regulären

Spielbetrieb.“ Gesagt,

getan: Der TSV Hessental ist

jetzt inder Kreisliga Aund in

der Kreisliga Bvertreten.

Bei der Suche nach einem

Trainer musste Daniel Kolegov

nicht weit blicken,dennsein jüngererBruder

Michaelhat diesen

Job übernommen. Damit ist ein

intensiver Austausch gewährleistet,

zumal die erste und die

zweite Mannschaft ohnehin zusammen

trainieren.

Unterstützungist alsosichergestellt,

dennoch meint Daniel

Kolegov, dassesfür seinen Bruderzeitweisenicht

einfach werden

wird. Denn dieser ist allein

für die zweite Mannschaft des

TSV Hessental verantwortlich,

Vorsaison

neu

hatalso einigesinEigenregiezu

schultern.

Dafürhat er eine Mannschaft,

die sich auf die Premiere imregulären

Spielbetrieb freut. Aus

der Jugend kommen seit Jahren

immer wieder talentierteAkteure.

„Da leistet Matthias Küfer

hervorragende Arbeit“, freut

sich Daniel Kolegov. Manche

schaffen den Sprungdirektindie

Erste, manche benötigen etwas

Zeit.Zeit, dieihnen in der zweiten

Mannschaft gewährt wird.

Dazu kommen erfahreneAkteure,

die Halt geben sollen, wenn

es mal nichtsorundlaufen sollte.

Der TSV Hessental II will

eine ordentliche Rolle in der

Kreisliga B6spielen. „Wir strebeneinen

einstelligen Tabellenplatz

an“, formuliert Daniel Kolegov

das Saisonziel. Acht Zweitvertretungen

gibt es in dieser

Staffel, Hessental II ist also bei

weitem nicht allein. Die Favoritenrolle

kommt nach Ansicht

von Daniel Kolegov dem FC

Oberrot zu. Dieser hatte inder

vergangenen Saison den Aufstieg

nur knapp verpasst. ruf

TSVHessental II

Trainer: Michael Kolegov

Tor: MarcelFischer (31), MichaelGroßmann

(34),Edgar Pelimski (20)

Abwehr: Sebastian Fabian, Daniel Fedoruk

(24),Dimitri Fedoruk (33),Lukas Fertig (18),

Thomas Fertig (22),DenisFries(24), Denis

Funk (22),Salem Haroon (20),Dominik Holub,OliverKöhler(37),

MichaelKolegov (24),

Endrit Memeti (28),JohannesSaid(20),

Luca Schor (25),Jan Solonez(26), Marius

Streng (22),SalamSaeed Sulaiman Tamur

(25)

Mittelfeld: Qasi Alrajb, Lars Anskinewitsch,

NicoGrindler (34),LinusNestl (19), Ardian

Sherifi(23), NikSotnikow, Bassam Saeed Tamur(19)

Angriff: Mansour Ahmadi(23), Emanuel-

DumitruCozma (23), ThomasHermann (32),

ShafiJama(23), Oluwashola Riliwon Nasiru

(32),JulianSchneider (20),Mohammad Sadeq

Sultani

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavorit: FC Oberrot


74

KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL

Keinen Schlendrian, bitte!

Beim SV Gailenkirchen soll es nach einer enttäuschenden Runde wieder besser laufen. Die

Hoffnungen liegenbesondersauf dem wieder genesenen Sturmduo.

Nicht gerade das Gelbe

vomEiwardie vergangene

Saison fürden SV

Gailenkirchen. AlsAbsteiger

aus der A-Klasse indie

Kreisliga Bwollteder SVGoben

mitspielen, wovondie Gailenkirchener

aber dann amEnde weit

entfernt waren. Lediglich Platz

9mit nur 28Punkten lassen erkennen,

dass eseine ziemlich

durchwachsene Spielzeit war.

DenachtSiegenund vier Unentschiedenstanden

zwölfNiederlagen

gegenüber.

Wiralle haben

das Ganzezu

leicht genommen.

„Wir hatten keine Konstanz

drin“, ärgertsich Trainer Marcel

Bitsch. Einer derGründe wardas

Verletzungspech beiden Gailenkirchenern.

Top-Torjäger Paul

Rickert fiel die komplette letzte

Runde aus, sein Sturmpartner

Dominik Bitsch, Bruder von

Trainer Marcel, stand auch lange

nicht zur Verfügung. In der

Rückrunde fiel dann auch noch

Mittelfeldmann Pascal Hammel

aus.

Neben der Verletztenmisere

gabesabernoch einen weiteren

Grund für das bescheidene Abschneiden.

„Wir haben esauch

zu leicht genommen“, räumt

Marcel Bitsch ein und schließt

Tobias Wolfrum, TimEckelmann undNoe Sivi bilden dieFreistoßmauer.

sich damit auch selbst als Trainer

ein. Nach einer ordentlichen

Sommervorbereitung schlich

sichwährend derSaison allmählich

derSchlendrianein, den die

Vorsaison

9. Platz

(KreisligaB6)

28 Punkte

65:64 Tore

Gailenkirchener nicht wieder

loswurden. „Wir habenauchgegen

die Mannschaften, die hinteruns

in der Tabelle stehen, viele

Punkteunnötig liegenlassen“,

sagt Bitsch. Gegen die SGM Ammertsweiler/Mainhardt

II holte

Gailenkirchen nur einen von

sechs Punkten, genauso wie gegen

den TSV Michelfeld II. Gegen

die SGM Sulzbach-Laufen

II/Gschwend verlor Gailenkirchen

einmal. „Andererseits holen

wir vier Punkte gegen den

TSV Gaildorf II, der amEnde

Fünfter wird. Daran sieht man,

Foto:Rolf Müller

dass füruns definitivmehr möglich

gewesen wäre“, bilanziert

Marcel Bitsch.

Wasstimmt den Gailenkirchener

nun zuversichtlich, dass

es in der neuen Saison besser

klappt? „Wir wissen jetzt, worauf

es ankommt. Das wird uns

helfen“, sagt Bitsch. Zudem legt

er große Hoffnung in die Rückkehr

der Langzeitverletzten.

Paul Rickert undDominik Bitsch

wareninder Vergangenheit mit

das besteSturmduo in der KreisligaB.Sollten

beide verletzungsfrei

durch die Spielzeit kommen,

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KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 75

SV Gailenkirchen

Gailenkirchens KapitänDominik Bitsch (rechts) beider Seitenwahlmit dem Spielführer desTura

UntermünkheimII, FußballKreisligaB6Saison2024/25 Tura UntermünkheimII, MichaelSchiele.

Schiedsrichter der Begegnungwar Cihan Aksoy.

Foto:Rolf Müller

Trainer: MarcelBitsch

Tor: Julian Bauer, LukasLeu, VincentThiel

Abwehr: TimBauer,Frieder Baumann,Tim

Eckelmann, Christopher Orthen, Sascha Pfisterer,

NoeSamuelSivi, Lorenz Thier, Lukas

Thier, Ralf Tsibert,JannisWaibel,Jakob Wegner,

SamuelWegner,RafaelWerner, Marcel

Windmüller

Mittelfeld: Lukacs-RolandElekes,Konstantin

Gruber,Holger Grün, Pascal Hammel,LukasKlemmer,DanielKlenk,

Nick Kübler,JonasKurz,

TomRichling

Angriff: Dominik Bitsch, Navakumwan

Laddsiyan, Leon Leutz, Janvon Blücher,Tobias

Wolfrum, Paul Rickert

Zugänge: keine

Abgänge: OskarRechtien(SV Tüngental),

Luca Köhl (SSV Schwäbisch Hall II)

Saisonziel: vordereTabellenhälfte

Titelfavoriten: Ottendorf/Eutendorf,

Oberrot

sind sie für insgesamt 40 oder

mehr Tore gut. Das Toreschießen

hatauch letzteSaisonschon

relativ gut geklappt, 65Treffer

gelangen dem SVG. „Wir müssen

aber auchschauen, dass wir

hinten den Laden dicht bekommen.

Da machen wir noch zu

viele individuelle oder mannschaftstaktische

Fehler“, erklärt

Marcel Bitsch. Sollten die Gailenkirchener

dieses Manko in

den Griff bekommen, kann es

auch in der Tabelle wieder weiter

nach oben gehen. Ein Platz

im vorderen Tabellenbereich ist

dann auch das Ziel, was sich

MarcelBitsch mit seinem Team

gesteckt hat. „Es ist jetzt auch

mehr Zug in der Mannschaft

drin, die Jungen arbeiten sehr

gut mit“, hat der Gailenkirchener

Trainer beobachtet.

Im Kaderder Gailenkirchener

gibt es kaum Veränderungen.

Mit Oskar Rechtien und Luca

Köhl haben zwei Spieler den

Verein verlassen. Rechtien

Ottendorf/

Eutendorf hat

sich gutverstärkt.

möchte mit seinem Bruder Peter

Rechtien zusammenspielen.

Luca Köhl ist auf Marcel Bitsch

herangetreten, mitdem Wunsch,

etwas Neues ausprobieren zu

wollen. Er spielt nun für die

zweite Mannschaft der SSV

Schwäbisch Hall. Neuzugänge

hat Gailenkirchen keine. „Die

zurückgekommenen Langzeitverletzten

sind es“, sagt der

35-jährige Bitsch.

Die B6 schätztder Gailenkirchener

Trainer ähnlichstark ein

wieimvergangenen Jahr,wobei

er denTSV Braunsbach,HessentalIIund

RosengartenIIschwer

einschätzen kann. Als Favorit

sieht Marcel Bitsch neben dem

Vorjahresdritten Oberrot auch

die SGM Ottendorf/Eutendorf

an. „Sie hat sich gut verstärkt.“

Dass Marcel Bitsch auch in

derneuenSaison an derSeitenlinie

steht, hat sich spät herauskristallisiert.

„Der Verein und

auchich warenuns unsicher,ob

wir weitermachen wollen. Die

Mannschaft hat sich aber dafür

ausgesprochen und so bin ich

weiterhin dabei“, klärt Bitsch

auf. Pascal Klein steht ihm als

Co-Trainer zur Seite. „Wir stimmen

unsbei allem ab.“ Das Torwarttraining

teilen sich Eugen

Kliewer und Benjamin Ehleiter.

Bitsch geht in seinevierteSpielzeit

als Spielertrainer beziehungsweise

Trainer der Gailenkirchener.

Alle hoffen, dass der

SVG wieder eine bessere Rolle

spielt als noch vergangene Saison.

Viktor Taschner

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76

KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL

PlatzinTop5wird angepeilt

DieSpielgemeinschaftEutendorf/Ottendorfist mitder abgelaufenen Runde absolut

zufrieden undvisiert dank namhafter Zugängeinder neuen B6-Saison dieSpitzean.

Nach zwei ernüchternden

Spielzeiten, in denenjeweils

nurder vorletzte

Tabellenplatz

seit Bestehen der Spielgemeinschaft

zwischen dem FC Ottendorfund

dem TSVEutendorfdas

Maximale war, wurdeinder letztenSaison

mitPlatz 6das bisher

beste Ergebnis erzielt. Als Ziel

war ein einstelliger Tabellenplatzausgerufen

worden.„Nachdem

wir den sechsten Platz erreichen

konnten, sind wir mit

dem Resultat absolutzufrieden“,

gibt Abteilungsleiter Steffen

Tippelt Einblicke. Worauf man

bei der Spielgemeinschaft aber

besonders stolz ist, ist der Zusammenhalt,

der laut Tippelt „in

der Mannschaft noch mehr gewachsen

ist“.

Quantität

und Qualität

kehren zurück.

Beim Auftakt musste sich die

Truppe vonTrainer Jochen Schimanek

zwar der Spvgg Unterrot

mit 1:3 beugen, doch bereits eine

Woche später wurde der Kreisliga-A-AbsteigerTAHVGaildorf

auf dessen Geläuf mit einem

10:0-Kantersieg weggefegt. Im

weiteren Saisonverlauf zeigte

sich besonders die Heimstärke

der SGOE. Nur dreimal musste

die Elf zu Hause den Platz als

Verliererverlassen,bei den neun

Heimsiegen wurdeauchder spätere

Meister TSV Sulzdorf mit

An Siegewie diesenkönntesichdie SGMEutendorf/Ottendorfinder neuen B6-Spielzeitgewöhnen.

Beim 5:1überden SC Bibersfeldführtedie SGOE bereits zur Halbzeit mit4:0. Foto:StefanRauch

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Vorsaison

6. Platz

(KreisligaB6)

37 Punkte

66:47 Tore

4:1 bezwungen. Inder Fremde

lief es dagegen nicht so rosig,

hier wurden nurzehn Punkte geholt.

Nach einemsiebten Tabellenplatz

in derHinrunde wurde

in der Rückrundentabelle gar

der fünfte Rang erreicht –Tendenz

steigend.

Es soll weiter nach oben gehen

für das Trainerteam umJochen

Schimanek und seine beiden

Co-Trainer Maximilian

Reissner undMarcelGrau. Eine

ganze Latte an namhaften Neuzugängen

sorgt dafür, dass

„Quantität und Qualität in die

SGM zurückkehren“. Allen voranein

Spieler sticht heraus. Philipp

Krupp, Torgarant beim Bezirksliga-Absteiger

Sportfreunde

Bühlerzell,kehrt in seineHeimatzurückund

soll dieehschon

starke Offensive noch treffsicherer

machen. Auch die bezirksligaerprobten

Leon Hadun und

Luca Strenger werden das Niveau

auf ein höheres Level heben.

Doch Tippeltmahnt auchvor

zu großen Erwartungen an seine

Mannschaft. „Zunächst gilt

es, die Neuzugänge so schnell

wie möglich in die Mannschaft

zu integrieren.“ Mit einer bislangsehrzufriedenen

Trainingsbeteiligung

spitzelte inden bisherigen

Testspielen das Potenzial

schon hervor. Weiter führt

Tippelt aus, dass „die Mannschaftdas

vomTrainerteam vorgegebene

Spielsystemweiterhin

konsequent auf dem Platz umsetzenund

mehr Stabilität in die

Defensive bringen muss“.Funktioniert

das und greifendie Mechanismen,könnte

für die SGOE

das Saisonziel Top 5 erreicht

werden –wenn nicht sogar noch

etwas mehr. Stefan Rauch

Eutendorf/Ottendorf

Trainer: Jochen Schimanek, Co-Trainer MaximillianReissner,Co-TrainerMarcelGrau

Tor: NicoSchimanek(27), Leon Weik (22)

Abwehr: Niklas Ammon (24),Max Buchhofer(21),

Paul Buchhofer (21), Karl-NiklasDrescher

(28), BenjaminHaut (29), Tim Joos

(23), MoritzKilinger (19),Moritz Reißner (24),

Marlon Sommer(18), Markus Wirth (28)

Mittelfeld: Nikita Dederer (21), Leon Hadun

(26), Tobias Kaiser (27), NicoLeuze(28), FabianMaier

(33),NiklasMaier(23), Daniel

Mayer(29), Maximilian Moser(23), Dominik

Neumann (27),Dominic Rauh (25), MaximillianReissner(28),Christian

Roll (28), Marvin

Schöck(21), DominikSchön (32), Luca Strenger(27)

Angriff: Patrik Kinderknecht (27),Philipp

Krupp (35), Mika Tischler (29)

Zugänge: Philipp Krupp,Karl-Niklas Drescher

(beide SportfreundeBühlerzell), Luca

Strenger (TSV Gaildorf), Tobias Kaiser,DominikNeumann

(beide SV Tüngental), Leon Hadun

(TSV Obersontheim), Marlon Sommer

(eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Top5

Titelfavoriten: Oberrot,Braunsbach


Die glorreichen Sieben

KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 77

Dassinder Saison2025/26 in derKreisliga B7 eine Mannschaftdurchmarschiertwie der

TSV Gerabronn, scheint ausgeschlossen. Es gibt mehrereAnwärterauf denMeistertitel.

Eine Saison für die Geschichtsbücher

hat der

TSV Gerabronn in der

ersten Spielzeit des neuen

Fußballbezirks Rems/Murr/

Hall gespielt: In der KreisligaB7

bleiben die Gerabronner ohne

Niederlage –das gelang in der

Saison 2024/25 bezirksweit nur

noch dem SV Unterweissach in

der A1.Der Aufsteiger in dieBezirksliga

holte in28Spielen 24

Siegeund spielteviermal unentschieden.

Der B7-Meister gewann

19 Spiele und trennte sich

nur einmal remis –ein 0:0 beim

SC Wiesenbach.

Auch die Wiesenbacher wissen,

wie sich das anfühlt, ohne

Niederlagedurch eine Saison zu

marschieren: 2014/15wurdensie

mit 23 Siegen und sieben Unentschieden

Meister der Kreisliga

B4 Hohenlohe. Jetzt mussten sie

sich mit Platz 2hinter den um

zehn PunktebesserenGerabronnern

zufriedengeben. DieMannschaft

von Trainer Martin Wörner

wurdeaber ebenso souverän

Vizemeister, hatte zehn Punkte

Spieleam

Volksfestund

ander Muswiese.

Vorsprung vor dem Dritten

Braunsbach und dem Vierten

SGM Jagstheim/Onolzheim.

Die Hoffnungen der Wiesenbacher,über

die Relegation auch

in die KreisligaA4aufzusteigen,

machte die Spvgg Satteldorf II

zunichte. Der Relegationsteilnehmer

aus der höherenLigabehielt

imEntscheidungsspiel in

Gammesfeld klar mit 4:0 die

Oberhand und schaffte so den

Klassenerhalt.

Dass es in dieser B7-Saison

wiedereineMannschaft wieden

TSV Gerabronn gibt, die an der

Tabellenspitzeeinsam ihreKreise

zieht, darf bezweifelt werden.

Vielmehr spricht die Zusammensetzung

der Ligafür eine unheimliche

spannende Saison –

undeinelange!Waren in der vergangenen

Saison nur zwölf

B7-Vizemeister SC Wiesenbach (blau) hatte trotzdes starkenTorwartsJanikKollmar im Relegationsspiel

gegenA4-VertreterSpvgg SatteldorfIImit 0:4das Nachsehen.

Foto:JoachimMayershofer

Mannschaften am Startund späterdurch

die Abmeldungdes FC

Matzenbach II sogar nur noch

elf, so sind esindieser Runde15

Mannschaften. Vier davon sind

Absteiger aus der Kreisliga A4:

der FCBillingsbach, der TSV

Schrozberg, die TSG Kirchberg

undder FC Langenburg.Der SV

Gründelhardt-Oberspeltach

kommt als Absteiger aus der

Kreisliga A3hinzu.

Das erhöht natürlichdie Qualitätinder

Liga,aberdie B-Ligisten

müssen jeweils 28 Saisonspiele

absolvieren –ein echtes

Mammutprogramm für die

Hobbyfußballer. Die haben im

Vergleich zum Vorjahr jetzt am

FränkischenVolksfest in Crailsheim

nicht mehr frei, sondern einen

normalen Spieltag (die

meisten dieser Spiele werden

aber schon unter der Wochevor

demVolksfest ausgetragen) –in

der A4wird amVolksfest nicht

gespielt, und auch an der Muswiese

nicht(bis aufdas Muswiesenderby

natürlich zwischen

dem TVRot am See und Brettheim).

In der B7wird auch an

der Muswiese gekickt. Hier

kommteszum Beispiel zumDerby

zwischen dem TSV Blaufelden

und dem SCWiesenbach.

Gespielt wird bis7.Dezember

Gekickt wirdinder KreisligaB7

vor der Winterpause bis zum 7.

Dezember, das ist der erste

Rückrundenspieltag, nach der

Pause geht es dann schon am 1.

März weiter. AmOsterwochenende

stehen keine regulären

Spiele an.Der letzte Spieltag der

Saison ist auf 6.Juni terminiert.

Für Fans der B7-Vereine sind

einige schöne Derbys geboten –

zum Beispiel bei fünf Vereinen

aus dem Crailsheimer Stadtgebiet.

Und auch im nördlichen

Gebiet desAltkreises Crailsheim

gibtesviele Lokalduelle in Blaufelden,

Wiesenbach, Billingsbach

und Schrozberg. DieCrailsheimer

B-Staffel verspricht also

Spannung!

Neu ist auch eine weitere

Spielgemeinschaft: DerFCMatzenbach

II geht jetzt gemeinsam

mit dem TSV Unterdeufstetten

ins Rennen –die Fichtenauer

wollen sich gegenüber der Vorsaison

deutlich verbessern. Unterdeufstetten

schloss die Runde

alsTabellenletzter ab,mit nur

einem Sieg und einem Unentschieden.

Nicht mehr dabei in

der B7ist der TSV Braunsbach,

der indie B6 gerückt ist.

Neben den A-Klassen-Absteigern

Billingsbach, Schrozberg,

Kirchberg und Gründelhardt

werden auch der SCWiesenbach,

dieSGM Jagstheim/Onolzheim

und dieSGM Tiefenbach/

Goldbach als Favoriten auf die

Meisterschaftgenannt –die glorreichen

Sieben in der Kreisliga

B7, könnte man cineastisch formulieren.

Joachim Mayershofer


78

KREISLIGAB7REMS/MURR/HALL

Anknüpfen

DieSGM Marktlustenau/Ellrichshausen baut

aufdie Rückkehr vonTorjägerJan Rötlich.

