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Fibel!Gastro / Das Handbuch für Genießer / Herbst 2025

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Morak

Ein Stück Korea

in Saarbrücken

Gasthaus „Zur Sonne“

Bardenbachs Bistro mit

Herz und Tradition

Café Kunstherz

Kaffee, Kuchen, Kunst

– alles unter einem Dach


Zeig dich da, wo die Gastro-Szene

genau hinschaut – in der Fibel!Gastro.

Interesse geweckt?

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Herbstzeit ist Genusszeit

Liebe Leserinnen und Leser,

der Herbst ist da – und mit ihm eine Saison voller

Aromen, Wärme und neuer kulinarischer Entdeckungen.

In dieser Ausgabe der Fibel!Gastro

laden wir Sie ein, über den Tellerrand zu schauen

– im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Denn diesmal geht es nicht nur um die bekannten

Hotspots der Region, sondern auch um Orte, die

vielleicht erst auf den zweiten Blick glänzen – wie

das traditionsreiche Gasthaus Zur Sonne in Bardenbach, das mit viel Herzblut und

frischer Energie von einer jungen Gastgeberin geführt wird.

Patrick Stiebel und Björn Thom

Gleichzeitig nehmen wir Sie mit auf eine kleine Reise durch die internationale Küche

– mitten im Saarland: ins Morak mit feiner koreanischer Küche, zu Pizza Gotti,

wo echte neapolitanische Pizza serviert wird, und in die Schlachthof Brasserie, die

französisches Lebensgefühl auf den Teller bringt.

Und weil der Herbst auch die perfekte Zeit für kräftige Klassiker ist, widmen wir uns

einem der Stars der saisonalen Küche: dem Roastbeef. Keine Zubereitungstipps

diesmal – sondern eine klare Empfehlung: Wer echtes Geschmackserlebnis will,

greift zum Gran Asado. Warum dieses Fleisch besonders geeignet ist, erfahren Sie

in dieser Ausgabe.

Ob regional verwurzelt oder international inspiriert – der Genuss kennt im Herbst

keine Grenzen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken, Lesen und Ausprobieren.

Mit genussvollen Grüßen,

Patrick Stiebel & Björn Thom

Herausgeber der Fibel!Gastro


S 12

S 6

S 22

S 37

S 16

Inhalt

S 38

6 Morak — Koreak mitten in Saarbrücken

12 Der Espresso Martini

14 BRUCH Brauerei — Brautradition aus Neunkirchen

16 Gasthaus „Zur Sonne“ in Bardenbach


24 Die Schlachthof Brasserie in Saarbrücken

30 Pizza Gotti — Neapolitanische Leidenschaft

32 Café Kunstherz in Saarbrücken

38 Uber Eats Awards — Kalinski Wurstwirtschaft & Gin

Bar zum Restaurant des Jahres gekürt

40 Kathi Köstlich — Kreative Küche mit Herz

Apfel-Crumble mit weißer Schokosoße

42 BOCCA — Pasta neu gedacht

44 DEHOGA Saarland: Gastfreundschaft

hat ein Zuhause

ENERGIE, DIE LEIDENSCHAFT

ENTFACHT.


MORAK — KOREAK MITTEN IN SAARBRÜCKEN

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Korea mitten

in Saarbrücken


Im Saarland gibt es inzwischen

viele internationale

Küchen, doch eines fehlte

lange: authentische koreanische

Gastronomie. Mit

Morak hat sich das geändert.

Das Restaurant von

Yeomin Jeon und ihrem

Mann Hamza bringt nicht

nur originale Gerichte

nach Saarbrücken, sondern

auch ein Stück koreanisches

Lebensgefühl.

Ein Traum zwischen zwei Kulturen

Für Yeomin war es von Anfang an eine Herzenssache:

„Viele Restaurants nennen sich koreanisch,

aber geschmacklich hat das oft wenig mit unserer

Esskultur zu tun. Ich wollte zeigen, wie Korea

wirklich schmeckt.“

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MORAK — KOREAK MITTEN IN SAARBRÜCKEN


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MORAK — KOREAK MITTEN IN SAARBRÜCKEN


Die Leidenschaft für Gastronomie liegt ihr

im Blut – ihre Eltern betrieben in Korea selbst

ein Restaurant. Hamza wiederum hat über Jahre

in der Branche gearbeitet und fand in Yeomin

nicht nur seine Partnerin, sondern auch die Inspiration,

etwas Eigenes aufzubauen. Gemeinsam

entschieden sie: Das Saarland braucht eine neue

kulinarische Erfahrung.

Authentizität als Prinzip

Wer Morak besucht, merkt schnell, dass hier keine

Kompromisse gemacht werden. Ob Sojasauce,

Gewürzpaste oder Fleischqualität – Yeomin und

Hamza setzen auf Produkte höchster Güte, viele

davon direkt aus Korea importiert. „Die Gäste

geben ihr Geld bei uns aus – da sollen sie auch

das Beste bekommen“, sagt Hamza.

Doch es geht um mehr als nur Geschmack. Das

Paar möchte, dass sich die Gäste wie zuhause

fühlen – warm empfangen, herzlich umsorgt.

„Für uns ist Gewinn nicht alles“, betont Yeomin.

„Wichtiger ist, dass unsere Gäste Qualität und

echtes Gastgefühl erleben.“

Ein Ort für Kultur

Morak ist mehr als ein Restaurant. Es ist ein Ort

des Austauschs, an dem Menschen nicht nur

koreanisches Essen, sondern auch die Kultur

entdecken. „Viele kannten Korea nur aus den

Nachrichten oder verwechselten uns mit Japan

oder China“, erzählt Yeomin. „Das hat mich verletzt

– und motiviert, ein Stück unserer Kultur

sichtbar zu machen.“

Yeomin Jeon, Inhaberin von Morak

K-Pop und koreanische Serien haben zwar dazu

beigetragen, das Interesse zu wecken, doch Morak

zeigt: Korea lässt sich auch schmecken – etwa im

würzigen Kimchi-Jeon, einem herzhaften Pfannkuchen

mit fermentiertem Kohl, beim aromatischen

Korean BBQ, bei dem Fleisch direkt am Tisch

gegrillt wird, oder beim beliebten Yangnyeom

Chicken, knusprig frittiertes Hähnchen in einer

süß-scharfen Marinade.

