2025_Fussball_Report
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
FUSSBALL
REPORT
FÜR DEN BEZIRK
REMS/MURR/HALL
100
SEITEN
SAISON 2025 | 2026
SONDERVERÖFFENTLICHUNG HALLER TAGBLATT,HOHENLOHERTAGBLATTUND RUNDSCHAU
SCHWÄBISCH GMÜND –SCHWÄBISCH HALL –CRAILSHEIM –2XAALEN
Hinter diesen
Produktensteckt
die Expertise
von Optima.
QR-Codescannen
und mehr erfahren!
EDITORIAL 3
DieRelegationsspiele –wie hier das Spiel derSpvgg SatteldorfII(KreisligaA4) gegenden SC Wiesenbach(B7)auf demSportgelände in
Gammesfeld –ziehen jedesJahrviele Besucherinnen undBesucheran.
Foto:Patrick Krüger
Der Vorhang öffnetsich
DieneueSpielzeit 2025/26beginnt.Das 100SeitenstarkeVorschau-Heftsolldie
Vorfreudenochverstärken und überdie Vereineunserer Region informieren.
Die Premiere ist vorbei.
Rauschenden Applaus
gibt es mit Sicherheit
nicht, gleichwohl ist die
erste Saison indem durch die
WFV-Strukturreform neu geschaffenenFußballbezirk
Rems/
Murr/Hall sportlich relativ geräuschlos
über dieBühnegegangen.
Hinter den Kulissen aber
muss es Spannungen gegeben
haben. Denn andersist derplötzliche
Rücktritt von Martin Basler
als stellvertretenderBezirksspielleiter
nicht zu werten. Die
Vereinsvertreter Hohenlohes
werden sicher genau verfolgen,
wie esmit dem neuen Bezirk
weitergehen wird.
Sportlich betrachtet hat sich
im Vergleich zumVorjahrimBereich
Schwäbisch Hall/Crailsheim/Gaildorfwenig
verändert:
Die Sportfreunde Schwäbisch
Hall haben in der Verbandsliga
weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal.
In der Landesliga 1sind es
weiterhin vier Vertreter (TSV
Crailsheim, Spvgg Gröningen-
Satteldorf, TSV Ilshofen und
SSVSchwäbisch Hall),und allen
wirdeine Platzierung in der oberen
Hälfte zugetraut.
DieFrauen
feiern jetzt
ihre Premiere.
In der Bezirksligahat derTSV
Gaildorf knapp den Sprung in
die Landesliga verpasst und
nimmtnun einen neuen Anlauf.
Tatsächlich sprechen die Verantwortlichen
das auch durchaus
deutlich aus.InZeiten, in denen
sich längst nicht immer festgelegt
wird, durchaus eine erfrischendeFußnote.
Der langjährige
Bezirksligist Bühlerzell hat
den Klassenerhalt nicht geschafft
undtrittnun in der KreisligaA3an.
Das Derbygegen Bühlertann
gibt es aber weiterhin, da
auch der SC runtermusste.
In den Kreisligen istdie WFV-
Strukturreform noch nicht abgeschlossen.Letztmals
gibt es eine
„Haller“ und eine „Crailsheimer“
Kreisliga A. Nach der nun
beginnenden Spielzeit wird aus
diesen zwei Staffeln eine gemacht.
In den Kreisligen Bwird es
vermutlich auchÄnderungengeben,wennaucherstnach
dieser
Spielzeit. Erst dann istdie Strukturreform
als abgeschlossen zu
bezeichnen.
Die Frauen erleben ihre Premiere
mit einem Jahr Verspätung:
Sie spielen erstmals im
neuen Bezirk Rems/Murr/Hall,
was angesichts der deutlich geringeren
Anzahl an Frauenteams
auch nicht leicht zuhandhaben
ist.
Beiallen kritischen Tönen: Erfolgt
derAnstoß, geht es einfach
nur umdas eine: mehr Tore als
derGegner schießen. Fußball ist
trotz aller „Verwissenschaftlichung“
relativ einfach gehalten
–und das macht die große Beliebtheit
aus.
Wir wünschen allen Teams
eine erfolgreiche, verletzungsfreieSaison
2025/26, den Trainerinnen
und Trainern das richtige
Händchen bei der Aufstellung,
den Zuschauerinnen und
Zuschauern spannende Begegnungen
– und den Unparteiischen,
dass sie möglichst häufig
dierichtigen Entscheidungen
treffen, vor allem aber, dass sie
überall respektvoll behandelt
werden. Vielleicht geht zumindest
dieser Wunsch ja tatsächlich
inErfüllung.
UndIhnen,liebe Leserin, lieber
Leser, wünschen wir viel
Spaß mit diesem Sonderheft!
Die Redaktion
KLASSENSTRUKTUR 25/26
1. BUNDESLIGA
2. BUNDESLIGA
3. LIGA
REGIONALLIGA
OBERLIGA
VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG
Calcio Leinfelden-Echterdingen, FC Esslingen, FC Holzhausen,
FC Rottenburg, FSV Waiblingen, SSV Ehingen-Süd, SV Fellbach,
SF Dorfmerkingen, Spfr. Schwäbisch Hall, TSG Hofherrnweiler-Unterrombach,
TSG Tübingen, TSV Berg, TSV Oberensingen, TSV Weilimdorf,
VfB Friedrichshafen, VfR Heilbronn, Young Boys Reutlingen
LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG
FV Löchgau, GSV Pleidelsheim, SG Schorndorf, SG Weinstadt,
SGM Krumme Ebene am Neckar, SKV Rutesheim, SSV Schwäbisch Hall,
SV Kaisersbach, SV Leonberg/Eltingen, Spvgg Satteldorf, Sport-Union
Neckarsulm, TSG Öhringen, TSV Crailsheim, TSV Heimerdingen,
TSV Ilshofen, TV Oeffingen
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL
SGM Kreßberg, TSV Michelfeld, VfL Mainhardt, Tura Untermünkheim,
TSV Obersontheim, TSV Gaildorf, SV Breuningsweiler, TSV Schornbach,
SV Allmersbach, SG Oppenweiler/Strümpfelbach, TSV Nellmersbach,
TSV Schwaikheim, TSV Rudersberg, SC Urbach, SV Unterweissach,
TSV Schmiden
KREISLIGA A2 REMS/MURR/HALL
TSV Sulzbach-Laufen, SK Fichtenberg, SV Unterweissach II, Spvgg Kleinaspach-Allmersbach,
VfR Murrhardt, SV Steinbach, FSV Weiler zum
Stein, SV Allmersbach II, SGM Erbstetten/TSG Backnang II, FV Sulzbach/Murr,
Großer Alexander Backnang, SGM Althütte/Sechselberg,
FC Welzheim, Viktoria Backnang, TSC Murrhardt, VfL Winterbach II
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL
Spvgg Unterrot, TSV Ilshofen II, Spfr. Bühlerzell, SC Bühlertann, TSV
Vellberg, SC Steinbach-Comburg, SGM Rosengarten, TSV Hessental,
TSV Obersontheim II, TSV Michelbach/Bilz, TSV Sulzdorf
KREISLIGA B5 REMS/MURR/HALL
SK Fichtenberg II, TSV Sulzbach-Laufen II/TSF Gschwend, SGM SC
Fornsbach II/VfR Murrhardt III/Spvgg Kirchenkirnberg II, SGM TSV
Leutenbach II/FSV Weiler zum Stein II, Spvgg Kirchberg/Murr II,
Spvgg Kleinaspach-Allmersbach II, SGM Althütte II/Sechselberg II,
Großer Alexander Backnang II, SGM Erbstetten II/TSG Backnang III,
TSC Murrhardt II, FV Sulzbach/Murr II, SV Steinbach II, SG Oppenweiler-Strümpfelbach
II, SV Spiegelberg II
KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL
FC Oberrot, TSV Gaildorf II, SGM Eutendorf/Ottendorf, TAHV Gaildorf,
SSV Schwäbisch Hall II, SV Tüngental, Spfr. Bühlerzell II, TSV Braunsbach,
Tura Untermünkheim II, SC Bibersfeld, SV Gailenkirchen-Gottwollshausen,
TSV Michelfeld II, SGM Ammertsweiler/Mainhardt II, TSV
Hessental II, SGM Rosengarten II, Spvgg Unterrot II
KREISLIGA A4 REMS/MURR/HALL
FC Matzenbach, VfR Altenmünster, FC Honhardt, SSV Stimpfach,
Spvgg Gammesfeld, TV Rot am See, TSV Dünsbach, SV Brettheim,
Spvgg Hengstfeld-Wallhausen, Spvgg Satteldorf II, TSV Gerabronn
KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL
FC Billingsbach, TSV Schrozberg, TSG Kirchberg, FC Langenburg, SC
Wiesenbach, SGM Jagstheim/Onolzheim, SGM Tiefenbach/Goldbach,
SV Gründelhardt-Oberspeltach, TSV Crailsheim II, TSV Blaufelden, SV
Ingersheim, SV Westgartshausen, SGM Marktlustenau/Ellrichshausen,
SGM Unterdeufstetten/Matzenbach II, SGM Kreßberg II
Inhalt
3 | Editorial
4 | Klassenstruktur
5 | Inhaltsverzeichnis/Impressum
6 | Oberligaallgemein
7 | Verbandsliga allgemein
8–10 | Sportfreunde SchwäbischHall
11 | Landesliga1allgemein
12 –13 | SpvggSatteldorf
14 –15 | TSVIlshofen
16 –17 | TSVCrailsheim
18 –19 | SSVSchwäbischHall
20 –21 | InterviewRalph Rolli
22 | Bezirksligaallgemein
23 | TSVObersontheim
24 –25 | TSVMichelfeld
26 | VfLMainhardt
27 | SGMKreßberg
28 –31 | TSVGaildorf
32 –33 | Tura Untermünkheim
34 | TorjägerlisteBezirkRems/Murr/Hall
35 | KreisligaA2allgemein
36 | SK Fichtenberg
37 | TSVSulzbach-Laufen
38 | KreisligaA3allgemein
39 | TSVHessental
40 | SC Steinbach-Comburg
41 | TSVMichelbach/Bilz
42 | TSVVellberg
43 | SGMRosengarten
44 | Sportfreunde Bühlerzell
45 | TSVSulzdorf
46 | SC Bühlertann
47 | TSVIlshofenII
48 | TSVObersontheim II
49 | SpvggUnterrot
50 | KreisligaA4allgemein
51 | SpvggGammesfeld
52 | TSVGerabronn
53 | TV RotamSee
54 | SV Brettheim
55 | SpvggHengstfeld-Wallhausen
56 | FC Honhardt
57 | VfRAltenmünster
58 | TSVDünsbach
59 | FC Matzenbach
60 | SpvggSatteldorf II
61 | SSVStimpfach
62 –63 | Schiedsrichterinder Region
64 | KreisligaB5SKFichtenbergIIund
SGMSulzbach-Laufen II/TSF Gschwend
INHALTSVERZEICHNIS 5
65 | KreisligaB6allgemeinund SpvggUnterrotII
66 | SC Bibersfeldund Spfr. Bühlerzell II
67 | SSVSchwäbisch Hall II undSVTüngental
68 | FC Oberrot
70 | TAHV Gaildorf undTSV Braunsbach
71 | SGMAmmertsweiler/Mainhardt II und TSVMichelfeld II
72 | TSVGaildorfIIund SGMRosengartenII
73 | Tura UntermünkheimIIund TSVHessental II
74 –75 | SV Gailenkirchen-Gottwollshausen
76 | SGMEutendorf/Ottendorf
77 | KreisligaB7allgemein
78 | SGMMarktlustenau/Ellrichshauen und SV Ingersheim
79 | SV Westgartshausen und SGMJagstheim/Onolzheim
80 | TSVCrailsheim II und SV Gründelhardt-Oberspeltach
81 | SGMTiefenbach/Goldbach und
SGMUnterdeufstetten/MatzenbachII
82 | TSVSchrozberg
83 | TSVBlaufeldenund SC Wiesenbach
84 | TSGKirchberg undFCLangenburg
85 | SGMKreßbergIIund FC Billingsbach
86 | KreisligaB1OstwürttembergSVFrickenhofen
87 | KreisligaB2OstwürttembergSGM Hohenstadt/Untergröningen
88 | Frauenfußball SpvggSatteldorf,SGM Crailsheim/Jagstheim/Onolzheim,
SpvggGammesfeld undSGM Blaufelden/Wiesenbach/Schrozberg
89 | Frauenfußball InterviewRamona Treyer
90 | Frauenfußball TSVMichelfeld und SGMRieden/Michelbach-Bilz/Tüngental
91 | Frauenfußball SK Fichtenberg undStaffeleinteilung
92 –93 | Jugendfußball in der Region
94 –95 | Rückblick: Ralf Kettemannund TSVIlshofen
96 –97 | Abschlusstabellen2024/25
97 | Seniorenfußball in der Region
Impressum
Redaktion:
Dr.Marcus Haas (verantwortlich), Jonas
Krauthansl (kra),Ralf Mangold (rama),
Joachim Mayershofer (jom), Hartmut Ruffer
(ruf), ViktorTaschner (tav)
Redaktionelle Mitarbeiter:
Michael Busse (mib), MarcelKrauss(mkr),
Stefan Rauch (res), Günther Herz
Grafik|Layout:
JürgenSchneider (verantwortlich), Achim
Köpf, Ralph Mäschig, Joachim Mayershofer
Fotos: Ufuk Arslan, Ric Badal, Gunther Beck,
Hans Buchhofer, MichaelBusse,AxelGrundler,
Jonas Hägele, Achim Köpf,Patrick Krüger,
DieterLederer,RalfMangold, Joachim
Mayershofer,Helmut Munzinger, Rolf Müller,
Thomas Nast, Philipp Rau, KassandraRauch,
Stefan Rauch, Hartmut Ruffer, Herbert
Schmerbeck, Herbert Schürl, Viktor Taschner,
Melanie Teuber,Thomas Varga, Vanessa
Wielatt, Bernd Wolf,Privatfotos vonden
Vereinen
Anzeigen:
Vera Epple (verantwortlich)
Verlag |Kontakt:
SÜDWEST PRESSEHohenlohe
GmbH &Co. KG,
Haalstraße 5und 7, 74523Schwäbisch Hall
Telefon0791/40 40
Druck:
NPG Druckhaus Ulm
August2025
6
OBERLIGABADEN-WÜRTTEMBERG
Aufsteiger polarisieren
In derOberligaBaden-Württembergvertrittnur dieTSG Backnang denFußballbezirk
Rems/Murr/Hall.Eswirdmit einer spannenden Saison gerechnet.
Die abgelaufene Saison in
der Oberliga Baden-
Württemberg war eine
derSuperlative. Nimmt
man zumindest die Spielzeit der
SG Sonnenhof Großaspach zur
Hand. Der Dorfklub kehrtenach
drei Jahren rekordverdächtig in
die Regionalliga Südwest zurück.
In den 34 Spieltagen wurden
95 Punkte gesammelt,die SG
hatte satte 19Zähler Vorsprung
auf den Zweiten TSG Balingen
und kassierte nur eine einzige
Niederlage –ausgerechnetgegen
den FSV Hollenbach, als der
Meistertitel bereits feststand
(2:3). Zudem holte Großaspach
auch den WFV-Pokal und traf in
der ersten Runde auf Bayer Leverkusen
(nach Redaktionsschluss
für dieses Magazin).
Auch Vizemeister TSGBalingen
konnte eine starke Saison
mitdem Aufstieg krönen. In den
Relegationsspielen reichten ein
1:1 imFritz-Walter-Stadion beim
1. FC Kaiserslautern II (Zweiter
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar)
und ein 3:2-Heimsieggegen Türk
Gücü Friedberg (Zweiter Hessenliga).
Den umgekehrtenWeg
Profitum und
finanzstarke
Vereine
müssen dagegen der FC Villingenund
der 1. Göppinger SV antreten,
die sich jeweils nur ein
Jahr in der Regionalliga halten
konnten. DieTSG Backnangund
der hohenlohische Klub vom
FSV Hollenbach mit dem Ex-
Crailsheimer Oberligakicker
Reinhard Schenker als Trainer
hielten dagegen die Klasse –
ebenso der 1. FC Normannia
Gmünd,der in sein drittesOberliga-Jahr
in Folge geht.
Besondersdie Wiedereinstellungvon
Trainer Mario Marinic
zahltesich fürdie TSGBacknang
aus. Im November 2024 übernahm
der ehemalige Goalgetter
dasZepter in den Etzwiesenerneut
und konnte mit seiner Elf
dank einer furiosen Rückrunde
Werden sich auchinder kommenden Saison hart umkämpfte Duelle liefern:die TSGBacknang(rot)
und derFSV Hollenbach, hier beider Nullnummer im Hinspiel derVorsaison. Foto:Herbert Schmerbeck
mit32Punkten den Ligaverbleib
feiern. Backnang geht nuninseine
sechste Oberliga-Spielzeit in
Folgeund strebt eineneinstelligen
Tabellenplatz an.
Ein Jahr weniger als dieTSG,
aberauchschon im fünftenJahr
am Stück geht der FSV Hollenbach
(FußballbezirkFranken)in
der Oberliga anden Start. Für
das Schenker-Team geht es erneut
umden Ligaverbleib.
Während esaus dem Landkreis
Schwäbisch Hall keinen
Oberliga-Vertretergibt, sind aus
dem FußballbezirkOstwürttemberg
derVfR Aalen, derTSV Essingen
und der1.FCNormannia
Gmünd vertreten.
Neu dazu kommen aus den
Verbandsligen Türkspor Neckarsulm
(Meister Württemberg),
FC Denzlingen (Meister Südbaden)
und der TSV Singen (Vize
Südbaden) sowie die Zweitligareserve
des Karlsruher SC
(Meister Nordbaden), der nach
nur einem Jahr nach Wiedereingliederung
in die Verbandsliga
direkt den Sprung nach oben geschafft
hat.
Dassdamitdas Ende der Fahnenstange
noch nicht erreicht
ist, dürfte klar sein. Denn am
Karlsruher Wildparkwirdunter
Profibedingungen gearbeitet
und der ein oder andere talentierteKicker,
derinder zweiten
Liga noch nichtsosehrzum Zug
kommt, wird in der Oberligaseine
Spielzeit sicherlich bekommen.
Auch Neckarsulm gilt als
recht finanzstark und hat Spieler
inseinen Reihen, die schon
höherals die fünfte Ligagespielt
haben. Mit dem Türkischen
Sportverein Singen spielen erstmals
zwei türkischstämmige
Teams in der höchsten Liga Baden-Württembergs.Einen
rasantenAufstieg
legteder Verein aus
dem Landkreis Konstanz hin, in
der Saison 2017/18 war der TSV
noch in der Kreisliga ASüdbaden
Bodensee beheimatet.
Molinaribeerbt Kosturkov
Für den einstigen Zweitligisten
VfRAalen gilt es, den nächsten
Schritt Richtung Spitze zumachen.
Dafür wurde unter anderem
vom SSV Ulm Abwehrroutinier
Thomas Geyer verpflichtet,
der in der abgelaufenen
Spielzeit acht Einsätze inder
zweithöchsten Spielklasse
Deutschlands sammeln konnte.
Vonden Sportfreunden Schwäbisch
Hall kehrte nach einem
Jahr Ünal Akinci zurück auf die
Ostalb. Auf der Trainerbank
übernahm mit Benjamino Molinari
ein bekanntes Gesicht aus
der Region. Der Fußballfachmann
warinder Saison2022/23
ein halbes Jahr lang Co-Trainer
beim FC Schalke. Molinarikann
weiter aufdie Diensteder in der
Region bekannten Luigi Campagna
(spielender Co-Trainer),
Marc Elser (Sportdirektor) und
MichaelSchäfer (Präsident und
Sportdirektor). Der vorherige
Aalener Trainer PetarKosturkov
hat noch keinen neuen Verein
gefunden.
DeutscherMeister 1949
Der TSV Essingen visiert einen
Mittelfeldplatz an,und Normannia
Gmündmöchteden Klassenerhalt
schaffen. Zum Favoritenkreis
zählen neben Neckarsulm
unddem KSCIIauch die renommierten
Vereine VfR Aalen und
SSVReutlingen sowiedie beiden
Absteiger aus Göppingen und
Villingen. Der VfR Mannheim,
deutscherMeister von1949, wird
ebensohochgehandelt.Mit dem
Ex-ProfiAlexander Esswein (unter
anderem Hertha BSC, VfB
Stuttgart, FC Augsburg) haben
sie einen herausragenden Spieler
in ihren Reihen, dazu ein
sportliches Umfeld, das schon
höher Luft schnuppern konnte.
Für die restlichen Vereine geht
es womöglich einzig und allein
um denLigaverbleib. Eine spannende
Saison steht an–eine jedoch
ohne Superlative à la
Großaspach. Stefan Rauch
VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG 7
Einer istimmer spielfrei
17 Mannschaftenbilden in dieser Saison dieVerbandsligaWürttemberg. Wiegewohnt
herrscht eine großeLeistungsdichte, Nuancen werden diemeisten Spieleentscheiden.
Wie jedes Jahr ist die
VerbandsligaWürttemberg
kräftig
durchgeschüttelt
worden. Sechsneue Mannschaften
imVergleich zum Vorjahr
nehmen an der Runde teil, zwei
Absteiger und vier Aufsteiger.
Wasaller Voraussicht nachbleiben
wird: die Ausgeglichenheit
der Liga. Oftmals entscheiden
Kleinigkeiten die Spiele, wer
also am häufigsten an sein Leistungslimit
herankommt, hat die
besten Karten.
Die Verbandsliga nimmt diese
Saison mit einer ungeraden
Anzahl an Mannschaftenden Betrieb
auf. Der Grund: Holzhausen
hat inder Relegation gegen
den südbadischen VertreterSingenden
Aufstieg in die Oberliga
verpasst. Daher wächst die Zahl
der Teams auf 17.Die Folge: Eine
Mannschafthat immer spielfrei,
die Sportfreunde Hall beispielsweise
am letzten September-Wochenende,
da die Schwäbisch
Hall Unicorns ein potenzielles
Play-off-Halbfinale im Optima-
Sportpark spielen könnten.
BastianJoas
kicktfür
Weilimdorf.
DerTorhüter AndrePortvom TSVBergkannnochden Schuss vonAnteGalic (YoungBoysReutlingen)
klären.
Foto:AxelGrundler
Den Gang aus der Oberliga
zurückindie Verbandsliga müssen
der SV Fellbach und Calcio
Leinfelden-Echterdingen antreten.
Bei beiden hat sich viel getan,
sowohl bei derZugangs-als
auch bei der Abgangsseite. Ob
die zwei Absteiger auch gleich
wieder vorne mitmischen können,
wird vermutlich davon abhängen,
wie schnell sich die
Teams finden. Mit Sangar Aziz
ist ein ehemaliger Ilshofener zu
Calcio zurückgekehrt.
Als Aufsteiger sind der FSV
Waiblingen, der TSV Weilimdorf,
der FC Rottenburgund der
VfB Friedrichshafen neu in der
Liga. Die Truppe vomBodensee
warzuletzt in der Saison 2021/22
in der Verbandsligaund hatvier
Jahre Landesliga hinter sich gelassen.
Die Rottenburger haben
zwei Aufstiege hintereinander
bewerkstelligt undsind vonder
BezirksligaAlb indie Verbandsliga
durchmarschiert.Beim TSV
Weilimdorf gibt es ein bekanntes
Gesicht aus Hohenlohe. Der
LangenburgerBastianJoas, mittlerweile
32 Jahre alt, war drei
Saisons lang von 2014 bis 2017
beiden Sportfreunden Hall. Joas
kehrt somit an seine alte Wirkungsstätte
zurück. Waiblingen
setzte sich in der Landesliga 1
unter anderem gegen den TSV
Ilshofen, die Spvgg Satteldorf
undden TSVCrailsheim durch.
Wagemann jetztbei der TSG
Im Trikot der Crailsheimer war
letzte Saison noch Marc Wagemann
unterwegs. Er spielt nun
eineLigahöher beimVerbandsligisten
TSG Hofherrnweiler.
Auch Baba Mbodji, vormals
beimTSV Ilshofenund FSVHollenbach,
hat inHofherrnweiler
ein neues sportliches Zuhause
gefunden. Ebenfalls neu bei der
TSG ist der 18-jährige Torwart
Henry Hutzenlaub, der von den
A-Junioren des VfR Aalen kam.
Henry ist der Sohn von Marcus
Hutzenlaub, zuletzt Trainer der
Sportfreunde Bühlerzell inder
Saison 2022/23und vonanderen
heimischen Teams wie Gerabronn
oder Westgartshausen.
Spannend wird es auch sein,
wie sich der hoch ambitionierte
VfRHeilbronn in seiner zweiten
Verbandsliga-Saison schlagen
wird. Als Aufsteiger inder vergangenen
Rundemussteder VfR
bis zum letzten Spieltag um den
Klassenerhalt kämpfen. Dieses
Jahr soll ein einstelliger Tabellenplatzfür
dieHeilbronner herausspringen.
Der Kader wurde
malwieder ordentlich durchgemischt,
mal sehen, ob der VfR
den hohen Ansprüchen gerecht
wird. Mit Julian Schiffmann
(vormals auch in Ilshofen und
Hollenbach aktiv) und Jannik
Dannhäußer (Ex-Sportfreunde)
sind zwei auch in Hohenlohe
sehr bekannte Kicker beim VfR
im Kader.
Bochtler nicht mehr Trainer
Eine große Veränderung gab es
auch beim SSV Ehingen-Süd.
Trainer Michael Bochtler gab
nach neun Jahren sein Amt ab.
Neuer Spielertrainer ist Kevin
Ruiz. Esist die neunte Saison
hintereinander für Ehingen-Süd
in der Verbandsliga.Der SSVist
damit die„dienstälteste“ Mannschaft
der Liga, gemeinsam mit
derTSG Tübingen. Dahinter reihen
sich der TSV Berg und die
TSGHofherrnweilermit jeweils
sieben Saisons ein, bei den Haller
Sportfreunden ist es Spielzeit
Nummer 4inder Verbandsliga
nach demAufstieg 2022.Für den
FC Esslingen ist es die zweite
Saison in der Verbandsliga.
Undwer kann dieser sportlich
so schwierigen, aber nicht besonderslukrativenVerbandsliga
nach oben entschwinden?Inder
Favoritenrolle auf den Aufstieg
befindet sich vor allem der FC
Holzhausen als Vizemeister.
Torjäger Janik Michel, in der
Vorsaison mit 38 Treffern Torschützenkönig,
konnte gehalten
werden.
Gute Chancen in Kampf um
die Meisterschaft werden auch
demTSV Oberensingen nachgesagt.
Die Mannschaft aus dem
Nürtinger Stadtteil wurde vergangene
Saison Dritter. Die Referenz
bei den Oberensingernist
weiter Stürmer Simon Brandstetter,
ein Ex-Profi der zweiten
und dritten Liga.
Der dritte Aspirant auf den
Aufstieg scheint ein Vorjahresaufsteiger
zu sein. Die Young
Boys Reutlingen schlossen die
zurückliegende Spielzeit als
Vierter ab undhaben sich nochmal
verstärkt. Viktor Taschner
8
VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG
Es braucht Mentalität
Können dieSportfreundeSchwäbischHallandie erfolgreicheRückrunde anknüpfen? Das
wird viel davonabhängen, wieder neue, kleine Kaderharmoniertund zusammenfindet.
HINTEN VONLINKS
Daniel Schmelzle, Jonas Dambacher, Joshua
Voigt, Niklas Vuletic, Benjamin Kurz,
Sascha Esau, Luis Pfeiffer, Lukas Hahn,
Mateo Stein, Tony Elie TellaNounga, Daniel
Martin
MITTEVON LINKS
SchiedsrichterbetreuerRolfMunz,Pressebeauftragter
Eberhard Döring, Physiotherapeutin
Alessandra Lang, Torwarttrainer
Sven Dambach, Co-Trainer Nico Sasso,Co-
Trainer Marco Dahmen, Trainer Thorsten
Schift, Sportdirektor Ralph Schön, Sportdirektor
Martin Kleinschrodt, AbteilungsleiterFrederic
Dihlmann
VORNE VONLINKS
Daniel Dahmen, Lorenz Minder, Philipp
Minder,Günter Schmidt,Matti Bunk,Bojan
Spasojevic, Marc Göltenboth, Niklas
Wackler, Maximilian Schön, Noah Käpplinger,
Azad Toptik
Die Diagnosewar füralle
einSchock. Kreuzbandanrissund
Meniskusriss
im Knie, mehrmonatigerAusfall.
Niklas Wackler wird
in dieser Saison wohl erst sehr
spät oder überhauptnicht fürdie
Sportfreunde Schwäbisch Hall
spielen können.
In einem ohnehin kleineren
Kader tut jeder lange Ausfall
noch mehr weh. DieHaller werden
vielleicht bis zum Ende der
Transferperiode am31. August
suchen, ob es nicht doch jemanden
gibt, der den Kader verstärkenkann.
„Wir brauchenaberjemanden
fürdie Spitze, nichtfür
die Breite.Ermussaberauch zu
uns passen“, macht Martin
Kleinschrodt, einer von zwei
Sportdirektoren, klar.
Nachwuchs
hofft auf die
Chance.
Trainer Thorsten Schift betont,dassman
auch dieeigenen
Spieler, die man schon hat, besser
machen müsse. Auch das sei
eine Form, die Situation zuverbessern.Und
Spieler mitPotenzial
für mehr haben die Sportfreunde
definitiv imKader. Alleine
vier ehemalige A-Jugendspieler
sind in den
Verbandsligakader aufgerückt.
Lukas Hahn, Noah Käpplinger,
Mateo Stein und Tony Elie Tella
Nounga werden darum kämpfenmüssen,
sich im Training anzubieten,
um sich Spielzeit zu erarbeiten.
MitLuisPfeiffer kommt
ein19-jähriger Stürmer vomVfR
Gommersdorfaus der badischen
Landesliga Odenwald hinzu, der
auchnochentwicklungsfähig ist.
Pfeifferkommt mitder Referenz
von36Treffern alsTorschützenkönig
der Landesliga Odenwald
nach Hall. Jonas Dambacher ist
vomTSV Ilshofenzurückzuden
Sportfreundengekehrt.InIlshofen
hatte der 20-Jährige einen
Stammplatzbei einemLandesligisten,
nun muss er sich wieder
eine Liga höher beweisen. Und
Maximilian Schön (21) ist noch
nicht amEnde seiner Entwicklung
angelangt.
Spannend wird auch die Frage
sein, ob und wie schnell die
Langzeitverletzten wieder in
Hand in Hand -Gemeinsam zum Erfolg.
Hagenbacher Ring 127
74523 Schwäbisch Hall
Tel. 0791/950310
info@eisenmenger-stbg.de
eisenmenger-stbg.de
VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG 9
Topform sind. MattiBunk, auch
erst 21 Jahre alt und neu vom
TSV Crailsheim, hat seit einem
Kreuzbandriss imHerbst 2024
noch kein Pflichtspielbestritten.
Er soll im Laufe der Vorrunde
wieder eine Option sein. Ob Kapitän
Niklas Vuletic zu Saisonbeginn
zur Verfügung stehen
wird, ist auch nicht klar, da er
sich weiterhin mit einer Schienbeinentzündung
plagt. Philipp
Minder möchte nach zwei
Kreuzbandrissen und zwei JahrenPause
wieder der überragende
Rechtsverteidiger mit Offensivdrang
werden, der er davor
war.
Minder-Brüder
sind jetzt
vereint.
Es gibt also noch vieleFragezeichen
vordieser Saison, in der
die Sportfreunde trotz der
Schwierigkeiten gleich zuBeginn
nicht von ihren Zielen abrücken
möchten. „Dafür gibt es
überhaupt keinen Grund. Wir
Lorenz Minder istneu aus
Hollenbach zu den Sportfreunden
gewechselt. Foto:RolfMüller
Vorsaison
5. Platz
(Verbandsliga)
50 Punkte
54:42 Tore
haben immer noch gute Spieler
im Kader. Jetzt gilt es nicht zu
jammern“, gibt sich Thorsten
Schift kämpferisch. „Alle, die
spielen, haben dieAmbition Verbandsliga
zu spielen. Alle können
sich jetzt zeigen und haben
die Chance“, macht auch nochmal
Martin Kleinschrodt klar.
„Aber der Auftakt wird megaschwer,
das ist eine Riesenherausforderung“,
ordnet der
Sportdirektor ein.
Als „Königstransfer“ kann
man definitivLorenz Minder bezeichnen.
Der 25-Jährige hat
schon beim FSV Hollenbach in
der Oberliganachgewiesen, dass
er auf Topniveau spielen kann.
In Hall trifft erauf seinen Bruder
Philipp, was mit Sicherheit
auch ein Argument für ihn war,
eine Klasse tiefer nach Schwäbisch
Hall zu wechseln.
Insgesamt ist der Haller Kader
deutlich jünger geworden.
Andererseits hat man auch Erfahrungverloren.Ali
Gökdemir,
lange Jahredie Identifikationsfigur
bei den Sportfreunden, ist
zumLokalrivalenSSV Hall in die
Landesliga gewechselt. Nicht
minder wichtig als Führungsfigur
war auch Volkan Demir. Er
spielt nun bei der TSG Öhringen,
auchinder Landesliga.SelcukVural
trägt jetzt wieGökdemir
auch das Trikot der SSV
Hall. JohannKjartansson ist fürs
Spfr. SchwäbischHall
Trainer: ThorstenSchift
Tor: Bojan Spasojevic (29), Marc Göltenboth
(25)
Abwehr: Daniel Dahmen (23), LukasHahn
(19), PhilippMinder(28), Daniel Schmelzle
(31), MaximilianSchön (21), MateoStein (19),
Joshua Voigt(27), Niklas Vuletic (24)
Mittelfeld: MattiBunk (21), Jonas Dambacher
(20), Daniel Martin(29), Lorenz Minder
(25), Azad Toptik (26), Niklas Wackler (26)
Angriff: Sascha Esau (24), Noah Käpplinger
(18), Benjamin Kurz (31), Luis Pfeiffer (19),
Günter Schmidt(30),TonyElie Tella Nounga
(19)
Zugänge: Lorenz Minder (FSV Hollenbach),
MattiBunk (TSV Crailsheim),Luis Pfeiffer
(VfR Gommersdorf),Jonas Dambacher (TSV
Ilshofen), MateoStein,NoahKäpplinger,LukasHahn,
Tony Elie Tella Nounga(alle eigene
U19)
Abgänge: PhilippSeybold(Türkspor Neckarsulm),VolkanDemir
(TSG Öhringen), Johann
Kjartansson(Auslandsstudium), Ali
Gökdemir,Selcuk Vural(beideSSV Hall), Ünal
Akinci (VfR Aalen)
Saisonziel: oben mitspielen
Titelfavoriten: Holzhausen, Oberensingen,
Young Boys Reutlingen
Privatkredit
direkt online
abschließen!
Lieber
Sonnenbrand
alsabgebrannt!
Abans Meer stattans
Limit: UnserPrivatkredit
erfüllt Ihre
Wünscheschnell und
unkompliziert.
DerSparkassen-Privatkredit ist
schnell beantragtund flexibel
nutzbar.Soverwirklichen SieIhre
Pläne–ohne Stress undohne
langeWartezeiten.
IhrenVertrag schließenSie mitder S-Kreditpartner
GmbH (Prinzregentenstraße 25, 10715 Berlin), einem
aufRatenkreditespezialisierten Unternehmender
Sparkassen-Finanzgruppe.Die Sparkassewurde vonder
S-KreditpartnerGmbHmit derBeratung und Vermittlung
vonKreditverträgen betrautund istals Vermittler nicht
ausschließlich fürdie S-KreditpartnerGmbH, sondernfür
mehrereKreditgeber tätig.
Weil’s um mehr alsGeldgeht.
s
Sparkasse
Schwäbisch Hall-Crailsheim
10
VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG
Studium nach Island gezogen.
Ünal Akinci ist nach einem halben
Jahr wieder zum VfRAalen
zurück.
Klar ist, dass sich die Hierarchie
innerhalb desTeams durch
die Abgängevon Gökdemirund
Demir verändert hat. Wer kann
nun das Team anführen und in
schlechten Phasen vorangehen?
GenügendSpieler mitErfahrung
sind weiterhin da: Daniel
Schmelzle, Benjamin Kurz, Daniel
Martin, Günter Schmidt,
Azad Toptik, Joshua Voigt oder
auch Niklas Vuletic als Kapitän
werden noch mehr Verantwortung
übernehmen müssen.
Wirhabengute
Typeninder
Mannschaft.
So wollen dieSportfreunde-Fansihr Team auch in derneuen Saison
oft jubelnsehen.
Foto:RolfMüller
Wasist dann also drin für die
Haller?„Wirbrauchen Struktur,
eine klare Spiellinie, die wir in
derVorbereitung noch nichtgefunden
haben. Wir haben nach
hinten zu viel zugelassen und
nach vorne zu wenig Durchschlagskraft
entwickelt“, legt
Thorsten Schiftden Finger in die
Wunde. Erwünscht sich, dass
seinTeamwieder aggressiverals
in denTestspielen oder auch bei
der 0:4-NiederlageimWFV-Pokalgegen
Türkspor Neckarsulm
zu Werke geht. „Wir brauchen
Ekligkeit, wir müssen die Einsgegen-eins-Duelle
gewinnen, offensiv
wie defensiv“, fordert
Schift. „Aber ich habe es in der
letzten Rückrunde wieder gemerkt.
Sowas klappt nur, wenn
es uns gelingt,die Spieler füruns
und unsere Identität zu gewinnen“,
so Schift.„Aber ich glaube
auch an die Jungs. Wir haben
gute Typen inder Mannschaft
und da gibt auch jeder Gas“,
schiebt Thorsten Schift hinterher.
DerHaller Trainergeht davon
aus,dassvieleMannschaftenein
besseres Niveau haben werden,
auch die Aufsteiger seien gut.
„Viele habenpersonellaufgerüstet,
aber allen wird essogehen
wie uns. Manmusssich erstmal
finden“, weiß Schift. Wenn die
Sportfreunde dieMentalität, die
die Mannschaft inder letztjährigen
Rückrunde ausgezeichnet
hat, wieder an den Tag legen
kann, können die Sportfreunde
definitiv mit jedem Gegner in
derVerbandsligamithalten.Sollte
dies aber nicht gelingen oder
sich die Personalsituation weiter
verschärfen, könnte esauch
eineungemütlicheSaisonander
Auwiese werden. Viktor Taschner
PLUS
Mit der HallKarte PLUS günstiger Parken, Baden und Saunieren!
Minutengenaue Abrechnung und zusätzliche Preisvorteile für unsere Stromkunden:
Kostenlos Parken in Schwäbisch Hall: abends ab20Uhr sowie an Sonn- und
Feiertagen ganztags.
Rabatt beim Eintritt in die Freibäder Schenkensee und Rieden, das Schenkenseebad
und den Saunapark.
Jetzt zu uns wechseln und HallKarte PLUS kostenlos bestellen!
www.stadtwerke-hall.de/HallKarte-Plus
DEIN TEAMSPORT-
EXPERTEVOR ORT
Wirsindfür euchda!
Wir finden garantiert die richtige
Ausrüstung für euren Verein.
Individualität istuns wichtig
- unsere Teamsport-Experten
nehmensichZeitumauf dieBedürfnisse
jedes Vereins einzugehen.
13
NAME
Gemeinsam mit euch als Verein
entwickeln wir Designs, die
Einzigartigkeit unterstreichen.
Wir gestalten die Teamwear individuell
mit eurem Wappen,
Namen und Nummern. Mit unserer
Inhouse-Textilveredelung
erhalten die Outfits zuverlässig
diepassendeVeredelung.
Unsere Partner-Vereine vertrauen
uns als zuverlässigen
Ausrüster & Werbepartner,
der euch neben erstklassigen
Produkten auch eine partnerschafltiche
Zusammenarbeitet
bietet. Unsere Expertise und
Leidenschaft für den Teamsport
machen uns zur idealen Unterstützung
füreuren Verein!
@intersport_schoell
INTERSPORTSCHOELL
IntersportSchoell
intersport_schoell
SCHWÄBISCH GMÜND
SCHWÄBISCH HALL
CRAILSHEIM
2x AALEN
LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 11
DasVolksfestspielzwischen demTSV Crailsheim(gelb)und der
SpvggSatteldorfgehörtwiederzuden HighlightsdieserLandesliga-Saison.
Angepfiffen wird es am Samstag,20. September, um
15.30Uhr im Schönebürgstadion. Foto:JoachimMayershofer
Eventuell nurzwei Absteiger
In der Landesliga1finden sichvierMannschaftenaus dem Landkreis SchwäbischHall: die
SpvggSatteldorf, der TSVIlshofen,der TSVCrailsheimund dieSSV SchwäbischHall.
Manchmal scheint es
ganz einfach zu sein,
sich in der Meisterschaftsrageauf
Favoriten
festzulegen –inder Landesliga
1Württemberg werden
vor der Saison 2025/26 die beiden
Mannschaften genannt, die
in der Vorsaison hinter Meister
FSVWaiblingenauf denPlätzen
2 und 3 folgten: also der FV
Löchgau und die Sport-Union
Neckarsulm. Waiblingen wurde
mit drei Punkten Vorsprung vor
Löchgau und sechs vor Neckarsulm
Erster. Vizemeister Löchgau
scheiterte inder zweiten
Runde der Relegation zur Verbandsliga
amSVWaldhausen
(0:2), dem Vizemeister derLandesliga
2.InRunde 1hatte der
FVL den FC Blaubeuren, den
Zweiten der Landesliga4,mit 2:1
nach Verlängerung besiegt.
Die vier Mannschaften aus
dem Landkreis Schwäbisch Hall
landeten in der Landesliga 1auf
den Plätzen 4(SpvggSatteldorf),
6(TSVIlshofen), 7(TSVCrailsheim)
und 11 (SSV Schwäbisch
Hall). Crailsheim war auch aufgrund
vieler Verletzungen zu inkonstant,
stellte aber mit nur 32
Gegentoren die zweitbeste Defensive
der Landesliga 1–die
beste Offensive und Defensive
hatte MeisterWaiblingenmit 88
Torenund 31 Gegentoren.Satteldorf
war nach dem 18. und 19.
Spieltag sogar Tabellenerster,
Ilshofen nach dem 14. Spieltag
Zweiter. Der Aufsteiger SSV
Schwäbisch Hall, Spitzenreiter
nach dem erstenSpieltag, schaffteletztlichdeutlichden
Klassenerhalt,
auch wenn die Zahl der
Absteiger langeZeit unklarwar.
TSG Öhringen
istzurückmit
vielenBekannten.
Der SV Breuningsweiler und
der TV Pflugfelden stiegen abgeschlagen
ab, der SV Kaisersbach
durfte nur deshalb in die
Relegation, weil sich NK Croatia
Bietigheim freiwillig in die
Bezirksliga zurückzog. Kaisersbach
nutzte seine zweite Chance
und hielt im Nachsitzen die
Klasse. Dabei besiegte der SVK
zuerst den TSV Gaildorf (Vizemeister
der Bezirksliga Rems/
Murr/Hall) mit3:2 und dann den
TV Aldingen (Vizemeister der
Bezirksliga Enz-Murr) mit 5:2.
Aldingen hatte sich gegen den
TSV Pfedelbach (Vizemeister
der Bezirksliga Franken) mit 0:1
durchgesetzt.
Neu hinzu kommen zur Saison
2025/26 indie Landesliga 1
neben Verbandsliga-Absteiger
TSVHeimerdingen dieBezirksliga-Meister
SG Schorndorf
(Rems/Murr/Hall), SV Leonberg/Eltingen
(Enz-Murr) und
TSG Öhringen (Franken). Die
TSGwirdtrainiert vomgebürtigenHallerund
Ex-Nationalspieler
Tobias Weis, auch sonst finden
sich dort noch einige bekannteGesichter,die
im Hohenloher
Fußball ihre Spuren
hinterlassen haben –zum Beispiel
der neuespielende Co-Trainer
Volkan Demir, Mert Sipahi,
Simon Wilske und Maximilian
Egner. In derSaison 2023/24hatte
Öhringen in der Relegation
zur Landesliga 1als Meister der
BezirksligaHohenlohe Nord gegen
die SSV Schwäbisch Hall,
den Meisterder Bezirksliga Hohenlohe
Süd, noch das Nachsehen
gehabt. Damals waren die
Meister aufgrund der Ligenreform
nicht direkt aufgestiegen.
2025/26gibt es in der Landesliga
1folgende Abstiegsregelung:
Schaffen die Spfr. Schwäbisch
Hall, der FSV Waiblingen, der
VfRHeilbronn und der SV Fellbach
in der Verbandsliga den
Klassenerhalt,gibt es in der Landesliga
1zwei direkte Absteiger
und einen Relegationsteilnehmer.
Steigen ein oder zwei Vereine
dieses Quartetts ab, gibt es
drei direkteAbsteiger und einen
Relegationsteilnehmer.Viersind
es dannbei drei undfünf bei allen
vieren –dieses Szenario ist
aber unwahrscheinlich. Die vier
Teams aus dem Landkreis Hall
in der Landesliga 1sollten mit
dem Abstieg also nichts zu tun
haben. Undwas nach oben geht,
wird sich nach einigen Spielen
zeigen – vor allem die SSV
Schwäbisch Hall hatsich gutverstärkt
und könnte oben einWörtchen
mitreden. ImWFV-Pokal
siegtesie bei der SU Neckarsulm
3:2 und verlor gegen den Oberligisten
TSGBacknang nach tollem
Spiel 3:5. Joachim Mayershofer
12
LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG
Die richtigen Lehren ziehen
Nach Platz5in derVorsaison beendetdie SpvggSatteldorfindiesemJahrdie Runde sogar
aufRang4.Ein Platzimvorderen Tabellendrittelist nunerneut dasZiel.
HINTEN VONLINKS
Lea Eberlein (Physiotherapeutin), Micheal
Eberlein, Maurice Hagen, Fabian Etzel, Julian
Konrads, Robin Belesnai, Toni Weihbrecht,Orfeas
Boukas, Can Tasdemir (Betreuer)
MITTEVON LINKS
AntonioFernandez-Martinez(Trainer), Jan
Langenbuch (Athletiktrainer), Manuel
Schoppel (Torwarttrainer), David Paulo,
Lenni Ebert,Jannis Wacker,BarisYerlikaya,
Andreas Etzel (sportlicher Leiter), Kai
Gfrärer (Co-Trainer), Sebastian König
(Teammanager)
VORNE VONLINKS
Mark Eiberger, Arminas Tekorius, Timo
Müller, Julian Erhardt, Jens Kostan, Kai
Wiedmann, Dennis Upstas, AndreasSchlageter,
Christian Rau, Marc Grom. Es fehlen:
Janis Tauberschmidt, Benjamin Utz, Sven
Ebert(Betreuer)
Gut angelaufen ist der
Pflichtspielauftakt für
die Satteldorfer. In der
ersten Runde des Verbandspokals
bezwangen sieden
Bezirkspokalsieger des benachbarten
Fußballbezirks Franken,
die Sportfreude Untergriesheim,
mit 5:1. InRunde 2war dann allerdings
Endstation nach der
3:6-NiederlagebeimLandesliga-
Aufsteiger SG Schorndorf.
„Sehr zufrieden“ mit der abgelaufenen
Rundeist Satteldorfs
Trainer Antonio Fernandez-
Martinez. Nach durchwachsenem
Saisonstart gelang den Satteldorfern
eine Serie von13Spielen
ohne Niederlage und plötzlich
fanden sie sich im
Aufstiegsrennen wieder. Zum
Saisonende hin ging den Jungs
um Spielführer Baris Yerlikaya,
dermit 15 TorenSatteldorfs treffsicherster
Spielerwar,jedochetwas
die Puste aus, und bei den
entscheidenden Spielen fehlte
dann oftmals das nötige Quäntchen
Glück, aber auch dieTreffsicherheit
im Abschluss.
An der Fitness lag esjedenfalls
nicht, dassesnichtzunoch
mehr gereicht hat, selbst in den
letzten Rundenspielen zeigten
sich dieSatteldorferals laufstarke
Einheit. „Umganzvorne mitzumischen,
hatten wir zuviele
Schwankungen“, resümiert Fernandez.
Zudem kamen immer
wieder größereVerletzungsproblemehinzu.Vor
allemTorjäger
Michael Eberlein wurde lange
Zeit schmerzlich vermisst. Nun
fällt ernach einer Schulterverletzung
schon wieder lange aus
undkann wohl erst zur Rückrunde
wieder voll eingreifen.
„Insgesamt haben die Jungs
einen großen Schritt nach vorne
in ihrer Entwicklung gemacht“,
blickt Martinez positiv
zurück. Seit der Rückrunde der
Saison 2022/23 ist der 40-Jährige
nun schon Coach beim Landesligateam,
zuvor war er Trainer
bei der Zweiten und viele
JahreStürmer beider Spvgggewesen.
Mit seinem Co-Trainer
PatrickBeckhat er allerdings einen
wichtigenPartner verloren,
der großen Anteil an den Erfolgender
jüngsten Vergangenheit
Vorsaison
4. Platz
(Landesliga1)
53 Punkte
66:48Tore
hatte. „Patti war fachlich und
menschlich top, aber er wollte
aus familiären Gründen nicht
mehr weitermachen“, sagt Fernandez-Martinez.
SpvggSatteldorf
Trainer: Antonio Fernandez-Martinez(seit
2022/23), KaiGfrärer (seit2025)
Tor: Jens Kostan(27), KaiWiedmann (25)
Abwehr: Robin Belesnai(24), Orfeas Boukas(18)
JulianErhardt (22), Fabian Etzel
(23),Christian Rau(21), Andreas Schlageter
(30), Jannis Wacker (28)
Mittelfeld: Mark Eiberger(27), MarcGrom
(18),MauriceHagen (19),JulianKonrads
(22), Timo Müller (23),JanisTauberschmidt
(19), Arminas Tekorius(19), Dennis Upstas
(23),Toni Weihbrecht (24)
Angriff: Michael Eberlein (31),LenniEbert
(18),David Paulo (25),Benjamin Utz (23),
Baris Yerlikaya(25)
Zugänge: Mark Eiberger(TSVObersontheim),
OrfeasBoukas, MarcGrom, Lenni
Ebert,Arminas Tekorius(alle eigene Jugend),
KaiGfrärer (Co-Trainer,TSV Ilshofen II)
Abgänge: Patrick Beck (pausiert),NilsHörle
(SpvggSatteldorfII),Michael Etzel(Karriereende),
JakobScheppach(SGMHollenbach/
Mulfingen), FabianSchmieg (SpvggGammesfeld)
Saisonziel: Top5
Titelfavoriten: FV Löchgau, SU Neckarsulm
LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 13
Kai Gfrärer unterstützt Fernandez
nun als Co-Trainer. Er
war zuvor in der A-Jugend des
TSVIlshofenals Coach tätig, zuletzt
stand er bei der zweiten
Mannschaft dort erfolgreich an
der Seitenlinieund hatals Tabellendritter
der Kreisliga A3mit
einer ganz jungen Truppe knapp
den Aufstieg in die Bezirksliga
verpasst. „Er warunsere absolute
Wunschoption, weil ermit
jungen Spielern sehr gut arbeiten
kann. Kai ist hoch motiviert
und macht aktuell die B-Lizenz.“
Neu imTeam um die Mannschaft
herum ist mit Sebastian
König ein ehemaliger Spieler,
der zukünftig als Teammanager
agieren wird. Manuel Schopppel
leitet das Torwarttraining, und
Jan Langenbuch ist für die Athletikeinheiten
zuständig. Als
Physiotherapeutin ist Lea Eberlein
dabei, Sven Ebert und Can
Tasdemir unterstützen dasTeam
Wichtigsind
dieersten
Wochen.
als Betreuer. Neuer Sportvorstand
ist Andreas Etzel.
Die Vorbereitung lief hervorragend,
„die Jungs ziehen gut
mit. Ichbin sehrzuversichtlich.“
Highlights waren die Testspiele
gegenden Oberligisten FSVHollenbach
und den VerbandsligistenSpfr.
Schwäbisch Hall –trotz
des wetterbedingten Abbruchs.
Ganz wichtig für den Teamzusammenhalt
warein dreitägiges
Trainingslager in Tirol.
In der Vorbereitung wurde
großen Wert daraufgelegt, das
Positionsspiel zu verbessern und
die Spielausrichtung zukünftig
EinTestspielinder Vorbereitungverlordie SpvggSatteldorf(blau)
gegenden OberligistenFSV Hollenbach mit0:6. Foto:Jonas Hägele
noch flexibler zu gestalten. An
der Grundordnung will Fernandez
allerdings nicht viel verändern.„Wirwollen
weiterhin den
Ball habenund Fußball spielen.“
Man versuche zudem, den Ball
möglichst früh zu erobern und
vor allem inder eigenen Hälfte
weniger Fehler zu machen.
Ziel istein Top-5-Platz
Ziel der Satteldorfer ist wieder
ein Platz inden Top5.„Wichtig
sind die ersten Wochen“, hofft
Fernandez aufeinen gutenRundenstart,
„dann isteventuell sogarmehrmöglich“.Aus
derVorsaison
sollen die richtigen Lehrengezogen
werden. Fernandez
erhofft sich zukünftig vor allem
mehr Konstanz. „Spiele werden
in der Defensive entschieden, da
müssen wir besser gegen den
Ball arbeiten und stabiler sein.“
Zudem fordert er von seiner
Mannschaft, das Spielgerät sicherer
in deneigenen Reihenzu
halten. „Wir spielen schönen
Fußball, aber wir müssen konsequenter
und zielgerichteter im
Abschluss werden.Zudemmüssen
wir Fußball auf dem Platz
aucharbeiten, indieserHinsicht
geht noch mehr.“
Als Favoriten für denAufstieg
nennt Fernandez in erster Linie
den FV Löchgau und die Sport-
Union Neckarsulm, die inder
vergangenenRunde beide lange
um den Titelmitgespielt haben.
Vorallem freut sich Fernandez
auf die Derbys gegen die SSV
Hall, den TSV Ilshofen und den
TSV Crailsheim. Mit Aufsteiger
TSG Öhringen kommt ein weiteres
Hohenloher Duell hinzu.
Fünf Abgänge
Mit Nils Hörle und Michael Etzel
fallen zwei Satteldorfer Urgesteine
weg, Hörlewillzumindest
noch in der zweitenMannschaft
weiterkicken. Zudem
wechseln Fabian Schmieg(Gammesfeld)
und Jakob Scheppach
(Mulfingen) zurück zu ihren
Heimatvereinen. Eine neue Herausforderung
sucht Nachwuchsspieler
Inas Music, der
nach langer Verletzungszeit
kaum Einsatzminutenhatte,nun
aber seinGlückbeimOberligisten
FSV Hollenbach sucht. Zudem
hat sich Torjäger Michael
Eberlein zum Rundenende eine
schwere Schulterverletzung zugezogen
und fällt die komplette
Vorrunde aus.
Mit Mark Eiberger vom Bezirksligisten
TSVObersontheim
hat die Spvgg Satteldorf nur einen
externen Neuzugang verpflichtet
undsetzt noch mehr auf
die eigenen Junioren. Aus der
A-Jugend rücken Lenni Ebert,
Arminas Tekorius, Orteas Boukas
und Marc Grom hoch, die
alle „gute Anlagen haben“ und
kurz-oder mittelfristig gute Aussichten
auf Spielzeit haben. „Wir
legen Wert darauf, eigene Spieler
wie zuletzt Maurice Hagen,
der jetzt erst aus der A-Jugend
herauskommt, aus unserem
Nachwuchsbereich hochzuziehen.“
Wichtig für die Entwicklung
sei dabei auch die zweite
Mannschaft, die sich über die
Relegationnochden Klassenerhaltinder
A-Klasse auf denletzten
Drücker sicherte. Hier könnendie
jungen Spieler auf gutem
Niveau erste Erfahrungen im
Herrenbereich sammeln. „Der
Austausch mit der zweiten
Mannschaft klappt prima.“
Drei alte Neue
Als Neuzugänge könne man zudemdie
beiden Rückkehrer Dennis
Upstas und David Paulo bezeichnen,
die lange verletzungsbedingt
pausieren mussten. Außerdem
kehrt Janis
Tauberschmidt nach einem Jahr
studienbedingter Auszeit wieder
zurück ins Team.
Mit einem Durchschnittsalter
vongeradeeinmal23Jahren habendie
Satteldorfer noch weiteresEntwicklungspotenzial.
„Wir
spielen jetzt schon seit rund
zehn Jahren in der Landesliga.
Das muss nicht indieser Saison
sein, aber irgendwann will ich
mit den Jungsschon mal hochin
die Verbandsliga“, ist der Aufstieg
für Fernandez keinesfalls
Pflicht, aber ein großer Wusch
für die Zukunft. Ralf Mangold
14
LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG
Mit frischem Schwung
Miteinem kaum verändertenKader geht derTSV Ilshofenindie neue Landesliga-Saison. Er
möchte im Vorderfeld zu finden sein,dafür muss er offensivdurchschlagskräftiger werden.
HINTEN VONLINKS
Muhammed Turac, Sead Halilovic, Tim
Richter,Max Burkard, Moritz Lindner,Nevio
Bareiß Teixeira, Mark Varga, Fabio Legrottaglie,
HennesAutmaring, Nikola Brnic, Pakorn
Silaklang, Fabian Halder, Yannick Zucker
MITTEVON LINKS
Karina Sachs, Michael Hannemann, Pascal
Steigauf,Ben JoshuaSchmid, Lars Fischer,
Emmanuel Miguel, Mario Gehring, Marco
Götz, Lukas Lindner, Jason Miguel, Salomon
Goes, Hannes Schäfer, Luis Schneider,
TanjuKocacöl,Domenico Legrottaglie
VORNE VONLINKS
Jannis Schierle, Dogukan Kaplan, Djordje
Mandaric, Aaron Rüger, Tim Luca Laidig,
Jannik Laber, Eric Langpeter, Sebastian
Herzog,NoahKappler,RobinWoitke, ClaudioGahm
Die Bilanz der Vorsaison
ist alles andere als
schlecht: Der TSV Ilshofen
belegte in der
Landesliga Rang 6. Und auch
wenn darüber bei den Verantwortlichen
durchaus Freude
herrscht, soist diese dann doch
eingeschränkt. „Wir haben unser
SaisonzielinTeilen erreicht“,
formuliert es Trainer Michael
Hannemann.
Der Coach untermauert sein
Statement mit Zahlen. Ilshofen
hat inder Saison 2024/25 lediglich
sechsmal verloren. Das ist
ein guter Wert, nur die beiden
Top-PlatziertenFSV Waiblingen
(4) und FV Löchgau (5) haben
seltener verloren. „Das war ein
Entwicklungsschritt“, findet
auch Michael Hannemann,
schränkt aber gleichzeitig ein,
dass „elf Unentschieden zuviele
sind“. Vorallem deswegen,da
der TSV Ilshofen nur bei zwei
oder drei davon tatsächlich einen
Punkt gewonnen hat. In den
meisten Fällen, so die TSV-Sicht,
hat die Mannschaft zwei Zähler
verloren.
Wasdem TSVIlshofengefehlt
hat, war die offensive Durchschlagskraft,
vor allem inder
Rückrunde. „Da haben wir die
Lösungen nicht gefunden.“ Allerdings
schränkt der Trainer
ein, habe das auch andem großen
Verletzungspech gelegen,
das den TSV ereilt hatte. DogukanKaplan,
LarsFischer,Moritz
Lindner und Lukas Lindner fielen
alle inder Rückrunde aus,
die einenlänger,die anderenetwas
weniger lang, aber immer
noch deutlich spürbar.
Es fühlensich
beim TSValle
wohl.
Dazu kam, dass in der Rückrunde
Lukas Lindner von den
Gegnern deutlichintensivergedeckt
wurdeals nochinder Vorrunde.
Seine Torquote bisWeihnachten
hattesichinnerhalb der
Vorsaison
6. Platz
(Landesliga1)
50 Punkte
56:40Tore
Liga schnell herumgesprochen.
So wardie zweite Saisonhälfte
eher ein großes Mühen und
entsprechend ist esnachzuvollziehen,
dassman nurbedingt zufrieden
ist.
Positivist dagegen eine andere
Bilanz: „Wir habenbis aufdie
SSV Schwäbisch Hall gegen jeden
Gegner gepunktet“, stellt
Michael Hannemann fest. Die
Pleitengegen den Nachbarn aus
Schwäbisch Hall tun allerdings
durchaus weh, denn in beiden
Begegnungenzeigteder TSVIlshofen
keine wirklich gute Leistung.
Nun soll es mit frischem
Schwung und nur kaum veränderten
Kader in die neue Saison
gehen. Der TSV Ilshofen strebt
einenRangimvorderen Bereich
an, mit anderen Worten: Man
muss nichtunbedingt aufsteigen,
aber sich in Sichtweite der Aufstiegsränge
zubewegen, wäre
schon ganz nett.
Dass der Kader weitestgehend
zusammengeblieben ist,
deutet man inIlshofen als sehr
positives Zeichen. „Es fühlen
sich alle wohl“, meint der Trainer.
Zwei Spieler habenden TSV
verlassen,nämlich NiklasOwen
Schmid, der zumBezirksligisten
Tura Untermünkheim gewechselt
ist, und Jonas Dambacher,
der nach einem Jahr zu den
SportfreundenSchwäbisch Hall
(Verbandsliga) zurückgekehrt
ist.
Neu dazugekommen ist der
22-jährigeMarkVarga vomLigakonkurrenten
und Nachbarn
TSVCrailsheim. Dieser hatnach
einigenVerletzungenprivatmit
TSVIlshofen
Trainer: Michael Hannemann
Tor: Fabian Halder (31),Jannik Laber(20),
Luis Rohn (22)
Abwehr: Mario Gehring(26), Cedrik Krämer
(26),NicoLayer (23), Pakorn Silaklang (32),
Pascal Steigauf (24), Muhammed AliTurac
(31), Mark Varga(22), RobinWoitke(23)
Mittelfeld: Hennes Hermann Autmaring
(22), SalomonGoes(23), Sebastian Herzog
(21), Dogukan Kaplan (24),JonasLausenmeyer(31),
Moritz Lindner (24), TimRichter
(24),Aaron Rüger(26)
Angriff: LarsFischer (26), Maximilian Krieger(21),Lukas
Lindner (26),LuisSchneider
(20)
Zugang: Mark Varga(TSVCrailsheim)
Abgänge: Niklas Owen Schmid (TuraUntermünkheim),
Jonas Dambacher (Sportfreunde
Schwäbisch Hall),
Saisonziel: vorderer Bereich
Titelfavorit: FV Löchgau
LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 15
einem Athletiktrainer zusammengearbeitet,
inklusive
„Schwachstellenanalyse“, wie
Mark Varga bei der offiziellen
Saisoneröffnungdes TSVIlshofen
berichtete. Er soll den Defensivverbund
weiter stärken.
Dieser warohnehin schonstark
in der vergangenen Saison. Dabei
erwähnt der Trainerexplizit
seinen Torhüter. „Luis Rohn gehört
mit Sicherheit zu den Top-
3-Torhütern dieser Liga.“ Lediglich
eine Partie (3:1 gegen die
SGM Krumme Ebene am Neckar)
hat der 22-Jährige inder
vergangenen Saison verpasst.
Ein weiterer Spieler, den Michael
Hannemann nennt,ist Luis
Schneider.Erist kein Zugang im
klassischen Sinne, schließlich
hat dieser schon in der Jugend
das Trikot des TSV Ilshofen getragen,
war inder vergangenen
Saison Teil der zweiten Mannschaft,
durfte fünfmal im Landesliga-Team
mithelfen. Dabei
gelang dem 20-jährigen Stürmer
ein Tor. Seine Statistik inder
zweiten Mannschaft lässt erahnen,
warumHannemann ihnerwähnt:
22 Spiele, 15Tore und
zehn Vorlagen. „Er sollunser Offensivspiel
bereichern.“ Gleichzeitig
drückt Hannemannauf die
Bremse. Man dürfe nicht zuhohe DerTSV Ilshofen jubelt über einen Treffer vonLukas Lindner beim2:1-HeimsiegüberWeinstadt.
Erwartungen haben.
Mitihm haben
wirnur ein
Spiel verloren.
Pakorn Silaklang (weißesTrikot) treibt im Spiel beider SSVHallden
Ballnach vorne.
Fotos: Rolf Müller
Luis Schneider ist ein weiterer
junger Spieler im Kader des
TSV Ilshofen. Jenseits der 30
sind nur wenige, darunter Pakorn
Silaklang. Der 32-Jährige,
der 2023 zum TSV Ilshofen gekommenist,sei
mit Abstandder
Älteste, „in der Kabine aber ist
er wie 21“, fügt Michael Hannemannmit
einem Grinsen hinzu.
Einen weiteren Erfahrenen
gibt es, nämlich Jonas Lausenmeyer.
Er schlug sich inder vergangenenSaisonimmer
mal wieder
mit Verletzungen herum.
„Mit ihm haben wir nur ein Spiel
verloren“, unterstreicht Michael
Hannemann die Wichtigkeit
dieses Spielers. Jonas Lausenmeyer
sei ein Phänomen. „Man
bemerkt erst,dasserfehlt,wenn
er nicht dabei ist.“ Der 31-Jährige
spielt längst nicht immerauffällig,
aber steht er nicht auf dem
Platz, kann die Struktur des Ilshofener
Spiels sehr schnell kaputtgehen.
Einige Unwägbarkeiten
Will der TSVIlshofen seine Ziele
erreichen,darfihn keineVerletzungswelle
ereilen. Bleibt diese
aus, dann kann die junge
Truppe in der Saison 2025/26
den nächsten Schritt machen.
Vordem Start gab esallerdings
eine äußerst schmerzhafte
Nachricht: Lukas Lindner hat
sich in derVorbereitungdas Wadenbein
gebrochen. Ilshofen
muss lange auf seinen treffsichersten
Stürmer verzichten.
Wohin die Reise führt, bleibt
abzuwarten, denn esgibt Unwägbarkeiten.
Sowird der TSV
Ilshofen eine Zeitlang auch jeweils
auf Nico Layer und Hennes
Autmaring verzichten müssen,
die beide Praktika bei Bundesliga-Klubs
absolvieren werden:
Nico Layer bei Borussia
Mönchengladbach, Hennes Autmaring
bei Bayern München.
Das aber wissen sie beim TSV,
können entsprechendplanen.Insofern
schauen Michael Hannemann
und sein Co-Trainer Sead
Halilovicmit Zuversicht auf die
kommendeRunde.Zwarist nach
außen Michael Hannemann der
Chef,jedoch betont er,dassSead
Halilovic besonders imBereich
der Videoanalyseenorm viel unternimmt.
„Wir harmonieren
sehr gut.“
Die Harmonie sei in der ganzenMannschaftzuspüren.Und
mit dieser sollen auch die hoch
gehandelten Teams aus der Landesliga
wie Löchgau, Pleidelsheim
oder Oeffingen Schwierigkeiten
bekommen.
Der Pflichtspielauftakt war
diesbezüglich kein Fingerzeig:
Das 0:7 inder ersten Runde des
WFV-Pokals gegen den Oberligisten
FSVBietigheim-Bissingen
war zwar überaus deutlich, jedoch
warendie Gäste in der Vorbereitung
schon deutlich weiter.
Die Oberliga-Saison begann bereits
am2.August, während die
Landesliga ihrerstenSpiele erst
zwei Wochen später absolviert
hat.
Hartmut Ruffer
16
LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG
Eingroßer Umbruch
DerTSV Crailsheim beendetdie Vorsaisonwegen Verletzungsproblemenur auf Platz 7.
Trotzdes bitteren Karriereendesvon Benjamin Weinbergersollesdennoch besser werden.
HINTEN VONLINKS
Tim Meßner, Simon Schulz, Tim Michael,
Louis Hermann, Maurice Schmiedt, Joel
Mezger,Patrik Horvarth, Pierre Sahin, Enes
Arslan, Rudi Krebs
MITTEVON LINKS
Torwart-Trainer Marco Schmitt, Torwart-
Trainer Sascha Wagner, Physiotherapeut
Luke Bös, BetreuerPhilipp Ackermann, Betreuer
Alexander Maneth, Trainer Michael
Gebhardt,Co-Trainer Daniel Probst,sportlicher
Leiter Dirk Brenner, Fitnesstrainerin
Lena Weinberger
VORNE VONLINKS
Dominik Rummler, Marius Doderer, Nico
Maurer, Oliver Wilhelm, Lars Albig, Jannik
Hecker, Simon Glück, Luca Blümlein, Predrag
Djordjevic
Nach dem überraschenden
1:0-Sieg gegen
Oberliga-Absteiger SV
Fellbach in der ersten
Runde des WFV-Pokals verlor
derTSV Crailsheiminder zweiten
Runde 0:2 gegen den Oberligisten
FSV Hollenbach. Doch
viel schlimmer als das Aus war
die Nachricht, welche die Vereinsverantwortlichen
erreicht
hatte: Wegen Herzproblemen
muss Kapitän Benjamin Weinbergerseine
Fußballkarriere mit
33 Jahren vorzeitig beenden.
Damit muss die Innenverteidigungnachden
Sommerabgängen
von Marc Wagemann und
Marc Varga komplett neu sortiert
werden. Mit Weinberger
bricht zudem einwichtiger Eckpfeiler
und Führungsspieler weg.
„Dasist einharterSchlag fürihn
und natürlich auch für uns. Auf
dieser Postionhabenwir nur we-
WINTERGÄRTEN
FENSTER · TÜREN
Zanzinger GmbH
Triensbacher Hauptstraße 21
74564 Crailsheim ·Tel. 07954/341
info@zanzinger-gmbh.de
www.zanzinger-gmbh.de
nige Alternativen“, so Michael
Gebhardt. Ein Ersatz ist inder
Kürze der Zeit nicht zufinden.
„Neben Simon Schulz wäre Jan
Hübsch eine Alternative. Oder
wirziehen Marius Dodereroder
Dominik Rummler in dieInnenverteidigung.“
Komplett
neue
Innnenverteidigung
Lamellendächer
Überdachungen
Sonnenschutz
Vordächer
Haustüren
Markisen
Fenster
Besuchen Sie unsereAusstellung!
Von seinem Saisonziel, ein
Platzinden Top5,willGebhardt
aber dennoch nicht abrücken.
„Wir hatten inder vergangenen
Runde großes Verletzungspech.
Zudem wechselte Stürmer Sebastian
Hack bereits in der Winterpause
zurück zu seinemHeimatverein
undwurde niedie erhoffteVerstärkung.Umdie
zahlreichen
Langzeitausfälle
auszugleichen, warunsereSpielerdecke
einfachzudünn. Wenn
fast alle fit waren, hatman in der
Rückrunde gesehen, dass wir
vorne mithalten können.“ Realistisch
ist allerdings auch, dass
trotz starker Phasen, wie beispielsweise
der Serie mit fünf
Siegen hintereinander nach der
Winterpause, die beiden Topteamsaus
Waiblingen undLöchgau
für die Crailsheimer wohl
unerreichbar geblieben wären.
Sportlich soll sich das Team
aufjeden Fall weiterentwickeln,
in der Vorbereitung hat Gebhardt
amHerausarbeiten und
der Effizienz vonTorchancengearbeitet,
„uns hat einfach ein
Knipser gefehlt“. Deshalbbenötige
manzukünftigmehrspielerische
Alternativen.
