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24. Oktober 2025

- Christopher Drexler zieht sich zurück - Graz will Hermann-Gmeiner-Weg umbenennen - 15.000 Euro von Graz für Gaza

- Christopher Drexler zieht sich zurück
- Graz will Hermann-Gmeiner-Weg umbenennen
- 15.000 Euro von Graz für Gaza

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Grazer24. OKTOBER 2025, E-PAPER AUSGABE

Jahre

Getty

Quelle: ZAMG

13°

Morgen sollte

es trocken

bleiben. Wolken

und Sonne

wechseln sich am

Himmel ab. Maximal 13 Grad

soll es morgen geben.

Ungnade

Die Stadt prüft die Umbenennung des

Hermann-Gmeiner-Wegs. Er soll acht

Kinder mißbraucht haben. 5

Gnade

Gaza braucht noch immer Hilfe. Die

Stadt Graz hat heute 15.000 Euro an das

Rote Kreuz für Gaza gespendet. 5

Christopher Drexler

verlässt die Politik

LORBER, STREET VIEW, ICRC

Abschied. Knapp ein Jahr nach der verlorenen Landtagswahl verlässt nun auch Ex-Landeshauptmann Christopher Drexler die Politik komplett. Er wird

Personalchef der privaten Sanlas-Holding. Seinen Posten als zweiter Landtagspräsident soll dem Vernehmen nach an Werner Amon gehen. SEITE 2


graz

2 www.grazer.at 24. OKTOBER 2025

Jahre

Markus Groß präsentierte die

neue ´s Fachl-App den Medien. KK

’s Fachl startet

mit neuer App

■ Mit der neuen ,s Fachl App

setzt das beliebte Regional-Konzept

einen weiteren Schritt in

Richtung Kundennähe und Service.

Seit heute steht die neue

,s Fachl App für Android und

Apple kostenlos zum Download

bereit. Die App bringt das

erfolgreiche Fachl-Konzept nun

direkt aufs Smartphone. Kunden

können bei jedem Einkauf

Punkte sammeln, diese im Anschluss

gegen attraktive Prämien

eintauschen. Darüber hinaus

gibts alle News aufs Handy.

Waltraud Klasnic wird am 27. Oktober

80 Jahre alt.

STVP

Feier zum 80er

von Klasnic

■ Mit einer würdevollen Feierstunde

im Refektorium der

Elisabethinen in Graz gratulierte

die Steirische Volkspartei

ihrer ehemaligen Landesparteiobfrau

und Landeshauptfrau

a.D. Senatorin h.c. Waltraud

Klasnic vorab zum 80.

Geburtstag, den Klasnic am 27.

Oktober feiern wird. „Die Steiermark

als Bundesland und die

Steirische Volkspartei haben

Waltraud Klasnic vieles zu verdanken“,

betont Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela

Khom.

Drexler verlässt

die Politik

Christopher Drexler (li.) steigt aus allen politischen Funktionen aus. Werner Amon (re.) könnte seinen Platz als

zweiter Landtagspräsident übernehmen, so man den Gerüchten glauben mag.

SCHERIAU

ABSCHIED. Knapp ein Jahr nach der verlorenen Wahl nimmt Ex-Landeshauptmann

Christopher Drexler endgültig Abschied von der Politik und

legt alle Funktionen nieder. Er wechselt in die Privatwirtschaft.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Am 24. November 2024 verlor

Landeshauptmann

Christopher Drexler mit

seiner Partei die Landtagswahl in

der Steiermark. Er verlor knapp

10 Prozent und rutschte auf Platz

zwei hinter die FPÖ, die mit

knapp 35 Prozent einen fulminanten

Sieg einfuhr.

Nach einer Palastrevolte in der

ÖVP im Dezember, konnte er den

Posten des zweiten Landtagspräsidenten

retten. Jetzt, knapp ein Jahr

nach der verlorenen Wahl zieht

es den ehemaligen Landeshauptmann

in die Privatwirtschaft und

somit weg aus der Politik.

