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26. Oktober 2025

- Unlösbares Grazer Stadion-Dilemma - Täglich brennt es einmal im Ressourcenpark - Wir bringen die Grazer Annenstraße zum Funkeln - Pizzeria Georgi vor Comeback - So war das Küchenchefsdinner im San Pietro

- Unlösbares Grazer Stadion-Dilemma
- Täglich brennt es einmal im Ressourcenpark
- Wir bringen die Grazer Annenstraße zum Funkeln
- Pizzeria Georgi vor Comeback
- So war das Küchenchefsdinner im San Pietro

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26. OKTOBER 2025, AUSGABE 41

Stars der Küche

Das San Pietro (Chef Angelo Urban im

Bild) und der „Grazer” luden zu einer

kulinarischen Rundreise ein. 16

AnnenStars

Wir bringen die Annenstraße mit der

Aktion „AnnenStars 2025“ alle gemeinsam

wieder zum Funkeln. 10

Fast unlösbares Stadion-Dilemma

Sagt endlich

die Wahrheit!

LUEF(2), ZOOM VP

Mit offenen Karten. Auch wenn es niemand aussprechen will, die Chancen auf die Realisierung eines neuen, größeren Stadions in Liebenau

stehen schlecht. Nachdem sich alle Protagonisten dazu geäußert haben, gibt es mehr offenkundig kaum lösbare Probleme als zuvor. SEITEN 4/5

Seriös - Einfühlsam - Würdevoll

24h täglich


2 die seite zwei

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Neues Stadion:

so nah und

doch so fern

A

uch wenn es manche

wahrscheinlich nicht

mehr hören oder lesen

wollen – zumindest einmal

muss noch über den aktuellen

Stand zum Stadion

geschrieben werden. Denn

noch nie war man einer

Lösung so nah und zugleich so

fern (siehe Seiten 4/5). Ideen

liegen jetzt tatsächlich einige

auf dem Tisch, manche davon

absolut nachvollziehbar und

vernünftig. Nur wie man es

dreht und wendet: Leider

lassen sich diese Ideen nicht

miteinander kombinieren.

Wenn Sturm mit 30 Millionen

Euro einsteigen soll, will man

die alleinigen Vermarktungsrechte.

Die kann es laut Stadt

aber nicht geben, da der GAK

auch involviert sein muss.

Wenn sich der GAK beteiligt,

wird Sturm sicher viel weniger

als die 30 Millionen Euro

bezahlen, und man ist

budgetär wieder Lichtjahre

von einer „großen Lösung“

entfernt. Sollte es trotz allem

zu einer Betreibergesellschaft

mit Sturm und GAK kommen,

weiß man nicht, was überhaupt

genau betrieben werden

soll, da es eigentlich keinen

Bedarf für eine zusätzliche

multifunktionale Location

gibt. Und zu guter Letzt: Sollte

man sich doch nur für eine

„kleine“ Sanierung entscheiden,

ist nicht einmal klar, ob

das funktionieren wird, da

dann niemand mehr im Boot

sein wird und die Stadt diese

wohl ganz alleine zahlen

muss.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT...

... Nicholas Ofczarek

Der Wiener Künstler spricht mit uns über seine Vergangenheit in

Graz, seine Hobbys und den Fußballverein, den er unterstützt.

Was gibt es im Hause Ofczarek am Sonntag zum

Frühstück?

Eigentlich bin ich kein Frühstücker. Mir geht’s

besser, wenn ich in der Früh nichts esse. Ich betreibe

intermittierendes Fasten. Das kann ich jedem

sehr empfehlen. Am Morgen trinke ich einen

sogenannten „Bulletproof Coffee“: Schwarzer

Kaffee mit einem Schuss hochwertigem Kokosöl

gibt Energie.

Als Kind lebten Sie mehrere Jahre in Graz. Was

mögen Sie an Graz?

Wir haben in der Sackstraße gegenüber vom Kastner&Öhler

in einem wirklich sehr alten Haus gewohnt.

Am Fuße des Schlossbergs, mitten in der

Stadt. In dem Haus gab es eine Bäckerei. Wunderbar.

Den Stadtpark habe ich als Kind sehr geliebt.

Ich bin bei den Schulschwestern in Eggenberg in

die Volksschule gegangen. Wir waren 1977 der

erste Jahrgang der Mädchenschule, zu dem Burschen

zugelassen waren. In der Klasse waren wir

fünf Burschen und 33 Mädchen. Die Mur war

damals noch wahnsinnig dreckig. Aber ich habe

mich als Kind in Graz sehr wohlgefühlt.

Am 2. November kommen Sie nach Graz.

Ja, ich freue mich wahnsinnig darauf. Ich habe zur

Oper eine Verbindung. Meine Eltern waren beide

an der Grazer Oper als Sänger engagiert. Ich war

im Kinderchor und bin schon mal auf der Bühne

der Grazer Oper gestanden. Es wird eine Reise in

meine Vergangenheit. Wahrscheinlich habe ich

das ganze Opernhaus viel größer in Erinnerung,

weil ich es nur als Kind kenne. Aber ich freue

Am 2. November

kommen

die Der Musicbandschäftsführen-

Franui

ge-

und de Intendant Nicholas

Ofczarek der Oper Graz,

mit Ulrich Thomas Lenz,

Bernhards trinkt am

„Holzfällen“

liebsten eine

in Tasse die Oper Tee zum

Graz.NADINE PONCIONI

Frühstück.

SCHERIAU

mich sehr.

Sind Sie Fußball-Fan?

Ich bin leidenschaftlicher Rapid-Fan. Als Siebenjähriger

war ich im Liebenauer Stadion und habe

Sturm gegen Rapid spielen gesehen. Meine Wiener

Großmutter hat in Hütteldorf gelebt. Aus dem

Küchenfenster konnte ich das ehemalige Hanappi-Stadion

sehen. Als wir von der Schweiz nach

Wien gezogen sind, habe ich auch im Westen der

Stadt gewohnt. Seit dem Zeitpunkt war das unverrückbar.

Wenn es die Zeit zulässt, bin ich gerne

am Fußballplatz.

Haben Sie vor Theateraufführungen Rituale?

Ja, das ergibt sich bei den Proben. Bei jedem

Stück habe ich ein anderes Ritual. Ich rauche beispielsweise

mit dem Kollegen drei Garderoben

weiter eine Zigarette, obwohl ich eigentlich gar

nicht rauche.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich ziehe mich in die Natur zurück und versuche

Stille, Ruhe und Einkehr zu finden, weil in meinem

Beruf sehr viel auf mich einprasselt.

CLARISSA BERNER

Nicholas Ofczarek wurde 1971 in Wien geboren.

Er Ulrich lebte Lenz mehrere studierte Jahre in Musikwissenschaft, Graz und in der Schweiz. Theaterwissenschaft

30 Jahren ist und er Kunstgeschichte Mitglied des Burgtheaters.

in München,

Seit

Von Berlin 2010 und bis Mailand. 2012 Nach war Ofczarek beruflichen der Stationen fünfzehnte

Stuttgart, Jedermann Linz, der Mannheim Salzburger und Festspiele. Hannover Am war 2. er

in

November von 2012 bis kommen 2022 Chefdramaturg der vielfach ausgezeichnetschen

Schauspieler Oper Berlin. und Seit die 2023 Musicbanda ist er geschäftsfüh-

Franui mit

an der Komi-

Thomas render Intendant Bernhards an „Holzfällen“ der Oper Graz. in die Oper Graz.



graz

4 graz

www.grazer.at 26. OKTOBER OBTOBER 2025

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Ich wollte Schauspielerin werden.

Mein Vater war dagegen.

Jetzt mach ich was Ähnliches.“

LH-Stv. Manuela Khom bei der Eröffnung

des Center of Excellence MICHAELA LORBER

Stadion-Dilemma:

Drexler steigt aus allen politischen

Funktionen aus. SCHERIAU

Drexler geht zur

Sanlas Holding

■ Am 24. November 2024

verlor Christopher Drexler mit

der ÖVP die Landtagswahl.

Knapp ein Jahr später nimmt

Ex-Landeshauptmann Christopher

Drexler endgültig Abschied

von der Politik. Er legt

alle seine politischen Funktionen

und Parteifunktionen

zurück. Drexler wechselt in

die Privatwirtschaft zur Sanlas

Holding, die in der Steiermark

Privatkliniken, Alten- und

Pflegeheime betreibt.

Elke Kahr und Stadtrat Manfred

Eber am Grazer Lustbühel STADT GRAZ

Wortgewandte

Lesung in Natur

■ Am Mittwoch, dem 29. Oktober,

findet das Senior:innen-

Bankerl-Lesen am Lustbühel

statt. Entlang des Rundweges

laden ausgewählte Zitate Grazer

Literaten zum Innehalten

und Nachdenken ein. Interessierte

können sich bis zum 27.

Oktober anmelden. Sie „ist ein

gutes Beispiel dafür, wie vielfältig

dieses Naherholungsgebiet

genutzt wird und wie

viel Freude es bringt“, betont

Stadtrat Manfred Ebner.

KLARTEXT. Auch wenn

es niemand sagen will:

Nach den jüngsten

Entwicklungen ist die

große Stadion-Lösung

– Stand jetzt – so gut

wie unmöglich.

Multifunktion

Von Tobit Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Sturm-Präsident Christian

Jauk möchte das Stadion als

Multifunktionsarena nutzen, um Einnahmen

zu generieren. Konzerten erteilt die

Stadt allerdings jetzt schon eine klare Absage

(zudem wäre das bestimmt UVP-pflichtig, siehe

rechts). Kongresse oder andere Veranstaltungen

mit einer Besucherzahl von bis zu tausend

Menschen, die möglicherweise in einem VIP-Club

stattfinden könnten, werden in Graz schon an

anderen Orten erfolgreich abgewickelt und

die Stadt will ohnehin bei der Messe eine

zusätzliche Location in genau dieser

Größe anstelle der alten Hallen

bauen.

Was der damals zuständige

Finanzstadtrat

Günter

Riegler schon 2019 wusste,

wird sechs Jahre später deutlicher

als je zuvor: Denn auch

wenn es eine Fülle von durchaus

nachvollziehbaren Ideen

gibt, schließen diese ei-

Politik

Trotz aller Absichtserklärungen

wirkt der politische Wille zumindest

wackelig. Bürgermeisterin Elke Kahr

schwankt innerhalb weniger Tage zwischen

„Wir können das Geld nicht erfinden“ und

„Ich will eine große Stadionlösung“, das Land

hat zwar positive Signale gesendet, man wartet

aber immer noch auf einen konkreten Vorschlag

seitens der Stadt. Ebenfalls noch offen: Bei

einem Neubau könnte das Land einsteigen, ob

dies aber auch bei einer einfachen Sanierung

der Fall wäre, ist eher unwahrscheinlich.

Sturm wäre in diesem

Fall wohl fix nicht dabei.

nander aber teilweise aus. Ein

Stadion mit 23.000 Plätzen

für Sturm und GAK ist in dieser

Form nicht zu stemmen.

Auch wenn sich die Protagonisten

darauf versteifen, positive

Stimmung zu verbreiten:

In Wahrheit ist man sehr

weit von einer Realisierung

entfernt. Die derzeit größten

Baustellen haben wir im

Überblick dargestellt.

Betreiber

Wie eine Betreibergesellschaft

des Stadions letztendlich aussehen

könnte, ist komplett unklar. Denn wie soll

man etwas vermarkten, von dem man nicht

weiß, was es eigentlch sein soll? Grundsätzlich

könnte man versuchen, den Stadion-Namen oder

auch Sektoren an Sponsoren zu verkaufen. Hier

müsste man aber die Interessen der Vereine und

ihrer Sponsoren unter einen Hut bringen, sollten

sich diese beteiligen. Ansonsten könnte die

Stadt die Vermarktung aber auch selbst

machen und bräuchte die Vereine

dazu nicht. Aber selbst das ist

lediglich Spekulation.


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 5

TOP

Netzentgelte werden billiger

Die Stromnetz Graz GmbH senkt ihre

Netzentgelte um 1,6 Prozent, was

4,88 Euro entspricht.

Bezirksdemokratie neu

Die ÖVP verließ diese Woche den

Gipfel zur Bezirksdemokratie, weil

die KPÖ die Bedingungen änderte.

FLOP

Sagt endlich die Wahrheit

UVP

Bei der Umweltverträglichkeitsprüfung

(UVP) werden die Auswirkungen eines

Bauvorhabens auf Mensch und Umwelt geprüft.

Dabei werden auch Maßnahmen zur Vermeidung oder

Verringerung negativer Auswirkungen sowie Alternativprojekte

bewertet. Bei einem bewilligungspflichtigen Bauvorhaben

stehen jedem betroffenen Nachbarn im Bewilligungsverfahren

sogenannte Einwendungen zu, was das Projekt um viele Jahre

verzögern kann. „Deshalb empfiehlt es sich, sicherzustellen, dass

sämtliche bau- und raumordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen

eingehalten und gewährleistet werden, und weiters die

Umwelteinflüsse abgeklärt zu haben“, rät etwa Anwalt Harald

Christandl. Auch das wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

Aber alleine die geplante Beleuchtung des Stadions

(bei Sturmheimspielen in Schwarz-Weiß, beim

GAK in Rot-Weiß) dürfte laut Experten

schon ausreichen, um UVP-pflichtig

zu werden.

Sturm & GAK

Ein noch völlig offener

Knackpunkt ist die Beteiligung der

beiden Vereine Sturm und GAK. Sturm

will für das 30-Millionen-Euro-Investment

die alleinigen Vermarktungsrechte. Die Stadt

pocht darauf, dass auch der GAK beteiligt sein

muss. Dieser hat angekündigt, sich beteiligen

zu wollen. In welcher Form und in welchem

Umfang, ist unbekannt. Dies dürfte aber

direkte Auswirkungen auf die Beteiligung

von Sturm haben. Die Fronten sind

zumindest derzeit auch hier

verhärtet.

Finanzierung

Bei der Finanzierung klafft eine riesige

Lücke zwischen Vision und Realität.

Während Sturm von 110 Millionen Euro (40 Millionen

Stadt, 40 Millionen Land und 30 Millionen

Sturm) spricht, bleibt die Stadt bei ihrem Volumen

von prognostizierten 150 Millionen. Der Grund: Als

öffentliche Körperschaft muss man die wahrscheinliche

Valorisierung einberechnen und einen höheren Puffer

veranschlagen als in der Privatwirtschaft üblich. Also

kurz gesagt: Das Projekt muss besser abgesichert

sein, weil man hier ja mit Steuergeld arbeitet.

