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23. Oktober 2025

- Griesplatz: Beteiligung abgeschlossen - Älteste Dampflok der Welt steht still - Gastrotest: Van den Berg

- Griesplatz: Beteiligung abgeschlossen
- Älteste Dampflok der Welt steht still
- Gastrotest: Van den Berg

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Grazer23. OKTOBER 2025, E-PAPER AUSGABE

Jahre

Getty

Quelle: ZAMG

14°

Temperatursturz!

Morgen

erwartet uns

ein Mix aus

Sonne und Wolken.

In der Früh um die 6 Grad,

tagsüber maximal 14 Grad.

Beteiligung

Der Beteiligungsprozess Griesplatz ist

zu Ende und zur Abschlussveranstaltung

kamen einige Interessierte. 2

Beihilfe

Feuerwehr-Plüschbär Flo musste

gestern mit seinen Kollegen einem Buben

im Stadtpark helfen. 11

GKB 671 aus 1860

Älteste Dampflok

der Welt zu Pause

gezwungen

STEF, LUEF, BF GRAZ

Traurig. Wegen eines Defektes ist die älteste, durchgehend betriebene Dampflok der Welt im Dienste der GKB derzeit nicht fahrbereit. Die Reparatur

ist teuer und aufwändig, die GKB steht aber zur Dampflok. Auch die neuen Fahrpläne mit der Koralmbahn sind nicht unproblematisch. SEITE 5


graz

2 www.grazer.at 23. OKTOBER 2025

Jahre

Ideen für den

Das Kloster Yangtse befindet sich

im Panzang-Tal in Nepal. AUER

TU Graz forscht

an Kulturerbe

■ In der hochgelegenen und

äußerst abgeschiedenen Region

Dolpo im Nordwesten

Nepals gibt es zahlreiche buddhistische

Tempelanlagen,

deren Entstehungsgeschichte

bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht.

Die Bauwerke sind

durch Erdbeben, Erdrutsche

und geplante Infrastrukturprojekte

wie die neue chinesische

Seidenstraße bedroht. Zudem

fehlen die finanziellen Mittel

für den langfristigen Erhalt.

Forschende des Instituts für

Architekturtheorie, Kunst- und

Kulturwissenschaften und des

Instituts für Ingenieurgeodäsie

und Messsysteme der TU Graz

möchten den Verlust dieses

bislang kaum erforschten Kulturerbes

verhindern. Sie haben

mit Unterstützung des Österreichischen

Wissenschaftsfonds

FWF im Rahmen mehrerer

Expeditionen Bauwerke

dokumentiert, analysiert, vermessen

und einige dieser

Tempelanlagen als 3D-Computermodelle

konserviert –

und könnten damit auch dazu

beigetragen haben, dass die

realen Bauwerke erhalten bleiben.

Die Ergebnisse wurden

nun in der Fachzeitschrift „Heritage“

publiziert. „Schriftliche

und bildliche Quellen zu den

Tempeln in Dolpo sind rar, daher

liefern die Gebäude selbst

meist die verlässlichsten Informationen

zu ihrer Geschichte.

Mit unserer Forschung wollten

wir neues Wissen über die sakrale

Architektur der Region

schaffen und den Bestand im

historischen und kunsthistorischen

Kontext einordnen“, sagt

Carmen Auer vom Institut für

Architekturtheorie, Kunst- und

Kulturwissenschaften

Griesplatz

Der Griesplatz gleicht einer Betonoase. Die Bewohner wünschen sich weniger Verkehr und mehr Begrünung. LUEF

AUFGEHOLT. Gestern Abend fand die Abschlussveranstaltung zum Beteiligungsprozess

Griesplatz statt. Es fand ein reger Austausch statt. Der Planungsprozess

soll noch heuer starten.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Der Beteiligungsprozess zur

Neugestaltung des Griesplatzes

ist abgeschlossen

– und das mit guter Resonanz.

Rund 200 Bürger haben in den

vergangenen Wochen direkt vor

Ort am knallroten Kiosk ihre Ideen

und Anregungen eingebracht,

hinzu kamen 30 ausführliche Interviews

mit Unternehmer sowie

mehrere Fachgespräche mit Experten

der Verwaltung.

