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Ausgabe 635 · 51. Jahrgang
Foto: Hendrik Plümer
www.das-stadtgespraech.de · Instagram: das.stadtgespraech
RG4
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Dieses Druckerzeugnis wurde mit
dem Blauen Engel ausgezeichnet.
Bürger- & Vereinemarkt am 26.10.
Verkaufsoffener Sonntag am 26.10.
Kriminacht in Rheda am 07.11.
Andreasmarkt in Rheda vom 14. – 16.11.
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2 Das Stadtgespräch
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1 Beim Bürger- und Vereinemarkt strömen die Besuchenden
aus nah und fern in die Innenstadt.
26. Oktober – Tag der
Vereine und Einkaufswelten
Bürger- und Vereinemarkt in Wiedenbrück
Herzliche Einladung an
alle Rheda-Wiedenbrücker.
Am 26. Oktober ist
der Bürger- und Vereinemarkt.in
Wiedenbrück. Die Gäste aus nah
und fern haben die Gelegenheit
zwischen 13 und 18 Uhr ihren informativen
Aufenthalt an den
Ständen der Vereine mit einem
Einkaufsbummel zu verbinden.
Die Geschäfte der Innenstadt
haben sich mit ihren aktuellen
Programmen auf den verkaufsoffenen
Sonntag vorbereitet.
Die örtlichen Vereine und Organisationen
präsentieren sich
auf dem Marktplatz und dem
Adenauerplatz. Ihre ehrenamtlich
Mitarbeitenden zeigen, was alles
möglich ist.
Sie engagieren sich dort freiwillig
– in der Regel, ohne dafür
bezahlt zu werden. Zum Beispiel
in Sport- oder Kulturvereinen. Im
Rettungswesen sind Freiwillige
eine unverzichtbare Stütze – bei
der Feuerwehr und im Katastrophenschutz.
In vielen Bereichen würden
ganze Abläufe zusammenbrechen,
wenn es die Vereine und
ihre ehrenamtlichen Mitarbeitenden
nicht gäbe. Die Vereine
und ihre Freiwilligen ermöglichen
praktisch alles, was zu den Freizeitangeboten
und Funktionen
für den gesellschaftlichen Zusammenhalt,
die Stärkung der
sozialen Bindungen und demokratischen
Werte beiträgt.
Der Gewerbeverein weiß das
großartige Engagement von all
denjenigen zu schätzen, die sich
für die Stadtgesellschaft einsetzen.
Ihr Engagement, ihre tägliche,
verantwortungsvolle und
ehrenamtliche Tätigkeit seien
unverzichtbar dafür, dass Gesellschaft
funktioniere. Der Gewerbeverein
dankt allen Akteuren, die
beim Bürger- und Vereinemarkt
dabei sind.
Freuen Sie sich auf interessante
Angebote, Vorführungen,
Mitmachaktionen und viele nette
Gespräche. Vielleicht entdecken
Sie ja auch einen Verein oder eine
Organisation, bei dem Sie sich
gern engagieren möchten.
Nachfolgend eine Auswahl der
Teilnehmenden (Stand 15.10.25):
Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück,
Kloster Wiedenbrück eG,
Löschzug Wiedenbrück, Spielmannszug
der Westag, WTV, VDK
Ortsverband Rheda-Wiedenbrück,
Surf- und Segelgilde Rheda-Wiedenbrück,
Aeroclub Rheda-Wiedenbrück,
Schiffsmodellbau-Club
»Emsflotte«
Autohäuser: Funke, Thiel, Ford
Lückenotto
Kem
1 In der »Pagoden-Gasse« auf dem Marktplatz laden die Vereine zum Verweilen und
Informieren ein.
1 Beim Spielmannszug der Werksfeuerwehr der Westag können sich Interessierte an
den bereitgestellten Flöten ausprobieren.
Das Stadtgespräch
3
555 Jahre Paterskirche –
bevor Maria auszog
Museum Wiedenbrücker Schule
Passend am Franziskus-Tag und mit vielen Gästen konnten die
stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Bremke-Moenikes, die
Museumsleiterin Christiane Hoffmann und Vertreter der Stifter
der Stiftung Wiedenbrücker Schule die neue Ausstellung »555 Jahre Paterskirche
– bevor Maria auszog« eröffnen.
Die Ausstellung stellt anhand bedeutender Zeugnisse der Geschichte
der Marien- und St. Ursula- Kirche, im Volksmund besser bekannt
als »Paterskirche« vor. Auch das Diözesanmuseum Paderborn war als
Quelle eingebunden und sein Museumsleiter Dr. Holger Kempkens
war ebenfalls anwesend. »Das heutige Gebäude wurde 1470 errichtet
und daher die Schnapszahl« erläuterte die Museumsleiterin Christiane
Hoffmann den Titel der Ausstellung. So lange prägt diese kleine und
fast niedliche Kirche, die breiter ist als dass sie lang ist, das Stadtbild
von Wiedenbrück.
Als Pfarrkirche für die Neustadt errichtet, wurde sie erst 1644 mit
der Eröffnung des Franziskanerklosters auf der anderen Seite der Straße
Klosterkirche oder »Paterskirche«.
1 Ein Foto des zum 350-jährigen Jubiläums des Franziskanerklosters errichteten Brunnens
Die Franziskaner als Bettelorden kümmerten sich um die einfachen
Menschen, die Fremden die als Pilger durch die Stadt kamen und die Armen,
Kranken und auch die Bewohner der Bauerschaften rundum. Daher
hatte die Kirche eine wichtige Funktion für Trost, Schutz und Hoffnung,
mal in persönlich schwierigen Zeiten, oder auch in weltgeschichtlichen
Umbrüchen, wie Bremke-Moenikes, eine ehemalige Geschichtslehrerin
den Gästen erläuterte.
Die Ausstellung die aus Leihgaben der Pfarrgemeinde St. Aegidius
als Besitzerin der Paterskirche, der Klostergenossenschaft und von Privatleuten
zusammengetragen wurde, zeigt die Themen zum Leben des
Franziskus, dessen Vita man nachlesen kann, die Marienverehrung und
MODISCH IN DIE KALTE JAHRESZEIT
26.
Oktober
Verkaufsoffener
Sonntag
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4 Das Stadtgespräch
1 Originalfiguren der ersten Krippe in der Marienkirche sind in der Ausstellung zu sehen. 1 Pfarrer Olaf Loer, Museumsleiterin Christiane Hoffmann, Bürgermeisterin Gabriele
Bremke-Moenikes, Diözesanmuseumsleiter Dr. Holger Kempkens (Paderborn), bei
der Eröffnung der Ausstellung im Museum Wiedenbrücker Schule
Wallfahrten, die über 500 Jahre Menschen nach Wiedenbrück brachten
und die Krippenkunst, für die die Paterskirche ebenfalls berühmt war.
Christiane Hoffmann erläuterte, dass drei Originalfiguren der ersten
Krippe in der Marienkirche jetzt zu sehen sind. Original aus Wachs und
Stoff, da die Franziskaner sich die teuren Krippenfiguren aus Holz der
Wiedenbrücker Schule gar nicht leisten konnten. Auch Aufbauten und
viele Fotos dokumentieren aus unterschiedlichen Jahren das Aussehen
der chorraumfüllenden Krippen über mehr als 100 Jahre.
Auch das Marienbildnis, das im Dezember 2024 in die St. Aegidius
Kirche überführt wurde, kommt als deckenhohes Foto vor und war untertitelgebende
Tatsache der Ausstellung. Ein Schmunzelaspekt stellt den
Franziskaner-Alltagsmenschen von Christel Lechner dar, der als Leihgabe
der Familie Effertz und der Burckhard Kramer Stiftung in die Ausstellung
Eingang gefunden hat. Die Ausstellung soll die Kenntnis und Erinnerung
zur Marienkirche erweitern und auffrischen und versteht sich als
Hilfestellung zu dem laufenden Zukunftsprozess für die Paterskirche.
Die Ausstellung läuft bis zum 1. März und kann während der Öffnungszeiten
mittwochs von 15–18 Uhr, donnerstags, samstags und sonntags
15–17 Uhr und nach Vereinbarung besucht werden. Eintrittspreise:
Erwachsene 5 Euro, Familien 10 Euro, Ermäßigt 2,50 Euro.
Das Stadtgespräch
5
1 Die BP-Company auf der Motto-Party von Libella Art
Kriminacht
7. November 18 – 21 Uhr
Einkaufen und Spuren suchen
Der neueste Fall von Arne
Beerheld wird wieder
viele Besuchende zur Kriminacht
in Rheda am Freitag, 7.
November 2025 von 18 bis 21 Uhr
in die Innenstadt zum Shoppen,
Ermitteln und Gewinnen locken.
»10 Alibis – 1 Motiv« ist in
diesem Jahr der aktuelle Fall von
Kommissar Arne Beerheld: … Die
Jahreshauptversammlung der Initiative
Rheda e. V. im Domhof wird
von einem Anruf unterbrochen.
Kommissar Arne Beerheld erhält
die Nachricht, dass im Reisebüro
Behrens ein Mord geschehen war.
Sofort bricht er die Versammlung
ab und eilt zum Tatort ... Alle anwesenden
Kollegen stehen unter
Verdacht. Jeder hat ein Alibi, doch
Beerheld weiß, dass in solchen Fällen
oft etwas nicht stimmt … Alle
Hobbydetektive sind aufgerufen,
Kommissar Arne Beerheld bei einem
Suchspiel mit anschließender
Verlosung zu unterstützen. Die Geschichte
hat sich das Projektteam
für die Kriminacht ausgedacht. Es
ist das zwölfte »Verbrechen«, das
Rheda einen Abend lang in Atem
hält.
Bei der Spurensuche müssen
die Teilnehmer somit in 22
Betrieben die 10 entscheidenden
Abschnitte finden, um diese dann
passend im Spielheft aufzukleben
und das Mordmotiv zu benennen.
Der vollständige Coupon mit Lösungswort
muss bis 21 Uhr in der
Lostrommel bei Schrader Optik +
Akustik landen (Mindestalter 18
Jahre).
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6 Das Stadtgespräch
1 Vor der Stadtbibliothek bieten Schülerinnen und Schüler vom Einstein-Gymnasium
Feines für den süßen Zahn zur Unterstützung der Abi-Kasse. Das Foto entstand im
vergangenen Jahr.
1 Gudrun Bauer lädt zur Krimilesung in die Caritas Tagespflege.
pany«. Bärbel Page und ihr Team
schlüpfen in Anlehnung an die Kriminacht
in Kostüme und treten auf
den Straßen sowie in den Ladenlokalen
mit den Passanten in Dialog.
Ein Teil der Gage wird übrigens wie
jedes Jahr für einen guten Zweck
gespendet.
Das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm
rund um
den abendlichen Einkaufsspaß
verspricht kriminellen Spaß für
Jung & Alt:
· Einkaufen bis 21 Uhr
· Krimi-Suchspiel von 18–21 Uhr,
anschließend große Verlosung
vor den Rathaustreppen
· Hobbydetektive unterwegs – B. P.
Company sorgt mit kleinen Szenen
für Verwirrung.
· Krimilesungen mit Regine Richert
(Wohnstil Lüchtenborg) und Gudrun
Bauer (Caritas Tagespflege)
jeweils um 19.00 und 20.00 Uhr
· Fotobox-Camper – dein persönliches
Foto der Krimi-Nacht direkt
zum Mitnehmen
· VUN: das Duo aus Gesang und
Akustikgitarre sorgt ab 18.30 Uhr
für stimmungsvollen Sound
· Schmausereien mit »Imbiss Mix«
(Rathausplatz) und dem Einstein-Gymnasium
(vor Stadtbibliothek)
· »Las Vegas« lautet das Motto bei
Libella Art Tattoo & Permanent
Make Up mit DJ Janni de Luxe
· Das Glocke-Mobil kommt! Das
Redaktionsmobil macht in der
Fußgängerzone Station.
· »Cool down« – After-Event-Party
in »Unser Wohnzimmer«
· Schmitt.Media: Miss Marple strikes
again & mehr
· Stadtbibliothek: Wein, Getränke
und Snacks
· Große Verlosung um 21.21 Uhr auf
dem Rathausplatz mit DJ Janni de
Luxe
Wer sich an dem Preisrätsel
beteiligen möchte, erhält Ende Oktober
den Spielflyer in den an der
Aktion teilnehmenden Geschäften.
Die Spielhefte enthalten die Geschichte,
einen Stadtplan mit den
teilnehmenden Ladenlokalen und
den Infos zum Rahmenprogramm.
Spielstart ist am 7. November um 18
Uhr. Der Coupon mit der richtigen
Antwort und persönlichen Angaben
der Teilnehmerin / des Teilnehmers
kann bis 21 Uhr bei Schrader Optik
+ Akustik abgegeben werden (Mindestalter
18 Jahre).
Also, einfach mitmachen und
gewinnen: eine professionelle Abhol-Fotobox
für dein Event – inklusive
Requisiten, sowie einem
USB-Stick mit allen Fotos oder 2
Tickets von der FLORA WESTFALICA
für »musica da camera« oder einen
Wertgutschein der teilnehmenden
Betriebe.
Das Projektteam um Anja Emmerich,
Andrea Sandknop, Bernhard
Ackfeld, Soja Groß und Jannis
Plavos sowie Simone Hördel sehen
die Kriminacht als eine schöne
Möglichkeit, Betriebe in Rheda darzustellen
und freuen sich schon auf
zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Ein großes Dankeschön an
KREISSPARKASSE und STADTWERK
Rheda-Wiedenbrück für das Sponsoring.
Und an die Fotobox und die
Flora Westfalica für die Hauptpreise.
22 Betriebe sind 2025
dabei:
Juwelier UHRMEISTER | PRIME
SNACKS | SCHRADER Optik + Akustik
| LESART Buchhandlung | REKER
Marktcafé | LAMPEN-OUTLET | Modehaus
KAPPEL | STADTBIBLIOTHEK
Rheda-Wiedenbrück | Flora Westfalica
| IL PUNTO | SCHMITT.Media |
CARITAS Tagespflege | Unser WOHN-
ZIMMER | SA mobile & more | WEIN
& PRÄSENTE Christa OST | Reisebüro
BEHRENS | SANDKNOP Mode für
den Mann | SISTERS. | Optik + Akustik
Kessner u. Heimann | LIBELLA
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Das Stadtgespräch
7
Und kein
bisschen leise
Barbara Körkemeier feiert
ihren 80. Geburtstag
1 Barbara Körkemeier (3. v. l.) bei der Eröffnung des von ihr initiierten KunstLadens an der Langen Straße in 2021
Mit leuchtenden Farben,
mit feinem Strich und
unerschütterlicher Neugier
hat Barbara Körkemeier das geschafft,
wovon viele Künstlerinnen
träumen: Sie hat Menschen berührt,
sie aus ihrem Alltag herausgelockt
und ihnen neue Blickwinkel eröffnet.
Mal im Atelier, mal draußen
im Freien – ihre Kunst ist stets ein
Aufruf zum Hinschauen, zum Innehalten,
zum Nachdenken.
Nun feiert die weithin bekannte
Malerin ihren 80. Geburtstag
nach – nicht still und leise, sondern
mit einer Ausstellung, die den Titel
trägt, der zu ihr passt: »Waldland«.
Im Bleichhäuschen am Steinweg 4,
seit den 1990er-Jahren ein von ihr
geschaffener, lebendiger Ort der
Begegnung, den heute ihre Tochter
Melanie mit großer Kreativität weiterführt,
präsentiert sie bis zum 9.
November ihre Werke. Am letzten
Ausstellungstag lädt die Jubilarin
persönlich zur Finissage ein – mit
Kunst, Kaffee und Kuchen, so herzlich,
wie man sie kennt.
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 15–17
Uhr, So 14–17 Uhr.
Wer eine Rückschau auf das
Lebenswerk erwartet, liegt falsch.
Körkemeier führt ihre Besucherinnen
und Besucher nicht durch ein
Archiv, sondern auf eine Reise in
die Gegenwart, gespickt mit ausgewählten
älteren Arbeiten – kleine
Wegmarken, die an frühere Themen
erinnern.
Immer wieder tauchen vertraute
Motive auf: Menschen in ihren Räumen,
Stillleben voller Stille, weite
Horizonte, die Sehnsucht atmen,
und nicht zuletzt Impressionen aus
der Bretagne, jener Landschaft, die
sie seit jeher inspiriert.
Herzstück der Ausstellung ist
das wandfüllende Gemälde »Waldland«.
Es holt die Wälder nahe
Schnitker in Herzebrock-Clarholz ins
Bild, ohne sie romantisch zu verklären.
Wichtiger als die Heimatbrille ist
der Künstlerin das Einfangen jener
kraftvollen Ruhe, die nur ein Wald
verströmen kann, der zu seiner Größe
herangewachsen ist. Seit den
1990er-Jahren wagt sie sich immer
wieder an großformatige Leinwände,
mehrteilig, monumental – damit
ihre Themen die Bühne erhalten, die
ihnen gebührt.
Barbara Körkemeier malt mit
selbst angerührten Temperafarben.
Ihr Pinselstrich lebt von Nuancen,
vom feinen Spiel aus Licht und Farbe.
Ihr Weiß – schlicht, klar, manchmal
verstörend – hat eine eigene
Sprache. Gesichter, nur angedeutet,
wirken dennoch von innen heraus:
fragil und zugleich stark, flüchtig
und doch unverkennbar.
Das Malen ist für sie bis heute
Freude und Geschenk. Wenn ein
Werk vollendet ist, erfüllt sie Stolz,
aber auch Wehmut: Das Gespräch
mit dem Thema endet, die Reise
ist abgeschlossen. Doch mit jedem
neuen Projekt öffnet sich ein Tor zu
einer weiteren Welt – und genau
das ist es, was sie immer wieder
antreibt. Noch vor wenigen Jahren
hätte sie sich nicht vorstellen können,
einfach still vor ihren Bildern zu
sitzen, eine Zigarette zwischen den
Fingern, die Katze im Schoß, die Gedanken
schweifen lassend. Heute erlaubt
sie sich diese Momente – und
malt zugleich freier denn je. Ohne
Druck, ohne Eile, ohne den Zwang,
Serien zu produzieren. Allein der
Freude am Gestalten zuliebe.
Natürlich spürt sie, dass die
Jahre ihre Spuren hinterlassen. Bei
großformatigen Arbeiten ermüden
die Arme schneller als früher. »Ein
junger Hüpfer bin ich nicht mehr«,
sagt sie lächelnd – und greift trotzdem
wieder zum Pinsel. Und nach
wie vor male sie vor allem in den
nächtlichen Stunden.
Es sei nicht ihr Ding zu Hause zu
sitzen und auf den Kaffeebesuch zu
warten. Sie müsse einfach aktiv sein.
Seitdem sie ihrem Faible für Pferde
nicht mehr nachgehe, habe sie viel
Zeit für andere Unternehmungen.
Als Teamspielerin konzipierte sie
den vor gut vier Jahren an der Lange
Straße gegründeten KunstLaden von
vornherein so, dass er weitgehend
eigenständig und ohne große Umstände
laufen lernte.
Auch im öffentlichen Raum
überraschte sie mit Aktionen wie
»Abgestellt« in der ganzen Stadt
oder »Kunst und Natur im Vorübergehen«
im Flora-Westfalica-Park.
Sie wollte die Menschen aus ihren
Routinen reißen, ihre Gedanken
beflügeln. Das brachte ihr nicht
nur Applaus und Dank, sondern
auch Widerspruch – beim »Tonnenberg«
sogar hitzige Diskussionen
in den sozialen Medien. Bereut hat
sie nichts. »Wenn mich eine Idee
packt, würde ich sie sofort wieder
umsetzen.« Und so denkt Barbara
Körkemeier noch lange nicht ans
Aufhören. »Fünfzehn Jahre möchte
ich schon noch dranhängen«, sagt
sie schmunzelnd. Fünfzehn Jahre für
neue Leinwände, für Ausstellungen,
für vielleicht noch eine kühne Aktion
unter freiem Himmel.
Denn leise wird sie auch in Zukunft
nicht sein.
Kem
8 Das Stadtgespräch
Rock und Pop im
Wohnzimmer
Jugendchöre von St. Aegidius
1 Die Kinder- und Jugendchöre St. Aegidius begeisterten etwa 200 Besucher/-innen
mit Stücken wie Bohemian Rhapsody und Hits von Abba.
Dass die Kinder- und Jugendchöre
St. Aegidius
gut singen können, beweisen
sie immer wieder, sei es
in Gottesdiensten oder auch auf
dem Christkindlmarkt. Mit dem
»Konzertchen« – so der Titel ihrer
letzten Veranstaltung, im Saal
des Jugendhauses, haben sich die
Chöre nun am Samstag, den 20.
September, an Rock- und Popmusik
gewagt und damit etwa 200
Besuchern einen Abend mit mitreißender
Musik beschert. Da es
ein Wohnzimmerkonzert werden
sollte, war der Saal dementsprechend
mit Sofas, Stehlampen, Teppichen
und allerlei gemütlichen
Sitzgelegenheiten hergerichtet.
Unter der Leitung von Ricarda
Junghardt sangen die Jugendlichen
Stücke der letzten 40 Jahre
von Bohemian Rhapsody bis hin
zum Abba-Medley. Zwischendurch
gab es auch immer wieder
Lieder zum Mitsingen für das Publikum,
welches anfangs zögerlich,
aber am Ende begeistert mitsang.
Extraapplaus gab es für die
Solisten aus den eigenen Reihen
– hier trauten sich auch bereits
die Jüngsten allein oder in Kleingruppen
ans Mikrofon. Begleitet
wurden die 10- bis 25-jährigen
Sängerinnen und Sänger von einer
4-köpfigen Band mit dem Kantor
Christian Ortkras am Piano, Markus
Kübler (Gitarre), Meik Wissel
(Bass) und Dominic Lempert am
Schlagzeug.
Nach einer gewünschten Zugabe
wurde noch länger bei Getränken
und Bratwurst geklönt
und gefeiert. So trug das vom
Erzbistum Paderborn finanziell
unterstützte Konzertchen nicht
nur zur Freude aller Beteiligten
bei, sondern stärkte auch den Zusammenhalt
zwischen Chören, Eltern
und Förderern der Chöre. Man
war sich einig, dass die engagiert
vorgetragene Chormusik in cooler
Wohnzimmeratmosphäre unbedingt
eine Fortsetzung verdient.
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11.11. 11.11
Jecken starten in neue Session
Am elften im elften, um elf Uhr elf lädt das Rosenmontagskomitee
zum Auftakt der Karnevalssession 2025/26 in das Hohenfelder
Brauhaus und die anliegende Scheune ein. Für gute
Stimmung ist wie immer gesorgt. Gemeinsam mit dem Stadtprinzenpaar
der KG Helü, Martina II. und Jürgen III. Handeik, möchte es allen
karnevalsbegeisterten Besuchenden (mit und ohne Kostüm) das Motto
für die neue Session vorstellen und einen Ausblick auf die närrischen
Tage 2025 geben.
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1 Tradition hat die launige Rede von Bürgermeister Theo Mettenborg.
10 Das Stadtgespräch
Gleichfalls das Kinderprinzenpaar Bruno I. (Füchtenhans) & Anni I.
(Rehage) ist dabei. Das Oberhaupt unserer Stadt, Bürgermeister Theo
Mettenborg, wird die Freude aller Anwesenden über den Beginn der
närrischen Zeit mit einer launigen Rede teilen.
Schon ab 10.30 Uhr schunkeln sich die Gäste bei passender musikalischer
Stimmung in den Countdown zur fünften Jahreszeit ein. Zum
Mitfeiern der Karnevalseröffnung ist jedermann und jede Frau herzlich
willkommen. Die Mitgliedschaft in einem Verein ist nicht erforderlich.
Fackelumzug
Am frühen Abend des 11. Novembers versammeln sich die Jecken wieder
zum traditionellen Fackelumzug. Gemeinsam marschieren die Teilnehmenden
zu dem Domizil des Prinzenpaares Jürgen III. Handeik und
Martina II. Handeik. Anschließend zieht die froh gelaunte Schar weiter
zum Vereinslokal der KG Helü. Dort, in der Klosterschenke, lassen die
Karnevalsfreunde die närrischen Funken kräftig sprühen. Kem
1 Gleichfalls das Kinderprinzenpaar Bruno I. (Füchtenhans) & Anni I. (Rehage) ist im
Brauhaus dabei.
Prinzenproklamation
mit Anmut und bester
Unterhaltung
WCV Grüne Funken e. V.
Die Spannung steigt! Am Samstag, dem 15. November 2025 ist es
soweit! Der WCV Grüne Funken stellt für die neue Session 2025/26
das Prinzenpaar der Stadt Rheda-Wiedenbrück.Bevor jedoch das
Geheimnis um das neue Stadtprinzenpaar der neuen Session in der Stadthalle
gelüftet wird, feiern die Jecken das amtierende Prinzenpaar der KG
Helü Martina II. und Jürgen III. Handeik und verabschieden es gebührend.
Auf der Bühne werden sich eigene Aktive beider heimischer Karnevalsvereine
und externe Künstler abwechseln, so dass dem Publikum
nicht langweilig wird und zum Feiern animiert wird. Eine wahre Augenweide
sind die Garden der KG Helü und des WCV Grüne Funken, die ihr
Können wieder einmal unter Beweis stellen werden. Mit ihrer Musik wird
das Fürstliche Trompetercorps Rheda e.V. das Programm begleiten. Unter
anderem sind bei der Proklamation folgende externe Künstler mit dabei:
1 Büttenredner Hubert Meiwes alias Bauer Bölkenkötter ist bekannt für seine freche
Schnauze.
Huber Meiwes – Büttenredner
Ob als zielsicherer Schütze oder als Bauer Bölkenkötter trifft Büttenredner
Hubert Meiwes mit seiner frechen Schnauze bestimmt jeden
Lachnerv. Mit seinen Anekdoten und Berichten über diverse Würden,
Ordens- und Amtsträger aus Rheda-Wiedenbrück wird der Karnevalist
aus Delbrück für manch einen Lacher sorgen. q
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Das Stadtgespräch
11
1 Mit perfekter Performance und Anmut begeistert die Damengarde des WCV. Foto: Foto Zeidler
1 Jeckbeat
Andreas Römer – Bauchredner
Klein, aber fein? Nein, das trifft es nicht! Klein, aber oho, und zwar sowas
von mega – ja, das trifft es. Die Rede ist von Andreas Römer, für viele der
beste Bauchredner Europas. Was er seinem Publikum bietet, ist mehr als
Bauchrednerkunst der höchsten Art. Es ist mehr als nur Witz, humorige
Dialoge mit Puppen, in die man sich übrigens allesamt nur verlieben
1 Andreas Römer gehört zu den Bauchrednern der Spitzenklasse. Foto: Hansen
kann, und ist vor allem mehr als nur zuhören, lachen, um dann »mit
Zwerchfell-Erschütterungen« nach Hause zu gehen.
Jeckbeat – Karnevalsband aus Rietberg
Aus einer spontanen Idee heraus, den Rietberger Karneval und den heimischen
Karneval mit eigener Live-Musik zu bereichern, wurde am 16. November
2024 die Band »Jeckbeat« gegründet. Den Anstoß dazu gab der Schlagzeuger
der Band Heinz-Josef »Witt Witt« Bolte, der nach einem Auftritt
einer extern engagierten Band meinte: »Das können wir doch auch!«. Also
lud er in seine Gartenhütte ein, wo die ersten kölschen Lieder besprochen
wurden. Schon Anfang Dezember 2024 startete die Band mit den Proben,
um dann bei der Prinzenproklamation 2025 der Rietberger Grafschaftler
ihre Bühnenpremiere zu feiern. Der Auftritt war ein Riesenerfolg.
Für die musikalische Unterhaltung während der Proklamation und
auch hinterher zum Tanz dürfen sich die Gäste auf die Musik von DJ
Dennis Kleinelümern freuen.
Die Eintrittskarten sind online unter www.gruenefunken.de oder bei
Heike Paß, Tel. 05242/54625 bzw. 0176/34974902 für 18 Euro erhältlich.
Beginn des närrischen Abends ist um 19.33 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.
Kem
Mitgliederversammlung
bestätigt bisherige
Vorstandsmitglieder
Rosenmontagskomitee
Es ist schon eine Weile her, dass die Jahreshauptversammlung des
Rosemontagskomitees ihre Mitglieder und die Vorstände der heimischen
Karnevalsvereine zur Vorstandsitzung geladen hatten.
Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung waren die Neuwahlen des Vorstands.
Die Mitgliederversammlung schenkte den bisherigen Protagonisten
ihr volles Vertrauen und bestätigte alle drei Vorstandsmitglieder
einstimmig. Einen Wermutstropfen gab es allerdings an diesem Abend.
Zwei aktive Mitglieder verlassen das Komitee auf eigenen Wunsch: Franco
Arzu und Dirk Micke, dessen großartige und intensive Mitarbeit im
Komitee nach 13 Jahren endete. Ein Verlust, der schwer aufzufangen sein
wird. Das RMK benötigt dringend mehr engagierte Karnevalsfreunde.
1 (V. l ll.) Vorsitzender Martin Schroedter, Dirk Micke, Geschäftsführerin Bianca Beil und
2. Vorsitzender Sven Hegemann
Gemeinsame Planung, Organisation und Umsetzung sind dein Ding?
Dann melde dich unter: kontakt@rosenmontagskomitee.de PS: Feiern
können wir auch sehr gut …
12 Das Stadtgespräch
Foto: Sam Harfouche/ECM Records
Nordische
Klänge
Der norwegische Jazzpianist, Komponist
und Bandleader Tord Gustavsen
gastiert am Donnerstag, den
20. November 2025 mit seinem Trio
beim Jazz-Club Rheda-Wiedenbrück
im Abrahams. Dass das Konzert
nicht wie sonst üblich mittwochs,
sondern am Donnerstag stattfindet,
hängt mit der Wertschätzung für
Gustavsen zusammen, denn seine
Musik schenkt Freude und Trost mit
einem stets meditativen Flow.
Sie klingt oft wie zukünftige
Standards: lyrische, sofort einprägsame
Musik – Werke von ansprechender
und raffinierter Frische,
die Hörende auf eine Reise in den
Norden Europas mitnehmen. Singend
und schwingend, sanft und
kräftig zugleich, dringt der Norden
durch den Gehörgang tief ins Gemüt
der Menschen.