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MORAK — KOREAK MITTEN IN SAARBRÜCKEN


MORAK — KOREAK MITTEN IN SAARBRÜCKEN

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Noch lange nicht am Ziel

Obwohl Morak schon jetzt viele begeisterte

Stammgäste hat, sehen Yeomin und Hamza ihre

Reise noch am Anfang. Sie wollen die Karte erweitern

und den Gästen noch mehr Korea nach

Saarbrücken bringen. Außerdem planen sie, künftig

auch Veranstaltungen im Morak zu organisieren,

die koreanische Kultur erlebbar machen – mit

Musik, Traditionen und natürlich viel gutem Essen.

Mehr über Morak und seine

authentische Küche entdecken

Sie unter www.morak.online


MORAK — KOREAK MITTEN IN SAARBRÜCKEN

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COCKTAIL — ESPRESSO MARTINI


Espresso

Martini

5cl Vodka

2cl Kahlua

1cl Zuckersirup

1 Espresso Shot

Alle Zutaten mit Eis in einen Shaker geben und kräftig schütteln Dann den Drink

durch ein feines Sieb doppelt in ein Cocktailglas abseihen, sodass keine Eisreste im

Glas landen Zu guter Letzt: genießen!

Keine Lust selber zu mixen? Genießt diesen Cocktail und

viele weitere leckere Kreationen in der HEART Bar in Saarbrücken

oder Saarlouis. www.heartbar.de

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COCKTAIL — ESPRESSO MARTINI


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Bruch Brauerei

Ein Stück saarländische

Brautradition in Neunkirchen

Seit über 300 Jahren steht die Bruch Brauerei

für echtes Saar-Bier mit Charakter. Am neuen

Standort in Neunkirchen wird diese Tradition nun

fortgeführt – modern, regional verwurzelt und mit

Leidenschaft für handwerklich gebraute Biere.

Jeden Freitag lohnt sich ein Besuch beim Hofverkauf:

Hier gibt es frisch gezapftes Fassbier, unsere

beliebtesten Flaschenbiere, edle Bierbrände und

exklusives Merchandise. Perfekt, um sich mit

Freunden einzudecken oder einfach mal durch

die Vielfalt der Bruch-Welt zu stöbern.

Darüber hinaus bieten wir Brauereiführungen

für Gruppen ab 10 Personen an – ein spannendes

Erlebnis für Firmen, Vereine oder private Feiern.

Dabei erfährt man nicht nur Wissenswertes über

die lange Geschichte der Bruch Brauerei, sondern

bekommt auch spannende Einblicke in die moderne

Technik und die neue Heimat in Neunkirchen.

Weitere Infos und Buchungsmöglichkeiten finden

Sie unter: www.bruch-bier.de


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GASTHAUS „ZUR SONNE“ IN BARDENBACH


„Zur Sonne“

in Bardenbach

– Ein Bistro mit Geschichte, Herz und Zukunft

In Bardenbach, einem kleinen Ort mit Bäckerei,

Fußballverein und jetzt wieder einem lebendigen

Treffpunkt, hat sich etwas bewegt: Aus der ehemaligen

Kneipe der Großmutter ist ein modernes,

liebevoll eingerichtetes Bistro geworden – „Zur

Sonne“. Die Geschichte dahinter erzählt von Mut,

Familienzusammenhalt und einer jungen Frau, die

sich traut, Gastronomie neu zu denken.

„Ich hab früher schon immer gerne bei meiner

Oma in der Kneipe geholfen. Das hat mich irgendwie

geprägt.“, erzählt die heute 23-jährige Betreiberin

Elena Michely, die nach ihrer Ausbildung im

Hotel direkt in die Selbstständigkeit gestartet ist.

Es ging um die Frage, was mit der Gaststätte, die

Großmutter Christine bis zu Ihrem Tod betrieb,

passiert. Mit viel Eigeninitiative, handwerklicher

Unterstützung des Vaters und einem Schuss jugendlicher

Leidenschaft hat Elena sie wieder

zum Leben erweckt.

Tradition trifft auf frisches Konzept

Der Ort, an dem früher Hochzeiten, Kirmes und

Fasching gefeiert wurden, hat sich verändert –

aber die Seele ist geblieben. Noch heute erinnern

Möbelstücke, Fotos und ein eingerahmtes Fußballtrikot

an Oma Christine. „Viele Gäste kennen

sie noch. Die sagen dann: ‘Das stand doch früher

schon hier!’ Das ist schön.“

Gastronomisch schlägt das „Zur Sonne“ bewusst

moderne Töne an: Frische Pinza, Flammkuchen,

Suppen und Salate – kein klassisches Restaurant,

eher eine kleine, ehrliche Bistroküche mit wechselnden

Monatsgerichten und Signature-Cocktails,

die das junge Team gemeinsam entwickelt. Jeder

Mitarbeitende darf monatlich ein Gericht und

einen Drink vorschlagen – zuletzt mit Zutaten wie

Rosmarin, Pfirsich oder Apfel. Die Gäste lieben

die Abwechslung.

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GASTHAUS „ZUR SONNE“ IN BARDENBACH


GASTHAUS „ZUR SONNE“ IN BARDENBACH

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Donnerstags: Kultkneipe.

An den Wochenenden: Bistro mit Flair

Was als wöchentlicher Stammtisch in der alten

Kneipe begann, entwickelte sich rasant. Donnerstags

ist das Lokal regelmäßig brechend voll.

„Teilweise müssen wir die Küche stoppen, weil

wir einfach nicht hinterherkommen.“

Das Publikum ist bunt gemischt – von den Fußballfreunden

bis zu den ehemaligen Stammgästen

der Oma, von jungen Familien bis zu neugierigen

Ausflüglern. Auch überregional spricht sich die

Qualität herum – viele Gäste kennt selbst die

Familie nicht mehr persönlich.

Große Träume, ehrlicher Alltag

Offiziell gehört das Haus noch dem Vater von

Elena Michely, der maßgeblich beim Umbau mitgewirkt

hat. Doch die Verantwortung liegt bei der

Tochter: Einkauf, Schichtpläne, Personal, Buchhaltung.