Die Rückmeldungen sind eindeutig:

Viele Wünsche decken

sich mit jenen aus früheren Beteiligungsformaten

der Jahre

2015 bis 2018 – insbesondere der

Wunsch nach weniger Verkehr,

mehr Sicherheit, besserer Luft

und mehr Begrünung. Diese und

viele weitere Anregungen fließen

nun in die weitere Planung ein.

Neben den zahlreichen Gesprächen

am Platz wurden im Umfeld

gezielt Unternehmer befragt, um

deren betriebliche Anforderun-

gen – etwa bei Ladezonen, Kundenverkehr

oder Aufenthaltsqualität

– zu berücksichtigen.

Ergänzend fanden Fachdialoge

zu Mobilität, Gestaltung und öffentlichem

Raum statt. Diese waren

zwar weniger stark besucht,

brachten aber wertvolle fachliche

Perspektiven aus Verwaltung und

Planung ein.

Planungsstart heuer

Bei der Abschlussveranstaltung

am Dienstagabend in der Albert-

Schweitzer-Klinik wurden alle gesammelten

Ideen präsentiert und

gemeinsam diskutiert. Besonders

erfreulich: Viele junge Menschen

Bei der Abschlussveranstaltung war gestern mehr los.

beteiligten sich aktiv an den Gesprächen.

Das Stadtlabor Graz

wertet nun sämtliche Ergebnisse

aus. Diese werden in die Vorgaben

des Planungswettbewerbs einfließen.

Der Wettbewerb für die Neugestaltung

des Griesplatzes startet

noch heuer.

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner: „Gemeinsam mit

den Menschen vor Ort machen wir

den Griesplatz zu dem, was er einst

war und wieder sein soll: zu einem

zentralen, lebendigen Platz im

Herzen von Gries. Ein Ort, an dem

man sich gerne aufhält – mit mehr

Grün, mehr Platz für Begegnung

und mehr Lebensqualität für alle.“

STADTLABOR


Jahre

Wir sagen DANKE!

Seit 1985 informieren wir unsere Leser zuverlässig über die Geschehnisse in Graz und

Umgebung. Mit viel Engagement und Leidenschaft berichten unsere Mitarbeiter über das

tägliche Leben in unserer Stadt.

Wir danken unserer treuen Leserschaft, die uns seit Jahrzehnten ihr Vertrauen schenkt.

Ein ebenso großes Danke gilt den Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und

Gesellschaft, die mit uns zusammenarbeiten und Graz so lebendig machen.

Wir freuen uns darauf, Sie auch in Zukunft mit aktuellen Nachrichten und spannenden

Geschichten zu begleiten.

Herzlichst, ihr Grazer-Team

www.grazer.at


graz

4 www.grazer.at 23. OKTOBER 2025

Jahre

www.grazer.at

präsentiert

Boris – wer

will mich?

Grazer

Pfoten

Am Anfang braucht Boris Zeit, um Vertrauen zu fassen.

Der Mischlingsrüde Boris

ist ein liebevoller, verschmuster

aber zunächst zurückhaltender

Hund. Mit der

Zeit taut Boris auf und zeigt

seine süße Seite. Boris versteht

sich mit anderen Hunden, Katzen

und Teenagern. Ein souveräner

Hundekumpel an seiner

Seite würde ihm bestimmt guttun

und zusätzlich Halt geben.

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Kontakt: Arche Noah

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23. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 5

Jahre

Lok in Gefahr

Die GKB 671 ist die älteste, durchgehend betriebene Dampflok.

GKB/STEF

BRENZLIG. Die älteste

Dampflok der Welt

steht in Graz und ist defekt.

Reparatur teuer.

Die Graz-Köflacher Bahn

und Busbetrieb GmbH

veranstaltet mit dem

Verein der Steirischen Eisenbahnfreunde

(StEF) regelmäßig

Sonderfahrten mit der Dampflokomotive

671, einer Südbahnlok

der Baureihe 29, der weltweit

ältesten ununterbrochen im

Dienstbetrieb einer Eisenbahngesellschaft

stehenden Dampflokomotive

(Baujahr 1860). Derzeit

ist die Lok aber zum Stehen

gezwunfen, denn sie ist defekt,

wie Karl Luck vom SteF erzählt.