Diese Lücke von 40 Millionen Euro wird sich

also nicht verändern können, außer

die Stadt riskiert, fahrlässig zu

handeln.

GETTY


6 graz

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

K O M M E N T A R

von

Lukas

Steinberger

✏ lukas.steinberger@grazer.at

Es brennen

die Akkus am

laufenden Band

H

eute in genau zwei

Monaten genießen wir

hoffentlich den

Stefanitag und haben die

Bescherung schon hinter uns.

Am heiligen Abend werden

sicher wieder viele Gadgets

und Smartphones mit Akku

unter dem Baum landen und

es liegt in der Natur von Akkus,

dass sie altern und ersetzt

werden müssen. Die alten

Gadgets, Smartphones oder

sonstige Geräte dürfen aber

nicht einfach in den Restmüll

geworfen werden, denn Akkus

sind wahre Brandbeschleuniger

und können ordentlich in

die Luft gehen. Dazu reicht

schon ein kleiner Schaden am

Akku oder eine minimale

Verbiegung, respektive

Punktion. Im Grazer Ressourcenpark

brennt es einmal pro

Woche wegen unsachgemäß

entsorgter Akkus (siehe Seite

8). Das ist nicht nur gefährlich,

sondern verursacht hohe

Kosten. Und es braucht dazu

keine großen Akkus wie in

E-Autos, die zu Unrecht den

Nimbus haben, oft zu brennen.

Verbrenner und Hybride

brennen öfter, nur nicht so

medienwirksam! Ein kleiner

Akku in einem Handy oder

einem unscheinbaren Gadget

reicht aus – denn wenn ein

Akku explodiert, dann mit

Karacho. Nicht umsonst

haben Flugzeuge Metallbehälter

mit, um im Notfall so einen

brennenden Akku einzusperren.

Also, ordentlich entsorgen

ist höchste Pflicht!

Worüber

Graz spricht ...

redaktion@grazer.at

Der relativ frischgebackene

Grazer Wirtschaftsbund-

Obmann Bernhard Bauer

sorgte mit seinem jüngsten Social-Media-Video

abermals für

Kopfschütteln hinter den Kulissen.

Bauer kritisierte überraschend

wirtschaftsfeindlich, dass

die Abdeckung des Baugerüsts

beim ehemaligen H&M als Werbefläche

vom Ankünder genutzt

wird, während „kleine Unternehmer

tausend Euro Strafe zahlen

müssen, wenn sie Schilder

aufhängen, die ein paar Zentimeter

zu groß sind.“ Damit löste

er einen veritablen Wirbel in der

Szene aus. Ankünder-Geschäftsführer

Bernd Schönegger:

„Aktuell muss die Wirtschaft,

besonders die Grazer Innenstadtwirtschaft,

große und multiple

Herausforderungen bewältigen,

die es gilt, gemeinsam zu

lösen. Der hier getätigte, sachlich

falsche und völlig unangebrachte

Vergleich ist maximal dazu

geeignet Wirtschaftstreibende

und Wirtschaftszweige gegeneinander

auszuspielen – das scheint

mir nie und in der besonderen

Grazer Situation erst recht nicht

besonders erfolgsversprechend.“

Auch der WK-Obmann für Werbung

und Marktkommunikation

Thomas Zenz zeigt sich irritiert:

„Solche Werbeflächen sind international

absolut üblich. Was

überall sonst schon lange funktioniert,

ist hier offenbar eine totale

Besonderheit. Sind wir doch

froh, dass hier geworben wird.

Denn Kommunikation ist immer

ein Lebenszeichen für eine florierende

Wirtschaft!“ Besonders

befremdlich für die steirische

Werbeszene: Bauers mediale

Auftritte, in denen er sich gerne

als „Robin Hood“ der heimischen

Wirtschaft geriert, werden

von einer Wiener (!) Agentur gestaltet,

die unter anderem auch

den Content für Unternehmer

In Graz werden Groß-Plakate kritisiert. International freut man sich darüber, wie

etwa in Venedig, wo man am Bahnhof das Steiermark-Herz präsentierte. KK, STG

und jetzigen Staatssekretär Sepp

Schellhorn aufbereitete.

***

Ebenfalls auf wenig Gegenliebe

wird der jüngste Beschluss

des Grazer Stadtsenats stoßen:

Die Koalition möchte nämlich

die Parkstrafen von derzeit 25

Euro auf zumindest 33 Euro

anheben. Sogar 45 Euro sollen

möglich sein. Nur gut, dass das

die Stadt nicht alleine entscheiden

kann, denn hier braucht es

eine Änderung der Steiermärkischen

Organstrafverfügungsverordnung.

Das Argument der

Stadtregierung, gestiegene Überwachungskosten

würden die

Erhöhung notwendig machen,

weist ÖVP-Geschäftsführer Markus

Huber zurück: „Strafen sind

kein Finanzierungsinstrument

für die Stadtverwaltung. Sie

sollen Verhalten lenken, nicht

Haushaltslöcher stopfen. Wenn

man die Überwachung nicht

mehr finanzieren kann, sollte

man das System hinterfragen –

nicht die Strafen erhöhen!“

***

In Liebenau sollte Bezirksvorsteher

Christian Kvas (ÖVP)

eigentlich sein Amt als Bezirksvorsteher

an Thomas Fras übergeben.

Dies geschah aber nicht,

denn die anderen ÖVP-Mandatare

enthielten sich bei der Neuwahl

der Stimme. Im zweiten

Wahlgang wurde Kvas bestätigt.

Der wahrscheinliche Hintergrund:

Fras, der ursprünglich für

die FPÖ kandidierte, dann zur

KFG wechselte und schließlich

bei der ÖVP landete, trat bei den

Schwarzen nach nur wenigen

Monaten wieder aus.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;

Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAK-

TION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda

Steurer (0664/80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

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26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 7

IN EIGENER SACHE

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Ohne freie

Medien gibt es

keine Demokratie

A

ngesichts eines so noch

nie dagewesenen

Stellenkahlschlags in

Österreich schreien die Medien

um Hilfe. „Wir sind am Untergang,

wir funken SOS“, vermeldete

die Gewerkschaft GPA. Es ist

Aufgabe der Politik, durch faire

Förderungen die Unabhängigkeit

der Medien herzustellen, denn es

geht um weit mehr als lediglich

um eine Branche, die wie viele

andere derzeit wirtschaftlich zu

kämpfen hat. Es geht um nichts

weniger als um unsere demokratischen

Werte und unsere Art des

Zusammenlebens. Wenn es

niemanden mehr gibt, der den

Mächtigen auf die Finger schaut,

werden diese Finger hingreifen, wo

sie möchten, und kaum jemand

wird es erfahren. Wenn es

niemanden mehr gibt, der den

Bürgern eine öffentliche Stimme

gibt, werden diese Stimmen nicht

mehr gehört werden. Wenn es

niemanden mehr gibt, der

glaubhaft unabhängig über Erfolge

etwa in der Wirtschaft berichtet,

wird es diese Erfolge bald nicht

mehr geben. Doch all das wird

wohl erst dann erkannt werden,

wenn es freie Medien nicht mehr

gibt. Um sich vorstellen zu können,

wie es dann bei uns aussehen

würde, braucht es nicht viel

Fantasie, man muss sich nur das

Ranking der Pressefreiheit

ansehen: Hier liegen Eritrea,

Turkmenistan und Nordkorea auf

den letzten Plätzen. Wer Demokratie

ernst nimmt, muss die Unabhängigkeit

der Medien sicherstellen.

Und zwar sofort.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur


8 graz

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Die Anrainer des Sieben-Hügel-Parks in Wetzelsdorf haben ihre liebe Not

mit lärmenden Jugendlichen. Jetzt kommt Hilfe aus der Politik. FPÖ GRAZ

Lärm und Vandalismus

beim Sieben-Hügel-Park

LAUT. Lärmende und randalierende Jugendliche

machen Anrainern in Wetzelsdorf das Leben schwer.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Der „Sieben-Hügel-Park“

in Wetzelsdorf gilt als

beliebte und vielseitige

Grünanlage. Mit Kinderspielplatz,

Hundewiese, Sportbereich

und Skateranlage bietet der von

der Holding Graz gepflegte Park

zahlreiche Möglichkeiten zur

Freizeitgestaltung, die von vielen

Anrainern gerne genutzt werden.

Doch während der Park für viele

als Ort der Erholung gedacht

ist, sehen sich die umliegenden

Anwohner zunehmenden Belastungen

ausgesetzt.

Besonders betroffen ist ein

angrenzendes Privatgrundstück

der ÖWG. Anrainer berichten,

dass Wäscheleinen heruntergerissen

und über frisch gewaschene

Kleidung mit E-Scootern

gefahren wird. Hinzu kommen

regelmäßige Verstöße gegen die

Ruhezeiten, Gruppen lärmen

bis spät in die Nachtstunden,

Böller, Mopedrennen und das

Befahren des Parks mit Fahrrädern

und Scootern trotz allgemeinem

Fahrverbot.

Ein weiterer Kritikpunkt: Der

Zugang zum Park ist nicht mehr

geregelt. Der früher versperrte

Schranken steht mittlerweile offen

und ermöglicht unkontrollierte

Zufahrten. Auch die klare

Trennung zwischen Wohnbereich

und Park fehlt – ein täglicher

Konfliktherd.

Forderungen

Unterstützung erhalten die Anrainer

nun vom Spitzenkandidaten

der FPÖ Graz, René

Apfelknab, sowie vom Bezirksvorsteher-Stellvertreter

Garath

Dawkins. Beide fordern eine

ernsthafte Auseinandersetzung

mit der Situation vor Ort und

betonen, dass Sicherheit und

Lebensqualität der Anwohner

Vorrang haben müssen. Die Forderungen:

■ Wiederversperrung des

Schrankens oder Installation eines

Zugangsdrehkreuzes

■ Klare räumliche Trennung

zwischen Parkanlage und

Wohngebiet

■ Verstärkter Einsatz der Ordnungswache

zur Kontrolle der

Einhaltung von Ruhezeiten und

Fahrverboten

■ Konsequente Ahndung von

Verstößen gegen Park- und Anrainerregeln

Die Holding appelliert an die Grazer, Batterien und Akkus niemals über

den Restmüll zu entsorgen und fordert eine klare Kennzeichnung. HOLDING

Täglich brennt’s einmal

im Ressourcenpark

ARG. Im Vorjahr entstand ein Schaden von 200.000

Euro durch falsch entsorgte Batterien und Akkus.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Kürzlich kam es bei der

Restmüllsammlung der

Holding Graz zu einem

gefährlichen Zwischenfall: Ein

im Restmüll falsch entsorgter

Akkustaubsauger verursachte

eine Stichflamme am Heck eines

Müllfahrzeugs. Dank des

raschen Eingreifens der Mitarbeiter

konnte der Brand sofort

mit einem Feuerlöscher unter

Kontrolle gebracht werden. Zur

Absicherung wurde die Grazer

Berufsfeuerwehr verständigt, die

im Konvoi hinter dem Fahrzeug

Richtung Sturzgasse nachfuhr,

um bei einem möglichen Wiederaufflammen

sofort eingreifen

zu können. In der Sturzgasse

wurde der Abfall schließlich kontrolliert

entladen, wobei der Akkustaubsauger

als Brandursache

identifiziert wurde.

Nur durch die schnellen Reaktionen

der Mitarbeiter sowie

die ausgezeichnete Zusammenarbeit

mit der Berufsfeuerwehr

Graz konnte größerer Sachschaden

verhindert werden. Der Vorfall

unterstreicht jedoch die zunehmende

Gefahr, die von falsch

entsorgten Batterien und Akkus

ausgeht. Im Jahr 2024 entstand

in der Sturzgasse ein Schaden in

Höhe von rund 200.000 Euro aufgrund

von durch Brände verursachten

Anlagenstillständen und

Feuerwehreinsätzen.

Aufruf

Dabei handelte es sich um keinen

Einzelfall, wie Holding-

Sprecherin Sara Schmidt

bestätigt: „Wir haben wöchentlich

einen Brand in der

Behandlungsanlage Sturzgasse

aufgrund falsch entsorgter

Batterien oder Akkus und Elektrogeräte

im Restmüll.“ Mit Blick

auf diese Ereignisse schickt

sie einen Appell an die Grazer:

„Batterien und Akkus bitte

niemals über den Restmüll zu

entsorgen! Ein besonderes Problem

stellen aber auch versteckte

Lithium-Akkus dar – etwa in

blinkenden Kinderschuhen,

singenden Glückwunschkarten,

E-Zigaretten oder Vapes. Viele

Konsumenten sind sich der darin

enthaltenen Batterien nicht

bewusst. Umso wichtiger ist die

korrekte Entsorgung solcher

Produkte sowie eine klare Kennzeichnung

durch die Hersteller.“


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 9


10 graz

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Wenn die Annenstraße funkelt

Die Annenstraße

ist eine der

bedeutendsten

Verbindungsstraßen

von Graz, die

Tradition, Vielfalt

und urbanes

Leben auf einzigartige

Weise

vereint. LUEF

GEMEINSAM. Mit dem AnnenStar 2025 starten die Stadt Graz und der „Grazer“ nun eine gemeinsame

Aktion in der Annenstraße, die Unternehmer, Kunden und Besucher zusammenbringt.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Die Grazer Annenstraße

steht ab diesem

Winter ganz im Zeichen

von Kreativität, Gemeinschaft

und festlicher

Stimmung. Mit der Aktion

„AnnenStar 2025“ startet die

Stadt Graz gemeinsam mit

dem „Grazer“ eine Initiative,

die Unternehmer, Kunden

und Besucher gleichermaßen

begeistern soll.

AnnenStar 2025

Der AnnenStar 2025 ist ein

Wettbewerb, bei dem die Betriebe

entlang der Annenstraße

ihre Auslagen zwischen 1.

und 19. November kreativ

und winterlich gestalten. Ziel

ist es, die Straße als lebendiges

Eingangstor zur Stadt

Graz zu positionieren, besonders

im Hinblick auf die

bevorstehende Eröffnung der

Koralmbahn, die viele neue

Besucher nach Graz bringen

wird. Gleichzeitig soll die Aktion

den lokalen Handel stärken,

den Fußgängerverkehr

erhöhen und die Community

der Unternehmer in der Annenstraße

enger vernetzen.

Der Wettbewerb läuft offiziell

von 20. November bis 24.

Dezember, währenddessen

dürfen Passanten, Kunden

und Spaziergänger für die

teilnehmenden Unternehmen

voten und ein Foto an

den „Grazer“ schicken. Unter

allen Einsendungen werden

zehnmal 100 Euro GrazGutscheine

verlost.