Privat statt Staat

Wie heute bekannt wurde, legt der

54-jährige ÖVPler alle seine politischen

Funktionen und Parteifunktionen

zurück und verlässt die Politik

damit komplett. Er soll in die

Privatwirtschaft wechseln, genauer

gesagt zur Sanlas-Holding, die

Knalleekt

in der Steiermark Privatkliniken,

Alten- und Pflegeheime betreibt.

Der ehemalige Gesundheitspolitiker

soll dort für den Bereich Personal

und Vertragspartnermanagement

zuständig sein.

Als heißester Anwärter auf

seinen Posten als zweiter Landtagspräsident

gilt Werner Amon.

Der Ex-Landesrat ist seit der

Wahl Landtagsabgeordneter und

könnte nach dem Rücktritt von

Drexler wieder einen bedeutenderen

Posten bekommen.

Einen Tag nach der Palastrevolte in der ÖVP war Manuela Khom LH-Stv. unter

dem neuen Landeshautpmann Mario Kunasek. Drexler blieb im LT. KK



graz

4 www.grazer.at 24. OKTOBER 2025

Jahre

Ein Zuhause

für Baron

Grazer

Pfoten

Bald können Autos von Cyclomedia in Graz gesichtet werden. Sie erfassen

das Stadtgebiet für eine digitale Bestandsaufnahme.

STADT GRAZ / FISCHER

Kamerafahrten in Graz

■ Ab dem 27. Oktober werden

im Grazer Stadtgebiet Autos unterwegs

sein, die mit einer Kamera

auf dem Dach ausgestattet

sind. Fünf speziell ausgerüstete

Fahrzeuge der Cyclomedia

fahren bis Mitte November im

Auftrag der Grazer Stadtvermessung

und des Straßenamts

das gesamte Stadtgebiet ab

und erfassen dabei Graz. Straßen,

Radwege, Fassaden und

Grünflächen werden mithilfe

einer Panoramakamera und eines

Laserscanners aufgezeichnet.

Durch diese Aufnahmen

wird eine hochpräzise, aktuelle

und digitale Bestandsaufnahme

der Stadt erstellt. Die Daten

werden ausschließlich intern im

Haus Graz genutzt und sind der

Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Des weiteren werden Gesichter,

Kennzeichen und andere personenbezogene

Daten automatisch

unkenntlich gemacht.

Baron ist bei fremden Menschen etwas skeptisch und unsicher. ARCHE NOAH

Baron ist ein unsicherer tet zu werden und die Grundkommandos

neu zu lernen.

Hund und bei fremden

Menschen eher skeptisch. Er - 1 Jahr

wünscht sich eine liebevolle - männlich

Familie, die ihm Zeit gibt. Eine - unsicher

konsequente Erziehung und - keine Kinder

ein strukturierter Tagesablauf

würden ihm sehr helfen. Da er Kontakt: Arche Noah

noch jung ist und viel Energie www.aktivertierschutz.at

hat, wünscht er sich, ausgelas-

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derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;

Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAK-

TION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda

Steurer (0664/80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


24. OKTOBER 2025 www.grazer.at

SOS-Kinderdorf-Skandal

graz 5

Graz will Straße umbenennen

BRISANT. Nach Wildon prüft nun auch die Stadt Graz die Umbenennung des Hermann-Gmeiner-

Wegs. Der SOS-Kinderdorf-Gründer Hermann Gmeiner steht im Verdacht des sexuellen Missbrauchs.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Unlängst geriet die Hilfsorganisation

SOS-Kinderdorf

wegen Missbrauchsvorwürfen

an Minderjährigen in

die Schlagzeilen. Nun steht auch

der Österreichische Pädagoge

und Gründer des SOS-Kinderdorfs

Hermann Gmeiner im

Verdacht des Missbrauchs. Dieser

soll zumindest acht Buben

sexuell missbraucht haben.

Umbenennung

Nach Wildon wird auch in Graz

über eine mögliche Umbenennung

des Hermann-Gmeiner-

Wegs in Straßgang gesprochen.