Entwickeln

DerSVIngersheimholtimSchnitteinen

Punktpro Spiel.Das soll besser werden.

Marktlustenau undEllrichshausengehen

in

die vierte Spielzeit

als Spielgemeinschaft;

erstmals mit demselben

Trainer.DochStefanSchletterer

mussinderneuenSaison gleich

auf vier Stammspieler aus der

ersten Mannschaft verzichten.

BennetPastorschakwechseltzur

Spvgg Satteldorf, Micha vom

Dorp zieht es zurück zur SGM

Kreßberg. Lukas Schäfer, mit

sechs Treffern der beste Torschütze

der letzten Saison, und

Jonas Schaible hören auf.

Marktlustenau/Ellrichsh.

Trainer: Stefan Schletterer (seit2024)

Tor: Niklas Pittelkow(21),Uwe Joachimsthaler(49),

Jean-Luca Goossens (21)

Abwehr: Axel Späth (26),Daniel Breitschwert

(32), JanKöffler(29),Dominik Offenhäußer

(26),Jonathan Hüttner(26),Marius

Wackler(31), MichaelWinter(30), Sven

Aulbach(26), ChristianFoydl (29), David

Geissler(25)

Mittelfeld: MaximilianBeck(27), Jonas

Krauthansl(25), Raoul PetkeMbakop(43),

KennyShirley(28),TimoSpäth (27), Julian

Thorwächter(21),Tobias Vetter (32), Paul

Wackler(25),JulianWagner(29),Tim Windholz(26),

Leon Bößenecker(19), Noah Smekal(19),

Luca Thalheimer(23),Sebastian

Franz (29)

Angriff: Tobias Hirsch (28), JanRötlich

(32),LeonWaldmann (25),AdrianSchneider

(30),Alexander Dietle (32)

Zugang: SebastianFranz (ohne Verein)

Abgänge: BennetPastorschak(SpvggSatteldorf),Micha

vomDorp(SGMKreßberg),

Jonas Schaible, LukasSchäfer (beide Karriereende)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavorit: SGMJagstheim/Onolzheim

Mehr Stabilität in der Abwehr

Aber es gibt auch gute Nachrichten.

NeuzugangSebastian Franz

verstärkt die SGM künftig im

Mittelfeld. Und mit Jan Rötlich

kehrt imLaufe der neuen Runde

nach langer Verletzung ein

enorm wichtiger Spieler in der

Offensive zurück. „Er wird die

Mannschaftspürbarverstärken“,

ist sich Schletterer sicher. Die

SGM Marktlustenau/Ellrichshausen

möchteandie Rückrunde

2024/25anknüpfen. Nach der

punktlosen Hinrunde kam man

im laufenden Kalenderjahr immerhin

auf sieben Zähler –mit

einem Sieg undvierUnentschieden

(Platz 10). „Mit der vergangenen

Saison können wir nicht

zufrieden sein“, sagt Schletterer.

Zumindestdefensivhat sich die

Mannschaft etwas stabilisiert.

Für Stefan Schletterer geht

Jagstheim/Onolzheim als Favorit

in dieneueSaison. „Die SGM

hatsich in denvergangenen Jahrengut

entwickelt undwar letzte

Saison neben Gerabronn und

Wiesenbach spielstärksteMannschaft

der Liga“, findet der

Coach. Das Niveau der B7 habe

sich im Vergleichzur abgelaufenen

Saison gesteigert. „Durch

die vielen Absteiger aus der

A-Klasse wird die Liga 2025/26

deutlich stärker. Wirhabenjetzt

einige sehr erfahreneehemalige

A-Klasse-Mannschaften inder

Liga.“

Mitte Juli absolvierte die

Spielgemeinschaft ein Trainingslager

in Elfershausen bei

BadKissingen.Dort gewann man

im zweitenTestspiel der laufenden

Vorbereitung 3:1 gegen den

SV Machiltshausen II. kra

Ein Punkt pro Spiel –das

war rein mathematisch

die Punktausbeute des

SV Ingersheim in der

vergangenen Saison. 20 Spiele,

20 Zähler –macht in der Endtabelle

Platz 8. Vorallem offensiv

hakte es, nur 32Tore erzielten

dieIngersheimer.Mit sechsTreffern

war Lukas Ehrmann bester

Torschütze der Mannschaft.„Es

hätte eine bessere Platzierung

sein können, aber aufgrund von

DieSGM Marktlustenau/Ellrichhausen(blau) undder SV Ingersheimwollensichtabellarischverbessern.

Foto:DieterLederer

Vorsaison

10.Platz

(Kreisliga B7)

7Punkte

21:64Tore

Vorsaison

8. Platz

(KreisligaB7)

20 Punkte

32:50 Tore

Verletzungen wichtiger Spieler

war dies nicht möglich“, sagt

Trainer Michael Weber und ergänzt:

„Leider waren wir auch

vonSpiel zu Spiel nicht konstant

genug.“ Für die kommende Saison

formuliert er die Ziele deshalb

wie folgt: „Eine bessere

Platzierung, weniger Verletzte

und unsere jungen Spieler weiterentwickeln.“

Nicht mehr dabei sein wird

TorwartMikeKronenwetter, ihn

beerbt Tyrese Stäudle vom FC

Honhardt. Neu hinzu kommen

auch PeterSchmidt,Ben Schwiewager

und Soya Yusuf Aziz aus

der eigenen Jugend.

Im Hintergrund gab esbeim

SV Ingersheim einen Wechsel:

Aufden langjährigen Fußballabteilungsleiter

Dominik Rötlich

folgt Dominic Ebert, derdem SV

Gründelhardt-Oberspeltach,

dem FCBillingsbach und dem

TSV Schrozberg die größten

Chancen auf die Meisterschaft

einräumt.Insgesamt findet er die

Liga stärkerals in derVorsaison,

„da einige neue Mannschaften

aus der A-Klasse zu uns indie

B7 gekommen sind“.

In der Halle machte der SVI

wieder eine gute Figur bei den

Crailsheimer Stadtmeisterschaften:

Hier mussten sich die Ingersheimer

imFinale der SGM

Altenmünster VfR/ESV aus der

Kreisliga A40:2 geschlagen geben.

jom

SV Ingersheim

Trainer: Michael Weber

Tor: Tyrese Stäudle(22), LukasRenoth (29)

Abwehr: RobinBelle (30), EugenBetke(31),

Nico Dollmeier (31), Dennis Elsner (31), PhilippGellner

(33),Julian Gronbach(37), BenjaminHanselmann(30),

Marcel Hofmann

(32), PeterJoos(32), Tobias Karg (37),ChristianKrauß

(33), DanielKrauß (27),Daniel

Kunz (29), MaximilianLosch(33), TomMittelmeier

(19),Kevin-Kai Reehten (28), Peter

Schmidt(18), Cedric Schnabel (28), Sandy

Schnabel(24)

Mittelfeld: LukasEhrmann (21), Patrick

Gellner (37),MarcelGreiner (46), Tim Habelt

(19),Sören Hoss (37),Felix Kamossa (31),

Alexander Kimani (27), Lars Müller(22), Plieninger

Jan(38), Daniel Probst (38), MaxRiedel

(29),Daniel Rilk (31), Jannick Schnabel

(30), Michael Schneider (), Ben Schwiewager

(18), Daniel Söbbeke (33), Yusuf Aziz Soya

(18), KaiManuel Trumpp (30), AdrianVan

den Broek (29), Chris Walkum (30), Philip

Wolf (28)

Angriff: Dominic Ebert(31), Enis Hajzeraj

(19), Franck Derrick LekeufackKateu Fonga

(27), Lara Offenhäuser (24),Natalie Rilk

(36), Giorgi Toroshelidze (33), LarsWolfinger

(28)

Zugänge: PeterSchmidt,Ben Schwiewager,

Yusuf Aziz Soya (alleeigene Jugend), Tyrese

Stäudle (FCHonhardt), Enis Hajzeraj (SV

Onolzheim)

Abgänge: MikeKronenwetter, Marc Früh,

Nico Pooch

Saisonziel: bessere Platzierung als in der

letztenSaison

Titelfavoriten: SV Gründelhardt-Oberspeltach,FCBillingsbach,

TSVSchrozberg


KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 79

Solide Basis

Niklas Stegmaierwirdneuer Trainerbeim

SV Westgartshausen,der zwei Teamsstellt.

Konstanz

DieSGM Jagstheim/Onolzheimwillmit

starkerMentalitäterfolgreich spielen.

SV Westgartshausen

Trainer: Niklas Stegmaier(neu)

Tor: Nico Pachler(23) ,Jan Würth (25) ,Leon

Barthelmeß(20)

Abwehr: ChristianDölling(32), RubenFrank

(31),MoritzHähnlein (24), Daniel Kinzel (25),

JohannesKinzel(20),EliasReder(33), Leon

Schmitt(24), FlorianWank(20), LucasJodlauk

(20),Maris Pasalic(21), TimWank(20),

Holger Reimund (56), Jonas Groninger (19),

Thorsten Franke(40), Aaron Rosovits (20),

Birko Wackler(19), IvoRikert(23), Maxim

Janzen (18),Nick Farcau (18), Dominik Csernyi(27)

Mittelfeld: Moritz Dollinger(24), ArianEreqi

(26),MarcelHager (25), JonasHofmann

(27),MatthiasHofmann (27), Sascha Hofmann

(42),JonathanPopp (27),Sebastian

Kümmel (26), Tim Munzinger(26) ,Lukas

Popp (26), ArianMekolli (29), Emanuel Printizis(20),

TomHanselmann (26), KevinWeikum(25),Julian

Klempp (23), Tobias Roth

(26),LucaTrinkle (19),Jakob Mack (19),

RieckMarco (23), EliasFrank (20),KimiStegmaier(18)

Angriff: Benno Huck(20), MervinHahn

(22), OsmanBah (27), Tim Herbst(33), Onur

Sarioglu20), NicolasLinde (23), Volodymr

Melnyk (29), Florian Krasniqi (22),DrinosOlluri

(21), GeorgKunz (23), LukasGroninger

(19)

Zugänge: Kimi Stegmaier, Nick Farcau (beideSGM

Kressberg), MaximJanzen(SV Ingersheim),OsmannBah

(SSVStimpfach)

Abgänge: keine

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Titelfavorit: TSVSchrozberg

In der vergangenen Saison

habe man sportlich und

strukturell ein solides Fundament

gelegt, auf das man

nun aufbauen könne, sagt Markus

Anders, Fußballabteilungsleiter

des SV Westgartshausen.

„Besonderspositivwar,dasssich

die Mannschaft inSachen Zusammenhalt

und Spielverständnis

deutlich weiterentwickelt

hat.“ Nunwolle man den nächsten

Schritt machen. „Durch gezielte

Verstärkungen und eine

verbesserteBreiteimKader sind

wir inder Lage, eigenständig

zwei konkurrenzfähige Mannschaftenzustellen.

Das eröffnet

tolle Möglichkeiten –sei es im

Spielbetrieb, imTraining oder

bei der Entwicklung junger Spieler“,sagtAnders.

DieMoles wollen

attraktiven und engagierten

Fußball spielen und einen besseren

Tabellenplatz erreichen

als letzte Runde, die auf Platz 9

beendet wurde.

Niklas Stegmaier heißt der

neue Trainer des SV Westgartshausen,erbringeneueImpulse,

frische Ideen und viel Energie

mit, sagt Markus Anders. Der

bisherige Trainer Martin Brenner

und Bashkim Ereqi unterstützen

Stegmaier alsCo-Trainer.

„Diese Konstellation sorgt für

Kontinuitätund Weiterentwicklung

zugleich“, betont Anders,

der eine deutlich stärkere Liga

als inder Vorsaison erwartet.

„Einige Teams haben sich gezielt

verstärkt, und durch weniger

personelle Veränderungen bei

denmeistenVereinen ist eingewisses

Maß an Stabilität da. Das

wirdfür vieleengeSpielesorgen

–wir freuen unsauf die Saison.“

Anders vermutet, dass die Absteigeraus

derA-Klasseden Titel

unter sich ausmachen.

Der SV Westgartshausen wird

wohl einen neuen Ballfangzaun

bauen –„auch infrastrukturell

ein weiteres Signal für die positive

Entwicklung im Verein“,

freut sich Anders. jom

Bei der SGM Jagstheim/

Onolzheim hat sich in

der Sommerpause ganz

schönwas getan: Christian

Bandel ist jetzt alleiniger

Cheftrainer, in der Vorsaison

war ernoch imDoppel mit Sascha

Tremmel verantwortlich.

Zudemstoßen Michael Krey als

Co-Trainer undPatrick Baderals

Torwarttrainer hinzu. Des Weiteren

wurde die Abteilungsleitung

in Onolzheim mit Sven

DerSVWestgartshausen (rot) und die SGMJagstheim/Onolzheim

treffen sich in derB7wiederzum Lokalduell. Foto:MelanieTeuber

Vorsaison

9. Platz

(Kreisliga B7)

19 Punkte

33:62 Tore

Liebchen undseinen Stellvertretern

Marc Schürle und Robin

Magg neu aufgestellt. Sportlich

wiegt das verletzungsbedingte

Karriereende von Brian Täger

schwer, „mit ihm verlieren wir

einen absoluten Leistungsträger“,

sagt derJagstheimer Abteilungsleiter

Robin Müller.

Die SGM Jagstheim/Onolzheim

habe mit Platz 4eine ordentliche

Saison gespielt, so

Müller,„auch wenn wir sportlich

natürlich den Anspruch haben,

noch weiter oben anzugreifen.

Die Mannschaft hat in vielen

Spielen eine starke Mentalität

gezeigt. In den entscheidenden

Spielen hat uns manchmal die

letzte Konsequenz gefehlt.“

In dieser Runde wolle man

wieder erfolgreichund konstant

Vorsaison

4. Platz

(KreisligaB7)

38 Punkte

55:31Tore

oben mitspielen, auch wenn die

B7 jetzt aufgrund des verstärkten

Abstiegs aus der A-Klasse

stärkersei. Dazu sollen auch die

acht Zugänge ihren Teil beitragen.

„Generell verstärken wir

uns ausschließlich mit jungen

Spielern, die viel Potenzial mitbringen.

Wirerhoffen uns daraus

gute Leistungen auf dem Spielfeld

undwollen mitihnenunsere

Mannschaftsstärkeweitererhöhen“,

so Sven Liebchen. jom

Jagstheim/Onolzheim

Trainer: ChristianBandel(seit 2024)

Tor: Janik Danneberg (19), QuentinKern

(18), KevinSpretka (30),Philipp-Michael

Brückner-Melber (33), Patrick Bader(32)

Abwehr: Mattis Widmer(23), JannisHagen

(24),Lucas Lenz (25), Julian Müller(35), Sven

Schmidt (29),SvenBinder (40), JanWassmer(19),

AndreasKamptmann(37), Philipp

Blank (32),MichaelKrey(37), KaiEberhardt

(31), JannikSchuch(24), Stefan Schulz (33),

Felix Bullinger (29),Fabian Cranz (20), Jens

Wüstner(18),Denis Rikert (34), Sven Heidel

(32),John Humpfer (28),JonathanKern

(20),Max Schindler (30),MarvinSchürle

(21), Lars Schaborak(29),Erik Widmer (26)

Mittelfeld: JanBauer (23), Ian Luke Probst

(22),SvenThumm (30), Luke Bös(20),Niklas

Krauß(20), David Ullmann (26), Luca

Weiß (19), Mark Herrmann(29), Patrick

Schörg(33), MuratDoganay (25), Collin

Schweizer(19),Marvin Franquinet (20), Joshua

Krauß(18), MarcelRuf (30),Markus

Kinzel(33), Felix Strauß (20), Tamer Sentürk

(33),Christian Soldner (33),Julian Lenz (20),

JanStillhammer (32),Christian Bandel (41),

Bernd Blumenstock (39),Christian Pelger

(30),Philippe-MatthiasEisinger(34),Jonas

Soldner (31)

Angriff: Henrik Schürle (22),Dominic Hohenstein

(33), Dennis Stadtmüller (32), Daniel

Spretka (34), Salieu Faal (30),Denis

Schneiker (34),Jan Thumm (31),Bernd Brenner(31),

MarcSchürle (31), Daniel

Kamptmann(39)

Zugänge: Quentin Kern,Jan Wassmer,Jens

Wüstner(alle eigene Jugend), Murat Doganay(TSVGaildorf),Janik

Danneberg,Collin

Schweizer, Luca Weiß (alle SpvggSatteldorf),

Joshua Krauß(TSVCrailsheim)

Abgang: Sascha Tremmel(SSVStimpfach)

Saisonziel: erfolgreich und konstant oben

mitspielen

Titelfavoriten: SV Gründelhardt-Oberspeltach,SGM

Tiefenbach/Goldbach


80

KREISLIGAB7REMS/MURR/HALL

Zweigeteilt

TSVCrailsheimIIwill an gute Rückrunde

anknüpfenund sichtabellarisch verbessern.

Vorfreude

DerSVGründelhardt-Oberspeltach spielt

schon wieder in einer neuen Liga.

Als „zweigeteilt“ beschreibt

Trainer Florian

Brenner die vergangene

Saison des

TSV Crailsheim II in der Kreisliga

B7. „In der Hinrunde haben

wir inder Defensive zuviele

Fehler gemacht und zu viele

Punkte liegen lassen. Die Rückrundeverlief

deutlichbesser.In

der Rückrundentabelle landeten

wir auf dem dritten Platz“, sagt

Brenner. Am Ende belegte die

Landesliga-Reserve damit

Platz6.„Diese Platzierung gilt

es, in der neuen Runde zu verbessern“,

fordertder Trainervon

seiner Mannschaft. Er weiß aber

auch, dass das kein einfaches

Unterfangen wird, da die Liga

durch die vielen Absteiger aus

der A-Klasse deutlich stärker

sein werde als in der Vorsaison.

„Esgibtnun mehr Teams, dieam

Ende der Runde imoberen Tabellendrittelstehenwollen“,

erklärt

Brenner.

TSVCrailsheimII

Trainer: FlorianBrenner

Tor: JannikHecker (18),Felix Schmidt(22),

MarcoMantaj (30)

Abwehr: Sven Kiehlbrey(22),EduardTiplea

(18), OsmanCakmak (22),LucaGenske(22),

Daniel Juraschek (18),MariusApetrei(28),

Kaan Bartan (21),Julian Blümlein(22),BenjaminBreuninger

(26)

Mittelfeld: EnesArslan (28), TristanDrexel

(20), Atilla Durdu (25), AbdullahEita(24), Iulian

Gilca(26),Oguzhan Korkmaz(29),Eyüphan

Kulat(19), Yannick Leinmüller(25),Marco

Ludwig(29),Leonard Miftari(19), Dominik

Mitar(22), Roman Riss (22)

Angriff: AsmirBrkic(32), AndreiLupu (27),

MertNam (30), Mahmoud Youssef(27), Leon

Zauritz(18)

Zugänge: JannikHecker,Daniel Juraschek,

LeonardMiftari,Leon Zauritz(alle eigene Jugend),

EduardTiplea(Spfr. Dinkelsbühl),

OguzhanKorkmaz,AbdullahEita, Mahmoud

Youssef(alle VfRAltenmünster), AsmirBrkic

(Kroatien)

Abgänge: SebastianKrüger(Karriereende),

Ozan Erdogdu(TAHV Gaildorf), YannicMüller

(SGM Kreßberg), Tim Klein, KevinBehrendt

(pausieren beide)

Saisonziel: oberes Tabellendrittel

Titelfavoriten: Wiesenbach, Jagstheim/

Onolzheim, Billingsbach,Schrozberg

DerTSV Crailsheim II wurde

Sechster. Foto:MelanieTeuber

Zu den Topfavoriten auf die

Meisterschaft zählt der TSV-

Traineraufgrundder Platzierungen

der Vorsaison den SC Wiesenbach

und die SGM Jagstheim/Onolzheim.

„Allerdings

haben Schrozberg und Billingsbach

eine starke Offensive und

möchten alsAbsteiger bestimmt

direkt wieder aufsteigen“, vermutetBrenner,der

sich „aufviele

spannende Derbys und enge

Spiele“ freut. „Wir hoffen, dass

die Runde bis zumSchluss spannend

bleibt.“

Verzichten muss der TSV

Crailsheim II auf seinen langjährigen

Torjäger SebastianKrüger,

der seine Karriere beendet hat.

„Er hinterlässt in der Offensive

eine große Lücke“, trauert Florian

Brenner dem Stürmer hinterher.Die

sollMahmoud Youssef,

der vom VfR Altenmünster

kommt, füllen. „Er soll mit seinen

Torenfür Punktesorgenund

mit seiner Erfahrung diejungen

Spieler leiten“, hofft Brenner.

Jannik Hecker kommt aus der

A-Jugend zu den Herren II des

TSV. Er istals dritterTorwart in

derLandesliga-Mannschaft eingeplant

und trainiertregelmäßig

dort mit.

jom

Vorsaison

6. Platz

(KreisligaB7)

31 Punkte

65:41Tore

Vorsaison

12.Platz

(KreisligaA3)

21 Punkte

37:82Tore

Der SV Gründelhardt-

Oberspeltach hatte es

am letzten Spieltag in

der eigenen Hand, den

Klassenerhalt in derKreisligaA3

zu schaffen. Doch dasHeimspiel

gegenden TSVMichelbach/Bilz

ging 2:5 verloren. Die Gäste retteten

sich dadurch, der SVGO

muss in die B-Klasse runter.