Das Unternehmen mit den

meisten Einsendungen gewinnt

das Publikumsvoting,

die Jury bewertet die beste

Umsetzung des Themas

„Kreative winterliche Gestaltung

des Schaufensters“. Die

besten drei Unternehmen

gewinnen einen AnnenStar-

Award 2025, inklusive einer

Unternehmenspräsentation

im Grazer im Gesamtwert

von 10.590 Euro.

Cookina

Diesen Freitag und Samstag

fand im Cookina, dem

verlässlichen Partner

für Küchenplanung und

Wohndesign in der Annenstraße

47, unter den Geschäftsführern

Bernhard

Brandstätter und Werner

Krainbucher, eine Herbstmesse

zu den Tagen des

Wohnens mit 20 Kooperationspartnern

aus der Region

statt. Es wurde gekocht, gelacht,

gekostet, getrunken

und natürlich genetzwerkt.

Live-Kochen mit Bora und

Bosch standen auf dem Programm,

Ingo Herzmaier begleitete

die Gäste mit seinem

Saxophon durch den Abend.

Auch Vertreter der Politik

waren vor Ort.

Sabine Schwaiger (FAB Produktionsschule)

und Reinhard Hochegger (Stadt Graz)

Bernhard Brandstätter ist Geschäftsführer

von Cookina. FEDEROVA (2)

EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ

www.grazer.at



12 graz

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Waltraud Klasnic wird am 27.

Oktober 80 Jahre alt.

Feier zum 80er

von Klasnic

STVP

■ Mit einer Feierstunde im Refektorium

der Elisabethinen in

Graz gratulierte die Steirische

Volkspartei ihrer ehemaligen

Landesparteiobfrau und Landeshauptfrau

a.D. Senatorin

h.c. Waltraud Klasnic vorab

zum 80. Geburtstag, den Klasnic

am 27. Oktober feiern wird.

„Die Steiermark als Bundesland

und die Steirische Volkspartei

haben Waltraud Klasnic vieles

zu verdanken“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom.

Bestattung mit

eigenem Podcast

■ Bestattung Himmelblau erweitert

seine Kommunikationsstrategie

um ein stark wachsendes

Medium: Mit dem neuen

Unternehmenspodcast „Erzähl

mir vom Tod“ gibt Österreichs

größtes privates Bestattungsunternehmen

seinen Mitarbeitern

eine Stimme und schafft Raum

für offene Gespräche über das

Abschiednehmen, Trauerkultur

und Vorsorge.

SPANNEND. In Graz steht die legendäre Pizzeria Georgi vor der Rückkehr.

In Seiersberg wird es „Hygge“ und auch sonst tut sich viel in der Gastro.

Von LSTW, VW & TS

redaktion@grazer.at

Lange stand das Gebäude

in bester Lage in der CvH

leer und verkam zusehends.

Seit dieser Woche wird

dort aber gearbeitet, und wie

der „Grazer24“ exklusiv berichtet

hat, steht im ehemaligen Georgi

wieder eine Pizzeria in den

Startlöchern. Es sind die Erben

des legendären Pizzakochs Georg

Georgi, der 2021 verstorben

ist und mit seiner Pizzeria eines

der ersten Häuser seiner Art in

Graz aufsperrte.

Am 1. November öffnet der

Babyccino Club in der Harrachgasse

5 seine Türen. Kinder im

Alter von null bis sechs Jahren

sind mit der gesamten Familie

willkommen, um die Räumlichkeiten

und das Angebot des Babyccino

Clubs kennenzulernen

und mitzuerleben. Es soll ein

Spiel- und Community-Ort auf

Montessori-Art für Eltern und

Kleinkinder sein. Eltern können

währenddessen netzwerken

und einen Kaffee trinken, für die

Kleinen gibt es Babyccino.

Gemütlich in GU

In Seiersberg-Pirka hat kürzlich

das Cafe Hygge eröffnet. Hygge –

das steht für Gemütlichkeit und

Herzlichkeit und ist tief in der

skandinavischen Seele verankert.

Neben Leckereien wie Bagels

und Kaffee wird auch frisch

gebackenes Gebäck serviert. Die

Gastro

Börse

www.grazer.at

Die

legendäre

Pizzeria

Georgi

in der

Conradvon-Hötzendorf-

Straße

kehrt zurück!

Die

Restaurierungsarbeiten

haben

bereits

begonnen.

KK

Georgi-Comeback in Graz

Betreiber wollen, dass man vorbeikommt,

gerne verweilt und

die Welt um sich vergisst.

Nach nur zwei Jahren will die

Gründerin der Auftragskonditorei

„Ohlala“, Lisa-Maria Jäger,

ihren Betrieb aus privaten Gründen

in neue Hände geben und

sucht eine Nachfolge.

Im Hygge am Park in Seiersberg-Pirka wartet skandinavisches Flair. HYGGE


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz 13

Das Bundesheer übt in GU

SPANNEND. In den Bezirken Graz-Umgebung, Weiz und der Südoststeiermark findet vom 11. bis zum

13. November eine Übung des Bundesheeres statt. Es kommt zum Einsatz von Munition.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Vom 11. bis zum 13. November

findet in den

steirischen Bezirken

Graz-Umgebung, Weiz und Südoststeiermark

eine Übung des

Österreichischen Bundesheeres

statt.

Details

Im Zuge der groß angelegten

Übung des Österreichischen

Bundesheeres werden Soldaten

des in Feldbach stationierten

Aufklärungs- und Artilleriebataillons

7 im Einsatz stehen.

Konkret betrifft die Übung neben

Weiz und der Südoststeiermark

die Ortschaften Sankt

Radegund bei Graz, Peggau,

Kumberg, Eggersdorf bei Graz,

Laßnitzhöhe, Nestelbach bei

Graz, Sankt Marein bei Graz

und Vasoldsberg in Graz-Umgebung.

Zu erwarten sind Panzer

sowie verschiedene andere militärische

Fahrzeuge: Insgesamt

werden an der Übung rund 120

Soldaten mit 25 Räderfahrzeugen

und vier Kettenfahrzeugen

teilnehmen.

Der Einsatz von tief fliegenden

militärischen Luftfahrzeugen

sowie von Landungen im

Übungsraum ist nicht vorgesehen.

Bei der Übung werden geladene

Waffen eingesetzt. Deshalb

ist besonders wichtig, keine Munition

oder Munitionsteile zu

sammeln oder zu berühren, da

dies lebensgefährlich sein kann.

Werden solche Gegenstände gefunden,

sollte dies umgehend

bei der nächstgelegenen Polizeistation

gemeldet werden.

Bei der Übung des Österreichischen Bundesheeres kommen 25 Radfahrzeuge,

vier Kettenfahrzeuge und geladene Waffen zum Einsatz. GERHARD SIMADER


14 graz

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Kein großer Deal

Ab 2026 verbietet die EU den Import

von russischem Gas und verwehrt

dem Aggressor Putin (so die

Annahme) das große Geschäft.

Stattessen verpflichtet sich die EU,

in den Jahren 2026 bis 2028 jährlich

fossile Energie im Wert von

durchschnittlich 250 Milliarden

Dollar aus den USA zu kaufen.

Hochpreisenergie mit „moralischem

Gütesiegel“, erpresst mittels

Strafzolldrohung unter der Federführung

von Donald Trump,

wird zukünftig die Europäischen

Endverbraucher beglücken. Die

Abhängigkeit vom Aggressor Putin

wechselt somit in den Herrendienst

des Erpressers Trump. Ein

wahrlich „großer Deal“.

Alfons Kohlbacher

* * *

Genderverbot

„Wir setzen dabei auf Hausverstand,

anstatt auf unlesbares

Sinnlos-Gendern“, sagte Landeshauptmann

Mario Kunasek

(FPÖ) bereits im Sommer heurigen

Jahres. Das Binnen-I, Gendersternchen

und Co sollen aus

den steirischen Landesgesetzen

verbannt werden. Auch die

schwarz-blaue Landesregierung

in Niederösterreich verzichtet auf

das Gendern. Nun hat auch der

zweithöchste Repräsentant unseres

Landes, nämlich der FPÖ-

Nationalratspräsident Walter

Rosenkranz, angekündigt, dass

künftig im Parlament und ab

sofort mit „Meine Damen und

Herren“ gegrüßt und empfangen

wird. Also wird beim Anwenden

der deutschen Sprache auf das

Binnen-I, Doppelpunkt, „Sternderl“

und Schrägstrich verzichtet.

Als staatliche Institution haben

wir uns an Regeln zu halten, wie

sie der Rat für die deutsche Rechtschreibung

als einzig staatlich

anerkannte Institution vorgibt.

Wir kehren zu einer Sprache zurück,

die dem Geist der österreichischen

Verfassung entspricht:

allgemein verständlich, sachlich

und inklusiv im besten Sinne. Die

echte Gleichberechtigung entsteht

durch Bildung, faire Chancen

und Respekt – nicht durch Satzzeichen,

führt Rosenkranz weiter

aus. Erwartungsgemäß kritisieren

SPÖ, NEOS und GRÜNE diesen

überaus sinnvollen Schritt

in heftigen Stellungnahmen. Die

Idee, die Sprache geschlechterrechtlich

besser zu gestalten, hat

sich aus der feministischen Bewegung

heraus entwickelt und wurde

von verschiedenen Personen,

einer Minderheitsgruppe eben,

vorangetrieben. Das Gendern ist

eine Ideologie, die der Sprachwirklichkeit

nicht gerecht wird.

Resümee: Hoffentlich nehmen

diese emanzipierten Frauen – die

uns das Gendern aufoktroyiert

hatten – zur Kenntnis, dass damit

der Gleichberechtigung der Frauen

nichts Gutes getan wurde. Es

ist nicht einzusehen, dass unsere

schöne deutsche Sprache durch

solche Animositäten holprig zu

lesen ist und verhunzt wird.

Peter Puster

* * *

Tunnel nicht klimagut?

Ich freue mich, dass ich seit etlichen

Wochen am Sonntag wieder

einen ‚Grazer‘ bekommen habe.

Und sogar mit einem (von der

ÖBB?) gesponserten Umschlag,

wo der Koralmtunnel in höchsten

Tönen gelobt wird. Unter anderem

wird hervorgehoben, wie

sehr dieser zum Umweltschutz

beiträgt. Ich bitte um Verzeihung,

aber wie kann so ein Projekt umweltfreundlich

sein? Es sei denn,

man ignoriert die Entstehungsgeschichte

– o.k. Ich habe mir erlaubt,

die Amortisationszeit zu

recherchieren, die es benötigt, um

den Energieaufwand des Baus

durch die Nutzung wieder wettzumachen.

Ich komme auf 50 bis

200 Jahre, wobei es wohl eher 100

Jahre sind, außer man schafft es,

alle Züge zu 100 Prozent vollzubekommen

und alle Pendler zu 100

Prozent auf die Bahn zu bringen.

Bei 1,5 Millionen Tonnen CO2 für

den Bau und einer Einsparung

von 20 Kilogramm CO2 pro umgestiegenem

Autofahrer (Graz-

Klagenfurt, eine Strecke): 75 Millionen

eingesparte Autofahrten

wären nötig für die Amortisation.

Bei einer Million Fahrgästen pro

Jahr (beide Richtungen) und einer

Umstiegsquote von 50 Prozent

vom Auto (500.000 eingesparte

Autofahrten pro Jahr) wäre die

Amortisationszeit 150 Jahre.

Herwig Rehatschek

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im „Grazer24“

Heli über Graz

■ Feuerprobe für Finanz-LR Willibald

Ehrenhöfer. Am Dienstag

musste er im Landtag das Budget

seiner ÖVP-FPÖ-Koalition präsentieren

und verteidigen. Von der

Opposition kam scharfe Kritik an

den Einsparungen und Schulden.

Wirbel um Bezirke

■ Am Montag flog die Holding

Teile eines Hochbehälters auf

den Schlossberg und Teile der

Schlossbergbahnbrücke vom

Schlossberg herab. Der Einsatz

dauerte rund eine Stunde und

war spektakulär anzusehen.

Budgetrede

■ Am Donnerstag gab es Aufregung

über einen Eklat im Rathaus.

Beim Bezirksdemokratie-Gipfel

zog die ÖVP aus, da sich laut den

Schwarzen die Rahmenbedingungen

geändert hatten.

HOLDING, BINDER, GETTY


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

„Grazer“-Uraubsfoto

graz 15

Leo, der sportliche Gewinner

ÜBERGABE. Die Urlaubsfoto-Aktion des „Grazer“ war wieder ein gigantischer Erfolg. Am Ende

konnte sich der junge Leo Remschnigg durchsetzen – mit einem Tauchfoto von der Insel Mauritius.

Es ist die wohl beliebteste

Sommeraktion des „Grazer“.

Alljährlich suchen wir

das schönste Urlaubsfoto unserer

Leser und die Rückmeldungen

sind gigantisch. Auch heuer

haben wir tausende Fotos erhalten,

und dementsprechend herausfordernd

war die Suche nach

dem Gewinner.

Sporty Leo

Durchgesetzt hat sich das Tauchfoto

von Leo Remschnigg, der

mit seinen Eltern und seinem

Bruder vier Wochen auf Mauritius

verbrachte. „Ich hatte viele

Fotos zur Auswahl und wollte

unbedingt eines einsenden, aber

das Tauchfoto war das beste und

machte schließlich auch familienintern

das Rennen – und das

war gut so“, erzählt er bei der

Übergabe des Gewinns, eines

Gutscheins für das Joglland Hotel

Prettenhofer in Wenigzell.

Seine ganze Familie ist supersportlich,

erzählt er. Auf Mauritius

war man windsurfen und tauchen

und dort entstand auch das

Foto, geschossen vom Papa auf

einer GoPro unter dem Wasser.

„Ich bin auch leidenschaftlicher

Fotograf und habe meine Kameras

überall mit dabei. Das Siegerfoto

war aber eine

tolle Zusammenarbeit

in der Familie“,

erklärt er. Den Gewinn

will man auch

gemeinsam einlösen.

„Die Gegend im

Joglland ist toll zum

Wandern und meine

ganze Familie will

mit – ich freue mich

sehr über diesen tollen Gewinn“,

meint Leo abschließend. LSTW

„Grazer“-Chefredakteur Tobit Schweighofer übergab den Gutschein an

Urlaubsfoto-Gewinner Leo Remschnigg, der sich sehr freute.