„Den Papierkram hab ich unterschätzt“,

gibt sie lachend zu. Aber sie wächst mit ihren

Aufgaben – und will langfristig ein stabiles Team

aufbauen, das ihr mehr Freiraum erlaubt.

Ziel: Auch mal am Wochenende auf einen Geburtstag

oder eine Party gehen können – wie

andere in ihrem Alter.

Mieten, feiern, genießen

Das „Zur Sonne“ kann auch für Feiern gebucht

werden. Taufen, Geburtstage oder kleine Hochzeiten

sind möglich – ab ca. 70 Personen auch

exklusiv. Eine Glastür trennt den Gastraum in

zwei Bereiche, sodass selbst bei laufendem Betrieb

Feiern möglich sind. Geöffnet ist donnerstags und

freitags ab 17 Uhr, samstags ab 15 Uhr, sonntags

ab 11 Uhr.

Auszeichnungen und Perspektiven

Die Betreiberin bringt nicht nur Herzblut mit,

sondern auch Talent: Bei der Saarlandmeisterschaft

der DEHOGA wurde sie Erste, auf Bundesebene

Dritte. Die Hotelzeit war intensiv, aber lehrreich –


GASTHAUS „ZUR SONNE“ IN BARDENBACH

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GASTHAUS „ZUR SONNE“ IN BARDENBACH

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Betreiberin Elena Michely


vom Cocktail-Mixen bis zum Gästeservice. Vieles

davon fließt heute ins Bistro ein.

Und der Name? „Zur Sonne“ wurde bereits von den

Großeltern so genannt. Und obwohl die Gaststätte

einst als „Schloss“ bekannt war – einer lokalen

Legende nach wurden in ihr Steine aus einem

abgetragenen Schloss verbaut – bleibt man beim

Sonnenschein. „Der Name ist hier bekannt – warum

sollten wir ihn ändern?“

Das „Zur Sonne“ ist mehr als ein Bistro. Es ist

ein generationsübergreifendes Herzensprojekt,

das mit frischen Ideen, regionalem Flair und viel

Engagement zeigt, wie man Gastronomie auf dem

Land wiederbeleben kann. Authentisch. Ehrlich.

Mit einem Augenzwinkern Richtung Vergangenheit

– und einem klaren Blick in die Zukunft.

Mehr Informationen sowie die aktuelle

Speisekarte finden Sie auf der Website:

https://zur-sonne-bardenbach.de/


„GRAN ASADO“ BY SCHWAMM:

¡RIQUíSIMO!*

*Das ist argentinisches Spanisch (nicht zu verwechseln mit spanischem Spanisch)

und heißt so viel wie: „Meine Güte, das ist das fantastischste Gran Asado-Steak

eines argentinischen Freilandweiderind, dass ich in meinem ganzen Leben gegessen

habe.“ Nun werden Sie sich fragen: „Und was ist jetzt so fantastisch daran?“ Ganz

einfach: Unsere Marke „Gran Asado“ steht für argentinisches Rindfleisch erster

Güte. Von Rindern, die ganzjährig auf Weideflächen gehalten werden, die 550(!)

mal so groß sind wie das Saarland. Das entspricht in etwa 1,42 Millionen km². Dort

haben die Rinder viel Bewegung und immer frisches Weidegras. Aber davon mal

abgesehen… Was sollte man aus einem Land, in dem auf dem Holzkohlegrill zubereitetes

Rindfleisch zur absolut typischen Esskultur gehört, denn anderes erwarten,

als das wahrscheinlich beste Rindfleisch der Welt? Gran Asado. Gibt’s natürlich bei

Schwamm im Großmarkt. ¡Buen provecho!

SCHWAMMS GROSSMARKT

Bismarckstr. 144 - 154, 66121 Saarbrücken

Mo. - Fr. : 5-18 Uhr / Sa. : 5-13 Uhr



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ANZEIGE // DIE SCHLACHTHOF BRASSERIE IN SAARBRÜCKEN


Geschichte,

Genuss,

Gemeinschaft:

Die Schlachthof

Brasserie in

Saarbrücken

Im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Saarbrücker

Schlachthofs pulsiert seit 1995 kulinarisches

Leben – und das mit Herz, Verstand und Haltung.

Die Schlachthof Brasserie ist nicht nur ein Ort für

Fleischliebhaber, Gourmets und Freunde französisch

inspirierter Küche, sondern auch ein Beispiel

dafür, wie Tradition und moderne Gastroführung

miteinander harmonieren können.

Seit 2009 in den Händen von Sterne-Gastronom

Klaus Erfort und Unternehmer Richard Bard, hat

sich die Brasserie längst zu einer festen Größe im

Saarbrücker Gastro-Kosmos entwickelt. Betriebsleiterin

Bożena Del Favero bringt es auf den Punkt:

„Die Schlachthof Brasserie steht für Geschichte,

für Herzblut – und für eine Küche mit Qualität

und Charakter.“

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ANZEIGE // DIE SCHLACHTHOF BRASSERIE IN SAARBRÜCKEN


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Zwischen Austern und

Roastbeef: Die Karte als Balanceakt

Die Speisekarte spiegelt das wider, was der Ort

ausmacht: Handwerk, Herkunft und Hingabe.

Neben beliebten Brasserie-Klassikern wie Flammkuchen

oder Crème brûlée überzeugt das Küchenteam

mit hochwertiger Fleischkultur – kein

Wunder angesichts der Schlachthofnähe. Roastbeef

vom Gran Asado Rind, gereift und auf den

Punkt gebraten, ist ein Dauerbrenner auf der Karte.

Dazu gibt’s handgemachte Saucen, Grillgemüse,

Pommes – und auf Wunsch auch Salat.

Doch auch Vegetarier und Meeresfrüchteliebhaber

kommen auf ihre Kosten: Zweierlei Austern,

Meeresfrüchteplatten, saisonale Gerichte und ein

wöchentlich wechselndes „Menu du midi“ sorgen

für Abwechslung.

Die Handschrift von Klaus Erfort, seines Zeichens

Sternekoch, ist im Hintergrund spürbar – vor allem

in der Küchenphilosophie und Produktwahl. „Er

gibt Impulse, schaut regelmäßig vorbei – aber

überlässt die Bühne dem Team“, so Del Favero.

