26. Oktober 2025
- Unlösbares Grazer Stadion-Dilemma - Täglich brennt es einmal im Ressourcenpark - Wir bringen die Grazer Annenstraße zum Funkeln - Pizzeria Georgi vor Comeback - So war das Küchenchefsdinner im San Pietro
- Unlösbares Grazer Stadion-Dilemma
- Täglich brennt es einmal im Ressourcenpark
- Wir bringen die Grazer Annenstraße zum Funkeln
- Pizzeria Georgi vor Comeback
- So war das Küchenchefsdinner im San Pietro
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
26. OKTOBER 2025, AUSGABE 41
Stars der Küche
Das San Pietro (Chef Angelo Urban im
Bild) und der „Grazer” luden zu einer
kulinarischen Rundreise ein. 16
AnnenStars
Wir bringen die Annenstraße mit der
Aktion „AnnenStars 2025“ alle gemeinsam
wieder zum Funkeln. 10
Fast unlösbares Stadion-Dilemma
Sagt endlich
die Wahrheit!
LUEF(2), ZOOM VP
Mit offenen Karten. Auch wenn es niemand aussprechen will, die Chancen auf die Realisierung eines neuen, größeren Stadions in Liebenau
stehen schlecht. Nachdem sich alle Protagonisten dazu geäußert haben, gibt es mehr offenkundig kaum lösbare Probleme als zuvor. SEITEN 4/5
Seriös - Einfühlsam - Würdevoll
24h täglich
2 die seite zwei
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Neues Stadion:
so nah und
doch so fern
A
uch wenn es manche
wahrscheinlich nicht
mehr hören oder lesen
wollen – zumindest einmal
muss noch über den aktuellen
Stand zum Stadion
geschrieben werden. Denn
noch nie war man einer
Lösung so nah und zugleich so
fern (siehe Seiten 4/5). Ideen
liegen jetzt tatsächlich einige
auf dem Tisch, manche davon
absolut nachvollziehbar und
vernünftig. Nur wie man es
dreht und wendet: Leider
lassen sich diese Ideen nicht
miteinander kombinieren.
Wenn Sturm mit 30 Millionen
Euro einsteigen soll, will man
die alleinigen Vermarktungsrechte.
Die kann es laut Stadt
aber nicht geben, da der GAK
auch involviert sein muss.
Wenn sich der GAK beteiligt,
wird Sturm sicher viel weniger
als die 30 Millionen Euro
bezahlen, und man ist
budgetär wieder Lichtjahre
von einer „großen Lösung“
entfernt. Sollte es trotz allem
zu einer Betreibergesellschaft
mit Sturm und GAK kommen,
weiß man nicht, was überhaupt
genau betrieben werden
soll, da es eigentlich keinen
Bedarf für eine zusätzliche
multifunktionale Location
gibt. Und zu guter Letzt: Sollte
man sich doch nur für eine
„kleine“ Sanierung entscheiden,
ist nicht einmal klar, ob
das funktionieren wird, da
dann niemand mehr im Boot
sein wird und die Stadt diese
wohl ganz alleine zahlen
muss.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT...
... Nicholas Ofczarek
Der Wiener Künstler spricht mit uns über seine Vergangenheit in
Graz, seine Hobbys und den Fußballverein, den er unterstützt.
Was gibt es im Hause Ofczarek am Sonntag zum
Frühstück?
Eigentlich bin ich kein Frühstücker. Mir geht’s
besser, wenn ich in der Früh nichts esse. Ich betreibe
intermittierendes Fasten. Das kann ich jedem
sehr empfehlen. Am Morgen trinke ich einen
sogenannten „Bulletproof Coffee“: Schwarzer
Kaffee mit einem Schuss hochwertigem Kokosöl
gibt Energie.
Als Kind lebten Sie mehrere Jahre in Graz. Was
mögen Sie an Graz?
Wir haben in der Sackstraße gegenüber vom Kastner&Öhler
in einem wirklich sehr alten Haus gewohnt.
Am Fuße des Schlossbergs, mitten in der
Stadt. In dem Haus gab es eine Bäckerei. Wunderbar.
Den Stadtpark habe ich als Kind sehr geliebt.
Ich bin bei den Schulschwestern in Eggenberg in
die Volksschule gegangen. Wir waren 1977 der
erste Jahrgang der Mädchenschule, zu dem Burschen
zugelassen waren. In der Klasse waren wir
fünf Burschen und 33 Mädchen. Die Mur war
damals noch wahnsinnig dreckig. Aber ich habe
mich als Kind in Graz sehr wohlgefühlt.
Am 2. November kommen Sie nach Graz.
Ja, ich freue mich wahnsinnig darauf. Ich habe zur
Oper eine Verbindung. Meine Eltern waren beide
an der Grazer Oper als Sänger engagiert. Ich war
im Kinderchor und bin schon mal auf der Bühne
der Grazer Oper gestanden. Es wird eine Reise in
meine Vergangenheit. Wahrscheinlich habe ich
das ganze Opernhaus viel größer in Erinnerung,
weil ich es nur als Kind kenne. Aber ich freue
Am 2. November
kommen
die Der Musicbandschäftsführen-
Franui
ge-
und de Intendant Nicholas
Ofczarek der Oper Graz,
mit Ulrich Thomas Lenz,
Bernhards trinkt am
„Holzfällen“
liebsten eine
in Tasse die Oper Tee zum
Graz.NADINE PONCIONI
Frühstück.
SCHERIAU
mich sehr.
Sind Sie Fußball-Fan?
Ich bin leidenschaftlicher Rapid-Fan. Als Siebenjähriger
war ich im Liebenauer Stadion und habe
Sturm gegen Rapid spielen gesehen. Meine Wiener
Großmutter hat in Hütteldorf gelebt. Aus dem
Küchenfenster konnte ich das ehemalige Hanappi-Stadion
sehen. Als wir von der Schweiz nach
Wien gezogen sind, habe ich auch im Westen der
Stadt gewohnt. Seit dem Zeitpunkt war das unverrückbar.
Wenn es die Zeit zulässt, bin ich gerne
am Fußballplatz.
Haben Sie vor Theateraufführungen Rituale?
Ja, das ergibt sich bei den Proben. Bei jedem
Stück habe ich ein anderes Ritual. Ich rauche beispielsweise
mit dem Kollegen drei Garderoben
weiter eine Zigarette, obwohl ich eigentlich gar
nicht rauche.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Ich ziehe mich in die Natur zurück und versuche
Stille, Ruhe und Einkehr zu finden, weil in meinem
Beruf sehr viel auf mich einprasselt.
CLARISSA BERNER
Nicholas Ofczarek wurde 1971 in Wien geboren.
Er Ulrich lebte Lenz mehrere studierte Jahre in Musikwissenschaft, Graz und in der Schweiz. Theaterwissenschaft
30 Jahren ist und er Kunstgeschichte Mitglied des Burgtheaters.
in München,
Seit
Von Berlin 2010 und bis Mailand. 2012 Nach war Ofczarek beruflichen der Stationen fünfzehnte
Stuttgart, Jedermann Linz, der Mannheim Salzburger und Festspiele. Hannover Am war 2. er
in
November von 2012 bis kommen 2022 Chefdramaturg der vielfach ausgezeichnetschen
Schauspieler Oper Berlin. und Seit die 2023 Musicbanda ist er geschäftsfüh-
Franui mit
an der Komi-
Thomas render Intendant Bernhards an „Holzfällen“ der Oper Graz. in die Oper Graz.
graz
4 graz
www.grazer.at 26. OKTOBER OBTOBER 2025
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Ich wollte Schauspielerin werden.
Mein Vater war dagegen.
Jetzt mach ich was Ähnliches.“
LH-Stv. Manuela Khom bei der Eröffnung
des Center of Excellence MICHAELA LORBER
Stadion-Dilemma:
Drexler steigt aus allen politischen
Funktionen aus. SCHERIAU
Drexler geht zur
Sanlas Holding
■ Am 24. November 2024
verlor Christopher Drexler mit
der ÖVP die Landtagswahl.
Knapp ein Jahr später nimmt
Ex-Landeshauptmann Christopher
Drexler endgültig Abschied
von der Politik. Er legt
alle seine politischen Funktionen
und Parteifunktionen
zurück. Drexler wechselt in
die Privatwirtschaft zur Sanlas
Holding, die in der Steiermark
Privatkliniken, Alten- und
Pflegeheime betreibt.
Elke Kahr und Stadtrat Manfred
Eber am Grazer Lustbühel STADT GRAZ
Wortgewandte
Lesung in Natur
■ Am Mittwoch, dem 29. Oktober,
findet das Senior:innen-
Bankerl-Lesen am Lustbühel
statt. Entlang des Rundweges
laden ausgewählte Zitate Grazer
Literaten zum Innehalten
und Nachdenken ein. Interessierte
können sich bis zum 27.
Oktober anmelden. Sie „ist ein
gutes Beispiel dafür, wie vielfältig
dieses Naherholungsgebiet
genutzt wird und wie
viel Freude es bringt“, betont
Stadtrat Manfred Ebner.
KLARTEXT. Auch wenn
es niemand sagen will:
Nach den jüngsten
Entwicklungen ist die
große Stadion-Lösung
– Stand jetzt – so gut
wie unmöglich.
Multifunktion
Von Tobit Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Sturm-Präsident Christian
Jauk möchte das Stadion als
Multifunktionsarena nutzen, um Einnahmen
zu generieren. Konzerten erteilt die
Stadt allerdings jetzt schon eine klare Absage
(zudem wäre das bestimmt UVP-pflichtig, siehe
rechts). Kongresse oder andere Veranstaltungen
mit einer Besucherzahl von bis zu tausend
Menschen, die möglicherweise in einem VIP-Club
stattfinden könnten, werden in Graz schon an
anderen Orten erfolgreich abgewickelt und
die Stadt will ohnehin bei der Messe eine
zusätzliche Location in genau dieser
Größe anstelle der alten Hallen
bauen.
Was der damals zuständige
Finanzstadtrat
Günter
Riegler schon 2019 wusste,
wird sechs Jahre später deutlicher
als je zuvor: Denn auch
wenn es eine Fülle von durchaus
nachvollziehbaren Ideen
gibt, schließen diese ei-
Politik
Trotz aller Absichtserklärungen
wirkt der politische Wille zumindest
wackelig. Bürgermeisterin Elke Kahr
schwankt innerhalb weniger Tage zwischen
„Wir können das Geld nicht erfinden“ und
„Ich will eine große Stadionlösung“, das Land
hat zwar positive Signale gesendet, man wartet
aber immer noch auf einen konkreten Vorschlag
seitens der Stadt. Ebenfalls noch offen: Bei
einem Neubau könnte das Land einsteigen, ob
dies aber auch bei einer einfachen Sanierung
der Fall wäre, ist eher unwahrscheinlich.
Sturm wäre in diesem
Fall wohl fix nicht dabei.
nander aber teilweise aus. Ein
Stadion mit 23.000 Plätzen
für Sturm und GAK ist in dieser
Form nicht zu stemmen.
Auch wenn sich die Protagonisten
darauf versteifen, positive
Stimmung zu verbreiten:
In Wahrheit ist man sehr
weit von einer Realisierung
entfernt. Die derzeit größten
Baustellen haben wir im
Überblick dargestellt.
Betreiber
Wie eine Betreibergesellschaft
des Stadions letztendlich aussehen
könnte, ist komplett unklar. Denn wie soll
man etwas vermarkten, von dem man nicht
weiß, was es eigentlch sein soll? Grundsätzlich
könnte man versuchen, den Stadion-Namen oder
auch Sektoren an Sponsoren zu verkaufen. Hier
müsste man aber die Interessen der Vereine und
ihrer Sponsoren unter einen Hut bringen, sollten
sich diese beteiligen. Ansonsten könnte die
Stadt die Vermarktung aber auch selbst
machen und bräuchte die Vereine
dazu nicht. Aber selbst das ist
lediglich Spekulation.
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
graz 5
➜
TOP
Netzentgelte werden billiger
Die Stromnetz Graz GmbH senkt ihre
Netzentgelte um 1,6 Prozent, was
4,88 Euro entspricht.
Bezirksdemokratie neu
Die ÖVP verließ diese Woche den
Gipfel zur Bezirksdemokratie, weil
die KPÖ die Bedingungen änderte.
FLOP
➜
Sagt endlich die Wahrheit
UVP
Bei der Umweltverträglichkeitsprüfung
(UVP) werden die Auswirkungen eines
Bauvorhabens auf Mensch und Umwelt geprüft.
Dabei werden auch Maßnahmen zur Vermeidung oder
Verringerung negativer Auswirkungen sowie Alternativprojekte
bewertet. Bei einem bewilligungspflichtigen Bauvorhaben
stehen jedem betroffenen Nachbarn im Bewilligungsverfahren
sogenannte Einwendungen zu, was das Projekt um viele Jahre
verzögern kann. „Deshalb empfiehlt es sich, sicherzustellen, dass
sämtliche bau- und raumordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen
eingehalten und gewährleistet werden, und weiters die
Umwelteinflüsse abgeklärt zu haben“, rät etwa Anwalt Harald
Christandl. Auch das wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
Aber alleine die geplante Beleuchtung des Stadions
(bei Sturmheimspielen in Schwarz-Weiß, beim
GAK in Rot-Weiß) dürfte laut Experten
schon ausreichen, um UVP-pflichtig
zu werden.
Sturm & GAK
Ein noch völlig offener
Knackpunkt ist die Beteiligung der
beiden Vereine Sturm und GAK. Sturm
will für das 30-Millionen-Euro-Investment
die alleinigen Vermarktungsrechte. Die Stadt
pocht darauf, dass auch der GAK beteiligt sein
muss. Dieser hat angekündigt, sich beteiligen
zu wollen. In welcher Form und in welchem
Umfang, ist unbekannt. Dies dürfte aber
direkte Auswirkungen auf die Beteiligung
von Sturm haben. Die Fronten sind
zumindest derzeit auch hier
verhärtet.
Finanzierung
Bei der Finanzierung klafft eine riesige
Lücke zwischen Vision und Realität.
Während Sturm von 110 Millionen Euro (40 Millionen
Stadt, 40 Millionen Land und 30 Millionen
Sturm) spricht, bleibt die Stadt bei ihrem Volumen
von prognostizierten 150 Millionen. Der Grund: Als
öffentliche Körperschaft muss man die wahrscheinliche
Valorisierung einberechnen und einen höheren Puffer
veranschlagen als in der Privatwirtschaft üblich. Also
kurz gesagt: Das Projekt muss besser abgesichert
sein, weil man hier ja mit Steuergeld arbeitet.
Diese Lücke von 40 Millionen Euro wird sich
also nicht verändern können, außer
die Stadt riskiert, fahrlässig zu
handeln.