KK


16

szene

graz

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

16

redaktion@grazer.at

Die Steiermark ist ein Genussland,

und das sollte auch bitte so

bleiben.“

Die Landesrätin für Landwirtschaft Simone Schmiedtbauer

bei der Steirischen Junkerpräsentation. SCHERIAU

Küchenchefsdinner

Ivan Trifunovic

(San Pietro),

Angelo Urban

(Senior-Chef

San Pietro), Felix

Fliesser (San

Pietro), Andreas

Frühwirth (Der

Frühwirth), Fabio

Urban (Chef

San Pietro) und

Jürgen Kleinhappl

(Neuwirt

Kitzbühel) (v.l.)

LUEF (6)

im San Pietro

Alle Fotos auf

www.grazer.at

KULINARISCH. Am

18. Oktober luden das

San Pietro und „der

Grazer“ zu einer kulinarischen

Reise ein.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Am Samstag, dem 18. Oktober,

fand im San Pietro

das Küchenchefsdinner,

die dritte und letzte Station der

Feierlichkeiten des 20-jährigen

Bestehens des Restaurants und

des 40-jährigen Jubiläums des

„Grazers“, statt. Das Küchenchefsdinner

war ein Wiedersehen mit

den ehemaligen und aktuellen

Küchenchefs des San Pietro. Jürgen

Kleinhappl (Neuwirt Kitzbühel),

Andreas Frühwirth (Der

Frühwirth), Ivan Trifunovic (San

Pietro) und Felix Fliesser (San

Pietro) erstellten gemeinsam ein

Fünf-Gänge-Menü für die Gäste.

Die Vorspeise kam von Frühwirth

und war ein rosa Kalbsrücken

mit Thunfisch-Tatar und Beurre

Blanc. Als Zwischengang servierte

Trifunovic gefüllte Conchiglioni

mit Jakobsmuschel-Tatar,

Artischocken und Guanciale. Der

Hauptgang kam von Fliesser und

Kleinhappl und bot entweder

Steinbutt mit Karfiol und Pinien

oder Rehrücken mit Tramezzini,

Edelkastanien und Trüffel. Zum

süßen Abschluss wurde vom gesamten

San-Pietro-Team Mascar-

pone mit Biskuit, Espresso und

Tahiti-Vanille serviert.

Auf weitere Jahre

„Das alles kann nur funktionieren,

wenn man so ein tolles und professionelles

Team hat, wie wir es

hier haben. Und darauf sind wir

sehr stolz“, sagten Fabio und Angelo

Urban, die Chefs des San Pietro,

bei der Eröffnung des Abends.

Mit dabei waren unter anderem

Zahnärztin Sabine Wenger mit

ihrem Mann Notar Peter Wenger,

Susanne Kartnig (Ankünder),

der ehemalige Verkaufsleiter von

ORF Steiermark Andreas Rath

und Autohändler Bernd Trummer.

Ab 22 Uhr gab es eine Aftershowparty

„Wine, Dine & Dance“

mit DJ Rene de Kleijn.

Der Kalbsrücken mit frischem Thunfisch-Tatar

überzeugte die Gäste.

Sabine Wenger und ihr Mann Peter

Wenger genossen den Abend.

Senior-Chef Angelo Urban mit dem Hauptgang von

Jürgen Kleinhappl: Steinbutt mit Karfiol und Pinien

Die Gäste konnten bei entspannter Atmosphäre die

kulinarische Reise genießen.

Rehrücken mit Tramezzini und Trüffel


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

szene graz 17

KK, MELINASTUDIOS

Hannes Kartnig

GEBURTSTAGSKINDER

Alles Gute zum morgigen 74. Geburtstag

an den ehemaligen Sturm-

DER WOCHE

Präsidenten.

Happy Birthday!

Cornelia Hütter

Wir wünschen der Skirennläuferin

alles Gute zum 33. Geburtstag am

29. Oktober.

Klanglicht feiert Jubiläum

LEUCHTEND. Seit Freitag leuchtet die Stadt Graz in allen Farben. Zum zehnten Mal findet Klanglicht

statt und beeindruckt Besucher mit einem Rausch aus Farben, Formen, Musik und Texten.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Seit Freitag, dem 24. Oktober,

lässt Klanglicht mit Licht und

Klang bekannte Orte auf dem

Schlossberg wie auch in der Grazer

Innenstadt erstrahlen, weckt

Emotionen, knüpft an ein Jahrzehnt

Erinnerungen an und öffnet

Augen und Ohren für Neues.

Licht an

Das Festival feiert heuer sein zehnjähriges

Jubiläum, mit dabei sind

sowohl renommierte Künstler aus

aller Welt als auch Nachwuchstalente,

die die Besucher mit ihren

Installationen zum Staunen bringen.

An insgesamt 16 Standorten

werden 20 Kunstinstallationen

gezeigt.

Die Eröffnung fand am Freitag

in der Orangerie statt.

Kuratorin Birgit Lill-Schnabel

konnte unter anderem Christopher

Drexler, Werner Kogler, Kathryn

List, Landesrat Karlheinz

Kornhäusl, Stadträtin Claudia

Unger, Bernhard Rinner, Kate

Harvey, Harald Dirnberger, Britta

Schindler, Christina Schuller,

Andreas Stugger, Sylvia Loitold,

Susanne Haubenhofer (beide Erlebnisregion

Graz), Raiffeisen Vorstand

Rainer Stelzer, Daniel Fabri,

Josef Schrammel (UMJ) und

Brigitte Schuchlenz (Graz Museum)

bei der Eröffnung begrüßen.

Das Festival findet noch bis inklusive

morgen statt, von 18 bis 23

Uhr können die Besucher in eine

andere Welt eintauchen, um Augen

und Ohren für neue Eindrücke

zu öffnen. 12 der 16 Standorte

des Kunstfestivals der Bühnen

Graz sind bei freiem Eintritt im öffentlichen

Raum besuchbar.

Thomas Winkler, Robert Nguyen, Alexander Andreadis und Harald

Kristen freuten sich über das zweite Vinalicious Wine&Dine.

MICHAEL KINK

End of Summer Party

■ Zum zweiten Vinalicious

Wine&Dine lud Robert Nguyen

in sein Restaurant Vina. Serviert

wurde zunächst ein hervorragendes

Fünf-Gänge-Menü mit Weinund

Bierbegleitung. Winzer Karl

Schnabel servierte ebenso seine

Weine wie das Ferragamo-Weingut

„Il Borro“. Premiere feierten

die beiden neuen Vina-Biersorten

„Good Night Vietnam“ sowie

das alkoholfreie „Feel Good

Vietnam“ von Thomas Winkler

und Harald Kristen von „Tom &

Harry Brewing“. Im Anschluss an

das Dinner wurde das Restaurant

bei der End of Summer Party zur

Tanzfläche. Saxophonist Nicolo

Loro Ravenni sorgte dabei für

ausgelassene Stimmung und

eine volle Tanzfläche. Unter anderem

gesichtet wurden Alexander

Andreadis und Kathrin

Paar-Rojko mit Gatte Arnold.

Am Freitag fand in der Orangerie die Eröffnung von Klanglicht mit Bernhard

Rinner, Claudia Unger, Birgit Lill-Schnabel und Karlheinz Kornhäusl. LUEF

Rotary Charity Clubbing

■ Ein Clubbing ganz im Zeichen

des guten Zwecks. Dazu lud der

Rotary Club Graz Fortuna in die

Bar Amouro. Im Rahmen der

Veranstaltung wurden Bilder und

Kunstwerke von Tom Lohner,

Carola Deutsch, Monsieur

Schabernack, Viktoria Schöner

und Maria Nimmervoll versteigert.

Die Kunstwerke der namhaften

Künstler fanden große

Resonanz, und die Gäste boten

fleißig mit. Insgesamt wurden

9000 Euro für die VinziWerke erzielt.

Den Abend nicht entgehen

ließen sich: Rotary-Präsident

Martin Stihsen, Julian Englich,

Andreas Miller, Staatssekretärin

Barbara Eibinger-Miedl mit

Gatte Marco, Maximilian Koren

mit Gattin Simone, Svjetlana

Wisiak (VinziWerke) sowie

Rechtsanwalt Ferdinand Attems

mit Gattin Barbara.

Luden zum

Black Tie Charity

Clubbing

für den guten

Zweck: Andreas

Miller, Julian

Englich und

Martin Stihsen

(v.l). Erlöst

wurden 9000

Euro.

KK


18 szene

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Es junkert

wieder

FRISCH. Alle Fans des

Junkers können sich

freuen: Auch heuer ist

er ausgezeichnet!

Wir haben das neunte

TopWeinjahr in Folge“,

freut sich Stefan

Potzinger, Obmann von Wein

Steiermark. Auch Wein Steiermark

Geschäftsführer Martin

Palz freut sich über den heurigen

Jahrgang: „Sowohl der Ertrag als

auch die Qualität stimmen optimistisch,

dass wir ausgezeichnete

Weine im Glas sehen werden.“

Es junkert

Beginnen wird das Weinjahr auch

heuer wieder traditionell mit dem

Junker. Dieser präsentiert sich

Martin Palz, Michael

Gradischnig, Weinkönigin

Magdalena

I., Landesrätin

Simone Schmiedtbauer

und Stefan

Potzinger freuen

sich auf den heurigen

Junker (v.l.).

WEIN STEIERMARK | FOTOKUCHL

heuer leicht, fruchtig und mit einem

jugendlich-frischem Aroma,

wie auch Weinkönigin Magdalena

I. bei der ersten Verkostung

bestätigt.

Landesrätin

Simone

Schmiedtbauer betont, wie viel

Liebe und Arbeitskraft die Weinbauern

in ihr Produkt stecken. Sie

appeliert aber auch an die Kunden,

den steirischen Wein zu kaufen,

denn „wenn wir ihn nicht

kaufen und trinken, wird es ihn

irgendwann nicht mehr geben.“

Mit der Steiermärkischen Sparkasse

hat der Junker einen langjährigen

starken Partner an seiner

Seite.

„Seit über 25 Jahren begleitet

die Steiermärkische Sparkasse

die steirische Weinwirtschsft mit

Engagement und Leidenschaft“,

so Michael Gradischnig, Leiter

Werbung der Steiermärkischen

Sparkasse. Auch kürt das Bankhaus

jedes Jahr die Jungwinzer

des Jahres. Verkaufsstart für den

Junker war bereits pünktlich zum

Start der Herbstferien am 24. Oktober.

Die große Präsentation des

neuen Jahrgangs findet dann am

5. November in der Stadthalle

statt.

NASA

Die RosaLila PantherInnen präsentierten am Dienstag das Motto des Tuntenballs

2026. Es geht im Februar 2026 ins „Grand Bordell“.

Die Promis „woopten“ um die Wette

■ Am 23. Oktober feierte der

neue Freizeit-Hotspot im CEN-

TER WEST seine große Eröffnung,

gemeinsam mit Vertretern

aus Wirtschaft, Politik, Sport

und Medien, die zu den Ersten

gehörten, welche die neuen Erlebniswelten

entdecken durften.

Mit Live-DJ, mitreißenden Show-

Performances und einer energiegeladenen

Eröffnungsparty, in

der die Geschichte von WOOP!

mit viel Charme und Humor erzählt

wurde, erlebten die Gäste

einen Abend voller Begeisterung,

Lachen und gemeinsamer Momente.

Neben dem Funpark mit

Trampolinen gibt es auch eine

Bowlingbahn mit riesiger Leinwand,

VR-Spiele, Escape Rooms

und vieles mehr. Zur Eröffnung

kam Sport-Stadtrat Kurt Hohensinner,

der auch das Band zerschnitt.

Ebenso nicht entgehen

ließ sich die Eröffnung Center-

Manager Martin Wittigayer, der

KK

Gewagtes Motto für Tuntenball 2026

■ Diese Woche stellten die Organisatoren

des Tuntenballs das

Motto für den Ball 2026 vor. Wie

immer mit dabei war Drag-Queen

Grazia Patricia, die auch ein

Lied zum Besten gab. Die Rosa-

Lila PantherInnen laden 2026 ins

„Grand Bordell Tuntenball“ und

unterfüttern diese Einladung mit

teils gewagten Set-Cards, die auf

der Homepage des Balls zu finden

sind. Man wolle damit erstmals

eine kleine Anleitung und

Inspiration für die Outfits am Ball

geben, meinte Organisator Joe

Niedermayer im Rahmen der

Präsentation. Er fand jedoch auch

ernste Worte und kritisierte, dass

die FPÖ fast jegliche Brücken zum

Verein, der wertvolle Arbeit in der

psychosozialen Versorgung leistet

abgebrochen habe. Förderungen

wurden grundlos gestrichen.

Deswegen kostet das Eintrittsticket

2026 auch 100 Euro statt

bisher 80 Euro. Die Einnahmen

kommen den RosaLila PantherInnen

zugute.

Julia Bruh, Samo Habič, Kurt Hohensinner, Anja Spindler, Sophie Ryba und

Martin Wittigayer bei der WOOP!-Eröffnung (v.l.)

SCHERIAU


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at szene

19

Mit Sturm und Maroni in den Herbst

■ Am Donnerstag wurde im

eleven, unter Lokal-Chef Arsim

Gjergji, der Herbst so richtig gefeiert.

Bereits zum zehnten Mal fand

das legendäre Herbstfest statt und

auch in diesem Jahr war wieder für

alles gesorgt, was ein stimmungsvolles

Fest ausmacht. Mit dabei

waren unter anderem Karl-Heinz

Snobe (Landesgeschäftsführer

AMS Steiermark), SPÖ-Klubobmann

Johannes Schwarz, Werber

Michael Radspieler (idlab

Media), Gemeinderätin Anna

Robosch, Heri Hahn (Kommunikation

Special Olympics), ARBÖ-

Präsident Klaus Eichberger und

Christian Lang (Nachwuchsleitung

des TSV Hartberg). Für

musikalische Highlights sorgte

Grodaus mit mitreißendem Austropop

– Live-Musik, die für beste

Stimmung im ganzen Lokal sorgte.

Duftende Maroni und frischer

Schilcher-Sturm rundeten das Fest

kulinarisch perfekt ab.