Vorsaison
7. Platz
(Landesliga1)
50 Punkte
44:32Tore
TSVCrailsheim
Trainer: Michael Gebhardt (seit2016), Daniel
Probst (Co-Trainer seit 2022)
Tor: LarsAlbig (25), Oliver Wilhelm(20),
Jannik Hecker (18)
Abwehr: Rudolph Krebs(29), Simon Glück
(26),Dominik Rummler (32), Simon Schulz
(20),Jan Hübsch (23),PedragDjordevic(19)
Mittelfeld: MariusDoderer (26),NicoMaurer(24),
Luca Blümlein (27),Tim Michael
(27), Joel Mezger (22), Sven Flügel (23), Patrick
Horvarth (22), EnesArslan(28)
Angriff: Daniele Hüttl (34), LouisHermann
(21),MauriceSchmiedt(22), TimMessner
(32), PierreSahin (22)
Zugänge: JanHübsch, Sven Flügel (beide
TuSFeuchtwangen), Pedrag Djordevic (Spfr.
Schwäbisch Hall), Patrick Horvarth(TSV
Obersontheim), PierreSahin(TSVNeuenstein),MauriceSchmiedt(SV
Rieden), Tim
Messner (TSV Michelbach/Bilz)
Abgänge: Marc Wagemann (TSG Hofherrnweiler),
Mark Varga(TSVIlshofen), Bernd
Botsch (SpvggGammesfeld),Janik Pfeiffer
(TuraUntermünkheim), JonaWedde (TSV
Vellberg), MattiBunk (Spfr. Schwäbisch
Hall), Benjamin Weinberger (Karriereende)
Saisonziel: Platz 1bis 5
Titelfavoriten: FV Löchgau, Sport-Union
Neckarsulm
LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 17
In der
Offensive
mehr Alternativen
Dafür hatGebhardt vorallem
in derOffensivemit PatrickHorvarth
(TSV Obersontheim),
Pierre Sahin (TSV Neuenstein)
sowie Maurice Schmiedt (SV
Rieden) nachgelegt und zumindest
vonder Papierform herzukünftig
für mehr Torgefahr gesorgt.
Ein ganz wichtiger Baustein
für die Offensive istzudem
TimMeßner,der nach zweiJahren
bei seinem Heimatverein
TSV Michelbach/Bilz nach
Crailsheim zurückkehrt. „Er ist
topfit,bringtvielErfahrungmit,
kann ein Spiellesen undlenken.“
Zudemsei Messnervom Charakter
her ganz wichtig fürs Team,
„er geht immer voran“.
Durch die Neuen ergeben sich
mehr Alternativen auf dem
Platz, und zudem erhöhe sich
der Druck vonder Bank, wassicherlich
leistungsfördernd sein
dürfte. Deshalb hofft Gebhardt
nach der Schocknachricht um
Kapitän Weinberger, dass der
TSV inder anstehenden Runde
vongrößeren Verletzungsausfällen
verschont bleibt. „Wir haben
viele, junge, entwicklungsfähige
Spieler dazubekommen. Da ist
auf jeden Fall Potenzial da.“
Mit Janik Pfeiffer und Matti
Bunk verlassen allerdings auch
zwei wichtige Offensivspieler
den TSV, „da haben wir sicherlich
Qualität verloren“. FürGebhardt
gilt es, in seiner zehnten
Spielzeit inder Landesliga auf
der Crailsheimer Trainerbankeinen
größeren Umbruch zu moderieren.
Hinter den Aufstiegsfavoriten
Löchgau und Neckarsulm
sieht er sechs, sieben
Mannschaften, die auf ähnlichem
Niveau spielen, darunter
auch sein Team –und auch die
vier anderen aus Hohenlohe.
„Die Landesliga ist insgesamt
noch stärker geworden.“
BeiJugend geht es aufwärts
WasGebhardtfreut,dassesauch
in derJugendbeimTSV aufwärts
geht. Die C- und B-Junioren feierten
in der vergangenen Saison
den Aufstieg indie Regionenstaffel.
Mit Joel Mezger hat sich
ein Nachwuchsspielerbereitsin
der vergangenen Saison fest in
den Kader gespielt. Zudemrückt
Dirk Brenner (mit Cap),der sportliche Leiter der Landesliga-Mannschaft desTSV Crailsheim, hatte viel
Arbeit, um wieder einen konkurrenzfähigenKader zusammenzustellen. Auch in dieserSaisonwollendie
HoraffenzuHause wieder viel Grundzum Jubelnhaben.
Foto:JoachimMayershofer
mit Enes Arslan ein talentierter
Spieler aus der zweiten Mannschaft
hoch, „er hat eine sehr
gute Rundegespielt“.Ziel seies,
die Durchlässigkeit von jungen
Spielern aus deneigenen Reihen
zum Landesligateam weiter zu
erhöhen.
Trainingslager in Hengstfeld
Obwohl der 38-Jährige nun
schonbeinahe einJahrzehntlang
als Trainer die Geschicke beim
TSV leitet, spürt Gebhardt keinerlei
Abnutzungserscheinungen.
„Der Vorteil daran ist, dass
ich alle Spieler sehr gut kenne.
Zudemhabeich immerden Anspruch,
Abwechslung und neue
Dinge reinzubringen.“ So hat er
in diesem Jahr seine Spieler mit
einem dreitägigen Trainingslager
imnahegelegenen Hengstfeld
überrascht.„So können auch
diemitmachen, die am Wochenende
arbeiten müssen.“ So ein
Trainingslager sei ganz wichtig
für den Teamspirit. Außerdem
kann hier intensivgeübtwerden,
ohne zeitlichen Druck. Alle drei
Vorbereitungsspiele vor dem
Pflichtspielauftakt im Pokalgingen
zwar verloren, aber den Ergebnissen
misst Gebhardt keinerleiBedeutung
zu. „Wir haben
da viele Dinge ausprobiert. Die
Fitnesswerte sind gut, wir liegen
voll im Soll.“ Zudem habe man
spieltaktisch mitden Neuzugängen
jetzt ganz andere Möglichkeiten.
„Maurice Schmiedt hat
top Geschwindigkeit und gibt
uns neue Möglichkeiten im Umschaltspiel
über den Flügel.“
Unsere
Tages-und
Mehrtagesreisen
im Marquardt
Reisekatalog!
Vereins-, Betriebs-,Schulausflüge...
Fahrradtouren,Ski-Ausfahrten...
Reisebusse für19bis 58 Personen
Der TSV Crailsheim gehörte
in derVorsaison aufdem großen
Rasenplatz des Schönebürgstadionszuden
drei heimstärksten
Teams der Liga. Wenn esjetzt
auch noch auswärts, wo oft auf
engen Kunstrasenplätzen gekickt
wird, noch besser klappt,
undder TSVvon größerenVerletzungsausfällen
verschont
bleibt,dann istauf jeden Fall ein
Platz im oberen Tabellendrittel
möglich.
Ralf Mangold
Profitieren Sie vonunsererErfahrung beider
Organisationund Ausführung IhrerReisen.
Hofäckerstraße 16
74564Crailsheim
Telefon(07951) 75 39
email:info@marquardt-reisen.de
www.marquardt-reisen.de
18
LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG
Mehr Qualität und Breite
Beider SSVSchwäbischHallhat sich in derSommerpause einigesgetan im Kader. Trainer
istweiterhin Marcus Becker,der einenvorderenTabellenplatzanpeilt.
HINTEN VONLINKS
Emre Vural, Roman Pauik, Firat Doganay,
Niclas Bergemann, Michael Leb, Elmedin
Zogaj, Jonas Husaini, Zarda Serbest Mohammed
MITTEVON LINKS
Trainer Marcus Becker, sportlicher Leiter
Markus Stapf, Emre Vural, Ali Gökdemir,
Daniel Gomez,Max Kühnlein, DavidSvecak,
Physiotherapeutin Sophie Barbir,Betreuer
KeskinÖzen
VORNE VONLINKS
Leon Eckelmann, Joscha Müller, Yannik
Pauels, Eugen Frescher, Yannic Weiss, Cedric
Moser, Ousainou Danso, DennisKoch
Was brauchen wir, um
noch besser zu werden?
Wasbenötigt
es, um die nächsten
Entwicklungsschritte zu gehen?
Wasbraucht es, um sich noch
mehr in der Landesliga zuetablieren?
Diese Fragen haben die Verantwortlichen
der Spiel- und
Sportvereinigung (SSV)Schwäbisch
Hall auch beschäftigt. „Das
Thema Kader warein wichtiger
Punkt dabei“, sagt Trainer Marcus
Becker. „Wirhabengemerkt,
was uns so ein bisschen gefehlt
hat: die erfahrenen Spieler, die
auch schonhöherklassiggespielt
haben“, analysiert Becker.
DieSSV Hall hatdannindieser
Hinsicht wahrlich nicht gekleckert,
sondern geklotzt. Mit
Ali Gökdemir von den Sportfreunden
Schwäbisch Hall istder
wohl bekanntesteKicker im ganzenLandkreis
zumLokalrivalen
gewechselt. Der Ex-Profisolldie
Mannschaft mitführen als spielender
Co-Trainer. „Er ist quasi
meinverlängerterArm aufdem
Platz“, beschreibt Becker. Gökdemirund
Beckerhaben sich vor
dem Wechsel Gökdemirsnatürlich
ausgetauscht. „Unsere Ideen,wie
wirFußball spielenwollen,
decken sich. Das passt sehr
gut“, unterstreicht Marcus Becker.
Als Co-Trainer leitet Gökdemir
auch einzelne Übungen
selbst, genauso wie natürlich
auch Eugen Frescher als neuer
Gökdemir
istdie neue
Führungsfigur.
Torwart-Trainer.„Es warbei mir
immer so, dass ein Co-Trainer
bei mir nicht nur ein Hütchensteller
ist.Ich profitiereals Trainer
jaauch von einer zweiten
Meinung und neuen Ideen“, so
Becker. Sein Co aus der letzten
Rückrunde, Michael Barbir, ist
einmal in der Woche als Athletiktrainer
in Hall, ansonsten ist
Vorsaison
11.Platz
(Landesliga1)
34 Punkte
54:58 Tore
er zudem noch beim Verbandsligisten
FSV Waiblingen ingleicher
Funktion tätig.
AliGökdemir istalso dieneue
SSV-Führungsfigur auf dem
Platz, die letzte Saison noch gefehlthat,ineiner
auf diesemNiveau
zumeistnoch unerfahrenen
Truppe. Der zweite Coup, der
derSSV gelungenist,ist dieVerpflichtungvon
Selcuk Vural, der
ebenfalls vonden Sportfreunden
aufder Auwiese nach Heimbach
gekommen ist. „Ererhöhtnatürlich
die Qualitätinunserem Kader
und er passtauch gutinunser
Spielsystem“, sagt Marcus
Becker über Vural. Zusammen
mitOusainouDanso könnte Vural
dann der zweite dribbelstarke
Offensivspieler bei den Hallern
sein. „Das war auch eines
unserer Ziele: unberechenbarer
werden“.Was Becker auch wichtigist:Vural
kann Tore machen,
wie beispielsweise inder zweiten
Runde des WFV-Pokals, als
Vural beim 3:5 gegen den Oberligisten
Backnang zwei Treffer
markierte.
Ebenfalls für ganz vorne ist
Mittelstürmer Firat Doganay
eingeplant. Marcus Becker kennt
den 30-Jährigen noch aus gemeinsamen
Landesliga-Zeiten
bei der Spvgg Satteldorf. „Er ist
SSVSchwäbisch Hall
Trainer: Marcus Becker
Tor: YannikPauels (24), Cedric Moser(18),
Yannic Weiss(33), EugenFrescher(40)
Abwehr: Leon Eckelmann (22), AliGökdemir
(33), Daniel Gomez(23), RicoGraf(21),
Jonas Husaini (20),PaulKapfhamer(21),
Florent Kodrolli (20), Max Kühnlein(28), Joscha
Müller (29),David Svecak (21)
Mittelfeld: AhmetAlabas(23),Niclas Bergemann
(22), Ousainou Danso(27), Enrico
Ebel, Erhan Ilmekli(27), DennisKoch (26),
Michael Leb(26), LeandroMlinaric(19), Zarda
Serbest Mohammed (28), Emre Vural
(20),Selcuk Vural(25), YannikWinker(25)
Angriff: Firat Doganay(30), Elmedin Zogaj
(19)
Zugänge: David Svecak (SVKaisersbach),
Selcuk Vural, Ali Gökdemir (beide Spfr.Hall),
EugenFrescher (TSV Obersontheim),Firat
Doganay (TuraUntermünkheim), Ahmet Alabas(POESAnagennisis
Schorndorf), LeandroMlinaric
(VfR Aalen), Enrico Ebel,Cedric
Moser(beide U19Spfr. Hall)
Abgänge: Firat Kaya (TSV Schornbach), SemihSes
(TSG Verrenberg), Bünyamin Zorlu
(TSV Gaildorf), ThomasLang(Karriereende),
SamuelObot(FC Türkspor Mannheim), Fabian
Gräter (TSV Dünsbach)
Saisonziel: Top8
Titelfavoriten: Heimerdingen,Löchgau,
Neckarsulm
LANDESLIGA 1WÜRTTEMBERG 19
ein brutaler Arbeiter. Ermacht
viel gegenden Ball, löst das Pressing
aus. Da ist er füruns extrem
wertvoll“, so Becker. Zuletzt
spielte der Mittelstürmer fünfeinhalb
Jahrebeim BezirksligistenTuraUntermünkheim.
Noch
ist Doganay vom Fitnesslevel
nicht bei 100Prozent nacheiner
Knieverletzung in der Rückrunde.
„Aber es wird“, istBecker optimistisch.
Ausder U19des VfRAalen ist
Leandro Mlinaric. Als Wunschspieler
für die Sechserposition
bezeichnet ihn Marcus Becker.
„Er läuftviel, ist zweikampfstark
und kann auch mit dem Ball kicken.“
Neuvom LigakonkurrentenKaisersbach
ist Innenverteidiger
David Svecak. „Er muss
sich an eine andere Spielidee gewöhnen,
aber er macht es sehr
gut“, lobt ihn Becker.Svecak erweitert
die Möglichkeiten im
Abwehrzentrum, wo letzte Saison
eigentlich nur Max Kühnlein
und Daniel Gomez zur Verfügung
standen.
Ahmet Alabaskommt mitder
Empfehlung von 28Tore in23
Spielen, allerdingsbeim Kreisliga
A-Ligisten Anagennisis
Schorndorf. Die Haller haben
ihn unter die Lupe genommen.
„Er hat imTraining überzeugt.
Er ist variabel einsetzbar undhat
ein gutesTempo“, beschreibtihn
Becker. Ahmet Alabas ist der
Bruder von Burak Alabas, der
früher auch beim TSV Ilshofen
warund nun in der Oberligabei
Türkspor Neckarsulm spielt.
Ebenfalls neu bei der SSVist Enrico
Ebel, gekommen von den
A-Junioren der Sportfreunde.
Im Torkönnen die Hallerauf
die Dienste von Cedric Moser
zählen, der aus der A-Jugend der
Sportfreunde gekommen ist. Da
Stammkeeper Jannik Pauelsmit
einem Kreuzbandriss noch ausfällt
und es langenicht klar war,
ob Yannic Weiss noch eine Saison
dranhängt, war die Verpflichtung
von Moser auch notwendig.
Obot studiertinHeidelberg
Verlassen hat die SSV Schwäbisch
Hall der langjährige Leistungsträger
Samuel Obot.Mit 38
Jahren zog erimmer noch spielerisch
an so gutwie jedemVerteidiger
in der Landesliga mit
seinem enormen Tempo vorbei.
Obot hat ein Theologiestudium
in Heidelbergaufgenommen und
spielt in der Landesliga Rhein-
Neckar beim FC Türkspor
Mannheim weiter. „Eins zu eins
Samuel Obot spielt nichtmehr für dieSSV Schwäbisch Hall.
kann manihn vonseinerArt her
gar nicht ersetzen“, gibt auch
Marcus Becker zu. „Er war bei
jedem Gegner ein Begriff.Dahabendie
schongezittert“, sagt Becker
mit einem Schmunzeln.
Jetzt müsse eben ein anderer
Plangreifen und Obots Tore sollen
auf andereSchultern verteilt
werden.
Variabel sein
im 3-4-3
oder 4-3-3.
Eine Lücke reißt auch das
Karriereende von Clublegende
Thomas „Hodde“ Lang. „Als Typ
wird er definitiv fehlen. Er war
eine Persönlichkeit in derKabine
und auch außerhalb und innerhalb
des Feldes“, so Becker.
Die Abgänge Semih Ses und FiratKayawaren
inder letzten Saison
keine großen Faktoren mehr.
Rico Graf wirdfastdie komplette
Vorrunde wegen eines Auslandsaufenthalts
verpassen.
Taktisch wollen die SSVler
auchvariablerwerden, wasnun
mit dem breiter besetzten Kader
eher möglich ist. DieGrundordnung
soll ein 3-4-3 werden oder
ein4-3-3. Das warauch während
der Vorbereitungdas Hauptthema.
„Wir wollten dieses 3-4-3
reinbekommen undvariabel mit
dem Ball sein“, erklärt Becker.
Seine Spieler sollen auch nicht
nur auf einer Position spielen
können, sondern auf mehreren.
„Wir haben viele Spieler drin,
dieFußball spielen wollen. Aber
wir müssen schauen, wie wir
auch Struktur und Disziplin da
reinbekommen“, macht Becker
deutlich.
Diszipliniert odernicht?
Beim Thema Disziplin wird der
ein oder andere Fußballinteressierte
hellhörig. Manchen Unkenrufenzuurteilen,
bestehtbei
der SSV Hall in diesem Punkt
Nachholbedarf. Die zwei gelbroten
Karten und sogar fünf rotenKarten
in der Vorsaisonsind
vielleicht auch ein Ausdruck
dessen. Der ein oder andere im
Team gilt auch als schwieriger
Charakter.Geradeinschlechten
Phase könnte daauch der Egoismus
Überhand nehmen. Wie
willBeckerdiesinden Griffbekommen?
„Das ist ein ganz klares
Thema bei uns. Wir haben
Foto:Rolf Müller
klargemacht, dass wir keine Individualisten
wollen, sondern
Teamplayer. Darauf legen wir
auch viel wert. Jeder bekommt
einen gewissen Freiraum, den
man auch braucht, aber es gibt
gewisse Leitplanken oder Regeln,
an die man sich halten
muss. Werdas nicht macht, wird
Schwierigkeiten haben“,gibtBecker
unmissverständlich zu verstehen.
Als „qualitativ stärker“ bezeichnet
der SSV-Trainer die
diesjährige Landesliga.Die Aufsteiger
seien keine, die man so
im Vorbeigehen schlagenkönne.
Als Titelanwärter sieht erden
Verbandsliga-Absteiger Heimerdingen,weilder
TSVschon seit
Jahren eine festigte Struktur hat.
Auch den Vorjahreszweiten
Löchgau und den Dritten, die
Sport-Union Neckarsulm, sieht
Becker vorne.
Und was ist für sein eigenes
Team drin? „Wir hatten viele
Veränderungen, daher ist es
schwierig, einzuschätzen. Klar
ist,dass wir nichts mit dem Abstieg
zu tun haben wollen. Wir
wollen aber auch ambitioniert
unterwegssein. Wenn wir unter
dieerstenachtkommenkönnen,
wäre es gut.“ Viktor Taschner
20
FUSSBALLBEZIRK REMS/MURR/HALL
„Beide Seiten profitieren“
DiePremieren-Saison desneuen FußballbezirksRems/Murr/Hall istgeglückt.
Bezirksspielleiter RalphRolli blickt zurück und gibt einenAusblick auf die neueRunde.
Ralph Rolli war 2015 als
Berichterstatter für die
WaiblingerKreiszeitung
beim Rems/Murr-Bezirkstag
in Großaspach. Bei der
Wahl zum Bezirksvorsitzenden
gab eseine Kampfabstimmung,
die Patrick Künzer gewann. Der
damalige Bezirksspielleiter Volker
Frank kündigte daraufhin
seinen Rückzug an. So kam der
jetzt 64-Jährige ganz überraschendzuseinem
Ehrenamt, das
er nun auch imneuen Fußballbezirk
Rems/Murr/Hall mitviel
Leidenschaft ausübt.Davor war
Rolli in verschiedenen Funktionen
bei seinemHeimatverein SV
Hertmannsweiler tätig, erweiß
also auch, woander Basis der
Schuh drückt.
Herr Rolli, wiezufrieden sind Sie
mitder Premierensaisondes
neuenFußballbezirks?
Ralph Rolli: Insgesamt ist esgut
gelaufen. Die Zusammenarbeit
zwischen den Altbezirkenfunktioniert
prima,und beideSeiten
profitieren voneinander. Ganz
wichtig dabei ist die Bereitschaft,
Kompromisse zufinden.
In den letzten Wochen wurden
es aber dann doch etwas unruhig,
weil mein Stellvertreter
Martin Basleraus privatenGründen
zurückgetretenist. Deshalb
musstenwir kurzfristig dieStaffeltageimGebietvon
AltHohenlohe
Süd verlegen. Durch den
Rückzug Baslersentsteht natürlich
ein höheresArbeitsvolumen
fürmich,dennbisher hatten wir
uns die Arbeit aufgeteilt. Unabhängig
davonhaben wiruns Gedankengemacht
und wollenzukünftig
den Staffeltag wiederzusammenlegen
–mit allen Ligen,
Staffeln und Mannschaften.
RalphRolli istBezirksspielleiter im neuen FußballbezirkRems/Murr/Hall.
Wiegeht es jetztweiter?
Es wäre gut, wenn wir einen
Nachfolger fürMartin Baslerfinden
würden, eine Art Berateraus
Hohenlohe. Dies wäre mir sehr
wichtig, damit ich über die Besonderheiten
oder Strömungen
informiert werde und mich darauf
einstellen kann.Mit Martin
habe ich mich immer abgestimmt,
jeder konnte in seinem
Bereich aufdie jeweiligen Eigenheiten
eingehen, wie beispielsweise,
dass es zur Muswiese das
Derby zwischen Brettheim und
Rot amSee gibt oder die Vereine
gerne am Crailsheimer Volksfest
spielfrei haben.
HatIhr Arbeitspensum wegen
desnun dochumeiniges gewachsenenFußballbezirk
zugenommen?
Ichhabedas Glück, dass ichseit
Oktober 2023 im Ruhestand bin
und kann somit auch tagsüber
aktivsein, aber natürlich gibtes
inzwischen für mich deutlich
mehr Arbeit –auch durch die
weiten Fahrtwege, beispielsweise
zu Sitzungen oder Staffeltagen.
Zudem gibtesmehr Staffeln
und alsKonsequenzdarausauch
mehr Rückfragen. Die letzten
Wochen mit der Spielplanerstellung
und den Staffeltagen war
dasschon beinahe einHalbtagsjob,
ansonsten schätze ich meinen
Zeitaufwand auf circa fünf
bissechs Stundeninder Woche.
Zum Glück habe ich erfahrene
Staffelleiter, diemir eine Menge
Arbeit abnehmen. Ganz wichtig
dabei ist eine einheitliche Verfahrensweise,
wie beispielsweise
die Schiedsrichter-Poolung
für alle Ligen. Wir sind der einzige
FußballbezirkimWFV,der
das durchzieht, und ich finde,es
ist eine sehr gute Sache. In das
Ehrenamt binich hineingewachsen,
es ist ein toller Job, der mir
sehr viel Spaß macht, solange
man freundschaftlich und respektvoll
miteinander umgeht.
Foto:Ralf Mangold
DerDirektabstieg ausder BezirksligaRems/Murr/Hall
wäre
beinaheamgrünenTisch entschieden
worden. Wasliefda
schief?
Dasist ärgerlich, undich verstehe
denUnmut derdavon betroffenenVereine.Das
Spiel am vorletzten
Spieltag zwischen dem
SSV Steinach-Reichenbach und
derSGOppenweiler/Strümpfelbach
musstewegen einer Großveranstaltung
verlegt werden.
Eine Kommunikation zwischen
denbeidenVereinen übereinen
Ersatztermin hat zwar stattgefunden,
aber sie konnten sich
nicht auf einenneuen Termin einigen.
Nach Rücksprache mit
dem zuständigen Staffelleiter
habe ich mich mit dem WFV in
Verbindung gesetzt und vereinbart,
dass wir einen Termin ansetzen,
und wenn sich die beiden
Vereine nicht bis zu einer
Frist auf einen anderen Termin
einigen,esdabei bleibt.Doch da
konnteOppenweiler nicht spielen
und hatte dies im Vorfeld
auch schon mitgeteilt. Deshalb
wurde letztlich dem Einspruch
derSGgegen eine Spielwertung
vom WFV stattgegeben und die
Partie wurde nachgeholt.
FUSSBALLBEZIRK REMS/MURR/HALL 21
EinErfolgsmodellmit meistüber1000 Zuschauernsinddie Relegationsspiele–wiehierzwischen demFCMatzenbach(rot) unddem TSV
Michelfeld in Ilshofen um denletzten freien Platzinder BezirksligaRems/Murr/Hall.
Foto:Rolf Müller
DasRelegationsspiel um den
letztenfreienPlatz in derBezirksligazwischen
dem FC Matzenbachund
dem TSVMichelfeld
wurdebei circa35Gradam
Sonntag um 15 Uhrangepfiffen.
Ergibt daswirklichSinn?
Insgesamtwar dieRelegation im
Bezirk auch dieses Jahr wieder
eine tolle Sache und ein wahrer
Zuschauermagnet. DemVerband
habe ich flexiblereAnstoßzeiten
vorgeschlagen, dann könnten
wir zukünftig auch am Vormittag
oder am späten Nachmittag
kicken, wenn es nicht mehr so
heiß ist.
DieVereine aus dem ehemaligen
Bezirk Hohenlohe hatten Bedenken,
ob es weiterhineineReserve-Runde
geben wird,daesso
etwasjaimBezirkRems/Murr
schon länger nicht mehr gibt.
Wiegeht es da weiter?
Es melden immer weniger Vereine
eine Reserve-Mannschaft,
und so stehen wir beispielsweise
jetzt schon vor der Situation,
dasswir in der KreisligaA3eine
Reserve-Runde mit nur noch
vier Mannschaftenspielen müssen,
in der KreisligaB6mit acht.
In welcher Form esbei den Reserven
zukünftig weitergeht,
wird man sehen. Wenn sich genügend
Mannschaften melden,
können wir es gerne weiterführen.
EinweitererUnterschied in den
beiden ehemaligen Fußballbezirkenwar
dieAnsetzung derNachholspiele.
Wiewurde dies gelöst?
In Rems/Murr wurden Nachholpartien
dienstags oder mittwochs
gespielt, in Hohenlohe
freitagabends. Deshalb haben
wir uns darauf verständigt, keine
Vorgaben zumachen. Die Partien
können also an jedem Tag
der Woche stattfinden, die Vereine
und die betreffenden Staffelleiter
müssen sich nur einig
sein.
VieleA-LigisteninHohenlohe
hätten sichgewünscht,dassdie
StaffelnA3und A4 bestehen
bleibenund nicht zu einer gemeinsamenStaffelzusammengeführtwerden.
Gibt es da noch
Hoffnung?
Nein, das ist vom WFV so vorgegeben.
Für die gemeinsame
A3-Staffel der Saison 2026/27
qualifizieren sich18Mannschaften.
Dies wären aber für eine
Kreisliga Azu viel. Man könnte
da keinen vernünftigen Spielplan
mehr erstellen,geschweige
denn abstimmen mit den zweiten
Mannschaften. Damit wir
auch da mit einer 16er-Staffel
spielen können, werden wohl
zwei Mannschaften nach Rundenendeumgruppiert.
Zudemist
eine weitere Überlegung, auch
noch eine KreisligaB8einzuführen,
damit die Staffeln nicht zu
groß werden. Sollte esaber zukünftig
noch mehr Spielgemeinschaftengeben,sokönnten
aber
eventuell sieben Staffeln in der
B-Liga genügen.
Warum wird im Sommermeist
schon Anfang Juni der Rundenspielbetrieb
beendet,woeigentlichdie
schönste Zeit zum Kicken
erst anfängt?
Das ist eine Vorgabe des Verbands.
Ichwürde auchgernelänger
imSommer spielen lassen,
aber daran können wirnichtsändern.
DieVereine ausHohenlohe hattenBedenken,
dass siefrüher
oder später in derBezirksligagegenviele
Vereineaus dem Großraum
Stuttgartden Kürzeren ziehen.
Sehen Siedas auch so?
Ich sehe kein Ungleichgewicht,
der TSV Gaildorf beispielsweise
ist Vizemeister. Die Bezirksliga
ist eine sehr ausgeglichene
Liga. Dassesallerdingssoweite
Fahrtstrecken gibt, lässtsichleider
nichtmehr ändern.Die Vertreter
derVereine haben am Verbandstag
mit fast 90 Prozentfür
die Bezirksreform gestimmt –
wir müssen es umsetzen.
Hatsichdas neue Format des
Bezirkspokals bewährt?
Wir haben uns dazu entschieden,
die ersten Runden inden
Altkreisen zu spielen understab
dem Viertelfinale gemeinsam,
um in den ersten Runden lange
Fahrtstreckenzuvermeiden. Die
Resonanz war bislang äußerst
positiv. Die Vereine haben sich
zudem mitknapperMehrheit dafür
ausgesprochen,inallen Runden
bei Unentschieden zukünftig
eineVerlängerungvor einem
möglichen Elfmeterschießen zu
spielen.
Waswünschen Siesichfür die
Zukunft?
Ich hätte gerne einen noch intensiveren
Austausch mit den
Vereinen, unddies aufAugenhöhe.
Ich könnte mir da einen regelmäßigen
Stammtisch in kleinerem
Rahmen vorstellen, jeweilsmit
einoderzweiVereinen
pro Staffel. In lockerer Runde
könnte mansich da über Probleme
austauschen, Verbesserungsvorschlägeeinbringen
oder einfach
nur Anregungen mitnehmen.
Ralf Mangold
22
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL
Gemischte Gefühle
Hohenlohe wird in derneuen Bezirksliga-Saison weiter mitsechs Teamsvertreten sein.
Davonhat allerdings nur eine Mannschaftwirkliche Aufstiegsambitionen.
Drei Teams
runter, drei
Teamsrauf.
Die Premiere istvorüber,
nun geht es langsam in
Richtung Alltag für die
Bezirksliga Rems/
Murr/Hall. Wasbleibt von der
ersten Saison im Oberhaus des
neuenBezirks?Zunächstmal der
sperrigeName: Rems/Murr/Hall
klingt nicht schön. Zudem hatten
die WFV-Verantwortlichen
erklärt, man wolle bei den neu
zusammengestellten Bezirken
die Namen der ehemaligen Bezirke
nicht mehr verwenden. Das
Ergebnis ist bekannt und erinnert
aneinen Spruchdes ersten
Bundeskanzlers Konrad Adenauers:
„Was interessiertmichmein
Geschwätz von gestern.“
Rein organisatorisch verliefin
dererstenBezirksliga-Saisonsoweit
alles glatt. Sportlich betrachtet
musste der TSV Sulzbach-Laufen
nach zehn Jahren
Bezirksliga wieder runter. Und
aus Hohenloher Sicht gerät der
Blick zurückmit gemischten Gefühlen.
Einerseitshat sichbewahrheitet,
dass es einige sehr starke
Mannschaften aus dem ehemaligen
Rems/Murr-Gebiet gibt.
Einige davon haben auch eine
bessere Finanzlage als die Vertreter
Hohenlohes, andere sind
aber auch mit weniger starken
finanziellen Mittelnerfolgreich.
Unddie Hohenloher? Diehattenmit
dem TSVGaildorf einen
Repräsentanten, deresfast in die
Landesliga geschafft hätte. In der
Relegation knapp gescheitert,
willman in der neuenSaisondie
MissionAufstieg diesmalerfolgreich
in Angriff nehmen.
Unterder Rubrik „positiv“ist
auch die Saison des TSV Obersontheim
zu verorten. Dieser
war stabil inder oberen Hälfte
der Tabellezufinden. Stabilwar
auch der Tura Untermünkheim
unterwegs,allerdingsauf einem
anderen Niveau. Er warrund die
DasBühlertal-Duellzwischendem TSVObersontheim(blauesTrikot) unddem SC Bühlertann wirdes
in der neuen Bezirksliga-Saison nicht mehr geben.
Foto:Rolf Müller
Hälfteder vergangenenSpielzeit
aufRang 10.Das entsprach nicht
wirklich denErwartungen,aber
immerhin waren sodrei Teams
ausdem ehemaligen BezirkHohenlohe
frei vonAbstiegssorgen.
Diese hatten die anderen drei
Hohenlohe-Vertreter, namentlich
der FC Matzenbach, die
Sportfreunde Bühlerzell undder
SC Bühlertann. Alle drei erwischte
esamEnde der Saison.
Matzenbach unterlagimRelegationsspiel
dem TSV Michelfeld.
Dadurch bleibt die Anzahl der
Hohenlohe-Vertreter in der Bezirksliga
Rems/Murr/Hall
gleich, denn als Meister der
Kreisligen A3 und A4 steigen der
VfL Mainhardt und die SGM
Kreßberg auf.
Beim Ausblick auf die neue
Runde fällt auf, dass sich die
meisten Auguren einig sind. An
der Spitze werden exakt die
Teams erwartet, die in der vergangenen
Saison die Plätze hinterMeister
SG Schorndorfplatziert
waren: TSV Gaildorf, TSV
Nellmersbach und SV Allmersbach.
Vermutlich wird mindestens
einer dieses Favoriten-Trios
am Ende der Saison unzufrieden
seinmüssen, da es mitdem Aufstieg
wieder nichts werden wird.
Die Hohenloher Aufsteiger
haben allesamt das Ziel, inder
Liga zu bleiben. Ob es für alle
reichen wird, ist ungewiss.
Schönfür die Region wäre es allemal,
auch,umein größeres Gegengewicht
zuden ehemaligen
Rems-Murr-Teams zubilden.
Wasauf jeden Fall einen Unterschied
darstellt: Die Bezirksliga
istjetzt beiihrer Soll-Größe
angekommen. Spielten in der
Saison 2024/25 noch 18Mannschaften
in dieser Liga, sind es
jetzt nur noch 16. Die Amateurfußballer
habenalso diesmal etwas
weniger Stress, weil vier
Partien wegfallen. Die langen
Fahrtwege indes bleiben bestehen.
Wenn die Aufsteiger Kreßberg
und Urbach aufeinandertreffen,
muss der jeweiligeGastverein
mit mindestens 80 Minuten
Fahrtzeit rechnen, einfach
wohlgemerkt.
Vier Direktabsteiger wird es
geben, bis zu vierweiterekönntendazukommen.
Allerdingsist
daseine theoretische Annahme,
denn in diesem Falle müsste es
so gutwie alle Vertreter Hohenlohes
und des ehemaligen Bezirks
Rems/Murr erwischen. Es
dürfte also nichtzum Horrorszenario
kommen, dass die Hälfte
der Liga absteigen muss. Insofern
sprichtvieles für eine„normale“
Saison.Aufregend wirdes
für die 16 Mannschaften ohnehin
werden. Hartmut Ruffer
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 23
Trotzdem zuversichtlich
Beim TSVObersontheim gabesinder Sommerpause einige Veränderungen.Das Ziel bleibt
aber,imVorderfeld der Bezirksligamitzumischen.
HINTEN VONLINKS
Spielender Trainer Serhat Ayvaz, Oliver
Wengert, Julian Feil, Michael Däschler,
Thomas Wagner, Sebastian Walzhauer,
Felix Eckert, spielender Trainer Marco
Krause, Betreuer HeikoBauer
VORNE VONLINKS
Luis Immel, Timo Wolz, Timo Mebus,Daniel
Hornung, Dario d’Ariano, Michael Schloßstein,
Jan Moser, Tobias Wieland, Tom
Schlosser
Eine insgesamt gute Saison
liegt hinter dem TSV
Obersontheim. Lange
hielt das Team aus dem
Bühlertal den Kontakt zur Spitzengruppe
in der starken Bezirksliga
Rems/Murr/Hall.
Letztlich sprang Platz 6heraus.
„Die ersten sechs bis acht Mannschaften
warenteilweise ehemalige
Landesligisten und hatten
TSVObersontheim
Trainer: MarcoKrause, Serhat Ayvaz
Tor: Daniel Hornung (22), Dariod’Ariano (37)
Abwehr: Felix Eckert (24),JulianFeil(23),
Daniel Glasbrenner(30), MarcoKrause(29),
Adam Luft (22),TimoMebus(22), Michael
Schloßstein (28), SebastianWalzhauer (23)
Mittelfeld: Serhat Ayvaz(32), Luis Immel
(21), Jonas Köder (25), JanMoser(25),Alexander
Ramenski (22),Thomas Wagner (28),
Oliver Wengert (27), JacobWieland (22), Tobias
Wieland(20),TimoWolz(23)
Angriff: Michael Däschler (30), KaiGraf
(25), LukasKopriva(24), TimOtterbach (29),
TomSchlosser(25), LukasSchmidt (21),DavidWieland
(25)
Zugänge: KaiGraf(Spfr. Bühlerzell),Tim
Otterbach, Jonas Köder (beide TSVObersontheim),Lukas
Kopriva(TSVHessental)
Abgänge: Mark Eiberger(SpvggSatteldorf),
Leon Hadun(Ottendorf/Eutendorf),
Moritz Stephan(SC Bühlertann),Patrik Horvat(TSVCrailsheim),Ahmet
Sakarya(TAHV
Gaildorf),Mathias Glasbrenner,NikoWild,
PabloWild (alle Karriereende)
Saisonziel: Platz4bis 8
Titelfavoriten: Gaildorf, Allmersbach, Nellmersbach
auch dieses Niveau“, verdeutlicht
Marco Krausedie besondere
Qualität dieser neuen Bezirksliga.
Ein, zwei Spieleinder Rückrunde
haben den Obersontheimern
„das Genick gebrochen“,
meint Krause und denkt dabei
zum Beispiel an die 1:2-Niederlage
beim Absteiger Welzheim.
Gegen den späteren Meister
Schorndorfwaren die Obersontheimer
zweimal auf Augenhöhe,
verloren nur 1:2 und 2:3.
Die neue Runde wirdfür den
TSV ein Stück weit wieder eine
Zäsur. Eine große Veränderung
gibt es zum einen auf der Trainerbank,
zum anderen auch in
Vorsaison
6. Platz
(Bezirksliga)
64 Punkte
70:40Tore
der Kaderzusammensetzung.
Das Trainertrio,das bislangverantwortlich
war, ist jetzt nur
noch ein Duo. Marc Schwerin
tritt jetzt kürzer und ist „nur“
noch Abteilungsleiter. Das bedeutet,
dass Marco Krause und
Serhat Ayvaz die Obersontheimer
coachen.
Wasden Kader betrifft,scheinen
nun auch die Letzten der
„goldenen Generation“ endgültig
die Kickschuhe an den sprichwörtlichen
Nagelgehängt zu haben.
Mathias Glasbrenner und
die Brüder Niko undPablo Wild
stehen nur noch im Notfall zur
Verfügung. Mark Eiberger ist
zum Landesligisten Satteldorf,
Leon Hadun spielt bei der SGM
Ottendorf/Eutendorf weiter.
„Wir haben aber auch sehr
viel Qualität dazubekommen“,
sagt Marco Krause. In derOffensive
seider TSVsogar noch breiterund
flexibler aufgestellt. Tim
Otterbach istaus Bühlertann zurück
und dürfte als Sturmspitze
erstmal gesetzt sein,daMichael
Däschler nach einer Knie-OP
wahrscheinlich nochbis zumBeginn
der Rückrunde ausfällt. Kai
Graf kehrte aus Bühlerzell, wo
er zum Stammspieler avancierte,
zurück nach Obersontheim
unddürfteauf dem Flügel fürBelebung
sorgen. Viel hält Marco
Krause auch vonLukas Kopriva,
neuaus Hessental, einemschnellen
Spieler, der auf beiden Flügeln
eingesetzt werden kann. Zudem
werden die Spieler aus der
Obersontheimer Zweiten, die
letzteSaison schon im Kreisder
Ersten waren, weiter auf sich
aufmerksam machen wollen.
„Und der Kern der Mannschaft
steht janach wie vor“,
macht Krause klar: Daniel Hornung
im Tor, Julian Feil und Michael
Schloßstein inder Innenverteidigung,
Thomas Wagner
auf der Sechs, Serhat Ayvaz auf
der Zehn und OliverWengert auf
dem Flügel. „Wir sind immer
noch gut genug, umeine gute
oder sehr gute Saison in der Bezirksliga
zu spielen“, ist sich
Krause sicher. Daher traut er
demneu formierten Team einen
Platzinder oberenTabellenhälfte
absolut zu.
tav
Fußball
Running
Tennis Teamsport
Beflockungen,Freizeitmode
& vielesmehr!
Hirtensteige 36 |74423 Obersontheim |Tel.: 07973/441
Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 10:00-12:30 Uhrund 14:00-18:00 Uhr
Sa.: 10:00-13:00 Uhr
24
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL
Junges, hungriges Team
Nach nur einerSaisonist der TSVMichelfeldindie Bezirksligazurückgekehrt.Neu-Trainer
Felix Nierichlomachtdeutlich, dass mandortsoschnell nichtwiederweg will.
HINTEN VONLINKS
Thomas Raab, Leon Scheithauer, Lukas
Amann, Jason Scherf, Elias Beck, Alex
Overcenko, Fabio Maas, Noah Kerscher,
DannySokolis, BenjaminHaag
MITTEVON LINKS
Co-Trainer Apostolos Sokolis, Trainer Felix
Nierichlo, Vorstand Werner Nierichlo, Nico
Nierichlo, Luca Gebert, Nils Göltenboth,
Julian Beck, Hannes Göltenboth, Janick
Lumpp, Justin Flöther, Jonas Amann, Armin
Rösch, Lukas Scheithauer, Torwart-
Trainer Daniel Bareither, Betreuer Enrico
Vater, Co-TrainerMaikLoßner
VORNE VONLINKS
Max Itzinger, Pascal Gamber, Jakob Krockenberger,
Justin Görmann, Tim Kern,
MarioStepper, Philipp Müller,Moritz Braun,
RobinWagner, Joanis Clondaris
Die Sommerpausewar für
die Fußballer des TSV
Michelfeld sehr kurz.
Geradeeinmal dreiWochenhattensie
frei,ehe der neue
Trainer Felix Nierichlo am13.
Juli zum ersten Training bat.
Gerne hätte erseinen Spielern
eine längere Pause gegönnt,
„aber wir mussten es tun, auch
wenn wirnocheinigeBlessuren
von der Relegation pflegen
mussten.“
Der TSV Michelfeld ist nicht
den direkten Wegindie Bezirksligagegangen,
sondern den harten,
steinigenüberdie Relegation.
Drei harte Spiele musste er
gewinnen, ehe die Rückkehr in
die Bezirksliga feststand. Und
Dasalles
spricht klar für
dieBezirksliga.
dort, da lässt FelixNierichlo,keine
Zweifel, gehört der TSVauch
hin: „Wenn wir das Umfeld und
die Infrastruktur betrachten,
dann sprichtdas alles klar fürdie
Bezirksliga.“ Jetzt gehe es darum,den
TSVMichelfeld in dieser
Spielklasse zuetablieren.
Und das mit einer Mannschaft,
die nahezu unverändert
ist, abgesehenvom Trainer.Wobei
auch der wahrlich kein UnbekannterinMichelfeld
ist.Nico
Nierichlo hatdas Amtanseinen
drei Jahrejüngeren Bruder Felix
übergeben. Der war Profi beim
VfR Aalen und dem SSV Ulm
1846, spielte zuletzt beim Oberligisten
TSV Essingen. Jetzt ist
er zurück beiseinemHeimatverein,
„zu dem ich immer Bezug
gehabt habe.“ Im Prinzip kennt
er die gesamteMannschaft, „die
meisten davon schon, als sie
noch Kind waren“, fügt der
32-Jährige mit einem Schmunzeln
hinzu. Aber das tuternicht
ohne Grund: Die Michelfelder
Mannschaft ist eine im Durchschnitt
sehr junge. Die meisten
Spieler sind zwischen 18 und 24
Jahrealt.Und: „Es sind alles Michelfelder
in der Mannschaft“,
wie Co-TrainerApostolos Sokolis
berichtet. Aufdiese Tatsache
sind sie stolz in Michelfeld,
schließlich zeige das auch, dass
die Verzahnung zwischen Jugend
undAktiven hervorragend
Wir wünschen dem TSV Michelfeld
eine erfolgreiche Saison!
FENSTERDEKORATION
BODENBELÄGE
INSEKTENSCHUTZ
SONNENSCHUTZ
UND MEHR...
74545 Michelfeld ·Ahornweg 8
Tel. (0791) 9746909·Mobil (01 74) 2036329
www.zimmerei-trumpp.de
Michelfeld -ander B14
Telefon (0791) 89805
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 25
TSVMichelfeld
Trainer: Felix Nierichlo,Apostolos Sokolis
Tor: MattiEngel (21), DannyRödel (39), MarioStepper
(25)
Abwehr: JonasAmann (21), David Fritz(23),
Nils Göltenboth (26),Jason Scherf (24), KevinSchmidt
(22)
Mittelfeld: LukasAmann(24), Joannis
Clondaris (19), Niklas Funk (26), PascalGamber(22),LucaGebert
(25), JustinGörmann
(23),Benjamin Haag (26), Max Hanselmann
(22), Manul Huber (25),Tim Kern (25),Jakob
Krockenberger(21), Jerome Loßner(22),Felix
Nierichlo (32), Nico Nierichlo(35), Thomas
Raabe (32),Robin Wagner (20)
Angriff: EliasBeck(25), Justin Flöther (23),
Hannes Göltenboth (24), Noah Kerscher
(22),Alexander Overcenko(32),Johannes
Weißfloch (27)
Zugänge: DannyRödel (SCBibersfeld), FelixNierichlo(TSVEssingen)
Abgänge: Patrick Köhler,LucaHasenmayer
(beide VfBNeuhütten)
Saisonziel: Klassenerhalt
Titelfavorit: TSVGaildorf
Nurfliegenist schöner:Michelfelder Jubel beimentscheidenden Relegationsspiel gegenden FC
Matzenbach. DerTSV setztsichmit 4:3nach Verlängerungdurch.
Foto:Rolf Müller
funktioniert. „Wir sehen uns als
Familien- und Dorfverein“, unterstreicht
Apostolos Sokolis.
Ein Dorfverein, der aber Ambitionen
hat. Felix Nierichlo
macht unmissverständlich klar,
dass das Ziel ist, die Klasse zu
halten. „Das aber wird kein
Selbstläufer, das ist eine echte
Hausnummer.“
Die finanziellen Mittel, die
manch Rems/Murr-Verein in der
Bezirksliga hat, besitzt der TSV
Michelfeld nicht. Also muss es
anders gehen. Lehrgeld werde
man sicher bezahlen müssen, so
Felix Nierichlo, aber möglichst
wenig.
Der Zusammenhalt innerhalb
der jungen Truppe soll ein Faktor
zum Erfolg sein, aber eben
längst nicht der einzige sein.
Wasdie Art und Weise desTSV
Michelfeld in der Kreisliga A3
ausgezeichnet hatte, war die
spielerische Qualität. Nico Nierichlo
wollte einen gepflegten
Fußball spielen lassen, sein Bruder
schließt an diesem Ansatz
nahtlos an. Deshalb wolle man
sich auch nicht sehr amGegner
orientieren. Es gelte, das eigene
Spiel durchzusetzen,auch gegen
Gegner, die namentlich oder
auch qualitativ besser besetzt
sein mögen.
Vielleicht hilft esdiesbezüglich
sogar, dass ein Großteil der
Mannschaft noch jung ist und
dementsprechend unbekümmert
in die Spiele gehen kann. Die
Jahrgänge 2002 und 2003 sind
Dieschönsten
Immobilien in
Schwäbisch Hall
und Umgebung
finden Sieunter
www.otterbach-wohnbau.de
Vorsaison
2. Platz
(KreisligaA3)
54 Punkte
78:24Tore
Info-Hotline: 0791/ 9706010
www.otterbach-wohnbau.de
besonders zahlreich vertreten.
„Bei uns spielen diejenigen, die
ausder Jugend herauskommen“,
betont Apostolos Sokolis. Und
das sowohl in der erstenals auch
in der zweiten Mannschaft. Eine
klareTrennungzwischen diesen
beiden Teams gibt esnicht. Es
wirdgemeinsamtrainiert. Lediglichbei
einzelnen Übungen könne
es dazu kommen, dass man
trennt. „Wir machensovielwie
möglich als Gemeinschaft“, beschreibt
Apostolos Sokolis das
Konzept.
Dem hat sich auch Felix Nierichlo
verschrieben, der die vergangenen
sechs JahrebeimTSV
Essingen gespielt hat, mit dem
er 2023 in die Oberliga aufgestiegenist.
„Ich hatteimmer im Hinterkopf,
zurückzukehren“, meint
er. Jetzt habe es gut gepasst, zumalseinBruderdas
Seinige dazu
beitrug, ihn davon zuüberzeugen.
„Es gab schon inden vergangenen
Jahren einige Gespräche“,
meint Felix Nierichlo mit
einem Lächeln.
Bruder Nico freutsich darauf,
jetzt „nur noch“ als Spieler dabei
zu sein. Auch wenn der
Name Nierichlo inMichelfeld
sehr präsent ist, ist esaber keine
One-Family-Show. Alle, egal,
welchen Namensie tragen,wollendazu
beitragen, dassder TSV
sein gestecktes Saisonziel Klassenerhalt
inder Bezirksliga erreicht.
Hartmut Ruffer
OTTERBACH
WOHNBAUGmbH
In derKerz10
74545Michelfeld
26
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL
Der Fokus liegt aufFußball
Nach demWiederaufstiegist derKlassenerhalt dasgroße Ziel beim VfLMainhardt.Dieser
soll durch denstarken teaminternen Zusammenhalterreichtwerden.
HINTEN VONLINKS
Fabian Schlepple, Paul Voland, Simon
Schuleit, Fabian Wohlschläger,Ertan Useinov,
David Schwarz, Jonas Wohlschläger,
MaxTruckenmüller, MichaelSchaffroth.
MITTEVON LINKS
Trainer Irfan Kücükatan, Physio Michaela
Wied, Jakob von Hohenstein, Fabian Möller,
Rico Schift, LukasSchanzenbach, Marko
Schaffroth, Philipp Hägele, Tim
Schwarz, Marco Wied, Sportlicher Leiter
Timo Kühnle.
VORNEVON LINKS
Silas Frey, Taner Useinov, Jannik Moser,
Lenny Schift, Bernhard Holdreich, Markus
Ehnle, Andreas Bonet, Maximilian Thalacker,
Daniel Vogel, Simon Wohlschläger,
VincentLatiano.
InMainhardtist mansich bewusstdarüber,dasseinebesondere
Saison bevorsteht,
nämlich eine besonders
schwierige. „Der Klassenerhalt
in der Bezirksliga wäre höher
einzuschätzen als der Titel in
der Kreisliga A“, unterstreicht
Trainer Irfan Kücükatan, denn
dieBezirksliga Rems/Murr/Hall
sei deutlich stärker als die ehemaligeBezirksligaHohenlohe,
in
der der VfL zuletzt sechs Jahre
lang(2018 bis 2024)gespielthat.
Doch der VfL geht mit viel
Vorfreude diese herausfordernde
Aufgabean, denn er weiß um
seine Stärken. Diese liegen vor
allem imZusammenhalt. „Wir
sind in der vergangenen Saison
gemeinsam durch Höhen und
Tiefen gegangen“, blickt Irfan
Kücükatan zurück. Vonaußen
habe dasvielleichtnichtsoausgesehen,
„aber Endeder Vorrunde
hatten wir viele Ausfälle.
Letztlich war das die entscheidendePhase,die
dieMannschaft
hervorragend gemeistert hat.“
Weil der Zusammenhalt so
gut ist, ist der Trainer auch davonüberzeugt,
dass derVfL sein
Ziel, den Klassenerhalt, erreichen
kann. „Wir müssen eine
starke Saison spielen und von
Verletzungswellen verschont
bleiben. Der Fokus muss auf
Fußball liegen, private Dinge
müssen auch mal zurückgestellt
werden“, fordert der Trainer.
Das hätten alle Verantwortlichen
der Mannschaft nähergebracht,
und diese hätte das auch vollständig
akzeptiert.
DerKader hat
sich nur wenig
verändert.
Im Verein spüre man den
Stolzdarüber.Inder Bezirksliga
spielen zu dürfen, obwohl diese
„ein Draufzahlgeschäft“ sei. „Die
Spieler müssen aufgrund der
Fahrten zu Trainingund Spielen
drauflegen.“
Es kommt nichtvon ungefähr,
dass sich im Kader nur wenig
veränderthat.ZuZeiten desehemaligen
Bezirks Hohenlohewar
MainhardtRandgebiet,nachder
Reform liegt der Luftkurort zwar
zentraler, dennoch liegt der Fokus
zumeist auf den einheimischen
Spielern.
Aus der eigenen Jugend
kommt Lenny Schift, dem Irfan
Kücükatan einen „sehr hohen
Stellenwert“ zuschreibt. Dieser
habe dieQualitäten, sich biszum
Saisonbeginn einenStammplatz
zu sichern. Ein Zugang von außerhalb
ist Andreas Bonet. Der
Torhüter spielte zuletzt beim
TSV Pfedelbach. „Mit ihm hatten
wir schon länger Kontakt,
schön, dass es jetzt geklappt
hat.“ Bonetsoll sich mitMarkus
Ehnle einen Konkurrenzkampf
liefern. „Wir brauchen zwei gute
Torhüter als Rückhalt.“
Zudemverstärkendie Brüder
Ertan (18) und Taner Useinov
(28) den VfL. Ertan Useinov
kommt vonder SSVHall,giltals
Perspektivspieler,der aberauch
schnell den Sprung in die Startelfschaffen
kann.BruderTaners
Spielweise sei „großartig“, so
der Trainer. Man habe bei den
Zugängen darauf geachtet, „dass
deren Eigenschaften dem Team
weiterhelfen“. So will der VfL
Vorsaison
1. Platz
(KreisligaA3)
59 Punkte
71:23 Tore
Mainhardt das Unternehmen
Klassenerhalt erfolgreich bestreiten.
Hartmut Ruffer
VfLMainhardt
Trainer: Irfan Kücükatan
Tor: AndreasBonet (22),MarkusEhnle(31),
BernhardHoldreich (39),NicoWeidner (23)
Abwehr: PhilippHägele(32), Michael
Schaffroth (29),Kai Schlauch (27), Simon
Schuleit (19),Tim Schwarz(21), Max Truckenmüller(28),
Ertan Useinov(18), Paul Voland
(29),JonasWohlschläger (25),Simon Wohlschläger(22)
Mittelfeld: Benjamin Bader(24), Silas Frey
(20),Jakob Hohenstein (22), JannikMoser
(20),MarkoSchaffroth (27), LukasSchanzenbach
(22), LennySchift(19), RicoSchift
(22), Fabian Schlepple (28),Maximilian Thalacker(23),
Daniel Vogel(30), Marco Wied
(22)
Angriff: Vincent Latiano (28),David
Schwarz(21),Taner Useinov(28), Fabian
Wohlschläger(28)
Zugänge: AndreasBonet (TSV Pfedelbach),
Ertan Useinov(SSVHall), TanerUseinov
(TürksporDitzingen), LennySchift(eigene
Jugend)
Abgang: Jonathan Schweizer(Karriereende)
Saisonziel: Klassenerhalt
Titelfavoriten: TSVGaildorf, SV Allmersbach
Zusammen zumTitel
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 27
DerGSV Waldtann und dieSportfreunde Leukershausen-Mariäkappelgewinnenals
SGMKreßberggleichimerstenJahrdie Meisterschaft in der KreisligaA4.
Das muss gefeiert werden:Die SGMKreßberg steigt alsMeister derKreisligaA4indie Bezirksligaauf.
Foto:Gunther Beck
Gleich im ersten Jahr
nach dem Zusammenschlussdes
GSVWaldtann
und der Sportfreunde
Leukershausen-Mariäkappel
zur Spielgemeinschaft
Kreßberg durfte gefeiert werden:
Mit einem Punkt Vorsprung
vorder SGMAltenmünsterVfR/
ESV und dem FC Honhardt
krönten sich die Kreßberger
zum Meister in einer bis zum
letzten Spieltag sehr spannenden
Kreisliga A4Rems/Murr/
Hall. „Die Saison ist super gelaufen.
Nachdem wir als Saisonziel
denPlatz 1bis 3ausgegebenhatten,
konnten wir mit dem Meistertitel
das Maximalziel erreichen“,
freut sich Trainer Ralf
Wacker –und auch darüber,„wie
schnell sich die ehemaligen Rivalen
zusammengefundenhaben
und eine geschlossene Einheit
wurden“. Nach derHinrunde lag
die SGM Kreßberg nur auf
Platz 6, acht Punkte hinter dem
Tabellenführer SSV Stimpfach.
In der Rückrunde verlor die
SGM dann nur zweimal, holteelf
Siege und letztlich den Titel.
Für die Mannschaft von Ralf
Wackerwirdesals Aufsteiger in
die Bezirksliga „wichtig sein,
sehr schnell inder Liga anzukommen“,
wie es der Trainer
formuliert. Er geht optimistisch
in die Saison. „Nachdem der
Großteil unserer Mannschaftin
der Vergangenheit bereits Bezirksligaerfahrung
sammeln
konnte und einige Spieler auch
schon höherklassig gespielt haben,
schätzen wir einen einstelligen
Platz als realistisch ein.“
Waldtann spielte 2022/23 und
2023/24 inder Bezirksliga, Leukershausen
von der Saison
2019/20 bis 2022/23.
Unterstützungerfährt Wacker
dabeivon einem neuenCo-Trainer,
der auch als Spieler die
Mannschaft immens verstärken
Noah Krieger
kommtaus
Oberligazurück.
wird: Noah Krieger kehrt vom
Oberligisten FSVHollenbachzu
seinen Wurzeln zurück und
spielt nun mit seinen Brüdern
Elia, mit 27Toren bester Torjägerder
A4, und Luca zusammen.
„Es freut uns, dass er als spielender
Co-Trainer seine Qualitäten
und Erfahrungen,sowohl auf als
auch neben dem Platz einbringt“,
sagt Ralf Wacker, der
sich noch über eine weiterePersonalie
sehr freut: ThomasWenzel,
Wackers Trainer-Vorgänger
beim GSVWaldtann, fungiert als
sportlicher Leiter. Durch seine
Erfahrung und Expertise im Orga-Bereich
sei man in der Zukunft
noch professioneller aufgestellt,
so Ralf Wacker.
Verzichten musserallerdings
auf Mittelfeldmotor Sven Herderich,
den Wacker als absoluten
Kämpfer beschreibt. Dieser
muss berufsbedingt sein Hobby
zurückstellen, bleibt aber als Abteilungsleiter
desGSV sehr nahe
an der Mannschaft. Zusätzlich
geht Tobias Labusgaals Co-Spielertrainervon
Bord,erverbringt
mehr Zeitmit seiner Familie und
den zwei Kindern.
Zweiter Neuzugang neben
Noah Krieger ist Stürmer Yannic
Müller vom TSV Crailsheim
II, der auch schon Einsätze
in der Landesliga hatte. Wacker
hofft,dassdieser die nächsten
Schritte machen kann.
„Yannic istein junges Talent,das
uns menschlich, qualitativ und
auchinder Breiteweiterbringen
wird“,ist Ralf Wacker überzeugt.
WeiteAuswärtsfahrten
In einer starken Bezirksliga
Rems/Murr/Hall sieht der Kreßberger
Trainer den TSV Gaildorf,
den TSVNellmersbach und
den SV Allmersbach „ganz vorne.
Sie haben eine tolle Saison
gespielt und sich punktuell
nochmals verstärkt.“ Die Fans
der SGM müssen weite Fahrten
zu AuswärtsspieleninKauf nehmen
–nach Schwaikheim sind es
zum Beispiel einfachgut 120Kilometer.
Joachim Mayershofer
SGMKreßberg
Trainer: Ralf Wacker (seit 2023)
Tor: DominikLabusga (32), Nino Scherz(21),
JonasSchmidt(22)
Defensive: AndreasFohrer (35), Marc Helmel(22),
JonasHörner (31), SimonKeith
(30),Patrick Kujat(23), Luca Neuppert (23),
Ilie-Alin Nicolaescu (30),MarcSeibold (22),
GeorgSinger(30),AlessandroZaiser (26)
Offensive: YannicMüller(21), NicoBäuerle
(26), MarcoDäschner (28), Moritz Hofelich
(23), KevinKeller(21), Thomas Kreidl(27),
Elia Krieger(23), Luca Krieger(21), Noah Krieger(24),
Niklas Reuter (23), Jonathan Röck
(28), LeanderSarnowski (20), Alexander
Schmieg (28), JannikStrehle(28)
Zugänge: Noah Krieger(FSVHollenbach,
YannicMüller(TSVCrailsheimII)
Abgänge: Sven Herderich, Tobias Labusga
(beide Karriereende)
Saisonziel: schnellinder Liga ankommen,
einstelliger Tabellenplatz
Titelfavoriten: TSVGaildorf, TSVNellmersbach,
SV Allmersbach
Vorsaison
1. Platz
(KreisligaA4)
55 Punkte
67:34Tore
28
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL
Sind aller gutenDinge drei?
DerTSV Gaildorflandetezweimal auf demzweiten Rang derBezirksliga. Im drittenAnlauf
soll nun derAufstiegindie Landesligaher.Ein Grund dafür istder bestehende Kader.
HINTEN VONLINKS
Robin Fritz, Pascal Carle, Leon Koppenhöfer,
TanerTokalakoglu,Aytac Uysal, Labinot
Gashi,Hendrik Franken,ViktorSolodkyi
MITTEVON LINKS
Trainer Sebastian Hägele, Spielertrainer
Philipp Kees, Trainer Fatih Taskin, Max
Häusinger,FinnKuhr, TomBerger, TimSpillmann,
Julian Ammon, Serkan Uygun, Torwart-Trainer
Mike Straube,Marius App
VORNE VONLINKS
Angelo Tulino, Markus Schaile, Benjamin
Korff, Jonas Goldmann, Paul Dreiling, Liburn
Memeti, Marco Lutz, Marco Egger. Es
fehlen:BünyaminZorlu,LucaSchönwälder
undTorwart-Trainer Nikolaos Koukaras
Lenkrad statt Beifahrersitz
–jetzt durchstarten!
Ihr Spezialist bei der Fahr- Aus- und Weiterbildung aller Klassen
8Standorte im Landkreis Schwäbisch Hall
Gaildorf Fichtenberg Gschwend Schwäbisch Hall
Obersontheim Vellberg Sulzbach Laufen Sulzdorf
07971 3433 fahrschule-bigfoot.com
info@fahrschule-bigfoot.com
07971 3433 fahrschule-bigfoot.com
info@fahrschule-bigfoot.com
Heizöl -Diesel -Holzpellets -Schmierstoffe -Tankreinigung
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 29
Als historisch konnte
man in der Schenkenstadt
Gaildorf den Bezirksliga-Einzug
in der
Saison 2021/22 bezeichnen, als
der TSV Gaildorf Meister der
Kreisliga A1Hohenlohe wurde.
Dem folgtenebensogeschichtsträchtigeSpielzeiten
–und auch
die jüngste geht in die Annalen
ein, denn zumerstenMal in der
Vereinschronik bestritt die Elf
vomKocherufer einRelegationsspiel
um den Einzug in die Landesliga.
2023/24 war der TSV
zwar auch Vizemeister geworden,
doch gabesindieser Spielzeit
aufgrund der Bezirksreform
keine Relegationsspiele. Erneut
historisch hätteesdann in Winterbach
werden können, doch
die Elf des scheidendenTrainers
YasarUysal verlor gegenden SV
Kaisersbach mit 2:3.
Zu notieren dabei ist: Der entscheidende
Treffer für Kaisersbach
fiel inder Schlussphase,
Kaisersbachs Doppel-TorschützeTim Schneidereitjubelt, Gaildorfs KapitänRobin Fritz ahnt Übles.Als
Vizemeistererlebt manbeimTSV Gaildorfinder letztenSpielzeit nurseltenNiederlagen. Umso bitterer
wardas 2:3inWinterbach in der Landesliga-Relegation.
Foto:KassandraRauch
TSVGaildorf
Trainer: PhilippKees, SebastianHägele, Nikolaos
Koukaras,MikeStraube
Tor: Paul Dreiling, Jonas Goldmann, Nikolaos
Koukaras
Abwehr: Julian Ammon, Pascal Carle,Robin
Fritz, Benjamin Korff,FinnKuhr,LiburnMemeti,LucaSchönwälder,Tim
Spillmann, Taner
Tokalakoglu, JanZauner
Mittelfeld: TomBerger, MarcoEgger,Hendrik
Franken, Max Häusinger,LeonKoppenhöfer,Marco
Lutz,MarkusSchaile,AngeloTulino,
BünyaminZorlu
Angriff: LabinotGashi,PhilippKees, Viktor
Solodkyi, SerkanUygun,Aytac Uysal
Zugänge: Finn Kuhr (SVKaisersbach),Bünyamin
Zorlu (SSVSchwäbisch Hall),Tom
Berger(SV Oberensingen), LabinotGashi
(VfR Murrhardt)
Abgänge: keine
Saisonziel: direkter Aufstieg
was ein Phänomen ist und war,
welches die Uysal-Elf in der Bezirksliga
schon begleitet hatte.
Im Angriff warsie enorm dominant
und mit dem Ligabestwert
von112 Torenextremgefürchtet.
Defensiv kassierteGaildorfallerdings
53Gegentore –das kostete
den TSV letztendlich sogar
die Meisterschaft, die sich die
SG Schorndorf holte.
DieBalancebleibtwichtig
Einmal mehr zeigt ein sportliches
Sprichwort –inder Regel
eher beim American Football
oder beim Basketballangewandt
– seine Bedeutung: „Offense
wins games, defense wins championships!“
–also:„Die Offensive
gewinnt Spiele, die Defensive
gewinnt Meisterschaften.“
Freilich ist man beim TSV
Gaildorf trotz der Relegationsniederlage
zufrieden mit dem
Abschneiden der eigenen Elf.
„Sehr sogar“, findet Gaildorfs
Fußball-Denkfabrik Giuseppe
Tulino. Und nicht nur, weil am
Ende der zweite Rang heraussprang
und Gaildorf damit der
besteVertreter Hohenlohes war,
sondern auch wegen mancher
Partienimfremden Rems-Murr-
Bezirk. „Richtig präsent sindmir
das Hinspiel inNellmersbach
und das Hinspiel in Schorndorf
Vorsaison
2. Platz
(Bezirksliga)
75 Punkte
112:53Tore
geblieben. Wir sind als Underdog
hingefahren und haben beide
Spiele souverän für uns entschieden.
Spätestens dann war
unseren Spielern klar, dass wir
mit viel Fleiß und Wille doch
eineRolle in der starkbesetzten
Liga spielen.“
Zwei böse Klatschen
Natürlich gab es in der langen
Saison auch manche Schattenseiten
–zum Beispiel die Spiele
gegenden SV Allmersbach,den
später Viertplatzierten. InAllmersbach
gab es eine böse
0:6-Packung, und den Saisonauftakt
hatte der TSV Gaildorf
gleich mit einer 2:6-Niederlage
gehörig versemmelt –das war
damals der andere Willkommensgruß
aus Rems-Murr.
Immerhin schüttelte die Uysal-Elf
diese Pleite ab und stei-
Täglich
frische,
handwerklich
hergestellte
Fleisch- und
Wurstwaren
Auto REIßNER GmbH
Kfz-Meisterwerkstatt
Karlstraße 29 ·74405 Gaildorf
Tel.: 079 71 /6341·Fax: 07971/23642
info@metzgerei-wieland.de
www.metzgerei-wieland.de
Steinbeisstraße 4
74405 Gaildorf-Unterrot
Tel. 07971/23630
info@auto-reissner.de
www.auto-reissner.de
•Neu- und Gebrauchtwagen
•Unfallinstandsetzung
•Inspektion aller Fabrikate
•Reifenservice
•TÜV-Prüfstützpunkt
30
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL
gertesichfrüh.Beweis dafür ist
hier etwa das von Tulino erwähnte4:2
beim späteren Meister
Schorndorf.
Mehr jammern möchte man
am Kocherufer indessen nicht,
„das wäre nur Jammern auf
höchstem Niveau“, so Tulino,
der dieerste Spielzeit im neuen
BezirkRems/Murr/Hallstolz ad
acta legen kann.
Derdirekte Aufstieg soll’ssein
Die nun anstehende Saison findet
unter einer neuen Mission
statt. Wollte maninden TSV-Katakomben
im letztenJahrmit der
eigenen Qualität kokettierenund
unter dem Radar bleiben, geht
das heuer nichtmehr durch. Und
Tulino macht auch unmissverständlich
klar, was das Ziel ist:
„Nach zweiJahren Vizemeisterschaft
forcieren wir jetzt, es direkt
zu schaffen.“ Und so sagt
man, dass man Meister werden
will, ohne das „M-Wort“ in den
Mund zunehmen.
Was überheblich klingen
kann, fußt beim TSV Gaildorf
sachlich beäugtauf gutenGründen.
Derwesentliche Grund ist,
dass die Mannschaft keine Abgänge
verzeichnet und darüber
Zeiten
ändern sich...
Tradition
besteht.
Finn-FabianKuhr istzuHause.ImOktober2020gegen Bitzfeld haut
er sich in jeden Ball, Gaildorfsiegt 3:0.
Foto:MichaelBusse
hinaus Qualität hinzugewonnen
wurde. Herausheben will Fußball-Hirn
Giuseppe Tulino
selbstverständlich keinen Akteur
besonders, „Fußball ist und
bleibt einMannschaftssport, und
unserer Ansicht nach sind alle
Spieler gemeinsam gefordert.
Zumal unsere jungeMannschaft
doch recht viel Erfahrung aufweist.“
Derverlorene Sohn
Dennoch hatein Neuzugang eine
Besonderheit, denn nach langem
Baggern und Flirten gelang es
denSchenkenstädtern,Finn-Fabian
Kuhr zurück in dieKocherstadt
zuholen.
DasGaildorferEigengewächs
verließ den TSV im Sommer
2023 gen Kaisersbach zum Landesligisten.Der
galligeund energische
Kuhr absolvierte inder
Landesliga stolze 54Spiele in
zwei Spielzeiten, wobei ihm sogar
auch noch zehn Tore und
vier Vorlagen gelangen. Aufbeides
wird es den TSV-Verantwortlichenweniger
ankommen,
Finn-Fabian Kuhr ist eher jemand,
der in Sachen Stabilität,
Siegeswille undhöchsteKonzentration
benötigt und eingesetzt
Unsermoderner
Holzbau
kann alles!
1875 150 2025
Zimmerei und Holzbau
Schlüsselfertiges Bauen
Aufstockung und Anbau
Ziegeldachsanierung
Gewerbebauten
Dachgauben und
Dachfenster
Carports und Pergola
Innenausbau und
Reparaturen
74405 Gaildorf ·Telefon 07971 /6669
www.zimmergeschaeft-kunz.de
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 31
LangeGesichter und Wehklagen in Winterbach auf neutralemPlatz: Gegenden SV Kaisersbachverpasstder TSVGaildorfdurch ein2:3
denEinzug in dieLandesliga. Nach zwei Fast-Aufstiegensollesnun direktklappen –sicher istsicher.