Seit drei Jahren ist Gustavsen
mit dem international gefragten
Kontrabass-Virtuosen Steinar Raknes
auf Tour. Jarle Vespestad am
Schlagzeug ist Gustavsens langjähriger
Wegbegleiter in nahezu allen
musikalischen Zusammenhängen.
Er legt einen minimalistischen
groovigen Klangteppich unter alle
Kompositionen. So kann der Pianist
seine unverwechselbare Melange
aus Blues, skandinavischer
Volks- und Kirchenmusik, Gospel
und selbstverständlich fließend
plätscherndem Jazz gestalten.
Das Trio inspiriert sich gegenseitig,
interagiert unentwegt
kreativ miteinander und erschafft
dabei innovative Wege für Klang
und Rhythmik. Komplex strukturierte
Improvisationen wechseln
mit unaufdringlich melodischen
Klangbildern ab und erschaffen
eine verlockende Wohligkeit.
Dass diese hervorragend zur
Club-Atmosphäre im Abrahams
mit ihrer Vielfalt von Sitz- und
Stehmöglichkeiten auf der Galerie
oder im Schankraum passt,
erwarten viele Jazz-Genießende:
Der Club erwartet einen nahezu
ausverkauften Abend. Noch
allerdings können bei der Flora
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20 11 25
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Das Stadtgespräch
13
Endlich wieder
richtig Spaß
Der Andreasmarkt lädt ein
1 Zwei Personen können im Twister nebeneinandersitzen und die familienfreundliche und dennoch aufregende Fahrt genießen. Foto: S. Ehrenbrink
Drei Tage lang, von Freitag, dem 14. bis Sonntag, dem 16. November,
verwandeln 38 Schausteller und Beschicker Rhedas Innenstadt
in einen Lunapark. Fahrgeschäfte für Groß und Klein
gehören zu den besonderen Attraktionen. Die Gäste werden mit allerlei
Leckereien verwöhnt. Marktmeister Dirk Wiesbrock und David Adrian
haben wieder alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit dieser kleine aber
feine Traditionsmarkt die Kirmesfans begeistert.
Immer wenige Tage vor dem Start in die Welt der Weihnachtsmärkte
wird Rhedas Innenstadt zur ansprechenden Kulisse dieses vorwinterlichen
Events. Darum heißt es auch in diesem Jahr wieder: »Einsteigen,
mitfahren und dabei sein«.
Hinter den Kulissen des Andreasmarktes
Der Andreasmarkt ist einer der traditionsreichen Jahrmärkte. Was muss
man für ein Typ sein, um hier zu arbeiten? Von Stadt zu Stadt, immer
unterwegs sein? Die Schausteller und Beschicker des Marktes haben sich
längst die Antwort gegeben – so wie auf allen Festplätzen der Republik.
Auf den Punkt gebracht: Ihr Leben ist spannend. Sie machen Station
immer auf neuen Plätzen, in neuen Städten. Kein Platz ist wie der andere.
Man muss improvisieren können. Und man lernt immer neue Leute
kennen. Es wird eigentlich nie langweilig. Mit der Zeit sammeln sich
viele Erinnerungen. Das Leben am selben Ort wäre ihnen zu monoton.
Manche sind schon seit mehreren Generationen auf den Festplätzen
Ostwestfalens, andere in ganz Deutschland unterwegs.
Sie werden schon als Kind auf dem Rummelplatz groß. Für manchen
Spross wurde das Babybett direkt bei der Mutter an der Kasse
aufgeschlagen. Später gehen die Youngster an den Schultagen oftmals
in ein Internat. Sie sind bei ihren Eltern, soweit das möglich ist. Bei den
meisten Schaustellern arbeitet die ganze Familie mit.
Der richtige Antrieb für alle Schausteller ist es aber in kurzer Zeit
diesen einmaligen Kirmesbetrieb zu schaffen. Wo sonst nichts ist, sind
plötzlich so viele bunte Lichter, Musik. Die Leute sind glücklich. Diese
perfekte Illusion zu schaffen, das alles ist genau das, was die Schausteller
glücklich macht, kurzum: die Bevölkerung glücklich machen zu können.
Die Schausteller sind zufrieden, auf dem Andreasmarkt dabei zu sein.
Wenn er auch nur einer der kleineren Kirmessen ist, kurz vor der Weihnachtszeit.
Also, Sicherheitsbügel anschließen. Bei der nächsten Runde
dabei sein, laden die rekommandierenden Schausteller zur Karussellfahrt
ein: »Ab die Maschinen, jetzt Attacke, jetzt durch die Mitte, los!«
Die Stammbesuchenden kennen die Schausteller und Beschicker
des Andreasmarktes und ihre Geschichten gut. Manchen verbinden eine
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14 Das Stadtgespräch
1 Rathaus in Flammen
Wenn sie in Rheda sind, wohnen die meisten auf dem Werlplatz. Sie
wohnen dort quasi Tür an Tür. Wer seine Wohnung in der Nähe hat, fährt
nach dem Feierabend dort hin. Bei den anderen ist es auf dem Wohnplatz
nicht weniger komfortabel. Für die Schausteller ist solch ein Rückzugsort
wichtig. 13-, 14-Stunden-Tage sind in der Branche absolut normal. Man
muss ja auftanken für den nächsten Tag auf dem Andreasmarkt. Auf den
Festplätzen muss so viel Geld verdient werden, dass es für die Monate
ohne Feste auch ausreicht. Viele Schausteller nutzen deshalb gerne die
Weihnachtsmärkte für die Bewirtschaftung von Ständen. Für zahlreiche
Kirmesleute ist der Andreasmarkt einer der letzten Jahrmärkte der Reisezeit,
ehe sie auf den Weihnachtsmärkten weitermachen.
Manche Schausteller haben beim Aufbau echten Zeitdruck. Wenn sie
vom vorhergehenden Festplatz nicht rechtzeitig wegkamen. Oder, was
ja auch mal vorkommt – wenn sie für jemanden kurzfristig einspringen
mussten. Die meisten Schausteller suchen ständig Mitarbeitende. Oft
arbeiten für sie zusätzlich Saisonarbeitende. Personalprobleme haben
viele Schausteller. Die großen Betriebe schätzen sich glücklich, wenn
sie Festangestellte haben.
Wenn dann noch alles per Hand zusammengesteckt und gesichert
werden muss und viele Teile superschwer sind, dann ist das Problem
besonders groß. Dann ist der Aufbau richtig hart. Bei vielen modernen
Geschäften ist das zum Glück einfacher. Dann geht vieles quasi auf
Knopfdruck.
Eine richtige Pause gibt es, wenn alles fertig ist., manchmal spät
abends. Versprochen: Am Ende sieht jedes Geschäft super aus. Und wie
auch immer: Den Schaustellern macht ihre Arbeit richtig Spaß.
Wenn da nicht all die anderen Probleme wären: Die wandelnden
Spritpreise sind teuer, Strom wird teurer, Wasser wird teurer, und, und,
und. Man kann ja nicht 10 Euro für eine Karussellfahrt nehmen. Klar, man
kann ganz gut davon leben. Aber Millionär wird keiner davon. Wär’ es
nicht so eine alte Tradition Schausteller zu sein, würde wohl so mancher
Betrieb aussterben. Und – der Schaustellerberuf steckt den Kirmes-Machern
ja einfach in den Genen. Die lassen sie nicht wieder los.
Zum Andreasmarkt verwandeln die Schausteller und Beschicker die Innenstadt
Rhedas in einen attraktiven Vergnügungspark. Die ganze Familie
soll hier auf ihre Kosten kommen. Wie in jedem Jahr, seit Jahrhunderten.
Die Sicherheit wird großgeschrieben. Vor dem Start des Marktes
werden die Fahrgeschäfte vom Bauamt abgenommen. Die großen Fahrgeschäfte
müssen jährlich bzw. alle zwei Jahre zum TÜV. q
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15
1 Die beiden Marktmeister David Adrian und Dirk Wiesbrock laden Schausteller Georg
Lönne, Klaus Bartscher und Bernd Schulte zur traditionellen Eröffnungsrunde ein.
Nachfolgend geben wir einen Überblick über die bisher verpflichteten
Schausteller (Stand Anfang Oktober). Sie bauen ihre Betriebe ab
Dienstag, dem 11. November auf. Aus Erfahrung wissen wir, dass es bis
zum Termin des Marktes noch die eine oder andere Veränderung und
Ergänzung geben kann. Gespannt sind die Kirmesfans natürlich, welches
Fahrgeschäft die Marktmeister für den Rathausplatz gewinnen können.
Die Verhandlungen laufen auf Hochtouren.
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Schausteller aus Berufung: Manuel Schneider
Manuel Schneider ist Schausteller durch und durch: Schon als Kind war
er lieber auf dem Fahrgeschäft seines Vaters August Schneider als in
der Schule. Oft sagte sein Vater am Ende einer Kirmes: »Entweder du
hilfst abbauen oder du gehst zur Schule!« Abbauen, das war als Kind für
ihn das Größte und die Entscheidung war klar, blickt der erfolgreiche
Schausteller zurück. Oft war der Schulweg wöchentlich ein anderer. Denn
als Schaustellerkind mussten die Schulen in dem Ort besucht werden,
wo das Fahrgeschäft aufgebaut war. Es hatte ihn als Kind auch nicht
unbedingt gefallen, dass ihn seine Eltern in Düsseldorf fest zu einer
Schule schickten. Nun fühlt er sich als Betreiber des Hard Rock Drives
mit dem Andreasmarkt fest verbunden.
Hard Rock Drive auf dem Rathaus-Parkplatz
Kein Wunder, dass er nach der Absolvierung der Schulzeit gerne den Autoscooter
»Hard Rock Drive« seines Vaters übernahm. Er ist stolz darauf,
dass er in sechster Generation seiner Familie die Schaustellertradition
fortführen kann. Den 1998 erbauten Zwei-Säulen-Scooter modernisiert
er kontinuierlich. Über 40000 LED-Lichter tauchen seine Piste mit ihren
26 Chaisen in ein leuchtendes Farbenmeer. Mit packender Musik und
toller Rekommandation begeistert er die vielen Fans auf dem Parkplatz
vor dem Rathaus.
Vor ihm gastierte hier viele Jahre sein Onkel Johann, Schengel Schneider
mit einem von Neffe Patric performten Autoscooter. In der Nachfolge
seines vor zwei Jahren verstorbenen Vaters organisiert er darüber hinaus
verantwortlich die Michaeliskirmes in Gütersloh.
Gleich nebenan der »Twister«
Neben dem Autoscooter auf dem Rathausplatz wird dieses Jahr der
»Twister« der Schausteller-Familie Toni Dorenkamp stehen. Das charmante
Fahrgeschäft hat seit 1974 schon Generationen von Kirmesbesuchenden
Freude bereitet. Zwei Personen können nebeneinandersitzen
und die familienfreundliche und dennoch aufregende Fahrt genießen.
16 Das Stadtgespräch
1 Die strahlenden Preisträger der Marktverlosung mit: (hinten v. r.) Bürgermeister Theo
Mettenborg, Marktmeister Dirk Wiesbrock, Schaustellersprecher Michael Schneider
1 Papa zieht für den kleinen Sohnemann das Glückslos.
In der Berliner Straße: Devil Dance mit Schleudertest
Am Schnittpunkt von Rathausplatz und Berliner Straße tanzt der Teufel.
Dafür sorgt Ricardo Welte aus Bramsche mit seinem Fahrbetrieb. Die
schleudernde Fahrt im rasanten Scheibenwischergang und bis in acht
Meter Höhe bereitet insbesondere den jungen Leuten viel Freude. Aber
auch die anderen Altersgruppen schätzen die schwungvollen Fahrten.
»Und noch eine Runde bitte!«, das ist der Wunsch, der den Fahrgästen
nach dem Ende einer Fahrt im Gesicht geschrieben steht. Der »Scheibenwischer«
wie das Karussell im Volksmund heißt, ist bei seinen Fans auch
als das Karussell mit dem Becherspiel bekannt. Bei der Schleuderfahrt im
rasenden Scheibenwischergang ist es gewiss eine Superleistung, wenn es
gelingt, das Wasser im Becher zu halten – ein doppeltes Kirmesvergnügen.
Kirmesglück für die Kleinen
Eine Reihe von Schausteller-Familien findet bereits seit Jahrzehnten immer
wieder den Weg nach Rheda. Dazu gehört Dirk Stippich mit dem
Kinderflieger. Die kleinen Kirmesfans werden zu stolzen Rittern der Lüfte,
wenn sie in ihren Gefährten vor der Stadtkirche per Knopfdruck emporsteigen.
In diesem Jahr können die jungen Nachwuchspiloten gleich neue
Luftgefährte besteigen. Ebenfalls zu den Stammbeschickern gehören
Carsten und Yvonne Lönne in der Berliner Straße. Dort bekommen die
Mädchen und Jungen viel Spaß in der Berg- und Talbahn »Aladins Reise«
sowie in einem der prächtigen Gefährte auf dem großen Kinderkarussell.
Auf dem Doktorplatz ist es der Rhedawiediland-Betreiber Hans-Jürgen
Noack, der den kleinen Rangen mit dem Kinderkettenflieger ein luftiges
Vergnügen bereitet. Für Begeisterung sorgt ebenfalls das Trampolinspringen
von Stefan Brinkbäumer. Holzspielzeug gibt es bei Ralf Groneweg.
Mit Folienballons erfreut Eduard Schmitz. q
1 Im Sauseschritt mit dem Kinderflieger
1 Fahrglück auf der Scooter-Piste
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Das Stadtgespräch
17
1 Im Kettenflieger kommen die kleinen Ritter der Lüfte voll auf ihren Spaß.
Hundertprozentiges Zielwasser
braucht man beim großen Schießwagen »Joker Games« von Carsten
und Yvonne Lönne sowie beim Ballwerfen und Enten-Angeln von Marlon
Krause. Safari-Schießen ist bei Thorsten Freudenberg angesagt,
Glücksritter
finden Spaß und Unterhaltung beim Fadenziehen und in der Pusherhalle
von Maurice Stippich, Spannung ist beim Glücksrad von Marvin
Verspermann angesagt.
Aus Pötten und Pannen
Natürlich schmecken aus heimischer Küche Hans-Jürgen Noacks Crêpes
und Poffertje ebenso wie die Pizzen von Guiseppe Maltese oder Crisan’s
Baumkuchen und Imbiss. Ebenfalls die Snack-Hütte von Ralf Klocke verführt
zum Genießen. Bratwurst aus heimischen Gefilden serviert Familie
1 Der Andreas-Traditions-Club bereitet den Kita-Kindern alljährlich mit Freifahrten im
Kinderflieger eine riesige Freude.
Nottbrock-Monert. Langos bereitet Ronny Deinert aus Bramsche zu.
Als Mr. WOK kommt Leonhard Lemoine und Crêpes führt sein Bruder
Rudolf. Stefan Brinkbäumer lädt mit einer Käse- und Kartoffelhütte ein.
Im Gemüse-Paradies bedient Willi Kaiser.
Für den süßen Zahn
Ernst Rene Bartelt stellt seinen Mandelwagen auf. Peter Dietrich und
Hans Dreyer kommen mit einem Mandelwagen und einen Mandel-Früchtewagen
führt Karlo Dorenkamp Jun. Knusprige spanische Churros serviert
Willi Marx aus Hiddenhausen. Peter Anton kommt aus Lippstadt
mit Crêpes und Mandeln.
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Durstlöscher gibt es bei Pähler-Borgmeier auf der Berliner Straße – Ecke
Rathausplatz und in dem klassischen Kirmes-Ausschankbetrieb Bergsma
auf dem Rathausplatz.
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Kult: Kita-Freifahrten mit
dem ATC
Der Andreas-Traditions-Club
(ATC) lädt die Kindergartenkinder
am Kirmesfreitag, von 10.30
bis 11.00 Uhr zu Freifahrten mit
Dirk Stippichs Kinderflieger
ein. Anschließend treffen sich
die ATCler zu ihrer traditionellen
Tour am ersten Andreasmarkt-Tag.
Der Abschluss ist in dem
Kirmes-Ausschankbetrieb Bergmann
auf dem Rathausplatz,
von wo aus die Teilnehmenden
dann um 17 Uhr zu der offiziellen
Eröffnung dazu stoßen.
Neue Gäste heißt der inzwischen
knapp 200 Mitglieder zählende
ATC wie immer herzlich willkommen,
so Club-Sprecher Bernd
Schulte.
Kem
18 Das Stadtgespräch
Das Programm im Überblick
Freitag, 14. November
15–23 Uhr Kirmes in der Innenstadt – Familientag mit Ermäßigungen
an allen Geschäften
17 Uhr Eröffnung und Verlosung durch den Bürgermeister,
die Marktmeister und Schaustellersprecher
Samstag, 15. November
7.30–13 Uhr Wochenmarkt auf den Straßen Neuer Wall und
Großer Wall
14–23 Uhr Kirmes in der Innenstadt
21 Uhr Die Firma Dragon-Fireworks aus Schloß Holte-Stukenbrock
präsentiert eine pyrotechnische
Show mit Musikuntermalung vom Dach des
Rathauses. Das Feuerwerk wird vom Rathausplatz
zu sehen sein. Die Schausteller wünschen
den Besuchenden viel Vergnügen.
Sonntag, 16. November
14–20 Uhr Kirmes in der Innenstadt
Ab dem 27.10. haben wir
wieder für Sie geöffnet!
Weihnachten kommt
näher – feiern Sie
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Bierzelt auf dem
Doktorplatz
zum Andreasmarkt
Die Schützenvereine
aus Rheda laden ein
Die Rhedaer Schützenvereine laden alle Kirmesfreunde herzlich
ein: Am Freitag, 14. November, und Samstag, 15. November, wird
der Doktorplatz zum geselligen Treffpunkt – mit dem zünftigen
Schützenzelt mitten im Herzen von Rheda.
Gemeinsam möchten die Stadt- und die Bauernschützen einen Ort
schaffen, an dem sich Jung und Alt begegnen, ins Gespräch kommen und
gemeinsam feiern können. Ob nach einem Bummel über den Rummelplatz,
als Start in einen fröhlichen Abend oder einfach zwischendurch
– das Bierzelt bietet die passende Atmosphäre für gemütliche Stunden.
Das Schützenzelt ist am Freitag und Samstag ab 18 Uhr geöffnet. Für
Stimmung sorgt ein DJ, der mit einem bunten Musikmix für die passende
Feierlaune sorgt. Dazu gibt es frisch gezapftes Bier, weitere Getränke
sowie kleine herzhafte Snacks bei den Doktorplatz-Wirten – beste Voraussetzungen
für zwei gesellige Abende mitten im Kirmestrubel.
Die Veranstalter freuen sich auf viele Besucher und ein fröhliches
Miteinander. »Unser Ziel ist es, der Kirmes mit dem Schützenzelt einen
weiteren Anziehungspunkt zu geben – einen Ort zum Verweilen, Lachen
und Austauschen«, so die Vertreter der Schützenvereine. Der Eintritt
ist frei.
Also: Vorbeischauen, anstoßen und gemeinsam Kirmes feiern – im
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Das Stadtgespräch
19
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Die beiden Freibäder in Rheda und in Wiedenbrück haben sich in diesem
Sommer wieder als attraktive Schwimmstätten bewährt. Das Resümee zog
jetzt die Stadt zum Ende der Freibadsaison 2025. Schwankungen bei den
Besucherzahlen, insbesondere im Vergleich zu den Vorjahren, sind teilwiese
auf das durchwachsene Wetter und auf die Personallage zurückzuführen.
Wie schon 2024, war das Team von Schwimmmeistern und Wasseraufsichten
im Frühjahr groß genug, um einen geregelten Betrieb in beiden
Bädern zu gewährleisten. Wie im Vorjahr kam es trotz frühzeitiger Stellenausschreibungen
aber zu kurzfristigen und nicht planbaren Ausfällen durch
plötzliche, schwerwiegende Erkrankungen im Bäderteam. Darauf hat die
Verwaltung mit weiteren Stellenausschreibungen und der Beauftragung
eines externen Dienstleisters reagiert.
Zudem wurde die Zeitplanung für beide Bäder geändert: Während Rheda
bereits am 1. Mai öffnete, wurde Wiedenbrück in diesem Jahr am 1. Juni
(mit der Sprungturm-Aktion) geöffnet. Dementsprechend konnte die Stadt
die Freibadsaison in Wiedenbrück bis Ende September verlängern. Diese
Maßnahme bot den Vorteil, dass »nur« drei Monate lang beide Freibäder
parallel geöffnet hatten.
Dennoch musste für die Dauer der parallelen Öffnung das Frühschwimmen
ausgesetzt werden. Bei allen getroffenen Maßnahmen wurde immer
abgewogen, welche Interessen die unterschiedlichen Nutzergruppen verfolgen.
Priorität hatten dabei das Schulschwimmen und das Offenhalten
der Bäder für Familien in der Ferienzeit.
Der Personalmangel in den Bädern konnte durch gute Teamarbeit und
durch die Übernahme zusätzlicher Dienste aus dem Team weitgehend kompensiert
werden. Auch haben sich die Fördervereine bei den Wasseraufsichten
mit eingebracht. Leider konnten zeitweise Schließungen nicht gänzlich
vermieden werden. Auch kurzfristig eingestelltes Personal konnte den Personalmangel
nicht vollständig auffangen, teilte die Stadtverwaltung mit.
Das Freibad Wiedenbrück war bis Ende September geöffnet. Aufgrund
der Witterung wurde das Angebot hauptsächlich durch die Frühschwimmer
genutzt. Das war möglich, da im September das Freibad Wiedenbrück ab
6 Uhr geöffnet hatte. Als vorteilhaft erwies sich dabei einmal mehr, dass
die Biogasanlage des Hallenbades im Sommer und Herbst auch durch das
Freibad genutzt werden und schon früh am Morgen angenehme Wasser-
20 Das Stadtgespräch
1 Die Freibäder haben im Winter Ruh‘. Das Foto zeigt Teilnehmende des vom Förderverein angesetzten Pyjamaschwimmens
im Freibad Rheda.
Foto: Petra Winkler
1 Sprungspaß im Pyjama Foto: Petra Winkler
Blick in die Statistik
Besucherzahlen: 2018 2019 2023 2024 2025
Freibad Rheda 73.584 61.302 46.279 36.736 41.827
Freibad Wiedenbrück 110.989 89.615 78.057 78.334 62.898
Die drei Spitzentage in 2025 waren in beiden Bädern
der 22.6.2025 1.7.2025 2.7.2025
Freibad Rheda 1.646 1.375 1.669
Freibad Wiedenbrück 2.769 2.277 2.592
temperaturen gewährleisten konnte Ebenso wie
die frühe Öffnung des Freibades Rheda im Mai
wird auch die längere Öffnung des Freibades Wiedenbrück
im September von den Besucherinnen
und Besuchern positiv bewertet.
Viel Spaß zum Abschluss beim
Pyjamaschwimmen
Kaum hatte der Förderverein zum Abschlussfoto
im Pyjama aufgerufen, strömten die ersten Gäste
im passenden Outfit heran. Selbst Frau Babbel
ließ es sich mit ihren 91 Jahren nicht nehmen, für
das Gruppenfoto mit ihren beiden Töchtern das
Ein-Meter-Brett zu besteigen und anschließend
zu dritt ins Wasser zu hüpfen. Ein paar Minuten
später beteiligten sich immer mehr Gäste bekleidet
an dem Abschlussspaß, so dass letztendlich
rund 40 Personen in ihren nächtlichen Outfits
den Sprung ins Wasser wagten. Ob Familien,
eine Gruppe junger Sportler vom benachbarten
Fußballplatz oder auch die älteren Gäste: alle
hatten großen Spaß daran, der Saison auf lus-
tige Weise "Gute Nacht" zu sagen. Es gab viele
gewagte Sprünge vom Ein- und Drei-Meter-Brett,
die von einigen Schaulustigen bestaunt wurden.
Eine Stunde lang wurde im Becken und auch am
Beckenrand viel gelacht und gescherzt. Dass dabei
auch eine Bäderangestellte unter Mithilfe der
kleinsten Badegäste im Wasser landete, ließ sie
lachend über sich ergehen und sorgte damit bei
allen Beteiligten für große Freude. Fazit: das war
wieder eine äußerst gelungene Veranstaltung
vom Förderverein Freibad Rheda e. V.! Kem
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Das Stadtgespräch
21
1 Melanie Körkemeier, stellt die neu geschaffene Brücke zum Bleichhäuschen vor.
Wiedereröffnung mit neuen Kursen
und zwei Ausstellungen
Eine neue Brücke verbindet das Bleichhäuschen
mit dem Steinweg
Seit Anfang September hat das Bleichhäuschen
seine Tore wieder geöffnet. Die in neunmonatiger
Bauzeit neu geschaffene Brücke zu der Kunstwerkstatt
schaffte dafür die Voraussetzung. Der
bisherige Zugang war marode. Die Besuchenden
konnten ihn seit Anfang des Jahres nicht mehr
benutzen. Bis zur Inbetriebnahme der neuen Zuwegung
konnte die Leiterin des Hauses, Melanie
Körkemeier, die Kunstkurse und Workshops der
beliebten Einrichtung in den Räumen der Flora
Westfalica an der Mittelhegge durchführen. Nach
der Rückkehr in das angestammte Domizil ist »eigentlich
alles wie gehabt«, berichtete Körkemeier
im Pressegespräch.
Die Werkstatt Bleichhäuschen bietet in Kooperation
mit der Musikschule für den Kreis
1 Die altersgerechten Kurse sprechen die Kinder und
Jugendlichen an.
1 Das von Körkemeier angebotene Spektrum für
Erwachsene reicht von kunsthistorischen Themen bis
zu kreativen Wochenendworkshops.
Gütersloh Kunstkurse für Kinder und Jugendliche
an. Kinder werden von Beginn an mit
verschiedenen künstlerischen Techniken wie
Malerei, Aquarell, Ton, Pappmaché, Druck- und
zeichnerischen Techniken vertraut gemacht.
Wöchentliche Termine montags und dienstags.
60 Kinder nehmen diese Angebote regelmäßig
wahr. Wartelisten sprechen für die starke
Resonanz der kindgerechten Kurse.
Jeden ersten Mittwoch im Monat spricht
das Bleichhäuschen mit seinem Atelier Familien
an. Bei diesem neuen Angebot erhalten die
Eltern, Alleinerziehenden und Großeltern mit
ihren Kindern, Nichten, Neffen und Enkeln die
Möglichkeit, sich themenbezogen mit einer bestimmten
künstlerischen Technik auseinanderzusetzen.
Am 5. November steht der Linoldruck
und am 3. Dezember Malen mit Acrylfarbe auf
dem Terminkalender. Zudem sind die Erwachsenen
an jedem Donnerstag eingeladen zum
Offenen Maltreff. Jeder kann sich eigene Themen
überlegen und bekommt Hilfestellung
und Korrektur bei der Umsetzung. Der offene
Treff bezieht Anfänger und Fortgeschrittene
mit ein. Wie in den Sommerakademiekursen
von Barbara Körkemeier ist es auch möglich,
die Malerei und das Zeichnen von Grund auf
zu erlernen. Einmal im Monat, immer am ersten
Donnerstag im Monat, haben Erwachsene
die Möglichkeit, sich im Bleichhäuschen mit
einem speziellen Thema auseinanderzusetzen.
In Planung sind darüber hinaus Wochenendworkshops
für Erwachsene. Ihr Start ist
nach November angedacht, berichtete Körkemeier.
Das Angebot umfasst die klassischen
Themen. Es umfasst samstags und sonntags
jeweils vier Stunden.
Ebenfalls neu sind die ab Januar 2026 im
zweimonatigen Rhythmus angesetzten kunsthistorischen
Vorträge. Weitere Details zu den
Workshops und den Vorträgen werden noch
bekannt gegeben.
Mit der bis zum 9. November im Bleichhäuschen
laufenden Präsentation »Waldland«
von der Malerin Barbara Körkemeier (siehe besonderer
Text) und der bis zum 16. November
in der Orangerie geöffneten Ausstellung »Spiegel-Bilder«
von Gil Shachar spricht die Werkstatt
Bleichhäuschen darüber hinaus alle Kunstinteressierten
an. Der aus Duisburg kommende
Bildhauer zeigt aus Wachs und Epoxydharz
geschaffene Plastiken ihm bekannter Personen
sowie weitere Objekte, die er in eine installative
Ordnung einbettet. Es entstehen Bilder, die den
Menschen in seinem Verhältnis zu Umwelt, Mitwelt
und existenziellen Fragen spiegeln.
Die Öffnungszeiten: Mo-Fr 15.30–17.30, Sa
14.00–16.30, So 12.00–16.30 Uhr. Der Eintritt zu
den beiden Ausstellungen ist frei.
Kontakt für Anmeldungen und Anfragen zu
weiteren Details, genaue Daten und Kosten der
Kurse: m.koerkemeier@bleichhauschen.de
Als öffentliche Institution wird die Werkstatt
Bleichhäuschen von der Flora Westfalica
GmbH, eine 100 %ige Tochtergesellschaft der
Stadt Rheda-Wiedenbrück, finanziert und infrastrukturell
unterstützt. Körkemeier spricht
der Flora Westfalica ihren Dank für die Herrichtung
der neuen Zuwegung aus. Die Stadt und
die Flora Westfalica hätten damit ein deutliches
Zeichen für die Wertschätzung der örtlichen
Kunst- und Kulturförderung und Bildung
gesetzt. In Zeiten einer engen Kasse sei das
nicht hoch genug einzuordnen. Kem
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1 In der langsamsten Stadt Europas
Die langsamsten Städte
der Welt
Wenn man in den letzten Jahren mit dem Auto durch unsere Stadt
fährt, könnte sich der Eindruck einstellen, dass man selbst als
Ortskundiger Ewigkeiten braucht, um sämtliche Baustellen zu umfahren.
Wenn ich allein daran denke, wie viele Monate auf der Pixeler Straße
gebuddelt wurde und wie lange jetzt schon die Hauptstraße gesperrt
ist, dann klingt »fließender Verkehr« wie ein Witz für mich. Aber im Vergleich
gesehen, kommen wir noch ausgesprochen zügig von A nach B.