Stadtrat Kurt Hohensinner, Landesrätin Simone Schmiedtbauer, Organisatorin

Beatrice Berner und Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr.EDOROVA

SPÖ-Klubobmann Johannes Schwarz (l.) und ARBÖ-Präsident Klaus Eichberger

(r.) feierten mit Lokalbesitzer Arsim Gjergji in den Herbst. FEDOROVA

Es trüffelt endlich wieder in Graz

■ Graz steht wieder im Zeichen der

edlen Knolle. Bis zum 6. November

kann man Trüffelgerichte verkosten

und selber nach Trüffeln suchen. Im

Paradeishof findet man beim Trüffelmarkt

auch am heutigen 26. Oktober

alles, was das Herz der Trüffelliebhaber

begehrt. Bei der Eröffnung des Trüffelmarktes

dabei waren: Landesrätin

Simone Schmiedtbauer, Stadtrat

Kurt Hohensinner, Graz-TourismusChef

Dieter Hardt-Stremayr,

GBG-Geschäftsführer Günter Hirner,

Wein-Steiermark-Geschäftsführer

Martin Palz, Giuseppe Perna sowie

Markus und Alexandra Lientscher

(alle Agentur ivents), Autorin Claudia

Rossbacher mit Gatte Hannes,

Weinexperte Alexander Andreadis,

Genusshauptstadt-Grande-Dame

Waltraud Hutter, Food-Festival-

Organisatorin Karin Marg, die Gastronomen

Christof Widakovich

und Michael Schunko sowie Wein-

Steiermark-Marketing-Lady Andrea

Jöbstl-Prattes.

Bandgründung für Let’s Spend

CHARITY. „Let’s Spend The Night Together“ vereint, was selten so perfekt zusammenspielt, und ist

ein Höhepunkt im Grazer Kulturkalender voller Kunst, Unterhaltung und sozialem Engagement.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Auch heuer verwandelt sich

durch Alina Radkovic das

Orpheum wieder in einen

Ort voller Musik, Humor und

Emotionen. Die legendäre Benefizshow

„Let’s Spend The Night

Together“ lädt am 13. Dezember

zu einem unvergesslichen Abend

mit 13 Acts ein. Was vor Jahren

unter dem Zepter des leider verstorbenen

Vojo Radkovic als

besondere Konzert-Idee begann,

hat sich zu einem Fixpunkt in der

steirischen Kulturszene entwickelt.

Wiedersehen

Es ist schon einige Jahre her, genau

genommen 22 Jahre, dass

der Musiker und Komponist

Sandy Lopicic mit seinem Sandy

Lopicic Orkestar bei der Veran-

staltungsreihe „Let’s Spend“ auf

der Bühne stand. Umso größer

war die Freude, als er von Radkovic

eingeladen wurde, wieder

einmal Teil dieser Veranstaltung

zu sein. Lopicic musste jedoch

erklären, dass es sein 15-köpfiges

Orkestar in dieser Form nicht

mehr gibt. Da Lopicic jedoch

unbedingt wieder einen Beitrag

zu „Let’s Spend“ leisten wollte,

entschied er sich kurzerhand,

eine neue Band eigens für diesen

Abend zusammenzustellen – mit

großem Erfolg. Drei der neuen

Musiker dieser Balkan-Band

sind auch Teil von Candlelight

Ficus. Weiters konnte Lopicic

Klezmere-Mastermind Moritz

Weiß und die Grazer Neuentdeckung

Marko Iliskovic dazugewinnen.

Zu guter Letzt sind noch

die beiden langjährigen Freunde

Saša Prolic und Vesna Petkovic

dabei.

www.grazer.at

präsentiert

Sandy Lopicic ist ein bosnisch-österreichischer Schauspieler und Musiker

und der Gründer des Sandy Lopicic Orkestar.

LOPIMUSIC


20

eco

graz

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Sabrina Naseradsky

20 sabrina.naseradsky@grazer.at

Bildung ist für den Wirtschaftsstandort

gar nicht hoch genug

einzuschätzen.“

WIFI-Kurator Markus Kohlmeier bei der Eröffnung

des neuen Center of Excellence. FISCHER

Sparen ist wichtiges Thema

SPAREFROH. Den

Steirern ist Sparen trotz

wirtschaftlich herausfordernder

Zeiten

wichtig. Im Schnitt

sparen sie 328 Euro.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Alle Jahre wieder jährt sich

der Weltspartag. Und

heuer sogar zum 100.

Mal. Ein Grund mehr, das Sparverhalten

der Steirer unter die

Lupe zu nehmen.

Laut der aktuellen Sparstudie

der Steiermärkischen Sparkasse

halten es 76 Prozent der Steirer

für wichtig, Geld auf die Seite zu

legen. Im Durchschnitt legen wir

328 Euro auf die hohe Kante. Damit

liegt unser Bundesland über

dem Österreichschnitt von 320

Euro.

Die nach wie vor beliebteste

Sparform ist das klassische

Sparbuch bzw. das Sparkonto.

Wertpapiere gewinnen jedoch

immer stärker an Bedeutung.

Die Steirer sparen besonders,

um für Notfälle gerüstet zu sein

(84 Prozent), um finanziell abgesichert

zu sein oder um für die

Zukunft vorzusorgen (70 Prozent).

Nachholbedarf sieht die Studie

noch beim Finanzwissen.

Hier ist besonders auffällig, dass

bei 57 Prozent das Thema Fi-

nanzbildung in der Familie keine

Rolle spielt.

Statistik

Ein ähnliches Ergebnis zeigt die

Statistik Austria. „Die großen

Unsicherheiten haben die

Sparneigung der österreichischen

Haushalte

ansteigen

lassen. Im Jahr

2024 legten die

Haushalte 11,7

Prozent ihres verfügbaren

Einkommens

auf die hohe

Kante. Damit lag der

Anteil des Einkommens,

der nicht für

den Konsum aufgewendet,

sondern gespart

wird, mit drei

Prozentpunkten deutlich über

der Sparquote des Vorjahres von

8,7 Prozent und auch klar über

dem Durchschnitt der

Vor-Corona-Jahre

2010 bis 2019 mit

8,0 Prozent. Im Jahr

2024 hatten Haushalte

in Österreich

unter Berücksichtigung

der

Inflation um 3,5

Prozent mehr

Einkommen zur

Verfügung als im

Jahr davor. Der private

Konsum wuchs

allerdings mit real

+0,1 Prozent kaum“,

so Statistik-Austria-

Generaldirektor Tobias

Thomas.

Ich spare auf

das nächste

naturkundliche

Abenteuer

in der Ferne gemeinsam mit der

Familie. Denn ich bin ein begeisterter

Ornithologie und reise sehr gerne.“

Ernst Albegger, Regionaldirektor Steiermark,

Hypo Vorarlberg

Sparen

bedeutet

für mich

weit mehr,

als Geld zur

Seite zu legen. An erster Stelle steht für

mich, meinen Kindern die bestmöglichen

Chancen für ihre Zukunft zu eröffnen.“

Philipp Boruta, Schoellerbank, Direktor

Standort Graz

FOTOS: GETTY, KURG, CHRISTA STROBL (2), BOP, ARNO PÖSCHL

Für mich gilt

seit Jahren eine

breite Diversifikation

in der

Veranlagung.

Insofern sind Ansparpläne in verschiedenen

Fonds wie auch Anleihen ein

fixer Bestandteil meiner Vorsorge- und

Vermögensaufbaustrategie.

Manfred Geiger, BKS Bank, Direktionsleiter

Steiermark

Monika Cisar-Leibetseder,

Generaldirektorin Volksbank

Steiermark

Wir sparen aktuell für unsere Freizeitgestaltung:

ein Campingbus

wird bei uns einziehen.

Damit

werden wir dann

gemeinsam mit

unserem Hund die

Schönheiten Österreichs

und des

benachbarten Auslands

erkunden.“

Ich spare für die Ausbildung

meiner vier Kinder – denn

Bildung ist das

wertvollste Kapital.

Gleichzeitig

ist mir auch

die persönliche

Vorsorge

Georg Bucher, Vorstandsvorsitzender

der Steiermärkischen

Sparkasse

wichtig, um für

die Zukunft gut

gerüstet zu sein.“


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz eco 21

TEURER

GETTY (2)

Milch & Milcherzeugnisse +5,6%

Im Jahresvergleich sind Milch und

Milcherzeugnisse um 5,6 Prozent

teurer geworden.

Papier & Pappe –2 %

Im Vergleich zum Vorjahr sind Papier

und Pappe um zwei Prozent günstiger

geworden.

BILLIGER

W I R T S C H A F T

EcoNews

sabrina.naseradsky@grazer.at

Forschungsrat

wurde neu bestellt

■ Auf Antrag von Wissenschafts-

und Forschungslandesrat

Willibald Ehrenhöfer hat

die Landesregierung den Forschungsrat

Steiermark neu bestellt.

Zukünftig hat er zehn statt

fünf Mitglieder. „Die Steiermark

zählt zu den forschungsstärksten

Regionen Europas. Damit

das so bleibt, braucht es den

kontinuierlichen Austausch zwischen

Wissenschaft, Wirtschaft

und Politik. Der Forschungsrat

Steiermark bringt diese Perspektiven

zusammen und gibt wertvolle

Impulse“, so Ehrenhöfer.

Das Center of Excellence wurde

diese Woche feierlich eröffnet. FISCHER

Bildungstraum

geht in Erfüllung

■ Mit der Eröffnung des Center

of Excellence hat die Wirtschaftskammer

Steiermark das größte

Bildungs-Infrastrukturprojekt

ihrer Geschichte umgesetzt. Ein

bewegender Moment für WKO-

Steiermark-Präsident Josef Herk:

„Ich muss innehalten, denn ich

bin zutiefst bewegt. Vor zwölf,

13 Jahren haben wir begonnen,

dieses Projekt zu entwickeln. Mit

der heutigen Eröffnung ist ein

Bildungstraum wahr geworden.“

Immo-Branche

suchte Lösungen

■ Unter dem Titel „Auf der Suche

nach Lösungen“ lud der ImmobilienSektor

Steiermark zum ImmoTalk

2025. Diesen spannenden

Abend nicht entgehen ließen sich:

Landesrätin Simone Schmiedtbauer,

Fachgruppenobmann

Andreas Kern, Manfred Stranz

(Grawe Immo), Notariatskammer-

Präsident Dieter Kinzer, Gernot

Tilz (Landesinnung Bau), Architekt

Guido Strohecker, Finanzexperte

Johannes Tratz, KSV1870-Leiter

Süd René Jonke, Gerald Gollenz.

Gerald Gollenz (l.) und Andreas

Kern beim ImmoTalk.

SCHERIAU

IV-Geschäftsführer Christoph Robinson

sieht die Lage ernst. IV/KANIZAJ

Konjunktur bleibt

weiter schwach

■ Die neue Konjunkturumfrage

der Industriellenvereinigung

Steiermark zeigt: Das schwache

Niveau setzt sich fort, und es ist

weiterhin keine Trendwende bei

der Industrie in Sicht. „Die anhaltend

schwierige Lage belegt

einmal mehr, dass wir eine echte

,Rosskur‘ bei Staatsausgaben,

Regulierung und Bürokratie

benötigen“, fasst IV-Steiermark-

Geschäftsführer Christoph Robinson

die Lage zusammen.


22

viva

graz

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

22

Es ist wichtig, dass alle Mädchen

und Frauen Zugang zu Hygieneartikeln

haben.“

Frauenstadträtin und Bürgermeisterin Elke Kahr zu

den Peri-Boxen an Grazer Schule

STADT GRAZ/FISCHER

„Do it

Robert Krotzer mit den Lernunterlagen

mit Graz-Bezug FISCHER

Deutsch lernen

mit Graz-Bezug

■ Dialoge, Texte und Bilder

aus Deutschbüchern haben

meistens wenig mit der Umgebung

der Lernenden zu tun.

Dabei geht das Lernen viel

schneller, wenn man die Nützlichkeit

dahinter sieht. Aus

dem Grund hat das Integrationsreferat

in Kooperation mit

der Urania Steiermark eigene

Deutschmaterialien mit Graz-

Bezug entwickelt. Diese wurden

mit dem Österreichischen

Verwaltungspreis 2025 ausgezeichnet.

„Die Lernhefte mit Graz-

Bezug erfreuen sich großer

Beliebtheit und waren schnell

vergriffen. Wir haben alle Ausgaben

nachdrucken lassen, um

die große Nachfrage abdecken

zu können“, verkündet Integrationsstadtrat

Robert Krotzer

(KPÖ). Sie sind in den Sprachniveaus

A1 sowie A2 verfügbar

und können kostenlos bestellt

oder heruntergeladen werden.

Neben den unheimlichen Spinnen und Geistern sind die Igel mit den

lustigen Wackelaugen eine nette, herbstliche Dekoidee für Jung und Alt. KK

Herbstlicher Igel

Material: flaches Kunststoffei,

Acrylstifte, Wellpappe/Filz,

Wackelaugen, Pfeifenputzer,

Bastelkleber, Kunsthaar/Wolle

Anleitung: Das flache Kunststoffei

wird in einem ersten

Schritt dunkelbraun bemalt.

In der Zwischenzeit wird

aus Filz oder Wellpappe der

Hintergrund mit Stacheln

ausgeschnitten. Das bemalte

Ei wird anschließend mittig auf

den Filz oder die Wellpappe

geklebt. Danach werden aus

Pfeifenputzern Hände und

Füße geformt und ebenso

Kunsthaare und Wackelaugen

am Ei befestigt.

Bastelanleitungen

Schaurige Spinne

Material: Decopatch-Spinne,

schwarze Acrylfarbe, Marmorierfarben,

großer Behälter mit

Wasser, Einweghandschuhe,

Schaschlik-Spieß

Anleitung: Zuerst wird die Decopatch-Spinne

sorgfältig mit

schwarzer Acrylfarbe bemalt.

Sobald die Spinne getrocknet

ist, wird sie vorsichtig in die

Marmorierfarben getaucht, sodass

die Oberfläche

gleichmäßig überzogen

wird und

ein lebendiger,

marmorierter

Effekt entsteht.

SCHAURIG. Halloween

naht – aber

woher kommt das Fest

eigentlich, und wie

gelingt die selbst

gemachte Deko?

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Die Nächte werden länger,

die Tage kürzer. Die Bäume

verlieren ihr Grün,

die frühen Morgenstunden sind

mit Nebel durchzogen, an jeder

Ecke in Graz gibt es Kastanien

und in der Luft liegt ein leichter

Kamingeruch. Der Oktober neigt

sich langsam dem Ende zu. Einer

der Oktober-Fixpunkte ist Halloween.

Was viele nicht wissen:

Halloween hat seinen Ursprung

im keltischen Neujahrsfest „Samhain“.

Christliche Gemeinden

übernahmen den Brauch und

verbanden ihn mit Allerheiligen,

wobei der Name „Halloween“

vom englischen „All Hallows’

Gruseliger Geist

Material: Klopapierrolle,

Styroporkugel (3–4 cm), vier

Gipsbinden (6–8 cm, 35 cm

lang), Acrylstifte

Anleitung: Als Unterkonstruktion

dienen eine Klopapierrolle

und eine Styroporkugel, die

mit Frischhaltefolie umwickelt

werden. Die Gipsbahnen

kurz ins Wasser tauchen und

über die Konstruktion legen,

sodass eine Körperform entsteht.