„Wenn man absteigt, kann man

mit der Saison nicht zufrieden

sein, man mussaber auchimmer

die Begleitumstände mitbetrachten“,

sagt Gründelhardts Fußballabteilungsleiter

Martin Eberhardt.

„Durch die Umgruppierung

in den Haller Raum und die

neuen Gegner hatten wir doch

erhebliche Probleme, uns zurechtzufinden.

Dazu kamen immer

wieder Personalengpässe

und schwere Verletzungen, die

es aufzufangen galt.“

Seit der Saison 2008/09spielte

Gründelhardt in der A-Klasse

(14Jahre)oder Bezirksliga (3), es

werde nun „eine ganz neue Herausforderung,

wieder B-Klasse

zu spielen“, betont Eberhardt.

„Auch hier werden wir auf

Teams treffen, gegen die wir

schon lange nichtmehr gespielt

haben. Da wir wieder in die

Crailsheimer Richtung spielen,

istdie Vorfreude natürlich groß,

da man doch viele Menschen

kennt, was imHaller Raum oft

nicht derFall war.“Mit einerjungen

Mannschaft, die durch ein

paar Routiniers bereichert werde,willder

SVGO in der B7 eine

gute Rolle spielen.

Mit Niklas Häusinger, Leon

Ziegler und Patrick Schuster

sinddreiSpieler zumVfR Altenmünstergewechselt.„Diese

Abgängesind,

gerade in Zeiten von

immer kleiner werdenden Kadern,natürlich

schmerzhaft“,so

Eberhardt. Ausder eigenen A-Jugend

stößt Timo Abele zum

Team, Sam Keck und Luis Bold

von außerhalb.

Der SVGründelhardt-Oberspeltach

will möglichst lange

oben mitspielen. Einfach werde

das nicht, findet Eberhardt. „Es

sind einige Mannschaften am

Start, die durchaus in der Lage

sind, ganz oben mitzuspielen.

Für mich gibt es keinen klaren

Favoriten. Wenn man sich die

letzten Jahre anschaut, benötigt

man eine fast perfekte Saison,

um es nach ganz oben zu schaffen.

Da gehören viele Faktoren

dazu, um das zuerreichen.“ jom

Gründelhardt (grau) spielt jetzt

in der B7. Foto:Melanie Teuber

Gründelhardt-Obersp.

Trainer: Raphael Klein (seit 2024)

Tor: JonasRoth (29), LennyKeck (26), Martin

Eberhardt (41)

Abwehr: Linus Hofmann (21), Moritz Hübner

(25), Emil Mack (21), Sebastian Schacht

(27),Florian Schindler (26), JanSchneider

(25), Luca Stahl (26), Sascha Wächter (28),

Luis Hemming (21), JohannesReber (21), SilasProbst(21),

Niklas Täger(22), Gilbert

Wirth(22), SamKeck(22), Luis Bold (22)

Mittelfeld: Timo Ebert (20), Felix Hübner

(22), MichaDavid Joos (22), Willy Karg (21),

AdrianMjekici (27),Jonas Burk (27),Davis

Loflin (48), Ralf Munz (29), Leon Gerstner

(26),Bastian Ziegler (22), Laurenz Windmüller(22),

TimoAbele (18)

Angriff: Martin Lewandowski (32), Justin

Hintermajer (23),Raphael Klein (35), Tizian

Kühnle(26), PeterMack(43), Luca Würtemberger(23)

Zugänge: Timo Abele(eigene Junioren),

Sam Keck,LuisBold

Abgänge: Leon Ziegler, Niklas Häusinger,

Patrick Schuster(VfRAltenmünster)

Saisonziel: langeobenmitspielen

Titelfavorit: SC Wiesenbach


KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 81

Top4alsZiel

SGM Tiefenbach/Goldbach wird Fünfter

in Vorrunde, in Rückrundeund am Ende.

Neue SGM

TSVUnterdeufstettenund FC Matzenbach II

bilden eine Spielgemeinschaft.

Nach einem gewissen

Umbruch im Kader haben

wir eine Saison mit

viel Aufund Ab erlebt“,

sagt Christian Swonke, Vorsitzender

und Fußballabteilungsleiter

des TSV Goldbach, über

die Spielzeit der SGM Tiefenbach/Goldbach.

„Mit der

Schlussplatzierung als Fünfter

warenwir nicht zufrieden.“ Vor

allem auswärts lief es überhaupt

nicht, in zehn Spielen auf fremdem

Platz holtedie SGM gerade

einmal zehn Punkte. Aus Heimspielen

waren es immerhin 24

von30möglichen Punkten. Konstant

warendie Platzierungen in

derB7: Fünfternachder Hinrunde,

Fünfter inder Rückrundentabelle,

Fünfter in der Endabrechnung.

Ein Platz unter den

ersten vier Teams ist in dieser

Tiefenbach/Goldbach

Trainer: Michael Munzinger, AndreasNeusser(seit

2024)

Tor: Oliver Binder(31), JannisLeidig(23), Janick

Köhnlein(29)

Abwehr: Marc Belßner (24),NicoBauer

(26), KilianHeil(30), SteffenHorn(36), Felix

Irsigler (28),Jonas Kappeller(31), Christoph

Grimmer(39), JonasHolze (22), JanHuntscha

(24),Fabian Steinhülb (35), TimWüstner

(24),Nils Hofmann (19),Max Irsigler (31),

Jonas Lober (20),BenjaminRichter(20)

Mittelfeld: UweBartholdy (34), Nelu Cancea(35),Nicolas

Dierolf(25), RobinErbel

(28), Daniel Horn(34),MaximilianFlux(36),

Jens Großmann(24), Rafael Krumm(31),RichardHartleib

(22),LucaMartin(26), Evren

Özel (33),SaschaSackreuter (28), Johann

Wolfarth (40),PascalZörlein (24),Kevin

Wieser (28), YannikSchäfer (20), Fabian

Mack (20),AlexandereDecker,LicaLink(20),

LouisTheimer (17), Alexander Decker (21),

David Wahba(37), Kai-Uwe Kretschmaier

(31)

Angriff: Dominik Fessel (22), FelixKolasinski

(31), Dennis Lahn (33),RobinBiehler (21),

JanSchneider (39)

Zugänge: Benjamin Richter (SSV Stimpfach),LucaLink(SV

Onolzheim), KaiKretschmaier(reaktiviert),

Alexander Decker,Louis

Theimer

Abgänge: Dimitri Wallinger(Schnelldorf),

Benjamin Schlenvoigt(Karriereende)

Saisonziel: unterdie erstenvier

Titelfavorit: SC Wiesenbach

Saison das Zielder SGMTiefenbach/Goldbach,

diemit demselben

Trainer- und Funktionsteam

in die neue Runde geht.

Mit Benjamin Schlenvoigt

hängt ein Stammspieler seine

Fußballschuhe an den Nagel.

„Der Wegaus Schwäbisch Hall

DerTSV Unterdeufstetten (weiß)schließt sichmit MatzenbachII

zusammen,der SV Tiefenbach und derTSV Goldbach fungieren

schonseit2023/24 alsSGM (schwarz). Foto:MelanieTeuber

zum Training und zuden Spielen

wurde auf Dauer einfach zu

aufwendig“, erklärt Swonke.

Sein Tiefenbacher Abteilungsleiterkollege

Max Irsigler

glaubt, dass die Kreisliga B7 in

dieser Saison „durch die vielen

Absteiger aus der A-Klasse auf

jeden Fall stärker“ geworden ist.

„Ein klarer Favorit ist aus unsererSicht

nicht erkennbar.Der SC

Wiesenbach wird, wenn er seine

Form aus der Vorsaison bestätigenkann,

vorne dabei sein.“

Vorne dabei war auch Maximilian

Flux, der mit 20 Treffern

Platz 3der Torjägerliste inder

B7 belegte, nur Danut Esanu

(Wiesenbach, 23) und Andreas

Hubert (Gerabronn, 21) waren

noch treffsicherer. jom

Vorsaison

5. Platz

(Kreisliga B7)

34 Punkte

60:45Tore

Nachder drittenSpielabsage

–wegen Personalsorgen

–inder Saison

wurde der FC Matzenbach

II ausder Wertunggenommen,

der TSV Unterdeufstetten

gewann nur ein Spiel und wurde

Tabellenletzter inder Kreisliga

B7.Indieser Saison soll nun

allesbesser werden beiden beiden

Fichtenauer Vereinen, die

künftig in einer Spielgemeinschaft

anden Start gehen. „Der

Zusammenschlusswirdjaschon

länger diskutiert.Immer wieder

warman kurz davor. Jetzthaben

wiruns entschieden, denSchritt

zu gehen“, sagt Joscha Gentner,

Fußballabteilungsleiterdes TSV

Unterdeufstetten. Die SGM sei

„hauptsächlich mit Blick in die

Zukunft“ geschlossen worden

und „um konkurrenzfähig zu

bleiben. In der Jugend sind wir

schonseit 2008 eine SGM –und

das war jetzt einfach an der

Zeit“, betont Gentner. DieSpielgemeinschaft

aus Fichtenau solle

weiter zusammenwachsen

Vorsaison

neu

und gibt das Ziel aus, auf einem

einstelligen Tabellenplatz zu

landen.

Engelhardt bleibt Trainer

Trainiert wird die neue Mannschaft

von Sascha Engelhardt,

der inder vergangenen Saison

den TSV Unterdeufstetten

coachte. Er muss sich auf einen

neuen Torwart festlegen, denn

CiprianBica istnachRot am See

gewechselt. „Mit Boris Spirov,

Philipp John undDorin Cocishaben

wir einen sehr, sehr guten

Ersatz für ihngefunden“, sagt Joscha

Gentner.

Er schätzt die neue Kreisliga

B7 stärkerals diealteein –alleine

schon dadurch, dassfünf Absteiger

(FC Billingsbach, TSV

Schrozberg, TSG Kirchberg, FC

Langenburg und SVGründelhardt-Oberspeltach)

aus der

A-Klasse in die Liga kommen.

„Diese fünf undder SC Wiesenbach

werden wohl auchden Aufstieg

unter sich ausmachen“,

glaubt Joscha Gentner, der zusammen

mitChristophHofmann

die Fußballabteilung des TSV

Unterdeufstetten leitet. Beim FC

Matzenbach hat diese Funktion

Helmut Fleischer inne. jom

Unterdeufst./Matzenb.II

Trainer: Sascha Engelhardt(seit 2024)

Tor: Boris Spirov,Philipp John, Nicolae-Dorin

Cocis

Abwehr: Sergiu Barboni,EdisonHajraj, JasonHajraj,

Moritz Löffler,JonasDürrschmidt,

Moritz Reichert,Lukas Rosenberger, IsaChalil,

Ricardo Schips, AndreasSchenk, Rousen

Ametoglou, Manuel Utz, TobiasSchlosser

Mittelfeld: GheorgheGalca, Adrian Zagan,

Dominik Braun, Cosmin Kujanik, Daniel Dociar,Elias

Knodel,JonasHolzner,Domenic

Meier, EliasBermanseder,DominikRettenmeier,

PatrickSturm,Steffen Utz

Angriff: AdamaBadji, NiklasUtz,Lukas

Schultes, Noah Winter,MarcelBohl, Alexander

Berroth,NicoRein

Zugang: Boris Spirov (FCOberrot)

Abgänge: Ciprian Bica(TV RotamSee), Tobias

Uhl (SVJagstzell),Wilfried Huber(TuS

Feuchtwangen), Noel Schmidt (SVWört)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: FC Billingsbach, SC Wiesenbach,

TSVSchrozberg


82

KREISLIGAB7REMS/MURR/HALL

Struktur etablieren

DerTSV Schrozberg geht miteinem neuen Trainerteam in dieSaison. Nach demAbstiegin

dieB7sollenjetzt und in denkommenden Jahren vieleJugendspieler eingebaut werden.

Mit einer kleinen Chance,

sich noch auf den

Abstiegsrelegationsplatz

zuretten, ging

der TSVSchrozberginden letzten

Spieltag der Saison 2024/25

in der Kreisliga A4.Wenn er sein

Spiel bei derSpvgg Satteldorf II

gewonnen und Billingsbach

gleichzeitig in Hengstfeld verloren

hätte, wären die Schrozberger

ins Relegationsspiel gegen

Wiesenbach gegangen.Dochsie

verloren 3:4bei SatteldorfIIund

mussten somit „nach zwei Jahren

den bitteren Gang in die

B-Klasse“ antreten, wie esder

Schrozberger Berichterstatter

Sven Jörg formuliert.Kurios: Der

TSV spielte kein einziges Mal

unentschieden (acht Siege, 18

Niederlagen).

Drei sportliche Leiter

In der Kreisliga B7geht esfür

Schrozberg mit einem neuen

Trainerteam weiter. „Nachdem

bereitsfrühklar war, dassTimo

Marschick und Christian Ehrmann

nach vier Jahren an der

Seitenlinie das Zepter niederlegen

werden, wurden mit Matthias

Markert und Benjamin

Wagner ein Duo verpflichtet,

welchesden Verein kennt“, sagt

Sven Jörg. Unterstützt werden

beide von Karl-Heinz Ley, der

sich um dieTorspieler kümmert.

Undseitder vergangenen Saison

unterstützt ChristianKästner als

dritte Kraft die Abteilungsleitung

um Thorsten Haag und Patrick

Mühlenstedt.

RobertMeier,SteffenFlaig undKapitän Pascal Bauer (schwarz,von

links)wollenmit dem TSVSchrozbergnach dem Abstieginder

Kreisliga B7 oben mitspielen.

Foto:Jonas Hägele

Vorsaison

12.Platz

(KreisligaA4)

24 Punkte

56:77 Tore

In der neuen Liga treffen die

Schrozberger aufeinigebekannte

Mannschaften, aber der TSV

werde sich ineiner Findungsphasebefinden,

glaubt Sven Jörg.

„Durch den Abstieg und Veränderungenauf

der Trainerposition

sowie viele Jugendspieler,die

in den nächsten Jahren inden

Aktivenbereich wechseln, möchten

wir eine gefestigte Struktur

etablieren und mit beiden Mannschaften

einen gesicherten

Spielbetrieb gewährleisten“,sagt

Jörg und gibt als oberstes Ziel

aus: „Jugend first!“ Also Jugend

zuerst. „Wir erwarten in den

kommenden Monaten immer

wieder Spieler, die wir an den

Bereich derHerrenheranführen

möchten.“

Nichtsdestotrotz wollen die

Schrozberger oben mitspielen,

sie stehen bei einigen Konkurrenten

ganz oben auf dem Zettel,

wenn es um die Meisterfrage

geht. Sven Jörg selbst glaubt,

dassdie SGMJagstheim/Onolzheim

als Topfavorit ins Rennen

geht. Joachim Mayershofer

TSVSchrozberg

Trainer: Matthias Markert (neu)

Tor: Niklas Schneider(23), FlorianBauer

(25), MarkusMüller (20), Maik Miller(39)

Abwehr: LukasZink(24), Bastian Konrad

(24), Nicklas Köberer(21), PascalBauer(25),

Steffen Flaig(32), MarcoFlaig (32), Patrick

Mühlenstedt (34), JanÖstreicher (21), Bernd

Leih (25), Yaro Schmidt (20), Moritz Teifel

(19), Elias Ley(20), DomenikMaksimov(18),

GökmenKarib (27),ChristopherRappold

(27),Diamant Tishukai (32)

Mittelfeld: Sebastian Haag (23), Daniel

Zelmer (22), Robert Meier(25), Tobias Meier

(21), FarzanSoheili(22), Sascha Anselm

(26), KaiFlurer(36), AaronHimmelein (23),

Sven Jörg(29), LarsLulay(28), Benjamin

Wagner (41),AndreasWunder (43), Christian

Kästner (28)

Angriff: RonnyHoffmann (21), Jonas Meuder(31),

MoritzJung (19), Marlon Kramer

(21), Kevin Putzert(20), Marcel Pieruschka

(21), Ionut Andronic(34), Nikolas Jovanovic

(26), JonasKollmar (22), LeonhardLeiberich

(23), SimonStirnkorb (24)

Zugänge: Domenik Maksimov, Moritz Teifel,

MoritzJung (alleeigene Jugend), AaronHalici

(SpvggGammesfeld), Benjamnin Wagner

(FCLangenburg)

Abgänge: keine

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavorit: SGMJagstheim/Onolzheim

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KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 83

Verbreitert

DerTSV Blaufeldenmeldetzur neuenSaison

wieder eine Reservemannschaftan.

Vizemeister

SC WiesenbachknöpftMeisterGerabronn

daseinzige Unentschiedender Saison ab.

TSVBlaufelden

Trainer: Matthias Musielak (seit2022)

Tor: Fabian Reingruber (26),StevenSchulze

(31),Tobias Zenkert(40)

Abwehr: Thomas Busch (35), Denis Depperschmidt(24),

Tobias Feyh (29), Oliver Heger(22),

Leon Herrmann(21), Rene Herweck

(30), Rene Hofmann (34), MichaelHuss

(29),Patric Kober (26), ThorstenMüller(38),

MaximMuraschow(41), JonaReinhardt (19),

Luke Sandri(20),Jonathan Ströbel (21), Vincent

Völkert(19), Jannic Weidkuhn (27), JulianWieserner

(25)

Mittelfeld: Leonhard Beyer(23),Sebastian

Deiss (28), LukasEichhorn(32),OliverFink

(39), SimonGrundhoff (28), PhilippHein

(24),Lukas Leiser (31), Matthias Musielak

(44),NicoRothmeier (19), Luca Stern(23),

Brendon Weber(27), Leon Kober(21)

Angriff: LukasAbendschein(20), Marco

Abendschein (23), JosiaFeinauer (24),

Adrian Heger(26),Leon Heger(18), AlexanderHeth

(30), Fabian Hofmann (32),Luke

Kusche (20),Aljoscha Lindinger (26), Yannik

Littau(27), ThomasMetzler(26),FabianPlut

(22), Leon Ritter(19), TristanSchmidt (28),

Adrian Stutz(19),ChristosTipos (20),Fabian

Wernau (25), Luca Wernau (24),Laurin Zech

(19), DarioMitran(18)

Zugänge: Leonhard Beyer(SV Brettheim),

Tobias Zenkert(TSVHohebach)

Abgänge: NaumVeljanovski (SVMosbach),

LevinThöne,LucaThöne(beideTSV Gerabronn)

Saisonziel: obereTabellenhälftebei den

Aktiven und Reserverunde komplett durchspielen,

möglichst ohneSpielabsagen

Titelfavorit: FC Billingsbach

Aufgrunddes Spielplans

begann für den TSV

Blaufelden die Sommerpauseinder

Saison

2024/25schon zwei Wochen früher

als für den Rest. Mitdem 2:1-

Sieg beider SGMMarktlustenau

machten die Blaufeldener den

Deckel auf die Rückrunde, mit

der sie überhaupt nicht zufrieden

waren. „Die Hinrunde war

ganz ordentlich, in der Rückrunde

haben wir allerdings zusehr

geschwächelt“, sagt Fußballabteilungsleiter

Alexander Heth.

Holte man in der ersten Saisonhälfte

noch 14 Punkte, waren es

in der zweiten nur die Hälfte.

Frohe Kunde gibt es beim

TSVBlaufeldenfür die neue Saison:

„Durch die neue Meldung

einer Reservemannschaftwollen

wir den Kader vergrößern und

auch den Konkurrenzkampf innerhalbder

Mannschaftneu entfachen.

So wollen wir dennächstenSchritt

nach vornegehen und

unsere sehr junge Mannschaft

stepbystepentwickeln“, erklärt

Heth und ergänzt: „Für die jungenSpieler,die

jedes Jahr nachkommen,ist

eineReservemannschaftaucheine

gute undwichtige

Sache, um im Aktiven-Fußball

anzukommen und erste

Erfahrungen sammeln zukönnen,

ohne gleich den ganz großen

Druck zuhaben.“

Der TSV Blaufelden will mit

der Reservedie Runde komplett

durchspielen, „möglichst ohne

Spielabsagen“,und peilt mit den

Aktiven diese Saison die obere

Tabellenhälfte an in einer Liga,

die „aufgrund der hinzugekommenenMannschaftenstärker

als

im Vorjahr ist“, wie Alexander

Heth betont. Ganz vorne erwartetder

Blaufeldener Abteilungsleiter

den FC Billingsbach. „Sie

haben langjährige Erfahrung in

derA-Klasse, undder erfahrene

Spielertrainergehtjetzt in seine

erste komplette Saison mit Billingsbach.“

jom

Hinter dem souveränen

Meister TSV Gerabronn

wurde der SC

Wiesenbach ebenso

souverän Vizemeister der B7

und sorgte für das einzige Unentschieden

des Aufsteigers in

derSaison. Veredeln konnte der

SCWdie Spielzeitaber nicht,in

der Relegation verlor er0:4 gegenSatteldorfII.