Foto:KassandraRauch
wird –für Tore müssen die Altbewährten
sorgen.
Einer davonist der Oberroter
Philipp Kees: In der Saison
2023/24vom SV Kaisersbach gekommen
und quasi Finn-Fabian
Kuhr die Klinkeindie Hand gegeben,
avanciertedas sympathische
Kraftpaket schnell zum
Leistungsträger und teils auch
Kein langes Gesichtbei Gaildorfs
neuem Trainer Philipp Kees,
dessen Heimatverein der FC
Oberrotist. Foto:MichaelBusse
zur Lebensversicherung derKocherstädter.Bislang
schossKees
in 57 Pflichtspielen 50Tore und
bereitete 30 vor–80direkte Torbeteiligungen
in zwei Jahren
sind ein Wert, der eigentlich seinesgleichen
sucht, was inGaildorf
aber nicht der Fall ist.
Tore,Tore, Tore
Kees’ Torhungertopptegar SerkanUygun
(letzteSaison 29 Tore
und 28Vorlagen in 34 Spielen),
aber auch Viktor Solodkyi (13
Tore und 17Assists), Hendrik
Franken (15und 9) oderauch Angelo
Tulino(10 und 10)schossen
Tore im zweistelligen Bereich.
Es gibt Teams, die hätten wenigstens
gerne einen davon auf
demSpielberichtsbogenstehen.
Philipp Kees tritt indieser
Saison in die Fußstapfen Yasar
Uysals, denn der Rottäler wird
vomspielenden Co-Trainer heuer
zumCheftrainer. Ihmwirdein
in Gaildorf Bekannter zur Seite
stehen, was sich als cleverer
Schachzug erweisen kann: Sebastian
Hägele. „Mit Philipp und
Basti haben wir für diekommende
Saison ein neues Trainerteam,
das auf den modernen Fußball
setzt und diesen lebt“, erklärt
Tulino. Und dass amEnde der
Aufstieg in die Landesliga herausspringen
soll, ist bekannt.
Vieles war
letzte Saison
bereits sehr gut.
„Vieles warinder letzten Saison
bereits sehr gut. Wir versuchen,inder
kommendenSaison
natürlich daran anzuknüpfen
und uns weiter zu verbessern“,
erwartet Tulinovom neuenDuo.
Die Zielsetzung ist öffentlich,
die Tormaschinerie immernoch
in den Jerseysdes TSV, das Trainerduo
startet mit viel Kredit.
Bleibt abzuwarten, wie Offensivmann
Philipp Kees als neuer
Trainer das Hauptproblem der
Schenkenstädterinden Griff bekommt:
zu viele Gegentore, und
diese gerne auch erst spät oder
garsehr spät.Sicher spieltKees’
Trainer-Kompagnon Sebastian
Hägele dort aucheine gewichtige
Rolle.
Stabilität istgefragt
Als Analyse-Profi erkennt der
Gaildorfer vielleicht Dinge, die
andereerstgar nicht sehen oder
auchsehen wollen. Schafftesder
TSV Gaildorf, den attraktiven
Hurra-Fußball in seriöse Auftritte
zur richtigen Zeit umzumünzen,
wird es die Konkurrenz
schwer haben. Ein Feuerwerk
muss nicht immer abgebrannt
werden. Dieses hebt man sich
auch gerne mal für besondere
Momente auf... Michael Busse
32
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL
Kein Lehrgeld mehr
Beim Tura Untermünkheim hatman sich dievergangeneSaisonetwas einfacher
vorgestellt.Jetzt geht manmit verstärktemKader undvielVorfreude insneue Spieljahr.
HINTEN VONLINKS
Niklas Schmid, Benjamin Hoffmann, Janik
Pfeifer, Jannis Kronmüller, Alessio Bühler,
Marco Pfauser, Tim Baumann, Samuel
Weidner, Robin Burkert
MITTEVON LINKS
Boris Nzuzi, Timo Brenner, Alex Dreiling,
Physio Julian Kleiner, Betreuer Oliver Rößler,SportlicherLeiter
PatrickPröllochs, Betreuer
Enzo DiVivo, Abteilungsleiter Nico
Pfauser, Trainer Joscha Balle, Janik Koppenhöfer,Johann
Bullinger,Manuel Traub
VORNE VONLINKS
Timo Hanselmann, MarcFeinauer,Pascal
Abele, Marcel Bauer, Kevin Alankus,Sven
Schneider, Lars Krenkler,MarkusDiether,
Jonas Diether
Eine komplett gerade Linie:
Dies ist grafisch betrachtet
der Saisonverlauf
des Tura Untermünkheim
seit dem 16. Spieltag
der abgelaufenen Saison. Seitdem
bewegte sich der Tura in
der Tabelleder Bezirksliganicht
mehr.Erbliebwie festgetackert
auf Rang 10. Mal hatte er mehr
Abstand zur Abstiegszone
(meistens), mal weniger (selten).
Mit dem Abschneiden sei
man insgesamt „zufrieden“, so
Abteilungsleiter Nico Pfauser,
„mehr aber auch nicht.“
Beim Tura hatte man sich im
Landgasthof
Krone
Fam. Kraft •Enslingen
Telefon (07906) 372
•Idyllische Terrasse direkt am
Kocher-Jagst-Radweg
• saisonale und regionale
Spezialitäten,
z.B. Wild aus heimischer Jagd
Genießen Sie das
besondere Flair
unseres Landgasthofes
im schönen Kochertal
• moderne Gästezimmer • Kegelbahn
Vorfeld etwas mehr ausgerechnet.„Vielleichtsindwir
zu optimistisch
in die Saison gegangen“,
meint Trainer Joscha Balle.
„Da warenwir abernichtdie
einzigen.“ Die Spielweise der
Rems/Murr-Teams –das mussten
alle Hohenloher feststellen
–ist eine andereals die, dieman
aus der Bezirksliga Hohenlohe
gewohnt war.
„Es ist etwas anderes, wenn
man gegen Schornbach und gegen
Sokol Kacani spielt.“ Der
41-jährige ehemalige Profi steht
diesbezüglich exemplarisch dafür.
Allerdings stellt Joscha Balle
auch klar: „Wir haben sehr viel
gelernt.“
Mit anderen Worten: Das
Lehrgeld ist gezahlt. „Die Jungs
wissen jetzt, wasesbraucht, um
Spiele zu gewinnen.“ Dashat der
Tura auchschon in der Rückrunde
der vergangenen Saison gewusst.
Nach mageren 19 Punkte
in der Hinrunde, holte ernach
dem Jahreswechsel 28 Zähler.
Manhabeeiniges ausprobiert
undwisse nun, wasfunktioniert,
beschreibt Joscha Balle den Prozess
der vergangenen Saison.
Jetzt gelte es, das, was funktioniert
hat, „auch aufdie Straße zu
bekommen“.
Damit dasgelingt,hat sich der
Tura Untermünkheimverstärkt.
Fünf Neue hat ergeholt, dem
steht lediglich ein Abgang gegenüber.
Firat Doganay hat sich
der SSV Schwäbisch Hall angeschlossen.„Er
wollteeseine Liga
Vorsaison
10.Platz
(Bezirksliga)
47 Punkte
68:69 Tore
höher probieren“, berichtet der
spielendeTrainer Timo Brenner.
Sieben Tore schoss Firat Doganay
inder vergangenen Saison.
Diese Marke sollte einer erreichen,
der aus der Oberliga
Tura Untermünkheim
Trainer: Joscha Balle
Tor: Marcel Bauer (25), Sven Schneider(29)
Abwehr: PascalAbele (31),TimoBrenner
(27),Johann Bullinger (26), AlexanderDreiling
(29),Timo Hanselmann, MarcoPfauser,
(31), Manuel Traub(27)
Mittelfeld: Kevin Alankus (27),MarkusDiether(33),MarcFeinauer
(26),Benjamin
Hoffmann (33), Janik Koppenhöfer(28), Jannis
Kronmüller (31), BorisNzuzi(33), Niklas
Schmid (21),Florian Weidner (25)
Angriff: Tim Baumann(29),Alessio Bühler
(26),Robin Burkert(24), Jonas Dietscher
(24),Janik Pfeiffer (26), Samuel Weidner
(21)
Zugänge: NiklasSchmid (TSV Ilshofen),Robin
Burkert (SVTüngental), JanikPfeiffer
(TSV Crailsheim), Boris Nzuzi (FSV Hollenbach),ManuelTraub
(TSV Michelbach/Bilz)
Abgang: Firat Doganay(SSVSchwäbisch
Hall)
Saisonziel: besser alsinder Vorsaisonabschneiden
Titelfavoriten: TSVSchornbach, TSVGaildorf,SVAllmersbach
BEZIRKSLIGA REMS/MURR/HALL 33
Einlaufen aufs Feld:Der Tura Untermünkheim(links)beimHeimspiel gegenden FC Matzenbach(Endstand 5:0)
Foto:Rolf Müller
zum Tura gekommen ist: Boris
Nzuzi. Zwar ist er mit 33 Jahren
schon im fortgeschrittenenFußball-Alter,aber
fußballerisch immernochauf
hohemNiveau. Zudem
dürfte erauch einer derjenigen
sein, die für gute Stimmung
in der Kabine sorgen. Er
kündigte jedenfalls lachend an,
zur Not auch im Ü32-Team des
Tura auszuhelfen. DieBezirksliga-Mannschaft
sei „ein geiles
Team“.
Zudem hat man zwei Untermünkheimer
zurückgeholt. Janik
Pfeiffer hat die vergangenen
zwei Spielzeiten beim Landesligisten
TSV Crailsheim verbracht.
Dort kam erbei 28 Einsätzen
in der vergangenen Saison
auf je sieben Tore und Vorlagen.
Bei der Spielervorstellung
entlockte Kevin Hornung dem
24-jährigen Robin Burkert eine
schöne Anekdote. Burkert, vom
SV Tüngental zurück zum Tura
gekommen, berichtete davon,
dass AbteilungsleiterNicoPfauser
inden vergangenen Jahren
immer wieder angerufen habe,
um Burkert von einer Rückkehr
zu überzeugen. Jedes Mal sagte
Robin Burkert ab, sodass Nico
Pfauser resignierte. „Den rufe
ich jetzt nicht mehr an.“
Denrufeich
jetztnicht
mehr an.
Tatsächlich klingelteerstmals
nach der Saison 2024/25 Robin
Burkerts Telefon nicht. Ausgerechnet
jetzt aber war der Angreiferbereit,
wieder in Schwarz
und Weiß aufzulaufen. Also
wählte erPfausers Nummer.
Es kommt nicht vonungefähr,
dass Ex-Turaner wieder „in der
Heimat“sind.„Es istunser Ziel,
möglichst viele Turaner wieder
zu uns zuholen“, erklärt Joscha
Balle.
Keine Untermünkheimer Vergangenheit
hat Manuel Traub.
Der Abwehrspieler kommt vom
TSV Michelbach/Bilz, hat dort,
abgesehen von einer Saison in
Rieden, seine gesamte Fußballzeit
verbracht. Jetzt seierimperfekten
Alter, um etwasNeues zu
machen, erklärte er seinen
Wechsel. Natürlich spiele es
auch eine Rolle,dassder Tura in
der Bezirksliga spielt und damit
eine Ligastufehöher als derTSV
Michelbach/Bilz.
Mit Niklas Owen Schmid hat
maneinen weiteren Zugang,der
Landesliga-Erfahrung besitzt. Er
kommt vom TSV Ilshofen.
So ist der Kader des Tura Untermünkheim
nicht nur breiter
aufgestellt als in der Vorsaison,
fast alle Zugänge haben zudem
schon auf höherem Niveau gespielt.
Entsprechend ist man optimistisch,
dassman in der neuen
Saison sich nichtsehr mit der
Abstiegssituation auseinandersetzen
muss.
Fürdie vorderen Rängedürfte
es nicht reichen, dafür sind
manch Vereine aus demehemaligen
Rems/Murr-Bezirk zu(finanz-)stark.
Aber eine vergleichsweise
ruhige Saison in
der oberen Hälfte spielen –das
können sie sich beim Tura Untermünkheim
gut vorstellen.
Joscha Balle sagte inder vergangenen
Runde. „Im Grundentscheiden
wir jedes Spiel.“ Der
Tura war spielerisch so unterwegs,dasserPartien
unnötig aus
der Hand gegeben hat, seltener
zu seinenGunsten gebogen hat.
Jetzt sollen sich die Vorzeichen
umkehren. Hartmut Ruffer
34
TORJÄGERLISTE
Torjägerliste Bezirk Rems/Murr/Hall Saison 2024/25
Oberliga Baden-Württemberg
KreisligaA2Rems/Murr/Hall
KreisligaB4Rems/Murr/Hall
VerbandsligaFrauen
1. FabianEisele Großaspach 36
1. Aljoscha Schäffner FV Sulzbach/Murr 27
1. Niklas Lösch TBBeinstein II 40
1. ClaraLorenz SV Jungingen 20
2. Mert Tasdelen Großaspach 16
2. Marcel Weishäupl FSV Weiler/Stein 25
2. MarkoMemmler VfLWinterbach II 33
2. MelanieGeiselhart SVAlberweiler 19
3. PedroMorais TSG Balingen 15
3. Alexander Bretzler TSVAlthütte 24
3. Stefan Konzmann TV StettenII 23
3. Teresa Böpple VfBStuttgart II 11
3. Alexander Aschauer Normannia Gmünd 15
9. Jannik Paxian SK Fichtenberg 17
5. Jana Ebert SpvggSatteldorf 9
VerbandsligaWürttemberg
1. JanikMichel FC Holzhausen 38
2. Cristian Giles
Sanchez
Türkspor
Neckarsulm
28
3. SimonDilger SSVEhingen-Süd 24
14. Benjamin Kurz Spfr.SchwäbischHall 10
Landesliga1Württemberg
1. Marcel
Zimmermann
FSVWaiblingen 23
2. Laurin Stütz SKV Rutesheim 21
3. Luis Miksic FV Löchgau 19
3. PatrickSirch GSVPleidelsheim 19
5. LukasLindner TSVIlshofen 18
10. Dennis Koch SSVSchwäb. Hall 15
10. Baris Yerlikaya Spvgg Satteldorf 15
12. Michael Eberlein Spvgg Satteldorf 13
BezirksligaRems/Murr/Hall
1. PasqualeSiena TSV Schmiden 32
2. Sokol Kacani SG Schorndorf 31
3. PhilippKees TSV Gaildorf 29
3. FabianKeinath TSV Rudersberg 29
3. SerkanUygun TSV Gaildorf 29
10. Serhat Ayvaz TSV
Obersontheim
10. PhilippKrupp Spfr. Bühlerzell 17
14. Michael Kranz FC Matzenbach 16
16. Hendrik Franken TSV Gaildorf 15
KreisligaA1Rems/Murr/Hall
1. Ahmet Alabas POESAnagennisis
Schorndorf
2. Meridon
Samahodaj
VfR
Birkmannsweiler
3. Denis Dejanovic Spvgg
Rommelshausen
17
29
27
26
KreisligaA3Rems/Murr/Hall
1. MauriceSchmiedt SVRieden 21
2. Fabian
Wohlschläger
KreisligaB1Rems/Murr/Hall
1. Berkant Salman ASGI Schorndorf 29
2. Vily Toukam SF Höfen-Baach 26
3. Pascal Frenz TSVSchlechtbach 22
KreisligaB2Rems/Murr/Hall
1. Yusuf Dik FC Viktoria
Backnang
35
2. Rainer Manz SKGErbstetten 27
3. SamedHaber FC Viktoria
Backnang
VfLMainhardt 19
3. Niklas Funk TSVMichelfeld 14
4. Niklas Häusinger SV Gründelhardt 13
4. Dominik Neumann SVTüngental 13
4. Jannis Schierle TSV Ilshofen II 13
KreisligaA4Rems/Murr/Hall
1. Elia Krieger SGM Kreßberg 27
2. JohannesDenk SSVStimpfach 22
3. Fabian Karmann SV Brettheim 18
4. Fabian Rau FCHonhardt 17
5. Markus Wilhelm Spvgg Hengstfeld 16
6. Görkem Aladag SGMAltenmünster 15
6. JanWagner TV RotamSee 15
8. Alexander Lemmer TSG Kirchberg 14
22
KreisligaB3Rems/Murr/Hall
1. Marius Jäger SGWeinstadt II 27
2. Nick Albeck TSVSchornbach II 26
3. LinusBenz TV OeffingenII 23
3. Jens Dinkel SV Kaisersbach II 23
KreisligaB5Rems/Murr/Hall
1. Nico Müller SG Oppenweiler II 23
2. Julian Krämer SG Oppenweiler II 20
3. KevinFlatau SV UnterweissachII 18
KreisligaB6Rems/Murr/Hall
1. Vasile Alexandru SpvggUnterrot 31
2. Serhii Rusyn TSV Sulzdorf 26
3. Patrik
Kinderknecht
SGMOttendorf/
Eutendorf
20
3. Ibrahim Messaoudi TSVSulzdorf 20
5. Phillip Biss SCBibersfeld 15
5. JakobKämmerling SGMSulzbach-Laufen II/
Gschwend
5. Dominik Schön SGM Ottendorf/
Eutendorf
8. Salmin Petak TSV Sulzdorf 13
8. Maximilian
Reissner
SGMOttendorf/
Eutendorf
8. Tobias Wolfrum SV Gailenkirchen 13
KreisligaB7Rems/Murr/Hall
1. Danut-Gheorghita
Esanu
15
15
13
SC Wiesenbach 23
2. Andreas Hubert TSVGerabronn 21
3. Maximilian Flux SGMTiefenbach/
Goldbach
20
4. BeniaminApetrei SC Wiesenbach 16
5. SimonLober TSVBraunsbach 13
5. IanProbst SGM Jagstheim/
Onolzheim
5. Sascha Sackreuter SGMTiefenbach/
Goldbach
8. Cris Dumalski TSVGerabronn 11
8. Mervin Hahn SVWestgartshausen
8. Anton Walber TSVGerabronn 11
8. Fabian Wernau TSVBlaufelden 11
8. Joel Mezger TSVCrailsheim II 11
13
13
11
10. Sonia Munz SpvggSatteldorf 8
Landesliga 1Frauen
1. Sabrina Trampitsch SGM Wendlingen 32
2. SabrinaMulke TV Jebenhausen 25
3. Maja Zadro TSV Münchingen II 17
13. FranziskaWüstner SGMCrailsheim 10
Regionenliga1Frauen
1. InaSteinmetz TGV
Dürrenzimmern
2. Nisane Gezer SVHeilbronn/
Leinbach
38
35
3. SelmaMahmutovic SV Leingarten 30
4. JasminPilz SGMRieden 22
8. AlinaKnopf SGMBlaufelden 13
Bezirksliga2Frauen
1. SoniaMunz SGMTiefenbach/
SatteldorfII
25
2. Chiara Haack FCCreglingen 12
3. Emily Bantel TSVPfedelbach 10
5. AlisaKleinert SGMCrailsheimII 8
6. Leni Schierle SGMIlshofen 7
KreisligaAFrauen
1. LeaSchäfer SK Fichtenberg 16
2. LarissaSchumm SGM Sulzdorf/Hall 15
3. CarolinGrund SGMNeuensteinIII 11
3. ElisaSchumacher SGMSulzdorf/Hall 11
Hier zappeltder Ball im Netz beim Kreisliga-A4-Spielzwischendem SV Brettheim(rot)
undder TSGKirchberg.Die Gästegewinnen 2:0durch zwei Tore vonAlexander Lemmer
(blauesTrikot rechts).Mit 14 Saisontoren landetLemmer aufPlatz 8der A4-Torjägerliste.
Foto:JoachimMayershofer
KREISLIGA A2 REMS/MURR/HALL 35
Lokalderbys stehen an
In derKreisliga A2 Rems/Murr/Hall spielenwieder zwei LimpurgerMannschaften. Der
TSVSulzbach-Laufenstieg aus der Bezirksligaabund dieSKFichtenberg hieltdie Klasse.
Inder abgelaufenen Spielzeit
2024/25 wurden die beiden
Topfavoriten ihrer Rolle in
der Kreisliga A2 Rems/
Murr/Hall gerecht. Der SV Unterweissach
kehrt als Meister
mit 24 Siegen und keiner einzigenNiederlageeindrucksvollin
die Bezirksliga zurück. Der VfR
Murrhardt wurdevor Saisonbeginn
ebenfalls hochgehandelt,
doch der Vizemeister übersprang
in den Relegationsspielen
zwar noch die Hürde gegen
den A1-Vertreter POES Anagennisis
Schorndorf, um dann aber
im zweiten Spiel gegenden TSV
Michelfeld trotz großen Kampfes
die Segel dennoch streichen
zu müssen.
Viel spannender ging es dahinter
zu, mit Ausnahme der
SpvggKleinaspach, die sichquasi
ununterbrochen auf dem drittenRang
einquartierte.Denn ein
enges Mittelfeldgedränge spiegelte
die Saison wider.
Speziell die SportkameradschaftFichtenberg
kann ein Lied
davon singen. Nach einer völlig
verkorksten Hinrunde stand die
Elf vomViechbergabgeschlagen
VfRMurrhardt
istder Favorit
auf denTitel.
auf dem letzten Tabellenplatz.
Den Relegationsplatz hatte mit
vier Punkten Vorsprung ausgerechnet
der Rivale hinter der
Schanze, der SC Fornsbach,inne.
Doch nach dem Jahreswechsel
mischteSKF-Coach DarioMiklic
einen gallischen Zaubertrank
und seine Elf sicherte sich eindrucksvoll
den Klassenerhalt.
Für Fornsbach ging es nach
nur zwei Punkten in der Rückrunde
zurück indie B-Klasse.
Weiter abgestiegen sind der SC
Urbach II sowie der TSV Oberbrüden.
Den TSV Sechselberg
hätte es nach dem verlorenen
Relegationsspiel auch getroffen,
doch dieser schließt sich zur
neuen Saison mit dem TSV Althütte
zusammen.
Einechter Zuschauermagnetwirdwieder dasLokalderby zwischen demTSV Suzbach-Laufen undder
SK Fichtenberg–wiehierimLimpurg-Cup-Finale 2024. Erstmals seit derSaison2014/15 stehen sich
diebeiden Mannschaften wieder im Ligaalltag gegenüber.
Foto:StefanRauch
Aus der Bezirksliga kehren
nach einem einjährigen Intermezzo
derFCWelzheim zurück
sowie nachzehn Jahren Bezirksligafußball
auch der TSV Sulzbach-Laufen.
Vonden Kreisliga-
B-Ligen schafftender ehemalige
Verbandsligist FC Viktoria Backnang
als Meister der B2sowie
die SKGErbstetten,die nun mit
der TSGBacknang II eine Spielgemeinschaft
bildet, die Rückkehr.
Des Weiteren sind der SV
Unterweissach II(B5) und der
VfLWinterbach II (B4) neu dabei.
Für die neue Saison werden
der Absteiger Welzheim sowie
der Vize VfRMurrhardt hochgehandelt.
Doch die Augendürfen
auch aufzweiSpielgemeinschaften
gerichtet sein. Die beiden
Erzrivalen vom TSV Althütte
und Sechselberg schließen sich
zu einer „Gemeindeauswahl Althütte“
zusammen –und wenn
beide zu einerechten Einheitzusammenwachsen,
könnte eine
Überraschung drin sein.
Kreisligamit Oberligaluft
Zudem nimmt sich die TSG
Backnang wohl ein Beispiel am
TSV Essingen und lässt seine
zweite Mannschaft mit einem
starken lokalen Partner verschmelzen.
Der Auftrag dürfte
klar sein: Als Oberligist solltedie
zweite Mannschaft nicht inder
Kreisliga verhungern, umdem
talentierten Nachwuchs eine
bessere Bühne zuliefern. Auch
Viktoria Backnang lässt aufhorchen
und gibt sich mit dem Minimalziel
Klassenerhaltnicht zufrieden.
Des Weiteren könnten
Kleinaspach, der SV Steinbach
oder der TSC Murrhardt ein
Wörtchen mitreden. Für den
viertbesten der Rückrunde, die
SK Fichtenberg, steht eine Weiterentwicklung
des Teams an,
die Sportkameradschaft wird
eher in ruhigen Fahrwassern unterwegssein.
FürUnterweissach
II und Winterbach II geht es einzig
und allein um den Ligaverbleib,
auch Sulzbach/Murr dürfte
es schwer haben.
Ein echter Zuschauermagnet
ist des einen Freud und des anderen
Leid. Der ersteLokalschlager
nach zehn Jahren steht an.
Damals stieg der TSVSulzbach-
Laufenüber die Relegation in die
Bezirksliga auf und Fichtenberg
wurde Elfter. Erst stürmten die
Kochertälermit einem 6:2-Erfolg
den Viechberg, und beim bis
dato letztenLigapflichtspiel zwischen
beiden Mannschaften am
15. März 2015 fegte der TSV die
SKF gar mit 5:0 vom Hoch. Die
Vorzeichen dürften anderesein,
Sulzbachsteht im Umbrrch und
muss sich an dieLigawiedergewöhnen,
dieSKF geht in ihr drittes
Jahr in Folge. Stefan Rauch
36
KREISLIGA A2 REMS/MURR/HALL
Weiterentwicklung plus X
DieSKFichtenberghat eine Saison hinter sich,die alsAchterbahnder Gefühlebeschrieben
werden kann. Siemöchtesichimdritten Jahr der Kreisliga-A2-Zugehörigkeit verbessern.
Platzierung?
Warten wir
malab.
Die zweite Saison alsAufsteiger
gilt meist als
schwerer als die erste.
Dass fürdie Sportkameradschaft
Fichtenberg in der
Kreisliga A2 aber dass das Pendel
dermaßen inbeide Seiten
ausschlägt, dachte keiner. Zum
Hinrundenendewar die Elfvom
Viechberg abgeschlagen Tabellenletzter,und
nacheiner famosen
Rückrunde wurdeknapp die
bestePlatzierung inder Kreisliga
Averpasst. Jeder Filmregisseur
würde sich damit die Fingerlecken,
die Spielzeit glich eines
oscarreifenHollywoodstreifens.
Oder wie es SKF-Trainer
Dario Miklic auf den Punkt
brachte: „Die Saison 2024/25
kann widersprüchlicher nicht
sein. Würde man einen Film
über Teamgeist, Aufopferungsbereitschaft,
Comeback und Willen
drehen, wäre unsere Saison
das perfekte Drehbuch.“
Der Saisonstart wurde mit
zwei Niederlagen gleich mal in
denSandgesetzt.Zwarholte sich
die SKFichtenberg am dritten
Spieltag beim 4:2 gegen die
Spvgg Kleinaspach den ersten
Sieg, doch so richtigzündetedas
Punktesammeln nicht. Die Kurve
zeigte immer mehr nach unten:
dasPechklebteanden Kickschuhen,
Verletzungspech kam
hinzu unddas Momentunschien
immer aufGegnersseitezusein.
Und sobefand sich die SKF
zumJahreswechsel aufdem letzten
Tabellenplatz, mit mageren
elf Punkten und einem Rückstand
von fünf Zählern auf das
rettende Ufer. Doch trotz des
Abstiegsgespenstes im Rücken
und der Tatsache, dass viele
Gegner die Miklic-Truppe schon
abgeschrieben hatten, lebte die
Hoffnung weiter,den Karrengemeinsam
ausdem Dreck zu ziehen.
„Ich habe immer an die
Mannschaft geglaubt – und
BastianKübler drehtjubelndab, derViechberg wird zum Tollhaus.
Gerneauch in derneuen Saison.
Foto:StefanRauch
Vorsaison
10.Platz
(KreisligaA2)
36 Punkte
63:52 Tore
schlussendlich hat auch die
Mannschaft ansich selbst geglaubt“,
blickt Miklic auf die
aberwitzige Rückrunde zurück.
Eingemeinsames Trainingslager
stellte die Weichen für eine tolle
Aufholjagd. Nach zwei Punkten
aus drei Spielen wurde eine
Serie gestartet, die schlussendlich
zum Saisonziel Klassenerhalt
reichte. Nach neun Spiele
ohne Niederlage, sieben Siegen
undzwischendurch zwei 6:0-Erfolgen
hintereinander war das
Ziel erreicht – und am Ende
stand der vierte Rang in der
Rückrunde.
Für die neue Spielzeit steht
eine stetige Weiterentwicklung
jedes Einzelnen und des Teams
an –und somit besserzuseinals
in der letzten Saison. „Die Vorbereitung
läuftbislang sehr gut.
Bei der SKF ist immer eine positiv
geladeneStimmung vorhanden“,
sagt der Übungsleiter,der
in sein viertes Jahr alsSKF-Trainer
geht. Bereits gut integriert
wurden dieSpieler ausder eigenen
Jugend und sind schon ein
fester Bestandteil des Teams.
Bevor kurz vor Saisonbeginn
im Heimspiel gegen die Spvgg
Kleinaspach am 24.August, Anpfiff
15Uhr, die taktischen Feinheiten
zu Herzen genommen
werden, steht „die Grund- und
fußballspezifische Ausdauer auf
dem Trainingsplan, um so fit und
mental vorbereitet in die Saison
starten zukönnen“, soMiklic.
Veränderungen gibt es auch auf
der Trainerbank.
Weinberger neuer Co-Trainer
Co-Trainer Fatih Taskin wird
durch Dennis Weinberger ersetzt,
derauch schon voll beider
Mannschaft angekommen ist.
Ein spezielles Saisonziel lässt
sich vom erfolgshungrigen
Coach Miklic nicht entlocken,
„Warten wir mal ab.“ Doch wer
den Trainer kennt, der weiß,
dass die Erwartungen an die
Mannschaft immer gleich sind.
Die Viechbergelf sollenicht den
Mut und den Fokus verlieren.
„Wo wir hinmöchten, steht da
außer Frage, daesein Zusammenschluss
dessen ist, was ich
für mich selber tue und was ich
für das Team gebe.“ Stefan Rauch
SK Fichtenberg
Trainer: Dario Miklic,Co-Trainer Dennis
Weinberger(seit 2025)
Tor: Tim Apperger (18),PascalFritz (22), LukasHelber
(30)
Abwehr: Nils Joos(26), Patrick Mai (32),
Manuel Neumann(27), RobinPeter (18),
Yannis Sauerteig (20), Rene Weinberger (27),
Marcel Weller (22), MoritzWohlfahrt(25),
MariusZiegler (23)
Mittelfeld: Noah Grummt (18),RicoHofmann
(23),NoahKober (18), Timo Lutz (28),
Nicolas Schmiedt (25), NilsSchmölzer(20),
Maksym Shevchyk (18), Nico Weidner(21),
Luis Weinberger (24), Leon Widmann (23)
Angriff: Thilo Fritz (24),JannikPaxian(29),
Fabian Wohlfahrt (22)
Zugänge: Tim Apperger, RobinPeter,Noah
Kober,NoahGrummt(alle eigene Jugend),
Timo Lutz (TSV GaildorfII)
Abgänge: LukasFritz, HeikoKühnle (beide
Karriereende), Cemil Tahta(TAHV Gaildorf)
Saisonziel: Weiterentwicklung derMannschaft
Titelfavorit: VfRMurrhardt
KREISLIGA A2 REMS/MURR/HALL 37
„Müssenuns Zeit geben“
Nach demAbstieg aus der BezirksligaRems/Murr/Hall steht der TSVSulzbach-Laufen vor
einem Umbruch. Neu-TrainerAhmet Akin soll es in der KreisligaA2richten.
Eine Dekade lang imBezirksoberhaus
war der
TSV Sulzbach-Laufen
das Flaggschiff imLimpurger
Land und begeisterte.
Auch starke Gegner inder Kocherschlaufemussten
im „Gallischen
Dorf“ mal das Nachsehen
habe. Doch mit dem bitteren,
aber verdienten Abstieg aus der
Bezirksliga endete die jahrelange
Erfolgsgeschichte.
Für TSV-Ikone Daniel Köger
hat die Frage nach dem Warum
sicherlich mehrere Seiten.
„Grundsätzlich gehört zurWahrheit,
dass keiner im TSV-Lager
damit gerechnet hat, mit unseren
bescheidenen Mitteln diese
Liga zehn Jahre lang halten zu
können.“ Schlussendlich fehlte
am Ende die Qualität für die Bezirksliga,
und der Weghatte sich
abgezeichnet. „Die einstigen
Aufstiegsaspiranten sind in die
Jahregekommen,und derUnterbaukonntediesquantitativ
nicht
TSVSulzbach-Laufen
Trainer: Ahmet Akin, Stephan Munz (Co-
Trainer)
Tor: JuliusHägele, JakobKengeter, Jonas
Nast
Abwehr: Julian Feil, Mario Fernandez, SebastianHaas,
Marcel Hägele, SebastianJoos,
Benjamin Schmidtkonz, SebastianStaiger,
JohannesWahl
Mittelfeld: LucasBohn, YannisFahr,Sanjin
Glaser,Marek Hähnel, Emre Hirka, Jakob
Kämmerling, JuliusKöger,Alexander Köngeter,
Jochen König, LukasKühneisen, Paul
Kunz,Jannik Obieglo
Angriff: AhmetAkin, Louis-Elia Ziehr
Zugänge: Ahmet Akin, Emre Hirka(beide
SG Hohenstadt/Untergröningen), Jonas Nast
(TSV Obersontheim),Louis-Elia Ziehr (TSV
Gaildorf),Lucas Bohn, Mario Fernandez, SebastianJoos,
JakobKämmerling, Benjamin
Schmidtkonz,JohannesWahl (alle TSF
Gschwend)
Abgänge: Andre Galozy, Rene Galozy,FinneganMesser(alle
SV Frickenhofen),Simon
Hägele(TSGTübingen), SimonJäger,Daniel
Köger, MaximilianMarkowetz,JannikRiexinger,
Daniel Unfried (alle Karriereende)
Saisonziel: in der Liga ankommen, Mittelfeldplatz
Titelfavoriten: VfRMurrhardt,FCWelzheim
06
abfangen“, so Köger. In der letzten
Spielzeit und mit dem Zusammenschlussmit
dem Hohenloher
Bezirkwar die Herausforderung
mit 34 Spieltagen ein
Kraftakt, wasauchimKochertal
spürbar wurde. „Dementsprechend
waruns bewusst, dasswir
mit unserer Kadergröße am
Ende der Vor- und Rückrunde an
unsereKapazitätsgrenzestoßen
werden.“
Besonders betont der Torjäger,
der imSommer seine Kickstiefel
an den Nagelhängte, nicht
mit Ach und Krach Bezirksligafußball
spielen zu müssen. „Wir
wollten nicht einen grenzenlosen
Kader durch Neuzugänge
aufbauen, dies hätte nicht zum
Wegdes TSV der vergangenen
Jahre gepasst.“
Vorsaison
18.Platz
(Bezirksliga)
15 Punkte
36:102Tore
DerBlickgeht beimTSV wieder
nach vorne. Hier im Bild:Marcel
Hägele (blau). Foto:StefanRauch
Munz wird neuer Co-Trainer
Unter dem Strich stand das
Schlusslicht am Ende der Saison
mit nur dreiSiegen da. Nungeht
es zwar wieder eineEtage tiefer
in der Kreisliga A2 weiter, aber
ein Abstieg bietet auchChancen
für einen Neuanfang, was letztlich
zueiner positivenEntwicklung
führen kann. Dafür übernimmt
ein neuer Trainer in der
Kocherschlaufe. „Der für Jahre
bei der SG Hohenstadt/Untergröningen
verantwortliche Ahmet
Akin heuert nun einpaar Kilometer
Kocher abwärts an“, erklärt
Köger. Cheftrainer Akin
wirdvon TSV-Stürmer-Legende
Stephan Munz als Co-Trainerunterstützt.
Akin hatbei der SGHU bewiesen,dassereineMannschafterfolgreich
entwickeln kann. Und
der neue Chef steht auch für
Kontinuität. Acht Jahre war er
Cheftrainer beider Spielgemeinschaft,
er könnte auch imTSV-
Trainersessel für Konstanz sorgen.
Die Vorbereitung verläuft
zufriedenstellend, mit dem Wissenumdie
Herausforderung, die
ein Abstieg samt großem Umbruch
und neuem Trainer mit
sich bringt. „Viele Dinge sind
neu, und nicht alle Rädchen greifen
gleich ineinander“, mahnt
Köger. Doch das Trainerteam
und die Mannschaft arbeiten
fleißig.„Wirmüssenuns Zeit geben,
sechsWochen Vorbereitung
helfen hier ungemein, aber erst
im Wettkampfmodus wird sich
zeigen, woman steht.“
In der neuen Spielzeit gehen
die Kochertäler mit Demut die
neue Aufgabe an undwünschen
sich, inder Liga anzukommen
und bestmöglich imvorderen
Mittelfeld zu landen. „Wir wollen
schnellstmöglich ein verschworener
Haufen werden.
Sollten wir im Aufstiegsrennen
ein Wörtchen mitreden können,
so wärenunsereErwartungen sicherlich
übertroffen“, sagt Torjäger
Daniel Köger abschließend,
der von nun animFußball-Ruhestand
ist. Stefan Rauch
Mit Sicherheit die richtige Immobilie
und passende Baufinanzierung.
Mit Wüstenrot.
Wüstenrot-Service-Center ·Schulstraße 2·74405 Gaildorf
Telefon 07971-912 19 97 Telefon 07971-912 19 98
stefan.haegele@wuestenrot.de frank.maetzke@wuestenrot.de
38
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL
Vielesist unklar
So engwar dieKreisliga A3 wohl selten beieinander. Einrichtig klarer Aufstiegsfavoriten ist
nicht zu erkennen. Aufgrund desverschärftenAbstiegs schauenviele erstmalnachunten.
Die Strukturreform des
WFV hat das Ende des
Fußballbezirks Hohenlohe
eingeläutet. Seit
vergangenem Sommer sind die
Vereine ausdem HallerRaum im
BezirkRens/Murr/Hall angesiedelt.
Wasinder Bezirksliga nun
schonumgesetzt ist, stehtinder
Kreisliga nach dieser Saison erst
an –mit gravierenden Auswirkungen
auf die laufende Spielzeit.
Nach dieser Saison wird die
A3 mit denTeams ausdem Haller
Raum und die A4mit den
Crailsheimer Mannschaft zueiner
A-Klasse zusammengefügt,
so wieesdie Ligenpyramide vorsieht.
Das bedeutet heuer, dass
aus der A3 und der A4 von elf
Mannschaften gleichdreidirekt
Beide
Absteigerim
Umbruch.
in die B-Klasse absteigen müssen.
Der Viertletzte muss indie
Relegation. Die Anzahl an Absteigern
könnte sich aber auch
noch erhöhen, jenachdem wie
viele heimische Teams aus der
Bezirksliga runtermüssen. Also
wahrlich keine leichte Aufgabe
in diesem Jahr in der A-Klasse,
ein „gesichertesMittelfeld“wird
es in der Tabelle so wohl kaum
geben.
HessentalsDanielKolegov(rot) versucht beim Derbygegen
SteinbachDario Patané aufzuhalten.
Foto:RolfMüller
Dementsprechend vorsichtig
formulieren die Teams ihre Saisonziele.
Der Satz „nichts mit
dem Abstieg zu tun haben“ fällt
auch bei Mannschaften, die man
auf dem Papier etwas weiter
oben erwarten könnte. Die beiden
Bezirksliga-Absteiger Bühlerzell
und Bühlertann müssen
einen Umbruch bewältigen.
Während Bühlerzell dies miteinem
erfahrenen Trainerangeht,
setzt man inBühlertann auf ein
neues Spielertrainer-Duo. Für
beidegeht es in erster Linieerstmal
darum, sich zu konsolidieren.
Auch aus diesem Grund ist
das Feld der Favoriteninder A3
dieses Mal ein weites, wenn
nichtgar sehr weites.Neben den
genannten Absteigern rechnen
viele mit der zweiten Mannschaft
des TSV Ilshofen, die im
Vorjahr starker Dritter wurde.
Allerdingsist auchdaein neuer
Trainer amWerk und mit Luis
Schneider der Kapitän in die
Landesliga-Mannschafthochgezogen
worden.
Ebenso spannend wird die
Frage sein, wie schnell sich die
neue SGM Rosengarten zusammenfindet.
Auf dem Papier
müsste der Zusammenschluss
von SVWestheim und SV Riedendazuführen,dassdas
Team
ganz oben angreifen kann.
In „Lauerposition“ befinden
sich Vereine wie der SCSteinbach,
der TSV Vellberg oder
auch der TSV Hessental. Die
Steinbacher richten den Blick
zunächst mal aucheher nach unten,
während Hessental einen
Platz im oberen Bereich anstrebt.
Die soliden Vellberger
solltenauchzugut sein,umganz
hinten reinzurutschen.
FürvierMannschaftendürfte
es nur darum gehen, das rettende
Ufer zu erreichen. Diebeiden
Aufsteiger Unterrot und Sulzdorf
müssen sich schnell an die
höhere Spielklasse und damit
auch anshöhereTempo gewöhnen.
Der TSV Michelbach/Bilz
hat nach einer turbulenten SaisoneinigeAbgängezuverzeichnenund
sich alsTeam auch erst
neu finden. Und der TSV Obersontheim
II ist der „Leidtragende“
davon, dass bei der Obersontheimer
Ersten einige
Stammkräfte aufgehört haben
undder TSVdie Lückemit dem
Hochziehen von Akteuren aus
der zweiten Mannschaft schließen
will. Viktor Taschner
Rasierst du noch
oder Laserst duschon ?
Raiffeisenstraße 1
74523 Schwäbisch Hall
01763-0136804
info@haarfreiezone.de
haarfreiezone
www.haarfreiezone.de
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 39
Neues Selbstvertrauen
Dank einesstarken Schlussspurts hatder TSVHessental dieKlassehaltenkönnen. In der
neuen Runde soll dieMannschafterstgar nicht hinten reinrutschen.
Eines war die vergangene
Saison für den TSVHessental
mit Sicherheit
nicht: langweilig. Daniel
Kolegov, der gemeinsam mit
MarcGreiner undMarco Fischer
die Mannschaft trainiert, blickt
auf eine Saison „mit Höhenund
Tiefen“ zurück. „Wir sind nicht
schlecht gestartet, sind dann
aber schlecht indie Rückrunde
gekommen. Wirhaben fast alles
verloren.“ Verletzungen, Ausfälle,schlechteSpiele,eine
Begegnung,
die am grünen Tisch verloren
wurde, weil ein Spieler
nicht auf dem Online-Spielberichtsbogen
stand –„es kam alles
auf einmal“. NegativerHöhepunkt
wardas 0:10beimTSV Michelfeld.
„Dieses Spiel hat etwas mit
uns gemacht.“ Es solltedie Wende
darstellen. Der TSV Hessental,
zu diesem Zeitpunkt in akuterAbstiegsgefahr,schaffteletztlich
fast souverän den Klassenerhalt.Der
Grunddafürwar eine
Art Schulterschluss zwischen
Spielern und Trainern. „Die
Spieler kamen auf uns zu und
auch wir hatten esvor, nämlich
härter trainieren.“ Es sei wichtig,
dassdieser Impuls auch von
den Spielern gekommen ist, zeuge
das doch von Vertrauen, so
Daniel Kolegov.
Es folgten nicht nur härtere
Trainingseinheiten, sondern
auch eine fast schon unheimliche
Siegesseriemit reichlich Toreninden
Schlussminutenoder
in der Nachspielzeit. Das brachte
dem TSV Hessental letztlich
Rang 6ein.
Wardie vergangene Runde
schon hart, so weiß man auch
beim TSV Hessental, dass die
kommende fast noch schwieriger
werden wird. Aufgrund der
WFV-Strukturreform wird es
reichlich Absteiger geben, „zudem
kommen mit Bühlerzell und
Bühlertann starke Teamsaus der
Bezirksliga“, so Daniel Kolegov.
Doch beim TSV Hessental
fühlt man sich gut vorbereitet.
Der Wechsel an der Abteilungsspitze
von Marco Ebinger zu
MarcelFischer verlief völlig reibungslos.
Mit Lukas Bubeck
(SGM Rosengarten)und Marcels
Gegenden SV Tüngental spieltHessental (roteTrikots)2:2,verliert allerdings später dasSpiel, weil ein
Akteur nicht auf demSpielberichtsbogen steht.
Foto:Rolf Müller
Bruder Marco (SC Bühlertann)
kommen gestandene Akteure.
„Wir haben vor jedem Respekt,
aber die anderen müssen auch
Respekt voruns haben“, gibtsich
Daniel Kolegovdurchaus selbstbewusst.
Dieses Selbstvertrauen
kommt nichtvon ungefähr.„Wir
haben ungefähr 50 Spielerinunserer
App registriert.Davon sind
regelmäßig mehr als30imTraining“,
freutsich DanielKolegov.
Sadri Sherifi, gerade mal 19 Jahre
alt, sei„Trainingsmeister“. „Er
hat noch kein einziges Training
verpasst.“
In der vergangenen Saison habensichjunge
Akteurewie Janne
Lorenzen, Amir Nabil oder
der bereits erwähnte Sadri SherifizuStammkräften
gemausert.
Vorsaison
6. Platz
(KreisligaA3)
31 Punkte
37:47Tore
Gemeinsam mit denErfahrenen
hat der TSV Hessental eine
schlagfertige Mannschaft, diein
der Vorbereitung voll mitgezogenhat,was
DanielKolegov extrem
freut, da eine gute Vorbereitung
„mit das Wichtigste“ sei.
Und seine eigene Rolle? Daniel
Kolegov lächelt: „Ich tue
michextremschwerdamit,nicht
TSVHessental
Trainer: Marc Greiner,Daniel Kolegov,Marco Fischer
Tor: Marcel Fischer (31), Michael Großmann (34), EdgarPelimski(20)
zu spielen“, meint der 35-Jährige.
Noch fühle er sich mehr als
Spieler.Daist es gut, dass außen
mit MarcGreinerein extrem erfahrener
Trainersteht.„Vonihm
kann ich sehr viel lernen“, meint
Daniel Kolegov. Zusammen mit
Marco Fischer wollen diebeiden
dafür sorgen, dassHessentalerfolgreich
ist. Hartmut Ruffer
Abwehr: LukasBubeck (30), Daniel Fedoruk (24), DimitriFedoruk (33),Thomas Fertig (22),
DenisFries (24), DenisFunk (22), SalemHaroon (20), Dominik Holub,Oliver Köhler (37), Daniel
Kolegov (35), Michael Kolegov(24), Janne Lorenzen (20), Endrit Memeti (28), Roman
Otto (25), JohannesSaid(20), Luca Schor (25), JanSolonez(26), MariusStreng (22)
Mittelfeld: Amir Nabil(20), Linus Nestl(19), Marc Richter (27), Ardian Sherifi (23),Sadri
Sherifi (19), NikSotnikow, Joel Tella Donfack(20)
Angriff: Mansour Ahmadi (23), MarcoFischer (35), Yannik Frey(24), Thomas Hermann (32),
PascalHolz(22), Shafi Jama (23), Dicky-Son Lunzama(22), Oluwashola Riliwon Nasiru(32),
JulianSchneider(20), MohammadSadeqSultani,Dino Ventura(22)
Zugänge: JohannesSaid, SalemHaroon (beide TSVSulzdorf), MohammadSadeqSultani, Linus
Nestl(alle eigene Jugend), Dicky-Son Lunzama, LukasBubeck (beide SGMRosengarten),
Marco Fischer (SCBühlertann)
Abgänge: Valid Sharif(SSVSchwäbischHall),ViktorBalz (Karriereende), LukasKopriva(TSV
Obersontheim)
Saisonziel: Platz6oderbesser
Titelfavoriten: keineAngabe
40
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL
Über den Spaß zumErfolg
Starke Zugängeaus dereigenen Jugend und Etablierte, diemerken, dass sie um ihren Platz
kämpfenmüssen: Beim SC Steinbachist dieLustauf dieneueSaisongroß.
Keine Forderungen, keine
Ziele“.ImerstenMoment
klingt diese Aussage
von Steinbachs
Trainer Mark Raso überraschend.
Denn natürlich haben
die Steinbacher auch in der
Spielzeit 2025/26 Wünsche und
Ziele. Aber die abgelaufene
Spielzeit hallt noch etwas nach.
Nie kam der SCsorichtig in
Tritt, dazuhatte er enormes Verletzungspech.
Jede Menge individuelle
Fehler führten dazu,
dass der SC Steinbach mehr
Spiele verlor (11) alsgewann (10).
Es magein bisschenausgesehen
haben, als obein grauer Schleier
über dem Gelände unterhalb
der Comburg hing.
DerSC
Steinbachist
mehr als einVerein.
Mark Raso warsichunsicher,
ob er weitermachen soll. Immerhin
ist der 42-Jährige eine Institution
beim SC, seit weit mehr
als einem Jahrzehnt Co-Trainer
und Trainer. Doch jetzt sagt er:
„Das Feuer ist wieder da.“ Und
mit dem Feuerder Spaß. Dieser
wiederum ist die Devise für die
neue Saison. Spaß haben, Freude
bereiten. Wenn dann noch der
Erfolg dazu kommt – der SC
Steinbach-Comburg feiert 2026
sein 100-jähriges Bestehen –,
Seit über 30 Jahren
Einbauküchen
Badmöbel
Beratung ·Planung ·Verkauf ·Montage
SilasRempp (blauesTrikot) kämpftumden Ball. Steinbach gewinnt
dasHallerStadtteil-Derbygegen Hessental 3:1. Foto:RolfMüller
Küchenstudio
Kruppa
Karl-Kurz-Straße 12
Schwäbisch Hall-Hessental
Telefon(0791)491022
Dem SCSteinbach
viel Erfolg in der neuen Saison
„dann istdas dasBonbon dazu“.
Viele Änderungen gibt es im
Kadernicht.Alle Spieler, das betont
derTrainer,hättenWortgehalten
und sind geblieben, „obwohl
es einige Anfragen gab“.
Dassdiessoist,macheihn stolz.
„Eszeigt,dassder SC etwasBesonderes
ist. Er ist mehr als ein
Verein.“
Die Mannschaft besteht aus
einigen erfahrenen Akteuren wie
KarimAbu Dia(32)oderdie Callerame-Brüder
Angelo (35) und
Claudio(30), aber auch aussehr
vielen jungen Spielern. Einige
sind noch fürdie A-Jugend spielberechtigt.
Und diese „machen
richtig Bock“, freut sich Mark
Raso. Essei eine „perfekte Mischung“.
Eine Mischung mit
Konkurrenzkampf. Die jungen
Akteure machen ordentlich
Druck, sodass die Erfahrenen
merken würden, dass sie Paroli
bieten müssen. Entsprechend
motiviert sind alle im Training.
Undauchaußerhalb:„Vielemachen
auch etwas selbst. Ich bekomme
dann Screenshots, dass
sie morgens fünf bis acht Kilometer
gelaufen sind.“
Bei Testspielen hat der Trainer
ein Luxusproblem, weil so
Vorsaison
5. Platz
(KreisligaA3)
33 Punkte
50:45Tore
viele Spieler dabei sein wollen,
es aber nur eine begrenzte Anzahl
im Kader gibt.
All das führt dazu, dass die
Lust aufdie neue Runde groß ist.
DasSpielprinzip soll etwasvereinfachtwerden,
aber prinzipiell
gilt: DerSCSteinbach willspielerisch
zum Erfolg kommen,
selbst wenn dasinder Kreisliga
Anicht immer einfach ist. Mark
Raso berichtet davon, dass Michelfelds
Trainer Nico Nierichlo
den SCfür dessen Spiel und
denfußballerischen Ansatzlobte
–allerdings unterlag der SC
Steinbachmit 1:4, weil er wieder
mal zuviele individuelle Fehler
produzierte.
Dassollsichinder kommenden
Runde nicht wiederholen.
Der Spaß stehtzunächst im Vordergrund.
Ist der da, dann
kommt der Erfolg vonalleinhinzu.
Hartmut Ruffer
SC Steinbach-Comburg
Trainer: Mark Raso
Tor: KebbaFadera(28), Fausto Luppino
(36),Robin Lutz (27),LeonardoSuccurro
(35)
Abwehr: AlexAltmann(25), Bakary Barrow
(39),Jan Buder (29), Benjamin Bühler (31),
TimKiesel(20), KaiLuibrand(31),SaidRafik,
NicodemoRaso(29), ThiagoSouzaCavalcanti
(41),Antonio Traficante(39), Tom
Waldvogel (23)
Mittelfeld: Karim Abu Dia(32),Sebastian
Berg (28),JulianBitsch(30), AngeloCallerame
(35),Claudio Callerame(30), Michael
Desch(19), Amine Dhiri (23), MathisEngel
(20),Nils Fünfer (19),Manuel Hald(23),Timothey-PeterJekic
(22),Bünyamin Kalkan,
Kevin Kastner(19),Paul Müller (18),Philipp
Müller (20),SebastianPastia(24), Nils
Rempp,Silas Rempp (22), LukasSchmidt
(20),Florian Schreiber (31), JanThomer (28),
Niklas Trumpp (24)
Angriff: Pascal Hopf(31),BennyKiesel(18),
Hasan Maghsoudi(23), DarioPatané (34),
Manuel Schön(31)
Zugänge: Nils Fünfer,Kevin Kastner(beide
eigene Jugend),PaulMüller (TSV Sulzdorf),
Robin Lutz (SCBibersfeld), Pascal Hopf (FC
Honhardt)
Abgänge: Dario D’Ariano (TSV Obersontheim),
RobertoDiBono (SVTüngental)
Saisonziel: Klassenerhalt
Titelfavoriten: keine Angabe
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 41
Der Mut soll sichtbarsein
MitPatrick Wrobel hat einehemaliger Spielerdas TraineramtbeimTSV Michelbach/Bilz
übernommen. Diesem soll der Klassenerhaltgelingen.
Es gab schon schönere
Spielzeiten bei den Bilzkickernals
die vergangene.
Intern wareiniges los
und sportlich stand der TSV
kurz vor Saisonende auf einem
Abstiegsplatz. Und das, obwohl
er in der Saison2023/24 bis zum
letztenSpieltag um die Meisterschaftmitgespielt
hatte.Damals
reichte es nicht zum großen
Coup,doch immerhin gelang am
letzten Spieltag der abgelaufenen
Runde ein 5:2-Erfolg beim
SV Gründelhardt-Oberspeltach.
Mit diesem Sieg schickten die
Bilzkicker den Gegner in die
Kreisliga B und retteten sich
selbst. Damit konnteTrainer Daniel
Markus sich mit dem Klassenerhalt
vom TSV Michelbach
verabschieden. Er wechselte
zum SV Frickenhofen.
So benötigte der TSV einen
neuen Coach. Die Suche gestaltete
sich nicht einfach, zumal
erst am letzten Spieltag feststand,
dass Michelbach weiterhin
inder Kreisliga Aspielen
wird. Letztlich wurde man in
den eigenen Reihen fündig: Der
32-jährige Patrick Wrobel hat
übernommen. Er trug bis einschließlich
der Saison 2023/24
für viele Jahredas Michelbacher
Trikot.
Es rutschen
einpaar
Spieler hoch.
Und für ihn war es letztlich
auch eine Frage der Loyalität,
dem TSVzuhelfen. Er habe mit
den ganzen Jungs noch zusammengespielt,
konnte inder vergangenen
Saison verletzungsbedingt
nicht mehr mitmachen.
„Da eskeinen Trainer in Aussicht
gab, konnte ich die Jungs
nicht hängen lassen.“
Die Aufgabe,die Patrick Wrobel
vor sich hat, ist keine einfache.
Denn es gab Substanzverlust:
Manuel Traub und Christopher
Grünkesind zum Tura Untermünkheim
gewechselt
(Grünke wird dort in der zwei-
Dank eines5:2-Siegs am letztenSpieltagder vergangenen Saison beim SV Gründelhardt (weiß) sichert
sich der TSVMichelbach/Bilz den Klassenerhalt in der KreisligaA3.
Foto:Melanie Teuber
Vorsaison
10.Platz
(KreisligaA3)
26 Punkte
52:73 Tore
tenMannschaftspielen). Zudem
trägt Tim Messner wieder das
Trikot des Landesligisten TSV
Crailsheim.
Wrobel bestätigt, dass esim
Gegenzug keine Zugänge gibt,
aber das ist nicht die ganze
Wahrheit: „Wir haben keine
zweiteMannschaftmehr undsomit
rutschen ein paar Spieler in
die erste Mannschafthoch.“Und
das führt dazu, dass zumindest
quantitativ sich niemand Sorgen
machen muss.„Der Kaderist gut
bestückt“, meint der neue Trainer.
Er wünscht sich, dass seine
Mannschaft „wieder mutiger
und mit mehr Selbstvertrauen“
in die Begegnungen gehen wird.
„Das sollman auch in den Spielen
sehen.“
Gelingt das, dann würde sich
Patrick Wrobel quasi selbst einen
Wunsch erfüllen. Denn er
möchte als Trainer die Spieler
voranbringen und besser machen.
Die Verbesserung wird auch
notwendig sein, wenn der TSV
Michelbach/Bilz sein Ziel, nämlichden
Klassenerhalt, erreichen
möchte.Denninder KreisligaA3
wirdernichts geschenkt bekommen.
Angesichts vondreifesten
Absteigern (bis zuzwei weitere
könnten im ungünstigsten Fall
noch dazu kommen), müssen
alle A3-Vereine regelmäßig
punkten, um nicht in Abstiegsgefahr
zu geraten. Patrick Wrobel
drücktessoaus: „Man muss
Sonntag für Sonntag die Leistungabrufen.Eswirdjedes
Mal
eine neue Herausforderung
sein.“
Die ersten drei Partien sind
gegen Teams, die mehr oder
minder in Fahrradentfernung
sind. Der TSV Michelbach/Bilz
bestreitet seinenPunktspielauftakt
beimTSV Sulzdorf,danach
folgt das Heimspiel gegen den
TSV Hessental, ehe es zum SC
Steinbach geht. Die Derbys gibt
es also gleich zu Saisonbeginn.
Für Patrick Wrobel ist aufgrund
der Leistung in der vergangenen
Saison der TSVIlshofen
IIder erste Titelanwärter.
Ihn empfängt Michelbach am
vierten Spieltag. Hartmut Ruffer
TSVMichelbach/Bilz
Trainer: PatrickWrobel
Tor: Andreas Eberle(39),Alexander Grünke
(35), Robert Pohl (33), MirkoPröschel (26),
JannikThalheimer(23)
Abwehr: DavidAbischew, Christoph Altdörfer(36),Florian
Hoffmann (30), Andreas Paxian
(20), TimSchneider(30),Marius Stellner
(24)
Mittelfeld: Michael Abischew(25), Tim
Baumann (30),Tim Di Mattia (30), Lassane
Diaye(26), Pascal Dietrich (32), JakobDykas
(29), RobinFrank (28), Lian Kletschka(27),
Thomas Paxian (21), Timo Probst (33), DennisSchuller(23),
Mark Wieland (27),Manuel
Wurst (25)
Angriff: DennisBischoff (28), Christoph
Probst (32), LukasSchäf(25), Steffen
Schweikert
Zugänge: keine
Abgänge: MillionKidane (TSG Verrenberg),
ChristopherGrünke, Manuel Traub (beide
Tura Untermünkheim),Tim Messner (TSV
Crailsheim)
Saisonziel: Klassenerhalt
Titelfavorit: TSVIlshofen II
42
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL
Mit neuem System
DerKader istbeimTSV Vellbergnur minimalverändert. Miteinem Spielsystem soll auch
dieAbwehr desVierten dervergangenen Saison stabiler werden.
Der TSV Vellberg startet
mit viel Offensivpower
in dieSaison 2025/26. In
den ersten Testspielen
der Vorbereitung gewann Vellberg
mit 8:1 gegen den TSV
Crailsheim II, 11:2 gegen TAHV
Gaildorf und mit 4:2 gegen den
TSV Dünsbach. Crailsheim und
Gaildorf spielen zwar in der
Kreisliga B, aber dennoch kann
man das wohl als Ausrufezeichen
betiteln.
Trainer Manuel Rauner wählte
dabei mit Absicht Gegneraus
derniedrigerenLigafür die Testspiele:
„Wirhabenein neues Systemeinstudiert
unduns deshalb
bewusst, mit Ausnahme von
Dünsbach, Gegner aus der
B-Klasse gesucht, um das besser
zu trainieren.“ Mit der Leistung
seiner Mannschaft inden Testspielen
ist Rauner zufrieden,
weiß aber, dass esauch noch
Baustellen gibt. „Unser Fokus
müsste eigentlich ein bisschen
mehr auf der Defensive liegen.
Nach vorne sind wir immer gefährlich
undfür Tore gut. Wenn
man unsere letzte Saison anguckt,
haben wir in manchen
Spielen dann doch auch einige
Tore kassiert. Wenn wir das
noch ein bisschen inden Griff
bekommen,müssenwir nichtjedes
Spiel vier Tore schießen,um
Spiele zu gewinnen.“
Ein
Trainingslager
bringt immerviel.
Gewinnen will manbeimTSV
in derkommenden Runde so viele
Spiele wie möglich. „Ich gehe
so rein, dass ich jedes Spiel gewinnen
will und dann schauen
wir, was am Ende dabei herauskommt“,
erklärt Rauner seine
Ziele. „Letztes Jahr sind wir
Vierter geworden, hinter IlshofenII.
Wenn wir dieseSaison ein
bisschen näher an Ilshofen heranrücken
könnten, wäre das
schon gut.“
Die Trainingsbeteiligung sei
in derVorbereitungbesser alsin
KubilayKöksalist spielender Trainer undTorgarant beim TSVVellberg.
Vorsaison
4. Platz
(KreisligaA3)
43 Punkte
54:42 Tore
der Rückrunde der vergangenen
Runde. „Wir hatten Anfang des
Jahres ein kleines Loch. Dahaben
vieleSpieler so ein bisschen
die Lust verloren.Geradeinder
Reserve, weil wirdainder Rückrunde
nur vier Spiele hatten.
Mantrainiert ja nicht nur, damit
man trainiert,sondern weil man
heiß auf Spiele ist, deswegen
kann ichdas schon nachvollziehen.“Mitte
derVorbereitung sah
es aber ganz gut aus mit im
Schnitt mehr als 20 Spielern im
Training.
Zur weiteren Vorbereitung
machte sich der TSV Vellberg
auch aufden Wegins Trainingslager
nach Nesselwang. „Es war
schade,dasswir schlechtesWetter
hatten, aber wir konnten
trotzdem drei Trainingseinheiten
auf dem Platz machen. Zusätzlich
noch einen Laufund ein
Testspielgegen eine Mannschaft
von dort. Ich finde, soein Trainingslager
bringt auch immer
extrem vielfür denTeamzusammenhalt“,
fasst Rauner das Wochenende
zusammen.
Der Vellberger Kader ist im
Vergleich zur Vorsaison kaum
verändert. Ein Leistungsträger
hat vor der Saison aufgehört,
aber dafür durfte Manuel RaunerzweineueSpieler
begrüßen:
„Marvin Klein kommt jetzt aus
der A-Jugend raus, beziehungsweise
hätte auch noch ein Jahr
in der Jugend, aber den werden
wir vermehrt einbauen bei uns
in der Ersten. Wir haben auch
noch zwei weitere Kleins.“ DadurchwirdMarvinnun
womöglich
öftermit seinen beidenBrüdern
gemeinsam auf dem Platz
stehen. „Jona Wedde ist vom
TSV Crailsheim zurückgekommen.
Er ist Vellberger und hat
beim TSV in der Ersten gespielt“,
ergänzt der Trainer.
Zum Start der neuen Saison
warten auf Vellbergzweischwierige
Gegner. Der letztjährige
Dritte mit dem TSV Ilshofen II
und die Spfr. Bühlerzell als Bezirksligaabsteiger.
Das nimmt
der Vellberger Trainer zur
Kenntnis:„Es ist ja kein Wunschkonzertund
irgendwann müssen
wir sowieso gegen die spielen.
Die ersten Spiele sind relativ
schwierig einzuschätzen, weil
Foto:UfukArslan
dann noch viele Spieler im Urlaub
sind. Als ich noch jung war,
war das irgendwie noch anders.
Da hat man sich danach gerichtet,
wann die Saison war. Ich
glaube, eskommt wirklich darauf
an, werdie meisten Stammspieler
zur Verfügung hat.“ mkr
TSVVellberg
Trainer: Manuel Rauner,HannesFischer,
KubilayKöksal
Tor: Ben Badanjek (20), Sergen Tuncel (27)
Abwehr: David Brand (20),HannesFischer
(28), JakobGiehl (20), Nikolai Otterbach
(27), Asea Probst (20),Andreas Reichert
(31), JanSchierle (22),Fabian Scope (36),
Jannis Traub(22), Tim Wedde (25), Sebastian
Weidner (41)
Mittelfeld: Giulian Klein(25),MarvinKlein,
Jannis Mütsch, Phillip Reichel (35), TomRodehau(37),
Moritz Seitz (34),AndreasVolzer
(34),Jona Wedde (20),Daniel Wisotzki (33),
Jona Wölfl(23), Fabian Zitterbart (27)
Angriff: Moritz Bauer (19), Damian Boll
(26), Mario Gmach(30), Tim Kaufmann (22),
Leon Klein (24), Daniel Köder(28), Kubilay
Köksal (26)
Zugänge: JonaWedde (TSV Crailsheim),
Marvin Klein (eigene Jugend)
Abgänge: keine
Saisonziel: so gut wiemöglich
Titelfavoriten: Ilshofen II,Steinbach,Bühlerzell,
Bühlertann, Rosengarten
Wunschlos glücklich
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 43
Auszweimacheins: DerSVWestheimund der SV Rieden gehen in dieser Saison alsSGM
Rosengartenanden Start. Unddiese hat sich einigesvorgenommen.
SGMRosengarten
Trainer: Steffen Schromm, Alex Lutscher
Tor: LukasGötz, MarcoLöffler (23), Laurits
Ney(21)
Abwehr: JannikCudok (26), Paul Ketelhut
(18), RomualdKeumoDonfack (35), KaiKrüger(29),
NeoLöffler (20), Markus Röger
(29),Lukas Storz(22), Gino Tauberschmidt
Mittelfeld: Maikel Abel (28), Malte Brolich
(20), Daniel Kasian (34), JanisKeil(25),MarcelKowalski
(29),RobinKrmac (33), Dominik
Kronmüller(32), Dominik Kubancek (26),
Sven Müller(30), Marvin Pfannenkuch, Marius
Salm, LouisSchmiedt (20), Jonas Wieland
(27)
Angriff: Vincent Bilk (19), Niklas Diehm
(30), Markus Hasselböck (34)
Zugang: LukasStorz (TSV Ilshofen)
Abgänge: LukasBubeck, Dicky-Son Lunzama
(beide TSVHessental), NikolajSchneider
(FCMatzenbach)
Saisonziel: oben mitspielen
Titelfavoriten: keineAngabe
DasletzteDerby zwischen dem SV Westheim(rote Trikots) und
dem SV Rieden fand im April2025 statt.
Foto:Ufuk Arslan
Vor einigen Jahren noch
schien es undenkbar,
dass der SV Westheim
und derSVRieden gemeinsam
Fußballteams bilden.
Die Rivalität der beiden Rosengartener
Teilortvereine bestand
lange, wurde auch intensiv gepflegt.
Doch die (Fußball-)Welt
ist nicht stehengeblieben, auch
wenn das manch Älteren
schmerzt. Seit mehreren Jahren
schon gibt es in derJugendeine
Spielgemeinschaft der beiden
Vereine,ander zudem auchder
TSV Michelbach/Bilz beteiligt
ist. Jetzt gibt es die SGM Rosengarten
bei den Aktiven.Von Animositäten
ist nichts zuspüren.
Warum auch? Viele Spieler habenbereits
in der Jugend zusammen
gespielt, kennen sich gut,
sind befreundet. Die Frage, wer
bislang rot oder grün getragen
hat, ist jetzt nicht mehr relevant.
Alle wollen eine neue Ära einläuten.
Und diese soll –daran
lassen dieVerantwortlichenkeinen
Zweifel –erfolgreich sein.
Als Trainer dafür verantwortlich
sind AlexLutscherund Steffen
Schromm. Die beiden sind
gleichberechtigt undauch,wenn
siesichnochnicht langekennen,
verstehen sie sich sehr gut miteinander.
Steffen Schromm, zuletzt
Trainer der U17-Juniorinnen
des TSVNeuenstein,wohnt
im Rosengartener Ortsteil Uttenhofen,
spricht von einem
„Traumjob“. Alex Lutscher, in
den vergangenen knapp zwei
Jahren Trainer der TSG Kirchberg,nicktheftig.
„Es gibt nichts
Vergleichbares.“ Beide rechnen
es den Verantwortlichen hoch
an, dass sie gemeinsam für die
ersteMannschaftverantwortlich
sind.„Zwei Trainer fürein Team,
das ist außergewöhnlich.“ Dieses
Vertrauen, das spürt manim
Gespräch, wollen sie mit Erfolgen
zurückzahlen.
Die Philosophie der SGM Rosengarten
ist klar: Die Mannschaftbestehtausschließlich
aus
Spielern aus Rieden oder Westheim.
Der einzige externe Zugang
LukasStorz (TSV Ilshofen)
wohnt in Rieden, fällt also auch
Vorsaison
neu
–
–
unter diese Kategorie.
Zu Beginn der SGM haben
erste, zweite und dritte Mannschaft
gemeinsam trainiert, 49
Spieler standen auf dem Feld.
Auch das kann man als Zeichen
dafür werten, dass diese Spielgemeinschaft
von den Kickern
angenommenwird. Dannwurde
getrennt. Das Duo Lutscher/
Schromm hat seinen Kader für
die Kreisliga A zusammengestellt,
die Spielprinzipien und
Abläufeklar formuliert. Unddie
Spieler ziehen mit: „Es ist eine
hohe Intensität und ein hohes
Tempo inden Einheiten“, freut
sich Steffen Schromm. So können
sich die Spieler weiterentwickeln.
Das gelte auch für die
erfahrenen Spieler, denn das
Training sei extrem fordernd
und teilweise härter als dieTestspiele.
DieseVorgehensweisesei
keine bloße Idee des Trainer-
Duos gewesen, die Spieler hätten
sich das auch gewünscht.
Wirwollendie
Spiele selbst
entscheiden.
Der Aufwandsoll in der neuen
Saison Früchte tragen. Das
Saisonziel wird etwas schwammig
als „oben mitspielen“ bezeichnet.
Konkreter werden die
Coaches bei der Spielkultur:
„Wir haben vor allen Gegnern
Respekt. Klar aber ist: Wir wollen
die Spiele selbst entscheiden,
dominant sein. Deshalb orientieren
wir uns nicht an den Gegnern.“
Diese sollen dieneue Rosengartener
Wucht zu spüren
bekommen. Hartmut Ruffer
44
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL
Die Trainerikone istzurück
Vorelf Jahren gabManfredFaustdie Verantwortungals Trainerder Sportfreunde Bühlerzell
ab.Nun möchteerdem Verein in einerschwierigen Situation wieder helfen.
Die Situation habe es erfordert.
Auch für Manfred
Faustselbstkam es
überraschend, dass er
nochmal das Amt des Trainers
der ersten Bühlerzeller Mannschaftübernimmt.
„Ich binauch
nicht davon ausgegangen“, gibt
er ehrlich zu.