Danach die Konstruktion

herausziehen und dem

Geist Augen, Nase und Mund

aufmalen. Er kann mit Perlen

oder anderen Dekos verziert

werden.


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

graz viva 23

IN

GETTY (2)

Filmfiguren

Film- und Serien-Charaktere wie

Wednesday, Beetlejuice und Dracula

sind idale Halloween-Kostüme.

Tiere

Einfache Standard-Tier-Kostüme

kommen zu Halloween immer mehr

aus der Mode.

OUT

yourself“: Halloween-Deko

Bastelspaß

Eve“ stammt. Über irische

Einwanderer verbreitete

sich das Fest in Amerika, wo

es schließlich seine heutige

Gestalt annahm. Seit den

1990er Jahren ist der USamerikanische

Brauch in

Österreich angekommen.

Heute sind Halloween-

Partys, Kostümfeste und

„Süßes oder Saures“

nicht mehr wegzudenken.

Ganz im Stile

des Halloween-

Fests gibt es inzwischen

unzählige

Möglichkeiten, die

eigenen vier Wän-

de gruselig zu schmücken.

Immer mehr Menschen

greifen dabei selbst zu

Schere, Papier und

Farbe. Wir haben mit

Rosemarie Fliesser,

Bastelexpertin vom

Grazer Künstlerbedarf

Kaspar Harnisch über

die schaurigsten Deko-

Ideen gesprochen.

Angefangen bei

Igeln über unheimliche

Spinnen

bis hin zu

Geistern, ist für jeden

was dabei.

Besonders gruselig:

der Geist aus Pappmaschee

KK

Die kunstvoll gestalteten Spinnen sind bei jedem Halloween-Fest der

Hingucker schlechthin. Der Kreativität ist kein Ende gesetzt.

KK


24 viva

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Schweigen über das Sterben

TABU. Der Tod ist allgegenwärtig – und gleichzeitig ein Tabu. Eine Helvetia-Studie zeigt: Die Hälfte

der Steirer spricht kaum über das eigene Begräbnis, viele fürchten sich vor dem eigenen Ende.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Auch heute noch gilt der

Tod in unserer Gesellschaft

als Tabuthema.

Viele Menschen haben Angst

vor dem Sterben und dem Nichtmehr-Sein.

Doch der Umgang

damit verändert sich langsam:

Immer häufiger wird offen über

Sterben, Trauer und Verlust gesprochen

– etwa in der Hospizbewegung,

in Podcasts, auf Social

Media oder in Büchern.

Verhältnis zum Tod

Besonders in der Zeit rund um

Allerheiligen rückt der Tod wieder

stärker ins Bewusstsein der

Menschen, wie eine repräsentative

Studie im Auftrag der Helvetia

zeigt. Die Österreicher stehen

dem Thema dabei gespalten ge-

genüber. Weniger als ein Drittel

der Bevölkerung beschäftigt

sich mit dem Tod. Während sich

knapp ein Viertel der Männer

mit dem Thema auseinandersetzt,

sind es bei den Frauen

beinahe 40 Prozent. Auch zwischen

den Bundesländern gibt

es deutliche Unterschiede: Die

Steirer befassen sich am häufigsten

mit dem Sterben. Doch

mehr als die Hälfte von ihnen

vermeidet es, über das eigene

Begräbnis nachzudenken, und

über ein Viertel hat Angst vor

dem Gedanken an den eigenen

Tod.

Je näher der Tod kommt, desto

seltener wird über ihn gesprochen.

Zudem sind 21 Prozent

der Steirer der Meinung, der Tod

sollte ein Tabuthema bleiben

und es sollte nicht offener über

ihn gesprochen werden.

Obwohl mehr als die Hälfte der Befragten das Thema Tod meidet, wünschen

sich 67 Prozent der Frauen, endlich darüber sprechen zu können. GETTY



26 viva

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Bestattungen

im Wandel

GRÄBER. Angefangen bei traditionellen Erdund

Feuerbestattungen, gibt es heute eine Vielzahl

an Bestattungsformen. Rund um Allerheiligen

rückt dieses Thema in den Mittelpunkt.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

In der Zeit rund um Allerheiligen

rücken Tod, Abschied

und die Frage nach dem Leben

danach wieder stärker ins

Bewusstsein. Viele Menschen

nutzen diese Tage, um ihrer

Verstorbenen zu gedenken und

Friedhöfe zu besuchen. Auch

das Thema Bestattungen spielt

dabei eine Rolle.

Bestattungen

Moderne Bestattungsformen

wie Urnenwände, Diamant-

oder Edelsteinbestattungen, anonyme

Bestattungen sowie Luftund

Weltraumbestattungen

sind in Österreich zwar bereits

angekommen, erfreuen sich

jedoch noch nicht derselben

Beliebtheit wie die klassischen

Bestattungsformen.

Erd- und Feuerbestattungen

gehören zu den traditionellen

Formen der Beisetzung. Laut

einer repräsentativen Helvetia-

Studie bevorzugt die Mehrheit

der Österreicher eine Feuerbestattung

mit Urne am Friedhof

– Männer etwas häufiger als

Frauen.

Obwohl die klassischen Bestattungsformen immer noch am beliebtesten

sind, tendieren die Österreicher zur Einäscherung.

Etwa ein Viertel der Steirer

möchte die Urne nach der Einäscherung

allerdings lieber zu

Hause behalten.

Neben den klassischen Formen

gewinnen auch Natur- und

alternative Bestattungen an Bedeutung.

Dazu gehören Baumund

Waldbestattungen, Wiesenoder

Streuwiesenbestattungen

sowie Seebestattungen. Vor allem

Österreicherinnen entscheiden

sich häufiger für diese

naturnahen Varianten.

KK


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at viva

„Grazer“ Sicherheitskanal

Top informiert zur Sicherheit

ÜBERWÄLTIGEND. Letzte Woche haben wir unseren WhatsApp-Sicherheitskanal gestartet und

haben schon hunderte User. Dort posten wir aktuelle Infos, Presseaussendungen und vieles mehr.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Einbrüche, Enkel-Trick,

Fake-Anrufe und und und.

Wir werden aktuell fast

bombardiert mit sicherheitsrelevanten

Dingen. Oft ist es nicht

so leicht, sich im Dschungel der

Fakes auch auszukennen. Wichtiger

und richtiger Ansprechpartner

ist jedoch immer die Polizei.

WhatsApp-Kanal

Deswegen haben wir letzten

Sonntag einen gemeinsamen

Sicherheitskanal gelauncht, der

auf WhatsApp Tipps und Tricks

zu diesen Dingen gibt und auch

vor aktuellen Fällen warnt. Bereits

kurz nach Start haben sich

hunderte User angemeldet und

bekommen jetzt die Informationen

von „Grazer“ und Polizei

aus erster Hand. Wichtig ist es,

beim Kanal die Glocke rechts

oben zu aktivieren, damit kein

Posting verpasst wird. Die Glocke

ist vorerst immer deaktiviert,

wenn man den Kanal abonniert.

Wer einfach und schnell zum

Kanal kommen will, der tippt

diesen Link in den Browser ein:

bit.ly/GrazerKanal oder folgt

dem hier abgebildeten QR-Code,

indem man ihn mit der Kamera

des Smartphones abscannt.

Die Inhalte werden dort exklusiv

und am schnellsten zur Verfügung

stehen, weitergehende

Informationen findet man wie

erwähnt auch hier im Print, im

„Grazer24“ und online auf grazer.at.

Stadtpolizeikommandant

Thomas Heiland und sein Team

aus Kriminalpräventionsexperten

unterstützt uns tatkräftig.

Hier anmelden

www.grazer.at

27

Sicherheit ist der Polizei ein Anliegen und auch dem „Grazer“. Chefredakteur

Tobit Schweighofer mit Stadtpolizeikommandant Thomas Heiland.SCHERIAU


28 viva

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Ein gekipptes Fenster ist ein

SICHERHEIT. In den

letzten Wochen kam

es in Graz, vor allem in

den Bezirken St. Peter

und Waltendorf, zu

einer Einbruchsserie.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

In den vergangenen Wochen kam es in Graz zu mehreren Einbrüchen: Die Polizei warnt und informiert.

GETTY/SYMBOLFOTO

Wie bereits in den letzten

Wochen berichtet, haben

sich die Einbrüche

in Graz, vor allem in Waltendorf

und St. Peter, vermehrt. Bei bereits

mehreren prominenten Familien

wurde nach demselben

Muster eingebrochen und teure

Wertsachen wurden gestohlen.

Meistens wurde eine Tür oder ein

Fenster aufgebrochen, somit war

der Sachschaden durch den Einbruch

in manchen Fällen höher

als die eigentliche Beute. Wer da-


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at viva

29

Geschenk

hintersteckt, ist der Polizei noch

unbekannt, auch, ob es sich um

eine organisierte Tätergruppe

handelt. Die Polizei empfiehlt

ein starkes Sicherheitssystem.

Augen auf

Im Vorjahr kam es in Österreich

zu mehr als 64.000 Einbrüchen,

7000 davon in privaten Wohnräumen.

Eine neue Studie vom

Fachbereich Eigentumsschutz

im KFV und dem Institut für

Konfliktforschung liefert nun

außergewöhnliche Einblicke

in die Denkweise der Täter. In

sieben Justizanstalten wurden

inhaftierte Einbrecher befragt.

Ihre Aussagen zeigen deutlich,

was Einbrecher anzieht, was sie

abschreckt und welche Fehler

die Bevölkerung immer wieder

macht.

„Einbrecher suchen in der Regel

keine bestimmten Personen

als Opfer aus – sie suchen nach

Schwachstellen und Gelegenheiten.

Wer sein Zuhause gut sichert,

hat daher auch gute Chancen,

dass er erst gar nicht ins

Visier gerät“, betont KFV-Chefjurist

und Leiter des Bereichs Eigentumsschutz

im KFV, Armin

Kaltenegger.

Frühere Kennzeichnungssysteme

spielen aktuell kaum noch

eine Rolle. Stattdessen kommunizieren

Tätergruppen Informationen

zu geeigneten Zielen digital,

häufig über Smartphones.

Der Umfang der Aktivitäten variiert

erheblich mit dem jeweiligen

Täterprofil.

„Zu den Taktiken gehören

beispielsweise die Beobachtung

der Zielobjekte über Tage

hinweg, das Testen von Alarmanlagen

durch ‚Fake-Versuche‘,

die Nutzung von YouTube-Tutorials

zum Schlösserknacken

und auch die Spurvermeidung

mit Frischhaltefolie oder Reinigungssprays“,

erklärt Kaltenegger

weiter.

1) Gekippte Fenster/offene Türen

wirken wie eine Einladung

Fenster und Balkontüren auch

bei kurzer Abwesenheit schließen,

Haustür immer zweimal

absperren, Garagen stets

versperren

2) Einbrecher nutzen Alltagsschwächen

aus

Werkzeuge und Leitern nicht im

Freien stehen lassen, Fahrräder

immer absichern, Kellerabteile

versperren

3) Manche Täter gehen strukturiert

vor

Licht mit Zeitschaltuhren

steuern, Briefkasten täglich

leeren, Vorhänge tagsüber nicht

dauerhaft geschlossen halten,

kein Bargeld zu Hause lagern

4) Sozialer Zusammenhalt

wirkt abschreckend

Kontakt zu den Nachbarn

pflegen, auffällige Personen

direkt ansprechen, im Haus auf

verdächtige Geräusche achten

Sicher zu Hause

Sieben Lektionen kompakt zusammengefasst

5) Täter schrecken nicht

immer vor bewohnten Häusern

zurück

Alarmanlagen an Außentüren

und -fenstern auch aktivieren,

wenn man zu Hause ist,

regelmäßige Wartung von

Alarmanlagen, Videotürklingel

anbringen

6) Einbrecher nicht attackieren

Täter nicht stellen, sondern

Fluchtweg freistellen, wichtige

Merkmale einprägen, bei aufgebrochener

Wohnungstür Polizei

verständigen

7) Vorsicht bei Insiderwissen

und Gewohnheiten

Reinigungspersonal möglichst

nur über persönliche Empfehlung

beauftragen, Schlüssel

nicht unter der Fußmatte oder

dem Blumentopf verstecken,

über längere Abwesenheiten

nur enge Vertrauenspersonen

informieren


30 anzeige

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

STEIERMARK TOURISMUS - TOM LAMM (2)

Wintersport wird in der Erlebnisregion Murau großgeschrieben. Es gibt zahlreiche Pisten und Loipen zu entdecken.

Von ganzem Herzen Winter

in der Erlebnisregion Murau

Die Erlebnisregion Murau an der Südseite der Tauern

punktet vor allem durch ihr breites Wintersportangebot.

KREISCHBERG-IKARUS

Umgeben vom atemberaubenden

Panorama der Tauern

erwartet den Besucher

eine Winterdestination mit sieben

Skigebieten, die zum Teil das internationale

Pistengütesiegel tragen.

Modernste Gondelbahnen und Lifte

bringen die Gäste bequem auf

bis zu 2.200 Meter. Kinder lieben

die Familien-Ski-Areale mit Dinowald,

Geisterbahn, Nocky’s Winterzeit,

Zauberteppiche, das Kinder-

Karussell und das „wilde Lachtal“,

wo die kleinen Abenteurer auf

Hirsch, Hase, Bambi und andere

Wildtiere treffen.

Langläufer genießen das umfassende

Loipen-Angebot in der herrlichen

Winterlandschaft, zum Beispiel

auf den prämierten Loipen

„Höhenloipe am Prebersee“ und

der beschneiten und beleuchteten

Weirerteich-Loipe.

Skitourenliebhabern und Schneeschuhbegeisterten

bietet die Region

Murau eine facettenreiche

Auswahl und zahlreiche schneebedeckte

Gipfel. Von leichten Touren

für Anfänger bis hin zu sportlich

ambitionierten Routen bietet das

Tourennetz sämtliche Möglichkeiten

und Naturschnee – ein

Paradies abseits von Menschenansammlungen.

Der Aufstieg aus

eigener Kraft wird mit atemberaubendem

Ausblick redlich belohnt.

Schneebedeckte Bäume, tiefverschneite

Hänge und frische Bergluft,

die einem um die Nase weht:

Rodeln in der Region Murau lässt

die Augen von Groß und Klein

leuchten und ist ein abenteuerlicher

Winterspaß für die ganze

Familie.