London führt die lahmen Städte Europas an
Die Untersuchung, der sogenannte TomTom Traffic Index, die in 501 Großstädten
weltweit durchgeführt wurde, wertete aus, wie lange man mit
dem Auto für zehn Kilometer in der jeweiligen Stadt braucht. Da die Zeiten
natürlich nach Uhrzeit erheblich schwanken, hat man die Durchschnittwerte
angegeben. Herausgekommen ist, dass London nicht wie im Vorjahr
die langsamste Stadt der Welt ist. Immerhin. Diese zweifelhafte Ehre gebührt
dem kolumbianischen Baranquilla. Dort braucht man für die zehn
Kilometer im Schnitt nicht weniger als 36 Minuten und sechs Sekunden.
Das ergibt die rasante Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,6 km/h. Auf
den Plätzen zwei bis vier liegen indische Großstädte. Und als erste europäische
Stadt erscheint nun London auf Platz fünf der weltweit verstopftesten
Städte. In Londons Innenstadt braucht man für zehn Kilometer 33
Minuten und 17 Sekunden im Schnitt. Das sind 18 km/h. Kein Wunder also,
dass sich viele Pendler inzwischen auch auf das Rad schwingen, obwohl
die Stadt dafür eigentlich nicht gemacht ist und meiner Meinung nach
1 Normaler Verkehr im Londoner Westend
24 Das Stadtgespräch
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1 In London braucht man vor allem Zeit.
sogar gefährlich für Radfahrer ist. Im japanischen Kyoto braucht man
im Schnitt eine Sekunde weniger für die zehn Kilometer. Die anderthalb
Millionen Einwohner nehmen daher dankbar das Angebot der Bahnen an.
Wenn es in die Nachbarstätte Osaka oder Kobe geht, ist der unfassbar
schnelle, und stets pünktliche Shinkansen das Transportmittel der Wahl.
Auch andere europäische Hauptstädte kritisch
Auf Platz zehn der lahmen Städte weltweit liegt die irische Hauptstadt
Dublin, die zwar recht malerisch, aber für ihren täglichen Verkehrsinfarkt
bekannt ist. In Dublin ist man laut Untersuchung 32 Sekunden schneller
als in London unterwegs. Deutlich flotter geht es in Paris, denn die Stadt
hat mittlerweile die halbe Stunde unterschritten und liegt nunmehr mit
28 Minuten und 53 Sekunden auf Platz 45 der Liste. Deutlich darüber, also
schlechter, liegt allerdings Bordeaux. Selbst spät nachts an einem Wochentag
sind dort noch jede Menge Fahrzeuge unterwegs, wie ich selbst
im Sommer testen durfte. Unsere Hauptstadt ist auf Platz 49 gelandet
und schlägt mit 29 Minuten und 49 Sekunden zu Buche. Das bedeutet
eine Durchschnittsgeschwindigkeit in Berlin von 20,1 km/h. Da laufen übrigens
die besten 10.000 Meter-Läufer schneller, denn die bringen es auf 22
km/h für die gleiche Strecke. Deutlich schneller fluppt es in Kopenhagen
bei unseren dänischen Nachbarn. Dort sind weite Bereiche für Fahrräder
ausgebaut und der Nahverkehr wird intelligent gefördert.
Westfalen steht noch gut da
Wer sich durch den Stadtverkehr in Münster oder Bielefeld quält, mag
das nicht so empfinden, aber vergleichsweise steht Westfalen noch gut
da. In der Fahrradstadt Münster lassen sich die zehn Kilometer durchschnittlich
in 21 Minuten bewältigen. Und Bielefeld, die Stadt, die es aus
Münsteraner Sicht bekanntlich gar nicht gibt, schneidet mit 19 Minuten
23 noch besser ab. Das ist eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 31
km/h. Der Haken an der rein statistischen Auswertung der Zeiten, die es
für die Fortbewegung innerhalb einer Stadt braucht, ist der Trugschluss:
je schneller, desto besser. Beispielsweise ist San Diego im Kalifornischen
Süden eine der Städte, die sehr gut abgeschnitten haben. Dort schafft
man im Schnitt die zehn Kilometer in weniger als zwölf Minuten, was eine
Durchschnittsgeschwindigkeit von 51 km/h bedeutet. Wie das möglich ist?
Ganz einfach, denn mitten durch die Stadt laufen sowohl in Nord-Süd- als
auch in Ost-West-Richtung mehrere Highways, auf denen der Verkehr nur
so donnert, und das tags und nachts. Der Stadtrat sieht die Verkehrssituation
daher eher kritisch und hat deshalb in diesem Jahr entschieden,
dass auf insgesamt 17 städtischen Straßen das Speedlimit auf 20 Meilen,
also 32 Stundenkilometer, gesenkt wird. Die Städteplaner weltweit werden
sich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass einfache Lösungen, die
überall anwendbar sind, leider nicht zu finden sind.
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1 Für die Internationale Liste wurden gewählt Arif Sönmez, Zohal
Nour (hier mit ihrer Tochter Delice), Haydar Hazer, Özgür
Inan. Nicht auf dem Foto: Hüseyin Acehan und Selin Elmaci.
1 (V. l.) Ahlam Elchaer, Nesrin Pür, Sevan Akgül, Michel
Gwosdek vertreten die Liste »Mosaik«.
DIGITAL LESEN
Statements der vier
Wahllisten zur Integrationswahl 2025
Die Bedeutung der Integrationswahl
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Am Tag der Kommunalwahlen in diesem Jahr
standen auch die Wahlen zu den Integrationsräten
in den Städten und Gemeinden an.
Zur Bedeutung dieser Wahl für die Integrationspolitik
schrieb der Landesintegrationsrat u. a.: »Das
Ziel einer jeden ernstgemeinten Integrationspolitik
ist die soziale, kulturelle, rechtliche und politische
Gleichstellung aller Mitglieder einer Gesellschaft. Dies
kann nur unter Berücksichtigung der Lebenswirklichkeit
und Sichtweise derjenigen geschehen, die nicht
die gleichen Chancen und Beteiligungsmöglichkeiten
haben wie die Mehrheit der Gesellschaft. Nur Menschen
mit internationaler Familiengeschichte selbst
können ihre eigenen Belange und ihren politischen
Willen zielgerichtet artikulieren. Ihnen obliegt es, ihre
spezifischen Potenziale für unsere Gesellschaft zu
nutzen und für alle sichtbar zu machen.
Deshalb geht es in den Integrationsräten und
-ausschüssen um mehr als nur um ›Integration‹.
Zwar stellt das Ankommen und Einleben von Neueinwanderinnen
/ Neueinwanderern einen wichtigen
Aufgabenschwerpunkt dar. Allerdings geraten
die Interessen derjenigen, die bereits seit Langem in
Deutschland leben, schnell ins Hintertreffen. Auch
Menschen mit internationaler Familiengeschichte,
die in Deutschland aufgewachsen sind, oftmals
schon in zweiter oder dritter Generation in der Bundesrepublik
leben, erfahren meist Benachteiligung
in verschiedenen Lebensbereichen. Zugleich werden
ihre Fähigkeiten und Potenziale wie Diversitätssensibilität
und Mehrsprachigkeit nicht gesehen oder
abwertend behandelt. Die Integrationsräte und -ausschüsse
müssen daher verstärkt Chancengerechtigkeit
und Potentialentfaltung in den Blick nehmen und
die Vorteile der Einwanderungsgesellschaft sichtbar
machen. Zugleich bleibt der Kampf gegen Diskriminierung
und Rassismus eine zentrale Herausforderung
in den Kommunen.«
Die Ergebnisse der Wahl zum
Integrationsrat in Rheda-Wiedenbrück
Von 14.412 Wahlberechtigten in Rheda-Wiedenbrück
wurden 1588 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung
liegt damit bei 11,96 %.
Davon entfielen auf
Internationale Liste: 695 Stimmen, 43,77 %, 6 Sitze
Mosaik: 496 Stimmen, 31,23 %, 4 Sitze
Türkischer Arbeitnehmer-, Hilfs- und Kulturverein:
201 Stimmen, 12,66 %, 2 Sitze
Alevitische Gemeinde: 196 Stimmen, 12,34 %, 2 Sitze
Es sind somit gewählt von der Internationalen Liste:
Sönmez, Arif auf Listenplatz 1 sowie Hazer, Haydar (2),
Acehan, Hüseyin (3), Nour, Zohal (4), Elmaci, Selin (5)
und Inan, Özgür (6)
Alevitische Gemeinde: Aktas, Sainer (1), Altunöz,
Yaren (2)
Mosaik: Pür, Nesrin (1), Gwosdek, Michel (2), Elchaer,
Ahlam (3), Akgül, Sevan (4)
Türkischer Arbeitnehmer-, Hilfs- und Kulturverein:
Acar, Aziz (1), Ergin, Ramazan (2)
Die Statements der vier Listen zur
Integrationswahl
Internationale Liste
»Wir bedanken uns herzlich bei allen Wählerinnen
und Wählern, die uns bei dieser Integrationsratswahl
26 Das Stadtgespräch
ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit 43,77% der
Stimmen und sechs Sitzen sind wir die stärkste
Kraft im Integrationsrat geworden. Dieses
Ergebnis zeigt, dass unsere Arbeit und unsere
Haltung für ein starkes, vielfältiges und geeintes
Rheda-Wiedenbrück von vielen Menschen
geschätzt und unterstützt werden.
Besonders hervorzuheben ist die gestiegene
Wahlbeteiligung. Während im Jahr 2020
nur 10,26 % der Wahlberechtigten ihre Stimme
abgaben, lag die Beteiligung diesmal bei
11,96 %. Auch wenn wir uns eine deutlich höhere
Beteiligung wünschen, ist dieser Anstieg ein
wichtiges Zeichen für wachsendes Interesse
und mehr Bewusstsein für die Arbeit des Integrationsrates.
Unser Ziel bleibt es, noch mehr
Menschen zu erreichen, damit sie ihre Stimme
nutzen und mitgestalten.
Kritisch sehen wir den deutlichen Anstieg
ungültiger Stimmen. 7,84 % der Stimmen waren
diesmal ungültig, während es 2020 lediglich
2,86 % waren. Dies zeigt, dass es weiterhin
Informations- und Aufklärungsarbeit braucht,
damit alle Wahlberechtigten ihre Stimme korrekt
abgeben können und keine Stimme verloren
geht.
Wir nehmen diesen Auftrag ernst: Die Internationale
Liste wird sich auch in den kommenden
Jahren mit voller Kraft für eine gerechte,
offene und starke Stadtgesellschaft einsetzen,
für alle Menschen, die Rheda-Wiedenbrück ihre
Heimat nennen.«
Mosaik: Unsere Liste Mosaik hat auf ein starkes
Mandat für eine starke Legislatur mit viel positiver
Energie gehofft. Wir haben selbstbewusst
viel Einsatz angekündigt und haben auch vor,
diesen zu bringen. Mit 4 Sitzen ist das natürlich
auch möglich. Ich persönlich habe für uns ein
besseres Ergebnis erhofft. Sowohl für unsere
Liste als auch hinsichtlich der Wahlbeteiligung
insgesamt. Die Wahlbeteiligung ist absolut
und relativ ein kleines bisschen gestiegen, aber
nach wie vor extrem niedrig und noch lange
kein Abbild von dem, was in unserer Stadt
möglich wäre. Gerade in Rheda-Wiedenbrück
gibt es verhältnismäßig sehr viele gute Impulse
und wirklich engagierte Leute. Ein paar dieser
Leute werden sich nun im Integrationsrat wiederfinden
und wir haben uns einiges überlegt.
Neben Ideen mit spannendem Klang, wie einer
zentral gelegenen Kulturversammlungsstätte,
Jugendangeboten durch Sportanlagen und
einer dringend erforderlichen Ehrenamtskoordinationsstelle
ist uns besonders viel gelegen
an guter Vernetzung, insbesondere auch mit
den Kreisstellen (Stichworte: Ausländerbehörde,
Jobcenter, Landrätin) und den mal mehr,
mal weniger aktiven lokalen Communities.
Wir wollen uns einsetzen für individuelle, motivierende
Schwimm- und Sprachangebote und
bessere Antidiskriminierungsarbeit, vor allem
an Schulen. 5 Jahre sind in mancher Hinsicht
eine lange Zeit, können erfahrungsgemäß aber
auch schnell wieder rum sein. Für uns ist es
eine Zeit, in der man einiges bewegen kann.
Das werden wir.
Türkische Arbeitnehmer-, Hilfs- und Kulturverein
e. V.; Der Türkische Arbeitnehmer-,
Hilfs- und Kulturverein e. V. freut sich, nach
einer längeren Pause bzw. erstmalig alleine
wieder zur Integrationsratswahl angetreten
zu sein und direkt zwei Sitze im Integrationsrat
sichern zu können. Von insgesamt 14.412
Wahlberechtigten haben leider nur 1.723 ihre
Stimme abgegeben – das ist eine sehr geringe
Beteiligung.
Trotz dieser niedrigen Wahlbeteiligung ist
das Ergebnis für uns ein erfreulicher Erfolg und
zugleich ein klarer Auftrag. Wir sehen eine der
ersten Aufgaben des neuen Integrationsrates
darin, die Bürgerinnen und Bürger – nicht nur
die mit Migrationshintergrund – stärker zu erreichen,
ihre Anliegen sichtbarer zu machen
und ihre aktive Mitwirkung am gesellschaftlichen
Leben in unserer Stadt zu fördern.
Alevitische Gemeinde: Die Alevitische Gemeinde
dankt allen Wahlberechtigten, die ihrer Liste
für die Integrationswahl die Stimme gegeben
haben und sie damit zwei Sitze erringen konnte.
Trotz der geringen Wahlbeteiligung ist das
ein schöner Erfolg. Nachdem in den vergange-
1 Sainer Aktas und Yaren Altunöz von der Liste der
Alevitischen Gemeinde
1 Den Türkischen Arbeitnehmer-, Hilfs- und Kulturverein
e. V. vertreten (v. l.) Aziz Acar, Ramazan Ergin.
nen 37 Jahren schon vieles erreicht worden ist,
kann die Alevitische Gemeinde nunmehr direkt
einen Beitrag zur Förderung des Zusammenlebens
aller Bürgerinnen und Bürger in Rheda-Wiedenbrück
leisten und die Anliegen der
Menschen mit Migrationshintergrund sichtbar
machen und lösen. Dabei wollen wir insbesondere
die Jugendlichen ansprechen. Unser Ziel
ist es, mit einer erfolgreichen Arbeit zur Erhöhung
der Wahlbeteiligung zum Integrationsrat
beizutragen. Unser Glückwunsch gilt ebenfalls
allen Vertreterinnen und Vertretern der anderen
Listen im Integrationsrat sowie Bürgermeister
Theo Mettenborg für seine Wiederwahl. Kem
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Karriere in der Lebensmittelindustrie
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Egal ob Global Player oder Familienbetrieb – die Lebensmittelbranche
befindet sich im Umbruch. Rohstoffverknappung, Klimawandel und
veränderte Konsumgewohnheiten der Verbraucher sind die aktuellen
Herausforderungen, die auf die gesamte Lebensmittelindustrie einwirken.
In Zukunft wird die Verfügbarkeit und Sicherheit von Lebensmitteln
noch wichtiger werden wie auch das Erreichen anspruchsvoller Nachhaltigkeitsziele
entlang der gesamten Produktionskette.
Besonders die Fleischerzeugung und die fleischverarbeitende Industrie
stehen vor großen Herausforderungen. Hohe Qualitätsansprüche,
gepaart mit dem Wunsch nach nachhaltigerem Umgang mit Ressourcen
und vor allem auch mehr Tierwohl, nehmen einen immer größeren Stellenwert
ein und fördern die Nachfrage nach innovativen Lösungen.
Die Arbeit in der Lebensmittelindustrie ist mit viel Verantwortung
verbunden, schließlich sichert sie die Versorgung der Bevölkerung mit
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Eine besondere
Geburtstagsfeier
55 Jahre Osterrath-Realschule –
ein Jubiläum voller Leben
Mit einem strahlenden
»Jahrmarkt der Ideen«
feierte die Osterrath-Realschule
ihr 55-jähriges
Bestehen. Nachdem das 50-jährige
Jubiläum coronabedingt nur
in kleinerem Rahmen stattfinden
konnte, war die Vorfreude
auf dieses Fest in der gesamten
Schulgemeinschaft riesig. »Auf
dieses Jubiläum können wir
stolz blicken«, sagte Schulleiter
Olaf Diekwisch in seiner Eröffnungsansprache
am 12. September
2025. Die Begeisterung und
Resonanz zeigten eindrucksvoll,
wie lebendig und vielfältig das
Schulleben an der ORS ist – geprägt
von Gemeinschaft, Verantwortung
und Zusammenhalt.
Auch Bürgermeister Theo
Mettenborg hob die besondere
Rolle der Realschule hervor: »Die
Osterrath-Realschule gehört fest
zu unserer Schullandschaft. Sie
schenkt den Jugendlichen eine
optimale Lernumgebung, öffnet
Türen in ihre Zukunft und begleitet
sie mit Herz und Kompetenz«.
Es war ein Tag, an dem spürbar
wurde, wie viel Herzblut in
der Osterrath-Realschule steckt.
Alle – ob Schüler, Lehrer, Eltern
oder Gäste – trugen mit ihren
Ideen und ihrem Engagement
dazu bei, dass die Feier zu einem
unvergesslichen Erlebnis wurde.
»Wir sind ORS!« – das vor fünf
Jahren entstandene Schulmotto
war an diesem Tag in jeder Ecke
lebendig.
Als die Abendsonne über der
Schule stand, öffneten sich die
Türen für Ehemalige, Lehrkräfte,
Eltern, Freunde und Förderer.
Erinnerungen wurden geteilt,
Zukunftspläne geschmiedet, es
wurde gelacht, getanzt und in
alten Geschichten geschwelgt.
Für viele war es ein bewegendes
Wiedersehen mit »ihrer« Schule
– einem Ort, der mehr ist als nur
ein Lernhaus.
Eine Schule mit Herz
und Geschichte
Seit ihrem ersten Schultag am
7. September 1970 hat die Osterrath-Realschule
eine eindrucksvolle
Reise hinter sich. 75 Schülerinnen
und Schüler wagten
damals den Anfang in ausgeliehenen
Räumen der Postdammschule
in Lintel. Mit bescheidenen
Mitteln, aber viel Begeisterung
und Pioniergeist wurde der
Grundstein gelegt.
Schon bald zog die Schule
in das Gebäude der ehemaligen
Grundschule St. Vit und 1972 in
den Neubau am Burgweg, wo sie
ihren heutigen Namen erhielt – zu
Ehren von Landgraf Ernst Heinrich
Ludwig Osterrath, der sich zeitlebens
für Bildung einsetzte.
Die Schülerzahlen wuchsen rasant,
und mit ihnen das Gebäude,
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Ein buntes Fest der
Gemeinschaft
Am Nachmittag stand die
gesamte Schule Kopf: Unter dem
Motto »Jahrmarkt der Ideen« verwandelte
sich das Gelände in einen
Ort voller Spiel, Kreativität
und Begegnung. Mit viel Liebe
zum Detail hatten die Schülerinnen
und Schüler gemeinsam mit
ihren Lehrkräften ein abwechslungsreiches
Programm auf die
Beine gestellt – von bunten Spielständen
über köstliche Leckereien
bis hin zu Mitmachaktionen
für Groß und Klein.
1 Bürgermeister Theo Mettenborg und Schulleiter Olaf Diekwisch eröffneten
gemeinsam den »Jahrmarkt der Ideen«.
30 Das Stadtgespräch
1 Viele Eltern und Angehörige feierten mit der Schule das 55-jährige Bestehen der ORS.
die Ausstattung und das Kollegium.
Mit neuen Fachräumen, einer
Aula, einer modernen Mensa und
einer lebendigen Ganztagsstruktur
entwickelte sich die ORS zu einer
Schule, die Tradition und Zukunft
verbindet.
Mehr als 5000 Jugendliche
haben hier inzwischen ihren Abschluss
erworben – viele mit dem
Sprung in die gymnasiale Oberstufe,
andere direkt in Ausbildung
oder Beruf, unterstützt durch enge
Kooperationen mit regionalen Unternehmen.
Jeder von ihnen ist ein
Teil der Geschichte dieser Schule,
die sich stets als Gemeinschaft
versteht.
Blick nach vorn
Heute ist die Osterrath-Realschule
eine vierzügige Schule im Herzen
von Rheda-Wiedenbrück – lebendig,
bunt und voller Zukunftspläne.
Noch vor 15 Jahren stand ihre Umwandlung
in eine Gesamtschule im
Raum, doch die ORS hat bewiesen,
wie wichtig und stark sie ist.
Das 55-jährige Jubiläum zeigt:
Diese Schule ist weit mehr als Unterrichtsräume
und Noten. Sie ist
ein Ort der Begegnung, der Freundschaften,
der Chancen – ein Stück
Heimat für Generationen.
Na dann – auf die nächsten 45
Jahre voller Leben, Lernen und Gemeinschaft!
Statements von zwei Personen,
die in einer besonderen
Weise mit der ORS
verbunden sind
Gudrun Bauer. 55 Jahre ORS... eigentlich
kann das doch gar nicht
sein... ich kann mich noch so gut
an unseren ersten Schultag in der
ORS erinnern, schließlich gehörte
ich zum 1. Jahrgang. Ausgelagert
wurden wir, erst nach Lintel und
dann nach St. Vit... das Gebäude
am Burgweg war noch im Bau. 2
Lehrer gab es zu Anfang, dann 4....
und natürlich nur 2 Klassen.
Ich war dabei, als die erste Ausgabe
der Schülerzeitung »Der Würfel«
auf Matritze getippt wurde und
dann mühsam per Hand kopiert.
Ich war dabei, als ein Ausflug zum
Hermannsdenkmal für uns noch
eine Tour in die weite Welt war...
Nach meiner eigenen Schulzeit
dort kam ich zurück zur ORS,
als ich meinen ältesten Sohn
dort anmeldete. Alexander war
das erste Kind einer ehemaligen
Schülerin, das auch diese Schule
besuchen sollte.
Jahrelang habe ich als
Schulpflegschaftsvorsitzende
begleitet, unterstützt... und,
als die Bedingungen der Realschulen
nicht an die Anforderungen
angepasst wurden,
sind wir auf die Straße gegan-
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1 Die frühere Schulpflegschaftsvorsitzende Gudrun Bauer, heute Mitglied im Rat und
stellvertretende Bürgermeisterin, sieht die ORS als etwas Besonderes an.
gen. Initiative Pro Realschule....
eine Großdemonstration in Gütersloh
mit ca. 2.500 Teilnehmern
aus dem ganzen Kreis. Der damaligen
Landrätin Frau Bolte wurden
ellenlange Unterschriftenlisten
übergeben... und Eltern- und
Schülerwille setzte sich durch.
Die Realschulen gewannen immer
mehr Zulauf.
Ein Förderverein wurde gegründet
und nach einiger Zeit
übernahm ich den Vorsitz... hatte
ihn auch noch, als meine beiden
Söhne längst aus der Schule entlassen
worden waren. Viele tolle
Begegnungen gab es in der Zeit...
mit Schülern, mit Eltern, mit Lehrern
und immer, wenn ich mit dem
Fahrrad zum Burgweg fuhr, hatte
ich dieses »meine-Schule«-Gefühl...
und das wurde wieder ganz
deutlich, als wir das 55. Jubiläum
feiern konnten.
Ich gratuliere allen, die unsere
Realschule genau wie ich als etwas
Besonderes sehen.
Ich wünsche allen Schülern,
die jetzt dort sind, eine gute und
erfolgreiche Schulzeit.
ich wünsche den Lehrkräften
die Fähigkeit, Schüler zu begeistern...
und selbst gut durchzuhalten,
wenn es mal schwierig wird.
Ich wünsche den Eltern das
gute Gefühl, mit der Wahl der
Schule für ihr Kind eine richtige
Entscheidung getroffen zu haben.
Herzlichen Glückwunsch,
liebe ORS!
Ralf Harz: Zum 55-jährigen Bestehen
der Osterrath-Realschule
(ORS) möchte ich von meiner Seite
recht herzlich gratulieren.
Als ehemaliger Schulpflegschaftsvorsitzender
der ORS durfte
ich zu herausfordernder Zeit an
der Spitze der Elternschaft stehen
und zum Erhalt dieser hervorragenden
Schule beitragen. Als es
um den Erhalt der ORS ging, haben
sich Schüler, Eltern, Lehrer
und viele Wirtschaftsunternehmen
zusammengetan, um die
Schule zu erhalten. Gemeinsame
Pläne wurden geschmiedet und
auf vielen Ebenen Kontakte geknüpft.
Bis heute werden gerne
Schüler/innen der ORS als Auszubildene
eingestellt. Kooperati-
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1 »Die Osterrath-Realschule hat einen festen Platz in Rheda-Wiedenbrück erworben«,
schreibt der ehemalige Schulpflegschaftsvorsitzende Ralf Harz, Mitglied im Rat.
Foto: Tobias Becker
32 Das Stadtgespräch
1 Die Besuchenden konnten bei den Schülerinnen und Schülern Jubiläumsbuttons
erstehen, auf dem Foto abgebildet sind: (v. l.) Nele, Fabienne Sophie und Malte-Luca.
1 (V. l.) Chrysoula, Ina Sümeyye und Dalia hatten ihre Mitschülerinnen und -schüler zu
einem Graffiti als Gästebuch eingeladen.
onen mit heimischen Unternehmen
zeugen von einer partnerschaftlichen
Zusammenarbeit.
Wir Eltern haben auch für eine
gute Zusammenarbeit mit der Industrie-
und Handelskammer gesorgt.
Weiterbildungen im Bereich
Deutsch, Mathematik, Englisch
und »Benimm ist in« waren Kurse,
die die Schülerinnen und Schüler
gern in ihrer Freizeit noch belegten
und von uns Eltern organisiert
wurden. Die Referenten stellte die
IHK. Das Hausmeisterehepaar
stand auch immer diesen Projekten
hilfreich zur Seite. Der Förderverein
unterstützte viele Maßnahmen
und ist ebenfalls ein fester
Bestandteil des Schullebens. Das
gute Miteinander der verschiedenen
Schulformen zeigt in unserer
Stadt, dass der Elternwille auf
Vielfalt in der Schullandschaft ein
nicht zu unterschätzender Faktor
ist. Die Osterrath-Realschule hat
sich in Rheda-Wiedenbrück mit
ihren Schwerpunkten u.a. mit den
MINT-Fächern, sozialen Projekten,
dem Ausprobieren von neuen Ideen
und dem familiären Charakter
einen festen Platz erworben. Der
kreisweite MINT-Tag in Gütersloh
überzeugt durch das Zusammenwirken
von Schüler/innen und
dem Lehrerkollegium mit großartigen
Experimenten.
Als ich bei den Feierlichkeiten
auf die Bilder des Lehrerkollegiums
geschaut habe, konnte ich
noch viele »alte« Bekannte sehen.
Das Team »Lehrer/innen« steht
für ein hohes Engagement, pädagogische
Fachkompetenz und
Menschlichkeit. Auch die immer
noch bestehende Verbundenheit
zum ehemaligen Rektor der
Schule, Detlef Flaschel, und das
jährliche Treffen beim Volkslauf
in St. Vit mit Teilen des Lehrerkollegiums
zeigt die enge Verbundenheit.
Eine Schule, die die Zeichen
der Zeit immer erkannt hat und
sich darauf eingelassen hat – unverzichtbar
für unsere Stadt.
In diesem Sinne, wünsche ich
nochmals alles Gute und auf einen
weiterhin regen Austausch.
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Ralf Harz, ehemaliger Schulpflegschaftsvorsitzender
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mit dem Spezial Local Heroes in jeder Ausgabe ein
Unternehmen aus unserer Region vor. Warum? Weil es Zeit
ist, wieder näher zusammenzurücken. In einer Welt, die
immer schneller und digitaler wird, drohen die kleinen
Läden und Betriebe vor Ort in Vergessenheit zu geraten –
dabei sind sie das Herz einer Stadt.
Mit diesem Format möchten wir ein Zeichen
setzen: für mehr Miteinander, für eine starke
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Weihnachten ist die Zeit der kleinen Aufmerksamkeiten,
liebevollen Gesten und des Miteinanders. Es ist
aber auch die Zeit, in der wir uns nach Ruhe, Wärme
und Momenten des Innehaltens sehnen. Statt Parfüm
oder Pralinen darf es in diesem Jahr gern etwas sein,
das von Herzen kommt – etwas, das wirklich gut tut.
Das Kosmetikstudio Schönplatz lädt dazu ein, Selfcare
zu verschenken – in Form eines Gutscheins, der
nicht nur Schönheit, sondern auch echte Entspannung
schenkt.
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Geschenk. Er ist eine kleine Auszeit vom Alltag
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Wer ihn erhält, darf sich auf ein individuell wählbares
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über wohltuende Massagen, ein
stilvolles Augenbrauen- und Wimpern-Styling bis hin
zu gepflegten Händen und Nägeln – hier wird jeder
Besuch zu einer kleinen Auszeit vom Alltag.
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Zeit für sich als schönstes Geschenk.
Bei Schönplatz steht das Wohlbefinden jedes Gastes im
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weckt – persönlich, liebevoll und voller Wertschätzung.
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1 Die Unterkunft am Eibenweg bietet Platz für 60 Personen.
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bis zu zwei oder bis zu fünf Personen unterteilt.
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Am 8. September 2025 informierte die Stadt den Rat über die
aktuelle Situation der Flüchtlinge in Rheda-Wiedenbrück. Die
zuständigen Fachbereiche »Soziales und Bürgerservice« sowie
»Immobilienmanagement« teilten mit, dass seit Beginn des Jahres 2025
insgesamt 74 Personen mit ›Fluchtkontext‹ gekommen sind. Damit haben
sich die Zugänge im Vergleich zum Vorjahr etwa halbiert, schreibt
die Stadt in der Sitzungsvorlage für den Rat. Die Doppelstadt erfüllt
derzeit die Aufnahmequote zu 97 %, die Aufnahmeverpflichtung liegt
bei 895 Schutzsuchenden. »Gleichwohl bewegt sich die Zahl weiterhin
auf einem im längerfristigen Vergleich hohen Niveau. In den Jahren
2018 und 2019 – die als vergleichsweise ruhige Jahre gelten – lag die
durchschnittliche jährliche Aufnahme insgesamt bei rund 75 Personen.
Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig, schreibt die zuständige
Beigeordnete Dr. Ina Epkenhans-Behr. Die Zahl der Asylerstanträge, insbesondere
aus Syrien ist rückläufig. Aber auch aus Afghanistan und der
Türkei kommen weniger Schutzsuchende. Zudem werden gegenwärtig
keine Schutzsuchenden aus der Ukraine nach NRW verteilt, da das Land
seine Aufnahmeverpflichtung bereits erfüllt hat.
Unterbringung
Vor dem Hintergrund der geringeren Zugangszahlen im Vergleich zum
Vorjahr und der gleichzeitig hohen Abgänge aus den städtischen Unterkünften
verzichtet die Verwaltung derzeit auf die ursprünglich vorgesehene
Errichtung von weiteren Unterkünften in mobiler Bauweise
»Im Mersch«, dem Standort, der von einer Mehrheit im Rat und der
Verwaltung bis zum Bürgerentscheid für die ZUE vorgesehen war.
Zu den Abgängen ist es erwähnenswert, dass seit Jahresbeginn 2025
über 200 Personen aus den städtischen Unterkünften ausziehen konnten.
Rund die Hälfte fand einen privaten Wohnraum in Rheda-Wiedenbrück.
Besonders Geflüchteten aus der Ukraine gelingt es vergleichsweise
gut, auf dem freien Wohnungsmarkt Fuß zu fassen. Einige Personen
sind zudem freiwillig in ihre Heimatländer zurückgekehrt.
60 % der städtischen Unterkünfte sind mit Personen belegt, die
grundsätzlich nicht mehr verpflichtet wären in einer städtischen Unterkunft
zu leben, aber bisher noch keine eigene Wohnung finden konnten.
Die Stadt bewirtschaftet für Menschen mit einem Fluchthintergrund
1000 Unterkunftsplätze in 49 angemieteten und 41 eigenen Objekten.
Aktuell sind die städtischen Unterkünfte mit rund 760 Personen belegt,
davon etwa 60 Personen, die zur Vermeidung von Obdachlosigkeit untergebracht
wurden. Somit stehen derzeit rund 200 Plätze zur Verfügung.
Mit der Inbetriebnahme der Unterkunft am Eibenweg kommen weitere
36 Das Stadtgespräch
60 Plätze hinzu. Hier sollen insbesondere Geflüchtete einziehen, die
sich in Ausbildung, Sprachkursen etc. befinden und derzeit in großen
Gemeinschaftsunterkünften ohne jegliche Privatsphäre wohnen.
Es werden zudem von der Verwaltung auch Anstrengungen unternommen,
bestehende städtische Mietverhältnisse – sofern eine Bleibeperspektive
der Betroffenen erkennbar ist und diese sich in ihrer
bisherigen Wohnsituation bewährt haben – in private Mietverhältnisse
zu überführen.
Weitere 500 Personen, die im Fluchtkontext nach Rheda-Wiedenbrück
gekommen sind, wohnen mittlerweile in privatem Wohnraum.
Insgesamt halten sich somit derzeit rund 1300 Geflüchtete in der Stadt
auf, so die Stadtverwaltung.
Rückbau von Holzständerbauten
Unter wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten erscheint die
Aufgabe der drei 2015 errichteten Holzständerbauten »Am Lattenbusch«,
»Südring“ und »Lümernweg« mit insgesamt 180 Plätzen zugunsten eines
Ersatzneubaus als sinnvollere Option, als die in den nächsten zwei Jahre
anstehende Erneuerung der Dächer und Sanierung der Böden der Sanitärräume.
Die Zahl der Plätze in diesen Holständerbauten sinkt damit
sukzessive.
Mit Blick auf den bevorstehenden kompletten Rückbau der drei Holzständerbauten
innerhalb der nächsten zwei Jahre prüft die Verwaltung
daher die Errichtung neuer Unterkünfte in massiver Bauweise. Als möglicher
Standort kommt insbesondere das Gelände eines der bisherigen
Holzständerbauten am Südring in Betracht. Ob weitere Bauten notwendig
werden, ist mit Blick auf die jeweiligen aktuellen Zu- und Abgänge
fortlaufend neu zu bewerten.
Unfallinstandsetzung (alle Marken)
PKW - Motorrad - Lackierungen
Industrie - Lackierungen
Massiver Neubau mit Nachnutzungspotenzial
Dr. Epkenhans-Behr kündigte an, dass die Verwaltung in der Dezember-Ratssitzung
das Thema der massiven Bauweise zur Abstimmung
stellen werde. Simon Gerhard (FDP) machte deutlich, dass in massiver
Bauweise errichtete Unterkünfte mit Nachnutzungspotential so konzipiert
werden sollten, dass sie später als kleine Wohnungen genutzt werden
könnten. Ebenfalls Dirk Kursim (SPD) hielt den Aspekt der Nachnutzung
für wichtig. Volker Brüggenjürgen (Bündnisgrüne) sprach sich für die massive
Bauweise aus. Er hob aber hervor, dass es durchaus sein könne, dass
später auf den Standort »Im Mersch« für die Errichtung einer dezentralen
Unterkunft zurückgegriffen werden müsse. Georg Effertz (CDU) erinnerte
daran, dass man bei der Errichtung der Holzständerbauten bewusst auf
hochwertige Holzbauten verzichtet habe, weil der Bau schnell von statten
gehen sollte. Günter Arlt (Die Linke) wies darauf hin, dass Holz stän derbauten
nicht per se eine kurze Lebensdauer haben.
Kem
1 Abgängiger Holzständerbau am Südring
Das Stadtgespräch
37
1 In der Altersklasse U14 gewann Silas Forthaus in Limburg. Im Deutschen Schüler
Cup landete er auf Platz 2.
Silas Forthaus und
Ole Kölling ganz vorn
Deutscher Schüler Cup 2026 im Kanu-Freestyle
sowie Finale beim 10. Mühlenrodeo
Die jüngsten deutschen Kanu-Freestyler ermittelten auch in diesem
Jahr in 4 Läufen die Schüler-Cup-Sieger in den Altersklassen U10,
U12 und U14. Nach Läufen in den Hallenbädern von Wiedenbrück
und Untertürkheim, folgte der Lauf in der Ruhrwalze in Neheim-Hüsten
und schließlich als Höhepunkt das Finale beim Mühlenrodeo in Limburg
an der Lahn.
Auch die Kanu-Freestyler vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda (KCWD)
reisten an die Lahn, wo der KC Limburg inzwischen schon zum 10. Mal
diesen speziell auf den Kanu-Nachwuchs zugeschnittenen Wettkampf
ausrichteten. Aber nicht nur die Youngsters aus der gesamten Republik,
sondern auch jugendliche und erwachsene Kanu-Akrobaten, unter ihnen
eine Reihe von Nationalteammitgliedern, zeigten in der Welle an der Obermühle
ihr Können. Sehr gerne kehren »die Großen« an den Freestylespot
direkt unter dem Limburger Dom zurück, wo viele von ihnen als Kind ihr
erstes Rodeo gepaddelt sind und ihre Freestyle-Karriere begonnen haben.
Um die Kinder zu motivieren und die besondere Atmosphäre beim Mühlenrodeo
zu genießen, kommen sie aus der der gesamten Republik von
Bremen bis nach Freiburg nach Limburg und bringen die Nachwuchstalente
aus ihren Vereinen mit.
1 Malte Gersting erpaddelte in der Altersklasse U14 auf der Lahn Platz 5.
Bei den Jüngsten sollte es wieder einmal besonders spannend werden.
Wer hat die Nase vorn im Auswertemodus »3 Best of 4«? Bei den Jungen U10
setzte sich Levin Dimke aus Freiburg mit der Maximalpunktzahl von 300
souverän an die Spitze vor Ede Kölling aus Wiedenbrück und Anton Dietz
aus Limburg. Ganz knapp ging das Rennen bei den Mädchen U10 aus. Mit
jeweils 295 Punkten aus jeweils 2 Siegen und einem Platz 2 gab es einen
Gleichstand bei Maja Hessel (KC Rheintreue Homberg) und Bea Kölling
(KCWD). Aufgrund ihres Finalsiegs beim Mühlenrodeo ging der deutsche
Schüler Cup 2025 dann an die Duisburgerin. Ole Kölling aus Wiedenbrück
konnte nach dem Sieg in der U10-Klasse im letzten Jahr auch dieses Jahr
in der Altersklasse U12 den deutschen Schüler-Pokal nach Nordrhein-Westfalen
holen. Jeweils nach Baden-Württemberg gingen die Pokale bei den
Mädchen U12 und U14. Lina-Eickhoff (KC Marbach) und Marla Wilhelm (KC
Mühlacker) setzten sich hier an die Spitze. Das größte Feld trat bei den
Jungen U14 an, unter ihnen Paul Bultschnieder, Malte Gersting und Silas
Forthaus. Das Finale des Mühlenrodeos, für das sich gleich 5 Jungen qualifizierten
entschied dann Silas Forthaus (KCWD) mit 183,3 Punkten vor dem
Duisburger Niklas Lohmann mit 159,69 Punkten und Max Sommer, der 143,3
Punkte erzielte. Malte Gersting landete auf Platz 5 und Paul Bultschnieder
auf Platz 8. In der Gesamtauswertung aus 4 Läufen des deutschen Schüler
Cups musste sich Silas Forthaus wie im vergangenen Jahr dem Duisburger
Niklas Lohmann geschlagen geben.
In der Damenklasse lag Nele Barwich (KCWD) vor Naya Daruwala (KCZ
Köln) und Stefanie Schmollack aus Limburg. Bei den Junioren U18 ging
der Sieg an den deutschen Meister Justin Niermeier vom KCWD. Platz 2
bei den Masters Ü40 ging hinter Thomas Dimke aus Freiburg an den Wiedenbrücker
Stefan Barwich.
kcwd.de/blog/muhlenrodeo-limburg-finale-deutscher-schuler-cup-2025
1 Ole Kölling holte sich in der Altersklasse
U12 Platz 1 im Deutschen Schüler Cup.
1 Die U14-Jungen beim Mühlenrodeo 1 U10: Platz 2: Bea Kölling, Platz 1: Maja
Hessel, Platz 3: Annabelle Gayda
Fotos: Andreas Lohmann, Nele Barwich, Freddy Blawid, Stefan Barwich
38 Das Stadtgespräch
1 Die teilnehmenden U14-Jährigen beim EMS-Cup 2025 Foto: WTV
Aufbruch mit
frischem Teamgeist
Neuer Vorstand beim
Wiedenbrücker Turnverein e. V.
Es läuft wie geschmiert«, berichtete Vorstand Daniel Berger vom
Wiedenbrücker Turnverein e. V. beim Rundgang durch die Büroräume
des Vereins an der Bergstraße 8. Mit ihm hatte auf der
Mitgliederversammlung Anfang April 2025 eine neue Generation als
Geschäftsführender Vorstand die Führung übernommen. Er kommt aus
der Rugby-Abteilung. Als weiteren Vorstand hatte die sehr gut besuchte
Versammlung in der Stadthalle Natascha Westernströer aus den Reihen
der Handballer gewählt. Eine Ressortleitersitzung des Vereins entschied
sich zudem zeitnah für die »Ruggerin« Teresa Winkler als dritten Vorstand,
als bekannt wurde, dass sie bereit ist, für den WTV Verantwortung
zu übernehmen.
Der Verein zählt über 2000 Mitglieder. Sie sind in den 16 Abteilungen
des Vereins aktiv. Dazu kommt ein großer Bereich an Sportkursen und ein
breites Spektrum an unterschiedlichen REHA-Sportgruppen. Ebenfalls die
Ressorts des Vereins seien sehr gut besetzt, freute sich Berger. Generell
seien alle Mitarbeitenden hoch motiviert. Die Stimmung sei ausgesprochen
sehr gut. Die neuen Ressortleitenden haben sich gut und selber in
die von ihnen übernommenen Geschäftsbereiche eingearbeitet, berichtete
er: »Wir sind froh, dass wir den Stand erreicht haben, den wir haben«.
Die Kernaufgabe »Verwaltung« nimmt jetzt Rugbyspieler Thomas
Bönhoff wahr, nachdem die Mitgliederversammlung dem langjährigen
Verwaltungsleiter Rainer Andruhn nicht die notwendige Mehrheit für die
Weiterführung dieses Amtes übertragen hatte. Der neue Vorstand strich
ebenfalls die von Andruhn noch ausgeübte bezahlte Tätigkeit für Verwaltungsangelegenheiten.
Bönhoff bearbeitet das Pensum ehrenamtlich
mit weiteren Helfenden. Dem neuen Vorstand gelingt es damit zugleich,
seinem Credo gerecht zu werden, unnötige Kosten einzusparen.
Auch für den sehr wichtigen Geschäftsbereich der Finanzen fand
sich eine personelle Lösung. Nachdem die bisherige Schatzmeisterin
Margret Wüller auf der MGV nach dem Kassenbericht erklärt hatte,
dass sie nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung stände, votierten q
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Das Stadtgespräch
39
Fotos: WTV
1 Teilnehmende am Horst Lück-Turnier 2025
die Anwesenden für Michael Pilzecker, Trainer der 1. Herrenhandballmannschaft,
als ihren Nachfolger. Aus beruflichen Gründen war es ihm
nicht möglich, das Kassenressort dauerhaft zu übernehmen. Es fand sich
spontan eine Lösung: Die »Ruggerin« Judith Rottkemper übernahm im
»offenen Austausch« die Vereinskasse.
Das Ressort »Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Digitalisierung«
führt Berger als Vorstandsmitglied sowie das neue Ressort »Sozialwart«
die Vorständin Westernströer. Klaus Niewöhner betreut das Segment
»Sportbetrieb«. Als Jugendwart fungiert jetzt der Handballspieler Lukas
Brünjes. Er folgte auf Marc Bombeck, der aufgrund von beruflichen und
privaten Veränderungen nicht mehr zur Wahl zur Verfügung stand.
Jetzt gelte es, die Zuständigkeiten der einzelnen Ressorts klar voneinander
abzugrenzen, um »zu sehen, was dazu gehört und was nicht«.
Das erleichtere Urlaubs- und Krankenvertretungen und mache die Einarbeitung
von Neuen einfacher, so der Vorsitzende.
Wir können jetzt gleichfalls »die Dinge des Vereins« vorantreiben,
drückte Berger seine Freude über den gelungenen »turn-around« aus.
Das beginne mit der Forcierung der Digitalisierung. Mit der Verschlankung
der Verwaltungsabläufe und Digitalisierung der Buchungsvorgänge
einher geht die Einsparung immenser Kosten. Die anfallenden Arbeiten
werden ehrenamtlich übernommen.
Im Sportbetrieb knüpft das neue Leitungsteam an die beliebte Tradition
des Sporttages für Familien an. Nachdem diese Veranstaltung
schon viele Jahre lang nicht mehr stattgefunden hat, lädt der WTV zu
diesem Event erstmals unter dem Motto »Erlebnistag des Sports« am
Sonntag, dem 9.11. ab Uhr 14.00–17.30 Uhr dazu in die große Burghalle
ein. Ebenfalls auf dem Bürger- und Vereinemarkt am 27.10. wird der WTV
sich mit eigenem Stand präsentieren.
Der bisherige Vorstand plante laut der Einladung zu der Mitgliederversammlung
einen Sportmanager für die Geschäftsführung einzustellen.
Zu dem Zeitpunkt hatte sich »kein ehrenamtlicher Mitstreiter bzw.
eine Mitstreiterin gefunden«. Es »musste also eine bezahlbare Lösung«
gesucht werden.
Zudem plante der frühere Vorstand die weitere Betreuung eines neuen
Internetsauftritts und Digitalisierung durch professionelle Hände.
Für die Umsetzung dieser Maßnahmen war »eine Beitragsanpassung
zwingend notwendig«, ging aus der Einladung für die Mitgliederversammlung
hervor. Darüber hinaus sah der alte Vorstand eine
Satzungsänderung dahingehend vor, dass der geschäftsführende Vorstand
aus mindestens einer Person, maximal drei Personen besteht
und die Vorstandsmitglieder einzeln vertretungsberechtigt sind. Die
Versammlung war nicht bereit, die vom alten Vorstand aufgezeigten
Wege zu unterstützen.
Ludger Daut, Abteilungsleiter Aikido, sprach der Mehrheit aus dem
Herzen, als er forderte: »Wir wollen den WTV erhalten. Wir brauchen
Zusammengehörigkeit«. Die 138-jährige Geschichte dürfe nicht zu Ende
gehen. Er warnte vor der Aufteilung des Vereins in Einzelvereine, beschrieb
er das Menetekel. Er drückte dem Beifall der Anwesenden seine
Genugtuung über die auf der Versammlung in Erscheinung getretenen
»neuen Gesichter« aus, »die wir vorher nicht hatten«.
Bürgermeister Theo Mettenborg, der sicher durch die Krisensitzung
geführt hatte, resümierte: »Der WTV ist ein toller Verein. Er ist
ein Markenzeichen in und für unsere Stadt Rheda-Wiedenbrück. Sie
braucht tolle Vereine. Ich bin froh, dass sich Menschen ehrenamtlich
in die Arbeit des Vereins einbringen«. Dem neuen Vorstand wünschte
er viel Erfolg.
Kem
1 Das Horst Lück-Turnier aus der Drohnenperspektive 1 Die neuen Ressortleitenden: (v. l.) Thomas Bönhoff (Verwaltung), Carola Oeverhaus
(Kurse), Klaus Niewöhner (Sportbetrieb), Judith Rottkemper (Finanzen), Lukas
Brünjes (Jugend), Teresa Winkler (geschäftsf. Vorstand), Daniel Berger (Marketing /
geschäftsf. Vorstand), Natascha Westernströer (Soziales / geschäftsf. Vorstand)
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Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes. *Die angegebenen
Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light-duty vehicles Test Procedures) ermittelt. Die
Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen
den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zu den Verbrauchswerten und Energiekosten finden Sie unter www.ford.de/energie. **Gemäß
Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure (WLTP) ist bei voll aufgeladener Batterie eine Reichweite bis zur genannten, zertifizierten elektrischen
Reichweite – je nach vorhandener Serien- und Batterie-Konfiguration – möglich. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren
(z. B. Wetterbedingungen, Fahrverhalten, Streckenprofil, Fahrzeugzustand, Alter, Zustand und Temperatur der Lithium-Ionen-Batterie) variieren. ¹Ein
km-Leasing-Angebot für Privatkunden der Ford Bank GmbH, Henry-Ford-Str. 1, 50735 Köln. Das Angebot gilt für noch nicht zugelassene, berechtigte Ford
Neufahrzeuge. ²Gilt für einen Ford Explorer Style 52 kWh Batterie Elektromotor Standard Range 125 kW (170 PS), Automatikgetriebe, Heckantrieb. ³Summe
aus Leasing-Sonderzahlung und mtl. Leasingraten. Zzgl. Überführungskosten 1.030,– € sowie bei Vertragsablauf ggf. Mehr- oder Minderkilometer sowie
ggf. Ausgleichsbeträge für etwaigen übermäßigen Fzg.-Verschleiß; Mehrkilometer 0,088 €/km, Minderkilometer 0,053 €/km (5.000 Mehr- oder Minderkilometer
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Das Stadtgespräch
41
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im Trauerfall
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zur Seite
Auf der Schulenburg 43a | 33378 Rheda-Wiedenbrück
Fon 05242/44375 | bestattungen-detemple.de
Standesamtliche
Nachrichten
Vom 1.9.2025 – 30.9.2025
Standesamtsbezirk Rheda-Wiedenbrück
In dem angegebenen Zeitraum wurden insgesamt 29 Ehen geschlossen,
keine Geburt und 30 Sterbefälle beurkundet. Nachfolgend sind nur die
Personenstandsfälle aufgeführt, zu denen die Beteiligten ihr Einverständnis
gegeben haben:
Eheschließungen: Julia Schäpers und Dominik Kuschel | Simone Brandenburger
und Jörg Buschmeier | Christine Meier, geb. Hensel und Carsten
Harald Elbeshausen | Sofiia Evgen’evna Mikhailova und Alexander
Hinz | Melanie Kotulla und Marvin Bleck | Elisabeta-Cristina Spătar und
Jan von Prondczinski | Lidiya Andeeva Sasheva und Ibrahim Ortak | Tanja
Sänger und Ralf Brinkerink | Laura Bultmann und Dominik Rott | Frauke
Weddeling und Achim Matthias Reichel | Kim-Kathrin Schulz und Sascha
Reich | Vivien Kneisel und Ulf Bremhorst | Jana Swiridow und Daniel
Sperling | Margherita Venezia und Reinhard Johannhardt
Sterbefälle: Elisabeth Maria Michalsky, geb. Lakeband | Nadine Bartling |
Birgit Schmalhorst, geb. Schalück | Katharina Hengst, geb. Linnemannstöns
| Erich Westerwalbesloh | Christa Regina Elisabeth Geisthor, geb.
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42 Das Stadtgespräch
BFH stärkt Nachfolgeplanung:
Steuerbegünstigungen
bleiben
trotz Widerruf bestehen
In vielen Schenkungsverträgen,
insbesondere im Rahmen der
Unternehmensnachfolge, gehören
Widerrufsvorbehalte zum
Standard. Sie ermöglichen es dem
Schenker, eine bereits vollzogene
Schenkung unter bestimmten
Voraussetzungen rückgängig zu
machen. Solche Klauseln sind
besonders bei der vorweggenommenen
Erbfolge üblich. Sie geben
dem Schenker Sicherheit, wenn
dem Beschenkten Insolvenz oder
1 Anna-Lena Wenning
familiärer Streit droht. Macht der
Schenker von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, kam es häufig zu der
Frage, ob die steuerlichen Begünstigungen für Betriebsvermögen nach
§§ 13a, 13b ErbStG rückwirkend verloren gehen.
Der Bundesfinanzhof hat mit aktuellem Urteil aus März 2025 nun
Klarheit geschaffen. Auch wenn der Schenker von seinem Widerrufsrecht
Gebrauch macht und die Schenkung rückgängig gemacht wird, bleibt der
ursprüngliche Erwerb steuerlich weiter bestehen. Der Zeitraum, in dem
der Beschenkte Nutzungen aus dem Vermögen gezogen hat, ist dabei zu
berücksichtigen. Der Beschenkte wird in dieser Zeit wie ein Nießbraucher
behandelt. Das Finanzamt erstattet die Schenkungssteuer nicht vollständig
zurück, weil der Beschenkte wirtschaftlich bereits von der Schenkung
profitiert hat. Anders als es die Finanzverwaltung jedoch bislang
vertreten hat, bleiben die Steuerbegünstigungen für Betriebsvermögen
nach §§ 13a, 13b ErbStG auch für den Nießbrauch bestehen. Zwischenzeitlich
erzielte Gewinne des Beschenkten bleiben damit verschont, auch
wenn der Betrieb zurückübertragen werden muss. Voraussetzung für
die Inanspruchnahme der Steuerbegünstigungen ist jedoch, dass der
Beschenkte tatsächlich Mitunternehmer war, also Mitunternehmerrisiko
getragen und Mitunternehmerinitiative gezeigt hat. In der Praxis muss
also genau diese Mitunternehmerschaft sauber dokumentiert werden,
damit es nicht zum Verlust dieser Steuerbegünstigungen kommt.
Noch offen ist aber, wie das Urteil bei Kapitalgesellschaften wirkt.
Hier reicht laut Gesetz ein bloßer Nießbrauch an einem GmbH-Anteil
nicht aus. Es wird eine unmittelbare Beteiligung daran verlangt. Ob der
Bundesfinanzhof seine Rechtsprechung auch auf solche Fälle überträgt,
ist abzuwarten.
Aber schon jetzt stärkt dieses Urteil die Rechtssicherheit in der
Nachfolgeplanung. Widerrufsrechte sind demnach kein steuerliches
Risiko mehr, sondern geben dem Schenker die nötige Sicherheit bei der
Gestaltung seiner Unternehmensnachfolge.
Anna-Lena Wenning
Die Autorin ist Steuerberaterin in der Kanzlei Wortmann & Partner
PartGmbB, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Rheda-Wiedenbrück
Das Stadtgespräch
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43
Buchtis
Charlotte von Feyerabend
»Liebesrausch«
Seit Mitte der 1980er Jahre ist »Das Delta
der Venus« auch in Deutschland bekannt.
Mindestens unter Studenten musste man
das Buch einfach haben. Mehr noch unter
Studentinnen, denn Anaïs Nin stand
auch für die weibliche Sicht auf Erotik. Es
hatte für die erotischen Geschichten aber
auch eine überzeugende Werbekampagne
gegeben, denn in Deutschland wurde
das Buch 1983 mit weiteren als pornographisch und jugendgefährdend
angesehenen Buchtiteln beschlagnahmt. Die Autorin hatte das Werk kurz
vor ihrem Tod 1977, fast 40 Jahre nach dem Entstehen der Geschichten,
zur Veröffentlichung freigegeben. Heute ist die Aufregung über die Geschichten
kaum noch nachzuvollziehen, zumal sich Nin an die Vorgabe
des Auftraggebers und Finanziers, sie solle sich auf den Sex konzentrieren
und alles Poetische weglassen, nie gehalten hat. Interessant ist heute eher,
über das Leben der Schriftstellerin Anaïs Nin zu erfahren, die heute als eine
Vorreiterin der sexuellen Befreiung und der modernen Genderfrage gilt. Mit
»Liebesrausch« legt Charlotte von Feyerabend die Roman-Biografie über das
ungezügelte und skandalumwitterte Liebesleben der Schriftstellerin vor.
Charlotte von Feyerabend ist übrigens eine Wahl-Bielefelderin. Die Badenerin
studierte nach einer Hotelfachausbildung zunächst Freizeitpädagogik
mit Kulturarbeit, dann Literaturwissenschaft, Medienpädagogik und
Texttechnologie. Sechs Jahre lebte die Autorin in Oslo, arbeitete als Erzieherin
und veröffentlichte ihr erstes Buch und erstes Spiel. Im Anschluss
lebte sie fünf Jahre in Berlin, arbeitete mit dem Goethe-Institut Oslo an
Projekten mit deutschsprachigen Schulklassen und als Schreibdozentin
an einer Berliner Schreibschule. Nach zwei Jahren in Schweden wohnt sie
nunmehr mit ihrem Mann, drei Kindern, Zwergkaninchen und einer norwegischen
Waldkatze bei uns in Ostwestfalen.
Ihr Roman beginnt im Paris des Jahres 1931. Als Anaïs Nin den zwölf
Jahre älteren Henry Miller trifft, springt sofort der Funke über, denn beide
inspirieren sich nicht nur literarisch. Zwischen ihnen entfacht sich auch
ein erotisches Feuer, das die sexuell unerfahrene Anaïs bis zu diesem Zeitpunkt
nicht kannte. Das Leben mit allen Sinnen zu fassen, alle Schranken
zu sprengen und dafür die perfekten Worte zu finden, das streben beide
an – koste, was es wolle. Sie tanzen auf rauschenden Festen und lassen
ihrer Fantasie freien Lauf.
Doch während sich Henry voll und ganz den Exzessen hingibt, führt
Anaïs auch eine konventionelle Ehe mit Hugo, der sie über alles liebt und
als Banker finanziell für sie und ihre Künstlerfreunde sorgt. Den emotionalen
Spagat zwischen Hemmungslosigkeit und Konventionen kann Anaïs
nur in ihren berühmt-berüchtigten Tagebüchern verarbeiten: Gehören Erotik
und Sinnlichkeit in den Mittelpunkt des Lebens? Und darf man dafür
die Menschen belügen, die einen lieben? Erschienen ist der Roman, der
durchaus Fragen aufwirft, die heute so relevant sind wie im Paris vor dem
Weltkrieg, bei Droemer, Paperback, 334 Seiten, 19 Euro.
Guido Barbujani »Wer wir waren«
Meistens bringt man ja Spannung mit Krimis in Verbindung. Je mehr Geheimnisse,
die dann am Ende gelüftet werden, desto besser. Wenn dann
noch Aha-Effekte dazu kommen, ist die Spannung perfekt. In dem Sachbuch
»Wer wir waren« wimmelt es nur so von Aha-Effekten, jedenfalls für
Normalleser, deren Spezialgebiet nicht die Menschheitsgeschichte ist. Die
werden das Buch wie ich ausgesprochen
spannend finden.
Über die evolutionäre Reise der
Menschheit ist dabei schon viel geschrieben
worden, leider oft auf eine
recht dröge Weise. Der italienische Genetiker
Guido Barbujani ist allerdings
ein guter Erzähler, der tief hineinblickt
in den Alltag unserer Vorfahren. Anhand
von fünfzehn lebensechten Rekonstruktionen
von Steinzeitmenschen entführt
er uns in die Welt der verschiedenen Stadien
der Menschheitsentwicklung, ange-
fangen bei Lucy, die vor mehr als drei Millionen Jahren lebte. Er berichtet
auch vom Homo erectus, der als Erster das Feuer zu beherrschen wusste.
Wir tauchen ein in das Leben der kleinen Hominiden der Insel Flores in
Indonesien, die später als »Hobbits« bezeichnet wurden. Auch begleiten
wir einen Neandertaler bei der Großwildjagd und staunen über die einzigartige
und vielfältige Ausrüstung, die sich in Ötzis Gürteltasche fand.
Auf der Grundlage von fossilen Funden, jahrtausendealten Gebrauchsgegenständen
und Genom-Analysen, die heutzutage sogar an 100.000 Jahre
alten Funden erfolgreich durchgeführt werden können, gewährt Barbujani
vollkommen neue Einblicke in die Lebensweisen dieser frühen Menschen
und führt uns zugleich vor Augen, was uns zu dem gemacht hat, was wir
heute sind. Auch die Erkenntnisse der Fachleute für Rekonstruktion nutzt
Barbujani, und so blicken uns auf den bildlichen Porträts 15 Menschen
entgegen, die erstaunlich heutig wirken.