„Die Lok gehört der GKB und wir

machen die Nostalgiefahrten.

Ersatzteile müssen extra angefertigt

werden und kosten dementsprechend“,

erzählt er.

Herausforderung

Auch für die GKB ist die Situation

schwierig. In einem Statement

heißt es: „Aktuell ist die

Dampflok 671 leider nicht betriebsbereit.

Eine dauerhafte

Außerbetriebnahme der Lokomotive

durch die GKB ist nicht

geplant. Vor einer erneuten Inbetriebnahme

müssen aber die

Heiz- oder Siederohre geprüft

und gegebenenfalls getauscht

werden. Solche Instandhaltungsmaßnahmen

sind aber schwierig

und aufwendig. Wann bzw. ob,

sie durchgeführt werden können

wird Gegenstand weiterer

Abklärungen sein. Aufgrund der

veränderten betrieblichen und

infrastrukturellen Rahmenbedingungen

auf der Steirischen

Westbahn müssen wir außerdem

den Nostalgiebetrieb bei der

GKB neu betrachten.“ Denn der

neue Fahrplan mit der Koralmbahn

ist dicht und die GKB muss

die Nostalgie darauf anpassen.

Kindersicherheit und Tierwohl

SICHERES MITEINANDER. Um Tierverletzungen bei Kindern zu verhindern, vermittelt der Verein

Grosse schützen Kleine in Workshops den sicheren und respektvollen Umgang mit Tieren.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Kinder profitieren vielfältig

vom Umgang mit Tieren,

jedoch werden jährlich

rund 200 Kinder in der Steiermark

und etwa 1500 in ganz Österreich

nach Tierverletzungen

im Krankenhaus behandelt. Der

Verein Grosse schützen Kleine

vermittelt daher mit Unterstützung

des Tierschutzressorts des

Landes Steiermark in Workshops

an 30 Kindergärten den respektvollen

und sicheren Umgang mit

Tieren.

Vorsorge

Landesrat für Tierschutz Hannes

Amesbauer betont: „Das spielerische

Erlernen eines artgerechten

und korrekten Umgangs mit

unseren tierischen Mitgeschöpfen

bereits im Kindergartenalter

ist ein wertvolles Projekt. Durch

die zielgerichtete Sensibilisierung

für die individuellen Grenzen

der vierbeinigen Freunde

wird die Sicherheit für die Kinder

erhöht und das Tierwohl gefördert.“

„Bei etwa zwei Dritteln der

Kind-Tier-Unfälle werden die

Kinder im Umgang mit Hunden

verletzt. Ein Drittel entfällt auf

andere Haus-, Bauernhof- und

Weidetiere, vor allem Pferde.

Auch Hasen und andere Kleintiere

sowie Kühe kommen in der

Kind-Tier-Unfallstatistik vor“,

weiß Peter Spitzer vom Forschungszentrum

für Kinderunfälle

des Vereins Grosse schützen

Kleine.

Wichtig ist es, schon zuhause

früh genug mit den Kindern

das richtige Verhalten gegenüber

Hunden, Katzen und anderen

Tieren zu besprechen.

Kindersicherheit & Tierwohl-Workshop im Kindergarten Weinitzen mit Landesrat

Amesbauer (2.v.r.) und Grosse schützen Kleine.

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23. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 7

Jahre

Genuss mit

sieben Hauben

Johann Schmuck und Harald Irka laden ab 14. November als Weihnachtsmann und Grinch in ihr Pop-up-Restaurant im Gewürzhaus „Van den Berg“. NADINE GEUTER/BLACK INK PRODUCTION

TEST. Geballte Haubenpower erwartet die Kulinarik Fans ab 14. November im Gewürzhaus „Van

den Berg“. Johann Schmuck und Harald Irka laden in ihr Pop-up-Restaurant.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Insgesamt sieben Hauben -

das erwartet die Gäste im

kommenden Pop-up-Store

Harald Irka (4 Hauben) und Johann

Schmuck (3 Hauben). Die

beiden steirischen Spitzenköche

laden von 14. November bis 21.