Im Idealfall schaffen die Vereine
weit vordem Saisonbeginn
Klarheit, was die Trainerposition
angeht. In Bühlerzell war es
dieses Jahr etwas anders. Lange
hieß es, dass Rolf Funk bei der
ersten Mannschaft weitermachen
würde. An Pfingstmontag,
dem 9. Juni, seien aber die beiden
Abteilungsleiter FrankScheper
und Lukas Pfitzer auf Faust
zugekommen, mit der Frage, ob
er sichesvorstellen könnte,diese
Positionwiederzubekleiden.
Von1999 bis 2014 war Manfred
Faustbereits Coachder Bühlerzeller.
„Ich habe ein paar Tage
überlegt und auch ein Feedback
aus der Mannschaft eingeholt.
Dann war klar, dass ich esaus
der Situation heraus machen
muss, weil Not am Mann war“,
sagt Faust.
Zeitlicher
Aufwandist
etwasgeringer.
DieFeldspieler derSportfreundeBühlerzell (rot) undTorwart Christopher Ammon klären eine Flankeim
Derbybeim SC Bühlertann.
Foto:Rolf Müller
Die Entscheidung sei ihm
aber auch schwergefallen, da
Faust bislang die zweite und
dritte Mannschaftder Bühlerzeller
trainiert unddie A- undB-Jugend
mitbetreut hatte. „Gerade
beider Jugend warestoll. Es hat
sehr viel Spaß gemacht. Das
Gute ist, dass jetzt der zeitliche
Aufwand für mich sogar etwas
geringer wird“, erklärt Faust mit
einem Schmunzeln.
DieSituation,inder Faustdie
erste Mannschaft der Sportfreunde
übernimmt, ist aber alles
andere als einfach. Zum einenmussder
Verein denAbstieg
aus derBezirksliga in die Kreisliga
Averdauen. Zum anderen
sind wichtigeStützen der Mannschaft
weggebrochen. Allen voranPhilipp
Krupp,Torjägerund
Führungsfigur, ist zu seinem
Heimatverein Ottendorf (in der
Spielgemeinschaft mit Eutendorf)
zurückgekehrt. Kai Graf,
Stammspielerinder letzten Saison
auf dem Flügel, kickt jetzt
wieder für den TSV Obersontheim.
Zudem stehen Kevin
Maintok,Raphael Funk undAndreasStein
nicht mehrodernur
noch eingeschränkt für die erste
Mannschaft derSportfreunde
zur Verfügung. „Das alles ist
schon ein großer Aderlass“,
weiß auch Manfred Faust.
Wasdie Lage nichtunbedingt
besser macht: Die Bühlerzeller
habenkeine externen Neuzugänge.
Lediglich zwei, drei A-Jugendspielerrücken
auf, ansonsten
werden die Sportfreunde
Vorsaison
15.Platz
(Bezirksliga)
28 Punkte
46:96 Tore
versuchen, dieLückenimKader
mit Spielern aus der zweiten
Mannschaft zufüllen.
In Anbetracht dessen spricht
Faust davon, dass man eine „ruhige
Saison“ spielen möchte.
„Und wirwollen natürlichauch
nichts mit dem Abstieg zutun
haben“, gibt Manfred Faust zu
verstehen,wohlwissend, dass bei
drei direkten Absteigern in einer
Elfer-Liga davonauszugehen ist,
dass die Hälfte der Mannschaften
oder sogar mehr um den
Klassenerhalt kämpfen werden
müssen.
Die Bühlerzeller Trainerlegendehat
auchschon seine Vorstellungen
undIdeen, wieerden
neuenKader zu einerschlagkräftigen
Truppe zusammenschweißen
kann. Zum taktischen Konzept
möchteergar nicht viel sagen,
nur soviel: „Ich muss erstmal
schauen,welche Spielerich
habe, mich danach ausrichten
und dann den besten Wegfinden,
umerfolgreich zusein.“
DieKreisliga A3 schätzt Faust
als sehr ausgeglichen ein. „Da
sind viele auf Augenhöhe.“ Der
Bühlerzeller Trainer geht davon
aus, dass der TSV Ilshofen II
vorne mitspielt, ebenso dieSGM
Rosengarten. Auch Aufsteiger
Sulzdorf schätzt Faust starkein,
wenn derTSV in Bestbesetzung
antreten kann. ViktorTaschner
Spfr.Bühlerzell
Trainer: Manfred Faust
Tor: Christopher Ammon (34),Maximilian
Bach (21)
Abwehr: Simon Beißwenger (30), Noah
Dambacher,Maximilian Fischer(22), Raphael
Funk (20), Matthias Gronbach (36),Jonas
Kiesel (20), Marvin Köder (24),Luz AloisNikel(18),
Amadeus Trittner (29), Jannik Wirtheim
(25)
Mittelfeld: Dominik Hamann (26), Tobias
Häußler (32), JanHeinrich (27), FlorianKachel(27),
Julian Kiesel(18), Viktor Maier
(35),Timo Müller (29),Bastian Scheper,Lorenz
Schiele, Christian Stein (35)
Angriff: Florian Dambacher (20), Anthony
Riek (42), MaximilianSchwarz(29),Michael
Weikel (26), MarcoWengert(30)
Zugänge: keine
Abgänge: Philipp Krupp(Ottendorf/Eutendorf),
KaiGraf(TSVObersontheim)
Saisonziel: Team stabilisieren
Titelfavoriten: IlshofenII, Rosengarten,
Sulzdorf
Unveränderte Achse
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 45
DerAufsteigerTSV Sulzdorf muss sich nun in der KreisligaAbeweisen. DerKlassenerhalt
soll mitdefensiverGeschlossenheitund individuellerKlassevorne gelingen.
Die Feierlichkeiten sind
vorbei, das letzte Aufstiegsbier
ausgetrunken.
Jetzt heißt eswieder:
rackern, laufen und fleißig
Punktesammeln.Denn vordem
TSV Sulzdorf liegt eine Saison,
die allesandereals einfach wird.
Als Neuling muss sich der TSV
in der Kreisliga Abeweisen, in
der eseinen verschärften Abstieg
gibt.
Natürlich kann man sich sowasnicht
aussuchen, aberineinem
„normalen“ Folgejahr hätte
es der Aufsteiger vielleicht leichter
gehabt, die Klasse zu halten.
„Für uns geht esganz klar um
den Klassenerhalt“, sagt dann
auch Trainer Markus Klein.
„Diese Liga ist relativ ausgeglichen
und esgibt viele Derbys.
Die Spieler kennen sich untereinander,dann
kommt nochmehr
Ehrgeiz dazu. Da will man dann
doch ein bisschen mehrlaufen“,
TSVSulzdorf
Trainer: Markus Klein
Tor: TimHägele(22), HannesKinzinger (21),
Paul Kinzinger(18), Cengizhan Yilmaz (22)
Abwehr: Luca Glasbrenner (27),Michael
Glasbrenner (27), Fabian Haas, Mica Heinz
(19),Elia Hineysioglu(18), Alexander Kachel
(23), Sandi Kljucanin(22), ThomasLössel
(39), JakobMann (21),Tarik Salkanovic(19),
Daniel Schierle (30), MaximilianTreml (27),
Nico Wollmershäuser (42)
Mittelfeld: Hannes Baumann (21), Philipp
Bögner (34),Kevin Dreiling (21), Jonas Friedel
(21), LeoFritz,FelipeGross (21),Finn
Heinz (18), Qais Qaso Khudir, Aaron Lay(17),
Maciej Majchrzak(25), Ismael Messaoudi
(23), Niklas Metzger (21), ChristianNerlich
(40),JohannesReichert(19), SerhiiRusyn
(20), Johann Schütz(19),MichaelWolf(35),
Daniel Yaroshevskiy(31)
Angriff: Konstantin Armbruster(21),AlessiodiVito(21),
Emile Gross(18),Armando
Herrmann (36), IbrahimMessaoudi (23), Alexander
Papelheim(37), Selmin Petak(28),
Vitali Varodi (25)
Zugänge: Yaroshevskiy(SSVHall),Gross,
Heinz, Lay, Fritz, Reichert,Schütz, Hineysioglu
(alle eigene Jugend)
Abgänge: JohannesSaid(TSVHessental),
JannikWollmershäuser (Karriereende)
Saisonziel: Klassenerhalt
Titelfavoriten: keine Angabe
Spieler und Fans desTSV Sulzdorffeiernden Aufstieg in dieKreisligaA.
weiß Klein aus Erfahrung. Niemand
verliert gerne, Derbys
schon mal gar nicht.
„Eins ist auch klar: Unsere
Priorität Nummer 1mussessein,
defensiv gut zuarbeiten und zu
stehen“, macht Markus Klein
klar.Eigentlich besitzendie Sulzdorfer
geradeimSpielnach vorne
sehr starke Einzelspieler.
Wenn die Mannschaftesschafft,
dieindividuelle Klasse miteiner
stabilen Defensive zu kombinieren,
wird es eine erfolgreiche
Saison für den Aufsteiger. Und
dassder TSVSulzdorfauch verteidigen
kann, hat das Team
schon letzte Saison bewiesen,
beispielsweise imBezirkspokal
gegen die Bezirksligisten Matzenbach,
Untermünkheim und
Allmersbach.
Dreilingkann wieder spielen
Markus Klein hofft, dass Kevin
Dreiling nachlanger Verletzung
zu alterStärkezurückfindetund
so quasi zum Neuzugang wird.
Ein echter Neuzugangist Daniel
Yaroshevskiy von der SSV Hall.
„Wirhaben auchmit höherklassigen
Spielern gesprochen, die
Sulzdorfer Vergangenheit haben“,
erzählt Klein. Jedoch kam
es aus diversen Gründen nicht
zu einem Wechsel.
Jugendspieler hochgezogen
Deswegenmussesden SulzdorferFans
nicht bangesein. Dieerfolgreiche
Achse aus der Aufstiegssaison
ist unverändert da.
Undsoganz ohne „Neue“ gehen
die Sulzdorfer auch nicht indie
neue Runde. Zum einen hat der
TSVMitte der Rückrunde schon
drei neue Spieler verpflichtet.
Alessio di Vito,TarikSalkanovic
und Sandi Kljucanin gehören
weiterhin zum Kader. Und zum
anderen ziehen die Sulzdorfer
Vorsaison
1. Platz
(KreisligaB6)
59 Punkte
82:28Tore
Foto:VanessaWielatt
siebenJugendspielerhoch. Klein
möchteaber keine Erwartungen
schüren.„Wasfehlt,ist das Körperbetonte
und irgendwann
kommt dann auch die Müdigkeit,
weil es anstrengender ist als in
der A-Jugend“, verdeutlicht
Klein. „Wenn ich merke,dasseinerohneKörperspannung
spielen
will und meint, esgeht so
einfach wie in der Jugend, dann
werde ich ihm im Einzelgesprächdie
Dingeschon klarmachen“,
sagt Klein mit einem
Schmunzeln.
Lernen vomGegner
Die Mission Klassenerhalt wird
aufgrund der ausgeglichenen
Liga also keine einfache Aufgabe.
„Die Spieler sollen auch von
den anderen Mannschaften lernen.
Wiemachen sie gewisse Sachen?Wie
präsentiert sich mein
Gegenspieler auf dem Feld? Da
kann man auch viel mitnehmen“,
ordnet Markus Klein ein. Einen
Favoriten auf die Meisterschaft
hat ernicht ausgemacht, viele
Teamshättendas Niveau, vorne
mitzuspielen. Viktor Taschner
46
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL
Mehr mit Ball agieren
Mitdem Spielertrainer-Duo MarcoPfitzer undDominik Wappler wähltder SC Bühlertann
eine interneLösung fürdie Nachfolge vonAndreasKurz.
Dietreuen „UltrasSCB“feuern ihr Team nun in der KreisligaA3an. Siespielen meistselbstfür den SC
Bühlertann in derJugend.
Foto:Rolf Müller
Fokusauf die
einfachen
Dinge.
Schon in derJugend hätten
sie davon gesprochen,
dass sie mal zusammen
Spielertrainer
werden. Ungefähr 14 Jahredürften
sie damals alt gewesen sein.
„Dass es jetzt unser Heimatverein
wird als erste Station, war
nicht vorherzusehen“, sagt Marco
Pfitzer. Er und Dominik
Wappler, beide Jahrgang 1994,
bilden das neue Spielertrainer-
Duo beim SC Bühlertann.
Beidehaben letzte Saison den
Abstieg aus der Bezirksliga in
die Kreisliga Aals Spieler miterlebt.
Zwar hatten dieBühlertanner
auch Pech mit vielen Verletztenund
unglücklichen Spielverläufen.
Aber vielleicht hat
auch die Qualität gefehlt? „Beides“,wirft
DominikWappler ein.
„Ja, dassehe ich auch so.Ich bin
kein Fan davon zu sagen, dass
man nur Pech hatte, wenn man
nach einer kompletten Saison
absteigt“, sagt auch Pfitzer.
Das alles will der SC Bühlertann
hinter sich lassenund in der
Kreisliga Aneu anfangen. Dazu
gehört auch eine neue Struktur,
nach der Fußball gespielt werden
soll. Mehr Ballbesitz soll es
gebenund damitauchmehrDominanz
und Spielkontrolle auf
dem Feld. „Kampf und Leidenschaft
gehören natürlich dazu,
aber nur über das wird es
schwierig“, sagt Wappler. „In
den letzten zwei Jahren sind wir
eigentlich nur dem Ball hinterhergerannt“,
präzisiert Pfitzer.
Die Mannschaft habe bislang
dieVeränderung gutaufgenommen.
„Wir bekommen positives
Feedback“, berichtet Wappler.
Die Spieler zögengut mit.Unter
anderem waren die Bühlertanner
während der Vorbereitung
drei Tage lang in einem Trainingslager
in Saarbrücken. „Es
macht sehr viel Spaß.Aberesist
auch intensiv. Ich glaube, ich
schreibe mit ihm mehr als mit
meiner Freundin“, sagt Pfitzer lachend
und zu Wappler schauend.
Pfitzers Trainerkollege
muss bei diesem Satz schmunzeln
und nicken.
Beidehattenschonviele Trainer
in unterschiedlichen Vereinen
erlebt,aberzweisind besonders
in Erinnerung geblieben.
„Für mich war Oliver Schwerin
die prägendste Figur“, sagt Dominik
Wappler. Zusammen mit
Schwerin ist ervon Obersontheim
nach Crailsheim gewechselt
und hatviele Jahreunter ihm
gespielt. Auch für Pfitzer war
Schwerin prägend, „weil er taktisch
sogut war“. Ein anderer
Coach, unter dem Pfitzer vielgelernthat,war
VisarRushiti während
der Landesliga-Zeit in
Obersontheim. „Er hat den Fokus
auf die einfachen Dinge gelegt.
Also: JederPassist wichtig
Vorsaison
16.Platz
(Bezirksliga)
25 Punkte
58:104 Tore
und muss stramm sein“, erzählt
Pfitzer.Jetzt gelteesfür dasneue
Trainer-Duo das Beste von beidenEx-Coaches
zu einem gelungenen
Mix zusammenzuführen.
Der SCB hat mit Marco Fischer
eine Führungsfigur verlorenund
mitTim Otterbacheine
Stütze in der Sturmspitze.Jonas
Trübendörfer hat studienbedingt
aufgehört. Er konnte deswegenschonvergangene
Saison
nicht mittrainieren, war nur
manchmal am Wochenende zum
Spiel da. „Das hätte sonicht zu
unserem neuen Weggepasst“,
macht Pfitzer deutlich. Denn die
Trainingsbeteiligung sei letzte
Saison auch ausbaufähig gewesen.
Eine Verstärkungstellt Moritz
Stephan dar. Der 32-Jährige
kommt vom Bezirksligisten
Obersontheim zumNachbarverein.
Zudem konnte man mit Niklas
Köder, Pascal Pfisterer und
MarcoHanuszewicz drei Akteure
dazugewinnen, die nach langer
Pause wieder neu mit dem
Fußball anfangen.
DieA3schätzen beideals ausgeglichen
ein.Einefeste PlatzierungoderPunktezahl
als Saisonziel
wollen Pfitzer undWappler
nichtausgeben.„Wirhättengerne,
dass alle Zuschauer nach
dem Spiel erkennen, was unser
Plan war“, formuliert es Pfitzer.
Natürlich möchteaberauch der
SCB nichts mit dem Abstieg zu
tun haben. Viktor Taschner
SC Bühlertann
Trainer: MarcoPfitzer,Dominik Wappler
Tor: Noah Ehrmann (26), Benjamin Gorzawski
(38),Robin Müller (21),ManuelSchimmele
(29)
Abwehr: Fabian Deininger (28),Fabian Engel(32),
LukasFischer,Christian Holl(25),
Ralf Idler (43),Marco Knobel (32),Felix Rieg,
Pascal Schäfer (26), Luis Schlüter (21),Moritz
Schmieg(22), FabianSteglich(25), Leopold
Stoll, Dominik Wappler (31)
Mittelfeld: Hannes Boy(25), JanGroß(29),
AndreHeese (36),FabianKlein, Swen Köbler
(31),Christian Perrino(38), Sebastian Rüger
(26),PascalSchneider (26),MoritzStephan
(32), Jonas Strauch, Nico Ulreich(31), Sebastian
Wengert (27)
Angriff: Luca Bader (23), Jonas Nagy(25),
JasonOrzol (24),Marco Pfitzer(30), Philipp
Schneider(26)
Zugang: Moritz Stephan(Obersontheim)
Abgänge: Tim Otterbach, JonasKöder (beide
TSVObersontheim), MarcoFischer (TSV
Hessental), JonasTrübendörfer(Karriereende)
Saisonziel: neue Spielidee etablieren
Titelfavoriten: Rosengarten, Ilshofen II
Überall Qualitäten
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 47
Miteiner eingespieltenMannschaftgehtder TSVIlshofen II in dieneue Saison.Der neue
Trainer Timo Marschik blickt optimistischindie Zukunft.
Der TSV Ilshofen IIverpasste
in der vergangenen
Saison den Relegationsplatz
nur um einen
Punkt und landete mit 53 Zählern
auf dem dritten Platz der
KreisligaA3. DabeistellteIlshofendie
geteiltebesteAbwehrreihe
mit nur 23 Gegentoren. Diese
gute Defensivbilanzzeigt sich
auch in den ersten drei Testspielen
für die neue Spielzeit. Die
Mannschaft des neuen Trainers
Timo Marschick spielte indiesen
drei Spielen jeweils zu null.
„Natürlich zieht man Selbstvertrauen
aus solchen Ergebnissen,
aber man muss das auch
richtig einordnen können. Es
hängt auch immer davonab, wer
beim Gegner mit dabei ist, was
ja auch vonUrlauben beeinflusst
wird. Vondaher würde ich solche
Ergebnisse gar nicht großartig
überbewerten“, fasst
Marschick zusammen. „Aber
man kann trotzdem festhalten,
dass wir sowohl defensiv als
auch offensivQualitäten haben.“
Daskannman wohl so sagen. Gegenden
TSVDünsbach, denSV
Brettheim und die SpvggHengstfeld-Wallhausen,
die alle in der
KreisligaA4spielen,gewannIlshofen
IImit 3:0, 8:0 und 5:0.
DerKaderist
fast gleich
geblieben.
Ein Grund für die deutlichen
Ergebnisse könnte, trotz neuem
Trainer, die Eingespieltheit der
Mannschaft sein. Der Kader ist
weitestgehend gleichgeblieben.
Drei externe Neuzugänge undeinige
Rückkehrer von einer Verletzung
stehen Timo Marschick
zur Verfügung. „Es ist aberauch
so, dass Luis Schneider, der Kapitän
der vergangenen Saison, in
der Vorbereitung bei der ersten
Mannschaftreinschnuppert und
wir abwarten müssen, ob er da
kompletthochrutscht.“ImTrainingsalltag
lässt sich das wohl
trotzdem verkraften. „Klar hat
man in der Vorbereitungszeit
Auch strömender Regenkannden TSVIlshofen II nichtstoppen. Gegenden TSVObersontheimIIsiegen
dieIlshofener mit2:0.
Foto:Herbert Schürl
immer den ein oderanderen Urlauber,
aber wir haben jetzt
trotzdem um die 20 Feldspieler
im Kader und die Trainingsbeteiligung
ist schon gut“, verrät
Marschick.
Ein Spiel, auf das sich der
neue Trainer besonders freut,
gibt es nicht. „Jeder freut sich,
dass eswieder losgeht. Ob das
jetzt dasPokalspiel ist oder dann
daserste Rundenspiel–die Vorfreude
ist groß.“ Im Pokal trifft
Marschick mit seiner neuen
Mannschaft auf einen Gegner,
den er aus der vergangenen
Spielzeit bereits kennt. „Wir
wollen weiterkommen, aber es
ist auch nochmal ein guter Test
füruns. Billingsbach ist eine körperlich
präsenteMannschaft,die
werden da sicherlich auch alles
geben im Pokal“, ordnet Marschick
ein.
Vorsaison
3. Platz
(KreisligaA3)
53 Punkte
63:23 Tore
Dieser zusätzliche Test könnte
noch wichtig werden, denn
der Saisonstart des Vorjahresdritten
hat es in sich. Zum Auftakt
geht es nach Vellberg zum
Tabellennachbar der Spielzeit
24/25, am zweitenSpieltagist die
ersteMannschaftder neu gebildetenSGM
RosengartenzuGast.
Danach geht es zum Bezirksligaabsteiger
SCBühlertann, bevor
am vierten Spieltag der Aufsteigeraus
der Kreisliga B, der TSV
Sulzdorf nach Ilshofen kommt.
„Wenn man sich die Staffel anschaut,
da istbei elf Mannschaftenjedes
Spiel wichtig. Da ist die
Reihenfolge aus meiner Sicht
eher zweitrangig,deswegennehmen
wir es, wie es kommt.“
Bisdahin hatte Timo Marschick
noch etwas Zeit, die neue
Mannschaft kennenzulernen
und seine erste Elf zu finden:
„Ich habe noch nichtdie Elf,die
am ersten Spieltag spielen wird.
Das ist auf der einen Seite aber
auchgut,weildie Jungsmir das
Ganzeecht schwer machen. Mir
ist schon positiv aufgefallen,
dass wireinen breiten Kader mit
einem sehr gutenNiveauhaben.“
Wenn der TSV Ilshofen IIan
die Leistung der Vorsaison anknüpfen
kann, ist inder gut besetzten
Staffel durchaus etwas
drin fürdie Zweitvertretungdes
Landesligisten. Auch wenn es
„nur“ dieVorbereitungwar,zeigen
die Ergebnisse, inwelche
Richtung es gehen könnte. Mit
dem Selbstvertrauen aus diesen
Partien scheint das Saisonziel
„vorne mitspielen“ realistischzu
sein.
Marcel Krauss
TSVIlshofen II
Trainer: Timo Marschick (neu)
Tor: FiliusAllinger, JannikLaber(20)
Abwehr: MaxBurkard (18), Abulfazl Hussain
Zada (19), TanjuKocacöl (26), Fabio Legrottaglie
(20), DjordjeMandaric (29), Jason
Laseka Miguel(23), Jann Bennet Siegel(20)
Mittelfeld: NevioLuisBareißTeixeira(19),
Nikola Brnic(31), ClaudioGahm (26), Marco
Götz (20), ScheriyarHalim (27), Erik Langpeter(20),
HannesSchäfer(21)
Angriff: Antony Bojin,Emmanuel Ezenge
Miguel(21), Noah Kappler (19), Tim Luca Laidig(19),
JannisSchierle(19), Ben Joshua
Schmid,LuisSchneider(20)
Zugang: Antony Bojin (reaktiviert)
Abgänge: VukRadojevic (SSVHall), Lukas
Storz (SVWestheim),RicoSchwarz, Patrick
Lucic(beideunbekannt)
Saisonziel: vornemitspielen
Titelfavorit: SGMRosengarten
48
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL
EdgarWagner (Nummer36) zirkelteinen Freistoßgegen den SV Tüngental aufs Tor.
„Esgehtnur im Kollektiv“
Beim TSVObersontheimIIwirdesdiese Saisonvor allemdaraufankommen, wieviele
Spieleraus dererstenMannschafteingesetztwerdenkönnen.
Foto:UfukArslan
Wenn sie die Kickschuhe
anhaben,
dann sollen sie
Bock aufs Kicken
haben“.Mit diesem Mottoist David
Herrmann an seine Spieler
herangetreten, alserzehnSpieltage
vor Schluss der neue Trainer
des TSV Obersontheim II
wurde. DasTeam warEndeMärz
noch Letzter. Aber Herrmann
leitetedie Wende ein. „Ich wollte
sechs Spiele vonden zehn gewinnen.
Mit den18Punkten sollte
es für den Klassenerhalt reichen“,
so die Kalkulation von
Herrmann. Und der Plan ging
fast exakt auf. Obersontheim
holte tatsächlich 18 Punkte, mit
fünfSiegenund drei Unentschieden.
Am Ende hatte man sogar
vier Punkte Vorsprung auf den
Relegationsrang. „Es ging viel
über den Einsatz. Taktisch habe
ich es einfach gehalten. Wir
wollten im 4-4-2 vor allem hinten
kompakt stehen, aber das
Wichtigste wardie Einstellung“,
sagt Herrmann.
In der neuen Saison wird es
für die Obersontheimer Zweite
definitivschwierigerwerden. Da
bei der Bezirksligamannschaft
einige Altgedienteaufgehört haben
(siehe Seite23), rückenviele
der letztjährigen Spieler des
A-Liga-Kaders in die erste
Mannschaftauf.„Wirhaben deswegen
aktuell nicht mehr die
Breite wienochletztesJahr“,bekenntauch
Herrmann.„Wirsind
von derErstenabhängig. Es wird
darauf ankommen, wie viele
Spieler wir aus der Ersten bekommen.“
Herrmann macht
deutlich, dass es beim TSV
Obersontheim diese Saison nur
Vorsaison
8. Platz
(KreisligaA3)
27 Punkte
39:51 Tore
alsKollektiv gehenkann. Sprich:
Dieerste Mannschaft wird Spieler
sogut es geht an die Zweite
abgeben müssen, damit diese
konkurrenzfähigbleibt. Dassdas
teilweise schwierig wird, weiß
Herrmann. „In der Vorbereitung
warenwir teilweisenur zu viert
oder zu sechst im Training, weil
die anderen bei der Ersten mittrainiert
haben“, schildert der
34-Jährige. Auch der Umstand,
dassdie Spielpläne der Bezirksliga
und der Kreisliga Anicht
synchron für die Obersontheimer
laufen, wird kaum helfen.
Nurbei zwei Heimspielen treten
beide Teams am selben Tagan,
sodass ein Teil der Spieler zumindest
eineHalbzeit bei Zweiten
mitwirken kann.
David Herrmann weiß, dass
die erste Mannschaft Priorität
genießt, was injedem Verein
völlig normal ist. Er hofft, dass
von den Altgedienten der ein
oder andere mal einspringt,
wenn in der Zweiten Not am
Mann ist. Das Ziel ist der Klassenerhalt.
„Und wenn wir es personell
hinbekommen, dann ist
das auch ein realistisches Ziel“,
so Herrmann. ViktorTaschner
TSVObersontheim II
Trainer: DavidHerrmann
Tor: KaiErtle (29)
Abwehr: Luis Blumenstock (22), Felix
Eckert (24),MauriceErb (23), Daniel Glasbrenner
(30), David Herrmann (34),Adam
Luft (22), Timo Mebus(22), Michael Schmidt
(33),Sebastian Walzhauer (23)
Mittelfeld: Shaham Dingil(21),NiklasHamann
(20),Luis Immel (21),Jonas Köder
(25), JanMoser(25), AlexanderRamenski
(22), Jens Söllner (37), EdgarWagner (34),
Thomas Wagner (28),Jacob Wieland (22),
Tobias Wieland (20), Timo Wolz (23)
Angriff: RicoKlettke(21),Tom Schlosser
(25), LukasSchmidt (21),Jannik Spitzenberger(27),
David Wieland (25)
Zugang: JonasKöder (SCBühlertann)
Abgang: EugenFrescher (SSVHall)
Saisonziel: Klassenerhalt
Titelfavorit: TSVIlshofen II
KREISLIGA A3 REMS/MURR/HALL 49
Nach sieben Jahren zurück
DieSpielvereinigung Unterrot geht in der kommenden Saison in der KreisligaA3anden
Start. AlsAufsteigerist dasobersteZielklar: DerKlassenerhalt soll her.
Der vierte Platz geht als
die schlechteste Positionierung
der Spielvereinigung
Unterrot in
die Statistik der abgelaufenen
B6-Saison ein. Dies bezieht sich
jedoch nur auf dendrittenSpieltag,
denn ab der vierten Woche
stand die Elf von Trainer Momcilo
Pavlovic auf dem ersten
oder zweiten Tabellenplatz.
Mitdem Meistertitel wurdees
nichts, weil sich am Ende doch
der TSV Sulzdorf durchsetzte
und die Nerven behielt. Doch die
Rotenaus Unterrot machten den
Aufstiegindie A-Klasse dafürim
Nachsitzen klar –ansich auch
die bessere, weil dramatischere
Lösung. Mit dem wahrlich sehenswerten
Treffer zum 3:1 von
Unterrots Willy Frey brachen
unter sengender HitzeinBraunsbach
alle Dämme und Unterrot
kehrtenach siebenjähriger Abstinenz
zurück in die KreisligaA.
VerteidigenimKollektiv
„Wir haben eine überragende
Saison mit dem Aufstieg gekrönt.
Die Jungswaren sehr fokussiert
und haben sich auch nachRückschlägen
nicht verunsichern lassen“,
sieht der sportliche Leiter
Ahmet Sahin als wesentlich an.
Die Defensive, oder eher die
Mannschaft inder kollektiven
Abwehrarbeit, wirdimBesonderenhervorgehoben.
„Nur 21 Gegentore
in24Spielen sind hervorragend!“
Besonders will Sahin
einen hervorheben: Torschützenkönig
Vasile Alexandru.
„Nicht wegen seiner 31 Tore,
sondern weil er sehr oftder erste
Abwehrspieler war und viel
für das Team gearbeitet hat.“
Aufzuneuen Ufern
Wieder in der A-Klasse, muss
man sich als Aufsteiger freilich
erst einmal in der neuen Umgebung
orientieren –und auch deshalb,dadie
Spvggnicht wie früher
in Richtung Backnangspielt,
sondern gen Hohenlohe. Im
Klassement der quantitativ
schwach besetzten A3 (nur elf
Mannschaften) befindensich aus
Unterroter Sicht auf jeden Fall
attraktive Gegner. Mehr gibt es
derweil nicht zu befinden, und
Nach dem Schlusspfiff im Relegationsspiel gegenTüngental (3:1-Sieg) gibt es in Unterrot nurnoch
eines: Feiern! DieSpielvereinigung geht jetztinder A3 ansWerk.
Foto:Hans Buchhofer
so geht man es imUnterroter Lagersportlichan:
„Wir kennen die
neue Liga gar nicht, was aber
vielleicht auch ein Vorteil ist.
Wir werden auf jeden Fall alles
geben, umbestehen zu können“,
ist sich Sahin sicher.
In Sachen Kader hat Trainer
Momcilo Pavlovic indes einen
kleinen Aderlasszuverzeichnen,
denn Routinierswie Spielführer
Nico Bulling, Max Reichart und
Felix Glasbrenner fallen nach
Aussage Sahins weg. „Wie wir
die fehlende Erfahrung kompensieren
undwie es sich auswirkt,
müssen wir abwarten.“ Dass es
aufgefangen werden kann, davon
VieleSpieler
werden sich
weiterentwickeln.
ist man beim A3-Aufsteiger
überzeugt.„Wirhaben mehrere
Spieler,die noch nicht am Zenit
Vorsaison
2. Platz
(KreisligaB6)
57 Punkte
81:21Tore
sind und sich weiterentwickeln
werden.“ Die jungen Spieler seien
nun eben noch mehr gefordert.
„Eine neue Grundordnung
mussher,ja. Aber wirhaben mit
MaxiStowasser,Thomas Pokovba
und JacquesKerngenug Spieler,die
in Führungsrollen schlüpfenkönnenund
werden“, nimmt
Sahin besorgten Fans die Furcht.
Gutgemeint,mehr nicht?
Alskurios kann man dieStaffeleinteilung
beschreiben, wenn
man es galant ausdrücken möchte.Sahinwilldas
nichtwirklich:
„Ich binjaauchein paar Tage in
diesem Geschäft und habe gelernt,
zu akzeptieren. Aber für
mich ist es nicht nachvollziehbar,
und irgendwie wurde die
Reform im Prinzip wieder rückgängig
gemacht –ohne Grund,
ohne Erklärung, ich verstehe es
einfach nicht! Dass an einem
Spieltag die Erste auswärts und
die Zweite daheim spielt, ist
schon einzigartig“, ärgert sich
Sahin.
Mit der Einteilung ist man in
der Mitte des Bezirks nur bedingt
zufrieden, denn die Limpurger
Teams scheinen weiterhin
je am Rande eines Hoheitsgebietes
zu liegen.Spannendist
etwa auch dieTatsache, dassUnterrot
in der A3Richtung Hohenlohe
kickt, Sulzbach-Laufen
(A2) aber durch Unterrot durch
und inRichtung Backnang zu
den Spielen und Gegnern fährt.
„Man wollte kurze Anfahrtswege
zu den Spielen haben –und
es sind doch Derbys, die Spaß
machen! Für mich ist einfach
enttäuschend, was da abläuft“,
führt Sahindie Gedanken vieler
Limpurger aus.
Kurzfristigmeldetedie Spvgg
Unterrot die zweiteMannschaft
auch noch inden aktiven Spielbetrieb
inder Kreisliga B6an
und nicht für die Reserve-Runde
in der A3. Michael Busse
SpvggUnterrot
Trainer: Momcilo Pavlovic,BatuhanSahin,
AndreasAnnicchiarico, Albert Preinesberger
Tor: Andreas Annicchiarico, LouisBeißwenger,
SilasCiupke
Abwehr: DiyarBozan, DennisGütle, Arian
Kelmendi, Adilhan Küksal, Lucian Leca,Valentin
Leca,Thomas Pokovba, LarsQuade,
MaxReichart,NoahStowasser
Mittelfeld: Furkan Aybar, Jona Brumm, Nico
Bulling, Willy Frey, IsmailIlisik,Avraam Karpouzis,
JacquesKern, FlorianLaukert,Dragan
Majstorovic,Batuhan Sahin, Florentin Stahl,
Maxi Stowasser
Angriff: Vasile Alexandru, Alex Mario Annicchiarico,
Daniel Bengart,EduardDemaj,
Gerti Demaj, Tom-Oliver Pongrac,PatrickRyborz
Zugänge: Gerti Demaj, Lars Quade (TSV
GaildorfII), TomPongrac (eigeneJugend),
Batuhan Sahin(VfRMurrhardt), Ismail Ilisik
(SVRieden), Valentin Leca (TAHV Gaildorf)
Abgang: Felix Glasbrenner (pausiert)
Saisonziel: Klassenerhalt
50
KREISLIGA A4 REMS/MURR/HALL
74585 ROT AM SEE -BUCH (BEI INSINGEN)
DEIN FACHHÄNDLER BEI ROBOTERN UND SPORTPLATZMÄHERN
Fürallegeht es bei null(zu null) los: DerFCHonhardt(weiß)und dieSpvgg Gammesfeldgehören zum
Kreisder Teams, denendie Meisterschaft in der KreisligaA4zugetraut wird. Foto:MelanieTeuber
Trio hoch gehandelt
In der KreisligaA4spielen nurelf Mannschaften. Altenmünster,
Matzenbachund Gammesfeld gelten alsdie Topfavoriten.
Hoch spannend war die tenamletzten Spieltag noch auf
Saison 2024/25 inder den Abstiegsrelegationsplatz
neuen Kreisliga A4 hoffen. Billingsbach gewann 2:0
Rems/Murr/Hall–und bei der Spvgg Hengstfeld-Wallhausen,
zwar sowohl im Aufstiegskampf
alsauchimKampf um denKlassenerhalt.
Vordem letzten Spieltag
lagen der FCHonhardt und
die SGM Altenmünster VfR/ESV
mit der gleichen Punktzahl (51)
und dem gleichen Torverhältnis
(plus 31) auf den Plätzen 2und
3, einen Punkt hinter der SGM
aber Satteldorf II sicher-
te sichmit einem 4:3-Sieg gegen
Schrozberg Platz 10 und schaffte
miteinem 4:0-SiegimRelegationsspiel
gegen den B7-Vizemeister
SC Wiesenbach den
Klassenerhalt. Billingsbach und
Schrozbergmüssenden Gang in
die B-Klasse antreten.
Kreßberg (52). Die Kreßberger
sicherten sich durch einen 2:1-
Sieg –nach 0:1-Rückstand –gegen
die TSG Kirchberg den
Es gibt
Meistertitel. Altenmünster gewann
mindestens
5:1 beim TVRot am See
und ging als Vizemeister in die
drei Absteiger.
Relegation zur Bezirksliga, wo
allerdings gleich in der ersten
Runde Endstationwar gegenden
TSV Michelfeld (4:2), der Vizemeisterder
A3 schaffteletztlich
die Rückkehr in die Bezirksliga.
Der FCHonhardt musste sich
nach dem 1:0-Sieg gegen die
Spvgg Gammesfeld mit Platz 3
begnügen.
Im Tabellenkeller stand der
FC Langenburg alsabgeschlagenes
Schlusslicht früh alsAbsteigerfest,
auchdie TSGKirchberg
In dieser Saison dürfte esin
der Kreisliga A4noch spannenderzugehen.Nur
noch elf Mannschaften
finden sich in dieser
Spielklasse. Das hängt auch mit
der neuen Bezirksstruktur im
WürttembergischenFußballverband
(WFV) zusammen. Im FußballbezirkRems/Murr/Hallwird
es zur Saison 2026/27 nur noch
drei A-Klassen geben, deshalb
werden die A3 (ebenfalls elf
muss runter. Der TSV Teams) und die A4 verschmolzen.
Schrozberg, der FC Billingsbach
unddie SpvggSatteldorfIIdurf-
Die Sollstärke dieser dann
neuen A3 beträgt in derRegel 16
Mannschaften, ausnahmsweise
sind es 2026/27 dann 17 oder 18
Mannschaften–„imschlechtestenFalle
sogar19“, sagt Bezirksspielleiter
Ralph Rolli. „In diesem
Falle, mit 18 oder 19, lässt
sich kein Spielplan –zusammen
mit den Kreisligen B–erstellen.
Deswegen wird angestrebt, dass
nach Spieljahresende eine, zwei
oder drei Mannschaften inder
A1 beziehungsweise A2 spielen.“
Deswegen müssen inder jetzigen
A3und A4 jeweils mindestens
drei Mannschaften absteigen.
Diese Zahl erhöht sich,
wenn zwei odermehr der zurA3
und A4zugehörigen Bezirksligisten
absteigen sollten. Dies
sind: SGMKreßberg, TSVObersontheim,
Tura Untermünkheim,
VfLMainhardt, TSVMichelfeld
und TSV Gaildorf.
Beider Fragenach den Titelfavoriten
in der Kreisliga A4 in
derSaison 2025/26hat derVizemeister
der vergangenen Spielzeit,
der VfR Altenmünster (7),
die meisten Stimmen der Konkurrenten
erhalten. Danach folgen
Bezirksliga-Absteiger FC
Matzenbachund die SpvggGammesfeld
(je5). DerFCHonhardt,
der SSV Stimpfach, der TV Rot
am See und B7-Meister TSVGerabronn
werden je einmal genannt.
Joachim Mayershofer
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 51
DieSpvgg Gammesfeld (schwarz)stelltemit 30 Gegentoren in 26 Spielendie besteDefensive derKreisligaA4inder Saison 2024/25. Die
SGM Kreßberg, dieSGM Altenmünster und derTVRot am Seekassiertenjeweils 34 Gegentore.
Foto:JoachimMayershofer
Schwung mitnehmen
Die SpvggGammesfeldwillinder KreisligaA4den Aufstiegschaffen. Sieverpflichtet zwei
Spieler mitLandesliga-Erfahrung undeineCo-Trainerin,die Bundesligagespielthat.
Die Spvgg Gammesfeld
formuliert ihr Saisonzielganz
selbstbewusst:
Aufstieg. Dentrauen ihr
auch viele Gegner in der KreisligaA4zu.
Fußballabteilungsleiter
David Weber schränkt allerdingsein:
„Der VfRAltenmünster
ist unser Meisterfavorit, da
er in der letzten Saison schon
konstant gepunktet und nur
knapp den Aufstieg verpasst
hat.“
Damit nach den 20 Spielen
aber die Gammesfelder ganz
vorne stehen, hat der Verein einigeHebel
in Bewegung gesetzt.
„Mit Ramona Treyer bekommen
wir VerstärkungimTrainerteam.
Als ehemalige Bundesliga-Spielerinund
Trainerinbei derSpvgg
Satteldorfbringt sie viel fußballerische
Erfahrung mit undwird
Tobias Becker als Co-Trainerin
unterstützen“,verrät Weber. Zudem
stößtmit Chiara Rohn eine
Physiotherapeutin zum Team,
„die uns bei den Spielen zur Seite
stehen und Verletzungen und
das ein oder andere Wehwehchen
behandeln wird“, so Weber.
Auch auf dem Platz verstärken
sich die Gammesfelder
mächtig. „Besonders freuen wir
uns, dass Fabian Schmieg nach
vier Jahren Landesliga bei der
SpvggSatteldorfnach Gammesfeld
zurückkehrt. Auch mit
Bernd Botsch konnten wir einen
Spielermit Landesligaerfahrung
vom TSV Crailsheim verpflichten,
der uns direkt weiterhelfen
kann“, sagt Weber. Die gute Jugendarbeit
der Spvgg zahlt sich
ebenfallsaus.„Einige Spieler mit
großem Potenzial dürfen ab
kommender Saison bei den Aktivenmitspielen“,
erklärt der Abteilungsleiter.
Abgänge gibt es
Können uns
auf spannende
Spiele freuen.
bei der ersten Mannschaft der
Spvggnicht zuverzeichnen, mit
dem ehemaligen Fußballabteilungsleiter
Daniel Schüttler
hängt allerdings ein langjähriger
Stammspieler derReserve seine
Fußballschuhe an den Nagel.
Vorsaison
5. Platz
(Kreisliga A4)
46 Punkte
56:30 Tore
SeinNachfolger David Weber,
der mit Simon Unbehauen die
Fußballabteilung leitet, blickt
noch einmal aufdie vergangene
Saison der Gammesfelder zurück.
Mit 30 Gegentoren in 26
Spielen stellte die Landwehrelf
die beste Defensive der Kreisliga
A4. Mit der Hinrunde seiman
nicht ganz zufrieden, vor allem
punktetechnisch sei mehr drin
gewesen. Zudem sei die Chancenverwertung
nicht optimalgewesen.
In der Rückrunde habe
sichdas aber gebessert. „Diesen
Schwung wollen wir mit in die
neue Saison nehmen“, sagt David
Weber.
MehrQualität in derLiga
Der 26-Jährige,der selbst in der
Abwehr spielt, erwartet inder
neuen Runde, dass das Gefälle
zwischen den Mannschaften
oben und unten inder Tabelle
nicht mehr so stark sein werde
wie inder vergangenen Saison,
„da dieAnzahlanMannschaften
minimiert wurdeund dieQualität
sich gleichzeitig erhöht hat.
Wirschätzendie Ligainsgesamt
stärker ein als vergangene Saison.“
Mit dem FCMatzenbach
komme eine starke Mannschaft
aus der Bezirksliga hinzu und
mit dem TSV Gerabronn ein
Team aus der Kreisliga B, „das
in der vergangenen Saison kein
Spiel verloren hat. Auch durch
denverstärkten Abstieg vonvier
Mannschaften letzte Saison hat
unserer Meinung nach dieLeistungsdichte
inder Kreisliga A4
zugenommen. Wir können uns
auf spannende Spiele freuen.“
Joachim Mayershofer
SpvggGammesfeld
Trainer: TobiasBecker(seit 2024),Ramona
Treyer (neu)
Tor: Florian Beck (23),Achim Denecke(26),
Sebastian Müller(18)
Abwehr: Timo Beck (33), Bernd Botsch(31),
Timo Brück (33),Oliver Denecke(22),Marcel
Ehrmann(22), Elias Guttropf (17),David
Hoffmann(22), Frank Rahn (29),Andreas
Schmieg (27),David Weber (26), LennyWucherer
(17)
Mittelfeld: Julian Beck (26),Maximilian
Beck(22),Kevin Dietrich (23),Janne Hahn
(19), Emanuel Hertlein (18), Lars Langenbuch
(33),Leo Rohn (24),Matthi Rohn (17)
Angriff: MariusBeck(30), Jonathan Hertlein
(20), Joshua Hoffmann(25),Fabian
Schmieg (26),Tobias Schmieg (24),Aaron
Weber(26)
Zugänge: Fabian Schmieg (Spvgg Satteldorf),
BerndBotsch(TSVCrailsheim),Lenny
Wucherer, Elias Guttropf,Matthi Rohn (alle
eigene Jugend)
Abgang: DanielSchüttler(Karriereende)
Saisonziel: Aufstieg
Titelfavorit: VfRAltenmünster
52
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL
Ohne Niederlage hoch
DerTSV Gerabronndarfnacheiner Fabelsaison in der KreisligaB7wiederinder A-Klasse
ran. DersouveräneMeister feiert 19 Siegeund spielt lediglicheinmalunentschieden.
TSVGerabronn
Trainer: Tobias Pelzer (seit Januar 2023)
Tor: Fabio Thomas
Abwehr: Marc Albig, Matthias Erhardt,LukasHaas,
LukasMoser,PascalSchneider,SebastianSchuch,
Luca Thöne,MarcelWeiszdorn
Mittelfeld: Constantin Buchholz,Sergej
Mook,Tobias Pelzer,MarianPrisacariu, Danny
Thomas, KodzoVenunye Vossa, Philipp
Wolf,Anton Walber,Levin Thöne,EliasGöller,
Luis Richter, JulenFernandes-Weidner
Angriff: Cris Dumalski, Andreas Hubert,Daniel
Wesolek, LucasSchmidt
Zugänge: LukasSchmidt,EliasGöller(beide
FC Langenburg) Luca Thöne,Levin Thöne
(beide TSVBlaufelden), Julen Fernandes-
Weidner, Luis Richter, Nico Kümmerer, Luca
D’Elia (alle eigene Jugend)
Abgänge: keine
Saisonziel: Klassenerhalt
Titelfavoriten: VfRAltenmünster, FC Honhardt,FC
Matzenbach
Zu Rechtfeiertder TSVGerabronn ausgiebig, der Meisterder KreisligaB7bliebdie ganzeSaison
2024/25ungeschlagen: 19 Siege, einRemis –solautet dieBilanz.
Foto:Verein
Über diese Saison werden
wir noch lange
sprechen“,ist sichMatthias
Thomas sicher.
Der Teammanagerdes TSVGerabronn
darf zu Recht schwärmen:2024/25
wurden dieGerabronner
ohneNiederlageMeister
derKreisliga B7,sie gewannen19
Spiele, spielten nur einmal unentschieden–daserste
Team der
Vereinsgeschichte, das ungeschlagen
Meister wurde. „Der
Traumvon derperfekten Saison
wurdewahr“,jubelt Thomas und
liefert gleich den Schlüssel zum
Erfolg hinterher: „Unsere Konstanz
über die gesamte Saison.“
Trotz des Erfolgs haben die
Gerabronner aber nicht vergessen,wosie
vordreiJahren noch
standen. „Nach dem verlorenen
Relegationsspiel und dem Abstieg
waren wir amTiefpunkt.
Wir standen vor einem Scherbenhaufen,
kurz vor der Auflösung.
Dieser Tag bleibt uns
Mahnmal dafür, was passiert,
wenn Zusammenhalt, Wertschätzung
und Respekt fehlen“,
sagt Thomas und ergänzt: „Er
soll uns auch daran erinnern,
hungrig und fokussiert zu bleiben
–gerade im Erfolg –, um
rechtzeitig die richtigen Schritte
zu gehenund Entscheidungen
zu treffen, die nachhaltigen Erfolg
sichern.“ Die Meisterschaft
jetzt seideshalb mehr als ein Titel.
„Sie belegt, was möglich
wird, wenn jeder bereit ist, für
den anderen zukämpfen, persönlicheEgoshinten
anzustellen
unddas große Ganzeinden Vordergrund
zu rücken. Sie ist der
JedesSpiel
gewinnt an
Bedeutung.
Lohn für Schweiß, Rückschläge
und unvergessliche Erfolgsmomente.“
Die Gerabronner wollen die
Euphorie mit in die neue Saison
und die höhere Liga nehmen –
mit einer Mischung aus Realismus
und Ambition. „Wir sind
motiviert und freuen uns auf packende
Spiele,indenen wirzeigen
wollen, dass unser Erfolg
kein Zufall war. Wir wollen mit
dem Abstieg nichts zu tun haben.
Gleichzeitig soll sich das
Team weiterentwickeln, stabilisieren
und in der KreisligaA
langfristig Fuß fassen“, erklärt
Matthias Thomas.
Das Trainer- und Betreuerteam
desTSV Gerabronn bleibt
größtenteils unverändert. Im
Trainerteam rund um Tobias
Pelzer gibt es eine kleine Veränderung:
LukasMoser,bislang als
Spielertraineraktiv,konzentriere
sichkünftig voll auf seine Rolle
alsFührungsspieler, sagt Matthias
Thomas. NeuerCo-Trainer
wird Sergej Mook, Jan Bücherl
wechselt vom Spielfeld ins Betreuerteam.
Der Kader bleibt nahezu komplett
zusammen. Andreas Hubert,
mit 21 Toren zweitbester
Torschütze der A4-Saison, fällt
derzeit mit einer Knieverletzung
aus undmusseventuell operiert
werden.„Das istein herber Verlust
für uns, daeruns voraussichtlich
längere Zeit fehlen
wird“, beklagt Thomas. Zudem
tritt Pascal Schneider ausberuflichen
Gründenkürzer.„Mit seiner
Zuverlässigkeit auf und neben
dem Platz warerüber Jahre
hinweg eine feste Größe –sein
Fehlen wird spürbar sein.“
Frischer Wind und Potenzial
Alle Neuzugänge seienein wichtiger
Teil des Entwicklungsprozesses,
den dieGerabronner vorantreiben
wollen. MitElias Göller,
Julen Fernandes-Weidner,
Luis Richter, Nico Kümmerer
und Luca D’Elia kommen mehrere
talentierteNachwuchsspieler
zuden Aktiven und sollen
dort „frischenWind, Motivation
und Entwicklungspotenzial“
mitbringen,soThomas. „IhreIntegration
inden Kader ist ein
wichtiger Schritt für die nachhaltige
Entwicklung unserer
Mannschaft und unterstreicht
die erfolgreiche Arbeit imJugendbereich.“
Neu hinzu kommen
auch Lukas Schmidt (Langenburg)
sowie Luca und Levin
Thöne (Blaufelden). „Die Mischung
aus Erfahrung und jugendlicher
Dynamik verspricht
eine spannende neue Saison –
wir freuen uns auf das, was
kommt“, sagt Matthias Thomas,
der den VfR Altenmünster, den
FC Honhardt und den FC Matzenbach
als Topfavoriten sieht.
DieneueSpielzeit verspreche
eine besondere Dynamik. „Mit
nurelf Mannschaften istdie Staffel
kompakter –jedes Spiel gewinnt
an Bedeutung. Der verschärfte
Abstieg erhöht zusätzlich
den Druck auf sämtliche
Teams, die frühzeitig Stabilität
und Konstanz entwickeln müssen.
Insgesamt ist die Liga stärkereinzuschätzen
als im Vorjahr
– die Anforderungen steigen,
unddie Spannung dürftebis zum
letzten Spieltag erhalten bleiben.“
Joachim Mayershofer
Vorsaison
1. Platz
(KreisligaB7)
58 Punkte
80:17Tore
125 Jahre alt
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 53
Der TV RotamSee erreicht im Jubiläumsjahrdas ViertelfinaleimBezirkspokalund spielt in
der KreisligaA4langeZeitvorne mit. Jetztkommt es auf dieTagesform an,findetWacker.
Der TV RotamSee feiert
in diesem Jahr seinen
125. Geburtstag mitvielen
Veranstaltungen –
und mit dem Einzug ins Viertelfinale
des Bezirkspokalsimneuen
Fußballbezirk Rems/Murr/
Hall einen tollen Erfolg. Hier
musstesich dieMannschaft des
neuenTrainersMarius Constantinescudem
BezirksligistenTSV
Schmiden erst nach zwei Toren
in der Nachspielzeit mit 2:4 geschlagen
geben, nachdem sie
vorher einen 0:2-Rückstand egalisiert
hatte. Auch in der Kreisliga
A4war der TV Rot amSee
langeZeit im Kampf um dieganz
vorderen Plätzedabei,kam letztlich
als Sechster ins Ziel, vonden
TV RotamSee
Trainer: Marius Constantinescu (seit2024)
Tor: RichardSabanovic (29),Sebastian
Sachse(18), CiprianConstantin Bica (33)
Abwehr: AndreHacker(22), Benjamin
Sachse(22),Christian Mehl (30), Dennis
Schnurr (29), Julian Wacker (37), JanGögelein
(34), Jonathan Lang (20), JoshuaBarthelmäs(23),
LukasKrämer(21), PatrickHacker
(25), Lasse König(20)
Mittelfeld: Dominik Krämer (34), Endrit
Thaqi(29)Hannes Varga(25), JanWagner
(26), Jonas Doll(26), Julian Birghan(25),
LarsKöber (26), Marcel Michel (25),Simeon
Wendt (22),SvenMaier(27), Timon Heuschmann
(26), Tobias Bachmann (25),Ishmeal
Quayson(22),Emmanuel Forson(23), Noah
Ritter(22),LuisSchürlein (20),LuisSchüttler
(18),Lucas Uhl (19), AlexanderKunz (35), SimonKönninger
(20),OwenHofmann (22),
Fabian Lohn (27), JasonSchön (21)
Angriff: Benjamin Früh (25), JanSpötta
(27), MoritzZeitler (26), PascalKoch(23),
Artem Kravchuk (37),Noel Hanselmann(18),
Tobias Hosch(36),MaximilianBach(21),Momudu
Camara (19)
Zugänge: Fabian Lohn (SpvggSatteldorf),
JasonSchön (SpvggHengstfeld-Wallhausen),
CiprianConstantin Bica (TSV Unterdeufstetten)
Abgänge: Haysam Garabandah(Spvgg
Hengstfeld-Wallhausen), NizarGarabandah
(VfR Altenmünster)
Saisonziel: keinegroßen Verletzungenin
der Vorbereitung, stabilerStart in diePunktspielrunde
Titelfavoriten: SpvggGammesfeld, VfRAltenmünster
Augenzuund durch: DieAbwehrdes TV RotamSee (rot)ließinder vergangenen Saison nur34Torein
26Spielen zu –geteilter zweiter Platz mitKreßbergund Altenmünster(schwarz) in dieser Statistik in
der A4.Besserwar nur die SpvggGammesfeld (30).
Foto:Thomas Varga
JedesSpiel
istgefühlt
ein Endspiel.
letzten acht Spielen der Saison
gingen sechs verloren.
„Trotz der zahlreichen Langzeitverletzten
zu Beginn der
Vorbereitung 2024/25waren wir
mit der Gesamtleistung in der
vergangenen Spielzeit sehr zufrieden.
Wir hatten nichts mit
demAbstieg zu tun und konnten
uns sogar in der oberen Tabellenhälfte
platzieren“, sagt Fußballabteilungsleiter
Julian Wacker.Besonders
freutersich darüber,
„dass wir über die ganze
Saison keine Probleme hatten,
zwei aktive Mannschaften wöchentlich
auf den Rasenzubringen“.
Mit Jan Wagner (15 Tore,
Vorsaison
6. Platz
(KreisligaA4)
42 Punkte
68:34 Tore
Platz 6)und Emmanuel Adjei
Forson (13, Platz 9)hatte der
TVRzweiSpieler in denTop 10
der besten Torschützen der Liga.
In derneuen Saison in derA4
erwartet Julian Wacker eine
deutlich stärkere Liga als inder
Vorsaison. „Jedes Spiel ist gefühlt
ein Endspiel beziehungsweise
einSechs-Punkte-Spiel, da
wir nur 20 Pflichtspiele haben.
Mir würde aktuell wirklich keine
Mannschaft in unserer Klasse
einfallen, die man von Vornherein
in die hintere Tabellenhälfte
steckenkönnte. Daher entscheidetrein
dieTagesform und
Kaderqualität die Spiele inder
kommenden Spielrunde.“
In der Tabelle ganz vorne
siehtJulian Wacker noch vorVizemeister
Altenmünster die
Spvgg Gammesfeld –„weil sei
bereits letzte Saison eine der
spielstärksten Mannschaften waren
und sich für die kommende
Runde noch verstärkt haben“.
Drei Neuzugängeverzeichnet
der TVRot am See: Mittelfeldspieler
Fabian Lohn kommt von
der Spvgg Satteldorf, Jason
Schön (ebenfalls Mittelfeld) von
der Spvgg Hengstfeld-Wallhausen
und Torhüter Ciprian Constantin
Bica vom TSV Unterdeufstetten.
Der TVRot am See hat im
vergangenen Jahr erstmals seinen
mobilen Muswiesenstand
eingesetzt. Fürdieses Jahr „sind
noch neue Auswechselbänke
vorgesehen“, verrät Julian Wacker.
Joachim Mayershofer
54
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL
Guter Start alsGrundlage
DerSVBrettheim will sichfrühzeitigimMittelfeldder Tabelle etablierenund so dieBasisfür
den Klassenerhaltlegen. JungeZuschauerdürfensichüber einen neuen Spielplatz freuen.
SV Brettheim
Trainer: Reiner Marschick(seit 2024)
Tor: Marcel Dambach(31), JohannesDeutscher(19),
LeoEngelmann (21),AndreasHornung
(35), Paul König(17), LukasOffenhäuser(31),
PascalRüeck (27),Marcus Uhl(41)
Abwehr: Daniel Barthelmess(33), Lucas
Barthelmess(33), FlorianBeiser(30), Tim-
LukasDeschner (20), TimDeuscher(22),
Manuel Ehrmann (24), Patrick Feuerstack
(33),TobiasHaag(38), Joschua Heisswolf
(30),Paul Holzinger(19), Patrick Käss (25),
SimonKeitel (35),PatrikKilian(33), Simon
Neigert(17), Lorenz Reiss(17), Daniel Schübel
(34), RaphaelSchwalm (29)
Mittelfeld: Fabian Caro (32),LarsDambach
(28), AbdelmajedGhribi(34), Sven Hornung
(28), JanKarmann (24),Klaus Kruthof (29),
Marcel Mönch(30), MarouenMimoumi(30),
JasonRippel (19), Markus Schmitt(27), JulianSchulze
(29),Noel Schmidt(18), Daniel
Tripps (22), Clenn Tschöpe (20),Gaurav Thatal(23),
Patrick Walter (29),Borhan Qaderi
(19)
Angriff: DennisAlbig (26), Sascha Caro
(36),FabianKarmann (22),Peter Killat(31),
JanKuch (32), Luca Kuch (19),Boris Laukenmann
(41),TimoNeigert (22),PatrickPfänder
(39), Levi Rohn (19),SüleymanVarak
(25)
Zugänge: Paul König,Simon Neigert,Lorenz
Reiss(alle eigene Jugend), Abdelmajed Ghribi
(Frankreich),Borhan Qaderi (TSV Crailsheim),GauravThatal
Abgänge: DannyWeller(Sport-Club Uhingen),
Leonhard Beyer(TSVBlaufelden), SörenEngelhardt
(pausiert),WernerLang, Salih
Özdemir,RustamSaburov,YannickThomas
Saisonziel: Klassenerhalt,Defensive stabilisieren
Titelfavorit: SpvggGammesfeld
DerSVBrettheim freutsichnach dem 2:1-Derbysieg im Heimspiel gegenden TV RotamSee.Ander
Muswiese trennten sich beide Mannschaften 0:0.
Foto:Joachim Mayershofer
Brettheims Trainer Reiner
Marschick ist sich sicher:
„Die Saison
2025/26 wird erneut
sehr anspruchsvoll werden, da
mit dem Bezirksliga-Absteiger
Matzenbach unddem Aufsteiger
Gerabronn zwei gute Mannschaftenmit
individuell starken
Spielern in die A-Klasse zurückkehren.
Das Leistungsniveau
verdichtet sich im Vergleich zur
vergangenenRunde.“ Die Brettheimer
schlossen die Spielzeit
2024/25 inder Kreisliga A4auf
Platz 8ab, hatten neun Punkte
Vorsprung vor dem Abstiegsrelegationsplatz
und erreichten
damit das Saisonziel Klassenerhalt.
„Jedoch waresbis zum letzten
Spieltag spannend, da die
Abstiegsmodalitäten langenicht
klar waren“, sagt Fußballabteilungsleiter
PatrickWalter. Nach
vier Niederlagen inFolge gewann
Brettheimdie letzten drei
Spiele der Saison.
Drei Siege
in den letzten
drei Spielen.
DiePunktausbeute seialles in
allem sehr ausgeglichen gewesen,
findet Walter: Man habe
überraschend Punkte gegen
Mannschaften aus dem oberen
Drittelgeholt, aber auch Punkte
gegen Teams aus dem unteren
Drittel liegen lassen. Die Bilanz
des SVB lautet: zwölf Siege,
zwölfNiederlagen und zwei Unentschieden.
24 Punkte holte
man zu Hause,14auswärts –und
auchwichtig:Inden beiden Derbys
gegen den TVRot am See
holte der SVB vier Punkte.
Junioren rücken vorzeitigauf
Reiner Marschick erwartet eine
weitere intensive Saison, und
weil es erneuteinenverstärkten
Abstieg gibt, werde ein guter
Start enorm wichtig sein. „Wir
wollen uns imfrühzeitig imTabellenmittelfeldetablieren“,sagt
der Brettheimer Trainer, der in
dieserSaison einigeJugendspieler
einbauen kann, die das vorzeitige
Aktivenspielrecht erhalten,
um Erfahrungen sammelnzu
können. „Priorität haben aber
Vorsaison
8. Platz
(KreisligaA4)
38 Punkte
46:62Tore
trotzdem Spiele in der A-Jugend“,
betont Marschick.
Brettheims Fußballabteilungsleiter
PatrickWalterglaubt,
dass die Spvgg Gammesfeld in
dieser Saison ein gehöriges
Wörtchen im Kampf um die
Meisterschaft mitreden wird.
„Bei denletztjährigen Aufeinandertreffen
gegen die Nachbarn
aus Gammesfeld zeigte sich bereits
eine eingespielte und spielstarke
Mannschaft, die sich mit
Neuzugängen aus der Landesliga
weiter verstärken konnte.“
Wermit Kindern den Sportplatz
inBrettheim besucht, darf
sich freuen, denn bald ist der
Kinder- und Kleinkinderspielplatz
auf dem Vereinsgelände
fertig. „Es entsteht eine großartigeFlächezur
Entwicklung des
Nachwuchses“,sagt Patrick Walter.
Understmals wurdeein Fußballturnier
inGedenken anden
langjährigen Fußballabteilungsleiter
AndreasPfänder durchgeführt.
Den Wanderpokal holte
bei der Premiere der TSV Gerabronn.
Joachim Mayershofer
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 55
Vorsichtig optimistisch
DieSpvgg Hengstfeld-WallhausenärgerteinigeTopteamsder A4 undschafft frühzeitig den
Klassenerhalt. Dersteht auch in derneuenSaisonwiederganzoben auf derWunschliste.
Nur eine Mannschafthat
es in der vergangenen
Saison in der Kreisliga
A4 geschafft, gegenden
Meister SGM Kreßbergnicht zu
verlieren: Die SpvggHengstfeld-
Wallhausen spielteinWaldtann
0:0 und gewann zu Hause 2:0.
Die Spvgg sorgte auch für die
einzige Niederlage des Herbstmeisters
Stimpfach inder Vorrunde
und ärgerte den Dritten
Honhardt mit einer 0:3-Niederlage,dem
letztlich einPunktzur
Meisterschaft fehlte. Vorallem
gegen die Topteams habe die
Mannschaft von Trainer Jaroslaw
Sperlich richtig gute Spiele
abgeliefert, findet Martin Hermann,
der Berichterstatter der
Spvgg Hengstfeld-Wallhausen,
und blickt auf die Rundezurück.
„Das Saisonziel Klassenerhalt
SpvggHengstfeld-Wallh.
Trainer: Jaroslaw Sperlich(seit Juni2024)
Tor: Jonas Busch (28), Mika Drexel (24)
Abwehr: Mike Weihnacht(27), Tobias Böhm
(22), MarcoDezort(29),Marco Dörr (31),
Hannes Eberlein (27), Dennis Hahn (30), Fabian
Haug (30), JanPhillip Koerber(22), AlexanderBredl
(31), MazinNuradin (18),Yannis
Schewen (18)
Mittelfeld: RüdigerDeimling(29), Alexander
Frey (30), Patrick Groß (31), Bastian
Hammer(28), Felix Höfferl (28), Alexander
Jeschke(27), JonasKohr(24), LukasReiß
(30), Markus Wilhelm(38),Jason Schmitt
(21), LaurenzSchmidt (23),GiovanniNovembre(22)
Angriff: Patrick Angele(24), TimBarthelmeß(25),
RobertBecke (28), Noah Berger
(25), Jonas Dorfi (25),Leon Kappler (22),
Luca Kimmelmann(25), Matthias Kreft(29),
YannikMüller(24,Felix Walch(25), Daniel
Walch(25), Luca Wieczorek (21),Marcel
Wiedmann (28),Marvin Weber (28),EliaBlumenstock
(19), Haysam Garabandah (26),
TylerSchön (19)
Zugänge: Haysam Garabandah (TVRot am
See), Elia Blumenstock, Mazin Nuradin,YannisSchewen(alle
eigene Jugend),Giovanni
Novembre
Abgänge: Florian Csöke(München), Jason
Schön (TVRot am See)
Saisonziel: nichts mitdem Abstiegzutun
haben
Titelfavoriten: FC Matzenbach, VfRAltenmünster
DieSpvgg Hengstfeld (grün) punktete fleißiggegen Topteams derA4–gegenden FC Honhardt(weiß)
gewann siezuHause3:0.
Foto:JoachimMayershofer
wurdeamEndezumindestpunktemäßigrechtsouveränerreicht,
der Mannschaftfehlteallerdings
die Konstanz. Besonders zu Beginn
der Rückrunde lief esgar
nicht gut, da hattenwir eineechte
Kriseund der Abstiegdrohte.
Die Mannschaft bewies dann
Mannschaft
beweistMoral
nachKrise.
Moral, konnte das Ruder noch
mal herumreißen und schaffte
vorzeitig den Klassenerhalt.“
Der ist auch indieser Saison
das großeZiel. Man wolle nichts
mit dem Abstieg zu tun haben,
sagt Hermann. Die neue Saison
werde nicht einfach,esgebenur
elfMannschafteninder A4 und
trotzdem wohl drei Absteiger.
„Bei den wenigen Spielen kann
mansicheigentlichkeine große
Niederlagenserie leisten. Somit
istman in jeder Partiegefordert
und kann keine Geschenke machen.
Trotzdem sind wir vorsichtig
optimistisch.“ Einige der
Langzeitverletzten kehren zurück,
dazu kommen einige hoffnungsvolleNeuzugänge
aus der
Jugend, „unser Kader ist somit
doch etwasgrößerals in der Vorsaison“.
Kreuzbandriss beiWilhelm
Allerdings müssen die Hengstfelder
einen herben Nackenschlag
verkraften: Stürmer Marcel
Wiedmann hat sich erneut
schwer verletzt. Erkam in der
vergangenen Saison nur zusieben
Einsätzen, in denen er fünf
Tore erzielte, dann zog er sich
eine Schultereckgelenksprengung
zu und konnte nicht mehr
spielen. Jetzt fällt er vermutlich
die kompletteSaison 2025/26mit
einem Kreuzbandriss aus, wie
Fußballabteilungsleiter Thomas
Schmidt beklagt. Mit Florian
Csöke fehlt den Hengstfeldern
ein weiterer Stürmer, ertraf in
Vorsaison
9. Platz
(KreisligaA4)
37 Punkte
50:46Tore
19 Spielen siebenmal. Csöke ist
nach München gezogen, wo er
mit Zweitspielrecht noch einen
Verein sucht, und wird vermutlich
nur noch zwei- bis dreimal
proSaisonfür die Spvggauflaufen,
wie Schmidt erklärt.
Markus Wilhelm, in der vergangenen
Saison mit 16Toren
Toptorjäger der Hengstfelder
unddamit aufPlatz 5imligaweiten
Vergleich, muss also noch
mehr Offensivlast auf seinen
Schultern tragen.Hilfe bekommt
er eventuell aus der Jugend des
Vereins: Mit Elia Blumenstock
kommtein talentierterKicker zu
den Aktiven, „der vor allem offensiv
eine echte Verstärkung
sein dürfte“, wie Martin Hermann
sagt.
Der Berichterstatter der
Spvgg Hengstfeld schätzt die
Kreisliga A4 in dieser Runde
„mindestens genauso stark wie
in der Vorsaison“ ein. „Bis auf
Meister Kreßberg sind jaalle
Mannschaften,die um denTitel
mitkämpften, noch dabei.“ Matzenbach
sei sicherlich der Topfavorit,
dazu räumt erdem VfR
Altenmünster noch gute Chancen
ein. Und mit Gerabronn
kommenoch einstarkerAufsteiger
hinzu. Joachim Mayershofer
56
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL
Honhardt hofft vergebens
DerFCHonhardtlandet in derKreisligaA4punktgleichmit dem VizemeisterAltenmünster
aufPlatz 3. Dasbeste Offensivteamder Liga hat am Endedas schlechtereTorverhältnis.
FC Honhardt
Trainer: Manuel Munz (seit2018)
Tor: Finn Stegmeier(19), Andreas Lachmann
(38),Dominik Peichl (34)
Abwehr: Sven Rollbühler (26), Luca Munz
(24), Daniel Büeck (23), Jonas Häußler(19),
Patrick Rau(23), Philipp Raabe (28), Yannic
Sauter (21), JohannesJag (26),HannesHeinkelein
(21),Jens König(29), Toni-LucaSaric
(25), Patrick Hofmann(23), Joseph Loresch
(28), Florin Zwerger(19), Sandi Planincic
(35), KaiStängle (32), Thorsten Lux(25)
Mittelfeld: JanSchrot(25),AndreasFuchs
(33),KianKlemenschits (19), Christoph Düll
(30),LaurinZwerger (27), Nico Gleß (34), RobinHirsch(24),
SebastianBreuninger (30),
Stefan Peichl (32),Marco Geiger (25),Henri
Hofmann(24), MaxVeigel (26),Paul Fetsch
(50), Luca Schumann (21), NoelBüeck-Deschner(19),
FelixHirsch(21)
Angriff: MarioFetsch(23), Fabian Rau(22),
Tizian Täger(26), Constantin Täger(24), MarcelHopf(33),
JakobBach(22),Manuel Kober
(29), GeorgSpötta (32),BenjaminHohenstein(36),
Dominik Memmler(27)
Zugänge: Janne Fink,KianKlemenschits,
MaxThier,JonasHäußler, NoelBüeck-Deschner
(alleeigeneJugend), ThorstenLux
(TSV Lehrensteinsfeld)
Abgänge: Tyrese Stäudle(SV Ingersheim),
Thomas Wenzel (SGM Kreßberg), Pascal
Hopf (SCSteinbach),Christoph Grün,Maurice
Schulpig, Julian Munz (alle Karriereende),
WilhelmUtz (unbekannt)
Saisonziel: Tabellenplatz 6oderbesser
Titelfavoriten: VfRAltenmünster, Spvgg
Gammesfeld
DerFCHonhardt (weiß) stelltemit 72 Torendie besteOffensive derKreisliga A4 in derSaison2024/25.