GETTY
6 graz
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
K O M M E N T A R
von
Lukas
Steinberger
✏ lukas.steinberger@grazer.at
Es brennen
die Akkus am
laufenden Band
H
eute in genau zwei
Monaten genießen wir
hoffentlich den
Stefanitag und haben die
Bescherung schon hinter uns.
Am heiligen Abend werden
sicher wieder viele Gadgets
und Smartphones mit Akku
unter dem Baum landen und
es liegt in der Natur von Akkus,
dass sie altern und ersetzt
werden müssen. Die alten
Gadgets, Smartphones oder
sonstige Geräte dürfen aber
nicht einfach in den Restmüll
geworfen werden, denn Akkus
sind wahre Brandbeschleuniger
und können ordentlich in
die Luft gehen. Dazu reicht
schon ein kleiner Schaden am
Akku oder eine minimale
Verbiegung, respektive
Punktion. Im Grazer Ressourcenpark
brennt es einmal pro
Woche wegen unsachgemäß
entsorgter Akkus (siehe Seite
8). Das ist nicht nur gefährlich,
sondern verursacht hohe
Kosten. Und es braucht dazu
keine großen Akkus wie in
E-Autos, die zu Unrecht den
Nimbus haben, oft zu brennen.
Verbrenner und Hybride
brennen öfter, nur nicht so
medienwirksam! Ein kleiner
Akku in einem Handy oder
einem unscheinbaren Gadget
reicht aus – denn wenn ein
Akku explodiert, dann mit
Karacho. Nicht umsonst
haben Flugzeuge Metallbehälter
mit, um im Notfall so einen
brennenden Akku einzusperren.
Also, ordentlich entsorgen
ist höchste Pflicht!
Worüber
Graz spricht ...
redaktion@grazer.at
Der relativ frischgebackene
Grazer Wirtschaftsbund-
Obmann Bernhard Bauer
sorgte mit seinem jüngsten Social-Media-Video
abermals für
Kopfschütteln hinter den Kulissen.
Bauer kritisierte überraschend
wirtschaftsfeindlich, dass
die Abdeckung des Baugerüsts
beim ehemaligen H&M als Werbefläche
vom Ankünder genutzt
wird, während „kleine Unternehmer
tausend Euro Strafe zahlen
müssen, wenn sie Schilder
aufhängen, die ein paar Zentimeter
zu groß sind.“ Damit löste
er einen veritablen Wirbel in der
Szene aus. Ankünder-Geschäftsführer
Bernd Schönegger:
„Aktuell muss die Wirtschaft,
besonders die Grazer Innenstadtwirtschaft,
große und multiple
Herausforderungen bewältigen,
die es gilt, gemeinsam zu
lösen. Der hier getätigte, sachlich
falsche und völlig unangebrachte
Vergleich ist maximal dazu
geeignet Wirtschaftstreibende
und Wirtschaftszweige gegeneinander
auszuspielen – das scheint
mir nie und in der besonderen
Grazer Situation erst recht nicht
besonders erfolgsversprechend.“
Auch der WK-Obmann für Werbung
und Marktkommunikation
Thomas Zenz zeigt sich irritiert:
„Solche Werbeflächen sind international
absolut üblich. Was
überall sonst schon lange funktioniert,
ist hier offenbar eine totale
Besonderheit. Sind wir doch
froh, dass hier geworben wird.
Denn Kommunikation ist immer
ein Lebenszeichen für eine florierende
Wirtschaft!“ Besonders
befremdlich für die steirische
Werbeszene: Bauers mediale
Auftritte, in denen er sich gerne
als „Robin Hood“ der heimischen
Wirtschaft geriert, werden
von einer Wiener (!) Agentur gestaltet,
die unter anderem auch
den Content für Unternehmer
In Graz werden Groß-Plakate kritisiert. International freut man sich darüber, wie
etwa in Venedig, wo man am Bahnhof das Steiermark-Herz präsentierte. KK, STG
und jetzigen Staatssekretär Sepp
Schellhorn aufbereitete.
***
Ebenfalls auf wenig Gegenliebe
wird der jüngste Beschluss
des Grazer Stadtsenats stoßen:
Die Koalition möchte nämlich
die Parkstrafen von derzeit 25
Euro auf zumindest 33 Euro
anheben. Sogar 45 Euro sollen
möglich sein. Nur gut, dass das
die Stadt nicht alleine entscheiden
kann, denn hier braucht es
eine Änderung der Steiermärkischen
Organstrafverfügungsverordnung.
Das Argument der
Stadtregierung, gestiegene Überwachungskosten
würden die
Erhöhung notwendig machen,
weist ÖVP-Geschäftsführer Markus
Huber zurück: „Strafen sind
kein Finanzierungsinstrument
für die Stadtverwaltung. Sie
sollen Verhalten lenken, nicht
Haushaltslöcher stopfen. Wenn
man die Überwachung nicht
mehr finanzieren kann, sollte
man das System hinterfragen –
nicht die Strafen erhöhen!“
***
In Liebenau sollte Bezirksvorsteher
Christian Kvas (ÖVP)
eigentlich sein Amt als Bezirksvorsteher
an Thomas Fras übergeben.
Dies geschah aber nicht,
denn die anderen ÖVP-Mandatare
enthielten sich bei der Neuwahl
der Stimme. Im zweiten
Wahlgang wurde Kvas bestätigt.
Der wahrscheinliche Hintergrund:
Fras, der ursprünglich für
die FPÖ kandidierte, dann zur
KFG wechselte und schließlich
bei der ÖVP landete, trat bei den
Schwarzen nach nur wenigen
Monaten wieder aus.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;
Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAK-
TION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda
Steurer (0664/80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:
Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/impressum abgerufen werden.
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
graz 7
IN EIGENER SACHE
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Ohne freie
Medien gibt es
keine Demokratie
A
ngesichts eines so noch
nie dagewesenen
Stellenkahlschlags in
Österreich schreien die Medien
um Hilfe. „Wir sind am Untergang,
wir funken SOS“, vermeldete
die Gewerkschaft GPA. Es ist
Aufgabe der Politik, durch faire
Förderungen die Unabhängigkeit
der Medien herzustellen, denn es
geht um weit mehr als lediglich
um eine Branche, die wie viele
andere derzeit wirtschaftlich zu
kämpfen hat. Es geht um nichts
weniger als um unsere demokratischen
Werte und unsere Art des
Zusammenlebens. Wenn es
niemanden mehr gibt, der den
Mächtigen auf die Finger schaut,
werden diese Finger hingreifen, wo
sie möchten, und kaum jemand
wird es erfahren. Wenn es
niemanden mehr gibt, der den
Bürgern eine öffentliche Stimme
gibt, werden diese Stimmen nicht
mehr gehört werden. Wenn es
niemanden mehr gibt, der
glaubhaft unabhängig über Erfolge
etwa in der Wirtschaft berichtet,
wird es diese Erfolge bald nicht
mehr geben. Doch all das wird
wohl erst dann erkannt werden,
wenn es freie Medien nicht mehr
gibt. Um sich vorstellen zu können,
wie es dann bei uns aussehen
würde, braucht es nicht viel
Fantasie, man muss sich nur das
Ranking der Pressefreiheit
ansehen: Hier liegen Eritrea,
Turkmenistan und Nordkorea auf
den letzten Plätzen. Wer Demokratie
ernst nimmt, muss die Unabhängigkeit
der Medien sicherstellen.
Und zwar sofort.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
8 graz
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Die Anrainer des Sieben-Hügel-Parks in Wetzelsdorf haben ihre liebe Not
mit lärmenden Jugendlichen. Jetzt kommt Hilfe aus der Politik. FPÖ GRAZ
Lärm und Vandalismus
beim Sieben-Hügel-Park
LAUT. Lärmende und randalierende Jugendliche
machen Anrainern in Wetzelsdorf das Leben schwer.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Der „Sieben-Hügel-Park“
in Wetzelsdorf gilt als
beliebte und vielseitige
Grünanlage. Mit Kinderspielplatz,
Hundewiese, Sportbereich
und Skateranlage bietet der von
der Holding Graz gepflegte Park
zahlreiche Möglichkeiten zur
Freizeitgestaltung, die von vielen
Anrainern gerne genutzt werden.
Doch während der Park für viele
als Ort der Erholung gedacht
ist, sehen sich die umliegenden
Anwohner zunehmenden Belastungen
ausgesetzt.
Besonders betroffen ist ein
angrenzendes Privatgrundstück
der ÖWG. Anrainer berichten,
dass Wäscheleinen heruntergerissen
und über frisch gewaschene
Kleidung mit E-Scootern
gefahren wird. Hinzu kommen
regelmäßige Verstöße gegen die
Ruhezeiten, Gruppen lärmen
bis spät in die Nachtstunden,
Böller, Mopedrennen und das
Befahren des Parks mit Fahrrädern
und Scootern trotz allgemeinem
Fahrverbot.
Ein weiterer Kritikpunkt: Der
Zugang zum Park ist nicht mehr
geregelt. Der früher versperrte
Schranken steht mittlerweile offen
und ermöglicht unkontrollierte
Zufahrten. Auch die klare
Trennung zwischen Wohnbereich
und Park fehlt – ein täglicher
Konfliktherd.
Forderungen
Unterstützung erhalten die Anrainer
nun vom Spitzenkandidaten
der FPÖ Graz, René
Apfelknab, sowie vom Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Garath
Dawkins. Beide fordern eine
ernsthafte Auseinandersetzung
mit der Situation vor Ort und
betonen, dass Sicherheit und
Lebensqualität der Anwohner
Vorrang haben müssen. Die Forderungen:
■ Wiederversperrung des
Schrankens oder Installation eines
Zugangsdrehkreuzes
■ Klare räumliche Trennung
zwischen Parkanlage und
Wohngebiet
■ Verstärkter Einsatz der Ordnungswache
zur Kontrolle der
Einhaltung von Ruhezeiten und
Fahrverboten
■ Konsequente Ahndung von
Verstößen gegen Park- und Anrainerregeln
Die Holding appelliert an die Grazer, Batterien und Akkus niemals über
den Restmüll zu entsorgen und fordert eine klare Kennzeichnung. HOLDING
Täglich brennt’s einmal
im Ressourcenpark
ARG. Im Vorjahr entstand ein Schaden von 200.000
Euro durch falsch entsorgte Batterien und Akkus.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Kürzlich kam es bei der
Restmüllsammlung der
Holding Graz zu einem
gefährlichen Zwischenfall: Ein
im Restmüll falsch entsorgter
Akkustaubsauger verursachte
eine Stichflamme am Heck eines
Müllfahrzeugs. Dank des
raschen Eingreifens der Mitarbeiter
konnte der Brand sofort
mit einem Feuerlöscher unter
Kontrolle gebracht werden. Zur
Absicherung wurde die Grazer
Berufsfeuerwehr verständigt, die
im Konvoi hinter dem Fahrzeug
Richtung Sturzgasse nachfuhr,
um bei einem möglichen Wiederaufflammen
sofort eingreifen
zu können. In der Sturzgasse
wurde der Abfall schließlich kontrolliert
entladen, wobei der Akkustaubsauger
als Brandursache
identifiziert wurde.
Nur durch die schnellen Reaktionen
der Mitarbeiter sowie
die ausgezeichnete Zusammenarbeit
mit der Berufsfeuerwehr
Graz konnte größerer Sachschaden
verhindert werden. Der Vorfall
unterstreicht jedoch die zunehmende
Gefahr, die von falsch
entsorgten Batterien und Akkus
ausgeht. Im Jahr 2024 entstand
in der Sturzgasse ein Schaden in
Höhe von rund 200.000 Euro aufgrund
von durch Brände verursachten
Anlagenstillständen und
Feuerwehreinsätzen.
Aufruf
Dabei handelte es sich um keinen
Einzelfall, wie Holding-
Sprecherin Sara Schmidt
bestätigt: „Wir haben wöchentlich
einen Brand in der
Behandlungsanlage Sturzgasse
aufgrund falsch entsorgter
Batterien oder Akkus und Elektrogeräte
im Restmüll.“ Mit Blick
auf diese Ereignisse schickt
sie einen Appell an die Grazer:
„Batterien und Akkus bitte
niemals über den Restmüll zu
entsorgen! Ein besonderes Problem
stellen aber auch versteckte
Lithium-Akkus dar – etwa in
blinkenden Kinderschuhen,
singenden Glückwunschkarten,
E-Zigaretten oder Vapes. Viele
Konsumenten sind sich der darin
enthaltenen Batterien nicht
bewusst. Umso wichtiger ist die
korrekte Entsorgung solcher
Produkte sowie eine klare Kennzeichnung
durch die Hersteller.“
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
graz 9
10 graz
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Wenn die Annenstraße funkelt
Die Annenstraße
ist eine der
bedeutendsten
Verbindungsstraßen
von Graz, die
Tradition, Vielfalt
und urbanes
Leben auf einzigartige
Weise
vereint. LUEF
GEMEINSAM. Mit dem AnnenStar 2025 starten die Stadt Graz und der „Grazer“ nun eine gemeinsame
Aktion in der Annenstraße, die Unternehmer, Kunden und Besucher zusammenbringt.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Die Grazer Annenstraße
steht ab diesem
Winter ganz im Zeichen
von Kreativität, Gemeinschaft
und festlicher
Stimmung. Mit der Aktion
„AnnenStar 2025“ startet die
Stadt Graz gemeinsam mit
dem „Grazer“ eine Initiative,
die Unternehmer, Kunden
und Besucher gleichermaßen
begeistern soll.
AnnenStar 2025
Der AnnenStar 2025 ist ein
Wettbewerb, bei dem die Betriebe
entlang der Annenstraße
ihre Auslagen zwischen 1.
und 19. November kreativ
und winterlich gestalten. Ziel
ist es, die Straße als lebendiges
Eingangstor zur Stadt
Graz zu positionieren, besonders
im Hinblick auf die
bevorstehende Eröffnung der
Koralmbahn, die viele neue
Besucher nach Graz bringen
wird. Gleichzeitig soll die Aktion
den lokalen Handel stärken,
den Fußgängerverkehr
erhöhen und die Community
der Unternehmer in der Annenstraße
enger vernetzen.
Der Wettbewerb läuft offiziell
von 20. November bis 24.
Dezember, währenddessen
dürfen Passanten, Kunden
und Spaziergänger für die
teilnehmenden Unternehmen
voten und ein Foto an
den „Grazer“ schicken. Unter
allen Einsendungen werden
zehnmal 100 Euro GrazGutscheine
verlost.
Das Unternehmen mit den
meisten Einsendungen gewinnt
das Publikumsvoting,
die Jury bewertet die beste
Umsetzung des Themas
„Kreative winterliche Gestaltung
des Schaufensters“. Die
besten drei Unternehmen
gewinnen einen AnnenStar-
Award 2025, inklusive einer
Unternehmenspräsentation
im Grazer im Gesamtwert
von 10.590 Euro.