„Wir kochen mit Leidenschaft – und vor allem

mit Respekt vor dem Produkt. Gute Küche entsteht

nicht durch Effekthascherei, sondern durch

Präzision, Hingabe und ehrliches Handwerk,“

bekräftigt Philipp Gaußmann, der Küchenchef

der Schlachthof Brasserie

Gastro mit Haltung

– auch gegenüber dem Team

Was die Schlachthof Brasserie besonders macht,

ist nicht nur die Küche, sondern auch die klare

Haltung gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

„Wir sind montags bis freitags geöffnet

– das Wochenende gehört unseren Leuten und

ihrer Familie.“

Ein Statement, das in der Branche Seltenheitswert

hat. Seit drei Jahren ist die Brasserie an Wochenenden

und Feiertagen geschlossen – und das ohne

Einbußen beim Gästeaufkommen. Im Gegenteil:

Der Montag ist hier wie anderswo der Samstag

– das Restaurant ist voll, die Stimmung bestens.

Das liegt auch an der Energie im Team: Viele

Mitarbeitende sind seit Jahren dabei – wie etwa

Susanne Federspiel-Oschmann, die als stellvertretende

Betriebsleiterin im Servicebereich seit

6 Jahren eine feste Größe ist. Die Atmosphäre

sei familiär, der Umgang wertschätzend. „Wenn

das Team glücklich ist, überträgt sich das auf

die Gäste.“

Ausbildung erwünscht

– Nachwuchs gesucht

Die Brasserie bildet aus – oder würde es gerne

wieder tun. Der Wunsch nach motivierten Azubis

ist da, die Realität aber herausfordernd: Die Gastronomie

kämpft mit einem Nachwuchsproblem.

Del Favero sagt: „Gastronomie ist die Schule

des Lebens. Man lernt Menschenkenntnis, Improvisationstalent,

Teamfähigkeit. Und bei uns:

Wochenende frei! Das gibt’s nicht oft.“

Bewerbungen – ob für Ausbildung oder Aushilfe

– sind jederzeit willkommen. Kontakt am besten

per E-Mail oder direkt vor Ort.

Ambiente mit Geschichte

Auch optisch wird in der Brasserie die eigene

Historie liebevoll in Szene gesetzt. Alte Fotografien

erinnern an die Anfänge des Schlachthofes, Bilder

zeigen Mitglieder der Familie Schwamm und

dokumentieren die Verwurzelung des Betriebs. In

den Wintermonaten schafft das Kaminzimmer eine

besonders behagliche Atmosphäre. Im Sommer

erweitert der Wintergarten den Gastraum um

eine lichtdurchflutete Fläche – auch ideal für

Veranstaltungen bis zu 44 Personen.

Die Schlachthof Brasserie in Saarbrücken ist ein

Ort, an dem Geschichte weitergeschrieben wird


Gran Asado Roastbeef

– Auf der Karte der Schlachthof Brasserie. Und bei Schwamm für zuhause.

Zart, aromatisch und perfekt gereift: Das Roastbeef vom Gran Asado Rind

gehört zu den absoluten Highlights der Schlachthof Brasserie. Außen kross,

innen saftig – begleitet von Grillgemüse, hausgemachter Sauce, Pommes

und auf Wunsch frischem Salat. Ein Gericht, das zeigt, wie gutes Fleisch

schmecken kann, wenn Haltung, Herkunft und Handwerk stimmen.

Das verwendete Fleisch stammt von Gran Asado-Rindern – einer edlen

Züchtung mit besonderer Fütterung und stressfreier Aufzucht. Die Qualität:

spürbar in jedem Bissen.

„Beim Gran Asado schmeckt man einfach die Sorgfalt – vom Stall bis auf

den Teller. Für uns ist das Roastbeef nicht nur ein Gericht, sondern ein

Statement für Qualität.“ – Philipp Gausmann, Küchenchef der Schlachthof

Brasserie

Eingekauft wird das Gran Asado bei Fleischwaren Schwamm, die seit Jahrzehnten

als erste Adresse im Saarland für hochwertiges Fleisch gilt – für

Gastronomie wie für Privatkunden. Wer also nach dem Restaurantbesuch

auf den Geschmack gekommen ist, kann sich das Gran Asado Roastbeef

auch für zuhause sichern.

SCHWAMM GROSSMARKT SAARBRÜCKEN

Bismarckstraße 144 - 154

D-66121 Saarbrücken

Telefon +49 (0) 681 6680-0

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ANZEIGE // DIE SCHLACHTHOF BRASSERIE IN SAARBRÜCKEN


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– mit gutem Essen, ehrlichem Service und einem

Team, das Gastronomie nicht nur lebt, sondern

liebt. Wer französische Brasserie-Küche, hochwertiges

Fleisch und ein echtes Miteinander sucht,

ist hier genau richtig.

Und wer weiß – vielleicht findet sich unter den Lesern

ja auch der oder die nächste Auszubildende?

Mehr über die Schlachthof Brasserie

und Reservierungen gibt’s auf

www.schlachthof-brasserie.com


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Pizza Gotti

Neapolitanische Leidenschaft in Saarbrücken


Pizza nach Saarbrücken zu bringen, suchte er

sich gezielt einen Pizzaiolo in einer anderen

Stadt, der ihm das Handwerk von Grund auf

beibrachte. Dort eignete er sich nicht nur

die richtige Technik an, sondern auch das

Verständnis für die Philosophie hinter dieser

besonderen Art der Pizza.

Handwerk mit langer Teigführung

Ein Traum mitten in der Pandemie

Als Nico Weber 2020 inmitten der Pandemie den

Entschluss fasste, sich mit Pizza Gotti einen Traum

zu erfüllen, war der Weg dorthin alles andere

als gewöhnlich. Zwar war er bereits erfahrener

Gastronom, doch Pizza hatte er bis dahin nie

selbst zubereitet. Um authentisch neapolitanische

Das Ergebnis ist eine Pizza, die sich deutlich

von dem unterscheidet, was man sonst in

vielen Pizzerien findet. Der Teig hat einen

hohen Wasseranteil und darf bis zu 72 Stunden

ruhen – eine lange Teigführung, die ihn besonders

aromatisch und bekömmlich macht.