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner unterstützt den

Vorschlag von Bürgermeisterin

Elke Kahr, das Thema offen

und sorgfältig zu prüfen. „Die

Vorwürfe sind erschütternd und

müssen lückenlos aufgeklärt

werden. Die Sicherheit und

das Wohl der Kinder, die SOS-

Kinderdorf anvertraut werden,

müssen zu hundert Prozent gewährleistet

sein“, sagt Schwentner.

„Eine Straßenbenennung

stellt eine Ehrung einer Person

dar. Wenn sich eine Person als

mutmaßlicher Missbrauchstäter

entpuppt, stellt das die Ehrung

durch Straßenbenennung

in Frage. Eine Umbenennung

würde Menschen ganz konkret

betreffen – vom Meldezettel

bis zu den persönlichen Dokumenten.

Daher braucht es eine

gründliche Aufklärung“, betont

Gemeinderat Tristan Ammerer

und versichert eine enge Abstimmung

mit den Anwohnern.

Jahre

Im Hermann-Gmeiner-Weg in Graz leben derzeit 29 Haushalte. Diese würden

bei einer Umbenennung von der Stadt Graz begleitet werden. STREET VIEW

Gaza: Graz hilft in Notlage

HUMANITÄRE NOTLAGE. Der Menschenrechts- und Friedensstadt Graz unterstützt Menschen in Not.

Heute hat der Stadtsenat einstimmig beschlossen, 15.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Als Menschenrechts- und

Friedensstadt unterstützt

Graz Menschen in internationalen

Krisen, humanitären

Katestrophen oder Kriegen. Zuletzt

leistete sie den Kriegsopfern

in Kroatien und nach dem Erdbeben

in Kroatien Hilfe.

Rotes Kreuz

Heute hat der Stadtsenat einstimmig

beschlossen, 15.000

Euro aus den Mitteln von Bürgermeisterin

Elke Kahr und

Gesundheitsstadtrat Robert

Krotzer für das Rote Kreuz zur

Verfügung zu stellen.

„Vor dem entsetzlichen Leid

hunderttausender Menschen im

zerstörten Gaza-Streifen können

und wollen wir in Graz nicht

die Augen verschließen“, betont

Kahr. „Unser Beitrag zur konkreten

medizinischen Hilfe ist

begrenzt, hilft vor Ort aber vielen

Menschen ganz konkret“, ergänzt

Krotzer.

Das Österreichische Rote

Kreuz steht in enger Zusammenarbeit

mit dem Internationalen

Komitee vom Roten Kreuz. Gemeinsam

helfen sie den Menschen

in Gaza mit Zugang zu

Nahrung und sauberem Wasser

und bieten lebensrettende medizinische

Versorgung an.

In enger Kooperation wird ein

Feldspital im Süden Gazas betrieben.

Dafür stellte das Rote

Kreuz eine Wasseraufbereitungsanlage

zur Verfügung. Lokale

und internationale Teams

versorgen dort Menschen in

verschiedenen medizinischen

Bereichen.

Von Mai 2024 bis August 2025 konnten rund 141.000 Behandlungen durchgeführt

und etwa 3.300 Menschen stationär aufgenommen werden.

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24. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 7

Jahre

Neues Tempo für den Winter

Philip Borckenstein-Quirini

(GF

Thermenresort

Bad Loipersdorf),

Georg Bliem (GF

Planai-Hochwurzen-Bahnen),

Landeshauptmann

Mario

Kunasek, STG-

Geschäftsführer

Michael Feiertag,

Angelika Kölbl

(Zeutschacher

Advent), Susanne

Haubenhofer (GF

Erlebnisregion

Graz) (v.l.). STG/

JADEN GYNES

SPANNEND. Die Steirische Tourismus und Standortmarketing GmbH (STG) startet mit einer internationalen

Kampagne, einer Digitalisierungsoffensive und das Ganze dann noch auf Schiene.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Insgesamt zehn Märkte stehen

im Fokus der neuen Winterkampagne

der STG. Alle elf Erlebnisregionen

sind mit an Bord

um die internationalen Gäste

für Urlaub im Grünen Herz rund

ums Skifahren, Langlaufen, die

Thermen, die Kulinarik und den

Advent als Auftakt zu begeistern.