Cookina
Diesen Freitag und Samstag
fand im Cookina, dem
verlässlichen Partner
für Küchenplanung und
Wohndesign in der Annenstraße
47, unter den Geschäftsführern
Bernhard
Brandstätter und Werner
Krainbucher, eine Herbstmesse
zu den Tagen des
Wohnens mit 20 Kooperationspartnern
aus der Region
statt. Es wurde gekocht, gelacht,
gekostet, getrunken
und natürlich genetzwerkt.
Live-Kochen mit Bora und
Bosch standen auf dem Programm,
Ingo Herzmaier begleitete
die Gäste mit seinem
Saxophon durch den Abend.
Auch Vertreter der Politik
waren vor Ort.
Sabine Schwaiger (FAB Produktionsschule)
und Reinhard Hochegger (Stadt Graz)
Bernhard Brandstätter ist Geschäftsführer
von Cookina. FEDEROVA (2)
EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ
www.grazer.at
12 graz
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Waltraud Klasnic wird am 27.
Oktober 80 Jahre alt.
Feier zum 80er
von Klasnic
STVP
■ Mit einer Feierstunde im Refektorium
der Elisabethinen in
Graz gratulierte die Steirische
Volkspartei ihrer ehemaligen
Landesparteiobfrau und Landeshauptfrau
a.D. Senatorin
h.c. Waltraud Klasnic vorab
zum 80. Geburtstag, den Klasnic
am 27. Oktober feiern wird.
„Die Steiermark als Bundesland
und die Steirische Volkspartei
haben Waltraud Klasnic vieles
zu verdanken“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom.
Bestattung mit
eigenem Podcast
■ Bestattung Himmelblau erweitert
seine Kommunikationsstrategie
um ein stark wachsendes
Medium: Mit dem neuen
Unternehmenspodcast „Erzähl
mir vom Tod“ gibt Österreichs
größtes privates Bestattungsunternehmen
seinen Mitarbeitern
eine Stimme und schafft Raum
für offene Gespräche über das
Abschiednehmen, Trauerkultur
und Vorsorge.
SPANNEND. In Graz steht die legendäre Pizzeria Georgi vor der Rückkehr.
In Seiersberg wird es „Hygge“ und auch sonst tut sich viel in der Gastro.
Von LSTW, VW & TS
redaktion@grazer.at
Lange stand das Gebäude
in bester Lage in der CvH
leer und verkam zusehends.
Seit dieser Woche wird
dort aber gearbeitet, und wie
der „Grazer24“ exklusiv berichtet
hat, steht im ehemaligen Georgi
wieder eine Pizzeria in den
Startlöchern. Es sind die Erben
des legendären Pizzakochs Georg
Georgi, der 2021 verstorben
ist und mit seiner Pizzeria eines
der ersten Häuser seiner Art in
Graz aufsperrte.
Am 1. November öffnet der
Babyccino Club in der Harrachgasse
5 seine Türen. Kinder im
Alter von null bis sechs Jahren
sind mit der gesamten Familie
willkommen, um die Räumlichkeiten
und das Angebot des Babyccino
Clubs kennenzulernen
und mitzuerleben. Es soll ein
Spiel- und Community-Ort auf
Montessori-Art für Eltern und
Kleinkinder sein. Eltern können
währenddessen netzwerken
und einen Kaffee trinken, für die
Kleinen gibt es Babyccino.
Gemütlich in GU
In Seiersberg-Pirka hat kürzlich
das Cafe Hygge eröffnet. Hygge –
das steht für Gemütlichkeit und
Herzlichkeit und ist tief in der
skandinavischen Seele verankert.
Neben Leckereien wie Bagels
und Kaffee wird auch frisch
gebackenes Gebäck serviert. Die
Gastro
Börse
www.grazer.at
Die
legendäre
Pizzeria
Georgi
in der
Conradvon-Hötzendorf-
Straße
kehrt zurück!
Die
Restaurierungsarbeiten
haben
bereits
begonnen.
KK
Georgi-Comeback in Graz
Betreiber wollen, dass man vorbeikommt,
gerne verweilt und
die Welt um sich vergisst.
Nach nur zwei Jahren will die
Gründerin der Auftragskonditorei
„Ohlala“, Lisa-Maria Jäger,
ihren Betrieb aus privaten Gründen
in neue Hände geben und
sucht eine Nachfolge.
Im Hygge am Park in Seiersberg-Pirka wartet skandinavisches Flair. HYGGE
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
graz 13
Das Bundesheer übt in GU
SPANNEND. In den Bezirken Graz-Umgebung, Weiz und der Südoststeiermark findet vom 11. bis zum
13. November eine Übung des Bundesheeres statt. Es kommt zum Einsatz von Munition.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Vom 11. bis zum 13. November
findet in den
steirischen Bezirken
Graz-Umgebung, Weiz und Südoststeiermark
eine Übung des
Österreichischen Bundesheeres
statt.
Details
Im Zuge der groß angelegten
Übung des Österreichischen
Bundesheeres werden Soldaten
des in Feldbach stationierten
Aufklärungs- und Artilleriebataillons
7 im Einsatz stehen.
Konkret betrifft die Übung neben
Weiz und der Südoststeiermark
die Ortschaften Sankt
Radegund bei Graz, Peggau,
Kumberg, Eggersdorf bei Graz,
Laßnitzhöhe, Nestelbach bei
Graz, Sankt Marein bei Graz
und Vasoldsberg in Graz-Umgebung.
Zu erwarten sind Panzer
sowie verschiedene andere militärische
Fahrzeuge: Insgesamt
werden an der Übung rund 120
Soldaten mit 25 Räderfahrzeugen
und vier Kettenfahrzeugen
teilnehmen.
Der Einsatz von tief fliegenden
militärischen Luftfahrzeugen
sowie von Landungen im
Übungsraum ist nicht vorgesehen.
Bei der Übung werden geladene
Waffen eingesetzt. Deshalb
ist besonders wichtig, keine Munition
oder Munitionsteile zu
sammeln oder zu berühren, da
dies lebensgefährlich sein kann.
Werden solche Gegenstände gefunden,
sollte dies umgehend
bei der nächstgelegenen Polizeistation
gemeldet werden.
Bei der Übung des Österreichischen Bundesheeres kommen 25 Radfahrzeuge,
vier Kettenfahrzeuge und geladene Waffen zum Einsatz. GERHARD SIMADER
14 graz
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Kein großer Deal
Ab 2026 verbietet die EU den Import
von russischem Gas und verwehrt
dem Aggressor Putin (so die
Annahme) das große Geschäft.
Stattessen verpflichtet sich die EU,
in den Jahren 2026 bis 2028 jährlich
fossile Energie im Wert von
durchschnittlich 250 Milliarden
Dollar aus den USA zu kaufen.
Hochpreisenergie mit „moralischem
Gütesiegel“, erpresst mittels
Strafzolldrohung unter der Federführung
von Donald Trump,
wird zukünftig die Europäischen
Endverbraucher beglücken. Die
Abhängigkeit vom Aggressor Putin
wechselt somit in den Herrendienst
des Erpressers Trump. Ein
wahrlich „großer Deal“.
Alfons Kohlbacher
* * *
Genderverbot
„Wir setzen dabei auf Hausverstand,
anstatt auf unlesbares
Sinnlos-Gendern“, sagte Landeshauptmann
Mario Kunasek
(FPÖ) bereits im Sommer heurigen
Jahres. Das Binnen-I, Gendersternchen
und Co sollen aus
den steirischen Landesgesetzen
verbannt werden. Auch die
schwarz-blaue Landesregierung
in Niederösterreich verzichtet auf
das Gendern. Nun hat auch der
zweithöchste Repräsentant unseres
Landes, nämlich der FPÖ-
Nationalratspräsident Walter
Rosenkranz, angekündigt, dass
künftig im Parlament und ab
sofort mit „Meine Damen und
Herren“ gegrüßt und empfangen
wird. Also wird beim Anwenden
der deutschen Sprache auf das
Binnen-I, Doppelpunkt, „Sternderl“
und Schrägstrich verzichtet.
Als staatliche Institution haben
wir uns an Regeln zu halten, wie
sie der Rat für die deutsche Rechtschreibung
als einzig staatlich
anerkannte Institution vorgibt.
Wir kehren zu einer Sprache zurück,
die dem Geist der österreichischen
Verfassung entspricht:
allgemein verständlich, sachlich
und inklusiv im besten Sinne. Die
echte Gleichberechtigung entsteht
durch Bildung, faire Chancen
und Respekt – nicht durch Satzzeichen,
führt Rosenkranz weiter
aus. Erwartungsgemäß kritisieren
SPÖ, NEOS und GRÜNE diesen
überaus sinnvollen Schritt
in heftigen Stellungnahmen. Die
Idee, die Sprache geschlechterrechtlich
besser zu gestalten, hat
sich aus der feministischen Bewegung
heraus entwickelt und wurde
von verschiedenen Personen,
einer Minderheitsgruppe eben,
vorangetrieben. Das Gendern ist
eine Ideologie, die der Sprachwirklichkeit
nicht gerecht wird.
Resümee: Hoffentlich nehmen
diese emanzipierten Frauen – die
uns das Gendern aufoktroyiert
hatten – zur Kenntnis, dass damit
der Gleichberechtigung der Frauen
nichts Gutes getan wurde. Es
ist nicht einzusehen, dass unsere
schöne deutsche Sprache durch
solche Animositäten holprig zu
lesen ist und verhunzt wird.
Peter Puster
* * *
Tunnel nicht klimagut?
Ich freue mich, dass ich seit etlichen
Wochen am Sonntag wieder
einen ‚Grazer‘ bekommen habe.
Und sogar mit einem (von der
ÖBB?) gesponserten Umschlag,
wo der Koralmtunnel in höchsten
Tönen gelobt wird. Unter anderem
wird hervorgehoben, wie
sehr dieser zum Umweltschutz
beiträgt. Ich bitte um Verzeihung,
aber wie kann so ein Projekt umweltfreundlich
sein? Es sei denn,
man ignoriert die Entstehungsgeschichte
– o.k. Ich habe mir erlaubt,
die Amortisationszeit zu
recherchieren, die es benötigt, um
den Energieaufwand des Baus
durch die Nutzung wieder wettzumachen.
Ich komme auf 50 bis
200 Jahre, wobei es wohl eher 100
Jahre sind, außer man schafft es,
alle Züge zu 100 Prozent vollzubekommen
und alle Pendler zu 100
Prozent auf die Bahn zu bringen.
Bei 1,5 Millionen Tonnen CO2 für
den Bau und einer Einsparung
von 20 Kilogramm CO2 pro umgestiegenem
Autofahrer (Graz-
Klagenfurt, eine Strecke): 75 Millionen
eingesparte Autofahrten
wären nötig für die Amortisation.
Bei einer Million Fahrgästen pro
Jahr (beide Richtungen) und einer
Umstiegsquote von 50 Prozent
vom Auto (500.000 eingesparte
Autofahrten pro Jahr) wäre die
Amortisationszeit 150 Jahre.
Herwig Rehatschek
Jetzt App downloaden!
Vergangene Woche
im „Grazer24“
Heli über Graz
■ Feuerprobe für Finanz-LR Willibald
Ehrenhöfer. Am Dienstag
musste er im Landtag das Budget
seiner ÖVP-FPÖ-Koalition präsentieren
und verteidigen. Von der
Opposition kam scharfe Kritik an
den Einsparungen und Schulden.
Wirbel um Bezirke
■ Am Montag flog die Holding
Teile eines Hochbehälters auf
den Schlossberg und Teile der
Schlossbergbahnbrücke vom
Schlossberg herab. Der Einsatz
dauerte rund eine Stunde und
war spektakulär anzusehen.
Budgetrede
■ Am Donnerstag gab es Aufregung
über einen Eklat im Rathaus.
Beim Bezirksdemokratie-Gipfel
zog die ÖVP aus, da sich laut den
Schwarzen die Rahmenbedingungen
geändert hatten.
HOLDING, BINDER, GETTY
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
„Grazer“-Uraubsfoto
graz 15
Leo, der sportliche Gewinner
ÜBERGABE. Die Urlaubsfoto-Aktion des „Grazer“ war wieder ein gigantischer Erfolg. Am Ende
konnte sich der junge Leo Remschnigg durchsetzen – mit einem Tauchfoto von der Insel Mauritius.
Es ist die wohl beliebteste
Sommeraktion des „Grazer“.
Alljährlich suchen wir
das schönste Urlaubsfoto unserer
Leser und die Rückmeldungen
sind gigantisch. Auch heuer
haben wir tausende Fotos erhalten,
und dementsprechend herausfordernd
war die Suche nach
dem Gewinner.
Sporty Leo
Durchgesetzt hat sich das Tauchfoto
von Leo Remschnigg, der
mit seinen Eltern und seinem
Bruder vier Wochen auf Mauritius
verbrachte. „Ich hatte viele
Fotos zur Auswahl und wollte
unbedingt eines einsenden, aber
das Tauchfoto war das beste und
machte schließlich auch familienintern
das Rennen – und das
war gut so“, erzählt er bei der
Übergabe des Gewinns, eines
Gutscheins für das Joglland Hotel
Prettenhofer in Wenigzell.
Seine ganze Familie ist supersportlich,
erzählt er. Auf Mauritius
war man windsurfen und tauchen
und dort entstand auch das
Foto, geschossen vom Papa auf
einer GoPro unter dem Wasser.
„Ich bin auch leidenschaftlicher
Fotograf und habe meine Kameras
überall mit dabei. Das Siegerfoto
war aber eine
tolle Zusammenarbeit
in der Familie“,
erklärt er. Den Gewinn
will man auch
gemeinsam einlösen.
„Die Gegend im
Joglland ist toll zum
Wandern und meine
ganze Familie will
mit – ich freue mich
sehr über diesen tollen Gewinn“,
meint Leo abschließend. LSTW
„Grazer“-Chefredakteur Tobit Schweighofer übergab den Gutschein an
Urlaubsfoto-Gewinner Leo Remschnigg, der sich sehr freute.
KK
16
szene
graz
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
16
redaktion@grazer.at
Die Steiermark ist ein Genussland,
und das sollte auch bitte so
bleiben.“
Die Landesrätin für Landwirtschaft Simone Schmiedtbauer
bei der Steirischen Junkerpräsentation. SCHERIAU
Küchenchefsdinner
Ivan Trifunovic
(San Pietro),
Angelo Urban
(Senior-Chef
San Pietro), Felix
Fliesser (San
Pietro), Andreas
Frühwirth (Der
Frühwirth), Fabio
Urban (Chef
San Pietro) und
Jürgen Kleinhappl
(Neuwirt
Kitzbühel) (v.l.)