„Bis zumRelegationsspiel

waren wir sehr zufrieden

mit der Saison. Mit nur

zwei Niederlagen,sehrwenigen

DerTSV Blaufelden (orange) undder SC Wiesenbach freuensich

auf weitereDerbysinder B7.

Foto:JoachimMayershofer

Vorsaison

7. Platz

(Kreisliga B7)

21 Punkte

41:62Tore

Gegentorenund vielen geschossenen

Toren spielten wir eine

superSaison“, sagt Trainer Martin

Wörner. „Für einen kleinen

Verein, wiewir es sind,ein richtigerErfolg.

Leider hatten wirin

der Relegation keine Chance.“

Die neue Saison stehtbeimSC

Wiesenbach im Zeichen eines

Umbruchs. „Wir müssen,wollen

und werden die wenigen jungen

Spieler, die wir haben, in die

Mannschaft integrieren und sie

zur Verantwortung ermutigen.

Alles dient dem Ziel, weiterhin

Fußball in Wiesenbach zu spielen,

im besten Fall mit zwei

Mannschaften.“ Mit erfahrenen

und jungen, dynamischen Spieler

wolle manandie Leistungen

der Vorsaison anknüpfen.

Vorsaison

2. Platz

(KreisligaB7)

48 Punkte

74:22Tore

Wörner betont, dass beim

SCWalle Verantwortlichen sehr

gut zusammenarbeiten, „das

Miteinander ist sehr freundschaftlich“.

Mitdem neuen Vorsitzenden,

dem früheren Bundestagsabgeordneten

Kevin Leiser,

werde die Administration

unheimlich verstärkt. „DiePlätze

sind in einem sehr guten Zustand

dank der beiden Roboter,

die inder vergangenen Saison

angeschafft wurden.“

Wörner und Co. sehen in einer

„sehr viel stärkeren Liga“

drei Vereine ganz vorne: Billingsbach,Schrozberg

und Jagstheim/Onolzheim.„Diese

Saison

wird völlig anders laufen, viele

Mannschaften werden sich gegenseitig

Punkte klauen.Wir erwarten

keinen Durchmarschwie

von Gerabronn, sondern einen

richtigen Mehrkampf von fünf,

sechs Teams. Vielleichtschaffen

wir es, ein Wörtchen mitzureden,

auch wenn wir uns nicht

zum ganz engen Favoritenkreis

zählen.“

jom

SC Wiesenbach

Trainer: Martin Wörner (seitJuli2022)

Tor: MatthiasBähr (38),Jonas Hanselmann

(25),Janik Kollmar (22),Max Neubert(19)

Abwehr: Simon Hirschmann (31),Timo

Holzmüller (24),AndreasHornung (35), Leonard

Panashe Nyaruwanga (25), MarcelLinde

(33),AndreStradinger(31), Felix Trump

(19), Marlon Weber(20), Cedric Werner (25),

JanWiedmann (29)

Mittelfeld: PatrickBrenner(31), Ahmed

Chelighoum (46),Semih Deeg(25), Jonas

Hirschmann (34),JannikKeidel (28), Niklas

Luh(21), Etienne Mandl (22),MattisMetzger

(18), Philipp Model(28), Felix Schmidt (32),

EduardStreidenberger(30),JeromeWerner

(21), Maurice Werner (28)

Angriff: Beniamin Apetrei(29), Danut-

GheorghitaEsanu (31), Dominik Grünsfelder

(35),LucaHutter(24), KevinLeiser(31)

Zugänge: MatthiasBähr (SVMosbach),

Mattis Metzger (eigeneJugend)

Abgänge: MarcelSchürger, Maximilian

Straub,Christian Weber, Andreas Ackermann

(alleKarriereende)

Saisonziel: letzte Saison bestätigenund

Umbruch vorantreiben

Titelfavoriten: Jagstheim/Onolzheim,

Schrozberg, Billingsbach


84

KREISLIGAB7REMS/MURR/HALL

Es werde Licht

Trainer Jürgen Wöppelsolldie TSGKirchberg

im oberen Tabellendrittel der B7 etablieren.

Spaß haben

FC Langenburgwill nach siegloserSaison

samt Abstiegwieder Spiele gewinnen.

Fast hätte die TSG Kirchberg

amletzten Spieltag

derSaison 2024/25inder

Kreisliga A4 noch für einen

Paukenschlag gesorgt: Zur

Halbzeit führte sie 1:0 beim Spitzenreiter

SGM Kreßberg. Doch

die SGM siegte noch 2:1 und

wurdeMeister. Kirchbergverabschiedete

sich alsVorletzter anständig

aus der A-Klasse. „Der

Abstieg nachvielenJahrzehnten

ist schmerzhaft und dennoch

sportlich gerechtfertigt. Nach

mehreren Spielzeiten im Tabellenkeller

kommt dieser nicht

TSG Kirchberg

Trainer: Jürgen Wöppel (60, seit 2025)

Tor: Dario Köhler (24),MaikGrüschow(19),

JeremiasLissmann (40)

Abwehr: Marco Beyl(25),Daniel Groh(30),

RobinKindler (27), Alexander Lemmer(40),

Fabian Sorg(25),Paul Wanner(24), Richard

Block (30), MartinBotsch(29),Thomas

Schenkel (37), GabrielKöttner (25),Vincent

Schneider(21), CarloSkibowski (20),Max

Schmidt (26),Lukas Fischer(27), KevinWeber(29),

LeopoldRichter (19),Raphael Mayer

(19),Leo Giese(19), Leon Köhler (24),

Thorben Lutz (20)

Mittelfeld: Marcel Engel(38), Andreas Garmatter

(34), StefanGroh(27), Marius Jauch

(25),Lukas Schmidt(25),LawrenceKöttner

(25),Julian Stegmeier (25),KilianKantel

(21), Jann Kochendörfer(21),StefanFreimüller(31),

Robert Düring(18), EliasMaaß (19),

Fynn Lassak(20),NathanaelRenner(19),

PhilippRock (20),LarsMaguhn (20), Marvin

Schmidt(25),JoasKochendörfer(25)

Angriff: JulLührs(25), Micha Hofmann

(26), Till Roesner(21), Jonas Huber(27), JonasGeissler

(20),MohammedNajih (28),

Finn Vorholzer(19), YannikMeider (21), Sami

Aslam(22)

Zugänge: Arne Kratzsch, Levi Franz, Henry

Kauz, Sias Pankonin,Nikodem Mertens, JasonWackler

(alleeigene Jugend), Matthias

Butzer (Wiedereinstieg),Simon Pflugfelder

(SVRieden)

Abgänge: AlexLutscher (SGMRosengarten),

Thomas Raabe (TSV Michelfeld), Thimo

Kanold, Maxim Stieglmair,Ben Köttner, Nils

Zeitler, MaartLührs, Lars Hofmann (pausierenalle),Max

Botsch(Karriereende)

Saisonziel: Einbindung junger Spieler,Etablierung

im oberen Tabellendrittel

Titelfavoriten: TSVSchrozberg,FCBillingsbach,SCWiesenbach

DieTSG Kirchberg(blau) stieg

alsVorletzterder A4 in dieB7ab.

Foto:Joachim Mayershofer

sehr überraschend“, nimmt

TSG-Berichterstatter Max

Botsch kein Blattvor den Mund.

Das Urgestein desVereins beendet

seineKarriere, Thomas Raabe

ist zum TSV Michelfeld gewechselt

und mit diesem in der

Relegation in dieBezirksligaaufgestiegen.

Statt Alex Lutscher

(zur SGM Rosengarten) sitzt

nun Jürgen Wöppel auf der

Kirchberger Trainerbank.

Der erfahrene Trainer werde

einen positiven Einfluss auf die

Entwicklung der jungen Mannschaft

nehmen, ist Botsch überzeugt.Dessen

Hauptfokus sei die

Einbindung der jüngeren Spieler

und die Etablierung der

MannschaftimoberenTabellendrittel

der B7. „Wir freuen uns

über die Jugendspieler, die ihre

ersten Schritte bei den Aktiven

machen, undinsbesondereüber

unseren Neuzugang Simon

Pflugfelder vom SV Rieden“,

sagt Botsch, der findet, dass die

B7 „durch die vielen Absteiger

und Mannschaften mit Kreisliga-A-Erfahrung

fast ein wenig

wie unsere ehemalige A2Hohenlohewirkt“.

DieTSG,die die

die Flutlichtanlage am Hauptspielfeld

aufLED umgestellt hat,

sieht Schrozberg, Billingsbach

und Wiesenbach als Topfavoriten

auf die Meisterschaft. jom

Vorsaison

13.Platz

(Kreisliga A4)

18 Punkte

30:62Tore

DerFCLangenburg (rot)holte in

der Vorsaisonlediglichzwei

Punkte. Foto:MelanieTeuber

Trotz des Abstiegs indie

Kreisliga B7 zieht Jochen

Bolz,Fußballabteilungsleiter

des FC Langenburg,

ein positives Fazit der

vergangenen Saison, in der der

FCL nur zwei Punkte holte und

abgeschlagen Schlusslicht der

A4 wurde. Er sei froh, dass die

Mannschaftdurch dieschwierige

Saison gekommen sei und

nicht habe abmelden müssen.

Undder neuen Runde in deruntersten

Klasse blickt erebenso

positiv entgegen: „Die B7 ist

mega interessant, weil wir viele

Spielehaben, und qualitativ besser

als letzte Saison.“ Als Spieler

würde ersich ärgern, „wenn

ich jetzt in der A-Klasse kicken

würdeund für jeweilszehnSpiele

in derVorrundeund derRückrunde

trainierenmüsste“. Er übt

damit immernochKritikander

Ligenreform desWürttembergischen

Fußballverbands. „Die

Jungs wollen spielen und keine

Reform durchdrücken. DieHöhe

ist, dass, bevordie Reform durch

ist,schondie ersten verantwortlichen

Personen zurücktreten

und nicht für ihr Tuneinstehen.“

Jochen Bolz freut sich in der

B7 darauf, „viele großartige

Vorsaison

14.Platz

(KreisligaA4)

2Punkte

18:109Tore

Spiele gegen Nachbarvereine“

zu haben. DieLangenburgergebenPlatz

6bis 8als Ziel aus, sie

wollen nach den schwierigen

Jahren jetzt vor allem Spaß habenund

„wieder ein paar Spiele

gewinnen“. Die Fürstenstädter

sehen den TSV Schrozberg als

großen Titelfavoriten, weil dieser

einen breiten Kader habe.

Torhüter und Spielertrainer

Joachim Fritsch wird von Rückkehrer

Leon Vogel unterstützt,

der inder vergangenen Saison

beim Landesligisten Spvgg Satteldorf

zwei Kurzeinsätze verzeichnete

und jetzt als spielender

Co-Trainer die Langenburger

Abwehr organisieren soll.

„Er wird die Mannschaft fitmachen“,

ist sich Bolz sicher. Mit

Benedict Brümmer kommt vom

TSVDünsbach ein weiterer Ehemaliger

zurück: 2022/23 kam er

fürden FCLauf sechsTorein29

Spielen inder A2, dann ging er

zumTSV Dünsbach, mit dem er

in derBezirksliga spielte. Mit Lucas

Schmidt und Jannik Weber

haben aber auch zwei Stürmer

den FCL verlassen. jom

FC Langenburg

Trainer: Joachim Fritsch

Tor: Joachim Fritsch(33), Matthias Fritsch

(36)

Abwehr: Leon Vogel(24), Gabriel Wiedmann

(39),DanielWeckert (22), Bastian

Wankmüller(29), MarcelSenghaas (27),

HannesKlenk (25), KhaledHashemi(41),

FranzBühler (30),FelipeGomes Pais (31),

Bogdan Dragomir (20), Ulrich Kraft(48), JoachimFrey(36),

IonJuca(39)

Mittelfeld: Marvin Blind (30), AndreiCiorogar(30),

Dragos Ciorogar (25), Henrique GomesPais

(29), Sebastian Claas (18), David

Kulpa(30), Marius Milläger (25), Adam Salamon

(26)

Angriff: Benedict Prümmer (25), Tobias

Kolb (31), LucasHeinzmann (29), Felix Blank

(19), Andre Trento(36)

Zugänge: Leon Vogel(SpvggSatteldorf),

Benedict Prümmer (TSV Dünsbach), Sebastian

Claas

Abgänge: BenjaminWagner(TSV

Schrozberg), LucasSchmidt(TSVGerabronn),

JannikWeber (SCAmrichshausen)

Saisonziel: Spaß haben, Platz 6bis 8

Titelfavorit: TSVSchrozberg


KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 85

In Konkurrenz

SGMKreßbergIIspieltnach demAufstieg

derErstennicht mehr in Reserve-Runde.

Aufschwung

DerFCBillingsbachsteigtnur aufgrund der

schlechteren Tordifferenz direkt ab.

Durch den Aufstieg der

ersten Mannschaft in

die Bezirksliga spielt

auch die Zweite der

SGM Kreßberg in dieser Saison

wieder in der Aktiven-Runde

mit. „Nach ein- beziehungsweise

zweijähriger Abwesenheit

sind wir wieder in Konkurrenz

dabei“,freut sich Christian Reuter,

Spielleiter der SGM II, und

ergänzt: „Anders als zum Ende

des Bezirks Hohenlohe wurden

wir nun wieder der regionalen

Staffel zugeordnet und freuen

uns auf viele Derbys und altbekannte

Gesichter.“ Er glaubt,

dass ein gesicherter Mittelfeldplatz

inder Kreisliga B7durchaus

realistisch sein sollte,„wenn

die JungsihreLeistungund Leidenschaft

konstant auf den Rasen

bringen“. Schoninder abgelaufenen

Reserverundeinder A4

(Platz 4) „haben die Jungs gezeigt,

was inihnen steckt“. Besonders

freut er sich darüber,

dass man schon nach dem ersten

gemeinsamen Training im

SGMKreßbergII

Trainer: Thomas Merz(neu)

Tor: Dominik Labusga(32),NinoScherz(21),

Jonas Schmidt(22)

Defensive: Jonathan Eckert (26),Mike

Hoffmann (23),Fabian Hofmann (32), Simon

Keith(30), KimKochendörfer (31),Pascal

Kranz(32),JohannesLang(37), Fabian Pittelkow

(32), SilasProbst(22), JanRegner

(33),Matthias Reuter (34), Marc Seibold

(22), HannesStegmaier (23), Samuel Stegmeier(37),

FabioTäger (24),MarcWüstner

(34)

Offensive: Markus Bäuml(34), Fabian Bürk

(20), AlexanderFriedel(30), Benjamin Hertfelder

(37),Moritz Hofelich(23),Tobias Jerg

(34), Bernd Laun (34), Oliver Petz (23),

George-RaulPopescu(26),Madalin Preda

(26),GregorRokowski(37), Leander Sarnowski

(20), AlexanderSchmieg (28), RobinUhrle

(23),Michael VomDorp (28)

Zugang: Michael VomDorp(SGMMarktlustenau/Ellrichshausen)

Abgänge: DominikBergmann (unbekannt),

Ovidiu Fetcu(VfRAltenmünster)

Saisonziel: Spaß am Fußball, dieSpitzenteams

ärgern und vielePunkte sammeln

Titelfavoriten: Wiesenbach, Schrozberg,

Billingsbach

vergangenen Jahr gemerkthabe,

dass ausdem GSVWaldtannund

denSportfreundenLeukershausen-Mariäkappel

die SGM Kreßberg

geworden sei. „Esentstand

sofort ein Zusammenhalt, der

sich im Laufeder Spielzeit noch

verstärkt hat“, betont Reuter.

DieSGM Kreßberg II wirdin

dieser Saison vonThomasMerz

trainiert, derCo-Trainerbei den

Bayernliga-Frauen desSVWeinberg

II war und jetzt die Nachfolge

von Carol Gurgu antritt,

der CoachbeimB6-Ligisten SSV

Schwäbisch Hall II wird. Merz

mussdannauf Back-up-Torwart

Dominik Bergmann verzichten,

„der aus privaten Gründenindie

Region Bamberg gezogen ist“,

wie Reuter berichtet. Dafür

kehrt Angreifer Michael vom

Dorp nach einem halbenJahr bei

der SGM Marktlustenau/Ellrichshausen

zurück.

Dieist einevon 15 Mannschaften,

die in der Kreisliga B7 an

den Start geht. „Da durch die

noch nicht abgeschlossene

Strukturreform gute Mannschaften

nach unten geschoben werden,

ist die B7 dieses Jahr qualitativbesserbesetzt

alsinder abgelaufenenSaison“,

findet Christian

Reuter. Den einen

Titelfavoriten in dieserSaisonzu

nennen, sei daunmöglich. Er

glaubt, dass derSCWiesenbach

mitSicherheit an die starke Vorsaison

anknüpfen wolle. Und:

„DieAbsteigerBillingsbachund

Schrozbergaus derA4sinddem

verschärftenAbstiegzum Opfer

gefallen und hättentrotzdemdie

Qualität, auch weiterhin in der

A-Klasse zu bestehen.“

DasSaisonziel derSGM Kreßberg

II formuliert Reuter wie

folgt: „Spaß am Fußball haben,

dieSpitzenteams ärgern und viele

Punkte sammeln.“ jom

Vorsaison

neu

Aufgrundder schlechteren

Tordifferenz gegenüberder

SpvggSatteldorfIIverpassteder

FC Billingsbach den Abstiegsrelegationsplatz

in der A4 und

stiegdirekt in dieB7ab, was„unter

dem Strich sehr schade“ sei,

sagt Fußballabteilungsleiter

Nico Kurzay. „Dennoch gibt es

unabhängigdavon auch Punkte,

mit denen wir durchaus zufrieden

sind. Mit der Verpflichtung

von Manuel Kappes im Winter

hatdie gesamteMannschaft,Erste

wie Reserve, in der Rückrun-

BillingsbachsSpielertrainer

Manuel Kappes istpfeilschnell.

Foto:JoachimMayershofer

de einendeutlichen Schritt nach

vornegemacht und auch ordentlich

Punkte gesammelt. Auch

wenn es Wochen gab, indenen

die Ergebnisse nicht ganz gepasst

haben, war die Stimmung

durchweggut.Der Trend ist also

in jedem Fall positiv.“

Billingsbachwirdvon einigen

Konkurrenten zumKreis der Titelanwärter

inder B7 gezählt.

Der FCBhat auch selbst dasZiel,

obenmitzuspielen,auchwennes

teils gegen ganz neue und deshalb

schwer einzuschätzende

Gegner gehe,„gegendie wirseit

unserer Umgruppierung noch

nicht angetreten sind“, wie

Kurzay sagt. „Dafür gilt es, Woche

für Woche die Leistung abzurufen,

diewir eigentlich auch

Vorsaison

11.Platz

(KreisligaA4)

29 Punkte

42:63 Tore

können.“ Erfreulich findet er,

„dassesinunserer Liga eine gute

QuoteanReservemannschaften

gibt, und diese somit auch zu

ausreichend Einsätzen kommen.“

Ebenso erfreulich: „Seit längererZeitdürfenwir

wieder fünf

Spieler aus der eigenen Jugend

begrüßen.Allefünfsindauf und

abseitsdes Platzessuper Typen

und werden dem Verein über

Jahrehinwegdefinitiv weiterhelfen.“

Mit Sascha Vogelwurde zudem„die

perfekte Besetzung“ als

Co-Trainer gefunden. jom

FC Billingsbach

Trainer: ManuelKappes(seit Januar 2025)

Tor: Otto Bauer(27), Rafael Götz(32), Sven

Stippschild(35), Moritz Walter (21)

Abwehr: ThomasBöhm(34), Dominik Eberle

(35),JohannesGröber(27), Marco Häberlein

(24),Simon Kipphan (32),Steffen Kümmerer(28),

NicoKurzay(28), Simon Martin

(36),Valentin Meinikheim (23), Steffen

Mütsch(22), Jens Reichert(34), Markus

Reinhardt(35), Florian Sawitzki (44),Niklas

Schaffert (18),Felix Schlund(29), Kevin

Stöffler(27), LukasTripps (28), Thomas

Tripps(18), Flavio Vogel(30), RobinVogel

(24),SaschaVogel (27),DanielVogt (37),

Max vonBerg(27), EricWinterstein(18)

Mittelfeld: KayBachmann(48), Nikolas

Brümmer (27),JannisBusch (20), Niklas Dieroff

(18), RomanDieroff(24), PatrickEhrmann

(34),MarcelHaag (33),BenediktHanisch(28),

Daniel Hofmann (32),Daniel Hörner(33),Michael

Kehr (34),ThorstenKönig

(45),Lukas Maurer (28),Chris Reckwardt

(34),David Reszneki (28),MariusRögele

(17),Janne Rutsch (18),Sam Schmid(19),

Maximilian Schneider(22)

Angriff: ManuelBaumann (40),Manuel

Kappes(31), Lorenz Breisch (19), Jonas Dieroff

(20),Patrick Haag (27),Lukas Häberlein

(26),Timo Horlacher(18), Patrick Jakob(30),

DanielLey (35),Simon Markert (27),Adrian

Philipp (23),Heiko Plank (41), Toni Thoi (38)

Zugänge: NiklasSchaffert,EricWinterstein,

Timo Horlacher,Janne Rutsch,MariusRögele

(alleeigeneJugend),ThomasTripps(TSV

Blaufelden)

Abgang: AndreasEtzel (Karriereende)

Saisonziel: obeninder Liga mitspielen,

Weiterentwicklung in derMannschaft,die

nachrückendenJugendspieler bestmöglich

integrieren

Titelfavoriten: Schrozberg, Kirchberg


86

KREISLIGAB1OSTWÜRTTEMBERG

Keine graue Maus mehr?