Rund 1,5 Millionen Euro fließen

in die Kampagnen und Aktionen

um den Winter Winter in

der Steiermark auf den wichtigsten

Märkten von Österreich und

Deutschland bis Großbritannien

zu positionieren.

„Mit knapp sechs Millionen

Nächtigungen hat die Steiermark

im vergangenen Winter ein beeindruckendes

Niveau erreicht.

Dieses Ergebnis zeigt die Stärke

unseres Tourismuslandes. Wir

sind zuversichtlich, auch heuer

daran anknüpfen zu können –

obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

herausfordernd

bleiben. Dank der großen Investitionen

auf allen Ebenen und zahlreicher

hochkarätiger Veranstal-

tungen blicken wir zuversichtlich

in die Wintersaison“, sagt Landeshauptmann

Mario Kunasek.

Schiene

Zudem startet die Steiermark mit

der Koralmbahn ab Dezember in

eine neue Ära der Erreichbarkeit.

Graz und Klagenfurt rücken auf

nur 41 Minuten, Graz und München

auf 5 h 38 zusammen. Gemeinsame

Werbekampagnen mit

der Kärnten Werbung und der

ÖBB sorgen dabei für einen humorvollen

Auftakt zur Inbetriebnahme

zwischen Uhrturm und

Lindwurm.

Digitalisierung

Einer Neugestaltung wurde die

Website stermark.com unterzogen.

Sie bündelt als einzige Webseite

in Österreich alle touristischen

Anbieter eines Landes

unter einem Dach.

Michael Feiertag, Geschäftsführer

Steirische Tourismus und

Standortmarketing GmbH: „Neue

Saison, neues steiermark.com-

Design. Ich freue mich, dass wir

zum Start des Wintermarketings

mit einer funktional optimierten

Webseite starten können. So wird

jede Aufmerksamkeit, die wir mit

unseren Aktionen erzielen, von

der Pop-up-Skihütte in Utrecht

bis zum Gebäudebranding in Budapest,

im nächsten Schritt bestmöglich

digital aufgefangen. Die

Steiermark ist ja das einzige Bundesland,

das es bisher geschafft

hat, alle Tourismusanbieter eines

Landes unter einer zentralen Adresse

zu vereinen.“

Positiv

Äußerst positiv werden die Neuerungen

bzw. die Kampagne von

dern Verantwortlichen der elf Erlebnisregionen

aufgenommen.

„Nachhaltiges Handeln von Destinationen

prägt zunehmend die

Urlaubsentscheidungen der Gäste.

Die Planai-Hochwurzen-Bahnen

setzen daher auf ein umfassendes

Nachhaltigkeitskonzept

– immer im Einklang mit Natur,

Gästen und der heimischen Bevölkerung,

während gleichzeitig

wirtschaftliche Anforderungen

berücksichtigt werden. Der Start

mit den Weltstars Backstreet Boys

wird fulminant, Kinder bis sechs

Jahre fahren in der Region Schladming-Dachstein

ab dieser Saison

gratis Ski“, so Georg Bliem,

Geschäftsführer Planai-Hochwurzen-Bahnen

GmbH.

Philip Borckenstein-Quirini,

GF Thermenresort Bad Loipersdorf:

„Wir in Loipersdorf gehen

gerne neue Wege, weil wir an die

Kraft von Ideen glauben. Innovation

bedeutet für uns nicht, Altes

abzuschaffen, sondern Bewährtes

mit Neuem zu verbinden.“

Angelika Kölbl vom Zeutschacher

Advent: „Ein ganzer Ort hilft

zusammen – das macht den Zauber

unseres Advents aus. Handgemachtes

Kunsthandwerk von

Laternen aus Glas bis Drechslerarbeiten

für Kinder, Köstlichkeiten

von unserem Gasthaus, Chöre

und Alphornbläser – alles unverstärkt

und von hier. Und seit 10

Jahren sehr stimmungsvoll.“

Susanne Haubenhofer, GF Erlebnisregion

Graz: „Von der funkelnden

Skyline in Frohnleiten

über den magischen Lichterpark

Lumagica bis zu den 16 fußläufig

erreichbaren Adventmärkten in

Graz: Kurze Wege – große Vielfalt!