Letztlich fehlten drei Tore zum Sprungauf Platz 2.
Foto:Joachim Mayershofer
Spitzenspiele
an jedem
Wochenende.
Bis zum letzten Spieltag
durfte derFCHonhardt
in der Kreisliga A4auf
Platz 1oder Platz 2hoffen,
am Ende wurde die Mannschaftvon
TrainerManuel Munz
Dritter –punktgleich mit Vizemeister
SGM Altenmünster
VfR/ESV(54), aber dem um drei
Tore schlechterenTorverhältnis.
Das Fazit des neuen FußballabteilungsleitersThorsten
Meisers
fällt wiefolgt aus: „Mitder letztenSaison
warenwir sehr zufrieden.
In einer starken und hart
umkämpften Kreisliga A4 konnten
wir den dritten Platz belegen.
Bis zum Schluss hatten wir
nochauf dieRelegation gehofft,
was leider amEnde nicht geklappt
hat –trotz derbesten Offensiveder
Liga.“ 72 Tore erzielten
die Honhardter, Fabian Rau
warmit 17 Treffern bester Schütze
desFCH undviertbester Torjäger
der A4.
Die Honhardter gehen mit
dem bewährtenTrainerteam mit
Manuel Munz, Co-Trainer Andreas
Fuchs undTorwart-Trainer
Bert Relius in die neue Saison,
„worüber wir sehr froh sind“,
wie Meiser betont. Hinter den
Kulissen hat sich in der Abteilungsleitung
aber ein großer
Umbruch vollzogen. „Die langjährige
Leitung um Michael
Munz und Michael Knödler hat
ihreTätigkeit niedergelegt. Diesbezüglich
war Daniel Schrot
schon im letzten Jahr Bestandteil
der Abteilungsleitung und
übernimmt nun zusammen mit
mir die Aufgabe, die Fußballabteilung
des FCHonhardt zuleiten“,
erklärt Thorsten Meiser.
Auf dem Platz gibt es Abgänge,
die schmerzen: Pascal Hopf
wechselt zum SC Steinbach,
Thomas Wenzel wird sportlicher
Leiter bei der SGM Kreßberg,
Christoph Grün undJulian
Munz beenden ihre Karrieren.
Mario Fetsch hatjetzt einZweitspielrecht
bei der SG Stuttgart
West.„Wirversuchen, dieseAbgängedurch
unserejungen Spieler
zu kompensieren und als
Team noch weiter zusammenzuwachsen.Wir
sind froh darüber,
dasseinigeSpieler ausder eigenen
Jugend zur Mannschaft gestoßen
sind“,sagt Thorsten Meiser.
Dies sind Janne Fink, Kian
Klemenschits, Max Thier, Jonas
Häußlerund Noel Büeck-Deschner.
Zudem hat mit Thorsten Lux
„ein altbekanntes Gesicht den
Wegzurück zum FC Honhardt
gefunden. Nachdem es ihn vor
einigen Jahren beruflich inden
HeilbronnerRaum gezogenhat,
trägt er nun nach seinem Umzug
zurück in die Gegend wieder die
rot-weißen Farben des FC“, freut
sich Meiser.
KomprimierteQualität
Der Fußballabteilungsleiter des
FC Honhardt erwartet eine umkämpfteSaison
in der A4, in der
jeder jeden schlagen könne.„Aus
unserer Sicht wurde die Liga
noch einmal stärker als imVorjahr.
Das liegt vor allem an den
vielen Abstiegen der Vorsaison,
der Ausgeglichenheit der Liga
undder komprimierten Qualität,
die sich nun nur noch auf elf
Mannschaften verteilt. Daher
wird eseinige spannende Partien
geben, einige Überraschungenund
Spitzenspiele an jedem
Wochenende. Wir hoffen, dass
wir am Ende dieser Saison und
dem Abschluss der Umstrukturierungder
Ligen unseren Platz
gefunden haben.“ Als Ziel gibt
derFCH Platz6oderbesseraus.
Gerabronn sieht den FCHonhardt
sogar als Titelfavorit.
Sieselber glauben, dassauf jeden
Fall der VfR Altenmünster
um den Aufstieg mitspielen
wird. Der VfR habe einen breiten
Kader und sich im Sommer
qualitativ nochmal verstärkt, findet
Meiser. „Außerdem sehen
wir die Spvgg Gammesfeld als
einen weiteren Favoriten. Esist
ein junges, talentiertes Team,
dassichmit Fabian Schmieg zusätzlich
namhaft verstärken
konnte.“ Joachim Mayershofer
Vorsaison
3. Platz
(KreisligaA4)
54 Punkte
72:40Tore
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 57
Vizescheitert in Relegation
DerVfR Altenmünster geht in dieser Saison wieder ohne denESV Crailsheimanden Start.
Der Eisenbahnerverein istaufgelöst –und damit istauchdie SGMGeschichte.
Fast wäre der SGM Altenmünster
VfR/ESVdie direkteRückkehrindie
Bezirksliga
geglückt,mit einem
PunktRückstand hinter der
SGM Kreßbergwurde dieMannschaftvon
Spielertrainer Dennis
Maric in der Kreisliga A4Zweiter,
punktgleich mitdem Dritten
FC Honhardt, aber mit dem um
drei Tore besseren Torverhältnis.
In der Relegation war dann
gleich in der ersten Runde Endstation.
Im Crailsheimer Schönebürgstadion
verlor der VfR/
ESV2:4 gegenden TSVMichelfeld,
der Vizemeister der A3
schaffte nach zwei weiteren
Runden den Aufstieg in die Bezirksliga.
VfRAltenmünster
Trainer: DennisMaric(seit Juli 2022)
Tor: LukasBesta (25), UgurcanUzuncayir
(31), PascalSpriegel(18), Fabian Ziegelbauer
(22)
Abwehr: Ahmet Bayraktar(29),MarcelFaldum(26),
MichaelFaldum (23), NicoHägele
(28), LouisIsaila (21), DennisMaric (27), JannisMaric
(22), JannikMayer (21), Mustafa
Nam (34),Johannes Rosovits (22), Luca
Rück (23), Nils Schüttler (22),Timur Soydan
(32), Leon Ziegler(22)
Mittelfeld: GörkemAladag(23), Alexandru-Ioan
Banceu (23),Ousmana Camara
(26), Batuhan Denizli(29), Basira Ndow Faal
(25), Ionel-Ovidiu-ClaudiuFetcu (36), Nizar
Garabandah (21), Medet Gökdemir (27),Moritz
Grießhaber (26), Niklas Häusinger(27),
LukasHörner(24), YasinIslertas (28), Cengiz
Korkmaz(29), Raphael Mönch (24),Sarjo
Ousainou(21), Markus Ritz (30),Athithiyan
Senthilkumar (24),Friedemann Wehnhardt
(23)
Angriff: ChristianColtis (18),Kaan Denizli
(24), Benedikt Frech (24),MaximilianKern
(20), Berkant Kirmizier(22), Patrick Schuster
(22)
Zugänge: NizarGarabandah (TV Rotam
See), LukasBesta (SVTiefenbach),Benedikt
Frech(SpvggSatteldorf),Niklas Häusinger,
Leon Ziegler, Patrick Schuster(alle SV Gründelhardt-Oberspeltach),
Ionel-Ovidiu-Claudiu
Fetcu(SGMKreßberg)
Abgänge: Abdul Eita,MahmoudYoussef,
Oguzahn Korkmaz, Ozan Erdogdu (alleTSV
CrailsheimII)
Saisonziel: wieder vornemitspielen
Titelfavorit: FC Matzenbach
Kaum zu stoppen: DieSGM AltenmünsterVfR/ESV (schwarz)wurde Zweiterinder KreisligaA4. Die
SGM stelltedie zweitbesteOffensive(69 Tore)und Defensive(34)der Liga. Foto:Thomas Varga
„Als Absteiger aus der Bezirksliga
mussten wir unsinder
KreisligaA4zurechtfinden.Wir
sind am Ende der Saison Tabellenzweiter
geworden und durftendie
Relegation zur Bezirksliga
bestreiten. Damit konnten wir
zufrieden sein“, sagt Michael
SGMbestand
seit der Saison
2019/2020.
Lauckner, Fußballabteilungsleiter
des VfR Altenmünster. Die
Spielgemeinschaft ist nach der
Auflösung des ESV Crailsheim
Geschichte,der VfRAltenmünster
geht wieder als eigenständigerVerein
in dieSaison 2025/26.
Vorder Saison 2019/2020schlossensichder
ESV undder VfRzusammen.
Apropos Fusion: Nach dieser
Runde werden dieKreisligen A3
und A4zueiner Staffel zusammengelegt,was
mitder Neuordnung
der Fußballbezirke zutun
hat. Lauckner betrachtet diese
Saisondeshalbals eine ArtQualifikation
für die neue A3 in der
darauffolgenden Spielzeit. „Es
sind nurnochelf Mannschaften,
von denen fünf bis sechs in der
letzten Saison um die Meisterschaft
mitgespielt haben. Wir
müssen einen vorderen Tabellenplatz
erreichen, um uns für
dieneueKreisliga A3 zu qualifizieren
–und wir möchten wieder
vorne mitspielen.“
Mithelfensollendabei sieben
Neuzugänge, „die alle unser
Vorsaison
2. Platz
(KreisligaA4)
54 Punkte
69:34Tore
sportliches Potenzial und den
Teamgeist nach vornebringen“,
istMichaelLauckner überzeugt.
Gleich drei Neue kommen vom
SV Gründelhardt-Oberspeltach:
Niklas Häusinger, Leon Ziegler
und PatrickSchuster.Zudem tragenauchNizar
Garabandah (TV
Rot amSee), Lukas Besta (SV
Tiefenbach), Benedikt Frech
(Spvgg Satteldorf) und Ionel-
Ovidiu-Claudiu Fetcu (SGM
Kreßberg) jetzt das Trikot des
VfRAltenmünster.
Dem VfRtrauenetlicheKonkurrenten
die Meisterschaft in
derKreisligaA4zu, Altenmünster
selbst gibt den FCMatzenbach
als Favoriten an, weil dieseraus
einer starkenBezirksliga
mit verschärftem Abstieg erst
über die Relegation nach unten
musste.
Sollte der VfR Altenmünster
denSprung nachoben schaffen,
kann im Vereinsheim ausgiebig
gefeiert werden:Das ist nach einemWasserschaden
frisch renoviert.
Joachim Mayershofer
58
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL
Mitmehr Puste in dieSaison
DerTSV Dünsbach freut sich über dieMeisterschaftinder Reserverunde derKreisligaA4.
JensZinkbeerbtMario Guttknecht alsTrainer.Sieben jungeZugänge kommenanBord.
Der TSVDünsbachkonnte
sich in der Saison
2024/25 über die Meisterschaftinder
Kreisliga
A4 freuen –in der Reserverunde.
Dort kam der TSV mit
zwei Punkten Vorsprung vorder
SGM Altenmünster VfR/ESV
über die Ziellinie. „Das war
hochverdient undsehrüberzeugend“,sagt
Fußballabteilungsleiter
Frederik Heynold. Die Erste
des TSVDünsbach,abgestiegen
aus der Bezirksliga Hohenlohe
Süd, musste sich in der A4-Runde
mit Platz7begnügen. „Letztlich
konnten wir mit dem Abschneiden
unserer ersten Mannschaft
nichtganzzufrieden sein.
In der Hin- undinder Rückrunde
ging uns jeweils gegen Ende
etwas die Puste aus“, erklärt
Heynold.
MarioGuttknecht (amBall) warinden vergangenen beiden Jahren Spielertrainer beim TSVDünsbach.
Neuer DünsbacherTrainer istJens Zink.
Foto:Joachim Mayershofer
Hochverdient
und sehr
überzeugend.
In derneuen Saison möchten
sich die Dünsbacher mit ihrer
Ersten „im oberen Drittel etablieren
undauchmit derReserve
wieder voll angreifen. Interessant
wirdessein, wie sich unser
deutlich jüngerer Kader
schlagen wird“, sagt Heynold.
„Wir haben insgesamt sieben
Spieler unter 20 Jahren zu den
Aktiven bekommen. Mit Fabian
Gräter vom SSV Schwäbisch
Hall haben wireinen Spieler mit
viel Potenzial wieder gewinnen
können. ImGrund sind jedoch
Auto Wollmetshäußer
Kirchberger Straße 30–32
74582 Gerabronn-Dünsbach
Telefon 079 52 /294
auto-wollmetshaeusser@t-online.de
Wirmachen, dass es fährt.
alle Neuzugänge wichtig für einen
Verein wie den TSV Dünsbach,
alle bieten viel Potenzial,
in den nächsten Jahren echte
Leistungsträgerzuwerden.“Als
Abgang vermeldet der TSV nur
BenedictBrümmer, derzum FC
Langenburgging. „Er warein guterSpieler,der
unsvor allem aufgrund
seiner Flexibilität sicher
fehlen wird“, sagt Heynold.
Um die verjüngteDünsbacher
Mannschaft kümmert sich in
dieser Saison Jens Zink als neuer
Trainer. „Er war früher bei
den Sportfreunden Schwäbisch
Hall in der Jugend tätig und hat
nach eineinhalb jähriger Pause
die Stelle in seinem Jugendverein
angenommen“, verrät Heynold.
Zink folgt auf Mario Guttknecht,
der seit der Saison
2016/17imVerein ist,dabei Trainer
der Zweiten, Co-Trainer und
Trainer der Ersten war.
Der Dünsbacher Fußballabteilungsleiter
erwartet in der
kleineren A4-Staffel mit nur elf
Mannschaften imVergleich zu
den vergangenen Jahren eine
enge Tabellenkonstellation.
„Aufgrund der geringeren Anzahl
an Mannschaften, die sich
vorallem aufgrund desverstärktenAbstiegsergeben
hat, schätze
ich die Liga als stärker und
ausgeglichener einals vergangenes
Jahr. Viele gute Mannschaften
sind geblieben, schwächere
Teamssind abgestiegen.Essind
aus meiner Sicht viele gute
Mannschaftenmit ähnlichemNiveau
enthalten.“ Als Topkandidatenauf
die Meisterschaftsieht
er den FC Matzenbach.„AlsBezirksliga-Absteiger
erwartet man
sie ohnehin oben, zudem haben
sie wieder einen starken Kader,
den es erst einmal zu schlagen
gilt.“ Joachim Mayershofer
Vorsaison
7. Platz
(KreisligaA4)
42 Punkte
41:43Tore
TSVDünsbach
Trainer: Jens Zink (seit 2025), Marcel Huß
(seit 2024)
Tor: KevinTernes(29), LukasSchroff (21),
Marian Spang(26)
Abwehr: Antonio Gräfenstein (28), Daniel
Schwarz(25), Dennis Kolder(24), Hannes
Schickner (20), Jannik Renz (22), Jonathan
Heynold(33), Jonathan Meyer-Sautter(32),
LarsBaumann(26), Leon Junker (19), ManuelKüstner
(31),Maximilian Bürkle (28),
Maximilian Junker (27),Micha Weidner (22),
Nico Schlipf(19), Nils Schickner (23), Patrik
Otterbach(30), Sascha Gräfenstein (25)
Mittelfeld: Adomas Kümmerer (19), Cedric
Wollmetshäußer(22), Dennis Hauber (22),
Fabian Gräter (19),Felix Schaffert (23), Florian
Wüst (24),HannesHägele(31), Jannis
Wollmetshäußer(19), Leon Wagner (23),
Luca korella (22), MalteHessenthaler (23),
Robin Neber (19), Tim Nowak(27)
Angriff: BenjaminWalch(28), Florian
Grahm (30), Frederik Heynold (31), JanKlenk
(20),Jan Stepper(24), Leon Badent (19),
Mario Guttknecht (40),Marvin Keidel (22),
Philip Schaffert(28), Tilman Naundorf (40),
Tobias Hoffmann (38),Tom Hiller (18)
Zugänge: Fabian Gräter (SSVSchwäbisch
Hall), Leon Junker,Adomas Kümmerer (beide
TSVGerabronn), Jannis Wollmetshäußer,Robin
Neber, TomHiller(alle eigene Jugend),
Leon Badent (TSV Ilshofen)
Abgang: Benedict Brümmer(Langenburg)
Saisonziel: Top3
Titelfavorit: FC Matzenbach
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 59
Mehr Drama geht fast nicht
DerFCMatzenbachspringt in derBezirksliganochauf denAbstiegsrelegationsplatz, muss
aberdochrunter. In derKreisliga A4 gehörendie Fichtenauerzuden Titelfavoriten.
Dramatisch kam der FC
Matzenbach in der Bezirksliganoch
in dieAbstiegsrelegation,dramatisch
verlor erdort gegen den
TSV Michelfeld. Erst nach dem
eigentlich offiziellen Saisonende
wusstendie Matzenbacher,dass
sie in dieRelegation durften. Das
Spiel des SSVSteinach-Reichenbach
gegen die SG Oppenweiler-Strümpfelbach
wurde nach
dem letzten Spieltag ausgetragen,
nachdemesviel Trubel mit
Verlegung, Absage und Neuansetzung
gegeben hatte. Steinach
stieg nach dem 2:2 gegenOppenweiler
direkt ab, Matzenbach
ging in die Relegation. Dortwartete
der TSVMichelfeld, der Vizemeister
der A3 hatte sich in
den Runden zuvor gegen die
SGM Altenmünster (A4; 4:2)
und den VfRMurrhardt (A2;5:3
nach Verlängerung) durchgesetzt.
In Ilshofen wurde das Entscheidungsspiel
um den letzten
Platz in der Bezirksliga hoch
spannend. Matzenbach glich
zum 1:1 aus und kam nach dem
Torjäger Kranz
tauchtin
Satteldorf auf.
1:3-Rückstand noch zum 3:3 in
der vorletzten Minute derregulären
Spielzeit. In derVerlängerung
erzielte Michelfeld in der
115. Minute dann das 4:3 undfeierte
damit den Aufstieg.
„An dieserStelle möchten wir
nochmals Glückwünsche an den
TSV Michelfeld richten“, sagt
Michael Rein, stellvertretender
sportlicher Leiter des FCM, fair
undbekennt:„Insgesamt blicken
wir auf eine schwache letzteSaison
zurück,inder wir hinter unseren
Möglichkeiten zurückgeblieben
und folgerichtig inder
Relegation wieder in die Kreisliga
A abgestiegen sind.“ Die
Fichtenauer holten 35 Punkte aus
34 Spielen, der Aufsteiger hätte
sechs Zähler mehr haben müssen,
um sich direkt zu retten.
Kurz vorSaisonschlussverpflichteteder FC Matzenbachden vereinslosen Serdal Kocak(rot).Ersoll
mit seinen Torenzur Rückkehrindie Bezirksligabeitragen.
Foto:Melanie Teuber
Sechs Mannschaften stiegen direkt
aus der Bezirksliga ab, zudem
erwischte esnoch den Relegationsteilnehmer.
Matzenbach wird in der
Kreisliga A4von etlichen Konkurrenten
als aussichtsreicher
Kandidat auf die Meisterschaft
gehandelt. Michael Rein wiegelt
aberab: „Nacheinem Abstieg tut
manimmer gutdaran,sich wieder
zustabilisierenund den Negativtrend
auszubremsen. Entsprechendeswirdvon
der nächsten
Saison erwartet.“ In Sachen
Meisterfrage sagt er: „In dieser
kleinen Liga wäre eseinfacher
zu beantworten, wen man nicht
als Favorit ansieht.“ Er erwartet
ausschließlich ausgeglichene
Duelle. „Es lässt sich keine
Mannschaft ausmachen,die sich,
egal in welche Richtung,von den
anderen abhebt.“
Führungsspielerhören auf
Gegen Ende der vergangenen
Saisontrennten sich dieMatzenbacher
von Aufstiegstrainer SemihDalyanci,
der dreiJahrelang
als Spielertrainer gewirkt hatte.
Für ihn übernahm Steffen Rein
als Coach, er hat auch in dieser
Saison das Sagen. Unterstützt
wird er von Soner Basar als
Co-Trainer. Sie haben „einige
Spieler mitherausragenderQualität
aufgrund deren fortgeschrittenen
Alters“ nicht mehr
zur Verfügung, wieMichael Rein
verrät. Verzichten müssen die
Matzenbacher auf Torjäger Michael
Kranz, der inder Bezirksliga-Saison
2024/25in32Spielen
16 Tore erzielte. Er hatseine Karriere
eigentlich beendet, lief
jetzt im WFV-Pokal aber fürdie
Spvgg Satteldorf auf. Der erfahrene
Mittelfeldstratege Adam
Wilczynski pausiert, Nikolaj
Schneiderhat den Verein verlassen.
Serdal Kocak bleibt hingegenbeim
FCM, er wurdeals vereinsloser
Spieler im Schlussspurt
der SaisonnachFichtenau
geholt und zeigte mit fünf Treffern
in vier Spielen, dass er immernoch
weiß,wodas Torsteht.
Neu hinzu kamen inder SommerpauseFabian
Eberhardtund
Lukas Nachtrab vom SV Spfr.
Dinkelsbühl.
Der FC Matzenbachtrafauch
einewegweisende Entscheidung
für die zweite Mannschaft: In
Vorsaison
12.Platz
(Bezirksliga)
35 Punkte
65:85 Tore
der vergangenen Saison musste
der FCM II wegen Spielermangels
drei Spiele absagen und
wurde aus der Wertung in der
B7 genommen. Jetzt geht Matzenbach
II in einer Spielgemeinschaft
mit dem Fichtenauer
Nachbarn TSVUnterdeufstetten
an den Start. Joachim Mayershofer
FC Matzenbach
Trainer: SteffenRein(seit 2025)
Tor: Alessandro Heth (26),Florian Munz
(36)
Abwehr: EnricoDenscheilmann (29), Patrik
Kubicza (29),SonerBasar (30), DenisKuzenko
(22),Sergiu-DanBarboni (38), Michael
Schiskowski(39), Julian Trittenbach(28),
SteffenButz(34)
Mittelfeld: MauriceWeinschenk (30), StevenTrajcevski(25),
MariusTäger (18),Fabian
Eberhardt(18), Michael Rein (25),Matthias
Stöffler(36),Lukas Nachtrab(17)
Angriff: Marvin Walther (23),Serdal Kocak
(36),Henrik Herbst(32),Matei Doru-Iulian
(35)
Zugänge: Serdal Kocak(FC Langenburg),
FabianEberhardt,LukasNachtrab (beide SV
Spfr.Dinkelsbühl)
Abgänge: Michael Kranz(Karriereende),
Adam Wilczynski(pausiert),Nikolaj Schneider
(unbekannt)
Saisonziel: immergewinnenwollen
Titelfavoriten: Altenmünster,Gammesfeld,Stimpfach,
Gerabronn, RotamSee
60
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL
Im Nachsitzen gejubelt
DieSpvgg SatteldorfIIstartet in derRückrunde eine Aufholjagd.Sie schlägtinder
Relegation den SC Wiesenbachmit 4:0und schafft den Klassenerhaltinder KreisligaA4.
ImNachsitzen hat sich die
SpvggSatteldorfIIden Klassenerhalt
in der KreisligaA4
gesichert –vor rund 800 Zuschauerinnen
und Zuschauern
im Relegationsspiel in Gammesfeld
bezwang die Spvgg IIden
Vizemeisterder B7,den SC Wiesenbach,verdientmit
4:0. Dabei
hatte eszur Winterpause noch
düster ausgesehen am Kernmühlenweg:
Lediglich sieben Punkte
hattedie Satteldorfer Reserve
geholt, war damit Vorletzter.
Trainer Paulo Viana musste gehen,FlorianIlgenfritzübernahm
sein Amt.Inder Rückrunde sammelten
die Satteldorfer dann 22
Punkte und rettetensich auf den
Abstiegsrelegationsplatz –
punktgleich mit demFCBillingsbach,
der aber das deutlich
schlechtere Torverhältnis aufwies.
HätteSatteldorfIIamletzten
Spieltag gegen Schrozberg
nicht knapp gewonnen (4:3),
wäre Billingsbach noch vorbeigezogen–der
4:2-Siegimdirekten
Duell am viertletzten Spieltag
war für den Meister der
KreisligaB2Hohenlohe und Aufsteiger
somit Gold wert.
Inder neuenRunde wirdFlorian
Ilgenfritz vonKai Schenkel
unterstützt, der nach der Meistersaison
seine aktive Laufbahn
beendete und jetzt das Amt des
Co-Trainersübernimmt. Der bisherige
Co-Trainer Michael Beyer,der
im Relegationsspiel gegen
Wiesenbach das 1:0 erzielte,
bleibtals SpieleranBord. Seine
Erfahrung aus vielen Landesliga-
und Bezirksliga-Einsätzen
DieSpvgg SatteldorfIIfreut sich über vier Tore im Relegationsspiel
gegenden SC Wiesenbach unddamit den Klassenerhalt in der
Kreisliga A4.
Foto:JoachimMayershofer
wird der jungen Truppe auch
guttun. Mit Nils Hörle stößt ein
zweiter erfahrener Kicker zur
Mannschaft, der in der vergangenen
Saison noch 28-mal für die
Satteldorfer Landesliga-Mannschaftzum
Einsatzkam undjetzt
einen Schritt zurücktritt, gleichzeitig
auch Fußballabteilungsleiter
ist. Bei den Abgängen fällt
vor allem Leon Vogel (zurück
zum FCLangenburg) ins Gewicht,
der ein wichtiges Glied
Vorsaison
10.Platz
(Kreisliga A4)
29 Punkte
44:49Tore
der Abwehrkette war, wie Nick
Hofmann erklärt.
Der Berichterstatter der
Spvgg Satteldorf IIgeht davon
aus, dass eserneut eine schwere
Saison wird–schon dadurch,
dass es nur elf Mannschaften
sind. „Das Niveau in der Klasse
ist im Vergleich zur letzten Saison
gestiegen,dadie schwächeren
Mannschaften abgestiegen
sind und es somit weniger, aber
stärkere Mannschaften insgesamt
sind“, ist er sich sicher.Das
Ziel der SatteldorferZweiten ist
der Klassenerhalt.
Dem VfRAltenmünster traut
Hofmann den direkten Aufstieg
in die Bezirksligaamehesten zu.
Der Vizemeister sei in der vergangenen
Saison nach dem
Meister SGM Kreßberg „aus unserer
Sicht der härtesteGegner“
gewesen. Auch Bezirksliga-AbsteigerMatzenbach
zähle zu den
Favoriten.
Die Spvgg Gröningen-Satteldorf
hat seit diesem Jahr übrigens
eine neue Vorstandschaft,
die nun aus fünf Personen besteht:AndreasEtzel
(Sport), Nils
Hörle (Infrastruktur), Jürgen
Pfänder-Häberlein (Veranstaltungen),SvenEbert(Kommunikation)
und Franziska Schmidt
(Finanzen). „Außerdem wurde
unserRasenplatzbegradigt und
eingesät“, berichtet Nick Hofmann.
Joachim Mayershofer
SpvggSatteldorfII
Trainer: FlorianIlgenfritz (seit 2025)
Tor: Jörg Gsell (21), Jeremias Böhm (22)
Abwehr: Christian Eberlein (28), Johann
Bach (20), MattiAlbrecht (20), Daniel Lober
(23), YannikMottl (21),Nils Hörle (32), Janis
Bauer(18)MarcelGünter (29)
Mittelfeld: JonasBurkert(32), Oliver Kreft
(32), Chris Hofmann (20), Jonas Friedrich
(21), Daniel Friedrich(21), CarlosBustosContreras
(25)
Angriff: Chris Belesnai(21), Simon Kouril
(21),Ibrahim Kareem (27),Raoul Tane Tsague
(25), Michael Beyer(32), MattiStieglbauer
(18), BennetPastorschak(20)
Zugänge: BennetPastorschak (KSG Ellrichshausen),
Nils Hörle(eigene Erste), MarcelGünter,Jeremias
Böhm (beide inaktiv),
MattiStieglbauer,Janis Bauer (beide eigene
Jugend)
Abgänge: Denis Neferovskij, Julian Pfeifle
(beide inaktiv),Leon Vogel(FC Langenburg),
JanikDanneberg(SV Onolzheim)
Saisonziel: Klassenerhalt
Titelfavoriten: Altenmünster, Matzenbach
GMBH
–Meisterbetrieb–
Roland Gentner
Industriestraße21
74589SATTELDORF
Tel. 07951/67 37
Fax07951/43468
info@rolladenbau-gentner.de
Verkaufund Montagevon
Rollladen/Rollladenkasten
Insektenschutz
Jalousienund Markisen
Hörmann Sectional-Tor
fürNeu-und Altbau
KREISLIGAA4REMS/MURR/HALL 61
Abonnement aufPlatz 4?
DerSSV Stimpfach geht in der KreisligaA4als Herbstmeisterindie Rückrunde, wird dann
aberdurchgereicht –auf einenPlatz,der seit demWiederaufstieg2022 gut bekanntist.
Acht Punktelag die SGM
Kreßberg nach der
Vorrundeinder Kreisliga
A4 hinter dem
Spitzenreiter SSVStimpfach zurück,
nach der Rückrunde hatte
dieSGM acht PunkteVorsprung
vor dem SSV und feierte die
Meisterschaft. Der Herbstmeisterwurde
in der zweiten Saisonhälfte
durchgereicht, in der
Rückrundentabelle belegtendie
Stimpfacher nur Platz 10, in der
Abschlusstabelle stand Platz 4
zu Buche –übrigens schon zum
dritten Mal in Folge seit dem
Wiederaufstieg in die A-Klasse
im Jahr 2022.
Michael Falk, der im Laufeder
Saison als Trainer für Anto Kajic
übernahm, sagt:„Mit derHinrunde
und dem Titelals Herbstmeister
warenwir natürlich sehr
zufrieden. Die Mannschaft hat
dort über weite Strecken konstant
und auf hohemNiveaugespielt.
Leider konnten wir diese
Leistung in der Rückrunde nicht
durchgängig bestätigen, wasam
Es gibt keine
einfachen
Gegner.
Ende dazu geführt hat, dass wir
noch auf Platz 4zurückgefallen
sind.“ Das sei natürlich enttäuschend,
wenn manbedenke,„wo
wir zur Halbzeit derSaisonstanden.
Dennoch nehmen wir auch
viele positive Erkenntnisse mit
und wissen, woran wir arbeiten
müssen.“
Nach seiner Tätigkeit als Interimstrainer
wirdMichael Falk
auch in der neuen Saison die
Verantwortung als Cheftrainer
beim SSV Stimpfach übernehmen.
Unterstützt wird er dabei
von Tim Klein, der vom TSV
Crailsheim II kommt und als Co-
TrainerfrischenInput mitbringt.
„Zusammen wollen wir leidenschaftlichen,
attraktivenFußball
mit klarer Identität spielen“, erklärt
Klein. Zudem gibt es mit
Yannick Rein einen neuen Fußballabteilungsleiter
beim SSV. Er
DerSSV Stimpfach(rot) will in derKreisligaA4wiederobenmitspielen.
beerbt MichaelErhardt,der dem
Verein aber erhalten bleibt.
„Hierbei noch ein riesiges Dankeschön
an Michaelfür sein jahrelanges
Engagement“, betont
Michael Falk.
In der neuen Saison will der
SSVStimpfach wiederobenmitspielen.
„Dabei ist es uns wichtig,
nicht nur erfolgreich, sondern
auch attraktiv und mutig
nach vorne zuspielen. Gleichzeitig
wollen wir unsere defensive
Stabilität verbessern–gerade
in engenSpielen,indenen wir
in der Vergangenheit am Ende
oftPunktehergeschenkthaben“,
sagt Falk.Zudemgehe es darum,
Mick Rottler und ValentinSchirle
aus der eigenen Jugend einzubauen
und ihnen die Chance zu
geben, sich zu entwickeln. Sascha
Tremmel, von2019bis 2024
Vorsaison
4. Platz
(Kreisliga A4)
47 Punkte
65:41 Tore
Trainer inStimpfach, kehrt von
der SGM Jagstheim/Onolzheim
zurück –wohlgemerkt als Spieler
und inzwischen 40 Jahre alt.
Verlassen habenden Verein OsmanBah
(Westgartshausen) und
Benjamin Richter (SGM Tiefenbach/Goldbach).
Michael Falk und Tim Klein
schätzen die Liga in diesem Jahr
stärker als in der vergangenen
Saison ein. Es seien weniger
Mannschaften dabei, dafürgebe
es eine höhere Leistungsdichte.
„Viele Teamsbewegen sich leistungsmäßigauf
einemähnlichen
Niveau, wodurchesinnahezujedem
Spiel richtig zur Sache gehen
wird. Es gibt keine einfachen
Gegner –das machtdie Liga sehr
ausgeglichen und spannend“,
sagt Tim Klein.
DerCo-Trainerund sein Chef
glauben, dass Gammesfeld in
dieser Spielzeit schwer zu schlagen
sein wird. Die Spvgg verfüge
über eine spielstarke Mannschaft,
die in der vergangenen
Saison schon gezeigt habe, was
sie fußballerisch leisten könne.
Dazu habe sich der Tabellenfünfte
der Vorsaison gezielt mit
Spielern aushöheren Ligenverstärkt.
JoachimMayershofer
Foto:Melanie Teuber
SSVStimpfach
Trainer: Michael Falk, TimKlein (seit2025)
Tor: MarcKnödler (27),MathisSimon (23),
TobiasSturm (34)
Abwehr: Michael Erhardt(35), TobiasKohr
(33),Yannick Rein (28),ChristianMunzinger
(32),Max Rottler(27), Mick Rottler(17), Moritz
Rottler (28),Niklas Scheiner (24),Jan
Schneider (19),VincentSchulz(24), Fabian
Stecher(27), Bernd Wolff(39),Fabian Betzler
(35)
Mittelfeld: JohannesDenk (24),Paul Effenberger(36),
Marvin Erhardt (19), Michael
Falk (32),Hans Galauner (34),Paul Haag
(28),Lukas Häußler (19),Patrick Köder(26),
KaiKranz (22),Tobias Laukenmann(38), LukasNeckermann
(24),Oliver Purtscher (26),
Simon Scheiner(23), Valentin Schirle (17),
JohannesSchneider(35), Sascha Tremmel
(40),Kevin Wüstner(31)
Angriff: Patrick Stegmeier (38),Phillip
Preischoff(21), LucasDambacher (30)
Zugänge: MickRottler, Valentin Schirle
(beide eigen Jugend), Sascha Tremmel (SGM
Jagstheim/Onolzheim), TimKlein(TSV
Crailsheim)
Abgänge: OsmanBah (SVWestgartshausen),Benjamin
Richter(SGMTiefenbach/
Goldbach)
Saisonziel: obenmitspielen
Titelfavorit: SpvggGammesfeld
62
SCHIEDSRICHTER IN DER REGION
Dauerbrenner geehrt
Washat sichinden Schiedsrichtergruppen Crailsheim, Schwäbisch Hallund Backnang
getan? Dieter Gennrichvom TSVBlaufelden erhält eine hohe Auszeichnung vomWFV.
SRGCrailsheim
Die Schiedsrichtergruppe
Crailsheim besteht aus 78 aktiven
Schiedsrichtern, darunter
zwei Frauen und zwölf Jung-
Schiedsrichter (U 18). Hinzu
kommen 33 passiveSchiedsrichter,
also Schiedsrichter, die bereits25Jahre
„Dienst an der Pfeife“
hinter sich haben.
Seit dem letzten Bericht
konnten in einem regulären
Neulingskurszehn neue Schiedsrichter
ausgebildet werden. Besonders
erfreulich war die Teilnahme
der Eichendorffschule
ausCrailsheimamProjekt „DFB-
Junior-Referee“, bei welchem
weitereachtUnparteiische ausgebildet
und gewonnen werden
konnten.
Auch ein weiteres Highlight
hatte die Gruppe Crailsheim zu
verzeichnen: Aufgrund seines
herausragenden Engagements
im Schiedsrichterwesen wurde
Dauerbrenner Dieter Gennrich
aus Blaufeldenzunächst Bezirkssieger
bei derDFB-Aktion „Danke
Schiri“ undanschließend sogar
württembergischer Landessieger.
Zum Dank wurde erauf
eine Ehrungsveranstaltung des
DFB nach Frankfurt eingeladen.
In der neuen Saison startet die
SRG Crailsheim erneut ohne
Amateurliga-Schiedsrichter. In
der Bezirksliga stellt in dieser
Saison der junge Thore Kreißl
sein Können unter Beweis.
Dieter Gennrich vomTSV Blaufelden hatinseiner Laufbahn mehr als2700Spiele gepfiffen. Auch heute
noch pfeift der80-Jährigezwischen50und 70 Spiele jedesJahr.
Foto:Ralf Mangold
SRGSchwäbischHall
Die Schiedsrichtergruppe
Schwäbisch Hall ging in der vergangenen
Saison mit vier Landesliga-
und drei Bezirksliga-
Schiedsrichtern an den Start.
Knut Krimmer (TSV Braunsbach),
Roman Maier (SSC Tübingen)
und Cihan Aksoy (TSV
Hessental) konnteninihren Beobachtungsspielen
mit guten
Leistungen punkten undsichern
sich somit auch für die Saison
2025/26 einen Platz inder Landesliga.
Dzenis Bazdar (VfL
Mainhardt) landete zumSaisonende
bedauerlicherweise unter
derroten Linie und scheidetsomit
aus der Landesliga aus. Um
so erfreulicher ist es, dass Dzenis
zur neuen Runde noch einmal
die Chance ergreift und in
der Bezirksliga unter Beobachtung
erneut um den Aufstieg in
die Landesliga kämpfen wird.
In der Bezirksliga waren mit
Alix Küppershaus (Spfr. DJK
Bühlerzell), Niklas Waldvogel
(TSV Kupferzell) und Julian
Salm (SVGroßaltdorf)drei motivierte
Schiedsrichter der Haller
Gruppe für die Bezirksliga-
Beobachtung nominiert. Küppershaus
musste bereits vor ihrem
ersten Beobachtungsspiel
verletzungsbedingt ausscheiden
und konnte die Runde somit
nichtzuEndebringen. Sieerhält
aber für die Saison 2025/26 erneut
dieChance, in der Bezirksliga
unter Beobachtung zu pfeifen.
IhrenPlatz erhält sieerneut
über den WFV-Frauenkader,
demsie seit 2019 angehört.Hierdurch
sind für sie Einsätze als
Schiedsrichterin bis zur Frauen-
Regionalliga möglich.
Niklas Waldvogel und Julian
Salm wurden nach ihren Beobachtungsspielen
derVorrunde in
den B-Kader eingestuft, wodurch
sie nicht mehr die Möglichkeithatten,
um den Aufstieg
in die Landesligazukämpfen. Julian
Salm überzeugte aber mit
seinensehrguten Leistungenin
der Rückrunde undergatterteeinender
beiden personenbezogenenPlätzeinder
Region1.Hierdurch
sichert er sich auch in dieser
Runde einen der begehrten
Beobachtungsplätze in der Bezirksliga.
Zudem bekommen dieses Jahr
noch weitereSchiedsrichter der
Schiedsrichtergruppe Schwäbisch
Hall die Möglichkeit, in
der Bezirksliga um den Aufstieg
18 neue
Schiedsrichter
bei SRGHall
in die Landesliga zukämpfen.
Neben Dzenis Bazdar geht mit
Cemal Kaya (TSV Gaildorf) ein
junger undmotivierter Schiedsrichter
in der Bezirksliga an den
Start.
In der neuen Saison kommt in
der Bezirksliga ein neues Beobachtungskonzept
zum Einsatz.
Zukünftig wirdnachder Vorrunde
keine Aufteilungmehr vorgenommen,
diejenacherbrachter
Leistung zwischen A- und B-Kader
unterscheidet.Eswirdabsofort
in derVorrunde vier und in
der Rückrunde zusätzliche drei
Beobachtungen geben, die alle
gleichins Gewichtfallen.Somit
haben alle Schiedsrichter die
Chance, um den Aufstieg in die
Landesliga mitzumischen. Bisher
erhielten lediglich Schiedsrichter
im A-Kader diese Möglichkeit.
Zudem wird nach der
Vorrunde auch in der Bezirksliga
ein Coaching-Kader eingeführt,
vergleichbar mit dem in
den höheren Ligen.
In den Reihen der Beobachter
gibt es für die Schiedsrichtergruppe
Schwäbisch Hall auch
Positives zuberichten. Marco
Zauner (Spfr. DJK Bühlerzell)
wird zukünftig Spiele von
Schiedsrichtern bis zur Verbandsliga
beobachten.
Sehr erfreulichwar in diesem
Jahr auch die Anzahl der
Schiedsrichter-Neulinge. Im eigenen
Kurs der Schiedsrichtergruppe
Schwäbisch Hall konnten
18neue Schiedsrichter ausgebildetwerden.
Beim zentralen
Neulingskurs an der Sportschule
in Ruit konnten weitere fünf
Neulingegewonnenwerden, die
seitdem für die Schiedsrichtergruppe
Schwäbisch Hall an der
Pfeife aktiv sind.
SCHIEDSRICHTER IN DER REGION 63
SRG Backnang
Als durchwachsene Saison beschreibt
Obmann Dominik Wagner
die Runde der Schiedsrichtergruppe
Backnang und liefert
Gründe dafür.„UnsereEinteiler
Lothar Fink und Nico Heisterkamp
standen in der vergangenen
Saison unter Dauerstress –
teilweise bis spät in die Nacht.
KurzfristigeRückgaben konnten
in den meisten Fällennicht mehr
vonder SRGBacknang kompensiertwerden.
Teilweise sprangen
befreundete Gruppen ein und
übernahmen Spiele. Esgab jedoch
aucheinige Partien, für die
kein Schiedsrichter gefunden
werden konnte.“ Trotz eines
Aufwärtstrends bei den Neulingen
bleibe der Schiedsrichtermangel
bestehen, wasdie Einteilung
zunehmend erschwere.
„Hinzu kommt, dass Spiele
sonntags um13Uhr angesetzt
werden –aus unserer Sicht völliger
Nonsens“, ärgert sichWagner.
Dadurch entfalle die Möglichkeit,
Schiedsrichter doppelt
einzusetzen, also vormittagsund
nachmittags. „Die Appelle wurden
leider alle ignoriert“, was
den Backnanger Obmann zunehmend
frustriert. Es gebe jedoch
auch Vereine,die die Problematik
erkannt und intensiv Werbung
für neue Schiedsrichtergemacht
haben. „Große Vereineim
Bezirk Backnang hingegen sind
bei der Schiedsrichtergewinnung
leider eher das Schlusslicht“,
sagt Dominik Wagner.
Sehr ärgert sich der Obmann
auch darüber, dass Schiedsrichter
mittlerweile nicht nur auf
dem Sportplatz beschimpft werden
–„auch im Netz nehmen die
Beleidigungen zu“.
Im Leistungsbereich sei die
SchiedsrichtergruppeBacknang
trotz zweier Rücktritte inder
Landesliga weiterhin gut aufgestellt.
„Unser Aushängeschild
bleibt Karoline Wacker vonden
Sportfreunden Großerlach, die
ihren Platz in der Regionalliga
souverän behauptete. Karo ist
zudem weiterhin international
unterwegs und repräsentiert
dort die Gruppe Backnang“,
freut sich Dominik Wagner.
Gregor Wiederrecht stiegaus
derOberligaabund pfeift in der
Saison 2025/26 wieder in der
Verbandsliga. „Doch Gregor gibt
nicht auf–er isthungrig undwill
zeigen, warum er in der Oberliga
war.“Yannik Schneidereit (SV
Kaisersbach)und DominikWagner
(SV Allmersbach) beendeten
inder Landesliga ihre Amateurlaufbahn.
Silas Buth (FV
Sulzbach/Murr) konnte die Landesliga
halten.
Wacker
pfeiftweiter
international.
„Inder Bezirksliga lief es insgesamt
gut“, berichtet der Obmann.
„Mit Levent Akin vomSV
Kaisersbach undDavid Braxmaier
vom TSV Gaildorf schickten
wir zwei vielversprechende Talenteindie
Bezirksligabeobachtung.LeventAkinschaffte
es am
Ende zwar nichtinden A-Kader,
konnte aber viele Beobachter
von seinem Talent überzeugen.
David Braxmaier hingegen gelang
im ersten Jahr direkt der
Aufstieg in die Landesliga.“
Auch bei den Beobachtern
gab eszwei Aufsteiger: Dr. Carl
Höferschaffteden Sprungindie
Regionalliga, und Michael Kellerstiegindie
Verbandsliga auf.
In der Bezirksligasindweiterhin
Lothar Fink, Dennis Verbraeken
und der Backnanger Obmann
Dominik Wagner aktiv.
Knut Krimmer(SRGSchwäbischHall) vomTSV Braunsbach erhielt
viel Lobfür dieLeitung desRelegationsspiels SpvggSatteldorfII
(A4) gegenSCWiesenbach(B7). Foto:JoachimMayershofer
Kommtesbeim Elfmeter zu einer Doppelberührung desBalles
durchden Schützenund derBalllandetimTor,wirdder Elfmeter
jetztwiederholt.
Foto:JoachimMayershofer
Countdown
Neue Saison, neue Regeln –zum Beispiel
müssen TorhüterachtSekunden beachten.
Neue Saison, neue Regeln:
Zumindest an
manchen Stellen im Regelwerk
gibt esVeränderungen,
die seit dem 1.Juli
2025 gelten.DennisArendt(Obmann
der SRG Crailsheim) informiert
über die Neurungen:
Regel12–Zeitspiel
desTorwarts
Torhüter*innen dürfen den Ball
jetzt abder Ballkontrolle acht
Sekunden lang mit der Hand
oder dem Arm kontrollieren.
Der/die Schiedsrichter*in zeigt
die letzten fünf Sekunden als
Countdown mit der Hand an.
Hält der Torwart den Ball dann
immer noch fest, ohne amAbschlaggehindert
zu werden,gibt
es eine Ecke für den Gegner.
Regel12–keineZeitstrafe
im Jugendbereich
Die Zeitstrafe im Jugendbereich
wird zur neuen Saison abgeschafft.
Künftig werden Spieler*innen
im Jugendbereich genauso
mit der gelb/roten Karte
bestraft,wie im aktivenSpielbetrieb.
Regel3–Kapitänsdialog
Für viele ist der Kapitänsdialog
keine Neuigkeit, aber nach erfolgreicher
Pilotphase wird dieser
offiziell insRegelwerk aufgenommen.
Hierbei soll es beim
entsprechenden Handzeichen
der Schiedsrichter*innen nur
noch den Kapitän*innen des
Vereins möglich sein, mit dem
Offiziellen zu sprechen. Verstöße
gegen den Kapitänsdialog
werden mit einer Verwarnung
bestraft.
Regel8–Beginn und
Fortsetzung desSpiels
Der Schiedsrichterball wird ab
jetzt ausnahmslos dort ausgeführt,
woder Ball bei der Spielunterbrechung
war. Außerdem
wird er künftig der Mannschaft
zugesprochen, die inBallbesitz
war oder gekommen wäre, sofern
dies fürden Unparteiischen
eindeutigerkennbarist. Ansonstenerhältden
Schiedsrichterball
wie bisher das Team, das den
Ball zuletzt berührt hat.
Regel9–Ball im und
ausdem Spiel
Wenn Teamoffizielle oder Spieler*innen,
die gerade nicht auf
dem Platz stehen dürften, ohne
unfaire Absicht den Ball berühren,
bevor eraus dem Spiel ist,
gibt es ab sofort nurnoch einen
indirekten Freistoß und keine
persönliche Strafe (früher Feldverweis
auf Dauer) mehr.
Regel14–Strafstoß
Änderung bei der sogenannten
Doppelberührung beiElfmetern:
Wenn derSchützeden Ballbeim
Schuss versehentlich zweimal
berührt –zum Beispiel, indem er
sich selbst an das Standbein
schießt –und so ein Tor erzielt,
wird der Elfmeter abjetzt wiederholt.
Landet der Ball nach
demdoppeltenKontakt nicht im
Tor, wird wiebisher aufindirekten
Freistoß entschieden.
64
KREISLIGAB5REMS/MURR/HALL
Fortsetzung
DieSKFichtenbergIIzeigt Rückgrat und
möchtedie Leistung in der B5 bestätigen.
B5 stattB6
ErneuterStaffelwechsel fürdie SGM
TSVSulzbach-Laufen II/TSFGschwend.
Die Jahre des Schießbuden-Images,
stets auf
den letzten beiden Tabellenplätzen
gelandet,
scheinen vorbei zu sein: In der
abgelaufenen Spielzeit zeigte der
zweite Anzug der SportkameradschaftFichtenbergesiseinen
Kritikern und stand amEnde
eindrucksvoll auf einemeinstelligenTabellenplatz
in derKreisligaB5.
Der betriebene Aufwand
wurde belohnt, das vorhandene
Potenzialabgerufen.Oder wiees
SKF-Ikone Timo Pirker ausdrücken
würde: „Locker, flockig“
wurdeder Resetknopf gedrückt.
Wurdedie Truppe noch am ersten
Spieltag vom TSV Althütte
II ordentlich mit 1:7 verprügelt,
wurdebereits dasdarauffolgende
erste Heimspiel gegen die
Zweitvertretungder Spvgg Kleinaspach
mit 3:2 gewonnen. Ein
Ruck ging durch die Elf. Nach
dem 4:2-Erfolg über den TSC
Murrhardt II am siebten Spieltag
hatte man mit sieben Punkte
bereitseinen Zählermehrals
SK FichtenbergII
Trainer: Mario May(seit 2025)
Tor: TimApperger(18), LukasHelber (30),
Moritz Reber(25)
Abwehr: Steve Arndt (38), FinnBarth (24),
KevinKlumpp(20),NicoLiepold(28),Patrick
Mai(32), Drazen Miklic(26),RobinPeter (18),
Stefan Rauch(34), PhilippSüpple(30), DennisWahl(30),
Moritz Wohlfahrt(25)
Mittelfeld: LouisBayer (23), Erdem Demirci
(24), Marius Gottschalk(27), Noah Grummt
(18),Renee Hutzenlaub(29),NoahKober
(18), ChristianKühnle(32), TimoLutz(28),
Manuel Neumann (27),Dominik Peter(23),
Fabian Pirker (26),Nils Schmölzer(20),Nico
Zartmann (23)
Angriff: Thilo Fritz(24), Patrick Kaupp (31),
JanosKerekes (39),FabriceMiko(26),Timo
Pirker (21),JensSanwald (23)
Zugänge: TimApperger,NoahGrummt,
Noah Kober, Robin Peter(alle eigene Jugend),
TimoLutz(TSVGaildorfII),JanosKerekes(SGMTSV
Sulzbach-Laufen II/TSF
Gschwend)
Abgänge: CemilTahta(TAHV Gaildorf),Justus
Canters(SV Spiegelberg)
Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz
Titelfavoriten: SG Oppenweiler/StrümpfelbachIII,
SV SteinbachII
Nico Zartmann (links) greiftmit
der SK FichtenbergIIinder B5
weiter an. Foto:StefanRauch
in der kompletten Vorsaison.
Auch das neue Jahr begann mit
einem weiteren 4:2-Sieg über
Althütte erfolgreich und trotz
der Ergebniskrise zum Schluss
wurdeüberraschend ein einstelliger
Tabellenplatz erreicht.
In der neuen Runde möchte
Viechbergs Zweite die gezeigten
Leistungen bestätigen.Dafür fordert
es wieder viel Disziplin und
Trainingsfleiß. Personell wird
die zweite Mannschaftauch von
den jungen und dynamischen
Spielern aus dereigenen Jugend
profitieren. Los geht es mit einem
Heimspiel am24. August,
Anstoß 12.45 Uhr, gegenKleinaspach
II. Bereits am dritten
Spieltag steht daserste Derbyin
der Spielzeit an. Zu Gast am
Viechberg wird der Neuling
SGM Sulzbach-Laufen II/TSF
Gschwend sein. Neuinder Liga
sind außerdem der SVSpiegelberg
II sowie die Spielgemeinschaften
der SKG Erbstetten II/
TSGBacknang IIIund SGM TSV
Althütte II/TSV Sechselberg II.
AlsTitelfavoritenwerdendie SG
Oppenweiler III undauchder SV
Steinbach II gehandelt. res
Vorsaison
9. Platz
(KreisligaB5)
29 Punkte
42:62Tore
Inder vierten Saison nach
dem Zusammenschluss der
zweiten Mannschaft des
TSV Sulzbach-Laufen und
desTSF Gschwend geht es in der
neuen Runde nun erstmals in der
Kreisliga B5anden Start. Raus
aus dem Haller Bereich und zurück
in den Backnanger Raum.
Waswieder für dieSGM bedeutet,
dassdie Mannschaftsich erneut
auf neue Gegner einstellen
muss.
Nach dem Abstieg der ersten
Mannschaft aus der Bezirksliga
ist das einjährige Intermezzo mit
Gegnernaus dem Haller Bereich
Steffen Lange(am Ball) leitet
nundie Geschickeder SGM
Sulzbach-Laufen II/TSF
Gschwend. Foto:StefanRauch
bereits Geschichte. Doch fürdie
Spielgemeinschaftbedeutet das
kein Start bei null. Denn mit
Gegnern aus dem Rems-Murr-
Kreiskennt sich dieElf ausdem
Kochertal bestens aus. Jahrelang
wardie SGMinder Kreisliga B2
beheimatet, geht nun aber erstmals
in der Kreisliga B5 an den
Vorsaison
11. Platz
(KreisligaB6)
22 Punkte
38:80Tore
Start und darf sich auf das Derby
mit denViechberg-Buben der
SK Fichtenberg freuen. Dafür
wird derneueTSV-Haupttrainer
Ahmet Akin vomspielenden Co-
Trainer Steffen Lange unterstützt,
der die Geschicke der
zweitenMannschaftindie Hand
nimmt und Nachfolger von Andre
Sorg wird.
In der abgelaufenen Runde
belegte die Spielgemeinschaft
TSV Sulzbach-Laufen II/TSF
Gschwend in der Kreisliga B6
den elften Tabellenplatz. Ein
echtes Highlight war der überraschende
1:0-Auswärtserfolg
beim FC Oberrot, bei der die
SGM den Rottälern dieerste Saisonpleitezufügte.Oderauchder
2:1-Heimerfolg gegendie SG Ottendorf/Eutendorf
deutete an,
was für ein Potenzial in der
Truppe steckt.
VomUmbruch inder ersten
Mannschaft ist auch der zweite
Anzug betroffen, und dennoch
wirdinder neuen Spielzeiteine
bessere Platzierung als inder
letzten angestrebt. Den Saisonauftakt
absolviert die Spielgemeinschaft
beim SV Spiegelberg
II, Anpfiff ist am Sonntag,
24. August, um 12.45 Uhr. res
Sulzb.-Lau.II/Gschwend
Trainer: AhmetAkin, SteffenLange(spielender
Co-Trainer)
Tor: Julius Hägele, JakobKengeter,Jonas
Nast,Thomas Wasik
Abwehr: NicoBeißwenger,Sascha Boss,
MarioFernandez, Steven Gerstner,Sebastian
Joos, DennisKaiser, ThomasLang, Nico
Munz,Friedrich Rühle, Thomas Schock, Jonas
Schuster, SimonSorg, JohannesWahl
Mittelfeld: LucasBohn, Kevin Eichele, ViktorFust,LukasGenz,Julius
Köger, Marlon
Kuhlmeier,Steffen Lange, Tim Rehberg, DennisRiek,
Marc Schmid,Florian Schmidtkonz
Angriff: EugenMartens, Juri Martens
Zugänge: Thomas Lang (TSV Leinzell), ViktorFust(FC
Oberrot), Jonas Nast(TSVObersontheim)
Abgänge: AntonioLovric,AndreSorg(beide
Karriereende),JanosKerekes (SK FichtenbergII),
MichaelWüstner (SVFrickenhofen)
Saisonziel: Umburch,Inder neuen Liga ankommen
Titelfavoriten: keineAngaben
Volle Kraft voraus
KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 65
Die KreisligaB6wartetmit einigenneuen Namen auf. AlsTitelfavoriten werden vorallem
dreiMannschaftengenannt:Eutendorf/Ottendorf, Braunsbachund Oberrot.
DieSGM Ammertsweiler/MainhardtII(dunkle Trikots) und derSC
Bibersfeldtreffenauch2025/26 aufeinander. Foto:Rolf Müller
Man darf ruhig sagen,
dass die vergangene
Spielzeit nicht die
spannendste in der
Kreisliga B6gewesen ist. Zwar
kämpften die Top3Sulzdorf,Unterrot
und Oberrot bis zum letzten
Spieltag um die Meisterschaft
und um den Relegationsrang,
dahinter jedoch folgte der
Rest des Feldes mit gebührendem
Abstand. Die ersten dreibildeten
eine Liga für sich, die
Teams von Rang 4bis 12 ebenfalls
–und der TAHV Gaildorf
war der Prügelknabe, der aber
immerhin drei Unentschieden
einfuhr.
Wasspricht nun dafür, dass
sich an dieser Konstellation etwas
ändern wird? Kurz gesagt:
einiges. Zum einen haben sich
der TSVSulzdorfund dieSpvgg
Unterrot nachoben verabschiedet.
Von dort sind der SVTüngental
und die SSV Schwäbisch
Hall II (abgestiegen als SGM
SSV/Sportfreunde Hall) gekommen.
Soweit so normal. Doch es
gibt noch weitereTeams,die neu
in der KreisligaB6sind. Zumeinen
schickt der TSV Hessental
eine zweite Mannschaft inden
regulären Spielbetrieb, die aus
dem SV Westheim und dem SV
Rieden entstandene SGM Rosengarten
hat ihre zweite Mannschaft
ebenfalls für die B6 gemeldet.
Kurzfristig (siehe unten)
kommt noch Unterrots Zweite
dazu. Undnoch ein Team istneu.
Eines, dasallerdings gutbekannt
ist: Der TSV Braunsbach ist zurückinder
„Haller“Kreisliga B,
nachdem erinder Saison zuvor
ausProporzgründen der„Crailsheimer“
Kreisliga Bzugeordnet
war.
Und dieser TSV Braunsbach
bläst zum Angriff. Unverblümt
wird als Saisonziel der Aufstieg
genannt.Inder heutigen Zeit ist
es selten geworden, dassman ein
solches Ziel auch nach außen
klar benennt. Normalerweise redetman
intern Klartext, bemüht
sich nach außen hin aber um
eine möglichst sanftere Umschreibung.
Natürlich wird der TSV
Braunsbach von den Trainern
der B6durchaus als Titelaspirant
genannt, doch gibt es noch
zwei weitereMannschaften, die
noch häufiger aufden Favoritenschild
gehobenwerden, nämlich
der FCOberrot, vor allem aber
die SGM Eutendorf/Ottendorf.
Letztere hat sich mit illustren
Namen verstärkt–wiebeispielsweise
Philipp Krupp von den
Spfr. Bühlerzell. Bilden diese
schnell eine Einheit,führt an der
SG kaum ein Weg vorbei.
Der TSVBraunsbach und der
FC Oberrot werden derSGallerdings
nicht galant den Wegzur
(Aufstiegs-)Tür weisen wollen,
sondern sich vehement inden
Wegstellen. Das hört sich nun
wieder nach einem Spitzentrio
an, allerdingskönnte es diesmal
gutsein,dassdie anderen Teams
zumindestsostark sind,dasssie
die genannten Favoriten mehr
als nur ärgern können. Und damitwürde
dieLücke zu den Topteamsdeutlichgeringerwerden.
Die Zuschauer jedenfallshätten
nichts dagegen, wenn es so
käme.
Hartmut Ruffer
Keine Lust auf A3-Reserve
DieSpvgg Unterrot meldet ihre zweite Mannschaft kurzfristignochfür denaktiven
Spielbetrieb in derKreisligaB6anund nichtfür diereine Reserve-Runde in derA3.
Nach dem Aufstieg der
ersten Mannschaft
startet Unterrots Zweite
nicht wie geplant in
einer Liga mit Reserve-Mannschaften
aus der A3 und B6in
die neue Saison, sondern nimmt
am aktiven Spielbetrieb inder
Kreisliga B6teil. Denn: Die B6-
Vertretungen legten beim WFV
ihr Veto gegen die gemeinsame
Ligaein. Unterrot hättenur vier
Gegner in der neuen A3-Reserveliga
gehabt. Das ist für den
sportlichen Leiter Ahmet Sahin
aber „keinaktiverFußball mehr
und daher keine Option“. In der
B6 hatdie Spvggjetzt15Gegner,
der sportliche Anreiz für die
Spieler sei somit viel höher.
Unterrots Zweite darf sich
nach einem Jahr Reserve-Liga
also wieder mit ersten Mannschaften
messen und bekommt
einen normalen Spieltagsrhythmus.
Letztmalswar dies 2023/24
derFall, alsdie Spielvereinigung
in der Kreisliga B5Rems/Murr
spielte und den siebten Tabellenplatz
belegte. In der neuen
Runde spielt der Unterbau der
Vorsaison
neu
–
–
Spvggalso in derB6, aus derdie
Erste vergangene Spielzeit über
die Relegation den Aufstieg in
die A3geschafft hat.
Am Rande interessant: Somit
stehen sich erstmals die beiden
Mannschaftendes TSVGaildorf
undder SpvggUnterrotineinem
regulären Spielbetrieb gegenüber.
Aber auch Derbys gegen
den TAHV Gaildorf, den FC
Oberrot und die SGEutendorf/
Ottendorfdürften zusätzlich Anreize
geben.
res/kra
66
KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL
Mehr Spieler
DerSCBibersfeldhat sichfür dieneue
Saisonambitionierte Zielegesetzt.
Keine Angst
BeiBühlerzell II übernimmt mit Frank Nagel
einguter Bekannter wieder das Traineramt.
Nachdem achten Platz in
der Vorsaison möchte
der SC Bibersfeld in
der kommenden Spielzeit
etwas weiter vorne angreifen.
„Wir wollen versuchen,
oben mitzuspielen. In der letzten
Runde hatten wir gleich zu
Beginn etwas Verletzungspech.
Wir hoffen, dass wir dieses Jahr
davon verschont bleiben“, verrät
SC-Trainer André Menke.
Für ein doch eher ambitioniertes
Ziel ist es wohl eher etwasungewöhnlich,
dassBibersfeld
in der Sommervorbereitung
nur ein Testspiel bestreitet.Der
Trainer hat dafür jedoch eine
einfache Erklärung: „Das istdem
geschuldet, weil immer wieder
viele unserer Spieler imUrlaub
sind. Wir haben uns dann dafür
entschieden nicht einfach nur
Testspiele zu machen, ohne da
wirklichErkenntnisse herausziehen
zu können oder uns einzuspielen
und haben den Fokus
mehr aufdie Trainingseinheiten
gelegt.“
Das Bezirkspokalspiel gegen
den TSV Hessental hat man in
Bibersfeld eher als zweites Testspiel
angesehen. „Diese Saison
legen wir auf jeden Fall keinen
Fokus auf den Pokal. Wir spielen
gegen Hessental, die sich
SC Bibersfeld
Trainer: André Menke
Tor: Daniel Dickerhof (28), Duc Nguyen (45),
Christian Seidel(36), LeoWaldvogel (18)
Abwehr: LukasHaber, Mohamed Hafi,Patrik
Hudacek (37),JulianKaiser, Yunus Kalkan(28),FlorianKnödler(33),
KevinKrizsak
(21), Luca Otterbach(20), MuharremÖzkök
(31), Marcel Schacher (33)
Mittelfeld: HannesBaumann, NuradinHassanFarah,Samet
Gül, Benjamin Hasanaj
(29), FeliasMenke,SergejMileng, MohammedAmine
Rahim, PatrickSchacher(33)
Angriff: PhillipBiss(32), André Menke(45),
Francesco Rendulic
Zugang: Nuradin HassanFarah
Abgänge: DannyRödel (TSV Michelfeld),
RobinLutz(SC Steinbach), NeoGrandt (SG
Adelsheim/Oberkessach),Jesus Franco(Ammertsweiler)
Saisonziel: oben mitspielen
Titelfavorit: SGMEutendorf/Ottendorf
auch gut verstärkt haben. Wir
wollen einfach nur sauber und
verletzungsfreidurchkommen.“
Der SCBibersfeld hat für die
kommende Saisonnur nocheine
Mannschaft gemeldet, dadurch
stehen Menkefür die eine Mannschaft
auch deutlich mehr Spieler
zur Verfügung, die er aber
Bibersfeld (weiß) im Spiel in
Oberrot. Foto:KassandraRauch
auch bei Laune halten muss.
„Wir haben vieleSpieler im Training,
aberaucheinige, die sonntags
nicht können. Das war die
letzten Jahre schon schwierig,
eine Reserve-Mannschaft zu
stellen.“
ZumSaisonauftakt wartet auf
den SC ein spannendes Programm.
Am ersten Spieltag hat
die Mannschaft spielfrei, bevor
die Wochedaraufder TSVGaildorf
IIzuGast ist. Danach geht
es zur zweiten Mannschaft der
neuenSGM Rosengarten,gegen
den Kreisliga-A-Absteiger SSV
Schwäbisch Hall II, ehe das
Duell gegen den TSV Braunsbach
ansteht. Auf dieses Duell
freutsichAndréMenke bereits:
„Braunsbach war ja ein Jahr in
der anderen Staffel und kommt
jetzt wieder zurück. Das waren
immer schöne Spiele. Aber es
gibt einige Partien, die ihren
Reiz und Charme haben.“ mkr
Vorsaison
8. Platz
(KreisligaB6)
31 Punkte
53:67 Tore
Frank Nagelhatte nach seiner
Demission als Co-
Trainer derSportfreunde
Bühlerzell II nach der
Saison2023/24 nichtmehrdamit
gerechnet, in verantwortlicher
Position an der Seitenlinie zu
stehen. Er besuchte noch die
Heimspiele, „schließlich sind
AufUnterrottrifft Bühlerzell II
nichtmehr. Foto:RolfMüller
Vorsaison
4. Platz
(KreisligaB6)
46 Punkte
63:29 Tore
das meine Jungs“. Viele Jahre
langhat FrankNagel alsTrainer
und dann als Co-Trainer hinter
Manfred Faust die zweite und
diedritteMannschaftder Sportfreunde
betreut.
Nach der Wanderung amVatertag
gabesGesprächemit den
Verantwortlichen der Sportfreunde.
„Und dahabe ich gesagt,
dass ich mir vorstellen
kann, die zweite und dritte
Mannschaft zuübernehmen –
wenn Manne die erste übernimmt.“
Genauso kam es: Manfred
Faust ist wieder Chef der
Ersten, der 37-jährige Frank Nagel
kümmert sich mit Fabian
Müller um das zweite und dritte
Team, das wie schon in den
Vorjahren in der Reserverunde
der B6 an den Start gehen wird.
Für ein zweites Team gibt es
immer ein klassisches Ziel.
„Spieler aus der eigenenJugend
für die erste Mannschaft entwickeln“,
sagt FrankNagel. Das ist
–daran lässt erkeine Zweifel –
weiterhin so. Und doch fügt er
hinzu: „In dieserSaison istalles
dem Erfolg der Ersten untergeordnet.“
Diese soll in der Kreisliga
Aambesten sorgenfrei die
Klasse halten.
Weil Etablierte aufgehört haben
undVereinslegende Philipp
„Pippo“Krupp zum Heimatverein
Eutendorf gegangen ist,
musste Bühlerzells Zweite einige
Spieler an dieErste abgeben,
darunter auch Top-Scorer Viktor
Maier. Das sei nicht einfach
aufzufangen, dennoch sagt Frank
Nagel, dass man „keine Angst“
vorder Runde zu haben brauche.
Bühlerzell II solldas bestezweite
Team in derKreisliga B6 werden.
„Wenn das dann Platz 6
oder 7bedeutet, ist esauch in
Ordnung.“
DieB6ist eine Spielklasse, die
„brutalinteressant“sei.Und das
nicht nur, weil Philipp Krupp
jetztbei einemTitelanwärter aktiv
ist. Auch den TSV Braunsbach
erwartet Frank Nagel weit
vorne. Insgesamt betrachtet
schätzt erdie Kreisliga B6als
sehr ausgeglichen ein. ruf
Spfr.Bühlerzell II
Trainer: FrankNagel
Tor: MaximilianBach(21), Nils Hägele (43)
Abwehr: NicoButzer,NoahDambacher,RaphaelFunk
(20),Maximilian Hägele (27),Jonas
Kiesel(20), NikolaiKiesel(19), Robin
Küppershaus,Sebastian Leis,HannesPfitzer
(20), Manuel Spieß(34), Jannik Wirtheim
(25)
Mittelfeld: Marius Bareiß, Niklas Bareiß
(23), Sven Gentner(26), Dennis Geyer(20),
FrankGünzel (35), Tobias Häußler(32), Jan
Heinrich (27),ViktorMaier(35), EnzoReiber
(25), DanielRiek (36), Noah Schnepf(26),
HannesWecker(19)
Angriff: FlorianDambacher (20), Sebastian
Korcz(35), JanikMüller (22), AnthonyRiek
(42),Maximilian Schwarz(29), LarsStütz
(24)
Zugang: Sebastian Leis (TAHVGaildorf)
Abgang: Karl-Niklas Drescher (SGM Eutendorf/Ottendorf)
Saisonziel: besteszweites Team derLiga
Titelfavoriten: SGMEutendorf/Ottendorf,
TSVBraunsbach
KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 67
Alleine jetzt
Nach derAuflösungder SGMSchwäbisch
Hall spieltnun dieSSV Hall II in derB6.
Neue Wege
Tüngentalwagtmit Trainerneuling Roberto
di Bono denNeuanfang nach dem Abstieg.
Die Haller SGM ist Geschichte.
Nachdem bereits
ein Jahr zuvor die
erste Mannschaft der
SSVSchwäbisch Hallinder Landesliga
alleinberechtigt am
Spielbetrieb teilgenommen hat,
vollzieht sich die Trennung der
SSVmit den Sportfreundennun
endgültig. Denn auch die zweite
Mannschaft trägt jetzt nur
noch den Namen der SSV.
Die SSV IIwird inder Kreisliga
B6 um Tore und Punkte
kämpfen, nachdem die SGM II
in der Vorsaison den Klassenerhalt
inder A3 verpasst hat. Der
Neubeginngeht auchmit einem
neuen Übungsleiter einher. Der
Rumäne Carol Gurgu trainiert
jetzt das Team. Der bisherige
Spielertrainer Djilali Bouidiaist
zum SVDimbach gewechselt.
Gurgu hatzuvor schonTeams in
der hiesigen Regiontrainiert, zuletzt
die SGM KreßbergIIin der
Reserve-A4-Liga.