Dezember zum Vorweihnachtsmenü

in das Gewürzhaus „Van

den Berg“ von Oswald Held

Angebot

Geboten werden wahlweise ein

Vier Gänge um 139 Euro oder

Sechs Gänge um 189 Euro pro

Person. Die Menüs sind jeweils

inklusive Happen, Brot, Gedeck

und Wasser. Geöffnet ist jeweils

jeweils Mittwoch bis Freitag ab

15 Uhr sowie Samstag und Sonntag

ab 13:30 Uhr. Reserviert werden

kann ab sofort unter: www.

johann-schmuck.at

Geschmack

Wir durften schon vorab im Popup-Restaurant

vorbeischauen und

die Gerichte einem Geschmackstest

unterziehen und gleichzeitig

den beiden Küchenvirtuosen über

die Schulter schauen.

Zum Auftakt gab es einen Auszug

aus den Vorspeisen. Der Polsterzipf

aus Reh und Lauch bestach

durch seine feine Würze.

Besonders herbstlich wurde es

bei der Variation von Gänseleber

und Kastanie. Diese wurden von

einer Steinpilzjus begleitet. Die Jus

war perfekt abgestimmt und fing

die feinen Geschmackswelten des

Steinpilzes hervorragend ein.

Nicht nur ein Augenschmaus

war die Variation aus verschiedenen

Rüben. Diese waren gepaart

mit schwarzen Ribisel und einem

Saft aus Buttermilch und Senfkörner.

Kraut und Rüben, so bezeichnete

Haubenkoch Irka sein Hauptgericht.

Dahinter verbarg sich ein

rosa gebratenes Milchkalb mit

Gnocchi und verschiedenen Kohlsorten

wie etwa Kohlsprossen.

Gekrönt wurdes das perfekt gebratene

Kalb mit frisch gehobeltem

Trüffel. Nicht nur für alle Trüffelliebhaber

ein absolutes Gedicht.

Begleitet wurde das Dinner von

perfekt abgestimmten Weinen,

die der Sommelier René Kollegger

mit viel Umsicht passend zu

den Gerichten ausgesucht hat. Für

alle, die keinen Wein zum Dinner

wollen, bietet Kollegger hervorragende

antialkoholische Alternativen

an.

Alles in Allem werden die beiden

Spitzenköche in ihrem Popup-Restaurant

ihrem Ruf gerecht.

Ein Besuch bildet die ideale Einstimmung

auf Weihnachten. Wir

kommen sicher wieder.

Eine Variation der Vorspeisen. KK Rüben Variation - fast zu schön zum Essen. Gänselber und Kastanie. KK Kraut und Rüben mit Trüffel. KK

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;

Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAK-

TION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda

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Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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23. OKOTBER 2025 www.grazer.at

graz 9

Jahre

Forschungsrat neu bestellt

NEU. Auf Antrag von Wissenschafts- und Forschungslandesrat Willibald Ehrenhöfer hat die Landesregierung

den Forschungsrat Steiermark neu bestellt. Zukünftig hat er zehn statt fünf Mitglieder.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Der bereits vierte Forschungsrat

Steiermark

wurde von der Landesregierung

nun wieder für fünf

Jahre bestellt. In den bisherigen

drei Funktionsperioden hat der

Forschungsrat zahlreiche wichtige

Impulse gesetzt, wesentliche

Beiträge zu Strategieprozessen

geleistet und mit seiner fachlichen

Expertise die Entwicklung

des Forschungs- und Innovationsstandortes

Steiermark maßgeblich

gefördert.

Wichtig

„Die Steiermark zählt zu den

forschungsstärksten Regionen

Europas. Damit das so bleibt,

braucht es den kontinuierlichen

Austausch zwischen Wissen-

schaft, Wirtschaft und Politik.

Der Forschungsrat Steiermark

bringt diese Perspektiven zusammen

und gibt wertvolle Impulse

für die Weiterentwicklung

unseres Forschungs- und Innovationsstandortes“,

so Landesrat

Willibald Ehrenhöfer, der weiters

betont: „Wir verfügen damit

über ein Gremium, das wissenschaftliche

Exzellenz, wirtschaftliche

Erfahrung und internationale

Perspektiven vereint. Diese

Kombination ist entscheidend,

um die Steiermark als führende

Forschungsregion Europas weiter

zu stärken.“ Der Forschungsrat:

Henrietta Egerth, Christof

Gattringer, Monika Köppl-Turyna,

Stefan Rohringer, Manfred

Schubert-Zsilavecz, Eva

Schulev-Steindl, Klaus Tochtermann,

Werner Wurtscher und

Rudolf Zechner.