Das ist die 5. Jahreszeit in der Erlebnisregion

Graz.“


ist 40!

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24. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 9

Jahre

1,4 Milliarden Euro für Graz

UNTERTÜTZUNG. Der aktuelle Europabericht zeigt deutlich, wie sehr Graz und die Steiermark von der

Europäischen Union profitieren. Daher ist wichtig, dass diese Unterstützung auch in Zukunft gesichert ist.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Egal ob Unterstützung für

die Landwirtschaft oder

regionale Infrastrukturprojekte:

Die Europäische Union ist

für die steirischen Regionen und

Gemeinden eine wichtige Partnerin.

Allein die Stadt Graz hat

seit 2007 1,4 Milliarden Euro von

der EU erhalten.

Umsetzung

Mit dem Geld konnten in Graz

Projekte, die zur Verbesserung

der Wettbewerbsfähigkeit

durch Digitalisierung und

Steigerung der Nachhaltigkeit

in regionalen Unternehmen finanziert

werden. Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela

Khom verantwortet die

EU-Agenden in der Steiermär-

kischen Landesregierung und

war erst kürzlich in Brüssel,

wo sie die Steiermark im Ausschuss

der Regionen vertrat.

Für sie steht fest: „Wir brauchen

eine starke Steiermark in

einem sicheren Europa. Die EU

ist dann stark, wenn ihre Regionen

stark sind. Die Förderung

der Regionen ist ein zentrales

Instrument, um Arbeitsplätze

zu sichern, Betriebe zu stärken

und die Lebensqualität in unseren

Gemeinden zu verbessern.“

Landagsabgeordnete.

Martina Kaufmann unterstreicht:

„Gerade jetzt ist entscheidend,

dass die Regionalförderung

nicht verloren geht.

Sie sorgt dafür, dass Europa

auch in Graz spürbar bleibt. Ein

starkes Europa braucht starke

Regionen – und dafür setzen wir

uns ein.“

Martina Kaufmann (l.) und Manuela Khom ist es wichtig, dass die Unterstützung

aus der EU auch zukünftig gesichter ist.

STVP

ZUKUNFT

GESTALTEN



24. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 11

Jahre

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Unfall auf der A2:

Stau nach Graz

versorgung wurden die beiden

Männer mit leichten Verletzungen

ins Krankenhaus nach Feldbach

eingeliefert. Die A2 musste

gesperrt werden. In Fahrtrichtung

Graz bildete sich ein Stau.

Fahrerflucht nach

Verkehrsunfall

■ Am Dienstag, dem 14. Oktober,

fuhr eine 21-jährige Grazerin mit

ihrem Fahrrad in der Merangasse

stadtauswärts und überquerte

■ Am frühen Freitagmorgen,

dem 24. Oktober, waren ein

60-jähriger Pole und sein 46-jähriger

ukrainischer Beifahrer

mit einem Klein-LKW auf dem

ersten Fahrstreifen der A2 in

Fahrtrichtung Graz unterwegs.