„Er bringt frischen Wind
rein“, sagt der spielende Co-Trainer
Waldemar Schneider.Gurgu
SSVSchwäbischHallII
Trainer: CarolGurgu
Tor: EugenFrescher (40),MoritzKeck(25),
Stefan Zügel(50)
Abwehr: Paul Biedermann(25), Mateja
Markovic (21), Ionut Päun (39),Waldemar
Schneider (33)
Mittelfeld: Mohamed Ajtelhadi (24),Zineddine
Bortt(24), Enrico Ebel,StasHildebrant
(34),EduardKaiser(30), MuhammadFahad
Khan (24),LucaKöhl (22),ZsigmondKovacs
(31), Govand Mahoud Aziz(22), JaronMesserschmidt,RomanPauik,ViorelRatoi
(48),
Emre Vural(20), Onur Vural(31)
Angriff: Behzad Amini(19), Aras Saeed
Mustafa(28), Lamin Nyassi (27), VukRadojevic(19),
Valid Sharif(18), KevinVidoni(34)
Zugänge: Luca Köhl (SVGailenkirchen), Valid
Sharif(TSVHessental), VukRadojevic
(TSV Ilshofen)
Abgänge: Djilali Bouidia(SV Dimbach), Ron
Schmidt(Tura Untermünkheim II),Fabian
Gräter (TSV Dünsbach),Ertan Useinov (VfL
Mainhardt), Daniel Yaroshevskiy (TSV Sulzdorf)
Saisonziel: oben mitspielen
Titelfavoriten: Untermünkheim II, Ottendorf/Eutendorf,
Oberrot
möchte eine offensiveSpielweise
implementieren. „Er handelt
nach derVorgabe: Angriffist die
besteVerteidigung“,sagtSchneidermit
einem Schmunzeln. Natürlich
brauche aber der neue
Trainer auchetwas Zeit,umseine
Vorstellungen umzusetzen.
„Ermusssichandie Spielernoch
gewöhnen und die Spieler an
ihn“, beschreibt Waldemar
Schneider.
DerKader hatsich etwasverändert.
Natürlich fehlt Djilali
DieSGM SSV/Sportfreunde Hall
II (schwarz)gegen denTSV
Ilshofen II. Foto:HerbertSchürl
Bouidia jetzt auch als Spieler in
der Sturmmitte. Ertan Useinov
hat eine neue Herausforderung
eine Liga höher angenommen
und istzum Bezirksliga-Aufsteiger
Mainhardt gewechselt. Andererseits
kickt jetzt Luca Köhl
(aus Gailenkirchen) für die SSV
Hall, Valid Sharif (Bruder von
Zarda Serbest Mohammed) kam
aus Hessental und Vuk Radojevic
aus Ilshofen. Sie zählen zu
den Talenten, die sich bei der
SSVfür Höheresempfehlen können.
Dazu kommen diverse erfahrene
Akteure in der SSV-
Zweiten. „Ich glaube, dass der
Kader insgesamt sogar etwas
stärkerist alsletztes Jahr“, meint
Waldemar Schneider. Das Ziel
soll essein, mitder Mannschaft
ein Wort um dievorderenTabellenplätze
mitzureden. tav
Vorsaison
13.Platz
(Kreisliga A3)
18 Punkte
39:72 Tore
Ein bitterer Abstieg bietet
immer auch eine neue
Chance. Davon ist man
beim SV Tüngental überzeugt.
DerSVT konnte sich zwar
in die Relegation retten, unterlag
dort dannaberverdient dem
FC Unterrot. „Das Spiel war
sinnbildlich für unsere ganze
letzte Saison. Ein Teil desTeams
war verunsichert, ein Teil nicht
richtig fitund am Ende hat es
nicht gereicht“, fasstSportdirektor
Stefan Häberle zusammen.
Tüngental(grün) verliertinder
Relegation gegenUnterrotmit
1:3. Foto:Hans Buchhofer
Den Neuanfang begehen die
Tüngentaler mit Roberto di
Bono auf der Trainerbank, der
Samuel Schwenger ablöst. Di
Bono und Häberle kennen sich
seit gut 20Jahren, noch aus gemeinsamen
Zeiten beim Tura
Untermünkheim, wo di Bono
Spieler und Häberle Betreuer
war. Der Kontaktist nichtabgerissen.Und
di Bono wollte nach
einer schweren Knie-OPimvergangenen
Herbst nichtmehrals
Spieler zurückkehren, sondern
ein Traineramt übernehmen.
Fast zeitgleich mit seiner Entscheidungkam
das Interesseder
Tüngentaler.DiBonosagte nach
einer Weile zu, unabhängig von
der Ligazugehörigkeit.
„Vielleichtist es nüchtern betrachtetfür
denNeubeginnbesser,
in derKreisligaBzustarten“,
Vorsaison
11.Platz
(KreisligaA3)
23 Punkte
40:77Tore
sagt Häberle, denn die Tüngentaler
müssen Stammspieler wie
Robin Burkert (zum Tura), Dominik
Neumann (nach Ottendorf/Eutendorf)oderErwin
Reitenbach
(pausiert) ersetzen.
„Ich habe mir Spiele des
Teams angeschaut und meine
Notizen gemacht, welche Spielertypenund
Charaktere gibt es?
Daran habe ich mein Konzept
ausgerichtet“, erklärt diBono.
Der neue Trainer betont, dass
alle bei null anfangen und jeder
seine Chance erhält. Di Bono
möchte schnellen, offensiven
Fußball,möglichst über dieFlügelspielen
lassen.Neu im Team
sind zum einen Torwart Joshua
Gerullis aus Großaltdorf. Zum
anderen ist Oskar Rechtien aus
Gailenkirchen gekommen, der
jetzt inTüngental mit seinem
Bruder Peter zusammenspielen
kann. Dazu kommen noch die
beiden 17-jährigen DavidPfefferle
und Lorenz Schneider. tav
SV Tüngental
Trainer: RobertodiBono
Tor: Ralf Bauer (38),Timon Eckstein (21),Joshua
Gerullis (30),Klaus Gundel (27)
Abwehr: Niklas Frey (22),Lukas Geier(28),
DreniGrajcevci (23), LarsHinterkopf (20),JonasKraft
(26),Nils Poslovski(31), Lasse Kütterer(20),
OskarRechtien (22), BalthesReichensperger
(26), Michael Reichensperger
(20),Lukas Rössler(31), Marc Schmidt(22),
Simon Schweizer(23),David Pfefferle(17)
Mittelfeld: Noah Förster (21), Jonas Frey
(22),Jannik Hofmann (20),JohannesKlenk
(29),SimonKuls(27), JannikLamberg (26),
NicoMurr(23), PeterRechtien(20), Fabian
Schmidt (21), Lorenz Schneider(17), Jonathan
Schulz(22)
Angriff: Michael Flöß (26),FelixFrey(23),
Walter Mikolajewski (20), Timo Ruff (20),
Toni Taschner(34), MichaWeidenbach(24)
Zugänge: OskarRechtien (SVGailenkirchen),JoshuaGerullis(SV
Großaltdorf),Lorenz
Schneider, David Pfefferle (beide eigene
Jugend)
Abgänge: Robin Burkert (TuraUntermünkheim),
Tobias Kaiser,Dominik Neumann
(beide Ottendorf/Eutendorf),Erwin Reitenbach
(pausiert)
Saisonziel: Team weiterentwickeln
Titelfavoriten: SGMEutendorf/Ottendorf,
FC Oberrot
68
KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL
Erneut vorne mitmischen
Daserste Jahr in der KreisligaB6Rems/Murr/Hall bringt dem FC Oberrot fast denAufstieg.
Zurneuen Saisonmöchte sichdie Rottal-Elfzumindest nicht verschlechtern.
Im zweiten Spieljahr nach
dem bitterenAbstieg ausder
Kreisliga Ahätte es für den
FC Oberrot trotz neuerUmgebung
fast noch zum Aufstieg
gereicht. Doch am letztenSpieltag
inder Kreisliga B6ging der
Mannschaft von Trainer Pascal
Horntasch wohl etwas die Puste
aus,oder derletzteWille, das
Unmögliche noch wahrzumachen,
sprang nicht über. Denn
mit einem Sieg beim TSV Sulzdorf
hätte der Fußballclub zumindestdie
Relegationerreicht.
Pustekuchen. Trotz des zwischenzeitlichen
Ausgleichs
durchden erneut torgefährlichsten
Akteur der Saison im Oberroter
Dress, Lucas Puppe, vermöbelte
Sulzdorf Oberrot den
Hintern und krönte sich am
Endegar zumMeister.Dennoch
kein Beinbruch im Rottal.
„Wir können im Großen und
Ganzen mitder Saisonzufrieden
sein. Wir wollten oben mitspielen
und haben das bis zum letzten
Spieltag auch getan“, blickt
Werdeuns
nichtals
Favoritennennen.
der sportliche LeiterPietroSantonastaso
zurück. Der Saisonstart
mit drei Siegen in Folge
klappte hervorragend: 5:2 beim
SC Bibersfeld, zwei 5:1-Erfolge
gegenden Kreisliga-A-Absteiger
SV Gailenkirchen-Gottwollshausen
sowie beim TSV Michelfeld
II. Doch ausgerechnet das
Heimspiel gegen den Lokalkonkurrenten
von Sulzbach-LaufenII/Gschwend
führtezur ersten
Saisonniederlage (0:1). „Die
spielerische Weiterentwicklung,
die jungen Spielern zuintegrieren,
hat geklappt“, so Santonastaso.Das
Spitzenspiel amachten
Spieltag gewann der FCO beim
späteren Vize Unterrot mit 2:1.
Oberrot setzte sich zwar inder
Spitze fest,hatte aber auch kleinere
Aussetzer. Wie bei der
0:3-Pleite bei der Bezirksligareserve.
DerFCOberrot (rot) belegte in der VorsaisonPlatz 3inder KreisligaB6.
Dafür wurde bei der Kochertäler
Spielgemeinschaft mit einem
7:2 Revanche genommen,
undauch derspätere Aufsteiger
über die Relegation, die Spvgg
Unterrot, wurde in einer spannendenSchlussphase
mit 3:2 erneut
bezwungen. Trotz eines
starken Schlussspurtes reichte
es am Ende nur zum undankbaren
dritten Tabellenplatz.
Für die neue Saison bleiben
die Erwartungen hoch. „Wir
müssen schauen, wie sich alles
entwickelt.Aber verschlechtern,
wie dieSaison davor, werden wir
unssicherlich nicht!“ Auch wenn
mit Steffen Hägeleund Dirk NollerzweiSpielerihreKarrierebeendeten,
dieschon zu Bezirksligazeiten
die Oberroter Farben
trugen und große Lücken hinterlassen
werden. Der sportliche
Leitergibt die Richtungdennoch
Vorsaison
3. Platz
(KreisligaB6)
53 Punkte
73:32Tore
vor und vertraut weiterhin PascalHorntasch
an der Seitenlinie.
Der erfolgshungrigeÜbungsleiter
verlangt von seiner Elf viel,
vor allem imläuferischen Bereich.
Das merkt auch Santonastaso
an. „Für unsere Spielweise
brauchen wir eine sehr hohe
Physis, daran arbeiten alle sehr
fleißig mit.“ Die Vorbereitung
läuft gut und alle ziehen „im
Großen und Ganzen“ mit.
Foto:KassandraRauch
Taktisch immerbesser
Aus der eigenen Jugend stößt
mit Toni Schockein vielversprechendes
Talent hinzu, der gemeinsammit
dem bereits in der
Aktivenerprobten Enes Birolfrischen
Wind reinbringen soll.
Dazu zählt natürlich, dass sich
der Teamgedanke samt fußballerischem
Glanzweiterfestigen
muss. Zumindest für Letzteres
sieht der sportliche Leiter den
Schritt indie richtige Richtung.
„Taktisch wird esauch immer
besser, alle verstehen es immer
mehr, was Coach Horntasch
möchte.“ Wenn sich dann auch
noch Häuptlingefinden,die das
Spiel mitbestimmenwollen,dafür
vieles leisten möchten, können
die Erwartungen erfüllt werden.
Denn als Meisterschaftsfavorit
nennt sich Santonastaso
freilich nicht selbst. „Das können
andere tun.“ Stefan Rauch
FC Oberrot
Trainer: Pascal Horntasch
Tor: SilasFöll(20), ThorstenHärer (28), Patrick
Paxian (37)
Abwehr: NicoAdolf (31), Tim Beisswenger
(23), Maximillian Benz (32), Jens Koch (31),
JörgKoch, SimonSchäffer (30), TomSchmelcher
(20),MarcelSchober (33), Jannik Welz
(21), Matthias Wieland(34), Marvin Woelk
(32)
Mittelfeld: Maksym Bulavin (42), Jari Dethloff
(22), John Friedemann (21), TristanJung
(21), Lasse Reinhuber (21), TomScheuermann
(29), Toni Schock (18), David Schramm
(20), BozidarTadic,Frederik Walch(26), DominikWeller
(25), Steffen Wieland (28)
Angriff: Enes Birol(18), Simon Kühnle (36),
Mario Polyak (23), LucasPuppe (32), Dominik
Slupina (25), SayedEhsan Talash(24),
Zugänge: Toni Schock, EnesBirol (beide eigene
Jugend)
Abgänge: Steffen Hägele, Remy Butsch,
Alexander Ruhl,Egzon Bekaj, Dirk Noller (alle
Karriereende), Viktor Fust (SGM TSVSulzbach-LaufenII/TSFGschwend),
Kevin Wolainski
(SVFrickenhofen)
Saisonziel: oben mitspielen
Titelfavorit: SGMEutendorf/Ottendorf
TEAMPLAYER GESUCHT!
ZUR UNTERSTÜTZUNG UNSERES WEISS-TEAMS
Werde Teil eines der führenden Unternehmen der deutschen
Fertighausbranche. Unsere individuellen WEISS-Häuser werden
aus einer Hand geplant und gebaut. Zur Verstärkung unseres 430
köpfigen Teams suchen wir Dich zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
ALLE JOBS
MEHR INFOSUNTER FERTIGHAUS-WEISS.DE/KARRIERE
APPsolut
aktuell!
Mit Push-Nachrichten direkt
zum Live-Ticker inder SWP-App.
IhrAbo
kann jetzt
mehr!
LesenSie alsAbonnentder gedruckten Zeitungauchdie digitale Zeitungund
erhalten SiePush-Nachrichtenzuaktuellen Themen.AktivierenSie Ihren
Online-Zugangund holenSie sich dieSWP-App:
So einfachgeht’s:
1. QR-Codescannenoder
aufswp.de/meinzugang gehen
2. Formular ausfüllenund abschicken
3. E-Mail bestätigen
4. Direkt loslegen
Gerne begleiten wir Sie telefonisch
beider Registrierung. Rufen Sie uns an:
0800 2002345
Exklusiv fürAbonnentender gedruckten Zeitungmit täglicherZustellung.
70
KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL
Neuaufbau
Beim arggebeutelten TAHV Gaildorf will
mandie Vergangenheit hinter sich lassen.
Nach oben
DerTSV Braunsbach hatseine Zielefür die
neue Saison klar formuliert.
Über ein Jahr ist esher,
dassder Türkische Arbeiter-
undHilfsverein
aus Gaildorf einen
Pflichtspielsiegeinfahren konnte.
Dies geschah am 21. April
2024 gegen den TSV Althütte
und war seiner Zeit noch in der
Kreisliga A2. Diese Klasse wurde
mit nur zwei Siegen in 30
Spielen freilich nicht gehalten,
wasden Abstieg in die Kreisklasse
B6 nach sich zog –und der
freie Fall des TAHV war damit
noch nicht beendet, ganz im Gegenteil
sogar.
Historisch schlecht
In der gesamten Spielzeit
2024/25 durfte die Elf von der
hinteren Bleichwiesekeinen einzigen
Sieg feiern, lediglich drei
Remis stehen zu Buche –wohl
mit Abstand die schlechteste
Saisonleistung des seit 1979 bestehenden
stolzen Klubs. Die
TAHV Gaildorf
Trainer: Mehmet Özkan
Tor: Ilhan Cagman,MusaTahta, Burak Yilmaz
Abwehr: Muhammet AliAltuntas, Berkay
Aydin, Emre Cakir, Ilhan Colakoglu, Ozan Erdogdu,
GentiGashi, Kaan Kocak, Tunahan
Kocak, ArianKrasniqi,MehmetÖzkan,Eren
Öztürk,Kerem Öztürk, MustafaSari, Yunus
Temiz
Mittelfeld: SertacArslan, Eric Becker, Atilla
Köklü, Lirian Krasniqi,Christian-IonelRotaru,
Serkan Sahin, Ahmet Sakarya,Baris Sanlier,
Ahmadshah Soltani, Zahirshah Soltani
Angriff: Kayra Balcioglu,Cihat Cirak, MuhammedKeles,Cemil
Tahta, AlpayYildiz
Zugänge: Ozan Erdogdu (TSV Crailsheim II),
Yunus Temiz(reaktiviert), CemilTahta(SK
Fichtenberg), ChristianRotaru(SpvggUnterrot),
AhmetSakarya (TSV Obersontheim),
Kayra Balcioglu,Cihat Cirak, MuhammedKeles,
Eric Becker,Ahmadshah Soltani,Zahirshah
Soltani,MuhammetAli Altuntas, Ilhan
Colakoglu, GentiGashi,Kaan Kocak, Tunahan
Kocak, Eren Öztürk, KeremÖztürk, Mustafa
Sari, Ilhan Cagman, Burak Yilmaz (alle neu/
ohne Angabe)
Abgänge: Ben Rader(TSVKupferzell),Tanju
Kocacöl(TSVIlshofen), EmrahBildirici, ValentinLeca(SpvggUnterrot),
MuratDoganay
(SGJagstheim/Onolzheim)
Saisonziel: Neuaufbau
AufOzanErdogdu,hier2020 für
den TAHV in Aktion, ruhen viele
Hoffnungen. Foto:Hans Buchhofer
Tordifferenz von 20:111 unterstreicht
den Tiefgang noch zusätzlich,
undessteht außer Frage,
dass die Seuchenserie beendet
werden muss und soll.
Mit dem Rücken zur Wand
stehend,bäumteman sich im Lagerdes
TAHV GaildorfimSommer
nochmals auf und zog etliche
Neuzugänge anLand. Mit
dabei sind auch in derSchenkenstadt
Altbekannte. Speziell auf
den Rückkehrer Ozan Erdogdu
baut man imLager der Weiß-
Blauen: Prompt im Team, wird
Erdogdu (vom TSV Crailsheim
II zurückgekehrt) bereits als
Spielführer gelistet.
Routinierinnen und außen
Als neuen Trainer verpflichtete
derTAHVden bekanntenMehmet
Özkan, der gar selbst noch
aufder Spielerlistesteht und auf
viel Erfahrung zurückblicken
kann. Özkan wird viel davon
brauchen, umaus dem Rest des
TAHV mit deninsgesamt 21 neuen
AkteureneineEinheitzuformen.
Nur zugerne würde man
sich wiederambitionierten Zielenhingeben,docherstmal
muss
der TAHV nach demFall wieder
aufstehen.
mib
Vorsaison
13.Platz
(Kreisliga B6)
3Punkte
20:111 Tore
Nach dem drittenPlatz in
der Saison 2024/25
möchte man in der
kommenden Spielzeit
beim TSV Braunsbach aufsteigen.
„Wir wollen hoch, Platzeins
oder zwei ist unser Ziel“, verkündetTrainer
MarcElblselbstbewusst.
Dafür sollen in der
kommenden Runde einige Dinge
besser laufen. „Wir wollen
versuchen, vorne mehr draufzugehen
und mehr Tore zu machen.
Wir müssen einfach kaltschnäuziger
werden. Wir sind
eine relativ junge Mannschaft.
Dieses Jahr sindwir aber ein Jahr
älter und müssen einfach das
umsetzen, waswir unter der Woche
trainieren.“
Für dieses ambitionierte Ziel
kann Elbl auf einen nahezu unveränderten
Kader zurückgreifen.
„Die Mannschaft ist eigentlich
bis auf zwei, drei Spieler
komplett zusammengeblieben
und wir haben einige Junge dazubekommen,
waswirklich sehr
gut ist.“ Auch andere Faktoren
nimmt man in Braunsbach überaus
positiv wahr. Die neue Staffeleinteilung,
bei der die Wege
deutlich kürzer sind und man
nicht bis Unterdeufstetten fahren
muss, aber auch der daraus
resultierende Spielplan.
„DasSchöne ist, dasswir wieder
imHaller Gebiet sind und
wir mehr Mannschaften haben
als letztes Jahr. Inder letzten
Runde hatte man ein Spiel und
dann drei Wochen Pause. Dieses
Jahr spielen wir jede Woche.“
Darauf freut sich Elbl genau so
sehr, wie auf die Zusammenarbeit
mit seinem neuen Trainerassistenten
Michael Butrej.
Vordem Start der neuen Saison
wartet imPokal noch ein
Härtetest auf Braunsbach. Mit
dem SCBühlertann kommt ein
Vorsaison
3. Platz
(KreisligaB7)
38 Punkte
48:42 Tore
Bezirksliga-Absteiger. „Ich sehe
dasals Testspiel.Wennwir weiterkommen
sollten,ist das zwar
schön, aber der Fokus liegt auf
derLiga“, blicktder TSV-Trainer
voraus. Zum Ligaauftakt eine
Woche später steigt dann das
Duell der beiden Drittplatziertenaus
derKreisliga B6 und der
KreisligaB7, wenn der FC Oberrot
zuGast sein wird. mkr
Beim TSVBraunsbach soll in der
B6 oft gejubeltwerden können.
Foto:JoachimMayershofer
TSVBraunsbach
Trainer: Marc Elbl
Tor: NickRosenfeld,Marvin Schmidt(32),
Daniel Unrath (28), Justin Ernst(19)
Abwehr: Manuel Bader(35), KaiUwe Braun,
PatrickHöfer (31),Dominik Kappel(31), Florian
Ketzer,Marian Köny (21), Andre Kraft
(33), MikeLennardLangolf (18), Marius
Metzger (24), Florian Schroff (19), Philip
Theuß (29), Mathias Gehringer (36)
Mittelfeld: Sören Elbl (21), Tim Elbl (23),
MichaelFeuerlein (31), Jannik Fischer (24),
Emil Graule, Maximilian Grund (18), Marco
Härtweg(33), Thomas Heinz, Louis Herrmann,
Maurice Herrmann (25), Nevio Kadow
(18), MaxKlose,Jan Lehr (33), Edin Mesic
(44), Felix Schäfer, Jannik Schürrle (21), Dean
Kistner
Angriff: Marcel Beck (39), MauriceKeijzer
(35),Simon Lober(21), Marian-Horatiu Radu,
Fabian Stirn(28)
Zugänge: MauriceKeijzer (SVRieden),
LouisHerrmann(TSVGerabronn), Dean Kistner
(TSG Waldenburg), Mike LennardLangolf
(TSV Kupferzell), Maximilian Grund, Nevio
Kadow, FlorianKetzer,EmilGraule (eigene
Jugend), Justin Ernst(TSVIlshofen), Mathias
Geringer(TSVIngelfingen)
Abgänge: keine
Saisonziel: Aufstieg
Titelfavoriten: TSVBraunsbach, SC Bibersfeld
KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 71
Mehr mitBall
DerSpanier Eduardo Manuel Espinos Molina
übernimmt Ammertsweiler/MainhardtII.
Top Charakter
DerTSV Michelfeld II strebt einen
einstelligen Tabellenplatz an.
Für viele im Team der
SGM Ammertsweiler/
Mainhardt II wird es sich
wie eine Zeitenwendeanfühlen.
Es geht nicht mehr nur
darum, zuverteidigen und den
langen Ball auf gut Glück nach
vorne zu spielen. Eduardo Manuel
EspinosMolina möchteeinen
anderen, mehr an seiner
Heimat Spanien angelehnten
Spielansatz wählen. „Ich möchte,
dass wir auch was mit dem
Ball anfangen können, wenn wir
in Ballbesitz sind. Ich möchte,
dass wir ansehnlichen Fußball
spielen, der Spaß macht. Fürdie
Zuschauer und auch für uns“,
gibt Espinos Molinadie Marschroute
vor.
Dassdas bei Kreisliga-B-Spielern,
die im Vorjahr Vorletzter
geworden sind, erstmal vielleicht
für Verwunderung sorgen
kann, ist dem Spanier bewusst.
Da ist es ihmauch egal, wenn am
Anfang auch die Resulate nicht
so ausfallen sollten, wie man es
sich wünscht. „Es braucht eben
Zeit, bis alle verstehen, was ich
von ihnen will.“ Der 39-jährige
Espinos Molina will aber auch
nicht seine Idee einfach durchdrücken.
„Seit dem ersten Tag
Ammertsweil./Mainh. II
Trainer: EduardoManuel EspinosMolina
Tor: AndreasBonet,BernhardHoldreich,
Nico Weidner
Abwehr: Mika Braun, MarcoBurberg,Tim
Fallmerayer, Niclas Horlacher,Dawid
Krawczyk, Marvin Rückewoldt,Kai Schlauch,
SimonSchuleit,TimTruckenmüller,PaulVoland,
Alex Walter,Jonas Wohlschläger,Simon
Wohlschläger
Mittelfeld: Benjamin Bader, Eduardo Manuel
EspinosMolina, Jesus Franco,Silas Frey,
JakobHohenstein,AlexanderLuft,Marcus
Mainusch,Jannik Moser, Finn Müller, Leon
Petrovic,Sachin Sachin,LennySchift,Rico
Schift,Moritz Strauß
Angriff: LennoxJanson, MarcelKlau, Lucas
Kotzmann, Fabian Möller,JulianSchwerdt,
AhsanteTreffert,GeorgVogelmann
Zugang: Jesus Franco(SC Bibersfeld)
Abgang: PhilippKaul (SVRemshalden)
Saisonziel: besserenFußball spielen
Titelfavoriten: TSVBraunsbach, FC Oberrot
spreche ich viel mit meinen
Spielern und frage, wie sie sich
fühlen. Und das Feedback ist
durchwegpositiv, auch wenn es
manchenschwerfällt, sich an die
neue Taktik zu gewöhnen.“
EduardoManuel EspinosMolina,
der aus Moncófar inder
Nähe von Valencia stammt, hat
bereitsindervergangenen Rückrunde
die Mannschaft mitbetreut.
Nunist SpielertrainerPhilipp
Kaul nicht mehr da und
Espinos Molina inder Verantwortung.
Er istfroh, dassdie erste
Mannschaft des VfL Mainhardt
einen größeren Kader als
Ammertsweiler/Mainhardt II
(dunkles Trikot)imSpiel gegen
Bibersfeld(1:4). Foto:Rolf Müller
zuletzt zur Verfügunghat,dadadurch
–sosichkeiner verletzt –
mehr Spieler mit höherer Qualität
dann Spielzeit inder zweitenMannschaft
beider SGMbekommen
sollen.
Da Espinos Molina in Braunsbach
wohnt, kennt er den dortigen
TSV natürlich sehr gut. Er
trautden Braunsbachern zu,ein
Wort im Kampf um die Meisterschaft
mitredenzukönnen. Auch
den Vorjahresdritten Oberrot
haterauf derRechnung. Fürseine
Mannschaft gilt es aber erstmal,
die neue Spielphilosophie
zu verinnerlichen. tav
Vorsaison
12.Platz
(Kreisliga B6)
14 Punkte
26:75 Tore
Mit dem zehnten Rang
in der Abschlusstabelle
der vergangenen
Saison ist man
beim TSV Michelfeld IInicht
wirklich zufrieden. „Natürlich
habenErgebnissenicht diealleinige
Priorität“, berichtet Trainer
Apostolos Sokolis, „das ist bei einer
zweiten Mannschaft ganz
normal. Ergebnisse sind aber
auch nichtwurscht“, bringt er es
salopp auf den Punkt.
Längst nicht immer habe die
Mannschaft die Leistung abgerufen,
zu der sieimstande gewesen
wäre. Wie gut der TSV Michelfeld
II sein kann, zeigte er
am vorletzten Spieltag, als er
dem TSV Sulzdorf dank eines
starkenkämpferischenAuftritts
ein 2:2 abtrotzte und den Sulzdorfern
damit die vorzeitige
Meisterfeier verhagelte.
In der neuen Saison soll es ein
einstelliger Platz werden. Und
die Qualität dazu habe das Team,
davon ist Apostolos Sokolis
überzeugt. Wie bei zweiten
Mannschaften üblich, ist das
Durchschnittsalter niedrig. „Jugendspieler
spielen beiuns“,unterstreicht
er. Nicht nur die
frisch aus der A-Jugend gekommenen
Akteure sind damit gemeint,
sondernauch Spieler,die
noch in der A-Jugend spielberechtigt
sind. Die Verzahnung
zum A-Juniorenteam, das von
MalteDembergertrainiert wird,
ist eng. „Dessen Spieler können
immer wieder indas Training
der Aktiven reinschnuppern.“
Da die erste und die zweite
Mannschaft gemeinsam trainieren,
haben die A-Junioren so
auch direkten Kontakt zuden
Bezirksliga-Spielern. Eine klare
Trennung zwischen erster und
zweiter Mannschaft gibt es
nicht, lediglich bei gewissen
Vorsaison
10.Platz
(KreisligaB6)
24 Punkte
44:68Tore
DerTSV Michelfeld II (gelbe
Trikots) im Spiel gegenden TSV
Sulzdorf (2:2). Foto:Rolf Müller
Übungen werden die Spieler
entsprechend aufgeteilt.
Am Ablauf an denSpieltagen
verändertsich nichts. Werinder
ersten Mannschaft wenig Spielzeit
erhält,bekommt dieseinder
zweitenMannschaft.KeinSpielerwürde
sichdarüberbeschweren,
„das zeugt von Charakter“,
freut sich Apostolos Sokolis.
Insofern gehen sie beim TSV
Michelfeld optimistisch indie
neue Saison in der Kreisliga B6.
Die Voraussetzungen scheinen
gegeben, das selbst gesteckte
Saisonziel diesmal auch wirklich
zu erreichen.
ruf
TSVMichelfeld II
Trainer: Apostolos Sokolis
Tor: Matti Engel(21), Mario Stepper(25)
Abwehr: JonasAmann (21), NielsBöttinger
(22),Moritz Braun (25),PascalDiMattia(25),
Max Itzinger, Josh Kolb (22),Jannick Lumpp
(27),Philipp Müller(25), Leon Scheidhauer,
JasonScherf(24), KevinSchmidt (22), Jan
Schumacher(35), NilsVetter
Mittelfeld: LukasAmann (24), JulianBeck
(25),Joannis Clondaris (19), Malte Demberger(40),Fabian
Fritz(25), Pascal Gamber
(22),JustinGörmann(23), MaxHanselmann
(22),Tim Kern (25),Nicolas Kolb (20), Jakob
Krockenberger(21), FabioMaas, Thomas
Raabe (32),Nirojan Rameskumar(24), Danny
Sokolis(21)
Angriff: Elias Beck (25),Justin Flöther(23),
HannesGöltenboth (24),Benjamin Haag
(21), Noah Kerscher(22), Armin Rösch(22),
JohannesWeißfloch (27)
Zugänge: keine
Abgänge: keine
Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz
Titelfavorit: FC Oberrot
72
KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL
Junge Wilde?
DieBezirksliga-Reserve desTSV Gaildorf
steht dieses Jahr voreinem Umbruch.
Gemeinsam
Mitder SGMRosengartenIIgibtesein
neuesTeaminder Kreisliga B6.
Das letztjährige Abschneiden
des zweiten
Anzugs des TSV Gaildorf
kann sich sehen
lassen.Platz 5inder neuen Liga,
der Kreisliga B6, ist nicht die
schlechtestePlatzierungfür den
Bezirksliga-Unterbau –doch es
hätte mit etwas mehr Konstanz
und Konsequenz gar noch besserseinkönnen.
„Eskam äußerst
selten vor, dass unser Trainer
über zwei Spiele dieselbe oder
annähernddieselbeMannschaft
aufstellen konnte“, blieb auch
Gaildorfs Fußball-Chef Giuseppe
Tulino nichtverborgen.Dennochsprichtman
im TSV-Lager
von einer „sehr ordentlichen“
Leistung inder B6.
TSVGaildorfII
Trainer: Fatih Taskin, Daniel Hoffer,Nikolaos
Koukaras,MikeStraube
Tor: JonasGoldmann, CemalKaya
Abwehr: Marc-KevinAller, LennyBrumm,
Pascal Carle, Fabian Frey,Besfort Gashi,DennisGlaser,
Fabian Hees,Jonas Leuze, Adrijan
Milic,Koray Mehmet Öztürk, JanZauner,Deli
Zekaj
Mittelfeld: MaxHäusinger,Edon Krasniqi,
Shagir Krasniqi,Nils Liebhaber,Hamada Mohamed
Mussa,BesartNikqi,Gazmend Nikqi,
Anderson Noller, PhilippRau, Mergim Rrusta,
MarkusSchaile,Michael Schenke
Angriff: Labinot Gashi,Caner Otabasi,MatthewRichert,Jannik
Schmidt,MaxSchuh,
DrilonZekaj
Zugänge: nur aus der eigenen Jugend
Abgänge: Tobias Munz,RonnyLutz,Lukas
Bauer,Kevin Schneider,Patrick Rothkugel
(alle Karriereende),LucaStrenger(SG Ottendort/Eutendorf),Gerti
Demaj, LarsQuade
(SpvggUnterrot), Timo Lutz (SKFichtenberg),
LouisZiehr (TSV Sulzbach-Laufen)
Saisonziel: mindestensPlatz 5bestätigen
FatihTaskintrainiert erstmals
Gaildorf II. Foto:PhilippRau
VieleKarriereenden
Eben diese Saisonleistung erwartet
man bei den Schenkenstädtern
auch in der neuen Saison.
Wenngleich Tulino mehrere
altgediente Akteure, die die
Kickschuhe an den Nagel hängen,
vermelden muss. „Das wird
ein regelrechter Umbruch, und
die Lücken müssen die jungen
Spielerfüllen.Aber wir sindsehr
gespannt aufunserejungenWildenund
freuen uns aufden Auftakt“,
verspricht der Lenker der
jüngsten Gaildorfer Fußballhistorie.
An derSeitenlinie wird derin
Gaildorfsehrgut bekannteFatih
Taskin stehen. Taskin assistierte
in denletzten drei Spielzeiten
bei der SK Fichtenberg und feierteunter
anderemden Aufstieg.
Auch beim TAHV Gaildorf ist
Taskin kein Unbekannter.
Es wird spannend sein,zubeobachten,
wiedie jungeGaildorferElf
dieerneute Herausforderung
in der Kreisliga B6 annimmt
und auch, wie schnell
sich das Team findet. Selbstverständlich
bleiben auch die Begleiterscheinungen
einer zweiten
Mannschaft nicht aus, und
das Taskin-Teamist stetsauch in
Abhängigkeit von der Ersten –
ob im GutenoderimSchlechten.
Als erstes Highlight der neuen
Saison dient bereits Spieltag
Nummer1,wenndie Zweite des
TSVauf denTAHVtrifft undes
zumStadtderby kommt.Gleichzeitig
ist es fürTrainer Fatih Taskin
auch einAufeinandertreffen
mit der alten Liebe. Die ja eigentlich
nicht rostet... mib
Vorsaison
5. Platz
(Kreisliga B6)
39 Punkte
53:45 Tore
Die SGM Rosengarten II
feiert in der kommenden
Saison Premiere in
der Kreisliga B6. Die
Spielgemeinschaft zwischen
dem SVRieden und dem SV
Westheimhat zu Beginnsicherlich
auchmit der einoder anderen
Hürde zu kämpfen. „Die
größte Herausforderung ist, dass
man die beiden Teams zusammenführt,
die jetzt nichtspinnefeindwaren,aberhaltschon
eine
Rivalität hatten“, verrät derTrainer
Manuel Holder. „Das funktioniert
aberschon rechtgut,der
Zusammenhalt ist schon richtig
stark.“
Um auch auf dem Platz zusammenzufinden
sind auch einige
Testspiele hilfreich, was bei
der SGM auch so umgesetzt
wird. Zwar gabesnochnicht viele
Siege, das sei aber kein Grund
zur Sorge. „Wir haben viel gewechselt,
dadurch fallen auch
manche Gegentore, die sonst
nicht sogefallen wären. Nichtsdestotrotzhattenwir
gerade gegen
Fornsbach, Öhringen und
Pfedelbach sehr viele gute Minuten
und haben die Spiele im
Endeffektineiner Viertelstunde
verloren, inder wir unsortiert
waren“, fasstManuel Holder zusammen.
Trotz der vielen Niederlagen
in den Testspielen bleibt Holder
positiv gestimmt: „Wenn wir es
hinkriegen, konstanter zu spielen,
dann bin ich optimistisch
und glaube, es wird für einen
einstelligen Tabellenplatz reichen.“Kurz
vordem Saisonstart
gibt es im Pokalwettbewerb
noch einen letzten Härtetest gegen
den letztjährigen Meister
der Kreisliga B7.Das Spielgegen
den TSV Gerabronn sieht Manuel
Holder aber eher alsweiteren
Test.
Vorsaison
neu
–
–
„Das ist nicht gerade die
leichteste Aufgabe, aber im ersten
Punktspiel wartet mit der
SGMEutendorf/Ottendorfauch
ein starker Gegner auf uns, der
Ambitionen hataufzusteigen, da
könnenwir gegenGerabronnsehen,
wo wir final stehen“, blickt
der Trainer auf den Saisonstart
voraus, denkt aber auch schon
einen Schritt weiter: „Wir freuen
uns, dasneueProjekt starten
zu dürfen. Wir sind happy, es
macht richtig Spaß und ich denke
da ist eine erfolgreiche Zukunft
für die neu gegründete
SGM möglich.“
mkr
Westheimund Rieden spielen
nungemeinsam. Foto:Ufuk Arslan
SGMRosengartenII
Trainer: ManuelHolder
Tor: Darius Lang, MarcoLöffler (23), Laurits
Ney(21)
Abwehr: Valentin Becker,Jannik Brutzer
(30), DavidBubeck(26), Michael Burucker
(40), Julius Gahm (19), Christoph Hartmann
(41), NicoLederer (22), Till Ney(18), Markus
Röger(29), Joel Sommer (20)
Mittelfeld: Daniel Abel (33), Jonathan Bahle
(30), Kevin Drescher, Jonas Friederich
(20), Raphael Kellner(25), Tobias Ley(36),
Marvin Pfannenkuch, Niklas Pfisterer, Noah-
JustinReber (23), JanRohrweck (29), Marco
Schmauß (30), Levin Schneider,Oliver Stamer(27),
Kevin Trocha (22), Julian Wolf (34)
Angriff: BenjaminBetz(36), Michael Röger
(32), NoelSchirmer (26), Maximilian Storz
(24)
Zugänge: keine
Abgänge: keine
Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz
Titelfavoriten: SGMEutendorf/Ottendorf,
FC Oberrot
KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 73
Mehr drin
DerTuraUntermünkheim II freutsichauch
auf dieDuelle mitdem TSVBraunsbach.
Neu dabei
DerTSV Hessentalschickt eine zweite
Mannschaft in denregulärenSpielbetrieb.
Tura Untermünkheim II
Trainer: FlorianHornig
Tor: Marcel Bauer(25), KevinHornig(30)
Abwehr: PascalAbele (31),Daniel Bauer
(30), DenizBonca(20), Johann Bullinger
(26), Luca Kaufmann (22), MatthiasKolb
(32), JohannesLudwig(29), TimoPröllochs,
Sven Schiele (28), RonSchmidt (25),Felix
Wieland (27)
Mittelfeld: David Adamovic (19), Gian-Luca
Bühler,ChristopherGrünke(32), Joel Klenk,
Thomas Schäfer,MichaelSchiele (26),Tobias
Vogel, SamWeber (31)
Angriff: Julius Dowerk (21), Sven Krämer
(26), AlexanderLudwig(31), GeorgiosPrintizis(37),
RobinRohrweck(32)
Zugänge: Christopher Grünke(TSVMichelbach/Bilz),Ron
Schmidt(SGMSSV/Spfr. Hall)
Abgang: Nico Traub(SV Tüngental)
Saisonziel: besserabschneiden alsinder
vergangenenSaison
Titelfavoriten: FC Oberrot,TSVBraunsbach
Der Optimismus ist spürbar.
„Aktuell sehen wir
uns gut aufgestellt“,
meinenTrainerFlorian
Hornigund sein Co-TrainerAlexander
Ludwig rund zwei Wochen
vor Beginn der neuen
Spielzeit. Die Mannschaft hat
wenig Ausfälle, die Spieler ziehen
mit. „Im Schnitt sind wir 18
Mann im Training.“ Das wiederum
ist eine mehr als nur ordentliche
Anzahl, schließlich trainiert
der Tura Untermünkheim
II unabhängig von der Bezirksliga-Mannschaft.
In der neuen Runde möchte
man mehr erreichen als inder
vorangegangenen Saison. Diese
beendete der Tura IImit neun
Siegen, fünf Unentschieden und
zehn Niederlagen auf dem 7.
Platz. Manist sich im Verein absolut
einig darüber, dass dies
ausbaufähig ist. Das sieht das
Trainerteam Hornig/Ludwiggenauso
wie der Abteilungsleiter
Nico Pfauser.
Nichtnur angesichtsder Trainingsbeteiligung
ist es realistisch,
dass der Tura besser abschneidenwird,
solange ihnkeine
Verletzungswelle trifft. Mit
Christopher Grünke hat er vom
TSVMichelbach/Bilz einen Zugang,
der weiß, wodas gegnerische
Torsteht und dieses auch
trifft. In dervergangenen Runde
zumindest gab esbeim Tura II
keinen expliziten Torjäger. Neu
ist auch der 25-jährige Verteidiger
Ron Schmidt, der von der
SGM SSV/SportfreundeHall aus
der Kreisliga Akommt.
DasDuell mitGailenkirchen wird
es wieder geben. Foto:Rolf Müller
Ansonsten gibt es nur wenig
Bewegung im Kader,man kennt
sich also und freut sich auf eine
Saison in derKreisliga B6,inder
es auch wieder die Nachbarschaftsduelle
mit dem TSV
Braunsbach geben wird. Diesen
rechnet Florian Hornig zu den
Titelanwärtern. Natürlich hätte
man inUntermünkheim nichts
dagegen, zumindestinden zwei
direkten Aufeinandertreffen, den
Meisterschaftsaspiranten zu ärgern.
Prinzipiell sei die B6 eine
Liga,inder es vieleDerbysgebe.
Unddas ist etwas, wasnicht nur
die Turaner gut finden. Man
kennt sich, und trotz aller Rivalität
und Frotzelei schätzt man
sich. Weil geplant ist, dass die
zweiten Mannschaften der Bezirksligisten
zukünftig alle in der
B3 spielensollen, wirdman diese
Spielzeit wohl besonders genießen.
ruf
Vorsaison
7. Platz
(Kreisliga B6)
32 Punkte
48:45 Tore
Die Entscheidung istden
Verantwortlichen ziemlich
leicht gefallen. „Es
sind sehr viele Spiele
der Reserve ausgefallen“, blickt
Daniel Kolegov, der gemeinsam
mit Marc Greiner Hessentals
Erstetrainiert,zurück. „Wir hatten
viele Spieler im Training –
Hessentalschickt ein zweites
Team ins Rennen. Foto:Rolf Müller
und die wollen spielen und haben
sich überdie Absagengeärgert.“
Um zu verhindern, dass
diese Spieler eventuell abwandern,war
sehr schnell klar:„Wir
meldenein zweitesTeam im regulären
Spielbetrieb.“ Gesagt,
getan: Der TSV Hessental ist
jetzt inder Kreisliga Aund in
der Kreisliga Bvertreten.
Bei der Suche nach einem
Trainer musste Daniel Kolegov
nicht weit blicken,dennsein jüngererBruder
Michaelhat diesen
Job übernommen. Damit ist ein
intensiver Austausch gewährleistet,
zumal die erste und die
zweite Mannschaft ohnehin zusammen
trainieren.
Unterstützungist alsosichergestellt,
dennoch meint Daniel
Kolegov, dassesfür seinen Bruderzeitweisenicht
einfach werden
wird. Denn dieser ist allein
für die zweite Mannschaft des
TSV Hessental verantwortlich,
Vorsaison
neu
–
–
hatalso einigesinEigenregiezu
schultern.
Dafürhat er eine Mannschaft,
die sich auf die Premiere imregulären
Spielbetrieb freut. Aus
der Jugend kommen seit Jahren
immer wieder talentierteAkteure.
„Da leistet Matthias Küfer
hervorragende Arbeit“, freut
sich Daniel Kolegov. Manche
schaffen den Sprungdirektindie
Erste, manche benötigen etwas
Zeit.Zeit, dieihnen in der zweiten
Mannschaft gewährt wird.
Dazu kommen erfahreneAkteure,
die Halt geben sollen, wenn
es mal nichtsorundlaufen sollte.
Der TSV Hessental II will
eine ordentliche Rolle in der
Kreisliga B6spielen. „Wir strebeneinen
einstelligen Tabellenplatz
an“, formuliert Daniel Kolegov
das Saisonziel. Acht Zweitvertretungen
gibt es in dieser
Staffel, Hessental II ist also bei
weitem nicht allein. Die Favoritenrolle
kommt nach Ansicht
von Daniel Kolegov dem FC
Oberrot zu. Dieser hatte inder
vergangenen Saison den Aufstieg
nur knapp verpasst. ruf
TSVHessental II
Trainer: Michael Kolegov
Tor: MarcelFischer (31), MichaelGroßmann
(34),Edgar Pelimski (20)
Abwehr: Sebastian Fabian, Daniel Fedoruk
(24),Dimitri Fedoruk (33),Lukas Fertig (18),
Thomas Fertig (22),DenisFries(24), Denis
Funk (22),Salem Haroon (20),Dominik Holub,OliverKöhler(37),
MichaelKolegov (24),
Endrit Memeti (28),JohannesSaid(20),
Luca Schor (25),Jan Solonez(26), Marius
Streng (22),SalamSaeed Sulaiman Tamur
(25)
Mittelfeld: Qasi Alrajb, Lars Anskinewitsch,
NicoGrindler (34),LinusNestl (19), Ardian
Sherifi(23), NikSotnikow, Bassam Saeed Tamur(19)
Angriff: Mansour Ahmadi(23), Emanuel-
DumitruCozma (23), ThomasHermann (32),
ShafiJama(23), Oluwashola Riliwon Nasiru
(32),JulianSchneider (20),Mohammad Sadeq
Sultani
Zugänge: keine
Abgänge: keine
Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz
Titelfavorit: FC Oberrot
74
KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL
Keinen Schlendrian, bitte!
Beim SV Gailenkirchen soll es nach einer enttäuschenden Runde wieder besser laufen. Die
Hoffnungen liegenbesondersauf dem wieder genesenen Sturmduo.
Nicht gerade das Gelbe
vomEiwardie vergangene
Saison fürden SV
Gailenkirchen. AlsAbsteiger
aus der A-Klasse indie
Kreisliga Bwollteder SVGoben
mitspielen, wovondie Gailenkirchener
aber dann amEnde weit
entfernt waren. Lediglich Platz
9mit nur 28Punkten lassen erkennen,
dass eseine ziemlich
durchwachsene Spielzeit war.
DenachtSiegenund vier Unentschiedenstanden
zwölfNiederlagen
gegenüber.
Wiralle haben
das Ganzezu
leicht genommen.
„Wir hatten keine Konstanz
drin“, ärgertsich Trainer Marcel
Bitsch. Einer derGründe wardas
Verletzungspech beiden Gailenkirchenern.
Top-Torjäger Paul
Rickert fiel die komplette letzte
Runde aus, sein Sturmpartner
Dominik Bitsch, Bruder von
Trainer Marcel, stand auch lange
nicht zur Verfügung. In der
Rückrunde fiel dann auch noch
Mittelfeldmann Pascal Hammel
aus.
Neben der Verletztenmisere
gabesabernoch einen weiteren
Grund für das bescheidene Abschneiden.
„Wir haben esauch
zu leicht genommen“, räumt
Marcel Bitsch ein und schließt
Tobias Wolfrum, TimEckelmann undNoe Sivi bilden dieFreistoßmauer.
sich damit auch selbst als Trainer
ein. Nach einer ordentlichen
Sommervorbereitung schlich
sichwährend derSaison allmählich
derSchlendrianein, den die
Vorsaison
9. Platz
(KreisligaB6)
28 Punkte
65:64 Tore
Gailenkirchener nicht wieder
loswurden. „Wir habenauchgegen
die Mannschaften, die hinteruns
in der Tabelle stehen, viele
Punkteunnötig liegenlassen“,
sagt Bitsch. Gegen die SGM Ammertsweiler/Mainhardt
II holte
Gailenkirchen nur einen von
sechs Punkten, genauso wie gegen
den TSV Michelfeld II. Gegen
die SGM Sulzbach-Laufen
II/Gschwend verlor Gailenkirchen
einmal. „Andererseits holen
wir vier Punkte gegen den
TSV Gaildorf II, der amEnde
Fünfter wird. Daran sieht man,
Foto:Rolf Müller
dass füruns definitivmehr möglich
gewesen wäre“, bilanziert
Marcel Bitsch.
Wasstimmt den Gailenkirchener
nun zuversichtlich, dass
es in der neuen Saison besser
klappt? „Wir wissen jetzt, worauf
es ankommt. Das wird uns
helfen“, sagt Bitsch. Zudem legt
er große Hoffnung in die Rückkehr
der Langzeitverletzten.
Paul Rickert undDominik Bitsch
wareninder Vergangenheit mit
das besteSturmduo in der KreisligaB.Sollten
beide verletzungsfrei
durch die Spielzeit kommen,
CLEVER FAHREN! CLEVER SPAREN! MEISTER ALLER MARKEN!
WWW.AUTOMEISTER-BIEDERMANN.DE
Hohenlohestraße 3·74523 Schwäbisch Hall-Gailenkirchen
Telefon (07 91) 72057·E-Mail: info@automeister-biedermann.de
Autoglas-Partner.de
KIA-Erfahrung
seit über 23Jahren!
AUTOHAUS BIEDERMANN
KREISLIGA B6 REMS/MURR/HALL 75
SV Gailenkirchen
Gailenkirchens KapitänDominik Bitsch (rechts) beider Seitenwahlmit dem Spielführer desTura
UntermünkheimII, FußballKreisligaB6Saison2024/25 Tura UntermünkheimII, MichaelSchiele.
Schiedsrichter der Begegnungwar Cihan Aksoy.
Foto:Rolf Müller
Trainer: MarcelBitsch
Tor: Julian Bauer, LukasLeu, VincentThiel
Abwehr: TimBauer,Frieder Baumann,Tim
Eckelmann, Christopher Orthen, Sascha Pfisterer,
NoeSamuelSivi, Lorenz Thier, Lukas
Thier, Ralf Tsibert,JannisWaibel,Jakob Wegner,
SamuelWegner,RafaelWerner, Marcel
Windmüller
Mittelfeld: Lukacs-RolandElekes,Konstantin
Gruber,Holger Grün, Pascal Hammel,LukasKlemmer,DanielKlenk,
Nick Kübler,JonasKurz,
TomRichling
Angriff: Dominik Bitsch, Navakumwan
Laddsiyan, Leon Leutz, Janvon Blücher,Tobias
Wolfrum, Paul Rickert
Zugänge: keine
Abgänge: OskarRechtien(SV Tüngental),
Luca Köhl (SSV Schwäbisch Hall II)
Saisonziel: vordereTabellenhälfte
Titelfavoriten: Ottendorf/Eutendorf,
Oberrot
sind sie für insgesamt 40 oder
mehr Tore gut. Das Toreschießen
hatauch letzteSaisonschon
relativ gut geklappt, 65Treffer
gelangen dem SVG. „Wir müssen
aber auchschauen, dass wir
hinten den Laden dicht bekommen.
Da machen wir noch zu
viele individuelle oder mannschaftstaktische
Fehler“, erklärt
Marcel Bitsch. Sollten die Gailenkirchener
dieses Manko in
den Griff bekommen, kann es
auch in der Tabelle wieder weiter
nach oben gehen. Ein Platz
im vorderen Tabellenbereich ist
dann auch das Ziel, was sich
MarcelBitsch mit seinem Team
gesteckt hat. „Es ist jetzt auch
mehr Zug in der Mannschaft
drin, die Jungen arbeiten sehr
gut mit“, hat der Gailenkirchener
Trainer beobachtet.
Im Kaderder Gailenkirchener
gibt es kaum Veränderungen.
Mit Oskar Rechtien und Luca
Köhl haben zwei Spieler den
Verein verlassen. Rechtien
Ottendorf/
Eutendorf hat
sich gutverstärkt.
möchte mit seinem Bruder Peter
Rechtien zusammenspielen.
Luca Köhl ist auf Marcel Bitsch
herangetreten, mitdem Wunsch,
etwas Neues ausprobieren zu
wollen. Er spielt nun für die
zweite Mannschaft der SSV
Schwäbisch Hall. Neuzugänge
hat Gailenkirchen keine. „Die
zurückgekommenen Langzeitverletzten
sind es“, sagt der
35-jährige Bitsch.
Die B6 schätztder Gailenkirchener
Trainer ähnlichstark ein
wieimvergangenen Jahr,wobei
er denTSV Braunsbach,HessentalIIund
RosengartenIIschwer
einschätzen kann. Als Favorit
sieht Marcel Bitsch neben dem
Vorjahresdritten Oberrot auch
die SGM Ottendorf/Eutendorf
an. „Sie hat sich gut verstärkt.“
Dass Marcel Bitsch auch in
derneuenSaison an derSeitenlinie
steht, hat sich spät herauskristallisiert.
„Der Verein und
auchich warenuns unsicher,ob
wir weitermachen wollen. Die
Mannschaft hat sich aber dafür
ausgesprochen und so bin ich
weiterhin dabei“, klärt Bitsch
auf. Pascal Klein steht ihm als
Co-Trainer zur Seite. „Wir stimmen
unsbei allem ab.“ Das Torwarttraining
teilen sich Eugen
Kliewer und Benjamin Ehleiter.
Bitsch geht in seinevierteSpielzeit
als Spielertrainer beziehungsweise
Trainer der Gailenkirchener.
Alle hoffen, dass der
SVG wieder eine bessere Rolle
spielt als noch vergangene Saison.
Viktor Taschner
HÄRTEL UND HERRMANN SCHREINEREI FÜR MÖBEL UND BAU
Michelfeld-Kerz ·Tel. 0791 .959263·www.haertelundherrmann.de
IhrElektro
Meisterbetrieb
Elektro Augsten e.K.
Inh. Michael Bitsch
Heimbacher Gasse 6
74523 Schwäbisch Hall
Telefon 0791 /7978
Telefax 0791/6913
info@elektro-augsten.de
elektro
www.elektro-augsten.de
Jetzt auch wieder MITTAGS geöffnet
Mo/Fr/Sa/So ab 11.30Uhr - Di/Mi/Do ab 15.00Uhr
E-Mail info@sonneck-klenk.de Telefon 0791 970670
Restaurant -Bar -Hotel -Seminare -Feiern
76
KREISLIGAB6REMS/MURR/HALL
PlatzinTop5wird angepeilt
DieSpielgemeinschaftEutendorf/Ottendorfist mitder abgelaufenen Runde absolut
zufrieden undvisiert dank namhafter Zugängeinder neuen B6-Saison dieSpitzean.
Nach zwei ernüchternden
Spielzeiten, in denenjeweils
nurder vorletzte
Tabellenplatz
seit Bestehen der Spielgemeinschaft
zwischen dem FC Ottendorfund
dem TSVEutendorfdas
Maximale war, wurdeinder letztenSaison
mitPlatz 6das bisher
beste Ergebnis erzielt. Als Ziel
war ein einstelliger Tabellenplatzausgerufen
worden.„Nachdem
wir den sechsten Platz erreichen
konnten, sind wir mit
dem Resultat absolutzufrieden“,
gibt Abteilungsleiter Steffen
Tippelt Einblicke. Worauf man
bei der Spielgemeinschaft aber
besonders stolz ist, ist der Zusammenhalt,
der laut Tippelt „in
der Mannschaft noch mehr gewachsen
ist“.
Quantität
und Qualität
kehren zurück.
Beim Auftakt musste sich die
Truppe vonTrainer Jochen Schimanek
zwar der Spvgg Unterrot
mit 1:3 beugen, doch bereits eine
Woche später wurde der Kreisliga-A-AbsteigerTAHVGaildorf
auf dessen Geläuf mit einem
10:0-Kantersieg weggefegt. Im
weiteren Saisonverlauf zeigte
sich besonders die Heimstärke
der SGOE. Nur dreimal musste
die Elf zu Hause den Platz als
Verliererverlassen,bei den neun
Heimsiegen wurdeauchder spätere
Meister TSV Sulzdorf mit
An Siegewie diesenkönntesichdie SGMEutendorf/Ottendorfinder neuen B6-Spielzeitgewöhnen.
Beim 5:1überden SC Bibersfeldführtedie SGOE bereits zur Halbzeit mit4:0. Foto:StefanRauch
Karlstraße 55
74405 Gaildorf
Telefon
07971/76 33
DAMEN UND
HERREN MIT
VORANMELDUNG
Öffnungszeiten neu: Dienstag bis Freitag 8.00 Uhr-19.00 Uhr
Samstag 7.00 Uhr-12.00 Uhr
Vorsaison
6. Platz
(KreisligaB6)
37 Punkte
66:47 Tore
4:1 bezwungen. Inder Fremde
lief es dagegen nicht so rosig,
hier wurden nurzehn Punkte geholt.
Nach einemsiebten Tabellenplatz
in derHinrunde wurde
in der Rückrundentabelle gar
der fünfte Rang erreicht –Tendenz
steigend.
Es soll weiter nach oben gehen
für das Trainerteam umJochen
Schimanek und seine beiden
Co-Trainer Maximilian
Reissner undMarcelGrau. Eine
ganze Latte an namhaften Neuzugängen
sorgt dafür, dass
„Quantität und Qualität in die
SGM zurückkehren“. Allen voranein
Spieler sticht heraus. Philipp
Krupp, Torgarant beim Bezirksliga-Absteiger
Sportfreunde
Bühlerzell,kehrt in seineHeimatzurückund
soll dieehschon
starke Offensive noch treffsicherer
machen. Auch die bezirksligaerprobten
Leon Hadun und
Luca Strenger werden das Niveau
auf ein höheres Level heben.
Doch Tippeltmahnt auchvor
zu großen Erwartungen an seine
Mannschaft. „Zunächst gilt
es, die Neuzugänge so schnell
wie möglich in die Mannschaft
zu integrieren.“ Mit einer bislangsehrzufriedenen
Trainingsbeteiligung
spitzelte inden bisherigen
Testspielen das Potenzial
schon hervor. Weiter führt
Tippelt aus, dass „die Mannschaftdas
vomTrainerteam vorgegebene
Spielsystemweiterhin
konsequent auf dem Platz umsetzenund
mehr Stabilität in die
Defensive bringen muss“.Funktioniert
das und greifendie Mechanismen,könnte
für die SGOE
das Saisonziel Top 5 erreicht
werden –wenn nicht sogar noch
etwas mehr. Stefan Rauch
Eutendorf/Ottendorf
Trainer: Jochen Schimanek, Co-Trainer MaximillianReissner,Co-TrainerMarcelGrau
Tor: NicoSchimanek(27), Leon Weik (22)
Abwehr: Niklas Ammon (24),Max Buchhofer(21),
Paul Buchhofer (21), Karl-NiklasDrescher
(28), BenjaminHaut (29), Tim Joos
(23), MoritzKilinger (19),Moritz Reißner (24),
Marlon Sommer(18), Markus Wirth (28)
Mittelfeld: Nikita Dederer (21), Leon Hadun
(26), Tobias Kaiser (27), NicoLeuze(28), FabianMaier
(33),NiklasMaier(23), Daniel
Mayer(29), Maximilian Moser(23), Dominik
Neumann (27),Dominic Rauh (25), MaximillianReissner(28),Christian
Roll (28), Marvin
Schöck(21), DominikSchön (32), Luca Strenger(27)
Angriff: Patrik Kinderknecht (27),Philipp
Krupp (35), Mika Tischler (29)
Zugänge: Philipp Krupp,Karl-Niklas Drescher
(beide SportfreundeBühlerzell), Luca
Strenger (TSV Gaildorf), Tobias Kaiser,DominikNeumann
(beide SV Tüngental), Leon Hadun
(TSV Obersontheim), Marlon Sommer
(eigene Jugend)
Abgänge: keine
Saisonziel: Top5
Titelfavoriten: Oberrot,Braunsbach
Die glorreichen Sieben
KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 77
Dassinder Saison2025/26 in derKreisliga B7 eine Mannschaftdurchmarschiertwie der
TSV Gerabronn, scheint ausgeschlossen. Es gibt mehrereAnwärterauf denMeistertitel.
Eine Saison für die Geschichtsbücher
hat der
TSV Gerabronn in der
ersten Spielzeit des neuen
Fußballbezirks Rems/Murr/
Hall gespielt: In der KreisligaB7
bleiben die Gerabronner ohne
Niederlage –das gelang in der
Saison 2024/25 bezirksweit nur
noch dem SV Unterweissach in
der A1.Der Aufsteiger in dieBezirksliga
holte in28Spielen 24
Siegeund spielteviermal unentschieden.
Der B7-Meister gewann
19 Spiele und trennte sich
nur einmal remis –ein 0:0 beim
SC Wiesenbach.
Auch die Wiesenbacher wissen,
wie sich das anfühlt, ohne
Niederlagedurch eine Saison zu
marschieren: 2014/15wurdensie
mit 23 Siegen und sieben Unentschieden
Meister der Kreisliga
B4 Hohenlohe. Jetzt mussten sie
sich mit Platz 2hinter den um
zehn PunktebesserenGerabronnern
zufriedengeben. DieMannschaft
von Trainer Martin Wörner
wurdeaber ebenso souverän
Vizemeister, hatte zehn Punkte
Spieleam
Volksfestund
ander Muswiese.
Vorsprung vor dem Dritten
Braunsbach und dem Vierten
SGM Jagstheim/Onolzheim.
Die Hoffnungen der Wiesenbacher,über
die Relegation auch
in die KreisligaA4aufzusteigen,
machte die Spvgg Satteldorf II
zunichte. Der Relegationsteilnehmer
aus der höherenLigabehielt
imEntscheidungsspiel in
Gammesfeld klar mit 4:0 die
Oberhand und schaffte so den
Klassenerhalt.
Dass es in dieser B7-Saison
wiedereineMannschaft wieden
TSV Gerabronn gibt, die an der
Tabellenspitzeeinsam ihreKreise
zieht, darf bezweifelt werden.
Vielmehr spricht die Zusammensetzung
der Ligafür eine unheimliche
spannende Saison –
undeinelange!Waren in der vergangenen
Saison nur zwölf
B7-Vizemeister SC Wiesenbach (blau) hatte trotzdes starkenTorwartsJanikKollmar im Relegationsspiel
gegenA4-VertreterSpvgg SatteldorfIImit 0:4das Nachsehen.
Foto:JoachimMayershofer
Mannschaften am Startund späterdurch
die Abmeldungdes FC
Matzenbach II sogar nur noch
elf, so sind esindieser Runde15
Mannschaften. Vier davon sind
Absteiger aus der Kreisliga A4:
der FCBillingsbach, der TSV
Schrozberg, die TSG Kirchberg
undder FC Langenburg.Der SV
Gründelhardt-Oberspeltach
kommt als Absteiger aus der
Kreisliga A3hinzu.
Das erhöht natürlichdie Qualitätinder
Liga,aberdie B-Ligisten
müssen jeweils 28 Saisonspiele
absolvieren –ein echtes
Mammutprogramm für die
Hobbyfußballer. Die haben im
Vergleich zum Vorjahr jetzt am
FränkischenVolksfest in Crailsheim
nicht mehr frei, sondern einen
normalen Spieltag (die
meisten dieser Spiele werden
aber schon unter der Wochevor
demVolksfest ausgetragen) –in
der A4wird amVolksfest nicht
gespielt, und auch an der Muswiese
nicht(bis aufdas Muswiesenderby
natürlich zwischen
dem TVRot am See und Brettheim).
In der B7wird auch an
der Muswiese gekickt. Hier
kommteszum Beispiel zumDerby
zwischen dem TSV Blaufelden
und dem SCWiesenbach.
Gespielt wird bis7.Dezember
Gekickt wirdinder KreisligaB7
vor der Winterpause bis zum 7.
Dezember, das ist der erste
Rückrundenspieltag, nach der
Pause geht es dann schon am 1.
März weiter. AmOsterwochenende
stehen keine regulären
Spiele an.Der letzte Spieltag der
Saison ist auf 6.Juni terminiert.
Für Fans der B7-Vereine sind
einige schöne Derbys geboten –
zum Beispiel bei fünf Vereinen
aus dem Crailsheimer Stadtgebiet.
Und auch im nördlichen
Gebiet desAltkreises Crailsheim
gibtesviele Lokalduelle in Blaufelden,
Wiesenbach, Billingsbach
und Schrozberg. DieCrailsheimer
B-Staffel verspricht also
Spannung!
Neu ist auch eine weitere
Spielgemeinschaft: DerFCMatzenbach
II geht jetzt gemeinsam
mit dem TSV Unterdeufstetten
ins Rennen –die Fichtenauer
wollen sich gegenüber der Vorsaison
deutlich verbessern. Unterdeufstetten
schloss die Runde
alsTabellenletzter ab,mit nur
einem Sieg und einem Unentschieden.
Nicht mehr dabei in
der B7ist der TSV Braunsbach,
der indie B6 gerückt ist.
Neben den A-Klassen-Absteigern
Billingsbach, Schrozberg,
Kirchberg und Gründelhardt
werden auch der SCWiesenbach,
dieSGM Jagstheim/Onolzheim
und dieSGM Tiefenbach/
Goldbach als Favoriten auf die
Meisterschaftgenannt –die glorreichen
Sieben in der Kreisliga
B7, könnte man cineastisch formulieren.
Joachim Mayershofer
78
KREISLIGAB7REMS/MURR/HALL
Anknüpfen
DieSGM Marktlustenau/Ellrichshausen baut
aufdie Rückkehr vonTorjägerJan Rötlich.
Entwickeln
DerSVIngersheimholtimSchnitteinen
Punktpro Spiel.Das soll besser werden.
Marktlustenau undEllrichshausengehen
in
die vierte Spielzeit
als Spielgemeinschaft;
erstmals mit demselben
Trainer.DochStefanSchletterer
mussinderneuenSaison gleich
auf vier Stammspieler aus der
ersten Mannschaft verzichten.
BennetPastorschakwechseltzur
Spvgg Satteldorf, Micha vom
Dorp zieht es zurück zur SGM
Kreßberg. Lukas Schäfer, mit
sechs Treffern der beste Torschütze
der letzten Saison, und
Jonas Schaible hören auf.
Marktlustenau/Ellrichsh.
Trainer: Stefan Schletterer (seit2024)
Tor: Niklas Pittelkow(21),Uwe Joachimsthaler(49),
Jean-Luca Goossens (21)
Abwehr: Axel Späth (26),Daniel Breitschwert
(32), JanKöffler(29),Dominik Offenhäußer
(26),Jonathan Hüttner(26),Marius
Wackler(31), MichaelWinter(30), Sven
Aulbach(26), ChristianFoydl (29), David
Geissler(25)
Mittelfeld: MaximilianBeck(27), Jonas
Krauthansl(25), Raoul PetkeMbakop(43),
KennyShirley(28),TimoSpäth (27), Julian
Thorwächter(21),Tobias Vetter (32), Paul
Wackler(25),JulianWagner(29),Tim Windholz(26),
Leon Bößenecker(19), Noah Smekal(19),
Luca Thalheimer(23),Sebastian
Franz (29)
Angriff: Tobias Hirsch (28), JanRötlich
(32),LeonWaldmann (25),AdrianSchneider
(30),Alexander Dietle (32)
Zugang: SebastianFranz (ohne Verein)
Abgänge: BennetPastorschak(SpvggSatteldorf),Micha
vomDorp(SGMKreßberg),
Jonas Schaible, LukasSchäfer (beide Karriereende)
Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz
Titelfavorit: SGMJagstheim/Onolzheim
Mehr Stabilität in der Abwehr
Aber es gibt auch gute Nachrichten.
NeuzugangSebastian Franz
verstärkt die SGM künftig im
Mittelfeld. Und mit Jan Rötlich
kehrt imLaufe der neuen Runde
nach langer Verletzung ein
enorm wichtiger Spieler in der
Offensive zurück. „Er wird die
Mannschaftspürbarverstärken“,
ist sich Schletterer sicher. Die
SGM Marktlustenau/Ellrichshausen
möchteandie Rückrunde
2024/25anknüpfen. Nach der
punktlosen Hinrunde kam man
im laufenden Kalenderjahr immerhin
auf sieben Zähler –mit
einem Sieg undvierUnentschieden
(Platz 10). „Mit der vergangenen
Saison können wir nicht
zufrieden sein“, sagt Schletterer.
Zumindestdefensivhat sich die
Mannschaft etwas stabilisiert.
Für Stefan Schletterer geht
Jagstheim/Onolzheim als Favorit
in dieneueSaison. „Die SGM
hatsich in denvergangenen Jahrengut
entwickelt undwar letzte
Saison neben Gerabronn und
Wiesenbach spielstärksteMannschaft
der Liga“, findet der
Coach. Das Niveau der B7 habe
sich im Vergleichzur abgelaufenen
Saison gesteigert. „Durch
die vielen Absteiger aus der
A-Klasse wird die Liga 2025/26
deutlich stärker. Wirhabenjetzt
einige sehr erfahreneehemalige
A-Klasse-Mannschaften inder
Liga.“
Mitte Juli absolvierte die
Spielgemeinschaft ein Trainingslager
in Elfershausen bei
BadKissingen.Dort gewann man
im zweitenTestspiel der laufenden
Vorbereitung 3:1 gegen den
SV Machiltshausen II. kra
Ein Punkt pro Spiel –das
war rein mathematisch
die Punktausbeute des
SV Ingersheim in der
vergangenen Saison. 20 Spiele,
20 Zähler –macht in der Endtabelle
Platz 8. Vorallem offensiv
hakte es, nur 32Tore erzielten
dieIngersheimer.Mit sechsTreffern
war Lukas Ehrmann bester
Torschütze der Mannschaft.„Es
hätte eine bessere Platzierung
sein können, aber aufgrund von
DieSGM Marktlustenau/Ellrichhausen(blau) undder SV Ingersheimwollensichtabellarischverbessern.
Foto:DieterLederer
Vorsaison
10.Platz
(Kreisliga B7)
7Punkte
21:64Tore
Vorsaison
8. Platz
(KreisligaB7)
20 Punkte
32:50 Tore
Verletzungen wichtiger Spieler
war dies nicht möglich“, sagt
Trainer Michael Weber und ergänzt:
„Leider waren wir auch
vonSpiel zu Spiel nicht konstant
genug.“ Für die kommende Saison
formuliert er die Ziele deshalb
wie folgt: „Eine bessere
Platzierung, weniger Verletzte
und unsere jungen Spieler weiterentwickeln.“
Nicht mehr dabei sein wird
TorwartMikeKronenwetter, ihn
beerbt Tyrese Stäudle vom FC
Honhardt. Neu hinzu kommen
auch PeterSchmidt,Ben Schwiewager
und Soya Yusuf Aziz aus
der eigenen Jugend.