Wissenschafts- und Forschungslandesrat Willibald Erhrenhöfer hat den

Forschungsrat Steiermark neu bestellen lassen.

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graz 11

Jahre

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Motorradfahrer

gegen Fußgänger

Die Ölspur

erstreckte

sich über

mehrere

hundert

Meter.

■ Am Freitagabend, dem 17. Oktober,

war ein 23-jähriger Grazer

gemeinsam mit zwei Freunden

in der Lessingstraße auf dem

Nachhauseweg. Die drei Personen

planten die Straße überqueren

auf dem dafür vorgesehenen

Zebrastreifen zu überqueren.

Zum selben Zeitpunkt kam ihnen

ein Motorradfahrer entgegen.

Dieser musste stark bremsen

und kam ins Schleudern.

Daraufhin hielt der Unbekannte

an, stieg von seinem Fahrzeug,

schlug dem 23-Jährigen mit der

Faust ins Gesicht und fuhr in

unbekannte Richtung davon. Er

erlitt schwere Verletzungen und

musste im LKH Graz behandelt

werden. Nun sucht die Polizei

nach Zeugen des Unfalls und

zweckdienlichen Hinweisen.

Kleinkind steckte

in Fahrrad fest

■ Am Mittwoch, dem 22. Oktober,

besuchte ein Kleinkind mit

seinen Freunden und seiner Familie

den Grazer Stadtpark. Der

Junge war mit seinem Fahrrad

unterwegs. Doch auf einmal hat

er sich einen Fuß zwischen Pedal

und Rahmen des Kinderfahrrads

eingeklemmt. Daraufhin wurde

die Grazer Berufsfeuerwehr alarmiert.

Diese konnten den Buben,

der überraschend entspannt war,

schnell befreien. Übrigens: Der

Stoffbär Flo, der Kinder während

der Einsätze unterstützt, war

auch mit dabei.

Feuerwehr musste

Straße reinigen

FF JUDENDORF-

STRASSENGEL

■ Am Mittwochvormittag, dem

22. Oktober, mussten die Freiwilligen

Feuerwehren Judendorf-

Straßengel und St. Oswald bei

Plankenwarth – St. Bartholomä

ausrücken. In den Ortschaften

Gratwein und Straßengel war

eine ungefähr 1,3 Kilometer

lange Strecke mit Treibstoff verschmutzt.

Aufgabe der Freiwilligen

Feuerwehren war es, die

Strecke zu reinigen und das Öl

zu binden. Weder die Ursache

noch der Verursacher sind bekannt.

Es kam zu keinen Schäden.

ZUKUNFT

GESTALTEN



23. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 13

Jahre

Jetzt

mitdiskutieren

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Es wird Zeit

Man glaubt es kaum. Es war

echt gut dort, das ist aber schon

lang lang her.

Andrea Hefko

* * *

Endlich

Das wäre doch super! Das war

früher immer mein Stammlokal.

Hans Johann Santiago

* * *

Gute Nachricht

Endlich. Darauf haben wir

doch lange genug gewartet, das

war eine Institution, hoffentlich

genau so lecker wie damals. Viel

Glück dem neuen Betreiber.

Maximilian Ramsauer

* * *

Sinnlos

Wer fährt denn noch nach Graz

um einzukaufen oder zu Essen.

Es gibt keine Gratisparkplätze,

alle 350-400 Meter eine Staubildende

Ampel und man muss

hinter den Bussen warten weil

die vor 50 Jahren gebauten Haltestellen-Buchten

rückgebaut

werden.

Heinz Heinrich Huter

* * *

Super

Oh wie schön. So oft haben wir

da, vor circa 37 Jahren, eine Pizza

gegessen, bevor wir dann in

die Disco gingen.

Alexandra Fellinger

* * *

Wie früher

In der jetzigen Stadthalle gab

es viele Ballveranstaltungen.

