Alstertal Magazin 10-2025
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10/2025
ALSTERTAL
MAGAZIN
ZUKUNFTS-
GESPRÄCH
ÜBER DIE BEDEUTUNG
DER ARTENVIELFALT
KUNSTVOLLE
MOMENTE
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DIE ZEIT MIT FARBE FEST
© Marlen Schulz
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KOLUMNE
LIEBE LESERINNEN
& LIEBE LESER,
geht Ihnen das auch so? Eigentlich empfindet man die bereits
vor Längerem gestartete Auslage von Weihnachtskeksen
& Co. in den Läden als zu früh, andererseits steigt die
Vorfreude auf das Fest der Liebe. Schließlich beginnt ja auch
jetzt bereits die Zeit, sich erste Gedanke um Weihnachtsfeier-
Locations und Geschenke zu machen. Einen schönen Tipp
hätte ich da für Sie - zum Verschenken oder sich selber
belohnen: den Adventskalender des Lions Club Hamburg-
Walddörfer. Man tut für nur 6 Euro Gutes, denn mit dem
Erlös werden soziale Projekte für Kinder unterstützt und
hat hinter jedem Türchen spannende Gewinnchancen. Mehr
dazu auf Seite 10.
Spannend finden wir auch die Bilder der Klein Borsteler
Malerin Marlen Schulz und haben daher eines auf den Titel
genommen. Ihre Kunst strahlt Ruhe und Leichtigkeit aus,
obwohl die Künstlerin vor allem eines liebt: starke Kontraste.
Tipp: Ihre Kunst zeigt Marlen Schulz demnächst auf dem
zweiten Hamburger Kunstsalon. Ein Interview mit ihr gibt
es auf Seite 24. Für diese Ausgabe haben wir auch mit Prof.
Dr. Matthias Glaubrecht gesprochen, über Biodiversität
und den Rückgang der Natur. Glaubrecht betont, dass viele
Menschen beim Artensterben an den Eisbären und an den
Tiger denken würden ... “ also daran, dass wir große Tierarten
verlieren. Das ist ein Irrtum. Es geht nicht um das Aussterben
einzelner Arten, sondern um unsere Lebensgrundlage.” Tipp:
Im Rahmen der Kulturmeile Volksdorf hält Glaubrecht am
09. November einen Vortrag über die Bedeutung der Biodiversität
als unsere Lebensgrundlage in der Ohlendorff‘schen
Villa (Seite 28).
Dazu haben wir wieder viele Tipps, Trends und Termine
herausgesucht, die Freude bereiten. Genau wie drei leckere
Gerichte, die in Zeiten kürzer werdender Tage ein wenig den
Sommer auf den Teller zurückholen (Seite 44). Viel Spaß
beim Lesen und lassen Sie sich inspirieren!
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Wieder da, der
Adventskalender des
Lions Club Hamburg
Walddörfer. Seite 10
ALSTERTAL MAGAZIN | 3
INHALT
44
Den Sommer auf den Teller
zurückholen
Oktober 2025
INHALT
© Elissavet Patrikiou
Magazin
03 Kolumne
06 Termine fürs Alstertal
08 News: Neuer Teepavillon, Charity-Dinner-Party sammelt
Spenden, Mongolisch Weihnachten feiern, Festliches im
Courtyard Hamburg Airport und Fitnessboxen beim SCP
10 News: von Optimisten und Adventskalendern
12 Eigentumswohnungen im Hoisberg und moderne
Augenheilkunde
14 Neues vom Duckman, Immobilien-Stärke, Handmade-Markt
und Don Kosaken Verlosung
16 Whats up in town: Eröffnung AMG Brand Center und
Vortragsreihe „Europa Salon“
17 Feiern im Seehotel Zarrentin
18 Indian Summer-Charity-Fest der Stiftung Kinderjahre
19 Tea Time und Weihnachtsmarkt auf Treudelberg
20 Aspria - ein vielfältiger Club
22 Ohlendorff’sche Villa feiert 4. Stiftungstag
24 Künstlerin Marlen Schulz stellt aus
27 Workshop mit Spitzensportlerin
28 Vortrag über die Bedeutung der Biodiversität
Wellingsbüttel/Duvenstedt
30 In Planung: ein Spielplatz für Wellingsbüttel und
Wald-Ansichten beim NABU
Poppenbüttel
32 Parkresidenz Alstertal mit hochwertigem Kulturprogramm
38 Konzerttipps und freier Eintritt in Hamburger Museen
Service
33 AEZ-Inside
40 Rund ums AEZ
4 | ALSTERTAL MAGAZIN
INHALT
» Wir lassen Sie nicht im Regen stehen! «
WEG-VERWALTUNG
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44 Essen & Trinken
48 Senioren
50 Zahngesundheit
52 Garten
53 Tiere
54 Sicher Wohnen
56 Traumbäder
58 Immobilien
64 Kleinanzeigen/
Impressum
65 Handwerk
66 What‘s up in town
Frauke und Nele Ludowig auf
dem roten Teppich im AEZ
Mag den Winter:
die Christrose
© Kai Wehl
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ALSTERTAL MAGAZIN | 5
MAGAZIN
Mit swingendem
Blues und Boogie
Woogie kommt
Frank Muschalle
am 30. November
in die KunstKate
Volksdorf.
© Manfred Pollert
Termine für‘s Alstertal
24. Oktober
Im Forum Alstertal wird die
große Heinz-Erhardt-Show
gezeigt. Mitreißende Melodien
zu humorvollen Texten,
verbunden mit der Lebensgeschichte
des größten deutschen
Komikers. Ein Musical
aus einem Guss, voller Erinnerungen
und einem Feuerwerk
des Wortwitzes! Beginn:
18 Uhr. Eintritt: 40€. Mehr unter
www.forum-alstertal.de
25. Oktober
Die Boogie Woogie Twins
Merito und Rogerio Antonio
kommen im Oktober mit
einem Zusatzkonzert in die
KunstKate Volksdorf. Sie zeigen
sowohl klassische Stücke
des Boogie Woogie als auch
Eigenkompositionen. Beginn:
20 Uhr. Mehr unter www.
kunst-kate-volksdorf.de
07. November
Die Sängerinnen und Schauspielerinnen
Stefanie Schwendy
und Annic-Barbara Fenske
nehmen im Duvenstedter Salon
mit auf eine musikalische
und unterhaltsame Reise. Beginn:
19:00 Uhr. Einlass: 18:00
Uhr. Mehr Infos unter www.
vereinigung-duvenstedt.de
08. November
Beim Kulturkreis Torhaus
werden Volker Hanisch, Peter
A. Schröder und Jens Wawrczeck
erneut aus drei Dystopien
lesen. Beginn: 18 Uhr.
Karten: 30€, Mitglieder 25€,
Junge Leute unter 25: 15€.
Mehr Infos unter
www.kulturkreis-torhaus.de
09. November
In der KunstKate Volksdorf
tritt das Trio Gare du Nord
auf. In dem neuen Programm
widmet sich das TrioItaliens
unsterblichen Melodien. Beginn:
18 Uhr. Mehr unter www.
kunst-kate-volksdorf.de
21. November
Bei Kammermusik mit Moderation
beim Kulturkreis Torhaus
zeigt das Ensemble „Vergessene
Noten“ Musikstücke
und die Lebensgeschichten
vergessener Komponist*innen.
Beginn: 19:30 Uhr. Eintritt:
30€, Mitglieder: 25€, Junge
Leute unter 25: 15€.
Mehr Infos unter
www.kulturkreis-torhaus.de
23. November
Das einzigartige Ensemble
Mirror Strings sorgt im
Sasel-Haus für frischen
Wind. Es vereint zwei Gitarren
und zwei Celli und
Komponist:innen aus der ganzen
Welt komponieren eigens
für das Quartett. Beginn:
18 Uhr. Tickets ab 12€. Mehr
unter www.sasel-haus.de
29. November
Die Parkresidenz Alstertal
lädt ab 14 Uhr zum traditionellen
Weihnachtsbasar ein, im
Karl-Lippert-Stieg 1. Mehr Infos
unter www.parkresidenzalstertal.de
30. November
Frank Muschalle ist einer der
gefragtesten Boogie Woogie
Pianisten. Im Herbst kommt
er in die KunstKate Volksdorf
und präsentiert Eigenkompositionen
sowie Interpretationen
der Klassiker des Genres.
Beginn: 17 Uhr. Mehr unter
www.kunst-kate-volksdorf.de
Der Kulturkreis Berner
Schloss präsentiert die
Gruppe Iontach. Gezeigt wird
eine abwechslungsreiche
Mischung aus sensiblem,
mehrstimmigem Harmoniegesang
und Arrangements
schwungvoller Tanzmusik und
lyrischer Melodien. Beginn:
15:30 Uhr. Mehr unter
www.kulturkreis-bernerschloss.de
12. Dezember
Im Sasel-Haus präsentieren
Barbara Stieg und Jens Raygrotzki
bei einer szenischen
Lesung, Loriot und seine
dramatischen Werke. Beginn:
20 Uhr. Tickets ab 21 €. Mehr
unter www.sasel-haus.de
Alle Termine ohne Gewähr -
bitte vorher überprüfen.
6 | ALSTERTAL MAGAZIN
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MAGAZIN
ADVERTORIALS
In xiaodu’s Teepavillon können fantastische Tees entdeckt werden.
TEE VOM TEESOMMELIER
Für hanseatische Teeliebhaber gibt es seit Mai dieses Jahres einen
Hotspot: „xiaodu tee“ in Wellingsbüttel. Teesommelier Christian
Todt hat dort einen Pavillon aus dem Jahr 1910 - zuletzt war dort
eine Puppenwerkstatt beheimatet - zum Teepavillon gemacht und
bietet dort eine feine Auswahl an Tees und teeähnlichen Getränken
für Gelegenheitstrinker und Genießer an. „Tee ist vielfältig!
Um eine fachlich fundierte Beratung und ein ausgesuchtes Sortiment
bieten zu können, habe ich mich 2023 zum Tee-Sommelier
weitergebildet und meinen bisherigen Wissensschatz ausgebaut“,
erklärt Christian Todt, der rund 70 Teesorten, darunter Klassiker
aus aller Welt, aber auch Kräuter- und Früchtetees im Angebot
hat. Dazu gibt es etwas Zubehör und kleine Entdeckungen wie z.B.
Teebären. Tee gibt es auch zum Probieren und bei gutem Wetter
auch zum Genießen vor Ort im Wellingsbüttler Weg 113. Mehr
unter Tel. 0171 845 2057 und www.xiaodu-tee.de
CHARITY-DINNERPARTY
IN DER GUTSKÜCHE
Köstlich Essen und dabei Gutes für den Nachwuchs tun, dass
bietet das Schleswig-Holstein Gourmet Festival erstmals
in seiner 39. Saison. Rebecca und Matthias Gfrörer, selbst
Eltern, freuen sich, mit ihrer Gutsküche Austragungsort für die
Premiere der Charity-Dinnerparty zu sein. Am 23. November
veranstaltet das SHGF zusammen mit dem Partner „Sparkassen
in Schleswig-Holstein“ dieses kommunikative Ess-Erlebnis, um
damit den Kinderschutzbund Schleswig-Holstein e.V. (DKSBLSH)
zu unterstützen. Mit am Herd stehen Thomas Lemke (Orangerie
im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand) und Lasse Knickrehm
(Ahlmanns). Die Charity-Dinnerparty mit Livemusik kostet 170
Euro inkl. aller Getränke. Den Erlös erhält der DKSBLSH für
sein Projekt „Kinderküche auf Tour“. Dabei finden Grundschulkinder
spielerisch Zugang zu Theorie und Praxis für gesunde, preisgünstige
und leckere Ernährung. Infos und Buchung unter
www.gutskueche.de. Weitere Infos: www.gourmetfestival.de
© DKSBLSH/Frank Molter
WEIHNACHTEN IM KHAN MONGOLEI
ESSEN - TRINKEN - GENIESSEN
Planen Sie Ihre Weihnachtsfeier dort, wo Vielfalt, Frische und
Atmosphäre zusammenkommen: in der Khan Mongolei am
Hummelsbütteler Markt 2. Das liebevoll geführte Restaurant
besticht mit seinem All-you-can-eat-Konzept, einer großzügigen
Buffetwelt und seinem mongolischen Grill. Aus marktfrischen
Zutaten, ausgewählten Saucen und saisonalen Beilagen können
sich die Gäste ihr Lieblingsgericht selbst zusammenstellen – die
Köche grillen es live und servieren es in Minuten. Dazu gibt es
feines Sushi, knackige Salate, warme asiatische Klassiker und
verführerische Desserts.
Für Teams und Abteilungen jeder
Größe bietet die Khan Mongolei ein
entspanntes Ambiente – ideal, um das
Jahr genussvoll ausklingen zu lassen. Ob
entspanntes Mittagsbuffet oder geselliger
Abendtermin: Hier findet jede Runde
ihren perfekten Rahmen. Tipp: Mittwochs
ist „Khan-Tag“ mit Vorteilspreisen
und samstags mittags gibt es eine
Happy Hour – ideal für Budget-Planer.
Besonderes Extra: Geburtstagskinder
bekommen einen Gutschein für ein
kostenfreies Buffet für ihren nächsten
Besuch. So wird der Dezember doppelt
festlich – für Weihnachtsfeiern ebenso
wie für private Runden. Sprechen Sie
uns einfach bei der Reservierung darauf
an. Praktisch für Firmen: Reservieren
Sie frühzeitig, um die besten Plätze für
Ihre Wunschtermine in der Adventszeit
zu sichern. Ebenfalls beliebt und vor allem zu Weihnachten:
„Auf Wunsch erstellen wir Ihnen einen Gutschein – ein beliebtes
Geschenk für Mitarbeitende, Kolleginnen und Kollegen sowie
Kundinnen und Kunden. Gutscheine können Sie bequem online
erwerben“, so das Team der Kahn Mongolei.
Ob festliche Firmenfeier, Vereinsabend oder private Weihnachtsrunde:
In der Khan Mongolei wird aus „Essen – Trinken – Genießen“
ein rundum entspannter Jahresabschluss. Mehr Informationen
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8 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
An Heiligabend Gänsebraten und andere Leckereien genießen.
FESTLICHE ANGEBOTE IM
COURTYARD HAMBURG AIRPORT
Das Courtyard Hamburg Airport lädt in der Advents- und Weihnachtszeit
zu besonderen kulinarischen Genüssen im Restaurant
Horizon ein. Am Heiligabend wird um 17 und 20 Uhr ein festliches
3- oder 4-Gang-Menü serviert. Beim Hauptgang können Gäste
zwischen Gänsebraten, Rinderfilet oder Seezungenfilet wählen.
An den ersten drei Adventssonntagen findet von 12-15 Uhr ein
Adventsbrunch statt. Das Buffet bietet Frühstücksspezialitäten,
kalte Vorspeisen, Suppe, verschiedene Hauptgerichte und weihnachtliche
Desserts - für 45 Euro p.P., inklusive Begrüßungsgetränk,
Kaffee-, Tee- und Fruchtsäften. Am 25. und 26.12. lädt das
Hotel von 12 bis 15 Uhr zum Weihnachtsbrunch mit Live-Pianomusik
ein. Geboten wird ein umfangreiches Buffet mit Spezialitäten
wie Roastbeef, Vierländer Ente und Zander. Der Preis liegt bei 65
Euro p.P. inkl. Getränken. Eine rechtzeitige Reservierung wird empfohlen.
Weitere Informationen unter www.restauranthorizon.de.
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Und was ist mit Wasser und Abwasser?
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und Koordination vereint: Fitnessboxen. „In unseren Einheiten
kombinieren wir klassische Boxelemente mit funktionellem
Fitnesstraining. Du verbesserst deine Kondition, stärkst deine
Muskulatur und schulst deine Reaktionsfähigkeit – und das alles
in einer motivierenden Gruppendynamik. Das Training ist für alle
geeignet – egal, ob du schon Erfahrung hast oder einfach etwas
Neues ausprobieren möchtest. Hier geht es nicht um Wettkampf,
sondern um Spaß an Bewegung, effektives Training und gemeinsames
Durchziehen“, erklären die Verantwortlichen vom SC Poppenbüttel.
Lust bekommen? Einfach mal hingehen - Schnuppereinheiten
sind jederzeit möglich. Boxhandschuhe müssen allerdings
selbst organisiert werden! Wann: montags, 20-21 Uhr. Wo: Halle
Schulbergredder 21. Mehr Infos www.scpoppenbuettel.de
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ALSTERTAL MAGAZIN | 9
NEWS
MIT DEM LIONS ADVENTSKALENDER 2025
DIE ZUKUNFT UNSERER KINDER UNTERSTÜTZEN
Ab dem 1. November beginnt wieder der Verkauf des beliebten
Adventskalenders des Lions Club Hamburg Walddörfer, der Freude
mit sozialem Engagement verbindet. Auch in diesem Jahr steht die
Aktion unter dem Motto: Helfen, wo Hilfe gebraucht wird – direkt
hier in Hamburg. In diesem Jahr erhält der Lions Club dafür besondere
Unterstützung: Das Gymnasium Oberalster (GOA) und die Galeria
im Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ) engagieren sich aktiv für den
Verkauf. Die Schülerinnen und Schüler des GOA übernehmen jeweils am
Mittwochnachmittag und Freitagnachmittag den Verkauf im AEZ –
mit großem Einsatz und Begeisterung.
„Das Engagement der jungen Menschen freut uns sehr“, so Philip
Kneissler (Lions Club). „Sie zeigen, dass soziales
Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftssinn
lebendige Werte sind, die auch die junge Generation mitträgt.“
Der Reinerlös des Adventskalenders kommt sozialen Projekten für
Kinder und Jugendliche in Hamburg zugute. Gefördert werden unter
anderem das Grundschulpräventionsprogramm „Klasse2000“, das
Kinder- und Jugendzentrum „Die Arche“, Leseförderprogramme für
leseschwache Kinder sowie weitere lokale Schulprojekte.
Jeder Kalender ist ein Gewinn – für die Käuferinnen und Käufer,
für die Gemeinschaft und für Hamburgs Zukunft.
Neben der Galeria gibt es wieder zahlreiche weitere Unterstützer und
Verkaufsstellen. Der Kalender ist im November für 6 Euro an folgenden
Orten erhältlich: In Volksdorf bei Edeka Dalinger und
Optiker Köpke, in Sasel bei Mövenpick Wein, Reisebüro
Ziggert und der Saselbek-Apotheke, im AEZ in der Thalia
Buchhandlung, Galeria sowie bei Café Reinhard.
Mehr Infos gibt es auf www.lions-club-walddoerfer.de
Außerdem kann der Adventskalender bequem
online über den QR-Code bestellt werden.
Philip Kneissler
(Lions), Jakob
und Nick (GOA),
und Jessica Forchert
(Galeria)
© privat
Optimisten-Vorständin Barbara Kunst, Segler Boris Herrmann
und Lutz Peter Eklöh, Vorsitzender des Clubs der Optimisten (r.)
© Dirk Masbaum
BORIS HERRMANN IST
„OPTIMIST DES JAHRES“
In der Hanse Lounge Hamburg haben rund 230 Mitglieder und
Gäste des Clubs der Optimisten aus Wirtschaft, Kultur und
Gesellschaft der 39. Brunch des Clubs der Optimisten gefeiert.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Titels
„Optimist des Jahres 2025“ an den Weltumsegler Boris
Herrmann. Der Preis ehrt Menschen, die mit Ideen, Mut und
Tatendrang optimistisch vorangehen und den Blick fürs Positive
trotz Widrigkeiten nicht verlieren. Herrmann wurde für seinen
unermüdlichen Einsatz für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und
internationale Bildungsinitiativen ausgezeichnet. Das mit dem
Preis verbundene Preisgeld von 10.000 € kündigte er an, gezielt
für Bildungs- und Forschungsprojekte im Bereich Klimaschutz
einzusetzen. Herrmann hat die Welt bereits sechs Mal umrundet
und liefert von seinem Boot „Malizia“ aus mit einem koffergroßen
Labor wichtige Forschungsdaten aus wenig frequentierten Meerespassagen.
Mit seiner Arbeit will Herrmann auf die tragende
Rolle der Ozeane für den Klimawandel aufmerksam machen.
Mit der Auszeichnung würdigt der Club der Optimisten nicht
nur Herrmanns seglerische Leistungen, sondern vor allem seine
Fähigkeit, Menschen für positive Veränderungen zu begeistern –
eine Haltung, die der Club seit jeher fördert.
10 | ALSTERTAL MAGAZIN
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zuverlässig erkannt und behandelt. Ziel ist es, die Sehkraft zu
erhalten und das Sehvermögen nachhaltig zu sichern.
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Ansprechpartner für konservative Augenmedizin, sondern begleitet
auch Menschen, die sich dauerhaft von Brille oder Kontaktlinsen
verabschieden möchten – kompetent und mit Blick auf die
individuell passende Behandlungsmethode. Die Augenlaseroperation
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in der HafenCity durchgeführt, während Voruntersuchungen und
Nachsorge sowie Linsenoperationen direkt vor Ort in
Poppenbüttel stattfinden. Der Standort wird zudem
durch ein neues, engagiertes Praxisteam verstärkt.