Im Hintergrund gab esbeim
SV Ingersheim einen Wechsel:
Aufden langjährigen Fußballabteilungsleiter
Dominik Rötlich
folgt Dominic Ebert, derdem SV
Gründelhardt-Oberspeltach,
dem FCBillingsbach und dem
TSV Schrozberg die größten
Chancen auf die Meisterschaft
einräumt.Insgesamt findet er die
Liga stärkerals in derVorsaison,
„da einige neue Mannschaften
aus der A-Klasse zu uns indie
B7 gekommen sind“.
In der Halle machte der SVI
wieder eine gute Figur bei den
Crailsheimer Stadtmeisterschaften:
Hier mussten sich die Ingersheimer
imFinale der SGM
Altenmünster VfR/ESV aus der
Kreisliga A40:2 geschlagen geben.
jom
SV Ingersheim
Trainer: Michael Weber
Tor: Tyrese Stäudle(22), LukasRenoth (29)
Abwehr: RobinBelle (30), EugenBetke(31),
Nico Dollmeier (31), Dennis Elsner (31), PhilippGellner
(33),Julian Gronbach(37), BenjaminHanselmann(30),
Marcel Hofmann
(32), PeterJoos(32), Tobias Karg (37),ChristianKrauß
(33), DanielKrauß (27),Daniel
Kunz (29), MaximilianLosch(33), TomMittelmeier
(19),Kevin-Kai Reehten (28), Peter
Schmidt(18), Cedric Schnabel (28), Sandy
Schnabel(24)
Mittelfeld: LukasEhrmann (21), Patrick
Gellner (37),MarcelGreiner (46), Tim Habelt
(19),Sören Hoss (37),Felix Kamossa (31),
Alexander Kimani (27), Lars Müller(22), Plieninger
Jan(38), Daniel Probst (38), MaxRiedel
(29),Daniel Rilk (31), Jannick Schnabel
(30), Michael Schneider (), Ben Schwiewager
(18), Daniel Söbbeke (33), Yusuf Aziz Soya
(18), KaiManuel Trumpp (30), AdrianVan
den Broek (29), Chris Walkum (30), Philip
Wolf (28)
Angriff: Dominic Ebert(31), Enis Hajzeraj
(19), Franck Derrick LekeufackKateu Fonga
(27), Lara Offenhäuser (24),Natalie Rilk
(36), Giorgi Toroshelidze (33), LarsWolfinger
(28)
Zugänge: PeterSchmidt,Ben Schwiewager,
Yusuf Aziz Soya (alleeigene Jugend), Tyrese
Stäudle (FCHonhardt), Enis Hajzeraj (SV
Onolzheim)
Abgänge: MikeKronenwetter, Marc Früh,
Nico Pooch
Saisonziel: bessere Platzierung als in der
letztenSaison
Titelfavoriten: SV Gründelhardt-Oberspeltach,FCBillingsbach,
TSVSchrozberg
KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 79
Solide Basis
Niklas Stegmaierwirdneuer Trainerbeim
SV Westgartshausen,der zwei Teamsstellt.
Konstanz
DieSGM Jagstheim/Onolzheimwillmit
starkerMentalitäterfolgreich spielen.
SV Westgartshausen
Trainer: Niklas Stegmaier(neu)
Tor: Nico Pachler(23) ,Jan Würth (25) ,Leon
Barthelmeß(20)
Abwehr: ChristianDölling(32), RubenFrank
(31),MoritzHähnlein (24), Daniel Kinzel (25),
JohannesKinzel(20),EliasReder(33), Leon
Schmitt(24), FlorianWank(20), LucasJodlauk
(20),Maris Pasalic(21), TimWank(20),
Holger Reimund (56), Jonas Groninger (19),
Thorsten Franke(40), Aaron Rosovits (20),
Birko Wackler(19), IvoRikert(23), Maxim
Janzen (18),Nick Farcau (18), Dominik Csernyi(27)
Mittelfeld: Moritz Dollinger(24), ArianEreqi
(26),MarcelHager (25), JonasHofmann
(27),MatthiasHofmann (27), Sascha Hofmann
(42),JonathanPopp (27),Sebastian
Kümmel (26), Tim Munzinger(26) ,Lukas
Popp (26), ArianMekolli (29), Emanuel Printizis(20),
TomHanselmann (26), KevinWeikum(25),Julian
Klempp (23), Tobias Roth
(26),LucaTrinkle (19),Jakob Mack (19),
RieckMarco (23), EliasFrank (20),KimiStegmaier(18)
Angriff: Benno Huck(20), MervinHahn
(22), OsmanBah (27), Tim Herbst(33), Onur
Sarioglu20), NicolasLinde (23), Volodymr
Melnyk (29), Florian Krasniqi (22),DrinosOlluri
(21), GeorgKunz (23), LukasGroninger
(19)
Zugänge: Kimi Stegmaier, Nick Farcau (beideSGM
Kressberg), MaximJanzen(SV Ingersheim),OsmannBah
(SSVStimpfach)
Abgänge: keine
Saisonziel: Mittelfeldplatz
Titelfavorit: TSVSchrozberg
In der vergangenen Saison
habe man sportlich und
strukturell ein solides Fundament
gelegt, auf das man
nun aufbauen könne, sagt Markus
Anders, Fußballabteilungsleiter
des SV Westgartshausen.
„Besonderspositivwar,dasssich
die Mannschaft inSachen Zusammenhalt
und Spielverständnis
deutlich weiterentwickelt
hat.“ Nunwolle man den nächsten
Schritt machen. „Durch gezielte
Verstärkungen und eine
verbesserteBreiteimKader sind
wir inder Lage, eigenständig
zwei konkurrenzfähige Mannschaftenzustellen.
Das eröffnet
tolle Möglichkeiten –sei es im
Spielbetrieb, imTraining oder
bei der Entwicklung junger Spieler“,sagtAnders.
DieMoles wollen
attraktiven und engagierten
Fußball spielen und einen besseren
Tabellenplatz erreichen
als letzte Runde, die auf Platz 9
beendet wurde.
Niklas Stegmaier heißt der
neue Trainer des SV Westgartshausen,erbringeneueImpulse,
frische Ideen und viel Energie
mit, sagt Markus Anders. Der
bisherige Trainer Martin Brenner
und Bashkim Ereqi unterstützen
Stegmaier alsCo-Trainer.
„Diese Konstellation sorgt für
Kontinuitätund Weiterentwicklung
zugleich“, betont Anders,
der eine deutlich stärkere Liga
als inder Vorsaison erwartet.
„Einige Teams haben sich gezielt
verstärkt, und durch weniger
personelle Veränderungen bei
denmeistenVereinen ist eingewisses
Maß an Stabilität da. Das
wirdfür vieleengeSpielesorgen
–wir freuen unsauf die Saison.“
Anders vermutet, dass die Absteigeraus
derA-Klasseden Titel
unter sich ausmachen.
Der SV Westgartshausen wird
wohl einen neuen Ballfangzaun
bauen –„auch infrastrukturell
ein weiteres Signal für die positive
Entwicklung im Verein“,
freut sich Anders. jom
Bei der SGM Jagstheim/
Onolzheim hat sich in
der Sommerpause ganz
schönwas getan: Christian
Bandel ist jetzt alleiniger
Cheftrainer, in der Vorsaison
war ernoch imDoppel mit Sascha
Tremmel verantwortlich.
Zudemstoßen Michael Krey als
Co-Trainer undPatrick Baderals
Torwarttrainer hinzu. Des Weiteren
wurde die Abteilungsleitung
in Onolzheim mit Sven
DerSVWestgartshausen (rot) und die SGMJagstheim/Onolzheim
treffen sich in derB7wiederzum Lokalduell. Foto:MelanieTeuber
Vorsaison
9. Platz
(Kreisliga B7)
19 Punkte
33:62 Tore
Liebchen undseinen Stellvertretern
Marc Schürle und Robin
Magg neu aufgestellt. Sportlich
wiegt das verletzungsbedingte
Karriereende von Brian Täger
schwer, „mit ihm verlieren wir
einen absoluten Leistungsträger“,
sagt derJagstheimer Abteilungsleiter
Robin Müller.
Die SGM Jagstheim/Onolzheim
habe mit Platz 4eine ordentliche
Saison gespielt, so
Müller,„auch wenn wir sportlich
natürlich den Anspruch haben,
noch weiter oben anzugreifen.
Die Mannschaft hat in vielen
Spielen eine starke Mentalität
gezeigt. In den entscheidenden
Spielen hat uns manchmal die
letzte Konsequenz gefehlt.“
In dieser Runde wolle man
wieder erfolgreichund konstant
Vorsaison
4. Platz
(KreisligaB7)
38 Punkte
55:31Tore
oben mitspielen, auch wenn die
B7 jetzt aufgrund des verstärkten
Abstiegs aus der A-Klasse
stärkersei. Dazu sollen auch die
acht Zugänge ihren Teil beitragen.
„Generell verstärken wir
uns ausschließlich mit jungen
Spielern, die viel Potenzial mitbringen.
Wirerhoffen uns daraus
gute Leistungen auf dem Spielfeld
undwollen mitihnenunsere
Mannschaftsstärkeweitererhöhen“,
so Sven Liebchen. jom
Jagstheim/Onolzheim
Trainer: ChristianBandel(seit 2024)
Tor: Janik Danneberg (19), QuentinKern
(18), KevinSpretka (30),Philipp-Michael
Brückner-Melber (33), Patrick Bader(32)
Abwehr: Mattis Widmer(23), JannisHagen
(24),Lucas Lenz (25), Julian Müller(35), Sven
Schmidt (29),SvenBinder (40), JanWassmer(19),
AndreasKamptmann(37), Philipp
Blank (32),MichaelKrey(37), KaiEberhardt
(31), JannikSchuch(24), Stefan Schulz (33),
Felix Bullinger (29),Fabian Cranz (20), Jens
Wüstner(18),Denis Rikert (34), Sven Heidel
(32),John Humpfer (28),JonathanKern
(20),Max Schindler (30),MarvinSchürle
(21), Lars Schaborak(29),Erik Widmer (26)
Mittelfeld: JanBauer (23), Ian Luke Probst
(22),SvenThumm (30), Luke Bös(20),Niklas
Krauß(20), David Ullmann (26), Luca
Weiß (19), Mark Herrmann(29), Patrick
Schörg(33), MuratDoganay (25), Collin
Schweizer(19),Marvin Franquinet (20), Joshua
Krauß(18), MarcelRuf (30),Markus
Kinzel(33), Felix Strauß (20), Tamer Sentürk
(33),Christian Soldner (33),Julian Lenz (20),
JanStillhammer (32),Christian Bandel (41),
Bernd Blumenstock (39),Christian Pelger
(30),Philippe-MatthiasEisinger(34),Jonas
Soldner (31)
Angriff: Henrik Schürle (22),Dominic Hohenstein
(33), Dennis Stadtmüller (32), Daniel
Spretka (34), Salieu Faal (30),Denis
Schneiker (34),Jan Thumm (31),Bernd Brenner(31),
MarcSchürle (31), Daniel
Kamptmann(39)
Zugänge: Quentin Kern,Jan Wassmer,Jens
Wüstner(alle eigene Jugend), Murat Doganay(TSVGaildorf),Janik
Danneberg,Collin
Schweizer, Luca Weiß (alle SpvggSatteldorf),
Joshua Krauß(TSVCrailsheim)
Abgang: Sascha Tremmel(SSVStimpfach)
Saisonziel: erfolgreich und konstant oben
mitspielen
Titelfavoriten: SV Gründelhardt-Oberspeltach,SGM
Tiefenbach/Goldbach
80
KREISLIGAB7REMS/MURR/HALL
Zweigeteilt
TSVCrailsheimIIwill an gute Rückrunde
anknüpfenund sichtabellarisch verbessern.
Vorfreude
DerSVGründelhardt-Oberspeltach spielt
schon wieder in einer neuen Liga.
Als „zweigeteilt“ beschreibt
Trainer Florian
Brenner die vergangene
Saison des
TSV Crailsheim II in der Kreisliga
B7. „In der Hinrunde haben
wir inder Defensive zuviele
Fehler gemacht und zu viele
Punkte liegen lassen. Die Rückrundeverlief
deutlichbesser.In
der Rückrundentabelle landeten
wir auf dem dritten Platz“, sagt
Brenner. Am Ende belegte die
Landesliga-Reserve damit
Platz6.„Diese Platzierung gilt
es, in der neuen Runde zu verbessern“,
fordertder Trainervon
seiner Mannschaft. Er weiß aber
auch, dass das kein einfaches
Unterfangen wird, da die Liga
durch die vielen Absteiger aus
der A-Klasse deutlich stärker
sein werde als in der Vorsaison.
„Esgibtnun mehr Teams, dieam
Ende der Runde imoberen Tabellendrittelstehenwollen“,
erklärt
Brenner.
TSVCrailsheimII
Trainer: FlorianBrenner
Tor: JannikHecker (18),Felix Schmidt(22),
MarcoMantaj (30)
Abwehr: Sven Kiehlbrey(22),EduardTiplea
(18), OsmanCakmak (22),LucaGenske(22),
Daniel Juraschek (18),MariusApetrei(28),
Kaan Bartan (21),Julian Blümlein(22),BenjaminBreuninger
(26)
Mittelfeld: EnesArslan (28), TristanDrexel
(20), Atilla Durdu (25), AbdullahEita(24), Iulian
Gilca(26),Oguzhan Korkmaz(29),Eyüphan
Kulat(19), Yannick Leinmüller(25),Marco
Ludwig(29),Leonard Miftari(19), Dominik
Mitar(22), Roman Riss (22)
Angriff: AsmirBrkic(32), AndreiLupu (27),
MertNam (30), Mahmoud Youssef(27), Leon
Zauritz(18)
Zugänge: JannikHecker,Daniel Juraschek,
LeonardMiftari,Leon Zauritz(alle eigene Jugend),
EduardTiplea(Spfr. Dinkelsbühl),
OguzhanKorkmaz,AbdullahEita, Mahmoud
Youssef(alle VfRAltenmünster), AsmirBrkic
(Kroatien)
Abgänge: SebastianKrüger(Karriereende),
Ozan Erdogdu(TAHV Gaildorf), YannicMüller
(SGM Kreßberg), Tim Klein, KevinBehrendt
(pausieren beide)
Saisonziel: oberes Tabellendrittel
Titelfavoriten: Wiesenbach, Jagstheim/
Onolzheim, Billingsbach,Schrozberg
DerTSV Crailsheim II wurde
Sechster. Foto:MelanieTeuber
Zu den Topfavoriten auf die
Meisterschaft zählt der TSV-
Traineraufgrundder Platzierungen
der Vorsaison den SC Wiesenbach
und die SGM Jagstheim/Onolzheim.
„Allerdings
haben Schrozberg und Billingsbach
eine starke Offensive und
möchten alsAbsteiger bestimmt
direkt wieder aufsteigen“, vermutetBrenner,der
sich „aufviele
spannende Derbys und enge
Spiele“ freut. „Wir hoffen, dass
die Runde bis zumSchluss spannend
bleibt.“
Verzichten muss der TSV
Crailsheim II auf seinen langjährigen
Torjäger SebastianKrüger,
der seine Karriere beendet hat.
„Er hinterlässt in der Offensive
eine große Lücke“, trauert Florian
Brenner dem Stürmer hinterher.Die
sollMahmoud Youssef,
der vom VfR Altenmünster
kommt, füllen. „Er soll mit seinen
Torenfür Punktesorgenund
mit seiner Erfahrung diejungen
Spieler leiten“, hofft Brenner.
Jannik Hecker kommt aus der
A-Jugend zu den Herren II des
TSV. Er istals dritterTorwart in
derLandesliga-Mannschaft eingeplant
und trainiertregelmäßig
dort mit.
jom
Vorsaison
6. Platz
(KreisligaB7)
31 Punkte
65:41Tore
Vorsaison
12.Platz
(KreisligaA3)
21 Punkte
37:82Tore
Der SV Gründelhardt-
Oberspeltach hatte es
am letzten Spieltag in
der eigenen Hand, den
Klassenerhalt in derKreisligaA3
zu schaffen. Doch dasHeimspiel
gegenden TSVMichelbach/Bilz
ging 2:5 verloren. Die Gäste retteten
sich dadurch, der SVGO
muss in die B-Klasse runter.
„Wenn man absteigt, kann man
mit der Saison nicht zufrieden
sein, man mussaber auchimmer
die Begleitumstände mitbetrachten“,
sagt Gründelhardts Fußballabteilungsleiter
Martin Eberhardt.
„Durch die Umgruppierung
in den Haller Raum und die
neuen Gegner hatten wir doch
erhebliche Probleme, uns zurechtzufinden.
Dazu kamen immer
wieder Personalengpässe
und schwere Verletzungen, die
es aufzufangen galt.“
Seit der Saison 2008/09spielte
Gründelhardt in der A-Klasse
(14Jahre)oder Bezirksliga (3), es
werde nun „eine ganz neue Herausforderung,
wieder B-Klasse
zu spielen“, betont Eberhardt.
„Auch hier werden wir auf
Teams treffen, gegen die wir
schon lange nichtmehr gespielt
haben. Da wir wieder in die
Crailsheimer Richtung spielen,
istdie Vorfreude natürlich groß,
da man doch viele Menschen
kennt, was imHaller Raum oft
nicht derFall war.“Mit einerjungen
Mannschaft, die durch ein
paar Routiniers bereichert werde,willder
SVGO in der B7 eine
gute Rolle spielen.
Mit Niklas Häusinger, Leon
Ziegler und Patrick Schuster
sinddreiSpieler zumVfR Altenmünstergewechselt.„Diese
Abgängesind,
gerade in Zeiten von
immer kleiner werdenden Kadern,natürlich
schmerzhaft“,so
Eberhardt. Ausder eigenen A-Jugend
stößt Timo Abele zum
Team, Sam Keck und Luis Bold
von außerhalb.
Der SVGründelhardt-Oberspeltach
will möglichst lange
oben mitspielen. Einfach werde
das nicht, findet Eberhardt. „Es
sind einige Mannschaften am
Start, die durchaus in der Lage
sind, ganz oben mitzuspielen.
Für mich gibt es keinen klaren
Favoriten. Wenn man sich die
letzten Jahre anschaut, benötigt
man eine fast perfekte Saison,
um es nach ganz oben zu schaffen.
Da gehören viele Faktoren
dazu, um das zuerreichen.“ jom
Gründelhardt (grau) spielt jetzt
in der B7. Foto:Melanie Teuber
Gründelhardt-Obersp.
Trainer: Raphael Klein (seit 2024)
Tor: JonasRoth (29), LennyKeck (26), Martin
Eberhardt (41)
Abwehr: Linus Hofmann (21), Moritz Hübner
(25), Emil Mack (21), Sebastian Schacht
(27),Florian Schindler (26), JanSchneider
(25), Luca Stahl (26), Sascha Wächter (28),
Luis Hemming (21), JohannesReber (21), SilasProbst(21),
Niklas Täger(22), Gilbert
Wirth(22), SamKeck(22), Luis Bold (22)
Mittelfeld: Timo Ebert (20), Felix Hübner
(22), MichaDavid Joos (22), Willy Karg (21),
AdrianMjekici (27),Jonas Burk (27),Davis
Loflin (48), Ralf Munz (29), Leon Gerstner
(26),Bastian Ziegler (22), Laurenz Windmüller(22),
TimoAbele (18)
Angriff: Martin Lewandowski (32), Justin
Hintermajer (23),Raphael Klein (35), Tizian
Kühnle(26), PeterMack(43), Luca Würtemberger(23)
Zugänge: Timo Abele(eigene Junioren),
Sam Keck,LuisBold
Abgänge: Leon Ziegler, Niklas Häusinger,
Patrick Schuster(VfRAltenmünster)
Saisonziel: langeobenmitspielen
Titelfavorit: SC Wiesenbach
KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 81
Top4alsZiel
SGM Tiefenbach/Goldbach wird Fünfter
in Vorrunde, in Rückrundeund am Ende.
Neue SGM
TSVUnterdeufstettenund FC Matzenbach II
bilden eine Spielgemeinschaft.
Nach einem gewissen
Umbruch im Kader haben
wir eine Saison mit
viel Aufund Ab erlebt“,
sagt Christian Swonke, Vorsitzender
und Fußballabteilungsleiter
des TSV Goldbach, über
die Spielzeit der SGM Tiefenbach/Goldbach.
„Mit der
Schlussplatzierung als Fünfter
warenwir nicht zufrieden.“ Vor
allem auswärts lief es überhaupt
nicht, in zehn Spielen auf fremdem
Platz holtedie SGM gerade
einmal zehn Punkte. Aus Heimspielen
waren es immerhin 24
von30möglichen Punkten. Konstant
warendie Platzierungen in
derB7: Fünfternachder Hinrunde,
Fünfter inder Rückrundentabelle,
Fünfter in der Endabrechnung.
Ein Platz unter den
ersten vier Teams ist in dieser
Tiefenbach/Goldbach
Trainer: Michael Munzinger, AndreasNeusser(seit
2024)
Tor: Oliver Binder(31), JannisLeidig(23), Janick
Köhnlein(29)
Abwehr: Marc Belßner (24),NicoBauer
(26), KilianHeil(30), SteffenHorn(36), Felix
Irsigler (28),Jonas Kappeller(31), Christoph
Grimmer(39), JonasHolze (22), JanHuntscha
(24),Fabian Steinhülb (35), TimWüstner
(24),Nils Hofmann (19),Max Irsigler (31),
Jonas Lober (20),BenjaminRichter(20)
Mittelfeld: UweBartholdy (34), Nelu Cancea(35),Nicolas
Dierolf(25), RobinErbel
(28), Daniel Horn(34),MaximilianFlux(36),
Jens Großmann(24), Rafael Krumm(31),RichardHartleib
(22),LucaMartin(26), Evren
Özel (33),SaschaSackreuter (28), Johann
Wolfarth (40),PascalZörlein (24),Kevin
Wieser (28), YannikSchäfer (20), Fabian
Mack (20),AlexandereDecker,LicaLink(20),
LouisTheimer (17), Alexander Decker (21),
David Wahba(37), Kai-Uwe Kretschmaier
(31)
Angriff: Dominik Fessel (22), FelixKolasinski
(31), Dennis Lahn (33),RobinBiehler (21),
JanSchneider (39)
Zugänge: Benjamin Richter (SSV Stimpfach),LucaLink(SV
Onolzheim), KaiKretschmaier(reaktiviert),
Alexander Decker,Louis
Theimer
Abgänge: Dimitri Wallinger(Schnelldorf),
Benjamin Schlenvoigt(Karriereende)
Saisonziel: unterdie erstenvier
Titelfavorit: SC Wiesenbach
Saison das Zielder SGMTiefenbach/Goldbach,
diemit demselben
Trainer- und Funktionsteam
in die neue Runde geht.
Mit Benjamin Schlenvoigt
hängt ein Stammspieler seine
Fußballschuhe an den Nagel.
„Der Wegaus Schwäbisch Hall
DerTSV Unterdeufstetten (weiß)schließt sichmit MatzenbachII
zusammen,der SV Tiefenbach und derTSV Goldbach fungieren
schonseit2023/24 alsSGM (schwarz). Foto:MelanieTeuber
zum Training und zuden Spielen
wurde auf Dauer einfach zu
aufwendig“, erklärt Swonke.
Sein Tiefenbacher Abteilungsleiterkollege
Max Irsigler
glaubt, dass die Kreisliga B7 in
dieser Saison „durch die vielen
Absteiger aus der A-Klasse auf
jeden Fall stärker“ geworden ist.
„Ein klarer Favorit ist aus unsererSicht
nicht erkennbar.Der SC
Wiesenbach wird, wenn er seine
Form aus der Vorsaison bestätigenkann,
vorne dabei sein.“
Vorne dabei war auch Maximilian
Flux, der mit 20 Treffern
Platz 3der Torjägerliste inder
B7 belegte, nur Danut Esanu
(Wiesenbach, 23) und Andreas
Hubert (Gerabronn, 21) waren
noch treffsicherer. jom
Vorsaison
5. Platz
(Kreisliga B7)
34 Punkte
60:45Tore
Nachder drittenSpielabsage
–wegen Personalsorgen
–inder Saison
wurde der FC Matzenbach
II ausder Wertunggenommen,
der TSV Unterdeufstetten
gewann nur ein Spiel und wurde
Tabellenletzter inder Kreisliga
B7.Indieser Saison soll nun
allesbesser werden beiden beiden
Fichtenauer Vereinen, die
künftig in einer Spielgemeinschaft
anden Start gehen. „Der
Zusammenschlusswirdjaschon
länger diskutiert.Immer wieder
warman kurz davor. Jetzthaben
wiruns entschieden, denSchritt
zu gehen“, sagt Joscha Gentner,
Fußballabteilungsleiterdes TSV
Unterdeufstetten. Die SGM sei
„hauptsächlich mit Blick in die
Zukunft“ geschlossen worden
und „um konkurrenzfähig zu
bleiben. In der Jugend sind wir
schonseit 2008 eine SGM –und
das war jetzt einfach an der
Zeit“, betont Gentner. DieSpielgemeinschaft
aus Fichtenau solle
weiter zusammenwachsen
Vorsaison
neu
–
–
und gibt das Ziel aus, auf einem
einstelligen Tabellenplatz zu
landen.
Engelhardt bleibt Trainer
Trainiert wird die neue Mannschaft
von Sascha Engelhardt,
der inder vergangenen Saison
den TSV Unterdeufstetten
coachte. Er muss sich auf einen
neuen Torwart festlegen, denn
CiprianBica istnachRot am See
gewechselt. „Mit Boris Spirov,
Philipp John undDorin Cocishaben
wir einen sehr, sehr guten
Ersatz für ihngefunden“, sagt Joscha
Gentner.
Er schätzt die neue Kreisliga
B7 stärkerals diealteein –alleine
schon dadurch, dassfünf Absteiger
(FC Billingsbach, TSV
Schrozberg, TSG Kirchberg, FC
Langenburg und SVGründelhardt-Oberspeltach)
aus der
A-Klasse in die Liga kommen.
„Diese fünf undder SC Wiesenbach
werden wohl auchden Aufstieg
unter sich ausmachen“,
glaubt Joscha Gentner, der zusammen
mitChristophHofmann
die Fußballabteilung des TSV
Unterdeufstetten leitet. Beim FC
Matzenbach hat diese Funktion
Helmut Fleischer inne. jom
Unterdeufst./Matzenb.II
Trainer: Sascha Engelhardt(seit 2024)
Tor: Boris Spirov,Philipp John, Nicolae-Dorin
Cocis
Abwehr: Sergiu Barboni,EdisonHajraj, JasonHajraj,
Moritz Löffler,JonasDürrschmidt,
Moritz Reichert,Lukas Rosenberger, IsaChalil,
Ricardo Schips, AndreasSchenk, Rousen
Ametoglou, Manuel Utz, TobiasSchlosser
Mittelfeld: GheorgheGalca, Adrian Zagan,
Dominik Braun, Cosmin Kujanik, Daniel Dociar,Elias
Knodel,JonasHolzner,Domenic
Meier, EliasBermanseder,DominikRettenmeier,
PatrickSturm,Steffen Utz
Angriff: AdamaBadji, NiklasUtz,Lukas
Schultes, Noah Winter,MarcelBohl, Alexander
Berroth,NicoRein
Zugang: Boris Spirov (FCOberrot)
Abgänge: Ciprian Bica(TV RotamSee), Tobias
Uhl (SVJagstzell),Wilfried Huber(TuS
Feuchtwangen), Noel Schmidt (SVWört)
Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz
Titelfavoriten: FC Billingsbach, SC Wiesenbach,
TSVSchrozberg
82
KREISLIGAB7REMS/MURR/HALL
Struktur etablieren
DerTSV Schrozberg geht miteinem neuen Trainerteam in dieSaison. Nach demAbstiegin
dieB7sollenjetzt und in denkommenden Jahren vieleJugendspieler eingebaut werden.
Mit einer kleinen Chance,
sich noch auf den
Abstiegsrelegationsplatz
zuretten, ging
der TSVSchrozberginden letzten
Spieltag der Saison 2024/25
in der Kreisliga A4.Wenn er sein
Spiel bei derSpvgg Satteldorf II
gewonnen und Billingsbach
gleichzeitig in Hengstfeld verloren
hätte, wären die Schrozberger
ins Relegationsspiel gegen
Wiesenbach gegangen.Dochsie
verloren 3:4bei SatteldorfIIund
mussten somit „nach zwei Jahren
den bitteren Gang in die
B-Klasse“ antreten, wie esder
Schrozberger Berichterstatter
Sven Jörg formuliert.Kurios: Der
TSV spielte kein einziges Mal
unentschieden (acht Siege, 18
Niederlagen).
Drei sportliche Leiter
In der Kreisliga B7geht esfür
Schrozberg mit einem neuen
Trainerteam weiter. „Nachdem
bereitsfrühklar war, dassTimo
Marschick und Christian Ehrmann
nach vier Jahren an der
Seitenlinie das Zepter niederlegen
werden, wurden mit Matthias
Markert und Benjamin
Wagner ein Duo verpflichtet,
welchesden Verein kennt“, sagt
Sven Jörg. Unterstützt werden
beide von Karl-Heinz Ley, der
sich um dieTorspieler kümmert.
Undseitder vergangenen Saison
unterstützt ChristianKästner als
dritte Kraft die Abteilungsleitung
um Thorsten Haag und Patrick
Mühlenstedt.
RobertMeier,SteffenFlaig undKapitän Pascal Bauer (schwarz,von
links)wollenmit dem TSVSchrozbergnach dem Abstieginder
Kreisliga B7 oben mitspielen.
Foto:Jonas Hägele
Vorsaison
12.Platz
(KreisligaA4)
24 Punkte
56:77 Tore
In der neuen Liga treffen die
Schrozberger aufeinigebekannte
Mannschaften, aber der TSV
werde sich ineiner Findungsphasebefinden,
glaubt Sven Jörg.
„Durch den Abstieg und Veränderungenauf
der Trainerposition
sowie viele Jugendspieler,die
in den nächsten Jahren inden
Aktivenbereich wechseln, möchten
wir eine gefestigte Struktur
etablieren und mit beiden Mannschaften
einen gesicherten
Spielbetrieb gewährleisten“,sagt
Jörg und gibt als oberstes Ziel
aus: „Jugend first!“ Also Jugend
zuerst. „Wir erwarten in den
kommenden Monaten immer
wieder Spieler, die wir an den
Bereich derHerrenheranführen
möchten.“
Nichtsdestotrotz wollen die
Schrozberger oben mitspielen,
sie stehen bei einigen Konkurrenten
ganz oben auf dem Zettel,
wenn es um die Meisterfrage
geht. Sven Jörg selbst glaubt,
dassdie SGMJagstheim/Onolzheim
als Topfavorit ins Rennen
geht. Joachim Mayershofer
TSVSchrozberg
Trainer: Matthias Markert (neu)
Tor: Niklas Schneider(23), FlorianBauer
(25), MarkusMüller (20), Maik Miller(39)
Abwehr: LukasZink(24), Bastian Konrad
(24), Nicklas Köberer(21), PascalBauer(25),
Steffen Flaig(32), MarcoFlaig (32), Patrick
Mühlenstedt (34), JanÖstreicher (21), Bernd
Leih (25), Yaro Schmidt (20), Moritz Teifel
(19), Elias Ley(20), DomenikMaksimov(18),
GökmenKarib (27),ChristopherRappold
(27),Diamant Tishukai (32)
Mittelfeld: Sebastian Haag (23), Daniel
Zelmer (22), Robert Meier(25), Tobias Meier
(21), FarzanSoheili(22), Sascha Anselm
(26), KaiFlurer(36), AaronHimmelein (23),
Sven Jörg(29), LarsLulay(28), Benjamin
Wagner (41),AndreasWunder (43), Christian
Kästner (28)
Angriff: RonnyHoffmann (21), Jonas Meuder(31),
MoritzJung (19), Marlon Kramer
(21), Kevin Putzert(20), Marcel Pieruschka
(21), Ionut Andronic(34), Nikolas Jovanovic
(26), JonasKollmar (22), LeonhardLeiberich
(23), SimonStirnkorb (24)
Zugänge: Domenik Maksimov, Moritz Teifel,
MoritzJung (alleeigene Jugend), AaronHalici
(SpvggGammesfeld), Benjamnin Wagner
(FCLangenburg)
Abgänge: keine
Saisonziel: oben mitspielen
Titelfavorit: SGMJagstheim/Onolzheim
Haustechnik
Tishuki
Flaschnerei -Sanitär
Flachdachabdichtung
Schmalfelden 15, 74575 Schrozberg
Telefon 079 35 /722 36 85
Mobil 0171/6284755
Telefax 079 35 /722 36 86
E-Mail: info@tishuki-flaschnerei.de
KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 83
Verbreitert
DerTSV Blaufeldenmeldetzur neuenSaison
wieder eine Reservemannschaftan.
Vizemeister
SC WiesenbachknöpftMeisterGerabronn
daseinzige Unentschiedender Saison ab.
TSVBlaufelden
Trainer: Matthias Musielak (seit2022)
Tor: Fabian Reingruber (26),StevenSchulze
(31),Tobias Zenkert(40)
Abwehr: Thomas Busch (35), Denis Depperschmidt(24),
Tobias Feyh (29), Oliver Heger(22),
Leon Herrmann(21), Rene Herweck
(30), Rene Hofmann (34), MichaelHuss
(29),Patric Kober (26), ThorstenMüller(38),
MaximMuraschow(41), JonaReinhardt (19),
Luke Sandri(20),Jonathan Ströbel (21), Vincent
Völkert(19), Jannic Weidkuhn (27), JulianWieserner
(25)
Mittelfeld: Leonhard Beyer(23),Sebastian
Deiss (28), LukasEichhorn(32),OliverFink
(39), SimonGrundhoff (28), PhilippHein
(24),Lukas Leiser (31), Matthias Musielak
(44),NicoRothmeier (19), Luca Stern(23),
Brendon Weber(27), Leon Kober(21)
Angriff: LukasAbendschein(20), Marco
Abendschein (23), JosiaFeinauer (24),
Adrian Heger(26),Leon Heger(18), AlexanderHeth
(30), Fabian Hofmann (32),Luke
Kusche (20),Aljoscha Lindinger (26), Yannik
Littau(27), ThomasMetzler(26),FabianPlut
(22), Leon Ritter(19), TristanSchmidt (28),
Adrian Stutz(19),ChristosTipos (20),Fabian
Wernau (25), Luca Wernau (24),Laurin Zech
(19), DarioMitran(18)
Zugänge: Leonhard Beyer(SV Brettheim),
Tobias Zenkert(TSVHohebach)
Abgänge: NaumVeljanovski (SVMosbach),
LevinThöne,LucaThöne(beideTSV Gerabronn)
Saisonziel: obereTabellenhälftebei den
Aktiven und Reserverunde komplett durchspielen,
möglichst ohneSpielabsagen
Titelfavorit: FC Billingsbach
Aufgrunddes Spielplans
begann für den TSV
Blaufelden die Sommerpauseinder
Saison
2024/25schon zwei Wochen früher
als für den Rest. Mitdem 2:1-
Sieg beider SGMMarktlustenau
machten die Blaufeldener den
Deckel auf die Rückrunde, mit
der sie überhaupt nicht zufrieden
waren. „Die Hinrunde war
ganz ordentlich, in der Rückrunde
haben wir allerdings zusehr
geschwächelt“, sagt Fußballabteilungsleiter
Alexander Heth.
Holte man in der ersten Saisonhälfte
noch 14 Punkte, waren es
in der zweiten nur die Hälfte.
Frohe Kunde gibt es beim
TSVBlaufeldenfür die neue Saison:
„Durch die neue Meldung
einer Reservemannschaftwollen
wir den Kader vergrößern und
auch den Konkurrenzkampf innerhalbder
Mannschaftneu entfachen.
So wollen wir dennächstenSchritt
nach vornegehen und
unsere sehr junge Mannschaft
stepbystepentwickeln“, erklärt
Heth und ergänzt: „Für die jungenSpieler,die
jedes Jahr nachkommen,ist
eineReservemannschaftaucheine
gute undwichtige
Sache, um im Aktiven-Fußball
anzukommen und erste
Erfahrungen sammeln zukönnen,
ohne gleich den ganz großen
Druck zuhaben.“
Der TSV Blaufelden will mit
der Reservedie Runde komplett
durchspielen, „möglichst ohne
Spielabsagen“,und peilt mit den
Aktiven diese Saison die obere
Tabellenhälfte an in einer Liga,
die „aufgrund der hinzugekommenenMannschaftenstärker
als
im Vorjahr ist“, wie Alexander
Heth betont. Ganz vorne erwartetder
Blaufeldener Abteilungsleiter
den FC Billingsbach. „Sie
haben langjährige Erfahrung in
derA-Klasse, undder erfahrene
Spielertrainergehtjetzt in seine
erste komplette Saison mit Billingsbach.“
jom
Hinter dem souveränen
Meister TSV Gerabronn
wurde der SC
Wiesenbach ebenso
souverän Vizemeister der B7
und sorgte für das einzige Unentschieden
des Aufsteigers in
derSaison. Veredeln konnte der
SCWdie Spielzeitaber nicht,in
der Relegation verlor er0:4 gegenSatteldorfII.
„Bis zumRelegationsspiel
waren wir sehr zufrieden
mit der Saison. Mit nur
zwei Niederlagen,sehrwenigen
DerTSV Blaufelden (orange) undder SC Wiesenbach freuensich
auf weitereDerbysinder B7.
Foto:JoachimMayershofer
Vorsaison
7. Platz
(Kreisliga B7)
21 Punkte
41:62Tore
Gegentorenund vielen geschossenen
Toren spielten wir eine
superSaison“, sagt Trainer Martin
Wörner. „Für einen kleinen
Verein, wiewir es sind,ein richtigerErfolg.
Leider hatten wirin
der Relegation keine Chance.“
Die neue Saison stehtbeimSC
Wiesenbach im Zeichen eines
Umbruchs. „Wir müssen,wollen
und werden die wenigen jungen
Spieler, die wir haben, in die
Mannschaft integrieren und sie
zur Verantwortung ermutigen.
Alles dient dem Ziel, weiterhin
Fußball in Wiesenbach zu spielen,
im besten Fall mit zwei
Mannschaften.“ Mit erfahrenen
und jungen, dynamischen Spieler
wolle manandie Leistungen
der Vorsaison anknüpfen.
Vorsaison
2. Platz
(KreisligaB7)
48 Punkte
74:22Tore
Wörner betont, dass beim
SCWalle Verantwortlichen sehr
gut zusammenarbeiten, „das
Miteinander ist sehr freundschaftlich“.
Mitdem neuen Vorsitzenden,
dem früheren Bundestagsabgeordneten
Kevin Leiser,
werde die Administration
unheimlich verstärkt. „DiePlätze
sind in einem sehr guten Zustand
dank der beiden Roboter,
die inder vergangenen Saison
angeschafft wurden.“
Wörner und Co. sehen in einer
„sehr viel stärkeren Liga“
drei Vereine ganz vorne: Billingsbach,Schrozberg
und Jagstheim/Onolzheim.„Diese
Saison
wird völlig anders laufen, viele
Mannschaften werden sich gegenseitig
Punkte klauen.Wir erwarten
keinen Durchmarschwie
von Gerabronn, sondern einen
richtigen Mehrkampf von fünf,
sechs Teams. Vielleichtschaffen
wir es, ein Wörtchen mitzureden,
auch wenn wir uns nicht
zum ganz engen Favoritenkreis
zählen.“
jom
SC Wiesenbach
Trainer: Martin Wörner (seitJuli2022)
Tor: MatthiasBähr (38),Jonas Hanselmann
(25),Janik Kollmar (22),Max Neubert(19)
Abwehr: Simon Hirschmann (31),Timo
Holzmüller (24),AndreasHornung (35), Leonard
Panashe Nyaruwanga (25), MarcelLinde
(33),AndreStradinger(31), Felix Trump
(19), Marlon Weber(20), Cedric Werner (25),
JanWiedmann (29)
Mittelfeld: PatrickBrenner(31), Ahmed
Chelighoum (46),Semih Deeg(25), Jonas
Hirschmann (34),JannikKeidel (28), Niklas
Luh(21), Etienne Mandl (22),MattisMetzger
(18), Philipp Model(28), Felix Schmidt (32),
EduardStreidenberger(30),JeromeWerner
(21), Maurice Werner (28)
Angriff: Beniamin Apetrei(29), Danut-
GheorghitaEsanu (31), Dominik Grünsfelder
(35),LucaHutter(24), KevinLeiser(31)
Zugänge: MatthiasBähr (SVMosbach),
Mattis Metzger (eigeneJugend)
Abgänge: MarcelSchürger, Maximilian
Straub,Christian Weber, Andreas Ackermann
(alleKarriereende)
Saisonziel: letzte Saison bestätigenund
Umbruch vorantreiben
Titelfavoriten: Jagstheim/Onolzheim,
Schrozberg, Billingsbach
84
KREISLIGAB7REMS/MURR/HALL
Es werde Licht
Trainer Jürgen Wöppelsolldie TSGKirchberg
im oberen Tabellendrittel der B7 etablieren.
Spaß haben
FC Langenburgwill nach siegloserSaison
samt Abstiegwieder Spiele gewinnen.
Fast hätte die TSG Kirchberg
amletzten Spieltag
derSaison 2024/25inder
Kreisliga A4 noch für einen
Paukenschlag gesorgt: Zur
Halbzeit führte sie 1:0 beim Spitzenreiter
SGM Kreßberg. Doch
die SGM siegte noch 2:1 und
wurdeMeister. Kirchbergverabschiedete
sich alsVorletzter anständig
aus der A-Klasse. „Der
Abstieg nachvielenJahrzehnten
ist schmerzhaft und dennoch
sportlich gerechtfertigt. Nach
mehreren Spielzeiten im Tabellenkeller
kommt dieser nicht
TSG Kirchberg
Trainer: Jürgen Wöppel (60, seit 2025)
Tor: Dario Köhler (24),MaikGrüschow(19),
JeremiasLissmann (40)
Abwehr: Marco Beyl(25),Daniel Groh(30),
RobinKindler (27), Alexander Lemmer(40),
Fabian Sorg(25),Paul Wanner(24), Richard
Block (30), MartinBotsch(29),Thomas
Schenkel (37), GabrielKöttner (25),Vincent
Schneider(21), CarloSkibowski (20),Max
Schmidt (26),Lukas Fischer(27), KevinWeber(29),
LeopoldRichter (19),Raphael Mayer
(19),Leo Giese(19), Leon Köhler (24),
Thorben Lutz (20)
Mittelfeld: Marcel Engel(38), Andreas Garmatter
(34), StefanGroh(27), Marius Jauch
(25),Lukas Schmidt(25),LawrenceKöttner
(25),Julian Stegmeier (25),KilianKantel
(21), Jann Kochendörfer(21),StefanFreimüller(31),
Robert Düring(18), EliasMaaß (19),
Fynn Lassak(20),NathanaelRenner(19),
PhilippRock (20),LarsMaguhn (20), Marvin
Schmidt(25),JoasKochendörfer(25)
Angriff: JulLührs(25), Micha Hofmann
(26), Till Roesner(21), Jonas Huber(27), JonasGeissler
(20),MohammedNajih (28),
Finn Vorholzer(19), YannikMeider (21), Sami
Aslam(22)
Zugänge: Arne Kratzsch, Levi Franz, Henry
Kauz, Sias Pankonin,Nikodem Mertens, JasonWackler
(alleeigene Jugend), Matthias
Butzer (Wiedereinstieg),Simon Pflugfelder
(SVRieden)
Abgänge: AlexLutscher (SGMRosengarten),
Thomas Raabe (TSV Michelfeld), Thimo
Kanold, Maxim Stieglmair,Ben Köttner, Nils
Zeitler, MaartLührs, Lars Hofmann (pausierenalle),Max
Botsch(Karriereende)
Saisonziel: Einbindung junger Spieler,Etablierung
im oberen Tabellendrittel
Titelfavoriten: TSVSchrozberg,FCBillingsbach,SCWiesenbach
DieTSG Kirchberg(blau) stieg
alsVorletzterder A4 in dieB7ab.
Foto:Joachim Mayershofer
sehr überraschend“, nimmt
TSG-Berichterstatter Max
Botsch kein Blattvor den Mund.
Das Urgestein desVereins beendet
seineKarriere, Thomas Raabe
ist zum TSV Michelfeld gewechselt
und mit diesem in der
Relegation in dieBezirksligaaufgestiegen.
Statt Alex Lutscher
(zur SGM Rosengarten) sitzt
nun Jürgen Wöppel auf der
Kirchberger Trainerbank.
Der erfahrene Trainer werde
einen positiven Einfluss auf die
Entwicklung der jungen Mannschaft
nehmen, ist Botsch überzeugt.Dessen
Hauptfokus sei die
Einbindung der jüngeren Spieler
und die Etablierung der
MannschaftimoberenTabellendrittel
der B7. „Wir freuen uns
über die Jugendspieler, die ihre
ersten Schritte bei den Aktiven
machen, undinsbesondereüber
unseren Neuzugang Simon
Pflugfelder vom SV Rieden“,
sagt Botsch, der findet, dass die
B7 „durch die vielen Absteiger
und Mannschaften mit Kreisliga-A-Erfahrung
fast ein wenig
wie unsere ehemalige A2Hohenlohewirkt“.
DieTSG,die die
die Flutlichtanlage am Hauptspielfeld
aufLED umgestellt hat,
sieht Schrozberg, Billingsbach
und Wiesenbach als Topfavoriten
auf die Meisterschaft. jom
Vorsaison
13.Platz
(Kreisliga A4)
18 Punkte
30:62Tore
DerFCLangenburg (rot)holte in
der Vorsaisonlediglichzwei
Punkte. Foto:MelanieTeuber
Trotz des Abstiegs indie
Kreisliga B7 zieht Jochen
Bolz,Fußballabteilungsleiter
des FC Langenburg,
ein positives Fazit der
vergangenen Saison, in der der
FCL nur zwei Punkte holte und
abgeschlagen Schlusslicht der
A4 wurde. Er sei froh, dass die
Mannschaftdurch dieschwierige
Saison gekommen sei und
nicht habe abmelden müssen.
Undder neuen Runde in deruntersten
Klasse blickt erebenso
positiv entgegen: „Die B7 ist
mega interessant, weil wir viele
Spielehaben, und qualitativ besser
als letzte Saison.“ Als Spieler
würde ersich ärgern, „wenn
ich jetzt in der A-Klasse kicken
würdeund für jeweilszehnSpiele
in derVorrundeund derRückrunde
trainierenmüsste“. Er übt
damit immernochKritikander
Ligenreform desWürttembergischen
Fußballverbands. „Die
Jungs wollen spielen und keine
Reform durchdrücken. DieHöhe
ist, dass, bevordie Reform durch
ist,schondie ersten verantwortlichen
Personen zurücktreten
und nicht für ihr Tuneinstehen.“
Jochen Bolz freut sich in der
B7 darauf, „viele großartige
Vorsaison
14.Platz
(KreisligaA4)
2Punkte
18:109Tore
Spiele gegen Nachbarvereine“
zu haben. DieLangenburgergebenPlatz
6bis 8als Ziel aus, sie
wollen nach den schwierigen
Jahren jetzt vor allem Spaß habenund
„wieder ein paar Spiele
gewinnen“. Die Fürstenstädter
sehen den TSV Schrozberg als
großen Titelfavoriten, weil dieser
einen breiten Kader habe.
Torhüter und Spielertrainer
Joachim Fritsch wird von Rückkehrer
Leon Vogel unterstützt,
der inder vergangenen Saison
beim Landesligisten Spvgg Satteldorf
zwei Kurzeinsätze verzeichnete
und jetzt als spielender
Co-Trainer die Langenburger
Abwehr organisieren soll.
„Er wird die Mannschaft fitmachen“,
ist sich Bolz sicher. Mit
Benedict Brümmer kommt vom
TSVDünsbach ein weiterer Ehemaliger
zurück: 2022/23 kam er
fürden FCLauf sechsTorein29
Spielen inder A2, dann ging er
zumTSV Dünsbach, mit dem er
in derBezirksliga spielte. Mit Lucas
Schmidt und Jannik Weber
haben aber auch zwei Stürmer
den FCL verlassen. jom
FC Langenburg
Trainer: Joachim Fritsch
Tor: Joachim Fritsch(33), Matthias Fritsch
(36)
Abwehr: Leon Vogel(24), Gabriel Wiedmann
(39),DanielWeckert (22), Bastian
Wankmüller(29), MarcelSenghaas (27),
HannesKlenk (25), KhaledHashemi(41),
FranzBühler (30),FelipeGomes Pais (31),
Bogdan Dragomir (20), Ulrich Kraft(48), JoachimFrey(36),
IonJuca(39)
Mittelfeld: Marvin Blind (30), AndreiCiorogar(30),
Dragos Ciorogar (25), Henrique GomesPais
(29), Sebastian Claas (18), David
Kulpa(30), Marius Milläger (25), Adam Salamon
(26)
Angriff: Benedict Prümmer (25), Tobias
Kolb (31), LucasHeinzmann (29), Felix Blank
(19), Andre Trento(36)
Zugänge: Leon Vogel(SpvggSatteldorf),
Benedict Prümmer (TSV Dünsbach), Sebastian
Claas
Abgänge: BenjaminWagner(TSV
Schrozberg), LucasSchmidt(TSVGerabronn),
JannikWeber (SCAmrichshausen)
Saisonziel: Spaß haben, Platz 6bis 8
Titelfavorit: TSVSchrozberg
KREISLIGA B7 REMS/MURR/HALL 85
In Konkurrenz
SGMKreßbergIIspieltnach demAufstieg
derErstennicht mehr in Reserve-Runde.
Aufschwung
DerFCBillingsbachsteigtnur aufgrund der
schlechteren Tordifferenz direkt ab.
Durch den Aufstieg der
ersten Mannschaft in
die Bezirksliga spielt
auch die Zweite der
SGM Kreßberg in dieser Saison
wieder in der Aktiven-Runde
mit. „Nach ein- beziehungsweise
zweijähriger Abwesenheit
sind wir wieder in Konkurrenz
dabei“,freut sich Christian Reuter,
Spielleiter der SGM II, und
ergänzt: „Anders als zum Ende
des Bezirks Hohenlohe wurden
wir nun wieder der regionalen
Staffel zugeordnet und freuen
uns auf viele Derbys und altbekannte
Gesichter.“ Er glaubt,
dass ein gesicherter Mittelfeldplatz
inder Kreisliga B7durchaus
realistisch sein sollte,„wenn
die JungsihreLeistungund Leidenschaft
konstant auf den Rasen
bringen“. Schoninder abgelaufenen
Reserverundeinder A4
(Platz 4) „haben die Jungs gezeigt,
was inihnen steckt“. Besonders
freut er sich darüber,
dass man schon nach dem ersten
gemeinsamen Training im
SGMKreßbergII
Trainer: Thomas Merz(neu)
Tor: Dominik Labusga(32),NinoScherz(21),
Jonas Schmidt(22)
Defensive: Jonathan Eckert (26),Mike
Hoffmann (23),Fabian Hofmann (32), Simon
Keith(30), KimKochendörfer (31),Pascal
Kranz(32),JohannesLang(37), Fabian Pittelkow
(32), SilasProbst(22), JanRegner
(33),Matthias Reuter (34), Marc Seibold
(22), HannesStegmaier (23), Samuel Stegmeier(37),
FabioTäger (24),MarcWüstner
(34)
Offensive: Markus Bäuml(34), Fabian Bürk
(20), AlexanderFriedel(30), Benjamin Hertfelder
(37),Moritz Hofelich(23),Tobias Jerg
(34), Bernd Laun (34), Oliver Petz (23),
George-RaulPopescu(26),Madalin Preda
(26),GregorRokowski(37), Leander Sarnowski
(20), AlexanderSchmieg (28), RobinUhrle
(23),Michael VomDorp (28)
Zugang: Michael VomDorp(SGMMarktlustenau/Ellrichshausen)
Abgänge: DominikBergmann (unbekannt),
Ovidiu Fetcu(VfRAltenmünster)
Saisonziel: Spaß am Fußball, dieSpitzenteams
ärgern und vielePunkte sammeln
Titelfavoriten: Wiesenbach, Schrozberg,
Billingsbach
vergangenen Jahr gemerkthabe,
dass ausdem GSVWaldtannund
denSportfreundenLeukershausen-Mariäkappel
die SGM Kreßberg
geworden sei. „Esentstand
sofort ein Zusammenhalt, der
sich im Laufeder Spielzeit noch
verstärkt hat“, betont Reuter.
DieSGM Kreßberg II wirdin
dieser Saison vonThomasMerz
trainiert, derCo-Trainerbei den
Bayernliga-Frauen desSVWeinberg
II war und jetzt die Nachfolge
von Carol Gurgu antritt,
der CoachbeimB6-Ligisten SSV
Schwäbisch Hall II wird. Merz
mussdannauf Back-up-Torwart
Dominik Bergmann verzichten,
„der aus privaten Gründenindie
Region Bamberg gezogen ist“,
wie Reuter berichtet. Dafür
kehrt Angreifer Michael vom
Dorp nach einem halbenJahr bei
der SGM Marktlustenau/Ellrichshausen
zurück.
Dieist einevon 15 Mannschaften,
die in der Kreisliga B7 an
den Start geht. „Da durch die
noch nicht abgeschlossene
Strukturreform gute Mannschaften
nach unten geschoben werden,
ist die B7 dieses Jahr qualitativbesserbesetzt
alsinder abgelaufenenSaison“,
findet Christian
Reuter. Den einen
Titelfavoriten in dieserSaisonzu
nennen, sei daunmöglich. Er
glaubt, dass derSCWiesenbach
mitSicherheit an die starke Vorsaison
anknüpfen wolle. Und:
„DieAbsteigerBillingsbachund
Schrozbergaus derA4sinddem
verschärftenAbstiegzum Opfer
gefallen und hättentrotzdemdie
Qualität, auch weiterhin in der
A-Klasse zu bestehen.“
DasSaisonziel derSGM Kreßberg
II formuliert Reuter wie
folgt: „Spaß am Fußball haben,
dieSpitzenteams ärgern und viele
Punkte sammeln.“ jom
Vorsaison
neu
–
–
Aufgrundder schlechteren
Tordifferenz gegenüberder
SpvggSatteldorfIIverpassteder
FC Billingsbach den Abstiegsrelegationsplatz
in der A4 und
stiegdirekt in dieB7ab, was„unter
dem Strich sehr schade“ sei,
sagt Fußballabteilungsleiter
Nico Kurzay. „Dennoch gibt es
unabhängigdavon auch Punkte,
mit denen wir durchaus zufrieden
sind. Mit der Verpflichtung
von Manuel Kappes im Winter
hatdie gesamteMannschaft,Erste
wie Reserve, in der Rückrun-
BillingsbachsSpielertrainer
Manuel Kappes istpfeilschnell.
Foto:JoachimMayershofer
de einendeutlichen Schritt nach
vornegemacht und auch ordentlich
Punkte gesammelt. Auch
wenn es Wochen gab, indenen
die Ergebnisse nicht ganz gepasst
haben, war die Stimmung
durchweggut.Der Trend ist also
in jedem Fall positiv.“
Billingsbachwirdvon einigen
Konkurrenten zumKreis der Titelanwärter
inder B7 gezählt.
Der FCBhat auch selbst dasZiel,
obenmitzuspielen,auchwennes
teils gegen ganz neue und deshalb
schwer einzuschätzende
Gegner gehe,„gegendie wirseit
unserer Umgruppierung noch
nicht angetreten sind“, wie
Kurzay sagt. „Dafür gilt es, Woche
für Woche die Leistung abzurufen,
diewir eigentlich auch
Vorsaison
11.Platz
(KreisligaA4)
29 Punkte
42:63 Tore
können.“ Erfreulich findet er,
„dassesinunserer Liga eine gute
QuoteanReservemannschaften
gibt, und diese somit auch zu
ausreichend Einsätzen kommen.“
Ebenso erfreulich: „Seit längererZeitdürfenwir
wieder fünf
Spieler aus der eigenen Jugend
begrüßen.Allefünfsindauf und
abseitsdes Platzessuper Typen
und werden dem Verein über
Jahrehinwegdefinitiv weiterhelfen.“
Mit Sascha Vogelwurde zudem„die
perfekte Besetzung“ als
Co-Trainer gefunden. jom
FC Billingsbach
Trainer: ManuelKappes(seit Januar 2025)
Tor: Otto Bauer(27), Rafael Götz(32), Sven
Stippschild(35), Moritz Walter (21)
Abwehr: ThomasBöhm(34), Dominik Eberle
(35),JohannesGröber(27), Marco Häberlein
(24),Simon Kipphan (32),Steffen Kümmerer(28),
NicoKurzay(28), Simon Martin
(36),Valentin Meinikheim (23), Steffen
Mütsch(22), Jens Reichert(34), Markus
Reinhardt(35), Florian Sawitzki (44),Niklas
Schaffert (18),Felix Schlund(29), Kevin
Stöffler(27), LukasTripps (28), Thomas
Tripps(18), Flavio Vogel(30), RobinVogel
(24),SaschaVogel (27),DanielVogt (37),
Max vonBerg(27), EricWinterstein(18)
Mittelfeld: KayBachmann(48), Nikolas
Brümmer (27),JannisBusch (20), Niklas Dieroff
(18), RomanDieroff(24), PatrickEhrmann
(34),MarcelHaag (33),BenediktHanisch(28),
Daniel Hofmann (32),Daniel Hörner(33),Michael
Kehr (34),ThorstenKönig
(45),Lukas Maurer (28),Chris Reckwardt
(34),David Reszneki (28),MariusRögele
(17),Janne Rutsch (18),Sam Schmid(19),
Maximilian Schneider(22)
Angriff: ManuelBaumann (40),Manuel
Kappes(31), Lorenz Breisch (19), Jonas Dieroff
(20),Patrick Haag (27),Lukas Häberlein
(26),Timo Horlacher(18), Patrick Jakob(30),
DanielLey (35),Simon Markert (27),Adrian
Philipp (23),Heiko Plank (41), Toni Thoi (38)
Zugänge: NiklasSchaffert,EricWinterstein,
Timo Horlacher,Janne Rutsch,MariusRögele
(alleeigeneJugend),ThomasTripps(TSV
Blaufelden)
Abgang: AndreasEtzel (Karriereende)
Saisonziel: obeninder Liga mitspielen,
Weiterentwicklung in derMannschaft,die
nachrückendenJugendspieler bestmöglich
integrieren
Titelfavoriten: Schrozberg, Kirchberg
86
KREISLIGAB1OSTWÜRTTEMBERG
Keine graue Maus mehr?
DiezurückliegendeSaisoninder B1 verliefaus Sicht desSVFrickenhofen eher ernüchternd.
Umso mehr visiertman nundie vorderen Plätze an –und tutauch etwasfür dieses Ziel.
Mit dem siebten Platz
beendete der SVFrickenhofen
die abgelaufene
Saison in der
B1 Ostwürttemberg. Und mehr
alsein Status der„grauenMaus“
ist damit nicht verdient.
„Wir sind deutlich hinter unseren
Erwartungen geblieben.
Dabeiwar das Potenzial klar erkennbar“,
hadert zum Beispiel
Spielleiter Florian Grau, der
auch an der Seitenlinie unterstützt
und besten Einblick hat.
Die Hauptgründe,das Mögliche
nicht voll ausgeschöpft zuhaben,
sieht man im Lager des
Sportvereinsinder mangelnden
Konstanz und in viel zu vielen
individuellen Fehlern, die oftdas
Genick brachen.
Mehr Schatten alsLicht
Als negative Höhepunkte gehen
die Partiengegen BargausZweite
und Ruppertshofen ein, denn
beide Male führte die da noch
vonChristian BorsttrainierteElf
mit 2:0, um dann am Ende doch
mit 2:3 zu verlieren. Lust auf
mehr machte hingegen die Partie
gegen Durlangens Reserve.
„Da haben wir unser Potenzial
voll abgerufenund alles funktionierte
–ein Ausrufezeichen!“
DerTeamgeist
istein echtes
Faustpfand!
Auch die Zusammengehörigkeit
wirdals bestensangesehen:
„Trotz schwieriger Phasen war
die Kameradschaft immer vorbildlich
–unser Teamgeist ist ein
echtes Faustpfand!“, erklingt es
stolz von der Höh’.
Vorsaison
7. Platz
(Kreisliga B1)
28 Punkte
66:68 Tore
Frickenhofen(gelb)strauchelte desÖftereninder vergangenen Saison.
In derneuen Saisonist der SV
Frickenhofen weiterhin in der
als stärkereingestuftenB1beheimatet.
Doch Qualität der Konkurrenz
hin oder her: Als Siebter
und im Niemandsland der
Tabelle will man nicht feststecken.
Und damit dieses Vorhabenindie
Tatumgesetztwerden
kann,war undist Aufbruchstimmung
nötig.
Neue Besenkehrengut
„Ein neuer Trainer und gleich
sieben Neuzugänge bringen frischenWind.
Die Trainingsbeteiligung
iststark,die Stimmung im
Team ist sehr positiv“, gibt es
erste Auskünfte aus der neuen
Welt im Waldstadion. Im Besonderen
freut man sich bei den
Schwarz-Gelben über das Phänomen,
dass viele junge Akteure
an Land gezogenwurden. „Die
Jungen sind hungrig, ehrgeizig
und mit dem klaren Ziel hier, in
Frickenhofen etwas zu bewegen“,
soGrau.
Da es vor allem ander Konstanzund
Stabilität haperte, seien
besonders „die etablierten
Kräfte gefordert“, womit namentlich
Alexander Frech, Max
Merkl, Luis Hirth, Oliver Kraft
und Thomas Hirth erwähnt werden.
„Sie stehen für Erfahrung
und Führungsqualität und sollen
als Mentoren vorangehen, um
die junge Generation mitzuziehen“,
ist der Plan im Gschwender
Teilort.
AufLangfristigkeit aus
Natürlich herrscht auch in Frickenhofen
das Wissen darüber,
dass man möglichst langfristig
plant und dieStrukturen auslegt.
In derVergangenheit wurdedies
Daniel Markus geht alsneuer
SVF-Trainer insRennen.
gutumgesetzt,vor allemauchin
der Jugendarbeit. „Einige der
Neuzugänge kennt mannochaus
Jugendzeiten.Hierwächstetwas,
das sportlich und menschlich
funktionieren kann“, ist sich
Fotos: ThomasNast
Grau sicher.Umgleich Druck zu
machen: Ein Platz in den Top3
ist anvisiert. Michael Busse
SV Frickenhofen
Trainer: Daniel Markus, Patrick Karasek,
Florian Grau
Tor: Luis Hirth, AlexanderSeeger
Abwehr: Christoph Bauer,Fabian Bauer,RobinBrenner,Ignat
Constantin, Simon Däß,
LukasDrexel, AndreGalozy,Florian Grau, Alexander
Heppes, Thomas Hirth, Oliver Kraft,
Theo Leuze, BenjaminMaier, MaxPreuß, AndreasStütz,
Kevin Wolainski
Mittelfeld: RobinBauer,Tim Bauer,Cosmin
Boiciuc,GianlucaD‘Alessandro, MauriceDegout,Kevin
Frati,Alexander Frech, Dennis
Frey,Rene Galozy,Lukas Jäger, Cedric Köger,
Vasile Martins, MaxMerkl,Ion Munteanu, Colin
Postic,Philipp Schaupp,Colin Steiner
Angriff: Nicklas Frank, Ben Krieger, FinneganMesser,
Luka Peltsch, Michael Wüstner,
Daniel Bauer, Benjamin Grau
Zugänge: FinneganMesser, Andre Galozy,
Rene Galozy (TSV Sulzbach-Laufen), Michael
Wüstner (SGSulzbach-Laufen/Gschwend),
Ben Krieger(FC Welzheim), Luka Peltsch
(TSV Gaildorf II), Kevin Wolainski (FCOberrot)
Abgänge: ThorstenEtzel,HannesWeller
(beideKarriereende)
Saisonziel: Platz1bis 3
Aufstieg alsklaresZiel
KREISLIGA B2 OSTWÜRTTEMBERG 87
DieSpielgemeinschaft Hohenstadt/Untergröningenverabschiedet sich ausder A-Klasse.
Mit einer Portion WutimBauch soll trotzdes Umbruchs dieRückkehrgelingen.
Das war insgesamt ernüchternd,
traurig und
beschämend“, fasstSG-
Spielleiter Fabian Berroth
das Abstiegsjahr derSGHohenstadt/Untergröningen
zusammen
und nimmt bei seinen
Äußerungen wie immer kein
Blatt vor den Mund.
„Mit der Qualität, die wir im
Team haben, solche Ergebnisse
abzuliefern,ist einfach schlecht
gewesen. Die Einstellung zuallem
muss sich ändern, die Trainingsbeteiligung
hätte deutlich
besser sein müssen, und unsere
Gegentorquotewar miserabel!“,
schimpft Berroth, wobei er sich
zu dem Zeitpunkt eigentlich
schon in der neuen Saison samt
Aufbruch befindet –der Frust
sitzt tief. Mit fast demselben Kader,der
in der Vorsaison dieFavoriten
erschreckt und sogar
Youngster JannikBürgelals Torschützenkönig
der A1 geformt
hatte, ging es ein Jahr später in
einem wahren Negativstrudel
bergab und indie Kreisliga B2
Ostwürttemberg.
Es gibt keinen Welpenschutz!
Wasnach einjährigem Blackout
klingenmag, ist in den Katakomben
auf dem Rötenberg längst
analysiert und gewissermaßen
zu den Akten gelegt. Jedoch
nichtohne eine klareErkenntnis
aus dem Seuchenjahr gezogenzu
haben. Undsogilt in dieser Saison
„für grundsätzlich alle:Jeder
muss vorangehen! Uns ist zwar
auch klar, dass man von einem
Spieler, der aus der A-Jugend
kommt, nicht erwartet, auf den
Tisch zu hauen, wenn mal was
schlecht läuft. Aber in sportlicher
Sicht verhält es sich anders:
Werauf dem Feld steht,mussalles
für den Sieg geben, und es
gibt keinen Welpenschutz! Was
Vorsaison
15.Platz
(KreisligaA1)
20 Punkte
56:94Tore
Im Sommer2024sieht es im Limpurg-Cupnoch heiter aus, die SG Hohenstadt/Untergröningen(rot)
gewinnt 3:2inGaildorf. Aber schonwenig später schleicht sichder Schlendrianein. Foto:Michael Busse
bedeutet, dass manauchmal einsteckenkönnenmuss,
aber auch
austeilen darf.“ Und exakt so
wird in Untergröningen am Charakter
der Mannschaft gefeilt.
Ohne
Rumgeeiere:
Wirwollenzurück!
Dass die Persönlichkeitsentwicklung
auch sofort zieht,
könnte auch am Abgang des
Neu-Trainer Angelo Coletti
beerbt AhmetAkin.
FOTO: FUPA/HL
langjährigenSpielertrainersAhmetAkin
liegen,beziehungsweise,
dass nun zwangsläufig eine
andere, neue Art vorherrscht.
Möglich, dass in den fast zehn
Jahren doch zuviel eingeschlafenwar,auchwennAkins
Pässe
und Tore amRötenberg fehlen
werden.„Ahmetwar einfachimmerfür
einen Geniestreich gut“,
schickt Spielleiter Fabian Berroth
letzte Liebesgrüße an den
langjährigen Coach.
Es weht einneuer Wind
Mit der Anstellung von Angelo
Colletti ändert sich die Betriebstemperatur
auf der Höh’ naturgemäß,Collettiwirddie
Neuzugänge
mit den Etablierten
schnell in dierichtigeBahnlenken
müssen, wenn der Aufstieg
als so unumgänglich erscheint.
Mut macht Berroth auch die
BlutauffrischungimKader.„Wir
haben einigeneue Jungsdazubekommen,
bei denenman im Training
schon das Potenzial sehen
konnte.“
Bleibt abzuwarten, wie
schnell undobder Charaktertest
bestanden wird. Michael Busse
Hohenstadt/Untergrön.
Trainer: Angelo Colletti, Fabio Leopardi
Tor: FabioLeopardi
Abwehr: Adrian Buchal, Marcel Crljic,Elias
Diez, JonasFeil, SamuelFeil, Adrian Hägele,
LukasHaug, Felix Häußler, JakobHäußler,Tobias
Hirsch, RobinHorlacher,Simon Maurer,
Moritz Müller,Manuel Rupp,Niklas Schulz,
Elia Usluoglu, KaiZimmermann
Mittelfeld: Fabian Berroth, DennisBleicher,
Danilo Funk,Nick Grimm, RobinGrimm, Timo
Grimm,Simon Hieber, Daniel Hügler,Michael
Müller,DomenicoPrencipe,Alexander Seitz,
Oliver Stegmeier,LarsTielesch, RaphaelTretter,
MariusZimmerhackl
Angriff: NicoAntonucci,JannikBürgel, Angelo
Colletti, DorianGrau, Sascha Hepke, Tim
Horlacher,Marco Klotzbücher,NiklasZick
Zugänge: Angelo Coletti (SGUnion Wasseralfingen),
FabioLeopardi, MarcelCrjlic,Niklas
Zick (alle drei SG Königsbronn/Oberkochen),
Domenico Prencipe (ACMilan Heidenheim),
Simon Hieber, SimonMaurer, JonasFeil(alle
drei FC Schechingen), Raphael Tretter, Elia
Usluoglu (beide FV Unterkochen), TimHorlacher
(SGFachsenfeld II)
Abgänge: AhmetAkin, EmreHirka (beide
TSVSulzbach-Laufen)
Saisonziel: Aufstieg
88
FRAUENFUSSBALLINDER REGION
Interessante Derbys
In der Landesliga1und in der Regionenliga1spielenjeweils zwei Frauenmannschaftenaus
dem Altkreis Crailsheim. In beiden Ligengibtesdamit spannende Lokalduelle.
Esist das erste Mal, dass
wir nichtmehr in den alten
Ligen und teils in
Frankenspielen, sondern
rein im Bezirk Rems/Murr/
Hall“,sagtBeate Müller,die Vertreterin
für Frauen- und Mädchenfußball
imFußballbezirk,
vor der neuen Saison. Gewohnheitenmüssengeändertwerden,
wie sie erklärt. Haben die Frauenteams
gerne am Sonntagmittag
gespielt, so könnten aufgrund
der langen Fahrtstrecken
jetzt auch Spiele amSamstagabend
stattfinden, vermutet sie.
Der Landkreis Schwäbisch
Hall hat keine Frauenfußballmannschaft
mehr inder Verbandsliga
Württemberg. Die
SpvggGröningen-Satteldorfhat
den Klassenerhaltindieser Liga
verpasst, sie verlor das Relegationsspiel
gegen die SGM Oppenweiler/Sulzbach
zu Hause
mit 0:3.NachzweiJahren in der
Verbandsliga geht es zurück in
dieLandesliga1.Dortgehtesins
Derby gegen die SGM Crailsheim/Jagstheim/Onolzheim,
die
als Aufsteiger in der Saison
2024/25auf Platz7landete –weit
entfernt von den vorderen und
den hinteren Plätzen.
Durchden 9:0-SiegimRelegationsspiel gegendie Spfr.Widdern
schafftedie SGMBlaufelden (orange) den Klassenerhalt in der
Regionenliga 1.