Aus bisher unbekannter Ursache

fuhr er gegen die Mittelbetonleitwand

der Autobahn. Dadurch

kippte das Fahrzeug um

und es kam auf der Beifahrerseite

zum Liegen. Der Beifahrer

konnte sich mit eigenen Kräften

aus dem Fahrzeug befreien. Im

Gegensatz dazu musste der Fahrer

von den Freiwilligen Feuerwehren

Bad Waltersdorf und Ilz

aus dem beschädigten Fahrzeug

befreit werden. Nach der Erstdie

Kreuzung mit der Leonhardstraße

geradeaus. Während ihrer

Fahrt überholte sie auf Höhe

Merangasse 32 ein unbekannter

LKW mit äußerst geringem

seitlichen Abstand. Durch das

riskante Überholmanöver stürzte

die 21-Jährige und prallte auf

den Gehsteig. Eine hinter ihr fahrende

PKW-Fahrerin bemerkte

den Unfall. Um auf die Situation

aufmerksam zu machen, hupte

diese. Der LKW-Lenker ignorierte

jedoch die Hinweise und

Am

Montagmorgen

kam es

zu einem

Unfall auf

der A2. In

Fahrtrichtung

Graz

bildete

sich ein

Stau. FF BAD

WALTERSDORF

setzte seine Fahrt ohne anzuhalten

fort. Die PKW-Lenkerin

leistete der gestürzten Frau

Erste Hilfe. Die 21-Jährige erlitt

leichte Verletzungen und verließ

offenbar unter Schock die

Unfallstelle, ohne Polizei oder

Rettung zu verständigen und

ohne die Daten der Ersthelferin

aufzunehmen. Nun sucht die

Polizei nach der PKW-Lenkerin,

dem LKW-Lenker und Zeugen.

Hinweise werden erbeten unter:

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Seit 1985 informieren wir unsere Leser zuverlässig über die Geschehnisse in Graz und

Umgebung. Mit viel Engagement und Leidenschaft berichten unsere Mitarbeiter über das

tägliche Leben in unserer Stadt.

Wir danken unserer treuen Leserschaft, die uns seit Jahrzehnten ihr Vertrauen schenkt.

Ein ebenso großes Danke gilt den Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und

Gesellschaft, die mit uns zusammenarbeiten und Graz so lebendig machen.

Wir freuen uns darauf, Sie auch in Zukunft mit aktuellen Nachrichten und spannenden

Geschichten zu begleiten.

Herzlichst, ihr Grazer-Team

www.grazer.at


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graz 13

Jahre

Jetzt

mitdiskutieren

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Ideologie

Ich vermisse Menschen aus

Graz die nicht ideologisch

ausgerichtet sind und sich

ebenfalls einbringen können.

So wird man nie die Ängste

der Grazer und Grazerinnen

mit den einschneidenden

Maßnahmen bei der von dieser

Gruppe bedingungslos geplanten

Umsetzung der Ziele,

einbeziehen?

Helmuth Scheuch

* * *

Antwort

Was auch immer du mit

„ideologischer Ausrichtung“

tatsächlich und genau meinst

ist mir mehr als unklar. Ich

erwarte mir jedenfalls, dass

im Klimabeirat Menschen mit

Knowhow aus unterschiedlichen

beruflichen und gesellschaftlichen

Feldern sitzen.

Karl Dreisiebner

* * *

Antwort

Ich nehme einmal nur Karl

Steininger heraus. Du behauptest

nun wirklich er wäre

ideologisch ausgerichtet? Einer

der anerkannten Wissenschaftler

am Wegener Center?

Klaus Höllbacher

* * *

Antwort

Angesprochen wurden „Menschen

aus Graz“ also normale

Bürger der Stadt, nicht irgendwelche

Wissenschaftler

Ernst Peter

* * *

Antwort

Also wenn jemand Wissenschaftler

im Bereich Klimaforschung

ist, also sich in diesem

Bereich auskennt, und aus

Graz, ist er kein Mensch?

Klaus Höllbacher

* * *

Die Grünen

Die Zusammensetzung

des neu konstituierten

Klimabeirats der

Stadt Graz weist

mehrere Verbindungen

zu Organisationen

und Persönlichkeiten

auf, die mit den

Grünen in Verbindung

stehen.

Christian Jany

* * *

Das ist schon gut

Ein gutes Zeichen, dass die

fähigen Köpfe aus Technik,

Wissenschaft und Forschung

kommen!

