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Lichtenau 10/2025

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Unsere

Unsere Heimat

Gemeinde

Trickbetrüger machen auch vor

dem Land nicht Halt!

Immer wieder versuchen Trickbetrüger

vor allem ältere Menschen

um ihr Erspartes zu bringen.

Dabei machen sie längst

nicht mehr nur in Städten Jagd

auf Opfer – auch im ländlichen

Raum häufen sich die Fälle.

Typische Maschen:

Besonders verbreitet ist die Masche

der falschen Polizisten: Dabei

geben sich Betrüger am Telefon

als Kriminalbeamte aus

und behaupten, Geld oder Wertgegenstände

müssten „sichergestellt“

werden, um angebliche

Ermittlungen abzuschließen.

Auch sogenannte Schockanrufe

sind weit verbreitet. Den Opfern

werden dabei ein schwerer Unfall,

eine Verhaftung oder eine

plötzliche Krankheit eines Angehörigen

vorgespielt, um sie

unter Druck zu setzen und zu

schnellen Zahlungen zu bewegen.

Eine weitere Betrugsform sind falsche

Microsoft-Anrufe. Dabei warnen

angebliche Computerexperten

vor Schadsoftware auf dem PC. Ziel

ist es, Zugriff auf den Computer

zu erhalten und Daten zu stehlen

– oder hohe Summen für eine angebliche

Reparatur zu verlangen.

Nicht zuletzt locken Gewinnversprechen

am Telefon. Wer angeblich

im Lotto oder bei einem Preisausschreiben

gewonnen hat, soll

zunächst Gebühren zahlen oder

persönliche Daten preisgeben, um

den Gewinn „freizuschalten“.

So schützen Sie sich:

Legen Sie sofort auf, wenn Ihnen

ein Gespräch verdächtig vorkommt.

Geben Sie niemals persönliche Daten

wie Kontonummern oder Passwörter

heraus. Ganz wichtig ist es

auch, Ruhe zu bewahren und sich

nicht unter Druck setzen zu lassen.

Grundsätzlich gilt: Übergeben Sie

niemals Bargeld oder Wertsachen

an fremde Personen oder

angebliche Behördenvertreter.

Der sichere Weg zur Schule

Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit

verschlechtern sich die

Sichtverhältnisse im Straßenverkehr.

Dämmerung, Nebel oder

Schneefall machen es Autofahrern

schwerer, rechtzeitig auf Kinder

am Schulweg zu reagieren.

Besonders wichtig sind daher gut

sichtbare Hilfsmittel: Reflektoren

an Jacken und Schultaschen,

helle oder bunte Kleidung sowie

auffällige Accessoires erhöhen

die Sicherheit der jungen

Verkehrsteilnehmer erheblich

– und werden glücklicherweise

schon von vielen Kindern genutzt.

Ein eindringlicher Appell richtet

sich dennoch an alle Fahrzeuglenker:

Reduzieren Sie im

Ortsgebiet die Geschwindigkeit

und fahren Sie so, als würden

Ihre eigenen Kinder auf dem Weg

zur Schule oder zur Bushaltestelle

unterwegs sein. Vorsicht und

Rücksicht können Leben retten.

Ihr GR Jürgen Mayerhofer

4

FPÖ NIEDERÖSTERREICH

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