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12 | ALSTERTAL MAGAZIN
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Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch.
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MAGAZIN
ADVERTORIALS
THE DUCKMAN IS BACK
Passend zu seiner Ente hat Lenz Leslie
Himmelheber extra seinen „Duckman
Pinotage“ aus Stellenbosch in Magnum-
Flaschen abfüllen lassen.
Die legendäre Vierländer Ente von Lenz Leslie Himmelheber ist
wieder da – und wie immer ausschließlich am Tisch tranchiert.
Außen knusprig, innen zart, mit jener Sauce und Beilagen, die
längst Kultstatus haben. Im Restaurant Lenz & Weinbistro Leslie
in Duvenstedt kehrt somit eine Ikone zurück – mit Liebe zum Produkt,
exzellentem Handwerk zubereitet und jener Leidenschaft
serviert, für die Lenz Leslie Himmelheber bekannt ist.
Natürlich auch dabei: Der „Duckman Pinotage“. Der opulente
Rotwein mit klassischer Pinotage-Note wurde zusammen mit der
Winzer-Koryphäe Danie Steytler kreiert, um perfekt die Ente des
Duckman zu ergänzen. Doch die saisonale Rückkehr ist nur der
Auftakt: Am Martinstag beginnt auch wieder die Gänsesaison.
Um das zu zelebrieren ist das Restaurant am Dienstag, den 11.
November, abends extra dafür geöffnet.
Und weil der Birthday Table so sensationell angekommen ist,
kann man ab sofort auch etwas ganz Besonderes bestellen...
The Table Journey – 18 Momente - EIN Erlebnis. „Lenz Leslie`s
Sharing Table“. Eine kulinarische Reise durch Länder, Aromen,
Texturen und Emotionen. In verschiedenen Etappen werden auf
dem Tisch zahlreiche Speisen serviert - von Lachstatar mit Birne,
Kalamansi und Avocado über gebackenem Risotto, rosa gebratenem
Kalbstafelspitz bis zum „Joghurt mit der Ecke“ und vielem
mehr. Jeder Geschmack erzählt eine eigene Geschichte und
gemeinsam werden sie zu einem Erlebnis, das mit Freunden oder
der Familie geteilt werden kann (54 € p.P.). Im Restaurant Lenz &
Weinbistro Leslie in Duvenstedt trifft damit Tradition auf eine
weltoffene Küche. Infos und Reservierungsmöglichkeiten unter
Tel. 040 605 588 87 und www.restaurant-lenz.de
Ob Wohnanlage oder
Einzelhaus, Schmidt
& Bethge ist seit
Jahrzehnten ein
verlässlicher Partner
für Immobilien in
Hamburg.
TRADITION UND STÄRKE AM
HAMBURGER IMMOBILIENMARKT
In Hamburg steht kaum ein Name so sehr für Beständigkeit und
hanseatische Werte wie Schmidt & Bethge. Über Jahrzehnte
gewachsen, vereinen wir Erfahrung, Marktkenntnis und moderne
Beratung auf höchstem Niveau. Die Gruppe ist seit vielen Jahren
eng mit dem Alstertal verbunden und betreut dort unter anderem
die große Wohnanlage Wohnpark Alstertal am AEZ, ein Beispiel
für Kontinuität, Vertrauen und erfolgreiche Immobilienprojekte.
Mit ca. 500 Vermietungen jährlich, erfolgreichen Verkäufen von
Wohn- u. Anlageimmobilien sowie einem breiten Gewerbeimmobilienbereich
zählen wir zu den vielseitigsten Maklerhäusern
Hamburgs. Unser tägliches Handeln ist geprägt von fachlicher
Kompetenz, Transparenz und persönlichem Engagement, Werte,
die unseren Erfolg seit Jahrzehnten tragen. Wir denken langfristig,
handeln verantwortungsvoll und schaffen Werte, die Bestand
haben. Wer in Hamburg einen Immobilienpartner sucht, der Tradition,
Qualität und Zukunftsorientierung vereint, findet in uns
einen verlässlichen Begleiter mit hanseatischem Charakter.
Mehr Infos unter Tel. 040 241 858-0 und www.sub-immobilien.de
©ELAG International Group Ltd.
14 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
SCHÖNE DINGE
HANDGEMACHT
Am 09. November verwandelt sich die Kulturfabrik Kampnagel
in Hamburg erneut in ein Paradies für Kreatives & Köstliches:
Beim 16. hello handmade Markt zeigen DIY-Held:innen, Design-
Newcomer, kleine Manufakturen und Labels aus ganz Europa
eine fein kuratierte Auswahl professionell handgefertigter
Produkte. Von Fashion, Food und Kunst bis hin zu Kosmetik,
Upcycling-Produkten und vielen weiteren Schätzen – hier findet
sich für jede:n etwas Besonderes. Rund 100 Aussteller:innen
präsentieren von 10 bis 18 Uhr ihre mit Hand, Herz und Kopf
gefertigten Werke und erzählen damit ihre ganz persönlichen
Geschichten. „Der hello handmade Markt ist eine Einladung, das
eigene Leben kreativ und selbstbestimmt zu leben und eine Veranstaltung
die zeigt, wie viel Leidenschaft und Professionalität
in handgemachter Arbeit steckt!“, erklärt Sophie Pester, Gründerin
von hello handmade. Eintritt: 7 € (Kinder unter 12 frei).
Hunde sind willkommen. Mehr unter www.hello-handmade.com
©hello handmade
VERLOSUNG:
DON KOSAKEN CHOR
SERGE JAROFF
Es ist inzwischen schon eine schöne Tradition geworden, der
Don Kosaken Chor Serge Jaroff kommt nach Hamburg.
Am 17. Dezember ist es wieder so weit, um 20 Uhr wird es ein
stimmgewaltiges A Capella Konzert-Programm der Spitzenklasse
mit neuen Stimmen im großen Saal der Laeiszhalle
Hamburg geben. Geboten wird ein musikalisches Fest großer
Stimmen, mitreißender Melodien, heitere Bravour und staunenswerte
Stimmakrobatik.
Wir verlosen 2x2 Tickets für das Konzert.
Wer 2 gewinnen möchte, der sendet bis zum 03.12.2025 eine
Mail an redaktion@alster-net.de. Tickets gibt es bei der Konzertkasse
Gerdes unter Tel. 040 440298 oder per Mail an
info@konzertkassegerdes.de.
Weitere Infos unter www.don-kosaken-chor.de
Mehr Fahrspaß mit e-Bikes
von e-motion!
Besuche einen unserer drei Standorte im Norden.
Ahrensburg
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e-Bikes | Lastenräder | Dreiräder | Service
Hamburg Wandsbek
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Hamburg Alstertal
Poppenbütteler Bogen 21
ALSTERTAL MAGAZIN | 15
WHAT‘S UP IN
TOWN?
Gastgeber Matthias Kallis, Moderatorin Rebecca Mir, Tennislegende Michael Stich (v.l.)
Kerstin und Jörg Knör (Stimmenparodist), Sänger
Tom Gaebel mit Ehefrau Saskia (v.l.)
Das Profitänzerpaar
Alexandru und Patricija Ionel
OPENING
Mit einer Laser-Show, begleitet vom
Sound leistungsstarker Motoren und
einem emotionalen Countdown eröffnete
die Mercedes Benz AG Ende September
das AMG Brand Center Hamburg. Rund
250 Gäste, darunter zahlreicheiche
Prominente kamen der Einladung von
Gastgeber Matthias Kallis, Vorsitzender
der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Niederlassungen
Hamburg und Norddeutschland
nach und feierten gemeinsam die
Eröffnung bei Live-Musik von Tom Gaebel
und Austern von Cornelia Poletto. Es ist
das 11. reine AMG Brand Center weltweit
und nach einem in Essen erst das zweite in
Deutschland. Mehr Informationen gibt es
auf www.hamburg-woman.de
Auf seiner frühen Amerika-Reise
entdeckte er in San Francisco das
cbrfhggruzur3guzrgv Steak-Haus.
Schauspielerin
Kim-Sarah Brandts
© Robin Lösch für AMG Brand Center Hamburg
Die Gastgeber Dr. Sebastian Kühl und Stefanie
Stoltzenberg mit Gastredner Kurt Leonards (r.)
Personalberater Dr. Bernd-Georg Spies (l.) und
Kpt. zur See d.R. Ludolf Baron von Löwenstern
Gründerin Anna Steeger und Sopranistin
Julia Wachsmann-Kretschmer (r.)
© Kai Wehl
Der Kommandeur Landeskommando Hamburg und
Kpt. zur See Kurt Leonards im Anglo German Club
BERICHT ZUR WEHRFÄHIGKEIT
Der Vorstand der WWW-Stiftung – Stefanie Stoltzenberg, Dr. Sebastian Kühl
und Prof. Dr. Henning Vöpel – hatte im Rahmen seiner Vortragsreihe „Europa
Salon“ in den Anglo German Club geladen. Kurt Leonards, Kommandeur des Landeskommando
Hamburg, sprach zum Thema „Nicht im Krieg – Nicht im Frieden“.
Rund 90 geladene Gäste lauschten seinem Bericht zur militärischen Lage in der
Welt, in Europa und zum Verhältnis zu Russland. Ausführlich beleuchtete Leonards
dessen hybride Kriegsführung: „Viele Menschen sind sich des Ausmaßes
und der Häufigkeit der Angriffe gegen uns nicht bewusst.“ Spannend waren auch
seine Ausführungen zur Wehrfähigkeit Deutschlands. Die müsse nach Jahren der
Abrüstung erst wieder hergestellt werden und betreffe nicht nur Material und
Personal, sondern u.a. auch Abläufe und Zuständigkeiten in und von Behörden.
16 | ALSTERTAL MAGAZIN
ADVERTORIAL
NEWS
© Block Gruppe (2)
Top Location in Traumlage: Im 4-Sterne-Superior Seehotel
Zarrentin sind Feiern mit 10 bis 190 Personen möglich. Und
das im schönsten Teil Mecklenburg-Vorpommerns.
FEIERN IN TRAUMHAFTER NATURKULISSE
Suchen Sie nach einem besonderen Ort vor den Toren Hamburgs für eine Familien- oder
Weihnachstfeier, eine Hochzeit, Tagungen oder einfach nur zum Erholen? Dann lohnt sich das
4-Sterne-Superior Seehotel Zarrentin, es liegt am idyllisch gelegenen Schaalsee.
Jetzt noch Ihre Weihnachtsfeier buchen
Weihnachtsfeiern haben Tradition – ob im privaten oder beruflichen
Kreis. Feiern Sie Feste mit herzlichem Service in stilvollem
Ambiente. Läuten Sie die Feier mit einem Empfang am Feuerkorb
im Garten ein, um sich danach am Weihnachtsbuffet kulinarisch
verwöhnen zu lassen. Von Klassikern wie Rindercarpaccio
oder Lachstatar, über Ente, Gans oder Zander bis hin zu köstlichen
Desserts – ein saisonal abgestimmtes Buffet steht bereit.
Feiern Sie den schönsten Tag am Schaalsee
Das Seehotel Zarrentin ist ein Trauungsort für romantische Hochzeiten
mit Kleinstadt-Flair und liegt gleichzeitig im Grünen mit
idyllischem Seeblick – eine gesamte Rundum-Sorglos-Romantik.
Das Kloster Zarrentin mit Standesamt und die Kirche gegenüber
des Seehotel Zarrentin bieten Möglichkeiten für einen festlichen
Empfang direkt nach Ihrer Trauung.
Tagungen in der Natur
Raum für erfolgreiche Tagungen mit idealer Mischung aus
Arbeit und Entspannung. Tagen Sie in einem der vier Räume mit
modernster Technik im Stadtkern Zarrentin.
Ob für fünf oder 190 Personen, das Seehotel bietet die passende
Veranstaltungsmöglichkeit, das Herzstück des Hotels ist die große
Festscheune. Das Seehotel Zarrentin bietet darüber hinaus fünf
Doppelzimmer, im benachbarten Schwesterhotel, dem Fischhaus
am Schaalsee, stehen weitere zehn Doppelzimmer zur Verfügung.
Das eigene Restaurant „Pauls Hofküche“ verwöhnt mit regionalen
und internationalen Speisen der Saison. Nach einem ausgedehnten
Spaziergang können die Gäste im gemütlichen Kaminzimmer
oder an der Bar den Tag ausklingen lassen. Das Seehotel
Zarrentin schafft für jeden Anlass die passende Kulisse. Lassen
Sie sich von der Schönheit des Schaalsees inspirieren.
WEIHNACHTS-ANGEBOTE
Mit dem QR-Code gelangen Sie zu den exklusiven
Weihnachtsfeier-Angeboten. Weitere Infos unter
www.seehotel-zarrentin.de
©Henrik Rath (1)
In allen Zimmern des Seehotels erwarten Sie moderne
Einrichtungen, zeitgemäße Badezimmer und Highspeed-WLAN.
Herzstück des Hotels ist die Festscheune, dort kann in
stilvollem Ambiente gefeiert werden - von 30 bis 190 Personen.
ALSTERTAL MAGAZIN | 17
NEWS
Sorgen bei so gut wie jedem Fest der
Stiftung Kinderjahre für strahlende Augen: die Dulsberger Chorkatzen.
© Stephan Wallocha
CHARITY FÜR KINDER
Hannelore Lay von der Stiftung Kinderjahre und Alex Obertop vom
Treudelberg Resort Hamburg hatten gemeinsam zu einem Indian Summer-Charity-Fest in
Lemsahl-Mellingstedt geladen. Motto: „Kinderrechte – Bausteine für Demokratie!“
Für die feierliche Begrüßung der rund 200 geladenen
Gäste aus Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur sorgten
Hannelore Lay, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kinderjahre,
und Hausherr Alex Obertop. Durch den Abend
führte gewohnt charmant TV-Moderator Hinnerk Baumgarten.
„Unsere Stiftung hat eine solide Basis – und es ist unser Ziel,
diese zu erhalten und zu stärken. Es darf nicht sein, dass es
gerade in einer reichen Stadt wie Hamburg Kinder gibt, die nicht
genug zu essen haben, deren Bildungschancen nur vom Elternhaus
abhängen und denen kulturelle Teilhabe verwehrt bleibt.
Hier müssen wir gemeinsam handeln“, sagte Hannelore Lay,
Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung. Dazu möchte
auch Alex Obertop vom Treudelberg Resort Hamburg beitragen:
„Wir leben diese Partnerschaft aus Leidenschaft für unsere
Zukunft – die Kinder! Damit starten wir auch eine neue Ära auf
Treudelberg, die Türen öffnet und Wege ebnet für eine gemeinsame
Zukunft.“
Die ist schon mal positiv gestartet, denn bei Musik von den
Dulsberger Chorkatzen, dem Chor der Grund- und Stadtteilschule
Alter Teichweg sowie von Princess Blay (21) und Rasmus
Meyer-Loos (19) die beide von der Stiftung gefördert werden,
sowie einem herbstlichen BBQ mit Spanferkel, Kürbissuppe,
Salaten und Flamlachs wurde nicht nur genetzwerkt, sondern
auch Geld für den guten Zweck gesammelt. Die genaue Spendensumme
stand bei Redaktionsschluss nicht fest, es wird mit
rund 20.000€ gerechnet. Damit werden Stipendien für Jugendliche
und Bildungsprojekte der Stiftung Kinderjahre an Hamburger
Schulen ermöglichen. Mehr Infos: www.stiftung-kinderjahre.de
Die beiden Gastgeber Hannelore Lay, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kinderjahre und Alex Obertop vom Treudelberg Resort Hamburg,
HSV-Legende Bernd Wehmeyer mit Partnerin Chawada Fabisch sowie Ex-Planetariums-Chef Thomas W. Kraupe mit Yvonne Kurkowski (v.l.)
18 | ALSTERTAL MAGAZIN
ADVERTORIAL
MAGAZIN
WINTER-HIGHLIGHTS
Das Treudelberg Resort Hamburg hat in diesem Winter zwei Glanzlichter zu bieten, die die vierte
Jahreszeit versüßen: eine exklusive Tea Time und den beliebten Weihnachtsmarkt.
GENUSSMOMENTE:
AFTERNOON TEA AM KAMIN
Wenn draußen die Temperaturen sinken und das Licht sanfter wird, lädt das Treudelberg
Resort Sie ein, sich eine stilvolle Pause vom Alltag zu gönnen: mit dem
exklusiven Afternoon Tea am Kamin. Ab dem 17. Oktober bis zum
22. Februar 2026 erwartet Sie in der behaglichen Hotellobby ein ganz besonderer
Genussmoment, begleitet vom warmen Knistern des Kamins und der entspannten
Eleganz britischer Teekultur. Klassisch. Elegant. Unvergesslich. Lassen Sie sich
verwöhnen mit einer Auswahl feinster Köstlichkeiten: Scones mit Clotted Cream
und Marmelade, Delikate Sandwiches mit verschiedenen Füllungen Verführerische
Petit Fours Und dazu: eine große Auswahl hochwertiger Teesorten aus dem
renommierten Hause Ronnefeldt. Als besonderes Highlight serviert Ihnen das
Resort dazu ein Glas Champagner, für den perfekten Start
in einen genussvollen Nachmittag.
Preis: 45€ pro Person. Verfügbar: Fr.-So., ab 15 Uhr vom 17.10.- 22.02.2026.
Reservierung bitte mindestens zwei Tage im Voraus unter
www.treudelberg-resort.com oder Tel 040 608 22 88 15
TREUDELBERGER WINTERMÄRCHEN!
Der Treudelberger Weihnachtsmarkt
lädt zum vierten Mal ein, die festliche
Jahreszeit in schönster Kulisse zu erleben.
Unter dem Motto „Treudelberger
Wintermärchen“ erwartet Sie vom
19.11.-21.12. eine liebevoll gestaltete
Weihnachtswelt voller Magie, Genuss
und unvergesslicher Momente. Ob
hausgemachte Weihnachtsleckereien,
würziger Glühwein, dampfende heiße
Schokolade oder saftiges Grillgut, das
kulinarische Angebot lässt keine Wünsche
offen. Wärmen Sie sich an einem
der gemütlichen Feuerstellen auf und
lassen Sie sich von der stimmungsvollen
Musik und dem festlichen Lichterglanz
verzaubern. Mittwochs ist Familientag,
mit einem festlichen 2 für 1-Angebot
auf das Dosenwerfen und das Karussell.
Strahlende Kinderaugen sind garantiert -
genau wie bei weiteren Highlights (siehe
Termine unten).
ALLE TERMINE AUF EINEN BLICK
Eiskönigin Elsa und Prinzessin Anna besuchen uns am 23. November, ein echtes Märchenerlebnis!
Am 30. November dürfen sich Kinder auf liebevoll verkleidete Ponys freuen, ideal für ein Erinnerungsfoto.
Und am 6. Dezember kommt natürlich der Nikolaus, um kleine Überraschungen zu verteilen.
Darüber hinaus gibt es ein Kinderkarussell, kreative Bastel- und Keksstationen sowie viele weitere Mitmachaktionen.
Ski-Weihnachtsparty: Nicht nur für Kinder ist gesorgt, auch Erwachsene dürfen sich auf besondere Abende freuen -
jeden Freitag und Samstag von 19 bis 22 Uhr heizt unser DJ bei der Ski-Weihnachtsparty ordentlich ein!
Wann: Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes sind, 19.11. – 21.12., Mittwoch bis Donnerstag 15–20 Uhr,
Freitag & Samstag 15-22 Uhr und Sonntag 13–20 Uhr. Wo: Lemsahler Landstraße 45. Mehr Infos: www.treudelberg-resort.com
ALSTERTAL MAGAZIN | 19
MAGAZIN
ADVERTORIAL
© Aspria + www.marcusbarthel.de
EIN CLUB,
UNZÄHLIGE MÖGLICHKEITEN
Aspria Alstertal bietet abwechslungsreiche Freizeitgestaltung, wertvolle gemeinsame Zeit
mit den Liebsten und einen Rückzugsort, der Körper und Geist in Balance hält. Ganz neu im
Portfolio: Die Diamond Mitgliedschaft – ein Inklusiv-Angebot für Mitglieder, die von allen
Vorteilen in einem Paket profitieren wollen.
Ob als Paar, mit Freunden oder der ganzen Familie,
auf 26.000 Quadratmetern ist Aspria Alstertal der
ideale Ort, um durchzuatmen und neue Energie zu
tanken. Über 130 Kurse pro Woche und weitläufige
Trainingsbereiche laden zu einem fitten Start in den Herbst ein.
Zwei Pools stehen für Schwimmtraining, Aquakurse, Erholung
und Familienzeit zur Verfügung, für Action und Spaß sorgen die
Tennis- und Padel-Plätze. Und auch der Nachwuchs findet für
jedes Alter die passende Aktivität – bei Sport-, Spiel- und Lernkursen,
auf dem großen Indoor-Spielplatz und in der clubeigenen
Schwimmschule.
Die Club-Mitgliedschaft im Aspria ist mehr als eine Auszeit vom
Alltag, sie ist eine Investition in Gesundheit und Wohlbefinden.