Gebacken wird bei über 480 Grad im original

neapolitanischen Ofen, wodurch die Pizza in

nur 60 bis 90 Sekunden fertig ist. Typisch ist

dabei der leicht dunkler gebackene Rand, im

Fachjargon auch „Leoparding“ oder „getigert“

genannt, der für Textur und Geschmack sorgt.

Zutaten mit Sorgfalt gewählt

Besonders stolz ist Weber auf die sorgfältige

Auswahl der Zutaten. Viele Produkte – wie der

Fior di Latte Mozzarella oder die San Marzano

Tomaten – kommen direkt aus Italien und

werden mit regionalen Ergänzungen kombiniert.

So entsteht eine Pizza, die sich an der

Tradition orientiert, aber durch kleine Details

eine eigene Handschrift bekommt.

Qualität als ständige Motivation

Auch wenn Weber schon mehrere Gastronomien

aufgebaut hat, bleibt sein Anspruch

derselbe: Qualität, Handwerk und das Gespür,

den Gästen etwas Besonderes zu bieten. Für

ihn ist Gotti kein abgeschlossenes Konzept,

sondern ein Projekt, das sich kontinuierlich

weiterentwickelt – immer mit der Leidenschaft,

die bestmögliche Pizza nach Saarbrücken

zu bringen.


CAFÉ KUNSTHERZ IN SAARBRÜCKEN

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Café

Kunstherz

– Ein neues

Kapitel, geschrieben

mit Leidenschaft.

Wenn in Saarbrücken ein

Ort seinem Namen gerecht

wird, dann ist es

dieses kleine Café in der

Modernen Galerie: Das

Café Kunstherz ist kein

gewöhnliches Café – es ist

ein Raum voller Wärme,

voller Persönlichkeit und

voller Ideen, die über das

bloße Kaffeetrinken hinausgehen.


CAFÉ KUNSTHERZ IN SAARBRÜCKEN

33


CAFÉ KUNSTHERZ IN SAARBRÜCKEN

34

Seit Juli führen Justin Hasmann und Joshua Petra,

privat ein Paar, diesen besonderen Ort mit spürbarem

Herzblut – und das merkt man vom ersten

Moment an: im freundlich gestalteten Raum, im

Duft von frisch gebackenem Kuchen, in der Ruhe,

die sich wohltuend vom Stadtlärm abhebt.

Die Geschichte beginnt mit einer Idee – und mit

einer Portion Mut. Beide hatten schon länger den

Traum vom eigenen Café. Als sich die Möglichkeit

ergab, die Gastronomie in der Modernen Galerie

zu übernehmen, griffen sie zu. Ohne großes

Poltern, aber mit einer klaren Vision: Ein Ort der

Begegnung, ehrlich, nachhaltig und mit eigenem

Charakter.

Dabei stand von Anfang an fest: Das Café soll mehr

sein als ein Anhang des Museums. „Wir wollen

nicht als klassisches Museumscafé wahrgenommen

werden – sondern als eigenständiges, lebendiges

Café mit eigenem Publikum“, sagt Justin.

Und das gelingt. Schon jetzt kommen viele Stammgäste

regelmäßig – Menschen, die nicht wegen der

Kunst, sondern wegen des Kaffees, der Küche und

der Atmosphäre kommen.

Nachhaltigkeit steht über allem.

Was die beiden anbieten, ist weit entfernt vom

klassischen Wurst-Käse-Buffet. Sieben von acht

Gerichten sind vegan, liebevoll angerichtet, mit

vielen selbstgemachten Komponenten – Dips,

Aufstriche, frische Kräuter, kleine kreative Details.

Und es gibt vegane Croissants. Wer sich in Saarbrücken

vegan ernährt, weiß, wie schwer diese zu

finden sind. Im Kunstherz gibt es sie – knusprig,

buttrig, ohne Kompromisse.

Justin Hasmann und Joshua Petra, Betreiber des Café Kunstherz

Für alle, die es zum Frühstück herzhafter mögen,

wartet eine hausgemachte Wildsalami auf ihre

Entdeckung: nachhaltig gejagt und verarbeitet

von Joshuas Onkel, exklusiv für das Café. Eine

Kombination, die auf den ersten Blick ungewöhnlich

wirkt, aber genau das zeigt, was das Kunstherz

ausmacht: Vielfalt ohne Dogma. Nachhaltigkeit

ohne Verzicht. Genuss für alle.

Brigitte, Kuchen und ein bisschen Magie

Ein Ort lebt von den Menschen, die ihn mitgestalten.

Im Kunstherz ist das Brigitte, die Küchenchefin

– oder wie Justin sagt: „die gute Seele des Hauses“.

Sie ist nicht nur für den wechselnden Mittagstisch

verantwortlich, sondern auch für die Kuchen, die

täglich frisch entstehen – orientalisch angehaucht,

duftend, oft mit einem kleinen Twist. Viele Gäste

kommen allein ihretwegen. Wer einmal bei Brigitte

gegessen hat, kommt wieder.

Kaffee mit Charakter

– und nur hier zu haben

Joshua ist ausgebildeter Barista und hat gemeinsam

mit einer kleinen Rösterei in Bonn einen eigenen

Kunstherz-Kaffee entwickelt. Diese Röstung gibt es

exklusiv nur hier, kein Rebranding, kein Massenprodukt

mit hübschem Etikett – sondern ein eigens

abgestimmter Kaffee, der perfekt zum Haus passt.


CAFÉ KUNSTHERZ IN SAARBRÜCKEN

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CAFÉ KUNSTHERZ IN SAARBRÜCKEN

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Viele Gäste sind begeistert: „Der beste Kaffee der

Stadt“, hört man oft. Und wer mag, kann ihn sogar

als Kilopack für zu Hause mitnehmen.

Dazu kommen kleine Highlights wie die fruchtige

Hibiskus-Latte, die farblich wie geschmacklich

ein Erlebnis ist – oder ein Chai, der nicht aus der

Tüte kommt, sondern mit Gewürzen und Liebe

zubereitet wird.

Herz über Konzept

Das Café ist kein lauter Ort. Es ist ein Ort zum

Bleiben. Zum Reden. Zum Denken. Zum kurzmal-die-Zeit-anhalten.