Der 1955 geborenen renommierten italienischen Populationsgenetiker
und Evolutionsbiologen Guido Barbujani hat für die State University of New
York sowie Universitäten in Padua und Bologna gearbeitet und lehrt seit 1996
an der Universität von Ferrara. Mit seinem neuesten Sachbuch ist ihm gelungen,
nicht nur die rein biologischen Fakten zu erläutern, er macht vielmehr
auch klar, welche Rolle etwa die Migration in der Menschheitsgeschichte
spielt. Auch wird dem Leser nochmals verdeutlicht, welch ein gefährlicher
Blödsinn der Rassenwahn ist. Auf Deutsch erschien von ihm bislang »Die Erfindung
der Rassen. Wissenschaft gegen Rassismus« (2021). »Wer wir waren«
ist bei der Deutschen Verlags-Anstalt, DVA, erschienen, Hardcover, umfasst
253 Seiten und 15 beeindruckende Porträtbilder. Kostenpunkt 28 Euro.
David Lagercrantz »Das Zeichen des Fremden«
Der studierte Journalist und Polizeireporter David Lagercrantz machte
international zuerst 1997 als Autor mit dem Bestseller »Allein auf dem
Everest« auf sich aufmerksam. Sein Bericht über den schwedischen Extrembergsteiger
Göran Kropp, der im Mai 1996 nur wenige Tage nach der
bisher größten Katastrophe am Mount Everest den Gipfel ohne die Hilfe
von Sherpas und ohne Sauerstoff erklomm, machte Furore. Auch sein »Ich
bin Zlatan: Meine Geschichte«, eine Biographie über den ebenso erfolgreichen
wie umstrittenen schwedischen Fußballstar Zlatan Ibrahimović,
wurde 2013 zum Bestseller. Zumindest in Deutschland wurde Lagercrantz
jedoch dafür bekannt, dass er die Millennium-Romane des viel zu früh
verstorbenen Stieg Larsson auf Wunsch von Verlag und Familie in drei
Bänden von 2015 bis 2019 erfolgreich fortsetzte.
Eine eigene Reihe schuf Lagercrantz 2021 mit dem genialen Ermittler-Duo
Rekke und Vargas. Der renommierte Psychologe Hans Rekke und die
Polizeibeamtin Micaela Vargas haben einige Fälle gemeinsam gelöst. Die
beiden wohnen seit vier Jahren in scheinbarer Harmonie zusammen. Doch
nun kämpft der Psychologe mit seinem eigenen psychischen Zustand,
und Vargas hat Geheimnisse vor ihm, die ausgesprochen gefährlich für die
44 Das Stadtgespräch
nicht klar definierte Beziehung der beiden
sind. Ehe sie sich ihren Problemen stellen
können, taucht unerwartet ein spanischer
Polizeikollege bei Rekke zu Besuch auf.
Hier muss ich leider anmerken, dass es
vermutlich ein Übertragungsfehler ist,
dass Señor Corales als »Polizeimeister«
eingeführt wird. Das ist im deutschen
System der niedrigste Dienstgrad der
niedrigsten Laufbahn, aber Corales war
schon vor zwanzig Jahren Polizist in Führungsposition
im spanischen Santander
und als solcher jemand, der Zugang zu
sämtlichen Fallakten hatte und hat.
Jedenfall ist Corales, der gerade an einer internationalen Konferenz in
Stockholm teilnimmt, überzeugt, einem Serienmörder auf der Spur zu sein.
Ein seit 1988 ungelöster Mord an einer Studentin weist erschreckende Parallelen
zu anderen Fällen im Norden Europas auf: Die Körper der Opfer sind
mit Zeichen versehen, die anscheinend eine Reihenfolge ergeben. Ansonsten
tappen die spanischen Polizisten im Dunklen, denn nicht einmal die
Personen, die zumindest als Zeugen fungieren könnten, sind identifiziert.
Dabei hat sich der eine der beiden jungen Männer, die am Tag des Mordes
nachweislich Kontakt zum Opfer hatten, als blonder Schwede mit überbordendem
Zitatenschatz alles andere als unauffällig benommen. Und auch
sein stiller Kumpel verhielt sich seltsam. Zunächst widerwillig nehmen
Rekke und Vargas dann doch die Ermittlungen auf, denn die Spur führt in
die Literaturszene Stockholms und damit auch in die High Society, wo tiefe
Abgründe und Lügen auf das ungleiche Ermittlerpaar warten. Als kleines
Extra ist auch noch das poetische Rätsel zu lösen, welche Rolle Leonard
Cohens »Take This Waltz« spielt, dass auf García Lorcas Gedicht »Pequeño
Vals Vienés« zurückgeht. Der klassisch schwedische Qualitäts-Thriller ist
als Hardcover bei Heyne erschienen, 415 Seiten, 24 Euro.
Francesca Segal »Entscheidungen auf Tuga«
Francesca Segal wurde auf ihren Arbeitsprozess beim Verfassen ihres
Romans »Willkommen auf Tuga« angesprochen. Da es sich bei Tuga um
eine fiktive Welt handele, müsse sie ja nicht so sehr darauf achten, dass
die Details passen. Dem widersprach die
1980 geborene Tochter von Erich Segal,
dem Autor von »Love Story«, der eigentlich
Professor für griechische und lateinische
Literatur war. Francesca Segal hat
genau angegeben, wo die Insel liegt und
daher sah sie sich in der Pflicht, die Details
stimmig zu präsentieren. So haben
ihr Experten für einsam gelegene Inseln
im südlichen Atlantik versichert, dass es
dort ihre geliebten Amphibien auf gar
keinen Fall geben könne. Wie sollten die
über tausende Kilometer Meer gekom-
men sein? Statt Fröschen könnten dort höchstens Geckos heimisch sein,
und natürlich Schildkröten, ohne die die Story nicht funktionieren würde.
Das ist nur eines der vielen Details, die es der Autorin leichter macht, die
Leserschaft in Tugas Welt einzutauchen zu lassen.
Im zweiten Teil der Tuga-Trilogie entwickelt sich das Geschehen anders
als erwartet. Die Engländerin Charlotte hatte ein Stipendium für ein
Jahr Forschung über eine spezielle Schildkröte bekommen und hatte ein
persönliches Interesse daran, auf Tuga zu erfahren, wer ihr Vater ist. Trotz
der unerwarteten Offenbarung, wer Charlottes Vater ist, und trotz seines
feindseligen Verhaltens ihr gegenüber, hat Charlotte ihren Aufenthalt auf
der Insel Tuga verlängert. Sie hat die wunderschöne Landschaft lieben
gelernt, hat die Inselbewohner in ihr Herz geschlossen, und ihre Beziehung
mit Levi macht sie glücklich. Charlotte fungiert dort zwar als Tierärztin
wider Willen, doch genießt sie die Freiheit, die die Insel im Gegensatz zu
ihrem kontrollierten Leben in Londoner Uni-Kreisen bietet.
Doch London holt Charlotte wieder ein – in Form ihrer Mutter, Lucinda
Compton-Neville. Als die Anwältin erfährt, dass ihre Tochter länger, als
das einjährige Stipendium es vorsah, auf der einsamen Insel bleiben will,
beschließt sie, Charlotte wieder auf Kurs zu bringen und in ihr echtes Leben
zurückzuholen. So wird »Entscheidungen auf Tuga« ein Roman über Mütter
und Töchter, über die Liebe und über das Festhalten und Loslassen. Segal,
die mit Mann und drei Kindern in London lebt, beobachtet das Menschlich-allzu-Menschliche
sehr präzise und stellt es mit viel Wärme und Humor
dar. Erschienen als Hardcover bei Kein & Aber, 415 Seiten, 25 Euro.
25 Jahre –
Die Li(e)derlichen Brüder
Was geschieht, wenn im Jahre 2000 zur ersten schwarzblauen
Nacht zwölf ältere Fußballer auf der Bühne stehen und Musik
machen? Es entsteht daraus eine neue Formation »Die
Li(e)derlichen Brüder«. Die Besetzungen haben sich über die 25 Jahre
ab und an verändert, die Lieder nicht. Die Li(e)derlichen Brüder spielen
und singen Chansons und Schlager, Liebeslieder und Li(e)derliches, Altes
und Neues. Bei den Mitsingkonzerten weiß man nie, was als nächstes
kommt und das Publikum freut sich auf Überraschungen. Einer Sache
kann sich das Publikum sicher sein: Alle Lieder werden mit Herzblut und
Freude gespielt und gesungen und bei den Li(e)derlichen Brüdern auch
mit einem gewissen Augenzwinkern. Das Jubiläums-Mitsing-Konzert
Das Stadtgespräch
1 Aktuelle Besetzung der Li(e)derlichen Brüder
(... die Liedtexte erscheinen an der Wand) geben die Li(e)derlichen Brüder
am 12.11.2025 um 19.00 Uhr im Rahmen der Kreuz-Kirchen-Konzerte der
Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde in Wiedenbrück, Wasserstraße 16.
Der Eintritt ist frei.
45
Schwedenrätsel
Fluss in
Russland
Pferdegangart
Ansprache,
Vortrag
spanischer
Autorennfahrer
(Fernando)
Tagesabschnitt
hängendes
Gefäß
für Topfpflanzen
Einzelvortrag
in der
Musik
11
(Erich)
4
heftiger
Schlag
innig
verlangen
(sich ...)
zarte,
anmutige
Märchengestalt
Umlaufbahn
eines
Satelliten
Marineoffiziersrang
poetisch:
Biene
Frau, die
ein fremdes
Kind
stillt
Schutzwall
Schauspiel-,
Ballettschüler
Psychoanalytiker
Gesteinsschmelzfluss
des
Erdinnern
Stadt im
Sauerland
(NRW)
Entwurf
für ein
Haus
dicht
bei,
seitlich
von
sagenhafte
Insel
im hohen
Norden
8
nicht
locker
oder
wacklig
Nebenfluss
der
unwirklich
Aller
6 7
Ärger,
Streit
(ugs.)
Dringlichkeitsvermerk
Schulabschlussprüfung
(Kzw.)
5 3
abgestochenes
Rasenstück
Laubbaum
Kfz-
Zeichen
Cham
Abkürzung
für
Summa
Greifvogel
Getreideart
Felsschlucht
m. Wildwasser
verknüpfen
gutgläubig,
unschuldig
Wursthaut
Nervenzentrum
Meeresbucht
US-Boxlegende
(Muhammad)
Nachtmahr
bereits
deutsche
TV-Entertaineribausch
Watte-
(Anke)
brausen,
dröhnen
Ungeordnetes
Ausruf
des
Missfallens
ungekocht
9
Lösungswort:
TV-,
Radiosender
(Abk.)
Glanz-,
Höhepunkt
(franz.)
Sudoku
Linie
Vorname
Mandelas
europäischer
Strom
Gewürznuss
Mineraloder
Gesteinskörnchen
Hauptstadt
von
Aserbaidschan
grund
12 1
1 2 3 4 5 6 7 8
besitzen
niedersächsischer
Hafen
10
kurze
Werbesendung
(engl.)
amerik.
Viehzuchtbetrieb
feuchter
Wiesen-
Tisch m.
schräger
Schreibfläche
Wort
der
Ablehnung
altnordischer
Donnergott
das Ich
(lateinisch)
chemisches
Zeichen
für Selen
9 10 11 12
somit,
mithin
meist
ungiftige
Schlange
2
Unser Lösungswort vom letzten Mal: Kastanie
leicht
mittel
Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der
Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.
46 Das Stadtgespräch
Grüne Kita
Krumholz
eingeweiht
Die neue »grüne Kindertageseinrichtung Krumholz
ist fertig. Anfang August sind nach einem
Jahr Bauzeit die ersten Kinder eingezogen und
nach und nach fand die Eingliederung der neuen
Kinder statt. Am Weltkindertag hatte die ev.
Versöhnungskirchengemeinde als Träger dieser
neuen Einrichtung, die mitten im Baugebiet
Varenseller Straße, Bultstraße 14 liegt, zur
Grundsteinlegung und offiziellen Einweihung
eingeladen. Man spricht in aller Deutlichkeit
von einem Erweiterungsneubau, weil die Kita
Krumholz als lila Kita bestehen bleiben soll.
Dort werden dann weiterhin drei Gruppen fortgeführt,
um auf die Bedarfsnachfrage flexibel
reagieren zu können. Der Erweiterungsbau
wird fünfgruppig mit 94 neuen Betreuungsplätzen,
von denen 16 U3-Plätze sein werden.
Eine Gruppe mit 20 Plätzen, darunter 6 U3
Plätze, wird von der bestehenden Kita Krumholz
an den neuen Standort verlagert. Mehrere
zeitgemäße und zukunftsorientierte Faktoren
zeichnen die Dependance der Kita Krumholz
im Baugebiet an der Varenseller Straße aus.
Sie ist nicht nur modern, sondern nachhaltig
und ökologisch aufgestellt und verfügt über
ein großzügiges, zeitgemäßes Raumangebot
nach aktuellen Anforderungen an eine Kita.
Der Bauträger Vielstädte Holzbau GmbH & Co
KG hat mit der Holzrahmenbauweise den Bau
mit nachhaltigen Materialien umgesetzt. Mit
PV-Anlage und einer Wärmepumpe sei man
nahezu Energieautark, erklärt Baukirchmeister
Ralf Manche. 939 Quadratmeter groß ist die
neue Kita, die auf einem großzügigen Gelände
steht und über ein großes Außenspielgelände
verfügt. 3,4 Millionen Euro umfasst ist die
Investitionssumme zuzüglich Grundstück.
Fördermittel hatte man in Höhe von 2,8 Millionen
Euro beim Land beantragt. Fachgeschäftsführerin
Christiane Westerbeck dankte
allen, die an der Umsetzung dieses Projektes
beteiligt waren, sich handwerklich, mit Ideen,
Visionen und Muskelkraft eingesetzt haben.
Kita-Leiterin Kathrin Rehmert fand die Idee toll,
dass schnell der Begriff »Grüne Kita« fiel. Man
hätte sich schon Gedanken gemacht, wie die
neue Kita heißen könnte. Die Kinder waren es,
die immer von ihrer grünen Kita gesprochen
Das Stadtgespräch
1 Gemeinsam mit den Kindern segnete Pfarrerin Kerstin Pilz die Menschen, die in der neuen grünen Kita Krumholz
ein- und ausgehen. Anders als in der katholischen Kirche segnen evangelische Christinnen und Christen nicht die
Gebäude, sondern die Menschen.
hätten und somit sei der Name nun gesetzt.
»Manchmal ist es ganz einfach«, freute sie sich.
Pfarrerin Kerstin Pilz segnete die Menschen, die
in der Einrichtung ein- und ausgehen, dabei
halfen ihr die Kinder, denn ohne sie sei es nur
ein Gebäude. Erst sie würden es mit Leben
füllen. An alle dort Beschäftigten verteilte sie
Schlüsselanhänger mit den Symbolen Kreuz,
als Zeichen dafür, dass Gott da ist, Herz, weil
die Liebe das Wichtigste ist und Anker, der Halt
und Hoffnung gibt. »Diese drei Zeichen sind
wie ein Schlüssel, die die Türen ins Herz öffnet«,
betonte sie. Kathrin Rehmeret und ihre
Stellvertreterin Melina Silberberg bekamen die
ersten Anhänger überreicht.
Markus Witte von Vielstädte meinte, es sei
ein tolles Jahr gewesen sei, mit großen Herausforderungen
aber auch ganz viel Freude.
Er wünschte allen Kindern, dass es ihnen gut
geht in dem Haus, wo er und seine Mannschaft
gerne gearbeitet hätten.
Der stellvertretende Bürgermeister Georg
Effertz überbrachte die Glückwünsche zur Fertigstellung.
Er wünschte allen, dass dieses Haus
ein Ort voller Lachen, Lernen und Geborgenheit
wird. Ein Haus, indem kleine Persönlichkeiten
wachsen, große Freundschaften entstehen und
wunderbare Erinnerungen gesammelt werden.
Baukirchmeister Ralf Manche ist sehr zufrieden.
Alles hätte gut geklappt und er sei insbesondere
von dem guten Raumklima begeistert.
Die Fußbodenheizung würde im Sommer
durch eine Rückkühlung für angenehme Temperaturen
sorgen und im Winter für wohlige
Wärme. Eine große Photovoltaikanlage würde
den nötigen Strom erzeugen, dass man nahezu
autark sei. Der große Bewegungsraum mit
kleiner Bühne für Theater- oder Tanzaufführungen
im oberen Stockwerk sei ein Juwel und die
große Küche, in der täglich frisch gekocht wird,
einfach toll.
1 Der Außenbereich ist ebenfalls fertig und lädt zum
Toben und Spielen ein.
1 Schnitten gemeinsam das Band vor der Eingangstür durch: Ruth Lohmeier (Jugendamt Stadt), Beate Scigala-Blatt
(Fachbereichsleiterin Jugend und Bildung), Dirk Kursim, Markus Witte, Kathrin Rehmert (Kita-Leiterin), Emilie und
Pia, Melina Silberberg, Georg Effertz, Christiane Westerbeck und Presbyteriums-Vorsitzende Antje Telgenkämper.
47
Seniorenzeitung
des Seniorenbeirates
der Stadt Rheda-Wiedenbrück
Der Seniorenbeirat
lädt ein
Das Gesprächsangebot des Seniorenbeirats hat sich bereits
bewährt. Der »Kleine runde Tisch« bringt seit Mai ältere Menschen
in lockerer Atmosphäre zusammen. Treffpunkt ist die
Gastronomie des Edeka-Schenke-Marktes, Hauptstraße 35, im Ortsteil
Wiedenbrück.
An jedem ersten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr haben Interessierte
die Möglichkeit, ohne Voranmeldung oder Verzehrpflicht
mit Mitgliedern des Seniorenbeirats und untereinander ins Gespräch
zu kommen. Ob Fragen, Ideen oder Anregungen – hier ist Raum für
Austausch, Tipps und gegenseitige Unterstützung im Alltag.
Herzliche Einladung zum Mitmachen, das nächste Mal am 4.
November!
Seniorenbeirat nach
den Kommunalwahlen
Mit Zuversicht in die nächste Legislaturperiode
des Stadtrats
Die Kommunalwahlen am 14. September 2025 liegen hinter uns.
Wir gratulieren unserem Bürgermeister zur erfolgreichen Wiederwahl.
Für den Seniorenbeirat bedeutet das weiterhin eine
gute Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik, um die Belange der
Generation 60+ bestmöglich zu vertreten.
Im Vorfeld der Wahlen haben wir gute und offene Gespräche mit einigen
Parteien geführt. Erfreulich war, dass die Anliegen der Seniorinnen
und Senioren auf offene Ohren stießen. Viele Gesprächspartner betonten,
dass die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ihrer Erfahrung,
ihrem Engagement und ihrem Gemeinschaftssinn eine unverzichtbare
Säule unserer Stadtgesellschaft bilden. Dieses Bewusstsein stimmt uns
zuversichtlich und motiviert, den eingeschlagenen Weg gemeinsam
fortzusetzen. Und man sollte immer bedenken: Nach der Wahl ist vor
der Wahl!
Barrierefreiheit als Lebensqualität
Ein großes Anliegen bleibt für uns die Barrierefreiheit – vor allem auf dem
Marktplatz in Wiedenbrück. Er ist Zentrum des öffentlichen Lebens und
Ort der Begegnung für Jung und Alt, von Festen und Veranstaltungen.
Der alljährliche Christkindlmarkt etwa zieht zahlreiche Menschen an.
Doch stellen unebene Pflastersteine und Bordsteinkanten für Ältere und
Personen mit Mobilitätseinschränkungen eine große Hürde dar. Unser
Ziel ist es, dass der Marktplatz zu einem Ort wird, an dem sich alle sicher
bewegen können. Barrierefreiheit bedeutet Lebensqualität und ist die
Voraussetzung für echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Schutz bei Klimaveränderung
Die Klimaveränderung betrifft auch unsere Stadt und damit den Alltag
vieler älterer Menschen. Heißere Sommer, lange Hitzeperioden und extremere
Wetterereignisse machen es erforderlich, Plätze klimagerecht
umzugestalten – mit mehr schattenspendendem Grün und Sitzgelegenheiten.
Eine lebenswerte Stadt bedeutet, dass sich auch Seniorinnen und
Senioren bei Erledigungen im Alltag und bei Veranstaltungen wohlfühlen
und geschützt sind.
Weitere Themen des Seniorenbeirats
Der Seniorenbeirat setzt sich auch für sichere Querungshilfen im Straßenverkehr
oder etwa die Stärkung von Freizeit- und Kulturangeboten
für älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Bei allen Anliegen ist uns
wichtig, dass Lösungen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern zügig
umgesetzt werden. Wir engagieren uns dafür, bürokratische Hürden zu
verringern und Verfahren so zu gestalten, dass Verbesserungen schnell
spürbar werden.
Die Stimme der Generation 60+
Der Seniorenbeirat blickt mit Optimismus nach vorne. Ein regelmäßiger
Austausch, gegenseitige Wertschätzung und konstruktive Gespräche
sind für uns der Schlüssel, um gemeinsam etwas zu bewegen. Deshalb
möchten wir den Dialog mit Verwaltung, Bürgermeister und Parteien in
den kommenden Jahren festigen und weiter vertiefen.
Der Seniorenbeirat freut sich darauf, auch künftig die Stimme der
älteren Generation zu sein – mit klaren Anliegen, praktischen Ideen und
viel Herzblut für unsere Stadt. Unser Ziel ist eine Gemeinde, die nicht
nur lebendig, sondern auch lebenswert für alle Generationen ist.
Wir laden alle Seniorinnen und Senioren herzlich ein: Bringen Sie sich
ein, teilen Sie Ihre Ideen und Anliegen mit uns – sei es in persönlichen
Gesprächen, bei Veranstaltungen oder durch Anregungen im Alltag. Nur
gemeinsam können wir unsere Gemeinde Schritt für Schritt barriereärmer,
klimafreundlicher und zukunftsfähiger machen.
Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda-
Wiedenbrück | Ständige Mitarbeit: Karl-Josef Büscher, Cornelia Schubert,
Jochen Wolf
Seniorenbeirat AKTIV: Sprechzeiten
Ratsuchende können sich beim Seniorenbeirat melden.
Telefon: 0176/15506084 · E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de
Mitglieder des Seniorenbeirats sind jeden 1. Dienstag im Monat von 10 bis
12 Uhr persönlich zu erreichen. Anregungen, Fragen, Ideen und Probleme
können mit ihnen besprochen und aufgenommen werden. Ort: Café im
Schenke-Edeka-Markt, Hauptstraße 35
48 Das Stadtgespräch
Kein Schildbürgerstreich
Ampel mit vier Masten an der Pixeler Straße
Im aktuellen Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes wird auch die Ampelanlage
an der Pixeler Straße im Stadtteil Rheda thematisiert. Der
Beitrag erweckt den falschen Eindruck, dass dort zwei Ampelanlagen
gebaut wurden. Darauf weist die Pressestelle der Stadt in einer Mitteilung
hin.
Tatsächlich handelt es sich um eine Ampelanlage mit vier Masten,
die eine Furt von 20 Metern absichert, so die Stadt weiter. Die Anlage
ermöglicht sowohl den Nutzern des Radwegs am Bahndamm als auch
dem Schülerverkehr »auf der Schulenburg« die sichere Querung der Pixeler
Straße. Die Ampeln sind als eine Anlage geschaltet. Zwei unabhängige
Ampeln wären mit Blick auf die dicht hintereinander folgenden Querungsstellen
verkehrstechnisch nicht umsetzbar gewesen.
1 Tatsächlich handelt es sich hier nicht um zwei Ampelanlagen, sondern um eine
Ampelanlage mit vier Masten, die eine Furt von 20 Metern absichert.
Die Ampellösung ist das Ergebnis einer Beurteilung der Situation
durch alle beteiligten Fachbehörden. Es ist ein übliches Verfahren bei
neuen verkehrlichen Regelungen, dass die Polizei, die Verkehrsbehörden
von Stadt und Kreis sowie die Tiefbauverwaltung die Situation bewerten.
Im Fall Pixeler Straße waren außerdem der Straßenbaulastträger und die
Förderbehörde beteiligt. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hätte es vorgezogen,
die vorhandene Querungshilfe zu verlängern. Eine andere Lösung
als die Ampel hätte aber zum Verlust der Fördergelder für den Bau des
Radweges geführt, der mit 70 Prozent durch das Land NRW gefördert wird.
Club-Meisterschaft
ausgetragen
Boule & Petanque Club am Schloss Rheda
Der Boule & Petanque Club am Schloss Rheda e. V. hatte am 11. September
zur Vereinsmeisterschaft am Schloss Rheda geladen. Dabei
traten 16 Spielerinnen und Spieler an. Das Wetter spielte perfekt mit, die
Veranstaltung war rundum gelungen und harmonisch. Unter Begleitung
von Bürgermeister Theo Mettenborg wurden dann die Boule-Club-Meister-2025
nach einem spannenden Stechen beider Punktgleichen Club-Damen
ermittelt. Das Ergebnis: Leonie Engelmann (1. Platz – 24 Punkte),
Karin Cyrankiewicz (2. Platz – 23 Punkte), Raimund Stempien (3. Platz – 18
Punkte). Bei der Pokal-Übergabe gab es Applaus auch vom Bürgermeister.
1 (V. l.) Raimund Stempien (3.), Karin Cyrankiewicz (2.), Leonie Engelmann (1.), Bürgermeister
Theo Mettenborg, Club-Vorstand Norbert Fabian
Danach fand ein geselliges Zusammensein statt und ein freundschaftlicher
Club-Meisterschaftstag klang aus. Interessierte Besucherinnen
und Besucher sind jederzeit für ein Gast-Spiel herzlich willkommen.
Neuer Abholservice
für Gottesdienstbesucher
in Rheda
Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde
Ein Gottesdienstbesuch sollte nicht an fehlenden Fahrmöglichkeiten
scheitern. Deshalb gibt es nun einen neuen Abholservice für Gemeindemitglieder
in Rheda. Er ist speziell für Gläubige eingerichtet worden,
die gerne an den sonntäglichen Gottesdiensten teilnehmen möchten,
aber nicht eigenständig zur Kirche gelangen können. Auch für den
Zentralgottesdienst wird dieser Service angeboten. Interessierte können
sich unter der Tel. 05242/9760805 bei Hagen Klauß anmelden, um eine
Mitfahrgelegenheit zu erhalten. Sollte er als Hauptkontaktperson nicht
erreichbar sein, steht Birgit Götz unter der Nummer 05242/48824 als
1 Hagen Klauß (Foto) und Birgit Götz stehen für den Abholservice der Evangelischen
Versöhnungs-Kirchengemeinde zur Verfügung.
Foto: Hagen Klauß
Vertretung bereit. Die Gemeinde hofft, mit diesem Angebot noch mehr
Menschen die Möglichkeit zu geben, gemeinsam den Gottesdienst zu
erleben und die kirchliche Gemeinschaft zu stärken. Der Service ist kostenlos
und wird ehrenamtlich organisiert.
Das Stadtgespräch
49
1 Gastgebende und Gäste in der Moschee an der Egerstraße am Tag der offenen Moschee
Zu Besuch bei Freunden
Merkez-Moschee feierte Tag der offenen Moschee
Die lockeren Gespräche machten sichtbar, dass die Gäste schon
wiederholt in der Merkez-Moschee an der Egerstraße zu Besuch
waren. Allen voran Bürgermeister Theo Mettenborg und
die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Bauer. Am »Tag der offenen
Moschee“ suchten sie einmal mehr den Austausch mit den Mitgliedern
der islamischen Gemeinschaft. Der 3. Oktober ist der Tag der deutschen
Einheit und seit 28 Jahren auch der Tag der offenen Moschee. Dieser
Termin wurde bewusst gewählt, um ein Zeichen für das Bekenntnis zur
deutschen Mehrheitsgesellschaft zu setzen. Die Merkez-Moschee hatte
ebenso wie die Ditib-Moschee ihre Türen für die Besuchenden geöffnet
– wobei die eigentlich für Interessierte ohnehin immer geöffnet werden.
Ziele sind ein interreligiöser Austausch und eine Möglichkeit zum
gegenseitigen Kennenlernen zu schaffen.
Einige Personen haben Berührungsängste oder auch Vorurteile. Deshalb
ist es besonders wichtig, die Gespräche und gewachsenen Freundschaften
miteinander zu pflegen.
Die Moschee an der Egerstraße erwies sich wieder als perfekter Gastgeber.
Sie bot unter anderem Führungen und ein reichhaltiges Buffet mit
dem sprichwörtlich schmackhaften schwarzen türkischen Tee.
»Glaube als Kompass der Menschlichkeit«
In diesem Jahr stand der Tag der offenen Moschee unter dem Motto
»Glaube als Kompass der Menschlichkeit«. »In einer Welt, die von Unsicherheiten,
Konflikten und Herausforderungen geprägt ist, brauchen
wir Werte, die uns Orientierung geben. Oft stehen wir vor Situationen,
die uns zweifeln lassen, und fragen uns, wie wir Menschlichkeit und Zusammenhalt
bewahren können. Der Glaube bietet hier einen Kompass,
der uns leitet und uns hilft, den Blick auf das Gute nicht zu verlieren«,
schrieb die Gemeinde in ihrer Einladung zum Tag der offenen Moschee.
Der Merkez-Moschee-Gemeinde ist es gelungen mit diesem Tag den
Zusammenhalt zu fördern.
Kem
Spendenübergabe
Das Hilfsprojekt von Rainer Stephan ist erfolgreich
zu Ende gegangen
Einen nichtalltäglichen Start in seinen beruflichen Ruhestand hatte
am 1. April der Rheda-Wiedenbrücker Rainer Stephan erlebt: Mit
Unterstützung des heimischen Fahrradherstellers Prophete und
gesponsert von weiteren heimischen Unternehmen war er mit einem
E-Bike über eine Distanz von 4.500 Kilometern in 54 Tagen durch neun
europäische Länder von der Ems bis an den Bosporus nach Istanbul
geradelt (Das Stadtgespräch berichtete). Vor dem Start, unterwegs und
nach der Rückkehr ins heimische Rheda-Wiedenbrück hatte Stephan
Spenden für die Hilfsorganisation »Viva con agua« (Spanisch für »Lebe
mit Wasser«) gesammelt. Das in Hamburg ansässige gemeinnützige
Unternehmen sammelt Gelder, um noch mehr Menschen in Entwicklungsländern
den Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen. Mit der
von Rainer Stephan buchstäblich erradelten Spendensumme von 11.111
Euro ist es laut »Viva con agua«-Mitarbeiter Sebastian Stürzebecher
nunmehr möglich, eine kleine Dorfgemeinschaft mit Wasser aus ei-
1 Der »Viva con agua«-Mitarbeiter Sebastian Stürzebecher nahm am Sitz des gemeinnützigen
Unternehmens in Hamburg die von Rainer Stephan buchstäblich erradelte
Spendensumme von 11.111 Euro in Form eines symbolischen Schecks entgegen.
nem neugebohrten Brunnen zu versorgen. An seinem Arbeitsplatz in
Hamburg St. Georg nahm der Fundraising-Manager das Geld aus dem
Spendenprojekt des frischgebackenen Ruheständlers symbolisch in Form
eines großformatigen Schecks entgegen. Über den Eingang der Spende
freute sich auch »Viva con agua«-Vorstand Carolin Stüdemann. Sie gratulierte
persönlich zum erfolgreichen Ende des EURASIA-Projekts und
überreichte eine Dankes-Urkunde.