Verschiedene Mitgliedschaftsmodelle und flexible Laufzeiten
stehen zur Verfügung. Ganz neu ist die sogenannte Diamond
Mitgliedschaft – perfekt für alle, die höchsten Komfort und
ein ganzheitliches Premium-Erlebnis suchen. Mit der in der
Mitgliedschaft enthaltenen Nutzung des Padel- und Tennisangebots
sowie weiteren exklusiven Vorteilen bietet die Diamond
Mitgliedschaft ein außergewöhnliches Rundum-Erlebnis auf
höchstem Niveau.
Interessierte sind herzlich eingeladen, alle Einrichtungen und
Angebote im Aspria Alstertal bei einer kostenfreien, unverbindlichen
Club-Tour zu entdecken. Termine können bequem online
vereinbart werden.
DIAMOND MITGLIEDSCHAFT
ENTDECKEN
Für mehr Infos rund um Diamond Mitgliedschaft
und Anmeldung: den QR-Code sannen.
20 | ALSTERTAL MAGAZIN
FITNESS
WELLNESS FAMILIE PADEL POOLS
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ALSTERTAL MAGAZIN | 21
MAGAZIN
© Stiftung Ohlendorff’sche Villa /DIRK HEURICH
OHLENDORFF’SCHE VILLA
FEIERT 4. STIFTUNGSTAG
Am 21. November feiert die Stiftung Ohlendorff’sche Villa ihren vierten Stiftungstag – und lädt
zu einem festlichen Abend in das ehemalige Volksdorfer Herrenhaus ein. Das denkmalgeschützte
Gebäude, einst Amtssitz des Ortsvorstandes, ist heute eine lebendige Kultur- und Begegnungsstätte,
die von der Stiftung eigenverantwortlich betrieben und gepflegt wird.
Der Stiftungstag würdigt nicht nur die erfolgreiche Arbeit der
vergangenen Jahre, sondern setzt zugleich ein Zeichen für
gelebte Kultur in den Hamburger Walddörfern. Höhepunkt
des Abends ist die Verleihung der Ehrenmedaille der Stiftung
Ohlendorff’sche Villa, mit der „besondere Verdienste
um die Walddörfer“ ausgezeichnet werden. Wer in diesem
Jahr die Ehrung entgegennehmen darf, bleibt bis zuletzt ein
wohlgehütetes Geheimnis – fest steht jedoch, dass die oder der
Ausgewählte ganz im Sinne des Villa-Erbauers Hans von Ohlendorff
gehandelt hat: „Habe immer etwas Gutes im Sinn.“ Die
Übergabe der Medaille wird von einer Laudatio aus berufenem
Munde begleitet. Als Gastredner des Abends konnte Jochen
Margedant, kaufmännischer Geschäftsführer der Elbphilharmonie
und Vorstand der Stiftung Elbphilharmonie, gewonnen
werden. In seinem Vortrag wird er nicht nur über seine Erfahrungen
an einem der bedeutendsten Kulturstandorte Hamburgs
berichten, sondern auch Impulse zur Zukunft von Kultur- und
Begegnungsstätten sowie Stiftungen geben – wie sie auch die
Ohlendorff’sche Villa verkörpert. Im Anschluss an das offizielle
Programm lädt die Stiftung zu einem festlichen Abendessen in
stilvoller Atmosphäre. Dabei bietet sich reichlich Gelegenheit zu
anregenden Gesprächen mit interessanten Gästen – ein Abend
ganz im Zeichen von Austausch, Inspiration und kultureller
Verbundenheit. Der Festabend ist öffentlich, alle Interessierten
sind der Stiftung herzlich willkommen.
TERMIN
Die Teilnahme ist mit einem Kostenbeitrag von 130 Euro pro
Person verbunden. Beginn der Veranstaltung ist um 18:30 Uhr.
Anmeldung per E-Mail an: buchung@ohlendorffsche.de
22 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
Fahrenkrön 91
CDU UNTERSTÜTZT BAU
EINER INKLUSIVEN MULTI-
FUNKTIONSSPORTHALLE
Die Tischtennis-Spielgemeinschaft Hamburg-Nord, ein
Zusammenschluss der Hauptvereine TSV DUWO 08, Lemsahler
SV und SV Bergstedt, setzt sich für den Bau einer
inklusiven Multifunktionssporthalle in Wohldorf-Ohlstedt
ein. Der Bedarf ist dringend, da die bestehenden Sporthallen
bereits an ihre Kapazitätsgrenze stoßen. Dies erschwert die
Durchführung des Sportbetriebs erheblich. Darüber hinaus
wird der geplante Neubau einer Stadtteilschule auf dem
Gelände der Grundschule am Walde in Wohldorf-Ohlstedt den
Bedarf an eine moderne, inklusive Sporthalle verstärken.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement der TTG
Hamburg-Nord im Bereich Inklusion: Neben den regulären
Jugend-, Damen- und Herrenmannschaften bietet der Verein
auch spezielle Trainingsgruppen für Menschen mit Morbus
Parkinson an. Im Rahmen des Projekts „Ping-PongParkinson“
(PPP), das in Kooperation mit dem gleichnamigen Dachverein
durchgeführt wird, können Parkinson-Patienten die wissenschaftlich
nachgewiesenen, positiven gesundheitlichen
Effekte des Tischtennissports unmittelbar erfahren und
nutzen.
Eine inklusive Sporthalle würde das Angebot an inklusiven
Sportstätten in Hamburg deutlich verbessern. Sie würde
einen Anlaufpunkt für viele Sportlerinnen und Sportler aus
der ganzen Stadt und darüber hinaus sein können. Alzheimer-
Pingpong, Stehfußball oder Padeltennis sind beispielsweise
weitere Sportarten, die von Menschen mit Behinderungen
gespielt werden. Eine inklusive Sporthalle hätte zudem
den Vorteil, dass die Mannschaften auch an nationalen und
internationalen Wettbewerben teilnehmen könnten, weil sie
ihrerseits Austragungsort sein könnten.
Um diese wertvolle und integrative Arbeit auch zukünftig
sicherstellen und ausbauen zu können, unterstützt die CDU-
Fraktion ausdrücklich den Neubau einer inklusiven Sporthalle
in Wohldorf-Ohlstedt. Ein möglicher Standort für den
Bau der inklusiven Multifunktionssporthalle ist der DUWO 08
Sportpark in der Sthamerstraße 30, der genügend Platz für
eine barrierefreie und vielseitig nutzbare Sporthalle bietet.
Aus diesem Grund möchte die CDU, dass das Bezirksamt
beauftragt wird, eine entsprechende Machbarkeitsstudie in
Auftrag zu geben.
17.12.25
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ALSTERTAL MAGAZIN | 23
Bild links: Rhea II,
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Bilder rechts:
Links: Am See eine
Stunde von Hamburg,
Woezer See, Plein air,
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Mitte: Rückansicht,
Acryl und Polychromos,
60x50cm, 2025
Rechts: Blumen in
der Armgardstraße
II, Polychromos und
Acryl, 80x60, 2025
„MICH PACKEN IMMER DIE
KLEINEN MOMENTE“
MAGAZIN
Marlen Schulz aus Klein Borstel bezeichnet sich selbst als ungeduldige Künstlerin - kaum zu
glauben bei Ihren Werken, die eine besondere Ruhe und Leichtigkeit auszustrahlen scheinen.
Einige ihrer Bilder sind ab dem 08. November im Hamburger Kunstsalon zu sehen.
ALSTERTAL MAGAZIN: Wann und wie haben Sie gemerkt,
dass Kunst Ihre Leidenschaft ist?
Marlen Schulz: Gefühlt habe ich schon immer gemalt, saß ich
doch noch als Teenager mit Stift oder Pinsel in der Hand, wenn
alle um mich herum dieses Hobby mit ihrer Kindheit hinter sich
gelassen hatten. Aber mein Schlüsselerlebnis und der Grund für
mein „spätes“ Kunststudium, war ein 3-wöchiger Malereikurs des
Pentiments der HAW hier in Hamburg, als Mid 30-Jährige.
Ich habe schon immer gemalt, aber dann nach der Schule, nach
dem Studium, nach dem Job – immer an zweiter Position. Bis zum
besagtem Malereikurs. Drei Wochen am Stück malen. In der Mitte
der Zeit wurde ich sehr traurig, bis mir klar wurde, es war, weil es
bald vorbei war.
Ich habe mich dann für ein Illustrationsstudium an der HAW
beworben. Bei meiner ersten Bewerbung war meine Bewerbungsmappe
in der Ausstellung, aber ich bin durch die Prüfung
gefallen. Das war ein kleiner Weltuntergang. Ich habe es dann das
Dinge auf, die ich unterbewusst oder zumindest nicht mit reiner
Absicht gemacht habe. Was mich bewegt, mir gefällt. So habe
ich entdeckt, dass ich Kontraste mag, Linie zu Fläche, deckend
zu lasierend, grell zu matt, eine gewisse Offenheit und etwas
Flüchtiges im Bild, aber auch im Motiv. Kleine, stille Momente
mit Personen oder in der Natur – und im Kontrast manchmal doch
sehr laute Farben dazu.
Einen Tipp zu geben ist schwierig. Ich glaube, jeder muss in
sich reinfühlen und machen, was er für richtig hält und was ihm
guttut. Man könnte sich ein bis zwei Personen suchen, die einem
Ratschläge geben. Bei mir war es mein Malereiprofessor Prof.
Christian Hahn und 2-3 Personen in meinem direkten Umfeld. Ich
habe nicht immer alles umgesetzt. Das geht nicht. Über manche
Tipps habe ich etwas gegrübelt und sie erst einige Monate später
verstanden. Viele habe ich vergessen. Ich glaube, man kann
da nichts erzwingen. Irgendwie muss es doch aus sich selbst
kommen.
Jahr darauf nochmal versucht und es hat geklappt - die Mappe
und der Eignungstest. Und mit der Schule kamen dann die ersten
Ausstellungsmöglichkeiten in der Hamburger Handelskammer, in
der Galerie im Grand Elysée und während der Addart, wo ich in
diesem Jahr wieder teilnehmen darf.
Wenn man Ihre Werke der letzten Jahre betrachtet, scheint es,
als habe sich Ihr Stil sehr gefestigt. Haben Sie einen Tipp für
Künstler*innen, die ihren eigenen Stil finden wollen?
Ich habe nie nach einem Stil gesucht, sondern gemacht, ausprobiert
und wirklich nicht viel darüber nachgedacht. Die Malerei
ist bei mir mindestens 90% reine Bauchsache. Es muss in meinen
Fingern kribbeln, dann habe ich schon mal das Motiv. Für manche
Ausstellungsführungen oder Interviews muss ich mir Gedanken
machen, was ich erzähle. Dann ist der Zeitpunkt, dass ich mich
kritisch mit mir und meinen Bildern und Motiven auseinandersetze.
Ich schaue mir viel von mir an und dann fallen mir einige
Ihre Bilder scheinen oft alltägliche Momente einzufangen.
Warum? Was wollen Sie mit Ihrer Kunst ausdrücken?
Ja, das stimmt. Irgendwie packen mich immer die kleinen
Momente. Ein Blick, der in sich gekehrt ist, ist eine Sache, die ich
immer wieder toll finde und immer wieder male. Eine Person vor
mir, die gar nicht richtig hier ist, aber auch gar nicht richtig woanders.
Ich denke, dass kleine Dinge erst unser Leben lebenswert
machen und das täglich. Ein Lächeln, eine Träumerei, der Strand,
Personen, die ich mag, eine tolle Geste oder Haltung – irgendein
Kleinstereignis, das in mir ganz viel auslöst. Diese Dinge möchte
ich festhalten. Vielleicht auch, um nicht zu vergessen, sich über
kleine Dinge zu freuen.
Ich habe einmal vom Hamburger Fernsehturm malen dürfen.
Jedes Mal, wenn ich ihn jetzt sehe, freue ich mich. Oder in Schottland
habe ich einen Verkehrskegel gemalt. Und wenn ich nun an
einer Baustelle und Stau vorbeikomme und es steht ein Verkehrs-
Fortsetzung auf S. 26
ALSTERTAL MAGAZIN | 25
MAGAZIN
„MICH PACKEN IMMER DIE
KLEINEN MOMENTE“
Fortsetzung von S. 25
kegel, denke ich an meinen Urlaub in Schottland oder nur an das
Bild und habe gute Laune. Eindeutig die kleinen Dinge im Leben.
Wie Licht auf Dinge fällt, die goldene Stunde, einen Sonnenuntergang,
einfach nur am Wasser sitzen und den Wellen zuhören.
In erster Linie ist meine Kunst wohl eher mein persönliches
Tagebuch der kleinen lebenswerten Momente, wenn ich genauer
darüber nachdenke. Und vielleicht schaffe ich es, dass sich andere
durch meine Bilder auch über kleinere Dinge freuen – das ist aber
nicht beabsichtigt.
Was sind für Sie die größten Herausforderungen an Ihrer
Arbeit?
Spontane Antwort – mir treu zu bleiben. Meine Motivwahl nur
von meinem Kribbeln in den Fingern abhängig zu machen und
nicht daran zu denken, ob etwas sich vielleicht gut verkauft.
Ich merke manchmal, dass meine Bilder nicht mehr so offen sind.
Der Schritt zurück ist dann eine Herausforderung,
denn dann greife ich bewusst und mit Absicht ein
– was ich eigentlich nicht will, aber in diesem
Fall für sehr wichtig halte. Denn ich mag es
offen und leicht – darunter leidet dann das
Akkurate. Es ist immer ein Abwiegen, was
mir gerade wichtiger ist. Das ist jetzt auf den
Malprozess bezogen.
Wenn ich eher größer schaue, dann würde ich noch sagen, gute
Ausstellungsmöglichkeiten zu finden, ist sehr schwer, aufwändig
und enttäuschend. Ich muss immer wieder neu lernen, dass
Absagen nicht heißen, dass ich keine gute Malerin bin. Das bin
ich aber. Eine gute, manchmal denke ich sogar, eine tolle Malerin.
Und jede leere Leinwand ist aufregend, herausfordernd und ein
Neustart. Es ist nicht so, dass wenn das letzte Bild richtig gut
geworden ist, dass es das nächste Bild automatisch auch wird.
Nein, jedes Bild ist einmal ein größerer und mal ein kleinerer
Kampf mit sich und den Materialien, mit dem Motiv, mit der
Hand oder den benutzen Farben. Sicher baut man eine malerische
Historie mit jedem Bild auf, aber trotzdem bleibt es immer wieder
ein Start mit neuen und alten Zweifeln, Vorstellungen und dem
Abfinden, dass der Zufall eine große Rolle spielt - in der Malerei
und auch im Leben. Das macht es unvorhersehbar, aufregend und
herausfordernd.
Viele Künstler*innen verwenden gerne Ölfarben, aufgrund
der längeren Trocknungszeiten. Warum nutzen Sie vorrangig
Acryl und Polychromos für Ihre Kunst?
Genau das ist der Grund, dass ich keine Ölfarben benutze –
vielleicht ändert sich das nochmal. Ich bin eine sehr ungeduldige
Malerin – selbst Acryl dauert mir zu lange, bis es trocknet. Gleich
nach Pinsel, Leinwand und Farbe ist der Föhn mein wichtigstes
Instrument. Ölfarbe würde mich momentan in den Wahnsinn treiben.
Beim Malen kommen aus dem Nichts kleine Impulse und die
habe ich jetzt und nicht 3 Tage später, wenn die Ölfarbe endlich
trocken ist. Und Polychromos, das sind Farbstifte – da mag ich
vorwiegend ein Rotrosa-Ton. Bei vielen Bildern ist dieser Stift mit
dabei.
Was bedeutet es für Sie, „gute Kunst” zu machen? Wie
würden Sie das für sich definieren?
Wenn ich vor einem Bild stehe und es mich fesselt und nicht
plakativ oder belanglos ist, sondern bewegend und dann noch
handwerklich toll gemacht – dann ist es für mich gute Kunst. Vor
einem Bild von Adrian Ghenie hatte ich zum Beispiel ein beklemmendes
Gefühl und habe mir an die Brust gegriffen und das Luftholen
war schwieriger – umso beeindruckender, als ich den Titel
gelesen habe „The Heart Attack“. Oder das Bild, was Monet von
seiner damals gerade gestorbener Frau auf dem Totenbett gemalt
hat. Beeindruckend, bewegend und unvergesslich und das in der
ganzen Bilderflut, die uns umgibt.
„Meine Kunst ist wie
mein persönliches Tagebuch
der kleinen, lebenswerten
Momente.“
Welches Ihrer Werke ist derzeit Ihr Lieblingsbild?
Es ist meistens eines der letzten Bilder. Natürlich gibt es immer
viele, die ich nur schweren Herzens hergeben kann oder gar nicht
hergebe, aber die letzten sind immer noch so nahe. Zurzeit ist es
das Bild „Rückansicht“ (S. 25). Eine Frau die nach unten schaut,
in sich ruhend und etwas sinnlich. Es ist so wunderbar offen.
Wenn ich dann weiter darüber nachdenke, mag ich auch besonders
die Ergebnisse von Plein Air Malerei. Wenn ich draußen
in der Natur sitze und male. Dann habe ich nur einen gewissen
Zeitrahmen, um das Bild fertigzustellen und ständig ändert sich
das Licht. Das ist eine große Herausforderung und umso schöner,
wenn es funktioniert. Das Bild „Am See eine Stunde von Hamburg“
(S. 25) ist für mich ein gelungenes Beispiel.
Sie stellen Ihre Werke bald im Hamburger Kunstsalon aus.
Wonach haben Sie die Bilder für die Ausstellung ausgesucht?
Tanja Orlob hat meine Arbeiten bei einer Ausstellung gesehen und
mich dann gefragt, ob ich nicht beim Hamburger Kunstsalon ausstellen
möchte – sowas freut mich immer besonders, denn da hat
es eines meiner Bilder geschafft, bei jemandem einen Eindruck
zu hinterlassen. Die Bilder, die ich beim Hamburg Kunstsalon
ausstelle, sollten irgendwie zusammenpassen und im besten Fall
eine Geschichte erzählen. Es ist immer ein hin und her. Und dann
kommt noch der Zufall dazu, denn es ist sehr schwierig
zu entscheiden, was ich wo zeige. In derselben
Zeit hänge ich auch die Ausstellung bei der
Addart. Das muss alles mit berücksichtigt
werden. Aber der Zufall war, dass Ihnen mein
Bild Rhea II (S. 24) so gut gefallen hat und da
habe ich gedacht, das werde ich zeigen. Ich musste
schon zuvor zwei Bilder für den Flyer abgeben, daher
standen somit drei Bilder fest. Ich habe dann versucht, passende
dazu zu finden. Motiv, Farbe, aber auch so was banales wie Größe
spielt eine große Rolle.
Was gefällt Ihnen am Ausstellen Ihrer Werke?
Vor und selbst am Anfang meines Kunststudiums habe ich mir
nicht vorgestellt, dass ich Ausstellung haben werde. Ich wollte
einfach nur malen. Aber meine erste Ausstellung hat das geändert.
Es war sehr aufregend – ich habe sozusagen mein Tagebuch
aufgeschlagen und für jedermann sichtbar präsentiert – in Bildern
gesprochen. Ich habe viel gutes Feedback erhalten und dass ist es
auch, was ich am Ausstellen so schätze. Eine Mischung aus Stolz
– denn am Anfang ist da eine leere Leinwand und was immer da
drauf ist, habe ich geschaffen – und Feedback zu erhalten. Ein
großartiges Feedback ist dann sicher auch ein Verkauf. Luca Mohr
Mehr unter www.marlenschulz.de
Künstlerin
Marlen Schulz
bei einer
Addart Ausstellung.
VERNISSAGE
Ausstellung im Hamburger Kunstsalon. Vernissage am
8.11.2025 um 18-22 Uhr, Matinée am 9.11.2025 um 11-14 Uhr,
Magdalenenstraße 42. www.hamburger-kunstsalon.com
© Helge Mundt Hamburg
26 | ALSTERTAL MAGAZIN
ADVERTORIAL
MAGAZIN
Qigong-Experte
Awai Cheung,
Olympionikin
Susi Erdmann und
Manager Daniel
Horenburg (r.)
VON DEN BESTEN LERNEN:
SPITZENSPORT TRIFFT MANAGEMENT
Die 9-fache Weltmeisterin und Olympiamedaillengewinnerin Susi Erdmann, Manager
Daniel Horenburg und Business-Qigong-Experte Awai Cheung zeigen Führungskräften, wie sie ihr
Mindset verändern, Resilienz stärken & Führungswirkung entfalten – messbar, spürbar, nachhaltig.
Führung entscheidet über Erfolg
Gute Führung ist heute das A und O erfolgreichen Unternehmertums.
Sie bestimmt, wie stark Mitarbeitende gebunden sind,
wie motiviert sie arbeiten – und letztlich auch, wie erfolgreich
ein Unternehmen ist. Mehr denn je ist das messbar, etwa durch
den Gallup Engagement Index 2024. Die Ergebnisse sind alarmierend:
78 Prozent der Beschäftigten machen nur noch „Dienst
nach Vorschrift“. Nur 9 Prozent sind emotional gebunden – ein
historischer Tiefstand. 50 Prozent planen innerhalb der nächsten
zwölf Monate einen Jobwechsel. Lediglich 21 Prozent vertrauen
ihrer direkten Führungskraft, 2019 waren es noch 49 Prozent.