Eislaufmöglichkeiten auf Naturteichen

oder im Ice-Park, Eisstockbahnen,

die berühmte steirische

Gastfreundschaft und das breite

kulinarische Angebot runden einen

Urlaub in der Erlebnisregion Murau

ab.

Tourismusverband

Murau

Liechtensteinstraße 3-5

8850 Murau

info@regionmurau.at

www.regionmurau.at

Am Kreischberg

in der Erlebnisregion

Murau

ist eine schneereiche

Abfahrt

garantiert.


Sei der erste auf der Piste!

Die Erlebnisregion Murau ist ein Paradies für Wintersportler: Sieben Skigebiete vereinen Schneesicherheit,

Panorama und steirische Gastlichkeit. Am Kreischberg locken breite Carvinghänge, moderne Gondeln und

Speedstrecken. Das Lachtal begeistert mit 35 Pistenkilometern und alpinem Flair, die Grebenzen mit ruhigen

Abfahrten im Naturpark. Familienfreundlich sind Tonnerhüüenlii, Tockneralm und Schöder.

Auf der schneesicheren Turracher Höhe warten 43 Pistenkilometer und ein großer Snowpark. Familien

profifieren von Grafis-Tagen für Kinder. Skiverleih, Schulen und Hüüen machen Murau zum perfekten

Hol dir die

Wintererlebnis.

tollen

Angebote

zum

Saisonstart

regionmurau.at

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Telefon: +43 3532 / 23 18

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Willkommen im Egidiwirt! Nach einem Skitag am Kreischberg oder

einer Skitour entspannen Sie in unseren gemütlichen Zimmern

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32 viva

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Ausflüge sind immer ein

ZUG UM ZUG.Wer einen

Ausflug plant, will nicht

immer mit dem Auto

unterwegs sein. Auch

mit dem Zug lässt sich

vieles erreichen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die weltgrößte Klosterbibliothek im Benediktinerstift Admont lädt zum Verweilen ein.

STG/GÜNTHER STEININGER

Wer einen Ausflug macht,

hat meist viel zu erzählen

und im Vorfeld

viel zu planen. Vor allem, wie

erreiche ich mein Ausflugsziel

am schnellsten und am stressfreisten?

Denn viele wollen nicht

immer mit dem Auto unterwegs

sein.

Wohin

Gerade ein Ausflug in die Südsteiermark

ist oftmals mit einem

Buschenschankbesuch oder ei-

Vollmund fand in der Kanonenbastei am Grazer Schlossberg seinen würdigen

Abschluss. Man kann sich schon auf 2026 freuen. REGION GRAZ - WWW.WOLFGANGHUMMER

Im Zeichen des Vollmonds

■ Mit zwei fulminanten Veranstaltungen

in der Kanonenbastei

am Schlossberg fand die diesjährige

Vollmund-Serie ihren

krönenden Abschluss. Insgesamt

zehnmal fanden bei magischen

Vollmondnächten Dinner

an außergewöhnlichen Orten

statt. Steirische Top-Köche sorgten

für kulinarische Highlights

und das exklusive Rahmenprogramm

begeisterte die Gäste.

Sylvia Loidolt, Vorsitzende,

und Susanne Haubenhofer,

Geschäftsführerin der Erlebnisregion

Graz: „Vollmund vereint

Kulinarik auf höchstem Niveau

mit einer einzigartigen Kulisse

und besonderen Menschen. Mit

dieser Eventreihe haben wir ein

neues kulinarisches Leitprodukt

für unsere Region geschaffen,

das schon jetzt weit über unsere

Grenzen hinaus Strahlkraft entwickelt

und Gäste aus nah und

fern anzieht!“ Auch im nächsten

Jahr wird Vollmund wieder die

Gäste bezaubern.

Winter im Fokus der Steiermark

■ Insgesamt zehn Märkte

nimmt die Steirische Tourismus

und Standortmarketing GmbH

(STG) heuer ins Visier. Rund 1,5

Millionen Euro fließen in Kampagnen

und Aktionen, um den

Winter in der Steiermark auf

den wichtigsten Märkten von

Österreich und Deutschland

bis Großbritannien zu positionieren.

Alle elf Erlebnisregionen

sind bei der Kampagne

mit dabei und präsentieren ihre

Vorzüge.

Rätsel-Lösung vom 19.10.2025

L A B G W N

D A M M A L L E E A U G E

I N B R U E L L E N A L

D R I T T E R B E I R K

S E E H S I E K E

S E T U P T S B A H N

P G R E N Z W E R T I G

W A H L N I E T E N A

T A O D E K G R A S

R U C K E R H O F A U S

O E D D E N K P A U S E

I N N M I N O S

S A E S E

Lösung:

P A T I E N T I N GRAZ

L E O S E D MUSEUM

E I N S T I E G Lösung:

B A N A L N E U GRAZ MUSEUM

Mario Kunasek und Michael

Feiertag präsentieren die neue

Kampagne.

JADEN GYNES

Sudoku-Lösung

vom 26.10.2025

Z

2 4 3 8 7 1 5 9 6

1 6 7 2 9 5 3 4 8

8 9 5 3 6 4 1 7 2

7 2 9 6 4 3 8 1 5

4 3 1 5 8 7 2 6 9

6 5 8 1 2 9 7 3 4

9 8 4 7 1 2 6 5 3

5 1 2 4 3 6 9 8 7

3 7 6 9 5 8 4 2 1


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at viva

33

Erlebnis

ner Weinverkostung verbunden.

Daher bietet es sich an, mit dem

Zug dorthin zu fahren. So kann

man ohne Bedenken und Sorgen

um seinen Führerschein die

Köstlichkeiten der Region genießen.

Wenn man mit Kindern unterwegs

ist, gibt es zahlreiche Ausflugsziele,

die man mit den Öffis

besuchen kann. Pferdeliebhaber

sind im Lipizzaner-Gestüt Piber

gut aufgehoben. Spannend wird

es im Freilichtmuseum Stübing

und tierisch am Wilden Berg

Mautern sowie in der Tierwelt

Herberstein. Ebenfalls einen

Ausflug wert ist der Erzberg. Eine

Fahrt mit dem berühmten Hauly

ist immer ein Erlebnis.

Sowohl für Kinder als auch

für Erwachsene geeignet ist ein

Sprung ins kühle Nass. Ein Ausflug

in eine der steirischen Thermen

lässt sich auch gut mit den

Öffis bewältigen.

Die Parktherme Bad Radkersburg

wartet mit 34 bis 36 Grad

warmem Thermalwasser, einem

vielfältigen Saunadorf, einem

Erlebnisbereich für Kinder und

kulinarischen Gaumenfreuden

auf die Gäste.

In Bad Gleichenberg wartet der

Styrassic Park mit zahlreichen

Dinosauriern auf die staundenen

großen und kleinen Besucher.

Wer sich von den Dinos erholen

muss, der kann der Therme

der Ruhe in Bad Gleichenberg einen

Besuch abstatten. Mitten im

20 Hektar großen Kurpark kann

man das Innen- und Außenbecken

genießen.

Historisch wird es in Alpl beziehungsweise

in der Waldheimat.

Hier kann man auf den Spuren

von Peter Rosegger wandeln.

Auch die weltgrößte Klosterbibliothek

im Benediktinerstift

Admont ist eine Reise wert. Zudem

wartet eine eigene Museumswerkstatt

für Kinder auf die

kleinen Besucher.

Bildunterschrift bildunterschrift

Bildunterschrift unterschrift FOTO

Titel 18 Feror

itendio ent debis

■ SdEnt volenim dignis autat.

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mobil

graz

34 www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

34

Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Die Füße sind das am häufigsten

genutzte Verkehrsmittel

der Steirer“

VCÖ-Sprecher Christian Gratzer erzählt, dass 66

Prozent der Steirer Alltagswege zu Fuß gehen. VCÖ

Licht und

Der neueste elektrische Porsche ist der Macan GTS, der mit einer Batterieladung

rund 586 Kilometer weit kommt (WLTP).

PORSCHE

E-Portfolio von Porsche

mit starkem Zugang

KRAFTVOLL. Der Porsche Macan GTS bietet bis

zu 571 Pferdestärken Overboost aus dem Stand.

TEST. Die zweite Testtranche

der Kindersitze

offenbart große Unterschiede.

Zwei Modelle

flogen im Test komplett

durch das Auto.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Nachdem im Mai bereits

19 Kindersitze auf Herz

und Nieren geprüft

wurden, hat der Mobilitätsclub

gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen

nun weitere 16

aktuelle Modelle in den Kategorien

Sicherheit, Bedienung,

Ergonomie und Schadstoffe getestet.

„Auch wenn diesmal kein

Produkt ein ‚sehr gut‘ erreicht

hat, konnten immerhin fünf der

getesteten Sitze mit ‚gut‘ und

acht mit ‚befriedigend‘ bewertet

werden. Diese übertreffen

die gesetzlichen Vorschriften

zum Teil auch deutlich“, erklärt

ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.

„Allerdings gab es auch drei

Modelle, die mit ‚nicht genügend‘

abschnitten und im Test

teilweise kläglich scheiterten.“

Unterschiede

Die aktuelle ÖAMTC-Untersuchung

zeigt deutliche Unterschiede

in der Qualität der Kindersitze

– nicht alle Modelle erfüllen die

hohen Anforderungen des Verbraucherschutztests.

„Am besten

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Porsche erweitert seine vollelektrische

SUV-Modellreihe

mit dem Macan GTS

um einen besonders fahraktiven

Sportler. Mit bis zu 420 kW

Overboost-Leistung, Hinterachs-

Quersperre und Sport-Luftfederung

mit Tieferlegung verschiebt

er die Maßstäbe in puncto Agilität

und Querdynamik. Typisch

GTS, tritt die fünfte Variante des

Macan Electric innen wie außen

mit eigenständigem Design und

vielen dunklen Akzenten an.

Mit dem Macan Turbo teilt sich

der Macan GTS an der Hinterachse

die größte und leistungsstärkste

E-Maschine der Modellreihe

mit einem Durchmesser

von 230 Millimetern, einer aktiven

Länge von 210 Millimetern

und einem hocheffizienten

900-A-Pulswechselrichter aus

Siliziumkarbid (SiC). Sie stellt im

GTS eine Leistung von 380 kW

(516 PS) bereit. Aus dem Stand

kommt das neue Modell mit

Launch Control auf bis zu 420

kW (571 PS) Overboost-Leistung,

das maximale Drehmoment liegt

bei 955 Nm. Wie beim Macan

Turbo ist das Getriebe mit einer

Übersetzung von 9,0 auf höhere

Kräfte ausgelegt. Die kombinierte

WLTP-Reichweite des Macan

GTS beträgt bis zu 586 Kilometer.

Binnen 21 Minuten lässt sich der

Ladestand der 100-kWh-Hochvolt-Batterie

an einer geeigneten

Schnellladesäule von zehn auf 80

Prozent bringen. Die maximale

Ladeleistung liegt dabei bei 270

kW.

Preise und Ausstattung

Auch der GTS wartet mit den

umfangreichen Aufwertungen

im Bereich der intelligenten Fahrerassistenzsysteme

und digitalen

Funktionen auf, mit denen Porsche

den Macan zum Modelljahreswechsel

unlängst aktualisiert

hat. Bestellbar ab 107.033 Euro.


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

mobil graz 35

... in Graz

fuhr die erste Pferde-Straßenbahn

1878, 1898 wurden

die Linien elektrifiziert.

EINFÜHRUNG STRASSENBAHN

... in Nottingham

wurde der „Nottingham Rapid

1878 : 2004 Transit“ mit zwei Linien erst

im Jahr 2004 eröffnet.

Schatten bei Kindersitzen

schnitt der Britax Römer Kidfix

Pro ab, gefolgt vom Axkid Up, beide

geeignet für Kinder von etwa

vier bis zwölf Jahren. Unter den

Sitzen für Kinder bis etwa eineinhalb

Jahre überzeugten die zwei

Modelle von Joei – der i-Level Pro

sowie der i-Level Pro + i-Base Encore

mit drehbarer ISOFIX-Basisstation“,

resümiert der ÖAMTC-

Experte. Negativ fielen hingegen

der Chipolino OIympus i-Size

und der Reecle 360 (ZA i-Size) auf,

die jeweils für Kinder bis ca. zwölf

Jahre konzipiert sind. „Bei beiden

Modellen lösten sich im Crashtest

die Sitzschalen und wurden

durch das Fahrzeug geschleudert

– das potenzielle Verletzungsrisiko

ist also enorm“, warnt Kerbl.

Insgesamt hat der ÖAMTC in diesem

Jahr 35 Kindersitzmodelle

untersucht.

Zwei untersuchte Modelle fielen im ÖAMTC-Test komplett durch. Vor dem Kauf unbedingt berücksichtigen.SYMBOLBILD/GETTY


36

sport

graz

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

36

Wir werden uns weiterentwickeln

und die

nächsten Schritte gehen.“

Sturm-Trainer Jürgen Säumel nach der

1:2-Niederlage bei Celtic Glasgow. GEPA

Jubelt Tomi Horvat auch heute

gegen den WAC wieder?

GEPA

Duell mit dem

Angstgegner

■ Nach Celtic ist vor dem

WAC. Ab 14.30 Uhr hat der SK

Sturm heute gegen die Wolfsberger

die Möglichkeit, die

knappe 1:2-Niederlage in der

Europa League bei Celtic Glasgow

spielerisch zu verarbeiten.

Der WAC ist aber so etwas wie

der Angstgegner der Grazer.

Von den letzten elf Duellen in

Graz hat der WAC acht gewonnen,

Sturm dagegen nur zwei,

ein Match endete mit einem

Remis. Außerdem ist die Mannschaft

von Neo-Trainer Peter

Pacult seit vier Auswärtsspielen

in der Liga ungeschlagen.

Die neu

formierten

UVC-Damen

sind nach drei

Runden immer

noch ungeschlagen.

Heute

kommen die

Erzbergmadln

von Eisenerz/

Trofaiach in den

Sportpark.

Der Umbruch hat den

UVC-Damen gut getan

VOLLEYBALL. Vor dem Steirer-Derby gegen Eisenerz/Trofaiach sind die

Damen des UVC ungeschlagen. Und das trotz neu formierter Truppe.