Foto: M. Stephan
50 Das Stadtgespräch
Der aktuelle Stand
Flora Urbana
Seit einigen Wochen zeigt eine vom Investor aufgestellte Werbewand
eine mögliche Bebauung des 13.000 m 2 großen Bereiches gegenüber
»Schenke«, dem sogenannten »Flora-Urbana«-Gelände. Die Zeichnung
orientiert sich an dem der Verwaltung vorliegenden Entwurf. Zur Geschossigkeit
und verschiedenen Details sind noch Gespräche zu führen, teilte
uns die städtische Pressestelle nach entsprechenden Informationen der
Bauverwaltung auf unsere Anfrage mit. Die vorliegende Planung wird von
der Verwaltung grundsätzlich als sehr gut beurteilt. Der Gestaltungsbeirat
begrüßt den Entwurf ausdrücklich, berichtete Bürgermeister Theo Mettenborg
auf Nachfrage der Bündnisgrünen in der Ratssitzung am 8. September.
Nach der Klärung der noch offenen Fragen könne der Bebauungsplan
erstellt werden, so der Bürgermeister. Der Investor sehe die Realisierung,
1 Die auf dem Plakat dargestellte neue Bebauung des »Flora-Urbana«-Geländes
fügte er an. Simon Gerhard (FDP) wies darauf hin, dass der »Bauturbo zur
Beschleunigung des Wohnungsbaus«, eine geschaffene Sonderregelung
im deutschen Baugesetz, die zweijährige Zeit für den Bebauungsplan
auf zwei Monate verkürzen könne, wenn der Stadtrat das Projekt zügig
beschließt. Bereits im Herbst 2019 wurde ein Wettbewerbsverfahren für
die Bebauung des Areals mit einem Wohn- und Dienstleistungsquartier
durchgeführt. Es waren 100 Wohneinheiten geplant. Steigende Baupreise
veränderten den Wohnmarkt. Seit Anfang 2021 ist das Gelände eine Baubrache.
Zwischenzeitlich wurde auf der Grundlage des Siegerentwurfs
das Projekt zum heutigen Konzept weiterentwickelt.
Kem
Erste Ladesäule installiert
Stadtauto
Fast zeitgleich mit der Lieferung des Stadtautos wurde auch die erste
von zwei E-Ladesäulen am Parkplatz »Auf der Schanze« installiert.
Für die Freigabe der neuen Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge haben
im Vorfeld viele Gespräche zwischen dem »Verein Stadtauto« und dem
Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück stattgefunden. Zudem mussten erforderliche
Genehmigungen und Tiefbauarbeiten durchgeführt und die Versorgungsleitungen
verlegt werden. Friederike Wandmacher, Vorsitzende von
Stadtauto e. V., freut sich über den wichtigen Teil des zukünftigen Mobilitätsangebotes:
»Unsere Idee geht nun in die Umsetzung. Mittlerweile
haben wir 25 Mitglieder im Verein und das erste Stadtauto. Wir freuen
uns über die vielfältige Unterstützung aus der Stadt«. Carsharing für
1 (V. l.) Mobilitätsmanager Lukas Menne, Christa Ebert, Laura Heuschneider, Udo Dage -
roth, Friederike Wandmacher, Raimund Busche, Bürgermeister Theo Mettenborg, Tagespraktikant
Paul Bittenbinder, Stadtwerk-Geschäftsf. Stefan Werner, Elisabeth Frenser
Rheda-Wiedenbrück zu attraktiven Konditionen ist das Ziel des Vereins.
Die Ehrenamtlichen freuen sich auf Interessierte. Mehr Informationen
sind auf der Website www.stadtauto- rheda-wiedenbrueck.de zu finden.
Rekordspendensumme
beim Benefizlauf in St. Vit
Über 28.400 Euro für den guten Zweck
Mit großer Begeisterung und beeindruckendem Engagement fand
am 6. September die 21. Benefizlaufveranstaltung »Laufen und
Gutes tun« rund um das Küsterhaus in St. Vit statt. Bei perfektem Wetter
und bester Stimmung kamen zahlreiche Läuferinnen, Läufer, Sponsoren
und gefühlt das halbe Dorf zusammen, um gemeinsam ein starkes
Zeichen für Hilfsbereitschaft zu setzen. Das Ergebnis spricht für sich:
Eine Rekordspendensumme von über 28.400 Euro wurde erzielt – ein
überwältigender Erfolg, der alle Erwartungen des Vereins übertraf. Die
Spendengelder kommen den bekannten sozialen Projekten zugute und
zeigen, wie viel durch gemeinsames Engagement bewegt werden kann.
Das Stadtgespräch
1 Bei Laufen und Gutes tun e. V. freut man sich über den Spendenrekord.
»Es war ein perfekter Tag«, so die Veranstalter. »Die Atmosphäre war
voller Energie und Freude. Wir sind dankbar für jede einzelne Teilnahme
und Unterstützung – ein Moment voller Stolz, Dankbarkeit und Gemeinschaftsgefühl,
der lange in Erinnerung bleiben wird.
51
Miyazaki –
Charme der
japanischen
Provinz
Es ist eine Binsenwahrheit, dass das
»wahre Gesicht« eines Landes nicht in
der Hauptstadt zu finden ist. Was für
London und England, für Paris und Frankreich
und für Berlin und Deutschland gilt, lässt sich
vielleicht in besonderer Weise für Tokio und das
restliche Japan beobachten. Vor allem das Japan
außerhalb der auch im Ausland bekannten
Städte ist anders. Das meint auch Städte wie
Osaka, Heimat der Expo 2025, oder die alte Kaiserstadt
Kyoto, die heute anderthalb Millionen
Bewohner aufweist, Firmen wie Nintendo beheimatet
und nicht weniger als 40 Universitäten
hat. Dazu kamen in Kyoto im Jahr 2024 noch
1 Der Schrein soll bei Beziehungsproblemen helfen.
1 Torii als Eingang zur Insel
mehr als 56 Millionen Besucher, davon knapp
elf Millionen aus dem Ausland.
Von diesen Zahlen kann die Provinz Miyazaki
nur träumen, obwohl auch diese Region
längst kein Geheimtipp mehr ist. Die Provinz
liegt auf Kyushu, einer der fünf japanischen
Hauptinseln. Das Eiland ist sechsmal kleiner als
die nördlich gelegene Insel Honshu, auf der Tokio,
Yokohama, Kyoto, Kobe oder Osaka liegen.
Die im Südosten von Kyushu gelegene Provinz
Miyazaki ist noch heute geprägt durch Landwirtschaft,
bekannt speziell für Reis, Gurken,
Tomaten und Kürbisse. Ein paar Sehenswürdigkeiten
hat die gleichnamige Hauptstadt der Provinz
schon zu bieten, doch richtig interessant
wird es in Aoshima, zu dem man gelangt, wenn
man entlang der Küste fährt. Die ist übrigens
von malerischen Badestränden gesäumt, die
von Juni bis Oktober beliebt sind, wenn die Wassertemperatur
zwischen 22 und 24 Grad liegt.
Aoshima ist eine kleine Insel mit nur anderthalb
Kilometern Umfang. Das Inselchen ist durch die
Yayoi-Brücke mit dem Festland verbunden.
Das Waschbrett des Teufels und
Liebesglück
Von der Brücke aus lässt sich ein beeindruckendes
Naturphänomen bestaunen, dessen Name
sich als »Waschbrett der Dämonen« oder »des
Teufels Waschbrett« übersetzen lässt. Entstanden
sind die parallelen Linien auf dem felsigen
Meeresboden durch jahrtausendelange Erosion.
Richtig gut zu sehen ist das gewaltige Waschbrett
des Teufels allerdings nur bei Ebbe, wenn
sich das Meer vollständig zurückgezogen hat.
Dieser besondere Ort hat eine spezielle Bedeutung
in der japanischen Mythologie, weshalb
auf Aoshima auch ein Schrein errichtet wurde.
Gewidmet ist der Schrein Hikohohodemi no Mikoto,
kurz Hoori, eine Figur aus der japanischen
Mythologie. Er gilt als einer der Vorfahren der
japanischen Kaiser, genauer gesagt der Großvater
des ersten Kaisers Jimmu. Und auch die
Großmutter war laut Legende nicht irgendwer,
sondern Toyotama, die Tochter des Seegottes
Ryujin. Die beiden lernten sich kennen, als Hoori
nach einem Fischhaken tauchte und dabei unter
Wasser seine künftige Frau traf. Und so ist
der Schrein noch heute nicht wie viele andere
Anlaufpunkt für Menschen, die um Reichtum
oder Gesundheit bitten. Vielmehr zieht der
kleine Schrein, dessen Bereich man durch ein
Torii betritt, ein großes zinnoberrotes Tor, das
52 Das Stadtgespräch
das Profane vom Sakralen trennt, vor allem Liebende
an. Und natürlich solche, die Liebende
werden wollen. Wie viele Ehen tatsächlich gestiftet
wurden, ist nicht genau belegt, aber am
inbrünstigen Bitten der einheimischen Besucher
kann es nicht liegen, wenn die Partnersuche erfolglos
bleibt.
Vor oder nach dem Besuch der kleinen Insel
sollte man einen Besuch im Botanischen Garten
nicht versäumen, der subtropische Blumenpracht
bietet und keinen Eintritt kostet. Die Insel
als sakraler Bereich übrigens auch nicht. Wer
seine Yen loswerden möchte, hat dennoch keine
Probleme. Es gibt einige Restaurants und auch
Geschäfte, die Souvenirs anbieten. Durchaus im
wahrsten Sinne des Wortes geschmackvolle übrigens
in Form von Süßigkeiten. Nur sollte man
nicht, wie ich es versehentlich getan habe, das
prächtig gestaltete Keksdosen-Ausstellungsstück
mitnehmen, das es zu jeder Kekssorte
gibt. Das wurde mir dann wieder abgenommen
und unter vielen Verbeugungen die schlichtere
Kekspackung überreicht.
Alles in Obi?
Ein paar Kilometer südwestlich von Aoshima
findet sich Obi. Nein, nicht der Baumarkt, sondern
die Burg von Obi, die nahe der Kleinstadt
Nichinan gelegen ist. Anders als die Provinzhauptstadt
Miyazaki, die erst im späten 19.
Jahrhundert an Bedeutung gewann, geht die
Geschichte der Burg mehr als 400 Jahre zurück.
Schon in der Nanboku-cho-Periode zwischen
1336 und 1392 gab es an dieser Stelle eine Burg.
Und das nicht zufällig, denn die Anlage ist von
drei Seiten durch den Sakatani Fluss geschützt.
Der mächtige Shimazu-Clan hielt die Burg inne,
musste sie jedoch nach langen verlustreichen
Kämpfen dem noch mächtigeren Ito-Clan überlassen.
Der war nämlich mit Hideyoshi Toyotomi
verbündet, der die verschiedenen Reiche
Japans einte. Wobei »einte« friedlicher klingt,
als es tatsächlich zuging. Die Shogune, die eigentlich
vom Kaiser bestimmt werden sollten,
hatten die tatsächliche Macht in Japan. Der Sitz
der japanischen Kaiser, der sogenannte Chrysanthemen-Thron,
ist zwar seit 1183 durchgehend
besetzt, was aber nicht der wirklichen Macht
entsprach. Der Ito-Clan jedenfalls baute Obi
ab 1587 in seine heutige Form um. Außerdem
siedelte er um die Burganlage die Häuser seiner
Samurai-Krieger an, was die Wehrhaftigkeit
noch zusätzlich erhöhte.
Im Gegensatz zu den allermeisten japanischen
Burgen, die man heute besichtigen kann,
hat man bei der Renovierung der Anlage 1978
darauf geachtet, dass sie dem Original aus dem
16. Jahrhundert entsprach. Das bedeutet auch,
Das Stadtgespräch
1 Zugang zur Insel Aoshima
1 Subtropische Blumenpracht in Aoshima
1 Der Schrein lädt zum Opfer für die Liebe
1 Das Waschbrett des Teufels ist nur bei Ebbe zu sehen.
53
1 Kein Geschiebe am Eingangstor der historischen Burg Obi
dass es hier keine Aufzüge gibt und auch keine
besucherfreundlich erweiterten Gänge. Die
verschiedenen Etagen der Burg gilt es entsprechend,
per Treppen zu erklimmen, die doch stark
an Hühnerleitern erinnern. Außerdem muss
man sich mit dem »Gegenverkehr« einigen,
wer auf- oder absteigen soll, denn die steilen
Holztreppen sind kaum breit genug für eine
Person. An Originalrüstungen kann man erkennen,
dass die Samurai im 16. Jahrhundert zwar
deutlich kleiner als die Menschen heute waren,
aber dennoch bleibt es für mich ein Rätsel, wie
sie in voller Montur durch die Burg geturnt sein
können. Außerhalb der Burg hat man sehr anschaulich
die Wohnräume der Burg besatzung
wieder hergestellt, wobei man das geradezu
asketische Mobiliar, Originalrüstungen, sakrale
Gegenstände wie Hausaltare und Alltagsgegenstände
bewundern kann. Der Samurai am
Eingangstor der Burg ist natürlich nicht echt,
sondern ein Selfie-Garant. Auch außerhalb der
Burganlage kann man liebevoll restaurierte
Häuser der ehemaligen Oberschicht der Ständegesellschaft
bewundern. Einige dieser Häuser
1 Eine Barke für Samurai
können auch von innen
besichtigt werden oder
enthalten Geschäfte.
Was haben die
Samurai mit der
TSG Rheda zu
tun?
An dieser Stelle sei ein kleiner
Exkurs erlaubt, denn das
Denken der Samurai findet
sich in Japan überall und
auch in Ostwestfalen ein
bisschen. Das war mir nicht
klar, als ich siebenjährig
mit Judo in der Turnhalle
der alschule anfing. Zu
Ernst-Barlach-Re-
Beginn war Judo wie
1 Dieser
Samurai
am
Eingang
ist heute
Deko.
Fußball, also einfach ein Sport. Aber im fe der Jahre, ich schaffte es immerhin bis zum
Laubraunen
Gürtel, gewannen die Rituale dieses
Kampfsports immer mehr Bedeutung. Als junger
Erwachsener waren mir nicht nur die Techniken,
angefangen beim verletzungsfreien Fallen,
in Fleisch und Blut übergegangen. Auch die
Momente der totalen Entspannung zu Beginn
und am Ende des Trainings wurden neben dem
Kampf, der einem alles abverlangte, wichtig für
mich. Die Rolle des Respekts ist dabei nicht zu
unterschätzen. Das beginnt beim Betreten des
Dojos, also des Trainingsraums. Das geschieht
ohne Schuhe und mit einer kleinen Verbeugung.
Die gehört gegenüber dem Gegner
und auch dem Mattenrichter vor und
nach dem Kampf ebenso zu diesem
Sport. Damit bezeugen die Gegner
nicht nur den Respekt, sondern bekennen
sich auch zu ihrer Verantwortung
für das Wohl des Gegners.
Diese Einstellung könnte
beim Fußball oder beim Handball
auch nicht schaden. Beim Verlassen
des Dojos verbeugt man sich neut. Eine der sieben Tu-
ergenden
des bushido, des
Wegs des Kriegers, ist die Höflichkeit, die
eng mit dem Respekt für andere verbunden
ist. Dazu kommen noch Mitgefühl,
Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit, Tapferkeit
und Rechtschaffenheit. Insofern ist
»bushido« als Name für einen Rapper
der reinste Hohn. Das nur am Rande.
Erlebnis Taxifahrt
Wer nicht im Rahmen einer Tour in Obi
landet, kann dort auch mit Linienbussen
hingelangen. Noch einfacher ist
es, sich ein Taxi zu nehmen. Das ist
ohnehin ein Erlebnis in Japan, das man
nicht verpassen sollte, denn eine Taxifahrt ist so
eine Art Zeitreise. Anders als in den allermeisten
Ländern der Welt sind die japanischen Taxifahrer
makellos gekleidet, und zwar im Anzug
mit Weste und Krawatte. Und dazu wird auch
noch eine Chauffeurs-Mütze getragen, wie ich
sie nur aus alten Filmen kenne. Doch auch das
ist nicht genug, denn zum Outfit gehören noch
weiße Handschuhe. Auch steigt man nicht so
einfach ins Taxi ein, denn es wird die Tür aufgehalten
und nach dem Aussteigen auch wieder
geschlossen. Für Hygiene sorgt nicht nur
ein Mundschutz, wie wir ihn seit Corona alle
kennen, sondern auch die Plastikabtrennung
in der Fahrgastzelle. In allen Reiseführern steht
übrigens, dass Trinkgelder nicht üblich sind. Das
stimmt, aber über ein Trinkgeld freuen sich die
Taxifahrer auch in Japan. Insofern ist eine Taxifahrt
die ideale Methode, seinen Japanaufenthalt
anzufangen und zu beenden. Und die Reise
nach Japan sollte unbedingt auch die Provinz
umfassen.
54 Das Stadtgespräch
Q4_BEST_RHEDA_RZ_ANZ_HERBSTSGUTSCHEIN_195x270_2025 10.10.2025 11:56 Uhr Seite 1
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Das Stadtgespräch
55
40-jähriges Dienstjubiläum
Anja Kirschnick (Forschung & Entwicklung)
Frau Kirschnick begann am 1. August 1985 als
erste Frau bei SIMONSWERK eine Ausbildung
zur Technischen Zeichnerin. Nach erfolgreich
bestandener Abschlussprüfung wurde sie in
die Abteilung Entwicklung & Konstruktion
übernommen, wo sie seitdem tausende
Artikelzeichnungen erstellt, verändert und
anpasst. Frau Kirschnick hat ebenfalls die
Entwicklung unserer Bestseller-Bandsysteme
TECTUS von Anfang an begleitet.
1 (V. l. stehend) André Langlotz, Sonja Bressel, Anja Kirschnick, Ivonné Newiger, Hiltrud Wietbüscher, Przemyslaw
Schwenk, Frank Remy, David Bannas, Rolf Thöne, Mario Hendel, (sitzend) Iris Wieschhues, Jochen Weißbrich, Ralf
Niemeyer, Martina Max, Kemal Orhan, Torsten Parulewski, Kristina Schöbel
Jubilarehrung 2025
SIMONSWERK ehrt langjährige Mitarbeitende –
Engagement und Loyalität im Mittelpunkt
Die SIMONSWERK GmbH, führender
Hersteller von Türbändern und Bandsystemen,
hat am 18. September im
Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ihre
langjährigen Mitarbeiter für ihre herausragende
Treue und ihr Engagement geehrt. Insgesamt
wurden 15 Kolleginnen und Kollegen für
ihre 25-, 40- und in einem Fall sogar 50-jährige
Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet.
Die Ehrung fand am Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück
statt und wurde von den Geschäftsführern
David Bannas, Dr. Frank Remy
und Rolf Thöne persönlich begleitet. Ebenso
dankte der Betriebsratsvorsitzende Mario
Hendel den Jubilaren. In seiner Ansprache
betonte David Bannas: »Unsere Mitarbeiter
sind das Herzstück unseres Erfolgs. Ihre Erfahrung,
ihr Wissen und ihre Loyalität bilden
die Grundlage für unsere Innova tionskraft
und unsere starke Marktposition – seit über
135 Jahren«.
Die Jubilare stammen aus verschiedenen
Bereichen des Unternehmens und haben mit
ihrem Einsatz maßgeblich zur Entwicklung
der SIMONSWERK-Gruppe beigetragen, die
heute mit 1.000 Mitarbeitern und einem Portfolio
von mehr als 20.000 Artikeln weltweit
aktiv ist.
Neben der offiziellen Ehrung, in der jeder
Jubilar in persönlichen Ansprachen gewürdigt
wurde, bot die Veranstaltung Raum für
persönliche Gespräche, Rückblicke auf gemeinsame
Erlebnisse und einen festlichen
Ausklang. Ein besonderes Highlight war die
Übergabe einer Ehrenurkunde der Industrieund
Handelskammer sowie Geschenke des
Unternehmens für jeden Jubilar.
Mit dieser Ehrung unterstreicht SIMONS-
WERK nicht nur seine Wertschätzung gegenüber
langjähriger Mitarbeit, sondern auch die
Bedeutung von Kontinuität und Teamgeist in
einem innovationsgetriebenen Umfeld.
In diesem Jahr wurden folgende Mitarbeiter
geehrt:
50-jähriges Dienstjubiläum
Martina Max (Endmontage & Verpackung)
Frau Max begann ihren beruflichen Werdegang
unmittelbar nach ihrer Schulzeit im August
1975 bei SIMONSWERK. Hier war sie überwiegend
in der Endmontage tätig, wo sie insbesondere
die Bandsysteme der Produktgruppe
BAKA kontrollierte, montierte und verpackte.
Darüber hinaus engagierte sich Frau Max 15
Jahre als Ersthelferin. Seit kurzem befindet sie
sich im wohlverdienten Ruhestand.
Iris Wieschhues (IT)
Frau Wieschhues begann ihre Ausbildung
zur Industriekauffrau am 1. August 1985 und
wurde nach erfolgreichem Abschluss in die
IT-Abteilung übernommen. Hier begleitete
sie im Laufe der Jahrezehnte bedeutende
Meilensteine der Informationstechnologie.
Heute ist Frau Wieschhues maßgeblich mit
der Betreuung und Unterstützung der Anwendungssoftware
für die Bereiche Finanzen und
Vertrieb betraut.
Ralf Niemeyer (Stanzerei)
Herr Niemeyer startete am 1. August 1985
seine Ausbildung zum Betriebsschlosser
und war nach erfolgreich abgeschlossener
Prüfung in der Stanzerei und im Lagerwesen
tätig. Nachdem Ralf Niemeyer wiederum in
der Stanzerei an Pressen mit bis zu 630 t sein
Können unter Beweis gestellt hat, ist er heute
fester Bestandteil der Rohmateriallogistik.
Jochen Weißbrich (Werkzeugkonstruktion)
Am 1. August 1985 begann Herr Weißbrich seine
Ausbildung zum Werkzeugmacher, welche
er im Januar 1989 erfolgreich abschloss. Bis
zum Jahr 2000 war Herr Weißbrich in der Abteilung
Werkzeugbau tätig, wechselte dann
in die Werkzeugkonstruktion und hat dort
seitdem 1.523 Werkzeuge und Vorrichtungen
konstruiert.
25-jähriges Dienstjubiläum
· Sonja Bressel (Endmontage & Verpackung)
· Sandra Kohnert (Drahtumformung)
· Ivonné Newiger (Produktionsplanung
& -steuerung)
· Kristina Schöbel (Marketing)
· Ulrike Seise (Endmontage & Verpackung)
· Hiltrud Wietbüscher (Produktionsplanung
& -steuerung)
· André Langlotz (Stanzerei)
· Kemal Orhan (Werkzeugbau)
· Torsten Parulewski (Blechteilefertigung)
· Przemyslaw Schwenk (Arbeitssicherheit)
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Das Stadtgespräch
Heimische Feuerwehr kommt zu
Feuerwehrmann Sam
Da werden die Kinder aber Augen machen!
Ihr Held, der Feuerwehrmann
Sam, kommt am Sonntag, 9. November
2025, mit seinen Freunden in die Stadthalle
Rheda-Wiedenbrück. In der großen Familienshow
erleben Sam und seine Freunde ein
spannendes »Abenteuer auf der Dino-Insel«.
Beginn ist um 14 Uhr.
Bevor es auf der Bühne rundgeht, wird den
kleinen Fans schon eine Menge geboten. Die
Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück lässt es sich
nicht nehmen, ihren »Kollegen« Sam und
alle Kinder zu besuchen. Bereits ab 12.30 Uhr
heißt es vor der Stadthalle »Tatütata«. Mehrere
Fahrzeuge, darunter sogar ein Leiterwagen,
stehen dann vor der Halle und dürfen
bestaunt werden. Dazu stehen »echte« Feuerwehrleute
den Kindern Rede und Antwort.
Es lohnt sich also, frühzeitig zur Stadthalle zu
kommen. Und wenn ab 14 Uhr Sam die Bühne
betritt, erleben alle Besucher ein dinostarkes
Abenteuer.
Professor Pickles findet ein sehr altes Dino-Ei
und vermutet, dass es noch andere Dinosaurier-Fossilien
auf der Insel geben könnte.
Alle bereiten sich auf die weitere Forschung
vor. Doch dann geraten Norman Price und der
Assistent von Professor Pickles in Schwierigkeiten.
Sie sitzen in einer uralten, unentdeckten
Höhle fest! Was ist denn das?! Sind das Dino-Knochen?
Als sie sich ihren Fund genauer
ansehen wollen, fällt Licht auf die Lupe, und
es entsteht ein Feuer. O nein! Wird es Sam
und seinem Team gelingen, Norman und den
Assistenten von Professor Pickles rechtzeitig
aus der Höhle zu retten?
Auf das Publikum wartet eine spektakuläre
Show voller Tanz, Gesang, Humor und gewagten
Rettungsaktionen. Alle Kids sind übrigens
herzlich eingeladen als Feuerwehrmann oder
Dino verkleidet zur Show zu kommen.
Tickets für Feuerwehrmann Sam gibt es
ab 23,50 Euro bei der Flora Westfalica unter
Telefon 05242/9301-0, unter www.flora-ticket.
de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
© Prism Art & Design Limited, © HIT Entertainment Limited
Foto: Yasser El Dershaby – shutterstock.com
Neue Oberbetten- Abteilung
bei Otterpohl Matratzen
Natürlich gut schlafen mit Kamelhaar, Alpakahaar, Wolle und Daune
Otterpohl Matratzen erweitert sein
Sortiment und eröffnet eine neue
Oberbetten-Abteilung, die sich ganz
auf natürliche Schlafqualität spezialisiert. Im
Fokus stehen hochwertige Naturhaar-Oberbet-
ten aus Kamelhaar, Alpakahaar, Schurwolle und
Daune – Materialien, die für ein unvergleichlich
angenehmes Schlafklima sorgen.
»Immer mehr Menschen legen Wert auf
natürliche Materialien und ein individuelles
Schlafgefühl«, erklärt Fabian Otterpohl, Inhaber
von Otterpohl Matratzen. »Mit unserer
neuen Oberbetten-Abteilung möchten wir unseren
Kundinnen und Kunden die Möglichkeit
geben, das perfekte Bett für ihre persönlichen
Bedürfnisse zu finden – mit kompetenter Beratung
und einem Service, der weit über den
Standard hinausgeht.«
Neben einer großen Auswahl an Füllungen
und Größen bietet Otterpohl Matratzen eine
fachkundige Beratung, um für jedes Schlafbedürfnis
die passende Lösung zu finden. Der
erstklassige Service umfasst dabei individuelle
Anpassungen, Pflegehinweise und auf Wunsch
auch Sonderanfertigungen.
Die neue Oberbetten-Abteilung ist ab sofort
im Geschäft am Feldhüserweg 10 geöffnet.
Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen,
die Welt der Naturhaar-Oberbetten zu
entdecken und sich persönlich von der Qualität
und dem Komfort zu überzeugen.
Wichtiger Hinweis aufgrund der Baustelle
an der Hauptstraße / Ecke Feldhüserweg:
Sie erreichen uns mit dem PKW nur über die
Ringstraße.
Otterpohl Matratzen – natürlich besser
schlafen. · Tel. 05242/34508
Das Stadtgespräch
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57
durch Sturm und Hagel ab. Die Vollkaskoversicherung
bietet den umfassendsten Schutz – sie
übernimmt auch Schäden am eigenen Fahrzeug,
zum Beispiel nach einem selbstverschuldeten
Unfall oder bei Vandalismus.
Individuell anpassen lohnt sich
Eine realistische Einschätzung der jährlichen
Fahrleistung ist wichtig – wer hier zu hoch
schätzt, zahlt oft zu viel Beitrag. Ebenso sinnvoll
ist es, auf Zusatzleistungen wie Schutzbrief, GAP-
Deckung (für Leasing- oder Finanzierungsfahrzeuge)
oder Rabattschutz zu achten – Sie können
im Schadenfall bares Geld und viel Ärger sparen.
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vorgeschrieben und kommt für Schäden auf, die
Sie anderen im Straßenverkehr zufügen. Die Teilkaskoversicherung
deckt zusätzliche Risiken wie
Diebstahl, Glasbruch, Wildunfälle oder Schäden
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direkt und persönlich zur Seite – telefonisch,
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im Schadenfall schnell weiter und finden
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ganz dem Motto »Immer da.
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Am 29. und 30. Oktober feiert die
Kreissparkasse den Weltspartag
Feiern und sparen mit der Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück
Im Oktober wird wieder das große Fest
der Sparkassen gefeiert: der Weltspartag!
Die Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück
feiert diesen Tag am Mittwoch, 29. Oktober
2025, und am Donnerstag, 30. Oktober 2025
in den BeratungsCentern Rheda und Wiedenbrück,
Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Verl,
Schloß Holte-Stukenbrock, Halle, Werther,
Borg holzhausen und Steinhagen. An diesen
Tagen sind die kleinen Sparer eingeladen, mit
ihren prall gefüllten Spardosen zur Sparkasse
zu kommen und sich für das Ersparte eine kleine
Belohnung abzuholen.