LUEF (6)
im San Pietro
Alle Fotos auf
www.grazer.at
KULINARISCH. Am
18. Oktober luden das
San Pietro und „der
Grazer“ zu einer kulinarischen
Reise ein.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Am Samstag, dem 18. Oktober,
fand im San Pietro
das Küchenchefsdinner,
die dritte und letzte Station der
Feierlichkeiten des 20-jährigen
Bestehens des Restaurants und
des 40-jährigen Jubiläums des
„Grazers“, statt. Das Küchenchefsdinner
war ein Wiedersehen mit
den ehemaligen und aktuellen
Küchenchefs des San Pietro. Jürgen
Kleinhappl (Neuwirt Kitzbühel),
Andreas Frühwirth (Der
Frühwirth), Ivan Trifunovic (San
Pietro) und Felix Fliesser (San
Pietro) erstellten gemeinsam ein
Fünf-Gänge-Menü für die Gäste.
Die Vorspeise kam von Frühwirth
und war ein rosa Kalbsrücken
mit Thunfisch-Tatar und Beurre
Blanc. Als Zwischengang servierte
Trifunovic gefüllte Conchiglioni
mit Jakobsmuschel-Tatar,
Artischocken und Guanciale. Der
Hauptgang kam von Fliesser und
Kleinhappl und bot entweder
Steinbutt mit Karfiol und Pinien
oder Rehrücken mit Tramezzini,
Edelkastanien und Trüffel. Zum
süßen Abschluss wurde vom gesamten
San-Pietro-Team Mascar-
pone mit Biskuit, Espresso und
Tahiti-Vanille serviert.
Auf weitere Jahre
„Das alles kann nur funktionieren,
wenn man so ein tolles und professionelles
Team hat, wie wir es
hier haben. Und darauf sind wir
sehr stolz“, sagten Fabio und Angelo
Urban, die Chefs des San Pietro,
bei der Eröffnung des Abends.
Mit dabei waren unter anderem
Zahnärztin Sabine Wenger mit
ihrem Mann Notar Peter Wenger,
Susanne Kartnig (Ankünder),
der ehemalige Verkaufsleiter von
ORF Steiermark Andreas Rath
und Autohändler Bernd Trummer.
Ab 22 Uhr gab es eine Aftershowparty
„Wine, Dine & Dance“
mit DJ Rene de Kleijn.
Der Kalbsrücken mit frischem Thunfisch-Tatar
überzeugte die Gäste.
Sabine Wenger und ihr Mann Peter
Wenger genossen den Abend.
Senior-Chef Angelo Urban mit dem Hauptgang von
Jürgen Kleinhappl: Steinbutt mit Karfiol und Pinien
Die Gäste konnten bei entspannter Atmosphäre die
kulinarische Reise genießen.
Rehrücken mit Tramezzini und Trüffel
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
szene graz 17
KK, MELINASTUDIOS
Hannes Kartnig
GEBURTSTAGSKINDER
Alles Gute zum morgigen 74. Geburtstag
an den ehemaligen Sturm-
DER WOCHE
Präsidenten.
Happy Birthday!
Cornelia Hütter
Wir wünschen der Skirennläuferin
alles Gute zum 33. Geburtstag am
29. Oktober.
Klanglicht feiert Jubiläum
LEUCHTEND. Seit Freitag leuchtet die Stadt Graz in allen Farben. Zum zehnten Mal findet Klanglicht
statt und beeindruckt Besucher mit einem Rausch aus Farben, Formen, Musik und Texten.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Seit Freitag, dem 24. Oktober,
lässt Klanglicht mit Licht und
Klang bekannte Orte auf dem
Schlossberg wie auch in der Grazer
Innenstadt erstrahlen, weckt
Emotionen, knüpft an ein Jahrzehnt
Erinnerungen an und öffnet
Augen und Ohren für Neues.
Licht an
Das Festival feiert heuer sein zehnjähriges
Jubiläum, mit dabei sind
sowohl renommierte Künstler aus
aller Welt als auch Nachwuchstalente,
die die Besucher mit ihren
Installationen zum Staunen bringen.
An insgesamt 16 Standorten
werden 20 Kunstinstallationen
gezeigt.
Die Eröffnung fand am Freitag
in der Orangerie statt.
Kuratorin Birgit Lill-Schnabel
konnte unter anderem Christopher
Drexler, Werner Kogler, Kathryn
List, Landesrat Karlheinz
Kornhäusl, Stadträtin Claudia
Unger, Bernhard Rinner, Kate
Harvey, Harald Dirnberger, Britta
Schindler, Christina Schuller,
Andreas Stugger, Sylvia Loitold,
Susanne Haubenhofer (beide Erlebnisregion
Graz), Raiffeisen Vorstand
Rainer Stelzer, Daniel Fabri,
Josef Schrammel (UMJ) und
Brigitte Schuchlenz (Graz Museum)
bei der Eröffnung begrüßen.
Das Festival findet noch bis inklusive
morgen statt, von 18 bis 23
Uhr können die Besucher in eine
andere Welt eintauchen, um Augen
und Ohren für neue Eindrücke
zu öffnen. 12 der 16 Standorte
des Kunstfestivals der Bühnen
Graz sind bei freiem Eintritt im öffentlichen
Raum besuchbar.
Thomas Winkler, Robert Nguyen, Alexander Andreadis und Harald
Kristen freuten sich über das zweite Vinalicious Wine&Dine.
MICHAEL KINK
End of Summer Party
■ Zum zweiten Vinalicious
Wine&Dine lud Robert Nguyen
in sein Restaurant Vina. Serviert
wurde zunächst ein hervorragendes
Fünf-Gänge-Menü mit Weinund
Bierbegleitung. Winzer Karl
Schnabel servierte ebenso seine
Weine wie das Ferragamo-Weingut
„Il Borro“. Premiere feierten
die beiden neuen Vina-Biersorten
„Good Night Vietnam“ sowie
das alkoholfreie „Feel Good
Vietnam“ von Thomas Winkler
und Harald Kristen von „Tom &
Harry Brewing“. Im Anschluss an
das Dinner wurde das Restaurant
bei der End of Summer Party zur
Tanzfläche. Saxophonist Nicolo
Loro Ravenni sorgte dabei für
ausgelassene Stimmung und
eine volle Tanzfläche. Unter anderem
gesichtet wurden Alexander
Andreadis und Kathrin
Paar-Rojko mit Gatte Arnold.
Am Freitag fand in der Orangerie die Eröffnung von Klanglicht mit Bernhard
Rinner, Claudia Unger, Birgit Lill-Schnabel und Karlheinz Kornhäusl. LUEF
Rotary Charity Clubbing
■ Ein Clubbing ganz im Zeichen
des guten Zwecks. Dazu lud der
Rotary Club Graz Fortuna in die
Bar Amouro. Im Rahmen der
Veranstaltung wurden Bilder und
Kunstwerke von Tom Lohner,
Carola Deutsch, Monsieur
Schabernack, Viktoria Schöner
und Maria Nimmervoll versteigert.
Die Kunstwerke der namhaften
Künstler fanden große
Resonanz, und die Gäste boten
fleißig mit. Insgesamt wurden
9000 Euro für die VinziWerke erzielt.
Den Abend nicht entgehen
ließen sich: Rotary-Präsident
Martin Stihsen, Julian Englich,
Andreas Miller, Staatssekretärin
Barbara Eibinger-Miedl mit
Gatte Marco, Maximilian Koren
mit Gattin Simone, Svjetlana
Wisiak (VinziWerke) sowie
Rechtsanwalt Ferdinand Attems
mit Gattin Barbara.
Luden zum
Black Tie Charity
Clubbing
für den guten
Zweck: Andreas
Miller, Julian
Englich und
Martin Stihsen
(v.l). Erlöst
wurden 9000
Euro.
KK
18 szene
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Es junkert
wieder
FRISCH. Alle Fans des
Junkers können sich
freuen: Auch heuer ist
er ausgezeichnet!
Wir haben das neunte
TopWeinjahr in Folge“,
freut sich Stefan
Potzinger, Obmann von Wein
Steiermark. Auch Wein Steiermark
Geschäftsführer Martin
Palz freut sich über den heurigen
Jahrgang: „Sowohl der Ertrag als
auch die Qualität stimmen optimistisch,
dass wir ausgezeichnete
Weine im Glas sehen werden.“
Es junkert
Beginnen wird das Weinjahr auch
heuer wieder traditionell mit dem
Junker. Dieser präsentiert sich
Martin Palz, Michael
Gradischnig, Weinkönigin
Magdalena
I., Landesrätin
Simone Schmiedtbauer
und Stefan
Potzinger freuen
sich auf den heurigen
Junker (v.l.).
WEIN STEIERMARK | FOTOKUCHL
heuer leicht, fruchtig und mit einem
jugendlich-frischem Aroma,
wie auch Weinkönigin Magdalena
I. bei der ersten Verkostung
bestätigt.
Landesrätin
Simone
Schmiedtbauer betont, wie viel
Liebe und Arbeitskraft die Weinbauern
in ihr Produkt stecken. Sie
appeliert aber auch an die Kunden,
den steirischen Wein zu kaufen,
denn „wenn wir ihn nicht
kaufen und trinken, wird es ihn
irgendwann nicht mehr geben.“
Mit der Steiermärkischen Sparkasse
hat der Junker einen langjährigen
starken Partner an seiner
Seite.
„Seit über 25 Jahren begleitet
die Steiermärkische Sparkasse
die steirische Weinwirtschsft mit
Engagement und Leidenschaft“,
so Michael Gradischnig, Leiter
Werbung der Steiermärkischen
Sparkasse. Auch kürt das Bankhaus
jedes Jahr die Jungwinzer
des Jahres. Verkaufsstart für den
Junker war bereits pünktlich zum
Start der Herbstferien am 24. Oktober.
Die große Präsentation des
neuen Jahrgangs findet dann am
5. November in der Stadthalle
statt.
NASA
Die RosaLila PantherInnen präsentierten am Dienstag das Motto des Tuntenballs
2026. Es geht im Februar 2026 ins „Grand Bordell“.
Die Promis „woopten“ um die Wette
■ Am 23. Oktober feierte der
neue Freizeit-Hotspot im CEN-
TER WEST seine große Eröffnung,
gemeinsam mit Vertretern
aus Wirtschaft, Politik, Sport
und Medien, die zu den Ersten
gehörten, welche die neuen Erlebniswelten
entdecken durften.
Mit Live-DJ, mitreißenden Show-
Performances und einer energiegeladenen
Eröffnungsparty, in
der die Geschichte von WOOP!
mit viel Charme und Humor erzählt
wurde, erlebten die Gäste
einen Abend voller Begeisterung,
Lachen und gemeinsamer Momente.
Neben dem Funpark mit
Trampolinen gibt es auch eine
Bowlingbahn mit riesiger Leinwand,
VR-Spiele, Escape Rooms
und vieles mehr. Zur Eröffnung
kam Sport-Stadtrat Kurt Hohensinner,
der auch das Band zerschnitt.
Ebenso nicht entgehen
ließ sich die Eröffnung Center-
Manager Martin Wittigayer, der
KK
Gewagtes Motto für Tuntenball 2026
■ Diese Woche stellten die Organisatoren
des Tuntenballs das
Motto für den Ball 2026 vor. Wie
immer mit dabei war Drag-Queen
Grazia Patricia, die auch ein
Lied zum Besten gab. Die Rosa-
Lila PantherInnen laden 2026 ins
„Grand Bordell Tuntenball“ und
unterfüttern diese Einladung mit
teils gewagten Set-Cards, die auf
der Homepage des Balls zu finden
sind. Man wolle damit erstmals
eine kleine Anleitung und
Inspiration für die Outfits am Ball
geben, meinte Organisator Joe
Niedermayer im Rahmen der
Präsentation. Er fand jedoch auch
ernste Worte und kritisierte, dass
die FPÖ fast jegliche Brücken zum
Verein, der wertvolle Arbeit in der
psychosozialen Versorgung leistet
abgebrochen habe. Förderungen
wurden grundlos gestrichen.
Deswegen kostet das Eintrittsticket
2026 auch 100 Euro statt
bisher 80 Euro. Die Einnahmen
kommen den RosaLila PantherInnen
zugute.
Julia Bruh, Samo Habič, Kurt Hohensinner, Anja Spindler, Sophie Ryba und
Martin Wittigayer bei der WOOP!-Eröffnung (v.l.)
SCHERIAU
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at szene
19
Mit Sturm und Maroni in den Herbst
■ Am Donnerstag wurde im
eleven, unter Lokal-Chef Arsim
Gjergji, der Herbst so richtig gefeiert.
Bereits zum zehnten Mal fand
das legendäre Herbstfest statt und
auch in diesem Jahr war wieder für
alles gesorgt, was ein stimmungsvolles
Fest ausmacht. Mit dabei
waren unter anderem Karl-Heinz
Snobe (Landesgeschäftsführer
AMS Steiermark), SPÖ-Klubobmann
Johannes Schwarz, Werber
Michael Radspieler (idlab
Media), Gemeinderätin Anna
Robosch, Heri Hahn (Kommunikation
Special Olympics), ARBÖ-
Präsident Klaus Eichberger und
Christian Lang (Nachwuchsleitung
des TSV Hartberg). Für
musikalische Highlights sorgte
Grodaus mit mitreißendem Austropop
– Live-Musik, die für beste
Stimmung im ganzen Lokal sorgte.
Duftende Maroni und frischer
Schilcher-Sturm rundeten das Fest
kulinarisch perfekt ab.
Stadtrat Kurt Hohensinner, Landesrätin Simone Schmiedtbauer, Organisatorin
Beatrice Berner und Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr.EDOROVA
SPÖ-Klubobmann Johannes Schwarz (l.) und ARBÖ-Präsident Klaus Eichberger
(r.) feierten mit Lokalbesitzer Arsim Gjergji in den Herbst. FEDOROVA
Es trüffelt endlich wieder in Graz
■ Graz steht wieder im Zeichen der
edlen Knolle. Bis zum 6. November
kann man Trüffelgerichte verkosten
und selber nach Trüffeln suchen. Im
Paradeishof findet man beim Trüffelmarkt
auch am heutigen 26. Oktober
alles, was das Herz der Trüffelliebhaber
begehrt. Bei der Eröffnung des Trüffelmarktes
dabei waren: Landesrätin
Simone Schmiedtbauer, Stadtrat
Kurt Hohensinner, Graz-TourismusChef
Dieter Hardt-Stremayr,
GBG-Geschäftsführer Günter Hirner,
Wein-Steiermark-Geschäftsführer
Martin Palz, Giuseppe Perna sowie
Markus und Alexandra Lientscher
(alle Agentur ivents), Autorin Claudia
Rossbacher mit Gatte Hannes,
Weinexperte Alexander Andreadis,
Genusshauptstadt-Grande-Dame
Waltraud Hutter, Food-Festival-
Organisatorin Karin Marg, die Gastronomen
Christof Widakovich
und Michael Schunko sowie Wein-
Steiermark-Marketing-Lady Andrea
Jöbstl-Prattes.