Harald Wasmeyer

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Grazer

Beirat des

Klimas

Die Stadt Graz verfolgt das

Ziel, bis spätestens 2040

klimaneutral zu werden. Um

diesen Weg wissenschaftlich

fundiert, breit abgestützt und

gesellschaftlich wirksam zu gestalten,

steht ihr mit dem Klimabeirat

ein unabhängiges und

ehrenamtliches Expertengremium

zur Seite. Der Beirat soll

impulsgebend und beratend für

die Stadt sein.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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1 www.grazer.at 22. JÄNNER 2017

Renderings: Stadt Graz/freiland Umweltconsulting ZT GmbH

Graz baut aus! Mit dem zweigleisigen Ausbau der Linie 1 wird die Öffi-Qualität in Geidorf und Mariatrost verbessert.

Fit für die Zukunft: Graz baut aus

Von November 2025 bis März 2028 wird Mariatrost mit dem zweigleisigen Ausbau der

Linie 1 und dem neuen Speicherkanal fit für die Zukunft gemacht.

Zukünftig kommen Fahrgäste

der Linie 1 noch

schneller ans Ziel: Auf

einer Länge von 900 Metern

wird in der Hilmteichstraße

ein zweites Straßenbahngleis

errichtet. Im Zuge des

Ausbaus wird ein dringend

notwendiger Speicherkanal

mit errichtet.

Zwei Gleise für Geidorf

und Mariatrost

Derzeit wird die Straßenbahnlinie

1 im Schnitt in

einem Zehn-Minuten-Intervall

bedient. Unter anderem

deshalb, weil den Straßenbahnen

in der Hilmteichstraße

auf einer Länge von 900

Metern nur ein Gleis zur Verfügung

steht. Die Errichtung

eines zweiten Straßenbahngleises

zwischen der Auersperggasse

und der Haltestelle

Mariagrün ermöglicht

einen Sechs-Minuten-Takt.

Dadurch können bestenfalls

bis zu 1500 Fahrgäste pro

Richtung und Stunde ans

Ziel gebracht werden.

Verkehrsführung und

Schienenersatzverkehr

Die Hilmteichstraße wird

während der Bauzeit als Einbahn

von Süden nach Norden

geführt. Die Nord-Süd-

Verbindung erfolgt über die

Heinrichstraße bzw. Hilmgasse.

Im Zeitraum von November

2025 bis März 2028

bedarf es daher eines Schienenersatzverkehrs

für die Linien

1, E1, 58, 81 und N1.

Die Linie E1 fährt die Haltestelle

„Mariagrün“ nur in

Richtung Mariatrost bzw.

die Linie 58 nur in Richtung

Hauptbahnhof an. Auch die

Linien 81 und N1 halten an

dieser Haltestelle.

Die Haltestelle „Schönbrunngasse“

in Richtung

Hilmteich wird aufgelassen.

Die Ersatzhaltestellen „Hilm-

teich/Botanischer Garten“

für die Linien E1, 58, 81

und N1 befinden sich in der

Hilmgasse.

Errichtung eines

Speicherkanals

Im Rahmen des zweigleisigen

Ausbaus der Linie 1

wird im Bereich Hilmteichstraße

ein neuer Speicherkanal

mit einer Länge von

rund 630 Laufmetern und

einem Durchmesser von

zwei Metern unterirdisch errichtet.

Im Mariatrostertal führen

Mischwasserkanäle sowohl

Schmutz- als auch Regenwasser

ab. Bei starkem Regen

kann es zu Überläufen

kommen, wodurch der Mariatrosterbach

verunreinigt

wird. Der neue Speicherkanal

fängt diese Wassermengen

auf und leitet sie

zur Kläranlage weiter – ein

wichtiger Schritt für saubere

Bäche und nachhaltige Infrastruktur.

Die Errichtung des Speicherkanals

wird knapp ein Jahr

in Anspruch nehmen, Start

ist Anfang November 2025.

Ab Sommer 2026 werden

die Gleise errichtet.

Alle Vorteile auf einen Blick:

- Die Linie 1 kann zukünftig

in einem Sechs-Minuten-

Takt fahren.