Die Folgen sind enorm: Jede verlorene Fachkraft verursacht
50.000 bis 100.000 Euro Fluktuationskosten. Schwache Führung
senkt die Produktivität um bis zu 34 Prozent. Und Mitarbeitende
mit geringer Identifikation fehlen im Schnitt fast drei Tage mehr
pro Jahr.
Genau hier setzt der Workshop an
Der Exklusiv-Workshop „Spitzensport trifft Management – Das
High-Performance-Mindset für Entscheider*innen“ liefert
praxisnahe Antworten. Mit dabei sind Susi Erdmann, mehrfache
Weltmeisterin und Olympiamedaillengewinnerin. Sie steht für
Spitzenmentalität, Leistung und Zielklarheit. Und Awai Cheung,
Resilienzexperte, Begründer von Business Qigong, Autor und
Speaker. Er steht für Selbstführung, Balance und innere Stärke.
Beide wissen aus eigener Erfahrung, wie man unter Druck Spitzenleistungen
erzielt – durch Zielklarheit, Haltung, Selbstführung
und Vertrauen im Team. Was im Spitzensport über Sieg
und Niederlage entscheidet, lässt sich direkt auf Führung übertragen
– mit unmittelbarem Effekt im Führungsalltag.
Oder wie Strategieberater und Initiator der Reihe Daniel Horenburg
betont: „Wirkungsvolle Führung entsteht dort, wo Haltung,
Fokus und Verantwortung zusammentreffen.“
Module mit Praxis und Wirkung
Der Workshop geht weit über Theorie hinaus – er macht Führung
erlebbar. Mit klar übertragbaren Strategien auf drei Ebenen:
Individuum, Team und Organisation.
Im Modul „Zielklarheit & mentale Fokussierung“ erfahren Führungskräfte
beim Bogenschießen unmittelbar, wie Atmung, Konzentration
und mentale Klarheit die Qualität von Entscheidungen
beeinflussen. Das Modul „Teamführung & emotionale
Bindung“ stellt einen zentralen Gedanken in den Mittelpunkt:
„Führung gelingt, wenn Menschen sich wertgeschätzt fühlen.“ In
Reflexionsphasen wird die eigene Vorbildfunktion geschärft und
Vertrauen im Team gestärkt. Mit „Resilienz & Selbstführung“
führt Awai Cheung in Business Qigong und Mentaltraining ein.
Bewegung, Atem und Haltung werden zur Grundlage stabiler
Selbstführung – gerade in Hochdruckphasen. Das steigert nachhaltig
die Leistungsfähigkeit von Schlüsselpersonen,
reduziert krankheitsbedingte Ausfälle und hebt die Qualität von
Führung auf allen Ebenen.
Exklusiv-Workshop für Unternehmen
Der Workshop richtet sich an 12 bis 14 Führungskräfte und
dauert zwei Tage inklusive Vorabendanreise. Die Agenda wird
individuell zugeschnitten – auf Wunsch mit Retreat- Charakter,
ideal für Teamentwicklung und nachhaltige Wirkung. Ihre
Investition: 1.980 Euro zzgl. MwSt. pro Person. Enthalten sind
alle Module, Networking, Transfermaterialien und vieles mehr.
Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz – und geben Sie Ihrer Führung
die Kraft, die heute den Unterschied macht.
INFOS & BUCHUNG
Anmeldung unter:
biometric-underwriting.de/
spitzensport-trifft-management
Rückfragen beatnwortet Daniel Horenburg
gerne: d.horenburg@biometric-underwriting.de,
Tel. 0170 210 77 29
Für erste Eindrücke einfach den QR-Code scannen!
ALSTERTAL MAGAZIN | 27
MAGAZIN
„ARTENVIELFALT
IST UNSERE LEBENS-
VERSICHERUNG“
Professor Dr. Matthias Glaubrecht,
Evolutionsbiologe und Autor, berichtet im Rahmen
der Kulturmeile Volksdorf am 09. November in der
Ohlendorff’schen Villa über die Bedeutung der
Biodiversität als unsere Lebensgrundlage.
©UHH/CeNak, Sebastian Engels Fotografie
Alstertal Magazin: Was war Ihr Grund, sich so stark
für den Schutz der Artenvielfalt einzusetzen?
Matthias Glaubrecht: Ein Moment, der mich vielleicht
besonders geprägt hat, war, als ich meinen ältesten Sohn
nach der Geburt im Arm hielt. Zuvor war ich über viele Jahre
damit beschäftigt gewesen, Studien zum Verlust der Artenvielfalt
zusammenzutragen und habe mir in diesem Moment gedacht:
„Wie sieht die Welt eigentlich aus, wenn er so alt ist wie ich?”. Das
Erschrecken war groß, denn wenn sich dieser Krieg gegen die
Natur so fortsetzt, wird er keine Natur mehr um sich herum haben.
Dieser düstere Ausblick hat mich zu meinem Buch „Das Ende der
Evolution” gebracht und so wurde ich vom Biodiversitätsforscher zu
einem Warner vor den Biodiversitätsverlusten.
Es ist nur schwer vorstellbar, welche Auswirkungen das
Artensterben wirklich auf das Leben der Menschen hat.
Können Sie das vielleicht einmal grob skizzieren?
Sie denken beim Artensterben wie viele Menschen an den Eisbären
und an den Tiger - also daran, dass wir große Tierarten verlieren.
Das ist ein Irrtum. Es geht nicht um das Aussterben einzelner
Arten, sondern um unsere Lebensgrundlage. Leute wie ich, die alt
genug sind, wissen, dass es früher viel mehr Vögel gab und es im
Frühling lauter war. Früher mussten die Leute bei Überlandfahrten
sogar ihre Windschutzscheibe sauber machen, weil die Insekten
dort klebten. Aber in den letzten 30 Jahren gab es einen Rückgang
dieser Fluginsekten um 80% in den Sommermonaten. Da sterben
nicht einzelne Arten aus, sondern es schwinden ganze Bestände.
Wir haben heute weniger Insekten, weil wir sie vergiftet und durch
Monokulturen unsere Äcker stark industrialisiert haben. Mit ihnen
fällt die Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere weg. Wir rauben
ihnen so den Lebensraum und die Lebensmöglichkeiten.
All diese Entwicklungen konnten wir über viele Jahre, inzwischen
Jahrzehnte, verfolgen und jetzt hat das eine kritische Größe erreicht,
so dass wir selbst in Naturschutzgebieten den Artenschwund
erkennen können. Und obwohl wir uns da immer ein bisschen
rausnehmen und denken, das habe mit uns nichts zu tun, betrifft
die Biodiversitätskrise uns alle ganz unmittelbar. Wir sind eben
auch ein Teil der Natur. All unsere Nahrungsmittel entstammen
ihr und sie brauchen saubere Böden und sauberes Wasser, aber das
gefährden wir gerade. Man kann sagen: Artenvielfalt ist unsere
Lebensversicherung und wir treiben gerade Schindluder damit.
Was sind aktuell die größten Bedrohungen der Artenvielfalt
hier in Mitteleuropa?
Die Hälfte der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich
genutzt. Die industrialisierte Landwirtschaft, die wir durch unsere
Weigerung in den Supermärkten mehr für Nahrung auszugeben,
betreiben, führt dazu, dass Bauern immer mehr Dünger und Gifte
verwenden müssen. Monokulturen, das Aufräumen der Landschaft,
sowie die übermäßige Nutztierhaltung - all diese Tendenzen, die
wir selbst als Konsumenten von Nahrungsmitteln befördern, führen
in Mitteleuropa dazu, dass wir diesen Artenschwund haben. Wir
packen Gifte auf die Äcker, die werden ausgespült und vergiften
unser Gewässer. Wir haben Dünger, eine Eutrophierung, wodurch
dann die Anrainer Meere wie die Ost- und Nordsee kippen. Die
Natur gerät immer mehr unter Druck und das liegt nicht an „der
einen Maßnahme“. Es ist die Fülle all dieser Maßnahmen, die wir
ergriffen haben, um möglichst effektiv zu produzieren. Dieses
nicht-nachhaltige Produzieren und unser nicht-nachhaltiges
Konsumieren treibt das Artensterben - diese Krise der Biodiversität
- voran. Nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Orten und
Regionen. Aber wir müssen eben lokal und hier etwas dagegen tun.
Und was ist besonders relevant für den regionalen Artenschutz?
Wichtig ist der Flächenschutz und dass wir Schutzzonen ausweiten
und den Schutz in diesen Zonen auch ernst meinen. Der steht
häufig nur auf dem Papier. Selbst im Wattenmeer, das den höchsten
Schutzstatus hat, darf noch die Grundschleppnetzfischerei
betrieben werden. Wir müssen die Flächen aus dieser intensiven
wirtschaftlichen Nutzung herausnehmen und der Schutz muss
effektiver und intelligenter werden. Wir müssen der Natur wieder
mehr Raum geben und das können wir auch vor Ort machen, zum
Beispiel durch eine vielfältige Gestaltung des Gartens. So kann ein
kleiner Lebensraum für viele Tiere geschaffen werden. Jeder kann
in Siedlungsrandgebieten - gerade hier im Alstertal - sehr viel tun.
Man muss sich nur informieren, wie das am besten geht.
Ihr aktuelles Buch heißt „Das stille Sterben der Natur“.
Warum ist das Artensterben so unbeachtet?
Viele Leute sind durch die Multiplikation der Krisen im Augenblick
überfordert. Dann kommt noch hinzu, dass sie häufig denken,
dass der wahre Umweltschutz der Klimaschutz ist. Aber die Krise
der Biodiversität ist eben eine zweite und andere Krise. Was wir
28 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
brauchen, ist ein Team, bei dem die Leute erkennen, das Arten und
Klima zusammengehören und zusammen gelöst werden können,
auch wenn sie so unterschiedlich sind. Das hat sich bei vielen noch
nicht herumgesprochen. Wir fokussieren derzeit sehr stark auf
das Klima und es wird weniger über Artenvielfalt gesprochen.
Extremwetterereignisse führen uns allen vor Augen, wie wichtig es
ist, gegen den weiteren Klimawandel vorzugehen, während es ein
stilles Sterben der Natur ist, weil man im Augenblick nicht merkt,
was passiert, wenn der Schmetterling nicht mehr da ist oder wenn
die Goldammer nicht mehr singt. Aber das heißt nicht, dass es
nicht auch verheerende Auswirkungen hat. Und deshalb auch der
Buchtitel „Das stille Sterben der Natur“.
Gibt es bereits wirksame Maßnahmen zum Schutz der
Biodiversität?
Im Dezember 2022 hat die Weltbiodiversitätskonferenz in Montreal
verabredet, dass wir uns ein größeres Ziel vor Augen führen
sollten. Manche sagen, wir müssen bis 2050 die Hälfte der Erde
unter Schutz stellen. Das mag ein utopisch erscheinendes Ziel sein,
aber wir wollen ja auch die Erwärmung der Erde auf 1,5 Grad
Celsius begrenzen. Da wissen Insider auch, dass das kaum noch
zu erreichen ist. Deswegen haben in Montreal 196 Nationen, auch
Deutschland, ganz konkret verabredet, 30% der jeweiligen Fläche
unter Schutz zu stellen. Deutschland hat das zwar formal schon
erreicht, aber diese Schutzgebiete sind häufig kein wirksamer
Schutz. Es macht mir Hoffnung, dass wir jetzt ein konkretes Ziel
haben. Da kann sich die Politik dran messen lassen - das muss sie
auch und das müssen wir auch einfordern. Wir haben noch fünf
Jahre, also wird es Zeit, dass wir das tun. Das Thema erscheint
zwar immer sehr trüb, aber ich muss sagen: Nein, wir haben
das Problem erkannt und jetzt müssen wir einfach was dagegen
unternehmen.
Bei Ihrem Vortrag in der Ohlendorff’schen Villa gehen Sie auch
auf das hochgefährdete Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal ein.
Welche Bedeutung hat dieser Ort für die Biodiversität hier?
Es gibt auf der Erde einige Regionen oder Flecken, da können Sie
die Zeugnisse der Menschheitsevolution direkt sehen. Fundorte,
die sozusagen ein Mekka der Menschheitsgeschichte sind, weil
da Funde gemacht wurden, an denen wir festmachen können, wie
sich der Mensch entwickelt hat. Und eines dieser Mekkas müsste
eigentlich das Ahrensburger Tunneltal sein. Vor etwa 12 bis 14
Tausend Jahren lebten dort Rentierjäger und in den moorigen
Schichten wurden die ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte
gefunden. Man kann an ihnen ablesen, wie sie damals gebaut,
konstruiert und verwendet wurden und sie markieren den Übergang
einer Jäger-Sammler-Kultur zu den Ackerbauern. Dieses Gebiet
ist ein Grabungsschutzgebiet und hat durch Tierarten wie u.a. dem
Kammmolch, einen besonderen Erhaltungszustand und einen FFH-
Schutzstatus.
Und ausgerechnet dort soll jetzt der Gleisausbau stattfinden. Der
Gleisverkehr soll von 20 auf 80 Güterzüge erhöht und rechts und
links sollen 6m hohe Schutzwände gebaut werden. Das wird die
Natur dort komplett zerstören. Auch wenn es direkt am Rand und
nicht hindurch geht, trifft dieser Ausbau, der dort gar nicht sein
müsste, eines der wichtigsten Schutzgebiete, die wir hier noch
haben. Und es kümmert sich eigentlich niemand drum.
Viele Leute stellen die wirtschaftliche Entwicklung immer noch
über alles andere. Aber wir leben auf einem endlichen Planeten
und müssen lernen, dass wir nicht immer mehr Fläche verbrauchen
können. Das haben wir bisher gemacht und das hat uns in die
Krise geführt. Wir sollten hier in Ahrensburg lieber überlegen, wie
wir das erreichen, was wir mit dem Ausbau der Trasse erreichen
wollen, aber ohne die Natur zu schädigen.
lm
WEITERE TERMINE DER
KULTURMEILE VOLKSDORF
01. NOVEMBER
Der Stadtbilderklärer Jörg Beleites erläutert bei einem
Rundgang Ereignisse aus Volksdorfs Geschichte.
Von 14:30 – 16:30 Uhr, gratis mit Anmeldung.
Der Treffpunkt wird mit der Bestätigung einer erfolgreichen
Anmeldung bei stadtbilderklaerer@joerg-beleites.de
bekanntgegeben.
02. NOVEMBER
Tier- und Landschaftsökologe Dipl.Ing. Micha Dudek
erläutert bei einer Führung den Biotopverbund zwischen
Volksdorfer Wald, Kierbitzmoor, Meienthun und Tunneltal.
Von 11 – ca. 13 Uhr. 25 Teilnehmer, gratis; nur mit Anmeldung
bei info@schulkate.de
04. NOVEMBER
In seinem einzigartigen Programm „Klangrede” spielt der
renommierte Cellist David Stromberg das Barockcello, das
Cello piccolo und das moderne Cello und verbindet die Musik
J.S. Bachs mit der musikalischen Avantgarde unserer Zeit.
Beginn: 19:30 Uhr in der Ohlendorff’sche Villa. Eintritt 18€,
ermäßigt 16€. Restkarten an der AK 20€, ermäßigt 18€.
05. NOVEMBER
Der Bürgerverein Walddörfer e.V. veranstaltet einen geselligen
Abend für jedermann zum Kennenlernen des Bürgervereins.
Dabei stellen die Arbeitsgruppen ihre Aktivitäten vor.
Beginn: 18.30 Uhr in der Volksdorfer Schulkate.
06. NOVEMBER
Lesung mit Gesangs- und Filmbeiträgen über die Geschichte
Volksdorfs und des Wensenbalkens von 1945 bis 1980.
An der Aufführung ist das Oberstufenprofil des WdG „Babel“
beteiligt, das Jens Koegel zur Historie befragen wird. Beginn:
19 Uhr in der Aula des Walddörfer-Gymnasiums, gratis.
07. NOVEMBER
Andrea Ferreira und Ursula Raschke-Vielhauer erzählen
Märchen für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung. Beginn: 16 Uhr
in der Volksdorfer Schulkate. Gratis ohne Anmeldung.
08. NOVEMBER
Die aus Volksdorf stammende Band Folksdorfer präsentiert
Irish Folk und mehr. Beginn: 19:30 Uhr in der Volksdorfer
Schulkate, Reservierung: rohdemirjam@gmail.com
TERMINTIPP
Im Rahmen der Kulturmeile Volksdorf hält
Dr. Matthias Glaubrecht am 09.11.25 einen Vortrag mit
Diskussion in der Ohlendorff‘schen Villa. Beginn: 19:30 Uhr.
Eintritt frei. Mehr unter www.kulturmeile-volksdorf.de
09. NOVEMBER
Dr. Michael Göring stellt bei einer Lesung seinen neuen
Roman „Algund“ vor. Die Matinee ist um 11 Uhr in der Volksdorfer
Schulkate neben dem Museumsdorf.
Weitere Infos unter www.kulturmeile-volksdorf.de
ALSTERTAL MAGAZIN | 29
WELLINGSBÜTTEL
ENDLICH EIN SPIELPLATZ FÜR WELLINGSBÜTTEL?
© Wandsbek-Koalition
Haben sich für den Spielplatz eingesetzt: Silke Bertram (CDU),
Birgit Wolff (FDP), Karin Knitter-Lehmann (Die Grünen) und Christiane
Rösch (SPD) (v.l.).
Seit vielen Jahren warten die Eltern in Wellingsbüttel auf einen
Spielplatz im Stadtteil – bisher vergeblich. Die von Bürgern und
Bezirkspolitik als möglich vorgeschlagenen Orte wurden seitens
der Bezirksverwaltung geprüft und aus unterschiedlichen und
nachvollziehbaren Gründen als nicht umsetzbar erachtet. Nun
bekommt einer dieser Vorschläge neuen Rückenwind: In einem
gemeinsamen Antrag von SPD, Grünen, FDP und CDU, der einstimmig
Unterstützung in der Bezirksversammlung erhielt, wird für
eine Fläche im Bereich des Heinz-Erhardt-Parks ein neues Konzept
vorgeschlagen, das Potential aufweist: ein „Waldspielplatz“.
Er bietet durch hohe alte Bäume bei Hitze Schatten und durch
das waldähnliche Umfeld gute Luft. Das Waldspielplatz-Konzept
bietet eine starke Einbindung in die Natur durch „Naturschutz-
Lerntafeln“. Das Spielangebot ist als naturbezogen geplant. Die
Bezirksversammlung hat die Verwaltung gebeten, die Umsetzung
zu prüfen und im Falle der Realisierbarkeit zu beauftragen.
Während die zuständige Abteilung im Bezirksamt grundsätzlich
signalisiert hat, sich einen solchen Waldspielplatz plus passender
Wege, die auch für Kinderwagen und Rollator geeignet sind, vorstellen
zu können, müssen zuvorderst rechtliche Aspekte geklärt
werden: Erst wenn das angedachte Gelände für ein solches
Projekt genutzt werden kann, kann die Umsetzung angegangen
werden.
Christiane Rösch, Regionalsprecherin Alstertal der Wandsbeker
SPD-Fraktion, erklärt: „Eltern und Kinder in Wellingsbüttel
warten seit Jahren auf einen Spielplatz. Wir haben viele Anläufe
unternommen, um das endlich möglich zu machen. Mit dem Konzept
eines Waldspielplatzes im Heinz-Erhardt-Park gibt es nun
erstmals eine Perspektive, die Naturnähe, gute Erreichbarkeit
und Aufenthaltsqualität verbindet. Für uns ist klar: Wir wollen
eine Lösung, die sowohl den Kindern Freude bereitet als auch für
Familien, Seniorinnen und Senioren einen Mehrwert im Stadtteil
schafft. Deshalb unterstützen wir die Prüfung ausdrücklich und
hoffen, dass wir diesen lang gehegten Wunsch bald gemeinsam
realisieren können.“
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30 | ALSTERTAL MAGAZIN
© Smålandwald by Rüdiger Tillmann
WALD-ANSICHTEN
BEIM NABU
Der NABU Hamburg präsentiert im Duvenstedter BrookHus
von Samstag, 18. Oktober bis zum Sonntag, 30. November
die Ausstellung „Der Wald rauscht“ des Künstlers Rüdiger
Tillmann. Die Vernissage findet am Sonntag, 19.10. ab 12 Uhr
statt, hierfür ist eine Anmeldung erforderlich.
„Rüdiger Tillmann beschließt die diesjährige Saison mit
seiner Ausstellung im BrookHus, die das Thema Wald in den
Fokus rückt“, freut sich NABU-Referentin und Leiterin des
BrookHus, Dr. Stefanie Zimmer. Neben der Kunstausstellung
ist das BrookHus der ideale Ausgangspunkt für Touren durch
die angrenzenden Naturschutzgebiete Duvenstedter Brook
und Wohldorfer Wald. Rüdiger Tillmann zeichnet Waldbilder.
Der Wald ist der Ort, der dem was wir Wildnis nennen, noch
am nächsten kommt. Er ist aber auch ein Ort wirtschaftlicher
Interessen und Ressourcen. Der Klimawandel und großflächige
Monokulturen haben diese Art von Landschaft wieder
in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Im Jahr 2015
begann er, den Wald in Schweden, einem waldreichen Land, zu
„porträtieren“. Mit Stahlfeder und schwarzer Tusche werden
alltägliche Ansichten in wochenlanger Kleinstarbeit festgehalten.