DiezurückliegendeSaisoninder B1 verliefaus Sicht desSVFrickenhofen eher ernüchternd.

Umso mehr visiertman nundie vorderen Plätze an –und tutauch etwasfür dieses Ziel.

Mit dem siebten Platz

beendete der SVFrickenhofen

die abgelaufene

Saison in der

B1 Ostwürttemberg. Und mehr

alsein Status der„grauenMaus“

ist damit nicht verdient.

„Wir sind deutlich hinter unseren

Erwartungen geblieben.

Dabeiwar das Potenzial klar erkennbar“,

hadert zum Beispiel

Spielleiter Florian Grau, der

auch an der Seitenlinie unterstützt

und besten Einblick hat.

Die Hauptgründe,das Mögliche

nicht voll ausgeschöpft zuhaben,

sieht man im Lager des

Sportvereinsinder mangelnden

Konstanz und in viel zu vielen

individuellen Fehlern, die oftdas

Genick brachen.

Mehr Schatten alsLicht

Als negative Höhepunkte gehen

die Partiengegen BargausZweite

und Ruppertshofen ein, denn

beide Male führte die da noch

vonChristian BorsttrainierteElf

mit 2:0, um dann am Ende doch

mit 2:3 zu verlieren. Lust auf

mehr machte hingegen die Partie

gegen Durlangens Reserve.

„Da haben wir unser Potenzial

voll abgerufenund alles funktionierte

–ein Ausrufezeichen!“

DerTeamgeist

istein echtes

Faustpfand!

Auch die Zusammengehörigkeit

wirdals bestensangesehen:

„Trotz schwieriger Phasen war

die Kameradschaft immer vorbildlich

–unser Teamgeist ist ein

echtes Faustpfand!“, erklingt es

stolz von der Höh’.

Vorsaison

7. Platz

(Kreisliga B1)

28 Punkte

66:68 Tore

Frickenhofen(gelb)strauchelte desÖftereninder vergangenen Saison.

In derneuen Saisonist der SV

Frickenhofen weiterhin in der

als stärkereingestuftenB1beheimatet.

Doch Qualität der Konkurrenz

hin oder her: Als Siebter

und im Niemandsland der

Tabelle will man nicht feststecken.

Und damit dieses Vorhabenindie

Tatumgesetztwerden

kann,war undist Aufbruchstimmung

nötig.

Neue Besenkehrengut

„Ein neuer Trainer und gleich

sieben Neuzugänge bringen frischenWind.

Die Trainingsbeteiligung

iststark,die Stimmung im

Team ist sehr positiv“, gibt es

erste Auskünfte aus der neuen

Welt im Waldstadion. Im Besonderen

freut man sich bei den

Schwarz-Gelben über das Phänomen,

dass viele junge Akteure

an Land gezogenwurden. „Die

Jungen sind hungrig, ehrgeizig

und mit dem klaren Ziel hier, in

Frickenhofen etwas zu bewegen“,

soGrau.

Da es vor allem ander Konstanzund

Stabilität haperte, seien

besonders „die etablierten

Kräfte gefordert“, womit namentlich

Alexander Frech, Max

Merkl, Luis Hirth, Oliver Kraft

und Thomas Hirth erwähnt werden.

„Sie stehen für Erfahrung

und Führungsqualität und sollen

als Mentoren vorangehen, um

die junge Generation mitzuziehen“,

ist der Plan im Gschwender

Teilort.

AufLangfristigkeit aus

Natürlich herrscht auch in Frickenhofen

das Wissen darüber,

dass man möglichst langfristig

plant und dieStrukturen auslegt.

In derVergangenheit wurdedies

Daniel Markus geht alsneuer

SVF-Trainer insRennen.

gutumgesetzt,vor allemauchin

der Jugendarbeit. „Einige der

Neuzugänge kennt mannochaus

Jugendzeiten.Hierwächstetwas,

das sportlich und menschlich

funktionieren kann“, ist sich

Fotos: ThomasNast

Grau sicher.Umgleich Druck zu

machen: Ein Platz in den Top3

ist anvisiert. Michael Busse

SV Frickenhofen

Trainer: Daniel Markus, Patrick Karasek,

Florian Grau

Tor: Luis Hirth, AlexanderSeeger

Abwehr: Christoph Bauer,Fabian Bauer,RobinBrenner,Ignat

Constantin, Simon Däß,

LukasDrexel, AndreGalozy,Florian Grau, Alexander

Heppes, Thomas Hirth, Oliver Kraft,

Theo Leuze, BenjaminMaier, MaxPreuß, AndreasStütz,

Kevin Wolainski

Mittelfeld: RobinBauer,Tim Bauer,Cosmin

Boiciuc,GianlucaD‘Alessandro, MauriceDegout,Kevin

Frati,Alexander Frech, Dennis

Frey,Rene Galozy,Lukas Jäger, Cedric Köger,

Vasile Martins, MaxMerkl,Ion Munteanu, Colin

Postic,Philipp Schaupp,Colin Steiner

Angriff: Nicklas Frank, Ben Krieger, FinneganMesser,

Luka Peltsch, Michael Wüstner,

Daniel Bauer, Benjamin Grau

Zugänge: FinneganMesser, Andre Galozy,

Rene Galozy (TSV Sulzbach-Laufen), Michael

Wüstner (SGSulzbach-Laufen/Gschwend),

Ben Krieger(FC Welzheim), Luka Peltsch

(TSV Gaildorf II), Kevin Wolainski (FCOberrot)

Abgänge: ThorstenEtzel,HannesWeller

(beideKarriereende)

Saisonziel: Platz1bis 3


Aufstieg alsklaresZiel

KREISLIGA B2 OSTWÜRTTEMBERG 87

DieSpielgemeinschaft Hohenstadt/Untergröningenverabschiedet sich ausder A-Klasse.

Mit einer Portion WutimBauch soll trotzdes Umbruchs dieRückkehrgelingen.

Das war insgesamt ernüchternd,

traurig und

beschämend“, fasstSG-

Spielleiter Fabian Berroth

das Abstiegsjahr derSGHohenstadt/Untergröningen

zusammen

und nimmt bei seinen

Äußerungen wie immer kein

Blatt vor den Mund.

„Mit der Qualität, die wir im

Team haben, solche Ergebnisse

abzuliefern,ist einfach schlecht

gewesen. Die Einstellung zuallem

muss sich ändern, die Trainingsbeteiligung

hätte deutlich

besser sein müssen, und unsere

Gegentorquotewar miserabel!“,

schimpft Berroth, wobei er sich

zu dem Zeitpunkt eigentlich

schon in der neuen Saison samt

Aufbruch befindet –der Frust

sitzt tief. Mit fast demselben Kader,der

in der Vorsaison dieFavoriten

erschreckt und sogar

Youngster JannikBürgelals Torschützenkönig

der A1 geformt

hatte, ging es ein Jahr später in

einem wahren Negativstrudel

bergab und indie Kreisliga B2

Ostwürttemberg.

Es gibt keinen Welpenschutz!

Wasnach einjährigem Blackout

klingenmag, ist in den Katakomben

auf dem Rötenberg längst

analysiert und gewissermaßen

zu den Akten gelegt. Jedoch

nichtohne eine klareErkenntnis

aus dem Seuchenjahr gezogenzu

haben. Undsogilt in dieser Saison

„für grundsätzlich alle:Jeder

muss vorangehen! Uns ist zwar

auch klar, dass man von einem

Spieler, der aus der A-Jugend

kommt, nicht erwartet, auf den

Tisch zu hauen, wenn mal was

schlecht läuft. Aber in sportlicher

Sicht verhält es sich anders:

Werauf dem Feld steht,mussalles

für den Sieg geben, und es

gibt keinen Welpenschutz! Was

Vorsaison

15.Platz

(KreisligaA1)

20 Punkte

56:94Tore

Im Sommer2024sieht es im Limpurg-Cupnoch heiter aus, die SG Hohenstadt/Untergröningen(rot)

gewinnt 3:2inGaildorf. Aber schonwenig später schleicht sichder Schlendrianein. Foto:Michael Busse

bedeutet, dass manauchmal einsteckenkönnenmuss,

aber auch

austeilen darf.“ Und exakt so

wird in Untergröningen am Charakter

der Mannschaft gefeilt.

Ohne

Rumgeeiere:

Wirwollenzurück!

Dass die Persönlichkeitsentwicklung

auch sofort zieht,

könnte auch am Abgang des

Neu-Trainer Angelo Coletti

beerbt AhmetAkin.

FOTO: FUPA/HL

langjährigenSpielertrainersAhmetAkin

liegen,beziehungsweise,

dass nun zwangsläufig eine

andere, neue Art vorherrscht.

Möglich, dass in den fast zehn

Jahren doch zuviel eingeschlafenwar,auchwennAkins

Pässe

und Tore amRötenberg fehlen

werden.„Ahmetwar einfachimmerfür

einen Geniestreich gut“,

schickt Spielleiter Fabian Berroth

letzte Liebesgrüße an den

langjährigen Coach.

Es weht einneuer Wind

Mit der Anstellung von Angelo

Colletti ändert sich die Betriebstemperatur

auf der Höh’ naturgemäß,Collettiwirddie

Neuzugänge

mit den Etablierten

schnell in dierichtigeBahnlenken

müssen, wenn der Aufstieg

als so unumgänglich erscheint.

Mut macht Berroth auch die

BlutauffrischungimKader.„Wir

haben einigeneue Jungsdazubekommen,

bei denenman im Training

schon das Potenzial sehen

konnte.“

Bleibt abzuwarten, wie

schnell undobder Charaktertest

bestanden wird. Michael Busse

Hohenstadt/Untergrön.

Trainer: Angelo Colletti, Fabio Leopardi

Tor: FabioLeopardi

Abwehr: Adrian Buchal, Marcel Crljic,Elias

Diez, JonasFeil, SamuelFeil, Adrian Hägele,

LukasHaug, Felix Häußler, JakobHäußler,Tobias

Hirsch, RobinHorlacher,Simon Maurer,

Moritz Müller,Manuel Rupp,Niklas Schulz,

Elia Usluoglu, KaiZimmermann

Mittelfeld: Fabian Berroth, DennisBleicher,

Danilo Funk,Nick Grimm, RobinGrimm, Timo

Grimm,Simon Hieber, Daniel Hügler,Michael

Müller,DomenicoPrencipe,Alexander Seitz,

Oliver Stegmeier,LarsTielesch, RaphaelTretter,

MariusZimmerhackl

Angriff: NicoAntonucci,JannikBürgel, Angelo

Colletti, DorianGrau, Sascha Hepke, Tim

Horlacher,Marco Klotzbücher,NiklasZick

Zugänge: Angelo Coletti (SGUnion Wasseralfingen),

FabioLeopardi, MarcelCrjlic,Niklas

Zick (alle drei SG Königsbronn/Oberkochen),

Domenico Prencipe (ACMilan Heidenheim),

Simon Hieber, SimonMaurer, JonasFeil(alle

drei FC Schechingen), Raphael Tretter, Elia

Usluoglu (beide FV Unterkochen), TimHorlacher

(SGFachsenfeld II)

Abgänge: AhmetAkin, EmreHirka (beide

TSVSulzbach-Laufen)

Saisonziel: Aufstieg


88

FRAUENFUSSBALLINDER REGION

Interessante Derbys

In der Landesliga1und in der Regionenliga1spielenjeweils zwei Frauenmannschaftenaus

dem Altkreis Crailsheim. In beiden Ligengibtesdamit spannende Lokalduelle.

Esist das erste Mal, dass

wir nichtmehr in den alten

Ligen und teils in

Frankenspielen, sondern

rein im Bezirk Rems/Murr/

Hall“,sagtBeate Müller,die Vertreterin

für Frauen- und Mädchenfußball

imFußballbezirk,

vor der neuen Saison. Gewohnheitenmüssengeändertwerden,

wie sie erklärt. Haben die Frauenteams

gerne am Sonntagmittag

gespielt, so könnten aufgrund

der langen Fahrtstrecken

jetzt auch Spiele amSamstagabend

stattfinden, vermutet sie.

Der Landkreis Schwäbisch

Hall hat keine Frauenfußballmannschaft

mehr inder Verbandsliga

Württemberg. Die

SpvggGröningen-Satteldorfhat

den Klassenerhaltindieser Liga

verpasst, sie verlor das Relegationsspiel

gegen die SGM Oppenweiler/Sulzbach

zu Hause

mit 0:3.NachzweiJahren in der

Verbandsliga geht es zurück in

dieLandesliga1.Dortgehtesins

Derby gegen die SGM Crailsheim/Jagstheim/Onolzheim,

die

als Aufsteiger in der Saison

2024/25auf Platz7landete –weit

entfernt von den vorderen und

den hinteren Plätzen.

Durchden 9:0-SiegimRelegationsspiel gegendie Spfr.Widdern

schafftedie SGMBlaufelden (orange) den Klassenerhalt in der

Regionenliga 1.

Foto:JoachimMayershofer

Sadik übernimmt bei Spvgg

Bei Satteldorf kommt es zu einem

Trainerwechsel: Ramona

Treyer,die dieSpvgg 2022/23zur

Meisterschaftinder Landesliga1

und zum Aufstieg in die Verbandsliga

führte, geht als Co-

Trainerin von Tobias Becker zu

denHerrender SpvggGammesfeld

in die Kreisliga A4 (siehe

Artikel folgende Seite). Für sie

übernimmt Ayhan Sadik, der

2022/23und 2023/24die Herren

der Sportfreunde Leukershausen-Mariäkappel

in der Bezirksliga

und der Kreisliga A2trainierte.

Groß umstellen müsse er

sich nicht auf seiner ersten Station

im Frauenfußball, erklärt

Sadik. Das Tempo unddie Power

seien bei den Herren natürlich

höher,dafür würden Frauen taktische

Anweisungen schneller

umsetzen können,sodas Gefühl

des Satteldorfer Trainers. „Die

Mädels ziehen gut mit, ich bin

optimistisch, dasswir obenmitspielen

können“, sagt Sadik, der

sich selbstals lauten Trainer beschreibt.

„Aber nicht imzwischenmenschlichen

Bereich, ich

coache nurständig vondraußen

laut mit“, sagt er und lacht.

Jens Hofelich, Trainer der

Derbysteigt

gleich am

ersten Spieltag.

SGM Crailsheim/Jagstheim/

Onolzheim, war mit Platz 7in

der Vorsaison „im Großen und

Ganzen“zufrieden, man habeeinigeverletzteSpielerinnen

kompensierenmüssen.

„AlsAufsteiger

ist es immer wichtig, gut in

der neuen Liga anzukommen.“

Jetzt inder neuen Saison gelte

es vorrangig, nicht indie Abstiegsregionzurutschen,

ein gesicherter

Mittelfeldplatz wird

angepeilt. Vier junge Spielerinnenkommen

ausder B2-Jugend

hinzu, von den Oberliga-B-Juniorinnen

bleibt allerdings keine

Spielerin nach dem Sprung

zu den Aktiven bei der SGM.

Hofelich erwartet eine sehr

ausgeglichene Landesliga 1und

glaubt, dass die SSG Ulm die

besten Titelchancen hat. Der

Trainer der SGM Crailsheim

freut sich sehr, dass es wieder

ein Derbygibt.Gleich am ersten

Spieltag (Sonntag,14. September,

13 Uhr)gastiertCrailsheim beim

Verbandsliga-Absteiger Spvgg

Satteldorf. FürSpvgg-Trainer Sadik

eine besondere Partie, da er

in seiner Jugendzeit beim TSV

Crailsheim spielte. „Ich habe nirgends

so oft gespielt wie im

Schönebürgstadion, ich war ja

gut20JahrebeimTSV.Ich freue

mich sehr auf dieses Spiel!“

Auch in der Regionenliga1

kommt es jetzt zu einem Nachbarschaftsduell.

Nach dem Abstieg

der SpvggGammesfeld als

Vorletzter der Landesliga1

kommt es dort zum Gemeindederbymit

der SGM Blaufelden/

Wiesenbach/Schrozberg, die

über dieRelegationden Klassenerhalt

geschafft hat. Im Entscheidungsspiel

setzte sich die SGM

Blaufelden mit sage und schreibe

9:0 gegen die Sportfreunde

Widdern durch. Dieser Kantersieg

wurdenatürlich gebührend

gefeiert. Das Derby SGM Blaufelden

gegenGammesfeldfindet

am letzten Spieltag der Vorrunde

statt, Anpfiff ist am Sonntag,

23. November, um 11 Uhr.

Blaufeldenmeldet Zweite

Die SGM Blaufelden bekommt

viele jungeSpielerinnen vonden

Juniorinnen dazu und meldet

deshalb zur neuen Saison sogar

noch eine zweite Mannschaft,

die –wie auch die TSG Kirchberg/Jagst

–inder Kreisliga A

Rems/Murr/Hall an den Start

gehen wird. „Wir wollen unseren

jungen Spielerinnen die

Möglichkeit bieten, dass sie genug

Spielpraxis sammeln können“,

sagt Matthias Bach, dritter

Vorsitzender des TSV Blaufelden.

Die beiden Mannschaften

der SGM trainieren zusammen,

trainiert werden sie von Fritz

Langenbuch, alsCo-Trainer fungiert

Julian Wieserner, der die

Zweite als Chef betreut, wenn

Langenbuch nichtkann. „Wir haben

so31, 32 Spielerinnen für

beide Teamszur Verfügung und

schauen dann immer, wer wo

eingesetztwerdenkann“, erklärt

Wieserner.

Beider SpvggGammesfeldist

Thomas Gerlinger in seinem

zweiten Jahr Trainer, unterstützt

wird er vonden sportlichen Leiterinnen

Anja Ehrmann und

Lena Lober. Dievergangene Saison

sei schwierig gewesen, sagt

Gerlinger, in der Landesliga 1

habe ein hohes Niveau geherrscht.

„Wenn alle Spielerinnen

dawaren und der Kader

breiter war, haben wir viele

knappe Ergebnisse gehabt.“

Nach demAbstieg in die Regionenliga1wollen

dieGammesfelderinnen

dort „vorne mitmischen“.

Aufdas Derbygegen die

SGM Blaufelden freut sich Gerlinger

besonders. „Wir wollen

als Kleiner diegroße Hauptstadt

schlagen“, sagt er und lacht.

In der Bezirksliga Rems/

Murr/Hall spielen aus dem Altkreis

Crailsheim die Spvgg

Hengstfeld-Wallhausen, die

SGM Tiefenbach/Satteldorf II,

dieSGM Crailsheim/Jagstheim/

Onolzheim IIund die SGM Ilshofen/Dünsbach.

Joachim Mayershofer


FRAUENFUSSBALL IN DER REGION 89

„Männer habenmehr Kraft“

Ramona Treyer hat85Erst- und 137Zweitligaspiele bestritten. AlsCo-Trainerinbeim

A-Ligisten SpvggGammesfeldgeht dieCrailsheimerinnun in denHerrenfußball.

Ramona Treyer gibt lautstark

Kommandos auf

dem Trainingsplatz –

und die Fußballer versuchen

alles umzusetzen, was ihnen

ihre Co-Trainerin vorgibt.

Seit 2019 hat die 45-Jährige die

Frauen der SpvggSatteldorftrainiert,

in der Landesliga und zuletzt

in der Verbandsliga, seitein

paar Wochen ist sie Co-Trainerin

bei den Herren des ambitionierten

A4-Ligisten SpvggGammesfeld

und arbeitet dort mit

Cheftrainer Tobias Becker.

„Der Kontakt entstand über

Tobias. Erwar damals Trainer

bei der Spvgg Satteldorf II. Wir

haben uns da oft über Fußball

ausgetauscht und gemerkt, dass

wir fußballerisch auf einer Wellenlängeliegen“,

erzählt Treyer.

„Er hatte hier keinenCo-Trainer

undhat mich gefragt, ob ich mir

das vorstellen könnte. Dann

habe ich mir das Ganze angeschautund

warbeeindrucktvom

Verein und vom Umfeld.“

Geschlecht

istmir beim

Fußballegal.

Ramona Treyer gibt alsCo-Trainerinbei denFußballernder Spvgg

Gammesfelddie Richtung vor.

Foto:RalfMangold

Vonden Spielern wurde sie

herzlich aufgenommen – und

wassie sagt, gilt.„Wenn ich beim

Training bin, schaue ich auf Fußball.

Dann istmir dasGeschlecht

egal.“Das Training plantsie gemeinsam

mit Becker, ein paar

Teile übernimmt sie selbst oder

es wird inzwei Gruppen aufgeteilt,

diejeweils derTrainer oder

die Co-Trainerin coacht.

Nach dembitterenVerbandsliga-Abstieg

der Satteldorferinnen

in der Relegation wollte

Treyer eigentlich pausieren,

„aber diese Herausforderung

fand ich reizvoll. Außerdem ist

es zeitlich für mich darstellbar,

da ich ja nur Co-Trainer bin und

nicht immer dabei sein muss.“

Gefallen hat ihr von Anfang

an die tolle Kameradschaft,und

auch da wurde sie gleich integriert.