Gleichzeitig entwickelt es sich auch zum Veranstaltungsort:

Ob Sektempfang, Geburtstag oder

Afterwork-Event – die Räume der Galerie bieten

die perfekte Kulisse. Kein Verkehr, keine Nachbarn,

kein Lärmproblem. Stattdessen: hochwertige

Technik, gute Akustik, viel Atmosphäre.

Vielleicht ist das das Schönste am Café Kunstherz:

Dass es sich nicht mit Schlagwörtern zusammenfassen

lässt. Es ist ein bisschen vegan, ein bisschen

verspielt, ein bisschen anders – aber vor allem echt.

Echt sind die Zutaten. Echt ist das Lachen der

Inhaber hinter der Theke. Echt ist das Gefühl,

willkommen zu sein.

Wer einmal hier war, versteht, warum dieser Ort

einen besonderen Platz in Saarbrücken verdient.

Und warum es sich lohnt, ihm einen Besuch abzustatten

– ob mit oder ohne Museumsbesuch.

Mehr Infos und

die Speisekarte auf

www.kunstherzcafe.de

Und das Beste: Die beiden Gastgeber sind offen

für Ideen. „Wir sind keine Verwalter, sondern

Möglichmacher“, sagen sie.


Hmmm...

Matcha!

Matcha-Fans aufgepasst!

Im Café Kunstherz erwarten euch

kreative Matcha-Kreationen.

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CAFÉ KUNSTHERZ IN SAARBRÜCKEN


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Kalinski ist Restaurant

des Jahres 2025

und ganz Saarbrücken jubelt mit

Auszeichnung ein Meilenstein – und für das Saarland

ein starkes Zeichen. Kalinski steht für moderne

Gastronomie mit Haltung: Hausgemachte

Würste, vegane Alternativen, eigene Soßen und

eine Portion Humor treffen auf Qualitätsbewusstsein

und Experimentierfreude. Das Besondere:

Auch im Delivery-Bereich setzt Kalinski Maßstäbe

– und beweist, dass Genuss auch aus der

Verpackung kommen darf.

Das Kalinski-Team mit

Sternekoch

Tim Raue (Mitte)

Großer Moment für Saarbrücken: Die „Kalinski

Wurstwirtschaft & Gin Bar“ wurde bei den Uber

Eats Awards 2025 zum Restaurant des Jahres gekürt.

Die Jury um Sternekoch Tim Raue zeichnete

vor allem die kreative Eigenleistung „Currywurst

Chèvre Chaud“ aus – eine originelle Kombination,

die perfekt zum Kalinski passt: mutig, handwerklich

stark und voller Geschmack.

Für das Team um Elias und Felix Klein ist diese

Der Preis zeigt, wie viel Potenzial in der saarländischen

Gastro-Szene steckt. Er rückt Saarbrücken

als kulinarischen Standort ins Licht, macht Mut

für neue Ideen – und weckt überregionale Aufmerksamkeit.

Kalinski hat es geschafft, das Lokale

mit dem Zeitgeist zu verbinden – und liefert damit

eine Botschaft an die gesamte Branche: Qualität,

Kreativität und Haltung lohnen sich.

Die Fibel!Gastro gratuliert von Herzen zu diesem

Erfolg! Kalinski ist nicht nur ein ausgezeichnetes

Restaurant – es ist ein Aushängeschild für das

Saarland. Weiter so!


Glüh dich

glücklich!

WINZERGLÜHWEIN

AUS UNSEREM

BURGUNDERWEINGUT

Apacher Straße 11-17 | D-66706 Perl

Telefon 06867-854 | Fax 06867-1377

info@weingut-herber.de

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KATHI KÖSTLICH — KREATIVE KÜCHE MIT HERZ

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Apfel-Crumble

mit weißer Schokosoße

Geht es euch auch so? Kaum ist der Sommer vorbei, schon fühlt es sich nach echtem

Herbst an – mit buntem Laub, kühleren Temperaturen und diesen dunkleren Abenden,

die einen sofort in gemütliche Stimmung versetzen. Perfekt, um es sich drinnen richtig

gemütlich zu machen.

Und was passt besser zu dieser Jahreszeit als etwas Selbstgebackenes? Für mich ist Apfel-Crumble

das ultimative Herbstrezept. Schnell gemacht, herrlich duftend und einfach

genau das Richtige, wenn man nach einer anstrengenden Woche entspannen möchte.

Schon beim Backen zieht der warme Geruch von Äpfeln, Zimt und knusprigen Streuseln

durch die Küche – und zack fühlt sich ein verregneter Sonntag gleich viel schöner an.

Solche kleinen Genussmomente sind gerade im Herbst Gold wert. Denn auch wenn die

Tage kürzer werden, hat die Saison so viele schöne Seiten: Spaziergänge durch raschelndes

Laub, die ersten Abende, die vom Balkon aufs Sofa verlegt werden und eben diese

Rezepte, die Herz und Seele wärmen.

Wenn ihr also das nächste Mal Lust auf einen gemütlichen Nachmittag habt, probiert unbedingt

meinen Apfel-Crumble aus. Er bringt den Herbst auf den Teller – einfach, lecker

und zum Wohlfühlen gemacht.

Foodbloggerin Kathi Köstlich aus Saarbrücken steht

für unkomplizierte Rezepte mit Liebe zum Detail.

Für die Fibel!Gastro bringt sie zwei Lieblingsgerichte

mit – voller Geschmack und Kreativität.

Mehr auf: www.kathi-koestlich.de


01 Heizt den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor

und fettet eine Auflaufform (27 x 18 cm) ein.

02 Die Äpfel könnt Ihr schälen, müsst Ihr aber nicht.

Schneidet die Äpfel in kleine Würfel und verteilt sie

gleichmäßig in der Auflaufform und gebt den Honig

drüber.

03 Für die Streusel gebt Ihr Mehl, Butter, Zucker,

Haferflocken und den Vanillezucker in eine Rührschüssel.

Entweder knetet Ihr alles solange von Hand,

bis Ihr kleine Streusel habt, oder lasst die Küchenmaschine

und den Knethaken für Euch arbeiten.