Wir laufen größtenteils durch einen gezähmten Wald,
den viele Menschen immer noch als pure Natur bezeichnen.
Die Waldbilder dienen dem Verständnis einer Landschaftsform
in der viele Interessen aufeinander stoßen und bleiben
in ihrer Detailgenauigkeit deskriptiv.
Die Ausstellung läuft vom 18.10.-30.11. Am 19. Oktober wird
Rüdiger Tillmann zur Vernissage ab 12 Uhr persönlich anwesend
sein. Für die Vernissage ist eine Anmeldung erforderlich
unter www.NABU-Hamburg.de/anmeldung. Die Ausstellung
kann ansonsten während der regulären Öffnungszeiten
besucht werden. Infos: www.NABU-Hamburg.de/brookhus
ADVERTORIAL
ADVERTORIAL
DUVENSTEDT/WELLINGSBÜTTEL
Kinder-HNO
macht Spaß
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen!
Dieser Ausspruch gilt für allgemeine
Erkrankungen ebenso wie für Erkrankungen
im HNO-Gebiet. Gerade akute
Erkrankungen an den Ohren und im
Rachen führen zu einem erheblichen
Krankheitsgefühl, sodass sich eine
Untersuchung bei Kindern häufig sehr
schwierig gestaltet. Die Untersuchung
sollte einfühlsam, schnell und
kompetent durchgeführt werden. Je Expertentipp
kürzer der Besuch beim HNO-Arzt im
Dr. med. R. Dannesberger
akuten Krankheitsfall ist, desto besser!
Folgebesuche lassen sich mit den Kindern dann in der Regel
einfacher gestalten.
Bei HNO-Erkrankungen, die nicht von einem Schmerz begleitet
sind, kann hingegen der einfühlsame HNO-Arzt spielerisch
untersuchen; Spaß und Witz in den Vordergrund stellen. Ohne
Zeitdruck im Nacken führt die entspannte Untersuchungssituation
zu einem guten Gefühl bei Kindern und Eltern. Regelmäßige
Untersuchungen sind dann kein Problem.
Dr. med. Rainer Dannesberger
Facharzt für HNO-Heilkunde
Wellingsbüttler Weg 119
22391 Hamburg
Telefon: 040 - 46 65 37 28
www.hnopraxis.hamburg
Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler
Wir bitten um
Terminvereinbarung
ALSTERTAL MAGAZIN | 31
ALSTERTAL MAGAZIN | 57
MAGAZIN
POPPENBÜTTEL
ADVERTORIAL
© Mareike Suhn
VON JAZZ, TANGO UND
Duo Trovero
EINEM VIRTUELLEN STADTRUNDGANG
Die PARKRESIDENZ ALSTERTAL steht als erfolgreiche Seniorenresidenz vor allem für ihre hohe
Wohn- und Service-Qualität. Zum Angebot gehört auch ein hochwertiges Kulturprogramm
im eigenen Veranstaltungssaal, das allen offen steht - so etwa auch im November.
South West Old Time: „New Orleans Jazz“
Dienstag, 04.11., 19.00 Uhr, Eintritt: 20€
Seit ihrer Reunion 2018 haben sich die South West Oldtime All
Stars zu einer festen Größe in der europäischen Traditional-Jazz-
Szene etabliert, mit weit über 200 Konzerten seither. Ursprünglich
kommen die Musiker aus dem Südwesten der Republik, haben alle
Jazz studiert und lieben sämtliche Variationen des „Classic Jazz“.
Duo Trovero: „Cinema Tango”
Dienstag, 11.11., 19.00 Uhr, Eintritt: 20€
Die Musiker Hendrik Leßmann (Bandoneón) und Martín
Torres Godoy (Klavier) spannen einen kurzweiligen Bogen
über Genregrenzen hinweg. Das Programm ist dabei bewusst
abwechslungsreich gestaltet. So erklingen konzertante Tangos
von Piazzolla, argentinische Folklore sowie Filmmusik von Charlie
Chaplin, Ennio Morricone und Leonard Bernstein.
Katja Kruse: „Virtueller Stadtrundgang“
Dienstag, 18.11., 19.00 Uhr, Eintritt: 15€
Mit ihren persönlich und live erzählten Führungen leitet
die Stadtführerin und Tourismusexpertin Katja Kruse die
Teilnehmenden zu Hamburgs bekanntesten Wahrzeichen, durch
versteckte Ecken und lässt die Besucher in die Atmosphäre der
Stadt eintauchen – bequem vom Sessel aus.
Jazz-Dämmerschoppen mit 8 to the Bar
Dienstag, 25.11., ab 17.00 Uhr, Eintritt: frei - Essen und Trinken
à la carte - um Anmeldung wird gebeten
8 to the Bar wurde 1985 in Hamburg als Straßenband gegründet
und hat seitdem viele Bühnen erobert. Mit ihrem Rock’n’Roll, Blues
und nicht zuletzt dem Hamburger Boogie Woogie - präsentiert
voller Spielfreude und Leidenschaft - reißen die Musiker das
Publikum immer wieder mit! Motto: „Swingin‘ The Blues”.
8 to the Bar
© Stephan Hensel
KARTEN:
VVK tägl. 10-18 Uhr am Empfang der PARKRESIDENZ ALSTERTAL, Karl-Lippert-Stieg 1,
an der Abendkasse und bei EVENTIM. Reservierungen möglich unter Tel. 040 60 60 80.
Mehr Infos: www.parkresidenz-alstertal.de/kultur und @parkresidenz_alstertal bei Instagram
32 | ALSTERTAL MAGAZIN
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DAS CENTER-MAGAZIN DES ALSTERTAL-EINKAUFSZENTRUMS | AU SGABE 10 /2025
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AEZ WIRD
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ENDE DES JAHRES STARTET EINE
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zum 55. Geburtstag
DER BESONDERE TAG WURDE GEBÜHREND GEFEIERT -
HIGHLIGHT WAR EINE PROMINENT BESUCHTE SHOPPING NIGHT
MAGAZIN
EDITORIAL
© anna-lena-ehlers.de
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
Anfang Oktober haben wir über eine Woche lang 55 Jahre
AEZ gefeiert, mit festlicher Stimmung, besonderen Überraschungen
und vielen Highlights für die ganze Familie.
Wir wollten Tage voller Freude, gemeinsamer Momente
und einzigartiger Erlebnisse schaffen. Und das ist uns mit
Auftritten von Sänger Tom Gaebel und Laufsteg-Ikone
Bruce Darnell sowie dank Ihnen liebe Besucherinnen
und Besucher auch sehr gut gelungen. Danke, dass Sie so
zahlreich an unseren Aktionen mitgewirkt haben. Einiges
dazu können Sie in dieser Ausgabe sehen. Und auch noch
im kommenden Alstertal Magazin, denn es gab bei uns
ein Covershooting mit dem Model Elena Carrière zu
gewinnen. Freuen Sie sich auf das Ergebnis.
Einen weiteren Ausblick gibt es schon in dieser Ausgabe,
denn wir werden das AEZ in ein neues Zeitalter führen
und entsprechend modernisieren. Die Gesamtinvestition
für das Projekt, dessen Vorbereitungen Ende dieses Jahres
beginnen, wird sich in einer Größenordnung von ca. 75
Millionen Euro bewegen, dazu kommen die Investitionen
in Shopumbauten und Neueröffnungen von Mieterpartnern.
Lesen Sie dazu die wichtigsten Fakten auf Seite 36.
Freuen können Sie sich auch jetzt schon auf den kommenden
verkaufsoffenen Sonntag am 2. November, übrigens der
letzte in diesem Jahr. Also nicht verpassen und schon einmal
rot im Kalender anstreichen. Die Türen des AEZ sind dann
wieder von 13-18 Uhr geöffnet und Aktionen rund um das
Thema „Kultur“ werden das entspannte Bummeln und
Shoppen zu einem Erlebnis für die ganze Familie werden.
Herzliche Grüße
Ihre Center-Managerin Ludmila Brendel
Jubiläum voller Highlights:
55
JAHRE
AEZ
Das AEZ hat seinen Geburstag eine Woche lang
mit vielen Aktionen - Musik, Mitmachaktionen
und Gewinnspielen - gefeiert. Ein Highlight war
eine prominent besetzte Shoppingnight, bei
der die Besucher*innen nicht nur länger in der
Mall bummeln konnten, sondern auch
Tom Gaebel lauschen.
Centermanagerin Ludmila Brendel (l.)
mit Moderatorin und Model Sylvie Meis
© 2025 Franziska Krug (6)
34 | AEZ INSIDE
ADVERTORIAL
NEWS
Schauspielerinnen: Sandra Quadflieg
und Kim-Sarah Brandts (r.)
Stifterinnen unter sich: Dorit Otto
und Janina Lin Otto (r.)
Moderatorin Frauke Ludowig
mit ihrer Tochter Nele
© Tom Menz (1)
DJ Kai Schwarz mit Profi-Tänzerin
Isabel Emilia Edvardsson
Boxweltmeisterin Ina Menzer (l.) und
Profi-Tänzerin Christine Deck
Sorgte für Stimmung im AEZ:
Sänger und Entertainer Tom Geabel
EIN WEITERES HIGHLIGHT
Radio Hamburg
Legende John
Ment mit der
Moderatorin
Janine Dyndra
© Kai Wehl
Während der Geburtstagswoche gab es viele Preise zu gewinnen. Eine Chance
auf Center-Gutscheine im Wert von 5.000 Euro gab es auf der Hauptbühne.
Besucherinnen und Besucher konnten gegen Radio Hamburg Moderator John
Ment im Quiz „Wer schlägt John“ antreten - das beliebte Quiz von Radio Hamburg
live im AEZ. „Das wir jetzt hier ein Auswärtsspiel machen, ist eine absolute
Ausnahme. Aber für das AEZ nur das Beste vom Besten (lacht). Es ist auch
ein bisschen mein zweites Zuhause - vor allen in meinen Schulzeiten bin ich oft
hierher gekommen, statt in den Unterricht. (Pause) Bitte nicht nachmachen,
also ich habe hier natürlich ganz viel gelernt dann...“ John hat das Auswärtsspiel
gut gefallen, dem Publikum auch - die Resonanz war riesig.
AEZ INSIDE | 35
MAGAZIN
Das AEZ erfindet sich neu!
Mit einem neuen Gesamtkonzept und einer klaren Vision plant die ECE,
das Alstertal-Einkaufszentrum ab 2026 grundlegend zu modernisieren –
architektonisch, strukturell und inhaltlich. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Das AEZ steht vor dem nächsten großen Entwicklungsschritt:
In den vergangenen Monaten wurde ein
umfassendes Konzept zur Neuausrichtung des Centers
erarbeitet – mit dem Ziel, den starken Standort
zukunftsfähig aufzustellen und auf veränderte Kundenbedürfnisse
auszurichten.
Geplant ist ein groß angelegtes Refurbishment, das ab dem zweiten
Quartal 2026 startet. Die Gesamtinvestition des Eigentümers
für das Projekt wird sich in einer Größenordnung von ca. 75
Millionen Euro bewegen, dazu kommen die Investitionen in Shopumbauten
und Neueröffnungen der Mieterpartner.
„Wir möchten das AEZ fit für die nächsten Jahrzehnte machen –
mit einem durchdachten Nutzungsmix, modernisierten Flächen
und einem Look & Feel, das Kunden wie Mieter gleichermaßen
überzeugt“, sagt Centermanagerin Ludmila Brendel. Ein Grund
für das Facelift sei auch das veränderte Kundenverhalten so
Brendel, „wir haben vor der Konzepterstellung Menschen im
Einzugsgebiet nach ihren Wünschen befragt - mehr als die Hälfte
möchte im AEZ eine Clusterung von Sortimenten vorfinden, also
mehrere Mietpartner auf einer Fläche mit einem ähnlichen Sortiment.
Aber heutzutage fragen wir - anders als früher - auch die
Mietpartner intensiver nach ihren Vorstellungen. Und auch die
wünschen sich aktuell zum größten Teil, ein branchenähnliches
Nachbarschaftsumwelt wiederzufinden. Das passt gut in unsere
Strategie und deswegen nehmen wir eine Clusterung vor.“
Entsprechend wird ein neues Retail-Modell künftig Marken und
Konzepte in drei klar profilierten Angebotsbereichen bündeln.
Premium: In diesem Bereich werden klassische, trendige und
36 | AEZ INSIDE
ADVERTORIAL
NEWS
Das AEZ hat im Rahmen des 55. Geburtstages in einem
Showroom einen Rück- und Ausblick gezeigt
© ECE Marketplaces GmbH & Co. KG (2)
© Tom Menz (1)
Das AEZ wird modernisiert, um auch in Zukunft jede
Menge Shopping-Spaß bieten zu können. Es wird heller
und freundlicher - mit noch mehr Wohlfühlatmosphäre.
hochwertige Brands aus dem nationalen und internationalen
Umfeld platziert. Ob zeitlose Klassiker oder die neuesten Trends:
Premium ist die Adresse für exklusives Shopping.
Boutique: Dort gibt es individuelle, nachhaltige und oft lokal
geprägte Marken. „Das gibt uns die Möglichkeit regionale ind
kleinere Anbieter zu stärken“, freut sich Ludmila Brendel. Faire,
nachhaltige und hochwertige Labels werden dort einladen, Neues
zu entdecken.
Highstreet Mall: trendige, moderne Filialkonzepte mit starker
Reichweite - bekannte Marken aus dem Bereich Fashion, Sport,
Kosmetik und Accessoires. Alles, was angesagt ist, gibt es dort an
einem Ort.
„Im Zuge der Vorbereitung auf das neue Gesamtkonzept wird es
vorübergehend mehr strategische Leerstände im Center geben.
Diese entstehen bewusst, da bestimmte Flächen nicht sofort
nachvermietet werden. So schaffen wir die Möglichkeit, kleinere
Einheiten zu größeren, attraktiven Flächen zusammenzuführen
und ausreichend Spielraum für Umzüge innerhalb des Centers zu
haben“, erklärt die Centermanagerin, die sich auf die Modernisierung
freut. „Dank eines neuen Lichthofes vor Galeria, neuer
Farbgestaltung und einem neuen Beleuchtungskonzept wird das
‚neue“ Einkaufszentrum noch heller, offener und freundlicher.“
Schon Ende dieses Jahres wird es mit bauvorbereitenden Maßnahmen
losgehen, bevor der Umbau dann im 2. Quartal 2026
startet - der Betrieb läuft dabei ganz normal weiter.
AEZ INSIDE | 37
POPPENBÜTTEL
Poppenbüttler Getränke-Fachmarkt
Moorhof 2 • 606 60 33
Lieferservice frei Haus: Jetzt bequem online
bestellen, dafür einfach den QR-Code scannen.
Party - Geburtstag - Feier?
Getränke auf Kommission!
Weihnachtsmärchen 2025
„Alarm in der Weihnachtswerkstatt“
Ein Märchen von Antonia Grzesiak
Regie: Katrin Grzesiak – Eintritt: 10,- € / für Kinder bis 12 Jahre 8,- €
Veranstaltungsort: Hinsbleek 11, 22391 Hamburg
im Festsaal des Hospitals zum Heiligen Geist
Samstag 06.12.2025 14 und 17 Uhr
Sonntag 07.12.2025 13 Uhr
Freitag 12.12.2025 17 Uhr
Samstag 13.12.2025 14 und 17 Uhr
Sonntag 14.12.2025 14 Uhr
Karten schon erhältlich unter karten@hennebergbuehne.de oder
unter www.yesticket.org, Kartentelefon 606 01 449.
Instagram: hennebergbuehne.de
Facebook: Hennebergbuehne Poppenbüttel e.V.
Weitere Infos finden Sie unter www.hennebergbuehne.de
© Anna Kriete-Busch
MUSIK SO VIELFÄLTIG,
WIE DIE NATUR
Vocal Garden kommt am 22. November in die Marktkirche in
Poppenbüttel. Der Chor wurde 2015 gegründet und besteht aus
über 25 Sängerinnen und Sängern. Sie finden, Musik ist wie ein
Garten: Sie ist gut für die Seele, inspiriert die Sinne, verbindet
mit der Erde. Und sie ist bunt wie das Leben. Das wünscht sich
der Chor auch von der Musik, die sie selbst machen. Ob Gospel,
Pop oder Jazz - die Vielfalt ist groß. In der Marktkirche singen
sie beim herbstlichen Chorkonzert unter dem Motto: „Jetzt im
Laub“. Beginn: 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mehr Informationen unter www.kirche-poppenbuettel.de
ALSTERTAL MAGAZIN ALS E-PAPER
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Ausgabe – digital, kostenlos und pünktlich!
www.magazine.hamburg/digital-abo/
© Limehouse Jazzband
JAZZ ALS AUSDRUCKS-
MÖGLICHKEIT
Am 21. November spielt die Limehouse Jazzband in der Philemonkirche
in Poppenbüttel. Ab 19 Uhr zeigen die Jazzer ihre
musikalischen Fähigkeiten - mit viel Lust und Laune an New
Orleans, Swing, Mainstream bis zum Dixieland der 60er Jahre.
Jazz ist für die Musiker eine der vitalsten Ausdrucksmöglichkeiten
von Gefühlen – von Lebensfreude, Verzweiflung,
Protest, Verliebtheit, Zuversicht und vielem mehr. Ihr Repertoire
umfasst unter anderem Titel von King Oliver und Louis
Armstrong, von Benny Goodman und Glenn Miller, von Herbie
Hancock, W.C. Handy und Chris Barber. Der Eintritt ist frei.
Mehr unter www.kirche-poppenbuettel.de
38 | ALSTERTAL MAGAZIN
POPPENBÜTTEL
© Luisa Hanika
FREIER EINTRITT IN
HAMBURGS MUSEEN
Das Projekt #seeforfree ermöglicht, dass am 31. Oktober
2025 wieder viele Museen ihre Türen öffnen und freien Eintritt
gewähren. Über 50 Museen beteiligen sich in diesem Jahr.
Seit dem Bürgerschaftsbeschluss aus dem Jahre 2018 bieten
die staatlichen Museen in Hamburg am Tag der Reformation
grundsätzlich kostenfreien Eintritt an. Der Feiertag soll dazu
dienen, gesellschaftlichen Debatten nachzuspüren und in den
gemeinsamen Austausch zu treten. In den letzten Jahren haben
sich immer mehr private Museen der Initiative angeschlossen.
Mehr Informationen unter www.seeforfree.de
Auch hier im Alstertal kann man von den Angeboten profitieren.
In der Gedenkstätte Poppenbüttel, Kritenbarg 8, findet am
31. Oktober eine Sonderöffnung mit Führung statt. Die
Gedenkstätte befindet sich in dem letzten Plattenhaus der
ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel.
Zu deren Errichtung wurden Frauen des Hamburger KZ-
Außenlagers Sasel eingesetzt. In einem Teil des Hauses befindet
sich die Ausstellung zur Geschichte und Nachgeschichte
der KZ-Außenlager in Hamburg sowie zu den inhaftierten
Frauen. In einem anderen Teil kann eine Behelfsheimwohnung
des Jahres 1944 besichtigt werden.
Die öffentlichen Kurzführungen finden um 11 Uhr und um
13 Uhr mit Melanie Ucke statt. Keine Anmeldung erforderlich.
Die Gedenkstätte ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Infos
unter poppenbuettel.gedenkstaetten-hamburg.de
© Luisa Hanika
Sportangebote im SC Poppenbüttel
Fitness Boxen Mo. ab 03.11.25 - 20:00-22:00 Uhr
Fit & Play versch. Ballsportarten jeden Mi. 20:00-21:30 Uhr
Bauch Beine Po mit Yvonne am Sa. 01.11.-06.12.25, 12:00-13:00 Uhr
alle drei Gruppen linke Halle Schulbergredder 21
Bodyfit Kurs mit Mansour am Fr. 07.11.-12.12.25, 8:25-9:25 Uhr
Bültenhalle, Bültenkoppel 1
Faszientraining Mo. 03.11.-24.11.25, 8:30-9:30 Uhr,
Bültenhalle, Bültenkoppel 1
Cardio Hiit Do. 06.11.-27.11.25, 17:15-18:15 Uhr,
OTB-Halle, Eichenredder 8
Langhantel Mo. 03.11.-24.11.25, 20:30-21:30 Uhr oder
Training Fr. 07.11.-28.11.25, 17:15-18:15 Uhr, OTB-Halle
Gesundheit fördern und dabei Spaß haben – Dafür steht der SCP!
Geschäftsstelle Sport-Club Poppenbüttel
Mo. + Do. 14-18 Uhr, Di. + Mi. 9-12 Uhr
Bültenkoppel 1 – 22399 Hamburg – Tel. 606 14 14
E-Mail: geschaeftsstelle@scpoppenbuettel.de
www.scpoppenbuettel.de
Tipp: Am 31. Oktober gibt es in der Gedenkstätte
Plattenhaus Poppenbüttel eine Sonderöffnung mit Führung.