Foto:JoachimMayershofer
Sadik übernimmt bei Spvgg
Bei Satteldorf kommt es zu einem
Trainerwechsel: Ramona
Treyer,die dieSpvgg 2022/23zur
Meisterschaftinder Landesliga1
und zum Aufstieg in die Verbandsliga
führte, geht als Co-
Trainerin von Tobias Becker zu
denHerrender SpvggGammesfeld
in die Kreisliga A4 (siehe
Artikel folgende Seite). Für sie
übernimmt Ayhan Sadik, der
2022/23und 2023/24die Herren
der Sportfreunde Leukershausen-Mariäkappel
in der Bezirksliga
und der Kreisliga A2trainierte.
Groß umstellen müsse er
sich nicht auf seiner ersten Station
im Frauenfußball, erklärt
Sadik. Das Tempo unddie Power
seien bei den Herren natürlich
höher,dafür würden Frauen taktische
Anweisungen schneller
umsetzen können,sodas Gefühl
des Satteldorfer Trainers. „Die
Mädels ziehen gut mit, ich bin
optimistisch, dasswir obenmitspielen
können“, sagt Sadik, der
sich selbstals lauten Trainer beschreibt.
„Aber nicht imzwischenmenschlichen
Bereich, ich
coache nurständig vondraußen
laut mit“, sagt er und lacht.
Jens Hofelich, Trainer der
Derbysteigt
gleich am
ersten Spieltag.
SGM Crailsheim/Jagstheim/
Onolzheim, war mit Platz 7in
der Vorsaison „im Großen und
Ganzen“zufrieden, man habeeinigeverletzteSpielerinnen
kompensierenmüssen.
„AlsAufsteiger
ist es immer wichtig, gut in
der neuen Liga anzukommen.“
Jetzt inder neuen Saison gelte
es vorrangig, nicht indie Abstiegsregionzurutschen,
ein gesicherter
Mittelfeldplatz wird
angepeilt. Vier junge Spielerinnenkommen
ausder B2-Jugend
hinzu, von den Oberliga-B-Juniorinnen
bleibt allerdings keine
Spielerin nach dem Sprung
zu den Aktiven bei der SGM.
Hofelich erwartet eine sehr
ausgeglichene Landesliga 1und
glaubt, dass die SSG Ulm die
besten Titelchancen hat. Der
Trainer der SGM Crailsheim
freut sich sehr, dass es wieder
ein Derbygibt.Gleich am ersten
Spieltag (Sonntag,14. September,
13 Uhr)gastiertCrailsheim beim
Verbandsliga-Absteiger Spvgg
Satteldorf. FürSpvgg-Trainer Sadik
eine besondere Partie, da er
in seiner Jugendzeit beim TSV
Crailsheim spielte. „Ich habe nirgends
so oft gespielt wie im
Schönebürgstadion, ich war ja
gut20JahrebeimTSV.Ich freue
mich sehr auf dieses Spiel!“
Auch in der Regionenliga1
kommt es jetzt zu einem Nachbarschaftsduell.
Nach dem Abstieg
der SpvggGammesfeld als
Vorletzter der Landesliga1
kommt es dort zum Gemeindederbymit
der SGM Blaufelden/
Wiesenbach/Schrozberg, die
über dieRelegationden Klassenerhalt
geschafft hat. Im Entscheidungsspiel
setzte sich die SGM
Blaufelden mit sage und schreibe
9:0 gegen die Sportfreunde
Widdern durch. Dieser Kantersieg
wurdenatürlich gebührend
gefeiert. Das Derby SGM Blaufelden
gegenGammesfeldfindet
am letzten Spieltag der Vorrunde
statt, Anpfiff ist am Sonntag,
23. November, um 11 Uhr.
Blaufeldenmeldet Zweite
Die SGM Blaufelden bekommt
viele jungeSpielerinnen vonden
Juniorinnen dazu und meldet
deshalb zur neuen Saison sogar
noch eine zweite Mannschaft,
die –wie auch die TSG Kirchberg/Jagst
–inder Kreisliga A
Rems/Murr/Hall an den Start
gehen wird. „Wir wollen unseren
jungen Spielerinnen die
Möglichkeit bieten, dass sie genug
Spielpraxis sammeln können“,
sagt Matthias Bach, dritter
Vorsitzender des TSV Blaufelden.
Die beiden Mannschaften
der SGM trainieren zusammen,
trainiert werden sie von Fritz
Langenbuch, alsCo-Trainer fungiert
Julian Wieserner, der die
Zweite als Chef betreut, wenn
Langenbuch nichtkann. „Wir haben
so31, 32 Spielerinnen für
beide Teamszur Verfügung und
schauen dann immer, wer wo
eingesetztwerdenkann“, erklärt
Wieserner.
Beider SpvggGammesfeldist
Thomas Gerlinger in seinem
zweiten Jahr Trainer, unterstützt
wird er vonden sportlichen Leiterinnen
Anja Ehrmann und
Lena Lober. Dievergangene Saison
sei schwierig gewesen, sagt
Gerlinger, in der Landesliga 1
habe ein hohes Niveau geherrscht.
„Wenn alle Spielerinnen
dawaren und der Kader
breiter war, haben wir viele
knappe Ergebnisse gehabt.“
Nach demAbstieg in die Regionenliga1wollen
dieGammesfelderinnen
dort „vorne mitmischen“.
Aufdas Derbygegen die
SGM Blaufelden freut sich Gerlinger
besonders. „Wir wollen
als Kleiner diegroße Hauptstadt
schlagen“, sagt er und lacht.
In der Bezirksliga Rems/
Murr/Hall spielen aus dem Altkreis
Crailsheim die Spvgg
Hengstfeld-Wallhausen, die
SGM Tiefenbach/Satteldorf II,
dieSGM Crailsheim/Jagstheim/
Onolzheim IIund die SGM Ilshofen/Dünsbach.
Joachim Mayershofer
FRAUENFUSSBALL IN DER REGION 89
„Männer habenmehr Kraft“
Ramona Treyer hat85Erst- und 137Zweitligaspiele bestritten. AlsCo-Trainerinbeim
A-Ligisten SpvggGammesfeldgeht dieCrailsheimerinnun in denHerrenfußball.
Ramona Treyer gibt lautstark
Kommandos auf
dem Trainingsplatz –
und die Fußballer versuchen
alles umzusetzen, was ihnen
ihre Co-Trainerin vorgibt.
Seit 2019 hat die 45-Jährige die
Frauen der SpvggSatteldorftrainiert,
in der Landesliga und zuletzt
in der Verbandsliga, seitein
paar Wochen ist sie Co-Trainerin
bei den Herren des ambitionierten
A4-Ligisten SpvggGammesfeld
und arbeitet dort mit
Cheftrainer Tobias Becker.
„Der Kontakt entstand über
Tobias. Erwar damals Trainer
bei der Spvgg Satteldorf II. Wir
haben uns da oft über Fußball
ausgetauscht und gemerkt, dass
wir fußballerisch auf einer Wellenlängeliegen“,
erzählt Treyer.
„Er hatte hier keinenCo-Trainer
undhat mich gefragt, ob ich mir
das vorstellen könnte. Dann
habe ich mir das Ganze angeschautund
warbeeindrucktvom
Verein und vom Umfeld.“
Geschlecht
istmir beim
Fußballegal.
Ramona Treyer gibt alsCo-Trainerinbei denFußballernder Spvgg
Gammesfelddie Richtung vor.
Foto:RalfMangold
Vonden Spielern wurde sie
herzlich aufgenommen – und
wassie sagt, gilt.„Wenn ich beim
Training bin, schaue ich auf Fußball.
Dann istmir dasGeschlecht
egal.“Das Training plantsie gemeinsam
mit Becker, ein paar
Teile übernimmt sie selbst oder
es wird inzwei Gruppen aufgeteilt,
diejeweils derTrainer oder
die Co-Trainerin coacht.
Nach dembitterenVerbandsliga-Abstieg
der Satteldorferinnen
in der Relegation wollte
Treyer eigentlich pausieren,
„aber diese Herausforderung
fand ich reizvoll. Außerdem ist
es zeitlich für mich darstellbar,
da ich ja nur Co-Trainer bin und
nicht immer dabei sein muss.“
Gefallen hat ihr von Anfang
an die tolle Kameradschaft,und
auch da wurde sie gleich integriert.
„Für das Halbfinale der
Frauen-EM haben wir extrafrüher
mit dem Training angefangen
und danach das Spiel gemeinsam
im Vereinsheim geschaut.“
Rückblickend stellt sie
fest, dassder Frauenfußball zwar
athletischer geworden sei, aber
dasNiveauinder Spitzestagniere.
„Für den ganz großen Wurf
haben bei Deutschland die Persönlichkeiten
gefehlt.“ Wichtig
für talentierte Mädchen sei es
allgemein,solange wiemöglich
bei den Jungen mitzuspielen.
Frauen sind disziplinierter
„Egal obein Mann oder eine
Frau vormir steht, ich sage beim
Fußball immer, was ich denke.“
Aufgefallen ist ihr in den ersten
Wochen, dass Frauen in der Regel
noch disziplinierter Vorgaben
beim Training umsetzen,
„allerdingsbraucht man beiFußballerinnenmehrFingerspitzengefühl,
die sind einfach emotionaler.
Die Übungen sind dieselben,
da mache ichkeinen Unterschied.
Männer haben jedoch
viel mehr Kraft, und alles geht
schneller.“ Daran muss sie sich
noch gewöhnen, aber anihrem
neuen Jobhat siejetzt schonviel
Spaß gefunden.
Als ehemalige Bundesligaspielerin
muss sie natürlich in
der Kreisliga schon ein wenig
Abstrichemachen, aberdiessei
in Satteldorf ja auch schon so gewesen.
Ligaunabhängig brennt
sie aber immer noch auf dem
Platzund vermittelt Ehrgeizund
Erfolgsorientierung auch ihren
Spielern praktisch injeder Sekunde
des Trainings.
BittererVerbandsliga-Abstieg
Die tollen Jahre bei der Spvgg
Satteldorf endeten mit dem Abstieg
aus der Verbandsliga. „Es
gab Unruhe in der Mannschaft.
Letztlich waren wir nicht konstantgenug,
undvielleichthat es
auch ein wenig ander Disziplin
gefehlt,umhöherklassigmithalten
zukönnen.“
Die Mannschaft sei ihr sehr
ans Herz gewachsen, dennoch
hat sie bereits frühzeitig ihren
Abschied alsTrainerin angekündigt
–einfach, umwieder frischen
Wind ins Team zu bringen.
Nurbei kleineren Aufwärmübungen
hatdie Ex-Bundesligaspielerin
noch mitgemacht,
ansonsten hält sich die 45-Jährige
mit Joggen fit.
Eigentlich wollte Treyer nach
ihrerFußballerkarrierenie Trainerinwerden,„aber
inzwischen
macht esmir richtig Spaß. Ich
würde mir auch zutrauen, eine
höherklassige Mannschaft im
Herrenbereich zutrainieren.“
Neuland betreten
„Ich hatteschon Anfang der letzten
Saison bei ihr angefragt, ob
sie sich das vorstellen könnte,
bei mir als Co-Trainerin mitzumachen“,
erzählt Cheftrainer
TobiasBecker. „Ich habe mit einerFrauals
Co bewusstNeuland
betreten, auch mit dem Risiko,
wie es letztlich vonden Spielern
angenommen wird.Aberich bin
voll vonRamonas fachlicherArbeit,mit
ihremsportlichen Hintergrund
alsTrainerin, undauch
als Mensch von ihr überzeugt,
undallehaben sich auf michverlassen.“
Bereits nach ein paar
Wochenkann er sagen, dassdas
Projekt geglückt ist. „Sie ist für
mich einGlücksgriff. Am Anfang
haben die Spieler sie schon ein
wenig beäugt, aber schnell waren
sie von ihr überzeugt, und
sie wurde sehr gut aufgenommen.
Ich bin Ramona äußerst
dankbar dafür, dass sie mich so
toll unterstützt und auch neue
Ideen einbringt.“
Große Unterschiede hat er
bislang nicht festgestellt, ob nun
eine Frau oder ein Mann das
Training leitet. „Bei ihr sind die
Jungs vielleicht ein wenig zurückhaltender“,
fügt er allerdings
schmunzelnd hinzu. Was
ihmgefällt, ist dieDisziplin und
der Ehrgeiz, den die ehemalige
Bundesligaspielerin bei jeder
Übung vorlebt und einfordert.
Die Trainingsbeteiligung bei
den Gammesfelder Kickern ist
prima, 20 bis 30Spieler sind es
bei jeder Übungseinheit. „Wir
wollenobenangreifen, aber der
Aufstieg istnicht Pflicht“,lautet
Beckers Saisonziel. Ralf Mangold
90
FRAUENFUSSBALLINDER REGION
Raum für Verbesserung
Sowohl dieSGM Rieden/Michelbach/Tüngental alsauch der TSVMichelfeld strebeninder
Regionenligaeinen Mittelfeldplatzan.
Die neueSpielzeit bei den
heimischen Frauenmannschaften
beginnt
erst mit dem Ende der
Sommerferien. In derRegionenliga
startendie SGMRieden/Michelbach/Tüngental
und der
TSV Michelfeld als klassenhöchste
Mannschaften aus dem
Haller Altkreis.„Ichfindeesgut,
dasseserstnach denFerienlosgeht.
Essind eben viele im Urlaub
vorher“, sagt SGM-Trainer
JulianWolf. Mit der zusätzlichen
Zeitkann dieVorbereitungsphase
ausgedehnt werden, sodass
jede Spielerin dienötigeFitness
aufbauen kann.
Fürnschuß
schließt sich
Rieden an.
FENSTERDEKORATION
BODENBELÄGE
INSEKTENSCHUTZ
SONNENSCHUTZ
UND MEHR...
DieSGM Rieden/Michelbach/Tüngental (rot)und der TSVMichelfeld stehen sich auchdiese Saisonin
der Regionenligagegenüber.
Foto:Rolf Müller
Wolf legt den Fokus in der
Vorbereitung aufsTaktische.Die
SGM will im Aufbauspiel variabler
werden. „Das haben wirin
der letztenRückrunde schonangefangen
und wollen es jetzt
weiter festigen.“ Wolf sieht noch
Potenzial für mehr bei seinem
Team,das hättenauchdie Ergebnisse
in der Rückrunde gezeigt.
„Dazu brauchen wir aber auch
mehr Konstanz.“ Platz 8sprang
letzte Saison für die SGM raus,
dieses Jahr darfesruhig auch ein
bisschen mehr sein. Mithelfen
dazu soll auch Sophia Fürnschuß.
Die 17-Jährige aus Steinbach
kommt vom TSV Neuenstein
II. „Sie war zuletzt noch
verletzt und soll wieder rangeführt
werden“, erklärt Julian
Wolf.Abgänge hatdie SGM keine
zu verzeichnen.
Michelfeld will Rang 5bis 7
Punktgleichmit derSGM lief der
TSVMichelfeldauf Platz9in der
Regionenliga durchs Ziel. Auch
die Michelfelderinnen wollen
näher ran ans Tabellenmittelfeld.
Trainer André Kraft sieht
auch noch Potenzial für mehr.
„Wir können eine gute Rolle
spielen.“
Michelfeld -ander B14
Telefon (0791) 89805
Der Kader des TSV hat keinen
Abgang zu verzeichnen. Auf
der anderen Seite verstärken
gleich acht neue Spielerinnen,
die alle aus der eigenen Jugend
kommen, das Team. „Das ist
auch ein großes Anliegen bei
uns. Und esist ein Vorteil, dass
wir eine zweite Mannschaft haben“,
sagt Kraft. Manche Nachwuchskräfte
brauchen eben etwaslänger,
um sich an den Frauenfußball
zu gewöhnen, beispielsweise
auf die Umstellung
von Sieben-gegen-sieben im Jugendbereich
zu Elf-gegen-elf.
„Wir haben auf jeden Fall mehr
Breite im Kader. Das wird den
Konkurrenzkampf aufmanchen
Positionen erhöhen“,sagt Kraft.
„Wir haben im Training ein anderes
Feeling. Man merkt, dass
die Spielerinnen nach einem
Jahr verstanden haben,was man
möchte. Gewisse Abläufe sind
jetzt drin“, hat Kraft bemerkt.
Der Michelfelder Trainer
traut seinem Team daher auch
einen Platz zwischen 5und 7
durchaus zu. In der Vorsaison
stand die Defensive einigermaßen
stabil, von den hinteren
Teamskassierten dieMichelfelderinnen
mit 53 die wenigsten
Gegentore. In diesem Bereich
würdeKraft gerne mindestens 13
Gegentore weniger fangen.
Wo der Schuh am meisten
drückte, wardas Tore schießen.
Lediglich 30 Treffer gelangen
dem TSV. Nur die beiden abgeschlagenen
Schlusslichter hatten
weniger. Kraft hofft, dass seine
Truppedakaltschnäuziger agieren
wird. „Es wäre schon gut,
wenn wir soumdie 50 Tore
schießen würden“, gibt Kraftein
Ziel vor.
TSGnicht mehr in der SGM
In der Bezirksliga ist der Haller
Altkreis nur noch mit der SGM
Ilshofen/Dünsbach vertreten.
Die Spielgemeinschaft Bühlerzell/Bühlertann
musste als Tabellenletzte
absteigen in die
Kreisliga. Dort werden die Frauen
aus dem Bühlertal auf die
zweiteMannschaft des TSVMichelfeld
und den TSV Sulzdorf
treffen. Die Sulzdorferinnen
agierten in dervergangenen Saison
noch als Spielgemeinschaft
mit der TSG Schwäbisch Hall.
Das Team verpasste nur mit einemPunkt
Rückstanddie Meisterschaft
hinter Neuenstein III/
Kupferzell.Inder Relegationunterlag
mandem Bezirksliga-Vertreter
Amrichshausen. Die TSG
Hall hat sich aus der Spielgemeinschaft
zurückgezogen, sodass
Sulzdorf dasTeam in Eigenregie
führt. Viktor Taschner
Alteund neue Gegner
FRAUENFUSSBALL IN DER REGION 91
DieDamen der Sportkameradschaft Fichtenbergspielen weiterhininder Kreisliga Aund
nehmennur noch miteiner Mannschaft am Ligabetriebteil. DieGebietsreform greift.
Keine Frauenmannschaft
aus dem Limpurger
Land spielt überregionalen
Fußball. In der
Nachbarschaft glänzen weiter
die Kickerinnen der SGM Oppenweiler/Sulzbach,
die nun in
der Verbandsliga an denStart gehen.
Bemerkenswert ist der
Durchmarsch des TSV Nellmersbach.Seit
Gründung inder
Spielzeit2022/23,als der Gegner
noch SK Fichtenberghieß, stieg
die Mannschaft stetsals Meister
auf und ist nun in der Landesliga1
angekommen. In derRegionenliga
spielt noch der TSV
Ruppertshofen. Für die Damen
derSKFichtenberg istdie Kreisliga
Aweiterhin ihre Heimat.
In der neuen Saisongreiftnun
auch im Frauenfußball die Gebietsreform,
gespielt wird im
Rems/Murr/Hall. Die neuen
Frauenstaffeln
Landesliga1:FC Ellwangen, FV Nürtingen,
FV Bellenberg, SGMCrailsheim/Jagstheim/
Onolzheim, SGMWendlingen-Ötlingen, SSG
Ulm, SV Hoffeld, SpvggGröningen-Satteldorf,
TGV Dürrenzimmern,TSV Münchingen II,TSV
Nellmersbach, TSVOttmarsheim
Regionenliga 1: SGMNeckarwestheim,
SGMRieden/Michelbach-Bilz/Tüngental,
SGMBlaufelden/Wiesenbach/Schrozberg,
SV Leingarten,SVSülzbach, SpvggGammesfeld,SV
Heilbronn am Leinbach,TGV Dürrenzimmern
II, TSVLangenbeutingen, TSVMichelfeld,
TSVNeuenstein II, TSVPfedelbach
BezirksligaRems/Murr/Hall: SGMOppenweilerIII/Sulzbach
III/BacknangI,Spvgg
Hengstfeld-Wallhausen, SpvggKleinaspach-
Allmersbach, SpvggRommelshausen,SV
Hegnach II, SGMTiefenbach/SatteldorfII,
SGMCrailsheim/Jagstheim/OnolzheimII,
SGMIlshofen/Dünsbach, TV Oeffingen, SGM
Birkmannsweiler/Steinach
KreisligaARems/Murr/Hall: FC Welzheim06,
SKFichtenberg, SGMBühlerzell/
Bühlertann,TSGKirchberg/Jagst,SGMBlaufelden/Wiesenbach/SchrozbergII,TSVMichelfeldII,TV
Oberbrüden, TSVSchlechtbach,
TSVSulzdorf
Oberliga B-Juniorinnen: 1. FC Donzdorf,1.
FC Heidenheim, FC Freiburg-St.Georgen, Hegauer
FV,Karlsruher SC,Post Südstadt Karlsruhe,
SC Freiburg, SV Deuchelried, SV Eutingen,
TSVCrailsheim,TSV Münchingen, VfB
Stuttgart,VfLSindelfingenLadies
(Teams aus demLandkreisHall gefettet)
DieSKFichtenbergschickt nur noch eine Frauenmannschaft insRennen.
Gegnerinnen sind für die SKF
dennochnicht unbekannt: In der
Kreisliga ARems/Murr/Stuttgart
wurde gegen den FCWelzheim,
den TSV Schlechtbach
und denTSV Oberbrüdenschon
gespielt. Unbeschriebene Blätter
stellen die SGMBühlerzell/Bühlertann
und die SGM Blaufelden/Wiesenbach/SchrozbergII
dar.ImTeilnehmerfeld vonneun
180Kilometer
hinund zurück
fürein Gastspiel.
Mannschaften lässt sich durch
den Zusammenschluss der Bezirkekein
eindeutiger Titelfavorit
herausheben. Dennoch werden
sich die Bezirksliga-AbsteigerOberbrüdenund
Bühlerzell/
Bühlertannnicht mitMittelfeldplätzen
zufriedengeben. Auch
denTSV Sulzdorfkannman auf
die Liste der Anwärter setzen.
Wasbesonders auffällt,ist die
Fahrstrecke, die teilweise zurückgelegt
wird. Speziell die
Duelle zwischen dem TSV
Schlechtbach und der TSG
Kirchberg/Jagstsowie der SGM
Blaufelden klingennach Weltreisen.
VomschönenRemstal nach
Blaufelden sind es sage und
schreibe 180Kilometer Fahrt, hin
und zurück. Und das in der unterstenLiga!
DassSchlechtbach
bei seinen Heimspielen auf den
Anpfiff am Sonntagum10.30 Uhr
aus Gewohnheit pocht, rundet
das Ganze ab. Dadürfte Freude
aufkommen.
Anders bei der SK Fichtenberg,
die quasi den Mittelpunkt
der Liga darstellt. AmFuße des
Viechbergs hatweiterhin Jochen
Schmid das sagen. Der Fußballfachmann
hat bereits unzählige
Trainerjahre aufdem Buckel und
istmit allenWassern gewaschen.
Das verpasste Saisonziel Aufstieg
ist kein Beinbruch.
Starke Rückrunde
„Trotzdem können wir, vor allem
nach der starken Rückrunde
ohne Niederlageund demErreichendes
drittenTabellenplatzes,
zufrieden sein“, gibt Schmid
Einblick.Die SKF verpatzteden
Saisonstart und konnte trotz
Foto:StefanRauch
Rückrundenmeisterschaft die
übermächtigen Gegner nicht
mehr einholen.Auch dererstmalige
Auftritt einer eigenen zweiten
Garde ringt „Joe“ Schmid
Lobab: „Sie hatineiner schwierigen
Stuttgarter Liga ihreTaufe
bestanden und sich ein ganzes
Spieljahr tapfer und mit Stolz
weiterentwickelt.“ Positivist zudem,
dassimmer wieder Ausfälle
kompensiertwerdenkonnten.
Umbruch meistern
In der neuen Saison steht die
SKF vor einem Umbruch und
geht nur noch mit einer Mannschaft
an den Start. Auf der Abgangsseite
schmerzen vorallem
der Wegfallvon AbwehrassSandraJeuthe,
diesicheineFußballpausegönnt,und
Unterschiedsspielerin
Melissa Vogel, dienach
einem Meniskusrissumein Karriereende
wohl nicht mehr herumkommt.Dafürwirdnach
langer
Verletzungspause Tatjana
Ammon zurückkehren. Auch das
Zusammenschmelzen beider
Teams ergibt mehr Möglichkeiten,
und das Teamgefüge ist intakt.„Mitdem
bestehenden Kader
wollen wir eine gute Saison
spielen,mit möglichstvielen Erfolgen“,
blickt Schmid nach vorne.Erweiß
aberauch um die Herausforderung.
DieVorbereitung
istimGange,zum Saisonstartam
Samstag, 20. September, 17 Uhr,
im Heimspiel gegen Sulzdorf
werden die Viechberg-Damen
voll im Saft stehen. Stefan Rauch
92
JUGENDFUSSBALLINDER REGION
Betriebsunfall reparieren
Derhöherklassige Nachwuchsfußballinder Region muss mitdem Abstiegder A-Junioren
der Spfr. Hall aus der Verbandsstaffelund deren U17aus der Landesstaffel Federn lassen.
Immer weniger Nachwuchskicker,
vor allem inden höheren
Jugenden, sowie immer
mehrSpielgemeinschaften
haben zur Folge, dass die
Breite anTalenten immer kleiner
wird. Die Konsequenz daraus
ist, dass auch die Spitze
dünner wird –und dieser Prozessscheint
sich schon jetzt negativauszuwirken.Höherklassig
auf Landesebene spielen in der
kommenden Runde aus der Region
nur noch die A- bis D-Junioren
des FSV Hollenbach in
verschiedenen Ligen. Nur noch
die C-Junioren derSGM Bühlerzell/Bühlertann
sowie die C-
und A-Junioren der Sportfreunde
Hallvertreten denLandkreis
Hall inder Landesstaffel.
A-Junioren
In der A-Jugend-Verbandsstaffel
belegten mit dem FSV Hollenbach
und den Sportfreunden
Hall gleich beide Hohenloher
VertreteramEnde derSaison einenAbstiegsplatz.
„Es sind einige
gute Spieler ausder B-Jugend
nachgerückt. Natürlich wollen
wir wieder in die Verbandsstaffelzurück,aberdas
wirdschwer
in einerstarkenLandesstaffel um
die beiden Mitabsteigern MTV
Stuttgart und FSV Hollenbach“,
so Halls Jugend-Sportkoordinator
Rainer Graf.
Meister inder Regionenstaffel
wurden die A-Junioren der
TSGÖhringen. DieVizemeisterschaftsichertesich
derTSV Ilshofen,
bei dem der Blick auch
wieder in Richtung vorderes Tabellendrittel
geht. „Wichtig ist
uns die Entwicklung der Jungs,
die wir in den Herrenbereich
einbauen wollen“, so Ilshofens
Jugendleiter Nico Layer, der sich
zudem darüber freut, dass die
TSV-Fußballjugend in deranstehenden
Runde wieder durchgehend
besetzt ist, nachdem der
Landesligistinder vergangenen
Saisonkeine B-Jugend im Spielbetrieb
hatte.
Die Satteldorfer wollen wieder
einen guten Mittelfeldplatz
erreichen, und für die SGM Michelfeld/Mainhardt/Bibersfeld
geht es wie in der Vorsaison
wohl wieder nur um den Klassenerhalt.
DieweiterenTeams in
der Regionenstaffel: SGM Union
Heilbronn, SGM Hardthausen,
Friedrichshaller SV,SUNeckarsulm
sowie die Aufsteiger
TV Flein, SGM Gommersdorf
und SGM Neckarwestheim.
B-Junioren
Nurwegen des schlechteren direkten
Vergleichs mitder punktgleichen
SGV Freiberg IImüssen
die B-Junioren der Sportfreunde
Hall den bitteren Gang
in die Regionenstaffel antreten.
Dasselbe Pech hatten dieHaller
übrigens schon ein Jahr zuvor,
als sie wegen des schlechteren
direkten Vergleichs gegenüber
dem FSV Hollenbach aus der
Verbandsstaffel abgestiegen
sind. Damitspielt jetzt nurnoch
die U17des FSVHollenbach höherklassig
in der Verbandsstaffel.
„Wir hatten viel Pech in der
vergangenen Saison mit vier
Kreuzbandrissenvon Leistungsträgern“,
blickt Rainer Graf noch
einmal zurück. Der Betriebsunfall
der Haller soll nun umgehend
repariert werden, und der
sofortigeWiederaufstiegist beinahe
Pflicht. „Wir haben eine
gute Mannschaft,der ichdas zutraue.“
Trotz derAbstiege der A-
und B-Junioren blickt Graf positiv
in die Zukunft der Sportfreunde.
„Der neue Kunstrasenplatz
in der Auwiese ist
inzwischen fertig. Jetzt haben
wirendlichwieder eine Heimat,
wo alle Mannschaften trainieren
können.“ Zudem soll im nächstenJahr
mit demAusbau der altenTennishalle
zur Kalthalle begonnen
werden.
Die Haller treffen in der Regionenstaffel
auf die Spvgg Satteldorfund
denTSV Crailsheim,
der über den UmwegRelegation
mit einem 4:2-Sieg gegenden FC
Union Heilbronn II denAufstieg
aufden letzten Drückernochgepackt
hat. Der Klassenerhalt
scheint auf jeden Fall möglich,
für dieSatteldorferdürftesogar
ein Platz in der vorderen Tabellenhälftedrinsein.
Ebenfallsneu
in der Ligafindet sich Aufsteiger
SGM Bühlerzell/Bühlertann
wieder,der sehr gute Spieleraus
dem starkenC-Jugend-Jahrgang
dazubekommen hat und damit
zum Kreis der Titelanwärter
zählt. Die weiteren Teams in der
Regionenstaffel: SGM Neckarwestheim,TVFlein,
SGM Gommersdorf,
Sport-Union Neckarsulm,TSG
Öhringen sowieAufsteiger
SGM Eibensbach.
C-Junioren
Der FSV Hollenbach hat den
Klassenerhalt in der Oberliga
nach einer tollen Aufholjagd in
der Rückrunde noch gepackt
und ist damit das höchstklassige
Jugendteam in Hohenlohe.
Sensationell haben sichdie C-Junioren
der SGM Bühlerzell/Bühlertannnachdem
Aufstieg gleich
in ihrererstenSaison in der Landestaffel
die Meisterschaft geholt.
Allerdings verzichten die
Bühlertaler auf einen erneuten
Aufstieg,daaltersbedingt zu viele
Stammkräfte rauskommen.In
der kommenden Runde heißt
dasZieldes Trainertrios Tobias
Müller, Dietmar Büchele und
Harald Pfitzer deshalb lediglich
Klassenerhalt.Die Sportfreunde
Hall wurden nach einer starken
Rückrunde zuletzt Vierter in der
Landesstaffelund wollenwieder
oben mitspielen.
Neuinder Regionenstaffel ist
Aufsteiger TSV Crailsheim, für
den es allerdings wie für die
Spvgg Satteldorf und die SGM
Bibersfeld/Mainhardt/Michelfeld
nurumden Ligaverbleib gehendürfte.
DieweiterenTeams:
SGM Pfedelbach, SGM Hollenbach
II, Spfr. Neckarwestheim,
SGM Gaisbach, Sport-Union Neckarsulm
sowie die Aufsteiger
SGM Botenheim und SVHeilbronn
am Leinbach.
D-Junioren
In der D-Jugend gibt es zwei Bezirksstaffeln.
Nach der Vorrunde
spielen die beiden Tabellenführer
dieTeilnahme an der Talentrunde
aus, wo auch der FSV
Hollenbach mitspielt, da dessen
C-Junioren in der Oberliga kicken.
Am Saisonende gibt es
dann ein Duell der beiden Erstplatzierten
um den Bezirksmeistertitel.
Inder Bezirksstaffel 2
spielen: Spfr.Hall, TSVIlshofen,
SGM Bühlerzell/Bühlertann,
Spvgg Satteldorf, SC Steinbach,
TSGBacknang sowie die beiden
Aufsteiger SGM Gründelhardt/
Honhardt und SG Sonnenhof
Großaspach II. Ralf Mangold
Beiden Bambini gibt es wiezuletzt hier beimSommerturnierdes SV Ingersheimkeine Tabellen. Alle Kinder dürfen am Ende jubelnunter
dem Motto„Erlebnis vorErgebnis“.Übrigens giltdiesauch für dieF-Junioren, die beiSpieltagenohne Druck aufspielen können. Foto:Verein
JUGENDFUSSBALL IN DER REGION 93
Tolle Turniere mitBundesliga-Nachwuchsteams
Es gibt auch 2026 wieder viele Turniere
mitBundesliga-Nachwuchsmannschaften in
der Region.Gleichzum Jahresbeginn, am10.
und 11. Januar,steigtder BWK-Arena-Cupfür
U-15-Teams (Foto) in Ilshofen.Titelverteidigerist
der VfBStuttgart.Am24. und25. Januar
wird derRaiba-Bundesliga-CupimForum
RotamSee fürU-14-Teamsausgespielt.
2025 siegte hier Borussia Mönchengladbach.
DerHanselmann-Bundesliga-Cup fürC-und
D-Junioren wird am 4. und5.Juliauf dem
Sportgelände derSpvgg Hengstfeld ausgetragen.
2025 gewann beideTurniereder FC
Bayern München.InEutendorfbeimVR-
Bank-Cup am 11.Julisowie beim Partnerturnier,dem
Stadtwerke-Junioren-Cup in Altenmünsteram12.
Juli, kicken wieder D-Junioren-Mannschaften
vonBundesligistenmit.
Noch ohne ganz fixenTermin sind zwei weitere
Turniere. Im Optima-Sportparkin
SchwäbischHall kicken dieA-Juniorenam
zweitenoderdrittenJuli-Wochenende beim
Sparkassen-Bundesliga-Cup.Die 26.Auflage
desU-15-Cups in FrickenhofensollMitte August
stattfinden, nachdem das Turnier in
diesem Jahr wegender unpassenden Ferientermineabgesagtwurde.
Foto:RalfMangold
Mit Zuversicht in dieRunde
DieB-Juniorinnendes TSVCrailsheimstarten zuversichtlich in dieneueOberliga-Runde.
Viele Talenteaus derRegionverjüngen den20-köpfigen Kader.
Mit dem achten Platz
der B-Juniorinnen in
der Oberliga-Saison
2024/25sind die Verantwortlichen
des TSV Crailsheim
zufrieden. Abteilungsleiter
Michael Schwenger sieht die
Steigerung in der Rückrunde als
sehr positiv; ist esdoch Trainerin
Tanja Hofmann und Athletiktrainer
Martin Grund gelungen,
aus vielen gutenEinzelspielerinnen
ein Team zu formen,
das auch spielerisch gegen Saisonende
mit den vorderen
Teams mithalten konnte.
Wie in jeder Jugendmannschaft
muss zum Saisonende
vomältesten Jahrgang Abschied
genommen werden, meist die
Leistungsträgerinnen der Vorsaison
ihres Teams.
Jana Dill (amBall) erreichtemit denB-Juniorinnen desTSV
Crailsheim in derOberligaeinenguten achtenPlatz. Foto:Verein
Schon in der Winterpause
kam Siana Honz (SC Amrichshausen)
dazu. Weitere Neuzugänge
sind Rosalie Albrecht,
NaimaMöbius, Nane Kreißl und
Allegra Osthus (alle von der
Spvgg Satteldorf),Lena Mögel
undOliviaRottler(beideVfR Altenmünster),
Elena Rapp, die
Zwillinge Anna und Lena Förstner(alle
FC Honhardt)und Nina
Erbe vonder SG Schrezheim, die
schon im Traininggezeigthaben,
dass sie einen guten Fußball
spielen können.
DieOberligawirdsichernicht
schwächer werden. Jedenfalls
will man auch indieser Saison
beim TSV Crailsheim nicht zu
den vier Absteigern einer 13
Mannschaftenumfassenden Liga
gehören.
Günther Herz
94
RÜCKBLICK
Immerweiter nachoben
In seinen acht Jahren beimTSV Ilshofen machteRalfKettemann auseinem Bezirksligisten
einenOberligisten. Wo spielen dieAkteurevon damals heute?
Eswar eine Reise, die lange
nur eine Richtung
kannte.Und sie nahm im
Sommer 2011 ihren Anlauf.
Nach 31Jahren Abstinenz
kehrte der TSV Ilshofen indie
Bezirksliga zurück. Peter Kurz
hatte das Team alsTrainerdorthin
zurückgeführt. Kurz gababer
sein Amt ab, sodassder TSVeinen
ehemaligen Profi mit erst 24
Jahren fürsichals Spielertrainer
gewinnen konnte. Die Rede ist
von Ralf Kettemann, der acht
Jahre und drei Aufstiege später
die Ilshofener inder Oberliga
verließ. Zu diesem Zeitpunkt
dürfte nicht mal er davon geträumt
haben, dass sein Wegihn
wieder in den Profifußball zurückführen
wird –diesmal als
Trainer. Der Zweitligist SCPaderborn
vertraut nun auf Kettemann,
der zuvor vier Jahre lang
sehr erfolgreich die U19 des
Karlsruher SC trainiert hat.
Auch als Co-Trainer beider TSG
HoffenheimIIsammelte derehemalige
Spielertrainer des TSV
Ilshofen Erfahrungen bei einem
Profiklub.
An derSeite
vonKimmich,
Gnabry und Werner.
In seinerIlshofener Amtszeit
coachteKettemannvieleSpieler,
die er kontinuierlich weiterentwickeln
konnte und die sich
dann auch in der Landes-, Verbands-
und Oberliga durchsetzen
konnten. Ein Beispiel dafür
warStürmerBenjaminKurz, der
in allen drei Spielklassen zweistellig
treffen konnte. Von2013
bis 2022 trug Kurz das Ilshofener
Trikot, wechselte dann für
ein Jahr zum FSV Hollenbach
und spielt seit2023für dieSportfreunde
Schwäbisch Hall inder
Verbandsliga.
Ein weiteres Beispiel für den
Ilshofener Werdegangnach oben
ist Lukas Lienert. 2014 von den
Sportfreunden SchwäbischHall
gekommen,entwickeltesich Lienert
zueiner Stammkraft und
DieSpieler desTSV Ilshofen feiern 2018den Aufstieg in dieOberliga. Siegewinnen das Relegationsrückspielgegen
den Freiburger FC 3:1.
Foto:ViktorTaschner
Führungsfigur alsspätererKapitän
des Teams. Nach dem Abstiegdes
TSV2023von der Verbands-
indie Landesliga beendeteLienert
seine Karriere. Der
32-Jährige istaber weiterhin dem
Sport verbunden. Beiden Profi-
Basketballernder HAKROMerlins
Crailsheim istLienert neben
Martin Romig der zweite Geschäftsführer.
Genauso wie Lienert stieß
Dominik Rummler 2014 zum
TSVIlshofen. Er kamvom Kreisligisten
Spvgg Hengstfeld. Dort
spielte der schnelle und wendige
Rummler Linksaußen. Kettemann
funktionierte den Flügelstürmer
aber um. Den Durchbruch
in Ilshofen schaffte
Rummler dannals Rechtsverteidiger.Aucherging
denWeg von
derLandesliga bis in dieOberligamit
undblieb auch nach Kettemanns
Abgang in Ilshofen. Bis
2023 schnürte der32-Jährige die
Kickschuhe für die Ilshofener,
seitdem trägt er das Trikot des
Landesligisten TSV Crailsheim.
Zusammen mit Kettemann
kamJannis Gehring in Jahr 2011.
Der heute 33-jährige Gehring
wechselte vom TSV Crailsheim
zum TSV Ilshofen. Bis 2018
spielte Gehring, Spitzname
„Bubi“, beimTSV und avancierte
im Laufe der Zeit zum Kapitändes
Teams. Er warnoch Teil
der Aufstiegsmannschaft, die in
die Oberliga hochging, beendete
dann aber seine Karriere.
Zur Saison 2015/16, dem ersteninder
Verbandsliga, begrüßte
der TSVIlshofenSimon Wilske
in seinenReihen.Wilske, der
in RotamSee aufgewachsen ist,
durchlief die Jugendakademie
des VfB Stuttgart und war anschließend
Teil der zweiten
Mannschaft des VfBinder dritten
Liga. In der Akademie teilte
sich Wilske die Kabine mit den
späteren SuperstarsJoshua Kimmich,
Serge Gnabry und Timo
Werner. Sieben Jahre, also bis
2022,liefWilskefür dieIlshofener
auf. Danach spielte ernoch
für den Berliner SC Amateure,
den TSV Pfedelbach und die
TSG Öhringen. Mit der TSG
kehrt er in der kommenden
Spielzeitinder Landesliga nach
Ilshofen zurück.
Ein typischer „Kettemann-
Transfer“ war auch Maximilian
Egner.Der hochgewachseneAbwehrmannstand
beimFSV Hollenbach
quasi auf dem Abstellgleis
und wechselte 2017 zum
TSV. Mitihm bekamdie Ilshofener
Abwehr noch mehr Stabilität.
Egner wargleich Stammkraft
und Ilshofen erreichte indieser
historischen Saison nicht nur
dasWFV-Pokalfinale (0:3 gegen
denSSV Ulm),sondern schaffte
über die Relegation auch den
Aufstieg indie Oberliga. Egner
warauchinder OberligaStammspieler,
Kapitän und dann am
Ende auch spielender Co-Trainer.2022gingerals
Spielertrainerzum
Bezirksligisten Sindringen/Ernsbach
und blieb dort
eineinhalb Jahre. Seit der Winterpause
2023/24kickt er für die
TSGÖhringen. Somitwirdauch
Egner indieser Saison inder
Landesliga auf seinen Ex-Klub
Ilshofen treffen.
Zu den Aufstiegshelden gehörten
noch weitere Akteure.
Michele Varallo zum Beispiel
gingdreieinhalb Jahrelang, zwischenSommer
2015 undWinterpause
2018/19, auf Torejagd für
den TSV. Der quirlige Italiener
wechselte innerhalb der Oberliga
aus Ilshofen zur TSG Backnang.Danachspielteder
37-Jährige
noch beim VfR Heilbronn,
Türkspor Neckarsulm, FC Heilbronnund
nun in der neuen Saison
beim SV Schluchtern in der
Kreisliga A.
RÜCKBLICK 95
Torwarttrainer
bei derU19
desHamburger SV
Das entscheidende Torzum
3:1 im zweiten Relegationsspiel
gegen den Freiburger FC ging
auf das Konto von Andrey Nagumanov.
Mit dem Kopf brachte
der Russe inder 120. Minute
den TSV Ilshofen in die Oberliga.
Der ehemalige russische
U-21-Nationalspieler, bei Zenit
St.Petersburgausgebildet, hatte
davorbeim FSVHollenbach und
dem TSV Crailsheim gespielt.
Nach zwei Saisons inIlshofen
ging es für „Nagu“ als Spielertrainer
zum TSVObersontheim.
ZumAbschlussstand er noch bei
der TSGÖhringen unter Vertrag.
Der 38-Jährige musste von Verletzungen
geplagt 2023 seine
Karriere beenden.
Damit Nagumanovüberhaupt
erst in der Verlängerung treffen
konnte, mussteein anderer Aufstiegsheld
erstmaldie Verlängerung
erzwingen. Ramazan Kandazoglu
staubte den Ball inder
90.Minute nach einem Torwartfehler
ab und egalisierte die
0:1-Niederlageaus dem Hinspiel
in Freiburg. Kandazoglu spielte
zunächst drei Jahrefür Ilshofen,
von2016bis 2019.Nach einer Saison
in Öhringen kehrte eraber
2021 zum TSV Ilshofen zurück,
diesmal als Spielertrainer der
zweiten Mannschaft.Inder Winterpause
der Saison 2021/22
übernahm er dann das Traineramt
bei der ersten Mannschaft
in der Oberliga, konnte den Abstieg
aber nicht verhindern.
Auch in der darauffolgenden Saison
stieg Ilshofen unter Kandazoglu
als Spielertrainer unglücklich
aus der Verbands- indie
Landesliga ab. Kandazoglu, der
beruflich eingespannt ist, hat
bislang keine neue Aufgabe im
Fußball übernommen.
Im Torhatten die Ilshofener
mit Karel Nowak einen erfahrenenKeeper,
derzuvor schonunteranderem
beiden Sportfreunden
Schwäbisch Hall und dem
FSV Hollenbach gespielt hatte.
2016 kam der heute 36-jährige
Nowak dazu. Inder Winterpause
2019/20 beendete Nowak seine
Karriere und gabden Staffelstab
im ToranJonasWiesztweiter.
Wieszt spielteinder Jugend
für denVfB Stuttgart und danach
Ralf Kettemann führteinen Zweikampfmit Timo Dörflinger. Beide spieltenfrüher beim TSVCrailsheim
zusammen.Das Bild vom8.Oktober 2012 stammt aus derBezirksliga. DerTSV Ilshofengewanngegen
den VfRAltenmünster3:0.
Foto:Ric Badal
fürdie Sportfreunde Schwäbisch
Hall.2017wechselteernachIlshofen
und blieb dort bis zur
Winterpause 2021/22. Danach
war erunter anderem zwei Jahre
lang als U-19-Torwarttrainer
beim Hamburger SVtätig.
DerMann der Jubeltänze
Auseiner Zufallsbegegnung holte
Kettemann den Senegalesen
BabaMbodji vomLandesligisten
Kornwestheim nach Ilshofen.
2018 nach demOberliga-Aufstieg
reihtesichMbodji in Ilshofenein
und avancierte sofort zum
Stammspieler in der Innenverteidigung
und zum Publikumsliebling.
Unvergessen sind die
afrikanischen Jubeltänze nach
gewonnenenSpielen, bei denen
Mbodji den Takt vorgab. Insgesamt
vier Saisons verbrachte er
in Ilshofen, trug unter anderem
auch dieTrikots des 1. CfRPforzheimund
TSGBacknang. Zuletzt
spielte erfür den FSV Hollenbach.
Ernahm kürzlich auch an
dem bundesweit für SchlagzeilensorgendenProbetrainingdes
1. FC Düren teil. Der Verbandsligist
Hofherrnweiler nahm ihn
zurneuenSaison unterVertrag.
Gleich zweimal ist Daniel
Schmelzlezum TSVIlshofengewechselt.
2016 verließ erden
FSVHollenbach in der Oberliga
und ging zum klassentieferen
Verbandsligisten Ilshofen. In der
zweiten Saison schaffte auch er
den Aufstieg über die Relegation
in dieOberligamit dem TSV,
ging dannaber zurSport-Union
Neckarsulm, ebenfalls Oberliga.
Nach einer weiteren Saisonbeim
Oberligisten FSV Bietigheim-
Bissingen kehrte Schmelzle zur
Saison 2020/21 wieder nach Ilshofen
zurück. Wieder blieb er
zwei Jahre, um dann zum FSV
Hollenbach zuwechseln. Aktuell
geht Schmelzle inseine dritte
Saison bei den Sportfreunden
Schwäbisch Hall.
Seit sechsJahren in Löchgau
Ein Beispiel par excellence, wie
Ralf Kettemann schon damals
jungeSpieler formen konnte,ist
Paul Weber. 2012, also im zweiten
Jahr Kettemanns und in der
Bezirksliga, schloss sich Weber
von den A-Junioren der Sportfreunde
Hall den Ilshofenern an.
Der Mittelfeldspieler wuchs
dann zu einer festen Größe im
Ilshofener Kader. Bis 2018, also
dem Aufstieg indie Oberliga,
spielteWeber fürden TSV. Nach
einem Jahr bei der TSG Backnang
kickt der32-jährige Weber
seit 2019 für den FV Löchgau.
Und wie erging es Kettemanns
Trainer-Nachfolgern?
Nach einem Jahr in der Oberliga
übernahm Michael Hoskins,
ehemaliger Jugendcoach beim
VfRAalen und Trainer des TSV
Essingen, denTSV.Die Corona-
Pandemie sorgte jedoch für einen
vorzeitigen Saisonabbruch.
Vorzeitig wurdedann auch Hoskins
entlassen. Zum Zeitpunkt
desAbbruchs standder TSVetwasabgeschlagen
schon an vorletzter
Stelle. Hoskinstrainierte
anschließend den SV Donzdorf
in derBezirksliga undden Kreisligisten
Herlikofen. Zuletzt engagierte
sich Hoskins inder Jugendarbeit
des TSV Essingen
und hat ein neues Konzept für
die U19 und U17 erarbeitet.
Kettemanns treuer Gefährte
Etwasüberraschenddurftenach
Hoskins der erst 27-jährige JulianMetzgerdie
Oberliga-Mannschaft
zur Saison 2020/21 übernehmen.Metzger
warzuvor Co-
Trainervon Ralf Kettemannund
Trainer der zweiten Ilshofener
Mannschaft in der Bezirksliga.
Der ersten Saison mit Metzger
machte wieder Corona ein Strich
durch die Rechnung. In der
Spielzeit 2021/22lag Ilshofen zur
Winterpause stark abstiegsgefährdet
aufdem vorletztenRang.
Metzgerwurde nach Streitigkeiten
umdie Sitzordnung inder
Kabinebeurlaubt. Er schloss sich
dann wieder Kettemanns Trainerteam
an, diesmal als Videoanalystbei
der U19des Karlsruher
SC. Metzger folgte Kettemann
auch zum SC Paderborn,
wo er beim Zweitligisten nundie
Videoanalysen für Kettemann
macht.
Viktor Taschner
96 ABSCHLUSSTABELLEN
AbschlusstabellenRems/Murr/Hall2024/25
VerbandsligaWürttemberg
1.Türksp.Neckarsulm 30 25 2 382:24 77
2.FCHolzhausen 30 23 3 4 93:44 72
3.TSVOberensingen 30 18 3 975:47 57
4.YoungBoysReutlingen 30 15 6 9 69:49 51
5.SchwäbischHall 30 15 5 10 54:42 50
6.Hofherrnweiler 30 13 7 1041:36 46
7.SSVEhingen-Süd 30 12 6 1256:71 42
8.TSVBerg 30 12 4 1459:54 40
9.VfRHeilbronn 30 11 6 1338:46 39
10.FCEsslingen 30 11 4 1559:68 37
11.Dorfmerkingen 30 9 8 1344:50 35
12.TSGTübingen 30 10 5 15 47:60 35
13.TSGBalingenII 30 10 4 1646:62 34
14.VfLPfullingen 30 9 4 1739:65 31
15.TVEchterdingen 30 4 6 20 33:78 18
16.TSVHeimerdingen 30 4 5 2134:73 17
KreisligaA2Rems/Murr/Hall
1.Unterweissach 28 24 4 0103:31 76
2.VfRMurrhardt 28 20 4 489:32 64
3.SpvggKleinaspach 28 15 5 8 71:53 50
4.WeilerzumStein 28 13 6 9 67:61 45
5.Groß.Alex.Backn. 28 12 51166:68 41
6.TSCMurrhardt 28 12 51163:69 41
7.AllmersbachII 28 11 5 12 60:57 38
8.FVSulzbach/M. 28 12 11574:76 37
9.SVSteinbach 28 11 4 13 61:74 37
10.SKFichtenberg 28 10 6 12 63:52 36
11.TSVAlthütte 28 11 31464:65 36
12.Sechselberg 28 9 6 13 68:79 33
13.TSVOberbrüden 28 8 11966:94 25
14.SCUrbachII 28 6 4 1850:119 22
15.Fornsbach 28 4 5 19 39:74 17
LandesligaStaffel 1Württemberg
1.FSVWaiblingen 3022 4 4 88:31 70
2.FVLöchgau 3021 4 5 77:34 67
3.NeckarsulmerSU 3020 4 6 71:45 64
4.SpvggSatteldorf 3016 5 9 66:48 53
5.TVOeffingen 3015 6 9 57:53 51
6.TSVIlshofen 30 13 11 6 56:40 50
7.TSVCrailsheim 3015 5 10 44:32 50
8.SKVRutesheim 3015 4 11 66:54 49
9.GSVPleidelsheim 30 11 415 49:65 37
10.SGWeinstadt 30 10 614 58:68 36
11.SSVSchwäb.Hall 30 9 7 14 54:58 34
12.SGKrummeEbene 30 8 6 16 46:61 30
13.NKCroatiaBietigheim 30 7 7 16 39:70 28
14.SVKaisersbach 30 6 5 19 47:71 23
15.TVPflugfelden 30 4 6 20 43:75 18
16.SVBreuningsweiler 30 4 4 22 36:92 16
KreisligaA3Rems/Murr/Hall
1.VfLMainhardt 24 19 2 3 71:23 59
2.TSVMichelfeld 24 16 6 2 78:24 54
3.TSVIlshofenII 24 16 5 3 63:23 53
4.TSVVellberg 24 13 4 754:42 43
5.SCSteinbach 24 10 3 11 50:45 33
6.TSVHessental 24 8 7 937:47 31
7.SVWestheim 24 8 5 1152:61 29
8.ObersontheimII 24 7 6 1139:51 27
9.SVRieden 24 8 2 14 62:54 26
10.TSVMichelbach/Bilz 24 7 5 12 52:73 26
11.SVTüngental 24 7 2 15 40:77 23
12.SVGründelhardt 24 7 0 17 37:82 21
13.SGMSSV/Spfr.Hall 24 5 3 16 39:72 18
BezirksligaRems/Murr/Hall
1.SGSchorndorf 34 25 5 4 110:39 80
2.TSVGaildorf 34 23 6 5 112:53 75
3.Nellmersbach 34 23 6 5 90:42 75
4.Allmersbach 3423 5 6 94:33 74
5.SGOppenweiler 33 20 5 8 94:65 65
6.TSVObersontheim 34 20 4 10 70:40 64
7.TSVSchornbach 34 168 10 66:44 56
8.TSVSchmiden 34 15 7 12 93:78 52
9.TSVSchwaikheim 34 15 5 14 67:70 50
10.Untermünkheim 34 13 8 13 68:69 47
11.Rudersberg 3411 7 16 63:66 40
12.FCMatzenbach 34 10 5 19 65:85 35
13.SSVSteinach-R. 33 10 3 20 54:99 33
14.FellbachII 34 8 5 21 56:93 29
15.Spf.Bühlerzell 34 7 7 20 46:96 28
16.SCBühlertann 34 6 7 21 58:104 25
17.FCWelzheim 34 6 4 24 58:122 22
18.TSVSulzbach-L. 34 4 3 27 36:102 15
KreisligaA4Rems/Murr/Hall
1.SGMKreßberg 26 17 4 567:34 55
2.SGMAltenmünster 26 16 6 4 69:34 54
3.FCHonhardt 26 16 6 472:40 54
4.SSVStimpfach 26 14 5 765:41 47
5.SpvggGammesfeld 26 13 7 656:30 46
6.TVRotamSee 26 13 3 10 68:34 42
7.TSVDünsbach 26 12 6 841:43 42
8.SVBrettheim 26 12 2 12 46:62 38
9.SpvggHengstfeld 26 10 7 950:46 37
10.SpvggSatteldorfII 26 8 5 13 44:49 29
11.FCBillingsbach 26 9 2 15 42:63 29
12.TSVSchrozberg 26 8 0 18 56:77 24
13.TSGKirchberg 26 5 3 18 30:62 18
14.FCLangenburg 26 0 2 2418:109 2
KreisligaB3Rems/Murr/Hall
1.TSVSchornbachII 28 24 2 2136:17 74
2.SGWeinstadtII 28 23 0 5 123:47 69
3.TVOeffingenII 28 22 1 5 91:32 67
4.TSVSchwaikheimII 28 20 3 5 77:31 63
5.ZrinskiWaibling.II 28 17 2 9 90:60 53
6.KaisersbachII 28 12 7 9 81:58 43
7.SGSchorndorfII 28 13 4 11 78:71 43
8.1.FCHohenackerII 28 10 513 66:76 35
9.SCBühlertannII 28 10 315 40:73 33
10.SchlechtbachII 28 8 713 49:74 31
11.FCWelzheimII 28 8 416 59:89 28
12.Steinach-Reich.II 28 7 4 17 54:84 25
13.TSVRudersbergII 28 6 3 19 51:111 21
14.TSVSchmidenIII 28 3 5 20 42:96 14
15.TSVNeustadtII 28 0 4 24 26:144 4
KreisligaB5Rems/Murr/Hall
1.UnterweissachII 24 23 0 1 105:18 69
2.SGOppenweilerIII 24 20 3 1 104:29 63
3.LeutenbachII/Weiler24 13 3 8 73:46 42
4.TSVOberbrüdenII 24 11 8 5 74:59 41
5.ViktoriaBacknangII 24 12 3 9 56:62 39
6.FVSulzbach/M. 24 11 310 58:54 36
7.TSVAlthütteII 24 9 5 10 69:65 32
8.SpvggKleinaspachII 24 8 7 9 54:47 31
9.SKFichtenbergII 24 8 511 42:62 29
10.SCFornsbachII 24 3 813 43:88 17
11.Kirchberg/MurrII 24 4 416 43:85 16
12.SKGErbstettenII 24 4 218 40:84 14
13.Gr.Alex.BacknangII 24 3 3 18 37:99 12
KreisligaB6Rems/Murr/Hall
1.TSVSulzdorf 24 19 2 3 82:28 59
2.SpvggUnterrot 24 18 3 3 81:21 57
3.FCOberrot 24 16 5 3 73:32 53
4.Spf.BühlerzellII 24 14 4 6 63:29 46
5.TSVGaildorfII 24 12 3 9 53:45 39
6.SGMOttendorf 24 12 111 66:47 37
7.UntermünkheimII 24 9 510 48:45 32
8.SCBibersfeld 24 9 4 11 53:67 31
9.SVGailenkirchen 24 8 412 65:64 28
10.TSVMichelfeldII 24 5 9 10 44:68 24
11.Sulzb.II/Gschwend 24 7 1 16 38:80 22
12.Ammertsw./Mainh.II 24 4 2 18 26:75 14
13.TAHVGaildorf 24 0 3 21 20:111 3
KreisligaB7Rems/Murr/Hall
1.TSVGerabronn 20 19 1 0 80:17 58
2.SCWiesenbach 20 15 3 2 74:22 48
3.SGMJagstheim/On. 20 12 2 6 55:31 38
4.TSVBraunsbach 20 12 2 6 48:42 38
5.SGMTiefenbach/G. 20 11 1 8 60:45 34
6.TSVCrailsheimII 20 10 1 9 65:41 31
7.TSVBlaufelden 20 6 311 41:62 21
8.SVIngersheim 20 6 212 32:50 20
9.Westgartshausen 20 5 411 33:62 19
10.SGMMarktlustenau/E. 20 1 4 15 21:64 7
11.Unterdeufstetten 20 1 118 17:90 4
(Aufgeführt sind nur dieTabellen aus dem
Fußballbezirk Rems/Murr/Hall mit
Mannschaften, die im Gebiet der drei
Kreiszeitungen Haller Tagblatt, Hohenloher
Tagblattund Rundschau zu finden sind.)
ABSCHLUSSTABELLEN UNDSENIORENFUSSBALL 97
Frauen-Verbandsliga
1.Alberweiler 20 18 0 289:20 54
2.VfBStuttgartII 20 18 0 2 58:11 54
3.SVEutingen 20 10 2 8 47:33 32
4.FCDonzdorf 20 9 1 1038:38 28
5.SVJungingen 20 9 1 10 38:49 28
6.Sindelfingen 20 8 4 8 32:49 28
7.Münchingen 20 8 3 9 30:35 27
8.Frommern/D. 20 8 2 10 32:48 26
9.SVMusbach 20 6 1 13 34:52 19
10.Satteldorf 20 5 2 1329:51 17
11.FVBellenberg 20 1 4 1514:55 7
Frauen-LandesligaStaffel 1
1.Jebenhausen 22 17 1 4 82:27 52
2.Oppenweiler 22 13 6 366:24 45
3.SVHoffeld 22 13 3 659:36 42
4.MünchingenII 22 12 4 646:25 40
5.Wendlingen 22 11 4 7 79:44 37
6.FVNürtingen 22 10 3 953:45 33
7.SGCrailsheim 22 10 2 1048:49 32
8.Ottmarsheim 22 9 3 10 33:41 30
9.SSGUlm99 22 8 4 10 52:48 28
10.Norm.Gmünd 22 5 2 15 32:90 17
11.Gammesfeld 22 3 3 1614:72 12
12.Heumaden 22 3 1 18 14:77 10
Frauen-RegionenligaStaffel 1
1.Dürrenzimmern 22 22 0 0 113:8 66
2.SVHeilbronn 22 16 1 573:30 49
3.SVLeingarten 22 15 1 6 61:35 46
4.TSVNeuensteinII 22 15 0 779:30 45
5.SVSülzbach 22 11 3 8 51:44 36
6.Langenbeutingen 22 11 3 8 45:41 36
7.Neckarwestheim 22 10 4 8 42:55 34
8.SGMRieden/T./M. 22 7 2 13 48:62 23
9.TSVMichelfeld 22 7 2 1330:53 23
10.SGMBlaufelden 22 5 1 16 37:63 16
11.SGMWeikersheim 22 2 1 1918:101 7
12.SpVggOedheim 22 1 2 19 12:87 5
Frauen-BezirksligaRems/Murr/Hall
1.TSVPfedelbach 16 13 3 0 43:5 42
2.SVWesternhausen 16 12 1 3 38:15 37
3.Tiefenbach/Satteld.II 16 83 5 39:34 27
4.TSVIlshofen 16 74 5 35:27 25
5.TSVCrailsheimII 16 7 0 9 21:37 21
6.SpvggHengstfeld 16 5110 20:31 16
7.FCCreglingen 16 5110 30:44 16
8.SCAmrichshausen 16 4210 26:36 14
9.SportfreundeBühlerzell 16 2311 11:34 9
Frauen-KreisligaARems/Murr/Hall
1.TSVNeuensteinIII 12 10 1 1 51:8 31
2.TSVSulzdorf 12 10 0 2 48:13 30
3.SKFichtenberg 12 7 3 2 52:10 24
4.TSGKirchberg 12 52 5 22:15 17
5.TSVMichelfeldII 12 42 6 25:25 14
6.FCUnterheimbach 12 2010 4:56 6
7.TSVOhrnberg 12 0 012 5:80 0
B-Juniorinnen-Oberliga
1.VfBStuttgart 26 22 3 1170:13 69
2.KarlsruherSC 26 20 5 1 112:16 65
3.SCFreiburg 26 19 3 4 88:35 60
4.SVEutingen 26 16 3 7 51:14 51
5.HegauerFV 26 16 0 10 73:43 48
6.1.FCDonzdorf 26 13 5 8 56:27 44
7.Sindelfingen 26 12 4 10 47:43 40
8.TSVCrailsheim 26 10 5 11 45:39 35
9.Münchingen 26 9 3 14 45:85 30
10.Heidenheim 26 8 4 14 40:53 28
11.SCSand 26 7 4 15 35:70 25
12.TSVTettnang 26 4 5 17 24:71 17
13.SVHegnach 26 3 0 23 15:134 9
14.FCWittlingen 26 1 0 25 7:165 3
Michelfeld holtdie Krone
Die Ü32des TSVMichelfeldsichertsichdie Bezirksmeisterschaft im neuen Fußballbezirk.
Der TSVCrailsheimverliert dasBezirkspokalfinale gegenden SC Korb.
Die Ü-32-Seniorenfußballer
haben im neuen
Fußballbezirk Rems/
Murr/Hallinder Saison
2024/25indreiBezirksligenund
in neun Kreisligen gespielt. So
schnitten die Teams aus dem
Verbreitungsgebiet der drei
Kreiszeitungen ab.
In der Bezirksliga2setzte sich
der TSV Michelfeld (11 Punkte)
vordem TSVHessental (9),den
Spfr.Bühlerzell (7) und dem SV
Gründelhardt-Oberspeltach (7)
durch. In der Bezirksliga 3wurde
die SGM Satteldorf/Ellrichshausen
(15) Meister vor dem
TSVDünsbach (10), dem TV Rot
am See (9) und der SGM
Schrozberg/Niederstetten (1).
Im Entscheidungsspiel feierte
Michelfeld einen 5:4-Siegnach
Elfmeterschießen gegen Satteldorf.
Und imFinalspiel um die
Bezirksmeisterschaft behielten
die Michelfelder mit 1:0 beim SC
Korb, dem Meister der Bezirksliga
1, die Oberhand. Das goldene
Torerzielte Stefan Schmieg.
Der SCKorb konnte sich mit
dem Sieg imÜ-32-Bezirkspokal
trösten. Hier besiegte man im Finaleden
TSVCrailsheim mit 5:3.
Im Halbfinale hatte Crailsheim
den TSV Michelfeld mit 3:0 bezwungen
undKorb7:2 gegenden
TV Aldingen gewonnen.
In der Kreisliga 4belegte der
TSV Gaildorf (12) Platz 1vor
dem TSV Sulzdorf (6) und dem
SC Steinbach-Comburg (0). In
der Kreisliga 5siegte der Tura
Untermünkheim (10) vor der
SGMMainhardt/Ammertsweiler
(7)und der SGMGailenkirchen/
Tüngental (0). In der Kreisliga6
triumphierte die Spvgg Gammesfeld(12)vor
demVfR Altenmünster(6)
undder SGMBlaufelden/Billingsbach
(0).
Die Meister der Staffeln 4, 5
und 6bildetendanndie Kreisliga
7, in dersichUntermünkheim
(6) vor Gammesfeld (3) und
Gaildorf (0) durchsetzte. Die
Zweitplatzierten kamen indie
Kreisliga8,Altenmünster, Mainhardt
und Sulzdorf lautete hier
die Reihenfolge, alle holten je
drei Punkte. Die vormals Drittplatzierten
gingen indie Kreisliga
9, hier siegte dieSGM Blaufelden
(4) vor der SGM Gailenkirchen
(4) und Steinbach (0).
Zehn Ligen2025/26
ZurneuenSaison2025/26 gibt es
folgende EinteilungenimBezirk
Rems/Murr/Hall für die Ü-32-
Teams ausdem Landkreis Hall –
bei insgesamt vier Bezirksligen
und sechs Kreisligen:
Bezirksliga 3: Spfr. Bühlerzell,
TSV Hessental, Tura Untermünkheim,
TSV Michelfeld
Bezirksliga 4: Spvgg Gammesfeld,
Spvgg Satteldorf, TSV
Dünsbach, TVRot am See
Kreisliga5:SGMGailenkirchen/
Tüngental,TSV Sulzdorf,SCBibersfeld,
SC Steinbach, SGM
Mainhardt/Ammertsweiler
Kreisliga6: SGM Billingsbach/
Blaufelden, SGM Schrozberg/
Niederstetten, SV Gründelhardt-
Oberspeltach, VfR Altenmünster
Im Bezirkspokal der Saison
2025/26 sind auch noch weitere
Ü-32-Mannschaften aus der Region
dabei,die nicht am Ligabetrieb
inden Bezirksligen oder
Kreisligen teilnehmen: Spvgg
Unterrot, SGM Goldbach/Tiefenbach,
SGM Hengstfeld/
Kirchberg/Brettheim, TSVGaildorf
und SVGroßaltdorf
Im Achtelfinale der Ü-32-
WFV-Meisterschaft 2025/26
spielen der TSV Michelfeld gegen
den TV Nellingen und die
SGM Satteldorf/Ellrichshausen
gegen den TSV Schwieberdingen.
Joachim Mayershofer
Sonderveröffentlichung
Professionelle Betreuung
Das Zentrum Mensch ruft in
Satteldorf eine eigene Abteilung
für Sportphysiotherapie
im Leistungssport ins Leben.
Spezialisten aus verschiedenen
Bereichen arbeiten zusammen.
Bereits seit einigen Jahren sind
mehrere Spezialisten des ZM
(Zentrum Mensch) erfolgreich im
professionellen Leistungssport
tätig. Unter anderem Achim
Schüler (deutsche Volleyballnationalmannschaft),
Marcel
Beez, Philipp Reißmann-Balling,
Christian Ehrmann und weitere
(alle Württembergischer Fußballverband),
Alex Kisch (HAKRO
Merlins Crailsheim, erste und
zweite Basketball-Bundesliga),
sowie Tommy Ehrmann (DFB).
Nun ist die Nachfrage sowohl
aus der hiesigen Sportszene als
auch aus dem überregionalen,
nationalen und internationalen
Spitzensport nach sportprofessioneller
Betreuung im Zentrum
Mensch so gestiegen, dass das
ZM nun eine eigene Abteilung in
Satteldorf für Sportphysiotherapie
im Leistungssport ins Leben
gerufen hat.
Federführend wird diese von den
beiden Sportphysiotherapeuten
Marcel Beez und Philipp Reißmann-Balling
geleitet. Beide
sammelten bereits intensive
Erfahrungen in der sportphysiotherapeutischen
Betreuung
mit verschiedenen Athleten und
Mannschaften aus unterschiedlichsten
Disziplinen, sind selbst
Fußballer. „Die zwei haben den
Hut auf“, sagt Jan Langenbuch,
Leiter Direktion Therapie beim
Zentrum Mensch.
In der neuen Abteilung für
Sportphysiotherapie im Leistungssport
arbeiten ZM-Sport-
Spezialisten aus verschiedenen
Bereichen (Sportphysiotherapie,
Sportwissenschaft, Sportosteopathie,
Ernährungsberatung und
Sporttherapie) zusammen, um
Athletinnen und Athleten bei der
Wiederherstellung, Optimierung
und Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit
zu unterstützen.
Im Besonderen wird im ZM als
erste Praxis Deutschlands die
Jan Langenbuch und Thomas Ehrmann vom Zentrum Mensch waren
beim Leistungssport Medizin-Symposium in der Allianz-Arena.
Foto: privat
neurofunktionelle Regulation
(NFR) – ein innovatives Konzept,
das von Prof. Dr. Andreas
Schlumberger (zuletzt FC Liverpool),
Dr. med. Thierry Murrisch
und Tommy Ehrmann entwickelt
wurde – als fester Bestandteil
integriert.
Jan Langenbuch erklärt, dass
jede Fußballerin und jeder Fußballer
diese sportprofessionelle
Betreuung beim Zentrum
Mensch in Anspruch nehmen
könne. „Es kann jeder zu uns
kommen, ganz unabhängig von
der Spielklasse. Wir schauen
dann, was wir zusammenstellen
können. Unser Ziel ist es, dass
die Spielerinnen und Spieler so
schnell wie möglich wieder aufs
Spielfeld können. Allerdings nicht
zu dem Preis, eine erneute Verletzung
zu riskieren. Dafür haben
wir eine sportwissenschaftlich
untermauerte Testbatterie mit
sinnvollen Messungen und funktionellen
Tests.“ Und er ergänzt:
„Wir wollen, dass der Leistungssport
auf die Basis abfärbt.“
ZM Satteldorf
SatteldorferHauptstraße 7-9| 74589 Satteldorf
Tel.:07951 /4832-120
Wirbegleiten Leistungssportler*innensowohl
mitsportphysiotherapeutischen,
sportwissenschaftlichen,
sporternährungswissenschaftlichenund
biomechanischenAnalysenund Hilfestellungen
zurgesteigertenLeistungsfähigkeit alsauchauf
ihremWeg auseiner Verletzung zurück in die
Aktivitätund zumWettkampf.
www.im-zm.de
In Satteldorfund elfweiterenStandortenimKreis Hohenlohe-Franken!
Fahrzeugeinrichtungen I Betriebseinrichtungen I Arbeitsplatzsysteme
Fühlt sich gut an?
Dann passen Sie perfekt zu uns!
Unsere Ordnungssysteme für Nutzfahrzeuge und Betriebe
machen die Arbeit unserer Kunden effizienter. Finden Sie bei
uns den passenden Job.
Jetzt bewerben!