Ob für große Pläne, schlechte Zeiten oder
den wohlverdienten Ruhestand: Den Wunsch,
mit dem eigenen Geld ein Vermögen aufzubauen,
teilen Menschen aus aller Welt. Der
Weltspartag wird daher von Erwachsenen
genutzt, um sich Gedanken über ihre Sparstrategie
zu machen. Die Kreissparkasse
Halle-Wiedenbrück ist sich dieser Bedeutung
bewusst. Daher bietet das regionale Institut
seinen Kunden gleich zwei tolle Angebote anlässlich
des Weltspartags 2025: erstens einen
Sparkassenbrief mit 2 % Zinsen pro Jahr bei
3 Jahren Laufzeit und zweitens einen Rabatt
von 50 % auf den Ausgabeaufschlag bei Einmalanlagen
in ausgewählten Deka Top-Fonds.
Die Angebote gelten jeweils vom 15. Oktober
bis zum 30. November 2025. Nähere Informationen
gibt es unter kskhwd.de/200 oder
kskhwd.de/halberpreis.
Neben dem Geschenk, das die fleißigen
Sparerinnen und Sparer zum Weltspartag in
den BeratungsCentern der Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück
für ihr gefülltes Sparschwein
erhalten, gibt es einiges zu erleben. In den
BeratungsCentern in Rheda und Wiedenbrück
werden die Besucherinnen und Besucher an
beiden Nachmittagen mit leckeren Waffeln versorgt.
In Rheda kümmert sich die Kindertageseinrichtung
Sonnenschein und in Wiedenbrück
die Kindertageseinrichtungen des DRK und die
Evangelische Kindertageseinrichtung um die
Waffelback-Aktion. Zusätzlich dazu bieten die
DRK-Kindertageseinrichtungen in Wiedenbrück
ein Kinderschminken an beiden Nachmittagen
an. In Rheda unterhalten am Donnerstagnachmittag,
30. Oktober, die Ballonkünstler Cordula
und Rüdiger mit ihrer Ballonkunst.
Auf www.knax.de/kskhwd sind alle Informationen
zum Weltspartag 2025 bei der Kreissparkasse
Halle-Wiedenbrück zu finden. Hier
gibt es auch eine Übersicht über alle Aktionen,
die am 29. und 30. Oktober in den jeweiligen
BeratungsCentern stattfinden. Dort gibt es auf
jeden Fall einiges zu erleben!
58
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Das Stadtgespräch
Wohnen im
Alter – eine
Entscheidung
fürs Leben
1 Abbildung auf dem neuen Adventskalender des
Lions-Clubs Rheda-Ems
Lions Club
Rheda-Ems bringt
Adventskalender
für 2025 heraus
Gewinne für den guten Zweck
Auch in diesem Jahr setzt der Lions Club
Rheda-Ems seine beliebte Tradition
fort und veröffentlicht den Adventskalender
2025. Ab dem 1. November ist der Kalender
wieder in zahlreichen Verkaufsstellen
erhältlich, darunter der Wiedenbrücker Lieblingsweinladen,
das Pressecenter Bökenkamp,
die Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück an der
Wasserstraße sowie die TTM-Tankstellen in
Rheda-Wiedenbrück.
Zusätzlich wird es wieder Sonderverkaufstermine
auf den Wochenmärkten in
Rheda-Wiedenbrück und Herzebrock-Clarholz
sowie im Elli-Markt in Langenberg geben. Die
genauen Termine werden kurzfristig bekannt
gegeben.
Der Lions-Adventskalender erfreut sich seit
Jahren großer Beliebtheit – nicht nur wegen
seiner stimmungsvollen Weihnachtsmotive
und täglichen Überraschungen, sondern vor
allem wegen seines wohltätigen Zwecks: Die
Erlöse aus dem Verkauf kommen vollständig
gemeinnützigen Projekten und hilfsbedürftigen
Menschen in der Region zugute.
Mit dem Kauf des Kalenders können Unterstützerinnen
und Unterstützer doppelt Freude
schenken – sich selbst und anderen. Jeder
Kalender enthält zudem eine individuelle Gewinnnummer,
mit der hochwertige Sachpreise,
Gutscheine und Geldgewinne verlost werden.
Der Lions Club Rheda-Ems lädt alle Bürgerinnen
und Bürger herzlich ein, sich einen Kalender
zu sichern und damit einen wertvollen
Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten.
Die Frage, wie und wo ich wohne,
begleitet uns ein Leben lang. In
jungen Jahren bestimmen Arbeit,
Familie und Finanzen oft automatisch unseren
Wohnort. Doch mit zunehmendem
Alter verändert sich die Situation: Das große
Haus, das einst voller Leben war, wird plötzlich
stiller. Gartenarbeit, Instandhaltung und
viel ungenutzter Raum können zur Belastung
werden. Gleichzeitig fällt der Gedanke
schwer, das Zuhause voller Erinnerungen zu
verlassen.
Unsere Erfahrung zeigt: Ist der Schritt
einmal gegangen, überwiegen die Vorteile
deutlich. Eine barrierearme Wohnung bedeutet
Selbstbestimmung, weniger Aufwand
und mehr Freiheit – sei es für Reisen, Unter-
Die diesjährige
Rheda-
Wiedenbrück-
Weih nachtskugel
ist da!
Ein Nostalgiekarussell wie es auf unserem
Christkindlmarkt zu sehen ist: 10
cm groß, Kugel in rot und Krönchen
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Erhältlich ist die Weihnachtskugel exklusiv
und in limitierter Auflage für 27,95 Euro nur
in der heimischen Buchhandlung.
Der Historische Christkindlmarkt wurde
1973 von Manfred Güth, Walter Brentrup und
dem damaligen Bürgermeister Guido Heising
ins Leben gerufen und ist mittlerweile
vor der stimmungsvollen Kulisse des Marktplatzes
nicht mehr wegzudenken. Besonders
das Nostalgiekarussell vor dem Rathaus
sowie die Weihnachtspyramide mit Krippenfiguren
zur Weihnachtsgeschichte aus
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Stimmung ein und verschönert hoffentlich
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Mo–Fr: 09.00 – 12.30 und 13.30 – 16.00 Uhr
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DAS STADTGESPRÄCH, Nickelstraße 7a, 33378 Rheda-Wiedenbrück
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Das Stadtgespräch
61
Foto: Ann-Katrin Johannsmann, Klinikum Gütersloh
Termine
1
Dr. U. Görner, U. Funcken, Dr. W. Ruhwedel, Dr. S. Rösel, Dr. B. Lückebergfeld
2
Thomas Freitag
Bitte beachten Sie weitere Termine
aus unserer Oktober-Ausgabe.
Oktober
MI 22
8.00 Leonie Wieger:
»Momentaufnahmen«
Die Künstlerin Leonie Wieger stellt bis
Jahresende Kunstwerke im Foyer und
auf der Galerie des Rathauses aus –
größtenteil Acrylgemälde. Öffnungszeiten:
Mo–Fr 8–12 und Mo–Mi 14–17 Uhr
sowie Do 14–18 Uhr.
9.00 Neue Öffnungszeiten im
Recyclinghof Rheda-Wiedenbrück
Der von Pro Arbeit betriebene Recyclinghof
öffnet seit Oktober Di–Fr 13–17
Uhr und Sa 9–13 Uhr.
14.30–18.00 Keine Panik, is’ nur Kunst
Original-Aquarelle und Mischtechniken
sowie handsignierte und limitierte
Siebdrucke und Grafiken von Udo
Lindenberg werden im Museum Wilfried
Koch, Emsstraße 10, Rietberg,
noch bis zum 26. Oktober gezeigt.
Öffnungszeiten: Di–Fr 14.30–18 Uhr,
Sa–So 11–18 Uhr. Eintritt: 4 € / erm. 2 € /
Kinder, Jugendl. bis 17 J. frei.
15.00 555 Jahre Paterskirche –
Bevor Maria auszog
Ausstellung im Wiedenbrücker Schule
Museum bis 1. März. Öffnungszeiten
(außer an Feiertagen): Mi 15–18
Uhr, Do, Sa & So 15–17 Uhr sowie nach
Vereinbarung. Eintritt: Erw. 2,50 € /
Kinder, Schüler, Studenten, Menschen
mit Behinderung 1 € / Familien (ab 2
Foto: Pepijn Vlasman
Erwachsene, 1 Kind) 5 € / Kinder bis 5 J.
frei. Infos: wiedenbruecker-schule.de
15.30 Gil Shachar: Spiegel / Bilder
Der Bildhauer Gil Shachar bettet Plastiken
ihm bekannter Personen sowie
weiterer Objekte aus Wachs und
Epoxydharz in eine installative Ordnung
ein. Es entstehen Bilder, die den
Menschen in seinem Verhältnis zu
Umwelt, Mitwelt und existenziellen
Fragen spiegeln. Ausstellung in der
Orangerie bis 16. November. Öffnungszeiten:
Mo–Fr 15.30–17.30 Uhr, Sa 14–
16.30 Uhr, So 12–16.30 Uhr. Eintritt: frei.
DO 23
15.00 Barbara Körkemeier: Waldland
Malerei-Ausstellung im Bleichhäuschen
bis So 9. November (Finissage ab
15 Uhr mit der Künstlerin sowie Kaffee
und Kuchen). Öffnungszeiten: Mo, Di,
Do 15–17 Uhr, So 14–17 Uhr. Infos vorn.
FR 24
16.00–19.30 LichterZauber
Kinder können im Kloster bis 18 Uhr
spielen, basteln und an verschiedenen
Stationen forschen: von Kegeln
im Dunkeln bis zu Experimenten mit
Licht und Schatten. Um 18 Uhr beginnt
ein Mitmach-Hörspektakel im Dunkeln
– eine geheimnisvolle, spannende
Mitmachgeschichte von Kinderbuchautor
Michael Wrobel (für Kinder ab 6
J.). Dabei dürfen die Geräusche zur Geschichte
selbst erzeugt werden. Familienticket
7 € (2 Pers.) / 10 € (3–5 Pers.).
Tickets unter kloster-wiedenbrueck.
de, im Kloster (Mo–Fr 9–12 und 14–17
Uhr) oder an der Tageskasse.
SA 25
13.00–19.00
Rassekaninchen-Ausstellung
Der Kaninchenzuchtverein Wiedenbrück
lädt in den Städt. Bauhof, Hauptstr.
158. Auch So 26. Oktober 10 bis 17
Uhr. Für Kuchen, Waffeln, Getränke,
Bratwurst und Pommes ist gesorgt. Zudem
gibt es eine große Tombola.
14.00–18.00 90 Jahre Fernsehen in D
Sonderausstellung im Radio- und Telefonmuseum
im Verstärkeramt, Eusterbrockstr.
44. Geöffnet jeden Sa und So
14–18 Uhr. Gruppenführung nach Anmeldung
unter Tel. 05242/44330.
SO 26
13.00–18.00 Bürger- u. Vereinemarkt
Vereine und Organisationen präsentieren
sich in der Wiedenbrücker City. Die
Geschäfte haben verkaufsgeöffnet.
14.00 Führungen im Schloss Rheda
Gezeigt werden: romanische Schlosskapelle
u. historische Räume im Barocktrakt.
Dauer: ca. 1 Std. Treff: Schlossmühle.
Kosten (Barzahlung): Erw. 12 € |
Schüler / Studenten 6 €. Kontakt: Fürstliche
Kanzlei, Tel. 05242/9471-0, E-Mail
ingrid wedeking@gmx.de. Weitere Termine:
2., 9., 16., 23. und 30. November.
Infos: schloss-rheda.de
DI 28
8.00–10.00 Lehrschwimmbecken
im Hallenbad
Wegen der verstärkten Nutzung durch
Schulen, steht das Lehrschwimmbecken
der Öffentlichkeit Di–Do 8–10 Uhr
nur noch eingeschränkt zur Verfügung.
DO 30
18.00–19.00 Candlelight:
Ed Sheeran meets Coldplay
Der Schein tausender Kerzen verwandelt
die Stadthalle Gütersloh in eine
atemberaubende Konzertlocation mit
live gespielter klassischer Musik von
Ed Sheeran und Coldplay. Weiterer Termin:
Fr 21. November, 20.30–21.30 Uhr.
Infos und Tickets im VVK ab 33 € (ggf.
zzgl. Gebühren) unter stadthalle-gt.de
bzw. https://feverup.com/m/366138
FR 31
16.00 Lebensheldin! Du bist
die Heldin deines Lebens
Im Oktober steht das Thema Brustkrebs
weltweit im Fokus. Das Brustzentrum
Gütersloh des Klinikums
Gütersloh veranstaltet dazu: Die Autorinnen
Angelika Schindler-Obenhaus
und Sabine Westerheide von Lebens
Heldin! e. V. stellen ihr Buch mit Lebensgeschichten
von Brustkrebspatientinnen
im »Eis & Café Pink Pinguin«,
Königstraße 46 (am Dreiecksplatz) vor.
Ohne Kosten. Anmeldung bei Ute Funcken
(Breast Care Nurse, Klinikum Gütersloh)
unter Tel. 05241/83-24106, ute.
funcken@klinikum guetersloh.de
November
SA 1
14.00–18.00 Geflügel- / Vogelschau
Der Rassegeflügelzuchtverein Rheda
Wiedenbrück und der Vogelzuchtverein
Farbenpracht e. V. laden in den
Städtischen Bauhof, Hauptstr. 158, ein.
Eintritt: frei. Auch So 2. November
10–17 Uhr.
1
15.30 Andacht zu Allerheiligen
Mit dem Kirchenchor in St. Aegidius.
SO 2
10.00–15.30 Rundweg Werther,
Schwedenschanze Kammweg
Ca. 14,5 km lange Kammwanderung
mit Volker Korth über den Henge- zum
Gottes-, Peters- und Bußberg, an der
Kaiser-Friedrich Gedächnishütte vorbei
zum Palsterkamper und Mielberg,
dann über den südl. Kamm zurück. Für
Personen mit entsprechender Kondition
und auf eigene Verantwortung. Anreise
in Eigenregie. Gebühr: 14,50 €. Infos
und Anmeldung unter vhs-re.de.
11.00–12.30 Öffentliche Führung
durch die Wiedenbrücker Altstadt
Treffpunkt: Adenauerplatz. Kosten:
5 €. Ohne Anmeldung. Infos:
flora-westfalica.de.
14.00 SC Wiedenbrück
gegen Fortuna Köln
Regionalliga-Fußball im Jahnstadion
15.00–18.00 Tanztee
Live-Musik, Kaffee und Kuchen in
der Stadthalle. Eintritt: 5 €.
15.30–17.00 Fidolino: Kombiniere,
eine Haydn-Arbeit!
Zupfine Streicherzart, die berühmte
Geigenvirtuosin, hat einen Ton verloren.
Plötzlich schweigt die Geige! Ein Job für
Detektivin Schnüffelhorch: Wo könnte
sich der Ton versteckt haben? Schnüffelhorch
trifft große und kleine Instrumente
mit Saiten, Tasten und Klappen.
Mit Hören und Vergleichen kommt die
Meisterdetektivin bei Musik von Joseph
Haydn, Henry Cowell, Antonio Vivaldi
u. a. zu mancher Erkenntnis. Aber auch
zum Erfolg? Ein Konzert zum Hören
und Mitraten für kleine Detektive und
erwachsene Spurensucher mit Claudia
Runde im Stadthaus (Luise-Hensel-Saal).
Eintritt (Kind & Erwachsener):
ab 15 €. Tickets im VVK bei der
Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10, Tel.
05242/9301-0 bzw. unter flora ticket.
17.00 C. Monteverdi: Marienvesper
Monteverdis bahnbrechendes Werk
von 1610 wird vom Ensemble »Le nuove
musiche« auf historischen Instrumenten
(Zinken, Flauti, Sackbutts, Dulzian,
Violinen, Violen, Gambe, Cello, Violone,
Theorben, Truhenorgel) mit der Kantorei
Lippstadt (Ltg. Roger Bretthauer) in
der Marienkirche Lippstadt aufgeführt.
Tickets ab 15 € / Schüler und Studenten
ab 10 € gibt es im VVK bei der Kulturinformation
im Rathaus Lippstadt. Infos:
evangelisch-in lippstadt.de
18.00 Irene Reig Quartett
Die herausragende katalanische Komponistin
und Saxophonistin vereint in
ihren Stücken expressive Soli mit dicht
verwobenem Ensemblespiel. Mit Xavi
Torres (Klavier), Pau Sala (Kontrabass)
und Andreu Pitarch (Schlagzeug) legt
sie höchsten Wert auf die intime, lyrische
Seite ihrer Musik, in der Improvisation
mit neu komponierten Melodien
verschmilzt. Das Konzert auf
dem Kulturgut Haus Nottbeck ist Teil
des Münsterlandfestivals part 13. Am
Veranstaltungstag können Besucher/
innen beim Kauf ihrer Tickets zusätzlich
eine Führung durch das Museum
für Westf. Literatur buchen (16.30 – ca.
17.30 Uhr). Tickets im VVK je 24 € / 20 €
62 Das Stadtgespräch
Termine
(zzgl. Gebühren) unter kulturgutnottbeck.reservix.de
| AK 27 € / 23 €. Infos:
www.kulturgut- nottbeck.de
DI 4
10.00–12.00 »Kleiner runder Tisch«
An jedem ersten Dienstag im Monat
sind Mitglieder des Seniorenbeirats für
Seniorinnen und Senioren in der Gastronomie
des Edeka-Schenke-Markts,
hören zu, beantworten Fragen zur
Stadtentwicklung, nehmen Anregungen
auf und geben praktische Tipps
z. B. zu Tablett- u. Handy-Nutzung.
Ohne Anmeldung, ohne Verzehrpflicht.
17.00–19.30 Konstituierende Sitzung
des neuen Rates
Mit feierlicher Verabschiedung der
ausscheidenenden sowie Einführung
der neuen Ratsmitglieder. Mo 10. November:
erste »normale« Sitzung. Ort
Großer Sitzungssaal des Rathauses.
18.00–18.30 Aqua-Fitness
Die Bäderverwaltung weist darauf hin,
dass die beliebten Kurse im Hallenbad
wieder starten. Zeiten: dienstags 18–
18.30 Uhr und freitags 9–9.30 Uhr. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
MI 5
19.00 »Vom Flüchten und Ankommen
– oder was es bedeutet, die Heimat
zu verlassen und in Gütersloh neu anzufangen«
wird im Refektorium des
Klosters gelesen. Dort stellen geflüchtete
Frauen aus Afghanistan, Eritrea,
dem Irak, Nigeria und Syrien mit kleinen
einstudierten Szenen ihre ganz
persönlichen Geschichten dar. Sie geben
Zeugnis von Mut, Hoffnung und
dem unerschütterlichen Willen, trotz
aller Hindernisse ein neues Leben anzufangen.
Die Idee zum Buch und
der Veranstaltung entstand im Rahmen
des Gütersloher FrauenKulturCafés.
Eintritt: frei. Reservierung unter
kloster-wiedenbrueck.de erbeten.
19.00 BücherZeit
Neu im Küsterhaus: Ein Abend für
alle, die gern lesen und sich über Bücher
austauschen möchten. Wer mag,
bringt 1–2 Bücher mit und stellt diese
den anderen vor – egal ob Krimi oder
Sachbuch – Hauptsache, das Buch ist
eine Empfehlung wert. Ohne Anmeldung.
Infos: dorfaktiv.de
20.00–22.00 Die Schilddrüse: kleines
Organ mit großer Wirkung
Funktionsstörungen der Schilddrüse
können in jedem Alter auftreten. Dr.
Henning Wolf, Oberarzt der Klinik für
Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
und Dr. Daniel Winter, Chefarzt der
Klinik für Innere Medizin und Endokrinologie
am Sankt Vinzenz Hospital
geben im Stadthaus sowohl aus der
Sicht eines Chirurgen als auch aus der
eines Hormonspezialisten einen Überblick
über die häufigsten Krankheitsbilder
und ihre Behandlungsmöglichkeiten.
Anschl. Beantwortung von Fragen.
Ohne Gebühr. Anmeldung über
die Zentrale der VHS erforderlich.
DO 6
19.00 Workshop zur Zukunft
der Marienkirche
Die Abteilung Stadtentwicklung
lädt dazu alle Interssierten ins
Ratsgymnasium.
20.00–22.00 Thomas Freitag:
Rückzug über die Minen der Ebene
Aus den einstigen Zukunftsträumen
des Nachkriegskindes Thomas sind
mittlerweile Albträume geworden,
und die Wut darüber lässt ihn nicht
kalt. Der Mensch ist keine arme Sau,
wenn ihm der Umgang mit digitalen
Errungenschaften nicht gelingt, wenn
er mit KI, Suchtmitteln, Reichtum
und Ehre nicht umgehen kann und er
stattdessen prompt jeder positiven Errungenschaft
den Missbrauch folgen
lässt. Keine Sau würde so etwas tun.
Wer den großartigen Verwandlungskünstler
noch einmal erleben will,
sollte sich seine Abrechnung damit
nicht entgehen lassen. Comedy in der
Stadthalle. Einlass: 19 Uhr. Tickets im
VVK ab 26,50 € bei der Flora Westfalica,
Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0 bzw.
unter flora- ticket.de.
FR 7
3
14.00–16.00 Päckchen für Matiši
Die kath. St. Clemens-Gemeinde und
die ev. Versöhnungsgemeinde laden
zur Weihnachtspäckchen-Aktion für
Lettland ein. Ziel ist es, Kindern, Jugendlichen
sowie Seniorinnen und
Senioren in Valmiera und Matiši mit
kleinen Weihnachtspäckchen im
Schuhkarton Freude und Hoffnung zu
schenken. Der Karton wird mit weihnachtlichem
Papier / einer Serviette
ausgelegt. Ein Gruß in Form einer
Karte, z. B. mit den lettischen Grüßen
»Priec gus Ziems v tkus!« und
eine Kerze können beigelegt werden.
Für Seniorenpäckchen sind willkommen:
Filterkaffee (gemahlen), Fleischund
Fischkonserven, Tütensuppen,
Brühwürfel, Marmelade, Schokolade,
Kekse / Süßigkeiten, Seife, Hand- oder
Körpercreme, Zahnbürste und Zahnpasta,
Shampoo. Kinderpäckchen bitte
so kennzeichnen: K für Kleinkinder
bis ca. 6 J., S für Schulkinder ab 7 J., T
für Teenager ab 12 J. Zusätzlich bitte
vermerken: M für Mädchen oder J für
Junge. Außerdem werden haltbare Lebensmittel
gesammelt, z. B. Kaffee,
Konserven, Zucker, Rosinen, Nüsse,
Spekulatius, Stollen und Lebkuchen.
Diese werden getrennt verpackt und
transportiert. Die Annahme erfolgt im
Pfarrheim St. Clemens, Wilhelmstr. 19
(Zufahrt zum Parkplatz über die Kolpingstraße),
auch Sa 8 November, 10–
12 Uhr. Den Transport übernimmt der
Kreis Gütersloh. Wer kein ganzes Paket
packen möchte, kann einzelne Spenden
in die Körbe der kath. Kirchen St.
Clemens und St. Johannes legen. Ehrenamtliche
stellen daraus weitere
Weihnachtsgeschenke für Valmiera
zusammen. Auch Geldspenden sind
willkommen: Die ev. Kirchengemeinde
freut sich über Spenden auf das Konto
bei der Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück
(IBAN: DE68 4785 3520 0000
0059 59, Stichwort »Matiši«). Die kath.
Kirchengemeinde nimmt Überweisungen
auf ihr Konto bei der Volksbank
Ostwestfalen eG (IBAN: DE77 4786 0125
0000 7894 07, Stichwort: »Valmiera«)
entgegen. Davon werden zusätzliche
Päckchen zusammengestellt. Rückfragen:
Dora Hofmann (kath. Gemeinde),
Tel. 05242/47640, Birgit Strothenke
(ev. Gemeinde), Tel. 05242/931587.
18.00 SpieleTreff im Kloster
Bei bekannten und neuen Strategie-
Spielen sind Einsteiger ebenso will-
2
3
Bei der Sammlung im vergangenen Jahr
4
Hugo Egon Balder
kommen wie Experten. Eigene Spiele
können gern mitgebracht werden. Eintritt:
frei. Ohne Reservierung.
18.00–19.00 Der Pilgerweg nach
Santiago de Compostela
Die Geschichte des Jakobswegs beginnt
vor ca. 2000 Jahren. Einer Erzählung
nach hat sich Jakob, einer der
Apostel Jesu, selbst auf den Weg nach
Spanien gemacht. Aber warum reiste
er nach Spanien? Warum gibt es so viele
Wege, die nach Compostela führen?
Wie kann man heute den Jakobsweg
begehen? Worauf muss man dabei
achten? Über eigene Erfahrungen auf
dem Jakobsweg wird berichtet. Vortrag
in deutscher Sprache mit Franco Tous
im grünen Saal auf dem vhs campus in
Rheda. Gebühr: 12,50 €. Infos und Anmeldung
unter vhs-re.de
18.00–21.00 Kriminacht in Rheda
Einkaufen, Spurensuche, Live-Musik,
Gewinnspiel u.v.m. Infos vorn.
19.00 VesperZeit
Leckerer Zwiebelkuchen in versch. Varianten
im Küsterhaus. Anmeldung:
vesperabend@ dorfaktiv.de oder Tel.
05242/9648956.
4
Foto: Nils Samp
20.00–22.00 Hugo Egon Balder:
Erzählt es bloß nicht weiter
Seine Karriere begann er als Schlagzeuger,
Komponist und Texter. Dann
gelang ihm beim Fernsehen als Moderator,
Entertainer, Schauspieler und
Produzent mit »Alles Nichts Oder?!«,
»Tutti Frutti«, »Die Hit-Giganten«, »Genial
daneben«, »RTL Samstag Nacht«
der Durchbruch. In seiner ersten Solo-Tour
lässt er sein Publikum mit viel
Ironie und Sprachwitz hinter die Kulissen
seines Lebens blicken und erzählt
viele Anekdoten aus seiner Zeit beim
Fernsehen und seinem turbulenten
Privatleben. Comedy in der Stadthalle.
Einlass: ab 19 Uhr. Tickets im VVK ab
34,50 € bei der Flora Westfalica, Rathauspl.
8–10, Tel. 05242/9301-0 bzw.
unter flora- ticket.de.
SA 8
11.00–11.30 Eine Kleine Marktmusik
Das Akkordeon-Ensemble aus Rietberg
(Ltg. Heiko Buhr) bietet in der
Stadtkirche ein abwechslungsreiches
Programm, von ruhigen, besinnlichen
Klängen bis hin zu bekannten Ohrwürmern.
Eintritt: frei – Spende erbeten.
14.00–17.00 RepairCafé
Eigene Gegenstände mitbringen und
unter Anleitung reparieren. Preis:
Spende nach eigenem Ermessen. Ort:
Osterrath-Realschule, Burgweg 19.
15.00–21.00 KreativesKochen
für Alleinstehende
Wie man das Kochen als einzelne Person
zeitsparend, effizient, kostengünstig,
vielfältig und lecker gestalten
kann, erfahren die Tln. eines speziellen
Kochkurses im Küsterhaus. Einer theoretischen
Einführung folgt eine praktische
Übung am Kochtopf. Der Abend
endet mit einem gemeinsamen Essen.
Kosten (inkl. Lebensmittel, Handout,
etc.): 15 €. Getränke zu den üblichen
Preisen. Anmeldung bis 31. Oktober
erforderlich bei Ludger Vollenkemper,
Tel. 0160/1560566. Infos: dorfaktiv.de
Das Stadtgespräch
63
Termine
5
Finnischer Tango (13. November)
6
Die Artothek präsentiert ihre neuen Bilder.
20.00 Kalter weißer Mann
Firmengründer Gernot Steinfels ist
mit 94 Jahren verstorben. In Ermangelung
einer trauernden Familie richtet
das Unternehmen in Person des Geschäftsführers
»in spe« Horst Bohne
die Trauerfeier aus. Bohne, ganz ein
Mann der alten Schule, möchte die
Feier exakt nach seinem Plan durchführen,
doch schon am Text der Trauerschleife
entzündet sich ein Streit.
Die Marketing-Chefin, der Social-
Media-Experte, eine junge Praktikantin
und die Chefsekretärin haben in
vielen weiteren Punkten ganz andere
Vorstellungen als er. Über einen unbedachten
Social-Media-Post ist ruckzuck
die Öffentlichkeit involviert – es
kommt zu einem veritablen Shitstorm
... Kömödie mit dem Piustheater
im Piushaus, Süd ring 185. Weitere
Termine: So 9., Mi 12., Fr 14., Sa 15., So
16., Mi 19., Fr 21. und Sa 22. November –
sonntags um 17 Uhr, sonst um 20 Uhr.
Karten / Restkarten im VVK je 12 € /
10 € bei der Flora Westfalica, Rathausplatz
8–10, Tel. 05242/93010 oder unter
flora- ticket.de. Info: piustheater.de
SO 9
12.00 Pogromgedenken
Zum gemeinsamen Gedenken an die
Opfer vom 9.11.1938 lädt Bürgermeister
Theo Mettenborg alle Mitbürger/innen
auf den Jüd. Friedhof (Woesteweg/Ignaz-Bubis-Platz).
Mit einer Kranzniederlegung
wird an die Gräueltaten des
NS-Regimes erinnert. Auch aus Rheda,
Wiedenbrück und Herzebrock sind
zahlreiche Menschen verschleppt und
ermordet worden. Die Schüler/innen
+++ SO 9 – 14.00 »Jüd. Leben in Rheda« Führung mit Beate Kremser in Rheda ab Doktorplatz. Kosten: 5 €. Anmeldung: flora-westfalica.de +++
Foto: Kay-Christian Heine
der Israel AG des Einstein-Gymnasiums
erinnern an die schrecklichen Ereignisse.
Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung
zu tragen.
14.00 Feuerwehrmann Sam – live
Auf der Pontypandy-Insel findet Professor
Pickles ein sehr altes Dino-Ei.
Um herauszufinden, ob es noch andere
Dinosaurier-Fossilien auf der Insel
geben könnte, begeben sich Feuerwehrmann
Sam und das Feuerwehrteam,
Mandy und Norman Price mit
dem Assistenten von Professor Pickles
auf die Suche. Doch dann sitzen die
beiden letztgenannen in einer unentdeckten
dunklen Höhle fest. Beim
Einschalten ihrer Taschenlampe entdecken
sie Dino-Knochen?! Als sie sich
ihren Fund genauer ansehen wollen,
fällt Licht auf die Lupe und es entsteht
ein Feuer. O nein! Wird es Sam
und seinem Team gelingen, die beiden
rechtzeitig aus der Höhle zu retten?