Bandgründung für Let’s Spend
CHARITY. „Let’s Spend The Night Together“ vereint, was selten so perfekt zusammenspielt, und ist
ein Höhepunkt im Grazer Kulturkalender voller Kunst, Unterhaltung und sozialem Engagement.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Auch heuer verwandelt sich
durch Alina Radkovic das
Orpheum wieder in einen
Ort voller Musik, Humor und
Emotionen. Die legendäre Benefizshow
„Let’s Spend The Night
Together“ lädt am 13. Dezember
zu einem unvergesslichen Abend
mit 13 Acts ein. Was vor Jahren
unter dem Zepter des leider verstorbenen
Vojo Radkovic als
besondere Konzert-Idee begann,
hat sich zu einem Fixpunkt in der
steirischen Kulturszene entwickelt.
Wiedersehen
Es ist schon einige Jahre her, genau
genommen 22 Jahre, dass
der Musiker und Komponist
Sandy Lopicic mit seinem Sandy
Lopicic Orkestar bei der Veran-
staltungsreihe „Let’s Spend“ auf
der Bühne stand. Umso größer
war die Freude, als er von Radkovic
eingeladen wurde, wieder
einmal Teil dieser Veranstaltung
zu sein. Lopicic musste jedoch
erklären, dass es sein 15-köpfiges
Orkestar in dieser Form nicht
mehr gibt. Da Lopicic jedoch
unbedingt wieder einen Beitrag
zu „Let’s Spend“ leisten wollte,
entschied er sich kurzerhand,
eine neue Band eigens für diesen
Abend zusammenzustellen – mit
großem Erfolg. Drei der neuen
Musiker dieser Balkan-Band
sind auch Teil von Candlelight
Ficus. Weiters konnte Lopicic
Klezmere-Mastermind Moritz
Weiß und die Grazer Neuentdeckung
Marko Iliskovic dazugewinnen.
Zu guter Letzt sind noch
die beiden langjährigen Freunde
Saša Prolic und Vesna Petkovic
dabei.
www.grazer.at
präsentiert
Sandy Lopicic ist ein bosnisch-österreichischer Schauspieler und Musiker
und der Gründer des Sandy Lopicic Orkestar.
LOPIMUSIC
20
eco
graz
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Sabrina Naseradsky
20 sabrina.naseradsky@grazer.at
Bildung ist für den Wirtschaftsstandort
gar nicht hoch genug
einzuschätzen.“
WIFI-Kurator Markus Kohlmeier bei der Eröffnung
des neuen Center of Excellence. FISCHER
Sparen ist wichtiges Thema
SPAREFROH. Den
Steirern ist Sparen trotz
wirtschaftlich herausfordernder
Zeiten
wichtig. Im Schnitt
sparen sie 328 Euro.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Alle Jahre wieder jährt sich
der Weltspartag. Und
heuer sogar zum 100.
Mal. Ein Grund mehr, das Sparverhalten
der Steirer unter die
Lupe zu nehmen.
Laut der aktuellen Sparstudie
der Steiermärkischen Sparkasse
halten es 76 Prozent der Steirer
für wichtig, Geld auf die Seite zu
legen. Im Durchschnitt legen wir
328 Euro auf die hohe Kante. Damit
liegt unser Bundesland über
dem Österreichschnitt von 320
Euro.
Die nach wie vor beliebteste
Sparform ist das klassische
Sparbuch bzw. das Sparkonto.
Wertpapiere gewinnen jedoch
immer stärker an Bedeutung.
Die Steirer sparen besonders,
um für Notfälle gerüstet zu sein
(84 Prozent), um finanziell abgesichert
zu sein oder um für die
Zukunft vorzusorgen (70 Prozent).
Nachholbedarf sieht die Studie
noch beim Finanzwissen.
Hier ist besonders auffällig, dass
bei 57 Prozent das Thema Fi-
nanzbildung in der Familie keine
Rolle spielt.
Statistik
Ein ähnliches Ergebnis zeigt die
Statistik Austria. „Die großen
Unsicherheiten haben die
Sparneigung der österreichischen
Haushalte
ansteigen
lassen. Im Jahr
2024 legten die
Haushalte 11,7
Prozent ihres verfügbaren
Einkommens
auf die hohe
Kante. Damit lag der
Anteil des Einkommens,
der nicht für
den Konsum aufgewendet,
sondern gespart
wird, mit drei
Prozentpunkten deutlich über
der Sparquote des Vorjahres von
8,7 Prozent und auch klar über
dem Durchschnitt der
Vor-Corona-Jahre
2010 bis 2019 mit
8,0 Prozent. Im Jahr
2024 hatten Haushalte
in Österreich
unter Berücksichtigung
der
Inflation um 3,5
Prozent mehr
Einkommen zur
Verfügung als im
Jahr davor. Der private
Konsum wuchs
allerdings mit real
+0,1 Prozent kaum“,
so Statistik-Austria-
Generaldirektor Tobias
Thomas.
Ich spare auf
das nächste
naturkundliche
Abenteuer
in der Ferne gemeinsam mit der
Familie. Denn ich bin ein begeisterter
Ornithologie und reise sehr gerne.“
Ernst Albegger, Regionaldirektor Steiermark,
Hypo Vorarlberg
Sparen
bedeutet
für mich
weit mehr,
als Geld zur
Seite zu legen. An erster Stelle steht für
mich, meinen Kindern die bestmöglichen
Chancen für ihre Zukunft zu eröffnen.“
Philipp Boruta, Schoellerbank, Direktor
Standort Graz
FOTOS: GETTY, KURG, CHRISTA STROBL (2), BOP, ARNO PÖSCHL
Für mich gilt
seit Jahren eine
breite Diversifikation
in der
Veranlagung.
Insofern sind Ansparpläne in verschiedenen
Fonds wie auch Anleihen ein
fixer Bestandteil meiner Vorsorge- und
Vermögensaufbaustrategie.
Manfred Geiger, BKS Bank, Direktionsleiter
Steiermark
Monika Cisar-Leibetseder,
Generaldirektorin Volksbank
Steiermark
Wir sparen aktuell für unsere Freizeitgestaltung:
ein Campingbus
wird bei uns einziehen.
Damit
werden wir dann
gemeinsam mit
unserem Hund die
Schönheiten Österreichs
und des
benachbarten Auslands
erkunden.“
Ich spare für die Ausbildung
meiner vier Kinder – denn
Bildung ist das
wertvollste Kapital.
Gleichzeitig
ist mir auch
die persönliche
Vorsorge
Georg Bucher, Vorstandsvorsitzender
der Steiermärkischen
Sparkasse
wichtig, um für
die Zukunft gut
gerüstet zu sein.“
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
graz eco 21
➜
TEURER
GETTY (2)
Milch & Milcherzeugnisse +5,6%
Im Jahresvergleich sind Milch und
Milcherzeugnisse um 5,6 Prozent
teurer geworden.
Papier & Pappe –2 %
Im Vergleich zum Vorjahr sind Papier
und Pappe um zwei Prozent günstiger
geworden.
BILLIGER
➜
W I R T S C H A F T
EcoNews
sabrina.naseradsky@grazer.at
Forschungsrat
wurde neu bestellt
■ Auf Antrag von Wissenschafts-
und Forschungslandesrat
Willibald Ehrenhöfer hat
die Landesregierung den Forschungsrat
Steiermark neu bestellt.
Zukünftig hat er zehn statt
fünf Mitglieder. „Die Steiermark
zählt zu den forschungsstärksten
Regionen Europas. Damit
das so bleibt, braucht es den
kontinuierlichen Austausch zwischen
Wissenschaft, Wirtschaft
und Politik. Der Forschungsrat
Steiermark bringt diese Perspektiven
zusammen und gibt wertvolle
Impulse“, so Ehrenhöfer.
Das Center of Excellence wurde
diese Woche feierlich eröffnet. FISCHER
Bildungstraum
geht in Erfüllung
■ Mit der Eröffnung des Center
of Excellence hat die Wirtschaftskammer
Steiermark das größte
Bildungs-Infrastrukturprojekt
ihrer Geschichte umgesetzt. Ein
bewegender Moment für WKO-
Steiermark-Präsident Josef Herk:
„Ich muss innehalten, denn ich
bin zutiefst bewegt. Vor zwölf,
13 Jahren haben wir begonnen,
dieses Projekt zu entwickeln. Mit
der heutigen Eröffnung ist ein
Bildungstraum wahr geworden.“
Immo-Branche
suchte Lösungen
■ Unter dem Titel „Auf der Suche
nach Lösungen“ lud der ImmobilienSektor
Steiermark zum ImmoTalk
2025. Diesen spannenden
Abend nicht entgehen ließen sich:
Landesrätin Simone Schmiedtbauer,
Fachgruppenobmann
Andreas Kern, Manfred Stranz
(Grawe Immo), Notariatskammer-
Präsident Dieter Kinzer, Gernot
Tilz (Landesinnung Bau), Architekt
Guido Strohecker, Finanzexperte
Johannes Tratz, KSV1870-Leiter
Süd René Jonke, Gerald Gollenz.
Gerald Gollenz (l.) und Andreas
Kern beim ImmoTalk.
SCHERIAU
IV-Geschäftsführer Christoph Robinson
sieht die Lage ernst. IV/KANIZAJ
Konjunktur bleibt
weiter schwach
■ Die neue Konjunkturumfrage
der Industriellenvereinigung
Steiermark zeigt: Das schwache
Niveau setzt sich fort, und es ist
weiterhin keine Trendwende bei
der Industrie in Sicht. „Die anhaltend
schwierige Lage belegt
einmal mehr, dass wir eine echte
,Rosskur‘ bei Staatsausgaben,
Regulierung und Bürokratie
benötigen“, fasst IV-Steiermark-
Geschäftsführer Christoph Robinson
die Lage zusammen.
22
viva
graz
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
22
Es ist wichtig, dass alle Mädchen
und Frauen Zugang zu Hygieneartikeln
haben.“
Frauenstadträtin und Bürgermeisterin Elke Kahr zu
den Peri-Boxen an Grazer Schule
STADT GRAZ/FISCHER
„Do it
Robert Krotzer mit den Lernunterlagen
mit Graz-Bezug FISCHER
Deutsch lernen
mit Graz-Bezug
■ Dialoge, Texte und Bilder
aus Deutschbüchern haben
meistens wenig mit der Umgebung
der Lernenden zu tun.
Dabei geht das Lernen viel
schneller, wenn man die Nützlichkeit
dahinter sieht. Aus
dem Grund hat das Integrationsreferat
in Kooperation mit
der Urania Steiermark eigene
Deutschmaterialien mit Graz-
Bezug entwickelt. Diese wurden
mit dem Österreichischen
Verwaltungspreis 2025 ausgezeichnet.
„Die Lernhefte mit Graz-
Bezug erfreuen sich großer
Beliebtheit und waren schnell
vergriffen. Wir haben alle Ausgaben
nachdrucken lassen, um
die große Nachfrage abdecken
zu können“, verkündet Integrationsstadtrat
Robert Krotzer
(KPÖ). Sie sind in den Sprachniveaus
A1 sowie A2 verfügbar
und können kostenlos bestellt
oder heruntergeladen werden.
Neben den unheimlichen Spinnen und Geistern sind die Igel mit den
lustigen Wackelaugen eine nette, herbstliche Dekoidee für Jung und Alt. KK
Herbstlicher Igel
Material: flaches Kunststoffei,
Acrylstifte, Wellpappe/Filz,
Wackelaugen, Pfeifenputzer,
Bastelkleber, Kunsthaar/Wolle
Anleitung: Das flache Kunststoffei
wird in einem ersten
Schritt dunkelbraun bemalt.
In der Zwischenzeit wird
aus Filz oder Wellpappe der
Hintergrund mit Stacheln
ausgeschnitten. Das bemalte
Ei wird anschließend mittig auf
den Filz oder die Wellpappe
geklebt. Danach werden aus
Pfeifenputzern Hände und
Füße geformt und ebenso
Kunsthaare und Wackelaugen
am Ei befestigt.
Bastelanleitungen
Schaurige Spinne
Material: Decopatch-Spinne,
schwarze Acrylfarbe, Marmorierfarben,
großer Behälter mit
Wasser, Einweghandschuhe,
Schaschlik-Spieß
Anleitung: Zuerst wird die Decopatch-Spinne
sorgfältig mit
schwarzer Acrylfarbe bemalt.
Sobald die Spinne getrocknet
ist, wird sie vorsichtig in die
Marmorierfarben getaucht, sodass
die Oberfläche
gleichmäßig überzogen
wird und
ein lebendiger,
marmorierter
Effekt entsteht.
SCHAURIG. Halloween
naht – aber
woher kommt das Fest
eigentlich, und wie
gelingt die selbst
gemachte Deko?
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Die Nächte werden länger,
die Tage kürzer. Die Bäume
verlieren ihr Grün,
die frühen Morgenstunden sind
mit Nebel durchzogen, an jeder
Ecke in Graz gibt es Kastanien
und in der Luft liegt ein leichter
Kamingeruch. Der Oktober neigt
sich langsam dem Ende zu. Einer
der Oktober-Fixpunkte ist Halloween.
Was viele nicht wissen:
Halloween hat seinen Ursprung
im keltischen Neujahrsfest „Samhain“.
Christliche Gemeinden
übernahmen den Brauch und
verbanden ihn mit Allerheiligen,
wobei der Name „Halloween“
vom englischen „All Hallows’
Gruseliger Geist
Material: Klopapierrolle,
Styroporkugel (3–4 cm), vier
Gipsbinden (6–8 cm, 35 cm
lang), Acrylstifte
Anleitung: Als Unterkonstruktion
dienen eine Klopapierrolle
und eine Styroporkugel, die
mit Frischhaltefolie umwickelt
werden. Die Gipsbahnen
kurz ins Wasser tauchen und
über die Konstruktion legen,
sodass eine Körperform entsteht.
Danach die Konstruktion
herausziehen und dem
Geist Augen, Nase und Mund
aufmalen. Er kann mit Perlen
oder anderen Dekos verziert
werden.
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
graz viva 23
➜
IN
GETTY (2)
Filmfiguren
Film- und Serien-Charaktere wie
Wednesday, Beetlejuice und Dracula
sind idale Halloween-Kostüme.
Tiere
Einfache Standard-Tier-Kostüme
kommen zu Halloween immer mehr
aus der Mode.
OUT
➜
yourself“: Halloween-Deko
Bastelspaß
Eve“ stammt. Über irische
Einwanderer verbreitete
sich das Fest in Amerika, wo
es schließlich seine heutige
Gestalt annahm. Seit den
1990er Jahren ist der USamerikanische
Brauch in
Österreich angekommen.
Heute sind Halloween-
Partys, Kostümfeste und
„Süßes oder Saures“
nicht mehr wegzudenken.
Ganz im Stile
des Halloween-
Fests gibt es inzwischen
unzählige
Möglichkeiten, die
eigenen vier Wän-
de gruselig zu schmücken.