© Bildnachweis
ALSTERTAL MAGAZIN | 39
RUND UMS AEZ
ADVERTORIALS
ENTSPANNT TROTZ
ZAHNARZTANGST
Die moderne Zahnmedizin
kann viel tun, um Patienten
ihre Sorgen zu nehmen.
Rund 60 % der Menschen in Deutschland haben Angst vor dem
Zahnarzt, etwa 15 % davon sogar sehr stark bis hin zur Zahnarztphobie.
Ursachen sind oft schmerzhafte Erlebnisse in der
Vergangenheit, die Angst vor Bohrern oder Spritzen, aber auch
familiäre Prägungen. Das Gefühl des Kontrollverlusts verstärkt
die Angst der Patienten zusätzlich.
Sanfte Behandlungsmethoden, einfühlsame Gespräche und
eine ruhige Atmosphäre können dabei helfen, Stress zu reduzieren.
Besonders wichtig ist die offene Kommunikation. Wer
seine Ängste äußert, gibt dem Praxisteam die Möglichkeit,
individuell darauf einzugehen und jeden Behandlungsschritt
verständlich zu erklären.
Einige Praxen bieten auch zahnärztliche Hypnose oder Akupunktur
an. Während Hypnose für manche eine tiefere Entspannung
ermöglicht, zielt die Akupunktur darauf ab, das
Angstempfinden zu reduzieren. Wichtig ist vor allem, dass
Patienten das Gefühl von Kontrolle und Mitbestimmung behalten
und ausreichend betäubt werden.
Außerdem können regelmäßige Kontrollen helfen, Vertrauen
aufzubauen und positive Erfahrungen zu sammeln. Bei starker
Zahnarztangst oder Zahnarztphobie empfiehlt die medizinische
Leitlinie eine psychotherapeutische Unterstützung,
besonders eine kognitive Verhaltenstherapie.
Gut zu wissen: Beim ersten Zahnarzttermin findet meist nur
eine Untersuchung statt – ganz ohne Behandlung. So kann
das Team in Ruhe kennengelernt werden.
Expertentipp von
Franziska Fabra
Zahnärzte am AEZ
Mund-, Kiefer-,
Gesichtschirurgie
Dr. Dr. Sebastian Flinzberg
Dr. Dr. Markus Lénard
Kritenbarg 7
Telefon: 040 • 6 06 60 14
MVZ Alstermed
PD Dr. med. Martin Bökmann
Hausärztlich-internistische,
neurologische und psychotherapeutische
Praxis
Heegbarg 10, Tel.: 040 • 6024066
Physiotherapeutin
Marett Carstensen
Heegbarg 2
Telefon: 040 • 6 06 97 79
Kinderzahnärztin
Dr. Katharina Dorandt
Heegbarg 16
Telefon: 040 • 61 13 60 70
Facharzt für Kinder- und
Jugendmedizin
Dr. Hans-Rudolf Drunkenmölle
Heegbarg 9
Telefon: 040 • 6 02 47 51
Zahnärzte am AEZ
Dr. Matthias Engeln
Dr. Sven Schomaker
Wenzelplatz 9
Telefon: 040 • 6 02 39 49
Fachärztin für Innere Medizin
und Naturheilverfahren
Dr. Apama Haskan
Heegbarg 14
Telefon: 040 • 64 42 42 26
Zahnärztin
Dr. Sabine Kuhn
Heegbarg 10
Telefon: 040 • 6 06 99 51
Kieferorthopäden
Dr. M. Hahn
Dr. Dr. W. Hahn
Heegbarg 10 A
Telefon: 040 • 6 06 27 27
Ihre Ärztekompetenz im Heegbarg
Fachärzte für Urologie
Dr. Stefan Lohmann
Dr. Katja Oberhagemann
Heegbarg 14
Telefon: 040 • 6 02 28 00
Logopädin
Merja Mikkola
Heegbarg 16
Telefon: 040 • 78 89 60 06
Fachärzte für HNO
Claudia Pyttlik, Dr. Marius
Thalau, Dr. Fabian Reitmeier
Heegbarg 2
Telefon: 040 • 6 02 33 37
Fachärzte für Orthopädie
Dr. Jörg Wagner
Dr. Jürgen Schneeberger
Heegbarg 8
Telefon: 040 • 6 02 19 40
Ergotherapiepraxis
Angela Lein
Heegbarg 2
Telefon: 040 • 64 53 22 72
Fachärzte für Frauenheilkunde
Andreas Lesny
Dr. Sandra Nachtigäller
Heegbarg 10
Telefon: 040 • 6 02 15 15
40 | ALSTERTAL MAGAZIN
RUND UMS AEZ
DEN RÜCKEN STÄRKEN,
SICH FREI BEWEGEN
Wer seinen Bewegungsapparat und insbesondere seinen
Rücken von Beschwerden frei halten möchte, sollte gut auf
seine Muskeln achten. Am besten kann dies mit einem professionell
gesteuerten gerätegestütztem Krafttraining gelingen.
Durch die gezielte Stärkung des ganzen Körpers entsteht
ein natürliches Muskelkorsett, welches die Gelenke entlasten
und die Wirbelsäule vor Verschleiß schützen kann. Sportwissenschaftliche
Studien bestätigen die Effizienz eines solchen
vorbeugenden Krafttrainings, bei dem nur 2x 30 Minuten
gezieltes Training pro Woche ausreichend sein können. Für
chronische Schmerzpatienten dagegen ist eine medizinische
Kräftigungstherapie empfehlenswert. Diese besondere
Therapieform setzt an der tiefliegenden autochthonen
Rückenmuskulatur an – an einer der wichtigsten
Ursachen für Rückenbeschwerden. Mithilfe der
computergestützten Lumbar-Extension-Maschine
(LE) gelingt eine effektive Kräftigung dieser
schwer trainierbaren Muskelschicht. 80 Prozent
der Rückenbeschwerden können auf diese Weise
gelindert oder sogar ganz beseitigt werden. Meist
reichen bereits 12 Sitzungen à 30 Minuten, um die
Beschwerden in den Griff zu bekommen.
© Kieser Training AG
Wer seinen Rücken
beschwerdefrei halten
möchte, sollte auf seine
Muskeln achten.
Expertentipp von Andreas Friebel
Fitnessökonom, Präventions- und
Gesundheitsmanager, Geschäftsleiter
Kieser Hamburg-Poppenbüttel
ES KOMMT
DIE ZEIT,
DA BRAUCHT
ES KIESER.
Wenn Sie Ihre Rückenschmerzen
aktiv angehen wollen.
6x IN
HAMBURG
100 EURO
SPAREN
BIS 31.10.2025 *
Kieser Hamburg-Poppenbüttel | Kritenbarg 4 | im AEZ
Telefon (040) 611 640 90 | kieser.com
*Gilt für Neukunden bei Aboabschluss bis zum 31.10.2025. Gültig im genannten Studio.
Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Eine Auszahlung im Gegenwert kann nicht erfolgen.
ALSTERTAL MAGAZIN | 41
RUND UMS AEZ
RÄUME SCHAFFEN MIT
GESCHICKTEM TAPEZIEREN
SCHÖNER FUSSBODEN
AN EINEM TAG
Häufig ist es gewünscht, den optischen Eindruck eines
Raumes zu verändern. Wenn etwa die Decke niedriger oder
höher erscheinen soll, der Raum an sich größer wirken soll
oder bestimmte Bereiche des Raumes eine Betonung benötigen,
kann die richtige Technik beim Tapezieren überraschende
Ergebnisse erzielen. Hier einige Beispiele als Tipp,
die schnell eine Wirkung erzielen können.
Soll die Decke höher erscheinen, als sie ist, kann der Raum
mit vertikalen Streifen gestreckt werden. Für eine optische
Absenkung des Raumes empfiehlt es sich, die Decke
in einem anderen Farbton als die Tapete zu streichen. Die
obersten 30 cm der Wände werden nicht tapeziert, sondern
in der Deckenfarbe gestrichen, sie gehören optisch dann zur
Decke.
Horizontale Streifen und Muster strecken einen Raum.
Zusätzlich können kleine, feine Muster den Raum größer
erscheinen lassen, da kleine Dinge für das menschliche Auge
automatisch als weiter entfernt erscheinen.
Sie haben genug vom alten Boden in Bad, WC oder Küche? Mit
modernen Verlegetechniken und innovativen Materialien ist
eine Bodenerneuerung heute oft an nur einem Tag möglich –
sauber, schnell und ohne großen Aufwand. Der Schlüssel liegt
in speziellen Spachtelmassen, die bereits nach rund zwei Stunden
begehbar und bereit für den nächsten Arbeitsschritt sind.
Das bedeutet: Kein tagelanges Warten mehr – neue Beläge
können direkt im Anschluss verlegt und verklebt werden. Ob
edle Holzoptik, robuster Steinlook oder angesagter Betonstil
– die Auswahl ist riesig und sogar für Nassbereiche geeignet.
Selbst echtes Holz ist bei der richtigen Vorbereitung kein Problem.
Und ist der alte Boden noch intakt, lässt er sich in vielen
Fällen auch ganz einfach aufarbeiten – eine clevere Alternative
zur Neuverlegung.
Mein Tipp: Lassen Sie sich von einem erfahrenen Boden- oder
Belagsexperten beraten. So holen Sie das Beste aus Ihren
Räumen heraus – und genießen im Handumdrehen frischen
Wind unter den Füßen.
Expertentipp von Patrick Berndt,
Malermeister, Geschäftsführer
von ipb, TÜV-geprüfter Sachkundiger
für Schimmelsanierung
Expertentipp von Kay Borgward,
Geschäftsführer von
KB Fachboden GmbH
staatlich geprüfter Bodenleger
ipb-malermeister.de
Familienbetrieb in 2. Generation
606 29 44 0172 401 75 71
Kay Borgward
Teppich • Designboden • Parkett/Kork
KB Fachboden GmbH
Tel.: 040 / 67 99 88 98
Mobil: 0162 /10 30 257
Fax: 040 / 20 90 77 78
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(1.OG über Küchen Tschetschorke)
E-Mail: kbboden@me.com
42 | ALSTERTAL MAGAZIN
ADVERTORIALS
RUND UMS AEZ
STILVOLLER
MAGNETSCHMUCK
4individuals im Alstertal-Einkaufszentrum präsentiert im
Herbst eine besondere Geschenkidee. In einer schnelllebigen
Zeit, in der Stress, digitale Reizüberflutung und körperliche
Anspannung zum Alltag vieler Menschen gehören, wächst
der Wunsch nach Ausgleich, innerer Ruhe und ganzheitlichem
Wohlbefinden. Häufig wird nach Lösungen gesucht, die sich
harmonisch ins Leben integrieren lassen – dezent, wirksam
und stilvoll.
Die Schmuckstücke von Magentix Wellness können dafür eine
tolle Option sein, denn sie sind weit mehr als ein Accessoire.
Sie sind Ausdruck von Achtsamkeit, Gesundheitsbewusstsein
und Stil. Außergewöhnliche Designs, angenehmer Tragekomfort
und vielfältige Kombinationsmöglichkeiten bieten
etwas für die unterschiedlichsten Geschmäcker und für jeden
Anlass. Damit eignet sich Schmuck von Magnetix Wellness
hervorragend als Geschenk – für Menschen, denen man etwas
Gutes tun möchte. In jedem Armband, in jeder Kette, in jedem
Ring verbirgt sich nämlich auch ein kleines Detail: eingearbeitete
Magnete erzeugen beim Tragen ein feines Magnetfeld
– kaum spürbar, aber sie können eine erstaunliche Wirkung
haben. Leichtigkeit, Balance, ruhiger Schlaf werden als mögliche
Effekte des Magnetschmucks genannt.
Eine Auswahl der vielseitigen Kollektion für Groß und Klein gibt
es jetzt bei 4individuals - etwas Besonderes im AEZ oder online.
Link zum Shop:
4individuals
etwas Besonderes
Im AEZ, Heegbarg 31, EG
Tel. 0172 84 30 305
www.4individuals.com
Die Ambänder
und Ringe sind
mit einem Flexiband
versehen
und dadurch
immer passend.
Auch Ohrringe
gibt es mit
Magneten.
RUND UMS AEZ
FORUM ALSTERTAL
Haben Sie Interesse an einer
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Gerne berate ich Sie!
Gabriele Bergerhausen
Mediaberatung
Tel.: 040 - 538 930 55
Mobil: 0179 / 788 57 71
g.bergerhausen@alster-net.de
Freitag 24. Oktober 2025 um 18.00 Uhr
Die große Heinz-Erhardt-Show
im schönen Forum Alstertal
Das Musical über den unvergessenen Schelm: Er war der ungekrönte
König des deutschen Humors. Ein Großmeister der Blödeleien und
vergnüglichen Wortspiele. Unvergessen & unerreicht! Das erste
Musical über ihn widmet sich seiner großen Zeit im Hamburger
Varieté „Haus Vaterland“, seinen sensationellen Erfolgen, seinen
schönsten Gedichten und Balladen, von denen viele zum ersten
Mal vertont wurden. Mitreißende Melodien zu humorvollen
Texten, verbunden mit der Lebensgeschichte des größten deutschen
Komikers. Ein Musical voller Erinnerungen. Ein Feuerwerk des
Wortwitzes! Lassen Sie sich entführen in die Welt des Heinz Erhardt!
Freitag 24. Oktober 2025 - Beginn 18.00
Eintritt € 40,00 - Karten an der Rezeption
Kritenbarg 18 ∙ 22391 Hamburg
Viel Spaß!
Forum-Alstertal.de
040 - 60 68 68
ALSTERTAL MAGAZIN | 43
ESSEN & TRINKEN
NOCH EINMAL SOMMER
AUF DEM TELLER
In der dunklen Jahreszeit neigen die meisten von uns zu
deftigem Essen. Bevor es soweit ist … wie wäre es noch einmal
mit einer leichteren Küche, die dazu noch Summerfeeling auf den
Teller zaubert und zum gemeinsamen Essen einlädt.
Hier sind drei schöne Möglichkeiten.
Fortsetzung auf S. 46
44 | ALSTERTAL MAGAZIN
BABY-KALAMARI MIT TOMATEN, SPITZ-
PAPRIKA UND ZITRONE
500 g Baby-Kalamari (küchenfertig),
1 grüne Spitzpaprika, 200 g Kirschtomaten,
2 Knoblauchzehen,
1 Bio-Zitrone, 3 EL Olivenöl,
1 Stängel Petersilie,
1 Schuss Weißwein,
Salz, Pfeffer
1. Die Baby-Kalamari abspülen und trocken tupfen. Die
Paprika waschen, halbieren, weiße Trennhäute und
Kerne entfernen, die Hälften in Streifen schneiden.
Die Tomaten waschen und halbieren. Den Knoblauch
schälen und fein würfeln. Die Zitrone heiß waschen und
die Schale abreiben. Die Zitrone halbieren und den Saft
einer Hälfte auspressen.
2. In einer großen Pfanne das Olivenöl bei mittlerer
Hitze erhitzen. Knoblauch und Spitzpaprika darin leicht
anbraten, bis der Knoblauch duftet, aber noch nicht zu
braun wird.
3. Die Baby-Kalamari in die Pfanne geben und bei starker
Hitze 2–3 Min. mitbraten, bis sie leicht gebräunt
sind. Sie sollten nicht zu lange braten, da sie sonst zäh
werden.
4. Die Kirschtomaten 2–3 Min. mitbraten, bis sie etwas
weicher sind, aber noch ihre Form behalten. Die Petersilie
waschen, trocken tupfen, die Blätter abzupfen und
fein schneiden.
5. Den Wein, die Zitronenschale und 1 Spritzer Zitronensaft
zu den Kalamari und Tomaten geben. Mit Salz
und Pfeffer würzen, alles vermischen und kurz köcheln
lassen.
6. Die Baby-Kalamari samt Sauce und Gemüse auf
Teller verteilen und mit der Petersilie bestreuen.
ADVENTSBRUNCH
30.11. | 07.12. | 14.12.2025 | 12 BIS 15 UHR
Nach einem Begrüßungssekt schlemmen Sie nach
Herzenslust vom umfangreichen Buffet mit erlesenen
Vorspeisen, Suppe, köstlichen Hauptgerichten wie
Wildgulasch und Vierländer Ente sowie himmlischen
Desserts.
€ 45,00 pro Person
inkl. Begrüßungssekt, Säften
sowie Kaffee- und Teespezialitäten
Courtyard Hamburg Airport
Flughafenstraße 47 - 22415 Hamburg
T 040 53102 388 - RestaurantHorizon.de
Saseler Chaussee 166 * 22393 Hamburg
Telefon: 040 - 600 35 89
Mo., Di. und Do. - Sa. ab 17.00 Uhr, Küche 17.00 - 21.30 Uhr,
So. und Mi. geschlossen!
Oktoberfest im Watzmann
© Elissavet Patrikiou
BUCHTIPP
Diese drei Rezepte stammen aus dem inspirierenden
Kochbuch „Alles in die Mitte“, das in die Esskultur des
Mittelmeerraums entführt und die kulinarische
Lebensgeschichte von Onur Elci (Gastronom,
Eventkonzepter und Kitchen Guerilla-Macher) erzählt.
Die Gerichte reichen von geselligen Vorspeisen bis
zu herzhaften Hauptgerichten und wie der Name des
Buches verrät geht es um die Freude am gemeinsamen
Zubereiten und Genießen.
Alles in die Mitte! Essen, das verbindet - eine Reise um
das Mittelmeer, Onur Elci & Elissavet Patrikiou,
Gräfe und Unzer Verlag, Pappband, 216 Seiten, 40 Euro
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Reichhaltiges Buffet • mongolischer Grill
separate Räume • variable Platzmöglichkeiten
ausreichend Parkplätze • bis zu 300 Personen
Mo.-Fr.: 12-15 Uhr &17:30-22:00 Uhr, Sa./So./Feiertag: 12-22:00 Uhr.
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ALSTERTAL MAGAZIN | 45
ESSEN & TRINKEN
NOCH EINMAL SOMMER
AUF DEM TELLER
Fortsetzung von S. 45
GEFÜLLTE TOMATEN AUF
LABNEH (unten)
FÜR DIE GEFÜLLTEN TOMATEN:
4 runde Tomaten, Salz.
1 kleine Zwiebel (oder Schalotte),
2 EL Olivenöl, Zucker,
200 g Rundkornreis (z. B. Baldo-Reis),
1 Bund Petersilie, Saft von 1 Zitrone,
Pfeffer
Außerdem:
7 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer
400 g Labneh (oder griech. Joghurt)
Petersilienblätter (optional)
1. Für die gefüllten Tomaten die
Tomaten waschen und auf der Stielansatzseite
einen Deckel abschneiden.
Das Innere mit einem Löffel vorsichtig
aushöhlen, auf einen Teller geben und
grob hacken. Die Tomaten innen und
außen leicht salzen. Die Zwiebel schälen
und würfeln.
2. In einem kleinen Topf das Olivenöl
© Elissavet Patrikiou (2)
erhitzen und die Zwiebel mit
je 1 Prise Salz und Zucker
glasig dünsten. Den Reis
kurz mitrösten. Das Tomatenfruchtfleisch
und 100 ml
Wasser hinzufügen. Den Reis
bei mittlerer Hitze in etwa
10 Min. bissfest garen. Den
Topf vom Herd nehmen und
die Reismischung abkühlen
lassen. Den Backofen auf 185°
vorheizen.
3. Die Petersilie waschen,
trocken schütteln, die Blätter
fein hacken und mit dem
Zitronensaft unter den Reis
heben. Die Mischung mit Salz
und Pfeffer würzen und in die
Tomaten füllen. Die Deckel
auflegen und die Tomaten in
eine ofenfeste Form setzen.
4. In einer Schüssel 5 EL
Olivenöl mit 200 ml Wasser,
Salz und Pfeffer verrühren
und über die Tomaten gießen.
Die gefüllten Tomaten etwa
40 Min. backen, bis sie leicht
gebräunt sind und der Reis
gegart ist. Die Tomaten lauwarm
abkühlen lassen.
5. Den Labneh auf Teller
verteilen, mit dem übrigen
Olivenöl (2 EL) beträufeln und
die gefüllten Tomaten daraufsetzen.
Nach Belieben mit
Petersilie garniert servieren.
46 | ALSTERTAL MAGAZIN
ADVERTORIAL
GEBRATENE GARNELEN MIT KNOBLAUCH (links)
600 g kleine rohe Gambas in der Schale (ohne Kopf; entdarmt)
2 grüne Spitzpaprika
6 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
Salz, Pfeffer
2 EL Brandy, 100 ml Weißwein
1 EL Butter
1 Bio-Zitrone
1. Die Gambas mit Kopf und Schale abspülen und trocken
tupfen. Die Spitzpaprika waschen, Stielansätze, weiße
Trennhäute und Kerne entfernen. Die Paprika in Ringe schneiden.
Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.
In einer großen Pfanne das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen.
Knoblauch und Spitzpaprika darin leicht anbraten, bis
der Knoblauch goldbraun ist. Die Gambas dazugeben und bei
mittlerer Hitze auf jeder Seite 2–3 Min. braten, bis sie rosa
und leicht gebräunt sind. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer
würzen.
2. Den Brandy in die Pfanne geben und kurz einkochen lassen.
Den Wein angießen und ebenfalls kurz einkochen lassen.