04 Anschließend verteilt Ihr die Streusel auf den

Äpfeln.

ZUTATEN:

500 g Äpfel

1-2 TL Honig

200 g Mehl

100 g Zucker

160 g kalte Butter

80 g Haferflocken

1 Päckchen Vanillezucker

ZUTATEN FÜR DIE WEISSE

SCHOKOSOSSE:

170 g weiße Schokolade

170 ml Sahne

05 Ab damit in den Ofen für 30-40 Minuten. Sobald

die Streusel goldbraun sind, kann Euer Apfel-Crumble

aus dem Ofen.

06 Während der Backzeit könnt Ihr die weiße

Schokosoße vorbereiten. Hackt hierfür die Schokolade

in kleine Stücke und erwärmt die Sahne in

einem kleinen Topf bei schwacher Hitze. Lasst die

Schokolade langsam darin schmelzen. Und gebt Sie

anschließend über Euren Apfel-Crumble.

07 Tipp: Super zum Apfel-Crumble passt auch

immer geschlagene Sahne oder Vanilleeis.

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KATHI KÖSTLICH — KREATIVE KÜCHE MIT HERZ


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BOCCA

Pasta neu gedacht in

Saarbrücken

Wer durch die Tür von Bocca tritt, merkt

sofort: Hier geht es nicht um ein klassisches

italienisches Restaurant, sondern

um eine moderne Interpretation von Pasta

und mediterraner Küche. Mit klaren Linien,

urbanem Flair und einer offenen

Atmosphäre bringt Nico Weber mit seinem

Team ein Stück Großstadtgefühl

nach Saarbrücken.

Von der Idee zum Konzept

Die Inspiration für Bocca entstand nicht

aus einem einzelnen Erlebnis, sondern

aus vielen Reisen und Beobachtungen.

Immer wieder stieß Weber auf spannende

Pastakonzepte, die er so in Saarbrücken

vermisste. „Warum nicht eine

eigene Pastabar?“, dachte er – und fand

in den charakteristischen Rundbögen und

Schaufenstern des späteren Ladenlokals

die perfekte Bühne. Statt traditioneller

Trattoria wollte er einen Ort schaffen,

der jung, modern und experimentierfreudig

wirkt.

Pasta mit Handschrift

Die Gerichte bei Bocca sind mediterran

geprägt, aber nicht streng traditionell.

Das Team wagt eigene Interpretationen,

verfeinert klassische Rezepte und legt besonderen

Wert auf handwerkliche Details.

So werden die Nudeln im Haus frisch

hergestellt, Saucen schmoren stundenlang,

und viele Produkte stammen direkt

aus der Region. Ein Beispiel dafür ist das

Ragú di manzo – mit einer intensive, aromatische

Sauce, die man so nicht an jeder

Ecke findet. Auch saisonale Specials, etwa

mit Pfifferlingen oder Radicchio, sorgen

immer wieder für Abwechslung.

Atmosphäre und Anspruch

Bocca unterscheidet sich nicht nur durch

seine Karte, sondern auch durch das

Gesamtgefühl. Die Gäste erwartet ein

moderner, lebendiger Raum, der weniger

„klassisch-italienisch“ wirkt, sondern


bewusster international. „Wir wollten

zeigen, dass Pasta mehr sein kann als

das Standardangebot, das man überall

bekommt“, beschreibt Weber den Ansatz.

Für ihn stehen Qualität und ein eigener

Twist im Vordergrund – kein reines Kopieren

italienischer Tradition, sondern

eine Weiterentwicklung.

Herausforderungen und Zukunft

Die Eröffnung war kein leichtes Unterfangen:

Der Laden wurde komplett umgebaut,

Wände versetzt, die Küche neu

integriert, sogar die Terrasse entstand erst

im Zuge der Arbeiten. Doch die Mühe

hat sich gelohnt – Bocca ist heute fester

Bestandteil der Saarbrücker Gastroszene.

Und die Ideen gehen weiter: Geplant

ist eine kleine Pastamanufaktur, die es

ermöglichen soll, die hausgemachten Nudeln

und vielleicht auch eigene Saucen

irgendwann außerhalb des Restaurants

anzubieten. Damit würde sich Bocca noch

stärker als Marke etablieren – ohne dabei

den ursprünglichen Anspruch aus den Augen

zu verlieren: Pasta in hoher Qualität,

mit Leidenschaft gekocht und serviert.

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→ www.bocca-pastabar.com


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GASTFREUNDSCHAFT HAT EIN ZUHAUSE

Gemeinsam

mehr erreichen

DEHOGA Saarland: Seit über 70 Jahren verlässlicher

Partner der Gastgeber

von Pascal Blum

Das Saarland schmeckt nach allerlei Leckereien,

klingt nach fröhlichem Stimmengewirr im Biergarten

und fühlt sich an wie ein herzliches Willkommen

an der Hotelrezeption. Gastfreundschaft

ist hier mehr als ein Service – sie ist Lebensart,

Identität und ein starkes Stück Wirtschaft. Rund

2.500 Betriebe, fast 23.000 Beschäftigte und etwa

400 Auszubildende – das sind keine nüchternen

Kennzahlen, sondern Wertschöpfung mit Herzschlag.

Diese Branche ist das Rückgrat der Tourismuswirtschaft,

schafft Arbeitsplätze und trägt

Lebensqualität in jeden Winkel des Landes. Damit

ihre Bedürfnisse und Forderungen nicht untergehen,

braucht sie eine gewichtige Stimme. Im

Saarland heißt sie DEHOGA. Seit über 70 Jahren

ist der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband

das Sprachrohr, der Schutzschirm und der Motor

der Branche. Und so vielfältig wie das Gastgewer-


be, so unterschiedlich sind auch die Mitglieder.

Menschen aus verschiedenen Nationen führen

Betriebe jeder Art und Größe: Gaststätten, Bars

und Cafés sind ebenso dabei wie große und kleine

Hotels, Clubs, Diskotheken, Caterer, Kantinen

oder Sterne-Restaurants.

Stimme in der Politik, Partner im Alltag

Doch was macht der Verband genau? Zum einen

ist er Anwalt der Branche. Gebühren- und Steuerfragen,

Tarifverhandlungen, neue Gesetze: Überall,

wo das Gastgewerbe betreffende Entscheidungen

fallen, mischt der DEHOGA mit. Immer im Blick:

der Alltag der Unternehmerinnen und Unternehmer.