Und wenn man Hunger hatte,

ging man einfach schnell über

die Straße zum Georgi eine Pizza

essen.

Hannelore Haring

* * *

Parklösung

In der Fröhlichgasse ist eine Tiefgarage.

Ich glaube, man kann

auch in der Merkurgarage

parken.

Christine Weber

* * *

Toll

Ich finde das super! Darauf freue

ich mich sehr.

Denise Griesser

* * *

Unzufrieden

Wenn die Pizzeria dann zeitnah

wieder zusperrt, kann womöglich

das ganze Gebäude saniert

werden, sieht im Ganzen einfach

nur absolut unschön aus. Vielleicht

gibt es in Graz mal kreativere

Lösungen.

Chris Nabru

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Pizzeria

Georgi

zurück

Vom Büro des „Grazer“ lässt

sich beobachten, dass am

Dach der ehemaligen Pizzeria

Georgi gearbeitet wird. Seit Jahren

steht das Gebäude schon

leer. Jetzt soll im ehemaligen

Lokal aber bald wieder Pizza

gebacken werden. Wie gut informierte

Quellen bestätigen,

soll das ehemalige Lokal revitalisiert

werden und wieder eine

Pizzeria beherbergen.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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Arthrose im Knie- und Hüftgelenk

Ein Leben mit Schmerzen muss nicht sein. Minimalinvasive Operationen verhelfen zu rascher Beweglichkeit.

KK

Die Knie- und Hüftgelenksarthrose

betrifft

vor allem ältere Menschen

– Ursache ist meist

ein altersbedingter Verschleiß

des Gelenkknorpels. Wenn

konservative Behandlungen

nicht mehr ausreichen und die

Schmerzen die Lebensqualität

deutlich einschränken, ist

eine Operation oft der nächste

Schritt. „Ich führe Eingriffe

am Knie- und Hüftgelenk seit

vielen Jahren mit großem Erfolg

ausschließlich minimalinvasiv

durch“, so Orthopäde

Doz. Dr. Heimo Clar. Die

Vorteile dieser Technik sind

ein geringeres Weichteiltrauma,

weniger postoperative

Schmerzen, weniger Blutverlust

dank blutstillender und

entzündungshemmender Medikamente,

die Schonung von

Muskulatur, Nerven, Sehnen

und Knochensubstanz und

auch ein schöneres kosmetisches

Ergebnis durch den

kleineren Hautschnitt. Bereits

am Tag der Operation beginnt

die Mobilisation – die Patientinnen

und Patienten stehen

noch am selben Tag auf und

gehen die ersten Schritte,

viele können ab dem 3. Tag

bereits ohne Krücken in der

Klinik gehen. Rundum gut betreut

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Behandlungsverlauf – von der

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Eingriff bis hin zur individuellen

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23. OKTOBER 2025 www.grazer.at

1 www.grazer.at 22. JÄNNER 2017

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Graz baut aus! Mit dem zweigleisigen Ausbau der Linie 1 wird die Öffi-Qualität in Geidorf und Mariatrost verbessert.

Fit für die Zukunft: Graz baut aus

Von November 2025 bis März 2028 wird Mariatrost mit dem zweigleisigen Ausbau der

Linie 1 und dem neuen Speicherkanal fit für die Zukunft gemacht.

Zukünftig kommen Fahrgäste

der Linie 1 noch

schneller ans Ziel: Auf

einer Länge von 900 Metern

wird in der Hilmteichstraße

ein zweites Straßenbahngleis

errichtet. Im Zuge des

Ausbaus wird ein dringend

notwendiger Speicherkanal

mit errichtet.

Zwei Gleise für Geidorf

und Mariatrost

Derzeit wird die Straßenbahnlinie

1 im Schnitt in

einem Zehn-Minuten-Intervall

bedient. Unter anderem

deshalb, weil den Straßenbahnen

in der Hilmteichstraße

auf einer Länge von 900

Metern nur ein Gleis zur Verfügung

steht. Die Errichtung

eines zweiten Straßenbahngleises

zwischen der Auersperggasse

und der Haltestelle

Mariagrün ermöglicht

einen Sechs-Minuten-Takt.

