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15. Oktober 2025

- Stadion: Ausbau noch nicht vom Tisch - Stadtparkbrunnen in neuem Glanz - Graz sichert Antidiskriminierungsstelle

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graz

2 www.grazer.at 15. OKTOBER 2025

Jahre

Stadionausbau

Entscheidung noch

in diesem Jahr

Ab morgen ist Günter Riegler kein

Stadtrat mehr.

FISCHER

Riegler wechselt

fix zur ÖGK

■ Seinen Abschied aus der

Grazer Stadtpolitik hat Günter

Riegler schon vor einiger Zeit

bekanntgegeben. Was er danach

machen würde, wollte er

aber nicht sofort verraten, da

die letzten Beschlüsse noch

nicht gefasst waren. Jetzt steht

es aber fest. Riegler wird Finanzchef

der Österreichischen

Gesundheitskasse (ÖGK). Er

übernimmt damit ein Amt, das

sicher nicht einfach ist. Gilt

doch die Gesundheitskasse finanziell

als marod.

Was mit dem Stadion Liebenau passiert, wurde heute in einem Gipfel ausführlich besprochen.

GAS. Heute gab es im Rathaus Gespräche zum Stadion Liebenau. Die Stadt

redete mit den Playern, also auch Sturm und dem GAK. Ein Ausbau ist weiterhin

möglich, heißt es. Es soll noch heuer endgültig entschieden werden.

CC/LEDL

Olga Neuwirth ist die Tochter des

Pianisten Harald Neuwirth. A. WENZEL

Ehrendoktorat für

Olga Neuwirth

■ Auf Beschluss von Rektorat

und Senat der Kunstuniversität

Graz wurde das insgesamt

vierte Ehrendoktorat in der Geschichte

des Hauses an Olga

Neuwirth vergeben. Bisher hat

die KUG Phil Collins (2019),

Absolvent Peter Simonischek

(2022) sowie die belarussische

Musikerin und Demokratieaktivistin

Maryja Kalesnikawa

(2023) auf diese Weise geehrt.

Die Laudatio beim Festakt

im György-Ligeti-Saal des

Mumuth hielt Elisabeth van

Treeck.

Von T. Schweighofer & L. Steinberger

redaktion@grazer.at

Die Stadt Graz hat heute

gemeinsam mit den

Verantwortlichen der

Fußballvereine SK Sturm Graz

und GAK in einer konstruktiven

Gesprächsrunde den aktuellen

Stand der Planungen zum

Ausbau des Stadions Liebenau

präsentiert. Die technische Gesamtplanung

ist weitgehend

abgeschlossen und befindet

sich auf einem guten Weg. Wie

bei Projekten dieser Größenordnung

üblich, werden letzte

Details derzeit noch mit den

Vereinsvertretern abgestimmt.

Im nächsten Schritt rücken

nun die wirtschaftlichen und

organisatorischen Rahmenbedingungen

in den Mittelpunkt.

Ziel ist es, die Finanzierung der

Bauinvestitionen auf eine solide

und tragfähige Basis zu stellen

sowie ein nachhaltiges Betreiberkonzept

zu entwickeln. Im

Fokus steht die Frage, wie eine

künftige Betreibergesellschaft

strukturiert sein kann, die den

laufenden Betrieb wirtschaftlich

sicherstellt und zugleich

Raum für die aktive Mitgestaltung

durch beide Vereine bietet.

Dies ist neben der technischen

Umsetzbarkeit auch ein

relevanter Bestandteil des Planungsbeschlusses.

Ziel ist ein modernes, multifunktionales

und wirtschaftlich

tragfähiges Stadion, das über

den Fußballbetrieb hinaus genutzt

werden kann. Eine von

der Stadionverwaltung bereits

erstellte Wirtschaftlichkeitsanalyse

bildet die Grundlage

für die weiteren Gespräche zwischen

der Stadt Graz, SK Sturm

und GAK. Diese Abstimmungen

werden in den kommenden

Wochen intensiv fortgesetzt.

Die Frage des Betreibers ist

laut dem Büro von Stadtrat

Manfred Eber noch nicht klar.

Sowohl Sturm als auch der GAK

zeigen Interesse. Kritisch sieht

die Stadt dort Konzerte abhal-

ten zu wollen. Dafür gäbe es das

Freigelände bei der Messe heißt

es. Die endgültige Entscheidung

ob Ausbau oder Sanierung soll

noch 2025 fallen. Man will nun

aufs Gas steigen.

Stimmen

Die Stadtpolitik sieht den heutigen

Gipfel positiv. Bürgermeisterin

Elke Kahr: „Die Stadt und

die beiden Bundesligavereine

arbeiten gemeinsam konstruktiv

an einer Lösung, die einerseits

die Anforderungen an ein

modernes Stadion erfüllt und

andererseits finanziell realistisch

ist.“

Finanzstadtrat Manfred Eber:

„Die bisherigen Gespräche haben

gezeigt, dass wir gemeinsam

gut vorankommen. Nachdem

die technischen Grundlagen

nun weitgehend geklärt sind,

konzentrieren wir uns darauf,

tragfähige wirtschaftliche Modelle

zu erarbeiten, die den Interessen

der Stadt und beider

Vereine gerecht werden.“

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