Die Butter unterrühren, bis die Sauce glänzt.
3. Die Zitrone heiß waschen und in Spalten schneiden.
Die Gambas al Ajillo mit Spitzpaprika, Knoblauch und Sauce
auf Teller verteilen und die Zitronenspalten dazulegen.
Dazu passt frisches oder geröstetes Brot.
MARTINSTAG-SPECIAL &
ENTEN & GÄNSE TO GO
Am 11. November öffnet das Wellingten von 17 bis 22 Uhr ausnahmsweise
seine Türen für ein exklusives Martinstag-Special.
Serviert wird ein Gänse-Menü in 3-Gängen: samtige Maronensuppe,
Vierländer Gans frisch aus dem Ofen am Tisch tranchiert
mit allen dazugehörigen Beilagen und zum Abschluss ein Affogato
al Caffè – für vier Personen zum Sonderpreis von 250 €. Das
Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht und ausschließlich am
Martinstag (à la carte entfällt). Die ganzen Enten für 79 € laufen
bereits und ab dem 11. November können dann auch die köstlichen
Vierländer Gänse für 239 € inkl. aller Beilagen, sowohl in- als auch
außer Haus geordert werden. Einfach Bestellschein im Restaurant
ausfüllen und abgeben – Bestellschluss für Weihnachten ist übrigens
der 17. Dezember. Mehr Infos unter www.wellingten.de
X-MAS-MENU
63 € | PP
Petersilienwurzel-Cremesuppe
mit Verjus | Steinpilzpesto | Birnenconfit
ODER
Spicy Tatar von der geräucherten Hamachi-Makrele
Wasabi-Reis-Crumble | Yuzu | Thailändischer-Gurkensalat
***
Oldenburger Bauernente
Brust & Keule | Orangen-Beifuß-Sauce | Preiselbeerapfel |
Apfelrotkohl | Kartoffel-Quarkklöße
ODER
Gebratenes Steinbuttfilet
Meerrettich-Burree Blanc | winterliche Gemüse-Chips |
Schnittlauch-Kartoffelpüree
ODER
Neuseeland-Hirschrücken-Medaillon
Kräutersaitlinge | glasierter Rosenkohl | Johannesbeer-Jus |
Pistazien-Gnocchi
***
weisses schoko-orangen-Parfait & Pflaumenkompott
Pistazienschaum | Engelshaar
ODER
Cremiger Brillant Savarin
Akazien-Pinienkern-Honig | eingeweckter Holunder |
Früchtebrot
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ALSTERTAL MAGAZIN | 47
SENIOREN
Beim Malen kann
man sich mit viel
Spaß und Kreativität
an vergangene
Momente erinnern.
ERINNERN MAL ANDERS
Erinnerungen können mit der Zeit verblassen oder ganz vergessen werden,
dabei sind sie etwas ganz besonderes. Um sie zu bewahren oder sogar neu zu beleben,
haben wir einige kreative Ideen herausgesucht - die man alleine oder gemeinsam
mit den Liebsten zusammen umsetzen kann.
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Erinnerungen sind ein wertvoller Schatz - sie können
unser Herz erwärmen, uns traurig stimmen und
durch Erfahrungen unsere Zukunft bestimmen.
Das meiste, was wir erleben, wird jedoch nicht
festgehalten - oder fängt zumindest nicht unsere Gedanken
und Gefühle ein -, was dazu führen kann, dass sich unsere
Erinnerungen verändern oder mit der Zeit verblassen.
Nicht nur für uns selbst kann das Schade sein, sondern auch
für die Familie oder Freunde, die gerne mehr vom eigenen
Leben, den Erfahrungen und den Wahrnehmungen von manchen
Ereignissen wissen wollen. Und wenn diese erstmal verschwunden
sind, kann man sie nicht so leicht zurückholen.
Aber nicht jeder möchte seine Geschichten immer wieder
erzählen und manchmal fehlt auch einfach die Zeit, um
über alles zu reden, daher haben wir ein paar Möglichkeiten
zusammengesucht, die das Erinnern vielleicht auf eine neue
Weise ermöglichen können.
Eine Möglichkeit ist es, seine Geschichte oder einfach
besondere Momente und Wahrnehmungen schriftlich festzuhalten.
Briefe sind zwar heutzutage bei weitem nicht mehr so
populär wie früher - häufig wird der Kontakt über Telefonate,
Sprachnachrichten oder Texte über Messenger-Dienste gehalten.
Aber dennoch haben Briefe eine besondere persönliche
48 | ALSTERTAL MAGAZIN
SENIOREN
Note, denn die Karten werden gezielt für das Gegenüber ausgewählt
und die Handschrift ist einmalig. In Briefen können
Erinnerungen gesammelt werden und sie können sogar zu
einem Geschenk werden: Zum Beispiel könnte man jedes Jahr
am Geburtstag der Person etwas an die Enkel oder die eigenen
Kinder schreiben und sie dann nach ein paar Jahren gemeinsam
überreichen. Das zeigt auf eine einzigartige Weise, dass
man immer an die andere Person gedacht hat und so lassen
sich auch Veränderungen über die Jahre festhalten.
Wem Briefpapier zu wenig Platz bietet, der kann sich auch an
dem Verfassen eines biografischen Textes versuchen. Denn
Biografien sind nicht nur etwas für prominente Persönlichkeiten
- jeder kann so seine eigene Geschichte aufschreiben und
Einblicke in das eigene Leben ermöglichen. Das Ganze kann
man zusätzlich mit Bildern ergänzen.
Eine andere Möglichkeit wäre das Verfassen eines Rezeptebuchs,
denn es heißt ja nicht umsonst: Liebe geht durch den
Magen! Viele Erinnerungen verknüpft man mit bestimmten
Gerüchen oder Geschmäckern - fast jeder hat wohl ein
besonderes Gericht, dass an einen bestimmten Moment im
Leben oder der Kindheit erinnert. Wer besondere Rezepte hat,
kann diese in einem Buch notieren und sogar mit Fotografien
visualisieren. Denn viele Rezepte und besondere Koch- und
Backtipps hat man im Kopf, aber man schreibt sie nie ausführlich
auf, wodurch einzigartige kulinarische Kreationen in
Vergessenheit geraten. Das eignet sich auch toll für Freunde,
Kinder oder Enkel als Weihnachtsgeschenk!
Wer keine Lust hat, ganz für sich allein die Erinnerungen
aufzuschreiben und festzuhalten, der kann darüber hinaus
einen Erinnerungs-Tag mit der Familie oder Freunden verbringen.
Auf unterschiedliche Weise kann man zusammen die
Vergangenheit festhalten. Beim kreativen Erinnerungsmalen
können gemeinsam Szenen aus der Vergangenheit gemalt
oder gezeichnet werden. Zum Beispiel ein Bild des letzten
gemeinsamen Ausflugs oder jeder malt seine Erinnerungen an
das schönste Restaurant, das gemeinsam besucht wurde. Es
könnte spannend sein, wie jeweils die Ereignisse wahrgenommen
wurden und ob man sich vielleicht an ganz unterschiedliches
erinnert - und dabei ist es auch egal wie „gut” eine
Person ist. Jeder malt einen besonderen Moment und danach
werden die Bilder gemeinsam betrachtet. Das kann zu einem
schönen Moment werden, der Kreativität und das Erinnern
verbindet.
Und auch durch eine persönlichen Musik-Playlist kann an die
Vergangenheit gedacht werden, denn mit Liedern werden oft
ebenfalls bestimmte Momente im Leben verbunden. Zusammen
werden die Lieder ausgesucht und man kann darüber
sprechen, welche Erlebnisse oder Lebensphase mit den Songs
verbunden werden.
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Rezeptebuch lässt sich das vermeiden!
ALSTERTAL MAGAZIN | 49
ZAHNGESUNDHEIT
ZAHNMYTHEN IM CHECK
Zähne sind nicht nur beim Essen von großer Bedeutung, sondern ihr Zustand kann sich
auch auf die allgemeine Gesundheit auswirken. Tipps und Empfehlungen können dabei
manchmal zu Verwirrungen führen, daher haben wir fünf Mythen rausgesucht
und klären, ob wirklich was dahintersteckt!
MODERNE ABDRÜCKE BEI BERND KRÜGER
ADVERTORIAL
Die herkömmlichen Abdrücke in der Zahnarztpraxis
gehören bald der Vergangenheit an. In
der Zahnarztpraxis Krüger, Saseler Parkweg 4
ist dieses schon der Fall, dort müssen für viele
Behandlungen keine unkomfortablen Abdrücke
mehr genommen werden, die oft den Brechreiz
auslösen oder Atemprobleme verursachen.
Auch der ungute Geschmack vom Abdruckmaterial
muss nicht mehr ertragen werden.
Grund dafür ist die neuste Technologie, der
Intraoralscanner: Eine kleine Kamera, die in den
Mund eingeführt wird, macht dabei viele Bilder,
die direkt zu einem dreidimensionalen Modell
zusammengesetzt werden.
Neben dem Patientenkomfort bietet der Intraoralscannner
auch noch weitere Vorteile
gegenüber eines herkömmlichen Abdrucks:
durch die sehr präzise Erfassung der Strukturen
im Mund und dadurch, dass die erfassten
Daten direkt verwendet werden können werden
Fehlerquellen, die durch das Abdruckmaterial
oder einen Gipsausguss entstehen, umgangen
werden, was zu noch präziseren Arbeiten führt.
Außerdem können die Abdrücke direkt verwertet
werden, was die Kommunikation zwischen
dem Eigenlabor und dem Arzt wesentlich
einfacher und schneller macht, wodurch die
Arbeitsabläufe schneller stattfinden können.
Zudem werden durch die dabei entstehenden
Echtfarbmodelle die Diagnosemöglichkeiten
erhöht und die Behandlungsschritte ersichtlicher
für den Patienten.
ZAHNARZTPRAXIS BERND KRÜGER
Saseler Parkweg 4, 22393 Hamburg , Tel.: 040 - 601 19 20,
Zeiten: Mo. 8.00 - 12.00 & 13.00 - 18.00 Uhr, Di.-Fr. 8.00 - 13.00 Uhr, Di & Do. 14.00-19.00 Uhr
50 | ALSTERTAL MAGAZIN
ADVERTORIAL
ZAHNGESUNDHEIT
Mythos 1: Zucker ist der Hauptverursacher von Karies.
Es stimmt, dass vor allem Zucker für die Bildung von Karies
verantwortlich ist, da er für kariogene Bakterien einer der
wichtigsten Nährstoffe ist. Diese nehmen die Kohlenhydrate
des Zuckers auf und verwandeln sie in Säuren, die den
Zahnschmelz angreifen. Aber auch andere Faktoren können
zur Bildung von Karies beitragen, wie zum Beispiel eine
unzureichende Mundhygiene. Interessant ist auch, dass Speichel
natürlich gegen Karies schützt, denn er neutralisiert die
Säuren und remineralisiert die Zähne. Das heißt aber nicht,
dass auf eine ordentliche Zahnpflege verzichtet werden kann.
LACHGAS-SEDIERUNG
Foto: BIEWER medical
Mythos 2: Sehr hartes Putzen ist besser, um die Zähne
richtig sauber zu bekommen.
Diese Annahme stimmt nicht. Zu festes Schrubben beim
Putzen kann den Zahnschmelz abtragen und das Zahnfleisch
verletzen. Das kann zu empfindlichen Zahnhälsen und anderen
Problemen führen. Sanftes, aber gründliches Putzen ist
gesünder und zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass
man wirklich alle Flächen putzt. Das kann mit einem routinierten
Ablauf schnell zur Gewohnheit werden.
Mythos 3: Die Zahnbürste oder der Bürstenkopf muss erst
gewechselt werden, wenn die Borsten abstehen.
Das ist auch nicht korrekt. Die Zahnbürste oder der Bürstenkopf
sollten alle drei Monate gewechselt werden. Auch wenn
sie noch gut aussehen, verlieren die Borsten nämlich mit der
Zeit ihre Reinigungsfähigkeit und Bakterien können sich
so ansammeln. Vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit ist es
ebenfalls wichtig zu wissen, dass nach einer Erkrankung wie
einer Erkältung oder Grippe, die Bürste oder der Bürstenkopf
sofort gewechselt werden sollten, um eine erneute Anstekkung
zu vermeiden.
Mythos 4: Je weißer die Zähne, desto gesünder sind sie.
Eine gute Mundhygiene kann zwar Verfärbungen vorbeugen,
die natürliche Zahnfarbe ist jedoch von Mensch zu Mensch
unterschiedlich. Gesunde Zähne können gelblich sein und
sehr weiße Zähne sind nicht unbedingt gesünder. Es sollte
also die Gesundheit im Vordergrund stehen. Wer sich dennoch
unwohl fühlt, kann sich beim Zahnarzt beraten lassen
und herausfinden, ob eine professionelle Zahnaufhellung
sinnvoll wäre.
Bei Zahnarzt Bernd Krüger und seinem Team stehen Sie im Mittelpunkt.
Lachgas wird bereits seit 1844 als Narkosemittel benutzt. Heutzutage
kommt es insbesondere bei Angstpatienten zum Einsatz, wie auch
in der Zahnarztpraxis Krüger, Saseler Parkweg 4. Lachgas ist, bei
richtiger Anwendung, komplett nebenwirkungsfrei und gefahrlos. Es
wirkt beruhigend und schmerzmindernd. Zudem unterdrückt es den
Würgereiz und reduziert die Zeitwahrnehmung des Patienten. Das
Lachgas wird über eine angenehm aufliegende Nasenmaske verabreicht.
Dabei wird kontinuierlich der Puls des Patienten überwacht, um jedes
Risiko auszuschließen. Der Vorteil gegenüber einer Vollnarkose: Die
Kommunikations- und Aufnahmefähigkeit des Patienten ist trotz der
Sedierung nicht beeinträchtigt. Weitere Informationen finden Sie unter
Tel. 040 60 11 92 0 oder auf www.krueger-zahnarzt.de.
Mythos 5: Zahnpastareste müssen nach dem Putzen ausgespült
werden.
Die Zahnpastareste sollten zwar nach dem Putzen ausgespuckt
werden, aber der Mund sollte nicht gründlich mit
Wasser ausgespült werden. Die schützende Wirkung des
Fluorids aus der Zahnpasta kann sich so nicht ganz entfalten.
Wer den Geschmack nicht mag, kann vorsichtig mit wenig
Wasser nachspülen.
Herbst-Check
für Ihr schönstes
Lächeln
Praxis Dr. Sabine Kuhn
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ALSTERTAL MAGAZIN | 51
GARTEN
Ein Star unter den Winterblühern
ist die Christrose
(Helleborus niger).
Während viele Gewächse
erst Anfang des Jahres in
voller Pracht stehen, blüht
in milden Wintern bereits
ab Anfang Dezember.
WIESO BLÜHT‘S IM WINTER?
„Überleben und Vermehrung stehen für Pflanzen an erster Stelle
- da erscheint es auf den ersten Blick ungewöhnlich, dass einige
Arten ausgerechnet im kalten und kargen Winter blühen“, erklärt
Dr. Michael Henze vom Bundesverband Garten-, Landschaftsund
Sportplatzbau e. V. (BGL). „Tatsächlich handelt es sich dabei
um eine clevere Anpassung: Indem diese Pflanzen ihre Blüte
schon einige Zeit vor dem Frühjahr beginnen, entgehen sie dem
intensiven Konkurrenzdruck dieser Jahreszeit. So profitieren
Arten, die auf die Bestäubung von Insekten angewiesen sind, von
den ersten hungrigen Bienen, Fliegen und Käfern. Diese finden
zu dieser Jahreszeit nur wenig Nektar und nehmen das Angebot
der Winterblüher eifrig an.“ Arten, die ihre Pollen dagegen durch
den Wind verbreiten lassen, haben in der winterlich kahlen Landschaft
den Vorteil, dass ihre Flugbahnen nicht durch das Laub der
Sträucher und Bäume gestört werden. „Die ruhende Vegetation
hat aber noch einen Vorteil“, betont Dr. Michael Henze. „Samen
und junge Triebe müssen im Winter weniger um Licht, Wurzelraum
und Nährstoffe konkurrieren, wodurch sie sich an ihrem Standort
einfacher etablieren können.“
Um den winterlichen Temperaturen zu trotzen, haben Winterblüher
beeindruckende Strategien entwickelt. Statt Glukose
(Zucker) produzieren einige Arten Glycerin, das im Zellwasser wie
ein natürliches Frostschutzmittel wirkt. Andere schließen ihre
Blüten über Nacht, um sie erst mit den wärmenden Strahlen des
Tageslichts wieder zu öffnen. So bleiben die empfindlichen inneren
Blütenorgane vor Frostschäden bewahrt. Viele Winterblüher
zeichnen sich außerdem durch kompakte Wuchsformen aus,
die ihnen zusätzlichen Schutz bieten, da sie der Kälte weniger
Angriffsfläche bieten.
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52 | ALSTERTAL MAGAZIN
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TIERE
Eine Kollisionsgefahr
wird verringert,
indem Glas
mittels geprüfter
Vogelschutzmarkierungen
sichtbar gemacht
wird.
VOGELFALLE GLAS –
WAS TUN BEI VERUNGLÜCKTEN VÖGELN?
Bis zu 115 Millionen Vögel verunglücken in Deutschland jedes Jahr,
weil sie mit Glas kollidieren. Es stellt für die Tiere eine doppelte
Gefahrenquelle dar: Transparente Scheiben werden von Vögeln
nicht als Hindernis erkannt, und stark spiegelnde Scheiben
reflektieren Bäume, Büsche oder den Himmel und täuschen so
einen Lebensraum vor. Auch in Hamburg sind in der Vergangenheit
vermehrt Todfunde an größeren Glasflächen an Gebäuden dem
NABU gemeldet geworden. „In der Architektur- und Baubranche
ist leider immer noch nicht bekannt, welch große Probleme Glas
für die Vogelwelt darstellt“, sagt Marco Sommerfeld, Referent
für Vogelschutz beim NABU Hamburg. Eine Broschüre, die die
Schweizerische Vogelwarte zusammen mit dem NABU und
anderen Verbänden herausgibt, schafft hier Abhilfe. Anhand
zahlreicher Beispiele werden für Vögel gefährliche Situationen
aufgezeigt. Gleichzeitig präsentiert die Broschüre Lösungen, wie
Glas vogelfreundlich eingesetzt werden kann. Nicht jede Scheibe
ist gleich problematisch: Besonders gefährlich sind etwa stark
spiegelnde Scheiben, transparente Balkon- und Eckverglasungen,
gläserne Lärmschutzwände, Wartehäuschen oder Wintergärten.
Die Kollisionsgefahr lässt sich unter anderem dadurch bannen,
dass Glas mittels geprüfter Vogelschutzmarkierungen sichtbar
gemacht wird. Auf Markierungen im UV-Bereich und die bekannten
Greifvogelsilhouetten sollte allerdings verzichtet werden. Sie
schrecken Vögel nicht ab und wirken kaum. Ein bewährtes Punktraster
ist ab sofort im NABU-Shop erhältlich. „Nur eine flächig
und von außen aufgebrachte, sich möglichst von der Umgebung
abhebende Markierung bringt den nötigen Schutz. Dabei haben
sich Lösungen mit Streifen und Punktraster in Tests als besonders
wirkungsvoll erwiesen“, erklärt Sommerfeld. Kollisionen mit
Glasscheiben gehen nicht immer tödlich aus. Wer in Scheibennähe
einen flugunfähigen oder benommenen Vogel findet, legt ihn am
besten in eine Schuhschachtel mit Luftlöchern und stellt diese an
einen warmen, dunklen und ruhigen Ort. Die Schachtel kann mit
Haushaltspapier ausgekleidet werden, der Vogel sollte aber nicht
gefüttert oder mit Wasser versorgt werden. Nach 2 bis 3 Stunden
kann man draußen die Schachtel öffnen und den Vogel möglichst
im Grünen weit entfernt von den Gebäuden wieder auswildern,
wenn er den Aufprall überlebt hat. Infos/Broschüre: www.nabu.de
Um die Vögel zu schützen, hat der NABU mit der Schweizerischen
Vogelwarte eine hilfreiche Broschüre für alle herausgebracht.
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ALSTERTAL MAGAZIN | 53
SICHER WOHNEN
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EINBRUCH-GEFAHR
DURCH WANDERBANDEN
Leider steigen im Herbst wieder die Einbrüche bei uns im
Norden. Die Kriminalpolizei warnt vor so genannten Wanderbanden,
die ihr Unwesen in Deutschland treiben. „Leider
werden uns immer mehr Einbrüche im näheren Umkreis
bekannt“, sagt Wolfgang Pudelko, Inhaber des Geschäftes
„Einbruchschutz Wolfgang Pudelko“. „Wir geben unser Bestes,
dieser Entwicklung entgegenzuwirken, denn in unserem Alltag
sehen wir, wie belastend so ein Einschnitt in die eigene Privatsphäre
ist.“ Die Gefahr werde oft unterschätzt - Motto: Bei mir
gibt es nichts zu holen! „Aber gerade hier liegt der Irrtum. Denn
es ist nicht die große Beute, die diese Banden lockt, sondern
das schnelle Geld.“ Besonders gefährdet sind hier ungesicherte
Fenster und Terrassen, die in Sekunden geöffnet sind und so
den schnellen Zugriff der Kriminellen möglich machen. Jedes
Fenster im Erdgeschoss und im zugänglichen ersten OG sollte
unbedingt mit einem Fensterschloss gesichert sein, rät der
Experte. Ein vernünftiger Schließzylinder muss in jeder Tür
Standard sein, um ein Aufbohren und das nahezu geräuschlose
Pickern zu verhindern. Wer darüber hinaus etwas für seine
Sicherheit tun möchte, kann in eine Funkalarmanlage investieren.