Dadurch können bestenfalls

bis zu 1500 Fahrgäste pro

Richtung und Stunde ans

Ziel gebracht werden.

Verkehrsführung und

Schienenersatzverkehr

Die Hilmteichstraße wird

während der Bauzeit als Einbahn

von Süden nach Norden

geführt. Die Nord-Süd-

Verbindung erfolgt über die

Heinrichstraße bzw. Hilmgasse.

Im Zeitraum von November

2025 bis März 2028

bedarf es daher eines Schienenersatzverkehrs

für die Linien

1, E1, 58, 81 und N1.

Die Linie E1 fährt die Haltestelle

„Mariagrün“ nur in

Richtung Mariatrost bzw.

die Linie 58 nur in Richtung

Hauptbahnhof an. Auch die

Linien 81 und N1 halten an

dieser Haltestelle.

Die Haltestelle „Schönbrunngasse“

in Richtung

Hilmteich wird aufgelassen.

Die Ersatzhaltestellen „Hilm-

teich/Botanischer Garten“

für die Linien E1, 58, 81

und N1 befinden sich in der

Hilmgasse.

Errichtung eines

Speicherkanals

Im Rahmen des zweigleisigen

Ausbaus der Linie 1

wird im Bereich Hilmteichstraße

ein neuer Speicherkanal

mit einer Länge von

rund 630 Laufmetern und

einem Durchmesser von

zwei Metern unterirdisch errichtet.

Im Mariatrostertal führen

Mischwasserkanäle sowohl

Schmutz- als auch Regenwasser

ab. Bei starkem Regen

kann es zu Überläufen

kommen, wodurch der Mariatrosterbach

verunreinigt

wird. Der neue Speicherkanal

fängt diese Wassermengen

auf und leitet sie

zur Kläranlage weiter – ein

wichtiger Schritt für saubere

Bäche und nachhaltige Infrastruktur.

Die Errichtung des Speicherkanals

wird knapp ein Jahr

in Anspruch nehmen, Start

ist noch Ende 2025. Ab

Sommer 2026 werden die

Gleise errichtet.

Alle Vorteile auf einen Blick:

- Die Linie 1 kann zukünftig

in einem Sechs-Minuten-

Takt fahren.

- Die Wasserqualität der Bäche

wird verbessert.

- 20 Bäume, Staudenbeete

und Wiesenflächen werden

gepflanzt.

- Entstehung neuer Geh- und

Radwege

Alle Infos gibt’s unter:

holding-graz.at/grazbautaus



23. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 17

Ausblick

Jahre

Was am Freitag in

Graz wichtig ist

■ Morgen findet die offizielle Eröffnung von Klanglicht statt.

Um 16.30 Uhr findet ein Eröffnungsempfang in der Orangerie

statt, die mit der feierlichen Illumination der Installation „Eye

see you“ von Olafur Eliasson um 18 Uhr – gleichzeitig offizieller

Start des Festivals – endet.

KLANGLICHT - Das Kunstfestival der Bühnen Graz startet morgen.

KK

■ Erleben Sie JOSH. live mit seiner großartigen Band – am 24.

Oktober in der Stadthalle Graz. Freuen darf man sich neben

den bekannten Hits („Expresso & Tschianti“, „Ich gehör repariert“,

„Wo bist Du“, „Cordula Grün“ u.v.a.m.) auch auf den einen

oder anderen neuen Song. Um 20 Uhr in der Stadthalle

Graz.

■ Auf ihrem Album „Always On My Mind” überführt die norwegische

Sängerin und Songwriterin Rebekka Bakken ihre

Lieblingslieder in ihren unverwechselbaren Klangkosmos zwischen

atmosphärischem skandinavischem Pop und Jazz. Um

20 Uhr in der Helmut List Halle.

■ Am 24. Oktober eröffnet WOOP! im Center West – der modernste

Funpark Österreichs. Auf mehr als 5500 Quadratmetern

und mehreren Ebenen entsteht ein neuer Treffpunkt für

Bewegung, Spiel und gemeinsames Erleben. Zahlreiche Attraktionen

sprechen Kinder wie Erwachsene an, von actionreichen

Angeboten bis hin zu innovativen, interaktiven Erlebnissen.

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