Empfohlen ab 2 J. Ort: Stadthalle Rheda-Wiedenbrück.
Einlass: ab 13 Uhr.
Die Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück
kommt auch zu Besuch. Die Kids (gerne
als Feuerwehrmann oder Dino verkleidet)
dürfen einen Blick in die Feuerwehrautos
werfen, Fragen stellen
und sich fotografieren lassen. Tickets
im VVK ab 23,50 € bei der Flora Westfalica,
Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0
bzw. unter flora- ticket.de.
16.00 FilmZeit Spezial:
»Grüße vom Mars«
Der zehnjährige Autist Tom ist fasziniert
vom Weltall und träumt davon,
Astronaut zu werden. Doch zunächst
steht eine ganz andere Herausforderung
bevor: die Sommerferien bei seinen
Großeltern. Toms geordnete Welt
gerät ins Wanken, denn er mag weder
Veränderungen noch Lärm, noch die
Farbe Rot. Seine Mutter, die für einige
Zeit ins Ausland muss, macht ihm
Mut: Wer es bei Oma und Opa schafft,
schafft es überall... Sehr gelungener,
gesellschaftssatirischer Kinderspielfilm
im Küsterhaus (Regie: Sarah Winkenstette
| Drehbuch: Sebastian Grusnick,
Thomas Möller). Eintritt: 3 €. Einlass:
ab 15.30 Uhr. Infos: dorfaktiv.de
17.00 OhrWL – Musik von hier
präsentiert Almost Phil
Eigene Songs und Cover bekannter Hits
bringt der Bielefelder Singer-Songwriter
ins Refektorium des Klosters: mal
flott, mal melancholisch, immer mit
tiefer sanfter Stimme und mit seiner
Gitarre. Sein richtiger Name ist Dennis,
doch seine Mutter hätte ihn damals
fast Philipp genannt ... Tickets je 15 €
gibt’s unter kloster- wiedenbrueck.de,
im Kloster (Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr)
oder an der Abendkasse.
MO 10
19.00 Kreuzkirchen-Konzerte
Auch in diesem Jahr setzt die Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde
die beliebte
Reihe fort. Der Eintritt ist frei.
Den Auftakt machen Jan Weige mit einer
feinen Auswahl an Musikstücken
am Klavier im Wechsel mit Silke Steinmetz,
die zeitgenössische Texte zum
Nachdenken, Inspirieren und Schmunzeln
liest. | Di 11. November: Der Rainbow-Gospelchor
(Ltg. Tim Edler) präsentiert
ein vielfältiges Repertoire von
traditionellen Spirituals bis zu modernen
Gospelsongs. | Mi 12. November:
Jubiläums-Mitsingkonzert mit den
Li(e)derlichen Brüdern: Chansons und
Schlager, Liebeslieder und Li(e)derliches,
Altes und Neues | Do 13. November:
Ein Abend voller finnischem Tango
unter dem Motto »Tangon Taikaa«
(Zauber des Tangos) mit dem Sänger
Timo Valtonen und seinem Wegbegleiter
Valentin Butt, der sein Akkordeon
wie ein ganzes Orchester klingen lassen
kann | Fr 14. November: Konzert
mit dem Meinhard Siegel Trio+: Während
Meinhard Siegel viele Jahre mehrere
Monate im schwedischen Värmland
lebte und seine frühen heiter
beschwingten oder melancholisch verträumten
Kompositionen davon beeinflusst
sind, präsentiert die Gruppe
einen homogenen, beinahe schwerelos
wirkenden Sound, ganz nach dem
Titel der aktuellen Band-CD »What a
beautyful day«. | Sa 15. November: Der
Genussabend mit Pianist und Sänger
Robin Beckmann sowie einem 3-Gänge-Menü
ist bereits ausgebucht.
20.00 Sisters of Comedy – Nachgelacht
Eine grandiose und witzige Show
von Frauen für alle. Das Vorurteil »Es
gibt ja nur so wenige lustige Frauen!«
führte zu ihrer Gründung. Die Shows
finden deutschlandweit gleichzeitig
statt. In der Stadthalle dabei sind: Ingrid
Kühne, Katrin Piplies und Betty La-
Minga, Ruth Schiffer, Sia Korthaus und
Moderatorin Esther Münch in ihrer Paraderolle
als Walli Ehlert. Die Einnahmen
in Rheda-Wiedenbrück gehen an
das Frauenhaus Gütersloh und an das
Projekt Solomütter. Tickets im VVK ab
32,50 €, z.B. unter flora-ticket.de oder
Tel. 05242/9301-0. Einlass: ab 19 Uhr.
5
DI 11
11.11 Karnevalsauftakt
Start: Hohenfelder Brauhaus und anliegende
Scheune. Infos vorn.
19.00–20.30 Kreisweite Energiesparwochen
online
Online-Veranstaltungen via Zoom jeweils
19–20.30 Uhr. Di 11. Nov.: Neue
Heizung – Wärmepumpe u. ihre Alternativen
(Sven Rauscher) | Mi 12. Nov.:
Außenwände fachgerecht dämmen
(Oliver Erdmann) | Do 13. Nov.: Gut gegen
kalte Füße – Kellerdecke dämmen
(Klaus Michael) | Mo 17. Nov.: Anbieterwechsel
bei Strom und Gas – gewusst
wie! (Christina Wallraf) | Di 18.
Nov.: Solarstrom nutzen in Mehrfamilienhäusern
(Jörg Sutter) | Do 20.
Nov.: Aktuelle Regeln und Fördermittel
für Sanierung und Heizungstausch
(Jan Karwatzki). Ohne Kosten. Nähere
Infos und Anmeldung bis jeweils
am Veranstaltungstag 12 Uhr unter
vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder
briefkasten@vhs-re.de. Die Zugangsdaten
gibt es jeweils bis 15 Uhr.
20.00–22.30 Die großen 7: Moby Dick
Inspiriert von der Poesie Shakes peares
und der Archaik biblischer Texte,
erzählt Herman Melvilles Weltroman
die berühmte Abenteuergeschichte
über den gewaltigen weißen Wal
Moby Dick und seinen rachsüchtigen
Jäger Captain Ahab. Der Kampf mit
den Naturgewalten stellen ihn und
seine verschworenen Gefährten vor
die Urfragen menschlicher Sinnsuche.
Melville beschreibt in mächtigen
Bildern das Ringen des Menschen mit
sich und der Natur und zeichnet so ein
visionäres Portrait unserer modernen
Zivilisation. Schauspiel mit Musik mit
dem Ensemble Persona in Kooperation
mit dem Sharoun-Theater Wolfsburg
in der Stadthalle. Tickets im VVK
ab 22 € bei der Flora Westfalica, Rathausplatz
8–10, Tel. 05242/9301-0 bzw.
unter flora- ticket.de.
MI 12
19.00–20.30 »Narren« und »Zwerge«
an Fürstenhöfen
Über Populäre Vorstellungen und historische
Wirklichkeit berichtet Historiker
Roland Linde anhand von Beispielen
aus Westfalen im Domhof. Gebühr:
10 €. Anmeldung bis 10. November,
16 Uhr unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-
900 oder briefkasten@vhs-re.de.
19.30–21.00 Ein Abend m. Jane Austen
Vor 250 Jahren wurde im Pfarrhaus des
Ortes Steventon ein Mädchen geboren,
das eine der größten Schriftstellerinnen
der Weltliteratur werden sollte: Jane
Austen. Sie beobachtete mit Humor
und wachem Verstand die bürgerliche
und adlige Gesellschaft ihrer Zeit und
kommentierte das menschliche Miteinander
mit spitzer Feder. Als Erwachsene
erlebte sie die Epoche der technischen
und kulturellen Umbrüche im
Vereinigten Königreich und Irland. Ihre
großen Romane »Stolz und Vorurteil«,
»Verstand und Gefühl« sowie »Emma«
sind Kombinationen von Gesellschaftsund
Liebesromanen und läuteten den
Beginn des Realismus in der englischen
Literatur ein. Szenische Lesung in der
Stadtbibliothek Wiedenbrück mit Sarah
Damhorst als Elizabeth Bennet und
Florian German als Fitzwilliam Darcy.
Moderation: Regine Richert. Gebühr:
64 Das Stadtgespräch
+++ DO 20 – 19.00 Leselieblinge In der Buchhandlung Güth werden aktuelle Bücher und Geheimtipps vorgestellt. Anmeldung erbeten. +++
VVK 12 € / erm. 6 €. Anmeldung bis
10. November, 16. Uhr unter vhs-re.de,
Tel. 05242/9030-139 oder aleksandra.
matuszak@vhs-re.de. AK 14 € / erm. 7 €.
DO 13
13.30 Seniorenwanderung im Raum
Boomberge bei Harsewinkel
Der SGV Gütersloh freut sich auf alle,
die mitwandern wollen. Treff: Parkplatz
an der Bielefelder Str. 26, Gütersloh. Infos:
Uschi Ries, Tel. 05247 / 405353
19.00–21.00 Aktuelle Buchtipps von
Annemarie Stoltenberg
Ob herzergreifende Romane, Geschichten
aus dem Leben, hochspannende
Krimis oder topaktuelle Sachbücher:
Aus dem großen Angebot der Neuerscheinungen
hat die Literaturexpertin
wieder eine besondere Auswahl
mitgebracht und berichtet mit Herz
und Humor von ihren Leseerlebnissen.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der
Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück,
der Buchhandlungen Güth und LESART
sowie der Volkshochschule Reckenberg-Ems
im Stadthaus (Luise-Hensel-Saal).
Gebühr: VVK 12 € / erm. 6 €.
Anmeldung bis 11. November, 16 Uhr
unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-139
oder aleksandra.matuszak@vhs-re.de.
AK: 14 € / erm. 7 €. Infos: vhs-re.de.
FR 14
15.00–23.00 Andreasmarkt
Kirmes in Rheda. 17 Uhr: offizielle Eröffnung
auf dem Rathausplatz. Auch
Sa 15. November, 14–23 Uhr und So 16.
November, 14–20 Uhr. Infos vorn.
18.30 »Kirmesschmaus« zum
Andreasmarkt im Domhof
Am 1. Oktober 1579 schenkte Gräfin
Anna von Bentheim-Tecklenburg ihrer
Stadt Rheda zwei Vieh- und Jahresmärkte,
u. a. den Andreasmarkt. Am
Ende des Jahres sollten die Bürger die
Erträge ihrer Arbeit anbieten und verkaufen
können. Schon sehr früh zog
der Andreasmarkt als Viehmarkt auf
den Werlplatz. In der Neuzeit verdrängten
Fahrgeschäfte und Buden die Tiere.
Die Kirmes zog in die Innenstadt zurück
und man traf sich anschließend
in den Rhedaer Kneipen. Der Heimatverein
Rheda möchte an diese Tradition
anknüpfen und lädt zu einem rustikalen
westfälischen Buffet mit gebratenem
Möpkenbrot, Bratleberwurst mit
Apfelspalten, Schmorzwiebeln, Rübenkraut
und Apfelmus in den Domhof
ein. Klönen und Gespräche mit
Freunden und Bekannten bei Essen und
Trinken sollen die Stadtgesellschaft
zusammenführen. Kosten: 19,50 €
p. Pers. Anmeldung bis 7. November bei
Gabri ele Ebel, Tel. 05242/49745 oder
unter info@ heimatverein-rheda.de.
ab 19.00 DeelenZeit
Im Küsterhaus nette Menschen treffen
und ein kühles Getränk genießen. Ein
Pizza-Holdienst wird angeboten.
SA 15
15.00–18.00 Zum 10. Mal:
»Tag des Offenen Ateliers«
Kunstinte ressierte können diesmal an
zwei Tagen hinter die Kulissen schauen,
sich mit den Künstlerinnen und Künstlern
austauschen und Werke erwerben.
Zum Jubiläum wird es auch die Gelegenheit
an einer Verlosung von Kultur-
und Kreativ-Gutscheinen geben. Burgweg
96: Michael Bachus | Hauptstr. 24,
Künstlerhaus Repke: Birgit Frieda Amhoff,
Birgit Dürbusch, Jutta Koch, Willi
Repke, Petra Wagener, Friederike Zech |
Kirchpl. 2, Stadtbibliothek: Artothek,
Stefan Hein | Kirchpl. 2, VHS Reckenberg-Ems:
Kunstschülerinnen und
-schüler | Klingelbrink 11, Bäckerei Vorbohle:
Andrea Berheide | Klingelbrink
21, Eiscafé Garda: Jürgen Türksch | Lange
Str. 31: Ottilie Dreier | Lange Str. 91,
KunstLaden: versch. Künstlerinnen
und Künstler | Markt 6, Pohlmann und
Partner Immobilien: Nadine Ruhnau |
Rathausplatz 13, Galerie im Rathaus:
Leonie Geldmacher | Rentruper Str.
4: Petra Rentrup | Eichenstr. 28, Langenberg:
Bernd Bergkemper. Auch So
16. November 11–18 Uhr. Weitere Infos:
offene- ateliers-rhwd.de
19.33 Prinzenproklamation
Närrischer Abend mit dem Fürstlichen
Trompetercorps Rheda, Büttenredner
Huber Meiwes, Bauchredner Andreas
Römer, der Karnevalsband Jeckbeat
sowie DJ Dennis Kleinelümern. Tickets
unter gruenefunken.de oder bei
Heike Paß, Tel. 05242/54625 bzw.
0176/34974902 für 18 €. Ort: Stadthalle.
Einlass: 18.30 Uhr. Infos vorn.
20.15 Not2Old
Die Stromberger Band bringt in der
»eisflamme« am Doktorplatz Kulthits
aus den 70ern bis 90ern und teilweise
aktuelle Titel zu Gehör – von A wie
Amy McDonald bis W wie White Stripes.
Besetzung: Susanne Wagner (Gesang),
Philip Schneider (Bass), Georg
Sonnenberg (Keyboard), Wolfgang
Hofmann (Drums) und Uwe Schneider
(Gitarre und Gesang). Eintritt: frei – ein
Sammelhut wird herumgereicht.
SO 16
ab 9.00 Gedenkveranstaltungen
zum Volkstrauertag
Vorläufige Termine: Herz-Jesu-Kirche
Batenhorst: 9 Uhr Kranzniederlegung
(Freiw. Feuerwehr, Löschzug Batenhorst),
10 Uhr Hl. Messe. | Antonius-
Kapelle Lintel: 10 Uhr Wortgottesdienst,
10.45 Uhr Kranzniederlegung (Freiw.
Feuerwehr, Löschzug Lintel) | Kirchplatz
Wiedenbrück: 10 Uhr, vor dem Hochamt
(Freiw. Feuerwehr, Lösch zug Wiedenbrück)
| Steinweg Rheda: 11.15 Uhr
zu Fuß zum Mahnmal im Fichtenbusch
(Heimatverein Rheda).
11.00 Arthothek: Neue Bilder 2025
Zahlreiche Künstler/innen haben der
Artothek in der Stadtbibliothek Wiedenbrück
(Kirchplatz 2) neue Bilder zur
Verfügung gestellt, die in einer Ausstellung
bis 13. Dezember präsentiert
werden. Zur Vernissage sind alle Interessierten
herzlich eingeladen.
12.00 Tageswanderung: Leberblümchen-Weg
im Bereich Steinhagen
Der SGV Gütersloh lädt auch Nichtmitglieder
ein, mitzuwandern. Man trifft
sich am Parkplatz Bielefelder Str. 139 in
Wiedenbrück. Infos: Nicole Henkenjohann,
Tel. 0160 / 97719480.
14.00–17.00 SonntagsCafé f. Familien
Leckerer, selbstgemachter Blechkuchen,
Heiß- und Kaltgetränke im / am
Küsterhaus. In der Remise stehen für
die Kleinen bunte XXL-Bausteine zur
Verfügung. Infos: dorfaktiv.de
6
7
»Wander Woman« Christine Thürmer
8
Hans-Jürgen Hufeisen und Margot Käßmann
DI 18
20.00–21.30 Schenken mit
warmer Hand
Über die Vor- und Nachteile der Alternative
für eine letztwillige Verfügung
spricht Dorothee Maiwald (Fachanwältin
für Erbrecht sowie Notarin)
im Haus der Kreativität. Anmeldung
bis 14. November, 12 Uhr unter
vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder
briefkasten@vhs-re.de.
20.00–22.30 Christine Thürmer:
Wander Woman Tour
Warum bereitet sich die wohl meistgewanderte
Frau der Welt lieber am
Computer als im Fitness-Studio auf
ihre Touren vor? Wieso trägt sie unterwegs
keine Unterhose, hat aber einen
Müllsack dabei? Und was an diesem
Leben macht sie so verdammt glücklich?
Mit vielen lustigen, spannenden
und nachdenklichen Anekdoten beschreibt
Christine Thürmer ihren Weg
von der Coach Potato zur Langstreckenwanderin
und ihren Outdoor-Alltag
als Frau alleine. Dazu gibt sie jede
Menge praktischer, aber auch ungewöhnliche
Tipps und Tricks und führt
ihre minimalistische Ausrüstung live
vor. Show in der Stadthalle . Einlass:
ab 19 Uhr. Karten im VVK ab 34,50 €
bei der Flora Westfalica, Rathauspl.
8–10, Tel. 05242/9301-0 bzw. unter
flora- ticket.de.
MI 19
19.00 Die Botschaft vom Frieden
Schon die Stimme eines Engels auf
den Feldern von Bethlehem verkündete
den Hirten »Friede auf Erden«. Nur
7
8
Termine
Foto: Mischa Gawronsk
eine schöne Geschichte? Margot Käßmann
interpretiert die Weihnachtsbotschaft
als eine Geschichte der
Hoffnung und des Gottvertrauens.
Hans-Jürgen Hufeisen verschafft ihren
Gedanken mit seiner Flötenmusik
einen eigenen Klangraum. Der Pianist
Thomas Strauß begleitet beide
bei dieser Konzert-Meditation in der
Kreuzkirche am Klavier. Eintritt: 25 €
im VVK im Gemeindehaus, Schulte-Mönting-Str.
6, bei der Buchhandlung
Güth, In der Helle 7+11 oder bei
der Flora Westfalica, Rathausplatz
8-10, Rheda. AK 30 €
DO 20
18.00 Roadshow Kommunale
Wärmeplanung
In welchen Gebieten der Stadt ist der
Wärmeverbrauch besonders hoch? Wo
könnten Wärmenetze geplant werden?
Die Stadt Rheda-Wiedenbrück lädt mit
Energy 4 Climate und dem Beratungsbüro
D-Fine GmbH, welches mit der
Erarbeitung der kommunalen Wärmeplanung
beauftragt ist, in die Aula des
Einstein-Gymnasiums. Dort werden
die Ergebnisse der Bestandsanalyse
der kommunalen Wärmeplanung öffentlich
präsentiert und die Potenziale
im Stadtgebiet angesprochen. Experten
der Landesgesellschaft für Energie
und Klimaschutz informieren über
»Wie heize ich zukünftig mein Haus?«
und »Sanierungsmaßnahmen finanzieren«.
Einlass: ab 17.30 Uhr.
18.00–21.45 Männerkochkurs
Wenn Männer kochen, kommt immer
etwas ganz besonderes dabei raus. In
Das Stadtgespräch
65
Termine
einfachen, aber wirkungsvollen Rezepten
zeigt Holger Preuß bei diesem kulinarischen
Männerabend, wie Mann
sich im Alltag etwas Gutes tun und
eventuell auch noch jemanden beeindrucken
kann. Zum Zuge kommen
versch. Gerichte aus unterschiedlichen
Regionen, mit Fleisch aber auch komplett
vegan. Große Vorkenntnisse sind
nicht notwendig. Bitte Schürze, ggf.
Schneidemesser, behälter für Reste
und Getränke mitbringen. Ort: Küche
im vhs campus Rheda. Gebühr inkl.
Zutatenbeitrag: 39 € / erm. 31,26 €. Infos
und Anmeldung unter vhs-re.de
20.00 Tord Gustavsen Trio
Seine Fans folgen ihm in die Konzertsäle
der Metropolen, wie z. B. der Elbphilharmonie,
und genießen dort seine
einprägsamen Kompositionen und
Arrangements. Nun kommt der norwegische
Jazzpianist, Komponist und
Bandleader mit seinem preisgekrönten
Trio ins Abrahams und präsentiert sein
Album »Seeing« aus 2024. Veranstalter:
Jazz-Club Rheda-Wiedenbrück e. V.
Tickets im VVK ab 27 € (ggf. zzgl. Gebühren)
unter flora-ticket.de
FR 21
19.30–21.30 KlosterKwizz: Welches ist
das schlauste Team?
Leute treffen und Spaß haben im Kloster:
Anmelden können sich einzelne
Personen, Paare oder Gruppen für
Teams mit 3 bis 6 Personen. Einlass: 19
Uhr. Tickets im VVK je 10 €. Reservierung
unter kloster- wiedenbrueck.de,
Abholung / Bezahlung im Kloster Mo–
Fr 9–12 Uhr u. 14–17 Uhr oder an der TK.
20.00–21.30 soirée musicale: Lied- und
Klaviermusik zu zwei und vier Händen
Auf dem Programm von Sopranistin
Elisabeth Schnippe und Pianistin Christiane
Brüggenjürgen stehen Kompositionen
aus Klassik, Romantik und des
20. Jh, bereichert durch Werke von Johann
Sebastian Bach, Franz Schubert
und Percy Grainger, vorgetragen von
Ansgar Brockamp. Ort: Stadthaus. Gebühr:
10 € / erm. 5 €. Anmeldung bis
19. November, 16 Uhr unter vhs-re.de,
Tel. 05242/9030-139 oder aleksandra.
matuszak@vhs-re.de. AK 12 € / erm. 6 €.
SA 22
10.00–12.00 Workshop:
Ordnung halten
Das Kinderzimmer platzt aus allen
Nähten, das Wohnzimmer wird zur
Spielwiese: Ordnungscoach Marthe
Cobasson zeigt Eltern mit Kindern (ca.
8–12 J.) Wege zu mehr Ordnung, Klarheit
und Miteinander. Kosten: 5 € p. P.
Einlass: 9.45 Uhr. Reservierung unter
kloster- wiedenbrueck.de, Abholung /
Bezahlung im Kloster Mo–Fr 9–12 Uhr
u. 14–17 Uhr oder an der TK.
14.00 SCW gegen SV Rödinghausen
Regionalliga-Fußball im Jahnstadion
SO 23
10.30 Hochamt zu Christ König
Tag der Chormusik mit Aufnahme der
neuen Chormitglieder in St. Aegidius.
16.30–18.30 Preisträgerkonzert
Jugend- Musik-Preis 2025
Mit den Kategorien Streichinstrumente,
Klavier, Klavierkammermusik und
Gesang in der Aula des EInstein-Gymnasiums.
Ohne Gebühr / Anmeldung.
Infos: vhs-re.de
19.00–21.30 Comedy Camp Tour
Präsentiert von Radio Gütersloh: Die
Stadthalle verwandelt sich zum 20.
Geburtstag des Comedy Camps in ein
Zentrum des Humors: Paul Panzer zeigt
in »Schöne neue Welt« mit feinsinnigem
Humor, wo die Menschheit wirklich
steht: Willkommen in der Hölle.
Die preisgekrönte Entertainerin Katie
Freudenschuss bietet eine abwechslungsreiche
Mischung aus Kabarett, eigenen
Songs, Stand-up und grandiosen
Improvisationen. Ingmar Stadelmann,
vielfach preisgekrönter Stand-up Comedian
und Meister des provokanten
Humors nimmt mit scharfsinnigen und
schonungslosen Pointen die Absurditäten
des Alltags aufs Korn. Gastgeber
Jürgen Bangert greift natürlich selbst
zwischendurch in die Gag-Kiste – und
vermutlich zum Telefon … Einlass: ab 18
Uhr. Restkarten im VVK ab 29 € bei der
Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10, Tel.
05242/9301-0 bzw. unter flora- ticket.de.
MO 24
14.30 Christkindlmarkt
Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz
in Wiedenbrück bis 23. Dezember. Öffnungszeiten:
Mo–Fr 14.30–21 Uhr, Sa
12–22 Uhr, So 12–21 Uhr. So 7. Dezember:
Die Geschäfte öffnen 13–18 Uhr.
MI 26
19.00–20.30 Kinderverschickungen
Geschichte – Auswirkungen – Erinnerungen:
Zwischen 1950 u. 1990 wurden
mehr als 10 Mio. Kinder in der BRD
auf sogenannte Erholungskuren verschickt.
Statt gesund, kehrten viele
traumatisiert zurück. Esszwang und
Toilettenverbot gehörten zum Alltag,
aber auch körperliche Strafen, Demütigungen,
Erniedrigungen, Medikamentenmissbrauch
und sexualisierte
Gewalt – sogar Todesfälle sind dokumentiert.
Viele leiden noch heute.
Detlef Lichtrauter, 1. Vors. des Vereins
»Aufarbeitung Kinderverschickungen
NRW e. V.«, referiert im Stadthaus (Luise-Hensel-Saal)
über die Geschichte,
den Stand der Aufarbeitung und Möglichkeiten
zur Stärkung der Resilienz
für Betroffene. Anschl. Umtrunk. Gefördert
durch den Heimatverein Wiedenbrück-Reckenberg
e. V. Gebühr:
VVK 10 € / AK 12 €. Anmeldung bis 24.
November, 16 Uhr unter vhs-re.de, Tel.
05242/9030-900 oder briefkasten@
vhs-re.de.
19.00–21.00 Was tun bei
Pflegebedürftigkeit?
Orientierungskurs für pflegende
Angehörige und Ehrenamtliche
aller Kassen mit Marion Moselage im
Haus der Kreativität. 2 Mittwochs-Termine!
Ohne Gebühr – der Kurs wird
von der AOK NordWest finanziert. Eine
Anmeldung über die Zentrale der VHS
ist erforderlich. Infos: vhs-re.de
19.00–22.00 Vertanzt
»Was macht Spaß und bringt gute Laune?
Sich ordentlich durchschütteln!«
After-Work-Tanzabend des Jazz-Clubs
Rheda- Wie denbrück mit Rock und Pop.
Ohne Eintritt und barrierefrei. Ort: La
Cantina, Bosfelder Weg 7.
Das
Stadtgespräch
PODCAST AUS RHEDA-WIEDENBRÜCK
BIKER MIT HERZ
Podcast Veröffentlichung am 01.11.2025
In unserer nächsten Folge begrüßen wir Maik Dreisvogt, den Präsidenten der Biker-
Organisation U.B.A.K.A. Ostwestfalen e. V. – einer Gruppe, die sich nicht dem Image
klassischer Motorradclubs verschreibt, sondern mit klarer Mission: Kindern und
Jugendlichen zu helfen. U.B.A.K.A. steht für Urban Bulldogs Against Kids Abuse und
engagiert sich lokal für Familien mit wenig finanziellen Ressourcen, erfüllt Herzenswünsche,
unterstützt Renovierungen, Ausflüge oder auch einfach nur ein
Lächeln in schweren Zeiten.
Wir sprechen mit Maik über die Ursprünge und Motivation von U.B.A.K.A.,
konkrete Projekte und Hilfsaktionen, die Herausforderungen,
wenn man als »Biker« unterwegs ist und was Zuhörer/innen tun
können, um zu helfen oder selbst aktiv zu werden.
Seid mit dabei am 1. November, wenn wir hinter die Kulissen
schauen und eine andere Seite des Biker-Lebens kennenlernen.
Jetzt auch
als Video
Podcast!
Ihr könnt unseren Stadtgespräch-Podcast über
Spotify, Deezer, Apple Podcast, Audio Now
oder über Amazon Music anhören – oder ihr
scannt den hier abgebildeten QR-Code.
Kontakt:
www.ubaka-ostwestfalen.de/wir-bei-instagram
ubaka_ostwestfalen
66 Das Stadtgespräch
Dr. Jekyll &
Mr. Hyde –
Grusel-Klassiker
in der Stadthalle
Grusel-Klassiker meets Halloween! Das
Theater Ex Libris ist dafür bekannt,
berühmte Literatur als Live-Hörspiele
auf die Bühne zu bringen. Passend zu
Halloween präsentiert das Ensemble rund um
den Schauspieler und Kabarettisten Christoph
Thiemann am Mittwoch, 29. Oktober 2025 die
unheimliche Novelle »Der seltsame Fall des Dr.
Jekyll & Mr. Hyde« in der Stadthalle Rheda-Wiedenbrück.
Beginn ist um 20 Uhr.
Das Unheil nimmt seinen Lauf im Jahr 1886
in London. Der Rechtsanwalt Utterson erhält
das Testament seines Freundes Dr. Henry
Jekyll. Es enthält die Anweisung, dass im Falle
des Verschwindens des Arztes sein gesamtes
Vermögen unverzüglich »seinem Freund und
Dr. Jekyll & Mr. Hyde
Wohltäter« Mr. Hyde zu überschreiben sei. Was
hat das zu bedeuten? Mr. Hyde gilt als ausgemachtes
Scheusal. Wird Dr. Jekyll etwa von
Edward Hyde erpresst?
Foto: Hanno Endres / Theater ex libris
Tickets für das Live-Hörspiel sind zu
24,90 Euro bei der Flora Westfalica unter Telefon
9301-0 oder im Ticketshop der Flora unter
www.flora-ticket.de erhältlich.
Das Stadtgespräch
67
Auch in 33397 Rietberg, Rathausstr. 52, seit 2011 vor Ort
Der Goldpreis klettert von Rekord zu Rekord und erreicht immer neue Höchststände. Doch wenn man sich schon von
seinem Gold trennen muss, dann soll das Edelmetall wenigstens das Geld bringen, was es wirklich wert ist. Wir sind
seit mehreren Jahren in Rietberg auf den Ankauf von Edelmetallen spezialisiert. Nun können Sie uns auch in
Wiedenbrück, Lange Str.17 (neben Intersport Wien), besuchen. Holen Sie sich ein Angebot von uns, bevor Sie Ihren
Gegenstand verkaufen. So stellen Sie sicher, dass Sie den besten Preis erhalten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!