„Für das Halbfinale der

Frauen-EM haben wir extrafrüher

mit dem Training angefangen

und danach das Spiel gemeinsam

im Vereinsheim geschaut.“

Rückblickend stellt sie

fest, dassder Frauenfußball zwar

athletischer geworden sei, aber

dasNiveauinder Spitzestagniere.

„Für den ganz großen Wurf

haben bei Deutschland die Persönlichkeiten

gefehlt.“ Wichtig

für talentierte Mädchen sei es

allgemein,solange wiemöglich

bei den Jungen mitzuspielen.

Frauen sind disziplinierter

„Egal obein Mann oder eine

Frau vormir steht, ich sage beim

Fußball immer, was ich denke.“

Aufgefallen ist ihr in den ersten

Wochen, dass Frauen in der Regel

noch disziplinierter Vorgaben

beim Training umsetzen,

„allerdingsbraucht man beiFußballerinnenmehrFingerspitzengefühl,

die sind einfach emotionaler.

Die Übungen sind dieselben,

da mache ichkeinen Unterschied.

Männer haben jedoch

viel mehr Kraft, und alles geht

schneller.“ Daran muss sie sich

noch gewöhnen, aber anihrem

neuen Jobhat siejetzt schonviel

Spaß gefunden.

Als ehemalige Bundesligaspielerin

muss sie natürlich in

der Kreisliga schon ein wenig

Abstrichemachen, aberdiessei

in Satteldorf ja auch schon so gewesen.

Ligaunabhängig brennt

sie aber immer noch auf dem

Platzund vermittelt Ehrgeizund

Erfolgsorientierung auch ihren

Spielern praktisch injeder Sekunde

des Trainings.

BittererVerbandsliga-Abstieg

Die tollen Jahre bei der Spvgg

Satteldorf endeten mit dem Abstieg

aus der Verbandsliga. „Es

gab Unruhe in der Mannschaft.

Letztlich waren wir nicht konstantgenug,

undvielleichthat es

auch ein wenig ander Disziplin

gefehlt,umhöherklassigmithalten

zukönnen.“

Die Mannschaft sei ihr sehr

ans Herz gewachsen, dennoch

hat sie bereits frühzeitig ihren

Abschied alsTrainerin angekündigt

–einfach, umwieder frischen

Wind ins Team zu bringen.

Nurbei kleineren Aufwärmübungen

hatdie Ex-Bundesligaspielerin

noch mitgemacht,

ansonsten hält sich die 45-Jährige

mit Joggen fit.

Eigentlich wollte Treyer nach

ihrerFußballerkarrierenie Trainerinwerden,„aber

inzwischen

macht esmir richtig Spaß. Ich

würde mir auch zutrauen, eine

höherklassige Mannschaft im

Herrenbereich zutrainieren.“

Neuland betreten

„Ich hatteschon Anfang der letzten

Saison bei ihr angefragt, ob

sie sich das vorstellen könnte,

bei mir als Co-Trainerin mitzumachen“,

erzählt Cheftrainer

TobiasBecker. „Ich habe mit einerFrauals

Co bewusstNeuland

betreten, auch mit dem Risiko,

wie es letztlich vonden Spielern

angenommen wird.Aberich bin

voll vonRamonas fachlicherArbeit,mit

ihremsportlichen Hintergrund

alsTrainerin, undauch

als Mensch von ihr überzeugt,

undallehaben sich auf michverlassen.“

Bereits nach ein paar

Wochenkann er sagen, dassdas

Projekt geglückt ist. „Sie ist für

mich einGlücksgriff. Am Anfang

haben die Spieler sie schon ein

wenig beäugt, aber schnell waren

sie von ihr überzeugt, und

sie wurde sehr gut aufgenommen.

Ich bin Ramona äußerst

dankbar dafür, dass sie mich so

toll unterstützt und auch neue

Ideen einbringt.“

Große Unterschiede hat er

bislang nicht festgestellt, ob nun

eine Frau oder ein Mann das

Training leitet. „Bei ihr sind die

Jungs vielleicht ein wenig zurückhaltender“,

fügt er allerdings

schmunzelnd hinzu. Was

ihmgefällt, ist dieDisziplin und

der Ehrgeiz, den die ehemalige

Bundesligaspielerin bei jeder

Übung vorlebt und einfordert.

Die Trainingsbeteiligung bei

den Gammesfelder Kickern ist

prima, 20 bis 30Spieler sind es

bei jeder Übungseinheit. „Wir

wollenobenangreifen, aber der

Aufstieg istnicht Pflicht“,lautet

Beckers Saisonziel. Ralf Mangold


90

FRAUENFUSSBALLINDER REGION

Raum für Verbesserung

Sowohl dieSGM Rieden/Michelbach/Tüngental alsauch der TSVMichelfeld strebeninder

Regionenligaeinen Mittelfeldplatzan.

Die neueSpielzeit bei den

heimischen Frauenmannschaften

beginnt

erst mit dem Ende der

Sommerferien. In derRegionenliga

startendie SGMRieden/Michelbach/Tüngental

und der

TSV Michelfeld als klassenhöchste

Mannschaften aus dem

Haller Altkreis.„Ichfindeesgut,

dasseserstnach denFerienlosgeht.

Essind eben viele im Urlaub

vorher“, sagt SGM-Trainer

JulianWolf. Mit der zusätzlichen

Zeitkann dieVorbereitungsphase

ausgedehnt werden, sodass

jede Spielerin dienötigeFitness

aufbauen kann.

Fürnschuß

schließt sich

Rieden an.

FENSTERDEKORATION

BODENBELÄGE

INSEKTENSCHUTZ

SONNENSCHUTZ

UND MEHR...

DieSGM Rieden/Michelbach/Tüngental (rot)und der TSVMichelfeld stehen sich auchdiese Saisonin

der Regionenligagegenüber.

Foto:Rolf Müller

Wolf legt den Fokus in der

Vorbereitung aufsTaktische.Die

SGM will im Aufbauspiel variabler

werden. „Das haben wirin

der letztenRückrunde schonangefangen

und wollen es jetzt

weiter festigen.“ Wolf sieht noch

Potenzial für mehr bei seinem

Team,das hättenauchdie Ergebnisse

in der Rückrunde gezeigt.

„Dazu brauchen wir aber auch

mehr Konstanz.“ Platz 8sprang

letzte Saison für die SGM raus,

dieses Jahr darfesruhig auch ein

bisschen mehr sein. Mithelfen

dazu soll auch Sophia Fürnschuß.

Die 17-Jährige aus Steinbach

kommt vom TSV Neuenstein

II. „Sie war zuletzt noch

verletzt und soll wieder rangeführt

werden“, erklärt Julian

Wolf.Abgänge hatdie SGM keine

zu verzeichnen.

Michelfeld will Rang 5bis 7

Punktgleichmit derSGM lief der

TSVMichelfeldauf Platz9in der

Regionenliga durchs Ziel. Auch

die Michelfelderinnen wollen

näher ran ans Tabellenmittelfeld.

Trainer André Kraft sieht

auch noch Potenzial für mehr.

„Wir können eine gute Rolle

spielen.“

Michelfeld -ander B14

Telefon (0791) 89805

Der Kader des TSV hat keinen

Abgang zu verzeichnen. Auf

der anderen Seite verstärken

gleich acht neue Spielerinnen,

die alle aus der eigenen Jugend

kommen, das Team. „Das ist

auch ein großes Anliegen bei

uns. Und esist ein Vorteil, dass

wir eine zweite Mannschaft haben“,

sagt Kraft. Manche Nachwuchskräfte

brauchen eben etwaslänger,

um sich an den Frauenfußball

zu gewöhnen, beispielsweise

auf die Umstellung

von Sieben-gegen-sieben im Jugendbereich

zu Elf-gegen-elf.

„Wir haben auf jeden Fall mehr

Breite im Kader. Das wird den

Konkurrenzkampf aufmanchen

Positionen erhöhen“,sagt Kraft.

„Wir haben im Training ein anderes

Feeling. Man merkt, dass

die Spielerinnen nach einem

Jahr verstanden haben,was man

möchte. Gewisse Abläufe sind

jetzt drin“, hat Kraft bemerkt.

Der Michelfelder Trainer

traut seinem Team daher auch

einen Platz zwischen 5und 7

durchaus zu. In der Vorsaison

stand die Defensive einigermaßen

stabil, von den hinteren

Teamskassierten dieMichelfelderinnen

mit 53 die wenigsten

Gegentore. In diesem Bereich

würdeKraft gerne mindestens 13

Gegentore weniger fangen.

Wo der Schuh am meisten

drückte, wardas Tore schießen.

Lediglich 30 Treffer gelangen

dem TSV. Nur die beiden abgeschlagenen

Schlusslichter hatten

weniger. Kraft hofft, dass seine

Truppedakaltschnäuziger agieren

wird. „Es wäre schon gut,

wenn wir soumdie 50 Tore

schießen würden“, gibt Kraftein

Ziel vor.

TSGnicht mehr in der SGM

In der Bezirksliga ist der Haller

Altkreis nur noch mit der SGM

Ilshofen/Dünsbach vertreten.

Die Spielgemeinschaft Bühlerzell/Bühlertann

musste als Tabellenletzte

absteigen in die

Kreisliga. Dort werden die Frauen

aus dem Bühlertal auf die

zweiteMannschaft des TSVMichelfeld

und den TSV Sulzdorf

treffen. Die Sulzdorferinnen

agierten in dervergangenen Saison

noch als Spielgemeinschaft

mit der TSG Schwäbisch Hall.

Das Team verpasste nur mit einemPunkt

Rückstanddie Meisterschaft

hinter Neuenstein III/

Kupferzell.Inder Relegationunterlag

mandem Bezirksliga-Vertreter

Amrichshausen. Die TSG

Hall hat sich aus der Spielgemeinschaft

zurückgezogen, sodass

Sulzdorf dasTeam in Eigenregie

führt. Viktor Taschner


Alteund neue Gegner

FRAUENFUSSBALL IN DER REGION 91

DieDamen der Sportkameradschaft Fichtenbergspielen weiterhininder Kreisliga Aund

nehmennur noch miteiner Mannschaft am Ligabetriebteil. DieGebietsreform greift.

Keine Frauenmannschaft

aus dem Limpurger

Land spielt überregionalen

Fußball. In der

Nachbarschaft glänzen weiter

die Kickerinnen der SGM Oppenweiler/Sulzbach,

die nun in

der Verbandsliga an denStart gehen.

Bemerkenswert ist der

Durchmarsch des TSV Nellmersbach.Seit

Gründung inder

Spielzeit2022/23,als der Gegner

noch SK Fichtenberghieß, stieg

die Mannschaft stetsals Meister

auf und ist nun in der Landesliga1

angekommen. In derRegionenliga

spielt noch der TSV

Ruppertshofen. Für die Damen

derSKFichtenberg istdie Kreisliga

Aweiterhin ihre Heimat.

In der neuen Saisongreiftnun

auch im Frauenfußball die Gebietsreform,

gespielt wird im

Rems/Murr/Hall. Die neuen

Frauenstaffeln

Landesliga1:FC Ellwangen, FV Nürtingen,

FV Bellenberg, SGMCrailsheim/Jagstheim/

Onolzheim, SGMWendlingen-Ötlingen, SSG

Ulm, SV Hoffeld, SpvggGröningen-Satteldorf,

TGV Dürrenzimmern,TSV Münchingen II,TSV

Nellmersbach, TSVOttmarsheim

Regionenliga 1: SGMNeckarwestheim,

SGMRieden/Michelbach-Bilz/Tüngental,

SGMBlaufelden/Wiesenbach/Schrozberg,

SV Leingarten,SVSülzbach, SpvggGammesfeld,SV

Heilbronn am Leinbach,TGV Dürrenzimmern

II, TSVLangenbeutingen, TSVMichelfeld,

TSVNeuenstein II, TSVPfedelbach

BezirksligaRems/Murr/Hall: SGMOppenweilerIII/Sulzbach

III/BacknangI,Spvgg

Hengstfeld-Wallhausen, SpvggKleinaspach-

Allmersbach, SpvggRommelshausen,SV

Hegnach II, SGMTiefenbach/SatteldorfII,

SGMCrailsheim/Jagstheim/OnolzheimII,

SGMIlshofen/Dünsbach, TV Oeffingen, SGM

Birkmannsweiler/Steinach

KreisligaARems/Murr/Hall: FC Welzheim06,

SKFichtenberg, SGMBühlerzell/

Bühlertann,TSGKirchberg/Jagst,SGMBlaufelden/Wiesenbach/SchrozbergII,TSVMichelfeldII,TV

Oberbrüden, TSVSchlechtbach,

TSVSulzdorf

Oberliga B-Juniorinnen: 1. FC Donzdorf,1.

FC Heidenheim, FC Freiburg-St.Georgen, Hegauer

FV,Karlsruher SC,Post Südstadt Karlsruhe,

SC Freiburg, SV Deuchelried, SV Eutingen,

TSVCrailsheim,TSV Münchingen, VfB

Stuttgart,VfLSindelfingenLadies

(Teams aus demLandkreisHall gefettet)

DieSKFichtenbergschickt nur noch eine Frauenmannschaft insRennen.

Gegnerinnen sind für die SKF

dennochnicht unbekannt: In der

Kreisliga ARems/Murr/Stuttgart

wurde gegen den FCWelzheim,

den TSV Schlechtbach

und denTSV Oberbrüdenschon

gespielt. Unbeschriebene Blätter

stellen die SGMBühlerzell/Bühlertann

und die SGM Blaufelden/Wiesenbach/SchrozbergII

dar.ImTeilnehmerfeld vonneun

180Kilometer

hinund zurück

fürein Gastspiel.

Mannschaften lässt sich durch

den Zusammenschluss der Bezirkekein

eindeutiger Titelfavorit

herausheben. Dennoch werden

sich die Bezirksliga-AbsteigerOberbrüdenund

Bühlerzell/

Bühlertannnicht mitMittelfeldplätzen

zufriedengeben. Auch

denTSV Sulzdorfkannman auf

die Liste der Anwärter setzen.

Wasbesonders auffällt,ist die

Fahrstrecke, die teilweise zurückgelegt

wird. Speziell die

Duelle zwischen dem TSV

Schlechtbach und der TSG

Kirchberg/Jagstsowie der SGM

Blaufelden klingennach Weltreisen.

VomschönenRemstal nach

Blaufelden sind es sage und

schreibe 180Kilometer Fahrt, hin

und zurück. Und das in der unterstenLiga!

DassSchlechtbach

bei seinen Heimspielen auf den

Anpfiff am Sonntagum10.30 Uhr

aus Gewohnheit pocht, rundet

das Ganze ab. Dadürfte Freude

aufkommen.

Anders bei der SK Fichtenberg,

die quasi den Mittelpunkt

der Liga darstellt. AmFuße des

Viechbergs hatweiterhin Jochen

Schmid das sagen. Der Fußballfachmann

hat bereits unzählige

Trainerjahre aufdem Buckel und

istmit allenWassern gewaschen.

Das verpasste Saisonziel Aufstieg

ist kein Beinbruch.

Starke Rückrunde

„Trotzdem können wir, vor allem

nach der starken Rückrunde

ohne Niederlageund demErreichendes

drittenTabellenplatzes,

zufrieden sein“, gibt Schmid

Einblick.Die SKF verpatzteden

Saisonstart und konnte trotz

Foto:StefanRauch

Rückrundenmeisterschaft die

übermächtigen Gegner nicht

mehr einholen.Auch dererstmalige

Auftritt einer eigenen zweiten

Garde ringt „Joe“ Schmid

Lobab: „Sie hatineiner schwierigen

Stuttgarter Liga ihreTaufe

bestanden und sich ein ganzes

Spieljahr tapfer und mit Stolz

weiterentwickelt.“ Positivist zudem,

dassimmer wieder Ausfälle

kompensiertwerdenkonnten.

Umbruch meistern

In der neuen Saison steht die

SKF vor einem Umbruch und

geht nur noch mit einer Mannschaft

an den Start. Auf der Abgangsseite

schmerzen vorallem

der Wegfallvon AbwehrassSandraJeuthe,

diesicheineFußballpausegönnt,und

Unterschiedsspielerin

Melissa Vogel, dienach

einem Meniskusrissumein Karriereende

wohl nicht mehr herumkommt.Dafürwirdnach

langer

Verletzungspause Tatjana

Ammon zurückkehren. Auch das

Zusammenschmelzen beider

Teams ergibt mehr Möglichkeiten,

und das Teamgefüge ist intakt.„Mitdem

bestehenden Kader

wollen wir eine gute Saison

spielen,mit möglichstvielen Erfolgen“,

blickt Schmid nach vorne.Erweiß

aberauch um die Herausforderung.

DieVorbereitung

istimGange,zum Saisonstartam

Samstag, 20. September, 17 Uhr,

im Heimspiel gegen Sulzdorf

werden die Viechberg-Damen

voll im Saft stehen. Stefan Rauch


92

JUGENDFUSSBALLINDER REGION

Betriebsunfall reparieren

Derhöherklassige Nachwuchsfußballinder Region muss mitdem Abstiegder A-Junioren

der Spfr. Hall aus der Verbandsstaffelund deren U17aus der Landesstaffel Federn lassen.

Immer weniger Nachwuchskicker,

vor allem inden höheren

Jugenden, sowie immer

mehrSpielgemeinschaften

haben zur Folge, dass die

Breite anTalenten immer kleiner

wird. Die Konsequenz daraus

ist, dass auch die Spitze

dünner wird –und dieser Prozessscheint

sich schon jetzt negativauszuwirken.Höherklassig

auf Landesebene spielen in der

kommenden Runde aus der Region

nur noch die A- bis D-Junioren

des FSV Hollenbach in

verschiedenen Ligen. Nur noch

die C-Junioren derSGM Bühlerzell/Bühlertann

sowie die C-

und A-Junioren der Sportfreunde

Hallvertreten denLandkreis

Hall inder Landesstaffel.

A-Junioren

In der A-Jugend-Verbandsstaffel

belegten mit dem FSV Hollenbach

und den Sportfreunden

Hall gleich beide Hohenloher

VertreteramEnde derSaison einenAbstiegsplatz.

„Es sind einige

gute Spieler ausder B-Jugend

nachgerückt. Natürlich wollen

wir wieder in die Verbandsstaffelzurück,aberdas

wirdschwer

in einerstarkenLandesstaffel um

die beiden Mitabsteigern MTV

Stuttgart und FSV Hollenbach“,

so Halls Jugend-Sportkoordinator

Rainer Graf.

Meister inder Regionenstaffel

wurden die A-Junioren der

TSGÖhringen. DieVizemeisterschaftsichertesich

derTSV Ilshofen,

bei dem der Blick auch

wieder in Richtung vorderes Tabellendrittel

geht. „Wichtig ist

uns die Entwicklung der Jungs,

die wir in den Herrenbereich

einbauen wollen“, so Ilshofens

Jugendleiter Nico Layer, der sich

zudem darüber freut, dass die

TSV-Fußballjugend in deranstehenden

Runde wieder durchgehend

besetzt ist, nachdem der

Landesligistinder vergangenen

Saisonkeine B-Jugend im Spielbetrieb

hatte.

Die Satteldorfer wollen wieder

einen guten Mittelfeldplatz

erreichen, und für die SGM Michelfeld/Mainhardt/Bibersfeld

geht es wie in der Vorsaison

wohl wieder nur um den Klassenerhalt.

DieweiterenTeams in

der Regionenstaffel: SGM Union

Heilbronn, SGM Hardthausen,

Friedrichshaller SV,SUNeckarsulm

sowie die Aufsteiger

TV Flein, SGM Gommersdorf

und SGM Neckarwestheim.

B-Junioren

Nurwegen des schlechteren direkten

Vergleichs mitder punktgleichen

SGV Freiberg IImüssen

die B-Junioren der Sportfreunde

Hall den bitteren Gang

in die Regionenstaffel antreten.

Dasselbe Pech hatten dieHaller

übrigens schon ein Jahr zuvor,

als sie wegen des schlechteren

direkten Vergleichs gegenüber

dem FSV Hollenbach aus der

Verbandsstaffel abgestiegen

sind. Damitspielt jetzt nurnoch

die U17des FSVHollenbach höherklassig

in der Verbandsstaffel.

„Wir hatten viel Pech in der

vergangenen Saison mit vier

Kreuzbandrissenvon Leistungsträgern“,

blickt Rainer Graf noch

einmal zurück. Der Betriebsunfall

der Haller soll nun umgehend

repariert werden, und der

sofortigeWiederaufstiegist beinahe

Pflicht. „Wir haben eine

gute Mannschaft,der ichdas zutraue.“

Trotz derAbstiege der A-

und B-Junioren blickt Graf positiv

in die Zukunft der Sportfreunde.

„Der neue Kunstrasenplatz

in der Auwiese ist

inzwischen fertig. Jetzt haben

wirendlichwieder eine Heimat,

wo alle Mannschaften trainieren

können.“ Zudem soll im nächstenJahr

mit demAusbau der altenTennishalle

zur Kalthalle begonnen

werden.