Immer mehr Menschen
greifen dabei selbst zu
Schere, Papier und
Farbe. Wir haben mit
Rosemarie Fliesser,
Bastelexpertin vom
Grazer Künstlerbedarf
Kaspar Harnisch über
die schaurigsten Deko-
Ideen gesprochen.
Angefangen bei
Igeln über unheimliche
Spinnen
bis hin zu
Geistern, ist für jeden
was dabei.
Besonders gruselig:
der Geist aus Pappmaschee
KK
Die kunstvoll gestalteten Spinnen sind bei jedem Halloween-Fest der
Hingucker schlechthin. Der Kreativität ist kein Ende gesetzt.
KK
24 viva
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Schweigen über das Sterben
TABU. Der Tod ist allgegenwärtig – und gleichzeitig ein Tabu. Eine Helvetia-Studie zeigt: Die Hälfte
der Steirer spricht kaum über das eigene Begräbnis, viele fürchten sich vor dem eigenen Ende.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Auch heute noch gilt der
Tod in unserer Gesellschaft
als Tabuthema.
Viele Menschen haben Angst
vor dem Sterben und dem Nichtmehr-Sein.
Doch der Umgang
damit verändert sich langsam:
Immer häufiger wird offen über
Sterben, Trauer und Verlust gesprochen
– etwa in der Hospizbewegung,
in Podcasts, auf Social
Media oder in Büchern.
Verhältnis zum Tod
Besonders in der Zeit rund um
Allerheiligen rückt der Tod wieder
stärker ins Bewusstsein der
Menschen, wie eine repräsentative
Studie im Auftrag der Helvetia
zeigt. Die Österreicher stehen
dem Thema dabei gespalten ge-
genüber. Weniger als ein Drittel
der Bevölkerung beschäftigt
sich mit dem Tod. Während sich
knapp ein Viertel der Männer
mit dem Thema auseinandersetzt,
sind es bei den Frauen
beinahe 40 Prozent. Auch zwischen
den Bundesländern gibt
es deutliche Unterschiede: Die
Steirer befassen sich am häufigsten
mit dem Sterben. Doch
mehr als die Hälfte von ihnen
vermeidet es, über das eigene
Begräbnis nachzudenken, und
über ein Viertel hat Angst vor
dem Gedanken an den eigenen
Tod.
Je näher der Tod kommt, desto
seltener wird über ihn gesprochen.
Zudem sind 21 Prozent
der Steirer der Meinung, der Tod
sollte ein Tabuthema bleiben
und es sollte nicht offener über
ihn gesprochen werden.
Obwohl mehr als die Hälfte der Befragten das Thema Tod meidet, wünschen
sich 67 Prozent der Frauen, endlich darüber sprechen zu können. GETTY
26 viva
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Bestattungen
im Wandel
GRÄBER. Angefangen bei traditionellen Erdund
Feuerbestattungen, gibt es heute eine Vielzahl
an Bestattungsformen. Rund um Allerheiligen
rückt dieses Thema in den Mittelpunkt.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
In der Zeit rund um Allerheiligen
rücken Tod, Abschied
und die Frage nach dem Leben
danach wieder stärker ins
Bewusstsein. Viele Menschen
nutzen diese Tage, um ihrer
Verstorbenen zu gedenken und
Friedhöfe zu besuchen. Auch
das Thema Bestattungen spielt
dabei eine Rolle.
Bestattungen
Moderne Bestattungsformen
wie Urnenwände, Diamant-
oder Edelsteinbestattungen, anonyme
Bestattungen sowie Luftund
Weltraumbestattungen
sind in Österreich zwar bereits
angekommen, erfreuen sich
jedoch noch nicht derselben
Beliebtheit wie die klassischen
Bestattungsformen.
Erd- und Feuerbestattungen
gehören zu den traditionellen
Formen der Beisetzung. Laut
einer repräsentativen Helvetia-
Studie bevorzugt die Mehrheit
der Österreicher eine Feuerbestattung
mit Urne am Friedhof
– Männer etwas häufiger als
Frauen.
Obwohl die klassischen Bestattungsformen immer noch am beliebtesten
sind, tendieren die Österreicher zur Einäscherung.
Etwa ein Viertel der Steirer
möchte die Urne nach der Einäscherung
allerdings lieber zu
Hause behalten.
Neben den klassischen Formen
gewinnen auch Natur- und
alternative Bestattungen an Bedeutung.
Dazu gehören Baumund
Waldbestattungen, Wiesenoder
Streuwiesenbestattungen
sowie Seebestattungen. Vor allem
Österreicherinnen entscheiden
sich häufiger für diese
naturnahen Varianten.
KK
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at viva
„Grazer“ Sicherheitskanal
Top informiert zur Sicherheit
ÜBERWÄLTIGEND. Letzte Woche haben wir unseren WhatsApp-Sicherheitskanal gestartet und
haben schon hunderte User. Dort posten wir aktuelle Infos, Presseaussendungen und vieles mehr.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Einbrüche, Enkel-Trick,
Fake-Anrufe und und und.
Wir werden aktuell fast
bombardiert mit sicherheitsrelevanten
Dingen. Oft ist es nicht
so leicht, sich im Dschungel der
Fakes auch auszukennen. Wichtiger
und richtiger Ansprechpartner
ist jedoch immer die Polizei.
WhatsApp-Kanal
Deswegen haben wir letzten
Sonntag einen gemeinsamen
Sicherheitskanal gelauncht, der
auf WhatsApp Tipps und Tricks
zu diesen Dingen gibt und auch
vor aktuellen Fällen warnt. Bereits
kurz nach Start haben sich
hunderte User angemeldet und
bekommen jetzt die Informationen
von „Grazer“ und Polizei
aus erster Hand. Wichtig ist es,
beim Kanal die Glocke rechts
oben zu aktivieren, damit kein
Posting verpasst wird. Die Glocke
ist vorerst immer deaktiviert,
wenn man den Kanal abonniert.
Wer einfach und schnell zum
Kanal kommen will, der tippt
diesen Link in den Browser ein:
bit.ly/GrazerKanal oder folgt
dem hier abgebildeten QR-Code,
indem man ihn mit der Kamera
des Smartphones abscannt.
Die Inhalte werden dort exklusiv
und am schnellsten zur Verfügung
stehen, weitergehende
Informationen findet man wie
erwähnt auch hier im Print, im
„Grazer24“ und online auf grazer.at.
Stadtpolizeikommandant
Thomas Heiland und sein Team
aus Kriminalpräventionsexperten
unterstützt uns tatkräftig.
Hier anmelden
www.grazer.at
27
Sicherheit ist der Polizei ein Anliegen und auch dem „Grazer“. Chefredakteur
Tobit Schweighofer mit Stadtpolizeikommandant Thomas Heiland.SCHERIAU
28 viva
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Ein gekipptes Fenster ist ein
SICHERHEIT. In den
letzten Wochen kam
es in Graz, vor allem in
den Bezirken St. Peter
und Waltendorf, zu
einer Einbruchsserie.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
In den vergangenen Wochen kam es in Graz zu mehreren Einbrüchen: Die Polizei warnt und informiert.
GETTY/SYMBOLFOTO
Wie bereits in den letzten
Wochen berichtet, haben
sich die Einbrüche
in Graz, vor allem in Waltendorf
und St. Peter, vermehrt. Bei bereits
mehreren prominenten Familien
wurde nach demselben
Muster eingebrochen und teure
Wertsachen wurden gestohlen.
Meistens wurde eine Tür oder ein
Fenster aufgebrochen, somit war
der Sachschaden durch den Einbruch
in manchen Fällen höher
als die eigentliche Beute. Wer da-
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at viva
29
Geschenk
hintersteckt, ist der Polizei noch
unbekannt, auch, ob es sich um
eine organisierte Tätergruppe
handelt. Die Polizei empfiehlt
ein starkes Sicherheitssystem.
Augen auf
Im Vorjahr kam es in Österreich
zu mehr als 64.000 Einbrüchen,
7000 davon in privaten Wohnräumen.
Eine neue Studie vom
Fachbereich Eigentumsschutz
im KFV und dem Institut für
Konfliktforschung liefert nun
außergewöhnliche Einblicke
in die Denkweise der Täter. In
sieben Justizanstalten wurden
inhaftierte Einbrecher befragt.
Ihre Aussagen zeigen deutlich,
was Einbrecher anzieht, was sie
abschreckt und welche Fehler
die Bevölkerung immer wieder
macht.
„Einbrecher suchen in der Regel
keine bestimmten Personen
als Opfer aus – sie suchen nach
Schwachstellen und Gelegenheiten.
Wer sein Zuhause gut sichert,
hat daher auch gute Chancen,
dass er erst gar nicht ins
Visier gerät“, betont KFV-Chefjurist
und Leiter des Bereichs Eigentumsschutz
im KFV, Armin
Kaltenegger.
Frühere Kennzeichnungssysteme
spielen aktuell kaum noch
eine Rolle. Stattdessen kommunizieren
Tätergruppen Informationen
zu geeigneten Zielen digital,
häufig über Smartphones.
Der Umfang der Aktivitäten variiert
erheblich mit dem jeweiligen
Täterprofil.
„Zu den Taktiken gehören
beispielsweise die Beobachtung
der Zielobjekte über Tage
hinweg, das Testen von Alarmanlagen
durch ‚Fake-Versuche‘,
die Nutzung von YouTube-Tutorials
zum Schlösserknacken
und auch die Spurvermeidung
mit Frischhaltefolie oder Reinigungssprays“,
erklärt Kaltenegger
weiter.
1) Gekippte Fenster/offene Türen
wirken wie eine Einladung
Fenster und Balkontüren auch
bei kurzer Abwesenheit schließen,
Haustür immer zweimal
absperren, Garagen stets
versperren
2) Einbrecher nutzen Alltagsschwächen
aus
Werkzeuge und Leitern nicht im
Freien stehen lassen, Fahrräder
immer absichern, Kellerabteile
versperren
3) Manche Täter gehen strukturiert
vor
Licht mit Zeitschaltuhren
steuern, Briefkasten täglich
leeren, Vorhänge tagsüber nicht
dauerhaft geschlossen halten,
kein Bargeld zu Hause lagern
4) Sozialer Zusammenhalt
wirkt abschreckend
Kontakt zu den Nachbarn
pflegen, auffällige Personen
direkt ansprechen, im Haus auf
verdächtige Geräusche achten
Sicher zu Hause
Sieben Lektionen kompakt zusammengefasst
5) Täter schrecken nicht
immer vor bewohnten Häusern
zurück
Alarmanlagen an Außentüren
und -fenstern auch aktivieren,
wenn man zu Hause ist,
regelmäßige Wartung von
Alarmanlagen, Videotürklingel
anbringen
6) Einbrecher nicht attackieren
Täter nicht stellen, sondern
Fluchtweg freistellen, wichtige
Merkmale einprägen, bei aufgebrochener
Wohnungstür Polizei
verständigen
7) Vorsicht bei Insiderwissen
und Gewohnheiten
Reinigungspersonal möglichst
nur über persönliche Empfehlung
beauftragen, Schlüssel
nicht unter der Fußmatte oder
dem Blumentopf verstecken,
über längere Abwesenheiten
nur enge Vertrauenspersonen
informieren
30 anzeige
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
STEIERMARK TOURISMUS - TOM LAMM (2)
Wintersport wird in der Erlebnisregion Murau großgeschrieben. Es gibt zahlreiche Pisten und Loipen zu entdecken.
Von ganzem Herzen Winter
in der Erlebnisregion Murau
Die Erlebnisregion Murau an der Südseite der Tauern
punktet vor allem durch ihr breites Wintersportangebot.
KREISCHBERG-IKARUS
Umgeben vom atemberaubenden
Panorama der Tauern
erwartet den Besucher
eine Winterdestination mit sieben
Skigebieten, die zum Teil das internationale
Pistengütesiegel tragen.
Modernste Gondelbahnen und Lifte
bringen die Gäste bequem auf
bis zu 2.200 Meter. Kinder lieben
die Familien-Ski-Areale mit Dinowald,
Geisterbahn, Nocky’s Winterzeit,
Zauberteppiche, das Kinder-
Karussell und das „wilde Lachtal“,
wo die kleinen Abenteurer auf
Hirsch, Hase, Bambi und andere
Wildtiere treffen.
Langläufer genießen das umfassende
Loipen-Angebot in der herrlichen
Winterlandschaft, zum Beispiel
auf den prämierten Loipen
„Höhenloipe am Prebersee“ und
der beschneiten und beleuchteten
Weirerteich-Loipe.
Skitourenliebhabern und Schneeschuhbegeisterten
bietet die Region
Murau eine facettenreiche
Auswahl und zahlreiche schneebedeckte
Gipfel. Von leichten Touren
für Anfänger bis hin zu sportlich
ambitionierten Routen bietet das
Tourennetz sämtliche Möglichkeiten
und Naturschnee – ein
Paradies abseits von Menschenansammlungen.
Der Aufstieg aus
eigener Kraft wird mit atemberaubendem
Ausblick redlich belohnt.
Schneebedeckte Bäume, tiefverschneite
Hänge und frische Bergluft,
die einem um die Nase weht:
Rodeln in der Region Murau lässt
die Augen von Groß und Klein
leuchten und ist ein abenteuerlicher
Winterspaß für die ganze
Familie.
Eislaufmöglichkeiten auf Naturteichen
oder im Ice-Park, Eisstockbahnen,
die berühmte steirische
Gastfreundschaft und das breite
kulinarische Angebot runden einen
Urlaub in der Erlebnisregion Murau
ab.
Tourismusverband
Murau
Liechtensteinstraße 3-5
8850 Murau
info@regionmurau.at
www.regionmurau.at
Am Kreischberg
in der Erlebnisregion
Murau
ist eine schneereiche
Abfahrt
garantiert.
Sei der erste auf der Piste!
Die Erlebnisregion Murau ist ein Paradies für Wintersportler: Sieben Skigebiete vereinen Schneesicherheit,
Panorama und steirische Gastlichkeit. Am Kreischberg locken breite Carvinghänge, moderne Gondeln und
Speedstrecken. Das Lachtal begeistert mit 35 Pistenkilometern und alpinem Flair, die Grebenzen mit ruhigen
Abfahrten im Naturpark. Familienfreundlich sind Tonnerhüüenlii, Tockneralm und Schöder.
Auf der schneesicheren Turracher Höhe warten 43 Pistenkilometer und ein großer Snowpark. Familien
profifieren von Grafis-Tagen für Kinder. Skiverleih, Schulen und Hüüen machen Murau zum perfekten
Hol dir die
Wintererlebnis.
tollen
Angebote
zum
Saisonstart
regionmurau.at
regionmurau.at
Willkommen im ROHO Rosenhof Murau, Ihrem charmanten Hotel in
Murau – ein Ort zum Wachsen, Wandeln und Innehalten.
