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DEIGHT001 (Leseprobe) Eight Billion Genies - Gib acht, was du dir wünschst

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St. Clair Shores, Michigan

The Lampwick Bar & Grill

Morgen

hey, robbie,

ich hab dich

schon erwartet.

ich hab

’ne frage

an dich.


was

wünschst du

dir?

hm?

von

deinem

dad.

heute

ist doch dein

geburtstag, oder?

wie wär’s mit

’nem bier?

aufs haus.

habt ihr was

besonderes vor?

wird gross

gefeiert?

ich bin

zwölf, mr.

williams. aber

woher kennen

sie meinen

geburtstag?

das

war der

plan …


hast du die

einladungsmail

verschickt, alex?

kamen irgendwelche

zusagen?

gestern.

ein paar haben uns ’ne

gute show gewünscht,

aber ich weiss nicht, wie

viele am dienstagabend

aus hamtramck extra

herkommen.

vielleicht

wird’s voll

mit stammgästen.

der laden

war seit 1983

nicht mehr

voll, daisy.

’n gig

ist ’n gig,

brian.

und wir

kriegen freibier

und burger. sieh’s

einfach als bezahlte

probe.

hey, barkeeper!

die einzige steckdose

ist ganz da hinten. so

lang sind unsere

kabel nicht.

hast du

vielleicht

’n verlängerungskabel

für uns?

wir können

nicht mal unsere

instrumente abschliessen.

ja, ich hol’s aus dem

keller. da unten hab ich

’n bisschen von allem

gebunkert.

bewachst du

für mich so

lange die bar,

robbie?

klau keinen tequila und

wenn das gesundheitsamt

kommt, steck ihnen ein

paar zwanziger aus

der kasse zu.

wir haben

einen deal.

klar

doch, mr.

williams.


<warum

sollte er

chinesisch können,

wang? nimm dein

handy!>

<sprichst

du chinesisch?>*

äh …

<die app

funktioniert

nicht. entweder ist

es mein akzent,

oder …>

<sie ist

besser als

nichts.>

<okay.>

* aus dem mandarin übersetzt.

<entschuldige,

junger mann, ist das

die lamplight

tavern?>

hey, junge,

hast du

feuer?

ich weiss,

mr. williams

bewahrt hier

unten welche

auf …

na also! bitte sehr.

aber hier drin ist

rauchen verboten.

<warum

hast du nach

streichhölzern

gefragt?>

<das hab

ich gar nicht,

lifeng.>

das ist

noch nicht

gar!

ich

rauch nicht,

aber ich

glaub …

keine

sorge,

robbie.

ich mach

das.


<wie kann

ich euch

helfen?>

<keine grosse

sache. worte sind

worte, ganz egal,

in welcher

sprache.>

<also …

was braucht

ihr?>

<wir suchen nach

einem lokal namens

lamplight tavern und

das navi auf unserem

handy hat uns hergeführt.>

<aber das

hier sieht nicht

so aus.>

<ihr chinesisch

… ist

perfekt!>

<welch

freudige überraschung!>

<tut mir leid.

das hier ist das

lampwick. das

lamplighter ist

drüben in royal

oak.>

<hier seid

ihr ganz

falsch.>

<ich

bin so ein

idiot.>

<alles

okay?>

<er …

setzt sich nur

zu sehr unter

druck. das war

ihm sehr

wichtig.>

<bitte sehr.

damit der weg

nicht ganz

umsonst

war.>

sie sprechen

chinesisch?

ich bin steinalt und war

überall. da schnappt man

dies und das auf.

sie dachten,

das wäre die

lamplighter tavern,

nicht das lampwick.

eigentlich keine

grosse sache, aber

den typ scheint

es ziemlich getroffen

zu

haben.

okay. und

was wollten

die?


ich sollte

wohl meinen dad

nach hause

bringen.

willst du nicht fürs

konzert bleiben?

na gut.

sag, wenn du

hilfe brauchst.

soll ich ’n taxi

rufen?

ich bestell

uns

’n uber.

wir sollten

’nen soundcheck

machen. in dem kleinen

raum klingen

wir zwar wie ’n

motorrad in ’nem

schuhkarton,

aber egal.

klar. ich muss

nur den van parken.

hilfst du mir,

daisy?

äh, klar,

alex …

super.

hol uns ’n bier,

brian. wir sind

gleich zurück.

sehr unauffällig,

alex. wenn

du über brian reden

willst, hättest du

mir auch texten

können.

kein grund für drama,

nicht mal vor so ’nem

gig. brian ist ’n guter

bassist. ja, beim proben

ist er etwas faul, aber

er hat bühnenpräsenz.

sondern

um

mich.

und

dich.

es geht

nicht um brian,

daisy.

Paris

poussez,

madame!

poussez!


was ist

mit dir und

mir?

ich liebe es, mit

dir in der band

zu sein. du bist

fantastisch.

aber ich hab

überlegt …

wollen wir mal zusammen ’nen film gucken?

ich hab ’nen beamer. ist echt cool.

einen horrorfilm …

oder egal was.

bei dir

zu hause?

du meinst ’ne

filmparty?

klingt

super.

wir könnten live

die musik zum film spielen,

unseren eigenen gig

draus machen.

nein,

daisy … ich

meinte keine

party.

ich

meinte ein

date.

oh,

alex,

ich …

ich wusste

nicht …

… dass

du … äh …

so empfindest.

ah …

c’est un

jeune homme

parfait.

beau.

vraiment

beau.

euh …

bonjour.

bonjour.

bonjour.

bonjour.


hallo,

freut mich,

dich kennenzu-

lernen.

jeder auf

der erde hat

jetzt einen

dschinn.



ich bin

deiner.

<ich bin

deiner.>

<ich bin

deiner.>

ich bin

deiner.

ich bin

deiner.

du erhältst

einen wunsch.

nicht drei.

einen.

was zur

hölle?

passiert

das …

echt?

du kannst

dir alles

wünschen.


<sei

vorsichtig,

was du dir

wünschst.>

<deine ab-

sicht wirkt sich

auf die erfül-

lung aus.>

also …

… was

kann ich

für dich

tun?

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