Ohne Verkabelung lässt sie sich im Haus nachrüsten. Sie
meldet ihren Alarm auf Ihr Smartgerät und lässt sich bequem
über das Mobilgerät steuern. Unterschätzen Sie die Gefahr
Einbruch nicht und lassen Sie sich vom Fachmann beraten. Vereinbaren
Sie einen Termin per Mail unter sicherheitstechnikpudelko@t-online.de
oder telefonisch unter 040 609 10 16
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BARRIEREFREI UND
EINBRUCHSICHER
Ein barrierefreies Zuhause ist für einige
Menschen wichtig, um den Alltag bestreiten
zu können. Aber wie lässt sich so ein
Wohnraum optimal mit dem Einbruchschutz
vereinen?
Das eigene Zuhause sollte ein Ort der Selbstständigkeit
und Sicherheit sein. Doch für ältere Menschen
oder Personen mit körperlichen Einschränkungen ist
dies in herkömmlichen Gebäuden oft nicht gegeben:
Türen sind schwer erreichbar, Wege nicht schwellenlos und
Flure zu eng. Für viele kann das ein großes Hindernis im Alltag
darstellen. Und wer sich dann dazu entscheidet, seine Wohnung
barrierearm oder -frei zu gestalten, muss zusätzlich auch den
Einbruchschutz neu denken – denn beides kann sich in manchen
Aspekten widersprechen. So fördern ebenerdige Zugänge und
große Fensterflächen zwar die Zugänglichkeit, bieten Einbrechern
aber auch potenzielle Einstiegsmöglichkeiten.
Eine sichere und zugleich barrierefreie Lösung ist möglich,
erfordert jedoch durchdachte Planung und passende Technik. So
kann etwa eine einbruchhemmende Tür mit Widerstandsklasse
RC2 oder höher Schutz bieten, sollte aber gleichzeitig leicht zu
bedienen sein. Ähnliches gilt für Fenster: Es sollten einbruchhemmende
Fenster mit Sicherheitsverglasung eingebaut werden
und die Fenstergriffe mit Sperrmechanismus oder Schließzylinder
ausgerüstet sein. Elektrische Rollläden können zusätzlich
Sicherheit bieten – barrierefrei steuerbar via App, Zeitschaltuhr
oder Sprachsteuerung. Auch Systeme wie Kameras oder Smart-
Homes können die Sicherheit erhöhen. Mit Bewegungssensoren
und Lichtsteuerung kann zusätzlich die Orientierung verbessert
und Einbrecher können durch die gute Beleuchtung abgeschreckt
werden. Hier ist jedoch auf eine einfache, barrierearme
Bedienung zu achten – kleine Displays oder komplizierte Apps
setzen technische Kompetenz voraus und sind oft ein Hindernis.
Wichtig ist: Barrierefreiheit und Einbruchschutz schließen sich
nicht aus, aber sie erfordern eine sorgfältige Planung. Besonders
bei älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen ist es
wichtig, dass Sicherheitsmaßnahmen einfach zu bedienen sind –
also Automatisierung, intuitive Bedienung und möglichst wenig
körperliche Anstrengung.
Die Kosten solcher Maßnahmen sind jedoch nicht zu unterschätzen.
Förderprogramme wie die der KfW bieten hier unter
Umständen finanzielle Unterstützung.
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Der mediterrane Minimalismus verbindet zwei
scheinbar gegensätzliche Ideen: die klare Zurückhaltung
des modernen Minimalismus mit der
Wärme und Erdung südlicher Wohnkultur. Heraus kommt eine
Ästhetik, die weder kühl noch überladen wirkt, sondern ganz
bei sich ist: natürlich, reduziert und sinnlich zugleich.
Im Zentrum steht die Idee, mit wenigen, aber hochwertigen
Materialien ein ruhiges, fast zeitloses Gesamtbild zu schaffen.
Dabei dominieren helle Erdtöne, gebrochenes Weiß, Sand,
Ocker oder Terrakotta – Farben, die an südliche Landschaften
erinnern. Glatte Wände in Kalkputz-Optik oder mit Tadelakt
56 | ALSTERTAL MAGAZIN
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verleihen dem Raum eine organische Struktur und wirken
wie von der Sonne gegerbt. Auch gebürsteter Naturstein oder
gegossener Beton passen in diesen Stil – unaufgeregt, aber
charaktervoll.
Materialien zum Anfassen – rau, warm, echt
Was dieses Badkonzept so besonders macht, ist das Zusammenspiel
von Textur, Haptik und Licht. Statt glatter Perfektion
darf hier gespachtelt, matt, handgemacht sein. Ein Waschbekken
aus Stein, ein schlichter Wasserhahn aus gebürstetem Messing,
eine Duschwand mit Naturputz oder geöltem Holz – jedes
Material erzählt eine Geschichte. Holz wird sparsam, aber
gezielt eingesetzt: als Hocker, als Ablage oder in Form offener
Regale. Besonders mediterran wirken Holzarten wie Eiche,
Zeder oder Olive. Dazu passen handgefertigte Keramikschalen,
rustikale Tonvasen oder Leinenhandtücher.
Architektur, die sich zurücknimmt
Der mediterrane Minimalismus lebt von Reduktion – nicht nur
in der Dekoration, sondern auch in der Raumwirkung. Statt
kleinteiliger Möblierung oder dominanter Badobjekte setzen
sich alle Elemente unaufdringlich zusammen.
Die Linienführung ist klar, sanft gerundet oder geometrisch
schlicht. Besonders typisch: bodentiefe Duschen, eingelassene
Ablagen, Wandnischen und möglichst wenig sichtbare Technik.
Nichts stört das Auge – alles ist Teil einer ruhigen, durchdachten
Gesamtkomposition.
Licht und Luft – wie im Süden
Der größte Luxus im mediterranen Minimalismus ist das
Gefühl von Weite und Licht. Große Fenster, helle Oberflächen
und natürliche Lichtführung sorgen für eine fast schon
architektonische Ruhe. Wo Tageslicht fehlt, helfen indirekte
Beleuchtung und warme Lichtfarben, um diese Atmosphäre zu
erzeugen. Auch Deckenlampen aus Naturmaterialien – etwa
Rattan, Leinen oder Ton – sorgen für sanftes, wohnliches Licht.
Mediterrane Gelassenheit – als Ritual im Alltag
Ein Bad im Stil des mediterranen Minimalismus ist nicht nur
ein visuelles Erlebnis. Es lädt ein, langsamer zu leben. Den Tag
mit einer warmen Dusche zu beginnen, begleitet von Düften
wie Lavendel, Rosmarin oder Zitrus. Barfuß über kühlen
Steinboden zu gehen. Sich bewusst Zeit zu nehmen – ganz
ohne Ablenkung, ganz ohne Überfluss. Dieser Stil bringt das
Lebensgefühl südlicher Länder in unsere Breiten.
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ALSTERTAL MAGAZIN | 57
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WEITERHIN AUF BEGEHRTE LAGEN
Der IVD Nord hat eine aktuelle Umfrage* unter seinen Hamburger Mitgliedsunternehmen
durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen: Der Mietmarkt in Hamburg bleibt von einer sehr hohen
Nachfrage geprägt, besonders in guten und sehr guten Lagen. Gleichzeitig flachen die
Preisanstiege ab – ein Hinweis auf eine leichte Marktberuhigung bei anhaltender Knappheit.
Nachfrage in guten Lagen ungebrochen
70 % der Befragten melden steigende Mieten, 30 % stabile
Preise. Preissprünge über 10 % sind kaum noch zu beobachten
– die Mehrheit der Befragten sieht Anstiege von bis zu 5 %.
Damit schwächt sich die Dynamik im Vergleich zum Vorjahr
ab. „Der Hamburger Mietwohnungsmarkt bleibt in den begehrten
Lagen weiterhin angespannt.
Wer dort eine Wohnung sucht, muss schnell sein – die meisten
Objekte werden in kürzester Zeit vermietet“, so Anika Schönfeldt-Schulz,
Vorsitzende des IVD Nord. „In äußeren Stadtlagen
hingegen beobachten wir eine längere Vermarktungsdauer.
Hier wäre es Aufgabe der Stadt, durch Infrastruktur und
Angebote die Attraktivität zu steigern.“ 68 % der Nachfrage
konzentrieren sich auf gute Lagen, weitere 26 % auf normale
Stadtlagen. Für einfache oder periphere Lagen besteht praktisch
keine Nachfrage.
Vermarktungszeiten und Umzüge
Die Vermarktungsdauer ist in den Top-Lagen am kürzesten:
89 % der Wohnungen werden hier in weniger als drei Wochen
vermietet. In normalen Lagen sind es 80 %, während in äußeren
Stadtteilen längere Leerstandszeiten üblich bleiben. Trotz
hoher Nachfrage verzeichnet die Hälfte der Befragten (53 %)
rückläufige Mietvertragszahlen, während 32 % gleichbleibende
Vertragszahlen feststellen. „Wir sehen, dass weniger Menschen
umziehen. Das hat zur Folge, dass das ohnehin knappe Angebot
weiter eingeschränkt bleibt“, erklärt Schönfeldt-Schulz.
Mittlere Wohnungsgrößen am gefragtesten
Besonders stark nachgefragt sind Wohnungen mittlerer Größe
(50 bis 90 Quadratmeter), die 71 % der Nachfrage ausmachen.
Kleinwohnungen liegen bei 27 %, große Wohnungen spielen
mit 2 % kaum eine Rolle.
58 | ALSTERTAL MAGAZIN
IMMOBILIEN
Auch bei den Gebäudeklassen zeichnet sich ein klares Bild: 49 %
der Befragten berichten, dass den Kunden der energetische Sanierungszustand
wichtiger ist als die Baualtersklasse. Energetisch
optimierte Objekte lassen sich deutlich schneller vermieten. Wohnungen
in Altbauten sind mit 32 % genannt. Die kaum vorhandenen
Neubauten oder Nachkriegsbauten stehen dafür weniger im Fokus.
Ausblick: Preise steigen weiter, aber langsamer
Für die kommenden sechs Monate erwarten 63 % steigende
Mieten, 37 % stabile Preise. Das zukünftige Marktgeschehen am
Mietwohnungsmarkt sehen 72 % eine gleichbleibend angespannte
Lage. „Die Mieten werden weiter steigen – wenn auch moderater.
Ursache sind die begrenzten Neubauzahlen und die starke Nachfrage,
auch von ehemaligen Kaufinteressenten, die wegen hoher
Zinsen auf den Mietmarkt ausweichen“, so Schönfeldt-Schulz.
*An der IVD-Experten-Umfrage haben sich 69 Hamburger IVD-Mitglieds-
Unternehmen vom 22. Juli bis 31. August 2025 beteiligt.
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STREIT-THEMA
BÄUME
In regelmäßiger Reihenfolge stellt das
ALSTERTAL MAGAZIN richtungsweisende
Urteile rund um die Immobilie vor. Dieses
Mal geht es um das Thema Bäume.
Bäume spenden Schatten, werfen Laub ab, nehmen Nachbarn
die Sicht, stehen bei geplanten Umbauten im Wege, richten
im Falle eines Astbruchs erheblichen Schaden an. Das alles
kann gelegentlich auch zu einem Rechtsstreit führen. Der
Infodienst Recht und Steuern der LBS stellt einige Gerichtsurteile
vor, die sich mit den „grünen Riesen“ befassen.
Wenn ein bruchgefährdeter Baum gefällt werden muss, dann
kann das je nach Umständen und örtlichen Gegebenheiten
erhebliche Kosten verursachen. Ob die Wohngebäudeversicherung
dafür aufkommen muss, hängt vom Wortlaut des
Vertrages ab. Das Amtsgericht München (Aktenzeichen 155
C 510/17) lehnte dies in einem konkreten Fall ab, weil der
Baum selbst nichts beschädigt hatte, sondern nach einem
Sturm nur in Schieflage über dem Haus hing. Das war von
den Versicherungsbedingungen nicht gedeckt.
Eine sehr große Gefahr kann von Bäumen ausgehen, wenn
sie so morsch sind, dass sie als Ganzes umstürzen oder einzelne
Äste abbrechen könnten. Zeich net sich ein derartiges
Problem ab, dann haben Nachbarn gegenüber dem Baumbesitzer
einen Anspruch auf Maßnahmen zur Sicherung
der Standfestig keit. So urteilte das Landgericht Hamburg
(Aktenzeichen 304 O 247/13). Im konkreten Fall hatte ein
Gutachter bereits einen nicht unerheblichen Schädi gungsgrad
bei den Waldkiefern festgestellt.
Manchmal kollidieren zwei Interessen, die gleichermaßen als
gesellschaftlich wichtig betrachtet werden. So forderte ein
Hausbesitzer den Rückschnitt von geschützten Bäumen, die
auf öffentlichem Grund standen, um die Effektivität seiner
auf dem Dach installierten Solaranlage zu steigern. Hier
stand also der Naturschutz gegen die Nutzung alternativer
Energien. Das Verwaltungsge richt Düsseldorf (Aktenzeichen
9 K 7173/22) verweigerte den Rückschnitt. Im Urteil wurde
darauf hingewiesen, dass es auf die Umstände des Einzelfalles
ankomme. Einen automatischen und absoluten Vorrang
habe die Solarener gie nicht.
Auch in einem weiteren Rechtsstreit musste das Verwaltungsgericht
Berlin (Aktenzeichen 24 L 36/23) zwischen
Grundwerten entscheiden. Es ging um Bäume auf einer
Streuobstwiese, die wegen eines Bauvorhabens gefällt werden
sollten. Hier überwog die Tatsache, dass auf der Fläche
eine Gemein schaftsschule errichtet werden sollte. Schulbauten
lägen im öffentlichen Interesse, stellte das Gericht fest
und stimmte dem Fällen der Bäume zu.
Auf dem Parkplatz eines Supermarkts wurde ein PKW durch
den herabfallen den Ast einer Pappel beschädigt. Was auf
Anhieb nach einem zweifelsfreien Haftungsfall klingt, war
dann doch nicht so eindeutig, denn der dazugehörige Baum
stand auf einem Nachbargrundstück. Das Amtsgericht Köln
(Aktenzei chen 126 C 275/22) war nicht der Meinung, dass
hier eine Verletzung der Ver kehrssicherungspflicht durch
den Supermarktbetreiber vorliege. Dieser habe nämlich
keine Einflussmöglichkeiten auf die vom daneben liegenden
Grund stück ausgehenden Gefahren gehabt. Der Geschädigte
müsse sich mit seiner Forderung an den Eigentümer des
Nachbaranwesens wenden.
60 | ALSTERTAL MAGAZIN
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ALSTERTAL MAGAZIN | 61
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HEIZEN UND GELD SPAREN
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Der Herbst beginnt und mit ihm die diesjährige Heizperiode.
Dabei kommt es aufgrund eines Umwelt- und Sparsamkeitsbewusstseins
oft vor, dass Heizkosten durch das Heiz- und
Lüftungsverhalten gespart werden sollen. Läuft das schief,
kann es zu höheren Heizkosten oder zu Schäden wie Schimmelbildung
kommen. „Viele Menschen schalten morgens,
bevor Sie zur Arbeit gehen, die Heizung aus. Abends wird
dann nach dem Zurückkommen doppelt so stark geheizt“,
beschreibt Burkhard Blandfort, Vorsitzender des IVD West,
ein häufiges, ungünstiges Heizverhalten.
Wie hingegen ein behagliches Raumklima in der Wohnung hergestellt
und dennoch Heizkosten gespart werden können, zeigt
der IVD auf. Besonders wichtig ist, auch innerhalb der Wohnung
möglichst alle Türen geschlossen zu halten. Der Luftaustausch
bei geöffneten Türen kann aus bauphysikalischen Gründen
zu raumklimatischen Problemen führen, die neben erhöhten
Heizkosten Feuchteerscheinungen zur Folge haben. Diese
wiederum gelten als Hauptursache für Schimmelbildungen.
Die Art der Raumbeheizung ist ein weiterer wichtiger Punkt.
Hier gilt: Jeder Raum sollte separat und gleichmäßig beheizt
werden. Ausgekühlte Wohnungen sind anfällig für die Bildung
von Schimmel, da kalte Wandflächen die im Raum befindliche
Luftfeuchtigkeit zum Kondensieren bringen. Deshalb ist richtiges
Heizen und Lüften aller Räume notwendig.
Richtig Heizen bedeutet, dass gerade in der kalten Jahreszeit
die Wohnung gleichmäßig beheizt wird. Dabei soll die
Heizung aber nicht im vollen Betrieb laufen. Es reicht, wenn
die Heizkörper niedrig eingestellt werden. Wenn Wohnräume
allerdings nur „nach Bedarf“ beheizt werden, führt dies erwiesenermaßen
nicht etwa zu einer Einsparung, sondern zu deutlich
höheren Heizkosten, Auch die Wärmeträger wie Möbel und
Wände müssen dann erst wieder „aufgeheizt“ werden. Dieses
Verhalten steigert den Bedarf an Heizenergie erheblich.
In der kalten Jahreszeit sparen viele Menschen fälschlicherweise
auch beim Lüften. Der Austausch von Raumluft ist
jedoch sehr wichtig. Optimal gelüftet wird ein Raum, indem
man das Fenster für kurze Zeit weit öffnet. In wenigen Minuten
ist die komplette Luft im Raum ausgetauscht.
Das kurze, intensive Lüften sorgt für einen geringeren Abfall
der Raumtemperatur als längeres Lüften, z.B. mit einem
gekippten Fenster. „Langes Lüften kühlt die Wandoberflächen
ab und bei zu hohen Zimmertemperaturen kann sich
Feuchtigkeit bilden. Die Spaltlüftung ist grundsätzlich nicht
zu empfehlen. Gekippte Fenster bleiben oft sehr lange geöffnet,
dadurch kommt es während der kalten Jahreszeit zu
unnötigen Energieverlusten und Schimmelbefall kann durch
die stärkere Auskühlung der Fensterrahmen begünstigt
werden“, so IVD Vorsitzender Blandfort.
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Susanne Kaps, Sandra Schorr | Titelgestaltung: Sandra Schorr | Fotos: u. a. Adobe Stock
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Uni-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jetta Frost (r.)
Unternehmerin Dagmar Wöhrl, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, CeU-Präsidentin
Kristina Tröger und Autorin Stephanie zu Bismarck-Schönhausen (v.l.)
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Der Club europäischer Unternehmerinnen
unter Führung der Initiatorin und Präsidentin
Kristina Tröger, feierte mit 250
geladenen Gästen im Restaurant Portolino
auf der Aster sein 10-jähriges Bestehen
und setzte damit ein Zeichen für Zusammenhalt,
Inspiration und Zukunftsorientierung
weiblicher Unternehmerinnen.
Star-Gast des Gala-Abends war Bundestagspräsidentin
Julia Klöckner, die die
Rolle des CeU als bedeutende Plattform
für Unternehmerinnen in Europa würdigte
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Unternehmertum, wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit
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Teilhabe und Zusammenhalt betonte.
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Auf seiner frühen Amerika-Reise
entdeckte er in San Francisco das
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Franziska Stürken (Gutshaus Stolpe)
und Galeristin Kirsten Roschlaub (r.)
© André Mischke/CeU
© Kai Wehl
Gastgeber und Face Club-Gründer Sören
Bauer mit Schauspieler Patrick Bach (r.)
Unternehmer und Mäzen Jürgen Hunke
mit Ehefrau Chun Li–Hunke
Unternehmer Carl-Andreas Krauel
(GF biometric) mit seiner Frau Caroline
Moderatorin Juliane Möcklinghoff, Moderator Robert
Bittig, Elke Sank und Prof. Dr. Dorothée Lulé (v.l.)
DANKBARKEITS-TALK
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Der FaceClub hat erneut zu einer Veranstaltung im Rahmen seiner Eventreihe
“Leaders Vision” geladen. Diesmal in die stilvolle Location Goldene Zeiten
in Harvestehude. Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Medien, Gesellschaft und
Kultur folgten der Einladung, lauschten einem Talk zum Thema „Dankbarkeit
als Lebensprinzip – Wie verändert Dankbarkeit unser Leben?“ und erlebten
einen Abend, der Impulse, Austausch und Genuss miteinander verband. Auf dem
Podium saßen Moderatorin Juliane Möcklinghoff, Moderator Robert Bittig, Elke
Sank (SeitenWechsel Deutschland) und Prof. Dr. Dorothée Lulé von der Universität
Ulm und sprachen über die Bedeutung von Dankbarkeit im persönlichen
wie im gesellschaftlichen Kontext. Für den musikalischen Rahmen des Abends
sorgte DJ Kai Schwarz. Mehr Infos: www.alster-aktuell.de
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