Alltagsnah ist auch der Mitgliederservice. Wer

im Dickicht der Vorschriften eine Orientierung

sucht, findet sie hier. Wer sich bei rechtlichen Fragen

absichern will, bekommt fundierte Antworten.

Reichen diese nicht aus, sind die Mitglieder im

Saarland über den DEHOGA automatisch betrieblich

rechtsschutzversichert. Ob Hygieneschulung,

Aushangpflichten oder Verordnungen – hier gibt es

strukturierte Unterstützung, Checklisten, Muster

und einen direkten Draht zu Fachleuten. Wissen

ist Vorsprung. Deswegen hält der Verband seine

Mitglieder mit Rundschreiben, Newslettern und

Veranstaltungen über aktuelle Entwicklungen,

Trends und politische Entscheidungen auf dem

Laufenden. Er filtert Informationen, ordnet ein

und übersetzt komplizierte Paragrafen in praxisnahe

Handlungsempfehlungen. Und wer Kosten

sparen möchte, profitiert von Rahmenabkommen

und Vorteilen, die nur eine starke Gemeinschaft

aushandeln kann.

Zukunft sichern, Qualität leben

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Qualitätssicherung.

Der Verband ist Träger der Deutschen

Hotelklassifizierung, deren Sterne nach objektiven

Kriterien vergeben werden. Für Gäste bedeutet das

Orientierung, für Hotels ist es ein sichtbares Qualitätsversprechen.

Dazu kommt das Engagement für

Nachhaltigkeit: Mit einer bundesweiten Kampagne

zeigt der DEHOGA, wie Betriebe Energie sparen,

Ressourcen schonen und gleichzeitig Kosten senken

können. Besonderes Augenmerk liegt auch

auf dem Nachwuchs. Ausbildung, Weiterbildung

und Qualifizierung zählen zu den Kernaufgaben.

Der Verband unterstützt die duale Ausbildung,

organisiert Seminare und Workshops und bietet

Perspektiven für Fach- und Führungskräfte. Zusammen

mit dem Wirtschaftsministerium und der

Tourismus Zentrale Saarland hat man etwa die

Recruiting-Offensive „Du machst den Moment“

ins Leben gerufen. Auch richtet man eine Jugendmeisterschaft

für die Auszubildenden aus. In Zeiten

des Fachkräftemangels ist dieses Engagement

unverzichtbar. Es zeigt jungen Menschen, dass das

Gastgewerbe Chancen, Aufstiegsmöglichkeiten

und ein vielfältiges Arbeitsumfeld bietet.

Wenn viele Stimmen zu einer werden

Als Arbeitgeberverband nimmt der DEHOGA

Saarland auch seine tarifliche Verantwortung für

faire Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne

wahr. Und immer wieder konnte der Verband

wichtige Erfolge erzielen: Steuerfreiheit für Sonnund

Feiertagszuschläge blieben erhalten, Trinkgelder

wurden steuerfrei, die Sperrstunde wurde fast

abgeschafft. Das sind Entscheidungen, die direkt

im Alltag von Gastronomen und Hoteliers spürbar

sind. Nicht zu unterschätzen ist die Rolle als Netzwerk.

Der DEHOGA bringt Unternehmerinnen

und Unternehmer zusammen, schafft Plattformen

für Austausch und Kooperation und organisiert

Veranstaltungen, bei denen Erfahrungen geteilt,

Partnerschaften geschmiedet und neue Ideen

geboren werden. Am Ende ist der DEHOGA viel

mehr als ein Verband. Er ist die Kraft, welche die

Stimmen der Gastgeber hörbar macht. So sorgt er

dafür, dass das Saarland als touristisch attraktives,

lebenswertes und gastliches Land wahrgenommen

wird – heute und in Zukunft.

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GASTFREUNDSCHAFT HAT EIN ZUHAUSE


Impressum

FIBEL!GASTRO® – Das Handbuch für Genießer

Ausgabe 03/2025

Herausgeber STIEBEL.CREATION & Gerd Thom GmbH

V.i.S.d.P. Patrick Stiebel & Björn Thom

Redaktion und Text Patrick Stiebel, Jonas Schöner, Veronika Rapp

Fotografie Jonas Schöner, Patrick Stiebel, Oliver Thom

Titel PINK - Das Restaurant | Hülzweiler

Verbreitungsgebiet Saarland und angrenzendes Rheinland-Pfalz

Auflage 10.000 Stück

Ausgabe kostenfrei

Verteiler Lesezirkel, Gastronomische und Touristische Betriebe, Öffentliche Institutionen

Kontakt Fibel!Gastro (Redaktion und Anzeigen)

STIEBEL.CREATION

Agentur für kreatives Marketing

Vollweidstraße 9 | 66115 Saarbrücken

Tel.+49 681 98 00 477 - 0

hello@fibelgastro.de

Druck

WirmachenDruck GmbH

Mühlbachstr. 7

71522 Backnang

info@wir-machen-druck.de

Bildnachweise:

Seite 38, Urheber: Foto-Credit: © Uber Eats, Seite 44, Urheber: BGStock72, www.adobestock.com

Seite 6-7 und 10-11, Urheberin: Yeomin Jeon

© 2025 für alle Beiträge in FIBEL!Gastro® – Das Handbuch für Genießer. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit

schriftlicher Genehmigung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos, etc. wird keine Haftung übernommen.

Grafik und Redaktion setzen voraus, dass ihnen das zur Veröffentlichung gestellte Material frei von Rechten Dritter ist.

Für Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Gerichtsstand: Saarbrücken.


Unser Strom kann Ihnen

ein Lächeln schenken.

Als regionaler Rundumversorger sind wir immer

für Sie da – telefonisch und in unseren Kundencentern

in Ihrer Nähe.

energis.de/kundencenter


Weil’s um das

Saarland geht.

Weil’s um mehr

als Geld geht.

Wir setzen uns für all das ein, was

in unserer Region wichtig ist. Für

die Wirtschaft, für den Sport sowie

für soziale und kulturelle Projekte.

sparkasse.de/mehralsgeld

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