Die Haller treffen in der Regionenstaffel

auf die Spvgg Satteldorfund

denTSV Crailsheim,

der über den UmwegRelegation

mit einem 4:2-Sieg gegenden FC

Union Heilbronn II denAufstieg

aufden letzten Drückernochgepackt

hat. Der Klassenerhalt

scheint auf jeden Fall möglich,

für dieSatteldorferdürftesogar

ein Platz in der vorderen Tabellenhälftedrinsein.

Ebenfallsneu

in der Ligafindet sich Aufsteiger

SGM Bühlerzell/Bühlertann

wieder,der sehr gute Spieleraus

dem starkenC-Jugend-Jahrgang

dazubekommen hat und damit

zum Kreis der Titelanwärter

zählt. Die weiteren Teams in der

Regionenstaffel: SGM Neckarwestheim,TVFlein,

SGM Gommersdorf,

Sport-Union Neckarsulm,TSG

Öhringen sowieAufsteiger

SGM Eibensbach.

C-Junioren

Der FSV Hollenbach hat den

Klassenerhalt in der Oberliga

nach einer tollen Aufholjagd in

der Rückrunde noch gepackt

und ist damit das höchstklassige

Jugendteam in Hohenlohe.

Sensationell haben sichdie C-Junioren

der SGM Bühlerzell/Bühlertannnachdem

Aufstieg gleich

in ihrererstenSaison in der Landestaffel

die Meisterschaft geholt.

Allerdings verzichten die

Bühlertaler auf einen erneuten

Aufstieg,daaltersbedingt zu viele

Stammkräfte rauskommen.In

der kommenden Runde heißt

dasZieldes Trainertrios Tobias

Müller, Dietmar Büchele und

Harald Pfitzer deshalb lediglich

Klassenerhalt.Die Sportfreunde

Hall wurden nach einer starken

Rückrunde zuletzt Vierter in der

Landesstaffelund wollenwieder

oben mitspielen.

Neuinder Regionenstaffel ist

Aufsteiger TSV Crailsheim, für

den es allerdings wie für die

Spvgg Satteldorf und die SGM

Bibersfeld/Mainhardt/Michelfeld

nurumden Ligaverbleib gehendürfte.

DieweiterenTeams:

SGM Pfedelbach, SGM Hollenbach

II, Spfr. Neckarwestheim,

SGM Gaisbach, Sport-Union Neckarsulm

sowie die Aufsteiger

SGM Botenheim und SVHeilbronn

am Leinbach.

D-Junioren

In der D-Jugend gibt es zwei Bezirksstaffeln.

Nach der Vorrunde

spielen die beiden Tabellenführer

dieTeilnahme an der Talentrunde

aus, wo auch der FSV

Hollenbach mitspielt, da dessen

C-Junioren in der Oberliga kicken.

Am Saisonende gibt es

dann ein Duell der beiden Erstplatzierten

um den Bezirksmeistertitel.

Inder Bezirksstaffel 2

spielen: Spfr.Hall, TSVIlshofen,

SGM Bühlerzell/Bühlertann,

Spvgg Satteldorf, SC Steinbach,

TSGBacknang sowie die beiden

Aufsteiger SGM Gründelhardt/

Honhardt und SG Sonnenhof

Großaspach II. Ralf Mangold

Beiden Bambini gibt es wiezuletzt hier beimSommerturnierdes SV Ingersheimkeine Tabellen. Alle Kinder dürfen am Ende jubelnunter

dem Motto„Erlebnis vorErgebnis“.Übrigens giltdiesauch für dieF-Junioren, die beiSpieltagenohne Druck aufspielen können. Foto:Verein


JUGENDFUSSBALL IN DER REGION 93

Tolle Turniere mitBundesliga-Nachwuchsteams

Es gibt auch 2026 wieder viele Turniere

mitBundesliga-Nachwuchsmannschaften in

der Region.Gleichzum Jahresbeginn, am10.

und 11. Januar,steigtder BWK-Arena-Cupfür

U-15-Teams (Foto) in Ilshofen.Titelverteidigerist

der VfBStuttgart.Am24. und25. Januar

wird derRaiba-Bundesliga-CupimForum

RotamSee fürU-14-Teamsausgespielt.

2025 siegte hier Borussia Mönchengladbach.

DerHanselmann-Bundesliga-Cup fürC-und

D-Junioren wird am 4. und5.Juliauf dem

Sportgelände derSpvgg Hengstfeld ausgetragen.

2025 gewann beideTurniereder FC

Bayern München.InEutendorfbeimVR-

Bank-Cup am 11.Julisowie beim Partnerturnier,dem

Stadtwerke-Junioren-Cup in Altenmünsteram12.

Juli, kicken wieder D-Junioren-Mannschaften

vonBundesligistenmit.

Noch ohne ganz fixenTermin sind zwei weitere

Turniere. Im Optima-Sportparkin

SchwäbischHall kicken dieA-Juniorenam

zweitenoderdrittenJuli-Wochenende beim

Sparkassen-Bundesliga-Cup.Die 26.Auflage

desU-15-Cups in FrickenhofensollMitte August

stattfinden, nachdem das Turnier in

diesem Jahr wegender unpassenden Ferientermineabgesagtwurde.

Foto:RalfMangold

Mit Zuversicht in dieRunde

DieB-Juniorinnendes TSVCrailsheimstarten zuversichtlich in dieneueOberliga-Runde.

Viele Talenteaus derRegionverjüngen den20-köpfigen Kader.

Mit dem achten Platz

der B-Juniorinnen in

der Oberliga-Saison

2024/25sind die Verantwortlichen

des TSV Crailsheim

zufrieden. Abteilungsleiter

Michael Schwenger sieht die

Steigerung in der Rückrunde als

sehr positiv; ist esdoch Trainerin

Tanja Hofmann und Athletiktrainer

Martin Grund gelungen,

aus vielen gutenEinzelspielerinnen

ein Team zu formen,

das auch spielerisch gegen Saisonende

mit den vorderen

Teams mithalten konnte.

Wie in jeder Jugendmannschaft

muss zum Saisonende

vomältesten Jahrgang Abschied

genommen werden, meist die

Leistungsträgerinnen der Vorsaison

ihres Teams.

Jana Dill (amBall) erreichtemit denB-Juniorinnen desTSV

Crailsheim in derOberligaeinenguten achtenPlatz. Foto:Verein

Schon in der Winterpause

kam Siana Honz (SC Amrichshausen)

dazu. Weitere Neuzugänge

sind Rosalie Albrecht,

NaimaMöbius, Nane Kreißl und

Allegra Osthus (alle von der

Spvgg Satteldorf),Lena Mögel

undOliviaRottler(beideVfR Altenmünster),

Elena Rapp, die

Zwillinge Anna und Lena Förstner(alle

FC Honhardt)und Nina

Erbe vonder SG Schrezheim, die

schon im Traininggezeigthaben,

dass sie einen guten Fußball

spielen können.

DieOberligawirdsichernicht

schwächer werden. Jedenfalls

will man auch indieser Saison

beim TSV Crailsheim nicht zu

den vier Absteigern einer 13

Mannschaftenumfassenden Liga

gehören.

Günther Herz


94

RÜCKBLICK

Immerweiter nachoben

In seinen acht Jahren beimTSV Ilshofen machteRalfKettemann auseinem Bezirksligisten

einenOberligisten. Wo spielen dieAkteurevon damals heute?

Eswar eine Reise, die lange

nur eine Richtung

kannte.Und sie nahm im

Sommer 2011 ihren Anlauf.

Nach 31Jahren Abstinenz

kehrte der TSV Ilshofen indie

Bezirksliga zurück. Peter Kurz

hatte das Team alsTrainerdorthin

zurückgeführt. Kurz gababer

sein Amt ab, sodassder TSVeinen

ehemaligen Profi mit erst 24

Jahren fürsichals Spielertrainer

gewinnen konnte. Die Rede ist

von Ralf Kettemann, der acht

Jahre und drei Aufstiege später

die Ilshofener inder Oberliga

verließ. Zu diesem Zeitpunkt

dürfte nicht mal er davon geträumt

haben, dass sein Wegihn

wieder in den Profifußball zurückführen

wird –diesmal als

Trainer. Der Zweitligist SCPaderborn

vertraut nun auf Kettemann,

der zuvor vier Jahre lang

sehr erfolgreich die U19 des

Karlsruher SC trainiert hat.

Auch als Co-Trainer beider TSG

HoffenheimIIsammelte derehemalige

Spielertrainer des TSV

Ilshofen Erfahrungen bei einem

Profiklub.

An derSeite

vonKimmich,

Gnabry und Werner.

In seinerIlshofener Amtszeit

coachteKettemannvieleSpieler,

die er kontinuierlich weiterentwickeln

konnte und die sich

dann auch in der Landes-, Verbands-

und Oberliga durchsetzen

konnten. Ein Beispiel dafür

warStürmerBenjaminKurz, der

in allen drei Spielklassen zweistellig

treffen konnte. Von2013

bis 2022 trug Kurz das Ilshofener

Trikot, wechselte dann für

ein Jahr zum FSV Hollenbach

und spielt seit2023für dieSportfreunde

Schwäbisch Hall inder

Verbandsliga.

Ein weiteres Beispiel für den

Ilshofener Werdegangnach oben

ist Lukas Lienert. 2014 von den

Sportfreunden SchwäbischHall

gekommen,entwickeltesich Lienert

zueiner Stammkraft und

DieSpieler desTSV Ilshofen feiern 2018den Aufstieg in dieOberliga. Siegewinnen das Relegationsrückspielgegen

den Freiburger FC 3:1.

Foto:ViktorTaschner

Führungsfigur alsspätererKapitän

des Teams. Nach dem Abstiegdes

TSV2023von der Verbands-

indie Landesliga beendeteLienert

seine Karriere. Der

32-Jährige istaber weiterhin dem

Sport verbunden. Beiden Profi-

Basketballernder HAKROMerlins

Crailsheim istLienert neben

Martin Romig der zweite Geschäftsführer.

Genauso wie Lienert stieß

Dominik Rummler 2014 zum

TSVIlshofen. Er kamvom Kreisligisten

Spvgg Hengstfeld. Dort

spielte der schnelle und wendige

Rummler Linksaußen. Kettemann

funktionierte den Flügelstürmer

aber um. Den Durchbruch

in Ilshofen schaffte

Rummler dannals Rechtsverteidiger.Aucherging

denWeg von

derLandesliga bis in dieOberligamit

undblieb auch nach Kettemanns

Abgang in Ilshofen. Bis

2023 schnürte der32-Jährige die

Kickschuhe für die Ilshofener,

seitdem trägt er das Trikot des

Landesligisten TSV Crailsheim.

Zusammen mit Kettemann

kamJannis Gehring in Jahr 2011.

Der heute 33-jährige Gehring

wechselte vom TSV Crailsheim

zum TSV Ilshofen. Bis 2018

spielte Gehring, Spitzname

„Bubi“, beimTSV und avancierte

im Laufe der Zeit zum Kapitändes

Teams. Er warnoch Teil

der Aufstiegsmannschaft, die in

die Oberliga hochging, beendete

dann aber seine Karriere.

Zur Saison 2015/16, dem ersteninder

Verbandsliga, begrüßte

der TSVIlshofenSimon Wilske

in seinenReihen.Wilske, der

in RotamSee aufgewachsen ist,

durchlief die Jugendakademie

des VfB Stuttgart und war anschließend

Teil der zweiten

Mannschaft des VfBinder dritten

Liga. In der Akademie teilte

sich Wilske die Kabine mit den

späteren SuperstarsJoshua Kimmich,

Serge Gnabry und Timo

Werner. Sieben Jahre, also bis

2022,liefWilskefür dieIlshofener

auf. Danach spielte ernoch

für den Berliner SC Amateure,

den TSV Pfedelbach und die

TSG Öhringen. Mit der TSG

kehrt er in der kommenden

Spielzeitinder Landesliga nach

Ilshofen zurück.

Ein typischer „Kettemann-

Transfer“ war auch Maximilian

Egner.Der hochgewachseneAbwehrmannstand

beimFSV Hollenbach

quasi auf dem Abstellgleis

und wechselte 2017 zum

TSV. Mitihm bekamdie Ilshofener

Abwehr noch mehr Stabilität.

Egner wargleich Stammkraft

und Ilshofen erreichte indieser

historischen Saison nicht nur

dasWFV-Pokalfinale (0:3 gegen

denSSV Ulm),sondern schaffte

über die Relegation auch den

Aufstieg indie Oberliga. Egner

warauchinder OberligaStammspieler,

Kapitän und dann am

Ende auch spielender Co-Trainer.2022gingerals

Spielertrainerzum

Bezirksligisten Sindringen/Ernsbach

und blieb dort

eineinhalb Jahre. Seit der Winterpause

2023/24kickt er für die

TSGÖhringen. Somitwirdauch

Egner indieser Saison inder

Landesliga auf seinen Ex-Klub

Ilshofen treffen.

Zu den Aufstiegshelden gehörten

noch weitere Akteure.

Michele Varallo zum Beispiel

gingdreieinhalb Jahrelang, zwischenSommer

2015 undWinterpause

2018/19, auf Torejagd für

den TSV. Der quirlige Italiener

wechselte innerhalb der Oberliga

aus Ilshofen zur TSG Backnang.Danachspielteder

37-Jährige

noch beim VfR Heilbronn,

Türkspor Neckarsulm, FC Heilbronnund

nun in der neuen Saison

beim SV Schluchtern in der

Kreisliga A.


RÜCKBLICK 95

Torwarttrainer

bei derU19

desHamburger SV

Das entscheidende Torzum

3:1 im zweiten Relegationsspiel

gegen den Freiburger FC ging

auf das Konto von Andrey Nagumanov.

Mit dem Kopf brachte

der Russe inder 120. Minute

den TSV Ilshofen in die Oberliga.

Der ehemalige russische

U-21-Nationalspieler, bei Zenit

St.Petersburgausgebildet, hatte

davorbeim FSVHollenbach und

dem TSV Crailsheim gespielt.

Nach zwei Saisons inIlshofen

ging es für „Nagu“ als Spielertrainer

zum TSVObersontheim.

ZumAbschlussstand er noch bei

der TSGÖhringen unter Vertrag.

Der 38-Jährige musste von Verletzungen

geplagt 2023 seine

Karriere beenden.

Damit Nagumanovüberhaupt

erst in der Verlängerung treffen

konnte, mussteein anderer Aufstiegsheld

erstmaldie Verlängerung

erzwingen. Ramazan Kandazoglu

staubte den Ball inder

90.Minute nach einem Torwartfehler

ab und egalisierte die

0:1-Niederlageaus dem Hinspiel

in Freiburg. Kandazoglu spielte

zunächst drei Jahrefür Ilshofen,

von2016bis 2019.Nach einer Saison

in Öhringen kehrte eraber

2021 zum TSV Ilshofen zurück,

diesmal als Spielertrainer der

zweiten Mannschaft.Inder Winterpause

der Saison 2021/22

übernahm er dann das Traineramt

bei der ersten Mannschaft

in der Oberliga, konnte den Abstieg

aber nicht verhindern.

Auch in der darauffolgenden Saison

stieg Ilshofen unter Kandazoglu

als Spielertrainer unglücklich

aus der Verbands- indie

Landesliga ab. Kandazoglu, der

beruflich eingespannt ist, hat

bislang keine neue Aufgabe im

Fußball übernommen.

Im Torhatten die Ilshofener

mit Karel Nowak einen erfahrenenKeeper,

derzuvor schonunteranderem

beiden Sportfreunden

Schwäbisch Hall und dem

FSV Hollenbach gespielt hatte.

2016 kam der heute 36-jährige

Nowak dazu. Inder Winterpause

2019/20 beendete Nowak seine

Karriere und gabden Staffelstab

im ToranJonasWiesztweiter.

Wieszt spielteinder Jugend

für denVfB Stuttgart und danach

Ralf Kettemann führteinen Zweikampfmit Timo Dörflinger. Beide spieltenfrüher beim TSVCrailsheim

zusammen.Das Bild vom8.Oktober 2012 stammt aus derBezirksliga. DerTSV Ilshofengewanngegen

den VfRAltenmünster3:0.

Foto:Ric Badal

fürdie Sportfreunde Schwäbisch

Hall.2017wechselteernachIlshofen

und blieb dort bis zur

Winterpause 2021/22. Danach

war erunter anderem zwei Jahre

lang als U-19-Torwarttrainer

beim Hamburger SVtätig.

DerMann der Jubeltänze

Auseiner Zufallsbegegnung holte

Kettemann den Senegalesen

BabaMbodji vomLandesligisten

Kornwestheim nach Ilshofen.

2018 nach demOberliga-Aufstieg

reihtesichMbodji in Ilshofenein

und avancierte sofort zum

Stammspieler in der Innenverteidigung

und zum Publikumsliebling.

Unvergessen sind die

afrikanischen Jubeltänze nach

gewonnenenSpielen, bei denen

Mbodji den Takt vorgab. Insgesamt

vier Saisons verbrachte er

in Ilshofen, trug unter anderem

auch dieTrikots des 1. CfRPforzheimund

TSGBacknang. Zuletzt

spielte erfür den FSV Hollenbach.

Ernahm kürzlich auch an

dem bundesweit für SchlagzeilensorgendenProbetrainingdes

1. FC Düren teil. Der Verbandsligist

Hofherrnweiler nahm ihn

zurneuenSaison unterVertrag.

Gleich zweimal ist Daniel

Schmelzlezum TSVIlshofengewechselt.

2016 verließ erden

FSVHollenbach in der Oberliga

und ging zum klassentieferen

Verbandsligisten Ilshofen. In der

zweiten Saison schaffte auch er

den Aufstieg über die Relegation

in dieOberligamit dem TSV,

ging dannaber zurSport-Union

Neckarsulm, ebenfalls Oberliga.

Nach einer weiteren Saisonbeim

Oberligisten FSV Bietigheim-

Bissingen kehrte Schmelzle zur

Saison 2020/21 wieder nach Ilshofen

zurück. Wieder blieb er

zwei Jahre, um dann zum FSV

Hollenbach zuwechseln. Aktuell

geht Schmelzle inseine dritte

Saison bei den Sportfreunden

Schwäbisch Hall.

Seit sechsJahren in Löchgau

Ein Beispiel par excellence, wie

Ralf Kettemann schon damals

jungeSpieler formen konnte,ist

Paul Weber. 2012, also im zweiten

Jahr Kettemanns und in der

Bezirksliga, schloss sich Weber

von den A-Junioren der Sportfreunde

Hall den Ilshofenern an.

Der Mittelfeldspieler wuchs

dann zu einer festen Größe im

Ilshofener Kader. Bis 2018, also

dem Aufstieg indie Oberliga,

spielteWeber fürden TSV. Nach

einem Jahr bei der TSG Backnang

kickt der32-jährige Weber

seit 2019 für den FV Löchgau.

Und wie erging es Kettemanns

Trainer-Nachfolgern?

Nach einem Jahr in der Oberliga

übernahm Michael Hoskins,

ehemaliger Jugendcoach beim

VfRAalen und Trainer des TSV

Essingen, denTSV.Die Corona-

Pandemie sorgte jedoch für einen

vorzeitigen Saisonabbruch.

Vorzeitig wurdedann auch Hoskins

entlassen. Zum Zeitpunkt

desAbbruchs standder TSVetwasabgeschlagen

schon an vorletzter

Stelle. Hoskinstrainierte

anschließend den SV Donzdorf

in derBezirksliga undden Kreisligisten

Herlikofen. Zuletzt engagierte

sich Hoskins inder Jugendarbeit

des TSV Essingen

und hat ein neues Konzept für

die U19 und U17 erarbeitet.

Kettemanns treuer Gefährte

Etwasüberraschenddurftenach

Hoskins der erst 27-jährige JulianMetzgerdie

Oberliga-Mannschaft

zur Saison 2020/21 übernehmen.Metzger

warzuvor Co-

Trainervon Ralf Kettemannund

Trainer der zweiten Ilshofener

Mannschaft in der Bezirksliga.

Der ersten Saison mit Metzger

machte wieder Corona ein Strich

durch die Rechnung. In der

Spielzeit 2021/22lag Ilshofen zur

Winterpause stark abstiegsgefährdet

aufdem vorletztenRang.

Metzgerwurde nach Streitigkeiten

umdie Sitzordnung inder

Kabinebeurlaubt. Er schloss sich

dann wieder Kettemanns Trainerteam

an, diesmal als Videoanalystbei

der U19des Karlsruher

SC. Metzger folgte Kettemann

auch zum SC Paderborn,

wo er beim Zweitligisten nundie

Videoanalysen für Kettemann

macht.