ROHO Advent & Kreischberg Opening (von 5. bis 24. Dezember 2025)
3 Tages Skipass
Landhausdoppelzimmer (40m 2 ) inklusive 3 Tages Skipass
Ski Jause von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Weichnatliche Hot Drinks & Cocktails an unserer Hotelbar
4 Gang Verwöhn Menü am Abend
Welcome Drink am Anreisetag
6 Pack Murauer Bier als Give away
ab 3 Nächten um EUR 599,- p.P.
ROHO Rosenhof Murau
Roseggerstraße 9, 8850 Murau
Telefon: +43 3532 / 23 18
E-Mail: hotel@rosenhof-murau.at
www.roho-murau.at
Willkommen im Egidiwirt! Nach einem Skitag am Kreischberg oder
einer Skitour entspannen Sie in unseren gemütlichen Zimmern
und Appartements im Herzen von Murau. Regionale Küche,
steirische Schmankerln und herzliche Gassreundschaa sorgen
für Wohlfühlmomente.
Egidiwirt - Ihr Winterdomizil zum Genießen und Erholen
Saisonopening Special (von 5. bis 24. Dezember 2025)
3 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl Frühstück
1 Willkommens Seidel Murauer Bier pro Person
3 Tages Skipass Kreischberg/Lachtal
um EUR 325,- p.P.
EGIDIWIRT Murau
Roseggerstraße 9, 8850 Murau
Telefon: +43 3532 / 22 32
E-Mail: gasthof@egidiwirt.at
www.egidiwirt.at
32 viva
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Ausflüge sind immer ein
ZUG UM ZUG.Wer einen
Ausflug plant, will nicht
immer mit dem Auto
unterwegs sein. Auch
mit dem Zug lässt sich
vieles erreichen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die weltgrößte Klosterbibliothek im Benediktinerstift Admont lädt zum Verweilen ein.
STG/GÜNTHER STEININGER
Wer einen Ausflug macht,
hat meist viel zu erzählen
und im Vorfeld
viel zu planen. Vor allem, wie
erreiche ich mein Ausflugsziel
am schnellsten und am stressfreisten?
Denn viele wollen nicht
immer mit dem Auto unterwegs
sein.
Wohin
Gerade ein Ausflug in die Südsteiermark
ist oftmals mit einem
Buschenschankbesuch oder ei-
Vollmund fand in der Kanonenbastei am Grazer Schlossberg seinen würdigen
Abschluss. Man kann sich schon auf 2026 freuen. REGION GRAZ - WWW.WOLFGANGHUMMER
Im Zeichen des Vollmonds
■ Mit zwei fulminanten Veranstaltungen
in der Kanonenbastei
am Schlossberg fand die diesjährige
Vollmund-Serie ihren
krönenden Abschluss. Insgesamt
zehnmal fanden bei magischen
Vollmondnächten Dinner
an außergewöhnlichen Orten
statt. Steirische Top-Köche sorgten
für kulinarische Highlights
und das exklusive Rahmenprogramm
begeisterte die Gäste.
Sylvia Loidolt, Vorsitzende,
und Susanne Haubenhofer,
Geschäftsführerin der Erlebnisregion
Graz: „Vollmund vereint
Kulinarik auf höchstem Niveau
mit einer einzigartigen Kulisse
und besonderen Menschen. Mit
dieser Eventreihe haben wir ein
neues kulinarisches Leitprodukt
für unsere Region geschaffen,
das schon jetzt weit über unsere
Grenzen hinaus Strahlkraft entwickelt
und Gäste aus nah und
fern anzieht!“ Auch im nächsten
Jahr wird Vollmund wieder die
Gäste bezaubern.
Winter im Fokus der Steiermark
■ Insgesamt zehn Märkte
nimmt die Steirische Tourismus
und Standortmarketing GmbH
(STG) heuer ins Visier. Rund 1,5
Millionen Euro fließen in Kampagnen
und Aktionen, um den
Winter in der Steiermark auf
den wichtigsten Märkten von
Österreich und Deutschland
bis Großbritannien zu positionieren.
Alle elf Erlebnisregionen
sind bei der Kampagne
mit dabei und präsentieren ihre
Vorzüge.
Rätsel-Lösung vom 19.10.2025
L A B G W N
D A M M A L L E E A U G E
I N B R U E L L E N A L
D R I T T E R B E I R K
S E E H S I E K E
S E T U P T S B A H N
P G R E N Z W E R T I G
W A H L N I E T E N A
T A O D E K G R A S
R U C K E R H O F A U S
O E D D E N K P A U S E
I N N M I N O S
S A E S E
Lösung:
P A T I E N T I N GRAZ
L E O S E D MUSEUM
E I N S T I E G Lösung:
B A N A L N E U GRAZ MUSEUM
Mario Kunasek und Michael
Feiertag präsentieren die neue
Kampagne.
JADEN GYNES
Sudoku-Lösung
vom 26.10.2025
Z
2 4 3 8 7 1 5 9 6
1 6 7 2 9 5 3 4 8
8 9 5 3 6 4 1 7 2
7 2 9 6 4 3 8 1 5
4 3 1 5 8 7 2 6 9
6 5 8 1 2 9 7 3 4
9 8 4 7 1 2 6 5 3
5 1 2 4 3 6 9 8 7
3 7 6 9 5 8 4 2 1
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at viva
33
Erlebnis
ner Weinverkostung verbunden.
Daher bietet es sich an, mit dem
Zug dorthin zu fahren. So kann
man ohne Bedenken und Sorgen
um seinen Führerschein die
Köstlichkeiten der Region genießen.
Wenn man mit Kindern unterwegs
ist, gibt es zahlreiche Ausflugsziele,
die man mit den Öffis
besuchen kann. Pferdeliebhaber
sind im Lipizzaner-Gestüt Piber
gut aufgehoben. Spannend wird
es im Freilichtmuseum Stübing
und tierisch am Wilden Berg
Mautern sowie in der Tierwelt
Herberstein. Ebenfalls einen
Ausflug wert ist der Erzberg. Eine
Fahrt mit dem berühmten Hauly
ist immer ein Erlebnis.
Sowohl für Kinder als auch
für Erwachsene geeignet ist ein
Sprung ins kühle Nass. Ein Ausflug
in eine der steirischen Thermen
lässt sich auch gut mit den
Öffis bewältigen.
Die Parktherme Bad Radkersburg
wartet mit 34 bis 36 Grad
warmem Thermalwasser, einem
vielfältigen Saunadorf, einem
Erlebnisbereich für Kinder und
kulinarischen Gaumenfreuden
auf die Gäste.
In Bad Gleichenberg wartet der
Styrassic Park mit zahlreichen
Dinosauriern auf die staundenen
großen und kleinen Besucher.
Wer sich von den Dinos erholen
muss, der kann der Therme
der Ruhe in Bad Gleichenberg einen
Besuch abstatten. Mitten im
20 Hektar großen Kurpark kann
man das Innen- und Außenbecken
genießen.
Historisch wird es in Alpl beziehungsweise
in der Waldheimat.
Hier kann man auf den Spuren
von Peter Rosegger wandeln.
Auch die weltgrößte Klosterbibliothek
im Benediktinerstift
Admont ist eine Reise wert. Zudem
wartet eine eigene Museumswerkstatt
für Kinder auf die
kleinen Besucher.
Bildunterschrift bildunterschrift
Bildunterschrift unterschrift FOTO
Titel 18 Feror
itendio ent debis
■ SdEnt volenim dignis autat.
Pismolore dolessequat.
Duis num nit ullumsan dolobore
feugiam quisl delit wisi.
Ulputat. Duissequisl dolortie
tionulla feuguero odolestrud
ex et, consequisl er sum do et
voloreetue enit amet praesequam
Loreet lortie feugiam
consequipis essi exeraestrud
doloborperos alisl el et lutat.
Per ilissectet ea consecte
magnismod miraestrud doloborperos
alisl el et lutat.Per
ilissectet ea consecte magnis-
mobil
graz
34 www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
34
Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Die Füße sind das am häufigsten
genutzte Verkehrsmittel
der Steirer“
VCÖ-Sprecher Christian Gratzer erzählt, dass 66
Prozent der Steirer Alltagswege zu Fuß gehen. VCÖ
Licht und
Der neueste elektrische Porsche ist der Macan GTS, der mit einer Batterieladung
rund 586 Kilometer weit kommt (WLTP).
PORSCHE
E-Portfolio von Porsche
mit starkem Zugang
KRAFTVOLL. Der Porsche Macan GTS bietet bis
zu 571 Pferdestärken Overboost aus dem Stand.
TEST. Die zweite Testtranche
der Kindersitze
offenbart große Unterschiede.
Zwei Modelle
flogen im Test komplett
durch das Auto.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Nachdem im Mai bereits
19 Kindersitze auf Herz
und Nieren geprüft
wurden, hat der Mobilitätsclub
gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen
nun weitere 16
aktuelle Modelle in den Kategorien
Sicherheit, Bedienung,
Ergonomie und Schadstoffe getestet.
„Auch wenn diesmal kein
Produkt ein ‚sehr gut‘ erreicht
hat, konnten immerhin fünf der
getesteten Sitze mit ‚gut‘ und
acht mit ‚befriedigend‘ bewertet
werden. Diese übertreffen
die gesetzlichen Vorschriften
zum Teil auch deutlich“, erklärt
ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.
„Allerdings gab es auch drei
Modelle, die mit ‚nicht genügend‘
abschnitten und im Test
teilweise kläglich scheiterten.“
Unterschiede
Die aktuelle ÖAMTC-Untersuchung
zeigt deutliche Unterschiede
in der Qualität der Kindersitze
– nicht alle Modelle erfüllen die
hohen Anforderungen des Verbraucherschutztests.
„Am besten
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Porsche erweitert seine vollelektrische
SUV-Modellreihe
mit dem Macan GTS
um einen besonders fahraktiven
Sportler. Mit bis zu 420 kW
Overboost-Leistung, Hinterachs-
Quersperre und Sport-Luftfederung
mit Tieferlegung verschiebt
er die Maßstäbe in puncto Agilität
und Querdynamik. Typisch
GTS, tritt die fünfte Variante des
Macan Electric innen wie außen
mit eigenständigem Design und
vielen dunklen Akzenten an.
Mit dem Macan Turbo teilt sich
der Macan GTS an der Hinterachse
die größte und leistungsstärkste
E-Maschine der Modellreihe
mit einem Durchmesser
von 230 Millimetern, einer aktiven
Länge von 210 Millimetern
und einem hocheffizienten
900-A-Pulswechselrichter aus
Siliziumkarbid (SiC). Sie stellt im
GTS eine Leistung von 380 kW
(516 PS) bereit. Aus dem Stand
kommt das neue Modell mit
Launch Control auf bis zu 420
kW (571 PS) Overboost-Leistung,
das maximale Drehmoment liegt
bei 955 Nm. Wie beim Macan
Turbo ist das Getriebe mit einer
Übersetzung von 9,0 auf höhere
Kräfte ausgelegt. Die kombinierte
WLTP-Reichweite des Macan
GTS beträgt bis zu 586 Kilometer.
Binnen 21 Minuten lässt sich der
Ladestand der 100-kWh-Hochvolt-Batterie
an einer geeigneten
Schnellladesäule von zehn auf 80
Prozent bringen. Die maximale
Ladeleistung liegt dabei bei 270
kW.
Preise und Ausstattung
Auch der GTS wartet mit den
umfangreichen Aufwertungen
im Bereich der intelligenten Fahrerassistenzsysteme
und digitalen
Funktionen auf, mit denen Porsche
den Macan zum Modelljahreswechsel
unlängst aktualisiert
hat. Bestellbar ab 107.033 Euro.
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
mobil graz 35
... in Graz
fuhr die erste Pferde-Straßenbahn
1878, 1898 wurden
die Linien elektrifiziert.
EINFÜHRUNG STRASSENBAHN
... in Nottingham
wurde der „Nottingham Rapid
1878 : 2004 Transit“ mit zwei Linien erst
im Jahr 2004 eröffnet.
Schatten bei Kindersitzen
schnitt der Britax Römer Kidfix
Pro ab, gefolgt vom Axkid Up, beide
geeignet für Kinder von etwa
vier bis zwölf Jahren. Unter den
Sitzen für Kinder bis etwa eineinhalb
Jahre überzeugten die zwei
Modelle von Joei – der i-Level Pro
sowie der i-Level Pro + i-Base Encore
mit drehbarer ISOFIX-Basisstation“,
resümiert der ÖAMTC-
Experte. Negativ fielen hingegen
der Chipolino OIympus i-Size
und der Reecle 360 (ZA i-Size) auf,
die jeweils für Kinder bis ca. zwölf
Jahre konzipiert sind. „Bei beiden
Modellen lösten sich im Crashtest
die Sitzschalen und wurden
durch das Fahrzeug geschleudert
– das potenzielle Verletzungsrisiko
ist also enorm“, warnt Kerbl.
Insgesamt hat der ÖAMTC in diesem
Jahr 35 Kindersitzmodelle
untersucht.
Zwei untersuchte Modelle fielen im ÖAMTC-Test komplett durch. Vor dem Kauf unbedingt berücksichtigen.SYMBOLBILD/GETTY
36
sport
graz
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
36
Wir werden uns weiterentwickeln
und die
nächsten Schritte gehen.“
Sturm-Trainer Jürgen Säumel nach der
1:2-Niederlage bei Celtic Glasgow. GEPA
Jubelt Tomi Horvat auch heute
gegen den WAC wieder?
GEPA
Duell mit dem
Angstgegner
■ Nach Celtic ist vor dem
WAC. Ab 14.30 Uhr hat der SK
Sturm heute gegen die Wolfsberger
die Möglichkeit, die
knappe 1:2-Niederlage in der
Europa League bei Celtic Glasgow
spielerisch zu verarbeiten.
Der WAC ist aber so etwas wie
der Angstgegner der Grazer.
Von den letzten elf Duellen in
Graz hat der WAC acht gewonnen,
Sturm dagegen nur zwei,
ein Match endete mit einem
Remis. Außerdem ist die Mannschaft
von Neo-Trainer Peter
Pacult seit vier Auswärtsspielen
in der Liga ungeschlagen.
Die neu
formierten
UVC-Damen
sind nach drei
Runden immer
noch ungeschlagen.
Heute
kommen die
Erzbergmadln
von Eisenerz/
Trofaiach in den
Sportpark.
Der Umbruch hat den
UVC-Damen gut getan
VOLLEYBALL. Vor dem Steirer-Derby gegen Eisenerz/Trofaiach sind die
Damen des UVC ungeschlagen. Und das trotz neu formierter Truppe.