GEPA

Am Dienstag gibt es in Weinzödl

ein öffentliches GAK-Training GEPA

GAK öffnet seine

Trainings-Türen

■ Nach dem Erfolg im September

gibt es beim GAK in

Weinzödl wieder ein öffentliches

Training. Am Dienstag ab

15 Uhr können Fans im Trainingszentrum

hautnah dabei

sein und Autogramme sammeln,

wenn sich die Mannschaft

auf das Spiel gegen Altach

am 1. November um 17

Uhr in der Merkur Arena vorbereitet.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Der General-Umbruch

hat den Damen des UVC

Graz scheinbar gut getan.

Nach drei Runden ist die Mannschaft

von Trainer Frederick

Laure ungeschlagen. Ein klarer

Heimsieg gegen Bisamberg und

Auswärtssiege bei Klagenfurt

und Linz/Steg. „Das ist schon ein

wenig überraschend“, sagt Laure.

„Die jungen Spielerinnen stellen

sich im Training nicht hinten an,

sondern machen Druck“, erklärt

er. So hat Jana Rosenberger,

die aus der Akademie und der 2.

Bundesliga hochgezogen wurde,

am Mittelblock in Linz eine sehr

starke Leistung gebracht – mit 17

Jahren. Auch Elena Hofmann

hat einen Entwicklungsschritt

gemacht.

Der starke Saisonstart ist umso

höher einzuschätzen, als sich

die kanadische Mittelblockerin

Claire Stewart das Kreuzband

gerissen hat – wie auch Perspektivspielerin

Alexandra Loder.

Sehr variabel

Neben den nachdrängenden

Jungen, haben die verbliebenen

Routiniers einen Sprung gemacht.

„Anna Oberhauser ist

jetzt als Libera klare Nummer

eins, das tut ihr merklich gut“,

sagt Laure. „Auch Eva Schuller

hatte in der Vorsaison Druck und

kann jetzt befreiter aufspielen.“

Dazu haben haben auch Marie

Bruckner und Maya Jensterle

das Heft in die Hand genommen

und führen die jungen Spielerinnen.

Die Mischung passt also.

„Und Verena Janka war jetzt

noch nicht fit, und auch Teamspielerin

Julia Trunner kommt

erst noch richtig in Fahrt“, sagt

Laure.

Ein wesentlicher Punkt ist der

große Kader. „Die Qualität im

Training ist damit hoch und wir

haben viele Varianten. Bei uns

ist nicht klar, mit welchen sechs

Spielerinnen wir beginnen.“ Das

macht es schwerer, den UVC

auszurechnen.

Heute wartet im Sportpark

das Derby gegen die Erzbergmadln

von Eisenerz/Trofaiach.

Auch sie sind noch ungeschlagen.

„Schön, dass das ein echtes

Derby ist und keine klare Angelegenheit“,

findet Laure. Trotz

Live-Übertragung um 20.15 Uhr

auf ORF Sport+ hofft er auf eine

volle Halle. Dass die Saat aktuell

so aufgeht, freut ihn. „Wir wollen

eine Anlaufstelle für junge

Spielerinnen sein, die sich hier

entwickeln können.“ Gleichzeitig

weiß er aber, dass drei Spiele

noch keinen Meister machen.

„Wir müssen die Kirche im Dorf

lassen. Gerade von den jungen

Spielerinnen kann man nicht

erwarten, dass es immer so weitergeht“,

sagt er. Heute im Derby

würde vorerst reichen …


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

sport graz 37

OHA!➜

Karriere-Hoch

Durch den Einzug ins Wien-Viertelfinale

scheint Filip Misolic morgen

erstmals auf Platz 87 der Welt auf.

GEPA, KK

Familien-Feiertag im Bunker

Saison-Ende

Und ewig schmerzt seine Ferse.

Sebastian Ofner musste die Tennis-

Saison damit vorzeitig beenden.

OJE!

AKTION. Vor dem Heimspiel gegen die Pioneers Vorarlberg laden die Graz 99ers ab 14 Uhr zum

Family Day. Nach dem Herren-Spiel wartet ab 19 Uhr das Damen-Spiel gegen die VSV Lady Hawks.

Früher stand der Nationalfeiertag

immer im Zeichen

von „Fit mach mit“.

Heute laden die Graz 99ers

Kinder und Erwachsene zum

Family Day in den Liebenauer

Bunker.

Vor dem Hauptspiel der

Truppe von Trainer Harry

Lange gegen die Pioneers Vorarlberg

um 16 Uhr startet das

Rahmenprogramm schon um

14 Uhr mit Hüpfburg, Kinderschminken,

Glücksrad und

Popcornmaschine. Zudem

kann man an einer eigenen Station

Eishockeyhelme aus Papier

basteln. Ein Gewinnspiel

darf an so einem Tag natürlich

ebenfalls nicht fehlen.

Wer aber vom Hockey-Sport

nicht genug bekommen kann,

sollte schon um 11.45 Uhr

auf dem Gelände der Eishalle

sein. Da gibt es nämlich das

U15-Spiel der Eishockey-Akademie

Steiermark zu sehen

(Halle A), ab 12.15 Uhr spielt

dann auch die U17 (Halle B).

Und wenn Korbinian Holzer,

Lukas Haudum und Konsorten

nach dem Spiel gegen

die Vorarlberger vom Eis gehen,

gibt es es ab 19 Uhr noch

ein weiteres Match zu sehen.

Dann empfangen die Damen

der Graz 99ers Huskies nämlich

die Lady Hawks des VSV.

Zum Family Day empfangen die 99ers heute die Pioneers Vorarlberg.

GEPA


38 grazer sonntag

www.grazer.at 26. OKTOBER 2025

SO ISST GRAZ

GRAZWORTRÄTSEL

Das Schachenwald Restaurant &

Hotel in Premstätten präsentiert ...

... Zwiebelrostbraten

Begegnungszone

bei der

Uni Graz

dunkles

Kapitel der

Grazer Geschichte

Bau am Kalvariengürtel

Location am

Lendkai 17

8

Bruder

von Vater

oder

Mutter

Anrede

Abk. für

"Normalhöhenpunkt"

13

Zeit der

Paarung

für Hirsch

& Co.

frz. Artikel

"Sei gesegnet

ohne Ende"

eine Servicekraft

indischer

Singvogel

11

eur. Pendant

zur NASA

Schneidwerkzeug

total

verstopft

angenehm,

behaglich

höhere

Schule

in Sankt

Leonhard

10 ml Jasons Helferin

beim

Fall für Mini

Maxi Med in Goldenen-

Reininghaus Vlies-Raub

hilfsbedürftig

Koch Norbert Varga zaubert im Lokal

die Spezialitäten auf den Teller. KK (2)

Im Restaurant und Hotel Schachenwald

steht die heimische Küche im Rampenlicht.

Das merkt man nicht nur an den

Klassikern, die man im Lokal probieren

kann, sondern auch an den Zutaten, die

aus der Region stammen. Mehrmals im

Jahr werden deshalb auch saisonale

Spezialitäten aufgetischt. Ganzjährig

genießen kann man hingegen einen der

beliebtesten Klassiker, den Zwiebelrostbraten.

Ursprünglich aus der Wiener

Küche bekannt, hat er längst auch in der

Steiermark Tradition und ist ein Inbegriff

herzhaften Genusses. Diesen kann man

jetzt gleich zu Hause

ausprobieren –

oder das Original

im Lokal

genießen. LEO

Zutaten für 2

Personen:

2 Stück Rindfleisch

(Rostbraten), 3 Stück

Zwiebeln, 10 g Senf, 300 ml Wasser,

Salz, Pfeffer, 1 Knoblauchzehe, etwas

Butter oder Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Rindfleisch klopfen, gut salzen, pfeffern

und mit Senf bestreichen. Zwiebeln

und Knoblauch in Scheiben

schneiden. Fleisch in heißem Öl oder

Butter beidseitig kräftig anbraten.

Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen

und kurz mitrösten. Mit etwas Jus oder

Weißwein ablöschen, mit Wasser aufgießen

und ca. 50–60 Minuten sanft

köcheln lassen. Fleisch herausnehmen,

Saft einkochen lassen, bis er leicht eindickt.

Tipp: Klassisch serviert mit knusprigen

Bratkartoffeln und goldbraun gerösteten

Zwiebeln. Mahlzeit!

Feuerkröte

Achills wunder

Punkt

Tochter

des Agamemnon

weiblicher

Vorname

Dip,

Tunke

Vorhaben,

Ansinnen

Leitfaden,

Vademekum,

Manual

schmückendes

Beiwerk

witzige

Doppeldeutigkeit

Lösung:

SUDOKU

2

3

manchmal

("... und

da")

KFZ-Kz.

der Ukraine

eingeschaltet

Pferdezuruf

für "Links!"

vertrauliche

Anrede

14

7

Popmusik

und Tanz

Lateinamerikas

Münzen,

Scheine

& Co.

4

Mündigkeit,

Abgeklärtheit

anhängliche

Ergebenheit

10

abwetzen

unvermischt

"Fossil

unter den

Heizungsanlagen"

Abk. für

"Kohlenhydrateinheit"

versunkene

frz. Stadt

buntes Grazer

Institut

Gütesiegel

für österr.

Lebensmittelqualität

Sammlung

von

Aussprüchen

6

12

Lebenshauch

Abk. für

"Nummer"

Abgemacht!

medizin. für

"Knochen"

Web-Domäne

Estlands

Kulturhauptstadt

2003

Vorname der

Andersen †

Grabhügel

in Geidorf

scheue

Waldtiere

Ausruf

des Ekels

frz. für

"wo"

großer

Raum für

Feste

5

Abk. für

"zuhanden"

Rätsellösungen: S. 32

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

4 7 9

1 6 2 8

4

3 8

4 2 6

6 5 9 7

8 4

2 4 3 6 8

5 1

919

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

2 x 2 Tickets

9

1

Abk. für

"Nachnahme"

G E W I N N S P I E L

für „König der Löwen“ am 31.12.

in der Stadthalle gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 29.10.2025.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.


26. OKTOBER 2025 www.grazer.at

grazer sonntag 39

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 26.OKTOBER

Trüffel-Genuss

Heute werden im Zuge des

diesjährigen Internationalen Trüffelfestivals

einige spezielle Menüs

in ausgewählten Restaurants in

Graz angeboten. Kulinarik-Fans

können den Trüffelmarkt im

Paradeishof besuchen oder sich

kulinarische Trüffel-Highlights in

den Partnerbetrieben schmecken

lassen. Die Partnerbetriebe des

Festivals können online aufgerufen

werden.

Art-Brunch

Im Augarten Art Hotel werden

heute Kulinarik und Kunst fusioniert.

Beim Artful Brunch verbindet

sich Genuss mit Ästhetik, und die

Speisen werden somit zu einem

kleinen Kunstwerk. Von 10 bis 13

Uhr. Eine Reservierung ist verpflichtend.

Musik für Groß und Klein

In den Herbstferien findet Popella,

das Musikfestival für Groß und

Klein, in der Postgarage statt.

Im Zuge des Festivals gibt es

heute einen Auftritt von Sunny

Lila und der Donnerbande. Die

Band spielt Rock, Alternative

und Metal speziell für die jungen

Gäste. Eine Dolmetscherin für die

Österreichische Gebärdensprache

begleitet das Konzert. Um 16 Uhr

HIGHLIGHT:

18–23 Uhr

Klanglicht

Die steirische Landeshauptstadt verwandelt sich heute Abend in

eine Kunstinstallation, die verzaubert und berührt. LUKE_GOODLIFE, GETTY

startet die Vorstellung. Tickets

können im Vorfeld über die

Website oder an der Abendkasse

bei noch verfügbarem Kontingent

gekauft werden.

Steiermark Schau

Der heutige Tag ist einer der

letzten, bei dem die diesjährige

Steiermark Schau im Schloss

Eggenberg besucht werden kann.

Das Schloss verwandelt sich in

eine Parallele der heutigen Zeit

und behandelt in Austellungen

den Aufstieg und Fall seiner ehemaligen

Bewohner. Die Besucher

sollen einen unverfälschten Blick

auf die Geschichte des Schlosses

und der Familie der Eggenberger

werfen können. Das Highlight

der Ausstellungen ist die goldene

Kutsche des Fürsten Johann

Anton von Eggenberg. Von

10 bis 18 Uhr.

WOHIN AM SONNTAG

Theater für die

Kleinen

Die jungen Theaterfans

kommen auch heute im

Kindermuseum Frida &

Fred wieder voll auf ihre

Kosten. Das Quasi-

Quasar-

Theater

spielt

das Stück

„Mama Muh und die Krähe”.

Mama Muh ist eine ungewöhnliche

Kuh, die gerne gemeinsam

mit der Krähe Abenteuer erlebt.

Die Zuschauer können die zwei

Freunde heute beim Angeln, Radfahren

oder Tanzen beobachten.

Empfohlen ab drei Jahren. Der

Beginn des Stücks ist um 16 Uhr.

Klanglicht

Es ist wieder so weit: Klanglicht

verwandelt Graz wieder

in eine große Kunstinstallation

voller Kunst, Licht, Musik und

Farben. Bühnen, Gebäude und

öffentliche Plätze werden zu

außergewöhnlichen Licht- und

Kunstinstallationen, die Besucher

an vier Nächten verzaubern und

in ihren Bann ziehen. Zwölf der 16

Standorte sind kostenlos und frei

zugänglich. Bei vier Standorten

ist aus Sicherheitsgründen nur

ein limitierter Zugang möglich.

Die steirische Landeshauptstadt

erstrahlt heute von 18 bis 23 Uhr.

Hakuna Matata im Congress

Im Stefaniensaal des Grazer Congress

wird es heute bunt und fröhlich.

Das Kindermusical „Hakuna

Matata” verspricht den kleinen

Gästen eine zauberhafte Reise

durch verschiedenste Musicals, die

bekanntesten Disney-Filme und

die beliebtesten Kinderfilme und

-serien. Wenn die größten Helden

der Kindheit auf einer Bühne

stehen, ist ein unvergesslicher

Abend vorprogrammiert. Beginn

der Vorstellung ist um 16 Uhr.

Titelanwärter in Graz

Auch Sportbegeisterte werden

heute abgeholt. Im Raiffeisen

Sportpark spielt der UVC Graz

gegen SK Aich/Dob. Die Grazer

empfangen heute den Titelanwärter

und wollen nach

ihrem

zu

letzten Sieg auch

Hause gewinnen.

Der Start ist um

17.30 Uhr.

Derby im Sportpark

Weiter geht es mit den Damen

des UVC Graz, die gegen

die Erzbergmadln von VBV

Trofaiach Eisenerz spielen.

In diesem Steiermark-

Derby bleiben spannenden

Momente

garantiert nicht aus.

Um 20.15 Uhr im Raiffeisen

Sportpark.


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