- Die Wasserqualität der Bäche

wird verbessert.

- 20 Bäume, Staudenbeete

und Wiesenflächen werden

gepflanzt.

- Neue Geh- und Radwege

werden entstehen

Alle Infos gibt’s unter:

holding-graz.at/grazbautaus


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Jahre

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Der Peugeot 3008

Das SUV Coupé der nächsten Generation.

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*Stand: Oktober 2025. Kombinierter Verbrauch WLTP (l/100 km): 5,4–5,6; CO 2

-Emissionen (kombiniert) WLTP (g/km): 120–129. Aktionspreis: € 32.880,– für den 3008 ALLURE Hybrid 145 e-DCS6; beinhaltet

€ 2.125,– Privatkunden-Bonus, € 3.250,– Eintausch-Bonus, € 2.084,– Finanzierungsbonus (bei Finanzierung über die Stellantis Bank SA), € 521,– Versicherungsbonus (bei Abschluss eines Versicherungs-

Vorteilssets, bestehend aus Kfz-Haftpflicht, Kasko und Insassenunfallversicherung, GARANTA Versicherungs-AG Österreich). Mindestlaufzeit: 36 Monate. Gültig für Konsumenten bei Kaufvertrag auf

lagernde Peugeot Neuwagen bis 31.12.2025. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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24. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 17

Ausblick

Jahre

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ Jazzbrunch im „Das Lorenz“ mit dem Martin Iaies Trio. Verbinden

Sie Hörgenuss und Kulinarik mit Wohltätigkeit und kommen

Sie zum Jazzbrunch zugunsten des Hospizvereins Steiermark, Team

Graz. Ihre Spende kommt direkt der Arbeit der ehrenamtlichen Begleiter

im Team Graz zugute. Von 9.30 bis 13 Uhr.

Morgen findet die Opernpremiere On the town statt.

OPER-GRAZ - INGO PERTRAMER

■ Ausgewählte Partnerbetrieben der GenussHauptstadt Graz veredeln

im Rahmen des Trüffelfestivals in ihren Küchen Gerichte mit

Trüffeln verschiedenster Herkunft und natürlich auch mit der „Graz-

Trüffel“. Bei einem Besuch auf dem internationalen Trüffelmarkt im

Paradeishof bieten zahlreiche Aussteller wunderbare Trüffelspezialitäten

mit den passenden Weinen aus ihrer jeweiligen Region zum

Verkosten und Mitnehmen an. Von 10.30 bis 18.30 Uhr.

■ Das Herbstfest von upTown Art und der Nachhaltigen Kreisslerei

präsentiert Ihnen dieses Jahr, zum zweiten Mal, ein tolles Kreativprogramm

mit Workshops, Rahmenprogramm, Verkostungen und Big-

Sale. 13.33 Uhr Beginn mit Live-DJ Gentlebert.

■ Opernpremiere On the town: Musicalkomödie in zwei Akten

(1944) Leonard Bernstein, Buch und Text von Betty Comden und

Adolph Green nach einer Idee von Jerome Robbins. In On the town

sind drei Matrosen auf Landgang auf der Suche nach den Sehenswürdigkeiten

der Stadt und einer charmanten Städterin als Begleitung.

Beginn ist um 19.30 Uhr.

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Dieses Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Volksbank Steiermark AG und ihrer regionalen Beteiligungsgenossenschaften: VB-Beteiligungsgenossenschaft der Obersteiermark eG, VB-Beteiligungsgenossenschaft

Süd-Oststeiermark eG, VB-Beteiligungsgenossenschaft für die Süd-/Weststeiermark & Graz eG und VB-Beteiligungsgenossenschaft für den Bezirk Weiz eG. Impressum: Medieninhaber

und Hersteller: Volksbank Steiermark AG, Schmiedgasse 31, 8010 Graz, Verlag und Herstellungsort: Graz, Stand 07/2025, WERBUNG


Wenn es Zeit ist, Abschied zu nehmen ...

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