GEPA
Am Dienstag gibt es in Weinzödl
ein öffentliches GAK-Training GEPA
GAK öffnet seine
Trainings-Türen
■ Nach dem Erfolg im September
gibt es beim GAK in
Weinzödl wieder ein öffentliches
Training. Am Dienstag ab
15 Uhr können Fans im Trainingszentrum
hautnah dabei
sein und Autogramme sammeln,
wenn sich die Mannschaft
auf das Spiel gegen Altach
am 1. November um 17
Uhr in der Merkur Arena vorbereitet.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Der General-Umbruch
hat den Damen des UVC
Graz scheinbar gut getan.
Nach drei Runden ist die Mannschaft
von Trainer Frederick
Laure ungeschlagen. Ein klarer
Heimsieg gegen Bisamberg und
Auswärtssiege bei Klagenfurt
und Linz/Steg. „Das ist schon ein
wenig überraschend“, sagt Laure.
„Die jungen Spielerinnen stellen
sich im Training nicht hinten an,
sondern machen Druck“, erklärt
er. So hat Jana Rosenberger,
die aus der Akademie und der 2.
Bundesliga hochgezogen wurde,
am Mittelblock in Linz eine sehr
starke Leistung gebracht – mit 17
Jahren. Auch Elena Hofmann
hat einen Entwicklungsschritt
gemacht.
Der starke Saisonstart ist umso
höher einzuschätzen, als sich
die kanadische Mittelblockerin
Claire Stewart das Kreuzband
gerissen hat – wie auch Perspektivspielerin
Alexandra Loder.
Sehr variabel
Neben den nachdrängenden
Jungen, haben die verbliebenen
Routiniers einen Sprung gemacht.
„Anna Oberhauser ist
jetzt als Libera klare Nummer
eins, das tut ihr merklich gut“,
sagt Laure. „Auch Eva Schuller
hatte in der Vorsaison Druck und
kann jetzt befreiter aufspielen.“
Dazu haben haben auch Marie
Bruckner und Maya Jensterle
das Heft in die Hand genommen
und führen die jungen Spielerinnen.
Die Mischung passt also.
„Und Verena Janka war jetzt
noch nicht fit, und auch Teamspielerin
Julia Trunner kommt
erst noch richtig in Fahrt“, sagt
Laure.
Ein wesentlicher Punkt ist der
große Kader. „Die Qualität im
Training ist damit hoch und wir
haben viele Varianten. Bei uns
ist nicht klar, mit welchen sechs
Spielerinnen wir beginnen.“ Das
macht es schwerer, den UVC
auszurechnen.
Heute wartet im Sportpark
das Derby gegen die Erzbergmadln
von Eisenerz/Trofaiach.
Auch sie sind noch ungeschlagen.
„Schön, dass das ein echtes
Derby ist und keine klare Angelegenheit“,
findet Laure. Trotz
Live-Übertragung um 20.15 Uhr
auf ORF Sport+ hofft er auf eine
volle Halle. Dass die Saat aktuell
so aufgeht, freut ihn. „Wir wollen
eine Anlaufstelle für junge
Spielerinnen sein, die sich hier
entwickeln können.“ Gleichzeitig
weiß er aber, dass drei Spiele
noch keinen Meister machen.
„Wir müssen die Kirche im Dorf
lassen. Gerade von den jungen
Spielerinnen kann man nicht
erwarten, dass es immer so weitergeht“,
sagt er. Heute im Derby
würde vorerst reichen …
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
sport graz 37
OHA!➜
Karriere-Hoch
Durch den Einzug ins Wien-Viertelfinale
scheint Filip Misolic morgen
erstmals auf Platz 87 der Welt auf.
GEPA, KK
Familien-Feiertag im Bunker
Saison-Ende
Und ewig schmerzt seine Ferse.
Sebastian Ofner musste die Tennis-
Saison damit vorzeitig beenden.
OJE!
➜
AKTION. Vor dem Heimspiel gegen die Pioneers Vorarlberg laden die Graz 99ers ab 14 Uhr zum
Family Day. Nach dem Herren-Spiel wartet ab 19 Uhr das Damen-Spiel gegen die VSV Lady Hawks.
Früher stand der Nationalfeiertag
immer im Zeichen
von „Fit mach mit“.
Heute laden die Graz 99ers
Kinder und Erwachsene zum
Family Day in den Liebenauer
Bunker.
Vor dem Hauptspiel der
Truppe von Trainer Harry
Lange gegen die Pioneers Vorarlberg
um 16 Uhr startet das
Rahmenprogramm schon um
14 Uhr mit Hüpfburg, Kinderschminken,
Glücksrad und
Popcornmaschine. Zudem
kann man an einer eigenen Station
Eishockeyhelme aus Papier
basteln. Ein Gewinnspiel
darf an so einem Tag natürlich
ebenfalls nicht fehlen.
Wer aber vom Hockey-Sport
nicht genug bekommen kann,
sollte schon um 11.45 Uhr
auf dem Gelände der Eishalle
sein. Da gibt es nämlich das
U15-Spiel der Eishockey-Akademie
Steiermark zu sehen
(Halle A), ab 12.15 Uhr spielt
dann auch die U17 (Halle B).
Und wenn Korbinian Holzer,
Lukas Haudum und Konsorten
nach dem Spiel gegen
die Vorarlberger vom Eis gehen,
gibt es es ab 19 Uhr noch
ein weiteres Match zu sehen.
Dann empfangen die Damen
der Graz 99ers Huskies nämlich
die Lady Hawks des VSV.
Zum Family Day empfangen die 99ers heute die Pioneers Vorarlberg.
GEPA
38 grazer sonntag
www.grazer.at 26. OKTOBER 2025
SO ISST GRAZ
GRAZWORTRÄTSEL
Das Schachenwald Restaurant &
Hotel in Premstätten präsentiert ...
... Zwiebelrostbraten
Begegnungszone
bei der
Uni Graz
dunkles
Kapitel der
Grazer Geschichte
Bau am Kalvariengürtel
Location am
Lendkai 17
8
Bruder
von Vater
oder
Mutter
Anrede
Abk. für
"Normalhöhenpunkt"
13
Zeit der
Paarung
für Hirsch
& Co.
frz. Artikel
"Sei gesegnet
ohne Ende"
eine Servicekraft
indischer
Singvogel
11
eur. Pendant
zur NASA
Schneidwerkzeug
total
verstopft
angenehm,
behaglich
höhere
Schule
in Sankt
Leonhard
10 ml Jasons Helferin
beim
Fall für Mini
Maxi Med in Goldenen-
Reininghaus Vlies-Raub
hilfsbedürftig
Koch Norbert Varga zaubert im Lokal
die Spezialitäten auf den Teller. KK (2)
Im Restaurant und Hotel Schachenwald
steht die heimische Küche im Rampenlicht.
Das merkt man nicht nur an den
Klassikern, die man im Lokal probieren
kann, sondern auch an den Zutaten, die
aus der Region stammen. Mehrmals im
Jahr werden deshalb auch saisonale
Spezialitäten aufgetischt. Ganzjährig
genießen kann man hingegen einen der
beliebtesten Klassiker, den Zwiebelrostbraten.
Ursprünglich aus der Wiener
Küche bekannt, hat er längst auch in der
Steiermark Tradition und ist ein Inbegriff
herzhaften Genusses. Diesen kann man
jetzt gleich zu Hause
ausprobieren –
oder das Original
im Lokal
genießen. LEO
Zutaten für 2
Personen:
2 Stück Rindfleisch
(Rostbraten), 3 Stück
Zwiebeln, 10 g Senf, 300 ml Wasser,
Salz, Pfeffer, 1 Knoblauchzehe, etwas
Butter oder Öl zum Anbraten
Zubereitung:
Rindfleisch klopfen, gut salzen, pfeffern
und mit Senf bestreichen. Zwiebeln
und Knoblauch in Scheiben
schneiden. Fleisch in heißem Öl oder
Butter beidseitig kräftig anbraten.
Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen
und kurz mitrösten. Mit etwas Jus oder
Weißwein ablöschen, mit Wasser aufgießen
und ca. 50–60 Minuten sanft
köcheln lassen. Fleisch herausnehmen,
Saft einkochen lassen, bis er leicht eindickt.
Tipp: Klassisch serviert mit knusprigen
Bratkartoffeln und goldbraun gerösteten
Zwiebeln. Mahlzeit!
Feuerkröte
Achills wunder
Punkt
Tochter
des Agamemnon
weiblicher
Vorname
Dip,
Tunke
Vorhaben,
Ansinnen
Leitfaden,
Vademekum,
Manual
schmückendes
Beiwerk
witzige
Doppeldeutigkeit
Lösung:
SUDOKU
2
3
manchmal
("... und
da")
KFZ-Kz.
der Ukraine
eingeschaltet
Pferdezuruf
für "Links!"
vertrauliche
Anrede
14
7
Popmusik
und Tanz
Lateinamerikas
Münzen,
Scheine
& Co.
4
Mündigkeit,
Abgeklärtheit
anhängliche
Ergebenheit
10
abwetzen
unvermischt
"Fossil
unter den
Heizungsanlagen"
Abk. für
"Kohlenhydrateinheit"
versunkene
frz. Stadt
buntes Grazer
Institut
Gütesiegel
für österr.
Lebensmittelqualität
Sammlung
von
Aussprüchen
6
12
Lebenshauch
Abk. für
"Nummer"
Abgemacht!
medizin. für
"Knochen"
Web-Domäne
Estlands
Kulturhauptstadt
2003
Vorname der
Andersen †
Grabhügel
in Geidorf
scheue
Waldtiere
Ausruf
des Ekels
frz. für
"wo"
großer
Raum für
Feste
5
Abk. für
"zuhanden"
Rätsellösungen: S. 32
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
4 7 9
1 6 2 8
4
3 8
4 2 6
6 5 9 7
8 4
2 4 3 6 8
5 1
919
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
2 x 2 Tickets
9
1
Abk. für
"Nachnahme"
G E W I N N S P I E L
für „König der Löwen“ am 31.12.
in der Stadthalle gewinnen!
Wie lautet die Lösung?
E-Mail mit Betreff „Rätsel“,
Lösung und Telefonnummer an:
gewinnspiel@grazer.at
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn
nicht übertragbar. Einsendeschluss: 29.10.2025.
Gewinner werden telefonisch verständigt und
sind mit der Veröffentlichung einverstanden.
26. OKTOBER 2025 www.grazer.at
grazer sonntag 39
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 26.OKTOBER
Trüffel-Genuss
Heute werden im Zuge des
diesjährigen Internationalen Trüffelfestivals
einige spezielle Menüs
in ausgewählten Restaurants in
Graz angeboten. Kulinarik-Fans
können den Trüffelmarkt im
Paradeishof besuchen oder sich
kulinarische Trüffel-Highlights in
den Partnerbetrieben schmecken
lassen. Die Partnerbetriebe des
Festivals können online aufgerufen
werden.
Art-Brunch
Im Augarten Art Hotel werden
heute Kulinarik und Kunst fusioniert.
Beim Artful Brunch verbindet
sich Genuss mit Ästhetik, und die
Speisen werden somit zu einem
kleinen Kunstwerk. Von 10 bis 13
Uhr. Eine Reservierung ist verpflichtend.
Musik für Groß und Klein
In den Herbstferien findet Popella,
das Musikfestival für Groß und
Klein, in der Postgarage statt.
Im Zuge des Festivals gibt es
heute einen Auftritt von Sunny
Lila und der Donnerbande. Die
Band spielt Rock, Alternative
und Metal speziell für die jungen
Gäste. Eine Dolmetscherin für die
Österreichische Gebärdensprache
begleitet das Konzert. Um 16 Uhr
HIGHLIGHT:
18–23 Uhr
Klanglicht
Die steirische Landeshauptstadt verwandelt sich heute Abend in
eine Kunstinstallation, die verzaubert und berührt. LUKE_GOODLIFE, GETTY
startet die Vorstellung. Tickets
können im Vorfeld über die
Website oder an der Abendkasse
bei noch verfügbarem Kontingent
gekauft werden.
Steiermark Schau
Der heutige Tag ist einer der
letzten, bei dem die diesjährige
Steiermark Schau im Schloss
Eggenberg besucht werden kann.
Das Schloss verwandelt sich in
eine Parallele der heutigen Zeit
und behandelt in Austellungen
den Aufstieg und Fall seiner ehemaligen
Bewohner. Die Besucher
sollen einen unverfälschten Blick
auf die Geschichte des Schlosses
und der Familie der Eggenberger
werfen können. Das Highlight
der Ausstellungen ist die goldene
Kutsche des Fürsten Johann
Anton von Eggenberg. Von
10 bis 18 Uhr.
WOHIN AM SONNTAG
Theater für die
Kleinen
Die jungen Theaterfans
kommen auch heute im
Kindermuseum Frida &
Fred wieder voll auf ihre
Kosten. Das Quasi-
Quasar-
Theater
spielt
das Stück
„Mama Muh und die Krähe”.
Mama Muh ist eine ungewöhnliche
Kuh, die gerne gemeinsam
mit der Krähe Abenteuer erlebt.
Die Zuschauer können die zwei
Freunde heute beim Angeln, Radfahren
oder Tanzen beobachten.
Empfohlen ab drei Jahren. Der
Beginn des Stücks ist um 16 Uhr.
Klanglicht
Es ist wieder so weit: Klanglicht
verwandelt Graz wieder
in eine große Kunstinstallation
voller Kunst, Licht, Musik und
Farben. Bühnen, Gebäude und
öffentliche Plätze werden zu
außergewöhnlichen Licht- und
Kunstinstallationen, die Besucher
an vier Nächten verzaubern und
in ihren Bann ziehen. Zwölf der 16
Standorte sind kostenlos und frei
zugänglich. Bei vier Standorten
ist aus Sicherheitsgründen nur
ein limitierter Zugang möglich.
Die steirische Landeshauptstadt
erstrahlt heute von 18 bis 23 Uhr.
Hakuna Matata im Congress
Im Stefaniensaal des Grazer Congress
wird es heute bunt und fröhlich.
Das Kindermusical „Hakuna
Matata” verspricht den kleinen
Gästen eine zauberhafte Reise
durch verschiedenste Musicals, die
bekanntesten Disney-Filme und
die beliebtesten Kinderfilme und
-serien. Wenn die größten Helden
der Kindheit auf einer Bühne
stehen, ist ein unvergesslicher
Abend vorprogrammiert. Beginn
der Vorstellung ist um 16 Uhr.
Titelanwärter in Graz
Auch Sportbegeisterte werden
heute abgeholt. Im Raiffeisen
Sportpark spielt der UVC Graz
gegen SK Aich/Dob. Die Grazer
empfangen heute den Titelanwärter
und wollen nach
ihrem
zu
letzten Sieg auch
Hause gewinnen.
Der Start ist um
17.30 Uhr.
Derby im Sportpark
Weiter geht es mit den Damen
des UVC Graz, die gegen
die Erzbergmadln von VBV
Trofaiach Eisenerz spielen.
In diesem Steiermark-
Derby bleiben spannenden
Momente
garantiert nicht aus.
Um 20.15 Uhr im Raiffeisen
Sportpark.