Viktor Taschner


96 ABSCHLUSSTABELLEN

AbschlusstabellenRems/Murr/Hall2024/25

VerbandsligaWürttemberg

1.Türksp.Neckarsulm 30 25 2 382:24 77

2.FCHolzhausen 30 23 3 4 93:44 72

3.TSVOberensingen 30 18 3 975:47 57

4.YoungBoysReutlingen 30 15 6 9 69:49 51

5.SchwäbischHall 30 15 5 10 54:42 50

6.Hofherrnweiler 30 13 7 1041:36 46

7.SSVEhingen-Süd 30 12 6 1256:71 42

8.TSVBerg 30 12 4 1459:54 40

9.VfRHeilbronn 30 11 6 1338:46 39

10.FCEsslingen 30 11 4 1559:68 37

11.Dorfmerkingen 30 9 8 1344:50 35

12.TSGTübingen 30 10 5 15 47:60 35

13.TSGBalingenII 30 10 4 1646:62 34

14.VfLPfullingen 30 9 4 1739:65 31

15.TVEchterdingen 30 4 6 20 33:78 18

16.TSVHeimerdingen 30 4 5 2134:73 17

KreisligaA2Rems/Murr/Hall

1.Unterweissach 28 24 4 0103:31 76

2.VfRMurrhardt 28 20 4 489:32 64

3.SpvggKleinaspach 28 15 5 8 71:53 50

4.WeilerzumStein 28 13 6 9 67:61 45

5.Groß.Alex.Backn. 28 12 51166:68 41

6.TSCMurrhardt 28 12 51163:69 41

7.AllmersbachII 28 11 5 12 60:57 38

8.FVSulzbach/M. 28 12 11574:76 37

9.SVSteinbach 28 11 4 13 61:74 37

10.SKFichtenberg 28 10 6 12 63:52 36

11.TSVAlthütte 28 11 31464:65 36

12.Sechselberg 28 9 6 13 68:79 33

13.TSVOberbrüden 28 8 11966:94 25

14.SCUrbachII 28 6 4 1850:119 22

15.Fornsbach 28 4 5 19 39:74 17

LandesligaStaffel 1Württemberg

1.FSVWaiblingen 3022 4 4 88:31 70

2.FVLöchgau 3021 4 5 77:34 67

3.NeckarsulmerSU 3020 4 6 71:45 64

4.SpvggSatteldorf 3016 5 9 66:48 53

5.TVOeffingen 3015 6 9 57:53 51

6.TSVIlshofen 30 13 11 6 56:40 50

7.TSVCrailsheim 3015 5 10 44:32 50

8.SKVRutesheim 3015 4 11 66:54 49

9.GSVPleidelsheim 30 11 415 49:65 37

10.SGWeinstadt 30 10 614 58:68 36

11.SSVSchwäb.Hall 30 9 7 14 54:58 34

12.SGKrummeEbene 30 8 6 16 46:61 30

13.NKCroatiaBietigheim 30 7 7 16 39:70 28

14.SVKaisersbach 30 6 5 19 47:71 23

15.TVPflugfelden 30 4 6 20 43:75 18

16.SVBreuningsweiler 30 4 4 22 36:92 16

KreisligaA3Rems/Murr/Hall

1.VfLMainhardt 24 19 2 3 71:23 59

2.TSVMichelfeld 24 16 6 2 78:24 54

3.TSVIlshofenII 24 16 5 3 63:23 53

4.TSVVellberg 24 13 4 754:42 43

5.SCSteinbach 24 10 3 11 50:45 33

6.TSVHessental 24 8 7 937:47 31

7.SVWestheim 24 8 5 1152:61 29

8.ObersontheimII 24 7 6 1139:51 27

9.SVRieden 24 8 2 14 62:54 26

10.TSVMichelbach/Bilz 24 7 5 12 52:73 26

11.SVTüngental 24 7 2 15 40:77 23

12.SVGründelhardt 24 7 0 17 37:82 21

13.SGMSSV/Spfr.Hall 24 5 3 16 39:72 18

BezirksligaRems/Murr/Hall

1.SGSchorndorf 34 25 5 4 110:39 80

2.TSVGaildorf 34 23 6 5 112:53 75

3.Nellmersbach 34 23 6 5 90:42 75

4.Allmersbach 3423 5 6 94:33 74

5.SGOppenweiler 33 20 5 8 94:65 65

6.TSVObersontheim 34 20 4 10 70:40 64

7.TSVSchornbach 34 168 10 66:44 56

8.TSVSchmiden 34 15 7 12 93:78 52

9.TSVSchwaikheim 34 15 5 14 67:70 50

10.Untermünkheim 34 13 8 13 68:69 47

11.Rudersberg 3411 7 16 63:66 40

12.FCMatzenbach 34 10 5 19 65:85 35

13.SSVSteinach-R. 33 10 3 20 54:99 33

14.FellbachII 34 8 5 21 56:93 29

15.Spf.Bühlerzell 34 7 7 20 46:96 28

16.SCBühlertann 34 6 7 21 58:104 25

17.FCWelzheim 34 6 4 24 58:122 22

18.TSVSulzbach-L. 34 4 3 27 36:102 15

KreisligaA4Rems/Murr/Hall

1.SGMKreßberg 26 17 4 567:34 55

2.SGMAltenmünster 26 16 6 4 69:34 54

3.FCHonhardt 26 16 6 472:40 54

4.SSVStimpfach 26 14 5 765:41 47

5.SpvggGammesfeld 26 13 7 656:30 46

6.TVRotamSee 26 13 3 10 68:34 42

7.TSVDünsbach 26 12 6 841:43 42

8.SVBrettheim 26 12 2 12 46:62 38

9.SpvggHengstfeld 26 10 7 950:46 37

10.SpvggSatteldorfII 26 8 5 13 44:49 29

11.FCBillingsbach 26 9 2 15 42:63 29

12.TSVSchrozberg 26 8 0 18 56:77 24

13.TSGKirchberg 26 5 3 18 30:62 18

14.FCLangenburg 26 0 2 2418:109 2

KreisligaB3Rems/Murr/Hall

1.TSVSchornbachII 28 24 2 2136:17 74

2.SGWeinstadtII 28 23 0 5 123:47 69

3.TVOeffingenII 28 22 1 5 91:32 67

4.TSVSchwaikheimII 28 20 3 5 77:31 63

5.ZrinskiWaibling.II 28 17 2 9 90:60 53

6.KaisersbachII 28 12 7 9 81:58 43

7.SGSchorndorfII 28 13 4 11 78:71 43

8.1.FCHohenackerII 28 10 513 66:76 35

9.SCBühlertannII 28 10 315 40:73 33

10.SchlechtbachII 28 8 713 49:74 31

11.FCWelzheimII 28 8 416 59:89 28

12.Steinach-Reich.II 28 7 4 17 54:84 25

13.TSVRudersbergII 28 6 3 19 51:111 21

14.TSVSchmidenIII 28 3 5 20 42:96 14

15.TSVNeustadtII 28 0 4 24 26:144 4

KreisligaB5Rems/Murr/Hall

1.UnterweissachII 24 23 0 1 105:18 69

2.SGOppenweilerIII 24 20 3 1 104:29 63

3.LeutenbachII/Weiler24 13 3 8 73:46 42

4.TSVOberbrüdenII 24 11 8 5 74:59 41

5.ViktoriaBacknangII 24 12 3 9 56:62 39

6.FVSulzbach/M. 24 11 310 58:54 36

7.TSVAlthütteII 24 9 5 10 69:65 32

8.SpvggKleinaspachII 24 8 7 9 54:47 31

9.SKFichtenbergII 24 8 511 42:62 29

10.SCFornsbachII 24 3 813 43:88 17

11.Kirchberg/MurrII 24 4 416 43:85 16

12.SKGErbstettenII 24 4 218 40:84 14

13.Gr.Alex.BacknangII 24 3 3 18 37:99 12

KreisligaB6Rems/Murr/Hall

1.TSVSulzdorf 24 19 2 3 82:28 59

2.SpvggUnterrot 24 18 3 3 81:21 57

3.FCOberrot 24 16 5 3 73:32 53

4.Spf.BühlerzellII 24 14 4 6 63:29 46

5.TSVGaildorfII 24 12 3 9 53:45 39

6.SGMOttendorf 24 12 111 66:47 37

7.UntermünkheimII 24 9 510 48:45 32

8.SCBibersfeld 24 9 4 11 53:67 31

9.SVGailenkirchen 24 8 412 65:64 28

10.TSVMichelfeldII 24 5 9 10 44:68 24

11.Sulzb.II/Gschwend 24 7 1 16 38:80 22

12.Ammertsw./Mainh.II 24 4 2 18 26:75 14

13.TAHVGaildorf 24 0 3 21 20:111 3

KreisligaB7Rems/Murr/Hall

1.TSVGerabronn 20 19 1 0 80:17 58

2.SCWiesenbach 20 15 3 2 74:22 48

3.SGMJagstheim/On. 20 12 2 6 55:31 38

4.TSVBraunsbach 20 12 2 6 48:42 38

5.SGMTiefenbach/G. 20 11 1 8 60:45 34

6.TSVCrailsheimII 20 10 1 9 65:41 31

7.TSVBlaufelden 20 6 311 41:62 21

8.SVIngersheim 20 6 212 32:50 20

9.Westgartshausen 20 5 411 33:62 19

10.SGMMarktlustenau/E. 20 1 4 15 21:64 7

11.Unterdeufstetten 20 1 118 17:90 4

(Aufgeführt sind nur dieTabellen aus dem

Fußballbezirk Rems/Murr/Hall mit

Mannschaften, die im Gebiet der drei

Kreiszeitungen Haller Tagblatt, Hohenloher

Tagblattund Rundschau zu finden sind.)


ABSCHLUSSTABELLEN UNDSENIORENFUSSBALL 97

Frauen-Verbandsliga

1.Alberweiler 20 18 0 289:20 54

2.VfBStuttgartII 20 18 0 2 58:11 54

3.SVEutingen 20 10 2 8 47:33 32

4.FCDonzdorf 20 9 1 1038:38 28

5.SVJungingen 20 9 1 10 38:49 28

6.Sindelfingen 20 8 4 8 32:49 28

7.Münchingen 20 8 3 9 30:35 27

8.Frommern/D. 20 8 2 10 32:48 26

9.SVMusbach 20 6 1 13 34:52 19

10.Satteldorf 20 5 2 1329:51 17

11.FVBellenberg 20 1 4 1514:55 7

Frauen-LandesligaStaffel 1

1.Jebenhausen 22 17 1 4 82:27 52

2.Oppenweiler 22 13 6 366:24 45

3.SVHoffeld 22 13 3 659:36 42

4.MünchingenII 22 12 4 646:25 40

5.Wendlingen 22 11 4 7 79:44 37

6.FVNürtingen 22 10 3 953:45 33

7.SGCrailsheim 22 10 2 1048:49 32

8.Ottmarsheim 22 9 3 10 33:41 30

9.SSGUlm99 22 8 4 10 52:48 28

10.Norm.Gmünd 22 5 2 15 32:90 17

11.Gammesfeld 22 3 3 1614:72 12

12.Heumaden 22 3 1 18 14:77 10

Frauen-RegionenligaStaffel 1

1.Dürrenzimmern 22 22 0 0 113:8 66

2.SVHeilbronn 22 16 1 573:30 49

3.SVLeingarten 22 15 1 6 61:35 46

4.TSVNeuensteinII 22 15 0 779:30 45

5.SVSülzbach 22 11 3 8 51:44 36

6.Langenbeutingen 22 11 3 8 45:41 36

7.Neckarwestheim 22 10 4 8 42:55 34

8.SGMRieden/T./M. 22 7 2 13 48:62 23

9.TSVMichelfeld 22 7 2 1330:53 23

10.SGMBlaufelden 22 5 1 16 37:63 16

11.SGMWeikersheim 22 2 1 1918:101 7

12.SpVggOedheim 22 1 2 19 12:87 5

Frauen-BezirksligaRems/Murr/Hall

1.TSVPfedelbach 16 13 3 0 43:5 42

2.SVWesternhausen 16 12 1 3 38:15 37

3.Tiefenbach/Satteld.II 16 83 5 39:34 27

4.TSVIlshofen 16 74 5 35:27 25

5.TSVCrailsheimII 16 7 0 9 21:37 21

6.SpvggHengstfeld 16 5110 20:31 16

7.FCCreglingen 16 5110 30:44 16

8.SCAmrichshausen 16 4210 26:36 14

9.SportfreundeBühlerzell 16 2311 11:34 9

Frauen-KreisligaARems/Murr/Hall

1.TSVNeuensteinIII 12 10 1 1 51:8 31

2.TSVSulzdorf 12 10 0 2 48:13 30

3.SKFichtenberg 12 7 3 2 52:10 24

4.TSGKirchberg 12 52 5 22:15 17

5.TSVMichelfeldII 12 42 6 25:25 14

6.FCUnterheimbach 12 2010 4:56 6

7.TSVOhrnberg 12 0 012 5:80 0

B-Juniorinnen-Oberliga

1.VfBStuttgart 26 22 3 1170:13 69

2.KarlsruherSC 26 20 5 1 112:16 65

3.SCFreiburg 26 19 3 4 88:35 60

4.SVEutingen 26 16 3 7 51:14 51

5.HegauerFV 26 16 0 10 73:43 48

6.1.FCDonzdorf 26 13 5 8 56:27 44

7.Sindelfingen 26 12 4 10 47:43 40

8.TSVCrailsheim 26 10 5 11 45:39 35

9.Münchingen 26 9 3 14 45:85 30

10.Heidenheim 26 8 4 14 40:53 28

11.SCSand 26 7 4 15 35:70 25

12.TSVTettnang 26 4 5 17 24:71 17

13.SVHegnach 26 3 0 23 15:134 9

14.FCWittlingen 26 1 0 25 7:165 3

Michelfeld holtdie Krone

Die Ü32des TSVMichelfeldsichertsichdie Bezirksmeisterschaft im neuen Fußballbezirk.

Der TSVCrailsheimverliert dasBezirkspokalfinale gegenden SC Korb.

Die Ü-32-Seniorenfußballer

haben im neuen

Fußballbezirk Rems/

Murr/Hallinder Saison

2024/25indreiBezirksligenund

in neun Kreisligen gespielt. So

schnitten die Teams aus dem

Verbreitungsgebiet der drei

Kreiszeitungen ab.

In der Bezirksliga2setzte sich

der TSV Michelfeld (11 Punkte)

vordem TSVHessental (9),den

Spfr.Bühlerzell (7) und dem SV

Gründelhardt-Oberspeltach (7)

durch. In der Bezirksliga 3wurde

die SGM Satteldorf/Ellrichshausen

(15) Meister vor dem

TSVDünsbach (10), dem TV Rot

am See (9) und der SGM

Schrozberg/Niederstetten (1).

Im Entscheidungsspiel feierte

Michelfeld einen 5:4-Siegnach

Elfmeterschießen gegen Satteldorf.

Und imFinalspiel um die

Bezirksmeisterschaft behielten

die Michelfelder mit 1:0 beim SC

Korb, dem Meister der Bezirksliga

1, die Oberhand. Das goldene

Torerzielte Stefan Schmieg.

Der SCKorb konnte sich mit

dem Sieg imÜ-32-Bezirkspokal

trösten. Hier besiegte man im Finaleden

TSVCrailsheim mit 5:3.

Im Halbfinale hatte Crailsheim

den TSV Michelfeld mit 3:0 bezwungen

undKorb7:2 gegenden

TV Aldingen gewonnen.

In der Kreisliga 4belegte der

TSV Gaildorf (12) Platz 1vor

dem TSV Sulzdorf (6) und dem

SC Steinbach-Comburg (0). In

der Kreisliga 5siegte der Tura

Untermünkheim (10) vor der

SGMMainhardt/Ammertsweiler

(7)und der SGMGailenkirchen/

Tüngental (0). In der Kreisliga6

triumphierte die Spvgg Gammesfeld(12)vor

demVfR Altenmünster(6)

undder SGMBlaufelden/Billingsbach

(0).

Die Meister der Staffeln 4, 5

und 6bildetendanndie Kreisliga

7, in dersichUntermünkheim

(6) vor Gammesfeld (3) und

Gaildorf (0) durchsetzte. Die

Zweitplatzierten kamen indie

Kreisliga8,Altenmünster, Mainhardt

und Sulzdorf lautete hier

die Reihenfolge, alle holten je

drei Punkte. Die vormals Drittplatzierten

gingen indie Kreisliga

9, hier siegte dieSGM Blaufelden

(4) vor der SGM Gailenkirchen

(4) und Steinbach (0).

Zehn Ligen2025/26

ZurneuenSaison2025/26 gibt es

folgende EinteilungenimBezirk

Rems/Murr/Hall für die Ü-32-

Teams ausdem Landkreis Hall –

bei insgesamt vier Bezirksligen

und sechs Kreisligen:

Bezirksliga 3: Spfr. Bühlerzell,

TSV Hessental, Tura Untermünkheim,

TSV Michelfeld

Bezirksliga 4: Spvgg Gammesfeld,

Spvgg Satteldorf, TSV

Dünsbach, TVRot am See

Kreisliga5:SGMGailenkirchen/

Tüngental,TSV Sulzdorf,SCBibersfeld,

SC Steinbach, SGM

Mainhardt/Ammertsweiler

Kreisliga6: SGM Billingsbach/

Blaufelden, SGM Schrozberg/

Niederstetten, SV Gründelhardt-

Oberspeltach, VfR Altenmünster

Im Bezirkspokal der Saison

2025/26 sind auch noch weitere

Ü-32-Mannschaften aus der Region

dabei,die nicht am Ligabetrieb

inden Bezirksligen oder

Kreisligen teilnehmen: Spvgg

Unterrot, SGM Goldbach/Tiefenbach,

SGM Hengstfeld/

Kirchberg/Brettheim, TSVGaildorf

und SVGroßaltdorf

Im Achtelfinale der Ü-32-

WFV-Meisterschaft 2025/26

spielen der TSV Michelfeld gegen

den TV Nellingen und die

SGM Satteldorf/Ellrichshausen

gegen den TSV Schwieberdingen.

Joachim Mayershofer


Sonderveröffentlichung

Professionelle Betreuung

Das Zentrum Mensch ruft in

Satteldorf eine eigene Abteilung

für Sportphysiotherapie

im Leistungssport ins Leben.

Spezialisten aus verschiedenen

Bereichen arbeiten zusammen.

Bereits seit einigen Jahren sind

mehrere Spezialisten des ZM

(Zentrum Mensch) erfolgreich im

professionellen Leistungssport

tätig. Unter anderem Achim

Schüler (deutsche Volleyballnationalmannschaft),

Marcel

Beez, Philipp Reißmann-Balling,

Christian Ehrmann und weitere

(alle Württembergischer Fußballverband),

Alex Kisch (HAKRO

Merlins Crailsheim, erste und

zweite Basketball-Bundesliga),

sowie Tommy Ehrmann (DFB).

Nun ist die Nachfrage sowohl

aus der hiesigen Sportszene als

auch aus dem überregionalen,

nationalen und internationalen

Spitzensport nach sportprofessioneller

Betreuung im Zentrum

Mensch so gestiegen, dass das

ZM nun eine eigene Abteilung in

Satteldorf für Sportphysiotherapie

im Leistungssport ins Leben

gerufen hat.

Federführend wird diese von den

beiden Sportphysiotherapeuten

Marcel Beez und Philipp Reißmann-Balling

geleitet. Beide

sammelten bereits intensive

Erfahrungen in der sportphysiotherapeutischen

Betreuung

mit verschiedenen Athleten und

Mannschaften aus unterschiedlichsten

Disziplinen, sind selbst

Fußballer. „Die zwei haben den

Hut auf“, sagt Jan Langenbuch,

Leiter Direktion Therapie beim

Zentrum Mensch.

In der neuen Abteilung für

Sportphysiotherapie im Leistungssport

arbeiten ZM-Sport-

Spezialisten aus verschiedenen

Bereichen (Sportphysiotherapie,

Sportwissenschaft, Sportosteopathie,

Ernährungsberatung und

Sporttherapie) zusammen, um

Athletinnen und Athleten bei der

Wiederherstellung, Optimierung

und Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit

zu unterstützen.

Im Besonderen wird im ZM als

erste Praxis Deutschlands die

Jan Langenbuch und Thomas Ehrmann vom Zentrum Mensch waren

beim Leistungssport Medizin-Symposium in der Allianz-Arena.

Foto: privat

neurofunktionelle Regulation

(NFR) – ein innovatives Konzept,

das von Prof. Dr. Andreas

Schlumberger (zuletzt FC Liverpool),

Dr. med. Thierry Murrisch

und Tommy Ehrmann entwickelt

wurde – als fester Bestandteil

integriert.

Jan Langenbuch erklärt, dass

jede Fußballerin und jeder Fußballer

diese sportprofessionelle

Betreuung beim Zentrum

Mensch in Anspruch nehmen

könne. „Es kann jeder zu uns

kommen, ganz unabhängig von

der Spielklasse. Wir schauen

dann, was wir zusammenstellen

können. Unser Ziel ist es, dass

die Spielerinnen und Spieler so

schnell wie möglich wieder aufs

Spielfeld können. Allerdings nicht

zu dem Preis, eine erneute Verletzung

zu riskieren. Dafür haben

wir eine sportwissenschaftlich

untermauerte Testbatterie mit

sinnvollen Messungen und funktionellen

Tests.“ Und er ergänzt:

„Wir wollen, dass der Leistungssport

auf die Basis abfärbt.“

ZM Satteldorf

SatteldorferHauptstraße 7-9| 74589 Satteldorf

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mitsportphysiotherapeutischen,

sportwissenschaftlichen,

sporternährungswissenschaftlichenund

biomechanischenAnalysenund Hilfestellungen

zurgesteigertenLeistungsfähigkeit alsauchauf

ihremWeg auseiner Verletzung zurück in die

Aktivitätund zumWettkampf.

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